Wochenende und Feiertage: 24 Stunden durchgehend Montag-Donnerstag täglich von 06:00 Uhr bis 01:00 Uhr
Lokales in dieser Ausgabe
Veranstaltungen & Events
Nachrichten der Kommunen, Vereine und Geschäftswelt
Konzerte, Ausstellungen, Verkaufsoffener Okulimarkt Theater, uvm. › Seite 18-19 am 15. März 2020 › Seite 26-27
Einkaufen in Regenstauf
Gehen Sie wählen.
15. März:
Kommunalwahl
das blatt ihrer region städtedreieck regenstauf schwandorf 11. März 2020 38. Jahrgang / Nr. 4
LOKAL auch online lesen. Ihre aktuelle Ausgabe samt LOKAL-Archiv finden Sie auf www.lokalnet.de
lokal. regional. aktuell.
2 lokal
Also mal ehrlich ...
... hingeguckt von Ingrid Liez
Macht-Spiele von Menschenkindern Als Kind habe ich sehr gern mit kleinen Holzieren gespielt. Ich baute für meine Elefanten, Giraffen, Pferde und Hühner Gehege mit bunten Klötzchen, sie bekamen Futterraufen und Schlafstellen. Sie besuchten sich gegenseitig und lebten glücklich miteinander. Dann erfand ich eine Geschichte: Ein schrecklicher Sturm kam auf oder eine feindliche Macht rückte an die Grenzen ihres kleinen Landes. Der Wind fegt über die Siedlung, alle Klötzchen fielen übereinander, Angst und Schrecken verbreiteten sich unter den Tieren. Sie machten sich zur Flucht bereit. Ich ließ die Kälbchen „Mama“ schreien, manche Küken verloren ihre Eltern, so manches Zebra wurde von einem Abgrund verschlungen. Sie marschierten durch unwegsame Wälder aus Stuhlbeinen und hatten viele Gefahren und Hindernisse zu bewältigen, sie bestiegen wacklige Schiffe aus kleinen Untertassen und gerieten auf den riesigen Meeren breiter Teppiche in Seenot. Viele wurden am Ende gerettet, es kamen so oft meine Hände von oben und zogen sie aus Sümpfen und Schlünden, sie entkamen durch die Macht von Engeln oder Göttern in Form von Pfannenwendern oder Plastikdosen. Alles kindliche Phantasie, oder? Die Flüchtlinge im ägäischen Raum lassen diese Erinnerung aufleben. Nicht nur in den Augen vieler Machthaber, sondern für uns alle - als kleine bunte Bilder in unseren Fernsehern und digitalen Geräten -scheinen sie nichts weiter als winzige Spieltiere in einem grausamen Spiel. Sie dienen der Erpressung und werden wie Schachfiguren hin und her geschoben. Sogar manche Medien beteiligen sich zum Zweck der Manipulation – sie zeigen nur die jungen Männer – zur „Abschreckung“ – oder Familien mit Kindern, um an die Türen unserer Herzen zu klopfen. Dabei
ist die Wahrheit einfach: Es sind verzweifelte Menschen. Der türkische Diktator schiebt sie Richtung Westen, um mehr Geldmittel zu bekommen. Auch soll die Nato weich werden und ihm in seinem wahnwitzigen Krieg gegen Syrien beistehen. Die EU ist schwach und kuscht vor dem Rechtsnationalismus. In Deutschland hat man Angst vor der nächsten Wahl, denn viel zu viele Deutsche tendieren ebenso dahin, die Rechten zu wählen. Sie sind oft aufgepeitscht von den Medien, die wegen Einschaltquoten und Verkaufszahlen allzu gerne über das Negative berichten und darüber, dass Geflüchtete hierzulande sich schlecht benehmen oder kriminell werden. Eins greift ins andere: In einem Teufelskreis steigert die Ablehnung die Aggression und den Rückzug der Zugezogenen. Der deutsche Mittelstand und die bereits in den Hartz-IV-Schlund Gerutschten werden immer ärmer, weil hier angeblich nicht genügend Geld zur Verfügung steht, und Armut erzeugt Bitterkeit und Hass, der sich nur zu gerne auf einen ausgewählten Sündenbock richtet. Aber nicht nur die EU ist schwach – Deutschland ist schwach und opfert für Hochrechnungen und wirtschaftliche Belange die Menschlichkeit. Allein der humanitäre Gedanke müsste uns sofort helfen lassen und wenigstens einen Bruchteil dieser Menschen an der Grenze und in den zahllosen Lagern aufnehmen. Wir müssten uns mit aller Macht dafür einsetzen, die Türkei zu stoppen und den Krieg in Syrien zu beenden - oder die Situation in Afghanistan zu ändern -, denn nur dann enden die Flüchtlingsströme, nur dann können die Menschen in ihre Heimat zurückkehren. Wir dürfen uns nicht erpressen lassen, denn das hat uns schon beim „Flüchtlingsdeal“ mit Erdogan unwürdig werden lassen. Aber Geld, Erdöl und Machtspiele zählen immer wieder mehr - und im Grund genommen bleiben wir Menschen, die Diktatoren natürlich eingeschlossen, immerzu die Kinder, die mit Holztieren spielen und nach Belieben retten oder verderben können.
Liebe Leserinnen und Leser, hier geht’s zum Wahl-LOKAL! Wählen können Sie bei uns ja nicht direkt, aber die folgenden Seiten dieser umfangreichen WahlLOKAL-Ausgabe sind prall gefüllt mit Informationen rund um DAS Ereignis in Bayern dieses Frühjahrs: Die Kommunalwahl am 15. März 2020. Besonders was das Städtedreieck angeht, sind Sie mit unseren zahlreichen Interviews mit Bürgermeisterkandidaten verschiedener Parteien bestens mit Infos versorgt. Lesen Sie Meinungen, Ideen und Ziele zu im Augenblick viel diskutierten Themen wie Klima- und Naturschutz, Gewerbegebiete, Umgehungsstraße, Oberpfälzer
11. März 2020
Volkskundemuseum oder den Schuldenabbau. Des Weiteren finden Sie politisch Informatives aus den Gemeinden Kallmünz, Regenstauf und Zeitlarn. Ich bin gespannt darauf, wie die Städte und Gemeinden abstimmen werden. Auch was die Landratswahl angeht, ist Spannung garantiert, sind doch Wahlen auf Landes- oder kommunaler Ebene oft Spiegelbilder für die Situation im Bund. Ebenso haben wir für Sie ein aktuelles Interview – mit dem GRÜNEN Landratskandidaten Rudi Sommer. Falls Sie nicht zu den „Briefwählern“ zählen und doch zum Wählen in eines der zahlreichen Wahllokale gehen, bietet sich danach beispielsweise ein Sonntagsausflug zum Okulimarkt in Regenstauf an, während dem wieder zahlreiche Geschäfte im Markt zum Shoppen geöff-
net haben und zahlreiche Fieranten neben einer Autoschau zum Flanieren einladen. Ob vor oder nach der Wahl: Unser Gourmet-Tipp - die 26. Regentaler Fischwochen, die vom 13. März bis 5. April zum Schlemmen und Genießen einladen. Die Wirte der sechs teilnehmenden Gastronomien bieten feine Fischspezialitäten in vielerlei Variationen. Nähere Infos dazu finden Sie ebenfalls in dieser Ausgabe. Das nächste LOKAL erscheint am Mittwoch, den 1. April 2020 – bis dahin ist auch klar, ob es Stichwahlen gegeben hat. Ich wünsche Ihnen gute Unterhaltung in unserem Wahl-LOKAL! Herzlich Ihre Ingrid Liez mit der Redaktion
www.blumen-finca-mallorca.com
11. März 2020
Über 30 Jahre
Kommunalwahl am 15. März 2020:
„Der Trend geht deutlich zur Briefwahl!“ SCHWANDORF (lz). Bei der Kommunalwahl 2014 gab es 117.665 Wahlberechtigte im Landkreis Schwandorf, 2020 sind es 121.049. So informiert Franz Prechtl, Pressesprecher des Landratsamts, in einer aktuellen Mitteilung. „Interessant ist es zu sehen, dass insgesamt der Trend mehr zur Briefwahl geht.“ Denn während es vor sechs Jahren 185 Wahllokale für die Urnenwahl und 98 für die Briefwahl gegeben habe, seien es heuer nur 170 für die Urnenwahl und 127 für die Briefwahl. Die Briefwahlunterlagen kommen nach Hause, die Wählerinnen und Wähler sind unabhängig von Zeit und Raum. Spielt Bequemlichkeit hier eine Rolle? Darüber mag man spekulieren, viele Wähler befürchten wohl auch, es komme am Wahltag etwas dazwischen. Ältere Menschen sind nicht mehr gut zu Fuß und wählen lieber von zu Hause aus, ähnlich geht es kranken und behinderten Wählern. Ob die Briefwahl eine Untergrabung von Wahlrechtsgrundsätzen ist, wie manche Kritiker behaupten, sei dahingestellt. Befürworter sehen in ihr eine Möglichkeit, die Wahlbeteiligung zu steigern. Im Landkreis Schwandorf werden am 15. März insgesamt 587 Personen gewählt, darunter ein Landrat, 60 Kreisräte und 30 Bürgermeister, so Prechtl weiter. Gewählt wird in 33 Gemeinden, in Bodenwöhr, Wackersdorf und Wernberg-Köblitz findet keine Bürgermeisterwahl statt. In der Gemeinde Weiding gibt es keinen Bürgermeisterkandidaten.
lokal 3
Prechtl weist darauf hin, dass auf der Landkreishomepage unter landkreis-schwandorf.de hinter dem Button „Kommunalwahlen 2020“ Musterstimmzettel und ein interaktiver Probestimmzettel (am besten mit Google Chrome) hinterlegt sind, ebenso wie eine Übersicht zur Bürgermeisterwahl. Diese werde dann am Wahlabend fortlaufend aktualisiert. Wer „tiefer“ einsteigen möchte und sich etwa auch über die Wahlberechtigten, die Wähler und daraus errechnet die Wahlbeteiligung informieren möchte, dazu auch die Zahl der ungültigen Stimmen wissen möchte, oder wer nicht nur die Ergebnisse der Bürgermeisterwahlen, sondern auch die Ergebnisse der Stadtrats- und Gemeinderatswahlen sehen möchte, kann sich auf der Homepage der jeweiligen Gemeinde oder Verwaltungsgemeinschaft informieren. „Dazu werden wir in den Tagen vor dem Wahltag in unsere Homepage auch die Links auf alle gemeindlichen Internetauftritte einstellen und zwar genau auf die Seite, auf der am Wahlabend die Wahlergebnisse präsentiert werden.“ Landkreis Regensburg Der Landkreis Regensburg informiert am Abend des Wahlsonntags, 15. März 2020, im Foyer des Landratsamtes über die Ergebnisse der Kommunalwahl. Eingeladen sind die Landratskandidatinnen und -kandidaten, Journalistinnen und Journalisten sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger. Beginn der Veran-
l Verkauf, Einbau und Wartung von heiz-, lüftungstechnischen und sanitären Anlagen
Leibelt Haustechnik
Landkreis Amberg-Sulzbach Der Landkreis Amberg-Sulzbach hat 27 Gemeinden, davon fünf Städte (Auerbach i.d.Opf., Hirschau, Schnaittenbach, Sulzbach-Rosenberg und Vilseck) und sieben Märkte (Freihung, Hahnbach, Hohenburg, Kastl, Königstein, Rieden und Schmidmühlen). Die ersten Ergebnisse der Bürgermeisterwahlen werden am Wahlsonntag ab ca. 18.30 Uhr (Landratswahl ab ca. 18.45 Uhr) aus den einzelnen Gemeinden des Landkreises Amberg-Sulzbach erwartet und auf www.wahlen. landkreis-as.de veröffentlicht. Die Ergebnisse der Kreistagswahl werden am Sonntag am späten Abend bzw. im Laufe des Montags erwartet. Etwaige Stichwahlen finden übrigens bayernweit am 29. März 2020 statt.
l Badsanierungen komplett aus einer Hand
l Planung und Kundendienst von Heizungs-, Lüftungs- und Sanitäranlagen
l Einbau von Klimaanlagen
staltung ist um 18.30 Uhr. Wer die Wahlergebnisse lieber zu Hause mitverfolgen möchte, kann dies auf der Homepage des Landkreises Regensburg unter wahlen.landkreis-regensburg.de tun. Dort werden die Ergebnisse für die Wahl des Landrats/der Landrätin sowie des Kreistages präsentiert, sobald sie jeweils aus den 41 Landkreisgemeinden beim Landratsamt eingegangen sind. Mit ersten Ergebnissen wird etwa gegen 19.00 Uhr gerechnet. Das Ergebnis der Wahl des Landrats/ der Landrätin dürfte gegen 21.00 beziehungsweise 21.30 Uhr vorliegen, das des Kreistages im Laufe des Montags.
l Wasseraufbereitungen und Regenwassernutzung
30 Jahren
Seit mehr als m Fach ... Ihr Meister vo LEIBELT GmbH 93133 Burglengenfeld Prof.-Dr.-Schmaltz-Str. 7
Tel.: 09471-7749 www.leibelt-heizung.de
...
r Ihr zuverlässige ieck! re ed dt Partner im Stä
Flughafenfahrten - Kurierdienste Besorgungsfahrten - Besuchsfahrten Krankenfahrten alle Kassen Weitere Infos: www.schmidls-fahrdienst.de
Werben wirkt.
Machen Sie Ihren Kundinnen und Kunden, unseren Lesern, den regionalen Einkauf schmackhaft.
LOKAL-TERMINVORSCHAU 01. April 2020 Sonderthema: Ostereinkauf in der Region Anzeigen-/Redaktionsschluss: Montag, 23. März 2020
22. April 2020 Sonderthema: Verkaufsoffener Sonntag Burglengenfeld Anzeigen-/Redaktionsschluss: Dienstag, 14. April 2020 Themenänderungen vorbehalten.
gezielt. regional. effektiv.
Haben Sie Fragen? Montag - Freitag von 9 - 17 Uhr unter 09471 - 30 1234 oder lokal@medienverlag-krempl.de
Seit über 38 Jahren Ihr starker Werbepartner.
4 lokal
s’Glosserl von Bönedückt Hannückl
Kein Schutz mehr für „ökologische Belange“ im Städtedreieck beantragt!?
Soll Naturschutz bei uns künftig ohne Schutz sein?
B U R G L E N G E N F E L D Natur - und Tierschutz stellen dann wohl keine Probleme mehr dar, weil ja wohl nichts mehr so richtig schützenswert wäre. Könnte man wohl so meinen, wenn man die Stellungnahme der drei Bürgermeister/innen einigermaßen zu verstehen sucht. Können die drei Bürgermeister/innen so wichtige Stellungnahmen auch ohne ihre jeweiligen Stadträte, ohne den Arbeitskreis Städtedreieck und ohne den Zweckverband zur Planung und Errichtung der Umgehungsstraße Städtedreieck erlassen, oder nicht? Eine wichtige Frage, die eine Klärung im Sinne aller Bürgerinnen und Bürger, vor allem noch vor der nahen Kommunalwahl, verdienen würde. Woher kam denn diese merkwürdige gemeinsame bürgermeisterliche Stellungnahme überhaupt? Haben die Bürgermeister/innen diese gemeinsam plötzlich so verfasst und geschrieben? Oder, war da vielleicht noch ein Verantwortlicher mit dabei? Dazu konnte man in Erfahrung bringen, dass die Formulierung der vorher abgestimmten Stellungnahme für das Städtedreieck von Gregor Glötzl, also vom Leiter der Geschäftstelle Städtedreieck und zugleich Bürgermeisterkandidat in Burglengenfeld, wohl so formuliert worden sei. Dabei seien aber natürlich alle drei Bürgermeister/ innen immer eingebunden gewesen. Inwieweit zeichnet nun auch der Geschäftsstellenleiter zusammen mit den Bürgermeister/innen für die Stellungnahme verantwortlich? Hat er diese selbst erfunden und vorgeschlagen? Oder, handelte er nur im gemeinsamen bürgermeisterlichen Auftrag? Auch das sollte man vielleicht noch vor der Kommunalwahl wissen. Denn wir haben immer noch eine schützenswerte Natur im Städtedreieck, die man nicht leichtsinnig wegen vermeintlicher moderner Entwicklungen aufs Spiel setzen sollte. So eine ersatzlose Streichung „ökologischer Belange“ im Regionalplan, wie beantragt, die könnte wohl auch jedem möglichen Missbrauch Tür und Tor öffnen. Das aber hat unsere schöne Heimat mit ihren großen Wäldern, ihren zahlreichen Weihern, Wiesen und Auen wahrlich nicht verdient!
Eine gemeinsame Stellungnahme der Städte im Städtedreieck hat gefordert, dass der schützende Vorbehalt „Vorrang für ökologische Belange“ brutal und ohne zwingende Gründe aus der Regionalplanung entfernt werden soll. Der zuständige Planungsausschuss Oberpfalz-Nord hat mit Recht diese mehr als seltsame Forderung zurückgewiesen und damit auch sinnigerweise zugleich abgelehnt. Ja, wer hat denn diese Forderung nun eigentlich erhoben? War dies ein jeweiliger Beschluss aller Stadträte in Burglengenfeld, Maxhütte-Haidhof und Teublitz? Oder haben hier nur die Bürgermeister/innen im Städtedreieck in ureigener Machtvollkommenheit so gehandelt? Dann würden also die jeweiligen Bürgermeister/innen tatsächlich ohne Stadträte entscheiden, was nun die Bezeichnung „ökologische Belange“ verdient oder nicht. Aber, es könnte auch sein, dass es „ökologische Belange“ im Städtedreieck in Zukunft gar nicht mehr geben sollte, wenn der seltsame Antrag der drei Bürgermeister/innen durchgegangen wäre. ODER? Sollte der Schutz von erhaltenswerter Natur im Städtedreieck ganz ausgehebelt werden? ODER WAS? Ja dann, wäre wohl ggf. viel bis alles möglich in baurechtlichen oder sonstigen Genehmigungsverfahren. Und die Natur und die Naturschützer im Städtedreieck hätten Mit sackrischen Grüßen dann wohl für immer die A… Euer Bönedückt Hannückl karte gezogen.
11. März 2020
Abschiedsbesuch: Polizeihauptkommissar Markus Schmitt wechselt von Burglengenfeld nach Neunburg vorm Wald. Für die vertrauensvolle Zusammenarbeit bedankten sich im Rathaus Thomas Wittmann und Wolfgang Weiß. Foto: Michael Hitzek
Polizeihauptkommissar Markus Schmitt ging nach Neunburg vorm Wald BURGLENGENFELD (sr). Es war stets eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe: Polizeihauptkommissar Markus Schmitt, bislang stellvertretender Leiter der Polizeiinspektion Burglengenfeld (PI), machte den nächsten Karriereschritt und übernahm Anfang März 2020 die Leitung der Polizeiinspektion Neunburg vorm Wald. Im Rathaus bedankten
sich Geschäftsleitender Beamter Thomas Wittmann und Wolfgang Weiß, Leiter des Ordnungsamtes, bei Schmitts Abschiedsbesuch für eben jene Zusammenarbeit auf Augenhöhe. Vier Jahre lang war Schmitt stellvertretender PI-Chef in Burglengenfeld. „Es waren vier schöne Jahre“, bilanzierte der 50-jährige Polizist aus Maxhütte-Haidhof.
Thomas Wittmann und Wolfgang Weiß lobten die stets reibungslose Zusammenarbeit von Stadtverwaltung und Polizei. „Es hat mir in Burglengenfeld echt gut gefallen“, sagte Schmitt, der zugleich keinen Hehl machte aus seiner Vorfreude auf die neue, verantwortungsvolle Aufgabe in Neunburg vorm Wald. Dafür wünschten Wittmann und Weiß stets eine glückliche Hand.
Foto: VdK Ortsverband Burglengenfeld
VdK feierte Fasching BURGLENGENFELD (sr). Der VdKOrtsverband Burglengenfeld feierte wieder ausgelassen seinen traditionellen Faschingsnachmittag im Gasthaus Weiß in Dietldorf. Damit auch die nicht motorisierten Mitglieder teilnehmen konnten wurde ein kostenloser Bustransfer eingesetzt.
Musiker Hans Karg sorgte für Stimmung und gute Laune: Ob Walzer, Fox oder Dreher, ob jung oder alt, alle machten mit, tanzten, schunkelten und sangen bis in den frühen Abend hinein. Es war ein sehr schöner Nachmittag. Bei Unterhaltung, Tanz und guter Laune verging die Zeit wie im Flu-
ge. Mit Schlagern aus dem 50/60 Jahren. Nachdem die meisten Gäste sich noch mit einer Brotzeit gestärkt hatten ging der Nachmittag seinem Ende zu und der Heimfahrt mit dem Bus stand nichts mehr im Wege. Alle waren voll des Lobes über den gelungenen Nachmittag. Viel Spaß und gute Laune herrschte auch bei der traditionellen Maskenprämierung. Ein rundum gelungener Abend.
Am 15. März 2020 ist Kommunalwahl. Gehen Sie wählen.
11. März 2020
B U R G L E N G E N F E L D
lokal 5
Anzeige
*
Denkzettel
Fast-Nacht Hans Glatzl, Ursula Schindler, Christina Butterer, Hubert Treutinger
BFB – Politischer Aschermittwoch
„Viel erreicht, noch viel zu tun!“ BURGLENGENFELD (sr). Mindestens zwei Mandate erhofft sich das Bürger-Forum-Burglengenfeld (BFB) zur Kommunalwahl. Als parteifreie Bürgervereinigung habe das BFB trotz aller Widerstände „viel erreicht und wichtigste Impulse gegeben.“ Bei der Abschlussveranstaltung ließ BFB-Sprecher Hans Glatzl nochmals die vergangenen 30 Jahre seiner Stadtratsarbeit Revue passieren. Gerade Klimaschutz und sorgsamer Umgang mit Ressourcen sei „lange vor der SPDErfindung der Co2-freien Stadt“ Ziel der BFB-Politik gewesen. So zählte Glatzl den Kampf um den Grundwasserschatz im Raffa auf, genauso wie den Stopp der Palmölheizung im Bulmare. Der weitergehende Antrag zur Umstellung auf Solar und Photovoltaik sei von der Mehrheit im Stadtrat damals (2004) allerdings noch abgelehnt worden.
Dass bei der Sozialwohnungs-und Baulandpolitik wie beim Fahrradwegebau zwischenzeitlich ein „mehrheitsfähiges Umdenken stattgefunden hat, ist unserer hartnäckigen Kritik am Ausverkauf städtischen Grundes an ortsfremde Spekulanten zu verdanken“, freute sich der BFB-Fraktionssprecher. Auch mit der Rückführung der Personalservicegesellschaft sei man als „soziales Gewissen“ mit Verzögerung von rund zehn Jahren bei der SPD-geführten Mehrheit „endlich durchgedrungen“. „Kleeblatt“ der Vernunft Im Zentrum der BFB-Politik stehe der sorgsame Umgang mit dem Geld der Bürger, die Verbesserung der Verkehrs-Infrastruktur, Straßenreparaturen, Trinkwasserschutz, Familienförderung und ein gemeinsam organisiertes Zusammenwachsen des Städtedrei-
Die tollen Tage sind zwar allerorten vorbei, aber in Burglengenfeld haben die Wahlkämpfer ums Bürgermeisteramt ihre Larven offensichtlich noch nicht abgelegt. Wer wie Gregor Glötzl einerseits mit seinen 112 „Thesen“ am Rathaustor herumrüttelt, um die Aufmerksamkeit der Bürger zu bekommen, aber umgekehrt jede Diskussion im Stadtratsgremium zu den Themen Bulmarefinanzierung oder Bauhofrückverlagerung als „Wahlkampfgeblubber“ abwürgt, hat offensichtlich hinter seiner lächelnden Maske keinen Kommunikationsbedarf. Diese Besserwisserei eines Außenstehenden wie Glötzl ohne jede Praxiserfahrung im Politikgeschäft wirkt arrogant. Das hartnäckige Ausblenden der realen Probleme ist allerdings nicht überraschend, hat ihn doch gerade mit diesem Auftrag das BWG-Rettungsboot der alten Polit-Zombies als netten Wahlköder vor dem Sitzungssaal ausgelegt. Auf Wählertäuschung besser
ecks. Dazu gehören für Glatzl „unabdingbar der Lückenschluss der Umgehungsstraße zwischen Teublitz und Burglengenfeld, aber ebenso eine vernünftige, attraktive Anbindung für Berufspendler nach Regensburg mit Ausbau des Maxhütter Bahnhofes. „Wir haben noch viel vor, aber sind zuversichtlich, dass wir dafür auch im Burglengenfelder Stadtrat künftig Mehrheiten finden“, hofft der BFBSprecher. Spitzenkandidatin Christina Butterer, die ihre kommunalpolitische Erfahrung als 2. Bürgermeisterin von Bad Rodach einbringt, ergänzte: „Wer konstruktive Stadtratsarbeit mit Anstand und Ehrlichkeit möchte, stärkt das BFB.“ Verkehrsexperte Hubert Treutinger verwies auf die Notwendigkeit, die Neubürger im isolierten Stadtviertel am Augustenhof besser in die Stadtgemeinschaft einzubinden. Ursula Schindler, bekannt durch ihr Markenzeichen „mein CO2neutrales und sponsorenfreies BFB-Wahlmobil auf 2 Rädern“, forderte ein Ende des ausufernden Flächenverbrauchs durch Baulandspekulation auswärtiger Immobilienhaie in Burglengenfeld.
vorbereitet scheint der frühere Hofsänger und Lautenspieler Thomas Hitzek, der „cool“ in seiner Position als Pressesprecher von Friedrich Gluth die Öffentlichkeit geschickt mit Wohlfühl-PR bedient, wie zuletzt beim Thema Trinkwasserschutz. Gelernt ist halt gelernt! Hat der Mann doch sein journalistisches Handwerk vom langjährigen Medienpapst Bernard Bösl abgeschaut, bevor er zur Belohnung von ExBürgermeister Heinz Karg als „Schönsprecher“ auserwählt wurde. Eine gut dotierte Position, wie man sie in Kleinstädten dieser Größenordnung selten findet. Das von Hitzek für seinen Bürgermeisterwahlkampf gewählte Wahlkampfmotto „Zukunft jetzt!“ will genau das Gegenteil - eine Reise in die Vergangenheit. Die lange Jahre geübte Geldverbrennungsorgie mit einer Stadtratsmehrheit mit BWG und grünen Überläufern soll fortgesetzt werden. Das Abstimmungsverhalten zur „Altersversorgung“ von ExFraktionschef Wolfgang Dantl in der letzte SR-Sitzung vor der Wahl zeigt das deutlich. Dass alles so bleibt, dafür garantiert der Mann mit der Lächel-Maske, der nach eigener Aussage die „erfolgreichen“ Zeiten des
Bauplätze sollten stattdessen direkt und gefördert an Einheimische veräußert werden. „Wir müssen für unsere Nachfahren noch Flächen bewahren, denn die haben auch ein Recht auf Heimat“ so die „Oma for Future“. Als größte Herausforderung der nächsten Wahlperiode bezeichnete Glatzl abschließend den Abbau
Hans Glatzl Exbürgermeisters wiederauferstehen lässt. Eine Horrorvorstellung! Die aufgelaufenen Schulden, die kaputten Straßen, die ständigen Wasserrohrbrüche und die Grundwassergefährdung interessieren nicht. Klar ist - die beiden Bürgermeisterkandidaten geben heute schon - zumindest verbal - das Geld unserer Enkel aus. Geld, das ihnen die Bürger in gutem Glauben als Lohn für ihre leeren Versprechungen mit der Wahl anvertrauen sollen. Ein düsterer Ausblick, der dieser Fast-Nacht der KW 2020 für Jahrzehnte eine bittere Fastenzeit für Burglengenfeld folgen lässt. Das befürchten
Hans Glatzl
und die BFB-Fraktion
des spekulationsbedingten Schuldenberges, indem er klarstellte: „Wir sind keine Brot-und-SpielePartei, die die Bürger mit einer teuren Dauerbespaßung auf Kosten von Natur und Steuerzahler ruhigstellen will. Deshalb lehnen wir die kostenträchtige Einrichtung eines städtisch organisierten Bierausschanks am Irl ab.“
Ihre Meinung zählt! Nutzen Sie Ihre Mitsprachemöglichkeit, die LOKAL-Redaktion freut sich über Ihren Leserbrief.
