HÖHENWEG
HANDWERKSFEST
TOP-EVENTS
Das Karwendel entdecken
Tradition hautnah erleben
Termine in der Region
S O M M E R 2018 € 5,-
E I N P L AT E A U . F Ü N F G E M E I N D E N . E R L E B E N S I E D A S S O N N E N P L AT Z L .
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E D ITO R IA L
DER PLATZ AN DER SONNE A PLACE IN THE SUN Look behind the scenes and dive into the world of the Olympiaregion, discover its people and its history. Grüß Gott and a hearty welcome to our Olympiaregion Seefeld!
Wagen Sie einen Blick hinter die Kulissen, tauchen Sie ein in die Welt der Olympiaregion, lernen Sie Menschen und ihre Geschichten kennen. Grüß Gott und herzlich willkommen in der Olympiaregion Seefeld!
In your hands is the first summer edition of our visitor’s magazine zeit.los and it is a pleasure for me to be able to show you our region during the warmest time of the year and to tempt you with its varied programme, events and the excellent quality of accommodation. Take a deep breath and dive into the world of the Tyrolean mountains. Enjoy the traditional welcome of our family-run businesses. Look behind the scenes in the following pages and find out for yourself how many more stories there are about our region and inhabitants than the wellknown big events such as the Nordic World Championships, the Olympic Games and the open-air concerts. Our region’s soul lies in tradition, the people and animals and, of course, the breathtaking natural beauty. Discover hidden locations, new and varied things to do and learn about personalities from the area. With my best wishes from the loveliest “suntrap” in the Alps – the Olympiaregion Seefeld. Elias Walser, Managing Director of the Olympiaregion Seefeld Tourism Association
ie halten die erste Sommerausgabe des Gästemagazins zeit.los in Ihren Händen und es freut mich besonders, Ihnen unsere Region im Rahmen der warmen Jahreszeit vorzustellen und Ihnen diese mit ihrem vielseitigen Angebot, Events und der herausragenden Hotellerie schmackhaft zu machen. Tauchen Sie ein in die Tiroler Bergwelt und genießen Sie die traditionelle Gastlichkeit der familiengeführten Betriebe.
S
B l i c k e n S i e auf den folgenden Seiten hinter die Kulissen und entdecken Sie, dass die Olympiaregion und ihre Bewohner noch viel mehr Geschichten zu erzählen haben, neben den bekannten Großereignissen wie der Nordischen
Weltmeisterschaft, den Olympischen Spielen, Open-Air-Konzerten und vielem mehr. Die Seele unserer Region bilden Traditionen, Menschen, Tiere und natürlich die atemberaubende Schönheit der Natur. Finden Sie versteckte Plätze, neue abwechslungsreiche Angebote und lernen Sie Persönlichkeiten aus der Region kennen. Mit herzlichen Grüßen vom wohl schönsten „Sonnenplatzl“ in den Alpen – der Olympiaregion Seefeld.
Ihr Elias Walser, Geschäftsführer der Olympiaregion Seefeld
I M P R E S S U M // I M P R I N T
ZEIT.LOS – DAS MAGAZIN FÜR DIE OLYMPIAREGION SEEFELD ERSCHEINUNGSWEISE: 2 x jährlich • AUFLAGE: 35.000 Stück • MEDIENINHABER, VERLEGER UND HERAUSGEBER: eco.nova corporate publishing KG GESCHÄFTSFÜHRUNG: Mag. Sandra Nardin, Christoph Loreck • CHEFREDAKTION: Marina Kremser • REDAKTION: Alexandra Keller, Marian Kröll LAYOUT: Tom Binder • ANZEIGEN: Hannah Oderich • FOTOS: Tom Bause, Andreas Friedle, Olympiaregion Seefeld • DRUCK: Radin-Berger-Print GmbH REDAKTION & ANZEIGENANNAHME: eco.nova corporate publishing KG, Hunoldstraße 20, 6020 Innsbruck, Tel.: 0512/290088, E-Mail: zeitlos@econova.at
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I N H A LT / C O N T E N T
EIN PLATEAU. FÜNF GEMEINDEN. DAS MAGAZIN.
LEISURE 16_Electrifying
FREIZEIT
TRADITION
8_E l e k t r i s i e r e n d
62_B u n t
Das E-Bike bringt die Menschen noch näher zur Natur. Die Olympiaregion Seefeld bietet eine Vielzahl an Routen und Möglichkeiten.
Mit dem Handwerksfest hat die Kaufmannschaft Seefeld vor über zwei Jahrzehnten einen Funken springen lassen, der heute mehr sprüht denn je.
18_N at u r - h i g h
70_Z e i t m e s s e r
Am Karwendel Höhenweg liegt einem das dicht besiedelte Inntal zu Füßen, andererseits erlebt man die idyllische Bergeinsamkeit des Naturparks.
Goldschmied Markus Pirkner hat anlässlich der Nordischen SkiWeltmeisterschaft eine Seefeld-Uhr designt, die ebenso zeitlos wie elegant ist.
30_L a u f.
Los.
Die Lust am Laufen lässt sich in der Olympiaregion Seefeld auf ganz besondere Weise neu entdecken.
34_A t e m b e r a u b e n d Großzügig umrahmt von prächtigen Gebirgen darf in aller Seelenruhe behauptet werden, dass die Golfplätze der Olympiaregion Seefeld die wohl schönsten sind.
38_E n t d e c k e r f r e u d e Die Vielfalt der Region, die sich zu entdecken lohnt. REGIONAL
46_L e b e n s e l i x i e r Schon immer war der Isarursprung ein ganz besonderer Wasserplatz. Akiko Stein hat das sprudelnde Lebenselexier einzigartig fotografisch festgehalten.
56_G a n z
REGIONAL
KULINARIK
74_E i n
54_Elixir of Life
H a u c h I ta l i e n
Das Interieur des Seefelder GastroNeuzugangs Pauly übt sich in fast schon puristischer Zurückhaltung. Hauptdarsteller ist definitiv die Kulinarik.
80_T r a u m h a f t Wer ehrliche, frische und raffinierte Küche sucht, wird bei den Wirten des Culinarium Alpentraum fündig. V E R A N S TA LT U N G E N
84_T o p - E v e n t s
im sommer
Sportlich-vital, lebensfroh und authentisch: die Veranstaltungen in der Olympiaregion Seefeld bieten für jeden Geschmack das Passende.
n at ü r l i c h
Am Zottlhof in Leutasch dürfen die Schottischen Hochlandrinder von Regina und Bernhard Wolf noch naturnah aufwachsen.
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Bewegtes
E-bikes help bring people closer to nature. The Olympiaregion Seefeld offers a wide variety of possibilities and trails. 26_Natural High High on the Karwendel Höhenweg, on one side the densely-populated Inn valley lies at your feet while on the other the idyllic mountain peace of the Nature Park awaits. 37_Breathtaking Surrounded by magnificent mountain ranges, you can maintain that the golf courses in the Olympiaregion Seefeld are the most beautiful with a clear conscience. 44_The Joy of Discovery It is worth exploring the region to discover the variety on hand.
The source of the Isar has always been a very special place when it comes to water. 61_Completely Natural The Scottish Highland cattle at Regina and Bernhard Wolf’s Zottlhof in Leutasch grow up close to nature.
TRADITION 68_Colourful and Varied
Two decades ago the Seefeld merchants’ association lit a spark with the Handicrafts Festival that is burning ever more brightly. 73_Timepiece Goldsmith Markus Pirkner has designed a Seefeld watch.
CUISINE 78_A Touch of Italy
The interior of Seefeld restaurant newcomer Pauly is almost puritanically restrained.
EVENTS 84_Top Events in Summer
Alle Events und Infos finden Sie unter WWW.SEEFELD.COM
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Sporting, lively, full of spirit and authentic: some of the events in the Olympiaregion Seefeld.
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FREIZEIT
ELEKTRISIERENDE ERLEBNISSE Das E-Bike demokratisiert das sportliche Radfahren und bringt die Menschen noch näher zur Natur, ohne seine Qualität als Kontemplationsmaschine einzubüßen. In und um Seefeld hat es eine große Zukunft vor sich. Die Voraussetzungen stimmen.
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IN DER OLYMPIAREGION SEEFELD wurde ein ständig größer werdendes Wegekonzept erarbeitet, das vom Anfänger bis zum Fortgeschrittenen allen Ansprüchen gerecht wird.
eit es 1817 in seiner Urgestalt als Draisine erstmals die menschliche Fortbewegung mittels Muskelkraft revolutioniert hat, ist das Fahrrad weit gekommen. Zuerst in Evolutionsstufen, dazu gehörte die Entwicklung der Gummireifen, die Tretkurbel, der Stahlrahmen, das Speichenrad, der Fahrradantrieb mit Rollenkette, die Zahnradkette, das Kugellager. Seine noch heute bekannte Gestalt, gewissermaßen das Urmodell unseres heutigen Fahrrads, nahm das Rad bereits 1884 an. In diesem Jahr wurde auch der Luftreifen patentiert, an dem sich vom Prinzip her bis heute nichts Wesentliches geändert hat. Der Hohlrahmen wurde 1887 erfunden, sechs Jahre später wurde die Radnabe patentiert, 1902 die Zweigangnabenschaltung. Die Kettenschaltung wurde 1930 erfunden und in brauch- und haltbarer Form von Campagnolo 1946 in den Markt eingeführt. Dieses einfache Prinzip ist bis heute erhalten geblieben. Anfangs waren Radfahrer noch äußerst ungern gesehene Zeitgenossen, denen man als Fußgänger mit speziellen Peitschen und sogar kleinen Knallkörpern,
DAS E-BIKE IST HEUTZUTAGE AUCH FÜR RADPROFIS DURCHAUS REIZVOLL, WEIL DAMIT DAS TRAINING ÄUSSERST EFFIZIENT GESTEUERT WERDEN KANN.
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den sogenannten Radfahrer-Petarden, beizukommen suchte. Erfolglos, wie man heute zweifelsfrei festhalten darf. Auch wenn die Nutzungskonflikte zwischen den Fußgängern und Radfahrern bis heute nicht völlig ausgeräumt sind. Mit gegenseitiger Rücksichtnahme fahren beide Seiten gut.
wurde. Mit dem protzigen Auto ließen sich Distinktionsgewinne im Vergleich zum Fahrrad ungleich besser realisieren. Ein Comeback feierte das Fahrrad erst Jahrzehnte später und erfreute sich als erstes modernes postfossiles Fortbewegungsmittel steigender Wertschätzung. Diese hält bis heute an.
Wa r e n d i e m e i s t e n Menschen noch
D a s Fa h r r a d ist aber nicht nur
zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Sachen Individualverkehr auf Schusters Rappen beschränkt, brachte die Erfindung und Verfeinerung des Fahrrads den massenkompatiblen, weil leistbaren Zugang zu einem privaten Stahlross. Und mit ihm die Verheißung beschleunigter individueller Mobilität, die Macht über Zeit und Raum. Der erste Boom des Fahrrads endete jedoch relativ jäh, als das Automobil vom Luxus- zum Gebrauchsgut
irgendein Fortbewegungsmittel und auch nicht nur ein Sportgerät. Das konnte jeder schon einmal am eigenen Leib erfahren, der sich auf den Sattel geschwungen und in die Pedale getreten hat. Radfahren in der freien Natur entfaltet eine Wirkung, die Körper und Geist gleichermaßen erfasst. Das Fahrrad ist – wie es der österreichische Philosoph Konrad Paul Liessmann sehr treffend beschreibt – eine „Kontemplations- und Re-
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„WIR SIND SEIT 20 JAHREN IN DEN BEREICHEN NORDIC & BIKE TÄTIG UND SEIT 10 JAHREN CUBE-HÄNDLER. DAS PRODUKT WIRD GUT ANGENOMMEN, DAS PREISLEISTUNGS-VERHÄLTNIS PASST PERFEKT. ICH SEHE IM E-BIKEBOOM EINE SEHR GROSSE CHANCE FÜR DIE REGION.“ HANNES NORZ, SPORT NORZ
flexionsmaschine“. Um in dieses Stadium des Nachdenkens zu kommen, braucht es aber gewisse Voraussetzungen, die es in der alpinen Tiroler Landschaft zuhauf gibt: Eindrucksvolle alpine Landschaften, verkehrsberuhigte Straßen und Wege in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden und Steigungen. Wa s g e n a u p h y s i o l o g i s c h beim Radfahren geschieht, darüber gibt es unterschiedliche Theorien. Es scheint plausibel, dass körperliche und geistige Aktivität eng miteinander verzahnt sind. So waren die Anhänger der Lehre des berühmten griechischen Philosophen Aristoteles Peripatetiker. Der Name rührt daher, dass Aristoteles, der im Auf- und Niedergehen lehrte, am besten in der Bewegung denken konnte. Der rhythmisch kreisenden Tretbewegung des Radfahrens wohnt zweifellos auch ein meditatives Element inne, das eine nur auf den ersten Blick paradoxe Wirkung zeitigt: Einerseits nimmt man die Natur um sich vollkommen wahr und ist zugleich ganz bei sich. Oder, um es auf die Descart‘sche Formel umzulegen: Ich trete in die Pedale, also bin ich. S e lt e n i s t die Verbindung zwischen
Werden und Tun unmittelbarer erfahrbar.
Erst das Fahrrad hat einen uralten Traum der Menschen erfüllt. Schneller zu sein, als man selbst es könnte. Der Umstieg vom Bürostuhl auf den Sattel ist auch deshalb so lohnend und erfüllend, weil er die Rückkehr zum Naturzustand des Menschen bedeutet, der da Bewegung heißt. Manche begreifen das Fahrrad darüber hinaus als die Versöhnung von Mensch und Natur. Für sie ist das Fahrrad die Einlösung des Versprechens einer humanen Moderne, einer humanen Technik, die sich symbiotisch zur Natur verhält und den Menschen nicht aus seiner Natur herausreißt. Es gibt das schöne Zitat „Nur wo du zu Fuß warst, bist du auch wirklich gewesen“. Dieses lässt sich mit Fug und Recht auf das Rad ausweiten. Das Fahrrad ist dem Menschen zu Diensten, ohne dass er über ihm thront. Der strampelnde Mensch ist als Sinnbild von Hybris nämlich untauglich. Insofern ist, wie gelegentlich behauptet wird, das Fahrrad das letzte Versprechen einer Technik ohne Dialektik, ohne ein Umschlagen in die Katastrophe. Radfahren heißt nicht nur, ganz bei sich selbst zu sein, sondern auch, dem hektischen Leben und dem Trubel des Alltags zu entkommen und das Leben auf das Nötigste zu reduzieren, mit keinem anderen Anspruch als dem, immer weiter in die Pedale zu treten.
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E-BIKE-ROUTEN In der Olympiaregion Seefeld stehen Ihnen eine Vielzahl von Routen zur Verfügung. Diese variieren nicht nur in ihrem Schwierigkeitsgrad, sondern auch in der Streckenlänge. Möglichst einfache Verbindungen führen zu allen Orten in der Olympiaregion Seefeld und die Routen sind so angelegt, dass die schönsten Plätze der Region mit eingeschlossen sind. Empfehlungen finden Sie unter www.seefeld.com (Urlaubsthemen / E-Bike / E-Bike- und Mountainbiketouren).
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FREIZEIT
DAS E-BIKE IST FAHRRADHISTORISCH BETRACHTET NOCH EINE SEHR JUNGE ENTWICKLUNG, DIE ABER MIT EINER ENTSPRECHENDEN DYNAMIK VORANSCHREITET.
Wä h r e n d d i e E n t w i c k l u n g e n des Fahrrads eher evolutionär verliefen, darf man mit dem Aufkommen des E-Bikes eine kleine Revolution konstatieren. Das E-Bike ist gerade nicht das Nonplusultra, es ist vielmehr das Plus Ultra – die Maschine, die es uns ermöglicht, die Grenzen des bisher für den Durchschnittsmenschen Machbaren mühelos hinter uns zu lassen. Dennoch bedeutet das E-Bike keinen Bruch mit – und erst recht keinen Widerspruch zu – den Tugenden, die das Fahrrad seit jeher ausmachen und die das Gesamterlebnis Radfahren so breitenwirksam machen. Das E-Bike kann vielmehr als die Demokratisierung des sportlichen Radfahrens gedeutet werden. Es ermöglicht es Gruppen, Familien oder Partnern mit unterschiedlichen körperlichen Voraussetzungen, gemeinsam auch anspruchsvollere Touren zu absolvieren. Davon gibt es in der Olympiaregion Seefeld, die in den kommenden Jahren dazu ansetzt, zur E-Bike-Region Nummer eins in Tirol zu werden, in Hülle und Fülle. Das E-Bike ist also auch die große Mobilmachung, eine Einladung an den Genussradler, sich dorthin zu wagen, wo bislang nur die verbissensten Mountainbiker gesichtet wurden. E s g i b t a b e r wie bei jeder neuen Ent-
wicklung noch Skeptiker. Der Ablehnung, die dem E-Bike in der Vergangenheit bemerkenswerterweise vor allem aus dem Lager der sportlichen Biker entgegengeschlagen war, darf man mittlerweile eine gewisse Affektiertheit nachsagen. Sehr bald schon wird niemand mehr die Stirn
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RADFAHREN in der freien Natur entfaltet eine Wirkung, die Körper und Geist gleichermaßen erfasst.
runzeln, wenn er einen E-Biker sieht. „Ich halte das E-Mountainbike für die größte Chance und Revolution, die der Mountainbike-Sport jemals hatte. Er wird sich von der Basis her komplett erneuern und stark wachsen. Raus aus der Nische, gesellschaftliche Relevanz erlangen und somit positive Veränderungen herbeiführen“, ist etwa Christoph Malin, eines der Urgesteine der Tiroler Mountainbikeszene, überzeugt. Mit der zunehmenden Verbreitung von E-Bikes nehme zudem auch die Nutzung des Privatautos in der Freizeit ab. Ein ökologischer Kollateralnutzen, den man gerne mitnimmt. D a s E - B i k e ist heutzutage auch für
Radprofis durchaus reizvoll, weil damit das Training äußerst effizient gesteuert werden kann. Je nach Lust, Laune und Trainingsplan kann man sich auf einer Tour entweder komplett auspowern oder ganz entspannt regenerieren. Ein zusätzlicher Aspekt ist jener, dass das E-Bike neue Freuden in so manchen Aufstieg bringen kann, der bisweilen eher leidend durch-
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lebt wird. Für Freizeitsportler, die nach der Arbeit noch mit dem Bike eine Hütte ansteuern oder einen Berg bezwingen wollen, ist das ideal. Niemand zweifelt noch ernstlich daran, dass das E-Bike gekommen ist, um zu bleiben. Das E-Bike ist aber fahrradhistorisch betrachtet noch eine sehr junge Entwicklung, die mit entsprechender Dynamik voranschreitet. Das zeigt sich vor allem an der Jahr für Jahr zunehmenden Leistungsfähigkeit der Akkus und der Elektromotoren. Die Motoren sind zudem optimal an den Rahmen und dessen Geometrie angepasst, leistungsstark und gleichzeitig fein dosierbar. Das macht die E-Bikes insgesamt gutmütig und gut beherrschbar. Ein sportlicher Biker schafft mit einer Akkuladung ansehnliche 1.200 bis 1.500 Höhenmeter pro Stunde. „Im Handling sind die neuen Modelle mit der sogenannten Plus-Bereifung, den niedrigen Schwerpunkten, ausgewogenen Fahrwerken und kraftvollen Motoren richtige Spaßmaschinen, die bergauf argen Rampen den Schrecken nehmen, aber auch Trail-Abenteuer er-
DIE OLYMPIAREGION SEEFELD ist drauf und dran, zur E-Bike-Destination der Extraklasse zu avancieren.
