Skip to main content

LOKAL - 14.11.2020

Page 1

Wochenende und Feiertage: 24 Stunden durchgehend Montag-Donnerstag täglich von 06:00 Uhr bis 01:00 Uhr

Lokales in dieser Ausgabe Nachrichten der Kommunen, Vereine und Geschäftswelt

Gewerbegebiet an der A93

Schwandorfer Müllkraftwerk

Das aktuelle LOKAL-Interview Stadt Teublitz informiert über › Seite 17 aktuellen Stand › Seite 11 mit Rudi Sommer

Unterstützen Sie die regionale Wirtschaft

©iStock.com/max-kegfire

kauft‘s dahoam das blatt ihrer region städtedreieck regenstauf schwandorf 14. November 2020 39. Jahrgang / Nr. 11

LOKAL auch online lesen. Ihre aktuelle Ausgabe samt LOKAL-Archiv finden Sie auf www.lokalnet.de

METZGEREI feine Fleisch- und Wurstwaren in bester Qualität

Franz-Schubert-Str. 1 93142 Maxhütte-Haidhof Telefon: 09471-2324

Feinschmecker-Abholservice Täglich wechselnde Spezialitäten in unserer Heißen Theke: Warmer Leberkäs, Fleischpflanzerl, Schnitzel, Krustenbraten, Haxen - auf Wunsch mit Beilagen (Krautsalat, Kartoffelsalat, uvm.) Auch unsere Kalte Theke hält viele Schmankerl für Sie bereit! Aus unserem reichhaltigen Wurstsortiment empfehlen wir Ihnen unsere beliebte „Salami mediterran“ in der weißen Haut. Mindestens 6 Wochen Reifezeit verleihen den besonderen Geschmack. Jetzt gibt es dann auch wieder die beliebte Weihnachts-Salami. und Bauerngeräuchtertes, nur mit Kochsalz und Gewürzen. Hausgemachte Spezialitäten jeden Dienstag ab 9.00 Uhr: Saure Leber, Saure Lunge und Kesselfleisch (Vorbestellung erbeten) Jeden Donnerstag ist bei Tippmann ab 10.00 Uhr Rippchen-Tag mit hausgemachtem Kartoffelsalat

Nutzen Sie auch unseren Party-/Lieferservice lokal. regional. aktuell.

Verschiedene Braten, Haxen, Schnitzel mit Beilagen nach Ihren Wünschen. Auch kalte Platten und Salate.

Probieraktion im November: Hausgemachte Feuerwürste 100 g 0.99 vom Weihnachtsmarkt aus eigener Herstellung, extra mager Besondere Atmosphäre, top Service, besonders nette Bedienung Vorbestellungen unter 09471-2324 oder -601196


2 lokal

Also mal ehrlich ...

... hingeguckt von Ingrid Liez Der „Schweinestau“: Eine Tötungsmaschinerie stockt Covid-19 ist ein merkwürdiges Virus. Immer wieder scheint es den Finger in die Wunde zu legen – nämlich genau dort, wo in unserer Gesellschaft Probleme sind. Das ist in den deutschen Flüchtlingsunterkünften ebenso wie in den Behausungen von Leiharbeitern, die bei uns bisher auf viel zu engem Raum leben. Dort bricht das Virus mit Vorliebe aus, aber auch in den vielen Seniorenwohnheimen, in die wir unsere alten Menschen – meist unfreiwillig zwar – zum Sterben hingebracht haben: Eine Folge unserer von Arbeit, Leistung und Geld geprägten Welt. Jemand, der an solche Dinge glaubt, könnte behaupten, dass es die Antwort der Natur auf unseren Raubbau ist. Weil in China wilde Tiere (Fledermäuse?) gefangen, verkauft und gegessen wurden, sprang das Virus von diesen auf den Menschen über und setzte durch unsere globalisierten Strukturen die Pandemie in Gang. Es zeitigt Folgen dort, wo wir es gar nicht erwartet hätten und bringt die erstarrten Strukturen und Abläufe in unserer Gesellschaft vollkommen durcheinander. Da ist der sogenannte „Schweinestau“ nur ein Beispiel: Corona-bedingt schaffen es die Schlachthöfe nicht mehr, die herangemästeten Schweine taktgemäß und mengenüblich zu schlachten und zu zerlegen. Eine Rolle beim „Schweinestau“ spielt auch die Afrikanische Schweinepest, die die Abnahme der Schweine und den Fleischabsatz erschwert. Jede Woche werden in Deutschland laut der Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands 100.000 Schweine zu wenig getötet. Inzwischen drängen sich unter teils unwürdigen Bedingungen mehr als 500.000 Schweine in den Mastanlagen, bis Weihnachten könnten es eine Million und mehr sein, so schreibt www.ariwa.de (Animals Right Watch) am 5. 11. 2020. Man muss sich diese Zahlen einmal vor Augen halten: Jedes Jahr werden in deutschen Schlachthöfen mehr als 750 Mio. Tiere getötet, darunter 55 Mio. Schweine, fast die Hälfte des Schweinefleischs wird exportiert. Die Grundlage ist das Leid unzähliger Millionen Tiere, die, möglichst bil-

lig produziert, für den Profit leben und sterben. Umweltschäden am Klima, an Boden oder Grundwasser werden dabei sehenden Auges in Kauf genommen. Auch der Deutsche Tierschutzbund fordert einen Systemwechsel und die „Abkehr vom nicht krisensicheren System der Schweine-Produktion“, heißt es in einer aktuellen Pressemitteilung. Maßnahmen, wie die von Bundesministerin Julia Klöckner geforderte Schlachtung an Wochenenden und Feiertagen lösten das Problem jedoch nicht langfristig. Die Schlachtkapazitäten zu erhöhen, sowie die Herstellung eines normalen Arbeitsbetriebs unter Arbeitsschutzbedingungen und Hygieneregeln werde auf Dauer gesehen nicht wirklich helfen. „Der Systemwechsel, der insbesondere mit der Reduzierung von Beständen einhergehen muss, ist lange überfällig und dringender denn je, da ein Ende der Schwierigkeiten nicht absehbar ist. Die Ferkelerzeugung muss jetzt heruntergefahren werden. Ebenso braucht es eine Flächenbindung der landwirtschaftlichen Tierhaltung und eine Abkehr von der Exportorientierung“, fordert Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. Er sieht die Politiker in der Pflicht und sieht eine zukunftsfähige Entwicklung nur in einer „resilienten Form von Landwirtschaft“. Und seien wir mal ehrlich: Wollen Sie, liebe Leser, Fleisch „genießen“, das zwar billig ist, aber von total gestressten Tieren stammt? Warum muss denn unbedingt immer wieder Fleisch auf den Teller kommen? Im Grunde haben wir Verbraucher es doch in der Hand, dass weniger Tiere leiden. Der Einkauf bei den Produzenten in der Region wird uns doch leicht gemacht, dort haben die Tiere noch ein Leben! Noch besser ist es, ganz auf Fleisch zu verzichten, denn die vielen Fleisch-Ersatzprodukte auf Basis von Weizeneiweiß oder Soja werden immer schmackhafter und vielfältiger. Fakt ist: Corona und andere Zoonosen sind nicht zufällig die Ursache dafür, dass die Tötungsmaschinerie ins Stocken geraten ist, sondern eine direkte Folge des weltweiten Tierkonsums und der damit verbundenen Zerstörung von Lebensräumen, sowie der auch für die Menschen unhaltbaren Bedingungen in internationalen Schlachthöfen und Tierfabriken.

Liebe Leserinnen und Leser, „Lockdown light“ in Deutschland, das bedeutet für die Geschäftswelt schwere Zeiten. Anders als im Frühjahr bleiben die Geschäfte im November offen, doch für die Händler wird es dennoch eine angespannte Zeit, so auch für LOKAL. Doch für Sie, liebe Leserinnen und Leser, liebe Geschäftspartner, bleiben wir - wie so viele andere Unternehmen auch - dennoch am Ball.

14. November 2020

Obwohl der Lockdown also allen in die Karten spielt: Die Wirtschaft braucht eine Plattform, um sich und ihre Produkte zu präsentieren, und dafür ist LOKAL da.

Jetzt steht der Solidaritätsgedanke wieder im Vordergrund, und deshalb möchte die LOKAL-Redaktion an dieser Stelle an Sie, liebe Leser, appellieren: Hören Sie nicht allzu oft auf die Werbetrommel der großen Unternehmen wie Amazon oder Zalando, sondern kaufen Sie lokal! Es scheint unglaublich, doch im Raum Städtedreieck, Regenstauf und Schwandorf gibt es alles, was das Herz begehrt, Im Augenblick haben gasund der persönliche Service tronomische Betriebe, den noch dazu. Ihre EinzelFitnessstudios und andere händler werden es Ihnen Sporteinrichtungen sowie danken, mit Aktionen und Theater, Kinos und andere Schnäppchen-Angeboten Kulturstätten geschlossen. sowie einem freundlichen Ob dies das Allheilmittel der Lächeln, dass Sie während Regierung war, die CoronaIhrer Amazon-Bestellung zahlen wieder runterzubrin- nicht finden werden. gen, wird sich in etwa dann Außerdem bieten viele zeigen, wenn Sie diese Restaurants und andere LOKAL-Ausgabe in den gastronomische Betriebe Händen halten – nämlich jetzt wieder ihre To-Go14 Tage nach Beginn des oder Lieferdienste an. Lockdowns. Bestellen Sie einfach mal

Ihr leckeres Menü ins Haus und unterstützen damit Ihr Lieblingsrestaurant! Unterstützen Sie die Wirtschaft vor Ort, damit sich nach dem Lockdown die Verluste in Grenzen halten – jeder kann dazu seinen Beitrag leisten. In dieser LOKAL-Ausgabe finden Sie wie gewohnt Nachrichten und Neuigkeiten aus den Rathäusern der Region, aber auch von Vereinen und politischen Parteien. Die gern gelesenen Kolumnen sind ebenfalls auf den folgenden Seiten zu finden. Außerdem greifen wir noch einmal das Thema „Protest gegen das Gewerbegebiet an der A93“ auf und stellen Ihnen das Für und Wider gegenüber. Ein Interview mit dem Grünen Kreissprecher Rudi Sommer zum Thema Müllkraftwerk Schwandorf rundet den redaktionellen Teil ab. Wir wünschen Ihnen viel Kraft und Durchhaltevermögen! Bleiben Sie gesund! Ihre Ingrid Liez mit der LOKAL-Redaktion

www.blumen-finca-mallorca.com


14. November 2020

lokal 3

Werben wirkt. Machen Sie Ihren Kundinnen und Kunden, unseren Lesern, den regionalen Einkauf schmackhaft.

LOKAL-TERMINVORSCHAU 28. November 2020 Sonderthema: Start in den Advent

(v.l.n.r.) Erster Bürgermeister Thomas Gesche, Geschäftsleiter Franz Härtl, Erster Bürgermeister Rudolf Seidl, Gregor Glötzl und Erster Bürgermeister Thomas Beer nach der Verabschiedung. Foto: Thomas Stegerer, Stadt Teublitz

Anzeigen-/Redaktionsschluss: Freitag, 20. November 2020

19. Dezember 2020 Sonderthema: Weihnachtsausgabe

Geschäftsstelle Städtedreieck:

Gregor Glötzl offiziell verabschiedet STÄDTEDREIECK (sr). Der ausgeschiedene Geschäftsführer der „Geschäftsstelle Städtedreieck“ und des „Zweckverbandes zur Planung und Errichtung der Umfahrungsstraße Städtedreieck“, Gregor Glötzl, wurde offiziell verabschiedet. Er wechselte zum 1. Oktober 2020 in das Planungsamt der Stadt Regensburg. Seit 2015 besetzte Glötzl, Diplom Geograph, den verantwortungsvollen Posten und versuchte stets, seinen Teil dazu beizutragen, dass Burglengenfeld, Maxhütte-Haidhof und Teublitz die interkommunale Zusammenarbeit intensivierten und nach Möglichkeit gemeinsame Projekte in Angriff nahmen. Glötzl verstand sich als Geschäftsführer immer als einen neutralen Mittler zwischen den Städten und

auch als Ideengeber. Ins Leben gerufen wurde die gemeinsame Stelle im September 2009. Die Geschäftsstelle selbst hat ihren Sitz im Rathaus Teublitz und wird finanziell gemeinschaftlich von den drei Städten getragen. Thomas Beer, Erster Bürgermeister der Stadt Teublitz, bedauert den Abgang von Glötzl: „Wir haben ihn als Mitarbeiter und Fachmann sehr geschätzt. Die Stelle wurde von Gregor Glötzl offensiv betrieben, wodurch es eine stetige Fortentwicklung der drei Kommunen gab. Für die Zukunft wünschen wir natürlich viel Erfolg in der weiteren beruflichen Laufbahn.“ Zum Abschied bekam Glötzl einen Geschenkkorb von der Stadt Teublitz. Die Ersten Bürgermeister der Städte Burglengenfeld,

Thomas Gesche, und MaxhütteHaidhof, Rudolf Seidl, schlossen sich den Worten von Beer an. Beide übergaben zum Abschied ebenfalls Geschenke. „Ich habe fünf Jahre lang gerne die herausfordernde Stelle mit Leben erfüllt, auch wenn hin und wieder langer Atem nötig war“, sagte Glötzl und bedankte sich für das ihm entgegengebrachte Vertrauen und die Worte zum Abschied. Im Rahmen der Sitzung des „Zweckverbandes zur Planung und Errichtung der Umfahrungsstraße Städtedreieck“ (ZPEUS) wurde zudem Franz Härtl, Geschäftsleiter der Stadt Teublitz und bisheriger kommissarischer Leiter des „Zweckverbandes Umfahrungsstraße“ vorübergehend als neuer Geschäftsleiter des ZPEUS einstimmig bestellt.

Anzeigen-/Redaktionsschluss: Freitag, 11. Dezember 2020 Themenänderungen vorbehalten.

gezielt. regional. effektiv.

Haben Sie Fragen? Montag - Freitag von 9 - 17 Uhr unter 09471 - 30 1234 oder lokal@medienverlag-krempl.de

Seit über 39 Jahren Ihr starker Werbepartner.

Anzeige

Stefanie Feuerer freut sich auf Sie! Foto: Floristik und mehr

„Floristik und mehr“ in Pottenstetten:

Stimmungsvoller Start in den Advent POTTENSTETTEN (lz). Bis zum 28. November 2020 kann man sich bei einem Besuch bei Stefanie Feuerer „Floristik und mehr“ auf einer weitläufigen Verkaufsfläche mit zauberhaften Arrangements, natürlichen Gestecken, Adventskränzen und vielem mehr auf die vorweihnachliche Zeit einstimmen lassen.

Hier wirkt nichts künstlich oder aufgesetzt: Bei Stefanie und Michael Feuerer, die ihr Unternehmen seit 2008 mit viel Liebe betreiben, werden in der Ausstellung schöne und vor allem natürliche Dekorationen zur Adventszeit präsentiert. „Ich lasse bei meinen Kreationen einfach die Natur sprechen“, so Stefanie Feuerer, „sie bietet uns

so viele Farben und Materialien für Gestecke, Kränze oder Sträuße.“ In der Tat, die „Blumenwelten“ Feuerers sind natürlich-künstlerisch: Ob fertig dekorierte oder grüne Adventskränze aus Tanne oder gemischtem Grün mit Mistel, Eibe oder Kiefer, eine feine Auswahl edler Kerzen von klassisch Rot und Weiß bis zu den Trendfarben Rose und Tannengrün – bei Feuerer erhält man das Passende für jeden Geschmack und jede Wohnungseinrichtung. Gerne werden Tür oder Adventskränze nach Kundenwünschen angefertigt. Bei den Blumen sind herrliche Amaryllis und Christrosen zu bewundern, auch wunderschöne Weihnachtssterne in vielen Farben. „Wer sich jedoch von den Sommerblumen noch nicht trennen konnte, für den haben wir verschiedenste winterharte Pflanzen für Beete oder Töpfe.“ Übrigens wird bei Floristik Feuerer nur lokal geschnittenes Grüngut verwendet. Neben einer individuellen und persönlichen Beratung (unter Einhaltung der aktuellen Hygieneverordnung) können sich Besucher im Ideenbuch mit Bildern vom Blumenschmuck für Hochzeiten und Beerdigungen inspirieren lassen.

Öffnungszeiten vor dem 1. Advent von 19. - 28. November 2020

Montag-Freitag: 10 - 12 Uhr, 15 - 18 Uhr Samstag: 10.00 - 14.00 Uhr

Hier finden Sie uns:

Pottenstetten 13 a, 93133 Burglengenfeld

Lassen Sie sich verzaubern mit Werkstücken für die besinnliche Zeit: Handgebundene Kränze und Gestecke mit Grün aus der Region, winterharte Pflanzen und Weihnachtssterne. Auch im Dezember individuelle weihnachtliche Wünsche gerne auf Bestellung.

Weitere Infos unter www.floristik-feuerer.de gerne auch telefonisch unter 09471 / 60 63 890


4 lokal

s’Glosserl von Bönedückt Hannückl

Wir sind das Volk........... !?

B U R G L E N G E N F E L D die Presse berichtete. Und zwar über den vorerst mal zustimmenden Beschluss des Bau-Ausschusses der Stadt Burglengenfeld. Erst dann hat man das empörte Volk von Kirchenbuch/Witzlarn mit einer Anhörung in Kenntnis gesetzt. „Bürgerfreundlichkeit pur“ also im negativen Sinn. Wenn man eine Heimatlandschaft so umfassend ändern will, wie durch einen Solar-“Park“, dann sollten zumindest die betroffenen Bürger/innen als Erste unterrichtet werden. Eigentlich eine vornehme Aufgabe des 1. Bürgermeisters im Dienste seiner Bürger. Ist er doch von den Bürgerinnen und Bürgern ja auch mehr oder minder vertrauensvoll gewählt worden. Wohl auch von denen von Kirchenbuch/Witzlarn! Bei einer so gewaltigen und nachhaltigen Belastung einer Landschaft gehört dann wohl die vorherige Information der dort wohnenden betroffenen Bürger nicht nur zu einer moralischen Aufgabe eines Bürgermeisters, sondern zu seiner Verpflichtung. Ob nun so eine Verpflichtung gesetzlich vorgeschrieben ist oder nicht, spielt dabei wohl keine Rolle! Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Stadt, Bürgermeister und Bürgerinnen und Bürgern erfordert eben eine vorherige vertrauensvolle Information. Nur sogenannte „Apparatschiks“ klammern sich an die Buchstaben des Gesetzes und lassen dabei wohl jegliches andere Verständnis außer Acht. Unter Bürgernähe versteht man da wohl ganz was anderes! ODER? Eine so genannte Anhörung nach einer Behandlung und Beschlussfassung in einem Gremium des Stadtrates ruft wohl mit Recht den Unmut der betroffenen Bürger heraus. Und da versteht man die Empörung der Kirchenbucher/ Witzlarner sehr gut. Denn sie sind in diesem Fall „das Volk“, über dessen Köpfe hinweg Vorentscheidungen getroffen wurden, mögen sie nun bindend sein oder nicht. Die Politiker betonen immer wieder, dass sie für die Bürger arbeiten. Warum also auch nicht schon bereits vor einem Fall mit den Bürgern. Denn nur diese sind wohl unbestritten „das Volk“!