Schreiben Sie gerne eine Mail an: lokal@medienverlag-krempl.de Nächste LOKAL-Ausgabe am:
1. April 2020 Redaktionsschluss: Mo., 23. März
Es werden nur Leserbriefe bearbeitet, deren Absender die vollständige Adresse angegeben haben.
Hinweis: Die Redaktion behält sich bei Zuschriften die Auswahl und das Recht der sinnwahrenden Kürzung vor.
6 lokal
B U R G L E N G E N F E L D
Das aktuelle LOKAL-Interview MIT THOMAS GESCHE:
„Die Bürger schätzen vernünftige und weitblickende Politik!“ BURGLENGENFELD (lz). Er ist zur Kommunalwahl ziemlich genau 35 Jahre alt – Burglengenfelds Bürgermeister Thomas Gesche (CSU), und er möchte es auch in der kommenden Legislaturperiode noch einmal wissen. Die Menschen seien mit der Arbeit der CSU im Rathaus sehr zufrieden, sagt er, und deshalb rechnet er auch mit seiner Wiederwahl. Zu den Erfolgen zählten der Schulanbau im Naabtalcenter, die Familienfreundlichkeit der Stadt mit ihren vielen sozialen Angeboten, die vernünftige Finanzpolitik mit dem Schuldenabbau sowie eine erfolgreiche Zusammenarbeit im Städtedreieck, so Gesche. Mit einer Stichwahl gegen einen seiner Gegner rechnet er nicht. LOKAL fragte nach:
plätze wie nie, darunter auch ein Waldkindergarten und eine Kinderkrippe im Altenheim! Wir haben das Bulmare generalsanieren lassen, haben so viel Geld in die Infrastruktur investiert wie nie zuvor, haben mehrere Gewerbegebiete ausgewiesen und allein zwischen 2014 und 2018 11% neue Arbeitsplätze geschaffen. Wir haben kostenlose WLan-Hotspots geschaffen, kostenlose E-Ladesäulen, das Bürgerserviceportal der Stadt eingerichtet und vieles mehr - und nebenbei haben wir auch noch 13,3 Mio. Euro Gesamtverbindlichkeiten abgebaut. Ich möchte diesen Weg weitergehen und dafür sorgen, dass Burglengenfeld noch attraktiver und noch familienfreundlicher und somit liebensund lebenswerter wird.
LOKAL: Herr Gesche, Sie kandidieren als CSU-Bürgermeisterkandidat für eine zweite Amtszeit. Was liegt Ihnen für Burglengenfeld besonders am Herzen? Thomas Gesche: Wir haben viel geschafft: So viele Betreuungs-
LOKAL: Ein großes Thema bei der CSU ist immer wieder der Schuldenabbau. Wie wollen Sie es erreichen, dass die Verschuldung bis 2030 auf „nur“ 30 Mio. € sinkt und warum ist das so wichtig? Gesche: Durch eine weiter sparsa-
3.3.2020, Anm. der Red.). Drittens könnten wir dann endlich mal tilgen. Viertens verschlechtert sich mit jeder schlechten Nachricht auf der Welt (Coronavirus, Krise im Nahen Osten usw.) das Kursverhältnis. Denn das Kapital flieht immer in sichere Häfen: Gold, Immobilien, oder in „sichere“ Währungen wie den Franken. Fünftens wurden bereits knapp 10 Mio. Euro Währungsverluste eingefahren. Sechstens hätten wir dann zum ersten Mal langfristige Planungssicherheit.
me und wirtschaftlich vernünftige Politik. Eine Politik mit Augenmaß. Und das ist so wichtig, weil Burglengenfeld ja auch für kommende Generationen attraktiv sein soll. Das gebietet die Fairness und Generationengerechtigkeit – ich möchte nicht, dass die heutigen Kinder die Schulden unserer Vor- LOKAL: Was wollen Sie für einen aktiven kommunalen Klimaschutz gänger zahlen müssen. tun? LOKAL: Die CSU möchte von den Gesche: Die Tochterunternehmen spekulativen Finanzgeschäften sollen selbst Energieerzeuger werwegkommen. Ihre politischen den. Der städtische Fuhrpark soll Gegner halten den momentanen sukzessive umgerüstet werden Zeitpunkt für eine Konvertierung auf CNG, Hybrid und Wasserstoff. der Fremdwährungskredite für un- Wir werden in den nächsten 6 Jahren 14.000 neue Bäume pflangünstig. Was sagen Sie dazu? Gesche: Bisher wurde durch un- zen. Und vor allem sollen Bebausere Vorgänger mit dem Geld der ungspläne ökologischer gestaltet Steuerzahler gezockt! Aufgrund werden - mehr Begleitgrün, mehr fehlender Mehrheiten konnte ich Dachbegrünung, weniger Flächendiesen Irrsinn leider noch nicht versiegelung, mehr PV, mehr Erdbeenden. Jetzt ist der ideale Zeit- wärme usw. Und wir wollen uns an punkt, denn erstens sind wir in einer Bürgerenergiegesellschafft einer historischen Niedrigzinspha- beteiligen, dann können die Bürger se, zweitens sind die Zinsen im etwas zum Wandel beitragen und Euroraum billiger als im Schwei- finanziell sogar noch partizipiezer Finanzraum - erst recht nach ren. Das sind nur die wichtigsten der aktuellen Zinssenkung (vom Punkte.
LOKAL: Wie sehen Sie die Zukunft des Volkskundemuseums? Ist „Sparen um jeden Preis“ hier nicht der falsche Weg, und sollte es daher trotz der finanziellen Belastungen für die Stadt nicht weitergeführt werden wie bisher? Gesche: Solche Einrichtungen sind immer defizitär, das ist klar. Aber bei rund 1.000 Besuchern im Jahr und Ausgaben von rund 200.000 EUR kostet jeder einzelne Besucher der Stadt rund 200 EUR. Wenn man jedes Ticket mit 200 Euro sponsert, muss man spätestens die Frage stellen ob die jetzige Struktur die richtige ist. Vor allem, wenn man weiß, dass andere überregionale Einrichtungen wie Neusath-Perschen auch vom Bezirk bezahlt werden! LOKAL: Zum Schluss eine Frage zum Tierschutz, der vielen Bürger*innen in Burglengenfeld am Herzen liegt. Die CSU hat sich bereits Gedanken zu örtlichen Katzenkastrationsprogrammen gemacht. Welche Ideen gibt es noch? Gesche: Grundsätzlich machen wir schon viel – Hundesteuer für jeden Hund nur 26 Euro, viele neue Dog-Stations usw. Aber in erster Linie denke ich dran, das Tierheim Schwandorf und vor allem die örtlichen Vereine stärker finanziell zu unterstützen.
kontinuierlich gefallen und heute cher Sebastian Bösl, der der CSU bei ca. 1,06 CHF/EUR angelangt – geraten habe, statt sich aufs Kon„demnächst bestimmt wieder er- vertieren von Franken in Euro zu hole“ und es im Übrigen gar keine fokussieren, doch lieber im Sinne Bank gebe, die zu einem Tausch von mehr Gelassenheit zum Buddhismus überzutreten. „Mit derbereit sei. „Diese Behauptungen sind zum art flapsigen Sprüchen lässt sich einen reine Spekulation, zum an- unser Aushängeschild BULMARE deren schlichtweg falsch“, betont nebst den dortigen Arbeitsplätzen das bayerische Innenministerium der Kredite sei nicht sinnvoll, weil Huesmann. Besonders empört gewiss nicht auf sichere Füße stelausdrücklich kommunalen Toch- sich der Eurokurs – dieser ist von zeigt sich Huesmann über einen len“, heißt es in der Pressemitteiterunternehmen, zu denen auch 1,64 CHF/EUR bei Kreditaufnahme Einwurf von SPD-Fraktionsspre- lung abschließend. die Stadtwerke Burglengenfeld und die Bulmare GmbH gehören, die Spekulation mit Fremdwährungsgeschäften, insbesondere Kreditaufnahmen in fremder Währung, untersagt. In der Stadtratssitzung vom 12. Februar 2020 habe man nun „durchaus ins Staunen kommen können“: So erklärten die Vertreter von SPD, BWG und FWL, gegen eine Umstellung der Fremdwährungskredite sprächen Zinsgewinne in Millionenhöhe – „die es so tatsächlich aber nie gegeben hat“, so der CSU-Stadtrat. „Unbestritten ist dagegen, dass Eurokredite heute deutlich günstiger sind als die laufenden CHF-Kredite. Für diese müssen die schon nominell höheren Zinsen zudem bei jeder Sonnenschutz Terrassendächer Fälligkeit unter Inkaufnahme des Fenster Glashäuser miserablen Kurses verlustreich Haustüren Wintergärten eingetauscht werden.“ VORDÄCHER SCHIEBEANLAGEN Weiterhin habe die SPD/BWG/ Vor dem Sand 12 | 93133 Burglengenfeld | Telefon: 09471 950648 | Mobil: 0151 67337323 FWL-Mehrheit des Gremiums arE-Mail: info@glasraumundmehr.de | Webseite: www. glasraumundmehr.de gumentiert, eine Konvertierung
Die Schweizer Franken und das BULMARE
CSU: „Buddhistische Gelassenheit fehl am Platz!“ BURGLENGENFELD (sr/lz). „Eine Debatte mit tragikomischen Zügen“ – so benennt Markus Huesmann (CSU-Stadtrat) in einer Pressemitteilung die jüngste Burglengenfelder Stadtratssitzung im Hinblick auf die Finanzierung des BULMARE. Die CSU-Fraktion drängt schon seit Längerem darauf, die Fremdwährungskredite von 2007 in sichere Euro-Anlagen zu konvertieren – bisher ohne Erfolg. Damals seien die Kredite in Schweizer Franken vermeintlich günstig gewesen, doch nun müsse man endlich die Reißleine ziehen. Die CSU hatte Ende 2019 bereits einen entsprechenden Antrag eingereicht. „So wollte man ein weiteres Anwachsen der immer größer werdenden Kursverluste von bereits mehr als 9 Mio. € stoppen, den mittlerweile klar günstigeren Zinssatz im Euro durch ein Annuitätendarlehen mit entsprechender Laufzeit nutzen und dauerhaft sichern, sowie endlich mit dem Tilgen anfangen“, erläutert Huesmann, zumal seit August 2019
11. März 2020
8 lokal
B U R G L E N G E N F E L D
„Chance für Amtswechsel nutzen!“ Gregor Glötzl (Freie Wähler – BWG) ist kompetente Alternative BURGLENGENFELD (sr). „Es muss sich am Wahlsonntag dringend etwas ändern, auf Kreisebene und vor Ort in Burglengenfeld“ – das war die Parole für die bevorstehenden Kommunalwahlen, die der Landratskandidat der Freien Wähler, Dieter Jäger (Foto), sowie die Burglengenfelder Wählergemeinschaft beim politischen Aschermittwoch der BWG unisono ausgaben. BWG-Fraktionssprecher Albin Schreiner verwies vor zahlreichen Gästen im Nebenzimmer des Gasthofs „Olive“ auf die vielen Ver-
säumnisse und Skandale des in Burglengenfeld amtierenden CSUBürgermeisters: Thomas Gesche habe seine „Chance verspielt“ und habe es versäumt, Burglengenfeld zu gestalten und alle Zukunftsaufgaben „schleifen lassen“. Nicht einmal „einfachste Aufgaben der Verwaltung“ wie die Neubesetzung der Stelle der absehbar aus dem Amt scheidenden Leiterin des Volkskundemuseums habe Gesche „auf die Reihe gebracht“. Lippenbekenntnisse und Aktionismus in den letzten Wochen vor der Wahl seien nicht geeignet,
die Versäumnisse der vergangenen sechs Jahre ungeschehen zu machen. Es dürfe daher zu keiner zweiten Amtszeit Gesches kommen, so Schreiner. Die Freien Wähler – Burglengenfelder Wählergemeinschaft (BWG) bieten mit ihrem Bürgermeisterkandidaten Gregor Glötzl eine kompetente Alternative. Glötzl sprühe nur so vor Ideen für Burglengenfeld. Seinem Fachwissen, seiner Begeisterung für Burglengenfeld und seinem bereits entwickelten 112-Punkte-Plan haben „weder die CSU noch andere
11. März 2020 politische Mitbewerber ernsthaft etwas entgegenzusetzen“, sagte Schreiner. Ins gleiche Horn stieß danach Harald Braun, der als Stadtratskandidat für die Freien Wähler – BWG die Aschermittwochsrede hielt: Bürgermeister Thomas Gesche „glänzte mit permanenter Abwesenheit und das nicht nur im Umland, sondern auch bei vielen Veranstaltungen in der Kernstadt“, so Braun. Gesche konnte sich zwar mit Standardsprüchen wie „Ich kümmere mich darum“ oder „So machen wir das“ über eine Wahlperiode retten. Geblieben seien „viel heiße Luft“ und eine „sündhaft teure Irlbrücke“. Deshalb sei am 15. März ein Wechsel an der Spitze der Stadt unabdingbar, sagte Braun. Dieter Jäger, Listenführer und Landratskandidat der Freien Wähler für den Kreistag, hob nochmals die Vorzüge der Freien Wähler hervor und verwies insbesondere auf ihre Erfolge in den vergangenen Jahren. Als Beispiel nannte Jäger auch die Abschaffung der Straßenausbaubeiträge (StrABs) oder der Studiengebühren. Er verwies auf die steigende Zahl von Bürgermeistern aus den Reihen der Freien Wähler, deren Erkennungsmerkmal eine sachliche, nicht an Parteiinteressen orientierte Politik sei. Sich selbst nannte Jäger einen
Familienmenschen. Familie und Soziales kämen auf Kreisebene zu kurz, er sei als Landratskandidat der Freien Wähler angetreten, dies zu ändern, sagte Jäger. Abschließend erinnerte Glötzl in seiner kurzen Rede noch einmal daran, dass Thomas Gesche nicht der „arme Bub“ ist, für den er sich kommunalpolitisch immer ausgebe. Neben den zahlreichen Anzeigen, mit denen er seinen politischen Gegner überziehe, blieb vor allem seine Rede zur Wahl als CSU-Ortsvorsitzender im Gedächtnis. Darin habe er wahllos die Burglengenfelder Kommunalpolitiker/innen, die Vertreter der Presse und die Politiker der Nachbarkommunen als „verbitterte Hetzer“ oder als „KamikazeHobbypolitiker“ beleidigt. Das Amt des Ortsvorsitzenden sei Gesche nach gerade mal zwei Jahren übrigens schon wieder losgeworden, bemerkte Glötzl am Ende seiner Rede. Dass er selbst das Zeug zum Bürgermeister hat, bewies er mit seinem 112-Punkte-Plan, mit dem er Burglengenfeld wieder „auf Spur bringen“ werde. Sie sind auch auf den Internetseiten der Burglengenfelder Wählergemeinschaft abrufbar und beschäftigen sich insbesondere mit den Aspekten Nachhaltigkeit, Zusammenleben und dem Verwaltungsapparat. Foto: Freie Wähler - BWG
11. März 2020
B U R G L E N G E N F E L D
Das aktuelle LOKAL-Interview MIT MICHAEL HITZEK:
„Weniger starke Sprüche und Versprechungen. Mehr Taten!“ BURGLENGENFELD (lz). „I bin a echter Lengfelder!“, sagt Michael Hitzek auf seiner Homepage, und er möchte „mit viel Herzblut“ die Zukunft seiner Heimatstadt gestalten. Geboren 1975 studierte er kurz Geschichte und Deutsch in Regensburg, entschied sich dann für eine Ausbildung als Tageszeitungsredakteur. Nach 10 Jahren als Redakteur sammelte er in München Erfahrungen in der PRBranche. Seit 2009 ist er bei der Stadt Burglengenfeld als Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit tätig. Michael Hitzek ist mit Sicherheit ein Mensch, der sich für eine Sache mit Leidenschaft engagiert. Er ist ein Vereins- und Kulturmensch und war bereits Jugendbeauftragter der Stadt. Als Vertreter der Stadt im Vorstand des Wifo steht er in engem Kontakt zu den Gewerbetreibenden. Betriebswirtschaftliche Zusammenhänge und auch Social Media sind für ihn keine Fremdworte. Vor Ort ist er auch familiär fest verwurzelt. Er kennt jede Ecke in Burglengenfeld, kennt die gewachsenen Strukturen und damit auch Sorgen und Probleme der Lengfelder. Er weiß, wo man ansetzen
muss und weiß aber auch, dass Klimaschutzkonzept als Basis zur mit einer guten Portion Humor und Reduktion der CO2-Emissionen in Optimismus alles besser läuft. LO- Burglengenfeld durchgesetzt. KAL fragte nach: LOKAL: „Bündnis für die Altstadt“: LOKAL: Herr Hitzek, was denken Unter dieser Schlagzeile hat man Sie, brauchen Burglengenfeld und bereits vor über 20 Jahren unter Federführung der SPD die Innenseine Menschen am Nötigsten? Michael Hitzek: Weniger starke stadt attraktiver gemacht. Heute Sprüche, Versprechungen und geht es z.B. um VerkehrsberuhiAnkündigungen. Mehr Taten. Da- gung. Wo wollen Sie hier ansetfür stehe ich zusammen mit den zen? Kandidatinnen und Kandidaten Hitzek: Ich setze hier auf einen intensiven Dialog mit dem Wirtunserer Stadtratsliste. schaftsforum und allen GewerbeLOKAL: Thema Energiesparen, treibenden. Sie sind die Experten, Klimaschutz, Naturschutz: Was die wissen, wo der Schuh drückt. sind Ihre nächsten Ziele, welche An Verkehrsberuhigung, BarriereIdeen haben Sie gemeinsam mit freiheit und einer Steigerung der Aufenthaltsqualität führt nach der SPD? Hitzek: Burglengenfeld, wie ich es meiner Meinung kein Weg vorbei, mir vorstelle, setzt konsequent auf das steht auch so in unserem eine umwelt- und klimaschonende Wahlprogramm, nachzulesen unPolitik. Wir wollen die Energie- ter www.spd-burglengenfeld.de. wende aktiv gestalten – erneuerbar, dezentral und in Bürgerhand. LOKAL: Wie wollen Sie dem weiWenn es nach uns geht, werden teren Ausbluten des inhabergedie Stadtwerke zum Energiever- führten Einzelhandels in der City sorger umgebaut, und es wird eine entgegenwirken? Bürgerenergiegenossenschaft ge- Hitzek: Zum Beispiel dadurch, gründet, damit die Bürger*innen dass wir die Stärken des Einzelmit investieren und profitieren kön- handels vor Ort klarer, intensiver nen. Bereits im Juli 2019 haben und aus einem Guss kommuniziewir im Stadtrat ein Energie- und ren: Service, Beratung, Freundlich-
keit. Das Wifo plant eine Regionalkampagne, da muss sich die Stadt zwingend mit einklinken. Leerstandsmanagement darf nicht nur eine Excel-Datei im Rathaus sein. Das vor mehr als einem Jahr vorgestellte ISEK unterstreicht den dringenden Handlungsbedarf, passiert ist leider nicht viel. LOKAL: Verdichtendes Wachstum der Stadt statt neue Baugebiete – wie stehen Sie dazu? Hitzek: Die Stadt darf nicht mehr so rasant wachsen wie in den vergangenen Jahren. Wir setzen auf Nachverdichtung und wollen unnötige Flächenversiegelung verhindern. Das geht nur, wenn Stadt und Stadtbau GmbH diese Aufgabe selbst in die Hand nehmen. Nur so bekommen wir mehr Grün in die Baugebiete, mehr Spielplätze oder Begegnungsstätten. Und mehr bezahlbares Wohnen für alle Generationen! LOKAL: Was sollte in den Bereichen Bildung und Betreuung passieren? Hitzek: Den Bildungsstandort erhalten und ausbauen ist seit jeher Markenkern der Politik der Lengfelder Sozialdemokraten. Ich bin selbst zweifacher Vater, da können Sie sich darauf verlassen, dass ich das Thema nicht aus den Augen verliere. Für den Erhalt des Volkskundemuseums haben wir uns bereits im Juni 2019 deutlich ausgesprochen. Bezirksheimatpfleger Dr. Tobias Appl sagte 2017: „Die Kulturstadt Burglengen-
Freie Wähler Land:
„Die Entwicklung von Kernstadt und Umland ist gleichermaßen wichtig!“ BURGLENGENFELD-SEE (sr). Am 4. März 2020 fand in See die letzte von zahlreichen Wahlkampfveranstaltungen im Umland von Burglengenfeld statt, bei denen die Freien Wähler Land jeweils eine ansehnliche Zuhörerzahl verzeichnen konnten. „Insgesamt waren wir in sechs Umlandgemeinden und auch auf dem Wochenmarkt vertreten“, so freute sich Andreas Beer, Spitzenkandidat der FWL im LOKAL-Gespräch. Auch in See im Gasthaus Koller blickte Beer vor zahlreichem Publikum auf die letzte Legislaturperiode zurück und anschließend stellten sich die FWL-Kandidat*innen vor. Mit viel Engagement und Ehrgeiz wollen die Vertreter der Freien Wähler Verantwortung für ihre Heimatstadt - die Kernstadt und das Umland -übernehmen. Wieder
lokal 9
gab es anschließend einen Dialog mit den Besuchern. Anliegen und Wünsche wurden intensiv und sachlich diskutiert. „Man merkte wieder, dass wir mit unseren Zielen richtig liegen, vor allem beim Breitbandausbau, dem Erhalt des Vereins- und Kultur- Foto: Freie Wähler Land Burglengenfeld lebens in der Gemeinde und bei der Unterstützung der nächsten Generation. Wir wollen gelebte Sachpolitik betreiben und keine Parteipolitik und außerdem unsere Bürgernähe auch nach der Wahl beibehalten“, so unterstrich Beer. Ein besonderes Anliegen der FWL ist es, wieder mit mindestens drei Stadträten im Stadtrat von Burglengenfeld vertreten zu sein, damit Fraktionsstatus erlangt wird. Andreas Beer: „Deshalb bitte ich die Wählerinnen und Wähler: Wählt Liste 8 – FWL!“.
Foto: Michael Hitzek feld hat mit diesem Museum ein wunderbares Aushängeschild für die Stadt, für die ganze Region und darüber hinaus.“ Jeder Euro, der in unser Museum investiert wird, ist ein Euro für unsere Kultur und Heimat. LOKAL: Sie bezeichnen sich selbst als „Kümmerer“. Warum ist Ihnen das wichtig? Hitzek: Ich arbeite seit zehn Jahren im Rathaus und habe das auch im Wahlkampf gemerkt: Oft sind es vermeintliche Kleinigkeiten oder ganz persönliche Anliegen, die die Menschen bei uns bewegen. Ich habe diese Anliegen immer ernst genommen, weil ich das Rathaus als Service-Stelle für die Bürgerinnen und Bürger betrachte. Wer’s nicht glaubt, der kann das insbesondere in den sozialen Netzwerken schwarz auf weiß nachlesen. Daran möchte ich auch als Bürgermeister festhalten. Wer eine Frage stellt, hat eine Antwort verdient.
