
Unsere starken Partnerschaften sind das Fundament für Großes
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Unsere starken Partnerschaften sind das Fundament für Großes
Editorial
Schwerpunktthema: EGGER und seine Partner
Qualität
Sicherheit kennt keine Grenzen 16 Gewohnte Handschrift mit neuem Schwung
18 Danke für 10 Jahre KOMPAKT! 20 #schon gehört? Perspektiven

Eines von zahlreichen Beispielen für gelungene Zusammenarbeit mit unseren Partnern: Die Kurztaktpresse von Wemhöner, die am 1. September 2023 im Werk Caorso (IT) in Betrieb ging.

Seit zehn Jahren lernen wir durch EGGER KOMPAKT voneinander und miteinander – wie hier beim Produkt-Training mit Lina Köster im März 2026 in Markt Bibart (DE).

Von Frühjahr 2024 bis Mai 2026 liefen die Bauarbeiten für unser hochmodernes Kraftwerk in St. Johann (AT).

Hannes Mitterweissacher Gruppenleitung Technik / Produktion
EGGER und seine Partnerunternehmen sind das Schwerpunktthema dieser Ausgabe –und das aus gutem Grund. Partnerunternehmen sind für EGGER weit mehr als Lieferanten, Technologiegeber oder Kunden: Sie sind ein wesentlicher Teil unseres Erfolgs.
Vor allem in Zeiten politischer und wirtschaftlicher Unsicherheit zeigt sich, wie wertvoll verlässliche Partnerschaften, gegenseitiges Vertrauen und ein starkes Team sind.
Die Unsicherheiten rund um die Schließung der Straße von Hormus haben auch uns mit voller Wucht getroffen: Die Chemiepreise steigen massiv, die Versorgungssicherheit wird anspruchsvoller und in einzelnen Bereichen, etwa bei den Schmiermitteln, ist die Versorgung bereits kontingentiert. Auch Lieferungen in den Mittleren Osten sind von der Situation betroffen. Unser Team rund um Gerhard Wallner im Chemieeinkauf hat dabei ein klares oberstes Ziel: unsere Werke bestmöglich zu versorgen und gemeinsam mit unseren Partnern handlungsfähig zu bleiben.
Gerade in solchen Phasen bin ich überzeugt: EGGER hat das beste Team. Mit Engagement, Erfahrung und Zusammenhalt nehmen wir diese Herausforderungen an und finden auch unter schwierigen Bedingungen Lösungen.
Gleichzeitig investieren wir konsequent in die Zukunft unserer Organisation – mit Programmen wie EGGER KOMPAKT, das heuer sein 10-jähriges Bestehen feiert (siehe Seite 18), unserem Nachwuchskräfteprogramm STARTKLAR sowie mit einer guten und vorausschauenden Nachfolgeplanung. Die gelungenen Übergaben von Klaus Monhoff im Dekormanagement (siehe S. 16) und Gerd Hesse im Technischen Einkauf sind dafür starke Beispiele.
Auch das neue Kraftwerk in St. Johann steht dafür, wie wir mit Weitblick in unsere Energiezukunft investieren und unsere Standorte zukunftssicher aufstellen (siehe Seite 22).
Gleichzeitig setzen wir mit unseren Partnern weitere wichtige Projekte um, die unsere Wettbewerbsfähigkeit langfristig sichern: die Inbetriebnahme der fünften KT im Werk Rion (FR) sowie die beiden neu installierten KT-Anlagen und die neue Recyclinganlage in Markt Bibart (DE). Besonders freuen wir uns auch auf die Inbetriebnahme des dortigen Hochregallagers im August 2026. Solche Projekte zeigen, was möglich ist, wenn EGGER und seine Partnerunternehmen gemeinsam an einem Ziel arbeiten.
Lassen Sie uns diese Stärke weiter nutzen – mit Zuversicht, Verlässlichkeit und dem festen Willen, auch in einem herausfordernden Umfeld gemeinsam erfolgreich zu bleiben.
Ihr Hannes Mitterweissacher

Zusammen erreichen wir mehr!

Partnerschaften bestimmen unser Denken und Handeln bei EGGER. Wir verstehen sie nicht als kurzfristige Zusammenarbeit, sondern als langfristige Verbindung. Gemeinsam mit unseren Partnern schaffen wir Qualität, entwickeln neue Lösungen und handeln verlässlich – weltweit und über Jahrzehnte hinweg.
Diese Haltung gehört zum Fundament unserer Unternehmensstrategie. Denn gerade in einem sich schnell verändernden Umfeld geben uns langfristige Partnerschaften Sicherheit: Sie ermöglichen es uns, neue Wege zu gehen und wichtige Weichen mit Blick
auf die Zukunft zu stellen. Vertrauen, Langfristigkeit, gemeinsame Verantwortung und gegenseitiges Lernen bilden dabei das Herzstück unserer Zusammenarbeit.
Ein Netzwerk, das bewegt
Die engen Kooperationen, die EGGER pflegt, greifen wie Zahnräder ineinander. Jeder bringt seine fachliche Stärke ein. So entstehen funktionierende Abläufe entlang der gesamten Wertschöpfungskette – vom Rohstoff bis zum fertigen Produkt.
Wir gehen Partnerschaften mit dem Blick nach vorne ein: mit den Technologieexperten Siempelkamp und Wemhöner, die unsere Produktion noch effizienter
Lieferantenpartnerschaften
Kundenpartnerschaften
Langfristigkeit
Vertrauen
Verantwortung
Offenheit
Lernen
Technologiepartnerschaften
Kooperationspartner
Wachstum
und nachhaltiger machen; mit Lieferanten wie BASF und EXIM, die sich ebenso wie wir dem Klimaschutz verpflichtet haben; mit Kunden wie Howdens Joinery oder Hadleigh, die unsere Produkte als zentrale Säule in ihre Portfolios aufgenommen haben; oder mit Partnern aus unserem Branchennetzwerk, wie Häfele, Cleaf und BLUM, die unsere Vision von Design und Funktionalität teilen.
Gemeinsam herausfordern und wachsen Partnerschaften machen uns nicht nur stark – sie machen uns besser. Durch den engen Austausch entstehen Ideen, die keiner allein hätte entwickeln können. Sie helfen uns, die Herausforderungen der Branche gemeinsam zu
meistern: die Digitalisierung, den Wandel zu nachhaltigen Prozessen und den Anspruch an höchste Produktqualität.
Unsere Partnerlandschaft im Blick Jedes Zahnrad unseres Netzwerks trägt dazu bei, EGGER weiterzubringen. Dazu gehören Kunden-, Technologieund Lieferantenpartner ebenso wie Kooperationen am Markt oder innerhalb unserer Branche. Auf den folgenden Seiten zeigen wir Beispiele, wie diese Partnerschaftskultur konkret gelebt wird. Wir alle sind Teil eines bewegten Systems – verbunden durch Vertrauen, Offenheit und gemeinsame Werte.
Zielsetzung von EGGER ist es, in allen Werken mit dem gleichen, hohen Anlagenstandard zu arbeiten. Möglich wird das durch die enge Zusammenarbeit mit unseren Maschinenlieferanten, zu denen Siempelkamp und Wemhöner zählen.
Unsere Siempelkamp-Anlagen sind ein wertvolles Element unserer starken industriellen Basis. Bereits seit den 1960er Jahren arbeiten wir mit dem deutschen Anlagenhersteller Siempelkamp Hand in Hand.
Die kurze Geschichte der Mehretagenanlage
Den Anfang machte 1966 die erste Dreischichtplattenanlage im Stammwerk St. Johann (AT). Auf dieser Mehretagenanlage wurde die EGGER 1a, eine stabile und bei Tischlern äußerst beliebte Platte, gefertigt. Die Geschichte dieser Anlage und dieses Produktes endete bereits in den 1970er Jahren, als sie durch ein Feuer komplett zerstört wurde.
Erfolgsmodell ContiRoll
Einer der wegweisendsten Meilensteine in der Zusammenarbeit mit Siempelkamp war die Inbetriebnahme unserer ersten kontinuierlichen Pressanlage (kurz: ContiRoll) im Jahr 1988 im Werk St. Johann (AT).
Technologiepartnerschaften