möglichen, insgesamt einfach viel Laune machen“, schwärmt Malin. Damit ist der Spaßfaktor beim Bergauf- und Bergabfahren annähernd gleich hoch, was das Erlebnis Mountainbiken insgesamt noch ausgewogener macht. D i e A b s at z z a h l e n der namhaften Hersteller zeigen eindrucksvoll, dass es sich beim elektrifizierten Fahrrad längst nicht mehr um einen Hype, sondern vielmehr um einen Megatrend handelt. Bis 2024 sollen E-Bikes global rund 40 Prozent Marktanteil haben und damit mehr als jede andere Fahrradkategorie. Das gesellschaftliche Faszinosum und Dauerthema Elektromobilität hat kräftigen Anteil daran, dass nunmehr das E-Bike das Maß der Dinge ist. Interessanterweise ist die Fahrradindustrie am Sektor Elektromobilität eine der innovationstreibenden Kräfte, die neue Technologien der breiten Masse noch schneller – und wesentlich umweltfreundlicher – zugänglich macht. Die zunehmend leistungsstärkeren Akkus sind heutzutage teilweise in den Rahmen integriert und nicht länger ein hässlicher Fremdkörper wie noch vor wenigen Jahren. In Sachen Design steht es dem herkömmlichen Mountainbike in nichts nach, sieht ob der zusätzlichen Kompo-
nenten sogar futuristischer aus. Der Motor, der im Bereich des Tretlagers sitzt, ist ein elementarer Bestandteil eines jeden E-Bikes. Von ihm hängt maßgeblich die Fahrdynamik und Performance ab. Jeder hat eine eigene Charakteristik mit ihren Vor- und Nachteilen. Wie spritzig das Bike beim Bergauffahren und wie wendig es auf Abfahrten ist, hängt aber nicht nur vom Antrieb, sondern auch von der Rahmengeometrie, der Übersetzung und Dimension und dem Profil der Reifen ab. Drum prüfe, wer sich an ein Elektroross bindet. Der Fahrer selbst spielt naturgemäß auch eine nicht ganz unwichtige Rolle. Sogar bei der Leistungsentfaltung des Motors, die von der Trittfrequenz beeinflusst wird. W i e w e i t m a n mit einer Akkuladung kommt, kann man nicht so pauschal sagen, weil das von mehreren Faktoren abhängt. Die Systemreichweite variiert je nach Steigung und gewählter Unterstützung. Im Idealfall ist das E-Bike bereits nach wenigen Kilometern nicht länger ein Fremdkörper, sondern eine Verlängerung des eigenen Körpers. Wer schon einmal erlebt hat, wie die Grenzen zwischen Fahrer, dem Fahrrad und dem Gelände allmählich zu verschwimmen
beginnen, weiß, was damit gemeint ist. Das sind die Zutaten, aus denen Flow gemacht ist. Man wächst beim Radfahren über sich hinaus, alles gelangt in Fluss. Deshalb kommt es nicht nur beim Kauf, sondern auch beim Ausleihen eines EBikes darauf an, dass dieses genau zu den Anforderungen passt und optimal auf den Fahrer abgestimmt ist. So sind Fahrspaß und Vergnügen vorprogrammiert. D i e O ly m p i a r e g i o n S e e f e l d ist drauf und dran, zur E-Bike-Destination der Extraklasse zu avancieren. Es wurde ein ständig größer werdendes Wegekonzept erarbeitet, das vom Anfänger bis zum Fortgeschrittenen allen Ansprüchen gerecht wird und dabei noch jene unverkennbare landschaftliche Schönheit bietet, die sich einem am Plateau mit seinen Seitentälern offenbart. Außerdem gibt es einen modernen Übungsparcours für E-Biker, der mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden sowohl dem Anfänger als auch dem Routinier technisch viel abverlangt. Die bisherige Beschilderung wurde gegen normgerechte E-Bike-Tafeln ausgetauscht, alle Routen sind mit dem neuen SOS-Meldesystem des Landes Tirol ausgestattet. Eine großangelegte Kooperation mit dem deutschen Hersteller CUBE soll das ihrige dazu beitragen, die Region im elektrifizierten Radfahren noch weiter nach vorne zu bringen. Jedenfalls ist in der Olympiaregion für elektrisierende Sport- und Naturerlebnisse auf dem E-Bike alles angerichtet. Es heißt nur noch aufsitzen, pedalieren, genießen.
„DER E-BIKE-MARKT ENTWICKELT SICH EXTREM UND BIETET FÜR DIE REGION SEEFELD GROSSES POTENZIAL. SO WIRD BIKEN FÜR JEDERMANN INTERESSANT, FÜR ALT UND JUNG, SPORTLICH UND WENIGER SPORTLICH. MANN UND FRAU KÖNNEN WIEDER GEMEINSAM RADFAHREN.“ FLORIAN MEIER, MEIER SEEFELD
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„WIR WOLLEN DABEI HELFEN, SEEFELD IN DEN KOMMENDEN DREI JAHREN ZUR STÄRKSTEN E-BIKEREGION TIROLS ZU MACHEN.“ CLAUS WACHSMANN
I NTE RVI E W
DIE DEMOKRATIE DES RADFAHRENS CUBE ist Europas Premium-Marktführer in den Segmenten E-Bike und Bikes und feiert 2018 sein 25-jähriges Bestehen. Mit mehr als 600 Mitarbeitern produziert das in Waldershof in der Oberpfalz ansässige Unternehmen weltweit über 600.000 Räder. Ein Interview übers Radfahren.
in Tirol. Die Region Seefeld ist mit ihren vielen Seitentälern, darunter eben die Karwendeltäler oder das Gaistal, sowie dem Sonnenhochplateau mit seinen tollen Wegen und der hervorragenden Aussicht ins Inntal, ins Karwendel oder ins Wettersteinmassiv perfekt dafür geeignet. Ich möchte fast sagen, das Gebiet ist zum E-Biken prädestiniert. Sie starten heuer eine große Bike-Kooperation mit der Olympiaregion Seefeld. Wie ist es dazu gekommen? Nachdem ich meinen Lebensmittelpunkt in Mittenwald habe, bin ich mit der Region sehr gut vertraut. Ursprünglich war ich mit dem TVB Scharnitz wegen einer Kooperation in Kontakt. Das hat sich dann erfreulicherweise auf die gesamte Olympiaregion ausgeweitet. Der Tourismusverband wird heuer einige Hundert CUBE E-Bikes mit verschiedenen Partnern in der Region zum Ausleihen zur Verfügung stellen. So wie es für den Gast selbstverständlich ist, im Winter vor Ort einen Skiverleih vorzufinden, soll es zukünftig auch bei den E-Bikes im Sommer werden. Welche Ziele verfolgen Sie damit? Wir wollen dabei helfen, Seefeld in den kommenden drei Jahren zur stärksten E-Bike-Region Tirols zu machen. Das ist ein ambitioniertes, aber mit den hiesigen Voraussetzungen durchaus machbares Ziel. Ich sehe in Seefeld großes Potenzial. So wie die Erfindung des Lifts den Skisport revolutioniert und massentauglich gemacht hat, geschieht dasselbe nun mit dem Mountainbiken.
as E-Bike ist gleichermaßen die logische technologische Weiterentwicklung des Fahrrads sowie eine Revolution. Es war nur eine Frage der Zeit, bis die Elektromobilität auch auf dem Fahrrad Einzug hält. Das E-Bike hat am Markt voll eingeschlagen und ist nicht länger nur ein flüchtiger Trend, sondern bereits nach wenigen Jahren ein fixes Marktsegment, das stark weiterwächst und gar nicht mehr wegzudenken ist.
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ZEIT.LOS: Was leistet das E-Bike für den Radsport? CLAUS WACHSMANN: In sportlicher Hinsicht hat das E-Bike dazu beigetragen, Niveauunterschiede einzuebnen und das sportliche Radfahren, man könnte fast sagen, demokratischer zu machen. Wir bringen ganz neue Leute aufs Bike. Auf einem E-Bike kann Jung mit Alt fahren, der Mann mit der Frau, die Frau mit dem Mann, je nachdem, wer fitter ist. Viele Ziele werden plötzlich für Menschen erreichbar, die sie vorher nicht bzw. nicht mehr erreicht hätten. Das E-Bike verbinde ich im Gegensatz zum nicht motorisierten Bike persönlich mit mehr Reichweite und noch mehr Spaß. E-Bikes eröffnen aber auch dem sehr sportlichen Fahrer völlig neue Möglichkeiten, etwa im Bereich Bike & Hike. Eine sehr schöne Tour ist beispielsweise die zur Pfeishütte im Samertal, einem der Karwendeltäler. Nicht zuletzt ist das elektrifizierte Bike auch ein globales Mobilitätsthema. Welches Potenzial sehen Sie in der E-Bike-Destination Seefeld? Die Voraussetzungen und das Potenzial in der Region gehören meiner Meinung nach mit zu den absolut besten
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Entstehen dadurch Nutzungskonflikte? Ich bin mir sicher, dass der TVB Seefeld durch eine perfekte Beschilderung der Wege die Konflikte aus dem Weg räumt. Jedoch ist auch immer eine gewisse Toleranz auf Seiten von Wanderern und Bikern in jeder Region notwendig. Miteinander ist hier einfach besser. Was verbindet Seefeld mit der deutschen Bike-Schmiede CUBE? Ich würde sagen, dass es sich sowohl bei Seefeld als auch bei CUBE um zwei Premiummarken handelt, die genau wissen, was sie wollen. Wir verfolgen ähnliche Philosophien und passen bestens zueinander.
ZUR PERSON Claus Wachsmann ist seit 25 Jahren für CUBE im Bereich Vertrieb und Sportmarketing tätig. Der passionierte Biker ist außerdem Team-Manager des CUBE Action Teams und das ganze Jahr rund um den Globus unterwegs. Wachsmann ist 49 Jahre alt und lebt seit einigen Jahren in Mittenwald.
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AN ELECTRIFYING EXPERIENCE E-bikes have democratised the world of bike sport and helped bring people closer to nature. There is a great future for them in and around Seefeld. The conditions are perfect here.
iking in the outdoors helps to improve the balance between body and soul. Biking is not just about being alone but also getting away from the turbulence and stress of everyday existence, simplifying life to the need to keep bearing down on the pedals.
B
A n E - b i k e makes it possible for us to leave the existing bounds of what was possible behind us. It allows groups, families and partners with different levels of conditioning to complete even demanding tours. And there are plenty of those in the Olympiaregion Seefeld, whose goal is to be the top allaround E-bike region in the Tyrol. A n e n e r g e t i c b i k e r can manage 1,200 to 1,500
metres in altitude in an hour on a full battery. “The new models are really fun to ride, they take the fear out of difficult ascents and make it possible to have real adventures on the trail, which puts everyone in a good mood,” enthuses Christoph Malin, one of the old hands on the Tyrolean mountain bike scene. Making the fun almost equal whether going up or descending helps round the whole mountain bike experience. The Olympiare-
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gion Seefeld is putting all its efforts into becoming a top-class E-bike destination. The trail network is growing steadily so that it suits the demands of all levels from beginner to expert and opens the – as yet unfamiliar – beauty of the plateau’s side valleys. On top of that, there is also an up-to-date test course with varying levels of difficulty which will challenge the techniques of beginner and expert alike. The former trail markings have been replaced by standardised E-bike signs and all the routes have been fitted with the new Tyrolean SOS notification system. A n a m b i t i o u s pa r t n e r s h i p with German pro-
ducer CUBE should play its own part in bringing the region to the forefront in the world of electric biking. At any rate, the Olympiaregion has everything prepared for sporting outdoor adventures on an E-bike. Just hop on, start pedalling and enjoy!
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INFORMATION about routes can be found at www.seefeld.com (Holiday themes / E-Bike / E-Bike and Mountainbike-Routes).
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FREIZEIT
WEIT WEG VON DEN MÜHEN DER EBENE Das Karwendel ist kein Gebirge wie jedes andere. Entlang der Nordkette, die das Karwendel im Süden begrenzt, erhascht man einen Blick in zwei Welten, die gegensätzlicher nicht sein könnten.
FREIZEIT
BEIM WEITWANDERN DURCH DAS TRAUMHAFTE KARWENDELGEBIRGE IST ES NICHT ALLEIN DER KÖRPER, DER SICH AUF EINE REISE BEGIBT, SONDERN IN NOCH STÄRKEREM MASSE DER GEIST. DERGESTALT, DASS MAN AM ENDE DER WANDERUNG EIN ANDERER IST ALS DAVOR.
inerseits liegt einem hier das dicht besiedelte Inntal zu Füßen, wo rege Betriebsamkeit herrscht, andererseits erlebt man die idyllische Bergeinsamkeit des Naturparks Karwendel, die vielerorts kaum menschliche Einflüsse vermuten lässt. Und tatsächlich sind weite Teile des Karwendels beinahe menschenleer. Deshalb ist das Gebirge ein idealer Rückzugsort, um abzuschalten und zu sich selbst zu finden. Aufzusteigen, um runterzukommen.
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S c h o n F r i e d r i c h N i e t z s c h e ließ seinen Zarathustra zum Nachdenken den Berg aufsuchen. „Ich bin ein Wanderer und ein Bergsteiger, sagte er zu seinem Herzen, ich liebe die Ebenen nicht und es scheint, ich kann nicht lange still sitzen. Und was mir nun auch noch als Schicksal und Erlebnis komme, – ein Wandern wird darin sein und ein Bergsteigen: man erlebt endlich nur noch sich selber“, ließ er seinen Protagonisten dort sagen. Tatsächlich ist dieses Auf-sich-selbst-zurückgeworfen-Sein, das man trefflich beim mehrtägigen Wandern erleben kann, ein äußerst intensives Gefühl, das mitunter auch ambivalent sein kann. Ein Bestandteil dieses erhebenden Zustandes ist die Besinnung auf das Wesentliche, auf das, was man mit sich führen kann. Der Ballast, der auf der Seele lastet, wird im Zuge des Gehens leichter, der tatsächliche Rucksack mit den notwendigen Dingen dagegen nicht. Deshalb sollte man beim Packen Sorgfalt und Zurückhaltung walten lassen.
M i t t l e r w e i l e ist die Wissenschaft auf dem Weg der Psychogeografie auf die Wechselwirkung zwischen der Landschaft, in der man sich aufhält, und der Psyche aufmerksam geworden. Die meisten Menschen empfinden die abwechslungsreiche, gebirgige Landschaft, wie sie sich am Karwendel Höhenweg präsentiert, als sehr befreiend. Im Gehen verstärkt sich auch unsere Bindung zur Natur, das Wandern gibt uns Orientierung, weil es uns erdet. Wandern hat – so viel ist mittlerweile sonnenklar – eine antidepressive Wirkung. Was natürlich nicht heißen soll, dass ohnedies glückliche und ausgeglichene Menschen im Tal hocken bleiben sollen. Auch für sie wird das Weitwandern garantiert einen Lustgewinn bringen. Wa n d e r n w i r k t s i c h auf unsere Gehirnaktivität ebenso aus wie auf Stoffwechselvorgänge, das zentrale Nervensystem und die Hirnstrom-Potenziale. Im Gehen werden jene Strukturen stimuliert, in denen das Belohnungssystem angesiedelt ist. Der Dopaminspiegel steigt. Der Neurotransmitter regelt die Signalübertragung im Gehirn und wird dort in der sogenannten Schwarzen Substanz, der substantia nigra, produziert. Es wirkt wie eine Art körpereigene Droge, die Glücksgefühle auslöst. Etwas salopper formuliert könnte man sagen, dass Wandern high macht. Natur-high. Außerdem hat der Botenstoff einen gedächtnisverstärkenden Effekt. Deshalb bleiben schöne Erlebnisse gerne und
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TIPPS ZUM WEITWANDERN Körperliche Fitness, Kondition und Trittsicherheit sind die Grundlagen, die über die Routenführung entscheiden. Vor dem Start sollte man die Strecke genau studieren: Wo liegen Versorgungsstationen, Hütten (Öffnungszeiten und Schlafplätze checken) und mögliche Notunterkünfte? Gibt es Passagen, die man besser umgehen sollte? Und falls ja, wie? Ist spezielle Ausrüstung erforderlich (Klettergurt, Helm, Steigeisen etc.)? Ist die gewählte Route überall frei passierbar? Vor der Tour die Wetterprognose checken!
BITTE NOTIEREN! Alpinnotruf: 140 Europäische Notrufnummer: 112
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PACKTIPPS FÜR DEN KARWENDEL HÖHENWEG Ein zu schwerer Rucksack ist nicht leicht zu (er)tragen und wirkt sich auch nachteilig auf die Trittsicherheit aus. Deshalb hier einige hilfreiche Anregungen. Bei erfahrenen Bergsteigern gilt bei der Bekleidung das Mehrschichtenprinzip, das besagt, dass mehrere dünne besser sind als eine einzelne dicke Bekleidungsschicht. Da das Wetter gerade im Hochgebirge unberechenbar sein kann, sollte man mit Wetterumschwüngen rechnen und darauf vorbereitet sein. Generell gilt beim Rucksackpacken die Grundregel, dass man so viel wie nötig und so wenig wie möglich mitnehmen sollte. CHECKLISTE: • Bergschuhe (knöchelhoch) • Funktionsunterwäsche • atmungsaktives Shirt oder Hemd • Fleecepullover oder -jacke • Wetterschutzjacke mit Kapuze (wind- und wasserabweisend) • lange Hose • Wandersocken • Mütze und Fingerhandschuhe • Ersatzkleidung • Rucksack (35–45 Liter) mit Regenschutz • Wanderkarten und -führer • Sonnenschutz (Creme, Brille, Kopfbedeckung) • Trinkflasche (mind. 1,5 Liter) • Notfallproviant (Müsliriegel, Traubenzucker ...) • Erste-Hilfe-Set • Mobiltelefon • Grödel (einfache Steigeisenform für die Schuhe) • Teleskopstöcke • Stirnlampe • Biwaksack • Hüttenschlafsack und -schuhe • Waschzeug und Handtuch • Starter-Kit Karwendel Höhenweg www.karwendel-hoehenweg.at
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IDYLLISCH UND ABWECHSLUNGSREICH IST DER KARWENDEL HÖHENWEG, DESSEN AUSGANGS- UND ENDPUNKT IN DER OLYMPIAREGION SEEFELD LIEGEN.
lange in der Erinnerung haften. Wenn das unscheinbare Molekül Dopamin in der richtigen Dosierung auftritt – so wie beim Wandern –, empfinden wir ein Gefühl der Leichtigkeit. So viel zur Gehirnchemie. W i s s e n s c h a f t l i c h e Untersuchun-
gen legen außerdem nahe, dass bereits nach einer halben Stunde Wandern der gleiche Entspannungseffekt erzielt wird wie nach einer Hypnose oder tiefen Meditation. Der Akt des Gehens ist für sich genommen aber gerade keine Wissenschaft. Der Mensch ist zum Gehen geschaffen, nur macht er davon im Alltag zu wenig Gebrauch, weshalb es dem modernen Menschen auch häufig am Bewegungsapparat gebricht.
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D a s W e i t wa n d e r n ist auch des-
halb so reizvoll, weil es eine in unserer heutigen Gesellschaft weit verbreitete Sehnsucht bedient, die ihren Ausdruck in auf den ersten Blick banalen, aber doch vielsagenden Sätzen wie „Ich bin dann mal weg“ findet. Beim Wandern ist man zugleich weg und am Weg. Weg von den kleinen und größeren Unannehmlichkeiten des Alltags, dem hektischen Getriebe, kurzum den Mühen der Ebene. I d y l l i s c h und abwechslungsreich ist der Karwendel Höhenweg, dessen Ausgangs- und Endpunkt in der Olympiaregion Seefeld liegen. Der Weg erschließt den südlichen Teil des Karwendelgebirges und verheißt, im Rahmen einer
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Mehrtageswanderung – genau genommen binnen sechs Tagen – den größten und wahrscheinlich auch schönsten Naturpark Österreichs von den Tallagen bis zu den Gipfelregionen zu erkunden. Im Karwendelgebirge wechseln sich klare Gebirgsbäche, steile Felswände, tiefe Schluchten und Klammen mit Mooren und saftigen Almwiesen ab. Um den ökologischen Fußabdruck möglichst gering und die lästige Parkplatzsuche überhaupt wegfallen zu lassen, sind Ausgangs- und Endpunkt der Weitwandertour sehr gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. D e r K a r w e n d e l H ö h e n w e g verlangt nach
Kondition und Trittsicherheit und ist mit seiner Länge von 60 Kilometern für einigermaßen routinierte Bergwanderer in sechs Tagesmärschen tatsächlich gut zu bewältigen. In Sachen Unterbringung nach den Tagesetappen warten auf der Route mit ihren fünf wunderbaren Schutzhütten, in denen man den müden Körper laben und das Haupt zur Ruhe betten kann, beste Voraussetzungen. D i e e r s t e E ta p p e des Höhenwegs nimmt am Bahnhof Reith bei Seefeld ihren Ausgang und führt auf 6,5 Kilometern und 1.150 Höhenmetern auf die 2.239 Meter hoch gelegene Nördlinger Hütte. Zwischendurch kommt man am Schartlehnerhaus vorbei. Von dort aus führt ein Steig über den Latschenrücken des sogenannten „Schoaßgrates“ zum ersten Übernachtungsziel.
