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LOKAL - 27.03.2021

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Wir wünschen besinnliche Feiertage und einen gesunden Start in das neue Jahr!

Lokales in dieser Ausgabe

40 Jahre lokal | Rückblick

Wirtschaft aktuell

Nachrichten der Kommunen, Vereine und Geschäftswelt

Teil 2: Das „Aus“ für die Maximilianshütte

Oster-Rallye der Maxhütter Werbegemeinschaft › S. 15

› S. 6-9

n r e t s O e h Fro

das blatt ihrer region städtedreieck regenstauf schwandorf 27. März 2021 39. Jahrgang / Nr. 4

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Also mal ehrlich ...

... hingeguckt von Ingrid Liez

Der Putsch in Myanmar: Gut für die Chinesen? „Myanmar – wo liegt denn das?“ Bis heute ist das südostasiatische Land, das östlich von Indien liegt, relativ unbekannt. Es hieß bis 1989 Burma - oder Birma. Zunächst britische Kolonie, wurde es 1948 in die Unabhängigkeit entlassen. Immer wieder gab es in Birma Konflikte mit ethnischen Minderheiten. Und immer wieder, die letzten 50 Jahre bis 2012 permanent, wurde es von Militärregimen kontrolliert. Die etwa 37 Mio. Einwohner bestehen zu fast 88% aus Buddhisten, zum Islam bekennen sich 4,3%. Die größte Stadt ist Yangon (früher Rangun), sie war bis 2005 Hauptstadt, heute ist es Naypyidaw. Nach 1990 gab es erst wieder 2010 demokratische Wahlen. 2012 beteiligte sich die Oppositionspartei „Nationale Liga für Demokratie“ (NLD) der Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi erstmals wieder bei Parlamentswahlen und erhielt 45 von 664 Sitzen. 2016 konnte die NLD dann die Regierung übernehmen, Suu Kyi wurde Staatschefin. Allerdings sind bis heute 25% der Parlamentssitze für das Militär reserviert. Bei der Wahl im November 2020 erhielt die NLD sogar die absolute Mehrheit; trotz struktureller demokratischer Defizite wurde die Wahl vom europäischen Ausland als fair angesehen. Bei dem Militärputsch am 1. Februar 2021 hat Oberbefehlshaber Min Aung Hlaing die Macht übernommen. Vertreter der demokratisch gewählten Regierung wurden festgenommen, auch die Staatschefin. Das Militär nannte als Grund Wahlbetrug - auch weil die Wahl in einigen Regionen des Landes aufgrund der Covid19-Pandemie ausgesetzt worden war. Das hatte etwa 1,4 Mio. Menschen betroffen. In der Rohingya-Krise 2017, für die Min Aung Hlaing als hauptverantwortlich gilt, schien es, als habe sich Aung San Suu Kyi mit dem Militär arrangiert und wurde dafür scharf kritisiert. Für manche Beobachter schien es nun, als hätten sich die Generäle einer Handlangerin entledigt, sagt SüdostasienKorrespondent Holger Senzel auf www.deutschlandfunk.de.

Die Bevölkerung geht seit dem Putsch zu Demonstrationen gegen die neuen Machthaber auf die Straße – und von Tag zu Tag werden die zunächst friedlichen Kundgebungen blutiger. Bis zum 20. März gab es bei den Auseinandersetzungen 235 Tote und 2300 Festnahmen. Ein Bürgerkrieg droht, denn eine Gegenregierung, die von Parlamentariern gebildet wurde, möchte eine Armee, gebildet aus Milizen ethnischer Rebellen, zum Schutz der Bevölkerung einsetzen, meldet die FAZ am 20. März. Sicher ist wohl, dass der Nachbarstaat China im Hintergrund Fäden zieht oder gezogen hat, obwohl es eigentlich den Grundsatz der Nicht-Einmischung vertritt, schreibt www.tagesschau. de. Jahrelang habe China der Militärjunta beigestanden. Es konnte nicht in chinesischem Interesse sein, wenn Myanmar sich in Richtung Europa und USA öffnete. Da China jedoch keine Instabilität möge, so heißt es weiter, habe Peking nun, ebenso wie der Westen, den Putsch verurteilt. China hat strategische Interessen in Myanmar: Es geht um einen Tiefwasserhafen am Golf von Bengalen, um den Zugang zum Indischen Ozean. Damit könne China seine Versorgungswege verbessern und werde unabhängiger vom Seeweg durch die Straße von Malakka, die von den USA dominiert wird. China könne „seine Energiezufuhr weitgehend autonom kontrollieren, was allerdings eine reale Gefahr für die USA darstellt“, heißt es auf www. deutsche-wirtschafts-nachrichten.de. Nachdenklich macht der Bericht über ein Treffen zwischen Min Aung Hlaing und dem chinesischen Außenminister Wang Yi bereits Mitte Januar. China und Myanmar seien Bruderstaaten, habe man sich versichert, und Myanmar werde „Chinas Kerninteressen“ unterstützen. Auch verläuft Chinas „neue Seidenstraße“ durch Myanmar, mit Öl- und Gas-Pipelines bis zur Hafenstadt Kyaupyu. Alles in allem könnte man also die Verurteilung des Putschs von Seiten Chinas eher als Lippenbekenntnis einstufen, hinter dem sich ganz andere Absichten verbergen. Steht zu hoffen, dass dem bitterarmen Land nicht ein Bürgerkrieg ins Haus steht, der, ähnlich wie in Syrien, als Stellvertreterkrieg anzusehen wäre.

Liebe Leserinnen und Leser, der Lockdown ist verlängert. Noch gibt es kein Aufatmen für die Menschen und für die Wirtschaft: Einzelhandel und Gastronomie sind weiter geschlossen. Die Geschäfte in der Region lassen sich jedoch nicht unterkriegen! Gekämpft wird „mit allen Bandagen“: Click & Collect, telefonische Bestellmöglichkeiten und Bestellungen online, Lieferservices. Die Werbegemeinschaften in den Städten haben sich jetzt vor Ostern viele Aktionen ausgedacht, um den Kunden ein Frühlingslächeln aufs Gesicht zu zaubern und um für den Einkauf vor Ort zu werben.

27. März 2021 In der vorliegenden LOKAL-Oster-Ausgabe lesen Sie alles zu diesen Werbe-Highlights und zu vielen weiteren Schnäppchen rund um das Fest. Außerdem finden Sie den vierten Teil unserer Serie „40 Jahre LOKAL – der Rückblick“ auf den folgenden Seiten. Lesen Sie unseren Bericht über den Niedergang des Eisenwerks in Maxhütte-Haidhof – von den erbitterten Protesten gegen die Schließung bis zur „letzten Schicht“. Eine Besprechung des neuen Buchs des Maxhütter Autors Oskar Duschinger zur Geschichte von Werk und Stadt schließt sich an. Darüber hinaus informieren wir über aktuelle Meldungen aus den Rathäusern der Region, Sie finden Nachrichten aus

dem Wirtschaftsleben und auch in Sachen Politik gibt es aktuelle Informationen. Wehren Sie sich gegen Pandemiemüdigkeit, die mit Antriebslosigkeit, veränderten Ess- und Schlafgewohnheiten sowie Reizbarkeit einhergehen kann. Zudem kann sie dazu führen, dass man das Einhalten der Corona-Regeln vernachlässigt. Aber auch die jetzige schwere Zeit wird einmal vorübergehen – und dies umso schneller, je eher mehr Impfstoff und mehr Schnelltests in Deutschland zur Verfügung gestellt werden. Das dies bald der Fall sein wird, das hoffe ich. Herzlich Ihre Ingrid Liez mit der LOKAL-Redaktion

Regionale „angebote vor ort“ mit Call, Click & Collect im LOKALNET REGION (lz). Nicht nur alle gastronomischen Betriebe, auch der Einzelhandel mit den Fachgeschäften und Dienstleistern vor Ort sind derzeit geschlossen. Davon ausgenommen: Die Lieferung und Abholung mitnahmefähiger Speisen aus der Gastronomie, sowie To-Go-Aktionen im Einzelhandel. Wer was und wo anbietet, besonders in dieser Zeit, erfahren Sie auf LOKALNET unter www.lokalnet.de/avo übersichtlich präsentiert. Alle Angebote auf dem Verbraucher-Portal „angebote vor ort“ sind – stets aktualisiert – übersichtlich nach Städten und Gemeinden geordnet. Wie das Gewünschte zu Ihnen nach Hause kommt, entweder per Versand oder per kontaktloser Abholung, ist bei jedem Angebot nachzulesen. Unterstützen Sie mit Ihrer Bestellung die heimische Wirtschaft und schauen Sie gerne mal rein auf www.lokalnet.de/avo

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27. März 2021

S T Ä D T E D R E I E C K

Das neue Programmheft ist da

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Über 30 Jahre

...

VHS im Landkreis Schwandorf punktet durch Vielfalt! LANDKREIS SCHWANDORF (sr). Etwas später als sonst werden demnächst die Hefte der fünf Verbundpartner der Volkshochschulen im Landkreis verteilt. Viele Kurse finden online statt, manche Sprach- oder Gesundheitskurse beginnen erst nach den Osterferien. „Freuen kann man sich zum Beispiel auf die liebgewonnenen Stadt- und Naturführungen, ein Angebot, das immer weiter ausgebaut wird“, so informiert Carolin Schmuck von der VHS. „Diesmal sind auch archäologische Wanderungen mit dabei. Es gibt ja so viel zu entdecken!“ Die Burglengenfelder Stadtführungen sind nach wie vor im Angebot, selbstverständlich immer unter Corona-Vorbehalt. Auch die Busfahrten zu den Luisenburg-Festspielen sind heuer geplant - diesmal würden „Der Brandner Kaspar 2“ und „Die Fledermaus“ gegeben. Und apropos Fledermaus: Coronabedingt könnte der Fledermausvortrag in Burglengenfeld am 29.3. 21 auch online gehen. Den Link gibt es dann nach der Anmeldung, einige Tage vor dem Vortrag. Das Jubiläumsjahr 2021 feiert u.a. „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“, auch dies findet im aktuellen VHS-Programm Berücksichtigung: In Burglengenfeld zeichnet Dr. Sebastian Schott die Spuren von 1000 Jahren jüdischer Geschichte in unserem Raum nach (14.6.21). Prof. Tobias Nicklas klärt am 19.7.21 die schwierige Frage von Bibel und

Antisemitismus, ebenfalls in Burglengenfeld, im Bürgertreff. Da der Landkreis Schwandorf seine 30-jährige Partnerschaft mit dem Landkreis Görlitz feiert, gibt es ein gemeinsames Programmangebot mit der Volkshochschule im Dreiländereck, das online durchgeführt wird. Die Vorträge beginnen am Palmsonntag mit dem „Zittauer Fastentuch“, das schon durch seine schiere Größe von über 55 qm zu bannen vermag. Schöne Gärten, Sport im Freien und Heimatpflege Doch nicht alles muss digital sein, unterstreicht Schmuck: Einen Hauch Flair der englischen Gärten Muskau oder Branitz, den Gestaltungen des „grünen Fürstens“ Hermann von Pückler-Muskau, findet man in Teublitz. Qi Gong, auch im Grünen, (ab 16.03. oder ab 22.06.2021) ist eine beliebte Technik zum „Herunterkommen“. Wie schön, wenn der Park auch so genutzt werden darf! Die Geschichte und das Parkkonzept in Teublitz erläutert Ortsheimatpfleger Matthias Haberl. Da ist der Sprung zur „Heimatpflege“ nicht weit: Das Bemühen um kulturelles Erbe halten die Orts- und Kreisheimatpfleger und viele andere engagierte Bürger wach. Ein Forum für Information und Austausch alle zwei Monate im Mehrgenerationenhaus MaxhütteHaidhof wird allen Interessierten offenstehen. Beginn ist am 26. März mit Dr. Birgit Angerer, sie

spricht über Bürgerschaftliches Engagement im Bereich der Denkmalpflege. Diese Vorträge sind kostenlos. Eine historische Wanderung um Teublitz (10.07.2021) im Format „Wälle und Wege“ von Lorna Simone Baier überzeugt seit vielen Jahren. Neu ist ein Spaziergang, bei dem man alles Wichtige für einen ausgewogenen Säuren-BasenHaushalt erfährt (10.06.2021). Auch wer sein eigenes Umfeld grün gestalten will, erhält heuer vielfältige Anregungen und wertvolle Tipps für den Naturgarten oder auch für kommunale Grünflächen, die nicht nur nachhaltig sind, sondern tatsächlich kostensparend und pflegeleicht. Am 23.4.21 kann man sich in Maxhütte-Haidhof (MGH) über die Entstehung eines Naturgartens im eigenen Garten informieren. Da allgemein das Angebot immer digitaler wird, hilft Ihre Volkshochschule ebenso bei der Überwindung der Hürde „erste Videokonferenz“. Für alle Veranstaltungen ist eine Anmeldung erforderlich. Coronabedingt möchten die Volkshochschulen immer dafür Sorge tragen, dass die Nachvollziehbarkeit von Kontakten gewährleistet bleibt. Anmeldungen jederzeit über www. vhs-schwandorf-land.de oder zu den Geschäftszeiten 09471 30 22 333. „Bildung ist übrigens auch eine Sache von Angebot und Nachfrage! Fragen Sie also gerne nach!“, schmunzelt Carolin Schmuck.

Heimatschriftsteller Karl Bösl verstorben BURGLENGENFELD (od). Im Alter von 99 Jahren verstarb der bekannte Burglengenfelder Heimatschriftsteller Karl Bösl. Schon in jungen Jahren streifte Karl Bösl mit wachen Augen durch seine Heimat und notierte in zahlreichen Tagebuchaufzeichnungen seine Erlebnisse und Beobachtungen. In Krieg und französischer Gefangenschaft erlebte er Elend und Not am eigenen Leib. Trotzdem blieb er Zeit seines Lebens ein weltoffener, friedensliebender und lebensbejahender Mensch. In der Zeitschrift „LOKAL im städtedreieck“ veröffentlichte Karl Bösl zahlreiche Heimatgeschichten, die geprägt waren von Frohsinn und Detailreichtum. Im Team mit Autor Oskar Duschinger veröffentlichte der Burgengenfelder Bücher wie „Aus meiner Schulzeit“, „Glanz und Elend der

Maxhütte“, „Im Fadenkreuz des Krieges“, „Geheimnisvolle Weihnachtszeit“ oder „Das verlorene Paradies“. Im Laßleben-Verlag Kallmünz erschienen weitere

Werke von Karl Bösl wie „Im Eisenwerk Maxhütte-Haidhof“ oder „Damals in Burglengenfeld“, die er zusammen mit seiner Enkelin schrieb.

Karl Bösl und Oskar bei der Vorstellung des Buches „Das verlorene Paradies“ im Jahre 2001 im Gasthof Sauerer, Burglengenfeld

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LOKAL-TERMINVORSCHAU 17. April 2021 Sonderthema: Bauen & Wohnen Anzeigen-/Redaktionsschluss: Freitag, 9. April 2021

8. Mai 2021 Sonderthema: Regionaler Stellenmarkt Anzeigen-/Redaktionsschluss: Freitag, 30. April 2021 Themenänderungen vorbehalten.

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s’Glosserl von Bönedückt Hannückl

Leerstände contra Neue Gewerbegebiete: Wohl nichts dazu gelernt?

B U R G L E N G E N F E L D Gewerbegebiete in Lengfeld tragödiengerecht an die Wand malen, beschließen andererseits fröhlich die Teublitzer Genossen einträchtig zusammen mit der wohl nicht gerade umweltfreundlichen CSU ein völlig neues Gewerbegebiet in einem schützenswerten Waldgebiet. Wer sich aber da mal ansiedeln soll, das ist wohl noch nicht bekannt. Aber, in diesen Zeiten sind Ansiedlungen von Gewerbe und Industrie in Burglengenfeld genauso schwierig wie in Teublitz. Und kommen dann in beiden Fällen die befürchteten Leerstände, so ist das in Burglengenfeld genauso wie in Teublitz beklagenswert. Dabei macht es wohl keinen Unterschied, ob das Gewerbegebiet völlig neu in einem schützenswerten Waldgebiet liegt, oder außerhalb. In beiden Fällen heißt es wohl dann mit Recht: „Außer teuren Spesen nichts gewesen!“ Anstatt sich zusammenzutun und Neuinvestitionen zu vermeiden, wäre es wohl gescheiter, mit vereinten Kräften zukunftsgerecht zu planen und zu arbeiten. Aber, das wäre vielleicht zu viel des Guten, wie eiserne Lokal-Patrioten es wohl vermuten könnten. Manche von denen behaupten sogar: „Eher läuft das Wasser den Schwarzer-Berg hinauf, als dass die drei Städte in voller Harmonie zusammen planen und arbeiten!“ Daran ändern wohl auch seltene positive Gegenbeispiele nichts. Bei Neuansiedlungen oder sonstigen Aufarbeitungen von drohenden oder bestehenden Leerständen ist wohl die jüngste Aussage vom 2. Bürgermeister von Lengfeld ganz besonders bemerkenswert: „Wo soll ich anrufen, wenn ich doch gar nicht weiß, was der Eigentümer will?“ Und wir haben immer geglaubt, dass der Gruber Josef alles weiß, weil der sich im Stadtrat zu jedem Tagesordnungspunkt für seine Weissagungen zu Wort meldet. Und jetzt weiß er auf einmal nichts mehr! Aber, dem Manne kann geholfen werden! Wenn man nämlich nicht weiß, was ein Eigentümer will, so muss man ihn halt genau das fragen. So einfach ist das! Host mi?

