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LOKAL - 23.01.2021

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Wir wünschen besinnliche Feiertage und einen gesunden Start in das neue Jahr!

Lokales in dieser Ausgabe Nachrichten der Kommunen, Vereine und Geschäftswelt

Aus einer Vision wurde LOKAL Protest gegen das Gewerbegebiet an der A93 Herausgeber Max Krempl

› S. 6-7

erinnert sich ...

Aktuelle Infos ...

› S. 16

Start in das Jubiläumsjahr

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JAHRE LOKAL

1981-2021

das blatt ihrer region städtedreieck regenstauf schwandorf 23. Januar 2021 39. Jahrgang / Nr. 1

LOKAL auch online lesen. Ihre aktuelle Ausgabe samt Archiv finden Sie auf www.lokalnet.de

lokal. regional. aktuell.

Landratsamt Schwandorf informiert:

„Stark durch Erziehung“ startet mit Onlinevortrag LANDKREIS SCHWANDORF (sr). Gute Eltern zu sein ist oft nicht einfach. Beim ersten Onlinevortrag in der bewährten Kursreihe „Stark durch Erziehung“ referiert Trainerin Andrea Schmalzl am Mittwoch, den 3. Februar 2021 um 19.00 Uhr zum Thema „Familienglück – wie Familien aus dem Hamsterrad kommen und eine gemeinsame Qualitätszeit innerhalb der Familie genießen können“. Mit der „Energietankstelle“ soll den Eltern geholfen werden, selbst aufzutanken und motiviert mit neuer Kraft und neuen Ideen in den Familienalltag zu starten. Einfach mal „runterkommen“, das soll auch via Onlinevortrag gut möglich sein. Die zertifizierte Lerncoacherin, Stress- und Entspan-

nungstrainerin Andrea Schmalzl führt durch einen erholsamen und entspannenden Abend, der durch Phantasiereisen, Übungen zur Stressreduktion im Alltag und dem Thema Familienglück umrahmt wird. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können viele Tipps mit nach Hause nehmen, wie sie ihren Familienalltag gemeinsam als Familie genießen können. Wer an dem Online-Vortrag teilnehmen möchte, kann sich beim Verbund der Volkshochschulen im Landkreis Schwandorf unter www. vhs-schwandorf-land.de online anmelden und erhält dann einen Link mit Anleitung zum Einloggen zum Onlinevortrag. Das Meeting startet über die Zoom-App.

WAA Wackersdorf Eine Region in Aufruhr Die unglaublichen Geschichten rund um den Bau einer WAA „Schwandorf im Fadenkreuz“ „unbestechlich“ - Hans Schuierer „Radioaktiver Zerfall der Freiheit“ „Kein Friede den Hütten“

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Diese vier Bücher spiegeln die aufgeheizte Stimmung jener brisanten Jahre wieder. Zahlreiche Bilder dokumentieren den Widerstand gegen das Atomprojekt und geben noch heute Zeugnis von den Geschehnissen.

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Also mal ehrlich ...

... hingeguckt von Ingrid Liez Corona-Impfung – ja oder nein? Also für mich persönlich ist das keine Frage, die Antwort lautet „ja“. Da es in Deutschland aber keine Impfpflicht gibt, bleibt es jedem/ jeder selbst überlassen, und viele entscheiden sich dagegen. Was sagen die Fakten? Und wie können Demokratie und ein Zusammenleben funktionieren, wenn jeder nur an sich selbst denkt? Ich gehöre noch zu der Generation, die in den ersten Lebensjahren mit Impfstoffen vollgepumpt worden ist: Pocken, Diphterie, Kinderlähmung. Und das alles, ohne dass unsere Eltern gefragt worden seien, ob sie das wollen. Zum Glück haben sich diese Zeiten geändert, aber geht es nicht absolut gegen den gesunden Menschenverstand, sich gegen eine Impfung zu sträuben, die, bei mindestens 60% der Bevölkerung angewendet, das Land aus der Krise führen kann? Skepsis und Diskussion sind notwendig und gehören zum demokratischen Prozess. Kein Zweifel, in der Vergangenheit gab es bei Impfkampagnen fatale Fehler, die auch heute noch Angst auslösen. Für viele Menschen wurde der Corona-Impfstoff zu schnell entwickelt. Viele Menschen haben Angst, die genbasierte Substanz (messengerRNA) könnte ihr Erbgut verändern (was faktisch nicht der Fall ist, vgl. www.futurezone. de oder www.swr.de). Das Vertrauen in den Staat und in Institutionen wie das RKI sind bei vielen auf einem Tiefstand. Wer aber sämtliche Aussagen von Fachstellen und Wissenschaftlern ständig in Zweifel zieht, muss sich in die Nähe von Verschwörungstheoretiker stellen lassen. Es sind einfach zu viele Fachleute, die zur Impfung raten. Hundertprozentige Sicherheit zu erwarten ist eine Illusion, das gilt nicht nur für die Folgen einer Impfung. Jeder OP im Krankenhaus kann schiefgehen, und doch vertrauen wir den Handelnden und legen uns unters Messer. Was die Begleiterscheinungen der Impfung angeht, so gibt es Zahlen: Als der Impfstoff in einer britischen Studie an über 44.000 Freiwilligen getestet wurde, traten bei einem Teil der Probanden folgende Beschwerden (je nach Altersgruppe und Impfdosis) auf und klangen nach kurzer Zeit wieder ab, berichtet die Berliner Zeitung: Schmerzen an der Impfstelle (bis 59%), Müdigkeit (bis 51%), Kopfschmerzen (bis 37%), Muskelschmerzen

(bis 37%) Schüttelfrost (bis 35%), Durchfall (bis 10%). Besonders nach der zweiten Impfdosis trat Fieber auf (bis 16%). Das bedeutet, dass Immunsystem reagiert und hat seine Arbeit aufgenommen. Allerdings litten etwa 20% auch der Placebo-Gruppe unter Müdigkeit und Kopfschmerzen, so berichtet der Kanal „Quarks“ auf YouTube in seinem Beitrag „Corona: Wie sicher ist der Impfstoff?“. Das bedeutet, diese Symptome können auch ohne Impfung auftreten. Und mal ehrlich: Was sind denn schon ein paar Nebenwirkungen dagegen, wenn man eine Corona-Infektion durchmachen muss? Nachdem die Impfungen in Großbritannien gestartet waren, gab es bald darauf im Dezember 2020 zwei Leute, bei denen eine allergische Reaktion festgestellt wurde. Diese Menschen waren von Vorneherein schwere Allergiker. Und trotzdem wird weiter geimpft, denn: Der Impfstoff habe bei mehr als 20.000 Probanden im Rahmen der Zulassungsstudien nur in 0,6 % der Fälle allergische Reaktionen ausgelöst, heißt es auf www.br.de/ nachrichten/deutschland-welt. Für schwere Allergiker mit der Gefahr des anaphylaktischen Schocks ist also im Zusammenhang mit der Impfung etwas Vorsicht angebracht. Was langfristige Folgen bei einer Impfung gegen Corona sein können, weiß man naturgemäß noch nicht. Da bleibt immer ein Restrisiko. Im Gegensatz dazu weiß man jedoch über die Folgen nach einer Corona-Infektion viel besser Bescheid, und diese können beträchtlich sein. Leider ist naturgemäß noch nicht bekannt, wie lange der Impfschutz anhalten wird, allerdings hat man bei den beiden Impfstoffen von Pfizer BioNTech und Moderna eine Wirksamkeit von 95 bzw. 94% festgestellt. Je mehr Menschen sich impfen lassen, desto weniger Tote wird es geben, desto weniger Intensivpatienten. Wie schon gesagt: Es muss jedem selbst überlassen bleiben, ob er/ sie sich impfen lässt oder nicht. Es wäre falsch und widerspräche demokratischen und freiheitlichen Grundrechten, hier Druck auszuüben oder Zwang. Allerdings sollte jeder und jede die Fakten genau abwägen und nie aus dem Blickwinkel verlieren, dass alle in unserer sich solidarisch nennenden Gesellschaft ihren Teil dazu beitragen sollten, dass die Pandemie besiegt wird.

23. Januar 2021

Liebe Leserinnen und Leser,

Angst um die Bildung unserer Kinder, vor Konkurs, vor dem Verlust der materiellen Lebensgrundlagen – und vor dem Sterben.

„Glücklich sein bedeutet nicht, das Beste von allem zu haben, sondern das Beste aus allem zu machen.“ Dieses Zitat eines unbekannten Verfassers passt, so denke ich, gut auf die derzeitige Situation in Deutschland und in der ganzen Welt. Noch nie zuvor mussten wir uns als Menschen in einem solchen Umfang etwas zutiefst Menschliches versagen: Den direkten zwischenmenschlichen Kontakt. Wir brauchen ihn fast wie die Luft zum Atmen – und jetzt sollen wir uns zurückziehen, um andere nicht anzustecken, um das Virus nicht weiterzutragen – damit möglichst vielen die Luft zum Atmen bleibt. Das soziale und kulturelle Leben liegt auf Eis. Die Geschäftswelt hat ihre Pforten geschlossen. Das Gespenst der Angst geht um: Die Angst vor der Ansteckung, die Angst unsere Lieben nicht mehr wiederzusehen,

Und doch leben wir: Noch ist die medizinische Versorgung gesichert, auch im Covid19-Fall. Es gibt Telefon, Internet, E-Mail und SMS-Dienste, Zoom und Skype - Möglichkeiten, unser Arbeitsleben fortzuführen, unsere Liebsten zu sehen und zu hören, auch wenn wir sie nicht in die Arme schließen können. Und es gibt Hoffnung in Form einer Impfung: Es geht zwar langsam, aber immer mehr Menschen sind geimpft. Steht zu hoffen, dass noch viele weitere sich entschließen, sich impfen zu lassen, denn dies ist der einzige Weg aus der Pandemie. Wir müssen da durch. Wir müssen Verluste hinnehmen. In jeder dunklen Zeit gibt es Licht am Ende des Tunnels.

