Ausbildungsordner EFZ
5. Individueller Ausbildungsplan 5.1. Sinn und Zweck des Ausbildungsplans 5.2. Vorlage individueller Ausbildungsplan 5.3. Muster individueller Ausbildungsplan Hausdienst
Version 2015 | 1.0
5.4. Muster individueller Ausbildungsplan Werkdienst
Individueller Ausbildungsplan
Version 2015 | 1.0
Ausbildungsordner EFZ
Individueller Ausbildungsplan 5.1.
Sinn und Zweck des Ausbildungsplans
5.1.
Ausbildungsordner EFZ
Sinn und Zweck des Ausbildungsplans
Das Ausbildungsprogramm Betrieb und die darin enthaltenen betrieblichen Leistungsziele der Ausbildung zur Fachfrau/zum Fachmann Betriebsunterhalt dienen als Grundlage für die Gestaltung des individuellen Ausbildungsplans in Ihrem Betrieb bzw. für Sie als Lernende/n. Sie können die auf Quartale heruntergebrochenen Leistungsziele im Register 4 als Orientierung nehmen, um die Ausbildungsziele der Fachkompetenzen auf die drei Ausbildungsjahre zu verteilen. Der individuelle Ausbildungsplan richtet sich als Hilfsmittel für die Ausbildung gleichermassen an die Lernenden wie an die Berufsbildenden. Als Berufsbildnerin oder Berufsbildner beachten Sie bitte Folgendes: • Schauen Sie sich die Erläuterung und inhaltliche Umsetzung des Ausbildungsprogramms Betrieb und der Fachkompetenzen verteilt auf die ganze Ausbildungszeit an. • Machen Sie Angaben zu jedem betrieblichen Lernort unabhängig, ob sich der Lernort in Ihrem Betrieb oder in einem anderen Betrieb befindet (z.B. wenn im Rahmen eines Ausbildungsverbundes oder in einer überbetrieblichen Einrichtung ergänzend zum ausbildenden Betrieb ausgebildet wird). • Einsätze bei Dritten bzw. anderen Betrieben sind erwünscht, insbesondere dann, wenn im eigenen Betrieb Leistungsziele nicht abschliessend abgedeckt werden können. • Legen Sie fest, welche der Fachkompetenzen zu welchem Zeitpunkt und in welchen Zeiträumen vermittelt werden. • Informieren Sie sich, wann die ÜKs stattfinden und halten Sie dies im Ausbildungsplan fest. • Nennen Sie die verantwortlichen Ausbildner und die ausbildenden Fachkräfte, auch jene bei Dritten bzw. anderen Betrieben. • Vor der Aufstellung des individuellen Ausbildungsplans empfiehlt es sich, die für die Aus- bildung tatsächlich zur Verfügung stehende Nettozeit zu ermitteln (abzüglich Ferien, gesetzlicher Feiertage, Berufsschule, Beginn des Qualifikationverfahrens).
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Auf der Internetseite www.betriebsunterhalt.ch/Lehrmittel ( > login als Mitglied notwendig) finden Sie eine Vorlage eine Vorlage sowie Muster für den Haus- und Werkdienst zum Herunterladen.
1
Individueller Ausbildungsplan 5.1.
Sinn und Zweck des Ausbildungsplans
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Ausbildungsordner EFZ
2
Individueller Ausbildungsplan 5.2.
Vorlage individueller Ausbildungsplan
Vorlage individueller Ausbildungsplan
Version 2015 | 1.0
5.2.
Ausbildungsordner EFZ
3
Individueller Ausbildungsplan 5.2.
Vorlage individueller Ausbildungsplan
Version 2015 | 1.0
Ausbildungsordner EFZ
4
5
Legende Ausbildner:
Schulferien
Ausbildung bei Dritten (extern)
Überbetriebliche Kurse
Grünanlagen aussen pflegen
Grünanlagen innen pflegen
Unterhalt und Reparaturen ausführen
Wartungs- u. Kontrollarbeiten an Geräten durchführen
Wartungs- u. Kontrollarbeiten aussen durchführen
Wartungs- u. Kontrollarbeiten innen durchführen
34
33
32
31
30
29
29
27
Ausbildner 1 (Berufsbildner)
41
40
39
38 Ausbildner 2
49
48 Ausbildner 3
50
47
46
45
44
42
37
36
35
Februar
März 15
14
11
10
Ausbildner 1 bei Dritten (extern)
April
Mai
2. Quartal Juni 23
22
Ausbildner 2 bei Dritten (extern)
Vorlage individueller Ausbildungsplan
Abfallbewirtschaftung sicherstellen
Reinigung aussen vornehmen
Reinigung innen vornehmen
Andere Personen anleiten
Arbeiten rapportieren
Lagerung von Materialien sicherstellen
Arbeiten qualitäts- und umweltbewusst ausführen
Gesundheitsschutz und Arbeitssicherheit umsetzen
Kalenderwoche 51
Januar 2
Dezember 3
November 4
Oktober 7
September 8
August 9
Juli 6
1. Quartal
12
2. Quartal
13
1. Quartal
16
Semester
17
Semester
18
LEHRJAHR
19
BERUF
20
NAME
21
5
52 1
INDIVIDUELLER AUSBILDUNGSPLAN (EFZ)
24
5.2.
25
Version 2015 | 1.0
Individueller Ausbildungsplan
Ausbildungsordner EFZ
26
43
Individueller Ausbildungsplan 5.2.
Vorlage individueller Ausbildungsplan
Version 2015 | 1.0
Ausbildungsordner EFZ
6
Individueller Ausbildungsplan 5.3.
Muster individueller Ausbildungsplan Hausdienst
Ausbildungsordner EFZ
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5.3. Muster individueller Ausbildungsplan Hausdienst
7
Individueller Ausbildungsplan 5.3.
Muster individueller Ausbildungsplan Hausdienst
Version 2015 | 1.0
Ausbildungsordner EFZ
8
9
Legende Ausbildner:
Schulferien
Ausbildung bei Dritten (extern)
Überbetriebliche Kurse
Grünanlagen aussen pflegen
Grünanlagen innen pflegen
Unterhalt und Reparaturen ausführen
Wartungs- u. Kontrollarbeiten an Geräten durchführen
Wartungs- u. Kontrollarbeiten aussen durchführen
Wartungs- u. Kontrollarbeiten innen durchführen
34
33
32
31
30
29
29
27
Ausbildner 1 (Berufsbildner)
41
40
39
38 Ausbildner 2
48
1
Ausbildner 3
49
47
46
45
44
42
37
36
35
1
Februar
März 15
14
10
Ausbildner 1 bei Dritten (extern)
April
23
22
Juni
Ausbildner 2 bei Dritten (extern)
2
Mai
2. Quartal
Muster individueller Ausbildungsplan Hausdienst
Abfallbewirtschaftung sicherstellen
Reinigung aussen vornehmen
Reinigung innen vornehmen
Andere Personen anleiten
Arbeiten rapportieren
Lagerung von Materialien sicherstellen
Arbeiten qualitäts- und umweltbewusst ausführen
Gesundheitsschutz und Arbeitssicherheit umsetzen
Kalenderwoche 50
Januar 2
Dezember 3
November 4
Oktober 7
September 8
August 9
Juli 6
1. Quartal
12
2. Quartal
13
1. Quartal
16
Semester
17
LEHRJAHR 1
11
Fachmann Betriebsunterhalt Hausdienst
18
BERUF
19
Semester
51
Peter Muster
20
NAME
21
5
52 1
INDIVIDUELLER AUSBILDUNGSPLAN (EFZ)
24
5.3.
