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Lokales TOP-Thema:
Im Gespräch mit Höllohe-Leiter Geplante Windkraftanlage Konzerte, Ausstellungen, Stefan Jahreiß › S. 18 Vorträge, uvm. › S. 14-15 am Schwarzer Berg › S. 10-11
42. Marktfest in Schmidmühlen am 6. und 7. August
Bunt beschirmt wird es auch heuer sicher ein unvergessliches Marktfest. Foto: Josef Popp › Mehr auf seite 19
das blatt ihrer region städtedreieck regenstauf schwandorf 23. Juli 2022 40. Jahrgang / Nr. 10
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lokal. regional. aktuell.
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23. Juli 2022
Also mal ehrlich ...
... hingeguckt von Ingrid Liez Abtreibungsverbote in US-Bundesstaaten:
Frauen auch digital verfolgt?
In den USA hat vor wenigen Wochen das oberste Gericht den Weg für Abtreibungsverbote freigemacht. Eine über 50-jährige Ära der Freiheit für amerikanische Frauen geht zu Ende. Und das ist im digitalen Zeitalter noch nicht das Schlimmste, denn die Überwachung von Frauen kann über das Internet sehr weitreichend sein. In den USA war seit dem Grundsatzurteil „Roe versus Wade“ 1973 der Schwangerschaftsabbruch unter das Recht auf Privatsphäre gestellt. Die Besetzung des Supreme Court hat sich jedoch geändert, er ist seit Donald Trump republikanisch dominiert, und Ende Juni hat dieses Gericht das Recht auf einen Schwangerschaftsabbruch gekippt. Die Verantwortung wurde den einzelnen Bundesstaaten zugeschoben, von denen viele gleich Nägel mit Köpfen machten. Es seien vor allem die „erzkonservativen Staaten im Süden und mittleren Westen, die Abtreibung ganz oder fast komplett verbieten wollen. Missouri machte den Anfang“, schreibt www.derstandard.de am 24. Juni 2022. Es folgten neun weitere Staaten, die Abtreibung kategorisch verboten und unter hohe Strafen stellten. Abtreibungen sind in den USA also noch möglich, aber dafür muss eine Frau viele Umstände und weite Reisen in Kauf nehmen. Hinzu kommt, dass die Nutzung von Gesundheits- oder Reproduktions-Apps hier gang und gäbe ist, auch digitale Menstruationskalender sind bei den Frauen beliebt. Die Standort- und Gesundheitsdaten der Amerikanerinnen könnten dazu genutzt werden, um abtreibungswillige Frauen zu verfolgen, kritisiert nun die „Federal Trade Commission“ (FTC), die US-Handelsbehörde, scharf und will die „Daten-Sammelwut“ der App-Betreiber einschränken, heißt es auf www.derstandard. de. Die sensiblen Daten von Frauen sollen besser geschützt werden. Man wolle besonders „jene
Datenhändler und Drittanbieter ins Visier nehmen, die gesammelte Daten weiterverkaufen“, so äußert sich Kristin Cohen von der Abteilung für Privatsphäre und Identitätsschutz in einem Blogbeitrag. Die FTC wolle besonders gegen solche Unternehmen vorgehen, die die Informationen „nicht angemessen schützen oder nicht darüber aufklären, wie sie gespeichert, anonymisiert und weitergegeben werden.“ Es klingt unheimlich, aber mit der Weitergabe dieser sensiblen Daten - zum Beispiel dem Standortverlauf einer Frau, die eine Abtreibungsklinik in einem US-Staat aufgesucht hat, der das Abtreibungsrecht noch liberal handhabt – wäre die Kriminalisierung abtreibungswilliger Frauen ein Leichtes, schreibt der Standard weiter. Auch Frauen, die eine Fehlgeburt erlitten haben, könnten aufgrund der Daten ihres Menstruationskalenders fälschlicherweise verfolgt werden. So hätten folglich bereits viele Frauen ihre Gesundheits-Apps gelöscht, aus Angst vor Strafverfolgung. Doch allein der Standort des Handys könnte dazu führen, dass sie verdächtig werden. Was ist das noch für eine Freiheit und eine persönliche Unabhängigkeit, wenn Frauen sogar auf die Benutzung des Smartphones verzichten müssten, um sicher zu sein? Die FTC folgt mit ihrer Kritik einem Dekret von Präsident Joe Biden vom 8. Juli 2022, nach dem der Zugang zu Verhütungsmitteln und Medikamenten zum Schwangerschaftsabbruch auch in Zukunft gewährleistet sein soll. Die Daten von Frauen, die sich lediglich über Abtreibung informieren, sollen geschützt werden. So gibt bereits der Internet-Riese Google den Forderungen der Datenschützer nach und zeigt sich bereit, Aufzeichnungen über Besuche in Abtreibungskliniken aus dem Standortverlauf der Nutzerinnen zu entfernen. Es steht zu hoffen, dass nicht alle amerikanischen Bundesstaaten ihr Abtreibungsrecht verschärfen werden. Man schätzt, dass etwa 20 zumeist demokratisch regierte Staaten liberal bleiben werden. Erneut zeigt sich das Land tief gespalten – bis auf wenige Ausnahmen entlang der Parteilinie zwischen Republikanern und Demokraten.
Liebe Leserinnen und Leser, der Hochsommer erfreut uns dieses Jahr mit viel Sonnenschein und heißen Temperaturen – für die Natur und alle, die vom Regenmangel selbst betroffen sind, ist das Schwimmbadwetter keine reine Freude. Dieser Sommer hat uns aber auch die vielen schönen Veranstaltungen, die wir in den Corona-Jahren so vermissten, zurückgebracht. Wie in ganz Deutschland genießen die Menschen in der Region die vielen Events, sei es Kultur und Musik, Kunst oder ganz einfach FUN. Viele Schausteller und Vereine können endlich wieder den Umsatz generieren, der ihnen zwei Jahre verwehrt blieb. Ob KunstSchauNacht in Kallmünz, die Teublitzer Nacht oder das Bürgerfest in Regenstauf: Es gibt positive Resonanzen aus allen Richtungen! Die Städte und Märkte werden durch die Feste mit ihren vielen Besuchern belebt, wovon auch die lokalen Ge-
schäfte und die Gastronomie profitieren. Bleibt zu hoffen, dass es auch im Herbst und Winter nicht wieder „einreißt“ und Corona uns keinen Strich durch die Rechnung macht!
Vereinen, sei es Sport oder Musik, sowie ein weiterhin voller Veranstaltungskalender schließen sich den vielen gewohnten LOKAL-Einkaufstipps an.
Mit dem städtischen Kinderfest in Burglengenfeld, das am 31. Juli am Volksfestplatz stattfindet, und dem 42. Marktfest in Schmidmühlen am 6. und 7. August 2022 geht es neben weiteren zahlreichen Events in die großen Sommerferien. Nähere Infos zu allen Event-Highlights erfahren Sie in dieser LOKALAusgabe.
Zum 50-jährigen Jubiläum des Wild- und Freizeitparks Höllohe hat sich außerdem LOKAL-Alt-Redakteur und Autor Oskar Duschinger mit Höllohe-Leiter Stefan Jahreiß zusammengesetzt und ihn über die Entwicklungen der Höllohe über die Jahre hinweg befragt. Lesen Sie das Interview auf den folgenden Seiten!
Ganz aktuell geht es in einem Bericht um Überlegungen von Seiten der Gemeinde Nittenau, auf dem Schwarzer Berg in Richtung Maxhütte-Meßnerskreith vier Windräder zu bauen. Entschieden ist noch nichts, doch die Diskussionen über diesen sensiblen Standort sind hitzig entbrannt!
Freuen wir uns über den Sommer und seine schönen Seiten, doch bleiben wir bewusst, was momentan auf der Welt alles im Argen ist. Alles nur in schwarzen Farben zu sehen, bringt nichts. Wir wünschen Ihnen einen guten Start in die Sommerferien. Die nächste LOKALAusgabe erscheint am 13. August 2022.
Darüber hinaus haben wir wie immer Meldungen und Neuigkeiten aus den Städten und Gemeinden vor Ort. Nachrichten von zahlreichen
Herzlich Ihre Ingrid Liez mit der LOKAL-Redaktion
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S T Ä D T E D R E I E C K
23. Juli 2022
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Kostenloser Service für alle Vereine. Sabine Eichinger (li.) und Markus Schomburg (re.) vom Organisationsteam markierten die Laufstrecken zum Trainieren. Foto: Thomas Stegerer, Stadt Teublitz
12. Städtedreieckslauf am 20. August 2022:
Laufstrecken wurden zum Trainieren markiert STÄDTEDREIECK (sr). In rund einem Monat ist es so weit: Dann fällt am 20. August der Startschuss zum 12. Städtedreieckslauf. Höchste Zeit also mit dem Training zu beginnen! Hierzu wurden nun wieder vorab die einzelnen Strecken markiert. Der erste Startschuss fällt um 14:30 Uhr beim Rathaus in Maxhütte-Haidhof für den BambiniLauf. Um 14:45 Uhr folgen dann die Schüler zum 1,5 Kilometer langen Lauf durch Maxhütte-Haidhof. Der Volkslauf über zehn Kilometer beginnt um 15:00 Uhr beim Rathaus in Burglengenfeld. Der Volkslauf über sechs Kilometer startet ebenfalls um 15:00 Uhr, fünf Minuten später machen sich die Walker auf ihre Strecke. Für beide ist in
diesem Fall Startort im Teublitzer Stadtpark. Im Rahmen der Eröffnung des Bürgerfestes in Maxhütte-Haidhof findet gegen 17:00 Uhr die Siegerehrung des Städtedreieckslaufs statt. Auch dieses Mal gibt es wieder als Hauptgewinn ein WellnessWochenende im Wert von 250 Euro zu gewinnen. Anmeldungen zum Städtedreieckslauf sind unter www.staedtedreieckslauf.de oder direkt in den Rathäusern von Burglengenfeld, Maxhütte-Haidhof und Teublitz möglich. Online können auch noch einmal die unterschiedlichen Strecken abgerufen werden. Kurzent-
Nur noch wenige Plätze:
Erlebnis-Stadtführung „Leben am Fluss“ BURGLENGENFELD (sr). „Leben am Fluss“ ist das Motto einer Stadtführung mit Gerhard Schneeberger sowie den Schauspielern Alexander Spitzer und Stephanie Meßmann. Termin ist am Sonntag, den 21. August, um 15.00 Uhr. Los geht’s am Europaplatz. Nach der Führung haben die Gäste die Möglichkeit, das kleine Biermuseum in der Kellergasse kostenlos zu besichtigen, bevor der Sonntagnachmittag mit einer
süffigen Halbe Zoiglbier bei zünftiger Musik auf der Steirischen Harmonika im Bierkeller ausklingt. Anmeldung über die Homepage der Stadt Burglengenfeld www. burglengenfeld.de oder der VHS im Städtedreieck unter www.vhsschwandorf-land.de oder telefonisch unter Tel. 09471/3022333. Der Unkostenbeitrag für die Erlebnisführung (inklusive Musikbeitrag) beträgt zehn Euro pro Person; Kinder sechs Euro.
schlossene können sich am Veranstaltungstag ab 13:00 Uhr bis eine Stunde vor Start im jeweiligen Startbereich ihres Laufes nachmelden.
Mailen Sie uns gerne Ihre aktuellen Vereinsnachrichten und Veranstaltungshinweise für die kommende Ausgabe am 13.8. > lokal@medienverlag-krempl.de
Redaktionsschluss: Montag, 1. August 2022, 10.00 Uhr
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s’Glosserl von Bönedückt Hannückl
„Gesche soll Konsequenzen ziehen ...!?“
B U R G L E N G E N F E L D Tatbestand wohl erst bei einer Stadtratsitzung auch für die Allgemeinheit bekannt. Wo blieb, oder bleibt hier die „Transparenz“ der Verwaltung, wie von dem wohl selbst ernannten absoluten „Verwaltungsspitzenfachmann“ Thomas Gesche immer wieder verkündet und angekündigt wurde? Ja, vor allem dazu könnte der „Verwaltungsspitzenfachmann“ neben seinen möglichen Konsequenzen zum Verstoß gegen die Förderrichtlinien klar und deutlich, ohne jegliches „Wischi-Waschi“, ehrlich Stellung nehmen. Weil, ein wahrhaftiger ehrlicher Kommunalpolitiker tut nur das, was er denkt und sagt und das, was wahr ist. Also, nur die ganze Wahrheit! Daran muss sich der erste Bürgermeister Gesche dann messen lassen und dann sollte er auch die entsprechenden, unausweichlichen Konsequenzen ziehen. Genau das meinte wohl auch der 3. Bürgermeister Bösl mit seinen verwunderlichen Worten in Sachen „Gesche“. Ja, und warum hielt sich der Bösl dann aber doch so vornehm zurück und überlässt dem Gesche die volle Handlungsfreiheit? Entweder ist Thomas Gesche schuldig, so dass die Stadt Burglengenfeld durch ein von Gesche zu verantwortendes Verschulden knapp 4 Millionen verloren hat. Oder nicht! Dazu sollten der 3. Bürgermeister und auch die SPD-Stadträte doch mal etwas Konkretes zu sagen haben, oder aber für immer schweigen. Ob man dabei jemanden an den „Pranger“ stellt oder nur einen Anstand einfordert, das ist dabei wohl unerheblich. Das zu beurteilen sollte und muss man wohl auch den Bürgern von Burglengenfeld mit überlassen. Weil, die Bürger müssen wohl ja auch die fraglichen Fehlbeträge kräftig mit ihren Steuern ausgleichen. Ja, dass wäre dann zugleich die Bestrafung der absolut Nichtbeteiligten und der Unschuldigen. Und noch eines muss gesagt werden, dass alle Stadträte Verantwortung tragen, gegenüber den Bürgern und gegenüber der Stadt, so wie auch für alle Einnahmen und Ausgaben und auch für eventuelles fehlerhaftes Handeln. Hier sich nur auf den Anstand des oder der eventuellen Verursacher zu verlassen, das ist wohl nicht so ganz in Ordnung.
Was meinte der Fraktionsvorsitzende und 3. Bürgermeister Sebastian Bösl nun eigentlich mit seiner vornehm hinterkünftigen Aussage „Gesche solle Konsequenzen ziehen“ und was will er wohl damit bezwecken? Soll der den angerichteten Schaden bezahlen? Was sagt da dessen Versicherung dazu? Ist das überhaupt möglich? Das „Konsequenzen Ziehen“ überlässt der Bösl dann aber mehr wohl dem ersten Bürgermeister Thomas Gesche, oder vielleicht auch dessen mehr oder weniger getreuem „Dolce Jubilo–Trupp“ von der CSUFraktion? Ja, und vielleicht meint wohl der Sebastian Bösl, dass er und wohl auch seine eigene Fraktion damit voll heraus aus aller Verantwortung sind? Ja, das geht aber nur dann, wenn der Feind schläft und alle das tun, was sich der 3. Bürgermeister wohl in seinen kühnsten Wunschträumen so vorstellt. Aber, wie es aussieht, will der besagte Gesche da gar nicht mitspielen, weil er seine von der Regierung ihm vorgeworfene „Missachtung von geltenden Förderrichtlinien“ sich nach Gesches Meinung nur um einen „kleinen formellen Fehler“ handelt. Gott der Herr sei ihm da allzeit gnädig! Hier gegen die Entscheidung und die Verweigerung der Fördersummen durch die Regierung der Oberpfalz zu klagen, dürfte auch nach Meinung von Fachleuten wenig Sinn machen. Damit würden wohl nur weitere vermeidbare Gerichtskosten verursacht. Hinzu kommt, dass man all das wohl vielleicht so einige Zeit mit möglichen zusätzlichen Darlehen unter der Decke halten wollte. Das aber kann man sehen, wie man will! Mit sackrischen Grüßen euer Bönedückt Hannückl Allerdings wurde der gesamte
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Mitgliederversammlung der SPD Burglengenfeld:
„Grundsteuer ist in Burglengenfeld Gesche-Steuer!“ BURGLENGENFELD (sr). „Grundsteuer ist in Burglengenfeld Gesche-Steuer“, sagte Sebastian Bösl, 3. Bürgermeister und Vorsitzender der Fraktionsgemeinschaft von SPD, Grünen und Die Linke im Stadtrat, bei einer Mitgliederversammlung des SPD-Ortsvereins. Die Hebesätze für die Grundsteuer A und B seien in Burglengenfeld massiv angehoben worden – als direkte Folge des von Bürgermeister Thomas Gesche zu verantwortenden „Finanzdesasters“ mit dem drohenden Ausfall von rund 3,7 Millionen Euro Fördergeldern. Alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt müssten nun laut Bösl für die kapitalen Fehler im Rathaus bezahlen. „Die SPD kann und will das nicht mittragen und hat deshalb im Stadtrat den Haushalt 2022 abgelehnt“, so Bösl. Der Stadt werden voraussichtlich rund 3,7 Millionen Euro Fördergelder verloren gehen, weil zwei Bauprojekte – entgegen allen hinlänglich bekannten Regeln für Förderverfahren – vor Erhalt des offiziellen Förderbescheids begonnen worden waren. „Unser Bürgermeister stellt diese Vorgänge als kleinen formellen Fehler dar. Das ist aber kein kleiner formeller Fehler, das ist ein grober Verstoß gegen das Förderrecht. Und das muss ein Bürgermeister, der sich selbst als Verwaltungsexperten bezeichnet, auch wissen“, so Sebastian Bösl. Grober Verstoß gegen das Förderrecht Der Bürgermeister habe über Monate hinweg weder den Stadtrat, noch die Öffentlichkeit informiert, sondern in einem Schreiben an den damaligen Regierungspräsidenten offenbar um Gnade gebettelt. Der habe sich daraufhin an das Finanzministerium gewandt: „Und dort haben sie wahrscheinlich einmal kurz gegoogelt und festgestellt, dass der kleine formelle Fehler in der Rechtsprechung als grober Verstoß gewertet wird, der die Förderung entfallen lässt“, sagte Sebastian Bösl. Das gehe auch aus vorliegendem Schreiben hervor. Es sei völlig klar, dass es nur einen gebe, der das zu verantworten habe, und das sei der Bürgermeister – sonst niemand. Explizit: keine Elke Frieser, kein Franz Haneder und kein Thomas Wittmann. Das Problem der Stadt habe noch eine weitere Komponente: „Seit mindestens einem Jahr befindet sich die Stadt in größten Zah-
Mit Ernst Singer (3.v.li.) erhielt erneut ein neues Mitglied sein SPD-Parteibuch. Darüber freuten sich (v.li.) Co-Vorsitzende Kerstin von Brincken, 3. Bürgermeister Sebastian Bösl, MdB Marianne Schieder und Co-Vorsitzender Peter Wein. Foto: Benedikt Baldrian lungsschwierigkeiten, weil wir mit unseren Konten permanent im Minus sind. Auch das wurde dem Stadtrat verheimlicht, obwohl der Stadtrat für die Finanzen der Stadt im Wesentlichen verantwortlich ist.“ Im Nachhinein erscheine es völlig absurd, dass im Stadtrat noch über Ausgaben diskutiert worden sei, während die Stadt längst erhebliche Liquiditätsprobleme hatte. „Der Bürgermeister schadet der Stadt“ Beim Bürgermeister sei dieses Problem offenbar noch nicht ganz angekommen. Das Finanzfiasko sei schlimm genug für die Allgemeinheit, Gesches Umgang damit aber noch viel schlimmer. „Wir reden hier von Steuergeldern, wir reden von unser aller Geld. Diesen kapitalen Bock als formellen Fehler darzustellen und zu behaupten, es sei sonst alles absolut korrekt gelaufen, ist reine Volksverdummung. Und das ist wiederum ein Beleg dafür, dass der Bürgermeister dieser Stadt mit jedem weiteren Tag im Amt schadet“, wurde der 3. Bürgermeister deutlich. Die SPD-Fraktionsgemeinschaft mit Grünen und Linken habe mehrfach intensiv diskutiert, ob man im Stadtrat dem Haushalt zustimmen soll. „Das Ergebnis war, dass wir dieses Chaos nicht mittragen können“, berichtete Bösl. Denn: „Wir können unsere Hand nicht heben für eine völlig verkorkste Politik, die der Stadt schadet.“ Bezahlt würde der Ausfall der 3,7 Millionen Euro Fördergelder – sicher vorerst, wahrscheinlich auch
endgültig – von allen Bürgerinnen und Bürgern. Und zwar in Form von Einsparungen bei Leistungen für Vereine, Veranstaltungen, aber auch von vielen persönlich. Im Haushalt wurden nämlich die Hebesätze für die Grundsteuer A (also Grundstücke der Land- und Fortwirtschaft) und B (also Grundstücke, die bebaut sind oder bebaut werden können) deutlich angehoben. Über die Betriebskosten lande dies auch bei den Mietern. Deshalb stehe fest: „Grundsteuer ist in Burglengenfeld Gesche-Steuer“, so Bösl. Das Vertrauen der SPD in die Arbeit des Bürgermeisters sei so endgültig verloren gegangen. „Wir haben immer wieder die Arbeitsweise des Bürgermeisters kritisiert. Die Situation jetzt ist leider keine Überraschung, die Dimension gleichwohl erschreckend.“ Dass die Burglengenfeder CSU dieses üble Spiel mitspiele, sei traurig. „Wir decken dieses Chaos im Rathaus nicht. Die CSU Burglengenfeld sollte endlich Verantwortung übernehmen und dieses Chaos nicht weiter unterstützen. Die CSU Burglengenfeld sollte endlich einmal ein Zeichen setzen, dass es so nicht weitergehen kann. Solange das nicht passiert, werden wir nicht locker lassen und weiter darauf drängen, dass dieser Skandal Konsequenzen hat. Und solange lassen wir uns auch nicht von einem Gesäusel einlullen und werden auch nicht auf irgendein verlogenes „wir müssen doch zusammenarbeiten“ hereinfallen. Es reicht endgültig“, konstatierte Sebastian Bösl.