Die LOKAL-Redaktion erhielt folgenden aktuellen Leserbrief:

Die Marsmännchen werden sich wundern Wie sagte der Wachstumskritiker Prof. Dr. Niko Paech am 6.3.2020 im TV-Vereinsheim Burglengenfeld so treffend: „Wenn unser Planet dereinst unbewohnbar sein wird, werden die Marsmännchen den Kopf schütteln über uns Menschen: Komisch, Vollbeschäftigung war ihnen wichtiger als das nackte Überleben …“ Allerorten bauen selbst große Konzerne (wie Conti in Regensburg 2100) Stellen ab. Merkt ihr nicht, dass dieses Wachstumssystem sowieso am Ende ist? Wer stellt heute noch 100 Leute ein? Ich bin froh, dass auf die Teublitzer Widerständler Verlass ist, und kann die Teublitzer Bürger nur bitten: Denkt nach! Gewerbe-

Diese LOKAL-Ausgabe ist dünner als gewohnt. Und doch haben wir das Beste daraus gemacht, um Sie, liebe Leser, möglichst gut zu

steuereinnahmen sind auf Jahre hinaus NICHT zu erwarten, neue Hallen und Betriebsstätten sind IMMER ein Abschreibeprojekt. Auch finanziell triebe euch dieses Gewerbegebiet an der A93 in den Ruin: Die durch die teure Erschließung entstehende Neuverschuldung wäre höher als die gesamte bisherige Verschuldung der Stadt Teublitz?! Lasst den Zukunftswald in Ruhe, nutzt Leerstände und Flächen, die sich näher am Stadtgebiet befinden! Welche Betriebe Interesse zeigen für das geplante Gewerbegebiet, wird angeblich aus Wettbewerbsgründen nicht veröffentlicht. Aber vielleicht wäre es durchaus möglich offenzulegen, welche Branchen sich ansiedeln wollen? Und welcher Wasserverbrauch hierdurch entstünde? Liebe Teublitzer, achtet bitte auf euer gutes Trinkwasser und gebt es nicht für fadenscheinige Arbeitsplatzansiedlungsversprechen her! Wir aus Burglengenfeld werden euch noch um Wasser zum Trinken bitten. Bereits jetzt sind bei uns langjährig zwei Atrazinwerte knapp unter dem Grenzwert, das kann jeder auf den Seiten der Stadtwerke nachprüfen. Weltweit wird sich die Wasserqualität in den nächsten Jahren verschlech-

informieren. 2021 ist für LOKAL ein Jubiläumsjahr, denn „das blatt ihrer region“ wird 40 Jahre alt. Dazu lesen Sie von nun an in jeder Ausgabe einen breit gefächerten Rückblick auf Hochs und Tiefs, auf historische Ereignisse und ihre redaktionelle Aufbereitung, auf die Geschäftswelt im Städtedreieck und darüber hinaus – wie sie das geworden ist, was sie heute ist. Auch die Einwände gegen das geplante Teublitzer Gewerbegebiet an der A93 sind in dieser Ausgabe wieder ein Thema. Außerdem befragten wir im aktuellen LOKALInterview die drei Bürgermeister des Städtedreiecks zur Diskussion um eine neue Fachstelle „Citymanager für das Städtedreieck“. Wir haben das Beste auf den folgenden Seiten für Sie herausgeholt. Machen auch Sie das Beste aus Ihrer Situation! Wir wünschen Ihnen für die nächsten Wochen viel Kraft. Herzlich Ihre Ingrid Liez mit der LOKAL-Redaktion

tern, wenn wir nicht entschieden gegensteuern und einfacher leben. In Burglengenfeld wird ja ohne Sinn und Verstand alles zugebaut, siehe z.B. den gigantischen Neubau des Baumarktes, obwohl das halbe NAC leer steht. Was ist übrigens das Ergebnis des im Juli 2020 bereits geplanten Tracer-Versuchs, ob die Höhle beim neuen, schönen Baumarkt auf unser Grundwasser durchschlägt?? Von Umweltschutz wird hier leider nur VOR der Wahl gesprochen, NACH der Wahl heißt es z. B.: Wir werden sowieso nicht klimaneutral, da können wir den Grundschulanbau ruhig mit tausenden Tonnen Beton ausführen, Hauptsache mit Holz verkleidet: Reine Augenwischerei. Auch die Entscheidung für den Anbau und gegen einen zweiten überschaubaren, fußläufig erreichbaren Grundschulstandort rächt sich bereits jetzt: In Zeiten des weit verbreiteten Homeoffice wäre es praktisch und kostengünstig für Familien, das zweite Auto evtl. wegzugeben. Ursula Schindler ... aus der Stadt, in der ökologisch gesehen Hopfen und Malz verloren ist


23. Januar 2021

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40 turbulente Jahre … „Sie lesen, hoffentlich sehr interessiert, gerade die ersten Zeilen dieser neuen Zeitschrift. „lokal im städtedreieck“ möchte eine Lücke schließen im gewiß nicht spärlichen Medienangebot.“ So beginnt das redaktionelle Editorial der ersten Ausgabe von LOKAL im Oktober 1981. In diesem Jahr wird LOKAL 40 Jahre alt – das ist gleichsam ein ganzes Menschenleben. Über Menschen, Taten und Ereignisse, die die Region in den letzten Dekaden geprägt haben, wurde hier berichtet. Nicht nur Redakteur/innen, sondern auch die Leser/innen kamen zu Wort. Berichten, Meinungen wiedergeben und Stellung beziehen: Das kennzeichnet den redaktionellen Teil von LOKAL bis heute. Ob Politik, Kultur, Freizeitgestaltung, Veranstaltungen oder Kleinanzeigen: LOKAL wurde im Laufe der Zeit zu einem zuverlässigen und vielfältigen Spiegel der Region. Dazu ist selbstverständlich die Werbung der Motor, der alles antreibt: Als Werbe-Plattform für mittlere und kleinere Geschäfte vor Ort war schon das LOKAL der 80er Jahre bald aus der regionalen Medienlandschaft nicht mehr wegzudenken. Werben, werben, werben: Als zuverlässiger Partner in allen Fragen der Öffentlichkeitsarbeit stand das LOKAL-Team mit Verleger und Gründer Max Krempl vom ersten Tag an seinen Kundinnen und Kunden zu Verfügung. Anliegen war und ist es, die unübersehbare Angebotsvielfalt vor Ort immer wieder aufs Neue den Leser/innen und damit den Kund/innen ansprechend zu präsentieren. Deshalb will LOKAL an dieser Stelle „Danke!“ sagen für 40 Jahre gute Zusammenarbeit und Kundentreue, denn viele regionale Firmen waren werblich von Anfang an dabei. Die LOKAL-Ausgaben des Jubiläumsjahrs stehen bis zum Oktober

unter dem besonderen „Stern“ des Rückblicks. In einer breit angelegten Serie wird die Redaktion vier Jahrzehnte Verlagsgeschichte aufrollen und dabei nicht nur historische Ereignisse und thematische Highlights berücksichtigen, sondern auch auf die Historie der eng mit dem Blatt verknüpften Geschäftswelt im Städtedreieck und darüber hinaus eingehen. Denn auch Werbung hat eine Geschichte. Wir beginnen in dieser Ausgabe im Jahr 1981 mit einem persönlichen Rückblick des LOKAL-Urgesteins Max Krempl, der, gebürtiger Burglengenfelder, eine Schriftsetzerlehre im Jahre 1964 in der Buchdruckerei Karl Nußstein begann. In den folgenden LOKAL-Ausgaben des Jahres 2021 zeichnen wir die Spur der Entwicklung des Anzeigenblatts nach: Redaktionell vom großen Thema „WAA“ und dem „Aus“ der Maximilianshütte über den „Marktplatzreport“ bis zum „Burglengenfelder Drogensumpf“ sowie der Entstehung des NAC, den Diskussionen um die Naabtalkaserne und das Ganzjahresbad Bulmare. Skandale, „heiße Eisen“ und LOKAL-Boykott aus der politischen Ecke: Auch was brennende Themen im Lauf der Zeit betraf, nahm LOKAL kein Blatt vor den Mund und trug so manches Mal auch die Konsequenzen. Dabei war LOKAL immer ein zuverlässiger werblicher Begleiter für die Geschäftswelt: Neben den professionell gestalteten Anzeigen

wurden die Unternehmen, Dienstleister und Geschäfte ganz nach Wunsch jederzeit informativen redaktionellen Texten den Lesern präsentiert.

Die neue Welt des „online“ Eine große und interessante Umstellung in der praktischen Konzeption, die neue Möglichkeiten des Publizierens eröffnete, war im Laufe der 90er Jahre die Verlagerung des Seitenumbruchs in den Bereich des Digitalen. Bald gehörten die Zeiten des aufwändigen Klebeumbruchs endgültig der Vergangenheit an. Im März 2001 wurde darüber hinaus „lokalnet - das online ihrer region“ (www.lokalnet.de) geboren. Als eine Art Suchmaschine für lokale Inhalte und Nachrichten, mit vielen Links zur örtlichen Geschäftswelt, konnte man von nun an auch die Inhalte des Druckmediums LOKAL im Internet nachlesen. LOKALNET erfreut sich bis heute eines stets zunehmenden Interesses als Info- und Werbemedium. Seit Februar 2017 ist Tochter Julia Krempl die neue Herausgeberin von LOKAL mit ihrem eigenen Medienverlag. Dass für die Redakteur/innen des im Vergleich kleinen Printmediums die Faszination des Zeitungsmachens bis heute ungebrochen ist, ist eine Tatsache. Und die vielen Berichte, Reportagen, Kommentare und Serien lassen die Leser/innen niemals kalt. LOKAL ist immer kontrovers im Gespräch und was genau im Laufe der letzten 40 Jahre bewegt hat - darauf schauen wir 2021 zurück. In der vorliegenden Ausgabe kommt Gründer Max Krempl selbst zu Wort (Seite 6 - 7) und erinnert sich an die Entstehung der ersten Ausgabe von LOKAL.

Machen Sie Ihren Kundinnen und Kunden, unseren Lesern, den regionalen Einkauf schmackhaft.

LOKAL-TERMINVORSCHAU 13. Februar 2021 Sonderthema: Bauen & Wohnen Anzeigen-/Redaktionsschluss: Freitag, 5. Februar 2021

6. März 2021 Sonderthema: Regionaler Stellenmarkt Anzeigen-/Redaktionsschluss: Freitag, 26. Februar 2021 Themenänderungen vorbehalten.

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s’Weihnachts

Glosserl von Bönedückt Hannückl

Quo vadis, Pfarrheim Burglengenfeld? Schlichte Wohnbebauung? Prächtiger Kulturpalast der Stadt? Oder weiterhin ein marodes Katholisches Pfarrzentrum?

