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LOKAL - 26.02.2020

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Wochenende und Feiertage: 24 Stunden durchgehend Montag-Donnerstag täglich von 06:00 Uhr bis 01:00 Uhr

Lokales in dieser Ausgabe

Veranstaltungen & Events

Nachrichten der Kommunen, Vereine und Geschäftswelt

Konzerte, Ausstellungen, Aktionstag am 28. Feb. 2020 Theater, uvm. › Seite 12-13 im Bürgertreff Burglengenfeld

Kommunalwahl in Bayern: Am 15. März 2020 wird gewählt.

das blatt ihrer region städtedreieck regenstauf schwandorf 26. Februar 2020 38. Jahrgang / Nr. 3

LOKAL auch online lesen. Ihre aktuelle Ausgabe samt LOKAL-Archiv finden Sie auf www.lokalnet.de

lokal. regional. aktuell.

„Probier‘s mal aus!“

› Mehr im innenteil


2 lokal

Kommunalwahl einfach erklärt:

Liebe Leserinnen und Leser,

hin zu einer geistlichen

Infos rund um die Kommu-

Orientierung: Man wendet sich

nalwahl finden Sie ebenfalls

durch Abstinenz und Fasten

unter www.lokalnet.de.

Gott zu.

Und natürlich lesen Sie auch

In neuerer Zeit kennen wir zu-

Kommunen, Vereinen und der

Reihenfolge je eine Stimme, in unserem Beispiel 16. Es ist auch möglich, innerhalb der Liste einzelne Kandidat/innen zu streichen. Die zweite Möglichkeit besteht darin, neben dem Listenkreuz (oder auch ohne dieses) einzelne Kandidat/innen zu wählen - auch aus verschiedenen Listen.

Fasching ist vorbei, die

dem den „Politischen Ascher-

Geschäftswelt in diesem LO-

Fastenzeit beginnt! Diese

mittwoch“, der die traditionell

KAL. Ein guter Mix eben, aus

LOKAL-Ausgabe erscheint am

an diesem Tag stattfindenden

Infos und Unterhaltung, wie

Aschermittwoch, den 26. Fe-

lokalen oder regionalen

Sie ihn schon lange gewohnt

bruar 2020. Die Bezeichnung

Versammlungen der meist

sind.

für diesen Tag kommt von

größeren deutschen Parteien

dem Brauch, im Gottesdienst

meint, bei denen des Öfteren

Wer übrigens in der Fastenzeit

die Asche der verbrannten

gröbere Rhetorikschlachten

nicht aus religiösen Gründen

Panaschieren und kumulieren – was muss man wissen? Das Wort „panaschieren“ bedeutet „farbig machen“ oder „mit farbigen Streifen verzieren“. Bei der Wahl bedeutet es, man verwendet alle Stimmen, die man hat, und verteilt sie auf einzelne Kandidat/innen aus einer oder aus verschiedenen Listen. Dabei kann man auch einem Kandidaten zwei oder drei Stimmen geben (aber nicht mehr als drei!), bis die volle Stimmenanzahl aufgebraucht ist. Wenn man nicht alle Stimmen aufbraucht, werden die Reststimmen den nicht gekennzeichneten Bewerber/innen der angekreuzten Liste in ihrer Reihenfolge zugerechnet. Falls kein Listenkreuz gemacht wurde, verfallen diese Stimmen! Auf keinen Fall sollte man etwas auf den Stimmzettel schreiben oder malen, denn dann ist er ungültig. Die Mandate in den kommunalen Gremien erhalten diejenigen Kandidat/innen mit den besten Einzelergebnissen, also nicht zwingend in der Reihenfolge, wie sie auf dem Stimmzettel erscheinen – dies kann ein gewichtiges Argument für das Kumulieren sein.

Palmzweige des Vorjahres

für Schlagzeilen sorgen.

fasten möchte, könnte dies

Wichtige Infos für Wähler/innen Die Kommunalwahl in Bayern verlangt den Wähler/innen einiges ab – nicht nur, was die Größe der Stimmzettel angeht, sondern auch, was den Wahlvorgang betrifft. Gewählt wird auf vier verschiedenen Stimmzetteln, in München sind es sogar fünf. Mit ihnen werden der Bürgermeister/die Bürgermeisterin gewählt, die Mitglieder des Stadtrats bzw. Gemeinde- oder Marktgemeinderats, der Landrat/ die Landrätin sowie die Mitglieder des Kreistags und in München die Bezirksräte. Einfach funktionieren die Wahlen von Landrat und Bürgermeister: Man gibt jeweils eine Stimme für den/die Wunschkandidaten/in ab. Falls keiner der Kandidaten die absolute Mehrheit (mehr als 50% der Stimmen) erreicht, kommt es am 29. März 2020 zu einer Stichwahl zwischen den beiden Kandidaten mit den meisten Stimmen. Bei der Wahl der Stadt- und Gemeinde- bzw. Kreisräte geht es komplizierter zu. Dabei richtet sich die Anzahl der Mandate (Sitze im Stadt- bzw. Kreisrat) nach der Einwohnerzahl der Kommune bzw. des Kreises. Jedem möglichen Sitz entspricht eine Stimme, deshalb steht auf dem Stimmzettel oben - zum Beispiel - „Sie haben 16 Stimmen“. Jetzt gibt es zwei Möglichkeiten: Man wählt einfach die Liste, die man bevorzugt, also eine Partei oder Bürgergruppierung, dazu kreuzt man oben die Gesamtliste an. Dann erhalten die Listenkandidat/innen in der aufgeführten

Zum Glosserl in der LOKALAusgabe vom 12.02.2020 erhielt die LOKAL-Redaktion folgenden Leserbrief:

26. Februar 2020

wieder alle anderen Infos aus

trotzdem einmal – vielleicht

zu weihen und den Gläubigen mit ihr ein Kreuz auf die Stirn

Auf den folgenden Seiten

aus philosophischen oder ge-

zu malen. Der Empfang des

dieser LOKAL-Ausgabe geht

sundheitlichen Gründen – tun!

Aschekreuzes gehört zu den

es zumeist gemäßigt zu, denn

Denn Fasten reinigt nicht nur

sogenannten Sakramentalien,

hier geht es vor allem um

die Verdauungsorgane oder

den heilswirksamen Zeichen.

Infos quer durch die Parteien

den Blutkreislauf, sondern

Mit dem Aschermittwoch

zur Kommunalwahl in Bayern

verhilft so manches Mal auch

beginnt die 40-tägige Fasten-

am 15. März. Neben zahlrei-

dem Geist durch den Verzicht

zeit, welche an die 40 Tage

chen politischen Berichten

zu mehr Klarheit. Denn oft

erinnern soll, die Jesus fas-

aus dem Städtedreieck oder

wertschätzen wir etwas umso

tend und betend in der Wüste

Regenstauf präsentieren wir

mehr, je weniger wir es haben

verbrachte. Sie will somit auf

Ihnen zwei aktuelle Inter-

können und lernen dadurch,

Ostern vorbereiten.

views, mit der Regenstaufer

worauf es wirklich ankommt.

Die Asche als Symbol am An-

SPD-Bürgermeister-Kandidatin

fang der Fastenzeit bedeutet

Susanne Nichtewitz und mit

Herzlich

die Abkehr des Menschen von

dem Kandidaten der CSU in

Ihre Ingrid Liez

den fleischlichen Genüssen

Teublitz, Thomas Beer. Alle

mit der LOKAL-Redaktion

doch nicht sein, weil er ein anderes Thema gefunden hat: Kinderparadies Bolzplatz. Unter einem Paradies stelle ich mir eigentlich etwas anderes vor. Die Anwohner an diesem Paradies haben bzw. hatten das Glück, in der Nähe eines unbebauten Grundstücks zu wohnen, das die Kinder als Bolzplatz nutzen. Aber nicht sehr oft, denn die meiste Zeit ist dieses Paradies leer. Wenn er das Vermögen der Ärzte anführt, spricht wohl der blanke Neid eine große Rolle. Zur „ärztlichen Überversorgung“ Folgendes: Diese Ärzte sind bereits in Teublitz niedergelassen. Außerdem sollte er die Altersstruktur der übrigen Ärzte in Betracht ziehen.

Rührt sich in den Nachbarstädten Burglengenfeld und Maxhütte-Haidhof eigentlich gar nichts mehr? Oder leidet der GlosserlSchreiber Hannückl gar an Demenz, weil er zum wiederholten Mal mit denselben Themen (Stadtpark, Wasser, Gewerbegebiet) einseitig auf die Stadt TeuFranz Muck blitz eindrischt? Aber nein, Demenz kann es wohl 93158 Teublitz

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26. Februar 2020

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Werben wirkt. Bürgermeister Thomas Gesche (links), Bürgermeisterin Dr. Susanne Plank und Bürgermeisterin Maria Steger (rechts) trafen sich mit Landrat Thomas Ebeling am Bahnhof in Maxhütte-Haidhof, um über eine weitere Stärkung des ÖPNV zu beraten. Foto: Angelika Niedermeier, Stadt Maxhütte-Haidhof

„ÖPNV hat höchste Priorität“ Bürgermeister des Städtedreiecks mit dem Landrat auf Tour LANDKREIS SCHWANDORF (sr). Im Landkreis Schwandorf hat der Öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) höchste Priorität. Landrat Thomas Ebeling und die drei Bürgermeister im Städtedreieck, Dr. Susanne Plank (Maxhütte-Haidhof), Maria Steger (Teublitz) und Thomas Gesche (Burglengenfeld) sind stets darauf bedacht, Verbesserungen sowohl im Schienennetz als auch im Busliniennetz zu realisieren. Vor Ort am Bahnhof in MaxhütteHaidhof haben sich die vier Verantwortungsträger getroffen, um eine weitere Vorgehensweise zu erörtern. Dabei wurden auch die Reaktivierung der Bahnlinien aus Richtung Burglengenfeld und eine weiter verbesserte Taktung der Bahnlinie von Maxhütte-Haidhof nach Regensburg, welche besonders zu den Stoßzeiten relevant

wäre, thematisiert. „Unser Ziel ist es, die Autobahn in Richtung Regensburg zu entlasten“, bekannte Landrat Thomas Ebeling. Bereits im Vorfeld war ein weiteres Gutachten zu den Fahrgastzahlen am Bahnhof Maxhütte-Haidhof in Auftrag gegeben worden. „Es ist schön zu sehen, dass unser Bahnhof so gut angenommen wird. Die steigenden Fahrgastzahlen belegen dies“, freute sich Bürgermeisterin Dr. Plank. Gesprächsthema war auch ein S-Bahnähnlicher Verkehr ab Maxhütte Richtung Regensburg. Die drei Gemeindeoberhäupter dankten dem Landrat für sein Engagement. „Der ÖPNV stößt bei ihm immer auf ein offenes Ohr und ist ein wichtiger Punkt auf seiner Agenda“, stellten die beiden Bürgermeisterinnen und ihr Kollege aus dem Städtedreieck übereinstimmend fest.

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Bahnanbindung des Städtedreiecks verbessert Der Landkreis Schwandorf hat den Verkehr der Linie 41 im Städtedreieck weiter verdichtet. Die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Teublitz profitieren von Montag bis Freitag von zwei Expressfahrten mit direkter Anbindung an den Bahnhof Maxhütte-Haidhof im morgendlichen Berufsverkehr. Landrat Thomas Ebeling freut sich, dass der Landkreis „mit diesen beiden zusätzlichen Expressverbindungen eine weitere Verbesserung der Anbindung an den Bahnhof in Maxhütte-Haidhof ermöglicht. Der aktuelle Fahrplan der Linie 41 mit den beiden neuen Expressfahrten ist unter anderem auf der Webseite des Landkreises Schwandorf unter www.landkreisschwandorf.de abrufbar.

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LOKAL-TERMINVORSCHAU 11. März 2020 Sonderthema: Verkaufsoffener Sonntag Regenstauf Anzeigen-/Redaktionsschluss: Montag, 02. März 2020

01. April 2020 Sonderthema: Ostereinkauf in der Region Anzeigen-/Redaktionsschluss: Montag, 23. März 2020 Themenänderungen vorbehalten.

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s’Glosserl von Bönedückt Hannückl

Show-Time im Stadtrat Uralte Wahl-Oldies der CSU in der Stadtratssitzung

B U R G L E N G E N F E L D Poli-Oldie-Show-Tops - alle ohne Erfolg - die von der CSU oder der sie unterstützenden „großen“ Polit-Vereinigung „BFB“ in die Tagesordnung eingestreut wurden: 1. Der Uralt-Vorschlag der CSU auf Konvertierung der CHF Kredite vom Bulmare. Ein Vorschlag, der nach Meinung von Fachleuten bei einer Umsetzung auch schlimme Folgen haben könnte. 2. Der Antrag von der wohl die CSU unterstützenden BFB-Fraktion auf Aufhebung der Ausstattungsgarantie zur uneingeschränkten Defizitübernahme der SWB. Eine Maßnahme, die nach Meinung von Fachleuten sogar den Bestand des Bulmare gefährden könnte 3. Antrag der BFB-Fraktion auf Rückführung des Bauhofes in städtische Verantwortung. Ein Vorhaben, das wohl keinerlei sichtbare Vorteile bringen kann. Da sagte sogar der Stadtbaumeister: „Da könnte nur alles teuerer werden!“ 4. Ausschreibung der Leitungsstelle beim Oberpfälzer Volkskundemuseum unter dem gleichzeitigen Versuch, die Trägerschaft für das Museum dem Bezirk Oberpfalz anzudienen. Geht das? Im Prinzip ja, vorausgesetzt der Bezirk schläft! Dazu muss man allerdings die Vorgeschichte zum Museum kennen. Der Bezirk wollte nie ein Bezirksmuseum in Burglengenfeld errichten. Die damalige Vereinbarung war, dass der Bezirk Oberpfalz die Sammlung Heindl aufkauft und zur Verfügung stellt. Weiter, dass der Landkreis das neue Gebäude des ehemaligen Landratsamtes Burglengenfeld dem Museum überlässt und dass die Stadt Burglengenfeld die Trägerschaft für das Museum übernimmt. So geschah es dann auch und all dies ist wohl auch beim Bezirk Oberpfalz so aufgeschrieben und festgehalten. Man sollte also nicht versuchen, den Bezirk für „dumm“ zu verkaufen. Sonst könnte sehr schnell aus einem überregionalen Museum ein schlichtes Heimatmuseum werden. Was würde dann der große Prediger Josef Gruber wohl predigen? Vielleicht wieder etwas von „Sodom und Gomorra“?