Das von einem Bau-Ausschuss-Beschluss wohl ohne Vorwarnung reich „beglückte“ Volk von Kirchenbuch/ Witzlarn soll ganz urplötzlich mit einem riesigen, wohl 13 Fußballfelder umfassenden Solar-“Park“ großzügig bedacht werden. Zu verdanken haben die so bedachten Kirchenbucher/Witzlarner dieses „Überraschungsgeschenk“ dem wohl nicht so ganz uneigennützig denkenden Regensburger Planungsbüro mit dem unverdächtig klingenden Namen „Voltgrün GmbH“. Und natürlich das alles vorbildlich im Namen des Umweltschutzes. Das klingt eigentlich wirklich vorbildlich und lobenswert, wie sich so eine Regensburger Firma des Landvolks und der noch heilen Landschaft von Burglengenfeld annehmen will. Aber, wie viel „uneigennützige Nächstenliebe“ steckt da nun eigentlich wirklich hinter dieser vermeintlich milden Gabe der Regensburger Firma? Und warum bedenkt diese „uneigennützige“ Firma nicht vorher die eigene Stadt Regensburg oder ihre nähere Heimat, den Landkreis Regensburg, mit ihren „großzügigen“ Überraschungsgeschenken? Könnte es sein, dass dort die Gebietskörperschaften gar nicht so interessiert sind an so einem möglichen „Trojanischen Pferd“ von „Voltgrün“? Da könnte man vielleicht an das Motto denken: „Keiner will den übergroßen Solar -“Park“, aber die Kirchenbucher/ Witzlarner sollen ihn trotzdem kriegen!“ Und bis zum Beschluss des Bau-Ausschusses wurde alles wohl unter der Decke Mit sackrischen Grüßen Euer gehalten, so lange bis, ja bis Bönedückt Hannückl

14. November 2020

Machten neugierig auf die Lokalkampagne des Wirtschaftsforums (von links): 1. Vorsitzender Benedikt Göhr, 2. Vorsitzende Melanie Röhl und City-Manager Wolfgang Dantl. Foto: Michael Hitzek

Wirtschaftsforum Burglengenfeld e.V.:

„Sei ein Teil deiner Stadt: shopping dahoam“ BURGLENGENFELD (sr). Keine Frage, der Lockdown und die Einschränkungen wegen der Corona-Pandemie setzen auch Burglengenfelder Unternehmen und Geschäften teils heftig zu. Das Wirtschaftsforum ruft in einer groß angelegten Kampagne auf zum „shopping dahoam“ unter dem Motto „sei ein Teil deiner Stadt“. Benedikt Göhr, der als Vorsitzender des Wirtschaftsforums gut 90 Betriebe nach außen vertritt, will dabei „auf keinen Fall, dass der Eindruck entsteht, dass wir um Almosen betteln“. Vielmehr solle die Kampagne aufzeigen, „dass auch wir ein Teil dieser Stadt sind, dass wir aktiv etwas tun für diese Stadt, dass die Kundinnen und Kunden etwas zurückbekommen, wenn sie sich für einen Einkauf in der Burglengenfelder Geschäftswelt entscheiden“. Göhr listet dafür eine ganze Reihe an Argumenten auf: „Unsere Mitgliedsbetriebe sind wichtige Arbeitgeber, bieten Jugendlichen Ausbildungs- und Praktikumsplätze, zahlen vor Ort Gewerbesteuer, binden Kaufkraft, sorgen also dafür, dass Geld nicht nach Regens-

burg oder Schwandorf abfließt, sondern in Burglengenfeld bleibt. Wir arbeiten zusammen mit Kindergärten und Schulen, wir unterstützen Vereine finanziell oder mit Rat und Tat, wir fördern Kunst und Kultur. Wir sind halt in den allermeisten Fällen selbst Burglengenfelderinnen und Burglengenfelder, eben: ein Teil dieser Stadt.“ Konkrete Beispiele gefällig? Das Wirtschaftsforum hat den neuen Spielplatz am Volksfestplatz finanziert, die XXL-Spiele (Schach, Mensch ärgere dich nicht) auf dem Oberen Marktplatz ebenso, Mitgliedsbetriebe des Wirtschaftsforums stemmen den Löwenanteil der Bewirtung auf Festen wie Italienische Nacht oder Adventsmarkt und waren jahrelang federführend verantwortlich für das bunte Rahmenprogramm an den verkaufsoffenen Sonntagen. Aktuell sucht die Vorstandschaft den Schulterschluss mit Stadt, Wasserwacht und TV Burglengenfeld, um gemeinsam ein Beachvolleyballfeld auf dem Flussbadgelände zu realisieren. Und mit Aktionen wie dem „Rosaroten Mittwoch“ hat man es sogar überregional in die Schlagzeilen geschafft.

Auf diesen Werbeeffekt für „die Stadt als Ganzes“ weist auch CityManager Wolfgang Dantl hin: „Die Betriebe des Wirtschaftsforums Burglengenfeld e.V. tragen erheblich zum guten Ruf der Stadt bei und möchten diesem Ruf auch in Zukunft gerecht werden.“ Trotz oder gerade wegen Corona soll es weiter landauf, landab heißen: „In Burglengenfeld ist immer was los!“ Aktuell informiert: Lieferdienste, Abholservice, Onlineangebote von Einzelhandel und Gastronomie online unter www.wifo-burglengenfeld.com Zu jedem Anlass Immer ein überzeugendes Geschenk: Der Burglengenfelder Einkaufsgutschein – ein Gutschein für mehr als 40 Geschäfte. Erhältlich bei Buch- und Spielladen (Marktplatz 10), R1 Werbestudio (ChristophWillibald-Gluck-Straße 8), Schreibwaren Ulrich (NAC, Regensburger Straße 60), Gärtnerei Fischer (Goethestraße 7), toom Baumarkt (NAC, Regensburger Straße 60) und Spielwaren Nußstein (Regensburger Str. 4).

Mit einem aktualisierten Flyer informiert das Wirtschaftsfourm Burglengenfeld. Grafik: Benedikt Göhr


14. November 2020

B U R G L E N G E N F E L D

lokal 5

Anzeige

*

Denkzettel

Look down

3. Bürgermeister Sebastian Bösl. Foto: Eva-Maria Baldrian

SPD-Stadtratsfraktion, Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke informieren:

„Gesches Gleichgültigkeit ist erschreckend!“ BURGLENGENFELD (sr). „Mein Vertrag als Stadtwerke-Vorstand läuft noch bis 31. Dezember 2020, dann scheide ich aus – mit 65 Jahren und neun Monaten.“ Das sagte Friedrich Gluth bereits vor vier Jahren in einem Interview mit der MZ. „Es ist also mehr als dreist, wenn Bürgermeister Thomas Gesche nun behauptet, der Vorstand der Stadtwerke habe erst im September 2020 angekündigt, dass er zum Ende des Jahres ausscheidet“, sagt 3. Bürgermeister Sebastian Bösl. „Diese Gleichgültigkeit bei einer derart wichtigen Personalie ist erschreckend, aber bei Thomas Gesche leider kein Einzelfall.“ Die Stadt Burglengenfeld sei „in einer geradezu absurden Situation“, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadtratsfraktion von SPD, Bündnis 90/Die Grünen, sowie Die Linke. Das Oberpfälzer Volkskundemuseum und die Stadtwerke brauchen eine neue Leitung – das Museum schon seit Ende Juni, die Stadtwerke ab 1. Januar 2021. Gesche scheine das nur wenig zu interessieren. Obwohl ihm seit mindestens vier Jahren klar sein müsse, dass Friedrich Gluth Ende des Jahres in Ruhestand geht, wurde die Stelle des Vorstandes der Stadtwerke erst im Oktober 2020 ausgeschrieben. „Mit Verlaub: Es ist schon krass, welches Amtsverständnis der Bürgermeister an den Tag legt und dann auch noch versucht, die eigenen Versäumnisse auf andere zu schieben“, kommentiert Peter Wein die Vorgänge. Nicht zu Unrecht habe die MZ geschrieben, die Stadt suche einen

„Supermanager“. Der neue Vorstand der Stadtwerke solle auch Stadtbau und Bulmare GmbH leiten. Er sei damit für zentrale Themen der Stadtentwicklung verantwortlich. „Welche entsprechend qualifizierte und erfahrene Kraft kann so kurzfristig eine Stelle aufgeben und die neue Aufgabe pünktlich antreten?“, fragt sich nicht nur Sebastian Bösl. Leider wiederholt sich hier die Geschichte. Die Stelle der Museumsleitung wurde Ende Juni erst wenige Tage vor dem letzten Arbeitstag von Dr. Margit BerwingWittl ausgeschrieben, „nachdem sich unsere Fraktion an die Rechtsaufsicht beim Landratsamt Schwandorf gewandt hatte“. Seit Ende Juni ist das Museum geschlossen – und die Stelle noch immer nicht besetzt. Stadtrat Bernhard Krebs, seit über 20 Jahren Mitglied im Freundeskreis des Oberpfälzer Volkskundemuseums e.V., unterstreicht erneut die Bedeutung des Museums für die Stadt und die gesamte Region: „Bis spätestens 1. Januar 2021 muss es eine neue, qualifizierte Museumsleitung geben. Weitere Verzögerungen sind einfach nicht mehr hinnehmbar, denn ohne Kunst und Kultur wird es auch in Burglengenfeld still.“ Damit nicht weiter wertvolle Zeit verstreicht, fordert die Fraktion, dass die für 28. und 29. Oktober geplanten und abgesagten Sitzungen des Stadtrats unverzüglich nachgeholt werden. „Denn uns ist es nicht gleichgültig, wer an derart bedeutenden Positionen künftig die Zukunft unserer Stadt mitbestimmt“, sagt Bösl.

Die Corona-Pandemie geht auch an Burglengenfeld nicht spurlos vorbei, wie vor wenigen Tagen die Erkrankung eines stadttragenden Mitarbeites den Alltag im Rathaus kurzfristig komplett lahmlegte. Weniger Beachtung fand dabei der Umstand, dass bis auf Weiteres keine Stadtratsitzungen mehr stattfinden. Warum auch wird sich mancher Kritiker fragen. Abgesehen vom Unterhaltungswert der Live-Übertragungen aus dem Sitzungssaal mit skurrilen Einlagen für die Fans der Hardcore-Comedians hatten die Zuschauer oft den Eindruck einer ermüdenden, taktisch geprägten Auseinandersetzung darum, wer das schönste Rad für die eigene Wählerklientel schlagen kann. Dieses Phänomen „Wer hat‘s erfunden?“ zeigte sich jüngst erst beim Streit um die Anstellung eines Klimamanagers. Eigentlich waren sich alle 24 Stadträte einig, aber die SPD stritt sich stundenlang mit der CSU um das Erstgeburtsrecht. Geschenkt! Im Corona-Lockdown sollen

laut Anweisung aus Berlin und München bekanntlich alle überflüssigen Veranstaltungen entfallen bzw. verschoben werden. Wie die Vertagung der SR-Sitzungen zeigt, kommt Bürgermeister Thomas Gesche offensichtlich auch ohne die ständigen Zwischenrufe und lästige Nachfragen aus dem Ratsgremium zurecht. Ein Grund, sich über diese Missachtung der kommunalen Demokratie zu erregen, so wie die SPD-Fraktion? Im Prinzip ja! Aber bevor Oppositionsführer Sebastian Bösl sich als Chefankläger in die Brust wirft, sollte er sich daran erinnern, dass Gesche damit nur die „Tradition“ seines Vorgängers aufgreift. GröBaZ Heinz Karg kam bekanntlich auch ohne Corona-Hilfe ganze Legislaturperioden seines „segensreichen“ Wirkens mit zwei (!) Stadtratsitzungen im Jahr aus. Ein Handaufheben zur Haushaltsverabschiedung im Sommer und das friedvolle Besäufnis auf Kosten der Stadtkasse zur Weihnachtsfeier reichten den damals mehrheitlich verantwortlichen Räten Jahrzehnte lang, um ihrem Kontrollamt „intensiv“ nachzukommen. Die späten Folgen in der „Stadt zum Feiern“ sind bekannt: Eine undurchschaubare Schulden-

Hans Glatzl last und unkontrollierbare Verwaltungswucherungen in den städtischen Tochtergesellschaften. Vor diesem Hintergrund entlarvend ist, dass die nichtöffentlich tagenden Aufsichtsratsitzungen dieser Stadttöchter auch im aktuell angeordneten Lockdown jeder Ansteckungsgefahr zum Trotz stattfinden. Und genau dort spielt die Musik, oder besser gesagt, verschwinden die Steuergelder der Bürger ohne jede öffentliche Diskussion und Verantwortungsübernahme. Darüber in einem intensiven Look down nachzudenken, haben die 24 Stadträte Burglengenfelds jetzt Zeit. Dazu raten

Hans Glatzl und das BFB

Fleißige Helferinnen und Helfer der Kolpingsfamilie Burglengenfeld. Foto: Harald Sippl

Kolpingsfamilie Burglengenfeld:

Altkleidersammlung trotzt Corona BURGLENGENFELD (sr). Mit 16 Helfern und „fahrbarer“ Unterstützung der Gärtnerei Fischer, dem Bauunternehmen Ehrenreich, dem Zementwerk Burglengenfeld, sowie von ServeCom gelang es der

Kolpingsfamilie Burglengenfeld im zweiten Anlauf nach dem Coronabedingten Ausfall der Sammelaktion im Frühjahr, die traditionelle „Lumpensammlung“ zugunsten von Sozialprojekten in Afrika auch

im 50. Jahr erfolgreich fortzusetzen. Die KFler holten sich bei Dauerregen nicht nur Schnupfen, sondern „erbeuteten“ auch 5,4 Tonnen Altkleider, sowie eine Geldspende der Firma ALKU. Für das leibliche Wohl der Helfer sorgten dankenswerterweise die Metzgerei Schneider und der Gasthof 3 Kronen. Die nächsten Sammelaktionen sind im Frühjahr, am 27.03.2021, sowie im Herbst nächsten Jahres, am 09.10.2021, geplant.


6 lokal

B U R G L E N G E N F E L D

14. November 2020

Aktuelles aus dem Burglengenfelder Rathaus BURGLENGENFELD (sr). Aufgrund der aktuellen Corona-Lage ergeben sich einige Änderungen und Absagen. Der Bürgertreff am Europaplatz ist seit Montag, den 2. November 2020, geschlossen. Alle Seniorenveranstaltungen sind bis einschließlich 31. Dezember 2020 abgesagt. Die Angebote des Kinder- und Jugendprogramms sind vorerst im November 2020 abgesagt. Alle aktuellen Infos bündelt die Stadt auf ihrer Website unter https://www.burglengenfeld.de/ leben-in-burglengenfeld/informationen-zur-corona-lage/ Rathaus geschlossen / Terminvereinbarung notwendig Aufgrund der steigenden CoronaInfektionszahlen im Landkreis ist das Rathaus bis auf weiteres für den Parteiverkehr geschlossen. Besuche im Bürgerbüro sowie in den übrigen Ämtern sind dann

Über 30 Jahre

nur noch nach vorheriger Vereinbarung per Telefon unter (09471) 70 18 0 oder per E-Mail an stadt@ burglengenfeld.de möglich. Eine Bürgermeister Thomas Gesche (li.) und Geschäftsleitender Beamte Thomas Wittmann (re.) begrüßÜbersicht der Kontaktdaten der ten (v.li.) Martin Brechler, Christina Swerbynka und Janos Czinder im Team der Stadtverwaltung. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Foto: Michael Hitzek hat die Stadt online veröffentlicht unter https://www.burglengenfeld.de/aus-dem-rathaus/ihre-ansprechpartner/. Adventsmarkt abgesagt Der Adventsmarkt, geplant für den 27. bis 29. November 2020, findet in diesem Jahr aufgrund der Corona-Pandemie nicht statt. „Wir haben lange hoffnungsvoll an einer alternativen Lösung gearbeitet“, erklärt Bürgermeister Thomas Gesche. Jedoch gäben die zuletzt bayernweit steigenden Infektionszahlen berechtigten Anlass zur Sorge, auch ein dezentrales Marktgeschehen kurzfristig absagen zu müssen.

Drei Neuzugänge für das Team der Stadtverwaltung

BURGLENGENFELD (sr). Neue Gesichter im Rathaus: Bürgermeister Thomas Gesche und der Geschäftsleitende Beamte Thomas Wittmann haben Christina Swerbynka, Janos Czinder und Martin Brechler nun offiziell im Team der Stadtverwaltung willkommen geheißen und ihnen „viel Freude und Erfolg auf spannenden Positionen“ gewünscht. Christina Swerbynka, gelernte Sozialversicherungsfachangestellte, verstärkt das Team im Bürgerbüro. Die 28-Jährige war zuletzt als Kundenberaterin bei der AOK Regensburg beschäftigt. Einige Kolleginnen und Kollegen im Rathaus kennt sie bereits, denn während ihrer Schulzeit hat sie in der Stadtbibliothek mitgearbeitet. Aktuell wohnt Swerbynka noch in Regensburg, sie ließ aber durchbli-

cken, „dass es mich wieder in meine Heimatstadt Burglengenfeld zurückzieht“. Internationale Erfahrung bringt Bauingenieur Janos Czinder mit, der seit Anfang September im Stadtbauamt arbeitet. Der 44-Jährige hat sein Studium in Wien absolviert und war danach unter anderem für die Firmen Bilfinger Berger und Hochtief GmbH als Bauleiter im Spezialtiefbau tätig. Zuletzt war Czinder bei der Stadtbau GmbH Regensburg beschäftigt. Janos Czinder stammt ursprünglich aus Ungarn und war an zahlreichen Großprojekten beteiligt, unter anderem am Autobahnbau in seinem Heimatland und an der Modernisierung des Stadthallenbads Wien. Martin Brechler aus Pilsheim ist

der dritte Neuzugang. Der 32-jährige Maschinenbau-Techniker übernimmt die neu geschaffene Stelle des hauptamtlichen Gerätewarts für die Feuerwehren im Stadtgebiet Burglengenfeld. Brechler ist nicht nur 1. Kommandant der Feuerwehr Pilsheim sowie Brandschutzfachkraft und Brandschutzbeauftragter. Er war zudem sechs Jahre lang hauptberuflicher Feuerwehrmann bei der Werkfeuerwehr im BMWWerk Regensburg sowie zuletzt Vertriebsmitarbeiter bei der Firma Sturm Feuerschutz. „Wir sind froh, dass wir Sie für uns gewinnen konnten“, sagte Bürgermeister Thomas Gesche. Auf die neuen Kollegen warteten „vielfältige und umfangreiche Aufgaben“, die man „bürgerfreundlich und pragmatisch“ angehen wolle.

