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DiREKT 1/2014

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DiREK T. Kundenmagazin von Energie Wasser Bern

Bitte umsteigen Wege zu einer nachhaltigeren Mobilit채t

Pilotprojekt mit Zukunftspotenzial Cargo-Kinder-E-Bike-Sharing in Bern

1 | 2014


Inhalt

Willkommen Seite 3

«Ökologisch mobil macht Sinn» NACHHALTIGE MOBILITÄT

Seite 4

Bitte umsteigen INTERVIEW

Seite 9

Eine mobile Generation

AKTUELL Seite 10

Eiskalt sparen Service Public

Seite 12

Pilotprojekt mit Zukunftspotenzial wohin fliesst ihre Energie?

Seite 14

Claude Kuhn, Plakatgestalter Ratgeber

Grosser Auftritt auf der Waldbühne

Seite 16

Seite 11

Seite 17

Was entsorge ich wie? Kinder

Der Igel, der nicht pikst

Impressum Herausgeberin Energie Wasser Bern, Monbijoustrasse 11, 3001 Bern, Telefon 031 321 31 11, Fax 031 321 34 95, info@ewb.ch, www.ewb.ch

Corina Neuenschwander (nec), Raphaël Wyss (wyr), Julia Zosso (jz), Mobilitätsakademie Freie Mitarbeitende: Karin Hänzi (kh), Thomas Hügli (hue)

Redaktion Energie Wasser Bern, Ressort Kommunikation

Fotos Andrea Campiche, Adrian Moser, zVg

Gesamtverantwortung: Claudia Kohlschütter (koc) Redaktionsleitung: Raphaël Wyss (wyr) Autoren: Florian Knapp (knf), Claudia Kohlschütter (koc),

Gestaltung Polyconsult AG, Bern

Druck Stämpfli Publikationen AG, Bern Auflage 92’000 Exemplare DiREKT erscheint 3-mal jährlich und geht an die Kunden von Energie Wasser Bern.


Willkommen

«Ökologisch mobil macht Sinn» Ivo Brügger, Leiter Mobilität

Die Energiewende erfordert eine Gesamtbetrachtung aller Anwendungen von Energie. Neben Strom und Wärme geht es auch um Mobilität. Entsprechend ist Mobilität auch in der Energiestrategie 2050 Thema. In meiner Funktion als Leiter Mobilität bei Energie Wasser Bern werde ich immer wieder nach der richtigen Technologie im Individualverkehr gefragt. Realität ist, es gibt keine einzig richtige Technologie. Deshalb ist es wichtig, dass eine vielseitige Auswahl an verschiedenen Antriebstechnologien zur Verfügung steht. Diese neue mobile Welt muss aber auch Aspekten wie Einsatzzweck oder Kundinnen- und Kundenbedürfnissen gerecht werden. Auch der Aspekt des «Psychologischen Kaufverhaltens» ist nicht zu vernachlässigen. Hier gehe ich davon aus, dass die ökologisch korrekte Mobilitätsform für die nachkommenden Generationen eine Selbstverständlichkeit sein wird.

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Entsprechend war für Energie Wasser Bern ziemlich schnell klar, zwei alternative Antriebe bzw. Kundenlösungen für den täglichen Einsatz anzubieten. Sowohl im Elektrobereich mit ElectroDrive wie auch im Bereich Erdgas/Biogas als Treibstoff bekennen wir uns als Gesamtenergiespezialist zur ökologisch korrekten Mobilitätsform inklusive ganzheitlichen Handelns im Mobilitätsbereich. Ökologisch mobil macht Sinn!


Nac h h a l tige M o bi l it ä t

Wege zu einer nachhaltigeren Mobilität

Bitte umsteigen Ein Drittel des Energieverbrauchs und rund 40 Prozent des CO2-Ausstosses in der Schweiz werden durch den Verkehr verursacht. Damit die Energiewende gelingt, sind also nicht nur Massnahmen beim Strom- und Wärmeverbrauch nötig, sondern auch bei der Mobilität.


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Nac h h a l tige M o bi l it ä t

N

un glänzen sie wieder, die neusten Modelle an den Frühlingsausstellungen der Autohändler. Hoch im Kurs stehen hierzulande Fahrzeuge mit reichlich PS. Verglichen mit den europäischen Nachbarn kaufen Herr und Frau Schweizer besonders oft Autos mit viel Leistung und entsprechend hohem Verbrauch. Deshalb belegt die Schweiz beim durchschnittlichen CO2Ausstoss der verkauften Neuwagen nach Angaben des internationalen Marktbeobachters JATO europaweit den letzten Platz. Zwar haben die Emissionen pro Fahrzeug in den letzten Jahren dank effizienteren Motoren abgenommen. Weil aber immer mehr Autos auf den Schweizer Strassen fahren, stossen alle Fahrzeuge zusammen trotzdem immer grössere Mengen CO2 aus. Gemäss dem Bundesamt für Statistik hat der Energieverbrauch für den Strassenverkehr allein zwischen 2000 und 2011 um ganze fünf Prozent zugenommen. Solche Trends wirken sich auch auf die beschlossene Energiewende in der Schweiz aus. Denn der Verkehr ist für rund einen Drittel des gesamten Energiekonsums verantwortlich. Soll ebendieser in den nächsten Jahrzehnten markant sinken, braucht es ein vernetztes Denken und Handeln bezüglich aller Anwendungen von Energie: von Strom, von Wärme und genauso von Mobilität. Strengere Vorgaben Entsprechend sieht die Energiestrategie des Bundesrats auch Massnahmen im Bereich Verkehr vor. Die wichtigsten davon betreffen die CO2-Zielwerte: Alle Fahrzeugimporteure erhalten eine Vorgabe, wie viele Gramm CO2 pro Kilometer die Modelle ihrer Flotte im Durchschnitt ausstossen dürfen. Halten sie diesen Wert nicht ein, wird eine Strafzahlung fällig. Bei den Personenwagen

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Nac h h a l tige M o bi l it ä t