Die Lengfelder SPD steigt auf die Barrikaden, weil in den Gewerbegebieten von Burglengenfeld möglicherweise gravierende Leerstände drohen. Dazu erheben die Lengfelder Sozialdemokraten massivste Vorwürfe gegen die schwarze Stadtregierung, einschließlich 1. Bürgermeister und 2. Bürgermeister. Natürlich meinen die Sozis nicht den Dritten Bürgermeister. Weil, der ist bekanntlich ein Roter. Sollten die Roten und Schwarzen dann eigentlich nicht zusammenhalten? Schließlich haben sie miteinander die drei Bürgermeister im Stadtrat bestimmt. Na, vielleicht wird dann jetzt wieder neu gewählt, wenn die beiden schlauen „Stadthopsers“ von der BWG mit geschwellter Brust wieder in den Stadtrat einziehen, aus dem sie gleich nach ihrer Wahl ungültig wieder ausgezogen sind. Sind jetzt alle Stadtrats - und Ausschussbeschlüsse mit den Nachrückern ungültig? Was die BWG dazu vielleicht glaubt, dürfte zu mindestens wohl nicht so zutreffen oder schon anderweitig entschieden sein. Hoffentlich hopsen sie dann nicht nochmals raus aus dem Stadtrat, da dann ihre Nachrücker wohl keine Lust mehr verspüren werden, solche „Bäumchen-Wechsel-DichSpiele“ mit den „Polit-Hopsern“ von Lengfeld zu spielen. Also, während die Lengfelder Mit sackrischen Grüssen Sozis mögliche Leerstände und mögliche Todesstöße für Euer Bönedückt Hannückl

27. März 2021

Frisches Wasser wird in die Becken gepumpt: Das Team des Bulmare um Geschäftsführer Reiner Beck und kaufmännische Leiterin Simone Seelos bereitet das Bad auf eine rasche Wiedereröffnung vor. Foto: Michael Hitzek

Bulmare rüstet sich für die Wiedereröffnung BURGLENGENFELD. „Wir wollen schnellstmöglich bereit sein, wenn Bäder wieder öffnen dürfen“, sagt Geschäftsführer Reiner Beck. Zwar ist das Wohlfühlbad Bulmare seit dem 2. November 2020 wegen der Corona-Pandemie auf staatliche Anweisung geschlossen. Doch hinter den verschlossenen Türen wird fleißig auf eine Wiedereröffnung hingearbeitet. Alle Wartungsarbeiten, die üblicherweise bei der alljährlichen Revision im September erledigt werden, sind vorgezogen worden, berichtet Geschäftsführer Beck. Das gilt auch für erforderliche Abnahmen durch den TÜV. Alle Auszubildenden, Fachangestellten für Bäderbetriebe und die Haustechniker sind seit über einer Woche mit den nötigen Arbeiten beschäftigt. Die Devise dabei lautet: Kosten sparen. Zwar kann bei hochsensibler Schwimmbadtechnik nicht vollständig auf den Einsatz von Fachfirmen verzichtet werden. Doch Reiner Beck stellt heraus:

„Wo immer es möglich war, haben unsere Mitarbeiter Wartungsarbeiten und Reparaturen selbst übernommen.“ Für Kontrollen waren fast alle Becken vollständig entleert und wieder befüllt worden. Im September wird keine Revision mehr nötig sein, das Bulmare ist dann nach der Wiedereröffnung für den Rest des Jahres durchgängig geöffnet. Besonders wichtig war es den Verantwortlichen dafür zu sorgen, dass die Auszubildenden am Ball bleiben können. „Unser Ziel ist es, dass sie trotz der widrigen Umstände in Theorie und Praxis so viel wie möglich lernen. Daher haben wir sie auch bei den Wartungs- und Reparaturarbeiten mit eingebunden“, sagt Reiner Beck. Auch wenn das Bad derzeit geschlossen ist: Es ist täglich Arbeit da. Das liegt unter anderem an den strengen Hygienevorschriften für Schwimmbäder: Leitungen müssen gespült werden, die Lüftungsanlagen sind in Betrieb, technische Anlagen wie die Was-

seraufbereitung müssen überprüft, die Wasserbeschaffenheit kontrolliert werden. „Wir wollen, dass unsere Gäste bei der Wiedereröffnung ein top gepflegtes Bad vorfinden“, beschreibt Reiner Beck die Zielsetzung. Kaufmännische Leiterin Simone Seelos gehört ebenfalls zum Team, das derzeit im Wohlfühlbad die Stellung hält. Neben der praktischen Umsetzung der Kassensicherungsverordnung gilt ihr Augenmerk dem Online-Shop auf der Website des Bulmare. Dieser soll zum einen übersichtlicher gestaltet werden. Zum anderen wird ein Wunsch vieler Gäste erfüllt: Bislang war im Online-Shop etwa die Reservierung von Plätzen in der Mitternachtssauna oder die Bestellung von Gutscheinen nur gegen Vorkasse möglich. Das ändert sich nun: „Künftig bieten wir alle gängigen Zahlungsarten wie etwa PayPal oder Kreditkarte an“, sagt Seelos. Neben allen technischen Vorarbeiten und laufenden Wartungen ist Reiner Beck und Simone Seelos vor allem eine Botschaft wichtig: „Unser ganzes Team freut sich darauf, möglichst bald wieder Gäste in Bade- und Saunalandschaft begrüßen zu können.“

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27. März 2021

B U R G L E N G E N F E L D

Gregor Glötzl jetzt im Stadtrat für die BWG BURGLENGENFELD (sr). Mit sofortiger Wirkung ist Gregor Glötzl (BWG) Mitglied des Burglengenfelder Stadtrats. Glötzl hatte bei der letzten Wahl im März 2020 für die Freien Wähler - Burglengenfelder Wählergemeinschaft - als Bürgermeister kandidiert. Zwar konnte er dieses Ziel nicht erreichen, wurde von den Burglengenfelder/innen aber in den Stadtrat gewählt. Er konnte allerdings sein Amt als Stadtrat im Mai letzten Jahres nicht antreten. „Es bestand ein Interessenkonflikt zwischen meiner Aufgabe als Stadtrat und meiner beruflichen Anstellung als Geschäftsführer der Geschäftsstelle Städtedreieck. Mit Verweis auf diesen Hinderungsgrund habe ich schweren Herzens letztes Jahr meinen Rücktritt erklären müssen“, so erklärt Glötzl in einer aktuellen Pressemitteilung. Coronabedingt sei damals ein schneller Jobwechsel nicht möglich gewesen. Mittlerweile arbeitet Glötzl jedoch nicht mehr für die Geschäftsstelle Städtedreieck, sondern hat im September vergangenen Jahres einen neuen Job angetreten. Somit entfiel der Hinderungsgrund. Allerdings hatte sich zwischenzeitlich herausgestellt, dass der Rücktritt von Glötzl wegen eines Formfehlers nicht wirksam war. Da diesbezüglich ein Verfah-

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keit an den SPD-Granden bislang vorbeigegangen ist. Ein Blick * zurück in die Burglengenfelder Lokalpolitik unter der jahrzehntelangen Alleinherrschaft von GröBaZ,Heinz Karg zeigt, daß die Lengfelder Spezialdemokraten das Amigosystem schon lange kennen. Die Maskenaffäre hat die CSU Es ist in der Vorweihnachtszeit bös erwischt. Keine Frage, die des Jahres 2007, kurz vor der Bürger sind zurecht enttäuscht Bescherung, als ein einsamer und verärgert darüber, wie BFB-Stadtrat die Bürger (MZ schamlos Politiker ihre herausragende Position ausnutzen, um vom 26.11.07) in einer Wahlversammlung daran erinnert, sich auf Kosten der Allgemeinheit zu bereichern. Peinlich, wie wer unter den seinerzeit dort einsitzenden SPD-Stadträten sich die Enttarnten angesichts der offenliegenden Fakten weiter wirtschaftlich mit Einkünften aus dem Stadtsäckel gesegnet an ihre Privilegien klammern ist und deshalb finanziell angeohne schnellstens den Platz dealt den „Anweisungen“ ihres zu räumen. Peinlich auch, dass parteiinterne Kontrollmechanis- Stadtoberhauptes möglichermen in diesem dichten Geflecht weise besonders folgsam Folge leistet. Wer erwartet, dass sich aus Parteifreunden, Geschäftsdie derart ertappten Volksvertrepartnern und Spezln mit wechselseitigen Abhängigkeiten ter einer sachlichen Diskussion stellen würden, sieht sich und Geheimnissen offensichgetäuscht. Die Resonanz auf die lich versagen. Ein Gefühl von faktenbezogene Anfrage ist so Allmacht ohne juristische oder ethische Skrupel durchweht das brutal wie entlarvend. Mit drei gleichlautenden Drohschreiben Land. Gier macht blind. der benannten SPDler versucht Für die „große“ SPD sollte dies RA Albín Schreiner das BFB allerdings kein Grund sein, selbstgerecht die Moralkeule zu mundtot zu machen. Vergeblich! Das geforderte Honorar schwingen. Vielleicht liegt es nur an der Bedeutungslosigkeit, beträgt insgesamt 3.680,67 dass der Kelch der Bestechlich- €. In einem Kommentar (lokal

Denkzettel

Maskenball

ren beim Verwaltungsgericht Regensburg lief, musste Glötzl erst dessen Ausgang abwarten. Mittlerweile ist höchstinstanzlich durch den Bayerischen Verwaltungsgerichtshof und dem Landratsamt Schwandorf klargestellt: Gregor Glötzl ist wieder Stadtrat. „Ich bedanke mich an dieser Stelle für die Arbeit von Evi Vohburger“, so Glötzl weiter. „Nun möchte ich die Erwartungen der Burglengenfelder/innen erfüllen, die mir bei der Wahl ihre Stimme gaben!“ Vor allem sei ihm der Kontakt zu den Bürgerinnen und Bürgern und zu den Geschäftsleuten sehr wichtig. „Bitte sprechen Sie mich an! Schicken Sie mir Ihre Anliegen an gregor.gloetzl@freiewaehler-bwg. de“. Zusammen mit Albin Schreiner will Glötzl nun wieder eine eigenständige BWG-Politik zum Wohl Burglengenfelds vertreten.

Hans Glatzl vom 29.11.07) unter dem Titel „Wo soll das hinführen?“ droht der damalige SPD-Fraktionsvorsitzende Wolfgang Dantl - als Veranstaltungsmanager selbst betroffen - den Bürgern: „Wir werden alles versuchen…, dass unser schönes Burglengenfeld in der Verantwortung von Bürgermeister Heinz Karg und uns(!) Sozialdemokraten bleiben muss(!) und nicht Leuten wie Hans Glatzl in die Hände fallen darf.“ In der Kommunalwahl 2008 wird Heinz Karg für weitere sechs Jahre im Amt bestätigt. Noch Fragen? Das fragen

Hans Glatzl und das BFB

Landratsamt prüft SPD-„Großfraktion“

BFB fordert klare Verhältnisse BURGLENGENFELD (sr). Die aktuelle Sitzberechnung für die Besetzung der Ausschüsse im Burglengenfelder Stadtrat ist laut Mitteilung des Landratsamtes vom 02.03.2021 „fehlerhaft“. Die Aufsicht hat den Stadtrat der Naabstadt deshalb „zur Vermeidung rechtsaufsichtlicher Maßnahmen“ um Korrektur „bis spätestens 17.03.2021“ angewiesen, die Besetzung neu zu ordnen. Hintergrund für die Anordnung ist eine Anfrage des BFB, ob eine Fraktionsgemeinschaft zwischen eigenständigen im Bundestag und Landtag mit eigenem Programm vertretenen Parteien auf kommunaler Ebene zur Erlangung von Ausschusssitzen zulässig ist. Konkret stellte BFB-Stadtrat Hans Glatzl die Großfraktion von SPD mit Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke/Die Partei auf den Prüfstand - mit dem Hinweis, dass damit die Eigenständigkeit der

„kleinen Partner in einer derartigen Einheitsfraktion gefährdet ist.“ Glatzl sieht auch den Wählerwillen durch den Anschluss von Norbert Wein (Die Grünen) und Otmar Poguntke (Die Linke/Partei) an die große SPD verletzt. „Ohne Not! Weil mittels einer Arbeitsgemeinschaft auf Augenhöhe“ die beiden Einzelstadträte durchaus die Möglichkeit hätten, ebenso wie das BFB mit der JU die zustehenden Ausschussplätze nach eigener Entscheidung zu besetzen, „ohne vom großen Bruder abhängig zu sein.“ Der BFB-Sprecher hofft, „dass die SPD die beiden Hospitanten wieder herausgibt und Poguntke und Wein als freigewählte Stadträte die Interessen ihrer Parteien ohne ideologischen Druck der SPD vertreten. Mit einer übermächtigen Sozialistischen Einheitspartei Burglengenfeld (SEB) ist den Bürgern sicher nicht gedient.“

Stadtbaumeister Franz Haneder (2.v.li.) und Bauhof-Leiter Jürgen Stegerer (re.) lobten in Saaß die Arbeit der Mitarbeiter des Bauhofs, hier vertreten von Gerhard Greiner (li.) und Josef Beer. Foto: Michael Hitzek

Bauhof zimmert neues Bushäuschen für Saaß BURGLENGENFELD (sr). Gut geschützt vor Wind und Wetter können die Kinder in Saaß jetzt auf den Schulbus warten: Die Männer vom Bauhof haben dort ein schmuckes Bushäuschen gezimmert und damit einen langgehegten Wunsch aus der Bevölkerung erfüllt. Einmal mehr ist es den geschickten Händen der Bauhof-Mitarbei-

ter Gerhard Greiner und Josef Beer zu verdanken, dass Stadt und Stadtwerke keine Fremdfirma einschalten mussten. Vielmehr wurde das Bushäuschen komplett in Eigenregie erstellt. Die nötigen Pflasterarbeiten erledigten Christian Bußler und Adrian Kerl. Stadtbaumeister Franz Haneder berichtete bei einem Termin vor Ort, das mit Biberschwanzziegeln

gedeckte Bushäuschen aus Fichtenholz sei optisch angepasst an andere Wartehäuschen in den Burglengenfelder Umlandgemeinden. Bauhof-Leiter Jürgen Stegerer verwies hier unter anderem auf das Bushäuschen in Mossendorf, das ebenfalls von Mitarbeitern des Bauhofs gebaut und errichtet worden war. Das Ergebnis der Arbeit des Bauhofs kommt in der Bevölkerung gut an: Eine Mutter aus Saaß hat sich bei einem Anruf im Rathaus bereits für die Errichtung des Bushäuschens bedankt.


