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Zech Kinderwunsch-Broschüre

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MAGAZIN DER PRIVATEN KINDERWUNSCH-CLINIC

DR. JOSEF UND DR. SONJA ZECH INNSBRUCK Wenn aus Liebe neues Leben wird

www.kinderwunsch.at


www.unserwunschkind.at


Wenn aus LIEBE neues LEBEN wird! EIN KIND IST SICHTBAR GEWORDENE LIEBE. Das Strahlen von frischgebackenen Eltern und der Stolz, mit dem diese Paare ihr lang ersehntes Babyglück präsentieren, berührt uns auch noch nach 24 Jahren unserer Tätigkeit in der Kinderwunschtherapie zutiefst und bestätigt: Wir leisten mit unserer Arbeit einen Beitrag!

UNGEWOLLT KINDERLOS … Nach Expertenschätzungen bleibt etwa jedes sechste Paar ungewollt kinderlos. Für uns an der Privaten Kinderwunsch-Clinic ist ein Kinderwunsch dann unerfüllt, wenn nach einem Jahr ungeschütztem Geschlechtsverkehr keine Schwangerschaft eingetreten ist. Wenn man weiß, dass eine Frau, die fürchten muss, dass ihr Kinderwunsch nicht in Erfüllung gehen könnte, einen vergleichbar großen Leidensdruck wie Krebspatienten hat, dann kann man die oft eintretenden schwerwiegenden Emotionen gut verstehen. Deshalb raten wir in diesem Fall zu einer genauen Abklärung der Ursachen bei beiden Partnern.

KINDERWUNSCH-CLINIC: UNSERE ERFOLGSGESCHICHTE BEI UNERFÜLLTEM KINDERWUNSCH Wir können auf eine erfolgreiche Geschichte in der Behandlung bei unerfülltem Kinderwunsch zurückblicken: Tausenden Paaren konnten wir schon zum erhofften Babyglück verhelfen. Bevor Sie sich aber für eine Kinderwunsch-Behandlung entscheiden, sollten Sie gut informiert sein. Wir haben diese umfassende Broschüre für Sie und Ihre Fragen rund um das Thema Kinderwunsch zusammengestellt – zu Ihrer Information, aber auch, um Ihnen einen ausführlichen Überblick über die Methoden der Kinderwunschbehandlung und deren Zusammenhänge in der Medizin zu ermöglichen.

IHRE PERSÖNLICHE INFORMATIONSBROSCHÜRE Wenn Sie zu uns kommen, beschäftigen Sie viele Fragen. In persönlichen Gesprächen lernen Sie uns kennen – und wir Sie; wir werden auf Ihre Fragen, die Sie beschäftigen, eingehen und versuchen, Ihnen bei Ihrer Entscheidung hilfreich zur Seite zu stehen. Wir empfehlen Ihnen und Ihrem Partner, diese Broschüre gemeinsam zu lesen. Sie bietet Ihnen einen Überblick über das Thema Kinderwunsch. Unbeantwortete Fragen für das nächste Gespräch notieren Sie einfach hinten in dieser Broschüre. Wir wollen Sie in die spannende Welt der Medizin rund um den unerfüllten Kinderwunsch führen, wollen betroffenen Paaren die Berührungsängste nehmen und Ihnen – soweit es uns möglich ist – bei Ihrem Wunsch helfen, dass aus Ihrer Liebe Leben wird!

Ihre Kinderwunschärzte

Private Kinderwunsch-Clinic Dr. J. Zech – Innsbruck

Dr. Josef Zech

Dr. Sonja Zech

Ärztlicher Leiter der Priv. Kinderwunsch-Clinic

Management in der Priv. Kinderwunsch-Clinic

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INFO: Private Kinderwunsch-Clinic Dr. Josef Zech GmbH Grabenweg 64 SOHO-Gebäude A-6020 Innsbruck Tel.: +43 (0) 512 - 579124 info@kinderwunsch.at www.kinderwunsch.at

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Private Kinderwunsch-Clinic Dr. J. Zech – Innsbruck


Vorstellung der Klinikleiter DR. JOSEF ZECH Am 11. Februar 1958 wurde ich als viertes Kind von 5 Kindern in Nenzing, Vorarlberg geboren. Die Volksschulzeit verbrachte ich in Nenzing. Im Winter 1968 übersiedelte die Familie nach Dornbirn. Mit der erfolgreichen Absolvierung der Matura 1979 beendete ich meine Schulzeit in Dornbirn. Im Oktober 1979 begann ich mein Medizinstudium an der Leopold-FranzensUniversität in Innsbruck. In den letzten 3 Jahren meines Studiums arbeitete ich als freier Mitarbeiter und Dissertant im Fortpflanzungslabor der Frauenklinik Innsbruck unter Univ. Prof. Günther Daxenbichler. Dort hatte ich den ersten Kontakt mit der Thematik „unerfüllter Kinderwunsch“. Mein Dissertationsthema lautete: Nachweis des Interferon-Gamma-Rezeptors. Am 4.7.1987 wurde ich zum Doktor der gesamten Heilkunde promoviert. Schon am 1.11.1987 erhielt ich an der Frauenklinik Innsbruck bei Prof. Dr. Otto Dapunt eine Ausbildungsstelle zum Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe. Während meiner gesamten Ausbildungszeit war ich im Fortpflanzugslabor der Frauenklinik tätig. Durch mehrere Studienaufenthalte in Cambridge, England, USA, Deutschland und Schweden konnte ich meine Kenntnisse auf dem Gebiet der Reproduktionsmedizin erweitern. Am 7.6.1994 wurde ich in die Ärzteliste als Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe eingetragen. 1991 lernte ich im Labor der Frauenklinik die Ärztin Dr. Sonja Oberparleiter kennen und lieben. Auch sie zeigte sofort volle Begeisterung für die Reproduktionsmedizin. Wir heirateten im Mai 1992. Unsere Söhne Michael und Manuel kamen 1993 und 1996 zur Welt. 1995 gründete ich mit meiner Frau Sonja die Private Kinderwunsch-Clinic Dr. Zech, welche als erste Klinik dieser Art in Tirol sich ausschließlich mit der Thematik „Unerfüllter Kinderwunsch“ befasste. Im Juni 1998 und im Februar 2001 kamen unsere Mädchen Julia und Sandra zur Welt. Als Gründungs- und Vorstandsmitglied der European Fertility Associates (EFA) bemühe ich mich, die europäischen Kontakte mit hoch qualifizierten europäischen Kliniken aufrechtzuerhalten. Im September 2010 organisierte ich als Vorstandsmitglied der österreichischen IVF-Gesellschaft eine sehr erfolgreiche Jahrestagung in Innsbruck. In der OEGGG (Österreichische Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe) bin ich als Vorstandsmitglied für die Belange der privaten Kliniken zuständig.

DR. SONJA ZECH Ich wurde als erstes von drei Kindern 1964 in Linz, Oberösterreich geboren. Als ich 2 Jahre alt war, übersiedelten wir nach Tirol. In Rum und Absam absolvierte ich die Volksschule und Hauptschule. 1983 schloss ich mit der Matura die Schulzeit am BORG Innsbruck ab. Von 1983 bis Februar 1991 studierte ich an der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck Medizin. Nach meiner Promotion zum Doktor der gesamten Heilkunde trat ich in postpromotioneller Ausbildung in das Labor für Fortpflanzungsmedizin bei Prof. G. Daxenbichler ein. In diesem Labor hatte ich die Möglichkeit, sämtliche Techniken der endokrinologischen Laboranalysen durchzuführen. Dort lernte ich auch meinen späteren Gatten Dr. Josef Zech kennen. 1992 begann ich im Rehabzentrum Bad Häring mit der Turnusausbildung. 1996 wurde ich von der Tiroler Ärztekammer in die Liste als Ärztin für Allgemeinmedizin eingetragen. Schon während der gesamten Turnusausbildung und dann auch während meiner Tätigkeit als Reproduktionsmedizinerin in unserer Clinic besuchte ich mit meinem Mann regelmäßig zahlreiche Kongresse und Fortbildungen auf dem Gebiet der Reproduktionsmedizin. Gemeinsam gründeten wir 1995 die Private Kinderwunsch-Clinic Dr. Zech in Innsbruck. Trotz der Geburt unserer 4 Kinder Michael, Manuel, Julia und Sandra bin ich als Ärztin und Managerin in unserer gemeinsamen Clinik tätig. Mit der Ausbildung zur Krankenhaushygienikerin und zur Sicherheitsbeauftragten habe ich neben der buchhalterischen Aufgabe auch noch das Klinikpersonal zu verwalten.

Private Kinderwunsch-Clinic Dr. J. Zech – Innsbruck

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Inhalt 9 10 13 14 15 17 19 20 23 25 27 29 31 33 35 37 37 37 39 43 45 47 49 51 53 55 59 61 62 65 66

Familie Sandri im Interview: 10.000 km für Bianca Maria und Zeno Die menschliche Fortpflanzung: So entsteht Leben. Liegt es an mir? Liegt es an dir? Ein Wort vorab ... Daran kann es liegen: mögliche Ursachen Diagnose – die Ursachenfindung Innovation als Erfolgsgarant: der Zech-Selector Informieren Sie sich über unsere Technik Behandlungsmöglichkeiten Innere Medizin und Mentalcoaching: Innovative ganzheitliche Medizin und Kinderwunsch Der HNO-Arzt informiert: Fokussuche von chronischen Entzündungen und Störfaktoren Zahnmedizin und unerfüllter Kinderwunsch Schilddrüse – Kinderwunsch und Schwangerschaft Polkörperdiagnostik Komplementärmedizin: Gemeinsam sind wir stärker! Mit chirurgischer Therapie vom Kinderwunsch zum Wunschkind Kosten für eine Kinderwunschbehandlung Informationen für Paare aus dem Ausland Informationen für Tumorpatienten Apotheke: Der Erfolg hat viele Väter Antworten auf wichtige Fragen Mit welchen Chancen können wir rechnen? Strampelbauch: Wie viel Betreuung ist genug? Hausgeburt im Krankenhaus Elektroejakulation bei Querschnittlähmung Behandlung mit Spendersamen – der andere Weg zum Wunschkind Kryologie: Aufbewahrung von Samen-, Eizellen und Embryonen Gesund schwanger: Sicherheit für Mutter und Kind Rechtliche Rahmenbedingungen: Wissenswertes zum Thema Fortpflanzungsmedizin Tipps vom Experten für Kinderwunschpaare Unsere Serviceseiten für Sie: Kalender & Anfahrtsplan Platz für Notizen

Impressum Herausgeber: Private Kinderwunsch-Clinic Dr. med. Josef und Dr. med. Sonja Zech, Grabenweg 24, SOHO-Gebäude I, A-6020 Innsbruck, www.kinderwunsch.at ⁄ Medieninhaber: Private Kinderwunsch-Clinic Dr. med. Josef und Dr. med. Sonja Zech und eco.nova corporate publishing ⁄ Verleger: eco.nova corporate publishing, Hunoldstraße 20, A-6020 Innsbruck, www.econova.at ⁄ Gesamtleitung und Koordination: Dr. med. Josef und Dr. med. Sonja Zech, Mag. Ulrike Delacher M.Sc. ⁄ Reaktion: Dr. med. Josef und Dr. med. Sonja Zech, Ulrike Delacher, Marina Kremser, Dr. med. Univ. Peter Gritsch, Dr. med. Roland Fuschelberger, Dr. med. Reinhold Erler, Dr. med. Mario Kern, Dr. med. Alexander Alge, Dipl.-Hebamme und DGuKS Lydia Haslwanter, Dr. med. Thomas Mihatsch, Mag. Doris Hilbe, Dr. Martin Stauder, Prim. Dr. Burghard Abendstein, Dr. med. Silvia Strolz, Dr. med. Andreas Hammel. Teilweise wurden Inhalt & Bilder freundlicherweise von Aesca Pharma GmbH zur Verfügung gestellt ⁄ Layout: eco.nova c|p, Eva Christl ⁄ Bilder: Dr. med. Josef und Dr. med. Sonja Zech, Florian Schneider, istockphoto, Aesca Pharma GmbH, Dr. med. Univ. Peter Gritsch, Dr. med. Roland Fuschelberger, Dr. med. Reinhold Erler, Dr. med. Mario Kern, Mag. Sandra Nardin, Dr. med. Silvia Strolz, Dr. med. Andreas Hammel


Familie Sandri aus Verona:

10.000 km für Bianca Maria und Zeno

Francesca und Fabio Sandri kommen aus Verona. Herr Sandri ist selbständig und Designer für Türen. Die beiden sind ein junges, attraktives Ehepaar, das schon vor der Hochzeit wusste: Unser größter Wunsch ist eine Familie mit Kindern! Allerdings wollte es nicht so recht klappen. Nach verschiedenen Untersuchungen haben sie sich in Italien informiert und mehrere Behandlungen versucht – leider ohne Erfolg. Schließlich bekamen die beiden von Ivana, einer Freundin der Familie, die in Tirol lebt, den Tipp, es doch einmal bei der Privaten Kinderwunsch-Clinic von Dr. Josef Zech zu versuchen.

natürlich auch die moderne Ausstattung der Praxis haben uns dann überzeugt: Hier sind wir an der richtigen Adresse!

Seit September 2005 sind Francesca und Fabio Sandri in Behandlung bei Dr. Zech – und ihr Wunsch nach einer Familie ist in Erfüllung gegangen: Am 30. Oktober 2006 erblickte die kleine Bianca Maria als erstes Kind der jungen Eltern das Licht der Welt, drei Jahre später konnte das Glück noch gesteigert werden: Bianca Maria hat am 19. Juni 2009 ein kleines Brüderchen bekommen, Zeno. Zusammenfassend sagt das italienische Ehepaar über die Behandlung in der Kinderwunsch-Clinic von Dr. Zech: I dottori sono benissimi, i bambini sono belissimi et i genitori contentissimi!

Wie war es dann bei Zeno, Ihrem zweiten Kind? Uns war sofort klar: Wir möchten gleich ein zweites Kind – und natürlich wieder mit der Unterstützung von Dr. Zech, es hat ja schon beim ersten Mal alles super geklappt. Wir haben im Frühjahr 2008 mit der Behandlung begonnen und 32 Monate nach Bianca Maria kam unser Sohn Zeno zur Welt. Allerdings war es diesmal nicht so einfach …

Familie Sandri, wie war Ihr erster Eindruck, als Sie nach Österreich zu Dr. Zech in die Kinderwunsch-Clinic kamen? Wir haben so unsere Erfahrungen mit der Lösung zum unerfüllten Kinderwunsch in Italien gemacht – und waren deshalb sehr erleichtert, wie professionell das Team rund um Dr. Zech mit uns umgegangen ist. Wir wurden offenherzig und mit viel Freundlichkeit empfangen. Man hat uns sehr ernst genommen und auf dieser Basis hat sich mittlerweile ein fast schon freundschaftliches Verhältnis zwischen den Ärzten und uns eingestellt. Was hat Sie denn besonders beeindruckt? Das warme Ambiente der Praxis war das Erste, was uns aufgefallen ist. Die zuverlässige Organisation, die verständliche Aufklärung, dann die gründliche Untersuchung mit der anschließenden ausführlichen Erklärung, welche Möglichkeiten zur Befruchtung gut für uns sind, und

Private Kinderwunsch-Clinic Dr. J. Zech – Innsbruck

Und dann war das erste Kind unterwegs … Ja, Dr. Zech hat gleich erkannt, wie man uns richtig helfen kann. Am 30. Jänner 2006 fand der erste Transfer statt – und Mitte Februar dann unsere große Überraschung: Der Schwangerschaftstest war positiv! Unsere Bianca Maria war unterwegs! Die Schwangerschaft und die Geburt von unserer Bianca Maria verliefen wie im Bilderbuch. Und schauen Sie sich unsere Tochter an – wir sind sehr stolz auf sie.

Wie ist man mit den Komplikationen umgegangen? Wir hatten erst eine Fehlgeburt, dann hatte es doch geklappt, auch wenn die zweite Schwangerschaft doch ein bisschen schwieriger war. Wir haben schon etwas Angst gehabt, aber bei jedem Zweifel oder bei jeder Unregelmäßigkeit konnten wir Dr. Zech und sein Team immer anrufen – sogar am Wochenende oder am Abend! Wir haben uns – auch trotz der Entfernung – immer nahe und gut betreut gefühlt! Nach Tirol ist es doch eine beachtliche Strecke ...? Unser Auto fährt inzwischen von alleine hierher zur Privaten Kinderwunsch-Clinic. Wir haben ausgerechnet, dass wir in etwa 10.000 km gefahren sind, aber wenn wir unsere Kinder anschauen: Es war jeden Kilometer wert! Haben Sie noch weitere Kinder geplant? Fabio Sandri lacht: Wir haben noch drei tiefgefrorene Embryonen hier bei Dr. Zech. Das sind Veronesen, die lassen wir nicht hier in Tirol!

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So entsteht menschliches Leben Um die Untersuchungsschritte und die Behandlungsmöglichkeiten für Sie verständlicher zu machen, schildern wir deshalb kurz die natürlichen Abläufe bei der menschlichen Fortpflanzung. Denn: Was scheinbar so einfach funktioniert, ist ein überaus feiner und hochkomplexer Vorgang!

Produktion der Hormone FSH und LH DER WEIBLICHE ZYKLUS Die Produktion der Hormone FSH und LH durch die Hypophyse bewirkt: 1 Wachsen des Eibläschens und das Heranreifen der darin befindlichen Eizelle

Im Mittelhirn (Hypothalamus) und in der Hirnanhangdrüse (Hypophyse) der Frau werden so genannte Sexualhormone gebildet. Diese bewirken, dass in den Eierstöcken (Ovarien) monatlich eine befruchtungsfähige Eizelle heranreift.

2 Das Auslösen des Eisprungs 3 Anschließend die Entwicklung und Funktion des Gelbkörpers

Erste Zyklushälfte DIE ERSTE ZYKLUSHÄLFTE (~ 1.–14. TAG) So fördert das Hormon FSH (follikelstimulierendes Hormon) in der ersten Zyklushälfte das Wachstum und die Entwicklung von meist einem Eibläschen (Follikel), in dem die Eizelle heranreift. Während dieser Zeit werden ebenfalls durch den Einfluss von FSH vermehrt Östrogene gebildet, welche * die Gebärmutterschleimhaut aufbauen, * den Gebärmutterhals (Cervix) öffnen und dort * für die nötige Schleimproduktion sorgen, die später das Eindringen der Samenzellen erleichtert.

Zweite Zyklushälfte DIE ZYKLUSMITTE (~ 14.–16. TAG) In der Zyklusmitte schüttet der Körper vermehrt das luteinisierende Hormon LH aus, dies bewirkt am nächsten Tag den Eisprung (Ovulation). Der Follikel platzt, die jetzt befruchtungsfähige Eizelle wird nun vom Fimbrientrichter des Eileiters (Tube) aufgenommen. Aus den Resten des zurückbleibenden Follikels entsteht nun der Gelbkörper, der das Gelbkörperhormon Progesteron herstellt. Dieses Hormon bereitet die Schleimhaut der Gebärmutter auf die Einnistung der befruchteten Eizelle vor und ist verantwortlich für den Erhalt der Schwangerschaft.

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Die Befruchtung DIE BEFRUCHTUNG Die Eizelle kann nun im Eileiter befruchtet werden (1). Voraussetzung dafür sind befruchtungsfähige Samenzellen (Spermien), die zuerst durch die Schleimbarriere des Gebärmutterhalses, dann durch die Gebärmutterhöhle und schließlich durch einen Teil des Eileiters gelangen müssen, bis eines der Spermien in die Eizelle eindringen kann. Dazu müssen die Spermien in ausreichender Zahl und guter Beweglichkeit vorliegen. Nun verschmelzen mütterliche und väterliche Erbanlagen, die Zellteilung beginnt und ein neues menschliches Leben entsteht. Eigenbewegungen des Eileiters transportieren diesen frühen Embryo in die Gebärmutterhöhle. Nach 5 Tagen ist die Gebärmutter erreicht und der Embryo nistet sich ein – die Schwangerschaft beginnt.