10 lokal
B U R G L E N G E N F E L D
11. März 2020 < Dr. Faust von der Munich Re machte deutlich, wie schwer die Folgen des Klimawandels für die Wirtschaft und die Gesellschaft sein werden, wenn man nicht rechtzeitig handelt. (v.l.n.r.: Markus Bäuml, Dr. Eberhardt Faust, Gregor Glötzl) Foto: Tina Kolb
„Die Klimakrise aus der Sicht eines Rückversicherers“
INKER-S-Themenabend gut besucht STÄDTEDREIECK (sr). Im Bürgertreff Burglengenfeld fand ein INKER-S Themenabend zu den Folgen des Klimawandels statt. Dr. Eberhard Faust von der Munich Re berichtete in seinem wissenschaftlichen Vortrag von den Auswirkungen des Klimawandels und diskutierte im Anschluss mit dem Publikum Wege aus der Klimakrise. Faust ist ein Klimawissenschaft-
ler aus der ersten Reihe. Als Forschungsleiter der Abteilung Klimarisiken und Naturgefahren bei der Munich Re (Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft) arbeitet er unter anderem als Autor für den Fünften Sachstandsbericht des IPCC („Weltklimarat“) mit. Die beiden Initiatoren des INKER-S, Markus Bäuml und Gregor Glötzl, freuten sich, dass so ein hochkarätiger Wissenschaftler den Weg
ins Städtedreieck gefunden habe. Klimaschutz diene keinem Selbstzweck, sondern es solle für alle Menschen „eine lebenswerte, -würdige und vor allem -fähige Welt“ erhalten bleiben, so fasste Bäuml zusammen. In seinem Vortrag über „Die Auswirkungen des Klimawandels global und regional - aus der Sicht eines globalen Rückversicherers“ gab Faust ein Update zum Stand der Klimawandel-Effekte und zeigte die Perspektive eines weltweit agierenden Rückversicherers auf. In der anschließenden Diskussion kamen die Handlungsmöglichkeiten eines jeden Einzelnen sowie des Staates zur Sprache und wie man lernen muss, mit den Folgen des Klimawandels umzugehen. Einen ausführlichen Rückblick zu dieser Veranstaltung sowie weitere Informationen zur Energiewende in der Region Städtedreieck finden sich auf der Homepage unter www.region-staedtedreieck.de.
Johann-Michael-FischerGymnasium zum Anfassen Einladung zum Tag der offenen Tür mit Übertrittsinformationen am Samstag, den 21. März 2020
LOKAL auch online lesen. Nächste Ausgabe am 1. April 2020 Alle Ausgaben unter www.issuu.com/elokal
BURGLENGENFELD (sr). „DetektivRätsel“, „Chemische Versuche“, „Physikalische Freihandexperimente“, „Römischer Workshop“, „Französischer Schnupperunterricht“, „Englisches Bilderbuchkino“ oder „Sportzirkel“, so heißen die Mitmach-Stationen am Tag der offenen Tür am Samstag, den 21. März 2020. Ab 9.30 Uhr wird den am Gymnasium interessierten Kindern eine Schule zum Anfassen geboten. Während sie von den Tutoren zu den einzelnen Stationen begleitet werden, erfahren die Eltern aus erster Hand von der Schulleiterin Dr. Beate Panzer, was beim Übertritt zu beachten ist, und erhalten einen ersten Einblick in die Angebotsvielfalt der Schule, insbesondere die drei möglichen Zweige mit sprachlicher, sozialwissenschaftlicher und naturwissenschaftlich-technologischer Ausrichtung. Im Anschluss daran können alle Interessierten unter Führung erfahrener Lehrkräfte einen Blick hinter die Kulissen der Schule werfen. Der gymnasiale Bildungsweg
öffnet viele Türen und Lebenschancen: Er sorgt für eine vertiefte Allgemeinbildung, die für ein Hochschulstudium vorausgesetzt wird, und schafft auch gute Voraussetzungen für einen qualifizierten Arbeitsplatz im späteren Berufsleben. Ein besonderes Augenmerk wird auf die individuelle Förderung Ihres Kindes gelegt. Die reichhaltige Angebotsvielfalt des Johann-Michael-Fischer-Gymnasiums ermöglicht es, Ihrem Kind in seiner Persönlichkeit gerecht zu werden. Je nach Neigung kann es ebenso aus einer breiten Palette von Fächern aus dem literarischen, musischen, künstlerischen Bereich wählen wie aus dem gesellschaftspolitischen und sportlichen Gebiet. Das Gymnasium ist nicht nur der direkte Weg zur allgemeinen Hochschulreife, sondern auch ein Lern- und Lebensraum, in dem junge Menschen ihre Persönlichkeit und Begabungen entwickeln. Am Samstag eingeladen sind die Eltern sowie Schülerinnen und Schüler der 4. Jahrgangsstufe der Grundschule. Bei einem Gesamt-
Notendurchschnitt von 2,33 oder besser aus den Fächern Deutsch, Mathematik, Heimat- und Sachunterricht ist der direkte Übertritt möglich. Andernfalls kann ein Probeunterricht abgelegt werden. Eingeladen sind aber auch interessierte Eltern sowie Schülerinnen und Schüler der 5. Jahrgangsstufe der Mittel- oder Realschule. Entscheidend für den Übertritt sind hier die Noten der Fächer Deutsch und Mathematik im Jahreszeugnis. Gut zu wissen: Für eine persönliche Beratung stehen am Samstag die Mitglieder der Schulleitung sowie Lehrkräfte zur Verfügung. Weitere Beratungstermine können über das Sekretariat, Tel. 09471- 95090 oder per EMail sekretariat@jmf-gymnasium. de vereinbart werden. Zusätzliche Informationen erhält man auch unter www.jmf-gym.org. Wer Interesse an der Offenen Ganztagsschule hat, kann sich von den Verantwortlichen informieren lassen und bereits Voranmeldungen abgeben. Foto: A. Blaha
11. März 2020
B U R G L E N G E N F E L D
lokal 11
Fledermaus-Paradiese in Burglengenfelder Kellern
Bürgermeister Thomas Gesche und Pfarrer Franz Baumgartner gratulierten Sandra und Dominik Lobensteiner zur Neueröffnung ihres Lifestyle Shops. Foto: Regina Lorenz
Lobensteiner Lifestyle Shop:
Große Neueröffnung nach Umzug BURGLENGENFELD (sr). Wieder ein Geschäft in Burglengenfeld, das größer wird: Der „Lobensteiner Lifestyle Shop“ ist in die Regensburger Straße 28 umgezogen und hat sein Sortiment deutlich erweitert. Pfarrer Franz Baumgartner segnete die neuen Räume, Bürgermeister Thomas Gesche gratulierte im Namen der Stadt zur Neueröff-
nung nach Umzug und bezeichnete Ladeneinrichtung und -gestaltung als „echten Blickfang“. Dekorations- und Geschenkartikel für die eigenen vier Wände, darunter nicht selten handgemachte Unikate aus Holz und Beton, Schilder, Kränze, Beistelltische, Türkränze und Lampen: Der „Lobensteiner Lifestyle Shop“ will auch ausgefallene Wünsche erfüllen.
Ganz neu ist eine „Hochzeitsecke“, berichteten die Inhaber Sandra und Dominik Lobensteiner. Ebenfalls neu: Spirituosen und Liköre können zum Teil selbst abgefüllt werden, „das spart ziemlich viel Müll“, so das Ehepaar. Pralinen und Feinkost runden das attraktive Angebot ab. Zur Neueröffnung gratulierten für das Wirtschaftsforum 2. Vorsitzende Melanie Röhl und City-Manager Wolfgang Dantl. Sie freuten sich, dass die Lobensteiners beim Umbau mit vielen Wifo-Betrieben zusammengearbeitet haben: „Gemeinsam sind wir stark.“ Weitere Infos findet man auch im Internet: www.lobensteiner-lifestyle.de.
Wirtschaftsforum läutet das Jubiläumsjahr ein:
BURGLENGENFELD (sr). Zum festen allwinterlichen Kartierungsprogamm für das Landesamt für Umwelt im Landkreis Schwandorf gehört mittlerweile auch der große Keller beim Oberpfälzer Volkskundemuseum. Heuer haben die ehrenamtlichen Fledermausbetreuer Evi Keil, Brigitte Schütze und Rolf Dorn zusammen mit Museumsleiterin Dr. Margit Berwing-Wittl und den Praktikantinnen Maria Schmuck und Julia Geigenfeind in den Fugen des Bruchsteingewölbes 33 schlafende Fledermäuse finden können. Am häufigsten war hier die Fransenfledermaus aus der Familie der Glattnasen mit weißem Bauchfell und rosiger Schnauze vertreten. Auch in einem der alten Bierkeller in der Kellergasse konnten fast noch einmal so viele Tiere entdeckt werden. Neben Wasser- und Bartfledermäusen hatten sich dort je ein Dutzend Große Mausohren und Fransenfledermäuse versteckt. Dabei ließen sich wahrscheinlich nicht einmal alle Individuen blicken, die dort in schmalsten Ritzen überwintern – es dürften also sicher noch einige mehr sein! Die Fallzahlen variieren von Jahr zu Jahr stark – in jedem Fall sind die fest versperrten und somit ungestörten Keller mit ihrer stabilen Umgebungstemperatur in Burglengenfeld ideale Quartiere für verschiedene Fledermausarten. Bei einer Temperatur von etwa 7° Celsius in beiden Kellern können die streng geschützten Tiere
energiesparend im Winterschlaf die kalten Monate verbringen, in denen es keine Nahrung für die Insektenfresser gibt. In wenigen Wochen verlassen die Fledermäuse die sicheren Winterquartiere und fliegen viele Kilometer in die ihnen bekannten Sommerquartiere. Ganz besonders fragile Quartiere nutzt die „Fledermaus des Jahres 2020/ 21“. BatLife Europe wählte dafür die Mopsfledermaus, die heuer leider nicht in den Burglengenfelder Kellern angetroffen wurde. Schwer zu finden ist die als stark gefährdet eingestufte Waldfledermaus auch im Sommer, wo sie hinter abstehenden Rindenstücken alter Bäume mit ihrem Nachwuchs den Tag verbringt. Nachts jagt sie in naturnahen strukturreichen Wäldern geschickt kleine Nachtfalter und Mücken zwischen den Baumkronen. Hier in Nordostbayern hat diese seltene Fledermaus noch eine zweite Quartierform für sich entdeckt: „In den Dörfern unserer Region bieten alte Scheunen durch die besondere Art ihrer Bauweise eine willkommene Unterkunft für die Tiere. An den Scheunenwänden überlappen sich die senkrechten Fassadenbretter oftmals um etwa 20 Zentimeter, was wohl einem abstehenden Rindenstück ähnelt und von den Fledermäusen auf Quartiersuche gerne angenommen wird“, sagt Rolf Dorn, Fachberater für Fledermausschutz und Fledermausbetreuer im Landkreis Schwandorf.
Bunte Primeln als Dankeschön BURGLENGENFELD (sr). Das Wirtschaftsforum Burglengenfeld feiert in diesem Jahr sein 25-jähriges Bestehen. Gestartet wird das Jubiläumsjahr mit dem beliebten Primelgruß. Rund 2000 „echte Burglengenfelder Primeln“ werden am Freitag, den 20. März 2020 - passend zum Frühlings-
anfang - als kleine Geschenke an die Kunden ausgegeben. Bernd Fischer von der gleichnamigen Gärtnerei züchtet die wunderschönen bunten Frühlingsboten für das Wirtschaftsforum seit dem letzten Sommer in einem seiner Gewächshäuser. Die Mitglieder des Wirtschaftsforums möchten mit
dem Primelgruß ihren Stammkunden „Danke“ für die lange Treue sagen. „Auch in diesem Jahr können sich die Kundinnen und Kunden der Burglengenfelder Geschäftswelt auf prächtig blühende Primeln freuen“, so Benedikt Göhr, Vorsitzender des Wirtschaftsforums Burglengenfeld. In diesen Mitgliedsbetrieben er- Im Keller des Volkskundemuseums. Foto: Maria Schmuck hält man das blumige Dankeschön (so lange der Vorrat reicht): Biomarkt Burglengenfeld, Buchhandlung am Rathaus, Der Buchund Spielladen, EP:Schmeissner, Galileo Schreibwaren, Gasthaus 3 Kronen, Hauptsach g‘sund, Hotel Café 3 Kronen, Karl Mode, Karl & Co., Lobensteiner Lifestyle Shop, Löwenapotheke, Michaela‘s Beautystudio, Modeparadies, R1 Werbestudio, Schönraum by Kathi Glaser-Zierer, Sonnen-Apotheke, Spielwaren Nußstein, toom Baumarkt, Uhren-Optik Röhr und bei Wein à la Karg. Foto: Ines Fischer
12 lokal
B U R G L E N G E N F E L D
Trotz Baustelle: „Wir haben geöffnet und sind erreichbar“, betonen stellvertretend für die Geschäfte in der Rathausstraße Kerstin Schneider (li.) und Christina Krempl. Foto: Michael Hitzek
Rathausstraße gesperrt – Geschäfte sind erreichbar BURGLENGENFELD (sr). Für private Bauarbeiten in der Rathausstraße muss auf Höhe des Anwesens Rathausstraße 3 ein Kran aufgestellt werden. Deswegen ist die Rathausstraße seit Freitag, 6. März, für den Fahrzeugverkehr gesperrt. Damit Geschäfte wie die Metzgerei Schneider, Blumen NaTina, das Haarstudio Hair Inn oder das Fotostudio „Photo4me“ erreichbar bleiben sowie aus Rücksicht auf die Anwohner hat die Stadtverwaltung entschieden: Die Einbahnstraßenregelung in der
Rathausstraße wird aufgehoben, sowohl vom Marktplatz als auch vom Stadtgraben her kommend. Auch die Einbahnstraßenregelung in der Kellergasse wird aufgehoben, sie kann also von der Hauptstraße kommend Richtung Stadtgraben befahren werden. Von dort aus geht es weiter Richtung Rathausstraße. Beide Regelungen gelten seit Freitag, den 6. März 2020. Die Stadtverwaltung weist zudem auf die öffentlichen Parkplätze am Europaplatz hin.
11. März 2020
Die ganze Familie Kanik freute sich über den gelungenen Umbau des „Anatolia Grill“. Auch Bürgermeister Thomas Gesche kam zum Gratulieren vorbei. Foto: Sieglinde Haller
Mehr Platz im „Anatolia Grill“ – Laden im NAC erweitert BURGLENGENFELD (sr). Seit drei Jahren hat der „Anatolia Grill“ seinen Platz im NAC Burglengenfeld. Jetzt hat Pächterfamilie Kanik die Räumlichkeiten erweitert. Statt bisher 50 Quadratmetern steht jetzt mit 150 Quadratmetern die dreifache Fläche zur Verfügung. „Der Umbau ist gut gelaufen und wir sind sehr zufrieden“ so das erste Fazit von Inhaber Zeki Kanik. Am Sonntag wurden die Räume
nun erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Die Gäste dürfen sich jetzt über mehr Platz und weitere Sitzmöglichkeiten freuen; außerdem wurden Ess- und Kaffeebereich voneinander getrennt. Fußballfans kommen ebenfalls auf ihre Kosten, denn der „Anatolia Grill“ bietet ab sofort Live-Übertragungen der Spitzenspiele von sky an. Hobbysportlern steht zudem ein Profi-Billardtisch zur Ver-
fügung. Die Räume im „Anatolia Grill“ können auch für Feiern und Geburtstage gemietet werden. Bürgermeister Thomas Gesche kam zur Neueröffnung bei Familie Kanik vorbei: „Es freut mich, wenn in unserer Stadt investiert wird“, sagte Gesche. Der Bürgermeister lobte die gelungene Gestaltung und wünschte den Pächtern den verdienten unternehmerischen Erfolg.
11. März 2020
B U R G L E N G E N F E L D
lokal 13
WAA Wackersdorf Eine Region in Aufruhr Die unglaublichen Geschichten rund um den Bau einer WAA
„Der Wald blüht auf“: Hans Mages (li.), Leiter des Forstbetriebs Burglengenfeld, und Revierleiterin Lea Franz informierten über die Renovierungsarbeiten. Mit dabei: Hund Emil. Foto: Michael Hitzek
Bayerische Staatsforsten renovieren Jägerhaus im Raffa BURGLENGENFELD (sr). Es tut sich wieder was im Raffa: Die Bayerischen Staatsforsten renovieren das mehr als 120 Jahre alte Jägerhaus beim Kunstwaldgarten. „Wir wollen es der Öffentlichkeit zugänglich machen“, sagt Dipl.Forstwirt (univ.) Hans Mages, der neue Leiter des Forstbetriebs Burglengenfeld. Neue Fenster, neue Türen, neuer Boden und eine PhotovoltaikAnlage auf dem Dach: Künftig sollen Spaziergänger und Wanderer im Jägerhaus Brotzeit machen können oder dort bei Regen Unterschlupf finden, informierten Mages und sein Stellvertreter Erwin Graf.
Auch das Areal rund um das Jägerhaus wird neu gestaltet: Auf einer Blühwiese sollen zur Freude der Bienen und anderer Insekten unter anderem Schafgarbe, Natternkopf, wilder Salbei und andere im Oberpfälzer Jura heimische Wildpflanzen wachsen und blühen. Die Aussaat erfolge im April, sagte Mages. Dafür wird in den nächsten Wochen der Zaun rund ums Jägerhaus abgebaut, auch einige Sträucher und geschwächte Bäume müssen weichen, damit das Sonnenlicht die neue Blühwiese erreicht. Den Standort prägende Linden, durch ihre reiche Blüte ebenfalls eine Bienenweide, und Kiefern bleiben erhalten.
Für das Projekt fließen über das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Schwandorf rund 30.000 Euro aus sogenannten bGWL-Mitteln. Besondere Gemeinwohlleistungen (bGWL) sind Leistungen, die im Staatswald im Sinne des Gemeinwohls etwa im Bereich Naturschutz oder für Erholungssuchende erbracht werden. Alle übrigen Kosten trägt der Forstbetrieb Burglengenfeld. Nach dem Abschluss der Arbeiten ist im Sommer eine offizielle Eröffnungsfeier geplant, „bei der wir dann im Detail darüber informieren werden, wie wir dieses Waldgebiet für Erholungssuchende attraktiver gestalten“, sagte Mages.
Landrat Thomas Ebeling (Mitte) erhörte die Bitte der Krieger-, Soldaten- und Reservistenkameradschaft Dietldorf und übernimmt die Schirmherrschaft für das Gründungsfest. Foto: Hans Precht.
Landrat Thomas Ebeling beschirmt Gründungsfest
Kriegerverein Dietldorf kann auf 100 Jahre zurückblicken DIETLDORF (sr). Die Krieger-, Soldaten- und Reservistenkameradschaft Dietldorf war bei Landrat Thomas Ebeling zum Schirmherrnbitten. Wenn am 6. und 7. Juni 2020 am Dorfplatz in Dietldorf das 100-jährige Gründungsfest gefeiert wird, wird der Landrat als Schirmherr dabei sein. Lange ließ er sich nicht bitten und erhörte den in Versform vorgetragenen
Wunsch, diese ehrenvolle Aufgabe zu übernehmen. An beiden Festtagen wird es in Dietldorf hoch hergehen. Auch eine Festschrift wird erscheinen. „100 Jahre Pflege der Kameradschaft in guten sowie vor allem auch in schlechten Zeiten wie während der Kriege und in den Nachkriegszeiten, das ist eine Bilanz, die sich sehen lassen kann“, dankte der Landrat den Führungs-
kräften des Vereins. „Unsere Soldaten- und Kriegervereine nehmen einen wertvollen, von der breiten Öffentlichkeit anzuerkennenden Auftrag in unserer Gemeinschaft wahr“, bekräftigte er. Gegründet wurde der Verein im Jahr 1920, um die Hinterbliebenen des ersten Weltkriegs zu unterstützen und das Andenken der Gefallenen in Ehren zu halten.
Im Dezember 1985 begannen die Bauarbeiten im Taxöldener Forst. Das Ziel: Die Errichtung einer Wiederaufarbeitungsanlage (WAA) bei Wackersdorf. Vier Bücher aus dem ehemaligen LOKAL-Verlag sorgten damals für erhebliches Aufsehen. 1984 erschien das Buch „Schwandorf im Fadenkreuz - Die WAA und ihr Umfeld“ von Autor Heinrich Mayer, langjährigem Redakteur bei der TZ „Der neue Tag“. In diesem Buch findet man eine klar gegliederte Schilderung der Vorgänge um die geplante WAA in Wackersdorf. Erhältlich für 9,80 € Das Buch „unbestechlich“ von Autor Oskar Duschinger wurde zeitweise sogar mit einer „Einstweiligen Verfügung“ gestoppt. Doch der Autor und WAA-Widerstandskämpfer Hans Schuierer ließen sich nicht einschüchtern. Erhältlich für 15,80 € Ex-Bundes- und Landtagsabgeordneter Dietmar Zierer † deckte in seinem Buch „Radioaktiver Zerfall der Freiheit“ schonungslos die Hintergründe auf, die man kennen muss, um den „Kampf gegen den geplanten Bau der WAA“ zu verstehen. Erhältlich für 15,80 € Ein eindrucksvolles Stimmungsbild aus den Anfangszeiten des Widerstandes lieferten Werner Grassl und Klaus Kaschel in ihrem Buch „Kein Friede den Hütten“ ab. Was dachten die betroffenen Bürger und Bürgerinnen über den Bau der Anlage, die Bayerns Ministerpräsident Franz-Josef Strauß einst als nicht gefährlicher als eine „Fahrradspeichenfabrik“ bezeichnete? In diesem Buch kommen zahlreiche Oberpfälzer zu Wort. Erhältlich für 9,80 € Diese vier Bücher spiegeln die aufgeheizte Stimmung jener brisanten Jahre wieder. Wie begann alles? Wer war dafür oder dagegen? Was passierte rund um den Taxöldener Forst? Warum wurde die WAA Wackersdorf letztlich nicht gebaut? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt. Zahlreiche Bilder dokumentieren den Widerstand gegen das Atomprojekt und geben noch heute Zeugnis von den Geschehnissen.
Diese Bücher sind im regionalen Buchhandel erhältlich
14 lokal
M A X H Ü T T E - H A I D H O F
11. März 2020
LOKAL-Journalist Oskar Duschinger blickt zurück:
Die letzten Jahre des Eisenwerkes Maximilianshütte in Haidhof
Trauer und Bestürzung
Zahlreiche Interessierte beim Spaziergang durch Maxhütte-Nord Foto: Dr. Thomas Frankenhauser
Spaziergang der GRÜNEN: Für den 18. Juni 1990 war der Erscheinungstermin des Buches „Glanz und Elend der Maxhütte“ festgelegt. Am 30. Juni 1990 sollten die Pforten des traditionsreichen Eisenwerkes in Haidhof endgültig schließen. Weit über ein Jahrhundert hatte das Werk in Haidhof in schwierigen Zeiten Arbeit und Brot gegeben. Obwohl die Arbeit in diesem „lärmenden Höllenloch“ schwer gewesen war, hatten sich die Menschen um einen Arbeitsplatz in der Maxhütte gerissen. Soziale Absicherung, zahlreiche Vergünstigungen, Erholungsaufenthalte in Berchtesgaden für langjährige Mitarbeiter hatten für sichere und begehrte Arbeitsplätze gesorgt. Mit dem Konkurs war das alles mit einem Schlag ausradiert worden. Oskar Duschinger, Dietmar Zierer und Karl Bösl wollten mit ihrem Buch die Lebens- und Arbeitsverhältnisse im Werk noch einmal darstellen, die Entwicklung des Werkes dokumentieren. Fast gleichzeitig brachte Stefan Heiml sein Werk „Die Maxhütte – Bergbau in Sulzbach-Rosenberg und Auerbach“ heraus, das sich schwerpunktmäßig mit dem Hauptwerk beschäftigte. 137 Jahre war es her, dass nach dem Entdecken von Braunkohle die Eisenwerksgesellschaft Maximilianshütte gegründet wurde, benannt nach ihrem Förderer König Maximilian II. von Bayern, der sie im gleichen Jahr höchstpersönlich konzessionierte. Nun war alles vorbei! „Lokal“ berichtete in seiner JuniAusgabe 1990: „Man schreibt den 30. Juni 1990. Strahlender Sonnenschein am weißblauen Himmel über Maxhütte-Haidhof.
Aber es ist nichts zu spüren von einem schönen Sommerwochenende, denn über den Herzen, über dem Gemüt der Maxhütter Bürger und Bürgerinnen liegen dunkle Wolken der Trauer, der Bestürzung und der Wut…“. Vor dem Rathaus hatten sich die Bürgermeister des Städtedreiecks Humbs, Lenk und Karg eingefunden, der evangelische Pfarrer Dörrich, der letzte Betriebsleiter und andere Vertreter der Öffentlichkeit. Burglengenfelds Bürgermeister Heinz Karg sprach davon, dass das Eisenwerk Mentalität und Kultur der Region geprägt habe. Die Bürgermeister des Städtedreiecks hätten das Aus nicht zu verantworten, doch sie müssten die Folgen tragen. Dies sei Aufgabe und Mahnung zugleich. Maxhüttes Bürgermeister Humbs zeigte auf, wie sich die Stadt Maxhütte aus dem „Sauforst“ mit 14 Einwohnern entwickeln konnte und beschrieb Höhepunkte und Niedergänge. Humbs: „Ohne Rücksicht auf die gute Auftragslage und die Beschäftigten wurde die Schließung betrieben.“ Pfarrer Volker Dörrich meinte, er bete in dieser schweren Stunde zu Gott, dass der Neuaufbau von Arbeitsplätzen in der Region gelinge. Der Teublitzer Bürgermeister Lenk appellierte an die bayerische Staatsregierung, sie müsse alles dafür tun, um neue Arbeitsplätze für das Städtedreieck möglich zu machen. Zum Schluss der Kundgebung überreichte der letzte Betriebsleiter den Bürgermeistern und Pfarrer Dörrich je ein Stück Stahl, das in der letzten Schicht gewalzt wurde.
