Heft 09
emsblick
august/September 2015
Das Stadtmagazin f端r Meppen
Gratis zum Mitnehmen
paddel
paradies
ANNE-FRANKSCHULE Flusswandern auf der Hase
GROSSER BAHNHOF Modernes und funktionales Eingangstor zur Stadt
LA VUELTA EN BICI R端ckkehr mit dem Rad
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VSS Werbefilme – 25 Jahre bewegende Bilder aus Meppen Kreative Werbefilme für den Mittelstand bezahlbar produzieren. Mit diesem Ziel, mit einem engagierten Filmteam und mit effizienter Film- & Studiotechnik wurde die VSS - Video Studio Service GmbH vor 25 Jahren in Meppen gegründet. Film nach dem Anforderungsprofil und der jeweiligen Unternehmensphilosophie bekommt. „Dafür holen wir uns bei Bedarf auch freiberufliche Medienprofis mit ins Boot um für den Kunden einen ganz persönlichen Werbefilm zu produzieren,“ beschreibt Helmut Wursthorn den Einsatz externer Spezialisten. Besonders stolz ist das Unternehmen auf seine mehr als 21 "Mediengestalter in Bild und Ton" die seit 1998 im Unternehmen erfolgreich ausgebildet wurden. Davon haben einige bereits den Weg in die Selbstständigkeit gewählt. Maximilian Forth, ebenfalls bei der VSS GmbH in Meppen ausgebildet und damals Prüfungsbester mit Auszeichnung der STADT MEPPEN IHK Osnabrück-Emsland, ist VSS - VIDEO STUDIO SERVICE GmbH ist seit Jahren heute Produktionsleiter im ein zuverlässiger und kompetenter Partner, der Filmstudio am Gropiusplatz. es versteht, die Stadt Meppen ins rechte Licht zu Neben der Werbefilmprorücken und mit kreativem Gespür die Besonderheiten duktion hat sich das Unterunserer Kreisstadt anschaulich hervorzuheben. nehmen seit 2012 auch auf die gezielte Vermarktung HELMUT KNURBEIN, BÜRGERMEISTER STADT MEPPEN Neben Image- u. Messefilmen für Industriekunden gehören heute Tourismusfilme, Kinospots, Internet-Trailer, Ausbildungsporträts und Firmenreportagen zum Tagesgeschäft. So entstanden seit der Firmengründung mehr als 250 Werbefilme, bei denen sich das VSS-Team in Meppen von der Konzeption bis zur Vermarktung verantwortlich zeigt. "Damit haben wir sicher auch das Erscheinungsbild des Emslandes und der Grafschaft positiv in der Öffentlichkeit mitgeprägt“, so der Firmengründer Helmut Wursthorn beim Pressegespräch. Die Maxime bei der VSS GmbH besteht darin, dass jeder Kunde seinen individuellen
HÄNSCH WARNSYSTEME GMBH Ob Messe- oder Imagefilm - mit dem VSSTeam aus Meppen sind wir seit 25 Jahren gemeinsam auf Erfolgskurs. Wir freuen uns auf weitere kreative Filmprojekte und bedanken uns für die partnerschaftliche Zusammenarbeit. MICHAEL MYOHL, GESCHÄFTSFÜHRER
der produzierten Filmbeiträge für seine Kunden ausgerichtet. Je nach Zielgruppe platziert das VSS-Team die erstellten Filmbeiträge beispielsweise in Arztpraxen, Fitnessstudios, Geschäften, Einkaufscenter, aber auch im Fussballstadion des SV Meppen oder Open Air beim Public Viewing. Mit der langjährigen Produktionserfahrung und der innovativen Filmtechnik, zu der seit Kurzem auch ein modernes Kameraschwebesystem und eine 4K-Flugdrohne gehört, ist die VSS - Video Studio Service GmbH auf die hohen Ansprüche der Kunden auch für die Zukunft gut aufgestellt. VSS - VIDEO STUDIO SERVICE GmbH Gropiusplatz 1, Meppen, TEL 05931-20201
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KomplettBäder aus einer Hand: Von der Planung bis zum ersten Duschen
Mobil und unterwegs Groß war die Freude über den neuen Meppener Bahnhof. Die neue Errungenschaft zu besserer Mobilität wurde selbst „mit großem Bahnhof“ eingeweiht. Kaum waren die Lobesreden verklungen, fiel ein mehr als dicker Wermutstropfen vom Bahn-Himmel: der Kartenverkauf der Bahn wird eingestellt. Was denn nun: ein neuer Bahnhof, an dem man keine Fahrscheine am Schalter mehr kaufen kann, keine Beratung vor Ort im Fahrplan- und Tarif-Dschungel? Über ein zweites dickes Manko wurde kaum noch geredet: die fehlende Durchlässigkeit des Tunnels zur Königsstraße! Für diese Option ist nun wohl endgültig „der Zug abgefahren“. Diese Kurzsichtigkeit, von wem auch immer zu vertreten, erzeugt das Gegenteil von barrierefreier Mobilität. Die Nord- und Neustädtler müssen also weiterhin unbequeme Wege zum Zug gehen.
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Eine ganz andere Art von Mobilität stellte ein junger Mensch aus Meppen unter Beweis. Weil er nach dem Ende eines Studienaufenthaltes in Spanien „nicht einfach so“ wieder nach Hause fliegen wollte, machte er die Tour mit zwei Freunden - mit dem Fahrrad. Klar, dass er nach dieser Mammuttour von weit über 2000 Kilometern im Sattel von Familie und Freunden stürmisch begrüßt wurde.
Montags Di.-Fr. Samstag
geschlossen 10:00 - 12:00 Uhr 14:00 - 17:00 Uhr 10:00 - 12:00 Uhr
Und auch sonst sind die Meppener gut unterwegs. In Zeltlagern, auf der Hase, oder zu Fuß bei einer Stadtführung oder in einem Maislabyrinth. Darüber und über vieles mehr aus der Kreisstadt lesen Sie in dieser aktuellen Ausgabe des Emsblick. Viel Vergnügen beim Entdecken wünscht Ihnen, liebe Leser
Das Team vom Emsblick Der Emsblick stellt in seinen Ausgaben Meppen und Haren jeweils einen breiten Querschnitt an Themen dar. Insbesondere sieht sich der Emsblick auch als Sprachrohr von Vereinen, Verbänden und Organisationen. Wenn Sie oder Ihr Verein die redaktionellen Möglichkeiten des Emsblick nutzen möchten, nehmen Sie gern Kontakt mit uns auf. Rufen Sie an oder senden Sie eine Mail an die Redaktion. Die Kontaktdaten finden Sie im Impressum. Wir freuen uns auf Ihre Vorschläge! Sie haben einen Betrieb eröffnet oder erweitert oder feiern mit Ihrer Firma ein Jubiläum? Sie haben ein neues Produkt entwickelt, bieten neue Dienstleistungen an oder waren erfolgreich auf einer Ausstellung? Sie haben Mitarbeiter ausgezeichnet? All das sind Anlässe, darüber im Emsblick zu informieren. Rufen Sie an oder senden Sie eine Mail an die Redaktion. Die Kontaktdaten finden sie im Impressum.
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Inhalt Stadtgespräch
Modernes und funktionales Eingangstor zur Stadt........................................................8 Bahnhofstraße ohne Nadelöhr.........................................9 Bunte Kreisel.....................................................................17 Bunte Vielfalt.....................................................................24 Umfeld der Propstei soll neues Gesicht erhalten........ 26 Im weißen Rössl ist Hochsaison.....................................33 Emslandimpressionen..................................................... 34 Mit den „Infopoints“ auf dem richtigen Weg.................35 Kunst im Tunnel............................................................... 36 Elektroautos, Fahrräder und Zugtaufe ..........................37 Flutbrücke Versen wird neu gebaut.............................. 45
Vereinsleben
SKF Meppen hat einen neuen Vorstand........................11 Meppener Kneipp-Freunde feiern Geburtstag..............32 30 Jahre Meppener Citylauf ........................................... 40 Jubiläums-lauf rund um die City ................................... 40
18 Kultur
"Gerade sitzen, Ohren spitzen"........................................18 „Thank You For The Music“............................................. 20 Erde – Wasser – Feuer – Luft..........................................21 Die Koppelschleuse leuchtet .. .........................................21 „Klänge der Zuversicht“................................................... 25 „Bibellesen an besonderen Orten“ ................................ 30 Mord, Märchen und Mo(o)re!...........................................31
Bildung
Neues Programm für alle Generationen........................12 Ministerpräsidenten Stephan Weil kommt zur Preisverleihung.............................................16 Investition in Bildung........................................................16 „Mittendrin! Inklusion in Kita und Schule“................... 22 Neue Internetseite zum neuen Semester..................... 45 Die Sonne scheint, die Hase fließt, willkommen im Paddelparadies!....................................47
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VORZÜGLICH: Neue Gastronomie mit Kiosk am Meppener Bahnhof .................................15
Impressum Verlag: Emsblick Medien UG (haftungsbeschränkt) Neuer Markt 3 / 49733 Haren (Ems) Telefon: 05932-5004575 Telefax: 05932-5004577 info@emsblick.net
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Redaktion: Hermann Garrelmann (verantw.) Anna Solbach Telefon 05932-5004576 redaktion@emsblick.net
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Art Direktion & Layout: mediabase Werbeagentur UG (haftungsbeschränkt) & Co. KG Fotos: Hermann Garrelmann, Anna Solbach, Stadt Meppen, Stefan Schöning (www.werbefotostudio.de), Philipp Geers, Andreas B. Steffens, pixelio.de, fotolia.com. Druck: printoo GmbH, 26789 Leer
Wirtschaft
10.000 Euro Spende für die Waschanlage................................17 Innovatives Wohnen - Wohnpark Esterfeld eröffnet............. 42
Leben
„SO UND NICHT ANDERS! – Part Two"...................................... 6 „Rock am Parc“ am SPORTPARC Emsland................................. 6 „Tore auf“ bei der WTD 91............................................................ 7 Im Jahr der Barmherzigkeit........................................................ 10 Rock, Punk, Indie, Hip-Hop und „Las Vegans“..........................13 Fitness und Gesundheit auf höchstem Niveau....................... 20 Kinderflohmarkt zum Auftakt................................................... 23 Stadtwappen als Maislabyrinth................................................ 25 Der King des Meppener Bermuda-Dreiecks............................ 27 La Vuelta en bici - Rückkehr mit dem Rad............................... 28 Honey-Moon-Abende, Vorträge und Projekttage.................. 32 Country, Rock und Folk............................................................... 38 Tango con Alegría........................................................................ 39 „Weiß du noch damals…?“...........................................................41 Emsblick-Natur: Der Eisvogel.................................................... 50 Auszeichnung mit St. Borromäus-Orden ................................ 51 August/September 2015 –
Anzeigen & Medienberatung: Ilona Wübben Telefon 05932-5004578 wuebben@emsblick.net
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Erscheinungsweise: 2-monatlich. Auslageverteilung an ausgewählte Geschäfte und Gastronomie im Erscheinungsgebiet. Für die Richtigkeit der Termine und Anzeigentexte kann der Verlag keine Gewähr übernehmen. Alle Berichte und Beiträge sind nach bestem Wissen und Gewissen der jeweiligen Autoren zusammengestellt. Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Für eingesandte Unterlagen jeglicher Art übernimmt der Verlag keine Haftung. Satiren und Kolumnen verstehen sich als Satire im Sinne des Presserechts. Nachdruck des gesamten Inhaltes, auch auszugsweise, sowie der vom Verlag gestalteten Anzeigen nur mit schriftlicher Freigabe des Verlages. Alle Rechte liegen beim Verlag.
Stadtgespräch
„SO UND NICHT ANDERS! – Part Two „ Purple Schulz in Meppen
„Rock am Parc“ am SPORTPARC Emsland Am Freitag, 29.08.15 ab 19:30 Uhr findet für Freunde feinster Pop- und Rockfans ein großes Musikkonzert am SPORTPARC Emsland Meppen in der Siemensstr. 13-15 statt! Ausdrücklich sind auch Nichtmitglieder an diesem Abend herzlich willkommen.
Der bekannte deutsche Popsänger und Liedermacher Purple Schulz ist mit seinem brandneuen Programm „SO UND NICHT ANDERS! – Part Two „ im Herbst auf großer Deutschland-Tournee. Gemeinsam mit dem kalifornischen Multi-Instrumentalisten Dino Soldo und einer Vielzahl von Instrumenten entführt Purple Schulz seine Zuschauer und Zuhörer in ein musikalisches Abenteuer und überrascht mit nie zuvor gehörten Versionen seiner aktuellen Songs und Stücken aus seinem reichhaltigen Fundus seiner über
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40-jährigen Karriere (Sehnsucht, Verliebte Jungs, Kleine Seen, Der letzte Koffer, Immer nur leben u. v. a.). Am 14. September ist Purple Schulz zu Gast im Theater Meppen. Tickets sind ab sofort zu einem Preis von 24,00 € bei der Tourist Information Meppen, Markt 4 (05931 153 333), der Theatergemeinde Meppen, Kirchstr. 1a (05931 153 378), bei allen bekannten Vorverkaufsstellen in Haren, Haselünne, Lingen, Papenburg, Twist, Lathen, Sögel, Emsbüren und Lähden sowie im Internet unter www.theater-meppen.com erhältlich.
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Mit der Gruppe Meanwhile konnte wieder eine namhafte Band für diese Veranstaltung gewonnen werden. Sängerin Birgit Janknecht ist ein SPORTPARC –Eigengewächs, sie arbeitet im SPORTPARC Meppen. Außerdem wird auch Mitinhaber Christian Bruns wieder auf der Bühne stehen. Nach Stars wie Tina Turner, Joe Cocker, Udo Jürgens oder Helene Fischer wagt er sich dieses Mal an den großen Freddie Mercury von der Gruppe Queen heran. „Nicht schön, aber dafür laut“! wird Bruns zitiert. Das Team vom SPORTPARC Emsland führt die komplette Veranstaltung ehrenamtlich für den guten Zweck durch. Der ganze Erlös wird einer Zirkusfreizeit für Flüchtlingskinder in Meppen gespendet. „Diesen traumatisierten Kindern eine gute Zeit zu ermöglichen scheint uns eine gute Sache zu sein!“ so Tobias Aehlen, zweiter Inhaber vom SPORTPARC. Mittlerweile konnten bereits 12000,-€ an wohltätige Zwecke gespendet werden! Karten für „Rock am Parc“ gibt es für 7,-€ im Vorverkauf im SPORTPARC Meppen oder für 9 € an der Abendkasse.
„Tore auf“ bei der WTD 91
Sehenswert!
Gewöhnlich sind die Pforten zur Wehrtechnischen Dienststelle für Waffen und Munition 91 (WTD 91) gut gesichert, für Außenstehende sogar verschlossen. Eine der gelegentlichen Ausnahmen steht am 12. September auf dem Kalender: dann lädt die WTD, früher auch E-Stelle genannt, zum Tag der offenen Tür.
Herrlich frisch! Die Dienststelle werde sich mit all ihren Fähigkeiten vorstellen und ihr umfangreiches Aufgabenspektrum deutlich machen, erklärte der leitende Direktor der WTD 91, Gerhard Wallrich, im Rahmen einer Pressekonferenz zur Veranstaltung. Die geschätzt etwa 50.000 erwarteten Besucher würden sich auf einen „Erlebnistag für die ganze Familie“ freuen können. Ziel des Tages der offenen Tür sei aber auch, die Dienststelle als zuverlässigen Arbeitgeber vorzustellen, sowohl für die militärischen als auch für die vielfältigen zivilen Berufe. Das Motto der Veranstaltung „WTD 91 im Wandel der Zeit“ solle verdeutlichen, wie sich die Aufgaben des größten Landschießplatzes in Europa im Laufe der Jahre gewandelt hätte und die Aufgabenbereiche mit den Jahren gewachsen sei. Geplant sind zahlreiche Vorführungen am Vormittag, die nachmittags wiederholt werden. Dies sei natürlich mit umfangreichen Sicherheitsvorkehrungen verbunden, erklärte Rudolf Schürmann von der WTD 91. Für ein reichhaltiges Angebot an Getränken und Speisen werde gesorgt. Die Dienststelle, in der aktuell rund 1.000 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen beschäftigt sind, möchte sich mit der Veranstaltung auch bei den Anwohnern für das Verständnis bedanken, das ihr bereits seit Jahrzehnten entgegengebracht wird. Gemeinsam mit der Stadt Meppen, die als Mitveranstalter auftritt, werden Parkplätze ausgewiesen, von denen die Besucher mit Bussen zur Dienststelle fahren können. Vorgesehen ist ein Fahrradparkplatz am Gelände. Alle Ausstellungs- und Schaubereiche werden fußläufig von den Bushaltestellen aus zu erreichen sein. Die WTD 91 hat sich seit ihrer ursprünglichen Gründung 1877 vom Schießplatz zur Geschützerprobung zu einem universellen Testgelände für Materialien und Gerät entwickelt. Der Präsident des Niedersächsischen Landtags, Bernd Busemann, hat dies einst auf die knappe Formel gebracht „Die WTD 91 ist der TÜV der Bundeswehr“. Mit einer Ausdehnung von 31 x 7 Kilometer ist der Landschießplatz einer der größten öffentlichen Arbeitgeber im Emsland. Äußerer Anlass für den Tag der offenen Tür ist das 60-jährige Bestehen der Bundeswehr.
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Stadtgespräch
Modernes und funktionales Eingangstor zur Stadt Feierliche Einweihung des umgestalteten Bahnhofsvorplatzes Modernisierter und behindertengerechter Bahnhof, fertig gestellter Vorplatz, eine Radstation und ein nettes Bahnhofscafe. Taxi-Stellplätze, Park- & Ride-Anlagen sowie Autoparkplätze gehören ebenfalls dazu. Insgesamt zehn Millionen Euro sind im Bahnhofsbereich investiert worden. Entstanden ist ein modernes und funktionales Eingangstor, das die Stadt Meppen als ein wichtiger Knotenpunkt des Personennah- und Fernverkehrs auszeichnet. Als „Aufenthaltsort mit
Wohlfühlcharakter“ bezeichnete Meppens Bürgermeister das Ergebnis der Investitionsmaßnahme, die von der Deutschen Bahn, dem Landkreis Emsland und der Stadt Meppen mitfinanziert wurde. Davon profitieren auch Geschäfte, die im Bahnhofsumfeld angesiedelt sind. Zufriedenheit prägte daher die Stimmung als Bürgermeister Helmut Knurbein, Baudezernent Dieter Müller, Präsident der polnischen Partnerstadt Ostroleka Janusz Kotowski, Architekt Wolfgang
Kantorski aus Münster, DB-Vertreter Axel Sauert, Landrat Reinhard Winter, Klaus Hoffmeister und Bernd-Carsten Hiebing das rote Eröffnungsband am 3. Juli symbolisch durchschnitten. Die Einsegnung nahmen Propst Dietmar Blank und Pastor Ralf Krüger vor. Der Meppener Bahnhof ist einer von insgesamt vier Bahnhöfen im Landkreis Emsland, die im Rahmen des Programms „Niedersachsen ist am Zug! II“ der Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen (LNVG) einer Sanierung unterzogen worden sind oder werden.
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Am alten Güterbahnhof 13 | 49716 Meppen www.zahnarzt-meppen.info | info@zahnarzt-meppen.info
01. Oktober 2014 eröffne ich – Zahnarzt Dr. med. dent. Andreas Meyer –
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Bahnhofstraße ohne Nadelöhr Das Meppener Bahnhofsviertel hat in den vergangenen Monaten ein fast gänzlich neues Gesicht erhalten.
Der neue Bahnhof wurde eingeweiht, neue Parkplätze wurden angelegt, neue Einrichtungen sind entstanden. In Verbindung mit den hier ansässigen Betrieben ist so ein kleines Zentrum für verschiedene Unternehmen entstanden. Im alten Güterbahnhof sind eine Zahnarztpraxis, das Musikhaus Hartmann und das Klavierhaus Andre Dausin ansässig, im alten Bahnhofsgebäude haben das Reisebüro Thomas Cook und Busverkehr Levelink ihre Adresse. Gegenüber vom neuen Bahnhof liegt die Musikschule Sommer nun sehr zentral. Eine Verbesserung der Situation „direkt vor der Tür“ erfährt nun auch das Ärztehaus, in dem die Bahnhof Apotheke und verschiedene ärztliche Disziplinen unter einem Dach arbeiten. Hier wird die Bahnhofstraße zwischen Post und Polizei verbreitert und das bisherige Nadelöhr beseitigt. Bis zum Ende der Sommerferien werden die Bauarbeiten dauern, dann gibt es mehr Platz auf der Straße, die Parkplätze wurden im bereich selbst verlagert. Während der Bauarbeiten (s. Foto) sind der Parkstreifen entlang der Bahnhofstraße und der Parkplatz gegenüber der Polizei gesperrt.