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B U R G L E N G E N F E L D für die nächsten drei Jahre. Man darf gespannt sein, ob * die Aufsicht diesen Transfer angesichts der desolaten Haushaltslage Burglengenfelds durchwinkt. Schließlich finanziert Burglengenfeld ohne Unterstützung „Das Bulmare ist sicher!“ Mit durch die Nachbargemeinden dieser freudigen Botschaft für oder den Landkkreis ein Luxusdas Burglengenfelder Spaßbad für die halbe Oberpfalz, wie bad, das die ganze Region sich unschwer am Bulmaremit seinem Wellnessangebot Parkplatz anhand der KFZ-Kennerfreut, überrascht die örtliche zeichen nachvollziehen lässt. Tageszeitung dieser Tage die Lengfelder. Stutzig macht, dass Flankiert wird die freudige Nachricht von weiteren drei dieses wörtliche Zitat keinem Meldungen, die das Thema der an der Werbeveranstaltung Beteiligten direkt zuzuordnen ist. Finanzen, hier redaktionell geWarum wohl? Noch nicht einmal stützt, von der Einnahmenseite her beleuchten. der Verfasser des Artikels ist Da wird zum einen „der harte namentlich gekennzeichnet. Spagat der Stadtwerke“ beAufgrund der Bildunterschrift schrieben, der in dem Hinweis steht zu vermuten, dass das Werk direkt und unredigiert aus gipfelt, die Bildung von Rücklagen müsse warten, weil es der Presseabteilung des Burgbislang, d.h. seit Gründung der lengenfelder Rathauses in die SWB 1998(!), nicht gelungen sei, Redaktion gewandert ist. dieses Ziel „zur Finanzierung von So wird auch der grenzenlose Investionen ohne NeuverschulOptimismus nachvollziehbar, dung“ zu erreichen. mit dem die Geschäftsführung des Bulmare im Schulterschluss Aber, so das treuherzige Versprechen, die SWB werden mit der Gewerkschaft die „alle zur Verfügung stehenden „Spirale der negativen Finanzdiskussionen verlassen“ wollen. Möglichkeiten ausschöpfen, um weitere Einnahmen zu Angesichts der Drohung von Arbeitsplatzverlusten bei einem generieren“. Was das heißt, haben erst neulich die Maxhütter der „größten Arbeitgeber der Stadt“ verwundert es nicht, dass vorexerziert bekommen. Das dortige, neugegründete TochterBürgermeister Thomas Gesche unternehmen dreht schon an der verspricht, den „WohlfühlchaGebührenschraube. Dass dies rakter weiter zu sichern“ - mit auch in Burglengenfeld so läuft, jeweils 2,3 Mio. Euro Zuschuss zeigt das Eingeständnis, dass aus dem städtischen Haushalt
Denkzettel
Pfeifen im Wald
Klimaschutzmanager Markus Süß stellte die Dringlichkeit des Klimaschutzes dar. Foto: Tina Kolb
Klimaschutzmanager lud zum Ideenworkshop BURGLENGENFELD (sr). Ideensammlung für das Klimaschutzkonzept: Zum ersten Mal hat Klimaschutzmanager Markus Süß interessierte Bürger und Bürgerinnen zu einem Ideenworkshop im Bürgertreff eingeladen. „Klimaschutz kann bei jedem einzelnen beginnen“, lautete sein Credo. Die Arbeitsgruppe „Klima & Energie“ hatte sich im Vorfeld mit Maßnahmen zum Klimaschutz in den Bereichen Erneuerbare Energie, Wärmewende, Mobilität und Anpassung an den Klimawandel beschäftigt. Ergänzend dazu wurden vergangenen Samstag mit allen Teilnehmern zu diesen Themen Ideen gesammelt, welche in das Klimaschutzkonzept einfließen und als Diskussionsgrundlage für weitere Überlegungen verwendet werden sollen. Das Interesse an dem Workshop war hoch und alle vier Veranstaltungen waren gut besucht. „Die Dringlichkeit, sein Verhalten anzupassen und zu ändern, ist höher denn je“, betonte Süß und wies darauf hin, dass sich immer mehr Personen diesem Umbruch aktiv anschließen müssten.
Über 90 Ideen wurden zu den vorgestellten Themen gesammelt. Neben investigativen Maßnahmen waren der bewusste Umgang beim Konsum von Elektronik, Einkauf und Ernährung sowie Heizen und Sanieren wichtige Aspekte. Bei der Mobilität ging es um den größtmöglichsten Verzicht auf das Auto, die Sicherheit für Radfahrer und Fußgänger auf Burglengenfelds Straßen bis zu einem lückenlosen und attraktiven öffentlichen Nahverkehr. Bei diesem Thema kann bereits jetzt jeder ohne großen Aufwand seinen Beitrag leisten. „Jeder muss sich beim Ausbau von Erneuerbaren Energien beteiligen können“, lautete das Fazit der Teilnehmer. Besonders der transparente Umgang mit Entscheidungen zu diesem Thema sei für die öffentliche Wahrnehmung wichtig. Der Ideenworkshop habe gezeigt, dass der dringende Wunsch nach Veränderung bei der Bevölkerung bereits vorhanden sei, so Süß. Er bedankte sich bei allen, die sich konstruktiv eingebracht und die Veranstaltung gestaltet hatten.
Hans Glatzl die vorgebliche Cash-Cow, die Stadtbau Burglengenfeld (SBB) offensichtlich zu wenig Milch für die heilige Kuh Bulmare abgeben kann, nachdem „plötzlich wieder Bauland zu vergeben ist“. Der Abverkauf im Hussitenweg IV schwächelt konjunkturbedingt. Nur der Vollständigkeit halber erinnert die Stadtkämmerei daran, dass spätestens Mitte 2023 zusätzlich die Finanzierung des Schweizer Franken-Kredites für das Bulmare - eine Erbschaft aus der Ära Karg - ausläuft. Zur dafür benötigten Summe herrscht Funkstille. Warum? Merke! Pfeifen im Bulmare vertreibt noch lange nicht das böse Schuldenmonster aus dem Burglengenfelder Stadthaushalt, meint BFB-Stadtrat
Hans E.Glatzl
Jura-Blaskapelle Pilsheim:
Jubiläumsfest zum 50-Jährigen BURGLENGENFELD (sr). Die JuraBlaskapelle Pilsheim feiert ihr 50-jähriges Bestehen. Am Samstag, den 23. Juli und Sonntag, den 24. Juli 2022 findet dazu ein Jubiläumsfest statt. Beginn ist am Samstag um 20.00 Uhr an der Freizeithalle in Pilsheim mit einem Open Air-Konzert des Großen Blasorchesters und der Big-Band der Jura-Blaskapelle. Am Sonntag beginnt um 8.30 Uhr der Kirchenzug mit einem Gottesdienst um 9.00 Uhr.
Anschließend trifft man sich zum traditionellen Frühschoppen mit der Trachtenkapelle Hohenburg. Um 14.00 Uhr beginnt der Sternmarsch mit zehn Musikkapellen und Gemeinschaftschor. Den Ausklang begleiten Musikkapellen aus dem Umkreis. Die Jura-Blaskapelle Pilsheim freut sich auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher. Weitere Informationen findet man auf der Webseite www.jura-blaskapellepilsheim.de
Der überdimensionale Laptop im „grünen Klassenzimmer“ war einer der vielen Stops bei der Führung. Foto: Norbert Schwab
Senioren besuchen den Kunstwaldgarten
BURGLENGENFELD (sr). Im Rahmen des Burglengenfelder Seniorenprogramms spazierten 30 Senior*innen mit den Vorsitzenden des Seniorenbeirats, Brigitte Hecht und Christine Steinbauer, durch den Kunstwaldgarten im Raffa. Seniorenbeauftragte Tina
Kolb und Claudia Feldmeier vom Verein „Kultur und Mehr“ zeigten zahlreiche Skulpturen, Objekte und Installationen der Künstler Florian Zeitler, Andreas HoffmannKuhnt, Johannes Jawork und Stefan Preisl. Die Gruppe erstellte 2003 ihre Arbeiten im Freien – mit
verschiedenen Arbeitsweisen und Materialien. Der Verein Kultur und Mehr baute mit Unterstützung des Forstamtes den „Waldgeist Waldemar“. Beim gemütlichen Beisammensein im Jägerhaus gab es eine Stärkung für alle Teilnehmer. Nach einem Besuch im „grünen Klassenzimmer“, das von Burglengenfelder Schülern gebaut wurde, ging es weiter an den „Bunten Steinen“ der Kindergartenkinder vorbei, wieder zurück zum „Waldemar“.
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Glanzvolles Priester-Jubiläum
Viel Lob und Anerkennung für Pfarrer Franz Baumgartner beim 25-jährigen Priester-Jubiläum
Auf dem Bild v.l.n.r.: Vizelandtagspräsident Karl Freller, Klassenlehrer Christian Birk, Nikita Ritischew, Emily Niedermeier, Schulleiter Michael Chwatal und Staatsministerin Melanie Huml. Foto: Birk
Mittelschüler gewinnen bei Geschichtswettbewerb BURGLENGENFELD (sr). Für ihre außergewöhnlichen Leistungen beim Geschichtswettbewerb „Erinnerungszeichen“ wurden Schüler*innen der Sophie-SchollMittelschule Burglengenfeld zusammen mit ihrem Schulleiter Michael Chwatal und der Klassenlehrkraft Christian Birk im Bayerischen Landtag geehrt. „Auf den Spuren jüdischen Lebens in Bayern“ war das diesjährige Motto des traditionsreichen Geschichtswettbewerbs, bei dem Kultusminister Prof. Dr. Michael Piazolo und Landtagvizepräsident Karl Freller im Beisein des Antisemitismusbeauftragten Dr. Ludwig Spänle, Staatsministerin Melanie Huml und weiteren Ehrengästen verschiedene Schulprojekte aus ganz Bayern auszeichneten. Kultusminister Piazolo betonte in seinem Grußwort, dass er sich über die breite Resonanz auf den Wettbewerb freue und sich schon ganze Schülergenerationen auf den Weg gemacht hätten, um ihre
Heimat zu erforschen. Landtagsvizepräsident Karl Freller zeigte sich tief beeindruckt von den großartigen Projekten, die von selbst erstellten Apps und Webseiten bis zu Ausstellungen und digitalen Stadtführungen reichten. Mit dem Projekt „Edith - Jüdische Spuren in Burglengenfeld“ konnte die Klasse 7M zusammen mit ihrem Geschichtslehrer Christian Birk einen hervorragenden zweiten Platz erzielen. Sie widmete sich ein Schuljahr lang der bewegenden Vergangenheit der ehemaligen Burglengenfelderin Dr. Edith ZemenszkyFöldes, die trotz ihrer jüdischen Wurzeln während der nationalsozialistischen Ära eine Drogerie in Burglengenfeld führte, bevor sie 1951 in die USA emigrierte. Die Ergebnisse ihrer Recherche mündeten in eine Ausstellung, die aktuell noch an der Sophie-SchollMittelschule zu sehen ist und demnächst ins Burglengenfelder Rathaus wandert.
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BURGLENGENFELD (sr). Am Sonntag, den 3. Juli 2022 feierte Pfarrer Franz Baumgartner von der Pfarrei St. Vitus Burglengenfeld sein Priester-Jubiläum. Vor 25 Jahren war er von Bischof Manfred Müller im Dom zu Regensburg geweiht worden. Bei strahlendem Sonnenschein begann die Feier auf dem Marktplatz der Stadt mit einem Stück der Musikkapelle St. Vitus. Ein erster Höhepunkt war das Lied „Einfach spitze, dass du da bist“, vorgetragen von Kindern des Kindergartens Don Bosco. Pfarrgemeinderatssprecher Markus Heider begrüßte die zahlreichen Festgäste. Neben Bezirkstagspräsidenten und Landrat von Cham, Franz Löffler, dem ehemaligen MdB Karl Holmeier und einer Reihe von Stadträten mit 2. Bürgermeister Josef Gruber an der Spitze konnte Heider viele Vereine willkommen heißen. Kirchenpfleger Josef Mehringer überreichte dem Jubilar als Geschenk der Pfarrfamilie ein rotes Messgewand, gefertigt von den Zisterzienserinnen in Thyrnau. Die Farbe Rot stehe für den Heiligen Geist, die Liebe, aber auch das Martyrium. Eingestickt seien ein Kreuz als Zeichen für Christus und drei Flammen als Symbol des Heiligen Geistes. Nach dem Festzug zur vollbesetzten Kirche St. Vitus, die prunkvoll geschmückt worden war, wurde durch Pfarrer Baumgartner, Prälat Alois Möstl und Pfarrer i.R. Thomas Senft der Festgottesdienst zelebriert. Während des Gottesdienstes wurden Festansprachen von Franz Löffler, Karl Holmeier, Albert Fischer als Bezirksvorsitzendem der Kolping-Familie und vielen anderen gehalten. Sie alle lobten die menschliche und humorvolle Art von Pfarrer Baumgartner, dem es stets darum gehe, im Sinne von Christus Menschen zu fischen. PGR-Sprecher Heider und seine Stellvertreterin Roswitha Riepl überreichten eine Bildcollage mit den kirchlichen Bauten der Pfarrei unter dem Schutz der Gottesmutter. Der Chor unter Leitung von Hubert Zaindl und die Musikkapelle St. Vitus trugen eindrucksvoll zum festlichen Rahmen bei. Abschließend wurde dem Jubilar die Ehre zuteil, sich in das Goldene Buch der Stadt Burglengenfeld einzutragen. Pfarrer Baumgartner bedankte sich bei allen Gratulanten, Helfer*innen und Teilnehmer*innen am Festgottesdienst und lud zu einem Imbiss auf dem Kirchenvorplatz ein. Für LOKAL stand Franz Baumgartner für ein Interview zur Verfügung, das Friedrich Gluth führte.
Kirchenzug vom Marktplatz zur Kirche (v.l.n.r.): Pfarrer i.R. Thomas Senft, Pfarrer Franz Baumgartner und Prälat Alois Möstl. Foto: Friedrich Gluth LOKAL: Herr Pfarrer, beim Festakt für Ihr Jubiläum ging es überwiegend um Sie in Ihrem Amt als Priester, nicht aber um die Privatperson Franz Baumgartner. Aus diesem Grunde möchten wir einige Fragen an Sie stellen. Wie viele Geschwister haben Sie und welches Verhältnis haben Sie zu ihnen? Pfarrer Baumgartner: Einen Bruder, er ist eineinhalb Jahre jünger als ich. Wir verstehen uns ausgezeichnet, telefonieren mindestens einmal pro Woche und treffen uns persönlich alle zwei bis drei Wochen und selbstverständlich an den hohen Feiertagen. LOKAL: Gingen Sie gerne zur Schule? Baumgartner: Lassen Sie es mich so sagen: Es ging so. Ich hatte keine besondere Begeisterung dafür, aber auch keine Abneigung. Hart war die Zeit, als ich nach meiner Lehre wieder die Schulbank drückte, um das Abitur nachzuholen.
LOKAL: Wie verbringen Sie Ihre Freizeit? Baumgartner: Mit Garten- und Hausarbeit und, dies ist mir sehr wichtig, Treffen mit Freunden, um gute Gespräche zu führen. LOKAL: Sind Sie jemand, der gerne isst und was ist Ihre Lieblingsspeise? Baumgartner: Essen ist für mich, der ich gerne koche und backe, eine angenehme Notwendigkeit. Ich esse viele Sachen gerne, am liebsten aber Zwiebelrost- oder Schweinebraten und Schnitzel. LOKAL: Was gefällt Ihnen besonders gut an Burglengenfeld? Baumgartner: Von Anfang an war ich vom Marktplatz begeistert. Was ich auch sehr gerne habe, das ist der Blick vom Marktplatz durch die Robert-Koch-Straße zur Pfarrkirche St. Vitus. Und ein Blick auf die Burganlage ist jedes Mal wieder faszinierend.
LOKAL: Ihr Primiz-Spruch lautete: „Mit meinem Gott überspringe ich Mauern.“ Gibt es für die Privatperson Franz Baumgartner Mauern, über die er gerne gesprungen wäre, es aber nie geschafft hat? Baumgartner: Es ist glücklicherweise so, dass im privaten Bereich LOKAL: Treiben Sie Sport, wenn ja für mich keine Wünsche offengeblieben sind. welchen? Baumgartner: Sport treibe ich jetzt nicht mehr. Früher war ich begeis- LOKAL: Auf was in Ihrem Leben terter Tennisspieler, ich bin gerne sind Sie besonders stolz? mit dem Rad gefahren und bin Pfarrer Baumgartner: Dass ich im auch mit Freude auf Skiern unter- schulischen und beruflichen Bereich mit Gottes Hilfe alles, was wegs gewesen. LOKAL: Lesen Sie gerne? Was ist ich wollte, erreichen konnte. Und Ihr Lieblingsbuch außer der Bibel? dass ich mich mit den Menschen, Baumgartner: Früher habe ich mit denen ich zu tun habe, gut verganz gerne auch Romane gelesen. stehe. Jetzt beschäftige ich mich nur noch mit Fachliteratur und natür- LOKAL: Sehr geehrter Herr Pfarrer Baumgartner, wir danken Ihnen für lich der Tagespresse. das Gespräch. LOKAL: Hatten Sie als Kind einen bestimmten Berufswunsch? Baumgartner: Schon als Kind habe ich den Wunsch verspürt, den Priesterberuf zu ergreifen. Andere Berufsziele hatte ich nicht.