6. – 7. Tag nach Eisprung und Befruchtung 6. – 7. TAG NACH DEM EISPRUNG UND DER BEFRUCHTUNG Der Embryo hat sich in der entsprechend vorbereiteten Gebärmutterschleimhaut eingenistet. Er gibt Hormonsignale ab und meldet damit dem Eierstock (Ovar) die Implantation. Dadurch bleibt der Gelbkörper erhalten und bildet das Hormon Progesteron, das für den Erhalt der Schwangerschaft verantwortlich ist.

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NATÜRLICHES PR GESTERON Humanident Pflanzlicher Ursprung

Natürlich mikronisiertes Progesteron Utrogestan 100 mg - Kapseln: Zusammensetzung: 1 Kapsel enthält 100 mg Progesteron. Hilfsstoffe: Sonnenblumenöl, Lecithin, Titandioxid, Gelatine, Glycerin. Pharmakotherapeutische Gruppe: ATC-Code: G03DA04, Progesteron. Anwendungsgebiete: Zusatztherapie im Rahmen einer Östrogensubstitution in der Menopause bei Frauen mit intaktem Uterus. Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit gegen einen der Inhaltsstoffe; nicht abgeklärte Genitalblutungen; schwere Leberfunktionsstörungen, Lebertumore, Dubin-Johnson-Syndrom, Rotor-Syndrom; idiopathischer Schwangerschaftsikterus und -pruritus oder Herpes gestationis in der Anamnese; gestagenabhängige Tumore (auch in der Anamnese); Porphyrie; Thrombophlebitis, bestehende oder vorangegangene Thromboembolien; Otosklerose. Zulassungsinhaber: Meda Pharma GmbH, Wien; Verfügbare Packungsgröße: 30 Stück. Rezept- und apothekenpflichtig; Stand der Information: September 2005. Weitere Informationen zu den Abschnitten Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung, Wechselwirkungen mit anderen Mitteln, Schwangerschaft und Stillzeit, Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen und Nebenwirkungen entnehmen Sie bitte der veröffentlichten Fachinformation.

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Liegt es an mir? Liegt es an dir? Ein Wort vorab … Wussten Sie, dass etwa jede siebte Partnerschaft ungewollt kinderlos ist? Und dass die Zahl der Paare, denen es genauso geht wie Ihnen, stetig steigt? Während beispielsweise 1970 noch ca. 90 % der Frauen und Männer bei der Geburt ihres ersten Kindes unter 30 Jahre alt waren, sind bereits heute mehr als ein Viertel der Paare älter als 30 Jahre. Unfruchtbarkeit hat aber in den meisten Fällen keine erbliche, sondern eine erworbene Ursache.

WIR MÖCHTEN IHNEN HELFEN! Ungewollte Kinderlosigkeit oder eingeschränkte Fruchtbarkeit liegen dann vor, wenn trotz regelmäßigem ungeschütztem Geschlechtsverkehr nach einem Jahr keine Schwangerschaft eingetreten ist. Zunächst führen wir dann Untersuchungen durch, um eine eindeutige Diagnose für Sie stellen zu können. Die Ursachen für ungewollte Kinderlosigkeit sind sehr vielfältig. Deshalb nehmen die Untersuchungen, die immer bei beiden Partnern durchgeführt werden, viel Zeit in Anspruch. Nach genauer Abklärung der Ursache/n können wir einen persönlichen, auf Ihre Diagnose abgestimmten Behandlungsplan erstellen. Diesen Plan, die Dauer der Behandlung und die einzelnen Behandlungsschritte besprechen wir anschließend ausführlich mit Ihnen.

CHANCEN FÜR EINE ERFOLGREICHE SCHWANGERSCHAFT Wir werden Sie über Ihre individuellen Chancen für eine erfolgreiche Schwangerschaft nach bestem Wissen aufklären. Dabei müssen wir viele Faktoren berücksichtigen und abwägen, wie beispielsweise Art und Schweregrad der Fruchtbarkeitsstörung sowie das Alter der Frau. Im internationalen statistischen Vergleich aller IVF-Zentren liegt die Schwangerschaftsrate nach einem Embryonentransfer bei 20–30 %. Kumulativ, das heißt nach längstens 6 Monaten haben nach einer Befruchtung außerhalb des Körpers schon 72 % aller Frauen ein Kind. Bei Frauen unter 35 Jahren sind es sogar 86 % der Frauen, deren Kinderwunsch in Erfüllung gegangen ist. Zur Verdeutlichung: Ein gesundes Paar, welches innerhalb eines Zyklus regelmäßigen Geschlechtsverkehr hat, hat eine Chance von 20–30 % pro Zyklus schwanger zu werden.

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Daran kann es liegen: mögliche Ursachen Unfruchtbarkeit hat in den meisten Fällen keine erbliche, sondern eine erworbene Ursache. Während beispielsweise 1970 noch ca. 90 % der Frauen und Männer bei der Geburt ihres ersten Kindes unter 30 Jahre alt waren, sind bereits heute mehr als ein Viertel der Paare älter als 30 Jahre. Bereits ab dem 30. und stärker noch ab dem 35. und 40. Lebensjahr nimmt die Fruchtbarkeit der Frau und etwa ab dem 40. Lebensjahr die Samenproduktion und -qualität beim Mann langsam ab.

UNFRUCHTBARKEIT BEI DER FRAU Störung der Eizellreifung Die gestörte Eizellreifung ist ein häufiger Grund für die Unfruchtbarkeit der Frau. Hinter der Störung steht meist eine hormonelle Fehlfunktion in den Eierstöcken. Stehen die Hormone in einem Ungleichgewicht zueinander, kann neben der Eizellreifung auch der Eisprung oder die Bildung des Gelbkörpers negativ beeinflusst werden. Eileiterbedingte Unfruchtbarkeit Die Eileiter sind das „Förderband“ für die Samenzellen zur Eizelle und für die befruchteten Eizellen in Richtung Gebärmutterhöhle. Sind die Eileiter verklebt oder anderweitig verschlossen, kann der Transport der Eizellen erschwert oder unmöglich sein. Ein Verschluss der Eileiter kann durch Entzündungen, vorangegangene Eileiter-

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schwangerschaften, Operationen oder durch eine spontane Wucherung der Gebärmutterschleimhaut außerhalb der Gebärmutter (Endometriose) bedingt sein. Endometriose Endometriose bedeutet Wachstum der Gebärmutterschleimhaut außerhalb der Gebärmutter. Diese Wucherungen können neben Harnblase, Darm und Bauchhöhle auch die Fortpflanzungsorgane wie Eileiter und Eierstöcke betreffen, so dass eine Empfängnis erschwert wird. Die Ursache für die Endometriose ist weitgehend unbekannt. Veränderung der Gebärmutter und des Gebärmutterhalses Der Gebärmutterhals ist, ähnlich wie bei einem Flaschenhals, für die Spermien auf dem Weg zur Eizelle die engste Stelle. Durch Vernarbung (Operation), Verschlüsse oder Entzündungen kann die Fortpflanzung auch in diesem Bereich behindert werden. Muskelknoten (Myome) in der Gebärmutter sind manchmal der Grund für anhaltende Unfruchtbarkeit oder Fehlgeburten. Fehlbildungen von Eierstöcken, Eileitern oder Gebärmutter In sehr seltenen Fällen sind Fehlbildungen an den Fortpflanzungsorganen der Grund für den unerfüllten Kinderwunsch. Polyzystisches Ovar (PCO) Oft wird die Unfruchtbarkeit bei der Frau

durch das Auftreten vieler kleiner Zysten (mit Flüssigkeit gefüllte Bläschen) in den Eierstöcken (polyzystisches Ovar) ausgelöst.

UNFRUCHTBARKEIT BEIM MANN Die häufigste Störung der Fruchtbarkeit beim Mann ist eine mangelhafte Produktion normaler und gut beweglicher Spermien. Die Ursachen hierfür können vielfältig sein:

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Eine Mumpsinfektion in der Kindheit Krampfadern im Bereich der Hoden Hodenhochstand Hormonstörungen Diabetes Operierte Tumore Schädigung in der Erbanlage Stress Infektionen Umweltbelastungen Starker Nikotin- und/oder Alkoholkonsum

Oft lassen sich allerdings die Ursachen nicht eindeutig finden. Eine weitere, wenn auch seltenere Ursache liegt in einem gestörten Spermientransport. In diesem Fall werden zwar genügend Spermien gebildet, sie können aber, weil die Samenleiter blockiert sind, nicht in den Körper der Frau gelangen. Meist sind unterentwickelte oder verklebte Nebenhodengänge oder eine vorausgegangene Sterilisation die Ursache.

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Diagnose – die Ursachenfindung Sind die Ursachen dafür, warum Ihr Wunsch nach einem Kind bisher noch nicht in Erfüllung gegangen ist, schon abgeklärt? Falls nicht, folgt auf das erste Kennenlerngespräch in unserer Praxis eine sorgfältige Untersuchung.

HORMONUNTERSUCHUNG Das hormonelle Gleichgewicht im Körper ist eine äußerst empfindliche Angelegenheit. Ganz verschiedene Hormonstörungen können die Ursache dafür sein, dass eine Frau nicht schwanger wird. Um sie zu erkennen, untersuchen wir Ihr Blut ganz gezielt auf diese Störungen.

ZYKLUSBEOBACHTUNG Von der Eibläschenbildung über den Eisprung bis zur Umwandlung zum Gelbkörper. Der weibliche Zyklus hat mehrere Phasen und um herauszufinden, ob alle Phasen so verlaufen, wie sie sollen, wird die Frau am Anfang, in der Mitte und am Ende des Zyklus untersucht. Dabei wird jeweils eine Blut- und Ultraschalluntersuchung gemacht.

SPERMIOGRAMM Diese Untersuchung prüft die Anzahl und die Beweglichkeit der männlichen Spermien in der Samenflüssigkeit. Außerdem werden im Rahmen des Spermiogramms spezielle Funktionstests durchgeführt und nach Zeichen einer eventuellen Infektion gesucht. Denn auch dort kann die Ursache für den unerfüllten Kinderwunsch liegen.

PRÜFUNG DER EILEITERFUNKTION Wenn eine Frau nicht schwanger werden kann, liegt es möglicherweise auch daran, dass ein oder beide Eileiter nicht durchgängig genug sind. Es gibt mehrere Methoden, um das herauszufinden. In unserer Praxis wird diejenige eingesetzt, die für den Körper am wenigsten belastend ist: die Sonographie. Dabei wird eine geeignete Flüssigkeit in die Gebärmutter eingespritzt und gemeinsam auf dem Bildschirm beobachtet, wie gut diese Flüssigkeit abfließt. Ein kleiner und schmerzloser Eingriff, der ohne Narkose und ambulant durchgeführt wird.

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Innovation als Garant für den Erfolg

Der Zech-Selector

Prinzip Zech-Selector

Bei reproduktionsmedizinischen Maßnahmen, also wenn der Samen des Mannes nicht durch Geschlechtsverkehr in die Scheide der Frau eingebracht wird, sondern durch den Arzt in die Gebärmutter, oder direkt in die Eizelle der Frau, muss eine Trennung der Samen von der Samenflüssigkeit erfolgen. Bestimmte Substanzen in der Samenflüssigkeit könnten nämlich die Eizellen schädigen. Eine solche Trennung erfolgt herkömmlicherweise mittels Zentrifugation oder Swimup-Techniken. Die Zentrifugation führt dabei gehäuft zur Entstehung von Erbstrangdefekten. Diese Defekte werden auch als DNA-Strangbrüche (DNA-Fragmentierungen) bezeichnet. Bei den „Swim-up“-Techniken wird nicht der nötige Reinheitsgrad erreicht. Eine Befruchtung der Eizelle mit einem derart beschädigten Spermium kann dazu führen, dass sich die befruchtete Eizelle nicht in der Gebärmutter einnisten kann, oder zu einem Schwangerschaftsabbruch in einer späteren Phase der Schwangerschaft oder sogar zu Behinderungen des geborenen Kindes (Tieres).

SO FUNKTIONIERT DER ZECH-SELECTOR Der sogenannte „ZECH-Selector“ dient grundsätzlich der Trennung der guten von den schlechten Spermien. Er ist ein einmal zu verwendendes Gerät aus Kunststoff von der Größe eines Aschenbechers. Der Selector besteht aus zwei Kammern, die mittels Kapillarspalt verbunden sind. In die äußere Kammer wird das Sperma gegeben und in der inneren Kammer befindet sich ein Nährmedium. Durch das Aufsetzen des Lamellenhalters wird eine Brücke zwischen innerer und äußerer Kammer geschaffen. Die Spermien „schwimmen“ nun durch die Kapillarräume in das Nährmedium und werden so von dem restlichen Material des Ejakulates isoliert und befinden sich im sauberen Nährmedium. Der Vorteil der Verwendung des Zech-Selectors besteht darin, dass durch die spezielle Behandlung der Spermien keine Schädigungen entstehen.

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Die von Dr. Zech patentierte Technologie ermöglicht eine schonendere Isolierung/Anreicherung der Spermien, bei der es zu keiner Schädigung der Spermien kommt. Hierdurch können wir die Erfolgsrate der künstlichen Befruchtungen deutlich erhöhen.

ZECH-Selector

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Illustration Querschnitt

Zentrifugation

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Informieren Sie sich über unsere Technik: Klima, Labor, Zertifikate, Alarmanlage

REINRAUMBEDINGUNGEN IM IVF-LABOR Viele Paare mit unerfülltem Kinderwunsch vertrauen uns in der Privaten KinderwunschClinic. Das beruht einerseits auf unserer zuverlässigen Arbeit und Ihr Vertrauen freut uns. Andererseits ist dies mit ein Grund, dass wir die höchsten Standards in der Qualitätssicherung einhalten und ständig aktualisieren. So müssen wir auch im Umgang mit menschlichen Zellen die vorgegebenen Qualitätsund Ethikstandards seitens der Europäischen Union erfüllen – und sind deshalb seit dem Jahr 2006 auch ISO-zertifiziert: Mit der Übersiedelung in den Grabenweg zu Ostern 2006 waren wir schon eine der ersten Kliniken Europas, die die EU-Direktive 2004/23/EC “On setting standards of quality and safety for the donation, procurement, testing, processing, preservation, storage and distribution of human tissues and cells” erfüllten. Ein Punkt daraus betrifft zum Beispiel die kontrollierte Luftzufuhr und -abfuhr über Filtersysteme. Dies garantiert in Verbindung mit einem speziellen Klimasystem für saubere und konstante Laborbedingungen. Zudem wird ein kontinuierlicher Überdruck aufgebaut, um das Eindringen von Feinstaub, Schwebeteilchen, Bakterien etc. in den Laborbereich zu minimieren. Wesentlich ist hier die Abtrennung von löslichen Schadstoffen (sog. volatile Substanzen) über Kohlefiltration. Damit schaffen wir in unse-

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rem Labor ideale Entwicklungsbedingungen für die Zellkulturen auf höchstem Qualitätsniveau. Neben der Intensivierung unserer Qualitätsmanagement-Maßnahmen ist dies ein weiterer entscheidender Schritt zur Verbesserung der Kinderwunschtherapie.

BEDINGUNGEN SCHAFFEN WIE IM EILEITER Wir haben als eine der ersten europäischen Kliniken für Reproduktionsmedizin ein IVF- und Kryo-Reinraumlabor in Betrieb genommen. IVF bedeutet In-vitro-Fertilisation, also Befruchtung außerhalb des Körpers im „Glas“, mit „Kryologie“ beschreiben wir das Tieffrieren von Samen, Eizellen und Embryonen zu Konservierungszwecken.

Was hat reine Luft mit dem Wunsch nach einem Kind zu tun? In der vorgeburtlichen Phase des Menschen reicht „sauber“ nicht aus – im Eileiter, wo unter natürlichen Bedingungen die Befruchtung stattfindet, sind keine Umweltverschmutzungen zu finden, da der menschliche Organismus über hervorragende Filtermechanismen, wie Lunge, Leber, Niere u. a. verfügt. Auch für andere wichtige Parameter bei der Entwicklung des Embryos ist im Eileiter gesorgt. So hält der Körper der Frau die Temperatur, die Nährstoffkonzentration und den Druck für den Embryo sehr konstant.

In unserem Labor können wir durch unsere Spezialausstattung ähnliche Bedingungen erreichen. Normalerweise schwirren in einem Kubikmeter Umgebungsluft eine bis fünf Millionen Keime wie Bakterien oder Pilze sowie Staub und Mineralien herum. In der Luft unseres neuen Labors wird das auf ein Minimum reduziert. Zusätzlich zu dieser Qualitätssteigerung des Raumes besitzen wir noch Werkbänke, die die schon gereinigte Luft noch zusätzlich filtern. Dank dieser massiven Verbesserung ist es uns möglich, ab sofort noch mehr Patienten zu glücklichen Eltern zu machen: Erfahrungen aus den USA belegen, dass ein Reinraumlabor und die damit einhergehende extreme Hygiene zu einem deutlichen Anstieg der Schwangerschaftsrate sowie zu einer Senkung der Fehlgeburtenrate führt. Um dies zu erreichen, haben wir weder Mühen noch Kosten gescheut: Über 1 Mio. Euro haben wir in die Einrichtung des Reinraumlabors investiert, das den höchsten Anforderungen – und somit der Richtlinie 2004/23/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 31. März 2004 zur Festlegung von Qualitäts- und Sicherheitsstandards für die Spende, Beschaffung, Testung, Verarbeitung, Konservierung, Lagerung und Verteilung von menschlichen Geweben und Zellen – gerecht wird.

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Behandlungsmöglichkeiten So viel wie nötig, so wenig wie möglich

Wir wählen für Sie den sanftesten aller möglichen Behandlungswege – körperlich, seelisch und finanziell. Unser Grundsatz: So viel wie nötig, so wenig wie möglich. Im Folgenden möchten wir Ihnen die verschiedenen Methoden der assistierten Fortpflanzung schildern, also wie wir Ihnen helfen können:

HORMONBEHANDLUNG Bei Störungen des weiblichen Zyklus regen wir die Eierstöcke durch Hormone an, ein Eibläschen heranreifen zu lassen und einen Eisprung auszulösen. Das Kind wird bei dieser Methode auf ganz natürliche Weise durch körperliche Liebe gezeugt. Voraussetzung für den Erfolg dieser Behandlung sind durchgängige Eileiter bei der Frau und die uneingeschränkte Zeugungsfähigkeit beim Mann.

INSEMINATION Wenn das Problem darin liegt, dass die Samenzellen nicht beweglich genug sind oder aus anderen Gründen die Eizelle nicht erreichen können, führen wir kurz vor oder nach dem Eisprung die Samenzellen des Partners direkt in die Gebärmutterhöhle oder Eileiter der Frau ein. Bei dieser Methode findet die Befruchtung wie bei der natürlichen Zeugung im Eileiter statt. Deshalb müssen die Eileiter durchgängig und der Samen von optimaler Qualität sein. Je nach der persönlichen Situation kombinieren wir diese Methode mit einer Hormonbehandlung oder nicht.

IN-VITRO-FERTILISATION (IVF) Diese Methode ist seit der Geburt des ersten „IVF-Wunschkindes“ Louise Brown in England 1978 immer weiter entwickelt und verbessert worden. Dazu entnehmen wir Eizellen aus den Eierstöcken und vereinigen sie außerhalb des weiblichen Körpers mit den Samenzellen. Nach der Befruchtung und Teilung setzen wir die Eizellen in die Gebärmutter ein. Diese Behandlungsmethode wird unter anderem bei Eileiterverschluss oder bei stark eingeschränkter Zeugungsfähigkeit des Mannes angewandt. Als Vorbereitung wird eine Hormonbehandlung durchgeführt. So können während eines Zyklus mehrere Eizellen produziert werden, was die Chancen erhöht.