Black-Show-Time im Stadtrat von Burglengenfeld. Und alles war dabei, was man dazu halt so braucht. Der Bürgermeister, die Stadträte aller Fraktionen, einige Zuhörer und sogar der Pressemann vom Medienhaus. Dazu eine umfangreiche Tagesordnung, die eine längere Sitzung versprach. Die Tagesordnung war gespickt mit Wahlkampf-Oldies der CSU aus vorangegangenen Wahlen. Nicht dabei vergessen darf man aber den exzellenten Wahlkampfprediger Josef Gruber. Der war und ist ein Prediger einer wohl ganz besonderen Klasse. Ein Prediger, der wohl allen Zuhörern, mal bildlich gesehen, das „Heulen und Zähneknirschen“ mit seinen berühmten langwierigen Referaten „Hunger und Elend“, gemischt mit „Sodom und Gomorra“ beibringen kann. Und das alles vorgetragen in anklagendem, ja sogar leidendem Ton. Josef Gruber ist wohl ein Naturtalent im Jammern und wohl auch in der Anklage. Ein echter Polit-Star halt, gleich ob er vielleicht mal recht hat oder wohl auch nicht. Er denkt dabei wohl meist an sich selbst, an seine CSU und das alles wohl auch nicht zuletzt. Ja, da kann selbst der viel redende Bürgermeister Gesche noch etwas lernen, von dem Show-Talent Josef Gruber, der erwartungsgemäß auch fast zu jedem Tagesordnungspunkt das Wort verlangt, auch bekommt und es dann immer Mit sackrischen Grüßen lange nicht mehr hergibt. Euer Bönedückt Hannückl Ja, und das waren nun die

26. Februar 2020

Glötzl: „CO2-neutrale Fahrzeugflotte der Stadt ist erreichbar“ Bürgermeisterkandidat der Freien Wähler – BWG tritt für Nachhaltigkeit in der Stadtentwicklung ein BURGLENGENFELD (sr). Nachhaltigkeit ist für Gregor Glötzl, Bürgermeisterkandidat der Freien Wähler – Burglengenfelder Wählergemeinschaft (FW-BWG) nicht nur ein Modewort. Seine Absicht ist es, den Begriff „auch mit Leben zu erfüllen“, wie er im Rahmen der BWG-Veranstaltungsserie „BWG ganz nah“ mehrfach betonte. Es gehe um viel mehr, als nur „medienwirksam ein paar Bäume zu pflanzen oder Blühmischungen zu verteilen“, so Glötzl. Er sehe es als seine Aufgabe an, als Bürgermeister den Klimaschutz direkt vor Ort zu fördern. Als mögliche Maßnahmen führte Glötzl Baumpflanzungen, Dachbegrünungen, ökologischen Gärten, die Entsiegelung von Flächen, aber auch die Umweltbildung in Schulen und Vereinen an. Auch das Ausarbeiten von Katastrophen-Szenarien gehört dazu. Denn das sei „die bittere Wahrheit des Klimawandels“: Auf extreme Dürren, Ernteausfälle oder auf Starkregenereignisse sei Burglengenfeld nicht vorbereitet. Die Energiewende finde, so Glötzl weiter, dezentral vor Ort statt, da Energie auch dezentral durch Sonne und Wind gewonnen und nicht wir früher aus Krisengebieten importiert werden soll. Die Stadt müsse mit gutem Beispiel

voran gehen, denn Burglengenfeld läge hier um 50% hinter dem bayerischen Durchschnitt. Der Bezug von 100% Ökostrom und die Umstellung auf Fahrzeuge mit Gas- oder Elektroantrieb sei für die Stadt Pflicht, so der Bürgermeistermeisterkandidat der Freien Wähler. Eine CO2-neutrale Fahrzeugflotte sei erreichbar. Auch die Gründung einer EnergieGenossenschaft Städtedreieck kann sich Glötzl vorstellen. Den wichtigsten Akteur für eine erfolgreiche Energiewende gebe es aber schon in Burglengenfeld, war sich Glötzl sicher: die Stadtwerke. Diese könne man als echten Versorgerbetrieb ausbauen. Die Stadtwerke könnten dann in Zukunft nicht nur den Strom aus regenerativen Quellen selbst erzeugen, sondern auch das Stromnetz der Stadt selbst betreiben und Strom und Energiespeicher anbieten. Glötzl: „Man muss sich nur trauen!“ Auch in der Stadtplanung sei Nachhaltigkeit gefragt: Wie die Stadt gestaltet und geplant wird, habe einen enormen Einfluss auf das Klima. Beim Stadtwachstum müsse noch mehr Rücksicht auf Biotope, den Hochwasserschutz und das Stadtgrün genommen werden. Auch müssen Konzepte und Pläne, die für viel Geld erstellt

wurden, wie der Energienutzungsplan, endlich ernst genommen und umgesetzt werden. Parallel macht sich Glötzl, dessen Wahlprogramm 112 Ideen für Burglengenfeld umfasst, auch für die Verkehrswende stark. Durch Zuzug und erhöhte Mobilität nehme der Verkehr im Städtedreieck kontinuierlich zu. Konkret nannte Glötzl den Ausbau des E-Ladenetzes, den Bau echter Radwege, die Verknüpfung des Radwegenetzes und die Unterstützung der Reaktivierung der Bahnstrecke. Eine Städtedreiecks-Buslinie sei seit Jahren sein Ziel, so Glötzl. Foto: FW-BWG Burglengenfeld

Mit dem Fahrradmobil CO2-frei unterwegs am alten Flussbadgelände befragten die BFB-Mitglieder die Bürger zur Zukunft des Naherholungsgebietes am Irl. Foto: BFB Burglengenfeld

„Kein Bullermann am Irl“ BURGLENGENFELD (sr). Mit einem Familienspaziergang demonstriert das BFB gegen die Bebauungspläne von SPD und BWG am alten Flussbadgelände. „Wir wollen keinen Bullermann am Irl!“, so Fraktionssprecher Hans Glatzl

anlässlich der Ortsbegehung. Die Bürgerbefragung des BFB habe eine klare Meinung für den uneingeschränkten Erhalt des Naherholungsgebietes ergeben. Selbst ein saisonaler Biergartenbetrieb erfordere den Ausbau der Zu-

fahrtstraße mit Bahnübergang für den PKW- und Lieferverkehr. „Da staubt´s im Sommer und wenn´s stärker regnet, kommt es zu Überschwemmungen. Fußgänger und Radfahrer werden abgedrängt. Deshalb halten wir den Standort für ungeeignet“, so versucht Glatzl die Diskussion im Stadtrat zu versachlichen.


26. Februar 2020

B U R G L E N G E N F E L D

SPD-Fraktion Burglengenfeld kritisiert Stellungnahme des „Städtedreiecks“:

„Gesche und Glötzl wollen den ‚Vorrang für ökologische Belange‘ streichen“ BURGLENGENFELD (sr). In den sozialen Medien hat sich ein Shitstorm bezüglich einer gemeinsamen Stellungnahme der Städte des Städtedreiecks entwickelt, in der gefordert wird, das Ziel „Vorrang für ökologische Belange“ aus der Regionalplanung zu entfernen. Obwohl der Planungsausschuss des Regionalen Planungsverbandes Oberpfalz-Nord diese Forderung zurückgewiesen und letztlich abgelehnt hat, wird den Bürgermeistern u.a. vom stellvertretenden Kreisgruppenvorsitzende des Landesbundes für Vogelschutz (LBV) vorgeworfen, dass sie mit der Forderung nach Streichung dieses Ziels zeigen, mit welch „sturer und rückwärtsgewandter Mentalität im Städtedreieck mit den existentiellen Zukunftsthemen Ökologie und Naturschutz umgegangen wird, und zwar in Wort und Tat“, so zitiert in einer Pressemitteilung der SPD-Fraktion Burglengenfeld. Mit der 29. Änderung des Regionalplans der Region OberpfalzNord sollten die Präambel und das Kapitel „Allgemeine Entwicklung, Raumstruktur und Zentrale Orte“ in der Sitzung des Planungsausschusses des Regionalen Planungsverbandes Oberpfalz-Nord am 25.09.2019 neu gefasst werden. In der Sitzung des Finanz- und Personalausschusses am 5. Februar 2020 bestätigte Bürgermeister Thomas Gesche auf Nachfrage des stellvertretenden SPD-Fraktionsvorsitzenden Hans Deml, dass die drei Bürgermeister im Städtedreieck (Maria Steger, Dr. Susanne Plank und Thomas Gesche) „selbstverständlich“ die Inhalte dieser Änderung kennen. Die Formulierung der gemeinsamen, abgestimmten Stellungnahme für das Städtedreieck sei vom Leiter der Geschäftsstelle Städtedreieck, Gregor Glötzl, formuliert worden, die Bürgermeister seien hierbei „natürlich eingebunden gewesen“. Die Stellungnahmen sind auf der Homepage der Regierung der Oberpfalz öffentlich zugänglich, ebenso die Abwägung der Regierung dazu.

Darin fordert das „Städtedreieck Burglengenfeld – Maxhütte-Haidhof – Teublitz“ bei der Erörterung des Punktes „1.3 Übergeordnetes Leitbild - „Vorrang für ökologische Belange“: „Ziel 1.3. (Z): Dieses Ziel ist ersatzlos zu streichen. …“ Die Stellungnahme sei weder dem Stadtrat in Burglengenfeld noch den anderen Gremien (Arbeitskreis Städtedreieck oder Zweckverband zur Planung und Errichtung der Umfahrungsstraße Städtedreieck Burglengenfeld, Maxhütte-Haidhof, Teublitz) vorgelegt worden, die sich damit befassen müssten, so kritisiert die SPD. „Der oder besser gesagt die Bürgermeister scheint/en zu verkennen, dass die ökologischen Belange mindestens im Grundsatzbeschluss zum Weiterbau der Umgehungsstraße des Burglengenfelder Stadtrats vom 29.07.2015 als wesentliches Kriterium verankert sind“, heißt es in der Pressemitteilung. In dem Grundsatzbeschluss wurde auf Antrag der SPD-Fraktion gefordert, es solle „die Trassenvariante mit den größten Verkehrsentlastungen für alle drei Städte und den geringsten Auswirkungen auf die Umwelt zum Tragen kommen.“ Für die SPD-Fraktion drängt sich nun der Eindruck auf, es werde versucht, die ökologischen Belange bei der Planung der Umgehungsstraße entgegen der eindeutigen Beschlusslage, an die Bürgermeister Thomas Gesche laut Meinung der SPD-Fraktion nach gebunden ist, hintanzustellen. „Das stellt außerdem einen massiven Vertrauensbruch dar und tritt die Rechte des Stadtrates wieder einmal mit Füßen“, so die SPD. Der Bürgermeister müsse die Beschlüsse des Stadtrates umsetzen. Die Stellungnahme stehe klar im Widerspruch zum Stadtratsbeschluss und ist aus Sicht der SPD-Fraktion ein Verstoß gegen Art. 36 der Gemeindeordnung und damit „schlichtweg rechtswidrig“. „Eine solche Stellungnahme kann er privat oder eventuell sogar als Bürgermeister abgeben, aber nicht im Namen der Stadt.“

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Denkzettel

Totes Pferd „Wenn du ein totes Pferd reitest, steig ab!“ BeimThema CHFr-Zocke oder Bauhof widersetzen sich die Burglengenfelder SPD-Stadträte zusammen mit der BWG und FWL trotz besseren Wissens dieser Einsicht der Dakota-Indianer hartnäckig. Wir sind mit einem dreifachen Helau gern bereit, Argumentationshilfe zu leisten: 1. Man fragt im Stadtrat: „So haben wir das Pferd immer geritten. Warum klappt das nicht mehr?“ 2. Man besucht andere Kommunen, um zu sehen, wie man dort tote Pferde reitet. 3. Man macht bei der Stadt zusätzliche Mittel locker, um die Leistung des Pferdes zu erhöhen. 4. Man richtet im SWB eine unabhängige Kostenstelle für tote Pferde ein. 5. Man ändert das Gesetz, das festlegt, wann ein Pferd tot ist. 6. Man kauft Leute von außerhalb ein, damit sie das tote Pferd reiten. Wer sich die Mühe macht, den vierstündigen Sitzungsmarathon im Internet nachzuverfolgen, hat ein trauriges

Déjà-vue-Erlebnis. Da weist Sebastian Bösl zynisch auf die Machtverhältnisse im Stadtrat und den angeschlossenen Tochterunternehmen hin und zeigt in seiner Argumentation, wie weit sich diese selbsternannten Vertreter der Arbeiterschaft von ihrer Basis entfernt haben. So wird von diesen Helden der Arbeiterbewegung die Auslagerung des Bauhofes, verbunden mit der Einrichtung der Personalservicegesellschaft zur Ausbeutung der Arbeiter noch heute als wegweisende Entscheidung zur Kosteneinsparung glorifiziert. Genausowenig juckt diese Vordenker der Geldvernichtungspartei das ständige Anwachsen der Bulmare-Schulden auf fast zehn Millionen Euro allein durch die Zockerei mit Schweizer Franken. „Cool bleiben“, so die simple Handlungsanweisung des selbsternannten Finanzexperten Bösl. Mehr Aktivitäten entfalten die Spezialdemokraten allerdings zur eigenen Absicherung verdienter Altgenossen wie Wolfgang Dantl. Der sollte doch neben seiner aktuellen Apanage von 16.000 € für das kommende Jahr über den Umweg des WiFo eine finanzielle Absicherung mit weiteren 25.000 € erhalten.

Hans Glatzl Dagegen sträubte sich sogar die Schreiner-Fraktion. Dort bedankt sich die Führungskraft längst schon für eine Erleuchtung auf Kosten der Stadtkasse. Das KlimadinnerGeschenk für die Elite der Lengfelder Spezialdemokraten im Pottenstettener Gemeindehaus erfolgt ebenfalls auf kurzem Dienstweg über einen ortsansässigen Stadtrat. Es scheint offenbar noch immer ein selbstverständliches Privileg, dieser Selbstbedienungspartei anzugehören. Und so reiten die Herrschaften auf dem toten Pferd weiter solange der Esel noch Gold ausspuckt. Daran erinnern

Hans Glatzl

und die BFB-Fraktion

BFB auf „Landpartie“ in Pottenstetten

„Entlastung vom LKW-Verkehr tut Not!“ POTTENSTETTEN (sr). Klartext sprechen die Spitzenkandidaten des Bürger-Forums Burglengenfeld (BFB) beim kommunalpolitischen Frühschoppen in Pottenstetten zum Thema Entlastung des Ortsteils vom LKW-Verkehr und beim Trinkwasserschutz. Umweltexpertin Ursula Schindler setzt auf Zusammenarbeit mit den Landwirten, was sich im empfindlichen Jurakarst bei der Vils-Naab-Gruppe bereits positiv zeige, während im Raffa noch immer die alten Müllkippen als „tickende Zeitbomben, überwacht von einem ebenso teuren wie hilflosen Polizeifilter, auf die Sanierung warten“, so BFBSprecher Hans Glatzl zu den dringendsten Aufgaben der nächsten sechs Jahre im Bereich Umweltschutz. „Mit einer klaren Schwerpunktsetzung“ unterscheide sich das BFBTeam „von den genauso wolkigen

wie teuren Versprechungen der Mitbewerber um die Stadtratssitze“, so die BFB-Spitzenkandidatin Christina Butterer (Foto). Ihre Lebenserfahrung als vormalige 2. Bürgermeisterin in Bad Rodach bildet für die 49-jährige, zweifache Mutter den Ansatzpunkt für ihr Engagement im Familien und Sozialbereich. Die BFB-Sozialexpertin will insbesondere die Kinderbetreuung verbessern, mit den Schulen ständig im Dialog stehen, Familien stärken und nach Jahren des Ausverkaufs unter SPD und BWG-Mehrheit den Sozialwohnungsbau wiederbeleben. Mit Unterstützung des Seniorenbeirates soll kreativer Austausch und Hilfe zwischen den Generationen in Eigeninitiative verstärkt werden. Als „unechte Lengfelderin und damit am Ort politisch unbelastet“ hofft Butterer darauf, „dass durch Überwindung der Blockadefront

aus SPD, BWG und Teilen der FWL auch im Stadtrat von Burglengenfeld endlich eine sachliche Zusammenarbeit möglich wird“. Große Sorgen bereite hier vor allem die „finanzielle Altlastenbewältigung aus der Karg-Ära. „Hier muss endlich ein finanzieller Schlussstrich gezogen werden. Wir brauchen für die SWB-Tochter Transparenz und die Verantwortungsübernahme beim Bauhof“, so kritisiert Glatzl die „fortgesetzte Verweigerungshaltung“ der SPD-BWG-Mehrheit. Foto: BFB Burglengenfeld


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B U R G L E N G E N F E L D

26. Februar 2020

JU Burglengenfeld startete in den Wahlkampf: Beim Tanken von klimafreundlichem Biomethan-CNG in Burglengenfeld, CSU-Kandidaten Markus Huesmann und Markus Bäuml. Foto: CSU Burglengenfeld

CSU Burglengenfeld:

„Klimaschutz ist gelebter Heimatschutz!“ BURGLENGENFELD (sr). „Über die Sorge um das gemeinsame Haus“ lautete der Titel der päpstlichen Enzyklika „Laudato si“, die 2015 im Vorfeld der Pariser Klimaschutzkonferenz eine Balance von Ökonomie, Ökologie und Gemeinwohl im Sinne sozialer Ausgewogenheit forderte. Davon inspiriert hat der CSU-Ortsverband Burglengenfeld seine Arbeitsziele für den künftigen Stadtrat ausgerichtet. So sollen beispielsweise bei zukünftigen Beschlüssen des Stadtrats nicht nur generell deren Auswirkungen aufs Klima ins Auge genommen werden, sondern die Stadt solle mit gutem Beispiel vorangehen und die Energiewende vollziehen, heißt es in einer aktuellen Pressemitteilung des Ortsverbands. Städtische Einrichtungen müssten deshalb baldmöglichst vollständig auf erneuerbare Energien umgestellt und die gesamte Stadt, ohne Betrachtung des Zementwerks, bis 2040 klimaneutral mit Energie versorgt werden. Um dieses ambitionierte Ziel erreichen zu können, will die CSU mittels staatlicher Förderungen einen Klimamanager installieren, der ein Klima- und Energiemanagementsystem zusammen mit allen Protagonisten im städtischen Leben ausarbeitet und umsetzt. Innovative Lösungsansätze sowie ideenreiche Startup-Unternehmen sollen dazu geworben und eingebunden werden, damit sowohl Arbeitsplätze gesichert als auch neue geschaffen werden. Ein weiteres Ziel sei die Umstellung auf eine klimaneutrale Mobilität. Nach Auffassung der CSU soll noch in diesem Jahr damit begonnen werden, dass bei anstehenden Ersatzmaßnahmen bei den kommunalen

Fuhrparks nur noch Fahrzeuge mit klimaneutralen Antriebssystemen, wie z.B. Biomethan-CNG, Hybridtechnologie, Elektrofahrzeuge und perspektivisch auch mit Wasserstoff betriebene Fahrzeuge zum Zuge kommen. Als weiteren wichtigen Baustein zur Zukunftssicherung der kommunalen Energieversorgung unterstützt die CSU die Gründung einer Bürgerenergiegenossenschaft, dies verbunden mit dem Ziel, mehr Bürgerbeteiligung und Mitbestimmung für die Entwicklung und den Betrieb von erneuerbare Energieprojekten zu erreichen. „Unsere Stadtwerke wären ein perfekter Partner hierbei und sollen deshalb dafür gewonnen werden. Nicht nur um ihre große fachliche Kompetenz miteinzubringen, sondern auch um als Mitgesellschafter vom Erfolg, neben den beteiligten Bürgerinnen und Bürgern, finanziell zu profitieren“, so Markus Bäuml, Mitbegründer und Sprecher des INKER-S und Stadtratskandidat. Auch zum Energiesparen möchte die CSU Anreize schaffen und z.B. mit der Förderung eines Energiesparvereins einerseits Transparenz über den Energieverbrauch und Informationen über Förderinstrumente liefern und andererseits die heimischen Energiesparfüchse mit einem extra Bonus herausfordern und belohnen. „Die Reduktion des fossilen CO2-Ausstoßes ist nicht nur ein Beitrag zum Schutz des Weltklimas, es ist vielmehr und vor allem ein aktiver Beitrag zum Erhalt unserer Schöpfung, zur Bewahrung und zum nachhaltigen Schutz unserer liebenswerten, kostbaren Heimat“, ist Markus Bäuml überzeugt.