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27. März 2021

„Blut, Schweiß und Tränen in den Annalen des Eisenwerks“ (lz). Im April 1987 hatte der Vorstand der Maxhütte für das Unternehmen Konkurs angemeldet. Betroffen war eine Gesamtbelegschaft von ca. 4500 Mitarbeitern. „Endlich sind wir Klöckner los!“ – In einem Flugblatt, das inhaltlich auch in LOKAL in seiner Ausgabe vom 30.4.1987 abgedruckt wurde, informierte der Betriebsratsvorsitzende Heinrich Schäffer die Belegschaft. „Es stehen nun schwere Aufgaben ins Haus“, schreibt er, und ohne den Konkursverwalter gehe nichts. Das Werk müsse unter allen Umständen weiterlaufen, die Produktion dürfe nicht unterbrochen werden, damit liefen auch die Lohn- und Gehaltszahlungen weiter. „Das Wichtigste dabei ist, dass die Klöckner-Werke nun endlich ausgeschaltet sind. Seit 1976 hat Klöckner die einst reiche Maxhütte systematisch ausgesaugt und damit den jetzigen Zustand verursacht.“ Die wichtigste Aufgabe sah der Betriebsrat darin, die Arbeitsplätze zu erhalten, „Sorgen bereiten uns besonders diejenigen Kolleginnen und Kollegen, die durch Sozialplan ausgeschieden sind.“ Es waren wieder die Älteren,

die 20, 30 oder 40 Jahre in der Maxhütte geschuftet hatten und denen nun drohte, in ein soziales Loch zu fallen. Es handelte sich hierbei laut LOKAL um etwa 1000 Arbeitnehmer, denen die Maxhütte bisher einen Zuschuss zum Arbeitslosengeld gezahlt hatte. Dieser betrug etwas mehr als die Hälfte des Arbeitslosengeldes. Was würde mit den betroffenen Familien passieren, wenn der Zuschuss wegfallen sollte? Arbeiterschaft fühlte sich alleingelassen Die Unternehmensleitung verordnete der Maxhütte einen rigiden Sparkurs. Sie strich 50.000 DM, wodurch der Werkverkehr zum Erliegen kam. Außerdem sollten in einem 24-Monate-Zeitraum zwischen 1986 und 1988 2000 Arbeitsplätze abgebaut werden. Der Freistaat Bayern war zur Unterstützung bereit und wollte für 52 Mio. DM Maxhütte-Grundstücke aufkaufen. Noch glaubten die Arbeiter an Franz Joseph Strauß, wie die Umfragen von LOKAL zeigten. Wie hoffnungslos und alleingelassen

LOKAL-Buchtipp:

Glanz und Elend der Maxhütte Der Name „Maxhütte“ stand nicht nur für ein Eisenwerk, nicht nur für eine Stadt, nicht nur für einstmals 9.000 Arbeitnehmer. Der Name „Maximilianhütte“ stand für eine ganze Region, die mittlere Oberpfalz und für unerbittliche Abläufe im Kapitalismus. Der 30. Juni 1990 brachte das Ende des Maxhüttenwerkes Haidhof. Das Buch „Glanz und Elend der Maxhütte“ spiegelt eine bedeutende Epoche der industriellen Entwicklung in der Oberpfalz wieder. Die Autoren Oskar Duschinger und Dietmar Zierer, hervorgetreten durch ihre bekannten WAA-Bücher „unbestechlich“ und „Radioaktiver Zerfall der Freiheit“, taten sich zusammen, um sowohl die historische als auch die aktuellen Ereignisse der letzten Jahre der „Maxhütte“ in Haidhof zu dokumentieren.

sich jedoch jetzt so mancher fühlte, spiegelt der LOKAL-Artikel „Wir Arbeiter sind doch der letzte Dreck“: Der Maxhüttenarbeiter Otto W. spricht über seine derzeitige Situation. „Wo gibt es denn sowas. Da arbeitest du über 40 Jahre für eine Firma und kriegst danach nicht mal mehr so viel wie ein Lehrjunge, der im 2. Jahr im öffentlichen Dienst ist.“ Seinem Sohn rät Otto W. daher dringend, sich eine Arbeit im öffentlichen Dienst zu suchen. Am 6. Juni 1987 informierte der Landtagsabgeordnete Dietmar Zierer (SPD) in der Maxhütter Hüttenschänke eine vielköpfige Zuhörerschaft. Er sprach laut des Berichts in LOKAL von einer „Salamitaktik“ in der Politik: Man schneide stets ein Stück vom Ganzen ab und erzähle, der Rest sei gesichert, zum Schluss bleibe jedoch „so gut wie nichts mehr übrig“. Zierer kritisierte: „Das Schönste ist, dass man alles so hinstellt, als ob der Konkurs eine Hoffnung ist, eine Chance – so etwas habe ich noch nie gehört, seit ich Zeitung lesen kann!“ Bei einer Info-Veranstaltung Anfang Juli 1987 machte Bürgermeister Rudolf Lenk „Kapital und Politik“ für die prekäre Situation der Maxhütte verantwortlich. Landrat Hans Schuierer knüpfte an diese Einschätzung an und machte eine „verfehlte Wirtschafts- und Strukturpolitik der Bayerischen Staatsregierung“ verantwortlich. Aus Erzählungen und Dokumentationen wisse man, welche Opfer die Maxhütten-Arbeiter in den letzten 100 Jahren gebracht hätten, „Blut, Schweiß und Tränen sind in die Annalen des Werks eingegangen.“ Was jedoch zwei Weltkriege nicht geschafft hätten, das sei jetzt einem „ruinösen Manage-

ment“ in kürzester Zeit gelungen: „Der stählerne Koloss wurde Stück um Stück abgemagert“, so zitiert LOKAL den Landrat in seiner JuliAusgabe. Bezeichnend für die gesamte Entwicklung im Laufe der Jahre ist dieses „Stück um Stück“: Denn von einer Gesamtbelegschaft von 9000 Mitarbeitern in den 60er Jahren war es stückweise bergab gegangen. Immer wieder fielen Arbeitsplätze weg und für die, die blieben, hieß es: „Jetzt ist das Schlimmste vorbei, jetzt geht es bergauf“ – bis dann der nächste Schlag kam, der nächste Einschnitt. In dem LOKAL-Artikel „Wir produzieren hier ja keinen Wald- und Wiesenstahl“ versucht Heinrich Schäffer der Belegschaft wieder Hoffnung zu machen – schließlich musste es weitergehen. Nach dem, was Klöckner in den letzten Jahren aus der Maxhütte herausgeholt habe, lasse sich mit dem Betrieb „eindeutig Geld verdienen“. Doch Schäffer gibt zu bedenken: Welcher industrielle Interessent würde sich in der Oberpfalz als einer „geographischen Randlage“ engagieren? Von der Produktionsqualität her dürften keine Bedenken vorhanden sein, denn was in

Maxhütte produziert werde, „ist qualitativ hochwertig“. „Der Countdown abwärts beginnt“ Die Politik schien voll hinter der Belegschaft zu stehen: „Wir werden so viele Arbeitsplätze wie möglich sichern“, erklärte der CSUBundestagsabgeordnete Dionys Jobst vor dem Plenum in Bonn zur Lage der Maxhütte (die Rede wurde in LOKAL abgedruckt). Auch der bayerische Wirtschaftsminister Anton Jaumann kündigte eine großzügige Bürgschaftspolitik an und bezifferte den Kapitalbedarf langfristig auf 310 Mio. DM - für Sozialleistungen und Neuinvestitionen, um den Betrieb konkurrenzfähig zu halten. Dafür sollte auch der Bund Gelder bereitstellen - doch Wirtschaftsminister Bangemann war davon nicht begeistert. Von einer direkten Beteiligung des Freistaats an der Maxhütte hielt Franz Joseph Strauß ebenso nichts. Jaumann beauftragte die Schweizer Unternehmensberatung Hayek damit, ein tragfähiges Konzept zu erarbeiten. Die Gläubigerversammlung hatte dem Konkursverwalter schon im Juni ihr Misstrauen ausgesprochen – der Nachfolger von der Beeks wurde Jobst Wellensiek,

Arbeiter der „Maxhütte“ kommen zu Wort und berichten über ihre Erlebnisse. Noch einmal wird dabei das Pulsieren des Eisenwerkes spürbar! Auch die Rolle des Industriellen Friedrich Flick und seine Bedeutung für die Maximilianshütte werden dokumentiert. „Glanz und Elend der Maxhütte“ - Preis 15,80 € von Duschinger/Zierer; historische Bilder 1. Auflage 1990, 616 Seiten, ISBN 3-925603-09-3 © Lokal Verlag

Im regionalen Buchhandel erhältlich

Maschinenbetrieb: Meister Schorsch Weigert (außen re. stehend) und Chef Max Lamprecht (außen links). (Buch „Maxhütte“)


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Sternmarsch durch Burglengenfeld. (Buch „Maxhütte“) der über breitgefächerte Erfahrung in Sachen Konkurs verfügte. Er war laut Heinrich Schäffer „ein Glücksfall für die Belegschaft“. Die Firma Hayek erarbeitete mehrere Varianten zur Fortführung der Maxhütte, z. B. als „Ministahlwerk“ mit einer Walzstraße und 300 Arbeitsnehmern oder als nur noch ein Werkkomplex in Rosenberg mit Stahlwerk und Stranggussanlage. Der Betriebsrat in Haidhof selbst engagierte sich mit einem Konzept, das für diesen Standort einen E-Ofen, eine Stranggussanlage sowie die Walzstraßen Konti II und III enthielt. Dafür erstellte Professor Genosko von der Universität Stuttgart-Hohenheim im Auftrag des Betriebsrats ein positives Gutachten, wie das Werk sich mit zwei Walzstraßen rechnen könnte. Das Konzept wurde bei Hajek zur Prüfung eingereicht - mit der Unterstützung der Bürgermeister und den Stadtratsfraktionen im Städtedreieck, hieß es in LOKAL im

Juli 1987. Ferner solle sich das Werk Haidhof auf hochwertige Qualitätsprodukte spezialisieren. Wie Schäffer in Duschingers neuem Buch „Maxhütte“ im Beitrag „Die Sache mit den Konzern-Bossen“ schreibt, erhielt er jedoch kurze Zeit später ein Schreiben aus München, in dem es hieß, dieses Konzept sei nicht durchführbar. Wollte man von politischer Seite her, entgegen allen Versicherungen, der Maxhütte nicht helfen? Die Bayerische Staatsregierung entschied, dass eine Auffanggesellschaft gegründet werden sollte, die insgesamt mit einer Belegschaft von 1000 Mann einen Gewinn erwirtschaften könne. Dies bezeichnete der Betriebsrat, der übrigens laut Schäffer nie in die Gespräche mit Hayek eingebunden war, als eine „Sterbehilfe“. Wieder stand LOKAL-Reporter Oskar Duschinger vor den Werkstoren: „Jeder hofft, dass es ihn nicht erwischt“ – die Arbeiter zeigten sich tief enttäuscht. Während in Sulzbach-Rosenberg

und Maxhütte-Haidhof die Produktion auf vollen Touren laufe, gingen alle Erlöse an den Konkursverwalter, Löhne werden mit 10 Tagen Verspätung gezahlt. „Wir wollen denen aber nochmal zeigen, was wir wert sind“, sagt ein Maxhütten-Arbeiter stolz. Aber das Gespenst der Stilllegung war bereits im Raum. LOKAL: „Auch im Falle des Kaltwalzwerks hatten Klöckner und Staatsregierung bis zuletzt getönt, eine Stilllegung komme nicht in Frage.“ Den Begriff der „Neuen Maxhütte“ sehen die Arbeiter im Zusammenhang mit massivem Arbeitsplatzabbau: „Da glaubst du, du hast endlich nen festen Job, und dann sowas.“ Ein 35-Jähriger unterstreicht sarkastisch: „Wenn man mich hier rausschmeißt, verkauf ich mein Auto, besorg mir ein MG und geh zur RAF!“ Sternmarsch der Metaller In mehreren Protestveranstaltungen im Städtedreieck, an denen Tausende von Menschen teilnahmen, wurde die Arbeiterschaft von der IG-Metall, den Betriebsräten, verschiedenen SPD-Politikern, sowie Mitgliedern anderer Parteien und den Bürgermeistern im Städtedreieck und Vertretern der Kirchen unterstützt. In dem Artikel von LOKAL-Reporter Max Köpl „Wir sind es leid, Spielball der Konzerne zu sein!“ bezeichnet der Bezirksleiter der Bayerischen IGMetall, Eduard Schleinkofer, das Konzept der Staatsregierung als „Todesurteil“ für die Maxhütte. Es sei ein „Trauerspiel, dass 3500 Arbeiter in die Arbeitslosigkeit entlassen werden sollen, während gleichzeitig in Süddeutschland mehr Bedarf an Stahl vorhanden sei, als die Maxhütte je produzieren könne.“ Am 15. Juli 1987 protestierten mehr als 15.000 Menschen in Sulzbach-Rosenberg mit Streiks, Sternmärschen, einer Eingabe an den Bayerischen Landtag sowie einer Großkundgebung. Am 24. Juli berichtet LOKAL vom großen „Sternmarsch der Metaller“: 7000

Januar 1990 LOKAL-Interview mit Bürgermeister Josef Humbs über die Entwicklung in MaxhütteHaidhof

September 1990 Erste Schwandorfer Rocknacht am 29.9.1990 10 Jahre Burglengenfelder Einkaufszentrum (BEZ)

März 1990 „Wahl-Ausgabe“: Interviews mit allen Bürgermeisterkandidaten im Städtedreieck

Oktober 1990 LOKAL-Schwerpunktthema: „Drogensumpf im Städtedreieck?“ Diskussion um das Parkhaus. Kommentar in LOKAL: „Das Parkdeck – Maulkorb für die Bürger?“ LOKAL-Interview zur Landtagswahl mit Marianne Deml (CSU) und Franz Schindler (SPD).

April 1990 Heinz Karg (SPD) ist neuer Bürgermeister von Burglengenfeld. Mit rd. 60% der Stimmen setzte er sich gegen Josef Gruber (CSU) durch. LOKAL interviewt noch einmal Stefan Bawidamann: „Das Ärgern muss sich ein Bürgermeister schnell abgewöhnen!“ Pressegespräch mit Hans Glatzl (BFB): „Wir müssen den Wählerwillen respektieren!“ Mai 1990 LOKAL: „Zahltag im Burglengenfelder Gymnasium“. Die umstrittene Abi-Zeitung 1990 erscheint Juni 1990 LOKAL-Interview mit den Redakteuren der Abi-Zeitung – zensiert von Dir. Fischer Letzte Schicht im Eisenwerk Maxhütte LOKAL meldet: „Es ist da: Das große Maxhütten-Buch „Glanz und Elend der Maxhütte“ Juli 1990 LOKAL-Berichte: „Ist die Stadt Burglengenfeld pleite?“ „Die Maxhütte ist tot!“ LOKAL präsentiert die 1. Burglengenfelder BürgerfestZeitung August 1990 LOKAL titelt „In der Maxhütte wird wieder eingestellt“. Die Firma Läpple aus Heilbronn, ein Autoteile-Hersteller, hatte die Hallen des Kaltwalzwerks gekauft. Mit ihrer sowie staatlicher Unterstützung können die Maxhütten-Auszubildenden ihre Lehre beenden. „Marktplatzreport“ in LOKAL: „Rächen sich die Verkehrsrowdys?“ Résumé: 100 Tage Bürgermeister Heinz Karg

Dezember 1990 LOKAL: „Pro und Contra Parkhaus in Burglengenfeld“. Interview mit Herbert Volkmann (SPD) und Dr. E. Grundmann. Januar 1991 Die Situation der Kindergärten im Städtedreieck – restlos ausgebucht! LOKAL sprach mit Marianne Deml (CSU). LOKAL-Sonderseiten zum Golfkrieg. Februar 1991 Stellungnahmen und Leserbriefe zum Golfkrieg. Außerdem: „Hans Glatzl – Burglengenfelds faulster Stadtrat?“ Zur Situation im alten Eisenwerk: „Warten auf das Altlastengutachten“ April 1991 LOKAL-Gespräche zu Kläranlage Burglengenfeld mit Georg Tretter (SPD) und Reinhard Ehrenreich (CSU). Juni 1991 125-jähriges Gründungsfest der FFW Burglengenfeld Juli 1991 Bürger stellen sich gegen die Restmülldeponie Loisnitz. September 1991 Hans Glatzl (BFB): „WAAAusgleichsmittel nicht nur für Parkhausbau Burglengenfeld verwendbar?“ LOKAL präsentiert die „Volkstümliche Musikantenparade Städtedreieck“


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Oktober 1991 10 Jahre LOKAL – Ein Anzeigenblatt kämpft um Pressefreiheit im Umgang mit kommunalen Politikern. Lob von Bürgermeister Heinz Karg: „LOKAL greift mutig Streitpunkte auf und macht sich um Anwalt der Benachteiligten!“ November 1991 LOKAL-„Brennpunkt“ mit den Burglengenfelder Stadträten Volker Liedtke (SPD) und Josef Gruber (CSU) zu den Themen Kläranlage, Parkhaus und Anti-WAA-Denkmal. LOKAL-Empfehlung „in eigener Sache“, sich bei Ärger über Interview-Aussagen der politischen Gegner sich an diese selbst zu halten. Dezember 1991 LOKAL „In eigener Sache“: „Führungsspitze der Burglengenfelder SPD in heller Aufregung wegen angeblicher Unwahrheiten“. Flugblattaktionen gegen LOKAL. Januar 1992 Burglengenfeld: „Mord auf der Burg“. LOKAL-Gespräch mit Dr. Lothar Blaha, Leiter der psychiatrischen Klinik Mainkofen: „Nichts ist von uns verheimlicht worden“. Februar 1992 Attacken gegen LOKAL-Journalisten in einer AnzeigenKampagne von den „Burg“Heimleitern. Schwandorf: „Das Aus für Triumph-Adler!“ LOKAL-Interview mit Rechtsanwalt Dietmar Zierer: „Die Drogenszene im Städtedreieck“. Zierer berichtet über 100 Ermittlungsverfahren wegen Drogenmissbrauchs allein im Städtedreieck. Drogenabhängige zeigten sich froh, „dass endlich mal jemand über uns spricht“. April 1992 LOKAL im Gespräch mit Kreisrat J. Fischer über die Situation im Krankenhaus Burglengenfeld im Rahmen der „Krankenhausmisere“.

