Kundenmagazin von Energie Wasser Bern
Fernwärme Die Zentralheizung fßr Bern
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2 | 2017
DiREKT
AUS DEM INHALT
12 Bitte umsteigen!
Erkunden Sie das Berner Oberland mit dem Elektroflitzer.
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Lebensmitteln den Rest geben
Geben Sie Essensresten eine zweite Chance.
Für volle Batterien
Aus selbst gebackenen Energieriegeln Kraft schöpfen.
Neues Online-Kundenportal
Regeln Sie Ihren Energieverbrauch per Mausklick.
Impressum Herausgeberin: Energie Wasser Bern, Monbijoustrasse 11, 3001 Bern, Telefon 031 321 31 11, info@ewb.ch, www.ewb.ch
Redaktion Energie Wasser Bern, Ressort Unternehmenskommunikation Gesamtverantwortung: Claudia Kohlschütter (koc) Redaktionsleitung: Raphaël Wyss (wyr) Autoren: Thomas Hügli (hue), Daniel Hutter (hud), Claudia Kohlschütter (koc), Andrea Moosmann (moa), Raphaël Wyss (wyr) Fotos: Karin Aslani, Mirko Buri, Andrea Campiche, Alexandra Jäggi, Adrian Moser Gestaltung: Polyconsult AG, Bern Druck: Stämpfli AG, Bern Auflage: 92’000, Erscheinungsweise: 3-mal pro Jahr Leserschaft: Kundinnen und Kunden von Energie Wasser Bern
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WILLKOMMEN
Fernwärme – was sonst? Heizen oder Kühlen, der Nutzung von Fernwärme sind kaum Grenzen gesetzt. Sie kommt für vieles infrage: Ein- und Mehrfamilienhäuser, Firmenkomplexe, Industrieunternehmen sowie Gewerbebetriebe und öffentliche Bauten. Wichtigste Voraussetzung ist, dass man sich im Anschlussgebiet eines Fernwärmenetzes oder -verbundes befindet. Die Vorteile überzeugen: Wärme und Kälte zu fairen, langfristigen Preisen, denn Fernwärme wird lokal hergestellt aus Energieträgern, die mehrheitlich stabile Marktpreise aufweisen. Das Anschluss- und Verteilsystem im Haus ist weitgehend wartungsfrei und die Installationen für den Wärmeaustauscher bzw. die Kühlanlage benötigen nur wenig Platz. Ausserdem braucht es keinen Aufwand für Brennerservice, Tankreinigung, Kaminfeger und Emissionsmessungen. Ein weiterer wichtiger Vorteil ist die schnelle und einfache Umstellung inkl. maximaler Sicherheit betreffend Versorgung und Betrieb. Kurzum, die Fernwärme ist mehrheitlich eine saubere und benutzerfreundliche Energieversorgung. Der städtische Energierichtplan 2035 legt einen Schwerpunkt auf die Wärmeversorgung. So soll der Anteil der erneuerbaren Energien im Wärmebereich von heute 10 auf 70 Prozent bis ins Jahr 2035 ansteigen. Diese Vorgabe steht nicht nur im Einklang mit der Energiestrategie 2050 des Bundes, auch für Energie Wasser Bern ist der Umbau der Wärmeversorgung von grosser Bedeutung. Für unsere Kunden und Kundinnen nehmen wir diese Herausforderung gerne an und konkretisieren Schritt für Schritt das zukünftige Fernwärmegebiet.
Marcel Ottenkamp, Leiter Energiewirtschaft
Energie mit Zukunft Wie Fernwärme die Energiewende voranbringt Die Stadt Bern hat sich ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: Bis 2035 soll ihre Wärmeversorgung zu 70 Prozent auf erneuerbaren Energien basieren. Fernwärme spielt eine wichtige Rolle, um diese Vorgabe zu erreichen. Deshalb will Energie Wasser Bern ihren Anteil in den kommenden Jahren schrittweise erhöhen.
FERNWÄRME
Wer einmal mit Fernwärme geheizt hat, möchte nicht mehr auf ein anderes Heizsystem wechseln. Denn der Anschluss ans Fernwärmenetz ist ein Sorglospaket: Die Kundinnen und Kunden geniessen einen hohen Komfort, brauchen sich nicht um eine eigene Heizung zu kümmern und profitieren von vergleichsweise tiefen Kosten. Fernwärme macht aber auch aus Sicht der Umwelt Sinn. Entsteht sie – wie in der Stadt Bern – vor allem aus erneuerbaren Energien, fällt der CO2-Ausstoss sehr gering aus. Zur guten Ökobilanz tragen auch die kurzen Transportwege in unterirdischen Leitungen bei. Und nicht zuletzt sorgt Fernwärme aus einheimischen Energieträgern wie Holz für eine regionale Wertschöpfung. Aus all diesen Gründen legt der städtische Energierichtplan 2035 einen Schwerpunkt auf die Fernwärmeversorgung in Bern. Sie soll wesentlich dazu beitragen, dass der Anteil der erneuerbaren Energien im Wärmebereich von heute 10 Prozent auf 70 Prozent im Jahr 2035 steigt. Die Vorgabe steht damit im Einklang mit der Energiestrategie 2050 des Bundes, der die Bevölkerung der Stadt Bern mit grosser Mehrheit zugestimmt hat.
