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Wie teuer wohnt Tirol? Vermieten - Mieten - Wohnen

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eco.nova

Ausgabe Nr. 3 / April 2012, P.b.b. Verlagspostamt 6020 Innsbruck, ZNr. GZ 02Z030672 M, Euro 3.00

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Neuauflage Nichtraunzerzone Tirol, bitte! 24.07.2002: „Das Austrian Chapter der International Advertising Association will Österreich zur Nichtraunzerzone erklären. Um die allgemeine Stimmung im Lande und das Wirtschaftsklima im Besonderen zu heben, startet die IAA dazu eine breit angelegte Werbekampagne.“ Erinnern Sie sich noch an die Motive?

Chefredakteurin Mag. Ulrike Delacher delacher@econova.at

Heute, 10 Jahre später, sehnt sich die eco.nova-Redaktion nach einer Neuauflage der Kampagne. Befürchten Wirtschaftsprognostiker, Finanzexperten und Touristiker doch laufend das Schlimmste, so spricht die Realität oft eine andere Sprache. Laufend werden beste Ergebnisse präsentiert, der Tiroler Wintertourismus verzeichnet gar die zweitstärkste Wintersaison seit 1984. Natürlich gehen wir von

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eco.nova nicht an der Realität vorbei. Auch wir beobachten mit Argusaugen, was sich rund um Sparpaket, Korruption und unlauteren Geldfluss tut. Letzteres Thema hat ja nun auch das heilige Land erreicht, aber: Wie immer (und wie praktisch) gilt noch die Unschuldsvermutung. Wenn wir uns allerdings die Themen unserer aktuellen eco.nova-Wirtschaftsausgabe ansehen, wünschen wir uns, dass weniger geraunzt wird und dadurch mehr Chancen gesehen und nicht übersehen werden. Da gibt es zahlreiche Tiroler Unternehmen, die seit vielen Jahrzehnten erfolgreich wirtschaften, die Trends der Zeit erkannt haben und sich mit Tiroler Tradition und erfrischender Innovation gewinnbringend am Markt behaupten: Zum Beispiel das Einrichtungshaus Wetscher in Fügen, der Speckhersteller Handl Tyrol in Pians oder die Vermessungsfirma AVT in Imst. Diese und die vielen anderen Tiroler Betriebe sind die Säulen unserer Wirtschaft – und lassen sich von düsteren Prognosen nicht beirren. Der Immobilien-Schwerpunkt dieser Ausgabe widmet sich großteils der Miete und Vermietung in Tirol, denn immerhin wohnen rund 35 % der Tiroler in Miete. Es schaut gewohnt düster aus am westlichen Immobilienmarkt, die Kosten fürs Wohnen in Tirol, im Speziellen in Innsbruck, steigen jedes Jahr noch höher laut Konsumerhebung der Statistik Austria. Aber trotzdem wissen wir: Gewohnt wird dennoch. Gebaut auch. Schlussendlich bieten wir Ihnen wieder viele interessante Einblicke in die Highlights von Tirols Wirtschaft. Wir wünschen uns: Weniger raunzen, mehr Chancen. Ihre eco.nova-Chefredaktion

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Am 15. April finden die Innsbrucker Gemeinderatswahlen statt, erstmals auch mit Direktwahl des neuen Stadtoberhaupts. Aus diesem Anlass erscheint unsere Sonderausgabe „eco.nova – Innsbruck wählt, der Kampf um den Thron“ und ergeht an alle 52.000 Haushalte in Innsbruck. Erstmals gibt es mit dieser Sonderausgabe der eco.nova für alle Wählerinnen und Wähler seriös recherchierte und perfekt aufbereitete Informationen rund um die Gemeinderatswahl – genau eine Woche vor dem Wahltermin!


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eco.titel 014 wie teuer wohnt tirol? Anlegerwohnungen gelten in Krisenzeiten als sichere Wertanlage. Aber kann man damit auch Geld verdienen? Diese und andere Fragen rund ums Vermieten, Mieten und Wohnen klärt unsere Titelgeschichte.

024 die immobilie im demographischen wandel.

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Mag. Max Unterrainer, Geschäftsführer der s REAL Immobilien Tirol, im Interview über die Immobilie in Zeiten einer überalternden Gesellschaft. 030 steuern & recht. Die Immobilie aus Sicht der Steuer und des Rechts.

eco.wirtschaft 040 tirols politik als unternehmen. Die Beteiligungen des Landes.

042 den menschen ausmessen. Das Einrichtungshaus Wetscher aus Fügen im Porträt.

046 her mit dem speck. Warum Speck ein ehrliches Stück Fleisch ist, erklärt das Firmenporträt von Handl Tyrol. 052 jeder millimeter zählt. Die Tiroler Firma AVT zählt zu den größten Vermessungsbüros Österreichs. Was dahintersteckt ...

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eco.zukunft 064 die wichtigsten it-trends für tirol. Sonnige * Ein Genuss mit intensiven Bukett nach reifen Brombeeren und einer pfefferigen Note. Dicht und stoffig am Gaumen, aber elegant im Trinkfluss mit reifen Tanninen im Abgang.

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Aussichten trotz vieler Wolken: Cloud Computing war eines der heißesten Themen der CeBIT in Hannover. bildungskrise? Uni-Rektor Tilmann Märk im Interview über Forschung, politische Rahmenbedingungen und sichere Berufsaussichten an der Uni Innsbruck. wintersport online. OnTheSnow.com bietet mehr als reine Schneeberichte. kinder für technik begeistern. Der Hochtechnologiestandort Tirol benötigt qualifiziertes Fachpersonal. TiRoLab will daher bereits Kids für Technik begeistern. mehr zeit für innovationen. Die Erfolgsbilanz der Innovationsassistenten am Beispiel BIO vom BERG. forschungsprojekt. Wissenschaftler der LFU Innsbruck starteten ein Forschungsprojekt zur Erdbebensicherheit historischer Gebäude.


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110 viel glanz in genf. Motor-Redakteur Bruno

Fortsetzung der Titelgeschichte. Wir zeigen nicht nur, wie sich Immobilien der Demographie anpassen, sondern wie Sie in Zeiten abnehmender Geburtenraten auch richtig investieren. 094 kehrtwende der ezb-politik. Nur wenige Monate nach Amtsantritt fĂźhrte Mario Draghi als neuer Präsident der EZB eine folgenschwere Wende herbei. Ein Ăœberblick.

KĂśnig war beim Automobilsalon in Genf und brachte allerhand Neues mit. 112 messehallen-premiere. Auch Innsbruck war mit dem Tiroler Autosalon Schauplatz der neuesten Modelle. 116 da scheppert nix. Der Hyundai i40 im Praxistest.

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120 die mĂźhle mahlt wieder. Tamer Kacar's

102 die kristallwelten werden weiterhin stilettos tragen. Eine der vielen Aussagen

121 hoteltipp. In Kärnten ist die Golfsaison

vom Neo-Geschäftsfßhrer der Kristallwelten Stefan Isser im eco.nova-Interview. 106 drei tage weltmusik. Die Ton Halle der BTV wird Ende April zum Mittelpunkt der Weltmusik.

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Impressum Herausgeber & Medieninhaber: eco.nova Verlags GmbH, HunoldstraĂ&#x;e 20, 6020 Innsbruck, Tel.: 0512/290088, E-Mail: redaktion@ econova.at, www.econova.at • Geschäftsleitung: Christoph Loreck, Mag. Sandra Nardin • Assistenz: Marina Kremser, Ruth Loreck • Chefredaktion: Mag. Ulrike Delacher, MSc

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Redaktion: eco.wirtschaft: MMag. Klaus Schebesta, Mag. Sandra Nardin, Bruno KÜnig, Matthias Holzmann, Renate Linser-Sachers, Doris Helweg, MMag. Paul Salchner, Barbara Liesener, DI Caterina MolzerSauper, Uwe Schwinghammer • eco.zukunft: Dr. Barbara Hoffmann • eco.geld: Dr. Michael Posselt, Michael Kordovsky • eco.kultur: Julia Sparber • eco.mobil: Bruno KÜnig • steuer.berater: Dr. Verena Maria Erian • recht.aktuell: RA Mag. Dr. Ivo Rungg • eco.gesundheit: Mag. Ulrike Delacher, MSc • eco.life: Marina Kremser Anzeigenverkauf: Ing. Christian Senn, Christoph Loreck, Bruno KÜnig, Mag. Sandra Nardin, Martin Weissenbrunner • Fotoredaktion: Florian Schneider, BLICKFANG photographie – Julia Tßrtscher • Titelseite: stadthaus 38 • Jahresabo: EUR 25,00 (14 Ausgaben) • Druck: a-print, Klagenfurt Unternehmensgegenstand: Die Herstellung, der Verlag und der Vertrieb von Drucksorten aller Art, insbesondere der Zeitschrift eco.nova. Grundlegende Richtung: Unabhängiges Üsterreichweites Magazin, das sich mit der Berichterstattung ßber Trends in den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft, Architektur, Gesundheit & Wellness, Steuern, Recht, Kulinarium und Lifestyle beschäftigt. Der Nachdruck, auch auszugsweise, sowie anderwertige Vervielfältigung sind nur mit vorheriger Zustimmung des Herausgebers gestattet. Fßr die Rßcksendung von unverlangt eingesandten Manuskripten und Bildmaterial wird keine Gewähr ßbernommen. Namentlich gekennzeichnete Beiträge stellen nicht unbedingt die Meinung der Redaktion dar.


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Sparpaket, Sanierungsgesetz und andere Mogelpackungen

Wer die Pressekonferenz von Kanzler und Vizekanzler zum Sparpaket gesehen hat, der musste vor Ehrfurcht erstarren. Dieses Sparpaket, so die Verkaufsstrategie, würde die Republik ein für allemal sanieren. Jetzt, nachdem sich die erste Euphorie gelegt hat, wird klar: Das Sparpaket hat uns zwar ein wenig Luft zum Verschnaufen verschafft. Wenn allerdings nicht bald etwas nachkommt, wird uns die Puste ganz schön ausgehen.

MMag. Klaus Schebesta

Text: Klaus Schebesta Foto: Florian Schneider

Um es gleich vorweg zu sagen: Es ist nicht alles schlecht am Sparpaket. Es ist ein erster, dringend notwendiger Schritt, mit dem sich Österreich die Handlungsfähigkeit für die nächste Zeit sichert. Einige Zeit lang waren die Positionen der Koalitionspartner derart weit auseinander, dass es schier unmöglich schien, auch nur irgendeinen Kompromiss zustande zu bringen. Immerhin das ist gelungen. Besonders für die Wirtschaft hätte es schlimmer kommen können. Denn zu Beginn der Verhandlungen waren massive Belastungen für die Leistungsträger in Diskussion. Zur Erinnerung: Das ging von der Wiedereinführung der Erbschafts- und Schenkungssteuer über Vermögenssteuern bis hin zu einer Erhöhung der Lohnnebenkosten. Eine Leistung der Tiroler Politik im Speziellen ist es zweifellos, dass der Brennerbasistunnel endgültig fi xiert werden konnte. Das war’s dann aber schon mit den guten Nachrichten zum Sparpaket. Die einzelnen Maßnahmen sind in Wirklichkeit nicht mehr als ein Sanierungs- und Steuerpaket. Ein Viertel der Punkte ist noch in Schwebe und ein weiteres Viertel wird über neue Steuern im Hochsteuerland Österreich finanziert. Auch die vorgesehene Abgabe für die Beendigung von Dienstverhältnissen ist alles andere als glücklich, selbst wenn diese jetzt für Saisonbetriebe entschärft wurde. Mit demselben Recht könnten die Betriebe vom Staat eine Einstellungsprämie verlangen. Es ist skurril, Betriebe für Kündigungen zu bestrafen. Oft sind es betriebswirtschaftliche Gründe, oft sind es fachliche, die zu diesem Schritt führen. Das amerikanische „hire and fire“ ist eine Praxis, die in den heimischen Klein- und Mittelbetrieben praktisch keine Anwendung findet. Verwundert hat auch die Eile, die das Sparpaket begleitet hat. Offenbar konnten die Koalitionspartner es selbst kaum fassen, einen Kompromiss zustande gebracht zu haben, und wollten diesen möglichst rasch ins Trockene bringen. Nicht nur der Bundespräsident hatte Grund, sich über eine kurze Begutachtungsfrist zu beklagen. Die Sozialpartner hatten für dieses umfangreiche Gesetz gerade einmal von Montag bis Mittwoch Zeit, um ihre fachlichen Stellungnahmen abzugeben. Das ist lächerlich und könnte gleich mit der Aufschrift versehen werden: „Eure Meinung interessiert uns nicht.“ An

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Selbstvertrauen scheint es der Regierung jedenfalls nicht zu mangeln – oder zumindest an gut bezahlten PR-Leuten. Denn das Gesetz zum Sparpaket nennt sich staatstragend „Stabilitätsgesetz“. Das jedoch ist um einiges übertrieben. Fest steht nämlich: Nach den dringendsten Sanierungen müssen nun echte und nachhaltige Reformen folgen. Ausständig ist beispielsweise eine Verfassungs- und Verwaltungsreform, die diesen Namen auch verdient. Ähnliches gilt im Gesundheits- und Sozialsektor, um nur die wichtigsten Bereiche zu nennen. Das so genannte Stabilitätsgesetz hat nämlich an folgenden Fakten nichts geändert: Dass Österreich zu den fünf EU-Ländern mit der höchsten Steuerbelastung zählt. Dass Österreich nach einer Studie der Weltbank am beschämenden 104. Platz von 183 Ländern steht, was die Effizienz und Transparenz des Steuersystems betrifft. Dass es Österreich im letzten Vierteljahrhundert nicht ein einziges Mal – auch nicht in den fettesten Jahren – geschafft hat, einen Budgetüberschuss zu erwirtschaften. Dass der „Tax Freedom Day“, also der Tag, an dem der durchschnittliche österreichische Steuerzahler seine Verpflichtungen gegenüber dem Staat abgeleistet hat, heuer im August liegen wird. Dass Österreich zu den Europameistern bei Umverteilung und Transferzahlungen gehört. Dass wir uns immer noch eine aufgeblasene Verwaltung leisten und sich die Politik bei neuen Gesetzen nicht den Kopf zerbricht, was diese an neuer Bürokratie auslösen. Dass wir von einem PISA-Test zum nächsten nach hinten rutschen und uns zwar eines der teuersten Schulsysteme, aber offenkundig eines der ineffizientesten leisten. Dass wir immer noch ein Paradies für Frühpensionisten sind. Dass wir dadurch mit 58 Jahren Europameister beim Pensionsantrittsalter sind, was von einigen Staatsbetrieben (ÖBB) und Verwaltungsapparaten (Magistrat Wien) sogar noch um Längen getoppt wird: Dort liegt nämlich das Antrittsalter bei rekordverdächtigen 52 Jahren, während uns gleichzeitig die EU vorrechnet, dass es die demographische Entwicklung notwendig machen wird, dieses auf über 70 Jahre anzuheben. Erst wenn diese Punkte ernsthaft abgearbeitet sind, können wir von echter Stabilität sprechen. Alles andere ist gelogen.

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Wirtschaft & Unternehmen

Raum für Dialog und Begegnung Wirtschaftsparks folgen normalerweise einem bestimmten Schema: Möglichst viel Raum auf möglichst wenig Fläche zur Verfügung zu stellen. Der E.3. Wirtschaftspark direkt an der Autobahnabfahrt Wörgl-Ost hat dafür eine außergewöhnliche Architektur gewählt, die auch den Namen begründet. E für „Europastraße“ und 3 als Referenz für die besondere Dreiecksform sowie dessen Dreifachnutzung. So ist der Bürokomplex im Erdgeschoß mit bestausgestatteten Seminar- und Veranstaltungsräumen zwischen 60 und 302 qm ausgestattet – auch ob der unkomplizierten Lage perfekt für Seminare, Konferenzen oder Produktpräsentationen. Die Räume lassen sich auch von extern anmieten, Zusatzausstattung wie Tanzböden oder Bühne sind möglich und ein eigener Bar-/Loungebereich sorgt für die Verpflegung. www.e3wirtschaftspark.at

Produktivität nicht vom Alter abhängig ... Bereits 2015 werden 40 % der Mitarbeiter in Tiroler Unternehmen älter als 45 Jahre sein. Unternehmen werden damit mehr denn je gefordert, die Arbeitsfähigkeit und -bereitschaft aller Mitarbeiter in jedem Alter zu fördern. Dr. Karin Klocker, stv. Landesgeschäftsführerin des AMS Tirol: „Im Qualifizierungsverbund Kompetenz2 werden Kompetenzen und Potenziale bestehender Mitarbeiter ab 45 Jahren analysiert und Möglichkeiten der Weiterentwicklung im Betrieb aufgezeigt. Ziel ist, Mitarbeiter durch maßgeschneiderte Schulungen dabei zu unterstützen.“ Zielgruppe des vom AMS initiierten Verbundes sind Tiroler Betriebe, die die interne Entwicklung und die Potentiale ihrer Mitarbeiter über 45 fördern wollen. Gemeinsam planen die Betriebe nach einer Kompetenzanalyse bedarfsgerechte Schulungen, die vom AMS sowie dem Europäischen Sozialfonds gefördert werden (Mitarbeiter von 45 bis 49 Jahren: 60 % der Kurskosten, ab 50 Jahren: 70 % der Kurskosten). Der Aufbau und die Begleitung des Verbundes werden von der P&K Unternehmensberatung GmbH im Auftrag des AMS durchgeführt. www.qvb.at

Reiseinformation

Eigener Reisepass für Kinder Ab 15. Juni 2012 benötigt jedes Kind seinen eigenen Pass für Auslandsreisen. Miteintragungen im Reisepass der Eltern sind ab diesem Zeitpunkt ungültig – auch wenn der Pass noch länger gültig sein sollte. Gültigkeitsstufen von Reisepässen für Kids: • bis zum Alter von zwei Jahren: zwei Jahre • ab dem zweiten Geburtstag: fünf Jahre • ab dem 12. Geburtstag wird ein Erwachsenenpass für jeweils 10 Jahre ausgestellt Ein Reisepass kann unabhängig vom Wohnsitz bei jeder Bezirkshauptmannschaft und jedem Magistrat beantragt werden. Für Kinder bis einschließlich des zweiten Geburtstages ist die Erstausstellung gebührenfrei, danach kostet der Pass 30 Euro und ab dem 12. Geburtstag 75,90 Euro. Wird ein Reisepass beantragt, werden auf dem Chip die personenbezogenen Daten und das Lichtbild gespeichert. Ab dem 12. Lebensjahr werden zusätzlich die Fingerabdrücke erfasst.

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Gastro-Preisspiegel Tirol

Studienautor Helmut List, Josef Hackl, Obmann der Fachgruppe Gastronomie der WK Tirol, und Fachgruppengeschäftsführer Peter Trost

Gute Arbeit verdient Beachtung ... meint auch der Tiroler Industriepräsident Dr. Reinhard Schretter und lobt die Leistungskraft der heimischen Industrie. „Allein im vergangenen Jahr haben Tiroler Unternehmen durch das kräftige Plus bei der Körperschaftssteuer für einen markanten Steuerschub gesorgt.“ Ingesamt waren es 2011 mehr als 704 Mio. Euro an Unternehmenssteuern und somit ein Plus von 13,5 %, das Tiroler Betriebe dem Staatshaushalt bescherten. Im Jahresvergleich stiegen die Einnahmen aus der KöSt gegenüber 2010 um 27,5 % auf 341,4 Mio. Euro, jene aus der Einkommensteuer um 2,8 % auf 363 Mio. Euro. Damit hat die Tiroler Industrie auch als Steuermotor beachtliche Sozialleistungen finanziert.

Sonnentor sucht Volontäre Urlaub auf dem Bauernhof war gestern. Sonnentor sucht im Rahmen der Aktion „Landluft schnuppern“ drei Volontäre, die das Bauernhofleben eine Woche lang hautnah miterleben und kräftig mit anpacken wollen. Bewerbungen werden bis 20. Mai entgegengenommen. www.landluft-schnuppern.at

Es gibt nicht viele Branchen, deren Situation in den vergangenen 20 Jahren leichter geworden ist. Unbestritten trifft es aber die Gastronomie besonders hart. Die Fachgruppe Gastronomie der Wirtschaftskammer Tirol ließ nun von Kohl & Partner erstmals eine Preisstudie erstellen, die neben der 10-Jahres-Entwicklung von Preisen und Kosten auch die regionalen Preisunterschiede nach Bezirken untersucht und gegenüberstellt. Das Ergebnis: Die Gastronomiewirtschaft in Tirol mit ihren mehr als 5.500 Mitgliedern steht vor großen Herausforderungen. Teilweise fehlende Weiterentwicklung, neue Mitbewerber wie Tankstellen und Supermärkte, steigende Kosten, Mangel an qualifizierten Mitarbeitern und Preisdruck durch zunehmende Billigmenüs sind nur einige Gründe dafür. Andererseits erwarten die Gäste heute immer mehr. Sie lediglich satt zu machen, reicht nicht mehr. Service und Ambiente zählen mehr denn je. Dass sich dies jedoch im Preis niederschlagen müsse, wird kaum akzeptiert. Viele Gastronomen reagieren auf diese Entwicklungen oftmals mit der Ausweitung des Angebotes vom Schweinsbraten bis zur Pizza, mit eigenen (unwirtschaftlichen) Billigmenüs und damit schleichendem Qualitätsabbau. Fachgruppenobmann Josef Hackl: „Die Herausforderungen der Zukunft liegen in einzigartigen Konzepten sowie dem professionellen Umgang mit den wirtschaftlichen Aspekten des eigenen Betriebes. Ein bedeutender Hebel für den Erfolg der Gastronomie ist dabei die Preispolitik.“ Fakt ist: Die Deckungsbeiträge der Gastronomie sinken. Deshalb gilt es das Preisbewusstsein bei Gastronomen (aber auch den Gästen) zu stärken! Die Studie hält dafür 10 Tipps für mehr Erfolg in der Gastronomie bereit – von „Verstehen Sie Ihre Zahlen“ bis „Kalkulieren Sie mit System“. Weitere Infos: Wirtschaftskammer Tirol, Fachgruppe Gastronomie, Meinhardstraße 14, Innsbruck Tel.: 05 90 905-1220

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Wie teuer wohnt Tirol? vermieten - mieten - wohnen Anlegerwohnungen gelten in Krisenzeiten als sichere Wertanlage und dienen dem Kapitalerhalt, aber kann man damit wirklich auch Geld verdienen? Die Ansprüche der Mieter sind – zu Recht – gestiegen, Zusatzfeatures wie Balkon, Terrasse oder Autoabstellplatz zählen zu den zeitgemäßen Standards bei Mietwohnungen. Gestiegen sind auch die Lebenshaltungskosten, Wohnen selbst nimmt dabei meist den größten Posten ein. Umgekehrt also die Frage: Sind Mieten noch leistbar? eco.nova hat sich für das aktuelle Immobilien-Special die Situation der Miete und Vermietung in Tirol angesehen.

Arno Wimmer, WKO-Berufsgruppensprecher Immobilienmakler, GF RE/MAX Conterra Immobilien

Text: Ulrike Delacher Fotos: Julia Türtscher, Florian Schneider

Ein ernüchternder Vergleich zu Beginn: Die durchschnittlichen monatlichen Ausgaben der rund 3,6 Mio. privaten Haushalte Österreichs betragen 2.910 Euro (Tirol: 2.850 Euro). Der größte Teil entfällt dabei auf Wohnen und Energie mit 691 Euro (Ö: 23,8 %, Tirol: 710 Euro, 24,9 %), für Lebensmittel werden 12,1 % (Tirol: 12,5 %) ausgegeben (Quelle: Konsumerhebung 2010, Statistik Austria). Dem gegenüber stehen die Einkommenszahlen der Arbeiterkammer: Der durchschnittliche Jahresnettobezug 2010 in Österreich betrug 19.760 Euro, in Tirol 17.837 Euro, das bedeutet ein monatliches Einkommen von 1.274 Euro. Kann sich da die Miete noch ausgehen?

Fixkosten wie Energie, Essen oder Sprit. Das ist vor allem für Junge und Familien sehr schmerzhaft.“ Die AK-Analyse der Mikrozensus-Daten zeigt auch, dass der reine Hauptmietzins – nicht die Betriebskoste – die Mieten nach oben getrieben hat. Der überproportionale Mietanstieg, der sinkende Privatkonsum sowie die höhere Inflation wirken sich insgesamt negativ auf die Gesamtwirtschaft aus, meint die AK. Die Mietsteigerungen für Private bedeutet eine Mehrbelastung von jeweils bis zu 1.500 Euro jährlich für die 1,6 Mio. österreichischen Haushalte, die in Mietwohnungen wohnen. Nach den Berechnungen der AK sinke deshalb zudem der Konsum um ca. 4 %.

Kost-bares Wohnen

Österreichweit Hauptmietzins (ohne BK) Betriebskosten Gesamte Miete

Die Arbeiterkammer Österreich hat Ende 2011 eine Analyse durchgeführt, die AK Tirol spricht vom „Kostenschock bei privaten Mieten und dem Luxus Wohnen. Die Mieten (inklusive Betriebskosten und Umsatzsteuer) kletterten von 2000 bis 2010 österreichweit um 34,5 Prozent in die Höhe. Damit liegen sie weit über den Löhnen, die im gleichen Zeitraum um 22 Prozent gewachsen sind, und der Inflation (+21 Prozent). Das bedeutet, die Menschen müssen einen immer größeren Teil ihres Einkommens nur für die Wohnkosten aufwenden, nicht zu vergessen die anderen teuren

2010 4,46 1,71 6,17

2000 3,17 1,42 4,59

Anstieg 40,6 % 20,4 % 34,5 %

(Quelle: AK-Analyse Mietensteigerung in Österreich und Wien, Januar 2012, Mikrozensus Statistik Austria)

„Die angegebenen Daten betreffen Wohnungen im Vollanwendungsbereich des Mietrechtsgesetzes (MRG). Überwiegend unterliegen die Wohnungen nicht der Vollanwendung. In Betrachtung aller Wohnungen sind die Betriebskosten überproportional gestiegen. Sofern Mietsteigerungen die Qualität des Wohnens verbessern und der Mieter sich dadurch wohl fühlt, sei einerseits

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Immobilienpreisspiegel fur Tirol 2011

Mietwohnungen (MRG, frei vereinbarter Mietzins) 2011 Mittlerer Wohnwert

Bezirke

Imst IBK Land IBK Stadt Kitzbühel Kufstein Landeck Lienz Reutte Schwaz

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Guter Wohnwert

Sehr guter Wohnwert

bis 60 m2

ab 60 m2

bis 60 m2

ab 60 m2

bis 60 m2

ab 60 m2

5,2 6,6 8,1 6,8 5,9 4,7 5,8 5,0 6,9

4,7 6,2 7,4 6,7 5,2 4,6 5,2 4,5 6,5

6,3 7,6 9,7 8,3 7,0 5,4 6,7 6,1 7,9

5,8 7,3 8,8 8,0 6,5 5,4 5,9 5,4 7,3

7,4 9,5 11,6 11,2 9,0 6,8 7,7 7,4 9,5

6,7 8,7 10,7 12 7,7 6,5 6,9 6,8 8,8

Angaben in Euro/m². Die Mieten hängen von der Größe der Wohnung, der Lage und von der Region ab. Auch innerhalb der Bezirke sind die Mietpreise sehr unterschiedlich.


Zum Mietzins selbst klärt die Juristin Mag. Brigitta Schuchter vom Tiroler Verein der Mieter und Wohnungseigentümer auf: „Das MRG sieht verschiedene Mietzinsarten vor: Der angemessene Mietzins gilt für Geschäftsobjekte, Großwohnungen oder Neubauwohnungen. Daneben gibt es Varianten des Kategoriemietzinses für vier verschiedene Ausstattungskategorien (A–D). Schließlich noch der Richtwertmietzins, der in allen anderen Fällen gilt. Dieser ist der Regelfall bei Neuvermietungen von Wohnungen der Ausstattungskategorie A, B und C ab 1994. Ab April 2012 wurde mit 6,29 Euro/m2 auch ein neuer Richtwert als Basis für Mieten angesetzt (vorher 5,99 Euro, Anm. d. R.).“ Allerdings sieht Schuchter das Richtwertmietzinssystem problematisch: „Es gibt für den Laien undefinierbare Zuschläge (bis zu 40 % zum Richtwertmietzins), die sehr oft in den Verträgen nicht angegeben werden. Derzeit weiß kaum ein Mieter, wie sich seine Miete zusammensetzt. Die Zuschläge müssen im Mietvertrag nicht angegeben werden – außer der Lagezuschlag. Nach dem Richtwertsystem gibt es beispielsweise für befristete Mietverträge einen Abschlag von 25 Prozent, dieser wird von Vermietern meist nicht beachtet, daher sind befristete Mieten oft genauso teuer wie unbefristete. Es kommt zum Missbrauch des Richtwertsystems. Meiner Meinung nach müssten die Zu- und Abschläge zum Richtwert im Mietvertrag klar angegeben werden.“

Gesetzesdschungel Mietrecht Wird eine Immobilie vermietet, muss sich der Eigentümer vorher im Klaren sein, welche Rechtsgrundlage für ihn überhaupt gilt. „Das Mietrechtsgesetz (= MRG) ist am 1. 1. 1982 in Kraft getreten und enthält u.a. die für Mieter wichtigen Bestimmungen zum Kündigungsschutz und auch Beschränkungen bei der Höhe des Mietzinses sowie Regeln zur Abrechnung von Betriebskosten und auch zur Instandhaltung. Es ist ein Schutzgesetz zugunsten der Mieter – als vermeintlich schwächeren Vertragspartner im Mietverhältnis“, erklärt Jurist Dr. Mirko Handler vom Mieterschutzverband in Tirol. 1) Bei Altbauwohnungen, die vor 1945 errichtet wurden, kommt das MRG zur Vollanwendung. Das bedeutet, es besteht für den Mieter Preis- und Kündigungsschutz. 2) Von Neubauwohnungen spricht man, wenn das Gebäude nach 1945 errichtet worden ist, hier besteht eine Teilanwendung des MRGs, das bedeutet für den Mieter Kündigungsschutz. Dr. Handler findet, dass die Mieten gerade im Hinblick auf die Ausstattung und Qualität der angebotenen Mietimmobilien oft zu teuer sind. „Die in den 1960er und 1970er Jahren gebauten Wohnungen gelten nach dem MRG als Neubau, dabei stimmen hier oft weder Energieleistung noch Ausstattung. Sowohl das MRG wie auch das ABGB sollten einer angemessenen Novelle unterzogen werden, um nachvollziehbare mietrechtliche Gesetze zu haben.“ 3) Vermieter von Einfamilien-, Reihen- oder Doppelhäusern sowie von Wochenendhäusern und Ferienwohnungen unterliegen nicht dem MRG, sondern dem

Vermieten beinhaltet Idealismus

RA Dr. Paul Grossmann, Vizepräsident des Österreichischen Haus- und Grundbesitzerbundes

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Mieten Büroflächen

Geschäftskern 1a-Lage

Imst IBK Land IBK Stadt Kitzbühel Kufstein Landeck Lienz Reutte Schwaz

GF Mag. Brigitta Schuchter und Obmann Andreas Wanker, Tiroler Verein der Mieter und Wohnungseigentümer

Vermietern selbst steht der Österreichische Haus- und Grundbesitzerbund in der Innsbrucker Schöpfstraße als Beratungseinrichtung zur Verfügung. Diese Stelle beschäftigt sich hauptsächlich mit Anliegen der meist Altbauten besitzenden Mitglieder, etwa dem Neuabschluss von Verträgen sowie oft auch mit Problemen, die sowohl Mietern als auch Vermietern aufgrund mangelhafter Vertragsgestaltung, Gesetzesänderungen oder unklarer Rechtslage entstehen können. Probleme bereiten auch Mietausfälle durch Insolvenzen, Einnahmenentgang durch Eintrittsrechte bei Mietverhältnissen, die über Generationen fortlaufend ausgeübt werden, sowie Finanzierung bei notwendigen Sanierungen aufgrund verschärfter Anforderungen durch den Gesetzgeber.

Mieten Geschäftslokale M e Bezirke

eco.titel

ABGB – das bedeutet mehr Spielraum für den Vermieter, da weder Kündigungs- noch Preisschutz gelten. In welches dieser drei Segmente ein Mietvertrag fällt, richtet sich nach den Regeln in §1 MRG.

eine geschätzte und gemutmaßte Verringerung des Konsums nicht unmittelbar vergleichbar“, hält Arno Wimmer, WKO-Berufsgruppensprecher Immobilienmakler und GF von RE/MAX Conterra Immobilien, fest. Das Verhältnis Mieten und Lebenshaltungskosten hänge prinzipiell von mehreren Parametern ab, erklärt Wimmer: „Neuwertige Wohnungen mit besserem Standard oder ältere Wohnungen entsprechend saniert und allenfalls mit geringen Betriebskosten sind in der Miete etwas teurer als ältere Wohnungen, die nicht saniert sind und hohe Betriebskosten haben. Sofern der Vermieter bauliche Maßnahmen setzt, welche die Betriebskosten, insbesondere die Heizkosten senken, führt dies beim Mieter zu einer Ersparnis der Betriebskosten. Dem Vermieter muss allerdings auch zugestanden werden, dass er für diese Investitionen eine höhere Miete verlangen kann.“

Nebenlagen

bis 60 m2

60–150 m2

>150 m2

bis 60 m2

60–150 m2

>150 m2

10,0 19,4 44,7 44,9 20,7 11,0 23,5 13,5 16

8,0 14,9 40,8 38,0 17,7 10,5 18,5 10,7 13,5

6,0 12,4 34,6 32,5 14,0 10,0 14,3 9,1 11,8

5,0 6,9 11,4 9,2 7,7 5,5 7,9 5,6 8,0

4,0 6,1 9,1 7,6 6,4 4,7 6,3 5,0 7,0

3,0 5,2 7,4 6,5 5,1 4,5 5,6 4,2 6,0

Angaben in Euro/m². Die Mieten im gewerblichen Bereich sind sehr unterschiedlich und hängen u.a. von der Art der Nutzung (Büro, Geschäft, Lager, Produktion etc.), Region, Lage, Ausstattung, Funktion, Marktverhältnissen etc. ab.

Bezirke

Einfacher Nutzungswert

Guter Nutzungswert

Sehr guter Nutzungswert

4,5 4,5 6,2 6,4 5,0 4,9 5,4 4,2 5,3

5,5 6,0 7,9 8,7 7,0 5,9 7,5 6,2 6,3

7,0 8,2 10,5 13,4 9,1 6,6 9,3 7,5 8,0

Imst IBK Land IBK Stadt Kitzbühel Kufstein Landeck Lienz Reutte Schwaz Angaben in Euro/m².

eco.nova 15


Dr. Mirko Handler, Mieterschutzverband Österreich, Landesorganisation Tirol

Rentiert sich vermieten denn überhaupt noch? Rechtsanwalt Dr. Paul Grossmann, ÖHGB-Vizepräsident: „Dank der günstigen Faktoren in Innsbruck ist es möglich, Wohnungen ordentlich zu vermieten – wir leben im Ballungsraum, wir haben eine hohe Nachfrage durch den Zuzug und durch die Studenten – und deshalb kaum Leerstände. Das bedeutet auch, dass man durchaus Investitionen tätigen kann, die nötig sind, um sein Gebäude in Schuss zu halten oder zeitgemäße Verbesserungen vorzunehmen. Dadurch muss aber das Mietzinsniveau zwangsläufig angehoben werden. Schwieriger ist es mit der Vermietung städtischer Geschäftslokale – abgesehen von der Maria-Theresien-Straße –, weil an der Peripherie neue, flexibel gestaltbare Büro- und Geschäftslokale entstehen, die leicht erreichbar sind und ausreichend Parkplätze zur Verfügung haben.“ Tatsächlich aber könne man vom Vermieten alleine nicht mehr leben, erklärt der ÖHGB-Präsident. „Ab einem bestimmten Punkt ist die ordentliche Instandhaltung eines Gründerzeithauses mit Idealismus und dem Einsatz von finanziellen Reserven verbunden. Ich persönlich kenne niemanden, der ausschließlich von Einnahmen aus Vermietung leben kann. Wer sein Haus ordentlich erhält und schrittweise die Instandsetzungen für zeitgemäße Standards durchführen lässt, hat bei erfolgreicher Bewirtschaftung eine Rendite zwischen zwei und vier Prozent. Der traditionsbewusste Hauseigentümer und Vermieter ist natürlich daran interessiert, den Standard seines Hauses zu verbessern und es in gutem Zustand zu vermieten. Aber es gibt immer wieder Leute, die das Vermieten aufgeben, weil ihnen der Ärger und die Verantwortung zu groß sind.“

Mietpreis – quo vadis? Adressen Mieterschutzverband Tirol www.mieterschutzverband.at Tiroler Verband der Mieter und Wohnungseigentümer www.tvmw.at Österreichischer Hausund Grundbesitzerbund www.oehgb.at

So richtig zufrieden scheint keiner mit den Mietpreisen zu sein – für die einen zu hoch, für die anderen zu nieder. Vorschläge zur Verbesserung und Veränderung gibt es daher genügend. Dr. Handler vom Mieterschutz: „Ich bin dafür, dass man das MRG vereinheitlicht und es auf alle Mietverträge Anwendung findet. Jedenfalls sollte der Vollausnahmebereich abgeschafft werden, sodass zumindest der Kündigungsschutz gegeben ist. Die im MRG enthaltenen Betriebskostenregeln könnte man

auf jeden Mietvertrag ausweiten und den Mietzins mit Zu- und Abschlägen – z.B. die Energieeffizienz eines Objekts – gesetzlich genau festschreiben.“ Auch die Arbeiterkammer schlägt eine Reform des Mietrechts vor: • Mietobergrenze bei privaten Mieten. Den undurchschaubaren Dschungel an Zu- und Abschlägen beim Richtwertmietzinssystem beseitigen. • Grundsteuer nicht auf Mieter überwälzen. Sie ist eine Vermögenssteuer der Hausbesitzer, die nicht von den Mietern verursacht wird, anders als beim Wasserverbrauch. • Mieten von der Inflation entkoppeln. Mietzinsanpassungen sollen für alle Wohnverhältnisse erst nach fünf Jahren erfolgen dürfen. „Eine Beschränkung der Mietzinsbildung würde aber dazu führen, dass Vermieter keine Investitionen mehr in die Immobilie tätigen und dies zu einer erheblichen Verminderung des Wohnkomforts führen würde“, befürchtet Arno Wimmer. Gerade die Forderung nach energetischen Maßnahmen zur Energieeinsparung mache es notwendig, dass die Vermieter in die Immobilie entsprechende Investitionen tätigen. Mögliche Förderungen decken bei weitem nicht diese Investitionen. Daher würde eine Mietzinsbegrenzung diesen gewünschten Effekt völlig verfehlen. Der WK-Berufsgruppensprecher plädiert darüber hinaus dafür, dass „alle möglichen Maßnahmen gesetzt werden, damit Bürger Eigentum schaffen können und nicht in Mietverhältnissen verhaftet bleiben. Das Instrument der Mietkaufmodelle, wie es in Tirol im Besonderen von den gemeinnützigen Bauträgern praktiziert wird, ist kein geeignetes Modell, um Eigentumsbildung zu fördern. Die eigenen vier Wände sind die beste Form der Pensionsvorsorge. Sofern rechtzeitig Eigentum erworben werden konnte und bis zur Pensionierung die Wohnung zurückbezahlt wurde, sind weiterhin nur mehr die Betriebskosten zu bezahlen. Bei verminderter Pension verbleibt dem Eigentümer demnach gegenüber dem Mieter ein höheres verfügbares Einkommen.“

oo

Gebaude und Wohnungen in Tirol G Wohnungen nach dem Rechtsverhältnis Gebäude-und Wohnungsregister vom 21.3.2012 (Gesamt: 372.518) keine Angabe Eigenbenützung durch den Gebäudeeigentümer (Eigenheime) Wohnungseigentum (Wohnungseigentumsgesetz) Hauptmiete (einschl. Nutzungswohnungen v. Genossenschaften) Dienst- oder Naturalwohnung sonst. Rechtsverhältnis (Benützung ohne Entgelt durch Verwandte des Hauseigentümers etc.) derzeit nicht bekannt

Anzahl der Wohnungen

in %

4.864 132.287 61.488 98.732 7.826

1,3 35,5 16,5 26,5 2,1

31.578

8,5

35.743

9,6

Quelle: Amt der Tiroler Landesregierung, Abteilung Statistik

Hauptwohnsitzwohnungen nach Rechtsverhältnissen (2010 in %, Ausschnitt) Österreich Burgenland Tirol Vorarlberg Wien

Hauptmiete

Untermiete

Andere*)

Hauseigentum

Wohnungseigentum

39,9 15,2 30,2 29,4 75,8

1,1 0,5 0,7 0,8 1,7

3,3 2,1 3,6 3,7 2,1

39,3 73 40,1 48,2 6,5

11,1 1,8 18 14 13,4

*)

Dienst-, Werkswohnung | Quelle: Statistik Austria, Mikrozensus

16 eco.nova

Anzahl der aktiven Gebäude nach der Gebäudeeigenschaft Gebäude mit einer Wohnung Gebäude mit 2 oder mehr Wohnungen Wohngebäude für Gemeinschaften Hotels und ähnliche Gebäude Bürogebäude Groß- und Einzelhandelsgebäude Gebäude des Verkehrs- und Nachrichtenwesens Industrie- und Lagergebäude Gebäude für Kultur- und Freizeitzwecke sowie das Bildungs- und Gesundheitswesen landwirtschaftliches Nutzgebäude Privatgarage Kirchen, sonstige Sakralbauten Pseudobaulichkeit sonstiges Bauwerk Summe

Anzahl 91.355 62.351 477 8.408 2.350 2.866 755 5.902 1.852 692 4.492 574 383 4.147 186.604

Quelle: Gebäude- und Wohnungsregister, Stand: Jänner 2012


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Im Interview Ein guter Mietvertrag ist die halbe Miete Ein Mietvertrag bedeutet Absicherung für beide Seiten – Mieter und Vermieter. Dr. Andreas König von der Anwaltskanzlei König, Ermacora, Lässer & Partner informiert über die wichtigsten Details eines hieb- und stichfesten Mietvertrags – für Private, aber auch für Unternehmen.

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eco.nova: Was sind die wesentlichen Punkte beim Mietvertrag ? Andreas König: Hier gilt als oberste Prämisse, den Mietvertrag schriftlich zu erstellen und keine mündlichen Vereinbarungen zu treffen. Ein weiterer Punkt ist die präzise Umschreibung des Mietobjektes und seines Zustandes, am besten ergänzt durch Fotos als objektive Dokumentation. Ratsam ist auch die genaue Angabe des Verwendungszweckes – vor allem bei gewerblichen Vermietungen sollte festgehalten werden, ob das Mietobjekt etwa als Büro oder als Handwerksbetrieb genutzt werden darf. Schließlich sind natürlich der Mietzins samt allen Nebengebühren wie Betriebskosten, Heizkosten, Liftkosten sowie das Entgelt für eventuell mitvermietete Einrichtungsgegenstände festzulegen.