B U R G L E N G E N F E L D eines privaten Geschäftsmannes, wenn er tatsachlich ein „ÖPP“ in Erwägung zieht. Und was ist so ein „Public-privatesShip“ auf Deutsch? Das ist eine vertraglich geregelte Zusammenarbeit zwischen öffentlicher Hand (z.B. Kommune) und einem Unternehmen der Privatwirtschaft. Der private Partner übernimmt z.B. den Bau und die Kommune (Stadt) mietet und nutzt dann den Bau. Das Problem dabei ist wohl, dass der Unternehmer an dem Geschäft verdienen will und irgendwer muss dann zahlen. Weil, sonst ist das Geschäft ja kein Geschäft. Und ein uraltes Oberpfälzer Sprichwort besagt: „Ein Geschäft ist erst dann ein Geschäft, wenn der, mit dem du ein Geschäft machst, meint, dass das Geschäft eigentlich gar kein Geschäft ist!“ Und so sagte sich auch unser pfiffiger Bürgermeister, dass ihm so ÖPP-Gschäfterl generell zu geschäftig wären. So habe der brave Gerstl dem Bürgermeister wohl auch vorgerechnet, dass der Betrieb des Pfarrheims als VAZ-licher Kulturpalast stets mit einem Minus für die Stadt verbunden wäre. Die Stadt würde draufzahlen und keinen Reibach nicht machen. Hinzu kämen Parkplatzprobleme und wohl auch Immissionsprobleme. Da hat der schlaue Bürgermeister sogleich „flugsdiwups“ umgeplant. Er dachte sofort und listig an einen Neubau und zwar nicht an einen Kulturpalast in Burglengenfeld, sondern an einen Neubau, wohl eine „kulturpalastliche“ oder sonstige Mehrzweckhalle in der „Neuen Mitte“ des Städte-Dreiecks, also auf dem Augustenhof. Eine wahrhaft phantasiereiche bürgermeisterliche Halluzination, die sich wohl nur verwirklichen ließe, wenn sich das Städtedreieck zusammenschließen würde und der „Oberbürgermeister“ dieses Gebildes dann wohl Thomas Gesche hieße. Da dürften aber der Bürgermeister Thomas Beer von Teublitz, an dessen stattlichen Bauch wohl nichts vorbeigeht und auch der auf Eigenständigkeit bedachte Bürgermeister von der Maxhütte zu dieser „Fata-Morgana-Phantastica“ wohl auch noch sehr eigene Gedanken haben.

Ja, ja, wer die Wahl hat, der hat die Qual! So auch wohl der amtierende 1. Bürgermeister von Burglengenfeld, dessen alltägliche große Weisheit und donnernde Entschlusskraft hier wohl mehr gefragt sein wird als je zuvor. Ein Werk, wohl eines gewaltigen Herakles würdig! Ein Werk, das immer mehr auf die Stadt Burglengenfeld zuwächst und damit auf ihren sehr abgerundeten 1. Bürgermeister. Sicher, er hat noch zwei „Großwesire“ an seiner Seite, in der Gestalt des 1. Vertreters des Bürgermeisters von der CSU und des 2. Vertreters von der SPD, von denen aber jeder so seine ureigenen Ansichten zu Allerlei hat und diese dabei auch mehr oder weniger großartig vertritt. Und dann noch die verschiedenen kommunalen Kohorten, sprich Fraktionen, im Stadtrat von Burglengenfeld? Na ja, da sagen die einen so und die anderen halt anders und vielleicht sagen sie auch gar nichts. Also, letztere und das glauben viele, repräsentieren wohl die herrschende Meinung im Stadtrat. Ja und da ist noch tatsächlich der dynamische Robert Gerstl, der mit dem 1. Bürgermeister allzu gerne noch ein G`schäftl mit dem Pfarrzentrum, vielleicht gar unter Beteiligung des zaghaften Pfarrers, betrieben hätte. Also, das wäre dann eine „ÖPP“, bzw. eine „Public-Private-Partner-Ship“. Mei, da geht einem doch das Es grüßet sackrisch Euer Herz auf über soviel Fürsorge Bönedückt Hannückl

23. Januar 2021

Das aktuelle LOKAL-Interview:

Mit einem Citymanager auf Synergien-Suche STÄDTEREIECK (lz). Kein Zweifel – das Wirtschaftsforum Burglengenfeld engagiert sich effektiv für seine Mitglieder, viele Gewerbetreibende der Stadt, und für die Attraktivität der Stadt als Einkaufsziel. Dazu hat im letzten Jahr auf jeden Fall der Citymanager eine gehörige Portion beigetragen, fungiert er denn als Mittler und Schnittstelle zwischen Wifo und Stadtverwaltung, aber auch zu anderen Standortfaktoren wie Kindergärten oder Ärzten, ist außerdem wertvoller Mitarbeiter im Marketing- oder TourismusBereich. Diese Aufgaben hat Citymanager Wolfgang Dantl, nach Meinung des Wifo mit seinem Vorsitzenden Benedikt Göhr hervorragend gemeistert. Gerade jetzt in der Corona-Zeit, wo der Schwerpunkt von Marketing und Werbung eher auf „Standort statt Event“ liege, habe Dantl bei der Umsetzung der Lokalkampagne „Sei ein Teil deiner Stadt“ mit kreativen Vorschlägen, Termin-Organisation oder ganz praktisch beim Banner-Aufhängen Top-Arbeit abgeliefert. Bei der Organisation von Aktionen wie Primelgruß oder Schoko-Lotto und Einkaufsgutschein, bei der Erstellung der Standortbroschüre oder von Hygienekonzepten sei er nicht wegzudenken gewesen. Daneben gehören die Mitarbeit bei Social Media-Auftritten, Stadtrundgängen mit Bürgermeister und Verwaltung, Beantragung von Förderprogrammen, Vorbereitung und Begleiten von Treffen und vieles mehr zu den

Aufgaben des Citymanagers. Stichwort: Zusammenarbeit und Synergieeffekte erreichen, und das auf allen Ebenen. Deshalb stößt es beim Wifo auf Verwunderung, dass Dantls Arbeitsvertrag jetzt ausgelaufen ist und nicht verlängert wird.

Gemeinsame Fachkraft für das Städtedreieck Laut Tagespresse vom 10.11.2020 hatte sich der Burglengenfelder Bürgermeister Thomas Gesche dahingehend geäußert, dass er in den Stadtrat einen neuen Vorschlag einzubringen gedenke: Burglengenfeld, Maxhütte-Haidhof und Teublitz sollten „gemeinsam eine Stelle für eine entsprechende Fachkraft“ schaffen. Für Benedikt Göhr muss die Schaffung einer solchen Stelle nicht unbedingt heißen, dass das Citymanagement in Burglengenfeld geopfert wird, heißt es in einem Kommentar des Wifo-Vorsitzenden. Das Wifo suche stets aktiv die Annäherung zu den Entscheidungsträgern der Stadt, mit denen man fachlich diskutieren wolle. Doch den Burglengenfeldern würde „klar die Kinnlade herunterhängen, wäre plötzlich für externe Aufgaben mehr Geld zur Verfügung wie für die eigenen Reihen. Und die Arbeit von Citymanager Dantl muss erst mal getoppt werden“, so Göhr. Die Diskussion um die Stelle des Citymanagers nahm LOKAL zum Anlass, bei den Bürgermeistern im Städtedreieck nachzufragen.

LOKAL: Herr Bürgermeister Gesche, Sie haben bereits Ende 2020 das Konzept eines Citymanagers für das gesamte Städtedreieck ins Gespräch gebracht. Welche genauen Vorstellungen haben Sie dazu? Thomas Gesche: Das Städtedreieck ist grade dabei, die Zusammenarbeit auf neue Beine zu stellen - durch einen eventuell zu gründenden Zweckverband. Eine Möglichkeit ist es, dass hier ein gemeinsamer „Wirtschaftsförderer für das Städtedreieck“ installiert wird. LOKAL: Welche Aufgaben soll dieser Wirtschaftsförderer übernehmen? Wäre er oder sie als Bindeglied zwischen den Städten, Gewerbetreibenden und Werbegemeinschaften mit den Aufgaben für drei Städte nicht überlastet? Gesche: Dieser Wirtschaftsförderer soll sich in erster Linie um Gewerbeakquise und um die Betreuung des Bestandsgewerbes kümmern. Bisher wird vom Wifo Burglengenfeld nur ein Citymanager auf Stundenbasis, quasi auf Zuruf, eingesetzt. Nach dem neuen Modell könnte das Städtedreieck einen Gewerbereferenten/in in Vollzeit erhalten, was eine enorme Verbesserung darstellt. LOKAL: Der Vertrag des Burglengenfelder Citymanagers Wolfgang Dantl soll nicht verlängert werden. Warum nicht – nach dieser für die Gewerbetreibenden erfolgreichen Arbeit? Gesche: Ich habe dem Wifo-

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23. Januar 2021 Vorsitzenden signalisiert, dass ich mir eine übergangsweise Verlängerung vorstellen kann, bis der gemeinsame Gewerbereferent installiert ist. LOKAL: Das Wirtschaftsforum Burglengenfeld ist mit der Arbeit von Wolfgang Dantl gerade jetzt in der schwierigen Zeit mehr als zufrieden. Dort kann man sich sogar einen Ausbau dieser Fachstelle vorstellen. Stoßen Sie mit Ihrem Konzept nicht die Gewerbetreibenden des Wifo vor den Kopf? Gesche: In keinster Weise - ich will ja eine Verbesserung hin zu einem Vollzeit-Ansprechpartner für das Städtedreieck. LOKAL: Herr Bürgermeister Beer, wie stehen Sie zu der Idee Ihres Bürgermeister- und Parteikollegen aus Burglengenfeld, die Stelle eines Citymanagers/ einer Citymanagerin für das Städtedreieck zu schaffen? Thomas Beer: Im Rahmen der geplanten Gründung eines Zweckverbandes unterstütze ich die Schaffung einer gemeinsamen Stelle für Wirtschaftsförderung, einschließlich Fremdenverkehrsförderung sowie Förderung der Naherholungsund Freizeitgestaltungsmöglichkeiten. Aufgabenschwerpunkte dieser Stelle sollen unter anderem eine gemeinsame Kommunikation und Marketingstrategie der Verbandsmitglieder zu den Themenstellungen gemeinsame Gewerbeflächen, Gewerbe-Neuansiedelungen, Existenzgründungsberatungen und interkommunale Gewerbeflächen sein. Ziel dieser Stelle ist es, potentielle Investoren und potentiell ansiedlungswillige Unternehmen auf den Bereich Städtedreieck aufmerksam zu machen und diese Ansiedlungsvorhaben zu begleiten. Damit unterscheidet sich das Anforderungsprofil dieser neuen Stelle aus meiner Sicht erheblich von den Aufgaben eines „Citymanagers“ wie wir ihn kennen. LOKAL: Zur Wirtschaftsförderung stellte der Teublitzer Stadtrat der ITU (Interessensgemeinschaft Teublitzer Unternehmer) im letzten Jahr einen Etat von 5.000 Euro zur Verfügung. Braucht Teublitz Ihrer Meinung nach einen Citymanager, der die (Werbe)-Aktivitäten der ITU zusätzlich unterstützt? Beer: Die Verantwortlichen der ITU vertreten die Belange der Teublitzer Unternehmen aus meiner Sicht sehr gut. Ich den-