Mittlerweile haben wir in fast allen Werken ContiRolls von Siempelkamp. Mehr darüber lesen Sie auf S. 25.
Leichtbauplatten und Kurztaktpressen
Auch die Anlage zur Herstellung von Leichtbauplatten in St. Johann haben wir gemeinsam mit dem Maschinenlieferanten installiert. Im September 2006 starteten wir mit einer Tageskapazität von über 1.000 m 3 damit die weltweit erste Produktion von großformatigen dekorativen Leichtbauplatten – damals noch unter dem Namen Eurolight. Darüber hinaus verfügt EGGER über etliche Kurztaktpressen aus dem Hause Siempelkamp, die meisten davon stehen heute in Rambervillers (FR) und St. Johann (AT).
Eine von vielen Kurztaktpressen: Am 20. Dezember 2019 wurde in Rambervillers (FR) die erste Platte auf der KT 700 von Siempelkamp produziert.

Seit den 1990er Jahren leben Wemhöner Surface Technologies und EGGER eine enge Partnerschaft mit höchsten Qualitätsansprüchen im Bereich von Anlagen für Oberflächenveredelung. Etliche unserer Kurzaktpressen sind von Wemhöner.
Eigentümerin Kathleen Wemhöner: „Zwischen EGGER und Wemhöner ist über viele Jahre eine Zusammenarbeit entstanden, die von Vertrauen, Offenheit und Respekt geprägt ist. Im engen Austausch mit EGGER entstehen immer wieder neue Konzepte für Anlagenspezifikationen und technologische Lösungen, die sich konsequent an den Anforderungen der industriellen Produktion orientieren. Die hohen Ansprüche unseres Partners haben uns dabei immer wieder gefordert und gleichzeitig maßgeblich zu unserer eigenen Weiterentwicklung beigetragen.“

Eine besonders starke Verbindung zwischen EGGER und Wemhöner ist unsere Identität als Familienunternehmen.
Beide Unternehmen denken langfristig und werden auch in der nächsten Generation verantwortungsvoll durch die Familie weitergeführt. Der Mensch steht dabei im Mittelpunkt – in der Zusammenarbeit mit unseren Mitarbeitenden ebenso wie in der partnerschaftlichen Beziehung zwischen unseren Unternehmen.
Kathleen Wemhöner, Eigentümerin Wemhöner Surface Technologies

Im März 2026 ist die zweite Kurztaktpresse in Markt Bibart (DE) in Betrieb genommen worden. Sie ist eine der zahlreichen Wemhöner-Anlagen, die inzwischen unsere Werke bereichern.
Beides sind Familienunternehmen. Und beide haben sich die Entwicklung von High-End-Produkten zum Ziel gesetzt, mit dem Willen, gemeinsam immer einen Schritt vorauszudenken.
Hier nur ein paar Beispiele für die gelungene Zusammenarbeit mit Wemhöner:
Am 1. September 2023 – nicht einmal ein Jahr nachdem Caorso (IT) Teil der EGGER Familie geworden ist – haben wir dort mit Wemhöner die fünfte Beschichtungslinie installiert. Diese Kurztaktpresse hat eine tägliche Produktionskapazität von ca. 50.000 m².
2024 machte unser Werk in Barony (UK) mit der Inbetriebnahme einer von Wemhöner gelieferten Kurztaktpresse den bedeutsamen Schritt zum Beschichtungsstandort.
Und die erfolgreiche Zusammenarbeit geht beständig weiter: Unsere neuesten Kurztaktpressen von Wemhöner befinden sich in unserem Werk in Markt Bibart (DE) und bald auch in Lexington, NC (US).
Den Produktionsstart der zweiten Wemhöner-Kurztaktpresse in Markt Bibart (DE) feierten wir gemeinsam mit strategischen Partnern.

Drei Jahrzehnte Vertrauen, höchstes Qualitätsbewusstsein und ein gemeinsamer Blick in die Zukunft – das verbindet EGGER mit den beiden britischen Großkunden Hadleigh und Howdens Joinery.
Kundenpartnerschaften
Seit rund 30 Jahren arbeiten EGGER und die Hadleigh Timber Group (einer der wichtigsten Großhändler für Holzwerkstoffe in UK) bereits zusammen. Die Partnerschaft basiert auf Loyalität, persönlichem Austausch und einem gemeinsamen Anspruch an Qualität. Aus einer klassischen Geschäftsbeziehung ist eine strategische Kooperation geworden, in der beide Seiten langfristig in Marke, Sortiment und Services investieren.
Gebündelte Kompetenz
EGGER bringt Fertigungsqualität, Designkompetenz und Produktinnovation ein, Hadleigh ergänzt diese Stärken durch Marktnähe, flächendeckende Verfügbarkeit und enge Beziehungen zu Kunden im gesamten Vereinigten Königreich. So können Verarbeiter, Händler und Planer sicher sein, EGGER Produkte zuverlässig und schnell

zu erhalten – und sich bei Projekten auf ein perfekt abgestimmtes Gesamtpaket verlassen.
Sichtbare Verbundenheit
Die Partnerschaft zeigt sich besonders in der konsequenten Unterstützung bei der Vermarktung unserer Kollektionen: Hadleigh investiert in Showrooms, in denen EGGER Oberflächen und die neue Kollektion Dekorativ 26+ im Mittelpunkt stehen, und erzählt die Geschichten hinter den Produkten in Marketing und Social Media weiter. Ein starkes Symbol für diese Verbundenheit ist der Besuch der Familie Egger und des EGGER UK Teams bei Hadleigh im März 2026, bei dem beide Seiten die langjährige Zusammenarbeit feierten – und den Blick auf die nächsten Kapitel dieser Erfolgsgeschichte richteten.
Wir freuen uns über die starke Präsenz unserer neuen Kollektion im Hadleigh Showroom.


Howdens CEO Andrew Livingston unterschrieb mit dem Vermerk „auf weitere 40 Jahre“ auf der ersten Platte der KT in Barony (UK).
Joinery:
Vertrauen und Respekt zeichnen die seit mehr als 30 Jahren bestehende Partnerschaft von EGGER mit Howdens Joinery, dem führenden Spezialanbieter für Einbauküchen und Tischlereiprodukte im Vereinigten Königreich, aus. Was als Lieferbeziehung begann, ist heute eine strategische Partnerschaft auf höchstem Niveau. Seit 1995 beliefert EGGER Howdens Joinery mit beschichteten Platten, Rohspanplatten, PerfectSense und Fertigteilen, Kanten, Schichtstoff und Bodenbelägen.
Unterstützung und Austausch EGGER und Howdens arbeiten in mehreren Unternehmensbereichen eng zusammen. Dazu zählen unter anderem Vertrieb, Marketing, Qualitätsmanagement und Produktion. Unsere Designund Produktentwicklungsteams aus Großbritannien und Frankreich sind maßgeblich an der Unterstützung des internationalen Geschäfts von Howdens beteiligt – und wir wiederum profitieren vom Erfolg von Howdens Joinery.
Meilenstein für Barony
Ein Highlight in der Beziehung zwischen EGGER und Howdens war die Installation unserer ersten Kurztaktpresse in unserem schottischen Werk in Barony Ende 2024. Zuvor produzierte Howdens etwa 50 % seiner benötigten beschichteten Platten intern auf einer eigenen KT-Linie.
Dank dieser Investition von EGGER konnte Howdens seine eigene Produktionslinie stilllegen und demontieren, sodass EGGER nun 100 % des Bedarfs an dekorativen Platten von Howdens deckt, der bei etwa 200.000 m³ pro Jahr liegt.
Weil Partner sich gegenseitig auffangen Besonders eindrucksvoll zeigte sich der starke Zusammenhalt beider Unternehmen im Jahr 2025 nach einem Brand bei Howdens: EGGER unterstützte kurzfristig mit Ersatzlieferungen aus Bünde (DE) und St. Johann (AT), um die Versorgung sicherzustellen: Wir lieferten 1,6 Millionen Stück Komponenten im Wert von 9,4 Millionen britischen Pfund (das entspricht ca. 10,8 Mio. Euro) an Howdens.
So konnte Howdens alle seine 970 Lager ohne Ausfälle beliefern.
Ein besonderer Dank 2026 erhielt EGGER seinen ersten Auftrag für eine komplette Küchenserie von Howdens – Greenwich Porcelain (W1200 ST9). Dies bedeutet eine kontinuierliche Zusammenarbeit im Bereich Möbelfertigteile. Howdens hat noch nie zuvor einem externen Lieferanten die Produktion dieser Serie übertragen – EGGER ist der erste. Eine weitere bedeutungsvolle Geste war die Verleihung des Lifetime Achievement Award an Michael Egger im Rahmen der Lieferantentagung von Howdens im März 2026. Mit dieser Auszeichnung würdigt das Unternehmen Michael Eggers jahrzehntelanges Engagement, seine fachliche Expertise und die enge Zusammenarbeit mit Howdens.
Am 5. September 2024 kamen unsere Managementteams im Werk in Barony (UK) zusammen, um die erste Beschichtungsanlage feierlich in Betrieb zu nehmen.