25
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Individueller Ausbildungsplan
Ausbildungsordner EFZ
26
43
Version 2015 | 1.0
Legende Ausbildner:
Schulferien
Ausbildung bei Dritten (extern)
Überbetriebliche Kurse
Grünanlagen aussen pflegen
Grünanlagen innen pflegen
Unterhalt und Reparaturen ausführen
Wartungs- u. Kontrollarbeiten an Geräten durchführen
34
33
32
31
30
29
29
27
Ausbildner 1 (Berufsbildner)
3
41
40
39
38 Ausbildner 2
49
48 Ausbildner 3
2
47
46
45
44
42
37
36
35
Februar
März 15
14
Ausbildner 1 bei Dritten (extern)
6
April
Mai
2. Quartal
22
23
Ausbildner 2 bei Dritten (extern)
3
Juni
5.3.
Wartungs- u. Kontrollarbeiten aussen durchführen
Wartungs- u. Kontrollarbeiten innen durchführen
Abfallbewirtschaftung sicherstellen
Reinigung aussen vornehmen
Reinigung innen vornehmen
Andere Personen anleiten
Arbeiten rapportieren
Lagerung von Materialien sicherstellen
Arbeiten qualitäts- und umweltbewusst ausführen
Gesundheitsschutz und Arbeitssicherheit umsetzen
Kalenderwoche 3
Januar 4
Dezember 7
November 8
Oktober 9
September 12
August 13
Juli 16
1. Quartal
17
2. Quartal
18
Semester
19
LEHRJAHR 2
20
1. Quartal
50
Fachmann Betriebsunterhalt Hausdienst
21
Semester
51
BERUF
10
Peter Muster
11
NAME
24
5
52 1
10 25
INDIVIDUELLER AUSBILDUNGSPLAN (EFZ)
Ausbildungsordner EFZ Individueller Ausbildungsplan
Muster individueller Ausbildungsplan Hausdienst
26
43
11
Legende Ausbildner:
Schulferien
Ausbildung bei Dritten (extern)
Überbetriebliche Kurse
Grünanlagen aussen pflegen
Grünanlagen innen pflegen
Unterhalt und Reparaturen ausführen
Wartungs- u. Kontrollarbeiten an Geräten durchführen
Wartungs- u. Kontrollarbeiten aussen durchführen
Wartungs- u. Kontrollarbeiten innen durchführen
34
33
32
31
30
29
29
27
Ausbildner 1 (Berufsbildner)
41
40
39
38 Ausbildner 2
43
4
48 Ausbildner 3
4
49
47
46
45
44
42
37
36
35
Februar
März 15
14
10
Ausbildner 1 bei Dritten (extern)
April
Mai
2. Quartal Juni 23
22
Ausbildner 2 bei Dritten (extern)
Muster individueller Ausbildungsplan Hausdienst
Abfallbewirtschaftung sicherstellen
Reinigung aussen vornehmen
Reinigung innen vornehmen
Andere Personen anleiten
Arbeiten rapportieren
Lagerung von Materialien sicherstellen
Arbeiten qualitäts- und umweltbewusst ausführen
Gesundheitsschutz und Arbeitssicherheit umsetzen
Kalenderwoche 50
Januar 2
Dezember 3
November 4
Oktober 7
September 8
August 9
Juli 6
1. Quartal
12
2. Quartal
13
1. Quartal
16
Semester
17
LEHRJAHR 3
11
Fachmann Betriebsunterhalt Hausdienst
18
BERUF
19
Semester
51
Peter Muster
20
NAME
21
5
52 1
INDIVIDUELLER AUSBILDUNGSPLAN (EFZ)
24
5.3.
25
Version 2015 | 1.0
Individueller Ausbildungsplan
Ausbildungsordner EFZ
26
Individueller Ausbildungsplan 5.3.
Muster individueller Ausbildungsplan Hausdienst
Version 2015 | 1.0
Ausbildungsordner EFZ
12
Individueller Ausbildungsplan 5.4.
Muster individueller Ausbildungsplan Werkdienst
Ausbildungsordner EFZ
Version 2015 | 1.0
5.4. Muster individueller Ausbildungsplan Werkdienst
13
Individueller Ausbildungsplan 5.4.
Muster individueller Ausbildungsplan Werkdienst
Version 2015 | 1.0
Ausbildungsordner EFZ
14
15
Legende Ausbildner:
Schulferien
Ausbildung bei Dritten (extern)
Überbetriebliche Kurse
Grünanlagen aussen pflegen
Grünanlagen innen pflegen
Unterhalt und Reparaturen ausführen
Wartungs- u. Kontrollarbeiten an Geräten durchführen
Wartungs- u. Kontrollarbeiten aussen durchführen
Wartungs- u. Kontrollarbeiten innen durchführen
34
33
32
31
30
29
29
27
Ausbildner 1 (Berufsbildner)
41
40
39
38 Ausbildner 2
48
1
Ausbildner 3
49
47
46
45
44
42
37
36
35
1
Februar
März 15
14
10
Ausbildner 1 bei Dritten (extern)
April
23
22
Juni
Ausbildner 2 bei Dritten (extern)
2
Mai
2. Quartal
Muster individueller Ausbildungsplan Werkdienst
Abfallbewirtschaftung sicherstellen
Reinigung aussen vornehmen
Reinigung innen vornehmen
Andere Personen anleiten
Arbeiten rapportieren
Lagerung von Materialien sicherstellen
Arbeiten qualitäts- und umweltbewusst ausführen
Gesundheitsschutz und Arbeitssicherheit umsetzen
Kalenderwoche 50
Januar 2
Dezember 3
November 4
Oktober 7
September 8
August 9
Juli 6
1. Quartal
12
2. Quartal
13
1. Quartal
16
Semester
17
LEHRJAHR 1
11
Fachmann Betriebsunterhalt Werkdienst
18
BERUF
19
Semester
51
Daniel Muster
20
NAME
21
5
52 1
INDIVIDUELLER AUSBILDUNGSPLAN (EFZ)
24
5.4.
25
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Individueller Ausbildungsplan
Ausbildungsordner EFZ
26
43
Version 2015 | 1.0
Legende Ausbildner:
Schulferien
Ausbildung bei Dritten (extern)
Überbetriebliche Kurse
Grünanlagen aussen pflegen
Grünanlagen innen pflegen
Unterhalt und Reparaturen ausführen
Wartungs- u. Kontrollarbeiten an Geräten durchführen
34
33
32
31
30
29
29
27
Ausbildner 1 (Berufsbildner)
3
41
40
39
38 Ausbildner 2
49
48 Ausbildner 3
2
47
46
45
44
42
37
36
35
Februar
März 15
14
Ausbildner 1 bei Dritten (extern)
6
April
Mai
2. Quartal
23
22
Ausbildner 2 bei Dritten (extern)
3
Juni
5.4.
