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8. Lernthema 10 Grünanlagen pflegen 8.1. Hydropflanzen und Topfpflanzen pflegen 8.2. Unterhalt und Pflege von ein- und mehrjährigen Pflanzen 8.3. Hecken und Sträucher pflanzen 8.4. Hecken und Sträucher pflegen und schneiden 8.5. Bäume pflegen 8.6. Rasen mähen 8.7. Ausführen von Motorsäge- und Freischneidearbeiten 8.8. Kompostieren
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Lernthema 10
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Lernthema 10 8 Grünanlagen im Innenbereich pflegen Hydropflanzen und Topfpflanzen pflegen
8.1. Hydropflanzen und Topfpflanzen pflegen
Zielsetzung Die Lernenden können kleine und grosse Servicearbeiten an Hydrogefässen (Systemen) durchführen und Topfpflanzen fachgerecht pflegen..
Grundlagen Düngemittel Wie der Mensch, braucht auch jede Pflanze Nahrung. Eine wichtige Grundlage dazu ist das Minimumgesetz. Das heisst: „Der Pflanzenertrag hängt von den Nährstoffen, die der Pflanze jeweils in geringster Mengen zur Verfügung stehen, ab.” Die wichtigsten Bestandteile des Düngers sind: N = Stickstoff: Der Stickstoff fördert das Längenwachstum und die Bildung von Blattgrün P = Phosphor: Phosphor ist für die Blühte, und das Zellwachstum zuständig. K = Kali: Kali ist für das Wurzelwachstum und die Fruchtbildung verantwortlich Zudem sind Spurenelemente wie Kupfer, Calcium, Magnesium usw. für die Gesunderhaltung der Pflanzen verantwortlich. Flüssigdüngung Düngemittel in flüssiger Form werden vor allem bei Zimmerpflanzen und Hydrokulturen angewendet. Aber auch in der Rasenpflege oder im Ackerbau wird der der Flüssigdünger immer häufiger eingesetzt.
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Vorteile des Flüssigdüngers: • Die Nährstoffe stehen der Pflanze augenblicklich zur Verfügung. • Die Nährstoffe können von der Pflanze besser aufgenommen werden. • Der Flüssigdünger verteilt sich besser. • Der Flüssigdünger kann besser dosiert werden. • Der Flüssigdünger kann besser ausgebracht werden. • Bevor Sie den Dünger ausbringen, fragen Sie den Fachmann. Achten Sie auf die Zusammensetzung eines Düngers.
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Material und Geräte: Was brauche ich? • • • • • • • • • • •
Schwamm Lappen Schere Giesskanne Bindematerial Blattglanz Luxmeter Handpumpe Nasssauger Entkalker Desinfektionsmittel
Material speziell für Hydro • Pflanzenständer (wasserfest) • Hydrodünger • Hydro-Langzeitdünger • Blähton Material speziell für Topfpflanzen • Pflanzenstäbe • Dünger • Evtl. Zierpflanzenerde
Arbeitsablauf Laufender Unterhalt und Pflege von Hydropflanzen
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1. Giessen 2. Sofern kein Langzeitdünger verwendet wird dem Giesswasser jedes Mal Hydrodünger dazugeben. 3. Pflanzenpflege • Abgestorbene Pflanzenteile abschneiden. • Neue Triebe wenn nötig heften. 4. Gefässpflege • Abgefallene Blätter und Abfall wie Zigarettenstummel, Flaschendeckel, Kaugummi etc., entfernen. 5. Pflanzenschutz: Regelmässige Kontrolle auf Schädlinge und Pilzkrankheiten.
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Kleiner Service für Hydropflanzen 1. Arbeitsplatz einrichten. 2. Pflanzenpflege • Abgestorbene Pflanzenteile abschneiden. • Alte Bünde kontrollieren, wenn nötig neu binden. • Abfälle auf der Blähtonoberfläche entfernen (abgestorbene Pflanzenteile, Unrat etc.). • Blätter mit feuchtem Tuch abstauben. 3. Evtl. die Blätter mit Blattglanz reinigen (nur auf den Lappen sprühen und nur bei Blättern anwenden, die eine glatte Oberfläche haben). 4. Die obersten 2 bis 3 cm verkalkten Blähtonkugeln entfernen und fachgerecht entsorgen. 5. Das Wasser im Gefäss über den Wasserstandsanzeiger abpumpen oder absaugen. 6. Mit der Giesskanne sauberes Wasser einfüllen und wieder absaugen. 7. Diesen Vorgang wiederholen bis kein Schmutzwasser mehr kommt 8. Funktion des Wasserstandsanzeigers kontrollieren, überprüfen ob nicht blockiert. 9. Giessen: mit Hinzugabe von Hydrodünger (gem. Produkteangabe) bis zum Optimum auffüllen. 10. Gefäss mit feuchtem Tuch aussen reinigen. 11. Arbeitsplatz aufräumen.