„Sachliches Sprachrohr für alle Bürgerinnen und Bürger!“ BURGLENGENFELD (sr). Im gut gefüllten Nebenraum des Gasthauses Zu den 3 Kronen stellte die Junge Union Burglengenfeld im Rahmen des Wahlkampfauftakts Anfang Februar ihre 11 Ideen für die Stadt dar. Zunächst begrüßte der Ortsvorsitzende und Listenführer der Jungen Union, Simon Jäger, die zahlreichen Gäste der Veranstaltung. Dabei ging er auf die vielen Gespräche ein, die er zusammen mit den Kandidatinnen und Kandidaten bei den Infoständen am Marktplatz geführt hat. „Immer wieder haben sich die Bürgerinnen und Bürger erfreut gezeigt, dass gerade auch junge Leute Verantwortung für ihre Heimat übernehmen wollen“, berichtete er. Allerdings habe es auch einige negative Reaktionen auf die Liste gegeben. „Gerade die Reaktion, es handle sich bei der JU-Liste um eine Tarnliste, konnten wir nicht nachvollziehen“, so Jäger. „Wir führen einen eigenen Wahlkampf, sind von der Infrastruktur der CSU unabhängig und haben unsere eigenen Ideen, die nicht mit denen der CSU zwingend übereinstimmen.“ Dies wurde auch bei der Vorstellung der thematischen Schwerpunkte der Jungen Union durch Patrik Balkie ersichtlich. Die Junge Union tritt mit 11 kon-

kreten Ideen an, die die Stadt bereichern könnten. Hierzu zählt etwa die Idee, mehr und dezentrale Altglascontainer in der Stadt aufzustellen. Gerade bei anderen Kommunen könne man sehen, dass nicht immer ein riesiger Container sinnvoll sei. Vielmehr biete es sich – insbesondere zur Entlastung der Container im NAC und am Eislaufplatz – an, kleinere, dafür mehr und dezentralere Container aufzustellen. Auch die Themenbereiche Wohnen und Umweltschutz finden sich bei der Jungen Union wieder. „Für die JU ist es an der Zeit, bei zukünftigen Baugebieten nicht nur Einfamilienhäuser zu planen, sondern bewusst auch für junge Leute, insbesondere auch für Singles, Wohnraum zu schaffen“, so Balkie. In diesem Kontext wolle die JU bei der Planung neuer Baugebiete auf bestehende Wohnungsbaugenossenschaften zugehen und mit ihnen bezahlbaren Wohnraum planen. Nur so könne man auch für die Burglengenfelder Jugend die Stadt ohne Unterbrechung zur Heimat machen. Auch wolle man – im Hinblick auf die Umwelt – verstärkt auf Photovoltaik in neuen Baugebieten, aber auch auf bereits bestehenden städtischen Gebäuden setzen. „Uns ist es jedoch wichtig, nicht

um jeden Preis Flächen für umweltfreundliche Energienutzung zu aktivieren. Vielmehr möchten wir, gerade im Hinblick auf die historische Altstadt, eine ensembleverträgliche Lösung herbeiführen.“ Darüber hinaus bekannte sich die JU klar zur Umgehungsstraße. Sie allein könne eine Verkehrsberuhigung der Altstadt, aber auch des gesamten Städtedreiecks bewirken. In wirtschaftlicher Hinsicht wolle man ein Gründerzentrum in Burglengenfeld etablieren. „Durch die Bereitstellung von Internet und preisattraktiven Büroflächen könnte man gerade auch kleine Software- und Dienstleistungsgründer in Burglengenfeld ansiedeln, um so Arbeitsplätze zu schaffen. Burglengenfeld hat das Zeug, an der neuen digitalisierten Wirtschaft zu partizipieren“, zeigte sich Balkie sicher. Der von der Jungen Union unterstütze Bürgermeister Thomas Gesche zeigte sich erfreut über das Engagement der Kandidatinnen und Kandidaten der Jungen Union. „Es ist nicht selbstverständlich, jedoch sehr erfreulich, dass junge Menschen sich nicht nur für Politik interessieren, sondern bereit sind, in den Gremien Verantwortung zu übernehmen“, erklärte Gesche. Foto: JU Burglengenfeld


26. Februar 2020

B U R G L E N G E N F E L D

lokal 7

Öffnungszeiten: Mi. - Sa.: ab 18 Uhr So. u. Feiertage: 11 - 14 Uhr, ab 18 Uhr Montag und Dienstag Ruhetag!

Johanna Greiter-Harris (3.v.li.) mit (v.li.) Andrea und Karl Popp, dem Wifo-Vorsitzenden Benedikt Göhr, Pfarrer Franz Baumgartner und 2. Bürgermeister Bernhard Krebs. Foto: Michael Hitzek

Neueröffnung nach Umbau:

Mehr Platz bei „Fräulein Greiter” BURGLENGENFELD (sr). „Fräulein Greiter – Konditorei & Café“ gleich neben dem Parkhaus hat jetzt gut 20 Sitzplätze mehr. „Alles ist so geworden, wie ich es mir vorgestellt hatte”, sagte Johanna Greiter-Harris sichtlich zufrieden bei der Neueröffnung nach der Umbaupause.

Pfarrer Franz Baumgartner segnete die zusätzlichen Räumlichkeiten, erinnerte sich zurück an die Eröffnung von „Fräulein Greiter” vor zwei Jahren und sagte: „Sie haben eine Erfolgsstory geschrieben.” 2. Bürgermeister Bernhard Krebs stimmte mit ein: „Sensationell, was jetzt daraus geworden

r 2020: 8. Februa Freitag, 2 it nstich m Bockbiera & Borduniak r Bock Kneitinge

ist. Das steigert die Wertigkeit der Innenstadt.” Der zusätzliche Raum hat eine eigene Spielecke für Kinder. Die Wände ziert Dekoratives von Kerstin Feigl, das auch käuflich zu erwerben ist. Neu auf der Karte ist ein Senioren-Frühstück. Johanna Greiter-Harris vergaß bei der Neueröffnung nicht jenen zu danken, die mit verantwortlich sind, dass es so schön geworden ist: Schreinermeister Karl Popp („er hat genau verstanden, was und wie ich es haben wollte”) und das R1 Werbestudio („immer auch spontan für mich erreichbar”).

Säckeweise Müll sammelten Jugendliche bei ihrer „Rama Dama“Aktion im Stadtgebiet. Foto: Merlin Bloch

„Rama dama“

Fokusgruppe JUGEND sammelte Müll BURGLENGENFELD (sr). „Rama dama“ hieß es jüngst bei der Fokusgruppe JUGEND. Die Jugendlichen sammelten Müll rund um das Gymnasium, das Naabtalcenter 19 neue Schulweghelfer erhielten an der Sophie-Scholl-Mittelschule ihre Schulwegpässe. Es gratulier- und am Galgenberg. Bereits zum vierten Mal seit ihrer ten Polizeioberkommissar Stefan Hannig, Josef Hofrichter von der Gebietsverkehrswacht, Lehrerin Gründung war die Fokusgruppe Stephanie Jobst und Rektor Michael Chwatal. Foto: Michael Hitzek JUGEND zum Müllsammeln unterwegs, heuer erstmals auch an Straßenrändern und Feldwegen. Die Müllsäcke wurden im Anschluss an die Aktion fachgerecht entsorgt.

Prüfung bestanden: 19 neue Schulweghelfer an der Mittelschule BURGLENGENFELD (sr). 19 neue Schulweghelfer nehmen ab sofort ihre Tätigkeit an der Sophie-SchollMittelschule auf. Nach umfangreicher Schulung in Theorie und Praxis von Polizeioberkommissar Stefan Hannig erhielten die Schülerinnen und Schüler nun ihre Schulwegpässe. Bemerkenswert: Ohne jeglichen Fehler absolvierte Timo Berger die Prüfung. „Ihr habt die ganze Woche super mitgearbeitet, das hat mir sehr gut gefallen“, lobte Hannig die neuen Schulweghelfer. Fachwissen und Allgemeinbildung rund um den Straßenverkehr wurden ebenso

vermittelt, wie die Grundregeln der Straßenverkehrsordnung, auch wie sich Kraftfahrer gegenüber Kindern verhalten sollten. Eingesetzt werden die Schulweghelfer an den Zebrastreifen beim Schulgelände an der Holzheimer Straße und beim Bulmare. „Ihr habt schon in der Prüfung gezeigt, wie ernst ihr eure Aufgabe nehmt“, sagte Rektor Michael Chwatal. Die Schülerinnen und Schüler seien bereit dazu, Verantwortung für andere Kinder zu übernehmen: „Das hat ganz großen Wert für unsere Schule und die Grundschule“.

Alle 19 Schülerinnen und Schüler, die an der Ausbildung teilnahmen, haben die abschließende Prüfung bestanden. Das freute auch Lehrerin Stephanie Jobst, die Schülerlotsenbeauftragte der Mittelschule, sowie Josef Hofrichter, den Vorsitzenden der Gebietsverkehrswacht Burglengenfeld. Er hatte den Schülerinnen und Schülern neben der nötigen Ausrüstung auch als Dankeschön für ihre künftige Tätigkeit eine kleine Brotzeit und Getränke mitgebracht. Die Verkehrswacht finanziert zudem eine Ausflugsfahrt im Sommer.

Der Leiter der Fokusgruppe JUGEND, Merlin Bloch, resümierte: „Ziel dieser Aktion ist es, Umweltschutz am praktischen Beispiel vorzuleben. Durch diesen erzieherischen Gedanken soll gezielt aufgezeigt werden, dass unsere Natur kostbar ist und nicht ohne Nachdenken alles weggeschmissen werden soll.“ Die Jugendlichen haben auch dieses Jahr wieder Sachen gefunden, die man eigentlich in einem Wald nicht vermutet, wie z. B. einen Roller.


8 lokal

B U R G L E N G E N F E L D

26. Februar 2020

Gudrun Hirsch seit 30 Jahren im öffentlichen Dienst

Das Bürgertreff-Team mit Brigitte Meier, Tina Kolb und Ines Wollny freut sich mit Andrea Schmalzl von den RelaxKids (links, stehend) auf die nächste Auflage von „Probier´s mal aus“. Foto: N. Schwab

„Probier´s mal aus“ geht in die sechste Auflage BURGLENGENFELD (sr). Mitmachen und ausprobieren heißt es am sechsten „Probier´s mal aus“Tag im Bürgertreff am Europaplatz. Alle Kinder sind eingeladen, am letzten Tag der Faschingsferien die Aktionsstände der Vereine und Gewerbetreibenden von 14 bis 18 Uhr zu besuchen. Das Team vom Bürgertreff hat mit Andrea Schmalzl von den RelaxKids ein vielfältiges Programm für Freitag, 28. Februar, zusammengestellt. Wer sich eine Laufkarte am Infostand abholt und an fünf Aktionen

teilnimmt, kann bei einer Verlosung tolle Preise gewinnen. Der Verein SOS for Pets Bayern sorgt mit einem Kuchenstand für das leibliche Wohl. „Wir freuen uns, dass wieder lokale Unternehmen, Vereine und Kindergärten den Aktionstag unterstützen“, erklärt Bürgertreff-Leiterin Tina Kolb. Nur auf diese Weise könne man eine Großveranstaltung wie diese stemmen. Alle Teilnehmer und ihre Standorte im Bürgertreff sind im Internet unter www.burglengenfeld.de oder www.relax-kids.de zu finden.

BURGLENGENFELD (sr). Vielseitig einsetzbar: Seit 30 Jahren ist Gudrun Hirsch im öffentlichen Dienst bei der Stadt Burglengenfeld beschäftigt. Sie hat die Stadtbibliothek mit aufgebaut, ist Leiterin der Kleiderkammer Städtedreieck, zuständig für die Nachbarschaftshilfe und die Betreuung von Asylbewerbern.Thomas Wittmann, Geschäftsleitender Beamter im Rathaus, gratulierte zum Dienstjubiläum und überreichte die offizielle Urkunde sowie Blumen. „Im Namen der Stadt und der Kolleginnen und Kollegen sowie der Bürgerinnen und Bürger danke ich dir für deinen Einsatz“, sagte Wittmann. Als Stellvertreterin der langjährigen Leiterin der Stadtbibliothek, Beate Fenz, war Gudrun Hirsch maßgeblich am Auf- und Ausbau der Bücherei und ihres Programms beteiligt. 2014 kam die Koordination der Nachbarschaftshilfe zu ihren Aufgaben hinzu, ebenso die Betreuung von Asylbewerbern und

Gudrun Hirsch (2.v.li.) arbeitet seit 30 Jahren für die Stadt Burglengenfeld. Dazu gratulierten (v.li.) Petra Hausler, Vorsitzende des Personalrats, Geschäftsleitender Beamter Thomas Wittmann und Kämmerin Elke Frieser. Foto: Michael Hitzek Menschen mit Migrationshintergrund. Nicht nur bei dieser Aufgabe leistet die 59-Jährige weit mehr als Dienst nach Vorschrift.

Den Glückwünschen zum Jubiläum schlossen sich Kämmerin Elke Frieser und Petra Hausler, Vorsitzende des Personalrats, an.

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Beate Fenz offiziell in den Ruhestand verabschiedet BURGLENGENFELD (sr). Die Stadtbibliothek ist zweifellos ihr Kind; ein Kind, das jetzt erwachsen ist. Beate Fenz (Foto 2.v.li.) konnte daher zum Jahreswechsel beruhigt in den Ruhestand gehen. Jetzt wurde sie von Bürgermeister Thomas Gesche und vielen Kolleginnen und Kollegen auch offiziell verabschiedet. Seit 30 Jahren gibt es die Stadtbibliothek Burglengenfeld. Seit ihrer Eröffnung leitete Beate Fenz ununterbrochen diese wichtige kulturelle Einrichtung. Bürgermeister Gesche sprach von einem absoluten Aushängeschild: „Das ist dein Verdienst, darauf darfst du mit deinem Team stolz sein.“ Gesche

würdige auch das langjährige Engagement von Beate Fenz im Personalrat der Stadtverwaltung, an dessen Spitze sie 16 Jahre lang stand. Von ihrer Nachfolgerin Kerstin Schwelle bekam Fenz einen Gutschein für lebenslängliches Besuchs- und Ausleihrecht in der Stadtbibliothek. Schwelle zitierte Cicero („Wenn du einen Garten und dazu noch eine Bibliothek hast, wird es dir an nichts fehlen.“) und überreichte namens der Kolleginnen und Kollegen eine Finanzspritze zur Gestaltung eines „besonderen Leseplatzes“ im heimischen Garten. Für den Personalrat bedankte sich die neue Vorsitzende Petra

Hausler bei Beate Fenz für die gute Zusammenarbeit: „Du hast immer den Überblick bewahrt.“ Auch Hausler überreichte der Ruheständlerin ein Präsent. „Ihr wart immer tolle Kolleginnen und Kollegen“, wandte sich Beate Fenz zum Abschied an die versammelten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung. Die Bibliothek wisse sie bei Kerstin Schwelle in guten Händen. Vom lebenslangen Besuchsrecht werde sie gerne Gebrauch machen. Derzeit liest Beate Fenz ein bis zwei Bücher pro Woche – schaut so aus, als würde der Gutschein häufig zum Einsatz kommen.