Juni 1992 LOKAL-Gespräch mit Dres. Ludwig Detter und H.M. Höhne: „Fünf Kreiskrankenhäuser sind nicht bedarfsnotwendig!“ LOKAL-Interview: „Jugendzentrum kämpft um Selbstverwaltung“. Das Freibad Burglengenfeld ist nurmehr an „schönen“ Tagen geöffnet. Juli 1992 „Ein Glücksfall für Teublitz: Die Firma Läpple“: LOKAL spricht mit Bürgermeister Rudolf Lenk. Musikkapelle St. Vitus feiert ihr 25-jähriges Jubiläum. Grandioser Festzug zur 450-Jahr-Feier Stadterhebung Burglengenfeld. LOKAL „In eigener Sache“: Der Aufruf zum Anzeigenboykott des Burglengenfelder SPD-Ortsvorsitzenden Georg Tretter („Ich persönlich werde mir in Zukunft überlegen, in welchen Geschäften ich meine Einkäufe tätige …“) wird als „geschmacklos und undemokratisch“ zurückgewiesen. LOKAL hatte zuvor die Brennpunkte der Burglengenfelder Kommunalpolitik unter die Lupe genommen. Die Geschäftsleute ließen sich von den Drohungen nicht beeinflussen und inserierten weiter in LOKAL. In der „IG Marktplatz“ fordern die Gewerbetreibenden Mitspracherecht bei der Marktplatzumgestaltung. Oktober 1992 LOKAL-Thema: Industriestandort Maxhütte Neuerscheinung im Lokal Verlag: „augenblicke am burgberg“ – Wort- und Foto-Impressionen von Gudula HoffmannKuhnt: Eine Liebeserklärung an die Stadt Burglengenfeld. LOKAL-Interview mit Evi Vohburger, der 1. Vorsitzenden des Fremdenverkehrsvereins Burglengenfeld: „63.000 Übernachtungen im Städtedreieck“. „Die Naabtalkaserne Burglengenfeld – eine Ausbildungsstätte für Polizeibeamte?“ LOKAL-Gespräch mit em Teublitzer Bundestagsabgeordneten Dionys Jobst

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Menschen marschierten zu Fuß durch das gesamte Städtedreieck – mehr als 20 km. Sie trugen einen schwarzen Holzsarg mit sich, mit der Aufschrift „Maxhütte – so nicht“. Auch viele Familien und Kinder waren dabei. Ende August erklärte sich die Staatsregierung auf Anfrage von MdL Dietmar Zierer bereit, einen „finanziellen Interessenausgleich für die vom Konkurs betroffenen Arbeitnehmer der Maxhütte“ zu leisten (LOKAL in seiner September-Ausgabe). Das Land werde sich „angemessen“ an den Sozialplankosten beteiligen, dafür würden im Doppelhaushalt 1987/88 zusätzliche Haushaltsmittel in Höhe von 100 Mio. DM bereitgestellt, die auch zur Schaffung von Ersatzarbeitsplätzen verwendet werden sollen. Das Vorstandsmitglied der Eisenwerkgesellschaft Maximilianshütte, Manfred Leiss, präzisiert an gleicher Stelle, dass sowohl zu kündigende Arbeitnehmer als auch „Altsozialpläner“ von der Staatsregierung freiwillige Leistungen zu erwarten hätten. Die Belegschaftsmitglieder, die ausscheiden müssten, würden vier Bruttomonatsgehälter erhalten, vorausgesetzt, sie gäben weitere Ansprüche an das Unternehmen auf. „Das bitterste Gespräch“ Im Oktober 1987 zeichnete sich die sogenannte „NordschienenLösung“ für die Maxhütte ab. Um die Auffanggesellschaft „Maxhütte neu“ gründen zu können, vereinten sich sechs große deutsche Stahlkonzerne und brachten das Stammkapital auf. Der Freistaat beteiligte sich dabei mit 30 %. Der Standort in Haidhof sollte in zwei bis drei Jahren geschlossen werden. „Es war das bitterste Gespräch, das ich in meiner ganzen Laufbahn geführt habe“, sagte Dietmar Zierer dazu, denn auch seine Idee, das Werk Haidhof treuhänderisch weiterlaufen zu lassen, fand keine Zustimmung. Die Politik versprach, sich in den kommen-

d e n Jahren verstärkt um die Neuansiedlung von Industriebetrieben in der Region zu bemühen. Der Plan für die Arbeiterschaft: Alle Älteren steigen nach und nach mit Leistungen nach dem Sozialplan aus. Die Jüngeren ab dem Jahrgang 1941 erhalten ein Übernahmeangebot aus SulzbachRosenberg. Das spätere Unternehmen „Neue Maxhütte“ produzierte dann noch 12 weitere Jahre Stahl, bis nach einem zweiten Konkurs sich auch in Sulzbach-Rosenberg im Jahre 2002 die Werkstore für immer schlossen. „Erbitterter Widerstand gegen drohende Schließung“ lautete der LOKAL Titel in der Ausgabe vom 4. Februar 1988. Es war in Haidhof zu spontanen und totalen Arbeitsniederlegungen gekommen. Auch der Güterverkehr wurde unterbunden, die Belegschaft versammelte sich mit Politikern und Teilen der Bevölkerung zu einer Solidaritätskundgebung. „Der Todeskandidat

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droht den Henkern mit Verweigerung“ schreibt Max Köpl in einem Kommentar. „Wer in diesen Tagen die Haidhofer Arbeiter gesehen hat, wie sie frierend vor den Hallen stehen, wie sie sich hilfesuchend um ihre Belegschaftsvertreter scharen, wie sie hoffen, dass Reporter und Fernsehkameras ihren Aufschrei in die Öffentlichkeit hinaustragen, der muss erschüttert sein darüber, wie hier mit Menschen umgesprungen wird, die sich ihr Lebtag abgerackert haben …“ Letztendlich als eine Luftnummer entpuppte sich die Meldung in LOKAL vom Juni 1989: Eine Regensburger Spedition wolle gemeinsam mit anderen Firmen die Hallen des KWW kaufen und untervermieten. Dabei entstünden „333 Arbeitsplätze für das Städtedreieck“. Bis Ende August lag jedoch noch keine Zusage vor. Zu dieser Zeit waren die Produktionszahlen der Maxhütte noch einmal

Die Konti III wurde am 31. August 1989 stillgelegt. Es war still in der Halle. Plötzlich hörte man von der Ofenbühne Musik, Trompeten mit klarem Klang. Zwei Belegschaftsmitglieder spielten das Lied „Is Feierabend, is Feierabend“. (Buch „Maxhütte“)


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Buchbesprechung:

„Maxhütte“

Geschichte eines Werkes und einer Stadt von Oskar Duschinger

Letzte Schicht: Inmitten seiner Arbeiter Günther Hochstetter. (Buch „Maxhütte“) „so gut wie noch nie“, schreibt Oskar Duschinger. Trotzdem war nun vorgesehen, dass ab Dezember 1989 die Arbeiten in Haidhof sukzessive zum Stillstand kommen sollten. Die Sirenen heulten am Ende der letzten Schicht Am 29. Juni 1990 kam dann das Ende einer 137-jährigen Industriegeschichte: „Der letzte Knüppel verließ den Ofen der Konti II“, bedauert Duschinger. „Strahlender Sonnenschein am weißblauen Himmel über Maxhütte-Haidhof. Aber (…) es ist nichts zu spüren von einem schönen Sommerwochenende, denn über den Herzen, über dem Gemüt der Maxhütter liegen schwere dunkle Wolken“: „Die Maxhütte ist tot“. Gerhard Hoffmann, Leiter des Elektrobetriebs, beschreibt den letzten Tag emotional und anschaulich in seinem Beitrag in Duschingers Buch von 2020: „Als nachts der letzte Stab an der Konti II lief, stand ich bei den Leuten der Nachtschicht dabei. Viele hatten Tränen in den Augen. Jetzt war uns allen klar: Das war das endgültige Aus. (…) Nachdem der letzte Stab im Stabeisenwalzwerk gelaufen war, fingen die Sirenen nachts in Max-

hütte an zu heulen. Ich saß noch eine Zeitlang mit meinen Leuten zusammen, bevor ich nach Haus ging: an der Hüttenschänke vorbei, wo noch bis in die Morgenstunden die Gläser klirrten.“ Schon einige Tage zuvor war ein Vertrag über die Hallen des Kaltwalzwerks mit der Heilbronner Firma Läpple GmbH & Co. KG zustande gekommen – ein Autoindustrie-Zulieferer, der etwa 700 Leute einstellen wollte, Investitionsvolumen: 80 Mio. DM. LOKAL titelte am 30. 8. 1990: „In der Maxhütte wird wieder eingestellt.“ Nach der Ansiedlung der Firma Läpple entstand zudem im März 1997 das Gründerzentrum „Mittelstandszentrum Maximilianshütte“. Eine „rege Bautätigkeit“ und eine hohe Nachfrage nach Bauplätzen verzeichne die Stadt Maxhütte-Haidhof im Herbst 1992, so konstatiert LOKAL zu diesem Zeitpunkt. Zeitgleich wird die Ansiedlung des Lebensmittelzentrallagers „Netto“ für den „Industriestandort Maxhütte-Haidhof“ als „erstes Standbein“ von Bürgermeister Detlev Richter gelobt. Für „das zweite Standbein“, das alte Eisenwerksgelände, sei bis dato noch keine Entscheidung gefallen.

Am 1. Juli 1994 sieht LOKAL die Firma Läpple „mit guten Zukunftsperspektiven“: Das mit zahlreichen Auszeichnungen versehene Weltunternehmen gehört zu Teublitz. Es habe seine Zusage, Arbeitsplätze in der Region zu schaffen, mit jetzt 504 Mitarbeitern eingelöst. MdB Dionys Jobst unterstrich im Gespräch mit dem Unternehmer Helmut Läpple, dass der Zweigbetrieb „ein Glücksfall für die Stadt und für die ganze Region“ sei. Die Hallen des ehemaligen Eisenwerks nutze Läpple derzeit als Lagerstätten. Fast zeitgleich mit dem Ende der Maxhütte in Haidhof erschien im Juni 1990 das Buch von Oskar Duschinger und Dietmar Zierer „Glanz und Elend der Maxhütte“ im Lokal Verlag. Für damals 19,80 DM wurde das „große Maxhütten-Buch“, das auch unter der Mitarbeit von Heimatschriftsteller Karl Bösl geschrieben wurde, zu einem Renner auf dem lokalen Buchmarkt. Es beleuchtet den Aufstieg und den Niedergang des Werks unter zahlreichen Blickwinkeln, politisch, historisch und gesellschaftskritisch. Es kommen zudem zahlreiche Maxhütten-Arbeiter mit ihren Lebenserinnerungen und Augenzeugenberichten zu Wort.

Historie und Moderne - auf dem Gelände der ehemaligen „Maxhütte“ ist beides noch sichtbar. (Buch „Maxhütte“)

MAXHÜTTE-HAIDHOF (lz). „Flüssiges Eisen schießt aus dem Martinsofen! Gespenstisch leuchtet ein dunkelroter Feuerschein am wolkenverhangenen Himmelsgewölbe.“ – So beschreibt Autor Oskar Duschinger zu Beginn seines neuen Buchs über die „Maxhütte“ den früheren Betrieb in einem anschaulichen Prosagedicht. Jahrzehntelang waren sein eigener Vater und Großvater im Eisenwerk beschäftigt, deshalb ist Duschinger dem Werk auch familiär eng verbunden. Schon einmal schrieb er ein Buch über das Eisenwerk, gemeinsam mit Dietmar Zierer: „Glanz und Elend der Maxhütte“, erschienen im Lokal Verlag im Jahre 1990. Nun, 30 Jahre später, hat er in seinem Beitrag die damalige akribische Arbeit noch einmal zusammengefasst und neu beleuchtet: Die Geschichte der Maxhütte liest sich flüssig, spannend und erschütternd. Dabei gibt die beigefügte Zeitleiste eine zuverlässige Übersicht. Nach seinem Beitrag folgen die Stimmen der Autoren, die zur Geschichte der Maxhütte und der Stadt Maxhütte-Haidhof zu Wort kommen. Auch Historiker/ innen und Politiker/innen aus der Region haben Beiträge verfasst. Im Mittelpunkt stehen jedoch die Stimmen der Maxhütter Arbeiter und Ingenieure. Die „Maxhütterer“ erzählen, was sie mit dem Eisenwerk verbindet, berichten über die zum Teil ergreifenden Geschehnisse im Zusammenhang mit dem Konkurs und der letztlichen Stilllegung 1990. Der Leser, die Leserin taucht ab in spannende Zeitgeschichte und in die Abläufe der schweren Arbeit in einem Stahlwerk. Welche Bedeutung dabei die Maxhütte für viele Generationen von Arbeitern und ihre Familien hatte, die Verflechtung zwischen persönlichen Schicksalen mit dem Schicksal des Werks, wird dabei nachvollziehbar. Historisch fundiert schreiben u. a. Manfred Leiss, ehemaliger Arbeitsdirektor der Maxhütte, sowie Margit Berwing-Wittl, die Leiterin des Oberpfälzer Volkskundemuseums. Über die Frühzeit im 19. Jahrhundert schreibt der Heimatforscher Manfred Henn und fügt dabei eigene Erlebnisse aus den 50er Jahren an. Vielfältig und teils erschütternd,

aber auch erheiternd und anekdotisch sind z. B. die Beiträge von Gerhard Hoffmann, Gustl Frieser, Ernst und Fritz Meier oder Hans Seitz, auch insbesondere Gerhart Gröninger, der heute noch mit Führungen und Vorträgen die Geschichte des Eisenwerks lebendig erhält. Die genannten Autoren lassen den speziellen Humor der Maxhütterer, ihr Hoffen und Bangen und auch ihre Verzweiflung zwischen den Buchseiten lebendig werden. Besondere Erwähnung verdient der Beitrag des ehemaligen Betriebsratsvorsitzenden Heinrich Schäffer. Er entlarvt die fortwährenden Beteuerungen aus der Bayerischen Staatskanzlei („Wir lassen die Maxhütte nicht im Stich!“) als vollkommen wertlose Worthülsen. Auch wie es nach dem Konkurs der Maxhütte 1987 weiterging Schäffer beschreibt anschaulich das Auf und Ab zwischen Hoffnung und erneutem Tiefschlag, dem die gesamte Belegschaft in ihrer Angst um die Arbeitsplätze in diesen Monaten ausgesetzt war. Schließlich kam der 29. Juni 1990, der letzte Arbeitstag, an dem viele Arbeiter in weißem Hemd und schwarzer Krawatte erschienen. Schäffer: „Als der letzte glühende Knüppel aus dem Ofen kam, wurde die Ofentür für immer geschlossen. (…) Ich habe noch nie so viele gestandene Mannsbilder weinen gesehen.“ Beiträge von Altlandrat Hans Schuierer und des ehemaligen Pfarrers Volker Dörrich sowie der „musikalische Blick“ auf die Maxhütte runden neben unzähligen Fotos sowie Zeichnungen von Otto Rohleder den Band ab.

