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EZA FAIRER HANDEL
ERFOLGE UND HERAUSFORDERUNGEN DES VERGANGENEN JAHRES EZA-Geschäftsbericht 2024/25
There is no Plan B because there is no Planet B.
IMPRESSUM: EZA FAIRER HANDEL GMBH Wenger Straße 5 | 5203 Köstendorf +43 6216 20 200 | office@eza.at | www.eza.at Für den Inhalt verantwortlich: Michael Scherndl Bilder: EZA Fairer Handel GmbH, Images by Freepik Druck: Klimaneutraler Druck, nach Öko-Standards, Gugler Medien GmbH
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VORWORT
Vorwort
Liebe Freundinnen und Freunde des fairen Handels, das Jahr 2024/25 war für uns ein ganz besonderes: Wir feiern 50 Jahre EZA Fairer Handel – ein halbes Jahrhundert Engagement für Fairness, Partnerschaft und nachhaltige Entwicklung. Dieses Jubiläum ist für uns Anlass, zurückzublicken, aber vor allem nach vorne zu schauen.
sowie die Partnerreisen zu uns, die einmal mehr die Bedeutung von direktem Austausch und gelebter Zusammenarbeit gezeigt haben. Auch in der Produktentwicklung und Innovation konnten wir Fortschritte erzielen: neue Produkte, neue Sorten und gezielte Maßnahmen zur Sichtbarkeit und Außenwerbung stärken die Präsenz von EZA und unseren Partner:innen auf dem Markt.
Neben dem Jubiläumsjahr, das viele kleine und große Momente bot – wie zum Beispiel unser Sommerfest oder die Erlebniswanderungen vom ersten Büro der EZA zur heutigen Zentrale mit EZA-Gründer Toni 50 Jahre EZA bedeuten 50 Jahre Einsatz für gerechWintersteller – war das Jahr auch wieder von den ho- te Preise, nachhaltige Partnerschaften und globale hen Weltmarktpreisen für Kaffee und Kakao geprägt. Verantwortung. Wir danken allen, die diesen Weg mit uns gegangen sind, und freuen uns darauf, gemeinDie herausfordernde Preispolitik und Inflation, eben- sam die nächsten Schritte zu gestalten. so wie die Verfügbarkeit der Rohware durch Klimawandel und weltpolitische Entwicklungen, haben erneut deutlich gemacht, wie wichtig stabile, faire Handelsbeziehungen sind. Dank unserer engen und langjährigen Partnerschaften konnten wir gemeinsam mit unseren Produzent:innen im Globalen Süden die Qua- Michael Scherndl lität sichern und Risiken im Vorfeld abfedern. Geschäftsführer Besonders wertvoll waren dabei die Besuche vor Ort EZA Fairer Handel
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Vorwort
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Jahre
EZA FAIRER HANDEL
wir feiern 50 Jahre EZA fairer handel 1975 begann in Österreich mit der Eintragung ins Handelsregister eine Bewegung für gerechte Handelsstrukturen: Aus einer kirchlich initiierten Idee entstand EZA Fairer Handel, heute ein Synonym für fair gehandelte Rohstoffe und Handwerksprodukte weltweit. Nun, 50 Jahre später, feiern wir nicht nur das Jubiläum, sondern bekräftigen auch unsere Vision: Fairer Handel ist nicht die Ausnahme, sondern sollte die Regel sein.
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50 Jahre EZA
SOMMERFEST
Sommerfest
Mitte Juni 2025 feierten wir bei strahlendem Sonnenschein und idealem Sommerwetter unser EZA Sommerfest in der Zentrale in Köstendorf. Das Fest bot ein buntes und herzliches Miteinander für Mitarbeiter:innen, Kund:innen, Partner:innen und Freund:innen des Fairen Handels. Ein Nachmittag voller Genuss, Begegnung und guter Stimmung, der alle Generationen zusammenbrachte.
Auch kulinarisch blieb kein Wunsch offen: Ein chilenischer Foodtruck verwöhnte die Besucher:innen mit Spezialitäten, während ein regionaler BIO-EisProduzent eigens für das Sommerfest ein köstliches MASCAO Eis kreierte.
Die entspannte Atmosphäre, das sommerliche Wetter und die Musik unseres DJs luden zum Verweilen, Plaudern und Tanzen ein. Der Andrang war groß, so Für die kleinen Gäste sorgte ein abwechslungs- dass wir kurzerhand zusätzliche Tische aufstellen reiches Kinderprogramm mit Hüpfburg, Spiel, mussten, um allen Gästen Platz zu bieten. Spaß und Kreativität für Begeisterung, während die Erwachsenen bei Kaffeeverkostungen in die Unser Sommerfest 2025 hat einmal mehr gezeigt, Welt von EZA eintauchen und neue Aromen ent- wie lebendig, engagiert und vielfältig unser Netzdecken konnten. Besonders begehrt waren die werk ist. Es war ein Tag voller Freude, Begegnung einmaligen Musterstücke, die exklusiv in unse- und gemeinsamer Erlebnisse. Ein gelungenes Fest, rem Lager zum Sonderverkauf angeboten wur- an das wir mit einem Lächeln zurückdenken und den und schnell neue Besitzer:innen fanden. das Vorfreude auf das nächste Jahr weckt.
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JUBILÄUMS Jubiläums WANDERUNG wanderung Unter dem Motto „Dem Fairen Handel auf der Spur“ luden wir zu einer besonderen Wanderung ein, bei der Interessierte den Ursprung des Fairen Handels hautnah erleben konnten. An fünf Terminen im Juni und Juli hatten die Teilnehmer:innen die Gelegenheit, mehr über die Anfänge des Fairen Handels zu erfahren. Initiiert und begleitet wurde die Veranstaltungsreihe von EZA-Gründer Toni Wintersteller, der den Gruppen spannende Einblicke in die Geschichte und Entwicklung der EZA vermittelte. Die Wanderung begann in Bergheim beim Missionshaus Maria Sorg, dem ersten Büro der EZA. Toni Wintersteller berichtete von den Anfängen, den Ideen und Herausforderungen in der Gründungszeit. Von dort führte die rund einstündige Wanderung weiter zur S-Bahn-Station Salzburg-Kasern und anschließend nach Köstendorf zur EZA-Zentrale. Bei
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optimalem Wetter und in entspannter Atmosphäre erfuhren die Teilnehmenden unterwegs zahlreiche interessante Details über die Entstehung des Fairen Handels – direkt aus erster Hand. In der EZA-Zentrale wurden die Gäste herzlich empfangen und mit einem Mittagessen verwöhnt. Ein Vortrag mit anschließender Diskussion bot tiefere Einblicke in die heutige Arbeitsweise des Fairen Handels, seine Erfolge und Herausforderungen sowie inspirierende Geschichten unserer Handelspartner:innen. Danach folgten eine Hausführung, Einblicke in die Vertriebsstruktur und eine Kaffeeverkostung. Die Jubiläumswanderung bot nicht nur einen informativen Rückblick auf 50 Jahre EZA, sondern machte den Fairen Handel auf besondere Weise erlebbar – als lebendiges Netzwerk, das durch Vielfalt, Engagement und gelebte Partnerschaft überzeugt.
