Der Begriff „Appeasement“ gehört zu den großen Warnsignalen der europäischen Geschichte. Der Begriff kommt vom englischen „appease“ für „beschwichtigen“. Gemeint ist damit eine Politik des Nachgebens gegenüber aggressiven Staaten – in der Hoffnung, Konflikte zu vermeiden. Ihr bekanntestes Beispiel ist das Münchner Abkommen von 1938. Bis heute zeigt es, dass eine Politik der Zugeständnisse, um eine militärische Konfrontation zu vermeiden, trotzdem in eine solche münden kann. Heute ist der Begriff eindeutig negativ besetzt, denn ein Nachgeben gegenüber Diktatoren gilt (eigentlich!) als verpönt.
1938 trafen sich die Regierungschefs Deutschlands, Großbritanniens, Frankreichs und Italiens in München. Das Ergebnis: Adolf Hitler durfte das Sudetenland annektieren – ein Gebiet der damaligen Tschechoslowakei mit vielen deutschsprachigen Bewohnern.
Die Tschechoslowakei selbst saß bei den Verhandlungen nicht einmal am Tisch. Der britische Premierminister Neville Chamberlain ging auf Hitlers Forderungen ein, weil er glaubte, damit einen neuen Krieg verhindern zu können.
Der Erste Weltkrieg lag erst zwei Jahrzehnte zurück. Chamberlain hoffte, Hitler würde nach diesem Zugeständnis zufrieden sein. Wir wissen heute, wie falsch diese Hoffnung war. Nur ein halbes Jahr später im März 1939 besetzte Hitler auch den Rest der Tschechoslowakei, nur ein Jahr später begann er mit dem Überfall auf Polen den Zweiten Weltkrieg. Also mal ehrlich: Die Lehre aus dieser Geschichte ist unbequem, aber klar: Wer vor aggressiven Autokraten einknickt, signalisiert Schwäche. Zugeständnisse werden nicht als Einladung zum Frieden verstanden, sondern als Ermutigung, noch weiterzugehen.
Natürlich lassen sich historische Situationen nie eins zu eins vergleichen.
Die Welt von heute ist nicht die von 1938. Dennoch wird der Begriff Appeasement immer dann hervorgeholt, wenn Demokratien vor der Frage stehen, wie sie mit autoritären Machthabern umgehen sollen. Auch im Umgang mit Russlands Präsident Putin taucht
dieser Vergleich auf – etwa rückblickend auf die Annexion der ukrainischen Halbinsel Krim 2014: Sie wurde von den anderen europäischen Staaten zwar als ein Bruch des Völkerrechts bezeichnet, die Reaktion blieb jedoch zurückhaltend. So kann auch die lange energiepolitische Abhängigkeit Europas von Russland als eine Form von Appeasement gesehen werden: Zu lange meinte man in Europa, es ginge hierzulande nichts ohne russisches Gas. Sicher ist die wirtschaftliche Lage dadurch heute schwierig, aber hätte man nachgeben sollen? Hat Appeasement heutzutage nicht sehr viel mit Geschäftemacherei zu tun? Und schon wieder stehen wir durch den aktuellen Iran-Krieg vor der Frage: Soll russische Energie wieder vermehrt in den westlichen Handel fließen, um die Preise zu drücken, und sollen die Sanktionen gelockert werden?
Kritiker sagen, der Westen habe zu lange gehofft, Konflikte durch Dialog und wirtschaftliche Verflechtung entschärfen zu können. Andere warnen davor, den Begriff Appeasement zu schnell zu verwenden, weil die Lage heute deutlich komplexer ist als in den 1930er Jahren. Denken wir an US-Präsident Trump, der ohne Notwendigkeit für das eigene Land (für das iranische Volk sieht es allerdings anders aus) einen Krieg gegen den Iran begonnen hat, der ihm jetzt zu entgleiten droht. Ist es Appeasement, wenn wir Europäer ihn kritiklos „machen lassen“, um Amerikas Unterstützung nicht zu verlieren? Wenn Europa schweigt, wenn Trump Selensky zwingen will, auf Putins Forderungen einzugehen?
Wenn Friedrich Merz bei seinem Besuch in Washington wie ein verspäteter Chamberlain schweigend neben Trump im Oval Office sitzt? Also mal ehrlich: Diplomatie ist wichtig, und niemand kann ein Interesse an Eskalation haben. Aber Geschichte zeigt auch, dass Nachgiebigkeit gegenüber aggressiven Autokraten selten Frieden schafft. Wer Stärke zeigt und klare Grenzen setzt, verbessert seine Position. Wer dagegen zu lange zögert oder Schwäche signalisiert, riskiert am Ende genau das Gegenteil von dem, was er verhindern wollte.
Die Lehre aus München 1938 ist unbequem, aber eindeutig. Wer vor Machtpolitik zurückweicht, lädt sie ein, weiterzugehen.
Liebe Leserinnen und Leser,
Ein Blick in die Vorgärten bestätigt: Wir sind im Vorfrühling und müssen uns bis zu warmen Temperaturen noch etwas gedulden. Ablenkung versprechen eine Vielzahl an regionalen Nachrichten und Themen, die wir in der vorliegenden LOKAL-Ausgabe für Sie aufbereitet haben.
Auf den folgenden Seiten präsentieren wir Ihnen einen bunten Mix aus Angeboten und Infos aus der regionalen Wirtschaftswelt. Die drei Werbegemeinschaften im Städtedreieck starten traditionell ihre fröhlichen Frühlings- und Osteraktionen mit Gewinnspiel: Vom 24.3. bis 4.4. können Sie sich eine (oder auch mehrere) der beliebten Wifo-Schoko-LottoTafeln sichern, um an der
Verlosung teilzunehmen. Die Werbegemeinschaft Maxhütte-Haidhof präsentiert sich wieder mit einem Oster-Quiz. Den dazugehörigen Gewinn-Coupon finden Sie in dieser Ausgabe auf Seite 11. Und bei einigen ITU-Mitgliedsbetrieben rollen dieses Jahr wieder ein paar mit Sofortgewinnen gefüllte Ostereier über die Ladentheken. Regional shoppen lohnt sich also! Als kleine Beigabe für das Osternest eignen sich natürlich auch die Gutscheine der drei Städte.
Lesen Sie zudem Infos zu den Ergebnissen der diesjährigen Kommunalwahlen in unserer Region. In zahlreichen Gemeinden fiel die Entscheidung bereits im ersten Wahlgang, in Burglengenfeld kommt es hingegen zu einer Stichwahl. Dazu stehen die beiden Kandidaten Martin Antretter und Michael Schaller im aktuellen LOKAL-Interview erneut Rede und Antwort.
Zu den umstrittenen Windkraftanlagen, die auf dem Schwarzerberg westlich von Nittenau geplant sind, hat der LBV Klage beim Verwaltungsgericht Regensburg eingereicht. Lesen Sie dazu eine aktuelle Pressemitteilung auf Seite 23.
Und wie gewohnt gibt es auch wieder eine Vielzahl an Meldungen aus den Rathäusern und von den Vereinen der Region. In unserem Veranstaltungskalender finden Sie zahlreiche Termine aus den Gemeinden unseres Verteilgebiets.
Übrigens: Die Osterferien starten am 30. März, das nächste LOKAL erscheint am 18. April 2026.
Bis dahin wünschen wir Ihnen schöne Ferien, frohe Ostern und viel Spaß beim Lesen von LOKAL!
BAYERN/REGION (lz). Bayern hat gewählt. Am 8. März 2026 hat bei einer Wahlbeteiligung von rund 65-70% die CSU heuer ihr schlechtestes Ergebnis seit 1952 eingefahren. In den Landkreisen und kreisfreien Städten gingen ihre Stimmenanteile laut Medienberichten von 34,5 (2020) auf 32,5% zurück. Auch die SPD musste herbe Verluste einstecken. Wo die AfD auf Kreisebene angetreten ist, hat sie rund dreimal so gut abschnitten wie vor sechs Jahren –sie hat sich auf 12,2 % gesteigert. Im Landkreis Schwandorf erreichte sie zweistellige Ergebnisse, etwa in der Stadt Schwandorf mit 17,8, in Steinberg am See 16,5 und in Nittenau 16,2%.
Im Landkreis Regensburg ist Tanja Schweiger (FW) mit einer Mehrheit von 60,3% zur Landrätin wiedergewählt worden, gefolgt von Patrick Grossmann (CSU) mit 26,1%. Im Kreistag hat die CSU 22 Sitze, die Freien Wähler 17, die AfD 11, die Grünen 7 sowie die SPD 6 Sitze. Im Landkreis Schwandorf ist Thomas Ebeling (CSU) laut Wahlperiode ab 1. Mai wieder Landrat - mit einem Ergebnis von 54,8%. Marianne Schieder (SPD) unterlag mit 20,6%. Im Kreistag reicht es für die bisherigen Mehrheiten, obwohl sich die Zusammensetzung ändert: Die CSU verliert zwei und hat ab künftig 21 Sitze. Die Freien Wähler haben jetzt 9 Sitze (einen mehr), die AfD errang 11 Sitze mit einem Zuwachs von 8. Auch die SPD hat noch 8 Sitze, die Grünen 3. Die CWG/UW erhielten 2 Sitze, die JU Bayern 2, sowie die Linken und JW (Junge Wähler) je einen Sitz.
Stichwahl in Burglengenfeld
Zu einer Stichwahl am 22. März 2026 kommt es in Burglengenfeld zwischen Martin Antretter (SPD) mit 41,7 und Michael Schaller (CSU) mit 42,6%.
Der BWG-Kandidat Gregor Glötzl erhielt 15,8% der Stimmen. Im Gemeinderat eichte es für jeweils 7 Sitze für CSU und SPD, 2 Sitze für die FW/BFB, ebenfalls jeweils 2 für FWL und BWG sowie einen Sitz für die Linken. Die AfD sitzt jetzt mit 3 Stadträten in dem Gremium.
In Maxhütte-Haidhof erhielt Amtsinhaber Rudolf Seidl, Unabhängige Wähler Maxhütte (UWM), 63,5% der Stimmen. Matthias Meier (CSU) unterlag mit 26,5%. Im Stadtrat ist die UWM gleichauf mit der CSU mit jeweils 6 Sitzen. Die SPD erhielt 4, die FW 3 Sitze. Mit dabei sind zwei Grüne, ebenso zwei Vertreter der JU und eine Stadträtin von den Sozialen Bürgern Maxhütte (SBM). Die AfD ist nicht vertreten - anders als in Teublitz, wo sie mit 12,3% 2 Sitze errang. Die SPD verlor hier einen Sitz und hat jetzt 5. Ganz klarer Sieger der Teublitzer Bürgermeisterwahl ist Amtsinhaber Thomas Beer mit 69,3%, der Gegenkandidat Markus Pretzl (FW) erreichte 30,2 %. Die Wahlbeteiligung lag bei hohen 77,8%.
Auch in Regenstauf war die Wahlbeteiligung mit 68,6% relativ hoch. Bürgermeister Josef Schindler (CSU) bleibt mit 73,1% aller gültigen Stimmen im Amt. Gegenkandidatin Susanne NichtewitzBauer (SPD) erhielt 14, Harald Richter (FW) 12,9%. Die 24 Sitze des Marktgemeinderats verteilen sich ab Mai wie folgt: CSU 11, FW 5, Grüne 2, SPD 4, ÖDP 1 und FDP/ BL ebenfalls einen Sitz.
In Kallmünz (turnusgemäß keine Bürgermeister-, sondern nur Marktgemeindewahl) haben die Freien Wähler an Stimmen gewonnen und stellen jetzt 4 Sitze. Die meisten Stimmen erhielt Bernhard Hübl. Die CSU erhielt 3 Sitze, die meisten Stimmen bekam Johann Rinner. Weiterhin sind in dem Gremium 2 Grüne, 3 SPD-Räte, 1 Vertreter der Freien Liste Kallmünzer
Seit 40 Jahren
Umland (FLKU) sowie einer von der Christlichen Wählergemeinschaft (CWG).
Zeitlarn: Überwältigender Sieg für Andrea Dobsch (FW)
In Zeitlarn wissen die Wählerinnen und Wähler, was sie wollen: Andrea Dobsch (FW) wurde mit der absoluten Mehrheit von 84,8% im Amt bestätigt, Gegenkandidat Dr. Erik Schlegel erhielt 8,7%, Stefanie Grünauer (SPD) 6,5% - und das bei einer Wahlbeteiligung von 74%.
Im Gemeinderat haben die Freien Wähler künftig mit 12 Sitzen die absolute Mehrheit (bisher 8). Die SPD verlor drei Sitze und hat nur noch 3, die CSU verliert zwei und hat künftig 3. Die Parteilose Wählergemeinschaft (PWG) bleibt bei 2 Sitzen.
Überraschendes Ergebnis im Markt Schmidmühlen
Die Freien Wähler sind hier die Gewinner und stellen mit Daniel Sandner künftig den Bürgermeister, der mit 837 mehr als die Hälfte aller abgegebenen gültigen Stimmen für sich einnehmen konnte (59,6%). Gegenkandidat Mathias Huger (CSU) erhielt 464 Stimmen (33%), Christian Renghart (SPD) 104 (7,4%). Im Gemeinderat haben die FW künftig 5 Sitze, die CSU 4, SPD 2 und FWGE 1 Sitz. Die zwei neuen Gruppierungen Junge Liste Schmidmühlen (JLS) sowie die Bürgerbewegung Schmidmühlen (BBW) sind mit je einem Sitz vertreten. Die Wahlbeteiligung lag bei 76,3%.
Einzusehen sind alle Wahlergebnisse auf (fast) allen Websites der Städte und Gemeinden. Die Landkreis-Seiten haben die aktuellen Ergebnisse der Landrats- und Kreistagswahlen veröffentlicht.
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Am 22. März 2026 kommt es in Burglengenfeld zur Stichwahl zwischen Martin Antretter und Michael Schaller. Foto: pixabay
von Bönedückt Hannückl
Gibt es heutzutage auch „DuodezFürsten,“ die gerne herrschen?
Nach dem mörderischen Dreißigjährigen Krieg entstanden in Deutschland unter anderem auch viele kleine Fürstentümer (Kleinstaaterei), deren Fürsten gerne König Ludwig XIV., den Sonnenkönig, einen absoluten Herrscher, nachahmten. Dessen Ausspruch: „Der Staat bin ich“ ist heute noch bestens bekannt. Allerdings hatten die ZwergerlFürsten nicht die finanziellen und sonstigen Möglichkeiten des Sonnenkönigs, was sie aber nicht daran hinderte, diesen, so weit als möglich, nachzuahmen. So wollte ein jeder der MiniStaatenlenker gerne ein mehr oder weniger großes Schloss Versailles bauen, oder auch einem sonstigen Herrscherdenken huldigen. Aber, gibt es das auch heute noch in irgendeiner Form? Na ja, in ganz gleicher Form wohl nicht!
vier Sitzungen im Jahr, so wie auch Jahrzehnte davor. Also, seit ihn der damalige Landrat Hans Schuierer bauen ließ. Und die Kreisräte damals wie auch wohl noch heute können ihre verantwortungsvolle Tätigkeit der Kreisregierung dort ungehindert ausüben. Da braucht man wohl keinen Luxus-Aufwand in Höhe von sage und schreibe 8,2 Millionen Euro, um einen völlig neuen Sitzungssaal, wahrscheinlich gepolstert und auch sonst wertvoll ausgestattet, zu schaffen. Der gewaltige, vielleicht sogar protzige Aufwand von 8,2 Millionen spricht da wohl Bände und vor allem nicht für die wohl immer gebotene Sparsamkeit.
CSU Burglengenfeld:
„Mit Michael Schaller in die Zukunft – mit Karin Auer eine weitere
Frau in den Stadtrat!“
BURGLENGENFELD (sr). Am Sonntag, den 22. März 2026 öffnet die Stadt Burglengenfeld nochmals die Wahllokale. In der Stichwahl um das Bürgermeisteramt geht es um nicht weniger als darum, die Weichen für die nächsten sechs Jahre zu stellen.
Aber, es kann schon mal passieren, dass ein gewählter Politiker, wenn er meint fest im Sattel zu sitzen, mal versucht ganz groß herauszukommen. Wie zum Beispiel in der Großen Kreisstadt in Schwandorf, da ein Landrat gedenkt, seine Residenz, das Landratsamt, mit einem wohl sehr prächtigen neuen Sitzungsaal, sozusagen frisch, aufzumöbeln. Und das, ohne dass die Zahl der Kreisräte mehr geworden wäre oder sich eine Baufälligkeit beim alten Sitzungssaal ergeben hätte. Dieser erfüllt vielmehr wohl immer noch seinen Zweck, bei den nicht mehr als wohl
Es grüßet sackrisch euer Bönedückt Hannückl s’Glosserl
Für seine Sparsamkeit war der Erbauer des Landratsamtes, der Altlandrat Hans Schuierer, bestens bekannt. Hat er es doch geschafft, die vorher eingeplante Baukostensumme für das gesamte Landratsamt sogar eklatant zu unterschreiten. Ein Vorgang der wohl einmalig war in unserer als sparsam bekannten Heimat Oberpfalz. Was würde der Altlandrat wohl sagen, wenn man ihn zu dem geplanten 8,2 Millionen-Ausbau eines neuen Sitzungsaales befragen würde? Das könnte man sich wohl sehr gut vorstellen, bei etwas, was es bereits in ausreichender Form schon gibt und was sich auch bewährt hat. Ja, für wohl unnötige Luxusausgaben war wohl der Altlandrat Hans Schuierer wohl noch nie zu haben. Jetzt soll es sogar noch in der Angelegenheit gerichtlich werden. Man darf gespannt sein, wie das enden wird. Siegen die neuen Planungen des Landrats oder die wohl immer gebotene Sparsamkeit in der Kommunalpolitik? Dabei gibt es wohl im Landkreis Schwandorf andere wichtige Aufgaben, die es wohl mehr verdienen, zur echten Chefsache zu werden. So z.B. die geplante gewaltige Zementwerk-Erweiterung in Burglengenfeld, die unweigerlich untragbare Mondlandschaften erzeugen wird, und auch der fragwürdige Ausbau von Windrädern in Problemgebieten, sowie dergleichen mehr.