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Zur Eröffnung des Kinderfestes 2022 steigen wieder bunte Ballons in den Himmel. Foto: Ulrike Pelikan-Roßmann
Mehr Platz zum Träumen:
Kinderfest der Stadt Burglengenfeld BURGLENGENFELD (sr). Spaß haben, spielen, sich austoben können: Nach Corona-bedingter Zwangspause findet das städtische Kinderfest erstmals wieder am Sonntag, den 31. Juli 2022 statt. Von 14.00 bis 18.00 Uhr können sich kleine (wie auch große) Gäste auf dem Volksfestplatz vielfach an Mitmach-Aktionen beteiligen, Kinderauftritten zujubeln und unbeschwerte Stunden mit der ganzen Familie verbringen. Koordiniert im Rathaus vom Team
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Kultur und Öffentlichkeitsarbeit mit Ulrike Pelikan-Roßmann und Karolina Bauer helfen Vereine, öffentliche Einrichtungen und Hilfsorganisationen zusammen, um ein gelungenes, ungezwungenes Fest auf die Beine zu stellen. Erstmals beim Kinderfest mit dabei: Das Team des Johanniter-Kinderhauses. Bewährte Teilnehmer sind ein Großteil der Kindergärten und Krippen aus dem ganzen Stadtgebiet. Mit großem Angebot nimmt die-
ses Jahr erneut die Feuerwehr Burglengenfeld teil, die neben einer Fahrzeugschau sowie dem Verkauf von Speisen und Getränken Kinderaktionen wie „Löschhaus“, „Heißer Draht“ oder „Boote angeln“ mitbringt. Einsatzfahrzeuge und vieles mehr bringt auch die BRK-Bereitschaft Burglengenfeld mit, welche am Kinderfest neben Hüpfburg und Edelsteinsandkasten zu finden sind. Stephan Zenger vom Clowntheater Spectaculum reist gar mit seinem Zirkuszelt an und will die Kinder und Eltern im „bunten Mitmach-Circus“ zum Jonglieren und Balancieren animieren. Im riesigen „Lebend-Kicker“ des Bürgertreffs am Europaplatz können HobbyNachwuchsfußballer spannende Duelle austragen. Und mit Basteln,
Büchsen werfen oder bunte Ketten gestalten ist für jeden Geschmack etwas mit dabei. Erneut bleibt das Kinderfest auch 2022 auf dem Volksfestplatz am Anger beheimatet. Das bedeutet: Mehr Platz zum Träumen, mehr Platz für Kinder. Das Kinderfest startet am Sonntag um 14 Uhr mit der Eröffnung durch Bürgermeister Thomas Gesche. Dieser hofft, dass zur Eröffnung schon viele Kinder vor Ort sind, denn: „Wir lassen zur Eröffnung viele bunte Ballons in den Himmel steigen.“ Danach stehen die Stände zum Entdecken für Kinder offen. Überall ist etwas geboten, die Teilnahme ist für die Kinder kostenlos oder kostengünstig. „Wir sind dankbar dafür, dass so viele Vereine und Einrichtungen mit uns gemeinsam zeigen, dass Burglengenfeld eine familienfreundliche Stadt ist“, so Gesche. Für Essen und Getränke vor Ort zu familienfreundlichen Preisen sorgen die Feuerwehr Burglengenfeld, das „tapas“ und Alena‘s Dance-Studio.
tanzgruppe Rainbows, MaxhütteHaidhof 16.50 Uhr: Rhythmische Sportgymnastik des TV Burglengenfeld 17.30 Uhr : „Alena‘s Dance-Studio“ Hinweise: Das Tempo in der Friedhofsstraße ist von 8 bis 19 Uhr auf Höhe des Volksfestplatzes auf maximal 30 Stundenkilometer beschränkt. Anwohner werden gebeten, Fahrzeuge im Gelände des Volksfestplatzes frühzeitig zu entfernen.
Das (vorläufige) Bühnenprogramm im Überblick: 14.00 Uhr: Eröffnung des Kinderfests durch Bürgermeister Thomas Gesche und bunter Ballonflug, direkt im Anschluss Auftritt einer Gruppe aus „Alena‘s DanceStudio“ 15.10 Uhr: Auftritt der Tanzschule „Expressia“ 16.10 Uhr: Kinder- und Jugend-
Die Teilnehmer 2022: Das Clowntheater Spectaculum, das „tapas“ Burglengenfeld, die Wasserwacht Burglengenfeld, der AWO-Kindergarten, der Kindergarten „Burg Zauberstein“, der Kindergarten Don Bosco, die Fokusgruppe Jugend, der Josefineund Louise-Haas Kindergarten, die Kinderkrippe im Neuen Stadthaus, die Kinderkrippe „Naabtalzwerge“, die VHS im Städtedreieck, das Team der verlängerten Mittagsbetreuung/offenen Ganztagsschule im Naabtalpark, Tina Kolb mit dem Bürgertreff-Team, die Stadtbibliothek Burglengenfeld, Alena‘s Dance-Studio, die Tanzgruppe Rainbows aus Maxhütte-Haidhof, die Abteilung Rhythmische Sportgymnastik des TV Burglengenfeld, die Tanzschule Expressia, der SPD-Ortsverein, das BRK Burglengenfeld, die Faschingsgesellschaft Burgritter Burglengenfeld, das Johanniter Kinderhaus und die Feuerwehr Burglengenfeld.
bauingenieur) seine erntefrischen Gurken. Hier kann auch die vitaminreiche Gurkenschale bedenkenlos verzehrt werden. Man
schmeckt einfach, dass hier schonend angebaut wird und genügend Zeit zum Wachsen ist. Durch die wachsende Nachfrage nach dem Burglengenfelder Gemüse, auch in der lokalen Gastronomie, hat sich die Anbaufläche inzwischen verachtfacht und das Gemüse wächst auf fast 1.000 m² heran. Überzeugen Sie sich selbst von den wohlschmeckenden Burglengenfelder Tomaten und Gurken der Gärtnerei Fischer. Fotos: Gärtnerei Fischer
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bis zur erntereifen Frucht dauert es ca. 6 Monate. Hier helfen viele kleine, fleißige Mitarbeiter, dass die Früchte auch ohne jeglichen Einsatz von Spritzmitteln gesund reifen können. So ist keinerlei Einsatz von Insektiziden notwendig und man kann gesunde Gurken und Tomaten genießen. Diese Methode der Schädlingsbekämpfung ist bei der Gärtnerei Fischer auch bei anderen Kulturen im Einsatz und hat sich sehr bewährt, eben lebendiger Umweltschutz. Zudem werden krankheits- und schädlingsresistente Sorten für den Anbau gewählt und mit pflanzenverträglicher, leichter Düngung wird für die Pflanzen ein regelrechtes “Wohlfühlklima” geschaffen. Zum Reifen ist dann nur noch ausreichend Sonne notwendig. Das Sortiment der Tomaten kultiviert die Gärtnerei Fischer wird von Jahr zu Jahr um einige das Gemüse zum Verkauf als wohlschmeckende Sorten erweiFrischgemüse. Vom Samenkorn tert. Waren es vor Jahren noch Strauch- und Fleischtomaten, kann der Kunde nun im Laufe es Sommers zwischen bis zu sechs Sorten wählen, wie z.B. exzellent schmeckende Pflaumentomaten oder auch gelbfleischige, zuckersüße Cocktail-Tomaten. Grün und super lecker, so beschreibt Bernd Fischer (Garten-
Gärtnerei Fischer Burglengenfeld:
Gurken und Tomaten direkt vor Ort BURGLENGENFELD (sr). Die Tomate ist des Deutschen liebstes Gemüse. Pro Haushalt werden 10,4 kg der Frucht verzehrt, damit liegt sie weit vor den Karotten, Gurken und Zwiebeln. Von Ende Juni bis Oktober ist in der Gärtnerei Fischer Tomaten- und Gurkenzeit. In diesen Wochen reifen die Früchte der verschiedenen Tomaten- und Gurkensorten auf ca. 1.000 Stauden aus. Seit mehr als 17 Jahren
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Foto: Blaskapelle Dietldorf
Blaskapelle Dietldorf feiert ihr 52-jähriges Gründungsjubiläum
Ein wahres Must-have für den Sommer: Zimtige Zehentrenner oder Latschen, die nicht nur Fußgeruch vermindern. Foto: Rötzer
Hauptsach‘ g‘sund in Burglengenfeld:
Käsefüße adé! BURGLENGENFELD (lz). Zimtlatschen oder Zimtsandalen sind die typischen Sommerschuhe. Die Latschen haben eine Zimtsohle, welche Schweiß absorbiert und den schönen leichten Duft des Weihnachtsgewürzes versprüht. Zudem hat der Zimt einen leichten Einfluss auf den Körper. Am Ende handelt es sich jedoch bei den Zimtlatschen der Marken Les Tôngs oder Nawemo um Sommerschuhe, welche in trendigen Farben und Designs erstrahlen und bei Hauptsach‘ g‘sund in Burglengenfeld erhältlich sind. Passend zum Sommer gibt es einfache offene Latschen oder Zehentrenner ab der Größe 36/37 bis Größe 45/46, die an Flip Flops erinnern. Vor allem sind diese im Sommer für Freizeit, Partys und den Alltag gedacht.
Der antike Zimt-Flip-Flop Schon in Ägypten um 3000 v. Chr. und in China um 2700 v. Chr. wurde in der traditionellen Medizin Zimt benutzt, um Blutdruck und schlechte Blutzirkulation zu behandeln. Erst in den 1980er Jahren kam man in Vietnam auf die Idee, Zimt direkt in Sohlen einzunähen, um die positiven Eigenschaften für das Fuß- und Schuhklima zu nutzen. Die heilsamen Wirkungen des Zimtes werden durch die Fußsohle aufgenommen und beeinflussen die inneren Organe positiv. Diese Wirkung wird u. a. auch in den Lehren der Ayurvedischen Medizin beschrieben. Gerne berät Sie Reformhaus-Inhaberin Manuela Rötzer über die neuen Zimtlatschen und deren Besonderheiten.
DIETLDORF (sr). Am Festwochenende vom 29.07. bis 31.07.2022 wird im Schlossgarten von Dietldorf ausgiebig gefeiert, denn die Blaskapelle Dietldorf wird 52 Jahre alt. Auf die pandemiebedient mit zwei Jahren Verspätung stattfindende 50-jährige Jubiläumsfeier, zu der auch weitere Musikfreundinnen und -freunde, wie der Musik- und Partnerverein aus Weiterdingen im Hegau am Bodensee, ihr Kommen zugesichert haben, freuen sich die Musikerinnen und Musiker schon sehr. Die Blaskapelle Dietldorf zählt zu den aktiven Repräsentanten der Oberpfälzer Blasmusikkultur. Das Blasorchester des Nordbayerischen Musikbundes, das schon zur Papstaudienz in Rom, zur Truppenbetreuung der Bundeswehr im Kosovo sowie in den Partnerstädten der Kernstadt Burglengenfelds (Pithiviers/Frankreich und Radotin/Tschechien) musikalisch gastierte, absolviert im Jahr über 50 Auftritte und Veranstaltungen mit über 40 aktiven Musikern. Die Auflösung der ehemaligen
Dorfkapelle, der sogenannten Jugendblaskapelle zu gründen „Nastln“ (Ernest Beer), denen in und knapp 20 junge Burschen der Oberpfälzer Heimat bereits ein und ein Mädel zwischen neun und siebzehn Jahren an die Blasmusik heranzuführen: Das war die Geburtsstunde des einstigen Jugendblasorchesters, das im beschaulichen Örtchen Dietldorf beheimatet ist. Zum attraktiven Festprogramm am fünften Juli-Wochenende zählen am Freitag, den 29.07. der Festauftakt ab 19.00 Uhr mit den Hochkarätern der Blasmusik aus Tirol, VIERA BLECH, das Schlosskonzert der Blaskapelle Dietldorf am 30.07. um 19.30 Uhr sowie der Tag der Blasmusik am 31.07., der um 09.30 Uhr mit einem Festgottesdienst im Schlossgarten eingeleitet wird. Das Highlight werden mit Siorigineller Ruf als Hochzeits-, Kir- cherheit die Darbietungen eines wa-, Fest- oder Beerdigungskapel- Gemeinschaftschors mit sechs le vorauseilte, motivierte Johann Blasorchestern um 14.00 Uhr. Der Beer seines Zeichens Wagner, Vorverkauf für VIERA BLECH beKaufmann, Gemeindeschreiber gann bereits Anfang Juni im NAC sowie Chorleiter, 1970 die Idee und im Bürgerbüro der Stadt Burgdes damaligen Gemeindepfarrers lengenfeld sowie im Gasthaus Johann Kiener aufzugreifen, eine Weiß in Dietldorf.
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A N Z E I G E
Caritas Sozialstation im Städtedreieck mit Kallmünz sucht neue Mitarbeiter*innen:
Kompetente Versorgung älterer Menschen zu Hause ist oberstes Ziel
TEUBLITZ (lz). „Caritas“ bedeutet tätige Nächstenliebe, und das ist für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Caritas-Sozialstationen auch im Städtedreieck und Kallmünz Auftrag und Ziel. Ob Pflege, Betreuung, Beratung oder einfach jemand, der auch mal zuhört, umfasst die Arbeit der Caritas alles rund um die Versorgung älterer Mitmenschen, die auf Betreuung angewiesen sind, schwerkranker Patienten oder Gehandicapter. Dabei wird auch das Wohl pflegender Angehöriger nicht außer Acht gelassen. Zu den Grundsätzen der Caritas, die sich einem christlichen Weltund Menschenbild verpflichtet fühlt, gehört es, jedem Menschen einen fachlich kompetenten und ganzheitlichen Umgang zukommen zu lassen. „Darüber hinaus soll die persönliche Zuwendung zu jedem Einzelnen als Geschöpf Gottes mit unverlierbarer Würde spürbar werden. Wir sehen jeden Menschen als einmalige Persönlichkeit mit von Gott gegebener unveräußerli-
Fahrzeugsegnung in Teublitz durch Pfarrer Hirmer mit Geschäftsführer Albert Krieger (2.v.l.) zwei Mitarbeitern und erstem Vorsitzenden Heinz Bauernfeind (re.). Foto: Caritas Sozialstation cher Würde und Berufung“, heißt es auf der Website www.caritassad.de. Aktuell werden für die Caritas-Sozialstation Städtedreieck mit Kallmünz zusätzliche Pflegefachkräfte (m/w/d) und Helfer gesucht. Bewerber*innen sollten über die
entsprechende Ausbildung verfügen und gerne mit pflegebedürftigen Personen umgehen. Geboten werden unter anderem eine unbefristete Festanstellung, sehr gute tarifliche Bezahlung einschließlich Gehaltssteigerungen und Zuschlägen sowie eine mitarbeiterfreund-
liche Dienst- und Urlaubsplanung. Jeden Tag sieht man von früh bis spät die roten „Flitzer“ der CaritasSozialstation im Städtedreieck mit Kallmünz durch die Straßen fahren. Ihre Station befindet sich in Teublitz am Ende der Bahnhofsstraße beim ehemaligen Raiff-
eisen-Lagerhaus. Da kommen schon mal pro Jahr ein paar Tausend Kilometer zusammen! Seit vielen Jahren leistet die Caritas einen großen und unschätzbaren Beitrag zur ambulanten Pflege. Über 200 Personen wird in der genannten Region ermöglicht, auch in Alter und Krankheit zu Hause zu leben. Im Moment arbeiten - neben Geschäftsführer Albert Krieger - 21 Pflegerinnen, 7 Hauswirtschafterinnen und ein Hausmeister in Teublitz. Alle Schwestern verfügen über die entsprechende Fachausbildung. Auch eine Tagespflegeeinrichtung mit 20-23 Plätzen soll es bald in Teublitz geben, sie soll „Am alten Schulsportplatz“ in einem neuen Zentrum mit Arztpraxis und betreutem Wohnen entstehen. Kein Wunder also, dass weiteres Personal auch im Bereich Hauswirtschaft gesucht wird. Die Caritas bietet Arbeit in einem hochmotivierten Team. Pflegedienstleiterin Christiane Meier freut sich auf Ihre Bewerbung! Weitere Infos: www.caritas-sad.de
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Caritas Sozialstation im Städtedreieck mit Kallmünz e.V.
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Außerdem suchen wir Helfer (m/w/d) für die Pflege und Hauswirtschaft in Teilzeit.
Sie haben Fragen? Rufen Sie uns gerne an.
s Wir freuen un rbung. auf Ihre Bewe
Telefon 09471 8366
Bewerbungen bitte schriftlich, gerne auch per E-Mail an: Caritas Sozialstation im Städtedreieck mit Kallmünz e.V. Frau Christiane Meier (stv. PDL) Bahnhofstraße 14 93158 Teublitz E-Mail: c.meier@sad-caritas.de
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Stehen bald Windräder am Schwarzer Berg? Nittenauer Planungen führen zu hitzigen Diskussionen
NITTENAU/MAXHÜTTE-HAIDHOF (lz). Der Schwarzer Berg kommt nicht zur Ruhe. Nachdem weite Teile des ausgedehnten Waldgebiets, in dem nicht nur Quellen entspringen, die das Teublitzer Eselweihergebiet speisen, sondern auch zahlr eiche seltene oder bedrohte Tierarten zu Hause sind, einem geplanten Gewerbegebiet zum Opfer fallen sollen, steht jetzt auch der Bau einer Windkraftanlage in der Diskussion – diesmal von Seiten der Gemeinde Nittenau und direkt an der Gemarkungsgrenze, sodass auch die Stadt Maxhütte-Haidhof (Meßnerskreith) betroffen sein würde. Kein Zweifel – der Ausbau der Windkraft ist gerade jetzt in Zeiten der extremen Gasverknappung ein bedeutender Teil der Realisierung der Energiewende. Von daher ist der Bau weiterer WKAs auch im deutschen Binnenland ein Muss. Bereits im Mai 2022 hatte sich der Nittenauer Stadtrat mit der Planung eines WKA am Schwarzer Berg beschäftigt, genannt „Bürgerwindpark“, denn Bürger*innen und Gemeinde sollen profitieren. Das fränkische Unternehmen „Wust – Wind und Sonne GmbH & Co. KG“ hatte das Projekt vorgestellt. Geplant sind vier Windräder mit einer Gesamthöhe von jeweils 250 m und einer Energieausbeute von jährlich 11 Mio. Kilowattstunden ab 2025. Dazu sollen 20.000 qm Fläche versiegelt werden. Der Eigner des betroffenen Grundstücks zeigte sich aufgeschlossen, der Stadtrat zeigte sich trotz einiger kritischer Nachfragen ebenso aufgeschlossen und diskussionsfreudig. Bisher wurde jedoch kein Beschluss gefasst, so teile Bürgermeister Benjamin Boml mit. Allerdings steht die nächste Stadtratssitzung jetzt unmittelbar bevor, in der das Projekt erneut besprochen werden soll.
nicht nur ein Grundstück, sondern auch ein Investor zur Verfügung. Ohnehin würden im Rahmen des Genehmigungsverfahrens auch die Arten-, Natur- und Umweltschutzgegebenheiten beleuchtet. „Die Nittenauer GRÜNEN stehen den weiteren Planungen positiv gegenüber.“ Dem Vorhaben zugute kommt die Entscheidung der bayerischen Regierung vom April 2022, die sogenannte 10H-Regelung für WKAs in Bayern zu lockern. Bisher musste der Abstand eines Windrades bis zur nächsten Besiedelung das Zehnfache seiner Höhe betragen. Seit Einführung dieser Regel ist der Ausbau der Windkraft in Bayern praktisch zum Erliegen gekommen. Die 10H-Regel bleibt zwar in Kraft, jedoch mit deutlichen Ausnahmen, damit etwa 800 Windräder gebaut werden können. Der Mindestabstand in den sogenannten Vorranggebieten soll nur noch 1000 m betragen müssen. Wo das sein wird und darf, sollen regionale Planungsverbände in naher Zukunft ermitteln. Eine WKA am Schwarzer Berg wäre von der nächsten Siedlung - MaxhütteMeßnerskreith - nur 1250 m entfernt.
