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Elektronenröhren in der Praxis (Leseprobe)

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Elektronenröhren in der Praxis

Grundlagen, Schaltungen und sichere Anwendungen für Einsteiger und Fortgeschrittene

Elektronenröhren in der Praxis

Grundlagen, Schaltungen und sichere Anwendungen für Einsteiger und Fortgeschrittene

● © 2026: Elektor Verlag GmbH, Aachen

1. Auflage 2026

● Alle Rechte vorbehalten.

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Autor, Übersetzer und Herausgeber haben sich nach besten Kräften bemüht, die Richtigkeit der in diesem Buch enthaltenen Informationen sicherzustellen. Sie übernehmen keine Haftung für Verluste oder Schäden, die durch Fehler oder Auslassungen in diesem Buch verursacht werden, unabhängig davon, ob diese Fehler oder Auslassungen auf Fahrlässigkeit, ein Versehen oder eine andere Ursache zurückzuführen sind und lehnen hiermit jegliche Haftung gegenüber Dritten ab.

● Umschlaggestaltung: Elektor, Aachen Satz und Aufmachung: Elektor Media Team Druck: Ipskamp Printing, Enschede (NL)

● ISBN 978-3-89576-730-2 Print 978-3-89576-731-9 eBook 978-3-89576-732-6 ePUB

● Elektor Verlag GmbH, Aachen www.elektor.de

● Hinweis: Alle Angaben in diesem Buch wurden vom Autor mit größter Sorgfalt erarbeitet bzw. zusammengestellt. Trotzdem sind Fehler nicht gänzlich auszuschließen. Der Autor sieht sich deshalb in der Pflicht darauf hinzuweisen, dass er weder eine Garantie noch die juristische Verantwortung oder irgendeine Haftung für Folgen, die auf fehlerhafte Angaben zurückgehen, übernehmen kann. Die in dem Buch angegebenen Gebrauchsnamen, Handelsnamen, Warenbezeichnungen usw. können auch ohne besondere Kennzeichnung Marken sein und als solche den gesetzlichen Regelungen unterliegen. Für die Mitteilung etwaiger Fehler ist der Autor jedoch dankbar. Sie erreichen ihn unter brandes.iot@gmx.de. Internetadressen oder Versionsnummern stellen den bei Bucherstellung verfügbaren Informationsstand dar. Der Autor übernimmt keine Verantwortung oder Haftung für Veränderungen, die sich aus von ihm nicht zu vertretenden Umständen ergeben. Zum Download angebotene Dateien und Informationen dienen ausschließlich privaten Zwecken.

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Kapitel 1: Was Sie bereits wissen sollten

1.1 Grundlagen der Wechsel- und Gleichspannung

Grundlagen der Signalverarbeitung

1.2 Hinweise zur sicheren Anwendung

1.6

2.1

2.6

2.12

2.12.5 Wann ein Kathodenwiderstand sinnvoll ist

2.12.6 Wann kein Kathodenwiderstand nötig ist

2.13 Gitterspannung und Einfluss auf den Anodenstrom

2.13.1

2.14 Was bedeutet „Steilheit“ bei einer Elektronenröhre?

2.14.1 Ein Beispiel zur Veranschaulichung:

2.14.2 Typische Werte:

Kapitel 3: Wie die Elektronenröhre entstanden ist und grundsätzlich funktioniert

3.1 Die thermionische Emission

3.2 Die „Geburt“ der Verstärkerröhre: Lee De Forest und die Triode

3.3 Grundlagen der Elektronenröhre: von der Diode zur Triode

3.4 Warum ein Vakuum in der Röhre notwendig ist

3.5 Wirkung der Röhrendiode bei Wechselspannung

3.6 Der Einfluss der Heizspannung auf den Anodenstrom

3.7 Die Steuerung des Elektronenstroms durch ein Gitter

3.8 Die Kennlinie bei einer Elektronenröhre

3.8.1 Kennlinie einer

3.8.2 Kennlinien bei der Triode .

3.8.3 Was sich aus solchen Kennlinien ablesen lässt

3.9 Die Gitterspannung und warum sie meist negativ ist

3.9.1 Was passiert bei einer Gitterspannung von 0 Volt?

3.9.2 Was passiert bei positiver Gitterspannung? Und warum das problematisch ist

3.10 Verstärkungsfaktor und Steilheit und was sagen sie über eine Röhre aus?

3.10.1 Was ist der Verstärkungsfaktor µ?

3.10.2 Was ist die Steilheit S?

3.10.3 Wie hängen beide Werte zusammen?

3.10.4 Was bedeutet das für die Praxis?

3.11 Warum der Arbeitspunkt so wichtig ist

3.11.1 Der Arbeitspunkt liegt in der Mitte

3.11.2 Wie wird der Arbeitspunkt eingestellt?

3.11.3 Was passiert außerhalb des Arbeitspunkts?

3.12 Die Bedeutung der ersten Elektronenröhren

3.13 Einführung der Begriffe Anode und Kathode im Kontext der Röhre

3.13.1 Woher die Begriffe kommen

3.13.2 Die Anode ist das Ziel der Elektronen

3.14 Die Elektronenröhre Vergleich mit Halbleiterdioden und Transistoren

3.15 Die Diode: Röhre und Halbleiter im Vergleich

3.15.1 Vom Steuergitter zum Transistor

3.15.2 Gleiche Idee, andere Technik

3.15.3 Röhre und Halbleiter ergänzen sich

3.16 Die Röhre macht das Radio erst richtig interessant

3.16.1 Empfang schwacher Signale

3.16.2 Röhre als Gleichrichter und Verstärker

3.16.3 Beginn einer neuen Epoche

Kapitel 4: Wichtige Informationen zu den Elektronenröhren

4.1 Die verschiedenen Röhrentypen

4.1.1 Diode

4.2 Weitere Röhrenarten

4.3 Die verschiedenen

4.5 Anordnung der Anschlüsse

4.6

Einige Beispiele für Röhrenbezeichnungen

4.8.7 Bezeichnung europäischer Röhren und die Anzahl der Anschlüsse

4.9 Was bedeutet Quetschfuß?

Amerikanische

4.11 Das amerikanische System (RETMA)

4.11.1 Der Aufbau der amerikanischen Bezeichnung

4.12 Das russische System für Röhrenbezeichnungen

4.13 Arten der Kathodenheizung in der Elektronenröhre

4.13.1 Direkte vs. indirekte Kathodenheizung

4.14 Kathodenheizung in Reihen- und Parallelschaltung

4.14.1 Kathodenheizung in Parallelschaltung (E-Röhren).

4.14.2 Reihenschaltung der Kathodenheizungen (P- und U-Röhren)

4.15 Röhrentypen und ihre Heizcharakteristika

4.15.1 E-Röhren (Parallelheizung)

4.15.2 U-Röhren (Serienheizung)

4.15.3 P-Röhren (Serienheizung)

4.16 Materialien und Lebensdauer von Glühkathoden

Kapitel 5: Handhabung von Elektronenröhren sowie Tipps und Hinweise zur Röhrenpraxis

5.1 Elektronenröhren-Grundschaltungen, die Sie kennen sollten

5.1.1 Kathodenbasisschaltung

5.1.2 Anodenbasisschaltung

5.1.3 Gitterbasisschaltung

5.1.4 Weitere Eigenschaften und Unterschiede zwischen den Schaltungsarten 87

5.2 Röhren richtig einsetzen und anschließen 88

5.2.1 Umgang mit Röhrensockeln und Anschlüssen 89

5.2.2 Achtung: Verwechslungsgefahr

5.3 Lagerung und Überprüfung gebrauchter Elektronenröhren

5.3.1 Am besten einzeln und staubfrei

5.3.2 Stehend oder liegend?

5.3.3 Schutz vor Feuchtigkeit und Temperaturschwankungen

5.3.4 Mechanische Belastung vermeiden

5.3.5 Röhren mit Anodenkappe oder Sonderformen

5.3.6 Kennzeichnung und Dokumentation

5.4 Vorsicht bei gebrauchten Röhren

5.5 Praktische Tipps für den Aufbau von Heizkreisen

5.6 Spannungsquelle: Netzteil statt Basteltrafo

5.7 Vorwiderstand oder Strombegrenzung?

5.8 Steckbrett oder feste Verdrahtung?

5.9 Sicherheit bei mehreren Röhren

5.10 Kontrolle der Spannungen mit dem Multimeter

5.11 Vorsicht bei Netzspannung: Lebensgefahr bei Röhrenschaltungen, die Sicherheit kommt zuerst

5.12 Eine besondere Warnung vor Geräten ohne Netztrennung

Kapitel 6: Weitere Schaltungen und Versuche mit der ECC81

6.1 LED-Wechselblinkerschaltung mit einer Doppeltriode

6.2 Eine weitere LED-Blinkerschaltung mit der ECC81 zum Experimentieren

6.3 Astabile Kippstufe zur Erzeugung von Audiosignalen

6.3.1 Aufbauhinweise zur Audioversion der Kippstufe

6.3.2 Die Ausgabe des Audiosignals

6.3.3 Heiz- und Betriebsspannung

6.3.4 Klangcharakter und Nutzung .

6.3.5 Die Ausgangsfrequenz der Schaltung bestimmen

6.4 Angepasste Schaltungen für Tonsynthese

6.5 Sinus-Oszillator mit der ECC81

6.6 Schmitt-Trigger mit der ECC81

6.6.1 Funktionsweise des Potentiometers / LDR

6.6.2 Schaltverhalten durch Rückkopplung

6.6.3 Die beispielhafte Nutzung als Dämmerungsschalter

6.6.4 Bedeutung der Schaltung

Kapitel 7: (Vor-) Verstärkerschaltungen mit der ECC81 und anderen Röhren

7.1 Signalweg und Funktion der Stufen

7.2 Die Phasenumkehr in den Verstärkerstufen

7.3 Zweck der Kathodenwiderstände und -kondensatoren

7.4 Zur Information: linearer Betrieb durch den Kathodenwiderstand

7.5 Heizanschlüsse und Betriebsspannung

7.6 Mikrofonsignale verstärken mit der ECC81

7.7 Hybridverstärker mit ECC81/83 und Transistorenendstufe

7.7.1

7.8 Röhrenvorverstärker als Bausatz

7.8.1 Zunächst zur Verstärkerstufe:

7.8.2 Das Audiosignal und dessen Verlauf:

7.8.3 Welche Funktion haben D1 und D2?

Zusammengefasst:

Kapitel 8: Vom Vorverstärker zur Endstufe: Röhren im Leistungsbereich

8.1 Eintakt oder Gegentakt – zwei Wege zur Leistungsverstärkung

8.2 Spannung, Impedanz und die Unterschiede zwischen Röhren- und Transistorverstärkern.

8.3 Der Aufbau der Treiber- und Endstufen mit Röhren

8.4 Eintakt-Verstärkerschaltung Klasse-A-Betriebsart

8.4.1 Das Schirmgitter in der Pentode

8.4.2 Nochmals zum Ausgangsübertrager

8.4.3 Und noch etwas zum Thema Röhrenendstufe und Lautsprecher:

8.4.4 Was bedeutet das für den Schaltungsaufbau?

8.4.5 Vorteile und Nachteile des Ausgangsübertragers

8.5 Wenn Röhrenverstärker zu schwingen beginnen: Vorsicht vor ungewollten Oszillationen

8.6 Röhrenendstufen mit EL95, EL84 oder ECL86

8.6.1 Die Pentode in Triodenschaltung

8.6.2 Potentiometer am Eingang: linear und logarithmisch

8.7 Eintakt-Röhrenverstärker mit der EL95

8.8 Eintakt-Röhrenverstärker mit der ECL86.

8.9 Die Triodenstufe – Spannungsverstärkung

8.10 Die Pentodenstufe – Leistungsverstärkung

8.11 Spannungsversorgung und Siebung

8.12 Klangliche und technische Eigenschaften

8.13 Masse und Leitungsführung

8.14 Wichtig bei Kondensatoren: Spannungsfestigkeit, ESR und Alterung

8.15 Kurz zum Begriff ESR:

8.16 Widerstände in der Versorgung: Aufgabe und Berechnung

8.17 Einsatz von Bleeder-/Entladewiderständen

8.18 Hinweise zur Verdrahtung der Zuleitungen für die Kathodenheizungen

8.19 Abschirmung von Signalkabeln und richtige Verwendung von Schirmungen

8.20 Bündelung und Vermeidung von Rückkopplung

8.21 Weitere thematisch relevante Hinweise

Kapitel 9: Vom Eintakt- zum Gegentaktverstärker

9.1 Der Unterschied liegt im Konzept

9.2 Mehr Aufwand, aber auch mehr Möglichkeiten.

9.3 Einfache Beispielschaltungen zum Einstieg und Verständnis

9.4 Aufbau einer Gegentakt-Röhrenendstufe

9.4.1 Eingang und Phasenumkehrstufe

9.4.2 Die Phasenumkehrstufe

9.4.3 Warum braucht man überhaupt eine Phasenumkehr?

9.4.4 Die Gegentakt-Endstufe

9.4.5 Zur Erklärung der oben genannten Rechnung:

9.4.6 Der Ausgang zum Lautsprecher

9.4.7 Wichtiger Unterschied: der Ausgangsübertrager

9.5 A-Betrieb, AB-Betrieb, B-Betrieb und was das bedeutet

9.5.1 A-Betrieb: saubere Verstärkung, aber hoher Ruhestrom

9.5.2 AB-Betrieb: der klassische Kompromiss

9.5.3 B-Betrieb: effizient, aber mit Charakter

9.6 Aufbau einer Gegentaktendstufe in einem Röhrenradio

9.6.1 Die erste Verstärkerstufe mit der ECC83

9.6.2 Die Phasenumkehr mit der Triode der ECLL800

9.6.3 Die beiden Endstufenpentoden der ECLL800

9.6.4 Die Gegenkopplung vom Lautsprecherausgang zum Eingang der Verstärkerschaltung

9.6.5 Gegenkopplung über die Kathode

9.6.6 Gegenkopplung über den Verstärkereingang

9.7 Warum verbessert die Gegenkopplung den Klang?

9.8 Gegentakt-Verstärkerschaltung mit ECC83 und EL84

9.8.1 Ausgangsübertrager und Lautsprecher

9.8.2 Warum die Anoden der Vorstufenröhren über Widerstände geschaltet sind

Kapitel 10: Die Spannungsversorgung von Röhrenschaltungen und Röhrengeräten

10.1 Sicherheit und Schutz

10.2 Warum Vorsicht oberstes Gebot ist

10.3 Sicherungsmaßnahmen

10.4 Netztrafo mit Anodenspannung und Heizspannung

10.5 Die Wicklungen für Hochspannung und Heizung

10.5.1 Isolation des Netztrafos

10.5.2 Dimensionierung des Netztrafos

10.5.3 Kurz zum Begriff Voltampere:

10.6 Gleichrichtung: Röhren oder Halbleiter?

10.6.1 Vollweggleichrichter mit Dioden

10.6.2 Brückenschaltung vs. Mittelanzapfung

10.6.3 Vorteile der Halbleitergleichrichter: effizient, preiswert, kompakt

10.7 Verwenden von Röhrengleichrichtern

10.7.1 Spannungsabfall und Hochlaufzeit

10.8 Nostalgischer Einsatz und klangliche Diskussion

10.9 Was ist der Sag-Effekt?

10.9.1 Der Sag-Effekt hat mehrere Ursachen:

10.15 Einfaches Netzteil mit zwei zusammengeschalteten

10.15.1 Wie die Back-to-Back-Schaltung funktioniert

10.15.2 Vor- und Nachteile dieser Methode

10.15.3 Für welche Spannungen und Ströme ist diese Schaltung geeignet?

10.16 Das Thema hohe Restspannungen in den Netzteilelkos

10.17 Funktionsweise von Ableitwiderständen

10.17.1 Die Dimensionierung in der Praxis

10.17.4 Entladezeit .

Manuelles Entladen der Netzteilelkos

10.20 Anodenbatterien und Spannungswandler für Röhrenschaltungen

10.20.1 Die richtige Anodenspannung und warum sie wichtig ist

10.20.2 Typische Spannungen und Kapazitäten

10.20.3 Aufbau und Verschaltung

10.20.4 Vor- und Nachteile im praktischen Einsatz

10.20.5 Probleme beim Einsatz originaler Anodenbatterien

10.20.6 Verschiedene Ersatzlösungen

10.20.7 Lineare Spannungsversorgungen

10.20.8 Schaltnetzteile und DC/DC-Wandler

10.20.9 Konzeption mit modernen Bauelementen

10.20.10 Sicherheitsaspekte beim Nachbau

10.20.11 Praxisbeispiele und Schaltungskonzepte

10.21 Ersatz für klassische Anodenbatterien.

10.21.1 9-Volt-Batterien in Reihe schalten plus Heizbatterie

10.21.2 Elektronische Lösung mit Spannungswandler

10.21.3 Die Ladungspumpe und wie sie funktioniert

10.21.4 Grundidee der Schaltung

10.21.5 Die Dioden als „Rückschlagventile“

10.21.6 Die Kaskade der Speicherkondensatoren

10.21.7 Das Ergebnis am Ausgang

10.21.8 Wichtige Hinweise zur Praxis

10.21.9 Spannungswandler mit Trafo und elektronischer Ansteuerung

10.21.10 Minimalistische Lösungen für kleine Röhrenschaltungen

10.21.11 Was sind Zerhacker?

10.21.12 Warum ein Zerhacker überhaupt gebraucht wird

10.21.13 Vom Gleichstrom zur Wechselspannung

10.21.14 Der Transformator hebt die Spannung an

10.21.15 Gleichrichtung: zurück zur nutzbaren Gleichspannung

10.21.16 Glätten und Sieben

10.21.17 Wie der Zerhacker sich selbst in Gang hält

10.21.18 Heizung und Anode: zwei Welten

10.21.19 Vor- und Nachteile in der Praxis

10.21.20 Auch hier gilt: die Sicherheit nicht vergessen

Kapitel 11: Die Reparatur von Röhrengeräten

11.1 Sicherheit geht vor: Gefahren durch Hochspannung und gespeicherte Energie

11.2 Grundregeln bei Reparaturen

11.3 Arbeiten nur mit Trenntrafo und FI-Schutzschalter

11.4 Wann ein Gerät besser von einem Fachmann überprüft werden sollte

11.5 Erste Bestandsaufnahme und optischer Eindruck

11.6 Kabel, Kontakte und Verdrahtung überprüfen

11.7 Dokumentation für den Reparaturverlauf

11.8 Kurze Checkliste zur Bestandsaufnahme

11.9 Vor der ersten Inbetriebnahme

11.10 Keine Spannung anlegen, bevor alles überprüft ist

11.10.1 Netzteil und Sicherungen zuerst prüfen

11.10.2 Kondensatoren prüfen – die häufigsten Schwachstellen

11.10.3 Röhren auf grobe Schäden prüfen

11.10.4 Noch keine Messungen, aber ein erster Überblick

11.10.5 Checkliste vor dem Einschalten

11.11 Messungen und Überprüfungen

11.11.1 Heizfäden der Röhren prüfen

11.11.2 Zu den Heizanschlüssen an den Röhren

11.11.3 Netztrafo: Wicklungen durchmessen

11.11.4 Ausgangsübertrager: Unterbrechung erkennen

11.11.5 Elkos und andere Kondensatoren auf Kurzschluss testen

11.11.6 Sicherungen und Schalter durchmessen

11.11.7 Masseverbindungen prüfen

Einsatz von Trenntrafo und Sicherheitstools

11.12.1 Warum ein Trenntrafo unverzichtbar ist

11.12.2 Wozu ein Stelltrafo gut ist

Glühlampen-Serienlast als einfache Strombegrenzung

11.13 Langsames Hochfahren der Versorgungsspannung

11.13.1 Beobachtung von Stromaufnahme und Spannungen

Schutz von Netzteil und Röhren

Messung der Stromaufnahme zur Fehlerdiagnose

Spannungsmessungen während des Betriebs

Umgang mit Brumm und Rauschen

Signalverfolgung und Funktionsprüfung

11.14.4 Defekter Koppelkondensator als typische Fehlerursache

11.14.5 Austausch und Einstellen von Bauteilen

11.14.6 Welche Bauteile typischerweise ersetzt werden sollten 195

11.14.7 Mechanische Arbeiten und Reinigung

11.14.8 Abschlusstests und erster Funktionstest nach Instandsetzung

11.14.9 Worauf achten bei der ersten Inbetriebnahme? 197

11.14.10 Geräusche und Gerüche bewusst wahrnehmen

11.14.11 Klangbild und Bedienung prüfen

11.14.12 Vorsicht bei Antennen und externen Anschlüssen

11.15 Tipps für nachhaltige Reparaturen

11.15.1 Ersatzteile und Bauteilbeschaffung

11.15.2 Sinnvoller Einsatz moderner Bauteile in alten Geräten

11.15.3 Dokumentation und Pflege nach der Reparatur 199

Kapitel 12: Typischer Aufbau von Röhrengeräten

12.1 Was ist ein Superhet und wie funktioniert er?

12.2 Warum der Superhet erfunden wurde – und was beim Geradeausempfänger nicht so gut funktionierte

12.2.1 Und nun zum Prinzip des Superhets:

12.2.2 FM (UKW)

12.2.3 AM (hier Mittelwelle als Beispiel)

12.3 Die Aufgaben der einzelnen Röhren im Beispiel

12.4 Die Regelspannung im Röhrenradio: Erzeugung, Zweck und Funktion

12.4.1 Wie ist es nun beim UKW-Empfang?

Kapitel 13: Typische Defekte an Röhrenradios (und anderen Röhrengeräten)