Für 14,90 € im regionalen Buchhandel erhältlich oder unter www.battenberg-gietl.de


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Lieblingsgärtner Bernd Fischer, Wifo-Vorsitzender Benedikt Göhr und seine Stellvertreterin Melanie Röhl beim Verladen der 700 Wifo-Primeln. Foto: Wolfgang Dantl

Frühlingsgrüße vom Wirtschaftsforum BURGLENGENFELD (sr). Auch oder bei Hörgeräte Reichel, überall 2021 gibt es Frühlingsgrüße vom wurden bunte Primeln als Dankeschön für die Treue verteilt. Auch Wirtschaftsforum bei Wein á la Karg, im KosmetikBURGLENGENFELD (sr). 700 blu- studio Einfach Glück, bei Optik mige Frühlingsgrüße haben die Schildhauer, Hauptsach‘ g’sund, Mitglieder des Wirtschaftsforums dem Gasthaus Drei Kronen und am ersten Frühlingswochenen- im Restaurant Tapas erhielten de an Gäste und Kunden verteilt. Kunden beim Einkauf oder einer Trotz winterlicher Temperaturen Bestellung eine bunte Aufmerkund zahlreichen geschlossenen samkeit. Geschäften haben die Einzelhänd- „Wir möchten mit den Primeln ler, Dienstleister und Gastronomen Danke sagen für die Treue unserer an der Tradition des WIFO-Primel- Kunden, die uns in dieser schwegrußes zu Frühlingsbeginn festge- ren Zeit mit ihrem Einkauf oder einer Bestellung unterstützen und halten. Ob im neuen toom Baumarkt, im ihnen eine Kleinigkeit zurückgeBiomarkt, im Buch und Spielladen, ben“, so die 2. WIFO-Vorsitzende in der Buchhandlung am Rathaus Melanie Röhl.

Citymanager Wolfgang Dantl (re.) bezahlt seinen Click & Collect-Einkauf bei Daniel Karl (Karl Mode) mit dem Wifo-Gutschein. Foto: Michael Hitzek

Wifo-Gutschein hilft den Betrieben vor Ort BURGLENGENFELD (sr). Trotz Pandemie gibt es gute Nachrichten aus der Geschäftswelt: Die im November 2019 vom Wirtschaftsforum eingeführte, neue Version des Burglengenfelder Einkaufsgutscheins hat sich trotz zweier Lockdowns und teils massiver, Corona-bedingter Einschränkungen zum absoluten Verkaufsschlager entwickelt. Im Jahr 2020 wurden Gutscheine im Wert von rund 132.000 € verkauft. „Geld, das der heimischen Wirtschaft zu 100 Prozent erhalten bleibt. Geld, das hilft, Arbeitsplätze vor Ort zu sichern“, sagt Wifo-Vorsitzender Benedikt Göhr. Göhr nahm den Blick in die Bilanz zum Anlass für einen aufrichtigen Dank an die Kundinnen und Kunden: „Vielleicht können sich viele gar nicht vorstellen, wie sehr unsere Mitgliedsbetriebe dankbar sind für diese Unterstützung, für dieses Zeichen der Treue, für diese Wertschätzung von Angebot und Service in unserer Stadt.“ In mehr als 40 Geschäften kann man mit dem neuen Wifo-Gutschein bezahlen. Man muss dabei auch nicht zurückhaltend sein, weil er von den Annahmestellen wie Bargeld abgerechnet werden kann. „Das Geld vom Gutschein kommt direkt in die Kasse der kleinen Läden“, erläutert Göhr. „Das wird den Händlern online sofort gutgeschrieben und hilft deshalb auch, wenn Läden aktuell geschlossen sein müssen.“ Gutschein so beliebt wie noch nie Die Beliebtheit des Wifo-Gutscheins hat seit dem Neustart im November 2019 nochmal deutlich zugenommen. Fast 30 % mehr Gutscheinwert wurden verzeichnet. Die Verantwortlichen des Wirtschaftsforums werten das

als klares Zeichen für die Beliebtheit und die Attraktivität des Gutscheins und der einheimischen Geschäfte, die dahinterstecken. Citymanager Wolfgang Dantl betont: „Der Wifo-Gutschein ist das absolute Premium-Produkt der lokalen Wirtschaft. Er verbindet Kaufkraft und die sogenannte „local loyality“ in perfekter Weise.“ Jetzt machen sich die Verantwortlichen bereits Gedanken über eine Ausweitung des Wifo-Gutscheins, denn auch der Gesetzgeber unterstützt City-Cards. So ist z.B. die Schaffung einer Einkaufskarte für Mitarbeiter in der Probephase, denn Arbeitgeber dürfen ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine monatliche steuerfreie Zuwendung in Höhe von 44 € zukommen lassen. „Das sehen wir als einen nächsten möglichen Schritt zur Erweiterung des Gesamtsystems Wifo-Gutschein“, sagt Göhr. Die Bitte des Wirtschaftsforums an die Kunden angesichts der Pandemie lautet ganz pragmatisch: „Machen Sie sich selbst eine Freude und tun Sie gleichzeitig etwas Gutes für unseren lokalen Handel: Lösen Sie Ihre alten und neuen Gutscheine ein!“ Als Teil des Projektes „Zukunft Burglengenfeld“ wurden die einheitlichen Gutscheine im Herbst

2006 von Stadt und Wirtschaftsforum vorgestellt – und seitdem überaus gerne von den Kundinnen und Kunden erworben. Damit wird Kaufkraft gebunden, Geld, das nicht nach Regensburg, Amberg oder Schwandorf fließt, sondern in Burglengenfeld bleibt. Seit der Einführung wurden Gutscheine im Wert von mehr als einer Million € verkauft. Der Burglengenfelder Einkaufsgutschein ist immer ein überzeugendes Geschenk Ein Gutschein für mehr als 40 Geschäfte. Erhältlich ist er (normalerweise…) bei Buch- und Spielladen (Marktplatz 10), R1 Werbestudio (Christoph-Willibald-Gluck-Straße 8), Schreibwaren Ulrich (NAC, Regensburger Straße 60), Gärtnerei Fischer (Goethestraße 7), toom Baumarkt (NAC, Regensburger Straße 60) und Spielwaren Nußstein (Regensburger Str. 4). Online-Käufe des Gutscheins sind ebenso möglich unter www.wifoburglengenfeld.com/gutschein Ein pfiffiges Online-Video, das man gesehen haben sollte Auch auf Facebook und Instagram werben die Betriebe des WIFO mit einem gemeinsamen Video für den branchenübergreifenden Wifo-Gutschein. Diese Aktion ist ein weiterer Baustein der im Herbst 2020 gestarteten Lokalkampagne „Shopping dahoam“ für den Einkaufsstandort Burglengenfeld.


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Stadt Burglengenfeld informiert:

Verkehrsregelungen in Burglengenfeld geändert BURGLENGENFELD (sr). Anfang März änderten sich einige Verkehrsregelungen in Burglengenfeld. Im Baugebiet Am Grasinger Weg machen sich die ersten Vorboten des Erweiterungsbaus der Hans-Scholl-Grundschule bemerkbar. Der Parkplatz P3 (Lehrerparkplatz) fällt künftig weg, weil auf dieser Fläche der Erweiterungsbau errichtet wird. Die Einbahnstraßenregelung in der Straße „Am Grasinger Weg“ wird ab sofort aufgehoben, ebenso die Ausweisung als verkehrsberuhigter Bereich. Augustenhof - Tempo 30 Auf der Zufahrtsstraße zum Augustenhof wird die Geschwindigkeitsbegrenzung auf 10 Stundenkilometer aufgehoben, da der dortige Bolzplatz laut Stadtverwaltung ohnehin in einer Tempo30-Zone liegt, in der mit spielenden Kindern zu rechnen ist. Zudem

ist der Bolzplatz durch einen Zaun geschützt. Die Polizei Burglengenfeld hat dieser Maßnahme zugestimmt. Volksfestplatz - Halteverbot Auf dem Volksfestplatz wird ein absolutes Halteverbot angeordnet. Auf Höhe des Spielplatzes hat die Stadt drei Wohnmobilstellplätze errichtet, die von Urlaubern und Tagesgästen sehr gut angenommen werden. Beinahe schon zu gut: Auch nicht für Wohnmobile vorgesehene Flächen werden sehr häufig zugeparkt. Das erschwert die Fahrübungen von angehenden Motorradfahrern, die Burglengenfelder Fahrschulen dort seit Jahrzehnten durchführen. Um gefährliche Situationen zu vermeiden, wird nun dauerhaft ein absolutes Halteverbot angeordnet. Ein entsprechender Testlauf im vergangenen Jahr war erfolgreich, teilt das Ordnungsamt mit.

LOKAL auch online lesen. Nächste Ausgabe am 17. April 2021 Alle Ausgaben unter www.issuu.com/elokal

Ein buntes Sortiment an feinsten Wurst- und Fleischspezialitäten findet man ab sofort in den neuen Wurstautomaten der Metzgerei Meindl. Schlemmen 24/7! Foto: Martin Zellner

Neu in Burglengenfeld, Kallmünz und Laaber:

Leckeres aus den Wurstautomaten der Metzgerei Meindl BURGLENGENFELD/KALLMÜNZ (lz). 24/7: Das sind die neuen „Öffnungszeiten“ der Metzgerei Meindl: Denn ab sofort können die Kunden sich rund um die Uhr an den pfiffigen Wurstautomaten bedienen, die in Burglengenfeld beim neuen toom Baumarkt und beim Autohaus Schneeberger in Laaber zu finden sind. Nach Ostern zudem in Kallmünz am Marktplatz. „Unsere Waren ist hygienisch verpackt und werden durch ein ausgeklügeltes Kühlsystem frisch gehalten“, informiert Metzgermeister Martin Zellner. „Die Automaten werden regelmäßig befüllt, sodass die Kunden immer ihre Lieblingssorten an Wurst und Fleisch griffbereit haben.“ Und die Auswahl? Die steht dem breiten Sortiment in den Filialen der Metzgerei Meindl eigentlich in

Fr.-Friesen-Str. 2 93133 Burglengenfeld Tel.: 09471-80472 www.meindl-metzgerei.de

nichts nach: Neben Fleisch, Wurst und verschieden gewürzten Grillwaren gibt es ebenso die gewohnt leckeren Käswürstl, Bratwürstl sowie Bärlauch Bratwurst. Auch der Grillkäse aus dem MeindlAutomaten möchte zu einem genussreichen Grillabend zu Hause verführen. Martin Zellner betont: „Mit den Automaten möchten wir Ihnen in diesen schwierigen Zeiten auf moderne Art unser Sortiment präsentieren und kontaktlos anbieten. Denn wir sind in unserem Betrieb stets mit Hand und Herz bei der Arbeit.“ Tradition seit über 60 Jahren Die Metzgerei Meindl steht schon seit über 60 Jahren für Nachhaltigkeit. Der Ausbildungsbetrieb schlachtet selbst und verarbeitet das Fleisch zu schmackhaften

Produkten. Produziert wird aus Tradition aus der Region für die Region, daher sind auch kurze Transportwege selbstverständlich. Gegründet wurde das Unternehmen 1956 von Alois Meindl. Der heutige Chef, Metzgermeister und Koch Manfred Zellner, lebt für seinen Beruf. Seit 2011 arbeitet Sohn Martin ebenso im Betrieb mit, seit 2013 ist er selbst Metzgermeister. Die Zertifizierung zu einem TopMetzgerei-Betrieb hat sich Meindl durch die Öko-Kontrollstelle in Straubing nach einer gründlichen Überprüfung bescheinigen lassen. Übrigens kann man die Metzgerei Meindl auch auf Facebook und Instagram leicht finden und sich mit genussreichen Neuigkeiten versorgen oder eine Nachricht senden.

Weitere Filiale: Am Marktplatz 5 93183 Kallmünz Tel.: 09473-240


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B U R G L E N G E N F E L D

ständigen Diplom-Ingenieur (FH) Markus Auburger. Franz Süß, Leiter einer Gärtnerkolonne am Bauhof und zertifizierter Baumkontrolleur, hat die Nistkästen bereits an Eichen an öffentlichen Plätzen befestigt, an denen in den vergangenen Jahren der Eichenprozessionsspinner aufgetreten war. Dazu zählen unter anderem der Galgenberg, der Kiebitzweg, die Spielplätze am Volksfestplatz und am Bubacher Weg sowie das Flussbad. An einer Eiche auf dem Gelände des Bauhofs können die Mitarbeiter direkt verfolgen, ob

13 Nistkästen für Kohlmeisen haben Gerhard Greiner und Josef Beer vom Bauhof angefertigt. Laut Bauhof-Leiter Jürgen Stegerer (re.) wurden sie bereits an Eichen an öffentlichen Plätzen angebracht. Foto: Michael Hitzek

Meisen helfen im Kampf gegen den Eichenprozessionsspinner BURGLENGENFELD (sr). Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners mit einem natürlichen Fressfeind: Kohlmeisen sollen die Raupen mit ihren giftigen Brennhaaren fressen. Ähnlich wie die Nachbarstadt Maxhütte-Haidhof

will auch die Stadt Burglengenfeld untersuchen, ob sich positive Erfahrungen aus den Niederlanden auf die Oberpfalz übertragen lassen. Gerhard Greiner und Josef Beer vom Bauhof haben in einem ers-

ten Schritt 13 Nistkästen aus Holz gebaut, die Kohlmeisen und anderen Meisen-Arten zur neuen Heimat werden sollen. Tipps dazu, in welcher Umgebung sich Kohlmeisen wohlfühlen, holte sich das Bauhof-Team vom Baumsachver-

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sich Kohlmeisen nach Burglengenfeld locken lassen und Appetit auf die Raupen des Eichenprozessionsspinners haben. In der niederländischen Kleinstadt Groesbeek hat man Medienberichten zufolge gute Erfahrungen gemacht. „Es funktioniert“, berichtet die Neue Rhein/Neue Ruhr Zeitung. „Wenn wir in Burglengenfeld auch so gute Erfahrungen machen, kann der Bauhof weitere Nistkästen anfertigen“, sagte Stadtbaumeister Franz Haneder. Angeregt hatte den Testlauf Stadträtin Betty Mulzer.

Anlieferung bei der Kleiderkammer BURGLENGENFELD/STÄDTEDREIECK (sr). Bei der Kleiderkammer Städtedreieck (Berggasse 3, Burglengenfeld) ist am Samstag, den 27. März, ab 9.00 Uhr kontaktlose Anlieferung unter Einhaltung aller Hygiene- und Abstandsregeln möglich. Termine zur Anlieferung und zur Besprechung weiterer Details können unter Tel. (0151) 19412500

bei Daniela Balkie vereinbart werden. Die Artikel sollten in Kartons oder Säcken angeliefert werden, die nicht zurückgegeben werden müssen. Angenommen werden gut erhaltene Kleidung für Damen, Herren und Kinder, Schuhe und Spielzeug, jedoch keine Haushaltswaren, keine Unterwäsche und keine sperrigen Gegenstände.


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M A X H Ü T T E - H A I D H O F

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Der Maxhütter-Fischladen:

Ihr Fachgeschäft für Frische und Qualität

MAXHÜTTE-HAIDHOF (sr). Seit mittlerweile 12 Jahren hat sich der Maxhütter Fisch- und Feinkostladen als Geheimtipp etabliert. Vom Frischfisch bis zu ausgefallenen Käsesorten, offenen Bratheringen, Marinaden, sowie Feinkostsalaten, regionalem Obst und Gemüse und italienischen Feinkostspezialitäten ist im Ladengeschäft in der Bahnhofstraße ein vielfältiges Angebot zu finden, welches sich stets erweitert. Das gesamte Sortiment ist jahreszeitlich abgestimmt. Viele Spezialitäten findet man derzeit in der Fischtheke, und

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in der Käsetheke hat man eine saisonelle Auswahl: Aktuell sind verschiedene Bärlauchsorten im Trend. Mango-Chutney oder Tomaten-Ingwer-Gelee runden das Käsesortiment als feine Beilage ab. Die Inhaber setzen bewusst auf Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein. Viele Kunden bringen ihre eigenen Behälter für Bratheringe und andere Spezialitäten mit. Die heiße Theke ist von Dienstag bis Freitag von 10 - 14 Uhr geöffnet. Sämtliche Beilagen sind selbst zubereitet, nur aus frischen Zutaten ohne Geschmacksverstärker und Konservierungsstoffe. Die Inhaber setzen hohe Maßstäbe an Qualität und Frische. Der Umgang mit den hochsensiblen Produkten erfordert Erfahrung und umfangreiches Fachwissen, worauf die Inhaber zurückgreifen können. Beratung und Zubereitungstipps sind eine ihrer Stärken. Das Team vom Maxhütter-Fischladen freut sich auf Ihren Besuch.