Wartungs- u. Kontrollarbeiten aussen durchführen
Wartungs- u. Kontrollarbeiten innen durchführen
Abfallbewirtschaftung sicherstellen
Reinigung aussen vornehmen
Reinigung innen vornehmen
Andere Personen anleiten
Arbeiten rapportieren
Lagerung von Materialien sicherstellen
Arbeiten qualitäts- und umweltbewusst ausführen
Gesundheitsschutz und Arbeitssicherheit umsetzen
Kalenderwoche 3
Januar 4
Dezember 7
November 8
Oktober 9
September 12
August 13
Juli 16
1. Quartal
17
2. Quartal
18
Semester
19
LEHRJAHR 2
20
1. Quartal
50
Fachmann Betriebsunterhalt Werkdienst
21
Semester
51
BERUF
10
Daniel Muster
11
NAME
24
5
52 1
16 25
INDIVIDUELLER AUSBILDUNGSPLAN (EFZ)
Ausbildungsordner EFZ Individueller Ausbildungsplan
Muster individueller Ausbildungsplan Werkdienst
26
43
17
Legende Ausbildner:
Schulferien
Ausbildung bei Dritten (extern)
Überbetriebliche Kurse
Grünanlagen aussen pflegen
Grünanlagen innen pflegen
Unterhalt und Reparaturen ausführen
Wartungs- u. Kontrollarbeiten an Geräten durchführen
Wartungs- u. Kontrollarbeiten aussen durchführen
Wartungs- u. Kontrollarbeiten innen durchführen
34
33
32
31
30
29
29
27
Ausbildner 1 (Berufsbildner)
41
40
39
38 Ausbildner 2
43
4
48 Ausbildner 3
4
49
47
46
45
44
42
37
36
35
Februar
März 15
14
10
Ausbildner 1 bei Dritten (extern)
April
Mai
2. Quartal Juni 23
22
Ausbildner 2 bei Dritten (extern)
Muster individueller Ausbildungsplan Werkdienst
Abfallbewirtschaftung sicherstellen
Reinigung aussen vornehmen
Reinigung innen vornehmen
Andere Personen anleiten
Arbeiten rapportieren
Lagerung von Materialien sicherstellen
Arbeiten qualitäts- und umweltbewusst ausführen
Gesundheitsschutz und Arbeitssicherheit umsetzen
Kalenderwoche 50
Januar 2
Dezember 3
November 4
Oktober 7
September 8
August 9
Juli 6
1. Quartal
12
2. Quartal
13
1. Quartal
16
Semester
17
LEHRJAHR 3
11
Fachmann Betriebsunterhalt Werkdienst
18
BERUF
19
Semester
51
Peter Muster
20
NAME
21
5
52 1
INDIVIDUELLER AUSBILDUNGSPLAN (EFZ)
24
5.4.
25
Version 2015 | 1.0
Individueller Ausbildungsplan
Ausbildungsordner EFZ
26
Individueller Ausbildungsplan 5.4.
Muster individueller Ausbildungsplan Werkdienst
Version 2015 | 1.0
Ausbildungsordner EFZ
18
Ausbildungsordner EFZ
6. Bildungsbericht 6.1. Sinn und Zweck des Bildungsberichts 6.2. Leere Vorlage des Bildungsberichts
Version 2015 | 1.0
6.3. Ausgef端llte Vorlage des Bildungsberichts
Bildungsbericht
Version 2015 | 1.0
Ausbildungsordner EFZ
Bildungsbericht 6.1.
Sinn und Zweck des Bildungsberichts
6.1.
Ausbildungsordner EFZ
Sinn und Zweck des Bildungsberichts
In der Verordnung über die berufliche Grundbildung (Art. 14 Abs. 3) ist festgehalten, dass die Berufsbildnerin oder der Berufsbildner den Bildungsstand der lernenden Person – insbesondere gestützt auf die Lerndokumentation – festhält und mit ihr/ihm mindestens einmal pro Semester mit ihr bespricht. Diese Gespräche zwischen den Berufsbildner/innen und den Lernenden helfen oft, Probleme frühzeitig zu erkennen und eventuell notwendige Massnahmen einzuleiten. Die Grundlage für den Bildungsbericht ist ein Formular, das auf die zentralen Anforderungen einer beruflichen Grundbildung abgestimmt ist. Sie finden ein leeres und ein Beispiel eines ausgefüllten Bildungsberichts in diesem Register. Ein interaktives Formular finden Sie auf der Homepage des SFB.
Aufbau des Bildungsberichts 1. – 4. Kompetenzen: Der zentrale Teil des Bildungsberichts ist die Einschätzung des Bildungsstandes des/der Lernenden. Beurteilt werden fachliche und methodische Aspekte, aber auch das Verhalten in der Gruppe und die Person selbst. 5. Lerndokumentation: Das Gespräch ist eine gute Gelegenheit, die geführte Lerndokumentation zu kommentieren und auf Verbesserungsmöglichkeiten hinzuweisen. 6. Leistungen in Berufsfachschule und überbetrieblichen Kursen: In der Regel werden bei dieser Gelegenheit auch das Zeugnis der Berufsfachschule und die Leistungen in den überbetrieblichen Kursen besprochen. 7. Beurteilen der Ausbildung durch die lernende Person: htig, dass die lernende Person ihre Erfahrungen zur Ausbildung und ihre Einschätzung zum eigenen Ausbildungsstand einbringen kann.
Version 2015 | 1.0
8. – 9. Ziele: Am Schluss der gemeinsamen Besprechung werden die Ziele festgelegt, die in der nächsten Ausbildungsperiode oder während der restlichen Bildungsdauer erreicht werden sollen. Die Erreichung dieser Ziele wird bei der Besprechung des nächsten Bildungsberichts überprüft. 10. – 12. Verbindlichkeit: Zentraler Zweck des Bildungsberichts ist es, Klarheit zu schaffen. Das Gespräch ist ein Zwischenhalt und dient der Standortbestimmung. Es hilft den Gesprächspartnern, Klarheit zu erhalten, sodass beide wissen, was zu tun ist und was die andere Seite erwartet. Die Unterschriften am Schluss unterstreichen den verbindlichen Charakter des Bildungsberichts.
1
Ausbildungsordner EFZ
Bildungsbericht 6.1.
Sinn und Zweck des Bildungsberichts
Konkrete Hinweise zur Durchführung des Gesprächs Für den/die Berufsbildner/in • Achten Sie auf die halbjährliche Erstellung des Bildungsberichts. • Bereiten Sie sich gut auf das Gespräch vor, indem Sie überprüfen, ob die Lernenden die festgelegten Kompetenzen erreicht haben. • Machen Sie sich Notizen, wo Sie den Lernenden Verbesserungsvorschläge machen möchten. • Legen Sie den Gesprächstermin so, dass auch das Zeugnis der Berufsfachschule, die Leistungen im ÜK und das Führen der Lerndokumentation besprochen werden können • Legen Sie gemeinsam mit dem/der Lernenden Zielvereinbarungen für das nächste Semester fest. • Erklären Sie dem/der Lernenden ganz klar, wo Sie Verbesserungen erwarten und halten Sie diese im Bildungsbericht fest. • Loben Sie aber auch Leistungen der Lernenden, falls diese die Ausbildungserwartungen erfüllen. • Nehmen Sie die Lernenden in ihren Anmerkungen bezüglich der Ausbildung ernst und fragen Sie nach Lösungsvorschlägen. So können Sie die Lern- und Arbeitsmotivation Ihrer Lernenden fördern. Für den/die Lernende • Bereiten Sie sich auf das Gespräch vor.
• Machen Sie sich Notizen zu den folgenden Punkten: – Was gefällt Ihnen an der Ausbildung? – Welches sind Ihre Stärken? – Wo können Sie sich noch verbessern? • Bereiten Sie sich auf den Punkt 7 im Bildungsbericht vor. Hier können Sie die Qualität der betrieblichen Ausbildung sowie die Betreuung durch den Berufsbildner bzw. die Berufsbildnerin beurteilen. • Haben Sie Verbesserungsvorschläge, begründen Sie diese sachlich.
Administrative Hinweise • Der Bildungsbericht wird am Ende eines jeden Semesters gemeinsam von Berufsbildner/in, praxisausbildender Person und dem/der Lernenden erstellt und unterschrieben. • Der/Die Berufsbildner/in sendet diesen Bericht bei Minderjährigen zur Unterschrift an die Eltern weiter. • Anschliessend wird der Bericht in der Personalakte in einem verschlossenen Umschlag abgelegt. • Das Amt für Berufsbildung schreibt vor, dass ein solcher Bericht erstellt werden muss und kann auf Verlangen Einsicht in den Bericht nehmen.
Version 2015 | 1.0
• Die Verantwortung für die Erstellung des Bildungsberichts und dessen vertrauliche Hand- habung liegt bei dem/der Berufsbildner/in.
2
Bildungsbericht 6.2.
Leere Vorlage des Bildungsberichts
Leere Vorlage des Bildungsberichts
Version 2015 | 1.0
6.2.