50 Jahre EZA
GEMEINSAM SIND WIR STÄRKER Zusammenarbeit, Austausch und gegenseitige Unterstützung prägen unser tägliches Handeln – und zeigen Wirkung. Unter diesem Motto blicken wir auf ein vielfältiges Jahr zurück: von der Fotoausstellung eines langjährigen Wegbegleiters, der eindrucksvolle Impressionen von EZA-Reisen präsentiert, über interne Fortbildungen bei Kaffee-Workshops bis hin zur Ladenübergabe des Weltladens Linzergasse. Unsere erfolgreichen Kampagnen, Online-Marketing- und Social-MediaAktivitäten sowie das Engagement für Nachhaltigkeit verdeutlichen: Gemeinsam erreichen wir mehr – für unsere Partner:innen, Kund:innen und Produzent:innen weltweit.
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FOTOAUSSTELLUNG Fotoausstellung MANFRED WIMMER manfred wimmer Von 28. Februar bis 25. April waren speziell ausgewählte Werke unseres langjährigen Wegbegleiters und Fotografen, der uns auf vielen Reisen zu unseren Partner:innen begleitet hat, in der Katholischen Hochschulgemeinde Salzburg ausgestellt.
Leider erreichte uns Ende Juni 2025 die traurige Nachricht, dass unser Freund nach langer Krankheit, aber dennoch sehr plötzlich und unerwartet von uns gegangen ist. Umso größer ist die Ehre, dass Manfreds Bildausstellung nun dauerhaft in der EZA Köstendorf zu sehen ist. Viele seiner Werke sind Die Vernissage unter dem Titel „menschenBILDER“ prominent in unserem Gebäude ausgestellt und eram 11. März war ein gelungenes Event, bei dem vie- innern täglich an die Reisen, die Begegnungen und le aktive sowie ehemalige EZA-Mitarbeiter:innen vor seine einzigartige Perspektive. Ort waren und dank der eindrucksvollen Aufnahmen noch einmal in die Begegnungen und Geschichten Lieber Manfred, wir danken dir von Herzen für deine unserer Partner:innen eintauchen konnten. Die Aus- Freundschaft, dein Engagement und deinen Blick stellung zeigte auf eindrucksvolle Weise, wie Man- für das Wesentliche. Deine Bilder werden noch lanfred mit seiner Kamera den Menschen hinter den ge für sich sprechen und dich in Ewigkeit in unserer Produkten ein Gesicht gab und so das Wesen des Erinnerung bewahren. Fairen Handels sichtbar machte.
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KAFFEEWISSEN HAUTNAH
Kaffeewissen hautnah
Ende 2024 hatten alle interessierten Mitarbeiter:innen der EZA die Gelegenheit, hinter die Kulissen der Kaffeeröstung zu blicken: Wir waren zu Gast bei Naturkaffee in Seeham, wo uns Röstmeister und Chef-Diplom-Kaffeesommelier Christoph Hellermann mit großer Leidenschaft und Fachwissen in die Welt des Röstens eintauchen ließ. Er erklärte anschaulich den gesamten Weg der Bohne: Von der Kaffeepflanze und ihren Ursprüngen, über die Ernte und Verarbeitung, bis hin zur Röstung und Zubereitung. Dabei wurde schnell
spürbar, wie viel Handwerk, Erfahrung und Feingefühl in jeder Röstung steckt. Besonders spannend: Wir durften selbst Hand anlegen und mit einer kleinen Handröstmaschine eine eigene Portion unseres Rohkaffees rösten. Ein Erlebnis, das Theorie und Praxis perfekt verband. Christoph und Judith von Naturkaffee in Seeham rösten für uns seit vielen Jahren ausgewählte Spezialitäten, darunter unseren beliebten Salzburg Kaffee, und ist ein verlässlicher Partner, der Qualität und Fairness ebenso lebt wie wir.
STERNENKINO
Sternenkino
Am 29. August 2024 fand auf dem Freigelände der EZA-Zentrale in Köstendorf unser EZA Sommerkino statt. Gezeigt wurde der mexikanische Film „Radical – Eine Klasse für sich“, Publikumssieger des Salzburger Lateinamerikafestivals 2024. Vorab lud unser Shop zum Late-Night-Shopping mit fairen Snacks und besonderen Angeboten ein. Der Film erzählt die wahre, inspirierende Geschichte eines Lehrers, der mit Einfühlungsvermögen und Kreativität Kindern aus schwierigen Verhältnissen neue Perspektiven eröffnet. Humorvoll und berührend vermittelte „Radical“ die Kraft von Bildung und Engagement – ein gelungenes Kinoerlebnis unter freiem Himmel für alle Besucher:innen.
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impulse setzen IMPULSE SETZEN Auch im Geschäftsjahr 2024/25 standen Markenbekanntheit und Sichtbarkeit im Mittelpunkt unserer Kommunikationsstrategie. Unser Ziel war es, die Marke EZA noch stärker im Bewusstsein der Konsument:innen zu verankern und gleichzeitig die Werte des fairen Handels sichtbar und erlebbar zu machen. Anstatt auf breit gestreute Werbung zu setzen, konzentrierten wir uns auf gezielte Schwerpunkt-Kampagnen, die inhaltlich und zeitlich genau auf unsere Zielgruppen abgestimmt waren. So wurde etwa rund um den Tag des Kaffees eine umfangreiche Aktion umgesetzt, bei der Out-of-Home-Werbung, digitale Anzeigen und Printmedien gezielt kombiniert wurden. Diese crossmediale Verknüpfung sorgte für starke Präsenz und Wiedererkennbarkeit. Dank einer präzisen Zielgruppenanalyse konnten wir unsere Maßnahmen optimal ausrichten. Durch die Auswertung von Nutzungsdaten und Interessen gelang es, unsere Botschaften dort zu platzieren, wo sie die größte Wirkung entfalten – effizient, treffsicher und mit deutlich geringeren Streuverlusten.
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DIGITAL VERNETZT
Digital vernetzt
In den vergangenen zwei Jahren haben wir unsere digitale Präsenz konsequent ausgebaut und unsere Kommunikationsstrategien zunehmend zielgruppenspezifisch ausgerichtet. Dabei setzen wir auf eine Kombination aus Reichweite und Relevanz: So schalten wir etwa Anzeigen auf Plattformen wie derstandard.at, wo wir gezielt bewusste Konsument:innen ansprechen können, denen Themen wie Nachhaltigkeit und fairer Handel besonders wichtig sind. Ebenso nutzen wir Fachportale wie das Bio Magazin und Lebensart, um Menschen zu erreichen, die sich vertieft mit nachhaltigem Konsum beschäftigen.
echten Fixpunkt für unsere Community entwickelt hat. Es wird nicht nur im Weltladen-Magazin abgedruckt, sondern sorgt auch online regelmäßig für großes Interesse und direkte Rückmeldungen. Kooperationen mit Partnern wie Sonnenglas eröffnen uns zudem neue Reichweiten und Zielgruppen, die unsere Werte teilen und weitertragen. Durch eine Mischung aus konstanter Präsenz, abwechslungsreichen Inhalten – von Produktinformationen über Geschichten unserer Handelspartner:innen bis hin zu interaktiven Formaten wie Quiz, Gewinnspielen oder direktem Austausch mit unserer Community – konnten wir unsere digitale Sichtbarkeit deutlich steigern. Das Ergebnis: ein Wachstum von rund 50 % auf Instagram innerhalb eines Jahres – ein Beleg dafür, dass Authentizität und Engagement auch online Wirkung zeigen.