In dem neu zusammengesetzten Stadtrat kommt es dabei wohl besonders auf eine fachlich versierte und zugleich empathische wie durchsetzungsstarke Persönlichkeit mit Erfahrung an. Laut einer aktuellen Presseinformation der CSU Burglengenfeld verbindet der gebürtige Lengfelder Michael Schaller all diese Eigenschaften. Der 49-jährige Familienvater sei in der Vereinswelt fest verwurzelt, war aktiver Feuerwehrler, ist sportlich und kulturell engagiert. Nach Schule und Wehrdienst schlug Schaller die Beamtenlaufbahn ein. Zu Beginn in der Sozialhilfeverwaltung tätig, kennt er menschliche Schicksale und Nöte aus erster Hand. Später wechselte er zur Regensburger Umlandgemeinde Sinzing mit etwa 8000 Einwohnern, wo er sämtliche Abteilungen einer Gemeindeverwaltung durchlief. Nach einem Studium an der Verwaltungsfachhochschule Hof wurde er in Sinzing Geschäftsleitender Beamter. In dieser Zeit wurden unter seiner Federführung diverse Großprojekte erfolgreich und reibungslos abgewickelt. Neben Schul- und Kindergartenbauten koordinierte er etwa die Errichtung einer Donaubrücke mit etlichen beteiligten Akteuren, u.a. der Deutschen Bahn.
Schaller „kann“ Verwaltung, so die CSU-Mitteilung weiter, auch kenne er die wichtigen Akteure von Landrat bis Regierung und sei bestens vernetzt. Seit 2014 ist er zudem Mitglied des Lengfelder Stadtrats, von Beginn an auch Fraktionssprecher der CSU und Mitglied in den entscheidenden Gremien, unter anderem der Stadtbau GmbH, der Stadtwerke und der Bulmare GmbH. Schaller habe dabei die dauerhafte Sicherung des Bades als wichtigste Freizeiteinrichtung der Region durch die Generalsanierung und die Umstellung der Finanzierung auf ein tragfähiges Konzept auf Eurobasis - gegen massive Widerstände der SPDVertreter - vorangetrieben. Seither hat Burglengenfeld erheblich an Einwohnern gewonnen und ist bei allen damit verbundenen Herausforderungen weiter lebens-
Bürgermeister-Kandidat Michael Schaller mit Karin Auer, die im Falle seiner Wahl mit in den Stadtrat einziehen würde.
Foto: CSU Burglengenfeld
und liebenswert. Für eine gute Zukunft setze Michael Schaller entscheidende Schwerpunkte im Bereich Wirtschaft, Wohnen, Bildung, Kultur, Sport und Ehrenamt, so die CSU-Information. Er habe alle Generationen und Bevölkerungsgruppen im Blick und werde „manch neuen Akzent zu setzen wissen“. Ein nicht ganz unwichtiger Aspekt bei der anstehenden Wahlentscheidung sei ebenso die Auswirkung für den Stadtrat: Wird Michael Schaller Bürgermeister, wird zugleich der Stadtrat weiblicher. Denn trotz vieler guter Bewerberinnen schaffen es leider noch immer
zu wenige von ihnen ins Gremium, aktuell bislang vier von 24. Gewinnt Michael Schaller, rückt mit Karin Auer eine weitere Frau ins Gremium nach, „und zwar eine sehr engagierte aus dem ohnehin unterrepräsentierten nördlichen Umland - das täte dem männerdominierten Gremium und der ganzen Stadt gut“, so die CSU. Karin Auer ist erfahrene Verbandsrätin im Zweckverband VilsNaab-Gruppe und ehrenamtlich besonders im Bereich Kultur und Jugendarbeit engagiert. Auch ist sie aus der Jura-Blaskapelle Pilsheim und deren Kinder- und Jugendarbeit nicht wegzudenken.
Stadt Burglengenfeld informiert:
BURGLENGENFELD (sr). Für die Stichwahl um das Bürgermeisteramt am 22. März 2026 wurden keine neuen Wahlbenachrichtigungen verschickt. Die Frist zur Online-Beantragung eines Wahlscheins ist am 18. März 2026, 12.00 Uhr abgelaufen. Eine Antragstellung ist nur noch persönlich im Rathaus möglich. Wer bei der Kommunalwahl am 8. März Briefwahl beantragt und auf dem Wahlschein das Feld „auch für mögliche Stichwahl“ angekreuzt hat, erhält die Unterlagen für die Stichwahl automatisch zugeschickt. Briefwähler werden ge-
beten, ihre Wahlbriefe möglichst frühzeitig im Rathaus einzuwerfen, um Verzögerungen auf dem Postweg zu vermeiden. Am Wahltag selbst erfolgt die Stimmabgabe in den Wahllokalen. Wählerinnen und Wähler sollten ihre Wahlbenachrichtigung mitbringen. Ist diese nicht mehr vorhanden, genügt die Vorlage eines gültigen Personalausweises oder Reisepasses. Gut zu wissen: Wer ursprünglich Briefwahl beantragt hat, kann dennoch an der Urnenwahl teilnehmen – vorausgesetzt, der Wahlschein wird im Wahllokal vorgelegt.
Martin Antretter, hier mit Tochter Leni, beim Haustürwahlkampf in Dietldorf. Foto: Eva-Maria Baldrian
SPD Burglengenfeld:
Martin Antretter will „die Menschen zusammenbringen“
BURGLENGENFELD (sr). „Unsere Stadt braucht einen Bürgermeister, der Menschen zusammenbringen kann, der unterschiedliche Meinungen respektiert und Brücken zwischen den verschiedenen politischen Gruppierungen bauen kann. Das traue ich mir zu“, sagt Martin Antretter. Der Kandidat der Burglengenfelder SPD geht daher optimistisch in die Stichwahl am Sonntag, den 22. März 2026. Nicht ohne Grund: Gerade mal 65 Stimmen Unterschied gab’s im ersten Wahlgang zwischen Antretter und CSU-Kandidat Michael Schaller. „Ich denke, dass ich den Wählerinnen und Wählern zusammen mit meinem Team glaubhaft deutlich machen konnte, dass es mir tatsächlich um einen neuen Anfang geht“, sagt Antretter. Über Entscheidungen und Fehler der Vergangenheit sei in Burglengenfeld lange genug diskutiert worden. „Mir geht es um eine gute Zukunft für unsere Stadt. Wir müssen den Blick konsequent nach vorne richten. Rückwärtsgewandte Gedanken bringen uns in einer Welt, die sich dynamisch wandelt und die uns täglich vor neue Herausforderungen stellt, nicht weiter“, so der 55-jährige Diplomverwaltungswirt.
Das Burglengenfelder Parkhaus wird billiger. Eine freudige Nachricht für alle Nachtschwärmer, die unter den Parkgebühren aufgrund der Preisstaffelung von immerhin 4.00 Euro für drei Stunden sicher schwer gelitten haben. Nur zur Erinnerung: Ein Drink in den einschlägigen Innenstadtlokalen ist teurer und schneller ausgetrunken. Aber keine Frage, der Ruf Burglengenfelds als„Stadt zum Feiern“ leidet unter diesen Parkhauskosten. Deshalb will das umtriebige WiFo, unterstützt von seinem kreativen Citymanager Wolfgang Dantl und gestärkt vom frisch gewählten Stadtrat Imad Cheiko, die Schranke jetzt hochziehen. Für den Verwaltungsrat der SWB hat Josef Gruber bereits Einsicht gelobt. SWBChef Johannes Ortner ist bei einem „Finanzierungsschluck“ von 42.000 € aus der Stadtkasse dazu bereit.
Laut Bürgermeister Thomas Gesche wird das Thema im Verwaltungsrat „weiter vorangetrieben“. Da sage noch jemand,
beste Bildungschancen für alle, freie Treffpunkte für Jugend und Senioren, Erhalt eines Veranstaltungszentrums: Die Lengfelder SPD habe in ihrem Wahlprogramm bewusst ehrgeizige Ziele formuliert. Warum? „Weil wir uns heute schon intensiv Gedanken darüber machen müssen, wie unsere Stadt in 10 oder in 20 Jahren aussehen soll. Mir ist klar, dass es dafür Geld und politische Mehrheiten braucht. Aber ich habe gelernt, dass man sich bewusst ehrgeizige Ziele setzen muss, wenn man weiterkommen will im Leben.“
„Martin Antretter hat sich den Einzug in die Stichwahl mit unermüdlichem Einsatz und beispielhaftem Fleiß redlich verdient“, heißt es in einem gemeinsamen Statement der SPD-Ortsvorsitzenden Kerstin von Brincken und Peter Wein. Sie bedankten sich namens aller Kandidatinnen und Kandidaten für das große Vertrauen aus der Bevölkerung in der Stadtratswahl. „30,8
Prozent der Stimmen, in absoluten Zahlen 47.034 Stimmen und damit exakt 1626 mehr als die CSU – dafür sind wir sehr dankbar“, so Wein und von Brincken. Sie vertreten die SPD künftig im Stadtrat ebenso wie Melanie Röhl, Hans Deml, Sebastian Bösl und Michael Hitzek. Und sollte Martin Antretter die Stichwahl gewinnen, kommt noch Siegfried Klopp dazu.
der kommunalpolitische Einsatz lohne sich nicht für die WiFoLenker.
Bei einem Schuldenberg von 44,5 Mio € sind derartige „Kleinbeträge“ doch Peanuts und die möglichst kostenfreie Befüllung der 282 Parkplätze als eine wichtige städtebauliche Funktion also quasi eine Pflichtaufgabe. Oder? Schließlich geht es hier laut WiFo-Botschaft um nichts weniger als die Belebung der Innenstadt als Einkaufsziel. Ob dieser durchaus berechtigte Wunsch tatsächlich nur von den Parkgebühren abhängt?
Zum Einkaufsbummel rund um den Marktplatz könnte durchaus eine kostenfreie Parkzeitverlängerung auf eine Stunde ausreichen. Die Kurzzeitpark-Kapazitäten entlang der Regensburger Straße und am Marktplatz sind dem Andrang gewachsen, während Dauerparker noch genügend Platz im Parkhaus finden können. Voll belegt ist dieser Bau sowieso nicht, außer bei den großen Stadtfeiern. Für die Nachtschwärmer ist ein Preis von 4 Euro für drei Stunden erschwinglich. Die Wahrheit liegt woanders: Das Parkhaus ist seit seiner Errichtung vor 20 Jahren ein überdimensioniertes Bauwerk, so wie andere Prestigeobjekte
aus der GröBaZ-Ära. Auch ein erhöhter Parkkostenzuschuss macht es nicht voll. Der sichtbare Rostfraß am Stahlskelett lässt sich eben nicht mit einem simplen Marketing-Deal aufhalten. Das eigentliche Problem für die Einkaufsgeschäfte rund um den Marktplatz ist dessen Gestaltung und nicht die Parkgebühren. Für viele Leute, die, gerade wenn sie Lebensmittel einkaufen wollen, mit Kinderwägen unterwegs sind oder für ältere Menschen mit Rollator sind die Hindernisse das Kopfsteinpflaster und die zahlreichenTrittstufen. Auf diese Einsicht im Stadtrat hofft
Euer Hans E. Glatzl
Die kommissarische Verbindungslehrerin des ersten Halbjahres, Petra Lehner, die Verbindungslehrer Robert Obermeier und Sebastian Schmidmeier (v.l.n.r.) sind zusammen mit Schulleiter Christian Schwab (rechts) und dem Schülersprecherteam, bestehend aus Timothy Harm, Niklas Bitter und Theresa Hürdler, stolz auf den Erlös der Benefizaktion. Foto: Ralph Conrad
JMF-Gymnasium spendet an Sternstunden e.V. 4.000 Euro für den guten Zweck
BURGLENGENFELD (sr). Der Erlös des neu konzipierten Weihnachts-SMV-Tags des JohannMichael-Fischer-Gymnasiums Burglengenfeld, der erstmals das Engagement aller Klassen in den Mittelpunkt stellte, beträgt 4000 Euro und wird an Sternstunden e.V. gespendet.
„Damit unterstreicht die Schulfamilie ihr nachhaltiges soziales Engagement, das weit über den Schulalltag hinausgeht“ freute
sich der neue Schulleiter Christian Schwab laut einer Presseerklärung. Organisiert wurde der Weihnachts-SMV-Tag von der SMV unter Leitung der Schülersprecher Timothy Harm, Theresa Hürdler und Niklas Bitter sowie den Verbindungslehrkräften des ersten Schulhalbjahres, Petra Lehner (kommissarisch) und Sebastian Schmidmeier. Am letzten Schultag vor Weihnachten beteiligte sich jede Klasse der Schule mit ei-
genen Aktionen oder Ständen, sodass ein vielseitiges Angebot aus kulinarischen, kreativen und spielerischen Elementen entstand. Ergänzt wurde das Programm durch musikalische Beiträge von Schülerbands unter der Leitung von Marianne Zaindl sowie einer Lesung von Eva Wallner. Ein weiterer Baustein des Spendenbetrags war eine Jahresabschluss-Playlist, auf der sich Musik- und Textbeiträge von Schülern abwechselten.
Hans Glatzl
MARTIN ANTRETTER Ein neuer Anfang.
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Antretter und Schaller im aktuellen LOKAL-Interview:
Stichwahl am 22. März 2026
um das Bürgermeisteramt
BURGLENGENFELD (lz). Am kommenden Sonntag, den 22. März 2026 wird es noch einmal spannend: Die Burglengenfelder Wählerschaft ist zur Stichwahl aufgerufen.
Während der CSU-Kandidat Michael Schaller bei der Wahl am 8. März 42,6% der Stimmen erhielt, räumte Herausforderer Martin Antretter (SPD) 41,7% ab. Zu einer Stichwahl kommt es bei Bürgermeisterwahlen immer dann, wenn keiner der Kandidaten über die Hälfte der Stimmen für sich gewinnen konnte. Die LOKAL-Redaktion nahm die Stichwahl erneut zum Anlass für Gespräche mit den beiden Kandidaten.
LOKAL: Herr Antretter, die Bürgermeisterwahl in Burglengenfeld geht in die Stichwahl. Wie haben Sie das Ergebnis des ersten Wahlgangs persönlich aufgenommen?
Martin Antretter: Ich habe mich natürlich sehr darüber gefreut – für mich persönlich, aber auch für das tolle Team hinter mir, das mich mit so viel Herzblut und Leidenschaft unterstützt.
Michael Schaller: Ich habe eine Stichwahl erwartet. Man hat mir sowohl bei der Bürgermeister- als auch Stadtratswahl mit den meisten Stimmen aller Bewerber eine hohe Wertschätzung und einen Vertrauensbeweis entgegengebracht. Daher bin ich über den bisherigen Wahlausgang sehr zufrieden.
LOKAL: Warum sollten sich die Wählerinnen und Wähler nun gerade für Sie entscheiden?
Antretter: Ein neuer Anfang. Das ist mein Motto. Und das meine ich sehr ernst. Mit den Debatten, Entscheidungen und Streitereien der vergangenen Jahre habe ich nichts zu tun.
eine gute Zukunft für Burglengenfeld. Vergangenheitsbewältigung gab’s in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten genug. Mein Führungsstil ist der eines Teamplayers - mit einem guten Gespür für die Stärken von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.
Schaller: Meine Erfahrung, meine gute Vernetzung und meine feste Absicht, den Bürgerinnen und Bürgern auch jetzt vor der Stichwahl keine Luftschlösser zu versprechen, sondern ehrliche, realistische Ziele zu vertreten.
LOKAL: Wenn Sie in einem Satz sagen müssten, was Burglengenfeld in den nächsten sechs Jahren am dringendsten braucht, wie würde dieser Satz lauten?
Antretter: Einen Bürgermeister, der Menschen zusammenbringen kann, der unterschiedliche Meinungen respektiert und Brücken bauen kann zwischen den verschiedenen politischen Gruppierungen - das traue ich mir zu.
LOKAL: Burglengenfeld steht finanziell vor großen Herausforderungen. Welche konkreten Schritte wollen Sie unternehmen, um den Schuldenstand zu reduzieren?
Simon Schuster
Lärchenweg 4A 93133 Burglengenfeld
Schaller: Ich bin bei einer deutlich größeren Gemeinde tätig als Martin und habe insofern als geschäftsleitender Beamter in Sinzing erheblich mehr Personal zu verantworten und größere und anspruchsvollere Projekte gestemmt als er im beschaulichen Pettendorf. Was ich meinem Mitbewerber definitiv voraushabe, ist die Erfahrung aus 12 Jahren Zugehörigkeit zum Stadtrat als Fraktionssprecher und Mitglied in allen wichtigen Unternehmen und Gremien. Der Erhalt des Bulmare geht in großen Teilen auf meinen Einsatz zurück.