13.1 Problematische Bauteile im Überblick

13.1.1 Elektrolytkondensatoren

13.1.2 Formierung alter Elektrolytkondensatoren

13.1.3 Papier- und Wachskondensatoren.

13.1.4 Kohleschichtwiderstände

13.1.5 Mechanische Bauteile und Kontakte (Schalter, Potentiometer, Sockelkontakte)

13.1.6 Röhren (selten defekt, aber nicht ausgeschlossen)

13.1.7 Verkabelung und Lötstellen

13.1.8 Masseverbindungen

13.2 Spezifische typische Fehler im Betrieb

13.2.1 Spannungsversorgung und Probleme

Brummen im Lautsprecher

13.2.3 Verzerrter Klang oder überhitzte EL84

13.2.4 Schwacher Empfang oder instabile Senderabstimmung

13.2.5 Kein Ton? Diese Ursachen sind typisch

13.2.6 Kein Bandwechsel oder hängende Skalenzeiger

13.2.7 Probleme durch den Drehkondensator

13.2.8 Probleme mit der Abstimm-Anzeigeröhre

13.3 Vorgehensweise bei der Fehlersuche und Instandsetzung

13.3.1 Wichtig: die Sichtprüfung am Anfang

13.3.2 Widerstände prüfen und ersetzen

13.3.3 Austausch von Kondensatoren

13.3.4 Kontaktreinigung und Pflege der Mechanikteile

13.3.5 Erste Spannungsprüfung und Formierung

13.3.6 Röhrensockel und Röhren prüfen

13.3.7 Fazit und Empfehlung

13.4 Abgleich alter Röhrenradios – nötig oder nicht?

13.5 Beschreibung der Schaltung des Graetz Melodia 4R anhand des Schaltbildes

13.5.1 Netzteil und Spannungsversorgung

13.5.2 UKW-Tuner mit ECC85

13.5.3 AM-Mischer und Oszillator mit ECH81

13.5.4 ZF-Verstärker mit EF85

13.5.5 Demodulation und NF-Vorverstärkung mit EABC80

13.5.6 Die Klangregelung

13.5.7 NF-Endstufe mit EL84

13.5.8 Magisches Auge EM34

13.5.8 Bandwahl und Umschaltung

13.5.9 Lautsprecherausgang

13.5.10 Erkennen Sie einen Fehler im Schaltbild?

Kapitel 14: Ausschlachten alter Geräte und Bauteilebeschaffung

14.1 Bezugswege für

14.7

Geräte mit Bildröhren (Fernseher, Monitore, Oszilloskope u.a.)

Wann welche Bauteile für die Wiederverwendung geeignet sind und wann nicht

14.7.4 Gleichrichter .

14.7.5 Mechanische und elektromechanische Teile

14.7.6 Mess- und Anzeigeeinheiten

14.8 Auswahl geeigneter Spendergeräte

14.8.1 Gerätekategorien mit typischen verwertbaren Teilen

14.8.2 Sichtprüfung vor Erwerb oder Demontage

14.8.3 Zugang zu Geräteunterlagen

14.8.4 Sicheres Vorgehen bei unbekanntem Gerätezustand

14.8.5 Schonende Demontage

14.8.6 Dekontamination und Staubminimierung

14.9 Onlinebeschaffung: Kriterien zur Händler- und Teileauswahl

14.9.1 Produktdaten prüfen

14.9.2 Zustandsangaben bewerten

14.9.3 Bilder genau ansehen

14.9.4 Paar- und Satzabgleich bei Röhren

14.9.5 Versand- und Verpackungskriterien

14.9.6 Kompatibilität

14.9.7 Dokumentation vom Verkäufer

14.10 Ausgebaute und online beschaffte Teile testen

14.10.1 Röhren unter die Lupe nehmen

14.10.2 Kondensatoren prüfen

14.10.3 Widerstände genau betrachten

14.10.4 Wicklungen in Transformatoren , Übertragern und Drosseln kontrollieren .

Gleichrichter näher untersuchen

14.10.6 Mechanische Komponenten gründlich checken

14.10.7 Messwerte hinterfragen.

14.11 Sicherheitsrelevante Teile besser durch moderne ersetzen

14.12 Lagerung, Reinigung und Aufbereitung

14.13 Korrosionsschutz und trockene Lagerung

14.13.1 Pins und Kontakte reinigen

und Rückverfolgbarkeit

Datenblätter und technische Unterlagen

14.19.2 Messdaten und Angaben:

14.19.3 Kompatibilität:

14.19.4 Versand und Verpackung:

14.20 Checkliste fürs Ausschlachten

14.20.1 Sichtprüfung:

14.20.2 Sichere Demontage:

Bauteile kennzeichnen:

Passive Bauteile:

14.21.3 Übertrager und Transformatoren:

14.22 Checkliste:

und Entsorgung

Umgang mit Gefahrstoffen:

14.22.3 Entsorgung:

14.23 Herstellerdatenblätter und Röhrenhandbücher

Stichwortverzeichnis:

Einleitung

In diesem Buch geht es um die Praxis mit Elektronenröhren! Für viele ist diese Technik ein Relikt aus einer anderen Zeit. Und doch steckt in ihr ein gewaltiges Potenzial, das auch heute noch viele Menschen, darunter nicht nur Elektronikbastler, begeistert.

Die Generation Smartphone und Spielekonsole mag die Ära der Röhren vielleicht nur aus Erzählungen kennen, doch die Entstehung und die Verwendung von Elektronenröhren haben die Entwicklung der Unterhaltungselektronik maßgeblich geprägt. Aber nicht nur dies ist ein Grund, sich mit der Röhrentechnik zu befassen.

In diesem Buch möchte ich Ihnen zeigen, wie Sie sich auf eine spannende Entdeckungsreise in diese längst vergessene, aber keineswegs verstaubte Technologie begeben können.

Warum die Röhrentechnik auch heute noch fasziniert

Auch wenn wir uns in einer Ära der digitalen Miniaturisierung und der Hochleistungsprozessoren befinden, hat die Röhrentechnik sich eine bemerkenswerte Faszination bewahrt, die viele Menschen auch heute noch anzieht. Diese Technik mag auf den ersten Blick zwar altmodisch erscheinen, doch sie bietet eine unverwechselbare Kombination aus Geschichte, Handwerkskunst und einzigartigen Klangeigenschaften, die moderne Technologien nicht immer reproduzieren können.

Ein wesentlicher Grund für die anhaltende Faszination ist die besondere Art und Weise, wie Elektronenröhren Signale verstärken. Röhrenverstärker werden insbesondere von Musikliebhabern und Audiophilen geschätzt, da sie einen besonders warmen, vollen Klang erzeugen, der als „lebendig“ und „organisch“ empfunden wird. Im Vergleich zu modernen Halbleiterverstärkern, die oft einen klinischen und sterileren Klang liefern, verleiht die Röhrentechnik den Tönen eine charakteristische Wärme und Tiefe, die viele als besonders angenehm empfinden. Diese unverwechselbare Klangqualität macht Röhrenverstärker insbesondere in der Musikproduktion und bei Gitarristen äußerst beliebt.

Darüber hinaus übt die Röhrentechnik eine besondere Anziehungskraft aus, weil sie eine gewisse Handwerkskunst und Technikromantik mit sich bringt. Das Arbeiten mit Röhren erfordert ein gewisses Maß an Wissen und Fingerspitzengefühl. Das Löten, Testen und Justieren von Röhrenschaltungen ist ein anspruchsvoller Vorgang, der den Techniker mit der Elektronik auf eine Art und Weise verbindet, wie es bei modernen Halbleiterschaltungen oft nicht der Fall ist. Der Umgang mit Röhren hat etwas Mechanisches und zugleich Faszinierendes, fast wie eine Art „Magie“, die selbst (oder gerade) im digitalen Zeitalter eine nostalgische und zugleich mystische Anziehung ausübt.

Hinzu kommt die historische Bedeutung der Röhrentechnik. Sie hat den Weg für die Entwicklung zahlreicher Technologien geebnet, die heute aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken sind. Das gilt für die ersten Radios und die mit (Bild-) Röhren bestückten Fernsehgeräte. Wer sich mit Röhren beschäftigt, taucht nicht nur in eine vergangene Ära ein, sondern erlebt auch die Geburtsstunde vieler Innovationen, die bis heute nachwirken.

Diese Verbindung zur Geschichte verleiht der Röhrentechnik eine zusätzliche Dimension, die nicht nur technisch, sondern auch kulturell bereichernd ist.

Letztlich ist es auch die Seltenheit und Exklusivität, die die Röhrentechnik so faszinierend macht. In einer Welt, in der viele Geräte und Technologien immer kleiner und leistungsfähiger werden, üben die großen, manchmal silbrig glänzenden Röhren und ihre einzigartige Funktionsweise eine besondere Anziehungskraft auf all jene aus, die das Besondere suchen. Es ist diese Mischung aus Nostalgie, Technik und Kunstfertigkeit, die Röhren auch heute noch zu einer faszinierenden Welt für Tüftler, Musiker, Technikbegeisterte und Nostalgiker gleichermaßen macht.

Ziel und Nutzen dieses Buches

Stellen Sie sich vor, Sie könnten die beeindruckende Funktionsweise einer Elektronenröhre selbst verstehen und anwenden. Mit den richtigen Kenntnissen und ein wenig handwerklichem Geschick ist das durchaus machbar. Einzige Voraussetzung: einige grundlegende Elektronikkenntnisse.

Dieses Buch verfolgt das Ziel, Ihnen auf anschauliche und praxisorientierte Weise die Welt der Elektronenröhren näherzubringen. Es richtet sich an alle, die neugierig auf diese faszinierende Technologie sind. Dabei geht es in diesem Buch nicht nur um trockene Theorie, sondern darum, wie Sie mit einer klaren Vorstellung von der Technik mit Elektronenröhren experimentieren und sogar heute noch viel Freude damit haben können.

Ja, es ist möglich, auch heute noch Röhrenverstärker zu bauen oder historische Geräte zu restaurieren, die mit dieser Technologie arbeiten. Viele Radio- und Elektronikhobbyisten zeigen das tagtäglich eindrucksvoll auf YouTube, auf zahlreichen Social-Media-Kanälen und im Internet überhaupt. Und das Beste daran: Wenn Sie wissen, wie man mit den richtigen Vorsichtsmaßnahmen und einem wachsamen Blick vorgeht, dann wird Ihnen diese Technik auch sicher keine Angst (mehr) machen.

Wir beginnen diese Reise mit einem Blick zurück – und zwar ganz zurück, bis zu den Anfängen der Elektronenröhre. Ihre Geschichte beginnt bei Thomas Edison, dem Erfinder der Glühlampe, der 1880 einen Versuch mit einer Glühlampe, einer Spannungsquelle und einem Messgerät anstellte, um herauszufinden, ob sich Elektronen im Vakuum bewegen können.

