DiREK T. Kundenmagazin von Energie Wasser Bern
Das Berner Glasfasernetz Datenaustausch in Lichtgeschwindigkeit
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INHALT
WILLKOMMEN
Ultraschnelles Berner Internet
Seite 3
FIBRE TO THE HOME Seite 4
Das Berner Glasfasernetz AKTUELL
Seite 10
Volle Liberalisierung ab 2018 SERVICE PUBLIC
Seite 12
Auf der grünen Überholspur WOHIN FLIESST IHRE ENERGIE?
Seite 14
Fritz Hegi, Wanderfritz RATGEBER
Seite 16
Sauber, frisch und sparsam … KINDER
Seite 17
Emma entdeckt die Ruine der «Grasburg»
Mit dem «Ticket to Rock» ans Gurtenfestival Seite 13
Impressum Herausgeberin Energie Wasser Bern, Monbijoustrasse 11, 3001 Bern, Telefon 031 321 31 11, info@ewb.ch, www.ewb.ch
Autoren: Cornelia Berger (bec), Bruno Chiarelli (chi), Fritz Hegi (hef), Daniel Hutter (hud), Alexandra Jäggi (jäg), Claudia Kohlschütter (koc), Corina Neuenschwander (nec), Raphaël Wyss (wyr)
Redaktion Energie Wasser Bern, Ressort Unternehmenskommunikation
Fotos Alexandra Jäggi, Adrian Moser
Gesamtverantwortung: Claudia Kohlschütter (koc) Redaktionsleitung: Raphaël Wyss (wyr)
Gestaltung Polyconsult AG, Bern
Druck Stämpfli AG, Bern Auflage 92’000 Exemplare DiREKT erscheint 3-mal jährlich und geht an die Kundinnen und Kunden von Energie Wasser Bern.
WILLKOMMEN
«Nur die Glasfasertechnologie kann dem stetig wachsenden Bedarf an Datenübertragung langfristig Rechnung tragen.» Nicole Schirner, Leiterin Marketing
& Vertrieb
Ultraschnelles Berner Internet
. ien und Inhalte sind jederzeit abrufbar Wir sind heute überall erreichbar; Med gs Allta res andteil unseres Lebens, unse Das Internet ist zu einem festen Best inach schneller und sicherer Kommun geworden. Die steigende Nachfrage tze ausgebaut und erneuert werden kation führt dazu, dass die Datenne en. nologien stossen an Kapazitätsgrenz müssen. Denn die bestehenden Tech ohne dass die angestrebte Energiewende Unbestritten ist auch die Tatsache, chiedener Energieträger, kombiniert das intelligente Zusammenspiel vers nicht nologien und wirksamen Anreizen, mit modernen Kommunikationstech Bern ser Bewusstsein baut Energie Was gelingt. In diesem Verständnis und Berner Glasfasernetz. Nur die Glasin Kooperation mit der Swisscom das g hsenden Bedarf an Datenübertragun fasertechnologie kann dem stetig wac ner tber Stad e en bis 2022 sämtlich langfristig Rechnung tragen. So werd schnelle Datennetz angeschlossen. ultra Wohn- und Geschäftsräume an das Anfang Jahr ein Internetprodukt Entsprechend hat Energie Wasser Bern ieb.INTERNET» bietet der Gesamtenerg unter eigener Marke lanciert: Mit «ew ss chlu rans Stadtbernern mit Glasfase spezialist allen Stadtbernerinnen und hwindigkeiten. ein attraktives Angebot in fünf Gesc wissen te Kundin, geschätzter Kunde, uns Wir freuen uns, wenn Sie, geschätz gas» «vou r «tifig» oder vielleicht soga lassen, ob Sie zukünftig «gschwing», möchten. im World Wide Web unterwegs sein
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Datenaustausch in Lichtgeschwindigkeit
Das Berner Glasfasernetz Seit 2010 baut Energie Wasser Bern in Kooperation mit Swisscom das Berner Glasfasernetz. Nur die Glasfasertechnologie kann den stetig wachsenden Bedarf an Datenübertragung längerfristig decken. Bis 2022 werden deshalb sämtliche Wohn- und Geschäftsräume in der Stadt Bern an das ultraschnelle Datennetz angeschlossen.
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FIBRE TO THE HOME
Den Informationstechnologien und der Telekommunikation wird in den nächsten Jahren ein weiterhin enormes Wachstum prognostiziert. Um der steigenden Nachfrage nach schneller und sicherer Kommunikation zu entsprechen, müssen die Datennetze ausgebaut oder erneuert werden. Denn die bestehenden Technologien stossen schon heute an ihre Kapazitätsgrenzen und erfüllen die Anforderungen nicht mehr. Nur ein modernes Glasfasernetz (Fibre to the home bzw. FTTH) kann den wachsenden Bedarf an Bandbreiten langfristig decken. Denn Glasfasern übertragen
Bis heute wurden rund 50 Prozent der Nutzungseinheiten in der Stadt Bern an das moderne Kommunikationsnetz angeschlossen. Dieser Erfolg hat zwei Gründe: Energie Wasser Bern informiert die Eigentümerinnen und Eigentümer frühzeitig über den geplanten Ausbau und die Erschliessung der meisten Liegenschaften ist kostenlos. Viele Anbieter mit vielfältigen Angeboten Mit dem Glasfasernetz baut und betreibt Energie Wasser Bern eine Grundinfrastruktur, welche allen Anbietern offensteht. Sämtliche Service Provider
Über eine einzige Steckdose sind Dienstleistungen wie digitales Fernsehen in höchster Auflösung, blitzschnelles Internet und Telefonie verfügbar. grosse Datenmengen in Lichtgeschwindigkeit; über eine einzige Steckdose sind Dienstleistungen wie digitales Fernsehen in höchster Auflösung, blitzschnelles Internet und Telefonie verfügbar. Damit deckt ein Glasfaseranschluss langfristig sämtliche Kommunikationsbedürfnisse ab.
