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LOKAL - 17.10.2026

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1234 Taxi und

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Aktuelle Meldungen

Aktuelle Veranstaltungen

NaturEinKlang-Messe

aus den Gemeinden, Vereinen und dem Wirtschaftsleben

Feste, Ausstellungen, Märkte, Vorträge, uvm. > S. 15-17

am 24./25. Oktober 2026 in Maxhütte-Haidhof > S. 17

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Natur EinKlang 2026

Messe für Lebensfreude und Wohlbefinden

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17. Oktober 2026

Also mal ehrlich ...

... hingeguckt von Ingrid Liez Die adelige Dienstbotin mit dem großen Herzen Ein ungewöhnliches Frauenschicksal des 19. Jahrhunderts prägt Burglengenfeld bis heute - das von Josephine Haas. 1783 als Tochter eines Lehrers und einer Wirtstochter geboren, wird ihr Lebensweg gerne romantisiert. Doch eine seichte Schnulze war er nicht! Es ist vielmehr die Geschichte einer Frau, die mit enormer Willenskraft das Schicksal ärmerer Frauen zu verbessern suchte. Die Realität war hart: 1795 starben Josephines Eltern. Mit zwölf Jahren war das Mädchen völlig auf sich allein gestellt. Um das Überleben zu sichern, suchte sie Arbeit, fand jedoch weder in ihrer Heimatstadt noch in Regensburg eine Anstellung. Die Wende kam auf der Landstraße, wo sie dem Grafen Maximilian von Lerchenfeld begegnete. Der bayerische Gesandte in Wien nahm die Mittellose in seinen Haushalt auf. Aus der Dienstbotin wurde bald seine Geliebte. Er verliebte sich in sie und nahm sie mit nach Wien. Da der Graf verheiratet war und ein enormer Standesunterschied bestand, gingen sie eine Ehe „linker Hand“ ein. Diese sogenannte „morganatische“ Ehe war eine moralisch wie kirchlich abgesegnete Übereinkunft zur Vermeidung eines Skandals. Bei der Trauzeremonie reichte die Braut dem Bräutigam symbolisch nur die linke Hand – sie stieg nicht in den Adelsstand auf und gemeinsame Kinder besaßen keinerlei Erbansprüche. 1812 gebar Josephine ihre Tochter Louise. Zu diesem freudigen Anlass schenkte ihr der Graf eine Summe von 4.000 Gulden. Das Mutterglück währte jedoch nur kurz - das geliebte Mädchen verstarb bereits in jungen Jahren. Als der Graf 1844 verstarb, hinterließ er Josephine dennoch einen Teil seines Vermögens. Die Witwe bewies Mut: Sie spekulierte erfolgreich an der Wiener Börse und vervielfachte das Kapital. Noch im selben Jahr gründete sie eine erste, wegweisende Stiftung: Sie bestimmte einen Großteil des Geldes zum Besten der in Burglengenfeld geborenen armen Mädchen. Insgesamt flossen 240.000 Gulden in die Stiftung ein – nach heutiger Kaufkraft 3,6 bis 6 Millio-

nen Euro. Für dieses Engagement wurde sie 1845 vom bayerischen König geadelt. Josephine Haas starb im Jahr 1846. Während ihre österreichischen Stiftungen nach dem Ersten Weltkrieg erloschen, schüttet das Burglengenfelder Erbe - nach einer vorsichtigen Modernisierung der Stiftungsbedingungen - seit 1961 alljährlich wieder Gelder aus. Bis heute profitieren junge Mädchen aus der Region von der Haas‘schen Aussteuerstiftung. An Josephines Geburtstag, dem 25. März, erhalten bedürftige junge Frauen aus kinderreichen Familien jeweils 1.000 Euro Starthilfe. Die Bedingungen sind streng: Die Eltern müssen bedürftig sein und die Familie muss im Umkreis von maximal „zwei Fußwegstunden“ rund um Burglengenfeld wohnen. Im hügeligen Gelände der Oberpfalz entspricht das 4 bis 5 Kilometern. Also mal ehrlich: Josephine Haas bewies, wie unbürokratische Umverteilung von oben nach unten funktioniert. Sie handelte aus Mitgefühl, obwohl sie selbst unendliches Leid erfahren und ihr eigenes Kind verloren hatte. Sie nahm ihr privates Vermögen und schuf im Gedenken an ihre eigene Herkunft eine Perspektive für diejenigen, die das Schicksal am härtesten getroffen hat. Und wo stehen wir heute? Aktuelle Berichte zeichnen ein erschreckendes Bild. Während in Deutschland die arbeitende Bevölkerung die Kassen des Staates mit Steuern füllt, schachert die Bundesregierung kleinlich um jeden Cent, sobald es um die Schwächsten geht. Das Ergebnis ist beschämend: In Deutschland gelten mittlerweile 2,9 bis 3 Millionen Kinder als armutsgefährdet. Knapp 1,64 Mio. Minderjährige leben in Haushalten mit Grundsicherung – eine bittere Quote von 11,7%. Wenn eine einzelne Frau im 19. Jahrhundert mit Weitsicht ein Millionenvermögen stiftet, um jungen Frauen eine Zukunft zu bauen – aber eine moderne Regierung kläglich daran scheitert, die Kinderarmut im eigenen Land wirksam zu bekämpfen, dann läuft gewaltig etwas schief! Josephine Haas wäre von diesen Zahlen zutiefst erschüttert. Was wir heute dringender denn je brauchen, ist weniger bürokratische Kälte, sondern wieder mehr Menschen von Josephines Schlag – mit dem Mut zu echter Großzügigkeit.

Liebe Leserinnen und Leser,

Eine der größten Verän-

erwarten Sie interessante

derungen in der jüngeren

Informationen aus der

Geschichte von LOKAL

regionalen Wirtschaft sowie

gab es im August 2025.

viele Veranstaltungs-

Im letzten Jahr haben wir

hinweise für die

uns von der Haushalts-

kommenden Wochen.

WOW! 45 Jahre LOKAL!

verteilung verabschiedet -

Am 1. Oktober 1981

nicht ganz freiwillig - und

Gleich zwei Verkaufsoffene

erschien die erste Ausgabe

auf ein Auslagesystem

Sonntage laden zum

unserer Zeitung. Seitdem

umgestellt. Mittlerweile

gemütlichen Einkaufs-

ist ganz schön viel passiert.

liegt LOKAL an rund 250

bummel ein: Am 18. Oktober

Generationen sind heran-

Stellen in unserer Region

in Regenstauf und am

gewachsen, unsere Städte

kostenlos zum Mitnehmen

25. Oktober in Schwandorf.

und Gemeinden haben sich

bereit. Dass dieses neue

Am 23. und 24. Oktober

verändert, Unternehmen

Konzept so hervorragend

findet zudem die NaturEin-

wurden gegründet, Vereine

angenommen wird, freut

Klang-Messe in Maxhütte-

haben sich weiterentwickelt

mich ganz besonders. Und

Haidhof statt. Und auch

und unzählige Veranstal-

wer lieber digital liest, findet

die bevor-stehenden

tungen haben das gesell-

jede Ausgabe selbstver-

Herbstferien Anfang

schaftliche Leben geprägt.

ständlich auch als kosten-

November bieten wieder

Und LOKAL war über all die

loses e-Paper und täglch

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Jahre mit dabei.

aktuelle Meldungen auf

same Unternehmungen.

unserem Online-Portal Was vor 45 Jahren begann,

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Doch heute möchte ich vor allem eines sagen:

ist längst zu einem festen Bestandteil unserer Region

Mein besonderer Dank gilt

Danke! Seit 45 Jahren gibt

geworden. LOKAL berichtet

allen, die LOKAL über die

es LOKAL, und seit mittler-

über das Engagement in

vielen Jahre begleitet und

weile 25 Jahren darf ich

unseren Vereinen, begleitet

unterstützt haben. Unseren

selbst ein Teil dieser

die Entwicklung unserer

treuen Leserinnen und

Geschichte sein. Danke

Gemeinden und gibt der

Lesern ebenso wie den

für Ihre Treue, Ihre Unter-

regionalen Wirtschaft eine

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stützung und dafür, dass

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so vielen Jahren gerne

Dass wir heute dieses

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verändert, ist es schön zu

unserer Jubiläumsausgabe

lungsreichen Herbst!

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Zeitung auch nach 45

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JAHRE LOKAL

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Landrat Thomas Ebeling, die Bürgermeister der drei Städte Burglengenfeld, Maxhütte-Haidhof und Teublitz, sowie weitere Gäste besichtigen interessiert den neuen Infopoint im Wild- und Freizeitpark Höllohe. Foto: Sabine Haase, Geschäftsstelle Städtedreieck

Digitaler Infopoint im Wild- und Freizeitpark Höllohe:

Tourismusangebot im Städtedreieck ausgebaut STÄDTEDREIECK (sr). Neu im Wild- und Freizeitpark Höllohe: Ein digitaler touristischer Infopoint für das gesamte Städtedreieck! Das moderne Informationssystem steht ab sofort allen Besucherinnen und Besuchern kostenlos zur Verfügung. Anfang Oktober wurde der Infopoint feierlich vorgestellt und eingeweiht, was auf ein breites Interesse bei Politik und Tourismusverantwortlichen stieß. Sebastian Hauser, Geschäftsleiter des Zweckverbandes Städtedreieck, präsentierte das neue digitale Angebot gemeinsam mit Landrat Thomas Ebeling und dem HölloheVerantwortlichen Lukas Reichl aus dem Landratsamt Schwandorf. Seitens der Kommunen begleiteten die Ersten Bürgermeister Tho-

mas Beer (Teublitz) und Martin Antretter (Burglengenfeld) sowie der Dritte Bürgermeister der Stadt Maxhütte-Haidhof, Matthias Huber, den offiziellen Startschuss. Die Runde wurde durch Alexandra Beier vom Tourismuszentrum Oberpfälzer Wald und Barbara Weiherer vom Touristikverein Südliche Naab-Vils komplettiert. Der touristische Infopoint ist Teil eines gemeinsamen Projekts, das unter dem Dach des Zweckverbandes Städtedreieck realisiert wurde. Hierbei stellte der über die Landesgrenzen hinaus beliebte Wild- und Freizeitpark Höllohe einen geeigneten Standort dar, waren sich die Verantwortlichen einig. Ziel sei es, die touristische Infrastruktur im Städtedreieck nach-

haltig zu stärken und Gästen wie Einheimischen einen einfachen Zugang zu interessanten Informationen rund um Freizeit, Natur, Kultur und Erholung zu ermöglichen. „Durch die einfache Bedienoberfläche ist es auch bereits den Kleinsten möglich, das Städtedreieck und dessen touristische Sehenswürdigkeiten spielerisch zu erkunden“, so Geschäftsführer Sebastian Hauser. Der Infopoint bietet einen benutzerfreundlichen Überblick über zahlreiche Freizeitmöglichkeiten in den Städten Burglengenfeld, Maxhütte-Haidhof und Teublitz. Vielfältige Inhalte – regional vernetzt Der neue Infopoint bietet interaktive Informationen zu Sehenswürdigkeiten, familienfreundlichen Ausflugszielen, Veranstaltungen sowie gastronomischen Angeboten in der Region. Auch Highlights wie das beliebte Ganzjahresbad Bulmare, das Oberpfälzer Volkskundemuseum, Naturerlebnisse und aktuelle Wanderkarten sind über das System abrufbar. Ein besonderer Dank des Zweckverbands Städtedreieck und der örtlichen Politik galt besonders dem Touristikverein Südliche Naab-Vils, der sich bereit erklärt hatte, die Anschaffung mit einer Spende in Höhe von 2.000 EURO finanziell zu unterstützen. Ebenso hatte das Tourismuszentrum Oberpfälzer Wald maßgeblich an der Datenerfassung und -aufbereitung mitgewirkt. Ziel sei es, den gemeinsamen touristischen Außenauftritt des Städtedreiecks zu stärken und zukunftssicher aufzustellen.

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Für einen weiteren Graffiti-Würfel machte sich Kerstin von Brincken erfolgreich stark. Foto: Hans Deml

Spielplatz-Modernisierung und Graffiti-Würfel genehmigt:

Bürgermeister Martin Antretter traf sich mit dem Gemeindetreff-Team Ingrid Passarello, Elisabeth Jawork und Pfarrer Gottfried Tröbs (v.l.n.r.) zum Austausch über die Ergebnisse einer kleinen Bürgerumfrage. Foto: Ulrike Pelikan

SPD löst erste Wahlversprechen ein Gemeindetreff sammelt Anregungen zur Stadtentwicklung Viele Ideen für die Zukunft der Stadt Burglengenfeld

BURGLENGENFELD (sr). „Wir investieren in die Lebensqualität vor Ort und lösen Versprechen ein, die wir den Bürgerinnen und Bürgern im Kommunalwahlkampf gegeben haben!“ Mit diesen Worten freute sich SPD-Stadträtin Kerstin von Brincken, dass der Bau-, Umweltund Verkehrsausschuss in seiner jüngsten Sitzung den SPD-Anträgen folgte und der SpielplatzÜberarbeitung in Pilsheim sowie dem Bau eines weiteren GraffitiWürfels einstimmig zustimmte. „Wer sich den Spielplatz in Pilsheim heute ansieht, merkt schnell: Er ist sprichwörtlich in die Jahre gekommen. Die Geräte entsprechen nicht mehr dem heutigen Standard. Viele Elemente sind mittlerweile so marode, dass die Benutzung für die Kinder gefährlich sein könnte“, so von Brincken im Ausschuss. Auch dem zweiten Antrag der

SPD-Fraktion – Errichtung eines weiteren Graffiti-Würfels – folgte der Ausschuss. Strittig war hierbei nur der Standort. Nach kurzer Diskussion fand der Standort Irl eine Mehrheit. „Leitidee unserer Fraktion war, dass Jugend Raum und Gehör braucht. Um Burglengenfeld für junge Menschen lebenswert zu machen, reicht es nicht nur, zu verwalten. Wir sollten ihnen Orte geben, an denen sie sich entfalten können und gleichzeitig zeigen, dass wir ihre Anliegen ernst nehmen“, so von Brincken, die auch Co-Vorsitzende des SPD-Ortsvereins ist. Das Angebot für Jugendliche in Burglengenfeld verbessern – das hat sich die SPD-Fraktion für die Amtszeit bis 2032 auf die Fahnen geschrieben. „Unsere Anträge im Bauausschuss waren nur der Anfang“, kündigte Fraktionsvorsitzender Hans Deml an.

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BURGLENGENFELD (sr). Was schätzen die Menschen an Burglengenfeld, wo sehen sie Handlungsbedarf und welche Themen beschäftigen sie mit Blick auf die Zukunft? Mit diesen Fragen haben sich Anfang Oktober Teilnehmer des „Gemeindetreffs für alle“ im Evangelischen Gemeindehaus auseinandergesetzt. Pfarrer Gottfried Tröbs hat die dabei gesammelten Rückmeldungen nun gemeinsam mit den Teammitgliedern Ingrid Passarello und Elisabeth Jawork Bürgermeister Martin Antretter vorgestellt und damit eine Diskussion über die weitere Entwicklung der Stadt angestoßen. Die Rückmeldungen zeigen zu-

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nächst eine große Verbundenheit mit Burglengenfeld. Genannt wurden unter anderem die Natur, die historische Altstadt, der Marktplatz, die Uferpromenade und die Burg als Wahrzeichen der Stadt. Auch Bulmare, Kino, Stadtbücherei und Schulen, die medizinische Versorgung, Gastronomie sowie Kultur- und Freizeitangebote wurden positiv hervorgehoben. Gleichzeitig wurden zahlreiche konkrete Wünsche formuliert. Dazu gehören eine bessere Anbindung im öffentlichen Nahverkehr, eine mögliche Eisenbahnverbindung, Verbesserungen beim Radverkehr und bei den Spielplätzen sowie schnelleres Internet. Auch die Situation für Fußgänger und Radfahrer in der Innenstadt wurde angesprochen. Weitere Themen waren Parkmöglichkeiten, die Preise im Parkhaus und bessere Einkaufsmöglichkeiten in der Vorstadt. Arbeitsplätze und Kultur gefragt Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Innenstadtentwicklung. Die Teilnehmer wünschten sich unter anderem mehr Engagement für den Einzelhandel, ein aktiveres Leerstandsmanagement und Lösungen für verfallende Gebäude. Auch zusätzliche Arbeitsplätze vor Ort wurden angesprochen. Ziel müsse es aus Sicht der Teilnehmer sein, Arbeitsplätze stärker für Menschen aus der Stadt zugänglich zu machen und damit lange Arbeitswege zu vermeiden.

Auch beim Thema Kultur und gesellschaftliches Miteinander gab es Anregungen: Genannt wurden mehr Kulturveranstaltungen, zusätzliche Freizeitangebote für Kinder, weitere Flohmärkte sowie Möglichkeiten für Begegnung und Austausch. Auch ein besseres Informationsangebot zur Nachbarschaftshilfe und ein Ausflug für Neubürger durch die Ortsteile wurden angeregt. „Ich finde es wichtig, solche Rückmeldungen ernst zu nehmen und miteinander darüber ins Gespräch zu kommen“, sagte Bürgermeister Martin Antretter. „Nicht jeder Wunsch lässt sich kurzfristig umsetzen. Aber gerade die unterschiedlichen Sichtweisen geben uns wichtige Hinweise darauf, welche Themen die Menschen vor Ort beschäftigen.“ Auch die Zusammenarbeit in der Kommunalpolitik wurde angesprochen. Unter den Rückmeldungen findet sich der Wunsch nach „weniger Streitereien im Stadtrat“. Für Antretter ist der offene Austausch ein wichtiger Bestandteil kommunaler Arbeit: „Wir werden nicht bei jeder Frage einer Meinung sein. Entscheidend ist, dass wir sachlich miteinander diskutieren und dabei das Wohl unserer Stadt im Blick behalten.“ Schließlich bot der Bürgermeister an, bei einem der nächsten Termine des „Gemeindetreffs für alle“ mit den Teilnehmern persönlich über ihre Anregungen und Wünsche ins Gespräch zu kommen, was Pfarrer Tröbs sehr begrüßte.


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Wenn die Räte die 15-seitige Würdigung gelesen haben, müsste klar sein, dass die Stadt aus dem Verwaltungshaushalt 5,4 Mio € für die SWB herausnimmt, die damit wiederum u.a. mit 2,5 Mio € die BauhofarbeiAm 11.08.26 hat die Aufsichts- ten finanzieren muss. Ob dies bei den zwischenzeitlich masbehörde im Landratsamt siv aufgetreteten WasserrohrSchwandorf die Haushaltssatzung der Stadt Burglengenfeld brüchen ausreicht, ist fraglich. für das längst („davon“-)laufen- Als dauerhaft größter „Happen“ schlägt allerdings die Bulmarede Haushaltsjahr gebilligt. Zur „Rettung“ voll aufs SWB Konto. Vorlage kam ein Zahlenwerk aus der letzten Ratsperiode von Allein der Schuldendienst für den 2023 übernommenen „Alt“-Bürgermeister Thomas CHF-Kredit beträgt 1.4 Mio € Gesche, das der im Mai und übertrifft damit dort sogar neugewählte Stadtrat mit das „normale´“ Betriebsdefizit großer Mehrheit praktisch von 1.3 Mio €. unverändert durchgewunken Alle städtischen Schulden hatte. Passt alles? zusammengerechnet beträgt Auf den ersten Blick: Ja! Dass die Pro Kopf-Verschuldung es hier noch Probleme geben zum 01.01.2026 für jeden könnte, sollte die Bürger im Burglengenfelder Bürger derzeit Herbst dieses Jahres nicht 2.963,34 €. Der Landesdurchüberraschen. schnitt für Kommunen in dieser Klar ist: Weder die späte Verabschiedung, noch die wirt- Größenordnung beträgt 881 €. Unter Berücksichtigung der schaftliche Gesamtsituation 2026 geplanten KreditaufBurglengenfelds sind wenige Wochen nach Amtsantritt dem nahmen inklusive der Tochterbeteilgungen steigt dieser neuen Bürgermeister Martin Betrag auf 4.137,44 € oder Antretter zuzurechnen. insgesamt auf fast 60,5 Mio €. Angst sollte der Ratsmehrheit Das verspricht einen stürmiallerdings die haushaltsrechtschen Herbst mit langen Stadtliche Würdigung des LRA zur ratssitzungen zu den schwieridauernden Leistungsfähigkeit gen Haushaltsberatungen, die der Kommune mit Zuordung für November geplant sind. Mit ihrer Tochterunternehmen für zusätzlichen Eigeneinnahmen die nächste Zukunft machen.

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Kassensturz!