Ausbildungsordner EFZ
3
Bildungsbericht berufliche Grundbildung WWW.BERUFSBILDUNG.CH
© 2013 SDBB, Bern
www.berufsbildung.ch
BILDUNGSBERICHT In der Bildungsverordnung, Abschnitt 7, ist festgehalten, dass die Berufsbildnerin oder der Berufsbildner den Bildungsstand der lernenden Person – insbesondere gestützt auf die Lerndokumentation – festhält und mit ihr mindestens einmal pro Semester bespricht.
Lehrbetrieb: Lernende Person: Lehrberuf: Verantwortlich für die Ausbildungsperiode: Semester:
1.
2.
3.
4.
5.
Beurteilungsmerkmale
6.
7.
8.
Beurteilung
Begründungen und Ergänzungen
(Hinweis: Die berufsspezifischen Kompetenzen sind im Abschnitt 2 der Bildungsverordnung aufgeführt.)
1.
Fachkompetenz 1.1 Ausbildungsstand
Gesamtbeurteilung gemäss den im Bildungsplan aufgeführten Bildungszielen
1.2 Arbeitsqualität
Genauigkeit / S orgfalt
A
B
C
D
A
B
C
D
A
B
C
D
A
B
C
D
A
B
C
D
A
B
C
D
A
B
C
D
A
B
C
D
1.3 Arbeitsmenge, Arbeitstempo
Zeitaufwand für sachgerechte Ausführung der Arbeiten
1.4 Umsetzung der Berufskenntnisse
Verbindung von Theorie und Praxis
2.
Methodenkompetenz 2.1 Arbeitstechnik
Arbeitsplatzgestaltung / E insatz der Mittel / Reflexion der Aufträge / R ückfragen
2.2 Vernetztes Denken und Handeln
Verstehen und Nachvollziehen von Arbeitsabläufen und -prozessen / E igene Beiträge / Verbesserungsvorschläge
2.3 Umgang mit Mitteln und Betriebseinrichtungen
Ökologisches Verhalten / M aterialverbrauch / E ntsorgung / S orgfalt / P flege der Einrichtungen
2.4 Lern- und Arbeitsstrategie
Bewusste Steuerung der eigenen Lernprozesse / P rozesse und Sachverhalte erklären und präsentieren
A
Anforderungen übertroffen
B
Anforderungen erfüllt
C
Anforderungen nur knapp erfüllt, Fördermassnahmen nötig
D
Anforderungen nicht erfüllt, besondere Massnahmen nötig
Beurteilungsmerkmale
Beurteilung
Begründungen und Ergänzungen
3.
Sozialkompetenz 3.1 Teamfähigkeit, Konfliktfähigkeit A
B
C
D
A
B
C
D
A
B
C
D
A
B
C
D
A
B
C
D
A
B
C
D
A
B
C
D
A
B
C
D
5.1 Sachliche Richtigkeit, Vollständigkeit
A
B
C
D
5.2 Sauberkeit, Darstellung, Übersichtlichkeit
A
B
C
D
6.1 Semesterzeugnis
A
B
C
D
6.2 Überbetriebliche Kurse (üK)
A
B
C
D
6.3 Freikurse, Stützkurse
A
B
C
D
Beitrag zum Betriebsklima / E hrlichkeit / Umgang mit Kritik
3.2 Zusammenarbeit
Verständnis für andere / Sich in andere einfühlen (Empathie)
3.3 Information und Kommunikation
Sich verständlich ausdrücken / B erücksichtigen der Sichtweise anderer / I nformationsprozesse kennen und entsprechend handeln
3.4 Kundenorientiertes Handeln
Umgang mit Kunden / K undenbedürfnisse erfassen / H ilfsbereitschaft / F reundlichkeit
4.
Selbstkompetenz 4.1 Selbstständigkeit, eigenverantwortliches Handeln
Eigeninitiative / Verantwortungsbewusstsein / Eigene Beiträge leisten
4.2 Zuverlässigkeit, Belastbarkeit
Pünktlichkeit / Termineinhaltung / Durchhaltewillen
4.3 Umgangsformen
Situationsgerechtes Verhalten und Auftreten / Freundlichkeit / Ä ussere Erscheinung
4.4 Motivation
Einstellung zum Beruf / B egeisterungsfähigkeit / Lernbereitschaft
5.
Lerndokumentation
6.
Leistungen in Berufsfachschule und überbetrieblichen Kursen
© 2013 SDBB, Bern
www.berufsbildung.ch
7.
B eurteilen der Ausbildung durch die lernende Person
7.1
Erhaltene betriebliche Ausbildung
sehr gut
gut
knapp genügend
ungenügend
knapp genügend
ungenügend
Fachkompetenz
Methodenkompetenz Betriebsklima
Persönliche Förderung
Begründungen und Ergänzungen:
7.2
Betreuung durch die Berufsbildnerin oder den Berufsbildner
sehr gut
gut
B egründungen und Ergänzungen:
8.
Überprüfen der Zielerreichung im abgelaufenen Semester
Vgl. Punkt 9 des vorangehenden Bildungsberichts
Betriebliche Bildungsziele
Schulische Bildungsziele
Bildungsziele der üK
übertroffen
erfüllt
knapp erfüllt
nicht erfüllt
Fachkompetenz Methodenkompetenz Sozialkompetenz Selbstkompetenz B egründungen / M assnahmen:
© 2013 SDBB, Bern
www.berufsbildung.ch
9.
Ziele für das nächste Semester Betriebliche Bildungsziele:
Schulische Bildungsziele:
Bildungsziele der üK:
Fachkompetenz:
Methodenkompetenz:
Sozialkompetenz:
Selbstkompetenz:
10.
Abmachungen betreffend Freikurse und Stützkurse
11.
Diverses
12.
Datum / U nterschriften Dieser Bildungsbericht wurde am
besprochen.
Unterschrift der verantwortlichen Berufsbildnerin / des verantwortlichen Berufsbildners:
U nterschrift der lernenden Person:
Visum des gesetzlichen Vertreters/der gesetzlichen Vertreterin: Datum:
Unterschrift:
Auf Verlangen ist der Bildungsbericht der kantonalen Behörde vorzuweisen.
Bezugsquelle: SDBB Vertrieb, Industriestrasse 1, 3052 Zollikofen Tel. 0848 999 001, Fax 031 320 29 38, vertrieb@sdbb.ch, www.shop.sdbb.ch
© 2013 SDBB, Bern
www.berufsbildung.ch
Bildungsbericht 6.3.
Ausgef端llte Vorlage des Bildungsberichts
Ausbildungsordner EFZ
Version 2015 | 1.0
6.3. Ausgef端llte Vorlage des Bildungsberichts
9
Ausbildungsordner EFZ
Bildungsbericht 6.3.
Ausgef端llte Vorlage des Bildungsberichts
Ausgef端llte Vorlage des Bildungsberichts
Version 2015 | 1.0
6.3.
1
Ausbildungsordner EFZ
Bildungsbericht Ausgef端llte Vorlage des Bildungsberichts
Version 2015 | 1.0
6.3.
2
Bildungsbericht berufliche Grundbildung WWW.BERUFSBILDUNG.CH
© SDBB Bern, 2009
www.berufsbildung.ch
BILDUNGSBERICHT In der Bildungsverordnung, Abschnitt 7, ist festgehalten, dass die Berufsbildnerin oder der Berufsbildner den Bildungsstand der lernenden Person – insbesondere gestützt auf die Lerndokumentation – festhält und mit ihr mindestens einmal pro Semester bespricht.
Lehrbetrieb:
Gemeinde Muster / Hausdienst Cornelia Schweizer
Lernende Person: Lehrberuf:
Fachfrau Betriebsunterhalt
Verantwortlich für die Ausbildungsperiode: Semester:
1.
2.
3.
4.
5.
Beurteilungsmerkmale
6.
7.
8.