GRÜNE Nittenau: Mehr Aufklärung über Windkraftanlagen In den letzten beiden Jahren seien in Bayern viel zu wenige WKAs genehmigt worden, pro Jahr eine Anzahl nur im einstelligen Bereich, kritisiert Stadträtin und Fraktionsvorsitzende Elisabeth Bauer von den Nittenauer GRÜNEN in einer Stellungnahme gegenüber LOKAL. Die derzeit ausgewiesen Flächen für Windkraft seien nicht ausreichend und müssen ohnehin aufgestockt werden. „Bei dem geplanten Windpark am Schwarzer Berg ist es wichtig, die Öffentlichkeit mit einzubeziehen und die Stimmen der beteiligten Personen zu hören“, so Bauer. Es sei dringend erforderlich, die Menschen über die Fakten zur Windkraft aufzuklären und „Halbwahrheiten“ auszuräumen. Für den geplanten Standort stehe
Neues „Steuerungskonzept Windenergie“ bleibt abzuwarten Franz Schmidkunz, GRÜNENStadtrat in Maxhütte-Haidhof, sieht ein WKA am Schwarzer Berg äußerst skeptisch. „Die Fraktion der GRÜNEN Maxhütte-Haidhof ist selbstverständlich für den Ausbau regenerativer Energiegewinnung“, schreibt Schmidkunz in einer Pressemitteilung. „Und doch gehe ich davon aus, dass die Planungen auf der Grundlage eines vom Regionalen Planungsverband Oberpfalz Nord am 28.06.2022 beschlossenen „Steuerungskonzept Windenergie“ zurückgestellt und gründlich überdacht werden sollten. In diesem Konzept werden nämlich nach der Ermittlung von Potenzialräumen für Windenergieanlagen Vorrang- und Vorbehaltsgebiete ausgewiesen.“ Dabei würden alle Schutzgüter
Wie hier im Waxensteiner Forst droht auch am Schwarzer Berg eine Waldzerstörung. Grundsätzlich sollten neue Windräder möglichst außerhalb von Wäldern oder an vorbelasteten Standorten entstehen wie etwa an Autobahnen, plädiert der LBV. Foto: Tobias Westenhuber, LBV Straubing-Bogen wie Landschaft, Mensch, biologische Vielfalt, Wasser und viele mehr berücksichtigt. Es sei daher, so Dr. Schmidkunz weiter, den Planer*innen sowie der Gemeinde Nittenau „dringend“ anzuraten, zunächst die Veröffentlichung des „Steuerungskonzepts Windenergie“ abzuwarten, bevor weiter geplant wird. Denn mit dem Steuerungskonzept sei die Vorstellung verbunden, einen sonst zu erwartenden „Wildwuchs“ bei Windkraftanlagen abzuwenden. Gegen den Bau einer Anlage an diesem Standort sprächen laut Schmidkunz der massive Eingriff in das Landschaftsbild und in das Landschaftsschutzgebiet, der Verlust eines der schönsten Naherholungsgebiete des gesamten Städtedreiecks, eine erhebliche Beeinträchtigung des angrenzenden Flora-Fauna-Habitats „Regentalhänge“ und damit einhergehend eine Bedrohung geschützter Arten. LBV für „natur- und landschaftsverträglichen Windkraft-Ausbau“ Der Leiter der Bezirksgeschäftsstelle Oberpfalz des Landesbunds für Vogelschutz (LBV), Christoph Bauer, gibt zu bedenken, dass sich der diskutierte WKA-Standort in einem Landschaftsschutzgebiet befindet sowie in unmittelbarer Nähe zu einem europäischen Naturschutzgebiet. Im Flora-FaunaHabitat-Gebiet (FFH) „Regentalhänge bei Hirschling“ komme unter anderem der Luchs als Zielart vor. In etwa 750 m Entfernung befinde sich ein Uhu-Brutplatz, so Bauer. „Laut Waldfunktions-
kartierung liegen die geplanten Windkraftanlagen direkt in oder an Klimaschutzwäldern bzw. Wäldern mit besonderer Funktion als Lebensraum. Die Standorte im Großprivatwald liegen außerhalb der Gebietskulisse des Energieatlas Bayern.“ Tatsächlich seien alternative Flächen nur wenig entfernt vom Schwarzer Berg entlang der Autobahn A93 bzw. der Bahnstrecke vorhanden. „Diese Flächen wären naturschutzfachlich und aus Sicht der Landschaftsästhetik wesentlich schonender.“ Grundsätzlich sollten neue Windräder an „vorbelasteten Standorten“ entstehen, so Bauer weiter, so habe es der Bayerische Ministerrat Ende Juni beschlossen. Ebenso habe Regionale Planungsverband Oberpfalz Nord bisher für die Oberpfalz keine Vorrang- und Vorbehaltsflächen für WKAs ausgewiesen, dies bleibe abzuwarten, um einem „Wildwuchs“ von WKAs vorzubeugen. Abschließend schlägt der LBVBezirksgeschäftsführer eine interkommunale Zusammenarbeit im Hinblick auf geeignete Flächen an der Autobahn bzw. Bahnstrecke vor. „Eine entsprechende Initiative des Teublitzer Bürgermeisters Thomas Beer würde der LBV ausdrücklich begrüßen.“ Sorgfältige Abwägung zwischen wirtschaftlicher Notwendigkeit und Schutz der Natur „Wir leben in einer Zeit der Energiewende. Der Druck diese Energiewende noch schneller umzusetzen, wurde durch den Krieg in
der Ukraine noch mehr verstärkt. Der Weg hin zu erneuerbaren Energien und in diesem Fall der Windkraft wird auch an unserer Region nicht spurlos vorübergehen“, meint Bürgermeister Thomas Beer in einer Presseinformation aus dem Teublitzer Rathaus. „Auf kurz oder lang werden auch wir uns in unserer näheren Umgebung, dazu zählt auch der Schwarze Berg, an den Anblick von Windkraftanlagen gewöhnen müssen.“ Solle sich im Zuge der Planungen der Nachbarstadt Nittenau ein alternativer Standort ergeben, der im Gebiet der Stadt Teublitz liege, werde die Stadt es „durchaus in Betracht ziehen, eine interkommunale Lösung zu einem Projekt für nachhaltige Energiegewinnung zu realisieren.“ Die Stadt Maxhütte-Haidhof sei bis dato noch nicht schriftlich über die Planungen einer WKA im Bereich Schwarzer Berg informiert worden, teilt Bürgermeister Rudi Seidl mit. „Es wird wohl von Seiten der Stadt Nittenau zu einem Bauleitverfahren kommen, bei dem die Stadt Maxhütte-Haidhof als Nachbarkommune beteiligt wird. Die Möglichkeiten der Einflussnahme von Seiten der Stadt auf das Projekt werden wohl sehr beschränkt sein, da die Planungsfläche auf dem Gebiet der Gemarkung Nittenau liegt.“ Persönlich sieht Seidl die Planungsfläche kritisch. Um das Baumaterial einschließlich der Rotorblätter an die Standorte bringen zu können, müsse massiv in Landschaft und Vegetation eingegriffen werden. „Der Bereich um die
23. Juli 2022 vier Standorte der Windräder wird sich massiv verändern!“ Des Weiteren richtet der Maxhütter Bürgermeister ebenfalls den Blick auf die bevorstehende Ausweisung von Potenzialräumen für WKAs dur ch den Regionalen Planungsverband. „Im Umweltbericht dieses Fortschreibungsverfahrens werden sämtliche Schutzgüter berücksichtigt, zudem haben im Rahmen des Beteiligungsverfahrens die Fachstellen und die Öffentlichkeit die Möglichkeit sich zu äußern. Damit wird gewährleistet, dass sämtliche Belange erhoben und im Zuge der Abwägung gegenübergestellt werden können.“ Die dezentrale Energieerzeugung ob mit Windkraft oder Fotovoltaik werde in Zukunft zur Daseinsvorsorge gehören, so Seidl abschließend. „Die Abwägung wirtschaftlicher Belange gegenüber den Schutzgütern in der Natur ist somit unerlässlich.“ Widerstand formiert sich „Wir sind uns bewusst, dass in Zukunft die Energiegewinnung durch erneuerbare Energien vorangetrieben werden muss, aber nicht um jeden Preis!“ schreibt Inge Wagner von der Bür gerinitiative „Am Schwarzer Berg – schützt Wald und Wasser“ in einer Stellungnahme für LOKAL. „Wir lehnen die
L O K A L E S Pläne der Stadt Nittenau entschieden ab, vier Windkraftanlagen am Schwarzer Berg zu bauen. Die Zerstörung in Form von Rodung und die Versiegelung wären für dieses Gebiet erheblich.“ Wagner verweist auf den öffentlich einsehbaren Energieatlas der Bayerischen Staatsregierung, in dem Gebietskulissen beim Pendlerparkplatz Teublitz (Gemarkung Teublitz) eingetragen seien, die als Flächen für Kommunen als Umweltplanungshilfen dienen sollen. „Warum werden solche Hilfen nicht angenommen und zum Beispiel über ein interkommunales Projekt zusammengearbeitet?“ Außerdem fand kürzlich eine Infoveranstaltung im Clemenshaus in Maxhütte-Haidhof statt, auf der die Gegner sich einig waren, dass der Standort Schwarzer Berg für eine Windkraftanlage zu wer tvoll sei. Die Veranstaltung wurde von Gabriele Karl organisiert, gekommen waren etwa 150 Personen. Es kam zu hitzigen Diskussionen. In ihrer Rede, die zur eigenen Meinungsbildung der Zuhörerschaft beitragen sollte, zeigte Wagner unter anderem negative Aspekte von Windrädern auf, wie etwa Eiswurf als Gefahr für Wanderer oder Radfahrer im Winter oder die aus carbonfaserverstärkten Kunststoffen bestehenden Rotorblätter,
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Windpark bei Wiesenfelden im Landkreis Straubing-Bogen. Bei der Planung in Wäldern muss nicht nur die eigentliche Betriebsfläche berücksichtigt werden, sondern auch der Ausbau von Zufahrtswegen. Dies bedeutet zusätzlichen Waldverlust. Foto: Tobias Westenhuber, LBV Straubing-Bogen die bei einem Brand hochgiftig reagierten. Die Frage, warum keine Windräder an ohnehin „vorbelasteten“ Stellen gebaut würden, warf Christian Stierstorfer vom LBV in seinem Vortrag ebenfalls auf. „Ein Wahnsinn“ sei es, so Stierstorfer, dass ein Teil der „Ausgleichsflächen“, die wegen des Baus des
Teublitzer Gewerbegebiets geschaffen werden sollen, an den möglichen Standorten der Windräder lägen. So müssten auch diese Ausgleichsflächen wieder ausgeglichen werden. Auf der V eranstaltung war eine Unterschriftenliste ausgelegt worden, auf der bereits 117 Personen
unterschrieben haben. „Eine Vielzahl von Leuten sind an uns herangetreten und wollen noch unterschreiben“, sagt Inge Wagner. „Die Liste soll der Stadt Nittenau zeitnah übergeben werden, damit die dortigen Verantwortlichen sehen, dass Widerstand da ist und noch zu erwarten ist.“
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M A X H Ü T T E - H A I D H O F
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Alte Handys und Brillen:
Sammelaktionen gehen in Verlängerung MAXHÜTTE-HAIDHOF (sr). In Maxhütte-Haidhof bietet das Rathaus die Möglichkeit, alte und ungenutzte Handys kostenlos zu entsorgen. Diese Aktion, welche seit April läuft, wird nun bis Ende Dezember 2022 verlängert. Es werden alle alten, ausrangierten Mobiltelefone angenommen: Uralt-Handys ebenso wie nicht mehr genutzte Smartphones. Anschließend werden die Mobiltelefone zum Recycling weitergeleitet und die wieder verwertbaren Rohstoffe aufbereitet. Die übrigen, unbrauchbaren Teile werden dann fachgerecht entsorgt. Auch die Brillensammelaktion von nicht mehr benötigten Brillen läuft als unbefristete Aktion im Rathaus Maxhütte-Haidhof weiter. Intakte Brillen mit oder ohne Gläser werden gesammelt und dann an die Organisation „Brillen Weltweit“ weitergeleitet. Dort werden die Brillen aufbereitet und anschließend durch geprüfte Non-Profit-Organisationen unentgeltlich an hilfsbedürftige Sehhilfeempfänger weitergeleitet. Die Stadt Maxhütte-Haidhof bittet weiterhin um rege Teilnahme
an den Sammelaktionen, da hier hilfsbedürftigen Menschen auf einfache Weise geholfen werden kann, die Ressourcen unserer Erde geschont und Restmaterialen sortenrein recycelt oder entsorgt werden. Auch im Optikfachgeschäft Armin Schnobrich, Bahnhofstraße 5, 93142 Maxhütte-Haidhof können zu den Öffnungszeiten nicht mehr benötigte Brillen gespendet werden. Diese gehen ebenfalls an „Brillen Weltweit“. Wichtig bei der Abgabe der alten Handys: Es spielt keine Rolle, ob es sich um alte Handys, auch Uralt-Handys oder Smartphones handelt, ob diese funktionstüchtig sind oder nicht. Die SIM-Karte und Speicherkarten sollten entfernt werden. Es muss, sofern dies beim Handy möglich ist, Handy und Akku getrennt angeliefert werden. Vor der Anlieferung der Akkus müssen deren Kontakte mit Tesafilm verkleben werden. Aus Datenschutzgründen sollten alle persönlichen Daten vom Handy gelöscht sein.
Das Foto zeigt den neuen Wassermeister Thomas Stowasser (Mitte) mit dem Geschäftsleiter der Stadtwerke Maxhütte-Haidhof, Ludwig Haslbeck (rechts) und Personalrätin Petra Hussey. Foto: Jutta Schulz, Stadtwerke Maxhütte-Haidhof
Thomas Stowasser ist neuer Wassermeister MAXHÜTTE-HAIDHOF (sr). Mit Beschluss des Verwaltungsrates vom 11.05.2022 wurde der langjährige Wasserwart Thomas Stowasser zur technischen Führungskraft der gesamten Wasserversorgungseinrichtung der Stadtwerke Maxhütte-Haidhof bestellt. Nach seiner Ausbildung als Schlosser bei der ehemaligen Firma Obertshauser begann Thomas Stowasser seine Laufbahn als
stellvertretender Wasserwart bei der Stadt Maxhütte-Haidhof am 01.05.1994. In den Jahren 2001 und 2002 schloss er seine Ausbildung zum Ver- und Entsorger ab. Im April diesen Jahres hat er seine Prüfung zum Wassermeister mit Erfolg abgeschlossen. Dies war Voraussetzung dafür, ihn mit der verantwortungsvollen Aufgabe als Werkleiter betrauen zu können.
„Meßnerskreither Löschbande“ legt Kinderflamme ab MAXHÜTTE-HAIDHOF (sr). Mitte Juni 2022 nahmen 25 Kinder der Freiwilligen Feuerwehr Meßnerskreith an der Abnahme der Kinderflamme Stufe 1-3 teil. Dabei mussten sie ihr Können in verschiedensten Bereichen unter Beweis stellen. Teamgeist war genauso gefragt wie Wissen, Geschicklichkeit und Konzentrationsfähigkeit. So mussten Teilnehmer der Stufe 1 beispielsweise einen Notruf absetzen, die vier Aufgaben der Feuerwehr nennen und anhand von
Beispielen erklären können. Die Kinder der Stufe 2 mussten unter anderem wissen, wie man sich im Brandfall verhält und wie man einen Druckverband richtig anlegt. Einen fachgerechten Löschangriff aufbauen, sämtliche persönliche Schutzausrüstung benennen und ihrem Zweck zuordnen, sowie die stabile Seitenlage fachgerecht durchführen, waren Bestandteile der Stufe 3. Alle Teilnehmer konnten die ihnen gestellten Aufgaben mit Bravour meistern.
VHS-Spaziergang zu den Kappl-Wallfahrtskirchen MAXHÜTTE-LEONBERG (sr). Die beiden Wallfahrtskirchen bzw. -kapellen bei Leonberg, die dem Ortsteil Kappl den Namen gaben, waren das Ziel des VHS-Spaziergangs am 6. Juli 2022. Am sommerlichen Abend mit seinem milden Licht erklärte Rebecca Koller, die jetzt bei der Kulturverwaltung des Bezirks Oberpfalz arbeitet, einer interessierten Zuhörerschaft einzelne Aspekte zum Wallfahrtswesen insgesamt, speziell auch zur Kappl-Wallfahrt: die Entstehung aus einer blutenden Hostie, das Quellwunder, die Umdeutung zu einer Marienwallfahrt „Zu den
sieben Schmerzen Mariens“. Der Fürbitte vertrauend war sie Anlass zu den Bittgaben und Votivbildern, die dorthin gegeben wurden, um für Anliegen zu bitten oder für deren Erfüllung zu danken. Die beiden wunderschönen Kapellen, die im Spätmittelalter und in der Zeit des Barocks bedeutende Wallfahrtsorte darstellten, sind meist verschlossen. So waren jetzt nicht nur die Gäste von auswärts beeindruckt von der barocken Ausmalung und Ausstattung der Gebäude. Die restlichen Votivbilder wurden im 20. Jahrhundert zur Sicherung
Davon überzeugte sich Erster Bürgermeister Rudolf Seidl persönlich. Nach bestandener Prüfung überreichte er zusammen mit Erstem Kommandant Daniel Brunner und 1. Vorsitzendem Andreas Feuerer die Urkunden, die Anstecknadeln und je ein kleines Geschenk an die Kinder! Der extrem heiße Prüfungstag konnte zusammen mit Eltern und Geschwistern bei einem gemeinsamen Grillen, kühlen Getränken und Eis für alle ausklingen. Foto: Helmut Huber
an das Stadtmuseum Schwandorf gegeben. Auch in der neuen Konzeption der Dauerausstellung haben sie ihren Platz gefunden. Am Mittwoch, den 27. Juli 2022 um 19 Uhr bis 20.30 Uhr geht Rebecca Koller daher speziell auf diese Bilder ein. Die Veranstaltung „Die Votivtafeln der Kappl-Kirchen in Leonberg“ findet dann im Stadtmuseum Schwandorf, Rathausstr. 1, statt. Anmeldung hierfür nimmt die VHS im Städtedreieck unter Tel. 09471 30 22 333 oder www. vhs-schwandorf-land.de entgegen. Die Teilnehmerzahl ist auf 20 begrenzt. Infos zu den beiden Kapellen findet man auch auf der Stadtseite von Maxhütte-Haidhof, www.maxhuette-haidhof.de/Bürger-Stadt/Rathaus/Aktuelles. Foto: Carolin Schmuck
23. Juli 2022
Konzert in der Maximilian-Grundschule:
Großer Erfolg für die „Die Münchner Stadtmusikanten“ MAXHÜTTE-HAIDHOF (sr/lz). Die Aufregung in der Stadthalle war groß bei den Schülerinnen und Schülern der Maximilian-Grundschule in Maxhütte-Haidhof kurz vor Beginn des Kinderkonzerts „Die Münchner Stadtmusikanten“ am 1. Juli 2022. Die VHS im Schwandorfer Land hatte gemeinsam mit der Schule und dem Münchner Diogenes-Quartett diese Veranstaltung auf die Beine gestellt. Der Geräuschpegel sank erst, als die Erzählerin Paula Dominguez auf die Bühne kam und nacheinander ein iahendes Cello, eine bellende Bratsche, eine miauende Geige und eine unglaublich eingebildet krähende weitere Geige dazu kamen. Esel, Hund, Katze und Hahn, die sich auf den Weg nach - nein, nicht Bremen! - München machen wollten, weil sie wie im Märchen alt und angeblich zu nichts mehr
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M A X H Ü T T E - H A I D H O F
nütze waren - das bildete das inhaltliche Grundgerüst für dieses Kinderkonzert. Das Diogenes-Quartett wurde 1998 gegründet. Seit 2015 sind die Musiker*innen als Botschafter für SOS-Kinderdörfer aktiv. Neben ihren Konzert-Auftritten sind die Vier in der Musikerziehung mit Kammermusik-Workshops oder Werkstatt-Konzerten tätig. Die vier Musiker haben den Schülerinnen und Schülern der Maximilians-Grundschule einen vergnügten Freitag-Vormittag gemacht. Schulleiter Oskar Duschinger ist sich sicher, dass dieses Erlebnis auch Jahre später noch in der Erinnerung sein wird, wenn sämtliche Mathestunden vergessen sind. Vermittelt über den Verbund der Volkshochschulen im Landkreis Schwandorf, der mit dem Diogenes-Quartett noch weitere Auftritte organisiert, und gefördert
durch das Programm „Neustart Kultur“ sowie den Förderverein der Maximilian-Grundschule war dies ein spielerischer Zugang zu klassischer Musik. Für manche der Kinder mag es eine erste Erfahrung mit Konzerten gewesen sein, andere kannten den Komponisten Joseph Haydn, auf dessen Kompositionen die musikalische Aufbereitung ruhte, und antworteten auf die Fragen der moderierenden Erzählerin, welches Instrument sie spielen. Trotzdem werden sich die Kinder vermutlich meist nicht an das eingängige Motiv aus dem Kaiserquartett (unsere Nationalhymne) zurückerinnern, sondern an das Ih-Ah des Cellisten Stephen Ristau, das Wau der Bratschistin Alba González i Becerra, das Miau der Geigerin Gundula Kirpal und das Kikerikiiii von Stefan Kirpal. Foto: Oskar Duschinger
Erster Bürgermeister Rudolf Seidl (links) überreichte ein kleines Relief der Stadt Maxhütte-Haidhof an Sebastian Gemacher, Vorstand der VR Bank Mittlere Oberpfalz. Foto: Angelika Niedermeier, Stadt Maxhütte-Haidhof
VR Bank Mittlere Oberpfalz eG:
Wiedereröffnung der Geschäftsstelle in Leonberg MAXHÜTTE-LEONBERG (sr). Mit einer kleinen Feierstunde wurde die Geschäftsstelle der VR Bank Mittlere Oberpfalz eG in Leonberg Ende Juni wieder eröffnet. Hierzu eingeladen hatte die Vorstandschaft der VR Bank Mittlere Oberpfalz. Seit mehr als hundert Jahren besteht diese Bankfiliale, zu Beginn als Raiffeisenbank Teublitz-Leonberg, heute VR Bank Mittlere Oberpfalz eG. „Die Wiedereröffnung einer Bankfiliale ist in der heutigen Zeit keine Selbstverständlichkeit“, so Vorstand Sebastian Gehmacher bei der Begrüßung der Gäste in den neu renovierten Räumen. „Leonberg ist uns aber ans Herz gewachsen. Und getreu unserem Slogan: „Wir sind anders“ wurde der Entschluss gefasst, diese Filiale zu erhalten und zu modernisieren“, so der Vorstand.