Ein Punkt am Rande – werde ich gewählt, rückt auf der CSU-Liste mit Karin Auer eine weitere Frau in den Stadtrat nach. Das täte dem Gremium durchaus sehr gut.
LOKAL: Viele Bürger vergleichen nun direkt. Was unterscheidet Sie aus Ihrer Sicht am deutlichsten von Ihrem Gegenkandidaten – politisch und im Führungsstil?
Antretter: Mein Blick ist konsequent nach vorne gerichtet – auf
Schaller: Burglengenfeld braucht einen Bürgermeister, der mit Herz und Verstand agiert, für Zusammenhalt steht und die Stadt kulturell, sozial, wirtschaftlich und ökologisch nach vorne bringt, ohne dabei die nächste Generation über alle Maßen finanziell zu belasten.
LOKAL: Angenommen, Sie gewinnen die Wahl: Was wären Ihre drei wichtigsten Prioritäten in den ersten Monaten als Bürgermeister?
Antretter: Gespräche mit dem Wirtschaftsforum zum Thema Belebung der Innenstadt, ein Termin mit dem Landrat über Möglichkeiten der weiteren Nutzung des VAZPfarrheims, ein Gespräch über den aktuellen Stand der Planungen für das Bürgerfest im August.
Schaller: Wichtig sind die Konstituierung der Gremien, der Haushalt und im Anschluss die Weiterführung bzw. Einleitung der dringendsten Projekte. Bei den zwei geplanten Kindergärten muss es jetzt richtig losgehen. Außerdem werde ich vom ersten Tag an Gespräche in Bezug auf das VAZ führen.
Antretter: Keine Frage: Schulden müssen seriös und konsequent zurückgezahlt werden – dafür gibt es entsprechende Verträge. Meiner Meinung nach steht die Stadt aber finanziell gar nicht so schlecht dar, wie es häufig dargestellt wird. Was mich an der Schuldendebatte stört: Es wird nicht betrachtet, welche Werte mit diesem geliehenen Geld geschaffen wurden: Schulen, Kindergärten, Stadthalle, Bulmare und so weiter. Schaller: Ich möchte den Kurs der vergangenen 12 Jahre fortsetzen. Den Rekordschuldenberg in Höhe von 55 Mio. €, den uns die 24 Jahre währende SPD-Regierung hinterlassen hatte, konnten wir bereits um 11 Mio. € reduziert. Dadurch stehen heute jährlich rund 600.000 € mehr freie Finanzmittel zur Verfügung. Ich werde die Stadt auch weiterhin mit klugen Investitionen voranbringen, ohne kommende Generationen finanziell zu überlasten.
Dass wir in Sachen des ausgesprochen ärgerlichen Förderschadens wieder beste Aussichten haben, weitgehend schadlos aus der Sache rauszukommen und Millionen für unsere Stadt zurückzuholen, ist übrigens das klare Verdienst meiner CSU-Fraktion, die mit größter Hartnäckigkeit dafür gekämpft hat.
LOKAL: Wo sehen Sie gleichzeitig Bereiche, in denen trotz knapper Kassen weiterhin investiert werden muss?
Antretter: Das ist zuerst ganz klar der Bereich Bildung und Betreuung, also Schulen, Kindergärten, Krippen. Die Infrastruktur muss gepflegt und erhalten werden. Schaller: Wir werden weiterhin in unsere Zukunft investieren, z. B. Kindertageseinrichtungen und Schulen bestens ausstatten und bei Bedarf auch bauen. Auch erneuerbare Energien, die Zukunft des VAZ sowie der soziale Wohnungsbau bleiben wichtige Investitionsbereiche.
LOKAL: Ein zentrales Thema ist die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt. Welche Ideen haben Sie, um Unternehmen, Verwaltung, Handel und Kultur künftig stärker zu vernetzen?
Antretter: Es braucht dazu vor allem einen Bürgermeister, der für all diese von Ihnen genannten Gruppen tatsächlich greifbar und ansprechbar ist. Daran hat es in den vergangenen 12 Jahren am meisten gefehlt, das sagen mir Gastronomen und Gewerbetreibende, aber auch Kulturschaffende und Vereinsvertreter immer wieder. Die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt muss Chefsache sein. Punkt. Und da kommt es gar nicht darauf an, was meine Idee ist. Denn ich bin überzeugt: In der Vielfalt von Wissen, Erfahrungen, Perspektiven der von Ihnen genannten Akteure liegt die ganz große Stärke. Wir werden gemeinsam die beste Lösung finden. Und sie auch umsetzen.
Schaller: Dieses Thema wird noch deutlich stärker als bisher zur Chefsache werden. Als Bürgermeister werde ich Kümmerer sein. Digitale Plattformen und Tools sind sehr hilfreich, aber sicher nicht die alleinige Lösung. Es braucht persönlichen Einsatz und Netzwerken.
LOKAL: Auch die Innenstadt und das NAC beschäftigt viele Bürger – Stichwort Leerstände. Welche konkreten Maßnahmen würden Sie hier anstoßen?
Antretter: Schritt 1: Ein Leerstandsmanagement, das diesen Namen auch verdient. Schritt 2: Gespräche mit den Eigentümern über ihre Sicht: Woran hakt’s? Schritt 3: Das vorhin genannte Netzwerk einbinden. Schritt 4: Hinters Telefon klemmen und Unternehmen, Geschäfte gezielt ansprechen, die wir gerne in Burglengenfeld hätten. Schaller: Leerstand in der Innenstadt kann nur durch persönliche Gespräche auf Bürgermeisterebene bekämpft werden. Als Stadtrat habe ich bereits Kontakte geknüpft, etwa zu Jysk, und möchte die Zusammenarbeit mit den örtlichen Gewerbetreibenden und dem WIFO weiter ausbauen. Auch im NAC setze ich mich dafür ein, dass die geplante Entwicklung auf dem früheren toom-Areal das gesamte Center stärkt.
LOKAL: Die geplante Steinbrucherweiterung der Heidelberg Materials AG sorgt weiterhin für Diskussionen. Wie stehen Sie persönlich zu diesem Projekt und wie würden Sie als Bürgermeister die Interessen der Stadt vertreten?
Antretter: Ich habe immer betont, dass die Interessen von HM und den Anwohnern in einen vernünftigen Ausgleich gebracht werden müssen. So ehrlich muss man sein: Die Stadt hat keine Chance,
diese Erweiterung zu verhindern. Im Moment läuft das Planfeststellungsverfahren (PFV). Und da möchte ich die Stadt und den aktuellen Stadtrat ausdrücklich loben: Die von ihnen formulierten 14 Einwendungen und Hinweise – das ist gut gemachte Arbeit im Sinne der Bevölkerung. Wie ich als Bürgermeister die Interessen der Stadt vertreten würde, das kann ich Ihnen leider erst sagen, wenn das PFV abgeschlossen ist und ich das Ergebnis kenne. Da muss ich Sie um Verständnis bitten. Schaller: Wir haben hier einen einstimmigen Beschluss des Stadtrats. An den muss sich jeder neu gewählt Bürgermeister zunächst einmal halten. Mir geht es um eine Lösung, die möglichst im partnerschaftlichen Miteinander der beteiligten Akteure gefunden wird. Die Erweiterung wird kommen, jetzt liegt es an uns gemeinsam, diese so zu gestalten, dass es für jeden passt. Ich habe die letzten Tage gehört, dass Heidelberg Materials aktuell Gespräche mit ihren „Nachbarn“ führt. Das ist ein guter Weg, den ich sehr begrüße.
LOKAL: Mit der neuen Stadtratsperiode wird auch die politische Zusammensetzung vielfältiger. Wie wollen Sie mit unterschiedlichen politischen Positionen – auch mit der AfD – im Stadtrat umgehen?
Antretter: Die Frage ist doch: Wie gehen die AfD-Stadträte mit dem Bürgermeister, den Kolleginnen und Kollegen im Stadtrat und auch mit der Verwaltung um? Darauf bin ich neugierig. Der Ton macht die Musik. Ansonsten kann ich nur wiederholen: Ich bin ein Mann, der unterschiedliche Meinungen respektiert und Brücken zwischen den verschiedenen politischen Gruppierungen bauen kann. Extremismus in jeglicher Form jedoch verurteile ich.
Schaller: Ich wäre ein Bürgermeister für alle. Das ist Kern der Aufgabenbeschreibung eines gewählten Bürgermeisters. Das Ringen um die beste Lösung ist seit 12 Jahren meine tägliche Arbeit. Wenn mehr unterschiedliche Positionen vertreten sind, kann dies zunächst ja auch eine Chance sein. Etablierte Parteien haben sich ebenso wie Neulinge zu beweisen. Mal schauen, wer es mit der Aussage, „Es geht uns immer um das Beste für die Stadt“, ehrlich meint und dies im Stadtrat auch zeigt. Ich will für meinen Teil diesen Beweis nicht schuldig bleiben.
LOKAL: Viele Bürger wünschen sich mehr Transparenz und Beteiligung bei wichtigen Entscheidungen. Welche Formen der Bürgerbeteiligung könnten Sie sich vorstellen?
Antretter: Wir haben als SPD schon nach der Kommunalwahl
2014 einen Bürgerbeteiligungsprozess angestoßen, aus dem ist z.B. die Fokusgruppe Jugend hervorgegangen. Daran könnte man anknüpfen. Und lassen Sie mich da ganz offen sein: Bevor wir weitere Formate einführen, müssen wir uns dafür stark machen, dass Bestehendes besser genutzt wird: Live-Stream der Stadtratssitzungen, Bürgerservice- und Bürgerinformationsportal, Bürgersprechstunde, WhatsApp-Kanal und Social Media-Auftritte: So schlecht ist die Stadt da gar nicht aufgestellt. Wir müssen das bekannter machen, z.B. auch die Beteiligungsmöglichkeiten etwa im Rahmen der Bauleitplanung.
Schaller: Das Konzept der Bürgersprechstunde am Markplatz kann aus meiner Sicht noch verbessert werden. Ich kann mir vorstellen, dass man mit digitalen Möglichkeiten eine Art Open Space einrichtet, bei dem sich die Bürger einbringen können. Natürlich braucht es aber auch Raum zur persönlichen Beteiligung der Bürger, die ihre Themen anbringen möchten.
LOKAL: Angenommen, die Stichwahl geht nicht zu Ihren Gunsten aus: Was würden Sie aus diesem Wahlkampf mitnehmen und wie würden Sie sich weiterhin für Burglengenfeld engagieren?
Antretter: Ich bin äußerst dankbar für Zusammenhalt, Teamgeist, Unterstützung, die ich in der SPDFamilie erleben durfte. Das hat einfach Spaß gemacht. Ebenso dankbar bin ich für die vielen Gespräche mit den Menschen in unserer Stadt – ich habe viel daraus gelernt! Sollte ich nicht Bürgermeister werden, arbeite ich ebenso motiviert im Stadtrat mit. Und dann ist da ja noch mein ehrenamtliches Engagement im Elternbeirat am Johann-MichaelFischer-Gymnasium, sowie im Freundeskreis des Oberpfälzer Volkskundemuseums. Und vielleicht geht ja beim Burglengenfelder Theaterstodl mal wieder was zusammen.
Schaller: Ich gehe davon aus, dass ich gewinnen werde. Daher beschäftige ich mich mit dieser Frage erst nach der Stichwahl.
LOKAL: Was möchten Sie den Bürgerinnen und Bürgern von Burglengenfeld vor der Stichwahl noch mit auf den Weg geben?
Antretter: Demokratie lebt vom Mitmachen. Bitte machen Sie von Ihrem Stimmrecht Gebrauch!
Schaller: Gehen Sie wählen! Demokratie lebt vom Mitmachen. Für Burglengenfeld werden mit dieser Stichwahl entscheidende Weichen gestellt. Schenken Sie mir Ihr Vertrauen, nutzen Sie Ihre Stimme und bringen Sie damit auch eine weitere hochmotivierte Frau – Karin Auer – ins Gremium!
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Johanniter-Kinderhaus Burglengenfeld zu Besuch bei Läpple
Mit Neugier in die Berufswelt
BURGLENGENFELD (sr). Ende Februar besuchten die Vorschulkinder des Johanniter-Kinderhauses Burglengenfeld die Firma Läpple Automotive GmbH. Der Ausflug bot den Kindern eine spannende Gelegenheit, einen ersten Einblick in die Arbeitswelt zu erhalten und ein Unternehmen aus der Region näher kennenzulernen.
Im Rahmen des Vorschulprogramms besuchen die Kinder regelmäßig verschiedene Betriebe und Einrichtungen, um unterschiedliche Berufe kennenzulernen.
Ziel ist es, den Mädchen und Jungen spielerisch zu zeigen, welche vielfältigen Tätigkeiten es gibt und wie Menschen in unterschiedlichen Berufen arbeiten. Neben dem Besuch bei Läpple Automotive GmbH steht in den kommenden Wochen unter anderem auch noch ein Ausflug zu einem Friseurbetrieb auf dem Programm. Bei Läpple Automotive GmbH wurden die Kinder herzlich empfangen und erhielten eine kleine Stärkung: Mit Salamisemmeln und Limona-
Die „Ukulelos“ der vhs Städtedreieck sorgten beim Schlagernachmittag im Bürgertreff Burglengenfeld für beste Mitsing-Stimmung. Foto: Nicole Söllner
Schlagernachmittag begeisterte Seniorinnen und Senioren
BURGLENGENFELD (sr). Am 9. März 2026 fand im Bürgertreff Burglengenfeld im Rahmen des Seniorenprogramms der Stadt ein unterhaltsamer Schlagernachmittag zum Mitsingen statt. Rund 70 Gäste folgten der Einladung und erlebten einen musikalischen Nachmittag voller Erinnerungen. Für die passende Stimmung sorg-
ten die „Ukulelos“ der VHS im Städtedreieck unter der Leitung von Albert Hiller. Mit bekannten Schlagern aus den 1950er- und 1960er-Jahren begeisterten sie das Publikum und luden zum Mitsingen ein. Bei Liedern wie „Heißer Sand“ oder „Marina“ wurde kräftig mitgesungen, geschunkelt und gelacht. Bei Kaffee und Kuchen
verging die Zeit für die Gäste wie im Flug, während die vertrauten Melodien viele schöne Erinnerungen weckten. Die Vorsitzende des Seniorenbeirats, Brigitte Hecht, bedankte sich am Ende der Veranstaltung bei allen Mitwirkenden für den gelungenen und stimmungsvollen Nachmittag.
de sorgte das Unternehmen für eine willkommene Pause während des Besuchs.
Die Johanniter in Ostbayern Der Regionalverband Ostbayern ist Teil der Johanniter-Unfall-Hilfe.
Mit rund 2000 hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an mehreren Standorten und Einrichtungen bieten die Johanniter zahlreiche soziale Dienstleistungen für die Menschen in der Region. Mit Kinder- und Jugendbetreuung, Hausnotruf, ambulanter Pflege, Menüservice, Ausbildung in Erster Hilfe, Patienten-Fahrdienst, Rettungsdienst, Tagespflege und vielen weiteren Angeboten sind die Johanniter in Ostbayern für die Menschen da. Dazu betreiben die Johanniter das Inklusionshotel INCLUDiO in Regensburg und sind mit dem Johannes-Hospiz in Pentling und dem Bruder-GerhardHospiz in Schwandorf auch in der Hospizarbeit tätig. Insgesamt 600 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer engagieren sich in den sechs Johanniter-Ortsverbänden.
Die
Löwen-Apotheke Burglengenfeld in formiert:
Mehr Sicherheit bei der Arzneimitteltherapie
BURGLENGENFELD (sr). Die Löwen-Apotheke in Burglengenfeld bietet sogenannte pharmazeutische Dienstleistungen an – ein Angebot, das über die klassische Beratung hinausgeht und für Patientinnen und Patienten in der Regel kostenlos ist. Die Kosten werden von den gesetzlichen und privaten Krankenkassen übernommen. Rechtliche Grundlage ist das Vor-Ort-Apotheken-Stärkungsgesetz aus dem Jahr 2020. Ziel dieser Leistungen ist es, die sichere und wirksame Anwendung von Arzneimitteln zu unterstützen und die individuelle Betreuung weiter zu verbessern.
„Viele Patientinnen und Patienten profitieren von diesen zusätzlichen Leistungen, ohne es zu wissen“, erklärt Apotheker Christian Bauer. „Dabei können wir gezielt dazu beitragen, die Therapie sicherer und effektiver zu machen.“
Umfassendes Angebot
Zum Angebot gehört unter anderem die Einweisung in die korrekte Anwendung von Inhalationsgeräten. Gerade bei Atemwegserkrankungen ist die richtige Handhabung entscheidend für den Behandlungserfolg. In der Löwen-Apotheke wird dies anschau-
Christian und Dr. Sabine Bauer samt Team beraten Sie gerne. Foto: Löwen-Apotheke Burglengenfeld
lich erklärt und gemeinsam geübt. Ein weiterer Baustein ist die standardisierte Blutdruckmessung. Sie dient dazu, erhöhte Werte frühzeitig zu erkennen und mögliche gesundheitliche Risiken rechtzeitig zu minimieren. Besonders umfassend ist die Medikationsberatung für Menschen, die mehrere Arzneimittel gleichzeitig einnehmen. Dabei wird die gesamte Medikation – einschließlich freiverkäuflicher Präparate und Nahrungsergänzungsmittel – überprüft. „Wir analysieren mögliche Wechselwirkungen, klären
offene Fragen zur Einnahme und geben konkrete Empfehlungen“, so Bauer. Für diese Leistungen absolvieren Apothekerinnen und Apotheker spezielle Fortbildungen. In der Regel können die pharmazeutischen Dienstleistungen einmal jährlich in Anspruch genommen werden. „Unser Ziel ist es, die Menschen individuell zu begleiten und ihnen Sicherheit im Umgang mit ihren Medikamenten zu geben“, betont Christian Bauer. „Nutzen Sie dieses Angebot – für Ihre Gesundheit.“
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Sie haben zum Vortrag eingeladen: Dr. Volker Sack, Bibliotheksleiterin Kerstin Schwelle und Partnerschaftsvereinsvorsitzender Ernst Singer. Foto: Sack
Vortrag über Irène Némirovsky bewegte Publikum
BURGLENGENFELD (sr). Irène Némirovsky war eine gefeierte französischsprachige, jüdischukrainische Autorin – und wurde zur Verfolgten. Dies verdeutlichte kürzlich Dr. Volker Sack aus Regenstauf bei einem Vortrag, zu dem die Stadtbibliothek Burglengenfeld gemeinsam mit dem Verein zur Förderung der Städtepartnerschaft mit Pithiviers eingeladen hatte.
