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Lokales in dieser Ausgabe
Drei Tage, acht Bühnen, 73 Bands, zehn DJs: Beim 14. Bürgerfest verwandelt sich die historische Altstadt von Burglengenfeld von Freitag, 17. August, bis Sonntag, 19. August, wieder in eine riesige Open-Air-Feiermeile. › Mehr auf seite 7
das blatt ihrer region städtedreieck regenstauf schwandorf 8. August 2018 36. Jahrgang / Nr. 11
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Also mal ehrlich ...
... hingeguckt von Ingrid Liez
Eine Fledermaus bei uns zu Haus Der Sommer 2018 ist für mich der Sommer der Fledermaus. Vom zähen Überlebenswillen dieser geheimnisvollen Geschöpfe erzählt meine Geschichte: Bei der abendlichen Kontrolle unseres Garten-Pools fand ich, in der Ansaugvorrichtung des Oberflächenreinigers gefangen, eine winzige Fledermaus. Sie war eiskalt, doch sie zappelte in meiner Hand! Ich nahm sie mit ins Haus, und aufgeregt googelten die Kinder gleich, wie man mit einem solchen Fund am besten umgeht. „Man darf sie nicht anfassen!“, rief meine Tochter, „das sind Säugetiere, und die Mutter nimmt sie dann nicht mehr an!“ – „Sie fressen in erster Linie Insekten und werden bis zu 30 Jahre alt. Sie stehen in Deutschland unter strengem Artenschutz“, präsentierte Sandro aus dem Web angeeignetes neues Wissen. Und jetzt? Wir füllten eine Wärmflasche mit warmem Wasser, legten sie in einen Eimer, ein Handtuch darüber, und setzten die Fledermaus hinein. Der Eimer übernachtete auf dem Gartentisch. „Die Mutter ruft ihr Kind mittels dieses EchoOrtungssystems, mit dem Fledermäuse sich verständigen“, erklärte Perina. „Menschen können das nicht hören. Vielleicht ist sie morgen früh verschwunden und alles ist gut.“
Leider war dem nicht so. Seitdem füttern wir dreimal am Tag unseren „Fledi“ mit Katzenmilch aus einer Spritze und lebenden Mehlwürmern. Wir erkundigten uns bei einem Fachmann des NABU (Naturschutzbund), der uns einen Holzkasten zur Verfügung stellte, so groß wie ein Schuhkarton, in dem ein Handtuch hängt, in dessen Falten sich Fledi gerne ver-
kriecht und kopfüber „abhängt“. „Das war kein Erstflug“, sagte der Nabumann und maß die Flügelspannweite unserer Fledermaus, jeweils etwa 12 cm. „Das ist eine Zwergfledermaus, und außerdem noch ein Baby, fast zu klein um Würmer zu fressen. Sie werden von der Mutter oft zum Fliegen mitgenommen, und wahrscheinlich ist sie in Ihrem Pool abgestürzt und musste das Kleine zurücklassen.“ Wir sollten Fledi noch weitere zwei Wochen mit Milch füttern und es mit den Würmern probieren. Von denen vertilgt er mittlerweile 2-3 Stück am Tag. „Dann können wir es in der Auswilderungs-Volière versuchen.“ Inzwischen ist uns der Kleine (es ist ein Männchen) sehr ans Herzgewachsen und ich bilde mir ein, dass er mich kennt. Ich wusste nicht, dass Fledermäuse gähnen, sich das Maul nach der Mahlzeit putzen und sich gerne ausgiebig kratzen! Abends wird er munter, breitet die Flügel aus und krabbelt über den Tisch … In Deutschland sind viele Fledermausarten vom Aussterben bedroht. Allein 250.000 Tiere sterben durch die Rotorblätter von Windrädern, die sich leider in FledermausFlughöhe befinden. In Bayern gibt es 25 verschiedene Arten, die alle auf der Roten Liste stehen. Von der Großen Hufeisennase gibt es nur noch eine einzige Kolonie in Deutschland: In Hohenburg (Landkreis Amberg-Sulzbach) leben die Tiere auf dem Dachboden eines jahrhundertealten Hauses. Was alle Fledermäuse gemein haben: Sie sind sehr klein. Die Zwergfledermaus hat eine Körperlänge von nur 4 cm, der große Abendsegler wird 8 cm lang, seine Flügelspannweite misst allerdings 40 cm! Hierzulande saugen die Fledermäuse kein Blut und man braucht keine Angst vor ihnen zu haben. Sie sind sogar eher Kulturfolger, nisten nicht nur in verlassenen Burgen und Höhlen, sondern auch in geeigneten Schlupfwinkeln an Haus und Hof. Auch kleine Höhlen und Nischen in alten Bäumen werden gerne als Schlafstätte benutzt. Wir können ihnen helfen, indem wir Nisthilfen aufstellen und unseren Garten in einem naturnahen Zustand belassen! Infos im Netz: https://www.br.de/ themen/wissen/fledermaus-fledermaeuse-bayern-rote-liste-100. html, www.deutschewildtierstiftung.de oder www.all-about-bats. net.
Liebe Leserinnen und Leser, im August soll ja den Pressemeldungen zufolge noch keine Trendwende bevorstehen, was das heiße Wetter betrifft. Man mag es kaum glauben, aber der Supersommer geht weiter! Stehen uns noch höhere Temperaturen ins Haus als am 30. Juli mit 39,5° in Bernburg? Den Getränkeherstellern werden die Pfandflaschen knapp, und Risse klaffen bereits in den ausgetrockneten Böden unserer Felder. Pflanzen und Tiere ächzen unter der Hitze – nicht nur wir. Stellen Sie flache Schalen mit Wasser auf, Vögel, Igel und andere Wildtiere sowie Insekten werden es Ihnen danken! Was des einen Leid ist, kann auch des anderen Freud sein – das Bürgerfest in Burglen-
8. August 2018 genfeld vom 17. - 19. August wird bei diesem Wetter sicher meeega! Drei Tage, acht Bühnen, 10 DJs und 73 Bands, da bleiben gewiss keine Wünsche offen. Hinzu kommen bayerisches Bier, Cocktails bis zum Abwinken und kulinarische Köstlichkeiten aus aller Welt – die historische Altstadt wird als „Feiermeile“ wieder von sich reden machen. In dieser LOKAL-Ausgabe finden Sie wieder alle Infos, die Sie brauchen, um ein unvergessliches Wochenende zu erleben. Im Rahmen des Bürgerfests findet am 17. August zum zehnten Mal der Städtedreieckslauf statt, bei dem jeder mitmachen kann, ob jung, ob alt, sportlich oder weniger. Dafür sorgen die verschiedenen Strecken von 0,5 bis 10 km. Auch dazu lesen Sie in diesem LOKAL. Bereits eine Woche zuvor, am 10. und 11. August 2018, feiert der Bergverein 1893 e.V.
in Regenstauf sein 125-jähriges Bestehen. Auch hier laden das musikalische sowie das Kinderprogramm, Bergführungen und viele kulinarische Höhepunkte zum Schmausen und Verweilen ein. Mehr dazu ebenfalls auf den folgenden Seiten. Darüber hinaus widmen sich in dieser Ausgabe verschiedene Kolumnen-Schreiber und politische Gruppierungen dem Dauerthema „Sanierung der Irlbrücke“. Die Wogen schlagen hoch, zumal der Stadtrat sich nun für eine kostspielige Variante entschieden hat. Politisch geht es außerdem um die „Monster“-Stromtrasse sowie um die Verkehrsproblematik im Städtedreieck. Von wegen „Sommerloch“ also – den Burglengenfeldern kann es nicht heiß genug hergehen! Weiterhin schöne Ferien wünscht Ihnen herzlich Ihre Ingrid Liez mit der lokal-Redaktion!
< Landrat Thomas Ebeling und Manuela Radtke vom Bildungsmanagement der Lernenden Region präsentieren die neue Handreichung für Eltern. Foto: Pressestelle Landratsamt Schwandorf
Kleine Tipps für den großen Schritt
Initiative im Städtedreieck begleitet die Einschulung STÄDTEDREIECK (sr). „Ein Elternratgeber und eine Plattform für Eltern sind das sichtbare Ergebnis von eineinhalb Jahren intensiver Arbeit im Städtedreieck“, betonte Landrat Thomas Ebeling bei der Plenumsveranstaltung „Netzwerkbildung frühkindlicher Bereich im Städtedreieck“ im Mehrgenerationenhaus in Maxhütte-Haidhof. Im Beisein von Bürgermeisterin Dr. Susanne Plank und der Bürgermeister Thomas Gesche aus Burglengenfeld und Thomas Beer aus Teublitz wurde präsentiert, was aus einer Idee geworden ist, die im Januar 2017 ihren Auftakt fand.
Ein großes Lob für die rund 40 interessierten Akteure des Netzwerks für frühkindliche Bildung und alle Beteiligten, die ihr Wissen, ihre Ideen und ihre Erfahrungen eingebracht haben, gab es von Heike Kilian, die als Prozessbegleiterin der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung auf das Projekt ein Auge von außen hatte. Stark fürs Leben – eine Handreichung für Eltern Reißenden Absatz fand ein Handbuch, das den Übergang von der Kita in die Grundschule begleiten soll. In mehreren Zusammen-
künften wurde diese Fibel von Mitarbeiter/innen verschiedener Institutionen und Einrichtungen entwickelt. Entstanden ist eine Art Tischkalender, der Eltern und ihre Vorschulkinder ein Jahr lang begleiten und für die Übergangsphase Tipps geben soll. Die Handreichung wird zunächst im Städtedreieck in den Kitas ausgegeben und soll später im ganzen Landkreis verteilt werden. Elternplattform Der Wunsch der Eltern nach einem gemeinsamen Portal, das die Angebote für Eltern darstellen sollte, konnte über die bereits existierende App des Landkreises Schwandorf zu einem großen Teil realisiert werden. Josef Roßmann stellte anschaulich dar, wie Smartphone-Nutzer sich über die App „Landkreis Schwandorf regional“ Informationen zu Veranstaltungen von der Kirwa bis hin zu Rock-, Pop- und Klassikkonzerten, zu Sehenswürdigkeiten und Stadtführungen, Einkaufsmöglichkeiten und Bildungseinrichtungen und auch Tipps für Familien mit Kindern auf ihr Handy holen können.
8. August 2018
S T Ä D T E D R E I E C K
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Das Orga-Team hat die Lauf-Strecken bereits markiert (v.l.n.r.: Sabine Eichinger, Markus Schomburg). Foto: Michael Hitzek
10. Städtedreieckslauf
Wir nehmen uns eine kleine kreative Pause Aktuelles aus der Region weiterhin unter www.lokalnet.de
Laufstrecken wurden zum Trainieren markiert STÄDTEDREIECK (sr). Die Vorbereitungen für den 10. Städtedreieckslauf laufen auf Hochtouren und die drei Bürgermeister/innen sowie das Organisationsteam freuen sich auf zahlreiche sportbegeisterte Teilnehmer. Damit die Sportler nicht ungeübt in den Lauf starten müssen, wurden bereits vorab die einzelnen Strecken zu Trainingszwecken markiert. Dieses Jahr wurde die Streckenführung aufgrund der Sperrung der Irlbrücke in Burglengenfeld leicht geändert. Die Strecke führt heuer über den Parkplatz beim Eislaufplatz und dann weiter über die ehemalige B15 in die Altstadt. Am 17. August ist es dann so weit. Der erste Startschuss fällt um 16:30 Uhr für den Bambini-Lauf. Die 500 Meter lange Strecke durch die Burglengenfelder Altstadt ist für Kinder unter 10 Jahren ge-
dacht. Um 16:45 Uhr folgen dann die Schüler zum 1,5 Kilometer langen Lauf durch das Stadtgebiet. Der Volkslauf über zehn Kilometer beginnt um 17:00 Uhr beim Rathaus Maxhütte-Haidhof. Der Volkslauf über sechs Kilometer
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LOKAL-TERMINVORSCHAU 12. September 2018 > SONDERTHEMEN: LANDTAGSWAHL 2018 SCHULANFANG
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Anzeigen-/Redaktionsschluss: Montag, 3. September 2018 Themenänderungen vorbehalten.
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s’Glosserl von Bönedückt Hannückl
Und koste es was es wolle!?
B U R G L E N G E N F E L D
Prophezeiungen. Sie stimmten dann auch mit Mehrheit für einen kompletten Ersatzbau der umstrittenen Irlbrücke. Die dabei zu erwartenden enormen hohen Kosten für den Ersatzbau schreckten die Mehrheit der Stadträte wohl in keiner Weise ab. Warum auch? Es bleiben doch regelmäßig nach jedem Haushaltsjahr Millionenbeträge an Euros übrig. Also, können wir uns in Lengfeld doch auch getrost so ein „Fast- Millionen–Brückerl“ leisten und auch zwei weitere Brücklein wohl auch noch hinzu. Aber, auch dazu hat der überaus wendige Stadtbaumeister Haneder wieder „Fakten und Zahlen“ auf Lager. Erstens soll nun mal getrennt ausgeschrieben werden und zweitens habe er dafür so mal einen Kostenbetrag von 540.000 Euro für den Ersatzbau des Irlsteges 1 ins Auge gefasst. Aber, natürlich bleibe dann noch abzuwarten, was die nunmehr getrennte Ausschreibung an Angeboten tatsächlich erbringen werde und ob dann die HanederSchätzung noch wirklichkeitsnah sein wird. Aber, was soll es, der SPDBösl will wohl, wie auch der CSU-Schaller und der zu 99,9 Prozent, mutig in den kostenreichen, sauren „Apfel beißen“ und dann wohl auch gemeinsam, tief in das Stadtsäckel greifen. ODER??? Wenn man aber auf bisherige Erfahrungen bei Ausschreibungen zurücksieht, dann muss man wohl feststellen, dass bei Wiederholungen der Ausschreibungen, mit gleichem Auftragsvolumen, meistens keine Senkungen bei den Kosten erzielt wurden. Also, werden wir uns auch bei den erneuten getrennten Ausschreibungen auf die alten Summen von über 700.000 Euro nur für ein Irl-Brückerl einrichten müssen. Aber, mir Lengfelder, wir haben es ja!!!! ODER ???
