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Burglengenfeld
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Steffis Hexenküche Große Höhle bei Bauarbeiten entdeckt › Seite 4 in Teublitz eröffnet
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das blatt ihrer region städtedreieck regenstauf schwandorf 20. Juni 2020 38. Jahrgang / Nr. 7
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Liebe Leserinnen und Leser,
Brieftaubenwesen ist kein „Kulturerbe“ Deutscher Tierschutzbund kritisiert erneute Nominierung Der Deutsche Tierschutzbund rät in seiner Pressemitteilung vom 12. Juni 2020 ausdrücklich davon ab, das Brieftaubenwesen in das bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes aufzunehmen, wie vom Land NordrheinWestfalen schon zum zweiten Mal vorgeschlagen. In einem Schreiben an die zuständige UNESCOKommission hat der Verband die Nominierung kritisiert und die tierschutzwidrigen Bedingungen des vermeintlichen Kulturguts betont: Von der Zucht über die Haltung, das intensive Training und den Transport bis hin zu den Strapazen der Wettflüge sind Stress, Leid und Tod gang und gäbe. Eine erste Nominierung im Jahr 2018 war gescheitert – auch damals hatten die Tierschützer Einspruch eingelegt. „Die Wettflüge basieren grundsätzlich auf Stress, denn die orts- und partnertreuen Tauben versuchen dabei, zu ihrem Heimatschlag zurückzukehren. Das ist kein Sport, sondern Ausbeutung!“, kommentiert Katrin Pichl, Fachreferentin für Artenschutz beim Deutschen Tierschutzbund. Die UNESCO reagierte bereits auf den Brief und erklärte, dass Tierethik bei der Bewertung der Vorschläge eine wichtige Rolle spiele. „Das lässt hoffen“, meint Pichl. „Das Immaterielle Kulturerbe hat den Anspruch, dass Menschen ihre Traditionen und ihr Wissen zukunftsgerichtet weitergeben. Darin muss sich auch der Wunsch unserer Gesellschaft nach einem Mehr an Tierschutz widerspiegeln. Tierschutzwidrige Praktiken dürfen nicht unter dem Deckmantel der Tradition gefördert werden.“ Der erste Antrag war auch deshalb abgelehnt worden, weil sich der Verband Deutscher Brieftaubenzüchter nicht ausreichend
mit Tierschutzfragen auseinandergesetzt hatte. Auch wenn der Brieftaubenverband dies nach eigenen Angaben nachgeholt haben, bestehen viele Missstände weiterhin: Schon die Wettkampfvorbereitungen können die Tiere körperlich überfordern. Unabhängige Trainingskontrollen, die das Wohlbefinden der Tauben überprüfen, gibt es nicht. Obwohl das Tierschutzgesetz eigentlich verbietet, einem Tier Leistungen abzuverlangen, die es nicht erbringen kann, treiben die Wettflüge die Vögel an ihre Grenzen. Teilweise müssen bis über tausend Kilometer zurückgelegt werden und im Schnitt kehren 10 Prozent der ausgebrachten Tiere nicht mehr heim. Vor allem Jungtiere verfliegen sich leicht und sterben durch Entkräftung, Beutegreifer oder Unwetter, die auch durch ausgefeilte meteorologische Vorhersagen nicht vermieden werden können, wie Vorfälle mit hohen Verlusten immer wieder zeigen. Einige verirrte Brieftauben schließen sich großen Taubenpopulationen in Städten an – was ein elendes Leben bedeutet und wiederrum die Stadttaubenproblematik verschärft. Bestenfalls landen verirrte Brieftauben im Tierheim. Dort werden die Tiere zwar liebevoll versorgt, sie stellen aber auch eine räumliche und finanzielle Belastung dar, denn nicht immer sind die Züchter ermittelbar oder gar gewillt, ihre Tauben zurückzunehmen. Zudem ist zu befürchten, dass die Züchter die zurückgenommenen Tiere im Anschluss einfach töten. Bereits bei der Zucht werden Tiere, die aufgrund ihrer Leistung, ihrer Abstammung und ihres Körperbaus nicht ins Profil passen, aussortiert und als „unbrauchbar“ getötet. Weitere Infos findet man unter www.tierschutzbund.de.
herzlich willkommen zur 7. Ausgabe von LOKAL 2020! Leider bestimmt immer noch Covid-19 weitgehend unseren Alltag und schreibt uns vor, wie wir uns - vor allem in der Öffentlichkeit - zu verhalten haben. In immer mehr Bundesländern sind die Corona-Beschränkungen jedoch gelockert worden und auch in Bayern dürfen nun Kinos, Theater und Konzertsäle mit Hygieneauflagen und Abstandsregeln öffnen. Schülerinnen und Schüler dürfen im wöchentlichen Wechsel den Unterricht besuchen. Aber: Die Kontaktbeschränkungen werden aufrechterhalten, zumindest bis zum 21. Juni 2020, dabei waren sie ursprünglich nur bis zum 14. Mai vorgesehen. Die bayerische Gesundheitsministerin Melanie Huml hält die Abschaffung der
20. Juni 2020
Kontaktregeln für verfrüht. Währenddessen beginnt für hessische Schulkinder am 22. Juni wieder der normale Präsenzunterricht – 14 Tage bis zum Beginn der Sommerferien am 6. Juli, was man durchaus als ein Experiment mit zynischem Beigeschmack bezeichnen kann: Die Kinder sind, auch wenn sie sich angesteckt haben, anschließend sechs Wochen zu Hause und man weiß nach den Ferien, woran man ist. Nach wie vor geht Bayern dagegen den vorsichtigen Weg, was sicherlich sinnvoll ist – schaut man auf den neuen Corona-Ausbruch in Peking oder nach BerlinNeukölln, wo ganze Wohnblocks aufgrund Corona unter Quarantäne gestellt worden sind. In Bayern kann man sich verhältnismäßig sicher fühlen, denn die Beschränkungen werden hoffentlich eine weitere Welle mit Covid-19 verhindern. Und trotzdem ist es möglich, den Sommer zu genießen, denn die Gastronomie
hat mit Restaurants, Bars, Bistros und Biergärten geöffnet und freut sich auf Kundschaft. Ausflugsziele in der ganzen Oberpfalz locken hinaus in die wunderschöne Landschaft, und dazu haben bestimmt auch Ihre persönlichen Lieblingsgeschäfte wieder die Pforten geöffnet und laden zum gemütlichen Shoppen ein. Untrennbar dazu gehört Ihr LOKAL, das in der vorliegenden Ausgabe wieder mit Nachrichten aus den Kommunen und von Parteien und Vereinen vollgepackt ist. Lesen Sie außerdem unser aktuelles Interview mit dem Maxhütter Bürgermeister Rudolf Seidl, das der ehemalige LOKAL-Journalist und Buchautor Oskar Duschinger geführt hat. Bleiben Sie geduldig, was Corona betrifft, und vor allem: Bleiben Sie gesund! Herzlich Ihre Ingrid Liez mit der LOKAL-Redaktion
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Werben wirkt. Panoramabad: Liegewiese gesperrt, Nichtschwimmerbecken gesperrt, Kleinkinderbecken gesperrt, Rutsche gesperrt... Das Panoramabad startete in eine ungewöhnliche Saison. Foto: Mario Bernhardt
Panoramabad öffnet schrittweise, Erlebnispark bleibt geschlossen WACKERSDORF (sr). Das Panoramabad startete am Dienstag, den 16. Juni 2020 unter Einschränkungen in eine außergewöhnliche Freibadsaison. Die beliebten Wasserspielbereiche des Erlebnisparks Wasser-Fisch-Natur am Murner See hingegen bleiben auf absehbare Zeit geschlossen. „Einen Badebetrieb wie sonst wird es in diesem Jahr vermutlich nicht geben. Nur das Schwimmerbecken ist geöffnet“, erklärt Michael Meinhardt, Fachangestellter für Bäderbetriebe im Wackersdorfer Panoramabad. Die vorläufigen Spielregeln für die Öffnung des Panoramabads stehen: Reiner Schwimm- und kein Freizeitbadbetrieb, erhöhte Hygiene- und Sicherheitsvorkehrungen, Begrenzung der Besucherzahl. „Vereinfacht gesagt: Die Leute kommen, schwimmen und gehen wieder“, so Meinhardt. Wie die einzelnen Maßnahmen, die beispielsweise die Einhaltung des Mindestabstands sicherstellen sollen, im Detail umgesetzt werden, wurde vorab genau ausgearbeitet und mit dem Gesundheitsamt abgestimmt. So sind Liegebereiche, Rutsche, Nichtschwimmer- und Kleinkinderbecken zunächst gesperrt. „Der Großteil der Freibäder, sofern sie in dieser Saison überhaupt öffnen, handhaben es zum Start ähnlich“, sagt Thomas Bauer, Wassermeister der Gemeinde. Die Öffnung weiterer Bereiche des Bads oder eine Erhöhung der Besucherzahl werden vor dem Hintergrund der ersten Erfahrungen des laufenden Betriebs und rechtlicher Vorgaben laufend überprüft. Bürgermeister Thomas Falter denkt dabei vor allem an die
Familien: „Ein möglicher nächster Schritt könnte die Freigabe des Nichtschwimmerbeckens sein. Hier könnten Eltern mit ihren Kindern das Schwimmen üben.“ Die Corona-„Spielregeln“ im Panoramabad: Blocköffnung, Besucherzahl und Terminvergabe Im Schwimmerbecken, und damit im gesamten Bad, dürfen sich vorerst maximal 13 Personen gleichzeitig aufhalten. Vom Eingang bis zum Becken müssen alle Besucher einen Mund-Nasenschutz tragen, beim Schwimmen darf die Maske abgenommen werden. Im Becken gilt eine „Einbahnstraßenregelung“ mit Rechtsverkehr. So wird gewährleistet, dass die Mindestabstände auch beim Schwimmen eingehalten werden können. Da die geöffneten Bereiche des Freibads mehrmals täglich gründlich gereinigt und desinfiziert werden müssen, ergibt sich ein permanenter Wechsel aus „Schwimmzeit“ und „Reinigungszeit“. Um 11:00 Uhr, 12:30 Uhr, 14:00 Uhr, 15:30 Uhr, 17:00 Uhr und 18:30 Uhr ist das Bad für jeweils 60 Minuten geöffnet. Nur der erste Block des Tages fällt aus diesem Rahmen: Der 09:00 Uhr-Block beträgt 90 Minuten, er richtet sich vor allem an die Stammkundschaft der Aqua-Jogger. Nach jedem dieser Schwimmblöcke wird für eine halbe Stunde geschlossen, um beispielsweise Handläufe und Einstiege desinfizieren zu können. Da die Umkleidekabinen im Gebäude derzeit geschlossen bleiben, wurden im Außenbereich provisorische „Freiluft-Umkleiden“ installiert. Die Toilettenanlagen können unter Maskenpflicht genutzt werden. „Das ist auch für
uns eine völlig neue Situation. Wir bitten alle Gäste, sich an die Regeln zu halten“, betont Michael Meinhardt, und weiter: „Wir wollen, dass der Betrieb trotz der Umstände reibungslos läuft. Das funktioniert nur mit Terminvergabe.“ Um den Besucherandrang besser kanalisieren zu können, erfolgt der Zutritt in das Bad nur nach vorheriger telefonischer Terminvereinbarung. Eine entsprechende Hotline ist seit Montag, den 15. Juni 2020, täglich von 8:00 und 9:00 Uhr unter 0174/1034082 geschaltet. Die Gemeinde hat die Eintrittspreise an die verkürzte Saison und das eingeschränkte Angebot angepasst. Ein Saisonticket kostet 15 Euro, ein Einzelticket einen Euro. Weitere Ticketmodelle sind bei weiteren Öffnungen denkbar. Ähnlich wie in der Gastronomie müssen Kontaktdaten aller Besucher dokumentiert und für jeweils 30 Tage aufbewahrt werden. Die SchlechtwetterRegelung wird während dieser Saison ausgesetzt, das Bad bleibt nur bei Gewitter oder Unwetter geschlossen. Erlebnispark Wasser-Fisch-Natur bleibt vorerst geschlossen Ob eine Öffnung zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen kann, stehe in den Sternen. „Wenn wir eine verantwortungsvolle und Coronakonforme Basis finden oder sich die Rahmenbedingungen entsprechend ändern, öffnen wir“, so der Bürgermeister. Bis dahin haben immerhin die drei Teiche zur Naturbeobachtung und der Kiosk der Anlage geöffnet. Genaue Infos und die Details zum Betriebsablauf sind unter www.wackersdorf. de und in Aushängen im Bereich des Freibads veröffentlicht.