Foto: Michael Hitzek


26. Februar 2020

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Foto: Katy Kosel, Karate-Dojo Burglengenfeld

Karate-Dojo Burglengenfeld:

Voller Erfolg bei den Bayer. Meisterschaften BURGLENGENFELD/FORCHHEIM (sr). Am 15. und 16.2. trafen sich die besten Karatekämpfer Bayerns in Forchheim zu den offiziellen Landesmeisterschaften des Bayerischen Karatebundes, für Jugend, Junioren und U21 am Samstag, und der Leistungsklasse und Masters am Sonntag. In der Sporthalle des Ehrenbürg-Gymnasiums traten Starter aus 45 Vereinen in den verschiedenen Kategorien und

Altersklassen auf sechs Kampfflächen (Tatamis) an. Ausrichter war der 1. SKZ Forchheim. Am Samstag konnte sich Anna Braun bei der Jugend in der Kategorie „Kata Einzel, Jugend, weiblich“ den dritten Platz erkämpfen. Am Sonntag traten Tanja Windorfer, Tobias Wittman, Christian Nowak, Stefan Mackle, Sabine Mackle, Christiane Kranz, Katy Kosel, Ludwig Krottenthaler, Cornelia und

Christian Braun, Franziska KargRöckl und Michael Liebl aus dem Karate-Dojo Burglengenfeld an. Christian Nowak hatte sich in einem starken Teilnehmerfeld durchgesetzt und konnte sich in der Kategorie „Kata Einzel, Masterklasse 35, männlich“ den ersten Platz sichern. In seiner Altersklasse wurde er Bayerischer Meister. Christian Braun konnte sich ebenfalls Bayerischer Meister in seiner Altersklasse „Kata Einzel, Masterklasse 45, männlich“ nennen, denn er holte sich hier souverän den ersten Platz. Auch die restlichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten sich gute Plätze sichern. Im Medaillenspiegel belegte der TV Burglengenfeld Rang 6.

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untergrund vehement zur Aufholjagd. Furchtlos, als wenn sie auf Teer unterwegs wäre, flog sie bergab an ihren Konkurrentinnen vorbei, nahm die Kurven auf den zwei hügeligen Runden mit Volldampf und gab selbst einigen Männern das Nachsehen. So preschte sie mit einer der besten Bikezeiten an die Spitze des Frauenfeldes. Nach einem Blitzwechsel schob sie sich mit kräftigen Doppelstockschüben aus der

Wechselzone in die schnelle, teils eisige Loipe. Ihre Skatingskier liefen exzellent, ihre Motivation als Führende war hervorragend, doch hatte sie einige Körner auf dem Mountainbike zu viel verschossen. Nach ca. 1 Kilometer musste sie dann die von hinten heransausende, spätere Gesamtsiegerin trotz heftiger Gegenwehr ziehen lassen.

Doch mit ihrer Zähigkeit biss sie sich in einem gewissen Abstand an ihr fest. Auch wenn sie kurz vor dem Ziel noch eine ehemalige Profifrau vorbeilassen musste, freute Helena Pretzl sich riesig über ihren Weltmeistertitel in W 30 und den 3. Gesamtrang. Foto: Franz Pretzl

Pretzl Weltmeisterin im Wintertriathlon BURGLENGENFELD (sr). Die Premberger Outdoorspezialistin Helena Pretzl, Triathletin des TV Burglengenfeld, rannte, bikte und skatete im italienischen Asiago im Wintertriathlon zum Weltmeistertitel. Bei strahlend blauem Himmel startete die Spätzünderin in Sachen Triathlonsport bei den Wintertriathlon World Championships auf dem 1400 m hoch gelegenen Plato Campolongo–Rotzo bei Asiagio in Italien. Sie liebt die Wintervariante des Triathlons, erfordert diese doch viel Gefühl und Technik, vor allem in der Abschlussdisziplin,

dem Skaten. Die 3,6 km Snowrunning, 6 km Snowbiking und 5,2 km Crosscountry Skiing waren zudem mit vielen Höhenmetern gespickt. Nach dem Starthorn stürmte Pretzl auf der gewalzten Schneepiste gleich im dichtgedrängten Frauenfeld unter den Top Fünf auf den ersten steilen Hügel des sehr kupierten Laufparcours zu. Letztendlich auf Rang 7 liegend freute sie sich nach dem kräftezehrenden Schneegeläufe schon auf den Ritt mit dem Mountainbike. Kaum saß sie im Sattel, kurbelte sie auf dem schnellen Schnee-

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10 lokal

M A X H Ü T T E - H A I D H O F

LOKAL-Journalist Oskar Duschinger blickt zurück:

Die letzten Jahre des Eisenwerkes Maximilianshütte in Haidhof

Der Aufbruch nach vorne

Inzwischen hatte sich die Diskussion um die „Maxhütte“ in Haidhof auf die Zukunft des Betriebsbildungszentrums (BBZ) verlagert, denn das Aus für das Eisenwerk stand längst fest. Doch auch die Fortführung des BBZ stand in den Sternen. Während Betriebsratsvorsitzender Schäffer wenig Chancen sah, das BBZ über den Januar 1993 hinaus zu erhalten, sprach Bayerns Arbeits- Sozialminister Gebhard Glück während eines Besuches im Werk Haidhof von der Möglichkeit einer „zumindest teilweisen Fortführung“ über das Jahr 1992 hinaus. Auch die Verträge für die Nachfolgenutzung des Kaltwalzwerkes waren im Februar 1990 immer noch nicht unter Dach und Fach, obwohl schon im Juni 1989 von 333 neue Arbeitsplätzen die Rede gewesen war. Zu Beginn des Jahres 1990 arbeiteten 30 polnische Schweißer im Werk, weil die Firma Noell im Arbeitsamtsbezirk angeblich keine entsprechenden Facharbeiter auftreiben konnte. Inzwischen schwebte das Problem möglicher Altlasten über dem Gelände. Probebohrungen sollten Aufschluss über Umweltschäden geben. Für die Verwertung der Hallen des KWW war die Firma Angermann zuständig, die von den Gläubigerbanken und dem Konkursverwalter für die Verwertung der Gebäude eingesetzt wurde. Inzwischen machten neue Gerüchte die Runde. Im KWW sollte eine Produktion mit Edelstahl beginnen. Laut Schäffer sollten so 250 bis 300 neue Arbeitsplätze geschaffen werden, wobei auch über 45-jährige Arbeitnehmer wieder eine Chance hätten, einen ihrer

bisherigen Tätigkeit entsprechenden Arbeitsplatz zu finden. Der Betriebsratsvorsitzende blickte nach vorne: „Es wäre eine Chance für einen Neuanfang nach dem Tod der Maxhütte in Haidhof.“ „Lokal“-Journalist Oskar Duschinger forderte zur gleichen Zeit die Arbeiter des Eiswerkes Haidhof auf, ihm ihre Lebenserinnerungen unter dem Titel „Ich war Maxhütten-Arbeiter“ für sein neues Buch „Glanz und Elend der Maxhütte“ zukommen zu lassen. Zuvor hatte er Maxhüttes 1. Bürgermeister Hubert Humbs zum Interview gebeten, um über die Industriepolitik und die städtebauliche Entwicklung der einstigen Industriemetropole zu sprechen. Dabei räumte Humbs ein: „Es hatte keinen Zweck. Jeder wusste, dass Klöckner abziehen will, nachdem er das Werk hatte ausbluten lassen. Was hätte ich als Bürgermeister gegen den Großunternehmer Klöckner ausrichten können?“ Gleichzeitig kündigte er an: „Wir sind eine stark zersplitterte Stadt, die im Grunde nur aus dem Eisenwerk heraus entstanden ist. Werden aber für die Entwicklung der Stadt Maxhütte-Haidhof in nächster Zukunft neue Schwerpunkte setzen.“ Dabei sprach Humbs von Bauplänen für eine Stadt- oder Mehrzweckhalle. Auch solle die Stadtentwicklung dorthin führen, dass in Maxhütte-Haidhof einmal ein fester Stadtkern mit Veranstaltungszentrum, Stadtbibliothek, Kinderspielplätzen, Kindergärten und anderem mehr entstehe. Der Stadt schwebe vor, einen Architektenwettbewerb für die Stadtplanung in Maxhütte auszuschreiben.

Gut zu wissen: Autor Oskar Duschinger und „Maxhütte“-Kenner Gert Gröninger haben sich zusammengetan, um die letzten Jahre der „Maxhütte“ in Haidhof zu beleuchten. Das neue Buch erscheint im Frühjahr 2020 im Battenberg-Verlag Regenstauf. Bereits im regionalen Buchhandel erhältlich: „Glanz und Elend der Maxhütte“, 616 Seiten, 15,80 Euro

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Bereits letztes Jahr wurde ein Elektroauto gekauft. Somit ist die Anschaffung eines E-Bikes ein weiterer Schritt zur Förderung der E-Mobilität. „Ich hoffe, dass das Elektrofahrrad gut angenommen MAXHÜTTE-HAIDHOF (sr). Ein mit dem E-Bike bedient werden wird und wünsche allen radfahElektrofahrrad als Dienstfahr- können. Damit leisten wir auch renden Angestellten allzeit gute zeug? Diese Idee hat die Maxhüt- einen Beitrag zum Klimaschutz.“ Fahrt“, so die Bürgermeisterin. ter Verwaltung überzeugt. Ab Mitte Februar können die Mitarbeiter des Rathauses Dienstfahrten mit dem Pedelec zurücklegen. Bis 140 Kilometer schafft das E-Bike – je nachdem, wie sehr der Motor den Radler unterstützt, erklärte der Inhaber Christian Hopfner von Hopfner`s Radlladen aus Leonberg. Er wird auch allen Mitarbeitern des Rathauses erklären, wie das neue Rad funktioniert. Ausgestattet ist das Elektrofahrrad mit einem Shimano-Steps-Motor mit 400 Wh sowie einer 8-Gang-AutomatikSchaltung. Auch ein Fahrradhelm wurde natürlich mitgeliefert. Dieser ist ausgestattet mit 14 Rücklicht-LEDs, und 6 LED-Blinker für zusätzliche Sicherheit der Fahrerin bzw. des Fahrers. Auch Bürgermeisterin Dr. Susanne Plank zeigte sich begeistert vom (v.l.n.r.): Alexander Spitzer (Steuerungsstelle im Rathaus), Christian Elektrofahrrad. „Es ist eine schö- Hopfner (Inhaber des Fahrradgeschäftes), Erste Bürgermeisterin ne und sinnvolle Anschaffung, da Dr. Susanne Plank sowie Reinhold Brunner (Mitarbeiter Stadt Maxjetzt viele Kurzstrecken innerorts hütte-Haidhof). Foto: Stadt Maxhütte-Haidhof

Rathaus-Mitarbeiter bekommen ein E-Bike

Auf allen Geräten verfügbar! Die drei Leiterinnen der Stadtbüchereien präsentieren den Bürgermeister*innen des Städtedreiecks und Gregor Glötzl, dem Leiter der Geschäftsstelle Städtedreieck, das neue digitale Angebot der „Bayern Digital Collection“. Foto: Pelikan-Roßmann

BaDiCo: Neues digitales Angebot der Büchereien im Städtedreieck STÄDTEDREIECK (sr). Die drei Büchereien im Städtedreieck erweitern ihr digitales Angebot. Ab sofort können über den Verbund „Bayern Digital Collection“ deutschsprachige und vor allem auch englischsprachige Medien bequem von zu Hause aus ausgeliehen werden. Neben der bisherigen Plattform Enio24 für E-Books gibt es ab sofort vor allem für den englischsprachigen Bereich das digitale Angebot BaDiCo. „Wir freuen uns sehr, dass wir unser Online-Angebot weiter ausbauen können“, so Kerstin Schwelle, die neue Leiterin der Stadtbibliothek Burglengen-

feld. „Vor allem im englischsprachigen Bereich hatten wir bisher wenige Angebote. Das ändert sich jetzt“, ergänzt Erika Reindl, die Leiterin der Stadtbücherei Teublitz. In den letzten Jahren gab es immer mehr Anfragen nach englischsprachiger Literatur. Gerade jüngere Nutzer/innen fragten immer wieder nach, ob es Angebot wie Harry Potter oder Star Wars auch im Original zu lesen gibt. Das neue zusätzliche Angebot umfasst aber nicht nur E-Books, sondern auch Zeitschriften, Hörbücher und so genannte „readalong“-Titel, also Hörbücher mit Texteinblendungen.

Angst, dass die E-Medien das gedruckte Buch ablösen könnten, haben die Leiterinnen der Büchereien nicht. „Bei dem momentanen Platzmangel in unserer Stadtbücherei ist so ein Angebot wichtig, um die Bedürfnisse der Leser zu befriedigen“, so Rita Demleitner, Leiterin der Stadtbücherei Maxhütte-Haidhof. Dem Verbund BaDiCo gehören 17 bayerische Bibliotheken an. Aktuell werden rund 1300 englischsprachige Medien angeboten. Die Anbieterplattform stammt von der Firma OverDrive, dem Branchenführer im Bereich der digitalen Ausleihe. Weitere Infos: www.badico.overdrive.com.


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lokal 11

Maximilian-Grundschule Maxhütte-Haidhof:

Schulweghelfer weiterhin gesucht!

Erste Bürgermeisterin Dr. Susanne Plank (links) erklärt im Gespräch den Teilnehmern mit ihrer Lehrkraft (stehend) den Aufbau einer Kommune. Foto: Anita Alt, Stadt Maxhütte-Haidhof

Mit der VHS im Städtedreieck im Maxhütter Rathaus:

Integrationskurs besuchte Bürgermeisterin Dr. Plank MAXHÜTTE-HAIDHOF (sr). Im Rahmen des Orientierungsteils ihres Integrationskurses bei der Volkshochschule im Städtedreieck statteten neun Teilnehmer/ innen dem Rathaus und der Bürgermeisterin Dr. Susanne Plank in

Maxhütte-Haidhof einen Besuch ab. Mit ihrer Lehrkraft Dr. Inga von Stern erkundeten sie zusammen mit Anita Alt, Referentin für Presse und Öffentlichkeitsarbeit (BVS) das Rathaus und erfuhren viel Wissenswertes über die Aufga-

ben der städtischen Verwaltung. Mit diesen Informationen und den Antworten auf die mitgebrachten Fragen waren sie auf die einschlägigen Fragen bei der Prüfung „Leben in Deutschland“ bestens vorbereitet.

MAXHÜTTE-HAIDHOF (sr). Die Maximilian-Grundschule Maxhütte-Haidhof möchte zusammen mit der Stadt Maxhütte-Haidhof den Schulweg der 394 Schülerinnen und Schülern sicherer machen. Seit Anfang Februar 2020 gilt vor der Schule eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 km/h, welche vom Landratsamt Schwandorf angewiesen wurde und von Montag bis Freitag jeweils von 7 bis 17 Uhr gilt. Als weitere Sicherheitsvorkehrung sollen nun Schulweghelfer eingeführt werden. Dazu sucht die Maximilian-Grundschule Mütter, Väter und Großeltern, die gerne helfen möchten und ehrenamtlich einen Beitrag für die Sicherheit der Schülerinnen und Schüler auf dem Schulweg leisten. Die Schulweghelfer sollen die Kinder von 7.15 bis 7.45 Uhr direkt am Kreisel sicher über die Straße geleiten. Für die Helfer besteht dabei voller Versicherungsschutz (Unfall- und Haftpflicht). Die Ausbildung, Fortbildung und Betreuung an der Einsatzstelle er-

folgt durch Herrn Hannig von der Polizeiinspektion Burglengenfeld. Die Verkehrswacht und die Stadt Maxhütte-Haidhof unterstützen und stellen die erforderliche Ausrüstung zur Verfügung. Schule und Stadt beteiligen sich damit an der Aktion „Bayern mobil – sicher ans Ziel“. Personen, die Interesse haben, sich für die Sicherheit der Schulkinder auf dem Schulweg zu engagieren, wenden sich bitte bis 6. März 2020 an Rektor Oskar Duschinger (Tel.: 09471/60190; info@gsmaxhuette.de) oder an die Verkehrsbeauftragte der Stadt Maxhütte-Haidhof, Katharina Bauer (Tel.: 09471/3022153; Katharina.Bauer@maxhuette-haidhof. de).


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V E R A N S T A L T U N G E N

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Am Freitag, den 6. März 2020:

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Mittwoch: Katharinenmarkt, Rgb. Stadtamhof von 8-13 Uhr Burgweinting, BUZ von 13.30 - 17.30 Uhr Donnerstag: Bauernmarkt, Rgb. am Landratsamt 13.30-17.30 Uhr Regenstauf, A. d. Regenbrücke, 9-12 Uhr Samstag: Neupfarrplatz Rgb., 9 - 16 Uhr

14 - 18 Uhr; Weitere Infos unter www.burglengenfeld.de

■ MAXHÜTTE-HAIDHOF

29.2. sa

■ teublitz

Vorlesenachmittag in der Stadtbücherei, 16 Uhr mit Lesepatin Frau Frank. Anmeldung, da Teilnahme begrenzt!