Ingrid Nörl (Mitte) und Melanie Röhl vom Wirtschaftsforum Burglengenfeld freuten sich über die große Resonanz. Auch Zweiter Bürgermeister Sebastian Bösl (links) versuchte am Los-Stand des Wifo sein Losglück. Foto: Ulrike Pelikan

Bauern- und Wochenmarkt:

Herbstfest lockte zahlreiche Besucher BURGLENGENFELD (sr). Beim gemeinsamen Herbstfest von Wirtschaftsforum Burglengenfeld (Wifo) und Bauern- und Wochenmarkt herrschte am 8. Oktober 2026 reger Betrieb auf dem Unteren Marktplatz. Cidre, herzhafte Quiches und musikalische Unterhaltung mit Gerhard Schneeberger an der Steirischen sorgten für beste Herbststimmung. Besonders gefragt war die große Verlosung: Sämtliche Lose waren schon lange vor dem Ende ausverkauft. Für das Wifo standen Melanie Röhl und Ingrid Nörl im Verkaufspavillon. Die Standbetreiber des Bauern- und Wochenmarktes hatten dafür allesamt Preise gestiftet und damit eine abwechslungsreiche Auswahl an Gewinnen ermöglicht. Mit dem Kauf eines Loses konnten die Besucher also nicht nur auf einen schönen Gewinn

hoffen, sondern gleichzeitig einen guten Zweck unterstützen. Auch Zweiter Bürgermeister Sebastian Bösl schaute beim Herbstfest vorbei. „Die Veranstaltung ist ein wunderbares Beispiel dafür, wie gut Wifo und Bauern- und Wochenmarkt zusammenarbeiten. Wenn dann noch Genuss, Musik und ein guter Zweck zusammenkommen, ist das eine gelungene Kombination“, sagte Bösl. Der Erlös aus der Verlosung kommt einem guten Zweck zugute. Welches Projekt in diesem Jahr unterstützt wird, gibt das Wirtschaftsforum noch bekannt. BURGLENGENFELD (sr). Am 25. Der Bauern- und Wochenmarkt März 2027 werden aus den Erträauf dem Unteren Marktplatz fin- gen der Aussteuer-Stiftung Burgdet jeden Donnerstag statt. Das lengenfeld Brautgeschenke zu je Herbstfest bot einmal mehr Gele- 1000 Euro an ledige Bewerberingenheit, den Markttag mit einem nen verlost. Aufgrund der derzeit gemütlichen Beisammensein zu gültigen Stiftungssatzung werden die Brautgeschenke sofort an die verbinden. Gewinnerinnen ausbezahlt. Für die Auslosung 2027 werden Bewerberinnen zugelassen, die im Jahre 2008 geboren sind. Ferner sind folgende Voraussetzungen für die Gewährung zu beachten: Die Eltern der Bewerberinnen müssen im Bereich der Stadt Burglengenfeld oder zwei Fußwegstunden um die Stadt wohnhaft und gemeldet sein. Die Bewerberinnen müssen kinderreichen Familien (mit drei und mehr Kindern) entstammen. Die Eltern der Bewerberinnen müssen als minderbemittelt im Sinne der Abgabenordnung gelten. Vorgedruckte Anträge für die Bewerbung zur Zulassung an der Auslosung 2027 sind im Rathaus

zur Gegenfinanzierung tut sich Burglengenfeld als „Stadt zum Feiern“ schwer. Nicht nur möchten die verantwortlichen Politiker, die ja wiedergewählt werden wollen, Unternehmer nicht mit einer Anhebung des Gewerbesteuersatzes verärgern, sondern auch die Bürger sollten insgesamt nicht durch höhere Grundsteuerbeiträge belastet werden. Aber der Stadtrat muss sich bei seinen Entscheidungen künftig auf die Pflichtaufgaben konzentrieren und so hofft das BFB auf Einsicht und Unterstützung aller Burglengenfelder und ihrer Vertreter im Gremium. Machen wir einen ehrlichen Kassensturz! Das fordert

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Im Burglengenfelder Rathaus erinnert unter anderem ein Ölgemälde aus dem Jahr 1901 an die Ehrenbürgerin der Stadt. Es zeigt Josefine Haas mit Tochter Louise. Foto: Ulrike Pelikan Burglengenfeld, Zimmer Nr. 23, bei Susanne Karl erhältlich. Die Bewerbungsgesuche mit Einkommens- und Vermögensnachweisen für die Bewerberinnen, deren Eltern und Geschwister sind spä-

testens bis 31. Dezember 2026 bei der Stadt Burglengenfeld einzureichen. Die von Laengenfeld-Pfalzheim‘sche Aussteuer-Stiftung geht zurück auf Josefine Haas (1783–1846). Die Burglengenfelderin fand, nachdem sie mit zehn Jahren Vollwaise geworden war, Aufnahme als Dienstmädchen bei dem Diplomaten und Malteserritter Franz Graf von Lerchenfeld auf Schloss Köfering. Später nahm er sie mit nach Wien und ging mit ihr eine Ehe „linker Hand“ ein. So kam Josefine Haas zu Wohlstand, gründete nach dem Tode des Grafen mehrere wohltätige Stiftungen, darunter die Aussteuer-Stiftung, und wurde 1845 dafür ihrerseits in den Adelsstand erhoben. Die meisten der Stiftungen von Josefine Haas gibt es nicht mehr. In Burglengenfeld dagegen werden die Brautgeschenke im kommenden Jahr zum 67. Mal seit Wiederaufnahme des Stiftungszweckes im Jahr 1961 vergeben.


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17. Oktober 2026

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Gemeinsam für den Klimaschutz: Zahlreiche Helferinnen und Helfer beteiligten sich am traditionellen „Einheitsbuddeln“ der SPD Burglengenfeld und pflanzten im Raffa insgesamt 116 junge Bäume. Fotos: Katharina Deml

116 neue Bäume für das Raffa!

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BURGLENGENFELD (sr). 24 Vogelkirschen, 24 Hainbuchen, 30 Spitzahorne, 24 Rot-Eichen und 14 Esskastanien: Insgesamt 116 junge Bäume hat die SPD Burglengenfeld am Tag der Deutschen Einheit im Raffa gepflanzt. Seit 2019 beteiligt sich der Ortsverein jedes Jahr an der bundesweiten Aktion „Einheitsbuddeln“. In diesen acht Jahren kamen so rund 850 neu gepflanzte Bäume zusammen. Organisiert wurde die Pflanzaktion, die von zahlreichen Helferinnen und Helfern getragen wurde, erneut von den SPD-Stadträten Hans Deml und Michael Hitzek. Auch Erster Bürgermeister Martin Antretter beteiligte sich an der Aktion. Den Anstoß für die Teilnah-

me der Burglengenfelder SPD am Einheitsbuddeln hatte 2019 Timm Peris gegeben. Seither gehört die gemeinsame Pflanzaktion am 3. Oktober fest zum Jahresprogramm des Ortsvereins. „Unser besonderer Dank gilt den Baumpatinnen und Baumpaten für ihre Spenden sowie allen Helfern, die uns auch außerhalb unseres Vereins bei der Aktion unterstützen“, sagte SPD-Ortsvorsitzende Kerstin von Brincken. Unterstützung erhielt der Ortsverein auch von der Stadt Burglengenfeld, die die Pflanzung im Raffa ermöglicht. Förster Reinhold Weigert stand den Beteiligten fachlich zur Seite. Siegfried Klopp kümmerte sich um den Transport

der Bäume und die Logistik. Für die Verpflegung aller Beteiligten sorgte Kerstin von Brincken. Eine Idee zum Tag der Deutschen Einheit Das deutschlandweite „Einheitsbuddeln“ wurde 2019 in Schleswig-Holstein ins Leben gerufen. Die Idee dahinter ist ebenso einfach wie symbolisch: Würde jede Bürgerin und jeder Bürger in Deutschland am 3. Oktober einen Baum pflanzen, kämen jedes Jahr mehr als 80 Millionen neue Bäume zusammen. Die Aktion verbindet damit den Einsatz für Natur und Klima mit dem Gedanken des Tages der Deutschen Einheit: Gemeinsam etwas zu schaffen.

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17. Oktober 2026

Austausch zwischen Wissenschaft und Wirtschaft im Bürgertreff: Mitglieder des Wirtschaftsforums Burglengenfeld gemeinsam mit Erstem Bürgermeister Martin Antretter (4.v.l.), StadtwerkeVorstand Johannes Ortner (3.v.l.) und Dr.-Ing. Thomas Niehoff (2.v.r.), dem operativen Leiter des Technologie-Campus Schwandorf. Foto: Karolina Cheikho

Technologie-Campus Schwandorf stellt Chancen für Burglengenfelder Unternehmen vor

Wissenschaft und Wirtschaft stärker vernetzen BURGLENGENFELD (sr). Welche Möglichkeiten bietet der Technologie-Campus Schwandorf für Unternehmen aus der Region? Und wie können Betriebe von Forschung, Technologietransfer und dem Know-how einer Hochschule profitieren? Diese Fragen standen Mitte September 2026 im Mittelpunkt eines Informationsabends des Wirtschaftsforums Burglengenfeld im Bürgertreff. Zu Gast war Dr.-Ing. Thomas Niehoff, operativer Leiter des Technologie-Campus Schwandorf. Der Campus ist auch als Technologietransferzentrum (TTZ) bekannt und befindet sich seit Frühjahr 2024 im operativen Betrieb und im Aufbau. Er stellt eine zentrale Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Praxis dar, um regionale Unternehmen durch angewandte Forschung, Wissenstransfer und Weiterbildung gezielt in verschiedenen Bereichen zu unterstützen. Unter dem Titel „Wirtschaftsforum und Hochschule – Der neue Technologie-Campus Schwandorf: Chancen für Ihren Betrieb“ stellte

Niehoff den Campus und dessen Angebote vor. Als Schnittstelle zum Verbund der Ostbayerischen Technischen Hochschule (OTH) unterstützt der Technologie-Campus Unternehmen unter anderem bei Technologietransfer, Vernetzung, Weiterbildung und Industrieforschung. Auch Forschung und Entwicklung für Handwerksbetriebe gehören zum Aufgabenspektrum. Wichtig für den Wietschaftsstandort Wie praxisnah die Arbeit ausgerichtet ist, zeigte Niehoff anhand aktueller Forschungsfelder und laufender Projekte. Die Themen reichen von intelligenten Energiemanagementsystemen, Energieeffizienz und -speicherung über Kreislaufwirtschaft und CO2Reduktion bis hin zu Abwassertechnik und Sensorentwicklung. Auch kleine und mittelständische Unternehmen sowie Handwerksbetriebe könnten mit konkreten Fragestellungen auf den Campus zukommen, so Niehoff. Weitere Möglichkeiten der Zusammenar-

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beit bestehen etwa bei Weiterbildungen, Schulungen sowie Bachelor- und Masterarbeiten. Den Kontakt zu Dr.-Ing. Thomas Niehoff hatte Johannes Ortner, Vorstand der Stadtwerke Burglengenfeld, hergestellt. Citymanager Wolfgang Dantl koordinierte daraufhin den Termin mit Niehoff und die weitere Abstimmung für den Informationsabend. Auch Erster Bürgermeister Martin Antretter nahm an der Veranstaltung teil. „Mit dem Technologie-Campus haben wir direkt in unserem Landkreis einen Ansprechpartner, der Wissenschaft und praktische Fragestellungen aus den Unternehmen zusammenbringen kann“, betonte Antretter. „Für unseren Wirtschaftsstandort ist es wichtig, solche Kontakte zu knüpfen und unseren Betrieben die Möglichkeiten aufzuzeigen, die sich daraus ergeben können.“ Ebenso begrüßte Wifo-Vorsitzender Imad Cheikho den Austausch mit dem Technologie-Campus: „Wir freuen uns über die Zusammenarbeit und darüber, unseren Mitgliedern solche Möglichkeiten eröffnen zu können. Der Abend zeigt einmal mehr, dass das Wifo weit mehr als eine klassische Werbegemeinschaft ist. Uns geht es darum, gemeinsam etwas für den Wirtschaftsstandort Burglengenfeld zu bewegen.“ Im Anschluss an den Vortrag nutzten die Teilnehmenden die Gelegenheit für Fragen und den direkten Austausch mit Niehoff. Der Abend bildete damit einen ersten Schritt, die Verbindung zwischen dem Technologie-Campus Schwandorf und der Burglengenfelder Wirtschaft weiter auszubauen.

Beim Workshop „PV-Anlagen“ überzeugten sich die Teilnehmenden am Praxisbeispiel der Anlage des Rathauses. Foto: Dominik Kerner

Klimaschutz im Alltag im Mittelpunkt

Hohes Interesse für E-Autos und Sonnenstrom BURGLENGENFELD (sr). Sonnenstrom vom eigenen Dach oder Balkon nutzen, das Elektroauto damit laden und dabei die eigenen Energiekosten im Blick behalten – die Möglichkeiten moderner Energieversorgung sind vielfältig, werfen aber auch viele Fragen auf. Antworten darauf gab es bei zwei Workshops der Stadt Burglengenfeld im September. Beide Veranstaltungen waren gut besucht und zeigten, wie groß das Interesse an praktischen Informationen rund um Photovoltaik und Elektromobilität ist. Wer die Veranstaltungen verpasst hat oder einzelne Themen noch einmal nachlesen möchte, findet die Präsentationen der beiden Vorträge noch für die nächsten Wochen auf der Homepage der Stadt. Organisiert wurden die kostenlosen Workshops vom Klimaschutzmanager der Stadt Burglengenfeld, Dominik Kerner, gemeinsam mit LandSchafftEnergie+, einem kostenfreien Informations- und Beratungsnetzwerk in Bayern zur Unterstützung der Energiewende im ländlichen Raum. Dieses Projekt ist eine gemeinsame Initiative der bayerischen Staatsministerien für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie sowie für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus. Den Auftakt bildete der Workshop „Mein erstes E-Auto“. Dabei ging es um diejenigen Fragen, die beim Einstieg in die Elektromobilität im Alltag eine Rolle spielen: Wie funktioniert ein E-Auto, wie wird es geladen und welche Reichweite ist im Alltag zu erwarten? Auch Kosten und wichtige Aspekte beim Fahrzeugkauf wurden thematisiert. Die Teilnehmenden konnten

ihre persönlichen Fragen und Erfahrungen einbringen und so auch konkrete Situationen aus ihrem Alltag zur Sprache bringen. Beim zweiten Workshop „Sonnenstrom von Dach und Balkon“ stand die eigene Stromerzeugung im Mittelpunkt. Referent Daniel Eisel vermittelte die Grundlagen privater Photovoltaikanlagen und zeigte unter anderem, welchen Einfluss die Ausrichtung eines Daches auf den Ertrag hat, welche Kosten bei der Anschaffung entstehen können und welche rechtlichen Rahmenbedingungen aktuell zu beachten sind. Auch die Möglichkeiten von Batteriespeichern wurden erläutert. Dabei muss Photovoltaik nicht zwangsläufig mit einer großen Anlage auf dem Hausdach beginnen. Schon mit wenigen Modulen am Balkon lässt sich eigener Solarstrom erzeugen. Größere Anlagen können darüber hinaus etwa zur Versorgung eines E-Autos beitragen oder in Verbindung mit einem Batteriespeicher Energie für eine spätere Nutzung bereithalten. Nach dem einführenden Vortrag im Rathaussaal folgte ein praktischer Teil vor Ort. Die Teilnehmer konnten die zuvor vermittelten Informationen unmittelbar nachvollziehen und konkrete Fragen zur Nutzung von Photovoltaik stellen. Beide Workshops verbanden damit verständliche Grundlagen mit praktischen Fragen aus dem Alltag. Gleichzeitig wurde deutlich, wie eng die Themen zusammenhängen: Wer eigenen Solarstrom erzeugt, kann ihn nicht nur im Haushalt nutzen, sondern beispielsweise auch für die E-Mobilität einsetzen.


8 lokal

B U R G L E N G E N F E L D

17. Oktober 2026

Gaukönigsproklamation im Schützengau Burglengenfeld BUGLENGENFELD (sr). Mit einer festlichen Gaukönigsproklamation in der Stadthalle MaxhütteHaidhof feierte der Schützengau Burglengenfeld am 10. Oktober 2026 seine neuen Gau-Majestäten und würdigte besondere sportliche Leistungen sowie langjähriges ehrenamtliches Engagement. 1. Gauschützenmeister Karl Fleischmann begrüßte zahlreiche Schützinnen und Schützen aus den 21 Gauvereinen sowie Ehrengäste aus Politik und Schützenverband. Er erinnerte an das besondere Jubiläumsjahr des Schützengaus, der im Mai sein 75-jähriges Bestehen mit einem großen Festtag in Burglengenfeld gefeiert hatte. Bei der Gaukönigsproklamation sollten jedoch bewusst die sportlichen Leistungen und die Verdienste der Mitglieder im Mittelpunkt stehen. Nach dem Einmarsch der Vereinsfahnen folgten die Grußworte der Ehrengäste, unter anderem von MdB und Parlamentarischer Staatssekretärin Martina Englhardt-Kopf, MdL Alexander Flierl, sowie von dem Maxhütter Bürgermeister Rudolf Seidl. Nach der

Siegerehrung der OSB-Rundenwettkämpfe durch 1. Gausportleiter Thomas Ryba folgten die Ehrungen verdienter Mitglieder und erfolgreicher Sportler. Mit dem Einmarsch der Gau-

und Vereinsmajestäten begann der Höhepunkt des Abends. 1. Gausportleiter Thomas Ryba gab die Ergebnisse des Königsschießens bekannt und proklamierte die neuen Würdenträger.

Den Titel der Gaujugendkönigin errang Mia Horoszak von Eichenlaub Saltendorf. Neuer Gauschützenkönig Luftgewehr wurde Nico Wolf von Jägerblut Rappenbügl, als Gauschützenliesl setzte sich

Anna Haberhauer von Eichenlaub Saltendorf durch. Den Titel des Gauschützenkönigs Luftpistole sicherte sich Florian Härtl von Eichenlaub Saltendorf. Bei den Auflageschützen gewann Walter Beck von den Parkschützen Teublitz die Königswürde. Neuer Gaulichtkönig wurde Adrian Feuerer von Hubertus Pirkensee. Den Titel der Gaubogenkönigin errang Dilara Kuster von Eichenlaub Saltendorf. Besonders erfolgreich präsentierte sich damit Eichenlaub Saltendorf, dessen Schützinnen und Schützen gleich vier der sieben Königstitel errangen. Anschließend eröffneten die neuen GauMajestäten den traditionellen Königstanz. Die Gaukönigsproklamation 2026 bildet einen weiteren Höhepunkt im Jubiläumsjahr des Schützengaus Burglengenfeld und zeigte einmal mehr die sportliche Vielfalt sowie den starken Zusammenhalt der Schützenfamilie. Nähere Infos und alle Ergebnisse und Ranglisten findet man auf der Website www.schuetzengau-burglengenfeld.de. Foto: Hubert Schmid

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Die neuen Schulweghelfer der Sophie-Scholl-Mittelschule gemeinsam mit Bürgermeister Martin Antretter, Rektor Michael Chwatal, Konrektor Stefan Schabl, Schülerlotsenbeauftragtem Wolfgang Dantl, Polizeihauptkommissar Otto Miedl sowie Josef Hofrichter, Vorsitzender der Gebietsverkehrswacht. Foto: Ulrike Pelikan

Acht neue Schulweghelfer an der Mittelschule BURGLENGENFELD (sr). Wer anderen Kindern sicher über die Straße helfen will, muss selbst erst einmal wissen, worauf es ankommt. Acht Siebtklässler der Sophie-Scholl-Mittelschule haben dafür eine intensive Woche absolviert – und ihre Prüfung zum Schulweghelfer erfolgreich bestanden. Gemeinsam mit Polizeihauptkommissar Otto Miedl, Verkehrserzieher der Polizeiinspektion Burglengenfeld, lernten die Jugendlichen,

worauf es im Straßenverkehr ankommt. Auf dem Programm standen Verkehrsregeln ebenso wie das richtige Verhalten an unübersichtlichen und besonders gefährlichen Stellen. Nach der erfolgreichen Prüfung konnten die acht Jugendlichen schließlich stolz ihren „Schulwegpass“ entgegennehmen. Bürgermeister Martin Antretter gratulierte den neuen Schülerlotsen persönlich. „Ich bin stolz auf euch“, sagte er. „Ihr übernehmt

Verantwortung für Jüngere und helft dabei, dass vor allem die Kinder der Hans-Scholl-Grundschule sicher zur Schule kommen.“ Dieses Engagement sei keineswegs selbstverständlich. Auch Rektor Michael Chwatal, Konrektor Stefan Schabl und Schülerlotsenbeauftragter Wolfgang Dantl freuten sich über den Einsatz der Jugendlichen. Als Anerkennung gab es neben der offiziellen Ausrüstung eine kleine Brotzeit und Getränke.


