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DiREKT 3/2017

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Kundenmagazin von Energie Wasser Bern

Netzbau in Bern

ÂŤDenn Sie wissen, was sie tunÂť

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3 | 2017

DiREKT


AUS DEM INHALT

11 Neue E-Mail-Rechnung

Betrachten Sie Ihre Stromkosten von einer neuen Seite.

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Geospeicher im Forsthaus

Wozu Energie Wasser Bern in die Tiefe bohrt.

Nasses Wetter – trübe Stimmung

Nehmen Sie Schwung auf für den Winter.

Weihnachtsdekoration

Gestalte einen Blickfang für die Adventszeit.

Impressum Herausgeberin: Energie Wasser Bern, Monbijoustrasse 11, 3001 Bern, Telefon 031 321 31 11, ewb.ch, info@ewb.ch

Redaktion Energie Wasser Bern, Ressort Unternehmenskommunikation Gesamtverantwortung: Claudia Kohlschütter (koc) Redaktionsleitung: Raphaël Wyss (wyr) Autoren: Olivia Barben (bao), Thomas Hügli (hue), Claudia Kohlschütter (koc), Aline Trede (tra), Raphaël Wyss (wyr) Fotos: Christian Beutler, Andrea Campiche, Alexandra Jäggi, Adrian Moser, Olaf Otto Gestaltung: Polyconsult AG, Bern Druck: Stämpfli AG, Bern Auflage: 92’000, Erscheinungsweise: 3-mal pro Jahr Leserschaft: Kundinnen und Kunden von Energie Wasser Bern

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WILLKOMMEN

Wir sorgen für mehr Lebensqualität! Lärm – Schmutz – Behinderungen, das volle Programm. Keine Frage, solche Einschränkungen nerven und werden als mühsam wahrgenommen. Und ja es stimmt, dass auch wir von Energie Wasser Bern Lärm machen und für Dreck und Verkehrsbehinderungen verantwortlich gemacht werden. Korrekt ist auch, dass wegen uns Parkplätze vorübergehend nicht zur Verfügung stehen und es hin und wieder zu Versorgungsunterbrüchen kommt. Unbestritten, Baustellen sind ein Ärgernis und selten Grund für gute Laune. Ich stimme Ihnen zu, aber nicht ohne Wenn und Aber. Denn wir haben den Auftrag – von Ihnen und der Politik – mit rund 1’228 km Stromleitungen, 463 km Gasleitungen, 92 km Fernwärmeleitungen, 577 km Wasserleitungen und 969 km Glasfaserkabel, uns 365 × 24 für eine qualitativ hochstehende Energieversorgung einzusetzen. So arbeiten eigens für die Netzbauarbeiten Fachleute und Spezialisten bei Energie Wasser Bern, die nichts anderes tun, als die Notwendigkeit von Massnahmen – medienübergreifend – zu prüfen und diese gegebenenfalls minutiös zu planen, zu projektieren und zu koordinieren. Auch wurde für die bessere Koordination der verschiedenen Bauherrinnen, beispielsweise des Städtischen Tiefbauamts oder BERNMOBIL, extra die Koordinationsstelle Koordination öffentlicher Raum (KÖR) aufgebaut. Gerade bei Grossbaustellen wie am Eigerplatz oder bei der Sanierung der Marktgasse hat sich diese mehrfach bewährt. Zweifelsohne, Bern hat dadurch noch mehr an Lebensqualität gewonnen. Und ja, wir von Energie Wasser Bern leisten engagiert und vernetzt unseren Beitrag, damit unsere Stadt auch in Zukunft tipptopp mit Strom, Wasser, Gas, Wärme und Internet versorgt wird. Im Namen von Energie Wasser Bern danke ich Ihnen für Ihr Vertrauen und wünsche Ihnen und Ihren Familien frohe Festtage.

Roger Waldmeier, Leiter Netze Unterhalt & Montage


NETZBAU

Denn sie wissen, was sie tun Wie Energie Wasser Bern die Versorgung sicherstellt Sie sind oft ärgerlich, machen aber Sinn: Baustellen. Denn für die hohe Versorgungssicherheit in der Stadt Bern müssen sich die Netze in einem guten Zustand befinden. Energie Wasser Bern plant deshalb jedes Bauprojekt sorgfältig – auch, um die Bevölkerung möglichst wenig zu beeinträchtigen.

Wer die Bauarbeiten von Energie Wasser Bern als unkoordiniert wahrnimmt, täuscht sich aber: Sämtlichen Massnahmen geht eine minutiöse Planung voraus. Dabei werden die Bauprojekte zunächst priorisiert. An erster Stelle stehen immer Kundenprojekte; zum Beispiel der Anschluss eines Neubaus ans Strom-, Wasser-, Gas- und Glasfasernetz. Schliesslich soll die Versorgung einwandfrei funktionieren, wenn die neuen Bewohnerinnen und Bewohner einziehen. Ähnlich hohe Priorität haben Bauprojekte von übergeordnetem Charakter, initiiert etwa durch die Stadt, den Kanton, BERNMOBIL oder die SBB. Bei solchen Vorhaben wirkt Energie Wasser Bern meist in einer Bauherrengemeinschaft mit und arbeitet im «Taktfahrplan» des Projekts.