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LOKAL-TERMINVORSCHAU 25. Juli 2020 Sonderthema: Automobile Anzeigen-/Redaktionsschluss: Freitag, 17. Juli 2020
12. September 2020 Sonderthema: Bauen & Wohnen Anzeigen-/Redaktionsschluss: Freitag, 4. September 2020 Themenänderungen vorbehalten.
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s’Glosserl von Bönedückt Hannückl
Kultur wohl nicht mehr??? Was ist los beim Oberpfälzer Volkskundemuseum in Burglengenfeld? Warum ist vom 1.Bürgermeister entgegen eines entsprechenden Stadtratsbeschlusses noch keine Ausschreibung für die Nachfolge der in Rente gehenden Museumsleiterin Dr. Margit Berwing-Wittl erfolgt? Will man das überregionale Museum ohne künftige wissenschaftliche Leitung zu einer Klein-Klein Heimat-Ausstellung austrocknen? Dann allerdings könnte man sich große Ausschreibungen sparen und vielleicht einen mehr oder weniger geeigneten Stadtbediensteten mit der Nebenaufgabe „Museum“ beauftragen. Oder, ist das vielleicht auch ehrenamtlich, vielleicht in Verbindung mit der Ortsheimatpflegerschaft, denkbar? Für eine Heimatausstellung mit Brotzeitstüberl wäre das schon mal denkbar und wohl auch aller Ehren wert. Ja aber, was wäre dann mit der Weiterentwicklung der bisherigen „Kulturstadt“ Burglengenfeld ohne überregionales Museum und ohne wissenschaftliche Leitung? „Mei“, seufzte da schon der 1 Bürgermeister zu einer möglichen Kostenüberbelastung, die man vielleicht schon mildern könnte oder müsste. Und flugs musste da bei den ersten Überlegungen der Bezirk Oberpfalz herhalten, dem man am liebsten gleich alle Kosten angedreht hätte. Weil, schließlich führt das Sorgenkind den Namen „Oberpfälzer Volkskundemuseum“ und ggf. würden dann für die Stadt gar keine Kosten mehr anfallen. Dann könnten andere für das Burglengenfelder Museum zahlen. So einfach wäre es, wenn das Wörtchen „Wenn“ nicht wäre. Aber, der Bezirk Oberpfalz hat da schon mal vornehm abgewinkt und damit allen entsprechenden
B U R G L E N G E N F E L D wilden Spekulationen Einhalt geboten. Vielleicht auch in Erinnerung an die Entstehung der Oberpfälzer Volkskundemuseum in Burglengenfeld. Damals galt und gilt seitdem wohl folgende Vereinbarung: 1. Der Bezirk kauft die „HeindlSammlung“ und stellt sie dem Museum kostenfrei zur Verfügung. 2. der Landkreis beteiligt sich mit dem Gebäude und beschäftigt auch anteilig die Museumsleiterin im Landratsamt Schwandorf und 3. Die Stadt Burglengenfeld übernimmt die Trägerschaft für das Museum. Also, klare Verhältnisse von damals bis heute. Und der Stadtrat von Burglengenfeld stimmte dem damals zu. Und der damalige 3. CSU-Bürgermeister Heinrich Waldhier von Burglengenfeld, der trug sogar mit Stolz den Ehrennamen „Museumsbürgermeister“ und wurde sogar zum 1. Vorsitzenden des Museumsvereins für das Oberpfälzer Volkskundemuseum gewählt. Was für ein positives, kulturelles Denken damals gegenüber der Gegenwart! Vor kurzem wollte man noch bedenkenlos ca. 10 Millionen Euro mehr für eine zweite Schule in Wölland hinausschleudern. Obwohl man wesentlich günstiger mit einem Erweiterungsbau der bestehenden Schule fahren würde und wird. Was übrigens so an die fast 2/3 der wahlberechtigten Bürger auch so sahen. Und jetzt will man also die „Laus über den Balg“ schinden beim überregionalen Volkskundemuseum. Alles wohl nach dem Motto: „Kultur wohl nicht mehr!?“ Und wenn man wartet, ob vielleicht sich mal die Nachbarstädte an der Trägerschaft beteiligen werden, fühlt man sich unwillkürlich an den Bau des Bulmare erinnert. Die Städte hielten sich damals beim Bulmare und auch jetzt wohl beim Volkskundemuseum vornehm zurück. So ist es halt und so wird es wohl auch bleiben! Bemerkenswert dabei die „zaghafte“ Zurückhaltung des Freundeskreises für das Oberpfälzer Volkskundemuseums zu dem aktuellen Thema. Statt auf die Barrikaden zu steigen, übt sich der Verein wohl mehr im Schweigen. Ja mei, man könnte wohl unter was hineinkommen, wenn man für sein Museum kämpfen wird!? ODER? Es grüsset Euch sackrisch Euer Bönedückt Hanückl
20. Juni 2020
Dr. Klaus Dieter Raum (li.), Sabrina Huber (2.v.li.) und Evl Anders (2.v.re.) untersuchten die neu entdeckte Höhle. Stadtwerke-Vorstand Friedrich Gluth und Dipl.-Ing (FH) Josef Hollweck dankten für den nicht ungefährlichen Einsatz unter der Erde. Foto: Michael Hitzek
Große Höhle bei Bauarbeiten an der Umgehungsstraße entdeckt BURGLENGENFELD (sr). 76 Meter lang, 14 Meter tief, in Teilen aufrecht begehbar und ein uraltes Archiv der Erdgeschichte: Bei den Bauarbeiten rund um den toom-Baumarkt an der Umgehungsstraße ist eine durchaus stattliche Höhle entdeckt worden. Der Hydrogeologe Dr. Klaus Dieter Raum und die Höhlenforscherin Sabrina Huber haben sie freigelegt, vermessen und untersucht. Denn unter anderem muss geklärt werden, ob Auswirkungen auf die Burglengenfelder Trinkwasserversorgung zu erwarten sind. Der Verwaltungsrat der Stadtwerke hat daher einen sogenannten Tracerversuch in Auftrag gegeben, mit dem die Fließgeschwindigkeit des Grundwassers in Richtung der Trinkwasserbrunnen im Raffa ermittelt werden soll. Bei den Bauarbeiten der Unternehmensgruppe Küblböck an der Umgehungsstraße mussten in einem Teilbereich des Baufeldes etwa sechs Meter Lehm und Kalkstein abgetragen werden. Dabei wurde der Zugang zu einer Schachthöhle freigelegt. Und so kam die Höhle auch zu ihrem Namen: Zwicknagelschacht. Denn in der Höhlenforscher-Szene ist es guter Brauch, Höhlen nach ihrem Entdecker zu benennen. In dem Fall war es Baggerfahrer Peter Zwicknagel. Der Bauherr tat das Richtige, informierte unter anderem das Wasserwirtschafsamt Weiden, die Kooperationsgemeinschaft „Trinkwasserschutz Oberpfälzer Jura“ und die Stadtwerke Burglengenfeld als örtlichen Wasserversorger. Die zogen Evl Anders und Dr. Klaus Dieter Raum vom Sachver-
ständigenbüro für Grundwasser Anders & Raum aus Velden an der Vils, sowie die Höhlenforscherin Sabrina Huber aus Langquaid hinzu. Schnell war den Fachleuten klar, dass die Höhle größer sein muss als das zunächst sichtbare, kleine Einstiegsloch. Weitere Untersuchungen waren angebracht, denn: Das Gebiet, über dem sich die Höhle erstreckt, liegt teilweise im Schutzgebiet der Burglengenfelder Trinkwasserversorgung. „Natürlich fanden auch wir allein die Tatsache spannend, dass eine derart weit verzweigte Höhle entdeckt worden ist, von der bislang niemand etwas wusste. Aber für uns als Wasserversorger steht die Frage im Vordergrund: Ist der Schutz unseres Trinkwassers sichergestellt?“, sagt Stadtwerke-
Vorstand Friedrich Gluth. Dazu muss man wissen: Aufgrund der geologischen Gegebenheiten in der Region des Oberpfälzer Jura ist das Grundwasser besonders gefährdet. „Unsere Trinkwasserbrunnen im Raffa liegen in einem sogenannten Karstgebiet“, sagt Gluth. Das heißt: Über Klüfte im Gestein oder über Dolinen kann Niederschlags- und Oberflächenwasser schnell ins Grundwasser gelangen. Das gilt ebenso für Schadstoffe, die mit Niederschlags- und Oberflächenwasser transportiert werden. Das ist seit Jahrzehnten bekannt und war auch der wesentliche Grund für den Bau der Aktivkohleanlage im Raffa durch die Stadtwerke. Fachmann Dr. Klaus Dieter Raum war wenig überrascht über die Entdeckung der Höhle. Dass es
In der Höhle: Trocken gefallener Sinterwasserfall mit Knöpfchensinterbildungen. Foto: Dr. Klaus Dieter Raum
20. Juni 2020 Hohlräume und Klüfte in Karstgebieten und damit auch im Bereich der Bauarbeiten für den neuen Baumarkt gibt, sei zu erwarten gewesen. Und weil das Bebauungsgebiet zum Teil am Rand des Wasserschutzgebietes Burglengenfeld und in der weiteren Schutzzone für die Trinkwasser-Brunnen liegt, waren dem Bauherren im Zuge des Genehmigungsverfahrens etliche Auflagen gemacht worden. So müssen z.B. wassergefährdende Stoffe so gelagert und gesichert werden, dass eine Verunreinigung des Bodens nicht erfolgt. Verbrennungsmotoren oder Aggregate dürfen nur auf befestigtem Untergrund aufgestellt werden. Baufahrzeuge dürfen im Baustellenbereich nicht auf unbefestigten Flächen betankt werden. Der tiefste Punkt der bislang befahrenen Höhle liegt laut Dr. Raum nur ca. 30 Meter über dem Grundwasserspiegel. Die Frage, die die Stadtwerke klären wollen: Wie lange würde es etwa nach einem Unfall in dem Bereich dauern, bis möglicherweise verunreinigtes Wasser im Grundwasser und bei den Trinkwasserbrunnen im Raffa ankommt? Wie lange also hätten die Stadtwerke in so einem Schadenfall Zeit, um zu reagieren? Aufschluss bringen soll ein sogenannter Tracerversuch. Dabei wird an geeigneten Stellen in der neu entdeckten Höhle mit lebensmittelechtem Farbstoff versetztes Wasser eingebracht. Anhand der Färbung kann nachvollzogen werden, welchen Weg das Wasser nimmt und wie schnell das geht.
B U R G L E N G E N F E L D Das kann wenige Stunden dauern – oder mehrere Monate. „Man kann über der Erde nicht sehen, was unten los ist“, sagte Dr. Raum in der jüngsten Sitzung des Verwaltungsrats der Stadtwerke. Der Tracerversuch soll vorraussichtlich im Juli durchgeführt werden. „Der Höhlenfund zeigt beeindruckend die Besonderheiten des Einzugsbereichs unserer Trinkwasserversorgung auf. Und wie wichtig es war, die Aktivkohleanlage im Raffa zu bauen“, sagt Stadtwerke-Vorstand Friedrich Gluth. Informationen zur Höhle „Die Höhle ist geologisch sehr, sehr interessant“, sagt Sabrina Huber, Vorsitzende des Landesverbands für Höhlen- und Karstforschung Bayern. Der Fund von Kryocalciten etwa weise darauf hin, dass die Höhle in einer einst gletscherfreien Zone liegt, aber in der Eiszeit unter Permafrostbedingungen entstanden ist. Ungewöhnlich sei die Größe der versteinerten Seelilien aus dem früheren Jurameer. Entdeckt haben Huber und Dr. Raum auch tektonische Störungsbahnen, schöne Sinterbildungen, Fossilien, Manganausfällungen und Hornsteinknollen, in einem Raum sogar Tropfsteine. Sabrina Huber ist eine erfahrene Höhlenforscherin. Sie sagt, das Gestein sei sehr brüchig, von Rissen und Spalten durchzogen. Die Höhle könne nur mit „ausreichender Kenntnis“ der Gefahren tiefer Schachthöhlen und mit entsprechender Sicherung befahren werden. Es herrsche Absturzgefahr.