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Am Alten Güterbahnhof 7-11 August/September 2015 –
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Leben
Im Jahr der Barmherzigkeit Alternative Stadtführung mit dem Weihbischof Johannes Wübbe in Meppen
Die Vertreter des Caritasverbandes haben Weihbischof Johannes Wübbe im Rahmen seiner Visitation im Dekanat EmslandMitte zu einem alternativen Stadtrundgang eingeladen. Der Weg führte durch ein Meppen, das kaum jemand kennt. Er zeigte soziale Brennpunkte und Orte, an denen betroffene Menschen Hilfe und Unterstützung bekommen. „Es sind Orte, die für unsere Arbeit Bedeutung haben“, erläutert Macus Drees, der Geschäftsführer des Caritasverbandes für den Landkreis Emsland. Die Alternative Stadtführung umfasse sechs Stationen. „Wir beginnen am Krankenhaus“, sagt er. Der Weihbischof Wübbe, die Gemeindereferentin Frauke Neuber, Vertreter der Caritas, des Sozialdienstes Katholischer Männer (SKM) und Sozialdienstes Katholischer Frauen (SKF) gehen vom Domhof bis zur Treppe, die den Platz vor der Kirche mit dem Krankenhaus verbindet. Vor dem Eingang zum Ludmillenstift treffen sie viele Kranke und Besucher. Abends stehen hier immer viele Menschen. Alle schauen neugierig zu, erkennen aber den Weihbischof in der Gruppe nicht. Das Thema der ersten Station erläutert die Geschäftsführerin Rita Gödde-Zink vom SKF. Sie berichtet über die SKF-Mitarbeiterinnen von der Schwangerschaftsberatung, die die hilfesuchenden Mütter nicht nur während der Schwangerschaft in der Beratungsstelle, sondern auch nach der Geburt im Krankenhaus begleiten und
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unterstützen. Der Weg zur nächsten Station führt durch den Neuen Markt bis zum Kaufland. Weihbischof Wübbe fragt nach Situation der Wohnungslosen in Meppen. Uta Grönniger schildert die Aufgaben der Ambulanten Wohnungslosenhilfe und das Projekt „Wohnung statt Parkbank“. In der Beratungsstelle werden etwa 230 Menschen pro Jahr betreut, die weder ein Zuhause noch ein Dach über dem Kopf haben. Es werden immer mehr. Vom Kaufland geht die Gruppe ein Stück über den historischen Stadtwall, dann über die Hubbrücke bis zur der Einkaufspassage MEP. Vor dem Polizeigebäude ist die nächste Station. Hier erzählt Rita Gödde-Zink vom SKF über die Zusammenarbeit mit der Polizei bei der häuslichen Gewalt. Vor Bedrohung und körperlicher Gewalt bietet der SKF Frauen, Müttern und ihren Kindern Schutz im Frauen- und
Kinderschutzhaus. Im vergangenen Jahr waren es 61 Frauen und 62 Kinder, die dort Zuflucht fanden. „Viele Kinder sind traumatisiert“, weist Rita Gödde-Zink auf die Folgen der häuslichen Gewalt. Das Amtsgericht ist der nächste Stopp. Andreas Hackling von der Schuldnerberatung des Caritasverbandes schildert die Situation von Menschen, die ihre Rechnungen, Miete oder Energiekosten aufgrund Krankheit, Arbeitslosigkeit oder Scheidung nicht mehr bezahlen können. Wenn man keinen Ausweg aus Überschuldung findet, wird beim Amtsgericht Antrag auf Verbraucherinsolvenz gestellt. Die letzten zwei Stationen übernimmt der SKM. Vorsitzender Günter Göken erläutert die Idee des 2008 gegründeten Sozialen Kaufhauses in der Obergerichtsstraße 3. „Hier finden Sie alles, was in einem normalen Kaufhaus angeboten wird“, sagt er. Einkaufen können nicht nur bedürftige Menschen sondern jedermann. Die alternative Stadtführung endet auf dem Markplatz vor dem Rathaus. Nicole Jäger vom Migrationsdienst sagt, dass die Mitarbeiter des SKM viel mit dem Sozialamt oder dem Einwohnermeldeamt zu tun haben. Die Zusammenarbeit klappt gut. Problematisch wird erst, wenn Flüchtlinge keinen Pass haben. Das letzte Wort hat der Weihbischof. Johannes Wübbe bedankt sich für die informative Stadtführung. In Hinblick auf das von Papst Franziskus ausgerufene Heilige Jahr der Barmherzigkeit und die Arbeit der Sozialverbände erläutert er mit einfachen Worten den Begriff: „Barmherzigkeit heißt, dem Gegenüber in die Augen zu schauen und zu fragen, was kann ich tun, damit es dir besser geht?“
Meine Freizeit? Aber sicher!
Sozialdienst Katholischer Frauen Meppen hat einen neuen Vorstand Im Rahmen der diesjährigen Jahreshauptversammlung stand die Neuwahl des Vorstandes an.
VGH Vertretung Reiner Schütte Marina Hülsebus, Thea Esders, Lisa Dickmännken und Gudrun Weber, die sich in der letzten Wahlperiode mit überaus großem Einsatz für den Ortsverein engagiert haben, kandidierten nicht für eine weitere Amtszeit. Zur großen Freude gelang es ihnen aber gemeinsam mit der Vorsitzenden Walburga Nürenberg vier neue Kandidatinnen für die Arbeit des Sozialdienstes katholischer Frauen (SkF) zu gewinnen. So wählten die Mitglieder Christel Demberger, Petra Kottmann, Marianne Robben und Karin Büter, die nun die neue stellvertretende Vorsitzende ist. Walburga Nürenberg wurde als Vorsitzende wiedergewählt. Der SkF Meppen-Emsland Mitte ist in den Fachbereichen Schwangerschaftsberatung und Psychosoziale Beratung bei Pränataldiagnostik, der Sozialpädagogischen Familienhilfe, der Beratungs- und Interventionsstelle bei häuslicher Gewalt, der Allgemeinen sozialen Beratung und als anerkannter Betreuungsverein aktiv. Außerdem ist der Verein Träger des Frauen- und Kinderschutzhauses und im Projekt „Familienpaten“ engagiert. Der scheidende Vorstand konnte in seinem Tätigkeitsbericht zahlreiche Veranstaltungen und wachsende Zahlen der Inanspruchnahme der Dienste des SkF durch Hilfebedürftige vorweisen.
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In diesem Jahr wurde erstmals ein Jahreskurzbericht verfasst, der die Arbeit zusammenfasst, nachdem zum 110. Jubiläum im vergangenen Jahr eine ausführliche Infobroschüre erstellt worden war, die die Fachbereiche genau erläutert. Walburga Nürenberg dankte allen hauptberuflichen und ehrenamtlichen Kräften für ihren Einsatz und die gute Arbeit zum Wohle der Rat- und Hilfesuchenden. Als Gastrednerin stellte anschließend Nadine Mersch, die Referentin für Sozialpolitik und Öffentlichkeitsarbeit der SkF Zentrale in Dortmund, die neuesten Entwicklungen und Pläne des SkF Bundesverbandes und die Themen der Bundesdelegiertenversammlung 2015 vor. Neuer Vorstand mit (von links) Petra Kottmann, Marianne Robben, Walburga Nürenberg, Christel Demberger und Karin Büter. Infokästchen Der SkF ist ein Frauen- und Fachverband der Sozialen Arbeit in der Kirche. Der Verein ist Fachverband der Kinder- und Jugendhilfe, der Gefährdetenhilfe und der Hilfe für Frauen und Familien in Not. Er setzt sich für Frauen ein, die benachteiligt sind und sich ausgegrenzt fühlen. Er bietet Kindern und Jugendlichen, Frauen und Familien, die sich in schwierigen Lebenssituationen befinden, Beratung, Unterstützung und Hilfe an. August/September 2015 –
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Leben
Neues Programm für alle Generationen
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Im Theaterabonnement I wird in der kommenden Spielzeit neben klassischem Schauspiel von großen Autoren, wie z. B. „Des Teufels General“, auch ein musikalischer Abend mit exzellenter Livemusik der Lautten Compagney angeboten. Besonders interessant für die Abiturienten des kommenden Schuljahrs sind die Stücke „Im Westen nichts Neues“ und „1984“, die beide einen Bezug zu den Abiturprüfungsthemen 2016 haben. Das Theaterabonnement II konzentriert sich in der kommenden Spielzeit wieder ganz auf leichte Komödien und mitreißende Musicals. Bekannte Verfilmungen
wie „Ziemlich beste Freunde“ oder „Rubbeldiekatz“ werden hier auf die Bühne gebracht. Zudem warten einige Überraschungen auf die Theaterbesucher, wie in dem Liederabend „Pasta e Basta“, in dem die Zuschauer nicht nur musikalisch vorzüglich beköstigt werden. Das Konzertabonnement beginnt mit den Niedersächsischen Musiktagen abenteuerlich und wartet mit einer außergewöhnlichen Vielfalt auf. Ob Vokalensemble, Bläserquintett, Saxophon- und Klarinettenensemble, Kammerorchester oder junges Sinfonieorchester, in dieser Spielzeit ist die Bandbreite besonders hoch.
Seit dem letzten Jahr wird zusätzlich zu den klassischen Abonnements wieder ein Kabarett- und Kleinkunstabonnement angeboten. Das Programm reicht hier von politischem Kabarett, über Musikkabarett bis hin zu einer kabarettistischen Leseshow und visuellem Theater, das sich durch Clownerie, Slapstick und Pantomime auszeichnet. Beste Unterhaltung garantiert zu den Abonnements auch unser Zusatzangebot. Freunde der klassischen Musik kommen hierbei genauso auf Ihre Kosten wie Liebhaber der Rockmusik. Komplettiert wird das Angebot durch Comedy, Musical, Show und A Capella. Nicht zu vergessen ist das Programm für Kinder. In der Vorweihnachtszeit zeigt die Theatergemeinde mit „Käpt’n Blaubär“, „Schneewittchen“ und „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ drei Musicals, die für die ganze Familie eine unvergessliche Vorstellung garantieren. Das Programmheft liegt ab sofort in der Geschäftsstelle der Theatergemeinde in der Kirchstraße 1a aus sowie an vielen öffentlichen Orten, wie der Tourist Information und der Stadtverwaltung Meppen. Informationen zu allen Veranstaltungen gibt es unter www.theatermeppen.com oder auf der Facebookseite der Theatergemeinde (www.facebook.de/ theatermeppen).
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© Gerd Kaja · www-kaja-images.de
Die Theatergemeinde Meppen e. V. hat ihr neues Programm für die Spielzeit 2015-2016 veröffentlicht. Ob Kinder, Jugendliche oder Erwachsene jeden Alters, bei der Programmauswahl ist in diesem Jahr in erster Linie darauf geachtet worden, dass alle Generationen angesprochen werden. Vor allem die Abonnements sind in diesem Jahr besonders vielfältig aufgestellt.
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Rock, Punk, Indie, Hip-Hop und „Las Vegans“
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Jugendkulturfestival „Kleinstadtfest“ auf dem Püntkers Patt am 28. und 29. August
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Am Freitag, 28. August, und am Samstag, 29. August startet das dritte Jugendkulturfestival „Kleinstadtfest“ auf dem Püntkers Patt in Meppen. Ab 19 Uhr gibt es auf zwei Bühnen abwechslungsreiche Kultur für Jugendliche und junge Menschen zu erleben. Dieses Jahr zum ersten Mal eigenständig und unabhängig vom Stadtfest. Der Eintritt ist frei. Das Programm dieses einmaligen Festivals im Grünen und am Wasser gestalten zwei Headliner - die Post-Punk-Band „Love A“ aus Trier und „Woods of Birnam“ aus Dresden mit dem Indiepop. Die regionale Musikszene vertreten am Freitag die Bands „Against Randy“, „Distance Remains“ und „Brus“ sowie das DJTeam „EPI-Zentrum“. Nach dem Rock, Punk und Indie am ersten Tag, ist am Samstag die Hip-Hop-Musik dran. Auf den Bühnen treten die Bands „Laas Unltd“ aus Gütersloh, „Retrogott und Hulk Hodn“ aus Köln und der Rapper IMZ aus Hamburg auf. Danach spielen wieder die Musiker aus der Region: „Castellum“, „Die von Gestern“, „A Place to Fall“ und „Storm of Wind“ sowie zum Abschluss „Beatschicht Feat. Ahoi“. Zwischen den beiden Bühnen planen die Organisatoren vom Jugendzentrum eine Reihe von Ständen mit Gastronomie und anderen Attraktionen. Eine Besonderheit stellt dabei der Imbisswagen „Las Vergans“ mit ausschließlich veganem Speiseangebot aus Bochum dar. Der Verein hat sich zum Ziel gesetzt, die vegane Lebensweise bekannter zu machen, und die Menschen darüber zu informieren. „Die genaue Speisekarte haben wir noch nicht festgelegt, sicher unsere Grillsandwiches, evetentuell Zwiebelfleisch, Bratund Currywurst“, so der Verein.
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Meutsteges
14.09.2015
Purple Schulz
18.09.2015
Die Panne
19.09.2015
Die Panne
20:00 Uhr
20:00 Uhr
20:00 Uhr
20.09.2015
Mit Markus Wienstroer
Schülertheater vom WGM
Schülertheater vom WGM
Singer Pur
19:00 Uhr
Konzert der Niedersächsischen
22.09.2015
Die Panne
24.09.2015
Non(n)sens
25.09.2015
Non(n)sens
26.09.2015
11 Freunde live
20:00 Uhr
20:00 Uhr
20:00 Uhr
20:00 Uhr
Musiktage der Sparkassenstiftung
Schülertheater vom WGM
Musical der Musikschule des Emslandes
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Köster & Kirschneck lesen vor und zeigen Filme
27.09.2015 Simone Solga
19:00 Uhr
Politisches Kabarett
www.theater-meppen.com
LEbEn
Motiviert und mit guten Kochkenntnissen Kinder und Jugendliche im Zeltlager St. Vinzentius Fullen/Versen sind stolz auf ihr Küchen-Team
Wer darf bei einem Zeltlager nicht fehlen? Natürlich ein guter „Küchen-Team“. Und diesen haben 95 Kinder und 60 Gruppenleiter von der Kirchengemeinde St. Vinzentius in ihrem Zeltlager in Neubörger auf jeden Fall. Und das schon seit 38 Jahren. „Auch einen Kaffee?“, fragt Doris Göken. Es ist kurz nach 12 Uhr, bis zum Mittagsessen bleibt noch eine Stunde Zeit für das Gespräch. Die Kinder sind noch nicht da, auf dem Programm steht heute eine Fahrrad-Ralleye im Dorf. Die junge Frau sitzt mit dem Küchen-Team sowie Jens Fischer und Stefan Poker vom LeitungsTeam am Tisch und schält Kartoffeln. Die sind für das Mittagsessen am nächsten Tag vorgesehen. „Heute haben wir die Erbsensuppe im Topf“, erläutert die zweifache Mutter. Ganz lecker, mit Würstchen und gewürfelten Kartoffeln, nach dem eigenen Rezept des Küchenteams. Jedes Jahr wird sie einmal serviert. „Die Kinder freuen sich schon darauf und essen sie sehr gerne“, ergänzt Bianca Heumann, die Leiterin des KüchenTeams. Der Speiseplan ist sehr abwechslungsreich. Es gibt Gyros, Rouladen, Spätzle mit Gulasch, Hänchenschnitzel mit Frucht- oder Rahmsoße, Kohlrabi und „nicht vergessen Reis“ dazu. „Es schmeckt besser als zu Hause“, ist sich Bianca Heumann sicher. Sie muss es wissen, seit 30 Jahren ist sie im Zeltlager dabei, zuerst als Kind und jetzt als Helferin. „In Fullen/Versen wird man damit groß“, bestätigen die anderen. Zusammen mit Doris Göken, Anke Pelster, Marie-Theres Meyer, Martina Poker, Sylke Herbers und Birgit Fischer bildet sie das siebenköpfige Küchen-Team. Alle Frauen sind zwischen 25 und 45 Jahre alt. „Wir ergänzen uns sehr gut“, sagt Doris Göken.
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Neu im Küchen-Team des Zeltlagers ist Anke Pelster, die hauptberuflich als Lehrerin in Emsbüren arbeitet. „Ich bin ein Lehrling“, stellt sie sich mit einem Lächeln vor. Sie wurde von anderen Frauen persönlich gefragt, ob sie mitfahren möchte. Jetzt hilft sie bei Kartoffelschälen und beim Spülen mit. „Die Karriere im Küchen-Team beginnt immer an der Spüle“, berichtet die Leiterin Heumann und zwinkert. Im Zeltlager wird jede Hand gebraucht. „Jeder hat sein Aufgabengebiet“, ergänzt Göken. Der Dienst beginnt bereits um 7.30 Uhr morgens, wenn 45 Liter Kakao gekocht und 270 Brötchen geschmiert werden müssen. Belegt werden sie mit Käse, Kinderwurst und Salami. „Warmen Kakao, das trinken die Kinder gerne, insbesondere bei diesem Schauerwetter.“ Direkt nach dem Frühstück fangen die Frauen in der Küche damit an, das Mittagessen vorzubereiten. Danach wird Geschirr gespült Ordnung gemacht, bevor sie mit der Vorbereitung des Abendbrotes beginnen. Erst abends hat das KüchenTeam frei und kann sich in ihrem Zimmer im Vereinsheim erholen. Die Arbeitsbedingungen sind in einem Zeltlager ganz anders als in einer modernen Großküche, doch die Frauen sind zufrieden. Das Technik-Team hat das Zelt gut und sicher
ausgestattet. Für Elektrogeräte gibt es genügend Steckdosen und sogar einen Trockner für nasse Sachen. „Dringend wird ein neues Gasherd gebraucht“, heißt es in der Runde. Gekocht wird auf insgesamt vier Gasherden. An den Wänden gibt es Regale, in denen sich Töpfe und Geschirr stapeln. Alles sieht ordentlich und gut sortiert aus. Der Zeltplatz befindet sich auf dem Sportgelände des SV DJK Neubörger, etwa 43 Kilometer von Meppen entfernt, mitten in der Natur, und das Schlafen im Zelt gefällt den Kindern und Jugendlichen sehr. Ihre Antworten sind einfacher als man denkt. „Es ist toll“, sagt der 14-jährige Jannick, der zum fünften Mal am Zeltlager teilnimmt. Tom, auch 14 Jahre alt, begründet seine Teilnahme mit „weil es immer Spaß macht.“ Lobesworte findet man auch im Zeltlager-Song, der jedes Jahr neu gedichtet wird. Die Strophen sprechen für sich: „Zehn Tage geht es um die Welt, wobei einer zu dem anderen hält“, „Die Küche stärkt uns für die Schlacht, dabei wird immer viel gelacht“ oder „Jeden Tag ein Abenteuer und abends dann ein Lagerfeuer“. Für das Programm und die Unterhaltung der Kinder sorgen 60 Gruppenleiter. „Duell um die Welt“, heißt das diesjährige Motto. Fahrrad-Ralleye, Völkerballturnier, Sportstationslauf, Spiele, Nachwanderung und ein Discoabend am vorletzten Tag, bevor es mit dem Fahrrad zurück nach Meppen geht. Die zehn Tage vergehen schnell, selbst wenn man sich über das Wetter jeden Tag ärgert. Eins steht dabei fest: Langweile kennen die Mädchen und Jungen aus Fullen/Versen nicht. Damit alles, wie geplant läuft, kümmert sich die Zeltlager-Leitung: Jens Fischer, Stefan Poker, Daniela Steffens, Julian Kathmann, Christiane Bahns und Claus Grote.
VORZÜGLICH: Neue Gastronomie mit Kiosk am Meppener Bahnhof Pünktlich zum „Aktionstag Mobilität und Verkehr“ am 4. Juli 2015 auf dem neu gestalteten Bahnhofsvorplatz erhielt Meppen auch eine neue Gastronomie. Seitdem zieht das VORZÜGLICH mit seinen leuchtend grünen Großbuchstaben die Blicke der Pendler auf sich.
Heese offen: „Wir testen erst einmal, was die Meppener mögen.“
Mittagstisch „to go“ oder „to stay“
„Wir haben schon seit letzter Woche geöffnet, allerdings ohne viel Tamtam“, erzählt Jan Heese, Betreiber des VORZÜGLICH. Daher sei auch das Angebot noch flexibel und würde nach und nach an den Geschmack der Meppener Kunden angepasst. Heese: „Natürlich bieten wir alles für den schnellen Hunger an. Schließlich wird ein Großteil unserer Kunden zu den Pendlern gehören, die auf dem Weg zu ihrem Zug sind und es eilig haben.“ Belegte Brötchen und Baguettes, hausgemachte Kuchen und kleinere Snacks gehören daher ebenso zum Programm wie kalte und warme Getränke. „Und wir haben natürlich alles, was ein guter Bahnhofskiosk im Sortiment haben sollte: von Schokoriegeln über Weingummi zu Chips bis hin zu Zeitungen, Zeitschriften, Zigaretten und Tabakwaren.“
Von
Neu in Meppen: Frozen Yogurt Eine Lücke schließt der Neu-Meppener Gastronom mit seinen Frozen Yogurts: Das mit Speiseeis verwandte Dessert ist in den USA schon seit Jahren bekannt und hält nun auch in Deutschland Einzug. Insbesondere in den Großstädten wurden innerhalb der letzten drei Jahre zahlreiche Frozen-Yogurt-Bars eröffnet. Da das Eis statt mit Sahne mit Joghurt zubereitet wird, enthält es wesentlich weniger Kalorien. Es wurde von der Zeitschrift „Brigitte“ im letzten Jahr zum „Trendeis des Sommers“ gekürt. Zudem unterscheidet es sich vom klassischen Speiseeis dadurch, dass man es mit verschiedenen Toppings wie Obst, Schokolade oder Keksen verfeinern kann. Knapp 20 unterschiedliche Toppings stehen im VORZÜGLICH zur Auswahl. Auch hier ist
September bis Ende Oktober
August bis Ende Oktober
Mediterranes Buffet bieten Von wir Ihnen wieder unserwir Ihnen wieder unser bieten
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In Kürze wird es auch ein Mittagsangebot im VORZÜGLICH geben. Täglich wechselnd werden zwei Pastagerichte, Eintöpfe oder Currys frisch gekocht, jeweils mit und ohne Fleisch. Heese: „Das sind unsere Leibspeisen – gesundes Essen, das schmeckt und prima zum Mitnehmen geeignet ist, aber natürlich auch hier bei uns vor Ort verzehrt werden kann.“ Damit richtet sich das Café mit Kiosk nicht nur an Kunden, die sich mit Essen „to go“ versorgen, sondern auch an jene, die ganz in Ruhe genießen möchten. 28 Sitzplätze inklusive gemütlichem Loungebereich befinden sich im VORZÜGLICH, bis zu 24 Gäste können an Tischen und Bänken auf dem Bahnhofsvorplatz sitzen. Zum „Aktionstag Mobilität und Verkehr“ hatte Heese auch seinen original amerikanischen Schulbus vorgefahren, aus dem Crêpes, Eis, hausgebackene Kuchen und Kaffee verkauft wurden. In den letzten Jahren wurde der „fahrende Frozen-Yogurt-Laden“ auf Stadtfesten und Weihnachtsmärkten eingesetzt. Mit Übernahme des VORZÜGLICH ist die Frozen- Yogurt-Maschine nun ins Café umgezogen – und der Bus kann mit Bierzapfanlage, Kaffeemaschine, Crêpeund Waffeleisen sowie einer Außen-Grillstation für private oder betriebliche Feste angemietet werden. Anfragen werden gerne im VORZÜGLICH am Bahnhof Meppen entgegen genommen. Die Öffnungszeiten sind montags bis freitags von 6:00 bis 18:00 Uhr, samstags und sonntags von 9:00 bis 18:00 Uhr.