kann durch die Erweiterung des Fernwärmenetzes einen wichtigen Beitrag zur Energiewende leisten und seine Position im Wärmemarkt festigen. Allerdings sind damit auch grosse Investitionen und viel Arbeit verbunden. Der städtische Energieversorger hat diese Herausforderung bereits angenommen und konkretisiert, wie das Fernwärmegebiet wachsen soll. Heute beziehen rund 500 Firmen, öffentliche Institutionen und Haushalte Fernwärme zum Heizen und fürs Warmwasser – einzelne Unternehmen auch als Prozesswärme oder zur Erzeugung von Kälte. Um diese Zahl deutlich zu erhöhen, setzt Energie Wasser Bern auf zwei Stossrichtungen: Einerseits soll das bestehende Fernwärmenetz durch zusätzliche Kunden verdichtet werden. Andererseits sind für weitere Quartiere in der Stadt Fernwärmenetze geplant, wie die Richtplankarte 2035 zeigt. Weil für Energie Wasser Bern neben der Ökologie genauso die Wirtschaftlichkeit zählt, wird das Fernwärmenetz etappenweise gemäss der Nachfrage in den einzelnen Stadtteilen ausgebaut. Wenn möglich dient die Energiezentrale Forsthaus (EZF) auch in den neuen Fernwärmegebieten als Energiequelle. Sie allein kann den gesamten Wärmebedarf aber nicht abdecken. Deshalb überprüft der städtische Energieversorger für jedes Quartier, ob zusätzliche Wärmezentralen Sinn machen, die zum Beispiel mit dem regionalen erneuerbaren Energieträger Holz funktionieren. (hue)
Die Chance packen Für Energie Wasser Bern bieten der Umbau der Wärmeversorgung in Bern und das Bekenntnis der Stadt zur Fernwärme eine grosse Chance. Denn das Unternehmen
Fernwärme für Ihr Haus? Für viele Hauseigentümerinnen und -eigentümer bedeutet die Erweiterung des Fernwärmegebiets künftig eine zusätzliche Option bei der Wahl des Heizsystems. Sie können sich bereits heute beim Kundendienst von Energie Wasser Bern oder bei der Energieberatung der Stadt Bern darüber informieren lassen. Die Energiefachleute zeigen ihnen auch auf, welche Übergangslösungen es gibt, wenn bereits eine Heizungssanierung ansteht, der Anschluss ans Fernwärmenetz aber erst in einigen Jahren erfolgt (siehe auch Seiten 10 und 11). ewb.ch/kundendienst energieberatungstadtbern.ch
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FERNWÄRME
EZF
25.3%
46.1%
Erdgas
Kehricht
Brennstoffmix der Berner Fernwärme
28.6% Holz
Die Fernwärme von ewb verursacht 75 Prozent weniger CO2-Emissionen als Heizen mit Öl.
Fernwärme – die Zentralheizung für Bern Die Fernwärme von Energie Wasser Bern entsteht in der Energiezentrale Forsthaus, die sich aus der Kehrichtverwertungsanlage (KVA), einem Holzheizkraftwerk und einem Gas-und-Dampf-Kombikraftwerk zusammensetzt. Alle drei Anlageteile produzieren Fernwärme, am meisten die KVA. Rund um deren Feuerraum herum verlaufen Wasserleitungen. Die heissen Abgase, die beim Verbrennen des regionalen Kehrichts entstehen, erhitzen das Wasser in den Leitungen zu 400 °C warmem Dampf. Dieser wiederum erzeugt Fernwärme in Form von heissem Wasser. Über das mehr als 40 Kilometer lange Netz aus speziell isolierten Fernwärmeleitungen fliesst dieses Wasser zu den Kundinnen und Kunden. In den angeschlossenen Gebäuden befinden sich Wärmetauscher, die die Wärme – ähnlich wie ein Tauchsieder – aufnehmen und auf die Heizsysteme der Häuser übertragen. Dabei kühlt das Wasser im Fernwärmenetz ab und fliesst anschliessend zurück in die Energiezentrale, wo es erneut erhitzt wird. So schliesst sich der Kreislauf.
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WÄRMETAUSCHER WARM
KALT
Klimafreundliche Energie Die Fernwärme aus der Energiezentrale Forsthaus schont das Klima. Denn sie besteht aus durchschnittlich knapp 75 Prozent erneuerbarer Energie: Kehricht liefert fast die Hälfte der Energie für die Fernwärme und gilt in der Ökobilanzbetrachtung als CO2-neutrale Energiequelle. Das Holz macht fast 30 Prozent im Brennstoffmix aus und gilt ebenfalls als CO2-neutral. Lediglich die 25 Prozent Energie, die das Erdgas beisteuert, sind nicht erneuerbar. Kundinnen und Kunden, die noch mehr fürs Klima tun wollen, können seit 2017 anstelle des Standardprodukts ewb.NATUR.Fernwärme auch das 100 Prozent CO2-neutrale Produkt ewb.ÖKO.Fernwärme bestellen. Diese Fernwärme stammt ausschliesslich aus Kehricht und Holz. Die Wärmeproduktion steigern Damit die Energiezentrale Forsthaus die in Kehricht, Holz und Erdgas enthaltene Energie möglichst gut ausschöpft und noch mehr Fernwärme liefert, setzt Energie Wasser Bern immer wieder technische Verbesserungen um. Drei Beispiele dafür: Erstens optimierte Energie Wasser Bern beim Holzheizkraftwerk die Luftzufuhr und erhöhte die Leistung auf diese simple Weise um 15 Prozent. Weil die Anlage seither mehr Holz verbrennen kann, entsteht auch mehr Fernwärme. Zweitens installierte der städtische Energieversorger beim Holzheizkraftwerk eine zusätzliche Dampfleitung, was die Fernwärmeproduktion ebenfalls steigerte. Drittens will Energie Wasser Bern beim Kamin künftig zusätzliche Wärme aus den Rauchgasen gewinnen. Solche – oftmals von Mitarbeitenden vorgeschlagenen – Verbesserungsmassnahmen sorgen nicht nur für eine höhere Energieproduktion. Energie Wasser Bern gelingt es damit auch, die Energiezentrale Forsthaus immer flexibler zu betreiben und auf den jeweiligen Energiebedarf abzustimmen. (hue) ewb.ch/fernwaerme
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Ein 35-LiterKehrichtsack enthält die potenzielle Energie (17 kWh), um ein Zimmer einen Tag lang zu heizen.