Die große Mehrheit im Stadtrat, darunter auch die SPD, die CSU und natürlich der viel redende Bürgermeister, hatten in der letzten Sitzung des Stadtrates von Burglengenfeld scheinbar die absoluten XXXL Spendierhosen an, als es galt, den kompletten Ersatzbau des Irlsteges abzusegnen. Vorher musste wohl der überaus wackere Stadtbaumeister Haneder noch alle etwaigen Hindernisse, sprich anders lautende Gutachten, „zerrupfen“, ganz frei nach dem Motto: „Einem städtischen Ingenieur ist eine „Rupferei“ wohl nicht zu schwer!“ Und so ließ er wohl auch kein einziges gutes Haar an dem gegnerischen Gutachten, dass scheinbar seinem stadtbaumeisterlichen Denken und dem anderer Experten widerläufig war. Ein „Sakrileg“ erster Güte, dieses „Gegengutachten“, möchte man da versucht sein zu sagen. Aber, sieht man dann Haneder in der Tageszeitung wieder einmal so schelmisch in sitzender Haltung abgebildet, da könnte man meinen, dass diesiger eigentlich kein Wässerchen trüben könnte. Meinige Ehefrau, die Annaböll, sagte da wieder einmal zu dem schelmischen stadtbaumeisterlichen Zeitungsbildnis: „Mei, ist der aber mal wieder putzig!“ Aber die Mehrheit der Lengfelder Stadträte lauschten in der Sitzung, wohl rundherum ergriffen, den mit dem Brust- Es grüsset Euch ton der Überzeugung vorge- sackrisch Euer tragenen stadtbaumeisterlichen Worten, Thesen und Bönedückt Hannückl
8. August 2018
Heinz Karg und Albin Schreiner an der gesperrten Irlbrücke. Foto: BWG Burglengenfeld
Der Neubau der Irlbrücke sorgt für heftige Kontroversen BURGLENGENFELD (sr). „Geldverschwendung pur“ - so kommentiert BWG-Fraktionssprecher Albin Schreiner in einer Pressemitteilung die Entscheidung des Stadtrats, die alte Brücke zum Irl abzureißen und einen neuen Steg über den Altwasserarm der Naab für 540.000 Euro zu errichten. Die fünf Stadträte der BWG (Freie Wähler) - Albin Schreiner, Theo Lorenz, Heinz Karg, Evi Vohburger und Max Graf - hatten bis zuletzt für eine Sanierung der vorhanden Fußgängerbrücke „im Bestand“ durch einen Austausch nur des Holzaufbaus gekämpft. Die Kosten hierfür hätten lediglich mit 50.000 Euro zu Buche geschlagen, so Schreiner. Der komplette Neubau einschließlich Gründung und Brückenpfeilern – so die Argumentation der BWG – sei nicht notwendig und treibe nur die Kosten unnötig in die Höhe. Denn die vorhandene Brücke genieße nach Aussage eines von der BWG hinzugezogenen Statikers aus Regensburg und des Wasserwirtschaftsamts Bestandsschutz. Die BWG berief sich auch auf den früheren Stadtbaumeister, Theo Preihsl sen: Dieser hatte ebenfalls die Sanierung der vorhandenen Brücke für sinnvoll erachtet und deren Standfestigkeit bestätigt. Ein Neubau müsse dagegen nach den neuesten EU-Vorschriften geplant und gebaut werden. Diese sehen unter anderem eine Haltbarkeit von mindestens 100 Jahren vor, was den Preis „explodieren“ lasse, so Schreiner. Genau das ist aber jetzt gesche-
hen. Die Stadträte von CSU und SPD entschieden sich in der jüngsten Stadtratssitzung einhellig für den Neubau und gegen eine Sanierung der vorhandenen Brücke. „Über eine Sanierung im Bestand, wie von uns von Anfang an gefordert, wurde nie ernsthaft diskutiert, diese Vorstellung wurden rundweg abgelehnt“, moniert BWG-Stadtrat Theo Lorenz. Das „herablassende Auftreten“ von Stadtbaumeister Haneder in der Sitzung hält Stadträtin Evi Vohburger für „unerträglich“: „Es steht dem Stadtbaumeister als Teil der Verwaltung nicht an, seinen Amtsvorgänger Preihsl sen. und den von der BWG zugezogenen Statiker zu beleidigen“, so Vohburger. Seinen Amtsvorgänger hatte Haneder in öffentlicher Sitzung als „Onkel Theo“ abgetan, dem
Statiker aus Regensburg sprach Haneder schlicht jegliche Fachkenntnis ab. Nach Einschätzung der BWG ist der von Haneder errechnete Kostenrahmen von 540.000 Euro „erfahrungsgemäß zu niedrig angesetzt“, so Schreiner. Er rechnet damit, dass diese Marke „erneut nicht eingehalten wird“, da Haneders bisherige Prognosen „allesamt falsch“ gewesen seien. Die BWG werde hier ein „waches Auge haben“, so der Fraktionsvorsitzende. Bis heute nicht nachvollziehbar sei, weshalb die vorhandene Brücke nicht wenigstens provisorisch instandgesetzt wurde. „Dies hätte lediglich 8.000 Euro gekostet und hätte den Zeitdruck aus der Angelegenheit genommen“, so BWGStadtrat Max Graf.
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8. August 2018
B U R G L E N G E N F E L D
Grünes Glatteis im Sommer? BFB stellt mit Sternfahrt „Eislaufplatz-Idee“ infrage BURGLENGENFELD (sr). Es ist wirklich unrealistisch, mit einem Busbahnhof oder einer S-BahnHaltestelle am Burglengenfelder Eislaufplatz die Verkehrsprobleme des Städtedreiecks beheben zu wollen!“ Dies zeigte das Bürger-ForumBurglengenfeld (BFB) bei einer Sternfahrt, die gemeinsam mit dem ADAC-Ortsclub organisiert wurde und von den beiden neuen Wohngebieten „Hussitenweg“ und „Augustenhof“ ausgehend durchgeführt wurde. Zielpunkt war der Eislaufplatz als S-BahnHaltepunkt, ebenso wie die BABAuffahrt in Ponholz und der Bahnhof in Maxhütte-Haidhof, dessen Ausbau mit Pendlerparkplatz und besserer Bustaktung vom BFB gefordert wird. „Wir vom BFB verlangen statt all dieser Überlegungen auch endlich die Fertigstellung der Umgehungsstraße“, so der Vorsitzende Hans Glatzl, der sich durch die Ergebnisse der Sternfahrt konkret bestätigt sah. „Kein Berufspendler nach Regensburg fährt mit seinem PKW vom Wohngebiet am Augustenhof erst zum Parkplatz am Eislaufplatz, um von dort mit dem Bus zur Bahn nach MaxhütteHaidhof und dann mit Umstieg am Hauptbahnhof weiter zum Arbeitsplatz bei BMW zu kommen“ so kritisierte Glatzl die anlässlich der Jahresversammlung des grünen Kreisverbandes geäußerte Idee, die Umgehungsstraße im Städtedreieck zugunsten einer neuen S-Bahntrasse vom alten Bahnhof Burglengenfeld nach Regensburg zu opfern. „Hier haben anscheinend Personen diskutiert, die von der Verkehrs-und Wohnsituation in Burglengenfeld keine Ahnung haben und die Belastung der Teublitzer durch den Schwerlastverkehr nicht selbst ertragen müssen,“ zeigt sich Heinz Muck als betroffener Anlieger verärgert über die „egoistischen Nebelkerzen“ der Bürgerinitiative ALEX sagt NEIN. Wer „das Habitat von Lurchen“ über die Gesundheit und den Lärmschutz seiner Mitbürger stelle wie der BI-Sprecher Johannes Feicht, habe den menschlichen Maßstab aus den Augen verloren, so bedauerte der BFB-Fraktionssprecher. Mit der Sternfahrt stellten die BFBler die „Eislaufplatz-Idee“ auf praktischer Ebene in Frage. Ausgehend von den zwei großen Wohngebieten im Süden von Burglengenfeld brauchten die an einem Freitagnachmittag eingesetzten Fahrzeuge genauso lange zum
angedachten Zustieg am Eislaufplatz als direkt nach Maxhütte zum Bahnhof, wie BFB-Bürgersprecher Hubert Treutinger „selbst erfahren“ hat, der persönlich vom täglichen Verkehrschaos in seinem Wohnviertel am Augustenhof betroffen ist. Negativ fiel auch die Bilanz für die Regenburg-Pendler im Baugebiet Hussitenweg aus. „In derselben Zeit, die man für die Durchquerung der Burglengenfelder Innenstadt in Richtung Bahnhof braucht, ist man bereits in Ponholz an der Autobahnauffahrt.“ Diese Realität werde von den „Straßenbahnträumern, die bewusst auf der Nostalgieschiene fahren, ignoriert“, so betonte BFB-Stadträtin Dr. Christina Bernet. Die Umgehung - wie seit dreißig Jahren für das ganze Städtedreieck geplant, stehe für Teublitz dank einer optimalen Finanzierung kurz vor der Realisierungsphase, „aber das Zeitfenster schließt sich, wenn sich die drei Städte nicht endlich auf eine Trasse einigen,“ befürchtete Glatzl, der mit seiner BI vor zwanzig Jahre zumindest für Burglengengfeld eine Entlastung der Innenstadt vom Schwerlastverkehr erkämpfte. Auch für den ADAC-Vorsitzenden Karl-Heinz Schelchshorn „führt an der Umgehungsstraße kein Weg vorbei.“ Glatzl hoffte, „dass die drängenden Verkehrsprobleme für die zahlreichen Berufspendler nach Regensburg durch ein stimmiges Gesamtkonzept gelöst werden.“ Er forderte dazu eine bessere Ver-
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direkt unter dem Bauwerk verteidigt und deren Umzug in * eine vorübergehende Sommerfrische teuer kommt. Allein der dafür notwendige Muschelbetreuer schlägt mit c.a. 4000 € zu Buche. Doch das sind nur Peanuts verglichen mit den Kosten, die für eine Baustraße für die schweren Baumaschinen Die letzte Sitzung des Burgzur Gründung neuer Pfeiler und lengenfelder Stadtrats vor insgesamt für die Ertüchtigung der Sommerpause war erneut des Bauwerkes im Rahmen des geprägt vom Dauerbrenner 100-jährigen HochwasserschutIrbrücke. Nachdem man sich zes erforderlich sind. bei der ersten Aussschreibung So verwundert es auch nicht, zur Sanierung mit Angeboten dass bereits jetzt allein von rund 700.000 € eine blutige Planungskosten in Höhe von Nase geholt hatte, wurde ein annähernd 100.000 € angefallen Planungsbüro damit beauftragt, sind, bevor sich auch nur eine die Angebote zu durchleuchten Arbeiterhand rührt. Dennoch und Alternativen zu prüfen. hält offensichtlich auch die Die BFB-Fraktion sieht das Vorehemalige Arbeiterpartei SPD haben angesichts einer SchulOrtsgruppe Burglengenfeld - an denlast von annähernd 60 Mio € diesem Bauvorhaben ohne Maß und fehlender Hauhaltsmittel für und Ziel fest. Zusammen mit den Straßenunterhalt als derzeit der CSU will diese Mehrheit im nicht finanzierbar. Stadtrat nicht zugeben, dass Die BWG dagegen - clever in man sich mit diesem Projekt in der Absicht, dem Bürgermeiseine teure Sackgasse manövriert ter aufzumischen - versteift hat, aus der man aus Angst sich darauf, dass ja nur ein vor Gesichtsverlust nicht mehr paar Holzbohlen ausgetauscht herausfindet. Statt sich den werden müssten und alles wäre Fehler einzugestehen, wird stur gut. Damit hat die BWG trotz am Prestigeobjekt festgehalten. ihres mit allen Naabwassern Die „Flickschusterei“, wie vom gewaschenen Exbürgermeisters, SPD-Vorredner Bernhard Bösl die Rechnung aber ohne die beklagt, geht also munter weiter. Naabmuschel gemacht, die in Der eigentliche Zielkonflikt ist, kostspieligerweise ihr Habitat dass Geld nur einmal ausgege-
Denkzettel
Der Irlsteg geht baden
zahnung des Individualverkehrs durch Mitfahrgelegenheiten, aber genauso den attraktiven Ausbau des Schienennahverkehrs in Maxhütte-Haidhof mit einer höheren Taktung und Vernetzung zum Großraum Regensburg. „Was wir brauchen, ist der Blick
über den kommunalen Tellerrand im Städtedreieck hinaus. Was wir nicht brauchen können, sind ständige Neinsager, die die Bevölkerung mit irrealen Utopien auf übermorgen vertrösten, während sie selber nur ihr persönliches Biotop im Auge haben.“
Hans Glatzl ben werden kann: Entweder für die Irlbrücke oder fürs Bulmare. Die SPD will sich aufgrund ihrer Beteiligung am damaligen Größenwahnprojekt ihres Übervaters Karg diese Konsquenz einfach nicht eingestehen. Für den Mathematiklehrer Josef Gruber scheinen die Kosten mit 43 Cent gerechnet auf 100 Jahre Betriebsdauer pro Jahr für jeden der 13.000 Burglengenfelder/ innen ebenfalls überschaubar. Ehrlicherweise sollte man die Bürger mit einem Schild am gesperrten Irlsteg über den Hintergrund informieren: „Du musst leider eine kleinen Umweg machen, denn dein Geld schwimmt schon im Bulmare!“ Das rufen ins Sommerloch
Hans Glatzl
und die BFB-Fraktion
Überprüfung elektrischer Anlagen BURGLENGENFELD (sr). Mangelhafte elektrische Anlagen in landwirtschaftlichen Betrieben gefährden in hohem Maße Leben und Gesundheit und können im Falle eines Brandes Schäden und hohe Kosten verursachen. Daher prüft die Elektroberatung Bayern (EBB) in regelmäßigen Abständen landwirtschaftliche Betriebe auf lebens-, unfall- und feuergefährliche Mängel an elektrischen Anlagen. Die Prüfung ist für die Versicherten kostenlos. In Kürze stehen Prüfungen im Stadtgebiet Burglengenfeld an. Weitere Informationen für die Landwirte hat die Stadt auf ihrer Internetseite www.burglengenfeld.de veröffentlicht.