■ schwandorf

Konzert im Jugendtreff mit TELL THE TREES, 20 Uhr

27.2. do

Vortrag: „Essen ab der Lebensmitte“

MAXHÜTTE-HAIDHOF (sr). Ab der Lebensmitte verändern sich Körper und Stoffwechsel und es ergeben sich neue Anforderungen ■ regenstauf an den persönlichen Lebensstil. Wochenmarkt Das Amt für Ernährung Schwan9 bis 12 Uhr, a.d. Regenbrücke dorf bietet im März zwei Vorträge (jeden Donnerstag!) an, um Männern und Frauen in der zweiten Lebenshälfte aufzuzeigen, wie sie einen gesundheitsförderlichen Lebensstil mit ausgewogener Ernährung und ausreichend ■ burglengenfeld Bewegung einfach umsetzen könTraditioneller Bockbieranstich mit der Musikgruppe Borduniak, nen. Der erste Vortrag zum Thema „GeGasthaus „Zum Jozef“ Probier´s mal aus - Aktionstag für nussvoll und bewusst – Essen ab der Lebensmitte“ findet am Dondie ganze Familie im Bürgertreff,

28.2. fr

„Städtedreieck liest“ fährt zur Buchmesse Josefi-Sitzweil in der Woideck Musi. Foto: T. Lehner

STÄDTEDREIECK (sr). Für Samstag, den 14. März 2020 hat der Verbund „Städtedreieck liest“ eine Fahrt für kleine und große Interessierte zur Leipziger Buchmesse organsiert, dem wichtigsten Frühjahrstreff der Buch- und Medienbranche mit deutschlandweiter und europäischer Ausstrahlung. Ab 7.00 Uhr werden die Abfahrts-

punkte im Städtedreieck angefahren, um 17.00 Uhr erfolgt die Rückfahrt von Leipzig. In der Gebühr von 48 Euro sind die Busfahrt und der Eintritt enthalten. Weitere Informationen und Anmeldung bei der VHS im Städtedreieck unter Tel. (09471) 3022-333 oder im Internet unter www.vhsschwandorf-land.de.

Die Band „Deus Vult“ ab 19 Uhr im Schloss-Stadl

MehrGenerationenHaus Maxhütte:

Bauern- und Wochenmarkt von 8 bis 12 Uhr, Marktplatz (jeden Donnerstag!)

cker, Auszugsmehl, Fabrikfette und größtenteils Fleisch und besteht aus natürlichen Lebensmitteln, die - einfach, kreativ und mit Lust zubereitet - den Speiseplan erheblich aufwerten und das Gesundbleiben und das Wohlbefinden sehr positiv beeinflussen. Das Treffen bietet die Möglichkeit, sich in lockerer Runde über Erfahrungen und Rezepte auszutauschen oder auch sich über die vitalstoffreiche Vollwertkost zu informieren. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Nähere Infos bei Katharina Conrad (09471-200077) oder Uschi Schindler (09471-8651).

■ schmidmühlen

■ ZEITLARN

■ burglengenfeld

BURGLENGENFELD (sr). „Volle Möhre Korn“: Hinter diesem Namen verbirgt sich „Vollkorn“, und die „Möhre“ steht für viel Frischkost. Denn nach dem Motto „Wissen was drin ist, statt essen was in ist“ gibt es am Montag, den 09. März 2020, um 19 Uhr das erste Mal einen Vollwertkost-Treff im Bürgertreff am Europaplatz. In Zeiten eines immer größer werdenden Angebots an industriell erzeugten Nahrungsmitteln fragen sich viele, ob man den darauf deklarierten, abenteuerlichen „Chemiecocktail“ eigentlich essen möchte. Die vitalstoffreiche Vollwertkost vermeidet Industriezu-

■ zeitlarn

Bayerischer Abend der CSU Zeitlarn/Laub und CSU Regendorf, 18:30 Uhr, Pfarrheim Wohnen im Alter - Vortrag des BKB, Grußwort Landträtin Tanja Schweiger, 18.30 Uhr, Sportgaststätte Regendorf, Freie Wähler Zeitlarn/Regendorf/Laub

„Traditionelles Fischessen“ ab 18 Seniorenfrühstück mit Vortrag: Jeden letzten Freitag im Monat Uhr im Gasthaus „Zum Jozef“ veranstaltet der Seniorenbeirat ■ regenstauf ein Frühstück mit Vorträgen von Aschermittwochs-Fischessen Stadtrat Josef Stadlbauer im der Kolpingsfamilie, 18:30 Uhr, MGH. Beginn des Vortrages 9.00 Pfarrzentrum St. Jakobus Uhr, Beginn des Frühstücks 9.30 Uhr, Unkostenbeitrag 4 Euro. ■ schmidmühlen Anmeldung unter 09471 3022-226 Trad. Fischessen, nach Anmelerforderlich dung, ab 11 Uhr, Gasthof Golde■ burglengenfeld nes Lamm Lizzy Aumeier – „Wie jetzt ...?“ ■ obertraubling Fischzug ab 13 Uhr im Ortskern VAZ Burglengenfeld, 20: Uhr Shiraz Lane – „Rock Vibrations Schmidmühlen Tour 2020“, Airport, 20 Uhr

Wochenmarkt, von 8 - 12.30 Uhr, Parkplatz Getränkemarkt Hausler (jeden Mittwoch)

Vollwertkost-Treff in Burglengenfeld

26. Februar 2020

Regenstaufer Jahnhalle Regenstaufer Trachtenverein lädt ein REGENSTAUF (sr). Zu Ehren des Namenstages der Josephas und Josefs läutet der Heimat- und Volkstrachtenverein „Stamm“ Regenstauf seine Veranstaltungsreihe im Rahmen des 90-jährigen

Gründungsjubiläums am Freitag, den 13. März 2020 ab 19:30 Uhr mit einer Frühjahrssitzweil ein. Die Gambachtaler Sängerinnen, die Lang Boum, die Wiesenter Hundsbuam, die vereinseigene

nerstag, den 05. März 2020 von 15:00 bis 16:30 Uhr im MehrGenerationenHaus Maxhütte-Haidhof statt. Der zweite Vortrag widmet sich dem Thema Bewegung und hat den Titel „Im Alltag mehr bewegen – Aktiv werden, gesund bleiben“. Er findet am Donnerstag, den 19. März 2020 von 15:00 bis 16:30 Uhr ebenfalls im MehrGenerationenHaus Maxhütte-Haidhof statt. Beide Vorträge werden kostenlos angeboten. Zur besseren Planung ist eine Anmeldung bei Rebecca Federer im Rathaus Maxhütte-Haidhof, Zi. 111 oder unter Tel. 09471/3022-226 erforderlich. Jugendmusi sowie die Woideck Musi aus Arnbruck gehören zu den Sängern und Musikanten, die bei dem Musikantentreffen auftreten. Letztere sind stolze Gewinner des Volksmusikwanderpreises Zwieseler Fink im Jahre 2019. Ebenfalls war die Volksmusikgruppe schon bei den Wirtshausmusikanten beim Hirzinger zu Gast. Die Mitwirkenden geben Zwiefache und Polkas auf ihren Instrumenten zum Besten. Blasmusik und alte Oberpfälzer Lieder, welche auch mit dem Publikum gesungen werden, stehen ebenfalls in der Regenstaufer Jahnhalle auf dem Programm Vorgetragen werden auch nachdenkliche und amüsante Mundartgeschichten des Kreisheimatpflegers Tobias Lehner. Er führt wie jedes Jahr durch den Abend, der unter dem Motto „Frisch aufspuit und gsunga“ steht. Beginn ist um 19.30 Uhr. Der Eintritt ist selbstverständlich frei. Platzreservierungen werden unter der Telefonnummer 094021338 (Gaststätte Jahnhalle) gerne entgegen genommen.


26. Februar 2020

■ steinberg am see

Starkbierfest des CSU Ortsverband Steinberg, 19 - 23 Uhr, Sporthalle Steinberg am See

■ teublitz

Starkbierfest des Sportclub Katzdorf, 19 Uhr, Sportheim

1.3. so

■ burglengenfeld

Alt-Lengfelder Geschichten mit Günther Plößl, 15 - 17 Uhr, Bonhoeffer-Platz/evang. Kirche

3.3. di

■ MAXHÜTTE-HAIDHOF

Seniorentreff: Immer an einem Dienstag (dreiwöchiger Rhythmus) treffen sich junggebliebene Seniorinnen und Senioren um 14.00 Uhr im MGH. Verschiedene Aktionen stehen auf dem Programm. Infos: Tel.: 09471-4810

■ regenstauf

Bürgerversammlung in Eitlbrunn, 19:30 - 21 Uhr, Gasthaus Spanner

4.3. Mi ■ Zeitlarn

Spielenachmittag, 14 Uhr, Pfarrheim, Nachbarschaftshilfe Zeitl.

V E R A N S T A LT U N G E N

5.3. do

10.3. di

Bürgerversammlung in Heilinghausen, 19:30 - 21 Uhr, Landgasthof Heilinghausen

„Ran an die Nadeln“ von 19 - 21 Uhr in der Marktbibliothek

■ regenstauf

6.3. fr ■ regenstauf

Richie Necker & Friends auf Tom`s Bühne, 20 Uhr

7.3. sa

■ burglengenfeld

Raith & Blaimer – „Gschichten einer Ehe“, VAZ Burglengenfeld, 20 Uhr

■ schwandorf

Schwandorfer Klavierfrühling, 19 Uhr, Oberpfälzer Künstlerhaus

8.3. so ■ teublitz

Preisschafkopfturnier des Sportclub Katzdorf, 18 Uhr, Sportheim

9.3. mo

■ burglengenfeld

1. Vollwertkost-Treff im Bürgertreff, 19 - 21 Uhr

„Jack‘s Heroes“ im Keller No. 10 BURGLENGENFELD (sr). Es ist wieder Zeit für klassische irische Musik im Keller No.10. Jedes Jahr gibt es mindestens ein Stelldichein einer Musikgruppe, die sich der großen Musiktradition auf der „grünen Insel“ verschrieben hat. Am Samstag den 07.03.2020 kommen nun mit der Formation „Jack’s Heroes“ vier Amberger auf die Burglengenfelder Kleinkunstbühne mit Gassenhauern und Balladen aus Irland ganz in ihrem eigenen Stil. Beginn des Konzerts ist um 20.00 Uhr (Einlass 19.30 Uhr). Der Namensgeber der Band, die als nächstes die Kellerbühne erklimmen wird, ist ein bekannter irischer Song. Mit ihm wollten die „Pogues“ und die „Dubliners“, bei-

des weltbekannte irische Bands, die irische Fußballnationalmannschaft und ihren damaligen Trainer, Jacky Charlton, ehren, als sie 1990 den Song „Jack’s Heroes“ schrieben. Vermutlich auch auf dem Programm wird dieser Song stehen, wenn die Musiker von „Jack’s Heroes“ ihren mehrstimmigen Gesang, unterstützt von Gitarren, Geige, Banjo, Bodhran, Tin Whistle und mehr, auf die Bühne bringen. Dann interpretieren „Jack’s Heroes“ irische Gassenhauer ebenso wie Balladen in ihrem ganz eigenen Stil. Anlässlich des Erscheinens der neuen CD „Four“ kommen Jack`s Heroes im März mit der „Four.Sure.“ Tour 2020. Die Band steht für Irish Pub

■ kallmünz ■ teublitz

Leberkäs-Frühstück des Seniorenbeirats, 9 Uhr, Mehrgenerationenhaus Saltendorf. Anm. b. Frau Bahringer (Stadt)

11.3. mi

lokal 13

„Schluss mit dem Wachstums- und Steigerungswahn!“ Vortrag von Prof. Dr. N. Paech (Uni Siegen) in der TV-Halle Burglengenfeld

BURGLENGENFELD (sr). Das Bündnis für Ökologie im Städtedreieck lädt am Freitag, den 6. ■ burglengenfeld März 2020 um 17.30 Uhr in der Lustiger Einakter mit Hans TV-Halle (Regensburger Str. 11) Schönwetter und Manfred Wittzu einem Vortrag zu dem Thema mann im Bürgertreff (Senioren„Entwickeln statt wachsen“ ein. programm), 14 - 17 Uhr Prof.Dr. Niko Paech, Professor für ■ regenstauf Makroökonomik an der Universität Bürgerversammlung in Hirschling, Siegen und Wachstumskritiker Nr. 19:30 - 21 Uhr, Gaststätte Hartl 1 in Deutschland, wird mit seinem Vortrag dem Publikum allerhand Wahrheit zumuten: „Wenn der Planet 1. physisch be■ kallmünz grenzt ist, 2. industrieller WohlLeselust mit „Heimat und andere stand nicht von ökologischen seltsame Länder“ - bei einem Schäden entkoppelt werden kann, Gläschen Wein ab 19:30 Uhr in 3. die irdischen Lebensgrundlagen der Marktbibliothek dauerhaft erhalten bleiben sollen und 4. globale Gerechtigkeit herrschen soll, muss eine ObergrenWeitere Veranstaltungen ze für den vom Einzelnen beanfinden Sie auf

13.3. fr

spruchten materiellen Wohlstand existieren. Angesichts des längst eingetretenen ökologischen Notstandes kommt es jetzt auf alle demokratischen Kräfte an, die willens und fähig sind, sich dem Wachstums- und Steigerungswahn zu verweigern, um die Gesellschaft mit Alternativen zum derzeitigen Selbstzerstörungsmodus zu konfrontieren. Dies reicht von der individuellen bis zur politischen Ebene.“ Die Einladenden erhoffen sich den Anstoß einer konstruktiven Diskussion, welche Pflichten, aber auch Chancen sich konkret in unserer Heimat bieten - für ein einfaches, gutes Leben und gleichzeitig den Erhalt regionaler Naturräume und Lebensgrundlagen.

www.lokalnet.de Music vom Feinsten. Man merkt sofort, dass ihnen die Musik richtig Freude bereitet. Daher sind die Vier auf der Bühne keineswegs bierernst unterwegs, sondern sorgen für gute Laune und eine ausgelassene Stimmung. Chris (voc, guit, harp), Tom (tin whistle, voc, guit, banjo), Gonzo (snare, voc, acc, bodhran) und Gerald (bass, cajon, perc) sind vier völlig unterschiedliche Typen und haben doch vieles gemeinsam: den gleichen Humor, die Begeisterung für irische Musik, sie wollen zwar gut, aber nicht perfekt sein, jeder lässt den anderen, wie er halt so ist. Ein Abend mit Jack´s Heroes ist ein Erlebnis. Die Jungs schmettern von der melancholischen Ballade übers ruppige Sauflied bis hin zur Eigenkomposition alles, was ihre Herzen berührt. Geschichten über den Inhalt der Lieder, die eine oder andere witzige Anekdote oder einfach nur herrlicher Blödsinn runden den Abend mit Jack´s Heroes ab. Weitere Infos zur Band findet man unter www.jacks-heroes.de. Karten im Vorverkauf gibt es unter www.okticket.de oder bei den vielen Vorverkaufsstellen, wie z.B. im Buch-und Spielladen in Burglengenfeld. Der Eintritt beträgt VVK 13 Euro (Mitglieder von „Kultur und Mehr …“ erhalten jeweils wieder 1 Euro Ermäßigung). Zum Programm des Kellers gibt es Infos unter www.keller10.de. Foto: G. Ludwig

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11. März 2020 Redaktionsschluss: Montag, 02. März 2020 Mail an: lokal@medienverlag-krempl.de

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Große Fliesen im Trend:

Info-Nachmittag bei Fliesen Spitzner TEUBLITZ (sr). XXL-Fliesen sind immer mehr im Trend. In Bädern und anderen Feuchtbereichen sind großformatige Wand- und Bodenbeläge gefragt und begeistern zunehmend Bauherren und Renovierer. Das Unternehmen Fliesen Spitzner in Teublitz hat seine Ausstellungsräume neugestaltet und lädt deshalb alle Interessierten am 29. Februar 2020 um 17.00 Uhr herzlich zur Besichtigung ein. Bereits um 15.00 Uhr beginnt ein Workshop zum Thema Fliesen. Auch für das leibliche Wohl ist mit Kaffee, Waffeln oder Crêpes bestens gesorgt. Für Schnäppchenjäger werden

Restposten zu günstigen Preisen angeboten. Groß, größer, XXL: Boden – und Wandfliesen im XXL-Format erobern Neubauten und Sanierungsobjekte und begeistern auch immer mehr Hobby-Renovierer. „Dem Trend entsprechend schreitet die Technik in der keramischen Industrie immer weiter voran und produziert nach speziellen Verfahren, großformatig und immer dünner werdende Fliesen“, so informiert Geschäftsführerin Sibylle Beer. „Diese großformatigen Fliesen und Platten schaffen neue Perspektiven für individuell und hochwertig gestaltete Wohnräume und

