emsblick
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heft 24 Januar/Februar 2015
Das Stadtmagazin für Haren und Umgebung
Mit großem
TerminKalender
Grenzland PRUNKSITZUNG mit Gitta Connemann in der Bütt ST. ELISABETH Tag der offenen Tür in „Lönneberga“ SELBST GEMACHT Der Trend zum Stricken und zum Häkeln
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Freiheit und Demokratie Bislang, liebe Leser, hat sich der Emsblick weitgehend aus der Politik herausgehalten. Hier machen wir jetzt eine Ausnahme: Der Anschlag in Paris, den irregeleitete Extremisten durchführten, ist ein Anschlag gegen die Freiheit. Gegen die Freiheit der Bürger und gegen die der freien Presse. So gesehen sind wir alle betroffen. Feige und perfide, schockierend und zugleich aufrüttelnd, das sind nur vier von vielen Adjektiven, die einem zum Terroranschlag in Paris einfallen. Ja, es war ein Anschlag auf die westlichen Werte, auf die Freiheit der Presse, auf die Freiheit der Menschen in freien Gesellschaften, auf demokratische Werte. Freiheit und Demokratie! Für diese Werte haben Generationen gekämpft, viel Blut vergossen. Freiheit ist also kein Geschenk. Um so mehr gilt es, sie zu verteidigen. Auch Demokratie ist nicht selbstverständlich, sie zu erhalten also eine ständige Aufgabe. Freiheit und Demokratie setzen Toleranz und Offenheit, Mündigkeit und Respekt voraus. Und einen stets aufmerksamen Geist. Wenn aber aus Mündigkeit Müdigkeit wird, wenn Toleranz zur Einbahnstraße erklärt wird, stimmt etwas nicht. „Der Preis der Freiheit ist stetige Wachsamkeit“, soll Thomas Jefferson, hauptsächlicher Verfasser der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung, einst gesagt haben. Diese Wachsamkeit beginnt in den eigenen Gedanken. Freiheit umfasst aber auch den Spruch von George Orwell, der mit dem Roman „1984“ einen totalitär überwachten Staat beschrieb: „Freiheit ist das Recht, anderen zu sagen was sie nicht hören wollen“. Das können und müssen wir tagtäglich üben. Gerade in einer Zeit, wo zwischen NSA-Überwachung und den Anschlägen von Paris, zwischen der Verfolgung Andersdenkender in arabischen Staaten und der Asylpolitik der EU über vieles zu reden ist. Ob TTIP oder EU-Bankenkrise, ob Stromleitungen oder Pläne für eine Ungehungsstraße: Offenheit ist angesagt. Denk- und Sprechverbote oder medienmäßig verordneter Mainstream sind Sargnägel für freie Demokratie. Das gilt im Kleinen wie im Großen. Unabhängig von den aktuellen Geschehnissen wünschen wir Ihnen bei der Lektüre des neuen Emsblick wie immer viel Spaß. Und natürlich ein gutes und gesundes Neues Jahr.
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Voltaire (1694 - 1778), Schriftsteller und Philosoph im Zeitalter der Aufklärung,
Verlag: Emsblick - Stadtmagazin für Haren und Umgebung erscheint bei: Emsblick Medien UG (haftungsbeschränkt) / Neuer Markt 3 / 49733 Haren (Ems) Telefon: 05932-5004575 / Telefax: 05932-5004577 / info@emsblick.net Verantw. Redakteur: Hermann Garrelmann (V.i.S.d.P), Mail: hg@emsblick.net Layout: mediabase Werbeagentur UG (haftungsbeschränkt) & Co. KG Fotos: Hermann Garrelmann, Anna Solbach, Ute Staggenborg, Uwe Sasse, Franz Schepers, Andreas B. Steffens, Heimatverein Haren, fotolia.com. Druck: printoo GmbH, 26789 Leer Erscheinungsweise: 2-monatlich. Auslageverteilung an ausgewählte Geschäfte und Gastronomie im Erscheinungsgebiet. Für die Richtigkeit der Termine und Anzeigentexte kann der Verlag keine Gewähr übernehmen. Alle Berichte und Beiträge sind nach bestem Wissen und Gewissen der jeweiligen Autoren zusammengestellt. Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Für eingesandte Unterlagen jeglicher Art übernimmt der Verlag keine Haftung. Satiren und Kolumnen verstehen sich als Satire im Sinne des Presserechts. Nachdruck des gesamten Inhaltes, auch auszugsweise, sowie der vom Verlag gestalteten Anzeigen nur mit schriftlicher Freigabe des Verlages. Alle Rechte liegen beim Verlag.
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Samstag
geschlossen 10:00 - 12:00 Uhr 14:00 - 17:00 Uhr 10:00 - 12:00 Uhr
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Inhalt Stadtgespräch
Mit Gitta Connemann in der Bütt.........8 Sportanglerverein Haren (Ems) ausgezeichnet................10 Stadt Haren sucht Zeitzeugen...........10 Allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters im Amt bestätigt.....11 Treffen nach 70 Jahren........................16 „Alles funktioniert wunderbar“..........19
Kultur
„Wissenschaft trifft Kunst“................18 Stürmischer Auftakt ...........................39 Golden Oldies bei der 2. Harener Revivalnight.......................47
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Leben
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Nikolausumzug.......................................6 Selbst gemacht: Beanies und Boshis.............................12 20 Bornes in Andrésy .........................22 „Hoher Besuch“ im Ambulanzzentrum...............................23 Abgemustert: Bernd Gerdelmann geht im Museum von Bord.................38 Kann, mutt, löppt.................................38 Harenerlesen........................................36 Ein märchenhaftes Ergebnis: 4.500 Euro für den Krebsfonds..........43 Danke und good bye! Letzter Auftritt der Kirchenband „The Luckies“................ 48
Wirtschaft
Zwei Jahrestage bei Mäsker Elektrotechnik........................30 Emsländische Volksbank in Wesuwe in guter Spur.........................31 Neueröffnung Bettenabteilung..........34 Röchling Jubiliare .................................35 Neueröffnung von „Villa Knopf“ in der Langen Straße 17......................40 Existenzgründertag des Netzwerks EX-EL .........................41
Vereinsleben
Ehrenamtspreis des DFB für Evelyn Pricker und Wilfried Schlimbach. 14 Altenberger Doppelkopfabend...........14 Schwimmverein Haren erfolgreich in Haselünne.....................15 „Sei gegrüßt, lieber Nikolaus“!...........15
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Nachhilfe als Mittel gegen schlechte Noten? ............................... 20 Mit LOS gehts los! ........................................ 24 Tiefe Abgründe einer scheinbar heilen Welt beachtlich inszeniert ................ 26 Röchling stellt den „Deutschen Meister“ ................................... 27 Tag der offenen Tür in „Lönneberga“ .......... 32 Prüfungsbeste Friseurin kommt aus Haren ......................................... 48
Was uns dabei von anderen unterscheidet? Das ist die Party selber, mit Handgemachter Musik und kein DJ. Richtiger ROCK N `ROLL.
Dinner
Jan
för
Premiere: Fr. 06. März 2015
Nach zehn Jahren spielen wir noch einmal das allererste Stück jeden Freitag und Samstag im März 2015. Die Termine: Sa. 07., Fr. 13 und Sa. 14., Fr. 20 und Sa. 21., Fr. 27. und das Finale am Sa. 28. März 2015
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Einlass ab 18:00 Uhr. Im Festpreis ist das Bufett und die offenen Getränke enthalten.
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Die Karten dazu gibt es nur im Vorverkauf. Aktuell werden nur Vorreservierungen entgegen genommen.
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nikolausumzug Der Umzug ist beendet. Organisatoren wie Akteure freuen sich, dass alle unbeschadet zum gemütlichen Ausklang des Tages zusammen gefunden haben, das alles gut verlaufen ist. In Landegge, Neppenkamp und Altharen wurden insgesamt 460 Tüten verteilt und in Haren sind in diesem Jahr 600 Tüten an die Kinder in der Kirche verteilt worden.
Um eine derartige Leistung abzuliefern, sind viele Mitwirkende nötig. Die Kolpingkapelle Haren sorgt für den musikalischen Rahmen, die Freiwilligen Feuerwehr Haren gibt tatkräftige Unterstützung und Sicherung, die beiden Treckerfahrer Martin Gebben und Stefan Honnigfort chauffieren den Nikolaus mit Gefolge sowie die Kolpingkapelle. Peter Fischer und die Familie Hiebing stellt den Musikwagens und den Trecker zur Verfügung. Mit dabei auch die Harener Polizei, die die Sicherung seit vielen Jahren übernimmt, nicht auf Anordnung, sondern weil sie es gerne machen. Unverzichtbar auch die Engelchen, die seit eh und je dazu gehören, und die Helfer insbesondere der Kolpingfamilie, die den Wagen immer wieder toll schmücken. Für den Umzug in 2014 wurde der Nikolauswagen von drei Kolpingern „auf Vordermann gebracht“ und mit einem Regendach versehen: Von Jens Meyering, Jürgen Wemhoff und Jan Pranger. Unterstützt wurde der Umbau des Wagens von Hermann Müter, dem Baugeschäft Wösten und der Firma Germing. Nicht zu vergessen sind sicher auch die Helfer, die die Tüten gepackt haben. Ein Blick in die Annalen zeigt, dass erstmals im Jahre 1935 in Haren ein Nikolausumzug stattfand. In 2015 kann man also auf 80 Jahre Nikolausumzug zurückblicken. In der Schulchronik der Martinischule aus dem Jahre 1936 wird darauf wie folgt hingewiesen: „Wie schon im vorigen Jahre, wurde auch in diesem Jahre ein Nikolausumzug veranstaltet. Die Sammlung dafür erbrachte in Haren 340 RM, Altharen gab 10 RM. Die NS-Frauenschaft machte 625 Tüten fertig mit Gebäck und Süßigkeiten. Der Andrang der Kinder aus Haren und dem weiteren Umkreise war aber so stark, dass leider ein Teil davon nicht beschenkt werden konnte. Zur Beschenkung vorgesehen waren nur Kinder der Grundschule und der Spielschule. Diese holten Sankt Nikolaus von der Emsbrücke ab und führten ihn zum Schulplatz. Er saß auf einem Galawagen mit zwei Engeln und dem Knecht Ruprecht. Auf dem Schulplatz sprach er zu den Kindern und verteilte dann im Schulflur seine Gaben. Die
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Kinder gingen an ihm vorbei; sie kamen durch die Seitentür herein und gingen durch die Vordertür aus der Schule hinaus.“ Die Organisation des Nikolausumzuges lag seinerzeit in den Händen des KKV (KatholischerKaufmännischerVerein). Neben dem KKV-Vorsitzenden Wilhelm Tensing waren insbesondere Heinrich Gerdes - genannt Schuster - (Einkleiden und Maske) sowie Hans Kessener (Wagenaufbau und Abrechnung) aktiv. Zeitweise war auch der Heimatverein Haren für die Durchführung zuständig. Im Jahre 1937 kam der Nikolaus bereits mit einem Boot über den Haren-Rütenbrock-Kanal gefahren und stieg an der sogenannten „Holterhausbrücke“ aus. Von hier wurde er dann von den Kindern abgeholt und zur Martinischule begleitet. Während des 2. Weltkrieges sowie in der Evakuierungszeit konnte der Nikolausumzug in Haren nicht durchgeführt werden. 1948 zog der Nikolaus dann aber wieder durch den Ort. Zunächst fuhr er mit einer Kutsche. Anfang der 60er Jahre wurde der Nikolaus in einem Boot, das auf einem Anhängerfahrzeug befestigt war, gefahren. Wurde dieses Fahrzeug zunächst noch von zwei Pferden gezogen, spannte man alsbald einen Traktor des Bauern Gebben davor. Eingebunden in den Nikolausumzug waren nun auch Landegge, Neppenkamp und die Altharener Schule. Zum Abschluss seiner Reise besuchte der Nikolaus dann auch noch (bis 1972) das Harener Krankenhaus. Die Nikolaus- und Knecht Ruprechtdarsteller aus der Vorkriegszeit sind nicht mehr bekannt. Nach dem 2. Weltkrieg waren es: Zeitraum
Nikolaus
Knecht Ruprecht
1948 - 1953
Heinrich Damhues
Gerhard Wessels
1954 - 1969
Otto Müller
Gerhard Wessels
1970 - 1973
Rudolf Schüer
Willy Fehren
1974 -1981
Willy Fehren
Bernd Weitzel
seit 1982
Willi Kathmann
Karl Nietmann (1976 - 1996) Gerd Esders (1997 bis heute)
Wie bereits erwähnt, übernahm die Kolpingsfamilie Haren im Jahre 1995 die Organisation. Viele freiwillige Helfer unterstützen diesen Umzug. Die Harener Kolpingkapelle war von Anfang an dabei, die Harener Feuerwehr sorgte in Zusammenhang mit der örtlichen Polizei stets für die Absicherung des Umzuges. Viele weitere Helfer - sei es das Schmücken des Wagens, das Sammeln von Spenden, das Einpacken und das Verteilen der Tüten – gehen hierbei der Kolpingsfamilie zur Hand. Vom Hörensagen und als Ergebnis vieler Recherchen und Nachfragen kann man davon ausgehen, dass die Freiwillige Feuerwehr Haren seit 1948 dabei gewesen ist, wenn der Nikolausumzug stattfand. Das sind nunmehr mehr als 65 Jahre. Dafür gab es einen dicken Dank in Form einer Urkunde.
Gespür für Grün!
Dinner för Jan Kann es eigentlich zweimal eine Premiere geben? Eigentlich nicht, denn das erste Mal kann es kein zweites Mal geben. Im Hotel Hagen wird aber nun das Gegenteil beweisen. Dort kommt das „Dinner för Jan“ zu einem zweiten Durchlauf auf die Bühne, 10 Jahre nach der ersten Premiere. „Vor gut 10 Jahren fanden wir zur Theatergruppe Lampenfieber und diese zu uns. Daraus entstand eine fruchtbare und vielfach auch verrückte Zusammenarbeit und Freundschaft“ schreibt Dieter Hagen zur bevorstehenden Aufführungsreihe des Stückes.. Das erklärte Ziel sei immer gewesen, soviel Spaß auf die Bühne zu bringen, wie es maximal möglich ist. Dieses Ziel gelte noch immer. Nach zehn Jahren kommt nun noch einmal das allererste Stück jeden Freitag und Samstag im März 2015 zur Aufführung. Eingebettet in ein VierGänge Menü erleben die Gäste ‚live, in HD, interaktiv und in Farbe’ die Geschichte vom und um den Hoferben Jan. Jan, ein emsländischer Jungbauer, ist ledig und mit seinem Leben zufrieden. Er lebt mit seiner Mutter, seinem Opa, dem Knecht Hinnerk und der Magd Laide auf einem Bauernhof. Seine Mutter hätte ihren Jan aber viel lieber unter der Haube. Sie lädt drei verschiedene Damen zu einem Abendessen ein, damit Jan sich in eine der drei verliebt. Natürlich nimmt der Abend einen ganz anderen Verlauf wie geplant und somit ist Chaos und ein Angriff auf die Lachmuskeln vorprogrammiert. Den Rest muss man sich einfach anschauen und genießen. Die sekundäre Premiere von „Dinner för Jan“ gibt es am 6. März 2015, danach jeden freitag und Samstag im März. Karten gibt es nur im Vorverkauf unter der Rufnummer 05932/72990. Die Veranstaltung ist für Gäste unter 18 Jahre nicht geeignet. Einlass ist jeweils von 19:00 - 19:30 Uhr.
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Mit gitta connemann in der bütt Die Grenzland-Karnevalisten in Rütenbrock haben lange geplant. Nun sind sie auf die aktuelle Session bestens vorbereitet, das Programm für die „ tollen Tage“ steht. Die Wagenbauer sind schon eifrig am Werk, die Verantwortlichen aus dem Vorstand des GCV-Rütenbrock feilen an den letzten Feinheiten. Ein Höhepunkt der diesjährigen Saison, neben dem großen Umzug, ist die Prunksitzung am 14. Februar, am Valentinstag, in der Reithalle Altenberge. Für das abwechslungsreiche Programm wurden bereits feste Buchungen abgeschlossen. Natürlich laufen die Tanzmariechen wieder ein, Elferrat und Liveband gehören zum Standard. Erstmals in Rütenbrock „in der Bütt“ ist Gitta Connemann, die Bundestagsabgeordnete. Sie will unter Beweis stellen, dass Politik keine bierernste Angelegenheit ist und Politiker vielleicht auch über sich selbst lachen können. Man darf gespannt sein.
Ebenso können sich die Gäste auf die Auftritte der ATA-Girls (Geschwister Dust), auf den Klempner, auf Berry & Co., auf die Teenys sowie erneut auf die Knitterwichters freuen. Gerade Letztere haben in den vergangenen Jahren für mächtig Spaß gesorgt. Auch wenn das Programm noch nicht komplett steht, am Sonntag dem 15. Februar der Kinderkarneval im Kalender, ebenfalls in der Reithalle in Altenberge. Das Kinderprinzenpaar und der Kinderelferrat haben diesen Termin schon fest im Auge.
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– Januar/Februar 2015
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Ins Finale geht es am 16. Februar mit dem großen Umzug. Dieser startet ab 10 Uhr beim Vereinslokal Kocks-Geers, zieht durch die Straßen der Gemeinde und läuft in der Mittagszeit bei der Reithalle Altenberge ein. Dort steigt dann, wie in den Vorjahren die große Rosenmontagsparty. Aktuelle Informationen gibt es auch auf der Homepage www.gcv-ruetenbrock.de. Auch wer sich noch mit einem Umzugwagen oder als Fußgruppe melden möchte, findet dort die nötigen Kontaktdaten. Die „Tollen Tage“ können kommen!
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Stadtgespräch
Sportanglerverein Haren (Ems) ausgezeichnet
Stadt Haren sucht Zeitzeugen
Jugendgruppe des SAV erhält für ökologisches Engagement Klimaschutzpreis 2014
Wer erinnert sich an „Maczkow“ und die Polenzeit?
Insgesamt acht Harener Vereine und Schulen erhielten diesjährig eine Auszeichnung für Projekte zum aktiven Klimaschutz.