Gut zu wissen: Die EBB trägt mit ihren Prüfungen jedes Jahr ganz erheblich dazu bei, Personen-, Tier- und SachBFB-Sprecher Hans Glatzl (v.r.n.l.) bespricht mit BFB-SR Dr. Christian Bernet, Sebastian Schelchshorn, schäden zu verhüten. Weitere InHeinz Muck aus Teublitz und ADAC-OV Karl-Heinz Schelchshorn sowie BFB-Bürgersprecher Hubert fos findet man auch unter Treutinger die Verkehrsprobleme im Städtedreieck. Foto: BFB Burglengenfeld www.elektroberatung-bayern.de
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B U R G L E N G E N F E L D
Schülerinnen und Schüler der Grundschule Steinberg am See besuchten das Museum. Foto: Reutter
8. August 2018
Besprachen Details der Umbauarbeiten am Hochbehälter Augustenhof (v.li.) Dipl.-Ing. (FH) Josef Hollweck, Stadtwerke-Vorstand Friedrich Gluth, Ernst Dinauer und Armin Heindl von der Firma Stich sowie Wassermeister Johann Reif (re.). Foto: Michael Hitzek
Gewinner der Wasserversorgung: Neue Pumpen im Museums-Rallye 2018 Hochbehälter auf dem Augustenhof BURGLENGENFELD (sr). Die Museums-Rallye im Oberpfälzer Volkskundemuseum hat – trotz der laufenden Umbau- und Modernisierungsarbeiten - auch in diesem Sommer wieder großes Interesse bei Kindern und Jugendlichen gefunden. Bei mehr als 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmern haben nur sechs nicht die richtige Lösung gefunden. Kurz vor den Sommerferien wurden nun unter den 199 richtigen Bögen wertvolle Sachpreise und Gutscheine ausgelost. Der Lösungssatz lautet: „Kein Pilz ist klein genug, um nicht auch ein Glückspilz zu sein!“ 31 leichtere und schwierigere Fragen mussten in den Ausstellungsräumen des Museums beantwortet werden. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt und können ihre Preise ab sofort zu den üblichen Museumsöffnungszeiten (Mittwoch – Freitag + Sonntag von 14 – 17 Uhr) abholen. Gewonnen haben: Eine Kamera mit Fotoalbum: Magdalena Schweiger, Burglengenfeld, je eine BULMARE-Freikarte: Antonia Dantl und Florian Denning (Burglengenfeld), Tim Pirkenseer (Kuntsdorf) und Max Reitmeier (Meßnerskreith) Weitere Sachpreise gehen an: 93133 Burglengenfeld: Leni An-
tretter, Aimie Bäßler, Stefan Bawidamann, Linda Fischer, Michael Fuchs, Inara Keilhammer, Karola Koholka, Christopher Prasch, Jonas Finn Ryczek, Lea Schindler, Iris Schmidl, Sarah Schmidl, Marie Schönwetter, Jonas Teppen, Simon Wiendl; 93142 MaxhütteHaidhof: Kevin Braun, Simon Ecker, Jennifer Kronawitter, Franziska Mantel, Felix Pöhler, Rebecca Renner; 93158 Teublitz: Florian Dechant, Leonhard Liebl, Jonas Markowski, Alexandra Möllmann, Melissa Nießl, Louis Weber; 93128 Regenstauf: Julia Hottner, Severin Proske, Lina Schubert; 93138 Lappersdorf: Franziska Christaller; 92287 Schmidmühlen: Antonia Guttenberger, Lena Kölbl, Viktoria Sandner, Lucie Söder Die Schüler Lena Brehm, Niclas Demleitner, Florian Neft und Arthur Tschernesov aus Poppenricht, Laura Woike aus Regensburg sowie Lina Dittrich, Hannes Fischer, Julian Kiendl, Leo Meßmann, Emily Schindler, Lucy Seidel, Alika Tekan und Lina Woppmann aus Steinberg am See bekommen ihren Gewinn per Post zugesandt. Ebenfalls erhalten Julie Robadey und Florian Soubies, die als Austauschschüler aus der Schweiz am Johann-Michael-Fischer-Gymnasium zu Gast waren, ihre Gewinne per Post zugesandt.
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BURGLENGENFELD (sr). Wasserversorgung: Rund 60.000 Euro haben die Stadtwerke investiert in den Einbau neuer Pumpen in den Hochbehälter am Augustenhof. „Damit wird die langfristige Versorgung von fast 700 Haushalten mit rund 1.700 Bewohnern sichergestellt“, sagt StadtwerkeVorstand Friedrich Gluth. Burglengenfeld wächst ständig und schnell. Infrastruktureinrichtungen wie die Wasserversorgung müssen dem angepasst werden. Dabei geht es zum einen darum, die Bürgerinnen und Bürger mit genügend Wasser und einem ausreichenden Wasserdruck zu versorgen. Zum anderen muss auch der Brandschutz für den vergrößerten Siedlungsbereich sichergestellt werden. Am Dienstag (24. Juli 2018) wurden deswegen im Hochbehälter Augustenhof die bisherigen drei Pumpen durch neue ersetzt und eine vierte Pumpe für Spitzenlasten installiert. „Die neuen Pumpen entsprechen dem aktuellen Stand der Technik“, erläutert Gluth. Es sollte folglich auf Dauer möglich sein, die Stromkosten zu senken, obwohl nun eine größere Anzahl von Haushalten versorgt werde. Die Kosten für die neuen Pumpen einschließlich der Installationsarbeiten sowie der nötigen Umbaumaßnahmen an der ElektroTechnik belaufen sich auf rund 60.000 Euro. Erledigt haben die nötigen Arbeiten Mitarbeiter der Firma Stich (Pumpen- und Installationsarbeiten) und der Firma Hofmockel (Elektro-Technik). Mit in die Arbeit eingebunden waren die Stadtwerke-Mitarbeiter Josef Hermann und Tobias Buberger vom Wasserwerk. Die Festlegung des Umgestaltungsaufwands und die Planung
der erforderlichen Arbeiten erfolgten nach Vorgaben des Leiters des Referats Technik der Stadtwerke, Dipl.-Ing. (FH) Josef Hollweck, und in enger Absprache mit Wassermeister Johann Reif. Wegen der Arbeiten am Hochbehälter musste am Dienstag, 24. Juli, von etwa 8.00 bis 15.00 Uhr das Wasser im Bereich Augustenhof/Wölland und bis zur Laßlebenstraße gesperrt werden. „Wir bedauern die damit verbundenen Unannehmlichkeiten für die Bewohner“, so der Stadtwerke-Vorstand. „Ich möchte mich ausdrücklich für das große Verständnis bedanken, das uns die Bürgerinnen und Bürger entgegengebracht haben.“ Demnächst wird für eine ergänzende kleinere Maßnahme noch einmal eine Wassersperrung erforderlich werden. Die Stadtwerke wollen versuchen, diese Arbeiten in den Nachtstunden abzuwickeln, damit die Bürgerinnen und Bürger
so wenig wie möglich beeinträchtigt werden Hintergrund: Das Trinkwasser der Stadt Burglengenfeld kommt aus drei Brunnen (Brunnen III, IV und V), die alle im Forstgebiet Raffa liegen. Die Förderung des Trinkwassers erfolgt immer aus zwei Brunnen gleichzeitig, die gemeinsam laufen. Die Wässer treffen sich dann im so genannten Mischbauwerk im Raffa, von dem aus sie in die Leitungen gepumpt werden. Teilweise wird das Wasser direkt in die Häuser abgegeben, teilweise aus zwei Hochbehältern. Der Hochbehälter auf dem Kreuzberg hat ein Fassungsvermögen von 1.000 Kubikmetern Wasser, der Hochbehälter am Augustenhof ein Fassungsvermögen von 2.000 Kubikmetern. Beide Hochbehälter liegen auf gleicher Höhenlage. Die Wasserqualität ist sehr gut und entspricht in allen Belangen den strengen gesetzlichen Anforderungen an Trinkwasser.
Staudengärtnerei am Augustenhof ... macht Sommerpause bis 12. September 2018
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Dipl.-Ing. (FH) Michael Seidl
Augustenhof 10 | 93133 Burglengenfeld Mobil: 0176 83519161 | E-Mail: m.seidl@gmx.net Facebook: @msgartenbau
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Trendiger Sonnenschutz mit Optik Schildhauer Auch in diesem Jahr wird das Bürgerfest Burglengenfeld ein Highlight. Foto: Daniel Sonnleitner
Mehr als 70 Bands beim Bürgerfest in Burglengenfeld BURGLENGENFELD (sr). Drei Tage, acht Bühnen, 73 Bands, zehn DJs: Beim 14. Bürgerfest verwandelt sich die historische Altstadt von Burglengenfeld von Freitag, 17. August, bis Sonntag, 19. August, wieder in eine riesige OpenAir-Feiermeile. Dazu gibt’s bayerisches Bier, Cocktail-Bars und viele Köstlichkeiten der internationalen Küche. Aushängeschild des Festes ist das vielseitige Musikprogramm. Den Burglengenfelder BürgerfestMachern geht es darum, neben bereits bekannten Gruppen auch jungen Nachwuchsbands eine Plattform zu bieten, ebenso den unterschiedlichen Genres: „Von Blues bis Blasmusik, von Jazz über Rock und Metal bis zum
Mundart-Pop ist alles mit dabei“, erklärt Programm-Chef Michael Hitzek. Das selbstverwaltete Jugendzentrum steuert auf der Bühne beim Parkhaus ein Programm jenseits der Hitparaden und des Mainstreams bei. Und in der Kirchenstraße gibt’s eine eigene DJBühne, unter anderem mit R&B, HipHop, Deep & TechHouse. Auf den Bühnen mit Live-Musik zieht sich der Lokalbezug als roter Faden durchs Programm: „Ich müsste es noch genau ausrechnen. Aber im Schnitt kommt wohl jeder zweite Musiker aus Burglengenfeld, zumindest aber aus dem Städtedreieck“, sagt Hitzek. So, wie es sich eben gehört für ein Bürgerfest. Und einige – wie die „BULs Brothers“ – tragen ihre
Michael Hitzek und Erster Bürgermeister Thomas Gesche bei der Plakatvorstellung im Juli. Foto: Stadt Burglengenfeld
Herkunft sogar im Namen. Andere kommen bis aus München, „Lunatic“ etwa oder das „Rock Lounge Orchestra“. Einige stehen ganz am Anfang ihrer musikalischen Karriere, wie „Hadé“ oder „D’Secklwetza“. Routinierte Profis dagegen sind die Tanzmusiker von „Cappuccino“, die Rock’n’Roller von „Slick 50“ oder „The Mystic Eyes“. Viele Vereine, Gastronomen und private Anbieter bauen ihre Bars und Bierstände in der Altstadt auf, für Kinder kommt unter anderem das Clowntheater Spectaculum, Kunst ist im Oberpfälzer Volkskundemuseum zu sehen. Speisen gibt es unter anderem aus Brasilien, Spanien, Ungarn, Amerika, Frankreich, Italien – und natürlich aus Bayern. Das Organisationsteam im Rathaus bedankt sich bei allen Mitwirkenden vor und hinter den Kulissen, auf den Bühnen, an den Verkaufs- und Bewirtungsständen sowie beim Team des Bauhofes. Ausführliche Infos zum Fest gibt es unter www.burglengenfeld.de Gut zu wissen: Der Städtedreieckslauf bildet am Freitag, 17. August, den sportlichen Auftakt des Bürgerfestes. Auch heuer gibt es wieder viele attraktive Sach- und Geldpreise in allen Leistungsklassen zu gewinnen. Hauptgewinn ist ein WellnessWochenende in Wert von 250 Euro. Kurzentschlossene können sich bis eine Stunde vor Start im jeweiligen Startbereich ihres Laufes nachmelden. Infos dazu und zur Anmeldung gibt es im Internet unter www.staedtedreieckslauf.de
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Dreharbeiten zum Schulfilmprojekt „Energiewende“:
Schorsch Hackl war im JMF-Gymnasium BURGLENGENFELD (sr). Schorsch Hackl weilte am Dienstag den 3. Juli zu Dreharbeiten für das Schulfilmprojekt „Energiewende“ im Johann-Michael-Fischer Gymnasium in Burglengenfeld. Der sympathische Sportler wirkte bei Filmaufnahmen des Fachverbands Biogas e.V. mit. Der Schulfilm beschäftigt sich mit der Energiewende und dessen Umsetzung. Als Protagonisten wirkten die Schüler der Klasse 9 a des hiesigen Gymnasiums mit. Inhaltlich befasst sich der Film mit dem Klimawandel und seinen Folgen und der Frage, wie mit erneuerbaren Energieanlagen auf Basis von Wind, Sonne, Wasser, Biomasse und Geothermie ein aktiver Klimaschutz schnellstmöglich zu 100 % sicher und nachhaltig umgesetzt werden kann. Neben den
Aufnahmen im JMFG folgten noch weitere in der Neubausiedlung bei einem Energiewendepionier mit eigener PV-Anlage, Batteriespeicher und Elektroauto, sowie bei der PV-Anlage auf dem Dach der FFW-Burglengenfeld. Der Fachverband Biogas e.V. produziert diesen Film (gemeinsam mit Partnerverbänden der Erneuerbaren Energiebranche), um das manchmal etwas schwer zu vermittelnde Thema anschaulich näher zu bringen. Alle Beteiligten hatten viel Freude bei der Sache. Schorsch Hackl war sehr beeindruckt von dem großen Engagement der Schüler. Der Fachverband Biogas e.V. bedankt sich bei der Schulleitung und vor allem bei den Schülern für die hervorragende Zusammenarbeit und die unkomplizierte
Kooperation. Sobald der Film fertig gestellt ist steht er allen interessierten Schülern, Lehrern und sonstigen Interessenten kostenlos auf YouTube zur Verfügung. Weitere Informationen findet man unter: www.biogas.org
aterstücke und Juror für die Bayerischen Theatertage war eigens nach Burglengenfeld gekommen, um den Nachwuchstalenten erneut zu begegnen. Sein Resümee: stimmig präsentiertes Kaleidos- „Ihr ward diesmal sogar besser als kop – und ließ die Eltern mit einer 2017!“ Die Theaterspieler: Amaberuhigenden Erkenntnis zurück: Jugendliche sind gegenüber den Erwachsenen letztlich viel nachsichtiger als umgekehrt! Es war das dritte Stück, das diese Theatergruppe inszenierte – sensibel und mit viel Freiraum angeleitet von Studiendirektorin Karin Thenan. Können, Konzentration und Leidenschaft, Ideenreichtum, Witz und Akribie in der Umsetzung zeichnete die Gruppe ebenso aus wie die Tatsache, dass der Anteil von Jungen und Mädchen in der Balance ist. Auch die schauspielerische Qualität ließ kein Gefälle innerhalb der Gruppe erkennen – da war Spaß beim Zuschauen garantiert. Ein besonderes Lob gab es von Karlheinz Frankl. Der Straubinger Autor zahlreicher The-
lea Ernst, Eileen Ernst, Lilli Espak, Marie Frank, Maria Frieser, Maja Ilowska, Alexandra Jacob, Noah Krebs, Patrizia Meister, Janina Merkel,Tina Moosburger, Vincent Ponnath, Johannes Preissler, Florian Reisinger, Johannes Reisin-
ger, Luciana Schmidkunz, Robin Simon, Dominik Straubinger, Elena Urban, Finley Winterstein sowie Gabriel Engelhardt (Technik) Eine ausführliche Rezension lesen Sie ebenfalls auf www.lokalnet.de und auf www.redkrebs.de.