Gut zu wissen: Autor Oskar Duschinger und „Maxhütte“-Kenner Gert Gröninger haben sich zusammengetan, um die letzten Jahre der „Maxhütte“ in Haidhof zu beleuchten. Das neue Buch erscheint im Frühjahr 2020 im Battenberg-Verlag Regenstauf. Bereits im regionalen Buchhandel erhältlich: „Glanz und Elend der Maxhütte“, 616 Seiten, 15,80 Euro
Baukultur und Natur in Harmonie MAXHÜTTE-HAIDHOF (sr). Bei einem Spaziergang, initiiert von Bündnis 90/Die GRÜNEN Maxhütte, gemeinsam mit Sigrid Markgraf-Rank vom Landesbund für Vogelschutz (LBV) am Sonntag, den 23. Februar 2020 durch die Siedlung Maxhütte-Nord der ehemaligen Eisenwerkgesellschaft Maximilianshütte gerieten nicht nur spätklassizistisch geprägte Villen, Angestellten- und Arbeiterhäuser in den Blickpunkt, sondern auch deren industriegeschichtliche Bedeutung. Der bis heute als vorbildlich geltenden „Durchgrünung“ der Werkssiedlung komme dabei nach den Ausführungen von Dr. Franz Schmidkunz eine ganz besondere Bedeutung zu: Die Eisenwerkgesellschaft hatte seit Gründung
der Siedlung – ab der Mitte des 19. Jahrhunderts – Gärten, Parks, Alleen und Hecken „gleichsam als Wiederversöhnungsversuch des industriell beschlagnahmten Menschen“ (Landesamt für Denkmalpflege) angelegt. „Dabei wurden mit ästhetischer Absicht bereits vorhandene und mehrere hundert Jahre alte Bäume mit in die Siedlungsstruktur einbezogen“, erläuterte Schmidkunz. Die Konzeption der Siedlung könne aus heutiger Sicht als ökologisch mustergültig angesehen werden, was Sigrid Markgraf-Rank (LBV) durch den Hinweis auf zahlreiche hier lebende Tiere, unter ihnen mittlerweile seltene Vogelarten, belegte. Markgraf-Rank und Schmidkunz waren sich darüber einig, dass es wünschenswert wäre, wenn
sich die Stadt Maxhütte-Haidhof auf ihre siedlungsgeschichtlichen Wurzeln besänne, diese pflegte und davon ausgehend eine vergleichbare „Durchgrünung“ des Kernortes und der weiteren Ortsteile anstrebte. Dies werde insbesondere in Zeiten des Klimawandels mit immer heißer werdenden Sommern und geringeren Niederschlägen außerordentlich wichtig. Nach dem circa zweistündigen Spaziergang luden Evi ReindlSchmidkunz und Franz Schmidkunz zum Kaffee und Kuchen in ihr Haus ein, das als einziges Wohngebäude der ehemaligen Eisenwerkgesellschaft unter Denkmalschutz steht. In angeregten Gesprächen diskutierten die zahlreichen Gäste vielerlei Ideen, wie Maxhütte-Haidhof bei der Aufwertung bereits bestehender und Ausweisung neuer und Stadtquartiere unter ökologischen, nachhaltigen und ästhetischen Vorbedingung schöner werden und auf den neuesten Stand der städtebaulichen Entwicklungen gebracht werden könne.
Die Seniorengruppe vor dem Gasthaus in Krachenhausen. Foto: Isolde Schleinkofer
Seniorenprogramm Maxhütte-Haidhof:
Fahrt zum gemütlichen Beisammensein MAXHÜTTE-HAIDHOF (sr). Auf großes Interesse stieß die Fahrt des Seniorenprogramms der Stadt Maxhütte-Haidhof zum gemütlichen Beisammensein nach Krachenhausen.
Ein voll besetzter Bus mit Seniorinnen und Senioren machte sich zum Mittagessen ins Gasthaus Birnthaler Richtung Kallmünz auf. Nach dem Mittagessen erwarteten die Senioren die „Stodlmu-
sikanten“ mit Sepp Philipp und Reinhard Wolf. Diese sorgten für beste Stimmung: Tanz, Gesang und Witze waren zu sehen und zu hören. „Schee war`s“, da war man sich einig!
11. März 2020
M A X H Ü T T E - H A I D H O F
Das aktuelle LOKAL-Interview MIT Rudolf Seidl:
„Das Ohr nah am Bürger zu haben – das ist das Entscheidende!“ MAXHÜTTE-HAIDHOF (lz). Die Bürger stehen im Mittelpunkt für den Bürgermeisterkandidaten der Unabhängigen Wähler Maxhütte (UWM). Für sie hat Parteiideologie im Rathaus nichts zu suchen. Der 48-jährige Polizeibeamte Seidl gehörte Ende der 80er Jahre zu den Gründungsmitgliedern der UWM. 1990 kandidierte er zum ersten Mal für den Stadtrat, in dem er seit 2002 sitzt. Seit 2007 ist der Fraktionssprecher und seit 2014 Dritter Bürgermeister. Seidl ist verheiratet und hat zwei Kinder. Es ist für ihn Anlauf Nummer 2 zur Erringung des Chefsessels. LOKAL fragte nach: LOKAL: Herr Seidl, Sie sind ja in Maxhütte-Haidhof schon ein politisches Urgestein. Warum könnten Ihre jahrzehntelangen Erfahrungen von Vorteil sein? Rudolf Seidl: Als 3. Bürgermeister habe ich einen guten Kontakt zu allen Vereinen und Institutionen. Ich habe Erfahrung in der Verwaltung sowie deren Abläufe und mit dem Umgang anderer Behörden. Dabei bin ich immer offen für die
Sorgen und Anliegen der Bürger. Außerdem habe ich gelernt, bei etwaigen unterschiedlichen Auffassungen im Stadtrat zu vermitteln. Demokratie lebt vom Kompromiss. LOKAL: Natur- und Klimaschutz sind Ihnen wichtiger als die großformatige Ansiedlung von Gewerbeflächen in Ihrer Heimatstadt? Seidl: Gewerbeansiedlung ja, aber nur an dafür geeigneten Stellen, z.B. dem ehemaligen Schamottegebiet. Es muss immer das Verhältnis abgewogen werden - Gewerbeansiedlung versus Naturzerstörung, siehe das geplante Gewerbegebiet von Teublitz an der A93/Katzheim. Die Rodung von 20 ha Wald wegen ein paar Industriehallen – das passt einfach nicht! Ohne intakte Umwelt wird unsere Lebensgrundlage zerstört und unsere Heimat verliert ihre Identität. LOKAL: Trotz Naturschutz sind Sie für den BAB-Anschluss von Maxhütte-Haidhof? Seidl: Gerade deswegen! Bei der geplanten Verlängerung unserer
Bahnhofstraße bis zur ehemaligen B15 entstehen mehr Flächenverbrauch, mehr Abgase durch Staus an der Ampel Almenhof/St2397 und mehr Lärmemissionen. Der BAB-Anschluss lässt sich hervorragend in die Natur einfügen, ohne Abholzung, da für die Auffahrt nach Regensburg Platz auf einem freien Feld vorhanden ist. Ein Autobahnanschluss bringt keinen Verkehr nach Maxhütte, im Gegenteil, er zieht den Verkehr aus der Stadt heraus und bringt die entscheidende Entlastung für Leonberg und Ponholz.
lokal 15
LOKAL: Und welchen Stellenwert hat die Zusammenarbeit im Städtedreieck? Seidl: Diese ist für mich sehr wichtig, aber auf Augenhöhe und da wo es Sinn macht. Nur gemeinsam können die drei Städte die Aufgaben und Probleme der Zukunft lösen. Dazu gehören Radwege und die gemeinsame Beschaffung von Ausstattungen der Bauhöfe und der Feuerwehren. Auch ein Verkehrsverbund Städtedreieck mit einer Städtedreieckslinie würde Sinn machen.
LOKAL: Förderung von Infrastruktur und der lokalen Wirtschaft: Was sind die Ziele der UWM? Seidl: Wir haben ein hervorragendes Nahversorgungszentrum in Maxhütte-Haidhof. Dessen Erhalt oder eine eventuelle Erweiterung des Warenangebotes bindet die Kaufkraft in der Stadt. Es ist wichtig, dass die Stadt und die VerwalLOKAL: Die Umgehungsstraße? Seidl: Die Umgehungsstraße Städ- tung den Gewerbetreibenden besttedreieck braucht Teublitz und mögliche Unterstützung gewährt. nicht Maxhütte. Aktuell werden die einzelnen Trassen sowie die LOKAL: Wie soll sich die Baulandnaturschutzrechtlichen Belange entwicklung in den nächsten Jahdurch das Raumordnungsverfah- ren darstellen? ren geprüft. Mit meiner Stimme Seidl: Ein Bürgermeister hat die werde ich keiner Umgehungsstra- Aufgabe in diesem Bereich zu lenße zustimmen, die eine Belastung ken und zu steuern. Von Baustopp für meine Stadt mit sich bringt. zu sprechen, halte ich für unklug. Letztendlich entscheidet darüber Man sollte Verdichtungsmöglichder Stadtrat und da hat der Bürger- keiten innerorts nutzen und diese kleinen Flächen durch das neue meister auch nur eine Stimme.
Foto: Rudolf Seidl Kommunalunternehmen erschließen lassen. Wichtig wäre der Baulandpreisentwicklung etwas entgegenzuwirken und ein sogenanntes „Einheimischenmodell“ einzuführen. LOKAL: Die UWM sind keine Partei und sind doch politische Kraft. Warum, verstehen Sie sich als besonders bürgernah? Seidl: Die UWM sind seit 30 Jahren erfolgreich im Stadtrat vertreten. Es ist und war schon immer das oberste Ziel unserer Wählervereinigung, die kommunale Selbstverwaltung umzusetzen, mit den Bürgern und für die Bürger zu arbeiten. Jeder von unseren Stadträten und Kandidaten weiß was „wohl und weh“ tut. Das Ohr nah am Bürger zu haben, das ist das Entscheidende.
UWM Stadtratskandidaten.
www.uwm-info.de
Tradition und stabilität seit über einem vierteljahrhundert.
16 lokal
M A X H Ü T T E - H A I D H O F
11. März 2020
Das Kinder- und Jugendprogramm Frühjahr/Sommer 2020 ist da! MAXHÜTTE-HAIDHOF (sr). Seit letzter Woche gibt es ein neues Kinder- und Jugendprogramm der Stadt Maxhütte-Haidhof. In das neue Heft wurde viel Altbekanntes, immer wieder Beliebtes, aber auch Neues aufgenommen. Zum ersten Mal wird für die Maxhütter Kinder und Jugendlichen eine Eselwanderung im Labertal und eine Fahrt in den Kletterwald Regensburg angeboten. Die beiden Fahrten zählen zu den Highlights des neuen Programms und richten sich vor allem an die älteren Kinder ab zehn bzw. ab 12 Jahren. Neu im Programm ist außer-
dem die Fahrt zum Kindermusical „Emil und die Detektive“. Bei dem Musical des OVIGO Theaters in der Jahnhalle in Regenstauf wird sogar eine Live-Band für die Musik sorgen. Veranstaltungen, die im Programm nicht fehlen dürfen, sind das Kickerturnier, das Kino für Kids und die vielen Bastelaktionen wie das Oster-, Muttertags- und das Vatertagsbasteln. „Lasst uns zusammen kochen!“ heißt es im März und Juni. Bei der großen Wasserschlacht am Pausenhof hatten die Kinder letzten Sommer so viel Spaß, dass sie im Juli 2020
für notwendig. Immer mehr zeichnet es sich ab, dass der schienengebundene Personennahverkehr noch weiter verbessert wird. Hierzu setzen wir von der SPD uns bereits seit einigen Jahren als klare Verfechter eines S-Bahn-Verkehrs aus Maxhütte-Haidhof nach Relandausweisung würde vor allem gensburg ein. unsere Bürger*innen treffen und benachteiligen. Ein „Baufrieden“ LOKAL: Wie wollen Sie Natur- und ist im Grunde genommen unehr- Klimaschutz nicht zu kurz komlich und wir würden uns ins eigene men lassen? Knie schießen. Denn die Preise Viertlmeister: Ich habe zwei Kinfür noch vorhandenes Bauland der. Was wäre ich für ein Vater, würden willkürlich steigen. Zu- wenn ich mir keine Gedanken dadem stünde auch kein Angebot rüber machen würde, in welchem für unsere eigenen Bürger, unsere Zustand wir diese Erde unseren Kinder und Enkel zur Verfügung. Kindern übergeben? Die WeichenUnser Ziel ist, das Tempo der stellungen sind jetzt vorzunehBaulandausweisung klar zu dros- men. Das bezieht sich auch auf die seln. Vor allen Dingen gehören Frage der Energieerzeugung. Ein die Entwicklung und Vermarktung klarer Ansatz aus unserem Provon Bauland wieder zurück in die gramm ist der Ausbau der PhotoHände der Stadt bzw. unseres voltaik auf öffentlichen Dach- bzw. Kommunalunternehmens. Wir Freiflächen und das möglichst mit brauchen endlich einen funktio- Bürgerbeteiligung. nierenden Wohnungsmarkt. Nicht Bei dieser Frage dürfen auch der alle möchten oder können sich Schutz und die Sicherung unserer ein eigenes Haus leisten. Deshalb Trinkwasserversorgung nicht vermuss bei Entwicklungsfragen dar- gessen werden. Aktuell strebt die auf geachtet werden, auch Eigen- Stadt Teublitz an dieser sensiblen Stelle erneut die Erschließung eitumswohnungen anzubieten. nes Gewerbegebietes an. 30 HekLOKAL: Sie halten auch die Umge- tar Wald sollen gerodet werden. Dieses Areal hat nicht nur eine hungsstraße für sinnvoll? Viertlmeister: Das Thema der wertvolle Bedeutung für Flora und Umgehungsstraße für das Städ- Fauna, sondern auch für unsere tedreieck besteht ja schon ziem- Trinkwassersicherung. Deshalb lich lange. Aktuell läuft dazu das hat sich die SPD Maxhütte-HaidRaumordnungsverfahren und es hof in der Stadtratssitzung zum gilt zunächst abzuwarten, welche nachbarschaftlichen EinvernehErkenntnisse sich daraus ergeben. men ganz klar dafür ausgesproEine Umgehungsstraße per se chen, dass dieses Waldstück und aber halte ich nicht um jeden Preis die Sicherung unseres Trinkwas-
erneut angeboten wird. Immer wieder beliebt ist die Familienfahrt zur Luisenburg. In diesem Jahr wird „Pinocchio“ als Musical aufgeführt, anschließend bleibt noch Zeit für das größte Felsenlabyrinth Europas. Geplant sind außerdem eine Aktion mit den RelaxKids und ein Besuch bei der Feuerwehr Maxhütte-Winkerling. Das komplette Programm wurde an den Schulen in Maxhütte-Haidhof verteilt, es liegt im MehrGenerationenHaus und im Rathaus (Zi. 111) aus und kann auf der Homepage der Stadt abgerufen werden. Foto: Rebecca Federer
Das aktuelle LOKAL-Interview MIT Horst Viertlmeister:
Ideen für Maxhütte-Haidhof – Vom Markttag bis zum Bürgerbus MAXHÜTTE-HAIDHOF (lz). Zielstrebig, selbstbewusst, vor Ideen sprühend – so präsentiert sich Horst Viertlmeister, der SPD-Bürgermeisterkandidat aus MaxhütteHaidhof. Der 52-jährige Banker hat eindeutig Management-Qualitäten und durch seine berufliche Laufbahn auch Führungseigenschaften und soziale Kompetenz. Auch sein betriebswirtschaftliches Wissen käme in den immer komplexer werdenden Vorgängen im Tagesgeschäft einer Kommune dieser wohl zugute. Vor sechs Jahren war er erstmals SPD-Stadtratskandidat, heute ist er Fraktionssprecher. Laut eigenen Worten will er als Bürgermeister „viel mehr als nur verwalten“. LOKAL fragte nach: LOKAL: Herr Viertlmeister, Sie verstehen sich als durchsetzungsstarken „Macher“. Warum wäre das gerade jetzt wichtig für die Stadt? Horst Viertlmeister: Ich sehe mich eher als einen Aktivposten. Da im Stadtrat keine der darin vertretenen Parteien eigene Mehrheiten hat, ist es notwendig, auf andere Fraktionen zuzugehen und offen und ehrlich über Schnittmengen zu sprechen. Nur dadurch können politische Mehrheiten organisiert werden. Diese Fähigkeit ist
gefragt, insbesondere wenn der nächste Stadtrat in seiner Zusammensetzung eventuell bunter wird. LOKAL: Wie kann die Wirtschaft Ihrer Heimatstadt - einschließlich des Einzelhandels - gestärkt werden? Viertlmeister: Anders als bisher muss ein persönlicher, regelmäßiger und intensiver Austausch mit unseren Gewerbetreibenden und Unternehmern erfolgen. Durch unser Vorhaben, unsere Stadt stärker zu vernetzen und die Mobilität unserer Bürger zu fördern, wollen wir dafür den Weg bereiten und dazu beitragen, dass alle Besorgungen im Stadtgebiet erfolgen können und somit die Kaufkraft stärker in der Stadt fokussiert. Zudem gibt es einige Direktvermarkter von Lebensmitteln, die ihre Waren von zu Hause bzw. vom Hof aus verkaufen. Gerne würde eine größere Anzahl unserer Bürger*innen dort einkaufen, doch es scheiterte häufig an der Mobilität. Man sollte auf jeden Fall versuchen, unsere Direktvermarkter zusammenzubringen und einen Markttag zu diskutieren. LOKAL: Warum sind Sie gegen ein „Stopp“ in der Baulandausweisung? Viertlmeister: Ein Stopp der Bau-
Foto: Horst Viertlmeister sers klaren Vorrang hat und ein Gewerbegebiet an dieser Stelle abzulehnen ist. LOKAL: Familie, Jugend und Senioren: Diese Themen liegen Ihnen am Herzen … Viertlmeister: Das ist richtig, deshalb werden wir dafür eintreten, dass unsere Stadt eine soziale Vorreiterrolle einnimmt: Mit genügend wohnortnahen Kita/ KiGa-Plätzen, einem Betreuungsangebot für Jung und Alt, stabilen Miet- und Grundstückspreisen. Ich sprach bereits vom Bürgerbus. Wir haben sehr viele Bürger in Ortsteilen, die nicht auf der Strecke der Buslinie liegen. Wir sollten dafür Sorge tragen, dass sie mittels eines Bürgerbusses ihre Selbständigkeit im täglichen Leben bewahren können. Durch die dezentrale Struktur unserer Stadt sind in den Ortsteilen die gleichen Anstrengungen zu unternehmen, wie in der Kernstadt selbst, dafür werde ich mich einsetzen.
11. März 2020
M A X H Ü T T E - H A I D H O F
lokal 17
Meier: Das heißt, dass ich grundsätzlich Gewerbeansiedlung befürworte, denn wer möchte nicht heimatnahe Arbeitsplätze und Gewerbesteuereinnahmen haben? Allerdings darf das nur dort passieren, wo die Verträglichkeit von Mensch und Natur gewährleistet eigene Liste mit 24 Kandidaten ist. Deshalb würde ich jede Fläche, stellen könnten und die Mischung die in Frage käme, einer sehr gezwischen Jung und Alt auf der nauen Prüfung unterziehen. CSU-Liste immer noch gewährleisLOKAL: Welchen Stellenwert nehtet ist. men Umwelt- und Naturschutz für LOKAL: Auf Ihrer Facebook-Seite Sie ein? sagen Sie, dass Maxhütte für sei- Meier: Umwelt- und Naturschutz ne Bürger*innen eine „Mitmach- ist ein Thema, das auch eine Kommune ernst nehmen muss. Stadt“ sein soll. Was heißt das? Meier: Es war mir immer schon So kann man bereits im Kleinen wichtig zu zeigen, dass Kommu- seinen Beitrag leisten, wenn man nalpolitik im Allgemeinen und spe- beispielsweise städtische Gebäuziell in Maxhütte-Haidhof für alle de auf EnergieeinsparungsmögBürgerinnen und Bürger transpa- lichkeiten prüft oder das Radwerent und greifbar ist. So habe ich genetz weiter ausbaut. auch letzten Sommer eine Tour durch alle Ortsteile mit insgesamt LOKAL: Sie wollen den „Maxhütter 14 Stationen gemacht. Die Leute Baufrieden“. Warum soll auf neue sollen merken, dass wir uns erst Baugrundausweisung für zwei umhören, was es zu tun gibt und Jahre verzichtet und dafür mehr dann handeln. Auch unser Bür- Gewicht auf den Ausbau der Infragerhaushalt, den ich in der letzten struktur gelegt werden? Wahlperiode beantragt habe, be- Meier: Der „Maxhütter Baufrieden“ weist, dass die Leute bei uns aktiv ist mir wirklich eine Herzensanmitmischen können. So würde ich gelegenheit, denn wir müssen es im Übrigen auch als Bürger- einfach sehen, dass weitere Ausmeister halten: Immer ein offenes weisung von Baugrund unsere Ohr haben und einen Umgang auf Infrastruktur überfordern würde. Augenhöhe pflegen sind für mich Deshalb wäre es eine gute Gelegenheit, in den zwei Jahren, in desehr wichtige Punkte. nen wir nicht neu ausweisen, die LOKAL: „Gewerbeansiedlungen Infrastruktur auf ein vernünftiges in Maxhütte mit Bedacht“ – was Niveau zu bringen. Das bedeutet ganz konkret: Kindergartenplätze heißt das genau?
Das aktuelle LOKAL-Interview MIT Matthias Meier:
„Erst die Bürgerinnen und Bürger fragen und dann handeln!“ MAXHÜTTE-HAIDHOF (lz). Neue Besen kehren gut, sagt man landläufig, und mit Matthias Meier wäre es auch noch ein junger „Besen“, der im Rathaus von Maxhütte-Haidhof den Generationswechsel einläutet. 1992 geboren besuchte Meier das Burglengenfelder Gymnasium und studierte an der Universität Regensburg Rechtswissenschaft. Zurzeit ist er am Landratsamt Schwandorf als Beamtenanwärter im gehobenen Dienst beschäftigt. In seiner Freizeit kocht er nicht nur gern, sondern betätigt sich sehr gerne sportlich. Bereits seit 2010 ist er Ortsvorsitzender der JU, ist zudem Mitglied im CSU-Kreisvorstand sowie im JU-Bezirksvorstand. Als Stadtrat und Fraktionssprecher der CSU Maxhütte-Haidhof genießt er bereits jetzt wertvolle Einblicke in die konkrete Situation der Stadt. Als Nachfolger von Dr. Susanne Plank würde er nicht nur deren Politik fortsetzen, sondern auch frischen Wind ins Rathaus bringen. LOKAL fragte nach: LOKAL: Herr Meier, Sie sind noch so jung – was trieb Sie bereits vor Jahren in die Lokalpolitik? Matthias Meier: Einer meiner Freunde hat damals bemerkt,
dass ich mich sehr für die Kommunalpolitik interessiere und mich gefragt, ob ich denn mal mit zur JU schauen möchte. So ist es dann auch gekommen und ein Jahr später war ich Ortsvorsitzender der JU Maxhütte-Haidhof. Mir hat es einfach gefallen, selbst in der Politik anzupacken und dann vor Ort auch konkret zu sehen, wenn etwas umgesetzt wird. Diesen Reiz hat die Kommunalpolitik für mich bis heute nicht verloren und ich bin immer noch leidenschaftlicher Kommunalpolitiker. LOKAL: Denken Sie, Sie können eine ganz andere, neue Generation für die Politik begeistern? Meier: Ich denke schon, dass junge Politiker*innen einen anderen Zugang zu Gleichaltrigen haben. Wir benutzen die gleichen Medien, wir haben ähnliche Interessen, wir sind unter den gleichen Umständen aufgewachsen. Ich glaube das kann eine gewisse Distanz zur Politik abbauen und dafür sorgen, dass junge Menschen vielleicht häufiger den Schritt wagen und sich selbst politisch engagieren. Der beste Beweis dafür sind unsere JU-Kandidat*innen. Wir haben so viele junge Leute, die sich engagieren wollen, dass wir eine
(v.l.n.r.): Vorstand der Stadtwerke Burglengenfeld Friedrich Gluth, 1. Vorstand der ARGE Andreas Graf, die beiden scheidenden Vorsitzenden Markus Eilhammer und Ludwig Lichtenegger zusammen mit dem neuen stellvertretenden Vorsitzenden Johann Lichtenegger und Erster Bürgermeisterin Dr. Susanne Plank. Foto: Johannes Ortner
Arbeitsgemeinschaft der Landwirte:
Neue Vorstandschaft wurde gewählt MAXHÜTTE-HAIDHOF (sr). Die Arbeitsgemeinschaft (ARGE) der Landwirte in den Wasserschutzgebieten wählte einen neuen Vorsitzenden, scheidender Vorsitzender Ludwig Lichtenegger und
sein Stellvertreter Markus Weilhammer wurden mit großem Dank verabschiedet. Gegründet wurde die ARGE der Landwirte in den Wasserschutzgebieten im März 1997, um miteinander nachhaltige
Wasserpolitik zu betreiben. „Trinkwasser muss auch künftig ein hohes Niveau haben“, da waren und sind sich Politik und Landwirtschaft einig. Deshalb müsse man das Grundwasser entsprechend schützen. Dr. Susanne Plank, Erste Bürgermeisterin der Stadt Maxhütte-Haidhof, begrüßte die 25 Teilnehmer der Jahreshauptversammlung im Dorfhaus Pirkensee und dankte Ludwig Lichtenegger, der seit der Gründung den Vorsitz inne hatte, und seinen Stellvertre-
ter Markus Weilhammer für ihre engagierte Arbeit. „Hier betreiben unsere Landwirte vor Ort aktiven und echten Umweltschutz“, so Plank. Neu gewählt wurde als 1. Vorsitzender Andreas Graf vom Almenhof und sein Stellvertreter Johann Lichtenegger aus Roding. Auch der Vorstand der Stadtwerke Burglengenfeld Friedrich Gluth dankte Lichtenegger und Weilhammer für die erfolgreiche Zusammenarbeit in den letzten Jahrzehnten und wünschte den neuen Vorständen viel Erfolg bei ihren Bemühungen um eine nachhaltige Landwirtschaft mit bestmöglichem Schutz für das Grundwasser. „Grundwasser kennt keine Gemeindegrenzen und deshalb ist eine überregionale Zusammenarbeit erforderlich. Man kann stolz sein, dass diese Zusammenarbeit zwischen der ARGE und den Wasserversorgern nunmehr über 23 Jahre besteht und mit den neuen Vorsitzenden auch weiter Bestand haben wird“, so Gluth. Die ARGE hat in den vergangenen Jahren grundwasserschonende Maßnahmen für Maxhütte-Haidhof und Burglengenfeld erarbeitet und eingesetzt.