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Verrechnet Judex non calculat. Der Richter rechnet nicht. Diesen Leitsatz aus seinem Jurastudium hat offenbar Sebastian Bösl - intellektuelle Führungsfigur der Burglengenfelder Sozialdemokraten - so verinnerlicht, dass er im Stadtrat im Geschäftsordnungsausschuss jüngst ein Beispiel seiner seltsamen Rechenkunst zum Besten gibt. Dort beansprucht der selbsternannte Arbeiterführer die totale Kompetenz seiner Partei, zu prüfen, ob auch jeder kleine Angestellte das Herz am rechten, (hoppla) linken Fleck hat. Diese Gesinnungsschnüffelei erfährt im Gremium mehrheitliche Ablehnung, weil eine derart gravierende Abweichung von der Muster-Geschäftsordnung mit hohem bürokratischen Aufwand bei jeder Personalentscheidung im Stadtrat verbunden wäre. In der Realität dürfte es
wohl egal sein, mit welcher Hand ein Arbeiter die Schaufel schwingt. Geschlagen mit einer politisch-genetischen Farbblindheit sieht Bösl aber nur noch rot, wenn er bestimmte SR-Kollegen ins Visier nimmt. Die Auswüchse dieses Krankheitsbildes schlagen sich in seinen Anträgen zur Geschäftsordnung nieder. Die Angst der Burglengenfelder SPD-Führungsriege vor Andersgläubigen treibt dort die seltsamsten Blüten. So will Bösl mit einem Rechenkunststück die gesetzlich klar vorgeschriebene Stellvertreterregelung gem.§16 IV MusterGO aushebeln, allein um zu verhindern, dass bei einer gleichzeitigen (!) Verhinderung sämtlicher drei Bürgermeister (!) das älteste Stadtratmitglied (*) die Vertretung übernimmt. Ein kurzer Blick ins Geburtenregister der gewählten Stadträte gibt hier die eindeutige Antwort, wer das ist. Eigentlich eine klare Ansage. Nicht für Bösl. Er rechnet aus, dass unbedingt sein Wunschkandidat
Hans Glatzl
Andreas Beer diese für die SPD offenbar existenziell wichtige Position besetzen muss. Es folgt dazu im Gremium eine fast einstündige Diskussion, wie diese Rechnung jeder Realität zum Trotz aufgehen könnte. Peinlich! Lächerlich! Ergebnislos! Was lernen wir aus diesem Vorzeigebeispiel kommunaler Selbstverwaltung? Bösl sollte die Grundrechnungsarten lernen, damit er sich nicht ständig verrechnet. Das meinen
Hans Glatzl und das BFB
(*)Preisfrage: Wer sollte da wohl verhindert werden?
BFB-Haushaltsvorschläge 2020
„Mit Maß und Ziel“ BURGLENGENFELD (sr). „Unsichere Zeiten erfordern eine sichere Hand!“ - Darauf gründen die Vorschläge des Bürger-Forum-Burglengenfeld (BFB) für den Kommunalhaushalt 2020. Im Mittelpunkt stehen dabei Hilfen für Familien, die in Coronazeiten unter der Belastung von Kinderbetreuung und Homeoffice besonders unter Druck stehen. Neben den enormen Investitionskosten für Kita- und Schulneubau sei der Burglengenfelder Stadtsäckel nach Einschätzung von BFB-Stadtrat Hans Glatzl mit vier Mio. Euro Zuschussbedarf zur Bewältigung der Altschulden von SWB und insbesondere durch das Bulmare belastet. Dort schlage allein die coronabedingte Schließung laut Vorbericht der Kämmerei vom 19.05.2020 mit monatlich 130.000 Euro Einnahmeausfällen zu Buche. Insofern bleibe die Rückführung der städtischen Tochterunternehmen eine Grund-
forderung der FW-Gruppierung, um für die Bürger mehr Transparenz und für den Stadtrat mehr Verantwortung und Kontrolle über „Gluths bürokratischen Wasserkopf“ zu erreichen. „Fototermine in Tropfsteinhöhlen werden wahrgenommen, aber Pflichtaufgaben wie Straßenreinigung und Reparaturen werden dagegen seit Jahren vernachlässigt“, kritisiert Glatzl in einer Pressemitteilung. Insgesamt sieht der BFB-Vertreter den Burglengenfelder Haushalt, verglichen mit den Nachbargemeinden, als sehr optimistisch veranschlagt. „Während zum Beispiel Nittenau oder sogar die finanziell viel besser aufgestellte Marktgemeinde Regenstauf sich im Bereich der freiwilligen Ausgaben eine strikten Sparkurs verordnet haben, geistern bei uns in den Köpfen der SPD-Kollegen noch immer die Aussiedlung des TV und der Ankauf des VAZ herum.“ Allein
„Die Förderung von Rinnstein-Biotopen gehört offensichtlich zu den vordinglichsten Aufgaben“, lobt BFB-Sprecher Glatzl mit einem Augenzwinkern das CO²-Engagement der Stadtwerke. Foto: BFB Burglengenfeld der VAZ–Plan blockiere aktuell als Haushaltsrest 250.000 Euro: „Geld, das wir für den Ausbau der Infrastruktur wie Straßen-Kanalreparaturen, aber auch mit Blick auf die allseits geforderte CO²-freie
Stadt gut gebrauchen könnten“, hofft Glatzl auf eine Mehrheit für die Pläne seiner Gruppierung im Stadtrat. Der Ausbau sicherer Fahrradwege von den Wohngebieten und gerade vom Augustenhof
aus ins Schulzentrum und zum NAC sei zur Sicherheit der Kinder ebenso voranzutreiben wie die bessere Anbindung ans Stadtzentrum und zum Bahnhof MaxhütteHaidhof.
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B U R G L E N G E N F E L D
20. Juni 2020
„Burglengenfeld muss Museumsstandort bleiben!“ Mehr als 500.000 Euro in Modernisierung investiert / Überregionale Bedeutung
Nächstes LOKAL: 25. Juli 2020 Anzeigen- und Redaktionsschluss: Freitag, 17. Juli 2020
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BURGLENGENFELD (sr). Den Erhalt des Oberpfälzer Volkskundemuseums und die unverzügliche, vom Stadtrat bereits beschlossene Ausschreibung der Leitungsstelle fordert die Burglengenfelder SPD. Unterstützung kommt auch von der neuen Fraktionsgemeinschaft im Stadtrat aus SPD, Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke. „Mehr als eine halbe Million Euro hat die Stadt allein in der Amtszeit von Bürgermeister Thomas Gesche in die Modernisierung des Museums investiert. Wir wollen nicht, dass dieses Geld zum Fenster hinausgeworfen wird“, sagt 3. Bürgermeister Sebastian Bösl in einer Pressemitteilung. Brandschutz, Fluchtwege, neues Beleuchtungs- und Farbkonzept, multimediale Technik, ein eigener Raum für Museumspädagogik und nicht zuletzt seit dem Jubiläumsjahr 2017 drei Räume, die sich Leben und Wirken des Barock- und Rokokobaumeisters Johann Michael Fischer widmen, dem unbestritten berühmtesten Sohn der Stadt: Mit Blick auf den 30. Geburtstag des 1987 eröffneten Volkskundemuseums hatte der Stadtrat eine umfassende Modernisierung in mehreren Bauabschnitten auf den Weg gebracht. Mehr als 500.000 Euro hat sie bislang gekostet. „Es darf nicht sein, dass dieses Geld vergebens investiert wurde“, so Bösl. „Corona-Krise kein Vorwand für Untätigkeit“ „Das Oberpfälzer Volkskundemuseum ist für die Stadt Burglengenfeld gleich in mehrfacher Hinsicht von herausragender Bedeutung“, sagt SPD-Ortsvorsitzender Peter Wein. Das denkmalgeschützte Gebäude aus dem 16. Jahrhundert ist Zeugnis einer bewegten Geschichte, es war einst Sitz des Landrichteramtes des „gewaltigen
Landgerichts auf dem Nordgau“, später königlich-bayerisches Bezirksamt und schließlich hatte Hans Schuierer dort von 1970 bis 1972 sein Büro als Landrat des Landkreises Burglengenfeld. „Es war für den Bürgermeister kein Geheimnis, dass die langjährige Museumsleiterin Dr. Margit Berwing-Wittl Ende Juni 2020 in den Vorruhestand geht“, sagt Stadtrat Hans Deml. Umso verwunderlicher sei es, dass Thomas Gesche die Ausschreibung der Leitungsstelle erst am 12. Februar 2020 auf die Tagesordnung des Stadtrats gesetzt habe. Damals hatte der Stadtrat den Bürgermeister beauftragt, bis zum 30. April 2020 Verhandlungen mit dem Bezirk Oberpfalz über die Übertragung der Trägerschaft am Oberpfälzer Volkskundemuseum oder über die Gewährung eines jährlichen Zuschusses aufzunehmen. Sollten diese Verhandlungen zu keinem Ergebnis führen, sei die Stelle für die Leitung des Oberpfälzer Volkskundemuseums auszuschreiben. Inzwischen ist Juni 2020 – und die Stelle ist immer noch nicht ausgeschrieben. „Die Corona-Krise darf kein Vorwand dafür sein, dass der Bürgermeister den eindeutigen Beschluss des Stadtrats drei Monate lang nicht vollzogen hat. Die Stadtverwaltung hat dem Stadtrat bereits im Februar den vollständigen Entwurf für eine Stellenausschreibung vorgelegt, die Stadtverwaltung war in den vergangenen Wochen trotz Corona stets handlungsfähig“, stellt Sebastian Bösl klar. Gesche hat zwar öffentlich gesagt, es werde diskutiert „ob die Fortführung mit kürzeren Öffnungszeiten möglich ist. Es gibt diverse Ideen, wie die jährliche Kostenbelastung durch das Museum reduziert werden könnte“.
Allerdings hat der Bürgermeister den Stadtrat und seine Ausschüsse bislang nicht über diese Diskussionen und Ideen informiert. „Und das Museum ist ohnehin nur an vier Tagen pro Woche für jeweils drei Stunden geöffnet“, gibt Hans Deml zu bedenken. Kulturarbeit nicht nur unter monetären Gesichtspunkten Sebastian Bösl betont: „Statt über eine Reduzierung der Öffnungszeiten zu reden, sollte der Bürgermeister darüber nachdenken, wie das Museum weiter Fixpunkt im kulturellen und gesellschaftlichen Leben unserer Stadt bleiben kann, wie es in seiner Bedeutung als außerschulischer Lernort gestärkt werden kann, wie das Interesse der Bevölkerung kanalisiert werden kann.“ Kultur, Kulturarbeit und Kulturförderung dürften gerade in Krisenzeiten nicht allein unter monetären Gesichtspunkten betrachtet werden: „Man stelle sich nur das Bürgerfest ohne Musikgruppen oder das Ferienprogramm für Kinder und Jugendliche ohne die Angebote des Museums oder die beliebten Stadtführungen ohne das Museum als Garant dafür vor, dass dabei Geschichte erklärt wird und keine Geschichten erzählt werden.“ Norbert Wein (Bündnis 90/Die Grünen) und Phillip Pogunkte (Die Linke/Die PARTEI), die mit der SPD eine Fraktionsgemeinschaft im Stadtrat bilden, pflichten den Sozialdemokraten bei. „Ich unterstütze dieses Vorgehen voll und ganz. Wir Grüne möchten natürlich auch, dass Kunst und Kultur für alle zugänglich sind. Deshalb soll das Volkskundemuseum bewahrt werden, insbesondere weil es modernisiert wurde“, sagt der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Norbert Wein (Bündnis 90/ Die Grünen). Foto: Peter Wein
20. Juni 2020
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Mittwoch: Katharinenmarkt, Rgb. Stadtamhof von 8-13 Uhr Burgweinting, BUZ von 13.30 - 17.30 Uhr Donnerstag: Bauernmarkt, Rgb. am Landratsamt 13.30-17.30 Uhr Regenstauf, A. d. Regenbrücke, 9-12 Uhr Samstag: Neupfarrplatz Rgb., 9 - 16 Uhr
Bürgermeister Thomas Gesche nennt „Waldwohnen für Generationen“ ein spannendes Konzept – hier mit drei Generationen von Frauen, die das Projekt initiierten und jetzt realisieren: Geschäftsführerin Eveline Radulovic von der Waldwohnen für Generationen GmbH, Vorbesitzerin Franziska Weigl mit Tochter Julia Weigl-Wagner (v.l.). Foto: Michael Hitzek, Stadt Burglengenfeld
Konzept gegen den Flächenfraß Gesche besucht Baustelle Am Hirtberg 5a-d BURGLENGENFELD (sr). Bürgermeister Thomas Gesche informierte sich am Dienstag über den Baufortschritt der Wohnanlage „Waldwohnen für Generationen“ am Hirtberg 5a-d. Gegenüber Eveline Radulovic von der Bauträgergesellschaft „Waldwohnen für Generationen“ und der Vorbesitzerin Franziska Weigl lobte er das Konzept der Nachverdichtung. Der Wunsch Franziska Weigls scheint in naher Zukunft in Erfüllung zu gehen. Die Vorbesitzerin des südlichen Grundstücksteils Am Hirtberg 5a-d scheint in Erfüllung zu gehen: „Hier sollen wieder
Kinder leben.“ Tochter Julia WeiglWagner nahm den Auftrag ernst. Unter dem Motto „Waldwohnen für Generationen“ entwickelte sie mit dem Regensburger Architekten Karl Hanke eine großzügige Wohnanlage mit zwei Mehrfamilienhäusern, viel Grün und einem Treffpunkt mit Spielplatz am Waldrand. Gesche: Beispiel für Nachverdichtung Jetzt liegt die Realisierung des Projekts in den Händen von Eveline Radulovic. Die Geschäftsführerin der Anfang des Jahres
gegründeten Waldwohnen für Generationen GmbH wird mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern im Alter von acht und fünf Jahren einziehen. Urbanes und naturnahes Wohnen sind für die gebürtige Berlinerin kein Widerspruch, im Gegenteil. Für mehr Urbanität spricht sich auch Bürgermeister Thomas Gesche aus: „Um Flächenfraß am Stadtrand zu vermeiden, setzt die Stadt Burglengenfeld seit vielen Jahren auf Nachverdichtung im bestehenden Siedlungsbereich.“ Das Projekt „Waldwohnen für Generationen“ sei dafür beispielgebend.
