Krankenhaus Hall in Tirol
Im Porträt
Ausblick
Information
Die Abteilungen des Hauses
Gesundheitsstandort mit Zukunft
Telefonnummern und KontaktmĂśglichkeiten
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INHALT
Inhalt
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ALLGEMEINE CHIRURGIE Heilen mit Qualität und Menschlichkeit
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ANÄSTHESIE UND INTENSIVMEDIZIN Narkosen, Schmerzversorgung und Notfallmedizin
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RADIOLOGIE Die wichtige Schnittstelle in der Versorgung von Patienten und ambulanten Zuweiser
GYNÄKOLOGIE & GEBURTSHILFE Die Gynäkologie und Geburtshilfe deckt das gesamte Spektrum gynäkologischer Erkrankungen ab.
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INNERE MEDIZIN Fachgebiet mit vielen Schwerpunkten PHYSIKALISCHE MEDIZIN & REHABILITATION Maßgeschneiderte Therapie
UNFALLCHIRURGIE & SPORTTRAUMATOLOGIE Das Krankenhaus als Dienstleister
UROLOGIE & ANDROLOGIE Behandlung von Spezialisten auf höchstem medizinischem Niveau
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PSYCHIATRIE &PSYCHOTHERAPIE A Der lange Weg aus der Tabuzone
PSYCHIATRIE & PSYCHOTHERAPIE B Diskrete Hilfe
AUSBLICK Gesundheitsstandort mit Zukunft
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INFORMATIONEN Alle Infos zum Landeskrankenhaus Hall in Tirol
IMPRESSUM: HERAUSGEBER & MEDIENINHABER: eco.nova corporate publishing, Hunoldstraße 20, 6020 Innsbruck, Tel.: 0512/290088, office@econova.at, www.econova.at FÜR DEN INHALT VERANTWORTLICH: Landeskrankenhaus Hall in Tirol. PROJEKTLEITUNG: Martin Weissenbrunner, Mag. Sandra Nardin. FOTOS: LKH Hall in Tirol, istockphoto REDAKTION: Mag. Michaela Speckbacher, Barbara Lisener, Mag. Roswitha Thalmann, Marina Kremser GRAFIK & LAYOUT: eco.nova corporate publishing, Ines Weiland. DRUCK: Radin-Berger-Print GmbH Bei allen personenbezogenen Bezeichnungen gilt die gewählte Form für beide Geschlechter.
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SEHR GEEHRTE LESERINNEN UND LESER! D
as Landeskrankenhaus Hall hat die wichtige Aufgabe, eine optimale medizinische Versorgung unserer Patienten zu gewährleisten. Um eine qualitativ hochwertige Behandlung rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr sicherzustellen, arbeiten unsere Mitarbeiter in den Bereichen Medizin, Therapie und Pflege interdisziplinär und mulMag. DDr. Wolfgang Markl, M.Sc. tiprofessionell zusammen. Kaufmännischer Direktor Unser Krankenhaus ist ein komplexes (Gesundheits-)Unternehmen. Damit ein so großer Wirtschaftsbetrieb mit rund 1.200 Mitarbeitern funktioniert, sind neben den medizinischen, therapeutischen und pflegerischen Leistungen noch viele weitere Arbeitsbereiche notwendig. Als Kaufmännischer Direktor leite ich ein Team von Verwaltungsmitarbeitern, das zum reibungslosen Ablauf im Unternehmen einen wichtigen Beitrag leistet. Eine der wesentlichsten Aufgaben der Kaufmännischen Direktion ist sicher die Finanzgebarung des LKH Hall. Oberste Priorität hat hier der möglichst effiziente und effektive Einsatz der vorhandenen finanziellen Mittel. Immerhin ist für den Betrieb eines Krankenhauses und die Sicherstellung der medizinischen Versorgung ein beträchtlicher finanzieller Aufwand notwendig.
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s freut mich, dass wir der Tiroler Bevölkerung mit dem Landeskrankenhaus (LKH) Hall eine hochmoderne Gesundheitseinrichtung bieten können. Neben dem LKH sind am Standort Hall weitere Gesundheits- und Bildungseinrichtungen, wie die Landes-Pflegeklinik Tirol, die städtischen Seniorenwohnheime, die UMIT und das Ausbildungszentrum West, angesiedelt. Wir Prim. Univ.-Doz. Dr. Gabriele Kühbacher können mit Stolz von einem der Ärztliche Direktorin umfassendsten Gesundheitsstandorte in Tirol sprechen. Unsere hochwertige und spezialisierte Infrastruktur garantiert den Patienten eine umfassende Diagnostik sowie die beste medizinische Versorgung auf höchstem Niveau. Neben professioneller medizinischer Behandlung und optimaler Pflege steht bei uns aber vor allem die menschliche Zuwendung im Mittelpunkt. Es ist uns wichtig, dass sich unsere Patienten bei uns wohl fühlen, gesund werden und gesund bleiben. Aus diesem Grund hat eine ganzheit-
Für ein optimales Gesamtergebnis setzen sich viele Mitarbeiter aus verschiedenen Verwaltungsbereichen täglich ein. Als Beispiele möchte ich hier die Finanzabteilung, die Informationstechnologie, die Abteilung Patientenmanagement/Leistungsabteilung, die Personalabteilung und die Wirtschaftsabteilung erwähnen. Darüber hinaus gehören die Bereiche Speisenversorgung und der gesamte technische Bereich zur Kaufmännischen Direktion. Die Sicherstellung einer adäquaten Infrastruktur für eine qualitativ hochwertige Patientenbehandlung hat bei uns einen hohen Stellenwert. Speziell im Bereich der Medizin sind die technischen und logistischen Anforderungen sehr hoch. Die Gebäude müssen zu jeder Zeit mit Strom, Heizung, medizinischen Gasen, Wasser und Lüftung versorgt sein. Darüber hinaus sind sehr viele medizintechnische Geräte im Einsatz, welche laufend geprüft und gewartet werden müssen. Der rasche Fortschritt der Medizin und der Technik bedingt außerdem ständige Veränderungen in immer kürzeren Abständen. Gerade in den Bereichen Haus- und Elektrotechnik, Medizintechnik und Informationstechnologie ist es unser Anspruch, immer auf dem neuesten Stand zu sein. Es ist eine große Herausforderung, hier die entsprechenden Rahmenbedingungen in hoher und zeitgemäßer Qualität sicherzustellen. Unser Krankenhaus ist ein großer Betrieb, in dem Menschen mit verschiedenen Berufen zum Wohl unserer Patienten optimal zusammenarbeiten. Dabei bieten die Mitarbeiter der Kaufmännischen Direktion einen wichtigen Servicebereich und damit einen wichtigen Baustein für eine akutmedizinische Versorgung der Bevölkerung rund um die Uhr! |
liche und fächerübergreifende Vorgehensweise bei uns eine große Bedeutung. Das LKH Hall ist mit 526 Betten die zweitgrößte Gesundheitseinrichtung in Tirol. Die hoch spezialisierten Einrichtungen sowie unsere engagierten und kompetenten Mitarbeiter sind eine wertvolle Stütze und ein fester Bestandteil im Tiroler Gesundheitswesen. Wir sind sehr stolz, dass unsere Abteilungen durch die hohe Expertise der Mitarbeiter auf vielen Gebieten eine Vorreiterrolle einnehmen. Dadurch können wir die Patienten immer nach den neuesten Erkenntnissen und Behandlungsmethoden versorgen. Darüber hinaus legen wir großen Wert auf die persönliche und fachliche Ausbildung unserer Mitarbeiter und sind als Lehrkrankenhaus der Medizinischen Universität sowie als Partner vieler Bildungseinrichtungen eine geschätzte Ausbildungsstätte. Gespannt und mit Freude blicken wir in die Zukunft, da wir durch geplante bauliche Maßnahmen unser Krankenhaus weiterentwickeln können und so der Bevölkerung weiterhin ein Krankenhaus mit modernster Ausrichtung, fachkompetenten Mitarbeitern sowie persönlicher Zuwendung bieten können. |
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ast jeder Mensch wird in seinem Leben früher oder später mit dem Thema Gesundheits- und Krankenpflege konfrontiert. Ob als Patient oder Angehöriger, ob zu Hause, im ambulanten Bereich oder bei einem stationären Aufenthalt in einem Krankenhaus. Deshalb hat die Gesundheitsund Krankenpflege bei allen Franz Hoppichler, DPGKP Menschen einen hohen StelPflegedirektor lenwert. Dieser Verantwortung sind wir uns am Landeskrankenhaus (LKH) Hall bewusst. Unsere Patienten werden bei uns von fachlich sehr gut ausgebildetem Pflegepersonal mit viel Erfahrung und Menschlichkeit betreut. Patienten, die in einem Krankenhaus behandelt und betreut werden, befinden sich meist in einem Ausnahmezustand. Ähnliches gilt auch für die Angehörigen. Deshalb ist viel soziale Kompetenz, Empathie und Einfühlungsvermögen von den Pflegenden gefordert. Wesentliche Aufgabe der Gesundheits- und Krankenpflege ist es, die Gesundheit zu fördern und wiederherzustellen, Krankheiten zu verhindern und Leiden zu lindern. Patientensicherheit, Angehörigenarbeit, Entlassungsmanagement, Pflegeexperten oder Expertenteams für unterschiedliche
Aufgabenstellungen sind nur einige wichtige Themen, die einen großen Stellenwert in einer qualitativ hochwertigen Gesundheits- und Krankenpflege haben. Darüber hinaus bringen gesellschaftliche Veränderungen und Spezialisierung große Herausforderungen für alle Berufsgruppen in einem Krankenhaus. Unsere Ausbildungsstätten im Ausbildungszentrum West und die pflegewissenschaftliche Ausbildung an der UMIT tragen wesentlich dazu bei, eine qualitativ hochwertige Gesundheits- und Krankenpflege sicherzustellen. Als pflegewissenschaftliches Ausbildungskrankenhaus der UMIT steht am LKH Hall auch die wissenschaftliche Betrachtung der Pflege und die Umsetzung der Erkenntnisse im Fokus. Die Gesundheits- und Krankenpflege spielt im multiprofessionellen Team eine ganz besondere Rolle, da die Pflegepersonen rund um die Uhr für unsere Patienten da sind und dadurch Ansprechpartner für unterschiedliche Anliegen sind. Jeder ist mit seinen Kompetenzen und Fähigkeiten gefragt! Gerade die Zusammenführung des ehemaligen Bezirkskrankenhauses und des Psychiatrischen Krankenhauses zum Landeskrankenhaus Hall hat für die Berufsgruppe der Gesundheits- und Krankenpflege neue Möglichkeiten und herausfordernde Ansätze in allen medizinischen Spezialbereichen geschaffen. Als Pflegedirektion sind wir bestrebt, die Gesundheits- und Krankenpflege auf dem neuesten Stand zu halten, um mit einem multiprofessionellen Team die bestmögliche Versorgung für unsere Patienten zu gewährleisten. |
Landeskrankenhaus heizt mit FERNWÄRME der Hall AG
Promotion
Als Kunde der ersten Stunde und heute größter Wärmeabnehmer der Hall AG schloss das ehemalige Bezirkskrankenhaus bereits vor zehn Jahren einen Wärmeliefervertrag über eine thermische Leistung von 1.200 kW ab. Seitdem hat sich diese Leistung knapp verdreifacht.