FERNWÄRME
Im Westen viel Neues Fernwärme für weitere Berner Quartiere Die Energiezentrale Forsthaus kann künftig noch mehr Fernwärme produzieren als bisher. Deshalb erschliesst Energie Wasser Bern auch den Westen der Stadt Bern mit einem Fernwärmenetz. In einem ersten Schritt entsteht ab nächstem Jahr eine Leitung, die die neuen Fernwärmegebiete wie eine Nabelschnur mit Energie versorgen wird. Heute beliefert Energie Wasser Bern vor allem das Zentrum von Bern mit Fernwärme. Doch weil es sich um einen klimaschonenden und finanziell interessanten Energieträger handelt, sollen bald auch Kundinnen und Kunden im Westen der Stadt davon profitieren. Denn die Energiezentrale Forsthaus verfügt über genügend Kapazität, um noch mehr Fernwärme zu produzieren.
bei Energie Wasser Bern für das optimale Zusammenspiel verschiedener Netze zuständig ist, erklärt das so: «Die Nahwärmeverbünde im Westen von Bern sind wie kleine Dörfer. Durch das Fernwärmenetz verbinden wir sie miteinander und versorgen sie über eine neue Leitung – eine Art FernwärmeAutobahn – mit Wärme aus der Energiezentrale Forsthaus.»
Dass diese zusätzliche Energie künftig nach Westen fliesst, liegt nicht nur an der Nähe der Energiezentrale Forsthaus zu Quartieren wie Stöckacker, Bümpliz und Bethlehem. Die Gebiete eignen sich auch bestens, um dort ein Fernwärmenetz aufzubauen. Denn viele Gebäude sind an Nahwärmeverbünde angeschlossen, deren Heizzentralen demnächst ohnehin das technische Lebensende erreichen und daher saniert oder abgelöst werden müssen. Martin Jutzeler, der
110 °C – eine ideale Temperatur Das bestehende Fernwärmenetz im Zentrum von Bern funktioniert mit 175 °C heissem Wasser, weil die frühere Kehrichtverwertungsanlage Warmbächli diese Temperatur lieferte. Das neue Netz im Westen der Stadt hingegen wird Energie Wasser Bern mit 110 °C betreiben. Im Laufe der Planungsarbeiten hat sich der Wert gleich aus mehrfacher Hinsicht als ideal erwiesen: Erstens lässt sich die Energiezentrale
Energiezentrale Forsthaus Forsthaus
Länggasse-Felsenau
Länggasse
Muesmatt Stadtbach
Bethlehem
Bümpliz Nord
Stöckacker
Westside
Holligen Monbijou Mattenhof-Weissenbühl
Weissenstein
Bümpliz
Bümpliz Süd
Niederwangen
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San
Forsthaus trotz dem höheren Fernwärmebedarf weiterhin so betreiben, dass sie aus den erneuerbaren Energieträgern Kehricht und Holz möglichst viel Strom herstellt. Zweitens muss Energie Wasser Bern bei dieser Temperatur keine aufwendigen Fernwärmekanäle bauen, sondern kann fertig isolierte Rohre mit einem Kunststoffmantel direkt in den Boden verlegen, was die Kosten stark reduziert. Drittens sind bei den bestehenden Nahwärmeverbünden keine Umrüstungen nötig. Die angeschlossenen Gebäude können die Fernwärme weiterhin direkt nutzen. Um künftig möglichst viele Kundinnen und Kunden mit Fernwärme zu versorgen, wird Energie Wasser Bern die Wärmelieferung aus der Energiezentrale Forsthaus im Westen von Bern um weitere Wärmequellen ergänzen, etwa mit einem Holzheizkraftwerk. Dadurch entsteht ein ringförmiges Fernwärmenetz und die angeschlossenen Gebäude lassen sich von verschiedenen Seiten her versorgen. Eine solche Ringstruktur bewährt sich beim Berner Gasnetz seit vielen Jahren: Sie macht Energie Wasser Bern flexibler beim Betrieb und garantiert den Kundinnen und Kunden eine hohe Versorgungssicherheit. (hue)
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«Das Kundeninteresse an Fernwärme ist gross» Drei Fragen an Martin Jutzeler, Experte Systemoptimierung von Energie Wasser Bern
Wie sieht der Zeitplan für das neue Fernwärmenetz im Westen von Bern aus? Im kommenden Jahr beginnen wir mit den Bauarbeiten für die Fernwärmeleitung ab der Energiezentrale Forsthaus. 2020 sollen erste angeschlossene Gebäude Fernwärme beziehen. Für die Zeit danach planen wir in Etappen, welche weiteren Gebiete hinzukommen. Unser Ziel lautet, mittelfristig möglichst viele Häuser im Westen der Stadt mit Fernwärme zu beliefern – einerseits, um die Vorgabe des Energierichtplans 2035 zu erreichen, und andererseits, weil ein dichtes Netz für eine hohe Wirtschaftlichkeit sorgt. Was sagen die Verantwortlichen der Nahwärmeverbünde, die als Erste mit Fernwärme heizen sollen, zu Ihrem Vorhaben? Wir haben das Projekt vorab jenen Eigentümern vorgestellt, die über eine grosse Anzahl Liegenschaften verfügen. Von ihnen liegen bereits Anschlusszusagen für viele Gebäude vor. Im Herbst werden wir weitere Kundinnen und Kunden kontaktieren, die ihre Häuser ebenfalls ans neue Fernwärmenetz anschliessen können. Welche Reaktionen erwarten Sie? Das Kundeninteresse an Fernwärme ist gross, weil sich die Heizkosten gut planen lassen und sie vergleichsweise tief sind. Zudem fallen bei der sogenannten Mitteltemperatur von 110 °C auch die Investitionen für den Hausanschluss gering aus. Und nicht zuletzt zählt Fernwärme zu den zukunftssicheren Heizlösungen. Selbst wenn der Kanton seine Vorgaben an die Heizsysteme künftig weiter verschärft: Fernwärme erfüllt sie. (hue)
Altenberg
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Martin Jutzeler ist bei Energie Wasser Bern für die Systemoptimierung im Bereich Netz zuständig.