«Bei der Wahl des passenden Antriebs gibt es kein Patentrezept.» gibt es solche Zielwerte schon seit Mitte 2012. Diese sollen bis ins Jahr 2020 auf 95 Gramm pro Kilometer abgesenkt werden. Zusätzlich sind entsprechende Zielwerte auch für Lieferwagen und leichte Sattelschlepper geplant. Diese Massnahme, die auch die EU eingeführt hat, zeigt bereits Wirkung: Die drohenden Sanktionen zwingen die Autohersteller dazu, sparsamere Fahrzeuge zu entwickeln. Bei den konventionellen Verbrennungsmotoren setzen sie vor allem auf das «Downsizing» – auf weniger Hubraum. Turbolader machen es möglich, dass Motoren mit nur zwei oder drei Zylindern zwar sparsam funktionieren und trotzdem Fahrspass bereiten. Eine weitere Folge der schärferen Zielwerte: Alternative Antriebe mit geringem CO2-Ausstoss, die viele Hersteller lange Zeit stiefmütterlich behandelten, gewinnen in der Autoindustrie zunehmend an Bedeutung. Verhalten ändern Um den Energieverbrauch im Strassenverkehr deutlich zu senken, reichen effizientere Autos allein aber nicht aus. Genauso wichtig ist es, dass die Bevölkerung ihr Mobilitätsverhalten korrigiert. Vor allem gilt es, Fahrten zu vermeiden. Im geschäftlichen Bereich gelingt dies etwa durch Telefonkonferenzen anstelle von Sitzungen sowie durch gelegentliches Arbeiten zu Hause statt im Büro. Daneben ist das richtige Verkehrsmittel gefragt. «Multimodalität» heisst hier das Zauberwort: eine schlaue

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Kombination von öffentlichem Verkehr, Zweiradfahrzeug und dem Auto – wobei das Carsharing gerade in Städten eine ideale Alternative zum eigenen Fahrzeug darstellt. Kann auf ein solches nicht verzichtet werden, ist die Grösse des Autos auschlaggebend: Kleine und leichte Modelle verbrauchen im Alltag meist deutlich weniger Treibstoff als grosse und schwere Fahrzeuge. Die Qual der Wahl Bei der Wahl des passenden Antriebs gibt es wiederum kein Patentrezept. Vielmehr entscheidet der Einsatzzweck darüber, welches die richtige Technologie ist. Elektroautos eignen sich geradezu ideal für den Stop-and-go-Verkehr in der Stadt, wo der Verbrauch bei Verbrennungsmotoren bedenklich in die Höhe schnellt. Auch wer häufig Kurzstrecken fährt und dabei nicht aufs Auto verzichten kann, ist mit einem Elektromotor besonders nachhaltig unterwegs – vor allem wenn der Strom aus erneuerbaren Energien stammt.

Hybridautos eignen sich ebenfalls gut für häufige Fahrten im Agglomerationsgebiet, zumal die meisten von ihnen kurze Strecken rein elektrisch zurücklegen können. Bei Plug-in-Hybriden lässt sich die Batterie sogar an der Steckdose aufladen, sodass die Reichweite mit Elektroantrieb im besten Fall 50 Kilometer oder mehr beträgt. Anders als reine Elektroautos sind Hybridautos dank dem Verbrennungsmotor zugleich vollwertige Fahrzeuge für die Autobahn.

Wer allerdings regelmässig lange Strecken zurücklegt, für den finden sich noch andere geeignete Antriebe. Auf Autobahnen spielen neben modernen Dieselmodellen vor allem Erdgas/Biogas-Autos ihre Stärken aus: Sie erhalten in Studien und Umweltranglisten regelmässig sehr gute Noten für ihre Umweltbilanz, da sie wesentlich weniger CO2 und Luftschadstoffe ausstos­ sen als Benzinautos. In der Schweiz ist dem Erdgas als Treibstoff zudem immer mindestens zehn Prozent Biogas aus Abfällen und Klärschlamm beigemischt. Wer besonders klimaschonend Auto fahren will, kann bei Energie Wasser Bern und anderen Energieversorgungsunternehmen einen noch höheren Biogasanteil wählen. Ein sorgfältiger Vergleich unter Berücksichtigung des Einsatzzwecks gehört heute also zu jedem Autokauf. Insbesondere lohnt es sich, die kompletten Kosten genauer zu betrachten: Weil die Treibstoffkosten bei den meisten Autos mit alternativem Antrieb wesentlich geringer ausfallen, zahlt sich der höhere Anschaffungspreis oft schon nach wenigen Jahren aus. Als wichtigste Marktübersicht der Schweiz für umweltschonende Personenwagen hat sich die Autoumweltliste des VCS etabliert. Ausserdem bieten verschiedene Organisationen wie beispielsweise der Verband e’mobile marken- und technologieneutrale Beratungen an.


Nac h h a l tige M o bi l it ä t

Mit gutem Beispiel voran Als verantwortungsbewusster Gesamtenergiespezialist engagiert sich auch Energie Wasser Bern für eine nachhaltige Mobilität. Das macht Sinn, weil die Umsetzung der Energiewende wie bereits gesehen auch Veränderungen beim Verkehrsverhalten erfordert. Einerseits informiert und berät der städtische Energieversorger seine Kundinnen und Kunden zur umweltschonenden Mobilität. Andererseits erleichtern attraktive Produkte und Förderprogramme diesen das Umsteigen auf ökologische und ökonomische Fahrzeuge.