Foto: Matthias Meier ausbauen, die Schule erweitern, ein Ganztagsangebot für Schulkinder schaffen, das Abwasser- und Wassernetz anpassen und vieles mehr. LOKAL: Dr. Susanne Plank hat es als Erste geschafft, den SPDbesetzten Chefposten im Rathaus für die CSU zu erobern und sechs Jahre später zu verteidigen. Meinen Sie, Sie können diese Erfolgsserie für die CSU fortsetzen? Meier: Ich denke, dass Dr. Susanne Plank 12 Jahre lang eine herausragende Arbeit als Bürgermeisterin unserer schönen Stadt geleistet hat. Ich wäre gerne bereit, ab Mai an diese Arbeit anzuknüpfen, um Maxhütte-Haidhof weiterhin auf Erfolgskurs halten zu können. Auch die 48 Kandidat*innen auf den Listen von CSU und JU sind höchst motiviert und würden gerne im neuen Stadtrat anpacken, um gemeinsam Maxhütte-Haidhof gestalten zu können!
25 Landwirte bewirtschaften etwa 400 ha in den Wasserschutzgebieten. „Qualitativ hochwertiges Wasser für morgen zu sichern, eine nachhaltige Minimierung der Schadstoffe zu erreichen sind oberste Ziele“, sagte Ludwig Haslbeck, Vorstand der Stadtwerke Maxhütte-Haidhof. Die Landwirte der ARGE haben natürlich einen personellen und finanziellen Mehraufwand zu betreiben. „Sie unterwerfen sich zusätzlichen Dünge- und Bewirtschaftungsauflagen“, so Bürgermeisterin Dr. Plank. „Ich möchte hier die Arbeit der Landwirte wertschätzen. Sie sorgen für unsere Nahrung und pflegen die Landschaftsschutzgebiete“, fügte sie hinzu. Bei der Jahreshauptversammlung wurden die Ergebnisse der Nitratbeprobungen mit dem landwirtschaftlichen Fachberatern Dr. Georg Eiblmeier und Martin Prey für das Jahr 2019 ausgewertet. War in der Vergangenheit vor allem eine Reduzierung im Burglengenfelder Wasserschutzgebiet zu verzeichnen, konnte in diesem Jahr eine merkliche Verbesserung im Wasserschutzgebiet Hagenau verzeichnet werden.
18 lokal
V E R A N S T A L T U N G E N
11.3. mi
■ burglengenfeld
Am Freitag, den 13. März 2020:
Frisches Spanferkel Am Freitag, den 20. März 2020:
Frische Gockerl Irmgard und Christian Mayer Schirndorf 13 - 93183 Kallmünz -Telefon 09471-1564
Hofladen geöffnet: Dienstag: 8-12 Uhr Freitag: 8-18 Uhr Samstag: 8-13 Uhr
Mittwoch: Katharinenmarkt, Rgb. Stadtamhof von 8-13 Uhr Burgweinting, BUZ von 13.30 - 17.30 Uhr Donnerstag: Bauernmarkt, Rgb. am Landratsamt 13.30-17.30 Uhr Regenstauf, A. d. Regenbrücke, 9-12 Uhr Samstag: Neupfarrplatz Rgb., 9 - 16 Uhr
Lustiger Einakter mit Hans Schönwetter und Manfred Wittmann im Bürgertreff (Seniorenprogramm), 14 - 17 Uhr
■ regenstauf
Schüler bieten Handykurs für Senioren an BURGLENGENFELD (sr). Schülerinnen und Schüler des J.-M.-Fischer-Gymnasiums unterstützen Senioren am 17. März um 15 Uhr im Bürgertreff am Europaplatz im Umgang mit ihren Handys und Tablets. Es werden Grundlagen präsentiert und technische Fragen beantwortet. Im Anschluss kön-
Leselust mit „Heimat und andere seltsame Länder“ - bei einem Gläschen Wein ab 19:30 Uhr in der Marktbibliothek
■ obertraubling
DJANGO 3000 – „Tour 4000“, Airport, 20 Uhr
Bürgerversammlung in Hirschling, ■ regensburg 19:30 - 21 Uhr, Gaststätte Hartl „Alle wählen ihr Schicksal selbst – wir wählen unser Klima!“ Bay■ ZEITLARN ernweiter Großstreik von Fridays Wochenmarkt, von 8 - 12.30 Uhr, Parkplatz Getränkemarkt Hausler for Future Regensburg vor den Kommunalwahlen. (jeden Mittwoch)
12.3. do ■ burglengenfeld
Bauern- und Wochenmarkt von 8 bis 12 Uhr, Marktplatz (jeden Donnerstag!)
■ regenstauf
Bürgertreff Burglengenfeld:
■ kallmünz
Wochenmarkt 9 bis 12 Uhr, a.d. Regenbrücke (jeden Donnerstag!)
■ schwandorf
Hawadehre - ein vergnüglicher „Sprachkurs Oberpfälzisch“, 19 21:30 Uhr, vhs, Seminarraum 108 Ausstellungseröffnung im nen in Kleingruppen individuelle Rathaus: „Bilddokumentation Probleme geklärt werden. Das An- Nordgautag 1970“, 19:30 Uhr gebot kostet 3 Euro. (Ausstellung bis 2.10.) Der Bürgertreff unterstützt die Aktion mit kostenlosem Kaffee und Kuchen. Eine Anmeldung ist erforderlich im Bürgertreff, Telefon ■ burglengenfeld (09471) 3086588, oder tina.kolb@ Konzert mit String - die Cover-, burglengenfeld.de . Pop-, Rock-, Festivalband, 19 Uhr, Babos Kulturbühne, Kirchenstraße
13.3. fr
11. März 2020 Konzert im Felsenkeller mit Anette Darda „La Maruja“ y Grupo, 20 Uhr
■ zeitlarn
Infostand mit Landrätin Tanja Schweiger und Andrea Dobsch (FW), 10-12 Uhr, Netto Parkplatz
15.3. so ■ BAYERN
Kommunalwahl!
■ regenstauf
Josefi-Sitzweil des Regenstaufer Trachtenvereins „Stamm“ mit großem musikalischem Programm in der Jahnhalle, ab 19:30 Uhr
14.3. sa
■ burglengenfeld
„Eine ganz heiße Nummer“ vom „Theaterstodl“ im VAZ Pfarrheim, mit Musik, 19 - 21:30 Uhr (+ 15./21./22./28.03.)
■ obertraubling
Metal United Female Voice Fest Vera Lux, Airport, 19 Uhr
■ schwandorf
20. Fronberger Musikantentreffen ab 19.00 Uhr in der Brauereiwirtschaft Fronberg „Veronika, der Sperling piept“ - Lieder und Texte in blumigduftender Atmosphäre, 19:30 Uhr, Blumenladen Heinz, Schwaigerstraße
■ maxhütte-haidhof
Kinderwarenbasar in MGH und Mittelschule, 14 - 16 Uhr. Standgebühr: 8,- € pro Tisch. Infos: 09471/3022-226
■ obertraubling
Das Lumpenpack, Airport, 20 Uhr
■ regensburg
Rock meets Classic – „Tour 2020“ mit Alice Cooper feat Tommy Hendriksen u.a., DonauArena, 19 Uhr
17.3. di ■ kallmünz
Vorlesen in der Marktbibliothek für Kinder von 3 bis 8 Jahren, 15:30 bis 16:00 Uhr
Vortragsreihe der Burglengenfelder Pfarr- und Kirchengemeinden gestartet:
„Glaube in Bewegung“ BURGLENGENFELD (sr). Die drei Pfarr- und Kirchengemeinden Burglengenfelds wollen Ökumene beim Wort nehmen und einen Raum schaffen, in dem Menschen mit katholischer, evangelischer oder ohne Konfession gemeinsam Erfahrung sammeln können. Unter dem Motto „Glaube in Bewegung“ wird in der Fasten-/Passionszeit eine Vortragsreihe am 5., 17. und 31. März 2020, jeweils um 19.30 Uhr, angeboten. Den Auftakt gestaltete die Katholische Pfarrgemeinde St. Vitus am 5. März im kleinen Saal des Pfarrheims St. Michael mit Prof. Heinz-Günther Schöttler und dem Thema „Jesus war Jude und ist es immer geblieben.“ (Zitat Papst Joh.-Paul II.) Am 17. März spricht Professor Martin Hailer im Evangelischen Gemeindehaus über ein WunschThema aus dem Publikum vergangener Jahre: „Ökumene: Stand der Dinge – Probleme – Perspektiven“. Sein Vortrag stellt den IstStand der ökumenischen Verständigungsbemühungen vor, wobei
die Aufmerksamkeit nicht nur dem evangelisch-katholischen Dialog gilt. Explizit für diesen werden die anstehenden Themen benannt und Lösungsmöglichkeiten vorgestellt. Beendet wird die Reihe am 31. März im Pfarrzentrum St. Josef mit Diplomtheologin und Pastoralreferentin Christina Engl vom Referat Gemeindecaritas der Diözese Regensburg. Mit ihrem Thema „So leben, dass wir das Leben erhalten: die Jahrhundertaufgabe Klimaschutz“ benennt sie als Hauptfluchtursache der nächsten Jahre die Erderwärmung und fragt, welcher Wandel nötig ist, um unseren Lebensraum, unsere Natur und die Zukunft unserer Kinder und Enkel zu sichern. Zum Abschluss der Vortragsreihe veranstalten die drei Pfarr- und Kirchengemeinden eine ökumenische Taizé-Andacht in der katholischen Pfarrkirche St. Vitus, am Freitag, den 3. April um 19.30 Uhr. Hierzu sind alle Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen.
Beim dritten Tischharfen-Treffen im vergangenen Jahr reichte der Platz gerade noch so aus. Foto: Petra Meier, VHS im Städtedreieck
Viertes Tischharfen-Treffen in Maxhütte-Haidhof MAXHÜTTE-HAIDHOF (sr). Nachdem bei der dritten Auflage des überregionalen Tischharfentreffens der Effenhauser-Saal in Pirkensee bis auf den letzten Platz besetzt war, findet die beliebte Veranstaltung am 14. März 2020 nun in der Stadthalle Maxhütte
statt. Über die Zusagen von Gruppen aus der ganzen Oberpfalz freut sich Uschi Rappl, die mittlerweile drei Tischharfen-Gruppen der VHS im Städtedreieck – u.a. die „Montags-Zupfer“ und die „Zauber-Elfen“ – leitet und das stetig wachsende Treffen zum vierten
Mal in Zusammenarbeit mit der VHS und der Stadt organisiert. Das Treffen ist nicht nur für Musikanten, sondern für alle, die einen schönen und gemütlichen Nachmittag bei guter Musik und Kaffee und Kuchen verbringen wollen. Das offene Treffen findet am 14. März 2020 um 15 Uhr in der Stadthalle Maxhütte-Haidhof statt. Der Eintritt ist frei, für Bewirtung ist gesorgt. Weitere Informationen unter www.vhs-schwandorf-land.de
11. März 2020
19.3. do ■ burglengenfeld
Stefan Kröll - „GRUAM – Bayern von unten!“ - Neuer Termin! VAZ Burglengenfeld, 20 Uhr
■ maxhütte-haidhof
Vortrag für Senioren: »Im Alltag mehr bewegen - Aktiv werden, gesund bleiben«. 15 - 16:30 Uhr im MehrGenerationenHaus
20.3. fr ■ burglengenfeld
Wirtschaftsforum präsentiert zum 25jährigem: Bunte Primeln als Dankeschön! Bauchredner-Show mit Dirk Bennert und seinen Handpuppen im Bürgertreff, 16 - 18 Uhr (+ 22.3.)
■ kallmünz
Konzert der besonderen Art mit Duo Grobmeier-Knoll, 20 Uhr, Altes Rathaus
■ schwandorf
„Niad doudernst“ - Mundartsongs und Texte zu Leben und Sterben, 19 - 21 Uhr, Turmrestaurant Obermeier
21.3. sa ■ kallmünz
Konzert: Rocky Verardo und Richie Necker - IL DUO ITALIANO 20 Uhr, Altes Rathaus
■ maxhütte-haidhof
Tischbasar für Frühjahrs- u. Sommersachen, alles rund ums Kind, 14:30 - 16:30 Uhr im St. Clemenhaus, Leonberg. Standgebühr: 10,- € pro Tisch.
V E R A N S T A LT U N G E N Infos: 0152 54 82 31 22
■ schmidmühlen
„90er-Party“ ab 19 Uhr im Schloss-Stadl
Santana meets Cocker – played by The Rockomotive Breath, Rockstüberl, 20 Uhr
■ schwandorf
Kasperltheater „Der Kasperl und der Wäschedieb“ mit der PuppenKonzert mit „Zwoa Achterl - bitte!“ bühne Marie Luise Kaiser, 15 Uhr 19:30 Uhr im Mulzer Hof, und 16.30 Uhr, Stadtbibliotheki Naabsiegenhofen Konzert im Felsenkeller mit Cliff Stevens & Band, 20 Uhr
■ schwandorf
■ zeitlarn
Starkbierfest der Freiwilligen Feuerwehr Regendorf, 18-21 Uhr, Feuerwehr Gerätehaus Regendorf
23.3. mo ■ kallmünz
Der Film: Hannas Welt - Inklusion auf bayerisch - 17 Uhr, im IST-Tageszentrum, Spittelberg, Eintritt: 7,- €
24.3. di ■ schwandorf
Ideenkisten, Wunschdenken und Luftschlösser: Einladung zum Runden Tisch im Oberpfälzer Künstlerhaus, 19 Uhr
■ teublitz
28.3. sa
■ maxhütte-haidhof
Osterausstellung in der Jahnhalle Regenstauf
31.3. di 2.4. do
■ maxhütte-haidhof
„Mark’n’Simon“ kommen ins Mehrgenerationenhaus, 19:30 Uhr
4.4. sa
27.3. fr
„Auf a Wort“ ... Songs von STS, VAZ Burglengenfeld, 20 Uhr
■ burglengenfeld
Informationsveranstaltung zum Übertritt an die Realschule, 14:00 - 17.00 Uhr, Realschule am Kreuzberg Burglengenfeld
Traditioneller Osterbasar im Barockschloss Teublitz Das Schloss Teublitz gehört seit 2015 zur Burg in Burglengenfeld. Die jungen Erwachsenen freuen sich, ihre Halbjahresarbeiten aus den Handwerks- und Bildungswerkstätten im Wohn- und Bildungsinstitut „Schloss Teublitz“ präsentieren zu können. Es werden Gegenstände der an-
Hobbykünstler Regenstauf:
Verkauf von Palmbüschl und Palmkränzchen des Katholischen Frauenbund, jeweils vor und nach dem Gottesdienst, 18 Uhr bis 9:30 Uhr, St. Barbara Kirche (+ 29.3.) „Castle in Concert“ mit „5 Pack“, Beginn 21 Uhr, Schloss Pirkensee, REGENSTAUF (fp). Am Sonntag, Eintritt: 5 Euro den 22. März 2020, findet von 10 - 17 Uhr die Osterausstellung der Hobbykünstler in der Jahnhalle statt. Die Besucherinnen und Be■ regensburg sucher erwartet ein großes AngeAll You Need Is Love – „Das bot an österlicher und frühlingsBeatles Musical“, Audimax, 20 Uhr hafter Deko für Haus und Garten,
Erste-Hilfe-Kurs für Senioren, 14 Uhr Mehrgenerationenhaus. Anmeldung telefonisch 09471/9922-0, Info-Point.
Österlich geschmücktes Schloss. Foto: Sozialwerk Heuser
TEUBLITZ (sr). Seinen traditionellen österlichen KunstgewerbeMarkt unter dem Motto: „Kunst, Kultur und Tradition“ mit österlichem Brauchtum, veranstaltet das Sozialwerk Heuser am 28. und 29. März 2020 jeweils in der Zeit von 13.00 Uhr bis 18.00 Uhr im „Schloss Teublitz“.
lokal 19
■ burglengenfeld
Weitere Veranstaltungen finden Sie auf www.lokalnet.de gewandten Kunst und des Kunsthandwerks von den Auszubildenden des Instituts „DIE BURG“, aus allen Töpferwerkstätten der Burg sowie der Schreinerei, Holzwerkstatt, Holzstudio, Floristik, Gärtnerei und Malerei, Design von Irene Heuser, Kunsttherapeutin, angeboten. Die Private Kunstakademie des Sozialwerks Heuser präsentiert im Atriumhof des Schlosses eine Ausstellung. Für die kleinen Besucher kommt der Kasperl um 15.00 Uhr und der Osterhase hat seinen Besuch um 15.30 Uhr angemeldet. Als besondere Attraktion gibt es um 16.00 Uhr eine Lesung aus der historischen Geschichte des Schlosses Teublitz. Im österlich geschmückten Café im „historischen Barocksaal“ sowie im Restaurant werden hausgemachte Kuchen und Torten sowie Oberpfälzer Brotzeiten angeboten. In der „Toulouse-Lautrec-Bar“ können Gäste bei einem Farbcocktail entspannen. Im Atriumhof des Schlosses lädt das „Kunstcafé Zur Galerie“ die Gäste zu einer Besichtigung ein.
Strick- und Häkelarbeiten, Holzobjekte, Seifen, Marmeladen, Liköre, Honig und Schmuck in vielerlei Ausfertigungen. Kuchen und Getränke werden angeboten, sowie Speisen im Lokal. Der Eintritt ist frei. Die Hobbykünstler freuen sich auf zahlreiche Besucher.
„Leonberger Schlosszwerge“:
Tischbasar in Leonberg MAXHÜTTE-LEONBERG (sr). Die Eltern-Kind-Gruppe „Leonberger Schlosszwerge“ veranstaltet am Samstag, den 21. März 2020 einen Tischbasar (Frühjahr/Sommer) unter dem Motto „Alles rund ums Kind“ von 14.30 - 16.30 Uhr im St. Clemenshaus in Leonberg.
Schwangere Frauen mit Mutterpass können bereits ab 14.00 Uhr nach Lust und Laune stöbern. Für das leibliche Wohl mit großem Torten- und Kuchenverkauf ist gesorgt. Anmeldungen (Tischgebühr 10 Euro) und weitere Infos gerne unter Telefon 0152-54823122.
Sozialwerk Heuser
Barockschloss Teublitz in der Oberpfalz
Traditioneller österlicher Kunstgewerbe-Markt 2020
am Sa., 28. März 2020 und So., 29. März 2020 von 13.00 Uhr bis 18.00 Uhr Es werden Gegenstände der angewandten Kunst und des Kunsthandwerks von den Auszubildenden des Instituts „DIE BURG“, aus allen Töpferwerkstätten der Burg sowie der Schreinerei, Holzwerkstatt, Holzstudio, Floristik, Gärtnerei und Malerei, Design von Irene Heuser, Kunsttherapeutin, angeboten. Eine Osterausstellung der Kunstakademie zeigt neue Werke der Studenten. In unseren historischen Räumen bieten wir Ihnen zum gemütlichen Nachmittag hausgemachte Torten und Kuchen sowie Oberpfälzer Brotzeiten an. Für unsere kleinen Besucher kommt der Kasperl um 15.00 Uhr und der Osterhase hat seinen Besuch um 15.30 Uhr angemeldet. 16.00 Uhr Lesung aus der Schlossgeschichte im Café.
Wir freuen uns, Sie in unserem österlichen Ambiente begrüßen zu dürfen Ihre Familie Heuser
20 lokal
L A N D K R E I S
S C H W A N D O R F
Das aktuelle LOKAL-Interview MIT RUDI SOMMER:
„Der Ausbau regenerativer Energien ist unsere einzige Chance!“ BRUCK (lz). Rudi Sommer gehört sozusagen zum GRÜNEN Urgestein im Landkreis Schwandorf. Bereits seit Jahrzehnten setzt er sich für Umwelt- und Naturschutz ein – nicht nur als Marktgemeinderat in Bruck und als Kreisrat. Er war auch einer der Ersten, die eine Solaranlage bauten, und er fährt bereits seit zehn Jahren ein Elektroauto. Auch der Bau von energieeffizienten Holzhäusern ist seine Sache. Nach 46 Jahren im Finanzdienst ist er ebenso mit Gesetzen und Bürokratie vertraut. Der 63-Jährige war schon immer seiner Zeit voraus und bleibt hartnäckig dran, wenn er sich ein Ziel gesetzt hat. Für den Landratsstuhl kandidiert er zum dritten Mal.
verpflichtet, mitzuhelfen und den Landkreis in eine vernünftige und ökologische Richtung zu lenken. Dafür würde ich mich bei meiner Wahl mit aller Kraft einsetzen.
LOKAL: Warum müssen langfristiger Umwelt- und Klimaschutz vor kurzfristigem Gewinnstreben stehen? Sommer: Das kurzfristige Gewinnstreben hat dazu geführt, dass wir viele Dinge kaufen und verbrauchen, die nur sehr kurzlebig sind und dann im Müll landen und verbrannt werden. Das ist eine nicht akzeptable Verschwendung von Rohstoffen und von Geld und belastet die Umwelt nicht nur allgemein, sondern trägt auch massiv zum Artensterben und zur ErderLOKAL: Herr Sommer, Sie arbei- wärmung bei. ten schon seit Jahrzehnten für die GRÜNE Sache. Ist es ein Lebenst- LOKAL: Sie wollen sich auch für raum von Ihnen, Landrat zu wer- mehr E-Mobilität engagieren. Was den und noch mehr für den Um- sagen Sie zu den negativen Hinweltschutz erreichen zu können? tergründen von Elektroautos, etwa Rudi Sommer: Anhand der dra- der kostspieligen Herstellung? matischen Entwicklungen im Sommer: Der Ausbau der regeneUmweltbereich und beim Klima- rativen Energien ist der (einzige) wandel, aber auch allgemein im Ausweg, wenn wir die Verbrenpolitischen Bereich, sehe ich mich nung von Kohle, Öl und Gas been-
den wollen. Und das müssen wir schnellstmöglich, wenn wir den Klimawandel stoppen wollen! Die Mobilität ist ein Bereich, in dem hauptsächlich Öl verbrannt wird. Hier ist die E-Mobilität die Lösung, um ohne fossile Brennstoffe weiterhin mobil zu bleiben. Die Vorteile der E-Mobilität sind leider viel zu wenig bekannt: Da ist erstmal der emissionsfreie Betrieb, der vor allem den Städtern zu Gute kommt. Ein E-Auto braucht nur etwa ein Fünftel der Energie für die Fortbewegung im Vergleich zu einem Verbrenner. Hier liegt also ein riesiges Einsparpotential! Zudem haben die E-Autos über 90 % weniger Teile, die hergestellt und verbaut werden müssen. Und bei wenigen Teilen ist natürlich auch die Reparaturanfälligkeit geringer. Weniger Kosten im laufenden Betrieb und weniger Reparaturen machen das E-Auto auch ökonomisch interessant, auch wenn es momentan noch mehr kostet. Verfolgt man die Entwicklung bei den Akkus, so kann man feststellen, dass der Verbrauch an Rohstoffen wie Kobalt und Lithium rasant sinkt. Kobalt soll z.B. bei
11. März 2020
Tesla in der nächsten Serie der Akkus nicht mehr benötigt werden. Lithium ist recyclebar und wird in einigen Jahren oder Jahrzehnten, wenn die Akkus am Ende sind, auch recycelt werden. Der Rohstoff geht somit nicht verloren. LOKAL: Wie ist Ihre Meinung zu negativen Auswirkungen von Windrädern? Sommer: Jeder Eingriff in die Natur hat natürlich Folgen. Ich gehe davon aus, dass wir nicht ohne Energie leben wollen! Und wenn wir Energie ohne CO2-Ausstoß wollen, dann müssen wir gewisse Eingriffe in die Natur aushalten. Der Bau und die Planung von Windrädern sind aber inzwischen so weit fortgeschritten, dass die Auswirkungen marginal sind. Und setzen wir nicht auf die regenerativen Energien, sondern weiterhin auf CO2-Kraftwerke, werden die Auswirkungen katastrophal sein. LOKAL: „Besserer Klimaschutz im Landkreis Schwandorf“ – was sind für Sie Eckpunkte? Sommer: Wenn wir zu einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft kommen, wird z. B. das Müllkraftwerk keine Kapazitätsprobleme mehr haben. Der Fuhrpark des Landkreises muss Schritt um Schritt auf E-Mobilität umgestellt werden. Die Sanierungen der landkreiseigenen Gebäude müssen vorbildlich umwelt- und klimagerecht und
Foto: Rudi Sommer schnell durchgeführt werden. LOKAL: Warum ist eine nachhaltige Holzwirtschaft für Sie von so großer Bedeutung? Sommer: Weil Holz ein heimischer Rohstoff mit vielen Vorteilen ist: Holz ist gespeichertes CO2, das bei der Verwendung im Bau dieses auf lange Zeit nicht in die Atmosphäre abgibt. Holz hat einen deutlich besseren Dämmwert als Stein und spart schon von daher Wärmeenergie in den Gebäuden. Holz, das verbrannt wird, gibt nur so viel CO2 ab, wie es im Laufe seines Lebens aufgenommen hat und ist damit klimaneutral. Der Klimawandel wird dazu führen, dass viele Bäume auf Grund von Trockenheit oder nach Stürmen etc. entnommen werden müssen. Für die heimische Holzwirtschaft ist hier ein Absatzmarkt.