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DER KARWENDEL HÖHENWEG MIT SEINER LÄNGE VON 60 KILOMETERN VERLANGT NACH KONDITION UND TRITTSICHERHEIT.
D e r d r i t t e Ta g bringt zugleich die längste Etappe des Karwendel Höhenwegs. Deshalb ist es am besten, gleich mit den ersten Sonnenstrahlen vom Solsteinhaus aufzubrechen. Von dort aus geht es bergab in Richtung Möslalm, an der Abzweigung in der „Wilden Iss“ folgt man dem Gipfelstürmerweg vorbei an der Jagdhütte. Über Serpentinen und einen mit Bäumen und Latschen bewachsenen Rücken geht es hinauf zum sogenannten „Hippen“. Ein kurzer Abstieg, dann sehr steil hinauf zum Frau-Hitt-Sattel, der sich westlich der Frau Hitt – einer prominenten Felsnadel – befindet. Vom Sattel absteigend geht es danach über den Schmidhubersteig zur Seegrube. Von dort genießt man einen herrlichen Blick über Innsbruck. Danach folgt der Anstieg zum Hafelekarhaus, wo man auf den Goetheweg einschwenkt und diesem bis zur Pfeishütte folgt. Am Goetheweg treffen gewissermaßen zwei Welten aufeinander: das schroffe Karwendelgebirge und das Inntal. Wer sich den steilen Anstieg von der Seegrube hinauf zum Hafelekar ersparen möchte, kann alternativ die Hafelekarbahn nehmen. D i e v i e r t e E ta p p e beginnt dort, A u f d e r z w e i t e n E ta p p e taucht
man richtiggehend ins Karwendel ein und lässt die „Zivilisation“ hinter sich. Gestärkt bricht man von der Nördlinger Hütte in Richtung Ursprungsattel (2.087 m) auf. Über diesen geht es zum Breiten Sattel (1.794 m) und danach zur Eppzirler Scharte. Von dort aus führt ein Steig über das mit Kalkschotter gefüllte Höllkar hinab und danach in leichtem
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Auf und Ab zum Solsteinhaus, dem zweiten Etappenziel. Wer sich im alpinen Gelände wie daheim fühlt, absolut trittsicher und dazu noch schwindelfrei ist, kann alternativ die Überschreitung vom Ursprungsattel entlang des Freiunger Höhenweges bis zur Eppzirler Scharte marschieren. Die Felsabschnitte sind mit Seilen versichert, die Mitnahme eines Klettersteigsets ist anzuraten.
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wo die dritte geendet hat. Nämlich auf der heimeligen Pfeishütte. Von dort aus geht es über das Stempeljoch und das Lafatscher Joch zur Bettelwurfhütte. Nachdem man das Stempeljoch hinter sich gelassen hat, gelangt man auf den sogenannten Wilde-Bande-Steig, der nach der gleichnamigen, 1878 gegründeten Bergsteigergesellschaft benannt ist.
WANDERN HEBT DIE STIMMUNG. Davon legen auch Gipfelbucheinträge von der Stempeljochspitze, die am Karwendel Höhenweg liegt, ein beredtes Zeugnis ab.
A m f ü n f t e n Ta g steht ein verhältnismäßig ge-
mütlicher Marsch zum Hallerangerhaus an. Von der Bettelwurfhütte, dem Adlerhorst des Karwendels, geht es wieder retour zum Lafatscher Joch und von dort zwischen Lafatscher, Roßkopf und Speckkarspitze hindurch bergab zum Hallerangerhaus. D i e l e t z t e E ta p p e vom Hallerangerhaus nach
Scharnitz führt im Hinterautal an der Isar entlang und lädt nach einigen anstrengenderen Etappen noch einmal richtig dazu ein, die Seele baumeln zu lassen und entlang des türkisblau schimmernden Flusses Kraft zu tanken und das im Gehen erfahrene Revue passieren zu lassen. S e l b s t v e r s tä n d l i c h kann man den Höhenweg auch in umgekehrter Richtung absolvieren, es empfiehlt sich aber zweifellos diese Variante. W e i l e i n l e e r e r B a u c h nicht nur ungern stu-
diert, sondern auch schlecht geht, hat der Karwendel Höhenweg auch in kulinarischer Hinsicht einiges zu bieten. Alle Hütten haben sich im Rahmen der Alpenvereins-Initiative „So schmecken die Berge“ selbst verpflichtet, in der Küche möglichst auf regionale Produkte zurückzugreifen. Das hilft auch dabei, die durch die Arbeit fleißiger Bergbauern geprägte alpine Kulturlandschaft zu erhalten.
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E N G L I S H S U M M A RY
FAR AWAY FROM EVERYDAY PROBLEMS The Karwendel is a mountain range unlike any other. You can catch a glimpse of two completely different worlds on the Nordkette ridge bordering the Karwendel to the south.
elow one side of the ridge is the densely-populated Inn valley with its constant activity. On the other is the idyllic mountain solitude of the Naturpark Karwendel, many parts of which allow little human influence. Large areas of the Karwendel are practically free of people. The mountains are an ideal retreat for that reason, a place to switch off and rediscover yourself. To rise in order to descend once more – on the Karwendel Höhenweg (Karwendel High Route), for example, whose start and finish point is located in the Olympiaregion Seefeld.
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T h e t r a i l c o v e r s the southern part of the Karwendel mountains and invites walkers to discover the valleys and peaks of the biggest and most beautiful Nature Park in Austria as part of a multi-day hike – to be more precise, in six days. The Karwendel mountains offer the variety of clear alpine streams, steep rock walls and deep gorges along with moors and gentle meadows. The start and finish points of this long-distance walk can easily be reached by public transport, which keeps the ecological impact to a minimum and avoids the irritating hunt for a car parking space. The Karwendel Höhenweg requires a certain level of fitness and surefootedness, although relatively experienced
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mountain hikers should find it easy to cover the 60 kilometres in six day walks. At the end of each stage, five wonderful mountain huts offer the perfect chance to lay your weary head and refresh your body. Detailed stage descriptions can be found at www.karwendel-hoehenweg.at. I t ’ s n o t o n ly h a r d to study on an empty
stomach, it is also difficult to walk. And luckily the Karwendel Höhenweg has plenty of culinary options along the way. All the huts have joined the Alpine Club initiative “This is what the mountains taste like” and pledged to use a majority of regional products in their kitchens. That also helps to preserve the alpine culture and landscape which has been created by hard-working mountain farmers. I t i s n ’ t j u s t t h e b o d y that goes on a long-dis-
tance hike through the Karwendel mountains, it is more the soul. To the extent that you become a different person at the end of the hike than when you were when you started.
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LAUF. LOS. Es ist noch nicht so lange her, da wurden Läufer höchst skeptisch beäugt. Heute ist es eine Trendsportart, die auf dem Seefelder Plateau mit seinen zahlreichen Seitentälern verschiedenste Spielarten kennt und Laufleidenschaft immer wieder aufs Neue entfachen kann. Sprich: Langweilig wird’s hier nicht.
„ICH BIN EIN LÄUFER“ IST WENIGER EINE BESCHREIBUNG DESSEN, WAS MAN TUT, SONDERN VIELMEHR, WAS MAN IST.
n den 1990er Jahren sorgte sich Reinhards Frau noch, wenn ihr Mann die Laufschuhe anzog. Er solle bloß nicht durch den Ort laufen. Lieber außen rum, wo man ihn nicht sehen könne. „Laufen galt damals als etwas Schräges“, erzählt Reinhard Kessler. „Wenn ein Erwachsener lief, war die Frage: Was betreibt der für einen Sport, für den er laufen gehen muss?“
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S e i t d a m a l s hat sich viel getan. Das Be-
wusstsein für einen gesunden Lebensstil, zu dem neben Ernährung auch Bewegung gehört, ist enorm gestiegen – Läufer gelten schon lange nicht mehr als tendenziell Verrückte, der Sport ist als solcher anerkannt und in der breiten Masse angekommen. Und mehr als das: „Mittlerweile laufen nicht nur viele Menschen, sondern sie definieren sich darüber: ,Ich bin ein Läufer‘ ist weniger eine Beschreibung dessen, was man tut, sondern vielmehr, was man ist“, konstatiert Reinhard. Vo r 1 7 J a h r e n eröffnete er ge-
meinsam mit Erich Rettenegger das Laufsportgeschäft Rueckenwind in
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Innsbruck und das gleichnamige Langlaufsportgeschäft in Seefeld. Dort wird alles geboten, was man zum Laufsport braucht oder haben will. Und nicht alles davon hat einen Preis. Beratung und Tipps sind hier selbstverständlich. Welcher Schuh ist der richtige? Welche Strecke geeignet? Und: Wie läuft man denn eigentlich richtig? „Ich sage dann immer: Lauf einfach. Diesen Sport kann nahezu jeder machen – nicht jeder richtig, aber fast niemand falsch.“ D e r g r o s s e Vo r t e i l : Um zu laufen,
braucht man nicht viel. Ein Paar Laufschuhe und reibungsfreie Kleidung sind das einzig wirklich Notwendige. „Darüber hinaus gibt es natürlich eine Fülle an Dingen, die hilfreich sind und auch Spaß machen können. Ich glaube nicht, dass man ohne Pulsuhr, Stirnlampe, Rucksack oder dreiteilige Karbonstöcke nicht laufen kann – aber alle diese Komponenten können ein Läuferleben natürlich interessanter und spaßiger machen.“ Und um Spaß geht es ganz wesentlich beim Laufen. Zumindest macht es das Ganze einfacher. Um Spaß zu haben, sollte auf
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LÄUFT BEI UNS Die Olympiaregion Seefeld bietet den optimalen Rahmen für Ihr persönliches Laufvergnügen mit 30 abwechslungsreichen Routen in 3 unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden für den Genuss und Verbesserung der Kondition bis hin zum Training von Profisportlern. Diverse Tourenvorschläge für Intervallstrecken, Geschicklichkeitstrails, Regenerations- sowie Berglaufstrecken für ein perfektes, ganzheitliches Trainingsprogramm findet man auf www.seefeld.com. Zu den sportlichen Highlights am Plateau gehören der Mountainrun Seefeld, der Salomon Zugspitz Ultratrail und der Salomon Ganghofertrail, der durch die atemberaubende Natur in der Region führt.
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DORF, LAND, BERG: LAUFTIPPS AULAND-LAUF Höhenmeter bergauf: 166 m Höchster Punkt: 1.203 m Streckenlänge: 7,2 km Am Weg zwischen Seefeld und Reith führt der Weg über den Wurzelsteig, vorbei am Seefelder Wildsee und dem Golfplatz. Entlang der Karwendelbahn geht es leicht bergab bis nach Auland und von dort wieder zurück zum Ausgangspunkt. GANGHOFER TRAIL LEUTASCH Höhenmeter bergauf: 168 m Höchster Punkt: 1.201 m Streckenlänge: 8 km Der “Leutascher Halbmarathon” ist ein Landschaftserlebnis, bei dem der Großteil des Leutascher Hochtales auf Wald und Wiesenwegen erlaufen wird. Von der ErlebnisWelt Alpenbad führt er entlang der Leutascher Ache bis zum Campingplatz, wo man nach links kehrt macht und über einige kurze Anstiege wieder nach Oberleutasch gelangt. GSCHWANDTKOPF RUN Höhenmeter bergauf: 396 m Höchster Punkt: 1.475 m Streckenlänge: 5,5 km Am Sommerweg führt die Strecke leicht kupiert in Richtung Mösern. Dann geht es nach links hoch und stetig bergan. Mit herrlichen Aussichten über das Seefelder Plateau führt der Weg am Schluss an zwei kleinen Moorseen vorbei. Das Ziel ist die Bergstation des Gschwandtkopf- Liftes, der sich für die passive und angenehme Abstiegsvariante anbietet. LOTTENSEERUNDE Höhenmeter bergauf: 164 m Höchster Punkt: 1.348 m Streckenlänge: 6,4 km Auf dieser Runde, vorbei an der Wildmoosalm, bekommt man mit ein wenig Glück die aperiodischen Gewässer Lottenund Wildmoossee zu sehen. Der Golfplatz Wildmoos wird gekreuzt und man genießt ein herrliches Panorama über das obere Inntal, umrahmt von der mächtigen Hohen Munde und dem Hocheder.
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UM ZU LAUFEN, BRAUCHT MAN NICHT VIEL. EIN PAAR LAUFSCHUHE UND REIBUNGSFREIE KLEIDUNG SIND DAS EINZIG WIRKLICH NOTWENDIGE.
jeden Fall die Grundlage perfekt sein: Die Laufschuhe müssen passen. Bei Rueckenwind ist eine Laufanalyse beim Schuhkauf inbegriffen. Auf dem Laufband bewegt sich der Läufer zunächst barfuß. Eine Kamera zeichnet die Fußbewegung auf. Die Experten sehen dabei auf einen Blick, wie die Füße aufgesetzt werden – und welcher Laufschuh den Läufer demnach optimal unterstützt und trägt. Dann kann es losgehen mit der Entdeckung der Leichtigkeit des Laufens. F r ü h e r o d e r s pät e r kommt die nämlich. Dann ist es keine – oder zumindest keine so große – Überwindung mehr, die Schuhe zu schnüren und rauszugehen. Dann gehört das Laufen dazu – nicht nur zum Alltag, sondern zu einem selbst. Dann wird es zu einer Art Lebenseinstellung. Das kommt nicht von heute auf morgen. Natürlich nicht. Aber wer dranbleibt, wird belohnt. Das Können kommt eben nicht von allein. Wer die Wahl seiner potenziellen Laufstrecken und damit seine Reichweite erhöhen will, muss irgendwann damit anfangen, längere Distanzen zu laufen. Wer bergauf laufen will, muss Steigungen laufen. Wer müheloser laufen will, wird an seinem Laufstil feilen müssen.
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„ E s g e h t u m d i e Erwartungshaltung,
die man mit seinem Tun verknüpft. Ein Trainingsplan bzw. Laufen mit gewissen Vorgaben macht ab dem Moment Sinn, wenn man feststellt, dass man sich nicht verbessert, obwohl man das möchte.“ Dabei muss es nicht immer ein ausgefeilter Plan sein, sagt Reinhard und erzählt von einem guten Freund, der ihn vor einigen Jahren um Rat bat: Er wolle einen Marathon laufen, aber er schaffe einen Kilometer nicht unter sieben Minuten. Demnach wäre er für 42 Kilometer fünf Stunden unterwegs – zu lang für seinen Geschmack. „Nach einem längeren Gespräch riet ich ihm schließlich, vier Mal pro Woche laufen zu gehen.
REINHARD KESSLER, Inhaber des Laufsportgeschäfts Rueckenwind in Innsbruck und Seefeld
ANALYSE: Im Rahmen eines Laufschuhkaufs werden die Füße genau unter die Lupe genommen. Auf dem Laufband wird die Fußstellung mittels Videoaufnahme analysiert. Der Experte sieht eventuelle Fehlstellungen sofort.
Eine Stunde im gemütlichen Tempo, eine Stunde gemütlich, aber mit 20 Minuten im schnelleren Tempo, eine Einheit sollte eineinhalb Stunden umfassen und das vierte Mal sollte er noch etwas länger laufen.“ Im November begann das Training. „Den Marathon lief er wenige Monate später in vier Stunden. Ein Jahr später in weniger als drei Stunden und 40 Minuten. Und das mit einer ganz einfachen Anleitung und konsequentem Training. Er ist einfach gelaufen, ohne sich groß zu quälen.“ Denn, so sagt Reinhard: „Immer dann, wenn man sich quält und nichts weitergeht, dann läuft etwas verkehrt.“ Das Motto „No pain, no gain“ hat Reinhards Meinung nach im Kontext eines durchschnittlichen Läufers nichts
verloren. Wenn etwas – im wahrsten Sinne – falsch läuft, gibt der Körper sehr schnell Rückmeldung darüber, und dieses Feedback sollte man tunlichst nicht ignorieren. Auch Laufen kann Verletzungen oder Überlastungserscheinungen mit sich bringen. Nur weil es eine Sportart ist, für deren Ausübung nicht viele Mittel notwendig sind, bedeutet das nicht, dass man ihre Wirkung auf den Körper unterschätzen sollte. N i c h t j e d e r muss oder will einen Ma-
rathon laufen. Nicht jeder will überhaupt
an Wettbewerben teilnehmen. Manche laufen einfach nur für sich selbst. Um die Freiheit in den Beinen und im Kopf zu spüren, um sich selbst zu spüren. Herrlich, wenn die Laufstrecken direkt vor der Haus- oder Hoteltür starten. Herrlich, wenn für jeden Laufgeschmack etwas dabei ist, ob Stadtlauf, Gelände- oder Berglauf oder Vertical Up, ob gemütlich oder Speed, ob immer der Nase nach oder genau geplant. In der Region Innsbruck dürfen Läuferherzen höherschlagen – wenn sie das wollen. Gemütlich geht’s aber auch …
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ABSCHLAG INS ATEMBERAUBENDE Derart großzügig umrahmt von den prächtigen Bergen des Karwendelund Wettersteingebirges darf in aller Seelenruhe behauptet werden, dass die Golfplätze der Olympiaregion Seefeld die schönsten sind. Vor 50 Jahren wurde mit dem Golfclub Seefeld Wildmoos ein Naturjuwel erschlossen, dessen grüne Vielfalt kein Herz kalt lässt.
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„OBEN ANGEKOMMEN ÖFFNET SICH PLÖTZLICH DER PLATZ. DIE HOHE MUNDE TAUCHT AUF DER EINEN SEITE AUF, DAS KARWENDEL AUF DER ANDEREN. DAS IST SO PRACHTVOLL, DA ÖFFNEN SICH DIE HERZEN DER MENSCHEN GANZ SCHNELL.“ ANDREA HOCH-SARNTHEIN, PRÄSIDENTIN DES GOLFCLUBS SEEFELD-WILDMOOS
er Wow-Effekt ist unvermeidlich. Und der erste kommt recht schnell. Dabei hat die Dramaturgie der Natur ihre Finger im Spiel und bewusst oder nicht wurde sie von den Golfplatz-Architekten clever genutzt. Zu Beginn ist es ein schmaler Weg, der vom Clubhaus des Golfclubs Seefeld-Wildmoos leicht bergauf führt. Eher unscheinbar ist diese Strecke und für den einen oder anderen möglicherweise auch ein wenig beschwerlich. Würde das berühmte Schiller-Zitat – das mit der hohlen Gasse – hierfür großzügig abgewandelt werden, müsste es weiter heißen: Es führt kein anderer Weg zum Teeshot, „zur Eins“ des 18-Loch-Platzes mitten in den Alpen, der da gespielt werden will.
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„ O b e n a n g e k o m m e n öffnet sich plötz-
lich der Platz. Die Hohe Munde taucht auf der einen Seite auf, das Karwendel auf der anderen. Das ist so prachtvoll, da öffnen sich die Herzen der Menschen ganz schnell. Egal ob es ein Golfer mit Handicap 5 ist oder einer mit Platzreife – das ist für alle gleich“, weiß Andrea Hoch-Sarnthein. Oft schon hat die Präsidentin des Golfclubs Seefeld-Wildmoos diese Wirkung bei Freunden oder Gästen beobachtet und noch viel öfter hat sie sie selbst erlebt. „Dieser erste Wow-Effekt passiert immer, wenn ich auf dem Platz spiele“, sagt sie. „Es ist ein ganz besonderer Flecken Erde.“ Ein Flecken mit einem ganz besonderen Golfplatz – dem vielleicht schönsten der Welt.
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GOLF TIROL CARD: 3 REGIONEN – 7 GOLFPLÄTZE Anspruchsvoll und panoramareich sind auch Adjektive, die auf den Golfclub Seefeld-Reith zutreffen, den 9-Loch-Golfplatz am Rande der Seefelder Fußgängerzone, der als einer der anspruchsvollsten 9-Loch-Plätze der Alpen gilt.