prüfen sorgfältig, in welchen Gebieten dafür Ausbau- oder Sanierungsarbeiten nötig sind. Dabei betrachten sie immer alle Medien – also Strom-, Wasser-, Gas-, Fernwärmeund Glasfaserleitungen. Muss in einem Quartier eines dieser Netze erneuert oder ausgebaut werden, saniert Energie Wasser Bern auch gleich jene, bei denen in absehbarer Zeit ohnehin Arbeiten nötig wären. Zudem koordinieren die Planungsspezialisten alle Projekte mit anderen Organisationen wie dem städtischen Tiefbauamt und den Betreibern von Telekommunikationsnetzen. Ein wichtiges Instrument, um die richtigen Schwerpunkte zu setzen, ist der sogenannte Risikokataster. Darauf sind alle Netze eingezeichnet und ihr Zustand bewertet. Häufen sich in einem Gebiet Störungen, die kurzfristige Reparaturarbeiten an Leitungen erfordern, erkennen das die Fachleute von Energie Wasser Bern auf dem Kataster – ein Hinweis darauf, dass in diesem Quartier bald eine Sanierung notwendig ist. Auch der Jahrgang der Leitungen im Boden spielt beim Priorisieren von Projekten eine Rolle.

Hansueli Trachsel

Schon wieder eine Umleitung! Fussgänger, Velofahrerinnen und Automobilisten brauchen zuweilen Geduld, wenn sie sich durch die Stadt Bern bewegen. Die meisten Baustellen bringen Verkehrsbehinderungen mit sich. Direkt betroffen sind auch die Anwohnenden in der Nachbarschaft. Sie müssen zeitweise Baulärm, die Aufhebung von Blaue-Zone-Parkplätzen und manchmal einen erschwerten Zugang zum Haus in Kauf nehmen.

Die richtigen Schwerpunkte setzen Danach folgen jene Projekte, die Energie Wasser Bern selbst anstösst. Sie dienen dem Ziel, durch eine hohe Versorgungsqualität an 365 Tagen während 24 Stunden modernes Leben und Arbeiten in der Stadt Bern zu ermöglichen. Fachleute von Energie Wasser Bern

Hansueli Trachsel

Kombigraben für die grossen Wasser- und Gasleitungen beim Kreisel Eigerplatz.

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NETZBAU

Doch ein hohes Alter bedeutet nicht automatisch einen hohen Sanierungsbedarf. Manche Wasserleitungen etwa liegen seit über 100 Jahren in Berns Untergrund und leisten zuverlässig ihren Dienst. Stromkabel, die mechanisch in Ordnung sind, können ebenfalls sehr alt werden. Zudem gibt es Umgebungsbedingungen, die die Netze schneller altern lassen, zum Beispiel die Erschütterungen von viel befahrenen Strassen.

Umsicht gefragt Nach der Planung beginnt als zweiter Schritt die Projektierung. Hier geht es darum, die festgelegten Bauprojekte im Detail auszuarbeiten und vorzubereiten. Dazu gehört unter anderem, die genaue Leitungsführung, das Bauverfahren sowie die Durchmesser und die Materialien der Leitungen zu definieren, Arbeiten von Drittfirmen öffentlich auszuschreiben und Gespräche mit Hauseigentümern zu führen. Sind Beeinträchtigungen für den Verkehr unumgänglich, sucht der Projektleiter zusammen mit den Verantwortlichen der Stadt oder des Kantons nach einer Lösung, die die Bedürfnisse aller Verkehrsteilnehmenden berücksichtigt. Besonders wichtig ist zudem, die Bevölkerung im jeweiligen Stadtgebiet rechtzeitig über die Realisierung – den dritten Schritt jedes Bauprojekts – zu informieren.

Innovative Technik Am unangenehmsten für die Anwohnenden und genauso für Energie Wasser Bern selbst sind ungeplante Bauarbeiten. Sie werden vor allem durch Versorgungsunterbrüche und durch Lecks an Rohrleitungen nötig. Um die Zahl kurzfristiger Bauprojekte möglichst gering zu halten, nimmt der städtische Energieversorger an seinen Netzen regelmässig Kontroll- und Unterhaltsarbeiten vor. Sie haben zum Ziel, Unterbrüche zu vermeiden und einen allfälligen Sanierungsbedarf frühzeitig zu erkennen. Dazu setzt Energie Wasser Bern auf moderne Technik, zum Beispiel auf die Lecksuche anhand von Stromimpulsen, mit kleinen Mikrofonen oder mit sogenannten Schnüffelgeräten. Neue Wege geht das Unternehmen zudem bei den Sanierungsverfahren: Begehbare Elektroschächte im Untergrund ermöglichen Netzarbeiten ohne Beeinträchtigungen im öffentlichen Raum. Glasfaserkabel lassen sich mit einer innovativen Technik in bestehende Leitungen einziehen. Und das Rohrreduktionsverfahren wendet Energie Wasser Bern sogar als erstes Schweizer Unternehmen an (siehe unten). Trotz solchen Innovationen bleibt die Zahl der Bauprojekte zwar gleich. Die Verfahren schonen aber die Nerven von Fussgängern, Velofahrerinnen und Automobilisten: Sie nehmen die Baustellen schlicht nicht mehr wahr. (hue)

Schweizer Premiere: das Rohrreduktionsverfahren Um Anwohner und Verkehrsteilnehmer zu entlasten, verlegt Energie Wasser Bern viele Leitungen ohne offenen Graben. Bei den bisherigen grabenlosen Verfahren ziehen die Fachleute neue Rohre ein, indem sie die alten entweder im Erdreich aufschneiden (Berstlining). Oder sie verlegen ein neues Rohr mit kleinerem Durchschnitt in das bestehende (Relining). Als Schweizer Premiere hat Energie Wasser Bern im vergangenen September

erstmals das sogenannte Rohrreduktionsverfahren (Swagelining) angewandt: Eine Maschine zieht das Kunststoffrohr mit grosser Kraft durch eine Matrize ein und dehnt es so in die Länge. Dabei nimmt dessen Durchmesser etwa 10 Prozent ab – genug, um in das alte Rohr zu passen. Sobald die Zugkraft durch die Maschine nachlässt, erhöht sich der Durchmesser des neuen Rohrs wieder. Es legt sich nahtlos an die Wand des alten.