Zum zehnten Mal vergab die Stadt Haren (Ems) gemeinsam mit der RWE Deutschland AG den Harener Klimaschutzpreis für Projekte rund um den Klima- und Naturschutz. In seiner Ansprache dankte Bürgermeister Markus Honnigfort dem Kommunalbetreuer Hermann-Josef Jansen von der RWE Deutschland AG für die jährliche Auslobung des Preises: „In den vergangenen zehn Jahren konnten 25.000 Euro für kommunale Klimaprojekte zum Einsatz kommen und einen wichtigen Beitrag für den Naturschutz leisten.“ Der erste Platz ging an die Jugendgruppe des Sportanglervereins Haren (Ems). Im Rahmen des bereits 2001 initiierten SAV-Projektes „Leben und leben lassen“ hatten die Jugendlichen diesjährig gemeinsam mit Jugendwart Helmut Pientka u.a. ein Storchennest gebaut und Kopfweiden gepflanzt. Preiswürdig fand die Bewertungskommission dabei das Gesamtkonzept des Projektes, das in Hinblick auf Planung, Dokumentation und Pflege überzeuge. In seiner Laudatio lobte Bürgermeister Markus Honnigfort ferner
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die Nachhaltigkeit der Maßnahme, die einen hohen pädagogischen aber auch naturschutzfachlichen Wert aufweise. Seit Jahren zeige der SAV Haren (Ems) in seiner Jugendarbeit ein starkes ökologisches Engagement und vermittle den Kindern die Wichtigkeit des Naturschutzes. Bereits zum dritten Mal zählt der SAV damit zu den Preisträgern für Klimaschutz im Stadtgebiet. Den zweiten Platz teilen sich der Förderverein Imme Bourtanger Moor e.V. und die Ansgari-Grundschule Haren, jeweils für die Installation bzw. Anlage von Nistkästen und -plätzen für Vögel, Fledermäuse, Igel und Insekten sowie die Dokumentation über deren Belegung. Neben der Erhaltung von wichtigem Lebensraum und Artenvielfalt sei der Lerneffekt u.a. durch das Erkennen der heimischen Vogelwelt anhand von Gefieder und Gesang ein weiterer wichtiger Nutzen der Projekte, so das Votum der Jury. Gleich fünf Bewerbungen belegten diesjährig den dritten Platz, darunter die Maximilianschule Rütenbrock, die Michael-Grundschule in Tinnen und die Grundschule Georgschule. Ebenfalls ausgezeichnet wurden der Sportverein DJK Fehndorf und der Kindergarten St. Gerhard Majella. „Das breite Spektrum der diesjährigen Projekte zeigt, dass Umweltschutz auf vielfältige Art und Weise möglich ist“, fasst Honnigfort zusammen. Besonders freue ihn zu sehen, dass auch schon die jüngsten Preisträger für Themen wie Natur- und Landschaftsschutz sensibilisiert würden und mit Spaß und Begeisterung dabei seien. Im kommenden Jahr werde die RWE Deutschland AG den Klimaschutzpreis erneut ausloben, versprach RWE-Kommunalleiter Hermann-Josef Jansen zum Ende der Veranstaltung. Der Klimaschutzpreis ist mit insgesamt 2.500 Euro dotiert. Eine siebenköpfige Kommission bestehend aus Vertretern der Stadt Haren (Ems), des NABU Emsland Mitte und des Fachbereichs Umwelt des Landkreises Emsland sichtet und bewertet alljährlich die eingereichten Bewerbungen.
Es ist fast genau 70 Jahre her, als die Bewohner Harens ihre Häuser räumen mussten. Auf Befehl der Briten lebten in den folgenden drei Jahren Polen in der Schifferstadt. Darunter waren Soldaten, aber auch ehemalige Kriegsgefangene und Flüchtlinge. Sie alle waren nach dem 2. Weltkrieg in Haren „gestrandet“. Für die Harener selbst begann eine schwere Zeit mit vielen Entbehrungen: Vertrieben im eigenen Land, die Zukunft ungewiss, einige Familien waren plötzlich getrennt… Erst 1948 konnten die Menschen wieder zurück in ihre Häuser. „Maczkow“ hieß wieder Haren. Es ist wohl verständlich, dass viele Bewohner nur ungern über diese Zeit sprechen wollten oder konnten. Dennoch gehören diese Nachkriegsjahre, die so einzigartig sind, zur Heimatgeschichte Harens. Sie haben sogar über die Region hinaus eine große Bedeutung. Deshalb ist es der Stadt sehr wichtig, dass diese Zeit nicht in Vergessenheit gerät. Es ist jetzt – 70 Jahre später - die letzte Chance, mit Zeitzeugen zu reden, die Erinnerungen aufzuschreiben und für jetzige und nachfolgende Generationen zu dokumentieren. Die Stadt Haren plant deshalb in Kooperation mit dem Heimatverein ein Dokumentationszentrum „Maczkow“ zu errichten. Begleitet wird dieses ehrgeizige wie notwendige Projekt vom NDR- Filmemacher Joop Wösten. Ende April wird eine 45-minütige Dokumentation im Fernsehen ausgestrahlt.
Jeder, der sich an diese Zeit in Haren erinnern kann - vielleicht auch Fotos oder andere Dokumente besitzt - ist aufgerufen, sich bei der Stadt Haren zu melden. Kontakt: Stadt Haren (Ems), Neuer Markt 1, 49733 Haren (Ems), Frau Hoffmann, Zimmer 111, Telefon: 05932-8216, E-Mail: hoffmann@haren.de
allgemeiner Vertreter des bürgermeisters im amt bestätigt
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Dieter Sturm bleibt allgemeiner Vertreter des Harener Bürgermeisters Markus Honnigfort. Die Mitglieder des Stadtrates haben ihn in der letzten Ratssitzung des Jahres 2014 einstimmig für weitere acht Jahre in seinem Amt bestätigt.
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Auf die öffentliche Ausschreibung wurde verzichtet. Vor der öffentlichen Abstimmung im Ratssaal haben sich die Vorsitzenden der CDU- und SPD-Fraktion, Holger Cosse und Heinz Pinkernell, gleichermaßen für eine Verlängerung der Amtszeit des bisherigen Stelleninhabers ausgesprochen. Sie bedankten sich bei Sturms für sein bisheriges engagiertes Wirken in der Stadt Haren. „Es war sehr gute Arbeit, die er geleistet hat“, sagte Holger Cosse. Der 41-jährige Jurist kommt gebürtig aus Haselünne. In der Stadtverwaltung der Schifferstadt ist er seit Mai 2007 tätig. Vorher arbeitete er als Pressesprecher des Landkreises Emsland. Als allgemeiner Vertreter des Harener Bürgermeisters ist Sturm mit allen laufenden Angelegenheiten vertraut. In seiner Verantwortung liegen die Bereiche Ordnung und Bürgerservice, Bildung, Kultur und Soziales sowie der Fachbereich Personal und das EDV-Wesen. Der Aufbau eines Krisenstabes, die Entwicklung in den Kindertagesstätten sowie ein betriebliches Gesundheitsmanagement in der Verwaltung tragen seine Handschrift. Unser Foto zeigt Dieter Sturm (rechts) zusammen mit den ersten Gratulanten Bürgermeister Markus Honnigfort (links) und Norbert Schumacher.
UnsereÖffnungszeiten Freitags und Samstags ab 17 Uhr, Sonn- und Feiertags ab 11.30 Uhr durchgehend warme Küche. Ab 10 Personen nach telefonischer Vereinbarung.
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„Ein schlechter Krimi, und die Mütze ist fertig!“ So einfach und schnell, weiß Hanny Schumacher aus Haren, lässt sich ein tolles Geschenk erstellen, oder etwas Wärmendes für sich selbst. „Einfach gestrickt“, könnte man sagen, denn der Trend zum Stricken und zum Häkeln ist ungebrochen.
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Schumacher erfährt das beinahe täglich, in ihrem Geschäft an der Langen Straße, wo es alles gibt, was man zum Handarbeiten, zum Stricken un Häkeln gebraucht. Das bezieht sie nicht nur auf die Zutaten wie Garne und Nadeln, sondern auch auf die nötigen Kenntnisse. Jeden Dienstag zwischen 18 und 19 Uhr kann jeder kommen, dann zeige ich gern, wie einfach das von der Hand geht. Zwischen Feierabend und Abendbrot stricken lernen? „kein Problem, meint Hanny Schumacher und demonstriert ‚auf die Schnelle’, wie man gar mit einer Häkelnadel stricken kann. Einfach eine Nadel mit einer Öse am anderen Ende nehmen, einen Wollfaden durchzieht, auf den das fertige Strickgut aufgezogen wird, und ‚ran an die Maschen’. Knooking nenne man das, erfahren wir. Voll im Trend ist es, mit dickem Garn zu arbeiten, und einer starken Stricknadel, so ab Größe 10 aufwärts. Das gibt schnelle Ergebnisse, weiß die Profifrau für Handarbeiten. Beanies, Boshis,
Schals und Mützen lassen sich tatsächlich, ein wenig Geschick vorausgesetzt, in kurzer Zeit erstellen. Pflicht für Mützen ist ein Bommel, den man aber auch gern selbst machen kann. Eine entsprechende Hilfskonstruktion gibt es ebenfalls bei Schumacher. Farblich ist eine ungeheure Vielfalt möglich. Zwar soll das Produkt auf die Kleidung abgestimmt sein, aber vom regenbogenfarbigen Garn bis hin zu kräftigen Farbtönen ist das Spektrum groß. Dabei sei die neue Welle nach dem Motto Strick ist schick“ nicht allein eine Domäne von Frauen. „Auch Männer können das“, weiß Schumacher, die die Altersgruppe der Interessenten weit greift: „Von 10 bis 90“! Ob Strick- oder Häkelchic gilt aber: die Mode hat sich geändert. Da freut man sich doch schon richtig auf den nächsten schlechten Krimi...
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Vereinsleben
Ehrenamtspreis des DFB für Evelyn Pricker und Wilfried Schlimbach Deutschlandweit sind die Zahlen für die ehrenamtlichen Tätigkeiten rückläufig. Im Emsland ist diese Entwicklung glücklicherweise noch nicht so zu spüren. Umso wichtiger daher, dass die ehrenamtlichen Tätigkeiten anerkannt werden. Im November hat der NFV Kreis Emsland den Ehrenamtspreis des Deutschen Fußball Bundes (DFB) an 13 Ehrenamtliche aus dem Emsland verliehen. Darunter auch zwei Harener: Evelyn Pricker vom DJK Tinnen und Wilfried Schlimbach vom SV Erika-Altenberge.
Im Haus des Sports in Sögel fanden sich im November rund 60 geladene Gäste zur Preisverleihung zusammen. Darunter auch der Landrat des Landkreises Emsland, Reinhard Winter, sowie der Vorsitzende des NFV Kreis Emsland, Hubert Börger und Dieter Ohls, der neue Vorsitzende des NFV-Bezirkes WeserEms. Sie alle hoben in ihren Reden die besondere Bedeutung des Ehrenamts hervor und machten klar: Ohne das Ehrenamt geht es nicht. So waren die Stars des Abends mal nicht die hohen Männer des Emslandes, sondern die 13 ehrenamtlichen Preisträger. Hermann Wilkens, Ehrenamtsbeauftragter des NFV Kreis Emsland und Landesehrenamtsbeauftragter, hielt auf jeden der 13 Preisträger eine Laudatio und legte ihre außenordentlichen ehrenamtlichen Dienste dar. Aus den Händen von Reinhard Winter, Hubert Börger und Hermann Wilkens erhielten die 12 Ehrenamtsträger eine Uhr des DFB mit persönlicher Gravur sowie eine Urkunde. Die Preisträger sind Claudia Ducki Höckner (ASV Altenlingen), Josef Gebbeken (SV Bawinkel), Johannes Middendorf (SV Dalum), Wilfried Schlimbach (SV Erika-Altenberge), Ludwig Book (VfL Herzlake), Sandra Burmester (SV Holthausen-Biene), Achim Schoo (SV Olympia Laxten), Günter Knevel (SV Eintracht
Neulangen), Lukas Korte (SV Surwold), Evelyn Pricker (SV DJK Tinnen), Stephan Sievers (SV DJK Werpeloh) und Andreas Schwering (SV Wippingen). Ein Mann erhielt an diesem Abend noch eine besondere Auszeichnung. Denn neben den 12 Ehrenamtsträgern gab es auch einen Ehrenamtssieger. In diesem Jahr kann sich Matthias Roling vom SV Blau-Weiß Lünne als Ehrenamtssieger der Kreis Emsland feiern lassen. Der Allrounder ist seit 1975 in unzähligen Bereichen in seinem Verein aktiv. Hermann Wilkens fasste es am Ende seiner Laudatio zusammen: „Mehr geht nicht!“ Roling erhielt als Preis das Niedersachsenross. Außerdem ist er zusammen den Ehrenamtssiegern der anderen Kreise für ein Wochenende nach Barsinghausen eingeladen, wo neben der Ehrung u.a. auch der Besuch eines Bundesliga-Spiels ansteht. Neben den Ehrungen der 13 Preisträger nahm Hubert Börger noch eine gesonderte Ehrung vor. Josef Peterberns wurde mit der silbernen Ehrennadel des Niedersächsischen Fußballverbandes für seine 15-jährige Tätigkeit geehrt. Peterberns engagiert sich seit Jahren für den Fußball Emsland und machte sich vor allem als Staffelleiter vieler Jugendklassen verdient.
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Altenberger Doppelkopfabend Zum Doko-Abend am Freitag den 09. Jan. lud der Heimatverein Altenberge zu seinem jährlichen Doppelkopf-, Skat- und Knobelturnier ein. Dieses Turnier, so Bernd Robben 1.Vors., gehört seit 10 Jahren zum festen Bestandteil des Veranstaltungskalenders im Heimathaus. Einige der begeisterten Teilnehmer sind seit der ersten Veranstaltung dabei, sodass sich unter ihnen schon eine gesellige Atmosphäre entwickelt hat. Bereits eine Stunde vor Beginn des offiziellen Turniers fanden sich verschiedene Gruppen zusammen und spielten einige kurze Runden, um ein wenig ins Spiel zu kommen und gut vorbereitet zu sein. Bei einigen hatte diese Vorbereitung Erfolg, bei anderen weniger, jedoch am Ende der Veranstaltung gab es viel Lob und Anerkennung für die gute Organisation und man freue sich schon aufs nächste Jahr. Am Ende des Turniers wurden die Gesamtsieger ermittelt und die reichhaltigen Preise an die glücklichen Gewinner ausgegeben, die da waren: Doppelkopf 1. Platz Michael Bols 2. Platz Heinz Jansen 3. Platz Maria Caspers Skat 1. Platz Josef Becker 2. Platz Josef Lübbers 3. Platz Bernd Evers Knobeln 1. Platz Heinrich Specken 2. Platz Josef Bonnarens 3. Platz Hermine Gertzen Den glücklichen Gewinnern alles Gute und allen anderen sei gesagt: Nächstes Jahr gibt es eine neue Möglichkeit einen Preis zu ergattern!
Schwimmverein Haren erfolgreich in Haselünne Am 15./16. 11. 2014 hat der SV Haren mit 11 Schwimmern äußerst erfolgreich am 2. Kinder- und Jugendmehrkampf und dem schwimmerischen Mehrkampf in Haselünne teilgenommen. Abbildung zeigt Wunschausstattung gegen Mehrpreis.
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Den ersten Platz in Ihren Jahrgängen belegten Wiebke Gerdelmann, Marcia Niemeyer, Nele Robben, Henk Gröninger und Philipp Schröer. Den zweiten Platz erreichten Emma-Christin Bartels, Johanna Drees und Kira Knabe. Über eine Bronzemedaille freuten sich Sophia Mört und Amelie van der Steege. Ein Dank an die Trainer Heike Janning und Heyko Bartels! (Marita Drees)
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Leben
Treffen nach 70 Jahren Ehemalige Gefangene Wanda Broszkowska-Piklikiewicz zu Gast im Emsland Auf dem Foto erkennen sie sich wieder. „Hier, da bin ich“, sagt Wanda Broszkowska-Piklikiewicz aus Warschau und zeigt auf ein junge Frau in Uniform, die eine Waffe in der Hand hält. Bernhard Hagemann aus Lathen steht neben ihr und schaut sich das Foto noch einmal genau an. „Ich bin hier“, ist er sich nun sicher und lächelt die Frau an. Danach geben sie sich die Hand, die 90-jährige Polin umarmt den um sechs Jahre jüngeren Mann und fragt ihn auf Deutsch „Geht es Ihnen gut?“ Er antwortet „Ja“. Beide Zeitzeugen haben sich 70 Jahre nach dem Krieg in Oberlangen getroffen. Über den Krieg haben sie nicht miteinander gesprochen. Sie freuten sich, dass es vorbei ist und sie nun bessere Zeiten erleben dürfen. Das Treffen fand am Rande der offiziellen Eröffnung eines Informationspavillons auf dem ehemaligen Lagergelände in Oberlangen-Moor statt. Das Foto, auf dem Wanda Broszkowska-Piklikiewicz und Bernhard Hagemann als junge Menschen zu sehen sind, ist auf einer Tafel mit Informationen über die Geschichte des Lagers abgebildet. Es wurde nach der Befreuung des Lagers am 12. April 1945 durch die polnische 1. Panzerdivision von General Stanislaw Maczek unter britischem Oberkommando aufgenommen. Von Mai 1945 bis Juli 1948 wurde der Lager zum Lager der „Ex Prisoners of War“. Die Zivilbevölkerung musste bei verschiedenen Arbeiten helfen, so auch der damals 14-jährige Bernhard Hagemann.
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Die 90-jährige Wanda Broszkowska-Piklikiewicz ist zur Eröffnung des Informationspavillons eigens aus Warschau eingereist. Die ehemalige Soldatin des Warschauer Aufstandes folgte der Einladung des Landkreises Emsland. „Die Zeit im Lager war fürchterlich“, berichtete sie auf Polnisch. Ins Kriegsgefangenenlager VI Oberlangen kam sie Ende Dezember 1944, zwei Monate nach der Zerschlagung des Warschauer Aufstandes. Es
Das Lager VI Oberlangen
wurden etwa 1700 Frauen, die im Aufstand gekämpft haben, dorthin verschleppt und inhaftiert. Ständiger Hunger, schwere Arbeit und die schreckliche Gewissheit, dass man die eigene Familie und das Elternhaus nie wieder sieht, prägten den Alltag. „Ich wusste nicht, ob meine Eltern leben. Die Warschauer Altstadt wurde zerstört“, erzählte sie. Dort ist sie aufgewachsen. Was Wanda Broszkowska-Piklikiewicz am Leben hielt, war der Zusammenhalt der Frauen untereinander. „Die Kriegsbindungen sind einzigartig“, erinnerte sie in ihren Grußworten an die gefangenen Frauen. Auch nach dem Krieg habe man sich gegenseitig unterstützt. Zu diesem Zweck wurde in Warschau der Arbeitskreis Oberlangen gegründet. „Ich denke, dass wir auch in der heutigen Zeit den Jugendlichen viel erzählen, viel arbeiten und uns gegenseitig helfen können“, sagte die Zeitzeugin. Zum Schluss ihrer kurzen Rede wünschte sie den Versammelten alles Gute und dass alles, was sie sich wünschen, in Erfüllung geht. Die kommenden Jahre sollen nach Worten der früheren Gefangenen „schnell fließen und glücklich sein“.