Unsere Kooperationen mit unseren langjährigen Lieferanten sorgen für Transparenz, Effizienz und neue Lösungen für gemeinsame Herausforderungen. Immer wieder sind es ihre Ideen und ihr Einsatz, die das scheinbar Unmögliche tatsächlich Realität werden lassen.
Seit mehr als 20 Jahren arbeiten BASF und EGGER nicht nur erfolgreich zusammen, sondern leben eine innovative Partnerschaft und arbeiten jetzt, Schritt für Schritt, an den gemeinsamen Herausforderungen im Klimaschutz. Wir bei EGGER verfolgen eine ambitionierte Klimastrategie zur Reduktion unseres gruppenweiten CO₂-Fußabdrucks. Ein großer Faktor sind hier die Chemierohstoffe, die wir für die Herstellung unserer Holzwerkstoffe benötigen.
Unser Ziel: Net Zero bis 2050 BASF ist der größte Lieferant der EGGER Gruppe im Bereich unserer Chemierohstoffe. Unsere Werke in Frankreich, Italien, UK, Österreich und Deutschland werden regelmäßig mit verschiedenen BASF-Produkten beliefert. Mit mehr als 150.000 Tonnen Bindemitteln und Rohstoffen pro Jahr ist EGGER ein Großabnehmer.
Von der Idee zum Produkt
Lieferantenpartnerschaften
In der gemeinsamen Forschungsarbeit entstehen aussichtsreiche Ideen. Sie werden bei uns intern mit allen relevanten Abteilungen auf Gruppenebene genauestens geprüft. Zahlreiche Kriterien müssen dabei erfüllt werden: Es finden Laborverpressungen und bei positiven Ergebnissen Tests an EGGER Industrieanlagen statt. Im Idealfall kommt es schließlich zur Freigabe eines neuen, verbesserten Bindemittels.
Für einen immer kleineren CO₂-Fußabdruck
Das Ziel bleibt, mit gemeinsamen Innovationen den CO₂-Fußabdruck der Produkte beider Unternehmen kontinuierlich zu senken. So ist es gelungen, seit 2024 den CO₂-Fußabdruck der in der EGGER Gruppe eingesetzten BASF-Leime und Tränkharze um rund 10 % zu senken. Im Jahr 2026 wird man den nächsten gemeinsamen Schritt gehen und um weitere 10 % reduzieren.

Ziehen in regelmäßigen Strategiemeetings Bilanz: Dominik Winter und Jens Aßmann von BASF, Hannes Mitterweissacher (Gruppenleitung Technik & Produktion), Jürgen Hirsch de Hesselle (BASF), Maximilian Pribyl (Chemieeinkauf EGGER Gruppe), Gerhard Wallner (Leiter Chemieeinkauf EGGER Gruppe) (v.l.n.r.)
Ihre gemeinsamen Stärken zeigen das österreichische Transportunternehmen EXIM und EGGER nicht mehr nur in Europa, sondern auch in den USA.
Das nötige Vertrauen von EXIM, mit EGGER den Schritt nach Nordamerika zu wagen, beruht auf einer über Jahrzehnte aufgebauten Beziehung (wie es dazu kam, lesen Sie auf S. 24) und gemeinsamem Wachstum.
Von Pleiten und Patenten
Das Motto des EXIM-Firmengründers Hans Ascher „Geht nicht, gibt es nicht“, war und ist dabei gelebte Praxis. In der gemeinsamen Historie gab es so manchen Fall, in dem die Lösungsorientierung und der Erfindungsgeist von Hans Ascher und seinem Team alle Beteiligten beeindruckt hat. Vom dreiachsigen Auto über einen Turbo-Laubbläser, der Holzspäne ein Stockwerk nach oben befördern sollte, bis hin zu aufrollbaren, komprimierbaren Leimtanks gab es allerhand Experimente. Nicht alles war von Erfolg gekrönt, aber einige Ideen wurden beibehalten und haben sich bewährt.
Tube im XXL-Format
Hans Aschers Idee vom aufrollbaren Leimtank beispielsweise wurde 2008 von seinem Enkel und dem heutigen Geschäftsführer, Hannes Buchsteiner, wieder aufgegriffen und mit neueren technischen Möglichkeiten gekonnt umgesetzt. Inzwischen bringen zwei extra von EXIM für EGGER entwickelte Fahrzeuge jeden Tag Dekorpapier und einen komprimierten Leimtank nach Unterradlberg (AT).
Anschließend fahren sie mit dem mit über 20 Tonnen Leim gefüllten Tank wieder zurück nach St. Johann (AT).
Auf Vertrauensbasis in die USA
Nachdem wir unser Werk in Lexington, NC (US) gebaut hatten und dort dringend verlässliche Frächter suchten, wagte auch EXIM-Chef Hannes Buchsteiner den mutigen und großen Schritt nach Nordamerika. Inzwischen verfügt EXIM vor Ort über einen ansehnlichen Fuhrpark und ein starkes Team mit gutem Zusammenhalt. Von EGGER kommen Aufträge – und wieder können sich beide Unternehmen aufeinander verlassen.

Fritz Egger sen. war für mich Lehrmeister und Mentor. Ich bin stolz darauf, dass ich so viel von ihm lernen konnte. Im Gegenzug konnte ich ihm immer wieder mit meinen Ideen neuartige Problemlösungen nahebringen.

Hans Ascher, Gründer des heutigen Transportunternehmens EXIM

Hans Ascher (2. v. l.) kommt auch mit weit über 90 Jahren gerne noch zu Besuch zu Michael Egger. Mit dabei: Aschers Enkel und heutiger EXIM-Geschäftsführer Hannes Buchsteiner (links im Bild) und Michael Egger jun. (rechts im Bild).
Gelebte Gemeinsamkeiten
Während EGGER von einem Werk auf 22 Standorte angewachsen ist, ist aus Hans Aschers einzelnem Transporter inzwischen eine große Spedition mit 140 Zugmaschinen und 300 Auflegern geworden. Voller Loyalität und mit großem Respekt stehen sich die beiden Familienunternehmen EXIM und EGGER gegenüber. Diese Haltung spiegelt sich auch in den Persönlichkeiten wider und wird von einer Generation an die nächste weitergegeben.