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Grosser Service für Hydropflanzen 1. Arbeitsplatz einrichten. 2. Pflanzenpflege • Abgestorbene Pflanzenteile abschneiden. • Evtl. Rückschnitt der Pflanze (wenn sie zu gross wird). • Alte Bünde kontrollieren, wenn nötig neu binden. • Abfälle auf der Blähtonoberfläche (abgestorbene Pflanzenteile, Unrat etc.) entfernen. • Blätter mit feuchtem Tuch entstauben (dabei entmineralisiertes Wasser verwenden). • Evtl. die Blätter mit Blattglanz abreiben (nur auf den Lappen sprühen und nur bei Blättern anwenden, die eine glatte Oberfläche haben). 3. Oberste, verkalkte Blähtonschicht (2 bis 3 cm) entfernen und fachgerecht entsorgen. 4. Eine Pflanze mit Kulturtopf, ohne die Manschette, ausbauen und in ein Gefäss mit Wasser stellen. Bei Bedarf zu lange Wurzeln kürzen. 5. Mit einem Wassersauger oder einer Wasserabsaugpumpe das sich im Gefäss befindende Wasser absaugen. 6. Den sich im Gefäss befindenden Blähton in ein Sandsieb leeren und mehrmals mit sauberem Wasser spülen (bis das Spülwasser sauber ist). 7. Das Pflanzengefäss gut waschen, entkalken, desinfizieren und spülen. 8. Pflanzen im Kulturtopf mit Manschette im Hydrogefäss platzieren. 9. Pflanzen nach Grösse, Farbe und ähnlichen Bedürfnissen zusammenstellen. 10. Wasserstandanzeige platzieren und einstellen (Serviceintervall). 11. Blähton vorsichtig einfüllen. 12. Freiräume mit Blähton bis ca. 1 cm unter Oberkante auffüllen (am Gefäss leicht klopfen). 13. Wenn nötig, Pflanzen aufbinden und stützen. 14. Hydrogefäss aussen reinigen. 15. Arbeitsplatz aufräumen. 16. Giessen und düngen (evtl. zuerst platzieren).
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Unterhalt und Pflege von Topfpflanzen 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8.
Regelmässig giessen. Regelmässig nach Angaben des Herstellers (Produktebeschrieb) düngen. Regelmässige Kontrolle nach Schädlingen und Pilzkrankheiten. Abgestorbene Pflanzenteile abschneiden. Evtl. Pflanze zurückschneiden oder auslichten (auch Wurzelballen kontrollieren). Regelmässig Topfgrösse kontrollieren. Blätter entstauben (zur Verhinderung von Kalkflecken entmineralisiertes Wasser verwenden). Evtl. die Blätter mit Blattglanz behandeln (nur auf den Lappen sprühen und nur bei Blättern anwenden, die eine glatte Oberfläche haben).
Arbeitssicherheit •
Atemmaske tragen, wenn dies im Produktebeschrieb verlangt wird.
Qualität und Umwelt •
Dosierungen gemäss Produktebeschrieb einhalten.
Wichtige Hinweise • •
Beim Feststellen von Schädlingen und Pilzkrankheiten, Fachperson hinzuziehen. Blattglanz darf nur für Pflanzen mit glatter Oberfläche verwendet werden.
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Hinweise für Hydropflanzen • Neuen Blähton immer zuerst mit sauberem Wasser spülen. • Es dürfen nur wasserfeste Pflanzenstäbe verwendet werden. • Da Hydropflanzen nicht in der Erde stehen, müssen sie regelmässig gedüngt werden. • Es darf hierfür nur spezieller Hydrodünger verwendet werden. • Wasser bis „Optimum“ und bei längerer Abwesenheit bis „Maximum“ auffüllen.
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Illustrationen Beispiele von Düngemittel
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Die Angebote für Dünger sind sehr gross, lassen Sie sich im Fachhandel beraten.
Umtopfen von Zimmerpflanzen
Aufbau eines Hydrogefässes
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Notizen und Skizzen
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Hier haben Sie Platz, das Gelernte oder offene Punkte in Notizen und Skizzen festzuhalten.
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8.2. Unterhalt und Pflege von ein- und mehrjährigen Pflanzen
Zielsetzung Die Lernenden können ein- und mehrjährige Pflanzen (Wechselflor und Stauden) fachgerecht pflegen.
Grundlagen Kompost als Düngemittel Im reifen Kompost sind ebenfalls Nährstoffe wie Stickstoff, Phosphor, Kali und Magnesium enthalten. Darum wird Kompost auch als Düngemittel verwendet. Beim Düngen soll der Kompost nicht in beliebigen Mengen ausgebracht werden. 3 Liter / m2 sind sinnvoll. Mit diesen 3 Litern kann der Nährstoffbedarf fast aller Kulturen gedeckt werden. Auch stark zehrende Pflanzen wie Kohlarten oder Tomaten kommen so auf ihre Rechnung. Auf sehr mageren Böden kann mit Stickstoff (z.B. Hornspänen) nachgedüngt werden. Vorteile von Kompost: • Kompost fördert das Bodenleben. • Kompost verbessert den Boden (Krümelstruktur). • Kompost erleichtert die Bodenbearbeitung. • Kompost erhöht die Wasserspeicherfähigkeit im Boden. • Mit Kompost spart man Mineraldünger ein. • Kompost vermindert die Nährstoffauswaschung im Boden. • Grünabfälle werden sinnvoll verwertet und dem Boden rückgeführt.