(Internetdienstanbieter) können ihre Dienstleistungen auf dem leistungsfähigen Datennetz anbieten. Das fördert den Wettbewerb wie auch die Produktvielfalt; Privat- und Geschäftskunden profitieren von fairen Preisen und können frei aus einer Vielzahl an Angeboten wählen.
Die halbe Stadt ist bereits erschlossen Innerhalb der nächsten fünf Jahre werden 90 Prozent aller Wohnungen und Geschäftsräume – sogenannte Nutzungseinheiten – in der Hauptstadt an das Berner Glasfasernetz angeschlossen. Bis 2022 soll das gesamte Stadtgebiet erschlossen sein. Der Ausbau der Infrastruktur erfolgt dabei nicht nach Quartieren, sondern zellenförmig: Die Aufteilung und Etappierung der Gebiete legt Energie Wasser Bern nach technischen, logistischen und wirtschaftlichen Kriterien fest. So achtet das Unternehmen bei der Planung stets darauf, Synergien mit anderen Bauprojekten zu nutzen.
Entsprechend hat Energie Wasser Bern Anfang Jahr ein Internetprodukt unter eigener Marke lanciert: «ewb.INTERNET» ist ein weiteres attraktives Angebot für Stadtbernerinnen und Stadtberner, getreu dem Motto «nimm dir, was du brauchst» (mehr zu den Vorteilen von ewb.INTERNET lesen Sie auf den Seiten 8 und 9). Schweizweit arbeitet Energie Wasser Bern zudem eng mit Swiss Fibre Net AG (SFN) zusammen. Das Gemeinschaftsunternehmen bildet den Zugang für nationale Service-Provider (z.B. Sunrise) zu den Glasfasernetzen der einzelnen Netzbetreiber und ist für die Vermarktung der Glasfasernetze zuständig.
Vorteile von Glasfasern auf einen Blick +
Kein anderes Medium bietet mehr Bandbreite
+
Nahezu alle Signale und Dienste können darauf übertragen werden
+
Up- und Download grosser Datenmengen in Sekundenbruchteilen
+ Digitales Fernsehen in optimaler Qualität und auf mehreren Geräten gleichzeitig +
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Freie Wahl aus mehreren Anbietern und Angeboten
An der Schwelle zur Digitalisierung
Nahtlos vernetzt Dank modernen Kommunikationsmitteln sind wir heute nahtlos verbunden und erreichbar. Medien und Inhalte sind jederzeit und überall abrufbar – ob zu Hause, unterwegs oder bei der Arbeit. So prägt das Internet nachhaltig unseren Alltag und unsere Gewohnheiten.
Smartphone, Tablet und PC prägen den Alltag vieler Menschen.
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Das Internet wird heute täglich und ganz selbstverständlich von allen Bevölkerungsschichten genutzt. Unabhängig ihres Alters prägen Smartphone, Tablet und PC den Alltag vieler Menschen: Gemäss der Studie «Medien der Zukunft 2020» von Publisuisse (www.publisuisse. ch/medien_der_zukunft; August 2014) ist das Internet für 73 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer «sehr wichtig» oder «entscheidend» für die Information. Selbst bei den über 60-Jährigen bezeichnen mittlerweile mehr als die Hälfte (52 Prozent) das Internet als essenziell. Entsprechend rasant wächst die Menge der über das World Wide Web übermittelten Daten und verdoppelt sich ca. alle 18 Monate.