Die Erkenntnis, dass sich von einem glühenden Metallkörper Elektronen aussenden und einen Stromfluss erzeugen, legte den Grundstein für die Entwicklung der ersten Elektronenröhre. Es war eine einfache Diode, die den Strom wie ihre Halbleiterschwester den Strom nur in einer Richtung fließen lässt. Ein Umstand, der dem Verhalten der Elektronen in einem luftleeren Raum geschuldet ist. Die Bedeutung dieser Entdeckung wurde zunächst unterschätzt, doch sie markierte den Beginn einer elektrischen Revolution.

Erleben Sie also nach dem Ausflug in die Historie auch die praktische Seite dieser spannenden Welt der Elektronenröhren und entdecken Sie, wie diese Technologie nicht

nur ihre Zeit geprägt hat, sondern auch heute noch eine lebendige und faszinierende Rolle spielt. Mit diesem Buch sind Sie bestens gerüstet, um sich die Technik zu Eigen zu machen. Und in Kürze können Sie vielleicht sogar das nächste historische Röhrenequipment mit eigenen Händen wieder zu neuem Leben erwecken.

Für wen ist dieses Buch gedacht?

Dieses Buch richtet sich an alle, die sich für Elektronenröhren interessieren und gerne praktisch arbeiten. Dabei ist es egal, ob aus Neugier, wegen der Faszination für alte Technik oder als Erweiterung des eigenen Elektronikhobbys.

Besonders angesprochen werden sollen die Bastler, Tüftler und Wiedereinsteiger unter Ihnen, die bereits ein wenig Erfahrung mit elektronischen Schaltungen (aus der Transistorund Halbleitertechnik) gesammelt haben und nun die Welt der Röhrentechnik nicht nur in der Theorie, sondern auch auf praktischem Wege erkunden möchten.

Dabei ist es egal, ob Sie sich zum ersten Mal eine Röhre auf den Arbeitstisch holen oder bereits seit längerer Zeit das Innenleben alter Radios bewundert haben. Wichtig ist lediglich der Wunsch, Dinge selbst in die Hand zu nehmen, zu verstehen und auszuprobieren.

Wichtig:

Das Buch ist nicht für absolute Elektronikeinsteiger gedacht, die noch nie mit einem Widerstand, Kondensator oder Multimeter gearbeitet haben. Es ersetzt auch keinen Grundkurs in Elektronik. Aber es bietet viele praktische Einblicke für alle, die bereits mit den Elektronikgrundlagen vertraut sind und nun den nächsten Schritt gehen möchten.

Mehr darüber, was Sie bereits wissen sollten, um mit diesem Buch an die Praxis gehen und erste Röhrenschaltungen erfolgreich aufbauen zu können, darum geht es in den nächsten Abschnitten im ersten Kapitel.

Kapitel 1: Was Sie bereits wissen sollten

(Grundkenntnisse in der Elektronik und weitere wichtige Dinge)

Damit Sie mit den Inhalten und Projekten dieses Buches gut zurechtkommen, sollten Sie ein paar grundlegende Begriffe und Zusammenhänge aus der Elektronik bereits kennen. Dazu zählen zum Beispiel diese hier:

• Unterschied zwischen Strom, Spannung und Leistung

• Funktion einfacher Bauteile wie Widerstände, Kondensatoren, Dioden und Transistoren (Auch wenn es hier weniger um Halbleiter geht, ist dieses Wissen sehr hilfreich.)

• Grundlagen der Stromrichtung (technisch/physikalisch)

• Umgang mit einem einfachen Multimeter

• Lesen von Schaltplänen

Es geht dabei nicht um tiefer gehende Theorie, sondern darum, die grundsätzliche Logik elektronischer Schaltungen nachvollziehen zu können. Wer schon einmal einen Verstärkerbausatz gelötet, ein Steckbrett genutzt oder eine einfache LED-Schaltung aufgebaut hat, bringt Vorkenntnisse mit, die sicher weiter von Nutzen sein werden.

Um mit den Projekten in diesem Buch erfolgreich zu arbeiten, sollten zusätzlich zu den bereits genannten Grundlagen auch ein paar weitere Konzepte aus der Elektronik bekannt sein. Diese erweitern Ihr Verständnis und helfen Ihnen, die Funktionsweise von Röhrenschaltungen noch besser nachzuvollziehen:

1.1 Grundlagen der Wechsel- und Gleichspannung

Es ist wichtig, den Unterschied zwischen Gleichspannung (DC) und Wechselspannung (AC) zu verstehen. Einige der Schaltungen in diesem Buch arbeiten mit Wechselstrom. Das Wissen um diese Unterscheidung ist wichtig, um Schaltungen richtig zu analysieren und zu verstehen.

1.1.1 Ohmsches Gesetz

Das Ohmsche Gesetz (U = I * R), das den Zusammenhang zwischen Spannung, Strom und Widerstand beschreibt, ist ein grundlegendes Konzept in der Elektronik. Ein grundlegendes Verständnis dieses Gesetzes hilft Ihnen, Schaltungen zu verstehen und die Rolle von Bauteilen wie Widerständen und Kondensatoren in Bezug auf Strom und Spannung zu erfassen.

1.1.2 Grundlagen der Signalverarbeitung

Ein grundlegendes Verständnis der Signalverarbeitung ist für Projekte, die mit Audiosignalen arbeiten, wie etwa die Verstärkerschaltungen in diesem Buch, von großem Vorteil. Dazu gehören Konzepte wie Signalverstärkung und das Filtern von Signalen, etwa für Klangregelungen. Diese Grundlagen sind besonders dann relevant, wenn Sie mit Röhrenverstärkern und ähnlichen Geräten arbeiten möchten. Kennen Sie diese Grundlagen bereits aus der Halbleitertechnik, ist das natürlich ebenfalls von Vorteil.

1.1.3 Sicherheitsvorkehrungen im Umgang mit hohen Spannungen

Da bei der Arbeit mit Elektronenröhren hohe Spannungen auftreten können, sollten Sie sich mit den gängigen Sicherheitsvorkehrungen beschäftigen. Dies umfasst den sicheren Umgang mit hohen Spannungen, um Stromschläge zu vermeiden. Außerdem geht es um das richtige Testen und Reparieren von Geräten. Mehr zu diesem Thema finden Sie im folgenden Abschnitt und in späteren Kapiteln, in denen es um Arbeiten an Geräten oder Schaltungen mit hohen Betriebsspannungen geht.

Mit diesen erweiterten Kenntnissen können Sie die Grundlagen der Elektronik und die spezifischen Herausforderungen der Röhrentechnik besser verstehen und sicherer anwenden. So sind Sie optimal auf die praktischen Projekte in diesem Buch vorbereitet.

1.2 Hinweise zur sicheren Anwendung der Inhalte

Der Umgang mit Röhren ist grundsätzlich nicht gefährlicher als der mit anderen elektronischen Bauteilen, erfordert jedoch besondere Vorsicht im Umgang mit höheren Spannungen. Schließlich arbeiten auch genug moderne Geräte mit Halbleitern mit zum Teil sehr hohen Betriebsspannungen. Aber trotzdem gibt es einige Besonderheiten, die beachtet werden müssen, vor allem beim Arbeiten mit älteren Geräten, zu denen die meisten Röhrengeräte zählen dürften.

Dieses Buch legt großen Wert auf sichere Experimente, bei denen anfangs nur mit niedrigen Spannungen gearbeitet wird. Alle Projekte in den ersten Kapiteln können ohne besondere Schutzmaßnahmen durchgeführt werden. Sie funktionieren mit einfachen Netzteilen und Steckboards sowie niedrigen Betriebsspannungen. Gefahren gehen bei der Röhrentechnik vor allem von hohen Spannungen und gespeicherter Energie aus, nicht nur von beschädigten oder zerbrechenden Röhren.

Und in den späteren Abschnitten wird klar darauf hingewiesen, wo besondere Vorsicht geboten ist. Arbeiten mit Schaltungen betrieben an höheren Spannungen sind nicht für Einsteiger geeignet. Sie werden in diesem Buch auch entsprechend weitere Hinweise zu Ihrer eigenen Sicherheit vorfinden. Einige davon finden Sie hier gleich zu Beginn.

Bitte beachten Sie bei allen praktischen Versuchen:

• Sie sollten ohne entsprechende Sicherheitsmaßnahmen und Erfahrung niemals an Schaltungen arbeiten, die noch am Stromnetz angeschlossen sind.

• Vor jeder Berührung von Teilen im Innenleben des Gerätes sollten Sie sicherstellen, dass keine Spannung mehr anliegt.

• Kondensatoren können auch nach dem Ausschalten noch gefährlich und mit hohen Spannungen aufgeladen sein.

• Verwenden Sie nur geeignete Messgeräte, Messleitungen mit intakter Isolierung und ebenfalls isolierte Werkzeuge.

• Im Zweifel sollten Sie lieber einmal mehr nachsehen und kontrollieren als etwas riskieren.

Kapitel 1: Was Sie bereits wissen sollten

Bitte lesen Sie alle Sicherheitshinweise in diesem Buch besonders aufmerksam durch und arbeiten Sie sorgfältig, ruhig und mit ausreichendem Respekt vor der Technik (und vor allem vor hohen Spannungen). So bleibt die Freude am Basteln nicht nur groß, sondern auch sicher.

1.3 So arbeiten Sie mit diesem Buch

Dieses Buch ist kein klassisches Lehrbuch, das Sie von vorne bis hinten durchlesen müssen, um es zu verstehen. Es ist eher als Nachschlagewerk und zum Nachlesen für Sie interessanter Kapitel und Abschnitte gedacht: Sie können darin also nach Belieben blättern, nachbauen, ausprobieren und jederzeit wieder zurückkommen, wenn ein Begriff oder ein Konzept noch einmal nachgelesen werden soll. Aber unter gewissen Umständen ist es dennoch sinnvoll, es komplett durchzuarbeiten. Mehr dazu im folgenden Abschnitt.

1.4 Kapitelweise aufbauen

Die Kapitel bauen grundsätzlich aufeinander auf. Wenn Sie also ganz neu in der Röhrentechnik sind, empfiehlt es sich, mit dem Schnellstart in die Röhrentechnik zu beginnen. Dort werden einfache Experimente mit ungefährlichen Spannungen beschrieben, mit denen Sie erste praktische Erfahrungen in der Röhrentechnik sammeln können. Das geschieht hier zunächst noch ganz ohne gefährliche Hochspannung oder gar komplizierte Schaltungen.

1.5 Projekte gezielt auswählen

Ab Kapitel 6 finden Sie Projekte zum Testen und Aufbauen, sortiert nach Thema und Schwierigkeitsgrad. Sie können diese Kapitel auch unabhängig voneinander durchgehen. Wenn Sie zum Beispiel direkt einen kleinen Röhrenverstärker aufbauen möchten, können Sie auch dort einsteigen. Die nötige Theorie lässt sich auch bei Bedarf gezielt nachlesen.