B U R G L E N G E N F E L D ke nicht, dass Teublitz zum jetzigen Zeitpunkt einen eigenen Citymanager wie z. B. in Burglengenfeld braucht. LOKAL: Das Burglengenfelder Wifo würde das Citymanagement am liebsten sogar ausgebaut sehen. Wäre diese Fachkraft mit den Aufgaben für drei Städte nicht überfordert? Beer: Wie gesagt, sehe ich die Aufgabenschwerpunkte in Bezug auf den Citymanager und dem Wirtschaftsförderer unterschiedlich. Selbstverständlich können sich diese beiden Stellen in Zukunft durchaus ergänzen und werden sich sicherlich auch in der Praxis abstimmen. Die Entscheidungen des Wifo bzw. der Stadt Burglengenfeld über die Ausgestaltung der Stelle obliegt ausschließlich diesen. Als Bürgermeister der Nachbarstadt möchte ich mich dazu nicht äußern. LOKAL: Herr Bürgermeister Seidl, was halten Sie von der Idee Ihres Burglengenfelder Kollegen zu einem Citymanager für das gesamte Städtedreieck? Rudolf Seidl: Als Bürgermeister von Maxhütte-Haidhof sehe ich keinen Bedarf eines Citymanagers für das gesamte Städtedreieck. Die Arbeit unserer Werbegemeinschaft (MH) wird von mir nicht in Frage gestellt und ist hervorragend.

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Denkzettel

Prosit Neujahr Der Wasserpreis in Burglengenfeld ist zum Jahreswechsel um rund 10 % gestiegen. Soviel kostet die Bürger das Abschiedsgeschenk von SWBGeschäftsführer Friedrich Gluth, der sich unter großem Applaus in den Ruhestand abseilt. Kostendeckung lautet das Zauberwort, mit dem schlicht verschleiert wird, was über Jahrzehnte hinweg beim Grundwasserschutz strategisch versäumt wurde. Der teure Polizeifilter wird im Bedarfsfall die Brühe - egal, ob Atrazin, Nitrat oder Ölrückstände – schon in trinkbares Wasser verwandeln. Egal, was die Bürger dieser „nachhaltige“ Umweltschutz kostet. Erneut deutlich wird die Ignoranz beim „Fund“ der Tropfsteinhöhle auf dem Toom-Gelände. Hier weiß bis heute niemand, wie schnell Schadstoffe im Trinkwasserbrunnen der Stadt landen. Den SWB gelingt es angeblich seit über sechs Monaten nicht, den Farbstoff zum Test zu beschaffen (MZ vom 30.12.20). Absicht oder Unvermögen?

Da wollte man wohl den reibungslosen Toom-Neubau am Rande des Wasserschutzgebietes nicht behindern. Doch zurück zum Jubilar. Da hat Gluth mit seinem nimmermüden Arbeitseinsatz der Stadt - versteckt in den vom Stadtrat bis heute letzlich unkontrollierbaren Tochtergesellschaften - einen beachtlichen Schuldenberg hinterlassen. Zur Belohnung (MZ vom 18.12.20) darf der Mann des Volkes als „Ehrengast auf Lebenszeit“ bei freiem Eintritt in seinem Lebenswerk BULMARE wie Onkel Dagobert im Schuldenpool herumplantschen. Zumindest bis der Konkursverwalter den Stöpsel zieht. Zum Abschied vom Amt gibt es dafür stehende Ovationen (MZ 22.12.20). Peinlich! Gerade für die SPD-Räte! Erinnert sich denn niemand dieser selbsternannten Arbeiterführer daran, dass Gluth im Auftrag vom GröBaZ mit einer Personalservicegesellschaft dafür sorgte, dass Bauhofarbeiter nicht mehr zum ÖTV-Tarif bezahlt wurden? Verständlich? Ja! Schließlich muss sich das Geschäftsführergehalt refinanzieren. Das „letzte Geschenk“ Gluths an die Burglengenfelder Arbeiterbewegung, eine Wasserpreiserhöhung zur Unzeit, zeigt, wo die Reise hingeht.

LOKAL: Könnte Ihrer Meinung nach eine solche Fachstelle dieselbe Arbeit für drei Städte vhs im Landkreis Schwandorf informiert: leisten? Seidl: Jede Stadt hat andere Gewerbestrukturen und wird von den jeweiligen Werbegemein- LANDKREIS SCHWANDORF (sr). sowie kulturellen Angeboten entschaften in Eigeninitiative sehr Die Schließung der Volkshoch- gegen. Wissensvermittlung und schulen und die Beschränkung auch Begegnung sind dann hofgut vertreten. fast aller Kontakte während des fentlich wieder möglich. LOKAL: Der Citymanager ist ganzen Winters wird, wie jeder in Burglengenfeld Schnittstel- Winterschlaf, sein Ende haben. Urheberrechte sollte man le zwischen der Stadt und den Vorerst, wie bekannt, wird der kennen – kostenloses onlineGewerbetreibenden bzw. deren Kursbetrieb bis Ende Januar Seminar in der VHS Verbund. Im Städtedreieck lie- 2021 weiter ausgesetzt bleiben, Die Digitalisierung des Alltags gen dagegen die Aufgaben an- lediglich online-Veranstaltungen schreitet unaufhaltsam voran. sind erlaubt. Der Verbund der Gerade jetzt ist es wichtiger denn ders … Seidl: In dem geplanten Zweck- Volkshochschulen im Landkreis je, neben den unglaublichen verband zur Zusammenarbeit Schwandorf gibt auf seiner Möglichkeiten auch die Risiken der drei Städte wäre ein Wirt- Homepage (www.vhs-schwan- richtig einzuschätzen. Das Proschaftsförderer vorgesehen dorf-land.de) bekannt, was im jekt „Digitale Nachbarschaft“, gevirtuellen Raum stattfindet – fördert durch das Innenministebzw. soll dieser Bereich mit auch andere Volkshochschulen rium, unterstützt durch Telecom abgedeckt werden. Dessen Täund Bildungsinstitute bieten inte- und DB, begann schon vor den tigkeit darf nicht mit Arbeit der ressante Vorträge etc. an. pandemischen Zeiten; geplant jeweiligen Werbegemeinschaft Gleichzeitig winkt der Frühling: waren Workshops vor Ort mit den verwechselt werden. Ein WirtEnde Februar, so ist derzeit ge- „DiNa-Mobilen“, nun haben sich schaftsförderer hat die Aufplant, soll das neue Programm- die meisten Aktivitäten ins „Netz“ gabe, Gewerbe zu akquirieren, heft der VHS für den Landkreis verlagert. Die Digitale Nachbarsoll Beratungsstelle für Firmen- vorgestellt werden. Und wenn schaft (DiNa) unterstützt Vereineugründungen (Startups) sein, wir zu den Abstandsregeln des ne, Initiativen und freiwillig engasowie Lehrstands-Management vergangenen Jahres zurückkeh- gierte Bürger/innen im sicheren bei Gewerbeimmobilien aus- ren dürfen, lachen eine Fülle von Umgang mit dem Internet. Von üben. Sprach- und Gesundheitskursen Datenschutz über sichere Kom-

Hans Glatzl Während die Gewerbesteuer - zur Freude von finanzstarken Großunternehmen - mit SPD-Zustimmung großzügig abgesenkt wurde, dürfen die Normalbürger schauen, wie sie mit der Wasserpreiserhöhung in Corona-Zeiten über die Runden kommen. Da sollte die selbsternannte Mehrheitspartei im Burglengenfelder Stadtrat mal überlegen, ob es nicht ehrlicher wäre, das soziale „S“ im Namen gleich zu streichen. Diese Spezialdemokraten haben als Spass-, Spiel- und Feier-Partei die Bodenhaftung längst verloren. Das ist sicher kein Grund zum Applaudieren, meinen

Hans Glatzl und das BFB

Licht am Ende des Tunnels munikationstools, bewusste Darstellung in den sozialen Medien oder sicheres Einkaufen im Internet: die Digitale Nachbarschaft beantwortet die wichtigsten Fragen zur sicheren Vernetzung im digital-nachbarschaftlichen Alltag. Stützpunkte dafür sind die „DiNaTreffs“, und auch der Verbund der Volkshochschulen ist so ein DiNa-Treff. Die nächste Veranstaltung, die natürlich online abgehalten wird, dreht sich um das Thema „Fotos und Videos - Recht klären, online stellen und präsentieren“, denn nicht alles, was man kann, darf man auch. Am 17. Februar 2021 um 16.30 beginnt das zweistündige onlineSeminar, die Anmeldung ist über die Homepage der VHS möglich (www.vhs-schwandorf-land.de) oder 09471-30 22 333 (wichtig: E-Mail-Adresse angeben), der Link wird etwa eine Woche vor dem Termin versandt. Die Teilnahme ist kostenlos.


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Aus einer Vision wurde das Anzeigenblatt LOKAL ... bis es zur ersten LOKAL-Ausgabe kam, die am 1. Oktober 1981 in einer Auflage von 11000 Exemplaren in sämtliche Haushaltungen im Städtedreieck verteilt wurde, war es ein langer Weg für den Herausgeber Max Krempl, der sich erinnert … Seit August 1964 lernte ich den Beruf des Schriftsetzers in der Druckerei Nußstein in Burglengenfeld. Man nannte uns Bleisetzer, wir standen aber die ganze Arbeitszeit lang an einem Setzkasten. Jeder Buchstabe war aus Blei, wurde in einem Winkelhaken nacheinander zu ganzen Zeilen gesetzt. So entstanden „Medien“ wie Sterbebilder, Vermählungskarten, Plakate etc., natürlich auch Zeitungen, Zeitschriften und Bücher. Nach meiner Gesellenprüfung bewarb ich mich 1969 bei der Mittelbayerischen Zeitung in Regensburg. Hier war schon mehr los und mein Arbeitsfeld wanderte vom Akzidenzsatz (allgemeine Drucksachen) zum Werksatz (Bücher) und auch zum Zeitungssatz. Nach 18 Monaten Bundeswehr, wieder in der Mittelbayerischen Zeitung angekommen, interessierte mich die neue Entwicklung in der Druckvorlagenherstellung mit Fotosatz und ich bekam 1972 eine Umschulung dazu. Es begann mit dem Lesen der monatlichen Zeitschrift „Reader’s Digest“: Ich hatte die Idee, irgendwann mal eine eigene Zeitschrift zu machen. Immer wieder faszinierte mich in diesem Magazin der Mix aus spannender Unterhaltung, News zur Gesellschaft und zu besonderen Menschen, Kurzgeschichten, Helden des Alltags im Interview, Wissen und Tipps für Haus und Garten, Hobbys und vieles mehr. Als ich im Jahr 1973 mit 22 Jahren nach Nürnberg „auswanderte“, blieb „Reader’s Digest“ meine monatliche Lektüre. Der Gedanke, eine eigene Zeitschrift zu machen, verfolgte mich dabei. Durch die Kenntnisse im Fotosatz, die ich schon in der Mittelbayerischen Zeitung Regensburg erworben hatte, konnte ich bei der Einstellung im Sebald Verlag Nürnberg gleich mit einer eigenen FotosatzMontage-Abteilung beginnen. Nach der Testphase von ca. einem Jahr wurden Mitarbeiter vom Handsatz/Bleisatz von mir zum Fotosatz umgeschult. Im Jahr 1975 erhielt ich nach sechs Monaten ganztägiger Meisterschule in Regensburg den Meisterbrief.