Komprimierbare Leimtanks sind ursprünglich eine Erfindung von Hans Ascher und sparen wertvollen Platz bei Transporten.
Ob bei der Präsentation von Lichtkonzepten mit Häfele, im gemeinsamen Showroom mit BLUM und Cleaf, oder an der Weltspitze des Wintersports mit Lisa Hauser –gemeinsam zeigen wir umso mehr Wirkung!
Kooperationspartner
Häfele ist ein weltweit führendes deutsches Familienunternehmen, das sich auf Beschlagtechnik, elektronische Schließsysteme und Licht in Möbeln und Räumen spezialisiert hat. Die Partnerschaft zwischen EGGER und Häfele vereint Wissen, Leidenschaft und Sinn fürs Detail – und inspiriert die Kunden beider Unternehmen dazu, Räume mit allen Sinnen zu gestalten.
Gemeinsamer Business Talk
In der Häfele „Blackbox“ in Stuttgart (DE) präsentierten EGGER und Häfele im Januar 2026 miteinander die neue EGGER Kollektion Dekorativ 26+. In Kombination mit Lichtlösungen von Häfele wurde gezeigt, wie Licht Räume formt und Oberflächen zum Leben erweckt. „Nur im Zusammenspiel entsteht die volle Wirkung“, so HäfeleExperte Frank Schlosser.
„The Moving Tree“
Im Rahmen des Projekts „The Moving Tree“ haben wir eine ganz besondere Installation in unserem EGGER Forum in St. Johann (AT) geschaffen: Einen modular aufgebauten, begehbaren Baumstamm, der zeigt, wie Wohnraum flexibel und komfortabel auf kleinstem Raum gestaltet werden kann. Kombiniert haben wir dabei hochwertige EGGER Materialien und die Magnet-Schwebetechnologie von Häfele.

Installation

Wie Innovationen entstehen Kürzlich haben wir bei EGGER ein neues dekoratives Akustikpaneel für Wand- oder Deckenverkleidungen entwickelt. Die Schallabsorption erfolgt durch Schlitze in der Deckschicht des Paneels. Dabei kam uns die Idee, dass für Deckenanwendungen eingelassene Leuchtmittel einen echten Mehrwert bieten könnten. Gedacht, getan –der Prototyp mit innovativer, steuerbarer Lichtlösung von Häfele ist inzwischen in unserer neu gestalteten Bühne im Besucherforum im Werk St. Johann (AT) verbaut.

Michael Egger jun. zeigt eine gemeinsame Innovation: Unsere dekorativen Akustikpaneele mit eingebautem Leuchtmittel von Häfele.


Mit unseren Partnern BLUM und Cleaf und zahlreichen Gästen feierten wir am 12. Juni 2025 die offizielle Eröffnung unseres Showrooms in London (UK).
Mit unseren Partnern BLUM und Cleaf haben wir im Herzen Londons (UK) einen gemeinsamen Showroom eröffnet. BLUM ist ein österreichisches Familienunternehmen und gilt als der weltweite Marktführer für Möbelbeschläge, insbesondere im Bereich der Küche.
Das Kerngeschäft des italienischen Unternehmens Cleaf, an dem EGGER Geschäftsanteile besitzt, ist die Veredelung von Holzwerkstoffen und die Herstellung von dekorativen Oberflächen. Unser Showroom EGGER London ist von Designern für Designer gestaltet und liegt mitten im Londoner Kreativviertel Clerkenwell.
Das Beste aus drei Welten
Seit der feierlichen Eröffnung am 12. Juni 2025 zeigen BLUM, Cleaf und EGGER dort das Beste aus ihren drei Fachgebieten:
BLUM bringt seine Kompetenz für funktionale Beschlaglösungen ein, von Cleaf stammen hochwertige und charakterstar-
ke, in Italien gefertigte Oberflächen, und wir ergänzen das Ensemble mit unseren Dekoren, Strukturen und Materiallösungen. Gemeinsam zeigen wir aufeinander abgestimmte Einrichtungslösungen. Diese helfen Kunden dabei, Materialien, Funktionen und Design besser miteinander zu kombinieren.
Ein perfektes Zusammenspiel
Unter unserer Leitung ist ein Inspirations- und Schulungsraum entstanden, in dem Architekt:innen und Planer:innen verschiedene Materialien und Elemente kombinieren und ihre Ideen im Kontext realer Anwendungsszenarien entwickeln können.
EGGER London zeigt, wie gut sich die Stärken dreier familiengeführter Unternehmen ergänzen. Und die positive Resonanz unserer Gäste beweist: Wenn wir unsere Stärken bündeln, entstehen Räume, die nicht nur Produkte zeigen, sondern echte Gestaltungsideen für Kundenprojekte anstoßen.
Fast zehn Jahre lang repräsentierte die Biathletin Lisa Hauser
Egger Getränke. Lisa Hauser gewann 2021 in Slowenien Gold im Massenstart und wurde Biathlon-Weltmeisterin. Außerdem errang sie mehrere WM-Medaillen, sechs Weltcupsiege, den Gewinn der kleinen Kristallkugel im Einzel sowie einige Top-10-Gesamtweltcupplatzierungen.
Zusammenarbeit begann 2016
Egger Getränke begleitete als Hauptsponsor Lisas sportlichen Aufstieg zur erfolgreichsten österreichischen Biathletin ihrer Generation bis 2025. Wir wünschen Lisa Hauser auch nach ihrem, im Frühjahr 2026 selbst gewählten Karriereende weiterhin alles Gute!

Wir bei EGGER stehen unterschiedlichen Bedingungen und Herausforderungen gegenüber, haben aber alle ein Ziel: Sicher und gesund von der Arbeit wieder nach Hause kommen.
Ob in der drückenden Hitze Argentiniens, im frostigen Winter Polens oder unter einem Schneesturm in North Carolina – unsere Arbeitsbedingungen könnten kaum unterschiedlicher sein. Und doch verbindet uns alle ein gemeinsames Ziel: Die Vision „Null Unfälle“ – unabhängig davon, welche Sprache wir sprechen oder welche Vorschriften in unserem Land gelten.
EGGER betreibt Werke auf mehreren Kontinenten, in unterschiedlichsten Klimazonen und kulturellen Umfeldern. Das stellt jede Sicherheitsfachkraft vor eigene Herausforderungen – von Schutzkleidung und Infrastruktur bis hin zur Sensibilisierung der Mitarbeitenden. Trotzdem ist klar: Sicherheit ist kein Zufall. Sie entsteht, wenn weltweit dieselben Werte gelten – Achtsamkeit, Verantwortung und Teamgeist.
Wir haben mit Verónica Mastronardo, Managerin Health, Safety and Environment am Standort Concordia (AR), über die lokalen Besonderheiten gesprochen, die ihre Tätigkeit in Argentinien prägen:
Verónica, Concordia liegt im subtropischen Norden Argentiniens. Welche Herausforderungen bringt das Klima für die Arbeitssicherheit?
Das Klima hier ist zweifellos ein Thema. Im Sommer steigen die Temperaturen auf über 40 Grad Celsius. Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr und die Vorbeugung vor Hitzebelastung sind unerlässlich. Arbeitsplanung wird zu einem entscheidenden Sicherheitsfaktor, zum Beispiel bei Arbeiten in engen Räumen. In den heißen Monaten führen wir verschiedene Tätigkeiten nach Möglichkeit nachts oder am frühen Morgen durch, wenn die Bedingungen weniger extrem sind. Durch eine entsprechende Planung können wir Risiken erheblich reduzieren.