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19–22 Uhr von Freitag jeden
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Bildung
Ministerpräsidenten Stephan Weil kommt zur Preisverleihung Stadt Meppen lobt erneut Ludwig-Windthorst-Preis aus - Abgabetermin 30. Juni 2016
Anlässlich des 200. Geburtstages ihres Ehrenbürgers Ludwig Windthorst hat die Stadt Meppen in Abstimmung mit der Ludwig-Windthorst-Stiftung im Jahre 2012 erstmals den LudwigWindthorst-Preis verliehen. Nun wird der Preis für das Jahr 2016 erneut ausgeschrieben. Der Anlass ist der 125. Todestag des „Herrn Abgeordneten für Meppen“. Der Preis richtet sich an Studierende der Fachrichtungen Geschichte, Politik, Jura und der Religions-, Staats- und Sozialwissenschaften an Universitäten, Fernuniversitäten, Fachhochschulen, Verwaltungs- und Polizeihochschulen oder vergleichbaren Einrichtungen. Voraussetzung ist, dass die Studierenden zum Zeitpunkt der Abgabe ihrer Arbeit das 35. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Damit verbindet die Stadt Meppen den Wunsch, jüngeren Menschen Ludwig Windthorst nahe zu bringen, zur Forschung anzuregen und dabei zu zeigen, dass die Fragen, mit denen sich der „Herr Abgeordnete für Meppen“ auseinandersetzte, nach wie vor aktuell sind. Die Bereitschaft zur Abgabe einer Arbeit muss der Stadt Meppen bis zum 29. Februar 2016 schriftlich signalisiert werden, Abgabetermin für die Arbeiten ist der 30. Juni 2016. Das Preisgeld beträgt insgesamt 3.000 Euro und kann auf bis zu drei Teilnehmer aufgeteilt werden. Über die Preisvergabe entscheidet eine Jury, bestehend aus Prof. Dr. Hans-Georg Aschoff, Historiker an der Leibnitz Universität Hannover, Johannes Kröger, Geschäftsführer der Ludwig-Windthorst-Stiftung, Dr. Christoph Rass, Historiker, Universität Osnabrück, Dr. Barbara Schüler, Akademische Direktorin an der Universität Münster, und Prof. Dr. Bernhard Weiner, Rechtsanwalt aus Meppen. Die Verleihung an den oder die Preisträger wird im kommenden Jahr in Anwesenheit des niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil im Rahmen des traditionellen Windthorst-Abends in Meppen erfolgen. Weitere Informationen erhalten Interessierte unter www.meppen.de.
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Investition in Bildung Gymnasium Marianum plant Neubau für Naturwissenschaft Es war eine besondere Aktion auf dem Schulhof des Gymnasiums Marianum in Meppen, die zum Abschluss des Schuljahres 2014/2015 stattfand. Die Jahrgänge fünf und sechs bildeten die Umrisse des geplanten Neubaus für die Naturwissenschaften nach. Optisch visualisiert wurde damit der Neubau von Fachunterrichtsräumen für Biologie, Physik und Chemie, mit dem die Schule im Frühjahr 2016 beginnen möchte. Die Investition in Bildung wird voraussichtlich 6,5 Millionen Euro kosten. Die Hälfte davon trägt die Schulstiftung des Bistums Osnabrück. Der emsländische Kreistag hat in seiner Sitzung am 20. Juli eine Zuwendung in Höhe von 3,2 Millionen Euro aus der Kreisschulbaukasse bewilligt. Die Zuwendung wird zu 40 Prozent (1,3 Millionen Euro) als Zuschuss und zu 60 Prozent (1,9 Millionen Euro) als Darlehen gewährt. Der dreigeschossige Neubau ist notwendig, weil die derzeit verwendeten Biologie-, Chemie- und Physikräume oberhalb der Schulaula stark abgängig und hinsichtlich der energetischen Situation in einem sehr schlechten Zustand sind. Die Schulstiftung beabsichtigt diesen Bereich zurückzubauen. Das Gymnasium Marianum besuchen aktuell 1154 Schüler. Die Jahrgänge 5 bis 10 werden in einer Fünf- bzw. Sechszügigkeit geführt und die Oberstufenklassen 11 und 12 werden in jeweils acht Kursverbänden unterrichtet Nach dem Neubau des naturwissenschaftlichen Traktes plant das Marianum, eine umfassende Umstrukturierung im Bestandsgebäude vorzunehmen. Die Räume im Erdgeschoss, welche bislang als Biologie- und Vorbereitungsräume verwendet werden, sollen nach entsprechenden Umbauarbeiten für die Berufsschule Marienhausschule zur Verfügung stehen. Die Marienhausschule befindet sich ebenfalls in Trägerschaft der Schulstiftung im Bistum Osnabrück und ist an ihrem Standort in dem in Kreiseigentum stehenden Gebäude an der Friedrichstraße an der Kapazitätsgrenze angelangt.
10.000 Euro Spende für die Waschanlage St. Vitus-Werk: Neueröffnung der Radstation am Meppener Bahnhof
Am Bahnhof Meppen gibt es seit Anfang Juli das, was man normalerweise als Autofahrer kennt - eine Waschanlage. Allerdings im Kleinformat und nur für Fahrräder. Sie ergänzt das Angebot der Radstation des St. Vitus-Werkes Meppen, die auf dem Bahnhof Vorplatz gebaut wurde. Für die Anschaffung der Fahrradwaschanlage konnte die VR-Stiftung der Volksbanken und Raiffeisenbanken in Norddeutschland als Hauptsponsor gewonnen werden. So gingen insgesamt 9000 Euro aus den Erlösen des VR Gewinnsparens in die Anschaffung der Fahrradwaschanlage. „Die Emsländische Volksbank stockte diesen Betrag noch mal um 1000 Euro auf“, erläuterte Dr. Helen Niemann von der Marketing-Abteilung. Bei der offiziellen Scheckübergabe sagte der Geschäftsführer des St. Vitus-Werkes, Michael Korden, dass die Radstation einen attraktiven Service für Pendler und Bürger der Stadt Meppen anbietet. Darüber hinaus ergibt sich die Möglichkeit für einen abwechslungsreichen und interessanten Beruf für Menschen mit Behinderungen. Im Sinne des Vitus Leitgedankens „Perspektive für das Leben schaffen“ sollen sie - je nach Fähigkeit und Interesse - einen Arbeitsplatz „mitten im Leben“ erhalten. Die neue Radstation wird von Stefan Walter geleitet. Im Gebäude befindet sich ein 200 Quadratmeter großer Raum mit 181 Fahrradstellplätzen. Eine Erweiterung ist möglich. Die Fahrradwerkstatt ist täglich (auch am Wochenende) von 6.30 bis 19 Uhr eröffnet. Die Fahrradwäsche kostet 5 Euro.
Bunte Kreisel In der Stadt Meppen wurden jüngst drei Kreisverkehrsplätze neu gestaltet.
Während an der Lingener Straße eine aufwendige Lösung erfolgte, sind die beiden Kreisel an der Lathener Straße und im Ortsteil Versen (s. Foto) zurückhaltender angelegt. Mit Sommerblumen und einigen dauerhaften Pfanzen, überwiegend aber mit Rasenflächen angelegt, zeigen sie zumindest im Sommer ein ansehnliches Bild. Skulpturen oder eine künstlerische Mitgestaltung sind, so die Stadt Meppen, bei den letztgenannten Kreisverkehren nicht zulässig.
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KULTUR
"Gerade sitzen, " n e z t i p s n e r Oh Historische Unterrichtsstunde in der Alten Schule am Steilufer der Hase in Bokeloh Eine historische Unterrichtsstunde für einzelne Besucher, kleine Gruppen und Schulklassen bietet ab sofort die Tourist Information (TIM) in der Alten Schule in Bokeloh an. Bei einem Pressetermin präsentierten TIM`s Stadtführer Dieter (Jonny) Boven und Dieter Engelke, wie eine Schulstunde zur Wilhelminischen Zeit aussehen konnte. Dazu gehörte nicht nur das Schreiben auf alten Schiefertafeln, sondern auch das Befolgen der Regel des Lehrers: "Gerade sitzen, Ohren spitzen, Hände falten, Schnabel halten." Zur historischen Unterrichtsstunde kamen sie beide verkleidet wie der Lehrer Lämpel aus dem Buch „Max und Moritz“ von Wilhelm Busch.
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Die Alte Schule in Bokeloh ist heute ein Museum. Das heutige Gebäude entstand 1863 und wurde 2002 vollständig restauriert. Der Schulklassenraum vermittelt die Atmosphäre einer Volksschule im 19. Jahrhundert. Hier hängen Porträts von Kaiser Wilhelm und dessen Frau Victoria neben der Tafel an der Wand, es gibt alte Schulbänke aus massivem Holz und eine Rechenmaschine. Eine Tafel erinnert an die alte Schreibschrift. Andere Exponate sind dem jüdischen Maler Otto Pankok (1893-1966) gewidmet. Boven begrüße jedes Kind mit einem Handschlag und las ihnen Ausschnitte aus „Max und Moritz. Eine Bubengeschichte in sieben Streichen“ vor. Merle,
Emelie, Hendrik, Bascha und Amalia verfolgten den Unterricht mit großem Interesse und antworteten auf die Fragen. Dieter Engelke übernahm die zweite Unterrichtsstunde. „Normalerweise müssen wir beten“, erinnerte er daran, dass auch ein Gebet früher zum Schulalltag gehörte. „Früher war man viel strenger als heute“, sagte er.
An dem Pressetermin nahmen auch TIM`s Geschäftsführer Martin Büter sowie die Kooperationspartner Annelene Giese vom Alten Gasthaus Giese und das Ehepaar Backhaus vom benachbarten Hotel und Restaurant "La Cucina" teil. Die Gastronomie bietet den Besuchern der Alten Schule Kaffee und Kuchen und andere Gerichte. Dort können auch Besucher, die die Alte Schule nur besichtigen möchten, Schlüssel abholen. Annelene Giese erzählte, dass ihr Mann Franz-Josef als Kind die Alte Schule in Bokeloh besuchte. Da das am Steilufer der Hase gelegene Gebäude 1945 durch die Sprengung der Brücke starke Schäden erfuhr, wurde nach dem Krieg mit der steigenden Schülerzahl der Unterricht in eine neben dem alten Bahnhof angebaute Baracke verlegt. „In der Baracke hat man früher Tabak getrocknet. Dort hatten wir dann ab 1950 Unterricht“, erinnert sich der heute 71.jährige Franz-Josef Giese.
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i Aus der Geschichte der Alten Schule Bokeloh Das Schulwesen hat in Bokeloh eine lange Tradition. Bereits bei der christlichen Missionierung des Emslandes hatten die Priester von Bokeloh den Auftrag, für den schulischen Unterricht der Kinder Rechnung zu tragen. Dies geschah allerdings zunächst im Pfarrhaus oder im Haus des Küsters und war - mit der Ausnahme der so genannten „Sonntagsschule“ - auf die Wintermonate beschränkt. Denn im Sommer mussten die Kinder in der Landwirtschaft helfen. Der erste eigene Schulbau in Bokeloh wurde 1500 schriftlich erwähnt. Der Unterricht umfasste die Fächer Religion, Lesen, Schreiben, Singen und Rechnen. 1750 errichtete man am derzeitigen Standort das erste Schulgebäude als einfaches strohgedecktes Fachwerkhaus und ersetzte es 1816 durch einen ähnlichen Bau. 1863 entstand das heutige Gebäude aus Dörgener Ziegelsteinen. Dabei handelt es sich um einen einstöckigen
klassizistischen Backsteinbau mit Sattelbach und Rundbogenfenstern, erbaut in den Formen des hannoverschen Rundbogenstils. Zusammen mit der über tausendjährigen Bokeloher Kirche sowie der unterhalb verlaufenden Stützmauer steht die Schule heute unter Denkmalschutz. Die Schule kann samstags und sonntags ab 11 Uhr besichtigt werden. Eine historische Unterrichtsstunde muss bei TIM bestellt werden. Der Pauschalpreis pro Gruppe bis 8 Personen beträgt 25 Euro. Zusätzlich bietet TIM einen geführten Rundgang auf dem Otto-Pankok-Malerweg in Bokeloh. Otto Pankok war Maler, Grafiker und Bildhauer. In der Zeit des Zweiten Weltkrieges wurde er von den Nationalsozialisten verfolgt. Zwischen 1938 und 1941 fanden er und seine Familie Zuflucht in Bokeloher Gastfamilien. An diese Aufenthalte wird in der Alten Schule erinnert.
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LEbEn
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„Thank You For The Music“
Fitness und Gesundheit auf höchstem Niveau
Gesangabend des Fachbereichs Vokalunterricht der Musikschule des Emslandes
In der Burgstraße in Meppen hat sich was getan. Lange Zeit standen die Geschäftsräume vom damaligen Haus- und Heimwerkermarkt leer, nun kehrte mit dem EASYFITNESS Meppen neues Leben ein. Auf 1.500 qm finden sich gesundheitsbewusste Menschen ein, um hier an ihrer Fitness zu arbeiten.
Auch im Jubiläumsjahr hat die Musikschule des Emslandes zum Gesangabend des Fachbereichs Vokalunterricht in der Aula an der Kleiststraße in Meppen-Esterfeld eingeladen. Mit Liedern quer durch die Epochen stellten die Schüler der Musikpädagogen Galina Ajrich, Tünde Gajdos und Ulrich Talle ihr Können unter Beweis. Das Konzert eröffneten Raoul Lichte mit klassischen Lied „Auf dem Wasser singen“ von Franz Schubert und Manfred Hachmer mit „Undine“ von Albert Lortzing. Im zweiten Teil wurden überwiegend Songs aus den Musicals „Mary Poppins“, „Phantom der Oper“, „Wonderfull Town“ bis hin zu den Songs aus „Dirty Dancing“ und „Mamma Mia“ gesungen. Durch das Programm führte die Gesanglehrerin Tünde Gajdos. Und am Ende des Gesangsabends gab es ein gemeinsames „Thank you For The Musik“ von allen Mitwirkenden auf der Bühne.
Mit rund 90 Standorten in Deutschland, darunter bislang zwei im Emsland, ist die Fitnesskette auf Expansionskurs. EASyFITNESS bietet seinen Clubmitgliedern eine preisgünstige und hochwertige Kombination aus Lifestyle und Sport. Mit einem attraktiven Beitrag ab 19.90 EUR und einer hochwertigen Studioausstattung spricht EASyFITNESS Männer und Frauen an, die preisbewusst sind, einen hohen Anspruch an das Geräteangebot und Ihr Training stellen und keine Abstriche beim Ambiente des Clubs machen. Modernste Geräte, Solarium, Sauna, Kurse, beste Betreuung der Kunden durch ausgebildete Fitnesstrainer und individuelle Trainingspläne runden das Angebot ab. Informationen zum Angebot vom EASyFITNESS in Meppen gibt es vor Ort, unter Telefon 0176-83 44 99 76, sowie per E-Mail unter meppen@easyfitness.club
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Erde – Wasser – Feuer – Luft
Die Koppelschleuse leuchtet – Lichterfest am 11. September
Neues Programm der Kunstschule Die Kunstschule im Meppener Kunstkreis hat ihr neues Programm für das Jahr 2015/2016 veröffentlicht. Das Thema Erde – Wasser – Feuer – Luft lässt spannende Kurse erwarten. Die Schüler können im kommenden Jahr die vier Elemente entdecken – die Urstoffe, aus denen, wie man in der Antike glaubte, unsere Welt gemacht ist. Auch heute noch faszinieren sie uns und bieten einen breiten Spielraum für Experimente und ästhetische Erfahrungen in der Kunstschule. "Elementares Lernen" im wahrsten Sinne des Wortes soll das neue Programm so ermöglichen. Kinder ab zwei Jahren und Jugendliche können in zahlreichen Kursen und Projekten wieder nach Herzenslust basteln, malen und gestalten. Die Kurse werden die Teilnehmer auf eine Reise in so manches Abenteuer entführen; so können sie das Tal der tausend Tropfen erkunden, die Drachenschule besuchen und mit Windi und Knolle auf Reisen gehen. Auch in Haselünne, Herzlake und Twist werden in den jeweiligen Außenstellen wie gewohnt Kurse stattfinden. Ziel der Kunstschularbeit ist die Förderung und Erweiterung der Ausdrucks- und Wahrnehmungsfähigkeit. Auch über das Kursprogramm hinaus enthält das neue Programmheft zahlreiche attraktive Angebote wie Ferienwerkstätten, Geburtstagaktionen, das Kunstschulfrühstück, Stadtführungen für Kinder und Jugendliche, Programme für Senioren und Angebote für Schulen und Kindergärten. Mit dem „Kleinen Erdvogel“ von Pohyb`s und Konsorten steht auch ein Theaterstück für Kinder ab drei Jahren auf dem Programm. Das Neue Programm der Kunstschule ist im Büro des Meppener Kunstkreises erhältlich und wird allen Teilnehmern der letzten Kurse zugeschickt. Anmeldungen und nähere Informationen unter 05931-7575 oder www.kunstschule-koppelschleuse.de. Der allgemeine Kursbeginn ist der 21. September.
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Am Freitag, dem 11. September, ab 20 Uhr werden wieder Hunderte von Lichtern und bunten Strahlern die Gebäude und den Park an der Koppelschleuse leuchten lassen. Das achte Lichterfest an der Koppelschleuse bietet seinen Besuchern am 11. September ein besonderes ästhetisches Erlebnis für die ganze Familie. Schüler und Dozenten der Kunstschule werden mit Lichtobjekten und Lichtkunstwerken den Bereich des Weges durch den Park an der Koppelschleuse gestalten. Am Jugend- und Kulturgästehaus ist die Feuershow vom Zirkus Lavawusch des Theaterpädagogischen Zentrums zu bewundern. In einer heißen Mixtur aus ausdrucksstarken Choreografien und klangvoller Musik entsteht ein Spiel mit dem Feuer. Mit brennenden Fächern, Stöcken, Seilen, Poi̕s und Fackeln werden die Zuschauer in den Feuerbann gezogen. Im Park begegnen dem Besucher märchenhafte Figuren, die allerhand Schabernack treiben. Die Bands „Souled Out“ mit Sarah Friedemann Gesang, Raimund Fox-Müter Saxophon, und Andreas Hovelling am Schlag sowie „B´Sharp“ spielen im Jugend- und Kulturgästehaus. Vor dem Ausstellungszentrum Archäologie können sich vor allem die kleinen Besucher Stockbrot über dem knisternden Lagerfeuer vor dem Museum backen, während drinnen das Jazz-Trio der Musikschule des Emslandes. Im Kunstzentrum Koppelschleuse ist die Ausstellung „Illuminated Shadows“ von Ansgar Silies zu sehen. Höhepunkt des Lichterfestes 2015 ist die Gestaltung des Areals an der Koppelschleuse durch die Lichtdesigner der Agentur LaTanza aus Bremen. Vom Jugend- und Kulturgästehaus bis zum Kunstzentrum tauchen die Besucher ein, in einen magischen Ort, der zum Lustwandeln und Entdecken einlädt. Leuchtendes Orange, feuriges Rot, Magenta oder dunkles Blau lassen Gebäude und Park in einem ganz neuen Licht erscheinen. Bewirtet wir das Publikum durch das Jugend- und Kulturgästehaus und das Café Koppelschleuse. Die Veranstaltung wird gefördert durch die Emsländische Landschaft e. V., Sparkasse Emsland und Stadt Meppen.
Bildung
„Mittendrin! Inklusion in Kita und Schule“ 3. Emsländische Bildungskonferenz mit einem Vortrag von Winfried W. Steinert
Winfried W. Steinert ist Mitglied im Sprecherrat „Expertenkreis Inklusive Bildung“ der Deutschen UNESCO-Kommission.
Wie kann Inklusion in unseren Schulen und Kindergärten gelingen? Für Winfried W. Steinert steht die Antwort auf der Hand. Der ehemalige Leiter der Evangelischen Förderschule „Waldhofschule Templin“ (Land Brandenburg) hat hierzu ein Konzept entwickelt und es in der Praxis erfolgreich angewandt. Er ist Mitglied im Sprecherrat „Expertenkreis Inklusive Bildung“ der Deutschen UNESCO-Kommission. Sein Konzept der „Philosophie der Vielfalt“ stellte Steinert als Beispiel für eine gelungene Inklusion auf Einladung des Landkreises Emsland im Rahmen der 3. Emsländischen Bildungskonferenz „Mittendrin! Inklusion in Kita und Schule“ am 29. April in der Aula des Hümmling-Gymnasiums in Sögel vor. „Weil jeder anders ist“ lautete der Titel seines Vortrages für Lehrer und Erzieher aus dem gesamten Emsland. Steinert schilderte den Weg, wie er die Waldhofschule in Templin bei Prenzlau von einer Förderschule zu einer Schule für alle Kinder entwickelte. Er erzählte von seinen herausfordernden Schülern Ole, Linda und Luisa und allen schulischen Bemühungen, um das Lernen dieser Schüler mit anderen zu ermöglichen.
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„Das gemeinsame Lernen klappt gut“, betonte Steinert. Die „Waldhofschule Templin“ wurde 1991 als eine Förderschule für Kinder mit geistiger Behinderung gegründet. 2003 wurde sie umgewandelt und ging damit einen umgekehrten Weg als Regelschulen, die sich für Kinder mit sonderpädagogischen Förderbedarf öffnen. In der Schule lernen aktuell 260 Schüler, davon 50 Prozent Kinder mit Behinderungen. In jeder Klasse werden 18 Kinder von zwei bis drei Pädagogen betreut. Etwa 210 Kinder mit breit gefächerten Potenzialen, das heißt mit oder ohne diagnostiziertem Förderbedarf, leben und lernen in der Ganztagsschule bis Klasse 6 gemeinsam. Etwa 50 Jugendliche besuchen die angeschlossene Ober- und Werkstufe mit dem sonderpädagogischen Förderschwerpunkt "Geistige Entwicklung". Die individuelle Förderung der Schüler sowie der Erwerb sozialer Kompetenzen haben einen besonderen Stellenwert. Um eine inklusive Schule zu sein, braucht man nach Steinerts Worten angemessene Unterrichtsformen. Als Beispiele nannte er die drastische Reduzierung von Frontalunterricht, fachverbindende und übergreifende Projekte, Projektwochen „Kinder lernen mit Kindern“, die
Einführung von Freitagen „ohne Stundenplan“, lebenspraktischen Unterricht und Lernlandschaften als Chance zum selbstgesteuerten und entdeckenden Lernen. Zur Verdeutlichung zeigte er Bilder und einen Film, in dem die Schüler des fünften Jahrgangs zum Thema „Erbeben und Vulkane“ eine Lernlandschaft auf beweglichen „tektonischen Platen“ bauten. „Auf den Anfang kommt es an. Die größten Anstrengungen unserer Schule gelten den kleinsten Menschen“, erläuterte er das Grundprinzip des Unterrichts an der Waldhofschule Templin. Die Schüler mit Förderbedarf haben nach seinen Worten nicht nur das Recht auf gemeinsamen Unterricht, sondern darin auch das Recht auf individuelle Unterstützung. Inklusion erfordert neue Regelungen. Da jedes Kind entsprechend seinem Lerntempo lernt, braucht der Lehrer verschiedene Leistungsbewertungen und Zeugnisse. Der Anspruch auf inklusive Bildung beinhaltet laut Steinert weiterhin die Möglichkeit der Therapie in der Schule. „Inklusion beginnt im Kopf - deshalb muss klar sein, wovon wir uns leiten lassen“, machte er klar. „Wir brauchen alle. Wir bleiben zusammen. Niemand bleibt zurück. Niemand wird beschämt.“ Diese Zeilen sind fett gedruckt in der Schulphilosophie der Waldhofschule Templin zu lesen. Als einen ersten Schritt empfiehlt er die Entwicklung eines Leitzieles. Es muss nach seinen Worten sicher sein, dass Menschen mit Behinderungen nicht diskriminiert werden. Sie müssen die Möglichkeit haben, gleich wie alle anderen Menschen in jede Schule zu gehen, in die sie gehen wollen. Sein Fazit: Inklusion betrifft viele Lebensbereiche und verlangt den unterschiedlichen Akteuren gemeinsame Anstrengungen ab. Projekt „Bildungsregion Emsland“ hat das Ziel, über eine Vernetzung die Qualitätsentwicklung der beteiligten Schulen zu verbessern. Kontakt: Bildungsbüro: Günter Fiening, Ordeniederung 1, 49716 Meppen, Tel. 05931 44 1381.