17. Oktober 2026

lokal 9

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Floristik Feuerer in Pottenstetten startet blühend in den Herbst:

Vom Grabgesteck bis zum herbstlichen Türkranz BURGLENGENFELD (lz). „Floristik und mehr“ präsentiert auch in diesem Jahr frische herbstliche Gebinde und Gestecke, auch für die Allerheiligen-Grabgestaltung. Eine große Auswahl an Pflanzen und Blumen für Herbstdekorationen in Töpfen oder auf den Beeten zeigt Stefanie Feuerer, die mit ihrem Mann das Floristikunternehmen in Pottenstetten mit viel Liebe zu Pflanzen und Blumen betreibt und eine Menge an Service für die Kunden bereithält. Im Moment stehen der Herbst und Allerheiligen im Mittelpunkt; auch Mustergräber können besichtigt werden. Allgemein kann man sich hier an den vielen schönen Pflanzen, Gestecken, Türkränzen sowie herbstlichen Dekoartikeln nicht sattsehen. Schnittblumen für Allerheiligen gibt es auf Vorbestellung, Allerheiligengestecke seit 12. Oktober 2026. Wie auch in den Jahren zuvor können eigene Schalen und Gefäße gerne für Neubepflanzungen oder zum

Blühender Start in den Herbst

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im öffentlichen Dienst MAXHÜTTE-HAIDHOF (sr). Auf 40 Jahre im öffentlichen Dienst kann Bernd Schindler zurückblicken. Anlässlich seines Dienstjubiläums im September 2026 würdigte Zweiter Bürgermeister Matthias Meier, der Ersten Bürgermeister Rudolf Seidl vertrat, Schindlers langjährige Tätigkeit und überreichte ihm die Dankesurkunde. Seine berufliche Laufbahn begann Schindler mit einer Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann. Anschließend war er zwölf Jahre im aktiven Wehrdienst tätig, bevor er sich für die Laufbahn des mittleren nichttechnischen Verwaltungsdienstes entschied. 1998 trat er als Verwaltungsassistentenanwärter bei der Stadt Regensburg ein. Am 1. Mai 2002 kehrte Schindler in seine Heimatstadt MaxhütteHaidhof zurück und wurde als Beamter bei der Stadt eingestellt. Viele Jahre war er im Amt für öffentliche Sicherheit und Ordnung tätig. Zu seinen Aufgaben gehörten unter anderem Meldewesen, Passamt, Fischereiwesen, Fundamt und Wahlamt. Damit war er für zahlreiche Bürgerinnen und Bürger über die Jahre ein vertrauter Ansprechpartner. 2004 wurde Schindler zum Verwaltungsobersekretär ernannt, 2016 folgte die Beförderung zum Verwaltungsinspektor. Seit dem 1. Juli 2020 ist er dem Hauptamt

Anlässlich des 40-jährigen Dienstjubiläums von Bernd Schindler gratulierten (v. l.) Stefan Faltermeier vom Personalrat, Geschäftsleiter Karl-Peter Würstl, Zweiter Bürgermeister Matthias Meier und Alexander Spitzer von der Steuerungsstelle. Foto: Andrea Ederer zugeordnet und unter anderem für die Gebäudebewirtschaftung und die Verwaltung der Pachtverträge zuständig. Darüber hinaus ist er für die Schlüsselverwaltung zuständig, stellt Spendenbescheinigungen aus und kümmert sich um das Beschaffungswesen des Rathauses und der Schulen. Matthias Meier dankte Schindler für seinen langjährigen Einsatz, seine Treue zum öffentlichen Dienst und insbesondere für sein Engagement für die Stadt Maxhütte-Haidhof.

„40 Jahre im öffentlichen Dienst sind eine außergewöhnliche Leistung, die Anerkennung und Wertschätzung verdient“, sagte Meier. Auch der Zweite Vorsitzende des Personalrats, Stefan Faltermeier, gratulierte zum Dienstjubiläum im Namen des gesamten Gremiums. Für die Zukunft wünschten Matthias Meier, der Stadtrat und die Kolleginnen und Kollegen Bernd Schindler weiterhin viel Freude an seiner Arbeit, Gesundheit und Zufriedenheit sowie noch viele erfolgreiche Jahre bei der Stadt Maxhütte-Haidhof.

Städtedreieck Herzen e.V. stellt Vorstand neu auf STÄDTEDREIECK (lz). Am Sonntag, den 11. Oktober 2026 fand die jüngste Mitgliederversammlung des Vereins Städtedreieck Herzen e.V. statt. Neben einem Rückblick auf die erfolgreiche Entwicklung seit der Vereinsgründung stand vor allem eine personelle Neuausrichtung des Vorstands im Mittelpunkt des Treffens. Nachdem einige bisherige Vorstandsmitglieder ihre Ämter aus gesundheitlichen und familiären Gründen niederlegen mussten, wurden die vakanten Positionen erfolgreich neu besetzt. Während Thomas Axinger weiterhin als 1. Vorsitzender an der Spitze steht, übernimmt Jenny Lell ab sofort das Amt der 2. Vorsitzenden. Als Kassiererin wurde Bettina Bink bestätigt; das Amt der 2. Beisitzerin übernimmt Karolina Klieber. Beide hatten ihre Aufgaben bereits seit Juni dieses Jahres kommissarisch ausgeübt. Das neu aufgestellte Team blickt hochmotiviert auf die kommenden Aufgaben. Ein herzlicher Dank des Vereins galt

allen scheidenden und neuen Vorstandsmitgliedern für ihr großes Engagement. Wichtige Stütze gegen Altersarmut in der Region Der im Mai 2025 ins Leben gerufene Verein hat sich in den vergangenen rund anderthalb Jahren zu einer unverzichtbaren Hilfsinstitution im Städtedreieck entwickelt. Das Kernanliegen der „Herzen“ ist es, Altersarmut direkt vor Ort zu bekämpfen und Menschen in schwierigen Lebenssituationen unter die Arme zu greifen. Auch in Burglengenfeld, MaxhütteHaidhof und Teublitz leben viele Menschen am Rande des Existenzminimums. Die mobile und flexible Hilfe des Vereins richtet sich dabei ganz gezielt an Seniorinnen und Senioren, Alleinerziehende mit Kindern sowie an Bedürftige, denen das Schicksal übel mitgespielt hat. Aktuell unterstützen die „Herzen“ 70 bis 80 Seniorinnen und Senioren im Städtedreieck. Weiterhin werden

Der neu aufgestellte Vorstand der Städtedreieck Herzen e.V. (v. l.): Karolina Klieber, Bettina Bink, Thomas Axinger, Jenny Lell, Franziska Helml und Christa Weber. Gemeinsam wollen sie die ehrenamtliche Arbeit des Vereins fortführen. Foto: Städtedreieck Herzen e.V. fünf alleinerziehende Mütter mit insgesamt elf Kindern unterstützt, eine therapeutische Kinderwohngruppe mit fünf Kindern und drei Betreuerinnen, zwei Frauenhäuser mit 20 Müttern sowie sieben ältere Menschen, denen Lebensmittel

nach Hause geliefert werden. Wer Geld spenden möchte, kann dies auf das Konto der Städtedreieck Herzen e.V. bei der Sparkasse Schwandorf tun, die IBAN ist DE02 7505 1040 0031 9032 30. Verwendungszweck: Lebensmittelhilfe.

Weitere aktuelle Informationen, Einblicke in die ehrenamtliche Arbeit und Details zu weiteren Unterstützungsmöglichkeiten finden Interessierte auf den SocialMedia-Kanälen des Vereins bei Facebook und Instagram.


17. Oktober 2026

M A X H Ü T T E - H A I D H O F

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700 Jahre Pirkensee: Geschichte wurde lebendig PIRKENSEE (sr). 700 Jahre – die sind kein Pappenstiel. Unzählige Generationen prägten den Ort und seine Umgebung, dessen erste urkundliche Erwähnung auf das Jahr 1326 zurückgeht. So können die heutigen Bewohner zu Recht stolz auf ihre Geschichte sein. Anfang September 2026 wurde dementsprechend in den Räumen von Schloss Pirkensee ein großes Jubiläum gefeiert. Immer wieder füllten sich die historischen Räume des Schlosses mit neugierigen Besuchern, die sich auf eine Zeitreise durch sieben Jahrhunderte begaben. Besonders groß war der Andrang bei den Schlossführungen. Schlossherr Robert Gerstl hatte ursprünglich eine Führung geplant – am Ende wurden es wegen der großen Nachfrage gleich drei. Auch die historische Bilderausstellung, die mit zahlreichen Dokumenten und Fotografien eine Zeitreise durch die Geschichte des Ortes ermöglichte, stieß auf großes Interesse. Zusammengestellt wurde sie von Andreas Fischer, Stadtarchivar Dr. Thomas Barth und Ortsheimatpfleger Manfred Henn. Der offizielle Festakt fand im

Stadt

Schlossherr Robert Gerstl, Vorsitzende der Vereinsgemeinschaft Pirkensee, Inge Gollwitzer, Zweiter Bürgermeister der Stadt Maxhütte-Haidhof, Matthias Meier, stellvertretender Landrat Peter Wein, Mitorganisator und Kurator, Dr. Wolfgang Janka sowie Kapellmeister Andreas Fischer freuen sich über einen gelungenen Festakt. Foto: Anita Alt Trauzimmer des Schlosses statt. Zweiter Bürgermeister Matthias Meier, der den verhinderten Ersten Bürgermeister Rudolf Seidl vertrat, erinnerte an sieben Jahrhunderte voller Veränderungen. „Und doch ist eines geblieben: Pirkensee“, betonte Meier. Das Schloss sei

selbst ein bedeutender Teil dieser Geschichte. Besonders der Brand von 1999 habe einen tiefen Einschnitt bedeutet. Umso mehr dankte Meier dem Schlossherrn Robert Gerstl für den Erhalt und Wiederaufbau des historischen Anwesens.

Maxhütte-Haidhof

700 Jahre seien vor allem auch 700 Jahre Menschen, die den Ort geprägt hätten. Diese Tradition lebe bis heute in Vereinen, Feuerwehr, kirchlichen Gemeinschaften, Nachbarschaft und Ehrenamt weiter. „Pirkensee ist nicht nur ein Ort auf der Land-

karte. Pirkensee ist Heimat“, so Meier. Festredner Dr. Wolfgang Janka von der Bayerischen Akademie der Wissenschaften widmete sich der Geschichte des Ortsnamens. Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1326. Über die Jahrhunderte finden sich verschiedene Schreibweisen wie „Pirchensee“, „Birchense“ oder „Pirkchensee“. Seit 1867 habe sich die heutige Schreibweise durchgesetzt. Musikalisch umrahmte die Gruppe „aus DER Zeit“ unter Leitung von Andreas Fischer den Festakt mit historischen Werken. Unter den Gästen waren unter anderem Kreisheimatpfleger Jakob Scharf und Freiherr Maximilian von Wiedersperg. Zum Abschluss ließen die Besucher den Jubiläumstag bei den Klängen der Pirkenseer Blaskapelle gemütlich ausklingen. Für die Bewirtung sorgte die Vereinsgemeinschaft Pirkensee. Schlossherr Robert Gerstl dankte der Dorfgemeinschaft mit der Vorsitzenden Inge Gollwitzer für die große Unterstützung. Die Sanierung des Schlosses sei zwar noch nicht abgeschlossen, doch gemeinsam sei bereits viel erreicht worden.


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Nach dem Festgottesdienst stellten sich die Fahnenabordnungen gemeinsam mit den Ehrengästen zum Fototermin auf (von links nach rechts): Jürgen Albrecht, 1. Vorsitzender Kolpingfamilie Maxhütte, Willibald Heider, Rotraud Helfer, Diözesanpräses Karl-Dieter Schmidt, stellvertretender Landrat Peter Wein, Erster Bürgermeister Rudolf Seidl, Matthias Meier (2. Bürgermeister, hinter Peter Wein). Foto: Karl-Peter Würstl

80 Jahre gelebte Gemeinschaft bei Kolping Maxhütte

Das Foto zeigt die durch das Feuerwerk beschädigte Sitzgruppe. Foto: Eric Haslbeck

Stadtgebiet Maxhütte-Haidhof:

Vandalen unterwegs! MAXHÜTTE-HAIDHOF (sr). Am 29. September 2026 wurde durch den Bauhof festgestellt, dass die Sitzgruppe am Ende der HansBöckler-Straße stark vermüllt und auf dem Tisch der Sitzgruppe ein Feuer gelegt bzw. ein Feuerwerk entzündet wurde. Durch dieses Feuer entstand ein Brandloch im Tisch. Die Höhe des Sachschadens beträgt ca. 500 €. Vor Ort wurde von den Bauhofmitarbeitern ein Herr angetroffen, der aussagte, dass die Beschädigungen am Tag zuvor noch nicht vorhanden gewesen seien. Es wird seitens des Bauhofs also davon ausgegangen, dass die Beschädigung von Montag auf Dienstag, den 29. 9. 26 entstanden ist. Zusätzlich wurde auf der nur etwa ein Jahr alten Tischtennisplatte am Spielplatz Birkenzell in der Breitenzeller Straße ebenfalls ein Feuerwerk gezündet, welches die Platte beschädigte.

Eine Reparatur ist hier nicht mehr möglich, sodass die Platte komplett ausgetauscht werden muss. Die Schadenshöhe beträgt hier ca. 2.000 €. Die Stadt Maxhütte-Haidhof hat bei der Polizeidienststelle Burglengenfeld Anzeige erstattet (Aktenzeichen BY 3107-50589426/6). Für sachdienliche Hinweise kann man sich entweder direkt an die Polizei in Burglengenfeld oder an das Ordnungsamt im Rathaus (Tel: 09471 3022-125) wenden. Aktuell wird davon ausgegangen, dass es sich an beiden Örtlichkeiten um dieselben Täter handelt. Der Leiter des Ordnungsamtes, Eric Haslbeck, findet es sehr schade, dass durch solche Aktionen schöne Einrichtungen der Stadt Maxhütte-Haidhof mutwillig beschädigt oder kaputt gemacht werden. „Leider muss dies immer die Allgemeinheit bezahlen“, so Haslbeck.

MAXHÜTTE-HAIDHOF (sr). Die Kolpingfamilie Maxhütte feierte am letzten Septemberwochenende ihr 80-jähriges Bestehen. Den Höhepunkt der Jubiläumsfeierlichkeit bildete ein festlicher Gottesdienst in der St. Barbara Kirche. Zu Beginn der Messe zogen die Fahnenabordnungen der befreundeten Kolpingfamilien aus Leonberg, Burglengenfeld, Bodenwöhr, Bruck und Nittenau in das festlich geschmückte Gotteshaus ein. Hier begrüßte Jürgen Albrecht, Vorsitzender des Jubelvereins, die zahlreichen Gäste, Mitfeiernden und Gläubigen. Sein besonderer Gruß galt dem Diözesanpräses Karl-Dieter Schmidt, der den Festgottesdienst zelebrierte, sowie Erstem Bürgermeister Rudolf Seidl, dem stellvertretenden Landrat Peter Wein und den anwesenden Stadträtinnen und Stadträten. In seinem Grußwort würdigte Bürgermeister Rudolf Seidl das langjährige Engagement der Kolpingfamilie für die Stadt Maxhütte-Haidhof und die Pfarrei. „Hier wird Gemeinschaft gelebt und Verantwortung übernommen“, betonte Seidl. Die Kolpingfamilie zeige, dass Glaube besonders wertvoll sei, wenn er auch im Alltag und im Miteinander spürbar werde. Seidl hob dabei zahlreiche Aktivitäten der Kolpingfamilie hervor. So unterstützt der Verein die Pfarrei bei Festen, organisiert die Nikolaus-Aktion und führt zweimal jährlich eine Altkleidersammlung durch. Auch bei den kirchlichen Hochfesten ist die Kolpingfamilie

stets präsent. „All dies ist nicht selbstverständlich“, betonte der Bürgermeister. Hinter dem vielfältigen Engagement stünden Menschen, die ihre Zeit schenken und sich für andere einsetzen. Rotraud Helfer und Willibald Heider für 50 bzw. 60 Jahre Mitgliedschaft geehrt Besonders würdigte Seidl den Vorsitzenden Jürgen Albrecht, der das Amt bereits seit 38 Jahren ausübt. „So viele Jahre Verantwortung zu übernehmen, verdient allerhöchste Anerkennung“, so der Bürgermeister. Im Namen des Stadtrates gratulierte er der Kolpingfamilie herzlich zum 80-jährigen Bestehen und wünschte ihr für die Zukunft weiterhin alles Gute. Ein besonderer Moment des Festaktes war die Würdigung langjähriger Mitglieder, die für ihre Treue und Verbundenheit mit der Kol-

pingfamilie ausgezeichnet wurden: Rotraud Helfer wurde für 50 Jahre Mitgliedschaft und Willibald Heider für 60 Jahre Mitgliedschaft in der Kolpingfamilie ausgezeichnet. Auch der stellvertretende Landrat Peter Wein gratulierte zum Jubiläum und dankte den Mitgliedern der Kolpingfamilie für ihre langjährige ehrenamtliche Arbeit und ihren wertvollen Beitrag zum gesellschaftlichen Leben in Maxhütte-Haidhof. Im Anschluss an den Festgottesdienst kamen die Mitglieder, Ehrengäste sowie Vertreterinnen und Vertreter der befreundeten Kolpingfamilien zur weltlichen Jubiläumsfeier zusammen. Dabei wurde das 80-jährige Bestehen in geselliger Runde gebührend gefeiert und die Verbundenheit der Kolpingfamilien untereinander gepflegt.

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17. Oktober 2026

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M A X H Ü T T E - H A I D H O F

Landratsamt Schwandorf informiert:

Halbseitige Sperrung der Kreisstraße SAD 8

Das Bild zeigt Ersten Bürgermeister Rudolf Seidl neben Seniorchefin Maxine Geigl, sowie den Juniorchefs Carina und Christian Mathes mit Stadtpfarrer Dr. Varghese Chiraparamban bei der Neueröffnung der Wohnmöbelabteilung im Möbelhaus Geigl in Maxhütte-Haidhof. Foto: Anita Alt

Möbel Geigl erweitert Einrichtungshaus

Neue Wohnmöbelabteilung mit Showküche eröffnet MAXHÜTTE-HAIDHOF (sr). Schon von jeher verbindet das Möbelhaus Geigl erfolgreich Tradition mit modernen Wohnideen. Mit der Eröffnung seiner neuen Wohnmöbelabteilung samt Showküche im September 2026 hat das Möbelhaus nun einen weiteren Meilenstein in seiner 70-jährigen Firmengeschichte gefeiert. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, sich vor Ort über die neuesten Wohntrends zu informieren und sich von den vielfältigen Angeboten inspirieren zu lassen. Einige ließen sich dabei auch gleich von attraktiven Angeboten überzeugen. Seniorchefin Maxine Geigl begrüßte gemeinsam mit den Juniorchefs Carina und Christian Mathes die Gäste und nutzte die Gelegenheit, um sich bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihre langjährige Treue, ihren Einsatz und ihr großes Engagement zu bedanken. Schließlich seien es vor allem die Menschen, die ein Unternehmen über Jahrzehnte hinweg prägen und seinen Erfolg möglich machen. Möbelhaus Geigl fest im Bewusstsein der Maxhütter verankert Auch Erster Bürgermeister Rudolf Seidl gratulierte zur Eröffnung und zeigte sich beeindruckt von der 70-jährigen Erfolgsgeschichte des Möbelhauses. Seidl betonte, wie stolz die Stadt darauf sein könne, ein solches Traditionsunternehmen im Stadtgebiet zu haben. „Von einem Betrieb wie dem Möbelhaus Geigl kann eine Stadt nur profitieren. Er steht nicht nur

für wirtschaftliche Beständigkeit, sondern bereichert mit seinem Angebot auch die Lebensqualität vor Ort“, würdigte der Bürgermeister die Bedeutung des Familienunternehmens. Für einen humorvollen Moment sorgte Pfarrer Dr. Varghese Chiraparamban, der ebenfalls unter den Gästen war. Er erinnerte sich an eine Begebenheit aus der Zeit, als er neu nach Maxhütte-Haidhof gekommen war. Auf seine Frage, wo denn die Kirche St. Barbara zu finden sei, habe er die Antwort erhalten: „Ja, natürlich gegenüber dem Möbelhaus Geigl, den Berg hinauf!“ Mit dieser Anekdote hatte der Geistliche die Lacher auf seiner Seite und unterstrich zugleich, wie fest das Möbelhaus im Stadtbild und im Bewusstsein der Menschen verankert ist. Die Einbauküche wird 100 – Funktionalität und Schick seit 1926 Passend zur Neueröffnung stand auch ein besonderes Jubiläum im Mittelpunkt: 2026 feiert die Einbauküche ihren 100. Geburtstag. Bereits 1926 setzte die sogenannte „Frankfurter Küche“ neue Maßstäbe in der Küchenplanung. Auf gerade einmal 6,5 Quadratmetern wurden Arbeitsabläufe, Stauraum und kurze Wege systematisch durchdacht. Viele der damals entwickelten Ideen, etwa ergonomische Arbeitswege und intelligente Stauraumlösungen, sind bis heute feste Bestandteile moderner Küchenkonzepte. Auch die neue Showküche im Möbelhaus Geigl zeigt, wie sich Funktionalität und zeitgemäßes Woh-

nen miteinander verbinden lassen. Mit der neuen Wohnmöbelabteilung setzt das Möbelhaus Geigl seine Tradition fort und verbindet langjährige Erfahrung und Beratungskompetenz mit modernen und trendigen Wohnideen.