Neues Rohr (Ø -10%)

Altes Rohr

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INTERVIEW

«Wir wollen die Bevölkerung möglichst wenig einschränken» Roland Weber über die Abwicklung von Bauprojekten

Roland Weber ist Leiter Projektmanagement Netze bei Energie Wasser Bern.

Wie weit im Voraus legt Energie Wasser Bern fest, wann wo gebaut wird? Bei Projekten, die wir selbst anstossen, beträgt der Vorlauf üblicherweise zwei bis drei Jahre. Städtische Grossprojekte sind meist länger im Voraus bekannt. Handkehrum haben wir bei Kundenaufträgen, zum Beispiel bei Netzanschlüssen für Neubauten, oft nur wenige Monate Vorlaufzeit. Am kurzfristigsten fallen Bauarbeiten nach Störungen an. Hier müssen wir meist innert weniger Stunden Massnahmen treffen.

Sie teilen uns mit, wenn sie in diesem Stadtgebiet ebenfalls Arbeiten planen und sich an dem Projekt beteiligen wollen. Das koordinierte Vorgehen lohnt sich nicht zuletzt, um die Allgemeinkosten aufzuteilen.

Wie stellt Energie Wasser Bern sicher, dass am gleichen Ort nicht schon nach wenigen Jahren wieder gebaut wird? In der Stadt Bern gilt für Arbeiten an derselben Stelle in der Regel eine Sperrfrist von fünf Jahren. Ausnahmen sind möglich bei Störungen, bei Neubauten oder beim Anschluss von bestehenden Gebäuden an eines unserer Netze. Die Stadt Bern hat mit der «Koordination öffentlicher Raum» (KöR) einen Prozess definiert, um Bauarbeiten zu bündeln, sodass die Anwohner danach möglichst lange Ruhe haben. Wie funktioniert dieser Prozess? Wenn zum Beispiel wir von Energie Wasser Bern ein Bauprojekt planen, publizieren wir es auf der Online-Plattform der KöR. Innerhalb einer gegebenen Frist können andere Organisationen wie das Tiefbauamt, BERNMOBIL oder Betreiber von Telekommunikationsnetzen zu unserem Vorhaben Stellung nehmen.

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Wie berücksichtigen Sie bei Bauprojekten die Bedürfnisse der Anwohner? Bei der Arbeitsvorbereitung analysieren wir, welche Strassen, Zugänge und Parkplätze betroffen sind. Wir berücksichtigen nicht nur die Bedürfnisse der Anwohner, sondern auch jene des öffentlichen Verkehrs, der Fussgänger, Velofahrer und Automobilisten, von Menschen mit einer Behinderung und der Blaulichtorganisationen. Unser Ziel ist, die Bevölkerung durch Bauprojekte möglichst wenig einzuschränken. Dazu gehört, die Sperrflächen für die Baustelleneinrichtung und das Material auf das nötige Minimum zu beschränken. Mit Besitzern von Läden und Restaurants besprechen wir oft individuell, wie wir ihr Geschäft während der Bauzeit von Unannehmlichkeiten entlasten können. Welche Rolle spielt das Wetter für die Planung von Bauprojekten? Keine grosse Rolle. Mit einer Ausnahme: Für Dezember und Januar planen wir keine Tiefbauprojekte, die eine hohe Priorität haben. Denn bei gefrorenen Böden und starken Schneefällen steigt der Aufwand – und somit die Kosten. (hue)


NETZBAU

Im Fall der Fälle

Die Leitstelle am Hauptsitz ist das Nervenzentrum von Energie Wasser Bern. Rund um die Uhr überwachen Fachleute hier auf unzähligen Monitoren die Energie- und die Wasserversorgung. Sie sehen zum Beispiel sofort, wenn in einer Strasse der Strom ausfällt. Oder sie erkennen einen ungewöhnlich hohen Wasserverbrauch, der auf ein Leck bei einer Hauptleitung hindeutet. Bei solchen seltenen Störungen koordinieren die Mitarbeitenden der Leitstelle die Sofortmassnahmen und kontaktieren die Spezialisten des Pikettdienstes.

Grössere Störungen bei der Energie- und Wasserversorgung sind selten. Wenn aber doch einmal eine auftritt, arbeiten die Fachleute von Energie Wasser Bern nach gut eingespielten Prozessen. So lässt sich der Schaden rasch beheben.

Diese lokalisieren die Störung, machen bei Bedarf Abklärungen direkt vor Ort und nehmen Rücksprache mit der Leitstelle. Fällt etwa eine Stromleitung aus, lassen sich die betroffenen Liegenschaften meist

Klare Ordnung im Boden

Abwasser

Die Leitungen unterhalb der Berner Strassen sind immer in etwa gleich angeordnet, was den Netzbau und den Unterhalt vereinfacht. Zuunterst befinden sich die Abwasserleitungen, etwas höher die Gasund die Wasserleitungen. Danach folgen die Fernwärmeleitungen und zuoberst schliesslich die Rohre für die Strom- und die Glasfaserkabel. Darüber liegen mindestens 80 bis 100 Zentimeter Erdmaterial. Somit sind die Leitungen selbst bei stark befahrenen Strassen gut geschützt und sicher eingebettet.