< Thomas Wittmann, Geschäftsleitender Beamter im Rathaus, zog die Gewinner des Sommerferien-Leseclubs, Kerstin Schwelle, Leiterin der Stadtbibliothek, präsentierte Urkunden und Preise. Foto: Michael Hitzek

...

r Ihr zuverlässige ieck! re ed dt Partner im Stä

Flughafenfahrten - Kurierdienste Besorgungsfahrten - Besuchsfahrten Krankenfahrten alle Kassen Weitere Infos: www.schmidls-fahrdienst.de Sommerferien-Leseclub:

Jonas Weingärtner gewinnt Ausflug in den Bayern-Park BURGLENGENFELD (sr). Jonas Weingärtner darf sich freuen: Sobald es die Corona-Pandemie wieder erlaubt, kann er mit seiner ganzen Familie einen Tag im Bayern-Park verbringen. Jonas Weingärtner hatte beim Sommerferien-Leseclub der Stadtbibliothek mitgemacht und war unter allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern

mit mindestens drei gelesenen Büchern als Hauptgewinner gezogen worden. „Lesen was geht!“ war auch in diesem Jahr das Motto des Sommerferien-Leseclubs für die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen eins bis sechs, initiiert vom Bayerischen Bibliotheksverband. Kerstin Schwelle, Leiterin

der Stadtbibliothek, hatte für die Aktion eigens zahlreiche neue Bücher angeschafft. Das kam gut an bei den Mädchen und Jungen: 55 Schülerinnen und Schüler haben zusammen in knapp acht Wochen 714 Bücher gelesen. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Sommerferien-Leseclub erhalten eine Urkunde und einen Anerkennungspreis. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt, wann sie Urkunde und Preis in der Bibliothek abholen können. Kerstin Schwelle und Thomas Wittmann, Geschäftsleitender Beamter im Rathaus, dankten bei der Ziehung der Gewinner den Sponsoren, die Preise für den Sommerferien-Leseclub zur Verfügung gestellt hatten: Buch- und Spielladen, Buchhandlung am Rathaus, Sparkasse im Landkreis Schwandorf, VR Bank Mittlere Oberpfalz und Bulmare – Das Wohlfühlbad.


14. November 2020

B U R G L E N G E N F E L D

lokal 7

800 Euro für ledige junge Frauen Jetzt bewerben für Brautgeschenke aus der Aussteuer-Stiftung

Bei der Spendenübergabe (v.li.) Bürgermeister Thomas Gesche, Merlin Bloch, Robert Wagner, Lena Gahn und Moritz Fabi. Foto: Michael Hitzek

Robert Wagner unterstützt die Fokusgruppe JUGEND BURGLENGENFELD (sr). „Ich schätze ehrenamtliches Engagement sehr. Gerade, wenn es von Jugendlichen kommt“, sagt Robert Wagner. Er leitet die Regionaldirektion der Allfinanz Deutsche Vermögensberatung AG in der Regensburger Straße. Wagner beobachtet seit geraumer Zeit intensiv die Arbeit der Fokusgruppe JUGEND – und hat diese nun mit einer Spende von 1000 Euro bedacht. Die Zuwendung ist zweckgebunden für die Anschaffung eines iPad Pro.

Bürgermeister Thomas Gesche gab bei der Spendenübergabe im Rathaus einen Überblick über das vielseitige Engagement der Fokusgruppe JUGEND – von der Teilnahme an städtischen Veranstaltungen mit speziellen Angeboten für Kinder und Jugendliche bis zum Leuchtturmprojekt „Präventionstage – von Jugendlichen für Jugendliche“, das „Kreise zieht bis ins Bundeskanzleramt“. Das hat auch Robert Wagner verfolgt – und sich dazu entschieden, statt Geld für „viele kleine Weih-

nachtsgeschenke auszugeben, lieber eine sinnvolle Sache zu unterstützen“. Mit der Spende für die Anschaffung eines iPad Pro wolle er die organisatorische Arbeit der Fokusgruppe JUGEND fördern. Gruppenleiter Merlin Bloch bedankte sich zusammen mit Lena Gahn und Moritz Fabi für die großzügige Spende. „In der Tat erleichtert uns ein Tablet-PC die Arbeit, besonders wenn es um Besprechungen und Präsentationen geht“, sagte Bloch.

Stephan Wassmuth (Vorsitzender des Bundeselternrats), Jan Zinal (Fachkoordinator für Inneres der Bundesschülerkonferenz) und Merlin Bloch (Leiter der Fokusgruppe JUGEND) stellten die Ergebnisse ihrer Arbeitsgruppe vor. Foto: Bundesregierung/Jörg Rüger

Fokusgruppe beim Expertengespräch „Digitale Bildungstransformation“ vertreten BURGLENGENFELD/BERLIN (sr). Ein Expertengespräch zur Digitalen Bildungstransformation führte die Fokusgruppe JUGEND kürzlich ins Futurium nach Berlin. In hochrangig besetzten Workshops sollten neue Konzepte und Ideen für die digitale Transformation des

Bildungssystems entwickelt werden. Eingeladen zur Runde hatte Dorothee Bär, Staatsministerin für Digitalisierung, welche in ihrer Eröffnungsrede deutlich machte, dass alle technischen Grundlagen für diese Umwandlung inzwischen zur Verfügung stünden.

Nach Impulsvorträgen hochrangiger Wissenschaftler wurden in fünf Arbeitsgruppen aktuelle Kernthemen jenseits der digitalen Ausstattung der digitalen Bildungstransformation erörtert. Schwerpunkt der Fokusgruppe JUGEND, vertreten von Merlin Bloch,

BURGLENGENFELD (sr). Am 25. März 2021 werden aus den Erträgen der Aussteuer-Stiftung Burglengenfeld wieder Brautgeschenke zu je 800 Euro an ledige Bewerberinnen verlost. Aufgrund der derzeit gültigen Stiftungssatzung werden die Brautgeschenke sofort an die Gewinnerinnen ausbezahlt. Für die Auslosung 2021 werden Bewerberinnen zugelassen, die im Jahre 2002 geboren sind. Ferner sind folgende Voraussetzungen für die Gewährung zu beachten: Die Eltern der Bewerberinnen müssen im Bereich der Stadt Burglengenfeld oder zwei Fußwegstunden um die Stadt wohnhaft und gemeldet sein. Die Bewerberinnen müssen kinderreichen Familien (mit drei und mehr Kindern) entstammen. Die Eltern der Bewerberinnen müssen als minderbemittelt im Sinne der Abgabenordnung gelten. Vorgedruckte Anträge für die Bewerbung zur Zulassung an der Auslosung 2021 sind im Rathaus Burglengenfeld, Zimmer Nr. 25, bei Sophia Barth erhältlich. Die Bewerbungsgesuche mit Einkommens- und Vermögensnachweisen für die Bewerberinnen, deren Eltern und Geschwister sind spätestens bis 31. Dezember 2020 bei der Stadt Burglengenfeld einzureichen. Die von LaengenfeldPfalzheim‘sche Aussteuer-Stiftung geht zurück auf Josefine Haas (1783 – 1846). Die Burglengenfelderin fand, nachdem sie mit

zehn Jahren Vollwaise geworden war, Aufnahme als Dienstmädchen bei dem Diplomaten und Malteserritter Franz Graf von Lerchenfeld auf Schloss Köfering. Später nahm er sie mit nach Wien und ging mit ihr eine Ehe „linker Hand“ ein. So kam Josefine Haas zu Wohlstand, gründete nach dem Tode des Grafen mehrere wohltätige Stiftungen, darunter die Aussteuer-Stiftung, und wurde 1845 dafür ihrerseits in den Adelsstand erhoben. Die meisten der Stiftungen von Josefine Haas gibt es nicht mehr; in Burglengenfeld dagegen werden die Brautgeschenke im kommenden Jahr zum 58. Mal seit Wiederaufnahme des Stiftungszweckes im Jahr 1961 vergeben.

lag hier auf der stärkeren Einbindung von Schülerinnen und Schülern sowie deren Eltern; weitere Mitglieder dieser Arbeitsgruppe waren Stephan Wassmuth, Vertreter des Bundeselternrats und Jan Zinal von der Bundesschülerkonferenz. Eines der Ergebnisse aus der Gruppe war die Empfehlung der Gründung eines Digitalisierungsbeirats unter Trägerschaft des Bundeskanzleramts. In diesem sollten Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Schulleiter vertreten sein, welche dann als Betroffene unmittelbar ihre praktischen Erfahrungen teilen und Ansätze zur positiven Weiterentwicklung empfehlen können. Hierbei wird deutlich, dass es nicht nur eine Frage der technischen Ausstattung der Bildungseinrichtungen ist, sondern dass es vielmehr um eine ganzheitliche

digitale Transformation des Bildungssystems geht, welche die Entfaltung des Menschen und die Kompetenzvermittlung an junge Menschen in den Vordergrund stellt. Die Vermittlung von Schlüsselkompetenzen wie konzeptionelles und kritisches Denken, Kreativität, Kommunikations- und Kooperationsfähigkeit und Verantwortungsbewusstsein spielt hierbei eine zentrale Rolle. Das Expertengespräch war die jüngste Fortsetzung einer Reihe von Aktivitäten zur digitalen Bildungstransformation, zuvor folgte der Chancenkongress im Dezember 2019 und das Barcamp #schuleneudenken. Die Fokusgruppe JUGEND ist Teil des Expertenteams „Bildung und Digitalität“ des Bundeskanzleramts, mehr im Internet unter: www.digitalitaet.com.

Im Burglengenfelder Rathaus erinnert unter anderem ein Ölgemälde aus dem Jahr 1901 an die Ehrenbürgerin der Stadt. Es zeigt Josefine Haas mit Tochter Louise. Foto: Michael Hitzek, Stadt Burglengenfeld


8 lokal

M A X H Ü T T E - H A I D H O F

14. November 2020

Stadt Maxhütte-Haidhof informiert:

Recyclinghof und Grüngutannahmestelle MAXHÜTTE-HAIDHOF (sr). Der Recyclinghof an der Carl-ZeissStraße 2 in Maxhütte-Haidhof ist am Dienstag von 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr und am Samstag 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr geöffnet. Der letzte Einlass erfolgt 15 Minuten vor Schließung. Es werden maximal fünf Autos im Wertstoffhof zugelassen. Die Anlieferer möchten sich aufgrund der CoronaKrise auf längere Wartezeiten einstellen und den Sicherheitsabstand einhalten. Es besteht Maskenpflicht am Gelände! Aufgrund des großen Andranges wird darauf hingewiesen, dass ein Halteverbot am Straßenrand in der Carl-Zeiss-Straße besteht.

Grüngutannahmestelle Harberhof in Maxhütte-Haidhof Die Grüngutannahmestelle Harberhof ist noch bis Ende November geöffnet (Dezember, Januar und Februar geschlossen). Die Öffnungszeiten sind von Montag bis Freitag von 17.00 Uhr bis 18.00 Uhr und am Samstag von 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr. Anlieferungen sind auch nach vorheriger Terminabsprache möglich. (Telefonnummer 09471 2260). Es können Mähgut, Strauchschnitt, Baum- und Heckenschnitt und sonstige pflanzliche Mitgliederversammlung der SPD-Ortsvereine im Dorfhaus Pirkensee. Foto: Irmgard Gietl Abfälle angeliefert werden. Die Kosten richten sich nach der Abgabemenge.

SPD-Ortsverein Pirkensee und Ponholz wählen Delegierte

MAXHÜTTE-PIRKENSEE/PONHOLZ (sr). Roswitha Kiener-Gietl und Karl Berger werden die SPDOrtsvereine Ponholz und Pirkensee auf der Bundeswahlkreiskonferenz der SPD in Schwandorf/ Cham vertreten. Das ergab eine gemeinsame Mitgliederversammlung der SPD-Ortsvereine im Dorfhaus Pirkensee. Als Vertreter fungieren Erwin Wolf (Ponholz), sowie Franz Krämer (Pirkensee). In ihrer Begrüßung freuten sich die Ortsvorsitzenden Roswitha Kiener-Gietl und Das Bild zeigt (v.l.n.r.) IHK-Geschäftsstellenleiter Markus Huber Franz Krämer, dass mit der Bunund Ersten Bürgermeister Rudolf Seidl im Bürgermeisterbüro. destagsabgeordneten Marianne Foto: Alexander Spitzer, Stadt Maxhütte-Haidhof Schieder, dem SPD-Kreischef Peter Wein, dem 2. Bürgermeister der Stadt Maxhütte-Haidhof, Franz Brunner, sowie dem Fraktionsvorsitzenden Horst Viertlmeister sämtliche Ebenen der MAXHÜTTE-HAIDHOF (sr). „Wir Wirtschaft in der Region eine Politik vertreten seien. machen uns stark für die Unter- Stimme. Bürgermeister Rudolf nehmen in der Region“ - das ist Seidl empfing im Oktober daher SPD will weiterhin „den Finger einer der Leitsätze der Industrie- gerne den Geschäftsstellenlei- in die Wunde legen“ und Handelskammer Regens- ter im Landkreis Schwandorf SPD-Kreisvorsitzender Peter burg für Oberpfalz/Kelheim. Die der IHK Regensburg zu einem Wein dankte in seinem Grußwort IHK vertritt das Gesamtinteres- Kennenlern-Besuch bei sich im den Ortsvereinen für ihre Unterse der regionalen gewerblichen Rathaus. stützung und die Aktivitäten im Wirtschaft gegenüber Politik und Beim intensiven Austausch Rahmen des KommunalwahlGesellschaft. wurde die Problematik des „Öf- kampfes. Obwohl die SPD weDazu gehören alle Gewerbe- fentlichen Personennahverkehr“ der in Maxhütte-Haidhof noch treibenden mit Ausnahme des besprochen sowie die nötigen im Landkreis ihre Ziele erreicht Handwerks unabhängig von ihrer Gewerbeflächenangebote für habe, habe man allerorten gut Größe und mit gleichen Rechten die Wirtschaft. Markus Huber gekämpft. Jetzt gelte es, das und Pflichten. Im Kammerbezirk, erläuterte das Dienstleistungs- Wahlergebnis abzuhaken und der Oberpfalz und dem Landkreis angebot seiner Kammer und die den Blick nach vorne zu richten. Kelheim, sind das rund 91.000 mögliche kommunale Unterstüt- Die SPD im Landkreis habe dazu Unternehmen, 400 ehrenamtli- zung bei Fragen. Auch die wirt- die Weichen auf der Kreiskonfeche Unternehmerinnen und Un- schaftlichen Folgen der Corona- renz richtig gestellt. Und auch im ternehmer in den IHK-Gremien Pandemie für Gewerbetreibende Kreistag arbeite die Fraktion in und IHK-Ausschüssen, 3.800 waren ein Thema. „konstruktiver Opposition“ mit, ehrenamtliche Prüfer sowie 150 Aktuelle Informationen der IHK so Wein. hauptamtliche Mitarbeiter. findet man im Internet unter Deutliche Kritik übte der FraktiDie IHK gibt auch der Maxhütter www.ihk-regensburg.de. onsvorsitzende an der CSU und

IHK zum Kennenlern-Besuch im Maxhütter Rathaus

dem Landrat: Diese hätten weder eine Resolution zum Erhalt der Landwirtschaftsschule in Nabburg noch ein Verbot der Verbrennung von freigemessenen Abfällen aus Atomkraftwerken im Müllkraftwerk Schwandorf unterstützt. Die SPD werde und müsse auch künftig den „Finger in die Wunde legen“. Kritik an der CSU kam auch von Horst Viertlmeister. Im Stadtrat von Maxhütte-Haidhof sei die SPD „weiterhin die treibende Kraft“. Bereits in den vergangenen Jahren habe sich die Stadt Maxhütte-Haidhof durch die Arbeit der SPD gut entwickelt. Allerdings sei durch die frühere Bürgermeisterin auch „einiges viel zu lange liegen geblieben“, so Viertlmeister. Jedoch gelte es nach vorne zu blicken. Die Maxhütter-SPD werde sich auch weiterhin zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger der Stadt einsetzen und ganzheitliche Politik betreiben. Trotz Corona habe man schon einige Erfolge erzielen und Ideen umsetzen können, so z. B. wurde die Errichtung einer ökologisch sauberen und ökonomisch sinnvollen Solarfreiflächenanlage auf Antrag der SPD beschlossen. Andererseits sei die Corona-Krise eine große Herausforderung für die Stadt Maxhütte-Haidhof, insbesondere hinsichtlich der Steuereinnahmen aus Einkommenund Gewerbesteuer.

en in dieser Krise gefragt, um zu investieren. Deshalb gleiche auch der Bund Gewerbesteuerausfälle der Gemeinden aus. Ebenso habe man ein gigantisches Hilfspaket auf den Weg gebracht, das neben der Verlängerung des Kurzarbeitergeldes beispielsweise auch die Senkung der Mehrwertsteuer beinhalte. „Deutschland ist bisher einigermaßen gut durch diese Krise gekommen“, so Schieder. Dies sei besonders auf die gute Arbeit der SPD-Ministerinnen und Minister zurückzuführen. Auch abgesehen von Corona konnte die SPD in der Bundesregierung vieles erreichen: Als „sozialpolitischen Meilenstein“ bezeichnete Schieder die Grundrente. Daneben habe Arbeitsminister Hubertus Heil ein Gesetz gegen Leiharbeit und Werkverträge in der Fleischindustrie vorgelegt. Zudem dringe die SPD darauf, noch in dieser Legislaturperiode ein Gesetz für gerechte Lieferketten zu beschließen. In der Diskussion ging Schieder intensiv auf die Frage nach einem atomaren Endlager für Deutschland ein. Es sei richtig, die Endlagersuche nur anhand wissenschaftlicher Kriterien durchzuführen. Auch Schieder wolle kein Endlager in Bayern, das Verhalten der CSU allerdings sei „hochgradig scheinheilig“. Jahrzehntelang stand insbesondere die bayerische Staatsregierung an der Sozialpolitisch aktiv Speerspitze eines strammen in Land und Bund Atomkurses. Sich jetzt wegduMdB Marianne Schieder griff in cken zu wollen sei „das St. Floihrem Referat diese Thematik rians-Prinzip in seiner Reinform“, auf. Gerade die Kommunen sei- so Schieder.