MAXHÜTTE-HAIDHOF (sr). Zur Verbesserung der Verkehrssicherheit soll in der Nordgaustraße in Maxhütte-Haidhof auf Höhe der Märkte Lidl und REWE eine neue Fußgängerampel errichtet werden. Die Bauarbeiten begannen am 12. Oktober 2026. Während der Bauzeit kommt es zu einer halbseitigen Sperrung der Kreisstraße SAD 8. Der Verkehr wird während der Bauarbeiten mithilfe einer Ampelanlage geregelt. Auch außerhalb der Arbeitszeiten bleibt der betroffene Straßenabschnitt halbseitig gesperrt. Verkehrsteilnehmer werden gebeten, den Bereich mit besonderer Vorsicht zu passieren und mögliche Wartezeiten einzuplanen. Im ersten Schritt werden die erforderlichen Leerrohrverbindungen verlegt und die Fundamente für die Ampelmasten hergestellt. Anschließend werden die Ampelanlage montiert und in Betrieb genommen sowie die betroffenen Gehwegbereiche wiederhergestellt. Den Abschluss der Arbeiten bilden die Markierungsund Beschilderungsarbeiten. Sofern die Bauarbeiten planmäßig

Symbolfoto: KI generiert verlaufen und die Witterung mitspielt, soll die Gesamtmaßnahme bis zum 13. November 2026 abgeschlossen sein. Die Gesamtkosten der Maßnahme belaufen sich auf ca. 50.000 Euro. Mit der neuen Fußgängerampel soll das sichere Überqueren der Nordgaustraße erleichtert und die Verkehrssicherheit für Fußgängerinnen und Fußgänger verbessert werden. Das Landratsamt bittet alle Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die vorübergehenden Einschränkungen während der Bauzeit.

Neue Babycafé-Gruppe im MehrGenerationenHaus MAXHÜTTE-HAIDHOF (sr). Seit Mitte September gibt es im MehrGenerationenHaus eine neue Babycafé-Gruppe. Jeden Mittwochvormittag treffen sich Eltern mit ihren Babys unter der Leitung von Kristina Bocker zu einer entspannten gemeinsamen Zeit. Mit Liedern, Fingerspielen und Reimen

wird der Vormittag gemeinsam begonnen. Anschließend bleibt Raum zum freien Spielen und für den Austausch untereinander. Als zertifizierte Still-, Schlaf- und Beikostberaterin steht Kristina Bocker den Eltern zudem mit fachlichem Rat rund um die Babyund Kleinkindzeit zur Seite. Das

Babycafé findet mittwochs von 9:30 Uhr bis 11:00 Uhr im MehrGenerationenHaus, Regensburger Straße 20, statt. Die Teilnahme kostet fünf Euro pro Termin. Eine Anmeldung ist per WhatsApp unter 0152/02390835 oder über die Homepage www.mitmilchundliebe.de möglich.Foto: Andrea Ederer


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L A N D K R E I S

S C H W A N D O R F

17. Oktober 2026

Traditioneller Markt mit langer Geschichte

Kirchweih-Markt und verkaufsoffener Sonntag am 25.10. SCHWANDORF (sr). Am Sonntag, den 25. Oktober 2026, findet von 10 bis 18 Uhr der traditionelle Schwandorfer Kirchweih-Markt in der Fußgängerzone am unteren Marktplatz statt. Zahlreiche Fieranten bieten ein vielfältiges Warenangebot an. Gleichzeitig lädt die Innenstadt von 13 bis 18 Uhr zum verkaufsoffenen Sonntag ein. Damit bietet sich den Besucherinnen und Besuchern neben dem traditionellen Marktgeschehen auch Gelegenheit zu einem ausgedehnten Einkaufsbummel durch die Schwandorfer Innenstadt. Der Kirchweih-Markt blickt auf eine jahrhundertelange Geschichte zurück. Bereits seit dem Jahr 1299 wird er in Schwandorf abgehalten und zählt damit zu den traditionsreichsten Veranstaltungen der Stadt. Ursprünglich fand der Jahrmarkt am 28. Oktober, dem Gedenktag der Apostel Simon und Judas, statt. Als zweiter Jahrmarkt des Jahres ging er unter der Bezeichnung „Oktober-Kirchweih-Markt“ in die Stadtgeschichte ein. Im Volksmund ist die Veranstaltung allerdings vor allem als „Mantelsonntag“ oder „Allerheiligen-Markt“ bekannt. Letztere Bezeichnung geht auf die Gärt-

nereien zurück, die an diesem Marktsonntag traditionell Grabschmuck für das bevorstehende Allerheiligenfest anbieten. Auch in diesem Jahr hat das Ordnungsamt der Stadt Schwandorf wieder zahlreiche Fieranten mit einem breit gefächerten Warenangebot zugelassen. Die Besucher finden unter anderem Allerheiligengestecke, Bekleidung, Lederwaren, Kopfbedeckungen, Hummelfiguren und die bekannten Katzenfiguren der Künstlerin Rosina Wachtmeister. Darüber hinaus werden Gewürze, Tee, Suppen, Liköre, Essig, Öl, Marmeladen und Chutneys angeboten. Auch Jemako-Produkte, HYLA-Luftreiniger, Modeschmuck und mediterrane Feinkost gehören zum Sortiment. Für das leibliche Wohl sorgen verschiedene Stände mit Süßwaren, Crêpes sowie unterschiedlichen Burger- und Pommesvariationen. Kunstinteressierte können den Marktbummel mit einem Besuch im KunstZeitRaum in der Neubäckergasse verbinden. Dort präsentieren die Kunstfreunde Schwandorf eine Auswahl ihrer kreativen Arbeiten. Ergänzt wird der Kirchweih-Markt durch einen verkaufsoffenen Sonntag.

Landrat Thomas Ebeling (links hinten) mit Vertretern des Battenberg Bayerland Verlags und den ehrenamtlichen Autorinnen und Autoren. (Foto: Manuel Lischka)

Jahresband „Dahoam im Landkreis Schwandorf“ vorgestellt LANDKREIS SCHWANDORF (sr). Der Landkreis Schwandorf und der Battenberg Bayerland Verlag aus Regenstauf stellten vor Kurzem im Nittenauer Rathaussaal den neuen Jahresband mit Kalender „Dahoam im Landkreis Schwandorf“ vor. Landrat Thomas Ebeling und der Hausherr, Bürgermeister Benjamin Boml, begrüßten die zahlreichen Gäste und würdigten das Engagement aller Beteiligten, die mit ihren Beiträgen die Geschichte und Gegenwart der Region lebendig halten.

Im Anschluss präsentierte die redaktionelle Leiterin Anne Madlene Schleicher das neue Werk des Battenberg Bayerland Verlags und gab einen Einblick in die vielfältigen Inhalte des Jahresbands. Dabei ging sie auf die zahlreichen Artikel der ehrenamtlichen Autorinnen und Autoren ein. Ihre Beiträge beleuchten unterschiedlichste Themen und Epochen und vermitteln auf abwechslungsreiche Weise Wissenswertes, Erinnerungen und Geschichten aus dem Landkreis.

Der Jahresband verbindet damit regionale Geschichte mit persönlichen Einblicken und aktuellen Themen. Ergänzt durch den Kalender bietet „Dahoam im Landkreis Schwandorf“ nicht nur interessante Lektüre, sondern begleitet die Leserinnen und Leser zugleich durch das kommende Jahr. Die Buchvorstellung machte deutlich, wie vielfältig und lebendig die regionale Erinnerungskultur ist. Der neue Jahresband ist ab sofort im Buchhandel und im Internet zu erwerben.

Internationale Köstlichkeiten am Landratsamt bei „EinTopf für die Welt“

Kantine des Landratsamts verwandelt sich zum Welternährungstag in Internationale Schlemmermeile SCHWANDORF (sr). Auch in diesem Jahr veranstaltet der Agenda-21-Arbeitskreis im Landkreis Schwandorf anlässlich des Welternährungstags wieder seinen Aktionstag „EinTopf für die Welt“. Hierzu verwandelt sich die Kantine und der Sitzungssaal des Landratsamtes am Sonntag, den 18. Oktober 2026 von 11-16 Uhr in eine Schlemmermeile, welche von einem bunten und abwechslungsreichen Informations- und Kulturprogramm begleitet wird. Die vielen freiwilligen Helferinnen und Helfer sowie Mitglieder des Agenda-21-Arbeitskreises verkaufen frisch gepressten Apfel- und Quittensaft sowie FairTrade-Kaffee. Zudem werden indonesische, türkische oder brasilianische Nationalgerichte serviert. Orien-

talische Baklava sowie frisch gebackene Kuchen und Torten der Landfrauen runden das breit gefächerte Speisenangebot ab. Am Aktionstag beteiligen sich jedes Jahr Obst- und Gartenbauvereine aus der Region, der türkisch-islamische Kulturverein, die evangelische Kirchengemeinde Schwandorf, der Eine-Welt-Laden Teublitz, der Stammtisch der Internationalen Freundschaftsliga sowie des Regental-Gymnasium Nittenau. Für Unterhaltung sorgen die Kinder der Garde Seelania Steinberg am See und die Liveband KitchenRock aus Neumarkt. Kinder können sich schminken lassen oder die leckere Zuckerwatte probieren. Traditionell wird der gesamte Erlös für ein soziales Projekt gespendet. In diesem Jahr kommt der Erlös

der Aktion „Stop India“, einer Initiative gegen Menschenhandel zugute. Landrat Thomas Ebeling und der Leiter des Agenda-21Arbeitskreises, Manuel Lischka, laden im Namen aller Beteiligten die Bevölkerung recht herzlich zum Aktionstag „EinTopf für die Welt“ am 18.10. ins Landratsamt Schwandorf ein. Gut zu wissen: Den Welternährungstag gibt es offiziell seit 1979. Dieser wird jedes Jahr am 16. Oktober begangen, weil an diesem Tag im Jahr 1945 die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (Food and Agriculture Organization of the United Nations, FAO) mit der Aufgabe, die weltweite Ernährung sicherzustel-

Orientalische Köstlichkeiten am Buffet der Türkisch-Islamischen Gemeinde Schwandorf. Foto: Manuel Lischka len, als Sonderorganisation der onen nutzen den Tag oftmals, um Vereinten Nationen gegründet auf das weltweite Hungerproblem wurde. Nichtregierungsorganisati- aufmerksam zu machen.


17. Oktober 2026

17.10. SA 19.10. MO ■ ■ KALLMÜNZ

Altkleider-/Altpapier-Sammlung der Kolpingsfamilie ab 9 Uhr in Kallmünz, Holzheim und Duggendorf „Kleiderkreisel“ von 14 bis 17 Uhr, Kleidertausch im Ort Kallmünz Weinfest & Gottesdienst der Ehejubilare, 18 Uhr, Pfarrkirche, anschließend geselliges Weinfest im Pfarrsaal ESTO …Klangspuren – Live im Post-Bräu ab 19.30 Uhr. Ein Abend mit Liedern, die von Herzen kommen.

lokal 15

V E R A N S T A LT U N G E N

■ REGENSTAUF

Ausstellung zu 700 Jahre Marktrechte Markt Regenstauf, Rathaus, 8-16 Uhr (bis 26.10.) „MuT-Partner“ - Stärkung der Digitalkompetenz für ältere Menschen, Regental Center, 1617:30 Uhr

REGENSTAUF

Wochenmarkt 9 bis 12 Uhr, a.d. Regenbrücke (jeden Donnerstag!)

■ TEUBLITZ

Vorlesenachmittag für Kinder ab 6, mit Frau Frank, 16-16:30 Uhr, Stadtbücherei

23.10. FR

700 ahre

Marktrechte MARKT REGENSTAUF

Draussen-Eltern-Kind-Gruppen, 15:30 Uhr bis 17 Uhr, Infos: Tammy Pirzer 0157 56325975, Lena Deml 0171 5640284, + 20.10.

■ DUGGENDORF

Bummeln & Einkaufen

„Bewegungsabenteuer und Spaß im Haus!“ Familienstützpunkt, 9:30-11 Uhr

auf dem

■ MAXHÜTTE-HAIDHOF

20.10. DI

■ REGENSTAUF

■ NITTENAU

Wochenmarkt, v. 7-13 Uhr, am Kirchplatz (jed. Dienstag)

Kirwaumzug des Burschenverein Drei Rosen Pirkensee

■ SCHMIDMÜHLEN

■ NITTENAU

Zamgspuit - Auf an griabichn ■ REGENSTAUF Abend, Stadtkapelle meets Regen- „Mama-Sport“, Familienstütztal Sound , 18 Uhr, Regentalhalle punkt, 10:15-11:15 Uhr Nittenauer Bauerntheater: „Alles (jed. Dienstag) bleibt in der Familie“, Landgasthof ■ ZEITLARN Schmidbauer, 19-22 Uhr Vorlesezeit der Bücherei, ■ SCHWANDORF 17-17:30 Uhr Wochenmarkt, von 8-12 Uhr, Marktplatz (jeden Samstag) Letzte-Hilfe-Kurs, 14-18 Uhr, Bruder-Gerhard-Hospiz

21.10. MI

■ TEUBLITZ

Alm-Kirwa des Heimat- und Trachtenvereins Teublitz mit Live-Musik!in der Almwirtschaft, Maxhütter Str. 14, ab 18 Uhr; Reservierungen unter Telefon 09471-3086798 Allerweltskirwa der Schützengesellschaft Almenrausch, ab 18 Uhr, Schützenheim

■ BURGLENGENFELD

Ideenschmiede (Seniorenprogramm) im Bürgertreff, 14-17 Uhr

■ KALLMÜNZ

Ausstellung „Riviera“ von Andreas Chwatal, 10-14 Uhr, Galerie Beim weißen Lamm. (bis 11.11.26)

■ REGENSTAUF

„„Meine Mama-Auszeit“, Familienstützpunkt, 18:30-21 Uhr

18.10. SO ■ ■ KALLMÜNZ

Tag der offenen Tür zur Wiedereröffnung der Schulund Marktbibliothek ab 14 Uhr

■ MAXHÜTTE-HAIDHOF

Vereinsheimkirwa des Heimatund Volkstrachtenverein Pirkensee im Dorfhaus + 19.10.

■ NITTENAU

Tag des offenen Burgtores Burg Hof am Regen, 14-17 Uhr

■ REGENSTAUF

Kirchweihmarkt ab 10 Uhr und Verkaufsoffener Sonntag von 13-17 Uhr im Innerortsbereich

■ STEINBERG AM SEE

Gedenkgottesdienst für verstorbene Mitglieder der FF Steinberg am See, 9-10 Uhr, Pfarrkirche St. Martin

■ SCHWANDORF

„26. Ein Topf für die Welt“ im Landratsamt von 11-16 Uhr „Augen auf, Körper an!“ - Kunst mit allen Sinnen entdecken, 14-15 Uhr, Oberpf. Künstlerhaus

ZEITLARN

Wochenmarkt, 8-12.30 Uhr, Rathausplatz (jed. Mittwoch!) Fahrrad-Service Pilz 8:30-10 Uhr Blutspende mit den FW Zeitlarn, Gemeindezentrum, 15:30-19 Uhr „Heisltag“ der FF Zeitlarn, Feuerwehrgerätehaus, 18:30 Uhr, (jed. Mittwoch)

22.10. DO ■ BURGLENGENFELD

Bauern- und Wochenmarkt von 8 bis 12 Uhr, Marktplatz (jeden Donnerstag!) Seniorenbadetag im Bulmare von 13-15 Uhr

■ EILSBRUNN

Buchpräsentation Toni Lauerer: „Endlich Opa“, 19 Uhr, Gaststätte Röhrl, Regensburger Str. 3, 93161 Eilsbrunn. Anm.: 0941-380060

■ MAXHÜTTE-HAIDHOF

Autokino für Kids in der Stadtbücherei, 15:30-16:30 Uhr Bürgerversammlung 2026: Maxhütte, Deglhof, 19 Uhr, FCSportgaststätte

Wochenmarkt, von 14-17 Uhr, Dorfplatz (jeden Freitag!)

■ SCHWANDORF

Bauern & Wochenmarkt, 10-17 Uhr, Marktplatz (jeden Freitag)

■ TEUBLITZ

Schmankerlstände, 8-13 Uhr, am Rathausplatz (jed. Freitag!)

24.10. SA ■ BURGLENGENFELD

Seniorennachmittag in der Stadthalle von 14-17 Uhr IRISH ROCK LEGENDS - European Tour 2026 - im VAZ, 20 Uhr

■ MAXHÜTTE-HAIDHOF

„NaturEinKlang“ Messe in der Stadthalle Altkleidersammlung der Kolpingsfamilie ab 9 Uhr, Treffpunkt: FC Sportgaststätte Halloween-Gruselabend (Jugendprogramm) mit einem Nachtspaziergang, gruseligen Snacks und Geschichten

■ NITTENAU

Weinfest der FF Kaspeltshub, Regentalhalle ab 18:30 Uhr

■ REGENSTAUF

Klassikabend mit den StaadLustig’n, Mehrgenerationenhaus, 19:30-21 Uhr

■ TEUBLITZ

Herbstfest im Wedahaisl im Wild- und Freizeitpark „Höllohe“ ab 18 Uhr „Tanz in den Herbst“ in der Dreifachsporthalle, 20 Uhr „Manchmal magisch!“ im Dorfstadel Premberg, humorvolle Zauberkunst mit Axel Adams, 20 Uhr

25.10. SO

Kirchweihmarkt Regenstauf

Sonntag, 18. Oktober 2026 (verkaufsoffener Marktsonntag)

Kleiderkreisel in Kallmünz KALLMÜNZ (sr). In Kallmünz gibt es wieder einen Kleiderkreisel denn Nachhaltigkeit liegt nach wie vor im Trend. Veranstalter des Kleidertauschs sind der Helferverein und Die GRÜNEN. Am 17. Oktober 2026 im Vereinsheim, Am Graben 9 in Kallmünz, kann von 14 bis 17 Uhr Kleidung getauscht werden. Das Vereinsheim ist nicht barrierefrei. Wie schon letztes Mal können maximal insgesamt zehn Kleidungsstücke oder Accessoires gebracht werden. Die Organisatoren freuen sich auf viele, die Lust auf was Neues ha-

Blutspendeaktion in Zeitlarn

ZEITLARN (sr). Unter dem Motto „Dein Blut rettet Leben“ laden die Freien Wähler Zeitlarn am Mittwoch, den 21. Oktober 2026, zur ■ OBERTRAUBLING „Beppo Calzone“ - „Lass die Sau Blutspende ein. Von 15.30 bis 19.00 Uhr besteht raus Tour“, 19 Uhr, Airport in der Mehrzweckhalle des Zeit■ REGENSTAUF larner Gemeindezentrums in der „Ja, früher ...“ - Filme & Lieder auf Lauber Straße 1 die MöglichTom´s Bühne, 15-16:30 Uhr

■ SCHWANDORF

Kirchweih-Markt und Verkaufsoffener Sonntag ab 10 Uhr

ben und in ihrem Kleiderschrank wieder etwas Platz schaffen wollen. „Einfach vorbeikommen, Kleidung abgeben, mitnehmen oder tauschen und neue Lieblingsstücke finden“, nennen Evi Schropp und Maria Wolf das Motto. Sie bitten darum, nur gut erhaltene, gewaschene Kleidung oder Accessoires abzugeben und machen darauf aufmerksam, dass Schuhe, Unterwäsche oder Handtücher bzw. Bettwäsche leider nicht getauscht werden können. Und klar: Nicht nur Damenmode, sondern auch Herrenmode ist willkommen!

keit, mit einer Blutspende einen wichtigen Beitrag zur Versorgung von Patienten zu leisten. Eine Terminreservierung ist online unter www.blutspendedienst. com/zeitlarn möglich. Für das leibliche Wohl sorgt Pindls Brötzeithüttn mit deftigen Spezialitäten vom Grill.


16 lokal

WAA Wackersdorf Eine Region in Aufruhr Die unglaublichen Geschichten rund um den Bau einer WAA Im Dezember 1985 begannen die Bauarbeiten im Taxöldener Forst. Das Ziel: Die Errichtung einer Wiederaufarbeitungsanlage (WAA) bei Wackersdorf. Vier Bücher aus dem ehemaligen LOKAL-Verlag sorgten damals für erhebliches Aufsehen. 1984 erschien das Buch „Schwandorf im Fadenkreuz - Die WAA und ihr Umfeld“ von Autor Heinrich Mayer, langjährigem Redakteur bei der TZ „Der neue Tag“. In diesem Buch findet man eine klar gegliederte Schilderung der Vorgänge um die geplante WAA in Wackersdorf. Erhältlich für 9,80 € Das Buch „unbestechlich“ von Autor Oskar Duschinger wurde zeitweise sogar mit einer „Einstweiligen Verfügung“ gestoppt. Doch der Autor und WAA-Widerstandskämpfer Hans Schuierer ließen sich nicht einschüchtern. Erhältlich für 15,80 € Ex-Bundes- und Landtagsabgeordneter Dietmar Zierer † deckte in seinem Buch „Radioaktiver Zerfall der Freiheit“ schonungslos die Hintergründe auf, die man kennen muss, um den „Kampf gegen den geplanten Bau der WAA“ zu verstehen. Erhältlich für 15,80 € Ein eindrucksvolles Stimmungsbild aus den Anfangszeiten des Widerstandes lieferten Werner Grassl und Klaus Kaschel in ihrem Buch „Kein Friede den Hütten“ ab. Was dachten die betroffenen Bürger und Bürgerinnen über den Bau der Anlage, die Bayerns Ministerpräsident Franz-Josef Strauß einst als nicht gefährlicher als eine „Fahrradspeichenfabrik“ bezeichnete? In diesem Buch kommen zahlreiche Oberpfälzer zu Wort. Erhältlich für 9,80 € Diese vier Bücher spiegeln die aufgeheizte Stimmung jener brisanten Jahre wieder. Wie begann alles? Wer war dafür oder dagegen? Was passierte rund um den Taxöldener Forst? Warum wurde die WAA Wackersdorf letztlich nicht gebaut? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt. Zahlreiche Bilder dokumentieren den Widerstand gegen das Atomprojekt und geben noch heute Zeugnis von den Geschehnissen.