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FREIZEIT
„ES IST JEDES MAL EIN NEUES ERLEBNIS, AUF DIESEM WUNDERBAREN PLATZ ZU SPIELEN. ES IST EBEN IMMER ANDERS.“ ANDREA HOCH-SARNTHEIN
M i t t e n i m N at u r s c h u t z g e b i e t
Wildmoos liegt er auf rund 1.300 Metern Höhe und führt golfspielerisch bergauf wie bergab durch eine Landschaft, die in unmittelbarer Ferne geprägt ist von der unverwechselbaren, nie beengenden Bergkulisse des Seefelder Plateaus. In unmittelbarer Nähe säumen die mit allen Grünschattierungen spielenden Lärchen, Buchen, Fichten oder Birken die Fairways und Greens. „Es ist immer anders“, sagt die Präsidentin. „Es beginnt im Frühjahr, wenn die Enzian blühen und der ganze Platz blau ist. Am Nachmittag bekommt alles durch die spezielle Sonneneinstrahlung noch eine Dimension. Und dann kommt der Herbst, wo sich die Blätter verfärben und alles goldgelb wird.“ Auch wenn die Bilder damit durchaus lebendig werden, bleibt der Versuch, den Abwechslungsreichtum des Platzes in Worte zu fassen, vermutlich zum Scheitern verurteilt. Vielleicht weil die Stille hier unbeschreiblich ist – unterbrochen nur von Kuhglocken, dem Surren der Insekten oder dem dumpfen „Klack“ beim Abschlag. Vielleicht, weil die Genüsse, die dieses Bergluft-Grün für die Nase bereithält, jeglicher Beschreibung trotzen. Vielleicht aber auch, weil keine Golfspielerin und kein Golfspieler je denselben Weg gehen kann. „Das ist ja die Herausforderung und wahrscheinlich ist es das, warum man es so gerne macht. Es ist jedes Mal ein neues Erlebnis, auf diesem wunderbaren Platz zu spielen. Es ist eben immer anders“, so Hoch-Sarnthein. W e r a u c h i m m e r zu diesem Golfplatz
im Naturjuwel befragt wird, sagt – fast – das Gleiche. „Es gibt sicher andere Bergauf-bergab-Plätze, doch von der Natur
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her ist nichts vergleichbar. Das Wetter ist immer anders, der Platz verändert sich mit den Jahreszeiten und die Natur tut das auch“, ist beispielsweise Christoph Schwarz überzeugt, für den diese Pracht der Arbeitsplatz ist. Als Golflehrer kann er die von Präsidentin Hoch-Sarnthein beschriebenen Wow-Effekte regelmäßig beobachten und weiß, welche Wirkung Ruhe, Höhe und Unberührtheit auf seine Schüler haben: „Sie sind vom Naturbelassenen beeindruckt.“ D a s m u s s e s auch gewesen sein, was die Golfpioniere am Seefelder Plateau vor über einem halben Jahrhundert dazu veranlasste, an diesem Platz zu werkeln und ihn inmitten wilder Natur zu planen. „Das waren Idealisten und touristische Vordenker. Wahrscheinlich sind sie belächelt worden und wussten damals gar nicht, ob das aufgeht“, meint Schwarz. Eine Mischung aus Idealismus und felsenfester Überzeugung steckt wohl in jedem Pionierprojekt und in diesem Fall ist die Idee richtig aufgegangen. „Wir haben das sehr vehement betrieben“, blickt Walter Frenes zurück. Er war damals Direktor des TVB Seefeld und die Vehemenz, von der er spricht, wurde unter anderem auch von Rudolf Wieser befeuert, dem 2011 verstorbenen Doyen der Tiroler Anwaltskunst, der Jagd und des Golf-
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spiels. Es war eine starke Truppe, die sich da für den Golfsport am Seefelder Plateau ins Zeug legte. Und das in einer Zeit, in der die Sportart hierzulande noch in Kinderschuhen steckte. Skischuhe waren es schließlich gewesen, die den Marsch der alpinen Tourismusdestinationen beherrschten. „Der Bau des Golfplatzes war ein Knackpunkt für Seefeld. Das hat einen Imageumschwung gebracht“, erinnert Frenes an den Wandel, der mit dem Golfplatz einsetzte. Wie Rudolf Wieser so ist auch Walter Frenes Ehrenpräsident des Golfclubs Seefeld-Wildmoos und ihr Geist schwingt mit auf dem Platz, der nicht nur Mitglied der 100 schönsten Anlagen in Europa ist, sondern auch der „Leading Golf Courses Austria“. D i e A b s c h l ä g e ins Atemberaubende,
die seit Eröffnung des Platzes passiert sind, können nicht gezählt werden. Das müssen sie auch nicht. Was nebst den Wow-Effekten vom ersten bis zum 18. Loch aber immer eine Besonderheit bleibt, ist die kalmierende Wirkung der Natur. „Auch wenn das Golfspiel nicht so gut funktioniert, kann man den Platz genießen, weil’s so wunderschön ist“, weiß Andrea Hoch-Sarnthein. In dieser Umgebung kann Ärger über einen weniger guten Schlag gar nicht richtig aufkommen.
E N G L I S H S U M M A RY
A SWING THAT TAKES YOUR BREATH AWAY The Golfclub Seefeld Wildmoos was developed 50 years ago on one of the plateau‘s natural jewels and its green variety will touch every visitor’s he.
eople can’t stop their jaws from dropping. And that effect happens pretty quickly. The start is up a narrow path that leads climbs slightly from the Golfclub Seefeld-Wildmoos clubhouse. This stretch is quite unremarkable and, for some people, perhaps a little bit of an effort. But: “Once you get up there, it opens out in front of you. The Hohe Munde appears on one side and the Karwendel on the other. It’s such a magnificent site that people open their hearts to it quickly. It doesn’t matter if you are a five-handicap golfer or if you have just got your handicap card, it’s the same for everyone,” says Andrea HochSarnthein. The president of the Golfclub Seefeld-Wildmoos often notices this effect with friends and guests and has experienced it herself even more frequently. “This initial feeling of ‘wow’ happens whenever I play on the course,” she says. “It’s a very special location in the world.”
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dimension is added in the afternoon by the rays of the sun. And then in autumn the leaves change colour, and everything is a shade between gold and green.” A n y b o d y on this golf course in the
middle of natural splendour who is asked usually answers with a similar reply. “Of course, there are other hilly courses, but the nature makes this something unique. The weather is always different, the course changes with the seasons and nature does as well,” says, for example, Christoph Schwarz, whose workplace is this lovely spot. As a golf instructor he is familiar with the ‘wow’ feeling described by club president Hoch-Sarnthein and knows the effect that the peace, altitude and unspoiled nature have on his pupils: “They are impressed by the untouched nature.” It is easy to see why the club is not only listed as a member of the 100 most beautiful courses in Europe but is also one of the ‘Leading Golf Courses Austria’.
Herzlich willkommen im Hotel Diana in Seefeld. Echte Gastfreundschaft. Gemeinsame Erlebnisse. Heimat fürs Herz. Regionales für den Gaumen. Einzigartig in Ihrem Urlaub. Einzigartig in Tirol. Genießen Sie familiäre Herzlichkeit. Erleben Sie Einzigartiges. Wir freuen uns darauf, Ihre Gastgeber zu sein. Ihre Familie Öfner
T h e c o u r s e is situated in the middle of
the Wildmoos nature reserve at an altitude of around 1,300 metres. Golfers will find holes which play uphill and others which drop to the green, all in a landscape that is surrounded by the unmistakeable open mountain scenery of the Seefeld plateau. Closer is the verdant shade of the larches, beeches, birches and spruce which line the fairways and greens. “It is always changing,” says the president. “It begins in the spring when the gentians and blooming and the whole course is blue. Another
T h e n u m b e r of swings into the breath-
taking surroundings since the course has been open cannot be counted. And why should they be? What is special is the calming effect of the natural landscape from the first to the 18th hole. “Even when something is not going quite right with your game, you can still enjoy the course because it is simply so beautiful,” says Andrea Hoch-Sarnthein. It is hard to get really upset about a drive that is less than perfect in this kind of setting.
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Klosterstraße 97 | A-6100 Seefeld T. +43 5212 2060 | info@hotel-diana.at 37
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FREIZEIT
PLATEAUNISCHE SOMMERLIEBE Das Seefelder Plateau zeigt sich mit seiner abwechslungsreichen Landschaft, seinem harmonischen Nebeneinander von Natur und Kultur, Neuem und Althergebrachten auch im Sommer von seiner besten Seite und bietet dem sportlichen Genießer, dem genussvollen Sportler und allem, was dazwischenliegt, ein buntes Allerlei an Möglichkeiten.
anche dieser vielfältigen Möglichkeiten sind spektakulär, manche meditativ, andere zutiefst erholsam, manche verlangen dem Körper einiges ab. Allen ist gemein, dass sie etwas Besonderes sind. Das Plateau mit seinen unzähligen Freizeitmöglichkeiten ist sommers wie winters prädestiniert dafür, gemeinsam mit der Familie erfahren zu werden. Einige lohnende Ausflugsziele haben wir für Sie auf den nächsten Seiten zusammengestellt.
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themenwege
Mit seinen breiten, flachen und barrierefreien Wanderwegen genießt Seefeld ein Alleinstellungsmerkmal im gesamten Alpenraum. Das 2015 umgesetzte, neuartige Wanderkonzept umfasst drei Themenwege, die sternförmig angelegt sind und im Zentrum auf 1.510 Metern Seehöhe am Brunschkopf zusammentreffen. Ausgangsorte für die Themenwege sind Seefeld, Leutasch und Mösern. Jeder Wanderpfad bietet eine spannende und liebevoll in-
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szenierte Thematik für ein unnachahmliches Wandererlebnis in der fast unberührten Natur der Olympiaregion Seefeld. • Der Themenweg „ S e e f e l d e r S k i s p o r t S p u r “ zeichnet die kulturelle und geschichtliche Entwicklung des Skisports in der Region in der Landschaft nach und verspricht eine abwechslungsreiche Wanderung für die ganze Familie, Trainingsparcours und Kurbelkino inklusive. • Der „ E i s z e i t - W e g “ stellt die Auswirkungen der Eiszeiten auf die landschaftliche Ausformung des Seefelder Hochplateaus dar. Mittels interaktiven Elementen und dreidimensionalen Simulationen wird die Eiszeit veranschaulicht. So wird jeder selbst Teil der Geschichte, die die Landschaft geprägt hat. • Der „ M e n ta l - P o w e r - W e g “ soll in erster Linie eine Reise zu sich selbst sein. Dafür ist mit zwölf Stationen zum Innehalten und In-sich-Hineinhorchen gesorgt. Die Raststationen wurden allesamt an kraftvollen Ruheplätzen angelegt und mit originellen Sitzgelegenheiten ausgestattet.
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L e u ta s c h e r G e i s t e r k l a m m
Von Geistern, Kobolden und Zwergen hat jeder schon gehört. Ein magischer Ort, an dem solch wunderliche Geschöpfe lebten, setzte man ihre Existenz voraus, ist die Leutascher Geisterklamm. Wer in der warmen Jahreszeit die Klamm betritt, den berührt eine fremde und geheimnisvolle Wirklichkeit. Hier – so erzählt man sich – treibt der Klammgeist tief unten in seinem tosenden Schloss aus sprudelnden Strudeln und Wirbeln, aus rauschenden Kaskaden und bizarren Felswänden sein Unwesen. Ein kühner Steig gewährt einen Blick auf die atemberaubende Behausung des Klammgeists. Drei Wege durch des Klammgeists Reich: • Der 3.000 Meter lange K l a m m g e i s tw e g verläuft unter anderem auf einem kühnen, 800 Meter langen Steg. An den Haltepunkten erzählt der Klammgeist allerlei Geheimnisvolles aus seinem Reich. • Der 1.900 Meter lange K o b o l d p fa d führt vom Mittenwalder Klammkiosk über den Gletscherschliff in die Leutascher Geisterklamm hinein. An den Stationen berichten die Kobolde von den Gesteinen in der Leutascher Geisterklamm und der Kraft der Gletscher während der Eiszeiten. • Am Klammausgang bei Mittenwald führt der 200 Meter lange Wa s s e r -
fa l l s t e i g tief in die Leutascher
Geisterklamm hinein und endet beim eindrucksvollen 23 Meter hohen Wasserfall. Der spektakuläre und enge Klammsteig ist für Kinderwägen und Hunde leider nicht geeignet.
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Möserer See
Der Naturbadesee liegt idyllisch eingebettet inmitten von Wäldern in Mösern auf 1.295 Metern Seehöhe. Das Naturjuwel ist ein beliebtes Ausflugsziel, wo man Ruhe und Entspannung findet und von den zahlreichen Bänken am Ufer den Blick über das ruhige Gewässer schweifen lassen kann. An warmen Sommertagen lädt der mitten in einem Naturschutzgebiet gelegene Moorsee zu einem Bad ein. Um den See herum nisten verschiedene Wasservögel, in Ufernähe wachsen Wildblumen. Wildsee
Der Wildsee dürfte dafür verantwortlich sein, dass die 1022 erstmals urkundlich erwähnte Siedlung „Sevelt“ (Feld am See) heute den klingenden Namen Seefeld führt. Der Wildsee ist heutzutage mit seinen zwei Strandbadanlagen ein beliebter Badesee. Das Südufer mit dem Reither Moor ist wegen seiner botanischen Besonderheiten seit 1926 Naturschutzgebiet. Vor allem dort hat sich der Wildsee seine urtümliche Wildheit bewahrt. Familienklettergarten „Flämenwandl“
In Puitbach entstand direkt an der Leutascher Ache das Klettergebiet „Flämenwandl“.
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DAS 2015 UMGESETZTE, neuartige Wanderkonzept umfasst drei Themenwege, die sternförmig angelegt sind und im Zentrum auf 1.510 Metern Seehöhe am Brunschkopf zusammentreffen.
Benannt wurde es nach dem belgischen Einbohrteam, das das Gebiet mit Thomas Wanner von den Mauerfix erschlossen hat. Der neue, bestens abgesicherte und sehr schön gelegene Klettergarten eignet sich mit seinen Routen in den Schwierigkeiten zwischen 3a und 6b+ sehr gut für Familien und Einsteiger. R e i t h e r B i e n e n l e h r p fa d
Der Reither Bienenlehrpfad gewährt mit seinem Bienenhotel Wanderern einen faszinierenden Einblick in das geheimnisvolle Leben von Honigbiene, Solitärbiene und Hummel. Entlang des Waldweges, beginnend bei der Kneippanlage St. Florian, vorbei am Kaltwasserbach, informieren überdies zehn Schautafeln anschaulich über die Honigbiene, ohne die kein Ökosystem funktionieren kann. Über ein Glasfenster im Bienenhotel kann man dem emsigen Treiben im Bienenstock zusehen. Außerdem kommt man am Bienenlehrpfad mit frühzeitlichen und aktuellen Bienenbehausungen, allerlei Imkereigeräten und Bienenprodukten in Kontakt.
rutsche, für actiongeladenen Badespaß. Wer es gerne etwas ruhiger mag, ist in der großzügigen Saunawelt mit sechs verschiedenen Saunen, Kneippbecken, Infrarotkabinen und Solarien bestens aufgehoben. Von der Panoramasauna aus genießt man ebenfalls die grandiose Aussicht auf das Seekirchl, das Wahrzeichen von Seefeld.
FACTS Natürlich gibt es daneben noch unzählige Ausflugsziele mehr. Weiterführende Informationen zu diesen finden Sie im Internet unter www.seefeld.com.
A l p e n b a d L e u ta s c h u n d O ly m p i a b a d S e e f e l d
Sollte das Wetter einmal nicht mitspielen oder man einfach ein wenig Erholung und süßes Nichtstun suchen, drängen sich dafür das Alpenbad Leutasch oder das Olympiabad in Seefeld geradezu auf. Das Alpenbad gliedert sich in ein Erlebnisbad mit 25-Meter-Sportbecken, Sprudelpool im Außenbereich, einer 86 Meter langen Röhrenrutsche und einem Kinderbereich sowie eine Saunawelt mit Biosauna, Finnischer Sauna, Heu-, Kelo- und Blockhaussauna, Dampfbad und Infrarotkabine. All das bietet auch das Olympiabad im Kongresszentrum Seefeld. Im Erlebnisbad gibt es einen großen Innen- mit separatem Kinderbereich und einen Außenbereich mit Blick auf das Seefelder Seekirchl. Außerdem sorgen drei verschiedene Rutschen, darunter eine 140 Meter lange Wildwasser-
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E N G L I S H S U M M A RY
A SUMMER AFFAIR The Seefeld plateau shows off its best side in the summer as well, with its varied landscape, the harmony of culture and the nearby nature, the new and the old. PROMENADENWANDERWEG This fresh kind of walking idea, opened in 2015, consists of three themed trails in the shape of a star which meet on the Brunschkopf at a height of 1,510m. The departure points for the three trails are in Seefeld, Leutasch and Mösern.
LEUTASCH GEISTERKLAMM Those who enter the gorge in the warmer times of the year experience a strange and mysterious reality. Here, they say, is the realm of the gorge spirit, who works his mischief from his dwelling amongst the sparkling whirlpools and eddies.
MÖSERER SEE This natural jewel of a lake is a favourite excursion destination, where visitors can find peace and relaxation on the many benches around the shores and enjoy the views over the calm waters.
WILDSEE The Wildsee is a popular place for swimming, with its two beach bathing areas. The southern shore with the Reither Moor has been a protected area since 1926 because of its botanical specialities.
FAMILY VIA FERRATA “FLÄMENWANDL” The new and perfectly-protected climbing area is in a lovely position near the Leutascher Ache and is perfect for families and beginners.
BEE EDUCATIONAL TRAIL IN REITH The Bee Educational Trail in Reith offers a fascinating glimpse into the secret world of honey bees, solitary bees and bumblebees with its bee hotel.
THE ALPENBAD LEUTASCH & THE OLYMPIABAD SEEFELD If you are looking for a bit of relaxation whilst doing nothing or if the weather is not playing ball, then the Alpenbad Leutasch or the Olympiabad in Seefeld are perfect options with their water and sauna worlds.
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EWIG SPRUDELNDES LEBENSELIXIER Schon immer war der Isarursprung ein ganz besonderer Wasserplatz. Ab dem Mittelalter wurde die Wirkung des Wassers als heilig verehrt und seit Kurzem ist sie sichtbar. Akiko Stein hat das Wasser auf ihre besondere Art fotografiert. Der Wasserkristall des Isarursprungs sprĂźht voll Energie.
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hr Weg ist so lang wie turbulent, I so ereignisreich wie spannend, so glitzernd wie lebendig. Ja, lebendig ist ein Zauberwort für die Reise des Isarwassers vom Ursprung bis zur Donau und weiter ins Schwarze Meer. Der Abwechslungsreichtum dieser Route sprengt jeden Reiseführer, verbindet dieses Wasser doch unzählige Orte und auch Völker auf zauberhafte Weise. Am Anfang ist es pure Natur, durch welche die Isar plätschert. Im Hinterautal, dem so einladenden wie unberührten Tal mitten im Karwendel, trifft sich das Wasser von gleich drei Quellen, um als Isar gemeinsam weiterzufließen. Es ist eine beschauliche Wiege am Fuß der eindrucksvollen Gipfel – passend irgendwie für den nach Donau, Inn und Main viertgrößten Fluss Bayerns, der auf seinen ersten 22 Kilometern gut Tirolerisch lernt. I n e i n e r H ö h e von 1.162 Metern
beginnt‘s und so viele Höhenmeter sind es natürlich auch, die jeder Wassertropfen zurücklegen darf, bevor er das Meer erreicht. Hier ist die Isar noch ein Bach, ein Wildbach, der stürmisch und fröhlich in seinem nicht minder wilden Bett dahinfließt – wie magisch angezogen durch die Schwerkraft, die den Fluss des Wassers bestimmt. Es gibt einen uralten Zwist zwischen den Bewohnern von Scharnitz, zu deren Gemeindegebiet das Hinterautal gehört, und den Bewohnern der Gemeinde Absam, auf deren Gemeindegebiet der Lafatscherbach entspringt – oberhalb des Hallerangerhauses macht er sich auf in Richtung Hinterautal. Wo ist der wahre Ursprung der Isar, lautet die Preisfrage, deren Antwort zugunsten des Hinterautales ausfällt, unter anderem, weil der Lafatscherbach nicht immer Wasser führt. Der Isar ist’s egal. Wasser kümmert sich nicht um Gretchenfragen oder Grenzen, wie etwa jene zwischen Tirol und Bayern, welche die Isar prächtig zu überwinden versteht,
IN EINER HÖHE von 1.162 Metern beginnt‘s und so viele Höhenmeter sind es natürlich auch, die jeder Wassertropfen zurücklegen darf, bevor er das Meer erreicht.