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Welche Vor- und Nachteile hat die Befristung? Aus Sicht des Vermieters ist immer eine Befristung anzustreben, da er in 99 Prozent der Fälle ein Mietverhältnis auf unbestimmte Zeit nur bei Vorliegen wichtiger Kündigungsgründe auflösen kann. Das gilt für gewerbliche und private Vermietungen. Bei einer Befristung endet das Mietverhältnis hingegen jedenfalls zum vereinbarten Zeitpunkt. Der Vermieter kann dann also über das Mietobjekt wieder frei verfügen. Argument gegen die Befristung sind oft die anfallenden Vertragsgebühren, die an das Finanzamt abzuführen sind: Bei privaten Wohnungen liegt die Bemessungsgrundlage hierfür generell – auch bei längeren Befristungen – beim dreifachen Jahresmietzins. Bei Geschäftsräumlichkeiten ist die gesamte vereinbarte Mietdauer Bemessungsgrundlage – mit einer Obergrenze von 18 Jahren. Bei Verträgen auf unbestimmte Zeit ist hingegen stets der dreifache Jahresmietzins die Berechnungsgrundlage für die anfallenden Gebühren. Bei privater Vermietung liegt die vertragliche Mindestmietdauer bei drei Jahren, sie gilt nicht bei gewerblichen Vermietungen. Ein Wohnungsmieter hat aber jedenfalls das Recht, ein befristetes Mietverhältnis spätestens nach einem Jahr von sich aus aufzukündigen.

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Soll man eine Kaution vereinbaren? Die Kaution ist gesetzlich nicht vorgeschrieben, allerdings in einer Höhe von drei bis sechs Monatsmieten, abhängig vom Zustand des Mietobjekts, durchaus üblich. Die Kaution kann in bar oder in Form einer Bankgarantie hinterlegt werden. Besteht ein Kautionssparbuch, hat der Vermieter die Pflicht, das Geld fruchtbringend anzulegen.

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Welche Kündigungsgründe gibt es? • Nichtbezahlung des Mietzinses • Unleidliches Verhalten des Mieters gegenüber anderen Hausbewohnern bzw. dem Vermieter selbst • Erheblich nachteiliger Gebrauch des Mietobjektes (Beschädigung) • Verwendung für andere, nicht vereinbarte und nicht gleichwertige Zwecke • Untervermietung zur Gänze oder zu einem weit über dem eigenen Mietzins liegenden Betrag (< 60 %) • Eigenbedarf des Vermieters, womit man aber in den seltensten Fällen gerichtlich durchdringt Das sind alles sehr schwerwiegende Verstöße – man sieht in Summe, dass es für einen Vermieter sehr ratsam ist, den Mietvertrag zu befristen. Was tun, wenn der Mieter nicht zahlt? Zunächst muss der Mieter gemahnt werden: Der Vermieter hat dem Mieter schriftlich und nachweisbar – etwa in Form eines eingeschriebenen Briefes, einer E-Mail, eines Fax mit Bestätigung – eine Nachfrist von zehn bis 14 Tagen zu setzen. Ist der Mieter trotz dieser Nachfrist mit der Zahlung mehr als einen Monat im Rückstand, kann der Vermieter die sofortige Auflösung des Mietvertrages verlangen und den Mieter auf Zahlung und sofortige Räumung des Mietobjektes klagen.

Dr. Siegfried Oberfrank, IMMO CONCEPTA – Immobilienentwicklung & Consulting GmbH www.immoconcepta.at

Wohin soll man sich wenden für die Erstellung eines individuellen Mietvertrages? Immer wieder stellt sich die Frage, ob man im Internet kostengünstig ein Formular herunterladen könnte. Von deren Verwendung ist dringend abzuraten. Für den Laien ist die unterschiedliche Rechtslage zur Miete zu komplex und nicht einfach zu beurteilen, ob das Mietverhältnis dem ABGB oder dem Mietrechtsgesetz (ganz oder nur teilweise) unterliegt, was jeweils gravierende Unterschiede macht. Der Anwalt Ihres Vertrauens erstellt einen individuell auf das Objekt abgestimmten Mietvertrag. Ein gutes Mietverhältnis verbindet schließlich über Jahre, da ist anzuraten, einen der aktuellen Rechtslage entsprechenden Mietvertrag zu vereinbaren – auch wenn Kosten anfallen. Die Vertragskosten hängen von der individuellen Vereinbarung sowie vom Volumen des Mietobjekts ab. Über den Daumen gepeilt rechnet man in etwa mit einer Bruttomonatsmiete. Bei

Wohnungsmieten, die dem Vollanwendungsbereich des MRGs unterliegen, trägt der Vermieter die Kosten, in allen anderen Fällen ist dies Vereinbarungssache.

Die Immobilie als sichere Anlage? Die allgemeine Wirtschaftslage, der Euro und die Unsicherheit über seine Stabilität sowie Krisen wie in Griechenland lassen um das Ersparte bangen. Viele investieren daher – Sparpaket, Vermögenssteuer oder Grundsteuer zum Trotz – in Immobilien. Unter anderem auch, um Geld durch Vermieten dazuzuverdienen. eco.nova hat beim Immobilienexperten Dr. Siegfried Oberfrank, Immo Concepta, nachgefragt – mieten oder kaufen? eco.nova: Sind Immobilien heute tatsächlich eine sichere Investition? Oder anders gefragt: Ist es besser zu mieten oder zu kaufen? Siegfried Oberfrank: Das ist ein spezielles Thema und eine Frage des Geldes. Will ich flexibel bleiben – aufgrund des Arbeitsplatzes, der Familiensituation etc. – werde ich zum Beispiel eher mieten. Die Statistik Austria zeigt aktuell auf, dass der Zustrom von Menschen in Österreich bis zum Jahr 2050 um 20 % zunehmen wird. Für diese muss entsprechend Wohnraum geschaffen werden. Die räumlichen Ressourcen in Tirol sind beschränkt, sodass Wohnungen auch in Zukunft ein wichtiges und begehrtes Anlagegut sind. Aber Immobilienkäufer werden selektiver und Aspekte wie Lage, Infrastruktur und Bauqualität nehmen an Bedeutung zu. Der gewerbliche Aspekt: Wann ist es für ein Unternehmen sinnvoll, zu kaufen statt zu mieten? Wir legen unseren Fokus auf die Entwicklung und Vermarktung von Gewerbeimmobilien. Aus Erfahrung kann ich sagen, dass diese Frage für gewerbliche Immobilien immer vom Unternehmen selbst abhängt, aber auch von der erforderlichen Flexibilität. Bei einem Büro ist es immer besser zu mieten. Ich weiß ja nicht, wie sich das Unternehmen entwickelt – expandieren kann man immer noch. Auch steuerlich ist die Miete absetzbar. Es ist aber auch abhängig vom Unternehmenszweck: Brauche ich eigene Lager- und Produktionshallen – wie etwa ein erzeugender Betrieb –, ist es oft besser, wenn Grund und Gebäude als Anlage von Eigenkapital dem Unternehmer gehören. Gibt es noch andere Modelle statt Mieten/Kaufen? Zumal sich Besitzer von ihren Grundstücken immer seltener trennen wollen, werden in Zukunft vermehrt auch Wohnungsprojekte auf Baurechtsliegenschaften


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errichtet und verkauft. Das sogenannte „Wohnungseigentum in Baurecht auf Zeit“ (ca. 60 bis 99 Jahre) hat Vor- und gewisse Nachteile. Der Einstandspreis pro m2/Wohnnutzfläche ist durch Wegfall des Grundpreises wesentlich geringer (monatlicher Baurechtzins), dadurch ergibt sich eine höhere Rendite bei der Vermietung – das Wohnungseigentum hat jedoch ein Ablaufdatum. Von uns wird gerade eine solche Immobilie gebaut und hat sich bestens verkauft! Weitere Modelle sind z.B. Immobilienleasing, das aber hauptsächlich im gewerblichen Bereich zur Anwendung kommt.

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Mag. Ing. Thomas Bodner Geschäftsführer der Bodner Gruppe www.bodner-bau.at

Unternehmer mit Weitblick Mag. Ing. Thomas Bodner über Gewerbeimmobilien in der Poleposition. Zweifellos ist das Angebot an Gewerbe- und Büroimmobilien in Tirol und insbesondere in Innsbruck sehr groß. Unternehmen finden hier Optionen für jeden Anspruch und jedes Budget. Angesichts dieser Angebotsfülle ist es besonders wichtig, Wert auf erfolgsentscheidende Kriterien zu legen: Gute Erreichbarkeit und eine ansprechende, vitale Arbeitsumgebung gehören genauso zu den Must-Haves wie eine belebte Infrastruktur. Um all diesen Komponenten gerecht zu werden, errichten wir daher bis 2013 einen neuen Business-Standort im beliebten Wirtschaftszentrum Innsbruck Ost. Das ATRIUM AMRAS soll alle Bedürfnisse abdecken und darüber hinaus durch die Flexibilität der Raumaufteilung, ein repräsentatives Exterieur und hervorragende Erreichbarkeit überzeugen. Wir sprechen damit Unternehmer an, die eine Location in erster Reihe suchen und dabei in Sachen Architektur, Design und Infrastruktur auf nichts verzichten möchten. Die hochwertige Gebäudeausstattung, die Parkflächen und das lichtgeflutete Atrium für Veranstaltungen und Präsentationen sind nur einige der Argumente, die für diese neue Adresse sprechen. Die freie und unverbaubare Lage sowie die ausgezeichnete Verkehrsanbindung an die A12 und A13 sind ein entscheidendes Plus. Zudem eröffnen sich in diesem belebten Umfeld attraktive Synergiepotentiale, um neue Kooperationen ins Leben zu rufen und Kunden zu gewinnen. Mit diesem Projekt setzen wir neue Maßstäbe am Innsbrucker Büro-Immobilienmarkt und hoffen, an diesem Standort einen hochkarätigen Mietermix gewinnen zu können.

Stichwort Vorsorgewohnung: Ab wann rentiert sich eine Vorsorgewohnung? Die Immobilie ist nach dem Sparbuch das nächstsicherste Investment und bietet derzeit die höheren Renditen. Als Erstanleger muss man jedoch gerade das Rendite-Risiko-Profil von Wohnimmobilien richtig einschätzen. Viele tappen in die Renditefalle und verwechseln Brutto- und Nettorendite. In Zeiten von Niedrigverzinsung sind Renditeangaben von 6 % oder mehr natürlich verlockend. Bei Renditeangaben wird fast immer die Bruttorendite genannt. Entscheidend für den Anleger ist aber die Nettorendite. Einfaches Beispiel: Bruttorendite entspricht der jährlichen Kaltmiete x 100, dividiert durch den Kaufpreis der Immobilie. Kaufpreis beträgt 500.000 Euro, die jährliche Nettomiete 30.000 Euro entspricht: 30.000 x 100/500.000 = 6 % Rendite Diese Zahlen sehen natürlich toll aus. Von dieser Bruttorendite muss man aber alle anfallenden Zusatzkosten abziehen. Dazu gehören Erwerbsnebenkosten von rund 8 % des Kaufpreises, Instandhaltungskosten (p.a. zwischen 6 und 8 Euro pro m2), Hausverwaltung (200 bis 300 Euro pro Wohnung), Mietausfallwagnis, eventuelle Darlehenszinsen etc. Die Bruttorendite zu berechnen ist keine Kunst, wie hoch jedoch die Nettorendite ist, hängt von vielerlei Faktoren ab. Zugleich ein guter Tipp – Anleger sollten nur in Wohnungsprojekte investieren, die sich ungeachtet der steuerlichen Situation rechnen, und sich von einem Spezialisten beraten lassen. Wie steht es um den Luxuswohnungsmarkt? In diesem Segment ist „Rendite“ ein Fremdwort. Die Luxusimmobilie – wie etwa im ersten Bezirk in Wien oder in Kitzbühel in Tirol – ist die Ausnahme und nicht mit der Realität zu messen. Das Hauptmotiv der Vermietung hier besteht im Kapitalerhalt, in der Sicherheit durch Immobilienbesitz und im Inflationsschutz durch Sachwertveranlagung. Sehen Sie die sprichwörtliche Blasenbildung auch auf Tirol/ Österreich zukommen? Eine Immobilienblase ist in Österreich ausgeschlossen. Die Preise sind dem Standort angemessen und die Anleger kaufen mit viel Eigenkapital. Auch die Preissteigerungen sind im Vergleich zum Ausland moderat und durch die gesetzliche Deckelung der erzielbaren Mieteinnahmen praktisch natürlich begrenzt.

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Schaubild: www.oln.at / Zechner & Zechner

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Die Franz Voglsanger KG ist Träger und Betreiber des privaten Studentenwohnheims „Campus Dreiheiligen“, das kürzlich auf 100 Betten erweitert wurde. Sämtliche neuen Einzelzimmer und Studenten-WGs für 2 bis 8 Personen verfügen über einen Balkon sowie eine freundliche und funktionelle Einrichtung. Neben einer Tiefgarage gibt es auch eine Dachterrasse, die sich dank cleverer Details wie verschiedener Chillout-Zonen mit Sofas im Sommer wie im Winter nutzen lässt. Die Hausverwaltung für das Studentenheim obliegt der Immobilien Dr. Rhomberg & Partner KG, deren Büro an das Wohnheim anschließt – so haben die Bewohner stets einen Ansprechpartner quasi um die Ecke.

Das Stammhaus der Fa. Voglsanger in der Herzog-Friedrich-Straße in der Innsbrucker Altstadt wurde in der Spätgotik erbaut und 1998 generalsaniert. Entstanden sind 11 komfortable Wohnungen, großzügige Geschäftsräumlichkeiten und ein Gastgartenbetrieb im Sommer. Früher befand sich auch das Büro im Voglsanger-Haus, heute ist es komplett vermietet. Weiters wurde 2005 ein Jahrhundertwendehaus komplett revitalisiert und damit ein neuer, hochwertiger Wohnraum mit Dachterrassenwohnungen und Gartenhaus geschaffen.

Dynamik & Know-how In wirtschaftlich schwierigen und unsicheren Zeiten investieren viele lieber in materielle Werte wie Immobilien. Im Zuge dessen spielen auch Hausverwalter eine immer bedeutendere Rolle, weil sie über das nötige Know-how im Bereich der Dienstleistungen rund um die Immobilie verfügen, das den Investoren oft fehlt. Die Immobilien Dr. Rhomberg & Partner KG aus Innsbruck hat ihren Schwerpunkt auf die Hausverwaltung gelegt und ist trotz langjähriger Tradition jung und flexibel geblieben.

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Das Team der Immobilien Dr. Rhomberg & Partner KG verbindet Tradition und langjährige Erfahrung mit Dynamik und Effizienz. Immobilientreuhänder Dr. Peter Rhomberg und Hausverwalterin Mag. Mechthild Rhomberg werden dabei von Dunja Pradler, die schon von Beginn an dabei ist, und Mag. Waltraud Bösch (Buchhaltung) sowie Claudia Bernhart und Mag. Michaela Mittermann (betreuen auch das Studentenheim) unterstützt.

„Wir führen eines der ältesten Unternehmen Tirols und sind mit unserer Stammfirma – der Franz Voglsanger KG – berechtigt, das Landeswappen zu führen. Diese Tradition führen wir gerne weiter, geben ihr aber eine zeitgemäße Leichtigkeit und Effizienz.“ Dr. Peter und Mag. Mechthild Rhomberg, Immobilien Dr.Rhomberg & Partner KG

Die Immobilien Dr. Rhomberg & Partner KG wurde 2004 zur alteingesessenen Franz Voglsanger KG gegründet, mit dem Ziel, die Gebäudeverwaltung und sämtliche Dienstleistungen rund um die Immobilie noch besser und effizienter abwickeln zu können. 2003 wurde auch die Franz Voglsanger KG vom damaligen Seniorchef Dr. Herbert Salchner an Dr. Peter Rhomberg übergeben. So ist das Unternehmen in seiner Gesamtheit bereits seit 1630 im Familienbesitz und damit eines der ältesten in Tirol.

Schwerpunkt Hausverwaltung Die Tradition und langjährige Erfahrung bilden die Basis für das jetzige Tun und verbinden sich in der Immobilien Dr. Rhomberg & Partner KG perfekt mit junger, dynamischer Effizienz. Geschäftsführer Dr. Peter Rhomberg: „Der Schwerpunkt unserer Tätigkeit liegt auf dem gesamten Spektrum der Hausverwaltung, wobei wir aufgrund firmeneigener Liegenschaften auch den Blickwinkel unserer Kunden kennen. Somit können wir noch besser auf deren Bedürfnisse und Anforderungen eingehen.“

von optimaler Größe – klein genug, um maximal flexibel und effizient zu sein, und groß genug, um den Kundenwünschen und -bedürfnissen jederzeit gerecht werden zu können.

Immobiliengeschäfte aller Art Neben dem breiten Dienstleistungsangebot im Rahmen der ordentlichen Hausverwaltung (siehe Seitenspalte) ist die Immobilien Dr. Rhomberg & Partner KG auch ein kompetenter Ansprechpartner in der Abwicklung von Immobiliengeschäften, der Vermietung, dem An- und Verkauf, der Immobilienveranlagung bis hin zur Verpachtung und der Suche nach geeigneten Objekten für ihre Kunden. „Durch firmeneigene Bautätigkeiten sind wir erfahren im Umgang mit Baufirmen, Ausschreibungen, Kalkulationen und Kostenkontrolle“, ergänzt Mag. Mechthild Rhomberg. Somit kann die ganze Bandbreite rund um das Thema Immobilien abgedeckt werden.

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Tätigkeiten im Rahmen der ordentlichen Verwaltung: Erstellung der Jahresabrechnung, Steuererklärungen, Vorschreibung der Betriebskosten, Führung eines Betriebskosten- und Rücklagenkontos, Liegenschaftsbetreuung (Reinigung, Außenanlagen, Kontrolle des Hausmeisters etc.), Durchführung der notwendigen Reparaturen, Abhaltung von Eigentümerversammlungen, Organisation und Koordination von Instandsetzungs- und Instandhaltungsarbeiten, regelmäßiger Besuch und Begehung der Liegenschaften u.v.m.

Das Team rund um Dr. Peter Rhomberg, geschäftsführender Komplementär und konzessionierter Immobilientreuhänder (Hausverwalter, Bauträger und Immobilienmakler), sowie der konzessionierten Hausverwalterin Mag. Mechthild Rhomberg besteht heute aus sechs Mitarbeitern, die sich mit dem nötigen Ernst in der Sache, aber auch Spaß an der Arbeit um sämliche Belange rund um die Hausverwaltung kümmern. In Bezug auf größere (technische) Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten arbeitet man zudem mit jahrelang erprobten Handwerkern sowie bewährten Ziviltechnikern zusammen; kleinere, alltägliche Reparturen werden hausintern erledigt. Das Team der Immobilien Dr. Rhomberg & Partner KG ist

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Die I mmobi li e im demographi s chen Wandel Bereits jetzt liegt das Durchschnittsalter in Österreich bei 43 Jahren und kritische Marktbeobachter sehen in Anlegerimmobilien langfristig erhebliche demographische Risiken, da im Zuge der Pensionsreformen das Einkommen der älteren Bevölkerung dramatisch einbricht. Das klingt im ersten Moment plausibel und mag auf Liegenschaften am Land zutreffen, doch Vorstädte und Stadtränder werden demographisch bedingt nochmals attraktiver. eco.nova führte dazu ein Interview mit Mag. Max Unterrainer, Geschäftsführer der s REAL Immobilien Tirol.

Text: Michael Kordovsky

Grund und Boden lassen sich nicht beliebig vermehren. Das gilt vor allem für attraktive zentrale Lagen oder Lagen in den Grüngürteln der Vorstädte. Genau dorthin findet der Zuzug statt, während ländliche Gegenden Einwohner verlieren. Die ältere Generation zieht nämlich unter den Aspekten Infrastruktur, Erreichbarkeit und gute medizinische Versorgung verstärkt in die Städte, wo dann nachfragebedingt die Immobilienpreise steigen. Doch die konkrete Entwicklung der Immobilienpreise ist von zahlreichen individuellen Faktoren abhängig, sodass das Bevölkerungswachstum lediglich einer von vielen Co-Faktoren auf die Preisentwicklung ist. Das zeigt sich auch darin, dass zwischen Bevölkerungswachstum und Immobilienpreisen in den österreichischen Landeshauptstädten im Jahr 2002 bis 2010 kaum ein Zusammenhang erkennbar ist (siehe Tabelle). eco.nova: Ist in Österreich, insbesondere in Tirol, in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten ein Zusammenhang zwischen dem Bevölkerungswachstum und der Entwicklung der Immobilienpreise erkennbar (überdurchschnittliche Immobilienpreisanstiege in Städten mit überdurchschnittlichem Bevölkerungswachstum)? Max Unterrainer: Eine allgemeine Formel „Mehr Bevölkerung = höhere Preise“ ist am Immobilienmarkt nur bedingt nachvollziehbar. Vielmehr ist der Trend erkennbar, dass der Bedarf an (Klein-)Wohnungen bis zu 75 m²

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stark zugenommen hat. Dies lässt sich auch aus den veröffentlichten Daten der Statistik Austria ablesen: Von 1990 bis 2010 sind die Privathaushalte insgesamt von 2.913.000 auf 3.624.000 gestiegen. Wobei die Steigerung der Einpersonenhaushalte fast 70 % (+491.000) der Gesamtveränderung auff ängt. Auch auffallend ist, dass eine Trendumkehr eingeleitet wurde: In der Vergangenheit zogen die (Jung-)Familien auf das Land und genossen das Landleben. Mit zunehmendem Alter und dem Auszug der Kinder begann man sich auf Werte zu besinnen, die in jüngeren Jahren keine Rolle spielten: Infrastruktur und Versorgung. Darauf begründet ist eine steigende Nachfrage nach Wohnungen im 2- bis 3-Zimmer-Bereich in den Städten bzw. deren „Speckgürtel“ spürbar. Die Entwicklung der Immobilienpreise im frei finanzierten Bereich in den letzten Jahren ist primär durch die Finanzkrise getragen. Der Trend in den sicheren Hafen der Immobilienwerte ist bei Anlegern nach wie vor ungebrochen. Waren früher Anlageobjekte ab einer Rendite von 4,5 bis 5 % interessant, ist man derzeit bereits mit bescheidenen 2,5 bis 2,75 % zufrieden. Frei nach dem Motto: Hauptsache mehr als auf dem Sparbuch und sicher. Dies führte natürlich zu einem signifikanten Preisanstieg. Besteht die Gefahr, dass die sich abzeichnende Überalterung der Bevölkerung in den kommenden Jahr-


eco.titel

Immobilienpreissteigerungen und Bevölkerungswachstum 2002 bis 2010 Entwicklungen der Wohnpreise in % gebraucht

Erstbezug

Wachstum der Einwohnerzahl in &

Salzburg

40,9

64,2

2,7

Graz

28,4

37,2

10,5

Innsbruck

25,8

35,9

5,6

Linz

24,2

26,3

3,8

Wien

24,0

35,8

8,1

Eisenstadt

22,6

19,7

10,4

Klagenfurt

10,7

13,4

3,4

Bregenz

5,80

15,6

3,7

St. Pölten

–10,2

6,8

5,5

Quellen: Statistik Austria, Immobilienpreisspiegel 2001 bis 2011; WKO Verband der Immobilien- und Vermögenstreuhänder

zehnten zu Stagnation und Preisrückgängen am heimischen Immobilienmarkt (insbesondere in Tiroler Städten) führt? Diese Frage ist schwer zu beantworten. Betrachtet man die Entwicklung eines Durchschnittspreises, so kann man davon ausgehen, dass sich dieser Preis auch in den kommenden Jahren positiv entwickeln wird. Allerdings wird es zu Veränderungen der Preise in einzelnen Lagen kommen. Zu erwarten ist, dass die Preise am Land zumindest stagnieren werden; wahrscheinlich wird es zu einem leichten Preisrückgang kommen. Die Preise in den Städten werden nach wie vor steigen und die „Speckgürtel“ werden die markantesten Preissteigerungen verzeichnen. Auffallend ist auch die Nachfrageentwicklung und damit einhergehend die Preisentwicklung in den einzelnen Tiroler Bezirken. So stieg im Tiroler Unterland die Nachfrage nach Wohnimmobilien deutlich an und die Bezirke Imst, Reutte, Landeck und Lienz verlieren zum Teil massiv (bis zu 30 % Nachfragerückgang). Hier ist sicher ein direkter Zusammenhang zwischen Alter und Bedarf erkennbar. Wie bereits erwähnt führt eine Überalterung der Bevölkerung zu einer Neuordnung der Prioritäten. So sind die Infrastruktur, soziale Hilfestellungen und ärztliche Versorgung die wichtigsten Kriterien bei der Entscheidung für eine Immobilie bei älteren Bevölkerungsschichten. Deshalb erklärt sich auch die Veränderung der Nachfrage an Immobilien weg vom Land und hin zur städtischen Immobilie. Da jedoch Städte in ihrer Immobilienbautätigkeit durch begrenzte Grundreserven stark eingeschränkt sind, erfolgt die Verteuerung primär in den angrenzenden Speckgürteln, die ein ebenso dichtes Infrastrukturangebot aufweisen wie der innerstädtische Bereich. Herrscht in Innsbruck eine gewisse Sondersituation am Immobilienmarkt vor, da neue Bauflächen kaum mehr erschlossen werden können? Hier kann bzw. muss man eindeutig mit „Ja“ antworten. Zum einen hätte Innsbruck genügend Bauland ausgewiesen, zum anderen herrscht aber tatsächlich extreme Baulandknappheit. Dies ist vor allen Dingen darauf zurückzuführen, dass ca. 75 % der im Stadtgebiet ausgewiesenen Baulandflächen in der Hand einiger weniger sind und dadurch das Angebot künstlich verknappt wird. Würde man diese Flächen ihrer eigentlichen Bestimmung zuführen – nämlich landwirtschaftliche Nutzung –, dann würde sich ein ganz anderes Bild ergeben und die Erschließung alternativer Flächen wäre wesentlich vereinfacht. Hier sollte angesetzt werden und es könnte eine Entspannung am Markt respektive beim Baulandpreis erreicht werden. Eine weitere Besonderheit in Innsbruck besteht in der Situierung. Durch den Flugplatz und die dazugehörenden Sicherheitszonen ist ein Ausbau von Dachgeschoßen bzw. ein Aufstocken und somit ein Zugewinn an Wohnflächen bei gleichbleibender Grundnutzung nur eingeschränkt möglich. Ebenso werden die Preise in Innsbruck durch Universität und Klinik weiter eine ungebremste Steigerung erfahren, denn Wohnraum in diesem Umfeld wird ständig gesucht und da es sich meist um überschaubare Zeiträume handelt, sind die Miethöhen relativ nebensächlich und somit die Immobilien zu beinahe jedem Preis für Anleger interessant.

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Ihre Vorteile bei Wüstenrot: • Zinssicherheit durch Hochzinsabsicherung für zugeteilte Bauspardarlehen • Keine Wartezeit • Maximale Darlehenshöhe 180.000 Euro pro Person oder 360.000 Euro pro Haushalt (2 Personen) • Rate und Laufzeit frei wählbar (bis max. 31,5 Jahre) • Unbürokratische Abwicklung • Eigenmittelvorfinanzierung in Form eines Zwischendarlehens möglich • Kein Zins- und Währungsrisiko • Individuelle Ratengestaltung • Begünstigstes Zusatzdarlehen möglich • Eine Verschiebung des Rückzahlungsbeginns ist möglich • Beratungen auch außerhalb der üblichen Banköff nungszeiten bzw. zu einem Termin Ihrer Wahl möglich

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Belastung ist vielfach in jüngeren Jahren noch höher, da die Frau bei den Kindern zu Hause ist bzw. die Kinder ihre Ausbildung noch nicht abgeschlossen haben und zuhause wohnen. Da hilft jetzt besonders das neue Staffelraten-Darlehen von Wüstenrot. Die monatliche Rückzahlungsrate wird dabei angepasst an die künftige Einkommenssituation vereinbart. Leistbarkeit auf Zeit bedeutet zudem, dass man zum Zeitpunkt der Darlehensaufnahme mit einer Risikoversicherung, Unfallversicherung oder der Verdienstausfallsversicherung von Wüstenrot die nötige Absicherung für den unvorhersehbaren Fall einer Erkrankung oder Arbeitslosigkeit trifft. Damit ist man im Ernstfall zumindest eine Sorge los. Ein Bauspardarlehen schafft aber noch mehr: Ausbau (z.B. den Dachboden, weil die Kids mehr Platz brauchen), Umbau (z.B. barrierefreies Wohnen, weil man ja nicht jünger wird) oder Sanierung, um den Wert der Liegenschaft zu erhalten und um sich ein Plus an Wohnqualität zu sichern – all das ist mit einem Bauspardarlehen von Wüstenrot kein Problem! Egal, ob Sie bauen, kaufen oder sanieren wollen – mit Wüstenrot haben Sie einen verlässlichen Partner an Ihrer Seite!

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Aufgrund der Möglichkeit der Restwertgestaltung bei einem Immobilienleasing nähert sich der Verlauf der Leasingfinanzierung (rote Linie) an den tatsächlichen Wertverlauf des Objektes (graue Linie) an. Im Vergleich zur klassischen Kreditfinanzierung (blaue Linie), die zur Gänze ausfinanziert wird, ergibt sich bei der Leasingvariante durch den Restwert eine geringere Liquiditätsbelastung. Die Leasingrate ist im Vergleich zur Kreditrate steuerlich voll absetzbar.

Johannes Wukowitsch Geschäftsführung BTV Leasing GmbH Stadtforum, 6020 Innsbruck Tel.: 05 05 333 info@btv-leasing.com

Immobilienleasing als alternatives Finanzierungsmodell Sie planen den Neubau oder den Ankauf einer Produktionshalle, eines Bürogebäudes oder eines anderen gewerblich genutzten Gebäudes? Dann sollten Sie die Finanzierung über das Modell Immobilienleasing in Ihre Erwägungen einbeziehen.

Wie funktioniert Immobilienleasing? Immobilienleasing ist die ideale Kombination aus den Vorteilen einer Miete mit jenen eines Kaufes. Unternehmenserträge werden zum Bezahlen der Leasingraten verwendet und nicht dafü r, dass im Anlagevermögen Liquidität langfristig angespart wird. Der Unternehmer bewahrt sich jedoch die Flexibilität fü r einen etwaigen späteren Kauf. Die Leasingrate kommt in ihrer Größenordnung der Miete sehr nahe, wodurch Sie sich wertvolle Liquidität fü r den laufenden Betrieb sichern. Im Vergleich zur herkömmlichen Miete sind die Leasingraten nicht nach dem Verbraucherpreisindex wertgesichert. Durch den gleichbleibenden Leasingaufwand steht Ihnen eine gesicherte Kalkulationsgrundlage zur Verfügung.

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Eine der großen Lehren aus den vergangenen Jahren und den damit verbundenen Marktereignissen ist, dass ein Unternehmen ohne Liquidität – trotz des Schreibens von Gewinnen – in massive Schwierigkeiten kommen kann. Die Schaff ung von Eigenkapitalreserven ist aus kaufmännischer Sicht unerlässlich. Dabei ist jedoch stets darauf zu achten, dass bei Bedarf diese Mittel auch kurzfristig realisiert werden können. Bei Reserven in Immobilien ist dies in der Regel nicht der Fall. Genau aus dieser Überlegung ist eine fristenkonforme Refinanzierung, wie sie das Finanzierungsinstrument Leasing bietet, von großem Vorteil. Für bestehende Gebäude besteht die Möglichkeit des „Sale & Lease Back“. Durch diese Finanzierungsform ist es möglich, stille Reserven aufzudecken und dem Unternehmen liquide Mittel zuzuführen.

Vorteile einer Immobilienleasingfinanzierung • Bilanzneutralität Bei Leasing erfolgt keine Aktivierung des jeweiligen Objektes in Ihrer Bilanz (Off-Balance). Dadurch verbessern sich die Gesamtkapitalrendite und der Verschuldungsgrad. Das Verhältnis von Eigenund Fremdkapital bleibt somit unverändert. • Individualität Zahlreiche Finanzierungsvarianten ermöglichen ein individuelles Eingehen auf Ihre Bedü rfnisse.

Der Vertrag wird auf Ihre wirtschaftliche Situation und die Besonderheiten der Immobilie abgestimmt. • Vorteil gegenüber herkömmlicher Miete Im Gegensatz zur Miete kann – bei vergleichbarem finanziellem Aufwand – durch Leasing Eigentum erworben werden. Zusätzlich partizipiert ein Leasingnehmer an der Wertsteigerung des Objektes, während der Mieter daran keinen Anteil hat. • Klare Kalkulationsgrundlage Durch die Fristenkonformität und die Aufwandswirksamkeit der Leasingraten ergeben sich eindeutige Werte, die direkt in die Kostenrechnung übernommen werden können. • Flexibilität während der Laufzeit Die BTV Leasing fungiert während der Laufzeit als Ihre ausgelagerte Besitzgesellschaft, d. h., sie ersparen sich den Aufwand, eine eigene Gesellschaft zu gründen, und behalten während der Laufzeit die Vorteile, die mit einer Auslagerung in eine eigene Gesellschaft einhergehen.

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Die Spezialisten der BTV Leasing begleiten Sie gerne bei der Umsetzung Ihres Projektes sowie bei der rechtlichen Ausgestaltung der mit dem Leasing zusammenhängenden Grundstückkonstruktionen. Über die Vorteile im Detail informieren wir Sie gerne in einem persönlichen Gespräch.


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Akademie für die Immobilienwirtschaft am BFI Tirol Österreich führt mit der neuen Immobiliencard als erster Staat in der EU einen Berufsausweis für Immobilientreuhänder ein. Dieser Ausweis kann von gewerbeberechtigten Maklern, Verwaltern und Bauträgern für sich und ihre qualifizierten Mitarbeiter beantragt werden. Voraussetzung dafür ist eine genormte Ausbildung der Mitarbeiter.

Die Akademie für die Immobilienwirtschaft (AIW) am BFI Tirol wurde auf Initiative von ao. Univ.-Prof. Dr. Christian Markl gegründet und bietet praxisnahe und hochqualitative Ausbildungen für Immobilienberufe. Die bewährten Lehrgänge für ImmobilienMakler-Assistenten und Immobilien-Verwalter-Assistenten entsprechen den Qualitätsnormen ONR 43001-1 und ONR 43002-1 und damit den Anforderungen an die Qualifi kation von Mitarbeitern von Immobilienmaklern.

Lehrgänge und Seminare verantwortlich. Die organisatorische Leitung liegt in den Händen von BFI TirolGeschäftsführerin-Stellvertreterin Mag. Simone Riedl.

Das zertifizierte Ausbildungsangebot richtet sich sowohl an Neueinsteiger in diesem Beruf als auch an Mitarbeiter von Immobilientreuhändern. Die Lehrgänge werden, wie auch das übrige Kursangebot des BFI Tirol, laufend Evaluierungen unterzogen und inhaltlich an die Bedürfnisse der Immobilienwirtschaft angepasst. Dr. Christian Markl ist als gefragter Experte für die Gestaltung und Weiterentwicklung der Fachinhalte dieser

Start der neuen Lehrgänge 2012

Hansi Hinterseer 15. April 2012 Olympiahalle

Gala der Königspferde 21. April 2012 Olympiahalle

Mag. Dagmar Wresnik Geschäftsführerin BFI Tirol

Die Ausbildungspalette wird ergänzt durch attraktive Fortbildungskurse und einen Kompaktlehrgang zum Thema Immobilienbewertung. Zur komplexen Materie Immobilienbewertung stehen Topreferenten aus ganz Österreich Rede und Antwort, um Bewertungen nach höchsten Qualitätsstandards vornehmen zu können.

Der nächste Kompaktlehrgang Immobilienbewertung beginnt am 4. Mai 2012. Die neuen Lehrgänge zum Immobilien-Makler-Assistent und zum ImmobilienVerwalter-Assistent starten am 28. September 2012. Leiter aller Lehrgänge ist Dr. Christian Markl. Die Teilnehmer können eine Förderung von bis zu 30 % beim Land Tirol beantragen.

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Die Entertainment-Highlights in Tirol! Hubert von Goisern „Brenna Tuats Tour“ 12. April 2012 Olympiahalle

„Die Lehrgänge und Seminare an der AIW bieten umfassende und zertifizierte Inhalte nach höchsten Qualitätsstandards.“

Andreas Gabalier und Band 29. April 2012 Olympiahalle

Kontakt akt Mag. Simone Riedl, MIM 0512/59 6 60-354 simone.riedl@bfi-tirol.at www.immoakademie.at

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„Wir werden Ihnen kostenlos eine Dampfmaschine überlassen. Wir werden diese installieren und für fünf Jahre den Kundendienst übernehmen. Wir garantieren Ihnen, dass die Kohle für die Maschine weniger kostet, als Sie gegenwärtig an Futter (Energie) für die Pferde aufwenden müssen, die die gleiche Arbeit tun. Und alles, was wir von Ihnen verlangen, ist, dass Sie uns ein Drittel des Geldes geben, das Sie sparen.“ James Watt, 1736–1819

Text: Marina Kremser Fotos: iStockphoto, Florian Schneider

Energiecontracting – Einsparungen ohne Eigeninvestition und ohne Risiko Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten ist es für Unternehmen und Institutionen sinnvoll und wichtig, Einsparungsreserven zu finden und diese nachhaltig zu nutzen. Vor allem im Bereich der Wärmegewinnung liegen Potenziale brach, die es zu heben gilt. Die E2 Wärmepartner GmbH aus Thaur entwickelt gemeinsam mit ihren Kunden kosteneffiziente Lösungen zur Wärmeversorgung, ohne dass diese Eigenkapital einsetzen oder ein technisches Risiko eingehen müssen.

Vor wenigen Monaten haben Ing. Herbert Freund, Geschäftsführer eines der renommiertesten Installationsunternehmen Tirols, und Mag. Harald Himmler, ausgewiesener Experte mit über 15-jähriger Erfahrung im Bereich der Projektentwicklung für Energieanlagen und Energiedienstleistungen, ihre Kompetenzen gebündelt und unabhängig von ihrem Stammgeschäft ein Unternehmen für Energiecontracting gegründet. Gemeinsam firmieren sie unter dem Namen E2 Wärmepartner. Wir trafen die beiden Geschäftsführer zum Gespräch. eco.nova: Bereits im 18. Jahrhundert erkannte James Watt die Vorteile des heutigen Contractings. Was genau kann man sich darunter vorstellen? Herbert Freund: Bei unserem Projekt der E2 Wärmepartner sprechen wir vom so genannten Energiecontracting. Das heißt, wir analysieren die derzeitige Energiesituation des Kunden und das Einsparungspotenzial und entwickeln auf Basis dieser Daten die kosteneffizienteste und wirtschaftlichste Versorgungslösung. Wenn wir eine Umstellung für sinnvoll erachten,

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übernehmen wir in weiterer Folge die Finanzierung, die Inbetriebnahme und den laufenden Betrieb inkl. der Brennstoff beschaffung einer neuen, passgenauen Anlage. Der Kunde bezahlt die bezogenen kWh an Wärme, ganz einfach und transparent. Im Gegenzug dafür profitieren wir an den Einsparungen der Kunden mit und amortisieren somit unsere Investition. Harald Himmler: Unser Ziel ist es, das maximale Einsparungspotenzial für unsere Kunden zu realisieren und es für sie nachhaltig nutzbar zu machen, ohne dass sie dafür Eigenkapital investieren müssen. Gerade das Thema Energieversorgung ist für viele Unternehmer schwer zu überblicken und ein notwendiges Übel, weit entfernt vom eigentlichen Kerngeschäft. Doch kaum jemand hat selbst das Know-how, um zu wissen, welche Form der Wärmegewinnung für ihn die ökonomischste ist. Schlussendlich will jeder Wärme möglichst günstig, unkompliziert, umweltfreundlich und verlässlich zur Verfügung haben – sich aber möglichst wenig damit auseinandersetzen müssen. Letztlich funktioniert unser System nur, wenn die Einsparungen auch wirklich und


eco.titel „Wir gehen mit unserem eigenen Geld, unserem Know-how und einem hohen Maß an Dienstleistung in Vorleistung. Unsere Kunden und wir sitzen also immer im selben Boot.“ Ing. Herbert Freund

nachhaltig erzielbar sind, wir an diesen Einsparungen partizipieren und sich somit unsere Investitionen über die Vertragslaufzeit amortisieren. Dafür gehen wir mit unserem eigenen Geld, unserem Know-how und einem hohen Maß an Dienstleistung wie Analyse, Planung, Genehmigungs- und Förderungsansuchen, die normalerweise allesamt separat zu bezahlen wären, in Vorleistung. Unsere Kunden und wir sitzen also immer im selben Boot.

„Wir verkaufen Effizienz!“ Für wen ist ein solches Energiecontracting sinnvoll? Ab welchem Wärmebedarf lässt sich davon profitieren? Herbert Freund: Der ideale Bereich liegt bei einem Bedarf zwischen 100 und 1.000 kW installierter Leistung, also ab einem Heizölbedarf von mindestens 10.000 Litern im Jahr. Deshalb richtet sich unser Angebot auch nicht an Privathaushalte, da unsere Vorleistungen nicht auf kleine Einheiten umlegbar sind. Wir bewegen uns mit dem Energiecontracting im Bereich von kommunalen Einrichtungen wie Schulen, Altersheimen oder Schwimmbädern, der Industrie, Gewerbebetrieben oder größeren Wohnanlagen. Große Einsparpotenziale birgt auch die Hotellerie. Harald Himmler: Vor allem Hoteliers investieren ihr Geld lieber in „sichtbare“ Dinge und Komfort für die Gäste. Dasselbe gilt für Wachstumsunternehmen, die das Eigenkapital für ihr Kerngeschäft benötigen. Sie möchten sich nicht auch noch mit der Technik beschäftigen müssen – sie soll funktionieren. Für das Energiecontracting sind vor allem Projekte interessant, wo die Ist-Situation ineffizient ist, z. B. bei alten Heizölanlagen. Kosteneinsparungen von bis zu 20 % ab dem ersten Jahr sind oft darstellbar.

und -gas, sondern auch in Bezug auf den Umweltgedanken. Es gibt derzeit zahlreiche innovative Technologien auf dem Markt. E2 Wärmepartner ist ein unabhängiges Unternehmen und kann daher die beste Lösung für den Kunden auswählen, egal ob Wärmepumpe, Solaranlage, Hackschnitzel und Pellets, wo wir häufig die attraktivsten Einsparungsmöglichkeiten finden. Die Auswahl der passenden Technologie ist schwierig und braucht objektive Profis. Wir kennen uns am Markt aus und haben die Prämisse, Einsparungen zu maximieren. Harald Himmler: Für uns ist das Produkt eher Mittel zum Zweck. Was zählt, ist das Ergebnis. Wir verkaufen keine Technologien, Maschinen oder Planungsleistungen, sondern Einsparungen und Effizienz. In erster Linie sind wir Dienstleister und stellen unser Knowhow zur Verfügung. Wir bieten quasi Wärmeversorgung all inclusive und alles aus einer Hand. So hat der Kunde die Garantie, dass wir stets den Überblick haben und die vielen Kleinigkeiten ein gut zusammenspielendes großes Ganzes ergeben. Der Kunde profitiert von unserem Wissen und unserer Erfahrung. Übrigens arbeiten wird dabei auch gerne mit ausgewählten Installateuren, Planern und Architekten vor Ort zusammen. Unsere Kunden sind keinesfalls gezwungen, auf den Installateur ihres Vertrauens in Zukunft zu verzichten. Oberstes Ziel ist, mit Energiecontracting das optimale Ergebnis für unsere Kunden zu erzielen, d. h. eine umweltfreundliche Alternative und dabei höchstmögliche Einsparungen zu bieten.