Öffentliche Beleuchtung

Fernwärme

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durch Umschaltungen über eine andere Leitung versorgen. Wenn nötig bietet der Pikettdienst Mitarbeitende des Netzbaus und externer Baufirmen auf, um beispielsweise ein Wasserleck zu schliessen, indem das Rohr ersetzt oder fürs Erste provisorisch repariert wird. Denn egal, welches Netz von Energie Wasser Bern betroffen ist: Das Ziel lautet immer, den Versorgungsunterbruch so schnell wie möglich zu beheben.

Alle Infos auf dem Tablet Dabei kommt den Fachleuten auch das Internet zu Hilfe. Statt dass sie sich bei einem Piketteinsatz zuerst Pläne auf Papier besorgen müssen, greifen sie per Tablet online auf den benötigten Planausschnitt zu. Sofort sehen sie, wie die Leitungen im Boden verlaufen und wie alt, aus welchem Material und von welchem Durchmesser sie sind.

Erfordert die Reparatur längere Arbeiten und sind keine Umschaltungen möglich – etwa, weil die Störung eine Zuleitung zu wenigen Häusern betrifft –, machen oft Provisorien Sinn. Beim Wasser erstellen die Mitarbeitenden von Energie Wasser Bern dann eine parallele Leitung, bis der Schaden an der Leitung behoben ist. Beim Strom richten sie Baustrom-Anschlusskästen ein. Damit Energie Wasser Bern bei Reparaturen am Niederspannungsnetz die Stromversorgung im Quartier nicht zwingend unterbrechen muss, erledigen die Fachleute einige Arbeiten sogar unter Spannung. Für solche Einsätze sind die zuständigen Mitarbeitenden gut geschult und tragen eine spezielle Ausrüstung – bei der höchsten Sicherheitsstufe sogar einen Vollschutz. Denn wie immer bei Netzbauarbeiten gilt: Sicherheit ist alles. (hue)

Die Netze von Energie Wasser Bern Strom 107 km Freileitungen 1’121 km Kabelleitungen 13’593 Netzanschlüsse Gas 338 km Gasleitungen 125 km Netzanschlussleitungen 9’050 Netzanschlüsse Fernwärme 92 km Fernwärmeleitungen 568 Netzanschlüsse Wasser 376 km Versorgungsleitungen 201 km Netzanschlussleitungen 14’525 Netzanschlüsse Telekommunikation

Telekommunikation 969 km Glasfaserkabel 65’000 Nutzungseinheiten

Strom

Gas Wasser

Öffentliche Beleuchtung 3.5 km Freileitungen 563 km Kabelleitungen 18’805 Strassenleuchten

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AKTUELL

Energie Wasser Bern senkt die Strompreise Stromtarife 2018 Trotz steigenden Bundesabgaben bezahlen die Stadtbernerinnen und Stadtberner 2018 durchschnittlich ein Prozent weniger für ihren Strom als im Vorjahr. Grund sind tiefere Netznutzungs- und Energiekosten. Das Standardprodukt ewb.NATUR.Strom wird zudem mit Solarstrom und Energie aus Biomasse angereichert.

weiter von 4 auf 5 Prozent. Auch der Anteil Energie aus Biomasse wird um 0.9 Prozentpunkte auf 5 Prozent erhöht. Die Anreicherung mit Strom aus Solarenergie und Biomasse führt beim Standardprodukt zu einer Tariferhöhung von insgesamt 0.1 Rp./kWh.

Der Stromtarif setzt sich aus insgesamt vier Komponenten zusammen (vgl. Grafik). Diese verändern sich per 1. Januar 2018 wie folgt:

Tiefere Netznutzungstarife Dank tieferen Kapital- und Betriebskosten kann Energie Wasser Bern die Nutzungskosten für das eigene Verteilnetz weiter senken. Gleichzeitig reduziert auch die nationale Netzgesellschaft Swissgrid die Tarife für die Systemdienstleistungen (SDL) und für die Nutzung des nationalen Übertragungsnetzes. In der Summe sinken die Kosten für die Netznutzung und die SDL 2018 um durchschnittlich 8.7 Prozent.

Abgaben an Bund und Gemeinwesen Der Netzzuschlag des Bundes zur Förderung der Stromproduktion aus erneuerbaren Energieträgern wurde gemäss Empfehlung des Bundesamts für Energie von bisher 1.5 Rp./kWh auf neu 2.3 Rp./kWh erhöht. Dies entspricht der maximalen Höhe, wie sie im neuen Energiegesetz vorgesehen ist. Die Abgaben an die Stadt Bern bleiben unverändert.

Tiefere Energietarife Die Stromversorgung von Energie Wasser Bern basiert vor allem auf Eigenproduktion, wie es die Eignerstrategie der Stadt Bern vorsieht. Dank den insgesamt tieferen Produktionskosten der eigenen Anlagen und der günstigen Beschaffung am Strommarkt sinken auch die Energietarife 2018 um durchschnittlich 6 Prozent.