INTRACYTOPLASMATISCHE SPERMIENINJEKTION – ICSI Bei einer starken Einschränkung der Zeugungsfähigkeit kombinieren wir die In-Vitro-Fertilisation mit dieser Zusatzmaßnahme. Um den natürlichen Vorgang des Eindringens einer Samenzelle in die Eizelle nachzuahmen, platzieren wir ein einzelnes Spermium unter dem Mikroskop direkt in die Eizelle. Nach der Befruchtung und Teilung werden die Eizellen wie bei der In-Vitro-Fertilisation in die Gebärmutter eingesetzt.

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INTRACYTOPLASMATISCHE, MORPHOLOGISCH SELEKTIERTE SPERMIENINJEKTION – IMSI IMSI ist eine Weiterentwicklung der ICSI. Bei dieser Methode werden die Spermien bei 6000facher Vergrößerung (ICSI = 400fach) analysiert und für die Injektion in die Eizelle selektiert. Diese Methode wird speziell für Patienten mit schwerer Teratozoospermie oder Patienten nach fehlgeschlagenen ICSI-Versuchen angewendet.

HALO-TEST Gesunde Spermien zeigen nach Anfärbung einen Hof (Halo). Mit Hilfe des Halo-Tests können Strangbrüche in der Spermien-DNA nachgewiesen werden. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass DNA-Fragmentierungen (Beschädigungen) die Befruchtungsrate negativ beeinflussen. Bisher wurden bei der Erstellung eines Spermiogramms neben der Quantität nur morphologische Kriterien beurteilt, diese lassen aber nicht auf eine intakte DNA rückschließen. Das Ergebnis des Halo-Tests liefert eine Erklärung, warum trotz gutem Spermiogramm eine Schwangerschaft nicht eintritt. Sie müssen dazu nur eine frische Spermienprobe abgeben.

IMSI

POLKÖRPERDIAGNOSTIK Um den Erfolg Ihrer Behandlung zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, eine Polkörperdiagnostik durchführen zu lassen. Mit Hilfe dieser Technik können genetische Untersuchungen an befruchteten Eizellen erfolgen. So treten beispielsweise Chromosom-Fehlverteilungen vermehrt bei Eizellen von älteren Frauen auf und führen in der Regel zu einem Abort.

SPERMIENGEWINNUNG Wenn im Sperma keine reifen, lebendigen Samenzellen vorkommen, können sie in den meisten Fällen durch einen kleinen operativen Eingriff direkt aus dem Hoden (TESA-Methode) oder dem Nebenhoden (PESA-Methode) gewonnen werden. Danach werden sie mittels der ICSIMethode mit der weiblichen Eizelle vereinigt und in die Gebärmutter platziert.

Halo-Test

KRYOKONSERVIERUNG VON EIZELLEN Bei der In-vitro-Fertilisation lässt es sich nie ganz ausschließen, dass mehr Eizellen befruchtet werden als in die Gebärmutterhöhle eingesetzt werden können. Deshalb gibt es die Möglichkeit, sowohl Eizellen wie auch Embryonen für eine eventuelle spätere Einpflanzung tiefzufrieren. Dieses bewährte Verfahren nennen wir Kryo-Konservierung und es kann auch für Embryonen und Samenzellen verwendet werden.

PSYCHOLOGISCHE BETREUUNG Wird die Hoffnung auf ein Baby Monat für Monat enttäuscht, kann die Frustration so groß werden, dass die negative Erwartungshaltung die Chancen drastisch verkleinert. So entsteht ein Kreislauf, der nur schwer zu durchbrechen ist. In unserer Clinic bieten wir Ihnen die Möglichkeiten, solche Probleme mit geschulten Psychologen zu besprechen.

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Innere Medizin und Mentalcoaching:

Innovative ganzheitliche Medizin und Kinderwunsch Eine ganzheitliche Sichtweise, die den Menschen in seiner Gesamtheit auf verschiedenen Ebenen, angefangen von der biochemischfunktionellen über die energetische bis hin zur geistig emotionalen betrachtet, hat sich nicht nur auf dem komplexen Gebiet der Unfruchtbarkeitsabklärung bewährt. Um internistische Fragen bezüglich der Patientin abzuklären, arbeitet die Private Kinderwunsch-Clinic eng mit Dr. Roland Fuschelberger, Internist in Aldrans, zusammen.

INTERNIST: EINFLÜSSE ABKLÄREN Dr. Roland Fuschelberger: „Im Rahmen der internistischen Untersuchung in unserer Praxis in Aldrans suchen wir sowohl beim Mann als auch bei der Frau nach möglichen tiefer liegenden Ursachen für die ungewollte Kinderlosigkeit.“ So können zum Beispiel Störungen der Darmschleimhaut das Immunsystem durcheinanderbringen. Einen weiteren Einfluss auf die Kinderlosigkeit können etwa auch Nahrungsmittelintoleranzen (Fruchtzucker, Milchzucker, Spätallergien) haben. „Daneben müssen wir freie Radikale und erhöhte Stickstoffmonoxidbelastung (oxidativer und nitrosativer Stress) ausschließen können oder gegebenenfalls behandeln“, so Dr. Fuschelberger. Durch die körperliche Untersuchung und aus den Laborwerten lassen sich Rückschlüsse auf chronische Entzündungen ziehen. Diese stellen immer einen Problembereich dar. Belastungen mit Giftstoffen wie Schwermetalle gehören bei entsprechendem Verdacht aufgedeckt und diese Toxine ausgeleitet.

MÖGLICHE THERAPIEN INFO: Praxis Dr. Roland Fuschelberger Facharzt für Innere Medizin Tel.: +43 (0) 512-394042 www.infumed.at Mentalcoaching und Lebensberatung Irene Fuschelberger Tel.: +43 (0) 699-17059897 www.fuschelberger.at Dorf 2 A-6071 Aldrans

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Die Therapie besteht häufig aus Ernährungsumstellung auf Zeit und speziellen Mikronährstoffen zur Verbesserung der Energieleistung der Zellen. Je nach Befunden wird die intravenöse Lasertherapie, die auf Zellebene die Energieproduktion (ATP) und den QIFluss erhöht, begleitend in das umfassende Therapiekonzept mit einbezogen. Auch auf Stressoren in der Umwelt des Patienten wird geachtet, da diese aufgrund der negativen Auswirkungen auf das vegetative Nervensystem und auf das Immunsystem erhebliche Blockaden darstellen. „Mit unserem Blick über den Tellerrand

hinaus lässt sich immer wieder das eine oder andere Mosaiksteinchen finden, das letztlich zum Gesamterfolg ‚Wunschkind‘ beiträgt“, betont der Aldranser Internist den Einfluss seines Sachgebietes auf das Thema Kinderwunsch.

Mentalcoaching bei einem unerfüllten Herzenswunsch Der Wunsch nach einem eigenen Kind ist für viele ein zentrales Lebensthema. Mit Freude und Leichtigkeit versuchen Paare sich diesen Traum zu erfüllen. Wenn sich nach längerer Zeit aber keine Schwangerschaft einstellt oder man sein Baby schon in den ersten Schwangerschaftsmonaten verliert, machen sich Zweifel und Ängste breit. Betroffene Frauen haben oft wenige Möglichkeiten, über ihre Ängste, Wut, Trauer und andere Gefühle zu sprechen, und fühlen sich alleine. Auch für die Partnerschaft ist diese Zeit eine besondere Herausforderung. Im Teufelskreis aus angespannten Wünschen, fehlgeschlagenen Versuchen, unerfüllter Sehnsucht und gesellschaftlichem Druck entsteht massiver Stress. Dies alles nagt am Selbstwert.

MENTALCOACHING ALS UNTERSTÜTZUNG FÜR FRAUEN Akad. Mentalcoach und dipl. Lebensberaterin Irene Fuschelberger hat in ihrer Studie über das Thema „Begleitendes Mentalcoaching für Frauen bei medizinisch unterstützter Befruchtung“ aufgezeigt, dass ein Mentalcoaching für Frauen gerade in dieser Ausnahmesituation sehr hilfreich ist. Alle Gefühle und Gedanken werden dabei sehr ernst genommen, die Frauen erfahren professionelle Hilfe und fühlen sich in ihrem Gefühlschaos nicht mehr allein gelassen, die Belastung nimmt ab. „Die betroffenen Frauen lernen mit erprobten Techniken, mit ihrer Gedankenwelt umzugehen und diese gezielt zu lenken. Das Vertrauen in den eigenen Körper und sein Funktionieren wird wieder aufgebaut. Somit ist der Weg frei für den positiven Blick in die Zukunft, für Leichtigkeit, Selbstwert und Lebensfreude“, informiert Frau Fuschelberger.

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Der HNO-Arzt informiert:

Fokussuche von chronischen Entzündungen und Störfaktoren

Die Private Kinderwunsch-Clinic von Dr. Zech setzt alles daran, Paaren ihren Kinderwunsch zu erfüllen. Oft sind hierzu auch Abklärungen der Paare durch Spezialisten aus anderen medizinischen Fachbereichen notwendig. Um mögliche Störfaktoren aus den Bereichen Mandeln, Nasennebenhöhlen, Kiefer oder dem Mittelohr von vornherein auszuschalten, arbeitet die KinderwunschClinic hier mit Dr. Thomas Mihatsch, Facharzt für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde bzw. Kopf- u. Halschirurgie in Innsbruck, zusammen.

DEM CHRONISCHEN EITERHERD AUF DER SPUR! Nicht selten sind beispielsweise monate- bis jahrelange gesundheitliche Beschwerden auf chronisch entzündliche Erkrankungen im Kopf-Hals-Bereich zurückzuführen. „Über 70 % der versteckten und oft mit dem Auge nicht sichtbaren Entzündungen sind in den Nasennebenhöhlen, Gaumenmandeln bzw. Zähnen lokalisiert“, informiert HNOSpezialist Dr. Mihatsch. „Im Rahmen einer Ganzkörperfokussuche sollten zusätzlich sogar auch die Bronchien, der Darm und der Urogenitalbereich – die Eierstöcke und die Prostata – erfasst werden.“ Da gerade chronisch abgekapselte Abszesse im Blutbild sehr oft nicht erkennbar sind, hat sich in der HNO-Heilkunde die computertomographische (CT) bzw. magnettomographische (MRT) Untersuchung der Nasennebenhöhlen bewährt. „Beim Großteil unserer diesbezüglichen Patienten können wir

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aber schon mit einfachen klinischen Untersuchungen, wie z. B. Endoskopie, Abstriche, Probeentnahmen, und mit einer genauen Krankengeschichtenerhebung (Anamnese) exakte Hinweise für chronische Entzündungen erhalten. In speziellen Fällen führen wir auch eine Szintigraphie durch“, so Dr. Mihatsch.

BESCHWERDEN BEI CHRONISCHEN ENTZÜNDUNGEN Der HNO-Arzt informiert, welche Beschwerden durch dauerhafte Entzündungen entstehen können: Chronische Infektanfälligkeit, rezidivierende Kopf- und Nackenschmerzen, atypische Migräne, Nasen-u. Rachenkatarrhe, chronischer Reizhusten, Asthma, chronische Bronchitis, atypische Gesichtsneuralgien, unklare Muskel- und Gelenksbeschwerden, Prostata- u. Blasenentzündungen, erhöhte Temperaturen, chronische Müdigkeit, unklare Bauchschmerzen, reduzierte körperliche Leistungsfähigkeit, Geruchs- u. Geschmacksveränderungen etc.

natürlich angelegten Nasenwege zu erreichen bzw. zu entfernen. Die Öffnungen sind wenige Millimeter groß und erlauben bei neuerlichen Katarrhen das Abfließen von Schleim oder Eiter. Ein anderes Beispiel sind chronische Mandelentzündungen: Hier wird immer häufiger die mikroinvasive Radiofrequenztechnik (Coblation) angewendet. Dadurch verkürzen sich Liegedauer und postoperative Schmerzsymptomatik um ca. 50 %. Zudem ist eine raschere Wundheilung zu beobachten. Dieselbe Methode wird bei chronischen Schnarchpatienten (bei Kindern und Erwachsenen) durchgeführt. „Parallel zur operativen Therapie ist es aber auch sehr wichtig, spezifisch immunologische Maßnahmen zur Verbesserung der Abwehrkraft individuell für jeden Patienten anzubieten“, veranschaulicht der HNO-Facharzt die Arten der Therapie bei chronischen Entzündungen.

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INFO:

THERAPIEMÖGLICHKEITEN Bei Nasennebenhöhlen-Erkrankungen z. B. wird die weltweit anerkannte FESS (funktionell-endoskopische Sinus-Surgery) angewendet. Mit dieser Methode wird mit kleinsten Endoskopen über die natürlichen Nasenöffnungen operiert, ohne dass von außen ein Knochen eröffnet werden muss. Ziel dieser Operation ist es, chronische Abszesse, Zysten oder Polypen über die

Dr. med. Thomas Mihatsch, Facharzt für Hals-, Nasen- u. Ohrenheilkunde bzw. Kopf- u. Halschirurgie ZENTRUM FÜR NASEN- U. SCHNARCHTHERAPIE TIROL Museumstraße 34 6020 Innsbruck Tel.: 0043 (0)512-578064 thomas.mihatsch@medway.at www.hno-tirol.at

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Zahnmedizin und unerfüllter Kinderwunsch

Bleibt der Wunsch nach einem Kind unerfüllt, ist es die Aufgabe der Medizin, die Ursache dafür zu finden und dem betroffenen Paar mögliche Therapien und professionelle Unterstützung zu bieten. Hierbei kommen viele medizinische Disziplinen ins Spiel – die logischen vorab: Urologie, Gynäkologie, aber auch interne Medizin, ganzheitliche Medizin usw. Ein Fachgebiet, welches ebenfalls in der Untersuchung des Problems eine überraschend wichtige Rolle spielen kann, ist die Zahnmedizin! Die Private Kinderwunsch-Clinic von Dr. Josef Zech arbeitet unter anderem mit der Zahnarzt-Praxisgemeinschaft von Dr. Reinhold Erler und Dr. Mario Kern zusammen. Die beiden Experten geben Auskunft zu jenen Fragen, welche am häufigsten Paare, die ungewollt kinderlos sind, in diesem Zusammenhang beschäftigen: 1. Welche Erkrankungen im Mund und Rachenraum können a) den unerfüllten Kinderwunsch und b) eine eventuelle Schwangerschaft beeinflussen? Warum? Hier sind Entzündungen im Mund, wie z.B. Zähne mit Entzündungsherd und allem voran die Parodontitis, die im Volksmund auch als Parodontose bezeichnet wird, zu nennen. Jede Art von Entzündungen kann den Gesamtorganismus beeinträchtigen und sollte beseitigt werden. Die Behandlung mancher Erkrankungen, wie z. B. der Parodontitis (Entzündung des Zahnhalteapparates), ist etwas zeitaufwendiger. Aber gerade diese Erkrankung hat einen sehr großen Einfluss auf eine Schwangerschaft. So haben Schwangere mit Parodontitis ein um 30 % höheres Risiko einer Frühgeburt. Gerade in einer Schwangerschaft, wenn vom Körper der Frau Höchstleistungen verlangt werden, wirkt sich diese Erkrankung stärker aus. Der Mund ist eine Eintrittspforte für Bakterien. Bei jedem Essen, Trinken, aber auch beim Zähneputzen kommen Bakterien in den Körper. Das stellt bei einem „mundgesunden“ Menschen kein Problem dar.

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Die Ursache für Parodontitis sind spezielle Bakterienarten, die diese schwere Form einer Zahnfleischentzündung hervorrufen können. Diese Bakterienarten vermehren sich in der Plaque und wandern durch die fortschreitende Entzündung in den Zahnhalteapparat ein. Durch die ausgeprägte Entzündung des Zahnhalteapparates bilden sich so genannte Zahnfleischtaschen. Ebenso können nicht behandelte abgestorbene oder unzureichend wurzelbehandelte Zähne den Gesamtorganismus stark beeinträchtigen. 2. Haben Amalgamfüllungen beim Mann oder bei der Frau Einfluss auf den unerfüllten Kinderwunsch? Amalgame sind beim Legen und Entfernen von Füllungen bei Schwangeren als bedenklich einzustufen. Dabei wird Quecksilber freigegeben, welches unter anderem auch auf die Beweglichkeit der Spermien und die DNA Einfluss hat und sich im zentralen Nervensystem einlagert. Beim Entfernen gibt es viele Techniken, um die Quecksilberfreisetzungen auf ein Minimum zu reduzieren. In unserer Praxis wird amalgamfrei gearbeitet. Die Wahl des Füllungsmateriales ist immer eine Kostenfrage. In der modernen Zahnmedizin stehen Kunststoffe (Composite) und Keramiken im Mittelpunkt, Letztere sind sehr gut verträglich. 3. Was haben Weisheitszähne, Karies und entzündetes Zahnfleisch (Gingivitis) mit einem unerfüllten Kinderwunsch zu tun? Weisheitszähne sind nicht immer als kritisch einzustufen. Sind sie aber entzündet, gilt für

sie das gleiche Prinzip wie oben genannt. Karies hat die gleiche Ursache wie Zahnfleischprobleme, nämlich Bakterien, und ist daher ebenso zu behandeln. Während der Schwangerschaft kann auch die sogenannte Schwangerschaft-Gingivitis auftreten, die eine hormonelle Ursache hat. Diese ist aber ebenfalls vom Facharzt zu beurteilen und gegebenenfalls zu behandeln, meistens reicht hier eine gute Mundhygiene aus. 4. Welche Therapien von Seiten der Zahnmedizin sind notwendig, wenn der Wunsch nach einem Kind unerfüllt bleibt? Am wichtigsten ist die Beseitigung von Entzündungen. Unzureichende Wurzelfüllungen sollten ausgetauscht und die Wurzelkanäle vollständig und dicht verschlossen werden. Karies sollte entfernt werden. Die Parodontitisbehandlung, welche frühzeitig gestartet werden muss, steht im Vordergrund. Bei der Parodontitis sollte auch der Partner mit einbezogen werden. Vor allem sollte der Patient selbst mit einer guten Mundhygiene, die ihm in unserem Mundhygiene-Programm sehr ausführlich gezeigt wird, aktiv mitarbeiten.

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INFO: Dr. Reinhold Erler & Dr. Mario Kern TIVOLI office Olympiastr. 17 A-6020 Innsbruck Tel.: 0043 (0) 512 - 36 37 38 www.erler-kern.at

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Schilddrüse – Kinderwunsch und Schwangerschaft In Österreich und in Deutschland ist beinahe jeder dritte Erwachsene von einer SD-Erkrankung betroffen. Frauen leiden viermal häufiger an SD-Erkrankungen als Männer, vor allem in Phasen hormoneller Umstellung wie Pubertät, Schwangerschaft und Menopause. SD-Probleme sind übrigens häufig auch die Ursache für unerfüllten Kinderwunsch. Eine rechtzeitige Früherkennung von SD-Erkrankungen erspart den Patienten viel Zeit und bedeutet mehr Lebensqualität. Hier arbeitet die Private Kinderwunsch-Clinic von Dr. Josef Zech mit dem Institut NUCMED von Dr. Silvia Strolz zusammen: NUCMED nennt sich das Institut von Dr. Silvia Strolz im Medicent Innsbruck. In der für Schilddrüsendiagnostik und Nuklearmedizin spezialisierten Krankenanstalt werden in wohliger Atmosphäre auch Untersuchungen von Herz, Lunge, Knochen, Gelenken, Nieren, Nebenschilddrüsen und Wächterlymphknoten durchgeführt. Darüber hinaus wird eine ambulante Radiojodtherapie angeboten. Die wohl bekannteste Untersuchung in der Nuklearmedizin ist die Schilddrüsenabklärung. Die Schilddrüse (SD) ist eine der wichtigsten Schaltstellen im menschlichen Körper und wird als „Motor“ des Stoffwechsels bezeichnet. Sie produziert lebensnotwendige Hormone und ist für viele Stoffwechselvorgänge verantwortlich. Eine vermehrte oder verminderte Produktion an SD-Hormonen kann den ganzen Körper und die Seele aus dem Gleichgewicht bringen.