Maßarbeit in Corona-Zeiten. Brigitte Meier (li.) und Tina Kolb haben den Bürgertreff für den Neustart vorbereitet. Foto Ines Wollny
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Der Bürgertreff legt wieder los BURGLENGENFELD (sr). Seit Montag, den 15. Juni 2020, können im Bürgertreff am Europaplatz wieder einzelne Indoorsportkurse, Einszu-eins Beratungsangebote und Kurse zur Kinder- und Erwachsenenbildung stattfinden. Zur Vermeidung von Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus hat Bürgertreff-Leiterin Tina Kolb alle erforderlichen Schutz- und Hygienekonzepte nach den Richtlinien der Staatsregierung erarbeitet. Das Bürgertreff-Team hat Abstände gemessen und Standpunkte markiert. Die Teilnehmerzahl ist bei allen Angeboten vorerst beschränkt, jeder Teilnehmer muss sich in Listen eintragen. Los ging es am 15. Juni 2020 mit dem Ge-
dächtnistraining für Erwachsene. Im Kinder- und Jugendprogramm findet „Irinas Kreativwerkstatt“ an den beiden Dienstagen 23. Juni und 21. Juli 2020 jeweils ab 16 Uhr statt. Der Unkostenbeitrag beträgt 2 Euro pro Teilnehmer. Anmeldung ist erforderlich unter Tel. (09471) 3 08 65 88. Das nächste Dienstagsbasteln für Kinder ab sechs Jahre ist am 7. Juli 2020 von 15:30 bis 17:00 Uhr. Auch hier gilt: Der Unkostenbeitrag beträgt 2 Euro pro Teilnehmer. Anmeldung ist erforderlich unter Tel. (09471) 3 08 65 88. Gruppenoffene Angebote, Eltern-Kind-Angebot sowie Veranstaltungen und Versammlungen sind derzeit noch nicht möglich.
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Personalratsvorsitzender Sebastian Schelchshorn, Bürgermeister Thomas Gesche und geschäftsleitender Beamter Thomas Wittmann gratulierten Petra Hausler zum runden Geburtstag. Foto: Pelikan-Roßmann
Feierstunde im Burglengenfelder Rathaus:
Badespaß im Freibadbereich des Bulmare wird es bis auf Weiteres nicht geben. Foto: Arne Trautmann
BURGLENGENFELD (sr). Das Bulmare bleibt bis auf Weiteres geschlossen. Von der Möglichkeit, ab dem 8. Juni den Freibadbereich zu öffnen, wird kein Gebrauch gemacht. „Wir arbeiten weiter konzentriert auf die Wiedereröffnung mit unserem Gesamtangebot inklusive Badehalle und Saunalandschaft hin“, teilen die Geschäftsführer Karl Karner und Reiner Beck mit. Fast einen ganzen Tag lang ha-
ben Karner, Beck und kaufmännische Leiterin Simone Seelos den 20-seitigen Pandemieplan der Deutschen Gesellschaft für das Badewesen studiert, Vorgaben auf den Freibadbereich des Bades umgerechnet und analysiert, zu welchen Bedingungen der Pandemieplan im Bulmare umgesetzt werden könnte. Das Ergebnis fasst Karl Karner so zusammen: „Die Gesundheit unserer Gäste steht an erster Stelle.
Thomas Wittmann und Personalratsvorsitzender Sebastian Schelchshorn mit gebührendem Abstand zu einer kleinen Feierstunde. Hausler begann 2001 im städtischen Bauamt, vorher war sie als Verwaltungsangestellte für 20 Jahre auf der Köblitzplatte beschäftigt. Ihre Bewerbung im
Rathaus, die sie selbst gerne als „hartnäckiges, erfolgreiches Nachfragen“ bezeichnet, hat sie niemals bereut. Einige Jahre lang blieb sie im Bauamt und wechselte von dort ins Hauptamt, immer mal wieder unterbrochen von kurzzeitigen Einsätzen und Vertretungen in anderen Ämtern. Für den Kollegenkreis war Hausler viele Jahre lang als Personalrätin tätig. „Was viele nicht wissen, doch ich erinnere mich gerne daran: Wir waren auch einige Zeit lang als Team im gleichen Büro“, sagte Bürgermeister Thomas Gesche. Heute arbeitet sie vorwiegend Geschäftsleiter Thomas Wittmann zu.
nur sechs Umkleiden und 32 Wertfächer. „Unser Vorteil als Ganzjahresbad ist es, dass Freibadgäste bei schlechtem Wetter jederzeit in die Badelandschaft wechseln und dort Attraktionen wie Strömungskanal, Sprudelbucht, Kneippbecken nutzen können, weil dies im Eintrittspreis inbegriffen ist“, sagt Simone Seelos. Diesen Vorteil könne das Bad nicht ausspielen, wenn nur der Freibadbereich geöffnet werden darf. Umkleiden und Duschen in der Badehalle seien dann nicht zugänglich. Auch die bei Kindern und Jugendlichen so beliebte Riesenrutsche ist nur von der Badehalle aus erreichbar. „Das kann man offen sagen: Klassische Freibäder mit größeren Wasserflächen sind unter diesen Umständen attraktiver. Badeseen sind kostenlos und zeitlich unbegrenzt nutzbar, wir hätten den Aufenthalt zeitlich begrenzen müssen. So können wir dem Namen Wohlfühlbad und unseren eigenen Ansprüchen daran nicht gerecht werden“, sagt Geschäftsführer Reiner Beck. Die Gäste seien es gewohnt, das vollständige Angebot nutzen zu können. Simone Seelos: „Den organisatorischen Aufwand von der Einrichtung der Online-Reservierung über Abstandsmarkierungen bis zur Umstellung des Gastronomie-Bereichs hätten wir nicht gescheut.
Aber unterm Strich bleibt festzuhalten, dass wir mit einem derart eingeschränkten Angebot nicht an den Start gehen wollen.“ Stattdessen bereitet das Bulmare die Wiedereröffnung des gesamten Bades vor. So wird nach aktuellem Stand im Herbst keine 14-tägige Schließung wegen der Revision nötig sein. Der Großteil der dafür erforderlichen Arbeiten ist bereits abgeschlossen oder steht kurz vor dem Abschluss. „Wir freuen uns darauf, unsere Gäste bald wieder in vollem Umfang in Bade- und Saunalandschaft, im Massage- und Wellnessbereich begrüßen zu können“, teilt die Bulmare GmbH mit. Das Team erarbeitet auch hierfür die Grundlagen. Hierbei müssen die unterschiedlichen Vorgaben für Freibad-, Hallenbad-, Gastround Sauna-Bereich berücksichtig werden – teilweise gibt es diese Vorgaben von Seiten des Freistaats noch gar nicht. Eine Option wäre auch die Öffnung von Frei- und Hallenbad ohne die Saunalandschaft. „Wir wollen so gut wie möglich vorbereitet sein, sobald es klare Signale aus München gibt, wann und unter welchen Bedingungen wir wieder loslegen können“, sagte Beck. Weitere Informationen findet man unter www.bulmare.de oder auf der Webseite der Stadt Burglengenfeld www.burglengenfeld.de.
Petra Hausler feiert runden Geburtstag BURGLENGENFELD (sr). Die Verwaltungsfachangestellte Petra Hausler, seit knapp 20 Jahren im Rathaus von Burglengenfeld beschäftigt, feierte kürzlich 60. Geburtstag. Trotz Corona-Pandemie wird das soziale Miteinander im Kollegium nicht vernachlässigt und so trafen sich Bürgermeister Thomas Gesche, Geschäftsleiter
Das Bulmare bleibt vorerst geschlossen
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Wir gehen hier kein Risiko ein und werden den Freibadbereich daher nicht öffnen. Letztendlich bleiben aus unserer Sicht zu viele Fragen offen.“ Die Bulmare-Verantwortlichen haben verschiedene Szenarien durchgespielt, wie die Öffnung des Freibadbereichs in verschiedenen Zeittakten mit reduzierten Eintrittspreisen und der geforderten Beschränkung der Besucherzahlen sowie der Einhaltung der Abstandsregeln in den Becken und auf der Liegewiese. Letztendlich waren im Bulmare praktische Überlegungen ausschlaggebend für die Entscheidung, den Freibadbereich nicht zu öffnen. Ein Beispiel: Es gibt dort
20. Juni 2020
M A X H Ü T T E - H A I D H O F
Matthias Meier (CSU) und Johannes Weiß (JU) zur geänderten Ausschussbildung im Maxhütter Stadtrat:
„Eine Frage des politischen Stils!“ MAXHÜTTE-HAIDHOF (lz). Einen frappanten Mangel an Information und schlechten politischen Stil beklagt der CSU-Fraktionsvorsitzende Matthias Meier gemeinsam mit dem Vorsitzenden der Jungen Union im Stadtrat, Johannes Weiß, in einer Pressemitteilung an LOKAL. Bei der Stadtratssitzung am 28. Mai 2020 hielt sich eine Mehrheit – gebildet aus UWM-Fraktion, SPD/SBM, FW und Bündnis 90/ Die Grünen nicht an die zuvor im nichtöffentlichen Geschäftsordnungsausschuss beschlossene Ausschussbildung. Ursprünglich war man sich fraktionsübergreifend einig, die Ausschüsse „Haupt- und Finanzausschuss“, „Umweltund Verkehrsausschuss“ sowie „Bauausschuss“ zu bilden. In der Hauptsitzung kam es zur Bildung eines „Haupt- und Finanzausschusses“, „Umwelt-, Bau- und Verkehrsausschusses“ sowie eines „Projekt- und Städtebauausschusses“ – und das ohne die Stimmen der CSU/JU. Diese blieb bei ihrer Forderung nach einem eigenen Umweltausschuss, wohingegen „die bunte Koalition rund um den Bürgermeister“ lediglich den betreffenden Ausschuss
umbenannt und den Begriff „Umwelt“ an den Anfang gestellt habe, so moniert Meier und erklärt: „Wie das bloße Umbenennen dem Umweltgedanken eine besondere Stellung einräumt, ist nicht wirklich klar. Vor allem, weil sich außer dem Namen nichts ändert. Zudem werden im neuen Ausschuss zusätzlich noch Verkehrsthemen besprochen, sodass noch weniger Zeit für die Umwelt bleibt. Dass die Grünen sich mit einer Umbenennung abspeisen lassen, ist wohl der internen Harmonie der bunten Koalition geschuldet.“ Die Grünen und die SPD, die sich in der Sitzung explizit gegen einen eigenen Umweltausschuss ausgesprochen hatten, begrüßten hingegen die Umbenennung, denn dadurch werde der Umwelt eine Vorrangstellung eingeräumt. Der zusätzliche Ausschuss zum Städtebau könne dazu ebenfalls zu Umweltthemen herangezogen werden. Matthias Meier sieht jedoch mit der CSU/JU das Thema Umwelt im Bauausschuss untergehen. Er akzeptiere zwar die demokratische Mehrheitsentscheidung, hält den politischen Stil aber für absolut inakzeptabel: Man
habe es nicht für nötig gehalten, die Unionsfraktion zuvor zu informieren, „dafür gab es aber keinen sachlichen Grund, denn die bunte Koalition hat mit 15 Sitzen eine klare Mehrheit. Als einzig denkbarer Grund bleibt, die Union auflaufen zu lassen. Mit kollegialer Zusammenarbeit hat das nichts zu tun!“ Auch dem Antrag der Unionsparteien, das Sitzungsgeld bei 25€ zu belassen, wurde nicht stattgegeben, sondern auf 30€ erhöht – „definitiv aufgrund der aktuellen Lage das falsche Zeichen.“ Trotz des Affronts um die Ausschussbildung bietet Meier gemeinsam mit der JU weiterhin eine konstruktive Zusammenarbeit an: „Auch wenn man unterschiedliche Meinungen hat, gehört zu einer konstruktiven Zusammenarbeit ein kollegiales Miteinander und der Dialog, statt den anderen vor den Kopf zu stoßen; sachliche Erwägungen statt persönlicher Befindlichkeiten, einen statt spalten. Wir können nur unsere Hand ausstrecken, sie zu ergreifen oder auszuschlagen ist Sache des Bürgermeisters und seiner bunten Koalition.“
Stadträtin Sigrid Markgraf-Rank vor dem Feldgehölz-Biotop. Foto: Dr. Franz Schmidkunz
Grüne Maxhütte-Haidhof kritisieren:
„Meßnerkreith droht seinen dörflichen Charakter zu verlieren!“ MAXHÜTTE-MEßNERSKREITH (sr). Die Grünen Maxhütte-Haidhof lehnen den Bebauungsplan „Zum Schwarzerberg“ in Meßnerskreith uneingeschränkt ab. Sie befürchten, dass durch das geplante Baugebiet der dörfliche Charakter stark beeinträchtigt würde. Dabei ist Meßnerskreith – wie Stadtrat Dr. Franz Schmidkunz in einer Pressemitteilung ausführt – der einzige Ortsteil MaxhütteHaidhofs, der sich seine homogene Dorfstruktur noch weitgehend erhalten hat. „Da das Baugebiet über die östlich Dorfgrenze hin-
aus in Richtung Schwarzer Berg ragt, würde zudem einer weiteren Zersiedelung Vorschub geleistet“, befürchtet Schmidkunz. Nach Ansicht der Grünen Stadträtin Sigrid Markgraf-Rank sollten zunächst Baulücken im Innenbereich des Dorfes rücksichtsvoll geschlossen werden, bevor im Außenbereich Landschaft verbaut werde. „Für bauwillige Meßnerskreither ließen sich sicherlich individuelle Lösungen finden, die sowohl den liebenswerten Charakter des Dorfes berücksichtigen als auch die
umgebende eindrucksvolle Landschaft schonen.“ Durch das Baugebiet würden neben Belangen der Ortsbild- und Landschaftspflege auch Aspekte des Naturschutzes berührt. So grenzt das Baugebiet im Süden unmittelbar an ein als Biotop kartiertes Feldgehölz, das den Bachlauf begleitet, der, vom Schwarzer Berg kommend, den Dorfweiher Meßnerskreiths speist. Die Grünen bedauern es, dass die Mehrheit der Stadträte in Maxhütte dem Bebauungsplan zustimmte.