Mit dem Neubau des Informationspavillons auf dem ehemaligen Lagergelände in Oberlangen geht die Gedenkstätte Esterwegen neue Wege. Darin wird die Geschichte des Ortes - inhaltlich eines „Vertiefungsraumes“ der zentralen Gedenkstätte Esterwegen und von ihren Mitarbeitern auch formuliert und präsentiert - dargestellt. Die Begründung: Das Lager VI Oberlangen hat eine „eigene“ und innerhalb des Komplexes der 15 Lager im Emsland und der Grafschaft Bentheim spezielle Geschichte. Zudem liefen in der Gemeinde Oberlangen bereits seit Jahren Bestrebungen, auch vor Ort dieses Teil der Geschichte zu gedenken. So wurden in der Vergangenheit beispielsweise von den örtlichen Heimatverein Treffen mit ehemaligen Gefangenen, darunter die ehemaligen polnischen Soldatinnen des Warschauer Aufstandes 1944, organisiert. Ebenso hat die Gemeinde Oberlangen bereits vor Jahren einen Teil des ehemaligen Lagergeländes in der Größe von einem Hektar für diese Zwecke erworben. Dabei handelt es sich um einen Teil des ehemaligen Wachmannschaftslagers, dessen Struktur mit Wegeverläufen, Baumanpflanzungen und Freiraumgestaltungen noch gut ablesbar ist.
Das Lager wurde im Herbst 1933 während der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft als Konzentrationslager errichtet, dann aber als Ausbildungslager für SAWachmannschaften genutzt. Ab April 1934 wurde der Lager der Justiz als Strafgefangenenlager und im September 1939 dem Oberkommando der Wehrmacht als Zweiglager des Kriegsgefangenen-Mannschaftslagers VI B Versen übergeben. Unter der Gefangenen waren 1400 polnische Fährniche („Podchorąży“ - unterer Offiziersdienstgrad in der polnischen Armee), obwohl die Genfer Konvention den Arbeitseinsatz von Offizieren verbot. Am 25 Oktober 1940 waren in Oberlangen 2065 Polen registriert. Im April 1941 wurden sie in Lager außerhalb des Emslandes transportiert. Danach waren dort italienische Offiziere und ab dem 20. Dezember 1944 - 1721 Soldatinnen des Warschauer Aufstandes von der polnischen Untergrundarmee AK. Die Befreiung des Lagers am 12. April 1945 erfolgte durch die polnische 1. Panzerdivision von General Stanislaw Maczek unter britischem Oberkommando. Von Mai 1945 bis Juli 1948 wurde der Lager zum Lager der „Ex Prisoners of War“. 1950 folgte der Abbruch der Baracken. Seitdem werden die Flächen landwirtschaftlich genutzt. 1995 errichteten die ehemaligen polnischen Kriegsgefangenen ein Gedenkstein.
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„Wissenschaft trifft Kunst“ Naturwissenschaftlerin, Buchautorin und Künstlerin Dr. Simone Wünschmann im Porträt Das Betrachten der Farben löst immer ein Gefühl in uns aus - ob wir es wollen oder nicht. Und das ist gut so. Denn genau davon lebt die Kunst. So wie die Kunst von Dr. Simone Wünschmann, Umweltwissenschaftlerin aus Haren, gebürtig aus Heidelberg. Die 47-Jährige malt expressive Bilder, mal abstrakt, mal gegenständlich, mit starken Farben und dekorativen Elementen.
Zu unserem Gespräch im Restaurant „Alegria“ an der Wesuwer Straße 16 brachte sie ein Gemälde mit Naturelementen im Großformat mit. Das Bildmotiv wirkte wie ein paradiesischer Garten und zeigte, wie die Autorin ihre inneren Empfindungen von Naturerlebnissen ins Bild umzusetzen versucht. „Ich male, was mir gefällt. Es ist keine richtige Kunst, sondern Farbflecken“, scherzte sie. Ihre Bilder sollen vor allem den Betrachter mit Lebensfreunde anstecken. Das mag mit Eindrücken der Jugend und späteren vielen Reisen zusammenhängen, letzten Endes entspringt es der Persönlichkeit der Künstlerin, die ein optimistisch denkender Mensch ist. „Das ist tatsächlich so. Wenn ich das Bild sehe, dann freue ich mich. Ich finde es einfach schön“, beschreibt sie. In der Malerei sieht sie eine Art Ablenkung oder auch Ergänzung zu ihrer wissenschaftlichen Arbeit. „Wissenschaft ist etwas, was wenig mit Emotionen zu tun hat“, erläutert sie. Anders die künstlerische Betätigung, die hilft, auf kreative Gedanken und Ideen zu kommen. „Wenn ich Lust und Laune habe, gehe ich in die Garage. In der Garage ist das Atelier“, sagt Wünschmann. Dort experimentiert sie mit Farben und vergisst einfach den Alltag. Eine der wichtigsten Fragen in jeder künstlerischen Entwicklung scheint die nach dem „woher“ zu sein. Wie kamen Sie eigentlich als Wissenschaftlerin zur Kunst und dazu, spontane Bilder zu malen, die weitestgehend aus der Fantasie heraus entstehen? Simone Wünschmann antwortet: Angefangen hat sie noch während der Schulzeit an einem Gymnasium in Nordrhein-Westfallen. In der Oberstufe besuchte sie einen Grundkurs Malerei. „Das hat Spaß gemacht“, erinnert sich die 47-Jährige. Später, nach ihrem Aufenthalt in Amerika, brauchte sie Bilder, um ihre erste Wohnung einzurichten. „Die habe ich selber gemalt“, berichtet sie.
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Als Umweltwissenschaftlerin, Buchautorin und Künstlerin arbeitet Dr. Simone Wünschmann gleichermaßen intensiv. So erzählt sie von ihrer Arbeit am wissenschaftlichen EISN-Institut „Environmental Institute of Scientific Networks“ und dem bereits fünften Buch „Chemical Evolution & The Biological Systeme of the Elements“, das 2015 im Springer Verlag erscheinen soll. Das Buch hat sie zusammen mit den Kollegen Professor Dr. Bernd Markert und Privatdozent Dr. Stefan Fränzle geschrieben. Ihr Forschungsgebiet sind Schadstoffe und ihr Einfluss auf die Umwelt. Zu ihren größeren Projekten gehört die Forschung „Transfer
von Elementen in die Muttermilch“ am Internationalen Hochschulinstitut Zittau, das in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Strahlenschutz erfolgte. Als Wissenschaftlerin ist Simone Wünschmann sehr oft auf Reisen. Unterwegs versucht sie - so weit es nur geht - ihre Patenkinder in den SOSKinderdörfern zu besuchen. „Wir haben sechs Patenkinder“, zählt sie auf - jeweils eins in Thailand, Libanon, Israel und Indien, sowie zwei in Palästina. „Das ist ganz tolle Möglichkeit“, berichtet sie von den vielen Briefen mit Fotos und Informationen zu den SOS-Kinderdörfern, in denen ihre Patenkinder leben. Mit der SOS-Kinderpatenschaft möchte sie dazu beitragen, dass auch Kinder in anderen Regionen neue bildungsträchtige Chancen erhalten. Für die SOS-Kinderdörfer ist ein großer Teil des Erlöses aus dem Verkauf von ihren Bildern bestimmt. In Zusammenarbeit mit Franz Rosen, pensionierte Lehrer aus Emsbüren, der 1977 die Niedersachsenaktion für SOS-Kinderdörfer gegründet hatte, sowie mit Edith Uhlenberg organisiert sie in März 2015 eine Ausstellung im Rathaus in Emsbüren. Es wird nicht ihre erste Ausstellung sein. Auch in Meppen hat die Harener Naturwissenschaftlerin und Buchautorin bereits ihre Arbeiten gezeigt. Die Ausstellung fand im Stadthaus statt und trug den Titel „Wissenschaft trifft Kunst“.
„alles funktioniert wunderbar“ Leni Wobken, die Leiterin des Kindergartens in Haren Erika, zog ihr persönliches Fazit zum Forschungsprojekt in ihrer Einrichtung kurz und knapp: Alles funktioniert wunderbar, alles gut“. Was Wobken auf die innovative Energietechnik in ihrer Einrichtung bezog, wünschen sich die Experten auch für die gesamte Energiewende. Damit das eines Tages tatsächlich so klappt, wird im Kindergarten Erika modernste und intelligente Technik eingesetzt. Mit einer „Smart Home“ genannten Haussteuerung und mit technischen Einrichtungen wie dem „Home Energy Controller“ ist man dort Teil der Energiewende. Seit einem Jahr arbeitet die intelligente Technik von RWE, gemeinsam mit vielen anderen Partnern entwickelt, an einer optimalen Nutzung und Verteilung von Energie, insbesondere von regenerativ erzeugter Energie. Auf dem Dach produziert eine 11 kW starke Photovoltaikeinrichtung Strom. In Kombination mit Erdwärme wird diese Energie zur Raumheizung und zur Warmwasserbereitung verwendet. Überschüssige Energie wird im Haus zwischengespeichert, zum Beispiel in einem Wärmespeicher im Fußboden oder in einer Speichereinheit. Manchmal aber reicht diese selbst erzeugte und gespeicherte Energie nicht aus, um alle Verbraucher im Haus zu bedienen. Dann wird aus dem Netz der RWE Strom zugeführt. Damit dies aber nur in dem unbedingt nötigen Umfang erfolgt, werden die Stromverbraucher im Haus vom Controller gesteuert. Diese Steuerung sorgt unter anderem dafür, dass keine unnötigen Belastungsspitzen auftreten, also nicht alle großen Verbrauchsgeräte gleichzeitig laufen. Oder dass sie nicht dann genutzt werden, wenn gerade etwas weniger Sonne scheint. Damit sich das hauseigene Stromnetz mit dem öffentlichen Netz austauschen kann, wurde auch dafür eigens eine intelligente Technik eingebaut. Die wertet sogar die Wetterprognosen aus, um das Angebot an eigenem Solarstrom mit einplanen zu können.
Stefan Willing, Projektleiter bei der RWE, spricht von „neuem Terrain“, was man betreten habe. „Im vergangenen Jahr ist es uns gelungen, das Zusammenspiel der einzelnen Komponenten zu optimieren. Wir konnten Daten sammeln, die im kommenden Jahr in die weitere Entwicklung der Kita einfließen. Sie sind Grundlage für weitere richtungweisende Entwicklungen“. Konkrete Zahlen zu Verbrauch oder Bedarf oder zur Energiebilanz wurden nicht vorgetragen. Für Harens Bürgermeister Markus Honnigfort ist das Projekt am Kindergarten in Erika Teil der Energiewende. „Die wird in der Marien-Kita lokal sichtbar“ , befand er bei der Präsentation der Zwischenergebnisse, an der auch der Europaabgeordnete Jens Gieseke teilnahm.
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Nachhilfe als Mit tel gegen schlechte Noten? Im Laufe eines Schullebens ergeben sich bei den meisten Kindern hinsichtlich ihrer Lernerfolge Höhen und Tiefen. In Noten ausgedrückt führen sie bei Kindern und Eltern vielfach zu hohem Druck. Eine solide Schulbildung wird jedoch als das Maß aller Dinge gesehen, da der Ausbildungs- und Arbeitsmarkt ohnehin nicht üppig gesegnet ist mit Möglichkeiten für jeden. Kinder entwickeln daher insbesondere bei stetigen Misserfolgen zunehmend Versagensängste und Minderwertigkeitsgefühle, da sie sich oftmals nicht an ihren eigenen Lernfortschritten orientieren, sondern an Maßstäben, die Lehrer, Eltern und Mitschüler setzen. Es setzen Blockaden ein, die dazu führen können, sich allen schulischen Anforderungen gegenüber zu wehren und zu entziehen, da Motivation und Freude über eine längere Phase hin verflogen sind. Hier haben insbesondere Eltern eine hohe Verantwortung, dies zu erkennen und die Ursachen dafür zu suchen sowie eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Schule anzustreben. Aus der Entwicklungspsychologie und -physiologie ist jedoch seit vielen Jahren bekannt, dass Kinder sich aufgrund biologischer sowie sozialer Herkunft unterschiedlich entwickeln. Daher ist es durchaus möglich, dass Kinder, deren Schulnoten von den Eltern pauschal als “schlecht” bezeichnet werden, tatsächlich nicht schlecht sind, nur dass das Kind nicht den Maßstäben entspricht. Die Gründe dafür können vielschichtig sein.
Daher sollte besonders das Gespräch mit den Lehrern, vielleicht aber auch mit einem Kinderarzt gesucht werden. Wenn davon ausgegangen werden kann, dass das Kind keinen besonderen Förderbedarf hat, weil es altersgerecht entwickelt ist und über einen durchschnittlichen Intelligenzquotienten verfügt, sind auch Phasen mit nicht ausschließlich sehr guten und guten Schulnoten vollkommen normal. Auch Kinder, die manchmal zappeln oder sehr beweglich sind, müssen deshalb nicht sofort wegen des bekannten ADS oder ADHS in psychologische Behandlung. Für diese Kinder sind ein strukturierter Tagesablauf, klare Regeln und Bewegung als Ausgleich zu Konzentrationsphasen besonders wichtig. Deshalb kann die Beratung mit einem Lehrer oder Kinderarzt sehr hilfreich sein. Aber auch hier kann eine Ursache für Schulversagen zu suchen sein, ebenso wie bei Seh- und Hörproblemen, die ein entsprechender Arzt diagnostizieren und weitere Maßnahmen einleiten kann.
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20 Bornes in Andrésy Traditionell nehmen Läuferinnen und Läufer aus Haren und dem gesamten Emsland unter der Regie und Organisation der Lauffreunde Emsland“ e. V. an dem Volkslauf „20 Bornes“ in Andrésy teil.
Die Ergebnisse
Die Gruppe der Lauffreudne Emsland e. V. vor dem Spoirtzentrum „Stephane Diagana“ in Andrésy mit der Orgasintorin Ines Loxen (vorne, 3. V. rechts)
Dieser Volkslauf in der französischen Partnerstadt hat eine lange Tradition, er wurde in diesem Jahr zum 30. Mal veranstaltetet. Seit vielen Jahren beteiligen sich Sportler aus Haren an diesem Lauf, das immer am letzten Novemberwochenende stattfindet. Die Lauffreunde Emsland sind dabei Dauergast. Sie waren in diesem Jahr zum 18. Mal mit knapp 40 Sportlerinnen und Sportlern vertreten. Dabei wurde in diesem Jahr die Organisationsleitung erstmals von Ines Loxen wahrgenommen, die die Leitungsrolle von dem Harener Werner Koop übernommen hat, der sich jahrelang um diese Gruppenfahrt gekümmert hat. Begrüßt wurde die Gruppe nach ihrer Ankunft vom dortigen Comité de Jumelage unter dem Vorsitz von Jean Pierre dos Santos. Samstags standen ein Besuch des Marktes in Andresy und ein Kurztrip in die französische Hauptstadt auf
Begrüßung durch Comité de Jumelage unter dem Vorsitz von Jean Pierre dos Santos
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dem Programm, wo die vielen schönen Sehenswürdigkeiten der französischen Hauptstadt besichtigt wurden. Am Sonntag pünktlich um 9:00 Uhr wurde der der Lauf „les 20 Bornes de Andrésy“ gestartet. Der Bürgermeister Hugues Ribault bedankte sich bei der Siegerehrung für die verlässliche langjährige Teilnahme der emsländischen Läuferinnen und Läufer. Und wenn dieses Mal auch unter den emsländischen Teilnehmern keine Sieger waren, so war Ines Loxen mit dem Lauf und der Fahrt vollauf zufrieden. „Hier entstehen immer neue Freundschaften zwischen den Menschen geschlossen und unsere Anwesenheit ist auch ein aktiver Beitrag für die sehr lebendige Städtepartnerschaft zwischen Haren und Andrésy und sicher auch ein Beitrag zur Völkerverständigung“, so Ines Loxen.
Halbmarathon Van der Steege Arjan.............................1h33 Lammers Werner........1h49 Loxen Ines....................1h57 Scheer Stefan..............1h59 Bolle Andreas...............2h02 Vogeler Reinhard.........2h02 Pengemann Walter.....2h05 Cyzykowski Gabi..........2h05 Durchschlag Klaus......2h10 Luken Guido.................2h26
10 KM Hunfeld Norbert......45 Min. Reiter Hans..............52 Min. Lubbers Claudia.......52 Min. Hommen Bernd.......56 Min. Schmidt Dieter.........56 Min. Schnelting Uli...........58 Min. Schnelting Renate......1h 01 Kappel Erika................1h 02 Wessels Gunther........1h 02 Schleiner Karin............1h 02 Kosse Wiltrud.............1h 02 Janikowski Andreas....1h 03 Unkenholz Wiebke......1h08 Janen Hermann..........1h 09 Grote Jürgen................1h 09
5 Km Franco Gutttierrez Juan Feli....................24 Min. Grote Hannes...........31 Min. Gebben Alfons.........32 Min.
Geburtstaggeschenke für alle Läuferinnen und Läufer von Geburtstagkind Ines Loxen
„hoher besuch“ im ambulanzzentrum „Hohen Besuch“ gab es jüngst im Vitus-Ambulanzzentrum in Haren. Gitta Connemann, hiesige CDU-Bundestagsabgeordnete, überzeugte sich vor Ort von der Leistungsbreite der im Sommer eröffneten Einrichtung. Astrid Schmidt, die Leiterin der Praxis für Physiotherapie, zeigte der Politikerin und ihren Begleitern die neuen Räume des Ambulanzzentrums in Haren. „Wir erleben immer wieder, dass Menschen denken, unser Angebot richte sich nur an Menschen mit Förderbedarf – dem ist nicht so. Unsere Praxen für Physiotherapie, Logopädie und Ergotherapie sind für Menschen mit und ohne Behinderung offen“, erklärt Schmidt den interessierten Gästen. „Durch die Eröffnung des Standortes in Haren wollen wir den Menschen unnötige Fahrtwege ersparen und ein breites Therapieangebot vor Ort bieten“, so Schmidt weiter. Neben den Praxen befinden sich daher auch die heilpädagogische Frühförderung und Entwicklungsberatung sowie die sozialpädagogische Familienhilfe im Gebäude. Gitta Connemann zeigte sich beeindruckt von den modernen Räumlichkeiten und dem vielfältigen Angebot. „Mich hat die Neugierde nach Haren geführt. Ich bin überrascht, dass das Vitus Ambulanzzentrum so eine offene Einrichtung ist und Menschen in allen Altersstufen fördert“, stellt Connemann fest. „Bei der Behandlung wird nah am Menschen gearbeitet und jedem Patienten individuell geholfen.“ Mit der Eröffnung eines weiteren Ambulanzzentrums bleibt Vitus seinem Konzept der Dezentralisierung treu. Neben dem Standort in Haren befinden sich noch weitere Vitus Ambulanzzentren in Meppen, Haselünne und Groß Hesepe. Zu den Angeboten aus Physiotherapie, Logopädie und Ergotherapie, finden Patienten auch kompetente Ansprechpartner auf den Gebieten Neurologie, Geriatrie, Orthopädie, Psychiatrie und der Pädiatrie. Behandlungen werden sowohl in den jeweiligen Praxen wie auch bei ambulanten Besuchen angeboten.