Beurteilung
Begründungen und Ergänzungen
Die folgenden Kompetenzen (Punkt 1- 4) sind im Abschnitt 2 der Bildungsverordnung aufgeführt.
1. 1.1
Fachkompetenz Ausbildungsstand Gesamtbeurteilung gemäss den im Bildungsplan aufgeführten Leistungszielen resp. gemäss Modell-Lehrgang und betrieblichem Ausbildungsprogramm
1.2
Arbeitsqualität Genauigkeit / Sorgfalt
1.3
Umsetzung der Berufskenntnisse Verbindung von Theorie und Praxis
2. 2.1
A
B
C
D
A
B
C
D
A
B
C
D
A
B
C
D
A
B
C
D
A
B
C
D
A
B
C
D
sorgfältige Detailarbeit
sauberer Arbeitsplatz gewünscht
Vernetztes Denken und Handeln
Umgang mit Mitteln und Betriebseinrichtungen Ökologisches Verhalten / Materialverbrauch / Entsorgung / Sorgfalt / Pflege der Einrichtungen
2.4
D
Arbeitstechnik
Verstehen und Nachvollziehen von Arbeitsabläufen und -prozessen / Eigene Beiträge / Verbesserungsvorschläge
2.3
C
Methodenkompetenz Arbeitsplatzgestaltung / Einsatz der Mittel / Reflexion der Aufträge / Rückfragen
2.2
B
Arbeitsmenge /Arbeitstempo Zeitaufwand für sachgerechte Ausführung der Arbeiten
1.4
A
sieht die Zusammenhänge noch nicht
Lern- und Arbeitsstrategie Bewusste Steuerung der eigenen Lernprozesse / Prozesse und Sachverhalte erklären und präsentieren
A
Anforderungen übertroffen
B
Anforderungen erfüllt
C
Anforderungen nur knapp erfüllt, Fördermassnahmen nötig
D
Anforderungen nicht erfüllt, besondere Massnahmen nötig
Beurteilungsmerkmale
3. 3.1
Teamfähigkeit, Konfliktfähigkeit
4.1
Selbstständigkeit, eigenverantwortliches Handeln
C
D
A
B
C
D
A
B
C
D
A
B
C
D
A
B
C
D
A
B
C
D
A
B
C
D
Lerndokumentation
5.1
Sachliche Richtigkeit / Vollständigkeit
A
B
C
D
5.2
Sauberkeit / Darstellung / Übersichtlichkeit
A
B
C
D
6.
bessere Rückmeldungen nach den Arbeiten
Motivation Einstellung zum Beruf / Begeisterungsfähigkeit / Lernbereitschaft
5.
B
Umgangsformen Situationsgerechtes Verhalten und Auftreten / Freundlichkeit / Äussere Erscheinung
4.4
A
sehr freundlich und korrekt
Zuverlässigkeit, Belastbarkeit Pünktlichkeit / Termineinhaltung / Durchhaltewillen
4.3
D
Selbstkompetenz
Eigeninitiative / Verantwortungsbewusstsein / Eigene Beiträge leisten
4.2
C
Kundenorientiertes Handeln Umgang mit Kunden / Sich in die Lage von anderen hineinversetzen / Hilfsbereitschaft / Freundlichkeit
4.
B
Information und Kommunikation Sich verständlich ausdrücken / Berücksichtigen der Sichtweise anderer / Informationsprozesse kennen und entsprechend handeln
3.4
A
Zusammenarbeit Verständnis für andere / Sich in andere einfühlen (Empathie)
3.3
Begründungen und Ergänzungen
Sozialkompetenz
Beitrag zum Betriebsklima / Ehrlichkeit / Umgang mit Kritik
3.2
Beurteilung
Leistungen in Berufsfachschule und überbetrieblichen Kursen
6.1
Semesterzeugnis
A
B
C
D
6.2
Überbetriebliche Kurse üK
A
B
C
D
6.3
Freikurse, Stützkurse
A
B
C
D
Dokumentationen werden immer spät zur Kontrolle abgegeben.
© SDBB Bern, 2009
7. 7.1
www.berufsbildung.ch
Beurteilen der Ausbildung durch die lernende Person Erhaltene betriebliche Ausbildung sehr gut
gut
knapp genügend
ungenügend
knapp genügend
ungenügend
Fachkompetenz Methodenkompetenz Betriebsklima Persönliche Förderung
Begründungen und Ergänzungen:
Bei den Nasszellen habe ich noch Nachholbedarf (Grundreinigung)
7.2
Betreuung durch die Berufsbildnerin oder den Berufsbildner sehr gut
gut
Begründungen und Ergänzungen:
8.
Überprüfen der Zielerreichung im abgelaufenen Semester Vgl. Punkt 9 des vorangehenden Bildungsberichts übertroffen Betriebliche Leistungsziele Schulische Leistungsziele Leistungsziele der üK
Fachkompetenz Methodenkompetenz Sozialkompetenz Selbstkompetenz Begründungen / Massnahmen:
erfüllt
knapp erfüllt
nicht erfüllt
© SDBB Bern, 2009
9.
www.berufsbildung.ch
Ziele für das nächste Semester Betriebliche Leistungsziele:
Arbeitsplatz in Zukunft aufgeräumt! Schulische Leistungsziele:
Notendurchschnitt behalten! Leistungsziele der üK:
weiter so! Fachkompetenz:
weiter so! Methodenkompetenz:
regelmässig lernen und nicht immer auf den letzten Drücker erledigen! Sozialkompetenz:
weiter so! Selbstkompetenz:
mehr nachfragen!
10.
Abmachungen betreffend Freikurse und Stützkurse
keine
11.
Diverses
Lerndokumentationen werden pünktlich nach Vereinbarung abgegeben.
12.
Datum / Unterschriften Dieser Bildungsbericht wurde am
besprochen.
Unterschrift der verantwortlichen Berufsbildnerin / des verantwortlichen Berufsbildners:
Unterschrift der lernenden Person:
Visum des gesetzlichen Vertreters/der gesetzlichen Vertreterin: Datum:
Unterschrift:
Auf Verlangen ist der Bildungsbericht der kantonalen Behörde vorzuweisen. Bezugsquelle: SDBB Vertrieb, Zürichstrasse 98, 8600 Dübendorf, Tel. 0848 999 001 Fax 044 801 18 00, E-Mail vertrieb@sdbb.ch, Internet www.shop.sdbb.ch
ISBN 978-3-905406-30-6
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7. Lerndokumentation 7.1. Sinn und Zweck der Lerndokumentation 7.2. Vorlage Lerndokumentation
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7.3. Beispiele zur Lerndokumentation
Lerndokumentation
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Ausbildungsordner EFZ
Lerndokumentation 7.1.
Sinn und Zweck der Lerndokumentation
7.1.
Ausbildungsordner EFZ
Sinn und Zweck der Lerndokumentation
In der Bildungsverordnung ist festgelegt, dass während der Grundbildung eine Lerndokumentation (früher Arbeitsbuch) geführt werden muss. Die Lerndokumentation ist ein wichtiges Instrument für die Lernenden, um den Lernfortschritt sichtbar zu machen und die erlernten Arbeitstechniken und Arbeitsabläufe zu dokumentieren. Die Lernenden füllen pro Quartal mindestens 4 Lerndokumentationen zu denjenigen Lernthemen aus, die sie im Betrieb bearbeitet haben. Über die gesamte Lehrzeit entstehen total mindestens 48 Lerndokumentationen. Die Lernenden bringen die Lerndokumentationen zur Besprechung des Bildungsberichts mit. Die Berufsbildner/innen visieren die ausgefüllten Lerndokumentationen. Über die gesamte Grundbildung soll zu jedem Lernthema mindestens eine Lerndokumentation verfasst werden. Aufbau der Lerndokumentation Für die Lerndokumentation wird die beiliegende Vorlage verwendet. Weitere Vorlagen können Sie auf der Homepage des SFB herunterladen. • Formale Angaben: Wichtig ist die Angabe des Lernthemas und der entsprechenden Arbeit, damit sichergestellt werden kann, dass zu jedem Lernthema mindestens eine Lerndokumentation erstellt wird. • Beschreibung des Materials und der verwendeten Maschinen und Werkzeuge: Diese Angaben sind wichtig, damit die Lerndokumentation als Nachschlagewerk sinnvoll ist. • Stichwortartige Dokumentation des Arbeitsablaufs: Neben der Beschreibung des konkreten Ablaufs der ausgeführten Arbeit, notieren Sie Stichworte zu den folgenden Fragen:
– – – –
Was ist Ihnen bei Ihren Arbeiten gut gelungen? Weshalb? Was war bei Ihren Arbeiten schwierig? Weshalb? Wie könnten Sie sich verbessern? Was war bei den ausgeführten Arbeiten bezüglich Arbeitssicherheit wichtig? Was war bei den ausgeführten Arbeiten bezüglich Umweltschutz wichtig?