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Lust auf coole Ferien? Die Kinder in Meppen wünschen sich Spannung und schönes Wetter. Dies ergab unsere Blitzumfrage am ersten Ferientag in der Innenstadt. Dort wurde die diesjährige Ferienpassaktion der Stadt Meppen mit einem Flohmarkt eröffnet. Die Fußgängezone sah wie ein riesengroßer Kinderspielplatz aus. Viele Kinder und Jugendliche haben den Aufruf der Jugendpflege der Stadt Meppen gefolgt und boten gebrauchte Waren an. Vor allem Bücher, Spiele, Puppen, Autos aber selbst auch Kinderkleidung und Fahrräder. Es wurde gekauft, verkauft, gehandelt und getauscht. Das Ziel, die Teilnehmer der Ferienpassaktion enger zusammenzubringen wurde erreicht. Zum Erfolg des Kinderflohmarks hat natürlich auch das schöne Wetter beigetragen. Für die Sommerferien hat die Jugendpflege der Stadt Meppen ein interessantes Ferienpass-Programm für Kinder und Jugendliche im Alter von sechs bis 16 Jahren zusammengestellt. Ob Sport, Theater, Ausflüge, Tanz, Basteln, Natur oder Musik, ob zu Lande oder zu Wasser, ob Entspannung oder Abenteuer - bei rund 185 Angeboten ist in diesem Jahr wirklich für jedes Alter und jeden Geschmack etwas dabei. Insgesamt 51 Organisationen, Verbände, Vereine und Privatpersonen sorgen dafür, dass keine Langweile während der Sommerferien aufkommt. Die Veranstaltungen des Meppener Ferienpasses sind vielfach kostenlos oder werden zu ermäßigten Preisen angeboten. Daneben gibt es mit dem Ferienpass während der gesamten Sommerferien viele weitere Vergünstigungen, die die Teilnehmer im Gratis-Gutschein-Heft finden, sowie die Möglichkeit, eine Dreier-Karte für das Emsbad Meppen zum ermäßigten Preis von 2 Euro zu kaufen. Informationen zum Meppener Ferienpass unter www.ferienpass-meppen.de oder 05931-409411.
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KULTUR
Bunte Vielfalt „Fest der Kulturen“ am 30. August
Erstmalig findet in Meppen ein „Fest der Kulturen“ statt. Die Veranstaltung am Sonntag, 30. August, läuft in der Zeit von 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr auf dem Parkplatz Alte Post (hinter dem ehemaligen VHS-Gebäude) und wird organisiert durch die Integrationsbeauftragte der Stadt Meppen. Dabei wird mit verschiedenen Vereinen, Verbänden, der Propsteigemeinde St. Vitus und vielen weiteren Ehrenamtlichen zusammen gearbeitet. „Die Besucher werden mitgenommen auf eine kulinarische und kulturelle Reise“, sagt Elisabeth Mecklenburg, Integrationsbeauftragte der Stadt Meppen. Dafür sorgen verschiedene Stände unterschiedlicher Vereine und Verbände, der Propsteigemeinde St. Vitus und weiterer Ehrenamtlicher sowie ein buntes Bühnenprogramm. „Neben allgemeinen Informationen haben sich die Mitorganisatoren an jedem Stand etwas Besonderes für Groß und Klein einfallen lassen“, verspricht Mecklenburg.
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So werden die Propsteigemeinde St. Vitus und der Eine-Welt-Laden an ihrem Stand neben Kaffee, Tee, Säften und Kuchen auch Spiele für Kinder anbieten. Die Katholische Erwachsenenbildung (KEB) stellt gemeinsam mit dem Bildungskompass Emsland ihre Aktivitäten vor. Kulturdolmetscher werden am Stand des Sozialdienstes Katholischer Männer (SKM) -Emsland Mitte- e. V. vertreten sein. Hier wird auch die Lernhilfe aus dem Sprachprojekt erläutert. Die Arbeiterwohlfahrt (AWO), Kreisverband Emsland, informiert über die Integrationslotsen, schafft Abhilfe beim „kleinen Hunger zwischendurch“ und bietet Kinderschminken an. Ein Kinderschminken der besonderen Art gibt es am Stand des Deutschen Roten Kreuzes (DRK). Beim sogenannten „Erste-Hilfe-Schminken“ werden Verletzungen „geschminkt“ – ein großer Spaß für die Kleinen, mit dem sicherlich so manche Eltern auf die Schippe genommen werden. Süßes und Salziges, das zum Teil frisch an Ort und Stelle im Ofen zubereitet wird, serviert der Verein Zusammenkunft der Kulturen,. Arabischer Kaffee und marokkanischer Tee ergänzen das „Buffet der Köstlichkeiten“. Hier kann auch ein „Andenken“ mit nach Hause genommen werden: Neben Hennamalerei, werden individuelle Bilder mittels arabischer
Kalligrafie erstellt. Bei dem traditionellen „Kerzen-Spiel“ kommen die im Sommer besonders beliebten Wasserpistolen zum Einsatz. Ein weiterer Stand stellt philippinische Traditionen vor und bietet darüber hinaus landestypische Snacks und Kinderspiele an. Besonderes Highlight wird hier sicher der Stocktanz sein. Der Internationale Frühschoppen, die Pfadfinder Meppen, die Internationale Frauengruppe Esterfeld, die Volkshochschule (VHS) Meppen sowie das Jugendzentrum JAM und das Fanprojekt Meppen runden das Informations- und Mitmachangebot auf dem Internationalen Fest ab. Auf der großen Bühne sorgen verschiedene Musiker, darunter auch George Gambier, sowie internationale Tanzgruppen für mächtig Schwung. „Unser besonderes Anliegen ist es, den interkulturellen Austausch und die Integration zu fördern. Unwissenheit über die unterschiedlichen Kulturen unserer Mitbürger baut immer noch in einigen Situationen eine ‚Hemmschwelle‘ auf. Mit dem Internationalen Fest ist es uns gelungen, eine Veranstaltung ins Leben zu rufen, die auf abwechslungsreiche, interaktive Art und Weise in diesem Bereich Aufklärungsarbeit leistet“, freut sich Bürgermeister Helmut Knurbein und lädt alle Bürgerinnen und Bürger zu diesem internationalen Sonntagnachmittag ein.
„Klänge der Zuversicht“ Kammerchor Emsland als Forum für anspruchsvollen A-Capella-Chorgesang
Die Regionalkirchenmusiker Frauke Sparfeldt aus Sögel und Balthasar Baumgartner aus Meppen haben den „Kammerchor Emsland“ 2013 gegründet. Ihr Ziel ist es, ambitionierten Sängern aus der Region ein Forum für anspruchsvollen ACapella-Chorgesang im Emsland zu bieten. Das aktuelle Programm haben sie am Samstagabend (27. Juni) in der Propsteikirche in Meppen präsentiert. Das akustisch sehr anspruchsvolle Konzert trug den Titel „Momente des Zweifels - Klänge der Zuversicht“. Gesungen wurden die Lieder von Rudolf Mauersberger, Felix Mendelsohn-Bartholdy, Edvard Grieg und Knut Nystedt. Als Gast trat das Blechbläserquartet des Essener Jugendsymphonieorchesters auf. Für den Herbst bereitet der „Kammerchor Emsland“ zusammen mit der Kammerphilharmonie Emsland und Solisten Jana Thomas (Sopran), Isabel Baumgartner (Alt), Lothar Blum (Tenor) und Tim Stekkelies (Bass) das Requiem von Wolfgang Amadeus Mozart vor. Die Konzerte finden in Meppen (7. November um 19.30 Uhr) und in Sögel (8. November um 19.30 Uhr) statt. Eintritt: Abendkasse (18 Euro), Vorverkauf (16 Euro).
Stadtwappen als Maislabyrinth Es ist ein besonderes Geburtstagsgeschenk an die Stadt Haren: Zum 50. Stadtgeburtstag bescherte die Familie Meutstege der Stadt ihr Stadtwappen als zentrales Emblem des Maislabyrinthes. Da ließ es sich Bürgermeister Markus Honnigfort natürlich nicht nehmen, selbst das auf drei Hektar angelegte Labyrinth offiziell für Besucher freizugeben. Wie lange er für den korrekten Weg zum Ziel, dem eigentlichen Stadtwappen, gebraucht hat, ist nicht überliefert. Insgesamt kann man sich auf rund 1.500 m Wegestrecke schon mal verlaufen. Wer sich gern auf Entdeckungsreise ins Harener Wappen begeben möchte, kann dies täglich ab 11 Uhr im Maislabyrinth auf dem Hof Meutstege probieren. Als Belohnung für erfolgreiche Orientierung werden vom Hof Meutstege wöchentlich Gutscheine verlost. Es lohnt sich. Das Maislabyrinth gehört seit 2001 auf dem Ferienhof Meutstege zum Freizeitvergnügen für kleine und große Besucher. Schon Wochen vorher wird die 3 ha große Anlage geplant, auf der rund 300.000 Maispflanzen wachsen. Jedes Jahr lädt ein anderes Motiv zum „Verirren“ ein.
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Stadtgespräch Umfeld der Propstei soll neues Gesicht erhalten
Neue Tiefgarage mit 100 Stellplätzen Das Umfeld der Propstei an der Kuhstrasse in Meppen wird nicht nur oberflächlich neu gestaltet, auch wird eine neue Tiefgarage mit 100 Stellplätzen den bisherigen Parkplatzengpass entschärfen. Die entsprechenden Pläne wurden jüngst vorgestellt.
Alle Beteiligten waren sich einig, dass mit dieser Baumaßnahme „der ganz große Wurf“ gelingt: (v. l.) Wilhelm Wolken, Dietmar Blank, Hubert Bartke, Bürgermeister Helmut Knurbein, Marcus Drees, Erster Stadtrat Bernhard Ostermann, Urban Heider und Ansgar Bensmann.
Für Bürgermeister Helmut Knurbein ist die Absicht der Neugestaltung ein „rundum gelungenes Maßnahmenpaket“. „Elementarer Bestandteil dieses Großprojektes wird eine neue Tiefgarage mit 100 Stellplätzen sein, die innenstadtnahes, bequemes Parken ermöglicht“, bestätigt Wilhelm Wolken, Verwaltungsdirektor des Ludmillenstifts. „Wir wollen die Baumaßnahmen nutzen, um das Parkangebot für Besucher, Patienten und Mitarbeiter zu optimieren“, so Wolken weiter. Die neue Tiefgarage wird ihren Platz unter zwei neuen Baukomplexen finden. Zum einen handelt es sich hierbei um den geplanten Neubau der Caritas-Beratungsstelle auf dem Gelände des Pfarramtes an der Kuhstraße, zum anderen um den
Neubau des ebenfalls dort ansässigen Schulungszentrums des Krankenhauses. Auch der Straßenbereich des Übergangsbereiches zur Propsteikirche und zum Krankenhaus wird angepasst. Für den Neubau der Caritas-Beratungsstelle wird das Gebäude des Pfarramtes abgerissen und zukünftig in den neuen Räumlichkeiten untergebracht sein. „Da das in die Jahre gekommene Gebäude längst nicht mehr den energetischen Anforderungen entspricht, hat die Stadt Meppen den Vorschlag an das Bistum herangetragen, dieses abzureißen“, erklärt Bürgermeister Knurbein den Hintergrund. Grund für den Neubau der CaritasBeratungsstelle ist sowohl die steigende Nachfrage nach Beratungsdiensten als
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auch der in die Jahre gekommene Standort am Domhof 18. Gemeinsam mit der Kirchengemeinde war ursprünglich geplant, das Propsteigebäude zu erhalten und für die Beratungsdienste des Caritasverbandes zu nutzen. Auf Grund der städtebaulichen Herausforderungen und der Notwendigkeit des Krankenhauses, insbesondere bei den Parkplatznutzungen, wurden Kirchengemeinde und Caritasverband von der Stadt Meppen und dem Ludmillenstift gebeten, ihre Planungen neu zu überdenken. Diesem Wunsch wurde nachgekommen. Auch das Areal vor dem Schulungszentrum soll neu gestaltet werden. Ursprünglich sollte das Zentrum mit etwa 200 Ausbildungsplätzen saniert und erweitert werden. „Es hat sich jedoch gezeigt, dass eine Sanierung und Erweiterung wirtschaftlich nicht sinnvoll wäre, sodass auch für uns nur ein Neubau in Frage kommt“, erklärt Wolken. „Aus- und Weiterbildung nimmt einen immer wichtigeren Stellenwert ein. Mit dem Neubau wollen wir das geeignete Umfeld dafür schaffen. Unser Nachwuchs soll sich bei uns wohlfühlen“, betont er weiter. Das Schulungszentrum bietet Ausbildungsplätze in den Berufen Gesundheits- und Kinderkrankenpflege und Physiotherapie sowie in Kooperation mit der Marienhausschule auch eine Ausbildung in der Ergotherapie an. Neben der klassischen Berufsausbildung werden auch die Bachelorstudiengänge in der Pflege und der Physiotherapie in Zusammenarbeit mit den Hochschulen in Emden-Leer und Osnabrück angeboten. Außerdem gibt es verschiedene Weiterbildungsmöglichkeiten im Bereich der Intensivpflege, Praxisanleitung oder Praxisassistenz (NÄPA).
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Der King des Meppener Bermuda-Dreiecks George Gambier und sein „Rockpalast“ in der Schützenstraße 11 Einen „Rockpalast“ vermutet man nicht in der Garage. Doch das war einst der Raum, in dem sich später eine Werkstatt befand und heute George Gambier aus Surinam seine Kultkneipe und Diskothek betreibt. So liegt der Eingang nicht direkt an der Schützenstraße, sondern etwas versteckt im Hinterhof. Und obwohl der „Rockpalast“ von außen ganz unspektakulär aussieht, gehört er zu den bekanntesten Gebäuden in der Stadt. Den Betreiber nennen alle „ der King des Meppener Bermuda-Dreiecks“. George Gambier hat den 160 Quadratmeter großen Raum 1982 gemietet. Mittlerweile sind 33 Jahre vergangen, in denen mehrere Generationen bei ihm im „Rockpalast“ ihre Jahrgangsfeten gefeiert und groß geworden sind. Eigentlich steht der „Rockpalast“ nicht nur für die Rockmusik, sondern für jede Musikrichtung offen. George Gambier versteht seine Kneipe und Diskothek auch als eine offene Bühne, die vor allem den jungen Musikern eine Chance geben soll, vor dem Publikum zu spielen und Bühnenerfahrungen zu sammeln. Man muss ihn nur ansprechen und das Konzert bei der Stadt anmelden. Allerdings können die Konzerte neuerdings nur bis 23 Uhr stattfinden. Der Betreiber vom „Rockpalast“ pflegt zwar gute Kontakte zu der Nachbarschaft in der Schützenstraße, doch die Diskothek liegt fast direkt an der Ems, wo viele Menschen wohnen. George Gambier hat Verständnis dafür. Wir trafen den stadtbekanntesten Bürger mit Migrationshintergrund zum Gespräch
in seinem Haus, das sich auch direkt neben dem „Rockpalast“ in der Schützenstraße befindet. Im Stil der 70er Jahre eingerichtet, mit ganz vielen Familienfotos an der Wand und Fußballpokalen, bietet das Haus genug Platz für seine Familie. Durch das Fenster sieht man Graffiti, auf der Wand vor dem „Rockpalast“ gemalt. "Das Bild ist klasse gelungen", sagt George Gambier. Den Namen des Graffiti-Spreyer möchte er jedoch nicht nennen. Typisch. Dass George Gambier Meppen liebt, wird für jeden, der mit ihm spricht, ersichtlich. Er erzählt gern über sein Engagement als Trainer in den Fußballvereinen. „18 Jahre beim SV Meppen, ein halbes Jahr in Georgsdorf, dann die Fußball-AG in der Paul-Gerhardt-Schule und drei Jahre Schwefingen“, zählt er auf. Zweites Thema ist die Präsenz im Internet: Lesen Sie überhaupt Kommentare auf der Facebook-Seite von „Rockpalast“? Zum Beispiel diesen: „George ist meine Kindheit, meine Jugend und einfach meine Heimat.“ George antwortet lächelnd: „Klar lese ich sie, aber nicht jeden Tag.“ Auch diese Antwort ist typisch für ihn. George Gambier ist für viele Menschen, die in Meppen aufgewachsen sind, bereits eine Legende. Das weiß der 77-Jährige. Doch er freut sich noch mehr, wenn man ihn im „Rockpalast“ besucht. Er berichtet von seinem neuen Engagement. Beim „Fest der Kulturen“, das erstmalig in Meppen veranstaltet wird, wird er auf der Bühne Songs von seiner CD singen. Es findet am Sonntagnachmittag, 30. August, direkt neben dem Rockpalast, auf
dem Parkplatz „Alte Post“ statt. „Da wo wir das Jubiläum 30 Jahre Rockpalast gefeiert haben“, sagt George. Da wären wir beim dritten Thema, der Musik, George Gambiers Fachgebiet, und seiner CD. Der Diskothekbetreiber erzählt, dass er in seiner Jugend als Sänger und DJ gearbeitet hat. Bis 1971 als „Lord Cammy“ im Hotel „Torarica“ in seiner Heimat Surinam und später in Amsterdam und Oldenburg, wo er auch eine Gesangschule besuchte. Durch Zufall kam er danach nach Meppen. Sein Freund „Zaki“, dessen Vater als Hausmeister im WindthorstGymnasium tätig war, lud ihn zu einem Auftritt in der Diskothek „Barbarella“ in der Bahnhofstraße ein. So begann das Abenteuer - das Leben in Meppen. Mittlerweile kennt er die Stadt durch und durch und fühlt sich hier zu Hause.
LEbEn
La Vuelta en bici Rückkehr mit dem Rad Mit dem Flieger sind es rund zwei Stunden, mit dem Auto 15, um von Valencia in Spanien nach Köln zu kommen. Philipp Geers aus Meppen Versen war mit zwei Freunden etwas länger unterwegs. Sie legten die Distanz von der spanischen Provinzmetropole in die Domstadt am Rhein in 30 Tagen zurück - mit dem Fahrrad.
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Philipp Schulte, Philipp Geers und Niklas Swrt saßen bei einem Bier zusammen, im NaturaDub in Valencia. Sie unterhielten sich über das bevorstehende Ende ihres einjährigen Studienaufenthaltes in Spanien, und überlegten, wie sie auf eine besondere art die Rückreise gestalten konnten. Das Geld aus ihrem Erasmus-Stipendium war verbraucht, Anstatt ihre Familien um einen Reisekostenzuschuss zu bitten, kamen sie auf eine Idee, die mache für abwegig halten mögen: Ihre Rückfahrt sollte mit dem Rad erfolgen. Ihre Suche nach guten gebrauchten Fahrrädern führte sie zu einem verständnisvollen Händler in Valencia. Der half, die Bikes für die Langstrecke zu ertüchtigen. Am 1. Juli war es dann soweit: Die erste von 30 Etappen wurde gestartet, ihre persönliche Tour de France über mehr als 2.000 Kilometer begann. Zunächst ging es entlang der spanischen Südküste, Peniscola, Taragona, Barcelona waren einige der Städte, die sie ansteuerten. Entlang von Klippen, durch Pinienwälder, mit Abstechern zu Strand nahmen sie Strapazen auf sich, genossen aber auch die schönen Momente. Der morgendliche Muskelkater der Radler wurde von Tag zu Tag geringer. Mit Tagesetappen zwischen 60 und 135 km näherten sich die drei in kleinen Schritten der Stadt am Rhein. Platte Reifen, gebrochene Speichen, ein defektes Hinterrad, das lässt sich auf einer
solchen Reise nicht verhindern. Mit Improvisation und Orga-Talent wurde derartige Herausforderungen gut gemeistert. Nach fünf Tagen waren sie in Barcelona angekommen. Am 10. Tag, sie waren in Cadaques, sagt ihr Tagebuch auf Facebook: „Soeben hatten wir ein tolles Frühstück an den Klippen. Wir sind schon geschwommen und haben im kristallklaren Wasser neben vielen Fischen geschnorchelt. Auf nach Frankreich.“ In Montpellier verlassen sie die MittelmeerRegion, biegen gen Norden ab. Nimes, Avignon und Valence waren weitere Stationen. In Tournon-sur-Rhone gab es für die drei Radler eine besondere Begegnung: Just an diesem Tag durchlief der Troß der „großen“ Tour de France das Städtchen. „Sie waren fast so schnell wie wir und hatte eigenartige Räder“ schreiben die Cyclisten aus Deutschland für Tag 18 in ihr Tourbuch. Lyon, Macon standen als nächste Etappenziele an, Dijon erreichten sie nach einer 135 Kilometer langen Tagesetappe, einer der längsten, trotz Gegenwind und - erstmals- Regen. Ein in den Weinbergen liegender Campingplatz und lecker Essen war die passende Entschädigung für den langen Ritt. Je weiter es nach Norden ging, um so dichter und dunkler wurden die Wolken. „Bad Weather is going on“, ist für Tag 25 eingetragen, da standen sie kurz vor Metz. Einen Tag später erreichen sie Trier. In Münstereifel
überschreiten sie die 2.000 Kilometer-Marke ihrer „kleinen Radtour“. Am 29. Juli fahren sie in Köln auf den Domplatz: geschafft aber glücklich, der Regen dieser Tage stört kaum. Viel mehr werden sie lange zehren können von einem Studienaufenthalt in Spanien, von einer gar nicht gewöhnlichen Rückreise in die Heimat. Vor allem aber von den vielen Impressionen aus 30 Tagen und den Begegnungen mit vielen tollen Menschen. Wie mit dem ehemaligen Bürgermeister von Menningen, der ihnen nicht nur einen Schlafplatz unter dem Carport verschafft. Neben kaltem Bier und geräucherter Würstchen zur Ankunft gab es zur Weiterfahrt auch noch ein richtiges deutsches Frühstück.