Diese Bücher sind im regionalen Buchhandel erhältlich

V E R A N S T A LT U N G E N

25.10. SO ■ ■ ZEITLARN

Herbstliche Lesung mit dem Rolf Peter Sloet, Bücherei um 17 Uhr

27.10. DI ■ MAXHÜTTE-HAIDHOF

17. Oktober 2026

REGENSTAUF

Senioren-Herbstfest im Mehrgenerationenhaus, 14-17 Uhr

30.10. FR ■ BURGLENGENFELD

Mitternachtssauna im Bulmare, 22-02:00 Uhr

3.11. DI

■ MAXHÜTTE-HAIDHOF

„Mint-Bionik“ in der Stadtbücherei, 9-12 Uhr Bürgerversammlung 2026: Roßbergeröd, Winkerling, Roding, 19 Uhr, Michls Landgasthof

■ ZEITLARN

Bürgerversammlung 2026: Haidhof, Rappenbügl, Meßnerskreith, Verau, Katzheim, 19 Uhr, Pfarrheim Rappenbügl

■ MAXHÜTTE-HAIDHOF

28.10. MI

■ NITTENAU

„Dunkelausleihe“ in der Stadtbücherei, 17-19 Uhr Bürgerversammlung 2026: Leonberg, 19 Uhr, St. Clemenshaus, Leonberg

31.10. SA ■

■ MAXHÜTTE-HAIDHOF

■ NITTENAU

Rathauskonzert „Mein Lieblingslied“, Rathaussaal, 19:30-21 Uhr

■ REGENSTAUF

Regentaler Musikantenstammtisch, Gaststätte Jahnhalle Regenstauf, 19-22 Uhr

29.10. DO ■ BURGLENGENFELD

Tanztee mit Hans Karg im Bürgertreff, 14:30-17:30 Uhr

■ MAXHÜTTE-HAIDHOF

Bürgerversammlung 2026: Pirkensee, Ponholz, 19 Uhr, Feuerwehrgerätehaus der FF Ponholz

■ KALLMÜNZ

Kunstausstellung: „Innehalten“ - Luise Hufschmid, 17-21 Uhr, Kulturschmiede (bis 27.12.26)

Frühstück 65+ (Seniorenprogramm) im MehrGenerationenHaus, 9 Uhr Liederabend mit Eva Faltermeier und Eberhard Geyer im Rathaussaal, 19-21 Uhr

■ MAXHÜTTE-HAIDHOF

Halloween-Party im MAX Cocktails & more, Einlass 20 Uhr, Eintritt frei

■ TEUBLITZ

Reparatur-Café im Mehrgenerationenhaus, 14-17 Uhr Halloween-Bilderbuchkino „Die kleine Hexe - Ausflug mit Abraxas“ + Basteln, 15-16 Uhr, Stadtbücherei Classic Rock Abend in der Almwirtschaft mit der Musikband „28LOUD“ und 3-Gänge-Menü, 18 Uhr. Nur mit Reservierung: 09471-3086798

2.11. MO ■ STEINBERG AM SEE

Vorlesestunde für Kinder in der Bücherei, 15-15:30 Uhr

Spielenachmittag im Café Zeitlos, 14-16 Uhr

4.11. MI ■ TEUBLITZ

Bürgerversammlung 2026: Landgasthof Hintermeier Münchshofen, 19 Uhr,

ZEITLARN

„Pflegetreff“ im Gemeindezentrum, 13:30-15:30 Uhr

5.11.DO 5.11. ■ REGENSBURG

Die große Wolfgang Petry Geburtstagsparty 2026, 19:30 Uhr, Donau-Arena

6.11. FR ■ KALLMÜNZ

Lesung mit Autor Dietmar Grün: „Reise in die Normandie“, Kulturschmiede, 19 Uhr.

■ MAXHÜTTE-HAIDHOF

Burschentheater des BV Drei Rosen Pirkensee im Effenhausersaal. Weitere Termine: 7.11., 8.11, 13.11, 14.11.26

■ SCHWANDORF

„Michl Müller“ - Limbo of Life, 20-22 Uhr, Oberpfalzhalle

Weihnachtslieder von dahoam und aus der Welt BURGLENGENFELD (sr). Traditionelle bayerische und alpenländische Weihnachtsmusik trifft auf bekannte Weihnachtslieder aus aller Welt: Am Samstag, den 12. Dezember 2026, präsentieren Susi Raith, Adrian Kreuzer, Edgar Feichtner und Franz Mosauer im VAZ Burglengenfeld ihr gemeinsames Weihnachtsprogramm „Weihnachtslieder von dahoam und aus der Welt“. Die vier Musiker aus Niederbayern und der Oberpfalz verbinden traditionelle Klänge mit Einflüssen unterschiedlicher Musikrichtungen. Die Idee dazu stammt von Sängerin Susi Raith, die ein Weihnachtsprogramm gestalten wollte, das Vertrautes bewahrt und zugleich neue musikalische Wege geht. Für besondere Klangfarben sorgen ungewöhnliche Instrumentenkombinationen. So treffen Ukulele und Alphorn aufeinander, während

Anzeige

Foto: Susi Raith die Quetschn gemeinsam mit einer Dobro erklingt. Die eigens arrangierten Weihnachtslieder reichen von besinnlichen Melodien bis zu schwungvollen Stücken. Mehrstimmiger Gesang und die Vielseitigkeit der Musiker prägen

das Programm. Ergänzt wird der Konzertabend durch humorvolle Weihnachtsgeschichten und musikalische Ausflüge in die internationale Stubenmusik. Karten sind zum Preis von 34,75 € auf www.eventim.de erhältlich.


17. Oktober 2026

■ ZEITLARN

■ PIELENHOFEN

12.11. DO

7.11.SA 7.11.

■ TEUBLITZ

13.11.FR 13.11.

„MuT-Partner“ - Stärkung der Digitalkompetenz für ältere Menschen, REWE Markt, 13:30-15 Uhr

■ KALLMÜNZ

Autorenlesung von Sabine Läufer: „Entwurzelt von Umsiedlung, ■ TEUBLITZ Vertreibung, Auswanderung und Bürgerversammlung 2026: Flucht“, Galerie Insinger, DistelBürgersaal MGH, 19 Uhr hausen 1, Pielenhofen, 19 Uhr

„DoReMi“-Gesangsgruppe singt Repair-Cafe - Defektes wird für den Frieden in der Pfarrkirche wieder belebt, 13-16 Uhr, Herz-Jesu, 17 Uhr. Anschl. gemütEdeka Auburger (jed.1.Sa.) liches Beisammensein. Literarisches Debüt mit „I und Sie“ im Postbräu von 18-20:30 Uhr Erzählabend: „Wenn die Seele lauscht“, Kulturschmiede, 19 Uhr

9.11. MO

■ MAXHÜTTE-HAIDHOF

Feierliche Hubertusmesse, Pfarrkirche St. Barbara, 18 Uhr Jubiläumskonzert der Blaskapelle Maxhütte Leonberg in der Stadhalle, 40 Jahre Musik und Gemeinschaft, 19.30-21.30 Uhr, Eintritt frei!

■ SCHWANDORF

„Jazzdinner“ im Bistropolis, 19-22 Uhr, Oberpfalzhalle „Kneipenfestival 2026“, ab 20 Uhr, Marktplatz und Innenstadt

8.11. SO ■ BURGLENGENFELD

Stadtführung: Friedhof - historische Ruhestätte, mit Dr. Margit Berwing-Wittl, 15-16:30 Uhr Museumsherbst mit French Kiss Chanson im Oberpfälzer Volkskundemuseum ab 17 Uhr

lokal 17

V E R A N S T A LT U N G E N

■ TEUBLITZ

Bürgerversammlung 2026: Sportheim Katzdorf, 19 Uhr

10.11. DI ■ ZEITLARN

■ LAPPERSDORF

BUL‘s Brothers & Band live im Aurelium ab 20 Uhr

■ MAXHÜTTE-HAIDHOF

„Nähcafé“ im MehrGenerationenHaus um 13.30 Uhr, (jed. 2. Fr. im Monat)

■ SCHWANDORF

Konzert im Kulturkeller mit John Garner, 20-22 Uhr

14.11.SA 14.11.

■ REGENSTAUF

„MuT-Partner“ - Stärkung der Digitalkompetenz für ältere Menschen, Regental Center, 16-17:30 Uhr Proklamation der FG Lari-Fari! 18:18 Uhr in der Jahnhalle

Kneipenfestival in Schwandorf

SCHWANDORF (sr). Musik, gute Stimmung und ein abwechslungsreicher Abend: Am Samstag, den 7. November 2026, verwandelt sich Schwandorf wieder in eine große Musikbühne. Beim diesjährigen Kneipenfestival stehen ab 19 ■ REGENSTAUF „Metal vs. Alternative“, Schützen- Uhr zahlreiche Bands in verschiegesellschaft Waldeslust ab 19 Uhr denen Lokalen auf der Bühne und bieten den Besuchern eine vielfälKathreintanz - gelebtes Brauchtige Auswahl an Musikrichtungen. tum bewusst erleben. Jahnhalle Das besondere Konzept des Fesab 19:30 Uhr tivals ermöglicht es, an einem ■ TEUBLITZ Abend gleich mehrere Bands live Irischer Abend im Dorfstadel zu erleben. Premberg, Live Concert der Band Die Musiker spielen jeweils 45 Parasoul, 19 Uhr Minuten, bevor eine 15-minütige Pause folgt. In dieser Zeit können Weitere Highlights online auf die Besucher von einem Lokal zum nächsten wechseln und sich ihr ganz persönliches Musikpro-

Bürgerversammlung 2026: Sportgaststätte Regendorf, 19 Uhr ■ BURGLENGENFELD Erlebnisführung: „Jack the Ripper Unternehmerstammtisch im in Burglengenfeld“, 18 Uhr, HistoriRestaurant Belvedere, 19 Uhr sche Altstadt

11.11. MI

Live-Musik in zahlreichen Lokalen

www.lokalnet.de

gramm zusammenstellen. Für weiter entfernte Veranstaltungsorte stehen Shuttlebusse zur Verfügung, die den Wechsel zwischen den Locations erleichtern. Mit einem einzigen Eintrittsband erhalten die Besucher Zugang zu allen teilnehmenden Lokalen. So lässt sich der Abend ganz nach den eigenen musikalischen Vorlieben gestalten – ob man bei einer Band länger verweilen oder möglichst viele unterschiedliche Auftritte erleben möchte. Den Abschluss des Kneipenfestivals bildet die Aftershow-Party im Puzzles, bei der Besucher und Musikfreunde den Abend gemeinsam ausklingen lassen können. Der Eintritt kostet im Vorverkauf 15 Euro, an der Abendkasse 18 Euro.

NaturEinKlang 2026 – Messe für Lebensfreude und Wohlbefinden am 24. und 25. Oktober 2026 MAXHÜTTE-HAIDHOF (lz). Zum siebzehnten Mal findet am 24. und 25. Oktober 2026 in der Stadthalle Maxhütte-Haidhof die Messe „NaturEinKlang“ statt. Besucherinnen und Besucher können sich am Samstag von 9.30 bis 19.00 Uhr und am Sonntag von 9.30 bis 18.00 Uhr auf über 80 Aussteller aus den verschiedensten Branchen wie Energie- und Bewusstseinsarbeit, Kunst und Kunsthandwerk, Astrologie, Gesundheit, Ernährung, Naturprodukte, Lebensberatung, Aurafotografie, Schmuck, Kosmetik und Massagen freuen. Auch mehrere Vorträge zu spannenden Themen werden die Messebesucher wieder in ihren Bann ziehen. Ebenso gibt es an den beiden Tagen der „Messe für Lebensfreude und Wohlbefinden“ ein von Daniela Peter und Karlheinz Karmann gespieltes Konzert mit einer intuitiven Klang-ErlebnisReise (Sa., 19-20 Uhr), sowie einen Workshop zu dem Thema Medialität und Hellsichtigkeit mit Sabine

Semmelmann (So., 16-17.30 Uhr). „Wenn Menschen Freude an ihrem Leben haben und sich wohlfühlen, bei dem was sie sind und tun, dann können sie Veränderungen in der Welt bewirken.“ Unter diesem Motto lädt Veranstalter Karlheinz Karmann alle Interessierten herzlich ein, offen zu sein für neue Impulse und sich inspirieren zu lassen. Die Messe ist Karmann ein weiteres Mal ein großes Herzensanliegen, denn „Menschen sollen ermutigt werden, ihre persönlichen Fähigkeiten zu entwickeln, zu präsentieren und zu nutzen.“ Die Veranstaltung sei eine große Möglichkeit, sich auszutauschen, zu vernetzen und zu ergänzen. Der Eintritt pro Person beträgt 10 € (Für Jugendliche unter 14 Jahre ist der Eintritt frei.). Der Eintritt zu Konzert bzw. Workshop beträgt ebenfalls je 10 €, Karten gibt es an der Messe- und Abendkasse. Unter www.natureinklang.de ist das umfassende AusstellungsproDritter Bürgermeister Matthias Huber (links) mit Veranstalter Karlheinz Karmann. Foto: Anita Alt gramm genau aufgelistet.


18 lokal

S T Ä D T E D R E I E C K

17. Oktober 2026

Inklusion verbindet: Die 5. Inklu-Con im Städtedreieck begeisterte mit vielen Highlights wurde von Bezirkstagspräsident Franz Löffler an den Verein TV Burglengenfeld für seine langjährige Inklusionsarbeit im Städtedreieck übergeben. Ein weiterer Höhepunkt war der Losverkauf und die Verlosung des Hauptgewinns - gesponsert von der Firma Maschek Automobile: Ein Sportwagen-Wochenende im Maschek-Audi. Begeistert zeigte sich auch der Schirmherr der 5. Inklu-Con, Franz Brunner. In seiner Funktion als Präsident des Oberpfälzer Schützenbundes (OSB) würdigte er Härtls stetiges Engagement für die Inklusionsarbeit im Städtedreieck. Besonders erfreulich sei auch der deutliche Anstieg der Besucherzahlen gegenüber den Vorjahren. Zum Abschluss dankte die Schwerbehindertenbeauftragte allen Sponsoren und Unterstützern. Weitere Einnahmen aus dem Im Beisein der Ehrengäste um Bianca Härtl (v.r.) übergab Bezirkstagspräsident Franz Löffler (6.v.r.) Tombolaverkauf kommen unter den Inklusionspreis an die Vertreter des TV Burglengenfeld (3. und 4.v.r.). Foto: Werner Artmann anderem gemeinnützigen Vereides Sozialverbands VdK und des machangebote, darunter Blas- res Highlight stellte die Verleihung nen zugute. SV Leonberg. Die Mehrzweck- rohrschießen, Fische angeln und des Inklusionspreises 2026 durch Weitere Infos findet man online halle bot wieder zahlreiche Mit- Torwandschießen. Ein besonde- den Bezirk Oberpfalz dar. Dieser unter https://inklu-con.de.

KI-generiert

STÄDTEDREIECK (sr). Unter dem Motto „Gemeinsam einzigartig“ fand am 26. September 2026 die 5. Inklu-Con in der Mehrzweckhalle in Teublitz statt. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher erwartete ein abwechslungsreiches Programm mit vielen Info- und Mitmachstationen, Live-Vorführungen und der Verleihung des Inklusionspreises 2026 durch den Bezirk Oberpfalz. Eröffnet wurde die 5. Inklusionsveranstaltung im Städtedreieck durch die Schwerbehindertenbeauftragte, Bianca Härtl, Hauptorganisatorin der Inklu-Con. Sie begrüßte zahlreiche Ehrengäste sowie alle Besucher, die sich auch dieses Jahr wieder auf den Weg nach Teublitz gemacht hatten, um einen spannenden Nachmittag mit gelebter Inklusion zu erleben. Organisiert wurde die Veranstaltung erneut von Bianca Härtl gemeinsam mit dem Zweckverband Städtedreieck, dem TV Burglengenfeld, sowie mit Unterstützung


17. Oktober 2026

lokal 19

S T Ä D T E D R E I E C K

In Maxhütte-Haidhof wurde abschließend an der Maximilian Grundschule gefeiert. Foto: Zweckverband Städtedreieck

Gemeinsamer Einsatz für ein sauberes Städtedreieck! STÄDTEDREIECK (sr). 630 Menschen im Städtedreieck beteiligten sich dieses Jahr an der gemeinsam organisierten Aufräumaktion „RAMA DAMA“ und sammelten Abfälle und Müllreste in der Natur. Schulen, Kindergärten, Vereine und Privatpersonen waren an zwei Tagen im Einsatz und setzten damit ein Zeichen für Umweltschutz, gesellschaftliche Verantwortung und gemeinschaftliches Engagement.

Am 18. und 19. September 2026 hatte der Zweckverband Städtedreieck gemeinsam mit den Städten Burglengenfeld, Maxhütte-Haidhof und Teublitz zur diesjährigen Aufräumaktion aufgerufen. Die Initiative für die gemeinsame Durchführung ging dabei von der Stadtkirche Burglengenfeld aus. Ziel war es, möglichst viele Menschen aus dem Städtedreieck für einen gemeinsamen Einsatz in der Natur zu gewinnen.

Viele Freiwillige im Einsatz Das Aktionswochenende machte deutlich, wie viele Menschen bereit sind, sich gemeinsam für ihre Region einzusetzen, konstatierten die Veranstalter. Erneut nahmen Schulen, Kindergärten, Vereine, aber auch viele Familien aus den Städten Burglengenfeld, Maxhütte-Haidhof und Teublitz teil. Damit leisteten sie einen sichtbaren Beitrag zu einem verantwortungsvol-

schutz und gesellschaftlicher Verantwortung aufmerksam. Gleichzeitig sensibilisierte die Aktion Personen verschiedener Altersgruppen für einen nachhaltigen Umgang mit dem Lebensraum. Zum Abschluss entstanden in allen drei Städten Gruppenfotos der Teilnehmenden. Als Dankeschön gab es kostenlose Wurstsemmeln und Getränke. Der Zweckverband Städtedreieck bedankt sich herzlich bei allen Beteiligten – insbesondere bei Lehrkräften, Betreuerinnen und Betreuern, Zeichen für Umweltbewusstsein Schülerinnen und Schülern, Vereinsmitgliedern, Familien sowie und Zusammenhalt „RAMA DAMA“ machte auch 2026 allen weiteren Unterstützerinnen auf die Bedeutung von Umwelt- und Unterstützern. len Umgang mit der Umwelt und zu einem sauberen Erscheinungsbild des Städtedreiecks. Um eine möglichst unkomplizierte Teilnahme zu ermöglichen, stellte der Zweckverband in allen drei Städten kostenlos die benötigten Utensilien zur Verfügung. Ein besonderer Dank gilt den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtverwaltungen von Burglengenfeld, Maxhütte-Haidhof und Teublitz sowie den städtischen Bauhöfen für ihre Unterstützung.

Knapp 1.500 Fahrgäste beim Bürgerfest

Event-Bus setzt Erfolgsgeschichte 2027 fort STÄDTEDREIECK (sr). Volle Busse und steigende Fahrgastzahlen: Der Event-Bus des Zweckverbandes Städtedreieck erfreut sich weiterhin großer Beliebtheit. Zum dritten Mal in Folge brachte das kostenlose und barrierefreie Angebot zahlreiche Besucher zum Bürgerfest. An diesem Festwochenende wurde ein neuer Höchstwert erreicht. Auch 2027 soll der EventBus wieder unterwegs sein. Das gemeinsame Mobilitätsprojekt der Städte Burglengenfeld, Maxhütte-Haidhof und Teublitz ermöglicht den Bürgern eine bequeme An- und Abreise zu den jährlich wechselnden Bürgerfesten. Gleichzeitig soll es den Verkehr und die Parkplatzsituation entlasten sowie einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Für das diesjährige Bürgerfest wurden Fahrpläne und Strecken weiter optimiert. Erstmals verkehrten die Busse an allen drei

Veranstaltungstagen. Ein dichtes Haltestellennetz und zahlreiche Abfahrtszeiten sorgten für ein umfangreiches Angebot, das von den Besuchern rege genutzt wurde. Zeitweise waren die Busse bis auf den letzten Platz besetzt. An einigen Haltestellen mussten sie sogar mehrfach halten, um den großen Andrang bewältigen zu können. Besonders stark frequentiert waren die Haltestellen Teublitz Schule und Maxhütte-Haidhof Rathaus. Insgesamt nutzten knapp 1.500 Fahrgäste den Event-Bus. Vergleicht man die Fahrgastzahlen von Samstag und Sonntag mit dem Vorjahr, hat sich die Zahl der Fahrgäste nahezu verdreifacht. Bereits im zweiten Jahr hatte das Angebot die Erwartungen übertroffen. Die erneute Steigerung zeigt, dass sich der Event-Bus zunehmend als Alternative zum eigenen Auto etabliert.