Energie Wasser Bern geht selber mit gutem Beispiel voran: Seit vielen Jahren beschafft das Unternehmen fast ausschliesslich Erdgas/Biogas-Fahrzeuge und inzwischen auch immer mehr Elektroautos. Die Fahrzeugflotte wird mit naturemade-star-zertifiziertem Ökostrom und 100 Prozent Biogas betrieben. Für kurze Strecken benutzen die Mitarbeitenden zudem häufig die firmeneigenen Elektrovelos. Aktuell ist eine weitere Optimierung der Firmenflotte geplant: Energie Wasser Bern will zukünftig mit weniger Autos auskommen und diese dafür noch besser auslasten. (hue)

Mobilität im Paket Mit verschiedenen Mobilitätsangeboten und Förderbeiträgen engagiert sich Energie Wasser Bern für eine nachhaltige individuelle Mobilität in der Region Bern und unterstützt Kundinnen und Kunden beim Umstieg auf umweltschonende Fahrzeuge. Dank den ElectroDrive-Angeboten können Kundinnen und Kunden das E-Bike ihrer Wahl zu einem monatlichen Fixpreis günstig mieten, anstatt dieses teuer zu kaufen: Das ElectroDrive-Premium-Paket deckt beispielsweise sämtliche anfallenden Kosten. Im günstigeren ElectroDrive-Basic-Paket sind die Kosten für die Fahrzeugmiete und den naturemade-star-zertifizierten Ökostrom inbegriffen. Geschäftskunden werden auch Elektroautos im attraktiven Full-Service-Leasing-Paket angeboten. Im All-in-Paket sind auf Wunsch sämtliche Kosten für den CO2-neutralen Betrieb des Fahrzeugs inbegriffen – für wirtschaftlich denkende Unternehmen mit einem urbanen Mobilitätsbedürfnis eine äusserst attraktive Lösung. Neben dem Betrieb der Erdgas/Biogas-Tankstellen in der Region unterstützt Energie Wasser Bern Privatpersonen und Unternehmen auch beim Kauf von Erdgasautos mit Förderbeiträgen von bis zu 5‘000 Franken. Wenn man zudem weiss, dass Erdgasfahrer rund 30 Prozent günstiger tanken, fällt die Entscheidung für ein Erdgasfahrzeug leicht. www.ewb.ch/electrodrive www.ewb.ch/erdgasfahren

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Nac h h a l tige M o bi l it ä t

Interview mit Prof. Dr. Franz E. P. Dievernich

Eine mobile Generation Die jungen Erwachsenen von heute sind mit vielen neuen Technologien und Medien gross geworden. Deshalb denkt und handelt die sogenannte «Generation Y» bezüglich verschiedenen Themen anders als die Jahrgänge vor ihr – so auch bei der Mobilität. Professor Frank E. P. Dievernich erforscht die Werte und Einstellungen dieser Generation.

Wie verhält sich die Generation Y bezüglich der Mobilität? Unsere Studien belegen einen Unterschied zwischen der physischen Mobilität – also der Verschiebung von A nach B – und der geistigen Mobilität, dem Kommunikationsverhalten. Hier zeigt sich die Generation Y flexibler als der ältere Teil der Bevölkerung. Sie kennt alle Technologien und kombiniert sie virtuos – genau so, wie sie ihr in diesem Moment den grössten Nutzen stiften. Bei der physischen Mobilität hingegen stellen wir einen Trend zum Konservatismus fest: Familie, Freunde und Freizeit sind der Generation Y besonders wichtig. Deshalb möchte sie idealerweise in der Region arbeiten, wo sie wohnt. Lange Pendlerstrecken nimmt sie höchstens als notwendiges Übel für einen besonders interessanten und sinnvollen Job in Kauf. Verankerung scheint wieder gefragt. Was bedeutet der Generation Y das Auto? Da gibt es je nach Region, sozialem Umfeld und Bildungsniveau grosse Unterschiede. Im ländlichen Raum zum Beispiel bleibt das Auto auch für viele junge Leute ein Statussymbol und eine Selbstverständlichkeit – auch wegen der grösseren Distanzen. In den Städten hingegen geht die Generation Y deutlich pragmatischer damit um: Sie verwendet das Auto nur dann, wenn es für die jeweilige Fahrt wirklich Sinn

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macht und nützlicher ist als andere Verkehrsmittel. Daher kaufen junge Erwachsene in den Städten oft kein Auto mehr. Wie wird sich die Mobilität dadurch verändern? Mobilitätslösungen wie Gemeinschaftsfahrten und Carsharing haben gute Erfolgschancen, sofern sie erschwinglich angeboten werden und sich bequem nutzen lassen. Dabei ist die junge Generation durch ihre Affinität zu neuen Technologien offen für alternative Antriebe – beispielsweise für Elektroautos. Die Hersteller tun zudem gut daran, in ihren Fahrzeugen benutzerfreundliche Telefonie- und Internetfunktionen einzubauen. Denn die Generation Y erwartet, dass sie auch im Auto jederzeit kommunizieren kann.

Wie ökologisch handelt die Generation Y bezüglich der Mobilität? Im Gegensatz zu ihren Eltern geht sie mit dem Umweltschutz weniger idealistisch als viel mehr pragmatisch um. Nachhaltigkeit spielt für die Generation Y eine bedeutende Rolle. Dennoch verhält sie sich bei der Mobilität nicht generell ökologischer als die Generationen vor ihr. Einerseits kombiniert sie die verschiedenen Verkehrsmittel und setzt dabei oft auf den öffentlichen Verkehr und aufs Velo statt aufs Auto. Das schont die Umwelt. Andererseits ist es für die Generation Y selbstverständlich, die Welt auch mit dem Flugzeug zu bereisen. Immerhin: Unsere aktuellsten Auswertungen zeigen, dass sich die Generation Y bei den Flugreisen eher wieder etwas einschränkt, da sie sich zunehmend lokal verbunden fühlt. (hue)

Frank E. P. Dievernich lehrt als Professor für Organisation, Führung und Personal an der Hochschule Luzern, wo er unter anderem Studien zur Generation Y begleitet. Daneben ist er Co-Studiengangsleiter des Executive MBA Luzern. Das Thema Mobilität kennt er bestens von früheren Aufgaben: Er arbeitete unter anderem bei BMW und bei der Deutschen Bahn. www.emba-luzern.ch