Energiezentrale Forsthaus bestehendes Fernwärmenetz in Planung
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AKTUELL
Geballtes Fachwissen Neuausrichtung des Kundendiensts Professionelle Kundenbetreuung ist eine tägliche Herausforderung und zufriedene Kundinnen und Kunden der Ansporn für das Team des Kundencenters von Energie Wasser Bern. Jeden Tag nehmen sie circa 100 Anrufe entgegen und beantworten 150 bis 200 schriftliche Anfragen. Dennoch gelangten bisher nicht alle Kundinnen und Kunden mit ihren Anliegen ans Kundencenter. Das ändert sich jetzt: Energie Wasser Bern richtet sich künftig noch konsequenter auf die Bedürfnisse der Bernerinnen und Berner aus. Der Kundendienst des Energieversorgers wurde zur zentralen Anlaufstelle für sämtliche Fragen und Anliegen rund um Energie erweitert. Das garantiert den Kundinnen und Kunden eine hohe Erreichbarkeit und eine ganzheitliche Betreuung.
Tel. 031 321 31 11 kundendienst@ewb.ch Mo, Di, Mi, Fr 7.30 bis 17.00 Uhr Do 7.30 bis 18.00 Uhr ewb.ch/kundendienst
Die Mitarbeitenden des Kundendiensts stehen den Bernerinnen und Bernern schnell, kompetent und lösungsorienteiert zur Seite. Wer sich an sie wendet, darf erwarten, dass sie alles unternehmen werden, um ihr oder ihm weiterzuhelfen. (wyr)
Umweltfreundliches Licht
Energie Wasser Bern stellt im Auftrag des Gemeinderats die öffentliche Beleuchtung der Stadt Bern sicher. Bisher wurden die insgesamt 18’172 Leuchten mit 40 Prozent Ökostrom und 60 Prozent Strom aus erneuerbaren Energien versorgt. Nun geht die Stadt Bern – ganz im Sinne der Klima- und Energiestrategie – einen Schritt weiter: Ab 2018 wird die öffentliche Beleuchtung vollumfänglich mit naturemade-starzertifiziertem ewb.ÖKO.Strom betrieben. (wyr)
Ökostrom für die öffentliche Beleuchtung
100% Ökostr om
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Umweltbewusst heizen Förderprogramme von Energie Wasser Bern Der Energierichtplan hat unter anderem zum Ziel, die Wärmeversorgung der Stadt Bern bis 2035 zu 70 Prozent mit erneuerbarer Energie abzudecken. Um diesem Ziel Schritt für Schritt näher zu kommen, haben Energie Wasser Bern und der Ökofonds der Stadt Bern drei neue Förderprogramme lanciert. Sie unterstützen Bernerinnen und Berner beim Umstieg auf umweltfreundliche Heizsysteme.
Fernwärme
Mehrwert Biogas
Neuanschluss Erdgas
Die Fernwärme von Energie Wasser Bern wird aus der Abwärme der Kehrichtverwertungsanlage, des Holzheizkraftwerks und des Gas-und-Dampf-Kombikraftwerks der Energiezentrale Forsthaus gewonnen. Die Nutzung dieser Abwärme ist ökologisch nicht nur sinnvoll, die damit produzierte Fernwärme ist auch zu knapp 75 Prozent aus erneuerbarer Energie. Deshalb unterstützt Energie Wasser Bern Hauseigentümer, die ihre bestehende Öl- oder Erdgasheizung durch einen Anschluss an das Berner Fernwärmenetz ersetzen, mit einem einmaligen Beitrag zwischen 2’500 und 10’000 Franken aus dem Ökofonds. Fördergelder gibt es aber auch für Anschlüsse an andere Nah- oder Fernwärmenetze in der Stadt mit einem Anteil von mindestens 70 Prozent erneuerbarer Energie. Biogas entsteht ausschliesslich aus organischen Abfällen und setzt beim Verbrennen nur so viel CO₂ frei, wie es bei seiner Entstehung bindet. Dadurch ist es nicht nur erneuerbar, sondern auch CO₂-neutral und somit eine ebenfalls nachhaltige Alternative zu bestehenden Heizsystemen. Liegenschaftsbesitzer im Versorgungsgebiet von Energie Wasser Bern, die ihre alte Öl- oder Erdgasanlage durch eine energieeffiziente Erdgasheizung ersetzen, unterstützt das Unternehmen deshalb beim Bezug von mindestens 20 Prozent Biogas. Gegenüber Heizöl reduziert sich der CO₂-Ausstoss dadurch um bis zu 45 Prozent. Je nach installiertem Heizkessel beträgt der Förderbeitrag 80 Rappen pro Kilowatt Leistung oder aber einen Pauschalbetrag von 8’000 Franken aus dem Ökofonds. Erdgasheizungen zahlen sich aus – für ihre Besitzer und für die Umwelt: Die geringeren Emissionen schonen die Umwelt und die tieferen Unterhalts- und Wartungskosten das Portemonnaie. Wenn Hauseigentümer ihre Liegenschaft – unter Berücksichtigung der planerischen und gesetzlichen Gegebenheiten – mit Erdgas erschliessen, beteiligt sich Energie Wasser Bern mit einem Förderbeitrag von 2’000 Franken. Dies macht aus ökologischer Sicht dann Sinn, wenn die Erdgasheizung anstelle einer Ölheizung zum Einsatz kommt. Denn Erdgas verursacht bis zu 25 Prozent weniger CO₂-Emissionen als Heizöl. Dieses Förderprogramm ist auch mit dem Förderprogramm «Mehrwert Biogas» kombinierbar und gilt für das gesamte Gasversorgungsnetz von Energie Wasser Bern. (moa) ewb.ch/foerderprogramme
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AKTUELL