Auch die Rückmeldungen der Fahrgäste fielen nach Angaben des Zweckverbandes positiv aus. Besonders die unkomplizierte Anreise ohne Parkplatzsuche und die kostenlose Nutzung fanden großen Anklang. Zum Erfolg des Projekts trug erneut die Zusammenarbeit mit dem ortsansässigen Busunternehmen 1234 Taxi und Omnibus GmbH bei. Geschäftsführer Christoph Riedl zeigte sich mit der Resonanz zufrieden: „Mit unserem gemeinsamen Angebot von Zweckverband und uns konnten circa 500 Fahrzeuge zu Hause in der Garage bleiben. Das ist schon eine großartige Zahl.“ Nach drei erfolgreichen Jahren soll das Angebot auch künftig fortgesetzt werden. Der nächste Einsatz ist bereits geplant: Am 21. und 22. August 2027 wird der Geschäftsführer Christoph Riedl von 1234 Taxi und Omnibus Event-Bus die Besucher zum Bür- GmbH hinter dem Steuer des Event-Busses. Foto: Christina Meier, gerfest nach Teublitz bringen. Geschäftsstelle Städtedreieck


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17. Oktober 2026

Natur verstehen - Angeln gehen

Jetzt zur Fischerprüfung anmelden TEUBLITZ (sr). Zur Vorbereitung auf die Staatliche Fischerprüfung findet in dem Teublitzer Landgasthof Hintermeier in Münchshofen, Uferstraße 37, wieder ein Lehrgang statt, an dem alle Prüfungsbewerber teilnehmen können, welche am Prüfungstag das 12. Lebensjahr vollendet haben. Der Vorbereitungslehrgang beginnt am Sonntag, den 10. Januar 2027 um 14:30 Uhr. In der in 12 Einheiten mit insgesamt 38 Stunden dauernden Ausbildung werden alle Prüfungsfachgebiete einschließlich der praktischen Einweisung, unter Verwendung umfangreicher Bild- und Filmmaterialien, umfassend vermittelt. Eine optimale Vorbereitung gewährleistet außerdem die Bearbeitung von Übungsfragebögen in jedem Fachgebiet. Nähere Infos zu Kursterminen und anderen Fragen werden bei einer

Informationsveranstaltung am Sonntag, den 29. November 2026 um 14:30 Uhr im Landgasthof Hintermeier in Münchshofen bekanntgegeben. Mit Reiner Wolfrath, dem Obmann der Angelfischer im Landesfischerei-verband Bayern, der in der Expertenkommission zur staatlichen Fischerprüfung mitwirkt, sowie Kursleiter Thomas Varnhold stehen den Bewerberinnen und Bewerbern hochqualifizierte, erfahrene Ausbilder zur Seite. Eine qualifizierte Ausbildung, wie sie hier geboten wird, ist die beste Voraussetzung für einen Prüfungserfolg. Anmeldungen zum Vorbereitungslehrgang werden im Landgasthof Hintermeier in Münchshofen, Uferstraße 37, 93158 Teublitz, unter Einzahlung der Gebühr in Höhe von 170,00 Euro für Erwachsene, bzw. 100,00 Euro für Jugendliche entgegengenommen.

Bürgermeister Thomas Beer (links) gratulierte Gerlinde und Gerhard Greiner zur Goldenen Hochzeit, die ihr Jubiläum im Kreise ihrer Familie feierten. Foto: Julia Lösche

Goldene Hochzeit in Teublitz TEUBLITZ (sr). Auf 50 gemeinsame Ehejahre konnten Gerlinde und Gerhard Greiner am 24. September 2026 zurückblicken. Zur Goldenen Hochzeit gratulierte auch Erster Bürgermeister Thomas Beer und überreichte ein Präsent der Stadt. Kennengelernt hatten sich die beiden durch ihre Arbeit. Während Gerlinde, geborene Kagerer, als Bedienung in der Hüttenschänke tätig war, kümmerte sich ihr späterer Ehemann unter anderem um deren Abrechnung. Am 24. September 1976 gaben sie sich in Maxhütte-Haidhof das Jawort. Aus der Ehe gingen Sohn Gerhard und Tochter Anja hervor. Seit 1991

lebt das Paar im eigenen Haus in Teublitz. Zur Familie gehören mittlerweile auch zwei Enkeltöchter. Eine Besonderheit: Beide Kinder heirateten ebenfalls am 24. September. Gerlinde Greiner war rund 50 Jahre in der Gastronomie und im Verkauf tätig. Heute pflegt sie gerne ihre sozialen Kontakte. Ihr Mann, der zuletzt in der Immobilienverwaltung arbeitete, beschäftigt sich gerne mit Technik und widmet sich seinem Garten. Gefeiert wurde die Goldene Hochzeit im Familienkreis, wobei auch das traditionelle Weißwurstfrühstück nicht fehlen durfte.

Bei der offiziellen Übergabe des neuen Einsatzleitwagens: Landrat Thomas Ebeling (4. von links), Erster Bürgermeister Thomas Beer (5. von links) und die weiteren Beteiligten. (Foto: Julia Lösche)

Neuer Einsatzleitwagen offiziell in Dienst gestellt TEUBLITZ (sr). Die Freiwillige Feuerwehr Teublitz hat einen neuen Einsatzleitwagen erhalten. Im Beisein von Erstem Bürgermeister Thomas Beer und Landrat Thomas Ebeling wurde das Fahrzeug Mitte September 2026 offiziell übergeben und in Dienst gestellt. Künftig dient es bei größeren Einsatzlagen als mobile Kommandozentrale. Rund 220.000 Euro wurden in den neuen Einsatzleitwagen und seine moderne technische Ausstattung investiert. Die Regierung der Oberpfalz förderte die Anschaffung mit einem Zuschuss in Höhe von 45.000 Euro. Bei der offiziellen Übergabe waren außerdem Kreisbrandrat Christian Demleitner, Kreisbrandmeister Christoph Spörl sowie die drei Teublitzer Kommandanten Johannes Schindler, Christian Nosko und Ferdinand Braun vor Ort. Bürgermeister Thomas Beer freute sich über die wichtige Investition für die Teublitzer Feuerwehr. Ge-

rade bei größeren und komplexen Einsatzlagen komme es darauf an, schnell einen Überblick zu gewinnen, Informationen zusammenzuführen und die eingesetzten Kräfte bestmöglich zu koordinieren. Der neue Einsatzleitwagen biete dafür mit seiner modernen technischen Ausstattung optimale Voraussetzungen und diene künftig als mobiles Einsatzbüro und Kommandozentrale. Ein besonderes Lob sprach Beer den Feuerwehrkräften aus, die eng in die Planung, Beschaffung und Umsetzung eingebunden waren und ihre Erfahrungen aus der Einsatzpraxis einbringen konnten. Gleichzeitig betonte der Bürgermeister, dass moderne Technik allein noch keine gute Feuerwehr ausmache: „Entscheidend sind die Menschen, die Verantwortung für andere übernehmen.“ Auch Landrat Thomas Ebeling zeigte sich beeindruckt. Er ließ sich das Fahrzeug und seine viel-

fältigen Einsatzmöglichkeiten von Kommandant Johannes Schindler ausführlich vorstellen. Ebeling hob insbesondere die moderne technische Ausstattung hervor. Wichtig sei, dass der Einsatzleitwagen für unterschiedlichste Einsatzlagen zur Verfügung stehe und damit zur Sicherheit der Bevölkerung im gesamten Landkreis beitrage. Kreisbrandrat Christian Demleitner gratulierte der Feuerwehr Teublitz zu der Neuanschaffung. Der Einsatzleitwagen sei in dieser Form einmalig im Landkreis Schwandorf und ergänze zugleich den ABC-Zug des Landkreises. Kommandant Johannes Schindler zeigte sich stolz auf das neue Fahrzeug. Mit seiner umfangreichen modernen Technik bedeute der Einsatzleitwagen einen großen Fortschritt für die verschiedenen Einsatzbereiche der Feuerwehr. Damit stehe den Einsatzkräften für die kommenden Jahre ein wertvoller Begleiter zur Verfügung.

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H e r b s t / Wi n TRENDS

ter

2026/27

eingetroffen

!

FOLGEN SIE UNS SCHON?

Georg Duschinger, 1. Vorsitzender des Fördervereins Höllohe e.V., übergab den Schlüssel für das neue Elektromobil an Christine Scheibinger, Gärtnerin in der Höllohe. Landrat Thomas Ebeling (5.v.l.) freute sich mit den Mitgliedern des Fördervereins und den Mitarbeitern der Höllohe über das neue Fahrzeug. Foto: Laura Kohl, Landratsamt Schwandorf

Inh.: Christiane Langen Regensburger Str. 64 93158 Teublitz Tel. (09471) 606263 Fax (09471) 606264 brillen@optik-langen.de www.optik-langen.de

Fuhrpark der Höllohe erweitert:

Förderverein übergab Elektromobil an Landkreis Schwandorf TEUBLITZ (sr). Für die Aufgaben zur Pflege der Anlage des Wildund Freizeitparks Höllohe erhielten die Mitarbeiter ein neues Fahrzeug. Der Verein zur Förderung des Erholungsgebietes Höllohe e.V. hatte das neue Elektromobil gesponsort. Bei der feierlichen Übergabe des Fahrzeugs im September freute sich Landrat Thomas Ebeling über die großzügige Spende. Bisher musste Gärtnerin Christine Scheibinger die langen Wege in der Höllohe häufig zu Fuß mit einem Schubkarren zurücklegen, um die Grünschnitte zur Kom-

postierung zu bringen. Mit dem neuen Elektromobil gelingt dies nun deutlich effizienter. Dadurch kann die Pflege der Anlage noch besser umgesetzt werden. Der erste Vorsitzende Georg Duschinger übergab nun die Schlüssel des vollelektrischen Fahrzeugs an die Gärtnerin. Rund 19.000 € investierte der Förderverein für das Mobil. Bei der Übergabe bedankte sich Georg Duschinger als Vorsitzender des Fördervereins ausdrücklich auch bei allen drei Städten im Städtedreieck, die den Förderverein bei der Anschaffung des

Fahrzeugs zusätzlich unterstützt haben. Der Förderverein finanziert sich vor allem durch seine Mitglieder und über die Spenden der HölloheBesucher. Durch das Zusammenwirken des Landkreises Schwandorf mit dem Förderverein kann die Pflege und der Unterhalt des schönen Freizeitparks mit den zahlreichen Tieren zuverlässig durchgeführt werden. Thomas Ebeling bedankte sich für die großzügige Spende, welche die Arbeit enorm erleichtere und die Aufenthaltsqualität noch einmal deutlich erhöhe, so der Landrat.

WIR FLIESEN ALLES. AUSSER LANGWEILIG!

Erster Bürgermeister Thomas Beer (links) und Jochen Müller präsentieren die neuen Teublitzer Ortspläne, die kostenlos erhältlich sind. Foto: Julia Lösche

Neuer Ortsplan für Teublitz erhältlich

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TEUBLITZ (sr). Mit den druckfrischen Teublitzer Ortsplänen im Gepäck war Jochen Müller von WIKOMmedia GmbH zu Besuch im Rathaus und übergab die ersten Exemplare an Bürgermeister Thomas Beer. Der neue Plan bietet Bürgerinnen und Bürgern sowie Gästen einen aktuellen Überblick über das Stadtgebiet und wichtige Anlaufstellen. Erstellt wurde der Ortsplan in Zusammenarbeit

mit der WIKOMmedia GmbH. Insgesamt wurden 1.500 Exemplare produziert. Neben der Orientierung im Stadtgebiet enthält der Plan zusätzliche Informationen wie die Standorte von Defibrillatoren und Hinweise auf barrierefreie Einrichtungen. Die neuen Ortspläne liegen im Rathaus, im Mehrgenerationenhaus und in der Stadtbücherei aus und können dort kostenlos mitgenommen werden.


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17. Oktober 2026

Mit dem Einsatz von Kehrmaschinen reinigt der städtische Bauhof die Straßen vor den Wintermonaten. Foto: pixabay

Vertreter der FG D’Rummlfelser präsentierten gemeinsam mit Bürgermeister Thomas Beer (re.) das Plakat für den bevorstehenden „Tanz in den Herbst“. Foto: Julia Lösche

Kehrmaschine in Teublitz unterwegs

„Tanz in den Herbst“ in der Teublitzer Dreifachsporthalle

TEUBLITZ (sr). „Wir machen Teublitz fesch für den Herbst“: Am Montag, den 19. Oktober 2026 beginnt der städtische Bauhof mit der Reinigung der Straßen vor der kalten Jahreszeit. Streugut und Straßenverschmutzungen werden dann innerhalb weniger Tage entfernt. Innerhalb einer Woche werden die folgenden Bereiche abgefahren: Teublitz Nord, Teublitz Süd, HugoGeiger-Siedlung, Ziegelholz und

Münchshofen (mit Stocka, Oberhof, Frauenhof). In der gleichen Woche folgt die Reinigung in Loisnitz, Weiherdorf, Katzdorf, Premberg, Saltendorf und Kuntsdorf. Bis einschließlich 23. Oktober 2026 werden die Straßen im Stadtgebiet befahren. In den Zeiträumen bitten die Bauhof-Mitarbeiter darum, keine parkenden Fahrzeuge auf der Straße stehen zu lassen, welche die Reinigung behindern könnten.

TEUBLITZ (sr). Die Vorbereitungen für den „Tanz in den Herbst“ laufen. Bei einem gemeinsamen Termin mit Bürgermeister Thomas Beer stellten Vertreter der FG D’Rummlfelser das Plakat zur Veranstaltung vor. Am Samstag, den 24. Oktober 2026 lädt die Faschingsgesellschaft zu einem geselligen Abend mit Livemusik, Tanz und großer Weinlaube in die Teublitzer Dreifachsporthalle ein.

Für die passende musikalische Unterhaltung sorgt die Band BayMics. Von Walzer über Discofox bis hin zu bayerischer Musik wird für unterschiedlichste Tanzgeschmäcker etwas dabei sein. Ebenso ist für das leibliche Wohl gesorgt. Ein besonderes herbstliches Ambiente verspricht zudem die große Weinlaube. Der Einlass in die Dreifachsporthalle ist ab 19:30 Uhr, der Beginn um 20:00 Uhr.

Der Eintritt kostet 12 Euro - ein Glas Wein inklusive. Besitzerinnen und Besitzer einer Ehrenamtskarte erhalten vergünstigten Eintritt für 10 Euro. Der Kartenvorverkauf läuft bereits. Die Karten sind beim Studio „Schnipp Schnapp“ in Altenschwand, beim Lagerhaus Hintermeier in Teublitz, sowie bei Tanja Hofherr in Fischbach unter 0176-13428664 erhältlich. Auch eine Abendkasse wird es geben.


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Die ausscheidenden Mitglieder des Kallmünzer Marktrates wurden im Bürgersaal verabschiedet. Foto: Markt Kallmünz

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Sechs Marktgemeinderäte feierlich verabschiedet

Markt Kallmünz würdigt langjähriges Engagement KALLMÜNZ (sr). In einem bewusst persönlichen und kleinen Rahmen verabschiedete der Markt Kallmünz kürzlich im Bürgersaal sechs ausgeschiedene Mitglieder des Marktgemeinderates. Gemeinsam mit dem neu zusammengesetzten Gremium würdigte Erster Bürgermeister Martin Schmid das langjährige ehrenamtliche Engagement der Ausscheidenden. In seiner Ansprache dankte der Bürgermeister den ehemaligen Marktgemeinderäten für ihren Einsatz zum Wohle des Marktes Kallmünz. Trotz unterschiedlicher politischer Überzeugungen sei die Zusammenarbeit im Gremium stets von gegenseitigem Respekt und einem fairen Miteinander geprägt gewesen. Bei allen Diskussionen und unterschiedlichen Auffassungen habe am Ende stets das gemeinsame Ziel im Vordergrund gestanden, gute Entscheidungen für Kallmünz zu treffen. Tobias Gotthardt, Erich Laßleben, Regine Model und Ludwig Bäuml gehörten dem Marktgemeinderat sechs Jahre lang an. Bürgermeis-

ter Schmid erinnerte daran, dass kommunalpolitisches Ehrenamt weit über die Teilnahme an Sitzungen hinausgehe. Dazu gehörten zahlreiche Stunden der Vorbereitung, Fraktionssitzungen, Ortstermine, Gespräche mit Bürgerinnen und Bürgern sowie Entscheidungen mit oftmals weitreichenden Folgen. Rainer Hummel und Dr. Patrick Schwarz engagierten sich sogar 18 Jahre lang im Marktgemeinderat und trugen damit über fast zwei Jahrzehnte kommunalpolitische Verantwortung. Eine beeindruckend lange Zeit. Als persönliches Zeichen der Wertschätzung erhielten die ausscheidenden Marktgemeinderäte jeweils einen steinernen Bierkrug mit dem Wappen des Marktes Kallmünz sowie das Buch „Ein Spaziergang durch Kallmünz“. Die Geschenke sollen zum einen an die vielen gemeinsamen Sitzungen, Gespräche und auch geselligen Stunden erinnern und zum anderen verdeutlichen, dass die ausgeschiedenen Mitglieder durch ihre Entscheidungen und

Ideen selbst Spuren in der Geschichte und bei der Entwicklung des Marktes hinterlassen haben. Darüber hinaus wurden die langjährigen Verdienste auch offiziell gewürdigt: Tobias Gotthardt, Regine Model und Ludwig Bäuml erhielten die Bürgermedaille in Bronze, Erich Laßleben die Bürgermedaille in Silber. Rainer Hummel und Dr. Patrick Schwarz wurden mit dem Kallmünzer Hochzeitstaler in Bronze ausgezeichnet. Zu den Ehrungen wurden jeweils die entsprechenden Urkunden überreicht. Zum Abschluss dankte Bürgermeister Martin Schmid den ausgeschiedenen Mitgliedern auch persönlich für die vertrauensvolle Zusammenarbeit und ihren langjährigen Einsatz. Er wünschte ihnen und ihren Familien für die Zukunft Gesundheit, Glück und vor allem viel Zeit für die wichtigen Dinge im Leben. Der Abend klang anschließend bei einem gemeinsamen Essen und persönlichen Gesprächen in geselliger Runde aus.

„Stop-Motion“-Herbstferienkurs KALLMÜNZ (sr). „In vier Tagen drehen wir Stop-Motion Filme, zeichnen Animationen und bewegte Figuren, zum Leben erwachende Alltagsgegenstände“, kündigt der Theaterpädagoge Hubertus Hinse an und beschreibt: „StopMotion-Animation kann unglaublich vielfältig sein.“ 10 bis 14-jährige Kinder drehen vom 2. bis 5. November 2026 zwischen 10:00 und 14:00 Uhr ihre

Filme und gestalten alles selbst: Die Geschichte, die Figuren, die Hintergründe. „Für jede Sekunde Film sind viele Bewegungsphasen nötig. Hinter einem 10 SekundenFilm können Stunden kreative Arbeit stecken. Deswegen lernen wir auch zu planen und unsere Ideen auf den Punkt zu bringen“, erklärt der langjährige Theaterpädagoge und Filmemacher. Die Filme können lustig, düster, fröhlich, ernst

oder vollkommen fantastisch sein. Die Kosten für Eltern betragen 150 €, die restlichen Kosten übernimmt das KulturEck Kallmünz e.V. Da es nur sechs Teilnahmeplätze gibt, sollte man sich schnell bei Hubertus.hinse@icloud.com anmelden. Über das Bildungs- und Teilhabeprogramm kann der Elternbeitrag bezuschusst werden. Bitte nehmen Sie unter evaschropp@gmx. de Kontakt auf.