Die erste fast eigene Zeitschrift Als Handwerksmeister im Sebald Verlag bekam ich 1976 die Chance, die Herstellung einer

„Gautsch“-Zeitschrift zu machen. Im Grafischen Gewerbe werden Lehrlinge, die ihre Abschlussprüfung bestanden haben, traditionell „gegautscht“ (https://de.wikipedia.org/wiki/ Gautschen). Zu diesem Anlass wurden im Sebald Verlag zwölf neue Gesellen ins Wasser getaucht und von ihren Sünden reingewaschen. Jeder erhielt nach der feucht-fröhlichen Aktion einen Gautsch-Brief. Eine GautschZeitung sollte das dokumentieren und gleichzeitig als kritisches, aber anonymes Sprachrohr für die Mitarbeiter/innen dienen. Viele gute, interessante und kritische Texte mit lustigen Fotos und Zeichnungen von Mitarbeitern über Mitarbeiter, auch über Abteilungsleiter, konnte ich dafür sammeln. Wichtig war auch die Mithilfe eines Korrektor-Kollegen, der alles gut lesbar redigierte. So konnte ich „meine“ erste Zeitschrift mit 20 Seiten im A4-Format gestalten. WOW, das war meine erste Zeitschrift! Sie wurde im Sebald Verlag in einer Auflage von 1000 Exemplaren gedruckt. Eine weitere „Gautsch“-Zeitschrift folgte im Jahr 1979.

Etwas Eigenes - das wär‘s! Der Gedanke zu einer eigenen Zeitschrift wurde immer stärker. So nahm ich die Gelegenheit wahr, mir das Angebot einer bestehenden Zeitung „Das Städtedreieck“, welches von einem älteren Regensburger Verleger-Ehepaar seit einigen Jahren monatlich im Städtedreieck herausgegeben wurde, anzusehen. Nach einem Gespräch wurde mir klar, dass der Verkaufspreis für die Übernahme dieser Zeitung zu hoch war. Und Josef Kermer aus Wackersdorf, ein guter Freund und Lehrer, sagte zu mir daraufhin: „Wie blöd bist du eigentlich, die zwei ‚Alten‘ sammeln nur die Anzeigen ein und geben alles zur Herstellung der Seiten in eine Druckerei! Bis zur Druckherstellung kannst du doch alles selber! Und ich mache dann die Chef-Redaktion, solltest du mal deine eigene Zeitschrift machen.“ Wie das Schicksal es wollte, sattelte ich durch eine Veränderung meiner Familienverhältnisse Anfang 1980 zur Druckerei „Meiller“ nach Schwandorf um, einer Tochterfirma des Sebald Verlags.

Hier war ich für die Leitung einer Fotosatz-Abteilung verantwortlich, die komplett neu erstellt wurde: Ein täglicher Verkehr mit digitaler Textherstellung von Zeitschriften und meterlangen belichteten Textkorrekturen per Lkw zwischen Schwandorf und Nürnberg. Nach einiger Zeit entstand bei einem Lieferanten von Meiller eine gute Bekanntschaft mit dem Inhaber einer kleinen Druckerei aus Teublitz-Münchshofen. Günter Schießl lud mich eines Tages zu sich ein und fragte mich, ob ich ihm ab und zu mal bei Fotosatzarbeiten helfen könnte. Er bekäme aus München einen guten lukrativen Satzauftrag. „Ich bin nicht so gut im Fotosatz. Die Druckmaschine liegt mir einfach besser in der Hand“, erklärte er. Mich faszinierte seine kleine Druckerei: Alles neu, und zusätzlich ein Fotosatz-Gerät und alles, was man für eine Druckvorlagenherstellung brauchte, aber klein. Ich war begeistert und sagte zu ihm: „Melde dich, wenn du mich brauchst!“ So kam es, dass Anfang 1981 der erste Auftrag von München kam, auch immer zwei bis drei Leute aus der Münchner Firma dazu. Bei der gemeinsamen Arbeit, die bis spät in die Nacht hinein dauerte, entstand unter uns ein immer gut gelauntes Team. Diese Arbeit machte mir sehr viel Spaß und es entstand eine neue Perspektive in dieser Zeit. In meiner Abteilung bei Meiller arbeitete ich jetzt nur noch halbtags. Die Vorstellung, als Drucksachenberater selbstständig zu werden, wuchs in mir. Günter Schießl wusste von meiner Idee, eine eigene Zeitschrift herausgeben zu wollen. Er sagte eines Tages: „Also, wenn du mir meine Fotosatz-Sachen machst, drucke ich dir deine Zeitschrift.“ WOW, jetzt passierte in mir Unerklärliches. Tausend verschiedene Glocken fingen an zu läuten ... Als ich meinem Freund Kermer dies erzählte, sage der: „Na also, du Träumer, jetzt fang an zu planen. Ich denke nach, was wir für die erste Ausgabe für Themen reinschmeißen!“ – „Es muss ein neuer Mix zum Lesen werden, einer, den es bei uns so noch nicht gibt“, sagte ich zu ihm, „und einen Namen für die Zeitschrift brauchen wir natürlich auch!“ Um ein Gewerbe zu gründen, kündigte ich im Juni 1980 bei der Dru-

Gründer Max Krempl mit der ersten LOKAL-Ausgabe, die am 1. Oktober 1981 kostenlos in den Haushaltungen im Städtedreieck verteilt wurde. Foto: Medienverlag Krempl ckerei Meiller und meldete am 1. August 1981 in Burglengenfeld eine Drucksachenberatung an. Ich nahm Drucksachen-Aufträge an, gestaltete die Druckvorlagen in der Druckerei Schießl, wo sie natürlich auch gedruckt wurden.

Das mit dem Namen, ein langer Prozess! Ja, welcher Name? Das war nicht einfach und brauchte lange Zeit. Nach mehr als über zwanzig aufgelisteten Namen konnte ich mich für keinen entscheiden. Da ich ja oft meine Planungen für die erste Ausgabe in Gasthäusern und Kneipen im Städtedreieck bei „einem Bierchen“ auf meine Notizzettel schrieb, auch die erdachten Namen, kam mir im damaligen „Balkan-Grill“ ein zündender Gedanke. Sitz ich doch in einem Lokal vor Ort, in dem es mir sehr gut gefällt und wo ich immer gerne Leute treffe, mit denen man interessante Themen diskutieren kann. Eine Zeitschrift ist doch auch so eine Art Zusammentreffen und wird dann von Leuten gerne gelesen also in einem „lokal“! Trotz längerem Hin und Her: Die Zeitschrift bekam den Namen „lokal im städtedreieck“.

Finanzierung einer kostenlosen Zeitschrift ... Nach schon einigen mündlichen Zusagen von Wirten im Städtedreieck, sich mit einem Inserat in der ersten Ausgabe zu beteiligen - logisch, mit Kenntnis des Namens der Zeitschrift -, musste ich mir dennoch Gedanken über die Finanzierung der Zeitschrift machen. Mit einem skizzierten Klebe-Umbruch als Muster - also den grob entworfenen Seiten ging ich zuerst in Burglengenfeld,

meiner Geburtsstadt, in sämtliche Geschäfte, und stellte meine Idee von der neuen Zeitschrift vor. Natürlich gab es nicht wenige, die sagten: „Tolle Idee, aber mach mal die erste Ausgabe, dann schau ma amal.“ Trotz solcher Aussagen ging ich weiter von einem Geschäft zum anderen. Ich war ja kein gelernter Verkäufer, geschweige denn ein geschulter Außendienst-Vertreter. So war es nicht ganz einfach, mit meinem Vorhaben zu überzeugen. Überrascht war ich dennoch, dass mich 44 Geschäfte, überwiegend aus dem Städtedreieck, für die erste „lokal”-Ausgabe unterstützten. Jetzt hatte ich eine finanzielle Grundlage für die Redaktion, die Herstellung der Druckvorlagen, den Druck und die Kosten der Verteilung. Doch ging es nicht ohne Überziehungskredite der drei ansässigen Banken. Toll jedoch, dass auch diese das erste „lokal“ mit Inseraten unterstützten.

Wie entstand der Inhalt von „lokal”? Eine Zeitschrift mit einem „Anzeigenhimmel” sollte es nicht werden. Mein Freund Josef Kermer aus Wackersdorf, stand zu seinem Angebot, Redaktionelles zu gestalten. Er machte die Vorstellung dieser ersten Ausgabe auf Seite 3. Die beiden Vereine „Feldbogenclub Teublitz“ und „ASV-Skiabteilung Burglengenfeld“ nahm er unter die Lupe und stellte sie vor. Er startete die Serie „Vo Gestern bis Heid” mit dem Thema „Die Anfänge und Entwicklung der mittleren Oberpfalz”. Mein guter Bekannter, der Franz Josef Vohburger, machte die Serie „Unser Burgenland” auf, mit Kurzbeschreibungen der Burgen aus dem Landkreis Schwandorf. Die Serie


23. Januar 2021 „Werkstattgeflüster” mit dem Thema „Pflanzenfärben (1)” entstand mit Ulli Bürgel-Goodwin, die ein Weber-Studio in Burglengenfeld betrieb. „Die Haut mit fünfzehn” war das erste Thema im „Kosmetik-Eckerl”, gestartet von Ilona Rothballer, dem Kosmetik-Studio aus Burglengenfeld. Garten-Tipps, Rezept-Vorschläge, Kreuzworträtsel, Verbraucher-Tipps und FirmenPRs unterstrichen zusätzlich den redaktionellen Mix der neuen Zeitschrift „lokal im städtedreieck”. Diese Beiträge, verbunden mit den Werbe-Anzeigen der Firmen, mussten auf 20 leeren A4-Seiten Platz finden. Bevor ich meine Wohnung am Marktplatz neben der Disco Sound in Burglengenfeld bezog, lebte ich noch einige Monate bei meiner Mutter in Wölland. Dank des ca. 10 Meter langen Ganges in ihrer Wohnung konnte ich das Layout für 20 Seiten „lokal“, am Fußboden ausgelegt, grob skizziert gestalten.

