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Pritzwalk und sein Hainholz

Pritzwalk und sein Hainholz vom 20. September 2020 bis 17. Januar 2021

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Die Museumsfabrik Pritzwalk erkundet in der neuen Ausstellung Stadt/Wald: Pritzwalk und sein Hainholz die „grüne Lunge“ der Stadt.

Pritzwalk und sein Hainholz: schon auf den ältesten Landkarten der Region schmiegt sich das Hainholz entlang der Dömnitz an den nordöstlichen Rand Pritzwalks an. Einst soll nach der Stadtlegende der Räuber Heine Klemens hier sein Lager gehabt haben. Eine Sonderausstellung widmet sich bald den vielschichtigen Beziehungen zwischen Pritzwalkern und ihrem Wald.

Gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurde das Hainholz als Erholungsort entdeckt. Forsthaus, Waldlokal und der Übungsplatz der Pritzwalker Schützengilde wurden im Wald angelegt und das Spazierengehen im Grünen wurde zu einer geschätzten Freizeitbeschäftigung. Als Standort für Ferienlager in der heutigen Waldschule verbrachte die Jugend Zeit im Hainholz, 1969 wurde das neue Pritzwalker Schwimmbad hier eröffnet. Dabei wurde der Wald in den Karten für die Fortwirtschaft geplant. Bis heute dauern die vielschichtigen Beziehungen zwischen den Pritzwalkern und ihrem Hainholz fort. Als Naturraum spielt der Wald eine wichtige Rolle für die Biodiversität in der Stadt. Forstschädlinge und Klimawandel bedrohen das ökologische Gleichgewicht.

Die Ausstellung ist ab Sonntag, den 20. September 2020 in der Museumsfabrik Pritzwalk zu sehen. Wegen der aktuellen Corona-Pandemie verzichtet das Museum auf eine Eröffnungszeremonie. Informationen zur Ausstellung gibt das Museumsteam unter 03395.7608-1120 oder museum@pritzwalk.de.

Bilder: Waldbilder, 2020 © Museum Pritzwalk, L. Schladitz Das Forsthaus Hainholz um 1900 auf einer zeitgenössischen Postkarte; Museum Pritzwalk

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