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WAA Wackersdorf Eine Region in Aufruhr Die unglaublichen Geschichten rund um den Bau einer WAA Im Dezember 1985 begannen die Bauarbeiten im Taxöldener Forst. Das Ziel: Die Errichtung einer Wiederaufarbeitungsanlage (WAA) bei Wackersdorf. Vier Bücher aus dem ehemaligen LOKAL-Verlag sorgten damals für erhebliches Aufsehen. 1984 erschien das Buch „Schwandorf im Fadenkreuz - Die WAA und ihr Umfeld“ von Autor Heinrich Mayer, langjährigem Redakteur bei der TZ „Der neue Tag“. In diesem Buch findet man eine klar gegliederte Schilderung der Vorgänge um die geplante WAA in Wackersdorf. Erhältlich für 9,80 € Das Buch „unbestechlich“ von Autor Oskar Duschinger wurde zeitweise sogar mit einer „Einstweiligen Verfügung“ gestoppt. Doch der Autor und WAA-Widerstandskämpfer Hans Schuierer ließen sich nicht einschüchtern. Erhältlich für 15,80 € Ex-Bundes- und Landtagsabgeordneter Dietmar Zierer † deckte in seinem Buch „Radioaktiver Zerfall der Freiheit“ schonungslos die Hintergründe auf, die man kennen muss, um den „Kampf gegen den geplanten Bau der WAA“ zu verstehen. Erhältlich für 15,80 € Ein eindrucksvolles Stimmungsbild aus den Anfangszeiten des Widerstandes lieferten Werner Grassl und Klaus Kaschel in ihrem Buch „Kein Friede den Hütten“ ab. Was dachten die betroffenen Bürger und Bürgerinnen über den Bau der Anlage, die Bayerns Ministerpräsident Franz-Josef Strauß einst als nicht gefährlicher als eine „Fahrradspeichenfabrik“ bezeichnete? In diesem Buch kommen zahlreiche Oberpfälzer zu Wort. Erhältlich für 9,80 € Diese vier Bücher spiegeln die aufgeheizte Stimmung jener brisanten Jahre wieder. Wie begann alles? Wer war dafür oder dagegen? Was passierte rund um den Taxöldener Forst? Warum wurde die WAA Wackersdorf letztlich nicht gebaut? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt. Zahlreiche Bilder dokumentieren den Widerstand gegen das Atomprojekt und geben noch heute Zeugnis von den Geschehnissen.
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Stadtbücherei in Maxhütte-Haidhof ist umgezogen und geöffnet MAXHÜTTE-HAIDHOF (sr). Die Stadtbücherei Maxhütte-Haidhof ist in die Turnhalle der Mittelschule umgezogen. Zugang zum neuen Domizil ist nur über die Schulstraße möglich. Der Weg ist ausgeschildert. Grund dafür ist der Beginn der Umbauarbeiten für die Bücherei im MehrGenerationen-
Haus. Die Bücherei ist von Montag bis Donnerstag in der Zeit von 9.00 Uhr bis 17.00 Uhr und am Freitag in der Zeit von 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr besetzt. Der Besuch beziehungsweise der Zugang ist jedoch nur nach vorheriger telefonischer Terminvereinbarung in diesem Zeitraum möglich, so informiert
die Stadtverwaltung. Telefonnummer zur Terminvergabe: 09471 3022-310. Gut zu wissen: Nach wie vor können die Leser/innen natürlich die Online-Ausleihe auf der Homepage der Stadt Maxhütte-Haidhof unter www.maxhuette-haidhof.de nutzen.
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Die Vater-Kind-Aktion des St. Barbara Kindergartens wurde von den Familien gut angenommen und mit Hilfe des Gärtnertrupps des städtischen Bauhofes umgesetzt. Foto: Birgit Graf, Stadt Maxhütte-Haidhof
Kindergarten St. Barbara veranstaltete eine Vater-Kind-Aktion MAXHÜTTE-HAIDHOF (sr). Mitte März veranstaltete der Katholische Kindergarten St. Barbara eine Vater-Kind-Aktion, die im städtischen Wald beim Berghof viele grüne Spuren hinterließ. 14 Väter nahmen mit ihren Kindern an der Aktion teil. Nach einer kleinen Wanderung zum Stadtwald hinter Leonberg durfte jede Familie zwei Bäumchen pflanzen. Förster Reinhold Weigert vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) hat hierfür Esskastanien – auch bekannt als Edelkastanien – ausgesucht. Unter Anleitung von Birgit Graf und
Stefan Haslinger vom Gärtnertrupp des städtischen Bauhofes schaufelten die Kinder mit ihren Vätern Löcher und pflanzten die Bäume ein. Anschließend bekamen die jungen Bäume Wuchshüllen, welche die Gewächse vor Rehen schützen und für ein besseres Wachstum sorgen sollen. An jeder Wuchshülle wurde zur Erinnerung der Name des Kindes angebracht, welches den Baum gepflanzt hat. Zum Abschluss bekamen die Jungen und Mädchen für ihre Teilnahme eine Holzmedaille überreicht, die sie stolz entgegennahmen.
Nach zweieinhalb Stunden neigte sich die Baumpflanzaktion gegen Mittag dem Ende zu. Die Vater-Kind-Aktion ist nun über zwei Monate her und die Esskastanien treiben seither immer weiter aus. Die Idee zu der Veranstaltung kam vom Elternbeirat des St. Barbara Kindergartens und wurde von den Kindern und Vätern sehr gut angenommen. Neben der schönen, gemeinsam verbrachten Zeit konnte der Kindergarten auf diese Weise mit den teilnehmenden Familien einen wertvollen Beitrag für die Umwelt leisten.
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Maxhüttes neuer 1. Bürgermeister Rudolf Seidl im Interview mit Buchautor Oskar Duschinger:
„Wir möchten unsere Industriegeschichte betonen!“ MAXHÜTTE-HAIDHOF (sr). Am 30. Juni 1990 endete die Ära des einst so glorreichen Eisenwerkes in Haidhof und damit eine bedeutende Epoche der industriellen Entwicklung in der Oberpfalz. Mit dem Ende des Eisenwerkes begann sich die Stadt MaxhütteHaidhof rasant zu verändern. Trotzdem prägt die Silhouette noch immer das Stadtbild mit. Welche Bedeutung hat dieser Blick auf die „Maxhütte“ heute noch für die aufstrebende Stadt? Diese und andere Fragen stellt der Autor des jetzt erschienenen neuen Buchs „Maxhütte – Geschichte eines Werkes und einer Stadt“, Oskar Duschinger, dem Maxhütter Bürgermeister Rudolf Seidl (UWM). Seidl, der das Amt des Bürgermeisters erst kürzlich mit einer überwältigenden Mehrheit bei der Kommunalwahl errungen hat, ist selbst ein Maxhütter durch und durch. Er gehörte Ende der 80er Jahre zu den Gründungsmitgliedern der Unabhängigen Wähler Maxhütte (UWM). Er war bereits Fraktionssprecher und Dritter Bürgermeister. Sich für Kultur und für die Geschichte seiner Heimatstadt zu interessieren, ist für ihn selbstverständlich. Oskar Duschinger, der bereits viele Bücher und anderes zur Maxhütte und über die Oberpfälzer Kultur veröffentlicht hat, war in den 80er und 90er Jahren selbst als Journalist für LOKAL tätig und dem Lesepublikum daher gut bekannt. Oskar Duschinger: Herr Seidl, sind Sie ein geschichtsbewusster Mensch? Bürgermeister Rudolf Seidl: Geschichte hat mich schon immer interessiert. Sei es die Geschichte unseres Landes, aber besonders natürlich, die unserer Stadt Maxhütte-Haidhof. Duschinger: Welche Bedeutung hat die Industriegeschichte des einstigen Vorzeige-Werkes „Maxhütte“ für den neuen Maxhütter Bürgermeister Rudolf Seidl? Seidl: Allen von uns ist wohl klar, dass es ohne das Eisenwerk Maximilianshütte unsere Stadt Maxhütte-Haidhof so nicht geben würde. Unsere Innenstadt ist geprägt durch die Arbeiterwohnblöcke. Wir setzen mit dem Wiederaufbau des Förderturms bei Deglhof ein äußeres Zeichen dafür, dass es uns sehr wohl bewusst ist, wo wir herkommen.
von Seiten der Stadt auch mit dem Ankauf von 450 Büchern unterstützt und einen großen finanziellen Beitrag dazu übernommen. Duschinger: Wie steht die Firma Läpple, der Nachfolgebetrieb der „Maxhütte“ zu Bestrebungen, die Historie des Eisenwerkes in seiner Rest-Substanz zu erhalten? Immerhin waren und sind nicht wenige Läpple-Mitarbeiter ehemalige Mitarbeiter der einstigen „Maxhütte“. Seidl: Die Firma Läpple ist ein Produktionsbetrieb, der am Laufen gehalten werden möchte. Läpple stellte schon viele Gebäude ihres Werksareals für kulturelle Veranstaltungen wie den Nordgautag und für den Verein Kultur und Mehr im Städtedreieck zur Verfügung. Über Bestrebungen der Geschäftsleitung der Firma Läpple kann ich nichts sagen.