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Material und Geräte: Was brauche ich? • • • • • • • • • • •
Baumschere Laubrechen und Besen Korb Giesskanne Kultivator Kräuel Schneeschaufel (zum Abfallaufladen) Mulchmaterial Kompost / Dünger Bindematerial und Pfähle Absperrmaterial 7
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Arbeitsablauf Unterhalt und Pflege von ein- und mehrjährigen Pflanzen 1. 2. 3. 4.
Arbeitsstelle signalisieren. Werkzeug, Material und Arbeitsplatz vorbereiten. Rabatte optisch betrachten und beurteilen. Verblühte, kranke und abgestorbene Pflanzenteile mit der Baumschere abschneiden. 5. Abgestorbene Pflanzen entfernen und durch neue ersetzen. 6. Pflanzen auf Schädlinge und Krankheiten untersuchen. 7. Fremdkörper wie Glas, Steine, Papier usw. aus der Rabatte entfernen. 8. Hohe Stauden zurückschneiden, evtl. pfählen und aufbinden. 9. Beikräuter mit Kultivator aus der Rabatte entfernen. 10. Ränder wenn nötig mit dem Gärtnerspaten nachstechen. 11. Boden um die Pflanzen herum vorsichtig mit Kultivator auflockern (Pflanzen nicht verletzen!). 12. Dünger oder Kompost vorsichtig um die Pflanzen verteilen und leicht einarbeiten. 13. Evtl. gemulchte Rabatten nachmulchen (nur bei mehrjährigen Pflanzen). 14. Wenn nötig Rabatte mit Giesskanne oder Brause giessen. 15. Arbeitsplatz aufräumen. 16. Werkzeug reinigen. 17. Nachkontrolle durchführen.
Arbeitssicherheit • •
Tagessignalisation Sicherheitsvorschriften bei Arbeiten am Strassenrand beachten.
Qualität und Umwelt •
Dosierung beim Düngen beachten (jeweils auf der Packung sichtbar)
• • • • • • 8
Beim Feststellen von Schädlingen und Krankheiten, Fachperson hinzuziehen. Kranke Pflanzenteile nicht kompostieren. Werkzeuge, mit denen kranke Pflanzenteile abgeschnitten wurden, müssen am Schluss desinfiziert werden, um eine Verschleppung der Krankheit zu verhindern. Beim Einpflanzen gewisser Pflanzen, z.B. Tagetes, unbedingt Schneckenkörner streuen. Beim Einpflanzen von Herbstflor können auch Blumenzwiebeln in Gruppen oder einzeln eingepflanzt werden (ca. 5 cm mit Humus überdecken). Pflanzen nicht in der Mittagshitze giessen.
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Wichtige Hinweise
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Illustrationen
Humus
Holzschnitzel Dünger
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Dünger
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Notizen und Skizzen
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Hier haben Sie Platz, das Gelernte oder offene Punkte in Notizen und Skizzen festzuhalten.
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8.3. Hecken und Sträucher pflanzen
Zielsetzung Die Lernenden können Hecken und Sträucher fachgerecht pflanzen.
Grundlagen • •
Grundsätzlich muss überlegt werden, welche Funktion die Hecke haben soll, denn Hecken können verschiedene Funktionen übernehmen: Sichtschutz, Verschönerung, „immergrün“ etc. Je nach Funktion sind unterschiedliche Pflanzen geeignet.
Material und Geräte: Was brauche ich? Spaten Karette und Schaufel Pickel Vorschlaghammer Baumschere 2 kleine Pfosten Richtschnur und Doppelmeter, evtl. Massholz für den Pflanzenabstand Kräuel Pflanzengerechtes Bindematerial Pfähle, Draht, Spanner und Rollgabelschlüssel Giesskanne und Wasserschlauch Kompost/Dünger Rechen Besen Schneeschaufel (zum Aufladen) Faltsignal
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• • • • • • • • • • • • • • • •
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Arbeitsablauf 1. 2. 3. 4.
Standort festlegen. Arbeitsstelle signalisieren (Tagesbaustelle). Rasennarbe auf Rasenfläche ausstechen. Grösse der Pflanzengrube bestimmen und ausheben (Graben oder Löcher abstecken). 5. Rasennarbe, gutes und schlechtes Erdmaterial trennen und zwischenlagern. 6. Pflanzengrubengrund lockern. 7. Wurzelschnitt ausführen. 8. Pflanze mit Ballen ins Wasser stellen. 9. Hecke oder Strauch in Pflanzengrube stellen und die Pflanzhöhe bestimmen. 10. Wenn nötig Kompost, Hornspäne oder Nährstoffe zufügen. 11. Mit dem guten Erdmaterial die Grube auffüllen und die Erde andrücken (nicht verdichten). 12. Mit dem schlechten Erdmaterial Giessrand erstellen. 13. Angiessen und einschwemmen. 14. Sträucher und Hecken pfählen und binden. 15. Arbeitsplatz aufräumen. 16. Nachkontrolle durchführen.