Der Oberstudiendirektor im Ruhestand zeichnete anschaulich den Lebensweg der 1903 in Kiew im russischen Kaiserreich geborenen Schriftstellerin nach: Kindheit, frühe literarische Erfolge und ihr Aufstieg zu einer bekannten Stimme der 1930er-Jahre. Zugleich
machte Sack deutlich, wie die nationalsozialistische Besatzung Frankreichs ihr Leben drastisch veränderte. „Ihr Werk zeugt von außergewöhnlicher Beobachtungsgabe und psychologischer Tiefe“, betonte er. Im Juli 1942 wurde Némirovsky in Paris verhaftet, über das Transitlager Pithiviers deportiert und schließlich nach AuschwitzBirkenau gebracht, wo sie am 17. August 1942 im Alter von 39 Jahren starb. „Dass ihre Texte Jahrzehnte später wiederentdeckt wurden, grenzt fast an ein literarisches Wunder“, so Sack. Historisches Bildmaterial begleitete seine Ausführungen und ließ das Publikum die Epoche eindrucks-
voll nachempfinden. Ernst Singer vom Städtepartnerschaftsverein schlug im Anschluss den Bogen in die Gegenwart: Mit aktuellen Aufnahmen aus Pithiviers zeigte er, wie die französische Partnerstadt heute an die nationalsozialistischen Verbrechen erinnert. Besonders beeindruckt habe ihn die dokumentarische Aufarbeitung vor Ort.
In der abschließenden Diskussion entbrannte ein lebhafter Austausch über Némirovskys Werk, historische Hintergründe und heutige Erinnerungskultur. Der Abend klang in offener Atmosphäre aus. Eine Auswahl ihrer Werke steht in der Stadtbibliothek zur Ausleihe bereit.
Im Blumenmeer v.li.: Benedikt Göhr, Bernd Fischer, Imad Cheikho, Karolina Cheikho, Katja Spiller und Wolfgang Dantl. Foto: Karolina Cheikho
Wifo-Primelaktion zum Frühlingsanfang:
„Danke mit Blume“
BURGLENGENFELD (sr). Zum Frühlingsanfang laden die WifoGeschäfte in Burglengenfeld am 20. und 21. März wieder zur beliebten Primelaktion ein. Unter dem Motto „Danke mit Blume“ erhalten alle Kundinnen und Kunden – selbstverständlich auch die Männer – beim Einkauf eine Primel als fröhlichen Frühlingsgruß und als Dankeschön für ihre Treue. Die Blumen stammen dabei aus eigener Zucht: Wifo-Kassier und Gartenbauingenieur Bernd Fischer hat die Primeln selbst gezogen. Rund 800 Primeln in allen Farben haben die Wifo-Mitgliedsbetriebe auch in diesem Jahr vorbereitet, um sie pünktlich zum Frühlingsbeginn zu verschenken. Die beiden Wifo-Vorsitzenden Imad Cheikho und Benedikt Göhr wählten gemeinsam mit den Vorstandsmitgliedern Katja Spiller und Bernd Fischer sowie der städtischen Wifo-Beauftragten Karo-
lina Cheikho besonders prächtig blühende Exemplare für die Aktion aus. „Mit dieser fröhlich-bunten Geste möchten wir unseren Kundinnen und Kunden einfach Danke sagen – für ihre oft langjährige Treue zu unseren Geschäften.“ Das Wirtschaftsforum Burglengenfeld trägt maßgeblich dazu bei, die Stadt als attraktiven Einkaufsstandort zu stärken. Neben Fachgeschäften mit kompetenter Beratung erwartet Besucherinnen und Besucher ein besonderes Einkaufsflair sowie ein vielfältiges gastronomisches Angebot für jeden Geschmack. Abgerundet wird das Ganze durch das einzigartige Ambiente der historischen Altstadt. Und gleich in der Woche darauf steht schon die nächste beliebte Wifo-Aktion an: Dann startet wieder das beliebte Wifo-Schokolotto. Mehr dazu auf dem Umschlagrücken dieser LOKAL-Ausgabe.
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Zünftiges Schweinshaxenessen für den guten Zweck: Sonntagsstammtisch spendet für „Städtedreieck Herzen“
MAXHÜTTE-HAIDHOF (sr). Geselligkeit und Hilfsbereitschaft gingen beim Sonntagsstammtisch in Maxhütte-Haidhof Hand in Hand. Am Faschingssamstag, 14. Februar 2026, luden die Stammtischfreunde zu einem zünftigen Schweinshaxenessen ein, das vollständig aus der eigenen Stammtischkasse finanziert wurde. Im Rahmen des Treffens wurde eine Spendenbox für den Verein „Städtedreieck Herzen e.V.“ aufgestellt. Durch freiwillige Beiträge der Teilnehmer kamen dabei knapp 300 Euro zusammen. Der Stammtisch stockte den Betrag aus eigenen Mitteln auf. Kürzlich übergab Initiatorin Renate Bauernfeind die Spendensumme offiziell an Christian Ach von den „Städtedreieck Herzen“. Die Idee zu der Aktion entstand innerhalb des Stammtisches selbst. Ziel war
Christian Ach freute sich sehr über die Spende an die „Städtedreieck Herzen“. Foto: Städtedreieck Herzen
es, die Gemeinschaft zu stärken und gleichzeitig Menschen in der Region zu unterstützen.
Weitere Informationen über den
Immobilienexpertin startet mit eigenem Unternehmen in Maxhütte-Haidhof:
MAXHÜTTE-HAIDHOF (sr). In der Immobilienbranche der Region gibt es eine neue Adresse: Seit Anfang März 2026 ist Daniela Czehowsky mit der ImmoDC GmbH selbstständig und begleitet Eigentümer sowie Interessenten rund um Verkauf, Vermietung, Vermittlung und Bewertung von Immobilien. Die Immobilienmaklerin aus Maxhütte-Haidhof ist in der Region kein unbekanntes Gesicht. Seit vielen Jahren betreut sie Eigentümer und Kaufinteressenten im Städtedreieck, im Landkreis Schwandorf sowie im Raum Regensburg. Dabei legt sie besonderen Wert auf persönliche Beratung, Transparenz und eine strukturierte Begleitung während des gesamten Immobilienprozesses. „Eine Immobilie zu verkaufen oder zu vermieten ist für viele Menschen ein großer Schritt, oft verbunden mit Emotionen, Erinnerungen und wichtigen Lebensentscheidungen“, erklärt Czehowsky. Umso wichtiger sei es, Eigentümer kompetent und ehrlich zu begleiten.
Mit ihrer Ausbildung als Bankkauffrau (IHK) sowie ihrer langjährigen Erfahrung in der Immobilienvermittlung bringt sie fundiertes Fachwissen mit. Gleichzeitig kennt sie den regionalen Immobilienmarkt genau. Diese Kombination aus Fachkompetenz und regionaler Verbundenheit sei für viele Kunden entscheidend.
Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt auf der professionellen Vorbereitung von Immobilienverkäufen. Auf dieser Basis erstellt Czehowsky eine fundierte Immobilienbewer-
tung, die sowohl Lage als auch Zustand und aktuelle Marktsituation berücksichtigt. „Ein realistischer Preis ist entscheidend“, sagt die Immobilienexpertin. „Ist der Preis zu hoch angesetzt, schreckt das Interessenten ab. Ist er zu niedrig, verliert der Verkäufer Geld.“ Neben der Bewertung gehören auch professionelle Exposés, hochwertige Fotos, Besichtigungsorganisation und Verhandlungsführung zu den Leistungen der Maklerin. Sie begleitet Eigentümer bis zum erfolgreichen Notartermin und steht während des gesamten Prozesses als Ansprechpartnerin zur Verfügung. Ein zusätzlicher Service ist die kostenlose Immobilienbewertung, die Eigentümern eine erste Orientierung über den aktuellen Marktwert ihrer Immobilie bietet.
Darüber hinaus setzt Czehowsky weiterhin auf ein in der Branche bekanntes Konzept: die Tippgeber-Provision. Wer eine Immobilie empfiehlt, die anschließend erfolgreich vermittelt wird, erhält eine attraktive Beteiligung.
gemeinnützigen Verein gibt es im Internet unter www.staedtedreieckherzen.de sowie in den sozialen Medien.
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Daniela Czehowsky ist mit viel Leidenschaft und Empathie in der Immobilienvermittlung tätig. Foto: Martina Schildhauer
„Mir ist wichtig, dass Eigentümer einen festen Ansprechpartner haben und sich gut begleitet fühlen. Immobilien sind Vertrauenssache und genau dieses Vertrauen möchte ich mir jeden Tag aufs Neue verdienen.“
Weitere Infos finden Interessierte online unter www.immodc.de.
Werbegemeinschaft Maxhütte-Haidhof ... hier tut sich was!
MAXHÜTTE-HAIDHOF (sr). Auch in diesem Jahr lädt die Werbegemeinschaft Maxhütte-Haidhof zu einer attraktiven Osteraktion ein. Analog zur erfolgreichen Adventsaktion „Maxhütter Sternstunden“ haben Bürgerinnen und Bürger nun erneut die Möglichkeit, tolle Preise zu gewinnen – diesmal im Rahmen eines Oster-Quiz.
Mitmachen und gewinnen!
Statt wie zur Weihnachtszeit auf Sternensuche zu gehen, steht nun eine Gewinnspielfrage im Mittelpunkt der Aktion. Wer die richtige Antwort kennt, kann den zugehörigen Gewinn-Coupon ausschneiden und diesen entweder in einem der Mitgliedsbetriebe oder in den Rathaus-Postkasten werfen. „Wir möchten heuer erneut bewusst an den Erfolg der Maxhütter Sternstunden anknüpfen“, erklärt Julia Krempl, erste Vorsitzende der Werbegemeinschaft. „Wir freuen uns, wenn auch bei dieser Aktion wieder viele Bürgerinnen und Bürger mitmachen und ihre Gewinn-Coupons einreichen.“
Verlost werden Maxhütter Groschen im Gesamtwert von 500 Euro. Diese können bei zahlreichen Maxhütter Unternehmen eingelöst werden – vom Einzelhandel über Gastronomie bis hin zu Dienstleistern.
Übrigens: Nicht nur als Gewinn, sondern auch als Geschenkidee erfreuen sich die Maxhütter Groschen zunehmender Beliebtheit.
Der Einkaufsgutschein, in Form einer Plastikscheckkarte und einem Wert von 10 €, kann bei der Stadtkasse im Rathaus Maxhütte-Haidhof, im REWE und in der Bäckerei Moser erworben werden.
Die Mitglieder der Werbegemeinschaft und die Stadt MaxhütteHaidhof wünschen viel Glück beim Quiz und ein frohes Osterfest! Infos: www.werbegemeinschaftmaxhuette.de
Oster-Quiz
Verlosung von Maxhütter Groschen im Gesamtwert von 500 Euro!
Welchen Wert hat ein Einkaufsgutschein „Maxhütter Groschen“?
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Im Bild v.l.n.r. Andreas Thaller (Regionalleiter Privatkunden), Matthias Huber (1.Vorstand SVL), Michael Brunner (Übungsleiter EK-Turnen), Friedlinde Faderl (2. Vorstand SVL), Stefan Meinhold (Individualkundenberater VR-Bank Zweigstelle Leonberg). Foto: Michaela Götz
VR Mittlere Oberpfalz unterstützt
Eltern-Kind-Turnen des SV Leonberg
MAXHÜTTE-HAIDHOF (sr). Große Freude herrschte kürzlich in der Turnhalle des Sozialpädagogischen Förderzentrums Leonberg: Die VR Bank Mittlere Oberpfalz übergab im Rahmen der Ausschüttung aus ihrer GewinnsparEinrichtung das mit der Spende angeschaffte Trampolin an den
Andreas Thaller, Regionalleiter Privatkunden, und Stefan Meinhold, Individualkundenberater, besuchten dafür eine der Übungsstunden der Eltern-Kind-Turnabteilung und brachten das neue Trampolin sowie das VR-Maskottchen „Teilha-bär“ mit. Das neue Trampolin konnte dank der Spende angeschafft werden und ist eine wertvolle Bereicherung für die Turnstunden. Besonders bei den beliebten Spielstationen sorgt es nun wieder für leuchtende Kinderaugen. Die kleinen Turnerinnen und Turner nahmen das neue Gerät sofort begeistert in Beschlag. Matthias Huber, 1. Vorstand, und Friedlinde Faderl, 2. Vorstand des SV Leonberg, bedankten sich im Namen des gesamten Vereins herzlich für die Unterstützung. Das Eltern-Kind-Turnen richtet sich an Kinder im Alter von zwei bis vier Jahren und erfreut sich seit Jahren großer Beliebtheit. Geturnt wird dabei stets gemeinsam: Die Kinder absolvieren Bewegungslandschaften und Spielstationen in Begleitung ihrer Eltern
oder Großeltern. Der SV Leonberg bietet derzeit zwei Stunden pro Woche in der Turnhalle des Sozialpädagogischen Förderzentrums an – beide sind vollständig ausgebucht. Die Nachfrage ist so groß, dass sogar eine lange Warteliste besteht.
Die Verantwortlichen des Vereins sehen in der Spende ebenso ein starkes Zeichen der regionalen Verbundenheit. Die Gewinnspareinrichtung der VR Mittlere Oberpfalz zeige damit einmal mehr, wie wichtig ihr die Förderung von Kindern und Vereinsleben vor Ort ist.
MAXHÜTTE-HAIDHOF (sr). Mit einem Rollstuhl überraschten
Geschäftsführer Paul Fach und Holger Kalloch, Reha-Leiter des Sanitätshauses Marx/Rieger mit Standorten in Regensburg, Neutraubling und Burglengenfeld, die Maximilian-Grundschule. „Mit dieser großzügigen Spende leistet das Sanitätshaus einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit und Unterstützung im Schulalltag“, freute sich Rektor Oskar Duschinger. Im lebendigen Alltag einer Grundschule wird gespielt, gerannt und gelacht, doch manchmal kommt es auch zu kleineren Unfällen oder Situationen, in denen Kinder Unterstützung benötigen. Der gespendete Rollstuhl ermöglicht es den Lehrkräften sowie den Betreuerinnen und Betreuern nun, Kinder im Bedarfsfall schnell und sicher zu transportieren und ihnen bestmöglich zu helfen.
Auf dem Bild v.l.: OGTS-Leiter Tom Nguyen, Reha-Leiter Holger Kalloch sowie Geschäftsführer Paul Fach vom Sanitätshaus Marx/ Rieger, Schulleiter Oskar Duschinger. Foto: Christian Mutzbauer
Die gesamte Schulgemeinschaft freute sich über diese wertvolle Unterstützung. „Solche Gesten zeigen, wie wichtig Zusammenhalt und Engagement in unserer Gemeinschaft sind“, betonten Duschinger und der Leiter der Offenen Ganztagsschule, Tom Nguyen, bei der Übergabe. Die Schülerinnen und Schüler, das Kollegium sowie das gesamte Betreuungsteam der MaximilianGrundschule bedankten sich herzlich für diese Unterstützung, die den Schulalltag ein Stück sicherer macht.
Das Bild zeigt von links Verkaufsleiter Lukas Pongratz, Fuhrparkleiter Stefan Faltermeier, Geschäftsleiter Mario Moser und Ersten Bürgermeister Rudolf Seidl vor dem Mini-Bagger bei Baumaschinen Moser. Foto: Moser Baumaschinen, Andreas Krivic
Bauhof erhält
neuen Mini-Bagger
MAXHÜTTE-HAIDHOF (sr). Der Bauhof freut sich über Verstärkung im Maschinenpark: Ein neuer Mini-Bagger erweitert ab sofort die technische Ausstattung des
Bauhofs und sorgt künftig für mehr Effizienz und Arbeitserleichterung bei zahlreichen Einsätzen im Stadtgebiet. Geschäftsleiter Mario Moser und
Verkaufsleiter Lukas Pongratz (beide von der Firma Baumaschinen Moser) übergaben die neue Baumaschine offiziell an Ersten Bürgermeister Rudolf Seidl sowie an Fuhrparkleiter Stefan Faltermeier.