Um insbesondere jüngere Zielgruppen anzusprechen, haben wir unsere Social-Media-Kanäle noch mehr betreut und zahlreiche kreative Kampagnen umgesetzt. Ein besonderer Erfolg ist unser monatliches Rezept mit EZA-Produkten, das sich zu einem
+ 47,5 % Followerzuwachs
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Instagrambeiträge
Reels, Gewinnspiele, Rezepte und Produktinszenierungen
76% weibliche Follower
von 1.586 auf 2.340 Follower
24% männliche Follower
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WELTLADEN LINZERGASSE
Weltladen Linzergasse Anfang 2025 haben wir die Entscheidung getroffen, unseren langjährig betriebenen Weltladen in der Linzergasse in Salzburg nicht länger selbst weiterzuführen. Bereits mit der ersten Meldung über die geplante Schließung erreichten uns zahlreiche Rückmeldungen von Kund:innen und Interessierten, ein deutliches Zeichen dafür, wie sehr der Weltladen als sichtbares Zeichen des Fairen Handels in der Stadt geschätzt wird.
Menschen lassen sich Veränderungen gestalten und Traditionen bewahren. Unser Dank gilt allen, die diesen Übergang ermöglicht haben. Von Mitarbeiter:innen über Vereinsmitglieder bis hin zu unseren treuen Kund:innen. Dem neuen Vorstand und allen Mitgliedern wünschen wir viel Erfolg, Freude und Engagement bei der Weiterführung des Ladens.
Dank intensiver Sitzungen, Informationsveranstaltungen für Interessierte am Fairen Handel und dem unermüdlichen Einsatz von Gerd Haslinger, Verantwortlicher bei EZA für den Weltladenbereich, gelang es, einen gemeinnützigen Verein für die Weiterführung des Ladens zu finden.
Abschließend möchten wir uns bei den lokalen und bundesweiten Medien bedanken, welche die gesamte Berichterstattung – von der ersten Meldung über die Schließung bis Nach einer kurzen Umbau- und Vorbereitungsphase hin zur Wiedereröffnung konnte der Weltladen im August 2025 wiedereröffnet – sachlich begleitet und werden. Mit dieser Übergabe sichern wir nicht nur den Fairen Handel imeinen wichtigen Ort des Fairen Handels in Salzburg, mer positiv hervorgehosondern zeigen auch: Gemeinsam mit engagierten ben haben.
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Werte und Wirkung WERTE UND WIRKUNG Als Pionierorganisation der Fair-Handels-Bewegung sehen wir uns in der Verantwortung, unternehme risches Handeln stets an den Auswirkungen auf Menschen und Umwelt zu messen. Unser Anspruch ist es, Lieferketten transparent, fair und nachhaltig zu gestalten.
Human Rights and Environmental Due Diligence (HREDD):
EU-Deforestation Regulation (EUDR):
Die Umsetzung unserer HREDD-Sorgfaltspflichten wird von den Abteilungen Partnerbetreuung & Monitoring und Qualitätssicherung begleitet. Regelmäßige Berichte und der direkte Austausch mit Produzent:innen und Handelspartner:innen sind zentrale Elemente unserer Arbeit. Im Geschäftsjahr 2024/2025 haben wir eine umfassende Risikoanalyse für unsere wichtigsten Produktgruppen durchgeführt, um mögliche negative Auswirkungen auf Menschenrechte und Umwelt zu erkennen und zu bewerten. Besonderes Augenmerk lag auf unserer wichtigsten Lieferkette – dem Kaffee. Im Rahmen eines EFTAPilotprojekts wurde eine Feldanalyse durch einen lokalen Berater bei einem unserer Kaffeepartner in Lateinamerika durchgeführt. Die Ergebnisse wurden nach Vorliegen des Endberichts mit der Partnerorganisation besprochen und gemeinsam Verbesserungsvorschläge erarbeitet. Ein offener Dialog mit allen Beteiligten ist für uns unverzichtbar, um Risiken realistisch einschätzen und nachhaltige Lösungen entwickeln zu können. Durch diese enge Zusammenarbeit stärken wir nicht nur unsere Handelsbeziehungen, sondern setzen auch ein Zeichen für verantwortungsvolles und transparentes Handeln.
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Die EUDR stellt hohe Anforderungen an die Rückverfolgbarkeit und verlangt von allen Akteuren der Lieferkette den Nachweis, dass ihre Produkte nicht mit Entwaldung in Verbindung stehen. Besonders für Genossenschaften und Kleinbäuer:innen bedeutet dies eine große Herausforderung, da sie oft über begrenzte technische und finanzielle Mittel verfügen. Die Anforderungen umfassen unter anderem die exakte Georeferenzierung jeder Parzelle, die Erhebung und Übermittlung von Daten sowie die Einhaltung komplexer Sorgfaltspflichten. Viele Genossenschaften arbeiten bereits an der Einführung digitaler Tools, doch die technische Umsetzung und Datenübermittlung bleiben anspruchsvoll. Auch Pflegemaßnahmen in Kaffeegärten, wie die Fällung von Schattenbäumen oder auch Schäden durch Stürme können zu Compliance-Problemen führen. Die betroffenen Organisationen müssen dann belegen und dokumentieren, dass es sich um keine Verstöße im Sinne der EU-Entwaldungsverordnung handelt. Um den Zugang zum EU-Markt zu sichern, müssen Partnerorganisationen in digitale Infrastruktur und Schulungen investieren. Dies führt zu höheren Kosten und mehr Bürokratie, was besonders kleine Produzent:innen belastet. Gemeinsam mit Fairtrade unterstützen wir unsere Partner:innen dabei, diese Herausforderungen zu meistern und die neuen Anforderungen erfolgreich umzusetzen.
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GEMEINSAM ZUKUNFT GESTALTEN Das vergangene Jahr bot wertvolle Möglichkeiten für persönlichen Austausch: Zwei Reisen führten uns zu Partner:innen in Südafrika und Guatemala, und wir freuten uns über inspirierende Besuche aus Sri Lanka, Mexiko & Indien.
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zu Besu
ISUNA
SÜDAFRIKA
SÜDafrika Im September 2024 konnte sich Gerhard Wimmer auf seiner letzten Partnerreise vor seiner Pensionierung beim Besuch der Keramikwerkstatt ISUNA in Südafrika ein umfassendes Bild der Organisation und Produktion verschaffen. Im Jahr 2023 war das Team mit täglichen Stromabschaltungen konfrontiert, die zu Produktionsausfällen führten. 2024 hat sich die Situation verbessert – die Abschaltungen werden nun angekündigt und können besser eingeplant werden. Die hohe Inflation bleibt jedoch eine große Herausforderung, da sie sowohl Rohstoff- als auch Lohnkosten laufend erhöht. Die Werkstatt ist gepachtet, gut ausgestattet und derzeit voll ausgelastet. Produziert wird sowohl für den Inlandsmarkt als auch für den Export – darunter auch für die EZA. Die Qualitätskontrolle erfolgt durch eine
eigene Beauftragte. Die Mitarbeiter:innen erhalten einen Stundenlohn, der rund 20 % über dem gesetzlichen Mindestlohn liegt. Insgesamt zeigte sich ISUNA als gut organisierter Betrieb mit engagierten Mitarbeiter:innen, die sich stark mit ihrem Unternehmen identifizieren. Neue Designvorschläge wurden sofort aufgegriffen und teilweise bereits während des Besuchs umgesetzt. Nach dem Werkstattbesuch nahm Gerhard an der jährlich stattfindenden WFTO Konferenz teil, wo er zahlreiche Gespräche mit bestehenden Partnerorganisationen führen und viele interessante neue Kontakte knüpfen konnte. Besonders hervorzuheben ist die Begegnung mit der Initiative I was a Sari aus Indien – einer professionell organisierten Initiative mit rund 300 Frauen, die gebrauchte Saris zu Taschen, Schmuck und Notizbüchern verarbeiten.