Im Herbst 2021 wurde mit dem Umbau begonnen und nun konnte die Filiale neu bezogen werden. Nach der Begrüßung wurden die Räumlichkeiten durch den katholischen Pfarrer Greimel und die evangelische Pfarrerin FiedlerStahl gesegnet und geweiht. Erster Bürgermeister Rudolf Seidl bedankte sich nicht nur für die Stadt Maxhütte-Haidhof, sondern auch vor allem für die Bürgerinnen und Bürger. „Der Entschluss, diese Geschäftsstelle in Leonberg zu erhalten, ist ein Gewinn für die Bevölkerung. Die Menschen haben Vertrauen in Ihr Institut“, so Seidl in seiner Laudatio. Rudolf Seidl überreichte ein kleines Relief der Stadt MaxhütteHaidhof und wünschte den Mitarbeiter*innen in den neu renovierten Räumlichkeiten gute Geschäfte und viel Erfolg.
Maximilian-Grundschule:
Neue Vorsitzende des Fördervereins gewählt MAXHÜTTE-HAIDHOF (sr). Elisabeth Sonnenfeld heißt die neue Fördervereinsvorsitzende der Maximilian-Grundschule MaxhütteHaidhof. Barbara Fischer behält ihr Amt als 2. Vorsitzende. Das Amt der Kassiererin führt weiterhin Kerstin Straßer, während Elisabeth Held-Trepte als Schriftführerin fungiert. Schulleiter Oskar Duschinger wünschte dem neuen Fördervereins-Team viel Erfolg. Weitere Vorstandsmitglieder sind Erster Bürgermeister Rudolf Seidl (Beisitzer), Schulleiter Oskar Duschinger (Beisitzer) und Elternbei-
ratsvorsitzender Stephan Albrecht (Beisitzer). Der Förderverein hat die zentrale Aufgabe, die Maximilian-Grundschule ideell und finanziell zu unterstützen und zu fördern. Dies geschieht in enger Zusammenarbeit mit dem Elternbeirat und den Schulleitungen. Die neue Vorstandschaft möchte die Ideen und Ziele des Fördervereins weiterhin in den Mittelpunkt stellen und freut sich auf die anstehenden Aufgaben im Sinne der Schülerinnen und Schüler. Weitere Infos findet man unter Auf dem Bild v.l.n.r.: Kassiererin Kerstin Straßer, 2. Vorsitzender Barbara Fischer und die neue www.gs-maxhuette.de. 1. Vorsitzende Elisabeth Sonnenfeld. Foto: Oskar Duschinger
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V ER A N S T A L T UNGEN
23.7. sa
26.7. di
50 Jahre Karate-Dojo Burglengenfeld mit Jubiläumsshow, 15.00 Uhr, Stadthalle Tribute to Monsters of Rock mit Mysterica, Black Purple, Mad Sabbath, Volksfestplatz, 20 Uhr Festtage zum 50-jähr. Bestehen der Jura-Blaskapelle Pilsheim, Freizeithalle ab 20 Uhr mit einem OpenAir Konzert des Großen Blasorchesters und der Big-Band der JBP. (bis 24.7.) Hoffest im JUZ Burglengenfeld (bis 24.7.), Initiative Jugendzentrum im Städtedreieck
Wanderung Seniorenprogramm mit Biergartenbesuch beim Landgasthof Hintermeier, Treffpunkt Rathaus, 15:30 Uhr; 16 Uhr
■ burglengenfeld
Die aktuelle Spielerbesetzung. Foto: Daniel Hanke
Freilichttheater „Malefiz Donnerblitz“ Festspielverein Pottenstetten inszeniert Stück von Ralph Wallner BURGLENGENFELD (sr). Der Festspielverein Pottenstetten präsentiert im August das Stück „Malefiz Donnerblitz“ von Ralph Wallner: Blitz-Burgl und Sonnen-Res, so heißen laut einer alten Erzählung zwei Wetterhexen. Der arme Schneider Zwirn überlegt, wie es wohl wäre, wenn er tatsächlich das Wetter beeinflussen könnte. Dann würde er wohl mit einem heftigen Regenschauer die Verlobung seiner Tochter mit dem ungeliebten Hochzeiter sprichwörtlich ins Wasser fallen lassen. Unerwartet tauchen die Wetterfeen leibhaftig auf, und in seinem Leben blitzt und donnert es gewaltig. Hoffentlich wird er die Geister, die er rief, wieder los!
Die Premiere ist am Freitag, den 5. August 2022. Weitere Vorstellungen gibt es am 6., 12. und 13. August. Die Aufführungen finden auf der Freilichtbühne beim Feuerwehrhäusl in Pottenstetten statt. Der Einlass ist bei allen Aufführungen ab 19:00 Uhr, der Beginn jeweils um 20:30 Uhr. Karten zum Preis von 8 Euro gibt es bei Jutta Graf unter 09471-8284 oder 017639746407. Restkarten können ohne Aufpreis an der Abendkasse erworben werden. Der Festspielverein freut sich auf viele Besucherinnen und Besucher. Für Speis und Trank ist gesorgt. Weitere Infos findet man auch auf der Facebook- und Instagramseite des Festspielvereins.
Sommerfest des HC 97 Städtedreieck TEUBLITZ (sr). Der Handballclub 1997 Städtedreieck e.V. lädt am Samstag, den 23. Juli 2022 ab 13 Uhr zum Sommerfest auf dem Sportgelände des FC Saltendorf ein. Neben Spielen der Minis, einigen Jugendmannschaften und der Herren sorgen Kaffee und Kuchen
für ein geselliges Beisammensein. Für die kleinen Besucher steht eine Hüpfburg bereit. Der HC freut sich auf ein buntes Treiben mit allen Mannschaften und Freunden des Vereins. Weitere Infos findet man auf der Webseite des Vereins unter www. handball-staedtedreieck.de.
Schützenkirwa in Roding MAXHÜTTE-HAIDHOF (sr). Der Schützenverein Waldeslust Roding e.V. lädt am Samstag, den 30.7. ab 16.00 Uhr und Sonntag, den 31.7. ab 9.30 Uhr zur Schützenkirwa ins Schützenheim Roding ein. Freuen darf man sich auf deftige Schmankerl, wie Fischpflanzl, Grillfleisch, Bratwürste, Käse, Fischsemmeln und veganen Kartoffelkas. Am Sonntagmittag gibt
■ kallmünz
Saisonabschlussfeier des TTC Kallmünz, 18 Uhr, Vereins- und Kulturheim Kallmünz
■ MAXHÜTTE-HAIDHOF
Sommerfest des Verein Deutscher Schäferhunde, Vereinsheim Pfaltermühle Bauhofkirwa des Burschenverein „Deutsche Eiche“ Leonberg, ab 17 Uhr, Bauhof vorm „Gschlössl“
■ regenstauf
Hotel California Band in Tom‘s Bühne, 20 Uhr
■ schwandorf
Theater: Mad Beth oder ... Es war einmal in den Highlands, 20-22 Uhr, Schloss Fronberg
■ TEUBLITZ
Sommerfest der SG KatzdorfKlardorf, ab 10 Uhr, Sportplatz des SC Katzdorf Sommerfest des HC 97 Städtedreieck, 13.00 Uhr, Sportplatz des FC Saltendorf
■ wolfsegg
Bauernmarkt von 8 - 12 Uhr, beim REWE im G-Gebiet Nord (jeden Samstag!)
24.7. so ■ schwandorf
Finnisage im Oberpfälzer Künstlerhaus mit Johanna Obermüller, 14:30 - 16 Uhr
■ TEUBLITZ
Frühschoppen mit Weißwurstessen, 1. Heimspiel Kreisliga - West, 2. Spieltag, 9.30 Uhr, Sportheim SC Katzdorf, SC Katzdorf Fanclub
■ zeitlarn
Fischerfest des Angelverein Geisling ab 11 Uhr, Gemeines einen Mittagstisch mit Schwei- schaftshaus nebraten und Knödel, außerdem Kaffee und Kuchen. Für gute Stimmung sorgen am Samstagabend die Band „Parasoul“ und am Sonn- ■ MAXHÜTTE-HAIDHOF tag „Hans Schneeberger“. Der Kegelnachmittag für Kinder Schützenverein freut sich auf vie- von 16:30 - 18 Uhr, „Bella Italia“, le Besucherinnen und Besucher. Maxhütte-Verau, Ferienprogramm Weitere Infos findet man auch auf Burglengenfeld, Anmeldung der Facebook- oder Instagramsei- erforderlich te des Vereins oder unter www. waldeslust-roding.de.
25.7. mo
■ teublitz
27.7. mi ■ Rieden-kreuth
G.O.N.D. Festival, Gut Matheshof (bis 31.7.)
■ schwandorf
23. Juli 2022
■ steinberg am see
Italienischer Abend des DJK Steinberg (Tennis), 18-23 Uhr, Tennisheim
30.7. sa
■ burglengenfeld
Traditionelles Schlosskonzert der Blaskapelle Dietldorf, 19:30 - 21 Uhr, vorm Schloss.
■ kallmünz
Fischerfest des Fischereivereins ab 15 Uhr, Krachenhausen
„Die Votivtafeln der Kappl-Kir■ MAXHÜTTE-HAIDHOF chen von Leonberg“ im Stadtmu- Kirwa des Schützenverein seum Schwandorf, 19 Uhr, Anmel- Waldeslust Roding bis 31.7. am dung bei der VHS erforderlich Vereinsheim, jew. 16-20 Uhr Dorffest der Dorfgemeinschaft ■ ZEITLARN Katzheim, Dorfhaus Wochenmarkt, von 8 - 12.30 Uhr, Neuer Rathausplatz (jeden Mittwoch) Infoabend: Ergebnisses „Sturzflutrisikomanagement“ der Gemeinde Zeitlarn für die Bereiche Laub, Regendorf, Neuhof und Mühlhof, 19-21 Uhr, Gemeindezentrum
28.7. do
■ burglengenfeld
Bauern- und Wochenmarkt von 8 bis 12 Uhr, Marktplatz (jeden Donnerstag!)
■ regenstauf
Wochenmarkt 9 bis 12 Uhr, a.d. Regenbrücke (jeden Donnerstag!)
■ TEUBLITZ
Vorlesenachmittag für Kinder, 15.00 Uhr, Stadtbücherei Teublitz (geeignet für Kinder von 4-6 Jahren). Anmeldung erforderlich
29.7. fr
■ burglengenfeld
Popcorn-Kino im Bürgertreff, 15-19 Uhr Gründungsjubiläum 50+2 Jahre Blaskapelle Dietldorf mit „Viera Blech“, Schlossgarten ab 18 Uhr Vereinsabend des Burglengenfelder Theaterstodl, 19-21 Uhr, Vereinsheim Köblitzplatte
■ schwandorf
Sommernachtsfest der Feuerwehr Schwandorf ab 14 Uhr, Feuerwache Fronberger SUMMERNIGHT BRASS, ab 16 Uhr, Schlosshof Konzert: Van Straaten Band Blues Rock beim Kultursommer im Spitalgarten, 20-22 Uhr
■ steinberg am see
Kinder-Ferienprogramm an der Erlebnisholzkugel. Jeden Samstag oder Sonntag abwechselndes Kinderprogramm ab 14 Uhr Jubiläumskonzert zum 25-jährigen des Musikverein Wackersdorf-Steinberg am See mit Abend der Blasmusik, 18:45 - 22 Uhr, Vorplatz Mehrgenerationenhaus
■ ZEITLARN
Sommernachtsfest des BV Zeitlarn, 19.00 Uhr, Festplatz Zeitlarn
31.7. so
■ burglengenfeld
Tag der Blasmusik mit der Blaskapelle Dietldorf, 9:30 - 16 Uhr, Schlossgarten Dietldorf Kinderfest der Stadt Burglengenfeld, Volksfestplatz , 14-18 Uhr
■ schwandorf
Jakobi-Markt ab 10 Uhr und verkaufsoffener Sonntag von 13-18 Uhr Konzert: Soulfood unplugged ■ MAXHÜTTE-HAIDHOF beim Kultursommer im SpitalgarSommerfest des Eishockeystammtisch „Die Eisbären“ Pirken- ten, 20-22 Uhr see, 18 Uhr, St. Clemenshaus ■ steinberg am see
■ schwandorf
Kultursommer 2022 - Konzert: Raith & Kellner „Zwischen Tür und Angel“ im Spitalgarten
Gartenfest mit Tag der offenen Tür der Feuerwehr Steinberg am See im Feuerwehrgerätehaus, 14-21 Uhr
Einladung zum Fischerfest KALLMÜNZ (sr). Der Fischereiverein Kallmünz e.V. lädt am Samstag, den 30.7.2022 ab 15.00 Uhr zum Fischerfest in Krachenhausen im Dietrich-Stadl (Höhe Mühlschlager Str. 6, 93183 Kallmünz) ein. Nach pandemiebedingten Ausfällen soll dieses Jahr die lange Historie von
mittlerweile 24 Festen fortgesetzt werden. Neben frisch gezapftem Fass-Bier, Wein und vielen anderen Getränken warten frittierte Forellen, Makrelen als Steckerlfisch und viele weitere Speisen auf alle Gäste. Für musikalische Unterhaltung ist ebenfalls gesorgt.