Mag. Harald Himmler

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Vorteile des Energiecontractings • •

Welche Technologien kommen bei Ihren Anlagen zu Einsatz? Gibt es Präferenzen? Herbert Freund: Nein, Präferenzen haben wir keine. Aber wir gehen natürlich klar in Richtung erneuerbare Energien. Nicht nur in Hinblick auf die immer teurer werdenden und unüberschaubaren Kosten bei Erdöl

„Wir verkaufen keine Technologien sondern Einsparpotenzial. Projekte funktionieren auch für uns nur, wenn sie für den Kunden funktionieren.“

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Einsparungen über einen günstigen Wärmepreis – vom ersten Tag an Keine Notwendigkeit zur Eigeninvestition Keine Aufwendungen für Planung, Studien, Förderungen oder Genehmigungen Umstieg auf umweltfreundliche und erneuerbare Energie und damit Absicherung gegen steigende Kosten für Heizöl oder Erdgas (auch geplante CO2Steuer) Vorgefertigte Komplettanlagen für eine möglichst einfache Installation

E2 Wärmepartner GmbH Bert-Köllensperger-Str. 1 6065 Thaur Tel.: 0699/10 40 79 26 info@e2waermepartner.at www.e2waermepartner.at

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steuer.berater

1. Stabilitätsgesetz 2012 trifft Immobilienbesitzer und Besserverdiener Seit kurzem existiert eine Regierungsvorlage zu einem zweiteiligen Sparpaket. Es sind dies das 1. Stabilitätsgesetz 2012 mit einer Reihe steuerlicher Maßnahmen und das 2. Stabilitätsgesetz 2012 mit sonstigen Einsparungen und Reformen. Der endgültige Beschluss im Nationalrat und im Bundesrat war bei Redaktionsschluss noch immer nicht gefasst. Und das, obwohl die steuerlichen Vorhaben bereits mit 1. April in Kraft getreten sein sollen. Da die Zeit zwischen Beschlussfassung und Inkrafttreten damit unfassbar kurz sein wird, greifen wir die brisanten Vorhaben zur Immobiliensteuer bereits in dieser Ausgabe auf.

Text: STB Dr. Verena Maria Erian, STB Raimund Eller und STB Mag. Eva Messenlechner Fotos: iStock, Foto Hofer

Weiters konnten wir ein sehr großes Interesse an der geplanten Solidarabgabe feststellen. Daher informieren wir Sie heute auch schon über die diesbezüglichen Gesetzespläne. Die gute Nachricht dazu gleich vorweg: Die Solidarabgabe soll erst 2013 kommen und zudem bis 2016 befristet sein. Obendrein werden viele Menschen gar nicht oder nur mäßig davon betroffen sein. Hinsichtlich der restlichen Punkte dieses mitunter wirren Sparpaketes hoffen wir doch auf baldige Klarheit und werden sodann in unserer Maiausgabe, wie gewohnt, ausführlich und mit nutzbringenden Tipps berichten. Nun aber vorab zu den großen Themen „Immobilienertragsbesteuerung“ und „Solidarabgabe“:

Private Immobilienverkäufe steuerpflichtig Seit 1. April 2012 unterliegt der Verkauf von privaten Liegenschaften der Einkommensteuer. Dies war

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bisher nur dann der Fall, wenn zwischen Kauf und Verkauf weniger als zehn Jahre (Spekulationsfrist) vergangen sind. Ab 1.4. sieht die Besteuerung von privaten Liegenschaftsverkäufen wie folgt aus: Best Case: Kauf vor dem 1.4.2002 und Verkauf vor dem 1.4.2010 In diesen Fällen ist alles beim Alten geblieben. Das heißt bei Einhaltung der 10-jährigen Spekulationsfrist kann der Gewinn aus der Veräußerung privater Immobilien vollkommen steuerfrei lukriert werden. Beispiel: Einkauf um: Verkauf um: Gewinn: Steuer:

700.000,– 980.000,– 280.000,– 0,–


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Beispiel für Verkauf nach 12 Jahren: Einkauf um: 700.000,– Verkauf um: 980.000,– Gewinn: 280.000,– Inflationsabschlag: –11.200,– (4 % von 280.000,–) Steuerpflichtiger Gewinn: 268.800,– Steuer: 67.200,– (25 % von 268.800,–) Worst Case: Kauf vor dem 1.4.2002 und Verkauf nach dem 31.3.2012 mit Umwidmung in Bauland nach dem 31.12.1987 Werden schon vor dem 1.4.2002 angeschaff te, aber erst nach 1987 in Bauland gewidmete Liegenschaften veräußert, so wird der Veräußerungsgewinn pauschal mit 60 % des Verkaufspreises angenommen. Dies entspricht einer effektiven Steuer von 15 % des Verkaufspreises. Beispiel: Einkauf um: Verkauf um: Gewinn: Steuer:

700.000,– 980.000,– 280.000,– 147.000,– (15 % von 980.000,–)

Der Steuerpfl ichtige kann allerding, die Besteuerung nach dem tatsächlichen Veräußerungsgewinn beantragen. Im vorstehenden Bespiel würde dabei eine Steuer von 67.200,– herauskommen und die Option daher zu einem wesentlich günstigeren Ergebnis führen. Anmerkung: Bei Umwidmungen ist i.d.R. mit deutlich höheren Gewinnen als lt. Beispiel zu rechnen. Das Beispiel wurde zur Vergleichbarkeit der mit den übrigen Beispielfälle so gewählt.

Scond Best Case: Kauf vor dem 1.4.2002 und Verkauf nach dem 31.3.2012 ohne Umwidmung oder bei Umwidmung vor dem 1.1.1988 Hier erfolgt nun eine Besteuerung des gesamten Veräußerungspreises (nicht des Gewinnes, sondern des gesamten Erlöses!) in Höhe von 3,5 %. Beispiel: Einkauf um: Verkauf um: Gewinn: Steuer:

700.000,– 980.000,– 280.000,– 34.300,– (3,5 % von 980.000,–)

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Bad Case: Kauf nach dem 31.3.2002 und Verkauf nach dem 31.3.2012 Hier kommt es zu einer Besteuerung des Veräußerungsgewinnes (= Verkaufspreis abzüglich Anschaffungskosten) in Höhe von 25 %. Wird die Immobilie erst nach zehn Jahren veräußert, so darf der Veräußerungsgewinn jährlich um einen 2%igen Infl ationsabschlag gekürzt werden. Dieser Infl ationsabschlag kann den Veräußerungsgewinn maximal bis auf die Hälfte kürzen.

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TIPPS Für den eigenen Wohnsitz: Immobilien, in denen Sie innerhalb der letzten 10 Jahre vor Verkauf mindestens 5 Jahre durchgehend Ihren Hauptwohnsitz hatten, können Sie weiterhin steuerfrei veräußern (Achtung aber bei zwischenzeitlicher Vermietung). Sind seit der Anschaff ung noch nicht so viele Jahre vergangen, so reicht es aus, wenn Sie seit der Anschaff ung durchgehend (mindestens 2 Jahre) in der nämlichen Immobilie Ihren Hauptwohnsitz hatten. Für selbst hergestellte Gebäude: Auch diese Objekte können im Privatbereich so wie bisher jedenfalls steuerfrei veräußert werden, insoweit sie nicht zur Einkünfteerzielung (z. B. Vermietung) gedient haben. Für Fälle innerhalb der Spekulationsfrist: Liegenschaften, welche zum Verkaufszeitpunkt noch in der zehnjährigen Spekulationsfrist verhangen sind, können jetzt steuerlich günstiger veräußert werden. Eine Veräußerung bis zum 31.3.2012 wäre nämlich noch nach Tarif, d.h. mit bis zu 50 %, besteuert worden, während ein Verkauf jetzt mit lediglich 25 % belastet wird. Dasselbe gilt übrigens auch für betriebliche Immobilien, egal innerhalb welcher Frist.

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Wen triff t es? Dieser Beitrag betriff t Unternehmerinnen und Unternehmer mit einem Jahresgewinn von mehr als 175.000 €. Einkünfte aus einer Anstellung sind ab einem Jahresbrutto von 184.000 € betroffen. Wie viel ist zu zahlen? Die gute Nachricht: Es kommt nicht wirklich zu einer neuen Steuer, sondern lediglich zu einer Zurücknahme bisheriger Steuerbegünstigungen. Im Angestelltenbereich sieht das so aus, dass die Sonderzahlungen (Weihnachts- und Urlaubsgeld) ab einem gewissen Einkommen (Brutto ab 13.280 p.m. bzw. 185.920 p.a.) nicht mehr mit dem begünstigten Satz von 6 %, sondern mit 27 % besteuert werden. KOPRODUKTION der EMF TEAM TIROL STEUERBERATER GMBH und den ÄRZTESPEZIALISTEN vom TEAM JÜNGER: STB Dr. Verena Maria Erian, STB Mag. Eva Messenlechner, STB Raimund Eller, v. l.

Für den Fall, dass das Inkrafttreten der neuen Regelung nach Redaktionsschluss verschoben wurde und das Gesetz noch immer nicht in Kraft sein sollte, wenn Sie diesen Beitrag lesen: • Für Fälle außerhalb der Spekulationsfrist: Wenn Sie die 10-jährige Spekulationsfrist bereits ausgesessen haben, so können Sie während des Fortbestandes der alten Rechtslage noch gänzlich steuerfrei verkaufen. Wenn Sie sich also gerade in Verkaufsverhandlungen befinden, sollte der Kaufvertrag noch unterschrieben werden, bevor das Gesetz endgültig in Kraft tritt. • Für Fälle mit starken Wertsteigerungen infolge Umwidmung nach 1987: Bei Liegenschaften, die erst nach 1987 umgewidmet wurden, könnten bei Einhaltung der alten Spekulationsfrist zumindest die bisher erfolgten Wertsteigerungen endgültig steuerfrei gestellt werden. Dies wäre auch dann möglich, wenn ein baldiger Fremdverkauf noch vor Gültigkeit der neuen Rechtslage nicht gewünscht bzw. nicht machbar ist. In diesen Fällen könnte ein rechtzeitiger Verkauf innerhalb der Familie oder auch eine GmbH-Konstruktion hilfreich sein. Auf Grund der dabei anfallenden Nebenkosten macht dies selbstverständlich nur bei entsprechenden Wertsteigerungen Sinn. Die Nebenkosten machen mindestens 3,1 % aus. Sie ergeben sich aus der Grunderwerbsteuer (2 % bei nahen Angehörigen, ansonsten 3,5 %), der Gebühr für die Eintragung in das Grundbuch (1,1 %) sowie den Kosten für die Errichtung des Kaufvertrages.

Solidarabgabe 2013–2016 bei einem Monatseinkommen über 13.200 Euro Neben den Immobilienbesitzern soll es künftig allgemein auch Besserverdienern an den Kragen gehen. Nach der aktuellen Regierungsvorlage sollen sie in den Jahren 2013 bis 2016 mit einer Solidarabgabe zusätzlich zur Kassa gebeten werden.

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Für Selbständige kommt es im Gegenzug zu einer Kürzung des bisherigen Gewinnfreibetrages wie folgt: • Für Gewinne zwischen 175.000 € und 350.000 €: Von bisher 13 % auf nunmehr 7 % • Für Gewinne zwischen 350.000 € und 580.000 €: Von bisher 13 % auf nunmehr 4,5 % • Für Gewinne ab 580.000 €: Von bisher 13 % auf 0 % Für Gewinne bis 175.000 € und dann wieder ab 769.000 € ändert sich somit nichts. Für die erstere Marge gibt es weiterhin die vollen 13 % Gewinnfreibetrag und Einkommensteile jenseits von 769.000 € konnten auch bisher schon nicht von dieser Begünstigung profitieren. Beispiel für einen Jahresgewinn von 200.000 €: Gewinnfreibetrag bisher: Steuerersparnis:

26.000 € 13.000 €

Gewinnfreibetrag 2013: Steuerersparnis neu:

24.500 € 12.250 €

Solidarbeitrag 2013 somit:

750 €

Resümee Hinsichtlich der Solidaritätsabgabe haben wir Schlimmeres befürchtet. Aber wie das Beispiel zeigt, hält sich der Schaden in Grenzen. Der Maximalbetrag wird bei einem Gewinn von 769.000 € erreicht. In dieser Liga werden dann aber satte 27.310 € Solidaritätsabgabe schlagend. Bei der neuen Immobilienbesteuerung hingegen geht es um sehr viel mehr Geld. Der Tiroler Immobilienmarkt konnte in den letzten Jahren starke Wertsteigerungen verzeichnen. In Medienberichten war von Steigerungen von bis zu 40 % in den letzten acht Jahren zu lesen. Brancheninsider gehen auch für die kommenden Jahre von einer Fortsetzung dieses Trends aus. Damit ist eines klar: Die neue Immobilienertragsbesteuerung ist ein heißes Eisen. Steuerlich legale Gestaltungsmöglichkeiten können nur für den jeweiligen Einzelfall beurteilt werden. Wir empfehlen Ihnen bei Bedarf umgehend ihren persönlichen Steuerberater zu konsultieren.

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Die neue Immobilienbesteuerung Das am 1.4.2012 in Kraft getretene 1. Stabilitätsgesetz hat die Besteuerung im Bereich der Immobilien sowohl im Privatvermögen als auch im Betriebsvermögen grundlegend geändert. Bisher waren Gewinne aus der Veräußerung von bebauten oder unbebauten Grundstücken nach Ablauf der Spekulationsfrist von 10 Jahren im Privatvermögen steuerfrei. Text: Mag. Andreas Kapferer LL.M., WP/StB und DDr. Klaus Wiedermann, WP/StB

Nur im Fall der Geltendmachung bestimmter beschleunigter Sonderabschreibungen im Rahmen der Vermietungseinkünfte verlängerte sich die Spekulationsfrist von 10 auf 15 Jahre. Bei Veräußerungen innerhalb der Spekulationsfrist erfolgte bis zum 31.3.2012 eine Versteuerung mit dem progressiven Steuersatz (bis zu 50 % Einkommensteuer). Diese Spekulationsfrist wurde nun abgeschaff t. Veräußerungsgewinne von Immobilienverkäufen werden künftig generell mit einem Steuersatz von 25 % besteuert und in der Regel im Wege der Selbstberechnung abgeführt (Immobilienertragsteuer, im Folgenden kurz „ImmoESt“). Die Neuregelung gilt für Veräußerungsgeschäfte ab 1.4.2012 betreffend Immobilien, die am 31.3.2012 nach der alten Rechtslage mangels Ablaufes der Spekulationsfrist noch nicht steuerfrei verkauft werden hätten können. Diese „Neufälle“ betreffen somit Immobilien, die im Fall der 10-jährigen Spekulationsfrist nach dem 30.3.2002, im Fall der 15-jährigen Spekulationsfrist nach dem 30.3.1997 entgeltlich erworben wurden. Veräußerungen von Immobilien, die vor dem 31.3.2002 (bzw. im Fall der 15-jährigen Spekulationsfrist vor dem 31.3.1997) erworben wurden (sogenannte „Altfälle“) unterliegen bei einem Kaufvertragsabschluss ab 1.4.2012 einer 3,5%igen Einkommensteuer auf den Veräußerungserlös; da diese pauschale Besteuerung auf dem Besteuerungsniveau der 3,5%igen Grunderwerbsteuer angesetzt wurde, war ein rascher

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Verkauf noch vor dem 1.4.2012 zur Hebung der bisher steuerfrei angewachsenen stillen Reserven nicht zielführend; allenfalls konnte man dieses Ergebnis durch die Einlage in eine GmbH mit einer geringeren Verkehrssteuerbelastung erreichen. Letzteres kam insbesondere bei umgewidmeten Liegenschaften in Betracht. Bei Immobilien, die nach dem 31.12.1987 in Bauland umgewidmet wurden, ist nämlich für Veräußerungen ab dem 1.4.2012 eine 15%ige Einkommensteuer vom Veräußerungserlös zu entrichten. Anstatt der 3,5%igen oder 15%igen Einkommensteuer auf den Veräußerungserlös kann auf Regelbesteuerung mit dem neuen 25%igen Sondersteuersatz auf den Veräußerungsgewinn optiert werden. Dies kann bei Liegenschaften mit geringer Wertsteigerung bzw. hohen Investitionssummen vorteilhaft sein. Nicht betroffen sind Veräußerungen von selbst hergestellten Gebäuden, Enteignungen und Immobilien, die zwei Jahre seit der Anschaff ung (oder fünf Jahre durchgehend innerhalb der letzten zehn Jahre vor Verkauf) als Hauptwohnsitz gedient haben. Bei der bisher im Entwurf vorgesehenen Hauptwohnsitzbefreiung wurde klargestellt, dass im Falle der Zweijahresfrist der Hauptwohnsitz nicht nur bereits seit der Anschaff ung, sondern auch ununterbrochen bis zur Veräußerung bestanden haben muss; eine Aufgabe des Hauptwohnsitzes vor Verkauf ist demnach schädlich. In diesem Fall muss die fünfjährige Hauptwohnsitzfrist innerhalb von 10 Jahren vor dem Verkauf erfüllt


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werden. In jedem Fall muss der Hauptwohnsitz nach dem Verkauf nunmehr aufgegeben werden. Bei der neuen Immobilienbesteuerung mit dem 25%igen Sonder-Einkommensteuersatz gibt es folgende Besonderheiten: • Inflationsabschlag: Veräußerungsgewinne von Immobilien, die mehr als 10 Jahre gehalten wurden, werden um einen Infl ationsabschlag vermindert. Dieser beträgt pauschal 2% pro Jahr. Der Infl ationsabschlag wird jedoch erst ab dem 11. Jahr abgezogen (z.B. Infl ationsabschlag für 2 Jahre in Höhe von insgesamt 4% bei Verkauf im 12. Jahr). • Betrieblicher Bereich: Die Flat-Tax i.H.v. 25 % und der Infl ationsabschlag sollen auch im betrieblichen Bereich und unabhängig von der Gewinnermittlungsart gelten. Im betrieblichen Bereich gilt der Infl ationsabschlag allerdings nur für den Veräußerungsgewinn aus Grund und Boden und nicht aus Gebäuden. • Liegt der betriebliche Schwerpunkt jedoch in der Vermietung bzw. Veräußerung von Grundstücken oder zählen die Grundstücke zum Umlaufvermögen, erfolgt die Besteuerung nach normalem Tarif (bis zu 50 %; ohne Infl ationsabschlag). • Im Betriebsvermögen ist eine vorrangige Verrechnung von Grundstücksabschreibungen mit den nur zu 25% steuerpfl ichtigen Grundstücksveräußerungsgewinnen vorgesehen. Erst danach ist eine Verrechnung mit bis zu 50% einkommensteuerpfl ichtigen anderen Einkünften möglich. Weiters kann Grund und Boden künftig aus dem Betriebsvermögen (sofern keine Gewinnermittlung nach § 5 EStG erfolgt) steuerneutral zum Buchwert entnommen werden; erst bei Veräußerung im Privatvermögen kommt in der Folge die 25%ige ImmoESt zur Anwendung. • Weiters wurde sichergestellt, dass mit dem Tarifsatz steuerpfl ichtige stille Reserven aus dem Verkauf von Anlagevermögen nicht steuerschonend auf die Anschaff ungs- oder Herstellungskosten von Immobilien übertragen werden können, die bei Verkauf bloß dem 25%igen Steuersatz unterliegen. • Privatstiftungen: Die neue ImmoESt fällt bei Privatstiftungen unter das Zwischensteuer-Regime. Diese 25%ige Zwischensteuer wird nach Maßgabe KESt-pfl ichtiger Zuwendungen wieder gutgeschrieben. • Körperschaften öffentlichen Rechts (KöR), gemeinnützige Organisationen: Veräußerungsgewinne aus Immobilien sind künftig im Wege der 25%igen ImmoESt steuerpfl ichtig. • Kein Verlustausgleich: Verluste aus Immobiliengeschäften sind nicht mit anderen Einkünften ausgleichsfähig. Wird jedoch eine (optionale) Veranlagung durchgeführt, so können Gewinne und Verluste aus Immobilienveräußerungen ausgeglichen werden; nur bei zusätzlicher Ausübung der Option zur Regelbesteuerung erfolgt eine Veranlagung zum Tarif anstatt mit 25%. • Anzeigeverpfl ichtung und Haftung für Notare

Mag. Andreas Kapferer LL.M. WP/StB, Partner bei Deloitte Österreich und Kapferer Frei Grüner

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DDr. Klaus Wiedermann WP/StB, Director bei Deloitte Österreich

und Rechtsanwälte als Parteienvertreter: Die Veräußerungsgewinnermittlung und Anzeige beim Finanzamt erfolgt künftig im Rahmen von Grunderwerbsteuererklärungen durch Parteienvertreter (Selbstberechnung). Für die Entrichtung der ImmoESt besteht grundsätzlich eine Haftung der Parteienvertreter. Die ImmoESt ist mit dem 15. Tag des auf den Kalendermonat des Zuflusses des Erlöses zweitfolgenden Monats fällig. Kein Abzug von Ausgaben: Wie bei der KESt wird auch bei der ImmoESt kein Abzug von Ausgaben von der Bemessungsgrundlage zugelassen. Einzige Ausnahme sind Kosten im Zusammenhang mit der Selbstberechnung durch Parteienvertreter.

Auch im Bereich der Umsatzsteuer kommen wesentliche Änderungen: Vermietern steht künftig ein Vorsteuerabzug nur dann zu, wenn der Mieter diesbezüglich auch zum vollen Vorsteuerabzug berechtigt ist. Dies betriff t insbesondere Vermietungen an Körperschaften öffentlichen Rechts („Ausgliederungsmodelle“), Banken und Versicherungen, aber auch an Ärzte. Die Beschränkung gilt für alle Miet- und Pachtverhältnisse, die ab 1.4.2012 abgeschlossen werden (außer es wurde bis 31.3.2012 mit der Gebäudeerrichtung begonnen). Weiters wurde die Frist für eine Vorsteuerkorrektur bei geänderter Verwendung von bisher 10 auf 20 Jahre ausgedehnt. Dabei wurde klargestellt, dass der auf 20 Jahre verlängerte Vorsteuerberichtigungszeitraum nur für jene Grundstücke nicht gilt, die der Unternehmer vor dem 1.4.2012 erstmals in seinem Unternehmen als Anlagevermögen verwendet oder nutzt, oder wenn bei der Vermietung zu Wohnzwecken der Mietvertrag vor dem 1.4.2012 abgeschlossen wird. In letzterem Fall ist somit der Abschluss eines Wohnraumnutzungsvertrages vor dem 1.4.2012 auch dann ausreichend, wenn die Fertigstellung und Nutzung des Gebäudes erst nach dem 31.3.2012 erfolgt. Allerdings führt bei einem solchen erst nach dem 31.3.2012 fertiggestellten und in Bestand gegebenen Gebäude jeder spätere Mieterwechsel insoweit zur Verlängerung des Vorsteuerberichtigungszeitraumes auf 20 Jahre.

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Kontakt und Info unter www.kapferer-partner.at www.deloitte.at

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recht.aktuell

Stabilitätsgesetz 2012 Vorsteuerabzug und Immobilienverwertung

Wesentliches Element der Umsatzsteuer ist für den Unternehmer die Möglichkeit, sich die in Rechnung gestellte Umsatzsteuer mittels Vorsteuerabzug „zurückzuholen“. Die Verwertung von Grundstücken, also deren Veräußerung bzw. Vermietung und Verpachtung, ist grundsätzlich vom Vorsteuerabzug ausgeschlossen. Der Gesetzgeber hat jedoch bislang für den Unternehmer ein Optionsrecht geschaffen. Der Unternehmer hatte somit die Wahl, entweder zum Vorsteuerabzug verbunden mit der freiwilligen Zahlung der 20%igen Umsatzsteuer zu optieren oder eine Steuerbefreiung hinzunehmen und keine Vorsteuer zurückzuerhalten. Das Steuermodell mitsamt Vorsteuerabzugsberechtigung hatte bei Neuerrichtungen den Vorteil, dass die gesamten Errichtungskosten um den Vorsteuerabzug bereinigt werden konnten.

Beschränkung des Optionsrechtes bei Vermietung Aufgrund der Optierung zum Vorsteuerabzug unterlag in der Folge die Weitervermietung des Grundstückes der Umsatzsteuerpflicht, wobei der Gesetzgeber die Möglichkeit vorsah, nach 10 Jahren wieder zur Steuerbefreiung rückzuoptieren.

Weitere Informationen: Advokatur Dr. Herbert Schöpf LL.M., Rechtsanwalt-GmbH, Arkadenhof, Maria-Theresien-Straße 34, 6020 Innsbruck, advokatur@dr-schoepf.at

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Ab dem 01.04.2012 ist für den Vermieter eine Option nur mehr möglich, wenn sein Mieter das Grundstück oder einen baulich abgeschlossenen, selbständigen Teil des Grundstückes nahezu ausschließlich für Umsätze verwendet, die den Vorsteuerabzug nicht ausschließen. Der Mieter muss also selbst vorsteuerabzugsberechtigt sein und der Unternehmer hat diese Voraussetzung gegenüber der Behörde nachzuweisen. Von dieser Neuregelung ausgenommen sind jene Fälle, in denen der

Vermieter das Gebäude selbst errichtet und mit der Errichtung bereits vor dem 01.04.2012 begonnen wurde.

Verlängerung des Zeitraumes der Vorsteuerrückzahlung Bislang bot der Gesetzgeber die Möglichkeit, nach 10 Jahren von der Optierung zur Umsatzsteuer (mitsamt dem Vorsteuerabzug) zur Steuerbefreiung zurückzukehren. So konnte ein Unternehmer nach 10 Jahren sein Grundstück umsatzsteuerfrei veräußern oder (weiter)vermieten, ohne dass der bisherige Vorsteuerabzug anteilsmäßig zurückgezahlt werden musste. Nunmehr wird dieser Zeitraum auf eine Dauer von 20 Jahren verlängert. Diese Änderung gilt für Anlagevermögen, welches der Unternehmer erstmals nach dem 31.03.2012 in seinem Unternehmen nutzt, und für Miet- und Nutzungsverträge, bei welchen der Vertragsabschluss nach dem 31.03.2012 erfolgt. Findet demnach bei Grundstücken, für die das Steuermodell mitsamt Vorsteuerabzug gewählt wurde, ein Umschwung zur steuerfreien Veräußerung oder Vermietung statt – da diese Vorgänge grundsätzlich von der Umsatzsteuer befreit wären –, so hat nunmehr binnen eines Zeitraumes von 20 Jahren eine anteilige Rückzahlung der zuvor lukrierten Vorsteuer zu erfolgen. Mit den nun vorgenommenen rechtlichen Änderungen erreicht der Gesetzgeber neben anderen Unternehmern auch Banken, Versicherungen, Ärzte, Länder, Gemeinden und andere Körperschaften öffentlichen Rechts, welche nicht zum Abzug der Vorsteuer berechtigt sind.

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Die Volksbank Tirol Innsbruck-Schwaz AG, die TIROLER VERSICHERUNG und die Firma Physiotherm haben unter der treffenden Bezeichnung TIROLER WOHLFÜHL-KREDIT ein äußerst attraktives Produktpaket für Tirols Bauherren geschaffen.

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Tirols Politik als Unternehmer Das Land Tirol ist an zahlreichen Betrieben beteiligt und betätigt sich dort als Unternehmer – was in den meisten Fällen öffentlich kaum Beachtung findet.

Das Land Tirol ist für die Politik zuständig, die Betriebe für Umsatz und Gewinn. Das ist die gängige Meinung über die Rolle der öffentlichen Hand auf der einen und jene der Wirtschaft auf der anderen Seite. Doch so klar lassen sich die Bereiche nicht trennen. Die öffentliche Hand ist mit eigenen Betrieben unternehmerisch tätig. Das betriff t nicht nur das Land, sondern auch die Tiroler Gemeinden, von denen viele beispielsweise in eigenen Bauhöfen gewerbliche Arbeiten selbst ausführen. Doch es gibt auch Gemeinden, die auf eine andere Philosophie setzen und Arbeiten lieber an private Firmen vergeben. Kritisch wird es, wenn die öffentliche Hand selbst im privatwirtschaftlichen Bereich tätig wird und als Konkurrent für die gewerblichen Betriebe auftritt. Beachtlich ist jedoch vor allem die unternehmerische Tätigkeit des Landes Tirol. Das Land ist an zahlreichen Betrieben beteiligt – wobei die in der Übersicht aufgelisteten Unternehmen teilweise selbst wieder an weiteren Betrieben beteiligt sind. In 100-prozentigem Landeseigentum stehen die TIWAG, der Verkehrsverbund Tirol, die Leitstelle Tirol, die Hypo Tirol, die Medizinuniversität UMIT und die TILAK. Mit geringeren Beteiligungen zählen klingende Betriebe wie die Festspiele Erl, das Tiroler Landestheater, die Flughafenbetriebsgesellschaft, die ASFINAG, die Neue

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Heimat Tirol oder das Zukunftszentrum zum Portfolio des Landes. Alljährlich wird im Landtag anlässlich der Präsentation des so genannten Beteiligungsberichtes über die Unternehmen des Landes debattiert. Doch dabei steht kaum die wirtschaftliche Führung dieser Betriebe im Fokus, sondern wird vor allem über Bereiche gesprochen, die in der Privatwirtschaft am Rande angesiedelt sind. So wurde anlässlich der heurigen Diskussion über den Beteiligungsbericht ausgiebig über die Frauenquoten in Aufsichtsräten diskutiert sowie über die Tatsache, dass nicht alle Landesunternehmen über einen Betriebsrat verfügen. Somit sind die Landesbeteiligungen ein Spielfeld ideologischer Auseinandersetzungen. Deren Notwendigkeit und Wirtschaftlichkeit wird jedenfalls grundsätzlich nicht infrage gestellt. Eine Ausnahme bildete heuer die Hypo Bank Tirol, die eine massive Finanzhilfe des Landes aufgrund fauler Italienkredite in Anspruch nehmen musste. Doch selbst bei der Landesbank wurden keine ernsthaften Forderungen laut, diese zu privatisieren, wie das in anderen Ländern durchaus üblich ist. Das Land Tirol als Unternehmer – das ist auch eine Facette der Tiroler Politik. Hier gilt der Grundsatz: Solange Landesbetriebe ohne größere Turbulenzen und Skandale geführt werden, stehen sie nicht im Interesse der öffentlichen Aufmerksamkeit.

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Die Beteiligungen des Landes Tirol

Stamm-/Grundkapital in EUR

Landesbeteiligung in EUR

eco.wirtschaft

(Gesamtübersicht)

% der Beteiligung

Betriebsleistung 2010

EGT 2010

ENERGIEVERSORGUNG TIWAG – Tiroler Wasserkraft AG ....................................................72.670.000,00 ... 72.670.000,00 ........100,000.... 1.189.348.203 ...103.013.914 VERKEHR Felbertauernstraße-Aktiengesellschaft .............................................5.307.100,00 ..... 1.947.196,80 Timmelsjoch-Hochalpenstraßen-Aktiengesellschaft .........................2.555.000,00 ........ 383.250,00 ASFINAG Alpenstraßen GmbH ........................................................5.000.000,00 ...... 1.796.585,00 Tiroler Flughafenbetriebsgesellschaft m.b.H. ..................................10.000.000,00 ..... 2.450.000,00 Verkehrsverbund Tirol GmbH ................................................................35.000,00 .......... 35.000,00 Innsbrucker Verkehrsbetriebe und Stubaitalbahn GmbH ................14.000.000,00 ........ 560.000,00 Brennerschienentransport AG ........................................................51.640.000,00 ..... 1.549.200,00 Brenner Basistunnel BBT SE .........................................................10.240.000,00 ..... 2.560.000,00

..........36,690........... 8.915.608 ........ –168.026 ..........15,000........... 1.576.978 .......1.028.399 ..........35,932......... 38.365.600 .......1.052.960 ..........24,500......... 31.889.814 .......5.498.006 ........100,000....... 124.161.905 ........ –188.084 ............4,000......... 20.306.730 ... –22.306.507 ............3,000 ..........25,000........... 9.822.593 ..........128.939

INFRASTRUKTUR Congress und Messe Innsbruck GmbH ..............................................255.000,00 Internationales Studentenhaus, Gemeinnützige Gesellschaft m.b.H. .....72.672,83 Olympia Sport- und Veranstaltungszentrum Innsbruck GmbH .........1.900.000,00 DVT – Daten-Verarbeitung-Tirol GmbH .................................................73.000,00 Osttiroler Investment GmbH ............................................................5.814.000,00 Leitstelle Tirol GmbH ............................................................................36.000,00

..........25,500........... 7.559.827 ..... –1.880.627 ..........12,500........... 2.595.062 ..........616.176 ..........50,000........... 6.963.861 ..... –2.335.887 ........100,000........... 3.220.020 ............12.184 ..........25,000................ 98.791 .......... –18.231 ........100,000........... 1.441.958 ..... –3.447.373

.......... 65.025,00 ............ 9.084,10 ........ 950.000,00 .......... 73.000,00 ..... 1.453.500,00 .......... 36.000,00

GEMEINNÜTZIGER WOHNUNGSBAU Neue Heimat Tirol, gemeinnützige Wohnungs- und Siedlungsgesellschaft, Gesellschaft m.b.H. ......................................2.000.000,00 ..... 1.000.000,00 ..........50,000......... 80.660.289 .......9.095.330 Tiroler Gemeinnützige Wohnungsbau- und Siedlungsgesellschaft m.b.H. ...........................................................2.665.067,00 ..... 1.636.000,00 ..........61,390......... 39.330.285 .......5.393.493 WIRTSCHAFT Hypo Tirol Bank AG .......................................................................18.000.000,00 ... 18.000.000,00 ........100,000...... 132.580.314*) .....13.807.238 Tiroler Arbeitsmarktförderungsgesellschaft mbH ...................................24.000,00 .......... 20.000,00 ..........55,555........... 1.221.891 ..............5.793 „Zukunftszentrum, Kompetenzzentrum für Arbeits- und Lebenswelten der Zukunft“, Gemeinnützige Bildungs- und Forschungs-GmbH .....35.000,00 ............ 3.500,00 ..........10,000 GESUNDHEIT UND SOZIALES TILAK – Tiroler Landeskrankenanstalten GmbH ....................................37.000,00 Tiroler Tierkörperentsorgung Gesellschaft m.b.H. .................................74.000,00 UMIT – Private Universität für Gesundheitswissenschaften, Medizinische Informatik und Techik Gesellschaft mbH ........................730.000,00 Tiroler Kinderschutz GmbH ...................................................................35.000,00 ELGA – Elektronischer Gesundheitsakt GmbH ......................................35.100,00

........ 730.000,00 ........100,000......... 10.135.052 ..... –1.109.539 .......... 35.000,00 ........100,000.............. 746.839 ..........54.991**) ............ 1.300,00 ............3,700

KULTUR Innsbrucker Festwochen der Alten Musik GmbH ..................................36.000,00 Tiroler Festspiele Erl Betriebsges.m.b.H. .............................................100.000,00 Tiroler Landestheater und Orchester GmbH Innsbruck .........................35.000,00 Tiroler Landesmuseen-Betriebsgesellschaft m.b.H. ..............................35.000,00

.......... 24.000,00 .......... 51.000,00 .......... 19.250,00 .......... 21.000,00

..........66,670........... 3.093.866 ............25.672 ..........51,000........... 3.181.228 ..............7.971 ..........55,000......... 23.474.945 ..........539.478 ..........60,000........... 1.730.632 ..... –7.059.545

SONSTIGE BEREICHE Landesimmobilien-Bau- u. Sanierungs-GmbH ......................................35.000,00 Deferegger Thermalwasser Aufschließungs- und Bohrungs-GmbH .......61.358,30 Innsbruck-Tirol Olympische Jugendspiele 2012 GmbH .........................40.000,00 Nationale Anti-Doping Agentur Austria GmbH .......................................35.000,00

.......... 35.000,00 .......... 11.073,82 .......... 18.000,00 ............ 1.750,00

........100,000................ 18.840 ..............2.593 ..........18,050......................... 0 .......... –53.657 ..........45,000........... 1.665.688 ..............3.688 ............5,000

.......... 37.000,00 ........100,000....... 551.049.736 ..... –3.552.679 .......... 59.200,00 ..........80,000........... 1.566.543 ............26.212

SONSTIGE KLEINSTBETEILIGUNGEN (aus der Übernahme des erwerbswirtschaftlichen Unternehmens „Tiroler Landesreisebüro“) Steinacher Bergbahnen Aktiengesellschaft im Wipptal .....................4.608.000,00 ............ 1.453,46 ............0,032 Venet Bergbahnen Aktiengesellschaft ............................................10.031.945,45 ................ 363,36 ............0,003 Lienzer-Bergbahnen-Aktiengesellschaft ...........................................8.903.641,70 ............... 290,69 ............0,003 *) Betriebserträge **) Jahresüberschuss Quelle: Beteiligungsbericht Land Tirol 2011

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„Einen schönen Innenraum macht für mich – nach jahrelanger Suche eines Ästhetikbegriffs beim Wohnen – die Stimmigkeit zwischen der Werthaltung des darin wohnenden Menschen und der Raumwirkung aus.“ Wohnprofi Martin Wetscher


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Den Menschen ausmessen „Savoir habiter“ im Einrichtungshaus Wetscher in Fügen Zeige mir, wie du wohnst, und ich sage dir, wer du bist. Beim Planungs- und Einrichtungshaus Wetscher ist das umgekehrt: Dort wird erst die Persönlichkeit des Menschen „vermessen“, um dann ein Daheim zum Wohlfühlen zu schaffen. Das Zillertaler Unternehmen feiert heuer seinen 100. Geburtstag – und hat sich auf einem schwierigen, weil überbordenden Markt mit 25 Mio. Umsatz jährlich sehr erfolgreich positioniert. Das eigenwillige Konzept lautet: entschlüsseln, was in uns wohnt, meint Martin Wetscher. Einrichten als Reise zu sich selbst. Wie das gehen soll, hat sich eco.nova angesehen und das Planungs- und Einrichtungshaus in Fügen besucht.

Den Wetscher kennt man. Besonders Martin Wetscher ist vielen Tirolern ein Begriff. Wenn man nun das erste Mal nach Fügen in das Tiroler Einrichtungshaus Wetscher kommt, ist der Einrichtungsbedürftige allerdings zunächst einmal überrascht: denn es ist anders, als man es von Möbelhäusern kennt ... Unser Interviewpartner Martin Wetscher, Geschäftsführer der vierten Generation, ist noch nicht da, wir nützen die Gelegenheit, durch das Einrichtungshaus zu schlendern, und starten im vierten Stock, im WetscherPenthouse: Zwar wuchtige, aber nicht erdrückende Holzregale, Beton als Arbeitsplatte, eine Küche, Marke Eigenkreation, ergänzt mit weiß glänzenden Küchenschränken aus der Maßanfertigung der hauseigenen Möbelmanufaktur, schwebend wirkende Holzbänke mit rustikalem Stoff bezug, eine überdimensionale Bürolampe lockert die warme, schlichte Komposition noch mehr auf – farblich und auch vom Material her alles harmonisch, hier waren Tüftler und Profis am Werk. Und tatsächlich bestätigt Martin Wetscher später, dass die Planung dieses stimmigen Ausstellungspenthouses ihn und seine Mitarbeiter Monate des Auswählens gekostet hat.

Wohnstilberatung – Begleitung zum persönlichen Wohnraum So geht es Stock für Stock weiter – nicht Möbel und Einrichtung werden präsentiert, sondern Wohnwelten, jeder ausgestellte Raum ein anderes Gefühl. Beim Durchschlendern steht der Kunde plötzlich mitten in einem Innenarchitektur- und Planungsbüro – wir sind schon versucht, uns zu entschuldigen, weil wir uns vielleicht in Richtung und Raum geirrt haben, aber die Mitarbeiter des Planungsateliers mit bezeichnendem Namen „sinnreich“ laden zum Gespräch ein. Auf verschiedenen Ebenen verteilt finden sich solche Planungsoasen – geplant wird „nicht das Schlafzimmer, sondern eine Reflexion des individuellen Menschen. Bei uns findet man nicht einfach sein neues Schlaf-

zimmer, bei uns bedeutet Wohnen, sich selber zu entdecken“, so Martin Wetscher.

Und welcher Wohntyp sind Sie? Um diese langfristigen Werthaltungen für die Planung des wohnlichen Umfelds zum Wohlfühlen herauszukristallisieren, bedient man sich bei Wetscher mehrerer Instrumente – u. a. auch der Wohnstilanalyse. Anhand eines digitalen Onlinetests wird der persönliche Wohntyp dechiffriert. Symbolische Bilder liefern den Schlüssel zum Unterbewusstsein – zu meist tiefer schlummernden Werten und Wohnbedürfnissen. Daraus lassen sich neun unterschiedliche Wohnstiltypen ableiten. „Charakteristisch ist Individualisierung versus gesellschaftlichem Bezug oder Zukunft versus Vergangenheit. Der Typ ‚Aura’ zum Beispiel entspricht dem Intellektuellen, avantgardistisch Reduzierten, ‚Kompetenz’ bedeutet die Form folgt der Funktion, ‚Ethno’ bezieht andere Kulturen mit ein, ‚Retro’ bedeutet, dass man sich Anleihen aus der Vergangenheit holt, etc.“ Jetzt beginnt erst die „Wohnarbeit“: „Wir drehen den Beratungsprozess um: Wir stellen Collagen aus Farben und Materialien – Holzsorten, Stoffe, Teppicharten, Steine – zusammen. Die Kunden sollen zuerst einmal nur fühlen und spüren, bevor man ins Funktionelle geht“, beschreibt Wetscher den Prozess.

Der Dialog als Kundenphilosophie Der Dialog mit dem Kunden ist eine Grundingredienz seines Erfolgsrezepts, erklärt Geschäftsführer Martin Wetscher. „Deshalb auch die direkte Werbelinie, die wir mit meiner Person fahren – ich lade die Leute persönlich zum Dialog über Wohnen ein.“ Auch die verschiedenen Events, die sich bei Wetscher im Laufe der Jahre als Kundenveranstaltungen etabliert haben, basieren auf der Philosophie des persönlichen Zusammentreffens, um über „Savoir habiter“ zu sprechen. Da gibt es zum einen die Veranstaltungsreihe „Festa del

Seit 2006 bietet das Zillertaler Einrichtungshaus auch professionelle Planung mit dem Atelier „sinnreich“ an

Den Beratungsprozess umgedreht: „Wir stellen Collagen aus Farben und Materialien – Holzsorten, Stoffe, Teppicharten, Steine – zusammen. Die Kunden sollen zuerst einmal nur fühlen und spüren, die funktionale Umsetzung folgt erst danach“, so Martin Wetscher

Tipp Finden auch Sie Ihren persönlichen Wohnstil unter www.wohnstilberatung.com

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Bilder oben: Die Architektur im Wetscher-Penthouse beschränkt sich aufs Wesentliche. Plötzlich rücken Materialien, Handwerk, Farbe und Licht in den Vordergrund – eine durchdachte Planung und umfassende Raumkonzeption der WetscherInnenarchitektur. Bilder unten: Beim Einrichtungshaus Wetscher werden nicht Möbel und Einrichtung präsentiert, sondern Wohnwelten, jeder ausgestellte Raum erzeugt ein anderes Wohngefühl

Design“ – Genuss für alle Sinne, die namhafte Designer und Marken von Einrichtung und Mode vorstellt. In der Kochakademie kochen Kunden gemeinsam mit Haubenköchen wie Heinz Winkler oder Bobby Bräuer im Wetscher-Küchenstudio – ein kulinarisches Genusserlebnis in stilvollem Ambiente. Das danken die Kunden dem Wetscher auch: 90 % stammen aus Tirol, viele sind Stammkunden, daneben vertrauen aber auch Größen aus Politik und Wirtschaft weit über die Landesgrenzen hinaus dem Stil von Wetscher.