• Dokumentation der Arbeiten anhand von Fotos, Zeichnungen oder Skizzen. Die Lerndokumentation wird damit zu einer wichtigen Grundlage für die Vorbereitung auf das Qualifikationsverfahren.
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• Ich merke mir: Das Festhalten von wichtigen Erkenntnissen für eine gute Erledigung der Arbeiten ist ein wichtiger Schritt im gesamten Lernprozess. Diese Bemerkungen geben Hinweise, wie die beschriebene Arbeit das nächste Mal gleich gut oder besser durchgeführt werden kann. Wird die Lerndokumentation regelmässig geführt, kann sie als Nachschlagewerk für die Lernenden und als Unterlage für die Vorbereitung auf das Qualifikationsverfahren genutzt werden. Für den Berufsbildner ist die Lerndokumentation ein Instrument zur Überprüfung des Ausbildungsverlaufs und zur Qualitätssicherung der Ausbildung. 1
Ausbildungsordner EFZ
Lerndokumentation 7.1.
Sinn und Zweck der Lerndokumentation
Konkrete Hinweise zum Führen der Lerndokumentation Für die Lernenden • Schreiben Sie Ihre Lerndokumentation regelmässig. Warten Sie nicht wochenlang. Der Arbeitsberg wird ansonsten immer grösser und Sie wissen dann nicht mehr, wo Sie beginnen sollen. • Besprechen Sie die Auswahl der Themen für Ihre Lerndokumentation mit Ihrem/Ihrer Berufsbildner/in. • Lassen Sie sich von Ihrem Berufsbildner Beispiele zeigen, wie Sie die Lerndokumentation am besten schreiben. Sie finden auch Beispiele von ausgefüllten Lerndokumentationen in diesem Register. • Achten Sie auf eine gute Qualität Ihrer Lerndokumentation. Es ist Ihr persönliches Nach- schlagewerk, das Sie im Betrieb und bei der Abschlussprüfung benutzen können. • Verwenden Sie nur sinnvolle Illustrationen oder Fotos. Machen Sie auch selber Fotos von Arbeitssituationen und fügen Sie diese Ihrer Lerndokumentation bei. Für die Berufsbildner/innen • Beharren Sie auf dem regelmässigen Schreiben der Lerndokumentation. • Legen Sie für die Abgabe klare Spielregeln fest. • Helfen Sie zu Beginn der Grundbildung bei der Auswahl der Themen für die Lerndokumentation. Nicht jede Arbeit eignet sich zum Festhalten als Nachschlagewerk, das im Betrieb oder bei der Abschlussprüfung verwendet werden kann. • Erklären Sie den Lernenden, wie eine gute Lerndokumentation verfasst wird. Geben Sie konkrete Hinweise und Beispiele. • Achten Sie auf sinnvolle Fotos und Illustrationen, die die Lernenden aus Katalogen, dem Internet oder Büchern kopieren können. Motivieren Sie die Jugendlichen, auch selber Fotos zu machen und der Lerndokumentation beizufügen. • Legen Sie Wert auf Qualität. Sollte der Bericht nicht zufriedenstellend sein, korrigieren Sie diesen und lassen ihn nochmals schreiben. • Weisen Sie Ihre Lernenden darauf hin, die Lerndokumentation mit dem PC zu schreiben, da der Text immer wieder angepasst und verbessert werden kann. • Erziehen Sie Ihre Lernenden zur Eigenverantwortung. Mit dem Fortschreiten der Ausbildung sollten Sie die Abstände der Überprüfung der Lerndokumentation immer grösser werden lassen. Handhabung • Die ausgefüllten Lerndokumentationen werden von den Lernenden in einem Ordner abgelegt und mit Unterlagen aus den verschiedenen Ausbildungsabteilungen und Praktikumsplätzen ergänzt. • Die Dokumentation verbleibt bei den Lernenden. • Die Verantwortung für die ordnungsgemässe und regelmässige Umsetzung der Lerndokumentation liegt bei den Lernenden.
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• Die Lerndokumentation wird vom Berufsbildner regelmässig eingesehen.
Lerndokumentation 7.2.
Vorlage Lerndokumentation
Vorlage Lerndokumentation
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7.2.
Ausbildungsordner EFZ
3
Lerndokumentation 7.2.
Vorlage Lerndokumentation
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4
LERNDOKUMENTATION Name: Text Lernthema: Text Arbeit: Text Semester: Text
Nr. Text
Datum: Text
Text
Text
Text
Text
Datum: Text
Lerndokumentation betriebliche Grundbildung
Visum: Text
Š 2014 SDBB, Bern
www.lp.berufsbildung.ch
Lerndokumentation 7.3.
Beispiele zur Lerndokumentation
Beispiele zur Lerndokumentation
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7.3.
Ausbildungsordner EFZ
7
Lerndokumentation 7.3.
Beispiele zur Lerndokumentation
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8
LERNDOKUMENTATION Name: Hans Muster Lernthema: Grünanlagen im Aussenbereich pflegen Arbeit: Blumengiessen mit Wasserfass Semester: 4. Nr. X
Datum: XX.XX.201X
Material: • Traktor mit Anhänger und Wasserfass • Druckpumpe mit Brause • Hydrantenschlauch • Wasseruhr der Wasserversorgung (beim Brunnenmeister beziehen) • Übergangstorz 55/75 mm • 2 Faltsignale • 4-Takt-Benzin für Wasserpumpe Vorarbeiten • Traktor mit Anhänger bereitstellen • Wassertank auf den Anhänger stellen • Den Wassertank mit Spann-Set oder Gurten an der Ladebrücke gut befestigen • Wassertank bei einem Hydranten mit Wasser auffüllen Arbeit • Persönliche Schutzausrüstung (PSA) Schutzklasse 2 tragen • Arbeitsstelle signalisieren (2 Faltsignale) • Motor der Wasserpumpe in Gang bringen • Verblühte Blüten herausnehmen und entsorgen • Blumen giessen, genügend Wasser geben (zu viel oder zu wenig kann sich negativ auswirken) • Wenn Wassertank leer ist, an einem Hydranten füllen • Hydrant richtig schliessen • Hydrantenschlauch, Schlüssel und Wasseruhr der Wasserversorgung immer mitnehmen Schlussarbeiten • Faltsignal einziehen • Benzinpumpe mit Benzin auffüllen (im Werkhof) • Leeren Wassertank abpacken und versorgen • Schläuche und Gerätschaften auf ihre Vollständigkeit kontrollieren und wegräumen • • • •
Sicherheitsbekleidung tragen Arbeiten an öffentlichen Strassen und Plätzen gut signalisieren. Hydrantenschlüssel beim Hydranten nie stecken lassen Wasser ab Hydrant nie ohne Wasseruhr der Wasserversorgung beziehen Achtung: Im Herbst nach dem letzten Einsatz Wasserpumpe entleeren
Leistungsziele: Die Leistungsziele sind vom Berufsbildner auszufüllen. 5.2.1.12. 5.2.5.3.
