Mondelez Deutschland setzt auf papierlose Prozesse
Mit der erfolgreichen Migration der elektronischen Bestell- und Rechnungsabwicklung sowie der Einführung des E-Rechnungsformats ZUGFeRD hat Mondelez Deutschland den Sprung zur 100-prozentig digitalen Abwicklung seiner Rechnungsprozesse geschafft – papierlos und hoch effizient.
Egal ob eine Tafel Milka, ein knuspriger Oreo-Keks oder ein cremiger Philadelphia-Aufstrich – die Produkte von Mondelez sind rund um den Globus bekannt und stehen seit vielen Jahren für höchsten Genuss. Damit die Produkte verlässlich im Regal ankommen, braucht es weit mehr als gute Zutaten. Es braucht reibungslose Prozesse im Hintergrund – von der Bestellung bis zur Abrechnung. Dazu setzt Mondelez Deutschland konsequent auf elektronischen Datenaustausch und vertraut dabei seit dem vergangenen Jahr auf die Expertise von EDITEL.
Erfolgreiche Umstellung der EDI-Prozesse bei Mondelez Deutschland
Seit mehreren Jahrzehnten unterstützt EDITEL Mondelez bei der EDI-Kommunikation in zahlreichen Ländern in Zentral- und Osteuropa – darunter auch Österreich. Im vergangenen Jahr wurde die Zusammenarbeit weiter vertieft: EDITEL übernahm die Bestellund Rechnungsabwicklung für Mondelez Deutschland und Schweiz. Herzstück der neuen EDI-Architektur ist die EDI-Plattform eXite® von EDITEL. Im Zuge der
Die E-Rechnung ermöglicht unseren Kunden die digitale Verarbeitung von Rechnungen, was maßgeblich zu mehr Effizienz und Transparenz im gesamten Abrechnungsprozess beiträgt.
Philipp
Struß, Customer Service Finance Manager DACH bei Mondelez
Migration verantwortete EDITEL sowohl die technische Umsetzung als auch die Koordination und Abstimmung mit den Partnern im deutschen LEH.
Parallel zur Migration wurde die digitale Archivierung deutlich ausgebaut: Bestellungen und Rechnungen werden revisionssicher und über die gesamte gesetzliche Aufbewahrungsdauer hinweg archiviert, was sowohl die Einhaltung regulatorischer Vorgaben als auch eine transparente und effiziente Dokumentenverwaltung sicherstellt. Die Migration verlief reibungslos und ohne Beeinträchtigung der laufenden Prozesse. Entsprechend positiv fällt das Kundenfeedback aus.
Papierfrei dank ZUGFeRD
Im Zuge der Systemumstellung implementierte EDITEL für Mondelez auch das E-Rechnungsformat ZUGFeRD (siehe Infokasten) und passte in diesem Zusammenhang das Layout der Rechnungs-PDFs entsprechend an. Dadurch können nun auch Geschäftspartner ohne EDI-Anbindung in den elektronischen Rechnungsprozess integriert werden. Gleichzeitig wird sichergestellt, dass alle gesetzlichen Anforderungen in Deutschland erfüllt sind.
Nach einer intensiven Testphase wurde ZUGFeRD im Herbst 2025 erfolgreich in Betrieb genommen. Seither wickelt Mondelez seine Fakturierungsprozesse vollständig digital ab – ein wichtiger Schritt hin zu durchgängig papierlosen Abläufen. Für Mondelez bringt das laut Philipp Struß, Customer Service Finance Manager DACH bei Mondelez, erhebliche Vorteile: „Die E-Rechnung ermöglicht unseren Kunden die digitale Verarbeitung von Rechnungen, was maßgeblich zu mehr Effizienz und Transparenz im gesamten Abrechnungsprozess beiträgt.“ Auch dieses Projekt hat laut Struß „einwandfrei geklappt. EDITEL hat alles auf unsere Wünsche hin zugeschnitten.“ So zeigt sich: Hinter jedem Stück Schokolade steckt nicht nur Kakao und Milch, sondern auch eine digitale Infrastruktur, die dafür sorgt, dass alles – von den Produkten bis hin zu den Rechnungen – zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist.