A kt u e l l

Kurzmeldungen Erdgas wird günstiger: Energie Wasser Bern senkt die Arbeitstarife für Erd- und Biogas per 1. April 2014 um 0.2 Rappen pro Kilowattstunde (kWh). Damit profitieren die Erd- und Biogaskundinnen und -kunden eins zu eins von einer Preissenkung im Einkauf. Das Heizen einer 4½-Zimmer-Wohnung kostet damit im Durchschnitt 20 Franken weniger pro Jahr. Betriebsferien im Besucherzentrum ewb: Das Besucherzentrum ewb in der Energiezentrale Forsthaus hat Betriebsferien: Vom 27. Juli bis am 3. August 2014 bleibt die interaktive Wissensplattform für die Besucherinnen und Besucher geschlossen. Während dieser Zeit werden auch keine Führungen durch die Anlage angeboten. Energie Wasser Bern dankt für die Kenntnisnahme und das Verständnis. Renaturierung des Aareufers: Mit der Unterstützung des Ökofonds von Energie Wasser Bern wurde das Aareufer im Bereich Zehendermätteli Anfang Jahr renaturiert. Der alte ca. 100 Meter lange Uferverbau war stark beschädigt und musste entfernt werden. Die zerfallenen Betonplatten wurden vom Tiefbauamt der Stadt Bern abgebrochen und entsorgt. Zukünftig wird die Ufergestaltung in diesem Abschnitt der Aare der eigendynamischen Entwicklung der Natur überlassen und das Naherholungsgebiet dadurch aufgewertet.

Förderprogramm für effiziente gewerbliche Kühl- und Gefriergeräte

Eiskalt sparen Schweizweit verbrauchen gewerbliche Kühl- und Gefriergeräte jährlich rund eine Milliarde Kilowattstunden Strom. Ein Förderprogramm für effizientere Geräte soll dies ändern und allein in Bern rund vier Millionen Kilowattstunden einsparen. In Schweizer Supermärkten, Kiosken, Hotel- und Gastrobetrieben stehen ungefähr 300‘000 Kühl- und Gefriergeräte, die Getränke und Nahrungsmittel auf Temperatur halten. Insgesamt verbrauchen diese Geräte eine runde Milliarde Kilowattstunden (kWh) Strom pro Jahr. Dies entspricht in etwa dem Stromverbrauch der ganzen Stadt Bern. Durch den Einsatz der effizientesten Modelle auf dem Markt könnten der hohe Energieverbrauch und die entsprechenden Kosten praktisch halbiert werden. Kühlund Gefrierschränke der neusten Generation erfüllen nicht nur strenge Effizienzkriterien, sie werden auch mit natürlichen, klimaschonenden Kältemitteln betrieben. Zusammen mit weiteren Schweizer Städten und Elektrizitätswerken beteiligt sich die Stadt Bern deshalb an einem national koordinierten Förderprogramm für effiziente gewerbliche Kühl- und Gefriergeräte: Förderbeiträge sollen gewerbliche Betreiber in der Stadt Bern dazu motivieren, bei der Gerätebeschaffung die sparsamsten Modelle zu wählen. Die Förderbeiträge kompensieren dabei praktisch den höheren Kaufpreis. Für die Käuferinnen und Käufer bringt die Wahl von «Bestgeräten» noch einen weiteren Vorteil: Über die gesamte Lebensdauer sparen sie mit einem effizienteren Gerät mehrere Tausend Franken Stromkosten. Für das dreijährige Förderprogramm stehen der Stadt Bern insgesamt 375‘000 Franken zur Verfügung. Die Beiträge werden massgeblich durch den Ökofonds von Energie Wasser Bern mitfinanziert. Nach Abschluss des Programms sollen allein in Bern rund vier Millionen Kilowattstunden Strom eingespart werden. Das entspricht einer jährlichen Einsparung von über 100‘000 Franken. Da dürfte es dem einen oder anderen gewerblichen Betreiber doch gleich wieder warm ums Herz werden. (wyr)

www.bern.ch/eiskaltsparen

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akt u e l l

Energie Wasser Bern rockt am Gurtenfestival

Grosser Auftritt auf der Waldbühne Das Gurtenfestival hat sich in den letzten 30 Jahren zu einer festen Grösse in der Schweizer Open-Air-Szene entwickelt. Bei vielen ruft das Festival besondere Erinnerungen hervor: musikalische Entdeckungen, Hühnerhautmomente voller Energie, schlaflose Nächte im schrägen Zelt oder Nachtwanderungen talwärts in den frühen Morgenstunden. Auf dem Berner Hausberg haben schon viele internationale Musikstars die Bühnen gerockt. Aber auch einheimische Künstler sind fester Bestandteil des Programms: Seit 2007 treten auf der kultigen Waldbühne ausschliesslich Schweizer Bands auf. Auch im wörtlichen Sinn besetzt die Waldbühne mit der unvergleichlichen Lage und Kulisse eine Nische. Steff La Cheffe, Berner Rapperin, hat letztes Jahr dort für Stimmung gesorgt: «Der Auftritt auf der Waldbühne war für meine Band und mich definitiv das Highlight des Festivalsommers 2013 – das perfekte Heimspiel.» Auch Noah Veraguth trat dort 2007 mit seiner Band Pegasus auf und betrachtet einen Auftritt auf der Waldbühne als Chance für aufstrebende Bands: «Seit damals hat sich bei uns vieles verändert.» Im Sommer kehrt Pegasus auf den Gurten zurück und wird die Hauptbühne unter Strom setzen: «Vielleicht kann man den diesjährigen Auftritt als eine Art Rückkehr sehen, an den Ort, wo für Pegasus alles begann», freut sich Veraguth schon jetzt auf den Auftritt. Energie tanken in der ewb-Lounge Musik und unvergessliche Momente auf dem Gurten sind Energie pur – Energie in allen Facetten ist das Hauptgeschäft von Energie Wasser Bern. Die Verbindung ist also naheliegend. Voller Stolz präsentiert sich Energie Wasser Bern deshalb ab diesem Jahr als Hauptsponsor der Waldbühne. Mit diesem Engagement will der Energieversorger jungen Schweizer Künstlern eine Plattform bieten, um sich einem grossen Publikum zu präsentieren. Neben den Konzerten bietet die ewb-Lounge den Besucherinnen und Besuchern die Möglichkeit, Energie zu tanken.