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Dritter Coup der Mittelstufen-Theatergruppe
„Robert. Grenzgänger“ BURGLENGENFELD (lz/sr). Jugendliche reden nicht gerne über ihre Pubertät. Und schon gar nicht vor ihren Eltern. Die meisten künstlerischen Produktionen, die sich mit der Pubertät beschäftigen, gehen das Thema aus der elterlichen Perspektive an. Anders die Theatergruppe der Mittelstufe des Johann-MichaelFischer-Gymnasiums: Hier traute man sich mit viel Mut und Offenheit nicht nur ans Thema, sondern entwickelte das Stück „Robert. Grenzgänger“ selbst von der ersten bis zur letzten Zeile. An drei Abenden wurde das Stück nun im Theaterkeller von Schülerinnen und Schülern der 9. und 10. Klasse auf die Bühne gebracht. Das staunende und begeisterte Publikum erlebte die zahlreichen Facetten der Pubertät als ein
Schorsch Hackl (rechts) bei den Dreharbeiten. Foto: Gymnasium Burglengenfeld
Kurzinfo Fachverband Biogas e.V. Der Fachverband Biogas e.V. vertritt die Biogasbranche im Dachverband der Erneuerbaren Energien, dem Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) e.V. Mit über 4.700 Mitgliedern ist er Europas größte Interessenvertretung der Biogas-Branche. Der Fachverband Biogas e.V. setzt sich bundesweit ein für Hersteller und Anlagenbauer sowie landwirtschaftliche und industrielle Biogasanlagenbetreiber.
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Die 10. Klassen des Johann-Michael-Fischer Gymnasiums sahen im Starmexx Kino Burglengenfeld den Film „Power to Change“. Foto: INKER-S: Gregor Glötzl
Informationen über Erneuerbare Energien für die Schulen STÄDTEDREIECK (sr). Der Initiativkreis Energiewende in der Region Städtedreieck (INKER-S) hat mit Unterstützung des Fachverbands Biogas e.V. und zusammen mit dem JMF-Gymnasium Burglengenfeld und der Kreuzberg Realschule Burglengenfeld eine Bildungsfahrt für Lehrer/innen der beiden Schulen organisiert. Darüber hinaus besuchten Schüler/innen der 10. Klassen des Gymnasiums den Film „Power to Change – Die Energierebellion“. Mit zwei kostenfreien Informati-
onsveranstaltungen zum Thema Erneuerbare Energien hat der INKER-S mit Unterstützung des Fachverbands Biogas e.V. die Schüler/innen und Lehrer/innen im Städtedreieck für das komplexe Thema Energiewende sensibilisiert. Rund 20 interessierte Lehrer/ innen unternahmen eine Energiewendeexkursion mit dem Bus durch die Region, um Erneuerbare Energieanlagen kennenzulernen und einmal aus nächster Nähe zu sehen. Dabei wurde von Ex-
perten der jeweiligen Sparte der Energiemix der Zukunft auf Basis einer 100% regenerativen Energieversorgung bestehend aus Wind, Bioenergie, Sonne und Wasser vorgestellt. So wurde unter anderem das Innenleben eines Windrads besichtigt, die kombinierte private Nutzung einer Photovoltaikanlage mit angeschlossenem Batteriespeicher incl. Elektroauto erläutert, eine Biogasanlage zur flexiblen und bedarfsgerechten Energiebereitstellung besichtigt
sowie die Vorteile für Gewässer-, Boden- und Artenschutz durch die energetische Nutzung von blühenden Energiepflanzen erklärt und am Ende der Bustour das Wasserkraftwerk in Schirndorf begutachtet. Die Bildungsfahrt stieß bei den beteiligten Lehrer/innen auf ein sehr positives Echo. Gleich am darauffolgenden Tag ging es in Sachen Energiewende weiter. Drei 10. Klassen des Gymnasiums informierten sich mit dem Film „Power to Change – Die Energierebellion“ über das komplexe Zusammenwirken von Technik, Gesellschaft, Politik und Wirtschaft bei der Energiewende. Die einzelnen Themen werden dann weiterführend in den Unterrichtsstunden aufgearbeitet.
Asklepios Klinik im Städtedreieck an weltweit einzigartigem Projekt beteiligt
Moderne Schlaganfallversorgung: Der Arzt kommt jetzt mit dem Hubschrauber STÄDTEDREIECK (sr). Weit häufiger als vielleicht angenommen: Über 300 Patienten mit Schlaganfall werden jährlich in der Asklepios Klinik im Städtedreieck behandelt. In Burglengenfeld greift auch bei der Schlaganfallversorgung ein Rädchen nahtlos in das andere. Nur, dass das Team mit der Leitenden Oberärztin Paula Loibl an seiner Spitze noch zwei Besonderheiten vorweisen kann: „Time is brain“ – bei einem Schlaganfall zählt jede Minute! Das Burglengenfelder Krankenhaus ist zertifizierte „Tele-Stroke Unit der Deutschen Schlaganfallgesellschaft“ – und als Mitglied der ersten Stunde und eine von 18 Kliniken seit 2003 im Rahmen von TEMPiS (Telemedizinisches Projekt zur integrierten Schlaganfallversorgung in der Region Süd-Ostbayern) mit den Schlaganfallzentren in München Harlaching und am Universitätsklinikum Regensburg via Telemedizin verbunden. Zudem nimmt die Klinik neben zehn weiteren Kliniken in Bayern
Der besondere Dank der Organisatoren Gregor Glötzl von der Geschäftsstelle Städtedreieck und Markus Bäuml vom Fachverband Biogas e.V., die zusammen auch den INKER-S initiierten, gilt nicht nur den beiden Schulen fürs Mitmachen, namentlich allen voran Fr. Amann, sondern auch Thomas Preißner vom Starmexx Kino Burglengenfeld, der den Kinosaal zur Verfügung stellte, sowie dem Omnibusunternehmen Oliver Ehrenreich für die Sondertour. Weitere Informationen zur Energiewende in der Region Städtedreieck oder zu Veranstaltungen zu diesem Thema finden sich auf der Homepage der VHS im Städtedreieck oder unter www.region-staedtedreieck.de
das Interventionsteam wenige Minuten nach der Ankunft in der Klinik mit dem Eingriff beginnen. Loibl: „Die Experten schätzen, dass man im Vergleich zu einer konventionellen Verlegung im Schnitt 100 Minuten schneller ist.“ In Burglengenfeld ist man überzeugt von FIT – und freut sich, dass die halbjährige Probephase mittlerweile auf drei Jahre verlängert worden ist. Für die Durchführung der Flüge stehen dem Projekt mit der ADAC Luftrettung GmbH und der HTM Helicopter Travel Munich GmbH zwei erfahrene Partner zur Verfügung. Mit dem Helikopter vom Typ EC 135 kommt dabei einer der modernsten Hubschrauber seiner Klasse zum Einsatz.
seit Februar 2018 an dem Projekt der Patient bis dato nach Regens- sparten wir wertvolle Zeit“, zieht „Flying Interventionalist“ (FIT) teil. burg gebracht werden – dank FIT Felix Rauschek ein erstes FIT-Rewird seit Februar ein dafür eigens sümee. Der Geschäftsführer der Spezialisiertes Interventionsteam ausgebildeter Facharzt für Neuro- Klinik unterstreicht die hohe meaus München wird per Helikopter radiologie aus München mit dem dizinische Expertise und den ZeitHubschrauber nach Burglengen- druck, die Voraussetzung für eine eingeflogen erfolgreiche Thrombektomie sind. Ganz praktisch bedeutet dies: feld eingeflogen. Mit FIT minimiere man im Notfall Kommt jemand mit auffälligen Schlaganfall-Symptomen in die Neues Prinzip spart 100 Minuten den Zeitverlust, denn während der Klinik, wird sofort eine Compu- – und rettet bis zu 190 Millionen Patient im Burglengenfelder Krankenhaus bereits optimal vorbereitertomographie (CT) des Gehirns Nervenzellen „Glücklicherweise hatten wir bis tet wird, macht sich das neuroraerstellt. Parallel dazu wird eine Verbindung dato erst wenige solcher Einsät- diologische Interventionsteam per zum Schlaganfallzentrum herge- ze. Aber wenn es notwendig war, Helikopter auf den Weg. So kann stellt, wo ein spezialisierter Neurologe ohne Zeitverlust die CT-Aufnahmen sieht. Der Patient wird vor einen Computer mit Videokamera gebracht, so dass ihn Paula Loibl (bzw. der diensthabende Arzt) gemeinsam mit dem Spezialisten in München oder Regensburg untersuchen kann. Gemeinsam entscheiden sie, was die wirksamste Therapie ist: Entweder mit einem Medikament auflösen (Lyse) oder mit kleinsten Kathetern (Thrombektomie) das Blutgerinnsel aus dem Gehirn zu entfernen. Bei Letzterem musste Im Fall der Fälle kommt schnelle Hilfe mit dem Hubschrauber. Foto: Asklepios
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WAA Wackersdorf Eine Region in Aufruhr Die unglaublichen Geschichten rund um den Bau einer WAA Im Dezember 1985 begannen die Bauarbeiten im Taxöldener Forst. Das Ziel: Die Errichtung einer Wiederaufarbeitungsanlage (WAA) bei Wackersdorf. Vier Bücher aus dem ehemaligen LOKAL-Verlag sorgten damals für erhebliches Aufsehen. 1984 erschien das Buch „Schwandorf im Fadenkreuz - Die WAA und ihr Umfeld“ von Autor Heinrich Mayer, langjährigem Redakteur bei der TZ „Der neue Tag“. In diesem Buch findet man eine klar gegliederte Schilderung der Vorgänge um die geplante WAA in Wackersdorf. Erhältlich für 9,80 € Das Buch „unbestechlich“ von Autor Oskar Duschinger wurde zeitweise sogar mit einer „Einstweiligen Verfügung“ gestoppt. Doch der Autor und WAA-Widerstandskämpfer Hans Schuierer ließen sich nicht einschüchtern. Erhältlich für 15,80 € Ex-Bundes- und Landtagsabgeordneter Dietmar Zierer † deckte in seinem Buch „Radioaktiver Zerfall der Freiheit“ schonungslos die Hintergründe auf, die man kennen muss, um den „Kampf gegen den geplanten Bau der WAA“ zu verstehen. Erhältlich für 15,80 € Ein eindrucksvolles Stimmungsbild aus den Anfangszeiten des Widerstandes lieferten Werner Grassl und Klaus Kaschel in ihrem Buch „Kein Friede den Hütten“ ab. Was dachten die betroffenen Bürger und Bürgerinnen über den Bau der Anlage, die Bayerns Ministerpräsident Franz-Josef Strauß einst als nicht gefährlicher als eine „Fahrradspeichenfabrik“ bezeichnete? In diesem Buch kommen zahlreiche Oberpfälzer zu Wort. Erhältlich für 9,80 € Diese vier Bücher spiegeln die aufgeheizte Stimmung jener brisanten Jahre wieder. Wie begann alles? Wer war dafür oder dagegen? Was passierte rund um den Taxöldener Forst? Warum wurde die WAA Wackersdorf letztlich nicht gebaut? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt. Zahlreiche Bilder dokumentieren den Widerstand gegen das Atomprojekt und geben noch heute Zeugnis von den Geschehnissen.