Das E-Rechnungsformat ZUGFeRD
ZUGFeRD steht für „Zentraler User Guide des Forums elektronische Rechnung Deutschland“ und ist ein hybrides Rechnungsformat, das zwei Dinge kombiniert: für Menschen lesbare PDF-Dateien und für Systeme automatisch verarbeitbare XML-Dateien. Durch gesetzliche Anforderungen wie die seit 1. Januar 2025 gültige E-Rechnungspflicht in Deutschland hat ZUGFeRD an Bedeutung gewonnen, da es eines der zentralen Formate ist, das diese Anforderungen erfüllt. ZUGFeRD ist kein „fertiger Standard“, sondern wird – angepasst an EU-Vorgaben und Praxisanforderungen –aktiv weiterentwickelt.
MONDELĒZ INTERNATIONAL
Mondelēz International, Inc. ist ein führender Snacking-Anbieter mit beliebten Marken wie Milka, Oreo, Philadelphia, TUC und Toblerone. In über 150 Ländern verzeichnete das Unternehmen 2025 einen Netto-Umsatz von rund 38,5 Milliarden US-Dollar und Mondelēz International ist in den Dow Jones Best-in-Class North America und World Indizes, ehemals Dow Jones Sustainability Indices, gelistet. www.mondelezinternational.com
Slowakei setzt auf digitale Rechnungen
EDITEL ist der erste zertifizierte Partner für das neue e-Invoicing-System.
Die Digitalisierung des Rechnungswesens in Europa nimmt weiter Fahrt auf. Mit der Einführung einer verpflichtenden elektronischen Rechnungsstellung für B2B-Transaktionen ab 1. Januar 2027 gehört die Slowakei zu den Vorreitern bei der Modernisierung steuerrelevanter Geschäftsprozesse.
Für Unternehmen bedeutet dies weit mehr als die Umstellung auf ein neues Rechnungsformat: Künftig müssen Rechnungsdaten auch elektronisch und weitgehend automatisiert an die Finanzbehörden gemeldet werden. EDITEL hat für diese neue Ära einen wichtigen Meilenstein erreicht und als erstes Unternehmen die notwendige Zertifizierung der slowakischen Behörden erhalten.
Wichtiger Schritt in Richtung digitale Steuerwelt
Die Zertifizierung als „Digitálny poštár“ („Digitaler Postbote“) bestätigt, dass die von EDITEL bereitgestellte Infrastruktur sämtliche technischen, sicherheitsrelevanten und organisatorischen Anforderungen des neuen nationalen e-Invoicing-Ökosystems erfüllt. Unternehmen können damit darauf vertrauen, dass ihre Rechnungsdaten rechtskonform, sicher und zuverlässig verarbeitet sowie an die zuständigen Stellen übermittelt werden.
„Die Slowakei schafft mit ihrem neuen Modell die Grundlage für eine vollständig digitale und transparente Rechnungsabwicklung. Für Unternehmen ist es entscheidend, sich frühzeitig auf diese Veränderungen vorzubereiten und die entsprechenden Prozesse rechtzeitig anzupassen“, erklärt Tomasz Kuciel, Leiter des e-Invoicing Competence Centers bei EDITEL.
Europaweite Entwicklung mit klarer Richtung
Die neuen Anforderungen stehen im Einklang mit den europaweiten Bestrebungen zur Digitalisierung des Mehrwertsteuerwesens. Im Rahmen der ViDA-Initiative (VAT in the Digital Age) werden elektronische Rech-
nungen und digitale Meldeverfahren künftig eine immer größere Rolle spielen. Die Slowakei setzt dabei auf das Peppol-Netzwerk – eine europaweit standardisierte Infrastruktur für den Austausch elektronischer Geschäftsdokumente, insbesondere Rechnungen.