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Leben
„Bibellesen an besonderen Orten“ und Adventsfenster-Aktion
Gesundheitstipp vom Apotheker
Ökumene live: Drei Esterfelder Kirchen planen gemeinsame Aktionen
Immunsystem und Freizeitsport
Die Ökumene hat im Stadtteil Esterfeld bereits eine lange Tradition. Diese zu pflegen haben sich auch Pastorin Mirjam Valerius von der evangelisch-lutherischen Bethlehemgemeinde, Pfarrer Benny von der katholischen Pfarreiengemeinschaft Meppen-West und Pastorin Annelen Tandara von der evangelisch-reformierten Kirchengemeide zum Ziel gesetzt. In den kommenden zwei Monaten wollen sie zwei ökumenische Projekte starten. Unter dem Motto „Bibellesen an besonderen Orten“ sind in den bekannten Geschäften „Weinhaus Hülsmann“ (15. September) und „Floristik Rosenow“ (29. September) Lesungen geplant. Dafür wählten die Esterfelder Geistlichen Bibelstellen aus, die zur besonderen Atmosphäre dieser Orte passen. Welche Texte es sind, soll bis zur jeweiligen Lesung geheim bleiben. „Es war schon ganz spannend, auf welchen Text man sich einigen kann“, berichtet Pastorin Mirjam Valerius von den Vorbereitungen. Die zweite gemeinsame Aktion wird in der Adventszeit stattfinden. Es handelt sich um eine bereits in Esterfeld bekannte Adventsfenster-Aktion, die zum ersten Mal auf alle drei Kirchengemeinden verteilt ist. Vorgesehen sind jeweils fünf oder sechs Termine in jeder Kirchengemeinde
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plus Gottesdienste am Samstag und Sonntag in allen drei Kirchen. Den Auftakt macht die Bethlehemgemeinde mit einem ökumenischen Fest am Dienstag, 1. Dezember. Danach sind die Mitglieder aller drei Gemeinden eingeladen, sich jeden Abend in der Woche zu einer etwa 18 Minuten langen Andacht zu treffen. Ein Fenster, eine Tür oder ein Garagentor werden dabei symbolisch geöffnet und eine Auszeit vom Alltagsstress genommen. Für das stimmungsvolle Programm mit Liedern und Gebeten sorgen Einzelpersonen oder Gruppen. Um die Vorbereitung zu erleichtern, wollen die Pastorinnen Mirjam Valerius und Annelen Tandara eine Kiste mit Hilfsmaterial zusammenstellen. Pastorin Valerius berichtet, dass sich bereits mehrere Personen und Gruppen bereit erklärt haben, die Gestaltung eines Adventsfensters zu übernehmen. So wollen zum Beispiel die Konfirmanden eine Andacht mit Senioren im Wohnheim feiern. Weitere Interessierte können sich noch melden. Kontakt: Pastorin Annelen Tandara, Telefon 05931/16170, Pfarrer Pater Benny, Telefon 05931/13224 und Pastorin Mirjam Valerius, Telefon 05931/12467.
Hobby- und Freizeitsportler fordern von ihrem Körper immer höhere Leistungen. Die meisten wissen auch, dass sie dadurch einen höheren Bedarf an Mineralstoffen und Elektrolyten haben, um Muskelmüdigkeit, Muskelkater oder sogar Überdehnungen und Zerrungen vorzubeugen. Die Bedeutung von Magnesium , Calcium und Kalium ist inzwischen gut bekannt. Natrium als vermeintlich im Überfluss vorhandenes Ion wird dagegen häufig vernachlässigt. Beim Schwitzen ist aber der Natriumverlust relativ am größten und muss unbedingt ersetzt werden. Die Durstlöscher sollten deshalb sinnvoll zusammengesetzt sein. Leitungswasser ist da nicht geeignet und kann in größeren Mengen bei längeren Anstrengungen sogar gefährlich sein. Weniger bekannt ist außerdem, dass durch intensive körperliche Betätigung auch das Immunsystem belastet wird. Welcher Wochenendsportler kennt nicht die typische Montagserkältung? Auch hier kann man gut vorbeugen durch die erhöhte Zufuhr der Mineralstoffe und Vitamine , welche im Immunsystem eine Schlüsselstellung einnehmen. Hier sind vor allem Zink und Vitamin C zu nennen. Wie bei allen Mineralstoffen ist auch beim Zink auf die richtige Verbindung zu achten. Nicht alle Zinksalze werden vom Körper gleich gut aufgenommen. Und was nicht aufgenommen wird, kann auch nicht wirken. Es reicht also nicht aus, dass Zink drauf steht. Es muss nach der Einnahme auch drin sein ! (Im Körper!!) Die genaue Dosis , den besten Einnahmezeitpunkt und weiteres Wissenswertes zum Thema Elektrolyte, erfahren sie in Ihrer Apotheke. Ihr Apotheker Dr.med. Manneck St.Vitus-Apotheke Lingener Str. 7 49716 Meppen
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Am Samstag, 22. August, und am Sonntag, 23. August, startet jeweils um 13.30 Uhr und um 14.30 Uhr, die „mordsmäßige Radtour“ durch unsere Kreisstadt. Neben spannenden, kriminalistischen Geschichten, die hier und da mit einem Augenzwinkern versehen sind, können sich die Teilnehmer auch auf kulinarische Köstlichkeiten freuen.
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Hoffen auf einen guten Zuspruch der Veranstaltung: (v. l.) TIM-Geschäftsführer Manfred Büter, Waltraud Wessels („Gauklerin“), Petra Husteden, Mitarbeiterin der „Tatort“-Buchhandlung, Ulrike Rühlmann, Inhaberin der „Tatort“-Buchhandlung, Märchenerzählerin Sylvia Kolsch und Thomas Kemper.
„Nach dem großartigen Erfolg der ersten Tatort-Tour im vergangenen Jahr laden wir auch in diesem Jahr wieder zu einem Rad-Ausflug der besonderen Art ein“, freut sich Manfred Büter, Geschäftsführer der Tourist Information Meppen (TIM). Start der rund 30 Kilometer langen Radtour ist beim Jugend- und Kulturgästehaus an der Koppelschleuse. Hier werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit einem spritzigen Begrüßungsgetränk willkommen geheißen. Hier servieren die Mitarbeiterinnen der Buchhandlung „Tatort“ auch gleich das erste kriminalistische Schmanker´l. Es folgt die nächste „Tatort-Begehung“ beim Landcafé Alte Scheune in Schwefingen. Bei Kaffee und Kuchen entführt die Märchenerzählerin Sylvia Kolsch die radelnden Ermittlerinnen und Ermittler in die geheimnisvolle Welt von Dornröschen & Co. Eine Gauklerin wartet an der nächsten Station: dem Gasthaus Over in Osterbrock, wo sie spannende Geschichten humorvoll und mit musikalischer Untermalung zum Besten gibt. So wird aus einem bekannten Chartstürmer auch schon mal ein „Atemlos in den Knast…“. Eine deftige Hausmachersuppe mit einer künstlerischen Einlage am Kulturzentrum Koppelschleuse bilden den krönenden Abschluss. Die Gäste erwartet dort eine unterhaltsame schauspielerische Lesung, für die Thomas Kemper gewonnen werden konnte. Begleitet werden die Radlerinnen und Radler auf ihrer Tour vom Allgemeinen Deutschen Fahrradclub e. V. (ADFC) sowie vom TIM. Karten für die Radtour gibt es bei der Tourist Information Meppen, Markt 4, Tel. (05931) 153-333.
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Meppener KneippFreunde feiern Geburtstag
Honey-Moon-Abende, Vorträge und Projekttage Imkerei und Apithek von Rolf Krebber in Schwefingen
Seit 60 Jahren sind die Anhänger von Sebastian Kneipp in Meppen fest organisiert. Ihr entsprechendes Vereinsjubiläum feierten sie nun mit vielen Gästen an der Koppelschleuse, wo sich auch die gesundheitsfördernden Anlagen der Meppener Vereinigung befinden. Pünktlich zum Vereinsgeburtstag wurde auch ein neues Armbecken und ein Meditationsplatz eingeweiht.
Die Geschichte des Kneippvereins Meppen begann, nachdem in 1954 ein Kurarzt aus Bad Lauterberg in Meppen über die Vorzüge der Kneippschen Anwendungen vorgetragen hatte. Aus den Anfängen der Vereinigung ist wenig bekannt. Für 1979 werden 101 Mitglieder genannt, inzwischen ist der Verein, der seit dem Jahr 2000 von Hartmut Voss geleitet wird, auf über 500 Mitglieder angewachsen. Das Vereinsleben erhielt einen kräftigen Schub, als vor etwa 10 Jahren die Wassertretanlage an der Koppelschleuse entstand. Auf dem Gelände des WSA sind inzwischen weitere Kneippsche Anlagen wie ein Barfusspfad, ein Meditationsplatz und ein Kräutergarten entstanden, die in ihrer Gesamtheit als „Wohlfühlanlage“ bezeichnet werden. Als einer der Höhepunkte im vielfältigen Vereinsjahr der Meppener Kneipp-Freunde kann das Wassertreten an Silvester mit Glühweinumtrunk angesehen werden. Informationen über die Aktivitäten des Kneippvereins Meppen gibt es auch im Internet unter: www.kneippverein-meppen.de
Rolf Krebber ist vom Beruf evangelischer Pastor und ein leidenschaftlicher Imker. Im Meppens Stadtteil Schwefingen lebt er seit drei Jahren. Er bietet Apitherapie an, hält Vorträge, arbeitet mit Ärzten, Apothekern und Heilpraktiker zusammen. Er ist fest davon überzeugt, dass man mit der Medizin der Bienen viele Krankheiten vorbeugen oder heilen kann. „Das Bienenvolk schenkt uns Menschen acht interessante Naturstoffe“, sagt er. Honig, Blütenpollen, Bienenbrot, Bienengift, Bienenluft, Drohnenlarven, Propolis und Gelee Royal. Die Behandlung mit diesen Bienenprodukten spielt nach seinen Worten in der traditionellen Naturheilkunde, der Apitherapie, eine wichtige Rolle. Ob in den osteuropäischen Ländern, bei den Indianern in Nordamerika oder in Peru - die Apitherapie hat in der Welt eine lückenlose Tradition. „Bei uns erfährt sie zunehmend an Bedeutung, da viele Ärzte und Heilpraktiker diese Methode in ihren Therapien mit aufnehmen“, freut sich Krebber. Dazu trägt er mit seinem Wissen bei. „Ich beschäftige mich seit über 15 Jahren mit der Imkerei“, berichtet er. Hintergrund sind nicht nur eigene gute Erfahrungen. Die Medizin der Bienen sei sanft und hoch wirksam und sehr gut verträglich. Im Vergleich sei sie sehr kostengünstig und schaffe keine Abhängigkeiten. Eine Besonderheit ist die
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Inhalation mit der Bienenstockluft und einem Api-Air-Gerät, vom Imkermeister Hans Musch entwickelt. Sie kann bei Allergien im Bereich der Atemwege, Bronchitis, Nasennebenhöhlenentzündungen oder bei chronischen Kopfschmerzen sowie Pseudokrupp eingesetzt werden. Tief Luft holen. Nichts ist heutzutage wichtiger als die Gesundheit. Das können die Besucher in Rolf Krebbers wunderschön blühenden Garten. „Ich habe zwei Bienenvölker“, führt er durch seinen kleinen Betrieb, der sich zwischen Blumenrabatten und einem Trampolin befindet. Eine Tafel mit dem Titel „Bienenwunder“ informiert über das Leben der Insekten, die Staaten bilden. So gehören zu einem Bienenvolk eine Königin als begattetes Weibchen (Weisel), mehrere Hundert Drohnen (männliche Bienen) und 30000 bis 60000 Arbeiterinnen, die im Laufe ihres nur 60 Tage dauernden Lebens immer neue Aufgaben bekommen. Imkerei & Apithek mit kostenloser Einzel-Beratung, Vorträge, Projekttage in den Schulen und Kindergärten, Kindergeburtstage, Honey-Moon Abende - als Imker hat Rolf Krebber viele Ideen und ist öfter in Norddeutschland unterwegs. Drei eigene Produkte hat er bereits entwickelt und bietet in seiner Apithek zum Verkauf an. Es sind Blütenpollen, Waldhonig und „Ape Best“, eine Mischung aus Honig, Blütenpollen, Gelee Royale und Propolis. Einmal im Jahr präsentiert er sich beim Nationalen Mühlentag in Meppen mit einem Stand an der Herrenmühle. www.krebberimkerei.de
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Im weißen Rössl ist Hochsaison Zum Schluss nimmt’s ein gutes Ende. Zuvor aber kommt es zu Missverständnissen, zwischen der Chefin und ihrem unter abgewiesener Liebe leidenden Angestellten gibt’s Liebesstress, das geordnete Chaos ist aber gut verwaltet. Aus alldem entstand die bekannte Komödie „Zum weissen Rössl“. Auf der Meppener Freilichtbühne hat die charmante Inszenierung schon viele Gäste in ihren bann gezogen. Noch bis zum 5. September präsentiert die Bühne das Stück mit Wiener Charm und österreichischem Flair. Schon bei der Premiere (s. Fotos) gab’s kräftiges Lob in Form von „standing ovations“ für die Darsteller, für Regisseurin Iris Limbarth, für’s Bühnenbild und die vielen „guten Geister“ im Hintergrund. die den Emsländern wieder viele vergnügliche Stunden bereiten.
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Rubrik Kultur
Emslandimpressionen „Emslandimpressionen“ – das ist der Titel einer Kunst-Ausstellung, die noch bis zum 10. September im Meppener Stadthaus zu sehen ist. Es ist eine Gemeinschaftsausstellung von drei emsländischen Malerinnen, die - in unterschiedlichen Techniken - bekannte Motive und Eindrücke aus dem Emsland darstellen.
Adelheid Frese, Margret Koers und Margret Sahnen-Lake sind die drei Künstlerinnen, die einen Teil ihres Schaffens präsentieren. Adelheid Frese, sie wohnt in Lingen, malt abstrakt und gegenständlich in Acryl. Ihre bevorzugten Motive sind Kühe. Die bekommen bei ihr individuelle Namen. Aber auch Naturmotive gehören zum Spektrum der Malerin, die erste Mal-Versuche vor 30 Jahren machte. Erst nach der Familienphase hat sie sich näher mit Malerei beschäftigt. Ausgestellt hat Frese bisher in Lingen, Bippen und Haren. Die in Geeste lebende Margret SahnenLake hat sich der Acryl- und AquarellMalerei zugewandt. Titel wie "BluesNacht", "Papenburg", "Emsland-Dom" sind in der Meppener Ausstellung zu sehen. Sahnen-Lake malt seit ihrer Schulzeit und hat in Rosenheim Innenarchitektur studiert. Zu ihren weiteren Hobbys gehört die Fotografie. Oft bilden Fotomotive die Grundlage für ihre Malerei. Ausgestellt hat sie zuletzt im Martinusstift Haren. Die Meppenerin Margret Koers malt gegenständlich mit Pastellkreiden. Ihre Lieblingsmotive sind Blumen, Tiere, Menschen oder auch historische Gebäude. In der Ausstellung im Rathaus sind Titel wie "Der kleine Prinz" (Vorlage ist eine auf Schloß Clemenswerth stehende Skulptur von Engelbert Karl von Arenberg), "Birken am Moorsee" oder
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auch "Meister Lampe" zu sehen. Die seit 1998 als Schriftstellerin tätige Koers hat bereits als Schülerin gerne gemalt, dies aber erst seit 2007 hobbymäßig vertieft. Ausstellungen von Margret Koers waren bereits in Meppen und auf Spiekeroog zu sehen, sie bestückt auch Dauerausstellungen in emsländischen Cafe´s. Bekannt ist Koers, die zur Zeit an ihrem 31. Buch schreibt, durch den Historienroman "Hexenschwert / Goose Sienken". Das Besondere an der Ausstellung der drei Künstlerinnen ist die gewisse Harmonie der Bilder. Dass sie sich als „Kolleginnen“ ebenfalls gut verstehen, wurde auf der Vernissage deutlich. Die Ausstellung im Stadthaus Meppen ist noch bis zum 10. 9. 2015 zu sehen. Die Öffnungszeiten sind Mo. - Mi. 8 - 16 Uhr/Do. 8 - 17.30 Uhr/Fr. 8 - 12.30 Uhr. Alle Bilder der Ausstellung sind käuflich zu erwerben.
– August/September 2015
Mit den „Infopoints“ auf dem richtigen Weg
Restaurant
Meppen - Radlerstadt des Emslands. Mit diesem Slogan bewirbt der Verkehrsverein Tourist Information Meppen (TIM) seine Radfahrangebote. Damit Radfahrer in der Kreisstadt wissen, „wo es lang geht“, aktualisiert TIM zurzeit das Kartenmaterial auf den „Info-Points“ im Stadtgebiet. Insgesamt sieben dieser Wegweiser sind im Stadtgebiet aufgestellt. An den Standorten Altes Gasthaus Giese in Bokeloh, Schullendamm/Rühler Sommerweg, Am Yachthafen, Borkener Paradies, Teglinger Schleuse, Wall/ Hubbrücke und Rühle zeigen die überdimensionalen Stadtpläne nicht nur Radwanderwege, sondern auch die Routen zum nächsten Hotel oder Restaurant. Bei unliebsamen, aber leider unvermeidbaren Pannen ist schnelle Hilfe –im wahrsten Sinne des Wortes- schnell in Sicht. So zeigen die Karten auch den Weg zu den zwei Radstationen in der Kreisstadt. Hier kann der Drahtesel repariert oder aber ein Fahrrad ausgeliehen werden. Auf die touristischen Möglichkeiten in Meppen weisen auch neue Hinweisschilder an der A 31 hin. Mit dem Symbol des Festungswalls Meppen steht eines der besonderen Ziele in Meppen plakativ und symbolisch für einen lohnenswerten Besuch in der Kreisstadt. Das neue touristische Hinweisschild für den Meppener Festungswall wurde an der A 31 in Fahrtrichtung Emden zwischen den Ausfahrten Twist und Meppen-Nord sowie in Fahrtrichtung Oberhausen zwischen den Ausfahrten Meppen-Nord und Wesuwe aufgestellt. „Dass unsere Bemühungen nun endlich Früchte tragen und entlang der Hauptverkehrsachse und wichtigen Nord-Süd-Verbindung A 31 auf den Festungswall als bedeutsames Aushängeschild der Stadt Meppen hingewiesen wird, freut mich besonders“, so Bürgermeister Helmut Knurbein. Der Rathauschef verbindet damit auch die Hoffnung, viele Autofahrer zu einem spontanen Besuch in die Kreisstadt zu locken. Der Festungswall ist seit Jahrhunderten historischer Bestandteil der Stadt Meppen. Im Jahr 1360 zur Stadt erhoben, erhielt Meppen das „Recht zur Befestigung mit Wall und Graben“. Die daraufhin errichteten Befestigungsanlagen überdauerten – den jeweiligen Bedürfnissen entsprechend mehrfach aus- und umgebaut – Jahrhunderte. Die zuletzt sternförmige Festung in Form einer Bastion ist noch heute rund um die Altstadt erkennbar. Während der Verteidigungswall 1762 geschleift wurde, steht der einstige Gegenwall, die sogenannte „Contrescarpe“ mit ihrem jahrhundertealten Baumbestand, ursprünglich ein Hochwasserschutz, inzwischen unter Denkmalschutz und lädt zu innerstädtischen Spaziergängen ein.
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Freitag | 09.10.2015 | 15:00 Uhr Miele – Köstlichkeiten aus dem Dampfgarer, Klimagaren, Perfektes aus dem Backofen. Kochen Sie mit der Fachberaterin Frau Elixmann Kosten pro Person (inkl. Zutatenumlage) 25,00 €
Freitag | 16.10.2015 | 18:00 Uhr - Die Pärchenküche – Kochen für zwei Kochen Sie mit unserer Dozentin Frau Specken Kosten pro Person 15,00 € (+ Zutatenumlage)
Freitag | 13.11.2015 | 18:00 Uhr - Fingerfood Köstliche Kleinigkeiten Kochen Sie mit unserer Dozentin Frau Specken Kosten pro Person 15,00 € (+ Zutatenumlage)
Freitag | 04.12.2015 | 15:00 Uhr Miele – Köstlichkeiten aus dem Dampfgarer, Klimagaren, Perfektes aus dem Backofen. Kochen Sie mit der Fachberaterin Frau Elixmann Kosten pro Person (inkl. Zutatenumlage) 25,00 €
Juni/Juli 2015 –
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Kunst im Tunnel Zwölf Bildertafeln zum Thema "Mobilität und Verkehr – gestern heute morgen"
Mitglieder der Malgruppe "artgerecht" des Meppener Kunstkreises, Schüler der AnneFrank-Schule, die Gruppe der Beschäftigten des Berufsbildungsbereichs des Meppener Lohnbetriebs. Die Bilder für die neue Unterführung zu den Gleisen 2 und 3 am Meppener Bahnhof haben Schüler, Künstler und Bürger ehrenamtlich mitgestaltet. Insgesamt zwölf große Bildertafeln schmücken den neuen Tunnel und bieten den Reisenden in Meppen ein spannendes Kunsterlebnis in einmalig ungewöhnlicher Atmosphäre an. Am Samstag, 4. Juli, wurden alle Bildertafel im Rahmen des Aktionstages "Mobilität und Verkehr - gestern heute morgen" der Öffentlichkeit übergeben. Bürgermeister Helmut Knurbein bedankte sich persönlich bei jedem Künstler für sein ehrenamtliches Engagement für die Stadt mit einem Buchgeschenk. Die Idee, dauerhaft einen Ausstellungsraum für zeitgenössische und junge Kunst unter den Gleisen zu schaffen, hatte Ludger Frese, der Klimaschutzmanager der
Stadt Meppen. Am 17. Februar 2015 startete er einen Aufruf auf der Homepage der Stadt Meppen und in der Presse und teilte das Thema und die Größe mit. Elf Personen und Institutionen haben ihre Skizzen eingereicht, die Frese an die Deutsche Bahn als Eigentümer des Tunnels weiterleitete. Zu den ersten Bewerbern gehörten die Zehnklässler von der AnneFrank-Schule. Jacqueline Frey, Jacqueline Hartmaring, Mara Stelte (Klasse 10 Ra) und Schahin Qureischi (Klasse 10 Rb) haben wochenlang in ihrer Freizeit daran gearbeitet, um einen interessanten und anspruchsvollen Beitrag für die Stadt Meppen zu leisten. Unterstützt wurden sie dabei von ihrer Lehrerin Ivonne Bode-Hübner. Entstanden ist ein schönes Gute-Laune-Bild mit sonniger Landschaft und blauem Himmel, die man häufig bei einer Zugreise genießt. Die Malgruppe „artgerecht“ des Meppener Kunstkreises vertreten in der Tunnel-Galerie drei Künstlerinnen. Astrid Stürmann mit ihrer humorvollen „Non-Paint-Art“
und einem Bild, das thematisch vor allem die jüngsten Reisenden anspricht und zu einem Zoo-Besuch einlädt. Von Stefanie Schnieders stammt ein graphisch wirkendes Gemälde mit Meppens Silhouette im Schwarz-Weiß und von Roswitha Lammersdorf ein dynamisches Bild, das man als „Zugfahrt ins Blaue“ betiteln kann. „Was für tolle Bilder das sind“, freute sich der Klimaschutzmanager über die hohe Qualität der Beiträge. Die „Kunst im Tunnel“ besteht aus einer breiten Palette an kreativen Arbeiten. Ob die 16-jährige Sarah Hübel, die Schülerin des Windthorstgymnasiums ist, Anna Haupt, Alexander Lenz, Franz Augustijn, Anna Prijmitsch oder Keren Daniels - jeder Künstler hat das vorgegebene Thema "Mobilität und Verkehr - gestern heute morgen" auf seine ihm eigene Art umgesetzt und visualisiert. Liste der beteiligten Künstler und Institutionen. Schüler der Anne-Frank-Schule, Gruppe der Beschäftigten des Berufsbildungsbereichs des Meppener Lohnbetriebs, Astrid Stürmann, Stefanie Schnieders und Roswitha Lammersdorf von der Malgruppe „artgerecht“, Sarah Hübel, Anna Haupt, Alexander Lenz, Franz Augustijn, Anna Prijmitsch und Keren Daniels.