Vortragsabend der GRÜNEN Teublitz gut besucht

Böden als Lebensgrundlage und Lebensraum TEUBLITZ (sr). Auf Einladung der Ortgruppe der Grünen in Teublitz referierte die Umweltreferentin Stefanie Ertl, Umweltreferentin beim VerbraucherService Bayern im KDFB e.V. (VSB), am 5. Februar 2020 zum Thema „Boden schätzen - Boden schützen“ im Teublitzer Restaurant Keskin’s. Die Veranstaltung war gut besucht, anschließend an den Vortrag ergab sich eine rege Diskussion. „Böden als Grundlage des Lebens und Lebensraum unzähliger Lebewesen ist eine endliche Ressource – eine Tatsache, die oft vergessen wird“, so unterstrich Stefanie Ertl und plädierte für einen bewussteren Umgang. „Böden bilden die belebte, oberste Schicht des Festlandes und haben zahlreiche wichtige Funktionen im Naturhaushalt.“ Am Beispiel von Fotos aus dem Fotowettbewerb „Boden unter meinen Füßen“, zu dem der Ver-

braucherservice aufgerufen hatte, veranschaulichte die Referentin die Bedeutung und Gefährdung von Böden. So stünden nutzbare Bodenflächen nicht unbegrenzt zur Verfügung. „Nur knapp ein Drittel der Erdoberfläche ist Festland. Nicht nur die vorhandene Fläche ist begrenzt, auch die lange Entstehungsdauer übersteigt menschliche Zeiträume: So dauert es mindestens hundert Jahre, bis sich ein Zentimeter neuer Boden bildet.“ Böden seien weltweit gefährdet, unter anderem durch Erosion, Verdichtung und Versiegelung. Gerade in Gebieten mit trockenem Klima könnten Böden durch eine intensive Nutzung beeinträchtigt oder zerstört werden. „Eine Situation, die durch Klimaänderungen vielerorts verschärft wird“, so Ertl. „Aufgrund des Bevölkerungswachstums und der weltweit steigenden Nachfrage nach

Bäder. Heutzutage wünschen sich Kunden häufig barrierefreie Beläge, die möglichst einen immer kleiner werdenden Fugenanteil aufweisen.“ Neben einem besonderen handwerklichen Geschick erfordere jedoch die Verlegung der XXL-Formate Kreativität und nicht zuletzt spezielles Werkzeug, so gibt die Expertin zu bedenken. Dabei seien sowohl die klassischen, quadratischen Formate wie z.B. 100x100 oder 75x75 cm als auch Querformate in den Dimensionen 50x100 und 100x300 cm gefragt. „Da bekanntlich Theorie und Praxis nicht das gleiche sind, möchten wir solche Fliesen im XXL-Format und deren Verlegemöglichkeiten unseren Kundinnen und Kunden konkret vorstellen. Wir freuen uns auf euch!“. Nähere Infos auch auf der Homepage www.fliesen-spitzner.de. Foto: Fliesen Spitzner nachwachsenden Rohstoffen und Fleisch nimmt der Druck auf fruchtbare Landflächen zu.“ Das Konsumverhalten in den westlichen Gesellschaften beanspruche Flächen weltweit. Daher sei es aber auch möglich, durch Änderung von Gewohnheiten beim Einkauf, im Garten oder im Alltag allgemein einen Beitrag zum Bodenschutz zu leisten. So empfahl die Referentin, beim Lebensmittelkauf auf regionale Herkunft, saisonale Ware und biologische Erzeugung zu achten, viel pflanzliche Lebensmittel in den Speiseplan aufzunehmen und frische, unverpackte Zutaten Fertigprodukten vorzuziehen. „Wichtig ist auch die Vermeidung von Lebensmittelabfällen. Jedes achte Lebensmittel, das wir kaufen, landet im Müll!“ Die Grünen in Teublitz haben weitere Informationsveranstaltungen geplant. So geht es am 3. März 2020 mit MdL Johannes Becher um das Thema „Kommune ohne Pestizide“ (Restaurant Keskin’s, 19.30 Uhr). Am 10. März folgt eine Veranstaltung mit MdL Christian Zwanziger zum Thema Flächenfraß. Ort ist ebenfalls das Restauant Keskin’s, 19.00 Uhr.


26. Februar 2020

T E U B L I T Z

Das aktuelle LOKAL-Interview:

CSU-Kandidat Thomas Beer: „Miteinander reden statt übereinander schimpfen!“ Thomas Beer will Bürgermeister der Stadt Teublitz werden. Im Interview erklärt der 52-jährige Sparkassenbetriebswirt, welche Projekte er anpacken will und wie er sich die Kommunikation zwischen Bürger und Rathaus vorstellt. LOKAL: Herr Beer, Ihr Wahlkampfslogan heißt „BEEReit für neue Wege“. Was verbirgt sich hinter diesem Wortspiel? Thomas Beer: Es war eine spontane Idee meiner Listenkandidaten, meinen Nachnamen hier mit einfließen zu lassen. Ich kann ganz gut über mich selbst lachen, deswegen habe ich kein Problem damit. Aber auf die Botschaft kommt es ja an. „Neue Wege gehen“ heißt, sich für neue Ideen zu öffnen und sachlich abzuwägen, ob sie unsere Heimatstadt weiterbringen. Konkret: Teublitz braucht ein Gewerbegebiet, eine Umgehungsstraße, ein Dienstleistungszentrum inklusive Drogeriemarkt, ein Gesundheitszentrum mit Arzt- und Physiotherapiepraxen und eine Anlage für „Betreutes Wohnen“.

Auch ein Einheimischen-Modell für städtische Baugebiete sollten wir forcieren oder Dorfladenmodelle für unsere Ortsteile. Auch die Kommunikation zwischen Bürger und Rathaus möchte ich intensiver gestalten als bisher. Und natürlich müssen wir das Thema Umweltund Naturschutz stärker auf die Agenda nehmen. LOKAL: Sie springen also auch auf den Öko-Zug mit auf? Beer: Ich bin davon überzeugt, dass das Thema auch in der Kommunalpolitik zukünftig eine größere Rolle spielen muss. Aber mein Team und ich setzen dabei den Schwerpunkt nicht auf „verbieten und verhindern“, sondern auf technologische Lösungen und vernünftige Projekte. Photovoltaik auf städtischen Gebäuden, ökologische Bepflanzung kommunaler Flächen, mehr Radwege, bessere Bahnverbindungen, das alles müssen wir verstärkt angehen. LOKAL: Wie passen diese Pläne mit der Absicht zusammen, eine

Waldfläche für ein Gewerbegebiet abzuholzen? Beer: Mein Team und ich wollen bei allen Themen mit Vernunft und Augenmaß vorgehen. Und deshalb können wir jetzt nicht alle wirtschaftlichen und sozialen Projekte stoppen, weil dafür Flächen benötigt werden oder Bäume gefällt werden müssen. Das gehört zur Ehrlichkeit dazu. Teublitz muss zukunftsfähig bleiben und das geht nur mit mutigen Entscheidungen und gesunden Kompromissen. Zum Thema Gewerbegebiet: Als Ausgleich für die gerodete Fläche sollen zwei andere Gebiete ökologisch hochwertig aufgeforstet werden. LOKAL: Was sagen Sie zu den Sorgen um das Weihergebiet? Beer: Ich verstehe die Sorgen, bin aber gegen Panikmache. Keine politische Kraft in Teublitz will das Weihergebiet zerstören. Ich übrigens am allerwenigsten, ich wohne ja selbst direkt neben den Weihern und bin dort oft mit dem Hund unterwegs. Sollte das lau-

fende Raumordnungsverfahren zu dem Ergebnis kommen, dass eine Umgehungsstraße kommt und ich zu dieser Zeit Bürgermeister sein darf, ist für mich klar: Das Weihergebiet soll davon so wenig wie möglich beeinträchtigt werden. LOKAL: Glauben Sie die „Politik der Bürgerinitiativen“ wird in Teublitz auch in den nächsten sechs Jahren so weitergehen? Beer: Also zunächst wehre ich mich gegen diesen Begriff. In Teublitz herrscht keine „Politik der Bürgerinitiativen“. Solche Interessensverbände gibt es überall. Ich finde es gut, dass die Bürgerinnen und Bürger ihren Positionen auch außerhalb der Stadtparlamente mehr Gehör verleihen wollen. Mich stört nur, wenn nicht sachlich diskutiert, sondern emotional und teilweise beleidigend reagiert wird. Ich halte es grundsätzlich für sinnvoller, wenn betroffene Bürgerinnen und Bürger zuerst das Gespräch im Rathaus suchen, bevor Maximalpositionen gefordert werden. Denn keiner von uns Kom-

lokal 15 munalpolitikern will Teublitz oder seinen Bürgerinnen und Bürgern schaden, das ist doch klar. LOKAL: Apropos schimpfen. Es gibt politische Bewerber, die sagen, es habe in den letzten Jahren Stillstand in Teublitz geherrscht. Was sagen Sie dazu? Beer: Von Stillstand kann meiner Meinung nach keine Rede sein. Seniorenheim, Mehrgenerationenhaus, Breitbandausbau, Parkerneuerung, Erschließung neuer Baugebiete, Straßensanierungen, Belebung und Erneuerung der städtischen Feste und vieles mehr, die Aufzählung ließe sich fortsetzen. Klar ist: Wir haben nicht alles geschafft. Es gibt noch genügend Projekte und Aufgaben, die wir in Zukunft anpacken müssen. LOKAL: Gehören kritische Stimmen in Zeiten des Wahlkampfs nicht ein Stück weit dazu? Beer: Natürlich, ohne Frage. Gegen sachliche Kritik, die auf Fakten basiert und neue Vorschläge macht, habe ich auch gar nichts. Im Gegenteil, das belebt die politische Debatte. Aber ich werbe dafür, die Dinge grundsätzlich mal sachlich und positiv zu sehen. Das Schimpfen und Mosern einiger politischer Mitbewerber hilft ja keinem weiter. Deshalb empfehle ich: SchwarzWählen statt Schwarz-Malen.


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L A N D K R E I S

S C H W A N D O R F

26. Februar 2020

Rudi Sommer ist Landratskandidat:

Klima- und Umweltschutz vor kurzfristigem Gewinnstreben

Internationaler Frauentag am 8. März Kabarettistin Alexandra Stiglmeier sorgt für kurzweilige Unterhaltung SCHWANDORF (sr). Am Sonntag, den 8. März 2020 feiern Frauen in der ganzen Welt den Internationalen Frauentag, den die Vereinten Nationen zum „Tag für die Rechte der Frau und den Weltfrieden“ proklamiert haben. In Schwandorf laden an diesem Tag um 18 Uhr die Gleichstellungsstelle am Landratsamt, die DGB-Frauen, die Arbeitsagentur, die Arbeitnehmerbewegungen kda und KAB, Bündnis 90/ GRÜNE, CSU-Kreistagsfraktion, Freie Wähler, SPD und die ÖDP zu einer Veranstaltung ein. Die Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt, Dorothea Seitz-Dobler, wird in ihrem Vortrag über die Frage „Frauen in

Foto: Alexandra Stiglmeier

der Arbeitswelt – Wo bleibt die Geschlechtergerechtigkeit?“ referieren. Was ist für diese Ungleichheit verantwortlich und was können die Frauen dagegen tun? Den kulturellen Teil des Abends bestreitet Alexandra Stiglmeier mit ihrem Programm „Stubenrein“. Die bayrische Kabarettistin und Theaterautorin reflektiert gern die Schwächen beider Geschlechter und nimmt dabei den ganz normalen Alltag auf die Schippe. Denn wenn sich die Ehemänner in der Stube „rumbelzen“ und ihr geliebtes Sofa vollbröseln, die Kinder einem den Schlaf rauben und sich außerdem in der guten Stube noch andere Stubenhocker breitmachen, hilft kein Jammern mehr. Da muss gehandelt werden! Also Schluss mit „Hotel Mama“! Wie gut, dass die Stiglmeier mit raffiniert ausgedachten Kostümen und verschiedenen Dialekten ruck zuck in verschiedenste Charaktere schlüpfen kann. So tauchen in der Stube ganz plötzlich „die Strickerweiber“ auf. Ja, und die kommen dann auf die die witzigsten Ideen. „Stubenrein“ verspricht einen kurzweiligen, unterhaltsamen Abend für Sie und Ihn - Jung und Alt - und so richtig zum Lachen. Der Eintritt ist frei, eingeladen sind alle interessierten Frauen UND Männer.

SCHWANDORF (lz). Rudi Sommer, Kreisrat für die Grünen im Landkreis Schwandorf sowie Marktgemeinderat in Bruck, bewirbt sich für seine Partei um den Landratsstuhl. Ob Klima- und Umweltschutz, Nachhaltigkeit, regenerative Energien, Tierschutz oder generell durch ein erhöhtes Bewusstsein für diese Themen innerhalb der Gesellschaft einen Wandel herbeiführen – das sind die Ziele des 63-Jährigen, der bereits zum dritten Mal für den Landratsjob kandidiert. Aller guten Dinge sind drei: Hat Rudi Sommer dieses Mal – angesichts des enormen Erstarkens der Grünen im Zuge von spürbarem Klimawandel und der FridaysForFuture-Bewegung – bessere Chancen darauf, Thomas Ebeling abzulösen? Auf jeden Fall ist Sommer jemand, der nachhakt und hartnäckig bleibt. „Inzwischen ist die Klimaentwicklung dermaßen deutlich zu sehen und zu spüren, dass das selbst der letzte Zweifler nicht mehr leugnen kann“, erklärte er während des Wahlkampfauftakts der GRÜNEN im Landkreis Schwandorf Anfang Februar. Der Klimawandel sei seit über 40 Jahren bekannt und wis-

senschaftlich belegt. „40 Jahre wurden weder Wissenschaftler, die GRÜNEN oder Umweltverbände ernst genommen. Das ist das große Totalversagen der Politik! Umso drastischer müssen jetzt die Maßnahmen sein, die ergriffen werden müssen. Umwelt- und Klimaschutz muss vor kurzfristigem Gewinnstreben stehen.“ Das erfordere ein breites Umdenken in allen gesellschaftlichen Schichten – „das zu erreichen muss vorrangigste Aufgabe der Politiker sein, denn nur mit dem Verständnis der Bevölkerung können die notwendigen Veränderungen umgesetzt werden.“ Dabei setzt der Landratskandidat besonders auf die regenerativen Energien. Sommer plädiert außerdem für eine „nachhaltige Waldwirtschaft“ – zumal der Landkreis Schwandorf „einer der waldreichsten Landkreise in der Bundesrepublik“ sei. „Holz ist der Rohstoff der Zukunft. Deshalb ist die Holznutzung ein entscheidender Punkt, den wir als Grüne voranbringen und einfordern müssen.“ Zu diesem Konzept gehören auch Windräder, Solaranlagen und Speichertechnologien. Im bisherigen Kreistag, aber auch

beim Landrat sei die Bedeutung der E-Mobilität noch nicht angekommen. „Deshalb ist es wichtig“, so Sommer, „dass wir GRÜNE stark werden, wir unser Wissen und unsere Überzeugungen in die Gremien tragen.“ Sich selbst sieht Sommer gut gerüstet für das Amt des Landrats. Als zwischenzeitlich pensionierter Finanzbeamter, der 46 Jahre im Dienst war, sei er mit der Bürokratie und deren Gesetzen vertraut. Im Laufe seines Lebens habe er viele Erfahrungen sammeln können und sich mit vielen Dingen intensiv befasst. So habe er ein halbes Jahr in einer Schreinerei gearbeitet, einen Energiesparladen mit aufgebaut und schon vor über 40 Jahren die ersten Solaranlagen gebaut. Auch mit dem Bau von energieeffizienten Holzhäusern vor über 30 Jahren und mit seinem fast 10 Jahre alten E-Mobil war Rudi Sommer seiner Zeit schon immer weit voraus. Diese Weitsicht einerseits und die vielfältigen Erfahrungen könne er einbringen: „Ich denke es wäre für diesen Landkreis nicht das Schlechteste, einen vorausschauenden Landrat zu bekommen!“

Die Mitwirkenden des Aktionstages „Ein-Topf für die Welt“ bei der Spendenübergabe an die Kinderhilfe Indonesien. Foto: Christa Würstl, Landratsamt Schwandorf

Ein-Topf füllt den Spendentopf

2.000 Euro für die Kinderhilfe Indonesien LANDKREIS SCHWANDORF (sr). Als krönenden Abschluss des Aktionstages „Ein-Topf für die Welt“ konnte Landrat Thomas Ebeling 2.000 Euro an die Kinderhilfe Indonesien überreichen. Die Veranstalter – ein Bündnis von rund einem Dutzend Vereine und Organisationen – hatten sich dazu im evangelischen Gemeindezentrum Schwandorf getroffen. Die Vertrauensfrau der Gemeinde, Brigitte Lang, konnte 30 Helferinnen und Helfer des Ein-Topf-Tages zu einer

Führung durch das Gemeindezentrum und die Geschichte der evangelischen Gemeinde begrüßen. Ein gemeinsamer Abschluss aller Mitwirkenden gehört zur 20-jährigen Tradition des Aktionstages und führt jedes Mal zu lohnenden Zielen im Landkreis Schwandorf. Die Spende von 2.000 Euro ist das Ergebnis des Verkaufs von Speisen rund um den Globus, die ehrenamtlich gekocht und von Freiwilligen verkauft wurden. Mehrere hundert Besucher fan-

den sich an dem Aktionstag im Saal des Landratsamtes ein. Die Mitwirkenden verständigten sich auf ein Spendenziel, das jedoch jedes Jahr wechselt, aber immer eine Gemeinsamkeit hat: Das Geld geht an Einrichtungen, zu denen es einen direkten Bezug eines Mitwirkenden beim Ein-Topf gibt. So konnte dieses Mal die Kinderhilfe Indonesien in den Genuss der Hilfe kommen, die den Mitgliedern des Schwandorfer Stammtischs der Internationalen Freundschaftsliga persönlich bekannt ist. Der Helferabend in der evangelischen Gemeinde wurde aber auch genutzt, um die Vorbereitungen für den Aktionstag 2020 zu starten. Auch dieses Jahr wird es ein kulinarisches Fest mit einem ernsten Hintergrund geben.