23. Juli 2022
5.8. fr
■ schwandorf
V E R A N S T A LT U N G E N
9.8. DI ■ Regenstauf
Kabarett: Teresa Reichl »Obacht, i Ausschusssitzung, 19 Uhr, Jahnkann wos!« beim Kultursommer in halle, Wanderfreunde Regenstauf Spitalgarten, 20-22 Uhr
6.8. sa
10.8. mi
■ MAXHÜTTE-HAIDHOF
18.8. Do ■ KALLMÜNZ
Vorlesestunde in der Markt- und Schulbibliothek, 16 - 17 Uhr, Ferienprogramm des Marktes
20.8. sa
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POWER CONCERTS präsentiert:
Sommerkonzerte im VAZ und Rockstüberl
23.07.22 - 20:00 UHR - VAZ: TRIBUTE TO MONSTERS OF ■ MAXHÜTTE-HAIDHOF vhs: Ortskundlicher Spaziergang ■ MAXHÜTTE-HAIDHOF mit Regina Kreuzer in Pirkensee, Sebastian Reich & Amanda Start des Städtedreieckslauf und ROCK mit MYSTERICA, MAD SABBATH und BLACK PURPLE „Verrücke Zeit!“, 20 Uhr, Stadthalle 18-19:30 Uhr, Dorfhaus Pirkensee Bürgerfest bis 21.8. Die Deep Purple Tribute Band (bei der Pfarrkirche). Anmeldung ■ regenstauf ■ steinberg am see Black Purple hat sich dem Sound bei der VHS erforderlich Turmfest des Bergverein Traditionelles Weinfest des DJK der britischen Legende Deep Regenstauf, 15-23 Uhr, am Steinberg Abteilung Ski- und Berg- Purple verschrieben und ist ■ teublitz Turmplatz, mit dem „Eiser Duo“ Ferienprogramm: Spielenachmit- wandern, 18 Uhr, Skihütte laut Süddeutsche Zeitung die tag mit der Stadtbücherei, 13:30 – „beste Deep-Purple-Coverband 13.08.22 - 20:00 UHR ■ schMIDMÜHLEN 15:30 Uhr, Mehrgenerationenhaus ROCKSTÜBERL-HOF: Deutschlands“(SZ, 20.3.2009). Marktfest (bis 7.8.) CHRISTIAN MAIER ■ schwandorf Im aktuellen Soloprogramm kon■ burglengenfeld Traditionelles Irlfest der FFW zentriert sich Christian Maier auf Erlebnisführung Historische Klardorf/Zielheim, 10:30 - 19 Uhr seine Rolle als Liedermacher und Altstadt u. „Leben am Fluss“ m. ■ ZEITLARN Musikkabarettist. Er beleuchtet Einkehr hist. Bierkeller, 15-18 Uhr ■ teublitz Riegeldorfer Burschenkirta des das Leben im Kleinen wie im GroBV Regendorf, Festplatz RegenSportheimkirwa des Sportclub ßen auf seine ganz eigene gedorf (Hennerwiesl), bis 15.8. Katzdorf ab 18 Uhr im Sportwohnt humorvoll-hintersinnige Art heim mit der „Schwarzenfelder und Weise. Musikalische Vorbilder Blasmusik ■ TEUBLITZ sind Konstantin Wecker, Ludwig Horto Historiko im Teublitzer ■ ZEITLARN Hirsch und S.T.S. Stadtpark (bis 28.6.) Duomeisterschaft des EC Regen- ■ MAXHÜTTE-HAIDHOF (Foto: Christian Maier) 28.07.22 - 20:00 UHR - VAZ: Burschenkirwa „Stolze Eiche“ dorf, 9.00 Uhr, Eisstockbahn CHRIS COLTER Winkerling, Dorfplatz ab 18 Uhr Chris Colter präsentiert mit seiner (bis 14.8.) neu zusammengestellten CHRIS ■ REGENSTAUF COLTER BAND plus Special Guest 38. Grafenwinner Feuerwehrkirta, sein neues Album im VAZ Burglen■ schwandorf Feuerwehrgerätehaus (bis 28.8.) Konzert: Kapelle So&So beim genfeld. (Foto: Chris Colter) ■ MAXHÜTTE-HAIDHOF Kultursommer im Spitalgarten, Gartlerfest des Gartenbau- und Weitere Veranstaltungen 20-22 Uhr Ortsverschönerungsverein Meßfinden Sie auf nerskreith am Dorfplatz www.lokalnet.de 14.08.22 - 20:00 UHR ROCKSTÜBERL-HOF: BEMBERS BEMBERS ist Meister der Geschichten-Erzählerei und dabei unerhört authentisch und extrem erlebnisorientiert - zwischen den 29.07.22 - 20:00 UHR - VAZ: Zeilen aber immer mit der WahrTHE BUL´s BROTHERS heit bewaffnet, gut verpackt in ein Die BUL‘s Brothers reihen mit spie- Augenzwinkern und der großen lerischer Lockerheit eine Vielzahl Kunst auch über sich selbst zu lavon Soul- und Rhythm & Blues- chen. (Foto: Bembers) Klassikern aneinander und reißen damit auch im elften Jahr die 31.08.22 - 20:00 UHR größten „Bewegungslegastheni- ROCKSTÜBERL-HOF: ker“ von den Stühlen. BYWATER CALL (Foto: Stephan Karl) Mit Elementen von traditionellem Blues, Soul und Rock and Roll, mit 30.07.22 - 20:00 UHR - VAZ: einem Hauch von New Orleans, CHRIS THOMPSON & BAND Alabama und der Kleinstadt OntaEr war die Stimme der legendären rio, mit Einflüssen von The Band, Manfred Mann’s Earth Band und Duane Allman, Aretha Franklin, des Alan Parson Projekts. Welthits Otis Redding, Black Crowes und wie “Blinded by the Light”, “Davy ́s der Tedeschi Trucks Band, mit on the Road again” oder “Mighty solider, auf Jazz basierender MuQuinn” haben ihm einen Platz in sikalität und mit grobkörnigem, KALLMÜNZ (sr). Seit dem 9. erei, Fotos von Landschaften in „Televisionäre Beziehung in der der Weltelite des Musikbusiness rohem und emotionalem Gesang versucht Bywater Call, den Kern Juli 2022 sind im Kallmünzer und um Kallmünz, Ölbilder, die Ge- Regelmäßigkeit des Chaos“ wird gesichert. aller Zuhörer zu treffen. Alten Rathaus Werke von 11 schichten wiedergeben, die in den in Bildern gezeigt. Man darf sich 12.08.22 - 20:00 UHR Künstler*innen des KulturEcks zu Dingen geschrieben stehen, so in- überraschen lassen … sehen. Dabei sind Schore Bayerl, formiert Eva Schropp, Vorsitzende Die Ausstellung ist noch am Sams- ROCKSTÜBERL-HOF: DR. WOO´s Ticket-Vorverkauf Tickets gibt es online unter www. tag, den 23. 7. und Sonntag, den ROCK´N´ROLL CIRCUS Brigitte Beer, Danuta Ciolek, Dieter des Vereins KulturEck e.V. Hanisch, Roswitha Helfer, Priya Darüber hinaus können die Besu- 24. 7. von 14.00 - 18.00 Uhr ge- Dr. Woo’s Rock ’n’ Roll Circus pa- der-kartenvorverkauf.de, in der Jagoda, Helmut Krönauer, Rein- cher Ölmalereien im Großformat, öffnet. Zum Ende am 24.07.2022 cken über 50 Songs in einen naht- ESSO-Tankstelle in Teublitz oder hold Pfitzner, Georg Scheuerer Bilder mit menschlichen Gestalten findet um 18.00 Uhr eine Finissa- losen Megasong, der durch flie- im Kopiershop24 in Schwandorf. „Schore90“, Renate Schmid und und Situationen, Tierbilder und ge mit musikalischer Umrahmung ßende Übergänge und ausgefeilte Weitere aktuelle Infos und Events www.power-concerts.de, in Acryl, Öl oder in Mischtechnik statt, zu der das KulturEck herzlich Variationen Überraschendes und unter Karola Voggenreither. Vertrautes virtuos mixt. „Einzigar- www.pfarrheim-burglengenfeld. Der „Querschnitt“ durch ihr Schaf- aufgebaute, experimentelle, abs- einlädt. tig! Frech! Ein absoluter Live- Tipp! de, www.rockstueberl.de fen zeigt Drucktechniken, Bildhau- trakte Bilder besichtigen. Auch die Foto: KulturEck Kallmünz
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7.8. so
15.8. Mo
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27.8. SA
Ausstellung „Querschnitt“ noch bis 24. Juli im Alten Rathaus
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T E U B L I T Z
23. Juli 2022
Bürgermeister T. Beer, Kämmerer G. Beer, Küblböck-Geschäftsführer D. Dworschak, toom-Geschäftsführer Maik Wollmer, die Lehrkraft Frau Oehm, Förderverein-Sprecher R. Oehm und stellvertretende Schulleiterin S. Friedl (v.l.n.r.). Foto: Thomas Stegerer, Stadt Teublitz
Neues Obst- und Gemüsebeet in der Telemann-Schule TEUBLITZ (sr). In der TelemannSchule Teublitz gibt es ein neues Obst- und Gemüsebeet. Das soll den Sinn für mehr Nachhaltigk eit schärfen, Handwerklichkeit fördern und die Eigenverantwortlichkeit ankurbeln. Das Projekt entspricht damit dem Kerngedanken einer Mittelschule. Basierend auf einer Idee der 8. Klasse, unter Leitung der Lehrkraft Frau Oehm, kam der Gedanke und die Initiative zur Schaffung eines Obst- und Gemüsebeets im In-
nenhof der Telemann Grund- und Mittelschule Teublitz. Dank des Fördervereins, vertreten durch Sprecher Rüdiger Oehm, konnten schnell Kontakte geknüpft und Sponsoren an Land gezogen werden. So stellten die Firma Bauk eramik Küblböck Paletten und der toom-Baumarkt Erde und Pflanzvlies zur Verfügung. Bei einem solchen Projekt einer Bildungseinrichtung im Städtedreieck für die beiden Burgelengenfelder-Firmen „keine Frage,
sondern eine Freude“. „Ohne die Sachspenden und fleißigen Helfer, die auch in der Freizeit mit anpackten, wäre das Projekt nicht so schnell zustande gekommen“, so die Klassenleiterin Frau Oehm. Sie berichtete außerdem davon, dass die Pflanzen von einer Schülermutter gespendet wurden. Mittlerweile tragen die Pflanzen bereits Früchte und geben damit neben allerlei Lerneffekten auch frisches Obst und Gemüse direkt an die Schüler*innen weiter.
Bürgermeister Thomas Beer, Wirtin Sonja Mahan, die Jubilare Klaus Appel und Roland Schmidt sowie Florian Wahlich und Andreas Schmid vom Fischereiverein Teublitz (von links). Foto: Benjamin Fremmer, Stadt Teublitz
25 Jahre Urlaub beim Landgasthof Hintermeier TEUBLITZ/MÜNCHSHOFEN (sr). Seit nunmehr 25 Jahren kommen Klaus Appel und Roland Schmidt aus Idar-Oberstein in RheinlandPfalz nach Münchshofen, um an der Naab ihren jährlichen Angelurlaub zu v erbringen. Auch die Reisegruppe, bestehend aus Günther Kluge, Hans-Peter Laupp, Walter Busch, Andre Bede und Helmut Pittlik aus Bammental in BadenWürttemberg, sind seit 25 Jahren dem Landgasthof Hintermeier treu.
Besonders haben es ihnen die Gastfreundschaft, die schöne Landschaft und das gute Essen angetan. Im Biergarten des Landgasthofs Hintermeier wurden sie nun für ihre Treue zum Urlaubsort Münchshofen geehrt. Wirtin Sonja Mahan freute sich, dass es ihren Gästen schon so lange in Münchshofen gefällt. Von Bürgermeister Thomas Beer gab es jeweils eine Urkunde und ein kleines Präsent für die Angler. Er freute sich, dass Münchshofen
seit so langer Zeit attraktiv für die Angler sei und dankte dabei auch dem Fischereiverein für die Pflege der Teublitzer Gewässer. Dadurch würde ein touristisches Standbein für die Stadt Teublitz erhalten. Die Vertreter des Fischereivereins Teublitz bedankten sich ebenfalls für die lange Treue und überreichten jeweils eine Angelkarte für das kommende Jahr. Die Urlaubsjubilare freuten sich über die Präsente und versicherten, dass sie auch in Zukunft ihren Angelurlaub in Münchshofen verbringen würden. Sie dankten Bürgermeister Beer dafür, dass er immer ein offenes Ohr für die Belange der Fischer habe.
23. Juli 2022
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Margit Merl freut sich auf Ihren Besuch. Foto: Julia Krempl
38 Jahre Mode Merl in Teublitz:
„Holen Sie sich den Sommer in den Kleiderschrank!“ TEUBLITZ (sr). Bereits seit 38 Jahren hat sich Modeexpertin Margit Merl aus Teublitz der Mode verschrieben. Sie bietet die neuesten Modetrends namhafter Markenhersteller unter ihrem eigenen Motto an: „Wir verkaufen nicht nur gute Kleidung, wir verkaufen gutes Aussehen!“. Mit viel Liebe und Leidenschaft betreibt sie ihr Geschäft, was die vielen langjährigen Kund*innen ihr sehr danken. Am 1. Juli 1980 übernahm Margit Merl das damalige Damen- und
Herrenmodegeschäft „Leuthner“ in der Münchshofener Straße in Teublitz. Das war auch der Start als Unternehmerin in die Modewelt. Durch die stetige Erweiterung des Sortiments, aber auch mit ihren unvergleichlichen Modenschauen, wurde ihr Kundenstamm immer größer und überregionaler. Im Juli 2003 eröffnete sie das Geschäft in größeren Räumen mit rund 150 qm Verkaufsfläche in der Regensburger Straße 64. Hier werden seit nunmehr 19 Jahren
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Auf die gesamte bunte Sommermode bis zum 30. Juli 2022 Regensburger Str. 64 - 93158 Teublitz Telefon 09471-9495 - www.modehaus-merl.de
die neuesten Kollektionen in aller Vielfalt in den Größen 36 bis 52 präsentiert. Zum 38. Jahrestag möchte sich Margit Merl bei ihren Kundinnen bedanken: Bis zum 30. Juli 2022 gibt es auf das gesamte bunte Sommer-Sortiment 30% und teils bis 50% Rabatt als Dankeschön für langjährige Treue. Schauen Sie vorbei und staunen Sie über die unvergleichliche Auswahl an Mode für die Frau jeden Alters. So macht Shoppen Spaß!
Tanja Emmert (links) und Erika Reindl (rechts) von der Stadtbücherei Teublitz freuen sich auf viele Teilnehmer*innen beim Sommerferien-Leseclub. Foto: Thomas Stegerer, Stadt Teublitz
SommerferienLeseclub gestartet
Abwassermeister Christian Reil (3.v.l.) und Seniorenbeiratsvorsitzender Robert Wutz (3.v.r.) gaben Einblick in die Abläufe am Klärwerk. Foto: Thomas Stegerer, Stadt Teublitz
Führung am Klärwerk erhalten TEUBLITZ (sr). Zu einer Besichtigung des Klärwerks haben sich Ende Juni 2022 ein paar Senior*innen im Rahmen des Seniorenprogramms getroffen. Dabei erhielten sie Einblick in die Abläufe am Gelände des Zweck-
verbands zur Abwasserbeseitigung für Teublitz und MaxhütteHaidhof. Nach einer kurzen Begrüßung durch Seniorenbeiratsvorsitzenden Robert Wutz erhielt Abwassermeister Christian Reil das Wort
und leitete über zur Führung über das Betriebsgelände. Wie aufwändig die Prozesse am Klärwerk vom Schmutzwasser bis zum klaren Wasser sind, das machte die Besichtigung den Teilnehmenden nach und nach deutlich.
TEUBLITZ (sr). Am 19. Juli 2022 fiel der Startschuss zum diesjährigen Sommerferien-Leseclub in der Stadtbücherei Teublitz. Seit diesem Tag ist es für alle Kinder im Alter der 1. bis zur 6. Klassen möglich, sich in der Stadtbücherei ein „Sommerjournal“ abzuholen. Dadurch ist man berechtigt, exklusiven Zugriff auf eine attraktive Auswahl spannender Kinder- und Jugendbücher zu haben, die von unserer Stadtbücherei angeboten werden. Im „Sommerjournal“ müssen die gelesenen Bücher dokumentiert werden. Darin enthalten sind auch viele Möglichkeiten, kreativ zu werden. So gibt es unter anderem Lese- und Kreativ-Challenges. Es können auch wieder Teams gebildet werden. Für jedes Buch, Co-
mic oder Hörbuch bekommt man einen Stempel in das dafür vorgesehene Sommerjournal. Man kann sich Stempel aber auch durch bestandene Challenges oder die Teilnahme an Aktionen verdienen. Ab drei gelesenen Büchern nehmen die Leser*innen an der großen Verlosung teil. Es gibt viele tolle Preise zu gewinnen, unter anderem als Hauptpreis einen 50-Euro-Wertgutschein für das „3D Funhouse“ in Neutraubling sowie viele weitere Sachpreise und Gutscheine, die von der Stadt Teublitz und einigen Gewerbetreibenden aus dem Städtedreieck gestiftet werden. Mitmachen lohnt sich! Nähere Informationen gibt es in der Stadtbücherei oder unter www.sommerferien-leseclub.de.
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23. Juli 2022
Das aktue lle LOKAL-In ter v iew:
„Die Höllohe ist wie Urlaub zu Hause!“ TEUBLITZ (od/lz). „Juchhu, wir fahren zur Höllohe!“ Seit 50 Jahren freuen sich die Kinder, aber nicht nur diese, wenn als Ausflugsziel wieder der Wild- und Freizeitpark Höllohe in Teublitz gewählt wird. Jährlich kommen zahllose kleine und große Besucher*innen aus ganz Bayern hierher. Denn hier gibt es eine Vielzahl von Attraktionen nicht nur für die Kleinen. Fast 200 Tiere aus 21 Arten sind zu besichtigen: von Rot- und Damwild über Wildschweine, Ziegen, Esel, Ponys bis zu Fasanen, Störchen oder Schnee-Eulen und vielen anderen. In einem aktuellen Interview mit Wildpark-Leiter Stefan Jahreiß blickt LOKAL-Journalist Oskar Duschinger jetzt auf und hinter die Höllohe. LOKAL: Auf einer neuen Schautafel wird über die Entstehung und Entwicklung der Höllohe informiert. Hat die Höllohe den richtigen Weg eingeschlagen oder hätte es auch anders laufen können? Stefan Jahreiß: Die Höllohe ist ein Aushängeschild für den ganzen Landkreis. Wir haben jährlich über 100.000 Besucher. Hier kann sich eine ganze Familie den ganzen Tag herrlich entspannen. 50 Jahre Höllohe sind zweifelsohne eine Erfolgsgeschichte. LOKAL: Die Höllohe wird inzwischen auf einer modernen, übersichtlich gestalteten Homepage präsentiert, ist auch auf Instagram und Facebook vertreten. Welche Bedeutung haben die sozialen Medien für die „Höllohe“? Jahreiß: Die Besucher sollen auf der Homepage schnell und übersichtlich alles Wissenswerte erfahren. Über Facebook und Instagram werden Bilder von Besuchern gepostet. Es sind keine offiziellen Medien der Höllohe. Wie überhaupt die Höllohe keine Werbung macht.
schattige Wege, einen Kiosk mit Biergarten oder man radelt in aller Ruhe hindurch. Die Höllohe ist wie Urlaub zu Hause. LOKAL: Was ist Ihre Lieblingsjahreszeit in der Höllohe, Ihr Lieblingsplatz, was sind Ihre „Lieblinge“? Jahreiß: Ich finde es faszinierend, wenn sich im Mai das grüne Blätterdach der Höllohe bildet, die Natur hier nach den langen Wintermonaten wieder zum Leben erwacht. Meine Lieblingstiere? Den Eseln schaue ich einfach gerne zu. Derzeit bauen wir das Schafsgehege zu einem tollen Platz für die Tiere aus. Alle anderen Tiere bitte ich hiermit um Verzeihung, dass ich sie nicht extra hervorgehoben habe (lacht).
Stefan Jahreiß (links) und Oskar Duschinger vor dem beliebten Ziegengehege. Foto: Duschinger
Jahreiß: Ziegen sind einfach tolle Tiere. Ziegen haben Charme, sind zutraulich, lassen sich streicheln, lieben es gefüttert zu werden. Sie liegen auch nicht faul in der Ecke, sondern kommen an den Zaun, springen lustig herum, sorgen für LOKAL: Herr Jahreiß, was hat sich Unterhaltung. geändert seit Ihrem Antritt vor fünf LOKAL: Früher kam es schon mal Jahren als Höllohe-Chef? Jahreiß: Zweifelsohne die vielen vor, dass ein Damhirsch außerhalb Gehege und neuen Bauten! Wir des Geheges marschierte, weil die haben die Webseite neu gestaltet, Zäune an manchen Stellen marodie Schautafeln erneuert, einen de waren. Sind solche „Erlebnisse“ neuen Parkplan entwickelt und heute noch möglich?
Stefan Jahreiß. Foto: Duschinger unser Maskottchen, den HölloheFuchs „Hölli“ noch schöner werden lassen. Das darf ich schon mal verraten: Den „Hölli“ wird es demnächst als Kuscheltier geben!
Jahreiß: Erst letztes Jahr fiel ein Baum auf einen Zaun des Damwild-Geheges. Daraufhin machten die Damhirsche einen Ausflug durch die Höllohe.
LOKAL: Wie hat die Covid-Krise und die damit verbundene zeitweise Sperrung die Höllohe verändert? Jahreiß: Die Covid-Zeit ist aus meinem Blickwinkel völlig spurlos an der Höllohe vorübergegangen. Wir haben wieder aufgesperrt und es war wie zuvor. Während der Sperrung war ein Spaziergang durch LOKAL: Was ist das Besondere im die Höllohe - ohne Besucher und ohne Kinderlachen - schon traurig. Sommer an der Höllohe? Jahreiß: In der Höllohe können Sie mit der ganzen Familie die war- LOKAL: Das Ziegengehege gehört me Jahreszeit genießen. Es gibt seit Anfang an zu den beliebtesten herrliche Plätze direkt am See, Besuchspunkten. Warum?
LOKAL: Früher gab es auch einen Trimm-Dich-Pfad rund um die Höllohe… Jahreiß: Wir mussten den Pfad zurückbauen, weil er einfach nicht mehr sicher war. Es gibt derzeit auch keine Pläne, ihn wieder instand zu setzen.
LOKAL: Es gibt im Zentralbereich auch WLAN für die Besucher. Natur und WLAN – passt das zusammen? Jahreiß: Klar. WLAN ist heutzutage kein Luxus mehr, sondern Standard-Service, sei es im Café, im Museum oder eben in der Höllohe. Aber nur im Zentralbereich, nicht bei den Tiergehegen.
Jahreiß: Die Schafe, Hirschen, Mufflons und Ziegen, mit Ausnahme des Ziegenbockes, dürfen weiterhin gefüttert werden. Tiere wie Esel oder Ponys dagegen können bei falscher Fütterung sehr schnell und schwer krank werden. Als ich hier anfing, hatten wir jeden Tag einen halben Zentner altes Brot und Semmeln liegen. Auch Brezen, Kuchen und ganze Tortenstücke machten den Tieren das Leben nach dem Genuss schwer. Wenn von den 2000 Besuchern, die täglich am Wochenende in die Höllohe kommen, jeder seine eigenen „Futtermittel“ mitbrächte, könnten wir schnell eine Tierklinik mitaufbauen. LOKAL: Das neue Mehrzweckgebäude an zentraler Stelle, bezuschusst durch Finanzmittel der EU, eröffnet der Höllohe neue Möglichkeiten? Jahreiß: Der alte Kiosk war im Grunde ein Polizeicontainer aus der WAA-Zeit und die liegt bekanntlich über 30 Jahre zurück. Nun wird ein neues Gebäude entstehen - mit einem Gastraum, der 20-25 Besucher beherbergen kann. Zusätzlich gibt es eine überdachte Veranda mit 20 Sitzplätzen. Außerdem werden neue Toilettenanlagen entstehen, ein Begrüßungsraum für Familien, Reisegruppen oder Schulklassen als zentralem Anlaufpunkt in der Höllohe. Ein weiterer Teil wird Sozial- und Technikräume beinhalten, inklusive eines Büros.