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um sich im Sylvensteinsee kurz zu sammeln, bevor die Reise weitergeht.
„DIE REISE DES FLUSSES IST WIE DIE EINES MENSCHEN. DOCH WO DIE URQUELLE ENTSPRINGT, ENTHÄLT DAS WASSER DIE URENERGIE.“ AKIKO STEIN
B i s h i e r h e r war es ein Naturerleb-
nis, doch nun machen sich die Tropfen aus dem Isarursprung bald auf zu einer Art Städte- wie Europareise. Und das in rasender Geschwindigkeit. Bad Tölz wird „mitgenommen“, dann München, Freising oder Landshut, in Deggendorf gesellt sich die Isar nach 292 Kilometern in die Donau und weiter geht es durch Österreich, die Slowakei, Ungarn, Kroatien, Serbien, Bulgarien, Rumänien, die Republik Moldau und schließlich die Ukraine. Überall, ganz egal in welcher Sprache das belebende Nass benannt wird, hinterlassen die Ursprungstropfen ihre Spuren, um schließlich ins Schwarze Meer zu gelangen, einer weiteren Station im ewigen Kreislauf. Vom Isarursprung im Hinterautal bis ins Schwarze Meer ist ein Tropfen Wasser gerade mal drei Tage unterwegs. Möglicherweise kehrt der
eine oder andere auf seinem von ständiger Transformation geprägten Weg als Regentropfen zurück ins Karwendel, um im karstigen Kalkgestein weit über zehn Jahre lang zu ruhen und zu reifen, um dann wieder kraftvoll zu entspringen. „ D i e R e i s e des Flusses ist wie die eines Menschen. Manchmal erfährt das Wasser Verletzungen, seine Erkenntnis wird bereichert, das Leben ändert sich ständig und es ist nie gleich. Dasselbe Wasser können wir niemals an der gleichen Stelle des Flusses berühren. Doch wo die Urquelle entspringt, enthält das Wasser die Urenergie“, zieht Akiko Stein eine
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schöne Parallele und führt zurück zum Ursprung – dem Isarursprung, der die gebürtige Japanerin begeistert. A k i k o S t e i n widmet ihr Leben dem
Wasser, den Informationen, die es enthält, der Botschaft und Heilkraft, die in ihm stecken, sowie der gewissermaßen universellen Schönheit, die sie durch die Kristallfotografie zu zeigen versteht. Dafür füllt sie Wasser tropfenweise in Schalen und lässt es bei minus 25 Grad Celsius gefrieren. Bei minus 5 Grad Celsius fotografiert sie die dabei entstandenen Wasserkristalle dann in 200-facher Vergrößerung. So werden die Geheimnisse
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des Wassers sichtbar – der Kristall zeigt etwa, ob das Wasser energiearm ist oder -reich, destilliert wurde oder nicht, „ganz normale“ oder aber starke, positive Informationen enthält. Die Methode der Wasserkristallfotografie wurde von ihrem Lehrer und Mentor Masaru Emoto entwickelt, dessen Erkenntnisse über die Wellenbewegung des Wassers oder die Tatsache, dass Wasser Informationen speichern und weitergeben kann, dass es auf Worte reagiert und Harmonie liebt, weltweit für Aufsehen sorgten. Akiko Stein ehrt die Arbeit ihres 2014 verstorbenen Lehrmeisters und führt sie in ihrer Weise auf mehreren Ebenen fort. Auch das Emoto Peace Project zählt dazu, ein von den Vereinten Nationen (UNO) unterstütztes Friedensprojekt für Kinder, in dem auf Basis der Wasserforschung in spielerischer Art das Verständnis für eine friedliche und harmonische Koexistenz allen Lebens in ihnen geweckt wird. B e i e i n e m F r i e d e n s w o r k s h o p in Innsbruck war ein Junge aus Seefeld dabei. Er war begeistert, wollte dass Akiko Stein auch in seinen Heimatort kommt, und so ergab ein Tropfen den nächsten – und sie schlugen Wellen. „Es war eine harmonische, leichte Entwicklung“, erinnert sich Akiko Stein. „Seine Mama organisierte den ersten Kinderworkshop in Seefeld, dann hat Seefeld einen Vortrag organisiert und dann ist zusammen mit dem TVB Olympiaregion Seefeld die Idee entstanden, das Wasser des Isarursprungs zu fotografieren.“
BOTSCHAFT DES WASSERS Masaru Emoto beschäftigte sich seit Anfang der 1990er-Jahre mit Wasser. Er vertrat die Auffassung, dass Wasser die Einflüsse von Gedanken und Gefühlen aufnehmen und speichern könne. Zu dieser Auffassung gelangte er durch Experimente mit Wasser in Flaschen, die er entweder mit positiven Botschaften wie „Danke“ oder negativen Botschaften wie „Krieg“ beschriftete und anschließend gefror, fotografierte und anhand von ästhetischmorphologischen Kriterien den entstehenden Eiskristall beurteilte. So stellte er einen gewissen Zusammenhang zwischen dem Aussehen des Eiskristalls und der Qualität bzw. dem Zustand des Wassers her.
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FLASKA-FLASCHE Die „Flaska Olympiaregion Seefeld“ ist keine normale Glasflasche, sondern wird in einem ganz besonderen Verfahren hergestellt. In das Glas wird mit Hilfe des TPSVerfahrens (Technologie der Programmierung von Silizium) ein Vibrationsprogramm eingeschrieben, das aus verschiedenen Informationen der Natur besteht. Die Vibrationsstrukturierung beginnt, sobald Wasser in die Flasche gegossen wird – warten Sie mindestens fünf Minuten, um die volle Wirkung zu erreichen. Vor dem Trinken die Flasche gut schütteln. Auf der Flasche ist zudem eine stilisierte Version eines Kristalls aus der Isarquelle zu finden.
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L e t z t e n S o m m e r war es so weit. „Ich
habe die ganzen Geschichten rundherum schön gefunden. Die Mythen zum Isarursprung, dass das Wasser rechtsdrehend ist oder eben, dass es sich um eine artesische Quelle handelt“, so Stein. Artesisch bedeutet, dass das Wasser unter Überdruck gleichsam freiwillig an die Erdoberfläche kommt – ohne Pumpe oder sonstigen menschlichen Ansporn. Diese Kraft allein ist schon faszinierend und wenn Akiko Stein artesische Quellen als „Gnade der Natur“ bezeichnet, wird rasch nachvollziehbar, warum die Energie im Hinterautal sie magisch anzog. An diesem besonderen Flecken Erde, der nicht nur den Bayern heilig ist, bedarf es
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keiner großen Konzentrationsfähigkeit, um die Energie zu spüren. Egal ob der Weg zum Isarursprung, der auch „bei den Flüssen“ genannt wird, zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurückgelegt wird, ist dieses jungfräuliche Isar-Sprudeln zwischen den Moospolstern die schönste Belohnung. „ I n a l l e m , was lebendig ist, ist Wasser enthalten“, sagt Stein. Auch im menschlichen Körper wird das Wasser ständig transformiert, das Gehirn besteht beispielsweise bis zu 90 Prozent aus Wasser, Organe bis zu 85 Prozent, Knochen zu rund 22 Prozent und selbst die Zähne enthalten 10 Prozent dieses Wun-
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„IN ALLEM, WAS LEBENDIG IST, IST WASSER ENTHALTEN.“ AKIKO STEIN
DIE GEBÜRTIGE JAPANERIN Akiko Stein widmet ihr Leben dem Wasser und hält den flüssigen Augenblick durch ihre Kristallfotografie fest.
derstoffes, der allen wissenschaftlichen Quantensprüngen zum Trotz noch immer nicht richtig erforscht ist. Die Anomalien des Wassers können mit konventioneller Physik oder Chemie nicht erklärt werden und die Tatsache, dass menschliches Leben auf der Erde nur aufgrund des nassen Elementes möglich wurde, macht es zum anhaltend wundersamen Vitalstoff. „ W i e l e b e n d i g sich unser Körper an-
fühlt, hat mit dem Wasser zu tun. In jeder Religion, Kultur oder in der Weisheit der Urvölker ist Wasser immer etwas Heiliges oder sehr Wichtiges. Wasser streitet nicht mit den Formen, es kann
sich geschmeidig anpassen – egal, ob die Schüssel rund oder eckig ist“, sagt Akiko Stein und hält fest: „Wasser kann die Gemeinsamkeiten hervorrufen und uns darin stärken.“ H a r m o n i e ist das Schlüsselwort und
kraftvolle, lebendige wie auch edle Harmonie ist es, die der von Akiko Stein fotografierte Kristall des Isarursprung-Wassers ausstrahlt. Sich der Wirkung des Kristalls zu entziehen, mag nicht gelingen. „Man wird von der Schönheit angezogen, das kann man
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nicht erklären“, sagt die Wasserpionierin, „der Kristall strahlt eine Wahrheit aus, die jeder so interpretieren soll, wie es zu seinem Weltbild passt.“ Dass eine stilisierte Version des Kristalls aus der Isarquelle eine besondere Flasche – die Flaska Olympiaregion Seefeld – ziert, ist ein weiteres Zeichen einer Wellenbewegung, die den Isarursprung in den Mittelpunkt rückt und dazu anregt, dieses Wasser mit anderen, größeren Augen zu sehen. Und sich auch kurz davor zu verneigen – vor dem ewig sprudelnden Lebenselixier.
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A CONSTANTLY BUBBLING SOURCE OF LIFE The source of the Isar has always been viewed as a special kind of water. In the Middle Ages, the water and its effects were revered as holy. And recently it has become visible as Akiko Stein has featured the water in her own special style of photography. he course is as long as it is rough, as full of experiences as it is relaxing, as glittering as alive. Yes, alive is a word which sums up the journey of the Isar water from its source through to the Danube and onwards into the Black Sea. At its beginning the Isar burbles through an entirely natural landscape. The water from three springs meets in the Hinterautal, an inviting and untouched valley in the middle of the Karwendel and flows onwards as the Isar river. It is a peaceful cradle at the foot of imposing peaks – somehow suitable for a river which starts as Tyrolean for its first 22 kilometres but becomes the fourth longest Bavarian river, after the Danube, Inn and Main. The source is located at an altitude of 1,162 metres and, of course, that is the descent that every drop of water must make if it is to reach the sea. “The river’s journey is like that of a person. Sometimes it is injured, sometimes it increases its understanding. Its life is always changing, and it never stays the same. But the original source, that’s where the water gets its original energy,” says Akiko Stein, drawing the attractive parallel as the native Japanese travels back to the source of the Isar that has enchanted her.
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A k i k o S t e i n has dedicated her life to water,
the information that is contained within it, its healing power and its message for us, as well as the kind of universal beauty that she knows how to capture with her crystal photography. She fills bowls drop by drop and freezes the water at -25 degrees Celsius. Then at -5 degrees Celsius she takes pictures of the water crystals that have formed with a 200x zoom lens.
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T h i s m e t h o d for photographing water crys-
tals was developed by her teacher and mentor Masaru Emoto, whose discoveries about water – for example, how waves are formed or the fact that water stores and releases information, that it can react to verbal communication and loves harmony – created a global sensation. Akiko Stein honours the work of her teacher, who died in 2014, and aims to continue it in different ways. The Emoto Peace Project is one of them, supported by the United Nations (UNO) and a children’s peace project which looks to use playful water research as a basis for a development of an understanding of peaceful and harmonious co-existence of all life. A y o u n g l a d from Seefeld attended one of the peace workshops in Innsbruck. He was impressed and invited Akiko Stein to visit his home village. “It was a harmonious easy development,” remembers Akiko Stein. “His mum organised the first children’s workshop in Seefeld, then the village organised a presentation and then the idea of photographing the water at the source of the Isar developed in conjunction with the Seefeld Tourist Office.” That took place last summer. I t i s n o t p o s s i b l e to resist the effects of the crystals. “You are drawn by the beauty, you can’t really explain it,” says the water pioneer. A stylised version of a crystal from the source of the Isar adorns a very special bottle - the Flaska Olympiaregion Seefeld – and is another example of the growing wave surrounding the source of the Isar - helping us to view water with other more open eyes.
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ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG
Eintauchen und abkühlen Fernab von Lärm und Trubel können Sie im A L P E N B A D L E U TA S C H Ihre Ruhe genießen und sich im kristallklaren Bergwasser entspannen. FAMILY TICKETS Das familienfreundliche Alpenbad bietet eine günstige Familienkarte. Bei zwei Erwachsenen ist ein Kind bis 14 Jahre kostenlos inkludiert.
volleyballplatz sowie eine 86 Meter lange Röhrenrutsche, die bei jedem Wetter, ob Sonne oder Regen, Spaß garantiert, und ein lichtdurchfluteter Kinderbereich bieten Familien viel Raum zum Austoben. Unsere zwei Restaurants kümmern sich von 11 bis 22 Uhr um Ihr leibliches Wohl und verwöhnen Sie mit Kaffee, Erfrischungen, leichten Snacks oder köstlichen internationalen Gerichten.
TIPP: Jedes Wochenende finden im Alpenbad Leutasch Obst- und Bier-Verwöhnaufgüsse statt.
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© ALPENBAD LEUTASCH/ANGELO LAIR
Mehr als 30.000 Liter Frischwasser fließen pro Tag in die Wasserbecken der Erlebniswelt Alpenbad Leutasch – hier im Alpenbad Leutasch achten wir besonders auf Wasserqualität und Sauberkeit, um Ihre Haut zu schonen. Für ein entspannendes Wellnesserlebnis finden Sie im Alpenbad Leutasch zudem ein Relaxbecken mit Luftsprudelliegen und eine Unterwasser-Massagebucht. Acht verschiedene Themenruhebereiche mit Relaxliegen und Wasserbetten sowie eine atemberaubende Saunalandschaft mit gemütlichen Almsaunahütten, die im Inneren nach Zirbe und Almkräutern duften, lassen Ihre Seele baumeln. Zwischendurch verwöhnt Sie unsere Massageabteilung gerne mit wohltuenden Spezialmassagen. Auch der Badespaß für Familien kommt hier nicht zu kurz. Eine übergroße Liegewiese mit Kinderspielplatz, Flying Fox, ein Beach-
ENGLISH SUMMARY
• Indoor and outdoor pool with waterfall showers, massage jets, children’s area and a 86 m giant slide. • Sauna World with rustic, wooden Alpine-style saunas • Bathing lawn with a children’s play tower, a flying fox, various swings and a beach volleyball court • Pampering classic treatments and signature Alpenbad massages. • Family-Ticket: 2 adults + 1 child for free
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© TOM BAUSE
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FEINFÜHLIGE SPIEGEL DEINER SELBST In Leutasch liegt am Rande einer kleinen, wenig befahrenen Straße ein ganz besonderes Juwel: der Zottlhof. Benannt haben die Bauersleute Regina und Bernhard Wolf ihr Kleinod nach den Schottischen Hochlandrindern – aufgrund ihres dicken, rot-braunen oder schwarzen Fells liebevoll Zottl genannt –, die sie dort züchten.
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DIE RUHE, DIE IM LAUFSTALL BEI DEN RINDERN HERRSCHT, HAT ETWAS MEDITATIVES.
egina und Bernhard Wolf stammen beruflich ursprünglich aus der Welt der Zahlen und Bilanzen. In der Landwirtschaft sind sie Quereinsteiger. 2011 haben sie mit der Zucht der schönen Tiere begonnen, seit 2016 widmen sie sich am Zottlhof ganz ihrer Leidenschaft. Ursprünglich stand dort, wo der Hof heute zu finden ist, lediglich ein alter Heustadel. Den haben die Wolfs umgebaut. Das war vor fünf Jahren.
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R e g i n a ist im elterlichen Gasthaus aufgewachsen, die Großeltern betrieben, so wie bei Bernhard, eine Landwirtschaft. „Wir hatten beide immer schon einen
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ausgeprägten Hang zur Natur und haben gemeinsam beschlossen, diesem nachzugehen“, erinnert sich Regina Wolf. Das Schottische Hochlandrind passt wunderbar in die Gegend. Es ist gutmütig, robust, langlebig, winterhart und hält sich gerne im Freien auf. Sein Haar ist dicht, lang und leicht gewellt, selbst die Ohren sind buschig behaart. Die ausladenden Hörner sind eindrucksvoll, die Füße dagegen vergleichsweise kurz. Außerdem, und das ist für die Bernhards besonders wichtig, kalbt es leicht und ist eine hervorragende Mutterkuh. Am Zottlhof wird nämlich der Natur nicht durch künstliche Besamung nachgeholfen. Alle Kälber
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wurden sommers, wenn die Zottl auf der Alm sind, so gezeugt, wie es die Natur vorgesehen hat. Das ist riskant, weil man nie wissen kann, ob die Kühe auch sicher trächtig werden. Das nehmen Regina und Bernhard bewusst in Kauf. Bisher wurde ihr Vertrauen belohnt. Einmal mehr, einmal weniger. Ganz natürlich eben. „Auf der Alm gibt es einen Stier. Unsere Tiere werden nur mittels Natursprung belegt“, heißt das in der Fachsprache. „Wir führen unseren Betrieb einfach im Kreislauf der Natur. Das ist unser zentrales Anliegen“, sagt Regina. M i t i h r e m M a n n hatte sie sich, bis es dann so weit war, schon lange mit dem Gedanken getragen, etwas in der Landwirtschaft zu machen. Regie hat wie so oft der Zufall geführt. „Anfangs gab es einige größere Stolpersteine, die wir beseitigen konnten. Ich möchte dieses Leben nicht mehr missen“, meint die Landwirtin und strahlt über das ganze Gesicht.
I m g r o s s z ü g i g e n L a u f s ta l l
herrscht geschäftiges Treiben am Futtertrog. Mit einer großen Geräuschkulisse ist das allerdings nicht verbunden. Stoische Ruhe legen die fünfzehn Zottl beim Fressen des duftenden Heus, das noch aus dem vergangenen Sommer stammt, an den Tag. Das änderte sich nur, wenn es nicht genügend freie Plätze am Trog gäbe. Doch der Stall bietet Platz für bis zu zwanzig von ihnen. Im Hintergrund, auf einem weichen Bett aus Heu, stehen zwei kleine Kälbchen, die erst unlängst zur Welt gekommen sind. Das warme Streiflicht bricht seitlich in den geräumigen Stall herein, in dem die Kleinen noch etwas ungelenk umherstaksen. Das wird nicht lange so bleiben. So wie bei uns Menschen gilt auch in der Tierwelt das eherne Gesetz, dass noch kein Meister vom Himmel gefallen ist. Dieses Gesetz gilt auch in der Landwirtschaft, wie die passionierten Landwirte Regina und Bernhard Wolf immer wieder einmal am eigenen Leib erfahren. „Learning by doing“, meint Regina augenzwinkernd. Bernhard hat die Ausbildung zum Landwirtschaftlichen Facharbeiter absolviert. Das hilft ihm weiter, einmal mehr, einmal weniger. Wie es halt im Leben so ist.
REGINA UND BERNHARD WOLF haben der zahlengetriebenen Bankenwelt den Rücken gekehrt und bewirtschaften den Zottlhof mit Leidenschaft und im Einklang mit der Natur.