Oskar Duschinger (links) und Erster Bürgermeister Rudolf Seidl im Gespräch. Foto: Anita Alt, Stadt Maxhütte-Haidhof amten und war nicht vor Ort. Ich kannte den Niedergang nur aus der Presse und von Erzählungen des Cousins meines Vaters Helmut Seidl. Er war im Eisenwerk beschäftigt. Unsere Familie selbst ist im Bauhandwerk angesiedelt. Duschinger: 30 Jahre nach dem Ende des Haidhofer Werkes drohen die letzten, verbliebenen Originale wie das einstige Kraftwerk zu zerfallen. Viel Zeit bleibt nicht mehr, bevor die letzten Reste der einstigen Industriegeschichte für immer verschwinden. Der einstige Landrat des Landkreises Schwandorf, Hans Schuierer, meinte in seinem Beitrag für das Buch „Maxhütte- Geschichte eines Werkes und einer Stadt“, dass die aufregende WAA-Zeit die Ereignisse rund um die Stilllegung schlicht überlagert hätte. Ist damals zu wenig über dessen Bedeutung für die Nachwelt nachgedacht worden? Seidl: Es wäre wohl anmaßend, wenn ich als heute 49-jähriger Bürgermeister über Entscheidungen vor 30 Jahren urteilen würde. Das Eisenwerk Maximilianshütte wurde stillgelegt. Viele Arbeiter kamen in den aufgelegten Sozialplan. Glücklich waren natürlich alle nach dem Aus über die Ansiedlung der Firma Läpple. Läpple hat damals und bietet heute noch vielen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern Lohn und Brot. Gleichzeitig baute BMW das Werk in Regensburg, wo viele junge Menschen Arbeit fanden, heute sind es 9000 Arbeitnehmer.
seumsleiterin aus Burglengenfeld, Dr. Berwing-Wittl, meinte, die Stadt Maxhütte-Haidhof hätte es einst „als zu groß befunden“, ein „Maxhütten“-Museum zu gründen! Fehlte der politische Wille, das kulturelle Bewusstsein oder schlicht und einfach das Geld in den folgenden 30 Jahren? Seidl: Ich glaube, als man damals die Industriegeschichte des Eisenwerks Maximilianshütte im jetzigen Oberpfälzer Volkskundemuseum in Burglengenfeld bei Dr. Margit Berwing-Wittl angesiedelt hatte, hat man eine gute Lösung gefunden. Duschinger: Der ehemalige Verwaltungschef des Rathauses und „Maxhütte-Kenner“ Gert Gröninger führt im Rahmen der VHS-Kursprogramme regelmäßig interessierte Besucher durch das Werk und hält so die Geschichte dieses Maxhütter Traditionsbetriebes lebendig. Reicht das, um die Geschichte dieses Werkes nicht in Vergessenheit geraten zu lassen? Seidl: Vorträge und Führungen sowie das Bild- und Lesematerial, das es bereits gibt, sind gute Möglichkeiten die Vergangenheit nicht vergessen zu lassen.
Duschinger: Möchte die Stadt Maxhütte-Haidhof möglicherweise nicht mehr gerne an das Stahlwerk „Maxhütte“ erinnert werden, weil es nicht zu dem neuen, modernen Zukunftsimage der Stadt Duschinger: Wie erlebten Sie das passt? Ende des Maxhütten-Werkes in Seidl: Die Frage kann ich mit eiHaidhof? nem Lächeln beantworten und Seidl: Ich befand mich damals in der Ausbildung zum Polizeibe- Duschinger: Die langjährige Mu- auf das Wandbild in meinem
Bürgermeister-Büro hinweisen. Es zeigt großflächig unser Eisenwerk im Jahre 1930. Außerdem unterstreicht der zurzeit in der Entwicklung steckende Regionalplan Oberpfalz-Nord in der Kategorie „Soziales und Kultur“, dass wir unsere Industriegeschichte hervorheben möchten. Duschinger: Für den 27. Juni 2020 war ein Aktionstag im MehrGenerationenHaus geplant - mit Band, Lesung, Führung, Bilderausstellung, Diskussionsrunde, Vorträgen und einem Treffpunkt ehemaliger Maxhütte-Arbeiter. Das war vor Corona. Wären solche Aktionen künftig eine Möglichkeit, die Erinnerung an das Werk lebendig zu halten? Seidl: Ja natürlich, dies wäre eine schöne Aktion gewesen und meine Mitarbeiterinnen von der Öffentlichkeitsarbeit und unser Archivar Dr. Thomas Barth hatten ja schon ihre Mithilfe zugesagt. Auch unser MehrGenerationenHaus hätte dem Aktionstag zur Verfügung gestanden. Unser Seniorenbeirat veranstaltete jahrelang Gesprächs- und Erzählrunden für ehemalige Mitarbeiter des Eisenwerks, die gut angenommen wurden. Duschinger: Welchen Beitrag kann dazu das neue Buch „Maxhütte – Geschichte eines Werkes und einer Stadt“ leisten? Seidl: Das Buch kann einen großen Beitrag für die Nachwelt leisten und da bedanke ich mich recht herzlich bei Ihnen. Wir haben die Veröffentlichung des Buches ja
Duschinger: Auf vielen Geburtstagen von ehemaligen älteren Maxhütte-Arbeitern werden Sie bestimmt oft mit dem Thema konfrontiert. Können Sie den Eisenwerkern Hoffnung machen, dass auch in 30 Jahren noch etwas vom einstigen Vorzeigewerk erhalten ist? Seidl: Leider konnte ich seit meinem Amtsantritt durch die Corona-Krise nicht bei den Jubilaren vorstellig werden, jedoch sind die Erinnerungen unserer älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger noch lange nicht verloren gegangen. Dies bestätigen mir Gespräche im privaten und dienstlichen Bereich.
Maxhütte Geschichte eines Werkes und einer Stadt 1. Auflage 2020 272 Seiten, 14,8 x 21 cm Broschur, s/w bebildert ISBN 978-3-86646-383-7
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T E U B L I T Z
20. Juni 2020
Teublitzer Stadtrat in zwei Lager gespalten TEUBLITZ (sr). Zwei Fraktionen haben sich im neuen Teublitzer Stadtrat gebildet, so schildern Hannah Quaas, Matthias Haberl und Andreas Bitterbier von der SPD-Grünen-Fraktion im Stadtrat die neuen Machtkonstellationen aus ihrer Sicht in einer Pressemitteilung. Auf der einen Seite stehe die CSU-Freie Wähler/UW-Fraktion, der der neue FW/UW-Stadtrat Markus Pretzl eine „komfortablere Mehrheit verschafft“. Mit ihm und Bürgermeister Thomas Beer kommt diese Fraktion auf zwölf Stimmen. Ihr gegenüber stehe die neunköpfige SPD-Grünen-Fraktion, der neben den sechs bisherigen SPD-Stadträtinnen und -räten auch Maria Münz und Hannah Quaas von den Grünen angehören. Außerdem hat sich Johann Schmid dieser Fraktion angeschlossen. Den Vorsitz führt – wie in der bisherigen SPD-Fraktion – Andreas Bitterbier. „Sichtlich um Ausgleich und Kooperation zwischen den Gruppierungen bemühten sich der neue Erste Bürgermeister Thomas Beer und die verkleinerte Gruppe der CSU-Stadträte bei der Konstituierung des Stadtrats“, blicken SPD und Grüne zurück. Bei der vorgeschriebenen spiegelbildlichen Besetzung aller Ausschüsse seien dann aber doch wieder „altbekannte Machtdemonstrationen der Mehrheitsfraktion“ aufgeblitzt. Schon in der ersten Stadtratssitzung entschied sich die CSU-FW/
UW-Fraktion trotz der vorher erfolgten einstimmigen Wahl von Robert Wutz zum Zweiten Bürgermeister gegen den Vorschlag der SPD-Grünen-Fraktion und setzte Saskia Wilhelm-Dorn als Dritte Bürgermeisterin durch. Ähnlich sei die Wahl der Vertreter im Zweckverband Umgehungsstraße verlaufen. Nachdem zwischen den Fraktionen zuvor eine 2:1-Aufteilung besprochen worden sei und der CSU-FW/UWVorsitzende zwei CSU-Vertreter und die SPD-Grünen-Fraktion Maria Münz und Johann Schmid als ihren Stellvertreter vorgeschlagen hatten, habe Markus Pretzl „kurzerhand“ noch sich selbst und Georg Beer (CSU) als seinen Stellvertreter vorgeschlagen. Die Abstimmung habe dann die Verlässlichkeit der Mehrheitsfraktion gezeigt, denn alle ihre Mitglieder stimmten für Markus Pretzl. Somit stelle die Mehrheitsfraktion auch künftig alle Teublitzer Vertreter im Zweckverband Umgehungsstraße selbst, kritisieren Quaas, Bitterbier und Haberl. „Die positiven Signale von Seiten der CSU dürfen nicht darüber hinwegtäuschen, dass sie in den kommenden sechs Jahren weiterhin bereit ist, ihre Mehrheit im Stadtrat dazu zu nutzen, die Zusammenarbeit zugunsten der bekannten Machtdemonstrationen in den Hintergrund zu stellen“, so blickt die Stadtratsfraktion SPDGrüne eher pessimistisch in die Zukunft.
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Bürgermeister Thomas Beer, Stefanie Franek mit ihrem Mann Christopher und Pfarrer Michael Hirmer. Foto: Stadt Teublitz
Neueröffnung von Steffis Hexenküche TEUBLITZ (sr). In Teublitz gibt es ein neues, nicht alltägliches Geschäft. Stefanie Franek hat unter dem Namen „Steffis Hexenküche“ einen Laden eröffnet, in dem es von Wild- und Heilkräutern über Teemischungen und Gewürze bis hin zu naturkosmetischen Rohstoffen und Duft- und Aromaölen alles gibt, was das Herz der Kräuterhexe oder des –hexers begehrt. Zur Eröffnung spendete Pfarrer Michael Hirmer den kirchlichen Segen und führte aus, dass die Verbindung zur Natur zum Menschsein dazugehöre.
Im Namen der Stadt Teublitz überreichte Bürgermeister Thomas Beer ein kleines Präsent und Wünschte der Jungunternehmerin viel Glück und Erfolg. Er dankte Stefanie Franek für ihren Mut zur Existenzgründung und stellte fest, dass mit dem Angebot von Steffis Hexenküche in Teublitz auf jeden Fall eine Lücke geschlossen werde. Eine Rückbesinnung auf natürliche Heilkunde sei vielleicht gerade in der jetzigen Situation eine gute Idee. Steffis Hexenküche befindet sich in der Hans-Böckler-Straße 12 in
Teublitz und hat donnerstags von 09:00 Uhr bis 12:00 Uhr und von 16:00 Uhr bis 19:00 Uhr, freitags von 09:00 Uhr bis 12:00 Uhr und von 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr sowie samstags von 09:00 Uhr bis 13:00 Uhr geöffnet. Gut zu wissen: Neben dem Verkaufsgeschäft bietet Stefanie Franek auch Kurse, beispielsweise zum Herstellen von Naturkosmetik und Salben oder zum Kochen mit Wildkräutern an. Ab Freitag, den 18. September 2020 soll auch eine „Mini-Hexen und Mini-Hexer-Gruppenstunde“ für Kinder von der 3. bis zur 6. Klasse stattfinden. Das komplette Angebot und weitere Informationen gibt es unter www.steffishexenkueche-teublitz.de oder unter Telefon 0151/647 22 793. Anzeige
„Frühjahrs- und Sommermode zu extrem günstigen Preisen!“ TEUBLITZ (lz). Von elegant bis sportlich, vom unverzichtbaren Basic bis zur extravaganten Business-Ausstattung – die Damenmode bei Brigitte Schießl ist auf jeden Fall immer im Trend. „Wir lassen uns von Corona die Laune nicht verderben“, schmunzelt die Mode-Fachfrau, die in Teublitz die kleine Boutique „Brigitte Moden“ betreibt: Outlet vom Feinsten ist hier rund ums Jahr zu günstigen Preisen zu haben – kompetente Beratung inklusive. „Im Augenblick ist die Auswahl an aktueller Sommermode noch groß, da das Geschäft wochenlang geschlossen war. Der Platz wird schon eng, da aktuelle Kollektionen nachrücken sollen!“, informiert Schießl.