Arbeitssicherheit •
Bei Arbeiten mit Stachelpflanzen Handschuhe und Schutzbrille tragen sowie auf allergische Reaktionen achten!
Qualität und Umwelt •
Dosierung des Düngers nach Angaben des Herstellers.
Beachten: • Vor dem Pflanzen Wurzeln wässern. • Staunässe verhindern, indem das Pflanzloch gelockert wird. • Pflanzloch: doppelter Wurzeldurchmesser und doppelte Wurzelballentiefe beim Ausheben. • Bepflanzte Fläche nicht verdichten. • Nicht in der Mittagshitze giessen. • Pflanzen nur mit Kokosschnur oder organischer Schnur aufbinden. • Bindestellen regelmässig kontrollieren. • Pfähle nicht durch den Wurzelballen treiben. • Gesetzesgrundlagen beachten (Abstand von Strassen oder Nachbarparzellen). • Pflanzzeit beachten z.B. bei wurzelnackten Pflanzen oder Containerpflanzen. 12
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Wichtige Hinweise
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Illustrationen Hecken im Graben pflanzen:
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1. Schnur spannen. 2. Graben ausheben. 3. Pflanzen wässern, im Graben verteilen und ausrichten. 4. Pflanzengraben einfüllen. 5. Giessrand erstellen. 6. Hornspäne verteilen und mit Schnitzel abdecken. 7. Hecke aufbinden.
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Heckenpflanzen einzeln pflanzen:
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1
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1. Schnur spannen, Loch ausheben und Erdmaterial in die Karette füllen. 2. Pflanzen wässern. 3. Pflanze mit Ballen in das ausgehobene Loch stellen und ausrichten. 4. Pflanzloch mit dem Material des zweiten Loches einfüllen usw. Zum Auffüllen der letzten Pflanze verwendet man den Humus in der Karette vom ersten Loch. 5. Giessrand erstellen. 6. Hornspäne verteilen und mit Schnitzel abdecken (nicht zwingend). 7. Hecke aufbinden.
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Notizen und Skizzen
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Lernthema 10 8 Grünanlagen im Innenbereich pflegen Hecken und Sträucher pflegen und schneiden
8.4. Hecken und Sträucher pflegen und schneiden
Zielsetzung Die Lernenden können Hecken und Sträucher fachgerecht pflegen und schneiden.
Grundlagen Schnittarten von Sträuchern • Verjüngungsschnitt • Auslichtungsschnitt • Formatierschnitt • Entlastungsschnitt Vorher Vorher
Sträucher schneiden (Auslichtungsschnitt)
Vorher
Nachher
Nachher
Nachher
• • • • • • • • • • • • • • 16
Heckenschere (elektrisch oder Benzin) Motorsäge (nur für Wildhecken) FI-Schalter für Elektrogeräte Kabelrolle Doppelmeter / Richtschnur Baum-/Astschere Baumsäge Freischneider Laubrechen Gabel Spaten Besen Korb Faltsignal
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Material und Geräte: Was brauche ich?
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Arbeitsablauf Heckenschnitt 1. Arbeitsstelle signalisieren (Tagesbaustelle). 2. Kontrollrundgang vornehmen: Fremdkörper wie Kabel, Eisen, Vogelnester, Bienennester etc. 3. Arbeitsplatz und Werkzeuge vorbereiten. 4. Hecke seitlich bzw. beidseitig auf alten Schnitt zurückschneiden. 5. Grobes Schnittgut wegräumen. 6. Höhenschnitt nach Angaben schneiden oder auf alten Schnitt zurückschneiden (evtl. Schnur spannen oder Fixpunkte anbringen). 7. Schnittgut zusammennehmen und entsorgen. 8. Mit dem Freischneider Gras unter der Hecke schneiden oder ausjäten. 9. Boden unter der Hecke mulchen (abdecken). 10. Vor dem Mulchen düngen (mit Hornspänen etc.). 11. Arbeitsplatz aufräumen. 12. Nachkontrolle durchführen. Sträucher Schnitt: 1. Arbeitsstelle signalisieren. 2. Geräte und Werkzeuge vorbereiten. 3. Schnittart und Grösse festlegen. 4. Schnittverlauf: • Dürres und krankes Holz entfernen. • Querwachsende und reibende Triebe entfernen. • Von der Basis her auslichten. 5. Schnittgut zusammennehmen und entsorgen (häckseln oder Grüngutdeponie). 6. Arbeitsplatz aufräumen. 7. Nachkontrolle durchführen.
Arbeitssicherheit •
Bei Arbeiten mit Motorsäge Schnittschutzhose und Forsthelm tragen.
Qualität und Umwelt Wenn möglich einheimische Pflanzen verwenden.
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•
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Wichtige Hinweise • •
Ein Heckenschnitt muss immer trapezförmig sein, das heisst oben schmaler und unten breiter, sodass die Hecke ihre Form auch bei Schneelast behält und unten die Begrünung am Boden mehr Licht erhält. Beim Schneiden der Seiten regelmässig überprüfen, ob die Schnittlinie gerade verläuft.
Illustrationen Hecke schneiden
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So sollte eine Hecke geschnitten werden (konisch): Die Heckenhöhe kann mit einer Schnur oder einem Band festgelegt werden.