Die kompakte und vielseitig einsetzbare Maschine ist insbesondere für Erdbewegungsarbeiten auf engem Raum konzipiert. Darüber hinaus wird sie im Straßenbau sowie beim Straßenunterhalt zum Einsatz kommen. Dank ihrer flexiblen Bauweise eignet sich der Mini-Bagger ideal für Arbeiten in dicht bebauten Bereichen oder an schwer zugänglichen Stellen. Neben der Effizienzsteigerung bringt die Neuanschaffung auch eine spürbare Entlastung für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bauhofs mit sich.
Die Investitionskosten belaufen sich auf rund 39.000 Euro. „Mit dem Kauf setzt die Stadt zugleich auf regionale Zusammenarbeit“, so Erster Bürgermeister Rudolf Seidl. Die Baumaschinen Moser Vertriebs GmbH in Ponholz ist ein ortsansässiges Unternehmen und langjähriger Partner im Bereich Bau- und Kommunaltechnik.
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Erster Bürgermeister Rudolf Seidl, Cornelia Kiener von der Fachstelle für Senioren des Landratsamtes Schwandorf und die Seniorenbeauftragte Rebecca Federer (v. l.) laden zum Rosenball ein. Foto: Andrea Ederer
Der Rosenball lädt zum Tanz ein
MAXHÜTTE-HAIDHOF (sr). Wenn sich die Sonnenstrahlen auf der Haut wärmer anfühlen und der Frühling langsam Einzug hält, ist es in Maxhütte-Haidhof wieder Zeit für den Rosenball. Die Tanzveranstaltung ist unter den Seniorinnen, Senioren und vielen anderen Tanzbegeisterten aus der Region längst nicht mehr wegzudenken. Am Sonntag, den 19. April 2026 ist es wieder so weit: Der Rosenball findet in der Stadthalle Maxhütte-Haidhof statt. Veranstaltet wird der musikalische Nachmittag vom Maxhütter Seniorenbeirat, der Seniorenbeauftragten der Stadt, Rebecca Federer, und Cornelia Kiener von der Seniorenfachstelle des Landratsamtes Schwandorf, welche traditionell die Tanzband - die JukeboxHeroes - sponsern wird. Eingeladen sind alle tanzinteressierten Gruppen und Einzelpersonen aus dem Landkreis
Schwandorf. Die Veranstaltung ist kostenlos, Beginn ist um 15 Uhr, Ende gegen 18 Uhr. Der Einlass findet ab 14 Uhr statt. Anmeldungen werden bis Mittwoch, den 8. April 2026 im Maxhütter Rathaus unter der Telefonnummer 09471 3022-0 entgegengenommen. Bei einem Treffen im Maxhütter Rathaus bedankte sich Erster Bürgermeister Rudolf Seidl bei Cornelia Kiener für die gute Zusammenarbeit und ergänzte: „Der Rosenball ist jedes Jahr wieder einer der Höhepunkte im Veranstaltungskalender der Stadt und eine der wenigen Tanzveranstaltungen, die es im Landkreis noch für Senioren gibt. Ich hoffe, viele Tanzfreudige und Musikliebhaber werden am 19. April den Weg zu uns nach Maxhütte-Haidhof finden, um zusammen das Tanzbein zu schwingen und eine gute Zeit miteinander zu haben.“
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Schießleiterin Cascaya Riebeling und Gauschützenmeister Karl Fleischmann gratulierten den frisch gekürten Vereinsmeistern der Schützenklasse.v.l. stehend 1.GM Karl Fleischmann, Klaus Riebeling, 1. SM Stefan Riebeling, Thomas Gersch, Dominik Krempel, Alexander Buterus, Werner Schwabenbauer, Manfred Hirsch. sitzend Petra Hirsch, Marianne Wullinger, Sandra Gersch und Cascaya Riebeling. Foto: Thomas Gersch
Jahreshauptversammlung des Schützenvereins Waldeslust Roding: Jakob Sonnenfeld
ist Gaujugendkönig
Heiße Theke von Di - Fr 10-13 Uhr! AbGrill-sofort: Spezialitäten
Di-Mi 8-15 Uhr | Do-Fr 8-18 Uhr | Sa 8-13 Uhr, Mo geschlossen Frischfisch - Feinkost - Spezialitäten
MAXHÜTTE-HAIDHOF (sr). Zur gut besuchten Jahreshauptversammlung im Schützenheim am 26. Januar 2026 konnte der 1. Schützenmeister Stefan Riebeling neben 24 Mitgliedern auch hochrangige Ehrengäste begrüßen: OSB-Präsident und 2. Bürgermeister Franz Brunner sowie den 1. Gauschützenmeister Karl Fleischmann. In den Grußworten wurde besonders die aktive Vereinsarbeit gelobt. Jugendleiterin Sandra Gersch berichtete, dass derzeit 14 Jugendliche trainieren. Dank der neuen Meyton-Lichtstände sei das Training hochmodern. Mit Jakob Sonnenfeld stelle der Verein den aktuellen Gaujugendkönig 2025. Zudem habe die Jugend bei der Landesmeisterschaft (OSB) in Pfreimd überzeugt. Um dem Ansturm gerecht zu werden, bietet der Verein ab sofort ein zweites wöchentliches Training am Freitagnachmittag an.
Schießleiterin Cascaya Riebeling und Damenleiterin Petra Hirsch blickten anschließend auf ein erfolgreiches Jahr mit Teilnahmen an Rundenwettkämpfen und Meisterschaften zurück. Einstimmig wurde in der Versammlung der Kauf zweier neuer FeinwerkbauGewehre beschlossen, wobei die Kosten durch einen großzügigen Spender und Gutscheine aus der erfolgreichen Jugendarbeit deutlich reduziert werden konnte.
100-jähriges Jubiläum 2027 wirft Schatten voraus Ein zentraler Punkt war der Bericht zur Planung der 100-Jahr-Feier vom 31.07. bis 01.08.2027. Der Festausschuss betonte, dass das Fest im Rahmen einer erweiterten Kirwa gefeiert werden solle, um fi-
nanziell bodenständig zu bleiben. Geplant seien Ehrungen, eine feierliche Andacht an der Rodinger Kapelle mit Kirchenzug sowie ein Barbetrieb. Eine Infoveranstaltung für das Dorf solle zeitnah stattfinden, um Helfer zu mobilisieren. Den feierlichen Höhepunkt des Abends bildete die Siegerehrung der Vereinsmeisterschaft, die Cascaya Riebeling gemeinsam mit Gauschützenmeister Karl Fleischmann vornahm. Geehrt wurden die besten Schützen des vergangenen Jahres für ihre konstanten Leistungen an der Schießlinie. Um das Gemeinschaftsgefühl auch optisch zu stärken, stellte der Verein eine neue Tracht (schwarze Dirndl/weinrote Schürzen für Damen, Westen für Herren) vor. Ebenso wurden noch zwölf neue Mitglieder aufgenommen. Weitere Infos findet man online unter www.waldeslust-roding.de.
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Engagement, das direkt ankommt:
Zwei Hausärzte
stärken
das Ehrenamt des BRK
MAXHÜTTE-HAIDHOF (sr). Mit einer gemeinsamen Spende in Höhe von 1.000 Euro haben zwei Hausärzte, Dr. Thorsten Schmidt und Stefan Roi (MBA), ein deutliches Zeichen für gesellschaftliche Verantwortung gesetzt.
Die beiden Mediziner unterstützten die BRK-Bereitschaft Maxhütte-Haidhof bei der Anschaffung einer neuen Reanimationspuppe, die künftig in der Aus- und Fortbildung ehrenamtlicher Einsatzkräfte eingesetzt wird. Die Spendenübergabe fand an der Praxis der Wackersdorfer Hausärzte statt, die seit Oktober 2025 auch eine Zweigstelle in Teublitz betreiben. Entgegengenommen wurde die Zuwendung von Bereit-
schaftsleiter Andy Götz, der den beiden Ärzten seinen Dank aussprach.
Moderne Trainingsmittel seien für die Qualität der Notfallausbildung unverzichtbar, so Götz. Gerade bei der Herz-Lungen-Wiederbelebung komme es auf regelmäßiges, realitätsnahes Üben an – denn im Ernstfall entscheiden Sekunden. Die neue Reanimationspuppe ermöglicht es den Helferinnen und Helfern, Wiederbelebungsmaßnahmen unter praxisnahen Bedingungen zu trainieren, heißt es in einer Presseinformation. Davon profitierten nicht nur die Ehrenamtlichen selbst, sondern letztlich alle Bürgerinnen und Bürger der gesamten Region.
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Auf dem Bild v.l.: Dr. Thorsten Schmidt, BRK-Bereitschaftsleiter Andy Götz und Dr. Stefan Roi. Foto: Roi/Schmidt
Ärztliche Verantwortung über die Praxis hinaus Beide Hausärzte verbinden ihre berufliche Tätigkeit mit einem klaren Bekenntnis zum Ehrenamt. Dr. Schmidt, Inhaber von „Hausarzt und Ästhetik“ Schwandorf, ist seit mehreren Jahren aktives Mitglied der BRK-Bereitschaft MaxhütteHaidhof und engagiert sich regelmäßig im Sanitätsdienst. Für ihn gehört ehrenamtliches Engagement selbstverständlich zum ärztlichen Selbstverständnis. Stefan Roi, Mitinhaber der Wackersdorfer Hausärzte, ist seit dem vergangenen Herbst Mitglied der BRK-Bereitschaft. Sein Engagement steht für die enge Verbindung zwischen moderner hausärztlicher Versorgung, regionaler Verbundenheit und persönlicher Verantwortung. Die gemeinsame Spende macht deutlich, dass ärztliche Verantwortung nicht an der Praxistür endet. Sie zeigt, wie medizinische Fachkompetenz und gesellschaftliches Engagement sinnvoll zusammenwirken können. Am Ende bleibt eine klare Botschaft: Ehrenamt braucht Rückhalt – und dieser Rückhalt beginnt oft bei Menschen, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen und mit gutem Beispiel voranzugehen.
Bürgermeister Martin Schmid (re.) übernimmt auch in diesem Jahr wieder die Schirmherrschaft. Foto: ATSV Kallmünz
23. Kallmünzer
Frühlingslauf
KALLMÜNZ (sr). Die Planungen für den 23. Kallmünzer Frühlingslauf des ATSV am Samstag, den 18.04.2026 laufen bereits wieder auf Hochtouren. Die Verantwortlichen vom OrgaTeam um Patrick Enders organisieren dieses Laufevent mittlerweile in der 23. Auflage. Erster Bürgermeister Martin Schmid übernahm offiziell wieder die Schirmherrschaft für den „Frühjahrsklassiker in der Oberpfalz“.
Der Kallmünzer Frühlingslauf bietet Laufstrecken für Jung und
Alt. Hier treffen sich Breiten- und Spitzensportlerinnen und -sportler aus ganz Bayern. Zur Auswahl stehen der Bambini- bzw. Jugendlauf über 5 und 10 Kilometer sowie der die Halbmarathon-Strecke. Start ist im historischen Ortskern des Künstlerortes Kallmünz. Weitere Infos findet man unter www.atsv-kallmuenz.de/triathlon.
Achtung: Das Starterfeld ist auf 1000 Startplätze beschränkt!! Am 13. Juni 2026 findet der 39. Kallmünzer Sparkassentriathlon statt.
Bluesfriends veranstalten Konzert mit
„Parasoul“
BURGLENGENFELD (sr). Die Bluesfriends im Städtedreieck e.V. veranstalten am Freitag, den 27. März 2026 ab 20.00 Uhr (Einlass ab 19.00 Uhr) im Jugendzentrum Städtedreieck ein Konzertabend mit den Bands Parasoul und The Dynamite Daze.
Mit guter Laune und Witz will die Band das Publikum auf ihre musikalische Reise mit Blues und Folk mitnehmen. Parasoul wurde 2018 von Roy (Rhythmusgitarre & Vocals) und Hais (Leadgitarre & Vocals) gegründet und ist seitdem die große Leidenschaft der beiden Musiker. Später stieß mit Nick Rose ein Perkussionist dazu. 2023 wurde durch den Bassisten Basty die Band komplettiert.
The Dynamite Daze um Sänger Diddy Metzger wurden 2010 aus der Formation The Fantastic Boogaloo Kings ins Leben gerufen.
21.3. SA
■ BURGLENGENFELD
„Scotty Bullock Trio“ im Keller No.10, 20 Uhr
■ KALLMÜNZ
Ausstellung Nr.3 im Atelier 13Farbströme „Zeit im Wandel“ von Roswitha Helfer, Sa+So 14-18 Uhr, Vilsgasse 13, noch bis 26.4.!
■ MAXHÜTTE-HAIDHOF
Ideenschmiede „Girls Cup“ in der Stadthalle ab 9 Uhr. Anm.: 0152-22927145
■ REGENSTAUF
Josefi-Sitzweil in der Jahnhalle ab 19:30 Uhr
■ SCHWANDORF
Wochenmarkt, von 8-12 Uhr, Marktplatz (jeden Samstag)
■ ZEITLARN
Osterbasteln mit Kinder der OGV Marienkäfergruppe Zeitlarn, Gemeindezentrum, von 10-12 Uhr
Starkbierfest der FF Regendorf ab 18 Uhr
22.3. SO
■ MAXHÜTTE-HAIDHOF
Musikalischer Frühschoppen, ab 10 Uhr im Schützenhaus „Waldeslust“ Roding. Bei Weißwurst, Brezn und Naabecker Bier spielen Anton und seine Freunde sowie die Brücklmeier Buam zünftig auf.
■ REGENSTAUF
„Basar Alles für Baby und Kind“ Gaststätte Jahnhalle, 14-15:30 Uhr
■ SCHWANDORF
Osterflohmarkt im Tierheim Schwandorf, 11-17 Uhr
23.3.
■ ZEITLARN
Die treibende Kraft ist der Sänger und Frontmann Diddy Metzger, der für seine unkonventionelle Art, die Harp zu spielen, bekannt ist. Das Quartett, das sich aus ehemaligen Bandmitgliedern von Guru Guru, Luther Allison, Maisha Grant und Louisiana Red zusammensetzt, spielt avantgardistischen Garagen- und Kraut-Blues. Die vier erfahrenen Musiker haben auf Basis ihres unerschöpflichen Blues-Fundus einen individuellen Musikstil mit ausschließlich eigenen Kompositionen entwickelt. Die Band wurde bereits mit vielen Nominierungen aus Auszeichnungen bei zahlreichen Kunstpreisen und dem European Media Art Festival Award belohnt. Der Eintritt beträgt 25 Euro. Für Schüler, Studenten und Rentner mit Vorlage eines Ausweises 20 Euro.
Schmankerlstände, 8-13 Uhr, am Rathausplatz (jed. Fr.)
■ ZEITLARN
Frühjahrskonzert der Feuerwehrkapelle Zeitlarn, 19-22 Uhr, Pfarrheim
28.3. SA
■ BURGLENGENFELD Anlieferungstag in der Kleiderkammer Städtedreieck, 9-12 Uhr, Opf. Volkskundemuseum. Dringend benötigt: Haushaltswaren, Kinderräder, Bobby-Cars.
■ TEUBLITZ 8. Reparatur-Café im Mehrgenerationenhaus, 14-17 Uhr Österlicher Kunstgewerbemarkt im Schloss Teublitz + So. 29.3.,
29.3. SO
■ REGENSTAUF Altbayerisches Passionssingen in Ramspau, 15 Uhr
30.3. MO
■ TEUBLITZ
Jugendtreff: Wir basteln eine Osterkerze! 16-17:30 Uhr, im Eine-Welt-Laden
„Elvis in Hollywood“ –das neue MusiTextical
BURGLENGENFELD (sr). Eintauchen in eine Welt voller Glamour, Glanz und unvergesslicher Musik: Das geschieht beim neuen MusiTextical „Elvis in Hollywood“. Hier wird die spektakuläre, pulsierende, emotionale Geschichte des King of Rock’n‘Roll im goldenen Zeitalter der Traumfabrik erzählt.
Erleben Sie mit, wie ein junger Mann aus Memphis Hollywood erobert, Studios zum Beben bringt und Herzen gewinnt.
Erleben Sie MusiTextical-Erfinder Dr. Klaus Sauerbeck in der Rolle des Colonel Tom Parker, der seinen Schützling Elvis kannte wie kein anderer und jede Menge darüber zu berichten weiß.
Genießen Sie die Songs aus den Elvis-Filmen, dargeboten von Marc Charro, einem Elvis-Interpreten, der Sie mit seiner Stimme und seiner Leidenschaft für die Musik des King of Rock’n‘Roll begeistern wird: Alle Titelsongs aus den
Filmen der Jahre1962-1969 und weitere Lieder aus diesen Filmen. Die Show steigt am 17. April 2026 um 20 Uhr in VAZ Burglengenfeld. Einlass ab 19 Uhr. Karten gibt’s im Vorverkauf unter eventim.de oder der-kartenvorverkauf.de und, soweit verfügbar, an der Abendkasse.
4.4. SA
■ KALLMÜNZ
Repair-Cafe - Defektes wird wieder belebt, 13-17 Uhr, Edeka Auburger (jed.1.Sa.)