FUNKTIONSSTÖRUNGEN – WEIBLICHE FERTILITÄT UND SCHWANGERSCHAFT Kinderwunsch, Schwangerschaft und die Zeit nach einer Geburt sind besondere Lebensabschnitte bei Patientinnen mit Schilddrüsenerkrankungen.

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Hormone für zwei: In den ersten Schwangerschaftswochen ist der Fetus allein auf die Hormone der Mutter angewiesen. Die mütterliche SD muss bis zu 50 % mehr Hormone bilden. Bei unerfülltem Kinderwunsch sollten Frauen unbedingt die SD-Funktion überprüfen lassen. Eine Behandlung der SD kann Betroffenen zum lang ersehnten Wunschkind verhelfen. SD-Unterfunktion, oft vergesellschaftet mit einer Autoimmunerkrankung der SD, ist eine häufige hormonelle Problematik bei Kinderwunschpatientinnen. Bei der Unterfunktion läuft der Körper auf Sparflamme. Dies kann unter anderem eine gestörte Hormonbildung in den Eierstöcken, Zyklusstörungen und Unfruchtbarkeit hervorrufen. Bei einer unerkannten und unbehandelten Unterfunktion sind Aborte, Fehlgeburten, Frühgeburten und vermindertes Geburtsgewicht häufiger und es können geistige und körperliche Entwicklungsstörungen des Kindes die Folge sein. Die häufigste Ursache einer Unterfunktion ist die Autoimmunthyreoiditis, der Morbus Hashimoto (Häufigkeit von 10–15 % der Bevölkerung).

DIAGNOSE UND BEHANDLUNG EINER SCHILDDRÜSENUNTERFUNKTION Eine Schilddrüsenfunktionsstörung wird in der Schwangerschaft mittels ausführlichem Patientengespräch, Bestimmung von SDWerten (TSH, SD-Hormonwerten und Antikörpern) und einer SD-Sonographie festgestellt. Eine Szintigraphie ist in der Schwangerschaft und Stillzeit kontraindiziert. In der Behandlung der SD in der Schwangerschaft muss bedacht werden, dass dabei stets zwei Patienten betreut werden: die Mutter und der Fetus. Eine Unterfunktion ist medikamentös mit SD-Hormontabletten jedoch einfach und effektiv zu behandeln. Engmaschige SD-

Kontrollen sind zu empfehlen, da häufig Dosisanpassungen der Therapie im Laufe der Schwangerschaft notwendig sind. Die Therapie mit einem SD-Hormonpräparat führt zum Eintritt einer Schwangerschaft in 33 % der Frauen mit unerfülltem Kinderwunsch. Zusätzlich muss bei Schwangeren auf eine ausreichende Jodversorgung geachtet werden. Eine bereits bestehende SD-Hormontherapie darf in der Schwangerschaft nicht abgesetzt werden. Auch eine Überfunktion der SD kann eine Schwangerschaft verhindern. Unbehandelte Überfunktionen in der Schwangerschaft verursachen eine erhöhte Missbildungsrate. Bei Frauen mit Überfunktion und Kinderwunsch sollte zuvor eine dauerhafte Behandlung der SD-Erkrankung angestrebt werden. Meinem Team und mir ist es wichtig, dass sich unsere Patienten bei uns wohl fühlen und durch Beratung, Betreuung und Aufklärung das Unbehagen und die Unsicherheit bei nuklearmedizinischen Untersuchungen verlieren. Eine rechtzeitige Früherkennung von SD-Erkrankungen erspart den Patientinnen viel Zeit und bedeutet mehr Lebensqualität. Besonderes Augenmerk legen wir auf die individuelle Termingestaltung insbesondere für Schwangere, Kinder und Berufstätige.

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INFO: Dr. Silvia Strolz Nucmed Innsbruck Schilddrüsendiagnostik und Nuklearmedizin Medicent Innsbruck Innrain 143 Tel.: 0043 (0) 512-9010-3030 E-Mail: info@nucmed.at Ordinationszeiten: Individuelle telefonische Terminvereinbarung mit Abendordination und Kassenverträgen

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Polkörperdiagnostik Die Private Kinderwunsch-Clinic Dr. Zech war 2008 die erste Klinik in Tirol, die durch Untersuchung der Polkörperchen einer 40-jährigen Frau zu einem gesunden Kind verhelfen konnte. Die Polkörperdiagnostik ist eine Untersuchung, die Rückschlüsse auf das Erbgut der mütterlichen Eizelle erlaubt. Es können schwere Chromosomenstörungen noch vor der Entstehung des Embryos erkannt werden.

Abb. 1: Entnahme des ersten Polkörpers aus der Eizelle

Abb. 2: Spindle View

Ähnlich wie bei der Präimplantationsdiagnostik (PID), welche in Östrreich nicht erlaubt ist, können mit der PKD Fehlverteilungen von Chromosomen auf mütterlicher Seite und Anlagen für bestimmte erbliche Erkrankungen mit großer Wahrscheinlichkeit festgestellt oder ausgeschlossen werden. So lassen sich Eizellen „bester Qualität“ ermitteln, die sich nach erfolgter Befruchtung zu Embryonen mit den höchsten Einnistungschancen entwickeln. Der große Vorteil der Polkörperdiagnose besteht darin, dass für diese Untersuchung keine Zellen des Embryos notwendig sind, weshalb sie im Gegensatz zur PID nach dem österreichischen Fortpflanzungsmedizingesetz erlaubt ist. Für die Polkörperdiagnose werden „Überbleibsel“ der Eizellreifung, die beiden Polkörper verwendet. Der erste Polkörper wird noch vor dem Eisprung, der zweite sechs Stunden nach dem Eindringen des Spermiums von der Eizelle ausgestoßen. Eine wichtige Rolle bei der Entwicklung der Eizellen spielt der sog. Spindelapparat, der dafür sorgt, dass die Chromosomen bei der Zellteilung richtig verteilt werden. Bei der Entnahme der Polkörper kann diese Spindel verletzt werden. Dies kann vermieden werden, indem mittels der sog. Spindle-view-Technik (Abb. 2), die bereits im Labor der Kinderwunschclinic Dr. Zech angewendet wird, der Spindelapparat sichtbar gemacht wird. Eine Analyse der Polkörper, die eine Kopie des mütterlichen Erbguts enthalten, erlaubt indirekt Schlüsse, ob das Erbgut der Eizelle intakt ist. Ein mögliches Krankheitsbild, welches mittels PKD nachgewiesen werden kann, ist Trisomie 21, besser bekannt als Down-Syndrom. Hier fehlt im Polkörper eine Kopie des Chromosoms 21, was bedeutet, dass mit hoher Wahrscheinlichkeit in der befruchteten Eizelle drei statt zwei Kopien dieses Chromosoms auftauchen. Manche Fehlverteilungen verursachen schwerste Behinderungen, bei anderen sind die Embryonen nicht lebensfähig und sterben noch im Mutterleib, wie dies bei Trisomie 16 der Fall ist. Eine Untersuchung von 1445 Fehlgeburten ergab, dass sich Fehlgeburten in rund sechzig Prozent der Fälle auf solche Chromosomenfehlverteilungen, sog. Aneuploidien, zurückführen lassen; wobei Trisomie 16 allein 13 Prozent der Fälle ausmacht. Die drastische Zunahme von spontanen Aborten bei älteren Frauen hängt mit einer Häufung dieser Fehlverteilungen zusammen. Die Polkörperdiagnose bietet eine weitere Anwendungsmöglichkeit für Familien mit Erbkrankheiten, die auf die Mutter zurückzuführen sind und von ihr weitergegeben werden können. In diesem Fall könnte die PKD die Pränataldiagnostik ersetzen. Letztere empfinden betroffene Paare oft als enorme Belastung, weil sie in einem fortgeschrittenen Stadium der Schwangerschaft eine Entscheidung über das Weiterleben des Ungeborenen notwendig macht. Die ersten Erfolge mit der Geburt gesunder Kinder nach PKD wurden schon 1996 beschrieben. In Österreich kam schon im September 2005 das erste Baby zur Welt. Allerdings gab es doch erhebliche Nachteile durch diese Untersuchung. Die Eizellen wurden in einem doch erheblichen Maße bei der Untersuchung geschädigt. Somit verblieben nur durchschnittlich 50 % der Eizellen zur Untersuchung. Dies war auch der Grund dafür, dass sich diese Methode noch nicht so richtig durchsetzen konnte. Durch eine von uns modifizierte Technik können nun über 90 % der Eizellen nahezu gefahrlos untersucht werden. Somit steigt natürlich auch die Wahrscheinlichkeit, dass auch wirklich gesunde Eizellen befruchtet werden.

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Gemeinsam sind wir stärker! Komplementärmedizin unterstützt moderne Kinderwunschmedizin

Die Erfolge der modernen Kinderwunschmedizin sind faszinierend und erstaunlich, und sehr vielen kinderlosen Paaren kann heute ihr sehnlichster Wunsch nach Nachwuchs erfüllt werden. Trotzdem gibt es auch hier Grenzen, denn technisch ist nicht immer alles machbar. „Besonderes Augenmerk legen Dr. Zech und sein Team auf eine ganzheitliche Behandlung. So empfiehlt Dr. Zech, dass sich seine Patienten an uns wenden, wenn es um Fragen zur Ernährung oder zu alternativen Behandlungsmethoden wie Akupunktur oder Unterstützung durch Heilkräuter geht“, beschreibt Dr. Peter Gritsch, Allgemeinmediziner mit Schwerpunkt für Naturheilverfahren in Gnadenwald in Tirol die Zusammenarbeit mit der Privaten Kinderwunsch-Clinic.

F. X. MAYR BEI UNERFÜLLTEM KINDERWUNSCH Schon vor beinahe einem Jahrhundert ist dem österreichischen Medizinpionier Dr. Franz Xaver Mayr aufgefallen, dass nach einer Entschlackung und Entgiftung des Körpers die Empfänglichkeit bei Frauen sprunghaft ansteigt und dass Paare, die den Wunsch nach Kindern bereits aufgegeben hatten, plötzlich einem nicht mehr erwarteten Kindersegen gegenüberstanden. „Obwohl F. X. Mayr damals glaubte, dass seine Therapieform nur die Empfänglichkeit der Frauen steigere, wissen wir heute aufgrund der Auswertung von Spermiogrammen, dass auch die Männer ihre Reproduktionskraft durch diese Methode

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deutlich erhöhen können“, informiert Dr. Gritsch. Die F. X.-Mayr-Kur wurde bald zum Geheimtipp nicht nur bei vielen Wohlstandserkrankungen, sondern eben auch beim unerfüllten Wunsch nach einem Kind. Heute ist die Therapie nach F. X. Mayr eine mit Ärztekammerdiplom anerkannte Therapieform, die längst mehr ist als eine mit Milch und Semmeln durchgeführte Diätkur. Sie wird individuell an die Konstitution und den Zustand der Betroffenen angepasst und kann ohne Problem auch während des Arbeitsalltags durchgeführt werden. Durch die Entschlackung und Entsäuerung des Körpers und die aktivierte Regeneration des Verdauungssystems profitiert praktisch jede Zelle im Körper, sodass diese in neuem Glanz erstrahlen können. Eventuelle Mangelzustände werden gleichzeitig mit hochwertigen Nahrungsergänzungsmitteln ausgeglichen.

AKUPUNKTUR UND HEILKRÄUTER FÜR DAS GLEICHGEWICHT IM KÖRPER Eine zweite hochwirksame Therapieform für unerfüllten Kinderwunsch ist die Traditionelle Chinesische Medizin. Besonders die Akupunktur und die Anwendung von Heilkräutern sind hilfreich, um gestörte Funktionen im Körper wieder ins Gleichgewicht zu bekommen. „Wir versuchen, mit einer sehr feinen, aber einfachen Diagnostik herauszufinden, welche Organfunktionen aus der Balance geraten sind“, erklärt Mediziner Dr. Gritsch.

„Der Körper spiegelt an verschiedenen, oft wenig beachteten Stellen wider, wenn etwas im Körper nicht rund läuft.“ Eine genaue Befragung, die Beurteilung der Zunge auf Farbe, Belag, Feuchtigkeit und Größe helfen dabei, verborgenen Störungen auf die Schliche zu kommen. Der Tastbefund des Pulses ergänzt die Diagnostik, wodurch zu den modernen Untersuchungsmethoden oft ganz wesentliche neue Erkenntnisse dazugewonnen werden können. Besonders mit einer Therapiekombination von F. X.-Mayr-Kur, Akupunktur und Heilkräutern gelingt es oft, tief greifende Blockaden zu lösen. Dr. Peter Gritsch betont: „Erst in der Zusammenarbeit von Hightech-Medizin einer hochmodernen Kinderwunschklinik wie jener von Dr. Josef Zech mit dem jahrhundertelangen medizinischen Erfahrungsschatz aus Ost und West können wir behaupten, alles Menschenmögliche zur Erfüllung eines unerfüllten Kinderwunsches getan zu haben!“

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INFO: Dr. Med. Univ. Peter Gritsch Arzt für Allgemeinmedizin, Schwerpunkt Naturheilverfahren 6069 Gnadenwald 26 Tel.: +43 5223 48258 www.drgritsch.com

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Mit chirurgischer Therapie vom Kinderwunsch zum Wunschkind Wenn Kinder ein Wunsch bleiben, kann dies an Unterleibserkrankungen der Frau liegen. Myome oder Endometriosen treten häufig unbemerkt auf und sind vielfach Ursache für den unerfüllten Kinderwunsch. Prim. Dr. Burghard Abendstein, Facharzt für Gynäkologie, Geburtshilfe und Chirurgie und tätig am Bezirkskrankenhaus Hall, ist Spezialist für derartige Fälle und arbeitet seit langer Zeit erfolgreich mit der Kinderwunsch-Clinic zusammen. Unerfüllte Kinderwünsche basieren oft auf einer veränderten Gebärmutter der Frau – angefangen bei angeborenen Spezialformen, die bis zur kompletten Zweiteilung der Gebärmutter reichen können, bis hin zu Myomen, meist gutartige Tumore (Geschwülste) des Muskelgewebes. Beides tritt größtenteils völlig symptomlos auf und ist gerade deshalb so tückisch. Dennoch können gerade solche anatomische „Hindernisse“ oft durch minimalinvasive, also rein endoskopische Methoden, relativ rasch, effektiv und schmerzarm behoben werden. Schwieriger wird es im Falle der Endometriose, bei der sich die Gebärmutterschleimhaut (Endometrium) außerhalb der Gebärmutterhöhle befindet und zu schmerzhaften chronischen Entzündungen führen kann. Die Endometriose befällt meist den unteren Bauch- bzw. Beckenraum – häufig sind hier auch die Eierstöcke betroffen –, kann aber in seltenen Fällen z. B. auch in der Lunge oder am Darm Herde bilden. Da als erstes Symptom heftige, krampfartige Regelschmerzen gelten, die nicht sofort mit einer Endometriose in Verbindung gebracht werden, dauert es durchschnittlich 11 Jahre (!), bis eine solche erkannt wird. Ebenso können Schmerzen beim Geschlechtsverkehr oder Harnlassen und schmerzhafter/blutiger oder erschwerter Stuhlgang auftreten.

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Rund 50 % aller Endometriose-Patientinnen klagen über Kinderlosigkeit, vor allem dann, wenn diese in den Bereichen der Eierstöcke, Eileiter, im Darm oder der Scheide diagnostiziert wird und so den Eintritt einer Schwangerschaft beeinträchtigt. Außerdem kann es durch die Erkrankung zu (schmerzhaften) Entzündungen kommen, die die Eierstockfunktion und Follikelreifung zusätzlich negativ beeinflussen. So lange eine Endometriose besteht, haben auch In-vitroFertilisationen nur eine 50%ige Chance, positiv zu verlaufen.

ES HILFT NUR EINE ENTFERNUNG Einzige Möglichkeit, eine Endometriose erfolgreich zu behandeln, ist sie operativ zu entfernen. Hormontherapien können keine Endometrioseherde beseitigen. Egal, an welcher Stelle sich die Endometriose befindet – und unabhängig davon, ob ein Kinderwunsch besteht oder nicht: Dr. Burghard Abendstein empfiehlt, sie bei entsprechenden Beschwerden auf jeden Fall beseitigen zu lassen. Neben einem gesteigerten Wohlbefinden kommt es nach der Entfernung auch zu einer deutlichen Erhöhung der Schwangerschaftsrate – auch auf natürlichem Weg. Die Operation selbst ist für den Arzt manchmal sehr aufwendig und kompliziert. Der ausführende Chirurg muss über viel Erfahrung verfügen, um nicht zu viel gesundes Gewebe zu entfernen und die normale Anatomie wieder herzustellen. Dies erweist sich vor allem dann als schwierig, wenn die Endometriose weit in die Tiefe wächst und dadurch die normale Gewebsschichtung auflöst. Prim. Dr. Burghard Abendstein ist Spezialist auf diesem Gebiet und konnte durch diese Operation schon vielen Paaren zu ihrem Wunschkind helfen.

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INFO: Prim. Dr. Burghard Abendstein Bezirkskrankenhaus Hall Milser Straße 10 6060 Hall in Tirol Tel.: 05223-502-0 burghard.abendstein@bkh-hall.or.at oder Frauengesundheitscenter Stadtgraben 21 / Haus am Milsertor 6060 Hall i. T. Tel.: 05223-54999 office@frauengesundheitscenter.at www.frauengesundheitscenter.at

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Was kostet eine Kinderwunschbehandlung? Auch die Kosten sind eine wichtige Frage bei der Erfüllung eines Kinderwunsches. Hier erhalten Sie wichtige Informationen dazu.

KOSTEN FÜR ÖSTERREICHISCHE PAARE, WELCHE DIE IVF-KRITERIEN ERFÜLLEN Seit 1. Januar 2000 muss das Paar nur noch 30 % der Kosten selbst bezahlen, 70 % werden von einem öffentlichen Fonds (IVF-Fonds) getragen. Voraussetzung dafür ist, dass entweder Sterilität bei der Frau und/oder Sterilität beim Mann vorliegen. Weiters darf zum Zeitpunkt des Beginns des Versuchs die Frau das 40. Lebensjahr und der Mann das 50. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Weitere Voraussetzungen, um eine Kostentragung zu beanspruchen, entnehmen Sie bitte der Homepage des österreichischen Bundesministeriums für Gesundheit, Familie und Jugend. Ein letzter wichtiger Punkt ist, dass die entsprechende Diagnose vor Beginn der Behandlung gestellt werden muss – vom Frauenarzt, von einem Urologen oder bei uns in der Kinderwunsch-Clinic. Die Unterstützung wird bei folgenden Methoden gewährt: In-vitro-Fertilisation, ICSI und operative Spermiengewinnung. Auch die notwendigen Medikamente (Hormonbehandlung) bezahlt der Fonds zu 70 %. Pro Paar werden vier Versuche unterstützt. Ist einer davon erfolgreich, werden für jedes weitere Kind noch einmal je vier Versuche mitfinanziert. Das Paar hat die frei Wahl zu entscheiden, in welcher Klinik die Behandlung durchgeführt wird. Es darf auch nach einem erfolglosen Versuch das Institut gewechselt werden. Auch tiefgefrorene Samenzellen oder Embryonen dürfen in ein anderes Institut gebracht werden. Bezahlt wird allerdings nur dann, wenn Sie in einer Einrichtung behandelt werden, die – so wie wir – einen Vertrag mit dem Fonds abgeschlossen hat. Ein solcher Vertrag ist gleichzeitig ein Gütesiegel: Er wird nur dann abgeschlossen, wenn die Einrichtung eine entsprechende Zulassung hat und laufende Maßnahmen zur Sicherung der Qualität setzt. Die Kosten werden direkt von uns mit dem Fonds abgerechnet. Das Ausfüllen von Antragsformularen bleibt Ihnen erspart. (Stand 4/2010)

Informationen für Auslandspaare Zu unseren Patienten zählen auch viele Paare aus dem benachbarten Ausland. Das liegt daran, dass die rechtlichen Bestimmungen für eine künstliche Befruchtung nicht in allen Ländern Europas gleich sind. In Deutschland, Italien und der Schweiz macht es die Rechtslage für die Reproduktionsmediziner derzeit sehr schwer, Embryonen bis zum Blastozystenstadium zu kultivieren. In Österreich dürfen die Embryonen fünf bis sechs Tage lang im Brutkasten bleiben, bis sie das sogenannte Blastozysten-Stadium erreichen und aus der Eizelle schlüpfen. Da wir schon seit 1999 Blastozystenkulturen machen, haben wir auch sehr viel Erfahrung im Umgang mit Blastozysten. Vorteil 1: In dieser Phase lässt sich viel besser erkennen, welche Embryonen entwicklungsfähig sind. Vorteil 2: Auch bei der natürlichen Schwangerschaft erreicht der Embryo erst am vierten bis fünften Tag die Gebärmutterhöhle. Vorteil 3: Die Kontraktionen der Gebärmuttermuskulatur sind am Tag 5 geringer, dadurch ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Embryo in der Gebärmutter bleibt, höher.