Hofladen geöffnet: Dienstag: 9-12 Uhr Freitag: 8-18 Uhr Samstag: 8-13 Uhr

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Bücherei zieht in neue Räumlichkeiten in der Langen Gasse KALLMÜNZ (sr). Der Umzug der Schul- und Marktbücherei aus der Grund- und Mittelschule Kallmünz in die neuen Räumlichkeiten der Familie Rauch in der Langen Gasse ist inzwischen weitgehend abgeschlossen. “Mit dem neuen Standort konnte eine gute und zukunftsfähige Lösung gefunden werden, um die Bücherei weiterhin als gemeinsames Angebot für Schule und Markt Kallmünz zu erhalten”, heißt es in einer Pressemitteilung von Bürgermeister Martin Schmid. “Gleichzeitig befindet sich die Bücherei nun an einem sehr zentralen und gut erreichbaren Standort in Kallmünz.” Ein ganz besonderer Dank gelte dem Bücherei-Team mit Elisabeth Hübl, Margret Nunhofer und Melanie Meier sowie Franz Hübl. Mit unermüdlichem Engagement, viel Organisationstalent und zahlreichen

ehrenamtlich geleisteten Stunden haben sie den Umzug vorbereitet, koordiniert und maßgeblich umgesetzt. “Dieser außergewöhnliche Einsatz verdient besondere Anerkennung”, so Schmid. Ein herzlicher Dank gelte ebenso Familie Rauch für den Umbau der Räumlichkeiten in Rekordzeit, dem Bauhof des Marktes Kallmünz, den zahlreichen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern sowie insbesondere der Feuerwehr, die beim Transport und bei den Arbeiten rund um den Umzug tatkräftig unterstützt haben. Durch das gute Zusammenspiel aller Beteiligten sei der Standortwechsel erfolgreich umgesetzt und zugleich die Zukunft der Schul- und Marktbücherei gesichert worden. Weitere Informationen zu den Öffnungszeiten werden über die Heimat-Info-App bekannt gegeben.


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17. Oktober 2026

Nachtwächterführung mit Schauspiel

Der Nachtwächter nimmt die Teilnehmer mit auf einen abendlichen Rundgang durch die Gassen von Kallmünz. Foto: Markt Kallmünz

KALLMÜNZ (sr). Bei einer Nachtwächterführung mit Schauspiel können Interessierte auch diesen Winter die mittelalterliche Geschichte des Marktes Kallmünz erleben. Der Nachtwächter führt die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei seinem abendlichen Rundgang durch die Gassen. Die Führungen finden am 27. November 2026 sowie am 4., 11. und 18. Dezember statt. Treffpunkt ist jeweils um 17.00 Uhr an der Vilsbrücke. Die Teilnahme kostet zehn Euro pro Person und fünf Euro pro Kind. Kinder unter sechs Jahren sind frei. Kinder und Jugendliche aus dem Kinderheim Kallmünz freuen sich zusammen mit der Heimleitung Da die Teilnehmerzahl begrenzt und den Vertretern von Balu4Kids über die großzügige Spende. Foto: Andreas Langer ist, ist eine Voranmeldung im Tourismusbüro unter Telefon 09473/7179999 oder per E-Mail an tourismus@kallmuenz.de erforderlich.

Balu4Kids erfüllt Wünsche der Kinder im Kinderheim

Sowohl Mühlschlag als auch Krachenhausen haben nun eigene Defis. Foto: Melanie Dietrich

Defibrillatoren für Kallmünzer Ortsteile KALLMÜNZ (sr). Das Projekt zur Ausstattung der Ortsteile des Marktes Kallmünz mit öffentlich zugänglichen Defibrillatoren (AED) befindet sich mittlerweile in der Endphase. Ziel ist es, auch in den kleineren und weiter vom Hauptort entfernten Ortsteilen im medizinischen Notfall möglichst schnell Hilfe leisten zu können. Kürzlich konnten nun auch in Mühlschlag und Krachenhausen Defibrillatoren installiert werden. “Damit ist ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer möglichst flächendeckenden Versorgung im Gemeindegebiet geschafft”, freut sich auch Bürgermeister Martiin Schmid laut

aktuellen einer Pressemitteilung. Begleitend zur technischen Ausstattung finden immer wieder Schulungen für die Bevölkerung statt. Dabei wird der richtige Umgang mit einem Defibrillator vermittelt und gezeigt, wie im Ernstfall schnell und sicher gehandelt werden kann. Gerade bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand sind die ersten Minuten von entscheidender Bedeutung. “Ein besonderer Dank gilt unseren Feuerwehren, die dieses wichtige Projekt tatkräftig unterstützen und damit einen wertvollen Beitrag zur Sicherheit und zur schnellen Hilfe in unseren Ortsteilen leisten”, so Schmid abschließend.

KALLMÜNZ (sr). Kaum war der neue Bogenparcours eingeweiht, wurden die ersten Pfeile auf dem Gelände des Kinderheims Kallmünz bereits in Richtung Ziel geschickt. Für die Kinder und Jugendlichen war die kürzliche Übergabe der Spende des Vereins Balu4Kids aus Regensburg deshalb kein gewöhnlicher Fototermin – sie konnten ihre neuen Sportgeräte gleich selbst ausprobieren. Balu4Kids ist ein ehrenamtlich tätiger, gemeinnütziger Verein. Er engagiert sich für Kinder und Jugendliche, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen. Im Fokus stehen dabei insbesondere Kinder aus Heimeinrichtungen, sozialen Institutionen oder Familien in schwierigen Lebenssituationen sowie junge Menschen mit Behinderungen. Das Ziel ist es, diesen Kindern gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen, ihr Selbstvertrauen zu stärken und unbeschwerte Momente zu schenken. Das Besondere an Balu4Kids ist, dass sie selten reine Geldbeträge an Familien überweisen. Stattdessen setzt das Team auf persönliche Begegnungen, Ausflüge und nachhaltige Sachprojekte. Viele Gelegenheiten zum gemeinsamen Erleben Zum zehnjährigen Bestehen des Vereins hatte Balu4Kids die Kinder und Jugendlichen des Kinderheims Kallmünz gefragt, was sie sich für ihre Freizeit wünschen. Die Antwort fiel sportlich aus: Ein eigener Bogenparcours stand ebenso auf der Wunschliste wie Stand-UpPaddle-Boards für gemeinsame Ausflüge auf dem Wasser. Diese Wünsche wurden nun erfüllt. Zehn SUPs und die Ausstat-

tung für einen eigenen Bogenparcours konnten an das Kinderheim übergeben werden. Überreicht wurden die Sportgeräte von Andreas Mühlbacher, Christian Liebl und Jens Kurz von Balu4Kids. Bei der Übergabe waren Kinder und Jugendliche aus dem Kinderheim dabei. Nach kurzen Reden und dem gemeinsamen Foto ging es deshalb auch schnell zum praktischen Teil: Der neue Bogenparcours wurde gemeinsam eingeweiht und die ersten Schüsse ausprobiert. Die Begeisterung war dabei riesig und es wurde dabei viele Treffer gelandet. „Für uns ist es etwas Besonderes

und vor allem wichtig, wenn die Kinder und Jugendlichen selbst sagen können, was sie sich wünschen – und dann erleben, dass aus diesem Wunsch tatsächlich etwas wird“, betonte Andreas Langer, Heimleiter des Kinderheims Kallmünz. So dürfte die Spende wohl noch für viele gemeinsame Nachmittage sorgen: Pfeile ins Ziel, Boards aufs Wasser und jede Menge Gelegenheit, gemeinsam etwas zu erleben. Das Kinderheim Kallmünz bedankt sich herzlich bei Balu4Kids für die großzügige Unterstützung und gratuliert dem Verein zum zehnjährigen Bestehen.

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17. Oktober 2026

Mit Baggerarbeiten wurde der neue Uferbereich an der Naab in Kallmünz gestaltet, der künftig zum Verweilen und Erholen einlädt. Foto: Martin Schmid

Neuer geöffneter Uferbereich zur Naherholung an der Naab KALLMÜNZ (sr). In Kallmünz wurde ein neuer offener Uferbereich geschaffen, der der Bevölkerung künftig als zusätzlicher Ort zur Naherholung zur Verfügung steht. Der naturnah gestaltete Bereich

lädt zum Verweilen, Ausruhen und Genießen der besonderen Lage an der Naab ein. Mit der Maßnahme wird der Zugang zum Ufer verbessert und zugleich ein weiterer attraktiver Aufenthaltsort für Ein-

heimische und Gäste geschaffen. “Ein herzlicher Dank gilt allen, die das Projekt in der Planung und Umsetzung begleitet und unterstützt haben”, sagte Bürgermeister Schmid dazu.

Auch Staatssekretär Tobias Gotthardt war beim Herbstfest der Oldtimerfreunde Kallmünz zu Gast. Foto: Thomas Zink

Herbstfest der Oldtimerfreunde lockte zahlreiche Besucher KALLMÜNZ (sr). Großer Andrang bei historischen Landmaschinen, geselliges Beisammensein und kulinarische Spezialitäten aus dem Holzofen – das war das diesjährige Herbstfest der Oldtimerfreunde Kallmünz e.V. Auch Staatssekretär Tobias Gotthardt stattete den Oldtimerfreunden einen Besuch ab. Historische Traktoren, alte land-

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K A L L M Ü N Z

wirtschaftliche Maschinen und zahlreiche interessierte Besucher haben beim Herbstfest für reges Treiben gesorgt. Bei bestem Ausflugswetter kamen zahlreiche Gäste aus Kallmünz und der näheren und weiteren Umgebung, um die ausgestellten Fahrzeuge und Geräte zu bestaunen und gemeinsam einen geselligen Tag zu verbringen.

Besonderes Interesse galt den liebevoll restaurierten landwirtschaftlichen Oldtimern. Die Maschinen vermitteln einen anschaulichen Eindruck davon, wie die Arbeit auf den Höfen früher aussah. Für die Mitglieder der Oldtimerfreunde ist die Pflege und Erhaltung dieser historischen Technik zugleich ein wichtiger Beitrag zum Bewahren regionaler

Bürgermeister Martin Schmid zusammen mit der neuen Mobilitätsbeauftragten des Marktes Kallmünz, Dr. Evi Schropp. Foto: Markt Kallmünz

Dr. Evi Schropp ist neue Mobilitätsbeauftragte des Marktes Kallmünz KALLMÜNZ (sr). Die Marktgemeinde hat Dr. Evi Schropp kürzlich zur neuen Mobilitätsbeauftragten bestimmt. Sie wird künftig als Ansprechpartnerin für Fragen und Entwicklungen rund um Mobilität und Verkehr fungieren und die Interessen des Marktes Kallmünz in diesem Bereich vertreten. Die Funktion ist dabei ausdrücklich überregional ausgerichtet. Hintergrund ist das Mobilitätskonzept für den Großraum Regensburg, das gemeinsam mit den Kommunen und weiteren Aufgabenträgern umgesetzt werden soll. Unter Federführung der Regierung der Oberpfalz werden hierzu die Städte und Gemeinden der Region stärker miteinander vernetzt. Dr. Evi Schropp wird den Markt Kallmünz insbesondere im

Kommunalen Arbeitskreis Mobilität vertreten. Dort kommen die Mobilitätsbeauftragten der Kommunen zusammen, um sich fachlich auszutauschen, Erfahrungen weiterzugeben und Maßnahmen zur Verbesserung der Mobilität im gesamten Großraum Regensburg aufeinander abzustimmen. Im Mittelpunkt stehen dabei unter anderem die verschiedenen Verkehrsträger, nachhaltige Mobilitätsangebote sowie eine bessere Zusammenarbeit über Gemeindeund Landkreisgrenzen hinweg. Mit der Benennung von Dr. Evi Schropp möchte der Markt Kallmünz sicherstellen, dass auch die Anliegen und Bedürfnisse der Marktgemeinde in diesen regionalen Abstimmungsprozess einfließen.

Geschichte und bäuerlicher Tradition. Auch Staatssekretär Tobias Gotthardt nahm sich trotz seines vollen Terminkalenders Zeit für einen Besuch bei den Oldtimerfreunden Kallmünz. Im Mittelpunkt standen dabei der Austausch mit den Vereinsmitgliedern und das Interesse an deren ehrenamtlichem Engagement. Die Oldtimerfreunde Kallmünz sind seit Jahren ein fester Bestandteil des örtlichen Vereinslebens. Mit ihren Veranstaltungen machen sie historische Landtech-

nik erlebbar und tragen dazu bei, traditionelle Arbeitsweisen und technisches Kulturgut für kommende Generationen zu erhalten. Das Herbstfest zeigte einmal mehr, dass das Interesse an historischer Technik ungebrochen ist. Gleichzeitig erweist sich die Veranstaltung als Publikumsmagnet, der Kallmünz weit über die Grenzen der Oberpfalz hinaus bekannt macht. Tradition, Technikgeschichte und Gemeinschaft verbinden sich dabei zu einem Fest, das Besucher aus nah und fern anzieht.


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R E G E N S T A U F

17. Oktober 2026

Marktbücherei Regenstauf feiert 60-jähriges Jubiläum

Spannendes rund um die Eisenbahn:

43. Modellbahnbörse REGENSTAUF (sr). Am Samstag, den 14.11.2026 und Sonntag, den 15.11.2026 findet die 43. Regenstaufer Modellbahnbörse der Eisenbahnfreunde Regenstauf jeweils von 10.00 - 15.00 Uhr in der Eckert-Bibliothek, Dr.-RobertEckert-Str. 3 in Regenstauf statt. Gezeigt werden der Bahnhof Falkenstein in Spur 0 im Maßstab 1:43, der Regensburger Hauptbahnhof mit dem neuen Dampflok-Bahnbetriebswerk mit 3 Drehscheiben in Spur H0 im Maßstab 1:87 sowie die Eckert-Berganlage mit Zahnradbahn in Spur H0 im Maßstab 1:87. Der bekannte Modellbauer Udo Uecker aus Dalking bei Cham präsentiert seine

neuesten Modellbahn-Dioramen. Als weitere Attraktion wird es die Aktion „Modellhäuser – Basteln für Kinder“ geben. Auch eine Holzeisenbahn wird für die Jüngsten aufgebaut. Neben den üblichen Angeboten einer Modellbahnbörse mit teilweise wechselnden Ausstellern am Samstag und Sonntag kann man sich auch über die Modellbahn-Neuheiten 2026 informieren. Eine Probestrecke ist in allen gängigen Spurweiten (Z-IIm) vorhanden. Nähere Informationen erhalten Sie bei Gunther Hocke unter Tel. 0941 4610 5405 oder unter www.eisenbahnfreunderegenstauf.de. Foto: Gunther Hocke

Foto-Jahresausstellung:

REGENSTAUF (sr). Dieses Jahr feiert die Marktbücherei Regenstauf ihr 60-jähriges Jubiläum. Die 60-Jahr-Feier mit einem Tag der offenen Tür findet im Rahmen des verkaufsoffenen Sonntags am 18. Oktober 2026 statt. Das Team der Marktbücherei lädt alle Leserinnen und Leser und die, die es noch werden wollen, herzlich ein, die Bücherei zu besuchen und mitzufeiern! Neben einem Bücherflohmarkt und einem Basteltisch für die Kinder gibt es noch weitere kleine Überraschungen. „Dies ist ein weiteres Highlight des Jubiläumsjahres“, erklärt Kornelia Liegl von der Marktbücherei. „Denn nach den gut besuchten Lesungen von Dietmar Grün und Dr. Matthias Kneip im Februar und Heike Gramann im Mai konnte auch der beliebte Sommerferienleseclub mit neuen Rekorden aufwarten – über neunzig Kinder nahmen teil und lasen 717 Bücher. Und passend zum Jubiläum besuchten sechzig Kinder die Abschlussveranstaltung mit Klara Zimtschnecke. Die Wortakrobatin begeisterte die Kinder mit witzigen Wortspielen, Zungenbrechern, Tänzen und Liedern. Selbstverständlich erhielt jedes Kind eine Teilnahme-Urkunde und einen kleinen Preis.“

Was 1966, damals noch als katholische öffentliche Bücherei, begann, hat sich inzwischen zu einer Institution in Regenstauf gemausert. Mit über 13.000 Medien vor Ort sowie über 20.000 Medien über das Onleihe-Portal LEO-Nord haben die Leser Zugriff auf ein breites Spektrum an Unterhaltung. „Besonders wichtig ist uns, neben

der Leseförderung von Kindern auch für Erwachsene ein stets aktuelles Angebot bieten zu können“, so die Leiterinnen der Bücherei, Kornelia Liegl und Sabine Schmitt. Und so zeigt die Marktbücherei im Jubiläumsjahr einmal mehr, dass sie ein Ort ist, an dem Lesen zu Begegnung wird. Foto: Petra Sommerer

Fotoclub Regenstauf Stadionsanierung Regenstauf Arbeiten laufen weiter, Projekt bleibt im Zeitplan stellt im DEZ aus REGENSTAUF (sr). Der Fotoclub Regenstauf e. V. lädt vom 26. Oktober bis 7. November 2026 zu seiner alle zwei Jahre stattfindenden Fotoausstellung ins Donaueinkaufszentrum (DEZ) Regensburg ein. Rund 90 Fotografien zeigen die beeindruckende Vielfalt und Kreativität der Clubmitglieder. Die Ausstellung präsentiert ganz unterschiedliche fotografische Sichtweisen und lädt zu einer spannenden Reise durch die Welt der Fotografie ein. Zu sehen sind eindrucksvolle Landschaften, magische Momente der Natur, faszinierende Menschen und Begegnungen sowie kreative, experimentelle und abstrakte Bild-Ideen. Ergänzt wird die Ausstellung durch außergewöhnliche Aufnahmen aus der Astrofotografie, der Sportfotografie und dem Lightpainting. „Die Ausstellung macht deutlich: Fotografie ist weit mehr als das Festhalten eines Augenblicks“, erklärt der 1. Vorsitzende des Fotoclubs, Dr. Dieter Popp. „Sie ist

Ausdruck persönlicher Wahrnehmung, individueller Sichtweisen und kreativer Ideen. Jeder Fotograf setzt dabei seine ganz eigene Perspektive und Bildsprache ein.“ Ein besonderes Highlight seien die Werke der kreativen YoungsterGruppe des Fotoclubs, die mit ihren Bildern ebenfalls eindrucksvoll zeigt, wie vielfältig und spannend Fotografie sein kann. Besonders am Herzen liegt den Mitgliedern des Fotoclubs der persönliche Austausch. Die Begegnung mit den Fotografinnen und Fotografen sowie interessante Gespräche über die ausgestellten Bilder und die Leidenschaft für die Fotografie seien ein wichtiger Bestandteil der Ausstellung. Freuen Sie sich auf eine abwechslungsreiche und inspirierende Reise durch die unterschiedlichsten Facetten der Fotografie! Der Eintritt zur Ausstellung ist frei. Die öffentliche Vernissage findet am Dienstag, den 27. Oktober um 18.00 Uhr auf der Ausstellungsfläche auf Ebene 2 vor der Drogerie Müller im DEZ Regensburg statt.

REGENSTAUF (sr). Die Sanierung und Erweiterung des Regenstaufer Sportstadions entwickelt sich sichtbar weiter. Nachdem Ende März die ersten Abbrucharbeiten früher als geplant begonnen hatten und schneller als erwartet abgeschlossen werden konnten, ruhte die Baustelle zwischenzeitlich. Seit Anfang September sind die Arbeiten nun wieder voll im Gang. Die Hallertauer Landschaft GmbH & Co. KG hat den Auftrag für die Erneuerung der Sportanlagen erhalten. Es sind jetzt Leitungen für die Be- und Entwässerung verlegt worden – wichtig für den neuen Kunstrasen und die gesamte Anlage. Parallel entsteht der Unterbau für die Tartanflächen, die 2027 ihren roten Belag erhalten. Ebenfalls im Bau: die neue Tribüne mit rund 200 Plätzen, der Wirtschaftsweg für Pflegefahrzeuge und der erneuerte Fußweg zwischen Pestalozzistraße und Böhmerwaldstraße, der künftig beleuchtet sein wird. 2. Bürgermeister Andreas Deml bewertet die Entwicklung positiv: „Mit dieser Maßnahme stärken wir

Foto: Sabine Zaus-Vogl, Markt Regenstauf nicht nur den Schulsport, sondern auch den Vereinssport im gesamten Gemeindegebiet. Die neue Anlage wird vielen Menschen zugutekommen – den Schülerinnen und Schülern, den Sportvereinen und allen, die sich in Regenstauf bewegen und engagieren.“ Während der Bauphase steht den Schulen weiterhin die Ausweichfläche vor dem Caritas Altenheim zur Verfügung. Der Fußweg von der Turnhalle zum Kreislehrgarten bleibt so lange wie möglich

geöffnet. Sollte eine Sperrung erforderlich werden, weist der Markt Regenstauf rechtzeitig darauf hin. Bis Mitte 2027 soll das Stadion komplett fertig sein – inklusive Außenanlagen. Auch das neue Technik- und Funktionsgebäude an der Böhmerwaldstraße wächst weiter. Viele Arbeiten daran übernimmt der Bauhof Regenstauf. Mit jedem Baufortschritt wird sichtbar: Das Regenstaufer Stadion wird modern, vielseitig und zukunftsfähig.