Hart umkämpfte Möbelbranche „Das Einrichtungshaus Wetscher muss sich im Premiumsegment des Einrichtungsgeschäfts bewegen. Luxus setzt eine persönliche Beziehung voraus“, erklärt der Geschäftsführer die Strategie des Dialogs. 2009 hat das Zillertaler Unternehmen mit Wetschers Wohngalerien einen weiteren innovativen Weg beschritten: Ergänzend zu den internationalen WohndesignSpitzenmarken holt Wetscher renommierte Wohnpartner ins Haus und etabliert sich damit als Komplettanbieter: von italienischen Designbädern, Gebäudeautomation, HiFi und Multimedia, einem Boden- und Lichtstudio, Spezialisten für Fliesen und Stein bis hin zur Kunst- und Antiquitätengalerie – ein Gesamtpaket an „Wohnangebot“ unter einem Dach.

Text: Ulrike Delacher Fotos: Julia Türtscher, Wetscher

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Grundsätzlich basiert die Geschäftsstrategie von Wetscher – die Marktbedingungen berücksichtigend – auf zwei Komponenten: auf der Führung hochqualitativer Premiummarken und damit der Marktpositionierung und Distinktion von Diskontern einerseits. Andererseits

auf der zweiten Linie mit Avanti, Wetschers jungem Wohnen. „Damit bedienen wir den ‚More-for-less’Markt und behaupten uns neben den großen Möbelhäusern.“ Auch hier hat der findige Stratege auf die Marktsituation der letzten 25 Jahre reagiert: Nachdem ab den 1980er-Jahren KIKA, XXXLutz und IKEA mit riesigen Ausstellungsflächen in Innsbruck eröffneten, hatte Wetscher 1989 beschlossen, das ursprüngliche Möbelhaus Greif (seit 2004 Avanti) in der Innsbrucker Innenstadt aufzugeben, auf das großflächige Gelände in Innsbruck Ost mit mehr Parkplätzen und besserer Erreichbarkeit auszuweichen und mit dem Diskontermodell Avanti den Großen Paroli zu bieten. Ein zweiter Avanti-Standort ist auch in Fügen eingerichtet.

Der Tiroler Kunde: „Eigenheim, aber gscheit“ Der Erfolg von Wetscher gerade in Tirol ist kein Zufall: „Der Tiroler legt viel Wert auf ein Eigenheim – Wohnung oder noch lieber: ein Haus. Wir Tiroler kaufen qualitativ hochwertig und haben einen hohen Innenbezug – vielleicht aufgrund der klimatischen Widrigkeiten. Ich spreche von alpinem Wohnidealismus, einer dauerhaften Identität, die sich der Tiroler mit seinem Eigenheim schafft. Generell schätzt man in Zeiten der Austauschbarkeit eine solide Basis, Qualität und Tradition. Nicht im antiquierten Sinn, sondern auf der Höhe der Zeit.“ Aus dieser Perspektive wider die Austauschbarkeit des belanglosen Möbelangebots entstammte auch Ende der 80er die erfolgreiche Designidee „Edition Tirol“: Die Tiroler Stube wurde neu definiert – und heimste prompt mehrere Designpreise ein. Martin


eco.wirtschaft Bilder oben: 1912 gründete der Ururgroßvater eine Tischlerei in Fügen und legte damit den Grundstein für das heutige Einrichtungshaus. Tradition und Handwerk nehmen nach wie vor einen wichtigen Platz im Einrichtungshaus ein. Bild unten: Auf rund 8.000 m2 stellt Wetscher unterschiedlichste Wohnstile und international führende WohndesignSpitzenmarken aus – für modernes Wohnen ebenso wie für neu interpretierte Wohntradition.

Wetscher selbst ist der Wohntyp „Wellness mit Tendenz zu Ethno“. Zu sechst lebt er mit seiner Familie im 200 Jahre alten Gründungshaus. Werte wie Offenheit, Langfristigkeit und Ehrlichkeit sind in den Räumen spürbar. Die für Bauernhöfe charakteristische Farbe Grün zieht sich als Leitfarbe durch, die Möbel sind schlicht und designorientiert, um nicht in die Rustikalität abzustürzen. „Unsere Wohnung ist kein homogenes Ganzes, sie verbindet unterschiedliche Zeiten und Welten, einfach, bequem und veränderbar – im Sinne der wechselnden Zeiten mit Kindern.“

100-jähriges Traditionsunternehmen auf Handwerksbasis Als weiteren Grund für hohe Ansprüche der Tiroler Kunden sieht Martin Wetscher auch die Konzentration des Tischlerhandwerks und der Möbelanbieter im Westen: „In Tirol haben wir relativ gesehen so viele Tischler wie sonst in keinem anderen Bundesland. Aus diesen

Firmengeschichte 1912 Gründung des Tischlerbetriebs durch Franz Wetscher 1958 mehrgeschoßiges Möbelhaus mit 4.000 m2 Ausstellungsfläche 1969 Wetscher wird zum internationalen Einrichtungshaus 1971 Wetscher-Symposium „Sitzen 70“ mit Hans Hollein: Design wird in Tirol zum öffentlichen Thema 1989 Umsiedlung Möbelhaus Greif von der Museumin die Andechsstraße 1992 erste „Festa del Design“ 2002 Auszeichnung mit „Internationalem Interieur-Award“

haben sich viele gute Möbelanbieter entwickelt.“ Auch Wetscher selbst blickt auf eine solche traditionsreiche Geschichte zurück: 1912 hat der Ururgroßvater Franz mit einer Tischlerei in Fügen den Grundstein für das heutige Einrichtungshaus gelegt. „Heute ist mit meinem Sohn Maximilian bereits die fünfte Generation unserer Familie in der Tischlerausbildung“, erklärt Martin Wetscher stolz. Der „Familienschatz“ des Tischlereibetriebes entwickelte sich vom Einmannbetrieb zur heutigen Manufaktur mit 40 Mitarbeitern. Neben Maßanfertigungen, Eigenkreationen oder ergänzendem Mobiliar wird Wetscher auch mit ganzen Objekten beauftragt: So haben die Fügener Tischler beispielsweise Privathäuser, verschiedene Hotels, Gesundheitszentren, Banken sowie etwa auch das Skigymnasium Stams ausgestattet. „Die Tischlerei erfüllt neben der Sortimentsergänzung und dem Objektbau aber noch eine weitere essentielle Aufgabe: Sie ist eine ausgezeichnete Ausbildungsstätte für ambitionierte Tischlerlehrlinge.“

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„In meiner privaten Wohnung spiegelt sich der Heimatgedanke des Zillertals in traditionellen Details wider.“ Martin Wetscher Wohntyp: „Wellness mit Tendenz zu Ethno“

2004 Komplettkonzept für Möbelhaus Greif: Avanti, Wetscher junges Wohnen, Abholmöbelmarkt 2006 Eröffnung des Planungsateliers „sinnreich“ 2009 Wetschers Wohngalerien

Zahlen, Daten, Fakten Inhaber: Gebrüder Hansjörg, Klaus & Friedl Wetscher Geschäftsführer: Ing. Martin Wetscher Umsatz der Wetscher Gruppe: 25 Mio. Euro 100 Mitarbeiter (13 Lehrlinge) 9.000 m2 Ausstellungsfläche Wetscher in Fügen 5.000 m2 Ausstellungsfläche Avanti in Innsbruck

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Her mit dem Speck! Warum Speck ein ehrliches Stück Fleisch ist. Die neue Führungsriege im Oberländer Erfolgsunternehmen Handl Tyrol ist offen, bodenständig und: ehrlich – wie ihr bekanntestes Produkt, der Tiroler Speck. Unglaubliche 35.000 gereifte Stück Speck verlassen wöchentlich das Werk in Pians. Dahinter stecken Tradition und Handarbeit, aber auch Know-how und Qualitätskontrolle. eco.nova lädt ein zu einem Rundgang beim „Speck Handl“ – in einer der wohl sensibelsten Branchen: der Lebensmittelherstellung, genauer: der Fleischverarbeitung. Was Sie schon immer über Speck wissen wollten ...

1902 gründete Karl C. Handl in Pians im Stanzertal seinen Fleischhauereibetrieb, der bis 1970 auch eine Metzgerei mit Frischfleisch und Frischwurst geblieben war. Erst mit Karl F. Handl, dem Vater der heutigen Geschäftsführer, begann die Spezialisierung für haltbare Produkte. „Hinzu kamen erste größere Kunden wie Metro und Spar. Die Kühllogistik ließ damals noch zu wünschen übrig, da waren Speck und Bergwurzen gute Produkte, die ob ihrer Haltbarkeit im Zug nach Wien zum Verkauf transportiert werden konnten, ohne zu verderben“, erklärt Christian Handl, der ältere der beiden geschäftsführenden Brüder. Erst in den 1980er Jahren fiel die Pionierentscheidung, sich rein auf Speck und Rohwürste zu spezialisieren. Heute wird der Betrieb in vierter Generation geführt. Von 520 Mitarbeitern sind nur zehn gelernte Metzgermeister, geschlachtet und zerlegt wird in Pians nicht mehr. Die Metzgermeister haben heute Schlüsselfunktionen – Produktionsleitung, in der Produktentwicklung, in der Gastronomie oder in der Qualitätssicherung.

Echte Tiroler Handarbeit in der „Schinkenwerkstatt“

Bis heute wird bei Handl in Handarbeit gesurt und gepökelt

Geräuchert wird traditionell mit Buchenholz

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„Wir sind ein Handwerksbetrieb – und das werden wir auch bleiben“, erklärt Geschäftsführer Markus Handl. Der Speck wird bis heute nach traditionellen Rezepturen des Urgroßvaters hergestellt – in rund 50 Einzelarbeitsschritten. Das beste Salz für die Sur zum Pökeln ist und bleibt – nach vielen Testungen – Salz aus dem Mittelmeer, Wacholder und Pfeffer kommen natürlich aus kontrolliertem Anbau, „und auf Geschmacksverstärker, Aromen und Farbstoffe verzichten wir komplett. Handl-Produkte sind laktoseund glutenfrei. Deshalb sagen wir auch: Unser Speck ist ein ehrliches Stück Fleisch. Keine künstlichen Zutaten, nach alter Tradition hergestellt, aus einem Stück gewachsen. Und die grundehrlichsten Zutaten:

viel Handarbeit und Know-how,“ erklärt Christian, der u.a. für die Produktion zuständig ist. Geräuchert wird traditionell mit Buchenholz: „Der Rauch ist reiner und milder als etwa der durch den höheren Harz- und Teergehalt schärfere Rauch der Fichte.“ 250 Tonnen pro Jahr werden da verheizt (mit moderner Abrauchreduktion, versteht sich), um dem Speck seinen unverkennbaren Geschmack zu geben. Dann muss er reifen. „Der klassische Schinkenspeck beispielsweise hat eine garantierte Reifezeit von etwa 22 bis 24 Wochen und verliert etwa 40 % seines Gewichts durch die Abtrocknung. Der herzhaftere Bauchspeck hingegen braucht 8 bis 10 Wochen, die Abtrocknung beträgt 33 %.“ Sechs Monate dauert die gesamte Produktion eines Schinkenspecks – von der Verarbeitung und Reifung bis er fertig verpackt und verkauft wird – je nach Specksorte unterschiedlich.

Woher das Fleisch kommt „Tirol war nie ein Schweine-Produktionsland, die Bauern setzen bei uns mehr auf Rinder und Milchproduktion. Heute gibt es in ganz Österreich ca. 3 Mio. Schweine, davon stehen laut Statistik Austria 12.000 in Tiroler Ställen. Mit dem Tirol-Bestand würden wir theoretisch viereinhalb Tage in der Produktion auskommen“, berichten die Handls. Insgesamt werden bei „Speck Handl“ jährlich rund 15.000 Tonnen Rohfleisch verarbeitet. 5.000 Tonnen stammen dabei aus Oberösterreich und der Steiermark, 9.000 Tonnen werden in Deutschland beschaffen und 500 Tonnen kommen aus Dänemark – übrigens dem einzigen Land, das Schweinefleisch weltweit exportieren darf. Die Hälfte der Rohstoffe wird zu Speck verarbeitet, aus der anderen Hälfte entstehen Dauerwurst und Braten. „Vor 10 Jahren war das noch anders: Da hatten wir bis zu 90 % Speck hergestellt – aber wir wollten nicht von einem Produkt abhängig sein.“ Noch ein paar Vertriebszahlen, die ebenfalls die strategische Entscheidung zur Vielfalt


HandlNeogeschäftsführer

*1971, verheiratet, 2 Kinder Verantwortung: GF für Beschaffung, Produktion, Entwicklung, Technik, CEO für die Gesamtentwicklung auch im Vertrieb und Marketing > Specktipp: „Natürlich mag ich alle unsere Produkte, aber mein Favorit ist der Schinkenspeck, vor allem das Hüftstück, weil es zart, weich und mürb ist. Und wenn etwas Fett dran ist, einfach gut schmeckt. Regelmäßig auch Karreespeck, hier ist der beste Teil das Stück zum Schopf hin, weil es schön mit Fett durchzogen und fein würzig ist. Nicht fehlen dürfen dann bei der Marend das Schwarzbrot oder ein Vinschgerl.“

Markus Handl (re.) * 1975, verheiratet, 2 Kinder Verantwortung: GF für Verwaltung und Finanzen, Mitarbeiterwesen und IT > Specktipp: „Mir persönlich schmeckt der fettarme Speck nicht so gut. Mir ist es am liebsten, wenn der Fettanteil tatsächlich 50 % beträgt, schließlich ist das ja der Geschmacksträger. Ich esse meinen Speck gerne in Stifteln, an Sorten denke ich da an einen fetten Schinkenoder Karreespeck. Manchmal essen wir daheim auch Senf und Kren dazu.“

Text: Ulrike Delacher Fotos: Julia Türtscher, Handl

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eco.wirtschaft

Karl Christian Handl, MBA (li.)


Wöchentlich erlangen 35.000 Stück Speck bei Handl Tyrol ihre Reife für den Verkauf

„Alle Produkte der Marke Handl Tyrol, die in Österreich verkauft werden, stammen auch aus österreichischem Rohfleisch.“ Christian & Markus Handl

und damit zur Unabhängigkeit reflektieren: 60 % der Handl-Spezialitäten werden exportiert, 40 % bleiben in Österreich. 50 % der Produkte gehen an Kunden im Lebensmitteleinzelhandel, die andere Hälfte geht in Form von Eigenmarken an Diskonter. Oft werde auch gefragt, was es mit dem „Tyrol“ im Markennamen auf sich habe: „Tyrol ist die alte Schreibweise, man hat sich vor vielen Jahren dazu entschieden, den Namen Handl und Tyrol zu verbinden – Tradition und Herkunft ... Außerdem wird bei uns der Speck noch so gemacht wie früher – ausgesuchte Fleischstücke nach den Originalrezepturen des Urgroßvaters. Das bedeutet: Sowohl das Know-how wie auch die Veredelung und Verarbeitungsqualität stammen aus Tirol, die Reifung passiert in der Tiroler Bergluft.“

Wo es noch AAA gibt – Qualität und Lebensmittelsicherheit

Kaum ein anderer Bereich unterliegt so vielen Qualitätskontrollen wie der Lebensmittelsektor

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Gerade im sensiblen Bereich der Fleischverarbeitung wird großer Wert auf die Kontrolle der Qualität gelegt – vom Hersteller über den Großkunden bis zum Endverbraucher. Handl Tyrol kann hier eine ganze Palette an Qualitätsurkunden vorweisen. Zum einen tragen Handl-Speckprodukte das EU-Gemeinschaftszeichen für Produkte mit geschützter geographischer Angabe („g.g.A“). „Das bedeutet Herkunfts- und Verarbeitungsgarantie und gehobene Qualität des gesamten Rohfleisches und des Fertigproduktes. Wir haben gemeinsam mit anderen heimischen Speckherstellern den Tiroler Speck von der EU schützen lassen“, erklärt Christian Handl. 2009 hat sich Handl auch zur Führung des AMA-Gütesiegels auf allen österreichischen Produkten mit den Kriterien „ausgezeichnete Qualität, nachvollziehbare Herkunft und unabhängige Kontrolle“ entschlossen. Und wer sich fragt, was AAA mit Fleisch zu tun hat: „Am 2.1.2012 haben wir das Schweinefleisch-Kennzeichnungssystem SUS (lat. Schwein) von AMA eingeführt. Damit gewährleisten wir eine 100-%-Rückverfolgbarkeit unserer Produkte bis zum

Seit 2009 tragen die Produkte das AMA-Gütesiegel. Christian Handl prüft die Qualität regelmäßig selbst nach

jeweiligen Landwirt: AMA schreibt eine lückenfreie Dokumentation des Warenflusses vor. Herkunft ist dabei so definiert, dass Geburt, Mast und Schlachtung in ein und demselben Land erfolgen müssen. Z.B. bei der Auslobung ,Österreich’ erfolgen diese drei Schritte in Österreich. Die Auszeichnung des Rohfleisches erfolgt am Schlachthof mit ,AAA’ (triple A)“, klärt Markus Handl auf. Mehrmals jährlich schicken auch Handelsketten-Großkunden ihre Auditoren zum Handl, um unangemeldet Kontrollen durchführen zu lassen. „So etwas begrüßen wir – es dient der Imagebildung und unserer nachhaltigen Entwicklung. Umgekehrt kontrollieren wir selbst auch unsere Rohstoffzulieferer.“ Alle Handl-Werke sind zudem IFS (International Food Standard)-zertifiziert und verwenden intern ein ausgefeiltes QS-System mit dem Namen HQ² (Handl-Qualität zum Quadrat), „mit strengeren Auflagen als gesetzlich vorgeschrieben. Die Sicherheit für den Konsumenten ist essentiell für unser Geschäft und hat oberste Priorität“, betonen die beiden Geschäftsführer. Jährlich werden deshalb auch rund 3.000 Proben zur mikrobiologischen und chemischen Testung entnommen und zahlreiche Rückstellmuster von Handl getestet. Das macht dann gleich ein paar Tonnen an Material und eine knappe Million Euro an Gesamtkosten jährlich aus, die ausschließlich für die Qualitätssicherung verwendet werden.

Von Generation zu Generation – Musterübergabe innerhalb der Familie Mit Jänner 2012 haben nun Christian und Markus Handl das Ruder von ihrem Vater übernommen. Der Nachfolgeprozess war von langer Hand geplant: Bereits 1999 entschied sich Vater Karl, dass er sich aus der operativen Geschäftsführung zurückziehen und spätestens zu seinem 65. Geburtstag auch Unternehmensanteile an die nächste Generation übergeben will. „Damals waren wir noch relativ jung, Christian


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Er erweitert die Einsatzmöglichkeiten des A6 Avant und fährt auch dort weiter, wo die asphaltierte Straße endet. Sein maskulines Auftreten, seine straffe Linienführung und der typische allroadLook überzeugen. Dank der hochkultivierten V6-Motoren konnten die Performance weiter gesteigert und der Verbrauch deutlich gesenkt werden. Lernen Sie den neuen Audi A6 allroad quattro jetzt kennen! Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

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Zum original Tiroler Speck g.g.A. zählen der Schinken-, Karreeund Bauchspeck sowie der Schopf- und Schulterspeck

Zahlen/Daten/Fakten Unternehmen • 115 Mio. Euro Umsatz • 520 Mitarbeiter an 3 Standorten (Pians, Schönwies, Naturns), davon 10 Metzgermeister, 5 Technische Meister, 15 Leute mit akademischem Abschluss in den Bereichen Einkauf, Finanzen, Technologie, Vertrieb • Export: Deutschland, Italien, Benelux, UK, Skandinavien, Osteuropa (insgesamt 30 Länder) • 27 Speckstuben Verarbeitung pro Jahr: • 15.000 Tonnen Rohfleisch • 450 Tonnen Salz • 4 Tonnen Gewürze • 50 Tonnen Buchenholz zum Räuchern • jährl. Stromverbrauch: 17,5 Mio. kW, zu 90 % aus regenerativen Quellen • laufende Reduktion des CO2-Ausstoßes durch moderne Heiz- und Kühlsysteme,

Technologien in der Produktion und beim Verpackungsmaterial sowie in der Logistik

• Anzahl der produzierten Packungen (von Speck bis Aufschnitt) pro Woche: 1 Mio. Geschäftsfelder Lebensmitteleinzelhandel 2011 Österreich (Spar, Metro, Billa ...) | Deutschland | Italien | restliches Europa Diskonter (Hofer, Lidl ...) | Filialen | Gastro Die Handl Tyrol Gruppe Handl Tyrol GmbH, Karl Handl GmbH Deutschland, Christanell Naturns, Handl Tyrol Speckalm, Handl Tyrol Gastro Service (Versorgung der gehobenen Gastronomie mit Frischfleisch und Spezialitäten im Umkreis von 150 km) 110 Jahre Handl Tyrol – die Geschichte im Überblick • 1902: gegründet in Pians • 1975: Beginn des überregionalen Geschäfts • 1978: Konzentration auf haltbare Produkte • 1980–90: Konzentration auf Speck-Marke • 1990: Marke Handl Tyrol wird geschaffen • 1993: das Südtiroler Unternehmen Christanell wird 100-%-Tochter, ein erster Schritt Richtung EU • 1997: Eröffnung des Servicecenters Schönwies – zentrales Verpackungs- und Logistikwerk • 2006 und 2010: höchste Auszeichnungen der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft • 2009: AMA-Gütesiegel • 2012: Übergabe des Betriebs von Vater Karl F. an Christian und Markus Handl

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30, ich 25, aber es war uns klar, dass wir gerne die Nachfolge antreten würden“, erinnert sich Markus. 2005 wurden in einer „Familienverfassung“ die „Spielregeln“ für die Übergabe und die Strukturentscheidung festgelegt – auch gemeinsam mit dem dritten, ebenfalls langjährigen Geschäftsführer und Familienmitglied Josef Wechner, professionell begleitet von einer externen Agentur. „Entscheidend war, dass nicht nur die Geschäftsführung, Funktionsaufteilung und Zuständigkeiten klar geregelt wurden, sondern dass auch die Mehrheit der Unternehmensanteile in unsere Verantwortung übergegangen ist.“ Im „Codex“ festgelegt ist auch das Einstimmigkeitsprinzip: „Bei einfachen Unklarheiten ist die Mutter Schiedsrichterin, bei schwierigeren halten wir es wie die Päpste, da sperren wir uns ein und debattieren so lange, bis wir zu einer Lösung kommen, aber das ist bis jetzt noch nie vorgekommen. Wir sind uns im Grunde alle einig, was wir wollen“, schmunzelt Christian. Um den Blick von außen nicht zu verlieren, wurde zusätzlich eine Art Familienmentor installiert, ein Wirtschaftspsychologe und Freund der Familie. Zudem gibt es einen Aufsichtsrat bestehend aus vier externen Experten, der bei strategischen und wirtschaftlichen Fragen zur Seite steht. Zahlen sprechen Bände, dass die Handls den richtigen Weg eingeschlagen haben – von Anfang an: So stieg die Anzahl der Mitarbeiter in den letzten 40 Jahren von 1970 rund 20 auf heute 520 Mitarbeiter. Der Umsatz hat sich von 17 Mio. Euro (umgerechnet) 1981 auf 115 Mio. 2011 gesteigert. Auf die Zukunft angesprochen, machen sich die sympathischen Oberländer keine Sorgen: „Selbst in 100 Jahren werden wir noch Speck essen“, meinen die Handl-Brüder. „Speck hat seit jeher ernährungsphysiologisch viel Potential: Durch die Reifung und Fermentierung für die Haltbarkeit sind die Aminosäuren bereits aufgespalten und dadurch leichter verdaulich. Wir arbeiten intensiv daran, die Qualitäten der Fette zu untersuchen und zu steuern, damit wir auch in Zukunft unseren Beitrag zur gesunden Ernährung leisten. Bei richtiger Haltung und Fütterung der Schweine ist es nämlich sogar wissenschaftlich erwiesen, dass die Fettzusammensetzung ähnlich wie beim Olivenöl ist.“ Na dann: Nichts wie her mit dem Speck!

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www.btv.at

GRENZĂ&#x153;BERSCHREITEND VERANLAGEN, OHNE GRENZEN ZU Ă&#x153;BERSCHREITEN. Mit ihrer werteorientierten Strategie hat sich die BTV VIER LĂ&#x201E;NDER BANK auch in Zeiten von Staatsschulden und Eurokrise einmal mehr als verlässlicher, sicherer Veranlagungspartner erwiesen. So konnte sie sich 2011 bei allen wesentlichen Kennzahlen verbessern und ist damit eine der sichersten Banken fĂźr Ihre erfolgreiche Veranlagung.

AUS EIGENER KRAFT. Eigenständig und ohne jede staatliche Hilfe ist es der BTV auch 2011 gelungen, den Eigenmittelanteil sowie die Kernkapitalquote zu erhĂśhen, wodurch die BTV bereits jetzt die kĂźnftigen, sich aus Basel III ergebenden Erfordernisse erfĂźllt. Diese positive, kontinuierliche Entwicklung bestätigt uns in unserem Weg und ist GLEICHZEITIGĂ&#x161;DIEĂ&#x161;6ERPÂťICHTUNG Ă&#x161;DIESENĂ&#x161; konsequent mit unseren Kunden weiterzugehen.

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Dank der grenzĂźberschreitenden Kompetenz in Ă&#x2013;sterreich, Deutschland, Italien und der Schweiz vertrauen bereits mehr als 110.000 Privat- sowie Ăźber 7.000 Firmenkunden der BTV. Ein Vertrauen, das uns stetig wachsen lässt und sich auch positiv in der Bilanzsumme ausdrĂźckt, die mit 9,2 Mrd. Euro* gegenĂźber 2010 ein Plus von 3,9 % aufweist.

Bewährte Grundsätze fĂźhren zum Erfolg: 6,6 Mrd. Euro* an Primärmitteln und 11 Mrd. Euro* an betreuten Kundengeldern bestätigen eindrucksvoll, dass die Ăźber 100 Jahre lang gelebte Philosophie der BTV heute mehr GĂźltigkeit hat als je zuvor: Investieren statt spekulieren. STARKES KUNDENVERTRAUEN IN SCHWIERIGEM MARKTUMFELD Betreute Kundengelder BTV Konzern 2008â&#x20AC;&#x201C;2011 in Mio. â&#x201A;Ź

11.000

10.689

10.500 10.000

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10.309

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2009

10.971

9.500

SIND SIE BEREIT? Ă&#x161;.ACHĂ&#x161;VORLiUÂşGEN Ă&#x161;AMĂ&#x161; Ă&#x161;VERyFFENTLICHTENĂ&#x161;:AHLENĂ&#x161;ZUMĂ&#x161; Ă&#x161; Die endgĂźltigen Zahlen verĂśffentlicht die BTV am 04.04.2012.

2010

2011*


Jeder Millimeter zählt Die Tiroler Firma AVT gehört zu den größten Vermessungsbüros Österreichs. Die Leistungen, die die 65 Mitarbeiter vollbringen, lassen einen mit offener Kinnlade dastehen. eco.nova hat sich in die Welt von Megapixeln und Millimetern begeben.

Text: Uwe Schwinghammer Fotos: AVT

Im Jahr 1970, da war der Theodolit noch das angesagte Messinstrument. Heute gehört er zwar immer noch zum Werkzeug eines jeden Vermessers, doch digitale hochauflösende Kameras, Laser und vor allem Computer sind dazugekommen. Die Firma AVT mit Hauptsitz in Imst hat all diese Entwicklungen in den letzten 42 Jahren mitgemacht und war an einigen sogar maßgeblich beteiligt. Im bereits erwähnten Jahr 1970 gründete Franz Markowski in Imst ein Vermessungsbüro mit drei Leuten. Nach und nach kamen Gesellschafter und Filialen dazu. Heute ist man eine Ziviltechniker GmbH, steht bei sechs Gesellschaftern und ebenso vielen Niederlassungen mit insgesamt rund 65 Mitarbeitern. Die Filialen befinden sich in Reutte, Landeck, Innsbruck,

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St. Johann, Zell am Ziller und Klosterneuburg. Einer dieser Gesellschafter und beinahe Mann der ersten Stunde ist Josef Friedl, ursprünglich EDV-Spezialist. Friedl: „Mit der Technik ist es damals rasend schnell gegangen. Gleichzeitig haben wir uns auch regional und von den Betätigungsfeldern ausgedehnt.“ Ursprüngliches Kerngebiet der AVT war die Vermessung im Bereich Kataster. Also alles, was mit Grenzvermessungen, Einreichungen nach der Tiroler Bauordnung usw. zu tun hat. Friedl: „Das ist unser Alltag und unser tägliches Brot.“ Und auch nach wie vor die Hauptumsatzquelle.

Luftbilder und ihre „Veredelung“ Weit spektakulärer, aber gewissermaßen das „Gustostückerl“ der AVT, ist die Photogrammetrie, also die


Zur Anwendung kommt die Photogrammetrie vor allem dort, wo große Areale vermessen werden sollen. Aus den gewonnenen Luftbildern kann man unter anderem digitale Karten und Geländemodelle erstellen und alle Varianten von Statistiken und Auswertungen vollziehen. Ganz nach Wunsch und Interessen für Geologen, Statiker oder Raumplaner. So stammen etwa 60 Prozent der so genannten Orthophotos aus dem Tiroler Raumordnungssystem TIRIS von der AVT. Die Genauigkeit ist natürlich je nach Flughöhe unterschiedlich. Bei einer Aufnahmehöhe von 800 Metern beträgt sie aber erstaunliche 5 Zentimeter. Oft wird zusätzlich zur Kamera noch ein Laser montiert, der das Gelände „Scheibchen für Scheibchen“ scannt.

75.000 Luftbilder im stärksten Jahr Abteilungsleiter der Photogrammetrie und der Spezialist auf diesem Gebiet bei der AVT ist Klaus Legat. Der gebürtige Grazer hat unter anderem an der Entwicklung eines Laserscanners mitgearbeitet, der nicht nur im rechten Winkel vom Bauch eines Hubschraubers abstrahlt, sondern auch in seitlicher Richtung arbeiten kann. Dies ist vor allem bei der Erfassung von besonders steilen Abbrüchen notwendig. Man merkt Klaus Legat vom ersten Moment an, dass er begeistert ist von seinem Metier: „Es ist das mit Abstand spannendste Gebiet. Die Auswertung ist hochinteressant, weil man einen ganz anderen Blick in die Landschaft bekommt. Man gewinnt dabei Einblicke in die Natur, die überraschend sind.“ In Österreich gibt es derzeit nur vier Unternehmen, die da mithalten können. Doch auch im Ausland ist man zwar eine verhältnismäßig kleine, aber gefragte Firma. Vor allem, weil man sich einen Namen für die Photogrammetrie im hochalpinen Gelände erworben hat.

Von der juristischen Anfrage bis zur thermischen Befliegung Während freilich ein Foto die sichtbare Oberfl äche darstellt, zeigt ein Laserscan des Bodens noch etwas mehr. Wegen der ungeheuren Dichte der Messungen – es sind 100.000 pro Sekunde – kann der Laserstrahl teilweise auch unter die vorhandene Vegetation „schauen“. Das bewährt sich vor allem beim Vergleich historischer Grenzen oder alter Infrastruktur. Da werden unter Umständen auch längst zugewachsene Wege oder Mauern wieder sichtbar. Legat: „Das sind dann oft juristische Fragestellungen, die da an uns herangetragen werden.“ Doch die Anwendungsgebiete reichen noch weit über die Kartographie oder den Streit um Grenzziehungen hinaus. So hat man zum Beispiel nach einer Befl iegung des Rheins verschiedene Modelle erstellt, welche Landstriche bei welchem Wasserstand z.B. nach heftigen Regenfällen überflutet würden. Daraus wurden dann die Daten für Regulierungsbauten gewonnen. Aber es werden etwa auch landwirtschaftliche Flächen erfasst, wobei die Daten dann bares Geld bedeuten. Sie spielen nämlich bei Agrarförderungen eine Rolle. Besonders wichtig ist auch die Erfassung von Bergen und Gletschern für die Wildbach- und Lawinenverbauung, um Gefährdungen festzustellen. Speziell seit dem starken Rückgang der Gletscher und dem Schwinden der Permafrostböden als „Gesteins-Kit“ ist das Thema hochaktuell. Legat: „Da ist der große Vorteil der Photogrammetrie natürlich der, dass wir nicht in das gefährliche Gebiet, zum Beispiel eines Bergsturzes, müssen, um unsere Daten zu bekommen.“ Doch auch für den urbanen Raum spielt die Photogrammetrie eine Rolle. Bei einer „thermischen Befl iegung“ kann man etwa feststellen, welche Häuser zu viel Wärme abstrahlen und daher saniert werden sollten. Und noch auf ein Betätigungsfeld der terrestrischen Photogrammetrie weist Josef Friedl gerne hin. Auf die Visualisierung zukünftiger Bauvorhaben: „Das hilft in der Planung und in der Argumentation. Weil wenn man Betroffenen einen Plan zeigt, dann können sich die ja meistens gar nichts darunter vorstellen. Wenn man ihnen das aber visualisiert, dann kann man ihnen ganz genau zeigen: So und so wird das aussehen. Das wird in Zukunft sicher noch mehr Anwendung fi nden müssen.“ Und schließlich könne man dann den Leuten auch zeigen, wie ein Vorhaben geplant war und wie es tatsächlich zur Ausführung gelangt ist.

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Mit der Spezialkamera im Flugzeug können in kürzester Zeit riesige Flächen erfasst werden. Was neben der Zeitersparnis auch den Vorteil mit sich bringt, dass der Stand an einem bestimmten Stichtag völlig gleich erfasst werden kann. Die Kamera, mit der „fotografiert“ wird, ist mit 196 Millionen Pixeln natürlich hochauflösend. Die Datenmengen, die dabei anfallen, sind allerdings auch dementsprechend groß. Ein Bild braucht rund ein Gigabyte an Speicherplatz. In ihrem bisher stärksten Jahr hat die Terra-Messflug 75.000 Luftbilder produziert. Was für die Auswerter am Boden viel, viel Arbeit bedeutet, weiß Klaus Legat: „Es kann durchaus sein, dass eine Flugstunde mehrere 100 Arbeitsstunden nach sich zieht.“

Die Anforderungen an Hard- und Software sind sehr hoch. Die Tochterfi rma IDC-EDV GmbH sorgt mit modernstem EDV-Equipment (IBM BladeCenter mit 11 physikalischen und 10 virtuellen Servern und einer DiskStorage über 85 Terabyte (TB) Speicherkapazität) für einen reibungslosen Betrieb. „Wir setzen im Jahr ca. 120 TB an Daten um und brauchen Hochverfügbarkeit“, sagt Verkaufs- und IT-Leiter Raimund Gasser, „die Spezialisten im eigenen Haus sind da natürlich sehr hilfreich.“

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Herstellung von Luftbildern und die Gewinnung von Daten aus diesen. Die Auftraggeber sind zwar in seltenen Fällen auch einzelne Häuslbauer, in der Regel aber Kommunen, Land, Bund oder große Betriebe wie die ÖBB oder die ASFINAG. Dazu kommen zahlreiche ausländische Auftraggeber. Eine Tochter der AVT, die Terra-Messflug, führt diese Bildflüge mit einem eigenen Flugzeug durch, das in Zell am See stationiert ist. Friedl: „Die führen die Befl iegungen durch und wir haben dann die Spezialisten für die Weiterbearbeitung und Veredelung der Daten.“

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Li.: Monitoring Innverlegung Flughafen Re.: Auswertung Vils

Alles, was mit Vermessung zu tun hat Doch kehren wir von den Höhen der Luftbilder zurück auf oder sogar unter die Erde. Denn auch wenn die Photogrammetrie eine Spezialität ist, so betrachtet sich die AVT doch als „Allrounder“. Friedl: „So sehen wir uns und so treten wir auch auf.“ Schließlich lautet einer seiner Lieblingssprüche: „Die Leute müssen sich nur drei Buchstaben merken: AVT – Alles, was mit Vermessung zu tun hat.“ Ein ebenfalls erstaunliches Feld der Vermessung ist die Suche nach Leitungen und Lecks in diesen. Dabei wird zum Beispiel eine Wasserleitung „beschallt“. Spezialisten können dann anhand der Schallausbreitung sagen, wie eine Leitung verläuft und wo sie ein Loch hat. Und das, ohne dass vorerst groß herumgebuddelt werden muss. Hochpräzise läuft auch die Vermessung von Tunnels ab. Sei es, dass die AVT die Daten für den Bau liefert oder während des Baus und nach der Fertigstellung Kontrollmessungen durchführt. Wie genau hier die Messungen sind, zeigt das Beispiel des unteren Finstermünztunnels. Höhenabweichung 5 Millimeter, quer 25 und in der Länge 10 Millimeter. Dabei sind die Vermesser ihrem eigenen hoch gesteckten Ziel der 100 Prozent Genauigkeit schon sehr sehr gekommen. Da darf man schon gespannt sein, wie in vielen Jahren das Ergebnis beim Brenner-Basistunnel ausfällt, für den die AVT ebenfalls in Baulosen tätig ist. Wo es übrigens auch sehr genau zugeht, selbst wenn man das auf den ersten Blick nicht so genau erkennen kann, ist bei Skiliften. Dort deckt die Imster Vermessungsfi rma praktisch alle Bereiche ab: Von der Ermittlung von Geländeschnitten über die Absteckung bis zur Kontrollvermessung. Aber auch das „Einfluchten“ der Rollenbatterien an den Stützen fällt den Vermessern zu. Josef Friedl: „Da geht’s um Millimeter, weil wenn das nicht genau ist, kann dies

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zu verheerenden Folgen führen.“ Doch damit ist die Arbeit noch nicht getan. Denn es sind auch jährliche Kontrollvermessungen notwendig, bei denen festgestellt wird, ob Stützen wandern und alles noch in der Flucht ist. Nichts für Leute mit schwachen Nerven. Rauf auf die höchste Stütze, Messgeräte anbringen, dann Messgeräte wieder abbauen. Und das alles oft nicht unbedingt bei strahlendem Sonnenschein und T-Shirt-Temperaturen.

Messung des Sonnenstandes Doch apropos Sonnenschein: Wer wissen will, von wann bis wann am zukünftigen Standort des schmucken Eigenheims die Sonne scheint, für den hat man bei der AVT das richtige Programm: den Suntimer. Auf einem Panoramafoto, aufgenommen vom Bauplatz aus, werden Sonnenstände zu jeder Jahres- und Uhrzeit eingezeichnet. Daraus ist ersichtlich, wann und wo die Sonne auf- und untergeht. Und vor allem auch, ob Gebäude, Bäume oder Berge Schatten werfen. Das ist natürlich praktisch, wenn man gerne eine Wohnung an einem sonnigen Plätzchen kaufen und keine bösen Überraschungen erleben will. Die Information kann aber auch in bares Geld umgemünzt werden. Nämlich bei der Ausrichtung von Solaranlagen. Friedl: „So eine Berechnung kostet 800 bis 900 Euro. Aber die Effizienzsteigerung, die man dadurch aus einer Solaranlage herausholen kann, ist massiv.“ Damit die Techniker der AVT bei aller Tüftlerei und Millimeterarbeit die Bodenhaftung nicht verlieren, hat man ein eigenes Forum eingerichtet. Dabei treffen sich Mitarbeiter der AVT vier Mal jährlich mit Entscheidungsträgern aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft. Friedl: „Das ist ein Gedankenaustausch zwischen Technik, Wissenschaft und Vertretern der Öffentlichkeit. Wir machen Vorträge und Exkursionen. Wir wollen einfach wissen, was für Ideen so in der Bevölkerung stecken, damit wir nicht betriebsblind werden.“ { www.avt.at }

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Foto: htt15

10 Jahre Holzbaulehrstuhl, v.l. LH-Stv. ÖR Anton Steixner, LIM Ing. Hermann Wurm, Familienangehörige H. Fritz; Bild Mitte: Christl und KommR DI Helmuth Fritz, dahinter Wirtschaftskammer Tirol Vizepräsident Dr. Oswald Mayr; v.r. LAD-Stv. Dr. Dietmar Schennach, Univ.-Prof. DDI Michael Flach, Vizerektor a.D. em. Univ.-Prof. DI Dr. Arnold Klotz (4.v.r.) Foto: proHolz Tirol

htt15 hat gewählt – Josef Foidl neuer Vorsitzender

10 Jahre Holzbaulehrstuhl – Ehrungen für Helmuth Fritz

Die Generalversammlung wählte einstimmig Zimmermeister Josef Foidl aus Fieberbrunn zum Vorstandsvorsitzenden sowie Walter Unterluggauer, Lienz, und Christian Saurer, Höfen, zu seinen Stellvertretern.

Das 10-jährige Bestehen des Holzbaulehrstuhles an der Universität Innsbruck wurde Mitte März bei bestem Frühlingswetter mit rund 150 Gästen aus Politik, Forst- und Holzwirtschaft, Vertretern zahlreicher Universitäten, Organisationen und Institutionen in der Villa Blanka in Innsbruck gefeiert. KommR DI Helmuth Fritz, Holzbaulehrstuhl-Initiator, wurde insbesondere für die Etablierung und die erfolgreiche fachliche Begleitung des Holzbaulehrstuhls das Ehrenzeichen der Universität Innsbruck verliehen. Von der Wirtschaftskammer Tirol erhielt Fritz die silberne Verdienstmedaille für seine jahrzehntelange erfolgreiche und intensive Funktionärstätigkeit auf Landes- und Bundesebene.

Das bisherige Vorstandstrio, bestehend aus dem Vorstandsvorsitzenden Josef Koller und den Stellvertretern Karl-Heinz Eppacher und Markus Pletzenauer, leistete über sechs Jahre profunde Arbeit mit zahlreichen Marketinginitiativen wie Messebeteiligungen, Publikationen und vielfältigsten Medienauftritten. Highlight war der Aufbau der htt15-Akademie. Dieses Ausbildungskonzept steht allen rund 500 Mitarbeitern der htt15-Mitgliedsbetriebe zur Verfügung. Der neu gewählte Vorstand will die erfolgreiche Strategie weiterführen. Insbesondere die interne Qualitätssicherung wird weiterhin einen hohen Stellenwert haben. Der Inlands- und Regionalmarkt wird weiterhin mit Messeauftritten und der Roadshow „H.o.T – Holz on Tour“ intensiv bearbeitet. Ein neuer Internetauftritt ist eine der ersten Initiativen des Neovorstandstrios.

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Steigende Studentenzahlen am Holzbaulehrstuhl sprechen für sich. Das Vorhaben von einer fundierten Ausbildung für Holzbauingenieure und -architekten kann bereits jetzt als großer Erfolg verbucht werden.

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> www.htt15.at | www.proholz-tirol.at

Gedruckte Markenbildung

Gezielter Aufbau und Pflege Ihrer Marke: Wertigkeit, Emotion und Lifestyle in der gedruckten Präsentation mit „Corporate Books & Magazines“.

BeeinDRUCKen mit den richtigen Partnern Damit das jeweilige Produkt seine Wirkung nicht verfehlt, braucht es vor allem im Druckbereich einen kompetenten Partner, der in Optik und Haptik das optimale

Foto: Florian Schneider

Innovative Betriebe aus der Spitzenhotellerie, Industrie und dem Handel haben den Trend bereits erkannt und setzen branded books als hochwertiges Marketing- und PR-Instrument ein. Unter corporate oder branded books versteht man ein von einem Unternehmen herausgegebens Buch oder Magazin, das mehr ist als ein reines Werbeprodukt. Es bietet Information und ein hohes Maß an Lesernutzen. Professionelle Corporate-Publishing-Dienstleister bieten dabei entsprechende Hilfestellungen und erarbeiten mit ihren Kunden Themen und Aufmachung. So entstehen im Tourismusbereich z. B. hauseigene Kochbücher oder Medical Wellnessbooks, im Banken- oder Industriesektor werden Neueinführungen vor dem Detailprospekt in einem weniger „technischen“ Umfeld präsentiert und so einem breiteren Publikum zugänglich gemacht. Ebenso im Trend: Hauseigene Lifestyle-Magazine mit Themen, die in besonderer Weise anregen und den Charakter eines Unternehmens stylish verpacken. Daraus entstehen USPs, obwohl sie real keine sind. Ein führender EnergydrinkHersteller zeigt hier eindrucksvoll, wie’s geht.