Im regionalen Buchhandel erhältlich, oder per E-Mail bestellen: info@medienverlag-krempl.de
Führung durch das Betriebsgelände der „Schamotte“. Foto: CSU Maxhütte-Haidhof
MdB Holmeier auf Sommertour CSU-Fraktion macht sich für die Schaffung von Arbeitsplätzen stark MAXHÜTTE-HAIDHOF (sr). Auf seiner jährlichen Sommertour durch den Wahlkreis besuchte CSU - MdB Karl Holmeier kürzlich Maxhütte-Haidhof. Als besonderes Ziel hatte der CSU Ortsvorsitzende das Gelände der Rohstoffgesellschaft Ponholz, allgemein bekannt als „die Schamotte“, herausgesucht. Schließlich geht es darum, nach der Insolvenz der Firma so schnell wie möglich für das Gelände eine Nachfolgenutzung zu finden und für die wegfallenden Arbeitsplätze Ersatz zu schaffen. Und dazu kann man jede Unterstützung brauchen. Bei der Führung durch das Betriebsgelände durch den neuen Eigentümer Stefan Ebensberger konnten sich die Teilnehmer davon überzeugen, dass schon viele Vorbereitungen getroffen worden sind, um die bestehenden Hallen und Freiflächen für Gewerbean-
siedlungen fit zu machen. Ebensberger erwähnte, dass man schon mit einigen Interessenten Gespräche führe und dabei eng mit der Stadt zusammenarbeite. Bürgermeisterin Dr. Susanne Plank bedankte sich bei Herrn Ebensberger für diese Zusammenarbeit und betonte, dass die Wiederbelebung der Betriebseinrichtungen ein Gewinn für den Betreiber, die Stadt, für Arbeitnehmer und ansiedlungswillige Betriebe sei. Die Stadt sei zwar gerade dabei, ein weiteres Gewerbegebiet zu schaffen, die „Schamotte“ sei aber durch die vorhandenen Gebäude und das große Gelände eine willkommene Ergänzung, die vor allem eine schnelle Umsetzung ermögliche. CSU Vorsitzender Josef Stadlbauer, der sich sehr intensiv mit der Maxhütter Industriegeschichte beschäftigt, bedauerte, dass mit
der Insolvenz der Rohstoffgesellschaft neben dem Eisenwerk nun auch das zweite wichtige Standbein in unserer fast 200jährigen Industriegeschichte wegbreche. Daraus können nun aber auch neue Industrie, neues Gewerbe und vor allem neue, heimatnahe Arbeitsplätze entstehen. Er freue sich, dass man mit Stefan Ebensberger einen aktiven und verlässlichen Kooperationspartner habe und versprach ihm die volle Unterstützung durch die Maxhütter CSU. Sein Dank ging auch an MdB Karl Holmeier, verbunden mit der Bitte, dass er helfen möge, wie und wann immer er gebraucht werde. Holmeier , der Mitglied im Ausschuss für Wirtschaft und Verkehr ist, versprach, wie bisher weiter im Interesse der Wirtschaft, der Stadt Maxhütte-Haidhof und der gesamten Region Städtedreieck zu handeln.
Foto: Andreas Köppl, Mittelschule Maxhütte-Haidhof
Mittelschule zu Gast im Rathaus MAXHÜTTE-HAIDHOF (sr). Die Schüler der Klasse 7a der Mittelschule besuchten im Rahmen des Sozialkundeunterrichts zusammen mit ihren Lehrern Alexander
Eirich und Andreas Köppl das Rathaus von Maxhütte-Haidhof. Wie funktioniert eine Verwaltungsgemeinschaft? Was macht eigentlich das Bauamt? Wo muss
ich hin, wenn ich meinen Personalausweis beantrage? Diese und viele weitere Fragen wurden den Schülern anschaulich vor Ort beantwortet. Bürgermeisterin Dr. Susanne Plank zeigte sich erfreut, dass der Unterricht praxisnah gestaltet wird. Wie auch die Mitarbeiter des Rathauses gab auch Frau Dr. Plank ausführlich Auskunft zu ihrem „Job“ als Bürgermeisterin.
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Schulleiter Oskar Duschinger freute sich über zahlreiche Gäste. Foto: Maximilian-Grundschule Maxhütte-Haidhof
Maximilian-Grundschule: Das Bild zeigt von links Erste Bürgermeisterin Dr. Susanne Plank, Leiter Technisches Bauamt Heribert Dächert, IT-Beauftragten Christoph Stangl (beide Stadt Maxhütte-Haidhof) mit Richard G. Müller und Hallenwart Harald Griesbeck. Foto: Anita Alt/Stadt Maxhütte-Haidhof
„Grünes Licht“ für das Klima Beleuchtung der Dreifach-Sporthalle auf LED umgestellt MAXHÜTTE-HAIDHOF (sr). Die Beleuchtung der Dreifach-Sporthalle ist auf LED umgestellt worden. Die Kosten belaufen sich auf rund 112.000 Euro. 40 Prozent der Gesamtkosten übernimmt das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bauund Reaktorsicherheit im Zuge der sogenannten Kommunalrichtlinie. Dabei handelt es sich um ein Förderprogramm für Klimaschutzprojekte, u. a. für die Sanierung von Hallen oder Schulen durch LEDBeleuchtung. Die Prüfung und Vergabe erfolgte durch das Ingenieurbüro Müller aus Ponholz. Sieben Elektrofirmen
wurden angeschrieben, die Firma Hösele aus Nabburg aus Weiden hat den Zuschlag erhalten. „Die Dauer der Arbeiten konnte auf die belegungsfreie Zeit begrenzt werden, so Hallenwart Harald Griesbeck im Gespräch. „Weder der Schulsport noch der Vereinssport musste sich einschränken“. Die neu installierte Lichtanlage vereint modernste Technik: Die 96 LED-Leuchten sind elektronisch geregelt, passen sich dem Tageslicht an und sind somit deutlich umweltfreundlicher. „Bis zu 82 Prozent der Stromkosten können eingespart werden“, verrät Christoph Stangl von der Stadtverwal-
tung. „Bislang haben wir nur gute Erfahrungen auch mit dieser Anlage gemacht.“ Erste Bürgermeisterin Dr. Susanne Plank sieht in der Umrüstung eine „sehr gute Investition in die Zukunft“. Mit einer Einsparung von 93.076 Kilowattstunden pro Jahr bedeutet dies in der DreifachSporthalle bei einer Berechnung mit 0,25 Cent/kWh 23.269 Euro im Jahr „mehr im Stadtsäckel zu haben“. „Mit der Laufzeit, dies sind bei LED-Beleuchtungen 20 Jahre, werden somit 1098 Tonnen CO2 eingespart“, so Dipl.-Ing. Richard G. Müller vom Büro Ing.-Müller.
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Sommerfest 2018 war ein voller Erfolg MAXHÜTTE-HAIDHOF (sr). Unter dem Motto „Feiern in Bayern“ fand das diesjährige Sommerfest der Maximilian-Grundschule statt. Eltern und Kinder in Dirndl und Lederhosn prägten das Bild des Sommerfests 2018 bei strahlendem Sonnenschein. Da machten auch Bürgermeisterin Dr. Susanne Plank und Schulleiter Oskar Duschinger keine Ausnahme. Beide betonten, dass Schule mehr sei als nur lernen, sie stehe genauso für „soziales Miteinander. Miteinander feiern, spielen, singen, lachen; inmitten der ganzen Familie. So standen viele Kinder auf der städtischen Bühne, um ihre Gstanzln oder Lieder vor den freudigen Blicken der Eltern oder Großeltern zum Besten zu geben, während an den Ständen der Klassen reger Betrieb herrschte: Bayernrätsel, Volkstanz, Bauernzöpfe flechten, Freundschaftsbänder und Lebkuchenherzen basteln, Kuh melken, Jonglierbälle kreieren und vieles mehr. Lehrerin Angelika Doser hatte zuvor die Auftritte koordiniert und für die Aufteilung der Stände gesorgt, während bei der stellvertretenden Elternbeiratsvorsitzenden Elisa-
beth Sonnenfeld die Gesamtfäden zusammenliefen. Mit Marita Burger war auch eine professionelle Moderatorin und Sängerin mit an Bord, die Interviews führte, selbst sang und mit den Kindern tolle Show-Einlagen zeigte. Elternbeiratsvorsitzende Sonja Ludwig und Elternbeiratsvorsitzender Marco Prause bedankten sich bei den vielen Helfern für die großartige Unterstützung, während Schüler mit Spendendosen und roten Nasen durch die Reihen marschierten und für die „Klinikclowns“ sammelten, deren Vertreterin extra aus Nürnberg angereist war und im Clown-Kostüm auf deren ehrenamtliches Engagement aufmerksam machte. Natürlich war auch für das leibliche Wohl gesorgt: Kaffee und Kuchen, Brezen, Bratwürstl, Steaksemmel - alles was den Bayern schmeckt. Zum Finale hatten Marita Burger und ihr Kinderteam eine Überraschung für den Rektor parat, der mit dem Spielzeug-Traktor unter den Klängen des Liedes „Resi, i hol die mit dem Traktor ab“ auf der Bühne unter den Fähnchen schwingenden Kindern seine Runden drehte.
Maximilian-Grundschule sucht Schülerbetreuer 92421 Schwandorf E-Mail: g.lueckemeier@bkm-mannesmann.de
MAXHÜTTE-HAIDHOF (sr). Die Maximilian-Grundschule Maxhütte-Haidhof sucht für seine Ganztagesklassen ab September 2018 Schülerbetreuer/innen auf Honorarbasis für verschiedene Arbeitsgemeinschaften wie Kunst, Kreativ, Musik, Tanz oder Sport. Träger für den Ganztagesbetrieb der
Maximilian-Grundschule ist die gfi-Weiden, die auch Bewerbungen entgegen nimmt, wie Schulleiter Oskar Duschinger erläuterte. Ansprechpartner: gfi GmbH Weiden Außenstelle Amberg Christine Mehlhorn Dr.-Aigner-Str. 13, 92224 Amberg
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Bauern- und Wochenmarkt von 8 bis 12 Uhr, Marktplatz (jeden Donnerstag)
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Italienische Nacht am Erlebnispark Movin‘G‘Round „Trio Salato“ - LIVE - an der schönen Strandbar mit anschl. Feuerschow, 18.00 23.00 Uhr
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Traditionelle Burschenkirwa des Burschenvereins Einigkeit Saltendorf im Gelände beim Naturbad Saltendorf (bis 12.8.)
12.8. so ■ burglengenfeld
Tag des offenen Burgtores; 10 - 16 Uhr; Kaiser- u. Herzogsburg
14.8. DI ■ teublitz
Verkauf von Kräuterbuschen des Kath. Frauenbundes Teublitz, Kirche Teublitz/Saltendorf (auch am 15.08.) Kreativ-Werkstatt des Kath. Frauenbundes Teublitz , 13:00, Pfarrhof Teublitz (weiterer Termin: 04.09., 19:00)
8. August 2018 Kaffeerunde des Kath. Frauenbundes Teublitz, 13:30, Pfarrheim St. Hildegard (weitere Termine: 28.08., 11.09., 25.09.)
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Gartlerfest des Gartenbau- und Ortsverschönerungsverein Meßnerskreith, Dorfplatz
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Fischerfest des 1. Fischereiverein e.V. Regenstauf-Diesenbach, 10 22 Uhr in der Bahnhofstraße 15. Für das leibliche Wohl ist gesorgt.
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Traditionelles Irlfest in Klardorf 10 Uhr - 20 Uhr, Gelände der FFW Klardorf 3. Heimat Food Festival, 15 - 22 Uhr, Spitalgarten
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Kinderfest des SPD-Ortsvereins Teublitz, 10 - 17 Uhr, Stadtpark
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Wochenmarkt, von 8 - 12.30 Uhr, Parkplatz Getränkemarkt Hausler
Das MehrGenerationenHaus macht Ferien MAXHÜTTE-HAIDHOF (sr). Das MehrGenerationenHaus ist in den Sommerferien bis 9. September 2018 geschlossen. Der Line Dance-Kurs und das Stricken für Kinder, der Fußballtreff sowie das Eurobasteln fallen in dieser Zeit aus, der offene Kinder- und Ju-
gendtreff findet nicht statt. Das MehrGenerationenHaus wünscht allen Kindern, Eltern und Großeltern eine erholsame Ferienzeit und schöne Urlaubstage! Ab Montag, den 10. September 2018 hat das MGH wieder zu den üblichen Zeiten geöffnet.
Auf zur Grafenwinner Feuerwehrkirta 2018 GRAFENWINN (lz). Auch heuer lässt sich die Freiwillige Feuerwehr Grafenwinn anlässlich des Kirchweihfests nicht lumpen: Unter dem Motto „So wie in alten Zeiten“ geht’s rund m 25. und 26. August bei der 36. Grafenwinner Feuerwehrkirta! Vom Küchelbetteln am Samstag (17.00 Uhr) über einen Stimmungsabend mit der Band „Two Musics“ sowie dem Auftritt des Oberpfälzer Witzemeisters Günther Brandl geht es am Sonntag munter weiter beim Kirtabetrieb
ab 14.00 Uhr. Auch die kleinen Festbesucher kommen beim Kindernachmittag mit Hüpfburg auf ihre Kosten! Ab 15.00 Uhr spielt die Band „Herzschlag“ und sorgt für fröhliche Feststimmung. Für das leibliche Wohl ist mit dem Festbier der Brauerei Prößl aus Adlersberg und vielen kulinarischen Höhepunkten bestens gesorgt. Die Schirmherren der Kirta sind übrigens Graf Ferdinand von Drechsel, 1. Bürgermeister Siegfried Böhringer sowie Altbürgermeister Hans Zelzner.
Oberpfälzer Burgensommer 2018 in Burglengenfeld:
Tag des offenen Burgtores BURGLENGENFELD (sr). Burgherrin Irene Heuser und ihr Kastellan laden die Bevölkerung ein zum 4. „Tag des offenen Burgtores 2018“ auf der Kaiser- und Herzogsburg Lengenfeld. Am Sonntag, 12. August 2018 am Vormittag um 10.00 Uhr und nachmittags um 14.00 Uhr finden Burgführungen im Rahmen des „Tages des offenen Burgtores“ auf der tausendjährigen Kaiser- und Herzogsburg Lengenfeld statt. Offen ist das Burgtor nur zu den beiden Führungen. Nachmittags ist auch der Besuch des Burg-Cafes möglich. Dort werden dann auf Wunsch auch hausgebackene Kuchen und Torten serviert.