KURZInterview MIT Dr. Thomas BrandL:
„Telemedizin durch Breitbandausbau!“
Schwandorf Tigers freuen sich über 400 Euro SCHWANDORF (sr). Über eine großzügige Spende des Fitnessunternehmens „vikisports“ aus Schwandorf freuten sich die Spieler/innen und Betreuer/innen der Schwandorf Tigers. Sie konnten aus den Händen des Beauftragten Markus Hoferer einen Scheck über einen Betrag von 400 Euro entgegennehmen. Wie er erläuterte, ist es der Firmenchefin Viktoria Koller ein Anliegen, Leute für den Sport zu begeistern und auf diesem Wege zu begleiten. Ihre soziale Ader schlägt dabei insbesondere für Menschen mit Handicap, die in Vereinen integrativen Sport betreiben und somit eine gelebte Inklusion behinderter und gesunder
TEUBLITZ (sr/lz). Bei den Kommunalwahlen am 15. März 2020 entscheiden die Bürger*innen im Landkreis Schwandorf auch über die Zusammensetzung des Kreistags. LOKAL sprach mit Kreisrat Dr. Thomas Brandl, der sich auf Platz 59 der CSU-Liste wieder zur Wahl stellt. Der 47-jährige Teublitzer hat in Regensburg und Würzburg Humanmedizin studiert und arbeitet zurzeit als Augenarzt in Straubing. Seit 1996 ist er Stadtrat für die CSU in Teublitz, er war bereits Ortsvorsitzender der CSU und 2. Bürgermeister von Teublitz. Seit 2002 sitzt er im Kreisrat, von 2008 - 2018 war er im Bezirksrat. In seiner Heimatstadt ist er in vielen Vereinen tätig, wie der Freiwilligen Feuerwehr, dem SC Teublitz oder dem Förderverein Höllohe. Daneben spielt er selbst gern Fußball, Volleyball oder Schafkopfen. LOKAL fragte nach:
Menschen zum Ausdruck bringen. Eines ihrer sozialen Projekte ist das Charity-Fitness im Sportpark Schwandorf und in diesem Jahr ging der Erlös an die Schwandorf Tigers, welche mittlerweile weit über die Region hinaus einen besten Ruf im Bereich Inklusionssport haben und dies nicht zuletzt auf Grund ihrer sportlichen Erfolge. Der Manager und Initiator dieser Sportgruppe Gisbert Gotz bedankte sich in Namen aller Aktiven und betonte aber zugleich, dass es nur durch Spenden möglich ist, die behinderten Mitmenschen aus ihrem Alltag herauszuholen und Basket- LOKAL: In welchen Bereichen würball auf diesem Niveau zu bieten. den Sie den Schwerpunkt Ihrer Arbeit im Kreistag setzen? Foto: Gerhard Laßleben
Dr. Thomas Brandl: Hier gilt das Hauptaugenmerk dem Breitbandausbau. Schnelles Internet ist längst nicht mehr „nice to have“, sondern oftmals unverzichtbar: Im Bereich der Telemedizin werden Ärzte ihre Patienten unterstützen, zu Hause untersuchen und teilweise diagnostizieren können, so dass zum Beispiel reale Praxisbesuche reduziert werden können. Das ist gerade in ländlichen Regionen von hoher Wichtigkeit, da insbesondere ältere Menschen auf die Unterstützung von Familienmitgliedern angewiesen sind, um zum Arzt zu kommen. Auch der zunehmende Trend zu HomeOffice-Arbeitsplätzen fordert schnelles Internet. LOKAL: Warum sollte gerade ein Mediziner im Kreistag vertreten sein? Dr. Brandl: Die Medizin erfährt derzeit, wie viele andere Branchen auch, einen starken Wandel. Neben der voranschreitenden Telemedizin brauchen wir aber
Foto: Dr. Thomas Brandl die ärztliche Versorgung vor Ort: Durch die niedergelassenen Ärzte im ambulanten Bereich, aber auch durch wohnortnahe Krankenhäuser. In den vergangenen sechs Jahren konnte die Situation der Krankenhäuser im Landkreis Schwandorf stabilisiert werden. LOKAL: Schaffen Sie von Platz 59 wieder den Sprung in den Kreistag? Dr. Brandl: Das werden die Wählerinnen und Wähler entscheiden. Das Wahlverfahren bietet ja die Möglichkeit, sich aus einer Vielzahl einzelne Kandidaten herauszusuchen und mit einem „Dreier“ zu unterstützen und damit „nach vorne“ zu wählen. Ich würde mich jedenfalls sehr darüber freuen.
11. März 2020
T E U B L I T Z
CSU läutet Wahlkampfendspurt ein Bürgermeisterkandidat Thomas Beer zieht positive Bilanz flächendeckender Hausbesuche TEUBLITZ (sr). Bei strahlendem Sonnenschein luden die Teublitzer Christsozialen am ersten Märzsonntag zu ihrem vorletzten „Wintergrillen“ im Ortsteil Katzdorf vor den Gasthof Bauer ein. Bürgermeisterkandidat Thomas Beer resümierte dabei den Wahlkampf der vergangenen Wochen: „Wir sind uns in den vergangenen Wochen treu geblieben - sachlich, professionell und zukunftsorientiert. Wir rücken Zukunftsthemen in den Fokus rücken und packen in positiver Stimmung an.“ Den Stil der politischen Wettbewerber, sich hauptsächlich an „alten Themen“ abzuarbeiten und ein negatives Bild von Teublitz zu zeichnen, sei man nicht mitgegangen. Bei umstrittenen Themen wie der Umgehungsstraße sei man standhaft und ehrlich geblieben und habe sich nicht weggeduckt, um kriti-
schen Stimmen aus dem Weg zu gehen. Auch Ortsvorsitzender Georg Fleischmann und Ortsgeschäftsführer Dr. Thomas Brandl zogen Bilanz: Besonders die „Wintergrillen“ seien als zentrale Bestandteile des Wahlkampfs in Teublitz und seinen Ortsteilen wieder einmal sehr gut angenommen worden. Man sei mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch gekommen und habe über Zukunftsfragen diskutiert. „Bürgernähe stellst du nicht her, indem du dich als bürgernah bezeichnest. Wir haben den Teublitzern das Gespräch angeboten und sie sind zahlreich gekommen, um mit uns in den Dialog zu gehen“, so Ortsvorsitzender Fleischmann. Brandl motivierte die Stadtratskandidaten für den „Endspurt“ und forderte beherzten Einsatz, da es auf „jede einzelne
Vorlesenachmittag in der Stadtbücherei TEUBLITZ (sr). Der Einladung zu einem Vorlesenachmittag in der Stadtbücherei Teublitz waren Kinder im Alter von 4 bis 6 Jahren ge-
folgt. Gebannt lauschten sie den spannenden Geschichten, die von Frau Frank aus Teublitz vorgelesen wurden. Im Anschluss nutzten
Stimme“ ankomme. Bürgermeisterkandidat Thomas Beer war laut eigenen Aussagen in den vergangenen Wochen flächendeckend bei Hausbesuchen im gesamten Stadtgebiet unterwegs und hatte dabei immer einen oder mehrere seiner Stadtratskandidaten an der Seite. „Da braucht man einen langen Atem, zugegeben. Aber ich habe in den Gesprächen an den Haustüren so viel wohlwollende Rückmeldung und auch konstruktive Kritik bekommen, ich bereue keine Sekunde dieser Hausbesuche und keinen der gelaufenen Kilometer.“ Inhaltliche Brennpunktthemen seien vor allem betreutes Wohnen, Infrastruktur, Nachhaltigkeit und Wirtschaft gewesen, so Beer. „Das sind die großen Zukunftsfragen und darauf wollen die Menschen Antworten. Viele hätten sich darüber hinaus mehr und regelmäßigere Informationen aus dem Rathaus zu aktuellen Themen gewünscht. „Ganz klar: Ja, wir müssen zukünftig eine andere und bessere Kommunikation etablieren. Das steht auf meiner Agenda“, erklärte Thomas Beer. Foto: CSU Teublitz
die Kinder auch gleich die Gelegenheit, sich mit mehr Lese- und Vorlesestoff für zu Hause einzudecken. Auch in Zukunft sind weitere Vorlesenachmittage geplant. Die entsprechenden Termine werden zeitnah auf der Homepage der Stadtbücherei (https://opac.winbiap.net/teublitz) bekanntgegeben. Foto: Stadt Teublitz
Nächstes LOKAL: 1. April 2020 Anzeigen-/Redaktionsschluss: Montag, 23. März 2020
Alle Ausgaben unter www.issuu.com/elokal
lokal 21
22 lokal
T E U B L I T Z
11. März 2020
drei stark befahrenen Straßen umrahmt ist. Wir haben laut Aussage der Stadt Teublitz eine Zusage zum Erwerb von 20 ha, von denen effektiv 18 ha gewerblich nutzbar sind. Der Rest sind Abstand- und Randstreifen. Wir dürfen auch nicht Quell- und Bachläufe überJetzt haben die ersten Arbeiten planen. Die Devise muss sein: So bereits begonnen, auch davon viel Ökonomie als nötig, so viel wussten wir nichts. Auf Nachfra- Ökologie als möglich! gen in der letzten Stadtratssitzung im Dezember hieß es: „Wir haben LOKAL: Zusammenarbeit im Städja noch keinen Beschluss, wor- tedreieck – wie wichtig ist das für über sollen wir den Bürger infor- Sie, auch im Hinblick auf die Infrastruktur? mieren?“ Ferstl: Die Zusammenarbeit im LOKAL: Sie wollen das Gewerbe- Städtedreieck sehe ich als äußerst gebiet an der A93 verwirklichen. wichtig an. Wir haben ein PotenziWie steht es mit den Bedenken der al in allen drei Städten vereint, da kann sich Schwandorf dahinter Naturschützer? Ferstl: Ja, ich möchte die Umset- verstecken. Erste Anfänge sind zung des Gewerbegebiets an der bereits mit dem GKU oder dem A93. Es ist für Teublitz eine exis- Zweckverband Abwasserbeseititentielle Angelegenheit, hier für gung gemacht. Es sollte aber auch unsere Gewerbetreibenden eine ein gemeinsames Radwegenetz Verwirklichungsstätte zu errich- geplant werden. ten. Breitgestreutes Gewerbe ist Der Traum von der S-Bahnlinie hier unser Anspruch, kein Ausliefe- bis Regensburg, darf nicht nur rungslager für einen Logistikkon- geträumt werden. Wenn man zern oder ein Hochlager für einen bedenkt: Tagtäglich fahren rund 8000 Arbeitnehmer in den BalVersorger im Einzelhandel. Natürlich braucht die Stadt die lungsraum Regensburg - davon ein Einnahmen aus der Gewerbe- Großteil mit dem Auto. Das kann steuer. Es ist wichtig, um unsere nicht so bleiben. Investitionen in Teublitz umzuset- Beim Bau der Umgehungsstraße zen. Natürlich ist es schade, wenn muss man auf das Ergebnis des Bäume für so ein Vorhaben gefällt Raumordnungsverfahren warten, werden, aber bei diesem Waldge- und dann schauen, was machbar biet handelt es sich um ein etwa ist. Da bin ich gespannt, was raus42 ha großes Areal, welches von kommt.
Das aktuelle LOKAL-Interview MIT Andreas ferstl:
„Die Bürgerinnen und Bürger sollen sich ernstgenommen fühlen!“ TEUBLITZ (lz). Andreas Ferstl, 47 Jahre, ist „ein alter Deiblitzer“ und er kennt sich mit der Situation seiner Heimatstadt bestens aus. Er ist in zahlreichen Vereinen und Organisationen tätig. Seit Beendigung seiner Schreinerlehre arbeitet er in der Bayerischen Staatsforstverwaltung. Seit 2013 SPD-Mitglied sitzt er seit sechs Jahren für seine Partei im Stadtrat. Ferstl ist verheiratet, seine Frau hat einen Sohn mit in die Ehe gebracht, den er mit ihr gemeinsam großzog. Zu seinen Hobbys zählen die Jagd, das Fischen, ins Holz gehen und Brennholz machen, grillen, Schafkopf spielen und Whiskysammeln. Im Allgemeinen fährt er nicht gerne aus der Heimat weg, „denn wir wohnen an einem sehr schönen Fleckchen Erde!“ LOKAL: Herr Ferstl, worin sehen Sie Ihre ganz persönlichen Stärken? Andreas Ferstl: Ich bin sehr kontaktfreudig. Mich interessiert was meine Mitmenschen bewegt, ihre Anliegen und Nöte sind mir wichtig. Ich habe ein gutes Organisationstalent, Probleme gehe ich direkt an.
LOKAL: Werden Sie als Bürgermeister ebenfalls für Umwelt- und Klimaschutz-tätig werden? Ferstl: Wer den Klimawandel abstreitet, hat nicht die Zeichen der Zeit erkannt. Wir werden die Sache angehen, aber nicht kleinformatig – hier brauchen wir einen professionalen Plan und professionelle Hilfe. Da ist es nicht damit abgetan, wenn wir nur mal ein paar Solar- oder Photovoltaikplatten auf die öffentlichen Gebäude packen und Ähnliches. Ich werde da richtig Energie hineinstecken. LOKAL: Bei dem jüngsten Stadtratsbeschluss zum Gewerbegebiet mit Recyclinghof hatte die SPD ja ebenfalls Bedenken angemeldet. Nehmen Sie die Kritik zahlreicher Bürger*innen weiterhin ernst? Ferstl: Natürlich nehme ich die Bedenken der Bürger ernst! Wir, die SPD-Fraktion, haben im letzten Herbst eine Bürgerinformationsveranstaltung gefordert, diese wurde auch in Aussicht gestellt, ist aber bis heute nicht abgehalten worden. Auch wissen wir nicht, wer oder was sich in diesem Gewerbegebiet ansiedeln möchte.
Foto: Andreas Ferstl LOKAL: Sie wollen die Bürger viel stärker bei politischen Entscheidungsprozessen einbinden. Welche wären das zum Beispiel? Ferstl: Der Bürgerhaushalt muss im richtigen Maß aufgestockt werden. Bei Großprojekten ist eine frühzeitige Bürgerinformation bzw. -beteiligung notwendig. Unsere Einwohner sollen nicht erst aus der Zeitung erfahren, was vor ihrer Haustür geschieht. Wenn ich mit den Betroffenen vorab bereits an einem Tisch sitze, bevor die maßgeblichen Beschlüsse gefasst sind, dann nehme ich den Bürgerbewegungen den Wind aus dem Segeln und kann diese negative Energie zielgerichtet in die richtige Richtung leiten. Ich möchte mit den Teublitzer*innen zusammenarbeiten und möchte eine Politik für die Menschen, damit sie merken, dass ich sie in allen Belangen ernst nehme. Anzeige
Brigitte
Mode & Outlet
Frühjahrserwachen
20%-50%
Mo. 16.03. - Sa. 21.03.2020 von 9.00 - 19.00 Uhr
Brigitte Schießl Armannspergstr. 10 93158 Teublitz-Münchshofen Telefon 09471 - 97444
www.mode-brigitte.de
Neue Mode zum Frühjahrsbeginn in den Größen 36 - 48. Foto: Monika Besenhardt
Frühlingsgefühle bei Brigitte Moden TEUBLITZ (lz). Jeder kann es kaum erwarten - endlich kommt der Frühling! Auch in Sachen Mode kann jetzt der Kleiderschrank durchgesehen werden, denn viele neue Highlights bei Shirts, Hosen, Kleidern und Jacken warten in den regionalen Geschäften. Bei Brigitte Schießl in Teublitz gibt es dazu von Montag, den 16. März bis Samstag, den 21. März 2020 außergewöhnliche Outlet-Angebote. „Pünktlich zum Frühjahrsbeginn macht neue Mode mit einer Viel-
falt an Mustern und Farbigkeit von sich reden und garantiert sofort gute Laune“, so freut sich die erfahrene Expertin, deren kleine Boutique mit der großen Auswahl jetzt wieder zum Anziehungspunkt für trendbewusste Kundinnen jeden Alters wird. „Ob Blumen, Streifen, Pastelltöne oder kräftige Farben – bei mir ist in den Größen 36 - 48 für jeden Geschmack etwas dabei.“ Schon im Vorfeld kann „frau“ sich gerne auf der Internetseite unter www.mode-brigitte.de bei der
virtuellen Modenschau über die Modevielfalt bei Brigitte Schießl informieren. Das Outlet-Shopping startet jeden Tag um 9.00 Uhr und geht bis 19.00 Uhr. Vorbeischauen lohnt sich auf jeden Fall, denn dieses Mal warten auch viele 10-EuroSchnäppchen! Ein persönlicher Shopping-Termin zu einem anderen Zeitpunkt – für Einzelpersonen oder Gruppen – ist unter 0947197444 buchbar. Brigitte Schießl freut sich auf Ihren Besuch!
11. März 2020
A N Z E I G E
lokal 23
24 lokal
R E G E N S T A U F
11. März 2020
Politischer Donnerstag der CSU Regenstauf:
Finanzminister empfiehlt Schindler für das Bürgermeisteramt KARLSTEIN (fp). Albert Füracker, Staatsminister der Finanzen und für Heimat, war der Star beim traditionellen Politischen Donnerstag der Regenstaufer CSU in Karlstein. Mit zwei gekonnten Schlägen zapfte er das T&T-Fass Dunkles an. Für den musikalischen Rahmen im vollbesetzten Saal - die Veranstaltung wurde obendrein per Video in die Gaststube übertragen - sorgte die Trachtenkapelle Ramspau. Albert Bauer, Karlsteiner CSU-Ortsvorsitzender, konnte neben dem Minister auch MdB Peter Aumer, MdL Sylvia Stierstorfer, den 3. Bürgermeister und Bürgermeisterkandidaten Josef Schindler sowie zahlreiche MGR-Kandidatinnen und -Kandidaten begrüßen. Josef Schindler präsentierte anschließend seine Wahlprogrammthemen und erläuterte, wie er mit seiner CSU-Mannschaft Regenstauf in die Zukunft führen will. Es folgten die Grußworte von MdB Peter Aumer und MdL Sylvia Stierstorfer, die beide auch auf die Kommunalwahl am 15. März eingingen und für Josef Schindler als Bürgermeister und Rainer Mißlbeck als Landrat warben. Beide seien die Richtigen und haben auch gute Zukunftsprogramme. Minister Füracker sorgte gleich zu Beginn seiner Ausführungen für beste Stimmung, indem er „seine“ Finanzbeamten als ausgesprochen freundlich lobte: „Sie machen sogar Hausbesuche, wo gibt’s das sonst...!“ Die Bandbreite der von ihm zur Veranstaltung im
Das Foto zeigt v.li.n.re.: Albert Füracker, Wolfgang Lautenschlager, Peter Aumer, Josef Schindler, Sylvia Stierstorfer und Albert Bauer. Foto: CSU Regenstauf Landgasthof Lautenschlager mitgebrachten Themen war vielfältig. So stellte er eine Beteiligung des Freistaats an Neubau/Sanierung der Realschule Regenstauf in Höhe von 50 Prozent der förderfähigen Kosten in Aussicht. Vereine dürfen weiterhin auf die Unterstützung der Staatsregierung zählen, Stichworte: Übungsleiterpauschale sowie Anhebung des steuerfreien Betrags beim wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb, was jedoch bei seinem Bundeskollegen Olaf Scholz wenig Beachtung finde, der sich lieber mit der Frage der Gemeinnützigkeit beschäftige, abhängig davon,
ob sich ein Verein nur an Frauen bzw. nur an Männer wende. Bei der Breitbandausbau-Förderung sei Bayern Vorreiter in Europa - bereits seit über 5 Jahren. Allerdings müssen die Kommunen am Ball bleiben und den Ausbau vorantreiben. Hier hatte der Minister auch einen Lichtblick für den Ortsteil Glapfenberg dabei: Die Vergabe zur Erschließung soll im April, also in wenigen Wochen, erfolgen. Im Hinblick auf die bevorstehende Kommunalwahl sprach der Staatsminister eine klare Empfehlung aus: „Wäre ich Regenstaufer, würde ich Josef Schindler wählen!“
Ausbau der Ortsdurchfahrt Eitlbrunn beginnt: TB/ASV Regenstauf, Abteilung Volleyball:
Oberpfalzmeister in mehreren Altersklassen REGENSTAUF (sr). Ein erfolgreicher Monat ging für den TB/ASV Regenstauf zu Ende. Gleich sechs von acht Teams schafften die Qualifikation zur Nordbayerischen Meisterschaft und gleich vier davon mit dem Titel „Oberpfalzmeister 2020“! Hervorzuheben ist, dass die weibliche U16 in heimischer Halle ohne Satzverlust sich bis zum Sieg kämpfte und sie nun auf der Nordbayerischen Meisterschaft um die Qualifikation zur Bayerischen Meisterschaft spielen. Überragende Angriffe und ein gutes Stel-
lungsspiel waren das Erfolgsrezept für Trainer Jürgen Stuber und seine sehr junge Truppe. Das nächste Heimspiel findet am Sonntag, den 15. März 2020 statt: Damen 1 (12.00 Uhr), Herren 1 (15.30 Uhr). „Pop’N Dance“ wird bei beiden Spielen ein zusätzliches Highlight sein. Am Samstag, den 21. März 2020 spielen die Herren 1 um 14.00 Uhr. Alle Spiele finden in der Hauzensteiner Straße 54, 93128 Regenstauf statt. Weitere Informationen unter www.volleyball-in-regenstauf.de. Foto: TB/ASV Regenstauf
Vollsperrung seit Anfang März REGENSTAUF (sr). Aufgrund des Ausbaus der Ortsdurchfahrt Eitlbrunn ist die Kreisstraße R 18 im dortigen Bereich seit 5. März 2020 komplett für den Verkehr gesperrt. Die Baumaßnahme dauert voraussichtlich bis zum 18. Dezember 2020. Der Verkehr wird über Trischlberg, Irnhüll und Hainsacker (Staatsstraße 2149 – Kreisstraße R 22 – Kreisstraße R 15 – Kreisstraße R 26) jeweils in beide Richtungen umgeleitet. Die Umfahrungen sind entsprechend ausgeschildert. Über Änderungen im Regionalbusverkehr informiert der Regensburger Verkehrsverbund www.rvv.de/ Umleitungen-Netzinfos. Die von der Baumaßnahme betroffenen Anwohner von Eitlbrunn wurden über Infoblätter der Tief-
bauverwaltung des Landratsamtes sowie der beauftragten Baufirma über Details zum Bauablauf unterrichtet. Die Baumaßnahme umfasst den Vollausbau der Ortsdurchfahrt Eitlbrunn einschließlich eines Gehund Radweges von der Kreuzung R 21 bis zur Abzweigung nach Steinsberg. Gebaut wird von Anfang März bis 18.12.2020 sowie
im Jahr 2021 von Anfang März bis voraussichtlich Anfang Juni. Über die Winterpause wird die Straße für den Verkehr freigegeben sein. Der Markt Regenstauf bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmer/ innen und Anwohner/innen für die mit der dringend notwendigen Baumaßnahme einhergehenden Unannehmlichkeiten um Verständnis.