Datum: XX.XX.201X
Lerndokumentation betriebliche Grundbildung
Visum: X
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LERNDOKUMENTATION Name: Hans Muster Lernthema: Unterhalt und Reparaturen ausführen Arbeit: Signalpfosten in Pflastersteinbelag setzen Semester: 5. Nr. X
Datum: XX.XX.201X
Material: • Fahrzeug • Signalständer mit Bodenstück, Schaufel Handfäustel • Pickel, Locheisen, Zange, Bindedraht • Absperreisen oder Dachlatten, Steinsäge • Wassereimer • Pflastermulde (für Betonanmachen) • Grosses Blech oder PVC-Folien • Absteckeisen • Pflastersteine Ersatz • Meissel • Absperrmaterial und Signalisationsmaterial • Trockenbeton • Splitt • Gummihammer • Handstampfer • Maurerkelle • Wasserwaage • Hydrantenschlüssel • Trennscheibe mit Diamantblatt • Handfäustel Arbeit: • Alles Material auf Fahrzeug aufladen • Zur Arbeitsstelle fahren • Persönliche Schutzausrüstung (PSA) Schutzklasse 2 tragen • Signalisieren und evtl. Arbeitsstelle absperren • Standort des Signalständers anzeichnen • Pflastersteine entfernen und reinigen • Splitt entfernen (wenn vorhanden) • Koffermaterial ausheben evtl. wiederverwenden • Aushub erstellen 50 x 50 x T 60 cm ab OK Belag • Schlechtes Aushubmaterial aufladen und entsorgen • Ständer setzen und mit Absperreisen oder Dachladen verschwenken • Ständer richten, im Senkel und auf die richtige Richtung achten • Beton anmachen, nicht zu viel Wasser beigeben • Signalständer einbetonieren ab OK Belag minus Pflastersteinstärke und 3-5 cm Splitt • Signalständer auf Senkel und Richtung kontrollieren • Planie mit Splitt erstellen • Pflastersteine verlegen • Überschüssiges Aushubmaterial aufladen • Abräumen, Faltsignale beim Ständer stehen lassen • Werkzeuge waschen und in den Werkhof räumen
• • •
Sicherheitsbekleidung tragen Arbeiten an öffentlichen Strassen und Plätzen gut signalisieren Hydrantenschlüssel beim Hydranten nie stecken lassen
gesetzter Signalpfosten Leistungsziele: Die Leistungsziele sind vom Berufsbildner auszufüllen. 4.2.1.3. 4.2.1.4. 4.2.1.7. 4.2.1.8. 4.2.1.11. 4.2.1.12. 4.2.1.16. Datum: XX.XX.201X
Lerndokumentation betriebliche Grundbildung
Visum: X
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www.lp.berufsbildung.ch
LERNDOKUMENTATION Name: Hans Muster Lernthema: Grünanlagen im Aussenbereich pflegen Arbeit: Rosenschnitt im Winter Semester: 4. Nr. X
Datum: XX.XX.201X
Material: • Handschuhe • Rebschere • Abfallkorb oder Abfallflaschen Arbeit: • Persönliche Schutzausrüstung (PSA) Schutzklasse 2 tragen • Die blühenden Rosen auf 40 - 50 cm zurückschneiden • Schnittgut einsammeln und in den Grüncontainer entsorgen od. selbst kompostieren • Den Boden des Rosenbeetes mit altem Mist oder reifem Kompost abdecken • Die Rosen mit Weisstannenästen gegen die Wintersonne abdecken • •
Bei der Arbeit an den Rosen Handschuhe tragen, um sich nicht zu verletzen Schnittgut sauber entsorgen, wenn möglich selbst kompostieren
Leistungsziele: Die Leistungsziele sind vom Berufsbildner auszufüllen. 5.2.1.5.
Datum: XX.XX.201X
Lerndokumentation betriebliche Grundbildung
Visum: X
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LERNDOKUMENTATION Name: Hans Muster Lernthema: Abfallbewirtschaftung sicherstellen Arbeit: Abfallbewirtschaftung Semester: 3. Nr. X
Datum: XX.XX.201X
Material: • Sammelbehälter • Säcke für Sammelbehälter • Fahrzeug Arbeit: • In meinem Betrieb betreuen wir mehrere Schulanlagen der Gemeinde und in jeder Anlage wird der Abfall sortiert. Wir sortieren den Abfall in: o Siedlungsabfall o Altpapier o Karton o Pet-Flaschen und Aludosen o Alteisen o Batterien o Verschiedene Lampenglühmittel o Lösungsmittel o Grüngut zum Kompostieren oder für Häcksel • Dies nur einige der getrennt entsorgten Abfälle und Rohstoffe. Mit dem VW-Bus sammeln wir diese Sachen zusammen und bringen diese in die Sammelstelle der Gemeinde oder stellen sie bereit, damit sie vom Lieferanten abgeholt werden können. • In der Sammelstelle der Gemeinde selbst werden noch weitere Materialien wie Glas, Sagex, Holz, Bauschutt, Altkleider, Altöl und sogar Nespresso-Kapseln gesammelt. Bevor ich etwas wegwerfe, überlege ich, ob es sich nicht um ein rezyklierbares Material handelt.
Sammelstelle in den Schulanlagen Leistungsziele: Die Leistungsziele sind vom Berufsbildner auszufüllen. 2.3.1.1. 2.3.1.2. 2.3.1.3. Datum: XX.XX.201X
Lerndokumentation betriebliche Grundbildung
Visum: X
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LERNDOKUMENTATION Name: Hans Muster Lernthema: Gesundheitsschutz und Arbeitssicherheit umsetzen Arbeit: Giftschrank Semester: 2. Nr. X
Datum: XX.XX.201X
Material: • Persönliche Schutzausrüstung (PSA) Schutzklasse 2 • Wegwerfthandschuhe • Schutzbrille • Schutzmaske (Staub- oder Kohlefilter) Arbeit: Unser Giftschrank steht abgeschlossen in einem gut gelüfteten abgeschlossenen Raum. Zu dem Raum hat nur das Hausdienstpersonal Zutritt. Für den Giftschrank haben nur der Hausdienstleiter und der Hauswart einen Schlüssel. Brauche ich etwas aus dem Giftschrank ist, mein Chef oder der Hauswart immer dabei. Wir müssen uns immer auf eine Liste an der Innenseite des Giftschranks eintragen und angeben, wie viel und welches Mittel wir aus dem Schrank genommen haben. Das ist wichtig, damit man bei einer Vergiftung weiss, wie reagieren! An der Tür des Giftschranks, ist ein Totenkopf mit der Bezeichnung Gift aufgeklebt und ein Notfallblatt mit allen wichtigen Telefonnummern. Damit ich mich schützen kann, liegen neben dem Giftschrank Handschuhe, Schutzmaske und Schutzbrille bereit. Es ist wichtig zu wissen, wie Gifte in den Körper gelangen können, um sich richtig dagegen schützen zu können. Gifte können über die Haut, die Atemwege, die Augen oder über den Mund in den Körper gelangen. Bevor ich ein Gift aus dem Schrank nehme, ziehe ich die Handschuhe, die Schutzbrille und wenn nötig die Schutzmaske an.
Schutzbrille
Handschuhe
Schutzmaske
Leistungsziele: Die Leistungsziele sind vom Berufsbildner auszufüllen. 1.1.1.1. 1.1.1.2.