14. November 2020

M A X H Ü T T E - H A I D H O F

lokal 9

Einfach QR-Code scannen und Verbrauchsdaten melden. Grafik: Bernhard Forster, Stadtwerke Maxhütte-Haidhof

Stadtwerke Maxhütte-Haidhof: Die Bauarbeiten in der Bannholzstraße sollen voraussichtlich bis Mitte Dezember 2020 fertiggestellt werden. Foto: Stadtwerke Maxhütte-Haidhof

Stadtwerke Maxhütte-Haidhof:

Baustelle in der Bannholzstraße in Pirkensee schreitet voran MAXHÜTTE-HAIDHOF (sr). Im Auftrag der Stadtwerke Maxhütte-Haidhof laufen in der Bannholzstraße in Pirkensee derzeit Sanierungsarbeiten am Kanalund Wasserleitungsnetz. Da rund 60 % des Stadtgebietes in Wasserschutzgebieten liegen, wurde in Abstimmung mit dem Wasserwirtschaftsamt Weiden sowie dem Landratsamt Schwandorf, Sachgebiet Wasserrecht, eine Prioritätenliste erstellt, welche Kanäle vorrangig erneuert werden müssen. In diesem Zuge wird auch geprüft, welchen Zustand die Wasserleitung aufweist, sodass ggf. auch diese Leitung ausgetauscht wird. In der Bannholzstraße werden beide Leitungsstränge einschließlich der Grundstücksanschlüsse erneuert. Entsprechend

dem vorliegenden Glasfasermasterplan für den Breitbandausbau werden auch entsprechende Leerrohre gleich mit verlegt. Ausgeführt werden die Arbeiten von der Firma Guggenberger, Mintraching, die bei der öffentlichen Ausschreibung das wirtschaftlichste Angebot abgegeben hat. Der zuständige Projektleiter des Ingenieurbüros Weiss aus Neunburg vorm Wald, Hans Böckl, erläuterte vor Ort den Bauumfang und den zeitlichen Ablauf der Gesamtmaßnahme. Mit den Bauarbeiten wurde Anfang Oktober begonnen. Diese sollen bis Mitte Dezember fertiggestellt werden. Vorstand Ludwig Haslbeck bedankte sich bei den Vertretern des Ingenieurbüros sowie der Baufirma für den bisher reibungs-

BUCHTIPP

Maxhütte Geschichte eines Werkes und einer Stadt 1. Auflage 2020 272 Seiten, 14,8 x 21 cm Broschur, s/w bebildert ISBN 978-3-86646-383-7

Preis: 14,90 € Im regionalen Buchhandel erhältlich oder unter www.battenberg-gietl.de

Wasserverbrauch jetzt auch online melden MAXHÜTTE-HAIDHOF (sr). Zur Abgabe des jährlichen Wasserverbrauches erhalten derzeit alle Haushalte ein Schreiben von den Stadtwerken Maxhütte-Haidhof. Der Jahresverbrauch ist den Stadtwerken Maxhütte-Haidhof bis spätestens 15.12.2020 zu melden.

Die Verbrauchsdaten können wie gewohnt per Ablesekarte oder erstmalig online unter sw.maxhuette-haidhof.de übermittelt werden. Mit dem auf den Anschreiben aufgedruckten QR-Code können Handybesitzer ihre Verbrauchsdaten jetzt auch direkt melden.

losen Ablauf der Bauarbeiten: „Die frühzeitige Information der Anlieger hat dazu geführt, dass Beeinträchtigungen während der Bauzeit so gering wie möglich gehalten werden. Ich möchte mich besonders bei den Anliegern für deren Verständnis bei den unvermeidlichen Unannehmlichkeiten und Einschränkungen während der Bauzeit bedanken.“ Vorstand Ludwig Haslbeck wies weiter darauf hin, dass in den nächsten Jahren pro Wirtschaftsjahr ca. 2 Mio. € in die Sanierung der Kanalisation und 1 Mio. € in die Sanierung des Wasserleitungsnetzes investiert werden sollen. Der Leiter Tiefbau der Stadtwerke, Volker Schneeberger, gab bekannt, dass nach Abschluss der Leitungsverlegungen die Fahrbahn auf der gesamten Länge und Breite erneuert wird. Dank gilt es auch dem Wasserwirtschaftsamt Weiden zu sagen. Für die Sanierungsmaßnahmen erhalten die Stadtwerke Zuwendungen des Freistaates Foto: Maximilian-Grundschule Maxhütte-Haidhof Bayern.

Maximilian-Grundschule:

Kurz notiert: - Verlegt werden 100 m Steinzeugrohre DN300 mit Grundstücksanschlüssen und Revisionsschächten - 140 m Wasserleitung mit Grundstücksanschlüssen - 80 m Leerrohre für künftigen Glasfaserausbau - Eingebaut werden 620 m² Bitutragschicht und 380 m² Asphaltdeckschicht. - Die Gesamtkosten belaufen sich auf ca. 300.000 €

Verkehrserziehung mit ADACUS MAXHÜTTE-HAIDHOF (sr). Das Einmaleins der Verkehrserziehung für die kleinsten Verkehrsteilnehmer bekamen 100 Erstklässler der MaximilianGrundschule spielerisch im Rahmen des Progamms „Aufgepasst

mit ADACUS“ beigebracht. Mit viel Spaß, Bewegung und Freude vermittelte die Moderatorin den Kindern die wichtigsten Verkehrsregeln und übte interaktiv mit ihnen das richtige Verhalten im Straßenverkehr ein.


10 lokal

T E U B L I T Z

Vorsitzender Albert Vetterl begrüßt Christine Luber, erste Vorsitzende des Eine-Welt-Laden Teublitz e.V., als neuestes Mitglied in der ITU. Foto: Eine-Welt-Laden Teublitz

Eine-Welt-Laden jetzt ITU-Mitglied Neues „Regionales Regal“ mit Mühlenprodukten aus dem Landkreis TEUBLITZ (lz). Einer von Bayerns umsatzstärksten Weltläden ist jetzt auch bewusst Teil der Teublitzer Wirtschaft: Als jüngstes Mitglied der Interessengemeinschaft Teublitzer Unternehmer (ITU) bereichert der Eine-Welt-Laden in Teublitz das vielfältige Angebot der ITU-Läden durch fair gehandelte, regionale und ökologische Produkte aus der ganzen Welt. Von jetzt an nimmt er für seine Kundinnen und Kunden an den vielen geplanten Werbeaktionen teil. Der beliebte ITU-Gutschein (fester Wert: 10.-€) ist somit jetzt auch im Weltladen erhältlich und kann dort eingelöst werden. Erst vor Kurzem wurde das „Regionale Regal“ im Eine-WeltLaden Teublitz feierlich eröffnet – anwesend waren neben dem Pfarrer Michael Hirmer und dem ITU-Vorsitzenden Albert Vetterl auch Landrat Thomas Ebeling und Erster Bürgermeister Thomas Beer. Nun werden im Eine-WeltLaden auch regional hergestellte Produkte auf einem gesonderten Regal angeboten – natürlich nach dem Motto „Global denken – lokal handeln“. „Über den Runden Tisch „bio-regional-fair“ innerhalb des Eine-WeltNetzwerks Bayern e.V. fanden wir in der Landkreis-Broschüre „Natür-

lich regional“ die Eckl-Mühle mit verschiedenen Mühlen-Produkten“, so erklärt Christine Luber, die 1. Vorsitzende des Trägervereins des Eine-Welt-Ladens in Teublitz. „Diese Mühle ist die letzte im Landkreis Schwandorf sowie Mitglied im Müllerverband. Wir kamen zu der Überzeugung, dass Mühlenprodukte gut zu unserem Sortiment passen und auch unser Sortiment an Grundnahrungsmitteln gut ergänzen.“ Weizen-, Dinkel- und Roggenmehl sowie Hartweizengrieß von der Eckl-Mühle findet man jetzt neben verschiedenen Müslis, Haferflocken und mehr aus regionaler Herstellung. „Es ist nicht selbstverständlich, ein solches Angebot in der Stadt zu haben - wir freuen uns sehr darüber“, so äußerte sich der 1. Teublitzer Bürgermeister Thomas Beer. Tatsächlich ist der EineWelt-Laden Teublitz einer der 50 umsatzstärksten Eine-Welt-Läden Deutschlands. Das Angebot reicht von Lebensmitteln über Kunsthandwerk bis hin zu Drogerieartikeln, Büchern, Papeterie und Musikinstrumenten. Um das Angebot auch Berufstätigen besser zugänglich zu machen, ist der Eine-Welt-Laden Teublitz ab sofort auch jeden Donnerstag bis 20.00 Uhr geöffnet.

LOKAL auch online lesen. Nächste Ausgabe am 28. November 2020 Alle Ausgaben unter www.issuu.com/elokal

14. November 2020

Erster Bürgermeister Thomas Beer, Standesamtsleiterin Stefanie Walter und stellvertretender Standesamtsleiter Franz Härtl (v.l.n.r.) bei der Urkundenübergabe, Foto: Thomas Stegerer

Stefanie Walter ist jetzt Leiterin des Standesamts TEUBLITZ (sr). Ihre über Jahre hinweg engagierte und akkurate Arbeitsweise wurde jetzt honoriert: Zum 1. Oktober 2020 wurde Stefanie Walter zur Leiterin des Standesamts ernannt. Dies hatte der Stadtrat beschlossen. Erster Bürgermeister Thomas Beer überreichte die Ernennungsurkunde mit den besten Wünschen für eine weiterhin erfolgreiche berufliche Laufbahn bei der Stadt

Teublitz an Stefanie Walter. Im Zuge dessen wurde Franz Härtl, Geschäftsleiter der Stadt Teublitz, zum stellvertretenden Leiter des Standesamts ernannt. Auch er erhielt eine Ernennungsurkunde. Stefanie Walter hat im Jahr 2007 ihre Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten bei der Stadt Teublitz erfolgreich absolviert und arbeitete anschließend im Einwohnermelde- und Passamt. 2011

wechselte sie dann als Sachbearbeiterin in das Teublitzer Standesamt und führte seitdem ihre Tätigkeit mit voller Leidenschaft und Zielstrebigkeit aus. Ihre Weiterbildung zur Verwaltungsfachwirtin konnte Walter 2014 erfolgreich abschließen. Jüngst gelang es Walter, trotz der vorherrschenden Corona-Pandemie, Eheschließungen im Mehrgenerationenhaus zu ermöglichen.

Stadtrat Matthias Haberl ist neuer Ortsheimatpfleger TEUBLITZ (sr). Der Teublitzer Stadtrat Matthias Haberl wurde durch Urkundenübergabe am 29.10.2020 – wie vom Stadtrat beschlossen – als neuer Ortsheimatpfleger für die Stadt Teublitz ernannt. Sein Arbeitsschwerpunkt als Ortsheimatpfleger liegt in der Praxis künftig im Denkmalschutz. Dabei wird es seine Aufgabe sein, das Landratsamt Schwandorf, als Untere Denkmalschutzbehörde, und das Landesamt für Denkmalpflege zu beraten und zu unterstützen. Im Rahmen eines Treffens mit dem Ersten Bürgermeister Thomas Beer wurde Matthias Haberl die Ernennungsurkunde überreicht. „Ich freue mich auf diese vielfältige Aufgabe und sehe den ersten Schwerpunkt meiner Tätigkeit beim Thema Industriekultur“, sagte Haberl nach seiner Ernennung zum Ortsheimatpfleger der Stadt Teublitz. Bereits in seiner Studienzeit hat sich Matthias Haberl mit der Geschichte von Teublitz im 19. Jahrhundert beschäftigt. Die Ergebnisse seiner damaligen Recherche fasste er in einer 125 Seiten umfassenden schriftlichen Hausar-

beit mit dem Titel „Adelsherren und Arbeitsbevölkerung – Die Familie von Gise und Teublitz“ für sein Erstes Staatsexamen zusammen. Zudem ist er seit Jahren Mitglied im „Historischen Verein für die Oberpfalz und Regensburg“ und als Sprecher des „Historischen Arbeitskreises für Teublitz und seine Ortsteile“ ehrenamtlich aktiv. Der Arbeitskreis besteht bereits seit 2010 und erforscht die Geschichte

der Stadt und informiert darüber im Rahmen von Veranstaltungen. Seit Frühjahr 2020 leitet Haberl die Führungen durch das ehemalige Glasschleif- und Polierwerk im Teublitzer Ortsteil Münchshofen. An Haberl, Gymnasiallehrer für Englisch, Geschichte und Sozialkunde, wurde jüngst die Bürgermedaille in Silber vergeben. Damit wurde seine zwölfjährige Stadtratstätigkeit vom 01. Mai 2008 bis 30.04.2020 honoriert.

Erster Bürgermeister Thomas Beer (rechts) übergibt die Ernennungsurkunde dem neuen Ortsheimatpfleger Matthias Haberl (links), Foto: Thomas Stegerer


14. November 2020

T E U B L I T Z

lokal 11

Stadt Teublitz informiert mit neuer Bürger-Info zum Gewerbegebiet an der A93 TEUBLITZ (sr). Mit einer zweiten Ausgabe der Bürgerinformation informierte die Stadt Teublitz die Teublitzer Bürgerinnen und Bürger über den aktuellen Stand der Planungen zum Thema Gewerbegebiet an der A93. Neben einer kurzen Zusammenfassung der Stadtratssitzung vom 15. Oktober 2020 (am Ende der Sitzung wurde die erneute Auslegung der Planunterlagen, mit Öffentlichkeits- und Fachstellenbeteiligung mehrheitlich (18:2) beschlossen) und einem Überblick der Abwägung zur Bürger- und Fachstellenbeteiligung der Planunterlagen informierte die Stadt über neue Erkenntnisse im Zuge des Bauleitplanverfahrens. Auszüge der Bürger-Info: Inhalte der Stellungnahmen Die Stellungnahmen der Fachstellen (Träger öffentlicher Belange) wurden einzeln und nacheinander abgewogen. Für den Stadtrat wurden die eingereichten Stellungnahmen der Öffentlichkeit inhaltlich sortiert und nach 28 Themengebieten abgewogen. Die Punkte „Wald-, Klima- und Artenschutz“ sowie „passender Standort“ oder „Trinkwasserschutz“ wurden dabei häufig genannt. Zumeist wurden diese Belange jedoch bereits bei der Abwägung der Stellungnahmen der Fachstellen berücksichtigt. Gewerbeansiedlung und Kosten Es liegen bereits zum jetzigen Zeitpunkt der Planung für das Gewerbegebiet an der A93 zahlreiche Bewerbungen für Gewerbeflächen vor. Bei der Auswahl der Bewerber, die aus datenschutzrechtlichen und wirtschaftlichen Gründen nicht genannt werden können, wurde sich bislang nicht festgelegt. Die Aspekte „Arbeits-

Ausschnitt aus der Plandarstellung Bebauungsplan mit Grünordnung und Ausgleichsplanung im Plangebiet zum Planungsstand vom 5. Oktober 2020, Grafik: Gerald Eska platzanzahl“ und „Qualität des Gewerbes“ finden im Zuge des Grundstücksverkaufs besondere Berücksichtigung. Entscheidend ist, dass künftig eine breite Sparte an unterschiedlichen Branchen (produzierendes, dienstleistendes Gewerbe und Handwerksbetriebe) sich in Teublitz ansiedeln wird und man nicht von einzelnen Wirtschaftsbranchen abhängig ist. Da derzeit die Planungsphase für das Gewerbegebiet an der A93 läuft, können die entstehenden Kosten nicht exakt abgeschätzt werden. Es gilt jedoch anzumerken, dass eine Baugebietsausweisung für eine Stadt, wenn sie

Grafische Darstellung der eingereichten Einsprüche im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung nach Stadtgebieten; die Prozentzahlen geben den Anteil der Einsprüche in Relation zur Gesamtzahl der Einwohner*innen wieder. Grafik: Stadt Teublitz

selbst als Erschließungsträger auftritt, auch ein unternehmerisches Risiko birgt. Im Fall des Gewerbegebiets an der A93 wird dieses Risiko aber als tragbar eingeschätzt, da eine abschnittsweise Erschließung möglich wäre.

Artenschutz und Biotope Der „spezielle Artenschutz“ ist im Zuge einer Bauleitplanung oftmals notwendig. Dabei werden vorrangig die europarechtlich „speziell“ geschützten Arten geprüft. Arten die unter den „besonderen Artenschutz“ fallen oder auf der sogenannten „Roten Liste“ stehen, fallen hier nicht zwingend darunter. Diese lösen baurechtlich grundsätzlich keinen Verbotstatbestand aus. Die spezielle artenschutzrechtliche Prüfung (saP) wurde im Oktober 2020 textlich überarbeitet. Es wurden die vom Landesbund für Vogelschutz gemeldeten Arten des „besonderen

Artenschutzes“ bzw. der „Roten Liste“ (bspw. die Waldschnepfe) ergänzt. Diese wurden nun in den Planunterlagen mit bewertet und Vermeidungs- und Minimierungsmaßnahmen festgelegt, um die Population dieser Arten nicht wesentlich zu gefährden. Es sind in der amtlichen Biotopkartierung keine Biotope vorhanden. Eine zusätzliche Kartierung von Biotopen wurde durch die Stadt veranlasst. Dadurch konnte festgestellt werden, dass insgesamt 5.283 Quadratmeter (qm) kleinflächige Biotopstrukturen vorhanden sind, die später überbaut bzw. beeinträchtigt werden. Dies entspricht 2,8 Prozent der gesamten Planungsfläche. Einzeln betrachtet handelt es sich um den Bereich bei der vorhandenen Sickerquelle (Quelle selbst kein Schutzstatus) mit einer Fläche von 280 qm, einzelne Sumpfwaldbereiche (2.806 qm) und kleinteilige Moorwaldflächen (2.197 qm). Für die Planung werden insgesamt 19,08 Hektar (ha) anerkannte Kompensation erbracht. Davon liegen 14,84 ha direkt im Stadtgebiet Teublitz (...) Vorhandene Biotope wurden soweit möglich in der überarbeiteten Planung als zu erhalten eingestuft und geltendes Recht wird im Zuge der Planung nicht überschritten. Damit besteht auch für Teublitz das Recht, sich städtebaulich zu entwickeln. Nächste Schritte Nach Vorliegen des hydrogeologischen Gutachtens kommt es zu einer erneuten öffentlichen Auslegung der Planunterlagen im November / Dezember 2020. Der genaue Termin der Auslegungsfrist wird ortsüblich bekannt gegeben. > Download-Link zur BürgerInfo: www.teublitz.de/startseite/ rathaus-und-buergerser vice/ bauleitplanung/aktuelles/

Arbeitsplätze und Standort Mit dem Standort direkt an der A93 soll künftig eine Vielzahl an ortsnahen Arbeitsplätzen geschaffen werden. Durch die kurzen Wege vom Gewerbegebiet zur A93 verbleibt der gewerbliche Verkehr außerhalb von jeglicher Wohnbebauung. Ebenso tragen die kurzen Wege zu einer guten CO2-Bilanz bei und auch der „Spagat“ zwischen Arbeit, Familie und Kindern oder auch Arbeit und Pflege älterer Menschen lässt sich leichter umsetzen. Derzeit pendeln laut einer aktuellen Studie der „Geschäftsstelle Städtedreieck“ rund 5.500 Personen aus dem Städtedreieck zur Arbeit. Es ist nicht das Ziel, die Pendlerzahlen im Städtedreieck „auf Null“ zu setzen, es darf aber davon ausgegangen werden, dass es gelingt, die Pendlerzahlen zu senken. Auch in Zukunft ist die Stadt Teublitz weiterhin bestrebt, diese hohen Pendlerzahlen auch in Form von interkommunalen Darstellung der kartierten Biotope im überplanten Gebiet Projekten im Städtedreieck weiter (Flächen, die in der Planung als zu erhalten gekennzeichnet sind). zu senken. Grafik: Flora + Fauna Partnerschaft