Die Ruhe, die im Laufstall bei den Rindern herrscht, hat etwas Meditatives. „Die Tiere haben einen unglaublich guten Charakter. Sie sind ein Spiegel – wie ich mit ihnen umgehe, so geben sie es zurück“, erklärt Regina die Faszination der Zottl. Emotionalen Stress nehmen die feinfühligen Tiere instinktiv wahr und werden ihrerseits unruhig. Die Beziehung zwischen den Zottln und ihren Besitzern ist eng. „Die Tiere kennen und vertrauen uns. Deshalb kann ich auch ein neugeborenes Kalb unter den Augen der Mutterkuh zum Strohbett tragen“, erklärt Regina nicht
DAS FLEISCH DES ZOTTELIGEN VIEHS IST VON ALLERHÖCHSTER GÜTE. NICHT ZU ÜBERTREFFEN. DAS EINE MAL IM JAHR, WENN ES ZUM VERKAUF STEHT, ÜBERSTEIGT DIE NACHFRAGE DAS ANGEBOT UM EIN VIELFACHES. S O M M E R 2018
ohne Stolz. Die Wolfs haben zweifellos das richtige Händchen für ihre Schottischen Hochlandrinder. Das spürt man. Zudem lernt man im Umgang mit den sensiblen Tieren auch viel über sich selbst. A m Z o t t l h o f haben alle Kühe einen Namen, mit dem sie gerufen werden und auf den sie – Ausnahmen bestätigen die Regel – auch hören. Das mag zwar wie ein Klischee klingen, ist aber eine authentische Angelegenheit. Lernt man Bernhard und Regina kennen, merkt man das binnen fünf Minuten. In den Sommermonaten, von Mitte Juni bis Mitte September, werden die glücklichen Tiere gealpt – in einem abgelegenen Gebirgstal mit drei Geländestufen und einem kesselartigen Talschluss. Auf der höchsten Stufe, dort, wo die Rinder grasen, soll auch das Gras am gehaltvollsten sein. „Man erzählt sich schon seit früher, dass das Gras dort so nahrhaft sein soll, dass die Kühe im Liegen fressen könnten und selbst dabei noch zunehmen“, sagt Bernhard und
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„WIR FÜHREN UNSEREN BETRIEB EINFACH IM KREISLAUF DER NATUR. DAS IST UNSER ZENTRALES ANLIEGEN.“ REGINA WOLF
lächelt verschmitzt. Wie es wohl um den Wahrheitsgehalt dieser alten Erzählungen bestellt sein mag? Einen wahren Kern haben die meisten. Einmal mehr, einmal weniger. Zumindest verlieren die Hochlandrinder während des Almsommers nicht an Gewicht, wie es sonst auf der Alm eigentlich üblich ist. D a s F l e i s c h des zotteligen Viehs ist –
wie könnte es bei diesem „Lebensstil“ auch anders sein – von allerhöchster Güte. Nicht zu übertreffen. Das eine Mal im Jahr, wenn es zum Verkauf steht, übersteigt die Nachfrage das Angebot um ein Vielfaches. So sehr, dass Regina und Bernhard Wolf dazu übergegangen sind, das Fleisch zu verlosen. Kaminwurzen gibt es dagegen das ganze Jahr über. Solange der Vorrat reicht, wie es so schön heißt. Die Trennung von den Ochsen, die nach drei Jahren geschlachtet werden, fällt Regina und Bernhard naturgemäß schwer. Die Kühe werden zur Zucht gebraucht. „Wir haben für uns ein Ritual entwickelt, bei dem wir uns vom Tier verabschieden. Es hatte ein schönes Leben am Hof und ist dann für uns Menschen da. Unsere Tiere bekommen nur Kräuter, Gras, Heu, einen Mineralsalzstein und einen gewöhnlichen Salzstein. Keine Silage, kein Kraftfutter, sonst nichts“, erläutert Regina, während Bernhard draußen vor dem Hofladen damit beschäftigt ist, mit dem Traktor Mist aufzuladen.
sig, das Gelee und den Schnaps, denen die Heublumen ein unvergleichliches, reiches, ja fast würziges Aroma verleihen. Das Gelee passt übrigens ganz hervorragend zu Käse. Der Sirup kann als Saft, Tee und sogar als Aperitif mit Preiselbeeren und Prosecco genossen werden. Der Tiroler Heu Traum ist aus traumhaften Bergkräutern gemacht: „Johanniskraut, Schafgarbe, Frauenmantel, Spitzwegerich ...“, zählt Regina auf. Außerdem produziert die emsige Bäurin noch Himbeer-Balsamico, Himbeerlikör und Whiskey-Honig-Senf. Letzterer passt übrigens ganz wunderbar zu den Kaminwurzen vom Hochlandrind. All das und viele kleine und größere handgemachte Mitbringsel bietet sie in ihrem Hofladen an, der freitags zwischen 14 und 16 Uhr sowie nach telefonischer Absprache geöffnet ist. Man kann Regina nach Vereinbarung sogar bei der Verarbeitung ihrer Kräuter über die Schulter schauen. Oder aber überhaupt Tag und Nacht am Zottlhof verbringen. Wie? In der einzelnen, einzigartigen Ferienwohnung, die zwei bis sechs Personen eine unvergessliche Unterkunft bietet. E i n B e s u c h am Zottlhof, der mit seinen Tieren ein ganz besonderer Kraftplatz geworden ist, lohnt sich allemal und bringt Körper und Geist ins Gleichgewicht.
D o c h n i c h t n u r den fleischlichen
Genüssen wird am Zottlhof Genüge getan, sondern auch anderen. Dafür hat sich Regina Wolf den Tiroler Heu Traum einfallen lassen: Die dafür verwendeten Bergkräuter mäht Regina ausschließlich händisch mit der Sense. Trocknen und Sortieren ist auch Handarbeit. „Es duftet nach Heu und schmeckt auch nach Heu“, sagt Regina. Kann man wohl sagen. Das gilt gleichermaßen für den Sirup, den Es-
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DER ZOTTLHOF Alles begann im Mai 2011 mit drei Hochlandrindern, aktuell leben 15 Zottl am Hof von Regina und Bernhard Wolf, die diese so naturnah wie möglich halten. Der Hofladen mit feinen kulinarischen Köstlichkeiten ist freitags von 14 bis 16 Uhr und nach telefonischer Vereinbarung geöffnet. In der Ferienwohnung kann man hier neuerdings auch übernachten. www.zottlhof.com
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SENSITIVE REFLECTIONS OF YOURSELF
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GASTHOF · RESTAURANT
There is a special jewel in Leutasch waiting at the end of a narrow and little-used road: the Zottlhof.
TIROLER GASTLICHKEIT TRIFFT KULINARISCHE GAUMENFREUDEN.
explains the fascination with the breed. In the summer months from mid-June through to mid-September the happy animals are brought up to the mountain meadows – in a remote alpine valley with three different stages and a bowl at the end of it. The meat from the cattle is top quality – how could it not be, given their ‘way of life’? Impossible to beat it.
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egina and Bernhard Wolf’s original profession was in the world of figures and statements. They started breeding animals in 2011 and, since 2016, their whole passion has been dedicated to the Zottlhof. The pair named their smallholding after the Scottish Highland cattle that they raise there – because of the thick red-brown or black hide that is lovingly termed ‘Zottl’ in German.
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Das Restaurant Dorfkrug in Mösern steht ganz im Zeichen gastlicher Herzlichkeit, Heimatliebe, Naturverbundenheit und authentischer Kulinarik.
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APPARTEMENTS
B u t i t i s n o t just a taste for meat T h e S c o t t i s h H i g h l a n d cattle
fit perfectly into their surroundings. They are good-natured, robust, used to the winter, happy to be outside and live a long time. Additionally, and this is especially important for the Bernhards, they calve easily and are excellent mother cows. Nature is not helped along its way at the Zottlhof in the form of artificial insemination. All the calves are brought up as nature intended in the summer when they are up in the mountain pastures. T h e c a l m in the stable with the
cattle is something almost meditative. “The animals have an unbelievably good character. They are a reflection of me – the way I react to them governs how they are with me,” Regina
that will be satisfied at the Zottlhof. Regina Wolf had the inspiration for the Tiroler Heu Traum (Tyrolean Hay Dream): the mountain herbs used are all hand-mown with a scythe. Drying and sorting is also done by hand. “It smells of hay and you can taste it as well,” says Regina. The same for the syrup, the vinegar, the jelly and the schnaps, where the flowers in the hay help create an incomparably rich, almost spicy, scent. The hardworking farmer also produces raspberry Balsamico, raspberry liqueur and a whisky-honey mustard. This is all on offer, as well as plenty of other handmade gifts of all sizes, in the farm shop, which is open on Fridays between 14.00 and 16.00 or by telephone appointment.
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DIE NATUR VOR DEM FENSTER – DIE DORFKRUG APPARTEMENTS. Gemütlich und komfortabel eingerichtet und in unmittelbarer Nähe von der Olympiaregion Seefeld, sind Sie in Ihrem Urlaub von einer faszinierenden Natur umgeben. Möserer Dorfstraße 32 · A-6100 Seefeld-Mösern Telefon: 00 43 (0) 52 12 / 47 66 · Fax: DW 57
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© MIKE RABENSTEINER
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WAHRE MEISTERSCHAFTEN Mit dem Handwerksfest hat die Kaufmannschaft Seefeld vor über zwei Jahrzehnten einen Funken springen lassen, der heute mehr sprüht denn je. Weil der Wert des traditionellen Handwerks nicht hoch genug geschätzt werden kann. Und weil es einfach schön ist, die Meister bei der Arbeit zu beobachten.
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TRADITION ZUM 21. MAL findet das Handwerksfest heuer statt.
21. ALTES HANDWERK TIROL - HANDWERKSFEST 8. und 9. September 2018 PROGRAMM: Samstag: • 10:30 bis 18 Uhr: Handwerksfest • 10:30 bis 18 Uhr: Bauernmarkt am Dorfplatz • 11 bis 18 Uhr: Musikpavillon – musikalische Unterhaltung von diversen Kapellen und Volksmusikgruppen an unterschiedlichen Plätzen im Zentrum • 13 Uhr: historische Traktorenparade • 18:30 Uhr: Abendgottesdienst in der Pfarrkirche zum hl. Oswald Sonntag: • 10 Uhr: Messe in der Pfarrkirche zum hl. Oswald • 10:30 bis 17 Uhr: Handwerksfest • 10:30 bis 17 Uhr: Bauernmarkt am Dorfplatz • 11 bis 17 Uhr: buntes Musikprogramm beim Pavillon • 13 Uhr: großer Trachtenumzug Weitere Infos unter www.seefeld.com (Events/Veranstaltungskalender)
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as mit der Zeit ist eine eigenartige Geschichte. Mal kann sie nicht schnell genug vergehen, mal will sie angehalten werden, mal verstreicht sie ohne jeden Zweck und ein andermal wird sie mit allen Sinnen genutzt, mit allem Können gefüllt und mit voller Überzeugung geschätzt. Zeit, meint man leichtgläubig, kann nicht in die Hände genommen werden, ertastet oder erfühlt. Verrinnt sie, ohne einen Handstreich zu tun, ist das wohl wahr. Wird sie aber von einem Handwerker genutzt, um etwa rohes Holz, unförmiges Metall, rauen Stein, mannshohe Kornbüsche oder wirres Vlies zu verwandeln, ist das anders. Dann bekommt die vierte Dimension die unterschiedlichsten Formen. Genau genommen steckt in jedem meisterhaft von Hand gefertigten Objekt oder Produkt auch das geballte und stets verfeinerte Wissen alter Zeiten, weitergegeben vom Meister an den Lehrling, mit dem dieser Kreislauf der handwerklichen Fähigkeiten in die nächste Runde geht. „Alles ist so schnell geworden, immer digitaler, immer effizienter. Wenn die Leute dann Handwerker beobachten, die so arbeiten
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wie schon vor hundert Jahren und die sich die Zeit nehmen, darüber auch zu sprechen, löst das Begeisterung aus. Das ist immer wieder toll“, weiß Ernst Meier. E r n s t M e i e r ist Obmann der Kauf-
mannschaft Seefeld und der Grund, warum er so lebhaft von dieser Begeisterung erzählen kann, ist das Handwerksfest, das die Kaufmannschaft alle Jahre wieder organisiert. „Bei unserer Gründung vor über 20 Jahren ist die Idee entstanden, traditionelles Handwerk in der Fußgängerzone Seefeld zu präsentieren. Beim ersten Mal hatten wir um die 30 Aussteller beziehungsweise Handwerker, mittlerweile sind es 120 Stände mit rund 130 Handwerkern“, beschreibt Meier das Bild, das jedes Jahr tausende Besucher nach Seefeld lockt und dem Plateau am sonst so ruhigen zweiten Septemberwochenende ein rundum einladendes Flair verpasst. L ä n g s t h at s i c h weit über die Lan-
desgrenzen hinaus rumgesprochen, was hier geboten wird. Neben den Handwerksständen, wo Funken und Sägespä-
„DIE BESUCHER SOLLEN SEHEN, WIE DIE HANDWERKER ARBEITEN.“ ERNST MEIER, OBMANN DER KAUFMANNSCHAFT SEEFELD
H erzlich willkommen. E nt spannen, erholen, wandern oder radeln…
ne um die Wette fliegen, wo aus Haselnussstangen Körbe geflochten werden, wo Korn gedroschen, zu Mehl und schließlich zu Brot verarbeitet wird, wo den Zimmerleuten bei ihrer „großen“ Arbeit zugesehen werden oder der Nagelschmied beim Nagelschmieden beobachtet werden kann, wird auch ein Rahmenprogramm geboten, das den festlichen Charakter unterstreicht. An unterschiedlichen Plätzen im Zentrum Seefelds spielen Volksmusikgruppen auf und kein Verstärker lässt die traditionellen Klänge dröhnen.
E infach genießen und die at emberaubende T iroler B erglandschaf t ent decken.
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TRADITION
„BEI DER GRÜNDUNG IST DIE IDEE ENTSTANDEN, TRADITIONELLES HANDWERK IN DER FUSSGÄNGERZONE SEEFELD ZU PRÄSENTIEREN. BEIM ERSTEN MAL HATTEN WIR UM DIE 30 AUSSTELLER, MITTLERWEILE SIND ES 120 STÄNDE.“ ERNST MEIER, OBMANN DER KAUFMANNSCHAFT SEEFELD
B e i d e r T r a k t o r e n pa r a d e knat-
tern historische Modelle zum Takt der Blasmusik und mit dem großen Trachtenumzug, der in Zusammenarbeit mit dem Bezirkstrachtenverband Innsbruck Stadt/Land organisiert wird, findet das Fest einen bunten Rahmen. Wenn rund 800 Teilnehmer aus Nord- und Südtirol stolz ihre Trachten präsentieren, Schuhplattler und Tanzgruppen den überlieferten Spaß an der Bewegung vermitteln, wird das eine oder andere Pärchen schon mal zum Tanz des „Boarischen“ animiert. D a s t r a c h t i g e E l e m e n t des Handwerksfestes wird zudem durch die Sonderausstellung „Tracht & Pracht“ im Kapitelsaal der Seefelder Pfarrkirche abgerundet, wo Federkielsticker, Goldstickerinnen oder Blaudrucker an den schmückenden Elementen der Trachten arbeiten. Das verlockt und lockt. So weiß Ernst Meier beispielsweise von einem Engländer zu berichten, der regelmäßig seine ganze in der Welt verstreute Familie rund um das Handwerksfest nach Seefeld eingeladen hat. „Früher ist es in der zweiten Woche im September mit der Gästezahl bergab gegangen. Jetzt haben wir da einen richtigen Hype“, freut sich der Organisator. H e u e r f i n d e t das Handwerksfest be-
reits zum 21. Mal statt. „Anfangs dachten wir, wir machen das maximal 20 Mal“, erinnert sich Meier mit einem Schmunzeln. Tja, es kam ganz anders. Gerade weil die zunehmende Automatisierung und Digitalisierung in der Produktion vieler Gebrauchsgegenstände oder Lebensmittel die Herstellung entrückt und unpersönlich macht, wurde das Handwerksfest in Seefeld zu einer Art Institution, mit der die Achtung vor den
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Handwerksmeisterschaften zelebriert wird. Dabei ist das Handwerksfest keine Reise zurück mit Tränen der Nostalgie, es sind keine Ritterspiele, die Vergangenes auferstehen lassen. Nein. Das Handwerk, das hier präsentiert wird, ist lebendig und die Szenen in der Fußgängerzone liefern ein konzentriertes Abbild des Alltages, den die Aussteller nach wie vor leben. In Nordtirol, Osttirol, Südtirol, Bayern oder teils auch in weiter entfernten Gegenden Österreichs. „Sie kommen gerne. Wir versuchen auch, jedes Jahr Neues zu zeigen, und wer sich nicht an die Regeln hält, wird nicht mehr eingeladen“, sagt Meier. E i n e w i c h t i g e R e g e l l a u t e t, dass die Arbeit am Stand zwei Drittel und der Verkauf ein Drittel der Zeit in Anspruch nehmen soll: „Schließlich geht es darum, dass die Besucher sehen, wie sie arbeiten.“ Es ist keine Frage, dass ebendiese Handwerkstraditionen in Gefahr sind, doch die Tatsache, dass die handwerklichen Fertigkeiten gleichsam als Gegenstück zur Automatisierung wieder mehr Wertschätzung erfahren, macht Hoffnung und Lust auf die Einzigartigkeit handgefertigter Unikate. D a s s d i e K a u f m a n n s c h a f t Seefeld
vor über 20 Jahren den richtigen Riecher hatte und den Wert des traditionellen Handwerks nicht nur richtig einschätzte,
sondern durch das Handwerksfest auch einen Funken springen ließ, der genau dies unterstreicht, wird nicht nur durch die Besucher geadelt. In gewisser Weise kann in Seefeld jedes Jahr hautnah nachvollzogen werden, warum die UNESCO, die Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft und Kultur, das traditionelle Handwerk zum immateriellen Kulturerbe erklärte. „Immaterielles Kulturerbe wird von einer Generation an die nächste weitergegeben, fortwährend neu gestaltet und vermittelt den Gemeinschaften ein Gefühl von Identität und Kontinuität“, heißt es dazu im UNESCO-Übereinkommen zur Erhaltung des immateriellen Kulturerbes, wo im Zusammenhang mit den traditionellen Handwerkstechniken auch festgehalten wird: „Dabei steht nicht primär die Erhaltung der Objekte an sich im Mittelpunkt, sondern ihre Produktion – sprich die Fähigkeiten, das Geschick und das Fachwissen, die zur Herstellung der Objekte notwendig sind.“ D e r K u lt u r a u f t r a g , den das Hand-
werksfest in Seefeld gleichsam nebenher erfüllt, ist nicht zu unterschätzen. „Wir haben damals schon richtig gedacht“, weiß Ernst Meier und sagt: „Wir sind schon stolz darauf, dass wir es so haben, wie wir es haben. Es ist wirklich eine Veranstaltung für das Handwerk.“ Stimmt.
„ALLES IST SO SCHNELL GEWORDEN, IMMER DIGITALER, IMMER EFFIZIENTER. WENN DIE LEUTE DANN HANDWERKER BEOBACHTEN, DIE SO ARBEITEN WIE SCHON VOR HUNDERT JAHREN UND DIE SICH DIE ZEIT NEHMEN, DARÜBER AUCH ZU SPRECHEN, LÖST DAS BEGEISTERUNG AUS.“ ERNST MEIER
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REAL MASTERS OF THE GAME The Seefeld Merchants’ Association created a spark with the Handicrafts Festival more than two decades ago that is burning ever more brightly these days.
ime, when you look at it simply, cannot be grasped in the hand, touched or caressed. It’s true that it runs away despite all our best efforts. But when it is used by a craftsman to transform a fresh piece of wood, a shapeless mass of metal, raw stone, tangled fleece or a head-high corn stack then that’s something else. Then the fourth dimension starts to take on new shapes. In fact, every handmade object or product made by an expert contains the compressed and distilled wisdom that has been passed down from master to pupil through the ages to enable the continuation of these skills “Everything moves so quickly, is more digital, always more efficient. If you look at a craftsman, who is taking his time and working like they did centuries ago and who takes the time to talk about what he is doing, well, it’s fascinating and always an interesting experience,” says Ernst Meier.
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M e i e r i s t h e c h a i r m a n of the Seefeld Merchants’ Association (Kaufmannschaft Seefeld) and the reason he is chatting in such a lively and enthusiastic way is the Handicrafts Festival that his organisation puts on every year. “When we formed the association more than 20 years ago we had an idea to display traditional handicrafts in the pedestrian area of Seefeld. For the first festival we had 30 stands and craftsmen and -women. Now we have 120 stands with around 130 craftsmen and -women,” he explains, describing the event that draws thousands of visitors to Seefeld and gives an inviting flair to an otherwise quiet second weekend in September.
T h i s y e a r the Handicrafts Festival is being held for the 21st time. “At the beginning we thought we would do it a maximum of 20 years,” Maier remembers with a smile. It turned out differently. The fact that automation and digitalisation is increasingly used in the production of foodstuffs or everyday items and makes them impersonal has meant that the Seefeld Handicrafts Festival has become a kind of institution that celebrates the expertise of those who work with their hands. Crafts that are displayed here are still alive and the scenes in the pedestrian area depict a concentrated image of the everyday life that these men and women still experience. One important rule for participants is that the handwork should form two-thirds and sales just one third of the time: “At the end of the day, visitors should see how they work.” There is no question that these skills are in danger of dying out, but at the same time the fact that handmade items are increasingly valued as a counterpoint to automation leaves a ray of hope for those looking for unique handmade items.