26. Februar 2020

K A L L M Ü N Z

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WAA Wackersdorf Eine Region in Aufruhr Die unglaublichen Geschichten rund um den Bau einer WAA

Plädieren für einen Bürgerpark am Schmidwöhr: Die Freien Wähler für Kallmünz und Umland. Foto: Freie Wähler Kallmünz

Freie Wähler plädieren für Bürgerpark KALLMÜNZ (sr). Bei einem Ortstermin am Schmidwöhr haben sich die FREIEN WÄHLER für die Aufwertung des gesamten Geländes als Bürgerpark ausgesprochen. Der geplante Spielplatz soll dafür an eine geeignetere Stelle versetzt und der „Vilssteg“ etwas weiter Richtung Zusammenfluss von Naab und Vils gerückt werden. „Wir wollen dieses Herzstück unserer Marktgemeinde zu einem Treffpunkt der Generationen entwickeln - und zwar im Einklang mit der Natur“, sagte Spitzenkandidat Martin Schmid. 2. Bürgermeister Bernhard Hübl war es zudem wichtig, „die Neugestaltung gemeinsam mit den Bürgern anzugehen und diese einzubinden.“ Einhergehend mit der Aufwertung solle auch der Hochwasserschutz in dem Bereich nochmals verbes-

sert werden, sagte Landtagsabgeordneter Tobias Gotthardt. Wichtig ist den Politikern die Neugestaltung der Fläche: „Das Schmidwöhr hat gerade für Familien und Senioren eine unglaubliche Anziehungskraft. Dieses Potential gilt es zu heben.“ Mit ihrem Vorschlag bieten die FREIEN WÄHLER „anders als die Einzelideen anderer mit dem Bürgerpark ein tragfähiges Gesamtkonzept“. Als Vorzeigebeispiel gelte unter anderem der Bürgerpark im hessischen Lich. So solle etwa die Anbindung des geplanten Parkplatzes jenseits der Vils durch einen „etwas nach vorne geschobenen Steg“ erfolgen. Den Kinderspielplatz sehen die FREIEN WÄHLER als hochwasserfestes Angebot am Rande der Festwiese. Ein wasserdurchlässi-

Verschwundener Gletscher in Grönland. Foto: S. Fürnrohr

GRÜNE Kallmünz laden ein:

Matinée zum Thema Klimawandel KALLMÜNZ (sr). Am Sonntag, den 8. März 2020, um 11.00 Uhr, findet im Atelier „Am Planl“ ein Vortrag zum Thema Auswirkungen des Klimawandels im Bereich der Arktis statt. Der Unternehmer und Künstler Stephan Fürnrohr bereist seit seinem 18. Lebensjahr arktische

Regionen. Neben seiner eigentlichen fotografischen Arbeit dokumentiert er dort seit über zehn Jahren mit der Kamera die Auswirkungen des Klimawandels. Als direkter Augenzeuge und auf Basis zahlreicher Gespräche mit ansässigen Menschen berichtet

ger Rundweg solle das Gelände bis zur Spitze neu erschließen. Parkbänke sorgen für Gemütlichkeit, ein Generationen-SportParcours bietet Fitnessmöglichkeiten für alle Altersgruppen und neben der großen Weide schaffe ein „geöffneter Uferbereich“ neuen Zugang zur Naab. Ein „Kunstweg“ könne sich mit der Rolle von Kallmünz für Wassily Kandinsky und den Blauen Reiter befassen. Einzelne Kunstwerke könnten über eine Bürgerstiftung oder andere Formen des Crowdfundings finanziert werden. Selbst die Ansiedlung eines kleinen Cafés in unmittelbarer Nähe zum Schmidwöhr können sich die Kommunalpolitiker vorstellen. Immer gelte dabei die Prämisse „den Hochwasserschutz zu stärken“. Man sei überzeugt, „dass sich in enger Absprache mit dem Wasserwirtschaftsamt gute und kreative Lösungen finden lassen“, die man zumeist zeitnah und ohne zu großen finanziellen Aufwand umsetzen könne. Fürnrohr in Bildern, Anekdoten und Fakten von den Veränderungen, die die globale Klimaerwärmung in Grönland bereits seit Jahren bewirkt. Ergänzend gibt er eine kurze Übersicht über den aktuellen Stand der Forschung zum menschengemachten Klimawandel und informiert über populäre Irrtümer und gezielt gestreute Falschinformationen zu diesem Themenkreis. INsebsondere geht es auch um den bis zu 3 km dicken Eisschild im Inneren Grönlands, der sich über die fünffache Fläche Deutschlands erstreckt. Würde dieses grönländische Inlandeis komplett abschmelzen, trüge dies allein zu einem Anstieg des Meeresspiegels um etwa 7 m bei. Direkt im Anschluss an den Vortrag soll mit den Zuhörer/innen diskutiert werden, was diese Erkenntnisse für unser tägliches Leben bedeuten - und welche Möglichkeiten sowohl privat als auch auf kommunaler Ebene bestehen, den ansonsten zu erwartenden katastrophalen Klimaveränderungen entgegenzuwirken. Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei.

Im Dezember 1985 begannen die Bauarbeiten im Taxöldener Forst. Das Ziel: Die Errichtung einer Wiederaufarbeitungsanlage (WAA) bei Wackersdorf. Vier Bücher aus dem ehemaligen LOKAL-Verlag sorgten damals für erhebliches Aufsehen. 1984 erschien das Buch „Schwandorf im Fadenkreuz - Die WAA und ihr Umfeld“ von Autor Heinrich Mayer, langjährigem Redakteur bei der TZ „Der neue Tag“. In diesem Buch findet man eine klar gegliederte Schilderung der Vorgänge um die geplante WAA in Wackersdorf. Erhältlich für 9,80 € Das Buch „unbestechlich“ von Autor Oskar Duschinger wurde zeitweise sogar mit einer „Einstweiligen Verfügung“ gestoppt. Doch der Autor und WAA-Widerstandskämpfer Hans Schuierer ließen sich nicht einschüchtern. Erhältlich für 15,80 € Ex-Bundes- und Landtagsabgeordneter Dietmar Zierer † deckte in seinem Buch „Radioaktiver Zerfall der Freiheit“ schonungslos die Hintergründe auf, die man kennen muss, um den „Kampf gegen den geplanten Bau der WAA“ zu verstehen. Erhältlich für 15,80 € Ein eindrucksvolles Stimmungsbild aus den Anfangszeiten des Widerstandes lieferten Werner Grassl und Klaus Kaschel in ihrem Buch „Kein Friede den Hütten“ ab. Was dachten die betroffenen Bürger und Bürgerinnen über den Bau der Anlage, die Bayerns Ministerpräsident Franz-Josef Strauß einst als nicht gefährlicher als eine „Fahrradspeichenfabrik“ bezeichnete? In diesem Buch kommen zahlreiche Oberpfälzer zu Wort. Erhältlich für 9,80 € Diese vier Bücher spiegeln die aufgeheizte Stimmung jener brisanten Jahre wieder. Wie begann alles? Wer war dafür oder dagegen? Was passierte rund um den Taxöldener Forst? Warum wurde die WAA Wackersdorf letztlich nicht gebaut? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt. Zahlreiche Bilder dokumentieren den Widerstand gegen das Atomprojekt und geben noch heute Zeugnis von den Geschehnissen.

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R E G E N S T A U F

26. Februar 2020

33 Jahre Bund Naturschutz Regenstauf Der BN blickt zurück auf 33 Jahre und schmiedet neue Pläne für die Zukunft REGENSTAUF (sr). Die Februarsitzung nutzte der Bund Naturschutz Regenstauf, um etliche Erfolge der vergangenen Jahre zu würdigen. Unter der professionellen Leitung und Moderation von BN-Mitglied Ursula Wendeberg nahmen sich die aktiven Mitglieder einmal die Zeit, um zu sehen, was sie alles in den letzten Jahrzehnten erreicht haben. Anwesend waren beispielsweise die ehemaligen ersten Vorsitzenden und Gründungsmitglieder Siegfried Wilberg (77) und Hugbert Ley (82) sowie der jetzige erste Vorsitzende Tom Kapfhammer (38). Auch ehemalige und aktuelle stellvertretende Vorsitzende, Kassiere, Schriftführer und Beisitzer beteiligten sich gerne beim Rückblick. Mit Staunen stellte man fest, dass – wenn man die aktiven Mitgliedsjahre der Anwesenden zusammenrechnete – man auf über 300 Jahre Erfahrung und ehrenamtliche Tätigkeit zurückblicken konnte. Angefangen hatte alles mit dem Widerstand gegen die WAA in Wackersdorf in den 80er Jahren. Damals wurde den Regenstaufern bewusst, wie wichtig ihnen ihr schönes Regental ist und dass es lohnt, sich für den Erhalt unserer Umwelt einzusetzen. Nachdem die WAA erfolgreich verhindert wurde, machten sich die Mitglieder klar, warum sie dem BN beitraten: Viele wollten Tiere und Pflanzen aktiv schützen, zum Beispiel bei Krötensammlungen. Es entstand die Zusammenarbeit mit dem Bauhof, der seitdem vielerorts die Krötenzäune aufbaut, die dann vom BN betreut werden. Für die Vögel baut der BN seit vielen Jahren in der eigenen Werkstatt Nistmöglichkeiten und Futterstationen, die Insekten bekommen kreative „Hotels“, aber auch Igelhäuschen und Eichhörnchenkästen werden in liebevoller Handarbeit fachmännisch aus Naturmaterialien gefertigt. Diese stehen regelmäßig bei Weihnachtsmärkten oder beim Regenstaufer Bürgerfest zum Verkauf, können aber jederzeit auf Anfrage beim BN erworben werden. Bemerkenswerte Ausflugsfahrten und Wanderungen, auch gemeinsam mit dem OGV, den Natur- und Wanderfreunden, blieben vielen in guter Erinnerung. Ziele waren schützenswerte Naturschönheiten oder Positivbeispiele in Sachen Umweltschutz. Stets fand

man Anregungen, was man noch tun kann, um die Umwelt zu schonen oder nachhaltig zu leben. Große Erfolge in der jüngeren Geschichte waren unter anderem die Gestaltung des Kunst-NaturGartens in Regenstauf, der vor allem im Sommer für kulturelle Aktionen genutzt wird, auch im Rahmen des Kinderferienprogramms der Gemeinde. Für die Jüngeren und Junggebliebenen werden demnächst QR-Codes am KunstNatur-Garten angebracht, die etliche Informationen zum Thema Umweltschutz und BN Regenstauf bieten werden. So können mit der Fotofunktion des Handys verschiedene Artikel, Filme und Informationen aufgerufen werden, z.B. der Film „Regenstaufer Naturaufnahmen“ des stellvertretenden Vorsitzenden Peter Hundshammer. Für die Zukunft hatten die Aktiven zahlreiche Ideen und Pläne. Neben Ausflügen, Wanderungen, Vorträgen und kulturellen Veranstaltungen sind in diesem Jahr zwei größere Projekte von Bedeutung: Die Gestaltung eines BN-Grundstückes bei Karlstein und das ökologische Wohnprojekt. Wichtig war allen Anwesenden vor allem, dass noch mehr Regenstaufer sich für ökologische Belange interessieren und auch aktiv einsetzen. Mit den Experten der Kreisgruppe und den Dachorganisationen BN Bayern und BUND Deutschland ist man bestens vernetzt und kann so ein kompetenter Ansprechpartner für die Bürger/innen und Politiker/ innen der Gemeinde in Sachen Umwelt sein. Es reicht aber nicht, wenn jeder für sich alleine beschließt, sich möglichst klimaneutral zu verhalten, mindestens ebenso wichtig ist es auch, sich in einem Verein zusammenzuschließen nach dem Motto: „Gemeinsam sind wir stark“. Nur wenn möglichst viele Leute aktiv an einem Strang ziehen, kann man Großes bewirken und wird auch von den politischen Entscheidungsträgern ernst genommen. Der BN bietet hierfür eine sehr gute Möglichkeit und hat in der Vergangenheit bewiesen, was alles möglich ist. Gut zu wissen: Die Monatsversammlung findet immer am ersten Donnerstag im Monat im Tenniscenter Mielke statt. Besprechung aktueller Anliegen, auch Nichtmitglieder sind herlich willkommen.

Ausstellungseröffnung im Rathaus. Foto: S. Zaus-Vogl, Markt Regenstauf

Noch bis 20. März 2020 im Rathaus:

Ausstellung: „Es läuft – Gas, Wasser, Strom im Markt Regenstauf“ REGENSTAUF (sr). Am 14. Januar 2020 eröffneten 2. Bürgermeister Johann Dechant und Archivar Dr. Artur Dirmeier die Ausstellung „Es läuft – Gas, Wasser, Strom im Markt Regenstauf“. Der Archivar und Initiator der Ausstellung zeigte sich erfreut, dass neben den Marktgemeinderäten auch einige Bürger der Eröffnung beiwohnten. „Heute ist es für uns selbstverständlich, dass wir Licht auf Knopfdruck und immer fließend Wasser haben. Doch das war nicht immer so,“ begann Dr. Dirmeier seine Ausführungen. „Erst seit der Wende vom 19. ins 20.

Jahrhundert wurde der Ausbau der Infrastruktur in vielen bayerischen Kleinstädten und Märkten, so auch in Regenstauf, vorgenommen.“ Der Schwerpunkt der Ausstellung liegt auf der Einführung der netzgebundenen Versorgung des Marktes Regenstauf mit Wasser, Gas und Strom. Die Wasserversorgung von Regenstauf ging 1905 ans Netz, die Straßenbeleuchtung mit Acetylengas am 8. August 1905 und den ersten netzgebundenen elektrischen Strom lieferte die Bayerische Überlandzentrale in Ponholz am 15. Mai 1911.

Die neue Vorstandschaft. Foto: Patrick Pohla

Fotoclub Regenstauf informiert:

Wechsel in der Vorstandschaft REGENSTAUF (he). Während sich Lutz Grünberg (1. Vorsitzender, Foto li.) und Harry Humbs (2. Vorsitzender, re.) wieder zur Verfügung gestellt haben und auch gewählt wurden, folgen auf Michael Straubinger (Schatzmeister) Tine Kleer (li.) und auf Sandra Pautz

(Schriftführerin) Dagmar Stefanie Menke (re.) - das ist das Ergebnis der Neuwahlen beim Fotoclub Regenstauf anlässlich der Mitgliederversammlung, die Anfang Februar in der Gaststätte Jahnhalle stattgefunden hatte. Zwar wurde der Verein erst vor gut zwei Jahren

Die Exponate zeigen das „Warum?“, „Wie?“, „Wer?“ und „Wo?“ auf und informieren mit Bildern und Dokumenten aus dem Marktarchiv über die Entwicklung dieser Bereiche. Wer mehr zum Thema erfahren möchte - die Ausstellung läuft noch bis zum 20. März 2020 im Rathaus des Marktes Regenstauf zu den bekannten Öffnungszeiten. Führungen können bei Herrn Dr. Dirmeier unter archiv@regenstauf. de oder unter 09402/509-45 vereinbart werden. Weitere Infos findet man auch unter www.regenstauf.de gegründet, doch aus dem täglichen Leben in der Marktgemeinde ist der Fotoclub nicht mehr wegzudenken. Das zeigt sich in den zahlreichen Aktivitäten und besonders beim Club-Lieblingsprojekt „Regenstaufer Fotokalender“, der heuer bereits in der dritten Version in vielen Haushalten an der Wand hängt und Jahr für Jahr eine nennenswerte Summe zugunsten sozialer Zwecke einbringt. Im laufenden Kalenderjahr geht es mit etlichen Vorhaben munter weiter. Beispielsweise sollen schon bald die ersten Bilder der Regenstaufer Fotografinnen und Fotografen in der hiesigen Marktbücherei zu sehen sein. Einen stets aktuellen Überblick über die Vorhaben bieten die lebendige FacebookSeite „@FotoclubRegenstauf“ und die gut gepflegte Internetseite des Vereins www.fotoclub-regenstauf. de. Dort werden auch die jeweiligen Örtlichkeiten zu den Terminen genannt. Regelmäßige Termine sind der monatliche Stammtisch und der monatliche Foto-Walk, zu denen Interessenten stets willkommen geheißen werden.