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Frischfisch - Feinkost - Spezialitäten Bahnhofstraße 20 - 93142 Maxhütte-Haidhof Telefon: 09471-3084806 Di. - Fr. 8-18 Uhr, Sa. 8-13 Uhr, Mo. geschlossen

Das Foto zeigt Ehrenamtliche aus dem MGH-Team beim Packen des „I denk an Di – Dascherl“ (von links nach rechts: Uli Mutzbauer, Gabi Hofmann, Martina Badenberg). Foto: Angelika Niedermeier, Stadt Maxhütte-Haidhof

Ein „I denk an Di! – Dascherl“ für Seniorinnen und Senioren als Ostergruß

MAXHÜTTE-HAIDHOF (sr). Etwas ganz Besonderes hatte sich die Stadt Maxhütte-Haidhof für ihre Seniorinnen und Senioren einfallen lassen. Für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt, welche das 70. Lebensjahr vollendet haben, wurde ein „I denk an Di! –Dascherl“ gepackt. Mit diesem Dascherl wollte die Stadt ihre Verbundenheit mit den Seniorinnen und Senioren zeigen. Corona-bedingt müssen noch immer Veranstaltungen wie Seniorenfrühstück, Ausflugsfahrten, Vorträge und anderes entfallen. Senioren bedauern immer wieder fehlende Zusammenkünfte, gemeinsame Aktivitäten und Gespräche. So entstand die Idee, ein „I denk an Di! - Dascherl“ als kleine Osteraufmerksamkeit der Stadt zu packen. Es soll für Abwechslung sorgen und die Langeweile ein wenig vertreiben. Eingepackt wurden unter anderem ein Rätsel über Maxhütte-Haidhof, Sudoku-Rätsel, Anleitungen zu Be-

wegung im Sitzen oder im Stehen, sowie ein Aufruf, alte Geschichten und Sprichwörter aufzuschreiben. Nicht fehlen durften auch die eine oder andere Leckerei, wie Schokolade oder Tee und anderes. Natürlich gab es auch Maxhütter Groschen zu gewinnen.

Ausgegeben wurden die „Dascherl“ Mitte März 2021 im MehrGenerationenHaus in MaxhütteHaidhof. Pro Person konnte eine Tüte abgeholt werden. Die „I denk an Di! – Dascherl“ wurden gerne angenommen und viele Senioren haben sich darüber gefreut.

Weil es nicht Wurst ist, wo Sie Ihr Fleisch kaufen!

Zum Osterfest halten wir viele tolle Angebote für Sie bereit! Metzgerei Martin Hummel Richterskellerstr. 14 - Tel.: 09471-3792 Unsere aktuellen Angebote findet man unter www.lokalnet.de/avo


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Das Bild zeigt (links) die Vorsitzende der Werbegemeinschaft Maxhütte-Haidhof Julia Krempl mit Erstem Bürgermeister Rudolf Seidl und dem Maxhütter Osterhasen. Foto Anita Alt, Stadt Maxhütte-Haidhof

Eier sammeln und gewinnen! MAXHÜTTE-HAIDHOF. Die Mitglieder der Werbegemeinschaft Maxhütte-Haidhof sind sich einig: Trotz der aktuell schwierigen Lage im Landkreis Schwandorf möchte man den Kundinnen und Kunden eine Freude bereiten und sich für den lokalen Einkauf in den teilnehmenden Mitgliedsbetrieben bedanken. Auch Mitglieder, die aktuell „Call, Click & Collect“ oder „To-Go“ anbieten, nehmen an der Aktion teil. „Die Stadt Maxhütte-Haidhof hat einiges zu bieten und ich freue mich sehr, dass die Zustimmung

vieler Mitglieder zur Aktion sehr positiv ausfiel, auch wenn in diesem Jahr nicht jeder daran teilnehmen kann“, so Julia Krempl, Vorsitzende der Werbegemeinschaft Maxhütte-Haidhof. Natürlich plant man diese Aktion auch etwas ins Blaue, da man die pandemische Entwicklung nicht kennt, doch die Maxhütterer möchten gemeinsam und solidarisch ein bisschen Normalität zurückkehren lassen. „Eine positive und optimistische Einstellung in dieser schwierigen Zeit tut uns allen gut“, fügt Julia Krempl hinzu.

1350 Euro füllen das Osternest Die Oster-Rallye, die immer einen großen Erfolg feierte, wird in den Geschäften der Stadt MaxhütteHaidhof als Dankeschön für Kundentreue präsentiert: Ab einem Einkaufswert von je 10 Euro erhalten die Kunden im Zeitraum von 22. März bis 3. April 2021 ein „Klebe-Ei“. Dieses Ei wird auf einer Gewinnkarte gesammelt, die in allen teilnehmenden Geschäften erhältlich ist. Die vollbeklebte und ausgefüllte Gewinnkarte kann dann in den beteiligten Firmen und Geschäften

abgegeben werden und nimmt an der Gutscheinverlosung teil. Verlost werden Einkaufsgutscheine der teilnehmenden Geschäfte im Gesamtwert von 1000 Euro. Die Stadt Maxhütte-Haidhof unterstützt diese Aktion und stellt zusätzlich drei Hauptpreise: „Maxhütter Groschen“ im Wert von 50, 100 und 200 Euro. „Wir freuen uns sehr, dass diese attraktive Werbeaktion wieder ins Leben gerufen wurde und unterstützen diese auch sehr gerne“, so Erster Bürgermeister Rudolf Seidl. „Zusammen mit der Werbegemeinschaft Maxhütte-Haidhof möchten wir unsere Stadt noch attraktiver machen und unsere Einzelhändler vor Ort bewerben, damit das Geld an unsere Geschäfte im Stadtgebiet geht“, sagt der Bürgermeister beim Pressetermin. Eine Mitgliedschaft bei der Werbegemeinschaft Maxhütte-Haidhof empfehlen Bürgermeister Rudolf

Seidl und Vorsitzende Julia Krempl allen Gewerbetreibenden im Stadtgebiet Maxhütte-Haidhof. „Ein gemeinsamer starker Auftritt in den öffentlichen Medien erzeugt eine hohe Präsenz, auch haben wir durch unsere Mitglieder ein geballtes Know-how aus den verschiedensten Branchenbereichen. Der Erfahrungsaustausch untereinander ist sehr wertvoll“, so Julia Krempl. Mit einem Mitgliedsbeitrag von nur 10 Euro im Monat schließt man sich einer starken Gemeinschaft an, die viele Vorteile bringt. „Es wäre eine tolle Symbiose, wenn die Mitglieder der Werbegemeinschaft Maxhütte-Haidhof auch unseren Maxhütter Groschen annehmen und umgekehrt“, so Bürgermeister Seidl. Mehr Informationen und eine Auflistung aller Mitgliedsbetriebe findet man unter www.werbegemeinschaft-maxhuette.de.

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A N Z E I G E

27. März 2021

Wohnen in den „Schlossgartenvillen“ in Teublitz Das Leben genießen - in exklusiven Reihenhäusern mit angebundenem Wohn- und Geschäftshaus TEUBLITZ (sr). Mit dem Spatenstich am 17. März 2021 fiel der Startschuss zu einem modernen Bauvorhaben der Finanz Schuller GmbH von 6 Reihenhäusern und einem Wohn- und Geschäftshaus in bester Lage, zentrumsnah am Schlossgarten von Teublitz. Der Bau beginnt im Mai 2021 und wird voraussichtlich im Frühjahr 2022 fertiggestellt. Diesem feierlichen Akt wohnten neben dem Ersten Bürgermeister der Stadt Teublitz, Thomas Beer, und Doris Janus vom Stadtbauamt auch die beiden Geschäftsführerinnen der Finanz Schuller GmbH, Christine Schuller und Maria Zisler, sowie die Bauträger Sylvia und Maximilian Wagner der Hilpl-Wagner-Bau GmbH bei. Auf die neuen Besitzer wartet in den Schlossgartenvillen „Wohnen auf höchstem Niveau“: Mit einer Wohnfläche von ca. 129 m² aufgeteilt in drei Etagen und einer Grundstücksgröße von ca. 148 – 198 m² findet die ganze Familie Platz. Ob für Paare, Familien oder auch Senioren: Diese

Spatenstich „Schlossgartenvillen“. (v.l.n.r.) Doris Janus, Bgm. Thomas Beer, Christine Schuller, Maximilian Wagner, Sylvia Wagner und Maria Zisler. Foto: Finanz Schuller GmbH Wohnanlage bietet durch Südwest-Ausrichtung und tollen Lage im Herzen von blitz höchsten Erholungs-

ihre ihrer Teuund

Wohlfühlfaktor. Zu jedem Haus gehört ein eigener Garten, eine Garage und ein Stellplatz. Die Häuser werden schlüsselfertig

in Massivbauweise errichtet und profitieren von höchsten baulichen Standards. Beheizt wird jedes Haus mit einer eigenen

Gastherme mittels Fußbodenheizung. Unterstützt wird das System mit einer Solaranlage. Eine dezentrale Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung sorgt für eine extra Energieersparnis und ein einzigartig angenehmes Wohnklima. Die Stadt Teublitz bildet zusammen mit Burglengenfeld und Maxhütte-Haidhof den idyllischen Süden des Landkreises Schwandorf. An der Naab gelegen bietet Teublitz eine Vielzahl von Freizeitmöglichkeiten für die ganze Familie. Über die Autobahn A93 sind alle nächstgrößeren Städte, wie Regensburg, Nürnberg und München, innerhalb kurzer Fahrzeit zu erreichen. Lassen Sie sich jetzt bereits vormerken und sichern sich Ihr Traumhaus! Für nähere Informationen steht Ihnen gerne das Team von Finanz Schuller GmbH zur Verfügung: Christine Schuller unter 0173 3919995 und Maria Zisler unter 0176 32689146. Weitere aktuelle Informationen unter www.immoschuller.de.

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Christine Schuller Tel.: 0173 3919995 Maria Zisler Tel.: 0176 32689146 Birkenweg 6 | 92542 Dieterskirchen | kontakt@finanz-schuller.de | www.immoschuller.de


27. März 2021

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Ei … Ei … Ei … !!! Es wird spannend! Mitglieder der Interessensgemeinschaft Teublitzer Unternehmer (ITU) überraschen ihre Kunden TEUBLITZ (lz). Nach der erfolgreichen „Primelaktion“ startete die Interessensgemeinschaft Teublitzer Unternehmer (ITU) pünktlich vor dem Osterfest eine gemeinsame Osteraktion, die in den letzten Jahren schon vielen Kundinnen und Kunden eine Freude bereitet hat. Vom 20. März bis 3. April 2021 belohnen die mitwirkenden Fachbetriebe ihre Kunden ab einem Einkaufswert von 10 Euro mit einer kleinen, aber feinen Überraschung. In rund 1500 bunten und befüllten

Plastik-Ostereiern befinden sich zahlreiche Sofort-Gewinne der mitwirkenden Geschäfte, die auf das Osterfest einstimmen! Ob Wertgutscheine, Rabattgutscheine oder Sachpreise: Freuen Sie sich auf verschiedenste Schnäppchen – fröhlich österlich verpackt! Wo sind sie versteckt? Die beteiligten Firmen wie das Autohaus Vetterl, Blumen Szenario, die Esso Tankstelle, Frieser Objektbetreuung, HaarCONZEPT, JE-

Vom 20.3. - 3.4.2021 belohnen wir Sie ab einem Einkaufswert von 10 Euro mit einer kleinen, aber feinen Überraschung. (solange der Vorrat reicht)

MAKO Wolf, Optik Langen, die Rosenapotheke und Uhren-Schmuck Rappl versprechen Überraschungen, die es in sich haben. Auch die Bäckerei Moser und Eis David stehen für besondere Köstlichkeiten. Mit den bunten Ostereiern geht übrigens keiner leer aus, denn eine kleine süße Leckerei ist auf jeden Fall garantiert! Zu Ostern eine Freude schenken mit dem ITU-Gutschein Der Teublitzer ITU-Einkaufsgutschein (Wert 10 Euro) stellt für besondere Anlässe das ideale Geschenk dar und unterstützt zudem die lokale Wirtschaft. Einlösen kann die oder der Beschenkte den Einkaufsgutschein momentan in zahlreichen Teublitzer Fachgeschäften, die auch an dem ITU-Aufkleber am Eingang zu erkennen sind.

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Infos zu den Mitgliedsbetrieben der ITU findet man auf der Webseite www.itu-teublizt.de, aktuelle Infos und Aktionen einzelner Mitglieder auf der Facebookseite.

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Bäckerei Moser (alle Teublitzer Filialen) Regensburger Str. 82

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T E U B L I T Z

27. März 2021

Fischerkurs verlegt TEUBLITZ (sr). Der Vorbereitungskurs zur Fischerprüfung im Landgasthof Hintermeier in Teublitz/ Münchshofen kann auf Grund der Coronasituation und der geltenden 12. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung derzeit nicht stattfinden. Er wird

starten, sobald die Möglichkeit der Durchführung wieder zulässig ist. Der Ausbildungsplan wird zeitgerecht auf der Internetseite www.sportanglerbund-weiden. de einsehbar sein und der Lehrgangsbeginn auch in der Presse bekanntgegeben.

Erster Bürgermeister Thomas Beer (li.) überreicht im Rahmen eines Eröffnungsbesuchs ein Geschenk der Stadt Teublitz an Andrea Karl-Namislo (re.) Foto: Thomas Stegerer

Praxis für orthopädischen Rehasport in Teublitz eröffnet

Blitzer am Straßenrand im Rahmen der Verkehrsüberwachung (Foto: Nadine Schlegl, ZV KVS Oberpfalz)

Seit Mitte März wird in Teublitz geblitzt TEUBLITZ (sr). Teublitz ist dem Zweckverband Kommunale Verkehrssicherheit Oberpfalz (ZV KVS Oberpfalz) beigetreten. Ab Mitte März wird der Verband die Einhaltung des Tempolimits im Stadtgebiet überwachen. Mehr Verkehrssicherheit und Gemeinschaft auf den Straßen sind die erklärten Ziele. Seit Mitte März übernimmt der ZV KVS Oberpfalz die Verkehrsüberwachung in Teublitz. Damit will die Stadt vor allem Folgendes erreichen: Autofahrer dazu bringen, vom Gas zu gehen, und Brennpunkte entschärfen. „Regelmäßige Kontrollen im Straßenverkehr schützen vor Unfällen und Raserei – und senken die Anzahl der Verstöße nachhaltig und dauerhaft“, weiß Sandra Schmidt, Geschäftsführerin des Zweckverbands, der aktuell in knapp 90 Kommunen ein Auge auf den Verkehr hat. Raser zur Räson bringen Das heißt: Raser müssen in Teublitz von nun an vermehrt mit Blitzern rechnen. Die Tempokontrollen seien dringend nötig, so Erster Bürgermeister Thomas Beer: „Uns erreichen immer wieder Beschwerden von Bürgerinnen und Bürgern, dass an einer Vielzahl von Stellen oft zu schnell gefahren wird.“ Für die Überwachung verfügt der Zweckverband mit Sitz in Amberg über moderne Geschwin-

digkeitsmessanlagen; seine Mitarbeiter lässt er an der Bayerischen Verwaltungsschule ausbilden. Wie oft kontrolliert wird, legt die Stadt Teublitz fest. Der Schwerpunkt der Geschwindigkeitskontrollen wird an neuralgischen Punkten wie der Telemann Grund- und Mittelschule oder den Kinderhäusern sowie in Tempo-30-Zonen liegen. „Die Messstellen wurden in Zusammenarbeit mit dem Zweckverband und der Polizeiinspektion Burglengenfeld festgelegt und durch das Polizeipräsidium genehmigt“, ergänzt Bürgermeister Beer. „Es geht um die Sicherheit der Bürger*innen“ Der ZV KVS Oberpfalz arbeitet als Körperschaft des öffentlichen Rechts nicht gewinnorientiert. Das bedeutet: Alle eingenommenen Verwarnungs- und Bußgelder leitet der Verband direkt an die Kommune weiter. Die Bezahlung des Zweckverbands für die Personalund Technikkosten erfolgt nach festen Stundensätzen und Sachbearbeitungspauschalen – und ist damit für die Kommunen planbar und transparent „In vielen Fällen ist es ein Nullsummenspiel“, weiß Zweckverbands-Geschäftsführerin Sandra Schmidt, „wenn eine Kommune bei uns anfragt, geht es ohnehin nicht ums Geld, sondern um die Verkehrssicherheit der Bürgerinnen und Bürger.“

TEUBLITZ (sr). Auch in Zeiten von Corona ist Rehasport wichtig und erlaubt. Aus diesem Grund hat Andrea Karl-Namislo am 1. März 2021 in der Maxhütte Straße 1 in Teublitz ihre Räumlichkeiten für orthopädischen Rehasport eröffnet. Die zertifizierte und anerkannte Rehasport-Trainerin für Orthopädie, Andrea Karl-Namislo, ließ es sich trotz Corona nicht nehmen ihre Praxis zu eröffnen. „Da ich mit 17 einen schweren Autounfall mit Wirbelsäulenverletzung hatte, weiß ich, wie wichtig Sport und Bewegung in der Rehabilitation ist. Eine Steigerung von Gesundheit und Wohlbefinden, die Reduzierung von Schmerzen und mehr

Beweglichkeit ist das Ziel, das ich mit meinen Patientinnen und Patienten anstrebe. Daraus resultiert wieder mehr Freude am Leben“, erklärt Andrea Karl-Namislo. Rehasport ist eine medizinisch notwendige Behandlung und wird ärztlich verordnet. Die anfallenden Kosten werden zu 100 Prozent von der Krankenkasse übernommen. Laut Elfter Bayerischer Infektionsschutzmaßnahmenverordnung ist Rehasport auch in Zeiten von Corona erlaubt. Bei einer Behandlung müssen aber zwingend die Abstands- und Hygieneregeln besonders beachtet werden. Zudem werden nach jedem Kurs die Räumlichkeiten desinfiziert. Erster Bürgermeister Thomas

Beer ließ sich die Gelegenheit nicht nehmen und überzeugte sich selbst von der neuen RehasportPraxis. Zur Eröffnung überreichte er ein kleines Geschenk an Andrea Karl-Namislo. Dabei richtete er die Grüße und Glückwünsche der Stadt aus und hieß sie im Kreise der Teublitzer „Heilberufler“ herzlich willkommen. Für die Zukunft wünschte er viel Erfolg und zufriedene Patient*innen. „Sehr gerne hätte ich meine neuen Räumlichkeiten im Rahmen einer größeren Feier eröffnet, aber zum Schutz meiner Gäste habe ich natürlich darauf verzichtet“, so Andrea Karl-Namislo und freute sich dennoch in kleiner Runde über den Eröffnungsbesuch.