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Notizen und Skizzen
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8.5. Bäume pflegen
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Zielsetzung Die Lernenden können Bäume fachgerecht pflegen, pfählen und binden sowie vor negativen Einflüssen schützen (Baumschutz).
Material und Geräte: Was brauche ich? • • • • • • • • • • • •
Baum-/Astschere Astsäge Pfähle, Pfahltreiber Pflanzengerechtes Bindematerial (Kokosschnur) Locheisen zum vorlochen Leiter, Seil und wenn nötig Auffanggurte Kübel und Besen Rechen und Schaufel Vorschlaghammer Dünger Baumschutzmaterial wie Jutenband, Wildverbissschutz etc. Faltsignal / Pilonen
Arbeitsablauf 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8.
Sichern des Arbeitsplatzes. Pflegemassnahme festlegen. Abgebrochenes und krankes Holz entfernen. Stammaustriebe bis Kronenansatz schneiden (wilde Triebe). Bund und Pfähle kontrollieren. Abgebrochene oder faule Pfähle wenn nötig durch neue ersetzen. Defekte und zu enge Bindungen entfernen und ersetzen. Evtl. vorhandenen Winter- und Wildschutz kontrollieren sowie ggf. erneuern. 9. Saisonbedingt wässern und düngen.
•
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Leitern gemäss Sicherheitsvorschriften einsetzen.
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Arbeitssicherheit
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Wichtige Hinweise • • • • •
Arbeiten über 3 Meter müssen von einer Fachperson ausgeführt werden. Überlegungen zu Grösse, Grenzabständen und anderen Eigenschaften des Baumes vor dem Einpflanzen/Anpflanzen einbeziehen. Bei Verdacht auf Krankheiten, Fachperson hinzuziehen. Neue Anpflanzungen häufig kontrollieren und wenn nötig giessen. Um ein Einwachsen des Bundes zu verhindern, muss dieser regelmässig kontrolliert werden.
Illustrationen
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Baum mit einem senkrechten Pfahl gestützt
Baum mit vier Pfählen gestützt
Baum mit einem Pfahl schräg gestützt
Baum mit drei Seilen gesichert
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Notizen und Skizzen
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Lernthema 10 8 Grünanlagen im Innenbereich pflegen Rasen mähen
8.6. Rasen mähen
Zielsetzung Die Lernenden können Rasenflächen fachgerecht mähen.
Material und Geräte: Was brauche ich? • • • • •
Rasenmäher Freischneider Evtl. Rasenrechen und Grüngutbehälter Besen Laubbläser
Arbeitsablauf 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9.
Rasenmäher und Freischneider bereitstellen. Unrat und feste Gegenstände zusammennehmen und entsorgen. Personen wegweisen und Tiere verscheuchen. Mit Freischneider Randpartien um Bäume und festmontierte Gegenstände vormähen. Rasenfläche mähen. Evtl. Schnittgut zusammennehmen und fachgerecht entsorgen (Gründeponie). Anschlussflächen reinigen. Nachkontrolle durchführen. Parkdienst an den Maschinen und Geräten durchführen.
Arbeitssicherheit
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• • • •
Beim Arbeiten mit dem Rasenmäher und Freischneider den Sicherheitsabstand zu Menschen und Tieren einhalten. Fremdkörper vor dem Mähen aus dem Rasen entfernen. Beim Arbeiten mit elektrischen Geräten FI-Stecker benutzen. Im Umgang mit Treibstoffen sind die Sicherheitsvorschriften zu beachten. 23
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Lernthema 10 8 Grünanlagen im Innenbereich pflegen Rasen mähen
Qualität und Umwelt • •
Bei Kleingeräten möglichst Öko-Benzin (z.B. Aspen) verwenden. Beim Freischneiden keine kurzen Hosen tragen.
Wichtige Hinweise • •
Maschinen dürfen nur durch Fachpersonen bedient werden. Beim Arbeiten mit dem Freischneider beachten, dass bei Bäumen und Sträuchern die Rinde nicht verletzt wird.
Illustrationen
Manueller Rasenmäher, Benzin-Rasenmäher und Fadenmäher
Sichel-Rasenmäher
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Spindel-Rasenmäher
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Lernthema 10 8 Grünanlagen im Innenbereich pflegen Rasen mähen
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Notizen und Skizzen
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Hier haben Sie Platz, das Gelernte oder offene Punkte in Notizen und Skizzen festzuhalten.
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Lernthema 10 8 Grünanlagen im Innenbereich pflegen Ausführen von Motorsäge- und Freischneidearbeiten
8.7. Ausführen von Motorsäge- und Freischneidearbeiten
Zielsetzung Die Lernenden können eine Motorsäge und einen Freischneider gemäss den Sicherheitsvorschriften der Suva handhaben.
Grundlagen
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Sie finden alle Informationen zum Thema „Ausführen von Motorsäge- und Freischneidearbeiten“ in der beigelegten Suva-Checkliste „Arbeiten mit der Motorsäge“.
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Notizen und Skizzen
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8.8.