12 lokal

T E U B L I T Z

14. November 2020

Die dichten Moosdecken am Boden zeigen an, dass hier ein flächendeckend feuchte Verhältnisse herrschen. Foto: Christian Stierstorfer, LBV

Gegner des Gewerbegebiets an der A93 geben nicht auf TEUBLITZ (lz). Der Stadtratsbeschluss des Teublitzer Rats vom 15. Oktober 2020 löste unter Naturschützern im Städtedreieck Bestürzung aus: Mit nur zwei Gegenstimmen – der Grünen – wurde der Bau des Gewerbe- und Industriegebiets an der A93 auf dem Gebiet des „Schwarzen Bergs“ erneut beschlossen. Bürgermeister Thomas Beer betonte, dass mit den überarbeiteten Plänen vieles am Projekt noch verbessert worden sei, was den Naturschutz angeht. „Wir geben uns noch lange nicht geschlagen!“, so äußerte sich der LBV-Vorsitzende der Kreisgruppe Schwandorf, Christian Stierstorfer, gegenüber LOKAL, die sogenannten Nachbesserungen seien nicht genug. Es handelt sich hier um weitere Überprüfungen und Überarbeitungen in der Planung sowie Änderungsvorschläge der Fachstellen, wie die Vergrößerung eines Schutzstreifens, Überbauung einer namenlosen Quelle oder einer insektenverträglichen Beleuchtung. „Keine funktionelle Ausgleichbarkeit“ „Jetzt muss erst einmal das hydrogeologische Gutachten abgewartet werden“, so Stierstorfer. Für den LBV steht es nämlich fest, dass sich die Grundwassersituation am Schwarzen Berg unter dem Bauvorhaben doch in bedenklicher Weise ändern könnte, anders als in der Bürgerbroschüre behauptet. „Der LBV bleibt bei seinen kritischen Fragen zum Wasserhaushalt, zum Tier- und Landschaftsschutz, zur Anbindung an bestehende Strukturen und der Wirtschaftlichkeit sowie zum Aspekt der Naherholung.“ Darüber hinaus seien die geplanten Ausgleichsmaßnahmen kein „funktional ökologischer Ausgleich“, so heißt es bereits in der Stellungnahme des LBV vom 12.8.2020

zum Bebauungsplan. Das Projekt widerspreche zentralen politischen Zielsetzungen hinsichtlich Flächenverbrauch, Erhalt der Artenvielfalt und des Klimaschutzes und es habe leider Präzedenzfallcharakter für ganz Bayern. Besonders was die Ausgleichbarkeit betrifft, weist Stierstorfer darauf hin, dass nach der Bayerischen Kompensationsverordnung die „Eingriffsvermeidung an sich“ prioritäres Ziel sei. Für den historisch alten Wald mit seiner langen Habitattradition, für die Standortverhältnisse mit ihren oberflächennahen Wasserzügen, dem Schicht- und Hangwasser sei eine funktionelle Ausgleichbarkeit nicht gegeben. „Für unzählige, wenig mobile Tiere wie Insekten, Amphibien und Reptilien, darunter auch viele gesetzlich geschützte Arten, bedeutet der geplante Eingriff den Tod. Es ist aus unserer Sicht auch die jeweilige lokale Population gefährdet, das gilt für Vögel wie die Waldschnepfe oder den Schwarzspecht, Fledermäuse, Libellen und Waldameisen. Fast alle Flächen für Ausgleichsmaßnahmen befinden sich viele Kilometer entfernt vom geplanten Eingriffsgebiet und scheiden damit als Ausweichfläche, z. B. für die betroffenen Amphibien, ohnehin aus. Was den Boden selbst betrifft, werden seine Lebewesen de facto vernichtet, denn er ist „flächig abzuschieben und zu beseitigen“, wie es im Baugrundgutachten heißt.“ Nach wie vor appelliere der LBV an die Entscheidungsträger auf allen Ebenen, im Falle des Gewerbegebiets andere Lösungen anzustreben. Auch die Untere Naturschutzbehörde im Landratsamt Schwandorf und das Wasserwirtschaftsamt hatten Bedenken angemeldet, die im Teublitzer Stadtrat kein Gehör gefunden hatten. Ebenso ist das vielfach geäußerte

Argument der Bedarfsbegründung aus Sicht des LBV nicht schlüssig, denn in der Stadt Teublitz und in deren Umfeld herrsche eine „sehr niedrige Arbeitslosigkeit“, so heißt es in der Stellungnahme vom 12.8.2020. Ausnahmeverfahren muss beantragt werden Der Sprecher der Teublitzer Bürgerinitiative „Schützt unser Wasser“, Christoph Namislo, kritisiert in einer aktuellen Stellungnahme insbesondere, dass die zahlreichen Moorwald-Biotopflächen im Planungsgebiet nicht ersetzt und an anderer Stelle ausgeglichen werden könnten. „Da die Zerstörung von Biotopen bzw. die Tötung geschützter Tierarten durch das Bundesnaturschutzgesetz verboten ist, muss die Stadt ein sogenanntes Ausnahmeverfahren beantragen.“ Dies müsse bei der Regierung der Oberpfalz geschehen. Die Stadt müsse dann ganz genau begründen, dass die Schaffung von wohnortnahen Arbeitsplätzen für die Region Städtedreieck zwingend erforderlich ist. Viele Moorwald-Bereiche versorgten das Teublitzer Weihergebiet und die Nachbarwälder mit Wasser, so Namislo, bei einer Rodung käme diese Wasserversorgung in den Sommermonaten zum Erliegen. „Sehr wahrscheinlich“ seien negative Auswirkungen auf das Grundwasser: „Neben der fehlenden Speicherwirkung des Waldbodens fließt das Wasser durch die Versiegelung des Bodens schneller ab. Es ist davon auszugehen, dass der Grundwasserspiegel - auch in Verbindung mit der anhaltenden Trockenheit - im Sommer weiter absinken wird.“ Der Teublitzer Stadtrat handle mit seiner Entscheidung entgegen den Empfehlungen der Bayerischen Staatsregierung. Der baye-

rische Umweltminister habe erst vor wenigen Tagen befürchtet, dass das Land in einen Grundwassernotstand abgleite, Böden und Moore müssten als CO2-Speicher unbedingt erhalten werden, Wasser müsse versickern – so viel und so flächig wie möglich. Namislo sieht auch für die regionale Forstund Teichwirtschaft Folgeschäden – so habe sich ebenso der Bayerische Bauernverband gegen die Rodung des Waldes ausgesprochen. Nachteilig für die Gegner des Gewerbegebiets ist auf jeden Fall, dass sich eine, an der Einwohnerzahl gemessen, vergleichsweise geringe Anzahl von Menschen mit einer schriftlichen Eingabe gegen das Vorhaben bei der Stadt Teublitz gemeldet hat. Von insgesamt 1133 Stellungnahmen kommen nur 279 aus der Stadt Teublitz selbst, das sind 3,67 %, der Großteil stammt mit 582 Eingaben aus Maxhütte-Haidhof. Offensichtlich sind die meisten Teublitzer/innen mit dem Bau des Gewerbegebiets einverstanden. Das ist Demokratie, und so äußerte sich Bürgermeister Thomas Beer und andere CSU-Vertreter sogar lobend zum Einsatz der Bürgerinitiativen. Auch die Stadt Teublitz habe das Recht, sich städtebaulich weiterzuentwickeln, heißt es in der aktuellen Bürgerbroschüre.

Stadt Teublitz noch nicht Grundstückseigentümerin In dem neuen Gewerbegebiet ist die Ansiedlung von Unternehmen aus unterschiedlichsten Branchen geplant, darunter produzierendes und dienstleistendes Gewerbe sowie Handwerksbetriebe, es lägen bereits zahlreiche Bewerbungen für die Flächen vor, die momentan von der Stadtverwaltung gesammelt werden. Es sei noch keine Vergabe bzw. engere Auswahl einzelner Firmen erfolgt, hieß es aus der städtischen Fachabteilung „Bau“ auf Nachfrage von LOKAL. Es könne daher noch keine Aussage über die Anzahl der zu entstehenden Arbeitsplätze getroffen werden. Unter anderem hätten sich auch verschiedene Autobahnrasthof-Unternehmen beworben, auch diesbezüglich wurde noch keine Entscheidung getroffen. Die Stadt Teublitz sei noch nicht Grundstückseigentümerin der Gewerbegebietsfläche, es seien bisher auch noch keine konkreten Verhandlungen bezüglich des Weiterverkaufs geführt worden. „Für diesen erforderlichen Grunderwerb ist nach den Vorgaben des Freistaates Bayern zwingend vorab ein rechtskräftiger Bebauungsplan erforderlich und eben dieses Bauleitplanverfahren wird derzeit durchgeführt“, hieß es in der Stellungnahme.

Die Waldeidechse ist eine von vielen „besonders geschützten Arten“, die auf der Fläche des geplanten Gewerbegebietes vorkommt. Rechtlich ist es verboten, ihre Lebensstätten zu zerstören oder die Tiere zu töten. Leider gibt es zahlreiche Ausnahmeregelungen, die letztlich den Schutz dieser Tiere und der Natur im allgemeinen aushöhlen. Foto: Christian Stierstorfer, LBV


14. November 2020

K A L L M Ü N Z

lokal 13

Am 17.11., 21.11. & 24.11.2020:

Frische Gockerl (Wir bitten um Vorbestellung) Jeden Dienstag:

Frische Blut- und Leberwürste Irmgard und Christian Mayer Oben v. links: Landrätin Tanja Schweiger und Kulturreferent Dr. Feuerer. Unten v. links Astrid Schroffner, Architekt Dipl.-Ing. Erich Schroffner, Herr Ludwig Pirkl, Maya Ilowska, Erster Bürgermeister Ulrich Brey. Foto: Landratsamt Regensburg

Preisverleihung für „Ausgezeichnetes Bauen im Bestand“:

Ludwig Pirkl erhielt Auszeichnung KALLMÜNZ (lz/sr). Zum ersten Mal wurde im Zuge des Denkmalpreises des Landkreises Regensburg 2020 auch die Instandsetzung von Gebäuden ausgezeichnet, die zwar historisch, aber nicht unbedingt denkmalgeschützt sind. Ziel des Preises sei es, privates Engagement im Bereich der Denkmalpflege sowohl zu wecken als auch zu würdigen, heißt es auf der Website des Landkreises. Durch die Instandsetzungen dieser nicht unter Denkmalschutz stehenden Gebäude waren die insgesamt vier ausgezeichneten Objekte nach längerem Leerstand vor dem Verfall und Abbruch

gerettet worden. Die Jury würdigte, dass die Sanierungen deshalb eine wichtige Vorbildfunktion für die nachhaltige Bewahrung und Nutzung historischer Bausubstanz hätten. In Kallmünz erhielt die Auszeichnung „Ausgezeichnetes Bauen im Bestand“, der mit 500.- € dotiert ist, Ludwig Pirkl für die Sanierung des ehemaligen Schulgebäudes der Kinder- und Altenheimstiftung (Spittelberg 8). An dem in den Jahren 1972/73 gebauten Gebäude überzeugte die Jury des Landkreises, dass das Schulgebäude die Denkmalschutzkriterien im besonderen

Maße aufwies. Mit der Sanierung und Nutzungsänderung des Gebäudes zu einer IT- Softwarefirma mit 16 Angestellten überzeugte außerdem das Gesamtkonzept der Sanierung. Bei der Preisverleihung im Garten des Schlosses Schönberg in Wenzenbach, das mit dem Denkmalschutzpreis selbst ausgezeichnet wurde, erhielt Ludwig Pirkl die Auszeichnung aus den Händen von Landrätin Tanja Schweiger. Erster Bürgermeister Ulrich Brey, der diese Verleihung beiwohnte, sowie Kulturreferent Dr. Feuerer gratulierten Pirkl im Namen des Marktes Kallmünz.

Schirndorf 13 - 93183 Kallmünz -Telefon 09471-1564

Hofladen geöffnet: Dienstag: 8-12 Uhr Freitag: 8-18 Uhr Samstag: 8-13 Uhr

Mittwoch: Katharinenmarkt, Rgb. Stadtamhof von 8-13 Uhr Burgweinting, BUZ von 13.30 - 17.30 Uhr Donnerstag: Bauernmarkt, Rgb. am Landratsamt 13.30-17.30 Uhr Regenstauf, A. d. Regenbrücke, 9-12 Uhr Samstag: Neupfarrplatz Rgb., 9 - 16 Uhr

JETZT NEU IM DIREKTVERKAUF:

> Getrocknetes Heu < > „Humus Plus“ < (Biogassubstrat / Torfersatz, Dünger)

> Heimische Brennstoffe < wie Stückholz und Hackschnitzel

GRATIS

Sichern Sie sich Ihr Probier-„Packerl“ und überzeugen Sie sich von der Qualität (Aktion im November, so lange der Vorrat reicht)

(v.l.n.r.) Erster Bürgermeister Ulrich Brey, Finanzminister Albert Füracker und Peter Aumer, MdB, Sylvia Stierstorfer, MdL, Geschäftsstellenleiter Uwe Auburger, Kämmerer Bernhard Hübl jun. Foto: Markt Kallmünz

Finanzminister Füracker in Kallmünz KALLMÜNZ (sr). Nachdem Bayerns Finanzminister Albert Füracker zusammen mit Ministerpräsident Markus Söder im Sommer dieses Jahres die „Perle des Naabtals“ mit dem Fahrrad besucht hatten, war jetzt die Haushaltsentwicklung des Marktes das Ziel von Fürackers nun offiziellen Besuches. Um diesen Besuch gebeten hatte Erster Bürgermeister Ulrich Brey. Als Vermittler stellte sich Bundestagsabgeordneter Peter Aumer zur Verfügung. Im Vorfeld wurden durch die Landtagsabge-

ordnete Sylvia Stierstorfer wichtige Informationen bezüglich der Haushaltssituation des Marktes an den Finanzminister übermittelt. Bei dieser Besprechung waren auch von der Verwaltung Geschäftsstellenleiter Uwe Auburger sowie Kämmerer Bernhard Hübl jun. mit anwesend. Nach gut einstündiger Diskussion konnte vom Finanzminister folgendes Fazit gezogen werden: Füracker lobte, dass es Brey mit seiner Verwaltung gelungen sei, enorme Zuwächse für das Ge-

meindevermögen zu erwirtschaften. Es sei mit Weitblick und im Hinblick auf die Zukunft gearbeitet worden, auch indem sämtliche relevante Förderprogramme ausgeschöpft worden seien. Über eine Haushaltskonsolidierung könne nachgedacht werden. Hierbei sei jedoch ein sehr harter Sparkurs einzuschlagen, welchen der Marktrat in seiner Gesamtheit mitzutragen habe. Der Finanzminister bot einen Beratungstermin in seinem Haus in München an. Zum Abschluss dankte Erster Bürgermeister Ulrich Brey für das harmonische und zielorientierte Gespräch. Zu guter Letzt durfte natürlich ein Eintrag ins Goldene Buch des Marktes Kallmünz nicht fehlen.

Ortssprecherin Regine Modell und Erster Bürgermeister Ulrich Brey. Foto: Markt Kallmünz

Neue Ortsprecherin wurde vereidigt KALLMÜNZ (sr). Regine Modell aus Krachenhausen wurde bei einer einberufenen Bürgerversammlung im Gasthaus Birnthaler unter Corona-Bedingungen mit überwältigender Mehrheit zur Ortssprecherin der ehemaligen Gemeinde Krachenhausen für die Legislaturperiode 2020 bis 2026 gewählt. In der Septembersitzung des

Marktes vereidigte Erster Bürgermeister Ulrich Brey die neue Ortssprecherin. Er wünscht ihr eine glückliche Hand bei ihrer Tätigkeit und eine gute Zusammenarbeit. Sie wird zu allen Marktratssitzungen eingeladen und ist beratend im Gremium tätig. Ein Stimmrecht hat sie laut Gemeindeordnung jedoch nicht.


14 lokal

R E G E N S T A U F

14. November 2020

Neues Mehrzweckfahrzeug für den Einsatzdienst REGENSTAUF-STEINSBERG (sr). Drei Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Steinsberg hatten sich Anfang Juli nach Franken aufgemacht, um das neue Mehrzweckfahrzeug beim Hersteller in Breitweidig bei Forchheim technisch abzunehmen und nach Steinsberg zu überführen. Die technische Einweisung der Fahrer und entsprechende Fahrübungen mit dem neuen Fahrzeug haben jetzt schon begonnen. Mehr als 40 Fahrerinnen und Fahrer werden intensiv geschult. Das neue Mehrzweckfahrzeug basiert auf einem VW Crafter mit einer zulässigen Gesamtmasse von 3.500 Kilogramm. Das Fahrzeug wird von einem schadstoffarmen Dieselmotor mit 140 PS Leistung angetrieben. Neben dem Fahrzeugführer und dem Fahrer finden noch vier weitere Feuerwehrleute Platz in dem Transporter. Blaulichter in LED-Technik und ein spezielles Rückwarnsystem mit LEDLeuchten machen das Fahrzeug im Einsatz für andere Verkehrsteilnehmer noch besser erkennbar

und helfen bei der Absicherung von Einsatzstellen. Neben dem Transport von Personal wird das Fahrzeug auch für die Einsatzstellenlogistik und vielfältige Materialtransporte eingesetzt. Der Heckbereich kann hierbei vielfältig mit verschiedenen Rollwagen beladen werden. Bei besonderen Unwetterlagen mit vielen Einsatzanforderungen wird das Mehrzweckfahrzeug zur Erkundung von Einsatzstellen genutzt. Auch die Jugendfeuerwehr wird das Fahrzeug für ihre Dienste gebrauchen. Das neue Mehrzweckfahrzeug ersetzt ein 22 Jahre altes, viel genutztes Vorgängerfahrzeug, das in den letzten Jahren immer wieder lange Ausfallzeiten durch technische Probleme hatte und nicht mehr zuverlässig war.