Kurzinfo – Fernwärme Hall Das Biomasse-Heizkraftwerk der Hall AG bietet
Wärme auf Knopfdruck vom Heizwerk direkt ins Haus – 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr. Die Kosten für Heizkessel, Lagerraum für Brennmaterial, Kamin und Reinigung entfallen gänzlich. Damit bietet die Fernwärme aus Biomasse eine komfortable und zugleich umweltschonende Alternative zu herkömmlichen Wärmequellen. Die Hall AG ist ein Partnerunternehmen der Wärmeschiene Innsbruck-Wattens, die Wärme aus unterschiedlichen Quellen der Region für den Tiroler Zentralraum verfügbar macht und damit wertvolle Ressourcen spart und optimal einsetzt. |
INFO Weitere Informationen zur Fernwärme Hall und der Hall AG erhalten Sie unter 05223 / 5855 sowie online unter www.hall.ag
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it der Zusammenlegung des Bezirkskrankenhauses Hall in Tirol und des Psychiatrischen Krankenhauses wurden die Heizanlagen des Studentenheimes in der Kai-
ser-Max-Straße sowie jene der UMIT in der Milser Straße aus dem Verbund der Heizanlage des Krankenhausareals ausgegliedert. Um die Versorgung des restlichen Areals des Landeskrankenhauses mit Fernwärme aus Biomasse zu gewährleisten, wurde nun die bestehende Anlage in der Milser Straße mit einer bislang installierten Leistung von 1.200 kW auf eine Gesamtleistung von 4.500 kW hochgerüstet. Dies entspricht dem durchschnittlichen Jahresbedarf von rund 450 Vier-Personen-Haushalten. Durch die Ausdehnung der Fernwärmeversorgung auf das gesamte Areal der TILAK können nunmehr in Summe bis zu 2.500 Tonnen umweltschädlicher CO2-Emissionen pro Jahr vermieden werden.
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ALLGEMEINE CHIRURGIE
HEILEN
mit Qualität und Menschlichkeit Die Abteilung für Chirurgie am Landeskrankenhaus (LKH) Hall ist neben der Universitätsklinik in Innsbruck die größte chirurgische Abteilung des Landes und nimmt auch universitäre Aufgaben als akademisches Lehrkrankenhaus wahr. Ein äußerst erfahrenes Team kümmert sich hier um die Patienten.
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as Team der Chirurgie legt großen Wert auf eine intensive Betreuung der Patienten durch die Zusammenarbeit eines eingespielten Teams von Ärzten sowie Krankenschwestern und -pflegern. „Wir wollen unseren Patienten eine chirurgische Diagnostik und Therapie auf schonende Weise und im internationalen Vergleich auf höchstem Niveau in einem familiären Ambiente anbieten“, erklärt Primar Univ.-Prof. Mag. Dr. Walter Mark, Leiter der Abteilung. So wird im Endoskopiebereich aufgrund des großzügig gestalteten Aufwachbereichs die sogenannte „sanfte“ Endoskopie mit Narkose angeboten, sodass eine Magen- und Darmspiegelung möglichst schonend für den Patienten erfolgen kann.
Bei Operationen in der Brusthöhle und im Bauchraum kommt immer öfter die sogenannte Knopflochchirurgie zum Einsatz. Diese minimalinvasive Methode wurde wesentlich erweitert und verfeinert, sodass vielfach nur ein kleiner Schnitt versteckt im Nabel angelegt werden muss, was gemeinhin als „narbenfreie“ Chirurgie oder „single incision laparascopy“ bekannt ist. Hier hat sich die Abteilung national und international höchste Anerkennung erarbeitet. In drei Operationssälen, drei chirurgischen Stationen und einem hochmodernen Endoskopie- und Ambulanzbereich versorgen die Mitarbeiter der Abteilung die Patienten.
ALLGEMEINE CHIRURGIE
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„Unser Ziel ist es, jeder Patientin und jedem Patienten eine individuell abgestimmte und erstklassige Behandlung zu bieten.“ Primar Univ.-Prof. Mag. Dr. Walter Mark, Leiter der Abteilung
Fachbereiche und Schwerpunkte Bei Bruchoperationen (Leistenbruch, Narbenbruch) kommen modernste Techniken aus der minimalinvasiven Chirurgie zum Einsatz. „Hier gehen wir individuell auf jede Patientin und jeden Patienten ein. In einem ausführlichen Gespräch legt unser Team die entsprechende Operationsmethode fest“, so Primar Mark. Schilddrüsenoperationen werden nicht nur bei Über- oder Unterfunktionen, sondern auch bei Entzündungen und dem Verdacht auf bösartige Knoten schwerpunktmäßig unter Nutzung
Bei Erkrankungen der Gallenblase (Gallensteine) und der Gallenwege wird mittels der Knopflochmethode die Gallenblase entfernt, wobei auch via Endoskopie Steine schonend aus dem Gallengang geborgen werden können. Bei Sodbrennen bzw. der sogenannten Refluxerkrankung, bei der Magensäure in die Speiseröhre zurückfließen kann, besteht meist ein Defekt im Bereich der Übergangszone Speiseröhre-Magen. Mit modernsten Methoden erfolgt für jede Patientin und jeden Patienten eine individuelle Abklärung und Therapieplanung. Mit dem Enddarm beschäftigt sich die Proktologie, in der mittlerweile auch verfeinerte schonende Operationsmethoden Einzug gehalten haben. So werden Hämorrhoiden, Fissuren und auch bösartige Erkrankungen in diesem Fachbereich behandelt. Die Gefäßchirurgie beschäftigt sich mit Verengungen oder Aussackungen von Arterien bzw. Erweiterungen und Thrombosen im Bereich des Venensystems. So sind beispielsweise über die Hälfte aller Männer und Frauen, die älter als 30 Jahre sind, von Krampfadern betroffen. Der Bereich der Plastischen Chirurgie hat einen weit gefächerten Anwendungsbereich und beschäftigt sich mit Erkrankungen des Binde- und Stützgewebes als auch ästhetischen Eingriffen. |
der Neuromonitoring-Methode durchgeführt. Ein Großteil des Engagements gilt tumorkranken Patienten. In wöchentlichen Tumorboards werden gemeinsam mit Spezialisten aus verschiedenen Fachdisziplinen individuelle Therapiepläne erstellt. Dabei betreffen die Tumorerkrankungen vor allem das Verdauungssystem (Speiseröhre, Magen, Darm, Leber, Bauchspeicheldrüse und Gallenwege), aber auch die weibliche Brustdrüse. Im Falle von Brustdrüsenkrebs betreut ein fixes Team die Patientinnen von der Diagnose über die operative Therapie, bei der auch plastisch-chirurgische Techniken für ein exzellentes kosmetisches Ergebnis zum Einsatz kommen, allfällige Nachbehandlungen (Chemotherapie, Hormontherapie) bis zu den regelmäßigen Nachkontrollen.
DAS TEAM DER CHIRURGIE Unser erfahrenes Oberarzt- und Facharzt-Team steht neben der allgemein-chirurgischen Ambulanz auch gerne in Spezialsprechstunden der jeweiligen Fachbereiche zur Verfügung: Leitung: Prim. Univ.-Prof. Mag. Dr. Walter Mark OA Dr. Martin Angerer OA Dr. Klaus Berger OÄ Dr. Katrin Bermoser OA Dr. Hansjörg Gstir OA Dr. Burkhart Labeck FA Dr. Michael Laimer OÄ Dr. Alice Markl OA Dr. Bernhard Riedmann Tel.: +43 (0)50504-36201 E-Mail: lkh.chir@tilak.at
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Operationsnarbe nach einer Dickdarm-Teilentfernung mittels Knopflochchirurgie in „single-incision“-Technik, aufgenommen einen Monat nach der Therapie.
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ANÄSTHESIE- UND INTENSIVMEDIZIN
RUNDUMBetreuung
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Narkosen, Schmerzversorgung und Notfallmedizin – in der Anästhesie und Intensivmedizin ist immer höchste Konzentration gefordert.
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ANÄSTHESIE- UND INTENSIVMEDIZIN
Moderne Infrastruktur Das Team der Anästhesie und Intensivmedizin kann die medizinische Überwachung der Patienten an den individuellen Bedarf anpassen und eine lückenlose Überwachung und Behandlung
im Sinne einer Stufenversorgung zwischen der Intensivstation und der Normalstation bieten: • Es gibt einen Aufwachbereich mit zehn vollausgestatteten Überwachungsplätzen für die postoperative Betreuung von Patienten ohne erhöhten Überwachungsbedarf. • 2014 wurde eine neue interdisziplinäre Überwachungseinheit (intermediate Care Unit) sowie eine postoperative 24-Stunden-Aufwacheinheit mit zusätzlichen acht Behandlungsplätzen für Patienten mit erhöhtem Überwachungsbedarf installiert. • In der interdisziplinären Intensivstation mit acht Behandlungsplätzen versorgt das Team schwerstkranke Patienten
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ie Mitarbeiter der Abteilung für Anästhesie und Intensivmedizin am Landeskrankenhaus (LKH) Hall führen im Jahr ca. 8.000 Narkosen in sechs Operationssälen durch. Rund um die Uhr stellen 16 Fachärzte sowie ein Team von spezialisierten Pflegepersonen in enger Zusammenarbeit mit den Abteilungen des LKH Hall die anästhesiologische und intensivmedizinische Versorgung der Patienten sicher.
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ANÄSTHESIE- UND INTENSIVMEDIZIN
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„Unser Fachgebiet ist ein anspruchsvoller, hochtechnisierter Teilbereich der Medizin mit hoher Verantwortung.“ Prim. Univ.-Doz. Dr. Gabriele Kühbacher, Leiterin der Abteilung und Ärztliche Direktorin des LKH Hall
nach großen operativen Eingriffen. Für die Akutversorgung schwer verletzter Patienten wurde am LKH Hall im Jahr 2013 ein Schockraum eingerichtet, der durch ein interdisziplinäres Schockraumteam der Abteilungen Anästhesie, Unfallchirurgie und Radiologie betreut wird. Dadurch ist eine professionelle, rasche Diagnostik und Therapie von Traumapatienten möglich. Anästhesiologische Betreuung Vor einem operativen Eingriff klären die Mitarbeiter alle Patienten in einem Anästhesie-Vorgespräch über die Möglichkeiten der geeigneten Narkosemethoden und die geplante Vorgehensweise auf. „Dabei ist uns eine individuelle Beratung und Berücksichtigung von Wünschen nach den bestehenden Möglichkeiten besonders wichtig“, betont Prim. Univ.-Doz. Dr. Gabriele Kühbacher, Leiterin der Abteilung und Ärztliche Direktorin des LKH Hall. In der Anästhesieambulanz werden pro Jahr über 5.000 lnformations- und Aufklärungsgespräche mit Patienten geführt.
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Während der Operation sind die Anästhesisten nicht nur für die Ausschaltung des Bewusstseins (AIIgemeinnarkose) und der Schmerzen verantwortlich, sondern übernehmen auch die lückenlose Steuerung und Überwachung wichtiger Körperfunktionen (Beatmung, Herz-Kreislauf-Funktion, Flüssigkeits- und Elektrolytersatz, Nierenfunktion usw.). „Dafür wenden wir vielfältige Narkosemethoden mit neuesten Medikamenten und Techniken sowie modernste Überwachungsgeräte für die Sicherheit unserer Patienten an“, erklärt Kühbacher. Die Narkosetiefe und Schmerzausschaltung wird während der gesamten Operation individuell gesteuert und den Bedürfnissen der Patienten angepasst. Nach der Operation wird jede Patientin und jeder Patient überwacht, die Schmerztherapie fortgeführt und ein Therapiekonzept für den weiteren postoperativen Verlauf an der weiterbetreuenden Einheit erstellt.