Die technische Umsetzung erfolgt über ein sogenanntes Peppol-5-Corner-Modell. Zertifizierte Dienstleister übernehmen dabei die Rolle einer sicheren Drehscheibe zwischen Unternehmen und Behörden und sorgen dafür, dass Rechnungen sowie steuerrelevante Daten gemäß den europäischen Standards ausgetauscht werden.
Die eigentliche Herausforderung liegt in den Prozessen
Für viele Unternehmen ist die Umstellung weit mehr als ein IT-Projekt. Gefragt ist eine nahtlose Integration der neuen Anforderungen in bestehende ERP-, Finanzund Buchhaltungsprozesse.
„Die Einführung von e-Invoicing betrifft nicht nur die Rechnungsstellung selbst, sondern die gesamte Prozesslandschaft eines Unternehmens“, betont EDITEL-Geschäftsführer Gerd Marlovits. „Wer frühzeitig die notwendigen Voraussetzungen schafft, erfüllt nicht nur kommende gesetzliche Vorgaben, sondern profitiert auch von höherer Automatisierung, besserer Datenqualität und effizienteren Abläufen.“
Einmal anbinden – mehrfach profitieren
Für die Umsetzung der neuen Anforderungen hat EDITEL ein leistungsfähiges, internationales CTC-Gateway entwickelt (Continuos Transaction Control). Es
übernimmt die automatisierte Validierung, Konvertierung und Weiterleitung von Rechnungsdaten an die jeweils erforderlichen nationalen Plattformen und Behörden.
Der besondere Vorteil: Unternehmen benötigen nur eine einzige technische Anbindung, um verschiedene nationale e-Invoicing- und Meldeverfahren zu unterstützen. Dadurch sinkt der Integrationsaufwand erheblich, während gleichzeitig die Zukunftssicherheit steigt.
Das Gateway ist vollständig in die bewährte eXite®Plattform von EDITEL integriert. Tausende Unternehmen nutzen dieses Netzwerk bereits heute für den sicheren Austausch von EDI-Nachrichten und elektronischen Geschäftsdokumenten. Bestehende Verbindungen und Prozesse können somit weiterverwendet und schrittweise an die neuen regulatorischen Anforderungen angepasst werden.
Was Unternehmen jetzt wissen sollten
Mit dem Start des elektronischen Rechnungsstellungssystems in der Slowakei IS EFA (Informačný Systém Elektronickej Fakturácie) gelten für umsatzsteuerpflichtige Unternehmen bei B2B-Geschäften in der Slowakei künftig unter anderem folgende Anforderungen:
Rechnungen müssen in einem strukturierten elektronischen Format gemäß der europäischen Norm EN 16931 erstellt und ausgetauscht werden.
Die Rechnungen werden als maschinenlesbare XML-Dokumente verarbeitet und können direkt von ERP- und Buchhaltungssystemen genutzt werden.
Per E-Mail versandte PDF-Rechnungen erfüllen die gesetzlichen Anforderungen nicht.
Steuerrelevante Rechnungsdaten müssen künftig elektronisch an die Behörden gemeldet werden.
Der Austausch erfolgt über zertifizierte Dienstleister („Digitálni poštári“), die sowohl die sichere Zustellung als auch das erforderliche Reporting übernehmen.
Unternehmen und steuerpflichtige Organisationen müssen in der Lage sein, elektronische Rechnungen über diese Infrastruktur zu empfangen.
PEPPOL-5-CORNER-MODELL
Lieferant Dienstleister
1 2
4
3
Dienstleister
5
Steuerbehörde
Jetzt die Weichen für die Zukunft stellen
Die Einführung der verpflichtenden E-Rechnung markiert einen weiteren Schritt auf dem Weg zu vollständig digitalisierten Geschäfts- und Steuerprozessen in Europa. Unternehmen, die frühzeitig handeln, schaffen nicht nur regulatorische Sicherheit, sondern legen gleichzeitig den Grundstein für effizientere und stärker automatisierte Abläufe.
Mit seiner langjährigen Erfahrung im elektronischen Datenaustausch, seinem europaweiten Netzwerk und der erfolgreichen Zertifizierung in der Slowakei bietet EDITEL dafür die passende Grundlage.