Auch bei der Arbeitskleidung gibt es in Argentinien Besonderheiten. Sie wird nicht – wie für die anderen EGGER Standorte – zentral hergestellt und geliefert. Woran liegt das?
Aufgrund nationaler Gesetze muss jede persönliche Schutzausrüstung in Argentinien zertifiziert sein. Daher wird unsere Kleidung vor Ort hergestellt. Sie entspricht aber sowohl in funktionaler als auch in optischer Hinsicht dem EGGER Standard. Auch ein Unterscheidungsmerkmal: Hier in Concordia tragen wir alle weiße Helme. Nur die Mitglieder unserer Notfallbrigade tragen gelbe Helme, wodurch sie in kritischen Situationen leicht zu erkennen sind.
In Europa denkt man bei Arbeitssicherheit selten an gefährliche Tiere. Wie sieht das bei euch aus?
Unser Klima begünstigt das Vorkommen giftiger Schlangen, was eine zusätzliche Herausforderung für die Sicherheit darstellt. Ende letzten Sommers haben wir aufgrund eines plötzlichen Anstiegs der Schlangensichtungen klare Verhaltensregeln für den Fall einer Begegnung oder eines Schlangenbisses festgelegt. Unter anderem haben wir Informationen zu Präventions- und Reaktionsmaßnahmen bereitgestellt und offene Infoveranstaltungen zum Thema Schlangenprävention abgehalten.
Wie gelingt es, trotz all dieser Unterschiede dieselben Sicherheitsstandards zu leben?
Es geht um dieselben Prinzipien – ums richtige Verhalten, um Achtsamkeit gegenüber sich selbst und anderen. Die Details unterscheiden sich, aber das Ziel bleibt gleich. „Null Unfälle“ ist für uns kein Schlagwort, sondern Teil unserer täglichen Haltung.
Danke, Verónica!

Brandschutzübungen, wie hier in unserer Safety Week, sind in der trockenen Hitze Argentiniens besonders wichtig.


In starkem Kontrast zur Hitze in Argentinien stehen die heftigen Schneefälle, die unser Werk in Lexington, NC (US) Anfang 2026 erlebt hat – dort eine außergewöhnliche Herausforderung.
Schon gewusst?
Die Yarará-Schlange ist die in Concordia (AR) am häufigsten vorkommende Art. Ihr Gift schädigt Hautund Muskelgewebe, beeinträchtigt die Blutgerinnung und verursacht innere Blutungen.

An unserem argentinischen Standort gibt es für die Mitarbeitenden eigene Informationsveranstaltungen zum Thema Schlangenprävention.
Sicherheit beginnt bei mir.

Nach 33 Jahren hat sich Klaus Monhoff verabschiedet und die Leitung unseres Dekormanagements an Matthias Wombacher übergeben.
Klaus Monhoff verabschiedet sich aus seiner langjährigen Funktion – mit Stolz auf das Erreichte und Vertrauen in das, was kommt. Matthias Wombacher übernimmt – mit Respekt vor dem
Gewachsenen und Lust auf die Zukunft. Beide haben sich bewusst darauf vorbereitet: „Ein Führungswechsel ist kein Datum im Kalender“, erklärt Klaus Monhoff. „Es ist ein Prozess. Und genau so haben wir ihn gestaltet.“
Ein Mittagessen, das in Erinnerung bleibt
Klaus Monhoffs Weg bei EGGER begann 1992. Kein Konferenzraum. Kein offizieller Termin. Stattdessen sitzt er kurz nach seinem Start am Küchentisch von
Michael Egger sen. Er erinnert sich noch genau daran. „Ich wusste damals nicht so recht, was mich erwartet. Michael Egger sagte nur: ‚Klaus, wir treffen uns heute Mittag am Auto.‘ Ich dachte an ein Arbeitsessen – und plötzlich saßen wir bei ihm zu Hause. Mit seiner Frau und den Kindern. Ganz selbstverständlich.“ Klaus Monhoff ergänzt: „Für mich ein Schlüsselmoment. Da habe ich gespürt: Familie ist bei EGGER keine Floskel, sondern gelebte Realität. Das hat mich geprägt und mir das Ankommen leicht gemacht.“
Wie ein unbeschriebenes Blatt Farbe bekam
Als Klaus Monhoff 1992 zu EGGER kam, war etliches noch im Aufbau. Dekorentwicklung? Kaum strukturiert. Vieles entstand aus einzelnen Anforderungen heraus. „Wir hatten keine fertigen Konzepte“, sagt Monhoff. „Aber wir hatten Ideen, Neugier – und den Mut, Neues auszuprobieren.“
Aus diesen Anfängen entwickelte sich über die Jahre ein ganzheitliches Dekormanagement: abgestimmte Kollektionen, starke Oberflächen und internationale Zusammenarbeit. Über die Jahre ist ein fundiertes internationales Netzwerk entstanden. „Als ich angefangen habe, war ich allein“, sagt Monhoff. „Heute gibt es ein starkes Team mit lokalen Dekormanager:innen in vielen Märkten.“
Zwei Generationen, ein Verständnis
Mit Matthias Wombacher übernimmt ein Nachfolger, der die EGGER Werte kennt und lebt. „Ich trete in ein sehr gut aufgestelltes Team ein“, sagt Wombacher. „Mein Ziel ist es, Bewährtes zu stärken und dort neue Impulse zu setzen, wo sie sinnvoll sind, und darauf gemeinsam aufzubauen.“
Der Übergang war kein Zufall, sondern das Ergebnis einer Partnerschaft, die über reine Aufgaben hinausgeht. „Mir war wichtig, mein Wissen weiterzugeben und gleichzeitig Raum für neue Ideen zu lassen“, erklärt Monhoff. „Diese Zeit war unglaublich wertvoll“, betont Matthias. „Ich konnte verstehen, warum Dinge so gemacht werden, und nicht nur, wie.“ Für Klaus ist genau das entscheidend: „Verantwortung kann man übergeben. Erfahrung teilt man. Dafür braucht es Vertrauen, und natürlich Zeit.“
Ein Abschied – und vieles, das bleibt
Für Klaus endet ein prägendes Kapitel, voller Erinnerungen: „EGGER war nie nur ein Arbeitsplatz. Es war für mich vielmehr ein Ort, an dem man gestalten durfte“, sagt Monhoff.
Seine Handschrift bleibt – in Kollektionen, Strukturen, Oberflächen. Und ein Team, das gelernt hat, Verantwortung zu tragen und neugierig zu bleiben. „Ich gehe mit einem guten Gefühl. Zu sehen, wie stark das Team ist und wie gut es weiterläuft, ist der schönste Abschluss“, erzählt Klaus zufrieden.
Und genau hier beginnt die Zukunft: mit Matthias Wombacher, einem starken Team – und der Freude, weiter zu gestalten.
Das Miteinander, die Offenheit und der Teamgeist haben mich von Anfang an überzeugt. Genau darauf freue ich mich.
Matthias Wombacher, Leitung Design & Dekormanagement EGGER Gruppe

Seit 10 Jahren steht EGGER KOMPAKT für praxisnahes Wissen und echte Teamarbeit. Darum feiern wir die Menschen, die den Erfolg ermöglichen – unsere KOMPAKT Trainer:innen weltweit.
Seit Mai 2016 unterstützt EGGER KOMPAKT alle Mitarbeiter:innen dabei, voneinander zu lernen, Wissen weiterzugeben und sich gemeinsam weiterzuentwickeln. Die Idee ist einfach: Erfahrene Kolleginnen und Kollegen teilen ihr Wissen direkt mit anderen. Die Trainings sind praktisch, leicht verständlich und eng an realen Arbeitssituationen ausgerichtet. In neun interaktiven Modulen vermittelt KOMPAKT, wie unsere Wertschöpfungskette funktioniert und wie jede Abteilung zu unserem gemeinsamen Erfolg beiträgt.