Mit Bürgermeister Josef Schindler und ihrer Mitarbeiterin Ismeta Langguth besprach Sonja Merl (Mitte) die Situation in der Kleiderkammer. Foto: Sabine Norgall

Sonjas Kleiderkammer braucht mehr Helfer REGENSTAUF (sr). Die lange Schlange von Wartenden vor dem Holzzaun zum alten Kloster in Regenstaufs Bahnhofstraße macht es deutlich: Der Bedarf für eine Kleiderkammer am Ort ist groß. Am 1. Juni dieses Jahres übernahm Sonja Merl die Kleiderkammer von Thea Lohner-Strebl. Viele Jahre gehörte die Kleiderkammer zu deren Projekt „Regina“ (Regenstauf gibt Nachbarschaftshilfe). Sonja Merl war bereits dort aktiv. Jetzt leitet sie die Kleiderkammer in Eigenregie und Eigenverantwortung. Aus der Klei-

derkammer wurde „Sonjas Kleiderkammer“. Neue Öffnungszeiten In den ersten Monaten der Corona-Pandemie blieb die Kleiderkammer zunächst geschlossen. Mit der Wiedereröffnung im Juni war daher der Bedarf groß und die Nachfrage stieg enorm, so erinnert sich Sonja Merl. Damit stellte sich heraus, dass es sinnvoll ist, den Besucherandrang in der Kleiderkammer und den Betrieb der Kinderkrippe, die im Erdgeschoss des alten Klosters untergebracht

Auf dem Betrieb von Otto Obermeier im Ortsteil Grub informierte das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Regensburg Landwirte aus dem Gemeindegebiet über ZwischenfruchtSchauversuche. Foto: Sabine Norgall / Markt Regenstauf

Zwischenfrucht bindet Nährstoffe und schützt das Trinkwasser es einen langen Atem: „Es dauert lange, bis man bei der Qualität des Grundwassers Effekte erzielt.“ Otto Obermeier erläuterte den Versuchsanbau und dessen Ziel, mit dem Zwischenfruchtanbau das Nitrat im Boden als Dünger für den Anbau 2021 festzuhalten. Auf seinem Versuchsfeld stand heuer zuvor Wintergerste. 2021 soll dort Mais angebaut werden. „Ohne Zwischenfrucht“, sagte Obermeier, „werden die Nährstoffe aus dem freiliegenden Boden ausgewaschen.“ Im Schutzgebiet des Regenstaufer Trinkwassers, das bis Pirkensee reicht, wirtschaften rund 50 Landwirte. In Kooperationsvereinbarungen, die dem Schutz des Trinkwassers dienen, sind mit ihnen Entschädigungsleistungen vereinbart. Zusatzleistungen würden, je nach Aufwand, extra honoriert, erläuterte Martin Haubner von der Marktverwaltung. Rund 100.000 Euro investiere der Markt jährlich für 1000 Hektar Schutzgebiet in der Marktgemeinde.

REGENSTAUF (sr). „Die Qualität des Trinkwassers lässt sich nur in Zusammenarbeit mit den Landwirten sichern“, das betonte Bürgermeister Josef Schindler anlässlich einer Veranstaltung des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Regensburg (AELF). Zu dieser Informationsveranstaltung über den Nutzen von Zwischenfrucht, mit der Nährstoffausnutzung im Boden verbessert und gleichzeitig die Nitratauswaschung ins Grundwasser verhindert werden soll, hatte das AELF Landwirte aus der Marktgemeinde auf den Betrieb von Otto Obermeier im Ortsteil Grub eingeladen. Otto Obermeier arbeitet seit vielen Jahren mit dem Amt zusammen und sät jedes Jahr auf einem Feld seines Betriebes verschiedene Zwischenfrüchte im Probeanbau an. Unterstützt von den Fachleuten des AELF begutachteten Regenstaufer Landwirte jetzt, welche Saatmischungen sich gut bewährten. Das Versuchsfeld in Grub liegt im Trinkwasserschutzgebiet 2, in

unmittelbarer Nähe zum Wasserwerk Grub. Wie Martin Haubner, Sachbearbeiter Wasserqualität in der Marktverwaltung, erläutert, spricht man beim Wasserschutzgebiet 2 auch von der sogenannten 60-Tageslinie. Vom Trinkwasserschutzgebiet 2 aus dauert es 60 Tage, bis das Grundwasser den Brunnen erreicht. Auch Vertreter der Regierung der Oberpfalz und der Kooperation Trinkwasserschutz Oberpfälzer Jura sowie 2. Bürgermeister Bruno Schleinkofer, Marktrat Erich Kufner und Markträtin Paula Wolf nahmen an der Veranstaltung teil. Helmut Melchner, Behördenleiter des AELF, betonte, dass der Zwischenfruchtanbau im Rahmen der Neugestaltung der Düngeverordnung immer wichtiger werde. Gemeinsames Ziel aller müsse es sein, den Nitrateintrag ins Grundwasser zu verringern. Er berichtete weiter vom wachsenden Bewusstsein der Landwirte und ihrer Bereitschaft, ihren Beitrag zum Schutz des Grundwassers zu leisten. Allerdings brauche

ist, künftig zu entzerren. Deshalb öffnet die Kleiderkammer ab sofort jeden Freitag nur für eine Stunde, und zwar nur für die Anlieferung: Zwischen 15 und 16 Uhr können gut erhaltene Kleidung, Haushaltsgegenstände und Spielsachen abgegeben werden. Die Abholzeiten verschieben sich auf Samstag von 9 bis 12 Uhr, wenn die Kinderkrippe geschlossen hat. Bei einem Besuch der Kleiderkammer betonte Bürgermeister Josef Schindler die Bedeutung der Institution und würdigte das Engagement Merls sowie die unbürokratische Hilfe. Auch wenn die Kleiderkammer rein privat organisiert sei, sicherte der Bürgermeister zu, den Betrieb durch den Markt zu unterstützen. Momentan arbeiten in der Kleiderkammer Sonja Merl, deren Tochter Sophie sowie zwei weitere Helfe-

rinnen. Für die große Nachfrage, für alle da wäre!“ Drei bis vier Freiwillige zusätzlich, das wäre sagte Merl, seien das zu wenige. ihr großer Wunsch. Viele der bisherigen Helferinnen können nicht Genug Kleidung für alle, mehr tätig sein, weil sie zur Coroaber zu wenig Helfer Viele Bedürftige, bedauerte Merl, na-Risikogruppe gehören. müssten unverrichteter Dinge Die Freiwilligen, die sich in der Kleigehen, denn in der Corona-Krise derkammer engagieren, wünscht müsse sich auch die Kleiderkam- sich Merl gerne etwas couragiert. mer an ein strenges Hygieneko- Manchmal, sagt sie, bräuchten nzept halten. Mehr als fünf Per- ihre Besucher auch klare Ansagen. sonen gleichzeitig dürfen in den Das heißt im Klartext: Wenn etwa Räumen nicht nach passenden Kleidung, die nicht gefällt, einfach Kleidern suchen. Die halbe Stun- auf dem Boden landet, unterbindet de, nach der die Besucher wieder sie das. Eine Besucherin, die ohne gehen müssen, sei eng bemessen. Maske kam, hat sie schon der Doch nach 30 Minuten müssen sie Kleiderkammer verwiesen. Merl: „Wir würden uns auch über die Platz für die nächsten machen. Merl bedauerte, dass sie aktuell Unterstützung durch einen Mann nicht mehr Bedürftigen helfen freuen.“ kann - einfach deshalb, weil es Wer sich engagieren will, kann nicht genug Helfer gibt. „Die gut sich gerne telefonisch unter Tegefüllten Regale und Kleiderstän- lefon 0151/20453664 bei Sonja der machen deutlich, dass genug Merl melden.


14. November 2020

Z E I T L A R N

(v.r.n.l.) Erste Bürgermeisterin Andrea Dobsch, Florian Rieger (AZV), Andreas Schindler (REWAG), Lothar Thies (Fa. Brendl Bau Regensburg), Alfred Braun (Ingenieurbüro Altmann Neutraubling). Foto: Gemeinde Zeitlarn

Spatenstich im Gewerbegebiet Mühlhof/Neuhof in Zeitlarn ZEITLARN (sr). Am 6. Juni 2019 hatte der Gemeinderat per Satzungsbeschluss den Bebauungsplan für das Gewerbegebiet im Nordwesten von Zeitlarn genehmigt. Das „Okay“ für die Planung kam aus dem Landratsamt bereits im März, und so konnte die Gemeinde die Vergabe der Baumaßnahmen zügig vorbereiten. Zufrieden zeigte sich jetzt Rathauschefin Andrea Dobsch mit dem darauffolgenden Bauablauf und traf sich am Dienstag, den 20. Oktober 2020 mit den Vertretern des Ingenieurbüros Altmann aus Neutraubling sowie des Bauunternehmens Brendl Bau GmbH aus

Regensburg zum Spatenstich. Mit dabei waren Vertreter der REWAG und des Zweckverbandes zur Abwasserbeseitigung Regental (AZV). Bauträger für den Straßenbau und den Löschwasserbehälter ist die Gemeinde. Für die Kanalbauten ist der AZV verantwortlich. Zu seinem Bereich zählen die Schmutz- und Regenwasserkanäle, die Regenwasserspeicherung sowie die Regenwasserreinigung. Wegen der Lage in einem Teilbereich des Wasserschutzgebiets (Zone3) wird der Zweckverband insbesondere auf die doppelwandige Ausführung der Kanäle achten.

Mit dem Abschluss der Tiefbauarbeiten wird im Frühjahr 2021 gerechnet. Das gesamte Gewerbegebiet hat eine Fläche von 4,84 Hektar. In Kooperation mit dem Grundstückseigentümer vor Ort konnte sich die Gemeinde schon vor einigen Jahren 8000 m²als Eigentum sichern. Der abschließende Grunderwerb für die notwendige Erschließungsstraße erfolgte im Sommer 2020. Die gemeindlichen Gewerbegrundstücke sind mit Termin zum 8. Oktober 2020 zum Verkauf ausgeschrieben, die Bewerbungsunterlagen sind auf der Homepage der Gemeinde Zeitlarn zu finden.

lokal 15

Pfarrer Josef Schießl, Christine Ballmann vom Kinderbasar-Team, Bürgermeisterin Andrea Dosch und Büchereileiterin Monika Mügschl-Scharf (von links nach rechts) bei der Übergabe des Spendenschecks. Foto: Gemeinde Zeitlarn

Die Tonies ziehen ein Zeitlarner Kinderbasar sei Dank!

ZEITLARN (sr). Das Team vom Mügschl-Scharf. „Und die neue Zeitlarner Kinderbasar unterstützt Öffnungszeit freitags eine halbe die Bücherei Zeitlarn mit einer Zu- Stunde früher, also ab 8:30 Uhr, wendung in Höhe von 150 Euro soll es auch den Kindergartenund ermöglicht so – gemeinsam Kindern ermöglichen, bereits vor mit den Einnahmen aus der Som- Beginn des Kindergartentags bei mer-Aktion „Bücher mobil“ der uns vorbeizuschauen.“ Bücherei – die Anschaffung von Um gerade auch die Jüngsten für eineinhalb Dutzend „Tonies“ und die Bücherei zu begeistern, ist zueiner Tonie-Box, so informiert die dem eine Vorleseaktion mit dem Gemeinde Zeitlarn in einer Presse- Kindergarten St. Bartholomäus mitteilung. Bei der symbolischen am bundesweiten Vorlesetag, Übergabe des Spendenschecks dem 20. November 2020, geplant durch Christine Ballmann vom – selbstverständlich unter BeBasar-Team nahmen auch Pfar- rücksichtigung der dann aktuellen rer Josef Schießl sowie Bürger- Corona-Lage. Die regelmäßigen meisterin Andrea Dobsch, jeweils Büchereibesuche der Grundschulals Vertreter der Bücherei-Träger klassen werden – so der Plan – Pfarrei und Gemeinde Zeitlarn, auch bald wieder aufgenommen. die neue Mediengruppe in Augen- Ab Ende Oktober können „Der kleine Drache Kokosnuss“, „Die schein. Tonies sind sogenannte „Hörfigu- Eiskönigin“ und Co. in der Bücheren“. Werden sie auf eine Tonie- rei ausgeliehen werden. Nach und Box gesetzt, spielt diese der Figur nach werden weitere Tonies daentsprechende Hörspiele oder zukommen, so versichert Monika Musik ab. Insbesondere für klei- Mügschl-Scharf. Die Tonie-Box ne Kinder ist somit ein unkompli- kann nicht mit nach Hause ge(v.l.n.r.) Ortsheimatpfleger J. Flauger, Gewinner Eduard Pflügl, Erste Bürgermeisterin Andrea Dobsch. ziertes Hörvergnügen möglich. nommen werden, steht aber zum „In der vorletzten Oktoberwoche Probehören in der Bücherei bereit. Foto: Gemeinde Zeitlarn haben wir deshalb als erstes die Die Öffnungszeiten und aktuelle Mutter-Kind-Gruppen dazu einge- Informationen sind auf der Webladen, die neuen „Mitbewohner“ site der Bücherei zu finden unter: in der Bücherei zu besuchen“, www.buecherei-zeitlarn.de. ZEITLARN (sr). Bei der in der kutsche gegen 9:00 Uhr früh durch gen Lösung ein kleiner Trostpreis erzählt Bücherei-Leiterin Monika letzten Ausgabe des Mitteilungs- Zeitlarn. Sein Ausspruch über Re- zugestellt. blattes Zeitlarn unter obiger Über- gensburg lautet: “Regensburg liegt Wer noch weitere Informationen schrift gesuchten Person handelt gar schön. Die Gegend musste über Goethes Reise haben möchte, kann diese in der Publikation es sich um keinen geringeren als eine Stadt herlocken.“ um den Dichterfürsten Johann Als glücklicher Gewinner, der das „Die Europäische Goethe-Straße Wolfgang von Goethe. Er war Rätsel richtig löste, nahm Eduard in der Oberpfalz“ von Dr. Martin am Weimarer Hof unter Herzog Pfügl den Bildband aus den Hän- Dallmeier in der Festschrift zum Bayerischen Nordgautag Karl August bis zum Geheimrat den von Bürgermeisterin Andrea 39. aufgestiegen und hatte sich dort Dobsch und Ortsheimatpfleger J. aus dem Jahre 2012 nachlesen, in eine unglückliche Beziehung Flauger entgegen. Beide haben die auch als Quelle für den Arzur Hofdame Charlotte von Stein sich über die durchwegs positi- tikel diente. (www.oberpfaelverstrickt. Auf seiner Reise von ven Rückmeldungen gefreut. Als zerkulturbund.de/cms/media/ Nächste Ausgabe am 28. November 2020 Karlsbad nach Italien fuhr er am Dankeschön wird allen Einsendern fe s t s c h r i f t e n / 3 9 n g t / 3 9 . n g t _ Alle Ausgaben unter www.issuu.com/elokal 04. September 1786 mit der Post- und Einsenderinnen mit der richti- seite72_81.p df)

„Inkognito durch Seidelthurn...?“

LOKAL auch online lesen.


16 lokal

L A N D K R E I S

WAA Wackersdorf Eine Region in Aufruhr Die unglaublichen Geschichten rund um den Bau einer WAA Im Dezember 1985 begannen die Bauarbeiten im Taxöldener Forst. Das Ziel: Die Errichtung einer Wiederaufarbeitungsanlage (WAA) bei Wackersdorf. Vier Bücher aus dem ehemaligen LOKAL-Verlag sorgten damals für erhebliches Aufsehen. 1984 erschien das Buch „Schwandorf im Fadenkreuz - Die WAA und ihr Umfeld“ von Autor Heinrich Mayer, langjährigem Redakteur bei der TZ „Der neue Tag“. In diesem Buch findet man eine klar gegliederte Schilderung der Vorgänge um die geplante WAA in Wackersdorf. Erhältlich für 9,80 €

S C H W A N D O R F

14. November 2020

Online-Sprechstunde am 17. November 2020

Zum sechsten Mal steht Landrat Thomas Ebeling Rede und Antwort SCHWANDORF (sr). Seit einigen Monaten hat der dritte Dienstag im Monat besondere Bedeutung. Bereits zum sechsten Mal wird Landrat Thomas Ebeling am Dienstag, den 17. November 2020 von 19 bis 20 Uhr eine OnlineSprechstunde abhalten. Moderiert wird die Sprechstunde in bewährter Manier von Fabian Borkner. Die Sprechstunde wird im Facebook-Account des Landrats (www.facebook.com/LandratThomasEbeling) live übertragen und erreicht dort mehrere Tausend Personen. Fragen an den

Landrat können als Kommentar entweder bereits jetzt unter dem Video www.facebook.com/ watch/?v=277133983676018, oder während der Sendung unter dem Live-Video gestellt werden. Landrat Thomas Ebeling freut sich über eine zahlreiche Teilnahme an dieser Sprechstunde im Netz, die bereits vor Monaten in Zeiten von Corona eingeführt wurde. Was als Versuch begann, hat sich mittlerweile etabliert und ist zu einer Veranstaltung geworden, die sich viele User rot im Kalender angeFoto: Landratsamt Schwandorf strichen haben.

Das Buch „unbestechlich“ von Autor Oskar Duschinger wurde zeitweise sogar mit einer „Einstweiligen Verfügung“ gestoppt. Doch der Autor und WAA-Widerstandskämpfer Hans Schuierer ließen sich nicht einschüchtern. Erhältlich für 15,80 € Ex-Bundes- und Landtagsabgeordneter Dietmar Zierer † deckte in seinem Buch „Radioaktiver Zerfall der Freiheit“ schonungslos die Hintergründe auf, die man kennen muss, um den „Kampf gegen den geplanten Bau der WAA“ zu verstehen. Erhältlich für 15,80 € Ein eindrucksvolles Stimmungsbild aus den Anfangszeiten des Widerstandes lieferten Werner Grassl und Klaus Kaschel in ihrem Buch „Kein Friede den Hütten“ ab. Was dachten die betroffenen Bürger und Bürgerinnen über den Bau der Anlage, die Bayerns Ministerpräsident Franz-Josef Strauß einst als nicht gefährlicher als eine „Fahrradspeichenfabrik“ bezeichnete? In diesem Buch kommen zahlreiche Oberpfälzer zu Wort. Erhältlich für 9,80 € Diese vier Bücher spiegeln die aufgeheizte Stimmung jener brisanten Jahre wieder. Wie begann alles? Wer war dafür oder dagegen? Was passierte rund um den Taxöldener Forst? Warum wurde die WAA Wackersdorf letztlich nicht gebaut? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt. Zahlreiche Bilder dokumentieren den Widerstand gegen das Atomprojekt und geben noch heute Zeugnis von den Geschehnissen.

Im regionalen Buchhandel erhältlich!