Kompostieren
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Zielsetzung Die Lernenden entsorgen und kompostieren bei Grünpflegearbeiten im Aussenbereich entstandene Grünabfälle fachgerecht und sicher.
Grundlagen Beim Kompostieren verarbeiten Bakterien, Pilze und Kleintiere das organische Material zu Humus. Dieser Prozess, zu dem es unbedingt Sauerstoff braucht, heisst Rotten. Gelangt kein Sauerstoff zum organischen Material, beginnt es zu faulen; unangenehme Gerüche sind die Folge. Für eine erfolgreiche Kompostierung sind die Luftversorgung bis ins Innere des Kompostes und ausreichend Feuchtigkeit die entscheidenden Voraussetzungen! Kompostierbar sind: • Gemüse- und Obstreste • Kaffeesatz und Teekraut • Eierschalen • Blumensträusse • Balkon- und Zimmerpflanzen • Kleintiermist • Laub • Rasenschnitt • Blumen- und Gemüsestauden • Baum-, Strauch-, Heckenschnitt • Verrottbare Kompostbeutel Der Standort Der ideale Standort ist auf einem natürlichen Boden im Halbschatten (in Berggebieten sonniger Standort!).
Häcksel und Steinmehl Geben Sie regelmässig zu feuchten, feinen Abfällen Häcksel, Laub oder Stroh (dessen Anteil sollte ca. 20 bis 30% betragen) und angerotteten Kompost. Die gelegentliche Beigabe von Steinmehl und Gartenerde trägt zur Geruchsminimierung und guten Kompostqualität bei.
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Der Rottebehälter Als Rottebehälter eignet sich ein luftdurchlässiger, gedeckter und leicht zu öffnender Behälter. Füllen Sie unten in den Rottebehälter eine Handbreit Häcksel oder anderes geeignetes Strukturmaterial. Achten Sie darauf, dass alles Sammelgut zerkleinert ist. Der Kompost kann auch an eine Kompostmiete angelegt werden.
Lernthema 10 8 Grünanlagen im Innenbereich pflegen Kompostieren
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Mischen Grünabfälle regelmässig mit der Gabel lockern. Vom gleichen Material nicht zu dicke Schichten angelegen (z.B. Gras, Laub, usw.) Sonst kann es vorkommen dass die Grünabfälle zusammenkleben. Um dies zu verhindern kann man Häcksel darunter mischt. Dabei sollte der Kompost etwa so feucht wie ein ausgedrückter Schwamm sein. Je nachdem feuchten Sie das Material mit Wasser aus der Giesskanne an oder fügen trockenes Material wie Erde oder Reifkompost hinzu. Nasse, verklumpte Stücke lockern und Häcksel dazu geben. Ansetzen Ist der Rottebehälter voll, wird der Inhalt zu einer Miete oder in den nächsten Behälter aufgesetzt. Dabei das Material noch einmal lockern und die Feuchtigkeit kontrollieren. Mieten muss man mit einem Vlies zudecken um eine Vernässung zu verhindern. Beim Kompostieren werden Temperaturen bis 60 Grad erreicht, so werden Krankheitserreger und ungewünschte Samen abgetötet. Diese kann aber nur bei genügend Material stattfinden, weshalb in Gartenkomposten oftmals keine vollständige Erwärmung erreicht wird – vor allem in den Randzonen. So werden volle Rottebehälter immer wieder an der Miete angehängt. Umsetzen und Reifen Um eine gute Durchmischung und Durchlüftung zu erhalten, wird das Material alle 1-2 Monate gelockert und gemischt. Event. etwas befeuchten. So entsteht nach ca.6 Monaten Frischkompost und nach 8-12 Monaten Reifkompost. Frischkompost Frischkompost sollte nicht untergegraben werden und nicht für Neuansaaten oder Topfpflanzen verwendet werden. Reifkompost Reifekompost kann als Bodenverbesserer und Dünger in Rabatten verwendet werden. Am besten wird er im Frühling und Sommer eingearbeitet. Auf eine Dosierung muss unbedingt geachtet werden (ca. 2 Schaufeln / m2.) Eine Erdmischung besteht aus 1/3 Kompost, 1/3 alter Erde und 1/3 Torfersatz. Dies kann für Topf und Balkonkistchen verwendet werden.
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Kompost testen ob er „reif ist“ Kressetest: Frischekompost von Reifekompost unterscheiden Mit dem Kressetest können Sie erkennen, ob der Kompost Frischekompost oder Reifekompost beinhaltet. Hierfür entnehmen Sie etwas Kompost aus dem Komposter und füllen eine flache Schale mit dem Kompost (Blumenuntersetzer, Teller etc.). Dann streuen Sie Kressesamen locker auf den Kompost in der Schale, drücken die Kressesamen leicht an und halten diese in den nächsten Tagen angemessen feucht. Die Schale sollte mit Folie o.ä. abgedeckt werden, hell und warm stehen. Vermutlich handelt es sich um Reifekompost, wenn die Kressesamen nach 3 bis 4 Tagen keimen und noch weitere 6 bis 8 Tage grün bis dunkelgrün bleiben. Werden die Kresseblätter hingegen gelb oder gar braun, so handelt es sich noch um Frischekompost!