Technik zur Seitenherstellung Die Druckvorlagen-Herstellung der ersten Ausgabe ist für die heutige Zeit wohl nicht mehr vorstellbar. Denn Personal-Computer mit digitaler Seitenherstellung gab es damals noch nicht. Alle redaktionellen Beiträge, die von freien Mitarbeitern auf Schreibmaschinen getippt, aber überwiegend handschriftlich ankamen, mussten auf einem Fotosatz-Gerät nochmal geschrieben werden. Das erledigte meine Schwester Inge in atemberaubender Geschwindigkeit. Die Texte, mit typografischen Befehlen ausgezeichnet, wurden erst auf Fotopapier und nach der Korrektur auf Film belichtet. Dazu war auch eine Dunkelkammer mit einer Entwicklungsmaschine notwendig, in der auf einer Repro-Kamera alle Papiervorlagen und Fotos aufgenommen und entwickelt wurden. Texte, Fotos, Grafiken und Zeichnungen, die nun auf einem seitenverkehrten Film vorhanden waren, montierte und gestaltete ich nach meinem vorher grob skizzierten Layout auf einem Leuchttisch zu ganzen Seiten. Dies alles konnte ich in der Druckerei Schießl selber machen.

Der Druck und die Fertigung Günter Schießl konnte mit seiner Offset-Maschine in einem Durchlauf vier A4-Seiten drucken (ca. 2 Stunden bei 11000 A2-Bögen). Erst die Vorderseite, dann die Rückseite (Schön- und Widerdruck genannt). Er druckte schon etliche Bogen voraus, wobei ich während dieser Zeit noch bei einigen geplanten Anzeigenkunden die Vorlagen abholte. Denn jede zugesagte Anzeige war wichtig. Alle fertig gedruckten 2 1/2 Bogen wurden gefalzt und in Kartons zu

J U B I L Ä U M S J A H R fleißigen Hilfskräften zum Ineinanderstecken von Hand in deren privaten Wohnungen gebracht und wieder abgeholt, in der Druckerei am Rücken geklammert und an drei Seiten beschnitten. Das war die Geburt von „lokal im städtedreieck“.

Die Verteilung Um das „lokal“ nun vertrauensvoll in die ca. 11000 Briefkästen zu bringen, verteilte ich die erste Ausgabe in drei Tagen selber mit Hilfe meiner Familie und besten Freunden und Bekannten. Die erste Ausgabe „lokal im städtedreieck“ kam bei den Leuten gut an. Auch weitere Geschäfte zeigten Interesse, in dem neuen Medium werben zu wollen. Mein Dank gilt heute noch allen, die mir beim Start für das erste „lokal“ halfen, besonders auch den 44 Anzeigenkunden der ersten Stunde.

44 Anzeigenkunden der ersten LOKAL-Ausgabe: Sparkasse Raiffeisenbank Schmidt Bank Taxi Goldbach Autohaus John. Schmidt Autohaus Vetterl Raumausstattung Siegl Rötzer‘s Hosen-Shop Salon Linde Orthopädieshuhe Fischer Modehaus Karl Kosmetik Ilona Rothballer Blumenshop Heindl Buchhandlung Arnold Elektotechnik Träger Fenster-Türen Schön Quelle Agentur Scharf Bärbls Bunte Truhe Uhren-Optik Röhr Restaurant „Graf Babo“ Pilspub Alte Eiche Metzgerei Götz Haushaltswaren Weindler Schuh Walberer Gasthof drei Kronen Druckerei Schießl Schreinerei Josef Schoierer Raumausstatter Etz & Hummel Die Webstube Bürgel-Goodwin V-markt Teublitz Gärtnerei Fischer Otto-Katalog-Shop Gasthof Bayerischer Hof Maximilian-Drogerie Hocke Handarbeiten Sabel Uhren-Schmuck Rappl Mieder-Wäsche Buchmann Balkan-Grill Cafe Grimm Volkmann Heizung & Sanitär Disco Sound Schallplatten B.Götz Elektro Arnold Küchenhaus Schurek

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Die Highländer übergaben Karikatur und Spendensumme an Christoph. Foto: Kenny Braune

„Highländer Bavarian Barbarian“ sammelten Spenden:

4800 Euro für Christoph Koller! STÄDTEDREIECK (sr). Der Sportstammtisch „Highländer Bavarian Barbarian“ hat in den letzten Jahren nicht nur bei HighlandGames für Furore gesorgt. Die bayerischen Barbaren haben auch ein großes soziales Engagement an den Tag gelegt und waren immer wieder an Spendenaktionen in der Region beteiligt. Die bislang größte Aktion gab es auf dem Teublitzer Bürgerfest 2019 mit dem großen „Seilziehen für Timo“. Jetzt ging es in einer neuen Aktion um Christoph Koller, einen jungen Mann, der zwischen Teublitz und Katzdorf einen schweren Motorradunfall erlitten hatte und seitdem im Rollstuhl sitzt, so informiert Florian Fleischmann, Pressesprecher der „Bavarian Barbarians“, in einer Mitteilung. Stolze 4800 € kamen zusammen – jetzt fand die Scheckübergabe statt. Nachdem 2020 alles etwas anders war und die „barbarischen“ Ideen auf dem Maxhütter Bürgerfest durch die Absage der Veranstaltung nicht umgesetzt werden konnten, suchte man sich eine neue Möglichkeit, um Gutes zu tun. Ein WeihnachtsCharity Drive-in musste leider ebenfalls aufgrund des Lockdowns verworfen werden. Doch die zündende Idee kam und rief Pressesprecher Florian Fleischmann und „Wirtin Helga“ Christian Faderl auf den Plan. Eine Online-Aktion sollte nun an die Stelle anderer Aktionen treten. Die Kontakte zur Fanhilfe.de e.V. um Dieter Keil wurden geknüpft und somit entstand die „Highländer Weihnachts-Charity für Christoph“. „Christoph hat sich nie in sein Schicksal ergeben und ist gemeinsam mit Ärzten und Physiotherapeuten am Kämpfen“, so Fleischmann. „Trotzdem kann er seinen Hobbys, wie z. B. die

Feuerwehr, nicht mehr in der bisherigen Weise nachgehen. Ein großes Stück Lebensqualität ging verloren. Und doch schafft Christoph es immer mehr, mit der neuen Situation umzugehen: Unter Hilfe aufzustehen und sich umzusetzen ist für ihn ein großer Erfolg.“ Die „Barbarians“ nutzten das Netzwerk und verbreiteten die Aktion via Facebook. Die Geschichte von Christoph wurde in der ersten Woche Tag für Tag erzählt und auch die Unterstützer und Helfer der Aktion wurden vorgestellt. Zeitgleich wurden sehr viele Geschäftspartner von Christian Faderl direkt angesprochen und viele Freunde der Stammtischmitglieder um Spenden gebeten. Auch die Seilziehgemeinde zog einmal mehr an einem Strang und beteiligte sich teilweise mit Spenden. Die zweite Spendenwoche stand im Zeichen eines weiteren Unterstützers. Künstler und Freund der Highländer, Thomas Axinger, steuerte eine Karikatur von Christoph im Rollstuhl im HighländerOutfit bei. Dieses Bild wurde gedruckt und gerahmt und dann zur Versteigerung angeboten. Das

Höchstgebot kam am Ende von den „Bavarian Barbarians“ selbst und betrug 480 EUR. Am 05. Januar 2021 fand die Scheckübergabe an die Familie von Christoph statt. Natürlich wurde auf Abstand und MundNasen-Schutz geachtet. Christoph erhielt die gerahmte Karikatur als Geschenk und im Anschluss noch die HighländerErstausstattung, bestehend aus T-Shirt und Hoodie. Zudem durfte sich jedes Familienmitglied ebenfalls am Merchandise bedienen. Zum Abschluss wurde die unglaubliche Spendensumme von 4800 EUR verkündet. Die Familie war sichtlich gerührt und mehr als überrascht von der hohen Spendenbereitschaft. Christoph und die Familie bedankten sich herzlich nach der ersten Sprachlosigkeit bei den Initiatoren und bei allen Spendern. Neben der Familie möchten sich auch die Mitglieder der „Highländer Bavarian Barbarian“ bei allen Spendern und Unterstützern bedanken: „Ein tolles Zeichen für die Menschlichkeit und eine große Hilfe für die Familie in diesen Zeiten.“

Christoph Koller freute sich über die Spende. Foto: Kenny Braune


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Landratsamt Schwandorf informiert:

Vereinspauschale jetzt beantragen

Gefahr auf dünnem Eis: Bei einer Übung erfuhr Wolfgang Dantl, Vorsitzende der Kreis-Wasserwacht Schwandorf, am eigenen Leib, wie gefährlich das Betreten einer scheinbar tragbaren Eisschicht ist. Foto: Kreis-Wasserwacht Schwandorf

Kreis-Wasserwacht Schwandorf informiert:

LANDKREIS SCHWANDORF (sr). Anfang Januar 2021 bekamen die Sport- und Schützenvereine im Landkreis Schwandorf die Unterlagen zur Beantragung der Vereinspauschale für das Jahr 2021 zugesandt. Der Antrag muss mit den notwendigen Anlagen bis spätestens 01. März 2021 beim Landratsamt Schwandorf, A.4, Zimmer 141, eingereicht werden. Bitte beachten Sie: Es handelt sich hierbei um eine Ausschlussfrist. Verspätet eingehende oder unvollständige Anträge dürfen nicht

berücksichtigt werden. Vereine, die keine Unterlagen erhalten haben oder die Vereinspauschale erstmals beantragen, finden die Antragsunterlagen und Erläuterungen auch online unter www.landkreis-schwandorf.de / Formulare / Sport. Dort gibt es auch eine Musterberechnung der Vereinspauschale. Für Rückfragen steht das Sportreferat des Landratsamtes Schwandorf telefonisch unter Telefon 09431 / 471-352 oder Email christa.wuerstl@lra-sad. de zur Verfügung.