www.waldbuehne.ch

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Ticket to Rock Seit 2012 unterstützt Energie Wasser Bern auch die Kulturinstitution Bierhübeli. Als grosses Finale des diesjährigen Waldbühne-Wettbewerbs fand im Berner Konzertlokal am 15. März 2014 der Live-Contest statt: Acht Schweizer Bands, die sich zuvor online beworben hatten, traten jeweils zu einem Kurzkonzert an. Die Finalisten hatten je 20 Minuten Zeit, dem Publikum und einer Fachjury einzuheizen, um sich eines von vier heissbegehrten «Ticket to Rock» zu sichern. Make Plain, The Gardener & The Tree, Iwan Petrowitsch und Vonation vermochten mit ihren Livequalitäten am meisten zu überzeugen und werden alle am diesjährigen Gurtenfestival auftreten. Energiegeladene Momente auf der Waldbühne sind also auch 2014 garantiert. (knf/wyr)

e Gewinn sse -Pä 4-Tages urten- Gewinnen können auch G für das l 2014 die Leserinnen und Leser des DiREKT: Was sind Ihre festiva besten Erinnerungen an das

Gurtenfestival? Schildern Sie uns Ihr Erlebnis als Kommentar zum WaldbühneGewinnspiel-Post auf www.facebook.com/ EnergieWasserBern. Die drei schönsten, witzigsten oder erstaunlichsten Storys werden je mit einem 4-Tages-Pass für das Gurtenfestival 2014 belohnt.


S ervice p u b l ic

Das andere Auto: Cargo-Kinder-E-Bike-Sharing in Bern

Pilotprojekt mit Zukunftspotenzial Sind Sie ein begeisterter Velofahrer oder eine begeisterte Velofahrerin? Sind Sie offen für Neues und suchen nach Alternativen zum klassischen Automobil? Müssen Sie regelmässig Kinder oder Gepäck von A nach B transportieren? Dann sind Sie hier genau richtig.

Mit der Geburt des ersten Kindes geht oft auch ein Umstieg vom Fahrrad auf das Auto einher. Kinder müssen sicher und möglichst bequem zur Kindertagesstätte, zu den Grosseltern oder zur Geburtstagsparty des Spielkameraden befördert werden. Auf den ersten Blick bietet hier das Auto den benötigten Komfort. Dabei geht

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manchmal vergessen, dass es für solche Situationen auch kostengünstigere Varianten zum herkömmlichen Auto gibt, die Eltern und Kindern richtig Spass machen. Wenn diese Alternativen dann auch noch gut für die Umwelt sind und den sozialen Zusammenhalt fördern, dann lohnt sich ein genaues Hinschauen umso mehr.


S ervice p u b l ic

Selber mit testen oder rn Nachba den? Freun

Die Vorteile liegen auf der Hand Eine prüfenswerte Alternative zum Autokauf ist das Cargo-E-Bike. Das Lastenrad mit elektrischer Tretunterstützung bietet eine komfortable Ladefläche, um Kinder oder grössere Lasten sicher und unkompliziert von Tür zu Tür zu bringen. Die Vorteile liegen auf der Hand: Dank der elektrischen Tretunterstützung reduziert sich der Kraftaufwand – das ist bequem. Der Sitz für die Kinder beziehungsweise die Ladefläche für grosse Gegenstände liegt direkt im Blickfeld des Fahrers – das vermittelt ein Gefühl der Sicherheit. Und wer sich regelmässig an der frischen Luft bewegt, tut letztlich auch etwas für die Gesundheit – das ist sinnvoll. All diese Vorteile greift auch das Projekt Cargo-Kinder-Bike (CaKi-Bike) auf.

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Das Projekt «CaKi-Bike» wurde von der Mobilitätsakademie initiiert und lanciert. In Zusammenarbeit mit Energie Wasser Bern und Energie Schweiz bringt es der Stadtberner Bevölkerung nachhaltige Familienmobilität näher. Möchten Sie kostenlos eine neue Mobilitätsform testen und dieses Erlebnis mit Ihren Nachbarn oder Freunden teilen? Dann bewerben Sie sich unter www.ewb.ch/caki-bike. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.

Ein CaKi-Bike für drei Familien Beim Projekt «CaKi-Bike» wird ausgewählten Familien aus der Stadt Bern während dreier Monate ein Cargo-E-Bike des Typs «Riese & Müller Load» zur Verfügung gestellt. Teilnahmebedingung: Das Bike wird jeweils mit zwei weiteren Familien geteilt. Die grosse und stabile Ladefläche eignet sich entweder für zwei Kinder im dazugehörigen Kindersitz oder für eine Fracht von bis zu 100 kg. Mit dem Teilen des CaKi-Bikes sorgen die Familien für eine effiziente Nutzung der vorhandenen Ressourcen und fördern gleichzeitig die guten Beziehungen zu Freunden und Nachbarn. Wer «CaKi-Bike» fährt, revolutioniert also seine Familienmobilität und leistet gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zur Reduktion von Energieverbrauch und CO2-Emissionen in der Stadt Bern.

Pilotprojekt im Dienst der Wissenschaft Bei der Organisation des Teilens und der Art der Nutzung der «CaKi-Bikes» sind die teilnehmenden Familien frei. Wichtig ist lediglich, dass sie ihr Nutzungs- und Tauschverhalten während der Projektzeit in einem Tagebuch dokumentieren und dieses nach Ablauf der drei Monate den Projektverantwortlichen zur Auswertung zur Verfügung stellen. Im Rahmen einer wissenschaftlichen Begleitforschung wird das Mobilitätsverhalten anschliessend untersucht. Die ersten «CaKi-Bikes», welche von Sponsoren finanziert wurden und entsprechend beschriftet sind, wurden Anfang März 2014 den Familien übergeben. Das Pilotprojekt endet im Frühling 2015. (jz)


«Dass einer 40 Jahre lang für die Visage einer solchen Institution verantwortlich ist, derlei Jobs findet man heute kaum noch.»