1.6 Tipps für Fortgeschrittene

Spätere Kapitel mit den Inhalten rund um die Inbetriebnahme und Reparatur von Röhrengeräten richten sich an Leser mit etwas mehr Erfahrung. Dort geht es um die Restauration alter Geräte, den sicheren Umgang mit Netzspannung und den Ausbau wiederverwendbarer Komponenten. Er lädt zum Weiterdenken ein, setzt aber ein solides Grundverständnis für die Röhrentechnik voraus und ist für Interessierte gedacht, die sich auch der Sicherheitsaspekte bewusst sind, die für besonders alte Röhrentechnik wichtig sind.

1.7 Sicherheitshinweise beachten

Achten Sie beim Lesen auf eingestreute Sicherheitshinweise. Diese zeigen Ihnen, wann besondere Vorsicht geboten ist. Gefährliche Spannungen, unsichere Geräte oder typische Fehlerquellen werden direkt im Text kenntlich gemacht.

Sie können das Buch also zunächst von vorne nach hinten durcharbeiten oder sich einzelne Kapitel gezielt herausgreifen. Aber wichtig ist: Machen Sie sich Notizen, probieren Sie aus, und vor allem: bleiben Sie neugierig. Denn die Röhrentechnik lebt, genau wie die Halbleitertechnik auch, vom Experimentieren, vom Beobachten und vom Verstehen durch Tun. Und darum geht es ja in der (Elektronenröhren-) Praxis schließlich auch.

Kapitel 2: Schnellstart in die Röhrentechnik

Hier geht es zunächst darum, erste Erfahrungen zu sammeln. Bevor es also um Schaltzeichen, Sockelbelegungen und komplexe Schaltungen geht, kommt nun etwas Praxis. Denn Röhrentechnik lässt sich am besten verstehen, wenn man sie sieht, ausprobiert und experimentiert.

Es geht darum, praktische Erfahrungen zu sammeln, ohne sich vorher durch dicke Theorieabschnitte kämpfen zu müssen. Sie werden, wenn Sie wollen, eine Elektronenröhre in Betrieb nehmen, erste Spannungen und Ströme messen und beobachten, wie sich die Röhre verhält, wenn man an den richtigen Stellen kleine Änderungen vornimmt.

Alle Versuche sind so gewählt, dass sie sicher sind und mit einfachsten Mitteln durchgeführt werden können: ein Steckbrett, ein Netzteil, ein paar Kabel und natürlich eine oder zwei Röhren. Wo nötig, werden die entsprechenden Grundlagen dabei erklärt, damit Sie sofort verstehen, was in der Schaltung passiert.

Ziel dieses Teils ist es nicht, perfekte Messungen oder ausgefeilte Geräte zu bauen. Vielmehr sollen Sie sehen, wie Elektronenröhren funktionieren, wie sich kleine Änderungen sofort auf das Verhalten auswirken und wie faszinierend es ist, die Technik auf so direkte Weise zu begreifen. Wie schon beschrieben, geht es hier um erste praktische Anwendungen, nicht um ausgefeilte Technik oder um umfangreiche Formelsammlungen.

2.1 Was Sie jetzt brauchen: die Grundausstattung für den Anfang Damit Sie direkt starten können, finden Sie hier alle benötigten Materialien und Werkzeuge für die ersten Versuche übersichtlich zusammengestellt. Viele Dinge finden sich vielleicht schon in Ihrer Bastelkiste. Ansonsten helfen Elektronikversender oder alte Geräte als Teilespender mit nützlichen Bauteilen (vor allem die Elektronenröhren) schnell weiter. Als Bauteile für die ersten Röhrenversuche benötigen Sie die in folgender Liste.

• Steckplatine (Breadboard) oder lötfreies Experimentierboard

• Labor-Netzteil (0 bis 30 V, Strombegrenzung hilfreich) oder alternativ: geregeltes (stabilisiertes) Steckernetzteil, siehe Anmerkung

• Multimeter (zur Strom- und Spannungsmessung)

• Leitungen und Krokodilklemmen

• Widerstände (zum Beispiel 10 Kiloohm, 100 Kiloohm, 1 MOHM)

• Kondensatoren (zum Beispiel 100 nF, 10 µF)

• Elektronenröhre (zum Beispiel Triode ECC81 oder ähnliche)

• Röhrenfassung (passend zur verwendeten Röhre, zum Beispiel Noval-Sockel)

• Heizspannungsversorgung (typisch 6,3 V Gleich- oder Wechselspannung)

• Isolierband oder Schrumpfschlauch (für sichere Verbindungen)

Weiterhin hilfreich

• Werkzeuge wie Abisolierzange, Schraubendreher, Pinzette

• Hilfreich, aber nicht unbedingt notwendig ist ein Oszilloskop (falls vorhanden, für spätere Messungen)

2.2 Sicherheitshinweis

Die Versuche in Teil I arbeiten mit ungefährlichen Niederspannungen. Achten Sie aber auch bei diesen Versuchen darauf, keine Verbindungen unter Spannung zu verändern und überprüfen Sie alle Schaltungen sorgfältig, bevor Sie die Spannungsquelle einschalten.

Tipp:

Viele Röhren aus dem Bereich “Niedervolt-Audio” (wie ECC81, ECC83, 6SN7) eignen sich hervorragend für den Einstieg. Diese Typen lassen sich auch bei niedrigen Spannungen betreiben, arbeiten dabei jedoch außerhalb ihrer optimalen Betriebsbedingungen.

2.3 Noch ein paar Worte zum verwendeten Netzteil

Für erste Experimente mit Elektronenröhren ist ein stabiles und gutmütiges Netzteil besonders wichtig. Bewährt haben sich einfache, konventionelle Trafonetzteile mit Gleichrichter, Siebkondensatoren und elektronischer Stabilisierung, da sie eine saubere Gleichspannung liefern und sich bei wechselnder Belastung vorhersehbar verhalten. Schaltnetzteile, etwa bestehend aus alten PC-Netzteilen, eignen sich dafür hingegen nur eingeschränkt. Sie besitzen interne Schutzschaltungen gegen Überstrom, Kurzschluss oder Fehlbelastung und können sich beim Betrieb selbst aufgebauter Schaltungen unvermittelt abschalten. Für Einsteiger ist das störend und erschwert auch die Fehlersuche erheblich. Ein klassisches Netzteil mit Transformator ist daher für erste Röhrenversuche die deutlich bessere und zuverlässigere Wahl.

Dazu ein typisches Beispiel aus meiner Erfahrung:

Ich erhielt einmal eine Anfrage zu einer angeblich nicht funktionierenden Schaltung, die laut Beschreibung korrekt aufgebaut war. Nach einigem Schriftwechsel stellte sich heraus, dass der Leser ein 400-Watt-PC-Netzteil verwendete. Die Schaltung zog jedoch nur wenige Milliampere Strom, sodass das Netzteil die Last praktisch nicht erkannte und sich nach kurzer Zeit immer wieder selbst abschaltete. Für eine so kleine Schaltung war dieses Netzteil hoffnungslos überdimensioniert. Solche Effekte führen leicht zu Fehldiagnosen. Für erste Röhrenversuche ist daher ein klassisches Netzteil mit Transformator die deutlich zuverlässigere und besser geeignete Wahl. Mehr zum Thema Netzteil folgt gleich noch.

2.4 Die erste Röhre in Betrieb nehmen

Bevor wir uns an komplexere Schaltungen oder Messungen wagen, geht es in diesem Kapitel darum, Ihre erste Elektronenröhre zum Leben zu erwecken. Und das ganz einfach, Schritt für Schritt. Sie können sehen, wie der Heizfaden zu glühen beginnt und beobachten, wie die Röhre auf eine angelegte Spannung reagiert. Das ist auch der ideale Einstieg,

um die Funktionsweise einer Röhre mit eigenen Augen (und später mit selbst ermittelten Messwerten) zu verstehen.

Sie brauchen dazu kein spezielles Labor, keine teure Ausrüstung und auch keine Hochspannung. Alles, was Sie benötigen, lässt sich ganz einfach aufbauen. Das funktioniert mit einem Steckbrett, einem Netzteil und ein paar leicht erhältlichen Bauteilen. Besonders hilfreich dabei ist ein Röhrensockel mit Anschlussleitungen, den Sie zusammen mit dem Steckboard verwenden können. So lassen sich erste Versuche ohne Lötkolben durchführen. Und Sie können die Röhre vollkommen gefahrlos ausprobieren.

2.4.1 Materialien und Werkzeuge

Bevor Sie starten, sollten Sie sich ein paar grundlegende Dinge bereitlegen. Alles ist in Bastlerkreisen gut verfügbar. Und viele Dinge haben Sie vielleicht sogar schon zuhause.

Sie benötigen:

• Eine Elektronenröhre. Ideal für den Einstieg ist zum Beispiel eine ECC81 oder eine vergleichbare Triode

• Außerdem benötigen Sie einen passenden Röhrensockel. Das kann ein passender Noval-Sockel für eine Elektronenröhre mit neun Anschlüssen sein (wie die ECC81/ECC83), am besten mit angelöteten Anschlusskabeln für die Verdrahtung auf einem Steckboard.

• Das Steckboard ermöglicht einen schnellen und lötfreien Aufbau, außerdem eignet es sich sehr gut zum Ausprobieren und Experimentieren. Sie sollten nur darauf achten, dass sichere Verbindungen möglichst ohne Wackelkontakte hergestellt werden.

• Für die Spannungsversorgung verwenden Sie am besten ein geeignetes Netzteil mit einstellbarer Ausgangsspannung. Für die ersten Versuche mit der ECC81 (sowie für einige weitere Versuche in Kapitel 3) reicht auch ein Steckernetzteil. Mehr zum Thema Netzteil können Sie im nächsten Abschnitt nachlesen.

• Außerdem benötigen Sie ein Multimeter, hier zunächst zum Messen von Heizstrom und Anodenspannung, später auch für weitere Messungen

• Unverzichtbar sind auch Leitungen mit Krokodilklemmen sowie andere Verbindungsleitungen, zum Beispiel für die Verbindung von Netzteil, Multimeter und Steckboard.

2.5 Das passende Netzteil für Ihre Röhrenversuche Für den Aufbau einfacher Röhrenschaltungen wie in diesem Buch beschrieben, benötigen Sie eine Gleichspannungsquelle, die zuverlässig und möglichst stabil arbeitet. Am flexibelsten sind sogenannte Labornetzteile, bei denen sich Spannung und Strombegrenzung individuell einstellen lassen. Ein Gerät mit einem Ausgangsbereich von 0 bis 30 Volt eignet sich sehr gut, da es sowohl für erste Versuche als auch für spätere Experimente mit anderen Schaltungen (die auch mit anderen Betriebsspannungen arbeiten) eingesetzt werden kann. Die einstellbare Strombegrenzung schützt dabei Ihre Schaltung und das Netzteil bei versehentlichen Kurzschlüssen oder Fehlanschlüssen. Falls Sie in ein solches Labornetzteil

investieren möchten, kann es auch eines mit zwei separaten Ausgangsspannungen sein. Aber das ist zumindest für den Anfang nicht unbedingt notwendig.