< Georg Beer, Erster Bürgermeister Thomas Beer, Jochen Oswald, Peter Schindler und Thomas Grundstein (v.l.n.r.). Die Mund-Nase-Bedeckungen wurden nur kurz für das Foto abgenommen. Foto: T. Stegerer

40-jähriges Dienstjubiläum gefeiert TEUBLITZ (sr). Sein 40-jähriges Dienstjubiläum im öffentlichen Dienst konnte Peter Schindler bei der Stadt Teublitz feiern. Seit 20 Jahren bereichert er bereits die Stadtkasse. Eine Urkunde und ein kleines Präsent, das nahm Peter Schindler im Rahmen einer kleinen Runde entgegen. Grund hierfür war sein

40-jähriges Dienstjubiläum im öffentlichen Dienst. Aufgrund der Corona-Schutzmaßnahmen war es nicht möglich, das Jubiläum größer zu feiern. Allen voran gratulierte Erster Bürgermeister Thomas Beer zur erfolgreichen beruflichen Laufbahn und bedankte sich für die jahrelang geleistete Arbeit. Dem

schlossen sich stellvertretender Geschäftsleiter Georg Beer und stellvertretender Bauamtsleiter Jochen Oswald gerne an. Der Personalratsvorsitzende Thomas Grundstein sprach Peter Schindler anschließend noch die große Wertschätzung aller Kolleg*innen aus. Nach seiner erfolgreichen Ausbildung zum KFZ-Mechaniker leistete der älteste Rathausmitarbeiter 12 Jahre seinen Dienst bei der Bundeswehr. Im Anschluss daran war Peter Schindler acht Jahre bei den Finanzämtern in Regensburg und Schwandorf tätig. Im Jahr 2001 verschlug es ihn schließlich zur Stadtverwaltung Teublitz, bei der er seitdem mit Tätigkeiten der Buchhaltung beschäftigt ist.


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A N Z E I G E

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„Teublitz ist der optimale Unternehmensstandort“ Hoch attraktive Gewerbeflächen zum Verkauf: Gewerbegebiet „Teublitz Süd-Ost“ TEUBLITZ (sr). In Teublitz stehen nach vielen Jahren seitens der Stadt wieder Gewerbeflächen zum Verkauf. Im Gespräch mit LOKAL erläutert Thomas Beer, Erster Bürgermeister der Stadt Teublitz, warum sich für Unternehmer eine Investition am Wirtschaftsstandort Teublitz lohnt.

die Chance erkannt, im Umfeld des Recyclinghofs auch Gewerbeflächen anzusiedeln. Bereits vor meinem Amtsantritt sind somit die ersten Schritte und Planungen dazu in die Wege geleitet worden.

LOKAL: Sie haben das neue „Sonder- und Gewerbegebiet Teublitz Süd-Ost“ angesprochen. Erzählen LOKAL: Herr Beer, die Stadt Teu- Sie uns doch mehr über dieses blitz kann wieder Gewerbeflächen neue Gelände. zum Verkauf anbieten – wie ist es Thomas Beer: Das Sonder- und dazu gekommen? Gewerbegebiet liegt im Süd-Osten Thomas Beer: 1992 wurden die des Stadtgebiets von Teublitz, ersten Flächen im Gewerbegebiet nahe der Hugo-Geiger-Siedlung „Am Burgerweiher“ verkauft. Fast und direkt an der Kreisstraße SAD 30 Jahre später kann die Stadt 5. Im Gebiet wird sich auch der Teublitz mit dem Sonder- und Ge- neue, Interkommunale Recyclingwerbegebiet „Teublitz Süd-Ost“ hof befinden. Mit einer Gesamtund bald auch mit dem Gebiet an fläche von rund 11.200 qm und der A 93 wieder Gewerbeflächen der Möglichkeit der Teilung oder zur Verfügung stellen. Den Stein Zusammenlegung von Grundstüins Rollen gebracht haben aber cken, sollen sich hier mittelständinoch meine Vorgängerin, Altbür- sche Unternehmen niederlassen. germeisterin Maria Steger, und In den nächsten Wochen werden das Stadtratsgremium der vergan- die Erschließungsarbeiten begingenen Wahlperiode. Dabei haben nen, womit einer Gewerbeansiedsie bei der Standortfindung für den lung an diesem Standort nichts neuen Interkommunalen Recyc- mehr im Wege stehen wird. Zum linghof Weitsicht bewiesen und Verkauf angeboten werden die

Thomas Beer, Erster Bürgermeister der Stadt Teublitz; Foto: Stadt Teublitz Parzellen 2 bis 5, welche jeweils eine Größe von rund 2.000 bis 3.000 qm aufweisen. Im Falle eines Erwerbs ist gemäß Stadtratsbeschluss ein Kaufpreis von 90 Euro/qm zu leisten. Darin sind bereits alle Erschließungs- und Vermessungskosten enthalten. LOKAL: Das klingt doch schon sehr vielversprechend. Es drängt sich der Eindruck auf, als ob schon

in kurzer Zeit mit den Bauarbeiten hütte-Haidhof bildet Teublitz das Mittelzentrum Städtedreieck mit begonnen werden kann? rund 33.000 Einwohnern. Thomas Beer: Mit einem Baube- Ein großes Plus des Standorts Teuginn kann frühestens im Frühjahr blitz ist der Autobahnanschluss an 2022 gerechnet werden. Da der der A 93 sowie die Nähe zur A 3 maßgebliche Bebauungsplan und A 6. Durch Teublitz verläuft „GE/SO Teublitz Süd-Ost“ bereits die Staatsstraße 2397 (ehem. rechtskräftig ist, kann allerdings Bundesstraße 15). Der Binnenschon jetzt mit der Genehmi- hafen in Regensburg ist nur 30 gungsplanung eines potentiellen Kilometer entfernt und zudem ist der Landkreis Schwandorf KnotenBauprojekts begonnen werden. Ich möchte noch darauf hinwei- punkt der Bahnlinien Regensburg sen, dass die zur Verfügung ste- – Hof und Nürnberg – Prag. Daran henden Bauparzellen alle mit einer erkennt man: In Teublitz kommt Bauverpflichtung bzw. mit einer man schnell an und Unternehmen Verpflichtung zur gewerblichen liefern ihre Waren zeitsparend an ihre Kundinnen und Kunden aus. Nutzung veräußert werden. Eine aktive Wirtschaftsförderung LOKAL: Die letzte, aber wohl ent- durch die Interessengemeinschaft scheidende Frage ist, warum lohnt Teublitzer Unternehmer (itu) vor sich für ein Unternehmen eine An- Ort sowie zuverlässige und gut ausgebildete Arbeitnehmerinnen siedlung in Teublitz? und Arbeitnehmer, die ihr KnowThomas Beer: Teublitz bietet how und ihre Loyalität zum wirtzahlreiche Vorteile als Unterneh- schaftlichen Erfolg beisteuern, mensstandort. Zentral in der süd- unterstützen eine Unternehmenslichen Oberpfalz, liegt Teublitz in ansiedlung in Teublitz immens. der Entwicklungsachse zwischen Mit einem Ja zum WirtschaftsRegensburg und Schwandorf mit standort Teublitz, kann jede GeWackersdorf. Zusammen mit den werbeansiedlung eine ErfolgsstoStädten Burglengenfeld und Max- ry werden.


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27. März 2021

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Markt Regenstauf informiert REGENSTAUF (sr). Der Wertstoffhof Regenstauf ist am Karsamstag, 3. April 2021, aus betrieblichen Gründen geschlossen. Da am Gründonnerstag der Wertstoffhof bis 19:00 Uhr geöffnet hat und der Karfreitag ein Feiertag ist, können die vollen Wertstoffcontainer nicht geleert werden. Am Karsamstag ist deshalb ein reibungsloser Wertstoffhofbetrieb nicht möglich. Die Friedhofsverwaltung weist darauf hin, dass ab 1. April bis 31. August 2021 die beiden Friedhöfe

in Regenstauf, An der Regensburger Straße und am Grasigen Weg in der Zeit von 07.00 bis 21.00 Uhr geöffnet sind. Schutz des Weißstorches: Ein Hinweisschild steht an allen Zugängen zu den Regenauen von Edlhausen bis Ramspau. Der Markt Regenstauf möchte hiermit alle Spaziergänger und Hundehalter bitten, auf die Störche, die in den nächsten Wochen verstärkt auf Nahrungssuche unterwegs sind, besondere Rücksicht zu nehmen. Achtung: Änderungen vorbehalten

Bürgermeister Josef Schindler und Joachim Bauer vom THW vor den Zelten, die als Impfräume dienen. Foto: U. Pesold

Mobiles Impfzentrum in Regenstauf ist gestartet REGENSTAUF (sr). In der Regenstaufer Jahnhalle wird seit Mitte März gegen Covid-19 geimpft. Bürgermeister Josef Schindler sowie die Mitarbeiter/innen des Ordnungsamts zeigen sich in einer Pressemitteilung froh und erleichtert, dass es endlich losgegangen ist. Termine mit den Impfwilligen der Gruppe 1 wurden längst vereinbart, die Impfteams stehen jeden Tag bereit. Alle Bürger/innen über 80 Jahre, die nicht in Senioren- und Pflegeeinrichtungen leben, waren angeschrieben worden und konnten sich entscheiden, ob sie sich in einem der Impfzentren im Landkreis Regensburg oder im mobilen Impfzentrum in Regenstauf gegen das Covid-19-Virus impfen lassen wollen. Knapp 350 Impfwillige entschieden sich für Regenstauf und erhielten in der Jahnhalle Regenstauf die erste Impfung.

Die Hausmeister des Marktes Regenstauf hatten in Absprache mit den zuständigen Mitarbeiterinnen des Ordnungsamtes die Raumeinteilung der Jahnhalle einschließlich der Bestuhlung sowie den Empfangsbereich vorbereitet, der sich im Vorraum der Halle befindet. Hier nehmen Mitarbeiter des Marktes Regenstauf sowie ehrenamtliche Helfer/innen die Impfwilligen in Empfang, prüfen die erforderlichen Dokumente und weisen die Plätze im Wartebereich zu. Im Fünfzehn-Minuten-Takt erhalten dann jeweils 15 Impfwillige ihre erste Corona-Impfung. Dazu stehen drei Impfteams bereit, jedes jeweils mit einem Arzt und zwei Assistenten. Der Oberarzt, der das zehnköpfige Impfteam vervollständigt, zieht die Spritzen mit dem Vakzin auf. Für die ersten Minuten nach der

Josef Dirnberger, der erste Regenstaufer, der im mobilen Impfzentrum geimpft wurde. Foto: U. Pesold

Impfung wurde ein Beobachtungsbereich eingerichtet. Diesen betreut die BRK-Bereitschaft Regenstauf und hat ein wachsames Auge auf die Geimpften. Für den Notfall stehen in zwei Ruhebereichen Liegen, die vom BW-Shop Schmid kostenlos zur Verfügung gestellt wurden, bereit. „Es ist eine hervorragende Leistung aller Beteiligten“, erklärte Josef Schindler. „Angefangen beim Landratsamt, das uns von Anfang an gut begleitet hat, über die Damen unseres Ordnungsamtes, die mit der Unterstützung aus dem Einwohnermeldeamt die komplette Organisation übernommen haben, bis hin zu den Ehrenamtlichen. Allen Mitwirkenden ein herzliches Dankeschön!“ Einen besonderen Dank richtete Schindler an die Hilfsdienste THW, Freiwillige Feuerwehr und BRKBereitschaft Regenstauf. Kostenlose Schnelltests in der Stern Apotheke Regenstauf Für alle, die auf ihre Impfung noch warten müssen, bietet die Stern Apotheke, als offiziell vom Gesundheitsamt beauftragte Apotheke, ab sofort allen Bürger/innen die Möglichkeit eines kostenlosen Schnelltests (einmal pro Woche) an. Termine können online unter www. sternapotheke.de gebucht werden. Die Termine werden per Email bestätigt, genauso wird das Testergebnis (bereits zwanzig Minuten nach dem Test) mitgeteilt. Zur Testung müssen die ausgefüllte Einwilligungserklärung (ebenfalls unter www.sternapotheke.de ) und die Versichertenkarte mitgebracht werden.

Das Schmücken des Ramspauer Osterbrunnens war heuer fast nur Familiensache. Barbara Stollner erhielt Unterstützung vom Schwiegersohn, von den Enkeln und von Herbert Kauss. Foto: Sabine Norgall/Markt Regenstauf

Die Osterbrunnen machen Frühlingslaune REGENSTAUF (sr). Mit Wärme und Farben hat uns der Frühling in diesem Jahr noch kaum verwöhnt. Doch zumindest was die Farben angeht, vermitteln die drei Osterbrunnen in der Gemeinde einen Frühlings-Vorgeschmack. Bürgermeister Josef Schindler freut sich, dass der Sagen-Brunnen am Regenstaufer Marktplatz, der Brunnen vor der Hofmark in Steinsberg und der Brunnen vor der Ramspauer Kirche auch heuer durch das Engagement engagierter Bürgerinnen und Bürger ihre bunten Osterkronen bekommen. Josef Schindler sagt: „Gerade in dieser schwierigen Zeit ist es wichtig, dass die Leute ein bisschen was haben, worüber sie sich freuen können.“ Die ersten in der Marktgemeinde, die aus ihrem Dorfbrunnen einen Osterbrunnen machten, waren vor genau 15 Jahren Frauen aus Steinsberg. Von einem Ausflug brachten sie die Idee mit: „Das wäre auch was für uns.“ Das „Osterbrunnen-Team“, das anfangs aus sieben Frauen bestand, führen heute Renate Stegerer, Gerda Schindler und Christa Winkler fort.

Renate Stegerer erzählt stolz: „Die Steinsberger fragen immer, wann der Brunnen endlich geschmückt wird.“ Das kleine Fest anlässlich der Weihe des Osterbrunnens durch Pfarrer Winfried Larisch muss heuer, wie schon im vergangenen Jahr, Corona-bedingt ausfallen. Gerda Schindler und Renate Stegerer rechnen es Pfarrer Larisch aber hoch an, dass er 2020 den Osterbrunnen auch ohne Publikum segnete. 2020 gab es, in der Zeit des ersten Lockdowns, keinen Osterbrunnen am Marktplatz. 2021 entschied sich die OGV-Vorstandschaft um Armin Dirscherl erst nach reiflichem Überlegen für den Osterbrunnen. Schließlich braucht es für den Aufbau zwischen sechs und acht Leute, die die acht Bögen zusammenhalten, während diese an der Krone zusammengeschraubt werden, erläutert Vorstandsmitglied Ulrike Brück. Und weil Bürgermeister Josef Schindler auch 2021 an der Tradition der Brunnen festhalten will, sagte er für den Aufbau des größten Osterbrunnens im Markt die Unterstützung des Bauhofes zu.


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Fließen die Abwässer des Unteren Naabtals auch bald nach Regensburg? So hoffen die Bürgermeister der Gemeinden Pielenhofen, Nittendorf, Kallmünz und Duggendorf. (v.l.n.r.) Erster Bürgermeister der Gemeinde Pielenhofen, Rudolf Gruber, Erster Bürgermeister des Markes Nittendorf, Helmut Sammüller, Erster Bürgermeister des Marktes Kallmünz, Ulrich Brey, Erster Bürgermeister der Gemeinde Duggendorf, Thomas Eichenseher, Oberbürgermeisterin der Stadt Regensburg, Gertrud MaltzSchwarzfischer, Dritter Bürgermeister der Stadt Regensburg, Ludwig Artinger.