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Schwerpunkt Schmerzlinderung Die Schmerztherapie – als wichtiger Bestandteil einer Narkose – ist ein wesentlicher Schwerpunkt der Abteilung für Anästhesie und Intensivmedizin. Neben der herkömmlichen intravenösen Schmerztherapie kombinieren die Mediziner alle aktuellen Methoden der Nervenblockaden, wie zum Beispiel Spinal- und Periduralanästhesie oder ultraschallgezielte Plexus- und Nervenblockaden. Damit erzielen sie einen möglichst stress- und schmerzfreien Verlauf der Behandlung bis in die postoperati-
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ve Phase. Diese Methoden können je nach Narkoserisiko der Patientin oder des Patienten in Kombination mit einer Allgemeinnarkose, aber auch als ausschließliche Methode ohne Allgemeinnarkose angewandt werden. „Unsere Abteilung betreibt schon seit langem eine Schmerzambulanz, in der wir akute und chronische Schmerzsyndrome auch interdisziplinär in Zusammenarbeit mit den verschiedenen Fachabteilungen des LKH Hall therapieren“, erzählt Kühbacher. Die Schmerzambulanz bietet von Infiltrationen, Nervenblockaden, medikamentöser Schmerztherapie und Manualtherapie bis zu Entspannungstechniken und Hypnose ein sehr breites Behandlungsspektrum. Intensiv betreut Das Team der Intensivstation behandelt vor allem zwei Gruppen von Patienten: schwerstkranke Patienten in lebensbedrohlichen Situationen und solche, die nach aufwendigen Operationen stabilisiert und überwacht werden müssen. Oft ist es notwendig, diese Patienten in künstlichem Tiefschlaf zu halten und intravenös oder über Sonden zu ernähren. Mit moderner Gerätetechnologie können Patienten künstlich beatmet, Organfunktionen ersetzt bzw. unterstützt (künstliche Niere) und gestörte HerzKreislauf-Funktionen wiederhergestellt werden. „Wir sind sehr stolz, dass wir den Patienten in Hinblick auf die Fachkompetenz unserer Mitarbeiter und die medizintechnische Ausstattung eine Behandlung auf höchstem Niveau und nach dem aktuellsten Stand des Wissens anbieten können“, betont Primaria Kühbacher. |
DIE SCHWERPUNKTE DER ABTEILUNG AUF EINEN BLICK: • Anästhesiologische Betreuung von Patienten bei Operationen • Schmerztherapie bei Verletzungen oder Operationen • Versorgung von schwer verletzten Patienten im Schockraum • Intensivmedizinische Überwachung und Betreuung • Periduralanästhesie zur Schmerzlinderung während der Geburt • Ausbildung von Fachärzten für Anästhesie und Intensivmedizin
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GYNÄKOLOGIE & GEBURTSHILFE
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FRAUENSACHE 12
Die Gynäkologie und Geburtshilfe deckt das gesamte Spektrum gynäkologischer Erkrankungen ab und beschäftigt sich gleichzeitig mit dem Wunder neuen Lebens. Kaum wo liegen Freud und Leid so nah beieinander wie in dieser Abteilung.
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m Gespräch mit Dr. Burghard Abendstein, Primar der Gynäkologie und der Geburtshilfe des Krankenhauses Hall in Tirol.
Seit 2000 sind Sie Primar der Gynäkologie und Geburtshilfe des Landeskrankenhauses Hall in Tirol. Was zeichnet Ihre Abteilung im LKH Hall aus? Dr. Burghard Abendstein: Unsere Abteilung besteht aus zwei Bereichen: der Gynäkologie und der Geburtshilfe. Wir verfügen über einen Ambulanzbereich, einen stationären Gynäkologischen Bereich und eine Entbindungsstation mit Mutter-Kind-Station. Durch unsere Größe gelten wir als „Vollabteilung“ und können auf höchstem Niveau sowohl das gesamte Spektrum der gynäkologischen Erkrankungen behandeln als auch Fachärzte ausbilden. Zugleich ist unsere Einrichtung noch gut überschaubar, wir können deshalb auf die individuellen Bedürfnisse unserer Patientinnen eingehen und ei-
In den letzten zwölf Jahren hat Ihre Abteilung eine Reihe von Zertifizierungsverfahren durchlaufen. Ihre Abteilung wurde z. B. von der Stiftung „Endometriose Forschung und EVA“ als „Endometriosezentrum“ zertifiziert. Was bedeutet das? Diese offizielle Zertifizierung haben wir im vergangenen Jahr erhalten. Endometriose ist eine Krankheit, die rund 15 Prozent aller Frauen betrifft. Wenn überhaupt, dann wird sie meist erst in einem späten Stadium erkannt. Im Durchschnitt dauert die Diagnostik zehn Jahre. Bei der Endometriose wächst die Gebärmutterschleimhaut auch außerhalb der Gebärmutter. Diese Erkrankung ist zwar gutartig, kann aber sehr schmerzhaft sein und Probleme bei der Befruchtung hervorrufen. Vor allem starke Regelbeschwerden sind Hinweise auf diese Krankheit. Die Diagnose erfolgt durch eine Bauchspiegelung, die wir mit minimalinvasiven Techniken durchführen. Finden wir Endometriose im Bauchraum, entfernen wir diese Herde üblicherweise mit Hilfe laparoskopischer Techniken. Ziel ist die Schmerzfreiheit oder auch die Erfüllung des langersehnten Kinderwunsches. Als ein Zentrum für diese Erkrankung helfen wir unseren Patientinnen mit einem ganzen Team aus Gynäkologen, Chirurgen, Urologen, Radiologen, Anästhesisten, Psychologen und einer Selbsthilfegruppe. Da die Endometriose oft erst nach Jahren diagnostiziert wird, bemühen wir uns auch, in Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Ärzten, die Sensibilität für diese Krankheit zu stärken. Sie haben als Facharzt für Chirurgie und Gynäkologie in Ihrer Abteilung den Schwerpunkt auf das minimalinvasive Operieren gelegt. Mit Hilfe kleinster Schnitte können chirurgische Eingriffe durchgeführt werden. Welche Eingriffe können Sie mit diesen kleinen Schnitten vornehmen? In unserer „Einknopfloch-Laparoskopie“ machen wir mit einem kleinen Schnitt in der Nähe des Nabels das Innere des Bauchraumes zugänglich. Die Bauchhöhle wird mit CO2-Gas gefüllt, um eine gute
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nen familiären Charakter wahren. Wir verfügen über 40 Betten, die von zwölf ärztlichen Mitarbeitern, 14 Hebammen und 30 Krankenschwestern und Pflegern betreut werden. 1.000 bis 1.100 Geburten im Jahr sind eine stattliche Zahl. Trotzdem bemühen wir uns, jeder Patientin genug Zeit zu widmen. Die persönlichen Bedürfnisse und Umstände unserer Patientinnen sollen bei allen Behandlungen in die Therapieentscheidung einfließen und diese herauszufinden, ist eine Herausforderung und benötigt natürlich Zeit. Diese Zeit nehmen wir uns. Eine individuelle Beratung hat oberste Priorität. Genau das macht unseren familiären Charakter aus. Unser Krankenhaus hat die passende Größe, dass eine Zusammenarbeit mit anderen Fachgruppen leicht möglich ist, man kennt sich. Diese kurzen Wege sind gerade bei interdisziplinären Behandlungen hilfreich. Zudem haben wir das Glück, dass die Innsbrucker Universitätskliniken quasi um die Ecke sind. Wir haben damit einen großen Partner, der im Bedarfsfall weiterhelfen kann. Solche Fälle kommen vor allem im Bereich der Onkologie vor, wo wir eng mit der Klinik für Strahlentherapie oder auch der Frauenklinik in Innsbruck zusammenarbeiten. Im Bereich der Geburtshilfe kann die Neonatologie in Innsbruck schnell erreicht werden. Wir möchten um unsere Patientinnen ein Team bilden, um zu helfen und Schmerzen zu lindern. Besondere Schwerpunkte haben wir für die Behandlung von Endometriose, Inkontinenz und Beckenbodenbeschwerden. Unser spezielles Können setzen wir bei der minimalinvasiven Chirurgie und der laparoskopischen Chirurgie ein. Dabei steht immer das Bemühen im Vordergrund, Erkrankungen zu behandeln, ohne Organe entfernen zu müssen. Organerhalt ist besonders im sensiblen gynäkologischen Bereich ein wichtiges Thema.
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Sicht auf die Organe im Bauchraum zu gewährleisten. Durch diesen einen Schnitt werden anschließend die Kamera und die Instrumente zur Operation eingeführt. Es gibt weniger Schmerzen als früher, die Patientinnen erholen sich schneller, und die Komplikationsmöglichkeiten haben sich verringert. Wir operieren inzwischen viele Krankheiten mit dieser Technik: Eierstockzysten, Myome, Behebungen von Eileiterschwangerschaften, die Entfernung von Endometrioseherden, Senkungsoperationen, ja sogar die Entfernung der Gebärmutter kann mit dieser Technik erfolgen.
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Ihre Abteilung hat schon seit 2001 ein Zertifikat als „Stillfreundliches Krankenhaus“ erhalten und wurde 2013 als „baby friedly hospital“ ausgezeichnet. Was versteht man darunter? Im Bereich der Geburtshilfe hat es in den letzten 20 Jahren einen Wandel gegeben. Man hat erkannt, dass die Bindung zwischen Mutter und Kind schon im Wochenbett gestärkt werden muss. Dazu gehört auch das Stillen. Zwischen Mutter und Kind entsteht
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eine Beziehung fürs Leben und die wollen wir stärken. Die Kinder werden so wenig wie möglich von ihren Müttern getrennt. Das „24-Stunden-Roomin-In“ ermöglicht es der Mutter, das Neugeborene immer bei sich zu haben. Untersuchungen der Kinder finden bei den Müttern im Zimmer statt, Hilfestellungen beim Stillen sowie das Einhalten eines von der UNICEF und der WHO vorgegebenen 10-Punkte-Planes gehören ebenfalls dazu. Der Aufenthalt von Mutter und Kind bei uns soll den positiven Start ins gemeinsame Leben fördern. Die Zertifizierung erfolgte durch die WHO und UNICEF. Einen Leitfaden bilden dabei die „Zehn Schritte zum erfolgreichen Stillen“. Die Entwicklung des emotionalen Bandes zwischen Mutter und Kind wird als „Bonding“ bezeichnet, es wird vor allem durch den Körperkontakt vermittelt. Das Neugeborene sucht Schutz, Geborgenheit und Wärme bei seiner Mutter. Eine Geburt bringt eine große körperliche Anstrengung und hormonelle Veränderungen mit sich. Dafür brauchen Mutter und Kind erst einmal Ruhe und Zeit. Diese möchten wir schon in der Klinik geben. |
„Individuelle Beratung hat bei uns oberste Priorität. Dafür nehmen wir uns viel Zeit.“ Dr. Burghard Abendstein, Primar der Gynäkologie und der Geburtshilfe
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INNERE MEDIZIN
FACHGEBIET
mit vielen Schwerpunkten Die Abteilung für Innere Medizin am Landeskrankenhaus (LKH) Hall deckt das gesamte Spektrum der Inneren Medizin ab. Im Vordergrund stehen dabei die stationäre und ambulante Versorgung sowie eine intensivmedizinische Betreuung der Patienten. Die meisten Patienten kommen dabei aus dem unmittelbaren Einzugsbereich des Krankenhauses, aber auch aus anderen Bereichen Tirols und Österreichs.