Die bekannt kurzweiligen Führungen durch den Burgkastellan informieren in anschaulicher Weise über das Leben und Wirken auf einer herrschaftlichen Burg im Mittelalter. Die Burg Lengenfeld hoch über der gleichnamigen historischen Stadt gelegen, ist eine der sehr seltenen und noch dazu gut erhaltenen salischen Burganlagen in Bayern, deren Anfänge noch zurück bis in das 11. Jahrhundert reichen. Die Lengenfelder Burg ist nicht nur die größte Burg der Oberpfalz, sie gilt auch als eine der anschaulichsten Stätten des hochmittelalterlichen Burgenbaus in der Oberpfalz, dem Burgenland Bayerns.
„Mittelalter pur“ also auf Burg Lengenfeld und wer sich am Sonntag zu einem Ausflug in die herrliche Flusslandschaft der Naab entschließen kann, der wird Natur und Kultur in unserer Heimat zugleich genießen können. Beim Ausflug in das Mittelalter sind natürlich die Geschichte und die Geschichten der Burg, kurzweilig und kompetent erzählt vom mittelalterlich gewandeten Kastellan, natürlich mit eingeschlossen. Damit verbunden ist selbstverständlich auch der Besuch des Heilkräutergartens, sowie die Besteigung des Bergfrieds mit einem herrlichen Rundblick über mehrere Oberpfälzer Landschaftsgebiete.
8. August 2018
17.8. fr ■ burglengenfeld
V E R A N S T A LT U N G E N
■ ZEITLARN
■ schwandorf
Flugplatzfest des FLC Schwandorf, Flugplatz Charlottenhof (bis 19.8.)
■ steinberg am see
Waldfest der DJK Steinberg Abteilung Ski- und Bergwandern, 18 - 23 Uhr, Skihütte in Steinberg am See
■ ZEITLARN
Wochenmarkt, von 8 - 12.30 Uhr, Parkplatz Getränkemarkt Hausler
100 Jahre ATSV Kallmünz Der Countdown zum Jubiläum 2019 läuft KALLMÜNZ (sr). In einem Jahr es soweit: Der 100. Geburtstag des ATSV Kallmünz e.V. steht vor der Tür. Vom 19. - 21. Juli 2019 lädt ein Festzelt in der Perle des Naabtals zum Feiern ein. Mit an Bord sind nun alle, die es für so ein Fest braucht: Festleitung Robert Hummel, Tobias Schlehuber und Florian Faltermeier mit ihrem zehnköpfigen Team, Festmutter Brigitte Dratwa mit ihren 22 Festdamen und Festmädchen, Schirmherr Bürgermeister Ulrich Brey und der Patenverein TV Burglengenfeld 1875 e.V. Was steht an den drei Tagen auf dem Programm? Mit der Brauerei Bischofshof als Partner wird am Schmidwöhr in Kallmünz ein Festzelt stehen, das von der Fest-
19.8. so
Riegeldorfer Burschenkirta „Dorf abspielen“, Festplatz Regen- ■ kallmünz dorf (Hennerwiesl), Burschenver- Turmführung in Kallmünz, 14 ein Regendorf e.V. (bis 19.8.) 15:30 Uhr. Treffpunkt vor dem Alten Rathaus. Voranmeldung unter 09473-7179999
18.8. sa Bürgerfest in der Historischen Altstadt mit Rock , Pop , Jazz und Blues, Blasmusik u.v.m. (bis 19.8.) Infos: www.burglengenfeld.de Das Städtedreieck läuft! Anmeldung zum 10. Städtedreieckslauf ab sofort möglich! Rathaus, 16:30 Uhr. Weitere Infos und Anmeldung www.staedtedreieckslauf.de
küche Zellner versorgt wird. Am Freitag leitet nach dem Fassanstich die Partyband „Gewekiner Buam + Madl“ ab 19 Uhr das Festwochenende ein. Neben dem Kindernachmittag am Samstag kann die Geschichte des Sportvereins hautnah begutachtet werden. Die Dietldorfer Musikkapelle leitet anschließend zur Kult-Band „Shark“ über, die ab 20.30 Uhr die Bühne übernehmen. Der Feldgottesdienst mit anschließendem Frühschoppen am Sonntagvormittag stellt eine feierliche Einleitung zum Festzug ab 14 Uhr dar - ausklingen lassen das Wochenende dann die „Breznsalzer“. Weitere Informationen zum Vereinsleben und zum Fest finden Sie unter www.atsv-kallmuenz.de
20.8. Mo
■ MAXHÜTTE-HAIDHOF
Viertagesfahrt, Gartenbau- und Ortsverschönerungsverein Meßnerskreith Singen im Wohn- und Pflegeheim Evergreen, 14.30 - 15.30 Uhr, Seniorenprogramm
22.8. mi ■ burglengenfeld
Sepultura im VAZ Burglengenfeld „Machine Messiah Sommer Tour 2018“, 20 Uhr
■ schwandorf
„Schwandorf bewegt sich!“ 10. Bambini-Sportfest 16 - 18 Uhr, Sepp-Simon-Stadion
■ ZEITLARN
Wochenmarkt, von 8 - 12.30 Uhr, Parkplatz Getränkemarkt Hausler
23.8. do ■ burglengenfeld
Bauern- und Wochenmarkt von 8 bis 12 Uhr, Marktplatz
■ regenstauf
Wochenmarkt 9 bis 12 Uhr, a.d. Regenbrücke
24.8. fr ■ schwandorf
Kirwa des Kirwavereins „Drei Brücken“ Ettmannsdorf (bis 26.8.)
8. Mittelalterfest zu Tiubelitze TEUBLITZ (sr). Das Gebrüll der Ritter beim Kampf, kreischende Hexen die verbrannt werden, Trommeln und Fanfaren werden vom 24. bis 26.08.2018 im Teublitzer Stadtpark zu hören sein. In alle Herrenländer von Osterrichien bis nach Preußen sind wir gewandert, um Euch die schönsten Lagergruppen aus allen Epochen von den Kelten bis zu den Landsknechten zu zeigen, so dass Ihr erfahret wie es war, damals, das Leben im Mittelalter. Sie zeigen Euch Kochen am Lagerfeuer, Schmieden, Nadelbinden, Löffelschnitzen, Bauen von Kettenhemden und vieles mehr. Ihr werdet Zeugen, wenn die Hexe verbrannt wird oder Ihr könnt Euch billige Kinder kaufen. Wir haben größte Sorgfalt walten lassen, um Euch authentische Lagergruppen zu präsentieren, die Ihr auch „anfassen“ könnt, und
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wenn Ihr anständig fragt, auch ihre Zelte und Schlafgemache betreten dürft. Für Groß und Klein gibt es viel zum Schauen, zum Probieren, zum Hören und zum fröhlich Feiern. Auch werden wieder Händler mit allerlei Geschmeide aus Silber und Gold, mit wohlriechenden Seifen und Düften, mit Tüchern und Leder und mit allem, was das Herz begehrt, auf dem Markt zu Gange sein. Natürlich soll Euch auch nicht hungern und dürsten. Jede Menge Speisereien und dunkles Bier aus dem Keller des Jacobs soll Euren Wamps füllen, so dass Ihr glücklich seid und dieses Fest nie vergessen werdet. Zur allgemeinen Erheiterung und Zerstreuung bieten wir Euch folgende Lustbarkeiten: Gaukler, Stelzengeher, Drachen, Märchenerzähler, Spielleut und Tänzerinnen, Hölzerne Riesenräder, Adler
und Falken, Kinderweben, Flaggen drucken, Brettchen weben, Uhu Einstein, Waffenschau, wildes Ritterraufen, Kräuterkunde des Mittelalters, Kinderspiele aus dem Mittelalter, Bogenschießen, Axtund Speerwerfen, Drahtflechten, Schmiede, Hufeisenwerfen, Kettenflechten, Glasperlen herstellen, Wolle spinnen, Wolle färben, Nadelbinden, Leder punzieren, Laternen bauen, Bronze gießen und eine Wikinger ABC Schule. Zur musikalischen Umrahmung tragen die Gruppen Fatzwerk, Amici Musicae Antiquae, Bernd von Ammenberg, die Spielleut „I und Sie“, Michael mit dem Dudelsack und der wandernde Flötenspieler bei. Kommet in den Stadtpark zu Teublitz und lasset Euch verzaubern in der Welt des Mittelalters. Mehr Informationen unter www.horto-historico.de Text: Heinz Viehauser
Spur 0-Anlage. Foto: Eisenbahnfreunde Regenstauf
3. Ponholzer Modellbahntage MAXHÜTTE-HAIDHOF (sr). Am Samstag, den 08.09.2018 und Sonntag 09.09.2018 finden die 3. Ponholzer Modellbahntage von 10.00 - 17.00 Uhr in der Geflügelhalle Ponholz, Amberger Str. 4 in 93142 Maxhütte-Haidhof im Ortsteil Ponholz-Birkenzell statt. Gezeigt werden die Bahnanlagen vom Bahnhof „Falkenstein Opf.“ in Spur 0 im Maßstab 1:45. Premiere hat die Strecken-Erweiterung vom Bahnhof „Falkenstein Opf.“ aus in einen fiktiven Ort mit dem Bahnhof
„Stefanshausen“, der irgendwo in Bayern stehen könnte. Es werden noch fünf weitere Modellbahnanlagen in verschieden Spurweiten (Spur N bis Spur IIm) gezeigt. Außerdem wird es eine Modellbahnbörse, einen Lok-Service, eine Airbrush-Vorführung und eine kleine Tombola geben. Weitere Informationen zur Veranstaltung gibt unter Tel. 0941 46105405 oder auf der Homepage der Eisenbahnfreunde Regenstauf unter www. eisenbahnfreunde-regenstauf.de
LOKAL wünscht
14 lokal
V E R A N S T A L T U N G E N
25.8. sa
30.8. do
90-jähriges Gründungsfest des ATSV Pirkensee-Ponholz, Sportplatz Ponholz (bis 26.8.) Zwickl-Kirwa des Burschenverein Eichenlaub Ponholz, Übungswiese FF-Haus Ponholz
Bauern- und Wochenmarkt von 8 bis 12 Uhr, Marktplatz
■ maxhütte-haidhof
■ regenstauf
36. Grafenwinner Feuerwehrkirta, Sa. ab 17 Uhr, So. ab 14 Uhr
■ schmidmühlen
125 Jahre Bergverein 1893 e.V. Regenstauf REGENSTAUF (sr). Am Freitag, den 10. August und Samstag, den 11. August feiert der Bergverein sein 125jähriges Bestehen mit einem Gründungsfest. Schon die Gründungsväter von 1893 wussten um die Bedeutung der Landschaft und Natur für die Erholung im eigenen Ort. Der Bergverein hat sich seit jeher der Aufgabe verschrieben, den Berg zu pflegen, die Vogelwelt zu schützen und den Besuchern Wege und Ruhebänke zu erhalten. Seit vielen Jahren ist der Schloßberg beliebtes Ausflugsziel für Jung und Alt. Es finden sich neben den Wanderwegen auch Ritterspielplätze, ein Info-Center im Untergeschoß der Gaststätte „Am Schloßberg“ und auch noch ein Waldlehrpfad.
Vor- und Nachberichte aus dem Vereinsgeschehen ausführliche Darstellung in einem Vereins-Profil Veranstaltungen auf www.lokalnet.de eintragen
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26.8. so
den Schloßberg statt, wo gegen 10:30 Uhr das Gilles-Denkmal mit ■ kallmünz dem neuen Kreuz geweiht wird. Kirchenführung in Kallmünz ab 14 Anschließend gibt es am Fest- Uhr. Treffpunkt vor dem Alten Ratplatz ein Weißwurstessen und am haus. Voranm.: 09473-7179999 15:00 Uhr Bergführungen, Kinder- ■ ZEITLARN schminken, Losstand und vieles mehr. Zum Jubiläum erscheint eine Chronik, der besonderen Art. Ein kleines Buch im Buch, eingelassen in natürlichen Kork, sowie ein Maßkrug eigens für den Bergverein eingebrannt. Ab 19.00 Uhr spielt das Eiser-Duo bis zum Festausklang.
Einträge im Veranstaltungs-Kalender
JETZT KOSTENLOS
■ teublitz
■ regenstauf
Wochenmarkt 9 bis 12 Uhr, a.d. Regenbrücke
31.8. fr ■ schwandorf
„Alpensound im Bayernland“ 3 tolle musialische Tage auf dem Volksfestplatz (bis 2.9.)
1.9. sa
Weinfest der Freiwilligen Feuerwehr Katzdorf, 18 Uhr, Feuerwehr■ maxhütte-haidhof gerätehaus Stodl-Kirwa des Heimat- und Deutsche Meisterschaft in Rally Am Festwochenende spielen am Obedience des Schäferhundever- Volkstrachtenverein Pirkensee, Freitag am 19:00 Uhr die Stoaseins Teublitz, Hundeplatz Teublitz Haslbeck-Stodl berger Lumpen. Am Samstag um (bis 26.08.) ■ schmidmühlen 09:00 Uhr findet ein Gottesdienst Kirchweih in Schmidmühlen im in St. Jakobus mit anschließenden Ochsenwirtsstodl, (bis 3.9.) Marsch mit den Gaudi-Brass auf
Kostenloser Service für alle Vereine. ü ü ü ü
Kirchweih in Winbuch im Dorfgemeinschaftshaus (bis 27.8.)
■ burglengenfeld
29.8. MI ■ ZEITLARN
Wochenmarkt, von 8 - 12.30 Uhr, Parkplatz Getränkemarkt Hausler
2.9. so
■ burglengenfeld
Tag des offenen Burgtores; 10 - 16 Uhr; Kaiser- u. Herzogsburg
6.9. do
■ burglengenfeld
Bauern- und Wochenmarkt von 8 bis 12 Uhr, Marktplatz
■ regenstauf
Wochenmarkt 9 bis 12 Uhr, a.d. Regenbrücke
8.9. sa
■ burglengenfeld
8. August 2018
■ maxhütte-haidhof
3. Ponholzer Modellbahntage der Eisenbahnfreunde Regenstauf, Geflügelhalle Ponholz (bis 9.9.) Weinfest des FF Pirkensee im FF Gerätehaus
■ regenstauf
Benefiz-Herbst-Sitzweil des Heimat- und Volkstrachtenverein „Stamm“ mit vielen musikalischen Schmankerln, 19:30 - 23 Uhr, Pfarrsaal, Eintritt frei!