Für die ersten Versuche mit der ECC81, etwa das einfache Leuchten einer LED oder die Erzeugung eines Rechtecksignals, genügt aber auch ein einfaches Steckernetzteil mit einer festen oder einstellbaren Ausgangsspannung von 12 Volt. Wichtig ist, dass es sich dabei um ein Netzteil mit stabilisierter Ausgangsspannung handelt. Denn nur so ist gewährleistet, dass die Röhre unter konstanten Bedingungen arbeitet und die Schaltung zuverlässig funktioniert. Nicht stabilisierte Netzteile geben bei nur geringer Stromstärke am Ausgang oft eine wesentlich höhere Spannung ab (zum Beispiel mehr als 14 Volt bei einer Nennspannung von 12 Volt). Das kann für die Röhrenheizung dann schon zu viel sein.

Gut geeignet ist ein sogenanntes Universal-Steckernetzteil, bei dem sich die Ausgangsspannung über einen Schalter zwischen verschiedenen Werten (zum Beispiel 3, 6, 9 oder 12 Volt) umschalten lässt. Solche Netzteile sind oft günstig erhältlich und für viele der hier gezeigten ersten Versuche ausreichend. Achten Sie beim Kauf darauf, dass es sich um ein Trafonetzteil handelt und nicht um ein Schaltnetzteil (häufig auch mit der Bezeichnung Switching Power Supply versehen). Diese Schaltnetzteile mögen zwar für diese Zwecke auch funktionieren, können aber unter Umständen bei wechselnder Last abschalten oder unvorhergesehen reagieren, etwa wegen eingebauter Schutzschaltungen.

2.5.1 Schaltnetzteile und Trafonetzteile unterscheiden Für Einsteiger lassen sich Trafonetzteile und Schaltnetzteile meist schon mit einfachen Mitteln unterscheiden. Ein klassisches Trafonetzteil ist in der Regel relativ groß und schwer, weil es einen Netztransformator enthält. Ein Schaltnetzteil fällt deutlich leichter und kompakter aus. Auch ein Blick auf das Typenschild hilft: Trafonetzteile sind oft nur für eine feste Netzspannung ausgelegt (z. B. 230 V bei 50 Hz), während Schaltnetzteile häufig einen Weitbereichseingang von 100 bis 240 Volt besitzen. Typische Schaltnetzteile sind PC- oder Notebook-Netzteile sowie moderne Ladegeräte, während ältere Steckernetzteile, Modellbahntrafos oder schwere Labornetzteile meist noch mit einem Transformator arbeiten. Als grobe Faustregel gilt: Ist das Netzteil schwer, steckt meist ein Trafo darin. Ist es sehr leicht, handelt es sich in den meisten Fällen um ein Schaltnetzteil.

2.5.2 Anschluss und Stromstärke des Netzteils Für den praktischen Einsatz empfiehlt es sich, das Ausgangskabel des Steckernetzteils mit zwei einfachen Anschlussdrähten zu versehen, die direkt ins Steckbrett oder auf Klemmpunkte geführt werden können.

Wichtig ist, dass das Netzteil eine ausreichende Stromstärke liefert. Für eine einzelne Röhre wie die ECC81 sollte der Ausgangsstrom mindestens 300 Milliampere betragen. Ein Amperewert von 500 oder mehr Milliampere ist sinnvoll, insbesondere wenn weitere Stufen hinzukommen oder Sie eine zusätzliche Heiz- oder Anodenlast anschließen möchten.

Unabhängig vom gewählten Netzteiltyp sollte immer klar sein, wie die Ausgangsspannung anliegt, und dass Plus- und Minuspol eindeutig erkennbar sind. Gerade bei einfachen Steckernetzteilen lohnt es sich, die Spannung mit einem Multimeter vor dem ersten

Anschluss zu kontrollieren. Das gibt Sicherheit und schützt die in der Schaltung verwendeten Bauteile vor Schäden. Die folgende Abbildung zeigt ein für die ersten Versuche geeignetes Steckernetzteil, dessen Anschlüsse für den direkten Anschluss des Steckboards modifiziert wurden.

Abbildung 2.1: Steckernetzteil, für die ersten Versuche, die Anschlüsse sollten sich nicht berühren, wenn eingeschaltet

Tipp zum Aufbau:

Sie können die Röhre ohne Röhrensockel mit Anschlussdrähten nicht ohne Weiteres in das Steckbrett einsetzen. Das funktioniert nur mit einer Adapterplatine oder einem Röhrensockel mit Anschlussdrähten. Sie können dafür an einen Röhrensockel kurze Leitungen anlöten und diese mit kurzen Stiften versehen. Die Stifte lassen sich dann direkt an das Steckboard anschließen. So entsteht eine Art Adapterlösung, mit der Sie die Röhre jederzeit sicher einsetzen oder austauschen können. Das ist ideal für Versuchsaufbauten ohne Löten.

Einen geeigneten Röhrensockel passend zu Ihrer Röhre (Noval für Röhren mit neun Anschlüssen wie die ECC81, gegebenenfalls auch Pico-7-Sockel für kleinere Röhren mit sieben Anschlüssen) erhalten Sie im Elektronik-Fachhandel. Oder Sie verwenden einen alten Röhrensockel aus einem defekten Röhrenradio oder einem anderen Röhrengerät. Das kann dann so aussehen wie in der folgenden Abbildung.

Stichwortverzeichnis:

A

AB-Betrieb 145, 146, 152

A-Betrieb 145, 146

Abgleich 220, 221, 223, 236

Ableitwiderstand 168, 169

Abschirmung 137

Allstromgeräte 71, 80, 95

AM 205

Anode 35, 36, 37, 42, 44, 45, 46, 47, 49, 50, 51, 52, 53, 54, 56, 57, 58, 60, 61, 62, 64, 68, 73, 86, 87, 100, 101, 102, 107, 108, 109, 110, 111, 113, 116, 117, 124, 129, 133, 134, 142, 148, 151, 152, 159, 163, 172, 179, 180, 194, 224, 225

Anodenbasisschaltung 85, 87, 88

Anodenbatterien 170, 171, 172, 173, 174, 177

Anodenkappe 92

Anodenspannung 26, 31, 34, 35, 36, 37, 41, 42, 43, 46, 50, 51, 52, 53, 54, 55, 56, 60, 61, 71, 80, 95, 102, 104, 107, 108, 110, 113, 116, 117, 125, 132, 134, 148, 153, 155, 156, 157, 159, 160, 161, 163, 164, 165, 166, 171, 172, 173, 175, 177, 180, 192, 193, 195, 198, 215, 220, 231, 234, 241

Anodenstrom 33, 34, 35, 36, 37, 38, 39, 40, 41, 42, 47, 50, 51, 52, 53, 54, 55, 56, 71, 100, 108, 111, 112, 125, 128, 136, 142, 144, 148, 154, 156, 163, 164, 169, 175, 216, 231, 234, 236, 237, 246

Anschlussdrähte 29, 67, 73, 236, 237, 242

Anschlusskappe 68, 92

Anschlussreihenfolge 29

Ansteuerung 34, 37, 38, 39, 54, 100, 110, 146, 177, 209, 223

Anzeigeelement 64

Anzeigeröhren 64, 65, 210, 235

Arbeitspunkt 40, 42, 52, 56, 57, 83, 113, 123, 124, 134, 139, 152, 172 astabile Kippstufe 98, 99, 102, 103

Audion 47

Ausgangsimpedanz 122, 123, 125, 126, 134

Ausgangsstrom 27

Ausgangsübertrager 123, 125, 126, 128, 132, 134, 139, 140, 143, 144, 145, 151, 152, 164, 188, 207, 216, 224, 231, 239

Ausgangswiderstand 88

Ausschlachten 226, 227, 228, 245, 246 austrocknen 210 AZ11 66

B

B9A 65

Back-to-Back-Schaltung 165, 167

Bandwahl 224

Bariumoxid 79

Basisschaltung 85

Batterieröhren 67, 78, 171, 186

Bausatz 115

Bauteilbeschaffung 199

B-Betrieb 145, 146

Beispielschaltbild 221

Bestandsaufnahme 181, 183, 184, 187

Bildröhre 229

Bleeder-Widerstand 168

Blinkschaltung 99

Breadboard 24

Bremsgitter 61, 62, 64, 128

Brückenschaltung 158

Brumm 135, 136, 137, 152, 162, 163, 164, 194, 234

Brummen 119, 132, 136, 156, 161, 164, 175, 179, 197, 214, 216, 217, 238

Brummverhalten 139

C

Checkliste 184, 187, 245, 246, 247

D

Datenblatt 31, 41, 73, 231, 236, 240

Datenblätter 31, 68, 71, 244, 248

DC Strommessung 37

De Forest 47

Dekal 65, 66, 67

Demodulation 205, 207, 208, 209, 220, 223, 224

Demontage 228, 235, 236, 246

Detektor 47, 60, 207, 209, 223

Diagramm 52, 55

Dielektrikum 212

Dimensionierung 41, 102, 135, 156, 161, 162, 165, 168

Diode 19, 47, 48, 49, 50, 52, 58, 60, 62, 70, 117, 157, 159, 160, 176, 205, 207 direkt beheizt 69, 79

Dokumentation 92

Doppeltrioden 70, 109

Drahtbrüche 214

E

E82CC 70

ECC81 24, 25, 26, 27, 28, 29, 34, 36, 37, 40, 42, 65, 69, 70, 71, 73, 79, 98, 99, 100, 101, 102, 103, 104, 105, 106, 107, 108, 109, 110, 113, 114, 115, 166

ECC82 65, 70, 81

ECC83 25, 26, 53, 54, 55, 65, 70, 71, 80, 81, 93, 103, 109, 114, 127, 128, 131, 132, 141, 142, 147, 148, 150, 151, 156, 166, 188, 230 82

ECH11 66

ECL86 82, 127, 132, 133, 134, 135

Edison-Effekt 45

EF13 66

EF80 69, 71, 81, 90

EF86 65, 71

EF89 71, 80, 204, 205, 206, 207, 208, 210

EF95 65, 72, 116

EF183 70, 71

Eintakt 122, 123, 125, 127, 128, 130, 132, 139, 143, 145, 164

Eisenkern 145

EL11 66

EL84 65, 69, 71, 80, 81, 82, 127, 128, 130, 133, 143, 150, 151, 152, 156, 163, 188, 191, 194, 203, 205, 206, 207, 210, 212, 216, 223, 224