Bei einer Ortsbegehung im Waldstück nahe der Industriestraße machte sich Bürgermeister Thomas Falter (links) selbst ein Bild vom Stand des Waldumbaus. Seitens der Gemeinde sind stellvertretender Bauhofleiter Johann Strasser (Mitte) und Armin Kellermann aus dem Rathaus (rechts) für die Koordination der Maßnahmen zuständig. Foto: Michael Weiß/VG Wackersdorf

10.000 Bäume für den Wald der Zukunft WACKERSDORF (sr). Die Gemeinde Wackersdorf investiert seit Jahren in den nachhaltigen und zukunftsfähigen Wald in der Region. Alleine seit 2018 wurden nahe der Industriestraße und am Edelmannsee knapp 10.000 Bäume durch die Kommune gepflanzt. „Wir brauchen hier einen klimaneutralen und robusten Mischwald“, erklärt Armin Kellermann aus dem Wackersdorfer Rathaus inmitten einer großen Fläche mit kleinen jungen Bäumen. Douglasie, Esskastanie, Weißtanne, Bergahorn, Hainbuche, Roteiche und Erle sollen unsere Wälder nicht nur für neue klimatische Bedingungen stärken, sondern auch auf alte Probleme reagieren. Denn die Wiederaufforstungen wurden ursprünglich durch den Borkenkäfer notwendig. „Was wir hier sehen,

ist ein systematischer Waldumbau – und nicht nur eine einfache Aufforstung“, sagt der stellv. Bauhofleiter Johann Strasser und deutet auf ein paar verbliebene Fichten- und Kiefernbestände inmitten der Jungpflanzen. Der gesunde Altbestand stärke den Mischwald weiter, die vergleichsweise großen Distanzen der alten Nadelhölzer machten es dem Borkenkäfer schwerer, in großen Mengen an seine Leibspeisen zu gelangen. Je nach Boden- und Lichtverhältnissen sind die jungen Setzlinge im Wachstum fortgeschritten. Alle sind gut sichtbar mit Markierungsstäben gekennzeichnet. „Während des Wachstums befreien wir die kleinen Bäume insgesamt zweimal vom umliegenden Bewuchs. Dank der Markierungsstäbe sehen wir besser, wo wir mähen können

und wo nicht“, fügt Kellermann hinzu. Die neuen Waldbestände werden aktuell noch durch Zäune vor Wildverbiss geschützt. Als zentrale Grundlage für den Waldumbau in Wackersdorf dient ein sogenanntes Forstbetriebswerk, in dem Ziele und Maßnahmen auf Basis des bayerischen Waldgesetzes definiert sind. Das Forstbetriebswerk gilt für die gesamten 246,26 ha Gemeindewald. Das vor der Aufforstung geschlagene Totholz wird übrigens vollumfänglich verwertet. Ein Teil wurde an Bürgerinnen und Bürger verkauft, das Gipfelholz gehackt und im Biomasseheizwerk am Wasserturm verwertet. Der ursprüngliche Baumbestand stammt aus den 1960er und 1970er Jahren. Im Rahmen umfassender Rekultivierungsarbeiten zum Ende des Braunkohletagebaus forstete die BBI weitläufige Flächen in der Region auf. Mitte der 90er Jahre übernahm die Gemeinde Wackersdorf einen Großteil dieser Wälder.


14. November 2020

D A S

A K T U E L L E

L O K A L - I N T E R V I E W

lokal 17

Schwandorfer Müllkraftwerk: Wird „Triphönix“ die Verbrennungsmenge weiter erhöhen? LOKAL im Gespräch mit Rudi Sommer, Kreissprecher der GRÜNEN im Landkreis Schwandorf SCHWANDORF (lz). Das Müllkraftwerk Schwandorf ist wieder in den Schlagzeilen. Dabei beschäftigen zwei verschiedene Themen die Öffentlichkeit: Einerseits ist die Verbrennung von sogenanntem „freigemessenem“ radioaktivem Abfall aus Atomkraftwerken, andererseits der Umbau der vier Ofenlinien des Kraftwerks, das Projekt „Triphönix“, im Gespräch. Der ZMS (Zweckverband Müllverwertung Schwandorf) hofft, mit dem Umbau der Anlage eine höhere Verfügbarkeit – etwa durch weniger Stopps wegen Schäden - zu erreichen, denn die drei Öfen haben nach 40 Jahren das Ende ihrer Betriebszeit erreicht. Sie sollen durch zwei Öfen ersetzt werden, die dann mit der modernisierten Ofenlinie 4 den „dreifachen Phönix“ darstellen. Kritiker befürchten hier weitere Erhöhungen der Verbrennungsmenge, die bisher bei 36 Tonnen Müll am Tag lag – für die drei Öfen. Sie könnte sich dann auf 52 t und mit dem jetzigen Ofen vier auf 75 Tonnen erhöhen. Im Müllkraftwerk wird momentan Müll aus dem Verbandsgebiet zwischen Hof und Landshut verbrannt, davon 2/3 Haus- und 1/3 Gewerbemüll. Der umstrittene Müll aus Atomkraftwerken kam bisher von den Meilern Isar 1 und 2 sowie aus Grafenrheinfeld und besteht aus Abfall wie Kunststoffen, Textilien und Sicherheitsschuhen. Seine Strahlung übersteige laut Tagespresse pro Kopf und Jahr nicht 10 Mikrosievert, das ist weniger als 1/1000 der radioaktiven Hintergrundstrahlung der Erde. Die Schwandorfer SPD hatte mit Unterstützung von den GRÜNEN, der ÖDP und der CWG einen Antrag im Stadtrat eingebracht, die Verbrennung zu stoppen, auch

da die Praxis des Freimessens umstritten sei. Radioaktivität könne man nicht verbrennen oder verdünnen und es gebe eine Verpflichtung gegenüber der Schwandorfer Bevölkerung. Laut Stadtratsbeschluss soll nun kein freigemessener Abfall mehr aus verbandsfremden Atomkraftwerken verbrannt werden (aus verbandseigenen schon), ob der Beschluss allerdings rechtlich verbindlich ist, wird dahingestellt, denn die Stadt Schwandorf ist nicht Mitglied im ZMS. LOKAL sprach mit dem Kreissprecher der GRÜNEN im Landkreis Schwandorf, Rudi Sommer, über radioaktive und andere Abfälle im Müllkraftwerk sowie über das Projekt Triphönix und den Umgang des ZMS mit der Öffentlichkeit. LOKAL: Herr Sommer, in Zukunft wird eventuell „nur“ noch der freigemessene Müll aus Atomkraftwerken aus dem eigenen Verbandsgebiet verbrannt. Meinen Sie, eine so geringe Strahlung sei wirklich zu vernachlässigen? Rudi Sommer: Rein messtechnisch betrachtet ist die Strahlung marginal, die Gefahr liegt darin, dass mit der Verbrennung dieses Materials, die im Übrigen seit vielen Jahren stattfindet, eine weitere Tür aufgemacht wird, mehr Müll zu verbrennen. Und grundsätzlich, so steht es zumindest im Strahlenschutzgesetz, ist die Bevölkerung optimal vor radioaktiver Strahlung zu schützen und die Exposition zu minimieren. Das Gegenteil findet statt und ist letztlich eine zusätzliche Belastung zum bereits vorhanden giftigen Mix, der aus den Schornsteinen qualmt. Dass dieser frei gemessene Atommüll teilweise von außerhalb der Verbandsgebiets angenommen wurde, zeigt

einmal mehr die Ignoranz gegen- bundesdeutscher Ebene. So wurüber den rechtlichen Rahmenbe- de z. B. im Kreistag selbst die Biotonne abgelehnt. Die Sondermülldingen. sammlungen sind derart zeitlich LOKAL: Das Müllkraftwerk limitiert, dass sie kaum nutzbar Schwandorf fährt im Moment mit sind usw. Es fehlt grundsätzlich Kreislaufwirtschaftsgesetz, vier Ofenlinien. Wieviel Müll wird ein momentan dort jährlich verbrannt das die Recyclingquote drastisch erhöht. und wo kommt er her? Sommer: 2019 waren es 449.000 Tonnen Müll, die vor Ort ver- LOKAL: Der ZMS plant für das brannt wurden. Zusätzlich wurden Müllkraftwerk einen Umbau und 641.000 Liter Heizöl verbrannt! will zwei neue Öfen in Betrieb Der Müll kommt aus insgesamt nehmen, so dass dann drei Öfen 17 Gebietskörperschaften von laufen. Das Ganze nennt sich Hof über Regensburg bis runter „Projekt Triphönix“. Was hat es Ihnach Landshut - rund ein ¼ der rer Meinung nach damit auf sich? Fläche Bayerns. Das ist trotz mo- Sommer: Das ist eine ganz klare derner Filtertechnik eine riesige Erweiterung der VerbrennungsBelastung der Bevölkerung und kapazität. Bisher können die der Umwelt mit Arsen, Blei, Cad- vier Öfen insgesamt 59 t/h vermium, Quecksilber, Zink, Kupfer brennen, mit den dann drei Öfen, sowie Chlorkohlenwasserstoffe, wovon zwei neu und deutlich Schwefeldioxid, Kohlenmonoxid, größerer sind, 75 t/h. Das ist eine Stickstoffdioxid uvm. Die Stoffe Steigerung um 27 %. Inwieweit die sind teilweise in kleinsten Kon- Peripherie (also Müllbunker, Anliezentrationen gesundheitsschäd- ferung u.s.f.), das auch mit leisten kann sei dahin gestellt, denn erslich. Es liest sich im ersten Moment tens kann und wird die Peripherie beruhigend, wenn man nur die angepasst werden und zweitens Werte und Grenzwerte pro m³ können laut dem ZMS-GeschäftsAbluft betrachtet. Das relativiert führer Knoll bereits jetzt im Tagessich jedoch, wenn man weiß, dass durchschnitt mit der vorhanden z. B. laut schriftlicher Auskunft Peripherie 1500 t verbrannt werdes Landesamts für Umwelt- den, was auf das Jahr hoch geschutz vom 14.9.2010 pro Stunde rechnet 550.000 t entspräche und 411.100 m³ aus den vier Schorn- auf die Stunde heruntergebrochen steinen herausgeblasen werden. 62,5 t bedeuten würde!! Hochgerechnet auf 24 Stunden und das ganze Jahr, kommt man LOKAL: Auch Sie als Bürger des schnell auf Werte, die in den kg- Landkreises Schwandorf sowie Bereich hineinreichen. Und wie als Kreistagsmitglied können sagte schon Paracelsus „Die Men- sich nachweislich kein Bild von den Plänen zum Müllkraftwerk ge macht das Gift!“ machen und Abschriften der ProLOKAL: Warum fällt trotz aller Be- tokolle der ZMS-Versammlungen mühungen allgemein immer mehr bekommen. Warum, glauben Sie, wird hier Geheimniskrämerei beMüll an? Sommer: Es fehlt schlicht der trieben? politische Wille vor Ort, aber vor Sommer: In einer Demokratie allem auch auf bayerischer und nach westlichen Maßstäben soll-

Kreissprecher der GRÜNEN im Landkreis Schwandorf, Rudi Sommer. Foto: Rudi Sommer te es eine Selbstverständlichkeit sein, dass Bürger*innen und vor allem Volksvertreter nicht an der Mitwirkung und Mitarbeit bei demokratischen Prozessen gehindert werden. Mit der Nichtherausgabe von Protokollen an Kreistagsfraktionen oder einzelne Kreistagsmitglieder verstößt der Zweckverband klar gegen ureigenstes demokratisches Selbstverständnis. Es ist zwar möglich, Einsicht in die Protokolle zu nehmen, aber dafür muss man sich anmelden und darf dann in den Räumlichkeiten Einsicht nehmen, darf dort aber offenbar keine Kopien machen. Das ist für Menschen mit einem zeitraubenden Beruf, die nebenher im Ehrenamt tätig sind, nur schwer zu leisten und zudem hat man die Information eben nicht schwarz auf weiß. Insofern betrachte ich das eindeutig als Behinderung der ehrenamtlichen Mitarbeit und eine Geheimniskrämerei, die den sowieso schon zweifelhaften Ruf des Zweckverbands verstärkt. Politikverdrossenheit wird dadurch weiter gefördert.


18 lokal

B A U E N

&

W O H N E N

14. November 2020

Rasenpflege wie die Profis Die vier Schritte der Herbstpflege für ein schönes Grün

Manfred Kellner - - - - - - - Kreativität ist unsere Stärke - - - - - - -

Grubenweg 4 93142 Maxhütte-Winkerling Tel. 0 94 71 - 3 16 47 Mobil: 01 51 - 18 41 54 79

Werben wirkt. Nächste LOKAL-Ausgabe: 28. November Anzeigen-/Redaktionsschluss: Freitag, 20. November

gezielt. regional. effektiv.

Haben Sie Fragen? Montag - Freitag von 9 - 17 Uhr unter 09471 - 30 1234 oder lokal@medienverlag-krempl.de

Seit über 39 Jahren Ihr starker Werbepartner.

(djd). Im Herbst laufen die Hobbygärtner noch einmal zur Hochform auf. Denn wer sich auch im nächsten Jahr an einem schönen Garten erfreuen möchte, sollte jetzt die Vorbereitungen dafür treffen. Das gilt insbesondere für den Rasen, der sich jetzt über eine Jahresabschlusspflege freut.

werden. Der Herbstdünger ist für Kinder und Haustiere bei sachgemäßer Anwendung ungefährlich. Unter www.eurogreen.de finden Hobbygärtner einen Flächenrechner, der die benötigte Düngermenge errechnet. Übrigens, Dünger ist bei trockener Lagerung fast unbegrenzt haltbar. Wer bei der Online-Bestellung den Gutscheincode „HerbstBlätter entsorgen farben“ eingibt, bekommt zehn Durch die Trockenheit sind auch Prozent Rabatt und die Lieferung in diesem Jahr schon früher versandkostenfrei. als üblich die Blätter von den Bäumen gefallen, dazu kommt nun das Herbstlaub. Alle Blätter und sonstiger Unrat sollten vor dem Winter vom Rasen entfernt werden. Bleibt das Laub liegen, nimmt es den Gräsern Licht und Luft. Zudem bildet sich unter den Blättern ein Kleinklima, das ein Nährboden für Schimmel und Pilze ist. Kalium als Stärkung für den Winter Damit die Gräser gut über die kalte Jahreszeit kommen, benötigt der Rasen spätestens Anfang Oktober eine Düngung mit einem kaliumbetonten Dünger, beispielsweise dem Rasen-Herbstdünger Basic NK oder dem HighK von Eurogreen. Das Kalium darin schützt die Gräser vor Frost und Krankheiten. Stickstoffbetonte Rasendünger, die man im Frühjahr und Sommer verwendet hat, dürfen im Herbst jedoch nicht mehr eingesetzt werden. Der hohe Stickstoffanteil würde das Gräserwachstum noch einmal erheblich anregen und die Halme würden weich und anfällig gegenüber Frost und Krankheiten

Herbst besonders gut keimen. Allerdings muss auf eine durchgehende Bewässerung geachtet werden und die Bodentemperatur sollte nachts nicht unter zehn Grad fallen. Der letzte Schnitt Bevor der Rasenmäher sein Winterquartier im Gartenschuppen bezieht, wird noch einmal gemäht. Wann der letzte Schnitt erfolgen sollte, ist regional unterschiedlich.

Abgefallene Blätter von Bäumen sollten vor dem Winter entsorgt werden, um dem Rasen genug Luft zu lassen. Foto: djd/EUROGREEN/CandyBox Images - stock.adobe.com Nachsaaten und Neuanlagen Noch hat der Boden die Temperaturen des Sommers gespeichert, die Sonne brennt nicht mehr so lange und intensiv vom Himmel. Das sollten Gärtner ausnutzen, um die Lücken im Rasen nachzusäen oder eine Grünfläche ganz neu anzulegen. Der warme Boden lässt die Gräser im

Man sollte so lange mähen, bis der Rasen sein Wachstum eingestellt hat. Die Höheneinstellung, die man im Jahr verwendet hat, sollte beibehalten werden. Bei zu hohem Aufwuchs können Gräser faulen, bei zu tiefem Schnitt kann der Boden stärker durchfrieren und die Wurzeln werden geschädigt.


14. November 2020

B A U E N

&

W O H N E N

Und nachdem die Medien berichteten, dass mit der Insolvenz eines Anbieters dessen Kunden sogar Geld verloren hatten, wollen viele dieses Risiko nicht eingehen, geschweige denn plötzlich ohne Strom und Gas dastehen. „Das kann in Deutschland nicht passieren, jeder Haushalt wird zuverlässig mit Strom und Gas beliefert“, weiß Markus Tronnier, Geschäftsführer des unabhängigen Dienstleisters Wechselstrom, der von der Stiftung Warentest als „sehr empfehlenswert“ bewertet wurde.

„Seit ein bis zwei Jahren sind Ökotarife für Neukunden mitunter sogar die günstigsten Angebote“, hat Stromtarifexperte Markus Tronnier beobachtet. Foto: djd/www.wechselstrom-ac.de/ xreflex - stock.adobe.com

Immer im günstigsten Tarif Gas und Strom: Wechseldienste bieten einen Rundum-Service ohne Risiko (djd). Viele Haushalte könnten bei einem Wechsel des Stromund Gasanbieters sparen, das hat sich inzwischen herumgesprochen. Trotzdem bleiben in Deutschland laut Bundesnetz-

agentur 69 Prozent der Stromkunden bei ihren Stadtwerken vor Ort. Warum ist das so? Viele Kunden scheuen den Aufwand oder haben nicht die Möglichkeiten, sich zum Beispiel im

Internet im unübersichtlichen Tarifdschungel zurechtzufinden. Viele befürchten, dass nach einem günstigen Lockangebot für Neukunden der Tarif im zweiten Jahr umso teurer werden könnte.

Ohne Risiko per Post und Telefon Einem vierköpfigen Haushalt kann der Wechselservice bis zu 900 Euro Ersparnis im Jahr bringen - und das ohne Risiko. Denn: „Im Unterschied zu Wechselportalen prüfen die Dienste vor einem Wechsel die Qualität von Tarif und Anbieter“, heißt es in dem Finanztest von April 2019. Neun Wechseldienste wurden getestet und die Bestnote bekam nur derjenige, der alle Kriterien zu 100 Prozent erfüllen konnte. Die Suche nach einem günstigeren seriösen Anbieter ist dabei kostenlos. Das Aachener Unternehmen bietet seinen Service außer unter www.wechselstrom-ac.de auch

lokal 19 per Post oder mit persönlicher Beratung unter Telefon 0241/89 43 92 67 an, bundesweit zum Ortstarif. Erst für die Abwicklung eines Wechsels und für die jährliche Kontrolle mit gegebenenfalls erneutem Wechsel bekommen die Dienstleister eine Provision. Bei Wechselstrom sind dies 30 Prozent der erzielten Ersparnisse. Auch Öko-Tarife können günstiger sein Wünsche der Kunden werden bei der Auswahl der neuen Tarife berücksichtigt, etwa Ökostrom aus umweltfreundlichen erneuerbaren Energiequellen geliefert zu bekommen. „Seit ein bis zwei Jahren sind Ökotarife für Neukunden mitunter sogar die günstigsten Angebote“, hat Markus Tronnier beobachtet. In jedem Fall liege die Entscheidung letztlich bei den Kunden, ob und wohin sie wechseln wollen. „Wir prüfen auch, ob die Anbieter ihre Kunden dauerhaft fair behandeln. Man muss nicht zwangsläufig jedes Jahr wechseln“, ergänzt der Experte. Er ist einer von zwei Mathematikern, die Wechselstrom gegründet haben und damit unabhängig arbeiten, indem sie auf Provisionen von Energielieferanten verzichten.