KOMPAKT steht für Verantwortung und Wissenstransfer. Unsere Trainer helfen täglich, Qualität und Leistung zu sichern. Dieses Engagement ist für den Erfolg von EGGER unerlässlich. Dafür sagen wir Danke!
Thomas Leissing (Gruppenleitung Finanzen/ Verwaltung und Sprecher der Gruppenleitung)
KOMPAKT verbindet uns
Durch den Austausch und offene Diskussionen fördert das Programm ein besseres Verständnis zwischen den Teams und eine gemeinsame EGGER Wissenskultur. Heute erwecken weltweit mehr als 270 Trainer:innen KOMPAKT zum Leben. Einige stehen noch am Beginn ihrer Trainertätigkeit, andere gestalten seit über einem Jahrzehnt Trainings in unseren Werken. Ob neu oder erfahren – unser Trainerteam stärkt die Zusammenarbeit und das Verständnis zwischen allen Standorten.
Wertschätzung über Ländergrenzen hinweg Um das 10-jährige Jubiläum zu feiern, werden in vielen Ländern lokale Veranstaltungen organisiert, um unseren Trainer:innen persönlich zu danken.
Diese Veranstaltungen – und auch die Rückseite dieser Ausgabe unseres Mitarbeitermagazins – machen unsere Wertschätzung sichtbar. Doch was wirklich zählt, geht weit über Urkunden hinaus: die Zeit, die Leidenschaft und das Engagement, das unsere Trainer:innen neben ihrer täglichen Arbeit einbringen.
Silvia Fien, Divisionsleiterin Logistik, weiß, was ein Programm wie dieses für unsere Unternehmenskultur so wertvoll macht:
„Wenn Menschen über Hierarchie- und Funktionsgrenzen hinweg gemeinsam lernen, entsteht eine Kultur der Offenheit und ein stärkeres Wir-Gefühl. Gleichzeitig erlebe ich eine besondere Wertschätzung für die Trainer, Kolleginnen und Kollegen aus den eigenen Reihen, die mit viel Mühe und Engagement die Trainings vorbereiten und durchführen.
Das macht EGGER aus: Wir betrachten Offenheit als Stärke, sind hilfsbereit und unterstützen einander. Besonders neue Mitarbeiter profitieren von dieser Kultur und melden uns das positiv zurück.“
Ein starkes Netzwerk dahinter
KOMPAKT ist mehr als ein Trainingsprogramm – es ist echte Teamarbeit. Die Modulleitenden entwickeln die Inhalte, lokale Trainer:innen führen die Trainings durch und unser Learning & Development Team unterstützt die Organisation und sichert die Qualitätsstandards auf Gruppen- und Werksebene. Gemeinsam stellen sie sicher, dass Lernen bei EGGER praktisch, relevant und nah an unserer täglichen Arbeit bleibt.
9 270 500 8.000 * interaktive Module aktive Trainer:innen Trainings Teilnehmende
*Die Zahlen wurden erst ab dem Jahr 2020 dokumentiert. Zeitweise pausierten die KOMPAKT Schulungen aufgrund von COVID, da sie Präsenzveranstaltungen sind. Daher beziehen sich diese Angaben auf den Zeitraum von Juni 2022 bis heute.

• Werk: Gebze (TR)
• Trainings: Finanzen
• Trainer seit: 2023
• Anzahl der Trainings: 4
Das Besondere am KOMPAKT-Programm ist, dass es uns den Raum gibt, unsere Arbeit auf eine Weise zu erklären, die im Arbeitsalltag einfach nicht möglich ist. So kann eine große Gruppe wirklich verstehen, was ein anderes Team macht, was zu mehr Anerkennung führt und die Zusammenarbeit viel einfacher macht.
• Werk: Biskupiec (PL)
• Trainings: KOMPAKT Rohstoffe, KOMPAKT More from Wood
• Trainerin seit: 2024
• Anzahl der Trainings: 11
Als Trainerin habe ich meine Präsentationsund Problemlösungsfähigkeiten verbessert, da ich komplexe Themen vereinfachen musste. Außerdem habe ich meinen beruflichen Horizont erweitert und meine bereichsübergreifende Zusammenarbeit verbessert. Gleichzeitig motiviert mich das Feedback, das ich erhalte, immer auf dem neuesten Stand zu bleiben.

• Werk: Rădăuți (RO)
• Trainings: Logistik
• Trainer seit: 2017
• Anzahl der Trainings: 48
• Werk: Hexham (UK)
• Trainings: Produktion, More from Wood
• Trainer seit: 2020
• Anzahl der Trainings: 10


Mein persönliches Highlight war es, zu sehen, wie unsere ‘EGGER to EGGER’-Philosophie zum Leben erweckt wurde. Es ist sehr beeindruckend, wenn man Wissen aus eigener Erfahrung weitergeben kann, und ich habe das Gefühl, dass ich wirklich dazu beitrage, ein stärkeres, besser vernetztes Team aufzubauen.
Es hat mir Spaß gemacht, unsere datenintensive Arbeit in der Produktionsplanung zu veranschaulichen. Es ist befriedigend, unsere Rolle und ihre Herausforderungen verständlich zu machen und den Beitrag zu zeigen, den wir für das Unternehmen leisten.
• Werk: St. Johann (AT)
• Trainings: IT@EGGER
• Trainerin seit: 2022
• Anzahl der Trainings: 6

Für mich ist das Besondere an der KOMPAKT-Reihe, dass es wirklich darum geht, dass Kollegen ihr Wissen miteinander teilen. Das hilft einem, über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen und zu verstehen, wie andere Abteilungen arbeiten, was unsere Zusammenarbeit im gesamten Unternehmen stärkt.
Integeres Verhalten ist essenziell für den Erfolg von EGGER. SpeakUp bietet Mitarbeiter:innen sowie Partner:innen eine sichere Möglichkeit, potenzielles Fehlverhalten anzusprechen. Es ersetzt den Ombudsmann Dr. Thiel von Herff und andere Kanäle und ist nun unsere einzige Whistleblowing- Plattform. Wenn ihr den Verdacht oder Hinweise auf Verstöße gegen gesetzliche oder interne Vorschriften habt, könnt ihr diese anonyme Plattform vertrauensvoll nutzen, um eure Bedenken zu äußern. Meldungen über SpeakUp sind einfach, kostenlos und vollständig anonym – beispielsweise können sie über diesen QR-Code eingereicht werden.



Unser Werk in Wörgl (AT) feiert im Juni 2026 ein besonderes Jubiläum: Vor 60 Jahren wurde es –nach unserem Hauptsitz in St. Johann in Tirol (AT) – zum zweiten Werk der EGGER Gruppe und legte damit den Grundstein für unser Wachstum. Heute ist der Standort weltweit führender Hersteller von Dünnspanplatten. Mit 140 engagierten Kolleg:innen, hoher Produktionsflexibilität und zahlreichen individualisierten Produktvarianten ist und bleibt Wörgl ein starker, innovativer und unverzichtbarer Teil der EGGER Gruppe.

Seit dem Jahreswechsel begleiten zahlreiche internationale Einführungsevents den Launch der Kollektion Dekorativ 26+. Von Schauraum- Präsentationen über Kundenevents bis hin zu exklusiven Branchenformaten werden unsere Neuheiten aktiv inszeniert und erlebbar gemacht – unter anderem waren wir schon in Athen (GR), Prag (CZ), Shanghai (CN), New York City (US) und natürlich auch vor Ort in unseren Werken, darunter Caorso (IT) – siehe Foto, Gebze (TR) und Rion des Landes (FR).
Am 30. Mai waren wir wieder gruppenweit in Bewegung und haben gemeinsam fleißig Kilometer gesammelt. Für jeden gelaufenen Kilometer spendet EGGER 5€ an eine gemeinnützige Organisation. Danke an alle für eure zahlreiche Teilnahme! Ihr habt gezeigt, wie Sport, Teamgeist und Engagement verbinden! Um mehr über die erlaufenen Kilometer- und Teilnehmerzahlen zu erfahren, schaut doch mal im EGGERnet vorbei.