Genauso rasant verändert sich auch die Mediennutzung: Kommunikation und Kontaktpflege erfolgen grösstenteils elektronisch über Social-Media-Anwendungen wie «Whatsapp», «Facebook», «Twitter» und «Instagram» oder über Internettelefonie wie beispielsweise «Skype». Bücher, Musik und Filme werden online heruntergeladen – persönliche Daten, Bilder und Videos vom Smartphone oder PC direkt in den Speicher im Internet, der sogenannten «Cloud», hochgeladen. Auch Fernsehen wird nach Wunsch gestaltet: Dank IP-TV mit Replay-Funktionen kann das Programm jederzeit unterbrochen und später fortgesetzt werden. Verpasste Sendungen sind über mehrere Tage abrufbar. Wann wo was betrachtet,
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gelesen oder gehört wird, bestimmt nicht mehr das Medium, sondern der Konsument beziehungsweise «User». Wichtig ist nur, dass die Dienste einfach und vernetzt zur Verfügung stehen. Die Auslastung steigt, die Richtung wechselt Eine gute Infrastruktur mit modernen Endgeräten und einem leistungsfähigen Internetanschluss bildet die Basis für die sogenannt «nahtlose Vernetzung». Unterwegs nutzt man sein Smartphone oder Tablet, zu Hause den Laptop oder PC sowie einen Smart-TV fürs Fernsehen. Familienmitglieder, Wohnpartner und Arbeitskollegen surfen, zappen und kommunizieren zudem häufig gleichzeitig. Entsprechend wächst auch der Bedarf an Bandbreiten fortlaufend. Die Leistungsfähigkeit eines Netzwerks wird aber nicht nur durch die zunehmende Datenmenge und die Mehrfachnutzung beeinflusst, sondern auch durch die Richtung der Datenübertragung: Bis anhin überwog das Herunterladen von Informationen aus dem Internet. Mit der zunehmenden Verlagerung von privaten oder geschäftlichen Inhalten in die Cloud gewinnt auch der Versand oder das Hochladen von grossen Datenmengen an Bedeutung. Eine Internetanbindung via Glasfasernetz bietet dazu beste Voraussetzungen: Dank gleich hoher Up- und Downloadgeschwindigkeit werden Bilder oder Daten gleich schnell ins Web hochgeladen, wie Filme und Musik heruntergeladen. Im Fachjargon wird dies als «symmetrische Verbindung» bezeichnet. Viele Funktionen können über mobile Dienste (z.B. LTE) abgewickelt werden. Die Konzentration der
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Übermittlungen basiert jedoch auf einem breitbandigen Übertragungsdienst auf Glasfasertechnologie. Der Mensch und das «Internet der Dinge» Tatsächlich stehen wir erst an der Schwelle zur Digitalisierung. Die Vernetzung von intelligenten Geräten schreitet immer weiter voran. Im «Internet der Dinge» können diese online miteinander kommunizieren, um den Menschen bei seinen Tätigkeiten zu unterstützen: Kühlschränke bestellen schon heute selbstständig Nahrungsmittel, Raumüberwachungen rufen im Notfall Hilfe und Blumentöpfe versenden bei Trockenheit Meldungen. Selbstfahrende Autos, die sich in Zukunft zu autonomen Fahrgemeinschaften zusammenschliessen, sind im Test. Menschen können sich mit «Wearables», also tragbaren Computersystemen, in den
Datenstrom einklinken; Brillen, deren Innenseite der Gläser als Bildschirme dienen, oder Armbänder und Uhren, die Körperdaten und die Aktivitäten des Trägers erfassen, sind bereits erhältlich. Damit wachsen die Anforderungen an die Daten- und Kommunikationsnetze zusätzlich – nicht nur was deren Kapazität anbelangt: Dienstleistungen, die so stark vernetzt sind und die Benutzerinnen und Benutzer stetig begleiten, müssen auch zuverlässig und vertrauenswürdig sein. Das Berner Glasfasernetz erfüllt beides: Mit einem bekannten Anbieter wie Energie Wasser Bern, der über Erfahrung, einen bewährten Service und gute Verankerung im Markt verfügt, haben die Stadtbernerinnen und Stadtberner einen glaubwürdigen Partner. www.publisuisse.ch/medien_der_zukunft
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Von «GSCHWING» bis «VOUGAS» surfen
ewb.INTERNET Energie Wasser Bern tritt mit einem Berner Internetprodukt unter eigener Marke auf den Markt. «ewb.INTERNET» bietet allen Stadtbernerinnen und Stadtbernern mit Anschluss an das Glasfasernetz symmetrische Internetverbindungen in fünf Geschwindigkeiten.
Ein Internetanschluss gehört – gemäss Fernmeldegesetz (FMG) – mittlerweile zur Grundversorgung wie Strom, Wärme oder Wasser. Mit dem Berner Glasfasernetz verfügt Energie Wasser Bern über die entsprechende Infrastruktur. Parallel zum Angebot der Service-Provider hat der Energieversorger deshalb ein eigenes Internetprodukt lanciert. «ewb.INTERNET» ist ab 45 Franken pro Monat in fünf verschiedenen Geschwindigkeiten erhältlich: Die Pakete «GSCHWING»,
Volle Leistung in beide Richtungen Überwog bis anhin vor allem das Herunterladen von Informationen aus dem Internet, gewinnt inzwischen auch das Hochladen von grossen Datenmengen zunehmend an Wichtigkeit. Deshalb verfügen sämtliche Angebote von ewb.INTERNET über symmetrische Internetverbindungen mit gleichen Up- und Downloadgeschwindigkeiten. Damit werden Bilder oder Daten gleich schnell in das Internet gesendet,
Dank symmetrischen Internetverbindungen werden Daten auf ewb.INTERNET gleich schnell hoch- wie runtergeladen. «HURTI», «TIFIG», «BOUZGREDI» und «VOUGAS» werden mit symmetrischen Up- und Downloadraten zwischen 30 und 1’000 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) angeboten. Internet only Immer häufiger werden Anwendungen wie TV und Telefonie über das Internet genutzt. Internetdienste und sogenannt «Cloud-basierte» Anwendungen erhöhen zugleich den Bedarf an hohen Übertragungskapazitäten. Entsprechend bietet Energie Wasser Bern mit ewb.INTERNET ein reines Internetprodukt an: Die Kundinnen und Kunden erhalten einen Anschluss an das World Wide Web mit der gewünschten Verbindungsgeschwindigkeit, ohne standardisierte Kombiangebote und Zusatzkosten für oftmals nicht benötigte Dienste. Digitales Fernsehen, Internettelefonie, E-Mail oder CloudServices können nach Wunsch einfach von den bevorzugten Anbietern dazu kombiniert werden.