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ährlich versorgen die Mitarbeiter der Abteilung für Innere Medizin über 6.500 Patienten. Prim. Univ.-Prof. Dr. Ivo Graziadei, seit März 2013 Leiter der Abteilung, sieht in der zunehmenden Spezialisierung im Fach Innere Medizin eine große Herausforderung: „Wir brauchen in der Patientenversorgung sowohl Generalisten als auch hochqualifizierte Spezialisten. In allen Spezialbereichen können wir den Patientinnen und Patienten diese bieten.“ Daher leistet die Abteilung nicht nur eine Basisversorgung, sondern bietet eine spezielle Behandlung in allen Fachgebieten der Inneren Medizin auf höchstem Niveau und neuestem medizinisch-wissenschaftlichen Stand an. An der Abteilung versorgen neun Ober-, sechs Assistenz- und acht Turnusärzte sowie ein erfahrenes Pflegeteam und spezialisierte Therapeuten die Patienten. Die Innere Medizin hat vier internistische Normalstationen mit insgesamt 85 Betten sowie
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vier Überwachungsbetten und vier voll ausgestattete intensivmedizinische Betten. Für Notfallpatienten ist das Team der Inneren Medizin rund um die Uhr im Einsatz. Sowohl im ambulanten als auch stationären Bereich arbeiten Ärzte für Allgemeinmedizin mit hochqualifizierten Fachärzten und einem äußerst engagierten Pflegeteam hervorragend zusammen. „Durch das fachübergreifende und multiprofessionelle Arbeiten meistert unser Team die Herausforderungen der Inneren Medizin“, so Primar Graziadei. Die Spezialambulanzen der Abteilung haben zwei Hauptfunktionen: Zum einen dienen sie als Anlaufstelle für spezielle Fragestellung und zum anderen sind sie dazu da, den Patienten nach einem stationären Aufenthalt eine optimale Nachsorge in enger Kooperation mit den betreuenden Ärzten im niedergelassenen Bereich anzubieten.
INNERE MEDIZIN
Prof. Dr. Ivo Graziadei, Primar derInneren Medizin
Hämatologie & Onkologie Die Hämatologie beschäftigt sich mit Erkrankungen des Blutes, wie akute oder chronische Leukämien, bösartige Erkrankungen von Lymphknoten und Anämie (Blutarmut). Die Onkologie befasst sich mit der Diagnose und Behandlung von Krebserkrankungen unterschiedlichster Organsysteme, wie Dickdarm, Magen, Bauchspeicheldrüse und Lunge. Ein Großteil der Patienten wird in der Onkologischen Tagesklinik von einem speziell ausgebildeten Team ambulant versorgt. „Wir legen großen Wert auf die interdisziplinäre Betreuung der Krebspatientinnen und -patienten. Spezialistinnen und Spezialisten verschiedenster Abteilungen treffen sich wöchentlich im sogenannten Tumorboard, um die Erkrankungen gemeinsam zu besprechen und die Behandlung zu koordinieren. Dadurch erzielen wir eine optimale Betreuung“, erklärt Graziadei. Das LKH Hall gilt als ausgewiesenes onkologisches Schwerpunktkrankenhaus. Gastroenterologie & Hepatologie mit Endoskopie Die Gastroenterologie und Hepatologie befasst sich mit der Diagnose und Behandlung von Erkrankungen des Magen- und Darmtraktes (Geschwüre, Entzündungen sowie gut und bösartige Tumore) und den damit verbundenen Organen Leber, Gallenblase (inklusive Gallenwege) und Bauchspeicheldrüse. Neben der ambulanten Betreuung ist die Endoskopie ein wesentlicher Teil dieses Spezialgebietes der Inneren Medizin. Mittels Endoskopie kann der Darm exakt untersucht werden, um entzündliche und tumoröse Veränderungen frühzeitig zu erkennen und zu behandeln. Auf die Darmkrebsvorsorge mittels Darmspiegelung wird in der Abteilung ein besonderes Augenmerk gelegt. Die Innere Medizin verfügt zusammen mit der Chirurgie über eine auf dem neuesten Stand ausgerüstete Endoskopieeinrichtung. Jährlich werden von der Inneren Medizin an die 4.000 Untersuchungen durchgeführt. Die Abteilung zählt in Tirol neben der Klinik Innsbruck zu den österreichischen Kompetenzzentren für die Behandlung von Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes und im Speziellen der Leber. Kardiologie und Intensivmedizin In der kardiologischen Ambulanz werden Patienten mit Erkrankungen des Herzens (Herzschwäche, Herzinfarkt, Bluthochdruck) und des Herz-Kreislauf-Systems betreut. An der Abteilung werden zudem jährlich an die 60 Schrittmacher implantiert und diese Patienten auch in der Schrittmacherambulanz nachversorgt. Zur Überwachung kardiologischer Patienten wurde eine eigene
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Herzüberwachungsstation eingerichtet. Zudem verfügt die Abteilung über eine auf dem neuesten Stand ausgerüstete Intensivstation. Zusätzlich verfügt die Abteilung über Spezialambulanzen auf dem Gebiet des Diabetes, der Rheumatologie und der Angiologie (Gefäßerkrankungen). Aus- und Fortbildung Aus- und Fortbildung hat an der Abteilung für Innere Medizin einen besonderen Stellenwert. „Es ist uns wichtig, unseren Patientinnen und Patienten eine medizinische Versorgung nach dem neuesten Wissensstand anzubieten. Jede Behandlung muss den persönlichen Bedürfnissen unserer Patientinnen und Patienten entsprechen“, betont Primar Graziadei. Die Abteilung bietet neben der Ausbildung zum Allgemeinmediziner und Facharzt für Innere Medizin auch die Ausbildung in den Spezialbereichen Gastroenterologie & Hepatologie, Hämato-Onkologie sowie Intensivmedizin an. Für ihr besonderes Engagement im Bereich der universitären Ausund Fortbildung wurde die Abteilung von der medizinischen Universität Innsbruck zur Lehrabteilung ernannt. Jährlich absolvieren über 20 Medizinstudenten entweder ihr klinisch-praktisches Jahr oder eine Famulatur im Fach Innere Medizin an der Abteilung. Zudem werden zahlreiche Dissertations- und Diplomarbeiten von Prof. Ivo Graziadei und seinen Mitarbeitern betreut. |
DIE EXPERTEN Hämatologie und Onkologie OA Doz. Dr. Johannes Gänzer OA Dr. Horst Oexle OÄ Dr. Judith Augschöll Gastroenterologie und Hepatologie Prim. Prof. Dr. Ivo Graziadei OA Dr. Werner Vogetseder OA Dr. Othmar Ludwiczek Kardiologie und Intensivmedizin OA Dr. Wilhelm Grander OÄ Dr. Eva Wurz OA Dr. Johannes Schwaiger OÄ Dr. Sandra Cernusca
LANDESKRANKENHAUS HALL
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„Wir bieten allen Patienten Spitzenmedizin in einer familiären Atmosphäre an.“
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Maßgeschneiderte
THERAPIE Das multiprofessionelle Team des Institutes für Physikalische Medizin und Rehabilitation am Landeskrankenhaus (LKH) Hall setzt sich aus Ärzten, Physiotherapeuten, Masseuren, Elektrotherapeuten, einer Ergotherapeutin, Sekretärinnen und einer Abteilungshelferin zusammen. Institut für Physikalische Medizin und Rehabilitation – ein vielfältiges Team mit einem gemeinsamen Ziel.
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emeinsam helfen die Mitarbeiter des Instituts Patienten, deren Leben durch Operation, Unfall, Krankheit oder altersbedingte Veränderungen aus dem Gleichgewicht gebracht wurde, dabei, wieder ein tätiges und selbstbestimmtes Leben führen zu können. Hier dient das von der WHO implementierte ICF (International Classification of Functioning, Disability and Health)-Modell als Leitlinie. „Wir arbeiten eng mit den Kolleginnen und Kollegen in unserem Krankenhaus zusammen und pflegen den interdisziplinären Austausch. Die Patienten sollen während ihres Aufenthaltes im LKH Hall die bestmögliche, individuelle Behandlung erhalten“, betont OÄ Dr. Regina
Stemberger. An oberster Stelle steht immer das Patientenwohl, das durch sorgsame Auswahl der zur Verfügung stehenden Therapieoptionen individuell gefördert wird. Regelmäßige Teambesprechungen unter Teilnahme aller Berufsgruppen garantieren einen interprofessionellen Austausch, um eine synergistische Zusammenarbeit aller involvierten Berufsgruppen zu gewährleisten. Nach Entlassung der Patienten aus der stationären Pflege gibt es ein breites Spektrum an ambulanter Nachsorge. Denn nach einem Akutereignis ist eine kontinuierliche Begleitung im Ge-
PHYSIKALISCHE MEDIZIN & REHABILITATION
nesungsprozess für die Patienten besonders wichtig. Auch Patienten, die von den niedergelassenen Ärzten der Region an das Institut überwiesen werden, erhalten nach fachärztlicher Erstuntersuchung ein auf ihre individuellen Bedürfnisse abgestimmtes Therapieprogramm. Therapiebecken & Trainingsraum „Wir sind stolz auf das große Unterwassertherapiebecken an unserem Institut. Dieses ist im öffentlichen Bereich einzigartig“, freut sich Stemberger über die gute Infrastruktur am LKH Hall. Die postoperative Nachbetreuung der Patienten der Unfallchirurgie gestaltet sich dadurch besonders effizient, aber auch viele andere Patienten profitieren von diesem Angebot (zum Beispiel Patienten mit Rückenschmerzen, die Herzsportgruppen, Babyschwimmen). Weiters bietet die Physikalische Medizin und Rehabilitation Medizinische Trainingstherapie im Trainingsraum an. Die Unterwassertherapie und die Medizinische Trainingstherapie finden nach individueller Einschulung unter physiotherapeutischer Aufsicht in der Gruppe statt, was für die meisten Patienten ein hoher Motivationsfaktor ist.
Was wäre ein Institut für Physikalische Medizin ohne physikalische Therapiemaßnahmen? Elektrotherapie, Ultraschalltherapie, Lasertherapie, Lymphdrainagen, Wärmeapplikationen und Massagen gehören zum Leistungsspektrum am LKH Hall. Die Sekretärinnen nehmen die Patienten in Empfang, vergeben Termine für die vorgesehenen Therapien und managen die Anund Abmeldung. Die medizintechnischen Fachkräfte und Masseure sind verantwortlich für die Durchführung der verordneten Therapien. „Neben einer fachärztlichen Erstuntersuchung bieten wir ärztlicherseits Akupunktur, Infiltrationen, manuelle
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Das LKH Hall verfügt mit dem modernen Therapiebecken über eine einzigartige Möglichkeit der postoperativen Nachversorgung.