■ schmidmühlen
Kirchweih in Emhof (bis 10.9.)
9.9. so
■ maxhütte-haidhof
3. Ponholzer Modellbahntage, 10 - 17 Uhr, Geflügelhalle Ponholz (bis 9.9.)
■ teublitz
Sportheimkirwa des Sportclub Katzdorf, Sportheim Historische Erlebniswanderung des Kath. Frauenbundes Teublitz, 14:00, Saltendorf a.d. Naab
■ regenstauf
Kinderfest des FF Regenstauf mit vielen Aktionen, 9 - 18 Uhr, Feuerwehrgerätehaus
14.9. fr
■ maxhütte-haidhof
„Schmarrnkerl und Funkerl“ lesen im Mehrgenerationenhaus „Winnetou in Bayern“, 20 Uhr
15.9. SA
■ STEINBERG AM SEE
Wild Wake & Ski - King of the Lake, ganztägig, Wasserskianlage Steinberg am See
Theater: Richtstätte im Mittelalter, Weitere Veranstaltungen 20 - 22 Uhr, Galgenberg, mit G. Schneeberger und Schauspielern www.lokalnet.de
Benefizsitzweil im Regenstaufer Pfarrsaal Traditionelle Sitzweil zugunsten des Fördervereins der Pfarrkirche St. Jakobus Regenstauf e. V. REGENSTAUF (sr). Mit seiner bodenständigen Sitzweil startet der Heimat- und Volkstrachtenverein „Stamm“ Regenstauf am 08.09.2018 ab 19:30 Uhr in die Herbstsaison. Die Wirtshausmusi De Fuchs‘n, die Zufallsmusi vom Dramatischen Club, die Oberndorfer Sänger aus dem Landkreis Kelheim sowie die Jungmusikanten Luis Karl und Christian Moser gehören zu den Sängern und Musikanten, die bei dem Musikantentreffen auftreten. Diese geben Zwiefache und Polkas auf ihren Instrumenten zum Besten. Blasmusik und alte Oberpfälzer
Lieder, welche auch mit dem Publikum gesungen werden, stehen ebenfalls auf dem Programm im Regenstaufer Pfarrsaal. Vorgetragen werden auch nachdenkliche und amüsante Mundartgeschichten des Kreisheimatpflegers Tobias Lehner. Er führt wie jedes Mal durch den Abend, der unter dem Motto „Frisch aufspuit und gsunga“ steht. Beginn ist um 19.30 Uhr. Der Eintritt ist selbstverständlich frei. Spenden sind aber zugunsten des Fördervereins der Pfarrkirche St. Jakobus Regenstauf e. V. erwünscht. Dieser Förderverein setzt sich vor allem für die Verbes-
serung des baulichen Zustandes unserer Pfarrkirche St. Jakobus in Regenstauf ein. Platzreservierungen werden unter der Telefonnummer 09402 1268 (Pfarramt Regenstauf) von Montag bis Freitag von 08:00 Uhr – 12:00 Uhr und zusätzlich am Montag von 13:00 Uhr bis 17:00 Uhr gerne entgegengenommen.
8. August 2018
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Aktives Zentrum – Maßnahme Umbau der Ortsdurchfahrt des Marktes Regenstauf REGENSTAUF (sr). Mit dem Bestreben die Ortsdurchfahrt barrierefrei zu gestalten und in das Städtebauförderungsprogramm „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ einzutreten, hat der Markt Regenstauf dafür die ersten Schritte unternommen, das Ortszentrum von Regenstauf zu stärken. Ziel der Gesamtmaßnahme ist es, die Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum soweit zu steigern, dass zum einen die Ortsmitte wieder neu belebt wird. Zum anderen gibt dies Ansporn an die Eigentümer, ebenfalls in ihre Gebäude zu investieren und die Attraktivität des Ortes weiter zu erhöhen. Im gesamten Bereich der Hauptstraße werden durch die Modifizierung der Fahrbahn Gehwegbreiten erreicht, die den Anforderungen der Barrierefreiheit entsprechen. Als Oberflächenbelag wird ein glattes und zugleich rutschhemmendes Granitpflaster verlegt. Zur Orientierung für Sehbehinderte wird ein taktiles Element eingebaut. Dazu wird es einen Taststreifen entlang der Gebäudekante geben. Dieser wird aus dem rauen Kleinsteinpflaster, dem aktuellen Belag der Gehwege, hergestellt. An den Übergängen der Straße wird es sogenannte Aufmerksamkeitsfelder aus Betonstein geben, die sich optisch und strukturell von den Hauptflächen abheben. Durch die Verbreiterung der Gehwege und durch die Verbesserung der Oberflächen werden in Zukunft auch Familien mit Kinderwägen und Trägerinnen von Stöckelschuhen sicher und bequem durch den Ort spazieren können.
Bereits fertiggestellter Teilbereich - so werden die Gehwege in der gesamten Hauptstraße umgebaut. Seit Anfang März 2018 laufen die Bauarbeiten im Herzen von Regenstauf. Vor allem die Nerven der Anwohner und der ortsansässigen Betriebe werden während der Bauzeit auf eine harte Zerreißprobe gestellt. Neben den Belästigungen durch die Abgase der wartenden PKW, dem Baulärm und den Behinderungen durch die Bauarbeiten, bleiben auch Teile der Kundschaft fern. Dem Markt Regenstauf und der Baufirma ist dies durchaus bewusst. Deshalb sind alle Beteiligten bemüht, die Unannehmlichkeiten so gering wie möglich zu halten. Durch Stege, Brücken und Überfahrplatten wird versucht, die Geschäfte und Betriebe jederzeit zugängig zu halten. Für die Anfahrt mit dem Auto sowie das Erreichen der Parkplätze und Hofeinfahrten gilt das Gleiche. Die Geschäfte in der Hauptstraße haben während der gesamten Bauzeit unveränderte Öffnungszeiten. Als Entschädigung für die Unannehmlichkeiten bieten viele in der Baustellenzeit attraktive Sonderangebote an. – Schauen Sie vorbei, Sie werden überrascht sein! Die Firma und die Verwaltung stehen in ständigem Kontakt zu den Inhabern der betroffenen Gebäude und Geschäfte, um diese so gut wie möglich zu unterstützen. Text und Bilder: Markt Regenstauf
Die Überfahrplatten gewährleisten die Zufahrt zu den öffentlichen Parkplätzen und den Innenhöfen. Auch alle Zugänge sind über mobile Stege erreichbar.
Einladung zum großen Baustellenfest Anfang September 2018 findet im Zuge der „Blauen Woche“ des Werberinges Regenstauf auf dem Bürgermeister-Zelzner-Platz ein Baustellenfest statt. Details standen zum Redaktionsschluss leider noch nicht fest. Nähere Informationen finden Sie ab ca. Mitte August 2018 im Internet unter www.regenstauf.de sowie wwww.werbering-regenstauf.de oder auf der Facebook-Seite des Werberings. Der Markt Regenstauf und die Mitglieder des Werberings freuen sich auf Ihren Besuch.
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R E G E N S T A U F
8. August 2018
Der erste Spatenstich ist gesetzt. Foto: Markt Regenstauf Schmid und Gitarrenbauer auf Wanderschaft - Bürgermeister Böhringer umrahmt von den beiden Wandergesellen. Foto: Markt Regenstauf
Wandergesellen im Regenstaufer Rathaus REGENSTAUF (sr). Kürzlich waren zwei interessante „Gesellen“ zu Besuch im Rathaus: Der eine ist auf Wanderschaft als „Zupfinstrumentenmacher – Richtung Gitarrenbau“ und kommt ursprünglich aus dem Erzgebirge und möchte nun Richtung Windisch-Eschenbach weiterreisen. Der andere Wandergeselle, ursprünglich aus Tübingen, versucht als Schmid seine Handwerkskunst zu verbessern und ist Richtung Wittenberg unterwegs. Der Begriff Wanderjahre bezeichnet die Zeit der Wanderschaft nach dem Abschluss der Lehrzeit. Sie war seit dem Spätmittelalter bis zur beginnenden Industriali-
sierung eine der Voraussetzungen der Zulassung zur Meisterprüfung. Einen so interessanten Lebenslauf können nicht viele Leute in dem Alter bieten: Der Ältere ist bereits seit drei Jahren und vier Monaten unterwegs. Er hat zahlreiche Länder bereist (u. a. auch die Insel Hawaii) und kann mittlerweile Arbeitszeugnisse von 17 Arbeitgebern nachweisen. Überall habe er etwas dazugelernt, bekräftigt er stolz. Mit einem als Gedicht formulierten „Abschiedsgruß“ bedanken sich die beiden für den Eintrag in ihrem Wanderbuch und für die kleine vom Markt Regenstauf erhaltene Aufwandsentschädigung und ziehen weiter.
Schützengesellschaft Almenrausch:
In Diesenbach gibt es jetzt kleine „Wilhelm Tells“ REGENSTAUF (sr) Neue Wege geht die Schützengesellschaft Almenrausch jetzt bei der Werbung um den Nachwuchs. Im Rahmen des Sommerferienprogramms der Marktgemeinde Regenstauf wurde jetzt ein Schnupperschießen organisiert. Über 15 Kinder und Jugendliche waren vom Schießen mit dem Lichtgewehr, dem Luftgewehr oder auch mit Pfeil und Bogen hell begeistert. Die Jugendleitung unter Luca Riepl und Markus Seebauer sowie die beiden Bogenleiter Hans Peter Kauer und Ernst Hofherr hatten zusammen mit den Jugendpflegern des Markts die die Aktion auf die Beine gestellt. Dabei ging es nicht nur um das Schießen selbst, sondern die Teilnehmer erhielten gleichzeitig einen Einblick ins Vereinsleben und vor allem in den Schießsport. Kinder ab acht Jahren durften
Spatenstich für Wohnungen mit sozialverträglichen Mieten in Regenstauf Im Mai dieses Jahres wurden schließlich die Baumeisterarbeiten mit einem Volumen von 2,7 Mio. Euro an die Firma Wittl-Bau aus Beratzhausen vergeben.
Ein langer Weg bis zur Umsetzung Nach dem Beschluss des Marktgemeinderates im Februar 2016 wurde ein städtebauliches Konzept erstellt und im Juni 2016 wurde die Machbarkeitsstudie im Gemeinderat vorgestellt.
Da der EU-Schwellenwert überschritten wurde, war ein europaweites Vergabeverfahren erforderlich. Im März 2017 erhielt das das Planungsbüro Dömges aus Regensburg den Auftrag. In der Dezembersitzung des Marktgemeinderates erläuterte das Planungsbüro Dömges die Entwurfsplanung für den Bau von 39 Wohnungen mit sozialverträglichen Mieten. Geplant ist der Bau der Wohnungen in zwei Bauabschnitten. Das Vorhaben mit einer Gesamtkostensumme von 7,7 Mio. Euro bzw. 2.200 Euro/m² wurde am 23. April 2018 vom Landratsamt genehmigt. Für die Baumaßnahme gewährt der Freistaat Bayern einen Festkostenzuschuss von 30 % und 60 % Förderung durch ein zinsverbilligtes Kapitaldarlehen.
Jetzt geht’s los Gemeinsam mit Vertretern des Planungsbüros Dömges, der Baufirma Wittl und Vertretern des Marktgemeinderates setzten Erster Bürgermeister Siegfried Böhringer und Manfred Ahles, Sachgebietsleiter bei der Regierung der Oberpfalz, den ersten Spatenstich. „Mein besonderer Dank geht an dieser Stelle an Herrn Ahles für die gute und reibungslose Zusammenarbeit in der Vorbereitungsphase. Den beteiligten Firmen wünsche ich gutes Gelingen und ein unfallfreies Arbeiten.“ so Bürgermeister Böhringer.
wannen Urkunden und die beiden ersten Sieger konnten jeweils einen Pokal mit nach Hause nehmen. Sieger des Turniers beim Luftgewehrschießen war Anna Niklaus, vor Timo Eisenhut und Patrick Pe-
nar. Beim Bogenschießen gewann Timo Eisenhut vor Simon Schneider und Timo Baldauf. Nach den Worten von Schützenmeister Daniel Neugebauer war die Aktion, die vor allem Spaß am Schießen hervorrufen sollte, eine
gelungene Sache. Wer sich für den Schießsport interessiert oder einfach mal schnuppern möchte, ist jeden Mittwoch und Freitag im Schützenheim der AlmenrauschSchützen in Diesenbach-Fronau ab 18 Uhr herzlich Willkommen.