wie Filme oder Musik aus dem Web empfangen. Insbesondere für die zunehmende Speicherung von Inhalten im Internet ist der schnelle Upload ein Vorteil, den die meisten Konkurrenzangebote nicht bieten. Für jedes Bedürfnis die passende Verbindung Privat- wie Geschäftskunden können aus einem breiten Angebot vom Einsteigerpaket «GSCHWING» mit 30 Mbit/s bis zum ultraschnellen Gigabitanschluss «VOUGAS» mit 1’000 Mbit/s wählen. Man braucht nur den kostenlos mitgelieferten WLAN-Router direkt an die Glasfasersteckdose anzuschliessen und schon steht einem das Berner Internet mir der gewählten Leistung unbeschränkt zur Verfügung. Wer sich für ein Paket mit 100 Mbit/s oder mehr entscheidet, bekommt eine «Wilmaa-Box» für digitales Fernsehen im Wert von 199 Franken gratis dazu. Für die geschäftliche Nutzung oder bei Bedarf können die Module mit der Support-Option «SLA Plus» und
wilmaa.com
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Die Berner Internetangebote ewb.INTERNET.30
GSCHWING CHF 45.– pro Monat 30 Mbit/s Up- & Download kostenloser WLAN-Router
zusätzlichen festen IP-Adressen ergänzt werden. So wird ewb.INTERNET zum aktiv überwachten Internetzugang mit 7 × 24-Stunden-Service. Nur auf dem Berner Glasfasernetz ewb.INTERNET ist nur in Wohnungen und Geschäftsräumen verfügbar, die bereits mit Glasfasern erschlossen sind. Bis heute sind rund 50 Prozent der Liegenschaften in der Stadt Bern an das Glasfasernetz angeschlossen. Ob beziehungsweise wann ihr Zuhause oder Geschäft an das Berner Glasfasernetz angeschlossen ist und sie ewb.INTERNET nutzen können, erfahren interessierte Kundinnen und Kunden unter www.ewwwb.ch/erschliessung. Interessiert, aber noch nicht überzeugt? Dank «Try & Buy» können interessierte Kundinnen und Kunden ewb.INTERNET 30 Tage lang kostenlos testen. Erst nach Ablauf der Try & Buy-Phase beginnt im Folgemonat der zahlungspflichtige Einjahresvertrag. Entspricht ewb.INTERNET also nicht den Erwartungen, kann das Angebot während der ersten 30 Tage ohne weitere Verpflichtung gekündigt werden. (chi/wyr)
In drei Schritten ins ewb.INTERNET 1. Erschliessung prüfen unter ewwwb.ch/erschliessung 2. Angebot bestellen unter ewwwb.ch/internet 3. Kostenlosen WLAN-Router an die Glasfasersteckdose schliessen
ewb.INTERNET.60
HURTI
CHF 55.– pro Monat 60 Mbit/s Up- & Download kostenloser WLAN-Router
ewb.INTERNET.100
TIFIG
CHF 75.– pro Monat 100 Mbit/s Up- & Download kostenloser WLAN-Router + gratis Wilmaa-Box
ewb.INTERNET.200
BOUZGREDI CHF 125.– pro Monat 200 Mbit/s Up- & Download kostenloser WLAN-Router + gratis Wilmaa-Box
ewb.INTERNET.1000
VOUGAS
CHF 255.– pro Monat 1000 Mbit/s Up- & Download kostenloser WLAN-Router + gratis Wilmaa-Box
Weitere Informationen und ewb.INTERNET bestellen unter: ewwwb.ch/internet
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AKTUELL
Kurzmeldungen Das Geschäftsjahr 2014 von ewb 2014 erzielte Energie Wasser Bern ein operatives Ergebnis von 32.7 Mio. CHF. Die Ausschüttung an die Stadt Bern beträgt 22.5 Mio. CHF und der Ökofonds wird mit 2.5 Mio. CHF alimentiert. Das Geschäftsjahr 2014 des Unternehmens ist im Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht sowie im Finanzbericht 2014 zusammengefasst. Unter folgenden Links können Sie diese herunterladen: www.ewb.ch/geschaeftsbericht-2014 www.ewb.ch/finanzbericht-2014 Historisches Museum neu beleuchtet Im April 2015 wurden die Erneuerungsarbeiten an der Beleuchtung des Historischen Museums abgeschlossen: Der Ersatz der veralteten Leuchtmittel durch moderne Projektortechnik minimiert Lichtverschmutzung wie Unterhaltskosten und reduziert den Energieverbrauch um 78 Prozent. Zudem akzentuiert das Licht der Projektoren die Fassade und damit die Bedeutsamkeit des Bauwerks.