Medizin, Faszienbehandlungen, Stoßwellentherapie und Neuraltherapie an. Diagnostische Tätigkeiten umfassen neben einer klinischen Untersuchung videounterstützte Ganganalysen, Elektrodiagnostik und orientierende Ultraschalluntersuchungen“, so Stemberger. Durch die gute Zusammenarbeit mit den Kollegen in den anderen Abteilungen des LKH Hall werden die Beschwerden der Patienten im Bedarfsfall weiter abgeklärt. Am Ende einer Therapieserie erfolgt eine Abschlussuntersuchung, um die Therapieerfolge zu evaluieren bzw. das weitere Vorgehen mit den Patienten zu besprechen. Regina Stemberger sieht das Ziel ihrer Arbeit und der des Teams erreicht, „wenn die Patientinnen und Patienten im alltäglichen Leben und am Arbeitsplatz wieder aktiv tätig sein können.“ |
„In unserem Team gibt es einen Wahlspruch, nach dem wir alle arbeiten: Wir begleiten und unterstützen Sie auf Ihrem aktiven Weg zur Genesung.“ OÄ Dr. Regina Stemberger, seit April 2014 Leiterin des Institutes für Physikalische Medizin und Rehabilitation
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Selbstverständlich gibt es auch Einzelheilgymnastik, die erfahrene Physiotherapeuten, die zahlreiche Zusatzausbildungen (FDM, Maitland, Osteopathie, Atemtherapie, Sportphysiotherapie) vorweisen können, durchführen. Die Ergotherapeutin behandelt zudem Patienten mit Handverletzungen. Sie bietet aber auch Gelenkschutzberatungen, Arbeitsplatzberatungen, Wahrnehmungstherapie und ADL-Trainings (Aktivitäten des täglichen Lebens) an.
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PSYCHIATRIE & PSYCHOTHERAPIE A
Der lange Weg aus der
TABUZONE
Menschen in akuten Belastungssituationen kommen vermehrt von sich aus in psychiatrische Behandlung. Sie suchen aktiv Behandlung und Hilfe und nehmen die ambulanten und stationären Behandlungsangebote immer öfter in Anspruch. Dadurch werden psychiatrische Erkrankungen zunehmend diagnostiziert.
le, eine Gedächtnisambulanz sowie das Zentrum zur Förderung der Gesundheit ergänzen das therapeutische Angebot“, so Marksteiner. Therapie nach Maß Jährlich behandeln die Mitarbeiter der Abteilung Psychiatrie und Psychotherapie A rund 1.600 Patienten stationär sowie ca. 3.000 Patienten ambulant. Es handelt sich dabei um eine allgemeinpsychiatrische Versorgung. Das heißt, dass Fachärzte Diagnosen aus dem gesamten Spektrum der Psychiatrie stellen. Je nach Art der Diagnose plant ein multiprofessionelles Team eine störungsspezifische Therapie und setzt diese um. „Uns ist es besonders wichtig, dass die Behandlung für jede Patientin und jeden Patienten individuell maßgeschneidert ist“, erklärt Marksteiner. Nach Möglichkeit wird ein Behandlungskontinuum zwischen ambulanter, teilstationärer bzw. stationärer Therapie verfolgt. Ein wesentlicher Teil in der Therapie ist neben der medikamentösen Behandlung das psychotherapeutische Angebot. Begleitend werden den Patienten Kompetenzen vermittelt, grundlegende Entspannungstechniken zu erlernen und anzuwenden. Weiters wurde mit der Einrichtung des „Zentrums zur Förderung der Gesundheit“ mit Fitnessraum, Infrarotkabinen, Power Plate, Biofeedback und Lichttherapie ein erweitertes Therapieangebot geschaffen.
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ie immer besseren Möglichkeiten in Diagnostik und Therapie haben dazu geführt, dass psychiatrische Erkrankungen wie Depressionen oder Angsterkrankungen nicht mehr tabuisiert werden. Eine wichtige und richtige Entwicklung für Primar Univ.-Prof. Dr. Josef Marksteiner, Leiter der Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie A am LKH Hall. Diese Abteilung ist zuständig für die psychiatrische Vollversorgung der Tiroler Bevölkerung in den Bezirken InnsbruckLand und Schwaz. Darüber hinaus betreut die Abteilung in den Bereichen Gerontopsychiatrie und Forensik Patienten aus ganz Tirol. „Die Abteilung hat fünf Stationen mit insgesamt 124 Betten und eine Tagesklinik mit 20 Behandlungsplätzen. Eine allgemeinpsychiatrische Ambulanz mit angeschlossener Leitstel-
Für das multiprofessionelle Team um Josef Marksteiner ist es eine große Herausforderung, die bestmögliche individualisierte Therapie anzubieten. „Wir haben in den letzten Jahren deutlich gesehen, dass die neuen diagnostischen Möglichkeiten und ein individuell maßgeschneidertes Therapieangebot die Hemmschwelle gegenüber einer psychiatrischen Behandlung deutlich senken. Und mit besseren Therapiemöglichkeiten geht auch eine Entstigmatisierung psychischer Erkrankungen einher“, so der Primar. Herausforderungen gemeinsam bewältigen Eine große Herausforderung für die Abteilung sind altersbedingte psychiatrische Erkrankungen (= Gerontopsychiatrie) wie Depression oder Angst im Alter sowie die Diagnose und Behandlung kognitiver Störungen wie dementieller Erkrankungen. Für die Behandlung gerontopsychiatrischer Patienten stehen besondere Therapiekonzepte zur Verfügung. „Mit der Etablie-
PSYCHIATRIE & PSYCHOTHERAPIE A
rung neuer Projekte möchten wir eine verstärkte nationale und internationale Zusammenarbeit forcieren, um die Medizin und die Versorgungsqualität für die Tiroler Bevölkerung auf diesem Gebiet voranzutreiben“, erläutert Josef Marksteiner die Bedeutung der Gerontopsychiatrie. Durch die steigende Lebenserwartung gewinnt dieser Bereich ständig an Bedeutung.
rapeuten, Sozialarbeiter und Sozialpädagogen – jeder gibt sein Bestes und ist auf allen Stationen der Abteilung um das Wohl der Patienten bemüht“, so Josef Marksteiner über sein Team. |
Es ist Aufgabe der Psychiatrie, das soziale Umfeld als mögliche Ursache für psychische Störungen in die gesamte Betrachtungsweise miteinzubeziehen. Auf diesem Gebiet sind die Mitarbeiter der Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie A Spezialisten, ebenso wie in der Behandlung von Patienten im tagesklinischen Bereich. Wegweisend ist das stationäre Angebot für Patienten mit psychischen Erkrankungen. „Bei uns arbeiten Menschen aus verschiedenen Berufen Hand in Hand, um die beste Behandlung für unsere Patienten zu ermöglichen. Ärzte, Pflegepersonal, Psychologen, Psychotherapeuten, Ergotherapeuten, Physiothe-
Prim. Univ.-Prof. Dr. Josef Marksteiner leitet seit 2011 die Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie A am LKH Hall.
PSYCHIATRIE & PSYCHOTHERAPIE A Eine Abteilung – sechs Stationen Allgemeinpsychiatrie (A1 und A2) A1: Haus 4, 1. Stock / A2: Haus 4, 2. Stock Allgemeinpsychiatrische Aufnahmestationen für Patienten aus den Bezirken Innsbruck-Land und Schwaz Kontakt: A1: +43 (0)50504-88010 / A2: +43 (0)50504-88020
AMBULANZEN
Gerontopsychiatrie (A3 und A4) A3: Haus 3, Parterre / A4: Haus 4, Parterre Gerontopsychiatrie befasst sich als Spezialgebiet der Psychiatrie mit altersbedingten psychischen Erkrankungen. Kontakt: A3: +43 (0)50504-88030 / A4: +43 (0)50504-88040
Leitstelle für Akutfälle Haus 3, 3. Stock Leitstelle für Akutfälle und Koordination der Aufnahmen für die Stationen A1 und A2 Öffnungszeiten: Mo.-Fr. von 8 bis 16 Uhr Kontakt: +43 (0)50504-88263
Forensik (A6) Haus 5, West Für Patienten, die während einer Haftstrafe psychisch erkrankt sind oder die im Rahmen einer massiven psychischen Erkrankung eine schwere Straftat begangen haben. Kontakt: +43 (0)50504-88060
Gedächtnisambulanz Haus 2, Parterre Öffnungszeiten: Mo.-Do. von 8 bis 16 Uhr / Fr. von 8 bis 12 Uhr Kontakt: +43 (0)50504-88265
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Tagesklinik (A5) Haus 5, Parterre links, Kontakt: +43 (0)50504-88050
Allgemeinpsychiatrie Haus 3, 3. Stock Öffnungszeiten: Mo.-Do. von 8 bis 16 Uhr/Fr. von 8 bis 12 Uhr Kontakt: +43 (0)50504-88260
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PSYCHIATRIE &PSYCHOTHERAPIE B
Diskrete
HILFE Die Abteilung Psychiatrie und Psychotherapie B ist für die psychiatrische Versorgung der Bezirke Imst, Landeck, Reutte, Kitzbühel, teilweise Kufstein und Lienz zuständig. Auch die stationäre Behandlung von Drogenpatienten und Alkoholkranken steht im Zuständigkeitsbereich der Abteilung. Die Abteilung unterteilt sich in fünf spezialisierte Stationen, auf die ein Patient durch eine Überweisung von einem Arzt zugewiesen wird.
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ie Abteilung Psychiatrie und Psychotherapie B kann auf zwei Besonderheiten verweisen: Auf der Psychotherapiestation wird ein achtwöchiges Therapieprogramm in geschlossenen Gruppen angeboten. Es ist österreichweit die einzige Station mit einer solchen Möglichkeit für die Patienten. Wichtig ist auch die gute Zusammenarbeit mit den Bezirkskrankenhäusern, den niedergelassenen Ärzten und den außerstationären Einrichtungen wie dem Psychosozialen Pflegedienst (PSP), Gesellschaft für psychische Gesundheit (GPG) oder dem Verein B.I.N. Ein weiterer wichtiger Schwerpunkt der Abteilung ist die Suizidprävention. Der Bedarf ist groß, denn die Zahl der Opfer ist doppelt so hoch wie die der Todesfälle im Straßenverkehr. Eine österreichweite Zusammenarbeit mit Wissenschaft, Kriseneinrichtungen – auch außerhalb von Städten –, Medien und Schulen soll zu einer vorbeugenden Einstellungsänderung in der Bevölkerung führen. Ganz besonderer Wert liegt auf der Prävention von Suizid bei Jugendlichen.
Behandlungsmethoden Zu Beginn einer erfolgreichen Behandlung steht meist eine diskrete Krisenintervention, also die Behandlung der plötzlich auftretenden Störung. Dann kann dazu übergegangen werden, einen diagnostischen Prozess einzuleiten und in weiterer Folge die spezifische Behandlung zu starten. Dies geschieht durch Einzel- und Gruppengespräche, aber auch mittels Körperübungen und Training von Fertigkeiten des alltäglichen Lebens. Ebenso werden die häufig entwickelten sozialen Folgen aktiv bearbeitet. Wenn möglich werden auch die Angehörigen in die Behandlung einbezogen. Nach der Krise Um eine längerfristige Stabilisierung zu sichern, haben Sie auch die Möglichkeit einer ambulanten Nachbetreuung. Außerdem arbeiten wir intensiv mit Einrichtungen zusammen, die Betroffene ambulant begleiten können. |
PSYCHIATRIE &PSYCHOTHERAPIE B
und soziale Krisen geraten sind. Eine stationäre Aufnahme ist immer dann sinnvoll, wenn die betroffenen Drogenkonsumenten selbst den Wunsch verspüren, ihren Gesundheitszustand zu verbessern. In unserer Drogensprechstunde können wir Patienten auf einen stationären Aufenthalt vorbereiten beziehungsweise Patienten nach einem stationären Aufenthalt nachbetreuen.