Unser Werk in Gebze (TR) feiert 2026 sein 30-jähriges Bestehen – seit der Gründung 1996 ein stolzer Meilenstein! Seit 2010 bereichert Gebze die EGGER Gruppe als unverzichtbarer Teil. Mit über 60.000 m² Produktionsfläche, hochmodernen Linien und einer Kapazität von 1,8 Milliarden Metern Kantenband versorgt unser Standort Gebze heute mehr als 80 Länder auf fünf Kontinenten.
Unser neues Kraftwerk in St. Johann (AT) hat den Start der Stromproduktion aufgenommen
Der Ausbau unserer erneuerbaren Energieversorgung bleibt ein entscheidendes strategisches Thema für uns – umso wichtiger ist die planmäßige Fertigstellung unseres Energieprojekts im Werk St. Johann. Das neue Kraftwerk stärkt unsere Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern und macht die Energieversorgung am Standort noch nachhaltiger, flexibler und zukunftssicherer.
„Wir machen uns unabhängiger von volatilen Energiemärkten und sichern die Produktionsprozesse langfristig ab“, betont Johannes Salvenmoser, Werksleitung Technik/Produktion in St. Johann. „Im Normalbetrieb produzieren wir künftig erdgasfrei.“
Über 70 % Eigenstromversorgung geplant
Mit dieser Investition von rund 80 Mio. Euro verfügen wir nun im Werk St. Johann über eine Anlage, die
Wärme und – erstmals am Standort – auch Strom für die Produktionsprozesse erzeugt. Die Technologie basiert auf einem Dampfkessel und Kraft-Wärme -Kopplung, betrieben mit einem biogenen Brennstoffmix: Biomasse, Biogene Produktionsrückstände (z. B. Holzstaub), nicht stofflich verwertbare Holzabfälle.
Großartige Teamleistung seit Baubeginn Anfang 2024
Bei unserem neuen Kraftwerk handelt es sich nicht nur um das größte Energieprojekt der letzten Jahrzehnte am Standort. Das Projekt unterstützt auch unser Klimaschutzbekenntnis „Net Zero 2050“. Dessen Ziel ist es, die klimawirksamen CO₂-Emissionen der EGGER Gruppe langfristig auf null zu reduzieren. Gleichzeitig profitieren die Gemeinden vor Ort von der bei uns im Werk produzierten Fernwärme.

Mein Dank gilt dem gesamten Projektteam. Viele von euch haben über etliche Monate hinweg zusätzliche Verantwortung übernommen und komplexe Herausforderungen gelöst. Unser Dank gilt auch unseren langjährigen Partnerfirmen und Spezialisten, die mit ihrer Expertise in Turbinen-, Kessel- oder Steuerungstechnik wesentlich zum Erfolg beigetragen haben. Diese gemeinsame Leistung macht das Projekt zu etwas ganz Besonderem.
Hans Feiersinger, Projektleiter

1. Brennstoffaufgabe
Biogene Brennstoffe (Produktionsrückstände, wie z.B. Staub aus Produktionsprozessen, nicht stofflich verwertbare Holzabfälle) werden über zwei Schubböden aufgegeben, abgemischt und von Störstoffen befreit.

3. Verbrennung im Kessel
Die Brennstoffe werden im Kessel unter kontrollierten und überwachten Bedingungen bei mindestens 850 °C verbrannt. Die Wärmeenergie wird dabei auf einen geschlossenen WasserDampf-Kreislauf übertragen.

2. Transport
Das Material wird über ein Förderband von der Brennstoffaufgabe direkt in den Kessel transportiert.

4. Erzeugung von elektrischer Energie
Der Dampf strömt in die Turbine. Das Turbinenrad beginnt sich zu drehen und treibt einen Generator an. Dieser erzeugt elektrischen Strom, der ins Stromnetz eingespeist wird.

5. Nutzung der Abwärme
Nach der Turbine ist der Dampf immer noch warm und diese Wärme nutzen wir für unser werksinternes Fernwärmenetz sowie für das Fernwärmenetz der Gemeinden St. Johann und Oberndorf.
Nächster Schritt in Unterradlberg
EGGER setzt an vielen Standorten auf ein integriertes Energiekonzept: Holzreststoffe und biogene Produktionsrückstände aus der Plattenproduktion werden energetisch verwertet, wenn sie sich nicht mehr für eine stoffliche Nutzung eignen.
Im Werk in Unterradlberg (AT) bereiten wir derzeit ein Fernwärmeprojekt vor, bei dem die benachbarte Landeshauptstadt des Bundeslands Niederösterreich, St. Pölten, künftig von uns mit Wärme aus biogener Energie versorgt werden soll. Herzstück des Projekts ist
der Bau einer neuen Turbine. Sie erweitert das bestehende Energiekonzept und stellt zusätzliche Wärme für die Auskopplung in das Fernwärmenetz zur Verfügung.
Für St. Pölten bedeutet das: regionale, verlässlich verfügbare Wärme mit deutlich geringerer CO₂-Bilanz. Für EGGER ist es ein weiterer wichtiger Schritt, die eigene Energiekompetenz noch stärker nutzbar zu machen – und ein sichtbares Signal, dass nachhaltige Entwicklung nicht am Werkstor endet.
Als Fritz Egger sen. 1960 einen jungen Mann anspricht, der voller Energie ein Fahrzeug per Hand mit Holzspänen belädt, wird der Grundstein für eine generationenübergreifende, innige Partnerschaft gelegt. Der Mann ist Hans Ascher, damals Besitzer eines einzelnen Transporters. Er ist 1961 beim Baubeginn des Werks St. Johann (AT) dabei, liefert die erste Fuhre Holz ins neue Werk und bringt die allerersten gefertigten EGGER Spanplatten zum Kunden.
In den darauffolgenden Jahrzehnten wachsen die beiden Familienunternehmen zusammen und buchstäblich über sich hinaus. Bis hin zum gemeinsamen Schritt in die USA von EGGER und – wie das Transportunternehmen ab 2004 heißt –EXIM (mehr dazu im Bericht auf S. 11).

Mit diesem Fahrzeug transportierte Hans Ascher 1961 unsere ersten Lieferungen.

Delegationen aus Europa, den USA und Kanada bei der feierlichen Signatur im Uhrensaal des französischen Außenministeriums (Quai d’Orsay).
… in der Welt
1960 war auch ein Schlüsseljahr für neue Formen internationaler Wirtschafts- und Handelskooperation. Unter anderem wurde am 14. Dezember 1960 in Paris das Übereinkommen zur Gründung der OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) unterzeichnet, die bis heute zentrale Plattform für koordinierte Wirtschafts-, Handelsund Entwicklungspolitik der Industrieländer ist.
Copyright: © OECD PHOTO OCDE GRIFFITHS, Richard T. (sous la dir.). A la découverte de l‘OECE. Paris: Les éditions de l‘OCDE, 1997. 301 p. ISBN 92-64-24286-4. (Collection historique de l‘OCDE ; 1). La signature de la charte de l‘OCDE dans le salon de l‘Horloge au Quai d‘Orsay, décembre 1960. Paris: OCDE, 14/12/1960. Noir et blanc.
Im Jahr 1988 wird im Werk St. Johann (AT) die erste EGGER ContiRoll errichtet. Die neue kontinuierliche Pressanlage aus dem Hause Siempelkamp steht für einen technologischen Quantensprung: mit einer ContiRoll können Spanplatten endlos gefertigt werden, was einen deutlich höheren Ausstoß zur Folge hat: Während die beiden „alten“ Taktpressen in St. Johann 600 m³ Tagesleistung hatten, kommt die neue ContiRoll auf stolze 1.100 m³.
Stetig wird die Kapazität der neuen Presse gesteigert: 35 Jahre später, liegt sie bei beeindruckenden 1.500 m³. Damit ermöglicht die ContiRoll in St. Johann die Produktion von 540.000 m³ Rohspanplatten pro Jahr. Dieses Erfolgsmodell ist das Vorbild für die ContiRolls in allen EGGER Werken, unter anderem in Brilon (DE), Hexham (UK), Lexington, NC (US), Rădăuți (RO) und Unterradlberg (AT).