Geschäftsführer Wilhelm Berger (re.): 0664/24 93 822 Mathias Berger, Kundenmanagement: 0664/24 94 167

Ergebnis erzielt. Die Radin-Berger-Print GmbH aus Völs bei Innsbruck hat sich in einem Joint-Venture mit der kroatischen Großdruckereigruppe Radin-Rotografika in diesem Bereich spezialisiert. Dank modernster hauseigener Druck- und Bindestrecken für Soft- und Hardcovers mit allen Veredelungstechniken enstehen Druckwerke im High-Quality-Bereich – ISO-qualitätszertifiziert! Unter anderem werden hier die Sprachausgaben von GEO, ELLE oder National Geographic produziert. Durch die Kooperation mit einer Großdruckerei kann ein interessantes Preisgefüge angeboten werden – die persönliche Betreuung bleibt trotzdem erhalten.

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Der neue Vorstand mit Josef Foidl (Mitte), Walter Unterluggauer (rechts ) und Christian Saurer (links)


Bergsommer Tirol Warum ein Sommerurlaub in Tirol noch nie so attraktiv war Rund 9 Millionen Gäste verbringen ihren Urlaub ein- oder mehrmals pro Jahr in Tirol, 60 % davon kommen im Winter. Das internationale Image Tirols ist heute vorherrschend das einer Top-Winter- und Ski-Destination. Die historische Entwicklung Tirols zum Urlaubsland hat aber mit der bei wohlhabenden Bürgern in Mode gekommenen „Sommerfrische“ ab Mitte des 19. Jahrhunderts ihren Ausgang genommen. Der Wintertourismus hat sich erst mit der Errichtung der Seilbahnen nach dem Zweiten Weltkrieg flächendeckend etabliert.

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Der Sommer als Schwerpunkt

Kampagne „Bergsommer Tirol“

Um den Tiroler Sommer nachhaltig zu stärken, setzt die Tirol Werbung daher schon seit einigen Jahren einen Schwerpunkt auf dessen Bewerbung und bewegt sich so immer mehr in Richtung Ganzjahrestourismus. Die Nächtigungszahlen der Sommersaisonen waren seit Anfang der 90er Jahre rückläufig, seit Sommer 2007 zeichnet sich wieder ein leichter Zuwachs ab.

Um die vielfältigen und auch im Sommer auf höchstem Niveau bestehenden Tiroler Angebote unter einem Dach zu vereinen, wurde 2011 mit dem „Bergsommer Tirol“ eine breit angelegte und langfristige Kampagne geschaffen, die Lust macht, den Sommer in Tirol zu verbringen. „Die Bergsommer-Kampagne bietet sozusagen ein Ordnungssystem, in welchem die Angebote des Tiroler Som-


Ursprünglich als Kunstprojekt geplant, erzielten die Fotosujets des Projektes „Sight_Seeing“ bereits nach den ersten Ausstellungen im Frühjahr 2011 positives Aufsehen, sodass sie bereits im darauffolgenden Sommer als unverfälschte Werbebilder Tirols für die neue Sommerkampagne „Bergsommer Tirol“ eingesetzt wurden. Die echte Bildsprache dieser Kampagne, die mit authentischen Fotosujets anstelle von geschönten Werbebildern für den Tiroler Sommer wirbt, ereichte schon im ersten Jahr große – auch internationale – Aufmerksamkeit und fand Zuspruch von Gästen und Fachgremien gleichermaßen. So brachte dieser neue Zugang zu touristischer Werbung der Kampagne auch internationale Preise ein, zuletzt den begehrten Deutschen Fotobuchpreis in Gold. „Durch den Bergsommer Tirol profitiert die Marke von den Innovationen der Regionen“, so TW-Markenmanagerin Claudia Knab. „Mit der Entwicklung der Kampagne ist es uns gelungen, das vielfältige touristische Sommerangebot Tirols unter einem gemeinsamen Dach zu vereinen. Diese gebündelte Kraft wird das Image des Tourismuslandes Tirol als Ganzjahresdestination nachhaltig stärken.“ Auch laut Tirol-Werbung-Chef Josef Margreiter „liegt gerade im Sommer noch großes Potential. Nicht zuletzt aufgrund zunehmenden Regionalbewusstseins, der hohen Treibstoff kosten und vieler Unsicherheitsfaktoren haben Fernreisen eine eingeschränkte Konjunktur, Nahreisen sind gefragt, der Trend hin zur Natur verstärkt sich! “

Sommerkampagne mit vier Säulen Das touristische Sommerangebot wird im Rahmen der Bergsommerkampagne in vier thematische – den Sommertourismus tragende – Säulen untergliedert. Diese sind: Familienerlebnis, Sport & Aktiv, Natur & Gesund-

heit und Kultur & Kulinarik. Zur Kommunikation der vier Hauptthemen des Tiroler Bergsommers wurden vielfältige Maßnahmen und Werbemittel entwickelt. Der erfolgreiche Launch fand im März auf der ITB, der größten internationalen Tourismusbörse in Berlin, statt.

Text: Barbara Liesener Fotos: Peter Sandbichler, Maria Ziegelböck

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mers gesammelt und gebündelt werden. Dem Tirol-Gast wird somit die Orientierung innerhalb der zahlreichen und unterschiedlichen Sommerangebote deutlich erleichtert“, erklärt TW-Projektleiter Christian Wührer.

Sogenannte „Bergsommer eMagazines“ stellen das zentrale Online-Medium und ein multimediales Gesamterlebnis des Bergsommers dar. Als zentrale Printmaßnahme wurden Bergsommer-Bücher produziert, welche über die vier Hauptthemen informieren und authentische Tirol-Geschichten in Tagebuchform präsentieren. Die Bergsommer-Bücher werden gemeinsam mit Faltkarten in verschiedenen Sprachen in den jeweiligen Hauptherkunftsmärkten bei Messen und Events verteilt. Zu den vier Hauptthemen des Bergsommers wurden eigene Image-Kurzfilme produziert, die in den E-Books, auf YouTube (Youtube.com/tirol), auf tirol.at, bei Videobannern und im Rahmen von Präsentationen der Tirol Werbung und der Tiroler Bergsommerregionen zum Einsatz kommen. Als Basisausstattung und Element zur Wiedererkennung werden den Tourismusverbänden, Hotels, den Tiroler Almen wie dem Gastgewerbe und sogar dem Einzelhandel sogenannte Bergsommer-Dekosets kostenlos zur Verfügung gestellt. Tirols Betriebe und Tourismusregionen können zusätzlich zu den Dekosets auch TirolLiegestühle bestellen, denn ein Hauptziel der Kampagne ist es, die authentische Bildsprache der Bergsommersujets in ganz Tirol zu verbreiten. Erwähnenswert ist auch der jährlich in Tirol stattfindende „Wettergipfel“, bei dem internationale TV-Wetterjournalisten aus D, Ö, CH, Tschechien, Polen, Benelux und Großbritannien live aus Tirol in ihre jeweiligen Länder berichten, wodurch eine aufmerksamkeitsstarke und breite Kommunikation des Bergsommers in den Hauptherkunftsmärkten gewährleistet ist. Beiträge im ORF zur „Sommerfrische“ bewerben den Tiroler Bergsommer auch in Österreich – im Sommer nach Deutschland der zweitwichtigste Herkunftsmarkt für Tirol.

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Die Inhalte des Bergsommers Unter dem Namen „Familienerlebnis“ werden sämtliche für Familien relevante Informationen in einem Tirol-Booklet zusammengefasst. Die 24 Family Tirol Hotels und die zehn Family Tirol Dörfer (www.family.tirol.at) werden hier ebenso präsentiert wie die zu Urlaub am Bauernhof gehörenden Höfe. Das Booklet informiert weiters über Ausflugsziele in Tirol, Wandern mit Kindern, Sommerbahnen, Almabtriebe oder etwa Tirol barrierefrei für Personen mit Handicap. Mit dem Booklet Familienerlebnis entfällt die mühsame Suche und das Zusammentragen einzelner Angebote, Familien erhalten sämtliche Angebote auf einen Blick und schnell buchbar. Zweites Schwerpunktthema des Tiroler Bergsommers ist „Sport & Aktiv“. Das dazu entwickelte Booklet hält alle Informationen zu den Themen Mountainbike (www.sport.tirol.at), Bergsteigen, Klettern und weiteren Aktivsportarten wie z.B. dem Wildwassersport (Rafting, Canyoning, Kajak) bereit.

Informationen zum „Tiroler Bergsommer“ finden Gäste und Einheimische unter www.bergsommer.tirol.at, alle Printwerbemittel wie die vier Themenbooklets, die Faltkarten und sonstiges Informationsmaterial zum Bergsommer sind zudem kostenlos im Tirol Shop in Innsbruck erhältlich.

„Natur & Gesundheit“ stellt die dritte Säule des Bergsommers dar. Unter dem Motto „Tirol fühlen“ werden die Themen Wandern und Radwandern mit ihren Angeboten präsentiert. Informationen fi ndet der Leser auch zu den Tiroler Naturparks und dem Nationalpark Hohe Tauern. Zu „Natur & Gesundheit“ gehört ebenso der gesamte Bereich der alpinen Wellness wie das Thema Golf, dem einige Seiten des Booklets gewidmet sind. Die letzte Säule des Bergsommers ist der Kultur & Kulinarik gewidmet. „Tirol genießen“ lässt es sich zum Beispiel bei einem Besuch der zahlreichen Brauchtumsveranstaltungen in Tirol (www.brauchtum.tirol.at), die wichtigsten davon sind bereits im Booklet aufgelistet. Ein großes Kapitel nimmt das vielfältige Tiroler Kulturgeschehen ein, „Kultur in Tirol“ spannt einen Bogen von der klassischen Musik über die Tiroler Kulturgeschichte bis hin zu den Swarovski Kristallwelten (www.kultur.tirol.at). Nicht zuletzt wird mit Informationen etwa über die Tiroler Wirtshäuser, die Haubenküche oder regionale Schmankerln auf den Almen auch der ausgezeichneten Kulinarik in Tirol Rechnung getragen.

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recht.aktuell

Staatliche Kontrolle auf dem Prüfstand Der Kampf der öffentlichen Hand gegen Skandale und Korruption.

In jüngster Vergangenheit sind Politiker, Vorstände staatlicher Unternehmen und Banken sowie Vertreter von Städten und Gemeinden aufgrund brisanter Vorgänge in den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses gerückt. Kaum jemand kann sich Schlagzeilen im Zusammenhang mit Kursmanipulation und Parteienfinanzierung bei staatlichen Telekommunikationsunternehmen, strittiger Vorgänge beim Verkauf einer Kärntner Bank oder Millionenverlusten von Gemeinden aufgrund riskanter Finanzgeschäfte während der Finanzkrise entziehen. Schon längst läuft nicht mehr alles „supersauber“, wie es einmal geheißen hat. Viele Österreicher stellen sich daher die Frage, welche Kontroll- und Untersuchungsmöglichkeiten dem Staat überhaupt zur Verfügung stehen, um zweifelhafte Vorgänge und Korruptionsvorwürfe aufzuklären. Zwar ist die Staatsanwaltschaft als gerichtliche Untersuchungsbehörde meistens prominent vertreten und allgemein bekannt, die Kontrolle durch parlamentarische Untersuchungsausschüsse oder Rechnungshöfe aber weniger. Vielfach stellt sich auch die Frage, was diese überhaupt bewegen können und welche Sanktionsinstrumente zur Verfügung stehen. Diese beiden Einrichtungen sollen daher kurz vorgestellt werden.

Untersuchungsausschüsse des Nationalrates Im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses steht derzeit ein am 20.10.2011 eingesetzter Untersuchungsausschuss. Dieser untersucht neben der „Telekom-Affäre“ unter anderem auch das Vergabeverfahren rund um die BUWOG, die Schaltung von Inseraten durch staatsnahe Betriebe sowie die Vergabevorgänge im Zusammenhang mit Staatsbürgerschaftsverleihungen. Gegenwärtig ist noch nicht absehbar, wann die Untersuchungen dieses Ausschusses abgeschlossen sein werden. Diese parlamentarischen Untersuchungsausschüsse werden durch Mehrheitsbeschluss des Nationalrates eingesetzt und prüfen, ob Mitglieder der Bundesregierung in einer bestimmten Angelegenheit eine straf bare Handlung begangen haben oder sich sonst


Untersuchungsausschüsse des Landtages Neben dem Nationalrat haben auch Landtage die Möglichkeit, in Angelegenheiten des eigenen Wirkungsbereiches Untersuchungsausschüsse einzusetzen. Im Gegensatz zu einem parlamentarischen Untersuchungsausschuss, welcher durch Mehrheitsbeschluss des Nationalrates eingesetzt wird, bedarf z.B. in Tirol ein Antrag auf Einsetzung eines Untersuchungsausschusses auf Landesebene nur der Zustimmung von mindestens 10 Abgeordneten. Die Mitglieder des Untersuchungsausschusses werden aus der Mitte des Landtages gewählt. Hinsichtlich der Durchführung der Untersuchungen bestehen weitgehende Ähnlichkeiten zu den parlamentarischen Ausschüssen. Nach Abschluss der Untersuchungen hat der Ausschuss über das Ergebnis seiner Tätigkeit an den Landtag zu berichten, wobei auch entsprechende Handlungsempfehlungen enthalten sein können. In Tirol gab es bisweilen erst zwei Untersuchungsausschüsse des Landtages, wobei der bekanntere von beiden im Jahr 1991 mögliche Umgehungen der Grundverkehrsgesetze im Zusammenhang mit dem damaligen Vital Hotel Royal untersuchte.

Bundes- und Landesrechnungshöfe Für Angelegenheiten der Gebarungsprüfung ist insbesondere der Bundesrechnungshof zuständig. Das Spektrum seiner Prüfung ist tendenziell weitreichend und umfasst mitunter die Gebarung des Bundes und der vom Bund beherrschten Unternehmen sowie die Gebarung von Ländern, Gemeinden

ab 10.000 Einwohnern und Gemeindeverbänden. Im Rahmen einer Prüfung wird untersucht, ob die finanziellen Mittel rechtmäßig, sparsam, wirtschaftlich und zweckmäßig verwendet wurden. Sein jährliches Prüfprogramm erstellt der Rechnungshof grundsätzlich eigenverantwortlich. Ein entsprechender Tätigkeitsbericht wird dem Nationalrat jährlich übermittelt. Zuletzt hat sich der Rechnungshof insbesondere im Zusammenhang mit Managerverträgen in öffentlichen Unternehmen und der Finanzierung von politi-schen Parteien für mehr Transparenz eingesetzt. Die entsprechenden Prüf berichte können grundsätzlich auf der Homepage www.rechnungshof.gv.at nachgelesen werden. Sanktionsmöglichkeiten stehen dem Bundesrechnungshof grundsätzlich nicht zur Verfügung. Darüber hinaus haben aber auch die Länder das verfassungsgesetzlich gewährleistete Recht, Landesrechnungshöfe zu betreiben. Solchen Landesrechnungshöfen unterliegt insbesondere die Prüfung der Gebarung des jeweiligen Landes, von Unternehmen, auf welche das Land einen beherrschenden Einfluss nehmen kann, oder von Körperschaften, die Lan-desmittel erhalten. Der Landesrechnungshof prüft grundsätzlich auf eigene Initiative oder auf Verlangen eines dazu berechtigten Organs, wie z.B. des jeweiligen Landtages. Wenngleich sich die Prüfungskompetenzen des Bundesrechnungshofes und der Landesrechnungshöfe mitunter überschneiden können, werden Doppelgleisigkeiten bei der Prüfung tunlichst vermieden. Ebenso wie der Bundesrechnungshof schließt der Landesrechnungshof seine Prüfungstätigkeiten mit Berichten ab, welche im Falle des Tiroler Landesrechnungshofes im Internet unter www.tirol.gv.at/landtag/landesrechnungshof veröffentlicht werden. Im Zentrum des medialen Interesses stand zuletzt insbesondere die Prüfung der „Lebenshilfe Tirol“ sowie des Therapie- und Förderzentrums „Eule“ durch den Landesrechnungshof Tirol. Geprüft wurde die Verwendung der für die Jahre 2000 bis 2010 erhaltenen Landesmittel in Höhe von rund EUR 340 Millionen, die an die jeweiligen Leistungsempfänger und an verbundene Unternehmen geflossen sind. Ein entsprechender Bericht, in dem die Prüfungsergebnisse festgehalten sind, wurde bereits seitens des Tiroler Landesrechnungshofes veröffentlicht. Zusammenfassend ist somit festzuhalten, dass die öffentliche Hand über zahlreiche Kontrolleinrichtungen verfügt, von denen die hier vorgestellten nur einige der wichtigsten sind. In diesen Einrichtungen sind regelmäßig fachkundige Personen beschäftigt. Zweifellos werden durch dieses funktionierende Kontrollsystem zahlreiche Missstände aufgedeckt. Da diese Einrichtungen selbst aber keine Sanktionsmöglichkeiten haben, bleibt abzuwarten, wie insbesondere mit den Ergebnissen des derzeit tagenden Korruptionsuntersuchungsausschusses auf politischer Ebene umgegangen wird und ob die Skandale der letzten Monate auch Auswirkungen auf die staatliche Kontrolle über staatsnahe Betriebe und die Politik haben werden.

RA Dr. Ivo Rungg

Text: Ivo Rungg/Johannes Barbist, Binder Grösswang Rechtsanwälte, Innsbruck

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schuldig gemacht haben. Der genaue Untersuchungsgegenstand ist vom Nationalrat festzulegen und kann im Nachhinein nicht mehr abgeändert werden. Generelles Ziel eines Untersuchungsausschusses, der aus Mitarbeitern der Parlamentsdirektion und Abgeordneten des Nationalrates besteht, ist die Wahrheitsfindung. Zumeist erfolgt diese durch Ladung von sogenannten „Auskunftspersonen“, welche vom Untersuchungsausschuss befragt werden. Die Protokolle solcher Befragungen können auf Beschluss des Untersuchungsausschusses auf der Webseite des Parlaments als sogenanntes Kommuniqué veröffentlicht werden und sind öffentlich zugänglich. Erscheint eine Auskunftsperson unentschuldigt nicht zu einer Sitzung oder verweigert sie ungerechtfertigt die Aussage, kann der Untersuchungsausschuss die Verhängung von Ordnungs- oder Beugestrafen beim zuständigen Gericht beantragen. Klar abzugrenzen sind Untersuchungsausschüsse jedoch von der Tätigkeit der Staatsanwaltschaft und der Zivil- und Strafgerichte, welche unabhängig von einem Untersuchungsausschuss arbeiten. Während in Gerichtsverfahren unabhängige Richter strittige Rechtsfragen entscheiden, kann der Untersuchungsausschuss Vertreter der Bundesregierung nicht zur Rechenschaft ziehen und ihnen Sanktionen auferlegen. Nach Abschluss der Überprüfungen berichtet der Untersuchungsausschuss dem Nationalrat und empfiehlt diesem gegebenenfalls, wie in einer Angelegenheit weiter vorgegangen werden soll.


Buchtipps

Die Macht der Stimme

Buchbeiträge aus Tirol

Ingrid Amon, Redline Verlag, 264 S., EUR 22,99 Klar strukturierte Anleitung, um das Instrument Stimme richtig zu erlernen. Inkl. Audio-CD mit Stimmtraining und Aufwärmprogramm.

So würde Hitchcock präsentieren Michael Moesslang, Redline Verlag, 292 S., EUR 18,50

Mit-Autor Kurt Matzler ist Professor für Strategisches Management an der Uni Innsbruck und wissenschaftlicher Leiter des ExecutiveMBA-Programms am MCI

The Innovator‘s Dilemma Clayton Christensen, Kurt Matzler & Stephan Friedrich von den Eichen | Vahlen Verlag | 264 S. | EUR 29,80 Warum Unternehmen scheitern, obwohl sie im Grunde alles richtig machen. Der Harvard-Klassiker wurde 2011 überarbeitet und zeigt anhand vieler Beispiele, dass klassische Managementregeln nicht immer helfen ...

Zitate für Manager Hans H. Hinterhuber | Frankfurter Allgemeine Buch | 247 S., EUR 17,90 Hinterhuber ist Chairman der Unternehmensberatung Hinterhuber & Partner und war bis 2006 Direktor des Instituts für Strategische Unternehmensführung der Uni Innsbruck. In diesem Buch hat er Gedanken, Sprüche und Aphorismen zusammengetragen, die kniffligen Situationen die Strenge nehmen.

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Hitchcock beherrschte das Spiel mit Stil(mitteln) wie kein anderer. Mit den gut aufbereiteten Tipps aus diesem Buch profitiert Ihre nächste Präsentation – und die Zuhörer.

Management/ Psychologie Der Rabbi und der CEO Thomas D. Zweifel & Aaron L. Raskin, Linde Verlag, 336 S., EUR 24,90 Der Titel des Buchs ist wörtlich zu nehmen, denn Zweifel ist ehemaliger CEO der Swiss Consulting Group, Raskin Rabbi und spiritueller Leiter einer orthodoxen Synagoge. Gemeinsam bilden sie ein geniales Autorenduo und klären die Frage, warum 0,24 % der Weltbevölkerung 17 % aller Nobelpreise bekommen ...

Nachhaltig investieren & gewinnen Wolfang Pinner, Linde Verlag, 220 S., EUR 19,90 Verschiedene Möglichkeiten für nachhaltige Investments im Bereich Umwelt, Wasser und Klimaschutz, von der Einzelaktie über Fonds bis zu Zertifikaten. Begriffserklärungen inklusive.

Raus aus dem Irrenhaus!

Geschenkbuch

Michael Paul, Linde Verlag, 232 S., EUR 19,90

Die Welt in 60 Minuten

Das Buch bietet keine neuen Managementphilosophien, sondern zeigt den Weg zurück zu einer soliden Basis in Zeiten von Chaos und Turbulenzen.

Als unser Kunde tot umfiel ... Timo Hinrichsen, Linde Verlag, 264 S., EUR 19,90 Anschauliche, nachvollziehbare Lösungen für 25 sehr vertrackte oder festgefahrene Situationen auf Führungsebene.

Unumwerfbar Ursula Grohs & Heike Kossdorff, ecowin Verlag, 288 S., EUR 19,95 Strategien, um das eigene Leben wieder ins Gleichgewicht zu bringen und die innere Mitte zu halten. Klingt philosophischer, als das Buch in seiner klaren, präzisen Formulierung ist.

Thiele Verlag, 112 S., EUR 8,00 Die Büchlein dieser Serie bieten kompaktes Wissen hübsch verpackt und mit dem gewissen Augenzwinkern, ohne Fakten und Informationen auszulassen. Fundiertes Wissen und kluge, allgemeinverständliche Einführung in die Grundthemen Kultur, Bildung und Lebensart. Neu: Die Relativitätstheorie und eine Anleitung zur Sorgenfreiheit.

Unterm Strich Benedikt Kobel, Ueberreuter, 64 S., EUR 9,95 Benedikt Kobel ist der Meister der feinen Striche – und des teilweise schon fast grenzwertig schwarzen Humors. Für alle, die skurrile Heiterkeit zu schätzen wissen, ist dieses Buch genau richtig!

Porträt KHG – Die Grasser-Story Wolfgang Fürweger, Ueberreuter, 208 S., EUR 22,95 Gleich vorweg: Von KHG selbst gibt‘s keine Stellungnahme im Buch, dafür hatten Peter Westenthaler, HC Strache, Franz Vranitzky, Peter Pilz, Florian Klenk und Florian Scheuba einiges zu sagen. Dazu arbeitet Fürweger Grassers Werdegang samt Skandalen und Skandälchen sowie sein jetziges Dilemma auf. Da so gut wie kein Verfahren wirklich anhängig geschweige denn abgeschlossen ist, wäre ein späterer Erscheinungstermin vielleicht sinnvoller gewesen. So gilt quasi ab Seite 1 die Unschuldsvermutung ...

Der Zwerg wird nicht größer, wenn er sich auf einen Berg stellt. Lucius Annaeus Seneca (um 4 v. Chr.–65), römischer Philosoph, Staatsmann und Bankier

➡ Der perfekte Platz für Ihre Bücher: Regal „Trump“ von cattelan italia, erhältlich in der Couchzone Beer, www.couchzone.at

Präsentierens


Das Polit-Comeback des Jahres. Der neue Bürgermeister Platzgummer beim Wahlkampfauftakt vor 400 begeisterten Anhängern in der Maria-Theresien-Straße.

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Ein leidenschaftlicher Politiker mit Kompetenz und Handschlagsqualität Mit Dr. Christoph Platzgummer soll sich in Innsbruck ein neues politisches Zeitfenster öffnen: Handschlagqualität, Ehrlichkeit und Menschlichkeit sollen wieder in das Rathaus einziehen. Kämpfen hat der begeisterte Sportler Dr. Christoph Platzgummer schon in jungen Jahren im alpinen Skirennsport gelernt. Heute kämpft er nicht um Sekunden auf der Skipiste, sondern um das Vertrauen der Menschen in „seiner geliebten“ Stadt. Dass derzeit so einiges in Innsbruck nicht rund läuft, weiß der ehemalige Magistratsdirektor wie kaum ein anderer. „Wohnen ist für viele unerschwinglich geworden. Kaum jemand kümmert sich wirklich darum, dass die Wirtschaft jene Unterstützung bekommt, die sie braucht, um zukunftsfähige Arbeitsplätze zu schaf-

fen. Die Wirtschaft braucht einen Rahmen, in dem sie sich entfalten und wachsen kann“, so Platzgummer. Christoph Platzgummer will mit seinem ÖVP-Team den erfolgreichen Weg, den er einst gemeinsam mit Hilde Zach bestritten hat, weiter fortsetzen. „Innsbruck braucht nach dem 15. April keine politischen Experimente, sondern eine stabile bürgerliche Arbeit. Christine Oppitz-Plörer und ihre Fraktion haben sich leider immer mehr von einem konstruktiven Weg der Zusammenarbeit verabschiedet“, so Platzgummer.

„Ich will, dass in Innsbruck wieder eine konstruktive und verlässliche Politik gemacht wird. Es muss auch Schluss sein mit der Drüberfahrermentalität in unserer Stadt. Denn Politik heißt für mich, gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern und nicht einsam Entscheidungen zu fällen. “ Dr. Christoph Platzgummer, ÖVP-Bürgermeisterkandidat

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Wissenschaft & Neue Märkte

Anerkennung für Tiroler Forscher

KMU innovativer als angenommen Das Institut für Mittelstandsforschung (IfM) in Bonn hat kürzlich eine auch für österreichische Wirtschaftstreibende interessante Studie herausgebracht: In der fundierten Untersuchung wurde die Innovationstätigkeit der deutschen Wirtschaft analysiert und kritisch unter die Lupe genommen. Die Studie weist auf bislang unbeachtet gebliebene Stärken der Neuerungstätigkeit kleinerer und mittlerer Unternehmen (KMU) hin. Aus der Studie geht hervor, dass nicht technologische Innovationen überproportional häufig vom Mittelstand hervorgebracht werden. Zieht man beide Innovationsformen in Betracht, so steigt die Innovationsbeteiligung der KMU deutlich: 78 % der Unternehmen mit 10 bis 49 und 84 % der Unternehmen mit 50 bis 249 Beschäftigten beteiligen sich am Innovationsprozess. Der entsprechende Anteilswert für die Großunternehmen liegt bei 95 %. KMU sind demnach innovativer als bisher ausgewiesen. www.ifm-bonn.org

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Der Molekularpathologe und Prostatakarzinomforscher ao. Univ.-Prof. Dr. Zoran Culig von der Medizinischen Universität Innsbruck wurde zum Präsidenten der Europäischen Sektion für Urologische Forschung (ESUR) gewählt. Als Sektion der Europäischen Organisation für Urologie (EAU) ist die ESUR für die Entwicklung und Förderung der urologischen Grundlagen wie auch der klinisch relevanten Forschung in Europa verantwortlich. Die Wahl von Prof. Culig zum Präsidenten der international tätigen Gesellschaft fußt nicht zuletzt auf dem Renommee der in Innsbruck erbrachten Forschungsleistungen zur Entstehung und Therapie des Prostatakarzinoms. Der neue ESUR-Vorsitzende will in der urologischen Onkologie (Krebserkrankungen der Prostata, Blase und Niere) wie auch in der Physiologie thematische Akzente setzen.

Ao. Univ.-Prof. Zoran Culig ist neuer Präsident der ESUR Foto: Medizinuni Innsbruck

Pilotprojekt: Länger arbeiten Ältere ArbeitnehmerInnen werden im Zuge des demographischen Wandels immer wichtiger. Aus diesem Grund schafft das Land Tirol die Bedingungen dafür, dass TirolerInnen länger arbeiten können. „Dies ist für den Wirtschaftsstandort Tirol von großer Bedeutung, denn die Erfahrung älterer Menschen ist unersetzlich“, erklärt Wirtschaftslandesrätin Patrizia Zoller-Frischauf. Auch könne man dadurch einem drohenden Fachkräftemangel entgegenwirken. So wird im Rahmen des Beschäftigungspaktes Tirol im Bezirk Landeck das Pilotprojekt A_LAIFE (Arbeitsbewältigungsfähigkeit: Landecks Integratives Früh-Erkennungs-Netzwerk) umgesetzt. Das Projekt hat zum Ziel, die Arbeitsfähigkeit älterer Personen möglichst lange zu erhalten. Rund 300 MitarbeiterInnen verschiedener Unternehmen werden in einem Coachinggespräch hinsichtlich Kompetenzen, Gesundheit, Betriebsklima und Arbeitsbedingungen befragt und deren Unterstützungswünsche an die jeweiligen Betriebe weitergeleitet. Neben MitarbeiterInnen und Führungskräften ist das Regionalmanagement Landeck in das Projekt eingebunden, damit regional direkte Maßnahmen im Sinne älterer ArbeitnehmerInnen umgesetzt werden.

Kinderklinik unter neuer Leitung

Foto: Robert Schober

Mitte März trat der gebürige Österreicher Univ.-Prof. Dr. Gerhard Gaedicke seinen Dienst an der Innsbrucker Kinderklink an. Gaedicke war langjähriger Leiter der Pädiatrie an der renommierten Charité – Universitätsmedizin in Berlin und ist europaweit einer der anerkanntesten Experten im Bereich der Kinderheilkunde. Neuland betritt er in Innsbruck also nicht. Und das ist ob der Schlagzeilen der letzten Zeit auch gut so. Gaedicke: „Ich brauche sicher keine halbjährige Einarbeitungszeit, aber die ersten Tage und Wochen werde ich trotzdem dafür verwenden, mir ein aktuelles Bild zu verschaffen.“


V.l.: Univ.-Prof. Dr. Michael Grimm, Univ.-Prof. Otmar Pachinger, Ing. Josef Gunsch, Univ.-Prof. Dr. Raimund Margreiter und Heinz Schultz

Bereits seit vielen Jahren rangieren Herz-Kreislauf-Erkrankungen an erster Stelle der Todesursachen und angesichts der steigenden Lebenserwartung und der wachsenden Anzahl chronischer Herzerkrankungen ist auch in Tirol mit einer weiteren Zunahme dieser Erkrankungen zu rechnen. Auf Initiative von Heinz Schultz, Dr. Michael Grimm und Josef Gunsch wurde kürzlich die „Gesellschaft zur Förderung der Herz-Kreislauf-Forschung“ gegründet. „Gemeinsam mit anderen Tiroler Wirtschaftstreibenden sind wir bemüht, entsprechende Kapitalmittel zu lukrieren, um diesen so wichtigen medizinischen Forschungsbereich am Standort Innsbruck zu fördern, zu sichern und auch künftig das derzeitige hohe Niveau zu gewährleisten“, erklärt Heinz Schultz, erfolgreicher Unternehmer aus dem Zillertal. www.ghkf.at

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Wir fragen nach, welche davon wirklich Anwendung finden. Dieses Mal bei Josef Lettenbichler, Industriellenvereinigung Tirol iLiga Die umfangreichste Fußball-App fürs iPhone mit den wichtigsten internationalen Ligen – und das kostenlos.

TagesPolitik Österreich Neuigkeiten aus dem Parlament. Gratis-App.

ORF-TVthek Kostenlose Videoplattform mit ca. 100 ORF-TV-Sendungen regelmäßig als Video on Demand.

Unterwegs Gratis-ASFINAG-App mit aktuellen Verkehrs- und Wetterinfos auf den österreichischen Autobahnen und Schnellstraßen.

Frauenquoten wirken Wirtschaftswissenschaftler der Universität Innsbruck berichten in der aktuellen Ausgabe des Fachjournals Science über eine Reihe von Experimenten, in denen verschiedene Initiativen zur Erhöhung der Wettbewerbsfreudigkeit von Frauen getestet wurden. Gemeinsam mit seinem Kollegen Dr. Loukas Balafoutas hat Matthias Sutter in einem Laborexperiment mit 360 Probanden geprüft, wie Frauen und Männer unmittelbar auf verschiedene Maßnahmen reagieren und welchen Einfluss deren Implementierung auf eine nachfolgende Zusammenarbeit hat. „Ohne Intervention war die Wettbewerbsbereitschaft der weiblichen Teilnehmer halb so hoch wie die der männlichen. Auf drei der vier unterschiedlichen Interventionen hingegen reagierten die Frauen mit einer verstärkten Wettbewerbsbereitschaft, bei den Männern veränderte sich hingegen nichts“, fasst Sutter ein zentrales Ergebnis der Untersuchung zusammen. Für die Wirtschaftswissenschaftler zeigte eine Stufe ihres Experiments darüber hinaus, dass Frauenförderungsmaßnahmen durchaus positiv greifen, nämlich bei den bestqualifizierten Frauen.

Die Liechtenstein-Preisträger 2012, v.l.: Stefan Mayr, Nicole Ehlotzky und Heinz Zoller Foto: Uni Innsbruck

Liechtenstein-Preis verliehen Mitte März wurde in Vaduz der Preis des Fürstentums Liechtenstein für wissenschaftliche Forschung an den Innsbrucker Universitäten überreicht: Jeweils 4.000 Euro gehen dabei an Nicole Ehlotzky für ihre Dissertation „Das Verkehrsprotokoll der Alpenkonvention im Lichte der Grundfreiheiten“ und Stefan Mayr für seine Forschungsarbeiten zur Bildung von Embolien bei Pflanzen (beide von der Universität Innsbruck) sowie an Heinz Zoller von der Medizinischen Universität Innsbruck. Der Gastroenterologe und Hepatologe an der Uniklink für Innere Medizin II konnte mit seiner Arbeitsgruppe eine neue Variante der Eisenspeicherkrankheit aufklären. Der seit 1983 jährlich verliehene Preis des Fürstentums zählt zu den renommiertesten Auszeichnungen für wissenschaftliche Forschung an der Uni sowie Medizinuni Innsbruck.

Wissenschaftslandesrat Dr. Bernhard Tilg und MCI-Rektor Dr. Andreas Altmann Foto: Land Tirol/Mück

Altmann = Rektor Über einstimmigen Beschluss der Träger des Management Center Innsbruck (MCI) wurde dem langjährigen Geschäftsführer Dr. Andreas Altmann die Rektorswürde verliehen. Dem Beschluss war eine einstimmige Empfehlung der MCIBeiratsversammlung vorangegangen, welcher die Vertreter sämtlicher Trägerinstitutionen des MCI angehören. Dazu zählen das Land Tirol, die Landeshauptstadt Innsbruck, die Wirtschaftskammer, Arbeiterkammer und Industriellenvereinigung Tirol sowie die Universität Innsbruck. Der Antrag war von der Universität Innsbruck eingebracht worden.

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Geld für Medizinforschung

Sie sprießen wie Pilze aus dem Boden. Sie vermehren sich wie die Karnickel. Und seien wir ehrlich: Die meisten davon brauchen wir so dringend wie launisches Aprilwetter. Das Mysterium iPhone-App.


Sonnige Aussichten trotz vieler Wolken:

Die wichtigsten IT-Trends für Tirol Im März ging die weltweit größte Technologiemesse CeBIT in Hannover zu Ende. Cloud Computing – das Auslagern von Daten in die „Wolke“ im Internet – war nicht zuletzt wegen großer Umsatzsteigerungen eines der heißesten Themen. Auch Tiroler Unternehmen verfolgen diese Entwicklung. Mit der Übergabe von sensiblen Firmendaten an externe Anbieter ist aber ein weiteres Topthema der IT-Branche verbunden: Fragen nach der Sicherheit rücken ins Zentrum des Interesses. Für Tirols Unternehmen stehen darüber hinaus Themen wie Virtualisierung und „Managed Services“ ganz oben auf der Agenda.

Text: Barbara Hoff mann Fotos: iStockphoto, Standortagentur Tirol, Bechtle

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4.200 Unternehmen aus 70 Ländern beteiligten sich an der weltweit größten Technologiemesse CeBIT. Für besonders sonnige Aussichten sorgten in Hannover einmal mehr die Wolken: Eine auf der CeBIT vorgestellte Untersuchung der Experton-Group im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM zeigte, dass der deutschsprachige Markt für Cloud Computing 2012 erstmals die Grenze von fünf Milliarden Euro übersteigen wird. Der Umsatz klettert voraussichtlich um 47 Prozent auf 5,3 Milliarden Euro. Bis 2016 soll der Markt auf rund 17 Milliarden Euro wachsen. Beim Cloud Computing werden IT-Leistungen in Echtzeit über Datennetze (aus der „Wolke“) genutzt. Das Angebot reicht von einfachen Speichermöglichkeiten für Fotos und Filme im Web für Privatnutzer bis zu hochkomplexen Anwendungen

für Unternehmen. Ein Trend, der auch für Tirols Unternehmen von großem Interesse ist. „Viele Unternehmen in Tirol verfolgen die Bewegungen Richtung Cloud Computing, aber auch Managed Services und Virtualisierung“, erklärt Franz Unterluggauer, Manager des Cluster IT Tirol in der Standortagentur Tirol. Demnach beschäftigen Tirols Wirtschaftstreibende Themen wie beispielsweise integrierte Kommunikationslösungen, die Nutzung mobiler Services im Arbeitsalltag, Desktop- und Server-Virtualisierung sowie die teilweise Migration der Unternehmensinfrastruktur und Softwarelösungen in die Cloud.

Virtualisierung Der Begriff Virtualisierung bezeichnet in der Informatik Methoden, die es erlauben, Ressourcen eines


Auch auf der CeBIT in Hannover wurde einmal mehr deutlich, dass das klassische Büro ausgedient hat. Der Schreibtisch-PC wird durch ein Notebook, Tablet oder Smartphone erstsetzt, das über abgesicherte Kommunikationsanwendungen mit dem Firmennetz verbunden wird und über das Web einen EchtzeitAustausch mit verschiedenen Kollegen, Kunden oder anderen wichtigen Partnern gewährleistet – unabhängig von deren Aufenthaltsort. Besonders viele Neuerungen gibt es dabei bei den Tablet-PCs. Für das internationale Marktforschungsinstitut Gartner einer der zehn wichtigsten IT-Trends für das Jahr 2012. Auf der CeBIT präsentierten Hersteller wie Samsung, Motorola oder Huawei neue Tablet-Geräte. Gartner prognostiziert allerdings, dass die Dominanz von Apple in diesem Segment noch Jahre anhalten wird.

Unterluggauer, Manager FFranz U l M des Cluster IT Tirol in der Standortagentur Tirol

Topthema IT-Sicherheit Wichtiges Thema auch für KMU Das Thema Virtualisierung ist beispielsweise auch für Klein- und Mittelbetriebe, die auf dem globalisierten Markt tätig sind, von hoher Wichtigkeit. Ludescher veranschaulicht das an einem Beispiel: „Wenn ein mittelständisches Unternehmen eine Firma in den USA kauft, stellt sich das Problem, wie die Rechenressourcen am Standort auch von dem amerikanischen Unternehmen genutzt werden können. Früher bedeutete das, ein neues Rechenzentrum respektive eine eigene IT-Infrastruktur und Applikationen in den USA anzuschaffen. Jetzt besteht in virtualisierten Umgebungen die Möglichkeit, den USA-relevanten Teil sicher und schnell in die Cloud auszulagern und so den Überseekollegen unmittelbar ein produktives Arbeiten zu ermöglichen. Das Management obliegt weiterhin der Zentrale.“ Virtualisierung und Cloud Computing sind damit also auch strategische Themen. „Es werden Analysen angestellt, um zu prüfen, welche Services bzw. Infrastruktur ‚außer Haus‘ gegeben werden können und was konventionell betrieben werden soll“, sagt Franz Unterluggauer vom Cluster IT Tirol.

„Bring your own Device“ Mit Angeboten zu Virtualisierung reagiert die Branche auch auf ein immer komplexer werdendes ITUmfeld. So heißt ein Schlagwort „Bring your own Device“. Gemeint ist damit die Unterstützung der Unternehmen für den Einsatz von privat angeschafften Endgeräten der Mitarbeiter. So ist es inzwischen üblich, dass Mitarbeiter eines Unternehmens mehrere Endgeräte, also Family-PC, Work-PC, Personal Laptop, Tablet oder Smartphone, auch berufl ich benutzen. Eine weltweite Befragung von Mitarbeitern in Unternehmen von Citrix Systems, einem der führenden Anbieter von Virtual-Computing-Lösungen, zeigt, dass bereits jetzt 42 Prozent der Mitarbeiter in einem Unternehmen drei solcher Endgeräte nutzen.

Ein wichtiges Trendthema ist auch die IT-Sicherheit. Das Leitthema der heurigen CeBIT lautete daher „Managing Trust“. Denn das Vertrauen spielt eine entscheidende Rolle, wenn beispielsweise wie beim Cloud Computing sensible Daten zur Speicherung an einen externen Dienstleister übergeben werden. „Getrieben durch den Einsatz ‚neuer Medien‘, die Integration von Arbeits- und Berufsleben, den steigenden Einsatz mobiler Services etc. werden auch neue Mittel zur Sicherstellung der Sicherheit notwendig“, sagt Franz Unterluggauer. Tiroler Unternehmen beschäftigten sich daher mit durchgängigen IT-SecurityKonzepten, Datenschutz oder Policies im Umgang mit Social Media.

Sven Ludescher, Regionalleiter des Bechtle GmbH IT Systemhauses in Innsbruck

Schlagwort „Managed Services“ Unter dem Begriff „Managed Services“ wird die Auslagerung definierter Betriebsaufgaben rund um die IT verstanden. Die IT-Infrastruktur eines Unternehmens muss reibungslos funktionieren. Allerdings verfügt nicht jedes Unternehmen, insbesondere kleine und mittlere Unternehmen, über ausreichend IT-Knowhow oder entsprechend große IT-Abteilungen, um alle Anforderungen im Unternehmen abzudecken. „Wenn man im IT-Bereich weitere Spezialisten und Administratoren benötigt, gibt es entsprechende Dienstleister, so genannte Managed Service Provider, die in Anspruch genommen werden können“, erklärt Sven Ludescher. „Diese Unternehmen stellen eine Expertenstruktur je nach Bedarf zur Verfügung.“ Häufig ist eine solche Auslagerung für ein Unternehmen kosteneffizienter – speziell wenn es sich um eine Ergänzung der bestehenden IT-Abteilung handelt – als die benötigten Strukturen selbst aufzubauen.