11. März 2020
R E G E N S T A U F
lokal 25
Anzeige
Kreativ und köstlich. Foto: Restaurant Eichmühle Regenstauf
Regentaler Fischwochen locken ab dem 13. März Gourmets & Genießer REGENSTAUF (he). Am Freitag, den 13. März 2020 werden heuer um 19.00 Uhr die 26. Regentaler Fischwochen in der „Eichmühle“ (Regenstauf) eröffnet. Nach der Begrüßung des Tourismusvereins und des Bürgermeisters werden die Gäste mit einen Vier-GängeMenü verwöhnt, komponiert von Chefköchin Claudia Denny. Seit 26 Jahren beteiligen sich
führende Gaststätten aus dem Regental an dieser Aktion mit einer eigenen Speisekarte. Die Palette der zubereiteten Fische reicht von Aal bis Zander über Forelle, Hecht, Karpfen, Oktopus, Saibling, Waller und andere Sorten. Diese werden in vielerlei Variationen serviert. Wie immer nimmt jeder Gast an einer Verlosung teil. Zu gewinnen sind Verzehrgutscheine
der teilnehmenden Restaurants. Aufgrund der sicherlich großen Nachfrage - Gutscheine werden weit über die Landkreisgrenze verschickt - ist eine Tischreservierung erwünscht. Die Regentaler Fischwochen dauern bis zum 5. April 2020. Weitere Informationen sowie die Speisekarten der teilnehmenden Restaurants findet man unter www.tmv-regental.de
Arbeitskreis kommt dem Ziel der Fertigstellung näher:
Chronik: „850 Jahre Steinsberg“ STEINSBERG (sr). Anfang August 2018 fand ein erstes Treffen der Arbeitsgruppe „Chronik Steinsberg“ statt. Heute, fast eineinhalb Jahre später, kommt die Arbeitsgruppe dem Ziel - der Vollendung des Buches - näher. In dieser Zeit wurden viele Mitstreiter für das Projekt gewonnen. So hatte beispielsweise der Eitlbrunner Chronist Edmund Engl seine Mitarbeit zugesagt. Er stellte seine Erfahrungen und Vorarbeiten, die er für die Chronik Steinsbergs in dem Buch „Marktgemeinde Regenstauf - Eine Chronik. Geschichte und Geschichten“ erarbeitet hatte, dem Projekt „Chronik für die 850-Jahrfeier“ zur Verfügung. Insbesondere die Themen Hofmark, Schloss und Steingutmanufaktur erforschte er, so dass im neuen Buch viele Neuigkeiten in Wort und Bild zu finden sein werden. Auch kleine G‘schichten, über die er bei seinen Studien gestolpert ist, hat er beigetragen. Neben Edmund Engl arbeitete seit 2018 Fred Wiegand einen Artikel über Feldkreuze und Kriegerdenkmale aus. Gaby Ziegler schrieb über die Kirchengeschichte, Gerold Mirbeth über Steinsberger Bader und Hebammen, Gottfried Reiß über die Aussegnungshalle und The Gaggis sowie Johann
Verkaufsoffen am
15.03.2020 von 13-17 Uhr
Kircheneinweihung 6. Juli 1930 (Foto aus der Spandl Chronik) Jobst mit Alfred Wolf über den Bau der St. Florianskapelle. Auf über 500 Seiten und mit rund 200 Bildern werden in der Ortschronik folgenden Kapitel behandelt: Zeitreise durch die Geschichte Steinsbergs; Vom Leben der Steinsberger; Steinsberger G‘schichten; Gebäude, Denkmäler und Künstler und Steinsberg in Daten und Fakten. Neben den Artikeln wird eine DVD beigegeben, die einen Drohnenflug von Torsten Pajonk über Steinsberg und seine Ortsteile beinhaltet. Ferner wird ein umfangreiches Bildmaterial auf der DVD mitgeliefert. Im Buch selbst gibt es zwei Faltkarten: Die eine, von Edmund Engl gestaltete, zeigt
einen Überblick über Haus- und Hofnamen und die zweite einen Zeitpfeil der Geschichte mit Text und Bildern. Die Chronik wird vom Markt Regenstauf herausgegeben. Mit Hilfe von Spenden versucht die Arbeitsgruppe „Chronik Steinsberg“, den Preis möglichst unter 20 Euro zu halten, um den Steinsbergern und den interessierten Heimatkundlern ein günstiges Angebot machen zu können. Der Verkauf findet an der 850-Jahrfeier vom 17. bis 19. Juli 2020 in Steinsberg statt. Vorbestellungen werden per E-Mail an gerhard.frauenstein@outlook.de, mit Angabe von Name, Adresse und Telefonnummer, gerne entgegengenommen.
Erhältlich in ! 15 neuen Farben Passage am Straßäcker 5 93128 Regenstauf Telefon 09402-782982 www.schmuck-gspahn.de Facebook: Uhren-Schmuck Gspahn
Wir freuen uns auf Ihren Besuch und beraten Sie gerne.
26 lokal
R E G E N S T A U F
11. März 2020
Verkaufsoffener Marktsonntag 15. März 2020: Geschäfte von 13 - 17 Uhr geöffnet! Anzeige
Gesundheitsberatung für den ganzen Menschen Analysen und Beratungen in der STERN Apotheke Regenstauf – vielsprachig und kompetent
NEU IN REGENSTAUF
AUTO-FUCHS Kfz-Handel & Werkstatt
KÄRCHER CLEAN PARK
20%
aufzeiten längere L schboxen in den Wa 20
0 am 15.3.2
Clean Park-Öffnungszeiten: Mo. - Sa.: 7 - 22 Uhr, So.: 12 - 18 Uhr
Dr.-Pfannenstiel-Str. 4 | 93128 Regenstauf Tel.: 09402 780280 | www.auto-fuchs.com
REGENSTAUF (sr). STERN-Apothekerin Elisabeth Meierhofer ist Apothekerin aus Leidenschaft. Mit mehr als einem Dutzend pharmazeutischer Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern verfügt sie über einen riesigen Erfahrungsschatz und berät in vielen Sprachen. Was die Männer und Frauen in der STERN Apotheke noch verbindet? – Sie wissen wie sich Prozesse im Körper gegenseitig beeinflussen können und betrachten den ganzen Menschen. Vor mehr als 20 Jahren wies Elisabeth Meierhofer den Zusammenhang zwischen Neurodermitis und hoher Aluminiumbelastung nach und überraschte damit die Fachwelt. Die Mütter der erkrankten Kinder hatten während der Schwangerschaft aluminiumhaltige Arzneimittel gegen Sodbrennen eingenommen. Das ist nur ein Beispiel für systematische Ursachenforschung. Wer in der STERN Apotheke arbeitet, teilt die Überzeugung, dass oft detektivische Kleinarbeit notwendig ist, um herauszufinden, wo die Ursachen für gesundheitlichen Beschwerden liegen. „Das ist Ehrensache“, kommentiert Elisabeth Meierho-
fer, „schließlich arbeiten wir für etwas ganz besonders Wertvolles, nämlich für die Gesundheit unserer Kundinnen und Kunden“. Regulationspharmazie und Haaranalyse In ihrem Alltag folgen STERN-Apothekerinnen und -Apotheker der so genannten Regulationspharmazie. Diese geht davon aus, dass sich Umweltfaktoren, Ernährung, Bewegung oder Stress auf das Stoffwechselgeschehen auswirken. Gesundheitliche Beschwerden treten dann auf, wenn dieses System aus dem Gleichgewicht geraten ist. Interessant, dass die Haare das Zellmilieu des Menschen widerspiegeln. Eine Haaranalyse gibt Auskunft über Schwermetalle, Spurenelemente und Mineralstoffe im Körper und damit über mögliche Ursachen für Erkrankungen. Zusätzliche Gaben von Mineralstoffen oder Spurenelementen können Mängel ausgleichen. Bei hoher Schwermetallbelastung können ausleitende Naturheilmittel verabreicht werden. Im Lauf der Jahre hat sich die STERN Apotheke zu einem wahren Spezialis-
Hier berät die Apothekerin Elisabeth Meierhofer persönlich. (Foto: kukuluru Media/ STERN Apotheke) ten für die Haaranalyse entwickelt und Erfahrungen mit Tausenden von Proben gesammelt. Wer in der STERN Apotheke arbeitet, bildet sich laufend in der Regulationspharmazie fort. Auf der anderen Seite bringen STERN-Apothekerinnen und Apotheker die pharmazeutische Erfahrung aus zahlreichen Ländern ein. Sie kommen aus Deutschland, Rumänien und Russland und beraten in vielen Sprachen.
11. März 2020
R E G E N S T A U F
lokal 27
Verkaufsoffener Marktsonntag 15. März 2020: Geschäfte von 13 - 17 Uhr geöffnet!
Mit dem Okulimarkt in den Frühling REGENSTAUF (fp). Aus dem Geschichts- oder dem Lateinunterricht ist der 15. März für viele Menschen ein bedeutendes Datum, gilt er doch als letzter Tag im Leben des Gaius Julius Caesar. In Bayern finden die Kommunalwahlen 2020 statt, während in Regenstauf hinzukommt, dass der mittlere Märzsonntag heuer mit dem Okulimarkt für den Beginn des Frühjahrs steht. Das Motto lautet „Autoschautag“. So werden in der Hindenburgstraße und entlang der Hauptstraße bis zur Kirche St. Jakobus Autos der verschiedensten Marken zu besichtigen sein. Von dort bis zur Bergstraße laden die Fieranten sowie zusätzlich von 13 bis 17 Uhr die Regenstaufer Fachgeschäfte zum Bummeln und Shoppen ein. Das Angebot ist sehr vielfältig
und bietet Dekoartikel aus Holz, exklusive Blumenarrangements, Dufthölzer, Holzbasteleien, trendige Blechschilder, Schmuck, Terrassenvordächer, KellerschachtAbdeckungen, Kindermode und vieles mehr. Die Kids dürfen sich auf so manche Runde im Karussell und auf der Kindereisenbahn freuen, können ihr Glück beim Losstand versuchen sowie sich an diversen Ständen mit Süßigkeiten wie Baumstriezeln, Zuckerwatte und Minidonuts verwöhnen lassen. Zum Verweilen laden die Reservisten wieder mit einem Biergarten und Kesselgulasch ein, der Bund Naturschutz zu einem Plausch bei Kaffee und Kuchen. Hier werden dann auch Nistkästen, Futterstationen, Insektenhotels und Igelhäuschen angeboten, um die Tiere
NEUE MARKEN NEUE TRENDS NEUE MODE
in unseren Gärten zu unterstützen. Die AOK präsentiert sich mit einem Stand für die Gesundheit der Menschen. Lukullisch bietet der Markt von Bratwurstsemmeln über Rosswürste, Käsespezialitäten, Rauchwaren, südländische Spezialitäten und erheblich mehr für jeden Geschmack etwas. Der Ortskern wird sich in eine Fuß-
gängerzone verwandeln. Um einen reibungslosen Ablauf beim Aufund Abbau der Fieranten-Stände, die sich bereits ab ca. 10 Uhr präsentieren werden, zu gewährleisten, wird die Durchfahrt bereits sehr früh gesperrt sein und bis etwa 18 Uhr gesperrt bleiben. Genügend Parkmöglichkeiten finden die Besucher vor allem bei den
beiden Einkaufszentren am nördlichen und südlichen Ortseingang. Alle am Okulimarkt Beteiligten, allen voran die Mitglieder des Regenstaufer Werberings mit den Fachgeschäften, werden alles daransetzen, um den Besuchern einen rundum gelungenen verkaufsoffenen Sonntag zu bereiten. Foto: Archivfoto
Fühle denFrühling Schnuppern Sie modische Frühlingsluft GUTSCHEIN
10%
Frühlingsbonus
auf ein Trend-Accessoire Ihrer Wahl Gültig bis Samstag, 21. März 2020 Unkombinierbar mit anderen Aktionen & Gutscheinen. Keine Barauszahlung.
GUTSCHEIN
10%
Frühlingsbonus auf ein Lieblingsteil Ihrer Wahl
Gültig bis Samstag, 21. März 2020 Unkombinierbar mit anderen Aktionen & Gutscheinen. Keine Barauszahlung.
20. MÄRZ 2020 Frühlingsanfang
Präsentation frühlingshafter Trend-Accessoires Hauptstraße 30 . 93128 Regenstauf . Telefon 09402 / 23 44 . modeammarkt-regenstauf.de . ModeAmMarktRegenstauf
15. MÄRZ 2020
Ve r k a u f s o f f e n e r Sonntag
! t s i l a i z e p S Ihr
R E B Ü N E S S A R R E 33. T NG & SONNENDACHU E S S E M SCHUTärZz 2020, 12:00 - 17:30 Uhr Markisen Wintergärten
www.facebook.com/Firma.Riembauer
Drehbares Lamellendach Haustüren, Fenster
§ §
Besuchen Sie uns auch gerne auf
§ §
Terrassenüberdachungen Sommergärten
§ §
§ §
M . 2 2 , g a t n n o S
Glasschiebedächer Markisen-Segel
Peter Riembauer · Werner-von-Siemens-Str. 15 · 93128 Regenstauf · Telefon 09402 987 99-0 · info@riembauer.de Weitere Informationen finden Sie unter www.riembauer.de · YouTube: Riembauer
11. März 2020
Z E I T L A R N
lokal 29
Gemeinde Zeitlarn informiert:
Verbesserte Busanbindung von Regendorf über Zeitlarn nach Regenstauf
SPD-Wahlkampf der besonderen Art ZEITLARN (sr). Der Vorsitzende des SPD-Ortsverbandes Zeitlarn, Bernd Rausch, stellte im voll besetzten Foyer der Mehrzweckhalle Zeitlarn am 16. Februar 2020 den Bürgermeisterkandidaten und amtierenden Bürgermeister Franz Kröninger für die Kommunalwahl am 15. März 2020 sowie die Gemeinderatskandidat*innen vor. Die SPD Zeitlarn wolle auf jegliche Polemik verzichten, so erläuterte Rausch. „Während in Thüringen ein politisches Erdbeben seine Wellen durchs ganze Land schickt und auch in Zeitlarn die Wogen immer stürmischer werden, versucht die SPD in Zeitlarn, ihre innere Mitte zu wahren.“ Genauso gestalte man auch den Wahlkampf, auch wenn besorgte Bürger bereits nachfragten, ob der SPD-Ortsverband und
insbesondere der Bürgermeisterkandidat der SPD, Franz Kröninger, gänzlich auf Wahlplakate verzichten. Die anderen Bürgermeisterkandidaten seien schließlich seit längerer Zeit auf großflächigen Plakaten und Transparenten in allen Ortsteilen präsent. Auf diese Frage hatten sich Birgit und Alex Bolland intensiv mit Loriot und seinen Ansichten über Demokratie, Wahlverfahren und politische Integrität beschäftigt. Die Antwort wurde bei der zweiten Vorstellungsveranstaltung in drei Sketchen aus Loriots Feder zum Besten gegeben. Als schauspielernder „Special Guest“ unterstützte sie dabei kein Geringerer als das langjährige Gemeindeoberhaupt Franz Kröninger, der trotz allen Wahlkampfgetümmels einen klaren Kopf behält,
Zeitlarn auf dem Weg zur Fair-Trade-Gemeinde ZEITLARN (sr). Auch die Gemeinde Zeitlarn hat sich auf Antrag der SPD-Fraktion dazu entschlossen, Fair-Trade-Town zu werden, denn „Eine Welt beginnt vor Ort“. „Obwohl jahrhundertealte Wirtschafts- und Handelsbeziehungen auf der Basis gegenseitigen Nutzens aufgebaut wurden, sind die Gewinne nicht gleichmäßig verteilt. Der Handel ist spektakulär gewachsen, doch haben es Kleinproduzent*innen und Arbeiter*innen in den sogenannten Dritte-Welt-Ländern schwer,
ihr Auskommen zu verdienen“, so erklärt Stefanie Grünauer (SPD) in einer Pressemitteilung. „Aber es gibt mittlerweile einen anderen Weg – den Fairen Handel!“ Fairer Handel biete allen Bürger*innen die Möglichkeit, sich zu engagieren - nicht in aufwändigen Kampagnen, sondern ganz einfach beim täglichen Einkauf. Damit dies auch in Zeitlarn mehr und mehr Realität werden kann, wurde nun eine Steuerungsgruppe gegründet, die aus folgenden Personen besteht: Franz Kröninger
weiterhin ohne Seitenhiebe und Populismus auskommt und dem ganzen „Kampf“ immer noch eine humoristische Seite abgewinnen kann. Die Blasmusik der „iBlosn“ sowie ein zünftiges Weißwurstfrühstück rundeten die gelungene Veranstaltung des SPD-Ortsverbandes ab. Die zahlreichen Besucher*innen waren von dieser „Wahlveranstaltung der besonderen Art“ restlos begeistert. Gemeinderatskandidat*innen: 1. Franz Kröninger, 2. Bernd Rausch, 3. Stefanie Grünauer, 4. Walter Weigert-Scholz, 5. Sabrina Engl, 6. Peter Kröninger, 7. Klaus Sommer, 8. Michael Dongus, 9. Birgit Bolland, 10. Michael Maget, 11. Herbert Schiessl, 12. Willi Dongus, 13. Dr. Christian Herr, 14. Susanne Staudinger, 15. Michael Hofer, 16. Annette Weigert, 17. Simon Niederle, 18. Oliver Schmalzl, 19. Marianne Hofmann, 20. Werner Hausladen. Foto: Beate Dongus (1.Bürgermeister), Beate Küffner (Gemeindeverwaltung), Beate Dongus (Politik), Judith Lorenz (Einzelhandel), Stefanie Grünauer und Sabrina Engl (Vereinsarbeit/ Zivilgesellschaft). Ziel dieser Steuerungsgruppe sei es, die Aktivitäten zum fairen Handel vor Ort zu koordinieren und den Dialog zwischen Politik, Wirtschaft und den Bürger*innen zu fördern, so Grünauer, die auch auf der Stadtratskandidat*innenliste der SPD steht. Beim ersten Treffen sei nun beschlossen worden, wie viele und welche Geschäfte, Vereine, Gastronomiebetriebe und andere Institutionen für die Mitarbeit gewonnen werden sollen. „In den nächsten Wochen wird diese Agenda abgearbeitet, der Antrag kann dann mit den Unterlagen beim TransFair Verein eingereicht werden.“ Auf der Gemeinde-Homepage wird zu gegebener Zeit ein Link zu den teilnehmenden Geschäften, Vereinen und anderen Einrichtungen erstellt. So kann man sich auf interessante Aktionen und Informationen in den nächsten Wochen, Monaten und Jahren freuen. Foto: Beate Küffner
ZEITLARN (sr). Mit einem umfangreichen Maßnahmenpaket wird der Landkreis Regensburg im Jahr 2020 das ÖPNV-Angebot im Regionalbusverkehr des RVV sowohl qualitativ als auch quantitativ erheblich verbessern. Die Konkurrenzfähigkeit des ÖPNV im Vergleich zum Autoverkehr wird so deutlich gesteigert. „Vorrangiges Ziel dieses Maßnahmenbündels ist es, den ÖPNV im Landkreis noch hochwertiger, schneller, direkter und so noch bedarfsorientierter für die Kundinnen und Kunden zu gestalten“, so Landrätin Tanja Schweiger. Im Rahmen dieser Maßnahme wurde zum 01.02.2020 auch der Wunsch der Gemeinde Zeitlarn umgesetzt und die Anbindung von Regendorf über Zeitlarn nach Regenstauf verbessert. Mit den neuen Fahrten um 09:20 Uhr und 12:20 Uhr auf der Linie
142 „Kneiting / Pielenhofen – Lappersdorf – Zeitlarn – Regenstauf“ wird Regendorf künftig direkt an Zeitlarn und auch an Regenstauf angebunden. Entsprechende Rückfahrmöglichkeiten ab Regenstauf bzw. Zeitlarn bestehen gegen 09:30 Uhr, 12:00 Uhr und 15:00 Uhr. Zudem besteht bei den neuen Fahrten an der Haltestelle Lappersdorf Oppersdorfer Straße jeweils ein Anschluss an die Linie 13 Hainsacker – Regensburg. Durch die neuen Busverbindungen wird Regendorf direkt an den zentralen Bereich von Regenstauf mit Ärztehäusern und Einzelhandel angebunden. Am Bahnhof Regenstauf besteht zudem eine Umsteigemöglichkeit auf den Zug oder den Citybus Regenstauf. Die neuen Busfahrpläne findet man auf der Webseite der Gemeinde: www.gemeinde-zeitlarn.de
Kostenloser Service für alle Vereine. Mailen Sie uns gerne Ihre aktuellen Vereinsnachrichten und Veranstaltungshinweise für die kommende LOKAL-Ausgabe am
1. April 2020 Redaktionsschluss: Montag, 23. März 2020 Mail an: lokal@medienverlag-krempl.de
lokal. regional. aktuell.
Haben Sie Fragen? Melden Sie sich gerne. Montag - Freitag von 9 - 17 Uhr unter 09471 - 30 1234 oder lokal@medienverlag-krempl.de
Seit über 38 Jahren Ihr starker Werbepartner.
30 lokal
K A L L M Ü N Z
Freie Wähler: „Wir stehen für Bewegung in Kallmünz“ Realistische Konzepte: „Die Einnahmenseite in den Blick nehmen“ / Aktive Ansiedelungs- und Familienpolitik EICH (sr). Mit vollem Schwung, vor vollem Haus sind die FREIEN WÄHLER für Kallmünz und das Umland in ihren Wahlkampfendspurt gestartet: „Unser Markt wird aktuell viel zu sehr verwaltet – wir wollen gestalten. Mit klaren, realisierbaren Zielen“, so Martin Schmid, Spitzenkandidat auf Liste 3 der FW für die Kallmünzer Marktratswahl.
Ziel sei es deshalb, die Zahl der Sitze am 15. März deutlich auszubauen. Unterstützung erfährt das motivierte „Team Kallmünz“ auch von Landrätin Tanja Schweiger. In ihrem Grußwort umriss sie die Erfolge und Herausforderungen für den nördlichen Landkreis. Zunächst präsentierte Schmid den Anwesenden das Wahlprogramm der FREIEN WÄHLER in zehn Punk-
ten. So stehe die Weiterentwicklung eines familienfreundlichen Marktes ganz oben auf der Agenda: „Unser Ziel ist eine Betreuungsgarantie für alle Kinder am Ort.“ Mit einem „Heimatspielplatz“ im künftigen „Bürgerpark Schmidwöhr“ wolle man zudem einen attraktiven Treffpunkt für Familien schaffen. Voranbringen wollen die FREIEN WÄHLER auch den Wirt-
11. März 2020 schaftsstandort Kallmünz: „Es braucht eine aktive Ansiedelungspolitik – der Bürgermeister bleibt da weit hinter den Möglichkeiten zurück“, so die Kritik Schmids. Neu aufstellen müsse sich die Gemeinde auch beim Bürgerservice: „Die Homepage ist von vorgestern, der Bürgerservice im Rathaus ausbaubar.“ Eine eigene KallmünzApp und kostenlose HotSpots auf Markt- und Dorfplätzen sollen den Weg ins digitale Zeitalter ebnen. Wichtig sei auch das Thema der Verkehrssicherheit: „Die Vielzahl der Staatsstraßen und Verkehrsachsen auf Gemeindegebiet fordert uns enorm – und verlangt an unzähligen Brennpunkten nach Antworten.“ Gemeinsam mit Landtagsabgeordnetem Tobias Gotthardt werde man das Thema „engagiert angehen“. Das Umland und die Dörfer will Schmid künftig „weit mehr als bisher direkt vertreten sehen: „Unser Ziel ist die integrierte, selbstverständliche Mitvertretung der Umlandinteressen – und kein Denken in Splittergruppen.“ Beim Thema „Wohnen und Bauen“ sehen die FREIEN WÄHLER ebenso Handlungsbedarf: „Wir treten zu sehr auf der Stelle.“ Gerade familienfreundliches und – besonders im Markt selbst – verdichtetes Bauen müsse einen „stärkeren Schub durch die Gemeinde selbst erfahren: Wir können vieles
Altes Rathaus Kallmünz:
Zwei Konzerte der besonderen Art KALLMÜNZ (sr). Am Samstag, den 21. März 2020 versprechen „Il Duo Italiano“ alias Rocky Verardo und Richie Necker einen perfekten italienischen Musikabend. Italienische Canzoni, aktuelle Italo-Hits, Klassiker dieses Genres sowie viele akustische Überraschungen in ganz speziellem „unplugged“Arrangement lassen keine Wünsche offen. Beide Musiker sind Mitglieder der bekannten ItaloBand „I Dolci Signori“. Beginn des Konzerts: 20.00 Uhr. Eintritt: VVK 14 Euro. Duo Grobmeier-Knoll Am Samstag, den 28. März 2020, gastiert ein besonderes Duo im Alten Rathaus Kallmünz: Das Duo GROBMEIER-KNOLL. Die Musiker Heinz Grobmeier (Blasinstrumente, Eigenbauten) und Peter Knoll (Gitarre, Ethnoinstrumente) spielen seit über 20 Jahren gemeinsam Konzerte und entführen das Publikum mit wunderbaren Melodien, mitreißenden Rhythmen und zahlreichen exotischen Instrumenten in eine faszinierende Klangwelt.
CSU Ortsverband Kallmünz:
Duo GROBMEIER-KNOLL. Foto: Michael Vogl
„Motiviert die Zukunft gestalten“
Zu hören sind äußerst individuell arrangierte Musikstücke aus Mittelalter, Renaissance, Balkan, Amerika, Afrika, Europa, sowie Eigenkompositionen. Virtuosität, Spielwitz und Spielfreude sind die Markenzeichen der beiden Musiker, die mit ihren kreativen Instrumentenkombinationen verzaubern. Beginn des Konzerts: 20.00 Uhr. Eintritt: VVK 11 Euro. Karten zu beiden Veranstaltungen gibt es im Tourismusbüro, Marktplatz 1, Kallmünz. Weitere Informationen unter 09473-7179999 oder tourismus@kallmuenz.de. Weitere Infos findet man unter www.kallmuenz.de.