21ST TRADITIONAL TYROLEAN HANDICRAFTS FESTIV September 08-09, 2018 More information at www.seefeld.com (Events / Calendar of events)
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EIN STÜCKCHEN URLAUBSZEIT ZUM MITNEHMEN Markus Pirkner entstammt aus einer künstlerischen Familie. Der gelernte Goldschmied hat anlässlich der 2019 stattfindenden Nordischen SkiWeltmeisterschaft eine Seefeld-Uhr designt, die ebenso zeitlos wie elegant ist.
eit ist etwas Wertvolles. Sie ist begrenzt. Deshalb sollte man achtsam und nicht verschwenderisch mit ihr umgehen und sie genießen, wann immer es geht. Und wo könnte man das besser als im Urlaub gemeinsam mit den Menschen, die einem am meisten bedeuten?
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S e l b s t w e n n man alle Uhren abschaff-
te, hielte man dadurch den Zeitenlauf nicht auf. Der moderne Mensch und die Uhr leben in einer Symbiose. Ohne die Uhr ist der Mensch haltlos, und ohne den Menschen ist die Uhr sinnlos. Einer, der sich mit Uhren und Schmuck bestens auskennt, ist der gelernte Goldschmied Markus Pirkner. Er stammt aus einer künstlerisch talentierten Familie, ist der Vater doch ein talentierter Maler, der Onkel der bekannte Bildhauer Jos Pirkner. Mit
SEEFELD-UHR Anlässlich der Nordischen Ski-WM 2019 hat Juwelier Markus Pirkner eine eigene Seefeld-Uhr entworfen. Erhältlich ist das schmucke Stück in zwei Größen und mit unterschiedlichen Bändern in seinem Geschäft am Dorfplatz 25.
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seinem Bruder betreibt Markus Pirkner je ein Geschäft in Fulpmes im Stubaital und eines in Seefeld. Etwa die Hälfte der dort angebotenen Schmuckstücke stammt aus eigener Produktion. Im obersten Preissegment will Pirkner bewusst nicht mitspielen, deshalb fertigt er viel in Silber und verarbeitet Zirkonia- und Halbedelsteine. Das ergibt dann eine Preisspanne von 20 bis 500 Euro. „Ich muss den Kunden in dem Moment für mich gewinnen, in dem er am Geschäft vorbeikommt. Das geht nur, wenn man sich von der breiten Masse abhebt“, sagt Pirkner. E i n T e i l dieses Abhebens, dieses
Andersseins ist die Uhr, die Markus Pirkner anlässlich der Nordischen Ski WM entworfen hat. Pirkner trägt selbst eine davon. Nicht nur wegen des Marketings, sondern „weil sie einfach angenehm zum Tragen ist“, erklärt der Juwelier. Seine Seefeld-Uhr gibt es in zwei Größen, die kleinere hat 34 Millimeter im Durchmesser, die größere misst 41 Millimeter. „Im Grunde genommen beides Unisex-Größen“, sagt Pirkner. Eine gute und nachgefragte Lösung hat er auch beim Uhrband parat, von dem es ebenfalls zwei Varianten gibt. „Mit der Magnetschließe passt sich die Uhr stufenlos jedem Handgelenk an“, demonstriert Pirkner das System, das auch bei der smarten Uhr eines besonders technologieaffinen Unternehmens aus dem kalifornischen Cupertino zum Einsatz kommt.
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MARKUS PIRKNER ließ beim Design der Seefeld-Uhr seiner Kreativität freien Lauf und schuf einen rundum gelungenen Erstling.
DIE UHR MIT DEM SEEKIRCHL IST EIN EBENSO ANMUTIGER WIE PRAKTISCHER GEGENSTAND. GERADE IN UNSERER SCHNELLLEBIGEN ZEIT IST ES DAS KOSTBARSTE, EINANDER ZEIT ZU SCHENKEN.
D i e S e e f e l d - U h r ist dezent in Silber und Weiß gehalten. Das Ziffernblatt ziert unaufdringlich im Hintergrund das für Seefeld ikonische Seekirchl und das Logo der Olympiaregion. Die Jahreszahl der Nordischen Weltmeisterschaft, die 2019 stattfindet, findet sich am Ziffernblatt als 19 und 20 Uhr. Eine elegante Lösung. Weiters ist ein stilisierter Dreier am Ziffernblatt abgebildet, der die Langlaufloipe symbolisieren soll und aus Pirkners Feder stammt. „Das ist der rote Faden, der sich bei dieser Uhr durchzieht. Es war mir wichtig, etwas qualitativ Hochwertiges zu machen. Diese Uhr ist wasserdicht, hat ein speziell gehärtetes Mineralglas, das zeitlose Gehäuse ist aus antiallergischem Inox-Stahl. Die Uhr läuft batteriebetrieben mit einem Quarz-Uhrwerk“, führt der Experte aus. D i e h o c h w e r t i g e Anmutung er-
streckt sich nicht nur auf die Uhr selbst, sondern auch auf das Holzschächtelchen, in dem sie verpackt ist. Dieses trägt ebenfalls das Seefeld-Logo. Als Zugabe gibt es ein stylisches, wasserfestes Nylonband, das sich leicht selbst wechseln lässt. Auf der Schließe prangt wiederum das Logo der Olympiaregion. Vo n d e r I d e e über die Prototypen-
fertigung bis hin zur Serienreife des Chronographen zog ein Jahr ins Land. Es seien eben viele kleine Details zu
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beachten, bis alles gut zusammenpasse, gibt Pirkner zu bedenken. Um Neujahr herum hat er die ersten Uhren aus Serienfertigung bekommen. Bei der Preisgestaltung ist der Juwelier sowohl bei der Uhr mit Metallband als auch bei der kleineren, die mit Lederband daherkommt, sehr moderat. So soll sich jeder, der das möchte, ein Stück Metall gewordene Zeit aus Seefeld mitnehmen können. Die Region erfreut sich nämlich einer großen Stammklientel. Gäste, die seit vielen Jahren kommen und einen starken Bezug zum Seefelder Plateau haben. Ein Teil der Erlöse aus dem Verkauf der Uhr wird dem Ski-Club Seefeld zum Zweck der Nachwuchsförderung zugutekommen. Möglicherweise ist die Seefeld-Uhr nicht der letzte Zeitschreiber, den Markus Pirkner entworfen hat. Doch das ist noch Zukunftsmusik.
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J e d e n fa l l s ist die Uhr mit dem See-
kirchl ein ebenso anmutiger wie praktischer Gegenstand. Gerade in unserer schnelllebigen Zeit ist es das Kostbarste, einander Zeit zu schenken. Das gelingt uns im Alltag vielleicht nicht immer. Im Urlaub dagegen verlebt man viele schöne, ungestörte Stunden, bis man wieder im Rhythmus, im Gleichklang ist. An diese schönen Stunden kann diese besondere Uhr erinnern. Bis es wieder so weit ist, für die schönste Zeit im Jahr. Die Seefeld-Zeit.
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TAKE AWAY SOME HOLIDAY TIME Goldsmith Markus Pirkner has designed a Seefeld watch to commemorate the 2019 Nordic Ski World Championships and it is as timeless as it is elegant. odern man and his watch exist in symbiosis. People are disoriented without a watch and a watch without people is also without a purpose. Somebody who knows all about watches and jewellery is the trained goldsmith Markus Pirkner. With his brother he runs a shop in Fulpmes im Stubaital and another in Seefeld. About a half of the pieces of jewellery on offer are produced by themselves. Pirkner has taken a deliberate decision not to aim at the most expensive part of the market and for that reason he works a lot with silver and uses zirconia and semi-precious stones. “I don’t have to grab the customer when he is passing the shop. It only works when you differentiate yourself from the mainstream market,” says Pirkner.
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O n e way of creating that difference is the watch that Markus Pirkner designed to commemorate the Nordic Ski World Championships. He is wearing one himself. Not for marketing purposes but “because it feels comfortable to wear one,” His Seefeld watch is available in two sizes: the smaller is 34 millimetres in diameter and the larger is 41 millimetres. “Basically, they are both unisex sizes,” Pirkner says. He has a good and much-requested solution when it comes to the watch strap with two variations. “With
the magnet clasp the watch fits every wrist,” he says demonstrating the system. T h e wat c h is available in an understated silver and white, while the watch face has an unobtrusive background of the Seefeld icon, the Seekirchl (‘lake chapel’), and the logo of the Olympiaregion. The year of the World Championships is on the watch face in the spot for 19.00 and 20.00. The stylised 3 on the watch face symbolises a cross-country trail and was designed by Pirkner. The impression of high quality is not restricted to the watch but also extends to the wooden case in which it is packed. As an extra there is also a stylish waterproof nylon strap which is easy to swap. A t a n y r at e , the watch with the Seekirchl is an
impressive and practical item. Especially in these hectic days, how valuable it is to be able to give a gift of time to someone. That happens all too infrequently in our everyday lives. On the other hand, a holiday provides many lovely unspoiled hours until you feel in balance and rhythm once again. This special watch can help you recall those sensations. Until, once more, the most beautiful time of the year comes around. Time for Seefeld.
Wir verwöhnen unsere Gäste vom Frühstück bis zum Abendessen und von der Vorspeise bis zum Dessert. Für Süße gibt’s Eis und Kuchen aus unserer Konditorei. Und für alle, die ein Stück Nannis mit heim nehmen wollen, haben wir täglich ofenfrisches Gebäck sowie frisch gepresste Fruchtsäfte und Fruchtsalate.
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Innsbruckerstrasse 24, A-6100 Seefeld, +43 (0) 5212 2229 622, info@nannis-cafe.at, www.nannis-cafe.at
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KULINARIK
EIN HAUCH ITALIEN Schnickschnack und Klein-Klein ist im Pauly nicht an der Tagesordnung. Das Interieur von Seefelds Gastro-Neuzugang übt sich in fast schon puristischer Zurückhaltung. Hauptdarsteller ist definitiv die Kulinarik.
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KULINARIK
WENN ZWEI ITALOPHILE AM SEEFELDER PLATEAU MITEINANDER GASTRONOMIE MACHEN, KOMMT ETWAS DURCHAUS CHARMANTES DABEI HERAUS. m Pauly dominieren klare Linien. Das Ambiente ist unkompliziert, nicht verspielt. Man könnte auch geradlinig sagen. Dafür zeichnen die Architekten Alexander Meissl und Anke Stern verantwortlich. Für die Gastfreundschaft und das mediterrane Flair sind die gebürtige Seefelderin Veronika Kirchmair und Claus Haslauer zuständig. Beide führen erfolgreich das St. Peter Stiftskulinarium in Salzburg und verleihen Seefeld mit ihrem Restaurant im klassischen Bistrostil kulinarisch eine zusätzliche Note.
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S t i l i s t i s c h will sich das Pauly
bewusst vom in der Gegend dominierenden alpinen Chic absetzen. „Für die Menschen im Umfeld war das vor allem am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig. Seit die Akzeptanz da ist, lieben sie es“, erzählt Patron Claus Haslauer. „Das Lokal könnte in dieser Form in jeder Großstadt stehen.“ Das Pauly liefert also – durchaus mit Ansage – ein Kontrastprogramm. Man macht gewisse Dinge eben anders als die anderen. Haslauer hat Erfahrung, wenn es darum geht, in der Gastronomie die „Vita Italiana“ einkehren zu lassen. Zur italienischen Küche pflegt er eine besondere Liebe. Das verbindet ihn mit Architekt und Teilhaber Alexander Meissl. Wenn zwei Italophile am Seefelder Plateau miteinander Gastronomie machen, kommt etwas Charmantes wie das Pauly mit seinen 30 Sitzplätzen und der Terrasse heraus, wo man die Italianità fast mit Händen greifen kann. Das ist auch ein Verdienst des Küchenteams rund um Chefkoch Sergio, einem waschechten Italiener, der sich bereits in Frankfurt als Selbständiger bewährt hat. „Mit ihm haben wir eine Riesenfreude“, sagt Haslauer über seinen Koch. Entsprechend ist Sergio auch mit der deutschen Sprache vertraut, was der Kommunikation und damit dem gesamten Teamgefüge zuträglich ist.
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P i z z a spielt im Pauly übrigens, anders als man es vielleicht erwarten möchte, keine Rolle. „Viele Leute verbinden Italien mit Pizza. Das ist nur ein Teil eines sehr großen Bildes. Wir sind ein Restaurant mit italienischen Feinheiten“, sagt Chefin Veronika Kirchmair. „Ich würde das sogar auf den ganzen mediterranen Raum ausdehnen. Italien ist sicher unser Hauptfokus, wir wollen aber in die Breite gehen“, ergänzt Claus Haslauer. Mit der mediterranen Küche assoziiert man gemeinhin Frische und Leichtigkeit. Das sind vor allem in der warmen Jahreszeit besonders gute Argumente. Dementsprechend konzentriert man sich im Sommer im Pauly neben den Spezialitäten, die das ganze Jahr über geboten werden, auf fei-
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ne Salate, die leicht, raffiniert aromatisch und in ihrer Buntheit ein Fest für alle Sinne sind. Gesundes Essen muss nicht langweilig sein. „Im Sommer liegt unser Schwerpunkt eindeutig auf der leichten Küche, wir werden auch viel mit Gemüse arbeiten“, sagt der Patron. I m Pa u ly gibt es ausschließlich Meeres-
fische und -früchte, die vom nächtlichen Fang an der Adria bis auf den Seefelder Teller keinen Tag brauchen. Frischer geht es nicht. Ein weiteres Steckenpferd des Pauly, wenn nicht gar der Signature Dish, sind die Trüffelnudeln aus dem Parme-
DIE GASTGEBER Veronika Kirchmair, Claus Haslauer und Architekt und Teilhaber Alexander Meissl vermitteln im Pauly zur Gastronomie geronnene Italophilia.
„IM SOMMER LIEGT UNSER SCHWERPUNKT EINDEUTIG AUF DER LEICHTEN KÜCHE, WIR WERDEN AUCH VIEL MIT GEMÜSE ARBEITEN.“ VERONIKA KIRCHMAIR UND CLAUS HASLAUER
sanlaib, die in ihrer Machart und in ihrem Geschmack ein echtes Highlight sind. Die Pasta wird vom Koch vor den Augen der Gäste angerichtet. „Das kommt irrsinnig gut an, das lieben unsere Gäste“, weiß Haslauer. Wenn der Chefkoch am Tisch dem Gericht selbst den letzten Schliff gibt, fällt das nicht in die Rubrik Alltägliches. Konsequenterweise ist auch die Weinkarte eine ausschließlich italienische Angelegenheit. I n S a c h e n K u l i n a r i k überlässt
man im Pauly nichts dem Zufall. Die Mitarbeiter sind bis ins kleinste Detail geschult. Das ist dem Perfektionismus der Gastgeber geschuldet und fällt beim Gast positiv auf. In der wohlbestückten Bar hechelt man nicht atemlos dem Zeitgeist hinterher, sondern will selbst Akzente setzen. Etwa beim sizilianischen Kräuterbitter Averna Don Salvatore, von dem jährlich genau 1.868 Flaschen – angelehnt an das Gründungsjahr – hergestellt werden. „Davon haben wir acht Flaschen bekommen. Die Qualität ist herausragend“, sagt Claus Haslauer. Ein breites Sortiment an verschiedenen
Grappe zählt selbstverständlich auch zur Grundausstattung, will man ein echter Italiener sein. „ W i r w o l l e n einfach gute Produkte
bieten. Der Gast soll sagen, da habe ich etwas anderes, nicht Alltägliches bekommen“, formuliert Claus Haslauer sein Ziel. Dennoch – oder gerade deshalb – geht es in der Küche schnörkellos zu. Im Mittelpunkt steht das Produkt, das sorgfältig und behutsam weiterverarbeitet wird. Der Charakter der hochwertigen Zutaten soll unverfälscht erhalten bleiben. Im Sommer will man im Pauly außerdem Eis anbieten. In seiner reinsten italienischen Vollendung natürlich. Gelato heißt das dann. Dazu hätten ihn zahlreiche Kundenwünsche veranlasst, räumt Haslauer ein. Etwas anderes als Hausgemachtes kommt im Pauly auch beim Gefrorenen nicht ins Haus. „Ich bin grundsätzlich immer der Meinung, dass das Produkt für sich sprechen muss. Wenn das Produkt eine tolle Qualität hat, weil es einfach frisch und gut ist, brauche ich kein Chichi drum herum“, bringt Haslauer die Philosophie des Hauses auf den Punkt.
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W e n n d i e H a u s h e r r e n selbst
Veranstaltungen ausrichten, gilt die Devise: Weniger ist mehr. „Machen wir eine Wein- oder Käseverkostung, dann mit tollen und interessanten Menschen, von denen man etwas lernen kann. Dann kommen die besten Gespräche heraus – begleitet von gutem Essen und Trinken“, formuliert Veronika Kirchmair den Anspruch. „Es muss immer etwas Besonderes sein.“
TIPP Brunchen im Pauly: Jeden Sonntag von 10 bis 13 Uhr findet der „Italian Brunch“ mit hausgemachten Klassikern in gemütlichem italienischen Flair statt. www.ciao-pauly.com
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E N G L I S H S U M M A RY
A TOUCH OF ITALY The interior of Pauly, the newcomer on the Seefeld gastronomic scene, shows an almost puritanical restraint. The main emphasis is definitely on the cuisine.
lear lines dominate in Pauly and the ambience is uncomplicated. The architects Alexander Meissl and Anke Stern are responsible for that. The native Seefelder Veronika Kirchmair and Claus Haslauer, who both share a special affection for Italian cooking, look after the hospitality and Mediterranean flair. That is a connection they share with architect and part-owner Alexander Meissl and something this charming is bound to happen when two Italophiles work together in gastronomy on the Seefeld plateau. Such as Pauly, with its 30 place settings and a terrace where you can almost touch the essence of Italy with your fingers. Head cook Sergio, an Italian through and through, is also responsible for that and the cooking team, who prepare just about anything that our southern neighbour has to offer. Apart from pizza.
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T h e M e d i t e r r a n e a n c u i s i n e is generally
associated with freshness and a light touch. Those are both good features, especially in the warmer
months of the year. In summer Pauly concentrates on salads for this reason, as well as all the other specialities which are offered year-round. The colourful salads are a feast for all the senses with their subtle aromas. Fish and shellfish need less than a day to make it onto a plate in Seefeld after being caught in the Adriatic night. Special mention should also go to the truffle noodles served in Parmesan rind. W h e n i t c o m e s to the culinary arts, nothing is
left to chance in Pauly. The well-stocked bar is not concerned with a breathless chase after the latest trend but tries to set its own note. For example, with the Sicilian herbal bitter Averna Don Salvatore, where only 1,868 bottles – referring to the year it started – are produced every year. “We managed to get eight bottles,” says Claus Haslauer. Of course, their wide range of different types of grappa is the least you can expect if you want to call yourself a true Italian.
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Der Sommer in seinen funkelndsten Facetten Ein Besuch in Tirol ohne S W A R O V S K I K R I S TA L LW E LT E N ? Undenkbar.
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KULINARIK
DIE GENUSSREICHEN SIEBEN Wer ehrliche, frische und raffinierte Küche, eingebettet in die schönsten Flecken des Seefelder Plateaus, sucht, der ist soeben fündig geworden.