■ MAXHÜTTE-HAIDHOF
Osternestsuche des Obst- und Gartenbauverein Ponholz am Dorfhaus Ponholz
■ STEINBERG AM SEE
Ostereiersuche der CSU Steinberg, 14-16 Uhr, Freizeitzentrum
■ TEUBLITZ
Frühlingsmarkt ab 13 Uhr, Gelände des SC Teublitz
5.4. SO
■ ZEITLARN
Ostergaudi der FF Zeitlarn, 19 Uhr, Feuerwehrgerätehaus
6.4. MO
■ BURGLENGENFELD
Erlebnisführung „Mit den Pfalzgrafen und Prinzessin Mary unterwegs“ in der Historischen Altstadt, 15-16:30 Uhr
■ REGENSTAUF
Ostereiersuche Ostermontag ab 15 Uhr am Turmplatz bis 18 Uhr
■ TEUBLITZ
Osternestsuche mit Picknick der Kolping Kids, 14 Uhr, Gipfelkreuz Münchshofen
7.4. DI
■ TEUBLITZ
Jugendtreff: BOYS DAY mit dem Partykistl um 10 Uhr und GIRLS DAY um 15 Uhr, MGH Saltendorf
8.4. MI
■ ZEITLARN
Spielenachmittag der Nachbarschaftshilfe, Café Zeitlos, 14-17 Uhr
10.4. FR
■ BURGLENGENFELD „Fonse Doppelhammer im VAZ, 20 Uhr
■ REGENSTAUF
Richie Necker & Veronika Merkl auf Toms Bühne, 20-22:30 Uhr
11.4. SA
■ BURGLENGENFELD BUL‘s Brothers - 18. Geburtstag, live im Starmexx-Kino, 20 Uhr, VVK 18 €, starmexx.de
■ MAXHÜTTE-HAIDHOF Pflanzbörse des GOV Pirkensee im Dorfhaus Pirkensee
TEUBLITZ (sr). Wenn der Frühling beginnt und Ostern vor der Tür steht, lädt traditionell das Sozialwerk Heuser im Teublitzer Schloss am 28. und 29. März 2026 jeweils in der Zeit von 13.00 Uhr bis 18.00 Uhr zu seinem österlichen Kunstgewerbemarkt ein.
Außer der bunten Welt der Ostereier wird auch vielfältiges, erlesenes Kunsthandwerk angeboten. Die Keramikwerkstatt hat viele österliche Gegenstände wie Geschirr, Keramikblumen, Gestecke, Osterkerzen sowie viele interes-
13.4.
MO
■ REGENSTAUF
Foto-Ausstellung „Natur im Fokus“ der LBV Umweltstation, 9-16:30 Uhr, bis 5.6.
„MuT-Partner“ - Stärkung der Digitalkompetenz für ältere Menschen, Regental Center, 16-17:30 Uhr
14.4. DI
■ REGENSTAUF
Fortbildung: LBV-Umweltstation als außerschulischer Lernort, 14.30-16.30 Uhr, Anmeldung: julia.k.steinbach@gmail.com
■ ZEITLARN
Unternehmerstammtisch der Gemeinde Zeitlarn, Restaurant Belvedere, 19 Uhr
15.4.
MI
■ TEUBLITZ
Pflanzaktion für die Neugeborenen des Jahres 2025, 15 Uhr, Badestelle Saltendorf
16.4. DO
■ MAXHÜTTE-HAIDHOF Kino für Kids (Jugendprogramm) in der Stadtbücherei. Anmeldung unter 09471/3022-310
Wirtschaftsempfang 2026: Treffen von Politik und Wirtschaft
STÄDTEDREIECK (sr). Der Zweckverband Städtedreieck lädt auch dieses Jahr wieder alle regionalen Unternehmen im Städtedreieck zum 3. Wirtschaftsempfang am 22. April 2026 in das Mehrgenerationenhaus Saltendorf ein. Unter dem Motto „Personal – das Rückgrat jedes Unternehmens: Fachkräfte finden, binden und
■ REGENSTAUF
Podiumsdiskussion „Plötzlich pflegebedürftig - Was tun? Wer hilft mir?“ Mehrgenerationenhaus, 18-20 Uhr
17.4. FR
■ BURGLENGENFELD „Schmöker BULis“ in der Stadtbibliothek ab 15 Uhr
■ NITTENAU „90‘s Vibes meets Benefiz“ mit LIVE-ACTS der 90er + Party, Regentalhalle, 19:30-23 Uhr
■ REGENSTAUF
„Father & Son“ auf Tom‘s Bühne, 20-22:30 Uhr
bitten die Besucher, ihre Bilder zu bewerten. Die Bilder können auch käuflich erworben werden. Der Ostermarkt ist ein Markt für die ganze Familie. Und was wäre ein Ostermarkt ohne Osterhasen, mit prall gefülltem Korb voller Überraschungen? Der Osterhase hat seinen Besuch um 15.30 Uhr angemeldet. Davor wird für die kleine Besucher um 15.00 Uhr der Kasperl vorbeischauen.
Als besondere Attraktion gibt es um 16.00 Uhr eine Lesung aus der historischen Geschichte des Schlosses Teublitz. Dabei kann die Neuauflage der kleinen Broschüre „Aus der abenteuerlichen Geschichte der Hofmark und des Schlosses Teublitz“ vom Franz Joseph Vohburger erworben werden.
sante Gegenstände nach Hundertwasser aus dem Design der Kunsttherapeutin Irene Heuser zu präsentieren. Bei dem Markt vertreten ist ebenso die hauseigene Floristik, an deren Stand Hasen aus Naturmaterialien sowie österliche Gestecke erworben werden können. Die Schreinerwerkstatt bietet verschiedene Holzblumen und österliche Produkte an. Die Private Kunstakademie des Sozialwerk Heuser zeigt im Atriumhof des Schlosses eine Ausstellung ihrer Bildwerke. Die Künstler/innen
Im österlich geschmückten Café im historischen Barocksaal sowie im Restaurant werden zur Kaffeezeit ausgemachte Torten und Kuchen angeboten. Wer es aber herzhafter möchte, kann sich eine Thüringer Bratwurst oder ein Grillsteak schmecken lassen. In der „Toulouse-Lautrec-Bar“ können Gäste bei einem Glas Sekt oder bei einem Farbcocktail entspannen.
Die Bewohner sowie die Mitarbeiter des Barockschlosses Teublitz freuen sich auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher.
entwickeln“ finden sich auch 2026 spannende Vorträge, Redner aus Schule und Wirtschaft sowie ein interessantes Networking wieder. Teilnehmen können alle Gewerbetreibenden im Städtedreieck. Um Anmeldung wird gebeten unter: geschaeftsstelle-staedtedreieck@ teublitz.de. Der Anmeldeschluss ist der 10. April 2026.
18.4. SA
■ REGENSTAUF
Sensen- und Dengelkurs mit Volker Seebauer, 9-17 Uhr, LBVWiese, Anmeldung umweltstation. regenstauf@lbv.de
■ TEUBLITZ
Frühlingsgefühle-Party, 20 Uhr, Dreifachsporthalle, ab 16 J.
19.4.
SO
■ MAXHÜTTE-HAIDHOF
Der Rosenball lädt zum Tanz ein, 15- 18 Uhr, Stadthalle
Weitere Highlights online auf www.lokalnet.de
Sozialwerk
BarockschlossHeuserTeublitz in der Oberpfalz
Traditioneller österlicher Kunstgewerbemarkt 2026
am Sa., 28. März 2026 und So., 29. März 2026 von 13.00 Uhr bis 18.00 Uhr
Es werden Gegenstände der angewandten Kunst und des Kunsthandwerks von den Auszubildenden des Instituts „DIE BURG“, aus allen Töpferwerkstätten der Burg sowie der Schreinerei, Holzwerkstatt, Holzstudio, Floristik, Gärtnerei und Malerei, Design von Frau Irene Heuser, Kunsttherapeutin, angeboten. Eine Osterausstellung der Kunstakademie zeigt neue Werke der Studenten.
In unseren historischen Räumen bieten wir Ihnen zum gemütlichen Nachmittag hausgemachte Torten und Kuchen sowie Oberpfälzer Brotzeiten an.
Für unsere kleinen Besucher kommt der Kasperl um 15.00 Uhr und der Osterhase hat seinen Besuch um 15.30 Uhr angemeldet. 16.00 Uhr Lesung aus der Schlossgeschichte im Café.
Wir freuen uns, Sie in unserem österlichen Ambiente begrüßen zu dürfen Ihre Familie Heuser
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Bürgermeister Thomas Beer freute sich zusammen mit den Watterturnier-Organisatoren Thomas Griesbeck und Walter Melzl, dass eine Spende in Höhe von 1.900 Euro an Jasmin Hummel-Frank und Barbara Hudetz (v.l.n.r.) vom Frauenhaus übergeben werden konnte. (Foto: Thomas Stegerer)
Watter-Spende kommt Frauenhaus zugute
TEUBLITZ (sr). Ende Februar 2026 fand im Rathaus im Beisein von Bürgermeister Thomas Beer die diesjährige Spendenübergabe aus dem Watterturnier statt. Dabei konnte die stolze Summe von insgesamt 1.900 Euro gesammelt werden, die erneut dem Frauenhaus Schwandorf zugutekommt. Die Organisatoren freuten sich sehr über die große Unterstützung sowie die erneut hohe Spendenbereitschaft aller Beteiligten. Das beliebte Wattturnier wurde Ende Januar 2026 im Mehrgenerationenhaus Saltendorf ausgetragen. Insgesamt nahmen 50 Teams an 25 Tischen teil und sorgten für eine rundum gelungene Veranstaltung mit vielen spannenden Spielen und bester Stimmung. Organisiert wurde das Turnier von Thomas Griesbeck, Rainer Maier, Walter Melzl, Kristin Melzl und Karlheinz Pirzer, die das Event mit großem Engagement auf die Beine stellten.
Ein besonderer Dank galt allen Un-
terstützerinnen und Unterstützern, die attraktive Preise für das Turnier spendeten und damit zum Erfolg der Veranstaltung beitrugen. Zusätzliche Einnahmen konnten erzielt werden, da die Veranstalter auch den Getränkeverkauf selbst übernahmen und Startgelder der Teilnehmenden gesammelt wurden.
Die Verantwortlichen zeigten sich sehr zufrieden mit dem Verlauf. Neben dem sportlichen Ehrgeiz stand vor allem der Gemeinschaftsgedanke im Mittelpunkt. Viele Teilnehmer nutzten die Gelegenheit, um gemeinsam einen geselligen Abend zu verbringen und gleichzeitig einen wertvollen Beitrag für einen guten Zweck zu leisten.
Informationen zum Frauenhaus im Landkreis Schwandorf
Das Frauenhaus im Landkreis Schwandorf bietet Frauen, die von häuslicher Gewalt betroffen sind, rund um die Uhr eine sichere Zu-
flucht. Notaufnahmen sind jederzeit, auch nachts und an Wochenenden, möglich. Zudem können Beratungstermine – unabhängig von einem Aufenthalt – vereinbart werden, auch telefonisch oder per E-Mail. Bei Sprachbarrieren kann eine Telefon-Dolmetscherin organisiert werden.
Kontakt und Infos zum Frauenhaus:
• Telefonisch erreichbar unter: 09471-7131 (24 Stunden, 365 Tage im Jahr)
• E-Mail-Kontakt unter: frauenhaus.sad@outlook.de
• Trägerverein wird vom Bayerischen Staatsministerium gefördert und durch den Landkreis Schwandorf finanziell unterstützt
• Spendenkonto: Sparkasse Landkreis Schwandorf, IBAN: DE66750510400190251959
Durch unterstützende Spendengelder kann die Existenz des Frauenhauses gesichert und betroffenen Frauen schnell und unbürokratisch geholfen werden. Neue Mitglieder sind im Trägerverein des Frauenhauses jederzeit willkommen.
Weitere Informationen zum Frauenhaus findet man online unter www.frauenhaus-schwandorf.de.
Stadt Teublitz informiert: Stadtbücherei bis 24. April geschlossen
TEUBLITZ (sr). Ein großer Schritt für die Zukunft der Stadtbücherei steht bevor: Der Umzug in die neuen, modernen Räumlichkeiten in der Regensburger Straße 92 rückt näher. Damit der Standortwechsel reibungslos gelingen kann, bleibt die Bücherei vorübergehend geschlossen.
Der letzte Öffnungstag am bisherigen Standort am Platz der Freiheit 9 war Donnerstag, der 12. März 2026. Anschließend beginnt die Umzugsphase – noch bis einschließlich 24. April 2026 bleibt die Stadtbücherei geschlossen. Während dieser Zeit wird der gesamte Medienbestand transportiert, neu eingerichtet und die technische Ausstattung am neuen Standort in Betrieb genommen.
Bücher einfach behalten –keine Gebühren während der Schließzeit
Leserinnen und Leser können ihre ausgeliehenen Medien ganz entspannt bis zu den ersten regulären Öffnungstagen nach dem Umzug behalten. Während der Schließzeit werden keine Medien fällig, es ent-
stehen keine Versäumnisgebühren. Auch die Medienrückgabebox wird für die Dauer des Umzugs abgebaut, Rückgaben sind daher nicht möglich.
Bitte beachten: Wird eine Jahresgebühr während der Schließzeit fällig, werden die Online-Dienste vorübergehend gesperrt.
Eröffnung und Tag der offenen Tür am 25. April 2026
Noch bevor der reguläre Betrieb startet, findet am Samstag, den 25. April 2026 von 14:00 bis 17:00 Uhr ein Tag der offenen Tür statt. Besucherinnen und Besucher dürfen sich auf ein abwechslungsreiches Programm für Jung und Alt freuen. Am Tag der offenen Tür können keine Medien zurückgegeben werden.
Die ersten regulären Öffnungstage am neuen Standort beginnen am 28. April 2026.
Aktuelle Informationen rund um den Umzug, die Neueröffnung und das Programm werden laufend auf den Online-Kanälen der Stadt sowie in der Tagespresse veröffentlicht.
Frühling und Ostern im Jugendtreff!
TEUBLITZ (sr). Auch im März und April 2026 lädt der Kinder- und Jugendtreff im Mehrgenerationenhaus wieder zu einem abwechslungsreichen Frühlingsprogramm ein. Neben den offenen Treffzeiten mit Billard, Dart, Tischtennis, Kicker, Gesellschaftsspielen und dem beliebten Zockerraum mit PlayStation 5 warten kreative Aktionen, gemeinsame Ausflüge und spannende Ferienangebote auf alle Kinder und Jugendliche. An mehreren Tagen im Monat ist der Jugendtreff als „offener Treff“ geöffnet. Im März sind es noch der 19.03. und 27.03.2026. Im April öffnet der Jugendtreff am 09.04., 16.04., 17.04., 23.04., 24.04. und 30.04.2026 seine Türen - zum treffen, spielen, zocken oder einfach gemeinsam Zeit verbringen. Am Donnerstag, den 02.04. bleibt der Jugendtreff geschlossen. Während der Osterferien vom 30. März bis 10. April 2026 wartet ein besonderes Programm auf alle Interessierten: Am Montag, den 30.03. wird im im Eine-WeltLaden eine Osterkerze gebastelt. Am Dienstag, den 07.04. findet ein
Boys-Day und Girls-Day mit dem Partykist’l statt. Ein Highlight ist die Fahrt ins Zukunftsmuseum Nürnberg am Freitag, den 10.04.2026. Für alle Ferienaktionen ist eine Anmeldung erforderlich.
Auch nach den Ferien geht es spannend weiter: Am Freitag, den 24.04. wird gemeinsam Kuchen für die Eröffnung der Stadtbücherei gebacken – der Jugendtreff ist zusätzlich geöffnet. Am Samstag, den 25.04.2026 steht ein EscapeRoom-Abenteuer in Regensburg auf dem Programm.
Anmeldungen sind online unter www.unser-ferienprogramm.de/ teublitz oder telefonisch unter 09471/9922-33 möglich.
Regina Luber freut sich auf zahlreiche Interessierte.
Foto: Christine Luber
„Klimakrise
Die Kulturfahrt im Rahmen der Familienwoche 2026 bringt die Teilnehmenden zum Mitmach-Musical „JANOSCH – Oh wie
Kulturfahrt
in der Familienwoche: Zum Mitmach-Musical
ins Deutsche Theater
TEUBLITZ (sr). Zum Auftakt der Teublitzer Familienwoche im Mai 2026 geht es zu einem MitmachMusical ins Deutsche Theater München. Zu sehen gibt es die Aufführung der abenteuerlichen Geschichte „JANOSCH – Oh wie schön ist Panama“. Tickets sind ab sofort erhältlich – zögern sollte man nicht, die Plätze sind begrenzt.
Die Fahrt zum Musical ist geeignet für die ganze Familie (Kinder ab 5 Jahren). Los geht’s am Samstag, den 9. Mai 2026 gemeinsam mit dem Bus zum Deutschen Theater in München. Die interaktive Aufführung – gesungen und gesprochen in deutscher Sprache – richtet sich besonders an Kinder.
Und darum geht’s:
„Die Geschichte des kleinen Tigers und des kleinen Bären, die mit der Tigerente auf große Reise nach Panama gehen, begeistert mit turbulenten Abenteuern, witzigen Begegnungen und liebevollen Botschaften über Freundschaft, Fernweh und Heimat. Die vierköpfige Live-Band sorgt für mitreißende Musik von Pop über Rock bis HipHop, die zum Mitsingen animiert.“
Die Abfahrt erfolgt um 11:00 Uhr am Friedhofsparkplatz in Teublitz direkt zum Deutschen Theater. Die Vorstellung beginnt um 14:30 Uhr und dauert rund zwei Stunden, inklusive einer 25-minütigen Pause. Nach der Aufführung erfolgt die Rückfahrt nach Teublitz.
Die Teilnahme kostet:
• 25 Euro pro Kind bis 14 Jahre
• 35 Euro für Erwachsene und Jugendliche ab 15 Jahren
Im Preis sind sowohl das Ticket der Preisklasse 1 als auch die Busfahrt enthalten.