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„Kressetest“
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Unreifer Kompost ( zu jung, zu viel Gase)
Häcksler Ein leistungsfähiger Häcksler kostet viel Geld. Es lohnt sich in der Regel nicht, selber einen Häcksler anzuschaffen. Die meisten Gemeinden bieten einen günstigen Häckseldienst an. Auskunft darüber erhalten Sie im ortseigenen Werkhof.
Grosshäcksler
Kleinhäcksler
Häcksel
Material und Geräte: Was brauche ich? Karette Gabel Laubrechen Besen Abdeckvlies Schaufel Wurfgitter Häcksel Steinmehl Version 2015 | 1.0
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Arbeitsablauf Silokompostierung 1. Gittersilo auf einen ebenen und wasserdurchlässigen Boden im Halbschatten stellen. 2. Im Silo Einlagebeutel aus Plastik einlegen (auch ein Vlies, 2/3 der Höhe rund ums Gitter ist möglich). 3. Auf dem Gitter einen 2- teiligen Holzdeckel montieren, damit die Feuchtigkeit reguliert werden kann. 4. Am Boden des Gitters eine 10 cm dicke Schicht mit Häcksel erstellen, damit keine Staunässe entsteht. 5. Organische Abfälle aus dem Garten und Rüstabfälle aus der Küche auf ca. 10 cm Länge zerkleinern. Bei Bedarf bis 20% Häcksel beimischen (wenn die Abfälle zu nass oder zu kompakt sind). 6. Ab und zu Abfälle mit etwas Steinmehl bestäuben: • Die gesammelten Grünabfälle dürfen nicht zu nass sein g es entsteht Fäulnis. • Die gesammelten Grünabfälle dürfen nicht zu trocken sein g der Rotteprozess bleibt stehen. 7. Der Rotteprozess wird beschleunigt, indem die Grünabfälle im Silo regelmässig mit der Gabel etwas gelockert werden. 8. Wenn das Gitter voll ist, entfernt man das Gitter und schichtet den Haufen um. 9. Den Haufen mit einem luftdurchlässigen Vlies abdecken und den Kompost ca. 8 bis 12 Monate reifen lassen. 10. Wenn der Kompost reif ist, wird er mit einem Wurfsieb gesiebt. 11. Die groben ausgesiebten Teile noch einmal ins Kompostsilo geben.
Qualität und Umwelt Nicht kompostierbar sind: • Kot von fleischfressenden Tieren (z.B. von Hund oder Katze). • Papier, behandeltes Holz, Kehricht, Asche, Staubsauger-Beutel usw. • Von folgenden Krankheiten befallene Pflanzenteile: • Kohlhernie • Rutenkrankheit (Himbeeren) • Weichfäule (Kohlarten) • Monilia (Steinobst) • Krautfäule (Tomaten, Kartoffeln).
Wichtige Hinweise
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Verwenden Sie ein Kompostiersystem mit Deckel und Ummantelung, um Vernässung oder Austrocknung zu vermeiden. Kompostieren Sie in zwei bis mehreren kleineren Behältern oder Mieten. Schneiden Sie alle kompostierbaren Abfälle auf Fingerlänge. Leeren Sie das „Kompostkesseli“ zwei- bis dreimal pro Woche. Mischen Sie genügend Strukturmaterial wie Häcksel unter die Küchenabfälle. Halten Sie Ihren Kompost feucht, aber nicht nass. Lockern Sie den Kompost regelmässig. 31
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Probleme, die beim Kompostieren auftreten können Material ist zu Trocken und verrottet nicht
Passiert, wenn der Rottungsprozess stehen bleibt. Material fällt in der Hand beim Zusammendrücken auseinander.
Wasser beigeben und mischen oder Küchenabfälle beimischen. Auch kann beim nächsten Regen abgedeckt werden.
Kompost ist zu nass und stinkt
Beim Zusammendrücken in der Hand tritt Wasser aus dem Kompost aus. Es riecht unangenehm.
Steinmehl und Häcksel darunter mischen. Gut lockern.
Kompost wird nicht heiss
Der Kompost ist zu trocken oder hat zu wenige Grünanteile.
Frisches Material (Küchenabfälle oder Rasen) zumischen.
Illustrationen
Drahtsilo
Drahtsilo mit Plastikeinlage
Holzdeckel mit Scharnieren
Holzsilo
Kompostmiete
Wurfsieb
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Kompostiermöglichkeiten
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Ideal für organische Haus- und Küchenabfälle, nicht für grosse Mengen Rasenschnitt geeignet. Rasche und intensive Erwärmung bei der Kompostierung durch optimale Sauerstoffzufuhr. Mühsames Trennen von kompostiertem Material und frischem Kompostgut entfällt.
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Thermokomposter
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Notizen und Skizzen
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Hier haben Sie Platz, das Gelernte oder offene Punkte in Notizen und Skizzen festzuhalten.
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Checklisten
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8.9.