Abwasserentsorgung:

Vier Bürgermeister des Unteren Naabtals übergeben Interessensbekundung REGENSBURG (sr). Am 1. März 2021 übergaben die Bürgermeister der Gemeinden des Unteren Naabtals Kallmünz, Ulrich Brey, Nittendorf, Helmut Sammüller, Duggendorf, Thomas Eichenseher, sowie Pielenhofen, Rudolf Gruber, an die Regenburger Oberbürgermeisterin Gertrud MaltzSchwarzfischer eine schriftliche Interessensbekundung, ob das Abwasser der vier Gemeinden bei der Kapazitäten-Neuplanung der Großkläranlage der Stadt Regens-

Elektroladesäule für Kallmünz KALLMÜNZ/REGENSBURG (sr). Am 19. März 2021 nahm der Kallmünzer Bürgermeister Ulrich Brey gemeinsam mit dem REWAGVorstandsvorsitzenden Torsten Briegel die neue Ladestation der Marktgemeinde in Betrieb. Die Ladestation befindet sich auf dem Parkplatz direkt vor dem Rathaus im Keltenweg 1. Ab sofort können Elektrofahrer/innen dort ihre E-Autos mit 100%-Ökostrom der REWAG beladen. Bürgermeister Ulrich Brey sieht darin einen wichtigen Beitrag der Marktgemeinde, um den Bürgerinnen und Bürgern ein konkretes Angebot für eine nachhaltige Mobilität zu machen: „Zusammen mit der REWAG können wir als Gemeinde so einen Beitrag zu einer klimaneutralen Mobilität in der Region leisten.“ Seit 2015 hat der Energieversorger REWAG 180 Ladesäulen in Regensburg und der Region errichtet. Aus allen kommt 100% regional erzeugter Ökostrom. „Klimaneutralität ist für uns das entscheidende Kriterium bei der E-Mobilität“, so der REWAG-Vor-

standsvorsitzende Dr. Torsten Briegel. „Nur mit einem attraktiven Netz an Lademöglichkeiten wird es gelingen, dauerhaft mehr Bürger/innen von einem Umstieg auf ein Elektrofahrzeug zu überzeugen.“ Mit den Elektroladesäulen der REWAG konnten im Vergleich zu einem Verbrennungsmotor bisher etwa 1.690t CO2 eingespart werden. Insgesamt wurden 1,76 Mio. kWh geladen, das sind etwa 11,70 Mio.km oder 292 Weltumrundungen. Bezogen auf die Anzahl ist die REWAG mittlerweile einer der größten Betreiber von Elektroladesäulen in ganz Bayern. Eine laufend aktualisierte Übersicht über die Ladestationen in und um Regensburg findet man auf www. rewag.de.

den an den Stationen in Stadt und Landkreis: Für den Ladevorgang wird lediglich der reine Arbeitspreis berechnet – ein Grundpreis fällt nicht an. Die einzelne Kilowattstunde liegt bei äußerst attraktiven 29,99 Cent (brutto). Die

burg mit aufgenommen wird. Aus dem unteren Regental fließt bereits das Abwasser seit Jahrzehnten nach Regensburg. Die Initiative ging von Erstem Bürgermeister Ulrich Brey aus, da die abwasserrechtliche Erlaubnis für Duggendorf nur bis 2023 und für den Markt Kallmünz bis 2029 festgesetzt wurde. Es wären insgesamt 15.000 Einwohner mit Abwasser berechnet. Diese Kapazität müsste in Regensburg mit eingeplant werden.

Eine Übergabe könnte man sich in Winzer vorstellen. Die genauen Modalitäten, ob ein Abwasserzweckverband „Unteres Naabtal“ der vier Gemeinden gegründet wird und nur als „Abwassergast“ eingeleitet wird oder mit einzelnen Zweckvereinbarungen der Gemeinden mit der Stadt Regensburg ein Zusammenschluss erfolgt, werden nach einer hoffentlich positiven Entscheidung des Stadtrates vereinbart.

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anderer Versorger und Durchreisende können die Ladesäulen nutzen. Aktuell sind es etwa 70 Anbieter, die die REWAG-Ladesäulen über das Roaming nutzen können. Diese ,tanken‘ einfach mittels einer SMS zu einem fixen Preis pro Stunde oder über die Systeme von europaweit tätigen e-RoamingPartnern.

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27. März 2021

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Marienkindergarten Laub. Foto: Gemeinde Zeitlarn

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Gemeinderatssitzung Zeitlarn:

Erweitertes Platzangebot in Kindergarten und Krabbelstube ZEITLARN (sr). In seiner Sitzung am 4. März 2021 in der Mehrzweckhalle an der Lauber Straße beschäftigte sich der Zeitlarner Gemeinderat insbesondere mit den Kindergärten in der Gemeinde. Im kommenden Betreuungsjahr bietet Zeitlarn den Eltern ein erweitertes Platzangebot in Kindergarten und Krabbelstube an: Zu den neben seit Jahren bewährten Einrichtungen steht die neue Kita in Regendorf zur Betreuung von Krabbelkindern unter drei Jahre zur Verfügung. Aktuell seien noch etwa 25 reguläre Kindergartenplätze und etwa zehn Plätze im Waldkindergarten frei, so informierte Bürgermeisterin Andrea Dobsch. Auch in den Krabbelstuben der Johanniter und der AWO gebe es noch Buchungsmöglichkeiten. „Damit ist die Gemeinde in der glücklichen Lage, nahezu alle Betreuungswünsche der Eltern zu erfüllen“, freute sich die Bürgermeisterin. Trägerschaften für Kindergärten neu vereinbart oder verlängert Der Gemeinderat genehmigte einstimmig die neue Betriebsvereinbarung für die Trägerschaft des Marienkindergartens in Laub. Die bisherige Vereinbarung ist abgelaufen. Des Weiteren stellt die Gemeinde der Pfarrei das Gebäude in der Zeitlarner Straße für den Betrieb des Kindergartens zur Verfügung. Landratsamt und Diözese erklärten bereits ihr Einverständnis. Auch für den bereits beschlossenen Waldkindergarten in Regendorf präsentierte die Verwaltung eine Vereinbarung mit der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. Dafür gelten die gleichen Bedingungen wie

beim Marienkindergarten in Laub. Euro für ein weiteres Jahr aus der Gemeindekasse zu übernehmen. Zeitgemäße Anpassung von Ge- Das Ratsgremium beschloss die Vorlage einstimmig. bührensatzungen In der gemeindlichen Mittagsbetreuung MINA wird die Gebühren- Umbau der WC-Anlage zu seniosatzung für die Mittagsbetreuung rengerechter und weitestgehend angepasst. Die Stärke der MINA ist barrierefreier Nutzung ihre Flexibilität: Die Eltern können Die derzeitige WC-Anlage im verschiedene Betreuungsstunden Friedhof am Gedesberg entbuchen - vom Unterrichtsende spricht nicht mehr den heutigen entweder bis 13 Uhr, 14 Uhr oder Anforderungen. Die Bautechnik 15:30 Uhr. Außerdem bietet die der Verwaltung beschloss daher Mina tageweise Buchungen an, vor Ort notwendige Umbaumaßund Betreuungsgruppen können nahmen, wobei die derzeitigen untereinander kombiniert oder DIN-Vorschriften nach ihren Ergemischt werden. Das Ziel dabei kenntnissen Umbauten erfordern, ist, bei größtmöglicher Flexibilität deren Kosten sich auf ca. 50.000 möglichst günstige Gebühren zu € errechnen – mit dem Nachteil, bieten. „Damit wir die Eltern in die- dass nur eine geschlechterneutraser Krisenzeit entlasten“, betonte le Anlage entstünde. Mit dem Blick die Rathauschefin. Die Verwaltung auf eine in naher Zukunft ansteschlug vor, die Kosten wie folgt henden umfassenden Sanierung zu staffeln: Bei fünf Stunden pro des Bestandsgebäudes erarbeiWoche 30 € und in vier weiteren teten fachkundige GemeinderatsBetreuungszeiten bei bis zu 19,75 mitglieder während der Sitzung Stunden pro Woche 65 €. Dieser spontan eine Ersatzlösung. Satz sei mit den Kosten in der Horteinrichtung vor Ort vergleichbar. Kreisverkehr an der Zufahrt zum Der Gemeinderat genehmigte die Baugebiet Mitterfeld III? Beschlussvorlage bei einer Gegen- Was die Zufahrt zum Baugebiet Mitterfeld III anging, diskutierten stimme. Bei den Gebühren für den Kinder- die Fraktionen verschiedene möghort Zeitlarn stehen Änderungen lichst verkehrssichere, umweltan, denn die Kosten müssen an- gerechte und anliegerfreundliche gepasst werden. Im bisherigen Lösungen. In der vergangenen Vertrag von 2017 ist geregelt, Legislaturperiode hatte sich der dass sich die Elternbeiträge an Gemeinderat auf eine Ampelanladen üblichen Beträgen im Land- ge festgelegt. Sie ist Bestandteil kreis orientieren sollen. Es sei im derzeitig rechtskräftigen Bedeshalb rechtlich geboten, bei bauungsplan. Die Submission für gleicher Buchungszeit die Kosten die Tiefarbeiten ist bereits erfolgt. in Zeitlarn von 56,00 € auf 65,00 „Das Bauland wird bekanntlich von € zu erhöhen. Um die Eltern par- Bauwilligen dringend erwartet. allel zur Corona-Pandemie nicht Verzögerungen sollen nicht hingezusätzlich zu belasten, behält sich nommen werden“, sagte Bürgerdie Kommune die Möglichkeit vor, meisterin Andrea Dobsch. den erhöhten Beitrag um neun Parallel dazu habe die Rathausver-

Ein Jahr im Bürgermeisterinnenamt:

Blumiges Dankeschön ZEITLARN (sr). „Vor einem Jahr haben viele von euch mir den Einzug in die Stichwahl ermöglicht. Ein Jahr später kann ich es manchmal noch immer nicht glauben. Vielen Dank an alle, die mich unterstützt haben. Leider ist bis heute keine richtige Feier möglich. Jeder der

mir heute über den Weg läuft, bekommt ein blumiges Dankeschön. Eine richtige Feier - für alle - soll es „irgendwann“ natürlich auch noch geben“, postete Erste Bürgermeisterin Andrea Dobsch am 20. März 2021 auf ihrer Facebook-Seite. Foto: Andrea Dobsch

waltung allerdings als Alternative einen Kreisverkehr vorgeprüft. Geschäftseiter Jürgen Schmid stellte anhand von Plänen die Vor- und Nachteile vor. Der Kreisverkehr reduziere die Geschwindigkeit am Ortseingang durchgehend über 24 Stunden. Er verhindere das Anfahren und Abbremsen an einer Ampelanlage. Beim Kreisverkehr brauche es statt Ampeln lediglich sogenannte Furten für Fußgänger und Radfahrer. Die Kosten und der Flächenverlust seien dagegen deutlich höher. Dieser Teil des Bebauungsplans müsste nachgebessert werden, wodurch womöglich der Baubeginn wieder verzögert werde. Einige Gemeinderatsmitglieder

plädierten engagiert für einen Kreisverkehr. Jürgen Schmid wusste eine Lösung: Der Gemeinderat könne die Vereinbarung samt Umsetzung zum Bau der Ampelanlage und der Einmündung Mitterfeld III vorerst zurückstellen. Eine provisorische Zufahrt erlaube den Baubeginn. Dann habe die Gemeinde genügend Zeit zu prüfen, ob der Kreisverkehr realisier- und finanzierbar ist. Dieser Vorschlag wurde einstimmig genehmigt. Abschließend informierte die Bürgermeisterin unter anderem über die mit vielen Freiwilligen erfolgte Impfung der in der Stufe 1 priorisierten Bürgerinnen und Bürger, sowie über ihre Bemühungen um eine weitere Impfaktion vor Ort.


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27. März 2021

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toom Baumarkt seit Mitte März an neuem Standort Baustoffe, Gartenmöbel, Blumen und jede Menge Kundenservice!

BURGLENGENFELD (lz). Am 15. März 2021 war es endlich so weit: Der neue toom-Baumarkt eröffnete am Rodinger Berg (an der Umgehungsstraße Burglengenfeld). Geschäftsführer Maik Wollmer empfing freudestrahlend die ersten Kunden sowie eine Abordnung des Wifo Burglengenfeld, natürlich alles unter den gültigen Hygienevorschriften: Das Tragen einer FFP2-Maske ist im Markt und auf dem Parkplatz Pflicht. Auf über 10.000 Quadratmetern bietet der neue toom jetzt alles, was Handwerker/innen, Bastler/ innen und Blumenfreunde wünschen. „Dazu dürfen sich die Kunden auf neue Mietservices freuen: Schleif- und Poliergeräte, Vertikutierer und vieles mehr, um Haus und Garten selbst zu verschönern, kann man jetzt zu handelsüblichen Preisen mieten“, informierte Wollmer. „Auch Transporter und Anhänger können ausgeliehen werden.“ Darüber hinaus gehört eine großzügige Baustoffhalle zum Baumarkt dazu, in der neben vielen anderen Marken Produkte von Hasit angeboten werden. „Wir bieten insgesamt im Markt über 40.000 Artikel an, dazu gehören auch die

Die Vorstandschaft des Wifo gratuliert Maik Wollmer zur Neueröffnung. Foto: Julia Krempl Top-Marken Bosch Blau und meta- einzurichten, habe etwa sechs bo, im Bad Grohe und Gerberit, bei Wochen gedauert, so Wollmer weiter. Der Markt beschäftige jetzt den Bodenbelägen Parador.“ über 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Mitarbeiter/innen „Wir legen jeden Tag an die sielegen sich ins Zeug Der alte Standort des Baumarkts ben bis neun Kilometer zu Fuß im im Naabtalcenter war einfach zu Markt zurück. Es gibt Leute bei sehr in die Jahre gekommen und uns, die wissen in ihrer Abteilung es gab auch keine Möglichkeit zur ganz genau, wo man alles findet. Erweiterung – daher jetzt der Um- Ich als Marktleiter weiß das nicht, zug. Auch die Parkplatzsituation aber ich gebe jeden Tag mein Besgestaltet sich am neuen Stand- tes!“, schmunzelte Wollmer. Der ort viel besser. Den neuen Markt Einzelhandelsexperte hat schon ansprechend und kundengerecht jahrelange Erfahrungen gesam-

toom Baumarkt Maik Wollmer OHG Am Rodinger Berg 1 93133 Burglengenfeld Tel. 09471 6027310

Seit 15.03. dort an neuem Stan

melt und bereits zwei Baumärkte bei Eröffnungen begleitet. „Mit den Lieferketten hatten wir Corona-bedingt in den letzten Wochen ein paar Schwierigkeiten, aber letztendlich hat alles geklappt. Mein gesamtes Team kann ich nur loben: Viele Mitarbeiter/innen haben ihr Bestes gegeben, um gemeinsam den neuen Markt einzurichten.“ Wifo: Baumarkt als Bereicherung Auch Benedikt Göhr und Melanie Röhl, der erste und die zweite Vor-

sitzende des Wirtschaftsforums Burglengenfeld, sowie Wolfgang Dantl, zeigten sich begeistert von der Eröffnung. „Alles läuft hier super, seit Maik Ende Februar 2019 den Markt übernommen hat“, sagte Röhl. „Wir freuen uns, dass er bei uns im Wifo ist!“ Benedikt Göhr lobte den toom Baumarkt als ein gutes Fachmarktzentrum sowie als eine Ergänzung und Bereicherung zum Angebot in der Innenstadt. „Maik Wollmer ist der perfekte Teamplayer, um gemeinsam für den Standort Burglengenfeld zu arbeiten und schlicht willkommen in unserer Mitte.“ Qualität und Kundenservice werden im toom Baumarkt großgeschrieben. Selbstverständlich gibt es ein Rückgaberecht. Holzzuschnitte von Verkaufswaren sind kostenlos. Für Stammkunden gibt es die Vorteilskarte. Bei einem Einkaufswert von 5000€ im Jahr erhalten die Kunden 10% Rabatt. Nach wie vor bietet toom OnlineTerminvereinbarungen sowie die Möglichkeit, Waren online zu bestellen und im Markt abzuholen. Dies geschieht dann direkt an der Hauptinformation mit der eigenen Kasse.


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LOKAL - 27.03.2021 by lokal - das blatt ihrer region - Issuu