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Computers, insbesondere im Serverbereich, zusammenzufassen oder aufzuteilen. „Die Integration von verschiedenen Lösungen und Systemen ist ein aktuelles Thema, um komplexe Daten für verschiedene Zugriffe verfügbar zu machen. Verschiedene Betriebssysteme, verteilte Standorte etc. erfordern eine Integration der Datenbasis“, erklärt Franz Unterluggauer den Hintergrund des komplexen Themas Virtualisierung. „Angefangen hat das Thema mit der Server- und der Storage-Virtualisierung. Dabei ging es darum, die Hardware effizienter zu nutzen. Das heißt, aus einem physischen Rechner mit freien Ressourcen zwei, drei bis dreißig virtuelle Server zu machen“, erklärt Sven Ludescher, Regionalleiter des Bechtle GmbH IT Systemhauses in Innsbruck. Die Bechtle AG ist ein IT-Dienstleister, der insbesondere auf dem deutschsprachigen und europäischen Markt vertreten ist. Inzwischen beschäftigt sich die Branche mit der Einrichtung vollständig virtualisierter Rechenzentren. „Dabei geht es darum, zusätzliche Rechenleistungen und Speicherkapazitäten auf Abruf über die Cloud zu nutzen“, sagt Ludescher.


Bildungskrise? Österreichs Hochschulen müssen kämpfen, um Geld, um Anerkennung und um adäquate politische Rahmenbedingungen. Das aktuelle weltweite Universitätsranking platziert keine österreichische Universität mehr unter den Top 200. Ohne Geld keine Forschung, ohne Forschung kein Renommee. Die Zukunft der Unis hängt vom Gutdünken des Finanzministeriums ab. Innsbrucks Uni-Rektor Tilman Märk nimmt dazu im eco.nova-Interview Stellung.

Text: Mathias Holzmann Foto: Julia Türtscher

eco.nova: Herr Märk, seit 9. März 2012 sind Sie offiziell Rektor der Uni Innsbruck. Sie leiten aber schon seit April 2010 operativ den Betrieb an der Bildungsstätte. Wie gefällt Ihnen der Job? Tilman Märk: Sehr gut! Hochschulpolitik hat mich immer schon interessiert, immerhin gehöre ich zur 68erGeneration. Ich war jetzt neun Jahre Vizerektor, aber mit meiner aktuellen Funktion als Rektor steigt die Verantwortung und die Gestaltungsmöglichkeit. Das hat mich gereizt, diese Aufgabe zu übernehmen. Wie war der Übergang vom Vizerektor zum Rektor? Es war letztlich ein sanfter Übergang. Immerhin habe ich knapp ein Jahr lang beide Funktionen innegehabt. Insofern war es eine gute Möglichkeit, mich auf die neue Aufgabe vorzubereiten. Hatten Sie jemals Zweifel, ob Sie der Spitzenfunktion gewachsen sind? Zuerst war es natürlich ein Sprung ins kalte Wasser. Dennoch kommt diese Tätigkeit meinem Naturell entgegen, sonst hätte ich wohl vor neun Jahren auch nicht

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die Aufgabe des Vizerektors für Forschung übernommen. Der Weg zum Rektor war dann der logische nächste Schritt. Sie tanzen gleich auf mehreren Hochzeiten: aktiver Physiker, Mitbegründer und Teilhaber einiger erfolgreicher Spin-off-Unternehmungen und nun noch die Arbeit als Rektor. Wie lässt sich das vereinbaren? Das vergangene Jahr war sehr belastend, auch physisch. Ich habe gewisse Aktivitäten reduziert, vor allem meine Forschungsaktivitäten. Auch die Geschäftsführung an dem Spin-off-Unternehmen Ionicon habe ich abgegeben, um mich auf die neue Herausforderung konzentrieren zu können. Worin besteht für Sie aktuell die Herausforderung des Rektors? Man ist für 32.000 Studierende und Mitarbeiter verantwortlich. Letztlich geht es darum, sowohl für die Studierenden als auch für die Mitarbeiter optimale Voraussetzungen zu schaffen – dies unter sehr schwierigen finanziellen Randbedingungen.


Sind die steigenden Studienzahlen, der herrschende Platzmangel und die angesprochene Unterfinanzierung tragbar? Die steigenden Studierendenzahlen belasten uns schon länger, und ich befürchte, dieses Problem werden wir auch in Zukunft haben. Es lässt sich schon jetzt erkennen, dass auch in den nächsten Jahren nicht genug Geld zur Verfügung stehen wird. Ein trister Ausblick. Nein, nicht trist, aber es macht uns Sorgen. Um diese Situation etwas abzumildern, müssen wir uns vermehrt um Drittmittel bemühen. Aktuell kommen 80 Prozent des Budgets aus Wien und 20 Prozent des Budgets bringen wir aus eigener Kraft auf. Wir werden dies in den kommenden Jahren verstärken. Aber natürlich würde man sich wünschen, dass dieses finanzielle Problem von der Regierung gelöst wird. Wie sieht es konkret für die Leistungsvereinbarungsperiode 2013 bis 2015 aus? Noch unklar. Wir kennen die Details noch nicht, wie es finanziell für die Universität Innsbruck in der nächsten Leistungsvereinbarungsperiode aussehen wird. Ich gehe aber von schwierigen Verhandlungen mit dem Ministerium aus. Klar ist, dass wir in der Vergangenheit trotz überdurchschnittlicher Leistung nicht entsprechende Steigerungen im Budget hatten. Welches Budget benötigen Sie? In anderen Ländern können Universitäten mit einem Mehrfachen an Budget rechnen, z.B. in Deutschland mit dem Zwei-, in der Schweiz mit dem Drei- bis Fünffachen und in den USA mit dem bis zu Zehnfachen pro Studierenden. Um hier einigermaßen mithalten zu können, müssen wir unsere Mittel sehr effizient einsetzen und es braucht viel Idealismus von unseren Mitarbeitern. Umso erstaunlicher ist, dass es uns gelingt, in den internationalen Rankings gute Plätze zu erreichen. Sie gehen davon aus, dass mehr Studierende kommen werden? Ja, allein im letzten Jahr ist die Zahl der Studierenden um 800 gestiegen. Wird man die Möglichkeit nutzen, autonom Studiengebühren einzuheben? Es besteht nicht wirklich die Möglichkeit für uns, Studiengebühren einzuführen. Das bisherige Gesetz läuft aus und die Regierung hat es nicht repariert. Es gibt zwar einige Rechtsexpertisen, die besagen, dass die Unis autonom Studiengebühren einheben können und dürfen, leider gibt es aber auch gegenteilige Aussagen. Auf alle Fälle bräuchte es dazu eine Satzungsänderung. Eine solche wurde von uns beim Uni-Senat beantragt, um im kom-

menden Wintersemester die bisherigen Studiengebühren einzuheben. Dies betrifft in etwa 10 % der Studenten: die Nicht-EU-Ausländer und die Langzeitstudierenden ohne Beschäftigungsnachweis. Für das Sommersemester ist das nicht möglich gewesen. Hier entgehen uns bereits 1,1 Mio. Euro, sollten wir das im Wintersemester auch nicht schaffen, würden weitere 1,4 Mio. Euro fehlen.

„Der Senatsbeschluss über die Einhebung von Studiengebühren soll im April oder Mai kommen.“ Uni-Rektor Tilman Märk

Die ÖH kündigte an, gegen eine solche Gebührenmaßnahme Rechtsmittel einzubringen. Mir persönlich wäre ja eine Lösung durch die zuständige Regierung viel lieber. Wir müssen nun leider ohne Rechtssicherheit aktiv werden, um das Budget im Interesse der Studenten abzusichern. Sonst wird schlussendlich die Qualität des Studiums leiden.

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Ist diese Idealvorstellung möglich, gerade auch in Hinblick auf die finanzielle Situation? Das Wichtigste an der Universität sind die Studierenden, deren Sorgen und Wünsche müssen ernst genommen werden. Die Unterfinanzierung ist aber eines der großen Probleme, mit dem wir zu kämpfen haben.

Denken Sie auch an neue Zugangsbeschränkungen? Wir haben hier keinen Handlungsspielraum, weil die Rahmenbedingungen fehlen. Wir müssen jeden Studenten, der sich anmeldet, nehmen. Hier ist ein wesentlicher Unterschied zur Fachhochschule. Dort werden Studiengebühren eingehoben, können Zugangsbeschränkungen gesetzt werden und sind planbarere wirtschaftliche Möglichkeiten vorhanden. Schielt man hier neidisch in Richtung FHs? Das hat nichts mit Neid zu tun. Das ist einfach ein Faktum. Jeder hat ein Recht auf Bildung in Österreich, es soll auch keinen Numerus clausus à la Deutschland hier in Österreich geben. Aber die Regierung sollte für die Universitäten adäquate Rahmenbedingungen schaffen, um diese Nachfrage auch bedienen zu können. Wie lautet Ihre Aufforderung an die Regierung? Endlich entsprechende Maßnahmen setzen!

„Jobs an der Uni sind auch in dieser schwierigen Lage nicht gefährdet.“ Tilman Märk

Wie steht es um das Haus der Physik in Innsbruck? Die Physik in Innsbruck hat Weltruf erlangt. Leider ist die Raumsituation für die Physikinstitute in den vergangenen Jahren zunehmend kritischer geworden. Es ist unbedingt notwendig, hier entsprechenden neuen Raum zu schaffen. Es finden zur Zeit vielversprechende Gespräche mit der Politik statt. Die geschätzten Kosten hierfür? Wir diskutieren momentan eine Lösung, die wesentlich günstiger sein könnte als die bisher verfolgte Variante. Wie ist Ihre Haltung gegenüber der Zusammenlegung von Medizinischer Universität und Universität Innsbruck? Ich stehe einer möglichen Zusammenlegung der beiden Universitäten offen gegenüber, wir haben diesbezüglich entsprechende Analysen durchgeführt und Fakten, Argumente und Bedingungen aufgelistet und diese Unterlage zur Diskussion gestellt. Quo vadis, Uni Innsbruck unter Ihrer Führung? Meine Vision ist, dass wir die Qualität in der Forschung und Lehre weiter verbessern und natürlich für unsere 28.000 Studenten optimale Bedingungen schaffen können.

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Online alles zum Thema Wintersport Begonnen hat alles 1968 – mit einfachen Schneeberichten in den USA. Heute publiziert OnTheSnow.com eine Vielzahl von Neuigkeiten und Informationen rund um den Wintersport und versendet wöchentliche Newsletter an weltweit 300.000 Abonnenten. Betrieben wird das Portal mit ihren sprachlichen Ablegern von der Mountain News Corporation, deren Europazentrale ihren Sitz in Innsbruck hat.

Text: Paul Salchner Fotos: Julia Türtscher, Mountain News GmbH, F. Lechner

„Waren es ursprünglich nur Schneeberichte aus Skigebieten, die auf OnTheSnow.com veröffentlicht wurden, so wurde das Angebot für die User im Laufe der Zeit stark erweitert. Ich möchte hier nur die Informationen über die Skigebiete, zum Beispiel zu den Pistenprofi len, der Anzahl der geöff neten Lifte oder zu den Öff nungszeiten, erwähnen“, so Peter Freiberger, leitender Redakteur der deutschsprachigen Seite von OnTheSnow (OnTheSnow.de). Nach eigenen Angaben ist die Internetseite mit ihren zahlreichen sprachlichen Mutationen die weltweit größte Internetplattform für Wintersport und Schneeberichte aus praktisch allen Skigebieten der Erde. Im deutschsprachigen Raum vertraut eine Reihe bedeutender Medien wie die Süddeutsche Zeitung, Die Welt, Münchner Abendzeitung oder Berliner Morgenpost auf die Schneedaten des Portals OnTheSnow.de, das von der Mountain News GmbH betrieben wird. Kooperationen gibt es aber auch außerhalb dieser klassischen Medien, etwa mit der Tirol Werbung, die die aktuellen Informationen für ihre beliebte Tirol Snow App von OnTheSnow bezieht. „Die Tirol Werbung freut sich, bei der Tirol Snow App einen starken Tiroler Partner an der Seite zu haben”, so Josef Margreiter, Geschäftsführer der Tirol Werbung. Zudem ist die

Mountain News GmbH Kooperationen mit einer Reihe von digitalen Medien eingegangen. So werden auf bedeutenden Flughäfen (z. B. München, Berlin, London/Heathrow) und in großen Einkaufszentren im deutschsprachigen Raum sowie in Großbritannien die Schneeberichte von OnTheSnow auf Großbildschirmen in Echtzeit präsentiert.

Starkes Engagement in Europa Nachdem sich OnTheSnow ursprünglich nur auf den amerikanischen Markt konzentriert hatte, richtete das US-amerikanische Unternehmen seinen Fokus zunehmend stärker auf den europäischen Kunden. Eine logische Konsequenz war die Gründung einer eigenen Europazentrale: Seit 2009 hat die Mountain News GmbH ihren Sitz in der Innsbrucker MariaTheresien-Straße. „So richtig los ging es dann 2010. Heute beschäftigen wir 50 Angestellte und rund 100 freie Mitarbeiter“, so Eduardo Santander, Geschäftsführer der Europazentrale der Mountain News GmbH. Im Zuge der Expansion wurde auch das Team der Snowreporter aufgestockt. „Dadurch können wir laufend über aktuelle Schneehöhen informieren. Außerdem widmet sich unser Journalistenteam aus Öster-

OnTheSnow Die Mountain News Corporation (MNC) wurde 1968 in Kalifornien gegründet. Firmengründer John Hamilton spezialisierte sich damit ursprünglich darauf, Radiosender mit Schneeberichten aus amerikanischen Skigebieten, vorwiegend aus den Rocky Mountains, zu versorgen. Anfang der 1990er-Jahre wurde das Webportal OnTheSnow.com ins Leben gerufen. In der Folge ging man Kooperationen mit Medien ein, unter anderem mit dem prestigeträchtigen Fernsehsender CNN, die Schneeberichte von OnTheSnow.com übernahmen. 1996 ging eine eigene Homepage für den europäischen Markt online. Zehn Jahre später wurde damit begonnen, Partnerschaften mit europäischen Skigebieten und Medien aufzubauen, die für den nordamerikanischen Gast interessant sein könnten. 2008 konnte die MNC bereits auf neun verschiedene europäische Internetseiten verweisen, unter anderem in Englisch, Deutsch und Italienisch. Im Jahr 2009 folgte die Gründung der Mountain News GmbH mit Sitz in Innsbruck, mit dem Ziel, die Internetplattform in Europa noch stärker zu etablieren. Im Jahr 2010 übernahm Vail Resorts Inc., ein führendes Skigebietsunternehmen in den USA, die Mountain News Corporation und damit auch die Webseite OnTheSnow.com. Im Februar 2012 wurde Skiinfo.com Teil des Imperiums. www.onthesnow.com | www.skiinfo.com

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reich, Deutschland und der Schweiz vielerlei Themen, die für unsere User interessant sein könnten. Überhaupt sehen wir uns als Nachrichtenportal für den gesamten Wintersport. So behandeln wir regelmäßig Sportarten wie Langlaufen oder Rodeln. Außerdem präsentieren wir auf unseren Internetseiten Veranstaltungstipps, aber auch weitere Ideen, wie man seine Zeit am Urlaubsort abwechslungsreich verbringen kann“, erläutert Peter Freiberger. Der User findet auf den Internetseiten nicht zuletzt Hotelinfos, allerdings ist OnTheSnow kein Buchungsportal. Laut eigenen Angaben erreicht man im Winter weltweit pro Monat mehr als drei Millionen Besucher. Ein Coup ist der Plattform mit der Verpfl ichtung des US-Skistars Lindsey Vonn gelungen, die wöchentlich auf OnTheSnow.de bloggt.

Übernahme von Skiinfo.com Doch damit nicht genug. Die Mountain News GmbH setzt seit kurzem noch stärker auf den europäischen Markt: Im Februar 2012 übernahm OnTheSnow den Mitbewerber Skiinfo.com – die bis dahin führende europäische Ski- und Snowboard-Plattform. Damit will man diese begehrte Zielgruppe noch stärker ansprechen. Durch den Zusammenschluss entstand die größte globale Online-Plattform für Wintersport. Die Mountain News Corporation rechnet mit Besucherzahlen von jährlich mehr als 23 Millionen in 20 Ländern. Angeboten werden die Dienste derzeit in 14 Sprachen. Skiinfo.com wurde 1996 als Internetportal für Schneeberichte in Oslo gegründet. Über die Jahre eröff nete die Plattform Büros in Deutschland, Frankreich, Italien und der Slowakei. Allein im Jahr 2011 haben elf Millionen User die Seite besucht. Eduardo Santander, GF Mountain News GmbH: „Die zusammengeführten Unternehmen werden nun in der Lage sein, den Schneefans umfassende Berichte aus

den internationalen Wintersportgebieten zu liefern sowie für aussagekräftige Schneeberichte zu sorgen.” Mountain News wird damit mehr als 1.500 Internetseiten und internationalen Medienunternehmen Schneemeldungen anbieten, weltweit werden es mehr als 3500 Medienpartner sein. Bis zum Sommer 2012 werden beide Portale zusammengeführt.

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Mit der Übernahme von skiinfo.de durch OnTheSnow. com (gehört zu Mountain News) gelingt der Gruppe eine strategische Weiterentwicklung, vor allem am europäischen Markt. In den 1960er-Jahren als Medienunternehmen gegründet hat sich Mountain News in Richtung Onlinecompany entwickelt. Das Unternehmen bietet nun über 2.000 Schnee- und Skigebietsdaten an – über die Hälfte davon wird täglich aktualisiert. Obwohl es länderspezifisch durchaus starke Mitbewerber gibt (z. B. bergfex.at in Österreich und schneehöhen.de in Deutschland) wird Mountain News durch die Übernahme von skiinfo.de zum größten Anbieter europaweiter Schneeinfos. In Österreich wird es skiinfo.de jedoch SEO-technisch [suchmaschinentechnisch] gegen Bergfex sehr schwer haben, signifikant organischen Traffic [Besucherstrom] abzugreifen.

Barbara M. Thaler, E-Tourismus-Expertin

Pluspunkt sowohl für skiinfo.de als auch für OnTheSnow.com: Grafik und Userinterface sind modern und ansprechend. Bei genauerem Hinsehen wirken die Sprachen- und Ländereinstellung mit den verschiedenen „Deutsch“-Varianten ein wenig verwirrend. Beide Portale ergänzen sich auch in Sachen Geschäftsmodell: Einerseits wird mit klassischer Onlinewerbung Umsatz durch Werbetreibende generiert, andererseits wird durch die weltweite Anbindung von 2.000 Medienpartnern verdient. Die Gruppe bedient in 14 Sprachen 20 Länder und die Fühler in Richtung China und Japan werden bereits ausgestreckt. Beide Portale sind übrigens auch im Social Web, auf Facebook und Twitter vertreten.

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Eduardo Santander (re.), Geschäftsführer der Europazentrale von Mountain News GmbH, und Peter Freiberger, leitender Redakteur der deutschsprachigen Seite von OnTheSnow


Das Fachpersonal von morgen schon im Kindesalter für Technik begeistern Der Hochtechnologiestandort Tirol benötigt qualifiziertes Fachpersonal: Die Nachfrage nach Absolventinnen und Absolventen der so genannten MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) ist ungebrochen hoch. Mit einer innovativen Geschäftsidee will jetzt der Entwicklungsingenieur und Facharzt für Chirurgie, Dr. Michael Sieb, mehr junge Frauen und Männer für Technik begeistern. Schon ab dem Kindergarten und in der Schule soll bei Buben und Mädchen die Faszination für Technik geweckt werden, damit sich später mehr Jugendliche für eine technische Karriere entscheiden. Mit Unterstützung des CAST (Center for Academic Spin-offs Tyrol) steht Sieb mit seinem „Tiroler Roboter Labor“ kurz vor der Firmengründung.

Text: Barbara Hoff mann Fotos: Michael Sieb

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Um den Technologie- und Wirtschaftsstandort langfristig zu stärken, braucht es ausreichend Fachpersonal. In den technischen Berufen gibt es einen großen Bedarf, das zeigt unter anderem die MINT-Initiative des Bundeministeriums für Wissenschaft und Forschung und die 2008 vom Land Tirol gestartete Technologieoffensive. Zukünftig will auch das Tiroler Start-up „Tiroler Roboter Labor“ (TiRoLab) einen Beitrag dazu leisten, dass es am Wirtschaftsstandort Tirol ausreichend hochqualifizierte Menschen gibt. Der Gründer Dr. Michael Sieb will mehr Jugendliche für technische Berufe begeistern. Dass eine solche Initiative notwendig ist, zeigen aktuelle Studien: Laut einer Universitätsstatistik über Studienanfänger in Tirol entfallen derzeit weniger als ein Viertel der Studierenden auf MINT-Fächer. Auff ällig dabei ist, dass zwar insgesamt mehr Frauen (53 %) als Männer (47 %) studieren, der Frauenanteil bei den so genannten MINT-Fächern aber nur 36 Prozent beträgt. Bei den

Lehrberufen zeigt sich ein noch größerer Unterschied: Rund 50 Prozent der Jugendlichen ergreifen laut Tiroler Lehrlingsstatistik einen Lehrberuf. Unter den zehn häufigsten Lehrberufen bei Mädchen findet sich allerdings kein technischer Berufszweig, während die Burschen prozentuell mehr technische als nichttechnische Lehren ergreifen. Dabei ist eine gute Durchmischung von Frauen und Männern gerade in technischen Disziplinen wichtig: „Frauen und Männer haben andere Sichtweisen und damit auch Herangehensweisen bei der Lösung technischer Probleme. Frauen sind daher für technische Teams immer eine Bereicherung“, erklärt Dr. Michael Sieb. Der Gründer des „Tiroler Roboter Labors“ verfügt über rund 20 Jahre Berufserfahrung im technischen Bereich. An der Medizinischen Universität Innsbruck absolvierte Sieb bei Prof. Raimund Margreiter seine Facharztausbildung für Chirurgie und war Leiter der Theoretischen Chirurgie. 2008 hat er im Rahmen des Wahlfaches The-


Gendergerechte Roboterkurse Darauf aufbauend ist die Geschäftsidee für das „Tiroler Roboter Labor“ entstanden. „TiRoLab“ wird gendergerechte Roboterkurse in Kindergärten und Schulen durchführen. „Ich möchte die Faszination von LEGORobotern als Einstieg nutzen, um Mädchen und Buben, junge Frauen und Männer für Informatik, Technik und Naturwissenschaften zu begeistern“, erklärt Michael Sieb. „In einer schrittweisen, jeweils altersgerechten Begleitung fördern wir die selbständige, kreative und aktive Auseinandersetzung mit Technologie bis ins Erwachsenenalter.“

Vorbild: Roberta Dass diese Herangehensweise erfolgversprechend ist, belegen wissenschaftliche Untersuchungen. Die Deutsche Akademie der Technikwissenschaften hat 2011 eine Studie zu Motivationskonzepten für den Techniknachwuchs (MoMoTech) herausgegeben. Dabei wurden rund 1.000 Modellprojekte in Deutschland analysiert. Als herausragende Initiative wird in der MoMoTechStudie das „Roberta“-Projekt des Fraunhofer-Institutes für Intelligente Analyse- und Informationssysteme in Deutschland genannt. Mit Hilfe von staatlichen und EU-Förderungen wurde ein Konzept erarbeitet, um das Interesse insbesondere von Mädchen, aber auch von Jungen für Informatik, Technik und Naturwissenschaften nachhaltig zu wecken. Mittlerweise existieren 35 Roberta-Zentren in Europa, darunter drei in Österreich (Wien, Graz und Vorarlberg). Dr. Michael Sieb ist zertifizierter Roberta-Teacher und wird in Tirol ein Roberta Regio Zentrum errichten. Dieses fungiert als zentrale Anlaufstelle für Tiroler Bildungseinrichtungen und verleiht an diese auch kostengünstig Roboterbaukästen und Unterrichtsmaterialien für eigene Roboter-Workshops. Im Rahmen von Seminaren werden Pädagoginnen und Pädagogen als Multiplikatoren für das Projekt ausgebildet.

Von der Idee zum Geschäftsmodell Im Sommer will Michael Sieb seine Firma gründen. Bei der Entwicklung des Geschäftsmodells hat der Diplom-HTL-Ingenieur und Mediziner Unterstützung

beim Gründungszentrum eingeholt: „Vor rund einem dreiviertel Jahr habe ich mein Konzept beim CAST vorgestellt. Dort erhielt ich intensive Betreuung, die mir half, aus meiner Idee ein tragfähiges Geschäftsmodell zu machen. Gemeinsam wurde ein Finanzplan erstellt und alle wirtschaftlichen Notwendigkeiten durchleuchtet.“ Finanzieren soll sich das „Tiroler Roboter Labor“ zu rund einem Drittel aus öffentlichen Förder- und Sponsorengeldern. Zwei Drittel des Umsatzes soll durch die eigene Tätigkeit, wie das Abhalten von Kursen, erwirtschaftet werden. „Die Kosten eines Kurses werden von den Eltern getragen oder von Firmen, die die Zukunft des Nachwuchses in der Region aktiv fördern wollen. Thematisch können die Kurse an den Tätigkeitsbereich einer Firma angepasst und mit einer Führung durch den Betrieb kombiniert werden.“

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oretische Chirurgie den ersten Lego Robotik Workshop an einer medizinischen Universität für Studierende abgehalten, in den folgenden Jahren weitere Kurse auch für Jugendliche und Kindergartenkinder.

Zukunft: Offenes Roboterlabor und Fab Lab Für die Zeit nach der Firmengründung hat Sieb bereits Pläne. Am Anfang werden die Roboterkurse an den jeweiligen Bildungseinrichtungen stattfinden. „Ich plane, ein offenes Roboterlabor zu betreiben. Dort soll es möglich sein, zu bestimmten Zeiten Baukästen auszuleihen und selbst Experimente durchzuführen. Im nächsten Schritt erfolgt der Ausbau zu einem Fab Lab.“ In Österreich gibt es bereits zwei dieser Labs: das HappyLab in Wien und das FabLab im Ars Electronica Center in Linz. Die offen zugänglichen Hightech-Werkstätten bieten Raum, um eigene Ideen in Produkte umzusetzen und mit Gleichgesinnten über technische Projekte zu diskutieren. Typische Bestandteile sind ein Elektroniklabor sowie ein Mechanikbereich mit Geräten wie 3-DDrucker, Schneidplotter, Lasercutter und CNC-Fräse. Das sind auch die optimalen Voraussetzungen für Roboterprojekte jenseits von LEGO-Baukästen. Um mehr Menschen für technische Karrieren zu begeistern, ist es nicht nur wichtig, aktiv Öffentlichkeitsund Aufklärungsarbeit zum tatsächlichen Bedarf an Fachpersonal zu leisten, sondern auch zum Bild der Technik. „In den Köpfen bestehen immer noch antiquierte Bilder über Techniker als Einzelkämpfer in stillen Kämmerchen. In der Realität sind das heute jedoch dynamische Frauen und Männer, die gemeinsam und oft in internationalen Teams vernetzt arbeiten.“ Auch das soll bei den Gruppenarbeiten in den Roboterkursen von Michael Sieb den Kindern und Jugendlichen vermittelt werden.

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Tiroler Roboter Labor Gründung: 2012 Firmensitz: Thaur Firmengründer: Dipl.-HTLIng. Dr. Michael Sieb www.TiRoLab.at

Kontakt CAST – Center for Academic Spin-offs Tyrol Gründungszentrum GmbH Mitterweg 24 6020 Innsbruck Tel.: 0512/282 283-0 office@cast-tyrol.com www.cast-tyrol.com


Für die Etablierung der Marke „BIO vom BERG“ auch in der Gastronomie und Hotellerie hat die bäuerliche Genossenschaft „Bioalpin“ 2011 einen Innovationsassistenten eingestellt. Bereits nach einem Jahr stellten sich die ersten Erfolge ein: Der Umsatz in diesem Bereich konnte verdoppelt werden. Gefördert wird das Projekt aus Landesmitteln. Eine aktuelle Ausschreibung des Landes zur Förderlinie „InnovationsassistentIn“ lädt bis 30. April 2012 zu Anträgen ein. Text: Barbara Hoff mann, Fotos: Florian Schneider

Simon Wolf und Björn Rasmus

Damit innovative Ideen von Tiroler Unternehmern auch zu neuen Produkten und Dienstleistungen werden, müssen sie es in die Umsetzung schaffen. „Der Großteil der heimischen Unternehmen ist inhabergeführt und Innovationen sind meist Chefsache. Nicht immer stehen genügend Ressourcen und Zeit zur Verfügung, um Ideen methodisch zu entwickeln und mit System zu verfolgen“, schildert Wirtschaftslandesrätin Patrizia Zoller-Frischauf die Ausgangslage vieler Tiroler Wirtschaftstreibender. Um diese Innovationshemmnisse vor allem bei Klein- und Mittelunternehmen zu beseitigen, hat man in Tirol das Förderprogramm „InnovationsassistentIn“ etabliert. Bis dato sind dafür rund 1,9 Millionen Euro aus Mitteln des Landes Tirol investiert worden. Unternehmen, die sich am Förderprogramm beteiligen, müssen ein ausformuliertes Innovationsprojekt verfolgen, für dessen Umsetzung ein Innovationsassistent gefördert werden kann. „Um die Eignung von Projekten abzuklären, empfiehlt sich vor Antragstellung die Vereinbarung eines Beratungstermins mit den Förderberatern in der Standortagentur Tirol“, informiert deren Geschäftsführer Dr. Harald Gohm.

Erfolgreiche Megatrends: Bio und Regionalität

Mehr Zeit für Innovationen 72 eco.nova

Die bäuerliche Genossenschaft „Bioalpin“ nimmt das Förderprogramm bereits in Anspruch. 2002 gründeten Tiroler Bio-Bergbauern und Bio-Erzeuger gemeinsam die Genossenschaft Bioalpin. So entstand mit „BIO vom BERG“ die erste und bislang einzige unabhängige Erzeugermarke in Mitteleuropa. Die Vermarktungsgenossenschaft wird von mehr als 600 Obst-, Getreide- und Gemüsebauern, Milchbetrieben, Sennereien, Metzgereien und Hühnerhöfen aus Tirol beliefert. Ursprünglich sollten die Produkte vor allem über den Einzelhandel vertrieben werden. Die Etablierung der Marke auch in der Hotellerie und Gastronomie war allerdings schon länger eine Idee. „Bio und Regionalität sind zwei Trends, die sehr gut zusammenpassen. Die Überlegung war, mit diesem Konzept


müsste man auch in der Gastronomie Fuß fassen können“, erklärt Innovationsassistent Simon Wolf.

Um eine neue strategische Geschäftseinheit aufzubauen, braucht es aber vor allem Zeit. „Ohne einen zusätzlichen Angestellten wären unsere Ziele schwierig umzusetzen gewesen. Der Auf bau des neuen Gastronomiezweiges musste entsprechend strategisch geplant werden“, erklärt der Geschäftsführer von Bioalpin, Björn Rasmus. Zur Unterstützung ihres innovativen Vorhabens suchte die bäuerliche Genossenschaft deshalb beim Land Tirol an. Das Projekt wurde bewilligt und mit dem studierten Agrar- und Ernährungswirtschaftler Simon Wolf, der in seinem Heimatort Elbigenalp über einen eigenen Biobetrieb verfügt, konnte die Bioalpin auch einen geeigneten Kandidaten finden. Im Februar 2011 nahm Wolf seine Tätigkeit auf. Zunächst wurde intern eine neue strategische Geschäftseinheit gegründet und dann mit der Auf bauarbeit des neuen Geschäftszweiges begonnen. „Durch das Angebot von regionalen Produkten und die damit verbundene Authentizität können sich Gastwirte auf dem gesättigten Markt profilieren“, erklärt Simon Wolf. „Unsere Zielgruppe reicht dabei vom urigen Wirtshaus bis zur gehobenen Gastronomie. Auch Schulen und Cateringbetriebe sollen die Produkte der Marke ,BIO vom BERG’ verwenden.“ Mit der Tiroler Biokäseselektion, einer Zusammenstellung von zehn verschiedenen Käseprodukten Tiroler Kleinsennereien, wurde zudem ein maßgeschneidertes neues Produkt für die Gastronomie geschaffen. „Alle unsere Maßnahmen führten dazu, dass wir unsere Umsätze in dem Bereich Gastronomie schon im ersten Jahr verdoppeln konnten.“ Aufgrund dieses Erfolges wird Wolf auch dann noch für die bäuerliche Genossenschaft tätig sein, wenn die Förderung des Landes Tirol für seine Arbeit nach zwei Jahren Projektzeit ausläuft.

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Von der Idee zum neuen Geschäftszweig

Wir graben tiefer.

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„InnovationsassistentIn“ Fördernehmer: Unternehmen und Tourismusverbände mit Standort in Tirol InnovationsassistentIn: Absolventen einer höheren technischen Lehranstalt oder berufsbildenden höheren Schule mit max. 3 Jahren Berufserfahrung Absolventen einer Universität/Fachhochschule mit max. 2 Jahren Berufserfahrung Förderung und Förderhöhe: Das Unternehmen erhält Zuschüsse zu den Personal-, Coaching- und Ausbildungskosten in Höhe von bis zu 26.700 Euro. Förderzeitraum: max. 2 Jahre Einreichung: Jährlicher Ausschreibungsmodus: 1. März 2012 bis 30. April 2012

Für Ideen, die aus dem Herzen Ihrer Marke kommen und in die Herzen Ihrer Zielgruppe dringen, müssen wir ganz schön tief buddeln.

Antragsstelle: Standortagentur Tirol Weitere Information und Kontakt: www.standort-tirol.at/ia

www.spectrum.at

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Forschungsprojekt zur Erdbebensicherheit historischer Gebäude hilft Immobilienbranche Wissenschaftler der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck haben ein Modell zur Berechnung der Erdbebensicherheit historischer Gebäude entwickelt. Dank der Erkenntnisse können beim Umbau von zum Beispiel Gründerzeithäusern Kosten gespart werden. Das Projekt SEISMID zeigt eindrucksvoll, dass sich die Investition von öffentlichen Fördergeldern rentiert. Ohne den neuen Supercomputer MACH sind die hochkomplexen Berechnungen allerdings nicht möglich.

Anhand zahlreicher Materialtests (im Bild ein Druckversuch) entwickelten die Bauingenieure Materialkennzahlen

Univ.-Prof. DI Dr. Christoph Adam

Regionen wie das Wiener Becken oder das Inntal gelten als seismisch aktive Regionen in Österreich. 1972 zeigte ein Beben mit dem Epizentrum im südöstlichen Niederösterreich, dass die Erdbebengefahr nicht unterschätzt werden darf: Selbst in Wien kam es noch zu Zerstörungen. Eines der letzten großen Erdbeben in Tirol ereignete sich 1930 im Tiroler Außerfern. Mittels normaler statischer Methoden ist in vielen Fällen der Nachweis der Erdbebensicherheit historischer Gebäude aber nicht möglich. Allerdings ist ein entsprechender Nachweis über die Bebensicherheit Voraussetzung für eine Baugenehmigung: Die Einführung einer EUNorm (Eurocode 8) zur Risikoeinschätzung der seismischen Gefährdung von Bauwerken führte so zu einem De-facto-Ausbaustopp für Dachböden in den Wiener Gründerzeithäusern. „Der Anstoß für das Forschungsprojekt kam daher auch aus der Immobilienbranche“, erklärt Prof. Christoph Adam vom Arbeitsbereich für Angewandte Mechanik am Institut für Grundlagen der Bauingenieurwissenschaften der Universität Innsbruck. Im Rahmen des vierjährigen Forschungsprojekts SEISMID, das vom ZIT, der Technologieagentur der Stadt Wien, gefördert wurde, entwickelte er mit seinem Team ein Rechenmodell, das die plastischen Tragreserven dieser Gebäude nachweist. „Mit den Ergebnissen solcher Berechnungen können sich Bauherren unter Umständen teure Baumaßnahmen zur Steigerung des seismischen Widerstands sparen“, sagt Adam. Die Erkenntnisse sind für die rund 52.000 Gründerzeithäuser in Wien sowie zahlreiche Bauwerke aus Ziegelmauerwerk und weitere historische Bauwerke relevant.

Öffentliche Fördergelder fließen zurück Text: Barbara Hoff mann Fotos: Universität Innsbruck

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Laut dem Gesamt-Projektleiter Dr. Helmut Wenzel von der VCE-Holding GmbH in Wien hat die Um-

setzung der Erkenntnisse bereits stattgefunden: „Sämtliche Nachweise, welche der erarbeiteten Vorgangsweise gefolgt sind, wurden bisher von den Behörden positiv beschieden.“ Damit ermöglicht das Projekt auch einen rentablen Ausbau von Dachböden in Wiener Gründerzeithäusern. „Nach Schätzungen lag bisher ein Marktpotential von mindestens 50 Millionen Euro brach, welches nun gehoben werden kann.“ Damit zeigt das SEISMID-Projekt auch eindrücklich, dass sich die Investition von öffentlichen Fördergeldern lohnt: „Bei Ausschöpfung des Marktes werden die Gelder allein schon aus dem Ertrag der zusätzlichen Mehrwertsteuer zurückfließen.“

Noch komplexere Berechnungen geplant Um Materialkennzahlen für die historische Bausubstanz zu entwickeln, entnahmen die Innsbrucker Bauingenieure Mauerwerksproben und unterzogen diese verschiedenen Tests. Die gewonnenen Kennzahlen implementierten die Wissenschaftler dann in ein eigens für diese Gebäudeart adaptiertes Rechenmodell. Bisher ist das Modell allerdings nur für jeweils eine repräsentative Wand, die schwächste lastabtragende Wand im Gebäude, getestet worden. „Unser weiteres Ziel ist es nun, ein ganzes Gebäude einschließlich des Stiegenhauses, der Holzdecken und der Zwischenwände zu simulieren, um noch detailliertere Ergebnisse zu erhalten. Ohne den Supercomputer MACH wäre diese hochkomplexe Berechnung nicht möglich“, betont Prof. Adam. Der Großrechner hat in etwa die 4.000fache Kapazität eines PCs. Das Kooperationsprojekt zwischen der Johannes Kepler Universität Linz und der Leopold-FranzensUniversität Innsbruck gibt zahlreichen Wissenschaftlern beider Universitäten die Möglichkeit, Spitzenforschung zu betreiben.

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Die Immobilienbranche ist von vielseitigen Facetten geprägt und zählt zu einem wichtigen Bestandteil unseres Wirtschaftsraumes. Deshalb ist ein hoher Ausbildungsstandard für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in dieser Branche unerlässlich. Es ist erklärtes Ziel, langfristig nur noch entsprechend qualifizierte MitarbeiterInnen zu beschäftigen. Die Immobilien-Card ist ein erster Schritt in diese Richtung.

Gerade die Immobilienbranche ist eine sehr sensible Branche, weil in diesem Bereich meist viel (privates) Kapital, aber auch ein Stück weit Lebensplanung eingebunden ist. Topqualität und Vertrauen in Beratung, Planung, Vermietung und Verkauf spielen eine zentrale Rolle und sind Voraussetzung für ein erfolgreiches Agieren am Markt – aber auch für ein positives Image der Branche. DI (FH) Wolfgang Lamprecht vom WIFI Innsbruck: „Die Immobilienbranche befindet sich in einem ständigen Wandel und entwickelt sich laufend weiter. Der gewerbliche Zugang zu den einzelnen Berufsbildern ist klar geregelt. Dabei führt der Weg über die einzelnen Befähigungsprüfungen. Für MitarbeiterInnen war bislang keine einheitliche Ausbildungsordnung vorgegeben. Mit den ON-Regeln und den damit verbundenen Ausbildungen wird ein wichtiger Schritt in Richtung dieses einheitlichen Standards gemacht. Mit der Einführung der Immobilien-Card als Nachweis für die entsprechenden Kompetenzen lässt der nächste Schritt in diese Richtung nicht lange auf sich warten.“ In Bezug auf die Qualifikation von Mitarbeitern in der Immobilienbranche wurden in einem eigenen Regelwerk Kompetenzprofile definiert und festgelegt. Diese so genannten ON-Regeln definierten einheitliche Standards für die notwendigen Kenntnisse und Fertigkeiten, die im jeweiligen Tätigkeitsfeld erforderlich sind. Auf den darin festgelegten Kompetenzen baut die Immobilien-Card als sichtbarer Nachweis für entsprechende Qualifikation auf.

Vielfältige Immobilien-Ausbildungslandschaft Ein Weg zur Immobilien-Card führt über das WIFI Tirol. Lamprecht: „Das WIFI ist Komplettanbieter für Ausbildungen in der Immobilienbranche. Wir bieten von den entsprechenden Grundausbildungen über verschiedenste Spezialseminare bis hin zu den Ausbildungen für den Weg in die Selbstständigkeit ein breites Spektrum

an Fachwissen und Kompetenz. Darüber hinaus wollen wir uns zukünftig verstärkt in Richtung Wissens- und Kommunikationsplattform entwickeln und damit einen wichtigen Beitrag für diesen erfolgreichen Wirtschaftszweig leisten.“ Den Rahmen bildet dabei das Ausbildungsgerüst, das von zwei Grundsäulen getragen wird. Bestehende Mitarbeiter in der Branche finden bei den 70-stündigen zertifizierten Ausbildungen zum Makler- oder Verwalterassistent ebenso ideale Möglichkeiten wie engagierte Einsteiger in die Branche. Mit diesen Ausbildungen erlangen Sie neben einem Zertifikat als unabhängigen Kompetenznachweis auch Ihren Zugang zur Immobilien-Card. Die zweite tragende Säule des Rahmenkonzeptes sind die Expertenausbildungen, die den Weg in die Selbstständigkeit ebnen. Je nach angestrebtem Zugang nehmen diese modularen Ausbildungen mindestens 140 Stunden in Anspruch und bereiten intensiv auf die Befähigungsprüfungen vor. Um eine bestmögliche Vorbereitung auf die Prüfung garantieren zu können, sind für diese Ausbildung Einstiegsvoraussetzungen und eine Teilnehmerobergrenze festgeschrieben. Auch dieser Weg führt natürlich zum „Kompetenzsiegel Immobilien-Card“. Egal ob Sie sich für die grundlegende Ausbildung für Makler- oder Verwalterassistenten oder die Expertenausbildungen entscheiden, eines haben beide gemeinsam: Sowohl die Zertifizierungs- als auch die Befähigungsprüfungen werden von unabhängigen Stellen abgenommen. Die entsprechenden Nachweise sind daher von großem Wert, speziell in Zeiten sich öffnender Wirtschafts- und Bildungsräume.

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Weitere Infos: WIFI Innsbruck, Tel.: 05 90 90 5-7266, weiterbildungsbereich7@wktirol.at www.wifi.at/tirol

„Das WIFI bietet zertifizierte Ausbildungen für MitarbeiterInnen der Immobilienbranche. Ein Zertifikat wird im Gegensatz zum Zeugnis zeitlich befristet ausgestellt und muss in regelmäßigen Abständen erneuert werden. Dies garantiert, dass der Wissensstand stets am Puls der Zeit ist und Neuerungen sofort erfasst und eingearbeitet werden.“ DI (FH) Wolfgang Lamprecht, Produktmanager

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Immobilienmarkt im Wandel


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„Die WIFI-Ausbildung unterscheidet sich von ähnlichen Ausbildungen im Wesentlichen durch die Anzahl der Stunden und die damit einhergehende fundamentale Vermittlung von Grundwissen. Dieser Unterschied spiegelt sich in den abgegebenen Projektarbeiten wider, die insgesamt auf einem sehr hohen Niveau sind. Mit diesen soliden Grundlagen ist man außerdem bestens gerüstet für weitere Fortbildungen, wie etwa eine Fachhochschule.“ Georg Dworschak, WMS Elektrotechnik

Werkmeisterschule Elektrotechnik 1. Semester (Va.-Nr.: 92521012) Innsbruck 10.09.2012 bis 08.02.2013 Mo., Mi. und Fr. von 18:30 bis 22 Uhr, fallweise Sa.