Informationen für Tumorpatienten Strahlen- und Chemotherapie beeinträchtigen die Fruchtbarkeit beim Mann und bei der Frau drastisch, oft wird sie sogar völlig zerstört. Deshalb bieten wir Tumorpatienten die Möglichkeit, Samen vor der Tumorbehandlung tiefzufrieren – damit der Erfüllung eines späteren Kinderwunsches nichts entgegensteht.

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Private Kinderwunsch-Clinic Dr. J. Zech – Innsbruck

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Private Kinderwunsch-Clinic Dr. J. Zech – Innsbruck


Apotheke zum Andreas Hofer

Der Erfolg hat viele Väter „Eltern werden ist nicht schwer, Eltern sein dagegen sehr“ lautet, ein bisschen abgewandelt, ein altes, sinniges Sprichwort, welches in der heutigen Zeit leider allzu oft revidiert werden muss, und es könnte durch ein Wortspiel wie folgt lauten: „Eltern sein ist nicht schwer, Eltern werden dagegen sehr.“ Ein erfüllter Kinderwunsch stellt zweifelsohne für die meisten Menschen das größte Glück auf Erden dar. Aus verschiedensten Gründen benötigen allerdings immer mehr Paare einen medizinischen, medikamentösen „Schupser“, um sich diesen Wunsch erfüllen zu können. Nach einer entsprechenden fachspezifischen Diagnose und modernster medizinischer Methodik kommt der gezielten und peniblen Behandlung mit hochwirksamen Medikamenten eine Schlüsselrolle zu. Bereits auf das Jahr 1995 geht die enge Zusammenarbeit der Apotheke zum Andreas Hofer mit der Privaten Kinderwunsch-Clinic Dr. Zech zurück. Gemeinsam wurden im Laboratorium der Apotheke zum Andreas Hofer spezielle Medikamente und Zubereitungen entwickelt. Darunter Zäpfchen zum Aufbau der Gebärmutterschleimhaut, Nährstofflösungen für entnommene Eizellen und Spermien und vieles mehr. Neben der Entwicklung und Zubereitung wurde eine, für diese Art von Medikamenten, äußerst wichtige Warenwirtschaft erarbeitet, denn wenn es um die Versorgung unserer Patientinnen mit Kinderwunschmedikamenten geht, dann stehen wir täglich vor einer sensiblen Herausforderung. Der weibliche Monatszyklus schreitet „unbarmherzig“ voran und die verordneten Medikamente müssen zur vorgegebenen Zeit pünktlich und exakt verabreicht werden. Geschieht dies nicht, so beginnt die Mühsal im kommenden Monat wieder von vorne. Dies hat für uns als Partner von Dr. Zech zur Folge, dass wir alle benötigten Arzneimittel ständig und in ausreichender Menge vorrätig halten müssen. Das klingt einfach und banal, ist es aber bei weitem nicht. Spezielle,

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individuelle Zubereitungen, gekühlte, sensible Hormonpräparate und individuell besorgte Medikamente bedürfen einer ständigen Kontrolle und einer Überwachung der optimalen Lagerbedingungen. Bestellungen im In- und Ausland stehen an der Tagesordnung und so haben wir in der Apotheke zum Andreas Hofer durch die langjährige Zusammenarbeit mit der Privaten Kinderwunsch-Clinic Dr. Zech ein spezielles und optimiertes Knowhow im Dienste unserer Patienten entwickelt. So unterzogen sich auch unsere Mitarbeiter einer intensiven Schulung durch das Kinderwunschzentrum Dr. Zech. Jedem von uns ist dadurch die Bedeutung einer reibungslosen Arzneimittelversorgung im Bereich „Kinderwunsch“ in „Fleisch und Blut“ übergegangen. Ja, wir freuen uns von Herzen mit jedem Baby, das durch unsere Mithilfe das Licht dieser bunten und wunderbaren Welt erblickt. „Erfolg hat bekanntlich viele Väter“, treffender kann dieses Zitat bei der Erfüllung eines Kinderwunsches nicht angewendet werden. „Im Mittelpunkt steht der Mensch, seine Bedürfnisse, Wünsche, Probleme und Sorgen …“ so haben wir es uns in unser Stammbuch, sprich Leitbild der Apotheke zum Andreas Hofer geschrieben. Gerade bei so sensiblen und für den einzelnen belastenden Problemen, wie einem unerfüllten Kinderwunsch, stehen wir Ihnen gerne mit unserem Spezialwissen und unserer Erfahrung zur Seite.

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INFO: Apotheke zum Andreas Hofer Andreas-Hofer-Str. 30 A-6020 Innsbruck Tel. 0043 (0) 512-584861 E-Mail: apotheke@andreas-hofer.at www.andreas-hofer.at

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Antworten auf wichtige Fragen Wir wissen, dass Sie viele Fragen haben. Und wir wissen auch, dass Sie es kaum erwarten können, die Antworten darauf zu bekommen. Deshalb haben wir hier die wichtigsten für Sie zusammengefasst – ist Ihre Frage aber nicht dabei, dann zögern Sie bitte nicht und kontaktieren Sie uns!

VORAUSSETZUNGEN

3) Operatives Risiko Jeder operative Eingriff in den Körper birgt ein gewisses Risiko. Dasselbe gilt auch für die eventuell nötige Narkose. Durch die Entwicklung einer speziellen Punktionstechnik mittels Doppler-Ultraschall und neuer Nadel kann z. B. die Eizellentnahme bei 80 % unserer Patientinnen ohne Narkose oder Schlafmittel erfolgen. Natürlich darf die Frau auch eine Sedierung erhalten, damit sie nichts von diesem Eingriff spürt.

Wollen Sie sich bei der Erfüllung Ihres Kinderwunsches medizinisch unterstützen lassen, müssen Sie laut Gesetz in einer Ehe oder in einer fixen Paarbeziehung leben. Es dürfen nur Eizellen und Samen der Ehegatten oder Lebensgefährten verwendet werden. Einzige Ausnahme ist die Insemination. Bei dieser Methode darf auch der Samen eines anderen Mannes verwendet werden. Allerdings nur dann, wenn der des Ehemannes/Lebensgefährten nicht fortpflanzungsfähig ist. Eizellen dürfen prinzipiell nur bei der Frau verwendet werden, von der sie stammen. (Stand April 2010)

4) Risiken in der Schwangerschaft Das Risiko auf Komplikationen während der Schwangerschaft ist bei einer medizinisch unterstützten Schwangerschaft nicht höher als bei einer natürlichen. Untersuchungen an den Kindern, die bei uns in der Priv. Kinderwunsch-Clinic durch ärztliche Hilfe entstanden sind, konnten zeigen, dass bei diesen Kindern sogar weniger gesundheitliche Störungen vorliegen als bei Kindern, welche auf natürlichem Weg gezeugt wurden.

ABLAUF

BEHANDLUNGSDAUER

Zunächst machen Sie einen Termin mit uns aus. Wenn Sie dann das erste Mal bei uns in der Kinderwunsch-Clinic sind, nimmt unsere Assistentin Ihre Daten wie Geburtstag, Wohnort oder bisherige Krankheiten auf. Dann folgt die Erstbesprechung mit dem Klinikleiter Dr. Josef Zech. Er erläutert Ihnen – je nach Ihrer individuellen Situation – die weitere Vorgangsweise. Ganz wichtiger Bestandteil dieses Gespräches ist auch die Klärung, ob eine psychologische Begleitung für Sie hilfreich sein könnte. Damit Sie Zeit haben, alle Ihre wichtigen Fragen zu stellen, dauert ein solches Gespräch im Durchschnitt eine ganze Stunde lang.

Das hängt davon ab, wie viele Versuche nötig sind. Führt bereits der erste Versuch zum Erfolg, ist die Behandlung in wenigen Wochen abgeschlossen und Sie freuen sich auf Ihr Kind. Gelegentlich braucht es mehrere Versuche und dann wird auch die Behandlung langwieriger. Zwischen den einzelnen Versuchen wird generell eine Pause von acht bis zehn Wochen empfohlen. In Einzelfällen kann dieser Abstand natürlich verkürzt werden.

RISIKEN Wie jede wirksame Behandlung ist auch die Kinderwunschbehandlung mit gewissen Risiken verbunden. 1) Mehrlingsschwangerschaft In unserer Clinic erfolgt die Rückgabe von einem, zwei, aber nur vereinzelt drei Embryonen, weshalb wir eine extrem niedrige Mehrlingsrate haben. 2) Überfunktion der Eierstöcke Eine Hormonbehandlung kann zu einer Überfunktion der Eierstöcke führen. Dabei kann sich Flüssigkeit im Bauchraum bilden, es können Unterleibsschmerzen und Kreislaufprobleme auftreten. Allerdings sind diese Veränderungen nur in wenigen Fällen so stark, dass sie stationär überwacht werden müssen.

SEELE Gelegentlich wird eine Frau ausgerechnet dann schwanger, wenn sie die Hoffnung bereits aufgegeben hat und der Druck wegfällt. Etwas Ähnliches beobachten wir auch bei Paaren, die zu uns in die Kinderwunsch-Clinic kommen: Das Abgeben der Verantwortung an uns wird manchmal als so erleichternd empfunden, dass die Schwangerschaft nicht allzu lange auf sich warten lässt. Man sieht also, die Seele spielt eine entscheidende Rolle. Und deshalb möchten wir Ihnen eines ganz besonders ans Herz legen: Zögern Sie nicht, unsere psychologische Betreuung in Anspruch zu nehmen. Es tut Ihnen nicht nur gut, es kann auch die Behandlungschancen deutlich verbessern.

WECHSELN DER KLINIK Sollten Sie mit der Behandlung in Ihrer Klinik nicht zufrieden sein, so ermöglicht der IVF-Fonds jederzeit den Wechsel in ein anderes Institut. Wenn Sie, wie wir hoffen, mit unserer Betreuung zufrieden waren, dann empfehlen Sie uns bitte weiter!

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www.unserwunschkind.at


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Private Kinderwunsch-Clinic Dr. J. Zech – Innsbruck


„Mit welchen Chancen können wir denn rechnen?“ Dies ist in der Reproduktionsmedizin wohl eine der häufigsten Fragen an den behandelnden Arzt.

* Mit der Antwort auf solche Fragen werden aber auch leider sehr viele Paare verunsichert, falsch informiert oder leider auch oft bewusst getäuscht. Es muss jedem Paar klar sein, dass es keinen gleichen „Fall“ mit den gleichen Ursachen und Konstellationen gibt, und somit kann man auch nicht wirklich genaue Auskunft über die individuellen Chancen geben. Es gibt unzählige Faktoren, welche die Chancen für das Eintreten einer Schwangerschaft beeinflussen. a) Alter der Frau: Dies ist einer der bedeutendsten Faktoren. Ab dem 35. Lebensjahr wird es generell schwieriger schwanger zu werden und das Risiko einer Fehlgeburt steigt ebenfalls mit zunehmendem Alter. b) Ursache der Kinderlosigkeit: Es ist bekannt, dass bestimmte Ursachen den Erfolg einer Kinderwunschbehandlung negativ beeinflussen können, auch wenn die Befruchtung außerhalb des Körpers stattfindet. So kann die Endometriose die Qualität von Eibläschen und Eizellen negativ beeinflussen. c) Dann hängt die Erfolgsrate natürlich auch von der Qualität des behandelnden Teams ab. Wie kann man die Qualität eines medizinischen Zentrums beurteilen? Einer der wichtigsten Parameter ist die Erfahrung des behandelnden Teams: * Sowohl seitens der Ärzteschaft als auch im Bereich Labor bedarf es viel Erfahrung im Umgang mit Kinderwunsch-Paaren bzw. Eizellen und Embryonen. * Ein Institut mit weniger als 100 IVFZyklen wird z. B. im Umgang mit Eizellen

Private Kinderwunsch-Clinic Dr. J. Zech – Innsbruck

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und Embryonen kaum genügend Fingerfertigkeit aufbringen, um solch sensible Zellen routiniert zu behandeln. Wir in der Priv. Kinderwunsch-Clinic Dr. Zech in Innsbruck führen jährlich zwischen 600 und 700 IVF-Zyklen durch. Wir starteten 1995 schon mit mehr als 200 Zyklen. Mehr als 20 000 Eizellen und Embryonen werden bei uns jährlich durch geschulte und routinierte Fachkräfte wie Med. biolog. Fachkräfte und Biologen bestens betreut. Dr. Josef Zech ist bereits seit 1986 im Bereich Reproduktionsmedizin tätig. Frau Dr. Sonja Zech ist seit 1991 mit diesem Thema befasst. Aber auch zu große Zentren bieten Nachteile, da die Individualität der Betreuung verloren geht und der häufig bedingte Personalwechsel die Betreuung der Patienten negativ beeinflusst. Die persönliche und individuelle Betreuung ist in unserer Klinik durch die ideale Anzahl an Patienten gewährleistet. Familiäre Atmosphäre bringt dem Patienten das Vertrauen in eine optimale Behandlung.

Drillingsrate nach IVF/ICSI bei ca 0,5 % liegt. In unserer Klinik liegt die Drillingsrate bei 0,001 %. So werden im Durchschnitt pro Embryotransfer in anderen Kliniken 2,3 bis 2,5 Embryonen in die Gebärmutter zurückgegeben. Bei uns werden nur 1,7 Embryonen transferiert. Obwohl wir also weniger Embryonen in die Gebärmutter der Frau zurückgeben, haben wir eine höhere Erfolgsquote. Weiters kann die Erfolgsrate auch durch eine riskante Hormonbehandlung mit der Produktion von viel zu vielen Eibläschen angehoben werden. Aber auch hier gilt, dass zu viel nicht gut ist. Es darf auf keinen Fall eine hohe Erfolgsrate auf dem Rücken der Gesundheit der Frau erreicht werden. Zu viele Eibläschen können zum Überstimulationssyndrom führen, an dem Frauen auch sterben können. Im weltweiten Vergleich liegt die Priv. Kinderwunsch-Clinic Dr. Zech bei diesen Komplikationen um den Faktor 100 unter den anderen Kliniken, und trotzdem verfügen wir über eine konstant hohe Erfolgsrate.

KONSTANT HOHE ERFOLGSRATEN: d) Auch die Art der medizinischen Betreuung beeinflusst die Qualität eines Zentrums. Es macht einen Unterschied in der Schwangerschaftsrate, ob der behandelnde Arzt der Patientin 3 oder mehr Embryonen in die Gebärmutter einführt oder nur 1 oder 2 Embryonen. Denn mit jedem Embryo steigt natürlich die Chance auf eine Schwangerschaft, allerdings auch das Risiko auf Mehrlingsschwangerschaften. Mehrlingsschwangerschaften, v. a. wenn es mehr als 2 sind, stellen sowohl für die Mutter als auch für die Kinder ein zu hohes Risiko dar. Hier benötigt der Arzt viel Erfahrung, um einschätzen zu können, wie viele Embryonen einer Frau zurück in die Gebärmutter gegeben werden sollten. Der deutschen Statistik von 2007 ist zu entnehmen, dass in Deutschland die

Mit Schwangerschaftsraten bei Frauen unter 35 von über 50 % nach Transfer von Blastozysten liegen wir in Europa an vorderster Stelle. Mit Erfolgsraten bis zu 60 % nach dem Transfer von cryokonservierten und wieder aufgetauten Embryonen liegen wir weltweit an der Spitze der Erfolgsraten. Und Erfolgsrate heißt bei uns, dass positive Herzaktionen beim Embryo nachgewiesen werden.

SCHLUSSFOLGERUNG: Hohe Erfolgsraten können auch ohne hohe Risikofaktoren für die Frau und das Kind erzielt werden.

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Strampelbauch – wie viel Betreuung ist genug?

Die Ordination „profetal“ als Stufe-II-Zentrum für Fetalmedizin und die KinderwunschClinic Dr. Zech stehen seit Jahren in enger Kooperation. Schwerpunkt ist dabei die sonographische Betreuung von Risikoschwangerschaften bei Müttern über 35 Jahren und bei Mehrlingen. Mit dem medizinischen Fortschritt haben sich bessere Behandlungsund Überwachungsmöglichkeiten in der Schwangerenbetreuung bzw. Therapien bei Paaren mit unerfülltem Kinderwunsch entwickelt. „Es ist unser Ziel, mit neuestem Wissen und modernster Technik und Methoden der Mutter bzw. den Eltern vor und während der Schwangerschaft Sicherheit zu geben, Risiken und Komplikationen frühzeitig zu erkennen und die Betreuung optimal darauf abzustimmen“, erklärt der Innsbrucker Gynäkologe Dr. Alexander Alge.

ERSTTRIMESTER-SCREENING: NACKENFALTENMESSUNG IN DER 10.– 14. WOCHE Die Untersuchung wird auf der Basis der gemessenen Nackenfalte (Flüssigkeitsansammlung in der Nackenregion des Embryos), einer Blutabnahme bei der Mutter und einem detaillierten Ultraschall durchgeführt. „Die Ergebnisse werden in einer Risikoberechnung (Wahrscheinlichkeit für ein Vorliegen einer Chromosomenveränderung beim Kind) ausgedrückt. Die Freiwilligkeit dieser Untersuchung steht im Vordergrund und eine entsprechend sorgfältige Aufklärung ist absolut notwendig. Ein erhöhtes Risiko kann eine Indikation zur Durchführung einer invasiven Diagnostik (Fruchtwasseruntersuchung oder Plazentabiopsie) bedeuten. Eine strenge Erstzertifizierung, regelmäßige Qualitätskontrollen und Rezertifizierungen sollen den geforderten hohen Standard dieser Methode sichern.

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ORGAN-ULTRASCHALL: FEINDIAGNOSTIK ODER AUSSCHLUSSDIAGNOSTIK IN DER 18.–24.WOCHE Zu diesem Zeitpunkt können wir bereits den Großteil der strukturellen Organveränderungen beim Kind sehen. Nicht jeder Frauenarzt kann ein Ultraschallexperte sein. Sehen – Erkennen – Ausschließen, so lautet die Devise der internationalen Ultraschallgesellschaft in einem vorgesehenen Stufenkonzept. Diese Untersuchung inkludiert auch die Beurteilung des kindlichen Herzens.

3-D-/4-D-ULTRASCHALL UND DOPPLERUNTERSUCHUNG (BLUTFLUSSMESSUNG) IN DER 27.–34. WOCHE 3-D-Ultraschall bedeutet eine Darstellung der Oberflächenstrukturen des Kindes und erlaubt uns, die entstandenen Bilder dreidimensional zu betrachten und sogar die kindlichen Bewegungen im Echtzeitverfahren (4D) zu erleben. Dieses Spektrum wird durch die Dopplersonographie (Durchblutungsmessung im mütterlichen und kindlichen Gefäßsystem) ergänzt. Wir können den Herzschlag des Embryos hörbar machen!