Eisflächen auf Seen und Flüssen Stadt Burglengenfeld informiert: im Landkreis keinesfalls betreten Anmelden für das neue Kindergartenjahr LANDKREIS SCHWANDORF (sr). Minus acht Grad am Morgen, zugefrorene Seen, drumherum Schnee: Eine Winteridylle auf den ersten Blick. Aber leider nicht auf den zweiten, denn die Eisflächen sind aktuell sehr trügerisch. Die Temperaturen der letzten Tage um den Gefrierpunkt haben leider nicht dazu geführt, dass sich auf den Seen ausreichend dicke Eisflächen bilden konnten. Die leichte Schneeauflage auf den Eisschichten hat dazu wie eine Isolierschicht gewirkt, so dass die deutlichen Minusgrade der letzten Nächte nur teilweise auch im Eis angekommen sind. Strömungen und Quellen sorgen

zudem von unten für unsichtbare Stellen brüchigen Eises. Was also von oben stabil und einladend erscheint, kann von unten unsichtbare und lebensgefährliche Gefahren bergen. Deshalb rät die Kreis-Wasserwacht Schwandorf aktuell dringend vom Betreten der Eisflächen ab. Lediglich bei überfluteten Wiesen wie z.B. beim Eislaufplatz in Burglengenfeld, wo das Wasser nur wenige Zentimeter tief ist, sieht man die Einbruchgefahr nicht ganz so dramatisch, weil man sich dort maximal nasse Füße holen kann. Eine absolute „No-Go-Area“ sind zugefrorene Flüsse! Wer hier

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einbricht, wird von der Strömung sofort unters Eis gezogen. Wer wie Wolfgang Dantl (Foto) mal am eigenen Leib gespürt hat, welche Kräfte da plötzlich wirken, der weiß, wie irrsinnig das Herumlaufen auf zugefrorenen Flüssen ist. Er war bei einer Übung vor einigen Jahren heilfroh, dass er mit zwei Leinen gesichert war. Alleine hätte er es vermutlich nicht mehr geschafft, obwohl er Neoprenanzug und Schutzausrüstung getragen hatte. Deshalb die große Bitte der Kreis-Wasserwacht Schwandorf an alle: Wartet noch ein paar Tage strengen Frost ab, bevor ihr euch aufs Eis wagt!

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BURGLENGENFELD (sr). Wegen der Corona-Pandemie muss der geplante zentrale Anmeldetag für das neue Kindergartenjahr 2021/2022 entfallen. Als Ersatz hat die Stadt auf ihrer Website die Anmelde-Unterlagen aller Burglengenfelder Kindergärten gebündelt und zum Download bereitgestellt. Das gilt für den städtischen Josefine- und Louise-Haas-Kindergarten, den AWO-Kindergarten, den Kindergarten Don Bosco, den Waldkindergarten „Eidexln“ und den BRK-Kindergarten Burg Zauberstein. Darüber hinaus bieten die Leiterinnen und Teams der Kindergärten telefonische Beratung zu allen Fragen rund um die jeweilige Einrichtung an. Diese findet wie folgt statt: - Josefine- und Louise-HaasKindergarten: Montag, 25. Januar, und Dienstag, 26. Januar, jeweils von 9 bis 12 Uhr und von

13 bis 15 Uhr unter den Rufnummern (09471) 60 80 80, 60 8 08 27, 6 08 08 24. - Katholischer Kindergarten Don Bosco: Dienstag, 26. Januar, und Mittwoch, 27. Januar, von 8 Uhr bis 12 Uhr und von 14 bis 16 Uhr unter der Rufnummer (09471) 56 38. - AWO-Kindergarten Sandhasen: Montag, 25. Januar, und Dienstag, 26. Januar, jeweils von 8 bis 15 Uhr unter der Rufnummer (09471) 8 03 60. - BRK-Kindergarten Burg Zauberstein: Dienstag, 26. Januar, und Mittwoch, 27. Januar, jeweils von 8 bis 15 Uhr unter der Rufnummer (09471) 5 17 99 75. - Waldkindergarten Eidexln: Montag, 25. Januar, und Dienstag, 26. Januar, jeweils von 9 bis 12 und von 15 bis 17 Uhr unter der Rufnummer (09471) 5 17 99 92. Weitere Infos unter www.burglengenfeld.de

Stadt Burglengenfeld informiert:

Maskenpflicht im Stadtbus BURGLENGENFELD (sr). Die von der Staatsregierung angeordnete Pflicht zum Tragen von FFP2-Masken in Nahverkehr und Handel gilt auch für Nutzer der Burglengenfelder Stadtbusund Umlandbus-Linien. Darauf weist die Stadtverwaltung in einer Pressemitteilung hin. Demnach können FFP2-Masken

zum Preis von je drei Euro direkt in den Bussen erworben werden. Die Masken werden auch im Bürgerbüro im Rathaus verkauft nach Terminvereinbarung unter Tel. (09471) 70 18 21, 70 18 22, 70 18 23 oder 70 18 24 oder per E-Mail an buergerbuero@burglengenfeld.de.


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Im Gewerbepark 6 . 93158 Teublitz

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Erster Bürgermeister Thomas Beer (links) und Systemadministrator Thomas Grundstein (rechts) präsentieren im Eingangsbereich des Rathauses den neuen Besucherbildschirm. Foto: Thomas Stegerer, Stadt Teublitz

Digitalisierung der Stadt Teublitz schreitet weiter voran TEUBLITZ (sr). Für die Besucherinnen und Besucher im Rathaus wurde ein neuer Besucherbildschirm mit interaktiven Funktionen installiert. Zudem wurde der Ausbau des „Digitalen Rathauses“ und auch die Glasfaseranbindung des Rathauses und der Telemann Grund- und Mittelschule in die Wege geleitet. Zum Ende des letzten Jahres wurde im Eingangsbereich des Teublitzer Rathauses ein neuer Besucherbildschirm durch die Firma BV-comOffice aus Regensburg installiert. Bereits seit 2011 gab es neben der Info-Stelle im Rathaus einen ähnlichen Bildschirm. Durch den neuen 65 Zoll-Monitor mit in-

teraktiven Funktionen haben Bürgerinnen und Bürger aber nun die Möglichkeit, selbst zu navigieren. So kann mit Hilfe des 4K-Touchdisplays zwischen den Bereichen „Aktuelles aus Teublitz“ mit allen Nachrichtenmeldungen, amtlichen Bekanntmachungen, Fundsachen und dem Veranstaltungskalender gewählt werden. Zusätzlich findet man einen „Wegweiser“, um den richtigen bzw. die richtige Ansprechpartner*in in der Stadtverwaltung zu finden oder kann virtuell durch die aktuellste Ausgabe des Mitteilungsblatts blättern. Als besonderes Highlight besteht die Möglichkeit, durch die Website der Stadt Teublitz zu „surfen“ und

dadurch auch im Digitalen Ortsplan nach Freizeitaktivitäten vor Ort zu suchen. „Digitales Rathaus“ wird weiter ausgebaut Um künftig dennoch viele, womöglich langwierige, Behördengänge zu reduzieren, wurde durch den Stadtrat am 10. Dezember 2020 die Teilnahme am Förderprogramm „Digitales Rathaus“ beschlossen. Ziel des Förderprogramms ist es, bis Ende 2022 alle Verwaltungsleistungen in Deutschland über Portale auch online anzubieten. In der Stadtverwaltung Teublitz gibt es bereits seit 2016 das Bür-

gerservice-Portal. Damit haben Bürgerinnen und Bürger schon jetzt die Möglichkeit, Anträge an ihre örtliche Verwaltung zu erfassen und direkt an das Bürgerbüro zur weiteren Bearbeitung weiterzuleiten. Aufgrund der Regelungen im Onlinezugangsgesetz (OZG) und der durch den Freistaat Bayern im kommunalen Bereich zur Verfügung gestellten Förderung wird auch die Stadt Teublitz künftig noch mehr Dienstleistungen online anbieten können. Dass die Online-Services steigenden Anklang finden, zeigt sich am Beispiel der Wasserablesung, bei der 2020 bereits 847 Meldungen online getätigt wurden. Zum Vergleich waren es im Jahr 2019 noch 549 Online-Zählerstandsmeldungen. Schnelles Internet in öffentlichen Einrichtungen „Schnelles Internet in öffentlichen Einrichtungen“ – um dieser Forderung nachzukommen, wurde das Büro Breitbandberatung Bayern GmbH aus Neumarkt in der Oberpfalz beauftragt. Ziel ist es, an der Durchführung des bayerischen

Förderverfahrens für die Glasfaseranbindung der Telemann Grundund Mittelschule und des Rathauses teilzunehmen. Nach ersten Kalkulationen würden sich die geschätzten Kosten des Breitbandausbaus bei der Telemannschule auf etwa 39.000 € und beim Rathaus auf etwa 18.000 € belaufen. Ziel der Teilnahme am Förderverfahren ist es, eine jeweilige Förderung von mindestens 80% der Gesamtkosten zu erhalten. Dies entspräche einer Gesamtsumme von rund 45.600 € Förderung durch den Freistaat Bayern. Die für eine Förderung notwendigen Voraussetzungen, wie beispielsweise eine erstmalige Herstellung eines Glasfaseranschlusses, werden erfüllt. Die derzeit laufende Ausschreibung zur Vergabe der Leistungen endet am 27. Januar. Mit einem Beginn der Realisierung kann dann nach Zugang des Förderbescheids im Frühjahr gerechnet werden. Einem Breitbandausbau und somit „schnellem Internet“ am Rathaus und der Telemann-Schule wird somit schon bald nichts mehr im Wege stehen.

Zwei Neuzugänge in der Teublitzer Stadtverwaltung TEUBLITZ (sr) Seit 1. Januar 2021 ergänzen Manuela Mandl und Jochen Oswald das Team in der Stadtverwaltung im Rathaus Teublitz. Beide werden in unterschiedlichen Bereichen als Verstärkung eingesetzt. Manuela Mandl hatte am 4. Januar 2021 ihren ersten Arbeitstag an der neuen Wirkungsstätte. Künftig wird die Teublitzerin im Bürgerbüro und der BesucherInfo als erste Ansprechpartnerin den Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung stehen. Zuvor war die gelernte Bankkauffrau 18 Jahre bei der Sparkasse im Landkreis Schwandorf angestellt. Auch der Schwandorfer Jochen Oswald ist seit Anfang Januar im Teublitzer Rathaus beschäftigt. Der staatlich geprüfte Techniker mit Schwerpunkt Hochbau war zuvor bei der Stadt Neutraub-

ling tätig. Künftig wird er als Ansprechpartner für Anliegen im Bereich Hochbau und Bauordnungsrecht zur Verfügung stehen. Bürgermeister Thomas Beer zeigte sich froh über die Verstärkung und begrüßte die beiden im Namen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nun auch offiziell ganz herzlich. Dem schlossen sich auch Geschäftsleiter Franz Härtl, Bauamtsleiterin Sabine Eichinger, Personalleiter Thomas Fyrguth und Personalratsvorsitzender Thomas Grundstein an. Manuela Mandl und Jochen Oswald haben sich in der Stadtverwaltung bereits gut eingelebt und waren froh darüber, dass sie von ihren neuen Kolleginnen und Kollegen so gut aufgenommen wurden.