Weitere Infos: Gabriele Hable 05 90 90 5-7271 gabriele.hable@wktirol.at www.wifi.at/tirol

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Schrittweise zum Meister Wer gut ausgebildet ist, hat am Arbeitsmarkt die größeren Chancen. Gerade für gelernte Fachkräfte bringt eine Höherqualifizierung höchst attraktive Jobchancen. Vertrauen Sie dabei nicht auf irgendjemanden, sondern auf Profis. Schließlich geht es um Ihre Zukunft.

Werkmeister-, Meister- und Befähigungsprüfungen sind in Handwerksberufen nach wie vor die bedeutendsten Bildungsabschlüsse. Der höchstmögliche Qualifizierungsnachweis für Handwerker ist und bleibt der Meisterbrief. Die Werkmeisterschule des WIFI ist dabei eine besonders effiziente und zielorientierte Vorbereitung für Personen mit Lehrabschluss, denn in den zwei Jahren der Ausbildungszeit erwerben die Teilnehmer/innen alle Kompetenzen, die sie für einen erfolgreichen Prüfungsabschluss brauchen. Mit der Werkmeisterschule des WIFI Tirol eignen Sie sich nicht nur selbst Wissen und Führungsqualität an, sondern sind ebenso in der Lage, dieses Wissen weiterzugeben. So sind Sie mit dem Werkmeisterbrief auch befähigt, Lehrlinge auszubilden und eine Lehrertätigkeit anzunehmen. Dank der integrierten Unternehmerprüfung erwerben Sie außerdem die Berechtigung, Ihren eigenen Betrieb zu eröff nen. Der europaweit anerkannte Werkmeister ist die Grundlage zum berufl ichen Aufstieg.

vorzubereiten. Das „Bausteinsystem“ bietet eine maßgeschneiderte Prüfungsvorbereitung, da die Inhalte in sich abgeschlossen vermittelt werden und der Lehrstoff gezielt auf die Prüfungsthemen ausgerichtet ist. Auch die Prüfung selbst wird von den Trainern ohne externe Kommission abgenommen, wodurch die Vorbereitung sehr systematisch erfolgen kann. Jeder positive Semesterabschluss bringt Sie schrittweise zum Abschluss, motiviert zusätzlich und zeigt stets Ihren aktuellen Lernerfolg und Wissensstand an.

Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen, doch im modularen WIFI-Fortbildungssystem bekommen Elektrotechniker/innen die perfekten Werkzeuge in die Hand, um sich auf die Meisterprüfung

Absolut top: Die Werkmeisterschule Elektrotechnik am WIFI inkludiert nicht nur sämtliche Unterlagen und Prüfungsgebühren, sondern auch den EIBKompaktkurs (Wert: ca. 700 Euro).

Ing. Walter Brem, Lehrgangsleiter Werkmeisterschule Elektrotechnik: „Die Werkmeisterschule ist eine umfassende, fachlich tiefgreifende und dementsprechend angesehene Ausbildung. Elektrotechniker/innen bekommen hier das Know-how vermittelt, das man als Führungskraft braucht. Entsprechend viele berufl iche Möglichkeiten ergeben sich mit dem erfolgreichen Abschluss.“

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„Förderungen schaffen Wettbewerbsvorteile“ Die öffentliche Hand (Bund und Länder) fördert Projekte mit unterschiedlichen Förderinstrumenten und -intensitäten. Das Um und Auf für das optimale Ausschöpfen von Beihilfen ist die frühzeitige Kontaktaufnahme mit Förderexperten.

Text: Paul Salchner Foto: Julia Türtscher

Den Kunden der Hypo Tirol Bank stehen Förderspezialisten zur Seite, welche die Unternehmen bei geplanten Investitionsprojekten fundiert beraten und begleiten. Diese Experten nützen im Interesse der Kunden das Netzwerk der Landesbank zu den Förderstellen, sorgen für eine rasche Umsetzung von aktuellen Neuerungen und bündeln die optimalen Förderungsleistungen für die jeweiligen Projekte. Neben laufenden Kontakten zu den Förderungsstellen zeichnen sich die Förderspezialisten der Hypo Tirol Bank durch jahrelange Erfahrung, Fachkompetenz und eine hohe Erfolgsquote aus. Umfassende Beratung und Begleitung ist für Unternehmen der entscheidende Schritt zu den passenden Finanzierungs- und Förderungsmöglichkeiten, um vorhandene Förderprogramme und aktuelle Aktionen bestens zu nutzen. In der Hypo Tirol Bank wird der Kunde ganzheitlich betrachtet und beraten, um seine Wünsche zu erfassen und die beste finanzielle Strategie, den optimalen Mix von Leistungen und Produkten zu finden. Ziel sind individuelle Finanzierungslösungen, die von den Firmenkundenbetreuern der Hypo Tirol Bank erarbeitet werden – auch unter Einbeziehung der Spezialisten für Unternehmensförderungen. Eine im Jahr 2010 von der Sparte Information & Consulting der Wirtschaftskammer Tirol beim Meinungsforschungsinstitut IMAD in Auftrag gegebene Studie zeigt ein klares Bild: 56 Prozent der befragten Unternehmen wünschen sich mehr Information zu den Fördermöglichkeiten der Austria Wirtschaftsservice GmbH (aws). 91 Prozent gaben an, dass sie von ihrer Bank noch nie über die Leistungen von aws, immerhin der bedeutendsten österreichischen Förderstelle, informiert worden seien. „Auch wir machen laufend die Erfahrung, dass sich viele Unternehmer umfangreichere Information zu Förderungen wünschen“, bestätigt Hypo-Förderspezialistin Sabine Moser. Die Kunden der Hypo Tirol Bank werden mittels Mailings und auf der Homepage über interessante und aktuelle Themen zur Unternehmensförderung informiert. Bei geplanten Projekten der Kunden ist und war es in der Landesbank schon von jeher üblich, die Kunden auf mögliche Bundes- und Landesförderungen hinzuweisen. Die Hypo Tirol Bank ist seit über 100 Jahren ein starker und

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erfahrener Partner der Tiroler Wirtschaft und ist sich in dieser langjährigen Partnerschaft ihrer Verantwortung als Bank der heimischen Wirtschaft bewusst. Als umfassender Finanzdienstleister steht die Hypo Tirol Bank den Unternehmen in den verschiedenen Phasen des Unternehmens mit einem umfassenden Leistungspaket zur Seite, das auch die Unternehmensförderung beinhaltet.

Breites Spektrum an Beihilfen Förderungen zielen auf Neugründungen, Betriebsübernahmen, Unternehmenswachstum, Innovation, Forschung und Entwicklung, Umwelt, aber auch Exporttätigkeit ab. Das Spektrum reicht von Prämien und Zinsenzuschüssen für betriebliche Investitionen in Einrichtung, Gebäude, Maschinen und maschinelle Ausstattung über Arbeitsplatzprämien für geschaffene Arbeitsplätze bis zu Förderkrediten mit Fixzinsen oder auch Bundesbürgschaften bei fehlenden Sicherheiten für Kredit- und Leasingfinanzierungen. Ein in der Praxis sehr hilfreiches Modell gibt es bei Forschungsinvestitionen über die Forschungs-Förderungs-Gesellschaft: Stellt sich bei der Umsetzung des eingereichten F&E-Projektes heraus, dass es nicht realisierbar ist, wandelt die Förderstelle das Förderungsdarlehen in einen verlorenen Zuschuss um. „Für Unternehmen sind Förderungen deshalb sinnvoll, weil sie die Finanzierung von Projekten erleichtern, in manchen Fällen erst ermöglichen“, fasst Moser den Sinn dieser Beihilfen zusammen. Für die Inanspruchnahme von Förderungen gibt es verschiedene Vorgaben seitens der Europäischen Kommission, die den Standpunkt vertritt, dass öffentliche Beihilfen generell wettbewerbsverzerrend seien. Förderungen dürfen i. d. R. nur an kleine (ab einer Person) und mittlere Unternehmen bis zu 250 Mitarbeitern gewährt werden und müssen großteils vor Beginn des Projekts bei der zuständigen Stelle eingereicht werden. Für Großunternehmen sind Förderungen nur in ausgesuchten Fällen zulässig: Zum Beispiel für Umweltinvestitionen, für Forschungs- und Entwicklungsprojekte, zur Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen und zur Belebung von wirtschaftlich benachteiligten Regionen, wie dem Bezirk Osttirol.


Gemeinsam mit der Wirtschaftskammer Tirol, der Tirol Werbung und den Hypo-Förderungsspezialisten wurde eine Initiative zur Verstärkung der Energieberatung von Tourismusbetrieben gestartet. In einer gemeinsam erstellten Broschüre werden den Tourismusbetrieben anhand von Beispielen Möglichkeiten für nachhaltige Energiekonzepte im Hinblick auf Ökologie und Wirtschaftlichkeit aufgezeigt. Im Rahmen dieser Initiative wird den Kunden der Hypo Tirol Bank ein umfassendes Angebot für Erhebung, Finanzierung, Förderung und Kontaktanbahnung zur Energieberatungsstelle der Wirtschaftskammer Tirol unterbreitet. Vom kostenlosen Erstcheck bis hin zur geförderten tiefergreifenden Energieberatung durch einen qualifizierten Energieberater bietet die Wirtschaftskammer eine Reihe sinnvoller Beratungen zu diesem Thema an.

Beratung durch die Landesbank Wie ist die Ausgangssituation? Wie lange besteht das Unternehmen? Welche Produkte und Dienstleistungen wurden bisher angeboten? Was wird sich durch das Investitionsprojekt ändern? Werden neue Standbeine geschaffen, neue Märkte erobert, Arbeitsplätze geschaffen, Kooperationen mit anderen Betrieben und Forschungseinrichtungen angestrebt? Werden energieeffiziente Maßnahmen getätigt? Sind ausreichend Sicherstellungsmöglichkeiten vorhanden? „Das sind typische Fragen, die gestellt werden, wenn ein Kunde zu uns kommt. Unsere Aufgabe ist es dann, den Unternehmer zu beraten und die richtigen Förderungen für das Projekt herauszufiltern. Das Projekt wird unter Umständen in Teilprojekte geteilt und bei verschiedenen Bundes- und Landesförderstellen eingereicht. Wir wollen natürlich, dass das Unternehmen höchstmöglich unterstützt wird. Umso leichter wird auch die Bedienung eines Kredites fallen, den der Unternehmer dafür aufnimmt“, so Moser. Natürlich ist es nicht immer ganz einfach, öffentliche Gelder für den Kunden zu lukrieren. Jede Förderstelle hat ihre Zielsetzungen, die sich in mehrjährigen Programmen wiederfinden. Es gilt daher, darauf zu achten, welches Kundenprojekt man in welches Förderprogramm hineinbekommen und damit die höchstmögliche Unterstützung für den Kunden abrufen kann. „Das funktioniert leider nicht immer. Sehr schwierig ist es beispielsweise für die Sparte Handel. Bei Produktionsunternehmen ist die Sache deutlich einfacher. Hier lässt sich der Nutzen einer Innovation, etwa die Herstellung eines neuen oder qualitativ wesentlich höherwertigen Produkts durch die Anschaffung einer neuen Fräsmaschine leichter darstellen. Auch in der Tourismus- und Freizeitwirtschaft können wir aus unserer langjährigen Erfahrung bestätigen, dass die Spezialbank für Tourismusförderungen sehr an der Unterstützung wichtiger großer, aber auch vieler kleiner Projekte interessiert ist. Trotzdem wird es immer wieder vorkommen, dass das eine oder andere Projekt nicht in bestehende Förderprogramme passt und damit der Zugang zu den Fördertöpfen verwehrt bleibt.“

Wahrgenommene Verantwortung Die Voraussetzungen, um in den Genuss von Förderungen zu kommen, ändern sich laufend. Es gibt viele

Kleinigkeiten zu berücksichtigen, die unter Umständen für Erfolg und Misserfolg eingereichter Förderanträge entscheidend sind. Aber auch der ganze „Papierkram“ im Vorfeld ist nicht jedermanns Sache. „Die Auseinandersetzung mit Förderungen ist arbeits- und zeitintensiv – das wird von den Unternehmen oftmals unterschätzt. Unternehmer werden natürlich von der Wirtschaftskammer unterstützt, diese reicht aber keine Anträge ein. Dabei helfen wir als Bank unseren Kunden. Wir sehen das als Dienstleistung für die Unternehmen und unterstützen die heimische Wirtschaft, zu öffentlichen Geldern und zu günstigen Förderungskrediten zu kommen. Förderungen helfen, die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen zu stärken“, so Moser. „Wir kennen uns bei den Förderungen bestens aus, verfügen über ein Expertenwissen und unterhalten gute Kontakte zu den Förderstellen, um für den Kunden das Optimum an Förderungen herauszuholen“, ist Förderungsexpertin Moser überzeugt. Über zu wenig Arbeit können sich die Hypo-Förderspezialisten derzeit nicht beklagen. Doch wie geht es mit der Wirtschaftsförderung weiter, in Zeiten, in denen überall gespart wird? „2008 und 2009, also während der Wirtschaftskrise, haben wir so viele Förderungsanträge wie nie zuvor behandelt. Die Konjunkturprogramme der Bundesregierung und des Landes Tirol haben während der Wirtschaftskrise ihre Wirkung gezeigt. In Tirol wurde gut investiert, es gab ein Wirtschaftswachstum und der Motor ist nie so ins Stottern gekommen wie in anderen Bundesländern. Die Maßnahmen kurbelten die Tiroler Bauwirtschaft an, stärkten allgemein die Wirtschaft und sicherten damit Arbeitsplätze. Hier hat die Wirtschaftsförderung sehr wirkungsvoll agiert. Der Investitionsboom ist derzeit abgeflaut, die Unternehmer agieren vorsichtiger. Die öffentlichen Mittel für die Vergabe von Zuschüssen sind aktuell geringer als während der letzten Jahre, dennoch ist die Unterstützung von wichtigen, innovativen Projekten für die Tiroler Unternehmen auch durch die aktuellen Förderprogramme sichergestellt. 2013 wird es neue, mehrjährige Förderprogramme auf Bundes- und Landesebene geben. Die aktuellen Diskussionen und angekündigten Budgetkürzungen verheißen zwar nicht viel Gutes. Ich bin mir aber sicher, dass es weiterhin eine Wirtschaftsförderung geben wird, weil sie die Wirtschaft unterstützt und eine hohe Beschäftigung sichert“, meint Sabine Moser abschließend.

„Förderungen sind sinnvolle Instrumente, weil sie dem Unternehmen helfen, seine Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern.“ Sabine Moser

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Förderstelle Zuschuss

Haftung/ Garantie

Förderdarlehen

Beratung

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Land Tirol – Sachgebiet Wirtschaftsförderung

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Austria Wirtschaftsservice GmbH – AWS/ERP-Fonds

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Österr. Hotel- und Tourismusbank Ges.m.b.H. (ÖHT)

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Kommunalkredit Public Consulting GmbH (KPC)

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Forschungsförderungsgesellschaft (FFG)

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Hypo setzt Initiativen


JETZT NEU BEI ISSER

BERATUNG MODE KOMPETENZ IHR KONTAKTLINSENSPEZIALIST Isser Optik, 6020 Innsbruck Meinhardstraße 3, Tel. 0512/580469 Fallmerayerstraße 3, Tel. 0512/584712 Isser Optik, 6100 Seefeld Klosterstraße 43, Tel.: 05212/2885 Isser Optik, 6010 Telfs Bahnhofstraße 2, Tel. 05262/63496


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Leicht ist das nicht: junge Menschen auf ihrem Weg in das Berufsleben begleiten. Ein Weg, der für alle Beteiligten eine große Herausforderung ist. Der zugleich aber ein lohnendes Unterfangen sein kann und eine Investition in eine lebenswerte Zukunft. Für Unternehmen und für Menschen.

Gunther Redondo, am WIFI Innsbruck zuständig für das Training von LehrlingsausbilderInnen, im Gespräch. eco.nova: Facharbeitermangel – ein hinlänglich diskutiertes Schlagwort. Bekanntermaßen ist der Königsweg zur Beseitigung dieses Mangels die Ausbildung von Lehrlingen im eigenen Unternehmen. Kein leichter Weg. Wie kann er gelingen? Gunther Redondo: Lehrlingsausbildung ist ein Thema, dem sich Unternehmen gezielt widmen müssen, wenn sie nachhaltig sein soll. Immerhin geht es darum, gemeinsam mit einem jungen Menschen den beruflichen Grundstein zu legen. Am WIFI Tirol wird das gesetzlich vorgeschriebene Training mit einem Fachgespräch abgeschlossen, das der AusbilderInnenprüfung gleichgestellt ist. Eine Ausbildung, die gesetzlich vorgeschrieben ist, ist eine Seite; der Alltag im Unternehmen aber oft eine ganz andere. Wie sieht die Wirklichkeit aus? Ganz unterschiedlich! Wer klug ist, setzt sich aktiv mit der Lehrlingsausbildung auseinander. Das Training vermittelt eine gute Basis, und in vielen Unternehmen wird hervorragende Arbeit geleistet. Darüber hinaus bietet das Ausbilderforum Tirol den Weiterbildungspass für LehrlingsausbilderInnen an. 15, 16, 17 Jahre – eine Zeit, die für die jungen Menschen und ihre Umgebung große Umstellungen mit sich bringt. Jeder Tag bringt Veränderungen. Wer sich heute für eine Lehre entscheidet, beweist gleichzeitig Mut und Kreativität. Mit dem Sprung ins Arbeitsleben aber tun sich neue Herausforderungen auf. Wie geht man damit um? Junge Menschen probieren viel aus und suchen ihren Platz in der Gesellschaft. Mit Feingefühl und pro-

fessionellem Input können LehrlingsausbilderInnen ein Ausbildungssystem etablieren, das auf die Bedürfnisse der Jugendliche eingeht und zugleich die Anforderungen des Unternehmens im Auge behält. Herz und Hirn – im Umgang mit Menschen braucht es immer beide Seiten.

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Mit sozialer Kompetenz PT )\ZPULZZ WYVÄ[PLYLU Ausbildertraining Termine laufend in Innsbruck, Schwaz, Kitzbühel,, Imst, Landeck, Reutte und Lienz

Unternehmertraining Termine laufend in Innsbruck

Richter oder Schlichter – 2VUÅPR[THUHNLTLU[ M Y - OY\UNZRYpM[L RYpM[L L Innsbruck: 16.–17.04.12, Mo, Di, 09.00–17.00 –17.00 Kufstein: 15.–16.06.12, Fr, Sa, 09.00–17.00

2VTT\UPRH[PVUZ \UK 4V[P]H[PVUZ[YHPUPUN M Y 3LOYSPUNL \UK 1\NLUKSPJOL Innsbruck: 17.04.12, Di, 09.00–17.00

:JO^PLYPNL 4P[HYILP[LY .LZWYpJOL LYMVSNYLPJO \UK TV[P]PLYLUK M OYLU Innsbruck: 24.–25.04.12, Di, Mi, 09.00–17.00

+LY 4LPZ[LY HSZ - OY\UNZRYHM[ Innsbruck 22.–23.05.12, Di, Mi, Innsbruck: 09.00–1 09.00–17.00 Inf Information und Anmeldung t: 05 90 90 5-7255 ee: marion.bilek@wktirol.at tirol.wifi.at tirol.wifi ti

WIFI Tirol

„Kommunikation in schwierigen Situationen, Zeitmanagement, Führungspraxis, Burnoutprävention – zu den verschiedensten Themen werden Seminare angeboten, die thematisch weit über die grundlegenden Ausbildungsinhalte hinausgehen. Von solchen Weiterbildungen profitieren im Unternehmensalltag alle Beteiligten!“ Gunther Redondo, WIFI Tirol

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Lehrlingsausbildung mit Herz und Hirn


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Senioren Residenz Veldidenapark – da lässt sich’s leben! Dr. Heinz Lemmerer, Leitung der Senioren Residenz Veldidenapark

Mag. Carmen Stoffaneller, Interessentenberatung & Marketing

Senioren Residenz Veldidenapark Neuhauserstraße 5, 6020 Innsbruck Tel.: 0512/53 02 www.seniorenresidenzen.co.at

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Wie heißt es doch: Man ist so alt, wie man sich fühlt. Und wie man sich fühlt, darüber entscheiden unsere Gedanken und Einstellungen. Statt das Alter abzulehnen, können wir es als eine Zeit der neuen Möglichkeiten, des Komforts und der Freizeit sehen. Genau dafür steht die Senioren Residenz Veldidenapark.

Das Älterwerden beginnt heutzutage dank der verbesserten Lebensbedingungen um einiges später – und Altwerden ist eine positive Erfahrung. Genießen wir diesen Lebensabschnitt. Nehmen wir uns Zeit für neue Hobbys. Erfüllen wir uns Wünsche, die wir uns früher nicht leisten konnten. Knüpfen wir Kontakte und verbringen wir mit Gleichgesinnten eine schöne Zeit!

Parkett- und Natursteinböden, einer Einbauküche und einem barrierefreien Badezimmer. Balkon oder Terrasse, Kabelanschluss für Radio, Fernseher und Internet, Telefonanlage, Zentralheizung, Gegensprechanlage, Kellerabteil und zimmereigener Notruf ergänzen das Interieur. Selbstverständlich können die Appartements nach den eigenen Wünschen eingerichtet werden.

Jeden Tag beginnt ein neues Leben

Die Senioren Residenz Veldidenapark beherbergt ein Restaurant, ein Café mit Sonnenterrasse, ein Clubzimmer mit Bibliothek, einen Fitness- und Gymnastikraum sowie ein Bewegungsbad, einen Meditations- und Andachtsraum und Parkanlagen. Außerdem können Residenz-Bewohner die physiotherapeutischen Institute, eine Arzt- und Zahnarztordination, Friseur- und Kosmetikinstitute direkt in der Residenz nutzen. Ein Tiefgaragenplatz sowie Wasch-, Trocken- und Bügelmaschinen sind auf Wunsch verfügbar.

Diesem Anspruch möchte die Senioren Residenz Veldidenapark Rechnung tragen. Die Lage am Veldidenapark, die gediegene Ausstattung sowie der hohe Standard im Hinblick auf Komfort und Service machen das Haus zu einem beliebten und auch leistbaren Lebenssitz für ältere Menschen. Die Serviceeinrichtungen der Residenz können nach den jeweiligen Bedürfnissen abgerufen werden. Dr. Heinz Lemmerer, Direktor der Residenz: „Indem die Mitarbeiter die lästigen Pflichten des Alltags erledigen, finden die Bewohner Zeit für das, was sie schon immer tun wollten. Z. B. für Wanderungen, Literatur- und Kontaktcafés, Vernissagen, Sprachkurse, Konzerte, Sommer- und Herbstfeste, Gedächtnistraining oder Bewegung mit Musik.“

Im Alter fängt das Wohnen an Die 1-, 2- und 3-Zimmer Appartements zeichnen sich durch helle Räume aus und bieten auch dann ausreichend Platz, wenn man zu zweit einzieht. Haustiere sind willkommen. Ausgestattet sind die Appartements mit

Mit Beratung zum Premium-Wohnen Die Senioren Residenz Veldidenapark ist 2012 als **** Premium Residenz ausgezeichnet worden und beherbergt 130 Appartements von 25 m2 bis 150 m2. Mag. Carmen Stoffaneller, Interessentenberaterin der Residenz, berät Sie gerne bei der Auswahl und Einrichtung des Appartements und bei den Zusatzangeboten, – von den Servicepaketen „Gute Feen und Butler“ oder „Spa & More“ über Kulturausflüge, Shiatsu und Yoga bis zum Genusswandern mit geprüften Wanderführern.

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25 Jahre Erdgas in Tirol – TIGAS erhöht Förderungen um 25 %! Anlässlich des Jubiläums „25 Jahre Erdgas in Tirol“ erhöht die TIGAS im Jahr 2012 die bisherigen Förderungen um 25 %. Damit macht sich eine Umstellung der Heizungsanlage auf ein Erdgas-Brennwertgerät mit 1.500 Euro bezahlt!

Erdgas hat sich damit als umweltschonender, preiswerter und komfortabler Brennstoff in Tirol erfolgreich durchgesetzt und ist heute der umweltschonendste, in ausreichenden Mengen zur Verfügung stehende Energieträger. Ein Heizkostenvergleich bei der Verwendung unterschiedlicher Brennstoffe zeigt, dass Erdgas unter Berücksichtigung der Gesamtkosten (Brennstoffkosten, Kapital-, Betriebs- und Wartungskosten) im Vergleich zu anderen Brennstoffen wesentlich günstiger

abschneidet. Und das ohne Feinstaub und mit geringeren CO2Emissionen. Eine Heizungsumstellung ist problemlos möglich, der Brennstofflagerraum entfällt, die Geräte sind kompakt, arbeiten leise und lassen sich auch in den Wohnbereich integrieren. Eine Umstellung auf Erdgas-Brennwerttechnik wird von der TIGAS mit 1.500 Euro gefördert. Die Effizienzsteigerung ist beachtlich: Im Vergleich zu alten Kesseln senken moderne Gas-Brennwertgeräte den Energieverbrauch um bis zu 40 Prozent. Brennwertgeräte nutzen die im Abgas vorhandene Wärme, die bei anderen Heizsystemen verloren geht. Durch die günstigen Erdgaspreise rentiert sich eine Umstellung bereits nach kurzer Zeit. Sichern Sie sich jetzt die um 25 % höheren Förderungen! Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der TIGAS beraten Sie gerne unter der kostenlosen Serviceline 0800 828 829.

TIGAS-Förderprogramm 2012 Umstellprämie 25plus: Bei Umstellung einer bestehenden Heizanlage auf Erdgas: 500 Euro (bei Mehrfamilienhäusern 250 Euro pro Wohneinheit) Energiesparbonus 25plus: Bei erstmaliger Erdgasbezugsaufnahme und Einbau eines Brennwertgerätes: 750 Euro (bei Mehrfamilienhäusern 375 Euro pro Wohneinheit) Umweltprämie 25plus: Für den Einsatz von Erdgas-Brennwertgeräten und den Austausch konventioneller Erdgasheizungsgeräte gegen Erdgasbrennwertgeräte: 250 Euro je Zählpunkt. Erdgaswärmepumpenförderung: Bei Einbau einer Erdgaswärmepumpe: 600–6.000 Euro (abhängig von der Anschlussleistung)

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Heuer 25% mehr Förderungen! Schließen Sie sich an. TIGAS SORGT FÜR WÄRME IN TIROL. Sie gibt Sicherheit, sucht Ihre Nähe und ist immer für Sie da. Kurz: Die TIGAS spendet Wärme. Dank kluger und einfacher Lösungen. Und damit Sie es auch in Zukunft warm genug haben, setzt die TIGAS gleich auf mehrere Wärmequellen. So sorgt sie langfristig für Behaglichkeit und ein gesundes Klima. Weiter denken. Besser bleiben. TIGAS.

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1987 nahm das Fernheizwerk Kufstein als erster TIGAS-Kunde den Erdgasbezug auf. 25 Jahre später versorgt die TIGAS mehr als 85.000 Haushalte, Gewerbe- und Industriebetriebe in mehr als 140 Tiroler Gemeinden über ihr 2.674 km langes Erdgasnetz mit Erdgas. Aktuell liefert die TIGAS jährlich rund 300 Mio. Kubikmeter Erdgas an ihre Kunden.


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Jobben, wenn andere Ferien machen: Ferialstellenbörse 2012 Chillen, mit Freunden treffen, Urlaub machen. Es gibt viele Möglichkeiten, seine Ferien zu gestalten. Handy, Computer, Führerschein – da Jugendliche meist Geld benötigen und in den Ferien Zeit haben, lassen sie sich die Chance, einen möglichst gut bezahlten Ferialjob auszuüben, meist nicht entgehen.

Das klingt freilich leichter als getan. Die erste Bewerbung wird selten die letzte sein. Man kann sich darauf einstellen, sich um mehrere Stellen zu bewerben, ohne oft auch nur ein Ablehnungsschreiben zurückzubekommen. Deshalb bedarf es flexibler Jugendlicher, die auch dann nicht aufgeben, wenn ihr Traumjob schon vergeben ist. Aus der Tierpflegerin wird dann schnell eine Kellnerin oder eine Aushilfe im Garten, aus dem Büro- ein Lagerdienst.

Start der Ferialstellenbörse mit Februar 2012

Anmeldungen unter: www.ams.at/tirol und www.mei-infoeck.at

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Tirols Ferialstellenbörse startet in diesem Jahr bereits zum 19. Mal. „Mit Unterstützung des InfoEck und der WKO Tirol versuchen wir Tiroler Jugendlichen wieder eine Vielzahl an Ferialjobs in unterschiedlichsten Berufen anzubieten“, hofft Mag. Sabine Platzer vom AMS Tirol auf möglichst viele Stellenzugänge. Die Ferialstellenbörse wird wieder auf www.ams.at/tirol und auf www.mei-infoeck.at veröffentlicht. Die Angebote werden laufend ergänzt und erfahrungsgemäß kommen bis zum Sommer weitere Stellen hinzu. Alle Jugendlichen sind eingeladen, regelmäßig die Ferialstellenbörse nach einem passenden Ferienjob zu durchsuchen. Rund 1.400 junge Menschen fragen jährlich an, etwa 10.000 greifen auf die OnlineFerialstellenbörse zu. Die Bandbreite der Jobangebote reicht vom Tourismus/Gastgewerbe über Verkauf, Grafi k/ Design bis hin zu Tätigkeiten im Sozialbereich. Die meisten Angebote gibt es im Bereich Hotellerie und Gastgewerbe (Küche und Service), gefolgt von Stellen im sozialen und technischen Bereich. Von

der Mitarbeit in einem Innenarchitekturbüro bis hin zum Praktikum bei einer Eventagentur finden sich spannende Angebote in der Online-Börse. Die BIZen des AMS Tirol und das InfoEck bieten mit Broschüren, individueller Beratung und Information sowie der Online-Ferialstellenbörse ein umfassendes Service zum Thema Ferienjobsuche. Im InfoEck gibt es auch die Broschüre „Ferial- und Nebenjobsuche“, diese bietet neben Tipps zur Jobsuche und dem Bewerbungsschreiben die wichtigsten arbeitsrechtlichen Bestimmungen.

Appell an Firmen und Organisationen Da die Nachfrage größer als das Angebot ist, sind alle Unternehmen, Organisationen und Einrichtungen aufgerufen, sich wie in den Vorjahren wieder an der Aktion zu beteiligen und offene Ferial- und Praktikastellen zu melden. In den vergangenen Jahren gab es viele zufriedene Unternehmen. Die Meldung der freien Jobangebote ist an die Geschäftsstellen des AMS Tirol oder online unter www.mei-infoeck.at möglich. Das Online-Formular kann schnell und einfach ausgefüllt werden oder der Bedarf auch telefonisch in den BIZen oder im InfoEck unter 0512/571799 bekannt gegeben werden. „Ein sehr entscheidender Faktor ist es, einen Einblick in verschiedene Arbeitsbereiche zu gewinnen. Ich denke, dass Ferialjobs für die spätere Arbeitssuche sehr wichtig sind, da sie erste wichtige Einblicke in die Berufsund Arbeitswelt vermitteln“, appelliert Mag. Sabine Platzer an die Unternehmen, diese Chance zu geben, aber auch zu nutzen.

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Läutet Facebook die Internetblase 2.0 ein?

so groß wie Facebook. Im ersten Halbjahr 2011 erzielte der Konzern Umsätze in Höhe von 17,6 Mrd. US-Dollar und erwirtschaftete dabei einen Reingewinn von 4,3 Mrd. US-Dollar. Vergleicht man die Zahlen, stellt man fest, dass bei Facebook unter dem Strich 31,2 Prozent Marge vom erzielten Umsatz übrig geblieben sind. Dies müsste man jedoch mit dem Eigenkapital in Relation setzen, um eine entsprechende Kapitalrendite ermitteln zu können. Bei Google ergibt sich ein Wert von 24,4 Prozent und ist damit aus unserer Sicht nicht wesentlich schwächer. Deutlicher wird der Unterschied, wenn man sich die Bewertung „Umsatz zu Marktkapitalisierung“ ansieht. Bei Google entspricht die Marktkapitalisierung etwa dem 5-fachen des Jahresumsatzes. Bei Facebook würde sich ein Wert von zirka 31 ergeben. Schon diese Zahl alleine impliziert die extrem hohe Erwartungshaltung der Investoren. Bevor die Technologieblase, die vor rund zehn Jahren die Märkte schockte, ihren Lauf nahm, gab es ein ähnliches Phänomen. Grundlegende Bewertungskennzahlen wurden über Bord geworfen. Allein die Phantasie eines Unternehmens und die erwarteten Zukunftschancen trieben den Aktienkurs nach oben. Schlussendlich führte dies zu einem Crash, der die Investoren auf den Boden der Tatsachen zurückholte.

Beginn eines neuen Zeitalters Noch nie war es so einfach, mit so vielen Menschen weltweit in Kontakt zu treten. Facebook ist der Schlüssel zu einem riesigen Freundeskreis. Die zündende Idee dafür hatten Mark Zuckerberg, Dustin Moskovitz, Chris Hughes und Eduardo Saverin im Jahr 2004. Es war der Start einer beeindruckenden Erfolgsgeschichte. Innerhalb nur weniger Jahre stieg die Mitgliederzahl in diesem weltweiten Netzwerk auf über 800 Millionen an. Jedes Mitglied liefert mit der Offenlegung seiner Persönlichkeit und seiner Profileigenschaften Facebook ein Sammelsurium an Daten, die Marketingspezialisten für gezielte Werbung nutzen. Der Verkauf dieser Daten ist ein lukratives Geschäft.

Größter Börsengang im Technologiebereich Das von seinen Mitgliedern gehegte und gepflegte Netzwerk wagt nun den Sprung ins kalte Wasser und plant den größten Börsengang im Technologiebereich. Weiters steht der Konzern laut gut informierten Kreisen davor, die magische Grenze von 500 Investoren zu überschreiten. Nach US-Recht muss jedes Unternehmen jenseits dieser Grenze seine Bilanzen offenlegen – ob börsennotiert oder nicht. Damit hätte die Geheimniskrämerei ein Ende und ein Börsengang würde zusätzlich Geld in die Kassen spülen. Aber wie hoch ist der Unternehmenswert von Facebook? Die

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Schätzungen gehen weit auseinander und erreichen mittlerweile einen kolportierten Wert von rund 100 Mrd. US-Dollar. Mittels Börsengang (IPO) sollen jedoch lediglich rund 10 Mrd. USDollar auf den Markt gebracht werden.

Wie kommt es zu dieser Bewertung? Weil Facebook derzeit noch eine private Aktiengesellschaft ist, sind Unternehmensdaten nur sehr eingeschränkt verfügbar. Jene Zahlen, die bekannt sind, werden daher gerne mit der Konkurrenz in Relation gesetzt, um daraus entsprechende Schlüsse zu ziehen. Durch den prognostizierten dynamischen Mitgliederzuwachs und die damit einhergehende Breitenwirkung wird dem Konzern eine goldene Zukunft attestiert. So soll Facebook im ersten Halbjahr 2011 seinen Umsatz im Vergleich zu 2010 auf 1,6 Mrd. US-Dollar verdoppelt und einen Reingewinn von rund 500 Mio. US-Dollar erwirtschaftet haben. Dies schreibt zumindest Reuters unter Berufung auf einen Unternehmensinsider. Demnach profitiert Facebook zusehends von steigenden Preisen für Werbeeinschaltungen.

Ein Vergleich zu Google Zwar ist dessen Geschäftsmodell mit jenem von Facebook nicht vergleichbar, jedoch generiert Google seine Einnahmen ebenso aus Werbeauftritten. Mit einer Marktkapitalisierung von rund 200 Mrd. US-Dollar ist Google doppelt

Durch den Börsengang muss sich Facebook dem Markt öffnen. Eine regelmäßige Berichterstattung wird zum Standard werden und die Investoren werden die Entwicklungen genau verfolgen, um daraus ihre Schlüsse zu ziehen. Unternehmensentscheidungen sind zu argumentieren und dabei läuft Mark Zuckerberg Gefahr, die Unternehmenskontrolle zu verlieren. Bereits erfolgte Börsengänge in dieser Branche wie Xing, Yandex, Linkedin oder Groupon zeigen, wie schwer es ist, am Börsenparkett zu bestehen und die Aktionäre bei Laune zu halten. Das Internet ist extrem schnelllebig und nur wenige Unternehmen haben es bisher geschafft, sich im gesellschaftlichen Alltag zu etablieren und ein fester Bestandteil der Netzgemeinschaft zu werden. Ein verpasster Trend, verschärfte Datenschutzbestimmungen, eine falsche Entscheidung und vor allem eine Enttäuschung der Fangemeinde können sich jedoch fatal auswirken. Zusätzlich erhöht die Konkurrenz – wie Google mit seinem Dienst „Google Plus“ – den Druck auf Facebook. Denn auch andere wollen vom Milliardenkuchen der sozialen Netzwerke etwas abbekommen. Auf alle Fälle lehrt uns die junge Internetgeschichte, dass extreme Wachstumsphasen auf Dauer nur schwer zu halten sind.

Aus dem Schoellerbank-Kundenmagazin „Mehr Vermögen“. Autor: Michael Kastler, Analyst/Asset Management Informationsservice


experten.tipp

Armin Singer, Ressortdirektor Vertrieb der TIROLER VERSICHERUNG

Bereits zum 12. Mal fand heuer die Marken- und Verbraucherstudie „Reader‘s Digest Trusted Brands Survey“ statt, umfasste 15 europäische Länder und wertete über 27.000 Ergebnisse aus. In Österreich beteiligten sich über 600 Personen. Damit ist die jährlich durchgeführte Studie die aktuell größte europaweite Konsumentenuntersuchung. Seit 2001 haben daran mehr als 300.000 Menschen teilgenommen. Zum 8. Mal in Serie wurde dabei Raiffeisen auch heuer wieder zur vertrauenswürdigsten Bankenmarke Österreichs gewählt. Aktuell gaben 33 Prozent der Teilnehmer Raiffeisen ihre Stimme und machten die Marke damit zum Sieger in der Kategorie „Banken und Finanzdienstleister“. Dr. Hannes Schmid, Sprecher der Raiffeisen-Bankengruppe Tirol: „Es ist ein eindrucksvoller Vertrauensbeweis, dass die Werte von Raiffeisen in wirtschaftlich turbulenten Zeiten an Bedeutung gewonnen haben.“ Zum 10. Mal in Folge wurde im Zuge derselben Studie die Uniqa zur vertrauenswürdigsten heimischen Versicherungsmarke gewählt und hat vor allem den Vorsprung bei der Kundenzufriedenheit ausgebaut. Insgesamt wählten 28 % der befragten Konsumenten die Uniqa auf Platz 1. Beide Unternehmen lagen damit klar vor den Zweitplatzierten. Anhand dieser beiden Beispiele zeigt sich, dass Vertrauen zwar Zeit braucht, um zu wachsen, dann aber durchaus Bestand hat. Werbebotschaften allein reichen nicht aus. Viel wichtiger für die Kundenzufriedenheit sind die Werte eines Unternehmens und deren Auslegung bzw. -lebung. Uniqa-Österreich-Vorstandsvorsitzender Hartwig Löger: „Das Vertrauen bildet die Grundlage für die Beziehung zwischen Konsumenten und Unternehmen.“ Nähere Infos zur Studie unter www.rdtrustedbrands.com

Rohbau und Bauherr: Man kann nicht an alles denken – sich aber dagegen absichern! Ein privater Hausbau ist ein Projekt, das den Bauherren schnell an die Grenzen seiner finanziellen Möglichkeiten bringen kann. Daher ist es wichtig, sich gegen Eventualitäten so weit wie möglich abzusichern, die sonst schnell das komplette Projekt und die eigenen Finanzen ins Wanken bringen können.

Was sollten Bauherrn besonders beachten? Bereits vor Einrichten der Baustelle sollte das geplante Wohnhaus gegen die üblichen Gefahren versichert werden. Die gängigste Absicherung bietet die so genannte Rohbauversicherung. Sie ist kostenlos und bietet Absicherung gegenüber Schäden, die vom Baubeginn bis zur Bezugsphase entstehen können. Dies sind die finanziellen Folgen durch Feuer-, Leitungswasser-, Sturm- und Haftpfl ichtschäden. Je nach Bedarf der Eigentümer kann zusätzlich (prämienpfl ichtig) zur kostenlosen Rohbauversicherung auch eine Diebstahlversicherung für den Inhalt der Bauhütte und eine Bauwesenversicherung (eine Art Kaskoversicherung fürs Gebäude) abgeschlossen werden.

Wie lange deckt eine Rohbauversicherung meine Risiken? Bei der TIROLER ist die Rohbauversicherung dann kostenlos (Feuer-, Leitungswasser-, Sturm-, Haftpfl ichtversicherung je nach Bedarf in Kombination mit einer Hausratsversicherung), wenn man rechtzeitig vor dem Einzug auch eine Bündelversicherung bei der TIROLER abschließt. Ist das Gebäude bezugsfertig oder bereits größtenteils möbliert, wird, nach Information durch den Versicherungsnehmer, die prämienfreie Rohbauversicherung in eine Bündelversicherung umgestellt. Der Einschluss einer Naturkatastrophenversicherung sollte hier jedenfalls überlegt werden.

Was versteht man unter Bauherrenhaftpfl icht? Der Bauherr trägt die Verantwortung oder zumindest Mitverantwortung für die Sicherheit auf seiner Baustelle. Er haftet hier nach besonders strengen Vorgaben. Er ist auch für die dort tätigen Personen verantwortlich, die zu Arbeitszwecken, aber auch nach Feierabend das Baugrundstück betreten. Die Bauherren-Haftpfl ichtversicherung dient hierbei der Deckung verursachter Schäden, die durch die Bautätigkeit und die Baustelle entstehen, und schützt bei Schadensersatzansprüchen durch Dritte. So hilft die BauherrenHaftpfl ichtversicherung zum Beispiel, wenn jemand sich durch herabstürzendes Material verletzt oder in eine nicht ausreichend gesicherte Baugrube stürzt.

An was sollten Bauherren noch denken? Eine Unfallversicherung sichert den Bauherrn und den Ehepartner im Unglücksfall gegen Krankenhauskosten, Invalidität, Unfallkosten und Todesfall ab. Sinnvoll ist außerdem eine Lebensversicherung, die im Todesfall des Versicherungsnehmers die Versicherungssumme auszahlt, mit der dann ein Kredit getilgt werden kann. Für weitere Informationen stehen Ihnen die Fachexperten, Kundenberater und Mitarbeiter in den Kundenbüros der TIROLER VERSICHERUNG jederzeit gerne zur Verfügung. Berater und Kundenbüros in Ihrer Nähe finden Sie bequem unter www.tiroler.at.

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Vertrauenswürdige Marken


Demographisch richtig investieren Die abnehmenden Geburtenraten und insbesondere die Überalterung der Bevölkerung in den Industrieländern und China sind konstante, gut kalkulierbare Faktoren, an denen man die persönliche Anlagestrategie langfristig ausrichten kann. eco.nova zeigt, wie man demographisch richtig investiert.