Mehr Informationen dazu: www.editelgroup.com/at/ loesungen/e-invoicing
Käufer
Feuer und Flamme für EDI
Gemeinsam mit EDITEL treibt der Kärntner Lebensmittelproduzent KARNERTA die Digitalisierung seiner Geschäftsprozesse konsequent voran. Im Interview sprechen die Verantwortlichen über konkrete Vorteile, ihre Erfahrungen aus der Praxis und ihre Pläne für die weitere EDI-Integration.
Unter dem Motto „Feuer und Flamme“ bewirbt das in Klagenfurt ansässige Unternehmen aktuell seine Grillspezialitäten – vom Dry Aged Steak über Ripperln bis hin zu Bratwürsten –, immer frisch, handgemacht und perfekt gewürzt. Diese stellen jedoch nur einen kleinen Teil des riesigen Produktsortiments dar, das aus Fleisch, Fisch, Teigwaren und Menükomponenten besteht. Ebenso „Feuer und Flamme“ ist KARNERTA für den Elektronischen Datenaustausch (EDI), der im Unternehmen für einfachere Prozesse sorgt und dadurch auch die Geschäftsbeziehungen nachhaltig stärkt.
Seit fast drei Jahren setzt KARNERTA in diesem Bereich erfolgreich auf die Zusammenarbeit mit EDITEL und profitiert dabei von einer ganzheitlichen Lösung: Monat für Monat werden über 20.000 EDI-Dokumente mit mehr als 60 Partnern im gesamten DACH-Raum zuverlässig abgewickelt. Ein guter Anlass für EDITEL, mit Kevin Schönfelder, IT-Leiter von KARNERTA, und dem projektverantwortlichen Vertriebsleiter bei EDITEL, Christoph Stenech, zu sprechen.
Wir sind nun schon länger Ihre technische EDIVerbindung zur Außenwelt. Welche Erfahrungen haben Sie mit uns im Zuge der Zusammenarbeit gemacht?
Schönfelder: Nur die besten! Der gesamte EDIBetrieb ist sehr stabil und zuverlässig. Die Abläufe funktionieren reibungslos, und sollte es doch einmal zu Abweichungen kommen, unterstützt das Team von EDITEL schnell und zielgerichtet. Besonders wertvoll ist dabei nicht nur das technische Know-how, sondern auch das ausgeprägte Verständnis für die dahinterliegenden Prozesse.
Das macht Lust auf mehr …
Schönfelder: Absolut. Wir bedienen bereits einen Großteil unserer Kunden über EDI. Die Vorteile liegen klar auf der Hand: Prozesse sind schneller, zuverlässiger und kommen mit minimalem manuellem Aufwand aus. Genau dieses Potenzial sehen wir auch auf Lieferantenseite.
Sie gehen also aktiv auf Ihre Lieferanten zu?
Schönfelder: Ja. Für viele bedeutet das ebenso eine spürbare Entlastung, da manuelle Erfassungsschritte entfallen. Für andere ist das Thema noch neu,
KARNERTA GMBH
KARNERTA steht seit mehr als 70 Jahren für hochwertige Lebensmittel aus Österreich. Das Unternehmen mit Sitz in Klagenfurt verbindet Regionalität, Qualität, Tradition und handwerkliche Verarbeitung zu einem starken Gesamtkonzept. Mit einem Produktsortiment aus Fleisch, Teigwaren und Fisch betreibt das Unternehmen mehrere Fachmärkte in Kärnten, der Steiermark und Osttirol und beliefert darüber hinaus mit seinen Niederlassungen Kunden aus Hotellerie und Gastronomie in ganz Österreich.
www.karnerta.at
Wir bedienen bereits einen Großteil unserer Kunden über EDI. Die Vorteile liegen klar auf der Hand:
Prozesse sind schneller, zuverlässiger und kommen mit minimalem manuellem Aufwand aus.
Kevin Schönfelder, IT-Leiter von KARNERTA
allerdings wächst das Bewusstsein dafür, dass digitale Prozesse zunehmend zum Standard werden.