20 lokal

B A U E N

&

W O H N E N

14. November 2020

Zu wenig Rauchmelder in deutschen Eigenheimen

Aktuelle Studie: Hauseigentümer haben Nachholbedarf beim Brandschutz

Im Gewerbepark 6 . 93158 Teublitz

09471 - 9 09 91 www.bloeth.de info@bloeth.de

Energie für Ihr Zuhause ...

Heizöl . Pellets . Erdgas . Strom

... und für Ihr Auto:

an unserer Tankstelle in Burglengenfeld

(djd). Trotz gesetzlicher Vorschrift hat die Hälfte der deutschen Eigenheimbesitzer ihren Wohnraum nicht ausreichend mit Rauchmeldern ausgestattet. Das hat eine aktuelle Studie ergeben, für die Hausbesitzer in allen Bundesländern mit Rauchmelderpflicht befragt wurden. Ausgenommen waren Sachsen, Berlin und Brandenburg. Dort ist die Ausstattung von Bestandsbauten nicht vorgesehen oder die Frist dafür noch nicht abgelaufen. Hausbesitzer nicht ausreichend informiert Die deutschen Feuerwehren betonen seit Jahren die lebensrettende Funktion der Geräte: „Rauchmelder helfen, Feuer rechtzeitig zu entdecken, sich in Sicherheit zu bringen und die Feuerwehr zu rufen, so können Brandopfer verhindert werden“, erklärt Hermann Schreck, ständiger Vertreter des Präsidenten des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV). Dass es eine gesetzliche Pflicht zur Installation von Rauchmeldern gibt, ist 73 Prozent der befragten Eigentümer bewusst, hat die Umfrage im Auftrag des Rauchmelderherstellers Ei Electronics ergeben. Somit stellt sich die Frage, warum so viele ihr Haus trotzdem nicht richtig ausstatten. Einiges deutet darauf hin, dass mangelndes Wissen über die genauen Inhalte der gesetzlichen Vorschrift ein Grund sein könnte. Für Eigenheimbesitzer war es in den letzten Jahren nicht einfach, den Überblick zu behal-

ten. Denn die Rauchmelderpflicht wurde nicht bundesweit einheitlich, sondern über die Landesbauordnungen zu verschiedenen Zeitpunkten mit unterschiedlichen Fristen und Geltungsbereichen eingeführt. Kein Wunder, dass hier noch Aufklärungsbedarf besteht – zumal 27 Prozent glauben, dass es überhaupt keine gesetzliche Vorschrift gibt, oder einräumen, sich nicht sicher zu sein. Wer sich informieren will,

Mindestausstattung an Rauchmeldern Egal ob Alt- oder Neubau – die Pflicht gilt für Mietwohnungen und Eigenheime gleichermaßen. Einzige Ausnahme ist Sachsen: Dort betrifft sie nur Neubauten und umfangreiche Umbauten. In Berlin und Brandenburg müssen bestehende Gebäude erst bis Ende 2020 ausgestattet sein. Zwar haben 84 Prozent der Befragten mindestens einen Rauch-

In jedem zweiten Eigenheim sind nicht genug Rauchmelder installiert, so eine aktuelle Studie. Foto: djd/EiElectronics/Vlad_Chorniy/ Shutterstock.com wie die Rauchmelderpflicht im eigenen Bundesland genau aussieht, findet unter www.rauchmelder-sind-pflicht.de weitere Informationen. Praktisch ist auch der Rauchmelderrechner, mit dem sich der eigene Bedarf ermitteln lässt.

l Planung und Kundendienst von Heizungs-, Lüftungs- und Sanitäranlagen l Verkauf, Einbau und Wartung von heiz-, lüftungstechnischen und sanitären Anlagen

melder angebracht, aber nur in 50 Prozent der Haushalte sind die Geräte in allen vorgeschriebenen Räumen installiert. Als gesetzliche Mindestanforderung gilt je ein Rauchmelder pro Schlafraum, Kinderzimmer und als Rettungsweg dienendem Flur.

l Einbau von Klimaanlagen l Badsanierungen komplett aus einer Hand l Wasseraufbereitungen und Regenwassernutzung

30 Jahren

Seit mehr als m Fach ... Ihr Meister vo

Leibelt Haustechnik

LEIBELT GmbH 93133 Burglengenfeld Prof.-Dr.-Schmaltz-Str. 7

Tel.: 09471-7749 www.leibelt-heizung.de


14. November 2020

branchen-spezi

@

apotheken Löwen Apotheke* Burglengenfeld

09471-5789

automobile

fahrschule

Fahrschule

Ingo Volkmann 0172 - 882 9922 www.fahrschule-volkmann.de

fenster & türen

haus & heim Rüger - Glasraum & Mehr Burglengenfeld 09471 950648 www.glasraumundmehr.de Facebook: Rüger-Glasraum & Mehr

Ihr Spezialist!

BFT Bayerl* www.bft-bauelemente.de

Der Hammer im Städtedreieck Mitsubishi Vertriebs-/Service-Partner Maxhütter-Str. 74 - Burglengenfeld Tel.: 09471-307570, Fax: -3075710 info@auto-hammer.de www.auto-hammer.de

garten

autoservice Autoservice Biersack* Burglengenfeld 09471-807021

bodenbeläge

gaststätten Gasthof DREI KRONEN* Burglengenfeld 09471-80581 Restaurant ZUM JOZEF* Burglengenfeld 09471-1421 Restaurant Eichmühle Regenstauf 09402-948410 www.eichmuehle.de

gebrauchtmöbel PARKETT · LAMINAT · LINOLEUM KORK · TEPPICH · DESIGNBELAG SONNENSCHUTZ · POLSTEREI

Friedrich-Ebert-Str. 13 Burglengenfeld

Tel. 09471/1667 fahrräder 09471-1390

Gebrauchtmöbel Schmitt

LAGERVERKAUF von sehr gut erhaltenen neuwertigen Wohn-/Esszimmer-/ Schlafzimmermöbel u. Kleinmöbel - Ankauf neuwertiger Möbel Schmidmühlener Str. 11 (ehem. BayWa-Gelände) Burglengenfeld, Tel. 09471-8516 Jeden Samstag 9-12 Uhr geöffnet! Besichtigung jeder Zeit nach Anruf!

Rufen Sie die Meister ihres Fachs!

Kostenloser Service für alle Vereine. Mailen Sie uns gerne Ihre aktuellen Vereinsnachrichten für die kommende LOKAL-Ausgabe am 28. November 2020 Redaktionsschluss: Freitag, 20. November 2020 Mail an: lokal@medienverlag-krempl.de

Blumenerden Saatgut Dünger Rasenpflege

Münchshofener Straße 2 93158 Teublitz Telefon (0 94 71) 93 82

Meingast Fahrräder* Burglengenfeld

lokal 21

Beratung nach Terminvereinbarung

lokal. regional. aktuell.

09402 987 99-0

Werner-von-Siemens-Str. 15 · 93128 Regenstauf Telefon 09402 987 99-0 · info@riembauer.de www.riembauer.de · YouTube: Riembauer

Haben Sie Fragen? Melden Sie sich gerne. Montag - Freitag von 9 - 17 Uhr unter 09471 - 30 1234


22 lokal

@

14. November 2020

branchen-spezi

“Löwen-stark für Ihre Gesundheit!” Christian Bauer e.K. Regensburger Str. 35 93133 Burglengenfeld Tel.: 09471 - 5789 Fax: 09471 - 80158

haus & heim

Rufen Sie die Meister ihres Fachs!

mode

rohstoffe

Her mit dem Schrott! l Garten- und Landschaftspflege l Hausmeisterservice l Winterdienst l Entrümpelungen l Gebäudedienstleistungen

keine Wir verkaufen aufen Mode, wir verk gutes Aussehen!

Inh. Thomas Frieser Parkstraße 24 | 93158 Teublitz tom@frieser-service.de Telefon 09471.6008989

Regensburger Str. 64 in Teublitz

Mobil 0170.9078160 www.frieser-service.de

hausmeisterdienst

... in Größe 36

- 52

www.modehaus-merl.de

metzgereien Fleischwaren Mayer* Schirndorf 09471-1564 Metzgerei Meindl Burglengenfeld

09471 30 45 - 0 Thyssen Dück Rohstoffhandel GmbH & Co. KG Niederlassung Maxhütte-Haidhof Ziegelholz 20, 93158 Teublitz www.her-mit-dem-Schrott.com

schilder

09471-80472

musikschule ... rund um Haus und Hof Hausmeisterservice Gartenpflege Entrümpelungen Möbelmontage uvm. Mo. - Fr. von 9.00 - 16.00 Uhr

Mobil: 01578-8482834 Tel. 09471-6014836

www.regionaler-dienstleister.de

hochzeit

taxi/mietwagen BURGLENGENFELD Regensburger Straße 11 Tel. 09471-8539 o. 0175-2153911

Unterricht in Orgel, Keyboard, Klavier, Akkordeon, Gitarre, Steirische Harmonika und Gesang Unser zusätzlicher Service: ● fachliche Beratung bei Erwerb eines Intruments.

nähmaschinen

Traumhafte Brautmode, die es in sich hat!

Nähmaschinenreparatur Zubehör & Ersatzteile JETZT NEU: Verkauf von Haushalt-Nähmaschinen

Die neue Kollektion für 2021 ist eingetroffen!

Lothar Strobel, Parkstraße 54 93158 Teublitz

Kirchenstr. 16 | Maxhütte-Haidhof Telefon: 0 94 71 / 47 73 www.traumtage-ferstl.de

0175-7632922 reisebüro S+L Reisen www.sl-reisen.com

wärmedämmung


14. November 2020

miete / pacht A N G E B O T E

Haus- und Grundbesitzerverein Schwandorf u. Umg. e.V.

VERMIETERBERATUNG Geschäftsstellen: SCHWANDORF Tel. 09431-2644 BURGLENGENFELD Tel. 09471-6065879 Regensburger Str. 11

K L E I N A N Z E I G E N G E S U C H E

Suche Langspielplatten (LPs), nur Rock, Pop, Blues (keine Sampler o. Greatest Hits, Tel. 09431-51886 oder august.borsig@yahoo.de* Sammler kauft alte Münzen, Gold­münzen und Sammlungen zu sehr guten Preisen. Tel. 09471-808950* Sammler aus der Umgebung kauft umfangreiche Briefmarkensammlungen; Ansichtskarten und Dokumente (1. und 2. Weltkrieg) gegen bar. Telefon 0160-2155570

IMMOBILIEN

STELLENMARKT

A N G E B O T E

A N G E B O T E

Suche für vorgemerkte Kunden Häuser, Eigentumswohnungen und Grundstücke

Schwandorf Eigentumswohnung im 1. OG, Bj. 95; 1 Zi., Bad/WC; ca. 30 m² Wfl.; V, 148 kWh, Gas, Bj 1995; Stpl.; frei ab Dezember 99.000

G E S U C H E

Suche EFH oder Baugrund in SAD, Städtedreieck oder Lkr. Regensburg; Lederer Immo., Tel. 0173-7123087

Suche Haushaltshilfe , 2 Mal wöchentlich in Zeitlarn. Telefon 09402-6084

AUTOMOBILE A N G E B O T E

FORD

RENAULT Renault Kadjar ENERGY TCe 130 XMOD, EZ 03/2016, 81.096 km, Benzin, 96 kW (131 PS), HU: 06/21, arktis-weiß, Allwetterreifen, Bordcomputer, Lederlenkrad, Kurvenlicht, LM-Felgen, Pannenkit, Sitzheizung, Sprachsteuerung, Start/Stopp, Einparkhilfe, el. FH, Tempomat, Isofix, Lordosenstütze, Multifunktionslenkrad, Nebelscheinwerfer, uvm. für 13.950 Euro, Auto Feldmeier Kallmünz, 09473-268

SEAT SEAT Leon ST OPF FR 7-Gang-DSG Business-Paket, 13.600 km, EZ 03/19, 110 kW (150 PS), Benzin, HU: 08/22, Sportfahrwerk, Klimaautomatik, Sportsitze, LED, teilb. Rücksitzbank, Navi, Tempomat, Dachreling, Alufelgen, uvm. für 20.500 Euro, Auto Fuchs 09402-780280

Wohnmobile

G E S U C H E Ford EcoSport Trend, 26.700 km, EZ 12/2016, 92 kW (125 PS), HU: 10/22, Wir kaufen Wohnmobile + Wohnwagen, Telefon 03944-36160, Benzin, braun, Klimaautomatik, www.wm-aw.de Fa. Sitzheizung, behzb. Frontscheibe, Freisprecheinr., Nebelscheinwerfer, ZWEIRÄDER Servo, uvm. für 11.700 Euro, Auto Fuchs 09402-780280

MITSUBISHI

Mitsubishi ASX 1.6 Basis 2WD, 7.252 km, EZ 05/19, Benzin, SAMMELN & SELTEN Euro6d-TEMP, 86 kW (117 PS), weiß, A N G E B O T E Bordcomputer, Klimaautomatik, Berganfahrhilfe, Start/Stopp, el. DDR-Sammlung - Orden u. Abzeichen, Fahnenband u. Abzeichen um FH / Seitenspiegel, Multifunktions1900 vom Kriegerverein Burglengen- lenkrad, Sommerreifen, Stahlfelgen, USB, ZV, uvm. für 14.980 Euro, Auto feld; Telefon 09471-6439 Hammer, 09471-307570

A N G E B O T E

MITSUBISHI YAMAHA XJ 600N, 35.000 km, 50 PS, 4 Zyl, Rot 2, BJ 03/96 für 950 Euro; Roller YAMAHA Majesty 125, BJ 2000, 8,4 kW, 26.000 km, Rot, autom.; Brief, Schein, Schlüssel vorh., guter Zustand, farbereit, Probefahrt erwünscht, kein TÜV 06/20 für 890 Euro. Telefon 09471-2367

lokal 23

Werben wirkt. Machen Sie Ihren Kundinnen und Kunden, unseren Lesern, den regionalen Einkauf schmackhaft.

Nächste LOKAL-Ausgabe: 28. November Anzeigen-/Redaktionsschluss: Freitag, 20. November

gezielt. . regional effektiv. Haben Sie Fragen? Wir sind gerne telefonisch für Sie da! Mo. - Fr. von 9.00 - 17.00 Uhr T +49 (0) 9471 - 30 123 4 F +49 (0) 9471 - 30 123 8 lokal@medienverlag-krempl.de www.medienverlag-krempl.de

Anschrift Medienverlag Krempl Inh. Julia Krempl Haugshöhe 10a D - 93142 Maxhütte-Haidhof

Druck: Oberfpalz Medien, Der neue Tag - Oberpfälzischer Kurier Druck- und Verlagshaus Gmbh Verteilung: Kostenlos in allen Haushaltungen Burglengenfeld, Maxhütte-Haidhof, Teublitz, Kallmünz, Traidendorf, Holzheim a. F., Schmidmühlen, Emhof, Dietldorf, Rohrbach, Heitzenhofen, Duggendorf, Marktgemeinde Regenstauf, Ramspau, Diesenbach, Steinsberg, Eitlbrunn, Zeitlarn, Regendorf, Laub, Loch, Wöhrhof, Edlhausen, Karlstein, Hirschling, Heilingenhausen, Bubach a.d. N., Klardorf, Zielheim, Dachelhofen und Steinberg am See. Auflage: 26864 Exemplare Inhalte einzelner Artikel geben nicht unbeding die Meinung des Herausgebers wieder. Für Urheberrechte Dritter und den Inhalt der Anzeigen haftet jeweils der Auftraggeber allein.


Asklepios Klinik im Städtedreieck informiert:

Beschäftigte des Burglengenfelder Krankenhauses lassen sich gegen Grippe impfen BURGLENGENFELD (sr). Einen Beitrag zur eigenen Gesundheitsvorsorge leisten und mit gutem Beispiel vorangehen: In der Asklepios Klinik im Städtedreieck gehörte Pflegedienstleiter Steffen König zu den ersten, die das Angebot einer hausinternen Grippeschutzimpfung annahmen – ihnen folgten noch viele Beschäftigte des Krankenhauses und ließen sich kostenlos mit dem Influenza-Vierfachimpfstoff impfen. Die hausinterne Impfung gegen Grippe hat am Burglengenfelder Krankenhaus bereits eine kleine Tradition. „Wir versuchen seit jeher alles dafür zu tun, dass unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gesund bleiben. Denn eine Erkrankung ist vor allem immer auch ein Risiko für die Patienten“, so Geschäftsführer Andreas Neumann. In der bevorstehenden Grippesaison gewappnet zu sein, erfahre angesichts der Corona-Pandemie eine besondere Bedeutung: „Die Prävention von Krankheiten muss an allererster Stelle ste-

Pandemie auch in der Region mit steigenden Inzidenzwerten gilt seit Montag, den 2. November 2020 ein Besuchsverbot an der Asklepios Klinik im Städtedreieck. Die Klinik bittet die Bevölkerung um Verständnis, dass dieser Schritt notwendig ist, um die Sicherheit von Patienten wie Mitarbeitern bestmöglich zu gewährleisten. Ausnahmen in Bezug auf das Besuchsverbot sind möglich, etwa beim Besuch von Kindern, in der Versorgung von Sterbenden oder anderen Härtefällen. Bei Unsicherheit ist dies im Vorfeld mit dem behandelnden Arzt zu klären. Der bisherige Weg in der Pandemie habe gezeigt, dass höchste Vorsicht ein entscheidendes Mittel ist, die Ausbreitung des Impfen tut auch gar nicht weh – v.li. Geschäftsführer Andreas Neumann, Klinikmanagerin Jana Corona-Virus einzudämmen. Humrich, Pflegedienstleiter Steffen König, Andreas Pfaller (Bereichsleitung Pflege) und Leitende Die Angehörigen, so in der AsOberärztin Paula Loibl. Foto: Annika Staporowski klepios-Meldung weiter, dürfen gewiss sein, dass die Patienten hen.“ An der Klinik selbst gelten zum Beispiel die über 600 Desin- Seit 2. November: Besuchsver- bestmöglich versorgt werden. seit jeher höchste Hygiene-Maß- fektionsspender, die in der Klinik bot zum Schutz der Patienten Weitere aktuelle Infos unter stäbe; ein sichtbares Zeichen in den Fluren und Zimmern ange- Aufgrund der aktuellen Situation www.asklepios.com/burglenfür Patienten und Besucher sind bracht sind. und der Entwicklung der Corona- genfeld.


Turn static files into dynamic content formats.

Create a flipbook
LOKAL - 14.11.2020 by lokal - das blatt ihrer region - Issuu