„3 TAGE FÜR EIN GANZES LEBEN“ „Im Seminar ‚3 Tage für ein ganzes Leben‘ bieten wir die Möglichkeit, werdende Eltern mit Experten zusammenzuführen, um alle Bereiche der Schwangerschaft, der Geburt und der Zeit danach aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln zu beleuchten“, erklärt Hebamme und diplomierte Krankenschwester Lydia Haslwanter. Dabei geht es um das Erleben modernster medizinischer Technologie ebenso wie um neueste medizinische Erkenntnisse und deren Bedeutung für jeden Einzelnen. Es sollen alle noch offenen Fragen beantwortet werden. Am Ende dieses Wochenendseminars sollen die werdenden Eltern ein umfassendes Bild erhalten und emotional wie körperlich bestens auf das kommende Ereignis vorbereitet sein. Fernab von steriler Praxisatmosphäre in einem exklusiven und entspannten Ambiente erleben die Teilnehmer, wie großartig es sein kann, Eltern zu werden. „Meine persönlichen Erfahrungen als Hebamme, Krankenschwester in der Intensivmedizin ebenso wie als Seminarleiterin gaben den Ausschlag für die Entwicklung dieses neuen Seminartyps“, so Frau Haslwanter.

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MEHRLINGSSCHWANGERSCHAFT Der verstärkte Trend zu Mehrlingsschwangerschaften ist einerseits darauf zurückzuführen, dass viele Frauen erst später mit der Familienplanung beginnen und das Risiko für Mehrlingsschwangerschaften im zunehmenden Alter steigt, andererseits auf die Möglichkeit der assistierten Reproduktionsmedizin bei unerfülltem Kinderwunsch. Bei einer Mehrlingsschwangerschaft sind häufigere und spezifische Überwachungsuntersuchungen notwendig, als diese im Rahmen der routinemäßigen Mutter-Kind-Pass-Untersuchungen erforderlich sind.

INFO: Dr. Alexander Alge, Frauenheilkunde & 4-D-Ultraschall Dipl. Hebamme und DGuKS Lydia Haslwanter, Innovatives Gesundheitsmanagement Conradstraße 1, 6020 Innsbruck Tel.: 0043 (0) 512 575511 www.profetal.at

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Hausgeburt im Krankenhaus

Im Bezirkskrankenhaus Hall kommen jährlich über 1.000 Babys zur Welt. Sie werden hier in ein familiäres Umfeld geboren, in dem Mutter und Kind von Anfang an bestens betreut werden. Vor allem wenn schon die Entstehung einer Schwangerschaft nicht die einfachste war, möchte man sich bei der Geburt in besten Händen wissen. Dr. Burghard Abendstein ist Primarius der Abteilung Frauenheilkunde u. Geburtshilfe am BKH Hall und gemeinsam mit seinem Team bemüht, jeder Frau das Geburtserlebnis so angenehm wie möglich zu machen. So war das BKH Hall das erste stillfreundliche Krankenhaus in Tirol und eines der ersten, das den „Rooming-in“Standard eingeführt hat, also das Kind so oft und lange als möglich bei der Mutter lässt. Neben all den sozialen Kompetenzen und der persönlichen Atmosphäre werden Mutter und Kind in Hall natürlich auch medizinisch auf höchstem Niveau kompetent und fachmännisch betreut. Das gesamte Team sorgt durch seine Ausbildung und sein Einfühlungsvermögen für Geborgenheit und Sicherheit von Anfang an.

MEDIZIN AUF HÖCHSTEN NIVEAU IM FAMILIÄREN UMFELD Im Bezirkskrankenhaus Hall sieht man die Geburt noch als natürliches Ereignis und man versucht, den Einsatz an Medikamenten so gut es geht zu vermeiden. Wird im Laufe des Geburtsvorganges jedoch medizinische Hilfe notwendig, gilt es, diese Versorgung umgehend und auf modernstem Niveau zur Verfügung zu stellen. Ein erfahrenes Team an Ärzten steht jederzeit für Sie bereit.

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Bei knapp der Hälfte aller auf normalem Wege verlaufenden Geburten wird medizinische Hilfe notwendig – diese reicht von der Verabreichung eines Wehenmittels bis hin zur Periduralanästhesie (PDA), einer über die Jahre immer häufiger werdenden Schmerztherapie. Wichtig bei jeglicher Art von Medikation ist die vorherige Aufklärung, denn alle Medikamente können unerwünschte Nebenwirkungen hervorrufen. Sollten diese eintreten, ist auch hier eine rasche Reaktion oberstes Credo. Selbiges gilt bei Kaiserschnitten, die im Laufe der Zeit immer mehr zugenommen haben und heute bei rund 20 bis 25 Prozent liegen. Grund dafür ist, dass man heute im Rahmen der Geburt immer den sichersten Weg wählt und kein unkalkulierbares Risiko in Kauf nehmen möchte. Vor allem bei Gebärenden, deren Kinderwunsch sich nur schwerlich erfüllt hat, möchte man das Risiko so gering wie möglich halten. Sollte es während oder auch vor der Geburt zu Komplikationen kommen, fällt die Entscheidung eher zugunsten eines Kaiserschnittes aus als noch vor rund 20 Jahren, als der Schnitt bei ca. 10 % lag. Wunschkaiserschnitte spielen auch heute noch eine untergeordnete Rolle in Tirol. Das Erlebnis einer natürlichen Geburt möchten sich die meisten Frauen – wenn möglich und medizinisch vertretbar – nicht nehmen lassen. Im BKH Hall heißt man Ihr Baby behutsam und sanft willkommen: im Bett, am Hocker oder auch im Wasser. Je nach Wunsch. Sie befinden sich hier in den besten Händen. Alle Mitarbeiter sprechen durch einen abteilungsübergreifenden Standard die selbe Sprache, sind untereinander vernetzt und laufend informiert, um jungen Müttern die Sicherheit zu geben, die sie in dieser Ausnahmesituation

brauchen. Egal, ob vor, während oder nach der Geburt. Einfühlsame Unterstützung bietet das Team des Bezirkskrankenhauses Hall auch beim Eintritt problematischer Situationen (z. B. im Fall eines Abortus). Hier stehen sensible, ausgebildete Mitarbeiter, Psychologen und genügend Platz zur Trauerarbeit zur Verfügung, um wieder in den normalen Alltag zurückzufinden.

ZEIT FÜREINANDER Ist Ihr Baby da, lassen familienfreundliche Besuchszeiten genügend Raum, um das neue Familienmitglied kennenzulernen und sich mit ihm vertraut zu machen. Für den Vater gibt es zudem die Möglichkeit, bei der Pflege des Babys mitzuhelfen. Damit Sie langsam in den veränderten Alltag hineinfinden ...

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INFO: Prim. Dr. Burghard Abendstein Bezirkskrankenhaus Hall Milser Straße 10 6060 Hall in Tirol Tel.: 05223-502-0 burghard.abendstein@bkh-hall.or.at oder Frauengesundheitscenter Stadtgraben 21 / Haus am Milsertor 6060 Hall i. T. Tel.: 05223-54999 office@frauengesundheitscenter.at www.frauengesundheitscenter.at

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Fertilisierung nach Spermagewinnung mittels

Elektroejakulation bei Querschnittlähmung Am Rehabilitationszentrum Häring der AUVA besteht seit dem Jahre 1996 die Möglichkeit, mittels rektaler Elektrostimulation Sperma zur Fertilisierung zu gewinnen. Seit dieser Zeit nutzen wir auch die Möglichkeit, die vorbereitenden und weiterführenden Maßnahmen an den Partnerinnen unserer Patienten nahezu ausschließlich an der Kinderwunsch-Clinic Dr. Zech in Innsbruck durchführen zu lassen. Die rektale Elektrostimulation wird dabei nur dann durchgeführt, wenn mit reflektorischer Stimulation wie zum Beispiel mittels eines geeigneten Vibrators das Auslösen einer Ejakulation nicht möglich ist.

Auf die beschriebene Weise haben wir im Zeitraum zwischen 1996 und 2005 folgende Ergebnisse erzielen können:

* Bei 12 Patienten wurden insgesamt 22 Stimulationssitzungen durchgeführt.

* Der Zeitraum zwischen Unfall und Stimulation lag zwischen 6 Monaten und 19,5 Jahren.

* Die Stimulation verlief in allen Fällen komplikationslos. * Bei 8 der 12 Patienten konnte das Sperma für die Fertilisierung verwendet werden.

* Bei allen dieser 8 Patienten war diese schließlich auch erfolgreich, Üblicherweise gehen wir bei aktuellem Kinderwunsch folgendermaßen vor:

* Jeder Patient wird prinzipiell über die Möglichkeiten der Samengewinnung schon im Rahmen der Erstrehabilitation aufgeklärt.

wobei insgesamt 17 Fertilisierungsversuche (1-mal Insemination, 4-mal IVF und 12-mal ICSI) zu 11 Schwangerschaften führten. Da eine Schwangerschaft eine Zwillingsschwangerschaft war, entstammen unseren Bemühungen im beschriebenen Zeitraum 12 gesunde Kinder.

* Spätestens bei aktuellem Kinderwunsch und fehlender Ejakulation bei Geschlechtsverkehr Vibratorstimulation.

* Bei positivem Ergebnis der Vibratorstimulation:

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Spermiogrammuntersuchung und Ermunterung des Paares zur Autoinsemination, bei negativem Ergebnis Verweis zunächst an den Gynäkologen der Partnerin. Weiteres Vorgehen je nach Erfolg unter Beibehaltung der intermittierenden bzw. anlassbezogenen Vibratorstimulation durch den Patienten selbst. Bei negativer Vibratorstimulation Vereinbarung eines Termins für die Elektroejakulation nach Kontaktaufnahme mit dem Institut Dr. Zech. Elektrostimulation mit oder ohne Narkose (je nach Lähmungshöhe und Sensibilität des Patienten) zum vereinbarten Zeitpunkt und Transport des gewonnenen Ejakulats ins Labor Dr. Zech zwecks Spermiogrammuntersuchung und – wenn für sinnvoll erachtet – Kryokonservierung. In weiterer Folge, wenn nicht schon früher erfolgt, aufklärendes Gespräch mit dem betroffenen Paar durch Dr. Zech. Fertilisierung zum durch Dr. Zech nach entsprechender Vorbehandlung der Partnerin ermittelten Zeitpunkt entweder mittels Kryosperma oder nach neuerlicher Gewinnung frischen Spermas.

Private Kinderwunsch-Clinic Dr. J. Zech – Innsbruck

Abschließend dürfen wir uns seitens des RZ Häring und der AUVA bei Dr. Zech sehr herzlich für die gute Zusammenarbeit bedanken. Wann immer von unserer Seite nach Äußerung eines Kinderwunsches durch einen unserer Patienten Kontakt mit der Kinderwunsch-Clinic aufzunehmen war, haben wir prompt ein offenes Ohr gefunden und unsere Patienten und vor allem deren Partnerinnen kompetente und von Herzlichkeit getragene Hilfe erfahren.

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INFO: OA Dr. Felix Strasser FA f. Urologie Rehabilitationszentrum Häring der AUVA Ärztlicher Leiter: Prim. Prof. Dr. Hans Peter Jonas

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Men’s Healthcare www.mensbest.info

Levitra 5 mg Filmtabletten; Qualitative und quantitative Zusammensetzung: Jede Tablette enthält 5 mg Vardenafil (als Hydrochlorid–Trihydrat). Die vollständige Auflistung der sonstigen Bestandteile siehe Abschnitt 6.1. Liste der sonstigen Bestandteile: Tablettenkern: Crospovidon, Magnesiumstearat, Mikrokristalline Cellulose, Hochdisperses Siliciumdioxid. Filmüberzug:Macrogol 400, Hypromellose, Titandioxid (E171), Eisenoxidhydrat (E172), Eisen(III)-oxid (E172). Pharmakotherapeutische Gruppe: Arzneimittel zur Behandlung der erektilen Dysfunktion, ATC-Code:G04BE09. Anwendungsgebiete: Behandlung der erektilen Dysfunktion bei erwachsenen Männern. Erektile Dysfunktion ist die Unfähigkeit, eine für einen befriedigenden Geschlechtsverkehr ausreichende Erektion des Penis zu erreichen oder aufrechtzuerhalten. Damit Levitra wirken kann, ist eine sexuelle Stimulation erforderlich. Für die Behandlung von Frauen ist Levitra nicht indiziert. Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile. Die gleichzeitige Anwendung von Vardenafil und Nitraten oder Stickstoffmonoxid-Donatoren (wie Amylnitrit) in jeder Form ist kontraindiziert (siehe Abschnitte 4.5 und 5.1). Bei Patienten, die aufgrund einer nicht arteriitischen anterioren ischämischen Optikusneuropathie (NAION) ihre Sehkraft auf einem Auge verloren haben, ist Levitra kontraindiziert, unabhängig davon, ob der Sehverlust mit einer vorherigen Einnahme eines PDE5-Hemmers in Zusammenhang stand oder nicht (siehe Abschnitt 4.4). Mittel zur Behandlung der erektilen Dysfunktion dürfen generell nicht von Männern angewendet werden, denen von sexuellen Aktivitäten abzuraten ist (z. B. Patienten mit schweren Herz-Kreislauf- Erkrankungen wie instabiler Angina pectoris oder schwerer Herzinsuffizienz [New York Heart Association III oder IV]). Bei folgenden Untergruppen von Patienten wurde die Sicherheit von Vardenafil nicht untersucht, daher ist die Anwendung kontraindiziert, bis weitere Daten vorliegen:- Patienten mit schwerer Leberinsuffizienz (Child-Pugh C),- im Endstadium einer Nierenfunktionsstörung mit Dialysepflicht,- Patienten mit Hypotonie (Blutdruck < 90/50 mmHg),- mit kürzlich erlittenem Schlaganfall oder Herzinfarkt (innerhalb der letzten 6 Monate),- mit instabiler Angina pectoris sowie mit bekannten erblich bedingten degenerativen Retinaerkrankungen wie Retinitis pigmentosa. Bei Männern über 75 Jahre ist die gleichzeitige Anwendung von Vardenafil mit den starken CYP3A4-Inhibitoren Itraconazol und Ketoconazol (orale Darreichungsform) kontraindiziert. Die gleichzeitige Anwendung von Vardenafil mit HIV Protease-Inhibitoren wie zum Beispiel Ritonavir und Indinavir ist kontraindiziert, weil sie sehr starke CYP3A4-Inhibitoren sind (siehe Abschnitt 4.5). Inhaber der Zulassung: Bayer Schering Pharma AG,13342 Berlin, Deutschland. Verschreibungs-/Apothekenpflicht: Rezeptpflichtig (NR), apothekenpflichtig. Weitere Angaben zu Warnhinweisen und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung, Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstigen Wechselwirkungen, Schwangerschaft und Stillzeit und Nebenwirkungen entnehmen Sie bitte der veröffentlichten Fachinformation. Stand der Information: August 2009 TESTOGEL 50 mg-Gel im Beutel. Qualitative und quantitative Zusammensetzung: Ein 5 g-Beutel enthält 50 mg Testosteron. Anwendungsgebiete: Testosteronsubstitution bei männlichem Hypogonadismus, wenn der Testosteronmangel klinisch und labormedizinisch bestätigt wurde. Gegenanzeigen: Testogel ist kontraindiziert: bei Patienten mit bekanntem Prostatakarzinom oder Brustkrebs bzw. bei Verdacht auf diese Erkrankungen, bei bekannter Überempfindlichkeit gegen Testosteron oder einen der sonstigen Bestandteile des Gels. Liste der sonstigen Bestandteile: Carbomer 980, Isopropylmyristat (Ph. Eur.), Ethanol 96%, Natriumhydroxid, Gereinigtes Wasser. Inhaber der Zulassung: Laboratoires BESINS INTERNATIONAL, 5, rue du Bourg l’Abbé, F 75003 PARIS. Verschreibungspflicht/Apothekenpflicht: Rp-, apothekenpflichtig. Pharmakotherapeutische Gruppe: Androgene. ATC Code: G03B A03. Stand der Information: November 2006. Weitere Angaben zu Nebenwirkungen, Wechselwirkungen und zu den besonderen Warnhinweisen zur sicheren Anwendung sind der „veröffentlichten Fachinformation“ zu entnehmen. Nebido 1000 mg/4 ml Injektionslösung. Qualitative und quantitative Zusammensetzung: 1 ml Injektionslösung enthält 250 mg Testosteronundecanoat, entsprechend 157,9 mg Testosteron. 1 Ampulle mit 4 ml Injektionslösung enthält 1000 mg Testosteronundecanoat. Liste der sonstigen Bestandteile: Benzylbenzoat, Raffiniertes Rizinusöl. Pharmakotherapeutische Gruppe: Androgene, 3-Oxoandrosten(4)-Derivate, ATC-Code: G03B A03. Anwendungsgebiete: Testosteronersatz bei männlichem Hypogonadismus, wenn der Testosteronmangel klinisch und biochemisch bestätigt wurde. Gegenanzeigen: Die Anwendung von Nebido ist kontraindiziert bei: androgenabhängigem Karzinom der Prostata oder der männlichen Brustdrüse; früheren oder bestehenden Lebertumoren; Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile. Inhaber der Zulassung: Bayer Austria Ges.m.b.H., Herbststraße 6-10, 1160 Wien. Verschreibungs-/Apothekenpflicht: Rezeptund apothekenpflichtig. Weitere Angaben zu Warnhinweisen und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung, Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstigen Wechselwirkungen, Schwangerschaft und Stillzeit und Nebenwirkungen entnehmen Sie bitte der veröffentlichten Fachinformation. Stand der Information: Dezember 2008 1004.0133.L.GM.Menshealth


Die Behandlung mit Spendersamen der

Erlanger Samenbank – der andere Weg zum Wunschkind Die Erfolge der modernen Kinderwunschbehandlung sind beeindruckend. Zu unserer Freude können wir vielen kinderlosen Paaren ihren sehnlichsten Wunsch nach Nachwuchs mit den verschiedensten Behandlungsoptionen erfüllen. Doch nicht bei allen Paaren liegen günstige Voraussetzungen für eine Kinderwunschbehandlung mit eigenen Samen- und Eizellen vor. Manche Männer können von Geburt an selbst keine Samenfäden bilden oder haben diese Fähigkeit – z.B. als Folge einer Krebsbehandlung – verloren. Auch nach psychisch und finanziell belastenden oder erfolglosen ICSI-Behandlungen kann die Inseminationsbehandlung mit Spendersamen eine Alternative für Wunschelternpaare auf dem Weg zum Wunschkind sein. Eine IVF/ICSI Behandlung mit Spendersamen ist derzeit in Österreich noch nicht erlaubt. Es könnte hier aber aufgrund jüngster Rechtssprechung demnächst zu einer Gesetzesänderung kommen. Die Erlanger Samenbank, eine der größten und modernsten Samenbanken Deutschlands, kooperiert dabei mit der Privaten Kinderwunsch-Clinic Dr. Zech. Paaren, die sich bei Dr. Zech in Behandlung befinden, stellt die ESB qualitativ hochwertige Spendersamenproben zur Verfügung. Der ärztliche Direktor der ESB, Dr. med. Andreas Hammel, erklärt: „ Die Erlanger Samenbank ist über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannt für ihre transparente und kompetente Bereitstellung von Samenproben bester Qualität. Die persönliche Betreuung von Paaren ist uns sehr wichtig. Unsere hohen Qualitätsziele lassen sich daran erkennen, dass die ESB als erste Samenbank in Deutschland die offizielle Genehmigung der Regierung zur Gewebeherstellung nach Europarecht erhalten hat.“ Paare, die diese Behandlungsform wählen, können bei der Erlanger Samenbank aus etwa 70–90 Spenderprofilen auswählen. Die Spender der ESB werden nach strengen Vorgaben ausgewählt. Neben körperlicher und gesundheitlicher Eignung überzeugt sich Dr. Hammel persönlich im Rahmen eines ärztlichen Gesprächs von der psychischen Reife und Motivation der möglichen Samenspender. Alle Samenproben werden ebenso wie die Spender regelmäßig eingehend untersucht. Nur Samenproben, die nachweislich frei von möglichem Infektionsrisiko sind, werden eingelagert und weitergegeben. Wie wird der passende Spender bei der Erlanger Samenbank ausgewählt?