Bitte umsteigen! Neue Ladestation am Bahnhof Spiez Seit Mitte August steht am Bahnhof Spiez eine Schnellladestation für Elektroautos zur Verfügung. Wer mit seinem Elektroflitzer durch das Berner Oberland fährt, kann diesen dort rasch aufladen und derweil einen Einkaufsbummel durch das Städtchen oder einen Kaffee vor dem eindrucksvollen Panorama geniessen. Die neue «Tankstelle» ist an das nationale Zugangssystem easy4you angeschlossen (siehe Kasten), aber auch für Nichtmitglieder zugänglich. Direkt neben der Schnellladestation stehen ein Tesla Model S und ein Renault ZOE zur Miete bereit. Mit ihnen haben Freizeitreisende die Möglichkeit, in Spiez vom Zug auf das Elektroauto umzusteigen und damit die Region zu erkunden. Die Fahrzeuge können rund um die Uhr über die Buchungsplattform www.sharoo.com gemietet werden – in den ersten Wochen zu attraktiven Einführungspreisen. Das Angebot hat Energie Wasser Bern in Kooperation mit BLS realisiert. Sollte das zweijährige Pilotprojekt auf Anklang stossen, dürfte es auf weitere Bahnhöfe in der Region ausgeweitet werden. (wyr) ewb.ch/e-station bls.ch/e-auto
Zugriff auf über 300 Ladestationen Energie Wasser Bern ist mit seiner Ladeinfrastruktur für Elektroautos an das Zugangs- und Abrechnungssystem easy4you angeschlossen. Mitglieder von easy4you können neuerdings auch Ladestationen des MOVE-Netzes über ihren Account freischalten: Der Ladevorgang kann einfach über die easy4you-App oder mit der RFID-Karte gestartet werden. Die Kosten für die Ladung werden anschliessend dem easy4you-Prepaid-Konto belastet. Dadurch haben easy4you-Mitglieder neu Zugriff auf über 300 Ladestationen in der ganzen Schweiz. (hud) ewb.easy-4-you.ch
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Who let the dogs out!? Energie Wasser Bern versteigert Digidog Jede Menge bunte Hunde schmücken momentan die Berner Innenstadt und begeistern nicht nur die Touristen. Im Rahmen der Freiluftausstellung BernARTiner haben Unternehmen, Institutionen und Privatpersonen über 100 Skulpturen des Schweizer Nationalhundes gestaltet, die nun überall in Bern zu bestaunen sind. Auch Energie Wasser Bern hat bei der Kunstaktion mitgemacht. Der Berner Künstler Ata Bozaci hat einen BernARTiner für das Unternehmen gestaltet. «Digidog», wie ihn Mitarbeitende des städtischen Energieversorgers getauft haben, fällt durch sein grafisches Design in Schwarz und Weiss auf. Einen zweiten BernARTiner haben Mitarbeitende von Energie Wasser Bern selber entworfen: Bei «Berna» stehen Geschäftsfelder des Energieversorgers in Form von Glühbirnen, Flammen, Wassertropfen, Elektroautos sowie Zahlenreihen aus lauter Nullen und Einsern im Zentrum. An der Vernissage im Juni trafen die beiden auf dem Bundesplatz erstmals auf ihre Artgenossen. Seither ist Digidog in der Spitalgasse zu bewundern und Berna steht im Schaufenster des Kundenzentrums von Energie Wasser Bern an der Monbijoustrasse. Die Ausstellung dauert noch bis Ende September. Danach wird Digidog zugunsten einer gemeinnützigen Institution versteigert. Wir hoffen auf einen hohen Erlös. (wyr) bernartiner.ch
… UND ÜBRIGENS
Auf der schwarzen Liste Als Betreiberin des Kraftwerks Felsenau ist Energie Wasser Bern auch für die Uferpflege zwischen Untertorbrücke und Stauwehr Engehalde zuständig. Wer dort letzthin der Aare entlangspazierte, der wird sich über ein Dutzend beschädigte Bäume gewundert haben. Ihnen wurde ein ca. 20 Zentimeter breites Stück Rinde weggesägt. Dabei handelt es sich um Robinien. Diese stehen auf der schwarzen Liste der invasiven Neophyten, weil sie gebietsfremd sind und der hiesigen Pflanzenwelt Schaden zufügen. Doch Robinien sind zäh und lassen sich nicht einfach fällen; ihre abgesägten Stöcke schlagen wieder aus und verbreiten sich noch mehr. Deshalb werden sie durch sogenanntes Ringeln überlistet: Mit dem Entrinden wird die Nährstoffzufuhr stark eingeschränkt und der Baum trocknet aus. Sobald dies der Fall ist, werden sie gefällt und durch einheimische Baumarten ersetzt. (wyr)
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WOHIN FLIESST IHRE ENERGIE
«Jedes Stück hat seine eigene Geschichte» Jürg Wymann, besser bekannt als SCB-Jüre
Als ich sechs Jahre alt war, nahm mich mein Vater erstmals mit zur Ka-We-De an ein Spiel des SC Bern gegen den HC Davos. Dieses Erlebnis im Februar 1959 sollte mein Leben prägen: Ein älterer Herr schenkte mir damals eine Anstecknadel mit einem tanzenden Bären. Damit hat alles angefangen. Es hat mich sofort gepackt. Ich begann, Bazooka-KaugummiBildchen der Hockey-Spieler zu sammeln. Dazu gab es ein Album zum Einkleben, ähnlich wie heute die Sammelbildchen von Panini. In der gleichen Saison wurden die Mutzen zum ersten Mal Schweizer Meister. Das Album der Meistersaison habe ich noch heute – komplett und in tadellosem Zustand. Genau wie den Pin mit dem tanzenden Bären.