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36 |Meppen emsblick Haselünne – August/September 2015 Lübbecke | | Bünde Bünde || Papenburg Papenburg Meppen | |Haselünne ||Lübbecke
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Elektroautos, Fahrräder und Zugtaufe Erster Aktionstag „Mobilität und Verkehr Gestern-Heute-Morgen“
Ein Tag nach der Einweihung des Bahnhofvorplatzes hat dort der Aktionstag „Mobilität und Verkehr Gestern-HeuteMorgen“ stattgefunden. Das Ziel war es, für das Thema klimafreundliche Mobilität zu sensibilisieren und zu entsprechenden Maßnahmen zu motivieren. Gute Beispiele waren gefragt. Wie können wir in Zukunft Mobilität für alle gewährleisten und gleichzeitig die Treibhausgasemissionen deutlich mindern? Antworten auf diese Fragen lieferten ausstellende Firmen, Vereine und Organisationen. Die Besucher konnten sich Elektro-, Hybrid- und Erdgasautos anschauen und sich über ihre Vorteile
informieren. Als großes Plus wurde ihre Umweltfreundlichkeit gepriesen. So entstehen zum Beispiel beim Elektroauto während der Fahrt keine schädlichen Abgase. Zudem fährt ein Elektroantrieb nahezu lautlos. Weitere Themenfelder der umweltfreundlichen Mobilität bezogen sich auf die Frage, wie kann man den Umstieg der Bürger auf Rad, Bahn und Bus leichter machen. Deshalb waren sowohl die Deutsche Bahn als auch die WestfalenBahn und die Busunternehmen auf dem Bahnhofvorplatz in Meppen präsent. Zu einem besonderen Highlight wurde die Taufe eines neuen Zuges der WestfalenBahn auf
den Namen „Meppen“, die Bürgermeister Helmut Knurbein, Landrat Reinhard Winter und Geschäftsführer der WestfalenBahn, Rainer Blüm, mit den Bundestagsabgeordneten Daniela De Ridder (SPD) und Albert Stegemann (CDU) vornahmen. Auf dem Stand der Stadt Meppen informierte der Klimaschutzmanager Ludger Frese über seine Aufgaben und laufende Projekte. Zum Aktionstag Mobilität ist auch eine Delegation aus Meppens Partnerstadt Ostroleka in Polen ist angereist. Der Stadtpräsident Janusz Kotowski, der vom Vize-Präsidenten Grzegorz Plocha und dem Stadtsekretär Mariusz Prusaczyk begleitet wurde, brachte eine Präsentation über den Einsatz von umweltfreundlichen Elektrobussen in seiner Stadt mit. Die neue Radstation des St-Vitus-Werkes lud an diesem Tag zum Tag der offenen Tür ein. Die Besucher konnten sich ein Bild vom neuen Angebot für Bahnpendler und Touristen am Bahnhof machen. Professionelle Fahrradbewachung und eine moderne Fahrradwaschanlage wurden der Öffentlichkeit vorgestellt. Den Aktionstag Mobilität rundete das Rahmenprogramm mit Segway-Parcours, Kletterwand und Musik. Auf der Bühne neben der Radstation traten Musikschüler, der Shantychor Geeste und die Kinder- und Jugendschola aus Fullen/Versen auf.
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August/September 2015 –
* abhängig von der Fahrweise, Belastung und dem Gelände
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Kultur
Country, Rock und Folk Philip Kaiser und seine Band „Madam`s Pie“
hat einen einzigartigen Stil der uns alle fasziniert“, begründet Kaiser. Von butterweich und schnulzig bis rau, laut und rockig. Von Neil Young, dem kanadischen Rockmusiker, ist der Meppener eigentlich seit seiner Jugend begeistert. „Als ich 15 war, kaufte ich ein paar Bootlegs von Neil, weil ich irgendwo einmal Heart of Gold gehört hatte. Je mehr ich mir diese teilweise schlechten Aufnahmen anhörte, packte mich der Stil, wie er Gitarre und Mundharmonika spielt, wie er singt und ließ mich nicht mehr los“, berichtet Kaiser. Darüber hinaus spielt die Band „Madame`s Pie“ viele eigene Stücke, die das Repertoire hervorragend ergänzen. „In Meppen haben wir das auch so ausprobiert: erst eigene Stücke, dann Neil Young. Und wie es scheint, mit Erfolg“, freut sich Kaiser über die Reaktion des Publikums auf das
Madam‘s Pie ist eine deutsch-niederländische Folk-Rock-Band. Der Meppener Philip Kaiser hat sie 2008 noch während seines Psychologie-Studiums in Groningen mit zwei Bekannten gegründet. Heute besteht die Band aus fünf Musikern. Mit dem Konzert „Rock an der Radde“, das am 4. Juli im Rahmen des „KULTURsommers im Emsland“ an der Herrenmühle stattfand, stellten sie ihr neues Programm dem Publikum in Meppen vor. „Unsere Vorbilder liegen in der amerikanischen Roots/Americana/Singer-Songwriter-Musik, wie etwa Neil Young, Bob Dylan oder John Hiatt“, erläutert Philip Kaiser den Stil von „Madam`s Pie“. Eine besondere Beziehung hat die Band zu der Musik von Neil Young, dessen Lieder sie mehr und mehr spielt, seit kurzem auch als ausgewiesenen Programmpunkt. „Er
Konzert „Rock an der Radde“. Die meisten Songs stammen von Bandmitglied Daan Douma (Gitarre, Gesang) aus Heerenveen. Sie handeln von Aufbruch, Veränderung und der Liebe. „Auch ich habe ein paar Lieder dazu gesteuert, einige von ihnen habe ich meiner Studienstadt gewidmet“, ergänzt Kaiser „Madam`s Pie“ das sind neben dem Philip Kaiser (Gitarre und Gesang) und Daan Douma noch Marco Veldman (Gesang, Mundharmonica) aus Bedum sowie Theo van der Laan (Schlagzeug) aus Groningen und Jan van der Molen aus Middelstum (Bass). Wegen der Entfernung proben wir drei Mal im Monat, entweder in Heerenveen bei Daan Douma oder in Groningen, wo ein Proberaum gemietet wird. Die Band trifft sich aber auch manchmal in Meppen, meistens einen ganzen Tag oder ein Wochenende, um genug Zeit für Kreativität zu haben. „Das ist sicherlich mit Aufwand verbunden, jedoch würde ich es nicht aufgeben wollen. Da wir eine reine Hobbyband sind, liegt unser Augenmerk hauptsächlich auf Musikmachen, nicht auf Auftritten“, betont Kaiser, der hauptberuflich als Psychologe arbeitet. Im Augenblick plant die Band noch ein Konzert im September in Bedum bei Groningen. Und danach? „Wir wollen uns intensiv mit neuen, eigenen Stücken beschäftigen, und neue Aufnahmen machen“, sagt Philip Kaiser. Fotos, Videos und Audiomaterial der Band Madam’s Pie finden Sie auf der Homepage www.madamspie.com sowie auf Facebook: www.facbook.com/madamspie Philip Kaiser spielt auch in der Meppener Band "The BIP". Sponsorenaufruf und Infos über das Benefizkonzert "Kossehofparty" am 7. November 2015 für den Kinderschutzbund auf www.thebip.eu
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– August/September 2015
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Tango con Alegría Unter dem Motto „Tango con Alegria“ trafen sich zum 3. Mal Tango-Liebhaber aus ganz Deutschland zum dreitägigen kleinen Tango-Fest im Meppener Jugend- und Kulturgästehaus. Dabei demonstrierten sie eindrucksvoll, dass sich der Tango weit vom Klischee der roten Rose im Mund und verruchter Erotik entfernt hat.
POLE POSITION!
Wir freuen uns auf Ihren Besuch:
AGRAVIS Technik BvL GmbH Rasenmäher-Service Fachbetrieb Schwefinger Str. 13, Meppen Nödike Tel. 0 59 31/10 22 Das international beliebte Tangolehrerpaar Guggi Zuzáková (Zürich/Berlin) und Gustavo Colmenarejo (Buenos Aires/Berlin) führte die Teilnehmer mit Charme und fröhlicher Exaktheit durch die Workshops und vermittelte, wie man mit kleinen Tricks auch schwierige Bewegungen so tanzen kann, dass der Tanz glücklich macht. Die große Hitze konnte die Tango Paare nicht davon abhalten, tagsüber bis zu 6 Stunden Unterricht zu nehmen und danach auch noch bis zum frühen Morgen durch die Nacht zu tanzen. Immer wieder wurden tagsüber die Pausen genutzt, um die strapazierten Füße im kleinen Bach abzukühlen. Der Höhepunkt war der Ballabend, der mit einem Konzert des Duo Flautango begann. Gustavo Lanzon (Buenos Aires), Piano und Efrain Oscher (Montevideo), Querflöte waren hervorragend aufeinander abgestimmt und verzauberten das Publikum sowohl mit Werken großer Meister als auch mit eigenen Kompositionen. Beim Showtanz von Guggi und Gustavo sah man getanzte Kommunikation. Mit hervorragender Körperbeherrschung und gekonnter Improvisation zeigte das Paar, dass der Tango alle Emotionen, von der Melancholie bis hin zu ausgelassener Fröhlichkeit, zum Ausdruck zu bringen vermag. Hier wunderte es dann niemanden mehr, dass der Tango glücklich macht und, wie man sagt, vor Alzheimer schützt. Ein besonderer Dank der Teilnehmer ging an die Organisatorinnen Sarah und Petra Frischmuth, die durch ihren unermüdlichen Einsatz und volles persönliches Risiko das Fest möglich gemacht haben.
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30 Jahre Meppener Citylauf am Freitag, 4. September Klaus Ortwig sorgt für Moderation, die gut ankommt und informativ ist.
Jubiläumslauf rund um die City Seit 1986 führt der TVMeppen den Citylauf in der Meppener Innenstadt durch.
Der Sparkassen-Citylauf feiert in diesem Jahr ein Jubiläum. Seit 30 Jahren überzeugt die Veranstaltung des Turnvereins Meppen 1912 mit hoher Serviceleistung. Zu dem Erfolg tragen viele freiwillige Helfer bei. Dazu zählt auch Klaus Ortwig, der mit seiner professionellen Moderation für die Unterhaltung der Teilnehmer und Zuschauer sorgt. Man hat den Eindruck, dass er fast alle Läufer persönlich kennt. Er erzählt, im welchen Verein sie trainieren, wie alt sie sind und was sie beruflich machen. Manchmal kennt er sogar ihre sportlichen Ergebnisse. Hier das Gespräch:
Wie lange moderieren Sie schon den Lauf in Meppen? Ich weiß gar nicht genau, seit wann ich in Meppen moderiere. Sechs, sieben Jahre vielleicht. Genauer weiß ich es für Haselünne und Papenburg, weil ich dort von Beginn an tätig bin. In Haselünne also seit 14 Jahren, in Papenburg seit 7 Jahren. Dazu kommt Bawinkel seit ca. 4 Jahren, Lingen seit ca. 5 Jahren, Haren seit cirka 5 Jahren.
Als Moderator muss man sehr schnell reagieren können. Die Läufe nennen und persönlich anfeuern genau im Augenblick, wenn sie im schnellen Tempo vorbei laufen. Wie machen Sie das? Viele Läufer kenne ich persönlich, weil ich selbst seit 33 Jahren Läufer bin. Im Moment - mit 68 - nicht mehr so aktiv wie früher. Sie haben Recht, meine Moderation ist recht anstrengend. Startnummer erkennen, in der Liste oder auf dem Laptop suchen, Läufer/in nennen.
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Wie bereiten Sie sich vor? Ich schaue mir die Starterlisten vorher ausführlich an und mache mir Notizen zu interessanten Läufer/innen. Google hilft da, natürlich auch diverse Ergebnislisten. Ich vergleiche immer die Siegerlisten des Vorjahres mit den Voranmeldungen und kann dann sagen, mit welcher Startnummer der Vorjahressieger einer bestimmten Altersklasse in diesem Jahr wieder dabei ist. Das kostet mich im Vorfeld einige Stunden Arbeit, lohnt sich aber, wenn meine Moderation gut ankommt und informativ ist.
Erleben Sie dabei auch Überraschungen? Entdecke ich bei den Voranmeldern Namen, die mir überregional bekannt sind, suche ich Informationen über Google. In Lingen gelang mir das mit dem früheren Sieger des bekannten Hermannslaufes. Der sagte mir hinterher im Gespräch, er sei davon ausgegangen, dass ihn hier niemand kennt. Daher war er überrascht, vom Moderator seine Bestzeiten und Erfolge zu hören.
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Wie wählen Sie den Standort für die Moderation aus? Sie meinen, am Ort? Ich muss möglichst weit in die Strecke schauen können, um genug Zeit für die Suche der Startnummer zu haben. Und ich muss das Ziel sehen können.
Das ist auf dem Windthorstplatz nicht so einfach. Stimmt! Vor allem, weil wir in diesem Jahr die Strecke umdrehen, also anders herum laufen. Die Läufer/innen kommen aus Richtung Hubbrücke (Schüler) oder aus der Emsstraße. Ich werde an der Ecke vor der Sparkasse stehen, an de Fußgängerampel.
Die Strecke umdrehen? Schon wieder eine Änderung? Ja, Beständigkeit ist nicht ein Merkmal des Meppener Citylaufes. Das liegt aber auch an den Auflagen, die die Stadt Meppen macht, Sperrung der Straßen usw.
Der Schwerpunkt der Veranstaltung ist der Laufsport, hier sind es vor allem die Schulen aus dem Stadtgebiet Meppen, die durch hohe Teilnehmerzahlen glänzen. Die speziellen Wertungen des Citylaufes für die Schulen motivieren die Schüler und Lehrer jedes Jahr beim Lauf zu starten. Begeisterung und Stolz sieht man auch bei den Kleinsten bzw. den Kindergärten deren Teilnahme an der Meppener Mini Runde viele Zuschauer begeistert. Eine jahrelange Tradition haben der Hauptlauf (10 km) und der Jedermannlauf (5 km). Diese werden nicht nur von den Breitensportlern gerne angenommen, sondern hier wird auch Sport auf höchstem Niveau geboten. Die beiden Läufe werden auch als Wertungen für den EL-Cup ausgeschrieben. Die Teilnehmer kommen nicht nur aus der Region, regelmäßig reisen Gäste aus anderen Bundesländern an, sogar bis aus Bayern. Die Organisation einer solchen Veranstaltung ist ohne freiwillige Helfer nicht möglich, zusammen mit der Stadt Meppen, den Sponsoren und der Unterstützung durch das THW und dem Roten Kreuz kann eine solche Veranstaltung nicht stattfinden. www.tvmeppen.de
„Weiß du noch damals…?“ Sonderausstellung „Meppen gestern und heute eine Stadt im Spiegel der Zeit“.
Vorstellungen: So., 16. Aug. 16.00 Uhr Di., 18. Aug. 18.00 Uhr Fr., 21. Aug. 20.00 Uhr
Das Stadtmuseum zeigt bis zum 3. Januar 2016 eine Sonderausstellung, die anhand von Vorher/ Nachher-Vergleiche die Stadtentwicklung fotografisch dokumentiert. Ihr Titel lautet „Meppen gestern und heute eine Stadt im Spiegel der Zeit“. „In den letzten Jahrhunderten hat die Stadt Meppen ihr Gesicht entscheidend verändert“, schreibt der Heimatverein. Aus der ersten kleinen Besiedlung mit einigen Höfen entwickelte sich Meppen bis heute zu einem wichtigen Zentrum im Mittelpunkt des Emslandes. Die letzten baulichen Veränderungen im Stadtbild haben sich durch den Bau der Einkaufsmeile "MEP", die Neugestaltung der Fußgängerzone und den Neubau der Sparkasse in der Hinterstraße ergeben. Für die Ausstellung wurden aus dem umfangreichen Fotobestand des Heimatvereins Bilder mit interessanten Motiven ausgewählt, die sich für einen Vergleich anbieten. Für die aktuellen Bilder hat der Fotograf Heinrich Rehse versucht, den gleichen Standpunkt zu wählen, um in einem direkten Vergleich den Wandel zu zeigen. Die Reihenfolge der Bilder ist zu einem Rundgang durch die Stadt zusammengestellt worden, der am Bahnhof beginnt. Denn hier kamen die Besucher damals an. Vom Bahnhof führt der Rundgang über die Kolpingstraße - früher hieß sie Marienstraße - die Hubbrücke, den Windthorstplatz und die Hasestraße bis zum Nagelshof. Dieser war seit Alters her ein Ausgang der Stadt in die davor liegenden Marschen. Zurück zeigen die Fotos die Bürgerhäuser, das Rathaus und die Gymnasialkirche. Die fotografische Zeitreise endet auf dem Windthorstplatz. Zu der Ausstellung gibt es ein Fotobuch von Heinrich Rehse, das im Jahr 2010 im Geiger-Verlag erschienen ist.. Stadtmuseum Meppen, Obergerichtstraße 14, 49716 Meppen, Tel: 05931/1086, Öffnungszeiten: Dienstag - Donnerstag sowie Sonntag von 14 bis 17 Uhr. Der Eintritt beträgt für Erwachsene 2 Euro, ermäßigt 1 Euro, Kinder unter 16 Jahren bezahlen keinen Eintritt. www.heimatverein-meppen.de
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Di., 25. Aug. 20.00 Uhr Do., 27. Aug. 20.00 Uhr* So., 30. Aug. 16.00 Uhr
* Aufführungen mit Rahmenprogramm „Nacht der Lichter“
Weitere Vorstellungen: Fr., Sa., Sa., So.,
14. Aug. 15. Aug. 22. Aug. 23. Aug.
20.00 Uhr 20.00 Uhr 20.00 Uhr 16.00 Uhr
Fr., 28. Aug. 20.00 Uhr* Sa. 29. Aug. 20.00 Uhr* Fr., 4. Sept. 20.00 Uhr Sa., 5. Sept. 20.00 Uhr
* Aufführungen mit Rahmenprogramm „Nacht der Lichter“
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Innovatives Wohnen Wohnpark Esterfeld eröffnet
„Wir haben hier ein innovatives Zentrum geschaffen, mit ambulanten Wohngemeinschaften nach neuen Konzept, mit individueller und ganzheitlicher Pflege“, beschrieb Karl-Heinz Vehring, Vorsitzender des DRK-Kreisverbandes, die Qualitäten des neuen Wohnparks Meppen-Esterfeld. Ende Juli wurde der Neubau, unter anderem in Anwesenheit von DRK-Präsident Rudolf Seiters, feierlich eröffnet und ökumenisch gesegnet. Bevor die Pastorinnen Miriam Valerius und Annelen Tandara gemeinsam mit Pater Benny Mathew Chirayilparambil das Haus segnete, beschrieb Franz Stüwe das neue Haus. „Wir haben uns viel vorgenommen und müssen das nun auch leben“, bekannte der Pflegedienst-Fachbereichsleiter den Ansatz für das neue Konzept. Der nun fertig gestellte Wohnpark Meppen-Esterfeld erweitert das bisherige Betreuungsangebot des DRK mit einer Reihe von weiteren Möglichkeiten. Im Neubau sind, so Stüwe, die DRK-Sozialstation, eine Tagespflege für 16 Tagespflegegäste, sieben ambulante Wohngemeinschaften, eine Großküche für das Essen auf Rädern, ein Tante-Emma-Laden und eine HobbyWerkstatt realisiert.