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Mit LOS gehts los! Deutsch, Mathe und Englisch beim Törn auf dem Ijsselmeer Learning on Ship ist einfach cooler als übliche Nachhilfestunden
Wir behalten von unseren Studien nur das, was wir praktisch anwenden. Dieser Weisheit von Johann Wolfgang von Goethe wird wohl jeder zustimmen können, der mehr oder weniger leidvolle Erfahrungen in der schulischen Bildung gesammelt hat. Der Weisheit von Goethe folgt nun das in Haren gestartete Projekt LOS. Nachhilfeunterricht in Mathematik, Deutsch oder Englisch ist bekanntlich bei Schülern nicht gerade der große Hit. Um das zu ändern, haben Mark Rolfes und Jan Dickebohm das Konzept „Learning on Ship“ (LOS) erarbeitet. Das bietet Schülern bei einem siebentägigen Törn auf dem Ijsselmeer mit einem Großsegler gemeinsames Lernen und maritime Erfahrung. Neu bei diesem Konzept ist die Verknüpfung klassischer Schulkernfächer mit der praktischen Anwendung des Erlernten auf einem Törn. Mark Rolfes, Lehrer an einer Haupt- und Realschule/Oberschule, hat auch Erfahrung als Ausbilder für den Erwerb der Führerscheine See und Binnen. Er ist dafür auch als C-Trainer für die Ausbildung von Jugendlichen im motorisierten Wassersport aktiv. Im LOS-Projekt betreut Rolfes zusammen mit anderen Pädagogen den Theorieunterricht und die nautische Ausbildung. Jan Dickebohm, beruflich in der
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Binnenschifffahrt zuhause, hat alle Berufspatente und kennt als Schiffsführer die europäischen Wasserstraßen wie seine Westentasche. Auch er ist als C- Trainer für den motorisierten Wassersport und als Praxisausbilder für den See- und Binnenbereich tätig. Bei den Törns im Rahmen des LOS-Projekts betreut Jan Dickebohm die nautische Ausbildung und das Bordleben. Beide „Lehrer“ stammen aus der emsländischen Schifferstadt Haren und sind in Familien aufgewachsen, die traditionell immer mit der Schifffahrt verbunden waren. Mark Rolfes erläutert das LOS-Konzept: „Das Programm beinhaltet für die Schüler täglich vier Nachhilfestunden individuell in den Fächern, in denen Bedarf besteht. In Zusammenarbeit mit den Fachlehrern der Schulen, von denen die Teilnehmer kommen, werden die individuellen Schwachstellen der Schüler herausgearbeitet. Daraus erstellen wir vor Antritt des Törns mit den begleitenden Lehrern einen persönlichen Förderplan für jede Teilnehmerin/ jeden Teilnehmer.“ Der Unterschied zu den üblichen Nachhilfestunden liegt in der Umsetzung aller theoretischen Inhalte des Förderplans während des Segeltörns in praktisches Wissen und Handeln. Ein Beispiel: die Schüler lernen Winkelfunktionen und Englisch und setzen
dieses Wissen z.B. in Navigationsaufgaben und dem Abfassen von Funksprüchen um. Dem Schüler wird klar, ich erwerbe theoretisches Wissen, das ich für gute Seemannschaft in der Praxis und hier für unseren Törn unbedingt brauche. Oder auch im richtigen Leben. Ein nicht zu unterschätzender zweiter Aspekt ist das gemeinsame Bordleben. Mark Rolfes unterstreicht: „ Neben den Nachhilfestunden, die durchaus Spaß machen sollen, werden durch die Arbeitsteilung beim Bordleben zwangsläufig soziale Kompetenzen wie Teamfähigkeit, Selbstständigkeit, Verantwortung, Zuverlässigkeit und Durchhaltevermögen erworben. Wir können den Schülern in Kleingruppen besondere Projektaufgaben übertragen, wodurch das selbständige Lernen gefördert wird. Wenn Schüler einer Projektgruppe nach der Projektarbeit den anderen Teilnehmern als Ergebnis präsentieren können, wie z.B. der Aufbau und die Funktion eines Verbrennungsmotors ist, dann hat das selbständige Lernen voll seinen Zweck erfüllt. Das Lernen an
Bord soll kein Selbstzweck sein, sondern vielmehr ein Mittel, um die Teilnehmer zu befähigen, die anfallenden Aufgaben auf einem Schiff richtig zu erledigen.“ Jan Dickebohm ergänzt: „Um ein Schiff als ineinander verzahntes, funktionierendes System betreiben zu können, lernen die Teilnehmer schnell, dass Aufgaben wie das Fahren unter Segeln, der Decksdienst, das Reinschiff-Machen und die Backschaft nur von allen gemeinsam geleistet werden können. Wenn dabei fast von selbst Mathematik, Englisch und Deutsch vom theoretischen Unterricht in die Praxis an Bord übergeleitet wird, sind die Teilnehmer mit Begeisterung bei der Sache.“ Auch wenn an Bord, wie im Wassersport üblich, ein freundschaftlicher Ton herrscht, gibt es klare Regeln: Rauchund Alkoholverbot ist nicht nur aus Sicherheitsgründen strikt zu befolgen. Die Teilnehmer sollen möglichst wenig von ihren Aufgaben auf dem Schiff abgelenkt werden. Daher werden z.B. Handys bei Beginn der Reise eingesammelt und erst
zum Schluss wieder ausgegeben.“ Die Erreichbarkeit in Notfällen ist dennoch gegeben. Auch gehören Sicherheitsunterwesungen zum Programm. Für den nächsten Törn vom 3. bis 10. April 2015 sind noch Plätze frei. Die genaue Törnplanung richtet sich nach den aktuellen Wetterbedingungen. Interessierte finden Informationen und Anmeldeunterlagen im Internet unter http://www. los-project.de.
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Tiefe Abgründe einer scheinbar heilen Welt beachtlich inszeniert
Theater-AG des Gymnasiums Haren bereichert seit Jahren das kulturelle Leben Ein bis auf den letzten Platz gefüllter Theatersaal, gespannte Zuschauer, ein reibungsloser Ablauf, donnernder Applaus: optimale Rahmenbedingungen für jeden Künstler. All dies durften die Mitglieder der Theater-AG des Gymnasiums Haren auch bei ihrer aktuellen Inszenierung des Stücks „Heiligeisdorf“ (Karlheinz Frankl) erleben. Mit beachtlichen schauspielerischen Leistungen, einer durchdachten und einladenden Kulisse und äußerst stimmigen Requisiten und technischen Elementen schafften es die jungen Schauspielerinnen und Schauspieler unter der bewährten Leitung von Katrin Kleesiek-Herding zum wiederholten Mal, ein anspruchsvolles Stück, das die Zuschauer nicht nur unterhält, sondern auch zum Nachdenken anregt, auf die Bühne zu bringen.
Eine fremde Frau kommt in den Ort „Heiligeisdorf“, um dort nach ihrem Bruder
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zu suchen. Doch nicht Hilfsbereitschaft schlägt ihr entgegen, sondern zum Teil skurril anmutendes kollektives Schweigen. In der scheinbar heilen Welt tun sich tiefe Abgründe auf, die sich unter anderem in Aggressivität, Intoleranz oder Fremdenfeindlichkeit äußern, also allesamt Motive, die einen klaren Aktualitätsbezug aufweisen. Das Ziel, ein Stück zu zeigen, das ein Gleichgewicht zwischen Haupt- und Nebenrollen schafft und den Schauspielerinnen und Schauspielern die Chance bietet, ihren künstlerischen Ausdruck und die Möglichkeiten von Mimik und Gestik einzubringen, wurde mit „Heiligeisdorf“ mehr als erreicht. Für die Stammgäste der Theaterabende am Gymnasium Haren war die beachtliche schauspielerische Entwicklung, die die Schülerinnen und Schüler der Klassen 7 bis 12 im Zuge intensiver Probearbeit vollziehen konnten, deutlich wahrnehmbar. In den letzten Jahren absolvierte man beispielsweise Theaterworkshops des Theaterpädagogischen Zentrums (TPZ) Lingen, die vor allem die Themenfelder Rollenfindung, Ausdruck, Stimmbildung und Improvisation umfassten. Traditionell besucht man auch immer den Kostümfundus des TPZ: ein für die derzeit 22 jungen Schauspielerinnen und Schauspieler stets lustiges und unvergessliches Unterfangen. Nicht zu vergessen sind natürlich die erfolgreichen Auftritte, die eine klare Bereicherung des kulturellen Lebens
in der Schifferstadt darstellen. Gezeigt wurden unter anderem eine Adaption des Klassikers „Frühlingserwachen“ (2009), die Eigenproduktion „Ich erzähle euch eine Geschichte – Kinderschicksale aus Afrika“ (2011) oder Friedrich Dürrenmatts „Die Physiker“ (2012). Die anspruchsvolle aktuelle Inszenierung von „Heiligeisdorf“ ist umso beachtlicher, bedenke man, dass nahezu in jedem Jahr ein personeller Aderlass erfolgt, da einige AG-Mitglieder die Schule nach dem Ablegen der Abiturprüfung verlassen. Dass die Arbeit auf den „Brettern, die die Welt bedeuten“ viel Freude bereitet und man seine entwickelten Fähigkeiten einem breiten Publikum präsentieren kann, spricht sich am Gymnasium Haren allerdings äußerst schnell herum. Katrin KleesiekHerding, die die Theater-AG im Jahr 2004 gründete, darf sich mit ihrem Team schon auf viele neue Bewerber der unteren Klassen freuen, die bereits „in den Startlöchern“ stehen.
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Röchling stellt den „Deutschen Meister“ Jens Müller von Röchling Haren in Berlin geehrt Deutschlands leistungsstärkster Auszubildender als Physiklaborant kommt aus Haren. Jens Müller von Röchling Engineering Plastics schloss seine entsprechende Berufsausbildung, als Bester in ganz Deutschland, mit „sehr gut“ ab. Für diese ganz besondere Leistung wurde er in Berlin vom Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) geehrt.
Jens Müller hatte seine Ausbildung am 1. September 2011 begonnen. Dank seiner überzeugenden Leistungen konnte er die eigentlich dreieinhalb Jahre dauernde Ausbildung um ein halbes Jahr verkürzen. Er macht bei Röchling in Haren jetzt den nächsten Schritt seiner beruflichen Karriere und wird im Qualitätsmanagement eingesetzt. Der Kunststoffverarbeiter in Haren bietet jedes Jahr etwa 15 jungen Menschen die Möglichkeit, ihre Ausbildung in kaufmännischen und gewerblichen Berufen zu absolvieren. Als weltweit führendes Unternehmen in der Kunststoffverarbeitung ermöglicht Röchling außergewöhnliche Zukunftsperspektiven: Kunststoffe sind die Werkstoffe des 21. Jahrhunderts. Mit weltweit 60 Standorten in 20 Ländern, mit internationaler Ausrichtung und einem dynamischen Wachstum haben Auszubildende ideale Voraussetzungen für eine Karriere in einem internationalen Umfeld. Auch DIHK-Präsident Eric Schweitzer würdigte den Erfolg der Top-Auszubildenden aus ganz Deutschland: „Sie haben eine unschlagbare Leistung vollbracht und sind nun die besten Azubis Deutschlands in IHK-Berufen – und das bei mehr als 320.000 Prüfungsteilnehmern.“ Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel hob die große Bedeutung des dualen Ausbildungssystems zur Sicherung des Fachkräftenachwuchses hervor: „Zusammen mit der Wirtschaft wollen wir dafür sorgen, dass angesichts einer zunehmenden Studierneigung Jugendlicher eine berufliche Ausund Weiterbildung stärker als Karriereoption wahrgenommen wird. Denn sie eröffnet auch im Vergleich zur akademischen Bildung eine vielversprechende berufliche Perspektive.“
Bundesbester: Jens Müller (m.) von Röchling Engineering Plastics in Haren schloss seine Ausbildung zum Physiklaboranten mit „sehr gut“ ab und ist deutschlandweit der beste Auszubildende in seinem Ausbildungsberuf. Bei einer Ehrung in Berlin nahm er die Auszeichnung zusammen mit Personalleiter Hans. B. Möhlenkamp (r.) und Uwe Kassens (l.), Business Unit Director Composites, entgegen. Foto: Röchling
Zum neunten Mal zeichnete die DIHK als Dachorganisation der Industrie- und Handelskammern in Deutschland die bundesweit erfolgreichsten Absolventen in den IHK-Berufen aus. Über 200 Auszubildende in 223 Ausbildungsberufen hatte ihre Prüfung mit „sehr gut“ bestanden. Sie konnten bei einem großen Festakt in Berlin, moderiert von Barbara Schöneberger, die besondere Auszeichnung in Empfang. Vor mehr als 1.000 Gästen, darunter die Eltern der Top-Azubis, Vertreter der Ausbildungsbetriebe, Berufsschullehrer sowie Bundestagsabgeordnete, gratulierten Eric Schweitzer, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages, und Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel den Preisträgern. Jens Müller von Röchling Engineering Plastics in Haren wurde gemeinsam mit 139 jungen Männern und 92 jungen Frauen aus ganz Deutschland geehrt. Der Emsländer hatte seine Ausbildung zum Physiklaboranten im Sommer mit „sehr gut“ abgeschlossen. Im Prüfungsjahrgang 2014 ist er damit deutschlandweit der beste Absolvent seines Ausbildungsberufes. Gemeinsam mit seinen Eltern, mit Röchling-Personalleiter Hans B. Möhlenkamp und Uwe Kassens, Business Unit Director Composites, nahm der 22‑Jährige die Auszeichnung in Empfang. Hans B. Möhlenkamp freute sich über die hervorragende Leistung und den Fleiß von Jens Müller: „Mit seiner Ausbildung hat er einen vielversprechenden Grundstein für sein weiteres Berufsleben gelegt und gleichzeitig die hervorragenden Ausbildungsbedingungen in unserem Unternehmen unterstrichen.“
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holz, Sandstein, ton, Metall und porit Kunstkreis Haren zeigt Skulpturenausstellung der „Klöskengruppe“ im Rathaus
Die Mitglieder der „Klöskengruppe“ arbeiten jeden Montag von 16 bis 18 Uhr in der „Schulten Villa“ in Altharen. Einen interessanten Querschnitt ihres künstlerischen Schaffens zeigt die aktuelle Ausstellung des Kunstkreises Haren e.V. im Rathaus in der 1. Etage. Auch einige
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Arbeiten der Terakottengruppe gehören dazu. Eröffnet ist die Ausstellung bis zum 18. Februar 2015 während der Bürozeiten des Rathauses. „Die Arbeiten sind im vergangenen Jahr entstanden“, erläutert Wilhelm Berkenheger, der die Gruppe des Kunstkreises
Haren leitet. Sie besteht aus abstrakt arbeitenden Bildhauern, die alle Autodidakten sind. „Klöskengruppe“, wie sich die Gruppe mit selbstironischen Verweis auf die Formen ihrer Materialien nennt, ist in Haren bereits gut bekannt. Ein Erfolg, der unter anderen durch die Stadt und den Heimatverein Haren gefördert wurde. So gestaltet die Gruppe mit ihren Skulpturen auch den öffentlichen Raum an der Ems neben der Amisia-Anlegestelle mit. Im Mühlenmuseum an der Landegger Straße 75 ist die Gruppe mit ihren Arbeiten auch präsent. An der Ausstellung im Rathaus nehmen Maria und Wilhelm Berkenheger, Renate Conen, Ruth Dopp, Bernd Esders, Hans Fenslage, Agnes Mann, Karla Schmidt und Franz Schröer teil. Ihre Skulpturen kennzeichnen reizvolle Kontraste und künstlerische Vielfalt aus. Allerdings nicht nur. Auch Witz und Phantasie haben bei der Gestaltung Regie geführt. So liegt in der hölzernen Schale von Franz Schröer ein Fisch, der bereits gespeist wurde. Aus den Taschen der „Frau Flora“ der Terakottengruppe sprießt Grünes, das Glück bringen soll. Auch das „Auge des Nepruns“
fehlt in der Ausstellung nicht. Es ist eine Sklulptur aus blau gemalten Porit von Agnes Mann. Zu jedem Objekt wissen die Mitglieder der „Klöskengruppe“ eine Geschichte zu erzählen. So erläutert Wilhelm Berkenheger, wie er seine Skulpturen bei Spaziergängen im Wald findet. Nach dem Motto von Hundertwasser, der meinte, „aus jedem Haus soll ein Baum wachsen“, verändert er die natürliche Form der verzweigten Holzobjekte nicht, sondern stellt sie im Raum so, wie sie sind. Verändert
werden sie erst durch Keramik seiner Frau. Auf diese Weise sind die Skulpturen wie „Verwunschen“, „Die Dürre“ und „Frau mit dicker Backe und schönem Haar“ entstanden. Der Betrachter hat den Eindruck, das sind keine Bäume, sondern geheimnisvolle Baumgeister. Angewandte Kunst gehört ebenfalls zu der Ausstellung im Rathaus. Wer also etwas Praktisches für seinen Garten sucht, wird hier auch fündig. „Rumpf auf großem Fuß“, „Sonnenaufgang“ und „Im Garten Eden“ von Bernd Esders sowie
„STEH-Tisch“ von Ruth Dopp sind Beispiele dafür. Sie liefern Ideen, wie man aus dem unbehandelten Material Holz witzige und praktische Dinge machen kann. Was die Arbeiten der Künstler von der „Klöskengruppe“ besonders sehenswert macht, ist die gelungene Mischung verschiedener Materialien. Diese ergibt sich nach Worten von Wilhelm Berkenheger daraus, dass die Künstler in der „Klöskengruppe“ zusammen arbeiten und sich gegenseitig inspirieren.
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Wirtschaft
Zwei Jahrestage bei Mäsker Elektrotechnik Gleich zwei Anlässe gibt es in diesem Jahr im Hause Mäsker Elektrotechnik feiern. Ein kleines, denn Marco Mäsker ist seit zwei Jahren Chef des Unternehmens. Und ein großes, denn insgesamt besteht die Firma Mäsker seit nunmehr 35 Jahren.