«Für Freunde des SCB und Hockeyfans steht meine Tür immer offen»
Ich hätte es auch für das Zehnfache nicht hergegeben! Ich habe noch nie etwas aus meiner Sammlung verkauft. Genauso habe ich für meine Sammlung kein Vermögen ausgegeben. Die meisten Stücke habe ich geschenkt bekommen. Nun nehme ich meine 27. Saison als ehrenamtlicher Parkplatzchef in Angriff. Mein Team und ich sind auch für die Siegerehrung zuständig und können die Matchs jeweils im sogenannten «Bärengraben» mitverfolgen, wo die Spieler einlaufen. Die Jungs kennen den SCB-Jüre und klatschen mit mir ab, wenn sie im letzten Drittel aufs Eis gehen. Daraus ist die eine oder andere Freundschaft entstanden. So schenkte mir SCB-Legende Alan Haworth bei seiner Verabschiedung wortwörtlich sein letztes Hemd. Zu ihm und anderen ehemaligen Spielern pflege ich bis heute gute Kontakte – selbst über den grossen Teich. Auch als Materialwart der SCB-Oldies treffe ich immer wieder auf ehemalige Profis, die mir ein Erinnerungsstück aus ihrer Aktivzeit vermachen. Für sie ist es Ehrensache, dass auch ein Teil von ihnen in meinem Museum zu bestaunen ist. Sie sind ohnehin häufig der Meinung, dass diese bei mir besser aufgehoben sind als bei ihnen. So hat jedes Stück meiner Sammlung seine eigene Geschichte. Ich weiss quasi von jeder einzelnen Trouvaille, woher ich sie habe, und kenne ihre sportliche Vergangenheit.
Daraus hat sich eine wahre Leidenschaft entwickelt. Über all die Jahre habe ich mir eine beachtliche Sammlung von SCBSouvenirs zugelegt und damit irgendwann zu Hause ein kleines Museum eingerichtet. Darin finden sich über 900 Trikots, mehr als 200 Hockeystöcke und echte Raritäten, wie die Schlittschuhe von Richard «Bibi» Torriani aus dem Jahr 1948 oder ein gestricktes Leibchen aus der Gründerzeit des Clubs. Zu meinen Lieblingsstücken gehört natürlich das Meistertrikot der Saison 1959/1960 mit einem aufgestickten Bären. Dafür hat man mir schon mehrere Tausend Franken geboten.
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Hie und da melden sich Leute bei mir und fragen, ob sie sich mein Museum anschauen dürfen. Die empfange ich dann jeweils gerne bei mir zu Hause und präsentiere ihnen meine Schätze. Es freut mich immer, wenn ich meine Passion teilen kann. Für Freunde des SC Bern und Hockeyfans steht meine Tür immer offen. Und vielleicht geht irgendwann noch mein Traum von einem öffentlichen Museum beim Stadion in Erfüllung, in dem ich meine Sammlung ausstellen kann. (wyr)
RATGEBER
Lebensmitteln den Rest geben Überschüssiges Essen genussvoll verwerten Wohin mit schrumpeligen Früchten, schlaffem Salat und kalter Pasta? Was tun mit runzeligem Gemüse, harten Brötchen und einsamen Eiern? Werfen Sie sie einfach in die Pfanne statt in den Abfalleimer!
Gesund und schmackhaft Viele Gemüsereste kann man raspeln und damit einen gesunden Rohkostsalat anrichten. Kurz in kaltes Wasser eingelegt, werden auch schlaffer Salat und ausgetrocknetes Gemüse wieder knackig. Gekocht können Gemüsereste beispielsweise Kartoffelstock verfeinern. Und runzelige Tomaten und Peperoni köcheln mit Zwiebeln und Knoblauch zu feinen Saucen oder herzhaftem Sugo.
Die Lebensmittelverschwendung, der sogenannte Food Waste ist eine gesellschaftliche Herausforderung. Pro Person landen in der Schweiz täglich über 300 Gramm einwandfreies Essen im Abfall. Dies entspricht fast einer ganzen Mahlzeit! Das ist nicht nur eine enorme Verschwendung von Nahrungsmitteln, sondern auch von Energie und Ressourcen.
Schon schrumpelige Früchte mixen sich mit Milch oder Joghurt zu erfrischenden Smoothies. Man kann sie aber auch zerstückeln und einfrieren. Später lässt sich damit im Mixer mit Milch oder Rahm eine Glace zubereiten. Oder man verwendet sie portionenweise für Milchshakes, Desserts oder Kuchen. Übrig gebliebene Zitronenhälften presst man am besten gleich aus und rührt damit eine kühle Limonade an.
Wir kaufen zu viel ein, kochen zu grosse Mengen und werfen viel zu oft noch essbare Nahrungsmittel sinnlos weg. Ein Grossteil des Food Waste ist Gemüse, Früchte und Brot. Das lässt sich alles – auch in kleinen Portionen – einfrieren, auffrischen oder mit ein wenig Kreativität zu leckeren Snacks und Gerichten weiterverwerten.