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ch bei
zu Besu
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NOBUN
Diese Produkte werden künftig auch das EZA-Sortiment bereichern. Abschließend besuchte Gerhard die Kerzenproduktion NOBUNTO in Bredasdorp, um die Werkstätten zu besichtigen und aktuelle Daten zu erheben. Das Unternehmen wurde vor 14 Jahren gegründet und beschäftigt derzeit 14 Personen, davon 12 Frauen. Produziert werden handbemalte Kerzen, die seit Mitte August 2024 auch im EZA-Sortiment erhältlich sind.
Die Qualitätskontrolle erfolgt sowohl durch die Produzent:innen als auch durch die zentrale Produktionsleitung. Die Mitarbeiter:innen werden auf Stücklohnbasis bezahlt und verdienen dabei mindestens den gesetzlichen Mindestlohn, meist jedoch bis zu 25 % darüber. NOBUNTO legt großen Wert auf faire Bezahlung und unterstützt die Beschäftigten auch sozial – etwa durch Zuschüsse zu Arztkosten.
Insgesamt hinterließ NOBUNTO einen sehr engaAufgrund häufiger Stromausfälle hat NOBUNTO gierten Eindruck. Die Arbeit sichert vielen Frauen ein die Produktion vor rund acht Monaten vollständig verlässliches Einkommen und ist für deren Lebensauf Heimarbeit umgestellt. Dadurch können die unterhalt von zentraler Bedeutung. Die enge BinProduzent:innen ihre Arbeit flexibel an verfügbare dung zwischen Leitung und Produzent:innen prägt Stromzeiten anpassen. Das Unternehmen leistet das soziale Klima im Unternehmen und steht beidafür Kostenersätze für Miete, Energie und Telefon. spielhaft für die Wirkung des Fairen Handels.
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Partner:innen
GUATEMALA
GUATEMALA Mitte März 2025 besuchte Eva Mayrhuber die Glasmanufaktur COPAVIC in Cantel, Quetzaltenango. Ziel der Reise war das gegenseitige Kennenlernen, da Eva die Einkaufsagenden übernommen hat, sowie der Austausch über Qualität, Designentwicklung und Produktionsmöglichkeiten.
ch bei
zu Besu
IC
COPVA
Nach einer Einführung und Gesprächen mit der Junta Directiva verbrachte Eva den ersten Tag in der Werkstatt, um die Produktion und Abläufe kennenzulernen. Am zweiten Tag wurden gemeinsam die zuvor übermittelten Designvorschläge und Muster besprochen. Einige Entwürfe erwiesen sich als zu aufwendig, andere konnten gemeinsam angepasst werden. Daraus der EZA unterstützt wird. Gearbeitet wird in Dreierentstanden drei bis vier neue Serien, deren Muster in teams aus einem Meister und zwei Helfern. Der Herstellungsprozess erfordert hohe Konzentration, Präden nächsten Verkaufssaisonen vorgestellt werden. zision und eingespielte Zusammenarbeit. Die Öfen COPAVIC ist eine seit 1976 bestehende Kooperati- werden mit Öl (Schmelzöfen) und Gas (Auskühlöfen) ve, die mundgeblasenes Glas aus Recyclingmaterial betrieben. herstellt. Rund 40 Personen sind beschäftigt, darunter erfreulicherweise viele junge Arbeiter, was für die Die Arbeiter:innen sind sozialversichert und erhalten wöchentliche Löhne per Scheck. Der gesetzliZukunft der Kooperative entscheidend ist. che Mindestlohn liegt bei 836 Quetzales pro Woche, Die wirtschaftliche Situation der Kooperative ist sta- Meister verdienen bis zu 1.200 Quetzales. Urlaubsbil. 2024 konnte eine „schwarze Null“ erreicht wer- und Sonderzahlungen werden gewährt. den, vor allem dank des gestiegenen Exports in die USA. Insgesamt beträgt der Exportanteil 55 %, der Die Kooperation mit der EZA bleibt für COPAVIC zenRest entfällt auf den nationalen Markt. Preissteige- tral – sowohl in wirtschaftlicher Hinsicht als auch rungen bei Energie und Farben stellen jedoch weiter- für die Weiterentwicklung der Produktlinien. Die gehin eine große Herausforderung dar. Wichtig bleibt meinsame Arbeit an neuen Designs und die geplanauch die bessere Vermarktung: COPAVIC verfügt te kontinuierliche Kommunikation sollen zur weitederzeit weder über Kataloge noch über aktuelles ren Professionalisierung beitragen. Bildmaterial, weshalb EZA-Produktfotos und ImageDer Besuch vermittelte ein eindrucksvolles Bild einer bilder auf großes Interesse gestoßen sind. engagierten, gut organisierten Kooperative, die trotz Die Produktion erfolgt ausschließlich aus recyceltem schwieriger wirtschaftlicher Rahmenbedingungen Glas, das nach Farben sortiert und von Etiketten und eine bemerkenswerte Stabilität zeigt. Die handgeferVerschlüssen befreit wird. Pro Tag werden etwa fünf tigten Glasprodukte von COPAVIC sind in Guatemala Scheibtruhen voll eingeschmolzen. Gefärbt wird mit einzigartig und ein Ausdruck von handwerklichem Farbglas aus Deutschland, deren Beschaffung von Können, Kreativität und sozialer Verantwortung.
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zu Besu
AJ Quen
Anschließend besuchte Eva Mayrhuber die Partnerorganisation AJ Quen in Chimaltenango, Guatemala. Ziel des Besuchs war es, die Partnerschaft zu vertiefen, aktuelle Herausforderungen zu besprechen und gemeinsam an neuen Produktideen zu arbeiten. AJ Quen ist seit Jahrzehnten ein zentraler Partner der EZA im Kunsthandwerksbereich. Die Organisation vereint derzeit rund 205 Maya-Frauen, die in 14 Gruppen organisiert sind. Schwerpunkte der Produktion sind Sorgenpüppchen, Jonglierbälle, Taschen und kleine Textilarbeiten.