26. Februar 2020

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Das aktuelle LOKAL-Interview:

Susanne Nichtewitz – eine junge SPD-Kandidatin mit BWL-Background le auszubauen, die Citybus-Route um weitere Ortsteile und Strecken zu erweitern. Ich fordere mehr Pendlerparkplätze und den zügigen Ausbau des Bahnverkehrs - unter Berücksichtigung von Lärmschutz. Diesen will ich auch für den Regenstaufer Bereich der A93 nochmals mit Nachdruck fordern. Zum Ausbau unserer Mobilität in alle Ortsteile gehört für mich auch die Erweiterung unserer Rad-, Fuß- u. Wanderwege. Ich setze mich für weitere Dorferneuerungen, zukunftsgerichtete Wohnraumkonzepte und auch für den Ausbau LOKAL: Frau Nichtewitz, Ihr Motto schnellen Internets ein. - das Motto Ihrer Partei - zur LOKAL: „Sauberes Trinkwasser“ bevorstehenden Kommunalwahl ist ein immer wiederkehrendes lautet: „Ein Regenstauf für alle“. Thema in der Marktgemeinde. Was halten Sie von der FordeWas halten Sie von der Forderung, rung nach Gleichwertigkeit der die Landwirtschaft in WasserLebensverhältnisse auch in den schutzgebieten auf Bio umzustelOrtsteilen der Marktgemeinde? Susanne Nichtewitz: Das halte ich len, um die Nitratwerte zu reduziefür eine Selbstverständlichkeit. ren und sauberes Trinkwasser zu Für mich heißt das, die öffentli- garantieren? chen Verkehrsmittel in alle Ortstei- Nichtewitz: Mein Motto ist es, REGENSTAUF (sr). Die SPDBürgermeisterkandidatin für Regenstauf ist 31 Jahre jung – hat aber bereits vielfältige Berufs- und Studienerfahrungen gesammelt. Ist Susanne Nichtewitz mit ihrer, wie sie selbst sagt, ausgeprägten Fähigkeit, Projekte und Tätigkeiten parallel meistern zu können und trotzdem noch ein offenes Ohr für die Mitmenschen zu haben, prädestiniert für das Bürgermeisteramt in der Nachfolge des nach 12 Jahren ausscheidenden Bürgermeister Siegfried Böhringer? LOKAL fragte nach ...

Natur und Umwelt in Einklang zu bringen. Sauberes, nitratarmes Trinkwasser muss für die Kommune von höchster Priorität sein, darf niemals ein privatisiertes Wirtschaftsgut werden. Nur Umweltstandards und die kontrollierte Ausbringung von Gülle garantieren den Schutz unseres Trinkwassers. Wichtig ist dabei für mich, die Landwirte z.B. durch Ausgleichszahlungen weiter zu unterstützen und deren Arbeit wertzuschätzen. LOKAL: Umwelt, Klima, Energie Begriffe, die aktuell die politische Diskussion stark prägen. Was halten Sie von der Forderung nach einem Ausbau regenerativer Energien im Bereich der Marktgemeinde? Nichtewitz: In den letzten 12 Jahren wurden u.a. auf gemeindeeigenen Bauten Photovoltaikanlagen geschaffen und in Bebauungspläne integriert. Das möchte ich bei künftigen Investitionen so beibehalten. Laut meiner eigenen Berufserfahrung in der Energiewirt-

lokal 19 bergkonzept“ in Abstimmung mit dem Bergverein, mehr Grünflächen, einen Hundeplatz und einen umweltfreundlichen Trimm-DichPfad stark. Als Bürgermeisterin werde ich auf mehr soziale Treffpunkte setzen, die den Zusammenhalt und die Integration aller Bürger*innen aller Altersgruppen fördern. Ich stehe ein für bezahlbare, sozialverträgliche Wohnraum- und Bauplanung unter ökologischen und generationsübergreifenden Aspekten.

schaft muss auch eine bessere Aufklärung der Bürger*innen darüber erfolgen. LED-Leuchten, Solarenergie, auch Windkraft, sowie E-Mobilität können Möglichkeiten im privaten und öffentlichen Raum sein, die noch weiter vorangetrieLOKAL: „Wohnen und Arbeiten am ben werden. Ort“ war das Motto des verstorbenen Altbürgermeisters Johann LOKAL: Die Attraktivität einer Zelzner. Wie stehen Sie zur Kommune beeinflusst ihre Entwicklung. Welche guten Pers- Forderung nach Förderung kleiner und mittelständischer Betriebe pektiven für Familien wollen Sie bieten, haben Sie auf der Agenda, vor Ort? Nichtewitz: Dieses Motto lebt am liebsten konkret? Nichtewitz: Die SPD lebt in den seit zwei Amtszeiten auch BürBereichen Kinderbetreuungs- und germeister Böhringer – Betriebe Bildungsnetz das Motto „Kurze konnten sich seither ansiedeln Beine, kurze Wege“. Dieses An- und mehrere Hundert Arbeitsplätgebot möchte ich ausbauen und ze schaffen. Als Bürgermeisterin optimieren – für jede Altersgrup- wäre es meine Pflicht, diese Politik pe. Mir liegen die Schaffung wei- fortzusetzen. Durch vorausschauterer Aufenthaltsmöglichkeiten ende, nachhaltige Grundstücksfür Jugendliche, der Ausbau von politik kann die Gemeinde auch Freizeit- und Kulturmöglichkeiten in Zukunft durch günstige und wie die Unterstützung des Ver- eigene Gewerbeflächen kleineren einslebens am Herzen. Ich mache und mittelständischen Betrieben mich u.a. für einen Campingplatz, ermöglichen, sich in Regenstauf Kanuanlegestellen, ein „Schloss- niederzulassen.


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Faire Bälle in drei Fußballvereinen beim Markt Regenstauf. Foto: Markt Regenstauf

Schritt für Schritt Richtung Fairtrade-Gemeinde

Drei Vereine spielen mit Fairtrade-Fußbällen REGENSTAUF (sr). Mitte Januar stand das erste Treffen der Steuerungsgruppe „Fairtrade-Town“ in 2020 an. Seit dem ersten Treffen im Sommer 2019 hat sich schon einiges getan. Zweiter Bürgermeister Hans Dechant zeigte sich bei der Begrüßung positiv überrascht von dem Engagement der Teilnehmer. „Ich finde es total wichtig, die Jugend für das Thema zu sensibilisieren, sie sind die Konsumenten von Morgen“, so Monika Ernst, Leiterin des Treffens und Fairtrade-Beauftragte des Marktes Regenstauf. Die Vertreter der Fußball Abtei-

lungen des TB/ASV, der SpVgg Ramspau und FSV Steinsberg ließen es sich nicht nehmen mit ihren neuen „Fairtrade-Bällen“ an der Besprechung teilzunehmen. Sie berichteten von ihren ersten Erfahrungen: Laut Andreas Wolf, Jugendtrainer bei der SpVgg Ramspau sind die Bälle durchaus mit der Qualität der herkömmlichen Marken vergleichbar. Auch beim TB/ASV und FSV Steinsberg sind die Bälle bereits im Einsatz. Den Mehrpreis der Bälle wollen die Vereine ggf. durch Sponsoring oder “Ballpatenschaften“ finanzieren.

Feuerwehr-Seniorenstammtisch in Regenstauf gegründet REGENSTAUF (sr). Ende Januar fand das erste Passiven- und Seniorentreffen im Feuerwehrhaus Regenstauf statt. Dieser wurde von Max Kleber, Passivenvertreter der FF Regenstauf, initiiert. 14 Teilnehmer stiegen gleich lebhaft in die Diskussion ein und alle waren der Meinung, dass der Stammtisch eine dauerhafte Einrichtung werden sollte. Man einigte sich darauf, dass man sich immer am letzten Mittwoch des Monats zusammensetzen möchte. Neben vielen Ideen von gemeinsamen Veranstaltungen, wie Besichtigungen oder Radtouren mit Fahrservice für die Nicht-Radfahrer wurden auch gleich alte Geschichten ausgepackt, wie es denn frü-

„Kinderbetreuung in Containern“ ein durchdachtes Erfolgsprojekt die Gesprächsrunde. Der Neubau bzw. Um-/Erweiterungsbau von solchen Projekten gestaltet sich meist langwierig und schwierig. Von der Planung über Genehmigung und Fertigstellung können hier schon mal zwei Jahre vergehen. Daher investierte der Markt Regenstauf rund 210.000 Euro in die Anschaffung und Einrichtung des Kindergarten-Containers. „Viele Kommunen setzen zwischenzeitlich bei Kindertageseinrichtungen komplett auf die Container-Bauweise und das mit sehr gutem Erfolg“, informiert Bürgermeister Böhringer. „Container sind heute keine Stahlkonstruktionen mehr sondern vergleichbar mit schlüsselfertigem Bauen.“ Die anwesenden Eltern sind begeistert von der Lösung. „Unsere Kinder haben sich hier sofort wohlgefühlt“, ergreift Frau Pilz das Wort. „Einen großen Teil dazu trägt selbstverständlich die liebevolle Betreuung durch Caroline Simon und Corina Knauer bei.“ Die Kinder gehen unvoreingenommen an die Situation heran. Für sie hat ein

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Das erste Passiven- und Seniorentreffen - ein voller Erfolg. Foto: FF Regenstauf

Kindergartengruppe „Bärengruppe“ bezieht „ihre Bärenhöhle“

REGENSTAUF (sr). Am 18. November 2019 bezogen die Kinder der „Bärengruppe“ in Eitlbrunn ihr neues Domizil – einen Container. Um dem Bedarf gerecht zu werden und bis zur endgültigen Baumaßnahme, Erweiterung und/oder Umbau der Kindertageseinrichtung in Eitlbrunn oder einem Neubau bei der Grundschule in Steinsberg, beschloss der Marktgemeinderat, die Errichtung einer neuen Kindergartengruppe in Eitlbrunn in Container-Bauweise. Mitte Februar 2020 erkundigte sich Erster Bürgermeister Böhringer nach den bisher gesammelten Erfahrungen. Neben Astrid Heyde, Leiterin der Einrichtung in Eitlbrunn, den beiden Betreuerinnen der Bärengruppe Caroline Simon (Erzieherin) und Corina Knauer (Kinderpflegerin) waren zu diesem Erfahrungsaustausch auch einige Eltern der „Bärenkinder“ eingeladen. „Dem Marktgemeinderat war es wichtig, weiterhin eine wohnortnahe Betreuung der Kinder der westlichen Ortsteile sicherzustellen“, beginnt Böhringer

Container nichts Negatives. Der einzige Unterschied für die Kinder ist, dass manche Kinder durch die eine Tür in den Kindergarten gehen und die anderen Kinder durch eine andere. „Die Kindergärtnerinnen fördern durch gemeinsame Aktivitäten aller Kinder den Zusammenhalt und das Gemeinschaftsgefühl. Durch die räumliche Trennung wird dies sogar noch verstärkt“, so das Empfinden von Frau Schmid. Frau Schmid ist

her war, als man noch als Aktiver mit der Feuerwehr ausgerückt ist. Mancher schwelgte dabei in schönen und lustigen Erinnerungen. Ein paar würde es sogar „jucken“ wieder einzusteigen und den „Laster“ zu fahren. Und wer jetzt glaubt, dass die „alten Herren“ nicht modern sind, dem sei gesagt, dass auch gleich eine WhatsApp-Gruppe gegründet wurde, in der sicherlich auch einige alte Bilder die Runde machen werden. Es bleibt zu wünschen, dass der Passiven- und Seniorenstammtisch eine neue Tradition wird und dass die Geschichten von früher und die „gute alte Zeit“ weiterhin erlebbar machen. Die Vorstandschaft ist froh und

glücklich darüber, dass die Passiven und Senioren wieder regelmäßig die Möglichkeit haben, sich zu treffen. Zudem wünscht sie sich, dass der ein oder andere den Weg zur Feuerwehr zurückfindet. Passivenvertreter Max Kleber steht jederzeit für Fragen bereit. Interessierte können sich gerne an ihn wenden, oder direkt beim nächsten Stammtisch vorbeischauen. Weitere Infos findet man im Internet unter www.ff-regenstauf.de

Mama von zwei Kindern, von denen die Tochter eine „Tigerente“ im Haupthaus ist und der Sohn in der neuen Bärengruppe betreut wird. „Beide finden ihren Kindergarten toll.“ In der neuen Gruppe ist alles vorhanden, was für die Kinderbetreuung erforderlich ist. „Nur alles etwas großzügiger als im Haupthaus“, erklärt Astrid Heyde. „Es gibt einen geräumigen Gruppenraum, einen Schlafraum, einen großen Flur, eine Küche und sanitäre Einrichtungen, die sowohl für Krippenkinder als auch für Kindergartenkinder ausgelegt sind. Die beiden Kolleginnen in der Bärengruppe haben sogar einen kleinen Raum für sich, der als Büro und Aufenthaltsraum dient“,

stellt Einrichtungsleiterin Heyde ein bisschen neidisch fest. „Das würde ich mir im Haupthaus auch wünschen.“ Als Fazit dieses Erfahrungsaustausches lässt sich festhalten: Die Container-Unterbringung ist eine gelungene Lösung für alle Beteiligten. Der Träger der Einrichtung konnte eine schnelle und gute Lösung für die Betreuungssituation in den westlichen Ortsteilen anbieten. Die Kindergartenleitung, die Erzieherinnen und die Kinderpflegerinnen sind sehr zufrieden mit ihrem Arbeitsplatz. Die Eltern zeigen sich dankbar über die wohnortnahe Kinderbetreuung und sind glücklich, weil ihre Kinder hier glücklich sind. Und die Kinder? Sie lieben ihre Bärenhöhle.

Nächste Termine: 13.03.: Monatsversammlung 17.03.: Monatsübung 25.03.: Passiven- und Seniorenstammtisch

Alle Beteiligten sind sich einig: Die zusätzliche Kindergartengruppe in einem Container unterzubringen, war eine sehr gute Lösung. Foto: Markt Regenstauf


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1.2 Pure Tech Allure GT-Line

Sportback Ambiente e-tron

63.450 km, EZ 06/16, 125 kW (170 PS), Automatik, Diesel, Euro6, HU: neu, Lederlenkrad, 19“ LM-Felgen, Panoramadach (Glas) mit el. Sonnenschutz, Einparkhilfe hi + vo, Navi, Bose Audio, uvm.

16.400 km, EZ 09/18, 81 kW (110 PS), Benzin, Automatik, HU: 09/21, 8-fach bereift, AHK fest, Dachhimmel m. LED, Sitzheizung vorne, Sportsitze, Start/Stopp, LM-Felgen, USB, uvm.

55.385 km, EZ 03/15, 110 kW (150 PS), Hybrid (Benzin/Elektro), Plug-in-Hybrid, Automatik, HU: neu, Navi, el. Panorama-Ausstelldach, PDC vo+hi, Sitzheizung, Sportfahrwerk, Winterreifen, uvm.

€ 16.900

Nissan Qashqai

Acenta 30 kWh (mit Batterie)

1.6 Tekna

1.6 I-Way

10.500 km, EZ 03/17, 80 kW (109 PS), Elektro, Automatik, HU: neu, Bordcomputer, Lenkrad-/Sitzh., Ladevorrichtung Wechselstrom (bis 6,6 kW), Rückfahrkamera, Navi, SR, Winterpaket, uvm.

17.380 km, EZ 03/19, 83 kW (113 PS), Benzin, HU: 03/21, Bordcomputer, Xenon, Navi, Bose, Leder, Sitzheizung, Rückfahrkamera, Klimaautomatik, Sportpaket, Sommerreifen, Start/Stopp, uvm.

124.680 km, EZ 07/10, 84 kW (114 PS), Benzin, HU: 11/20, AHK abnehmb., Panorama-Glasdach, Navi, LM-Felgen, Sommerreifen, Tempomat, Rückfahrkamera, Klimaautomatik 2-Zonen, uvm.

€ 16.750

€ 7.990

Nissan X-TRAIL

Nissan Qashqai

€ 17.450

€ 21.450

Nissan JUKE

Nissan Leaf

€ 18.990

Audi A3

2.2d Premium Tech

Nissan NAVARA

1.6 DIG-T 360

1.6 dCi Tekna

2.3dCi Visia Double Cab 4x4

30.600 km, EZ 01/16, 120 kW (163 PS), Benzin, HU: 01/21, Bordcomp., LED, LM-Felgen, Navi, Panorama-Dach, Sitzheizung, Sommerreifen, 360°-Kamera, Einparkhilfe vo+hi, uvm.

85.950 km, EZ 08/15, 96 kW (131 PS), Diesel, Euro5, Automatik, HU: neu, AHK abnehmb., Dachreling, LM-Felgen, Navi, PanoramaDach, Einparkhilfe, Sitzheizung, SR, Tempomat, Start/Stopp, uvm.

9.780 km, EZ 07/19, 120 kW (163 PS), Diesel, HU: 02/22, AHK fest, Allrad, Bordcomp., Isofix, Differentialsperre, Klimaanlage, Rollcover verschließb (Laderaumrollo), Laderaumwanne Kunststoff, uvm.

€ 18.950

€ 28.950

Weitere Fahrzeuge finden Sie unter www.nissan-vetterl.de

*Gesamtverbrauch l/100km: komb. 6,4 - 4,8 l, innerorts 6,8 - 4,2 l, außerorts 6,1 - 3,7 l, Co2-Emmissionen komb. 167 - 107 g/km (Messverfahren gem. EU-Norm); Effizienzklasse A+ - B


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