Jahreiß: Es müssen einfach die richtigen Fördertöpfe vorhanden sein. Ein passgenaues Konzept für eine Förderung zu erarbeiten, erfordert zudem viel Zeit. LOKAL: Welche Rolle spielt die Barrierefreiheit und damit die Zugangsmöglichkeit für Familien mit Kleinkindern und behinderte Menschen für die Planer der Höllohe? Jahreiß: Die meisten Schotterwege sind inzwischen gut mit Kinderwägen oder einem Rollstuhl befahrbar. Wir haben eine behindertengerechte Toilette sowie den Eingang zum Walderlebnishaus mit einer Rampe ausgestattet. Demnächst bauen wir im Eingangsbereich ein großes barrierefreies Spielgerät. Seit dem letzten Jahr dürfen wir aufgrund unserer Bemühungen die Bezeichnung „barrierefreier Park“ führen. LOKAL: Der Wildpark Höllohe ist wohl einer der wenigen Erholungsparks, die keinen Eintritt verlangen. Jahreiß: Der Wildpark soll eine Freizeitoase für die Region sein. Jeder soll sich jederzeit hier aufhalten können. Wir wollen das solange aufrecht erhalten wie nur möglich. In der Höllohe sollten sich alle erholen können, ohne aufs Geld schauen zu müssen. Der Landkreis verlangt nicht einmal eine Parkgebühr. LOKAL: Gibt es etwas, woran Sie besonders hängen, das Ihnen in der Höllohe besonders am Herzen liegt - jetzt und in naher Zukunft? Jahreiß: Ich finde es wichtig, dass gerade unsere jungen Menschen nicht den Bezug zur Natur verlieren. Sie sollen die Schönheit der Natur hier kennen und schätzen lernen. Eine intakte Natur wie in der Höllohe macht die Zukunft erst wirklich lebenswert.
LOKAL: Führungen durch die Höllohe? Wer ist dafür zuständig? Jahreiß: Da gibt es nur mich! Ich bin aber im Landratsamt noch für viele andere Bereiche zuständig, LOKAL: Das „freie Füttern“ ist in- nicht nur für Höllohe. Eine Führung zwischen fast überall verboten! dauert circa 1 bis 1 1/2 Stunden. Das war sicherlich ein harter Weg zum Wohle der Tiere! Für viele LOKAL: Warum wurde die finanziBesucher gehörte das Mitbringen elle Unterstützung durch Fördervon Äpfeln, Brot usw. zum Wild- mittel nicht schon früher in Be- LOKAL: Wir bedanken uns für dieses Gespräch, Herr Jahreiß. tracht gezogen? parkbesuch lange Zeit dazu.
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S C H M I D M Ü H L E N
„Lost Places“ ein voller Erfolg Endlich wieder Marktfest in Schmidmühlen am 6./7. August SCHMIDMÜHLEN (sr). Showtanz, ein bunter Kinder-Mitmach-Zirkus, ein Flohmarkt, American Rodeo Bullriding, Hubschrauber-Rundflüge, Losen und Singen – dies sind nur einige Auszüge aus dem Programm für das diesjährige Marktfest in der Lauterachtalgemeinde, das traditionell am ersten Augustwochenende stattfindet. Die Planungen sind abgeschlossen – die Hausaufgaben gemacht: Schmidmühlen ist bereit für das 42. Marktfest. Zwei Jahre fiel das Marktfest den Coronamaßnahmen „zum Opfer“. Eine lange Zeit und das bunte Treiben im Schmidmühlener Ortszentrum fehlte. Aber heuer gilt wieder: „Schmidmühlen versteht es, zünftig zu feiern.“ Der beste Beweis hierfür ist das Marktfest, das Ortszentrum zu einer Partymeile werden lässt. Buntes Marktfest-Programm Auftakt ist auch heuer wieder am Samstag, den 6. August 2022 mit einem traditionellen Festzug, der sich um 15.30 Uhr an der Bahnhofstraße in Marsch setzt und von der Blaskapelle St. Ägidius angeführt wird. Am Marktplatz erfolgt dann der Bieranstich. Schon am ersten Tag geht es in die „Vollen“: So stehen zahlreiche Vorführungen im Programmheft. Die Jurablaskapelle aus Pilsheim ist für das musikalische Unterhaltungsprogramm auf der Hauptbühne verantwortlich. Wer echtes oberpfälzer Brauchtum erleben will, sollte auf jeden Fall um 16.30 Uhr an der Hauptbühne sein. Dann nämlich präsentieren die Trachtler Volkstänze. Raritäten gibt es auch heuer wieder beim Flohmarkt der Pfarr- und Gemeindebücherei zu sehen. „Rares für wenig Bares“ – so kann
man das Angebot des Büchereiteams beschreiben. Über „alles rund um das Fischen“ informiert der Fischereiverein. Das Programm am oberen Schloss gestaltet heuer die Schlossstadelwirtin Gabi Kirschner. Sie hat einiges auf die Beine gestellt. Der absoluten „Kracher“ startet am Samstag um 21.00 Uhr, dann rockt die ACDC Revival-Band. Für die entsprechende Vorstimmung sorgt die Wolfsegger Partyband (16.30 Uhr). Am Sonntag übernimmt die Blaskapelle St. Ägidius ab 11.00 Uhr das musikalische Programm auf
Markt entlang der Standlstraß´ kann man vieles noch probieren oder kaufen. Auch der Funpark mit Rundfahrgeschäften, Autoscooter oder auch Schiffschaukel stehen ebenfalls fest im Programm. Über das exakte Programm informiert wieder ein eigener Marktfestflyer, der ab sofort in der Gemeindeverwaltung und in vielen Geschäften ausliegt. Zum 42. Mal kann der Markt Schmidmühlen in diesem Jahr auf ein Marktfest anstoßen. Eine lange Tradition, darauf können die Bürgerinnen und Bürger, auch die Wirte und Vereine des Marktes wirklich stolz sein.
Das traditionelle „Drischldreschen“ darf auch in diesem Jahr nicht fehlen. Fotos: Josef Popp der Hauptbühne und wird um 18.15 Uhr abgelöst von der Band „The Funky Blues Rabbits“. An diesem Tag zeigt die Prinzengarde des Faschingskomitees ihr Können, der Männergesangverein „Liederkranz“ lädt zum gemeinschaftlichen Wirtshausliedersingen ein und der Verein der Drischl Drescher präsentiert das „Drischldreschen“. Beim Bummeln durch den
Gut zu wissen: Die „Bankgeheimnisse“, eine Aktion des Heimat- und Kulturvereins, werden gelüftet. Ausgewählte Fotos werden im Goldenen Anker (Marktplatz) am Samstag und Sonntag ausgestellt. Über das beste Foto kann bis 16.00 Uhr abgestimmt werden, um 18.00 Uhr findet die Preisverleihung auf der Hauptbühne statt.
Kunstfotografien und Heimatgeschichte im alten Lagerhaus Schmidmühlen SCHMIDMÜHLEN (sr/lz). Kunstvolle Fotografien und Heimatgeschichte, die Möglichkeit ein historisches Gebäude unter die Lupe nehmen zu können und in einem ehemals baufälligen Gebäude Kaffee zu trinken – diese Mischung führte am Sonntag, den 26. Juni 2022 bei den zahlreichen Besucher*innen zu einem großen Erfolg. Die Mitglieder des Heimatund Kulturvereins, welcher zusammen mit dem Markt Schmidmühlen das Event „Lost Place – das alte Lagerhaus“ veranstaltete, waren begeistert. Der Heimat- und Kulturverein hat in den letzten beiden Jahrzehnten schon viele Ausstellungen zusammengestellt – eine Fotoausstellung war noch nicht dabei. Zur Vernissage „Nina Schütz: Verlassene Orte in der Oberpfalz – Die Faszination des Verfalls“ konnte die neue Vorsitzende Gabi Kirschner zahlreiche Gäste begrüßen. Sie betonte, dass Corona dem Verein in den letzten beiden Jahren einiges abverlangte. „Umso erfreulicher ist es, dass Veranstaltungen wie diese wieder in Präsenz möglich sind und ein Stück weit Normalität eingekehrt ist“, freute sich Kirschner und dankte allen, die bei der Organisation und der Vorbereitung geholfen hatten. Bürgermeister Peter Braun hob in seiner Rede die Bedeutung von Veränderungen im Ortsbild hervor. Das alte Lagerhaus wurde an diesem Tag zum Treffpunkt auch vieler Hobbyfotografen aus der gesamten Oberpfalz, die sich durch die Bilder der Fotografin Nina Schütz inspirieren ließen und den Tag nutzten, interessante Fotomotive zu finden. Mit ihren kunstvollen Fotografien hält Nina Schütz „Zeit-Geschichtliches“ unnachahmlich fest – alte Gemäuer werden zum „Zugang zu einer anderen, längst vergessenen Welt“, wie sie selbst es ausdrückt.
110 Jahre altes Lagerhaus, erbaut von Schmidmühlener Maurern und Zimmerleuten Parallel zur Ausstellung hatte Ortsheimatpfleger Josef Popp die Geschichte rund um das Lagerhaus recherchiert und eine interessante Dokumentation konzipiert. Bereits bei der Eröffnung betonte Josef Popp, dass man ein besonderes Auge brauche, um in einem alten Gebäude das Besondere, das Eindrucksvolle zu sehen. Es waren auch viele ehemalige Mitarbeiter der BayWa und ehemalige Landwirte in die Bahnhofstraße in das Lagerhaus gekommen. Interessiert hat sie nicht nur die Bauweise des alten Lagerhauses, sondern auch die Geschichte des Gebäudes und die Geschichte der Eisenbahnstrecke Amberg – Schmidmühlen. „Im Staatsarchiv kann man die ersten Spuren zum Lagerhaus finden“, erzählte Josef Popp. „Der Antrag zum Bau dieses Gebäudes wurde am 20. März 1910 gestellt. Doch nicht die Königliche Eisenbahndirektion erbaute das Lagerhaus, sondern der Darlehenskassenverein Schmidmühlen, beziehungsweise der Raiffeisenverein Schmidmühlen.“ Ausgeführt wurde der Bau vom Verein der Maurer und Zimmerer aus Schmidmühlen. Ein Schreiben an das Königliche Bezirksamt vom 11. Juni 1910 belegt dies, in dem der Darlehnskassenverein um rasche Genehmigung bat. Popp: „Darin heißt es: Es sei jetzt, im Juni, die passende Zeit, mit dem Bau zu beginnen. Unterzeichnet hat das Schreiben ein gewisser Bruckmüller.“ Noch bei der Eröffnung sei unklar gewesen wer dieser Bruckmüller gewesen sei. „Dieses Rätsel löste am Sonntag Friedbert Bruckmüller: Es war sein Großvater Johann Baptist. Er war der erste Vorsitzende des Darlehenskassenverein Schmidmühlen, also der jetzigen Raiffeisenbank.“
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K A L L M Ü N Z
23. Juli 2022
Am Samstag, den 23. Juli:
Frische Gockerl Aus eigener Aufzucht, regionaler geht nicht!
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vom Rind und Schwein Bratwüste, Schaschlik, uvm.
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Hofladen geöffnet: Dienstag: 9-13 Uhr Freitag: 8-18 Uhr Samstag: 8-13 Uhr
Mittwoch: Katharinenmarkt, Rgb. Stadtamhof von 8-13 Uhr Burgweinting, BUZ von 13.30 - 17.30 Uhr Donnerstag: Bauernmarkt, Rgb. am Landratsamt 13.30-17.30 Uhr Regenstauf, A. d. Regenbrücke, 9-12 Uhr Samstag: Neupfarrplatz Rgb., 9 - 16 Uhr
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> Heimische Brennstoffe < wie Stückholz und Hackschnitzel
> Getrocknetes Heu < > „Humus Plus“ <
(Biogassubstrat / Torfersatz, Dünger)
SPD und engagierte Bürger Kallmünz:
Wird die Marktgemeinde Kallmünz energieautark? KALLMÜNZ (sr). Die Strom- und Wärmeversorgung ist derzeit landauf, landab ein zentrales gesellschaftliches Thema. Die steigenden Preise werden nicht nur für private Haushalte zum wirtschaftlichen Problem, auch die Gemeinden leiden darunter. Der Krieg in der Ukraine und die damit verbundenen unabsehbaren Folgen, aber auch die Klimaerhitzung, hervorgerufen durch Verbrennung fossiler Rohstoffe, machen es notwendig, über alternative Energie- und Wärmeversorgung in Gemeinden nachzudenken. Deshalb stellten die Kallmünzer SPD und engagierte Bürger einen Antrag an den Marktgemeinderat, sich damit zu beschäftigen und zeitnah preisgünstige und klimaverträgliche Lösungen umzusetzen. Der Bauausschuss des Marktgemeinderates behandelte diesen Antrag jüngst in seiner Sitzung. Marktgemeinderat Josef Wein meinte dazu in der Sitzung: „Wir
sind der Meinung, dass auch in unserer Marktgemeinde dringender Bedarf besteht, die Versorgung der gemeindlichen und gemeinschaftlichen Gebäude und Einrichtungen mit Strom und Wärme krisensicherer und klimaverträglicher zu machen.“ Wein wies darauf hin, dass ein großer Teil der gemeindlichen Gebäude noch mit fossilen Energieträgern versorgt wird. Gerade in der Marktgemeinde Kallmünz bestünden viele Möglichkeiten und Potentiale, davon weitestgehend wegzukommen. Er schlug vor, mit der Kinder- und Altenheimstiftung das Gespräch zu suchen und das dortige Hackschnitzelheizwerk zu erweitern, um damit Schule, Kindergarten, Kinderkrippe, FFWHaus sowie auch privaten Gebäuden Wärme liefern zu können. Sollte das nicht möglich sein, solle auch die Errichtung einer eigenen Wärmeversorgung angedacht werden.
Die Steuerungsgruppe v.l.: Vorsitzende Angela Weigert, Evi Heigl und Judith Buckley. Foto: Weigert
Kallmünz bewirbt sich als „Fair Trade-Town“ KALLMÜNZ (lz). Ein erfolgreicher Anfang ist gemacht: Die Marktgemeinde ist auf einem guten Weg in Richtung des Gütesiegels „FairTrade-Town“, für das sich deutsche Städte und Gemeinden bei „Fair Trade Deutschland“ bewerben können. 796 Fair-Trade-Städte gibt es bereits in Deutschland. Jetzt hat Angela Weigert, 3. Bürgermeisterin sowie Leiterin der Steuerungsgruppe „Fair Trade“ in der Sitzung des Marktgemeinderats am 28. Juni 2022 einen Zwischenbericht abgegeben. Dafür und für die bisher geleistete Arbeit in Sachen „Fair Trade“ bedankten sich Erster Bürgermeister Ulrich
Des Weiteren regte Wein an, das Schulgebäude und, soweit möglich, weitere Gebäude in kommunaler Hand mit Photovoltaikanlagen zu bestücken. Alle diese Vorschläge fanden im Bauausschuss breite Resonanz und Zustimmung. Umfangreich wurde eine mögliche Trägerschaft für die zu errichtenden Anlagen diskutiert. MGR Josef Wein schlug vor, hier genossenschaftliche Lösungen anzustreben. Damit bleibe die gesamte Wertschöpfung in der Marktgemeinde. Bürgerinnen und Bürger der Marktgemeinde könnten so zu Miteigentümern ihrer eigenen Wärme- und Energieversorgung werden. „Das Geld bleibt in der Gemeinde und die Preise könnten selbst bestimmt werden und nicht von irgendwelchen Konzernen“, so Josef Wein dazu. Der Bauausschuss beschloss als nächste Schritte, baldmöglichst den Energie- bzw. Wärmebedarf zu erheben, konkrete Gespräche mit der Kinder- und Altenheimstiftung aufzunehmen sowie eine Informationsveranstaltung mit einem Vertreter des Biomasseheizkraftwerkes Waldmünchen durchzuführen. Darum wird sich MGR Michael Frank kümmern.
Brey sowie der gesamte Marktgemeinderat herzlich. „Fairtrade-Towns fördern den fairen Handel auf kommunaler Ebene und sind das Ergebnis einer erfolgreichen Vernetzung von Akteur*innen aus Zivilgesellschaft, Politik und Wirtschaft, die sich gemeinsam lokal für den fairen Handel stark machen“, heißt es auf der Website www.fairtradetowns.de. Dies ist auch in Kallmünz schon seit längerer Zeit der Fall. Bereits am 23. Februar 2021 hatte der Marktgemeinderat Kallmünz sich zur Bewerbung entschlossen, so berichtete Angela Weigert. „Bei allen Sitzungen, ebenso der Ausschüsse und im Büro des ersten Bürgermeisters, wird FairtradeKaffee und ein weiteres Produkt aus fairem Handel ausgeschenkt.“ Die Bewerbung sei der erste Schritt eines vorgegebenen FünfPunkte-Plans im Vorfeld der Bewerbung. Schritt zwei ist somit die Gründung einer Steuerungsgruppe – in Kallmünz ebenfalls schon geschehen. Die erste Sitzung fand am 15. Juli 2021 statt. Ihre Aufgaben sind zunächst allgemein die Erfüllung der Kriterien auf dem Weg zur Fair-Trade-Town, dann das Setzen von Schwerpunktthemen für den fairen Handel vor Ort. Auch die Koordination und Organisation von Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit spielen für die Steuerungsgruppe eine wichtige Rolle. Für den Bereich Politik ist Angela Weigert zuständig, sie hat auch den Vorsitz inne. Um wirtschaftliche Belange kümmert sich Evi Heigl, und auf alles, was die Zivilgesellschaft betrifft, hat Judith Buckley ein aufmerksames Auge. Kaffee, Tee, Schokolade: Viele faire Produkte bereits im Umlauf Bereits am 21. April 2021 übergab Weigert zwei Fair-Trade-Kaltgetränke - Orangenlimonade und Cola – symbolisch an den Ersten
Bürgermeister Ulrich Brey. Seither werden diese Getränke unter anderem bei den Sitzungen angeboten. Im dritten Schritt sollen Fair-TradeProdukte im örtlichen Einzelhandel angeboten werden, auch das ist in Kallmünz bereits der Fall. Die beiden Supermärkte EDEKA und NETTO haben schon länger Produkte mit den Fair-Trade-Siegeln im Angebot – zum Beispiel Kaffee und Tee, Blumen, Zucker, Kokosmilch und Schokolade. Faire Produkte im Eine-Welt-Laden der Pfarrei St. Michael sind ebenfalls Kaffee, Tee, Schokolade, dazu Gummibärchen, Nüsse, Wein, kleinere Geschenke (Schmuck) sowie Postkarten (Öffnungszeit: Dienstags von 15-17.00 Uhr). Auch zur Gastronomie seien bereits Kontakte geknüpft worden. Weitere Gespräche seien geplant, so Weigert. Im vierten Schritt werde die Zivilgesellschaft mit eingebunden, so berichtete die 3. Bürgermeisterin weiter dem MGR. Faire Produkte sollen in öffentlichen Einrichtungen wie Schulen, Vereinen und Kirchen bzw. Glaubensgemeinden verwendet werden. „Die Kinderkrippe Kalle Kallmünz, der Kindergarten St. Michael und die Grund- und Mittelschule Kallmünz haben sich bereits aktiv eingebracht. Sie konsumieren Fair-Trade Kekse, Kaffee, Obst und anderes“, so Weigert. Nach der jeweiligen Altersstufe werde auch Bildungsarbeit durchgeführt. Beim Trachtenverein ebenso wie bei der „KunstSchauNacht“ des Kulturecks wurde fairer Kaffee ausgeschenkt. Mit dem Tennisclub Kallmünz würden bezüglich des Ausschanks von Fair-Trade-Kaffee beim 42. Naabtalturnier vom 20.-30. Juli 2022 Gespräche geführt. Ebenso wurde mit dem ATSV Kallmünz Kontakt aufgenommen. Ein Angebot von fairem Kaffee bei der Kirwa Kallmünz ist in Planung. Zuletzt betreffe Schritt fünf die Medien- und Öffentlichkeitsarbeit. Eine offizielle Bewerbung für den Titel „Fair Trade-Town“ könne nun zusammengestellt und abgegeben werden.