W o h i n f l iesst I h re E n ergie ?

Claude Kuhn, Plakatgestalter

«Im Fokus steht immer die Bildidee.» Woher meine Energie kommt und wohin sie geht, darüber bin ich mir nicht immer im Klaren. Nicht mal jetzt, da ich pensioniert bin. Eine Situation übrigens, in die ich noch hineinfinden muss. Wer sein Berufsleben lang machen konnte, was er wollte, wartet vergeblich auf den vermeintlich grossen Pensionierungsmoment. Ich hatte ja schon davor alle Freiheit, die sich ein Künstler wünschen kann. Sicher jedoch ist: In der Regel bringt jener Prozess, der Energie frisst, am Ende auch wieder welche zurück. Weil ich nach Abschluss eines Auftrages etwas Konkretes in den Händen halte, in meinem glücklichen Fall sogar etwas, hinter dem ich stehen kann, an dem ich grosse Freude habe. Kompromisse musste ich während der 40 Jahre am Naturhistorischen Museum Bern kaum eingehen. Ich war Künstler und Beamter zugleich, hatte also immer einen Platz im Trockenen und war in kreativen Belangen trotzdem völlig frei. Eine sehr kommode Situation, dessen bin ich mir bewusst. Es fällt mir denn auch immer etwas schwer, aufstrebenden Talenten Tipps zu geben. Dass einer 40 Jahre lang für die Visage einer solchen Institution verantwortlich ist, derlei Jobs findet man heute kaum noch. Stattdessen werden zig Stellen dazwischengeschaltet, wenn es darum geht, im Chor der Affichen den Solistenpart zu übernehmen und mit wenig viel zu sagen. Da wünsche

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ich mir zuweilen, es hätten wieder mehr Unternehmen den Mut, den direkten Kontakt zu Kreativschaffenden zu pflegen. Auftraggeber sollten die Komplizen eines Plakatgestalters sein. Ohne deren Willen nämlich, über das Mittelmass hinaus zu streben, sind herausragende Lösungen nicht möglich. In dieser Hinsicht hatte und habe ich grosses Glück. Natürlich ist auch das Marktschreierische eine Haltung. Jedoch keine, auf die ich je Appetit hatte. Vielmehr versuche ich, in all meinen Plakaten durch die Hintertür zur gewünschten Aussage zu gelangen, etwas Unerwartetes, vielleicht sogar ein Jamais-vu zu kreieren. Dafür tauche ich in die mir gestellte Aufgabe ein, trage das Thema so sehr mit mir herum, dass sich meine Optik verändert und ich in Metaphern zu denken beginne. Im Fokus steht immer die Bildidee. Einem Chirurgen gleich schneide ich alles Überflüssige weg, ohne dabei die Lebendigkeit des Plakates anzutasten. Nicht selten kommt die entscheidende Idee auf Spaziergängen mit meinem Hund. Wald und Wiese sind gewissermassen mein mobiles Atelier. Hängen indes bleiben auch verworfene Ansätze. So habe ich mir über all die Jahre in irgendeinem Winkel meines Gehirns mein ureigenes Lager aufgebaut, aus dem ich mich alimentieren kann. (kh)


R atgeber

Tipps zum schonenden Umgang mit Abfall und Ressourcen

Was entsorge ich wie? Nicht alles, was an Abfall anfällt, gehört auch in den Mülleimer. Nach wie vor landen viele rezyklierbare Stoffe und schädliche Substanzen im Kehricht statt in der Sammelstelle. Wer diese sorgsam vom Abfall trennt, schont die Umwelt und spart Gebühren.

Gemäss einer Studie des Bundesamtes für Umwelt (BAFU) besteht der Kehricht in der Schweiz zu einem Fünftel aus Stoffen, die noch verwertbar wären. Die Gewinnung und der Abbau von Rohstoffen können die Umwelt erheblich belasten. Mit der Trennung unserer Abfälle, deren fachgerechten Entsorgung und Wiederverwertung werden Stoffkreisläufe geschlossen, natürliche Ressourcen geschont und gleichzeitig Schadstoffe entfernt. Der schonende Umgang mit Ressourcen und Abfall will jedoch gelernt sein. Denn eine korrekte Entsorgung ist weitaus mehr als «nur» die Abfuhr von Abfall und die getrennte Sammlung von Glas, Büchsen und Altpapier. Fachgerechte Entsorgung Entsorgung + Recycling Stadt Bern (ERB) bietet «Entsorgungsqualität auf hohem Niveau»: Nebst der regulären Kehrichtabfuhr werden in den vier städtischen Entsorgungshöfen Abfälle aller Art zur umweltgerechten Entsorgung und Verwertung entgegengenommen. An elf Quartierentsorgungsstellen können zudem Glas, Papier und Karton, Alu und Büchsen, PET, kleinere Altmetallteile und Trockenbatterien entsorgt werden. Hinzu kommen Glas- und Büchsensammelstellen an insgesamt 35 Standorten

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in der Stadt Bern. Abfälle, die nicht in den Hauskehricht gehören, können aber auch direkt im ÖkoInfoMobil abgegeben werden. Dieses geht jede Woche nach einem festen Fahrplan in den Quartieren der Stadt Bern auf Tour: An 65 Haltestellen können Bernerinnen und Berner im ÖkoInfoMobil ihre Sonderabfälle, Elektrogeräte oder Kleinsperrgut loswerden und sich in allen Entsorgungsfragen beraten lassen. Oder wussten Sie, dass selbst Korken, Fiebermesser, Putzmittel, Dünger oder Pestizide fachgerecht zu entsorgen sind? Wohin mit dem Sondermüll? Leere Batterien – auch solche, die als «umweltfreundlich» bezeichnet werden – gehören in eine entsprechende Sammelstelle. Solche finden sich bei allen Verkaufsstellen oder in den Entsorgungshöfen. Büro- und Unterhaltungselektronik sowie Elektro- und Haushaltsgeräte können kostenlos bei den jeweiligen Händlern oder in den Entsorgungshöfen abgegeben werden. Die Rückgabe von modernen Lampen und Leuchtmitteln ist bei den Verkaufsstellen, in den Entsorgungshöfen oder im ÖkoInfoMobil ebenfalls kostenlos – eine vorgezogene Recyclinggebühr ist im Verkaufspreis bereits enthalten. Herkömmliche Glühbirnen sind im