Vater Bernhard Mäsker eröffnete in 1980 in seinem Privathaus in Altenberge seinen Elektro-Installationsbetrieb. Lager und Werkstatt befanden sich an der Gosebrokstraße. Schon geraume Zeit nach dem Start, bei dem ihm ein Geselle zur Hand ging, bot sich die Chance, ein Elektrofachgeschäft in Rütenbrock zu übernehmen. Mäsker zögerte nicht und übernahm die Firma mitsamt dem damaligen Auszubildenden. Fortan wurden, neben den handwerklichen Aufträgen, Elektrogeräte aller Art verkauft und repariert. Bereits zwei Jahre nach der Gründung erwarb der Jungunternehmer die ehemalige Volksschule in Rütenbrock. In 1987
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entstand dort ein Neubau, der noch heute Sitz des Familien-Fachbetriebes ist. Unter gleichem Dach firmiert übrigens das Friseurgeschäft Mäsker. So wie der Vater seinerzeit ging Marco Mäsker durch eine vielschichtige Ausbildung. Nach einer Lehre als Radio- und Fernsehtechniker ließ er sich als Elektrotechniker ausbilden. Dem folgte eine Weiterbildung zum Fachplaner für Elektro- und Informationstechnik, die zugleich eine Qualifikation als Elektromeister und Betriebswirt im Handwerk beinhaltete. Nach Tätigkeiten in Hamburg und Stuttgart kehrte Marco Mäsker in 2003 wieder in die heimatlichen Gefilde zurück
und engagierte sich im Familienbetrieb. Vor zwei Jahren zog sich Vater Bernhard aus dem operativen Geschäft zurück und übertrug den Betrieb an seinen Sohn Marco. Wie von Anfang an stehen gewissenhaftes Handwerk und eine auf Zufriedenheit angelegte Kundenbeziehung im Mittelpunkt der unternehmerischen Ziele. Die setzen Marco Mäsker und sein aktuell 11-köpfiges Team in täglichem Bestreben um. Sowohl Gewerbekunden als auch private Auftraggeber wissen um die Leistungsbreite und Zuverlässigkeit aus dem Hause Mäsker. Im Bereich von Elektroinstallationen, bei Themen wie Lichttechnik oder Heimautomation, in der Sicherheitstechnik und bei Kommunikationssystem ist der Elektrofachbetrieb als leistungsfähiger Handwerksbetrieb und Dienstleister bekannt. Bei vielen neuen Bauvorhaben in der Region und darüber hinaus, ob gewerblich, kommunal oder privat, stammt die Elektroinstallation von Mäsker Elektrotechnik. Wenn es um Fragen der Energieberatung geht, steht Marco Mäsker als zertifizierter Gebäudeenergieberater mit fundierter Expertise zur Seite. Im Fachgeschäft vor Ort kann der Kunde nach wie vor Elektro-Haushaltsgeräte, vom elektrischen Küchenmesser bis hin zum Kühlschrank oder E-Herd kaufen. Manchmal trifft man dort auch auf den Firmengründer Bernhard Mäsker, der sein Lebenswerk bei seinem Sohn Marco in guten Händen sieht.
Weitere Informationen auf der neu gestalteten Internetseite www.maesker.net
Emsländische Volksbank in Wesuwe in guter Spur „Das Jahr war von einer sehr ordentlichen Entwicklung gekennzeichnet“, fasste Klaus Krömer, Vorstandsmitglied der Emsländischen Volksbank (EVB), das Geschäftsjahr für die Filiale Wesuwe zusammen. Etwa 125 Genossen waren in Gasthof Zur Post gekommen, um sich die geschäftliche Entwicklung „ihrer Bank“ vortragen zu lassen. Mit Blick auf die noch nicht überstandenen Finanzkrisen einiger Länder und einiger Banken sprach Krömer den eingerichteten Sicherungsfonds an. An der Gesamteinzahlung von 55 Mrd. Euro in den kommenden acht Jahren hätte sich die EVB mit einem betrag von 100 bis 150 Tausend Euro zu beteiligen. „Wir hätten das Geld lieber für sinnvollere Zwecke ausgegeben“, so Krömer. Dabei seien gerade die Genossenschaftsbanken an der Finanzmisere in keiner Weise beteiligt gewesen. Die Bankengruppe der Genossenschaftsbanken habe nie die Hilfe von Steuerzahlern in Anspruch genommen. Wie solide gerade diese Banken aufgestellt seien, habe der Ende Oktober durchgeführte Stresstest auf europäischer Ebene bewiesen. Insgesamt, so das Vorstandsmitglied, stehe man gut da. Das hätten auch die Kundenbefragungen bestätigt. Die gute Akzeptanz sei ebenso ein Merkmal der Bank wie die regionale Verbundenheit. Mit Unterstützung von örtlichen Aktionen wie beispielsweise der Kolpingwallfahrt oder der Erstellung einer Chronik zu „150 Jahre Segberg“ würde die Verantwortung vor Ort sichtbar. Sorgen mache den Banken allerdings das nachhaltig niedrige Zinsniveau. „Wenn das so bleibt, wird sich das Betriebsergebnis entsprechend darstellen“, merkte Krömer an. Noch allerdings könne man, bezogen auf die EVB als solche, eine Dividende von 7 % ausschütten. Krömers Dank ging auch an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Ort mit ihrem Filialleiter Burkhard Kalmer. „Unsere Kunden sollen sich jederzeit bei uns gut beraten fühlen“, beschrieb Kalmer den Anspruch seiner Filiale. Dort seien inzwischen rund die Hälfte der rund 4.000 Kunden gleichzeitig auch Mitglieder der Genossenschaft. Zur Geschäftsentwicklung merkte Kalmer an, dass im Bereich der erneuerbaren Energien die Nachfrage zurückgegangen sei. Das gelte ebenfalls für landwirtschaftliche Stallbauten. Gleichwohl sei das Ergebnis im Bereich privater Baufinanzierung und bei der Wohngebäudesanierung sehr erfreulich. Die gestiegenen Einlagen seien ein toller Vertrauensbeweis, so Kalmer. Das Kundenwertvolumen sei um 3,4 % gewachsen. Das Volumen an Kundenkrediten und Bürgschaften liege aktuell bei rund 70 Mio. Euro. Dem stünden rund 43 Mio. Euro an Kundeneinlagen gegenüber. Auch zukünftig, so Kalmer, gelte: „Ihre Zufriedenheit ist der Gradmesser für unseren Erfolg“.
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Tag der offenen Tür in „Lönneberga“ Mit einem Tag der offenen Tür stellte sich der Kindergarten St. Elisabeth in der Kirchstrasse 29 Ende November der Öffentlichkeit vor. Nach Fertigstellung des Neu- und Umbaus (der Emsblick berichtete) nutzten viele junge Eltern, aber auch Großeltern und andere Interessierte die Möglichkeit, sich über das räumliche und inhaltliche Angebot zu informieren. Die Erzieherinnen sowie die Eltern der den Kindergarten besuchenden Kinder hatten ein breites Angebot an Information und Unterhaltung zusammengestellt. Ein Erlebnisparcours draußen, Experimentierangebote, Kasperltheater und Schminkaktionen drinnen sorgten für Kurzweil, bei Kaffee und Kuchen tauschten sich Eltern und Erzieherinnen aus.
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Fliesen-Ideen, die Die Arbeit im Kindergarten und in der Kindertagesstätte orientiert sich in der pädagogischen Arbeit am christlichen Menschenbild. In einer annehmenden, bejahenden und verstehenden Art der Beziehung mit den Kindern erhalten zudem Werte wie „Erwünschtsein“ und Anerkanntsein“ im gesamten Kindergartenalltag entsprechende Bedeutung. „Kinder sollen mehr spielen, als viele Kinder es heutzutage tun. Denn wenn man genügend spielt, solange man klein ist - dann trägt man Schätze mit sich herum, aus denen man später sein ganzes Leben lang schöpfen kann“, dieses Zitat wird Astrid Lindgren zugeschrieben. So spielen Orte, in denen die schwedische Kinderbuchautorin ihre Geschichten spielen ließ, auch bei den Gruppennamen eine Rolle. „Bei uns heißt die Krippengruppe: Bullerbü, die Ganztagsgruppe: Lönneberger und die beiden Vormittagsgruppen Smaland und Saltkrokan“ erklärt Beatrix Steenken die Namensherkunft.
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neueröffnung bettenabteilung Hagen Deymann mit neu gestalteter Bettenabteilung. Die Abteilung für gesunden Schlaf im Mode- und Bettenhaus Hagen-Deymann hat ein völlig neues Gesicht bekommen. Sie wurde in der Gestaltung den anderen Bereichen des Modehauses angepasst, so dass das ganze Haus nun ein neues, modernes Ambiente bietet. In dem Bereich des gesunden Schlafes sind die Schlafberater des Hauses seit vielen Jahren kompetenter Ansprechpartner in der Region. Der regelmäßige Austausch mit Ärzten und Physiotherapeuten sowie der Besuch von Schulungen gewähreistet eine optimale Beratung. „ Vor allem freut es uns, wenn wir nach ausführlicher
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Beratung ein positives Echo bekommen. Wenn ein Kunde sich dahingehend äußert, dass seine Beschwerden gelindert wurden, oder aber dass Probleme durch das richtige Schlafsystem komplett verschwunden sind, dann freut uns dies einfach riesig.“ so Geschäftsführer Hannes Hagen. „Zudem betätigt es uns in unserer Zielsetzung, dem Kunden das für Ihn optimale Schlafsystem auszuwählen. Es geht bei der Auswahl nicht darum, kurzfristigen Trends nachzulaufen, sondern Dinge anzubieten die wirklich Sinn machen und langfristig einen gesunden Schlaf ermöglichen.“
Röchling Jubiliare „Das muss wohl ein gutes Jahr gewesen sein“, scherzte Dr. Joachim Brunswicker im Saal Hagen ein wenig, angesichts der vielen Jubilare, die in diesem Jahr ihr 25-jähriges Betriebsjubiläum bei Röchling feiern konnten.
Vordere Reihe - v. l. n. r.: Bernhard Evers, Helmut Weger, Renate Klaas, Andrea Feringa, Hiltrud Ottens und Heinrich Tieben Reihe 2 - v. l. n. r.: Heinz Knue, Hermann-Josef Bosse, Helmut Jaspers, Heinz Dreyer, Heiner Korte, Manfred Krüger, Martin Gerdelmann, Manfred Müller, Bernhard Poker, Dr. Joachim Brunswicker, Franz Spinneker, Hans-Georg Ahrens, Johann Gösling, Joachim Mähr, Hermann Büring, Thomas Kässens, Dieter Pricker, Hans-B. Möhlenkamp und Hermann Schmitz.
Nicht weniger als 28 bewährte Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen wurden im Rahmen einer Feierstunde für ein Vierteljahrhundert bei dem früher „Argo“ genannten Betrieb geehrt. Für 40-jährige Betriebstreue konnten sechs verdiente Mitarbeiter ausgezeichnet werden. „Da stehen nun 790 Jahre Berufsleben von Röchling“ resümierte der Geschäftsführer, der die bemerkenswert geringe Fluktuation in der Belegschaft ansprach. „Die durchschnittlich lange Betriebszugehörigkeit spricht für den Wohlfühlcharakter und das familiäre Klima bei uns“ deutete er die lange Zugehörigkeit so vieler Mitarbeiter zum Unternehmen. In kurzen Worten rief Dr. Brunswicker einige Erinnerungen aus den Eintrittsjahren der Jubilare hervor. „1974 wurde Deutschland Fussballweltmeister, da gab es die Watergate-Affäre“ blickte er auf 1974 zurück. Damals habe Röchling mit 402 Mitarbeitern 14,9 Mio. Euro Umsatz gemacht. In 1989, dem Anfangsjahr der 25-jährigen Jubilare, sei der Mauerfall ein bedeutendes Ereignis gewesen. „Ein Jahr mit vielen Erinnerungen, und der ersten Love-Parade“, erinnerte er. In dem Jahr
hätten 464 Mitarbeiter dem Unternehmen in Haren 43,7 Mio. Euro verschafft. Zum Vergleich: in 2014 sorgen 783 Mitarbeiter für einen Umsatz vom 232,2 Mio. Euro. Diese Entwicklung belege, dass der „Geist der Gründerväter“ mit Pioniergeist und Innovationskraft aus der Zeit der Völklinger Hütte als Wurzel des Unternehmens erfolgreich in die Kunststoffsparte hineingebracht worden sei. Zwar habe es immer mal wieder „kleine Dellen“ in der betrieblichen Entwicklung gegeben, aber, so Dr. Brunswicker an die verdienten Kolleginnen und Kollegen:
„Sie alle haben dazu beigetragen, dass das Unternehmen da steht, wo es heute steht“. Dank des Einsatzes, der Ideen und des Engagements der Mitarbeiterschaft, von denen ‚jeder am Erfolg beteiligt’ sei, trete Röchling auch als neue „europäische Aktiengesellschaft“ als Spitzenanbieter in den entsprechenden Segmenten auf. Der Dank des Geschäftsführers galt ausdrücklich auch den Lebenspartnern der ausgezeichneten Jubilare. Diese erhielten eine Anstecknadel des Unternehmens sowie eine Urkunde der Industrie- und Handelskammer.
Von links nach rechts: Dr. Joachim Brunswicker, Helmut Weger, Johann Gösling, Dieter Pricker, Heinrich Tieben und Heinz Knue
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Das magische Baumhaus bringt Anne und Philipp nach Ägypten, wo sie die berühmte Krankenschwester Florence Nightingale treffen. Was wohl ihr Geheimnis wahrer Größe
ist? Zusammen mit Koku, dem süßen Babyäffchen, folgen sie Florence bis ins Tal der Könige. Doch plötzlich werden die Geschwister
von wilden Schakalen angegriffen! Können sie mit Hilfe von Merlins magischem Nebel entkommen?
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Die zehnjährige Smilla traut ihren Augen nicht: Der Starenschwarm über der Stadt hat doch eben ein Herz gebildet - was hat das zu bedeuten?
Klar, dass Smilla und ihre Freundin Eloise unbedingt herausfinden müssen, wer da seine Finger im Spiel hat. Zumal plötzlich noch ganz andere Merkwürdigkeiten passieren: Der Papst muss bei
seiner Mittwochsaudienz pupsen. Und Francesco Totti schießt tatsächlich ins eigene Tor! Eigentlich wäre ja alles nur ein großer Spaß, wenn es nicht ein wohl gehütetes Geheimnis im Vatikan geben würde.
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Baba Jagas, Kosaken, Spione und ein Zar, der zu Audienzen in Begleitung eines Bären kommt. Diesmal führt die Reise hinter dem Spiegel Fuchs und Jacob weit nach Osten. Auch Will kehrt zurück in die Welt, die ihm eine Haut aus Jade gab
- auf der Spur der Dunklen Fee. Aber den Zweck der Reise bestimmt ein anderer: Johann Norebo Earlking hat den Handel nicht vergessen, den Jacob im Labyrinth des Blaubarts mit ihm geschlossen hat, und er lehrt Jacob und Fuchs mehr über Erlelfen, als sie je erfahren wollten.
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In Leer wird eine junge Frau tot aus dem Hafenbecken gefischt. Erste Spuren führen Ann Kathrin Klaasen zum
Freund der Toten. Doch merkwürdig: In der Wohnung des Mannes gibt es keinen einzigen Hinweis auf dessen Identität. Könnte es sein, dass hier einer im Verborgenen lebt und agiert? Als Ann
Kathrin ihre Recherchen aufnimmt, ahnt sie nicht, in welches Wespennest sie sticht. Die Aufklärung könnte
sie nicht nur ihre Existenz, sondern auch ihr Leben kos-
ten. Denn das Schicksal einer ganzen Region hängt nur noch an einem seidenen Faden.
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Der emsländische Klassiker zwischen Januar
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Termine 2015
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ler: Édouard. Das Modell: Sophie. Als ihr dieses Gemälde genommen werden soll, ist sie bereit, alles zu opfern. Auch das eigene Glück ...
Januar/Februar 2015 –
emsblick
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abgemustert: bernd gerdelmann geht im Museum von bord Schiffe und Schifffahrt sind sein Leben. Ob beruflich oder, nach der Pensionierung als Schiffsführer, als Gegenstand seines ehrenamtlichen Einsatzes. Nun hat Bernd Gerdelmann auch dort abgemustert: nach knapp 10-jährigem Einsatz im und am Schifffahrtsmuseum in Haren übergibt der 74-jährige seine vielfältigen Aufgaben in jüngere Hände. Sein Aufgabenbereich war breit angelegt, er kümmerte sich um das Museum, schloss dort allmorgendlich die Türen auf, kümmerte sich bei Bedarf auch um die Museumsschiffe im Kanal.
Kann, mutt, löppt Neuer plattdeutscher Postkartenwettbewerb
Verabschiedet wurde er, begleitet von seiner Ehefrau Margret, im Rahmen einer kleinen Feierstunde in besagtem Museum. Uli Schepers, Gerd Schepers und Reinhard Wessels lobten das Engagement des Hareners, der in 1954 an Bord des Schleppkahns Maria in Emden seine berufliche Laufbahn an Bord begann. Gerdelmann, der beinahe alle Binnenwasserstraßen befahren hat, will mit der neu gewonnen freien Zeit erstmal gut haushalten. Mehr Zeit mit der Familie zu verbringen, ist ein Vorsatz. Vom Wasser ganz loslassen wird er sicherlich nicht: Gefragt, wo er denn gern eine Törn machen würde, fiel ihm spontan eine Reise nach Berlin ein, natürlich über den Mittelland-Kanal. Und dann weiter, über die Elbe zurück nach Hamburg oder in die Mecklenburgische Seenplatte. Das könnte ihm gefallen, meinte er schmunzelnd. Und so ganz wird sich Gerdelmann vom Museum auch nicht lösen können: „Wenn mal Not am Mann ist, wisst ihr ja, wo ich wohne“. Nicht auszuschließen, dass dort gelegentlich geklingelt wird mit der Ansage: „Bernd, wie brukket Di nochmoal!“ Zuvor aber wird er seinen Nachfolger einarbeiten und versuchen, ihm aus seiner breiten Erfahrung als Schiffer so viel wie möglich mit auf den Weg zu geben.