Private Kinderwunsch-Clinic Dr. J. Zech – Innsbruck

Interessierte Paare erhalten von der Kinderwunsch-Clinic Dr. Zech vorbereitete Informationsmappen der Erlanger Samenbank über die geplante Spendersamenbehandlung. Anhand von Fragebögen und Fotos, die uns das Wunschelternpaar schickt, wird eine Vorschlagsliste geeigneter Spenderprofile nach körperlichen Merkmalen, Schul- und Berufsausbildung sowie Interessen erstellt. Diese Vorschlagliste geht dem Paar auf dem Postweg in einem neutralen Umschlag zu. Das Wunschelternpaar wählt dann den geeigneten Spender aus, die Proben werden in die Kinderwunsch-Clinic Dr. Zech versandt und die Behandlung kann beginnen.

„Die meisten Paare, die den Weg der Spendersamenbehandlung gegangen sind und so Familien gegründet haben, würden dies wieder tun“, meint Dr. Hammel. „Letztendlich ist es bedeutungslos, ob ein Kind auf natürlichem Weg entstanden ist oder mit Hilfe von Spendersamen, ob es adoptiert ist oder als Pflegekind aufgenommen wurde. Das Wichtigste ist die Liebe der Eltern, die ihr Kind auf seinem Lebensweg begleitet und bestärkt.“

Wie sind die Chancen? Nach internationalen Untersuchungen hängen die Chancen mit einer Spendersameninsemination schwanger zu werden, v. a. vom Alter der Frau zum Zeitpunkt der Behandlung ab. So kann man davon ausgehen, dass bei Frauen vor dem 40. Lebensjahr die Schwangerschaftsrate/Behandlungsmonat bei etwa 15–25 % liegt. Die rechtliche Situation Der Samenspender ist für die Eltern grundsätzlich anonym. Mit Erreichen des 18. Lebensjahrs kann ein Kind die Identität des Spenders erfahren. Hierzu werden alle Unterlagen auch bei einem Notariat 100 Jahre aufbewahrt. Eltern, die ein Kind mit Spendersamen zeugen, verpflichten sich unwiderruflich, ihr Kind unterhalts- und erbrechtlich zu versorgen. Der Umgang mit der Wahrheit – wann und wie sage ich es unserem Kind? Hier gibt es unterschiedliche Meinungen. Manche Menschen halten es für besser, einem Kind die genauen Umstände seiner Zeugung niemals zu sagen. Der ärztliche Leiter der Erlanger Samenbank, Dr. Andreas Hammel, sieht dies anders: „Eltern haben heute ein sehr nahes Vertrauensverhältnis zu ihren Kindern – unabhängig davon, wie diese gezeugt wurden. Es ist deshalb für Eltern und Kinder weniger belastend und natürlicher, mit dem Wissen um die Spendersamenentstehung umzugehen, wenn Eltern ihre Kinder schon frühzeitig aufklären.“ Auch wissenschaftliche Untersuchungen aus anderen Ländern, in denen schon seit längerem ein offener Umgang mit der Information um die Spendersamenbehandlung besteht, bestätigen diese positive Sichtweise. Wie auch immer die Entscheidung der Wunscheltern ausfällt – nur von ihnen kann ein Kind diese Information erhalten.

INFO: Dr. med. Andreas Hammel Frauenarzt Gynäkologische Endokrinologie & Reproduktionsmedizin Ärztlicher Leiter der Erlanger Samenbank Nägelsbachstr 12 D-91052 Erlangen Tel.: 0049-(0)9131-898411 E-Mail: info@erlanger-samenbank.de www.erlanger-samenbank.de

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Kryologie Aufbewahrung und Konservierung von Samenzellen, Eizellen und Embryonen Unter Kryokonservierung (Kryo = griechisch für Kälte und lateinisch conservare = erhalten, bewahren) versteht man das Einfrieren und Lagern von Zellen bei tiefen Temperaturen bis zu –170 °C in flüssigem Stickstoff. In unserer Klinik bedienen wir uns dieser Methode, um Eizellen, Embryonen sowie Samenzellen aufzubewahren.

EINFRIEREN VON SAMENZELLEN Es gibt unterschiedliche Gründe, weshalb Samenzellen des Mannes tiefgefroren werden müssen. Wenn z. B. nur ganz wenige Samenzellen in der Samenflüssigkeit zu finden sind, dann können mehrere Samenportionen gesammelt und tiefgefroren werden. Daurch steigt die Wahrscheinlichkeit, dass für die Befruchtung von Eizellen dann genügend gute Samenzellen zur Verfügung stehen. Ein weiterer Grund besteht dann, wenn wegen einer Krankheit Operationen am Hoden durchgeführt werden müssen oder Medikamente genommen werden müssen, die die Samenproduktion auf Dauer schädigen könnten. Ebenso können Spermien von Fremdspendern zur heterologen Insemination (= Insemination mit Spenderspermien) eingefroren werden. Durch dieses Verfahren kann die Lebensdauer der Samenzellen für viele Jahrzehnte erhalten bleiben. Für diese Art des Einfrierens sind computergesteuerte Apparate nötig, um eine geeignete Abkühlrate zu ermöglichen, wodurch die chemische Schädigung an den Zellen gering gehalten wird.

EINFRIEREN VON EIZELLEN BZW. EMBRYONEN Die Kryokonservierung von Zellen und/oder Eierstockgewebe ist für die Erhaltung der weiblichen Fertilität bei onkologischen Patientinnen möglich. Diese Methode ist allerdings abhängig vom Alter, der Grunderkrankung sowie dem zeitlichen Intervall bis zu einer geplanten Operation oder Therapie. Bei der Kryokonservierung von Embryonen muss man prinzipiell zwischen Embryonen im Vorkern- bis Mehrzellstadium und Blastocysten unterscheiden. 16–21 Stunden nach der Befruchtung werden unter dem Mikroskop 2 Vorkerne sichtbar (Vorkernstadium, Abb. links). Nach erfolgter Zellteilung spricht man abhängig von den entstandenen Blastomeren vom Mehrzellstadium (Tag 2–3 nach der Befruchtung, Abb. Mitte). Etwa 4–5 Tage nach der Befruchtung bzw. kurz vor der Einnistung in der Gebärmutter ist eine Flüssigkeitsansammlung im Embryo zu sehen, man spricht dann von einer Blastocyste (Blastocysten, Abb. rechts).

Vorkernstadium

Mehrzellstadium mit 6 Blastomeren

Blastocyste

Entwickeln sich nach einer In-vitro-Fertilisation mehrere Embryonen als für den späteren Transfer vorgesehen, kann man diese Embryonen tieffrieren. Der Vorteil liegt darin, dass eine weitere hormonelle Stimulation, Punktion sowie Befruchtung nicht notwendig ist, um eine erneute Chance auf eine Schwangerschaft zu erhalten. In unserer Klinik werden Eizellen, Embryonen im Mehrzellstadium und Blastocysten mittels Vitrifikation tiefgefroren. Es handelt sich hier um eine sehr schnelle Einfriermethode mit flüssigem Stickstoff, die eine Abkühlrate von –2.000 bis –20.000° C pro Minute gewährleistet. Dadurch bleibt die Bildung von Eiskristallen, welche die mechanische Schädigung des Spindelapparates von Metaphase-II-Eizellen verursachen würde, aus.

KRYOTRANSFER Der Kryotransfer stellt die Rückgabe von eingefrorenen und wieder aufgetauten Embryonen in die Gebärmutter dar. Der Vorteil dabei ist, dass keine neuerliche Stimulation der Eierstöcke sowie eine Eizellentnahme nötig ist und die Schwangerschaftsrate pro Punktion durch mehrere durchführbare Embryonentransfers erhöht wird. Eine entscheidende Rolle für den Kryotransfer spielt der Aufbau der Gebärmutterschleimhaut, welche für die Einnistung der Embryonen essentiell ist. Durch unterschiedliche hormonelle Behandlungen wird die Gebärmutterschleimhaut auf die Einnistung vorbereitet. Dies kann einerseits durch die hormonelle Regulation im natürlichen Zyklus erfolgen, wobei der Eisprung häufig medikamentös ausgelöst wird. Hierbei ist es nicht notwendig, den Aufbau der Gebärmutterschleimhaut durch die Gabe von Hormonen zu regulieren, da dies der weibliche Körper auf natürliche Weise steuert. Nach Auslösen des Eisprunges werden die Embryonen aufgetaut und in die Gebärmutter transferiert. Bei einem unregelmäßigem Zyklus können die Eierstöcke hormonell stimuliert werden, um die Eizellreifung zu verbessern und den Aufbau der Schleimhaut zu gewährleisten. Die Auslösung des Eisprungs sowie der Transfer erfolgen wie im natürlichen Zyklus. Ebenso kann durch Verabreichung von Östrogen zu Beginn des Behandlungszyklus die Gebärmutterschleimhaut aufgebaut und durch die Gabe des Gelbkörperhormons kurz vor dem Transfer ein natürlicher Zyklus nachgeahmt werden. Die Erfolgsraten nach dem Transfer von aufgetauten Blastocysten liegen mit der Vitrifizierung bei bis zu 60 %.

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Private Kinderwunsch-Clinic Dr. J. Zech – Innsbruck

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Tractocile® 37,5 mg/5 ml Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung Zusammensetzung: 1 ml Lösung enthält 7,5 mg Atosiban, freie Base, in Form von Atosibanacetat. Nach Verdünnung entsprechend den Anweisungen in Abschnitt 6.6 (Hinweise für die Handhabung und Entsorgung) beträgt die Konzentration von Atosiban 0,75 mg/ml. Anwendungsgebiete: Tractocile® ist indiziert zur Hinauszögerung einer drohenden Frühgeburt bei Schwangeren, wenn folgende Kriterien erfüllt sind: Regelmäßige Uteruskontraktionen mit einer Dauer von mindestens 30 Sekunden und einer Häufigkeit von ≥ 4 pro 30 Minuten; Öffnung des Muttermundes auf eine Weite von 1 bis 3 cm (0 – 3 bei Nullipara) und Cervixverstreichung ≥ 50 %; Alter ≥ 18 Jahre; Schwangerschaft in der 24. bis 33. abgeschlossenen Schwangerschaftswoche; Normale Herzfrequenz des Fetus. Dosierung/Anwendung: Tractocile® wird intravenös in drei aufeinanderfolgenden Stufen verabreicht: Zu Anfang wird eine Bolusdosis (6,75mg) mit Tractocile® 6,75mg/0,9 ml Injektionslösung verabreicht, danach folgt unmittelbar eine hochdosierte dreistündige Dauerinfusion (Sättigungsinfusion 300 Mikrogramm/min) mit Tractocile® 37,5 mg/5ml Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung, an die sich eine Infusion mit einer niedrigeren Dosis Tractocile® 37,5 mg/5ml Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung (nachfolgende Infusion 100 Mikrogramm/min) über bis zu 45 Stunden anschließt. Die Dauer der Behandlung sollte 48 Stunden nicht überschreiten. Die bei einer vollständigen Tractocile®-Therapie verabreichte Gesamtdosis sollte 330 mg des arzneilich wirksamen Bestandteils nicht überschreiten. Gegenanzeigen: Tractocile® darf nicht angewendet werden bei: Dauer der Schwangerschaft unter 24 oder über 33 abgeschlossener Woche; Vorzeitiger Blasensprung > 30. Schwangerschaftswoche; Intrauterine Wachstumsretardierung und gestörte Herzfrequenz des Fetus; Präpartale Uterusblutungen, die eine sofortige Entbindung notwendig machen; Eklampsie und schwere Präeklampsie, die eine Entbindung erforderlich machen; Intrauteriner Fruchttod; Verdacht auf intrauterine Infektion; Placenta praevia; Abruptio placentae; Andere Zustände der Mutter oder des Fetus, bei welchen das Fortbestehen der Schwangerschaft ein Risiko wäre; Bekannte Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff oder einem der Hilfsstoffe. Schwangerschaft und Stillzeit: Tractocile®darf nur eingesetzt werden, wenn eine vorzeitige Wehentätigkeit zwischen der 24. und 33. abgeschlossenen Schwangerschaftswoche diagnostiziert wurde. PABAL 100 µg – Injektionslösung Zusammensetzung: Carbetocin 100 μg/ml, Oxytocin-Aktivität: ca. 50 I.E. Oxytocin/ Ampulle Anwendungsgebiete: Prävention von Uterusatonie nach Kaiserschnittgeburt unter epiduraler oder spinaler Anästhesie. Dosierung: Eine einmalige Dosis von PABAL wird unmittelbar nach einer Kaiserschnittgeburt und vorzugsweise vor der Entfernung der Plazenta verabreicht. Es sollte keine zweite Dosis PABAL verabreicht werden Anwendung: 1 ml PABAL mit 100 μg Carbetocin wird intravenös unter ärztlicher Aufsicht in der Klinik injiziert. Gegenanzeigen: Schwangerschaft und Wehen vor der Geburt des Kindes, Überempfindlichkeit gegenüber Carbetocin oder Oxytocin, Nieren- oder Lebererkrankungen, Präeklampsie oder Eklampsie, schwerwiegende Herz-KreislaufErkrankungen, Epilepsie. Darf nicht zur Induktion der Wehentätigkeit verwendet werden. Schwangerschaft und Stillzeit: PABAL ist in der Schwangerschaft zur Einleitung der Wehentätigkeit kontraindiziert. Während der klinischen Studien wurde kein signifikanter Einfluss auf das Einschießen der Muttermilch beobachtet. Bei stillenden Frauen wurden geringe Mengen von Carbetocin in der Muttermilch festgestellt. Die kleinen Mengen Carbetocin, die nach einer einmaligen Gabe ins Kolostrum oder in die Muttermilch übergehen und vom Säugling aufgenommen werden, werden dort im Magen-Darm-Trakt abgebaut. PROPESS 10 mg vaginales Freisetzungssystem Zusammensetzung: Jedes vaginale Freisetzungssystem besteht aus einem biologisch nicht abbaubaren polymeren Substanz-Freisetzungssystem, in dem 10 mg Dinoproston (Prostaglandin E2) dispers in der Matrix enthalten sind. Anwendungsgebiete: PROPESS ist indiziert zur Einleitung der Zervixreifung in der Spätschwangerschaft (ab 38. Schwangerschaftswoche). Dosierung: Ein Vaginalinsert wird tief in die Scheide eingeführt. Falls eine ausreichende Zervixreifung innerhalb von 24 Stunden nicht erreicht wird, sollte das Vaginalinsert entfernt werden.Wenn nach Entfernung des Vaginalinserts Oxytocin angewendet werden soll, wird eine Wartezeit von mindestens 30 Minuten empfohlen. Anwendung: PROPESS sollte erst unmittelbar vor der Anwendung aus dem Tiefkühlschrank genommen werden.Das Vaginalinsert wird tief in das hintere Scheidengewölbe unter Verwendung einer geringen Menge eines wasserlöslichen Gleitmittels eingeführt. Nach dem Einführen des Vaginalinserts kann das Rückholband mit einer Schere gekürzt werden, wobei sichergestellt sein muss, dass sich genügend Band außerhalb der Vagina befindet, um eine Entfernung des Vaginalinserts zu ermöglichen. Die Patientin sollte nach dem Einführen von PROPESS 20 bis 30 Minuten liegen bleiben. Es ist wichtig, dass eine häufige regelmäßige Überwachung der Uteruskontraktionen und des fetalen Zustandes stattfindet. Entfernung: Das Vaginalinsert kann einfach und schnell durch behutsamen Zug am Rückholband entfernt werden. Gegenanzeigen: PROPESS darf in den folgenden Fällen nicht angewendet oder die Anwendung muss abgebrochen werden: Bei Einsetzen der Wehen. Wenn Oxytocinhaltige Arzneimittel gegeben werden. Wenn starke längere Uteruskontraktionen nicht erwünscht sind, etwa bei Patientinnen mit früheren größeren Gebärmutteroperationen, wie Kaiserschnitt, Myomektomie, mit Missverhältnis zwischen fetaler Kopfgröße und Becken der Patientin; mit Lageanomalien des Kindes, mit Verdacht oder Nachweis auf fetal distress; mit mehr als drei termingerechten Entbindungen; mit früheren Operationen oder Rupturen an der Zervix. Bei Vorliegen von entzündlichen Erkrankungen des Beckens, wenn nicht vorher eine entsprechende Behandlung durchgeführt wurde, bei Überempfindlichkeit gegen Dinoproston oder einen der anderen Bestandteile des Arzneimittels, bei Placenta praevia oder genitalen Blutungen ungeklärter Ursache in der vorliegenden Schwangerschaft. Schwangerschaft und Stillzeit: PROPESS ist nicht indiziert für die Anwendung in frühen oder anderen Phasen der Schwangerschaft oder während der Stillzeit.