meinden verwurzelt bleibt. Die Organisation versteht sich als Hüterin und Vermittlerin der Maya-Kultur und sieht das Handwerk nicht nur als Einkommensquelle, sondern als kulturelles Erbe. Besonderes Gewicht legten die Gespräche auf die Bedeutung des fairen Handels: Für viele Produzentinnen bedeutet die Arbeit über AJ Quen ein verlässliches Zusatzeinkommen und zugleich Selbstbewusstsein und soziale Teilhabe. So betonte Isabel Teleguario, Vizepräsidentin einer Frauengruppe in Patzún:
Nach den schweren Jahren der Pandemie, in denen Für mich ist der Verkauf der Püppchen wichtig, AJ Quen nahezu stillstand und alle Reserven aufaber genauso wichtig ist die Kooperation mit gebraucht wurden, ist die Organisation nun dabei, den anderen Frauen in meiner Gruppe und das sich schrittweise zu stabilisieren. Neben dem Kunstgemeinsame Pflegen unserer Traditionen als handwerk bildet das Zentrum von AJ Quen mit SchuMaya-Frauen. lungsräumen, Werkstätten, Unterkünften und einer Kantine eine wichtige Einnahmequelle. Die Vermie- Während des Besuchs wurden auch neue Designs tung dieser Räume an andere Organisationen er- und Muster für Taschen und Textilien entwickelt, die brachte 2024 rund 75.000 USD, die teilweise direkt künftig das Sortiment erweitern sollen. in Projekte für die Frauengruppen zurückfließen. Die größte Herausforderung bleibt die Vermarktung Neu aufgenommen wurde ein landwirtschaftliches der Produkte. AJ Quen verfügt derzeit über keine Projekt zur Förderung der Selbstversorgung, bei dem eigenen Vertriebskanäle im Inland, und internatioAvocadopflanzen an Gruppenmitglieder verteilt wur- nale Messen sind finanziell schwer leistbar. Der faire den. Dieses Projekt soll helfen, die Attraktivität der Handel bleibt daher die wichtigste AbsatzmöglichMitgliedschaft zu erhöhen und traditionelle Anbau- keit und Grundlage für die Existenz vieler Frauen. methoden zu bewahren. Trotz aller Schwierigkeiten zeigte sich AJ Quen als In den Gesprächen mit Geschäftsführer José Víctor engagierte, widerstandsfähige Organisation, die mit Pop und der langjährigen Mitarbeiterin Emilia Rax- großem Einsatz an neuen Wegen arbeitet, um ihre tun Chiroy zeigte sich deutlich, dass AJ Quen trotz Mitglieder zu stärken und das kulturelle Erbe der aller wirtschaftlichen Schwierigkeiten fest in den Ge- Maya lebendig zu halten.
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Partner:innen
Besuch
von
ISMAM
Leandro
LEANDRO AUS MEXICO
Im Rahmen der diesjährigen Produzent:innen-Tour durften wir Leandro Efraín Ventura Morales von der Kleinbauerngenossenschaft ISMAM (Indígenas de la Sierra Madre de Motozintla) aus Chiapas, Mexiko, bei uns begrüßen. Diese Reise wurde gemeinsam mit Fairtrade Österreich und den österreichischen Weltläden organisiert, um Produzent:innen persönlich vorzustellen und den fairen Handel greifbar zu machen. Leandro ist Bio-Berater und Exportbeauftragter der Genossenschaft. Er stammt selbst aus einer Familie von Kaffeeproduzenten und kennt die Herausforderungen des Anbaus in der Sierra Madre aus erster Hand. Die 1988 gegründete Genossenschaft ISMAM zählt heute über 500 Kleinbauernfamilien, die ihren Kaffee nach strengen Bio- und Fairtrade-Standards anbauen. Durch faire Preise, Schulungen und langfristige Handelsbeziehungen erhalten die Produzent:innen Planungssicherheit und neue Entwicklungsmöglichkeiten. Während seiner zahlreichen Stationen in Österreich berichtete Leandro über die Auswirkungen des Klimawandels, die Weltmarktpreise und die Bemühungen der Genossenschaft, auf ökologischen Anbau, Diversifizierung und nachhaltige Strukturen zu setzen. In Zeiten des Klimawandels gewinnt Robusta-Kaffee zunehmend an Bedeutung, da er gegenüber Hitze, Trockenheit und Schädlingen widerstandsfähiger ist und somit eine stabilere Alternative zum empfindlicheren Arabica darstellt. Ein Teil dieser wertvollen Robusta-Bohnen findet seinen Weg bis zu uns: in unseren Kaffee FAIRIOSO. Diese besondere Mischung aus feinen Arabica- und kräftigen Robusta-Bohnen verbindet das Beste aus beiden Welten: milde Säure, vollmundiger Körper und ein harmonisches Aroma. Die Robusta-Bohnen stammen direkt aus Mexiko von ISMAM und tragen so die Handschrift von Leandro und seinen Kolleg:innen. Die Tour führte Leandro quer durch Österreich. Er war bei zahlreichen Veranstaltungen und in vielen Weltläden zu Gast. Dabei wurden sowohl öffentliche Vorträge als auch Schul- und Bildungsangebote durchgeführt. Sein Besuch hat einmal mehr gezeigt, wie eng Produzent:innen und Handelspartner:innen miteinander verbunden sind. Hinter jeder Tasse Kaffee stehen Menschen, Geschichten und das gemeinsame Ziel, fairen und zukunftsfähigen Handel zu leben – von der Kaffeepflanze bis zur Tasse.
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Besuch
Tyrell
von
PODIE
TYRELL AUS SRI LANKA
Während seines Besuchs in Österreich gewährte uns Tyrell Fernando, der CEO von PODIE Sri Lanka, spannende Einblicke in die Wirtschaft seines Landes und die aktuelle politische Lage. PODIE ist seit 1983 Partnerorganisation der EZA. Nach über 40 Jahren Zusammenarbeit darf man durchaus von Freundschaft sprechen. Tyrell berichtete über die enge Kooperation mit rund 600 Kleinbauernfamilien, die sich in lokalen Gruppen organisiert haben. Er hob gleichzeitig hervor, wie wichtig eine langfristige Zusammenarbeit für Stabilität und nachhaltige Wertschöpfung vor Ort ist. Dank der Partnerschaft profitieren die Kleinbauernfamilien von fairen Preisen, technischer Beratung, Schulungen sowie einer nachhaltigen Infrastruktur, zu der auch Solartrockner gehören. Besonders spannend waren die Einblicke in das Sortiment: Neben klassischen Teesorten setzt PODIE auf innovative Bio-Gewürzmischungen, und hochwertige Spezialtees. Diese neuen Produkte sollen künftig unser Sortiment bereichern und bieten unseren Kund:innen die Möglichkeit, die Vielfalt Sri Lankas direkt zu erleben.
INDRO & SANJAY AUS INDIEN
Indro & Sanjay
on
Besuch v
CRC
Im Februar 2025 hatten wir Besuch von Indro und Sanjay von CRC aus Indien. Wir haben uns über neue Produktideen rund um Öko-Leder- und Textilartikel wie Schals und Taschen ausgetauscht. Durch die gemeinsame Produktentwicklung sind bereits innovative Neuheiten entstanden, darunter austauschbare Taschengurte in verschiedenen Farben und Mustern. Darüber hinaus haben wir uns über die aktuelle Lage vor Ort ausgetauscht, insbesondere darüber, wie der Klimawandel die Arbeit zunehmend erschwert. Vor allem Überschwemmungen stellen dabei eine große Herausforderung dar.
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Partner:innen
unsere starken PARTNERSCHAFTEN
ZERTIFIZIERUNG/MONITORING
66 Fairtrade-zertifiziert
65 Lebensmittelpartner:innen 1 Handwerksorganisation
35 WFTO-Monitoring
5 Lebensmittelpartner:innen 30 Handwerkspartner:innen
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EFTA-Monitoring 4 Lebensmittelpartner:innen 2 Handwerkspartner:innen
14 EZA-Monitoring
1 Lebensmittelorganisation 13 Handwerkspartner:innen
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IMO – Fair for Life 3 Lebensmittelpartner:innen
124 Organisationen – von Handwerker:innen und Kleinbauern- und bäuerinnen bis hin zu sozial engagierten Betrieben und Werkstätten – arbeiten in über 40 Ländern Afrikas, Asiens, Lateinamerikas und des Nahen Ostens mit der EZA Fairer Handel zusammen. Der Weg zur EZA-Partnerschaft ist sorgfältig und gründlich: Ein umfassender Evaluierungsprozess, geleitet von der internen Partnerabteilung der EZA, stellt sicher, dass jede Zusammenarbeit auf fairen und nachhaltigen Prinzipien basiert.