Die Plätze sind begrenzt, daher ist eine rechtzeitige Anmeldung bis Ende März 2026 telefonisch unter 09471-992240 notwendig. Bitte beachten Sie, dass Tickets bei Krankheit nicht zurückerstattet werden können.
Gut zu wissen:
Auch in diesem Jahr beteiligt sich die Stadt Teublitz an der landkreisweiten Familienwoche vom 9. bis 17. Mai 2026. Geboten sind verschiedene Aktionen und Angebote. Familien, Kinder, Jugendliche und Senioren können sich auf ein abwechslungsreiches Programm mit zahlreichen Aktivitäten und informativen Angeboten freuen. Genauere Infos findet man in Kürze unter www.teublitz.de.
Schlüsselfertiger Ausbau mit hochwertigem Standard
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TEUBLITZ (sr). Noch bis zum 26. März 2026 ist die Ausstellung „Klimakrise und Flucht“ des UNOFlüchtlingshilfswerks zu Gast im Weltladen Teublitz.
In komprimierter, leicht verständlicher Form gibt die Plakatausstellung Auskunft über die Folgen des Klimawandels, Zusammenhänge von Flucht und Klimakrise und zeigt Perspektiven auf, wie Klimaund Naturschutz Fluchtursachen bekämpfen kann. Die Ausstellung ist zu den Öffnungszeiten des Weltladens zugänglich. Der Eintritt ist frei.
Wohn- / Nutzfläche inkl. ¼ Terrasse:
• Haus 1: ca. 147 m²
• Haus 2: ca. 155 m²
• Haus 3: ca. 139 m²
schön ist Panama“ ins Deutsche Theater München. Foto: Susanne Brill
Wahlkampfabschluss mit Blick auf das Lehmholz:
Die Linke feiert Durchbruch
TEUBLITZ (sr). Unter dem Motto „Für Mensch, Natur und lebendige Demokratie“ veranstaltete Die Linke ihren Wahlkampfabschluss am 24. Februar 2026 in Teublitz. Im Mittelpunkt stand die Frage: „Lehmholz – der geeignete Ort für das geplante Gewerbegebiet an der A93?“ Über 45 Interessierte waren ins Pfarrheim Teublitz gekommen, um die Ausführungen von Dr. Christian Stierstorfer vom Landesbund für Vogel- und Naturschutz in Bayern e.V. (LBV) zu hören.
Auch der Spitzenkandidat der Linken für den Stadtrat, Simon Woppmann, äußerte sich kritisch zum geplanten Gewerbegebiet. Gemeinsam mit den Listenkandidatinnen Isabella Weingärtner, Angela Wittich, sowie Sonja und Tamara Woppmann freute er sich über den großen Zuspruch zur Veranstaltung. Für die Linke stehe der Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen im Mittelpunkt politischer Arbeit. Klimawandel, Artensterben und der Verlust von Lebensräumen – etwa durch Abholzung von Wäldern – seien Themen, die dringend mehr Aufmerk-
samkeit benötigten.
Mit Blick auf die Pläne für das Gewerbegebiet an der A93 warnte Woppmann vor einem „Weiter so“ bei der Inanspruchnahme wertvoller Naturflächen. „Wir wollen nicht, dass für kurzfristige Gewerbesteuer-Versprechen wertvoller Feuchtwald und wichtige Wasserspeicher geopfert werden“, betonte er.
Naturschutzfachliche Kritik am geplanten Gewerbegebiet Der Referent des Abends, Dr. Christian Stierstorfer vom LBV stellte die naturschutzfachlichen Hintergründe ausführlich dar. Bereits vor rund zehn Jahren sei das geplante Gewerbegebiet Gegenstand kontroverser Diskussionen gewesen. Nach erheblichem Widerstand aus der Bevölkerung wurde das damalige Projekt des Vorhabenträgers (EDEKA) beendet.
Dennoch hielt die Stadt an der weiteren Planung für Industrie- und Gewerbegebiet an diesem Ort fest, woraufhin der LBV Klage gegen den Bebauungsplan einreichte. Im Jahr 2021 erklärte der Bayerische Verwaltungsgerichtshof diesen schließlich für unwirksam.
Die überplanbare Fläche von rund 20 Hektar ist im Waldfunktionsplan als Wald von „besonderer Bedeutung“ für Klima-, Natur- und Wasserschutz ausgewiesen. Nach Einschätzung Stierstorfers sei der Standort aus ökologischer Sicht äußerst problematisch. Die möglichen wirtschaftlichen Vorteile stünden zudem in keinem klar belegten Verhältnis zu den ökologischen Risiken.
In anschließenden Stellungnahmen betonten zwei Stadtratskandidatinnen der Linken, dass sie die kommunalpolitische Entwicklung in Teublitz seit Jahren von einem stark wachstumsorientierten Kurs geprägt sehen. Dieser habe ihrer Ansicht nach wiederholt zu Konflikten mit Natur- und Umweltbelangen geführt und sei in der Vergangenheit mehrfach durch Bürgerengagement gebremst worden.
Zugleich wiesen sie den Vorwurf zurück, die Linke beschränke sich auf reine Kritik. Man bringe regelmäßig inhaltliche Vorschläge ein und wünsche sich eine sachliche politische Auseinandersetzung auf Augenhöhe. „Wir Linken su-
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Beim Infostand der Linken auf dem Parkplatz des Nahkauf Teublitz kamen die Kandidierenden mit vielen Bürgern positiv ins Gespräch. Foto: Die Linke Teublitz
chen sehr gerne das Gespräch auch mit den Fraktionen des Stadtrats!“ Rückblickend beschreiben die Kandidierenden den Wahlkampf als intensive und spannende Zeit mit vielen positiven Begegnungen. Inzwischen steht auch das Ergebnis der Kommunalwahl fest: Die
Linke zieht mit einem Sitz in den Stadtrat ein. Insgesamt erhielt die Partei 4.916 Stimmen (6,2 %). Den Sitz im Stadtrat wird Simon Woppmann vertreten, der 876 Stimmen auf sich vereinen konnte. Nach Angaben der Kandidierenden verfehlte Die Linke einen zweiten Sitz nur knapp.
LBV klagt gegen den Bau von zwei Windkraftanlagen am Schwarzen Berg:
LANDKREIS SCHWANDORF (lz). Der Landesbund für Vogelschutz (LBV) hat am 2. März 2026 beim Bayerischen Verwaltungsgerichtshof München Klage gegen den Bau von zwei Windkraftanlagen am Schwarzen Berg westlich von Nittenau im Landkreis Schwandorf eingereicht. Die Fläche war ursprünglich als Vorranggebiet für Windkraft vorgesehen, wurde aber zwischenzeitlich vom Regionalen Planungsverband Oberpfalz Nord aus Artenschutzgründen wieder als solches gestrichen. Und doch hat das Landratsamt Schwandorf vor kurzem dort den Bau von zwei Windkraftanlagen genehmigt.
Helmut Beran, LBV-Geschäftsführer, kritisiert laut einer Presseerklärung: „Dieses Handeln des Landratsamts ist absolut unverständlich. Aus Sicht des LBV ist der Ausbau der Windenergie eine unverzichtbare und tragende Säule der Energiewende, dieser darf jedoch nicht zu Lasten der biologischen Vielfalt gehen!“
Christian Stierstorfer, Waldreferent des LBV, informiert: „Auf den Höhenlagen des Schwarzen Bergs sollen die beiden Windräder entstehen. In der Nähe der geplanten Anlagen brüten mehrere gefährdete und besonders geschützte Vogelarten wie Seeadler, Uhu und Wanderfalke. Aus diesem Grund hat der Regionale Planungsverband Oberpfalz Nord diesen Bereich als Vorranggebiet für Windkraft gestrichen.“
Wenn nun doch außerhalb von Vorranggebieten Baugenehmigungen für Windkraftanlagen erlassen werden, werde die gesamte Regionalplanung ad absurdum geführt, so Helmut Beran. „Was ist dann der monate- bis jahrelange Planungsprozess überhaupt noch wert?“
Naturverträglichen Ausbau der Windkraft sei dennoch möglich Im Fall der Windkraftplanung Schwarzer Berg habe der LBV frühzeitig – sowohl mündlich als auch schriftlich – gegenüber der Genehmigungsstelle am Landratsamt Schwandorf sehr deutlich auf die naturschutzfachlichen Konflikte hingewiesen und auf eine Beteiligung am Verfahren gedrängt, so Beran weiter. „Der LBV wurde weder am Verfahren beteiligt, noch wurden unsere Kritikpunkte an der Planung aufgegriffen.“
Der Naturschutzverband befürwortet grundsätzlich den Ausbau der Windkraft als flächen- und energieeffizienteste Form der erneuerbaren Energiegewinnung. Voraussetzung ist jedoch eine sorgfältige Standortwahl, damit der Ausbau nicht zu einer weiteren Gefährdung ohnehin bedrohter Vogel- und Fledermausarten oder
wertvoller Lebensräume führt. Werden diese naturschutzfachlichen Kriterien berücksichtigt, gibt es aus Sicht des LBV in der Region durchaus genügend geeignete Gebiete für die Windenergie. Stierstorfer merkt an, dass der Weg vor das Verwaltungsgericht für den LBV eigentlich die Ausnahme darstelle. „Die Klage Schwarzer Berg ist die derzeit einzige des LBV in der gesamten Oberpfalz gegen ein Windkraftprojekt. Hier sind jedoch die Belange des Arten- und Naturschutzes besonders gravierend betroffen. Ansonsten bringt sich der LBV fachlich und kritisch in die jeweiligen Planungsprozesse ein.“
Klage am Schwarzen Berg –„Regental als Ganzes im Blick behalten“
Der Verein Erholungsregion Regental e. V. begrüßt ausdrücklich
die Klage des LBV. „Dieses Vorgehen setzt ein wichtiges Signal für den Artenschutz im gesamten Regental“, sagt Vorstandsmitglied Claudia Koschel in einer Presseinformation.
Das Regental beiderseits des Regens sei sogar insgesamt Lebensraum zahlreicher streng geschützter Arten: „Rotmilan, Schwarzmilan, Wespenbussard, Rohrweihe, weitere Greifvogelarten, Fledermäuse sowie bodenund gewässergebundene Arten wie der Feuersalamander. Auch mehrere Schwarzstorchvorkommen wurden gemeldet. Der Luchs ist als dauerhaft präsenter Bewohner des Talraumes und vielfach dokumentiert.“
Der Erholungsregion Regental e.V. stehe ebenso wie der LBV für den Schutz dieser Arten. Aus diesem Grund seien in den letzten eineinhalb Jahren zahlreiche Sich-
tungen streng geschützter Tiere dokumentiert und den zuständigen Behörden gemeldet worden. Koschel: „Gleichwohl entsteht der Eindruck, dass diese Nachweise in den weiteren Verfahren nur geringe tatsächliche Gewichtung erfahren.“
Regionalplanung und Artenschutz insgesamt noch ernstgenommen?
Die Frage des LBV, welchen Stellenwert ein langwieriges Regionalplanungsverfahren zur Ausweisung von Vorranggebieten überhaupt noch habe, wenn Flächen nach intensiver Prüfung wieder herausgenommen werden, sei grundsätzlicher Art und weise weit über den Schwarzen Berg hinaus. Denn offensichtlich seien Genehmigungen aufgrund bekannter gesetzlicher Spielräume dann weiterhin möglich.
„Wenn Planungsentscheidungen faktisch durch parallel vorbereitete Bauanträge unterlaufen werden können, muss hinterfragt werden, welche tatsächliche Steuerungswirkung das Verfahren noch entfaltet.“
Der Verein hofft, dass die vom LBV eingeleitete gerichtliche Prüfung „den Blick für die strukturellen Zusammenhänge im gesamten Talraum schärft“, denn „ein stringenter Artenschutz entfaltet seine Glaubwürdigkeit nur dann, wenn er konsequent und flächendeckend umgesetzt wird. Das Regental ist ein zusammenhängender Naturund Erholungsraum – und verdient eine ebenso zusammenhängende rechtliche und fachliche Bewertung.“
Weitere aktuelle Informationen findet man online auf den Webseiten www.lbv.de und www.erholungsregion-regental.de.
Auf den Höhenlagen des Schwarzen Bergs sollen die beiden Windräder entstehen.
Foto: Christian Stierstorfer
Auf dem Bild v.l.: Altbürgermeister Uli Brey, Bürgermeister Martin Schmid, Eva Schropp vom KulturEck, Krippenleiterin Maria Söllner und 2. Bürgermeister Bernhard Hübl. Foto: Judith Buckley
Ausstellung „Pinselträume“ begeisterte viele Besucher
KALLMÜNZ (sr). Zu einer besonderen Kunstausstellung hatte die Johanniter-Kinderkrippe „KALLe Kallmünz“ am 14. und 15. März in das Alte Rathaus eingeladen. Unter dem Titel „Pinselträume“ präsentierten die Kinder kreative Werke, die im Rahmen des pädagogischen Schwerpunkts Kunst entstanden sind. Krippenleiterin Maria Söllner begrüßte dazu mehrere Ehrengäste, darunter Tobias Gotthardt, Altbürgermeister Uli Brey sowie Bürgermeister Martin Schmid. Ebenfalls anwesend waren Eva Schropp vom KulturEck Kallmünz, Andreas
Langer vom Kinderheim Kallmünz sowie Rosemarie Buckley, die ehemalige Leiterin des Kindergartens St. Michael. Für die musikalische Umrahmung sorgten Hawjin und Hatav Partovi. Die Kinderkrippe gilt als sogenannte Kunstkrippe und widmet sich intensiv der ästhetischen Bildung und dem kreativen Ausdruck. Malen, Zeichnen und das Experimentieren mit Farben und Materialien sind fester Bestandteil des Alltags. Die Ausstellung machte diese Arbeit für die Öffentlichkeit sichtbar und bot Einblicke in die kreative Welt der jüngsten
Künstlerinnen und Künstler. Gezeigt wurden vielfältige Arbeiten, die Fantasie, Individualität und Ausdruckskraft der Kinder widerspiegelten. Dabei stand weniger das Ergebnis als vielmehr der kreative Prozess im Mittelpunkt. Großen Anklang fanden die Werke bei Eltern, Großeltern und zahlreichen Besucherinnen und Besuchern. Diese konnten an beiden Tagen ihr persönliches Lieblingsbild wählen. Das Gewinnerbild soll nun durch Kallmünz „wandern“ und schließlich im Wirtschaftsministerium in München ausgestellt werden.
Haarscharf – Hairstyle by Isabella:
Mit Leidenschaft für schönes Haar in Duggendorf
DUGGENDORF (sr). Wer auf der Suche nach einem Friseurbesuch in entspannter Atmosphäre ist, wird im kleinen Studio „Haarscharf – Hairstyle by Isabella“ in Duggendorf fündig. Friseurmeisterin Isabella Ott – von ihren Kundinnen und Kunden meist einfach „Isi“ genannt – betreibt ihr gemütliches Studio seit 2014 im Elternhaus am Mittelberg 2 und hat sich mit viel Leidenschaft und persönlichem Engagement eine treue Stammkundschaft aufgebaut. Besonders geschätzt wird die Friseurmeisterin für ihre offene, humorvolle und ehrliche Art.
„Mir ist es vor allem wichtig, dass sich meine Kundinnen und Kunden wohlfühlen und wir gemeinsam den Stil finden, der wirklich zu ihnen passt“, erzählt Isabella Ott. In entspannter und ruhiger Atmosphäre nimmt sie sich Zeit für eine
individuelle Beratung und setzt dabei auf hochwertige Produkte sowie moderne Techniken.
Zum Angebot gehören klassische Damen-, Herren- und Kinderhaarschnitte ebenso wie verschiedene Farbtechniken, Strähnen, Glossings sowie Stylings. Auch neue Farb- und Frisuren-Trends probiert die Friseurmeisterin gerne aus und entwickelt gemeinsam mit ihren Kunden passende Looks, immer mit dem Ziel, die natürliche Schönheit zu unterstreichen.
„Montags ist offen!“ein besonderes Plus Während viele Friseursalons montags geschlossen haben, öffnet
„Haarscharf“ auch an diesem Tag seine Türen. Termine werden nach Vereinbarung vergeben, wodurch sich ausreichend Zeit für jeden Einzelnen nehmen lässt.
Am 27. März 2026: Frisches Kalb (bitte vorbestellen)
Für die Osterfeiertage:
Osterschinken (gekocht & roh), verschiedene Geräucherte, Grillspezialitäten vom Rind und Schwein
Irmgard und Christian Mayer Schirndorf 13 - 93183 Kallmünz -Telefon 09471-1564
E-Mail: MayerJohann@t-online.de
Mittwoch: Katharinenmarkt, Rgb. Stadtamhof von 8-13 Uhr
Burgweinting, BUZ von 13.30 - 17.30 Uhr
Hofladen geöffnet: Dienstag: 9-12 Uhr
Freitag: 8-18 Uhr
Samstag: 8-13 Uhr
Wer also Wert auf eine individuelle und persönliche Betreuung, fachliche Kompetenz und eine entspannte Atmosphäre legt, ist bei Isabella „Isi“ Ott in sehr guten Händen.
Termine können gerne telefonisch oder per WhatsApp unter 0173 9911279 vereinbart werden.
Lust auf Farbe?
Wer das Studio „Haarscharf –Hairstyle by Isabella“ in Duggendorf kennenlernen möchte, kann sich derzeit über eine besondere Aktion freuen: Beim ersten Besuch gibt es 20 % Rabatt auf Farbe und Strähnen.