Die interessierten Kundinnen können nach Terminvereinbarung und immer maximal zu dritt unter einer vielfältigen Auswahl an Oberteilen und Kleidern, Röcken, Hosen und Jacken stöbern. Zusätzlich gibt es Rabatte von 30 – 50% sowie 10-Euro-Schnäppchen, die „frau“ sich nicht entgehen lassen sollte. „Schon im Vorfeld können sich die modebewussten Damen gerne auf der Internetseite unter www. mode-brigitte.de bei der virtuellen Modenschau neugierig machen lassen.“ Sie haben „Brigitte Moden“ noch nicht für sich entdeckt? Dann wird’s aber Zeit – auf ans Telefon und vereinbaren Sie Ihren Termin unter 09471/97444. Foto: Monika Besenhardt
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Bürgermeister Thomas Beer (m.), Bernhard Frahsek (l,), Eckhard Bodner (2.v.l.), Werner Binder (r.) und Stadtarchivar Dr. Thomas Barth (2.v.r.). Foto: Stadt Teublitz
Jahresband an den Bürgermeister übergeben TEUBLITZ (sr). Der Arbeitskreis für Flur- und Kleindenkmalforschung in der Oberpfalz e.V. (AFO) bringt seit 1978 die Beiträge zur Flurund Kleindenkmalforschung in der Oberpfalz als Jahresband heraus. Darin werden Marterl, Kapellen sowie Flur- und Wegkreuze in der ganzen Oberpfalz vorgestellt und beschrieben. In diesem Jahr liegt ein besonderer Schwerpunkt auf dem Teublitzer Stadtgebiet. Geschäftsführer und Zweiter Vorsitzender des AFO, Bernhard Frahsek, Verleger Eckhard Bodner und AFO-Mitarbeiter Werner Binder sind nach Teublitz gekommen, um den aktuellen Jahresband des AFO
an Bürgermeister Thomas Beer zu überreichen. Dieser bedankte sich bei den Vereinsmitgliedern, insbesondere bei dem pensionierten Gymnasiallehrer Werner Binder, der die Marterl, Kreuze und Kapellen in der Gegend rund um Teublitz erfasst hatte, für ihre intensive Recherchearbeit. „Viele dieser Flur- und Kleindenkmäler sind mir und vielen Bürgerinnen und Bürgern zwar bekannt, man weiß aber oft nicht, was für eine Geschichte dahintersteht“, erklärte der Bürgermeister. Genau um diese Geschichten gehe es dem AFO, so Bernhard Frahsek. Diese Denkmäler seien
für viele ein ganz normaler Teil der Landschaft, jedoch stehe hinter jedem einzelnen ein Schicksal, das zu seiner Errichtung geführt habe. „Diese spannenden Geschichten zu recherchieren und die zugehörigen Kleindenkmäler zu erhalten und zu pflegen, hat sich der Arbeitskreis zur Aufgabe gemacht - eine Arbeit, die, wie mir viele meiner ehrenamtlichen Mitarbeiter bestätigen, süchtig macht“, so Frahsek. Leider hätten die meisten dieser Mitarbeiter bereits ein gewisses Alter erreicht, weshalb sich der AFO über Nachwuchs freuen würde. Wer sich für den aktuellen Jahresband interessiert, kann diesen zum Preis von 12 Euro am InfoPoint im Rathaus Teublitz oder in der Stadtbücherei Teublitz erwerben.
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Bürgermeister Thomas Beer, Karl Schreiner von der Firma STRABAG und Peter Bortenhauser vom Ingenieurbüro S². Rechts der neu angelegte Geh- und Radweg. Foto: Stadt Teublitz
Straßenbauarbeiten in Saltendorf abgeschlossen TEUBLITZ (sr). Ziemlich genau ein Jahr Bauzeit und viele Jahre der Planung davor hat es gedauert, bis Erster Bürgermeister Thomas Beer zusammen mit den Vertretern des Planungsbüros und der Baufirma den Abschluss dieses Großprojekts verkünden konnte. Bereits bei der Haushaltsplanung 2017 wurden erstmals Mittel für den Ausbau der Rötlsteinstraße im Abschnitt zwischen der Staatsstraße 2397 und der Brücke über den Deutschwehrgraben berücksichtigt.
Die schlechte Haushaltslage und die Ungewissheit über den Fortbestand der Ausbaubeiträge verzögerten die Ausschreibung der Bauarbeiten aber noch bis Anfang 2019. Erst nachdem feststand, dass die Anlieger sich an den Kosten nicht mehr beteiligen müssen und die Stadt etwas erhöhte Zuwendungen vom Freistaat erhält, wurde die Maßnahme gestartet. Die Bauarbeiten wurden in zwei Abschnitten mit einer Grenze am Kronbertsanger abgewickelt. Wie
Peter Bortenhauser vom Büro S² Stelzenberger+Scholz+Schmid aus Barbing erklärte, mussten im ersten Abschnitt von der Staatsstraße aus vor dem Neuaufbau von Fahrbahn und Gehweg umfangreich Schäden in den Abwasserleitungen saniert werden. Auch die Wasserleitung aus den 1960ern wurde vollständig ausgetauscht. Straßenbeleuchtungskabel, Strom- und Telefonleitungen wurden neu verlegt. So war am Anfang wenig Fortschritt zu sehen. Gerade noch rechtzeitig vor dem Winter konnte von der Firma STRABAG aus Regensburg die Asphalttragschicht in die Fahrbahn eingebaut werden. Da im zweiten Abschnitt vom
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Kronbertsanger bis zur Brücke die Wasserleitung bereits erneuert war und nur ganz wenige Schäden in den Abwasserleitungen zu sanieren waren, konnte dieser dann ab Ende März 2020 sehr zügig innerhalb von drei Monaten fertiggestellt werden, so Stadtbaumeisterin Sabine Eichinger, obwohl der Geh- und Radweg entlang des Deutschwehrgrabens komplett neu angelegt wurde. Durch die Anlage dieses Weges werde auch die Verkehrssicherheit in der Rötlsteinstraße verbessert. Deshalb erhalte die Stadt Teublitz vom Freistaat Bayern für die Straßenbaukosten eine Zuwendung von rund 60 Prozent. Ohne diese Zuwendung wäre die Maßnahme für die Stadt Teublitz auch kaum finanzierbar gewesen, stellte Erster Bürgermeister Thomas Beer fest. Neben den Straßenbaukosten von rund 1,4 Mio Euro, an denen sich der Freistaat beteiligt, muss die Stadt auch die
Kosten für die Wasserleitung (ca. 425.000 Euro) und für die Kanalsanierung (ca. 300.000 Euro) stemmen. Aufgrund des Stadtratsbeschlusses zur Einleitung eines einfachen Dorferneuerungsverfahrens im Ortsteil Saltendorf wurden die Grünanlagen im Bauabschnitt noch nicht abschließend fertiggestellt. Hier können noch Gestaltungsvorschläge aus der Dorfgemeinschaft im Planungsverfahren eingebracht werden. Für diesen Sommer werden vom Stadtgärtner übergangsweise einige Blühwiesen angesät. Ebenso steht die Stadtverwaltung in Kontakt mit dem Betreiber der Bahnstrecke zum Zementwerk, um in einer Verkehrsschau die Sicherung des Bahnübergangs festzulegen. Zumindest die lange angemahnte Reparatur der auseinandergerutschten Übergangsplatten soll nach dessen Auskunft nun zeitnah im Juni erfolgen.
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Marktgemeinderäte und Bürgermeister Ulrich Brey helfen zusammen. (v.l.n.r.) Bauhofvorarbeiter Walter Dankerl, Erster Bürgermeister Ulrich Brey, Herr Wild LandschaftsMarkträte von CWG und architekt und dessen Mitarbeiterin. Foto: Markt Kallmünz CSU bauen provisorischen Abnahme des Themenplatzes Kinderspielplatz KALLMÜNZ (sr). Viele Kallmünzer Kinder und deren Eltern wünschen sich wieder einen Spielplatz in der Nähe der Naab: Bis in die 90iger Jahre gab es am Schmidwöhr noch einen Spielplatz, dieser musste aber der Flutmulde weichen, welche für viele Kallmünzer eine wesentliche Verbesserung bei Hochwasser darstellt, so erinnert sich Johann Rinner, Ortsvorsitzender der CSU Kallmünz.
„Dieser Spielplatz kann natürlich nicht mit einem professionellen Spielplatz mithalten“, fährt der Ortsvorsitzende fort, „er muss es auch nicht, da er nur als Provisorium gelten soll, bis von der Gemeinde der langersehnte Spielplatz gebaut werden kann.“ Er zeige aber auch, dass man mit wenig Mitteln und etwas Kreativität viel für die Kinder tun kann. „Mit Sand, Holzstämmen und einem beherzten Anpacken wurde der erster Schritt gemacht: Einen Sandhaufen zum Buddeln und Bauen von Sandburgen, einen Baumstamm zum Balancieren, Sitzmöglichkeiten für Klein und Groß nebst Bauklötzen und Motorsägen-Schnitzereien sollen den Anfang markieren.“ Man könne sich auch durchaus vorstellen, dass im Laufe der Zeit noch ein paar weitere Spielmöglichkeiten hinzukommen, so hofft Rinner. „Es gibt sicherlich einige Personen, die sich dieser Idee anschließen und auch aktiv werden wollen.“ Die Gemeinderäte von CSU und CWG wünsche allen Kindern viel Spaß beim Spielen und den Eltern einen angenehmen Aufenthalt.
Doch jetzt gibt es Neuigkeiten: „Nach dem Motto „Die einen reden und die anderen handeln“ haben die Marktgemeinderäte von CWG und CSU reagiert und in Eigenregie am Schmidwöhr einen provisori- Fotos: Johann Rinner schen Spielplatz für die Kinder gebaut“, so berichtet Rinner in einer Pressemitteilung. Zu dem Wunsch nach einem Spielplatz sei auch noch ein Antrag junger Eltern hinzugekommen, welche für den Spielplatz beim Bauhof eine Beschattung fordern, da mangels Bepflanzung die Kinder beim Spielen der prallen Sonne ausgesetzt sind. Als schnelle Reaktion wurden CWG und CSU auf der Vilsseite für einen neuen Spielplatz tätig, da hier die Bäume einen angenehmen Schatten werfen und zum Verweilen einladen, „und sogar der Bürgermeister legte mit Hand an!“
in Krachenhausen erfolgt KALLMÜNZ (sr). Endlich konnte nach erfolgter Abnahme der neu errichtete Themenplatz in Krachenhausen für die Bevölkerung freigegeben werden. Beim gemeinsamen Abnahmetermin mit Erstem Bürgermeister Ulrich Brey, Landschaftsarchitekt Herrn Wild, den Mitarbeitern der ausführenden Firma Kold, Herrn Stöckl, sowie
Bauhofleiter Walter Dankerl stand der Öffnung des Themenplatzes nichts mehr im Wege. „Kleinere Mängel, welche den Betrieb jedoch nicht gefährden, werden in den nächsten Wochen beseitigt“, so informiert Bürgermeister Ulrich Brey in einer Pressemitteilung. Als letzte Maßnahme wird der Pavillon durch die Dorfgemeinschaft
mit Dachziegeln eingedeckt. Bürgermeister Brey zeigte sich sehr erfreut, dass mit diesem Themenplatz, welcher durch LEADER-Fördermittel gefördert wird, für den Ort Krachenhausen ein Dorfmittelpunkt geschaffen wurde, der von der gesamten Bürgerschaft des Marktes und darüber hinaus gerne angenommen wird.
(v.l.n.r.) Herr Wagner, Fa. Guggenberger; Erster Bürgermeister Ulrich Brey; Mitarbeiter der Fa. Guggenberger. Foto: Markt Kallmünz
Straßenbauprogramm 2018–2020 beendet KALLMÜNZ (sr). „Wir haben jetzt alle notwendigen Straßensanierungen in Kallmünz und seinen Ortschaften abgeschlossen“, so informiert Erster Bürgermeister Ulrich Brey in einer Pressemitteilung. Mit der Asphaltierung der „Burglengenfelder Straße“ konnte das Straßenbauprogramm 20182020 erfolgreich beendet werden. Im Jahr 2018 wurde die „Alte Dinauer Straße“ in Teilstücken ausgebessert und saniert. „Diese Straße ist im Hochwasserfall be-
sonders wichtig, ist sie doch die einzige Zu- und Abfahrtsmöglichkeit für die Bevölkerung des „Inneren Marktes“ beziehungsweise für Rettungsdienst, Polizei und Feuerwehr“, erklärt Brey in seinem Rückblick auf die erfolgten Maßnahmen. Ebenfalls 2018 wurden Schadstellen vom Einmündungsbereich „St 2235 – Burglengenfelder Straße“ bis kurz vor dem Anwesen „Hausnummer 9“, behoben. Im Jahr 2019 erfolgte die Leerrohrverlegung in der „Burglengen-
felder Straße“ bis zum Anwesen „Hausnummer 8“, und in diesem Jahr erneuerte der Wasserzweckverband Laber-Naab die Hausanschlussschieber. Die Kosten hierfür trug der Zweckverband. Zum Abschluss der Sanierungsmaßnahmen wurde eine neue Deckschickt von der Abzweigung „Mulzgasse“ bis zur Einmündung St 2235 aufgebracht. Beim Baustellentermin überzeugte sich Erster Bürgermeister Ulrich Brey vom reibungslosen Ablauf dieser Maßnahmen. „Somit konnten in den letzten achteinhalb Jahren nahezu alle Straßensanierungen, welche im Marktbereich erforderlich waren, abgeschlossen werden“, freute sich der Bürgermeister vor Ort.