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R E G E N S T A U F

Bayerische und Deutsche Meister sowie Landkreis- und Bezirksmeister ehrte Bürgermeister Josef Schindler für ihre sportlichen Erfolge. Foto: Markt Regenstauf

Sportlerehrung des Marktes Regenstauf

Bühne für besondere Leistungen REGENSTAUF (sr). Herausragende sportliche Erfolge und hervorragende Schulabschlüsse standen im Mittelpunkt der Sportlerehrung des Marktes Regenstauf am 9. Oktober in der Jahnhalle. Zahlreiche Sportlerinnen und Sportler sowie erfolgreiche Schulabsolventen wurden für ihre besonderen Leistungen ausgezeichnet. Erster Bürgermeister Josef Schindler würdigte die Erfolge der Geehrten und dankte ihnen für ihren Einsatz und ihr Engagement.

In seiner Begrüßung betonte Schindler die gesellschaftliche Bedeutung des Sports. Dieser halte nicht nur fit und fördere die Gesundheit, sondern vermittle auch wichtige Werte wie Fairness, Durchhaltevermögen und Verantwor tungsbewusstsein. Darüber hinaus stärkteer das Gemeinschaftsgefühl und verbinde Menschen über Generationen hinweg – vom Nachwuchssport bis hin zu großen internationalen Wettbewerben. Die Bandbreite

der ausgezeichneten Leistungen war entsprechend groß. Geehrt wurden unter anderem Deutsche und Bayerische Meister, Oberpfalz- und Bezirksmeister sowie Bezirkspokalsieger. Auch erfolgreiche Aufstiege in höherklassige Ligen und Medaillengewinne bei nationalen und internationalen Wettbewerben fanden Anerkennung. „Mit diesen hervorragenden Leistungen vertreten Sie uns in Bayern, in Deutschland und in der ganzen Welt“, betonte Schindler

und sprach den Geehrten im Na- lometer. Auf Rang zwei folgte die men der Marktgemeinde seinen Spielvereinigung Ramspau mit 37 Teilnehmern und 13.111 zurückDank aus. gelegten Kilometern. Den ersten Platz sicherte sich zum dritten Erfolgreiche Teams Mal die Max-Ulrich-von-Drechselbeim Stadtradeln Ein weiterer Programmpunkt Realschule. Mit 105 aktiven Radwar die Auszeichnung der erfolg- lern und insgesamt 28.623 Kiloreichsten Teams des diesjährigen metern erzielte das Schulteam die Stadtradelns. Insgesamt legten höchste Gesamtleistung. Darüber die Teilnehmer aus Regenstauf hinaus wurden weitere Teilnehmer beeindruckende 121.972 Kilome- in verschiedenen Sonderkategoriter zurück und setzten damit ein en ausgezeichnet. Zeichen für klimafreundliche Mo- Für die musikalische Umrahmung der Veranstaltung sorgten Christibilität. Den dritten Platz belegte das an Moser und Reinhold Baier. Zum Schulteam der Mittelschule am Abschluss gratulierte die MarktSchlossberg. Die 32 aktiven Radler gemeinde allen Geehrten zu ihren sammelten gemeinsam 11.054 Ki- Erfolgen.

Die Darbietung des Minnesängers Knud Seckel verlieh der Veranstaltung eine authentische Atmosphäre und machte Geschichte auf besondere Weise erlebbar. Die Ausstellung, die noch bis zum 11. Dezember 2026 zu den Öffnungszeiten des Rathauses besichtigt werden kann, ist Teil des Jubiläumsprogramms „700 Jahre Marktrechte“. Bereits großen Zuspruch fand das eigens entwickelte Wandeltheater, das die Besucherinnen und Besucher auf eine lebendige Reise durch verschie-

Foto: Sabine Zaus-Vogl, Markt Regenstauf

700 Jahre Marktrechte: Historische Ausstellung eröffnet REGENSTAUF (sr). Mit der Eröffnung einer historischen Ausstellung hat der Markt Regenstauf im September 2026 einen weiteren Höhepunkt seines Jubiläumsjahres „700 Jahre Marktrechte“ gefeiert. Zahlreiche Gäste waren zur Vernissage ins Rathaus gekom-

men. Marktarchivarin Nadine Birk und Ortsheimatpfleger Georg Gahr führten in die Ausstellung ein. Anhand historischer Dokumente, Bilder und Exponate zeichnet sie die Entwicklung Regenstaufs vom mittelalterlichen Markt bis zur modernen Kommune nach und lädt

dazu ein, die Ortsgeschichte aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu entdecken. Ein Highlight des Abends war die Möglichkeit, selbst einen Blick in das Original-Dokument der Marktrechtsverleihung werfen zu können.

dene Epochen der Regenstaufer Geschichte mitnahm und historische Ereignisse direkt an ihren originalen Schauplätzen erlebbar machte. Hinweis: Das Wandeltheater wird voraussichtlich 2027 in eine zweite Runde gehen! Mit den Jubiläumsveranstaltungen erinnert der Markt Regenstauf nicht nur an die Verleihung der Marktrechte im Jahr 1326, sondern würdigt zugleich sieben Jahrhunderte Ortsgeschichte, Gemeinschaft und Entwicklung.

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R E G E N S T A U F

17. Oktober 2026

OGV Diesenbach: Fleißige Hände und tolle Veranstaltungen!

Infoabend des SPD-Ortsvereins Diesenbach:

Wie das E-Auto zum Stromspeicher wird DIESENBACH (sr). Wie lässt sich die Energiewende bezahlbar und praktisch von zu Hause aus mitgestalten? Und wie kann das eigene E-Auto dabei zum Stromspeicher werden? Diese Fragen standen im Mittelpunkt eines gut besuchten Informationsabends, zu dem der SPD-Ortsverein Diesenbach am 15. September in die Gaststätte Jahnhalle in Regenstauf eingeladen hatte. Unter dem Motto „Klimaschutz geht alle an, Geld sparen will jeder“ informierte Wolfgang Wegmann, Vorstand des Solarfördervereins Samos e.V., über die Möglichkeiten des bidirektionalen Ladens. Während Strom bislang üblicherweise vom Netz oder der Photovoltaikanlage in die Fahrzeugbatterie fließt, ermöglicht diese Technologie auch eine Rückspeisung. Der Referent erläuterte

die verschiedenen Möglichkeiten und zeigte auf, wie sich dadurch Energiekosten senken lassen und welches Potenzial die Technik für die Energiewende bietet. Die anschließende Diskussion zeigte das große Interesse der Besucher. SPD-Ortsvorsitzende Dr. Gabriele Griese-Heindl zog ein positives Fazit: „Die anschließende rege Diskussion hat bewiesen, dass wir ein Thema besetzt haben, das den Nerv der Menschen in der Marktgemeinde trifft.“ Ziel des Ortsvereins sei es, komplexe Themen der Energiewende verständlich und praxisnah zu vermitteln. Der in Lappersdorf ansässige Verein Samos e.V. bietet unabhängige Bürgerberatung zu Photovoltaik, Balkonkraftwerken und Wärmepumpen an. Weitere Informationen unter www.samos-ev.de. Foto: Nadine Heindl

REGENSTAUF (sr). In den vergangenen Wochen war beim Obst- und Gartenbauverein (OGV) Diesenbach einiges geboten! Dank des engagierten Einsatzes der Mitglieder Gabi und Walter Pisch erstrahlen die Ruhebänke in Diesenbach wieder in neuem Glanz und laden nun, frisch gestrichen, wieder zum Verweilen und Ausruhen ein. Ein herzliches Dankeschön für dieses Engagement! Gemeinsam mit den anderen Obst- und Gartenbauvereinen der Marktgemeinde konnte der OGV Diesenbach am Tag der offenen Tür der Vogelstation Regenstauf mit einem Infostand teilnehmen. „Danke an den Landesbund für Vogelschutz für diesen tollen Tag!“, erklärt die 1. Vorsitzende des OGV, Dr. Gaby Griese-Heindl. „Wir haben uns sehr über das große Interesse und die netten Gespräche mit den zahlreichen Gästen gefreut und darüber, dass unsere Tier-Tattoos bei den Kindern so gut ankamen. Alle Teilnehmenden waren sich einig, im nächsten Jahr wieder dabei sein wollen!“ Beim traditionellen Schmücken des Altars in der Diesenbacher Kirche habe sich gezeigt, wie vielfältig und kreativ das Engagement im OGV sein kann. Dank der vielen helfenden Hände und der reichen, bunten Lebensmittel- und Blumenspenden konnte „der Tisch reich gedeckt“ werden und erstrahlte der Altar in den schönsten Farben des Herbstes.

Mit bunten Blumen und zahlreichen Erntegaben schmückten die Mitglieder des OGV den Altar der Diesenbacher Kirche in herbstlichen Farben. Foto: Gaby Griese-Heindl Ansehnliches Programm von Oktober bis Dezember Auf die folgenden zukünftigen Aktivitäten, die den Ortsteil Diesenbach bunter und vielfältiger machen, freuen sich der Vorstand und die Mitglieder des OGV: Am 17.10.2026 pflanzt der OGV mit allen Interessierten zwischen 9.00 und 11.00 Uhr Blumenzwiebeln in den Grünanlagen in Diesenbach, damit im kommenden Frühjahr alles erblüht. Für angemeldete Kinder gibt es am 25.10.2026 eine KürbisSchnitz-Aktion. Am 28.11.2026 findet ab 18:00 Uhr die Jahresabschlussfeier für alle OGV-Mitglieder in den Diesenbacher Bürgerstuben statt. Neben einem besinnlichen Programm mit

den „Schönseer Moila“ möchte sich der Vorstand bei allen aktiven Mitgliedern herzlich bedanken. Ein Ausflug zum „Schwimmenden Christkindlmarkt“ in Vilshofen steht noch für den 04.12.2026 auf dem Programm. Genaue und detaillierte Hinweise zu Anmeldung und Organisation, Antworten auf Fragen zur Mitgliedschaft und mehr, findet man im Netz, auf Facebook und auf der Infotafel bei der Grundschule Diesenbach. Für direkte Kontaktaufnahme zu allen Fragen oder Anregungen steht die 1. Vorsitzende Gaby Griese-Heindl unter gabygrieseheindl@web.de oder Mobil (auch WhatsApp) 0152-21985304 zur Verfügung.

Traditionelles Flutlichtschießen bei der SG Almenrausch Diesenbach:

Spannender Wettkampf unter freiem Himmel Zweikampf an der Spitze. Daniel Zellmer sicherte sich mit starken 427 Ringen den Turniersieg im Stechen vor dem ringgleichen Maxim Streck (ebenfalls 427 Ringe). Den dritten Platz auf dem Podium ergatterte Florian Zenger mit 399 Ringen. Als Belohnung für ihre Präzision durften sich die Erstplatzierten der Erwachsenenklasse über hochwertige Sachpreise freuen. In der Jugendklasse setzte sich Tobias Schröter mit hervorragenden 488 Ringen deutlich ab und feierte den verdienten Sieg. Flankiert wurde er auf dem Treppchen von Tim Stadlbauer (425 Ringe) auf Platz zwei und Katharina Auburger (407 Ringe) auf dem dritten Rang. Für die erfolgreiche BogenSpannende Entscheidung jugend gab es neben den Sachim Stechen Bei den Erwachsenen entwickel- preisen auch glänzende Pokale zu te sich ein hochdramatischer gewinnen. REGENSTAUF (sr). Die Bogenschützen der SG Almenrausch Diesenbach haben im September ihr traditionelles Flutlichtschießen unter freiem Himmel ausgetragen. Sportler mit dem Blankbogen und dem Recurvebogen traten in einem anspruchsvollen Wettkampf gegeneinander an. Insgesamt 60 Pfeile hatte jeder Bogenschütze zur Verfügung, um die Besten ihrer Klasse zu ermitteln. Geschossen wurde dabei auf drei unterschiedliche Distanzen: Die Kinder zielten auf eine Entfernung von 18 Metern, während die Jugend auf 25 Meter und die Erwachsenen auf der anspruchsvollen 40-MeterDistanz antraten.

Die Bogenschützen beim Flutlichtturnier Foto: Daniel Neugebauer Fackelwanderung und gemütlicher Ausklang Nach dem sportlichen Teil und der feierlichen Siegerehrung stand der kameradschaftliche Teil im Mittelpunkt. Die jüngsten Teilnehmer machten sich zu einer stimmungs-

vollen Fackelwanderung auf. Im Anschluss kam die gesamte Vereinsfamilie zusammen: Es wurde gemeinsam gegrillt und der gelungene Abend fand einen gemütlichen Ausklang in geselliger Runde vor dem Lagerfeuer. Jeder, der

Interesse am Bogenschießen hat, kann jeden Mittwoch und Freitag ab 18 Uhr zum kostenlosen Probeschießen zu den AlmenrauschSchützen kommen. Weitere Infos finden Sie auf der Homepage www.almenrausch-diesenbach.de


17. Oktober 2026

Die Bürgermeisterinnen des Arbeitskreises „Frauen führen Kommunen“ des Bayerischen Gemeindetags beim ersten Treffen der neuen Wahlperiode in Zeitlarn mit Landrätin Tanja Schweiger. Foto: Gemeinde Zeitlarn

Frauen führen Kommunen: Mehr Frauen in Verantwortung ZEITLARN (sr). Frauen sind in der Gesellschaft längst in verantwortlichen Positionen vertreten – in den kommunalen Spitzenämtern spiegelt sich das noch immer nicht wider. Der Arbeitskreis „Frauen führen Kommunen“ des Bayerischen Gemeindetags will Frauen

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Z E I T L A R N

auf ihrem Weg in kommunale Verantwortung stärken und zugleich Bürgermeisterinnen untereinander besser vernetzen. Zum ersten Treffen der neuen Wahlperiode kamen die Bürgermeisterinnen der Oberpfalz kürzlich in Zeitlarn zusammen. Seit mehreren Jahren

vertritt Bürgermeisterin Andrea Dobsch die Bürgermeisterinnen der Oberpfalz als Sprecherin des Arbeitskreises. Nach der Kommunalwahl wurde sie erneut in dieser Funktion bestätigt. Neue Stellvertreterin ist Barbara Haimerl, Bürgermeisterin der Gemeinde Wald.

Frauen noch unterrepräsentiert Bayernweit werden aktuell nur rund 13% der Bürgermeisterämter in den kreisangehörigen Gemeinden von Frauen ausgeübt, in der Oberpfalz sind es 12%. Auch auf Landkreisebene steht mit Tanja Schweiger derzeit nur eine Frau an der Spitze eines oberpfälzischen Landkreises. Die Frage, warum das so ist, stand im Mittelpunkt. Es liegt nicht an fehlender Kompetenz, sondern eher an einer größeren Zurückhaltung bei der eigenen Qualifikation, am Erschwernissen durch etablierte Strukturen und an mangelnder Unterstützung im Alltag. Hinzu kommen die Anforderungen eines Amtes, das viel Präsenz und Durchsetzungsvermögen verlangt. Für manche Frauen stellt sich die Frage, wie sich die politische Tätigkeit mit Familie und anderen Lebensbereichen verbinden lässt. „Wir müssen aufhören, die Frage zu stellen, ob Frauen für politische Spitzenämter geeignet sind. Die entscheidendere Frage ist, was wir tun können, damit mehr Frauen sich diese Ämter und den Weg dorthin auch zutrauen“, sagte Andrea Dobsch. Beim Treffen in Zeitlarn ging es nicht um politische Theorie, sondern um Erfahrungen aus dem

tatsächlichen kommunalen Alltag. „Ich freue mich darauf, meine eigenen Erfahrungen und Themen einzubringen, aber vor allem darauf, voneinander zu lernen. Jede Gemeinde ist anders – dennoch kann man im gemeinsamen Austausch viele Themen voranbringen“, erklärte Barbara Haimerl. Der Arbeitskreis soll deshalb in der neuen Wahlperiode noch stärker als Netzwerk funktionieren, das ebenso nach außen wirken und Frauen ansprechen soll, die sich bislang vielleicht noch nicht vorstellen können, selbst politische Verantwortung zu übernehmen. Vorbilder machen Mut Eine besondere Gesprächspartnerin war Landrätin Tanja Schweiger. Als ehemalige Landtagsabgeordnete und langjährige Landrätin kennt sie politische Verantwortung auf verschiedenen Ebenen. Zugleich ist sie zweifache Mutter und damit ein Beispiel, dass ein politisches Spitzenamt nicht bedeutet, andere Lebensbereiche aufgeben zu müssen. Für die kommenden Jahre will der Arbeitskreis deshalb nicht nur den Erfahrungsaustausch unter den Bürgermeisterinnen intensivieren, sondern auch neue Frauen für kommunalpolitisches Engagement gewinnen.

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Z E I T L A R N

17. Oktober 2026

Dr. Andreas Kestler bei seinem Vortrag in Zeitlarn. Foto: Dr. Andreas Kestler

Gut bestückte Verkaufsstände und zahlreiche Besucher prägten den Flohmarkt in Zeitlarn. Auch bei den Verkäufern herrschte beste Stimmung. Foto: Gemeinde Zeitlarn

Vortrag zu aktuellem Thema:

„Verrücktes Klima – Großer Andrang beim Was kann ich tun?“ Zeitlarner Flohmarkt

ZEITLARN (sr). Erfolgreiche Premiere nach vielen Jahren: Ausgebuchte Standflächen, zahlreiche Besucher und ein vielfältiges Angebot sorgten am 20. September 2026 für einen rundum gelungenen Flohmarkttag in Zeitlarn. Dabei gab es an gleicher Stelle bereits vor langer Zeit schon einmal einen Flohmarkt. Nun wurde die Idee wieder aufgegriffen – mit großem Erfolg. Das Wetter spielte mit, sämtliche Standflächen waren ausgebucht. Die Nachfrage nach weiteren Plätzen sei sogar noch größer gewesen, heißt es in einer Presseinfo aus der Gemeinde. Auch die Besucher kamen voll auf ihre Kosten: Das Angebot reichte quer durch

alle Bereiche und Altersgruppen – von Technik und Spielsachen bis hin zu allerlei Dingen, die man auf einem Flohmarkt entdecken kann. Entsprechend gut war die Stimmung auf dem Gelände. Es wurde gestöbert, gefeilscht und so manches Schnäppchen wechselte den Besitzer. Josef Weigl und Karin Scherrer hatten bei der Organisation an alles gedacht. Gemeinsam mit ihrem Helferteam sorgten sie für einen reibungslosen Ablauf und damit für einen rundum gelungenen Flohmarkttag. Die große Resonanz bei Ausstellern und Besuchern zeigte: Der Flohmarkt kam in Zeitlarn bestens an.

ZEITLARN (sr). Am 30.09.2026 fand im Gemeindezentrum Zeitlarn ein Vortrag zu den aktuell verstärkt spürbaren Folgen des Klimawandels und die Auswirkungen auf den Menschen statt. Bastian Broschwitz, der Klimaschutzmanager der Gemeinde Zeitlarn, begrüßte in Vertretung der Bürgermeisterin die Zuhörenden und wies - zum Thema passend - auf das schon vorliegende umfassende Klimaschutzkonzept der Gemeinde hin. Der Zeitlarner und ehemalige Geschäftsführer Dr. Andreas Kestler stellte zu Beginn seines Vortrags die Frage, warum die 16.000 Hitzetoten des Sommers Politik und Öffentlichkeit so wenig interessierten. „Weil es sich um Alte, Kranke, Obdachlose handelt, die still sterben? Weil es ohne spektakuläre

Bilder, wie dies beispielsweise bei einer Flutkatastrophe der Fall ist, geschieht?“, warf Kestler in den Raum. Die etwa 25 Zuhörer erfuhren in der Folge, dass die Ursachen und Folgen des Klimawandels schon seit 130 Jahren exakt beschrieben sind. „Der Weltklimarat erstellt jährlich ausführliche Berichte zur Klimaentwicklung, die wirklich besorgniserregend sind. Die sinnvollen Beschlüsse der Weltklimakonferenz 2015, den Anstieg der globalen Temperaturen auf 1,5 Grad zu begrenzen, werden aber nicht umgesetzt. Dabei zeigen Untersuchungen, dass die volkswirtschaftlichen Kosten von Hitze enorm sind und sich Investitionen in Klimaschutz auf alle Fälle rechnen“, führte Kestler aus. Von den Auswirkungen der stei-

! T S S PSS

genden Temperaturen auf den Menschen berichtete Kestler aus seiner jahrelangen beruflichen Erfahrung als Arzt im Krankenhaus und Notarzt heraus. Die Wirkung von Hitze auf den Körper und die lebenswichtigen Organe werde komplett unterschätzt. „Oft werden körperliche Beschwerden kleingeredet oder missachtet. Spätestens bei Verwirrtheit, Kreislaufkollaps oder Krampfanfällen muss jedoch unbedingt der Notarzt gerufen werden.“ So weit müsse es aber nicht kommen, wenn man - insbesondere bei Vorerkrankungen - einige Grundregeln beachte: Etwa die Wohnung kühlen, keine körperliche Belastung in der Hitze und ausreichend trinken. Kestler appellierte an die Zuhörer, sich in Hitzeperioden um ältere, kranke, alleinstehende Nachbarn zu kümmern. Das Ende des Vortrags beschloss der Referent wieder mit einer Frage: „Wie wollen wir leben?“ Die Antwort darauf muss den Schutz unseres schönen blauen Planeten und den Respekt der naturgegebenen Grenzen beinhalten.

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