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– Januar/Februar 2015
Zum zweiten Mal startet die Arbeitsgemeinschaft „Platt is cool“, die sich aus den Landschaftsverbänden und Landschaften in Niedersachsen zusammensetzt, einen landesweiten Postkartenwettbewerb. Gesucht wird ein Foto zu dem Spruch „Kann, mutt, löppt“. Einsendeschluss ist der 31. Januar 2015. Der Wettbewerb richtet sich zwar besonders an junge Menschen – generell kann aber jeder mitmachen, der eine gute Idee für ein passendes Fotomotiv hat. Die Postkarte kann im Internet unter www.platt-is-cool.de heruntergeladen und ausgedruckt oder bei der Emsländischen Landschaft angefordert werden. Foto aufkleben und die fertig gestaltete Postkarte an die Oldenburgische Landschaft per Post oder E-Mail schicken: postkarte@platt-is-cool.de. Das Siegerfoto wird dann als Postkarte in hoher Auflage gedruckt und ein zusätzlicher Preis vergeben. Der Spruch „Kann, mutt, löppt“ stammt aus dem Song „Löppt“ der HipHop-Band „De Fofftig Penns“ aus Bremen, die spätestens seit ihrer Teilnahme an Stefan Raabs Bundessongcontest 2013 bundesweite Bekanntheit erlangten. Nach dem erfolgreichen ersten Postkartenwettbewerb im Jahr 2009 soll der aktuelle Wettbewerb erneut für mehr Akzeptanz und häufigeren Gebrauch des Niederdeutschen an den Schulen und im Alltag werben. Mehrere tausend Einsendungen gingen 2009 bei „Platt is cool“ ein. Sie beeindruckten durch ihre Kreativität die Initiatoren nachhaltig.
Stürmischer auftakt Trotz stürmischer Umstände: das diesjährige Neujahrskonzert des Heimatvereines Haren war erneut ein eindrucksvoller und gelungener Jahresauftakt.
Den meteorologischen Stürmen zum Trotz hatten gut 500 Gäste im dekorativ geschmückten Zelt am Müllerhaus Platz gefunden. Sie lauschten einer musikalischen Reise durch Südamerika, präsentiert durch das Lingener Kammerorchesters unter der Leitung von Olaf Nießing. Passend zu den Musikstücken. Als besonderen Schwerpunkt in diesem Jahr gab es dazu Tanzaufführungen des Harener Tanzbogens von Elena Dadaschjanz. Begeisterten Beifall zog auch die dreiköpfige Bauchtanzgruppe mit Laetizia auf sich. Im zweiten Teil des Konzerts gab es klassische Klänge, zu denen ebenfalls Tanzchoreografien dargeboten wurden. Selbstverständlich gehört zu jedem Neujahrskonzert auch, dass der Heimatverein seinen Gästen typische Neujahrskuchen anbot: Mehr als 1000 Hörnchen waren dafür von den
Das urgemütliche Nostalgie-Café mitten in Haren am Alten Markt. Kuffiestoawe ist plattdeutsch und heißt Kaffeestube. Und so gemütlich wie es sich anhört ist es auch bei uns. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Aktiven hinter den Kulissen gebacken worden. Alles in allem war das Neujahrskonzert, auch dank der vielen Helfer im Hintergrund und der treuen Sponsoren, erneut ein voller Erfolg.
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Wirtschaft
Neueröffnung von „Villa Knopf“ in der Langen Straße 17 Frauen gründen: Gitta Kötting hat ihr Hobby zum Beruf gemacht
Immer mehr Frauen haben die Mut, von ihren kreativen Ideen leben zu wollen. Gitta Kötting gehört dazu. Am 1. November hat die 48-Jährige aus Hemsen in der Langen Straße 17 in Haren einen kleinen Laden „Villa Knopf“ eröffnet und bietet Genähtes, Upcycling, Materialien und Workshops an. Ihre Mode hat das Zeug, auf dem Markt gesehen zu werden. Sie hat Ideen. „So ein wunderschöner Stoffladen hat in Haren wirklich gefehlt. So schön gestaltet, tolle Atmosphäre und sehr nette Beratung“, hat eine Kundin auf der FacebookSeite von „Villa Knopf“ geschrieben. Als Unternehmerin freut sich Gitta Kötting über solche Kommentare. Sie bestätigen, dass sie mit ihrer Geschäftsidee eine Marktlücke gefunden hat. „Früher gab es in Haren einen Stoffladen, aber das ist schon lange her“, berichtet sie. Eigentlich ist die 48-Jährige gelernte Buchhalterin. Aber genäht hat sie schon immer gern.
Konen Bild: © shootingankauf - Fotolia.com
... ein Stück Haren
„Das habe ich vor 35 Jahren von meiner Mutter gelernt. Und seitdem nähe ich“, berichtet sie von ihrem Näh-Fieber, mit dem sie schon viele Frauen angesteckt hatte. Warum sollen die Marken und Konzerne den Menschen diktieren, was wir kaufen und anziehen? Die Trends setzen? Haren ist eine kreative Stadt. Der Trend zum Selbstgemachten und Selbstdesignten hält nach ihren Worten auch in der Schifferstadt an. Das Internet bietet ebenfalls keine richtige Alternative zu Geschäften vor Ort. „Stoffe kann man nicht übers Internet kaufen, Man muss sie anfassen“, erläuterte sie den Vorteil des stationären Handels. „Da glaube ich, dass der Trend dahin geht“, sagt sie. Dazu kommt die persönliche Beratung. Sie berät zum Beispiel ihre Kunden nicht nur beim Kauf von Stoffen, Schnitten und Knöpfen, sondern gibt auch Tipps, wenn jemand beim Nähen Hilfe braucht.
Bevor sich Gitta Kötting am 1. November 2014 offiziell selbständig gemacht hat, hatte sie den Markt vor Ort gründlich analysiert. Sie besuchte ein Existenzgründungsseminar bei der Emsland GmbH in Meppen. „Das war gut“, berichtet sie. Der Unternehmensberater und Coach Andreas Muchowitsch informierte die angehenden Unternehmer über Formalitäten, die zu erledigen sind, über steuerliche Pflichten und Versicherungen sowie Faktoren, die im Businessplan berücksichtigt werden müssen. Doch einen ausgefeilten Plan, wie sie ihre Geschäftsidee erfolgreich in die Tat umsetzen kann, hatte sie eigentlich bereits seit zehn Jahren in der Schublade. Ihre „Villa Knopf“ ist 45 Quadratmeter groß und befindet sich in der Haupteinkaufsstraße Harens. In den weißen Regalen werden verschiedene Stoffe so geschmackvoll präsentiert, dass sie wie ein buntes Kunstwerk aussehen. Die Nähmaschine befindet sich in der Ecke. Da arbeitet Gitta Kötting an ihren Modellen, wenn sie kein Beratungsgespräch führt. Auch ein Regal mit Knöpfen darf in einer „Villa Knopf“ nicht fehlen. Dieses steht direkt neben dem Eingang, mit schönen handgemachten FIMO-Knöpfen aus Modelliermasse. Man muss nach oben und an die Seiten gucken, um die von Gitta Kötting selbstdesignte Stücke zu finden. Aber dann fallen sie gleich auf mit ihren klaren Linien, bunten Drücken auf den Stoffen und interessanten Details. Kleidchen, eine kindgerechte Kaputzen-Bluse, Taschen und sogar selbstgenähte Socken. Alles produziert von Gitta Kötting in ihrem kleinen Laden.
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für nur 13,90 € Die Existenzgründungsberatung kann den Weg zum eigenen Unternehmen verkürzen und den Gründern Entscheidungshilfen bieten. Auch im Emsland gibt es eine Reihe von Einrichtungen, die den angehenden Unternehmern vor Ort zur Seite stehen. Ihre Kräfte zu bündeln und zu koordinieren hat sich die Existenzgründungsinitiative „EX-EL“ zum Ziel gesetzt und bietet alles aus einer Hand. Davon konnten sich angehende Unternehmer und Interessierte bei dem Existenzgründertag am 15. November 2014 in der Halle IV in Lingen ein Bild machen. Das vielseitige Programm gestaltete auch eine Unternehmerin aus Haren mit. Bente Wissmann, die seit April 2014 in Haren psychologische Beratung und Familiencoaching „Das bunte Schaf“ anbietet, berichtete in der Podiumsdiskussion über ihre Erfahrungen und gab Tipps für einen Start in die Selbständigkeit. „Es war ein schwieriger Start für mich“, beschrieb sie ihre Gründung. 18 Jahre lang war sie als Erzieherin tätig und dann stand sie plötzlich von heute auf morgen ohne Arbeit da. Zum Glück hat sie aber noch während ihrer Tätigkeit als Erzieherin ein Fernstudium angefangen und so die Psychologische Beratung und Coaching gelernt. Mittlerweile kann sie sich etwas anderes als Selbständigkeit nicht mehr vorstellen. Dazu tragen nach ihren Worten Familien bei, die sich an sie bei Erziehungsfragen oder in belastenden Situationen wenden. „Meine liebe erste Kundin hat mich sehr unterstützt“, sagte sie. An der Podiumsdiskussion nahm Bente Wissmann zusammen mit vier Gründern aus Lingen teil. Es waren Stefan Tholen (Bojer Fenster GmbH), Andrea Salomon (Buchhandlung Holzberg), Dr. Benno Schulz (Zahnarztpraxis) und Simona-Liliana Facalau (Heilpraktikerin für
Psychotherapie und Kommunikationstraining). Die Podiumsdiskussion moderierte Andreas Lehr von der Handwerkskammer OsnabrückEmsland. Der Schritt in die Selbständigkeit verspricht nach seinen Worten vielfältige berufliche Perspektiven. Wer die persönlichen Voraussetzungen mitbringe und ein gut durchdachtes Unternehmenskonzept besitzte, werde die Herausforderungen der Selbständigkeit bestehen. Die Veranstaltung fand im Rahmen der Gründerwoche Deutschland 2014, der bundesweiten Aktionswoche rund um Gründergeist und unternehmerische Selbständigkeit statt. Der nächste EXEL-Existenzgründertag ist am 14. November 2015 im Kreishaus in Meppen (Ordeniederung 1) geplant. Die Existenzgründungsinitiative Emsland möchte damit angehende Unternehmerinnen und Unternehmer zur Selbständigkeit ermutigen und konkrete Hilfestellungen geben. Die Veranstaltung bietet Gelegenheit, sich zu informieren, mit welchen Fragen und Pflichten eine Existenzgründung verbunden ist. Bei freiem Eintritt beraten Fachleute zu den wichtigsten Themen. Weitere Informationen über Veranstaltungen der Existenzgründungsinitiative Emsland auf www. ex-el.de oder bei der Emsland GmbH, Telefon 05931/444018.
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Terminkalender
Apothekennotdienst Meppen
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Täglich von 9.00 bis 9.00 Uhr am Folgetag. Um in Notfällen sicher zu gehen, empfiehlt es sich, die angegebene Apotheke telefonisch zu kontaktieren. *Weitere Notdienste in Meppen, Lathen, Haselünne oder Twist.
1 Do Apotheke am Rathaus 2 Fr
Apotheke Gievert
3 Sa Apotheke am Schullendamm 4 So Apotheke am Schullendamm 5 Mo Cosmas-Apotheke 6 Di
Markt-Apotheke am Rathaus
7 Mi Emmelner Apotheke 8 Do Maximilian-Apotheke* 9 Fr
Antonius-Apotheke
10 Sa Apotheke Gievert 11 So Apotheke Gievert 12 Mo Paulus-Apotheke 13 Di
Cosmas-Apotheke
14 Mi Markt-Apotheke am Rathaus 15 Do Emmelner Apotheke 16 Fr
Maximilian-Apotheke*
17 Sa Antonius-Apotheke 18 So Antonius-Apotheke 19 Mo Apotheke am Rathaus 20 Di
Paulus-Apotheke
21 Mi Cosmas-Apotheke 22 Do Markt-Apotheke am Rathaus 23 Fr
Emmelner Apotheke
24 Sa Maximilian-Apotheke* 25 So Maximilian-Apotheke* 26 Mo Sophien-Apotheke 27 Di
Apotheke am Rathaus
28 Mi Paulus-Apotheke 29 Do Cosmas-Apotheke 30 Fr
Markt-Apotheke am Rathaus
Alle Angaben ohne Gewähr!
31 Sa Emmelner Apotheke Adler-Apotheke | Haren, Kirchstr. 9, Tel.: 05932 - 2238 Alte Sonnen-Apotheke | Haselünne, Markt 2, Tel.: 05961 - 294 Alte Stadt-Apotheke | Meppen, Markt 12, Tel.: 05931 - 12500 Antonius-Apotheke | Meppen, Schwefinger Str. 36, Tel.: 05931 - 8371 Apotheke am Rathaus | Haren, Neuer Markt 4, Tel.: 05932 - 6200 Apotheke am Schullendamm | Meppen, Schullendamm 60, Tel.: 05931 - 12622 Apotheke Gievert | Haren, Neuer Markt 11, Tel.: 05932 - 3331 Apotheke in Erika-Altenberge | Haren, Marienstr. 38, Tel.: 05934 - 704140 Bahnhof-Apotheke | Meppen, Bahnhofstr. 27, Tel.: 05931 - 6415 Birkhahn-Apotheke | Twist, Am Kanal 26, Tel.: 05936 - 505 Brunnen-Apotheke | Lathen, Marktstr. 6, Tel. 05933 - 93690 Centrum-Apotheke | Haren, Lange Str. 76, Tel.: 05932 - 9037130 Cosmas-Apotheke | Haren, Papenwiese 11a, Tel.: 05932 - 735955 Emmelner Apotheke | Haren, Bahnhofstr. 26, Tel.: 05932 - 3322 Ems-Apotheke | Meppen, Kleiststr. 3, Tel.: 05931 - 12442 Markt-Apotheke am Rathaus | Meppen, Markt 6, Tel. 05931 - 13600 Markt-Apotheke | Haselünne, Hasestr. 27, Tel.: 05961 - 94210 Maximilian-Apotheke | Haren-Rütenbrock, Rütenbr. Hauptstr. 55, Tel.: 05934 - 1444 Nikolaus-Apotheke | Geeste-Groß Hesepe, Meppener Str. 117, Tel.: 05937 - 2283 Paulus-Apotheke | Meppen, Haselünner Str. 30, Tel.: 05931 - 3230 Sophien-Apotheke | Meppen, Sophien-Platz 25, Tel.: 05931 - 16362 St. Georg-Apotheke | Twist, Georgstr. 10, Tel.: 05936 - 934955 St. Vinzenz-Apotheke | Haselünne, Hammer Str. 14a, Tel.: 05961 - 94110 St. Vitus-Apotheke | Lathen, Bahnhofstr. 9, Tel.: 05933 - 93120 St. Vitus-Apotheke | Meppen, Lingener Str. 7, Tel.: 0 59 31 - 17422 Wall-Apotheke im Kaufland | Meppen, Am neuen Markt 1, Tel.: 05931 - 882323 Wesuweer Apotheke | Haren, Wesuweer Hauptstr. 39, Tel.: 05932 - 4770
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– Januar/Februar 2015
Termine im Januar So11
Neujahrskonzert Mersmühle Haren 15:30 Uhr
Winterfest Schützenverein „St. Georg“ Dorfgemeinschaftshaus 19 Uhr
Di13
Mi21
Vortrag „Mütter-Töchter“ Landfrauen Wesuwe-Siedl. Dorfgemeinschaftshaus 15 Uhr
Sa24
Neujahrsvisite Heimathaus Rütenbrock 19 Uhr
Mi14
Laufen mit dem Lauftreff Treffpunkt Hallenbad Haren 18:30 bis 20:00 Uhr VHS: Die Kraft der Kügelchen: Was ist Homöopathie? VHS-Gebäude, Raum 9 19.00 bis 21:15 Uhr
Do15
VHS: Sterbe- und Bestattungsvorsorge VHS-Gebäude, Raum 8 19.00 bis 21:15 Uhr
Fr16
DRK-Blutspenden Maximilianschule Rütenbrock 15:30 bis 20:00 Uhr
Sa17
2. Harener Revival Night Mersmühle Haren 19:30 Uhr Winterwanderung Heimatverein Wesuwe Treffen Heimathaus Altenberge 15 Uhr
Laufen mit dem Lauftreff Treffpunkt Hallenbad Haren 18:30 bis 20:00 Uhr
Winter-/Moorwanderung durch die „Tinner Dose“ von Stavern nach Tinnen 13 Uhr Winterfest Schützenverein „St. Hubertus“ Wesuwe Saal zur Post 19 Uhr Winterschützenfest Schützenverein „St. Josef“ Dorfgemeinschaftshaus
Mi28
Laufen mit dem Lauftreff Treffpunkt Hallenbad Haren 18:30 bis 20:00 Uhr
Fr30
Generalversammlung Fischereiverein Wesuwe 20 Uhr
Sa31
Boßelparty die Erste Hotel Hagen, 18 Uhr
Ein märchenhaftes Ergebnis: 4.500 Euro für den Krebsfonds Die siebte Märchenstunde des Rotary Club Haren/Ems lockte wieder über 130 Gäste in das Müllerhaus.
Erläuterungen zu seinen wunderschönen Geschichten, denn Märchen erzählten vom Weg und der Wahrheit des Menschen. „Im Märchen werden Träume wahr und Wünsche Wirklichkeit.“ Gekonnt musikalisch untermalt wurde dieser schöne Märchenabend von den beiden jungen Blockflötenvirtuosen Njiku und Sacharija Wellmer. An den Tagen zuvor hatten die Harener Rotarier bereits fleißig Geld gesammelt. Das erste Mal mit einem eigenem Stand auf dem Harener Weihnachtsmarkt wurden fleißig selbstgestrickte Socken, Filztaschen sowie handgemacher Brownies im Glas und Rot(ary)kohl verkauft.
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Am Ende des Märchenabends konnte Präsidentin Hildegard Hemmen die stolze Summe von insgesamt 4.500 Euro für den Krebsfonds Ludmillenstift sprichwörtlich aus dem Hut zaubern.
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hl
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Der Heimatverein Haren hatte wieder einmal das Müllerhaus und die Bühne liebevoll dekoriert. Zu Beginn des Abends wünschten die Clubmitglieder mit einer eigens für diesen Abend einstudierten Fassung des Klassikers „Feliz Navidad“ den Zuhörern einen schönen Abend. Dann zogen Märchenerzählerin Conny Sandvos und Dr. Heinrich Dickerhoff das Publikum in ihren Bann. „Ich hoffe, Sie haben sich nicht auf einen gemütlichen Abend eingestellt“, blinzelte Dickerhoff den Besuchern zu, „denn Märchen sind gar nicht gemütlich.“ Der Mensch könne von Märchen vieles lernen, berichtete Dickerhoff in den
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Apothekennotdienst Meppen
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Täglich von 9.00 bis 9.00 Uhr am Folgetag. Um in Notfällen sicher zu gehen, empfiehlt es sich, die angegebene Apotheke telefonisch zu kontaktieren. *Weitere Notdienste in Meppen, Lathen, Haselünne oder Twist.
1 So Emmelner Apotheke 2 Mo Wesuweer Apotheke 3 Di
Sophien-Apotheke
4 Mi Apotheke am Rathaus 5 Do Paulus-Apotheke 6 Fr
Cosmas-Apotheke
7 Sa Markt-Apotheke am Rathaus 8 So Markt-Apotheke am Rathaus 9 Mo St. Vitus-Apotheke (Lingener Str.) 10 Di
Wesuweer Apotheke
11 Mi Sophien-Apotheke 12 Do Apotheke am Rathaus 13 Fr
Paulus-Apotheke
14 Sa Cosmas-Apotheke 15 So Cosmas-Apotheke 16 Mo Centrum-Apotheke 17 Di
St. Vitus-Apotheke (Lingener Str.)