Zusammenarbeit mit der GEWA Seit 2014 arbeitet Energie Wasser Bern im Bereich der Mobilität mit der GEWA zusammen: Die Mitarbeitenden der Stiftung für berufliche Integration bereiten E-Bikes wieder auf, die nach Ablauf der ElectroDrive-Mietverträge retourniert werden, und verkaufen diese auf dem Occasionmarkt. Ebenso kümmern sie sich um den Unterhalt der vier Elektroautos von ElectroDrive weShare. Elektrofahrzeuge in Firmenflotten 2014 führte Energie Wasser Bern zusammen mit New-Ride und EnergieSchweiz das Projekt «Kommerzieller Einsatz von Elektrofahrzeugen in Firmen» durch. Dank dem unverbindlichen Testangebot konnten zahlreichen Unternehmen in der Region Erfahrungen mit der Elektromobilität sammeln. Weitere Informationen: NewRide, Lea Eugster, lea.eugster@newride.ch
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Strommarktöffnung
Volle Liberalisierung ab 2018 Seit 2009 können Grossverbraucher, die mehr als 100 Megawattstunden (MWh) pro Jahr beziehen, ihren Stromlieferanten frei wählen. In einem zweiten Schritt strebt der Bundesrat nun die vollständige Marktliberalisierung ab 2018 an. Sofern das Referendum nicht ergriffen wird, können sich zukünftig auch Kleinunternehmen und Private vom Anbieter ihrer Wahl mit Strom versorgen lassen. Der Bundesratsbeschluss über die volle Strommarktöffnung sieht vor, dass ein allfälliger Wechsel des Lieferanten jährlich erfolgen kann, selbstverständlich aber nicht muss: Die Kundinnen und Kunden können auch in der Grundversorgung bleiben und sich weiterhin von ihrem lokalen Energieversorger beliefern lassen. Die volle Marktöffnung ist im geltenden Stromversorgungsgesetz (StromVG) aus dem Jahr 2007 vorgesehen. Zwar hätte die Strommarktliberalisierung für kleine und mittlere Verbraucher und Verbraucherinnen bereits 2014 erfolgen sollen. Die Reaktorkatastrophe von
F ukushima und die energiepolitische Kurskorrektur veranlassten das Bundesamt für Energie (BFE) jedoch, die zweite Etappe der Marktöffnung zurückzu stellen. Entsprechend hat Energie Wasser Bern die letzten Jahre dazu genutzt, sich «fit für morgen» zu machen und das Produkt- und Produktions portfolio klar auf die zukünftigen Herausforderungen auszurichten. Für das Unternehmen ist die volle Liberalisierung vor allem eine gute Chance, sich noch besser und bedarfsgerechter am Markt behaupten zu können. Falls die Strommarktöffnung die politischen Hürden tatsächlich nimmt, ist der städtische Energieversorger bereit; bereit für den nächsten Schritt in einem unternehmerisch realistischen und nachhaltigen Umfeld. (koc)
Energie Wasser Bern ist bereits heute fit genug, um die Herausforderungen der Strommarktöffnung ab 2018 zu meistern.
AKTUELL
ewb.SPARLEX
Der Stromsparer für Geschäftskunden Seit 2009 können Grossverbraucher, die mehr als 100 Megawattstunden (MWh) pro Jahr beziehen, ihren Stromlieferanten frei wählen. In einem zweiten Schritt strebt der Bundesrat nun die vollständige Marktliberalisierung ab 2018 an. Spannungsschwankungen im Stromnetz sind üblich, aber kaum jemand nimmt davon Kenntnis. Im Normalfall haben diese auch keinen Einfluss auf die Funktionsfähigkeit von elektrischen Geräten und Leuchten, wohl aber auf deren Lebensdauer und die Stromkosten. Abhilfe schafft der Spannungsregler «ewb.SPARLEX»: Dieser stabilisiert die Netzspannung durch elektromagnetische Induktion auf den gewünschten Wert. Dadurch senkt sich beispielsweise die aktive Leistung von Leuchtmitteln bei gleichbleibender Helligkeit. Gleichzeitig werden die Leuchten weniger heiss, sodass sie länger funktionstüchtig bleiben. Ebenso erhöht sich auch die Lebensdauer von elektronischen Betriebsgeräten. Damit sparen Beitriebe mit hohem Energieverbrauch – wie Spitäler, Bürogebäude, Parkhäuser oder Gastrobetriebe – bis zu 20 Prozent Strom- und entsprechend Unterhaltskosten. (nec)
Messung während sieben Tagen 245 V 240 V 235 V 230 V 225 V 220 V 215 V 210 V 205 V Tag 1
Tag 2
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Tag 5
Tag 6
Tag 7
Elektrische Spannung vor dem Einsatz des Spannungsreglers. Gesenkte und stabilisierte elektrische Spannung nach Einbau des Geräts.