Welche Ziele verfolgen Sie dabei?
Schönfelder: Mittelfristig möchten wir den Anteil der elektronischen Abwicklung mit unseren Lieferanten deutlich erhöhen. Der Fokus liegt zunächst auf digitalen Bestellungen und Lieferscheinen. Am Ende des Tages ist natürlich auch die elektronische Rechnung vorgesehen. Ziel ist es, die Prozesse auf Lieferantenseite ähnlich effizient zu gestalten wie auf Kundenseite.
Welche Herausforderungen sehen Sie bei der Lieferantenintegration?
Schönfelder: Neben der technischen Umsetzung ist vor allem die Abstimmung der Stammdaten ein wichtiger Punkt. Hier braucht es eine enge Zusammenarbeit mit den Lieferanten, um eine gemeinsame Basis
zu schaffen – eine Erfahrung, die wir bereits im LEH gemacht haben.
Herr Stenech, wie unterstützt EDITEL KARNERTA bei diesen nächsten Schritten?
Stenech: Wir verstehen uns als zentrale Schnittstelle zwischen KARNERTA und seinen Geschäftspartnern und begleiten die Umsetzung sowohl fachlich als auch organisatorisch, damit die Integration effizient voranschreitet.
Und was zeichnet die gute Zusammenarbeit mit KARNERTA aus?
Stenech: Eine klare Kommunikation, gegenseitiges Vertrauen und ein gemeinsames Verständnis dafür, wohin die Reise gehen soll – das hat sich in den letzten drei Jahren der Zusammenarbeit bewährt.
Danke fürs Gespräch!
© Michaela Begsteiger
Logistikwechsel ohne Stolpersteine
Mit dem Wechsel zu FM Logistic als neuem Logistikpartner stellte Unilever Austria wichtige Prozesse in der Warenlogistik neu auf. Damit im Hintergrund alles reibungslos weiterläuft, sorgte EDITEL gemeinsam mit allen Beteiligten für eine präzise abgestimmte Umsetzung.
Ob Dove, Knorr, Rexona oder Coral – hinter den bekannten Marken von Unilever stehen komplexe Lieferketten, die täglich zuverlässig funktionieren müssen. Entsprechend hoch waren die Anforderungen rund um den Wechsel zum neuen Logistikdienstleister FM Logistic. Zahlreiche Abläufe in der Warenlogistik wurden neu organisiert und aufeinander abgestimmt, um auch künftig eine reibungslose Versorgung des Handels sicherzustellen. Gleichzeitig galt es, unterschiedlichste logistische und technische Anforderungen verschiedener Handelspartner und Gastro-Kunden zu berücksichtigen.
Viele Beteiligte, ein gemeinsames Ziel
Für das Projekt wurde eine internationale Projektgruppe aus Unilever, FM Logistic und EDITEL gebildet. Gemeinsam koordinierte das Team die Anbindung von insgesamt 15 Großkunden aus Handel und Gastronomie. Dabei mussten zahlreiche Prozesse, Schnittstellen und Anforderungen aufeinander
UNILEVER AUSTRIA GMBH
Die Unilever Austria GmbH ist die österreichische Tochter des internationalen Konsumgüterkonzerns Unilever. Zum Markenportfolio zählen unter anderem Dove, Knorr, Rexona, Axe oder Pfanni. Weltweit ist Unilever in rund 190 Ländern aktiv und verfolgt das Ziel, Konsumgüter effizienter und nachhaltiger entlang der gesamten Lieferkette bereitzustellen.
www.unilever.at
© Unilever
Gerade bei einem Logistikwechsel ist eine saubere Abstimmung mit allen Beteiligten entscheidend. EDITEL hat uns sowohl technisch als auch organisatorisch sehr professionell unterstützt.
abgestimmt werden, darunter die Verarbeitung standardisierter Versandcodes wie SSCC sowie individuelle Vorgaben einzelner Kunden.