EL86 71

EL95 65, 72, 127, 130, 131, 132

Elektronen 19, 30, 32, 33, 35, 37, 38, 39, 42, 45, 46, 48, 49, 50, 51, 52, 53, 54, 57, 58, 60, 61, 64, 78, 79, 83, 172

Elektronenkanone 64

Elektronenröhre 19, 24, 25, 26, 30, 32, 33, 35, 37, 39, 40, 41, 44, 45, 46, 48, 49, 51, 52, 54, 55, 58, 59, 60, 61, 73, 74, 77, 78, 98, 99, 103, 109, 116, 133, 201, 210, 231

Elektronenröhren prüfen 231

Elektronenstrom 35, 45, 46, 47, 51, 54, 60, 62, 124, 159

Elektronenwolke 48

EM84 65, 71, 206, 208, 209, 224

Emission 83

Emissionsfähigkeit 84

Emissionsgrenze 38

Emitterschaltung 85

Empfang 59, 198, 203, 204, 205, 206, 208, 209, 213, 216, 217, 218, 220, 221, 223

Endstufe 115, 117, 121, 122, 123, 125, 126, 127, 128, 131, 135, 140, 142, 143, 144, 147, 151, 152, 159, 172, 191, 194, 195, 201, 205, 207, 215, 216, 219, 223, 224, 232

Endstufen 75, 94, 115, 119, 120, 121, 122, 125, 135, 140, 142, 145, 146, 156, 167, 193

Endstufenröhre 123, 124, 126, 130, 131, 132, 134, 141, 144, 145, 147, 163, 188, 194, 195, 203, 207, 216, 217

Entkopplung 62, 79, 134, 135, 136, 138

Entladen 169

Erdung 154

E-Röhren 69, 80, 81, 92, 166

Ersatzteile 92, 181, 184, 199, 226, 228, 236, 244

ESR 136, 199, 211, 232, 236, 238, 241, 247

F

Faraday 57

Fleming 45, 47

Formierung 189, 211, 212, 220

Frequenz 87, 101, 102, 103, 104, 105, 123, 164, 201, 202, 203, 204, 205, 223, 238

Funktion 21, 30, 32, 33, 39, 43, 52, 58, 59, 62, 68, 69, 70, 74, 78, 83, 87, 98, 100, 106, 109, 110, 115, 117, 121, 124, 128, 131, 142, 147, 151, 179, 189, 195, 197, 200, 207, 208, 215, 230, 240, 243

G

Gebrauchte Röhren 92

Gefahr 38, 43, 91, 94, 95, 97, 145, 153, 154, 167, 181, 184, 190, 191, 226

Gefahren 120, 154, 167, 181, 182, 228

Gefährliche Altteile 229

Gegenkopplung 112, 124, 125, 132, 134, 140, 148, 149, 150, 151, 152, 224

Gegentakt 114, 115, 122, 125, 135, 140, 142, 143, 145, 146, 150, 151, 152, 163

Gegentaktschaltung 115, 122, 140

Gegentaktverstärker 139, 140, 141, 142, 145, 147, 148, 151, 164, 167

gerätespezifische Bauteile 210

Geräteunterlagen 235

Gesamtspannung 93

Getterbereich 92

Gitter 32, 33, 34, 35, 37, 38, 39, 40, 50, 51, 52, 53, 54, 57, 58, 60, 61, 62, 64, 73, 87, 98, 100, 101, 105, 107, 108, 110, 111, 112, 114, 116, 124, 128, 147, 148, 149, 151, 194, 195

Gitterbasisschaltung 85, 87, 88

Gitterspannung 32, 33, 34, 35, 36, 37, 38, 39, 40, 41, 42, 51, 53, 54, 55, 56, 98, 107, 108

Gittervorspannung 38, 39, 40, 54, 56, 107, 108, 112, 124, 131, 132, 134, 142, 152, 156, 193, 194, 238

Gitterwiderstand 35, 110

Glaskolben 32, 44, 45, 46, 47, 49, 60, 65, 66, 67, 74, 78, 89, 91, 99, 109, 110, 159, 186, 213, 220

Glätten und Sieben 180

Gleichrichter 233, 240

Gleichrichterröhre 46, 69, 70, 71, 159, 208, 223

Gleichrichtung 50, 60, 117, 157, 158, 160, 161, 163, 164, 166, 180

Gleichspannung 21

Gleichspannungsquelle 26

Gleichstromanteile 145

Glühfaden 32, 44, 45, 187, 191

Glühlampe 19, 44, 190, 191

Glühlampen-Serienlast 190

Graetz Melodia 221, 222, 224, 225

Grenzfrequenz 87, 88, 163

Grundkenntnisse 21

Grundschaltungen 85, 86, 87

H

Haarrisse 89

Halbleiter 30, 58, 59, 69, 157, 161

Heizfaden 25

Heizspannung 30, 31, 36, 37, 46, 50, 58, 68, 69, 70, 71, 77, 78, 80, 81, 82, 83, 84, 92, 94, 95, 105, 130, 155, 156, 163, 165, 166, 171, 193, 223, 230, 231, 240

Heizstrom 26, 31, 35, 50, 68, 69, 71, 81, 82, 95, 137, 163, 230

Heptode 62, 70

Hexode 61, 62, 70, 207, 223

Hochfrequenzanwendungen 45, 65, 87

Hochspannungsschaltungen 94

hohe Spannungen 22

Hybridverstärker 114

I

Impedanz 115, 119, 122, 125, 126, 144, 216

Impedanzwandler 87, 132

Inbetriebnahme 23, 96, 97, 106, 184, 185, 186, 190, 193, 195, 197, 199 indirekt beheizt 69, 79 intermittierend 214

Isolation 154, 156, 174, 183, 242, 243

K

Kabelisolierungen 214

Kaskade 176

Kathode 30, 32, 33, 35, 36, 37, 38, 39, 40, 44, 45, 46, 47, 48, 49, 50, 52, 53, 54, 56, 57, 58, 60, 61, 64, 70, 73, 78, 79, 83, 84, 86, 87, 108, 110, 111, 112, 116, 117, 124, 131, 132, 133, 142, 148, 149, 150, 151, 152, 159, 172, 186, 193, 224, 225

Kathodenbasisschaltung 85, 86, 87, 88

Kathodenfolger 87, 88

Kathodenheizung 30, 31, 32, 35, 69, 77, 78, 80, 83, 84, 105, 137, 171

Kathodenoberfläche 79

Kathodenstrahlröhre 64

Kathodenwiderstand 39, 40, 56, 57, 87, 100, 101, 112, 116, 124, 131, 132, 134, 142, 149, 150, 151, 152, 217, 224

Kennlinie 41, 52, 53, 54, 56, 61, 112, 123, 129

Kennzeichnung 92

Klangregelung 213, 224

Kleinröhren 67

Knackgeräusche 218

Kohlemassewiderstände 231, 232

Kohleschichtwiderstände 199, 210, 213, 219

Kollektorschaltung 85

Kompatibilität 237

Kontaktflächen 197, 213, 234, 243

Kontaktreiniger 196, 217, 219, 241, 242

Kontaktspray 183, 213, 235

Koppelkondensator 51, 52, 102, 106, 110, 113, 114, 116, 124, 128, 131, 132, 134, 148, 151, 194, 195, 216

Korrosion 49, 184, 213, 214, 216, 219, 235, 241, 242, 243

Korrosionsschutz 243

Kurzschluss 52, 170, 185, 189, 190, 191, 192, 211, 215, 243

L

Ladungspumpe 175, 176

Lagerung 85, 90, 91, 199, 211, 218, 219, 227, 242, 243

Lastwiderstand 41, 42, 240

Lautsprecher 59, 119, 121, 122, 123, 124, 125, 126, 127, 128, 132, 134, 140, 143, 144, 147, 148, 151, 152, 164, 188, 194, 203, 205, 207, 211, 216, 217, 224

Lautsprecherausgang 224

Lebensdauer einer Glühkathode 83

Leckstrom 110, 189, 194, 195, 210, 211, 212, 216, 232, 236, 242, 247

LED 21, 27, 33, 34, 35, 36, 98, 99, 100, 101, 106, 108, 191

Leuchtschicht 64, 218

Leuchtschirm 64

Linearität 61

Loctalröhren 65

Löten 18, 28, 229

Lötstellen 184, 189, 194, 213, 214, 216, 219

M

Magisches Auge 64, 70, 76, 208, 218, 224

Magisches Band 64

Magnetron 64

Magnoval 66, 67

Massepotential 37, 87

Massepotenzial 124

Masseverbindungen 189, 214, 216 mechanische Bauteile 210, 213, 227

Mechanische Belastung 91

Mechanische Komponenten 241

Messungen 24, 25, 26, 29, 32, 33, 98, 130, 181, 182, 187, 188, 196, 213, 231, 238, 240, 241

Messwerte 241

Metallkragen 65

Metalloberfläche 48

Mikrofonsignal 113, 114

Mikrowellen 64

Mischer 62, 204, 205, 206, 223

Mischfrequenzen 62

Mischröhre 61, 62, 217

Mittelanzapfung 148, 156, 158, 160

Mullard 68

Multimeter 20, 21, 24, 26, 27, 32, 36, 37, 93, 187, 188, 189, 191, 219, 237, 239, 240

Netzspannung 23, 80, 94, 95, 96, 125, 153, 154, 155, 156, 157, 165, 166, 167, 172, 173, 174, 182, 185, 187, 188, 189, 190, 191, 192, 193, 198, 208, 220, 228, 231, 232, 240

Netzteil 24, 26, 27, 31, 35, 81, 92, 93, 94, 125, 132, 134, 136, 152, 153, 154, 155, 156, 159, 162, 164, 165, 166, 167, 168, 169, 173, 174, 182, 185, 190, 191, 192, 194, 195, 201, 211, 216, 219, 220, 223, 225, 232

Netztransformator 80, 81, 95, 155, 165, 182, 208, 223

Netztrennung 95, 96, 155, 166, 181, 182, 183, 190, 198, 240, 247

NF-Signal 137, 205, 224

Noval 24, 26, 28, 31, 65, 66, 67, 73, 90, 230

Noval-Sockel 24, 26, 65, 66

O

Ohmsches Gesetz 21

Oktal 65, 230

Originalverpackung 91

Oszillator 48, 79, 102, 105, 177, 204, 205, 206, 207, 217, 223

Oszilloskop 25, 101, 104, 111, 119, 221

P

Papierkondensatoren 186, 187, 195, 199, 213, 219

Parallelschaltung 69, 80, 81, 82, 100

PCL86 69, 71, 82, 95

Pentode 48, 61, 62, 69, 70, 71, 82, 116, 117, 123, 124, 128, 129, 131, 133, 134, 207, 223, 224