2018 feiert das Team in St. Johann (AT) den 30. Geburtstag unserer ersten ContiRoll.
Die Winterspiele in Calgary machen Kanada für zwei Wochen zum Zentrum des Wintersports. Besonders im Eisschnelllauf sorgt die Niederländerin Yvonne van Gennip mit drei Goldmedaillen für Aufsehen, während der italienische Skirennläufer Alberto Tomba mit seinen spektakulären Fahrten zum Publikumsliebling wird.
Bei den Sommerspielen in Seoul (KR) gewinnt Steffi Graf Gold und vollendet damit ihren „Golden Slam“, also alle vier Grand Slam Titel plus Olympia Gold in einem Jahr – ein bis dahin einmaliger Erfolg.

2007 wird die ContiRoll in Rion des Landes (FR) vollständig modernisiert.

Im Juni 2000 starten wir mit der neuen ContiRoll in Wismar (DE) die erste OSB-Produktion dieser Art in Deutschland.

Die Verbesserung unserer Lieferperformance ist bis 2028 unser zentrales Ziel, das bedeutet wir liefern pünktlich, vollständig und in bester Qualität zu unseren Kunden. Seht hier Beispiele für Maßnahmen, die wir auf diesem Weg setzen.
Unsere Kunden stehen im Mittelpunkt unseres Handelns, ihre Zufriedenheit ist unser Antrieb. Im Rahmen unseres Fokusprojekts Lieferperformance haben wir uns als Ziel gesetzt, Service-Marktführer in unserer Industrie zu werden. Um das zu erreichen, binden wir Kolleginnen und Kollegen aus allen Werken ein, vereinfachen gezielt unsere Prozesse, verbessern die Nutzung unserer IT-Systeme und arbeiten an transparenten Kennzahlen, um unseren Fortschritt zu messen. Wir haben nun bereits ein Jahr an diesem strategischen Thema gearbeitet und konnten unsere pünktlichen Lieferungen bereits von 87% auf 92% verbessern.
Konkrete Beispiele aus unseren Werken zeigen, wie wir unsere Lieferperformance stetig verbessern:
In Gebze (TR) haben unsere Kolleginnen und Kollegen VideoInterviews gedreht, in denen erzählt wird, was die täglichen Herausforderungen sind und wie man diesen begegnen kann. So entsteht ein Verständnis für die anderen Fachbereiche und eine gemeinsame Ausrichtung hin zur Lösung.

Regelmäßiger bereichsübergreifender Austausch sorgt in Biskupiec (PL) dafür, dass alle Kolleginnen und Kollegen ihren Beitrag für pünktliche Lieferungen erkennen.




Und viele weitere Themen sind in Arbeit
In Gifhorn (DE) planen unsere Kolleginnen und Kollegen aus der Arbeitsvorbereitung die Lagerbestände für Brilon (DE), Biskupiec (PL), Rădăuți (RO), St. Johann und Unterradlberg (AT) und zukünftig auch für Hexham (UK) für die in Gifhorn produzierten Schichtstoffe. Das macht den lokalen Ablauf einfacher und an den Schwesterwerken steigert dies die Verfügbarkeit und erhöht damit unsere Verlässlichkeit für unsere Kunden.
In diesem Mitarbeitermagazin widmen wir uns den Geschäftspartnern von EGGER. Aber welche Partnerschaftstypen sind wir selbst in Schule oder Arbeit eigentlich?
Beantwortet jede Frage spontan und notiert euch jeweils den Buchstaben eurer Antwort. Der am häufigsten gewählte Buchstabe zeigt euren Partnerschaftstyp in der Zusammenarbeit. Im Ergebnis können auch zwei „Typen“ im Gleichgewicht sein.
1. Wie starte ich am liebsten in eine gemeinsame Aufgabe?
1: Ich frage direkt: „Wo kann ich helfen?“ – und übernehme konkrete Aufgaben. (C)
2: Ich werfe Ideen in den Raum und probiere aus. (A)
3: Ich setze mich hin und erstelle einen genauen Plan. (D)
4: Ich hole mir zuerst ein Bild von den Erwartungen und Gefühlen der anderen. (B)
2. Wenn sich Abläufe, Regeln oder etwas anderes plötzlich echt ändert, dann…
1: sehe ich darin eine Chance, die Veränderung für etwas Positives zu nutzen. (A)
2: ist mir wichtig, dass wir offen darüber sprechen und alle verstehen, was sich genau verändert. (B)
3: achte ich besonders darauf, wie es den anderen damit geht, und biete Unterstützung an. (C)
4: überlege ich, welche Schritte jetzt nötig sind, und helfe, wieder Klarheit zu schaffen. (D)
3. Was motiviert mich in der Zusammenarbeit am stärksten?
1: Wenn alle sich gegenseitig unterstützen und man sich aufeinander verlassen kann. (C)
2: Wenn etwas wirklich Neues entsteht und bisherige Denkweisen infrage gestellt werden. (A)
3: Wenn Ziele klar sind, Fortschritte sichtbar werden und Ergebnisse messbar sind. (D)
4: Wenn offen gesprochen wird, Feedback möglich ist und zugehört wird. (B)
4. Wie treffe ich am liebsten Entscheidungen mit anderen?
1: Wir vergleichen Optionen, denken an mögliche Folgen und legen dann eine Entscheidung fest. (D)
2: Wir sprechen über Vor- und Nachteile und darüber, wie es sich für alle anfühlt. (B)
3: Wir sammeln viele Ideen, probieren etwas aus und lernen aus dem Ergebnis. (A)
4: Wir achten darauf, dass alle einbezogen sind und die Entscheidung für alle passt. (C)
5. Wenn es im Team Unklarheiten gibt, was tue ich zuerst?
1: Ich fasse alle Informationen zusammen und empfehle das weitere Vorgehen. (D)
2: Ich spreche einzelne Personen an, entschärfe Spannungen und gebe Sicherheit. (C)
3: Ich spreche offen die Unklarheit im Team an und schlage ein Klärungsgespräch vor. (B)
4: Ich suche alleine nach einem neuen Lösungsansatz. (A)
A: Innovativer Typ
Ihr geht gerne neue Wege und liebt es, gemeinsam kreativ zu werden. Ihr inspiriert andere, größer zu denken und Veränderungen als Chance zu sehen.
B: Kommunikativer Typ Ihr sucht aktiv den Austausch, holt unterschiedliche Stimmen an den Tisch und sorgt dafür, dass Informationen nicht „stecken bleiben“.
C: Unterstützender Typ Ihr achtet besonders auf das Wohlbefinden der anderen und darauf, dass niemand allein gelassen wird. Ihr merkt früh, wenn jemand Unterstützung braucht, und bietet aktiv Hilfe an.
Trage hier dein Ergebnis ein:
2. 3. 4. 5.
D: Strategischer Typ Ihr denkt gerne voraus, plant strukturiert und behaltet Ziele, Ressourcen und Zeit im Blick. Euch ist wichtig, dass gute Ideen realistisch umsetzbar sind.
An unserem Standort Rion des Landes (FR) bauen wir eine neue Recyclingholz-Aufbereitungsanlage, die im Mai 2027 in Betrieb gehen soll.
Rund um den Globus sind wir auf internationalen Messen vertreten, darunter etwa die SICAM (IT) sowie die intermob (TR). Und natürlich unsere Hausmesse, die EGGERZUM.
In unseren Werken Lexington, NC (US) und Barony (UK) werden Ende 2026 bzw. Anfang 2027 neue Kurztaktpressen in Betrieb gehen.
Nach Bünde (DE) im Februar und Gebze (TR) im April 2026 sollen in diesem Jahr auch unsere Standorte Wismar (DE) und CAO (IT) nach ISO 45001:2018
Managementsysteme für Sicherheit und Gesundheit zertifiziert werden.

Im Januar 2026 war Baubeginn unserer neuen Recyclingholz- Aufbereitungsanlage in Rion des Landes (FR).

Gibt es Themenvorschläge?
Dann meldet euch gerne bei: martina.haager@egger.com
Alle Anregungen sind willkommen.