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idyllische ‚Landzunge im Fluss‘ entschieden“, berichtete Bürgermeisterin Andrea Dobsch über die Herzensangelegenheiten in Sachen Trauung unter freiem Himmel. Entscheidend in der Praxis würden auch äußere Umstände wie z.B. das Wetter sein.
Aktuelle Situation an der Ampel bei der Einmündung der Lauber Straße in die Staatsstraße
Zeitlarner Gemeinderat plant zahlreiche Neuerungen ZEITLARN (sr). Einen umfangreichen Aufgabenkatalog hatte der neue Gemeinderat in seiner Sitzung am Donnerstag, den 4. Juni 2020 in der Mehrzweckhalle abzuarbeiten. Unter anderem gebe es eine erfreuliche Nachricht für alle Haushalte, so informierte Bürgermeisterin Andrea Dobsch: Der Wertstoffhof wird während der Pandemiezeit seine Pforten auch freitags öffnen, und zwar von 15 bis 18 Uhr. Nach der Coronakrise werde darüber neu beraten. Zur Diskussion während der Sitzung stand weiterhin der Antrag
der Freien Wähler, die unübersichtliche Zufahrt zum Wertstoffhof zu verbessern und eine gerade Einfahrt zu errichten - für eine bessere Übersicht des Gegenverkehrs, auch für PKW mit Hänger. Gleichzeitig könnte der Freiraum des angrenzenden Wohnanwesens besser genutzt werden. Der Antrag fand keine Mehrheit. Bunte Blumen werden in winterfesten Trögen den Besucherinnen und Besuchern des Rathausvorplatzes bald eine freundliche und einladende Atmosphäre vermitteln. Außerdem beteiligt sich die Gemeinde am Wettbewerb „Natur-
Patrozinium der Kirche Regendorf in kleinem Rahmen ZEITLARN (sr). Normalerweise wird das Patrozinium der Regendorfer Kirche am Dreifaltigkeitssonntag jedes Jahr festlich begangen. Die Feierlichkeiten beginnen dann mit einem Gottesdienst im AWO Seniorenzentrum am Schlosspark, mit abschließender Aussetzung des Allerhei-
ligsten in der Monstranz. In der folgenden Prozession mit Kirchenchor, Blasmusik, Gebet und Gesang wird die Monstranz durch das untere Dorf zu vier Altären getragen. Der Abschlussaltar befindet sich schließlich in der Kirche Regendorf selbst. Coronabedingt konnte der Rie-
stadt – Kommunen schaffen Vielfalt“, ausgelobt vom Bundesamt für Naturschutz. Nähere Hinweise sind im Mitteilungsblatt „Juni 2020“ bereits veröffentlicht.
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Fortschritte bei den Bereichen Bauen und Breitbandversorgung Es geht voran am Baugebiet Mitterfeld III: Der Gemeinderat hatte in seiner Sitzung am 30. April 2020 den Bebauungsplan Mitterfeld III als Satzung beschlossen. „Nachdem jetzt die Grundeigentümer persönlich angesprochen wurden, überträgt der Gemeinderat im Interesse einer zügigen Umsetzung nunmehr das Umlegungsverfahren dem Vermessungsamt Regensburg“, erklärte Andrea Dobsch. Berücksichtigt worden seien neben Wohnbauflächen auch Grundstücksgrößen für die Ansiedlung seniorengerechten Wohnens und für den sozialen Wohnungsbau. Den Antrag auf zehn Hotspots für kostenfreies WLAN besprach die Bürgermeisterin im Vorfeld der Sitzung mit den betroffenen Gebäudenutzern. Entsprechend dem
Ergebnis würden künftig nur am Rathaus und gegebenenfalls an der Mehrzweckhalle solche Standorte angeboten - trotzdem ein Plus insbesondere für die Jugend. Die Gemeinde strebe weiterhin die Breitbandversorgung von bisher nicht erschlossenen 39 Anwesen an. Der Ausschreibung nach dem Breitbandfördergesetz folgte nur das Angebot der Telekom. Der Vertreter des Ingenieurbüros Ledermann erläuterte die aktuelle Situation. Das Angebot entspreche nach eingehender Prüfung den technischen und wirtschaftlichen Anforderungen. Die Gemeinde werde demnach für den Ausbau des Netzes sorgen, die Telekom übernehme anschließend den Netzbetrieb für Anschlusswillige. Zur Diskussion stand zudem wieder einmal die Situation an der Einmündung der Lauber Straße in die Staatsstraße 2397. Für den gewünschten „Grünen Pfeil“ in Richtung Zeitlarn ist eine gesonderte Rechtsabbiegerspur notwendig. Eine Bewertung der Situation vor Ort und des Verkehrsaufkommens soll nach der Corona-Krise unter normalem Verkehrsbetrieb abschließend beurteilt werden. Fotos: Peter Czommer
Zeitlarn traut sich was Eine besondere Atmosphäre können einheimische Paare jetzt erleben, wenn sie sich für eine Trauung am Regenfluss entscheiden. Die Beurkundung muss nach dem sogenannten Personenstandsgesetz ordnungsgemäß vollzogen werden können. Dies ist in Zeitlarn möglich. „Wir haben mehrere Orte inspiziert und uns für eine
geldorfer Prangertag dieses Jahr nicht in gewohnter Weise durchgeführt werden. Deshalb organisierte die Kirchenverwaltung von Regendorf gemeinsam mit Pfarrer Josef Schießl, Gemeindereferentin Manuela Buchhauser und Organistin Beate Reuter eine eucharistische Andacht in der Kirche. 13 Bürgermeisterin Andrea Dobsch am künftigen Ort von Trauungen Gläubige waren gekommen, um unter freiem Himmel unter Wahrung der Abstandsregeln mit Gesang, Gebeten, Lesungen und in stiller Andacht ein Patrozinium in kleinem Rahmen mit Aussetzung des Allerheiligsten auf dem Altar in der Monstranz zu feiern. Zum Abschluss beteten die Versammelten gemeinsam um den Segen Gottes für die ganze Pfarrgemeinde. Anzeigen- und Der Dank der Pfarrei Zeitlarn gilt Redaktionsschluss: Willi und Michi Dongus für das Freitag, 17. Juli 2020 Bereitstellen der Birken, Martin Robold für die Unterstützung beim Herrichten der Kirche und allen Mitwirkenden und MitbetenAlle Ausgaben unter www.issuu.com/elokal den für eine würdevolle, feierliche Andacht zum Patrozinium der Haben Sie Fragen? Regendorfer Kirche „Heilige DreiMontag - Freitag von 9 - 17 Uhr unter 09471 - 30 1234 faltigkeit“. oder lokal@medienverlag-krempl.de Foto: Stefanie Grünauer
Nächstes LOKAL: 25. Juli 2020
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Markt Regenstauf informiert:
Rücksicht auf Störche im Regental Hunde sollten bis Mitte August angeleint bleiben, damit Storcheneltern ungestört auf Nahrungssuche für sich und ihren Nachwuchs gehen können.
REGENSTAUF (sr). Aktuell findet man an allen Zugängen zu den Regenauen von Edelhausen bis Ramspau Hinweisschilder. Der Markt Regenstauf bittet damit die Naherholungsuchenden und Hundebesitzer, gerade jetzt in der Setz- und Brutzeit der Störche und auch anderer Wildtiere, in der Natur sensibel mit dem Freilauf der Hunde durch die Wiesen und Felder umzugehen.
Gut zu wissen: Störche sind tagaktive Vögel. Obwohl es große Unterschiede im Nahrungsspektrum der einzelnen Arten gibt, bilden Fische, Frösche und Nagetiere neben Insekten für die meisten Störche die Hauptnahrung. Meistens werden drei bis fünf, selten ein bis sieben Eier ge- Mit der Idee eines Landschaftskinos am Oberen Weinberg hat die Bürgerinitiative StEiL den Landlegt. Beide Partner sind für die Be- tagsabgeordneten Tobias Gotthardt „absolut begeistert“. Gespräche mit dem Bürgermeister und schaffung von Nahrung zuständig. EU-Fördergelder sollen nun aus dem Traum „eine traumhafte Realität“ machen. Foto: Philipp Seitz Nach fünfzig bis hundert Tagen sind die Jungstörche flügge. Die potenzielle Lebenserwartung von Störchen beträgt über zwanzig Jahre. Ein beringter Weißstorch wurde nachweislich 33 Jahre alt.
„Großes Kino“: Gotthardt unterstützt Steinsberger Naturerlebnis-Träume
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Auf der Sonnenterrasse hat man einen wunderschönen Blick direkt auf den Golfplatz. Foto: Golf- und Landclub Oberpfälzer Wald e.V.
Kulinarische Vielfalt in herrlicher Atmosphäre NEUNBURG VORM WALD (sr). Das Restaurant am Golf- und Landclub Oberpfälzer Wald bei Neunburg vorm Wald lädt mit der großzügigen Sonnenterrasse und ansprechendem Innenbereich nicht nur Golfer zum Verweilen ein. Herzlich Willkommen sind hier auch Radler, Spaziergänger und
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Landtagsabgeordneter zum Ortstermin mit der Bürgerinitiative StEiL am Oberen Weinberg STEINSBERG (sr). Die Bienen summen, der Blick reicht weit – gemeinsam mit Vertretern der Bürgerinitiative StEiL und des Obstund Gartenbauvereins Steinsberg war der Landtagsabgeordnete Tobias Gotthardt zur Streuobstwiese auf dem Oberen Weinberg zwischen Steinsberg und Eitlbrunn gekommen. Der Grund: Auf Initiative der Bürgerinitiative soll dort nach Kallmünzer Vorbild ein „Landschaftskino“ mit großem, hölzernem Rahmen und gemütlichen Sitzbänken entstehen. „Eine prima Idee“, sagt Gotthardt, der als Kallmünzer Marktgemeinderat auch die Konstruktion in Rohrbach kennt. Neben der Unterstützungs-Zusage überbrachte er „sehr gute Eindrücke aus dem Regenstaufer Rathaus: Ich habe das Thema direkt mit Bürgermeister Josef Schindler besprochen und bin überzeugt, er unterstützt das nach allen Möglichkeiten“. Zunächst aber informierte Anita Michel den Landtagsabgeordneten vor Ort über Geschichte und Entwicklung des naturnahen Aussichtspunktes hoch über Steinsberg. So habe der Obst- und
Gartenbauverein dort auf Ausgleichsflächen der Gemeinde eine Streuobstwiese angelegt, die dessen Mitglieder seit Jahren pflegten. Direkt nebenan erstrecke sich das Landschaftsschutzgebiet am Weinberg mit wertvollen Trockenwiesen und Felsen. Dabei sei der Ort insgesamt durch einen Flurweg sowie eine Treppenanlage von der Ortsmitte aus bestens erreichbar. Überhaupt, so BI-Vertreter Armin Bauer, liege die Wiese eigentlich am alten „Stadtweg“ Richtung Regensburg. Dieser sei Richtung Loch bereits reaktiviert, im Bereich des Weinbergs aber noch durch Verbuschung durchschnitten: „Eine Situation, die man zum Vorteil unserer Region und zur Anbindung an andere beliebte Wanderwege im Schwaighauser Forst beenden könnte“. Auch der Gartenbauverein könne sich hier weiteres Engagement vorstellen – etwa einen beschilderten Naturerlebnispfad. „Mir gefällt Ihre positive Visionskraft“, so Gotthardt. Nach Gesprächen mit Bürgermeister Josef Schindler sei er sich sicher, „es findet sich ein Weg, das Projekt unter Federführung der Gemeinde zeitnah
anzugehen und den Naturerlebnis-Traum vom ‚Landschaftskino‘ traumhaft umzusetzen“. Seine Empfehlung: „Seien Sie mutig, denken Sie das weiter.“ Auch Fördermöglichkeiten gebe es. Das EU-Programm LEADER zur Ländlichen Entwicklung etwa „fördert genau solche Ansätze mit bis zu 50 Prozent“, so Gotthardt, der auch Vorsitzender des Europaauschusses im Bayerischen Landtag ist: „Ich meine, dort sollte man anklopfen.“ Eine weitere Option ergebe sich durch die laufende Dorferneuerung in Steinsberg. Wichtig seien nun „erste, konkrete Gespräche mit Bürgermeister und Marktgemeinderat, dort liegt die Zuständigkeit“ – sowie die konkrete Ideensammlung: „Ich meine, hier oben haben wir die Chance für einen echten ‚Naturerlebnisraum Oberer Weinberg‘ als ökologischen Anziehungspunkt für die gesamte Region.“ Dass Michel und die Bürgerinitiative diese Idee aus Eigenantrieb heraus so vorangetrieben hätten, „kann man nicht genug loben: Das ist echter, kreativer Einsatz für die eigene Heimat. Hut ab“, so Gotthardt.
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20. Juni 2020