Brot wird wieder knusprig, wenn man es befeuchtet und kurz aufbäckt. Gewürfelt und in Olivenöl geröstet, verleiht es Salaten oder Suppen als Croûtons das gewisse Etwas. Ansonsten kann man es auch zu Paniermehl zerbröseln oder damit Hackplätzli braten. Übrigens bekommen auch Guetzli nach kurzer Zeit im Ofen oder im Kühlschrank wieder Biss.
«Eine No-WasteKüche ist mein Ziel» Sie betreiben das erste Food-WasteRestaurant der Schweiz. Was läuft im «Mein-Küchenchef» anders? Wir kochen mit überschüssigen Nahrungsmitteln, sogenanntem Food Waste, und bereiten diese auf genussvolle und qualitativ sehr hoch stehende Art und Weise zu. Dabei achten wir darauf, dass nichts verschwendet wird. Mirko Buri, Gründer und Geschäftsführer von «Mein-Küchenchef», kocht gegen Verschwendung
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Eine No-Waste-Küche ist mein Ziel. Das verlangt von unserem Betrieb sehr viel Flexibilität in der eigentlich sehr durchgeplanten Gastronomie. Wie sieht das konkret im Arbeitsalltag aus? Bauern bieten mir jeweils kurzfristig Ware an, die keinen Abnehmer findet und deshalb entsorgt werden soll. Von ihnen übernehmen wir Gemüse, das nicht den Normen entspricht, wie Rüebli, die zu krumm, oder Salatgurken, die zu lang gewachsen sind und nicht in die Transportkisten passen. Beim Fleisch setzen wir auf Regionalität und kaufen vor allem jene Stücke, die sonst keinen Absatz finden. Das verlangt eine
Überzählige Champignons ergeben mit einem Ei ein schmackhaftes Omelett. Pilze kann man – wie viel anderes – auch andünsten, auf ein überflüssiges Toast legen und mit Käseresten überbacken. Teigwaren eignen sich immer als Suppeneinlage. Und mit klein geschnittenen Fleischresten lassen sich Salate und Pastasaucen veredeln oder einfach ein Znünibrot belegen.
«Restenlos glücklich»
Kochen ohne Grenzen Lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf! Widmen Sie einen Tag pro Woche der Resteverwertung – zum Beispiel den Montag, wenn noch Essen vom Wochenende übrig ist. Der eigenen kulinarischen Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt. Rezepte lassen sich auch umwandeln und Zutaten können variieren. Falls Ihnen dennoch nichts einfällt, finden Sie viele Ideen im Internet oder in einschlägigen Büchern (siehe Textkasten). E Guete!
Wie sich Lebensmittelverschwendung vermeiden lässt, zeigt das Kochbuch «Restenlos glücklich» der Ökonomischen Gemeinnützigen Gesellschaft Bern (OGG): mit vielen kreativen Restenrezepten, Tipps und Porträts von Menschen, die sich gegen Food Waste engagieren.
(wyr)
Erhältlich im Buchhandel (ISBN 978-3-033-05497-4) oder online unter www.ogg.ch.
foodwaste.ch
gehörige Organisation; wir müssen immer flexibel sein und den Menüplan laufend anpassen. Es gibt, was es gibt und solange es hat. Ausserdem sind unsere Portionen bewusst klein, damit nichts weggeworfen werden muss. Man bekommt aber jederzeit Nachschlag, sodass alle satt werden. Und wenn doch einmal etwas übrig bleibt, dann mache ich daraus Salz, Gewürze oder Bouillon. Auf diese Weise retten wir pro Mahlzeit durchschnittlich 200 Gramm Lebensmittel. Woher dieses Engagement; was ist Ihre Motivation? Die Lebensmittelverschwendung ist ein Unding. An Nahrungsmitteln hängt eine
unglaublich lange Wertschöpfungskette – für Bewirtschaftung, Aufzucht, Landnutzung, Futter, Verarbeitung, Transport und letztendlich Entsorgung. Das alles verschlingt enorme Ressourcen. Daran will ich etwas ändern. Mein Ziel ist es, entsprechende Strukturen zu schaffen, um zu beweisen, dass Food Waste auch im grossen Rahmen reduziert werden kann. Welche Tipps geben Sie unseren Lesern, um den Food Waste zu Hause zu reduzieren? Das Allerwichtigste ist, überhaupt ein Bewusstsein für die Verschwendung zu entwickeln und das eigene Konsumverhalten zu hinterfragen. Man muss 17
zuerst erkennen, dass man Teil des Problems ist, bevor man etwas dagegen unternimmt. Entscheidend ist, massvoll und nicht zu viel zu essen – vor allem Fleisch. Deshalb empfehle ich immer, so wie wir zu kochen; am Mittag vegetarisch und nur abends mit Fleisch. Oder man legt einmal in der Woche einen Vegi-Tag ein, an dem man nur Gemüse und Früchte isst. Und wenn man nicht auf Fleisch verzichten möchte, dann belastet Geflügel die Umwelt deutlich weniger als Rindfleisch. (wyr) mein-kuechenchef.ch
FÜR MODI U GIELE
Für volle Batterien Back dir deine Energieriegel selbst! Mit wenigen Zutaten kannst du dir deine Energieriegel selber backen. Das Beste daran: Du weisst genau, was in deinem Znüni drinsteckt. Pass bloss auf, dass dir die Krümelmonster nicht alles wegmampfen! Zutaten für ca. 20 Riegel • 200 g Nüsse (z. B. Haselnüsse, Cashewkerne oder Mandeln) • 200 g Haferflocken • 200 g getrocknete Früchte (z. B. Aprikosen, Cranberrys oder Kirschen) • 130 g Butter • 120 g flüssiger Honig • 1 Eiweiss
Die trockenen Zutaten kannst du nach Belieben austauschen. Ersetze z. B. einen Teil der Haferflocken oder Nüsse durch Amaranth, Kokosraspel oder Sonnenblumenkerne.