ewb.ch/sparlex
Ökologische Alternativen zum Elektroboiler
Förderprogramm Wärmepumpenboiler Ein Grossteil des im Haushalt benötigten Stroms wird für die Wassererwärmung aufgewendet. Der Elektroboiler ist hierfür nach wie vor das am häufigsten eingesetzte Gerät; zuverlässig und günstig in der Anschaffung, aber auch sehr energieintensiv im Betrieb. Inzwischen gibt es mindestens zwei bewährte Alternativen, die die Umwelt schonen und gleichzeitig die Betriebskosten senken: Die ökologische Variante zum Elektroboiler ist die solare Warmwassererwärmung (vgl. Förderprogramm Sonnenkollektoren). Eine zweite Variante ist der Wärmepumpenboiler. Letzterer erwärmt das Brauchwasser mittels integrierter Wärmepumpe, indem er der Umgebungsluft Wärme entzieht. Gegenüber herkömmlichen Elektroboilern reduziert sich der Energieverbrauch dadurch um bis zu 70 Prozent. Zusammen mit Energie Wasser Bern unterstützt ProKilowatt deshalb Liegenschaftsbesitzerinnen und -besitzer in der Gemeinde Bern bei der Installation eines Wärmepumpenboilers mit einem Förderbeitrag von 700 Franken. (bec) Sämtliche Förderprogramme von Energie Wasser Bern finden Sie unter ewb.ch/foerderprogramme
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SERVICE PUBLIC
Angebote für eine ökologisch nachhaltige Mobilität
Auf der grünen Überholspur Die Energiewende fordert auch im Individualverkehr ein Umdenken. Deshalb engagiert sich Energie Wasser Bern für eine ökologisch nachhaltige Mobilität und unterstützt Kundinnen und Kunden beim Umstieg auf umweltschonende Fahrzeuge. Der Verkehr verursacht mehr als ein Drittel des Energieverbrauchs und der CO2-Emissionen in der Schweiz. Für eine nachhaltigere Energiezukunft sind deshalb auch wirkungsvolle Massnahmen im Bereich der Mobilität notwendig. Mit
Mietangebote für E-Bikes Anstatt das E-Bike ihrer Wahl teuer zu kaufen, können Kundinnen und Kunden dieses zu einem monatlichen Fixpreis günstig bei Energie Wasser Bern mieten: Das ElectroDrive-Premium-Paket deckt praktisch alle anfallenden Kosten. Im günstigeren ElectroDrive-BasicPaket sind die Fahrzeugmiete und der naturemade-starzertifizierte Ökostrom inbegriffen.
ewb.ch/electrodrive
Full-Service-Leasing für E-Cars Geschäftskunden können auch Elektroautos im attraktiven Full-Service-Leasing-Paket von Energie Wasser Bern beziehen. Darin enthalten sind auf Wunsch sämtliche Kosten für CO2-neutrales Fahren. Für die Elektroautos betreibt das Unternehmen auch öffentliche Ladesta tionen in mehreren Parkhäusern der Stadt Bern. Diese Infrastruktur wird momentan auf den neusten technischen Stand gebracht. ewb.ch/ladestationen
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attraktiven Miet- und Leasingangeboten, Förderbeiträgen und dem Ausbau von Infrastrukturen ermöglicht Energie Wasser Bern seinen Kundinnen und Kunden einen einfachen und unkomplizierten Zugang zu alternativen Antriebsformen. (hud)
Förderbeiträge für Erdgasautos Auch im Vierradbereich bietet Energie Wasser Bern ökologische Mobilitätslösungen: Neben dem Betrieb von Erdgastankstellen unterstützt das Unternehmen Privatpersonen wie Unternehmen beim Kauf von Erdgasautos mit Förderbeiträgen von bis zu 5’000 Franken. Ausserdem will der Energieversorger an den Erdgastankstellen in der Region zukünftig noch vermehrt CO2-neutrales Biogas anbieten. ewb.ch/erdgasfahren
E-Car-Sharing Neu im Programm von Energie Wasser Bern ist das Carsharing-Angebot «ElectroDrive weShare»: Im Bahhofparking Bern (3. OG) sind vier vollelektrische Renaults ZOE mit eingängigen Namen stationiert. Anna, Fritz, Pablo und Trudi lassen sich bequem mit dem Smartphone über die Online-Plattform sharoo.com buchen und fahren mit 100 Prozent naturemade-star-zertifiziertem Ökostrom. ewb.ch/weshare
SERVICE PUBLIC
Energie Wasser Bern rockt die Waldbühne
Mit dem «Ticket to Rock» ans Gurtenfestival 2014 feierte Energie Wasser Bern am Gurtenfestival Premiere und begleitete den Grossevent als Hauptsponsor der Waldbühne. Auch dieses Jahr verhilft das Unternehmen Schweizer Bands zu einem Auftritt auf der grossen Bühne und versorgt Musikbegeisterte in der ewb-Lounge mit «Power to Rock». Damit das Publikum auch während des Festivals nahtlos vernetzt ist, stellt Energie Wasser Bern in der ewbLounge ausserdem kostenloses WLAN zur Verfügung. «Das WLAN bieten wir in Zusammenhang mit unserem neuen Internetprodukt ewb.INTERNET an. Wir hoffen, dass wir mit dieser Dienstleistung insbesondere den jungen Musikfans eine Freude machen können, indem diese auch auf dem Berner Hausberg immer online sind», erklärt Bruno Spring das neue Angebot. Vier energiegeladene Festivaltage ganz im Zeichen des Mottos «Power to Rock» sind damit garantiert. (wyr)
Mit dem Waldbühne Contest hat das «Warm-up» für das Gurtenfestival 2015 bereits begonnen: Mitte März traten im Bierhübeli acht Schweizer Bands zum Livewettbewerb an. Die Bands mit den meisten Jurystimmen und dem grössten Applaus ergatterten sich je eines von vier begehrten «Tickets to Rock». Diese garantieren den Musikern einen Auftritt auf der Waldbühne am diesjährigen Gurtenfestival. «Der Waldbühne Live Contest zeigt, welch musikalische Qualität in der Schweiz vorhanden ist. Dieses Potenzial gilt es zu fördern. Entsprechend bin ich stolz, dass wir diesen Wettbewerb im Rahmen unseres Engagements für Schweizer Künstler im Bierhübeli unterstützen», freut sich Bruno Spring, J urymitglied, Gitarrist und stellvertretender Leiter Marketingkommunikation von
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Energie Wasser Bern. Gion Stump & The Lighthouse Project, Call Me Ramsey, Frank Powers und Memory Of An Elephant, die vier Bands, deren Auftritte mit einem Ticket to Rock belohnt wurden, können sich jedenfalls auf einen unvergesslichen Auftritt auf der Waldbühne freuen – vielleicht der Startschuss für eine grosse Musikkarriere … Live in der ewb-Lounge Die Konzerte der Gewinnerbands können die Festivalbesucherinnen und -besucher von der ewb-Lounge aus mit bester Sicht auf die Waldbühne geniessen. Das Radio-Bern1-Aussen studio bietet den interessierten Zu hörerinnen und Zuhörern zudem die Möglichkeit, den Radioprofis bei der Arbeit über die Schulter zu gucken, wenn diese während der vier Festivaltage live aus der ewb-Lounge senden.