Hauskehricht dagegen korrekt entsorgt. Medikamente und Chemikalien aus dem Haushalt werden in den Entsorgungshöfen und im ÖkoInfoMobil oder aber in Drogerien und den meisten Apotheken entgegengenommen. Genauso sollten auch Alt- und Speiseöl oder Farben und Lösungsmittel nie in die Kanalisation gegossen werden und gehören auf den Entsorgungshof. Auf diese Weise findet jede Art von Abfall seinen nachhaltigen «Bestimmungsort». Denn von der Trennung unserer Abfälle und deren fachgerechten Entsorgung profitieren letztlich alle – die Umwelt, das Klima, der Mensch und nicht zuletzt auch das Portemonnaie. (wyr)

Weitere Tipps für eine umweltgerechte Entsorgung, die Standorte der Entsorgungshöfe und Sammelstellen sowie der Fahrplan des ÖkoInfoMobils finden Sie unter folgendem Link: www.bern.ch/leben_in_bern/wohnen/erb


K i n der

Der Igel, der nicht pikst Es ist Frühling; überall spriesst und blüht es. Tiere erwachen aus dem Winterschlaf, die Tage werden länger und die Temperaturen wärmer. Emma ist voller Tatendrang und freut sich, endlich wieder draussen spielen zu können.

Zusammen mit Herrn Mutz tollt Emma im Garten herum. Da plötzlich raschelt es in einem Busch. Neugierig rennt Emma hin, bückt sich, schaut unter das Geäst und entdeckt einen kleinen Igel, der durch das Dickicht kriecht. Mama hört, wie Emma vor Aufregung jauchzt. Rasch eilt sie herbei und mahnt das Mädchen, das Krabbeltierchen ja nicht anzufassen. Stattdessen schlägt Mama vor, selber einen kleinen Igel wachsen zu lassen. Emma und Herr Mutz sind von dieser Idee begeistert und setzen sich flink an den Küchentisch. Aus Ton formen sie mit Mamas Hilfe eine kleine Schale mit kleinen Augen, einem Schnauz und winzigen Ohren und lassen diese trocknen. Als die Form fest ist, legt Emma etwas Erde hinein, streut Kressesamen darüber und gibt Wasser dazu. Nun ist etwas Geduld gefragt – das ist nicht gerade die grosse Stärke von Emma. Immer wieder geht sie mit Herrn Mutz zum Kresseigelchen, sagt Hallo, streichelt seine Nase und vergewissert sich, dass er auch genügend zu trinken hat. Nach nur wenigen Tagen gucken bereits erste grüne Spitzen aus der Erde. Emma und Herr Mutz können förmlich zusehen, wie dem Tier aus Ton langsam grüne Stacheln wachsen. Eine Woche später hat der Kresseigel einen prächtigen grünen Stachelpelz. Mit grossen Augen beobachten Emma und Herr Mutz, wie die Mama die Kressehalme vorsichtig abschneidet und mit feinem Frischkäse auf eine Brotscheibe legt. Genüsslich verspeist Emma das Kressebrötchen und strahlt über beide Backen. Die Kresse schmeckt nicht nur, sie enthält auch viele Vitamine, die viel Energie zum Draussenspielen geben. (wyr)

Lass auch du einen kleinen Kresseigel heranwachsen. Die Anleitung dazu findest du auf unserer Website. www.ewb.ch/direkt

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K o n takt

Haben Sie noch Fragen? Das Team des Kundencenters von Energie Wasser Bern lässt die Kundinnen und Kunden nicht lange warten und hat für alle Fragen ein offenes Ohr.

Wenn Sie die Telefonnummer 031 321 37 10 wählen, werden Sie mit dem Kundencenter von Energie Wasser Bern verbunden. Hier beantwortet ein Team von Kundenberaterinnen und -beratern rund um Karin Nölly, Leiterin Kundencenter, sämtliche Fragen betreffend Strom, Erdgas/Biogas, Wasser, Telekom und weitere Dienstleistungen. «Die meisten Fragen betreffen Umzugssituationen, Rechnungen und das Stromsparen», so Nölly. «Wir geben über alles Auskunft, vom Stromspartipp bis zu kleineren Energieberatungen.» Bei komplexeren Anfragen werden interne Fachspezialisten beigezogen. Über 80‘000 Kundenkontakte pro Jahr halten das Team auf Trab. Knapp die Hälfte davon wird per Telefon entgegengenommen. Die übrigen Kundenanliegen werden schriftlich beantwortet – in der Regel innerhalb von 48 Stunden. «Wir haben einen sehr hohen Qualitätsanspruch, was die Serviceleistungen für unsere Kundinnen und Kunden betreffen», betont Karin Nölly, «hierfür erhalten wir auch viele positive

Feedbacks.» Die Mitarbeitenden des Kundencenters werden in allen Bereichen der Energieversorgung laufend geschult, um die Anfragen schnell und kompetent beantworten zu können. So arbeiten Karin Nölly und ihr Team unermüdlich daran, die Kundinnen und Kunden von Energie Wasser Bern auch in Zukunft fachkundig und effizient zu beraten. Der Kontakt zur Kundschaft und das Wissen um deren Bedürfnisse sind schliesslich von zentraler Bedeutung für eine zuverlässige Energieversorgung. (nec)

Schreiben Sie uns! Ihre Meinung interessiert uns: Was ärgert Sie, worüber freuen Sie sich, was liegt Ihnen am Herzen? www.ewb.ch/direkt – direkt@ewb.ch Energie Wasser Bern, DiREKT, Monbijoustrasse 11, 3001 Bern