Phasenumkehr 111, 112, 140, 141, 143, 144, 147, 148

Phasenumkehrstufe 140, 141, 142, 143, 150, 151, 152

Philips 68

Pico-7 28, 31, 65, 72, 73, 130

Polarität 44

Potential 38, 78, 125

Potentiometer 129

P-Röhren 80, 81, 82, 95, 155, 166

Projekte 23

pulsierende Gleichspannung 46

Push-Pull 122, 139, 140, 164

Q

Quetschfuß 73, 74

R

Radar 64

Radio 19, 52, 59, 171, 173, 182, 195, 196, 201, 204, 210, 216, 221

Radiodetektor 50

RC-Filterstufen 135

RC-Glied 103, 104

Regelspannung 208, 209, 217, 218, 223, 224

regenerieren 212

Reihenschaltung 68, 69, 80, 81, 82, 93, 110, 118, 167

Reparature 155

Reparatur und Instandsetzung 226

Reparatur von Röhrengeräten 23, 170, 181

Restspannung 167

Rimlock 65, 67, 90, 230

Röhrendiode 46, 47, 49, 52, 57, 60

Röhrenheizung 27, 31, 114, 156, 193, 215

Röhrenradio 28, 64, 140, 147, 175, 177, 182, 191, 192, 198, 203, 206, 208, 214, 215, 219, 221, 224, 226, 233

Röhrenradios 80, 120, 145, 146, 153, 175, 182, 191, 193, 194, 198, 200, 201, 203, 206, 207, 208, 210, 211, 213, 214, 220, 221, 232

Röhrenschachtel 91

Röhrensockel 26, 28, 29, 65, 89, 93, 183, 189, 213, 219, 220, 242, 246

Röhrensockel mit Anschlussdrähten 28, 93

Röhrentypen 48, 57, 60, 64, 65, 66, 68, 70, 72, 74, 81, 82, 85, 90, 92, 109, 127, 248

Röhrenverstärker 18, 19, 23, 109, 110, 115, 116, 121, 122, 123, 127, 130, 131, 132, 133, 135, 151, 156, 161, 162, 163

Rückkopplungen 87, 127, 138

Ruhestrom 115, 123, 137, 145, 146, 152, 197

S

Sag-Effekt 159, 160

Sättigungsbereich 38, 56

Schaltbild 29, 33, 34, 36, 49, 51, 62, 87, 99, 102, 103, 106, 113, 114, 116, 117, 123, 124, 127, 130, 133, 134, 140, 141, 147, 148, 150, 165, 166, 176, 179, 193, 206, 219, 223, 224, 225, 234

Schalter 213

Schaltungsaufwand 139

Schirmgitter 61, 62, 64, 116, 124, 128, 129

Schmitt-Trigger 106, 107, 108

Schutz 91, 96, 153, 183, 192, 229

Schutzausrüstung 94, 229

Schwachstellen 242

Schwergängig 218

Sekundärelektronen 61, 62, 64

Serienheizung 68, 69, 71, 80, 82, 113, 130, 155, 187

Serienlast 190

Sicherheit 28, 93, 94, 153, 154, 180, 181, 182, 184, 226, 228, 237, 240, 245, 246, 247

Sicherheitshinweise 23, 134

Sicherungsmaßnahmen 154

Siebkette 134

Siebkondensator 211

Signalverarbeitung 21, 35, 194

Signalverfolgung 194

Signalweg 110, 194, 205, 221

Single-Ended 122, 164, 231

Sinusoszillator 105

Skalenseil 217

Skalenzeiger 217

Sockel 28, 30, 31, 64, 65, 66, 67, 72, 73, 89, 93, 130, 137, 186, 188, 213, 220, 236, 237, 240, 245, 247

Sockelkontakte 189, 213, 220

Sockeltyp 65, 66, 68, 89, 237

Sockeltypen 65, 72, 73, 90, 230

Spannungsabfall 159

Spannungsänderungen 34

Spannungsquelle 19, 25, 35, 40, 92, 94, 105, 114, 165, 171, 176

Spannungsversorgung 26, 31, 35, 36, 37, 80, 81, 117, 134, 135, 153, 155, 164, 165, 170, 171, 174, 223, 228

Spannungsvervielfacher 119

Spannungswandler 170, 175, 177

Spartransformator 80, 96, 155, 182, 190, 198

Spendergeräte 235

Sperrrichtung 117

Stabilität 61

Stahlröhren 66

Stahlröhrensockel 66, 67

Standardbauteile 210

Standard-Röhrenbestückung 208

Staub 229, 236

Steckboard 26, 28, 29, 31

Steckbrett 21, 24, 26, 27, 28, 81, 93

Steilheit 41, 42, 52, 53, 55, 71, 102, 230, 236

Stelltrafo 190

Steuergitter 35, 37, 38, 47, 50, 52, 53, 54, 55, 58, 59, 60, 61, 62, 64, 86, 87, 109, 110, 111, 112, 113, 124, 131, 134, 142, 143, 148, 149, 152, 208, 216

Störungen 64, 125, 129, 132, 134, 156, 174, 175, 182, 205, 214, 220

Stromaufnahme 192

Strombegrenzung 24, 26, 92, 93, 190, 212

Superhet 62, 200, 201

Symptome 186, 196, 214

T

Tetrode 48, 61, 70 thermionische Emission 48

Thomas Alva Edison 44

Toleranzen 70

Tonbandgerät 64

Trafo 132, 155, 156, 158, 160, 161, 165, 166, 167, 175, 177, 180, 183, 188, 192, 215, 225, 237

Transformator 80, 82, 96, 97, 125, 173, 174, 177, 179, 180, 189, 239, 240

Transistor 20, 34, 39, 48, 58, 59, 67, 85, 86, 87, 88, 108

Transistorschaltungen 56, 87, 118, 153

Trenntrafo 80, 96, 154, 155, 181, 183, 185, 189, 190, 192, 193, 197, 198, 239, 240

Triode 24, 26, 33, 34, 47, 48, 50, 52, 57, 58, 60, 61, 62, 69, 70, 71, 82, 98, 100, 105, 107, 108, 110, 112, 115, 119, 128, 129, 131, 133, 134, 138, 141, 142, 147, 148, 151, 205, 206, 207, 223

Typenbezeichnung 68, 69, 70, 71, 73, 130

Typenbezeichnungen 68

typische Fehler in Röhrenradios 211

U

Überlastung 38, 43, 54, 93, 112, 136, 172, 191, 193, 215, 219, 240

UKW 204

UKW-Antenne 204

UKW-Tuner 204, 206, 223

Universal-Steckernetzteil 27

U-Röhren 69, 80, 82, 95

UY41 71

V

Vakuum 19, 32, 33, 35, 45, 46, 47, 48, 49, 57, 58, 64, 229, 230

Vakuumdiode 45, 47

Varianten 70

Verschiebung der Phase 87

Verstärker 35, 39, 54, 55, 56, 59, 79, 82, 102, 104, 105, 109, 117, 119, 123, 129, 131, 135, 136, 140, 145, 146, 157, 159, 160, 162, 163, 164, 173, 181, 182, 194, 196, 201, 203, 204, 205, 216, 223, 224, 226, 236, 237

Verstärkerröhre 47, 51, 55, 60, 207

Verstärkerschaltungen 40, 47, 61, 65, 87, 109, 112, 115, 121, 125, 127, 145, 165, 238

Verstärkerstufe 40, 42, 51, 62, 87, 110, 113, 114, 116, 124, 125, 128, 133, 135, 148, 223

Verstärkertechnik 56

Verstärkungsfaktor 55, 70, 87, 88, 164

Versuchsaufbau 34, 36, 37, 39, 102, 103, 104, 105, 119 verzerrt 52, 112, 172, 216, 221

Verzerrungen 56

Vollaussteuerung 37

Voltampere 157

Vormagnetisierung des Eisenkerns 145

Vorsicht 22, 23, 80, 92, 93, 94, 120, 127, 153, 154, 166, 177, 185, 197, 198, 199, 215, 219, 227, 229, 235, 239, 240, 241, 242

Vorverstärker 113, 118, 119, 121, 122, 127, 137, 141, 167, 207, 223, 224

Vorwiderstand 34, 39, 93, 113, 116, 125, 211, 220, 234

W

W8A 65

Wackelkontakte 29

Wechselspannung 21

Wicklungen 156, 187, 188, 239, 240

Wiederverwendung 230

Y Y8A 66

Z

Zerhacker 179, 180

ZF-Verstärkung 205, 213, 219

Zwischenfrequenz 62, 201, 203, 204, 205, 207, 223

Elektronenröhren in der Praxis

Grundlagen, Schaltungen und sichere Anwendungen für Einsteiger und Fortgeschrittene

Elektronenröhren üben bis heute eine besondere Faszination aus. Ihre langlebige Funktion, ihre Robustheit und ihr charakteristisches Verhalten unterscheiden sie grundlegend von moderner Halbleitertechnik. Trotz ihres Alters sind Röhren keineswegs nur historische Bauteile, sondern finden auch heute noch Anwendung in Audiotechnik, Messtechnik und vor allem im Hobbybereich.

Dieses Buch richtet sich an Elektronikinteressierte und Bastler, die Elektronenröhren nicht nur in der Theorie kennenlernen und verstehen, sondern auch in der Praxis einsetzen möchten. Es vermittelt die Grundlagen der Röhrentechnik, erklärt die unterschiedlichen Bauformen und Bezeichnungen, zeigt typische Schaltungen und geht außerdem auf die Spannungsversorgung und Netzteile, Messungen und sicherheitsrelevante Aspekte ein.

Der Schwerpunkt liegt auf praxisnahen Erklärungen und realistischen Beispielen aus der Werkstatt. Zahlreiche Hinweise helfen, typische Fehler zu vermeiden, Schaltungen aufzubauen und Röhrengeräte sowie deren Aufbau zu verstehen. Grundkenntnisse der Elektronik werden vorausgesetzt.

„Elektronenröhren in der Praxis“ bietet einen verständlichen und fundierten Einstieg in die Röhrentechnik. Und das sachlich, nachvollziehbar und mit klarem Fokus auf die praktische Anwendung.

Gerd Weichhaus beschäftigt sich seit vielen Jahren mit klassischer Elektronik und Röhrentechnik. Sein Schwerpunkt liegt auf dem praktischen Verständnis elektronischer Schaltungen sowie auf der Reparatur und Analyse historischer Rundfunk-, Audio- und Röhrengeräte. Er ist Autor mehrerer Elektronikbücher und betreibt mehrere thematische Webseiten, darunter bandmaschinenseite. de, bastelnmitelektronik.de und gerdweichhaus.de, auf denen er sein Wissen praxisnah und verständlich vermittelt. In seinen Verö entlichungen verbindet er fundiertes Grundlagenwissen mit Erfahrungen aus der praktischen Arbeit und legt besonderen Wert auf einen sicheren und nachvollziehbaren Umgang mit alter Technik.

Elektor Verlag GmbH www.elektor.de

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