Schritt 1: Nüsse grob hacken und in einer Pfanne ohne Fett goldbraun rösten. Abkühlen lassen. Haferflocken ebenso rösten. Getrocknete Früchte grob hacken. Geröstete Haferflocken schmecken himmlisch und sind gesund.
Schritt 3: Die Masse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben und zu einem 2 cm dicken Rechteck formen (ca. 30 x 20 cm). Im vorgeheizten Ofen bei 175 °C (Umluft: 150 °C) ca. 25 Minuten backen, bis die Masse leicht gebräunt und fest ist. 10 – 15 Minuten abkühlen lassen und in ca. 20 Riegel schneiden. Kühl und trocken in einer gut schliessenden Blechdose gelagert halten sich die Riegel etwa zwei Wochen.
Schritt 2: Butter schmelzen und in einer Schüssel mit dem Honig verrühren. Trockenzutaten dazugeben und gut mischen. Das Eiweiss steif schlagen und unter die Masse heben. Eischnee – der Klebstoff in der Riegelmasse.
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PRODUKTE
Alles per Mausklick Neues Online-Portal für Privatkunden Die Website von Energie Wasser Bern wurde durch ein neues Kundenportal erweitert. Dank Online-Services und personalisierten Funktionen können Bernerinnen und Berner ihren Energieverbrauch nun per Mausklick regeln.
Das bisherige Kundenportal von Energie Wasser Bern wurde durch eine neue Online-Plattform mit vereinfachten Funktionen und Zusatzdienstleistungen ersetzt. Wie die Website ist auch das moderne Kundenportal an die sich ändernden Kundenbedürfnisse adaptiert und zugleich für mobile Empfangsgeräte optimiert: Ob zu Hause am PC, mit dem Smartphone oder Tablet – mit wenigen Klicks finden Besucherinnen und Besucher auf der übersichtlichen Benutzeroberfläche, was sie suchen.
Alles auf einen Blick Direkt auf der Einstiegsseite des Portals bekommen registrierte Kundinnen und Kunden einen Überblick über ihre Produkte, ihr Konto und ihren Verbrauch von Strom, Wärme oder Wasser. Weitere Funktionen, wie die Verfügbarkeit von Dienstleistungen an ihrem Wohnort, die Übersicht über bezahlte Rechnungen oder Adressänderungen sind mit nur einem Klick abrufbar. Damit lassen sich administrative Angelegenheiten wie ein Umzug oder der Wechsel auf ein umweltfreundliches Energieprodukt rasch und unkompliziert erledigen. Und wer seine Rechnungen nicht mehr auf Papier erhalten möchte, kann in den Einstellungen anwählen, ob sie oder er diese zukünftig elektronisch per E-Mail erhalten oder aber per E-Banking oder Lastschriftverfahren begleichen will. Einfach registrieren Auf der neuen Plattform können Kundinnen und Kunden ihre Angelegenheiten rund um Energie schnell und einfach abwickeln – alles per Mausklick und auch ausserhalb der Bürozeiten. Auch für die Registrierung reicht ein Klick: Einfach das Online-Formular ausfüllen, die Kundennummer angeben und absenden. Verschaffen auch Sie sich einen besseren Überblick, es lohnt sich: Das Angebot auf dem Kundenportal wird laufend erweitert. Unter anderem sind integrierte Produktbestellungen, zusätzliche Online-Boni sowie Portale für Grosskunden und Liegenschaftsverwaltungen geplant. (wyr) kundenportal.ewb.ch
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Sparen Sie Energie und Geld mit smarten Thermostaten Förderaktion des Ökofonds
1/2 Preis .ch shop.ewb
Mit smarten Heizungsthermostaten lassen sich Energie, entsprechend Rohstoffe und damit bares Geld sparen. Dank der Unterstützung des Ökofonds verkauft Energie Wasser Bern die Temperatur-Regulierungssysteme zum halben Preis.
Power aus der Dose
Mit smarten Heizkörperthermostaten lässt sich halbstundengenau einstellen, zu welchem Zeitpunkt welche Temperatur in einem Raum herrschen soll: Per Funk steuert ein zentraler Regler mit Touchscreen elektronische Thermostatventile an den Radiatoren. So kann für jedes Zimmer ein individuelles zeitgesteuertes Heizprogramm erstellt werden. Bei Bedarf ist die Steuerung auch via Smartphone oder Tablet möglich.
ten Temperaturregulierung durchschnittlich zwölf Prozent Brennstoff und entsprechend Heizungskosten sparen. Bei einer Nutzungsdauer von zehn Jahren eine lohnende Investition – auch für Mieter.
hauptsächlich für Radiatoren von bestehenden Heizsystemen, die mit fossilen Brennstoffen (Öl, Kohle oder Gas) betrieben werden. Pro Jahr kann man mit einer intelligen-
geprüft, ob sie aktionsberechtigt sind.
Im Rahmen eines Förderprogramms des Ökofonds erhal-
ten Stadtbernerinnen und Stadtberner im Webshop von Entdecken Sie ewb.INTERNET – das Glasfaser-Internet Energie Wasser Bern smarte Heizungsthermostate zum für Bern. Surfen Sie ab sofort ultraschnell und noch halben Preis. Ein Rabattcode ist hierfür nicht notwendig. günstiger mit demHeizungsthermostate Paket Ihrereignen Wahl. Die programmierbaren sich Beim Check-out wird anhand der Postleitzahl der Kunden
Energie Wasser Bern Monbijoustrasse 11 Postfach, 3001 Bern
ewb.ch info@ewb.ch Tel. 031 321 31 11
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