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R E G E N S T A U F Anzeige
Regenstauf ist Fairtrade-Town
Fair gehandelte Produkte auch in der STERN Apotheke erhältlich REGENSTAUF (sr). Am 24.5.2022 war es endlich soweit: Die Gemeinde Regenstauf erhielt als Nr. 791 in Deutschland und Nr. 223 in Bayern die Auszeichnung Fairtrade-Town. So darf sich Regenstauf neben Weltmetropolen wie London und Paris einreihen. Bei Fairtrade-Town handelt es sich um ein Zertifikat, das vergeben wird, wenn sich eine Kommune nachweislich für den fairen Handel auf verschiedenen Ebenen engagiert. Dazu muss die Gemeinde fünf Kriterien erfüllen. Dazu gehört unter anderem, dass die Steuerungsgruppe über Presse- und Öffentlichkeitsarbeit auf Aktionen zum fairen Handel aufmerksam macht und dafür sorgt, dass fair gehandelte Produkte im Einzelhandel, Schulen und auch Gastronomiebetrieben verwendet und angeboten werden. „Ich freue mich sehr, dass wir nach so vielen Stunden Arbeit die Ehre erhalten haben, uns FairtradeTown nennen zu dürfen“, so Elisabeth Meierhofer, Inhaberin der STERN Apotheke Regenstauf und Mitglied der Steuerungsgruppe. Gemeinsam mit Bürgermeister Josef Schindler und weiteren Kollegen setzt sie sich ehrenamtlich
Apothekerin Elisabeth Meierhofer mit dem neuen Fairtrade Oherrnkaffee. Foto: STERN Apotheke Regenstauf für den fairen Handel in Regenstauf ein. „Fairtrade-Town ist mehr als eine Auszeichnung, es ist der Beginn einer Zukunftsvision, hinter der ich voll und ganz stehe. Neben meinem privaten Konsumverhalten setze ich auch innerhalb meiner Apotheke auf fair gehandelte Produkte. So stelle ich meinen
Mitarbeitern und meinen Geschäftspartnern Kaffee mit dem Fairtrade-Siegel zur Verfügung. Auch bieten wir inzwischen ein paar Fairtrade-Produkte zum Verkauf an“, erklärt Apothekerin Meierhofer. „Unser Ziel ist es, dieses Angebot nach Möglichkeit weiter auszubauen und von Tag zu Tag „fairer“ zu werden.“
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Eckert-Kinderhaus Regenstauf:
Helfer*innen der Sparkasse griffen tief in die Farbtöpfe REGENSTAUF (sr). Im Rahmen der Helfer-Wochen der Sparkasse Regensburg beteiligten sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Regenstaufer Filiale an diesem freiwilligen Arbeitseinsatz, der auch immer mit einer Spende der örtlichen Sparkasse an die Einrichtung verbunden ist. Das EckertKinderhaus hatte sich für die Aktion bei der Sparkasse beworben und den Zuschlag bekommen, „weil es eine schöne Aktion ist“, wie Filialleiter Glen DeWolf sagte. Sechs Mitarbeiter hat er mit zum Kinderhaus gebracht, die in ihrer
Freizeit dort ein Holztipi für die Kinder aufstellten und farbenfroh bemalten. Unterstützt wurden sie dabei von Mitarbeiterinnen des Kinderhauses, von Eltern und vor allem auch von den Kindern, die tief in die bunten Farbtöpfe griffen. Bürgermeister Josef Schindler schaute vorbei und bedankte sich für die Spende und den Arbeitseinsatz der Helfer. Seit 2010 sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Sparkasse alle zwei Jahre in roten T-Shirts in Regensburg und im Landkreis unterwegs. Foto: Norgall/Sparkasse
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R E G E N S T A U F
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Erfahrungsaustausch mit Landesverein für Heimatpflege REGENSTAUF (sr). Die beiden Oberpfälzer Gaumusikwarte Erich Tahedl (Gauverband Oberpfalz) und Kreisvolksmusikpfleger des Landkreises Regensburg Tobias Lehner (Oberpfälzer Gauverband) hießen die neue Leiterin der Volksmusikberatungsstelle für die Oberpfalz und Niederbayern des Landesvereins für Heimatpflege in der neuen Geschäftsstelle in Regenstauf willkommen. Simone Lautenschlager trat zum 01. Februar 2022 die Nachfolge ihres langjährigen Vorgängers Franz Schötz an. Außerdem wurde die Beratungsstelle vom niederbayerischen Mitterfels in den oberpfälzischen Markt Regenstauf verlegt. Der Markt Regenstauf ist die größte Gemeinde des Landkreises Regensburg und liegt 15 km nördlich von der Stadt Regensburg. Die beiden Gaumusikwarte berichteten zuerst von ihren im Gauverband ansässigen Musik- und Gesangsgruppen und freuten sich über eine enge Zusammenarbeit
Landrätin Tanja Schweiger und Bürgermeister Josef Schindler (rechts) unterstützen die Sammelaktion von Kolping für die Ukraine. Foto: S. Norgall, Markt Regenstauf Trafen sich zum Erfahrungsaustausch v.l.n.r.: Tobias Lehner, Simone Lautenschlager und Erich Tahedl. Foto: Erich Tahedl mit dem Landesverein für Heimatpflege. Hauptaugenmerk soll dabei auf die Vernetzung der einzelnen Musik- und Gesangsgruppen und auf die Begeisterung von Kindern und Jugendlichen liegen. Im Herbst ist bereits ein Arbeitstreffen mit den Vertretern der einzelnen Verbände geplant. Weitere Informationen rund um den Bayerischen Landesverein für Heimatpflege e.V. findet man im Internet auf der Webseite unter www.heimat-bayern.de.
Kolping sammelte im Wertstoffhof Verbandskästen für die Ukraine REGENSTAUF (sr). In der Ukraine tobt ein Krieg mit zahlreichen Opfern. Verbandsmaterial ist absolute Mangelware. In einer gemeinsamen Aktion sammeln Kolping Augsburg, der ADAC in Bayern und der Radiosender Bayern 3 alte Verbandskästen für die Ukraine. Die Kolpingfamilie Regenstauf unter ihrem Vorsitzenden Thomas Lemm beteiligt sich an der Aktion. Während in der Ukraine Mangel an fast allem herrscht, laufen in Bayern im kommenden Jahr rund eine Million Verbandskästen ab
und müssen ersetzt werden. Diese alten Verbandskästen, gerne auch neue, können jetzt im Regenstaufer Wertstoffhof abgegeben werden. Die Spenden werden durch Kolping zu einer zentralen Sammelstelle nach Ungarn transportiert und von dort aus in die Ukraine gebracht. „Bis jetzt“, sagt Thomas Lemm, „ging von Augsburg aus bereits der vierte Lkw, voll mit Verbandskästen, auf die Reise.“ Das Sammeln von Hilfsgütern durch Kolping auf dem Regenst-
aufer Wertstoffhof hat Tradition. Seit Start der Sammelaktion für alte Brillen im März 2021 wurden dort bereits 2000 alte Brillen abgegeben. Landrätin Tanja Schweiger und Bürgermeister Josef Schindler trafen Thomas Lemm auf dem Wertstoffhof des Landkreises in der Werner-von-Siemens-Straße. Landrätin Tanja Schweiger betonte dabei, dass der Landkreis für solche Aktionen gerne die Infrastruktur der Wertstoffhöfe zur Verfügung stellt.
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R E G E N S T A U F
Archivar Dr. Artur Dirmeier, Archivarin Nadine Birk und Ortsheimatpfleger Georg Gahr mit einem der Exponate. Foto: Nadine Birk, Markt Regenstauf Freude über die neue Skaterbahn: (im Bild v.l.) Johannes Brück, Chris Steinberger, Iris Kirchschlager, Pete Steger, 2. Bürgermeister Bruno Schleinkofer und Jochen Bauer. Foto: Pete Steger/Norgall
Neuer Skaterpark in Regenstauf ist als Treffpunkt angesagt REGENSTAUF (sr). Seit über 25 Jahren hat Regenstauf einen der beliebtesten Skaterparks im Landkreis. Nach der Runderneuerung dürfte seine Beliebtheit nochmals steigen. Quarterpipe, Bank und Schrägen wurden völlig neu gebaut und ersetzten nicht nur die in die Jahre gekommenen Vorgänger. „Ein bisschen steiler“, urteilen einige der jugendlichen Skater*innen beim begeisterten Ausprobieren. Die neue Mini-Rampe eignet sich auch für Einsteiger. Flächenmäßig hat sich die neue Skateranlage ausgedehnt und ist jetzt üppiger ausgestattet. Das Lob für den Regenstaufer Skaterpark kommt von Jochen Bauer und Peter Steger, die sich beide hier ehrenamtlich engagieren. Jochen Bauer führt seit Jahrzehnten mit „Beatnuts“ ein Fachgeschäft für Boardsport in Regensburg. Peter Steger aus Regenstauf, besser bekannt als Pete, gehört zu den besten Skatern der Region. Beide engagieren sich auch beim Verein
spot e. V., der die BMX- und Skaterhalle in Regensburg betreibt. Regenstaufs Jugendpflegerin Iris Kirschschlager ist überzeugt: „Wir könnten das hier vor Ort nicht so anbieten, wenn sich Jochen und Pete nicht engagieren würden.“ Jochen Bauer ist überzeugt: „Eine Skateranlage darf nichts Statisches sein. Man muss sie immer wieder an die Bedürfnisse anpassen.“ Wenn man sie pflege und attraktiv erhalte, könne sie über viele Jahre bestehen. Für die Unterstützung dabei bedankte sich Jochen Bauer beim Bauhof und bei der Jugendpflege des Markts. Zum besonderen Anziehungspunkt für Skater aus der Region wurden die von der Jugendpflegerin in Zusammenarbeit mit Jochen Bauer initiierten Oberpfälzer Skater-Meisterschaften, die jährlich zum Ende der großen Ferien in Regenstauf ausgetragen wurden. Nach der Corona-Pause soll es heuer am Samstag, den 10. September die 15. Auflage der Ober-
pfalzmeisterschaft geben. Motto: Wir bringen die neuen Rampen zum Glühen! Nach Fertigstellung des neuen Skaterparks war auch der 2. Bürgermeister Bruno Schleinkofer vor Ort und bedankte sich für die ehrenamtliche Arbeit, die dort geleistet wird. Interessiert beobachtete er, mit Blick auf die Anwohner, dass die neuen Kunststoffbeläge, die die Holzrampen schützen, auch die Lärmbelastung durch die Rollen der Boards reduzieren. Wer Lust hat, in den Sport hineinzuschnuppern, findet Angebote im Ferienprogramm des Marktes oder auf der Homepage von spot e. V. Jugendpflegerin Iris Kirschschlager hat sich vorgenommen, künftig Kurse nicht nur im Ferienprogramm, sondern das ganze Jahr über anzubieten. Durch gemeinsame Aktionen will sie die Skater-Community im Landkreis noch mehr vernetzen und zeigen: „Das ist viel cooler, als vor dem Computer zu sitzen.“
Kindergarten Sonnenschein Eitlbrunn feierte 20-Jähriges REGENSTAUF (sr). 20 Jahre Kindergarten Sonnenschein – das musste natürlich ausgiebig gefeiert werden! Am Samstag, den 25. Juni 2022 war es so weit. Alle Kinder waren schon ganz aufgeregt, den zahlreich erschienen Gästen vorzuführen, was sie einstudiert hatten. Es wurde getanzt und geschauspielert – unter dem Titel „Herzlich Willkommen im Märchenland“. Die Kinder hatten zusammen mit dem Kindergarten-Team eine Reise durch das Land der zauber-
haften Geschichten vorbereitet. Die Eltern, Omas, Opas andere Verwandte und Freunde des Kindergartens erlebten, wie Schneewittchen und Dornröschen von ihren Prinzen gerettet wurden und wieder erwachten, sahen Hexen auf ihren Besen fliegen, Aschenputtel auf dem Ball tanzen und das Sterntaler-Mädchen, wie es anderen Menschen hilft. Für das leibliche Wohl sorgte während des Fests der Elternbeirat mit Unterstützung der Kindergarteneltern und des Sportvereins.
Dann gab es für die Kleinen noch viel zu erleben und auszuprobieren: Es wurden viele Stationen für die Kinder angeboten, vom Torwandschießen bis zum Edelsteingraben, von der Fotobox bis zum Kinderschminken und zum Bilderrahmen Gestalten war allerlei geboten. Die Jugendfeuerwehr Eitlbrunn zeigte den Kindern, wie man mit dem Feuerwehrschlauch löscht. Es war ein rundum gelungener Nachmittag bei schönstem Wetter. Foto: Emma Ostermaier
Tag der Archive in Regenstauf:
Essen und Trinken in früheren Zeiten REGENSTAUF (sr). Am 26. Juni 2022 veranstalteten die Archive von Stadt und Landkreis Regensburg den Tag der Archive unter dem Motto „Essen und Trinken in Geschichte und Gegenwart“. In Regenstauf konnten trotz heißer Sommertemperaturen viele interessierte Besucherinnen und Besucher im Rathaus begrüßt werden. Die Archivare Nadine Birk und Philipp Ruhland sowie Ortsheimat- und Archivpfleger Georg Gahr informierten nicht nur über die Aufgaben und Funktionen des Archivs, sondern zeigten auch die ältesten Schätze, die sich im Besitz des Marktarchivs befinden. So war an diesem Tag das alte Marktrecht von Regenstauf in einer Ausfertigung Herzog Philipp Ludwigs von Pfalz-Neuburg aus dem Jahr 1614 zu sehen. Das Original war 1546 bei einem Brand zerstört worden und es dauerte 68 Jahre, bis die Bürger eine neue Urkunde in den Händen halten konnten. Diese gewährte den Regenstaufern unter anderem vier
Markttage im Jahr, eine Tradition, die sich bis heute in den vier jährlichen Marktsonntagen fortsetzt. Die Archivare konnten so manche interessante Anekdote erzählen, etwa vom letzten bayerischen König Ludwig III., der noch als Kronprinz im Juni 1910 Regenstauf und Ramspau einen Besuch abstattete und mit einer Torte in Schiffsform aus der ehemaligen Konditorei Ebenbeck empfangen wurde. Ein zentrales Thema der Ausstellung war auch die frühere Lebensmittelproduktion und das Angebot vor Ort. Eine Sammlung von Bierkrügen des bis in die späten 1960er Jahre betriebenen Bürgerbräu erfreute sich bei den Besuchern besonderer Beliebtheit. Ganz im Sinne des Themas „Essen und Trinken“ endete die Ausstellung mit einer Auswahl historischer Bilder von Gasthäusern im Ortskern von Regenstauf und im Regental. Interessierte können die Ausstellung noch bis Ende Oktober im Rathaus besuchen.
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Z E I T L A R N
Zeitlarns erster Modeladen eröffnet ZEITLARN (sr). Das Familienunternehmen „RHL Mode“ bietet seit Ende Juni 2022 Kleidung für Jung und Alt in der Gemeinde Zeitlarn. Die moderne und modebewusste Kundin jeden Alters findet schicke Mode aller Größen. RHL steht für René, Heike und Lydia. Sie vertreiben seit zehn Jahren das Modelabel „Buena Vista“ in München. Lydia Eberhardt ist seit Langem in der Branche tätig. Ihre Sporen verdiente sie sich bei Carlson, Gerry Weber und Mac. „Wir haben schon länger Räumlichkeiten in der Region gesucht und sind nun bei Bürgermeisterin Andrea Dobsch glücklicherweise auf offene Ohren gestoßen“, erzählt sie. Der Laden befindet sich in der Hauptstraße
81. Geöffnet ist an jedem Wochenende und nach telefonischer Absprache für privates Shopping, z.B. Freundinnenabende, wenn gewünscht mit Service wie Fingerfood und Getränke. „Wir bemühen uns, das Dienstleistungsangebot in verschiedenen Branchen für unsere Bevölkerung in unserem Ort zu erweitern. Dazu passt dieser Modeladen sehr gut“, findet Andrea Dobsch. Zur Einweihung waren mit Bürgermeisterin Dobsch auch die Moderatorin Marina Gottschalk und Bürgermeister Armin Dirschl aus der Köferinger Heimat der Unternehmer gekommen. Alle waren von dem tollen Warenangebot begeistert. Foto: Peter Czommer
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Viele kleine und große Helfer*innen machten den Benefiz-Kinderbasar zu einer erfolgreichen Veranstaltung für einen guten Zweck. Foto: Andrea Dobsch
Benefiz-Kinderbasar ein großer Erfolg Stolze 1500 Euro an die Kinderkrebshilfe gespendet ZEITLARN (sr). Mit der Unterstützung vieler fleißiger Helfer*innen und Spendengeber*innen von Kinderkleidung und einer großen Auswahl an Spielsachen hat Anfang Juli ein großer Benefiz-Kinderbasar in der Gemeinde Zeitlarn stattgefunden. Unter der Leitung von Initiatorin Gülcin Gani und Schirmherrin Bürgermeisterin Andrea Dobsch wurden rund 1500 Euro zu Gunsten der Kinderkrebshilfe gesam-
melt. Damit das möglich wurde, hat Gülcin Gani viele Wochen lang eine umfassende Auswahl an Kindersachen gesammelt, vorsortiert und zum Verkauf vorbereitet. An den zwei Aktionstagen konnte von Yeliz Yilmaz, Michaela Wegscheid, Emine Dogan und Marina Seitz der Spendenbetrag durch den Verkauf der gespendeten Kinderware in der gut sortierten Halle erzielt werden. Abgerundet wurde das Angebot durch ein umfangrei-
ches Kuchenbuffet und türkischen Spezialitäten, die im Vorraum des Foyers von den Helferinnen Rosemarie, Petra, Sahin und Ayse angeboten wurden. Ein herzliches Dankeschön geht auch an die vielen zusätzlichen Helfer, die stundenlang die Grundausstattung des Basars auf- und abgebaut haben, sowie an Hausmeister Jürgen Rauscher, der über die gesamte Aktionszeit unterstützt hat.
Freie Wähler Zeitlarn/Regendorf/Laub:
Sommernachtsstimmung vor dem Rathaus ZEITLARN (sr). Am 8. Juli 2022 fand bei bestem Wetter die „Ladies Night“ am Rathausplatz der Gemeinde Zeitlarn statt. Bei kühlen Getränken, leckeren Snacks und einem Live-DJ trafen sich knapp 100 Damen zum geselligen Beisammensein. Die Veranstalter des Ortsverbands der Freien
Wähler Zeitlarn/Regendorf/Laub freuten sich riesig über den großen Zulauf und die gute Stimmung vor Ort. Eine Fortsetzung folgt, das nächste Mal auch mit Männern, die für die nächsten Termine schon spaßeshalber ihre Teilnahme eingefordert haben. Foto: Freie Wähler
Die Fußballer*innen mit (v.l.) Sponsor Michael Dongus und den Trainern Emanuel Wenzel und Marco Herrmann. Foto: Beate Dongus
Neue Trikots für die E1-Jugend der SG Zeitlarn/Laub/Regendorf ZEITLARN (sr). Da jubelten die Spieler*innen der E1-Jugend der Spielgemeinschaft Zeitlarn/Laub/ Regendorf, als sie die neuen Trikots präsentieren durften. Grün
auf Grau prangt dort das Logo vom neuen Sponsor „Dongus – Dienstleistungen“. Der neue Vorsitzende des SC Regendorf, Michael Dongus, kam persönlich vorbei, um
den Spieler*innen die Trikots zu überreichen, die sie auch gleich anprobierten. Mit den Trainern Marco Herrmann und Emanuel Wenzel posierten sie gerne für ein Foto. Dongus wünschte den jungen Fußballer*innen viel Erfolg und Freude und vor allem viele Tore für eine erfolgreiche Saison.
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