REGENSTAUF (sr). Fast acht Jahre hat es von den ersten Schritten bis zur Realisierung gedauert. Die im Oktober 2010 beschlossene bautechnische Untersuchung der 44 vorhandenen Wohneinheiten brachte das Ergebnis, dass die Gebäude in überwiegend schlechtem Zustand seien. Es wurden Überlegungen angestellt, ob die innerstädtische Grundstücksfläche nicht durch Neubebauung oder Verkauf wirtschaftlich besser verwertet werden könne.
beim Bogenschießen ran und so mancher entpuppte sich auf Anhieb als „Wilhelm Tell“, mit Treffern ins „Gold“ wenn auch anfangs so mancher Pfeil sein Ziel verfehlte. Großen Spaß machte das Schießen mit dem Lichtgewehr für die unter Zwölfjährigen, wo ohne Munition auf Biathlonscheiben geschossen wurde. Auch hier präsentierte sich das eine oder andere Talent und traf ohne große Anstrengung gleich ins Schwarze. Die über Zwölfjährigen durften sich auf den Schießständen im Schützenheim am Luftgewehr probieren, wo mit Munition, erhöhter Vorsicht sowie entsprechender Konzentration geschossen wurde. Auch hier stand der Spaß im Vordergrund. Anschließend gab es ein kleines Turnier, bei dem jeder seine Zielgenauigkeit unter Beweis stellen konnte. Die ersten drei Plätze ge- Foto: Schützengesellschaft Almenrausch
8. August 2018
R E G E N S T A U F
Die Schülerinnen und Schüler der Grundschule Diesenbach laufen für einen guten Zweck. Foto: Grundschule Diesenbach
Diesenbacher Kinder erlaufen 1500 Euro für UNICEF REGENSTAUF (sr). Viele engagierte Läuferinnen und Läufer waren für den UNICEF-Lauf der Grundschule Diesenbach am Donnerstag, 19. Juli 2018 am Start. Bei strahlendem Sonnenschein machten sich 85 Schülerinnen und Schüler der ersten bis vierten Klasse auf den Weg in die 400-MeterRunden. Sie hatten vorher schon fleißig Sponsoren gesucht und waren auch fündig geworden. Je nach Verhandlungsgeschick konnten die Kinder mit Spendenzusagen von 50 Cent bis zu 15 Euro pro Runde aufwarten.
Nach dem vorausgegangenen Besuch von Frau Meindl-Müller aus der UNICEF-Ortsgruppe Regensburg wussten die Kinder auch, wofür sie laufen und viele stellten sich zum Beispiel vor, durch ihre Runden eine weitere Schule im Koffer finanzieren zu können oder mit ihrer Spende sogar einen Brunnen graben zu lassen. Der Elternbeirat versorgte alle mit Wassermelonen, die zur Hälfte vom Biomarkt Burglengenfeld gespendet worden waren. Außerdem gab es Leberkäs-, Käse und Wienersemmeln zur Stärkung, eben-
falls vom Elternbeirat gespendet und von vielen fleißigen Helferinnen und Helfern aus der Elternschaft zubereitet. Diese standen auch nach jeder Runde bereit, um den Rundenstempel auf die Kinderarme zu drücken und natürlich um kräftig anzufeuern. Und dies taten sie sehr erfolgreich, denn Marco, Julian, Tim und Fabian liefen sogar 22, 23 und 24 Runden. Auch die Mädchen waren gut unterwegs: Lucia, Anna und Lilly schafften 17 bzw. 18 Runden. Man merkte, dass sich das von den Lehrkräften durchgeführte Lauftraining, das sie mit den Kindern seit März drei Mal pro Woche unter dem Motto „Wir laufen einen Marathon“ absolvierten, auszahlte! Und auch die Spendenbereitschaft bei den Sponsoren war groß. Einige Kinder brachten mehr als 150 Euro mit - die Spitzensammlerin Klara brachte es sogar auf 219 Euro. Somit konnte die Grundschule Diesenbach sage und schreibe 1500 Euro an UNICEF überweisen, 500 Euro mehr als bei den bisherigen Spendenläufen. Darauf können Schüler, Eltern und Lehrkräfte der Schule stolz sein!
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8. August 2018
Markt Kallmünz informiert:
Sanierung des Burgturms Kallmünz KALLMÜNZ (sr). Nachdem nun alle Fördergeldgeber ihre Zusagen mitgeteilt haben, konnte grünes Licht zur Sanierung der Burganlage Kallmünz gegeben werden. Ende Juni wurden durch die Fa. K+K umfangreiche Gerüstarbeiten am Bergfried durchgeführt.
Mitte Juli begann die Fa. Doreth aus Bamberg mit der Sanierung des Burgturms. „Es wird mit Hochdruck daran gearbeitet, dass bis Mitte September der Bergfried wieder für die Bevölkerung geöffnet werden kann“, so Erster Bürgermeister Ulrich Brey.
Landrätin Tanja Schweiger eröffnete in Rohrbach das erste Landschaftskino im Landkreis Regensburg. Foto: LRA/Waidele
Ein Naturerlebnis im Juradistl-Gebiet der besonderen Art
Landrätin Tanja Schweiger eröffnete Landschaftskino in Rohrbach Bauhofleiter Walter Dankerl und Erster Bürgermeister Ulrich Brey. Foto: Markt Kallmünz
25-jähriges Dienstjubiläum von Walter Dankerl KALLMÜNZ (sr). Auf 25 Jahre im „Öffentlichen Dienst“ kann Walter Dankerl aus Kallmünz zurückblicken. Hiervon entfielen 12 Jahre Dienst bei der Bundeswehr als Zeitsoldat. Nunmehr 13 Jahre ist Herr Dankerl beim Markt Kallmünz im Bauhof beschäftigt. Am 01. Mai 2010 wurde er zum Bau-
hofleiter ernannt. „Wir sind Herrn Dankerl für sein Engagement am Bauhof und für seine Kompetenz, Aufrichtigkeit uns seine Arbeit zu Dank verpflichtet. Ich wünsche für die Zukunft alles Gute und weiterhin eine gute Zusammenarbeit“, so Erster Bürgermeister Ulrich Brey.
KALLMÜNZ (sr). Rohrbach bei Kallmünz ist um eine Attraktion reicher. Landrätin Tanja Schweiger, Vorsitzende des Landschaftspflegeverbandes Regensburg, hat das erste Landschaftskino im Landkreis Regensburg eröffnet. „Hier können die Besucher Platz nehmen, innehalten, die Natur beobachten und Stimmungen aufnehmen. Dabei kann jeder selbst die Filmlänge bestimmen“, so Landrätin Tanja Schweiger, die hinzufügte, dass es sich dabei um das zweite Landschaftskino im Juradistl-Projektgebiet handelt. In den Landkreisen Schwandorf und Amberg steht dieses Jahr noch
die Eröffnung bevor. „Nicht durch Informationen, sondern durch Innehalten soll ein Bewusstsein entstehen, welchen Schatz uns die Natur bietet und wie wichtig es ist, diesen Schatz zu schätzen und zu schützen“, erläuterte Josef Sedlmeier, Geschäftsführer des Landschaftspflegverbandes Regensburg, das Konzept. „Wer Glück hat, kann im Laufe des Jahres die Hauptdarsteller, die Rinder und Schafe nebenan auf den Flächen, oder die Ziegen am Kapellenberg beobachten. Es lohnt sich, auch einen Blick hinter die Kulissen auf die Weideflächen zu werfen, um die vielfältige Pflanzen- und Tier-
welt auf den Trockenhängen zu erleben und zu beobachten.“ Das Landschaftskino Rohrbach liegt am Jurasteig und soll in Zukunft Wanderern und Erholungssuchenden einen neuen Blick auf die einzigartige Juradistl-Natur ermöglichen. Alle Besucher des Landschaftskinos sind eingeladen, auf den Kinostühlen Platz zu nehmen. Erster Bürgermeister Ulrich Brey bedankte sich, dass der Markt Kallmünz als Standort für ein Landschaftskino ausgewählt wurde, somit ist eine weitere Attraktion im Marktbereich geschaffen worden.
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Erster Bürgermeister Andreas Beer begrüßt Herrn Manuel Zettl im Zuge der Gemeinderatssitzung. Foto: Markt Kallmünz
Neuer Mitarbeiter am Bauhof Holzheim a. Forst HOLZHEIM AM FORST (sr). Manuel Zettl hat am 02. Juli 2018 die Stelle als neuer Mitarbeiter des Bauhofs Holzheim a. Forst angetreten. In der letzten Sitzung des Gemeinderates Holzheim a. Forst
am 19.07.2018 stellte er sich den Mitgliedern des Gemeinderates persönlich vor. Erster Bürgermeister Andreas Beer wünscht ihm einen guten Start und viel Erfolg für seine neue Tätigkeit.
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8. August 2018
K A L L M Ü N Z
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S T E I N S B E R G
Tobias Gotthardt: „Wir können diese Monstertrasse noch verhindern!“ KALLMÜNZ/STEINSBERG (sr). „So lange hier noch keine Bagger ihre Schaufeln in die Wiese graben und sich die ersten Kabelstränge durch Erdreich wühlen, bin ich überzeugt: Wir können dieses unnötige, heimatzerstörende Unding verhindern“, sagt Tobias Gotthardt, Landtagskandidat der Freien Wähler im Landkreis Regensburg. Gemeinsam mit Gemeinderäten aus der Region war er jüngst auf „Trassenwanderung“ bei Steinsberg und Eitlbrunn – mit detaillierten Karten und ernster Miene. „Gerade dieser Trassenabschnitt nimmt die angrenzenden Gemeinden regelrecht in die Strom-Mangel. Er durchschneidet eine wunderschöne Landschaft, die die Regenstaufer nicht ohne Grund als Urlaubsregion bezeichnen“. Gemeinsam mit Bürgeraktivisten, amtierenden Landtagsabgeordneten und FWKandidaten entlang der Trasse kämpft er deshalb entschlossen gegen den SüdOstLink – und bekommt Rückenwind. „Die jüngste Studie des Bundesforschungsministeriums zum geplanten Netzausbau sagt es klipp
und klar: Ohne ein entschlossenes Energiekonzept samt Kohleausstieg lässt sich der Bedarf solcher Mega-Leitungen überhaupt nicht ermitteln: Es macht einen Unterschied, ob ich 30 nicht regelbare Gigawattstunden habe – oder nicht.“ So dränge sich mehr und mehr „der Eindruck auf, es geht gar nicht um Strom sondern um Kohle, im doppelten Sinn: Die Konzerne wollen die lukrative Zukunft ihrer braunen Dreckschleudern im Nordosten zementieren. Verdienen sollen daran internationale Großinvestoren. Sie legen an – und bekommen es mit 9,05% Eigenkapitalrendite fürstlich vergoldet. Bezahlt von uns Stromkunden. Unmöglich!“ Für die Region selbst warnt Gotthardt – gemeinsam mit den betroffenen Kommunalpolitikern aus Kallmünz, Holzheim, Steinsberg, Regenstauf und Burglengenfeld – vor dem „unsäglichen Verschiebebahnhof bei Tennet: „Man weicht immer dorthin aus, wo die Leute am wenigsten schreien“, sagt der Politiker und sieht damit die Naabtrasse aktuell als den „bedauerli-
chen Favoriten dieser Sankt-Florians-Taktik“. Genau der aber dürfe und wolle man sich nicht beugen: „Das spaltet die Menschen in der Region.“ Umso mehr müsse es um Geschlossenheit gehen – auch über die Landkreisgrenzen hinaus: „Es wäre nicht das erste Mal, dass wir in der Oberpfalz ein wahnwitziges Mammutprojekt verhindern.“
Auch die Gegenfrage lässt der Landtagskandidat nicht unbeantwortet: „Ja, wir haben ein Konzept: Echte Energiewende geht nur dezentral – ohne die Monstertrasse“. Statt sich von einem „störanfälligen Bypass quer durch Deutschland abhängig zu machen und den energiepolitischen Infarkt zu riskieren, muss es uns darum
lokal 19 gehen, den Herzschlag nachhaltiger Energiegewinnung in der Heimat zu spüren.“ Dafür brauche es starke regionale Versorger und Netzbetreiber sowie einen innovativen Energiemix: „Wir haben da riesiges Potential: Bayern kann das auch alleine.“ In den kommenden Wochen jedenfalls macht Gotthardt weiter mobil: „Das ist mir ein Herzensanliegen, da geht es ums Prinzip“, sagt er und schlägt eine Holzlatte mit rot-gelbem Andreaskreuz – dem Symbol der Trassengegner – in die saftige Wiese nahe Eitlbrunn. Foto: Freie Wähler
Gemeinsam gegen die Monstertrasse: Unterstützt von zahlreichen Kommunalpolitikern hält Landtagskandidat Tobias Gotthardt den SüdOstLInk für „überflüssig und noch immer stoppbar“.
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8. August 2018
Doppeljubiläum in Saltendorf
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TEUBLITZ (sr). Gleich zwei Jubiläen gibt es in diesem Jahr in Saltendorf. Der Ort selbst feiert sein 850-jähriges Bestehen und die Kirche Mariä Heimsuchung wird 650 Jahre alt. Als Pfalzgraf Friedrich II von Wittelsbach im Jahr 1168 zum zweiten Mal nach Jerusalem zog, traf er auch Vorkehrungen für den Fall, dass er nicht zurückkehren sollte. In seinem Testament vermachte er Saltendorf mit all seinen Rechten dem Kloster Ensdorf. Die Kirche Mariä Heimsuchung geht mindestens auf das Jahr 1368 zurück, als Saltendorf erstmals urkundlich als Ziel einer Marienwallfahrt erwähnt wird. Die Vereinsgemeinschaft Saltendorf legt sich mit vielen Veranstaltungen schon das ganze Jahr über mächtig ins Zeug. Den Höhepunkt des Doppel-Jubiläumsjahres stellt aber mit Sicherheit das Festwochenende 15./16. September am neuen Mehrgenerationenhaus dar, das im Zuge dessen am 16. September auch seinen Segen erhält. Im Vorfeld findet ein Pontifikalgottesdienst in der Kirche Mariä Heimsuchung mit anschlie-
ßendem Festzug zum Mehrgenerationenhaus statt. Dort gibt es danach noch einen musikalischen Frühschoppen, Mittagessen und Kindersegnung. Bereits am Samstag steigt das große Dorffest mit Unterhaltungsprogramm für Jung und Alt. Am Sonntag vorher, den 09. September, steht eine Kultur-
Erlebniswanderung mit Kirchenführung, Gruftführung und einem Vortrag über den Flintsteinabbau in Saltendorf auf dem Programm. Treffpunkt ist um 14:00 Uhr im Kirchenhof. Im Anschluss gibt es um 15:30 noch einen Vortrag zur Herkunft des Ortsnamens im Mehrgenerationenhaus durch Dr. Wolfgang Janka.
Die Kirche „Mariä Heimsuchung“ ist auch Schauplatz bei der Kultur-Erlebniswanderung. Foto: Stadt Teublitz
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