Foto: Florian Schneider
PSYCHIATRIE B
Prof. Dr. Christian Haring, Leiter der Abteilung Psychiatrie und Psychotherapie B
Allgemeinpsychiatrie B1 und B2 Die Stationen B1 und B2 sind spezialisiert auf die Akutbehandlung plötzlich auftretender psychiatrischer Störungen. Nach einer ausführlichen Diagnose bieten wir ein individuell abgestimmtes Behandlungsprogramm an. Die Station B1 ist für die Bezirke Landeck, Imst und Reutte zuständig, die Station B2 für die Bezirke Kitzbühel, zum Teil Kufstein und Lienz. Drogenfachstation – B3 An der Drogenfachstation werden Patienten behandelt, die in Folge ihres Drogenkonsums in massive körperliche, psychische
Alkohol- und Medikamentenentwöhnung – B4 Diese Station ist spezialisiert auf die Entwöhnung von alkoholund medikamentenabhängigen Männern und Frauen. Dabei wird unserer Abteilungsphilosophie entsprechend ein ganzheitlicher Zugang angewendet. Nach einer ursprünglichen Klärung des Zustandsbildes kommt es zu einer individuell abgestimmten medizinisch-, psychotherapeutischen Behandlung. Eingesetzt werden Einzel- und Gruppenselbsterfahrung, Entspannungsübungen und Kreativtherapie. Ziel ist eine bessere Lebensqualität, ein gesteigertes Selbstwertgefühl. Wichtig ist uns die Rückfallprophylaxe durch Einbindung von ambulanten Nachsorgestrukturen wie z. B. dem Verein B.I.N oder die Anonymen Alkoholiker. Psychotherapiestation – B5 An der Psychotherapiestation bieten wir Psychotherapie in Gruppen bis zu acht Personen an. Die Gruppen werden gemeinsam aufgenommen (geschlossene Gruppen) und die Therapie dauert acht Wochen. Dieses Therapieangebot ermöglicht eine intensive psychotherapeutische Arbeit im geschützten Rahmen. Dieses Angebot kann gesehen werden als Krisenintervention bei Patienten, die sich in einem psychotherapeutischen Prozess befinden, oder als Startphase für Patienten, die sich in eine Psychotherapie begeben wollen.
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RADIOLOGIE
Schnittstelle Die Abteilung für Diagnostische und Interventionelle Radiologie im Landeskrankenhaus (LKH) Hall ist eine wichtige Schnittstelle in der Versorgung von Patienten des LKH und der ambulanten Zuweiser. Die Aufgabe der Radiologie ist vorrangig das Erstellen einer Diagnose. Diese ist die Grundvoraussetzung zur Festlegung eines Therapie- bzw. Operationsplans.
Zur Diagnostik stehen im LKH Hall alle radiologischen Modalitäten wie Computertomografie (CT), Mammographie, Ultraschall (Sonografie), konventionelles Röntgen mit Durchleuchtung und zwei Multifunktionsanlagen für interventionelle Eingriffe zur Verfügung. Der Aufbau eines Magnetresonanzgerätes (MR) ist in Planung und wird demnächst umgesetzt. „Ein großes Anliegen ist uns die Arbeit in eingespielten Teams sowie die enge Vernetzung und Zusammenarbeit mit allen Fachbereichen des Krankenhauses und der uns zuweisenden niedergelassenen KollegInnen“, betont Prim. Priv.-Doz. Dr. Michael Rieger, Leiter der Abteilung. Die Radiologen liefern für alle diagnostischen und therapeutischen Fragestellungen die entsprechenden Bilder, einschließlich der Befunde. Diese werden in täglichen Besprechungen den behandelnden Ärzten aller Abteilungen gezeigt und eingehend besprochen, um so das beste Behandlungsverfahren für jeden einzelnen Patienten festzulegen. In fächerübergreifenden Tumorboard-Besprechungen – auch mit der Klinik Innsbruck – wird das Therapiekonzept zu einer optimalen Behandlung für schwerkranke Patienten festgelegt.
Hochmoderner Computertomograf am LKH Hall
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in wesentlicher Bereich der Radiologie Hall ist die Intervention, die eine zunehmende Bedeutung gewinnt. Hierbei werden unter Röntgenkontrolle an den Multifunktionsanlagen, der Computertomografie oder ultraschallgesteuert minimalinvasive Behandlungen an den Patienten durchgeführt. Beispiele hierfür sind Gewebeentnahmen bei Tumoren vor einer Behandlung, um diese hocheffizient therapieren zu können. Patienten mit Rückenschmerzen werden CT-gezielt behandelt, indem der Rückenmarksnerv und -kanal mit Schmerzmedikamenten umspült wird. Aufgrund der punktgenauen Ansteuerung nahezu aller Körperregionen können auch Flüssigkeitsansammlungen im Körper wie Abszesse und Blutergüsse (nach Operationen oder Unfällen) ohne chirurgischen Eingriff behandelt werden.
Ein voll digitalisiertes Röntgensystem garantiert optimierte innerbetriebliche Abläufe und beste Bildqualität bei möglichst effizienter, schonender Strahlung. „Bei uns hat das „ALARAPrinzip“ (As Low As Reasonably Achievable), das heißt so viel Strahlung wie nötig, aber so wenig Strahlung wie möglich, neben der professionellen und freundlichen Betreuung unserer Patientinnen und Patienten oberste Priorität. Als eine der ersten Kliniken Österreichs haben wir sogar eine Dosisüberwachung integriert“, betont Rieger. Spezialgebiete Der rasante technische Fortschritt gerade in der Radiologie schafft die Möglichkeiten für immer genauere und dabei gleichzeitig weniger belastende Untersuchungen. Computertomographie Ein Computertomograf (CT) bildet den menschlichen Körper in millimeterdünnen Schichten ab. Diese werden an speziellen Computern nachverarbeitet und daraus 2-D-Bilder für jede Untersuchung generiert, um Krankheitsbilder aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachten zu können. Bei vielen Untersuchungen werden zusätzlich 3-D-Bilder angefertigt, wobei unterschiedliche Strukturen farbcodiert werden können, um einen plastischen Eindruck der untersuchten Struktur
RADIOLOGIE
Prim. Priv.-Doz. Dr. Michael Rieger, Leiter der Abteilung für Diagnostische und Interventionelle Radiologie
zu gewinnen. Bei gleichzeitiger Verabreichung von Röntgenkontrastmitteln können die Gefäße und Gewebestrukturen hervorgehoben und so z. B. Tumore sichtbar gemacht werden. Rieger ist stolz auf die moderne Ausstattung der Abteilung: „Seit Dezember 2012 haben wir am LKH Hall den derzeit modernsten Highend-CT. Er bietet die höchste Bildauflösung und kann bei minimalster Strahlendosis teilweise Strukturen spezifizieren und farbcodiert hervorheben. Ein Beispiel hierfür sind Gichtknoten im Frühstadium, die mit keiner anderen Methode erkannt werden können.“ Die Bauweise des Gerätes (große Geräteöffnung, kurze Untersuchungsröhre) ermöglicht auch die Untersuchung von Patienten mit Platzangst. Mit großem Erfolg führt die Abteilung computertomografische Untersuchungen der Herzkranzgefäße durch. Vielen Patienten wird dadurch ein sogenannter Herzkatheter und damit ein riskanter Eingriff erspart. Mammografie Brustkrebs ist der häufigste bösartige Tumor bei Frauen. Die Untersuchung der Brust mit Hilfe der Mammografie ist das wichtigste Mittel zur Früherkennung von Brustkrebs. Ein Screening ist der wichtigste Faktor für die Verbesserung der Chancen auf Heilung. „Die digitale Mammografie an unserer Abteilung ermöglicht eine schonende Untersuchung mit reduzierter Strahlendosis und ein frühzeitiges Erkennen der Krankheit. Durch laufende Qualitätskontrollen und Fortbildung gehört unsere Abteilung zu den von der Ärztekammer zertifizierten Mammografie-Einrichtungen in Österreich“, so Rieger. Alle Patientinnen mit einer Krebserkrankung werden in einem gemeinsamen Tumorboard des LKH Hall und der Universitätsklinik Innsbruck besprochen. Ultraschall Bei einer Ultraschalluntersuchung werden Schallwellen eingesetzt, die vom Gewebe unterschiedlich reflektiert werden. Dadurch können Bilder erzeugt und Gewebeveränderungen dargestellt werden. Neben der klassischen Bauch- und Halssonografie werden zunehmend die sogenannten „Small parts“ wie z. B. Nerven, kleine Gefäße, Bänder und Sehnen ebenso wie das muskuloskelettale System untersucht. Mit diesem Verfahren können außerdem minimalinvasive Eingriffe wie z. B. Pleuraoder Aszites-Punktionen durchgeführt werden.
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Konventionelles Röntgen Dieses herkömmliche (konventionelle) Verfahren zur Durchleuchtung des menschlichen Körpers ist besonders für die Abbildung des Skelettes und der Lunge von Bedeutung. Natürlich kommt es auch beim Röntgen zu ständig neuen technologischen Verbesserungen wie der Digitalisierung, mit den Vorteilen einer drastischen Dosisreduktion bei verbesserter Bildqualität. Interventionelle Eingriffe In der Angiografie werden Veränderungen in Gefäßen dargestellt und in weiterer Folge behandelt.
Computertomografie des Herzens
• Untersuchungen/Eingriffe an Gefäßen: Zunächst wird in örtlicher Betäubung, nach Punktion einer Arterie oder Vene (meist in der Leiste) und Einführen eines weichen Drahtes und Katheters, Kontrastmittel in das zu untersuchende Gefäß eingespritzt. So können Veränderungen wie z. B. Verengungen oder Verschlüsse erkannt und je nach Befund durch Aufdehnung mittels eines Ballons oder eines Stents wieder durchgängig gemacht werden. Die sogenannte „Schaufensterkrankheit“ kann auf diese Weise minimalinvasiv, d. h. schonend ohne Operation geheilt werden. • Untersuchungen/Eingriffe an Organen: Auf ähnliche Weise können auch Gallengänge, die etwa durch einen Leber-, Gallengangs- oder Bauchspeicheldrüsentumor verschlossen sind, mittels einer inneren Drainage oder eines Stents geschient werden, sodass der Galleabfluss aus der Leber wiederhergestellt wird. Die gleiche Vorgehensweise erfolgt auch bei Veränderungen an Nieren und ableitenden Harnwegen. |
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„Erst wenn eine Diagnose gestellt ist, kann entschieden werden, ob eine Behandlung notwendig und welches das geeignete Behandlungsverfahren ist.“
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UNFALLCHIRURGIE & SPORTTRAUMATOLOGIE
Das Krankenhaus als Dienstleister Jährlich rund 20.000 Frischverletzte, 39.000 Patientenkontakte, 3.200 Wundversorgungen, 7.000 Gipsbehandlungen und 2.000 Operationen – in der Abteilung für Unfallchirurgie und Sporttraumatologie ist immer was los! Das Team um Primar Dr. Alexander Genelin steht rund um die Uhr für die Patienten im Landeskrankenhaus Hall im Einsatz.
UNFALLCHIRURGIE & SPORTTRAUMATOLOGIE
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ie die Zahlen eindrücklich zeigen, leistet die Abteilung für Unfallchirurgie und Sporttraumatologie des Landeskrankenhauses Hall einen wichtigen Beitrag zur ärztlichen Versorgung der Tiroler Bevölkerung und von inund ausländischen Gästen in unserem Tourismusland. „Ganz in diesem Sinne verstehen wir uns als Dienstleister“, so Primar Alexander Genelin, Leiter der Abteilung.