Besondere Lagerungshinweise: Tiefgekühlt lagern. In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Feuchtigkeit zu schützen. Menopur 75/75 I.E. – Durchstechflaschen mit Pulver und Lösungsmittel Zusammensetzung: 1 Durchstechflasche mit Pulver enthält Menotrophin (humanes Menopausengonadotropin, HMG) entsprechend 75 I.E. FSH und 75 I.E. LH. Anwendungsgebiete: in Kombination mit HCG bei Sterilität der Frau bedingt durch hypogonadotrope Ovarialinsuffizienz zur Stimulation des Follikelwachstums; Sterilität des Mannes bedingt durch hypogonadotropen Hypogonadismus zur Anregung der Spermatogenese. Dosierung Anwendung: Menopur 75/75 I.E. wird intramuskulär oder subcutan injiziert.Die Injektionslösung sollte unmittelbar vor der Behandlung hergestellt werden. Die Verabreichung erfolgt in täglichen Einzeldosisgaben. Die Dauer der Anwendung richtet sich nach der entsprechenden Indikation. Sterilität der Frau: Die Dosierung von HMG zur Induktion des Follikelwachstums bei hypogonadotropen Frauen ist individuell unterschiedlich. Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile. Schwangerschaft, Ovarvergrößerung oder Zysten, die nicht auf ein polyzystisches Ovarsyndrom zurückzuführen sind, gynäkologische Blutungen unbekannter Ursache, Uterus-, Ovar- und Brusttumore, primäre Ovarialinsuffizienz, Missbildung der Sexualorgane, die eine Schwangerschaft ausschließen.Bei Vorliegen von unbehandelten Funktionsstörungen der Schilddrüse und Nebennierenrinde, bei Hyperprolaktinämie und bei Tumoren der Hypophyse oder des Hypothalamus darf keine Therapie mit HMG erfolgen. Schwangerschaft und Stillzeit: HMG darf in der Schwangerschaft oder in der Stillzeit nicht angewendet werden. Daten über eine begrenzte Anzahl von exponierten Schwangerschaften lassen nicht auf Nebenwirkungen von Menotrophin auf Schwangerschaft oder die Gesundheit des Fetus/Neugeborenen schließen. Bisher sind keine einschlägigen epidemiologischen Studien verfügbar. Tierexperimentelle Studien haben keine Reproduktionstoxizität gezeigt. Norprolac 0,075 mg – Tabletten Zusammensetzung: Eine Tablette (75 microgram) enthält 0,08190 mg Quinagolidhydrochlorid entsprechend 0,075 mg Quinagolid und 86,9931 mg Lactose. Indikationen: Hyperprolaktinämie (idiopatisch oder durch Mikro- oder Makroprolaktinome verursacht) in Verbindung mit ihren klinischen Manifestationen wie Galaktorrhoe, Oligomenorrhoe, Amenorrhoe, Infertilität und Libidoverlust. Dosierung/Anwendung: Die Tabletten werden vor dem Schlafengehen mit etwas Essen eingenommen. Da die dopaminerge Stimulation zu Symptomen einer orthostatischen Hypotonie führen kann, soll Norprolac zu Behandlungsbeginn mit Hilfe der „Startpackung“ einschleichend dosiert werden und nur vor dem Schlafengehen verabreicht werden. Die optimale Dosis ist auf Basis der prolaktinsenkenden Wirkung und der Verträglichkeit individuell einzustellen. Die Behandlung beginnt mit 25 μg 1x täglich während der ersten 3 Tage, gefolgt von 50 μg 1x täglich während weiterer 3 Tage. Vom 7. Tag an beträgt die empfohlene Dosis 75 μg 1x täglich. Nötigenfalls kann die Tagesdosis dann in Abständen von mindestens 1 Woche schrittweise angehoben werden, bis die optimale Wirkung erreicht ist. Die übliche Erhaltungsdosis beträgt 75 – 150 μg 1x täglich. Tagesdosen von 300 μg oder höhere Dosen sind bei weniger als einem Drittel der Patienten erforderlich. In solchen Fällen kann die Tagesdosis in Abständen von mindestens 4 Wochen in Schritten von 75 – 150 μg angehoben werden. Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit gegen einen der Inhaltsstoffe; Anwendung bei Kindern (aufgrund fehlender Erfahrungen), EPH-Gestose. Schwangerschaft und Stillzeit: Tierversuche liefern keine Hinweise auf embryotoxische oder teratogene Wirkungen von Norprolac, die Erfahrungen bei schwangeren Frauen sind aber noch beschränkt. Falls Norprolac zur Erreichung einer Schwangerschaft eingesetzt wird, sollte es abgesetzt werden, wenn die Schwangerschaft bestätigt wird. Es wurde keine vermehrte Aborthäufigkeit nach Absetzen des Medikaments zu diesem Zeitpunkt beobachtet. Wenn eine Schwangerschaft in Gegenwart eines Hypophysenadenoms eintritt und die Behandlung mit Norprolac abgebrochen wurde, ist eine sorgfältige Überwachung während der ganzen Schwangerschaft unerlässlich. Aufgrund seiner Hemmwirkung auf die Prolaktinsekretion unterdrückt Norprolac die Laktation, ein Übertritt des Medikaments in die Muttermilch ist nicht ausgeschlossen. Decapeptyl 0,1 mg – Fertigspritzen Zusammensetzung: 1 Fertigspritze mit 1 ml gebrauchsfertiger Injektionslösung enthält als Wirkstoff 105 μg Triptorelinacetat (D-Trp6-LHRH) entsprechend 95,6 μg Triptorelin. Anwendungsgebiete: Downregulation im Rahmen der Reproduktionsmedizin (In-Vitro-Fertilisation (IVF), Gamete Intrafallopian Transfer (GIFT), Follikelreifungsinduktion bei nicht assistierten Behandlungsmethoden etc.). Dosierung/Anwendung: Die Anwendung von Decapeptyl-0,1 mg-Fertigspritzen sollte nur unter Überwachung eines erfahrenen Gynäkologen, Urologen, Onkologen oder eines in der Endokrinologie erfahrenen Arztes erfolgen. Bei Frauen: Es wird täglich 1 Decapeptyl-0,1 mg-Fertigspritze s.c. an bestimmten Zyklustagen innerhalb des Stimulationsprotokolls verabreicht. Es können verschiedene Protokolle herangezogen werden. Welches Behandlungsschema angewendet wird, ist vom Arzt individuell für die Patientin zu entscheiden. Wiederholungsbehandlungen sollten nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung durch den behandelnden Arzt erfolgen. Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit gegen einen der Bestandteile, Schwangerschaft, Stillzeit und nicht abgeklärte vaginale Blutungen. Schwangerschaft und Stillzeit: Decapeptyl darf in der Schwangerschaft und Stillzeit nicht angewendet werden.

FERRING Arzneimittel Ges.m.b.H; 1100 Wien, Rp, apothekenpflichtig. Weitere Angaben zu unerwünschten Wirkungen, speziellen Dosierungsempfehlungen, Wechselwirkungen mit anderen Mitteln, Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung sind der veröffentlichten Fachinformation zu entnehmen.


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ERFAHRUNG IM UMGANG MIT HORMONEN Die jahrzehntelangen Erfahrungen der Klinikgründer Dr. Sonja und Dr. Josef Zech im Umgang mit hormonellen Therapien kommen unseren Patienten besonders zugute. Eine Hormonbehandlung kann in den Händen von unerfahrenen Ärzten zu lebensbedrohlichen Komplikationen wie dem Überstimulationssyndrom führen. Wir haben seit Bestehen unserer Klinik 100-Mal weniger solche Komplikationen wie vergleichbare Institute.

DOPPLER-PUNKTION Wir haben als erstes Institut die farbdopplergesteuerte Follikelpunktion eingeführt. Dies bedeutet, dass bei der ultraschallgesteuerten Absaugung von Eizellen aus dem Eierstock eine gleichzeitige Kontrolle der Blutgefäße möglich ist. Somit können Blutungen nach der Entnahme von Eizellen nahezu gänzlich verhindert werden. Auch die Schmerzen nach dem Eingriff können dadurch massiv reduziert werden.

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Farbdoppler

Bevor Eizellen mit Samenzellen durch den Biologen vereinigt werden können, müssen die Samen von der Samenflüssigkeit getrennt werden. Die herkömmlichen Methoden waren für Samenzellen eine mechanische Belastung und führten zur Entstehung von zusätzlichen Schäden am Erbmaterial. Die von uns entwickelte Methode führt hingegen dazu, dass einerseits keine zusätzliche Schädigung der Samenzellen erfolgen kann und andererseits auch eine fast 100%ige Trennung von defekten Samenzellen erfolgen kann.

MINI-INKUBATOREN Sobald Eizellen aus dem Eierstock der Frau entnommen wurden, müssen sie in so genannten Brutschränken bis zu 5 Tagen außerhalb der Frau verbringen. Hier ist natürlich besondere Erfahrung und Technologie nötig. Wir haben aus diesem Grund keine Kosten gescheut und können mit 10 Brutschränken und somit 20 einzelnen Brutschrankkammern dafür garantieren, dass jede Frau für ihre Embryonen ihren eigenen Brutschrank hat. Damit sind die Embryonen weniger belastet und die Verwechslungsgefahr ist somit nicht gegeben. Zusätzlich hat die Patientin die Möglichkeit, über Videoverbindung die Eizellen bzw. die Embryonen zu sehen. Um die Sicherheit für die ungestörte Entwicklung von Embryonen noch weiter zu erhöhen, stehen jeweils 4 Gasflaschen mit vorgegebenen Luftmischungen zur Verfügung. Somit kann es nicht zu Engpässen in der Luftversorgung kommen.

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ALARMSYSTEME Neben einem Notstromaggregat wird das Labor durch zahlreiche Alarmsysteme und Kontrollmechanismen abgesichert. Alle wichtigen Raumparameter, wie Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Raumdruck und Sauerstoffversorgung, werden permanent aufgezeichnet und können von uns per Internet jederzeit und überall auf der Welt abgefragt werden.

Mini-Inkubatoren

KLIMAANLAGE Embryonen benötigen ein stabiles Milieu. Temperaturschwankungen können die Entwicklung stören. Um sicherzustellen, dass keine solchen Schwankungen auftreten können, haben wir ein doppeltes Klimasystem errichtet. Nicht nur, dass wir mit 4fach-Filteranlagen und Raumüberdruck für reinste Laborluft sorgen, haben wir aus Sicherheitsgründen 2 Klimaanlagen installiert. Dies stellt sicher, dass sich Embryonen in einer stabilen Umgebung entwickeln können. Ihre Sicherheit steht bei uns an oberster Stelle!

Klimaanlage

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Rechtliche Rahmenbedingungen: Dr. Martin Stauder, öffentlicher Notar in Innsbruck:

Wissenswertes zum Thema Fortpflanzungsmedizin

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„Künstliche Befruchtung“ ist ein allgemeiner Ausdruck, der auf unterschiedliche medizinische Verfahren in der Fortpflanzungsmedizin angewandt wird. Alle Verfahren werden nur dann angewandt, wenn eine natürliche Fortpflanzung nicht möglich ist. Welches Verfahren am sinnvollsten ist, hängt von den persönlichen Gegebenheiten ab. Außerdem müssen in jedem Fall die gesetzlichen Bestimmungen eingehalten werden. Für die notwendige rechtliche Beratung der betroffenen Paare der Privaten Kinderwunsch-Clinic von Dr. Josef Zech steht neben anderen auch der öffentliche Notar Dr. Martin Stauder zur Verfügung. Am 1. Juli 1992 ist das so genannte Fortpflanzungsmedizingesetz (FMedG) in Österreich in Kraft getreten. In diesem Gesetz sind sämtliche rechtlichen Rahmenbedingungen einer medizinisch unterstützten Fortpflanzung geregelt. Seither ist es also auch bei uns rechtlich möglich, im Rahmen vorgegebener medizinischer Verfahren (mit Ausnahme der Eizellenspende) eine Schwangerschaft auf andere Weise als durch Geschlechtsverkehr herbeizuführen.

RECHTLICHE ZUSTIMMUNG DES PAARES IST FÜR BEHANDLUNG NOTWENDIG „Wenn zwei Lebensgefährten die Hilfe eines Arztes zur Erfüllung ihres Kinderwunsches in Anspruch nehmen wollen, sieht das Gesetz vor, dass die zukünftigen Eltern eingehend über die Folgen ihrer Zustimmung sowie die besonderen Rechtswirkungen zu belehren sind“, erklärt der Notar Dr. Stauder. Um die Behandlung durchführen zu dürfen, muss dem Arzt in Österreich die Zustimmung der Lebensgefährten in Form eines gerichtlichen Protokolls oder eines Notariatsaktes vorliegen. Bei Ehegatten bedarf es nur einer schrift-

Private Kinderwunsch-Clinic Dr. J. Zech – Innsbruck

lichen Zustimmungserklärung ohne Beiziehung eines Notars. Wenn allerdings der Samen eines Dritten (also bei einer Samenspende) verwendet wird, müssen die Ehegatten über bestimmte Rechtsfolgen belehrt werden.

EIN BEISPIEL AUS DER PRAXIS „Wie wichtig das Vorliegen des Notariatsaktes sein kann, hat der Fall eines österreichischen Ehepaares gezeigt, das für die künstliche Befruchtung durch den Samen eines Dritten zu einem Frauenarzt nach München gefahren ist und keinen Notariatsakt (der in Deutschland auch nicht erforderlich ist) errichtet hat“, berichtet Dr. Stauder von einem Beispiel. Der Oberste Gerichtshof habe hierzu in einem Streitfall zwischen Kindesmutter und Ehemann in einer Entscheidung aus dem Jahr 1996 Folgendes entschieden: Das geborene Kind gelte als „vaterlos“ und aus nicht ehelicher Abstammung, weil der gesetzlich zwingend vorgesehene Notariatsakt nicht errichtet worden war.

DIE AKTUELLE FORSCHUNG BEEINFLUSST DIE RECHTSPRECHUNG Das Thema Fortpflanzungsmedizin wird aufgrund der Rechtsprechung und aufgrund neuer Forschungsergebnisse immer wieder aktuell werden. So besagt ein aktuelles Urteil des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte beispielsweise, dass das österreichische Verbot der Eizellenspende gegen die Europäische Menschenrechtskonvention verstößt. Im April 2010 ist daher die Bioethikkommission im österreichischen Bundeskanzleramt zusammengetreten, um auf dieses Urteil zu reagieren. Dazu der Notar: „Der Gesetzgeber wird das Fortpflanzungsmedizingesetz anzupassen haben. Wichtig erscheint mir bei Besprechungen

Dr. Martin Stauder (Notar)

Mag. Peter Stauder (Notarsubstitut)

über Gesetzesänderungen einerseits, ethische Fragen und Zweifel offen zu diskutieren. Andererseits geht es aber auch darum, dass sich der Gesetzgeber neuen wissenschaftlichen Methoden öffnet und diese zulässt, soweit diese fundiert erprobt wurden und tauglich sind. Damit würde die Gesetzgebung den berechtigten Wunsch der Bevölkerung nach Fortpflanzung noch besser unterstützen.“

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INFO: Dr. Martin Stauder Öffentlicher Notar Bozner Platz 5 A-6020 Innsbruck Tel.: 0043 (0) 512 - 571003

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Dr. Zech:

Tipps vom Experten für Kinderwunschpaare

Wir möchten noch einmal in Kürze die wichtigsten Tipps für Sie als Kinderwunschpaar zusammenfassen:

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KINDERWUNSCH: KONSULTATION DES ARZTES Bedenken Sie, dass, wenn nach einem Jahr trotz regelmäßigem, ungeschütztem Geschlechtsverkehr der Kindersegen ausbleibt, ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden sollte. Ist die Frau allerdings schon älter als 36 Jahre oder der Partner älter als 50 Jahre, dann sollte schon nach 6 Monaten ein Arzt konsultiert werden. Wenn gesundheitliche Auffälligkeiten (z. B. Zyklusunregelmäßigkeiten, starke Regelschmerzen, Schilddrüsenprobleme, Zuckerkrankheit, starkes Über- oder Untergewicht ...)bestehen, sollte frühzeitig ein Spezialist aufgesucht werden.

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HÄUFIGKEIT VON GESCHLECHTSVERKEHR Es ist nicht sinnvoll, den Geschlechtsverkehr nur auf die fruchtbaren Tage aufzusparen. Wenn 2–3-mal pro Woche Geschlechtsverkehr stattfindet, ist die Wahrscheinlichkeit groß genug, dass ausreichend Samenzellen den Weg zur Eizelle finden und somit eine Befruchtung stattfinden kann. Den Geschlechtsakt nur zu Befruchtungszwecken zu planen mag wohl aus religiösen Gründen angebracht sein. Die Erfahrung zeigt jedoch, dass darunter die Beziehung leiden kann.

Dr. Josef Zech

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DIE ERNÄHRUNG Eine ausgewogene Ernährung mit viel frischem Gemüse und Obst bringt ideale Voraussetzungen für die Schwangerschaft. Aufwärmen von Lebensmitteln kann einerseits zum Verlust von wertvollen Vitaminen führen, andererseits können dabei auch Substanzen (Histamine) entstehen, die sich negativ auf die Einnistungswahrscheinlichkeit eines Embryos auswirken. Vorsicht mit der zusätzlichen Einnahme von Vitaminen, Spurenelementen, Fettsäuren oder anderen Nahrungsergänzungsmitteln. Hier gilt der Leitsatz: „Allzu viel ist ungesund“. So kann ein Zuviel an Vitamin A und Vitamin D sogar die Entwicklung des Embryos schädigen. Auch zu viel Eisen, Zink, Selen u. a. Elektrolyte können schädlich sein. Sollten Sie solche Mittel benötigen, dann befragen Sie dazu bitte unbedingt den Spezialisten. Wichtig ist, dass man ausreichend Flüssigkeit zu sich nimmt. Hier aber auch Vorsicht: Wenig Kohlensäure und zuckerhaltige Getränke.

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DIE REDUKTION VON UMWELTGIFTEN Wir wissen, dass die Menschheit durch Umweltgifte belastet wird. Äußerst schädliche Stoffe für Kinderwunschpatienten sind jene, die durch ihre hormonelle Wirkung unseren Körper aus dem Gleichgewicht bringen, hier vor allem die Inhaltsstoffe in Kunststoffprodukten. Bekannt sind die Weichmacher im Plastik. Wenn Kunststoffe mit säurehaltigen Lebensmitteln in Kontakt kommen, dann lösen sich Phenole (z. B. Bisphenol A u. a.) aus dem Plastik in die Lebensmittel. Diese Stoffe sind in der Lage, den Hormonhaushalt nachträglich zu stören und sich negativ auf die Fortpflanzung auszuwirken. Auch das Erhitzen von Lebensmitteln in Plastik sollte vermieden werden. Auch andere Umweltbelastungen können sich negativ auf die Eizell- bzw. Samenzellqualität auswirken. Solche Einflüsse betreffen oft auch besondere Berufsgruppen, die mit Lösungsmitteln, Giftstoffen oder anderen Chemikalien in Kontakt kommen oder auch Kohlenmonoxidbelastung oder Spritzmittelverbreitung ausgesetzt sind.

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TRADITIONELLE CHINESISCHE MEDIZIN Akupunktur und chinesische Kräuter können nachweislich die Fruchtbarkeit positiv beeinflussen. Diese Betreuung sollte allerdings durch einen erfahrenen Arzt erfolgen.

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DIE ZÄHNE Es gibt wissenschaftliche Hinweise, dass Entzündungen im Zahnfleisch oder im Bereich von wurzelbehandelten Zähnen einen negativen Einfluss auf die Entstehung und den Verlauf einer Schwangerschaft haben. Lassen Sie sich vom Zahnarzt bestätigen, dass keine Entzündung besteht.

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DIE VERDAUUNG Sollten chronische Probleme mit der Verdauung bestehen, so dürfen diese Probleme auf keinen Fall mit Abführmitteln behoben werden, da dies zu einem Ungleichgewicht der Elektrolyte und Vitamine führen kann. Dem Embryo würden wichtige Substanzen fehlen. Hier kann eine Entschlackungskur nach F. X. Mayr Abhilfe schaffen.

DEM NIKOTIN DEN KAMPF ANSAGEN Rauchen ist bei Kinderwunsch generell abzulehnen. Viele tausend schädliche Inhaltsstoffe im eingeatmeten Rauch schädigen nachweislich die Eizellen, Embryonen, aber auch die Samenzellen. Es ist weiterhin erwiesen, dass sich diese Inhaltsstoffe auch auf die Entwicklung des Kindes negativ auswirken. So haben Kinder von Rauchern häufiger allergische Erkrankungen und bösartige Erkrankungen. Aber auch passives Rauchen ist schädlich. Alkohol und andere potenziell schädliche Genussmittel sollten ebenfalls weitestgehend vermieden werden.

ACHTEN SIE AUF IHREN KÖRPER Regelmäßige Bewegung an der frischen Luft ist für den Körper sehr wichtig. Man sollte darauf achten, dass das Körpergewicht nicht zu gering, aber auch nicht zu hoch ist. Hierzu sollte man den Arzt befragen. Auch eine jährliche Gesundenuntersuchung kann versteckte Krankheiten ans Tageslicht bringen.

TIPPS SPEZIELL FÜR DEN MANN Männer sollten immer daran denken, dass der Hoden deshalb außerhalb des Körpers positioniert ist, damit er um ca. 1–2 °C kühler ist als die Körperkerntemperatur. Wenn der Hoden durch Mode oder durch Fehlverhalten chronisch oder auch periodisch überwärmt wird, dann leidet nämlich die Samenproduktion darunter. Folgende Fehlverhalten können hier eine schädigende Wirkung haben: regelmäßige heiße Vollbäder, Sitzheizung beim Auto, Handy in der vorderen Hosentasche, zu enge Unterwäsche oder zu enge Hosen, lange Fahrradtouren oder auch Ausdauertraining am Home Trainer, langes Arbeiten mit dem Laptop am Schoß. Schädlich kann auch Sauna sein, wenn man die vorgeschriebene Abkühlung nicht durchführt. Häufige Ejakulationen (4–5x/Woche) wirken sich positiv auf die Produktion von Samenzellen aus! Es wird zwar die Menge etwas reduziert, dafür wird die Qualität der Samenzellen verbessert. Dies wirkt sich positiv auf den Befruchtungsmechanismus aus.

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MEDIKAMENTE Es ist über viele Medikamente bekannt, dass sie den Hormonhaushalt verändern können. Jedes Medikament muss dem behandelnden Arzt bekannt gegeben werden. Auch rein pflanzliche oder auch homöopathische Mittel können nämlich negative Auswirkungen haben.

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Anfahrt

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Notizen

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PRIVATE KINDERWUNSCH-CLINIC DR. JOSEF UND SONJA ZECH Grabenweg 64, SOHO-Geb채ude A-6020 Innsbruck T +43 (0) 512 / 57 91 24 F +43 (0) 512 / 57 91 24 - 9 info@kinderwunsch.at www.kinderwunsch.at


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