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Checkliste: Unterhalt und Pflege von ein- und mehrjährigen Pflanzen
Diese Checkliste unterstützt Sie beim Unterhalt und bei der Pflege von ein- und mehrjährigen Pflanzen. Arbeitsschritt
Notwendiges Material vorbereiten Baumschere Laubrechen und Besen Korb Giesskanne Kultivator Kräuel Schneeschaufel (zum Abfallaufladen) Mulchmaterial Kompost / Dünger Bindematerial und Pfähle Absperrmaterial PSA vorbereiten Schutzbrille aufsetzen Arbeitshandschuhe anziehen Sicherheitsschuhe anziehen Arbeitskleider anziehen
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Gehörschutz anziehen
Erledigt
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Arbeitsschritt
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Erledigt
Arbeit durchführen Arbeitsstelle signalisieren Rabatte betrachten und beurteilen Verblühte, kranke und abgestorbene Pflanzenteile abschneiden Abgestorbene Pflanzen entfernen und durch neue ersetzen Pflanzen auf Schädlinge und Krankheiten untersuchen Fremdkörper entfernen Hohe Stauden zurückschneiden evtl. pfählen und aufbinden Beikräuter entfernen Ränder wenn nötig mit dem Gärtnerspaten nachstechen Boden um die Pflanzen herum auflockern Dünger oder Kompost verteilen und einarbeiten Evtl. gemulchte Rabatten nachmulchen Wenn nötig Rabatte giessen Arbeitsplatz aufräumen Werkzeug reinigen Nachkontrolle durchführen
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Arbeiten abgeschlossen
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Checkliste: Hecken und Sträucher pflanzen
Diese Checkliste unterstützt Sie beim Pflanzen von Hecken und Sträuchern. Arbeitsschritt
Notwendiges Material vorbereiten Spaten Karette und Schaufel Pickel Vorschlaghammer Baumschere Pfosten Richtschnur und Doppelmeter Kräuel Bindematerial Pfähle, Draht, Spanner und Rollgabelschlüssel Giesskanne und Wasserschlauch Kompost/Dünger Rechen Besen Schneeschaufel Faltsignal PSA vorbereiten Sicherheitsschuhe anziehen
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Arbeitskleider anziehen
Erledigt
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Arbeitsschritt
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Erledigt
Arbeit durchführen Standort festlegen Arbeitsstelle signalisieren Rasennarbe auf Rasenfläche ausstechen Grösse der Pflanzengrube bestimmen und ausheben Rasennarbe, gutes und schlechtes Erdmaterial trennen und zwischenlagern Pflanzengrubengrund lockern Wurzelschnitt ausführen Pflanze ins Wasser stellen Hecke oder Strauch in Pflanzengrube stellen und die Pflanzhöhe bestimmen Wenn nötig Kompost, Hornspäne oder Nährstoffe zufügen Mit dem guten Erdmaterial die Grube auffüllen und die Erde andrücken Mit dem schlechten Erdmaterial Giessrand erstellen Angiessen und einschwemmen Sträucher und Hecken pfählen und binden Arbeitsplatz aufräumen Nachkontrolle durchführen
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Arbeiten abgeschlossen
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Checkliste: Bäume pflegen
Diese Checkliste unterstützt Sie beim Pflegen von Bäumen. Arbeitsschritt
Notwendiges Material vorbereiten Baum-/Astschere Astsäge Pfähle, Pfahltreiber Bindematerial Locheisen zum vorlochen Leiter, Seil und wenn nötig Auffanggurte Kübel und Besen Rechen und Schaufel Vorschlaghammer Dünger Baumschutzmaterial Faltsignal/Pilonen PSA vorbereiten Schutzbrille aufsetzen Arbeitshandschuhe anziehen Sicherheitsschuhe anziehen
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Arbeitskleider anziehen
Erledigt
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Arbeitsschritt
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Erledigt
Arbeit durchführen Arbeitsplatz sichern Pflegemassnahme festlegen Abgebrochenes und krankes Holz entfernen Stammaustriebe bis Kronenansatz schneiden Bund und Pfähle kontrollieren Abgebrochene oder faule Pfähle durch neue ersetzen Defekte und zu enge Bindungen entfernen und ersetzen Evtl. vorhandenen Winter- und Wildschutz kontrollieren sowie ggf. erneuern Saisonbedingt wässern und düngen
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Arbeiten abgeschlossen
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Checkliste Rasen mähen
Diese Checkliste unterstützt Sie beim Mähen von Rasen. Arbeitsschritt
Notwendiges Material vorbereiten Rasenmäher Freischneider Evtl. Rasenrechen und Grüngutbehälter Besen Laubbläser PSA vorbereiten Schutzbrille aufsetzen Arbeitshandschuhe anziehen Sicherheitsschuhe anziehen Arbeitskleider anziehen Gehörschutz aufsetzen Arbeit durchführen Unrat und feste Gegenstände zusammennehmen und entsorgen Personen wegweisen und Tiere verscheuchen Mit Freischneider Randpartien vormähen Rasenfläche mähen Evtl. Schnittgut zusammennehmen und fachgerecht entsorgen Anschlussflächen reinigen Nachkontrolle durchführen Parkdienst an den Maschinen und Geräten durchführen
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Arbeiten abgeschlossen
Erledigt
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