Ein großes Anliegen ist dem Team der Unfallchirurgie auch die bestmögliche Versorgung von Hüftfrakturen. „In Hall und Um-
Prim. Dr. Alexander Genelin, Facharzt für Unfallchirurgie, seit 1994 Leiter der Abteilung für Unfallchirurgie und Sporttraumatologie
gebung gibt es mehrere Seniorenheime. Leider ist eine hüftnahe Fraktur ein häufiger Bruch bei älteren Menschen. Deshalb ist es uns ein Anliegen, hier eine ideale Versorgung anzubieten“, so Genelin. Abgesehen von Brüchen nehmen auch degenerative Erkrankungen wie Hüftgelenks- und Kniegelenksarthrosen bei immer älter werdender Bevölkerung stetig zu. Hier ist eine prothetische Versorgung auf höchstem Niveau in Hall möglich. Zur Qualitätssicherung nimmt die Abteilung am Tiroler Prothesenregister teil.
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Eine Abteilung mit vielen Spezialgebieten Im Mittelpunkt der unfallchirurgischen Versorgung steht die Behandlung von Knochenbrüchen, Band- und Sehnenverletzungen, Knie-, Schulter- und Sprunggelenksverletzungen, Wirbelsäulenverletzungen (hier insbesondere osteoporotische Frakturen) und chronischen Gelenksleiden, wobei hier die prothetische Versorgung von Schulter-, Hüft und Kniegelenken im Vordergrund steht. „Im Rahmen der Sporttraumatologie legen wir in unserer Abteilung ein besonderes Augenmerk auf die Behandlung von Verletzungen des Bewegungsapparates“, erläutert Alexander Genelin. Der Primar erklärt, dass arthroskopische Operationen (Gelenksspiegelung, Knopflochchirurgie) von Schulter, Ellbogen, Hand, Knie und Sprunggelenk eine große Rolle spielen. Auch die rekonstruktive (wiederherstellende) Chirurgie von frischen und alten Sportverletzungen fließt ein.
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UNFALLCHIRURGIE & SPORTTRAUMATOLOGIE
Rasch zurück in den Alltag Die Patienten sollen nach einem Unfall bzw. einem operativen Eingriff in möglichst kurzer Zeit die volle Wiederherstellung erreichen. „Unser Ziel ist es, durch modernste Operationsverfahren nach standardisierten Methoden, dem so genannten ‚Golden Standard‘, und durch definierte Behandlungspfade die notwendige stationäre Aufenthaltsdauer zu verkürzen“, erklärt Genelin. Hier arbeitet die Unfallchirurgie eng mit dem Institut für Physikalische Medizin und Rehabilitation zusammen. Dadurch können sich Patienten rasch wieder in ihre gewohnte Umgebung und in
das Alltags- und Berufsleben eingliedern. Demzufolge ist auch die frühzeitige, rasche Mobilisierung nach künstlichen Hüft- und Kniegelenksoperationen unter dem Begriff „Fast Track“ ein Thema. Jeder Patient wird auf höchstem medizinischem Niveau und mit hoher Expertise behandelt. Dem Team der gesamten Abteilung ist es wichtig, dass sich die Patienten an der Unfallchirurgie und Sporttraumatologie in Hall in guten Händen wissen, als Mensch wahrgenommen und gut aufgehoben fühlen. |
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GESCHICHTLICHE ENTWICKLUNG DER ABTEILUNG FÜR UNFALLCHIRURGIE UND SPORTTRAUMATOLOGIE
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Die Unfallchirurgie Hall wurde 1961 zunächst als Unterabteilung der Allgemeinchirurgie am Bezirkskrankenhaus Hall gegründet. 1967 wurde durch Beschluss des damaligen Gemeindeverbandsausschusses am Bezirkskrankenhaus Hall eine selbständige Abteilung für Unfallchirurgie errichtet. Der erste Leiter war Prim. Dr. Konrad Ebner. Nach seiner Pensionierung trat 1994 Prim. Dr. Alexander Genelin seine Nachfolge an.
den des Bezirkes Innsbruck-Land repräsentiert, initiiert und finanziert. Im Zuge dieses Neubaus ging ein langgehegter Wunsch der Unfallchirurgie in Erfüllung – ein Dachlandeplatz für die Notarzthubschrauber in unmittelbarer Nähe zum Unfallambulanztrakt. So konnte die Zeitspanne vom Unfall bis zum Beginn der unfallchirurgischen Erstversorgung minimiert und das Prinzip der kurzen Wege realisiert werden.
Anfangs lag der Schwerpunkt der Abteilung in der ambulanten Versorgung von Verletzten und der konservativen Frakturbehandlung. Mit der Zuteilung eines hochsterilen Operationssaales hielten 1994 moderne Operationsverfahren Einzug in die Abteilung. Dies war ein wichtiger Schritt zur qualitativ hochwertigen Behandlung der Tiroler Bevölkerung und von verunfallten Touristen. Da ab 1994 auch Notarzthubschrauberlandungen in Hall möglich waren, kam es zu einem zusätzlichem „Incoming“ von verletzten Patienten. Besonderes Augenmerk legte das Team von da an auf die Versorgung von Wintersportverletzungen.
Am 01.01.2011 wurde das Bezirkskrankenhaus Hall in die Tilak (Tiroler Krankenanstalten GmbH) eingegliedert. Bereits im April 2011 konnte der nach neuesten Erkenntnissen gestaltete Ambulanztrakt von den Mitarbeitern der Unfallchirurgie bezogen werden.
In weiterer Folge wurde ein neuer Ambulanztrakt notwendig. Dies wurde noch unter der Führung des Gemeindeverbandes des Bezirkskrankenhauses Hall, der die 65 Gemein-
Im Jänner 2014 wurde ein nach modernsten Standards errichteter Schockraum in Betrieb genommen. Zusammen mit dem im Dezember 2012 installierten, hoch modernen Computertomografen mit geringster Strahlenbelastung und dem im Jahre 2015 in Betrieb gehenden Magnetresonanztomografen ist die optimale, interdisziplinäre Behandlung verletzter Patienten nach modernsten Gesichtspunkten gewährleistet. 24-Stunden-Kontakt: +43 (0)50504-30
Erfolge kommen und gehen.
Verantwortung bleibt. Martin Kampfl, Arno Leimser. Diplom. Finanzberater (RC). Bankstelle Haus am Milser Tor. www.rrb-hall.at
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UROLOGIE &ANDROLOGIE
Federführend Die angenehme und für ein Landeskrankenhaus außergewöhnlich persönliche Atmosphäre wird gleich spürbar, wenn man die Abteilung Urologie und Andrologie des LKH Hall betritt. Der Patient wird mitunter schon am Gang persönlich begrüßt, der Arzt findet Zeit für ein spontanes Gespräch und freundliche Worte.
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LANDESKRANKENHAUS HALL
s ist die Philosophie der Abteilung, den Patienten in den Mittelpunkt des Handelns zu stellen und ihm die Behandlung von Spezialisten auf höchstem medizinischem Niveau in angenehmer Atmosphäre zu ermöglichen. Primar Prof. Dr. Udo Nagele im Interview.
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Die Universitätsklinik Innsbruck und das Landeskrankenhaus Hall liegen geografisch nahe beieinander. Darf sich der Patient das Krankenhaus aussuchen, in dem er behandelt werden möchte? Welche Kriterien helfen Patienten, sich für die eine oder andere Abteilung – z.B. Urologie Innsbruck oder Urologie Hall – zu entscheiden? Dr. Udo Nagele: Die urologischen und andrologischen Abteilungen der Krankenhäuser Innsbruck und Hall arbeiten eng zusammen. Wir ergänzen einander und jede Abteilung hat fokus-
sierte medizinische Spezialgebiete. Es hängt also von der Art der Erkrankung ab, von spezifischen Behandlungswünschen und natürlich der persönlichen Präferenz, für welche Klinik sich der Patient im Regelfall mithilfe seines zuweisenden Arztes entscheidet. Jeder Patient hat das Recht, sich das Krankenhaus auszusuchen, in dem er behandelt werden möchte. Unsere Patienten kommen aus allen Teilen Tirols, teils auch aus anderen Bundesländern oder auch aus dem Ausland. Auf welche Behandlungen hat sich Ihre Abteilung spezialisiert, was sind Ihre medizinischen Schwerpunktbereiche? Die Urologie und Andrologie Hall hat sich federführend auf vier große Schwerpunktbereiche spezialisiert. Einer unserer Schwerpunkte ist die sogenannte „minimalinvasive perkutane Steinchirurgie“, wo es uns gelungen ist, eine internationale Vorreiterrolle zu erreichen. Unter anderem haben wir neue medizinische Inst-
UROLOGIE & ANDROLOGIE
Prof. Dr. med. Udo Nagele, Primar der Abteilung für Urologie und Andrologie
rumente zur raschen und effektiven Entfernung von Nieren- und Harnleitersteinen entwickelt. Diese von uns entwickelten Instrumente werden heute weltweit eingesetzt. Im Bereich der Steinchirurgie führen wir laufend Schulungen für Ärzte aus anderen nationalen und internationalen Kliniken durch. Vor allem im Bereich der Forschung arbeitet meine Abteilung gut vernetzt mit renommierten urologischen Instituten und Kliniken zusammen, beispielsweise der medizinischen Hochschule Hannover, der Universitätsklinik Tübingen, der Universitätsklinik Frankfurt und anderen nationalen und internationalen Zentren. Zweiter großer Schwerpunktbereich unserer Abteilung ist die Laparoskopie, die „Knopflochchirurgie“, die hauptsächlich bei der Tumorentfernung von Nieren, Blase oder Prostata durchgeführt wird. 90 Prozent unserer Nierentumor-Operationen sind organerhaltend, das heißt, wir müssen nur Teile der vom Tumor betroffenen Niere oder Blase entfernen. Die Laparoskopie ist für Patienten um vieles schonender als die klassische Chirurgie, die aufgrund der größeren Schnitte mit einer deutlich längeren Rekonvaleszenz für den Patienten einhergeht. Da wir die laparoskopische Chirurgie in der Urologie schon seit Jahren sehr erfolgreich praktizieren und auch maßgeblich weiterentwickelt haben, organisieren wir zahlreiche Weiterbildungen für Urologen. Durch die aktuelle Aufrüstung auf 3-D-HD-Systeme im LKH Hall erhoffen wir uns eine weitere Vorreiterstellung in der laparoskopischen Urologie. Drittes Spezialgebiet der Urologie Hall ist die Behandlung der „klassischen urologischen Erkrankungen“. Das sind vor allem gutartige Prostataerkrankungen. Mittels endourologisch, also durch die Harnröhre eingeführten Energiequellen wie Laser, Hochfrequenzstrom oder Plasma lässt sich die obstruktive, also vergrößerte Prostata verkleinern, sodass z.B. Blasenentleerungsstörungen schonend behoben werden können. Auch bösartige Blasentumoren werden oft schon endourologisch behandelt. Hier war unsere Abteilung die weltweit erste, die Blasentumoren mit Hilfe von Wasserstrahlen entfernt hat. Für diesen Eingriff haben wir ein spezielles medizinisches Gerät entwickelt, eine Art „Minikärcher“, der große medizinische und auch mediale Beachtung erhalten hat. Spezialisiert hat sich unsere Abteilung auch auf den Bereich der „Inkontinenzchirurgie“. Die Inkontinenz, sprich Blasenschwäche,
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ist eine Erkrankung, die viele Menschen und nicht ausschließlich Ältere vor allem mental sehr belastet. Hier haben sich in den letzten Jahren aber zahlreiche medikamentöse und chirurgische Techniken entwickelt, mit denen sich die Inkontinenz – vor allem die Belastungsinkontinenz – schon sehr gut beheben lässt. Durch unsere medizinischen Leistungen konnten wir uns einen ausgezeichneten internationalen Ruf erarbeiten. Wir haben ähnlich dem Fehlermanagement im Flugbetrieb mit Checklisten auch genau festgelegte Behandlungsabläufe quasi als zusätzliches Sicherheitsnetz, um Fehlerquellen möglichst gar nicht erst entstehen zu lassen! |
LEISTUNGEN & STATISTISCHE DATEN Medizinische Leistungen: • Andrologie/Mikrochirurgie • Infertilität (unerfüllter Kinderwunsch) • Inkontinenz – Neurourologie • Kinderurologie • Krebsvorsorge/Früherkennung • Laserchirurgie • Minimalinvasive Urologie (Schlüssellochchirurgie) • Prostatatherapie • Uroonkologie • Rekonstruktive Urologie • Steintherapie Medizinisches Personal: aktuell 23 Mitarbeiter Bettenstand: 29 Auslastung im Schnitt: 90 % Stationäre Aufnahmen pro Jahr: 2500 Ambulanzkontakte pro Jahr: ca. 10.000 Operationsfrequenz: 73 % Steigerungsrate, Tendenz stark steigend! 2011: 1.455 Operationen/Jahr 2014 bis November: 2.699 Operationen Durchschnittliche Aufenthaltsdauer der Patienten stationär: 3 Tage
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„Durch unsere Leistungen konnten wir uns auch international einen ausgezeichneten Ruf erarbeiten.“
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AUSBLICK
HALL:
Gesundheitsstandort mit Zukunft Das Landeskrankenhaus (LKH) Hall spielt eine zentrale Rolle in der Gesundheitsversorgung der Tiroler Bevölkerung. Für das Krankenhaus und das gesamte Areal gibt es viele Pläne für die Zukunft – eine neue Kinder- und Jugendpsychiatrie wird gebaut, für die chirurgischen Abteilungen ist ein Neubau angedacht und die Errichtung eines Magnetresonanztomografen ist in Planung. Voraussichtlich siedelt sich auch die Tiroler Hospizgemeinschaft mit dem Hospizhaus Tirol in unmittelbarer Nähe zum Krankenhaus an.