KALLMÜNZ (sr). „Wie soll es in der Gemeinde zukünftig weiter gehen? Wo liegt Potential im Verborgenen? Welche Herausforderungen stellt die Zukunft an die Marktgemeinde?“ Diesen und anderen Fragen wurden bei den Informationsveranstaltungen der CSU Kallmünz in den letzten Wochen gemeinsam mit einem zahlreichen Publikum Rechnung getragen. „An Aufgaben mangelt es sicher nicht und die CSU wird sich diesen auch annehmen“, unterstreicht Listenführer Hans Rinner in einer Pressemitteilung. „Eines der wichtigsten Themen wird nach wie vor die behutsame Schaffung
von neuem Bauland und Wohnraum sein.“ Der Fokus liege aber vor allem darin, begonnene Baugebiete zum Abschluss zu bringen und vorhandene Baulücken zu schließen, so Rinner. Dass man in der Vergangenheit vieles richtig gemacht habe, zeige auch die Auswertung der Fragebögen im Rahmen des Gemeindeentwicklungskonzeptes. Hier werde das Wohnumfeld als sehr gut bewertet, jedoch zeige sich für die Zielgruppen Singles und Senioren ein Handlungsbedarf – „es mangelt schlichtweg an kleinen Mietwohnungen und Apartments“.
anstoßen und vermitteln“. Unterstützung fand Schmid auch bei Landtagsabgeordnetem Tobias Gotthardt, selbst Kandidat für Markt- und Kreisrat: „Kallmünz ist uns allen mehr wert.“ Um das zu erreichen, brauche es allerdings auch „einen klaren Blick fürs Mögliche“. Die politische Konkurrenz lasse das zuweilen schwer vermissen: „Wer über Ausgaben spricht, muss auch die Einnahmen benennen – und da ist uns in Kallmünz aktuell ein enges Korsett gegeben.“ Für die FREIEN WÄHLER sei deshalb auch klar, „sich nicht in Träumereien zu verlieren, sondern mit jedem Vorschlag ein Konzept zur Umsetzung zu liefern.“ Als Beispiel nannte er den Vorschlag eines Radweges zwischen Kallmünz und Krachenhausen: „Wer das will, fordert ein millionenschweres Projekt mit massiven, unverantwortlichen ökologischen Eingriffen. Kurzum: Unrealistisch, ein Schmarrn.“ Verkehrssicherheit auf der Strecke erreiche man anders – die FW hätten dazu ein umsetzbares Konzept präsentiert. Landrätin Tanja Schweiger unterstrich in ihrer Rede, dass sie für Verlässlichkeit und eine Sachpolitik mit Weitsicht stehe. Ihr Anliegen sei es, auf dem bisher Erreichten aufzubauen und begonnene Prozesse weiterhin erfolgreich fortzusetzen. Auch bei der Kinderbetreuung vor Ort gebe es noch Engpässe, auch hier werde sich die CSU dafür stark machen, eine Lösung zu finden. Ebenso wolle man, trotz der angespannten Finanzlage, am Spielplatz im inneren Markt festhalten. Eine weitere Herausforderung sei die Notwendigkeit der Tagespflege vor Ort. Hier könne die Gemeinde zwar nicht selbst als Träger auftreten, man werde aber alles Mögliche dafür tun, dass sich ein geeigneter Träger finde. „Wer selbst in der Familie einen Pflegefall hat oder hatte, weiß, wie wichtig eine solche Einrichtung vor Ort ist!“, so Rinner. Einen weiteren Schwerpunkt will man beim Thema Verkehr und Parkplätze setzen. Als ungeeignet sieht die CSU den Antrag der SPD, mit dem „Verbot der Durchfahrt – Anlieger frei“ am Wochenende im inneren Markt mehr Sicherheit zu schaffen. Hinsichtlich regenerativer Energieerzeugung sei man in der Marktgemeinde schon hervorragend aufgestellt, erläutert Hans Rinner anhand einer Aufzählung von Anlagen: Windkrafträder, Solarparks, Wasserkraftwerke, Biogasanlagen, sowie die auf nahezu allen gemeindlichen Dächern installierten Solaranlagen. „Wo es geht und sinnvoll ist, wollen wir weiterhin auf nachhaltige Energiegewinnung setzen.“
32 lokal
K A L L M Ü N Z
11. März 2020
Politik bei Kaffee und Kuchen. Foto: SPD und engagierte Bürger Kallmünz
Schülerin Eva Bauer ist nun Wertebotschafterin für Kallmünz. Schulleiterin Dr. Eva Schropp gratulierte. Foto: Kultusministerium
Wertebotschafter als Vorbilder K A L L M Ü N Z / FA L K E N B E R G TANNENLOHE (lz). Werte- und Demokratieerziehung spielt an Bayerns weiterführenden Schulen wieder eine größere Rolle: Die Initiative „Werte machen Schule“ des Kultusministeriums setzt neue Akzente. 73 jugendliche Wertebotschafter*innen (8. und 9.Klassen) aus Niederbayern, Oberfranken und Schwaben wurden bereits ausgebildet; im aktuellen Schuljahr folgten auf Unterfranken die Oberpfalz, Mittelfranken sowie Oberbayern. Unter den 24 aus Oberpfälzer Schulen ausgewählten Schülerinnen und Schülern war auch Eva Bauer aus der 8. Klasse der J.-B.-Laßleben-Schule Kallmünz. Bei der feierlichen Urkundenverleihung in Falkenberg-Tannenlohe präsentierten die Absolventen aus Mittelschulen, Realschulen und Gymnasien, was sie in der Ausbildungswoche in verschiedenen Schullandheimen erarbeitet hatten. Gerade vor dem Hintergrund aktueller Herausforderungen wie dem digitalen Wandel, Extremismus, Gewalt und Fake News gehe es darum, dass sich junge Menschen aktiv für ein Miteinander in der Gesellschaft engagieren und einen starken ethischen Kompass als Richtschnur vorgeben könnten,
so hatte sich Kultusminister Bernd Sibler bereits 2018 zu „Werte machen Schule“ geäußert. Die jugendlichen Wertebotschafter erwerben in ihrer Ausbildung Basiskompetenzen zur Wertebildung, zur Kommunikationsfähigkeit und zur Teamführung. Gemeinsam gestalten sie schülerorientierte Module zur Wertebildung - z.B. für Projektwochen, Schulfeste und zur Schulung der Klassensprecher*innen. Die Wertebotschafter*innen sollen vor allem Werte wie Respekt, Hilfsbereitschaft und Empathie in die Schulfamilie hineintragen. In Kallmünz wurden erste Schritte dazu bereits unternommen: Eva Bauer ließ in ihrer Klasse die Ausbildungswoche Revue passieren. Bei einer erweiterten SMV-Veranstaltung stellte sie ihre Arbeitsergebnisse und Ideen den Klassensprechern vor und warb für ihre Pläne, die bei den Mitschüler*innen auf großes Interesse stießen. Die Klassensprecher werden nun die Ideen in ihren Klassen präsentieren. Die Schulfamilie hofft, dass Eva Bauer gemeinsam mit der SMV, den Streitschlichter*innen, den Lehrer*innen, der JaS, der OGS und dem Elternbeirat ihre Ideen an der Kallmünzer Schule umsetzen kann.
Nächstes LOKAL: 1. April 2020 Anzeigen-/Redaktionsschluss: Montag, 23. März 2020
Alle Ausgaben unter www.issuu.com/elokal
SPD und engagierte Bürger sind „treibende Kraft in der Gemeindepolitik“:
Aktuelle Bilanz der Vorwahlaktivitäten KALLMÜNZ (sr). 12 Gespräche vor Ort führten die Kandidatinnen und Kandidaten der Liste SPD und engagierte Bürger in Kallmünz und den umliegenden Dörfern. „Viele Menschen kamen und suchten das Gespräch mit uns. Wir erlebten sehr intensive und breite Diskussionen. Die Lebens- und Arbeitsbedingungen in den Dörfern und in Kallmünz waren die zentralen Themen“, so zog MGR und Listenführer Josef Wein Bilanz. Dabei zeigte sich: „Viele mehr oder weniger kleine Probleme beeinträchtigen den Lebens- und Arbeitsalltag. Mehr als 60 Anliegen, Ideen und Vorschläge gaben sie
uns bisher mit auf den Weg“, so berichtete Wein bei einer Wahlveranstaltung im Vereinsheim Kallmünz. Besonders erfreut zeigte er sich über das tiefe Vertrauen, dass den Kandidatinnen und Kandidaten der Liste SPD und engagierte Bürger entgegengebracht worden sei. Als Ärgernis Nummer 1 habe sich der Verkehr gezeigt. Durch den Ort Kallmünz und viele andern Dörfer wie Dallackenried, Traidendorf oder Rohrbach führen mehrere Staats- und Kreisstraßen. Der stetig zunehmende Verkehr verursacht bei den vielen betroffenen Anliegern immer mehr Ärger.
Anwohner und Kandidaten von SPD und engagierte Bürger waren sich einig: Hier muss gehandelt werden! Dauerhafte Geschwindigkeitsmessungen, Tempo-50-Zeichen auf den Straßen, optische Fahrbahnverengungen und Verkehrsinseln an den Ortseingängen wurden von allen als wirkungsvolle Maßnahmen gefordert. Bei allen Ortsgesprächen sei ferner das langsame Internet und der schlechte Handyempfang beklagt worden, so Wein weiter. „Durchgehend herrschte großes Unverständnis über die mangelnde digitale Versorgung in der Marktgemeinde. Die Bürger forderten aber auch mehr Informationen und Klarheit über den weiteren Weg zu einer besseren Versorgung.“ Weitere Problempunkte für die Bürger*innen seien die Sorge um ausreichende Kindergarten- und Krippenplätze, die Verkehrsberuhigung im Inneren Markt sowie die Baulandknappheit gewesen.
Bündnis 90/Die GRÜNEN Kallmünz:
Plastikfreies Kallmünz – eine Diskussion mit MdB Stefan Schmid KALLMÜNZ (sr). Die Erde ist überall voller Plastik: In den Meeren, aber auch im Eis der Antarktis und im Hochgebirge – selbst in den abgelegensten Ecken der Welt fern der Zivilisation lässt sich Plastik nachweisen. „Die Beseitigung des immer weiter wachsenden Plastikbergs allein unseren Kindern und Enkelkindern aufzubürden, ist unverantwortlich“, darüber waren sich alle Besucher*innen des Diskussionsabends zum Thema „Plastikfreies Kallmünz“, der am 19.2.2020 im Weißen Rössl stattfand, einig. Eingeladen zu diesem interessanten Abend mit MdB Stefan Schmid hatten Bündnis 90/Die GRÜNEN Kallmünz. Der Regensburger Grünen Bundestagsabgeordnete referierte über die bundespolitische Debatte zur Vermeidung von
Plastik. Einze zentrale Forderung der Grünen ist die Halbierung des Plastikmülls bis 2030. „Ein probates Mittel dazu“, so Schmid, „wäre es, das Erdöl, das für die Plastikproduktion eingesetzt wird, zu besteuern!“ Doch Plastikvermeidung und umweltschonendes Verhalten beginne im Kleinen auf Gemeindeebene, so waren sich die Anwesenden bei der anschließenden Diskussion sicher. Ein guter Anfang sei, dass die lokalen Geschäfte mitgebrachte Verpackungen akzeptieren, der Bioladen in Burglengenfeld auch schon bei der Bestellung auf wenig Verpackung achtet und in Heitzenhofen eine Unverpackt-Station existiert. Auf der Wunschliste der Besucher*innen standen weiterhin ein plastikfreier Einkauf auch
in normalen Supermärkten, eine Tauschbörse für Second-HandKleidung und ein Reparatur-Café. Wünschenswert sei ebenso ein wöchentlicher Markt. Eingefordert wurden Aktionen, die über die Müllproblematik in Kallmünz aufklären. Hotspots seien etwa die Burg, das Gelände am Schmidwöhr und die Auwiesen, wo vor allem Hundehalter sensibilisiert werden sollten, Hinterlassenschaften ihrer Hunde zu beseitigen. Weitere Ideen zum Schutz der Umwelt waren eine Mitfahr-App oder ein Bus-Taxi ähnlich dem Baxi in Schwandorf. Über weitere kreative Ideen würden sich die GRÜNEN sehr freuen. Sie können gerne an die MailAdresse kallmuenz2020@gmx.de geschickt werden.
11. März 2020
@
branchen-spezi
Rufen Sie die Meister ihres Fachs!
gaststätten
apotheken Löwen Apotheke* Burglengenfeld STERN Apotheke Regenstauf
lokal 33
09471-5789
Gasthof DREI KRONEN* Burglengenfeld 09471-80581
09402-93090
Restaurant ZUM JOZEF* Burglengenfeld 09471-1421
automobile
haus & heim brennstoffe
Der Hammer im Städtedreieck Mitsubishi Vertriebs-/Service-Partner Maxhütter-Str. 74 - Burglengenfeld Tel.: 09471-307570, Fax: -3075710 info@auto-hammer.de www.auto-hammer.de
Holzbriketts Kohlen Heizöl Propangas
“Löwen-stark für Ihre Gesundheit!”
Münchshofener Straße 2 93158 Teublitz Telefon (0 94 71) 93 82
Christian Bauer e.K. Regensburger Str. 35 93133 Burglengenfeld Tel.: 09471 - 5789 Fax: 09471 - 80158
fahrschule
Fahrschule Autohaus Helfer* www.autohaus-helfer.de
autoservice
Ingo Volkmann 0172 - 882 9922
Autoservice Biersack* Burglengenfeld 09471-807021
gebrauchtmöbel
bodenbeläge
Gebrauchtmöbel Schmitt
PARKETT · LAMINAT · LINOLEUM KORK · TEPPICH · DESIGNBELAG SONNENSCHUTZ · POLSTEREI
Friedrich-Ebert-Str. 13 Burglengenfeld
Tel. 09471/1667
Brennstoffe für Ihr Zuhause ...
www.fahrschule-volkmann.de
LAGERVERKAUF von sehr gut erhaltenen neuwertigen Wohn-/Esszimmer-/ Schlafzimmermöbel u. Kleinmöbel - Ankauf neuwertiger Möbel -
Wir sind umgezogen! Schmidmühlener Str. 11 (gegenüber des Friedhofs) Burglengenfeld, Tel. 09471-8516 Jeden Samstag 9-12 Uhr geöffnet! Besichtigung jeder Zeit nach Anruf!
l Garten- und Landschaftspflege l Hausmeisterservice l Winterdienst l Entrümpelungen l Gebäudedienstleistungen l Verkauf und Lieferung von Rindenmulch und Erden Inh. Thomas Frieser Parkstraße 24 | 93158 Teublitz tom@frieser-service.de Telefon 09471.6008989
Mobil 0170.9078160 www.frieser-service.de
Heizöl . Pellets . Erdgas . Strom
... und für Ihr Auto:
an unserer Tankstelle in Burglengenfeld
34 lokal
11. März 2020
branchen-spezi
@
hausmeisterdienst
Im Gewerbepark 6 . 93158 Teublitz
09471 - 9 09 91 www.bloeth.de info@bloeth.de
... rund um Haus und Hof Hausmeisterservice Gartenpflege Entrümpelungen Möbelmontage uvm. Mo. - Fr. von 9.00 - 16.00 Uhr
Mobil: 01578-8482834
www.regionaler-dienstleister.de
hochzeit
Rufen Sie die Meister ihres Fachs!
musikschule
BURGLENGENFELD Regensburger Straße 11 Tel. 09471-8539 o. 0175-2153911
Unser zusätzlicher Service: ● fachliche Beratung bei Erwerb eines Intruments.
Nähmaschinenreparatur Zubehör & Ersatzteile
Kirchenstr. 16 | Maxhütte-Haidhof Telefon: 0 94 71 / 47 73 www.traumtage-ferstl.de Geöffnet: Mi., Do., Fr.: 10-12 & 14-18 h, Samstag: 9 - 12 h
mode
Dipl.-Ing. (FH) Michael Seidl
0175-7632922 reisebüro
Uhren Schmuck Röhr* Burglengenfeld 09471- 5877
steuern Max Delmes GmbH Teublitz 09471-99250 www.etl.de/delmes-teublitz
taxi/mietwagen
S+L Reisen Regensburger Str. 26, Teublitz Regensburger str.13, Burglengenfeld www.sl-reisen.com
rohstoffe
Der Frühlinhg ist farbenfro eingetroffen! ... in Größe 36
Augustenhof 10 | 93133 Burglengenfeld Mobil: 0176 83519161 | E-Mail: m.seidl@gmx.net Facebook: @msgartenbau
Lothar Strobel, Parkstraße 54 93158 Teublitz
Goldankauf von Altgold / Altsilber. Wir berechnen den Tageskurs.
TUI TRAVELStar Högl Reisebüro www.hoegl-reisen.de
Baumpflege | Gartenpflege Problembaumfällungen Kroneneinkürzungen Obstbaumschnitt
schmuck
Unterricht in Orgel, Keyboard, Klavier, Akkordeon, Gitarre, Steirische Harmonika und Gesang
nähmaschinen
Braut- & Abendmode Alles für die Kommunion 2020
schilder
Her mit dem Schrott!
- 52
Regensburger Str. 64 in Teublitz
www.modehaus-merl.de
metzgereien Metzgerei Hummel Pirkensee, 09471-3792 Metzgerei Tippmann Maxhütte-Haidhof, 09471-2324 Fleischwaren Mayer Schirndorf 09471-1564
09471 30 45 - 0 Thyssen Dück Rohstoffhandel GmbH & Co. KG Niederlassung Maxhütte-Haidhof Ziegelholz 20, 93158 Teublitz www.her-mit-dem-Schrott.com
wärmedämmung
verschiedenes
A N G E B O T E
A N G E B O T E
Haus- und Grundbesitzerverein Schwandorf u. Umg. e.V.
Verkaufe Elektrorasenmäher, Laubsauger und Gardena Gartendüngergerät für 70 Euro. Tel. 09471/3842
VERMIETERBERATUNG Geschäftsstellen: SCHWANDORF Tel. 09431-2644 BURGLENGENFELD Tel. 09471-6065879 Regensburger Str. 11
TIERMARKT Z U H A U S E
G E S U C H T
IMMOBILIEN A N G E B O T E / G E S U C H E
Suche für vorgemerkte Kunden Häuser, Eigentumswohnungen und Grundstücke
Schwandorf, Eigentumswohnung im Dachgeschoss; Bj. 58; 2 Zi., Kü., Bad/WC, Abst.; ca. 44 m² Wfl.; EP i.A.; JME ca. € 4.920 97.000 Burglengenfeld, Eigentumswohnung; Bj. 96, 1 Zi., Kü., Du./WC, Balkon; ca. 38 m² Wfl.; V, 111 kWh, Gas, Bj. 1996, EnEffKl. D; Stellplatz; JME ca. € 3.720 97.000
In welcher Rubrik soll ihre Anzeige erscheinen?
□ □
ANGEBOTE GESUCHE
□ □ □ □ □ □ □ □ □ □ □ □ □ □ □ □ □ □ □ □ □
Antiquitäten Automobile Bekanntschaft Bekleidung Bürogeräte Computer Flohmarkt Haushalt Immobilien Kfz-Zubehör Kost´ nix Miete/Pacht Möbel PC / EDV Rund um’s Kind Stellenmarkt Tiermarkt TV-HiFi-Video Verschiedenes Zweiräder _____________
Mitsubishi Eclipse Cross 1.5TMIVEC, EZ 10/2019, 2.500 km, Benzin, 120 kW (163 PS), unfallfrei, deutsche Ausführung, Euro6d-TEMP, HU 10/2022, braun-metallic, behzb. Frontscheibe u. Lenkrad, Navi, LMFelgen, Sitzheizung vo + hi, Dachreling, Isofix, Einparkhilfe vo + hi, Head-up-Display, Klimaautomatik (2 Zonen), LED, uvm. für 24.980 Euro. Auto Hammer, 09471-307570
NISSAN
G E S U C H E
Nettes Paar sucht modernes Haus! SIE vermieten ab 140 qm in Kallmünz, Steinberg, Teublitz, Wenzenbach, Lappersdorf, Regenstauf, Hainsacker etc.? Wir sind gespannt auf Ihren Anruf oder Ihre Mail! Nichtraucher, keine Tiere, tadellose SCHUFA. Telefon 0176 31229311 (Frau Figliozzi) oder E-Mail an contact@thorstendistler.de
Licht-/Regensensor, uvm. für 12.980 Euro. Auto Hammer, 09471-307570
Welpe Rebacca, ca 6 Mo., lieb, verspielt, aktiv, verträglich mit Katzen, aktuelle SH 38 cm, wartet auf ihrer Pflegestelle in BUL auf ihr Zuhause. SOS for Pets Bayern e.V. Telefon: 0151 270 52 818
Nissan Leaf Acenta 30 kWh (mit Batterie), 10.500 km, EZ 03/17, 80 kW (109 PS), Elektro, Automatik, HU: neu, Bordcomputer, Lenkrad-/Sitzh., Ladevorrichtung Wechselstrom (bis 6,6 kW), Rückfahrkamera, Navi, SR, Winterpaket, uvm. für 18.990 Euro, Auto Vetterl Teublitz, 09471-99270
lokal 35
Werben wirkt. Machen Sie Ihren Kundinnen und Kunden, unseren Lesern, den regionalen Einkauf schmackhaft.
Nächste LOKAL-Ausgabe: 1. April 2020 Anzeigen-/Redaktionsschluss: Montag, 23. März 2020
gezielt. regional. effektiv.
RENAULT
Renault Megane III Lim. BOSE Edition, EZ 12/2014, 56.400 km, 96 AUTOMOBILE kW (131 PS), Diesel, Euro5, HU neu, A N G E B O T E arktis-weiß, Bordcomputer, el. FH, ESP, Isofix, Mp3, Navi, Servo, SitzheiAUDI zung, Start/Stopp, Tagfahrlicht, TemAudi A3 Sportback Ambiente e-tron, pomat, uvm. für 13.950 Euro, Auto Feldmeier Kallmünz, 09473-268 55.385 km, EZ 03/15, 110 kW (150 PS), Hybrid (Benzin/Elektro), Plug-inSKODA Hybrid, Automatik, HU: neu, Navi, el. Panorama-Ausstelldach, PDC vo+hi, Skoda Fabia Ambiente, Kombi, EZ Sitzheizung, Sportfahrwerk, Winter- 09/2010, 88.150 km, 63 kW (86 PS), reifen, uvm. für 20.750 Euro, Auto Benzin, HU 10/2021, metallic-silber, Vetterl Teublitz, 09471-99270 el. FH, el. Seitenspiegel, Klimaanlage, Radio/CD, Dachreling, WR, TagMITSUBISHI fahrlicht, uvm. für 5.300 Euro, Auto Mitsubishi Space Star 1.2 CVT Ac- Fuchs Regenstauf, 09402-780280 tive+, EZ 08/2019, 5.000 km, Benzin, Wohnmobile 59 kW (80 PS), unfallfrei, deutsche Ausführung, Euro6d-TEMP, HU G E S U C H E 08/2022, violett-metallic, Android Wir kaufen Wohnmobile + Auto, Apple CarPlay, LED, LM-Felgen, Wohnwagen, Telefon 03944-36160, Navi, Klimaanlage, Sitzheizung, www.wm-aw.de Fa. Start/Stopp, Berganfahrhilfe (HSA),
Haben Sie Fragen? Wir sind gerne telefonisch für Sie da! Mo. - Fr. von 9.00 - 17.00 Uhr T +49 (0) 9471 - 30 123 4 F +49 (0) 9471 - 30 123 8
Anschrift Medienverlag Krempl Inh. Julia Krempl Haugshöhe 10a D - 93142 Maxhütte-Haidhof
lokal@medienverlag-krempl.de www.medienverlag-krempl.de
Druck: Oberfpalz Medien, Der neue Tag - Oberpfälzischer Kurier Druck- und Verlagshaus Gmbh Verteilung: Kostenlos in allen Haushaltungen Burglengenfeld, Maxhütte-Haidhof, Teublitz, Kallmünz, Traidendorf, Holzheim a. F., Schmidmühlen, Emhof, Dietldorf, Rohrbach, Heitzenhofen, Duggendorf, Marktgemeinde Regenstauf, Ramspau, Diesenbach, Steinsberg, Eitlbrunn, Zeitlarn, Regendorf, Laub, Loch, Wöhrhof, Edlhausen, Karlstein, Hirschling, Heilingenhausen, Bubach a.d. N., Klardorf, Zielheim, Dachelhofen und Steinberg am See. Auflage: 27210 Exemplare Inhalte einzelner Artikel geben nicht unbeding die Meinung des Herausgebers wieder. Für Urheberrechte Dritter und den Inhalt der Anzeigen haftet jeweils der Auftraggeber allein.
erfolgreich, kostengünstig und einfach inserieren mit privaten kleinanzeigen.
3,4,5,6,7,8,9,10,Name: ___________________________________ Straße:
___________________________________
PLZ/Ort: ___________________________________ Telefon: ___________________________________ IBAN:
___________________________________
BIC:
___________________________________
Bank:
___________________________________
Anzeigenannahme: Telefonisch unter 09471-301234 Montag - Freitag von 9 - 17 Uhr oder per Fax an 09471-301238 Anzeigenschluss 10 Tage (Montag) vor aktueller Ausgabe! LOKAL-Ausg./Dat. _________________
Fließtext mit Foto (incl 4c): 1. Zeile 10.- €, j.w. 1.- € ICH ZAHLE
□ in bar/Betrag liegt bei □ durch Bankeinzug □ Chiffre-Gebühr + 9.- Euro
Senden Sie den gut leserlich ausgefüllten Coupon an: Stichwort ,,Kleinanzeige”, Medienverlag Krempl, Haugshöhe 10a, 93142 Maxhütte-Haidhof
miete / pacht
K L E I N A N Z E I G E N
11. März 2020