Personalleiter Thomas Fyrguth, Geschäftsführer Franz Härtl, Manuela Mandl, Jochen Oswald, Bauamtsleiterin Sabine Eichinger, Erster Bürgermeister Thomas Beer und Personalratsvorsitzender Thomas Grundstein (v.l.n.r.) vor dem Eingang des Teublitzer Rathauses. Foto: Thomas Stegerer, Stadt Teublitz


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Komplettpreis-Aktion Markenfassungen inklusive GRATIS

Einstärkengläser* Kunststoff, inkl. Entspiegelung Am Süd- und Westufer des Eselweihers ist im Frühjahr 2020 in weiten Bereichen „Ebbe“ - ein Indiz für die anhaltende Trockenheit der vergangenen Jahre. Der Teichpächter denkt bereits daran, die dortige Fischzucht wegen der niedrigen Wasserstände aufzugeben, so informiert die BI „Schützt unser Wasser“. Der Wald an der A93 speist einen wesentlichen Teil des Teublitzer Weihergebiets und der umliegenden Wälder mit Wasser. Foto: BI „Schützt unser Wasser“

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Neue Öffnungszeiten der Verwaltung und der Bücherei TEUBLITZ (sr). Seit dem 1. Januar gelten neue Öffnungszeiten. Spürbar für die Bürgerinnen und Bürger werden diese aber erst nach dem „Lockdown“ werden. Als Serviceerweiterung wurden zum 1. Januar 2021 die Öffnungszeiten in der Stadtverwaltung geändert und diese zugleich mit den Öffnungszeiten der Stadtbücherei abgestimmt. „Grundgedanke dieser Änderungen war es, den Dienstleistungsauftrag der gegenüber den Teublitzerinnen und Teublitzern besteht, noch weiter zu verbessern“, so Bürgermeister Thomas Beer. Konkret wurde zusätzlich zum sogenannten „langen Donnerstag“ auch die Parteiverkehrszeit für die Bürgerinnen und Bürger am Dienstag bis 18:00 Uhr verlängert. Am Mittwoch bleibt die Stadtverwaltung künftig ganztägig geschlossen. Gewachsene Anforderungen im täglichen Arbeitsablauf können so abseits der Parteiverkehrszeiten besser bearbeitet werden. Unberührt von den Änderungen bleiben der Montag, Donnerstag und Freitag. Bei Dienstleistungen und Anliegen, die keine persönliche Vorsprache erfordern, besteht die Möglichkeit Online-Dienste der Stadt Teublitz zu nutzen. Dieses Dienstleistungsangebot finden Sie im Bürgerserviceportal der Stadt Teublitz. Weiterhin können sich Bürgerin-

nen und Bürger unter der Telefonnummer +49 (0) 9471 9922 0 oder per E-Mail an info@teublitz.de mit ihrem Anliegen an die Stadtverwaltung wenden. So kann der weitere Ablauf näher besprochen und gegebenenfalls ein Termin vereinbart werden. In bestimmten Fällen sind auch Behördengänge außerhalb der regulären Parteiverkehrszeiten nach vorheriger Vereinbarung möglich. Nach dem erfolgreichen Abschluss der Arbeiten im Dachgeschoss des Rathauses ist die Bauabteilung der Stadtverwaltung ab sofort wieder im Rathaus erreichbar. Zu beachten ist jedoch, dass aufgrund der noch immer vorherrschenden Corona-Pandemie der Parteiverkehr weiterhin eingeschränkt ist und vorerst das Rathaus geschlossen bleibt. Die neuen Öffnungszeiten der Stadtverwaltung auf einen Blick: Montag und Freitag von 08:00 Uhr bis 12:00 Uhr Dienstag und Donnerstag von 08:00 Uhr bis 12:00 Uhr und von 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr Mittwoch geschlossen Zusätzlich zur Verwaltung wurden auch die Öffnungszeiten der Stadtbücherei angepasst und ausgeweitet. Genaue Infos hierzu findet man auf der Webseite der Stadt Teublitz www.teublitz.de.

Protest gegen das Gewerbegebiet an der A93 BI „Schützt unser Wasser“: Einspruch bei der Stadt Teublitz noch bis 25. Januar möglich TEUBLITZ (lz). „Wir haben etwas Zeit gewonnen, denn jetzt müssen erst mal die Gutachter ran“, meint Dr. Christoph Namislo, einer der Sprecher der Teublitzer Bürgerinitiative „Schützt unser Wasser“, die sich nach wie vor gegen den Bau des Gewerbegebiets am Schwarzer Berg an der A 93 einsetzt. Aufgeben ist hier keine Option, und so erhielten vor einigen Tagen die Teublitzer/innen einen neuen Flyer der Bürgerinitiative in die Briefkästen. Denn noch bis zum 25. Januar läuft die Einspruchsfrist während der öffentlichen Auslegung des Bebauungsplans „Industrie- und Gewerbegebiet an der BAB-Anschlussstelle Teublitz der A93“. „Millionengrab für Natur und Steuergelder“ titelt der schwarze Flyer mit dem weißen Kreuz. Noch einmal werden darin die fatalen Nachteile des Projekts unter der Überschrift „Koste es was es wolle?“ aufgezählt. Die Liste ist lang und reicht vom nicht ersetzbaren Moorwald, der Tötung geschützter Arten, über die Beeinträchtigung eines Naherholungsgebiets und den Verlust eines riesigen Wasserspeichers bis zu den nicht absehbaren Erschließungskosten und dem finanziellen Risiko, für das schlussendlich die Teublitzer Steuerzahler aufkommen müssen. Auch dass es keine Informationen zu den geplanten Ansiedlungen gebe, wird kritisiert, ebenso dass eine Gefährdung des Eselweihergebiets in Kauf genommen werde. „Die Rodung ist angesichts des Klimawandels nicht zu verantworten!“ „Es geht in erster Linie um Wasser“, erklärt Christoph mislo im LOKAL-Gespräch. Verlust der riesigen Fläche

das NaDer am

Schwarzer Berg mit seinem aufgelockerten, durch Torfmoose schwammartigen Erdboden werde sich zwangsläufig auf die Eselweiher auswirken. „Hier besteht die große Gefahr weiterer Verlandung, denn der Klimawandel zeigt sich schon jetzt, was man an den bedrohlich niedrigen Wasserständen erkennt. Die Rodung des Gebiets am Schwarzer Berg dreht den Teublitzer Weihern in den warmen Monaten das Wasser ab - so etwas ist nicht zu verantworten.“ Deshalb fordert die Bürgerinitiative in einem Schreiben an das Wasserwirtschaftsamt in Weiden „eine vollständige Kartierung aller vorhandenen Torfmoos-Standorte im Eingriffsgebiet“, denn die in der Biotopkartierung dargestellten Wuchsbereiche stellten nur die großflächigen Vorkommen dar. Torfmoosdecken befänden sich im gesamten Eingriffsbereich, heißt es in dem Schreiben. Daher werde das „Wasserrückhaltevermögen“ auf der etwa 11 ha großen Fläche, die überbaut werden soll, offiziell als „sehr hoch“ bewertet. Torfmoose seien zudem Indikatoren von „oberflächennahen Wasserzügen“. Der Waldboden im Planungsbereich speise auch die Gewässer des Teublitzer Weihergebiets (Krometzwinkelteiche, Eselweiher). Durch die Abgabe des gespeicherten Wassers über Wochen würden diese insbesondere auch in Trockenperioden versorgt. So werde das geplante Gewerbegebiet zur zusätzlichen Bedrohung für die dortige, seit Jahrhunderten bestehende Teichwirtschaft. „Alle geplanten Ausgleichsmaßnahmen schaffen diesbezüglich keinen Ersatz, da sie nicht zur Wasserversorgung des Teublitzer Weihergebiets beitragen. Technische

Lösungen, welche die enorme Speicherwirkung der ca. 11 Hektar großen Fläche ersetzen können, sind weder finanzierbar noch praktisch umsetzbar“. Unterirdische Quelle speist das Weihergebiet Im Planungsgebiet befindet sich auch ein Quellbereich, der überbaut werden würde. Eine dazu durchgeführte hydrogeologische Beurteilung fordere unter anderem „eine Bestimmung der Abflussmengen unterhalb des geplanten Gewerbegebietes über mindestens ein Jahr“, so merkt die BI an. Die eintägige Geländebegehung habe die Frage nicht beantwortet, inwiefern durch Bauvorhaben im Eingriffsgebiet der Wasserhaushalt negativ beeinflusst werde. „Es sollte deshalb von Seiten des Wasserwirtschaftsamtes darauf gedrängt werden, diese entscheidende Fragestellung in jedem Fall im laufenden Bauleitverfahren klären zu lassen - und nicht erst im Zuge der Erschließungsplanung.“ „Wenn die Stadt gemäß den Forderungen der Fachleute die Abflussmengen für ein Jahr beobachten lässt, ist mit einem Rodungsbeginn nicht vor dem Frühjahr 2021 zu rechnen“, mutmaßt Namislo. Hinzu komme weiterhin, dass die mit enormem Aufwand verbundene Abfangaktion für die geschützten Amphibien wie die Erdkröten nur im Frühjahr stattfinden kann, wenn diese zu ihren Laichgebieten wandern. Für diese Aktion muss außerdem eine Ausnahmegenehmigung bei der zuständigen Naturschutzbehörde angefordert werden. „Und während der Schutzzeit von März bis September dürfen ohnehin keine Rodungsarbeiten stattfinden.“ Die Bürgerinitiative „Schützt unser Wasser“ ruft die Teublitzer/innen (und alle anderen) auf, noch bis 25. 1. 2021 von ihrem Widerspruchsrecht Gebrauch zu machen und eine Eingabe bei der Stadt zu tätigen. Der in jeden Haushalt verteilte Flyer vereinfacht dies enorm, denn er dient als Vorlage.


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