Kundencenter Energie Wasser Bern, Monbijoustrasse 11, 3001 Bern, www.ewb.ch/kundencenter Allgemeine Fragen

Tel. 031 321 31 11, Montag bis Freitag, 8.30 bis 16 Uhr

Umzug melden und www.ewb.ch/umzug, www.ewb.ch/rechnung, Tel. 031 321 37 10 Fragen zur Rechnung Montag bis Donnerstag, 8.30 bis 11.30 Uhr und 14 bis 17 Uhr, Freitag, 8.30 bis 11.30 Uhr und 14 bis 16 Uhr Störungsmeldungen Stromausfall, Wasserunterbruch, Gasgeruch, Fernwärmeunterbruch www.ewb.ch/stoerungen, Tel. 031 321 31 11 Installationspikett für Stromausfall und bei Störungen in der Hausinstallation: Tel. 031 311 84 84

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Jetzt abdrücken! CHF Bis zu

– . 0 0 5’0 r rag fü t i e b r Förde sautos Erdga

Bis Ende Juni 2014 profitieren Sie beim Kauf eines neuen Erdgas­autos von einem Förderbeitrag von bis zu CHF 5’000.–. Das Angebot gilt bei ausgewählten Händlern für die Marken Fiat, Lancia, Opel, Seat, Skoda sowie VW und ist mit allfälligen zusätzlichen Aktionen der Händler kumulierbar. Alle beteiligten Händler finden Sie unter ewb.ch/erdgasaktion

usst w e b t l Umwe egs unterw

Vom Förderbeitrag profitieren Personen, die im Gasversorgungsgebiet von Energie Wasser Bern wohnen.

Ihr Link zu unseren Dienstleistungen  Strom

Sie haben die Wahl zwischen drei Stromprodukten und entscheiden selbst,

www.ewb.ch/strom

wie nachhaltig die von Ihnen benötigte Menge Strom hergestellt wird.

www.ewb.ch/oekostrom

Wasser

Der Wasserverbund Region Bern versorgt die Stadt Bern und neun weitere Ge-

meinden mit Trinkwasser. Als Hauptaktionärin betreiben wir die meisten Anlagen.

Biogas und Erdgas

Erdgas und das CO2-neutrale Biogas sind ökonomisch und ökologisch sinnvolle

www.ewb.ch/wasser

www.ewb.ch/biogas

Energien zum Heizen, Kochen sowie für die Warmwasseraufbereitung.

www.ewb.ch/erdgas

Fernwärme

Die Energie aus der Verbrennung des Berner Hauskehrichts reicht für die

www.ewb.ch/fernwaerme

Wärmeversorgung von rund 23’000 Einfamilienhäusern.

ElectroDrive Elektrofahrzeuge bequem mieten statt teuer kaufen. Das All-in-Paket zum

monatlichen Fixpreis deckt alle Kosten für den ökologischen Fahrspass.

Fahren mit Erdgas

Wir beliefern die Tankstellen der Region mit Erdgas. Erdgas und Biogas sind

www.ewb.ch/electrodrive

www.ewb.ch/erdgasfahren

deutlich umweltschonender und kostengünstiger als Benzin.

Glasfasernetz

Gemeinsam mit Swisscom erschliessen wir in den nächsten Jahren alle Gebäude

Hotline 0848 392 392

der Stadt Bern mit Glasfasern. Über eine Steckdose können Sie das ganze

www.ewb.ch/berner.glasfaser

Multimediaangebot in Lichtgeschwindigkeit nutzen.

Energieberatung

Die Energieberatung zeigt Ihnen Lösungen für eine optimale Energienutzung auf. Anmeldung: Tel. 031 321 36 54

Die Erstberatung im Kundencenter ist kostenlos.

www.ewb.ch/kundencenter

Förderprogramme

www.ewb.ch/foerderprogramme

Wir unterstützen Sie finanziell bei der Anschaffung von Beleuchtung,

Elektro-Scootern, Erdgasfahrzeugen, Solarstromanlagen, Sonnenkollektoren,

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(Gas-)Wärmepumpen und 150’000 Watt LED.

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Wettbewerb

Suchen, entdecken, zählen und gewinnen Beatrice Kaufmann und Matthias Vatter haben das erste Wimmelbuch der Stadt Bern kreiert. «Das Bern Wimmelbuch» lädt zur spannenden Entdeckungsreise durch die Bundeshauptstadt ein und zeigt, wo die Bären los sind. Im 16-seitigen Bilderband haben sich 57 Bären versteckt, die es im allgemeinen Getümmel zu finden gilt. Kein leichtes Unterfangen, denn die witzigen Wimmelbilder sind gespickt mit liebevoll gestalteten Details, lustigen Sujets und komischen Situationen aus dem verrückten Alltag in der Stadt Bern. «Das Bern Wimmelbuch» ist erhältlich in allen Buchhandlungen oder unter www.vatterundvatter.ch.

Die Leserinnen und Leser des DiREKT haben jetzt die Gelegenheit, «Das Bern Wimmelbuch» zu gewinnen: Im oben stehenden Bild von Beatrice Kaufmann haben wir ewb-Logos versteckt. Nehmen Sie das Gewimmel genau unter die Lupe und zählen Sie alle ewb-Logos, die Sie auf dem Bild entdecken können. Die genaue Anzahl senden Sie als Lösung zusammen mit Ihrem Namen und Ihrer Adresse per E-Mail an direkt@ewb.ch oder per Postkarte an Energie Wasser Bern, Redaktion DiREKT, Monbijoustrasse 11, 3001 Bern. Unter allen korrekt eingesendeten Antworten verlost Energie Wasser Bern 100 Exemplare von «Das Bern Wimmelbuch». Einsendeschluss ist der Freitag, 20. Juni 2014.

Über den Wettbewerb wird keine Korrespondenz geführt. Die Gewinnerinnen und Gewinner werden persönlich benachrichtigt. Keine Mehrfachgewinne und keine Barauszahlung der Preise. Mitarbeitende von Energie Wasser Bern sind vom Wettbewerb ausgeschlossen.


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