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Partnerorganisationen
50 34 37 3
Lateinamerika
39 Lebensmittelpartner:innen 11 Handwerkspartner:innen
DAUER DER ZUSAMMENARBEIT (MIT DIREKTEM BEZUG)
Afrika
23 Lebensmittelpartner:innen 11 Handwerkspartner:innen
Asien
13 Lebensmittelpartner:innen 24 Handwerkspartner:innen
23 % > 30 Jahre (16 Partner:innen) 17 % > 20 Jahre (12 Partner:innen) 45 % > 10 Jahre (32 Partner:innen)
Naher Osten
2 Lebensmittelpartner:innen 1 Handwerkspartner:in
15 % < 10 Jahre (11 Partner:innen)
BEZUG UNSERER PRODUKTE 57 % Bezug direkt 43 % Bezug indirekt* *Hier kooperiert die EZA vor allem im Rahmen der EFTA mit anderen Fairhandelsorganisationen, die den Import für mehrere Akteur:innen übernehmen. Gleichzeitig pflegen wir aber mit allen Lieferant:innen direkten Kontakt und besuchen sie regelmäßig vor Ort.
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Partner:innen
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NEUE WEGE, NEUE CHANCEN Wir werfen einen Blick auf unsere All-Time-Favourites Kaffee und Kakao und sehen, wie sie auch weiterhin durch ihre hohe Qualität und ihren hervorragenden Geschmack überzeugen. Gleichzeitig geben wir Einblicke in das, was neu war: Ein vielfältiges Teesortiment bereichert nun unser Angebot, dazu kamen neue Geschenkboxen und ein großer Adventskalender. Auch unsere Südfrüchte konnten mit neuen Mixpaketen punkten und ihre Beliebtheit weiter steigern.
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KAKAO
KAKAO
Im Geschäftsjahr 2024/25 verkaufte die EZA beeindruckende 72.745 Kilogramm Schokolade. Das entspricht rund 727.000 MASCAO-Tafeln à 100 g oder sogar 1,45 Millionen Stück unserer Compañera à 50 g. Eine beachtliche Menge fair gehandelter Schokolade! Diese Zahlen zeigen eindrucksvoll, wie groß die Nachfrage nach fairer Schokolade ist und wie sehr Konsument:innen immer mehr auf Qualität, Geschmack und vor allem faire Produktionsbedingungen setzen.
8 - 8,1 kg
Schokolade pro Person jährlich, Österreichweit
Der Schokoladenkonsum in Österreich zählt zu den höchsten weltweit: Durchschnittlich werden jährlich rund 8 bis 8,1 Kilogramm Schokolade pro Person konsumiert, womit Österreich nach der Schweiz zu den europäischen Spitzenreitern gehört. Etwa 11 Prozent der Tafelschokoladen-Umsätze entfielen 2024 auf Fairtrade-zertifizierte Produkte – und die EZA trägt dazu maßgeblich bei: Mit unseren Verkaufszahlen stehen wir für rund ein Zehntel des österreichischen Fairtrade-Schokoladenmarkts.
ca. 11 %
davon sind Fairtrade zertifiziert
Sommerversand SOMMERVERSAND Aufgrund der immer heißer werdenden Sommertage führte die EZA bisher einen Lieferstopp für Schokolade ohne Kühltransport an Tagen über 28 °C ein, um die Qualität der Produkte zu sichern. Seit Mai 2025 läuft jedoch ein Pilotprojekt, das diesen Lieferstopp umgeht. Die Stückgutsendungen werden in stabilen Kartons mit schützender Innenauskleidung aus Kartonzuschnitten verpackt, zusätzlich kommen zwei bis vier Kühlpads zum Einsatz. Am besten werden die Kühlpads mit dem beigelegten Retouretikett zurückgeschickt, sodass sie wiederverwendet werden können. Alternativ, insbesondere wenn sie bereits mehrere Transporte hinter sich haben, können sie umweltfreundlich in der Spüle entsorgt oder zum Gießen von Pflanzen genutzt werden. Ein Informationsblatt liegt jedem Karton bei, sodass das Retouretikett bei Bedarf direkt auf der Verpackung angebracht werden kann. Mit diesem Versandprozess stellt die EZA sicher, dass die fair gehandelten Schokoladenprodukte auch bei sommerlicher Hitze unversehrt und genussbereit bei den Kund:innen ankommen.
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ca. 10%
ist der EZA Anteil der gesamtverkauften Fairtrade-Schokolade. Das entspricht:
72.745 KILO EZA Schoko
Bestseller Schokolade je Kategorie
MASCAO NOIR 43.076 STÜCK
COMPAñERA Honig-Mandel 52.835 Stück
FAIRETTA Honig-Mandel 69.839 STÜCK 29
Neue Wege
611 tonnen
verrösteter Rohkaffee
Bestseller KAFFEE Organico (alle Varianten)
297 tonnen
Adelante
46 tonnen
Coffee for Future
40 tonnen
30
KAFFEE
KAFFEE
515.299 kg
verkaufter EZA Kaffee
Kaffee konnte im vergangenen Jahr im EZA-Gesamtumsatz erneut zulegen und macht mittlerweile beeindruckende 48 % des Gesamtumsatzes aus. Damit bestätigt sich einmal mehr die zentrale Rolle, die fair gehandelter Kaffee im Sortiment spielt – sowohl wirtschaftlich als auch in seiner Wirkung für die Produzent:innen. Trotz dieser positiven Entwicklung bleibt die Situation herausfordernd. Hohe Weltmarktpreise, die sich auf Einkauf und Kalkulation auswirken, stellen ebenso eine Belastung dar wie die angespannte weltpolitische Lage, die Lieferketten und Planungssicherheit beeinflusst. Hinzu kommen die Folgen des Klimawandels, die den Kaffeeanbau in vielen Regionen zunehmend erschweren. Dennoch zeigt sich: Der Faire Handel bietet Stabilität in einem volatilen Umfeld. Vor allem durch langfristige Partnerschaften, die eine vertraute und verlässliche Zusammenarbeit fördern.
140.000
Tassen EZA Kaffee pro Tag
Das entspricht der Menge, die ausreichen würde, um jeden Tag
ganz Salzburg
mit einer Tasse fairen EZAKaffee zu versorgen.
EIN JAHR FAIRIOSO
EIN JAHR FAIRIOSO
FAIRIOSO ist angekommen – und zwar nicht leise, sondern mit voller Wirkung. Bereits im ersten Jahr hat sich unser Neuzugang als kleiner Publikumsliebling etabliert. Über 24.000 Packungen wurden verkauft, und FAIRIOSO schaffte es auf Anhieb auf Platz 5 der meistverkauften EZA-Kaffees, direkt hinter Organico, Adelante, Coffee for Future und Jambo. Die rasche Beliebtheit zeigt: FAIRIOSO ist gekommen, um zu bleiben. Mit seiner charakteristischen Mischung aus Arabica und Robusta, fair produziert und biozertifiziert, begeistert er Kund:innen und stärkt zugleich die Partnerschaften, hinter denen die EZA steht Neben seiner markanten Robusta-Note überzeugt FAIRIOSO auch durch sein frisches, auffallendes Design – vielleicht ein Grund mehr, warum er sich vom Geheimtipp so schnell zum Liebling entwickelt hat.