Vier Franken weniger pro Jahr Insgesamt resultiert für das Jahr 2018 eine durchschnittliche Senkung der Stromtarife um ein Prozent. Für einen Vierpersonenhaushalt mit fünf Zimmern, Elektroherd und Trockner (ohne Elektroboiler) mit einem Jahresverbrauch von 4’500 kWh sinken die jährlichen Kosten damit um vier Franken. (wyr)

Mehr Solarenergie im Strommix Gleichzeitig erhöht Energie Wasser Bern den Anteil an Solarstrom im Standardprodukt ewb.NATUR.Strom

Die vier Komponenten des Stromtarifs

Detaillierte Informationen zu Ihrem Stromtarif finden Sie unter: strompreis.elcom.admin.ch

Tarif

–0.41 Rp./kWh

Systemdienstleistungen (SDL)

0.32 Rp./kWh

–0.08 Rp./kWh

Energiepreis

Tarif

–0.48 Rp./kWh

Netznutzungstarif (Preis für Stromtransport vom Kraftwerk ins Haus)

(Preis für gelieferte elektrische Energie)

Abgaben an das Gemeinwesen

1.40–2.65 Rp./kWh

Bundesabgaben

2.30 Rp./kWh

10

+/–0.00 Rp./kWh

+0.80 Rp./kWh


Auf das Maximum reduziert Die neue E-Mail-Rechnung von Energie Wasser Bern Die neue elektronische Rechnung von Energie Wasser Bern bietet den Kundinnen und Kunden einen echten Mehrwert. Sie vermittelt ihnen nicht nur eine vereinfachte Übersicht über die anfallenden Kosten, sondern auch über ihren jährlichen Energiebedarf.

Seien wir mal ehrlich: Niemand freut sich über hereinflatternde Rechnungen im Briefkasten. Und bei der Zusammenstellung der jährlichen Stromkosten verstehen viele Kunden ohnehin nur Bahnhof. Im digitalen Zeitalter ändert auch der Versand von elektronischen Rechnungen herzlich wenig daran. Doch die neue E-Mail-Rechnung von Energie Wasser Bern bietet den Bernerinnen und Bernern gleich mehrere Vorteile.

Übersichtlich und nachvollziehbar Wer sich auf dem Online-Kundenportal von Energie Wasser Bern registriert, kann dort anwählen, ob sie oder er Rechnungen zukünftig nur noch per E-Mail erhalten möchte. Gegenüber ihrem Vorläufermodell in Papierform, ist die neue E-Rechnung von Energie Wasser Bern auf das Wesentliche reduziert und gleichzeitig mit nützlichen Zusatzinformationen ergänzt. Das elektronische Dokument zeigt nur noch die wichtigsten – auch für Laien nachvollziehbaren – Zahlen und Daten an: Gleich zum Einstieg präsentiert es den Kunden eine vereinfachte und verständliche Kostenübersicht sämtlicher Energieprodukte, die sie von Energie Wasser Bern beziehen – ob Strom, Erdgas/Biogas oder Wasser. Direkt darunter ist der entsprechende Saldo aufgeführt. Grafische Darstellungen des Strom-, Erdgas/Biogas- und Wasserverbrauchs im Mehrjahresvergleich vervollständigen die E-Mail-Rechnung. Damit können die Kundinnen und Kunden feststellen, ob sie ihre Energieeffizienz steigern konnten und ihre Sparmassnahmen Wirkung zeigen. Auf jeden Fall haben sie dank der elektronischen Rechnung schon mal das Papier gespart, auf dem sie üblicherweise gedruckt wird.

Aller Vereinfachung zum Trotz bietet die E-Rechnung von Energie Wasser Bern volle Transparenz: Eine detaillierte Zusammenstellung sämtlicher Kostenpunkte wird als PDF im Anhang der E-Mail mitgeliefert. Damit können die Auslagen auch weiterhin im Detail begutachtet werden.

Einfach registrieren Um die E-Mail-Rechnung zu abonnieren, braucht man sich nur im Kundenportal zu registrieren: Einfach das Onlineformular ausfüllen, die Kundennummer angeben und den Antrag absenden. (wyr) kundenportal.ewb.ch

Unter folgendem Link können Sie die neue E-Mail-Rechnung in Augenschein nehmen: ewb.ch/e-mail-rechnung

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AKTUELL

Geospeicher in Berns Untergrund

Bohrplatz

Saisonale Wärmespeicherung

EZF 0m

In der Energiezentrale Forsthaus gewinnt Energie Wasser Bern aus Kehricht, Holz und Erdgas Energie für die Stadt Bern. Die dabei anfallende Wärme wird in das bestehende Fernwärmenetz eingespeist. Insbesondere im Sommer kann diese jedoch nicht vollständig genutzt werden. Im Winter wiederum ist sie problemlos einsetzbar.

Quartär

-160m

Mergel/Ton

Deshalb plant Energie Wasser Bern auf dem Areal der Energiezentrale Forsthaus Bohrungen für einen Geospeicher. Dessen Ziel ist es, die in den Sommermonaten ungenutzte Abwärme in den Sandsteinschichten in einer Tiefe zwischen 200 und 500 Metern zu speichern und in den Wintermonaten wieder an das Berner Fernwärmenetz abzugeben. -500m ca. 100m

Die saisonale Zwischenspeicherung der Wärme erhöht die Effizienz der Energiezentrale: Der Primärenergiebedarf und die Treibhausgasemissionen werden gleichzeitig reduziert. Noch handelt es sich um ein Pilotprojekt; vorerst soll die technische Machbarkeit nachgewiesen werden, bevor der Geospeicher in Betrieb genommen wird. (koc)