pässe s e g a T 4 Gurtens a d r fü l 2015 a v i t s e f innen zu gew
Als Hauptsponsor bringt Energie Wasser Bern nicht nur Bands auf, sondern auch Fans vor die Waldbühne und verlost zwei 4-Tagespässe für das Gurtenfestival 2015. Alle Informationen zum Wettbewerb finden Sie ab sofort unter ewwwb.ch oder auf www.facebook.com/ EnergieWasserBern.
«Schöne Flecken finden sich oft ganz in der Nähe; wie dieser alte Römerweg, bei der Torenöli in der Nähe der Sense.»
WOHIN FLIESST IHRE ENERGIE?
Fritz Hegi, WanderFritz
«Egal ob ich von Sonne, Regen oder Schnee begleitet werde, einmal pro Woche schnüre ich die Wanderschuhe.» Ich brauche Aufgaben und Ziele in meinem Leben, das war schon während meiner Zeit als Elektroingenieur so. Als ich dann pensioniert wurde, wollte ich auch diesem neuen Lebensabschnitt eine klare Struktur geben. So habe ich einen fixen Wochentag zum Wandertag erkoren. Egal ob ich von Regen, Schnee oder Sonne begleitet werde; Seit gut zehn Jahren schnüre ich einmal pro Woche die Wanderschuhe. Dass daraus einmal drei Wanderbücher, eine Homepage mit täglich bis zu 1’500 Besucherinnen und Besuchern, Publikationen in Wandermagazinen, zahlreiche Interviews und Zeitungsberichte sowie ein Ansturm auf meine Wandergruppe resultieren würden, damit hatte ich natürlich nie gerechnet. Dabei teile ich ja nur mit anderen, was mir selbst Freude bereitet: etwas Bewegung in der Natur, Begegnungen mit Menschen und die Faszination für die landschaftliche Vielfalt der Schweiz. Start- und Zielpunkt meiner Wanderungen ist jeweils Bern. Die reine Laufzeit beträgt dabei selten mehr als vier Stunden. Das Mittagessen nehmen wir meistens in einem Restaurant ein und wenn es am Wegrand kulturelle oder geschichtliche Höhepunkte gibt, schenken wir auch diesen unsere Aufmerksamkeit. Begegnen wir unterwegs Leuten, die Zeit für einen Schwatz haben, sind wir die Ersten, die sich über den Austausch freuen.
Die Gespräche während der Wanderungen, das geteilte Wissen über seltene Blumen, ungewöhnliche Wetterlagen oder historische Begebenheiten, das gemeinsame Interesse am Erkunden der Umgebung sowie die geselligen und genussreichen Momente machen jeden einzelnen Wandertag zu einem Erlebnis. Wenn ich «wir» sage, meine ich damit meine Wandergruppe – eine überschaubare Anzahl lieb gewonnener Freundinnen und Freunde. Aufgrund des grossen Andrangs nehme ich neue Mitglieder nur noch in Ausnahmefällen und auf Empfehlung auf. Sind wir zu zahlreich, wird die Verantwortung für mich zu gross und es droht Gefahr, dass aus Lust plötzlich Frust wird. Es mag an meinen mittlerweile 72 Jahren liegen oder auch nur am ausgeprägten Sinn fürs Geniessen; so richtig anstrengende, lange Bergtouren mache ich nur noch ganz selten. Ich bin zum Glück aus dem Alter heraus, in dem man das Gefühl hat, man müsse der Welt etwas beweisen. Viel Zeit verwende ich dagegen auf die Vorbereitung und Planung meiner Touren und deren Dokumentation auf meiner Homepage. Auch meine Bücher mit Wandertipps beschäftigen mich zeitweise sehr intensiv. Das Schöne ist, dass ich zwar viel Energie ins Wandern und das Drumherum stecke, daraus aber auch wieder viel zurückfliesst; wertvolle Freundschaften zum Beispiel, oder die Dankbarkeit für jeden Tag, an dem ich gesund aufstehen kann. (jäg)
www.wanderfritz.ch
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R ATGEBER
Tipps für einen effizienten Waschtag
Sauber, frisch und sparsam … Waschmaschinen und Tumbler gehören zu den Stromfressern im Haushalt. Mit einem angemessenen Waschprogramm und cleverem Trocknen lassen sich aber einfach Energie, Geld und letztlich auch Aufwand sparen.