18 Mi Wesuweer Apotheke 19 Do St. Vitus-Apotheke (Lingener Str.) 20 Fr
Apotheke am Rathaus
21 Sa Paulus-Apotheke 22 So Paulus-Apotheke 23 Mo Wall-Apotheke im Kaufland 24 Di
Centrum-Apotheke
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28 Sa Apotheke am Rathaus
Adler-Apotheke | Haren, Kirchstr. 9, Tel.: 05932 - 2238 Alte Sonnen-Apotheke | Haselünne, Markt 2, Tel.: 05961 - 294 Alte Stadt-Apotheke | Meppen, Markt 12, Tel.: 05931 - 12500 Antonius-Apotheke | Meppen, Schwefinger Str. 36, Tel.: 05931 - 8371 Apotheke am Rathaus | Haren, Neuer Markt 4, Tel.: 05932 - 6200 Apotheke am Schullendamm | Meppen, Schullendamm 60, Tel.: 05931 - 12622 Apotheke Gievert | Haren, Neuer Markt 11, Tel.: 05932 - 3331 Apotheke in Erika-Altenberge | Haren, Marienstr. 38, Tel.: 05934 - 704140 Bahnhof-Apotheke | Meppen, Bahnhofstr. 27, Tel.: 05931 - 6415 Birkhahn-Apotheke | Twist, Am Kanal 26, Tel.: 05936 - 505 Brunnen-Apotheke | Lathen, Marktstr. 6, Tel. 05933 - 93690 Centrum-Apotheke | Haren, Lange Str. 76, Tel.: 05932 - 9037130 Cosmas-Apotheke | Haren, Papenwiese 11a, Tel.: 05932 - 735955 Emmelner Apotheke | Haren, Bahnhofstr. 26, Tel.: 05932 - 3322 Ems-Apotheke | Meppen, Kleiststr. 3, Tel.: 05931 - 12442 Markt-Apotheke am Rathaus | Meppen, Markt 6, Tel. 05931 - 13600 Markt-Apotheke | Haselünne, Hasestr. 27, Tel.: 05961 - 94210 Maximilian-Apotheke | Haren-Rütenbrock, Rütenbr. Hauptstr. 55, Tel.: 05934 - 1444 Nikolaus-Apotheke | Geeste-Groß Hesepe, Meppener Str. 117, Tel.: 05937 - 2283 Paulus-Apotheke | Meppen, Haselünner Str. 30, Tel.: 05931 - 3230 Sophien-Apotheke | Meppen, Sophien-Platz 25, Tel.: 05931 - 16362 St. Georg-Apotheke | Twist, Georgstr. 10, Tel.: 05936 - 934955 St. Vinzenz-Apotheke | Haselünne, Hammer Str. 14a, Tel.: 05961 - 94110 St. Vitus-Apotheke | Lathen, Bahnhofstr. 9, Tel.: 05933 - 93120 St. Vitus-Apotheke | Meppen, Lingener Str. 7, Tel.: 0 59 31 - 17422 Wall-Apotheke im Kaufland | Meppen, Am neuen Markt 1, Tel.: 05931 - 882323 Wesuweer Apotheke | Haren, Wesuweer Hauptstr. 39, Tel.: 05932 - 4770
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Glaubenstag der Senioren Seniorengruppe-Wesuwe 8:15 Uhr
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SoVD-Mitgliederversammlung Winterball der Fehndorfer Hotel Hagen
So08
Wunschkonzert im Schlager-Café „MO“ – das Helene Fischer Double & Tribute 15 Uhr
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Doppelkopfturnier Heimatverein Altenberge Heimathaus Altenberge 19 Uhr VHS: Duits voor Nederlanders (ohne oder mit geringen Vorkenntnissen) VHS-Gebäude, Raum 5, 15 Termine, 19:00 bis 20:30 Uhr
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Tannenbaum Abholung Heimatverein Altenberge 9 Uhr Wir feiern Karneval Seniorengruppe-Wesuwe 14:30 Uhr
Mi11
Laufen mit dem Lauftreff Haren (Wintersaison) Treffpunkt Hallenbad Haren 18:30 bis 20:00 Uhr VHS: in Mitmachvortrag: Gut drauf mit Blutdruck VHS-Gebäude, Raum 5 18:00 bis 20:00 Uhr
Fr13
Preisdoppelkopf Schützenverein „St. Georg“ Dorfgemeinschaftshaus 19 Uhr
Sa14
GCV-Große Prunksitzung Reithalle Rütenbrock
SO15
Kinder-Karneval Reithalle Rütenbrock
Mo16
Großer Karnevalsumzug Hauptstraße Rütenbrock
Mi18
Laufen mit dem Lauftreff Haren (Wintersaison) Treffpunkt Hallenbad Haren 18:30 bis 20:00 Uhr
Internationaler Frauentag 2015 Hotel Hagen
Sa21
Boßelparty die Zweite Hotel Hagen 18 Uhr Einlass
So22
Tageswanderung auf dem Hünenweg Heimatverein Wesuwe Marktplatz Abfahrt 8 Uhr
Mo23
VHS: Kostenlose Informationsveranstaltung: Ausbildung zur/zum Tagesmutter/-vater VHS-Gebäude, Raum 5 20:00 bis 21:30 Uhr
Mi25
Laufen mit dem Lauftreff Haren (Wintersaison) Treffpunkt Hallenbad Haren 18:30 bis 20:00 Uhr
Do26
VHS: Hilfe – mein Kind hat sich verletzt! Sofortmaßnahmen bei Kindernotfällen VHS-Gebäude, Raum 5 19:30 bis 21:45 Uhr VHS: Freude am Lesen Literaturtreff – Buchbesprechungen Buchhandlung Kremer Lange Str. 41, Haren 6 Termine 19:30 bis 21:00 Uhr
Fr27
März 2015
Mitgliederversammlung Heimatverein Rütenbrock Heimathaus Rütenbrock
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Täglich von 9.00 bis 9.00 Uhr am Folgetag. Um in Notfällen sicher zu gehen, empfiehlt es sich, die angegebene Apotheke telefonisch zu kontaktieren. *Weitere Notdienste in Meppen, Lathen, Haselünne oder Twist.
Jahreshauptversammlung Heimatverein Haren Saal Witte 19 Uhr
1 So Apotheke am Rathaus
Weltfriedensandacht Kolpingsfamilie Wesuwe
5 Do St. Vitus-Apotheke (Lingener Str.)
und März
8 So Sophien-Apotheke
2 Mo Brunnen-Apotheke* 3 Di
Wall-Apotheke im Kaufland
4 Mi Centrum-Apotheke 6 Fr
Wesuweer Apotheke
7 Sa Sophien-Apotheke 9 Mo Ems-Apotheke 10 Di
Brunnen-Apotheke*
11 Mi Wall-Apotheke im Kaufland 12 Do Centrum-Apotheke 13 Fr
St. Vitus-Apotheke (Lingener Str.)
14 Sa Wesuweer Apotheke 15 So Wesuweer Apotheke
Mi04
16 Mo Apotheke in Erika-Altenberge* 17 Di
Der Fahrlehrer informiert Sicherheit im Straßenverkehr Seniorengruppe-Wesuwe 9 bis 11 Uhr
Ems-Apotheke
18 Mi Brunnen-Apotheke* 19 Do Wall-Apotheke im Kaufland 20 Fr
Centrum-Apotheke
21 Sa St. Vitus-Apotheke (Lingener Str.) 22 So St. Vitus-Apotheke (Lingener Str.)
Do05
23 Mo Alte Stadt-Apotheke 24 Di
Apotheke in Erika-Altenberge*
Der Fahrlehrer informiert Sicherheit im Straßenverkehr Seniorengruppe-Wesuwe 9 bis 11 Uhr
25 Mi Ems-Apotheke
Fr06
29 So Centrum-Apotheke
27 Fr
Wall-Apotheke im Kaufland
28 Sa Centrum-Apotheke 30 Mo Bahnhof-Apotheke 31 Di
Dinner för Jan Hotel Hagen
Dinner för Jan Hotel Hagen
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Tipps zur Kranzgestaltung Landfrauen Wesuwe-Siedl. Dorfgemeinschaftshaus 19 Uhr
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Alte Stadt-Apotheke
Adler-Apotheke | Haren, Kirchstr. 9, Tel.: 05932 - 2238 Alte Sonnen-Apotheke | Haselünne, Markt 2, Tel.: 05961 - 294 Alte Stadt-Apotheke | Meppen, Markt 12, Tel.: 05931 - 12500 Antonius-Apotheke | Meppen, Schwefinger Str. 36, Tel.: 05931 - 8371 Apotheke am Rathaus | Haren, Neuer Markt 4, Tel.: 05932 - 6200 Apotheke am Schullendamm | Meppen, Schullendamm 60, Tel.: 05931 - 12622 Apotheke Gievert | Haren, Neuer Markt 11, Tel.: 05932 - 3331 Apotheke in Erika-Altenberge | Haren, Marienstr. 38, Tel.: 05934 - 704140 Bahnhof-Apotheke | Meppen, Bahnhofstr. 27, Tel.: 05931 - 6415 Birkhahn-Apotheke | Twist, Am Kanal 26, Tel.: 05936 - 505 Brunnen-Apotheke | Lathen, Marktstr. 6, Tel. 05933 - 93690 Centrum-Apotheke | Haren, Lange Str. 76, Tel.: 05932 - 9037130 Cosmas-Apotheke | Haren, Papenwiese 11a, Tel.: 05932 - 735955 Emmelner Apotheke | Haren, Bahnhofstr. 26, Tel.: 05932 - 3322 Ems-Apotheke | Meppen, Kleiststr. 3, Tel.: 05931 - 12442 Markt-Apotheke am Rathaus | Meppen, Markt 6, Tel. 05931 - 13600 Markt-Apotheke | Haselünne, Hasestr. 27, Tel.: 05961 - 94210 Maximilian-Apotheke | Haren-Rütenbrock, Rütenbr. Hauptstr. 55, Tel.: 05934 - 1444 Nikolaus-Apotheke | Geeste-Groß Hesepe, Meppener Str. 117, Tel.: 05937 - 2283 Paulus-Apotheke | Meppen, Haselünner Str. 30, Tel.: 05931 - 3230 Sophien-Apotheke | Meppen, Sophien-Platz 25, Tel.: 05931 - 16362 St. Georg-Apotheke | Twist, Georgstr. 10, Tel.: 05936 - 934955 St. Vinzenz-Apotheke | Haselünne, Hammer Str. 14a, Tel.: 05961 - 94110 St. Vitus-Apotheke | Lathen, Bahnhofstr. 9, Tel.: 05933 - 93120 St. Vitus-Apotheke | Meppen, Lingener Str. 7, Tel.: 0 59 31 - 17422 Wall-Apotheke im Kaufland | Meppen, Am neuen Markt 1, Tel.: 05931 - 882323 Wesuweer Apotheke | Haren, Wesuweer Hauptstr. 39, Tel.: 05932 - 4770
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Januar/Februar 2015 –
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Yannik Noll
Yannik wurde am 27. September 2014 um 16.42 Uhr im Hümmling Hospital Sögel geboren. Er wog bei der Geburt 3500 Gramm und war 53 Zentimeter groß. Für Maria und Markus Noll aus Haren ist er das erste Kind. Oma und Opa Noll freuen sich über ihr erstes Enkelkind. Oma und Opa Robbe über das zwölfte.
BABIES Lia-Sophie Schröer Lia-Sophie erblickte am
10. Oktober 2014
um 18.50 Uhr im Hümmling Hospital Sögel das Licht der Welt. Sie wog bei der Geburt 3720 Gramm und war 53 Zentimeter groß. Mit Mutter Helen Schröer freuen sich die Geschwister Kristin und Mick.
Leon Barloh
Leon wurde am 17. Oktober im Hümmling Hospital Sögel geboren. Er wog bei der Geburt 3270 Gramm und war 52 Zentimeter groß. Mit seinen Eltern Rita und Ingo Barloh freut sich auch der große Bruder Felix.
Leo Fischer
Leo wurde am 29. november 2014 um 18.02 Uhr im Hümmling Hospital Sögel geboren. Er wog bei der Geburt 2630 Gramm und war 49 Zentimeter groß. Mit den Eltern Nicole und Norbert Fischer freuen sich auch Leos drei Geschwister.
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golden Oldies bei der 2. harener Revivalnight Back in Town: Santana, Joe Cocker und Simon & Garfunkel Waren das nur scheinbar die „good old days“, die guten alten Zeiten? Nein, sie waren es in vielerlei Hinsicht tatsächlich, auch in der Musikszene. Und einige(s) wurde bis in die heutige Zeit hinein gerettet. Und bei der zweiten Harener Revivalnight am 17. Januar ab 19:30 Uhr im Zelt am Müllerhaus wird einiges aus der guten alten Zeit wieder aufleben, garantiert. Nehmen wir Joe Cocker. Der gelernte Gasinstallateur startete seine Musikerkarriere in den späten 60ern. In 2013 bekam er die goldene Kamera für sein Lebenswerk. Auch nach 45 Jahren ist seine Musik nicht „von gestern“. Noch heute lässt er seinen Fans Gänsehaut erleben, wenn sie Stücke wie „You are so beautiful“, „Tonight“, „Don’t let me be misunderstood“ oder „With a litttle help of my friends“ hören. Cocker, der viele seiner Erfolge mit Coversongs, auch von den Beatles, erzielte, findet in der „Joe Cocker Tribute“ eindrucksvolle Interpreten seiner Musik und seines Stils. „Näher am Original geht nicht“ schreiben sie auf ihrer Webseite und haben damit vollkommen recht. Sie standen in der Liveshow „Traratata“ mit dem Meister persönlich auf
der RTL-Bühne. Ein größeres Kompliment kann eine Tribute-Band nicht bekommen. Also braucht man dazu auch nichts anders zu sagen als: hin, hören und begeistert sein. Eine vergleichbar schwierige Aufgabe haben sich die Jungs der Santana Coverband aus der Pfalz vorgenommen. Ihr Anspruch, das Original in all seine Facetten möglichst astrein in Kopie auf die Bühne zu bringen, funktioniert, bis hin zu Details im Percussionsound und in Gitarrensoli. Latin Rock im Original, das ist, was Carlos Santana Anfang der 70-er zu seinem besonderen Image verhalf. Stücke wie „Black Magic Woman“, das unvergessene „Samba Pa Ti“ und „Evil Ways“ als unüberhörbare Visitenkarten des gebürtigen Mexikaners Santana dürften im Müllerhaus ebenso geschmeidig auf die Ohren kommen wie spätere Hits des heute 67-jährigen. Ein wenig Woodstock wird also auch am Harener Mersbach zu hören sein. Simon & Garfunkel, Dritte im Bunde der Revival-Atmo im großen Konzertzelt, hatten seit eh und je ihre besondere Fangemeinde. Nach dem legendären Auftritt von
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S&G vor 500.000 Zuschauern im New Yorker Central Park benannt hat sich die Central Park Band, und sich dem Sound von Paul Simon und Art Garfunkel verschrieben. „Bridge over troubled water“, „Cecilia“, „Mrs. Robinson“ und der „Sound of Silence“ dürften beim zweiten Auftritt der Jungs aus Bochum sicher nicht fehlen. Das sie selbst, wie auch ihr Publikum, bei ihrem ersten Auftritt im Emsland in 2014 mächtig Spaß hatten, ist auf ihrer Internetseite zu lesen: „Haren... hoch im Norden“ - Wer meint, es gäbe nur saftige grüne Wiesen, klaren Schnaps und Windmühlen im Emsland, der sollte sich in Acht nehmen. Beim Heimatverein in Haren sind wir eines besseren belehrt worden! So ein gut gelauntes Festzelt, das die Nacht zum Tag macht, haben wir selten erlebt. Respekt an die Macher und ihren Heimatverein und an das „Harener und Umgebung“ Publikum. Wir kommen sehr gerne wieder!!“ Und in Haren sagt man gern: „welcome back“! Im Paket ist es den Machern der Revival Night, nach der Premiere in 2014, auch bei der zweiten Auflage gelungen, eine besondere Mischung aus der jüngeren Musikgeschichte und dem spezifischem Geschmack einer breiten Gästeschar zu kombinieren. „Full house“ dürfte damit auch wenige Tage nach dem klassischen Neujahrskonzert in Haren wieder garantiert sein.
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Leben
Prüfungsbeste Friseurin kommt aus Haren Bronka Kissmann, Friseurmeisterin in der Harener Nordstraße, ist ein wenig stolz. Zu Recht, denn ihre (ehemalige) Auszubildende Valentina Schick schloss ihre Ausbildung zur Friseurin als Prüfungsbeste in ihrem Innungsbereich ab. Auch die junge Friseurin ist mehr als zufrieden, sie hat nun viele offene Türen für eine gute Zukunft.
Dabei schienen die Voraussetzungen vor drei Jahren nicht auf Anhieb optimal. Eine junge Frau mit Hauptschulabschluss, dazu mit zwei kleinen Kindern von einem und fünf Jahren, mancher Ausbildungsbetrieb hätte vielleicht eine andere Wahl getroffen. Bronka Kissmann aber, sie hatte ihre zukünftige Auszubildende bereits in einem Praktikum kennen gelernt, gab der jungen Frau eine Chance. „Valentina hat in den drei Jahren nicht einen einzigen Tag gefehlt, war nicht einen einzigen Tag krank“ lobt die Chefin den Ehrgeiz und Elan ihrer Auszubildenden. Nun, nach drei intensiven Jahren und einem tollen Abschlusserfolg, schaut die heute 28 jährige Friseurin zufrieden zurück: „Aus der Sicht von heute würde ich das ganz genau so wieder machen. Ich bin froh, dass ich das erstmal habe.“ Friseurin sei schon immer ein Beruf erster Wahl für sie gewesen. In nächster Zukunft wird Valentina ihre speziellen Kenntnisse und Fähigkeiten im siebenköpfigen Team des Salons „Faszination BronkHaar“ an der Nordstraße einsetzen. Als mögliches weiteres Ziel ihrer beruflichen Laufbahn könnte die Meisterprüfung stehen oder eine Tätigkeit als Visagistin. Bronka Kissmann, die vor allem Valentinas Talent für festliche Hochsteck-Frisuren betont, kann sich vorstellen, auch in Zukunft weitere Auszubildende aus entsprechenden Maßnahmen des BTZ in Meppen einzusetzen. Die in Polen geborene, seit 25 Jahren in Deutschland lebende Friseurmeisterin, die vor acht Jahren den ehemaligen Salon Helle-Decks übernahm, findet sich durch die hervorragende Leistung ihrer früheren Auszubildenden bestätigt in ihrer damaligen Entscheidung, jungen Menschen auch unter etwas ungewöhnlichen Voraussetzungen entsprechende Chancen zu geben und sie zu fördern. „Meine Erfahrungen mit dem BTZ und der dortigen Betreuerin Frau Krieger sind sehr gut“, lobt sie die Einrichtung des Handwerks.