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FAIRIOSO 24.079 Kilo Neue Wege
SÜDFRÜCHTE
Südfrüchte
Was vor einigen Jahren als kleines Testprojekt begann, ist heute nicht mehr aus dem EZA-Sortiment wegzudenken: unsere frischen Bio-Südfrüchte aus Spanien. In sechs Vororder-Bestellvorgängen konnten wir auch heuer erneut die 100.000 kg-Marke überschreiten und damit unser Rekordjahr vom Vorjahr nochmals übertreffen. Besonders beliebt war erneut das Avocado-Paket, das sich im letzten Jahr schon großer Beliebtheit erfreute und auch heuer wieder ein Fixstarter war – neben den bewährten Mandarinen- und Orangenboxen. Die Südfrüchte aus solidarischem Nordhandel werden schon im Oktober sehnsüchtig erwartet und oft nachgefragt. Hervorzuheben ist auch die mittlerweile hervorragend eingespielte Logistik: Zwischen der letzten Bestellmöglichkeit und der Ankunft bei der EZA vergehen durchschnittlich nur 5 Werktage. Dann heißt es: „Gemeinsam sind wir stärker.“ Egal ob Einkauf, Verkauf, Marketing oder Buchhaltung – am Tag der Lieferung packt das gesamte EZA-Team mit an: Ausgestattet mit Handschuhen und Hauben werden die Südfrüchte im Lager kommissioniert, sodass sie bereits wenige Stunden nach Ankunft unser Lager verlassen und zu den Händler:innen ausgeliefert werden.
NEUE FRÜCHTE
Neue Früchte
Dieses Jahr bereichern BIO-Granatäpfel erstmals unser Südfrüchte-Sortiment und haben sich sofort zu einem echten Liebling unserer Kund:innen entwickelt. Das neue Mix-Paket kombiniert die fruchtige Süße der Granatäpfel mit bewährten Klassikern wie Mandarinen und Orangen und bringt so Abwechslung, Farbe und Vitamine direkt in die Obstkörbe unserer Kund:innen. Wir bieten die Sorte Wonderful an – bekannt für ihre kräftige rote Farbe, das saftige Fruchtfleisch und den süß-herben Geschmack. Sie eignet sich perfekt zum direkten Verzehr, für Salate oder als fruchtiges Highlight auf dem Frühstückstisch. Die Granatäpfel stammen, wie unsere anderen Südfrüchte, aus kontrolliert biologischem Anbau in Spanien und stehen für hohe Qualität, Genuss und Nachhaltigkeit.
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Südfr üc Powehter
ren schmar Kaisera ne g n r mit O en-Kompott Zitron
Rezeptideen als Inspiration bei jeder Südefrüchtebestellung
Südfrüchte in Zahlen
111.222 kg
Gesamtmenge Südfrüchte
30.854 Stück Einzelkartons
19
teilnehmende Bauern und Bäurinnen
7
Bestelldurchgänge mit durchschnittlich 69 beteiligten Händler:innen
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Neue Wege
Neues Teesortiment
NEUES TEESORTIMENT
In diesem Geschäftsjahr haben wir gemeinsam mit Bergkräuter vier neue Tees auf den Markt gebracht: Darjeeling Grüntee, Darjeeling Schwarztee und die Ostfriesen-Teemischung stammen aus Indien, während unser Rotbuschtee Rooibos aus Südafrika bezogen wird. Die Rohwaren für diese neuen Sorten kommen von unseren langjährigen Partner:innen und entsprechen selbstverständlich Bio-Qualität. Mit diesem erfolgreichen Start möchten wir in den kommenden Jahren unser gesamtes Teesortiment neu aufstellen und schrittweise modernisieren. Bereits ergänzt wurden diese neuen Sorten – wenn auch erst im folgenden Geschäftsjahr – durch drei weitere Mischtees: Grüntee-Holunder, Grüntee Weiße Melisse sowie ein klassischer Earl Grey. Damit gewinnt unser Teesegment zunehmend an Vielfalt und Profil. Aktuell arbeiten wir zudem an weiteren neuen Tees, die im kommenden Jahr das Sortiment erweitern und abrunden sollen.
NEUES DESIGN
Neues Design
In diesem Jahr konnten wir den Relaunch der MASCAO-Serie erfolgreich weiter vorantreiben. Unsere beliebte Sorte Cappuccino erstrahlt nun im neuen Design und fügt sich perfekt in das Gesamtkonzept der MASCAO-Serie ein. Lediglich die Sorte Praliné steht noch aus, befindet sich jedoch bereits in den Startlöchern. Die neue MASCAO-Serie wurde bewusst bunt und vielfältig gestaltet: Jede Sorte besitzt einen eigenen Stil und wurde von unterschiedlichen Illustratoren und Künstlern entworfen – genauso individuell wie ihr Geschmack. Auch unsere drei Cremeschokoladen haben ein kleines Facelift erhalten. Der charakteristische EZA-Kreis signalisiert nach wie vor auf den ersten Blick, dass es sich um fair gehandelte Schokolade handelt. Die frischen Farben in Kombination mit der neuen CI-Schrift schaffen ein modernes und harmonisches Erscheinungsbild. Für das kommende Geschäftsjahr setzen wir den Fokus weiterhin auf Redesigns und kleinere Anpassungen, um unsere Verpackungen kontinuierlich zu erneuern und einen frischen Wind in unser Sortiment zu bringen.
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NEUE PRODUKTE
NeuE Produkte
Im vergangenen Geschäftsjahr konnten wir neben unserer neuen Teeserie zahlreiche spannende Produktneuheiten auf den Markt bringen. So wurde unser Gummibonbon-Sortiment um zuckerreduzierte, vegane Fruchtdinos erweitert, und die beliebte MASCAO-Serie erhielt eine neue Brezel-Geschmacksvariante. Im Kaffee- und Schokoladenbereich setzten wir bewusst auf kleine, persönliche Botschaften: Mit unserem Mottokaffee und den drei Spruchschokoladen starteten wir aufmerksamkeitsstarke Editionen, die unsere Kund:innen direkt ansprechen. Auch in der Fairen Küche gab es Neues: Eine Reis-Linsen-Quinoa-Mischung bereichert nun das Regal und bietet einen vielseitigen Mix für unterschiedlichste Gerichte. Von unserem neuen argentinischen Partner La Riojana haben wir zwei Bio-Weine und einen Bio-Sekt ins Sortiment aufgenommen. Zudem wurden unsere Geschenkboxen neu definiert und sind nun ganzjährig verfügbar, um besondere Momente zu bereichern. Für die Adventszeit führten wir erstmals einen XXL-Adventskalender mit 1 kg feinster EZASchokolade ein – ein Highlight für alle Schokoladenliebhaber:innen. Das Geschäftsjahr endete mit dem erfolgreichen Launch der neuen FAIRIOSO Kaffeekapseln, die unser Kaffeesortiment optimal ergänzen. Diese Neuheiten und Sortimentserweiterungen unterstreichen unser kontinuierliches Bestreben, unsere Produkte innovativ, abwechslungsreich und attraktiv für unsere Kund:innen zu gestalten.