Man(n) ist versucht zu sagen, dass Wäschewaschen keine Wissenschaft ist. Trotzdem, oder gerade deshalb, gibt es dabei ein paar wenige Punkte zu beachten: Waschen bei tiefen Temperaturen Am meisten Strom verbrauchen Waschmaschinen beim Aufheizen des Wassers. Wenig verschmutzte Wäsche sollte man deshalb immer bei niedrigen Temperaturen zwischen 20 und 30 Grad im Feinwasch- oder Kurzprogramm waschen. Auf das Vorwaschen kann in der Regel verzichtet werden. Gegenüber einem 60-Grad-Waschgang spart man damit bis zu 70 Prozent Energie. Sauber wird die Wäsche trotzdem. Fassungsvermögen der Maschine nutzen Am Waschtag sollte man die Wäschetrommel mit der vorsortierten Wäsche locker füllen, aber nicht vollstopfen. Lässt man die Waschmaschine wiederum halb leer laufen, verschwendet man unnötig Energie und das Gewebe der Kleider leidet. Hier hilft die Faustregel, die Waschmaschine so weit zu füllen, dass die aufgestellte Hand noch zwischen Wäsche und Trommelrand passt. Wäsche im Freien trocknen Tumbler und Raumluftwäschetrockner sind zwar praktisch und schnell, ver-
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brauchen aber mindestens doppelt so viel Strom wie die Waschmaschinen. Wann immer möglich, sollte man die Wäsche deshalb draussen an der frischen Luft trocknen. Die Sonne, das Licht und der Wind trocknen nasse Textilien schonend, umweltfreundlich und erst noch gratis. Ausserdem riecht die Wäsche danach angenehm frisch. Wäsche nicht in der Wohnung trocknen Ein Wäscheständer passt auch auf den kleinsten Balkon, gehört aber nicht in die Wohnung. Vom Wäschetrocknen in der Wohnung wird dringend abgeraten, da dies zu Feuchtigkeitsschäden oder Schimmelbildung führen kann. Wer also nicht auf den Wäschetrockner verzichten kann oder will, reduziert seinen
Stromverbrauch vorab durch einen Schleudergang mit hoher Drehzahl. Wäsche trocknen im Winter bei Frost Was viele nicht wissen; Wäsche lässt sich nicht nur im Sommer, sondern auch im Winter und sogar bei Frost draussen trocknen. Das Geheimnis liegt in der Sublimation – bei Minustemperaturen friert das Wasser an den Textilien und geht direkt in den gasförmigen Zustand über.
… und übrigens: Sorgfältig aufgehängt, ist halb gebügelt! Wer seine Wäsche zum Trocknen ordentlich aufhängt, erspart sich anschliessend bei manchen Kleidungsstücken das lästige Bügeln. (wyr)
KINDER
Emma entdeckt die Ruine der «Grasburg» Es kündigt sich prächtiges Wetter an – ein perfekter Tag für einen Ausflug mit der ganzen Familie. Emma packt ein Picknick in ihren kleinen Rucksack und Herr Mutz obendrauf, sodass der Faulpelz seinen Kopf aus der Öffnung strecken kann. Schon kann es losgehen … … nach einer warmen Schoggi in der Dorfbeiz marschieren sie in Heitenried los Richtung Alblingen Ueberstorf. Als sie kurz darauf einen kleinen Wald durchqueren, öffnet sich ihnen der wunderschöne Ausblick auf das Schwarzenburgerland. «Dort haben Papa und ich geheiratet», deutet Mama entzückt auf das bekannte Hochzeitskirchlein von Wahlern. Emma kichert verschmitzt beim Gedanken an ihre Eltern, die sich in Brautkleid und Frack vor der Kirche küssen. Nach einer halben Stunde überqueren sie den Weiler «Hinter Schönfels» mit seiner hübschen Kapelle und folgen dem Wegweiser, der Richtung Harris zeigt. Schon bald geht es ziemlich steil hinunter zur Sense. Auf dem kleinen «Harrisstäg» überqueren sie den Fluss und steigen am anderen Ufer hinauf zur Grasburg. Nach ungefähr einer Stunde haben sie die Ruine auf dem Felsriegel erreicht. Neugierig erkundet Emma mit Herrn Mutz die imposanten Überreste der einst stolzen Festung und stellt sich vor, wie es
hier früher wohl zu- und herging. Während Papa Holz sammelt und auf der Feuerstelle stapelt, liest ihr Mama von den verschiedenen Informationstafeln vor. Emma fühlt sich ins Mittelalter zurückversetzt und erfährt vieles über die sagenumwobene Vergangenheit des alten Rittersitzes. Gestärkt mit einer gebrätelten Cervelat setzen sie die Wanderung fort und nehmen ein Stück des Jakobswegs unter die Füsse, der von Schwarzenburg nach Fribourg führt. Bei der «Torenöli» gelangen sie auf einen Natursteinweg, der wie ein Kanal zwischen Sandsteinblöcken und -wänden verläuft. Etwas weiter kann Emma wieder über die Talsohle der Sense blicken. Am anderen Flussufer ragen die Felswände über 100 Meter in den Himmel. Als sie nach einem letzten Aufstieg wieder Heitenried erreichen, ist Emma müde, aber glücklich. Den Kopf voller Eindrücke schläft sie an diesem Abend ein und träumt, wie sie als Prinzessin vom Turm der Grasburg Ritter Mutz zuwinkt. (hef)
Wandere auch du mit deiner Familie zur Grasburg. Den Wegbeschrieb von WanderFritz findest du unter www.ewb.ch/direkt
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