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Das LKH Hall blickt in eine spannende Zukunft, in der sich viel tun wird – für eine gute medizinische Versorgung und damit für die Tiroler Bevölkerung.
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AUSBLICK
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ines der Projekte ist bereits beschlossene Sache: Aufgrund der beengten Platzverhältnisse am Klinikareal in Innsbruck hat sich die TILAK entschieden, die Kinder- und Jugendpsychiatrie am Standort Hall völlig neu zu errichten. Das Land Tirol hat die Finanzierung des Projektes bereits zugesagt, somit startet voraussichtlich Anfang 2016 der Neubau dieser wichtigen Einrichtung in Hall.
Die Kinder- und Jugendpsychiatrie bekommt eine moderne und zukunftsorientierte Infrastruktur mit entsprechenden Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten im Außenbereich. Die Anzahl der Betten wird von derzeit 22 auf 43 aufgestockt. Durch die Zusammenführung aller Teilbereiche der Kinder- und Jugendpsychiatrie an einem gemeinsamen Standort, kann das Angebot an Einzel- und Gruppentherapieräumen erhöht und die Freizeiteinrichtungen besser gestaltet werden. Fertiggestellt wird die neue Kinder- und Jugendpsychiatrie voraussichtlich Ende 2017, die Inbetriebnahme ist in Stufen vorgesehen. Mit dieser neuen Einrichtung in Hall baut die TILAK die Versorgungsqualität in diesem sehr wichtigen Bereich weiter aus. Die Kinder- und Jungendpsychiatrie wird als Primariat in das LKH Hall eingegliedert, die Leitung wird zeitgerecht ausgeschrieben. Eine enge Kooperation mit der Universitätsklinik in Innsbruck ist dabei vorgesehen. Das Architektenverfahren ist bereits erfolgreich beendet. Sowohl die Direktorin und der leitende Stationspfleger der Innsbrucker Universitätsklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie als auch Mitarbeiter des LKH Hall haben sich mit ihrer Fachexpertise eingebracht. Die weiteren Vorbereitungen zu den organisatorischen Abläufen und Veränderungen, die der Neubau mit sich bringt, werden gemeinsam mit den Mitarbeitern der betroffenen Bereiche in Innsbruck und Hall rechtzeitig vor der Inbetriebnahme 2017 besprochen und erarbeitet.
Ein ehrgeiziges Projekt ist die Errichtung eines neuen Gebäudes für alle chirurgischen Abteilungen (Allgemeine Chirurgie, Gynäkologie und Geburtshilfe, Urologie, Unfallchirurgie und Sporttraumatologie) des Krankenhauses. Ziel ist es, denn hohen Standard des Krankenhauses nachhaltig zu sichern und auszubauen. |
LANDESKRANKENHAUS HALL
In Planung Die Errichtung eines modernen Magnetresonanztomografen (MRT) befindet sich derzeit in Planung. Eine Umsetzung dieses Projektes hätte für die Patienten des LKH Hall große Vorteile. MRT-Untersuchungen könnten dann direkt im Haus vorgenommen werden, wodurch sich die Patienten den Weg an die Innsbrucker Klinik oder zu einem niedergelassenen Facharzt ersparen. Die Fachabteilungen des LKH Hall könnten Diagnostik und Behandlung in einem durchführen.
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INFORMATIONEN
Informationen über das LKH Hall ABTEILUNG
KONTAKT
Allgemeine Chirurgie
Tel.: +43 (0)50504-36202 Fax: +43 (0)50504-36203 E-Mail: lkh.chir@tilak.at
Anästhesie und Intensivmedizin
Tel.: +43 (0)50504-36600 Fax: +43 (0)50504-6736601 E-Mail: karin.kofler@tilak.at
Gynäkologie und Geburtshilfe
Tel.: +43 (0)50504-36307 Fax: +43 (0)50504-6736307 E-Mail: lkh.gyn@tilak.at
Innere Medizin
Tel.: +43 (0)50504-36145 bzw. -36144 Fax: +43 (0)50504-36148 E-Mail: lkh.innmed@tilak.at
Physikalische Medizin und Rehabilitation
Tel. +43 (0) 50504-36740 Fax: +43 (0) 50504-6736740 E-Mail: lkh.ambtherapie@tilak.at
Psychiatrie und Psychotherapie A
Tel.: +43 (0)50504-33001 Fax: +43 (0)50504-33005 E-Mail: marlena.rimml@tilak.at
Psychiatrie und Psychotherapie B
Tel.: +43 (0)50504-32031 Fax: +43 (0)50504-32035 E-Mail: brigitte.durda@tilak.at
Radiologie
Tel.: +43 (0)50504-36704 Fax: +43 (0)50504-36703 E-Mail: lkh.rad@tilak.at
Unfallchirurgie und Sporttraumatologie
Tel.: +43 (0)50504-36501 Fax: +43 (0)50504-36503 E-Mail: lkh.unf@tilak.at
Urologie und Andrologie
Tel.: +43 (0)50504-36310 Fax: +43 (0)50504-36313 E-Mail: lkh.uro@tilak.at
BESUCHSZEITEN Allgemeine Besuchszeiten
13:30 bis 15 Uhr & 19 bis 20 Uhr
Geburtshilfe
14 bis 16 Uhr & 19 bis 20 Uhr Für Väter und Geschwister: 9 bis 21 Uhr
Intensivstation
Wir bitten Sie zu berücksichtigen, dass ein Besuch nur für nahe Angehörige möglich ist. – 13:30 bis 15 Uhr & 18 bis 19 Uhr
Psychiatriestationen
Die Patienten werden ersucht, die Besuchszeiten mit dem behandelnden Arzt oder dem Pflegepersonal auf der Station abzusprechen.
Sonderstationen/-einheiten
9 bis 21 Uhr
LANDESKRANKENHAUS HALL
PARKEN
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Für das Parken stehen Ihnen Parkplätze in unserer Tiefgarage bzw. auch im Freigelände zur Verfügung. Zum An- und Abtransport von nicht gehfähigen Patienten können Sie auch direkt vor das entsprechende Haus fahren, wo jedoch ein längeres Parken nicht erlaubt ist.
KONTAKT Milser Straße 10 • A-6060 Hall in Tirol • Tel.: +43 (0)5050430 • E-Mail: lkh.office@tilak.at
Straße RMaxR r e is a K 1
Haus 7
Haus 5
Sportplatz 2
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Haus 5–West
Park
2
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UMITpPrivatepUniversität
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Haus 3
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Haus 4
Haus 2
ZugangpHausp1–9 Ruetz
2
Haus 1 Haus 10
Eingang 1
Haus 3
Haus 2
Haus 1 2.OG
Patientenanwaltschaftp StationpB4 1.OG AlkoholRpund Medikamentenentwöhnungp
Eingang 2
StationpB3
Drogenentzugp
EG
Eingang 1
Kapelle p
Labor p
StationpB5
Psychotherapiepund Psychosomatikp
Eingang 2
Gedächtnisambulanz p
StationpB2
AllgemeinepPsychiatriep
2.OG
StationpB1
1.OG
StationpA3
EG
AllgemeinepPsychiatriep Gerontopsychiatriep
EG
Psychiatriepund PsychotherapiepA
Wirtschaftsgebäude
Technisches Servicezentrum
Verwaltungsgebäude
Eingangp1
TechnischepLeitung Werkstätten
KaufmännischepDirektion Pflegedirektion Verwaltungsabteilungen ÄrztlichepLeitungp
Küchenleitung Warenanlieferung Eingangp2
Culinarium
LandesRpPflegeklinikpTirol
StationpA1
1.OG
StationpA4
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StationpOstp1 + 2 StationpNordp1 + 2 StationpWestp1 + 2 ÄrztlichepLeitung Pflegeleitung Wirtschaftsleitung Administration
AllgemeinepPsychiatriep AllgemeinepPsychiatriep Gerontopsychiatriep
Psychiatriepund PsychotherapiepB
UG
3.OG
Haus 9
Haus 7
Haus 10
Haus 5
2.OG
StationpA2
EEG Eingang 2 Ergotherapie 3.OG Sozialberatung AllgemeinR psychiatrischepAmbulanz Physiotherapie ÄrztlichepLeitung
Kapelle
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Haus 4
Eingang 1+2
1.OG 1.OG EG
Warenanlieferung
A Anmeldung i Information Notfallaufnahme
Haus 11 M ils er pSt ra ße
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Haus 8
1
Haus 11 Krankenhaushygiene LKFRpund Leistungsmanagement PRpundpKommunikation VereinpKlinikbrücke
Eingang 1
A Anmeldung
i Information Notfallaufnahme EG
AllgemeinepChirurgiep AnästhesiepEpIntensivmedizin GynäkologiepEpGeburtshilfe InnerepMedizinp LandeskrankenhauspHall Radiologie Eingang 1 UnfallchirurgiepE StationpA5 EG Sporttraumatologie Tagesklinikp UrologiepEpAndrologie EG Laborp Zentrumpzur FörderungpderpGesundheit PhysikalischepMedizin Eingang 2 PsychoRVNeurologischerpDienst TurnsaalpVpFitnessraum Sozialberatung Sportkantine ÄrztlichepDirektion
Haus 5-West StationpA6 Forensikp
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Pflegedirektion Qualitätsmanagement Patientenmanagement Kassa
Betriebsrat KapellepVpSeelsorge Café