„In den Wohngemeinschaften, deren Herzstück der große Wohn- und Essbereich ist, werden elf bis zwölf Bewohner leben. Hier soll das alltägliche Leben stattfinden, an dem sich die Bewohner je nach ihren Fähigkeiten und Fertigkeiten an der Alltagsgestaltung beteiligen sollen“, beschreibt Thomas Hövelmann, Kreisgeschäftsführer des DRK-Kreisverbandes Emsland e.V., das Konzept. „Der Wohnpark bietet einerseits individuelles und nach Möglichkeit unabhängiges Wohnen in Kombination mit einer 24 Stunden-Versorgung. So wird es nachts auf jeder Etage eine Nachtwache geben. Durch die dauerhafte Betreuung ist ein Umzug in eine stationäre Einrichtung nicht nötig. Im Wohnpark werden die Vorteile häuslichen Wohnens mit denen einer
Wir haben nie darüber gesprochen… Was soll ich jetzt tun? Wir sind für sie da! 42 |
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stationären Versorgung verknüpft. Dabei gilt das Gebot, so viel Pflege, Betreuung und Hilfe wie nötig, so viel Selbstbestimmung und Selbstständigkeit wie möglich“, erläutert Anna Wortelboer, Gerontologin im Wohnpark. In der Tagespflege können montags bis sonntags von 8:00 bis 17:00 Uhr sowie nach Vereinbarung bis zu 16 Menschen betreut werden. Die Tagespflege, so das DRK, ist das richtige Angebot, wenn die ambulante Pflege zu Hause nicht mehr ausreicht, die stationäre Pflege aber noch nicht notwendig ist. „Das bedeutet, die Tagespflegegäste wohnen weiter zu Hause, werden in der Tagespflege tagsüber von qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern betreut“, erklärt Stüwe. „In der Tagespflege steht die Alltagsgestaltung im Vordergrund. Je nach Fähigkeiten und Wunsch des Gastes kann er sich zum Beispiel an der gemeinsamen Vorbereitung der Mahlzeiten beteiligen und bei der Zubereitung unterstützen. In unserer Tagespflege wird täglich mit den Seniorinnen und Senioren in der hauseigenen Küche vorbereitet und gekocht. Unsere Gäste und auch die Bewohner haben die Möglichkeit, in unserer Tagespflege zu frühstücken, warm Mittag zu essen, gemütlich Kaffee zu trinken und gegebenenfalls Abendbrot zu essen. Nachmittags bringt unser Fahrdienst die Tagesgäste wieder nach Hause“, ergänzt der Pflegeexperte des DRK. „In der im Unterschoss angegliederten Großküche werden frische, regionale, heiß zubereitete Mahlzeiten zukünftig in Form eines offenen Mittagstisches in der Begegnungsstätte des Wohnparks sowie eines mobilen Speiseservices bis an die private Haustür angeboten. Es werden seniorengerechte Speisen, wie zu Großmutters Zeiten, an wählbar sieben Tagen in der Woche nach Hause geliefert. Dabei besteht die Möglichkeit,
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Wohngifte – die unerkannten Krankmacher
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Nach einer Studie der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist mittlerweile jede zweite Erkrankung auf Umwelteinflüsse zurückzuführen. Umweltschadstoffe bedeuten vor allem Schadstoffe in der Wohnung.
nach persönlichem Geschmack ein Gericht, sowie nach Bedarf eine Vor- und Nachspeise, zu wählen“ beschreibt Maria Voß, hauswirtschaftliche Betriebsleitung im Wohnpark, die Optionen. „Für den Personenkreis, die in ihrem Zuhause immer alleine speisen müssen und gerne Gesellschaft hätten, haben wir zukünftig ein Ziel anzubieten: Die Begegnungsstätte im Herzen des Wohnparks. Sie lädt zum gemeinsamen Speisen, Klönen und Verweilen ein. Es soll ein Treffpunkt für Jung und Alt werden“ betont Stüwe. „Der Wohnpark stellt im Hinblick auf die Betreuung, Versorgung, Qualität, Wohnlichkeit und Finanzierung eine gute Alternative zu stationären Einrichtungen dar. Es besteht eine Möglichkeit zum Probewohnen, um den Wohnpark kennenzulernen“, so Stüwe.
Sie oder Ihre Kinder fühlen sich abgeschlagen, sind müde und oft nervös? Sie haben ständig das Gefühl, der Alltag wächst Ihnen über den Kopf? Kraft und Optimismus fehlen? Sie leiden oft an Kopfschmerzen, Schleimhautentzündungen, Husten, Asthma oder andauernden Infekten? Möglicherweise sind Holzschutzmittel, Insektizide, Weichmacher oder andere Chemikalien dafür verantwortlich, die auf vielfältige Weise in unseren Wohnbereich gelangen können. Ausdünstungen von Spanplatten, Teppichen, Lacken, Lederbezügen, Textilien, Klebern und Kunststoffen können Ursache von unzähligen Störungen und Krankheiten sein. Auch Schimmelpilzsporen in der Raumluft führen oft zu Beschwerden der Atemwege.
Ein besonderer Dank des DRK geht an die Nachbarn des Neubaus: „Wir bedanken uns ganz herzlich bei den Nachbarn und den Mitbürgern um den Wohnpark herum für ihr Verständnis, zum Beispiel wenn der Baulärm mal lauter und Parkmöglichkeiten mal wieder knapp wurden“ sagt Franz Stüwe.
Wir bieten Ihnen 3 Analysen an: - Feinstaubanalysen auf Holzschutzmittel und andere Biozide - Raumluftanalysen auf leichtflüchtige organische Lösungsmittel (erkennbar am Geruch) - Bestimmung der Pilzsporendichte und ihrer Arten in der Raumluft.
Weitere Informationen unter der Tel.: 05931 497900 und www.drk-emsland.de.
Versteckter Schimmel
Die Apotheke am Schullendamm ist Mitglied im Kompetenzverbund der NATÜRLICH – Apotheken in der Bundesrepublik Deutschland. Das gesamte Apothekenteam hat ein Fernstudium zum Fachberater für Gesundheit und Prävention absolviert. Das Gütesiegel „Natürlich – Apotheke“ wird nur an besondere Apotheken vergeben, die sich intensiv für den Präventionsgedanken weitergebildet haben. Die Wohngiftanalysen werden vom TÜV-Rheinland im Auftrag der Natürlich – Apotheken durchgeführt.
verursacht viele Beschwerden:
Husten, Reizung der Atemwege, Allergien ...
Sprechen Sie uns an! Wir helfen Ihnen gerne weiter.
Haar- & Stuhlanalysen Schadstoffanalysen
Schüsslersalze Homöopathie Pilzsporenanalyse
Apotheker Dieter Engemann Meppen Tel. 05931-12622
August/September 2015 – emsblick | 43 www.schullendamm-apotheke.de
TÜV geprüfter Schadstoff-Gutachter
LEbEn
MEPPENERLESEN
buchempfehlungen von Tatortkrimis
Michael Robotham
Um Leben und Tod
hn Jahre im GefängAudie Palmer hat ze n n eines bewaffnete nis verbracht wege en ch ns Me r dem vie Raubüberfalls, bei hwanden. Millionen Dollar versc n be sie d starben un ld ist. Desdie weiß, wo das Ge Jeder glaubt, dass Au sassen benur von seinen Mitin halb wurde er nicht ikaniert. Und von den Wärtern sch droht, sondern auch nden vor seis – nur wenige Stu dann bricht Audie au hinter ihm stens jetzt sind alle ner Entlassung. Späte , und es ist nur ein Leben retten her, dabei will Audie nicht sein eigenes ...
Lucy Clarke
Der Sommer, in dem es zu schneien begann (nicht-Krimi) Abrupter kann das Schicksal kaum zuschlagen: Als Eva nur wenige Monate nach der Hochzeit ihren Mann durch einen Unfall auf See verliert, erstarrt sie vor Schmerz. Ihr gerade erst begonnenes Leben als glückliche Ehefrau soll schon zu Ende sein? Eva fühlt sich völlig allein in ihrer Trauer und reist nach Tasmanien, um Trost bei Jacksons Angehörigen zu finden. Doch so bezaubernd die australische Insel ist, so abweisend verhält sich Jacksons Familie. Warum nur wollen sein Vater und sein Bruder partout nicht über ihn sprechen? Auf Eva warten schockierende Wahrheiten, die sie zu einem schicksalhaften Sommer in der Vergangenheit führen - dem Sommer, in dem es zu schneien begann.
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– August/September 2015
Stefan Ahnhem
Herzsammler (2. Fall für Fabian Risk) Stockholm, Metropole des Nordens. Fabian Risk wollte eigentlich mehr Zeit mit seiner Familie verbringen. Doch dann taucht die brutal zugerichtete Leiche des Justizministers auf, und Risk wird um Hilfe bei den Ermittlungen gebeten. Es bleibt nicht bei einem Opfer. Die einzige Verbindung zwischen den Toten: Jedem wurde ein Organ geraubt. Als ein Verdächtiger Selbstmord begeht, glauben Risks Kollegen, den Fall gelöst zu haben. Nur Risk hat Zweifel. Er hat eine Vermutung, was eigentlich hinter alldem steckt. Und er ahnt, dass der Mörder mit seinem Rachefeldzug noch lange nicht fertig ist …
Support your local dealer Chevy Stevens
That night – Schuldig für immer WEnn DU SIE nICHT GETÖTET HaST, WER Dann? Sie haben dich verurteilt. Wegen Mordes an deiner Schwester. Du weißt nicht, was in jener Nacht geschehen ist. Aber du weißt, dass der wahre Mörder irgendwo dort draußen sein muss. Und jetzt kommst du frei.
Flutbrücke Versen wird neu gebaut Verkehrsteilnehmer, die zwischen dem Meppener Ortsteil Versen und der Kernstadt, insbesondere aber nach Esterfeld pendeln, oder umgekehrt, müssen sich in den kommenden drei Jahren auf Hindernisse einstellen. Der Grund: Die in den 60-Jahren erbaute 200 m lange
Zwischen Meppen und Versen: Drei Jahre Hindernisse und Umleitungen Flutbrücke ist marode. Aufgrund der damals gewählten Bauart sei heute die nötige Tragfähigkeit nicht mehr gegeben, damit sich schwere Fahrzeuge begegnen können. Seit Ende Juli ist die Brücke nun mit einer Ampel versehen und kann nur einspurig befahren werden. Diese Regelung gilt etwa ein Jahr, bis die Planung fertig und die Finanzierung des Neubaus gesichert ist. Dann wird es zwei Jahre lang Umleitungen geben, entweder über die L48/ L47 (Rühler Kreuzung) oder über die Nordumgehung. Obwohl die Ampelschaltung mit relativ kurzen Rotphasen arbeitet, empfinden viele Verkehrsteilnehmer diese Regelung als Hindernis. Auf Anfrage des Emsblick teilt der Landkreis mit, dass es aus dortiger Sicht eine andere Lösung nicht geben könne. „Statische Berechnungen der Brücke über die Flutmulde Versen im Zuge der K 203 kommen zu dem Ergebnis, dass bis zu einem zeitnahen Ersatz des Brückenbauwerkes nur zwei Alternativen zur Verfügung stehen. Erstens: Eine einspurige Verkehrsführung ohne Gewichtsbeschränkung (geregelt durch eine Lichtsignalanlage). Zweitens: Eine zweispurige Verkehrsführung mit einer Gewichtsbeschränkung auf 16 Tonnen.
Die letztgenannte Variante sei nicht machbar, weil „die Einhaltung einer Gewichtsbeschränkung auf 16 Tonnen kaum zu kontrollieren“ sei. Daher sei die einspurige, durch eine Ampelanlage geregelte Befahrbarkeit der Brücke ohne jegliche Gewichtsbeschränkungen als optimale Lösung gewählt. „Mit dieser Regelung kann der gesamte Verkehr die K 203 weiterhin uneingeschränkt verkehrssicher nutzen, ohne die Brücke zu überlasten“, so der Landkreis. Allerdings, so der Kreis weiter, liege der Anteil der schweren Fahrzeuge bei gerade mal 5 % von insgesamt täglich 4.700 Fahrzeugen. Auch werde es während der Bauzeit keine „kleine innerörtliche Umleitung durch den Bereich „die Marsch“ geben. „Der parallel verlaufende Wirtschaftsweg durch das Paradies ist lediglich geeignet, als Hauptroute für den Tourismus von Radfahrern und auch Schulkindern genutzt zu werden“ begründet der Landkreis diese Regelung, die auch in Gesprächen zwischen Landrat Reinhard Winter, Bürgermeister Helmut Knurbein und Gerd Gels, dem Ortsvorsteher von Versen, intensiv betrachtet und gewichtet worden sei.
Neue Internetseite zum neuen Semester Pünktlich zum neuen Semester hat die Volkshochschule Meppen einen neuen Internetauftritt umgesetzt. „Unsere bisherige Internetseite war gut strukturiert und ansprechend gestaltet. Einige Funktionen sind jedoch in die Jahre gekommen“, begründet Oliver Hankofer von der VHS Meppen die Neugestaltung. „Die neue Seite ist jetzt im sogenannten ‚Responsive Design‘ erstellt. Das heißt, die Internetseite passt sich immer dem benutzten Endgerät an. Egal, ob ein Tablet-PC, ein Smartphone oder ein normaler Computer verwendet wird; die Seite wird immer optimal angezeigt“, erklärt Hankofer. Die VHS setzt auf weitere benutzerfreundliche Features: „Nach und nach werden wir Dozentenprofile einpflegen, so dass unsere Kunden gleich sehen können, mit wem sie es im Kurs zu tun haben. Außerdem können Kurse anderen Personen weiterempfohlen werden und Termine lassen sich direkt in den Outlook-Kalender laden. Sehr erfreulich finden wir, dass sich unsere Teilnehmerinnen und Teilnehmer nun auch auf der Seite registrieren können, damit sie nicht bei jeder Anmeldung erneut ihre Daten eingeben müssen. Wir haben viele weitere Funktionen eingebaut und sorgen für viel Bewegung auf der neuen Webseite. Es lohnt sich also vorbeizuschauen“, verspricht Hankofer. Die neue Internetseite mit allen Kursen des neuen Semesters ist seit dem 24. Juli online. Das Programmheft gibt es ab dem 25. August. „Während der Ferien haben alle Interessenten in Ruhe die Möglichkeit, online durch unser Programm zu stöbern und sich schon mal die besten Plätze zu reservieren. Die Zeit vom 3. bis 21. August nutzen viele unserer Kolleginnen und Kollegen für Urlaub. Danach ist unsere Anmeldehotline 05931 9373-0 wieder für alle geschaltet“, so der VHS-Pressesprecher.
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Terminkalender Apothekennotdienst Meppen
August 2015
@
Täglich von 9.00 bis 9.00 Uhr am Folgetag. Um in Notfällen sicher zu gehen, empfiehlt es sich, die angegebene Apotheke telefonisch zu kontaktieren. *Weitere Notdienste in Haren, Lathen, Haselünne oder Twist.
1 Sa Wesuweer Apotheke 2 So Wesuweer Apotheke 3 Mo Alte Sonnen-Apotheke* 4 Di
Ems-Apotheke
5 Mi St. Vinzenz-Apotheke* 6 Do Wall-Apotheke im Kaufland 7 Fr
Centrum-Apotheke
8 Sa St. Vitus-Apotheke (Lingener Str.) 9 So St. Vitus-Apotheke (Lingener Str.) 10 Mo Sophien-Apotheke 11 Di
Alte Sonnen-Apotheke*
12 Mi Ems-Apotheke 13 Do St. Vinzenz-Apotheke* 14 Fr
Wall-Apotheke im Kaufland
15 Sa Centrum-Apotheke 16 So Centrum-Apotheke 17 Mo Bahnhof-Apotheke 18 Di
Sophien-Apotheke
19 Mi Alte Sonnen-Apotheke* 20 Do Ems-Apotheke 21 Fr
St. Vinzenz-Apotheke*
22 Sa Wall-Apotheke im Kaufland 23 So Wall-Apotheke im Kaufland 24 Mo Adler-Apotheke 25 Di
Bahnhof-Apotheke
26 Mi Sophien-Apotheke 27 Do Alte Sonnen-Apotheke* 28 Fr
Ems-Apotheke
29 Sa St. Vinzenz-Apotheke* 30 So St. Vinzenz-Apotheke*
Alle Angaben ohne Gewähr!
31 Mo Apotheke am Schullendamm Adler-Apotheke | Haren, Kirchstr. 9, Tel.: 05932 - 2238 Alte Sonnen-Apotheke | Haselünne, Markt 2, Tel.: 05961 - 294 Alte Stadt-Apotheke | Meppen, Markt 12, Tel.: 05931 - 12500 Antonius-Apotheke | Meppen, Schwefinger Str. 36, Tel.: 05931 - 8371 Apotheke am Rathaus | Haren, Neuer Markt 4, Tel.: 05932 - 6200 Apotheke am Schullendamm | Meppen, Schullendamm 60, Tel.: 05931 - 12622 Apotheke Gievert | Haren, Neuer Markt 11, Tel.: 05932 - 3331 Apotheke in Erika-Altenberge | Haren, Marienstr. 38, Tel.: 05934 - 704140 Bahnhof-Apotheke | Meppen, Bahnhofstr. 27, Tel.: 05931 - 6415 Birkhahn-Apotheke | Twist, Am Kanal 26, Tel.: 05936 - 505 Brunnen-Apotheke | Lathen, Marktstr. 6, Tel. 05933 - 93690 Centrum-Apotheke | Haren, Lange Str. 76, Tel.: 05932 - 9037130 Cosmas-Apotheke | Haren, Papenwiese 11a, Tel.: 05932 - 735955 Emmelner Apotheke | Haren, Bahnhofstr. 26, Tel.: 05932 - 3322 Ems-Apotheke | Meppen, Kleiststr. 3, Tel.: 05931 - 12442 Markt-Apotheke am Rathaus | Meppen, Markt 6, Tel. 05931 - 13600 Markt-Apotheke | Haselünne, Hasestr. 27, Tel.: 05961 - 94210 Maximilian-Apotheke | Haren-Rütenbrock, Rütenbr. Hauptstr. 55, Tel.: 05934 - 1444 Nikolaus-Apotheke | Geeste-Groß Hesepe, Meppener Str. 117, Tel.: 05937 - 2283 Paulus-Apotheke | Meppen, Haselünner Str. 30, Tel.: 05931 - 3230 Sophien-Apotheke | Meppen, Sophien-Platz 25, Tel.: 05931 - 16362 St. Georg-Apotheke | Twist, Georgstr. 10, Tel.: 05936 - 934955 St. Vinzenz-Apotheke | Haselünne, Hammer Str. 14a, Tel.: 05961 - 94110 St. Vitus-Apotheke | Lathen, Bahnhofstr. 9, Tel.: 05933 - 93120 St. Vitus-Apotheke | Meppen, Lingener Str. 7, Tel.: 0 59 31 - 17422 Wall-Apotheke im Kaufland | Meppen, Am neuen Markt 1, Tel.: 05931 - 882323 Wesuweer Apotheke | Haren, Wesuweer Hauptstr. 39, Tel.: 05932 - 4770
Termine im August Di11
So23
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Di25
Spanferkelessen, Plünnhock, 18 Uhr
"Im Weißen Rössl" Freilichtbühne Meppen, 20 Uhr
sa15
"Im Weißen Rössl" Freilichtbühne Meppen, 20 Uhr
So16
Emil und die Detektive Kinderstück, Freilichtbühne Meppen, 16 Uhr
Di18
Emil und die Detektive Kinderstück, Freilichtbühne Meppen, 18 Uhr Spanferkelessen, Plünnhock, 18 Uhr
Fr21
Emil und die Detektive Kinderstück, Freilichtbühne Meppen, 20 Uhr
sa22
"Im Weißen Rössl" Freilichtbühne Meppen, 20 Uhr
"Im Weißen Rössl" Freilichtbühne Meppen, 16 Uhr
Emil und die Detektive Kinderstück, Freilichtbühne Meppen, 20 Uhr Spanferkelessen, Plünnhock, 18 Uhr
Do27
Emil und die Detektive Kinderstück, Freilichtbühne Meppen, 20 Uhr
Fr28
Köstlichkeiten aus dem Dampfgarer, Kochkurs bei der Meppener Kochschule, von Möbel Brand, 15 Uhr Kleinstadtfest-Jam Center Püntkers Patt, 19:30 Uhr "Im Weißen Rössl" Freilichtbühne Meppen, 20 Uhr
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Kleinstadtfest-Jam Center Püntkers Patt, 19:30 Uhr "Im Weißen Rössl" Freilichtbühne Meppen, 20 UhrSo
So30
Emil und die Detektive Kinderstück, Freilichtbühne Meppen, 16 Uhr 46 |
emsblick
– August/September 2015
Die Sonne scheint, die Hase fließt, willkommen im Paddelparadies! Wenn man mit der Klasse eine Kanutour unternimmt
Ausstellungen in Meppen bis 31.12.2015 Fahrtwind – Kulturgeschichte des Fahrrads im Nordwesten. Museumsdorf Cloppenburg. Niedersächsisches Freilichtmuseum ganzjährig Meppen gestern und heute Stadt im Spiegel der Zeit, Stadtmuseum Meppen (Arenbergische Rentei) bis Januar 2016 Spinnrad, Schwert und Federkiel – Von Rittern, Burgfräulein und Bauernsleut´ Mitmachausstellung für neugierige Entdecker ab 5 Jahren, Archäologiemuseum Meppen
„Flusswandern auf der Hase ist ein Erlebnis“, sagt Klaus Oldiges. Der Lehrer der Anne-Frank-Schule hat vor dem Sommerferien mit Schülern der neunten Klasse und Kollegen eine Paddeltour von Lehrte bis nach Meppen unternommen. Für die Schüler war es ein toller Wandertag, nicht nur aufgrund des schönen Wetters und der idyllischen Auenlandschaft. Kurz vor Meppen durften sie eine kleine Wasserschlacht veranstalten. Natürlich in Rettungswesten und nach Absprache mit den Lehrern. Die 24 Kilometer lange Strecke vom Bootsanleger in Lehrte über Bokeloh bis zur Koppelschleuse in Meppen gilt an der Anne-FrankSchule als Klassiker. Bereits seit Jahren gehört dieser Abschnitt der Hase zum Programm des Wandertages, der in der letzten Woche vor den Sommerferien stattfindet. Die Hase fließt durch die herrliche Natur, vom Wasser aus haben die Schüler die Möglichkeit, die Landschaft aus anderer Perspektive zu erleben. Zudem bietet das Flusswandern viel Sport, Spaß und stärkt auch das Wir-Gefühl. Und entlang der Hase findet man viele Pausenmöglichkeiten. Wenn man mit den Schülern eine Kanutour unternimmt, muss man viel beachten. Zum Flusswandern sind nach Worten des Lehrers Klaus Oldiges die großen Boote gut geeignet. Einen MannschaftsKanadier zu paddeln ist nicht schwer. Nach kurzer Zeit haben die Schüler den Bogen raus und es geht flott voran. Den Erfolg ihrer sportlichen Anstrengung sehen die Jugendlichen auch direkt. Denn das Boot „spricht“ buchstäblich mit dem Paddler. Wenn das Boot falsch steuert, wird der Kurs mit einem Paddelschlag korrigiert. Die Technik lernen die Schüler direkt am Start. Mittlerweile gibt es viele Bootsverleih-Firmen, die eine theoretische Paddeleinweisung kostenlos anbieten. Zudem sorgen sie für den Transfer und stellen das Zubehör und Rettungswesten zur Verfügung. Die Kosten variieren nach der Größe der Paddelboote. So muss man zum Beispiel für einen Mannschafts-Kanadier (10 Personen) bis zu 130 Euro für den ganzen Tag bezahlen. Die Kosten der kleineren Paddelboote betragen bis zu 15 Euro pro Person .
VHS-Ausstellung bis zum 4.09.2015 Blickwinkel 23: "Astrid Muckli Fotografie" und Zusatzausstellung"Inklusion" des „Elterntreff Kinder mit Down-Syndrom“ VHS Meppen, Freiherr-vom-Stein-Str. 1, Foyer Die Öffnungszeiten: Mo. - Do. von 8 bis 19 Uhr, Freitag von 8 bis 13 Uhr.