EDITEL übernahm dabei die vollständige Konvertierung des Inhouse-Formats von FM Logistic in die jeweiligen kundenspezifischen EDI-Formate für den österreichischen Markt. Parallel dazu erfolgten intensive organisatorische Abstimmungen sowie die Abwicklung zahlreicher Testszenarien. „Gerade bei einem Logistikwechsel ist eine saubere Abstimmung mit allen Beteiligten entscheidend. EDITEL hat uns sowohl technisch als auch organisatorisch sehr professionell unterstützt“, so Josef Walter, zuständig für den Bereich Supply Chain bei Unilever Austria.
Ein zusätzlicher Bestandteil des Projekts war die Umsetzung der elektronischen Lieferscheinabwicklung (DESADV). Diese ermöglicht es Handelsunternehmen und Kunden, Lieferungen bereits vor Ankunft der Ware digital zu verarbeiten und effizient einzuplanen.
Erfolgreicher Start in den Echtbetrieb
Das Go-live erfolgte schließlich im Februar 2026 und wurde seitens EDITEL eng begleitet. Kleinere Anpassungen bei logistischen Abläufen, bei Datenformaten sowie bei der Abstimmung mit einzelnen Kunden konnten direkt im laufenden Betrieb vorgenommen werden. Bereits nach kurzer Zeit liefen sämtliche Prozesse stabil und ohne Einschränkungen. „Besonders beeindruckt hat uns, wie gut dieser Wechsel seitens EDITEL vorbereitet war. Der Übergang in den Produktivbetrieb verlief äußerst reibungslos“, resümiert Walter.
Verlässliche Prozesse für starke Marken
Durch die enge Zusammenarbeit aller Beteiligten konnte der Wechsel zum neuen Logistikpartner ohne jegliche Unterbrechungen umgesetzt werden. Von diesen verlässlichen und frühzeitig verfügbaren Lieferinformationen profitieren auch Handelspartner, während Unilever und FM Logistic auf effiziente, standardisierte Prozesse im Hintergrund bauen können. EDITEL wiederum sorgte nicht zuletzt dafür, dass komplexe Veränderungen in der Lieferkette für Kunden und Handelspartner möglichst einfach bleiben und die starken Marken von Unilever weiterhin zuverlässig ihren Weg ins Regal finden.
In Kürze
Internationale Projektkoordination zwischen Unilever, FM Logistic und EDITEL
Umsetzung der elektronischen Lieferscheinabwicklung (DESADV) für 15 Großkunden
Konvertierung eines Inhouse-Formats in kundenspezifische EDI-Formate
Intensive Abstimmung und Testphase mit Handelspartnern und Gastro-Kunden
Begleitung des Go-lives bei laufendem Betrieb
Josef Walter, Supply Chain, Unilever Austria
IMPRESSUM
Medieninhaber und Herausgeber:
EDITEL Austria GmbH, Brahmsplatz 3, 1040 Wien; T: +43 /1/505 86 02; E: info@editel.at; W: www.editelgroup.com
EDITEL Austria GmbH ist eine 100%-Tochter der GS1 Austria GmbH.
Der Unternehmensgegenstand der EDITEL Austria GmbH ist die Abwicklung des Elektronischen Datenaustausches zwischen Geschäftspartnern, der Vertrieb dafür notwendiger Softwareprodukte und Unterstützungsleistungen.
Geschäftsführung und für den Inhalt verantwortlich: Gerd Marlovits
Redaktion: Anja Jung, Gerhard Böhm
Lektorat: Ela Maywald
Layout: www.creativedirector.cc
Druckerei: Print Alliance HAV Produktions GmbH
Offenlegung lt. Mediengesetz, Stand 1.3.2009: Newsletter zur Förderung und Unterstützung des Tätigkeitsbereiches von EDITEL Austria.
Erscheinungsweise: Das EDITEL Journal erscheint zweimal jährlich ausschließlich online als E-Paper. Diese Ausgabe ist in deutscher, tschechischer und slowakischer Sprache verfügbar. Alle Ausgaben sind als E-Paper unter www.issuu.com/editel_group abrufbar.