REGION UND PRODUKT VERSCHMELZEN BEI CULINARIUM ALPENTRAUM ZU EINER UNVERWECHSELBAREN MARKE.
ie Wirte des Culinarium Alpentraum sind mittlerweile eine echte Institution, die die Topografie der Seefelder Genusslandschaft ganz entscheidend mitgeprägt und der Region in den wenig mehr als 20 Jahren ihres Bestehens ihren Stempel aufgedrückt hat. Insgesamt besteht das Culinarium Alpentraum aus sieben Wirten, die mit Leidenschaft die vielfältigen regionalen Lebensmittel ins Zentrum ihres gastronomischen Tuns rücken. Ohne dabei ostentativ das Regionale wie eine Monstranz vor sich herzutragen. Ganz natürlich und ungezwungen, aus Überzeugung und nicht, weil es trendy ist. Denn ausschließlich mit regionalen Lebensmitteln kann man ehrlicherweise keine Speisekarte bespielen. Die Geschichte der Genuss-Enthusiasten reicht zurück ins Jahr 1997, jenes Jahr, in dem auch die Friedensglocke in Mösern errichtet wurde. Ursprünglich hatte man zur Belebung des Sommertourismus zusammengefunden. Seitdem bemühen sich die Wirte um regionale
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Qualität und gutbürgerliche Gaumenfreuden. Eine Grundvoraussetzung, um im Konzert mitgeigen zu können, ist es, Familienbetrieb zu sein. In vier der sieben Wirtshäuser stehen die Chefleute sogar selbst hinter dem Herd. Das Kollektiv wird immer jünger, mittlerweile ist die zweite Generation nach den Gründern am Ruder, der eine oder andere junge Wilde steht in den Startlöchern. Und die brennen für ihre Aufgabe als Botschafter des guten und ehrlichen Geschmacks. C u l i n a r i u m A l p e n t r a u m ist nicht
nur ein loser Zusammenschluss gleichgesinnter Individualisten, sondern ein Genusskollektiv. Dementsprechend machen die Wirte auch gemeinsame Veranstaltungen. Zum 20er im vergangenen Jahr ging es in der Triendlsäge hoch her. Events stehen auch heuer wieder am Programm: Am 30. Juni veranstalten die Mitglieder im Gasthaus Brücke in Leutasch einen Koch-Workshop mit dem Titel „Die Gackerei“. Wenig überra-
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DIE RESTAURANTS AUF EINEN BLICK: • Gasthof Restaurant Dorfkrug, Patrick Trois, Mösern • Restaurant Weidachstube, Familie Neuner, Leutasch •Gasthaus Brücke, Familie Schweigl, Unterleutasch • Waldgasthaus Triendlsäge, Familie Triendl, Seefeld • Gasthof Tiroler Weinstube, Familie Seyrling, Seefeld • Gasthof Hirschen, Familie Scholl, Reith-Leiten • Gasthof Wiesenhof, Familie Neuner, Scharnitz
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Zu den Gründungsmitgliedern
URSPRÜNGLICH HATTE MAN ZUR BELEBUNG DES SOMMERTOURISMUS ZUSAMMENGEFUNDEN. SEITDEM BEMÜHEN SICH DIE WIRTE DES CULINARIUM ALPENTRAUM UM REGIONALE QUALITÄT UND GUTBÜRGERLICHE GAUMENFREUDEN.
schend gibt es dabei Genussvolles vom Huhn in Bio-Qualität aus Leutasch. Der Tag im Zeichen des Genusses wird von einem Abendmenü abgerundet, das ein Panorama der Köstlichkeiten der alpinen Küche darstellen wird. Darüber hinaus wirkt das Culinarium Alpentraum auch beim großen Strudelfest mit, das sich als besonderes kulinarisches Fest etabliert hat und heuer am 8. Juli stattfindet. Einen ganzen Tag lang strudelt es in der Fußgängerzone in Seefeld. Umrahmt wird das Hochamt des Strudels von einem Frühschoppenkonzert am Dorfplatz sowie einem Kinderprogramm. Das Rezept, aus dem Pflichttermine gemacht sind. D a s C u l i n a r i u m Alpentraum funkti-
oniert auch deshalb so gut, weil alle Mitglieder einen sehr ähnlichen Zugang zur Gastronomie haben. Neben Klassikern der österreichischen Küche, dem einen oder anderen internationalen Gassenhauer und rustikalen Tiroler Schmankerln kommt auf den Tisch, was gerade Saison hat.
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Ausgesuchte Lebensmittel, die vom Produzenten auf den Teller einen möglichst kurzen Weg hinter sich haben, bürgen für größtmögliche Frische. E i n k u r z e r B l i c k auf den Schman-
kerlkalender offenbart, dass der Frühling im Dorfkrug im Zeichen von Lamm, Kalb und Bärlauch stand, es im Sommer in der Weidachstube Knödel, Krapferl und Tascherl gibt, das Gasthaus Brücke die spannende Kombination „Bier am Teller“ wagt und es im Wiesenhof so richtig „knödelt“. Die Triendlsäge legt ihren Fokus auf Polenta und Steinpilze, in der Weinstube wird es bei der Haxenwoche richtig rustikal. Im September entdeckt dann der Dorfkrug unter dem Motto „Aus Vaters Lehrzeit“ vergessene Klassiker wieder, in der Waidachstube wird im Herbst Hirsch und Gams aus heimischer Jagd aufgetischt, im Wiesenhof gibt es Wildes aus dem Karwendel. Im November schließlich dreht sich im Gasthof Hirschen alles um die Martinigans.
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gehört der Dorfkrug in Mösern. Seit einigen Jahren ist dort Patrick Trois verantwortlich, kocht selbst auf hohem Niveau und liefert Gastfreundschaft, die nicht vom Üben, sondern von Herzen kommt. Die Weidachstube in Leutasch tut sich durch ausgezeichnete Küche und liebevolle Gastfreundschaft hervor und hat neben heimischen und internationalen Gerichten auch Salate, vegetarische Speisen und Holzofenpizza sowie hausgemachte Nudeln auf der Karte. Familie Schweigl sorgt im Gasthaus Brücke routiniert für Genuss am Fluss. Der Wirt sorgt höchstpersönlich dafür, dass das Gute aus der heimischen Landwirtschaft als Schmankerl am Teller wiedergeboren wird. In der Triendlsäge bei Anna-Maria und Arno Triendl ist echt gute Tiroler Küche auch noch Chefsache. Nebenbei macht das Lokal auch in Sachen Ambiente mächtig Eindruck, erwarten den Gast doch wunderbare mit altem Handwerk dekorierte Stuben. Im Sommer werden außerdem fangfrische Gebirgsforellen aus eigenem Gewässer kredenzt. Die Tiroler Weinstube im Herzen der Seefelder Fußgängerzone kocht sich mit regionalen wie internationalen Köstlichkeiten in das Herz ihrer Gäste. Hier zeichnet, wie es im Culinarium Alpentraum fast zum guten Ton gehört, Chef Michael Seyrling für die Küche verantwortlich. Der Gasthof Hirschen in Reith bei Seefeld glänzt indes mit kulinarischem Variantenreichtum und Wildgerichten. Dabei greift man zudem auf Lebensmittel aus eigener Landwirtschaft zurück. In Scharnitz liegt das Gasthaus-Café Wiesenhof, der Siebte im kulinarischen Bunde. Im Naturpark Karwendel daheim, bemüht sich Familie Neuner mit Kuchen und Torten aus eigener Herstellung um das Wohl der Gäste. Da selbst der lukullischste
Gaumenschmaus ohne die passende Atmosphäre einen schalen Beigeschmack hat, legen die Wirte des Culinarium Alpentraum höchstes Augenmerk auf ein Umfeld, das dem Genießer und den liebevoll zubereiteten Gerichten gerecht wird. Die wunderbare Umgebung tut das ihrige zur Sache, damit jeder einzelne Besuch bei einem der Wirte des Culinarium Alpentraum zu einem kleinen Highlight werden kann.
Wirt aus Leidenschaft DIE GENUSSREGION FÜR GAUMENFREUDEN LAUFEND AKTUELLE ANGEBOTE FINDEN SIE UNTER:
www.culinarium-alpentraum.at
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TOP-EVENTS SOMMER 2018 Abwechslungsreich, kulturell und sportlich – der Sommer 2018 verspricht ein buntes Programm an Top-Events in der Olympiaregion Seefeld.
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3 . B I S 9. J U N I 2 0 18
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12. LEUTASCHER BERGFRÜHLINGSTAGE
13. RAIFFEISEN „MOUNTAINRUN“ AUF DIE SEEFELDER SPITZE
Herrliche Wanderungen, kulinarische Köstlichkeiten und Wissenswertes über die Natur und deren Kräuter werden bei der einwöchigen Veranstaltung im schönen Leutaschtal geboten. Hans und Monika Neuner begleiten durch die Woche und teilen ihren umfangreichen Wissensschatz über die traditionelle Natur und Kultur und werden dabei von Experten der unterschiedlichsten Fachgebiete unterstützt.
Zu Recht gilt der Blick vom Seefelder Hausberg als schönstes Panorama Tirols. Beim beliebten sommerlichen Laufevent gilt es die knapp 1.000 Höhenmeter vom Start im Dorfzentrum mit schnellen Schritten zu erobern. Wer es etwas gemütlicher angehen möchte, wählt die „Jedermann“-Variante über 540 Höhenmeter oder versucht sich im Nordic-Walking-Bewerb. www.mountainrun-seefeld.at
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16 . B I S 17. J U N I 2 0 1 8
12TH LEUTASCH MOUNTAIN SPRING DAYS
MOTORSPORT-TAGE SEEFELD 2018
Lovely walks, culinary specialities and plenty to discover about the surrounding nature and herbs – all of this is on offer during this one-week event in the attractive Leutasch valley. Hans and Monika Neuner are on hand throughout the week to offer their extensive store of local knowledge about nature and regional culture and will be assisted by experts from different fields.
Der Autosport Club Seefeld präsentiert im Sommer 2018 ein Motorsport-Event der ganz besonderen Art. Erleben Sie ein Highlight-Programm mit geballter Action, Entertainment vom Feinsten und regionalen Köstlichkeiten. Auf einer Gesamtstrecke von über 300 Kilometern durch die herrliche Tiroler Bergwelt beweisen die Teams, wie fit sie im Navigieren nach Karten und Boardbuch sind. Anmeldung und weitere detaillierte Informationen auf www.mst-seefeld.at. 17 J U N E 2 0 1 8 16 – 17 J U N E 2 0 1 8
MOTORSPORT DAYS SEEFELD 2018 The Autosport Club Seefeld is putting on an extra-special motorsport event in the summer of 2018. Look forward to highlights with exciting action, the best entertainment and tasty regional delicacies. The teams will put their navigational skills to the test over a total route of more than 300km through the wonderful scenery of the Tyrolean mountains. Registration and further details are available at www.mst-seefeld.at.
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13TH INTERNATIONAL RAIFFEISEN MOUNTAIN RUN Run with the most breath-taking scenery in Tyrol. Starting from the bottom station of the Rosshütte cable car, runners can choose between two different routes: the ‘Mountainrun’ involves almost 1,000 vertical metres, while the ‘Jedermann Run’ involves some 450 metres of altitude. All runners are welcome, from individual starters, to two-person teams, to bigger teams. Combined ranking with the Karwendel Mountain Run in Mittenwald possible. www.mountainrun-seefeld.at
28. JUNI B I S 1. J U L I 2 0 18
28 JUNE – 1 J U LY 2 0 1 8
KARWENDELMARSCH CAMP
KARWENDELMARSCH CAMP The route of the Karwendel March split into three stages - the KarwendelMARSCH Camp offers nature-lovers and those looking for freedom a chance to experience the legend of the Karwendel March in three different stages. The KarwendelMARSCH Camp is bookable at a package price of € 359,- per person at info@karwendelmarsch. info. www.seefeld.com
92 Tiefgaragenplätze um 1 Euro pro Stunde! 1 Stunde GRATIS PARKEN für unsere Kunden!
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ü nt Pa r n s D i e ru kg ti m ar gs vo a g te n ei Se m ef el d!
Auf den Spuren des Karwendelmarsches in drei Etappen – das KarwendelMARSCH Camp ermöglicht Naturliebenden und Freiheitsuchenden die Legende um den Karwendelmarsch in drei Etappen kennenlernen zu können. Das KarwendelMARSCH Camp ist zu einem Pauschalpreis von € 359,– p. P. unter info@karwendelmarsch.info buchbar. www.seefeld.com
Unsere Öffnungszeiten im Sommer: Mo. bis Fr. von 07:00 bis 19:00 Uhr Sa. von 07:00 bis 18:00 Uhr Sonn- und Feiertage von 10:00 bis 13:30 und 15:30 bis 18:00 Uhr
610 0 S E E F E L D • O LY M P I A S T R A S S E 8 8 2 • T 05212 2 2 2 91
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„DER BERG BEBT!“ – SCHLAGERFESTIVAL
MAGDALENA-KIRCHTAG Viel Tradition, echtes Brauchtum und herzliche Gastgeber: Das Fest zu Ehren der hl. Magdalena zieht Jahr für Jahr hunderte Besucher in seinen Bann. Nach dem Festgottesdienst mit anschließender feierlicher Prozession treffen sich die Leutascher Vereine am Festgelände im Ortsteil Kirchplatzl. Ein stimmiges Potpourri aus hausgemachten bäuerlichen Spezialitäten, origineller Tanzlmusig und geselligen Spielen macht den Kirchtag zum unvergesslichen Erlebnis.
Ein musikalisches Beben kündigt sich 2018 für Seefeld in Tirol an, denn die Veranstaltungsreihe „Der Berg bebt“ kommt Ende Juni nach Seefeld! Das Motto lautet „Jung, frech, ehrlich, anders“ und vermittelt in der Klosterbräu-Arena Seefeld ein einmaliges Open-Air-Feeling. Alle Informationen unter www.der-berg-bebt.at und www.agentur-schennach.at
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SEEFELD’S NIGHT OF POPULAR MUSIC – “DER BERG BEBT” Seefeld in Tirol can expect a musical earthquake in 2018 when the event series “The Mountain Rocks” makes a stop in Seefeld at the end of June! The event motto is “young, brash, honest and different” and fans can expect a unique open-air atmosphere in the Klosterbräu-Arena Seefeld.
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SEEFELDER SOMMERKONZERTE Der Seefelder Kulturring organisiert auch in diesem Sommer zwischen Juli und September wieder ein anspruchsvolles Konzertprogramm für alle Musikfreunde in bewährt professioneller Manier.
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FESTIVAL OF ST. MARY MAGDALENE 8 . J U L I 2 0 18
STRUDELFEST DER SEEFELDER WIRTE Pikant oder süß, fruchtig und knusprig: die Seefelder Wirtsleute präsentieren die klassische österreichische Spezialität in unterschiedlichsten Variationen. Neben Tirols größter Strudelvielfalt gibt es authentische Volksmusik, Einlagen der Seefelder Plattler und spannende Unterhaltung für kleine Gäste. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei.
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STRUDEL FESTIVAL BY THE SEEFELD RESTAURANTEURS
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SEEFELD SUMMER CONCERTS The Seefeld Kulturring is once again organising a demanding concert programme for the summer months between July and September with its usual professional manner.
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Savoury or sweet, fruity and crispy: the Seefeld restauranteurs present this classic Austrian speciality in a variety of forms. As well as the biggest variety of strudels in the Tyrol, there will be genuine folk music, performances by the Seefeld Plattler dance group and plenty of fun for smaller visitors. Entry is free.
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Plenty of tradition, real customs and welcoming hosts: the festival of St Mary Magdalene attracts hundreds of visitors each year. After the church service and subsequent festive procession Leutasch clubs and associations meet at the festival arena in the Leutasch hamlet of Kirchplatzl. A lively mixture of homemade farmers’ specialities, original dance music and friendly games make this church festival into an unforgettable experie.
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STRASSENKUNST-FESTIVAL Internationale Gaukler und Artisten, leidenschaftliche Musikanten und bildende Künstler: An vier unterschiedlichen Plätzen finden ab 11.00 Uhr über den ganzen Tag verteilt rund 40 Shows statt.
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SEEFELDER VEREINSFEST
STREET ART-FESTIVAL
Seefeld ist stolz auf seine Vereine. Einmal im Jahr treffen sich die unterschiedlichsten Gruppierungen zum großen Fest im Kurpark. Vom Nachmittag bis in die Nacht hinein darf gefeiert, getanzt und gelacht werden. Neben hervorragender Bewirtung hat jeder Gast die Gelegenheit, sich an einzelnen Attraktionen und Geschicklichkeitsspielen zu versuchen. Viel Spaß und beste Unterhaltung sind garantiert!
International jugglers and artists, passionate musicians and graphic designers: Four different areas will be the venue for around 40 different shows from 11.00 onwards.
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WHITE NIGHT Die Seefelder Kaufmannschaft bringt exklusive Designertrends aus Mailand, Paris und London auf den riesigen Laufsteg im Dorfzentrum. Angesagte Deko, zahlreiche Fashion-Bars und tolle Attraktionen in den einzelnen Betrieben lassen seit Jahren Hunderte „Shopping-Victims“ am Abend vor Mariä Himmelfahrt nach Seefeld pilgern. Zu sehen gibt’s die heißesten Wintermodetrends der kommenden Saison. Dresscode: simply white!
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SEEFELDER FESTIVAL OF CLUBS AND ASSOCIATIONS Seefeld is proud of its clubs and associations. Once a year the wide variety of groups meet up together for a big festival in the Kurpark. From the afternoon through to the evening hours there will be celebrations, dancing and laughter. As well as the excellent catering, visitors can try the attractions and games of skill. Plenty of amusement and entertainment is guaranteed!
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WHITE NIGHT The Seefeld businesses bring exclusive designer trends from Milan, Paris and London onto the giant catwalk in the village centre. Trendy decorations, numerous fashion bars and cool attractions in various businesses have for years tempted hundreds of ‘shopping victims’ to Seefeld on the evening before the Feast of the Assumption. Cast your eye over the hottest winter fashion trends for the coming season. Dress code: simply white!
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10. KARWENDELMARSCH 52 bzw. 35 km „per pedes“ durch die ursprüngliche Landschaft des Naturparks Alpenpark Karwendel – so lauten die „Zutaten“ für den bereits legendären Weitwander-Event. Neben dem außergewöhnlichen Charakter der Strecke ist es vor allem die eingeschworene Karwendelmarsch-Gemeinschaft, die (Hobby-)AthletInnen aus aller Welt fasziniert. Die limitierten Startplätze für 2.500 Starter sind regelmäßig lange im Vorhinein ausverkauft. Glückliche Gesichter an den Zielen in der Eng bzw. Pertisau erzählen von magischen Eindrücken und sportlichen Höhenflügen der Extraklasse. www.karwendelmarsch.info
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10TH KARWENDELMARSCH 52 km or 35 km “per pedes” through the pristine countryside of the Karwendel Alpine Park nature reserve – these are the basic ingredients for the already legendary long-distance walking event. Amateur athletes from all over the world are fascinated by the unusual nature of what has almost become a cult event. There are only places for 2,500 participants these are regularly sold out in advance. The happy faces at the finishing lines in the Eng or in Pertisau tell the story of sporting achievements and magical experiences. www.karwendelmarsch.info
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ALTES HANDWERK TIROL
19. IML 3 TAGE EINHORNMARSCH
Geigenbauer, Nagelschmied, Federkielsticker, Wagner & Co.: Nostalgie pur erwartet Einheimische und Gäste, wenn traditionelle Handwerkskünstler ihr Können präsentieren. Die Fußgängerzone verwandelt sich in eine kreative Freiluftwerkstatt, in der die Meister ihrer Kunst sich gerne über ihre Schulter schauen lassen. Bei authentischer Volksmusik und Köstlichkeiten „wie damals“ darf gestaunt und natürlich gekauft werden. Eine große Oldtimer-Traktorenparade und der beeindruckende Trachtenumzug mit über 600 Teilnehmern bilden weitere Höhepunkte.
„Nos iungat ambulare“ lautet das Motto der internationalen Genusswanderer, die pro Veranstaltungstag bis zu 42 Kilometer bewältigen. Mit Start und Ziel in Leutasch erkunden rund 2.000 erwartete Teilnehmer die reizvollsten Touren der Region. Die dafür benötigte Zeit spielt dabei nur eine untergeordnete Rolle, was zählt, ist die Freude an der Bewegung. Raum und Zeit zum geselligen Beisammensein bietet die Festhalle Wetterstein.
8 A N D 9 S E P T E M B E R 2 0 18
TRADITIONAL HANDICRAFTS FROM THE TYROL Violin-making, nail-smithing, feather embroidery: pure nostalgia awaits locals and guests when traditional handicrafts are on display. The pedestrian area is transformed into an open-air creative workshop, where experts are happy to have onlookers peering over their shoulder. Authentic folk music and tasty specialities from times gone by are the accompaniment to the amazing skills (and the shopping experience). Further highlights are the large old-time tractor parade and the impressive procession in local costume with over 600 participants.
13 – 16 S E P T E M B E R 2 0 1 8
19. IML 3 DAY UNICORN WALK “Nos iungat ambulare” is the motto of the association of international amateur walkers, who cover 42km each day of the event. Start and finish line is in Leutasch, which allows the 2,000 participants to experience some of the most attractive routes in the area. The time taken is less important than the enjoyment of taking part. The Wetterstein event hall offers the opportunity for sociable companionship.
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