Hauptbohrung

Sandstein

Nebenbohrung

Geospeicher

Beobachtungsbohrung

Ausbau der Ladeinfrastruktur Beteiligung an der MOVE Mobility SA Die nachhaltige Entwicklung der Elektromobilität setzt ein dichtes nationales Netz von Ladestationen voraus. Deshalb engagiert sich Energie Wasser Bern weiter für den Ausbau der Ladeinfrastruktur und beteiligt sich an der MOVE Mobility SA. Das Gemeinschaftsunternehmen hat zum Ziel, die Entwicklung der Elektromobilität voranzutreiben, und ist insbesondere im Bereich der Ladeinfrastruktur und ihrer Vernetzung tätig. Mit insgesamt über 300 Stationen zählt das MOVE-Ladenetz heute zu den grössten der Schweiz. Dank der Zusammenarbeit mit weiteren Partnern bietet das Unternehmen seinen Kundinnen und Kunden ausserdem Zugang zu mehreren Tausend Ladestationen in ganz Europa. Gleichzeitig investiert Energie Wasser Bern weiter in die eigene Ladeinfrastruktur und plant zusätzliche Ladestationen an mindesten 20 Standorten in der Stadt Bern. (wyr) move.ch

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Sunraising im Höhenflug Bereits acht Solaranlagen realisiert Wer in der Stadt Bern kein eigenes Dach besitzt, aber trotzdem Solarstrom produzieren und konsumieren möchte, hat dank Sunraising die Möglichkeit dazu: Für einmalige 350 Franken pro Quadratmeter können Bernerinnen und Berner Anteile an Solaranlagen kaufen. Die Stadt stellt Dächer ihrer Liegenschaften zur Verfügung, Sunraising führt Crowdfundings durch und baut die Anlagen und Energie Wasser Bern übernimmt den Solarstrom wie auch die Verrechnung. So bekommen die Kundinnen und Kunden Strom ihrer eigenen Solarpanels 20 Jahre lang direkt auf ihrer Energierechnung gutgeschrieben. Das Interesse am Projekt ist seit dem Startschuss ungebrochen und die Nachfrage nach den Solarpanels wächst mit jeder neuen Anlage. Nach nur einem Jahr sind bereits acht Solaranlagen realisiert. Die letzte wurde im Dezember im Schosshalde-Quartier fertiggestellt und geht Anfang 2018 in Betrieb. Die Gesamtfläche der bisher realisierten Anlagen beträgt damit 783 Quadratmeter, die rund 127’800 Kilowattstunden Solarstrom produzieren. Weitere Sunraising-Solardächer sind bereits in Planung und können unter dem untenstehenden Link mitfinanziert werden. (tra) sunraising.ch

… UND ÜBRIGENS

Ein Biber wird Landschaftsingenieur Im Winter 2007/2008 hat sich ein Biber an der Bibere in Ferenbalm niedergelassen. Schon bald lebte dort eine ganze Familie der Nagetiere, die mit ihren Dämmen das umliegende Landwirtschaftsgebiet überflutete. Anstatt die Biberdämme immer wieder zu entfernen, galt es, eine nachhaltige Lösung zu finden. Pro Natura beschloss, die betroffene Landfläche zu kaufen und die alte Aue wieder zum Leben zu erwecken. Die Naturschutzorganisation überlässt es dabei dem Biber als dem geborenen Landschaftsingenieur, das Gebiet umzugestalten. In den nächsten Jahren dürfte sich die Landschaft dort markant verändern und ein Sumpfgebiet mit entsprechender Artenvielfalt entstehen. Das Unterfangen wird unter anderem durch den Ökofonds von Energie Wasser Bern unterstützt. (wyr) pronatura-be.ch/Biberaue_Ferenbalm

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KEYSTONE/Christian Beutler

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WOHIN FLIESST IHRE ENERGIE

«Es gibt nichts Ehrlicheres als Einzelsport» Martina Kocher, Berner Rennrodlerin

Rodeln ist eine Präzisionssportart. Ich kann meinen Schlitten bei Tempo 130 zentimetergenau steuern, indem ich das Gewicht verlagere, mit den Füssen gegen die Hörnchen drücke oder an den seitlichen Griffen ziehe. Ein Rennrodel ist derart sensibel, dass er bereits auf ein kleines Zucken mit der Schulter reagiert. Das Feeling in den Kurven und die Fliehkräfte, die dabei auf einen wirken, sind gewaltig. Eine Journalistin verglich mich in ihrer Reportage mit dem Dirigenten eines Orchesters. Tatsächlich ist die Fahrt durch den Eiskanal so elegant und harmonisch wie eine Symphonie – und ich gebe Melodie und Takt vor. Denn Rodeln hat viel mit Rhythmus zu tun. Vereinfacht geht es darum, fliessend auf der Ideallinie zwischen den Steilwandkurven zu pendeln und dabei möglichst viel Schwung mitzunehmen. Das Ziel ist immer, den perfekten Lauf hinzubekommen. Im Wettkampf trennen die Topfahrerinnen oft nur wenige Tausendstelsekunden – bei einer durchschnittlichen Streckenlänge von einem Kilometer. Also kommt es auf jedes noch so kleine Detail an, sei es bei Material, Start oder Fahrtechnik. Dieses Streben nach Perfektion und der stetige Drang nach Verbesserung machen letztendlich den Unterschied von ein paar Tausendstelsekunden aus. Als ich 2016 an den Weltmeisterschaften am Königssee die entscheidenden Sekundenbruchteile schneller war, hat das eingeschlagen wie ein Blitz. Die Atmosphäre vor Tausenden von Zuschauern war gigantisch! Alle hatten mit einem Dreifachsieg der Deutschen gerechnet. Dieser Übermacht an ihrer Heim-WM die Goldmedaille wegzuschnappen, kam einem historischen Paukenschlag gleich. Das war unglaublich emotional und das mit Abstand schönste Erlebnis meiner Karriere. Die Bild-Zeitung titelte damals: «Fünfeinhalb Medaillen für Deutschland». Dank dem Patensystem des internationalen Rodlerverbands dürfen kleine Nationen bei den Grossen mittrainieren. Deshalb bin ich, seit ich 17 bin, im Schlepptau der deutschen Nationalmannschaft unterwegs und mit den beiden Athletinnen eng befreundet, mit denen ich mir das Podest geteilt habe. Somit ist mein Erfolg irgendwie auch ihr Erfolg. Und sie haben ihn mir von Herzen gegönnt.