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emsblick
– Januar/Februar 2015
Danke und good bye! Letzter Auftritt der Kirchenband „The Luckies“ Ein letzter Auftritt sollte sein: In der Vorabendmesse am 10. Januar in der Rütenbrocker St.-Maximilian-Kirche sollte sich für die „Luckies“ der Kreis ihrer ungezählten Auftritte schließen, dort, wo er 1970 schwungvoll begann. Dieses letztes Mal mit dem Klang des unverwechselbaren Luckies-Sounds im Kirchenschiff, musste nach zwei Anläufen erneut krankheitsbedingt angesagt werden. „Irgendwie soll es nicht sein“ zeigte sich Josef Strodt enttäuscht, das es nun doch nicht zum Finale kommt. Erneut hat die Erkrankung eines Bandmitglieds den Auftritt unmöglich gemacht. Ob es einen weiteren Anlauf gibt, ließ Strodt zumindest offen. „In unserem Alter ist das mit der Planbarkeit schon ein wenig eingeschränkt“ machte er wenig Hoffnung, dass es einen abschliessenden Auftritt geben könnte. Gleichwohl, auch ohne Finale, gibt es Gründe genug, auf die Luckies einzugehen. „The Luckies“, eine Tanzband, die sich 1964, also vor über 50 Jahren gründete, füllten mit ihrer Musik immer wieder die Tanzsäle, im Raum Haren und weit darüber hinaus. Die Bühnen in Sälen und Festzelten waren ihnen aber nicht genug. Nach und nach entwickelte sich die Lucky-Kirchenband. Die öffentliche Premiere gab es am zweiten Adventssonntag 1967 in der damaligen Tanzkapellenbesetzung: mit Weihnachtsliedern im Harener Krankenhaus. Ein Jahr später, erneut im Krankenhaus Haren, traten sie in erweiterter Besetzung auf: mit Dieter Schultejans, Wesuwe (Gitarre und Gesang), Heinz Hake, Rütenbrock (Saxophon u. Akkordeon), Günter Rieken, Meppen (Baßgitarre u. Technik, später E-Akkordeon) sowie Theo Krallmann, Rütenbrock (Schlagzeug und Gesang). Zusätzlich waren einmalig dabei: Lenchen Suelmann (heute Bucher, spielt bei Musaique), Rütenbrock
Die Luckies nach dem Ökumenischen Open-Air-Gottesdienst auf dem Kirchberg zum Jubiläum „825 Jahre St.-Nikolaus-Kirche Gr. Hesepe“ am 12.07.2014
GRENSSTATION
Jan Potze B.V. Die Band 1970 vor dem „Urgottesdienst“ in der Maximilian-Kirche in Rütenbrock:
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Theo Krallmann (Schlagzeug/Gesang), Wilfried Peters (Trompete), Heinz Hake (Saxophon), Anton Grönniger (Posaune), Günter Rieken (E-Akkordeon), Dieter Schultejans (Gitarre/Gesang) und Josef Strodt (Klarinette/ Gesang) mit Kaplan Gerhard Burchert
(Blockflöte und Gesang), Magdalene Griep (jetzt Frau Diek), Rütenbrock (Gesang) und Alfons Strodt , Osterbrock (Key-Board). Josef Strodt , Osterbrock (Geige, später Klarinette und Gesang ) wirkte erstmalig mit, blieb der Kirchenband jedoch weiterhin treu. Zur Original-Kirchenband stießen danach Wilfried Peters, Haselünne (Trompete) und Anton Grönniger, Lindloh (Posaune u. Gesang) hinzu. Die Luckies kreierten ihre religiösen Orchesterund Gesangsstücke in flotten Rhythmen, teils frei variiert auf Trompete, Posaune und Klarinette, im Stil des Dixieland-Sounds. Oft wurde die Gemeinde in den Gesang jeweils mit eingebunden. Zum eingängigen Repertoire gehörten unter anderem Titel wie „Sonne der Gerechtigkeit“, „Kyrie guter Gott“, „Brüder ruft in Freude“, „Komm, Herr, daß wir dich sehen“, „Wir glauben an den Geist“, „Kommt, sagt es allen Leuten“, „Brot, das die Hoffnung nährt“, „Mein Gott, welche Freude“, „Selig seid ihr“, „Laßt uns fest zusammenstehen“, „Gottes Geist wirkt überall“ und „Ja,wenn der Herr einst wiederkommt“. Ihre „richtige Premiere“ als Kirchenband“ gaben die Musiker 1970 in der Maximiliankirche in Rütenbrock. Den „Urgottesdienst“ in der übervollen Kirche zelebrierte damals Kaplan Gerhard Burchert. Mit dem damaligen kompletten kirchlichen Repertoire entfachten sie eine bis dahin ungekannte Begeisterung der Gläubigen. Diese Wirkung konnten sie bei zahlreichen Auftritten, vor allem auch bei den Jugendlichen, in überfüllten Gotteshäusern im Dekanat Haren und weit darüber hinaus oft wiederholen. Eine Episode aus dieser Zeit: In der Kirche in Neudersum, Kaplan Burchert war nach dort versetzt, spielten die Luckies am Pfingstfest. Ihre Musik muss den Kirchenraum wohl derart gefüllt haben, dass sich Teilchen der weißen Deckenfarbe im Gewölbe lösten und sachte auf die Gläubigen niederregneten. Die Kirchenbesucher nahmen`s gelassen, an ein Pfingstwunder glaubte dabei aber niemand. Aus vielerlei familiären und beruflichen Gründen ging die Ära der Luckies 1974 zu Ende.
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Nach über 30 Jahren, jeder war seiner Wege gegangen, aber alle waren freundschaftlich verbunden geblieben, trafen sich alle damaligen Akteure aus Anlaß eines „Runden Geburtstages“ zu einem „Ständchen“. Dabei entstand spontan die Idee, noch einmal original in alter Besetzung die Kirchenmusik wieder aufleben zu lassen. Nach anfänglicher Skepsis war es am 17. April 2005 in Rütenbrock soweit, nachdem zahlreiche Übungsabende absolviert waren. Den Start machte die Band am Sonntag, 17.04.2005 mit der Abendmesse in der Maximilian-Kirche Rütenbrock, die von Domkapitular Alfons Strodt zelebriert wurde. Sowohl die Akteure als auch die Gemeinde konnten sich über ein erneut bis auf den letzten Platz gefülltes Gotteshaus freuen, und auf große Begeisterung. Dem Neustart in 2005 folgten bis heute 28 weitere Auftritte. Plattdeutsche Gottesdienste begleitete die Band ebenso wie konfessionsübergreifende Anlässe. So waren die Luckies beim evangelischen Gottesdienst in der Bethlehemkirche Meppen, bei ökumenischen Gottesdiensten zum Schützenfest St. Georg Meppen, zum Jubiläum „825 Jahre St.-Nikolaus-Kirche Gr. Hesepe“ sowie zum „Abschied vom Sommer“ an der Meppener Herrenmühle dabei. Schlichtweg „der Höhepunkt“ für die Kirchenband war allerdings ihr Konzert auf dem 97. Deutschen Katholikentag in Osnabrück in 2008. Mitten in ihrer zweite Karriere mussten die Musiker mit dem plötzlichen Tod ihres Saxophonisten Heinz Hake in 2009 einen schweren Schlag hinnehmen. Alle Bandmitglieder sind sich nach den vielen Jahren ihres musikalischen Wirkens darüber einig, dass sich ihr nicht unerheblicher ehrenamtlicher Aufwand gelohnt hat. Über die Freude am gemeinsamen Musizieren hinaus haben sie es geschafft, immer leerer werdende Kirchen zu füllen sowie Jung und Alt zu begeistern und auf diese Weise neu für die kirchliche Idee zu motivieren. Das noch einmal zu beweisen, mit einem letzten Auftritt, dort, wo alles angefangen hatte, scheint ihnen verweht zu sein.
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Frau Jutta von Mundelo
Der Wächter bläst im Turm zu Lan degge. An rost‘ gen Ketten knirscht die Brücke nieder, und eine Reiterin, die Gräfin Jutta, sprengt auf dem schmucken Zelter in den Hof. Der Knappe, Gerd von Fullen, folgt ihr nach. Er bringt der Herrin Roß zum Stall und lacht. Das Burggesinde kommt herbei, denn Gerd macht ganz so ein Gesicht, als wüßt‘ er wieder ein lustig Reiterstücklein zu berichten. „Wir kamen aus dem festen Hof im Brook. Da rasselt plötzlich aus dem Erlenbusch der grimme Ritter Schwarzenburg von Haren. Hei, wie Frau Jutta lang die Zügel ließ! Herr Schwarzenburg ritt hinterdrein und pfiff, des Fanges schon gewiß, ein tolles Liedchen. Da plötzlich schwenkten wir zum Riddering. Der Ritter pfiff wie toll, der Riddering hielt‘s ja mit ihm, jetzt war der Fink gefangen. Doch hinter uns schloß sich das Bohlentor. Der Herr von Riddering mit seinen Knechten ließ satteln, um uns heimwärts zu geleiten. Ach, hättet ihr Herrn Schwarzenburg gesehen! Die breite Narbe auf der linken Wange; die ihm vom Ohre geht bis an den Mund, die wurde fingerdick vor Zom und Staunen. Ich schlug vor Lachen mir auf beide Schenkel und rief: ,Du armer, dummer Schwarzenburg, du hast kein Glück mit deinem Finkenfangen. Die Herrin Jutta lacht und scherzt und plaudert und ist stets freundlich und ist immer froh . Mit ihr hält es Herr Riddering viellieber, als mit so einem grimmen alten Brummbär!‘ Hu, wie die Narbe auf der Wange glühte! Da sprach der alte Stallknecht Nikolaus: ,Seitdem die Herrin ihn mit losem Spott gekränkt, als er um ihre Hand geworben, umlauert er die Mauem, bös und listig, wie wintertags der Wolf vom nahen Forst. Wär‘ nicht die Herrin so gewandt im Sattel und so beliebt bei jedermann im Lande, dann hätt‘ ihr längst der graue Wolf ein Leids getan. Auch jüngst das Stückchen, als sie ihn auf ihrem Braunen, dem die Eisen
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– Januar/Februar 2015
so genagelt waren, daß die Spur zurückwies, gar arg geneckt und zum Gespött gemacht, hat ihn erbost, und Rache will er nehmen.“ Sprach Gerd, der Knappe: „Vater Nikolaus, erzähl doch nochmal, wie‘s dem Schwarzenburg als Freiersmann auf Landegge erging!“ Der alte Nikolaus setzt sich schmunzelnd nieder auf eine Haferkiste undd erzählt: „Kaum war in Burg und Gau die Trauerzeit vorüber nach dem Tod des edlen Herrn, des Grafen Heinrich von der Tecklenburg, da kam von nah und fem manch stolzer Freier. Die junge Witwe, neunzehn Lenze erst, gedachte nicht, den toten Herrn so schnell schon zu vergessen. Als nun einst im Saal der Edlen viele beieinander waren, da tat sie ihnen diese Absicht kund, indem sie sagte: ,Dem geb‘ ich die Hand, der nicht zu Roß und nicht zu Fuß und nicht zu Wagen in den Burghofkommen kann!‘ Nun staunt und lacht, denn eines Tages steht der Schwarzenburg vorm Tore und versucht, auf einem Wagenrad hineinzureiten. Bei jedem Fußbreit, den er weiterkommt, verläßt er stürzend wohl ein dutzendmal des ungewohnten Fahrzeugs hohen Sitz. Der Burghof dröhnt vor Lachen. Auch die Herrin kommt in den Hof und schaut ihm lächelnd zu und spricht: ,Mein edler Herr, ich sehe jetzt, daß ihr es brav und redlich meint. Der Lohn, um den es geht, habt ehrlich ihr verdient, hier meine Hand!‘ Sie gibt ihm ihren - Handschuh. Es scheint mir doch“, fuhr Vater Niklaus fort, „allmählich wär‘s wohl an der Zeit, daß sich die Herrin einen wack‘ren Ritter nähme. Denn überall, beim Ernten wie beim]agen, in Burg und Land, fehlt uns die Hand des Herrn. Doch wer soll‘s wagen? Unsre Emslandritter sind wohl geschickte Meister in der Kunst, beim Jagen Wolf und Keiler anzuspringen und sind gar flink und froh dabei, wenn‘ s gilt, in Streit und zorn‘ger Fehde sich die Schwerter so auf den Schild und auf
das Kettenhemd zu schlagen, daß das Eisen singt und sprüht. Doch still und zierlich auf dem Schemel sitzen und mit den Worten fein und artig werben, daß sich ein holdes Jüngferlein darin verfinge, wie in einer Brombeerranke, das ist für sie ein ungleich härt ‚res Stück, als auf dem Heerzug mondelang bei Tag im Sattel und beim Becher nachts zu sitzen. Vor kurzem noch kam Eberhard von Düthe hier in den Hof geritten, sehr gedrückt und zaghaft, wie sonst gar nicht seine Art, um unsre schmucke Herrin und mit ihr auch all die schmucke Habe zu gewinnen. Er schlich ins Schloß, als müßte er zum Galgen. Doch bald vernahm man ihn im Burghof poltern, und zornig forderte er seinen Gaul. Er warf sich in den Sattel, und die Brücke erzitterte vom flücht‘gen Huf des Hengstes, dem dienstbeflissenen Knappen ward zum Lohn für seine Müh ein derber Ritterfluch. Ein stilles Frühlingsahnen zog durchs Land. Frau Jutta summte leis‘ ein kleines Lied und schaute träumend in das Sonnengold, das an der hellen Ems am andren Ufer dort in den dunklen Kiefernkronen hing. Da kommt ein Fremder in den Hof geritten auf müdem Roß. Anstatt des Kettenhemdes umgibt ihn eine fremdartige Rüstung, aus funkelndem Metall zierlich gefügt. Der weiße Spitzenkragen und die Stulpen an seinen Händen scheinen leicht bestaubt. Doch eh‘ er eintritt, hat er jedes Stäubchen mit Sorgfalt abgeklopft. Die Gräfin Jutta und Frau Sophia, ihre Mutter, empfangen den Ritter, der mit edlem Anstand ihnen den Namen meldet und was sein Begehr. Der Knappe nimmt ihm Helm und Brünne ab. Da fällt sein braunes Haar in reicher Flut ihm auf die Schultern, auf sein Sammetwams. Nachdem man ihn erquickt mit Speis‘ und Trank begleiten ihn die Frauen in den Burgsaal. Auf weichem Wolfsfellschemel nimmt er Platz. Er nennt sich Graf Walram von Mundelo (Monschau).
seine dunklen Augen sprühn und leuchten, dann ist wo Jedermann ihm gern gewogen. ,Bei Parma in Italien ist jüngst des Staufen Heer so blutig unterlegen. Jetzt sammelt er im Reiche die Getreuen, um seine Kaisermacht aufs neu zu festigen. Das Haus der Ravensberger war stets treu den Staufen. Drum schickt der Kaiser mich, daß ich euch bitten soll, vieledle Frau, das Lehensvolk zu rüsten gegen Welschland. Nach kurzer Rast will ich dann meinen Rappen zurück des Weges lenken, den die Graugans mit müdem Flügelschlag zu euch jetzt zieht.‘ Doch als er von der Heimfahrt reden will tritt Jutta rasch ans Fenster, und die Heimat erscheint ihr plötzlich gar so leer und kalt. Eh noch der Graf zum Abschiednehmen kam - er blieb wohl länger, als sein Dienst erheischte weil rings im Land der Birkhahn lockt‘ und kullert‘, und weil‘s im Moor ein lustig Jagen war, an dem auch Gräfin Jutta manchmal teilnahm, erzählten Fischer, die zu Tale fuhren, der Staufenkaiser Friedrich sei gestorben. Graf Walrams Trauer um den edlen Herrn vergaß sich bald, als Jutta sich bemühte, den Kummer ihm vom Antlitz wegzuscheuchen.
Dann kam der Lenz. Er zog mit Sang und Blumen, mit Weidenduft und zartem Birkengrün ins Moor und an der blauen Ems hinab. Graf Walram ritt durchs Friihlingsland und Jutta, auf ihrem Zelter, ritt an seiner Seite. Und als im Busch und Garten bei der Burg ein jeder Zweig sich unter Blüten bog, da gab des Emslands junge, schöne Herrin dem Herrn Walram von Mundelo die Hand. Der neue Burgherr gab manch frohes Fest. Oft klang im sonst so stillen Hof der Burg der Rosse Stampfen und der Ruf der Jagd. So ging der Sommer hin. Doch als im Herbst die Ernten eingebracht, war‘s wieder still. Das Heimweh nach des Südens blauem Himmel beschlich den Burgherrn und die Herrin Jutta. Und als die Graugans vor dem Winter wieder mit müdem Schrei aus Moor und Heide floh, da zogen sie mit ihr zum sonn‘gen Süden. Wohl mancher Rittersmann des Emslands mied in diesem Winter frohes Fest und Fehde und trabte in den weiten Kiefernforst, um still der GräfinJutta zu gedenken, die mit der Graugans nach dem Süden zog.
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Die Frauen lauschen gern, als er erzählt von seinem Schlosse in der fernen Eifel, dem blauen Himmel und den Rebenbergen und von den Menschen, die dort viel mehr singen und viel mehr lachen, als im grauen Norden, wo stets der Nebel liegt, der Heiterkeit und Frohsinn in der Menschenbrust erdrückt. Mit Friederich, dem zweiten Hohenstaufen, war jüngst er in Italien gewesen. Wie schön versteht er es, dies Land voll Glanz und Duft und ew‘gem Sonnenschein zu schildern: In schöner Sprache setzt er weich und sacht die Worte, wie man sinnend Blum‘ um Blume zu einem duft‘gen Strauß zusammenfügt. Er bringt den Frauen ungewollt ins Herz die Sehnsucht nach den fernen schönen Ländern, und Gräfin Jutta schaudert leicht zusammen. wenn sie ans Fenster tritt, als fröstle sie, denn grau und farblos steigt der Abend auf aus Weidenbüschen und aus schwarzen Erlen. Graf Walram plaudert noch von seiner Heimat, wo jetzt der Lenz schon durch die Gärten geht und wo die Sterne nachts so golden funkeln. Die Kiefernscheite knistern im Kamin. Wenn Wallram dann von Schlacht und Krieg erzählt und
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