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Neue Wege
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ZAHLEN UND FAKTEN Werfen wir einen Blick auf die wichtigsten Kennzahlen unseres Unternehmens – von Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung bis hin zu unseren Bestsellern in den Food- und NonFood-Kategorien
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Erfolge
ERFOLGE
Das vergangene Jahr zeigt eindrucksvoll, dass wir uns auf einem stabilen Wachstumspfad befinden. Besonders unser stärkstes Produktsegment, der Kaffee, konnte seine Bedeutung weiter ausbauen und steht inzwischen für 48 % unseres Gesamtumsatzes. Auch im Bereich der Vertriebskanäle bestätigt sich dieser Trend: Der Lebensmitteleinzelhandel bleibt mit 40 % unser wichtigster Partner, gefolgt von den Weltläden, die mit 32 % weiterhin eine starke Stütze unseres fairen Handels darstellen. Unsere Produktlieblinge behaupteten souverän ihre Spitzenplätze, wobei Organico Mild und Espresso erneut bei der Stückzahl zulegen konnten. Im Non-Food-Bereich sorgte ein Großauftrag für einen Wechsel an der Spitze: Der Kompass eroberte erstmals Platz eins, dicht gefolgt von unseren beliebten Seifen – mit Sandelholz als gefragtester Duftnote. Insgesamt spiegeln die Ergebnisse die wachsende Wertschätzung für unsere fair gehandelten Produkte wider und motivieren uns, diesen Weg konsequent weiterzugehen.
Umsatz
20 % B2B
NACH KUNDENKANÄLEN
8 % B2C (inkl. EZA-Weltläden) 40 % Lebensmitteleinzelhandel 32 % Weltläden
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LIEBLINGE
Lieblinge
FOOD
1 2 3 1 2 3 ORGANICO MILD
ORGANICO ESPRESSO
NAM OM REIS
KOMPASS MIT KARABINER
SEIFEN (div. Sorten)
SCHLÜSSELTÄSCHCHEN
Ganze Bohne 1kg 139.548 Stück
Weiß 1kg 85.755 Stück
NON-FOOD
Gemahlen, Vakuum 500g 140.278 Stück
41.922 Stück (Bestseller: Sandelholz)
54.489 Stück
22.809 Stück
Kaffee
48 %
Sonstige Lebensmittel
16 %
Fair und Handgemacht
12 %
Schokolade
12 %
2024/25
Modeaccessoires
6%
2023/24
Fair Fashion
3%
Rohkaffee
3%
Bio-Kosmetik
1%
Umsatz
NACH ARTIKELGRUPPEN
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Zahlen & Fakten
Fazit
FAZIT
Auf Aktivaseite ist vor allem die Erhöhung der Vorräte um über 8 % hervorzuheben. Diese resultiert nicht aus höheren Lagerbeständen, sondern aus den massiven Preissteigerungen bei Rohstoffen wie Kaffee und Kakao. Im abgelaufenen Geschäftsjahr zeigt sich außerdem eine starke Erhöhung des Eigenkapitals. Diese kommt vor allem aus der Auflösung eines größeren Darlehens, welches der Darlehensgeber nach seinem Ableben an die EZA zur Förderung und Unterstützung des Fairen Handels vermacht hat. Die stark gestiegenen Rohstoffpreise und die damit verbundene Kapitalbindung macht sich auch in den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und aus Lieferungen bemerkbar. Gesamt betrachtet ist die Bilanzsumme aber relativ unverändert zum Vorjahr.
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Bilanz
BILANZ
GJ 2023/24
GJ 2024/25 IST
Veränderung
365
346
-5,5 %
Sachanlagen
1.143
1.028
-11,2 %
Finanzanlagen
0
0
Anlagevermögen
1.508
1.374
-9,8 %
Vorräte
5.756
6.270
8,2 %
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1.367
1.057
- 29,3 %
Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten
58
70
17,1 %
7.181
7.397
2,9 %
Aktive Rechnungsabgrenzung
29
32
9,4 %
Aktive latente Steuern
56
57
1,8 %
Gesamt Aktiva
8.774
8.860
1%
Eigenkapital
1.767
2.327
24,1 %
Investitionszuschüsse
32
27
-18,5 %
Rückstellungen
620
625
0,8 %
1.149
1.534
-25,1 %
616
828
25,6 %
Sonstige Verbindlichkeiten
4.590
3.519
-30,4 %
Gesamt Passiva
8.774
8.860
1%
Immaterielle Vermögensgegenstände
Umlaufvermögen
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
Beträge in TEUR
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Zahlen & Fakten
Fazit
FAZIT
Im GJ 2024/2025 konnten wir unseren Umsatz wieder leicht auf 15.858 TEUR bzw. um 2,4 % ausbauen. Dem steht jedoch ein um 5 % gestiegener Wareneineinsatz gegenüber. Dies zeigt vor allem die Herausforderung der gestiegenen Rohstoffpreise und dass es uns nicht möglich war, diese Preissteigerungen im gleichen Maße an die Kund:innen weiterzugeben. Durch die gestiegenen Gehaltskosten in Österreich und die erreichte Vollbesetzung aller offenen Stellen, sind die Personalkosten um etwa 4,7 % gestiegen. Dafür konnten die Gemeinkosten nahezu ident zum Vorjahr gehalten werden. Hier gab es vor allem Neuverhandlungen bestehender Verträge und die weitere Optimierung unserer internen Prozesse und Vorgangsweisen. Durch die Reduktion im Verwaltungsaufwand konnten knapp 50 TEUR eingespart werden. Ebenso konnte unsere Marketingabteilung bei weniger Budgetbedarf eine hervorragende Sichtbarkeit und Präsenz des Unternehmens in der Öffentlichkeit sicherstellen und sogar im Vergleich zu den Vorjahren noch ausbauen. Im sonstigen Ertrag gab es eine massive Steigerung, welche auf einem der EZA vermachten Darlehen basiert. Hierbei handelt es sich um einen Einmaleffekt, welcher im GJ 2024/2025 bilanzwirksam wurde.
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Guv
GUV
GJ 2023/234
GJ 2024/25 iST
Veränderung
15.492
15.858
2,4 %
64
60
- 6,1 %
Skontoaufwand
-297
-316
6,4 %
Erlösschmälerungen umsatzabh.
-430
-467
8,7 %
sonstiger Ertrag
181
1.098
507,8 %
SKA Kursgewinne / verluste
-13
-18
44,4 %
Nettoumsatz
14.997
16.214
8,1 %
WES
-9.919
-10.417
5,0 %
Rohertrag
5.078
5.797
14,2 %
Personal
-2.775
-2.904
4,7 %
Afa
-232
-224
- 3,4 %
Betriebskosten
-451
-488
8,4 %
Aufwand für Miete, Leasing etc.
-205
-211
2,8 %
Verwaltungskosten
-497
-445
- 10,5 %
Vertriebskosten
-487
-527
8,3 %
Werbeaufwand
-116
-109
-5,7 %
sonstiger Aufwand
-57
-36
-38,1 %
-4.820
-4.944
2,6 %
operatives Betriebsergebnis
258
853
230,8 %
Zinsaufwand / ertrag
-175
-155
- 11,6 %
Betriebsergebnis
83
698
744,6 %
Köst
-1
-140
27.931 %
Latente Steuern
-2
1
-181,8 %
Jahresergebnis
80
560
595,8 %
Warenumsatz Erlöse Versandgebühren
Summe Kosten
Beträge in TEUR
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Zahlen & Fakten
EZA FAIRER HANDEL GMBH Wenger Straße 5 | 5203 Köstendorf +43 6216 20 200 | office@eza.at shop.eza.at | www.eza.at
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