Damit möchte die Friseurmeisterin neuen Kundinnen und Kunden die Gelegenheit geben, ihr Studio und ihre Arbeit ganz unkompliziert und natürlich auch ganz unverbindlich kennenzulernen.
Donnerstag: Bauernmarkt, Rgb. am Landratsamt 13.30-17.30 Uhr
Regenstauf, a.d. Regenbrücke, 9-12 Uhr
Freitag: Teublitz Rathausvorplatz, 8-12 Uhr
Samstag: Neupfarrplatz Rgb., 9 - 16 Uhr
IM DIREKTVERKAUF:
> Heimische Brennstoffe < wie Stückholz und Hackschnitzel > Getrocknetes Heu < > „Humus Plus“ < (Biogassubstrat / Torfersatz, Dünger)
Neuer Wirt für Gaststätte „Alte Hofmark“ in Steinsberg
REGENSTAUF (sr). Die Gaststätte in Steinsberg, Am Schloss 1, hat einen neuen Wirt gefunden: „Mit der ‚Alten Hofmark‘ geht für mich ein langgehegter Traum in Erfüllung“, erzählt Arben Krasniqi voller Vorfreude bei der Unterzeichnung des Pachtvertrages.
Seit 1. Oktober vergangenen Jahres stand die geschichtsträchtige Alte Hofmark leer, zum Bedauern des Eigentümers, dem Markt Regenstauf. Jetzt ist die Freude groß, auch bei den Steinsberger Ortsvereinen, deren Vereinsleben sich vom 2. Mai an wieder in ihrem Vereinslokal abspielen kann. Kras-
niqi hatte beim Kennenlern-Termin mit den Vereinsvorsitzenden nicht nur ein offenes Ohr, sondern sagte auch eine offene Tür für die Vereine zu.
Traditionell bayerische und mediterrane Speisen Mit Arben Krasniqi übernimmt ein Mann vom Fach mit 30-jähriger Erfahrung die Alte Hofmark. 13 Jahre leitete er im Kosovo in einem Flughafen eine Bar und ein Restaurant. Auch für den Biergarten „Kastaniengarten“ in Ingolstadt übernahm er für sechs Jahre die Leitung, bevor er nach seiner
Anfang März unterzeichnete Arben Krasniqi den Pachtvertrag für die „Alte Hofmark“ in Steinsberg. Foto: S. Zaus-Vogl
Beim Kennenlern-Termin Anfang März konnten die ersten Fragen der rund 30 Vereinsvorsitzenden und Mitglieder der Steinsberger Ortsvereine gestellt und beantwortet werden. Foto: M. Bucher
Arbeit im „Starcanyon“ in Wettstetten für ein Hotelrestaurant in Kipfenberg tätig war.
Eine kleine ausgewählte Speisekarte mit traditioneller bayerischer und mediterraner Küche wird die Gäste der „Taverna Alte Hofmark“, wie sie nach der Wiedereröffnung heißen soll, erwarten. An den Wochenenden bietet Krasniqi zusätzlich saisonale Gerichte an. Die genauen Öffnungszeiten lässt
der neue Wirt noch offen: „Es wird zunächst keinen Ruhetag geben. Wir werden erst mal sehen, wie es anläuft und entscheiden die finalen Öffnungszeiten nach einer Art Probezeit“, erklärt er. „Wir“das sind er und seine Frau, die ihn vor allem bei der Büroarbeit unterstützt. Angedacht sind zunächst Öffnungszeiten im Winter von 11.30 Uhr bis 14.30 Uhr und von 17.00
Uhr bis 22.00 Uhr und am Wochenende bis 23.00 Uhr. Im Sommer wird der Biergarten durchgehend bis 22.00 Uhr geöffnet sein. 1. Bürgermeister Josef Schindler übergab jetzt die Schlüssel zur Gaststätte an Arben Krasniqi. Mehr über die Geschichte der Alten Hofmark kann in der Chronik „850 Jahre Steinsberg“, erhältlich an der Rathauspforte, nachgelesen werden.
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Siegfried Matschi (6. von links) erhielt das Ehrenkreuz am Bande für sein jahrzehntelanges Engagement beim THW. Landrätin Tanja Schweiger (rechts im Bild) und Landtagsabgeordneter Patrick Grossmann (links im Bild) dankten den Geehrten für ihr Engagement und gratulierten zu den Auszeichnungen. Foto: H.C. Wagner
Würdigung für ehrenamtliches Engagement für Regenstaufer
REGENSBURG (sr). Auch in diesem Jahr wurden wieder die ehrenamtlichen Verdienste von Landkreisbürgerinnen und -bürgern von Landrätin Tanja Schweiger geehrt. Im Rahmen einer Feierstunde im Landratsamt wurden neun langjährig Aktive ausgezeichnet. „Diese Auszeichnungen sind Ausdruck unseres aufrichtigen Dankes und der hohen Wertschätzung für Ihr herausragendes ehrenamtliches und bürgerschaftliches Engagement“, richtet die Landrätin ihr Wort an die Geehrten. In den Aushändigungen hat Schweiger die besonderen Verdienste der
Geehrten in verschiedenen Bereichen hervorgehoben, so etwa das Engagement im Bayerischen Roten Kreuz oder beim Technischen Hilfswerk.
Einer der Geehrten war Siegfried Matschi aus Regenstauf. Ihm überreichte Schweiger stellvertretend für Innenminister Joachim Herrmann das Ehrenzeichen am Bande für seine 40-jährige Dienstzeit beim Technischen Hilfswerk, Ortsverband Wörth a. d. Donau. Die Ortsverbände des Technischen Hilfswerks betreuen als direkte Ansprechpartner die Städte und Gemeinden in den Landkreisen.
Eine enge Zusammenarbeit mit den Feuerwehren und der Polizei gewährleistet einen reibungslosen Ablauf bei Einsätzen. Das THW leistet Hilfe bei Naturkatastrophen wie etwa Erdrutschen und auch bei Unfällen und stellt damit einen bedeutsamen nicht-militärischen Schutz der Zivilbevölkerung dar. Auch 1. Bürgermeister Josef Schindler weiß: „Organisationen wie das THW leben von den Ehrenamtlichen. Deshalb freut es mich, dass Siegfried Matschi für seine 40-jährige Treue diese Auszeichnung erhalten hat und gratuliere ihm dazu sehr herzlich.“
Feine Fischspezialitäten vom 13. März bis 4. April 2026:
laden zum Genießen ein
REGENSTAUF (sr). Liebhaber regionaler Fischgerichte dürfen sich wieder auf eine besondere kulinarische Aktion freuen: Vom 13. März bis 4. April 2026 veranstalten der Tourismusverein Regental e.V. gemeinsam mit der Marktgemeinde Regenstauf die traditionellen Regentaler Fischwochen. Während der Aktionswochen präsentieren mehrere Gastronomiebetriebe eine abwechslungsreiche Auswahl an verschiedensten Fischgerichten.
An den Fischwochen beteiligen sich insgesamt sieben Restaurants und Gaststätten rund um das Regental. Dazu zählen der Landgasthof Lautenschlager, das Restaurant Am Schlossberg, das Restaurant Eichmühle, die Jahn-
Fischliebhaber können sich bis 4. April freuen. Foto: Pixabay
halle Regenstauf, das Valentinsbad, der Gasthof Marienthal sowie der Gasthof zu den 3 Kronen aus Burglengenfeld. Besucherinnen und Besucher werden gebeten, die teilweise abwei-
chenden Öffnungszeiten sowie die individuellen Speisekarten der teilnehmenden Gaststätten zu beachten. Weitere Informationen sind online unter www.tmv-regental.de zu finden.
Erster Bürgermeister Josef Schindler und Archivarin Nadine Birk präsentieren die frisch restaurierte Chronik. Foto: Ulrike Pesold
Steinsberger Chronik wurde restauriert
REGENSTAUF (sr). Im Februar 2026 erhielt das Marktarchiv eine Chronik aus der Restaurierung zurück: Das historische Buch wurde von einem Fachrestaurator gereinigt, stabilisiert und neu gebunden, so informiert eine Pressemitteilung. Damit ist es nun wieder für Forschung und Öffentlichkeit zugänglich. Bei dem Werk handelt es sich um die teils handschriftlich geführte Chronik von Heinrich Spandl. Er dokumentierte über viele Jahre hinweg das Leben in Steinsberg mit großer Sorgfalt und Genauigkeit.
Heinrich Spandl wurde 1870 in Regensburg geboren und war von 1900 bis 1935 als Lehrer in Steinsberg tätig. Neben seiner Arbeit in der Schule engagierte er sich stark für die Gemeinde. Im Jahr 1907 begann er, die Geschichte des Ortes systematisch niederzuschreiben. Seine Chronik enthält nicht nur Daten und Ereignisse. Sie beschreibt auch das Alltagsleben im Dorf, gesellschaftliche Entwicklungen, Veränderungen in der Infrastruktur sowie die Auswirkungen weltpolitischer Ereignisse auf die Gemeinde. Besonders ausführlich sind seine Aufzeichnungen über die Zeit des Ersten Weltkriegs. Spandl hielt Einberufungen, Verwundungen
und Todesfälle fest und dokumentierte damit die Kriegsfolgen für viele Steinsberger Familien. Seine Einträge sind sachlich und genau und zeigen zugleich seine enge Verbundenheit mit der Gemeinde. Der Heimatforscher Edmund Engl hat der Lebensgeschichte Heinrich Spandls einen ausführlichen Aufsatz gewidmet (Engl, Edmund: „Heinrich Spandl - Lehrer, Chronist und Ehrenbürger von Steinsberg. Eine Lebensgeschichte“, https:// www.heimatforschung-regensburg.de/3319/, S. 1,3-5). Darin werden Spandls Werdegang, sein Wirken als Lehrer und Gemeindeschreiber sowie seine Bedeutung als Chronist von Steinsberg näher dargestellt. Der vollständige Beitrag kann auf dieser Internetseite eingesehen werden.
„Dass die Chronik nun nach fachgerechter Restaurierung wieder im Archiv vorliegt, stellt einen wichtigen Gewinn für die lokale Geschichtsforschung dar“, freut sich die Regenstaufer Archivarin Nadine Birk. „Das Werk ermöglicht einen authentischen Einblick in mehrere Jahrzehnte Gemeindeleben und erinnert zugleich an das besondere Engagement eines Lehrers, der die Geschichte Steinsbergs für kommende Generationen festhalten wollte.“
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Foto: Cornelia Mittermeier
„WENIGER ist MEHR“
Kunstwerke aus Zeitlarn ziehen zahlreiche Besucher an
ZEITLARN (sr). Mit einer gut besuchten Vernissage im Rathaus Zeitlarn wurde die Kunstausstellung „Weniger ist Mehr“ am 5. März 2026 feierlich eröffnet. Über 50 Kunstinteressierte folgten der Einladung und erlebten einen stimmungsvollen Auftakt zu einer Ausstellung, die einen Monat lang gespachtelte Werke der ortsansässigen Künstlerin Gudula Sailer präsentiert.
Nach der herzlichen Begrüßung durch Bürgermeisterin Andrea Dobsch und einführenden Worten der Künstlerin wurde die Ausstellung offiziell freigegeben. Die Besucherinnen und Besucher erwartete ein modernes, lichtdurchflutetes Ambiente, in dem 37 ausdrucksstarke Bilder eindrucksvoll zur Geltung kommen. Ein besonderer Fokus der Ausstellung liegt auf Motiven aus Regensburg und Zeitlarn, die Sailer in ihrer charak-
teristischen Spachteltechnik interpretiert und in kraftvollen Strukturen neu erlebbar macht.
Begleitet von einem Glas Sekt nutzten viele Interessierte die Gelegenheit, mit der Künstlerin ins Gespräch zu kommen und die Werke aus nächster Nähe zu betrachten. Die Resonanz fiel durchweg positiv aus: Zahlreiche Gäste bezeichneten die Ausstellung als „vollen Erfolg“ und lobten sowohl die künstlerische Qualität als auch die gelungene Präsentation im Rathaus. Mit diesem starken Auftakt setzt Zeitlarn ein weiteres kulturelles Ausrufezeichen – und zeigt, dass Kunst und Gemeindeleben hier Hand in Hand gehen. Die Ausstellung ist bis Ende März zu den regulären Öffnungszeiten des Rathauses Zeitlarn (Mo – Fr: 8:00 – 12:00 Uhr und Do 14:00 –18:00 Uhr) zu besichtigen.
Liederabend zugunsten von Theo: Pfarrer Chrt sammelt
900 Euro Spenden
ZEITLARN (sr). „Lieder der Hoffnung“ standen bei einem Liederabend mit Pfarrer i. R. ClausPeter Chrt am 8. März 2026 in der Pfarrkirche Zeitlarn auf dem Programm. Als Erlös des Benefizabends konnte Pfarrer Chrt am 14. März auf der Großbaustelle des Therapiezentrums 900 Euro an die Vorsitzende des Vereins für Körper- und Mehrfachbehinderte e.V. (VKM), Christa Weiß, übergeben. Zum Liederabend „war die Zeitlarner Kirche voll“, berichtete Pfarrer Chrt bei der Spendenübergabe. Der Eintritt war frei. Am Ende der Veranstaltung sammelten Natalie Rinaldi und ihr Bruder Spenden für „Theo – Zentrum für tiergestützte Therapien Ostbayern“.
860 Euro sind zusammengekommen, freute sich Pfarrer Chrt. Diesen Betrag hat er selbst auf 900 Euro aufgerundet. VKM-Vorsitzende Christa Weiß und ihr Mann Engelbert zeigten vor der Spendenübergabe Pfarrer Chrt in Begleitung seiner langjährigen Haushälterin Margarete Renner und Natalie Rinaldi das fast fertige Therapiezentrum Theo Ostbayern am Regenbogen 2 in Zeitlarn. Die Gäste waren begeistert von „der großen und sehr schönen“ Anlage. Bereits in wenigen Wochen ziehen hier die fünf Therapiepferde des VKM ein. „Und dann beginnen im neuen Zentrum die Therapien für Menschen mit Behinderungen und viele inklusive
Offizielle Spendenübergabe im Rathaus Zeitlarn. Foto: Linda Gesierich
VKKK Ostbayern e.V. und vkm Regensburg durften sich freuen:
Spendenübergabe nach
Benefiz-Neujahrsball in Zeitlarn
ZEITLARN (sr). Anfang Januar fand in der Mehrzweckhalle Zeitlarn ein besonderer Höhepunkt des jungen Jahres statt: Der erste Neujahrsball der Gemeinde Zeitlarn, der zugleich als große Benefizveranstaltung organisiert worden war. Zusammen mit der Partyband ÜberdÜber, engagierten Ortsvereinen und der Gemeinde Zeitlarn entstand eine Veranstaltung, die viele Besucherinnen und Besucher anzog. Was als gemeinschaftliche Idee begonnen hatte, entwickelte sich zu einem unvergesslichen Abend mit Musik,
Begegnungen und gelebtem Zusammenhalt. Der Gewinn in Höhe von1.351,22 € konnte nun kürzlich jeweils zur Hälfte an zwei bedeutende regionale Organisationen überreicht werden – den Verein zur Förderung krebskranker und körperbehinderter Kinder (VKKK) sowie den Verein für körper- und mehrfachbehinderte Menschen (VKM).
Beide Einrichtungen leisten seit vielen Jahren wertvolle Arbeit für betroffene Kinder, Jugendliche und deren Familien, gerade auch in der Gemeinde Zeitlarn.
Die Übergabe fand im Rathaus durch Bürgermeisterin Andrea Dobsch mit Vertretern der beteiligten Vereine statt und spiegelte die große Dankbarkeit aller Beteiligten wider. Vertreterinnen und Vertreter der Vereine betonten, wie wichtig solche Initiativen für ihre tägliche Arbeit seien.
Die Organisatoren blicken bereits mit Freude auf eine mögliche Fortsetzung im kommenden Jahr – denn an diesem Abend wurde nicht nur gefeiert und getanzt, sondern auch ein wertvoller Beitrag für andere geleistet.
Spendenübergabe vor der neuen Reithalle (von links): Christa Weiß, Pfarrer Claus Peter Chrt, Natalie Rinaldi, Teresa Weiß und Margarete Renner. Foto: Engelbert Weiß
Projekte“, berichtete Christa Weiß. „Das ist eine wichtige und sehr gute Sache“, betonte Pfarrer Chrt. „Für solche soziale Zwecke singe ich gerne Lieder der Hoffnung, solange ich noch singen kann.“ Pfarrer Chrt ist bekannt für seine Liederabende, bei denen er eigene
Lieder der Hoffnung mit Gitarrenbegleitung vorträgt. Er hat auch eine CD mit Kinderliedern veröffentlicht.
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Druck: Oberpfalz Medien GmbH, Weiden Verteilung durch Auflage, kostenlos in Supermärkten, Baumärkten, Tankstellen, Bäcker, Metzger, vielen Einzelhandelsgeschäften, Praxen und in den öffentlichen Einrichtungen folgender Gemeinden (teils auch deren Ortsteilen): Burglengenfeld, Maxhütte-Haidhof, Teublitz, Steinberg am See, Regenstauf, Zeitlarn, Kallmünz, Schmidmühlen Gesamtauflage: 13.000 Exemplare Inhalte einzelner Artikel geben nicht unbeding die Meinung des Herausgebers wieder. Für Urheberrechte Dritter und den Inhalt der Anzeigen haftet jeweils der Auftraggeber allein. Titelfoto: iStock.com/ActionGP
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