Wöchentlich wiederkehrende Termine im 2. Halbjahr 2015 oder ab 7. September 2015 TPZ-Lingen, in der Hänsch Arena Meppen:
montags
Tanz "Tanzbären" ab 3 Jahren, um 14 Uhr Tanz "Zappelfüße" ab 4 Jahren, um 14.45 Uhr Tanz "Minidancers" ab 5 Jahren, von 15.45 Uhr Tanz "Lollipops" ab 4 Jahren, von 16.45 Uhr
mittwochs
"X-Periment" Blackbox ab 13 Jahren von 17 Uhr
donnerstags
Zirkus "Kunterbund" ab 6 Jahren, um 16 Uhr
freitags
Spielclub "Purzelbaum" ab 4 Jahren, von 16 Uhr In den Schulferien Niedersachsen findet kein Unterricht statt.
Theater "X-Periment" Blacklight ab 18 Jahren von 18.15 Uhr August/September 2015 –
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Apothekennotdienst Meppen
@
September 2015
Täglich von 9.00 bis 9.00 Uhr am Folgetag. Um in Notfällen sicher zu gehen, empfiehlt es sich, die angegebene Apotheke telefonisch zu kontaktieren. *Weitere Notdienste in Haren, Lathen, Haselünne oder Twist.
1 Di
Adler-Apotheke
2 Mi Bahnhof-Apotheke 3 Do Alte Stadt-Apotheke 4 Fr
Alte Sonnen-Apotheke*
5 Sa Ems-Apotheke 6 So Ems-Apotheke 7 Mo Apotheke Gievert 8 Di
Apotheke am Schullendamm
9 Mi Adler-Apotheke 10 Do Bahnhof-Apotheke 11 Fr
Alte Stadt-Apotheke
12 Sa Alte Sonnen-Apotheke* 13 So Alte Sonnen-Apotheke* 14 Mo Antonius-Apotheke 15 Di
Apotheke Gievert
16 Mi Apotheke am Schullendamm 17 Do Adler-Apotheke 18 Fr
Bahnhof-Apotheke
19 Sa Alte Stadt-Apotheke 20 So Alte Stadt-Apotheke 21 Mo Markt-Apotheke* 22 Di
Antonius-Apotheke
23 Mi Apotheke Gievert 24 Do Apotheke am Schullendamm 25 Fr
Adler-Apotheke
26 Sa Bahnhof-Apotheke 27 So Bahnhof-Apotheke 28 Mo Emmelner Apotheke 29 Di
Markt-Apotheke*
Alle Angaben ohne Gewähr!
30 Mi Antonius-Apotheke Adler-Apotheke | Haren, Kirchstr. 9, Tel.: 05932 - 2238 Alte Sonnen-Apotheke | Haselünne, Markt 2, Tel.: 05961 - 294 Alte Stadt-Apotheke | Meppen, Markt 12, Tel.: 05931 - 12500 Antonius-Apotheke | Meppen, Schwefinger Str. 36, Tel.: 05931 - 8371 Apotheke am Rathaus | Haren, Neuer Markt 4, Tel.: 05932 - 6200 Apotheke am Schullendamm | Meppen, Schullendamm 60, Tel.: 05931 - 12622 Apotheke Gievert | Haren, Neuer Markt 11, Tel.: 05932 - 3331 Apotheke in Erika-Altenberge | Haren, Marienstr. 38, Tel.: 05934 - 704140 Bahnhof-Apotheke | Meppen, Bahnhofstr. 27, Tel.: 05931 - 6415 Birkhahn-Apotheke | Twist, Am Kanal 26, Tel.: 05936 - 505 Brunnen-Apotheke | Lathen, Marktstr. 6, Tel. 05933 - 93690 Centrum-Apotheke | Haren, Lange Str. 76, Tel.: 05932 - 9037130 Cosmas-Apotheke | Haren, Papenwiese 11a, Tel.: 05932 - 735955 Emmelner Apotheke | Haren, Bahnhofstr. 26, Tel.: 05932 - 3322 Ems-Apotheke | Meppen, Kleiststr. 3, Tel.: 05931 - 12442 Markt-Apotheke am Rathaus | Meppen, Markt 6, Tel. 05931 - 13600 Markt-Apotheke | Haselünne, Hasestr. 27, Tel.: 05961 - 94210 Maximilian-Apotheke | Haren-Rütenbrock, Rütenbr. Hauptstr. 55, Tel.: 05934 - 1444 Nikolaus-Apotheke | Geeste-Groß Hesepe, Meppener Str. 117, Tel.: 05937 - 2283 Paulus-Apotheke | Meppen, Haselünner Str. 30, Tel.: 05931 - 3230 Sophien-Apotheke | Meppen, Sophien-Platz 25, Tel.: 05931 - 16362 St. Georg-Apotheke | Twist, Georgstr. 10, Tel.: 05936 - 934955 St. Vinzenz-Apotheke | Haselünne, Hammer Str. 14a, Tel.: 05961 - 94110 St. Vitus-Apotheke | Lathen, Bahnhofstr. 9, Tel.: 05933 - 93120 St. Vitus-Apotheke | Meppen, Lingener Str. 7, Tel.: 0 59 31 - 17422 Wall-Apotheke im Kaufland | Meppen, Am neuen Markt 1, Tel.: 05931 - 882323 Wesuweer Apotheke | Haren, Wesuweer Hauptstr. 39, Tel.: 05932 - 4770
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emsblick
– August/September 2015
Terminkalender
Termine im September Fr04
"Im Weißen Rössl" Freilichtbühne Meppen, 20 Uhr
Sa05
"Im Weißen Rössl" Freilichtbühne Meppen, 20 Uhr
So06
"Meppener Sportlerfest" (ohne Nödike)
Fr11
Italienischer Genießerabend, Kochkurs bei der Meppener Kochschule, von Möbel Brand, 15 Uhr Lichterfest an der Koppelschleuse, Gelände rund um die Koppelschleuse, 19 Uhr
Sa12
Tenöre-4-you, Evang.Luth. Gustav-AdolfKirchengemeinde, Gustav-Adolf-Kirche, 19 Uhr "Italien zu Gast" Orgelmusik aus 3 Jahrhunderten an der Hillebrand-Orgel, Propsteikirche St. Vitus, 20 Uhr
So13
So war es früher …, Heimatverein Meppen, An der Radde mit Christian Hüser, Herrenmühle Meppen, 15 Uhr
Fr18
Die Panne, Theater Meppen, 20 Uhr
Sa19
2. Oktoberfest der Meppener Nordgemeinden, Heimatverein Borken e. V., Bolzplatz in Borken, 17 Uhr
So20
Singer Pur, Gymnasialkirche Meppen, 18 Uhr
Do24
Non(n)sens – Musikal der Musikschule Emslands, Theater Meppen, 20 Uhr
Fr25
Non(n)sens – Musikal der Musikschule Emslands, Theater Meppen, 20 Uhr
So27
"Nödiker Herbstmarkt" (nur Nödike) Simone Solga – Im Auftrag der Kanzlerin, Theater Meppen, 19 Uhr
Apothekennotdienst Meppen
Oktober 2015
und Oktober So04
Sinfonie Nr. 9 von Ludwig van Beethoven, Großes Sinfoniekonzert zum 25. Jahrestag "Deutsche Einheit" Propsteikirche St. Vitus, 20 Uhr
So05
@
Täglich von 9.00 bis 9.00 Uhr am Folgetag. Um in Notfällen sicher zu gehen, empfiehlt es sich, die angegebene Apotheke telefonisch zu kontaktieren. *Weitere Notdienste in Haren, Lathen, Haselünne oder Twist.
1 Do Apotheke Gievert
Do08
2 Fr
Apotheke am Schullendamm
3 Sa Adler-Apotheke 4 So Adler-Apotheke
Ziemlich beste Freunde Theater Meppen, 20 Uhr
5 Mo Markt-Apotheke am Rathaus 6 Di
Emmelner Apotheke
7 Mi Markt-Apotheke*
So11
8 Do Antonius-Apotheke 9 Fr
BODECKER & NEANDER – Déjà-vu? Theater Meppen, 19 Uhr
Apotheke Gievert
10 Sa Apotheke am Schullendamm 11 So Apotheke am Schullendamm 12 Mo Cosmas-Apotheke 13 Di
Im Westen nichts Neues, Theater Meppen, 20 Uhr
Markt-Apotheke am Rathaus
14 Mi Emmelner Apotheke 15 Do Markt-Apotheke* 16 Fr
Antonius-Apotheke
17 Sa Apotheke Gievert 18 So Apotheke Gievert 19 Mo Paulus-Apotheke 20 Di
Cosmas-Apotheke
21 Mi Markt-Apotheke am Rathaus 22 Do Emmelner Apotheke
Termine an:
23 Fr
St. Vinzenz-Apotheke*
24 Sa Antonius-Apotheke 25 So Antonius-Apotheke
termine@emsblick.net
26 Mo Apotheke am Rathaus 27 Di
Paulus-Apotheke
28 Mi Cosmas-Apotheke 29 Do Markt-Apotheke am Rathaus 30 Fr
Emmelner Apotheke
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Alle Angaben ohne Gewähr!
31 Sa St. Vinzenz-Apotheke* Adler-Apotheke | Haren, Kirchstr. 9, Tel.: 05932 - 2238 Alte Sonnen-Apotheke | Haselünne, Markt 2, Tel.: 05961 - 294 Alte Stadt-Apotheke | Meppen, Markt 12, Tel.: 05931 - 12500 Antonius-Apotheke | Meppen, Schwefinger Str. 36, Tel.: 05931 - 8371 Apotheke am Rathaus | Haren, Neuer Markt 4, Tel.: 05932 - 6200 Apotheke am Schullendamm | Meppen, Schullendamm 60, Tel.: 05931 - 12622 Apotheke Gievert | Haren, Neuer Markt 11, Tel.: 05932 - 3331 Apotheke in Erika-Altenberge | Haren, Marienstr. 38, Tel.: 05934 - 704140 Bahnhof-Apotheke | Meppen, Bahnhofstr. 27, Tel.: 05931 - 6415 Birkhahn-Apotheke | Twist, Am Kanal 26, Tel.: 05936 - 505 Brunnen-Apotheke | Lathen, Marktstr. 6, Tel. 05933 - 93690 Centrum-Apotheke | Haren, Lange Str. 76, Tel.: 05932 - 9037130 Cosmas-Apotheke | Haren, Papenwiese 11a, Tel.: 05932 - 735955 Emmelner Apotheke | Haren, Bahnhofstr. 26, Tel.: 05932 - 3322 Ems-Apotheke | Meppen, Kleiststr. 3, Tel.: 05931 - 12442 Markt-Apotheke am Rathaus | Meppen, Markt 6, Tel. 05931 - 13600 Markt-Apotheke | Haselünne, Hasestr. 27, Tel.: 05961 - 94210 Maximilian-Apotheke | Haren-Rütenbrock, Rütenbr. Hauptstr. 55, Tel.: 05934 - 1444 Nikolaus-Apotheke | Geeste-Groß Hesepe, Meppener Str. 117, Tel.: 05937 - 2283 Paulus-Apotheke | Meppen, Haselünner Str. 30, Tel.: 05931 - 3230 Sophien-Apotheke | Meppen, Sophien-Platz 25, Tel.: 05931 - 16362 St. Georg-Apotheke | Twist, Georgstr. 10, Tel.: 05936 - 934955 St. Vinzenz-Apotheke | Haselünne, Hammer Str. 14a, Tel.: 05961 - 94110 St. Vitus-Apotheke | Lathen, Bahnhofstr. 9, Tel.: 05933 - 93120 St. Vitus-Apotheke | Meppen, Lingener Str. 7, Tel.: 0 59 31 - 17422 Wall-Apotheke im Kaufland | Meppen, Am neuen Markt 1, Tel.: 05931 - 882323 Wesuweer Apotheke | Haren, Wesuweer Hauptstr. 39, Tel.: 05932 - 4770
August/September 2015 –
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STaDTGESpRäCH
Emsblick-Natur: Der Eisvogel
Text und Fotos: Erhard Nerger
Einer unserer farbenprächtigsten Vögel ist der Eisvogel. Nicht umsonst wird er auch als fliegender Edelstein bezeichnet. Für die Namensgebung gibt es unterschiedliche Deutungen. Möglicherweise war die an blaues Gletschereis erinnernde Farbe des Rückengefieders maßgeblich oder der Name leitet sich von „Eisenvogel“ ab wegen des stahlblauen Rücken- und rostroten Bauchgefieders. Eine andere Interpretation weist auf das altdeutsche Wort „eisan“ hin, das für schillern oder glänzen steht. Er ist etwas größer als ein Sperling, auffallend kurzschwänzig und hat einen geraden, kräftigen Schnabel, an dessen Färbung sich die Geschlechter unterscheiden lassen. Während der Schnabel des Männchens einheitlich schwarz ist, weist der Unterschnabel des Weibchens eine mehr oder weniger ausgedehnte orangerote Färbung auf. Der Eisvogel benötigt täglich etwa 30 g Nahrung, welche größtenteils aus kleinen Fischen besteht, die er als Ansitzjäger von flach über Gewässern hängenden Zweigen aus im Sturzflug aus dem Wasser holt. Selten sieht man ihn auch über dem Wasser rütteln wenn er nach Beute Ausschau hält. Neben Fischen gehören auch Insekten, Kaulquappen oder kleine Frösche zu seinen Beutetieren. Schon Ende März / Anfang April beginnt die Brutsaison. Dann hört man häufiger seinen durchdringenden Kontaktruf, ein helles tjiih“, das er bei seinem pfeilschnellen Flug flach über dem Wasser ertönen lässt. Das Weibchen legt meist 6-7 Eier in an Steilhängen von beiden Partnern selbst gegrabene Höhlen . Beide Elterntiere brüten und versorgen auch die nach 18-21 Tagen schlüpfenden Jungen gemeinsam. Dass ein Eisvogel Jungtiere hat, kann man gut daran erkennen, dass er erbeutete Fische vom Schwanz her fasst und nicht, wie sonst, Kopf voran. So gleitet der Fisch besser in den Schlund der Jungvögel weil die Fischschuppen der Schluckrichtung nicht entgegen stehen. Nach knapp vier Wochen Nestlingszeit fliegen die Jungtiere aus. Sie sind im Federkleid nicht von den Eltern unterschieden. Man kann sie aber an den noch dunklen Füßen gut erkennen. Nur wenige Tage werden sie noch im Revier geduldet. Dann werden sie von den Altvögeln vertrieben. Zwei Bruten im Jahr sind üblich, manchmal auch drei. Dabei kann es zu sogenannten Schachtelbruten kommen, das heißt während die Jungtiere der ersten Brut 50 |
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– August/September 2015
noch im Nest sind und vom Männchen versorgt werden, bebrütet das Weibchen bereits das nächste Gelege in einer anderen Höhle. Auf diese Weise wird eine relativ große Anzahl von Nachkommen aufgezogen, was angesichts der hohen Verlustrate in harten Wintern auch nötig ist. Da der Eisvogel sich hauptsächlich von Fischen ernährt , benötigt er eisfreie Gewässer. Selbst in Wintern in denen die Gewässer nur für einige Tage zugefroren sind, verhungern bis zu 90% des Bestandes. In Deutschland ist der Eisvogel Teilzieher, d.h. nur ein Teil der Population verlässt uns im Winter Richtung Mittelmeerraum. In der Regel sind dies nur die Weibchen und die Jungvögel, während die Männchen Standvögel sind und ihr Revier nur kurzzeitig bei Vereisung der Nahrungsgewässer verlassen. Die Sterblichkeitsrate des Eisvogels ist außergewöhnlich hoch. Durchschnittlich 70 Prozent des Gesamtbestandes sterben innerhalb eines Jahres, und das, obwohl der Eisvogel 15 Jahre alt werden kann. Die Ursachen dafür sind vielfältig. Eine wichtige Rolle spielen, wie schon erwähnt, kalte Winter. Außerdem leidet er wie so viele Tier- und Pflanzenarten unter dem zunehmenden Verlust seines Lebensraumes und Störungen durch menschliche Freizeitaktivitäten. Er benötigt saubere, nicht regulierte Gewässer mit Uferrandabbrüchen, die immer seltener werden. Das Angebot an Brutmöglichkeiten ist heute der begrenzende Faktor für die Populationsentwicklung. Daher hat der NABU unter der Projektleitung der Meppener Diplombiologin Jutta Over in seinem 2012 herausgegebenen Leitfaden für den Eisvogelschutz in Niedersachsen (erhältlich bei der NABU-Regionalgeschäftsstelle, Haselünner Straße 15 in Meppen) Bauanleitungen für Nisthilfen aufgeführt. 1973 und 2009
war der Eisvogel der Vogel des Jahres. Sowohl deutsches als auch europäisches Recht verpflichtet uns, den Eisvogel und auch seinen Lebensraum zu schützen. Das Bundesnaturschutzgesetz besagt in § 10 Absatz 2 Nr. 5 und 11, dass der Eisvogel eine in der Bundesrepublik Deutschland streng geschützte Art ist. Laut Artikel 4 der Europäischen Vogelschutzrichtlinie sind auf die dort aufgeführten Arten, zu denen auch der Eisvogel zählt, besondere Schutzmaßnahmen hinsichtlich ihrer Lebensräume anzuwenden, um ihr Überleben und ihre Vermehrung in ihrem Verbreitungsgebiet sicherzustellen. Und die Europäische Wasserrahmenrichtlinie fordert die Vermeidung einer weiteren Verschlechterung sowie Schutz und Verbesserung des Zustandes der aquatischen Ökosysteme und der direkt von ihnen abhängigen Landökosysteme. Im Emsland ist der Eisvogel noch an mehreren Stellen vertreten. Insbesondere an der Hase, wo seine hohen Ansprüche an Wasserqualität und Umfeld erfüllt werden. Sorge bereitet aber hier der ausufernde Bootsverkehr und illegales Zelten. Auch an Emsaltarmen, privaten Fischteichen und selbst kleinen Gartenteichen kann man ihn beobachten. So beobachte und fotografiere ich an meinem nur etwa 50 Quadratmeter großen Gartenteich seit Monaten sowohl einen männlichen als auch einen weiblichen Eisvogel.
Auszeichnung mit St. Borromäus-Orden Besuch aus Niepolomice bei der Kolpingfamilie St. Maria zum Frieden
Die Kolpingfamilie St. Maria zum Frieden hatte vom 16. bis zum 23. Juni Besuch. Ihre Gäste waren Stanislaw Mika, Pfarrer der Kirchengemeinde „Unseren lieben Frauen und der 10000 Märtyrer“, und sechs weitere Mitglieder der Kolpingfamilie Niepolomice bei Krakau, mit denen die Meppener seit 20 Jahren befreundet sind. Für ihre Gäste hat die Kolpingfamilie St. Maria zum Frieden ein vielfätiges Programm vorbereitet. Es begann mit einem gemeinsamen Gottesdienst in der Schönstattkapelle. Danach lud der Vorsitzende Bernd Deters zur Besichtigung der Berufsbildenden Schulen ein. Dort wurden die Gäste vom Oberstudiendirektor Franz Egbers und seinem Stellvertreter Richard Rademaker begrüßt. Im Gespräch schilderte Egbers die Entwicklung der Schule am Nagelshof und ihre Stellung zwischen der allgemein bildenden Schulen und der Berufswelt. Pfarrer Mika bedankte sich für informative Führung und zeichnete die Schulleitung im Namen seiner Kirchengemeinde mit dem St. Borromäus-Orden aus. Es handelt sich um eine von der Künstlerin Elzbieta Grabos entworfene Medaille, auf der Karl Borromäus und die Kirche in Niepolomice abgebildet sind. Als Vorlage diente die Ikone des Karl Boromäus, die sich in der Kirche befindet. Jan Branicki, der Feld- und Großhetman der Polnischen Krone, brachte sie im 17. Jahrhundert aus Bologne nach Niepolomice.
Pfarrer Mika sagte, dass Karl Borromäus als Schutzpatron der Büchereien, der Seelsorger, Katecheten und Seminaristen gilt. Auch Meppens Bürgermeister Helmut Knurbein erhielt den St. Borromäus-Orden. Der Verwaltungschef empfing die Gäste der Esterfelder Kolpingfamilie im historischen Rathaus mit einer schön gedeckten Kaffeetafel. Als Dolmetscherin fungierte Bozena Kayzer, die in Meppen lebt und sich in der Kolpingfamilie St. Maria zum Frieden engagiert. Sie übersetzte auch einen Brief mit Grußworten aus Niepolomice, die der dortige Bürgermeister Roman Ptak an die Stadt Meppen richtete. In einem lockeren Gespräch informierte die polnische Kolpingfamilie über ihre Arbeit in zwei städtischen Schulen, in denen sie Kantinen betreibt, und 350 Kinder mit warmen Mahlzeiten versorgt. Eine dritte Mensa soll folgen. Nach dem Empfang im Rathaus nahmen die Gäste an einer Stadtführung mit Ingrid von Trechten teil und lernten die Stadt kennen. Den Abend verbrachten sie in ihren Gastfamilien. Am nächsten Tag gab es eine große Überraschung. Während der gemeinsamen Sonntagsmesse in der Kirche St. Maria zum Frieden schenkte der Vorsitzende Bernd Deters der polnischen Kolpingvorsitzenden Alicja Grandys ein Kolpingbanner. Die Freude war groß, denn die Kolpingfamilie in Niepolomice hatte sich noch kein Banner angeschafft. Die
Segnung nahm Pater Benny Matthew Chirayilparambil vor. Bernd Deters wünschte, dass das Banner viel gebraucht und bewegt wird. Die Chancengleichheit und Gerechtigkeit von benachteiligten Jugendlichen stand im Mittelpunkt des Besuches der polnischen Kolpingfamilie in der Johannesburg in Surwold. Auf dem Weg zurück nach Meppen verbrachten die Gäste einen Nachmittag in Hüven. Der Aufenthalt in der Kirchengemeinde St. Maria zum Frieden ging mit einer Messe in der Schönstattkapelle und einem anschließenden Abendessen im Kolping-Biogarten zu Ende. Pfarrer Mika bedankte sich für die Gastfreundschaft und lud die Meppener nach Niepolomice ein. Die Stadt Niepolomice zählt 10000 Einwohner. Sie liegt am Ufer des Flusses Weichsel, 25 Kilometer östlich von Krakau. Die Stadt besitzt als Jagdschloss erbautes Königschloss, dessen ursprünglicher Bau im 14. Jahrhundert errichtet wurde. Die Pfarrkirche mit der Renaissancekapelle der Branicki-Familie von Santi Gucci und toskanischer Wandmalerei in der Sakristei ist aus dem Jahre 1349. Aktuell bereitet sich die Pfarrgemeinde auf den Weltjugendtag, der vom 20. bis 31. Juli 2016 in Krakau stattfindet.
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