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Solche Geschichten und Emotionen machen den Sport so wertvoll. Dieser Weltmeistertitel war aber auch eine riesige Genugtuung und die Gelegenheit, den Leuten zu danken, die mich über all die Jahre unterstützt, gefördert, an mich geglaubt und in mich investiert haben. Es freut mich ganz besonders, dass sich die ganzen Mühen und Extrawürste schliesslich gelohnt haben und ich ihnen damit etwas zurückgeben konnte.

«Die Fahrt durch den Eiskanal ist so elegant und harmonisch wie eine Symphonie» Ich bin auf sehr viel Goodwill aus meinem Umfeld angewiesen, denn der Trainingsaufwand ist enorm. Ich trainiere hauptsächlich im Ausland und bin permanent unterwegs. Dazu gehört auch Verzicht. Denn es gibt nichts Ehrlicheres als Einzelsport; du wirst jeden Tag mit deiner Leistung konfrontiert und bekommst schwarz auf weiss vorgesetzt, wie gut du bist. Täglich ans Limit zu gehen und der stetige Leistungsdruck verlangen sehr viel Selbstdisziplin. Als Ausgleich arbeite ich als Lehrerin. Immer montags erteile ich Jugendlichen, die ein berufsvorbereitendes Schuljahr absolvieren, Sportunterricht. Der Gegensatz zum Kampf um Tausendstelsekunden erdet mich. Ich versuche meinen Schülern Werte wie Fairness, Willensstärke und Durchhaltevermögen zu vermitteln. So hoffe ich, ihnen auf ihrem Weg ins Berufsleben etwas mitzugeben. Denn Sport ist eine ausgezeichnete Lebensschule. (wyr) martinakocher.ch


RATGEBER

Mit Schwung durch die kalte Jahreszeit Tipps und Tricks gegen den Winterblues

Mit den sinkenden Temperaturen und kürzeren Tagen kann unsere innere Uhr etwas aus dem Takt fallen. Neue Gewohnheiten sorgen in den kalten Monaten für Energie und Leichtigkeit gegen den Winterblues.

Viel Bewegung Mindestens eine halbe Stunde Bewegung pro Tag braucht der Mensch, um sich körperlich sowie geistig fit zu halten. Warum nicht die Mittagspause für einen Spaziergang nutzen und kurze Wege zu Fuss oder mit dem Fahrrad gehen? Sport wirkt stressabbauend und hebt die Stimmung. Frische Luft Draussen an der frischen Luft kommt nicht nur der Kreislauf in Schwung, sondern auch die Durchblutung der Lunge wird angekurbelt und gleichzeitig tankt der Körper erst noch Sonnenenergie. Regelmässiges kräftiges Lüften bringt auch zu Hause neue Frische und Power.

Gesunde Ernährung Um optimal zu funktionieren, braucht der Körper die richtige Energiezufuhr in Form von natürlichen und frischen Produkten wie Obst, Gemüse und Vitaminen. Ein ausgewogenes Frühstück versorgt das Gehirn zudem mit Power für den ganzen Tag, wohingegen zu üppiges oder gar fettiges Essen schnell müde und schlapp machen kann.

Regelmässige Auszeiten Freizeitaktivitäten spenden neue Kraft und sind wichtig für das emotionale wie auch das körperliche Wohlbefinden. Ob sportliche Tätigkeit, kreatives Arbeiten, ein Kulturbesuch oder ein Entspannungsmoment; sie tun der Seele gut.

Genügend trinken Zu wenig Flüssigkeit mindert die Leistungsfähigkeit und verursacht Kopfschmerzen, Müdigkeit, Konzentrations- oder eben Energiemangel. Wichtig ist deshalb, auf seinen Durst zu hören und den Tag hindurch ausreichend zu trinken.

Spass haben Lachen wirkt sich positiv auf die physische wie psychische Gesundheit aus. Denn beim herzhaften Lachen atmen wir tiefer. Das versorgt die Körperzellen mit mehr Sauerstoff, stärkt das Immunsystem, entspannt die Muskeln und regt den Kreislauf an. Power-Nap Der kurze Turboschlaf hat eine grosse Wirkung auf die Regeneration des Körpers und die Leistungsfähigkeit. Danach fühlt man sich im Nu wieder frisch und munter. Wichtig ist hier, nicht länger als 20 Minuten zu dösen, denn nach 30 Minuten beginnt die Tiefschlafphase. (bao)

«Ein Tag ohne Lächeln ist ein verlorener Tag» Charlie Chaplin

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FÜR MODI U GIELE

Ein Highlight für die Festtage Rücke die Glühbirne in ein neues Licht

Aus alten Glühbirnen bastelst du in nur wenigen Schritten Hingucker für die Adventszeit. Ob als Baumschmuck oder Tischdekoration, ob Glitzerkugel oder Rentier, der Gestaltung deines eigenen Weihnachtsschmuckes sind keine Grenzen gesetzt. Deine Weihnachtsdekoration kannst du schnell und einfach mit alten Glühbirnen und allerlei Krimskrams aus dem Haushalt gestalten. Dazu braucht es nur ein bisschen Fantasie und Kreativität. Damit du gleich damit beginnen kannst, findest du hier schon einmal drei Ideen zur Inspiration:

Die Glitzerkugel Trage mit einem Pinsel Kleber auf die Glühbirne auf und wende sie in einem mit Glitzer oder Pailletten gefüllten Pappteller. Schon funkelt deine Glitzerkugel im Kerzenschein. Die Schneemann-Kugel Besprühe oder bemale die Glühbirne rundum mit weisser Farbe. Sobald diese trocken ist, kannst du mit Farbstiften oder Filz Augen und Nase auftragen. Danach klebst du dem winzigen Schneemann noch kleine Knöpfe an und bindest ihm Mütze und Halstuch aus Stoffresten um. Die Rentier-Kugel Färbe die komplette Glühbirne in Braun. Wenn die Farbe trocken ist, verleiht dem Rentier ein Klebe-Augenpaar vom Bastelladen den Durchblick. Aus Filz, Moosgummi oder ein wenig Stoff formst du dann einen Bommel für die rote Nase. Als Geweih eignen sich braune Pfeifenputzer. Diese kannst du einfach um die Glühbirne wickeln und beliebig erweitern. Wenn du deiner Fantasie freien Lauf gelassen hast und deine Glühbirnen in neuem Glanz erstrahlen, brauchst du nur noch einen dünnen Draht oder eine Nylonschnur am Glühbirnenhals zu befestigen, damit du deinen Weihnachtsschmuck aufhängen kannst. Viel Spass beim Dekorieren! (bao)

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PRODUKTE

1 Rappen für die Natur naturemade star – das Qualitätslabel für Ökostrom Das Gütesiegel «naturemade star» wird vom unabhängigen Verein für umweltgerechte Energie (VUE) vergeben und steht für besonders umweltschonend produzierte Energie aus der Schweiz.

Kraftwerke, die das Qualitätslabel «naturemade star» tragen, erfüllen strenge Auflagen, damit die Pflanzen und Tiere rund um die Anlagen möglichst wenig beeinträchtigt werden. Die Kundinnen und Kunden, die naturemade-starzertifizierten Ökostrom beziehen, fördern nicht nur die nachhaltige Energieproduktion, sondern unterstützen gleichzeitig auch Projekte für Natur und Umwelt.

Energie Wasser Bern grösstenteils in den Wasserkraftwerken Matte, Engehalde und Felsenau. Alle drei Anlagen erfüllen umfassende Anforderungen und wurden beispielsweise mit Fischtreppen und Zählbecken zur Kontrolle des Fischaufstiegs ausgestattet. Zusammen produzieren die Wasserkraftwerke zertifizierten Ökostrom für rund 18’000 Berner Haushalte.

Jeder Rappen zählt Pro verkaufte Kilowattstunde Ökostrom fliesst ein Rappen in den Fonds für ökologische Verbesserungsmassnahmen. Bei einem durchschnittlichen Vierpersonenhaushalt ergibt das 45 Franken pro Jahr. Dieses Geld kommt direkt der Natur und Umwelt zugute. Denn der Fonds finanziert damit regelmässig Projekte zur ökologischen Aufwertung der Gewässerlebensräume im Umfeld der zertifizierten Kraftwerke. Zum Beispiel werden Uferböschungen renaturiert oder alte Flussläufe wiederbelebt.

Sie bestimmen mit Mit ihrer Wahl des Stromprodukts können die Bernerinnen und Berner aktiv mitbestimmen, wie umweltschonend ihr Strom produziert wird. Je mehr Kundinnen und Kunden sich für naturemade-star-zertifizierten Ökostrom entscheiden, desto mehr unterstützen sie die Stromproduktion im Einklang mit der Natur. Wenn auch Sie über einen Wechsel Ihres Stromprodukts nachdenken, dann können Sie sich unter nachfolgendem Link über ewb.ÖKO.Strom informieren. (wyr)

Ökostrom aus der Stadt Bern Das Stromprodukt ewb.ÖKO.Strom ist mit dem Qualitätslabel naturemade star ausgezeichnet. Den Strom erzeugt

ewb.ch/oekostrom

Schweizer Gütesiegel für Ökostrom om ostr k Ö t Jetz stellen m ro be kost e o / .ch ewb

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Blitz-Wettbewerb

Tickets für einen SCB-Match zu gewinnen Energie Wasser Bern verlost 3 × 2 Eintrittskarten für das Spiel des SC Bern gegen Fribourg-Gottéron vom Samstag, 23. Dezember 2017. Versuchen Sie Ihr Glück! Lösen Sie das Kreuzworträtsel und senden Sie das Lösungswort sowie Ihre Adresse und Telefonnummer per E-Mail an direkt@ewb.ch Einsendeschluss ist Mittwoch, 20. Dezember 2017. Die Gewinnerinnen und Gewinner werden persönlich benachrichtigt.

1.

Für welche Energie bezahlen die Bernerinnen und Berner 2018 weniger?

2.

Was ist das Schwerpunktthema dieser Ausgabe des DiREKT?

3.

Vervollständigen Sie: _ _ _ _ _ _, Advent, ein Lichtlein brennt.

4.

Auf welchem Netz können Bernerinnen und Berner vougas im Internet surfen?

3x2 Tickets

SC Ber Fribou n gegen rg-Got téron

Über den Wettbewerb wird keine Korrespondenz geführt. Keine Mehrfachgewinne. Keine Barauszahlung der Preise. Mitarbeitende von Energie Wasser Bern sind vom Wettbewerb ausgeschlossen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Energie Wasser Bern Monbijoustrasse 11 Postfach, 3001 Bern

ewb.ch info@ewb.ch Tel. 031 321 31 11


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DiREKT 3/2017 by Energie Wasser Bern - Issuu