Datum: XX.XX.201X
Lerndokumentation betriebliche Grundbildung
Visum: X
© 2014 SDBB, Bern
www.lp.berufsbildung.ch
LERNDOKUMENTATION Name: Hans Muster Lernthema: Unterhalt und Reparaturen ausführen Arbeit: Türzylinder auswechseln Semester: 5. Nr. X
Datum: XX.XX.201X
Material: • Persönliche Schutzausrüstung (PSA) Schutzklasse 2 • Doppelzylinder • Kaba-Spray • Putzlappen oder Papiertücher • Winkel-Inbusschlüssel • Schlitzschraubenzieher • Kreuzschlitzschraubenzieher • Torx-Schraubenzieher Arbeit: Vor dem Zylinder-Auswechseln, schaue ich auf, welcher Seite der Türdrücker angeschraubt ist. Meistens ist er auf der Rauminnenseite mit einer lnbusschraube (Madenschraube) angebracht. Zuerst löse ich diese Schraube, danach schraube ich das Türschild auf einer Seite ab. Habe ich diesen Arbeitsschritt erledigt, stecke ich den Schlüssel dort in den Zylinder, wo das Türschild fehlt. Dann löse ich die Zylinderschraube beim Stulp des Zylinders und bringe diesen in die richtige Position, damit ich ihn nun aus der Tür ziehen kann. Den neuen, sauber gereinigten Zylinder stosse ich in das Zylinderloch in der Tür und schraube ihn mit der Zylinderschraube im Schlossstulp wieder an. Ich kontrolliere, ob sich der Zylinder ohne an die Schlossseite zu streifen drehen lässt. Anschliessend setze ich alles so zusammen, wie ich es auseinandergenommen habe. Ich kontrolliere nochmals, ob sich der Zylinder ohne an die Schlossseite zu streifen drehen lässt. Nun noch einen kleinen Spritzer Kabaspray in den Zylinder und die Arbeit ist erledigt. Beim Anziehen der Türschildschraube darauf achten, dass diese ausgerichtet sind. Die Endkontrolle, ob die Tür schliesst. Das Material am Boden so hinstellen, dass ich weiss, wie wieder zusammensetzen.
ausgebauter Türzylinder Leistungsziele: Die Leistungsziele sind vom Berufsbildner auszufüllen. 4.1.1.3. 4.1.1.5.
Datum: XX.XX.201X Lerndokumentation betriebliche Grundbildung
Visum: X © 2014 SDBB, Bern
www.lp.berufsbildung.ch
LERNDOKUMENTATION Name: Hans Muster Lernthema: Grünanlagen im Aussenbereich pflegen Arbeit: Buchshecke schneiden Semester: 4. Nr. X
Datum: XX.XX.201X
Material: • Persönliche Schutzausrüstung (PSA) Schutzklasse 2 • Fl-Schutzschalter • Handschuhe • Laubrechen • Gabel • Besen und Schaufel • Kabelrolle • Baumschere • Baumsäge • Verlängerungskabel • Heckenschere Arbeit: Als Erstes schaue ich mir die Form der Hecke an. Danach schneide ich mit der Heckenschere von unten nach oben an einer Seite entlang. Dürre Äste schneide ich mit der Baumschere oder der Astsäge heraus. Habe ich beide Seiten geschnitten, schneide ich noch die horizontale Fläche zurück. Dicke Vergabelungen (auch Vogelnester genannt) werden alle 2 bis 3 Jahre, je nach Wachstum der Pflanzenart, mit der Baumschere oder der Astsäge herausgeschnitten. Mit dem Laubrechen entferne ich die losen Äste, die sich in der Hecke verfangen haben. Die Hecke schneide ich in einer KONISCHEN Form. Die Form ist gut für die Hecke, denn dadurch bekommen die unteren Triebe auch Sonne zum Wachsen und im Winter verhindert die konische Form das Abbrechen der Äste durch die Schneelast.
Die Steckdose, bei der ich die Heckenschere einstecken will, muss immer FI-geschützt sein. Erst dann kann ich mit dem Schneiden der Hecke mit der Heckenschere beginnen.
richtig
falsch
Leistungsziel: Die Leistungsziele sind vom Berufsbildner auszufüllen. 5.2.1.5.
Datum: XX.XX.201X
Lerndokumentation betriebliche Grundbildung
Visum: X
© 2014 SDBB, Bern
www.lp.berufsbildung.ch
LERNDOKUMENTATION Name: Hans Muster Lernthema: Grünanlagen im Aussenbereich pflegen Arbeit: Rasenmähen Semester: 4. Nr. X
Datum: XX.XX.201X
Material: • Rasenmäher • Motorsense (Freischneider), 2-Takt-Benzin • Persönliche Schutzausrüstung (PSA) Schutzklasse 2: o Lange Hosen o Gutes, festes Schuhwerk o Gehörschutz o Schutzbrille Arbeit: Ich nehme den Rasenmäher aus dem Magazin und kontrolliere, ob er mit genügend Benzin und Öl betankt ist, ob das Messer scharf und unbeschädigt ist, der Radstand richtig eingestellt ist. Wenn alles in Ordnung ist, gehe ich zu der zu bearbeitenden Rasenfläche. Zuerst mähe ich dem Rand entlang und dann immer gegen innen die ganze Fläche. Mit dem Freischneider mähe ich die Sträucher aus und den Wegen entlang (Achtung: 15 Meter Sicherheitszone beachten). Bin ich mit der Arbeit fertig, wasche ich den Rasenmäher gründlich ab, fülle den Treibstoff nach und deponiere ihn an der richtigen Stelle.
• • • •
Während des Rasenmähens einen Gehörschutz tragen. Das Öl immer bei kaltem Motor kontrollieren. Von Zeit zu Zeit Bäume, Zäune und Spielgeräte mit der Motorsense ausmähen. Achten auf Steine im Gras.
Rasenmäher, Motorsense Leistungsziele: Die Leistungsziele sind vom Berufsbildner auszufüllen. 5.2.1.7. 5.2.1.11.
Datum: XX.XX.201X
Lerndokumentation betriebliche Grundbildung
Visum: X
© 2014 SDBB, Bern
www.lp.berufsbildung.ch
LERNDOKUMENTATION Name: Hans Muster Lernthema: Reinigung innen vornehmen Arbeit: Trockensaugen Semester: 2. Nr. X
Datum: XX.XX.201X
Material: • Saugschlauch • Papiersack (Filtertüte) • Saugrohr und Düse • Persönliche Schutzausrüstung (PSA) Schutzklasse 2 • Trockensauger Arbeit: Zuerst nehme ich den Trockensauger hervor und stecke ihn in der Nähe des Arbeitsplatzes an einer Steckdose ein. Grosser loser Schmutz wird vorgängig von Hand zusammengelesen, denn sonst könnte der Trockensauger verstopfen. Handelt es sich bei dem zu bearbeitenden Untergrund um eine harte Fläche (Klinker, PVC), so lasse ich bei der Kombidüse die Bürsten hinunter; handelt es sich um einen weichen Belag (Teppich, Schmutzschleusen), arbeite ich mit der glatten Kufe. Dann fange ich an zu saugen und schiebe die Düse dabei langsam vor und zurück. Die Düse braucht Zeit, um den Schmutz aus den Fasern zu saugen. Wenn ich fertig gesaugt habe, schalte ich den Sauger aus, stecke das Kabel aus und nehme es vom Sauger her zusammen. Damit erreiche ich, dass das Kabel sich schön ausdrehen kann. Ich kontrolliere die Filtertüte, ob sie nicht voll ist, denn ist sie zu 2/3 gefüllt oder länger als einen Monat im Trockensauger, wird sie ausgewechselt. Danach räume ich den Sauger wieder anständig in den Putzraum.
• •
Immer von der Steckdose weg arbeiten. Nie mit einem Trockensauger Wasser aufnehmen, das heisst, vor dem Gebrauch die Kombigeräte immer kontrollieren!
Trockensauger Leistungsziele: Die Leistungsziele sind vom Berufsbildner auszufüllen. 2.1.1.6. 2.1.1.7.
Datum: XX.XX.201X
Lerndokumentation betriebliche Grundbildung
Visum: X
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