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WWW.MERKUR.AT 88 eco.nova

In den vergangenen 100 Jahren hat sich die Weltbevölkerung von 1,65 auf 7,0 Milliarden vervierfacht und bis zum Jahr 2050 wird die Weltbevölkerung voraussichtlich um weitere 30 Prozent auf 9 Milliarden wachsen, wobei aufgrund rückläufiger Geburtenraten für Europa und Japan von einem Rückgang der Bevölkerung auszugehen ist. Infolge des wachsenden Wohlstands gehen weltweit die Geburtenraten zurück – und zwar in den letzten 60 Jahren von 5,0 Kindern pro Frau auf 2,5. Wuchs die Weltbevölkerung 1968 noch um 2,1 Prozent, so waren es 2009 nur noch 1,1 Prozent Bevölkerungswachstum. Durch den Rückgang der Geburtenrate und mit der steigenden Lebenserwartung wird die Weltbevölkerung gleich doppelt altern, was dazu führt, dass sich bis 2050 weltweit die Zahl der 65-Jährigen von derzeit 530 Millionen auf 1,5 Milliarden verdreifacht, wobei davon dann 330 Millionen auf China und 193 Millionen auf Europa fallen werden. Seit 1950 nahm die durchschnittliche Lebenserwartung bei Geburt um 4,6 Monate pro Jahr von 45,4 auf 68,2 Jahre zu und in 30 Jahren sollte die durchschnittliche Lebenserwartung eines Neugeborenen bei 75 Jahren liegen, wobei jene in Deutschland und Japan sogar jeweils 84 bzw. 87 betragen wird. Das führt auch zu einer längeren Verweildauer im Ruhestand und somit einer wachsenden Pensionslücke. Das zeigt sich insbeson-


dere in Österreich, wo seit den 70er-Jahren die durchschnittliche Verweildauer von 12,4 auf 23,1 Jahre anstieg.

finanz.tipp

Mehr Transferempfänger auf Kosten der arbeitenden Bevölkerung

Es kommt die Zeit des Entsparens In Indien und Afrika könnten von dieser Entwicklung die Börsen profitieren, während in Europa und den USA das Zeitalter des Entsparens angebrochen ist. Ältere Anleger werden vorsichtiger und beginnen mit der Umschichtung in defensive Veranlagungen und häufig auch mit dem Auf brauch ihrer angesparten Reserven, insbesondere dann, wenn eines Tages Kosten für Altenpflege anfallen. Laut einer Analyse von Allianz Global Investors besteht in den USA ein Zusammenhang zwischen dem Verhältnis der Sparer (30- bis 59-Jährige) zu Entsparern (über 60-Jährige) und dem auf Basis 10 Jahre rollierender Unternehmensgewinne errechneten KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) des S&P 500 Index. In den Jahren 1960 bis 1981 ist diese Relation von 2,2 auf unter 1,7 gefallen und das langfristige Durchschnitts-KGV fiel von 24 auf unter 8. Dann folgte bis zur Jahrtausendwende wieder ein Anstieg auf 2,1 und – nicht zuletzt im Zuge des Technologiebooms – explodierte das KGV auf ca. 45. Seither entwickelte sich diese Relation wieder auf 1,8 rückläufig und die KGVs haben sich mehr als halbiert. Dieser Entwicklung entgegensteuern können allerdings Kapitalzuflüsse aus dem Ausland und eine liberalere Einwanderungspolitik.

Wie Anleger am demographischen Wandel profitieren Langfristig gute Investmentchancen bieten Emerging Markets mit junger Bevölkerung, in die über Sparpläne in einschlägigen Aktienfonds investiert werden kann. Interessant erscheinen vor allem die Länder Südafrika, Indien und Indonesien mit einem Durchschnittsalter von 25, 26,2 bzw. 28,2 Jahren vgl. mit 35,5 Jahren in China, wo sich die Folgen der 1-Kind-Politik bemerkbar machen. Das Durchschnittsalter in Österreich liegt hingegen bei 43, während in den USA die Einwanderung die Bevölkerung auf 36,9 Jahre „verjüngert“. Ein klarer Gewinner ist die Gesundheitsbranche, da die Gesundheitsausgaben getrieben von quantitativen (die Alten werden mehr) und qualitativen Einflussfaktoren (mit dem steigenden Wohlstand kann sich auch die Bevölkerung ärmerer Länder eine bessere Gesundheitsvorsorge leisten) ansteigen. Die Emerging Markets haben dabei enormen Aufholbedarf bei Gesundheits-

Ein aktueller PensionskontoAuszug verschafft Klarheit! Neueste Studien zeigen einmal mehr, welch großen Nachholbedarf die Österreicherinnen und Österreicher in Sachen „privater Altersvorsorge“ haben. Ein blaues Wunder erleben viele, die sich von der Pensionsversicherung ihren aktuellen Pensionskonto-Auszug erstellen lassen. Schwarz auf Weiß können Sie in diesem Auszug nachlesen, wie deutlich sich ihre voraussichtliche Pension gegenüber ihrem Aktiveinkommen verringern wird. Auf Ihrem Pensionskonto-Auszug finden Sie im Detail: • Welchen Pensionsanspruch Sie zur Zeit erworben haben • Wann Sie die Voraussetzungen für die Alterspension erfüllt haben • Wie hoch die Gesamtgutschrift Ihres Pensionskontos ist • Ob bereits alle Versicherungszeiten bei der Pensionsversicherungsanstalt registriert sind Die Berater von AWD können für ihre Kunden innerhalb von wenigen Minuten einen aktuellen Pensionskonto-Auszug erstellen und auch alle Fragen zu den darin enthaltenen Informationen beantworten. Natürlich stehen die AWD-Experten auch mit Rat und Tat zur Seite, wenn es um das optimale Vorsorgekonzept der Kunden geht. Besonderes Zuckerl für AWD-Kunden: Neben der Erstellung des Pensionskonto-Auszuges können diese auch noch einfach und unkompliziert ihre E-Card als „Bürgerkarte“ mit weiteren praktischen Funktionen aktivieren lassen. Viele der AWD-Topberater haben eine Zusatzausbildung absolviert und sind jetzt auch „Registration Officer“ für die Bürgerkartenfunktion.

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Das Tiroler AWD-Team unterstützt Sie jederzeit gerne. Ein persönliches Gespräch lohnt sich immer!

Lassen Sie sich beraten! AWD Zentrale Tirol, Tel.: 0512/33 610 Infos zu AWD im Internet: www.awd.at

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Die Folge ist laut einer Studie von Allianz Global Investors, dass das weltweite Arbeitskräftepotenzial in Relation zur Gesamtbevölkerung und damit auch das Pro-Kopf-Einkommen im Zeitraum von 2010 bis 2050 um 4 Prozent bzw. 0,1 Prozent p.a. zurückgehen wird (Annahme gleichbleibender Arbeitsproduktivität und Arbeitslosigkeit). Unter dem Arbeitskräftepotenzial versteht man dabei die 15- bis 64-Jährigen in der Bevölkerung. Dieses wird in Relation zur Gesamtbevölkerung in den kommenden 40 Jahren in Japan, Osteuropa und China jeweils um 20, 17 bzw. 16 Prozent abnehmen, wobei in China die demographischen Kosten durch die Erschließung ungenutzter Produktivitätsreserven kompensiert werden könnten. Hingegen in zweistelliger Größenordnung wachsen sollte das Arbeitskräftepotenzial in Afrika, aber auch Indien sollte ein Wachstum von knapp 5 % verzeichnen.


Aktien

ISIN

Bereich

Bemerkung

Teva Pharmaceutical Industries

US8816242098

Generika

16,7 % p.a. Gewinnwachstum pro Aktie in den vergangenen 4 Jahren

Ranbaxy Laboratories

USY7187Y1166

Generika

Achtung: starke Gewinnschwankungen

Dr. Reddy´s Laboratories

US2561352038

Generika

geschätztes Gewinnwachstum 2008/09 bis 2012/13 von 18,7 % p.a.

Glaxo SmithKline

US37733W1053

Pharma

Forward-Dividendenrendite von 6 %

Roche

CH0012032113

Pharma

hat 2009 die restlichen Anteile von Genentech übernommen

Novartis

US66987V1098

Pharma

Geschätztes KGV für 2013 von 9,8

Johnson & Johnson

US4781601046

Pharma

Dividende 48 Jahre in Folge gesteigert, Forward-Dividendenrendite von 3,5 %

St. Jude Medical

US7908491035

Medizintechnik

Geschätztes KGV für 2013 von 11,3

Medtronic

US5850551061

Medizintechnik

Geschätztes KGV für 2012/13 von 10,3

Senior Housing Properties Trust

US81721M1099

Pflegeimmobilien

Dividendenrendite von 6,1 %

LTC Properties

US5021751020

Pflegeimmobilien

Dividendenrendite von 5,6 %, Eigenkapitalquoe von 72 %!

Fonds

ISIN

Währung

Bemerkung

UBS (CH) Equity Fund South Africa

CH0002785738

USD

Performance: 38,4 % in den vergangenen 5 Jahren

Silk African Lions Fund R

LU0523945383

USD

Südafrika, Ägypten, Nigeria, Marokko, Ghana und Kenia am stärksten gewichtet

First State Indian Subcontinent Acc A

GB00B1FXTF86

GBP

5-Jahres-Performance von 114,7 %

Fidelity Indonesia Fund

LU0055114457

USD

Performance: 144,1 % in den vergangenen 5 Jahren

Text: Michael Kordovsky

leistungen. Während in den USA 2009 der ProKopf-Verbrauch an Gesundheitsleistungen bei 8.000 US-Dollar lag, waren es in China und Indien nur 265 bzw. 122 US-Dollar. Hervorragende Absatzchancen in Emerging Markets haben dann Generika. Das sind billige Nachahmungspräparate von Medikamenten, deren Patentschutz abgelaufen ist. Der Preis eines Generikums kann bei mindestens gleicher Qualität wie das Originalprodukt um bis zu 90 Prozent günstiger sein. Der weltweit größte Generikaproduzent ist die israelische Teva Pharmaceutical. In Indien über eine starke Marktstellung verfügen Dr. Reddy’s und Ranbaxy Laboratories. In der westlichen Welt hingegen genießen die Pharmakonzerne Johnson&Johnson, Roche, Novartis und Glaxo SmithKline eine nach-

PRIVATPLAN PFLEGE MERKUR LEBENSVORSORGE

WWW.MERKUR.AT 90 eco.nova

haltig solide Marktstellung. Auch sollte ein Blick auf die Medizintechnik-Unternehmen St. Jude Medical und Medtronic geworfen werden, die derzeit im historischen Vergleich relativ günstig bewertet sind. Da vor allem weltweit die Anzahl der über 80-Jährigen rapide ansteigt, sollte noch mit Pflegeimmobilien-Unternehmen bzw. Betreibern von Pflegeheimen diversifiziert werden. Aufgrund attraktiver Dividenden interessant erscheinen dabei die US-Pflege-Immoaktien, Senior Housing Properties Trust und LTC Properties. Die noch immer wachsende Weltbevölkerung und der steigende Wohlstand der Schwellenländer führen bei nicht vermehrbaren Ressourcen zu einem Anstieg der Rohstoffnachfrage, was strukturell preistreibend wirkt. Um möglichst nachhaltig und breit an dieser Entwicklung zu partizipieren, empfiehlt es sich, über einen ETF in den vom Börsenguru Jim Rogers entwickelten, aus 35 Rohwaren bestehenden Rohstoff korb des Rogers International Commodity-Index (RICI) zu investieren, der die Bereiche Energie, Edel- und Industriemetalle und Agrar-Rohstoffe abdeckt. Das geht am besten über den von der Royal Bank of Scotland emittierten ETF mit der ISIN: LU0249326488, der in den vergangenen 3 Jahren um 52,4 Prozent (Stichtag 09.03.) anstieg. Wer hingegen möglichst viele demographische Investmentaspekte mit einem Investment abdecken möchte, sollte einen Blick auf den von Allianz RCM Demographic Trends – A EUR (ISIN: LU0342677829) werfen, der als globaler Aktienfonds insbesondere die zuvor erwähnten Bereiche abdeckt und es in den vergangenen 3 Jahren auf eine Performance von 71,22 Prozent (Stichtag: 09.03.) brachte.

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„Der beste Qualitätsbeweis für unsere Kundenorientierung!“ Wissma-Kundenzufriedenheitsstudie bestätigt Top-Positionierung der GENERALI. „Die positiven Umfrageergebnisse machen das starke Engagement unserer Mitarbeiter und Vertriebspartner deutlich. Nur durch deren Einsatz ist eine derart hohe Kundenzufriedenheit möglich.“

Wie beurteilen Sie die Schadensabwicklung insgesamt? 22

Marktdurchschnitt

29

57 31

Wie beurteilen Sie die Dauer ab der Schadensmeldung bis die Abwicklung abgeschlossen war? Platz 1: GENERALI Marktdurchschnitt sehr gut

27 30

44 23

Regionaldirektor Arno Schuchter

ausgezeichnet

Die GENERALI, Österreichs drittgrößter Versicherer, steht für das, was dem Kunden bei seinem Versicherer am wichtigsten ist: Kompetenz, Vertrauen und eine unbürokratische Schadenabwicklung. Bei Letzterer bescheinigt eine österreichweite Kundenumfrage des Instituts Wissma dem „geflügelten Löwen“ absolute Bestnoten.

Überwiegend oft „Ausgezeichnet“ Nicht weniger als 79 % (!) der befragten GENERALIKunden mit einem Schadenfall in den Bereichen KfzKasko, Rechtsschutz oder Haushalt-Eigenheim beurteilten die Schadenerledigung mit „Ausgezeichnet“ bzw. „Sehr gut“. Mit diesem Wert liegt die GENERALI im Marktvergleich auch am weitesten über dem ÖsterreichSchnitt (60 %). „Aber auch bei wichtigen Teilkriterien

der Umfrage wie der Dauer der Schadenregulierung oder der Schadenzahlung liegen wir deutlich in Front“, freut sich Arno Schuchter, GENERALI-Regionaldirektor für Tirol und Vorarlberg.

Herausragendes Segment Kfz „Wissma verdeutlicht zudem, dass wir als größter KfzVersicherer des Landes auch in diesem Segment unsere hohen Qualitätsvorstellungen bestens umsetzen“, so Schuchter. „Ein Zufriedenheitswert von 81 % (!) in der obersten Bewertungsstufe für die ,unbürokratische Schadenabwicklung’ bei Kfz-Kasko und 75 % bei KfzHaftpflicht sowie die über 80 % bei Kompetenz und Freundlichkeit von Sachbearbeitern und Sachverständigen bestätigen dies.“

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Platz 1: GENERALI


Text: Günter Minatti, Wolfgang Lechner

Entscheidende Kehrtwende der EZB-Politik Nur wenige Monate nach Amtsantritt am 1. November 2011 führte Mario Draghi als neuer Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB) eine folgenschwere Wende der EZB-Politik herbei – de facto gegen die gesetzlichen Auflagen. In einer einzigartigen Aktion pumpte die EZB über so genannte Long-Term Refinancing Operations (LTROs; vom 22. 12. 2011 und 28. 02.2012) mehr als 1.000 Milliarden Euro in den Markt und rettete das Bankensystem. Diese Maßnahme war dringend notwendig, da der Interbankenmarkt, wie schon in der Finanzkrise 2008, vollkommen ausgetrocknet bzw. zusammengebrochen war, weil sich die Banken gegenseitig aus Angst vor drohenden Insolvenzen einiger Mitbewerber keine kurzfristigen Überbrückungskredite mehr gewährt hatten.

„Aktives Risikomanagement und dessen rascheste Umsetzung bleiben wichtige Voraussetzungen einer erfolgreichen Vermögensverwaltung.“

Die von der EZB angebotene Liquidität zu niedrigsten Zinsen (1 % p.a. für 3 Jahre) wurde praktisch von allen großen europäischen Banken bereitwillig angenommen. Während die Institute der „Nordstaaten“ das Geld wieder bei der EZB (zu 0,25 % p.a.) veranlagten und jegliches Risiko vermieden, nutzten die Banken aus den südlichen, überschuldeten Staaten das Geld überwiegend, um eigene hoch verzinste Staatsanleihen zu erwerben und satte Zinsdifferenzgewinne zu lukrieren. Durch diese neue Nachfrage wurden die durch die Markterwartung einer möglichen Staatsinsolvenz hochgetriebenen Zinsen (Italien, Spanien) wieder auf ein erträglicheres Maß reduziert. Mit dieser intensiven und unkonventionellen Aktion wurde einerseits die Schuldenkrise entschärft und für möglicherweise ein bis zwei Jahre verschoben, andererseits jedoch zumindest indirekt gegen die gesetzlichen Vorgaben, für die innere und äußere Stabilität der Währung zu sorgen und keine Finanzierung von Staaten durchführen zu dürfen, verstoßen und klar gegen jede Stabilitätspolitik vorgegangen.

Wolfgang Lechner

Die Aufblähung der Notenbankbilanz um 1.300 Milliarden Euro innerhalb der letzten 3 Monate entspricht ei-

94 eco.nova

ner derartig enormen Ausweitung der Geldmenge, die in keinerlei tragbarem Verhältnis mehr zu den produzierten Gütern und Dienstleistungen der Europäischen Währungsunion steht. Dies führt unweigerlich zu einer Hyperinflation, sobald das Geld in den Wirtschaftskreislauf gelangen sollte. Das Außerkraftsetzen von Marktmechanismen führt zur Entwertung von Geld- und Sparvermögen und Enteignung der Bürger. Seit Beginn der griechischen Staatsschuldenkrise bis zur Restrukturierung der Schulden im März 2012 hat die EZB 50 Milliarden Euro an griechischen Staatsanleihen aufgekauft. Im Gegensatz zu dem „freiwillig erzwungenen“ Schuldenschnitt der privaten Gläubiger (Banken, Versicherungen, Pensionskassen, Fonds u.a.) von insgesamt mehr als 70 % behielt sich die EZB das Recht vor, ihren Bestand an griechischen Staatspapieren, welche sie zu Marktkursen, sprich je nach Laufzeit mit entsprechend hohen Abschlägen versehen, gekauft hat, zu 100 % in Anleihen längerer Laufzeiten zu wechseln. Das bedeutet, dass die privaten Gläubiger für dasselbe Gut, eine


Die Botschaft ist klar: Ein und dasselbe Gut sind zwei verschiedene Dinge, abhängig davon, ob es die EZB besitzt oder ein privater Marktteilnehmer. Im ersteren Fall ist es risikolos, weil die EZB die Regeln bestimmt. Dieser Bruch des Gleichheitsgrundsatzes wird für die Anleihenmärkte einen großen Vertrauensverlust hervorrufen und diese schwer beschädigen. Welche unbeschränkte Macht die unabhängigen Notenbanken ausüben, die von Bürokraten besetzt, vom Bürger bezahlt und keiner Kontrolle unterworfen sind, zeigt die derzeit stattfindende Enteignung und Entwertung von Geldund Sparvermögen von Millionen von Bürgern durch die jahrelange „Niedrigstzinspolitik“ (siehe Beispiel).

Absurde Aktionen sozialistischer Planwirtschafter Man kann keine Schuldenkrise durch mehr Schulden lösen. Man kann sich nicht tatsächlich reich machen, indem man die Geldpresse in Betrieb nimmt. Man kann nicht mehr Steuern einheben, um den Staat zu Prosperität zu führen. Die Steuern anzuheben, bedeutet eine gewaltsame Verlagerung von Kapital von produktiven Unternehmen zu unproduktiven Marktteilnehmern. Je mehr Geld zu den Bürgern, die vom Staat mehr erhalten, als sie einzahlen (62 % der arbeitenden Bevölkerung Österreichs), fließt, umso schwächer wird die Wirtschaftsleistung. Durch die seit Jahrzehnten und insbesondere im letzten Jahr exorbitante anhaltende Vermehrung des Papiergeldes wird der Anschein erweckt, es stehe Kapital im Überfluss zur Verfügung. Der leichte und billige Zugang zu „Scheinkapital“ veranlasst die Unternehmen, viel mehr Arbeitskräfte freizusetzen und viel mehr kapitalintensive Kapazitäten aufzubauen, als die es mit echtem Kapital (durch Wertschöpfung erarbeitet, angespart und mit marktgerechten Zinsen versehen) möglich und notwendig gewesen wäre. Früher oder später müssen sich die auf diese Weise aufgetürmten Investitionen aus „Scheinkapital“ als unrentabel erweisen und zusammenbrechen, mit der Folge zusätzlicher Massenarbeitslosigkeit (Immobilienkrise in den USA, Spanien, Irland etc.). Durch das uferlose Drucken von Geld ohne erbrachte Leistungen wird eine immer größere „Kapitalillusion“ erzeugt, die mit Zeitverzögerung in einen Zusammenbruch der Banken, der Währungen und letztlich des Weltfinanzsystems mündet (vgl. Roland Baader, Arbeit finanzieren statt Arbeitslosigkeit, Juni 2008).

Vermögensschutz mit Aktien Aktien sind als Sachwerte neben Gold und Immobilien der beste Schutz gegen den unweigerlichen Kaufkraftverlust von Papierwährungen. Zwischenzeitliche Korrekturen sollten für den Einstieg genutzt werden. Aktives Risiko-

management bleibt weiterhin eine unabdingbare Voraussetzung für eine langfristige Vermögensvermehrung. Die derzeitige Situation ist wie folgt geprägt: • Strategisch: Aufgrund des klaren Bekenntnisses praktisch aller Notenbanken, dass weltweit allen Banken so viel Geld gegeben wird, wie sie brauchen, um unter allen Umständen das bestehende System zu erhalten, ist ein Worst-Case-Szenario laut Roland Baader (Ökonom der österreichischen Schule und Schüler von August F. von Hayek) unwahrscheinlich geworden, kann aber nicht gänzlich ausgeschlossen werden. Durch die fortwährenden und planwirtschaftlichen Manipulationen der Politik und Notenbanken muss jederzeit mit starken Verwerfungen und Einbrüchen an den Finanzmärkten gerechnet werden. Durch die Sparpolitik besteht die Gefahr, dass die in vielen südlichen europäischen Ländern schon lang anhaltende Rezession sich in Richtung Depression verstärken könnte. Dies kann zu bürgerkriegsähnlichen Zuständen führen. • Taktisch: Wir wissen, dass diese kolossalen Beträge von neuem Papiergeld die Finanzmärkte treiben werden. Die Banken sind gezwungen, die im Überschuss zur Verfügung gestellten Gelder gewinnbringend anzulegen. Da die Weltwirtschaft nur moderat wächst und große Verunsicherung über die zukünftigen Entwicklungen und die Auswirkungen der weltweiten Überschuldungskrise herrscht, werden derzeit keine Produktionskapazitäten aufgebaut, kaum Arbeitsplätze geschaffen und wenig Kredite nachgefragt. Somit verbleibt zumindest vorübergehend nur die Möglichkeit, in Finanzmärkten zu veranlagen. Folgende Indikatoren sprechen kurz- bis mittelfristig für Investitionen in Aktien • Kredite waren noch nie so billig. Die Differenz zwischen den Renditen von US-Unternehmensanleihen und US-Staatsanleihen ist seit Ende 2011 stark zurückgegangen. Das bedeutet, dass kleine und mittlere Unternehmen sich billiger mit Kapital ausstatten können. Sind Kredite billig, steigen die Aktien. • Nachdem im Jahr 2011 starke Fonds- und Aktienverkäufe stattgefunden haben und die Investoren weltweit extrem unterinvestiert sind, beginnen seit Anfang 2012 die Kapitalzuflüsse in Aktienfonds wieder zu steigen. Unter den oben beschriebenen taktischen Voraussetzungen und wenn die Wirtschaft in den USA zumindest moderat wächst, das Wachstum in China nicht zu stark einbricht und sich Griechenland auch nach den Wahlen im April/Mai 2012 an die Abmachungen und Verträge, die mit der derzeitigen Regierung ausverhandelt wurden, hält, sind kurzfristige Gewinnchancen am Aktienmarkt sehr wahrscheinlich und Schwächephasen sollten für den Aufbau des Aktienportfolios genutzt werden. Chancen und Risiken müssen aber aufgrund des negativen strategischen Ausblicks weiterhin täglich neu bewertet werden. Eine erfolgreiche Vermögensverwaltung funktioniert nur mit hochliquiden Finanzinstrumenten, die über moderne und kostengünstige Handelsplattformen in Verbindung mit einem aktiven Risiko- und Money-Management professionell Tag und Nacht betreut werden können.

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„2012 könnte das beste Jahr für Aktien seit langem werden.“ Günter Minatti

Beispiel: Ein Unternehmer geht in Pension und verkauft seine Firma und erhält dafür 200.000 Euro, dann konnte man früher mit 6 % Zinsen p.a. rechnen, sprich 12.000 Euro pro Jahr bzw. 1.000 Euro im Monat zusätzlich zur Pension, ohne die Substanz anzugreifen. Heute, bei einem Zinssatz von angenommenen 2,0 % p.a., bleiben nach Abzug von 25 % KeSt nur 1,5 % p.a. oder 3.000 pro Jahr bzw. 250 Euro pro Monat. Um monatlich zusätzlich 1.000 Euro bei 1,5 % p.a. zu erwirtschaften, bräuchte man heute ein Vermögen von 800.000 Euro. Das entspricht indirekt einer Vermögensentwertung von 800.000 auf 200.000 Euro (ohne Inflation). Bei einer Kerninflation (ohne Lebensmittel- und Treibstoffpreise) von 3,3 % p.a. im Jahr 2011 ergibt sich ein negativer Realzins von 1,8 % p.a. Der Sparer verliert demnach jedes Jahr fast 2 % seines Vermögens und kann nur mehr von der Substanz und nicht mehr vom Zinsertrag leben. Es ergibt sich die absurde Situation, dass der Investor den Banken Geld zur Verfügung stellt und dafür einen Vermögensschwund von 2 % p.a. in Kauf nehmen muss. Auch das ist ein Anzeichen dafür, dass durch ständige Interventionen und Manipulationen der Notenbanken und der Politik falsche Signale ausgesendet werden und dadurch keine Anreize für den für eine Volkswirtschaft so wichtigen Sparprozess mehr gegeben sind.

Weitere Infos Nova Portfolio Vermögensmanagement GmbH Kalkofenweg 24 6020 Innsbruck 0512/26 94 44 www.novaportfolio.com

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griechische Staatsanleihe mit der Nominale 100 Euro, neue Anleihen im Wert von 30 Euro bekommen, während die EZB für 100 Euro Nominale neue Papiere im Wert von 100 Euro erhält. Unter der Voraussetzung, dass diese neuen Anleihen wie neu vereinbart zurückbezahlt werden, macht der private Gläubiger über 70 % Verlust, während die EZB einen Gewinn von mindestens 100 % erwirtschaftet.


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Hochseilakt Der Betrieb einer Seilbahn ist mit einer Vielzahl von Risiken verbunden. Nicht nur, dass einmal im Winter der Schnee ausbleiben oder in der Frühlingssonne wegschmelzen könnte (dafür oder besser gesagt dagegen haben die meisten Unternehmen mit Investitionen in Beschneiungsanlagen bestens vorgesorgt). Das weit über den ursächlichen Betrieb von Liftanlagen hinausgehende Angebot an Winter- und Sommeraktivitäten benötigt einen umfangreichen Maschinenpark sowie technische Einrichtungen und Equipment und bietet darüber hinaus auch ein hohes Haftungspotential. Christian Klausner hat mit seinem Team von Versicherungsexperten am Standort Innsbruck entsprechende Deckungskonzepte hierfür (oder besser hiergegen) entwickelt und setzt diese gemeinsam mit einigen ausgesuchten Versicherungspartnern um.

Text: Michael Posselt Fotos: iStockphoto, Florian Schneider

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„Seilbahnen haben ein großes Haftpflicht- und Sachversicherungs- und Ausfallsschadenpotential. Sie sind extrem abhängig vom Funktionieren ihrer Anlagen, die darüber hinaus an verschiedenen Standorten und teilweise in extrem exponierten Lagen stehen“, so Mathias Erler, Prokurist der CK Versicherungsmakler GmbH. Seilbahnunternehmen sind meist stark investitionslastig und innovativ. Insbesondere auch durch den Betrieb von Sommerrodelbahnen und Freizeitparks, aber auch durch die Anlage von Speicherseen ergeben sich immer wieder neue Risiken und Deckungsaufgaben. Demgemäß

werden von einigen Versicherern seit etwa fünf bis sechs Jahren spezielle Seilbahnkonzepte angeboten, die relativ einfach umzusetzen sind und im Standardbereich 80 bis 90 Prozent der spezifischen Risken abdecken. Darauf aufbauend hat Klausner mit seinem Team ein eigenes Deckungskonzept für Seilbahnen zusammengestellt, welches er individuell auf seine Kunden abstimmt und dann gemeinsam mit ausgesuchten Versicherungspartnern umsetzt. Dabei kommt es besonders auf das Zusammenwirken von Versicherer und Makler an, weiß Markus Bangheri, Leiter des Maklercenters Tirol und


Markus Bangheri, Allianz Versicherung, Prok. Mathias Erler und Geschäftsführer Christian Klausner, beide CK Versicherungsmakler GmbH

Vorarlberg der Allianz Versicherung, die ihrerseits ein speziell auf die Seilbahnwirtschaft abgestimmtes Produkt anbietet. Im Sachbereich deckt das von „CK-versichert“ entwickelte Konzept neben der benannten Gefahren (FLEXA, Leitungswasser, Sturm, Einbruchdiebstahl und Glasbruch – der angesichts der modernen Bauweise immer wichtiger wird) auch unbenannte Gefahren, Naturkatastrophen inkl. Betriebsunterbrechung (z.B. bei Verlegung der Zufahrtsstraßen, Ausfall der Stromversorgung) sowie die Versicherung der technischen Ausstattung (Maschinenbruch, Getriebeschaden etc.) ab. Ebenfalls immer wichtiger wird die Einbeziehung von Umwelt- und Folgeschäden (Sanierungskosten) im Zusammenhang mit dem Betrieb von Speicherseen und Tankanlagen, so Mathias Erler. Aber auch die explizite Mitversicherung der Pisten (zählen nicht automatisch zu den Gebäuden/Anlagen!) inklusive der darunter liegenden Technik zählt zu den Extras, die die Versicherungsexperten für ihre Kunden in ihr Deckungskonzept aufgenommen haben.

Auch die optimale Schadensabwicklung ist immer nur die zweitbeste Lösung „Die beste Versicherung ist aber immer nur so gut wie die Abwicklung, wenn einmal etwas passiert ist.“ Deshalb nimmt Klausner mit seinem Team von insgesamt

„Selbst die optimale Schadensregulierung ist immer nur die zweitbeste Lösung.“ Christian Klausner

Wenn der Versicherer die Kapazität nicht voll zur Verfügung stellen kann, ist auch der Makler für die Aufbringung einer 100%igen Quote (Suche eines beteiligten Versicherers) zuständig! Insbesondere in der Betriebshaftpflichtversicherung ist allerdings eine zusätzliche Excedentendeckung sinnvoll und notwendig. Diese greift erst dann, wenn etwa bei einem Großunglück (z.B. Kaprun) die üblichen Versicherungssummen (7 bis 14 Mio. Euro) überschritten werden.

Zwei Prämienvarianten: Nach Versicherungssumme oder Umsatz Was die Berechnung der Versicherungsprämie anbelangt, bieten sich zwei Varianten an: nach den jeweiligen Versicherungssummen oder nach dem Umsatz. Erler rät in den meisten Fällen zur Umsatzvariante, deren größter Vorteil im Wegfall der laufenden Meldung jeglicher Investitionen und Anpassung der Versicherungssummen liegt. Darüber hinaus kommt der Unternehmer in den Genuss der kostenfreien Mitversicherung seiner Investitionen, solange diese nicht umsatzwirksam geworden sind, so Erler.

„Auch für den Versicherer ist die Zusammenarbeit mit einem versierten, kompetenten Partner, der die Situation vor Ort kennt, wichtig.“ Markus Bangheri, Allianz Versicherung

Zusatzversicherungen für Mitarbeiter und Betriebsleiter Neben der Sach- und Haftpflichtdeckung sollten auch zusätzliche Deckungen für Mitarbeiter, Betriebsleiter und Geschäftsführer berücksichtigt werden. Diese reichen von einer Kollektivunfallversicherung bis zu Strafrechtsschutzdeckung für einen definierten Personenkreis, Managerhaftpflicht u.Ä. Nicht nur hier sollten Sie in einem Gespräch mit einem versierten Versicherungsfachmann Möglichkeiten und Lösungen ausloten, um den optimalen Versicherungsschutz für Ihr Unternehmen zu finden.

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CK Versicherungsmakler GmbH Museumstraße 8/4 6020 Innsbruck Tel.: 0512/574757 Fax: 0512/574757-10 office@klausner-versichert.at www.klausner-versichert.at

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acht VersicherungsspezialistInnen die Schadensregulierung selbst in die Hand. Obwohl: „Selbst die beste Schadensregulierung ist immer nur die zweitbeste Lösung“, spricht der Versicherungsprofi aus Erfahrung. Immerhin haben er und sein Team vor drei Jahren den größten Naturkatastrophenschaden Westösterreichs mit einem Schadensausmaß von an die EUR 3,0 Mio. abgewickelt. Aus diesem Grund setzt Klausner mit seinem Team auf Prävention und Aufklärung beispielsweise, wenn es um die Errichtung eines zweiten Zubringers geht – um Ausfallzeiten zu reduzieren oder zu verhindern. Aber auch die Aufklärung (und Festlegung) der versicherten Höchstsummen bei Einbruchdiebstahl, Feuerschäden etc. fällt unter diesen Aspekt. „Auch hier macht sich die Zusammenarbeit mit einem versierten Makler für den Versicherer bezahlt“, so Markus Bangheri. Zumeist kennt der Makler die spezifische Situation seines Kunden sehr viel besser als der Versicherer, der sich maximal bei dem einen oder anderen Lokalaugenschein vor Ort einen Einblick in den Betrieb und das betriebliche Umfeld machen kann, so Bangheri. Aber auch für den Makler ist es wichtig, dass sein Versicherungspartner über entsprechendes „Know-how“ sowie eine gewisse Kapazität verfügt, um auch größere Summen im Eigenbehalt einzudecken und somit nicht alles (vieles) an einen Rückversicherer oder Beteiligten weiterreicht.


„Mit der Einführung von regionalen Teamleitern sind wir noch näher bei unseren Kunden und können somit Entscheidungen flexibler und schneller fällen. Durch die Präsenz vor Ort, kombiniert mit dem Leistungsangebot der Erste Group können wir unsern Kunden individuelle Lösungen in allen Bereichen bieten.“

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Hubert Schenk, Bereichsleiter Kommerzkundenbetreuung

Tiroler Sparkasse strukturiert Kommerzkundenbetreuung neu: Schnelle, kundennahe Entscheidungen im Fokus Unter dem Motto „Gute Beziehungen zu unseren über 130.000 Kunden“ wird bei der Tiroler Sparkasse die Beratung und Begleitung heimischer Unternehmen großgeschrieben. Mit der Neustrukturierung der Kommerzkundenbetreuung (d. h. sowohl Vor-Ort-Betreuung als auch branchenspezifische Beratung in kleinen, flexiblen Teams mit speziell dafür ausgebildeten Mitarbeitern) optimiert die Sparkasse ihr Dienstleistungsangebot in diesem Bereich.

Wichtige Entscheidungen können ab sofort rasch und vor Ort von den verantwortlichen Teamleitern getroffen werden. „In jeder Region gibt es einen verantwortlichen Teamleiter im Kommerzkundenbereich – ein Großteil der notwendigen Entscheidungen fällt somit zeitnah und direkt im Umfeld unserer Kunden. Mit dieser Umstrukturierung reagieren wir auf den Wunsch nach raschen Entscheidungen, der sich in einem schnelllebigen Marktumfeld zunehmend als Qualitätsmerkmal herauskristallisiert“, so Hubert Schenk, Bereichsleiter Kommerzkundenbetreuung, zur neuen Ausrichtung. „Als Unternehmer ist man besonders dann erfolgreich, wenn man Partner hat, auf die man sich verlassen kann. Wir sind für die mittelständische Tiroler Wirtschaft traditionell dieser kompetente, regionale Partner und möchten unseren Kunden auch zukünftig maßgeschneiderte Lösungen für alle unternehmerischen Herausforderungen anbieten“, so Schenk weiter. Weitere Informationen bzw. alle Details zum Kennenlern-Angebot: Tiroler Sparkasse – Kommerzkundenbetreuung Eva-Maria Schwarz Tel.: 05 0100-70658

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Umfassende Betreuungsleistungen für Firmen Für Unternehmen gibt es zahlreiche Gründe, auf das Leistungsangebot der Tiroler Sparkasse zu setzen: Betreuer, die von 7 bis 19 Uhr für alle Anliegen zur Verfügung stehen – gerne auch vor Ort im Unterneh-

men –, bzw. sogar ein 24-Stunden Service bieten die Sicherheit, stets auf alle Services der Tiroler Sparkasse zurückgreifen zu können. Ein ausführliches Jahresgespräch, um optimal auf die Wünsche und Bedürfnisse der Kunden einzugehen, der individuelle Check und das Aufzeigen möglicher Optimierungen im Versicherungs-, Depot- und Kontobereich sind genauso inkludiert wie Zins- und Währungsmanagement, Förderberatung, Fuhrparkmanagement, Unternehmensanalysen und fachkundige Informationen, wie das eigene Unternehmen bewertet wird bzw. die Bewertung verbessert werden kann. Auf Wunsch stehen für Bereiche wie Wertpapiere, Versicherungen und Förderungen zusätzlich Spezialisten zur Co-Betreuung zur Verfügung.

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Spezialangebot für alle Neukunden Alle, die sich jetzt für ein Kommerzkonto bei der Tiroler Sparkasse entscheiden, profitieren ganz besonders: Das „Kennenlern-Angebot“ beinhaltet 1 Jahr Gratis-Kontoführung inklusive Netbanking, Telebanking, Bankomat- und Kreditkarte und Zahlscheine. Der gesamte Kontowechsel wird natürlich vom persönlichen Betreuer abgewickelt – der Kunde braucht sich um nichts zu kümmern.


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Die fünf Musiker von „The Peasant Girl“

Kunst & Kultur Tokyo String Quartet

Foto: Christian Ducasse

Bach und das Violoncello Matthew Barley (re.) und Julian Joseph

Das Festival „Musik im Riesen“ wird heuer bereits in neunter Auflage präsentiert, wobei das abwechslungsreiche Musikprogramm heuer erstmals durch Einführungsgepräche mit den Künstlern bereichert wird, die von der Ö1Redakteurin Renate Burtscher und dem Festivalleiter Thomas Larcher geführt werden. Neu ist außerdem, dass es an manchen Abenden Doppelkonzerte geben wird. Die Swarovski Kristallwelten bleiben als primäre Location natürlich erhalten; gegenüber den Vorjahren werden jedoch auch außerhalb des Riesen Konzerte stattfinden. Den Ausgangspunkt für „Musik im Riesen“ bildet von jeher die Musik Johann Sebastian Bachs. „2012 gilt seinen Solo- und Kammermusikwerken ein eigener Festivalschwerpunkt“, so der künstlerische Leiter Thomas Larcher. Dazu stehen Kompositionen für Violoncello vom Barock bis zur Jetztzeit und das Miteinander von klassischer, Jazz- und internationaler Volksmusik im Fokus. Zu hören gibt es neben musikalischen Darbietungen der Cellisten Matthew Barley und Alban Gerhardt, des „komischen“ Pianisten Louis Lortie, von Paul Meyer (Klarinette), Julian Joseph (Klavier) und Viktoria Mullova (Violine) sowie der seit vielen Jahren für die Gattung prägenden Ensembles Emerson und Tokyo String Quartet auch eine Uraufführung der estnischen Komponistin Helena Tulve, die im Auftrag der Swarovski Kristallwelten und von Alois Lageder von VIN-o-TON ein Werk für Klavier, Klarinette und Violincello geschrieben hat. Als Interpreten begrüßt Musik im Riesen außerdem die Cellisten-Brüder Thomas und Patrick Demanega, den jungen Akkordeonspieler Luka Juhart sowie Clive Greensmith und David Finckel. Info & Kartenreservierung unter Tel. 05224/51080-3841, kristallwelten.events@swarovski.com oder www.kristallwelten.com/musik

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Cellist Alban Gerhardt

Foto: Sim Canetty-Clarke

Akkordonist Luka Juhart

Musik im Riesen 2012 – Programmübersicht Wenn nicht anders angegeben, finden die Konzerte in den Swarovski Kristallwelten statt

Emerson String Quartet

Foto: Lisa Marie Mazzucco

Freitag, 11. Mai 2012, 20:30 Uhr: Der britische Grenzgänger Matthew Barley setzt das Cello als Instrument der Jazz- und Weltmusik in Szene. Zusammen mit Ehefrau und Violistin Viktoria Mullova hat er das Projekt „The Peasant Girl“ ins Leben gerufen. Gemeinsam mit dem Jazzpianisten Julian Joseph und den Percussionisten Paul Clarvis und Sam Walton sind sie dem Einfluss der Roma und Sinti auf Klassik, Volksmusik und Jazz im 20. Jahrhundert auf der Spur. Um 18:30 Uhr spielt Viktoria Mullova im Swarovski-Werk II Samstag, 12. Mai 2012, 20 bzw. 22:15 Uhr: Das Tokyo String Quartet spielt Stücke von Béla Bartók und Toru Takemitsu sowie das Klavierquintett f-Moll op. 34 von Johannes Brahms. Anschließend führt Matthew Barley gemeinsam mit Julian Joseph „Dance of the Three Legged Elephants“ in der Besetzung Klavier und Violoncello auf. Vorab bittet der künstlerische Leiter des Festivals, Thomas Larcher, Matthew Barley zum Einführungsgepräch (Beginn: 19 Uhr) Sonntag, 13. Mai 2012, 20 Uhr: Der kanadische Pianist Louis Lortie gibt Werke von Johann Sebastian Bach, Robert Schumann, Hugo Wolf und anderen zum Besten und verpasst ihnen eine leicht humoreske Note – kleine Spielereien und detailliert ausgeführte Werke, die technische Meisterschaft ebenso einfordern wie eine gewisse heitere Gelassenheit der Interpretation. Ab 19 Uhr spricht Louis Lortie mit Ö1-Redakteurin Renate Burtscher Montag, 14. Mai 2012, 20 Uhr: Dem deutschen Cellisten Alban Gerhardt wird gedankliche Freiheit, Fantasie und ein Gefühl für die richtige Balance der Stimmungen attestiert. In den Kristallwelten tritt er gemeinsam mit Thomas Larcher (Klavier) und dem französischen Klarinettisten und Dirigenten Paul Meyer auf – ein meisterlicher Interpret des zeitgenössischen Repertoires. Zur Einstimmung spricht Ö1-Redakteurin Renate Burtscher mit der estnischen Komponistin Helena Tulve (Beginn: 19 Uhr) Dienstag, 15. Mai 2012, 20 Uhr: Tiefes religiöses Empfinden bestimmt das Konzert der Cellisten Thomas und Patrick Demanega und des Akkordeonisten Luka Juhart in der Laurentiuskirche Wattens, in dessen Zentrum Alexander Knaifels Werk „Lux Aeterna“ steht. Das Repertoire des jungen Künstlers Juhart ist eines der musikalischen Extreme. Eine Kostprobe davon gab es bereits im Rahmen der Programmpräsentation zum heurigen Festival. Mittwoch, 16. Mai 2012, 20 Uhr: Den Abschluss des Festivalreigens bildet das Emerson String Quartet, das im Riesen den Weg der Emigration aus der Alten in die Neue Welt nachzeichnet. Das Quartett wurde 1976 gegründet und blickt auf eine erfolgreiche Geschichte mit weltweiten Auftritten, zahlreichen Auszeichnungen und reger Unterrichtstätigkeit zurück. ➨ Am 12., 13., 14. und 16. Mai wird die Musik im Riesen vom Package „Kunst – Kulinarium – Konzert“ begleitet. Die Veranstaltung beginnt um 17 Uhr und kostet 90 Euro. Inkludiert sind ein Aperitif, ein fachkundig geführter Rundgang durch die Wunderkammern, ein Dreigängemenü (Getränke exklusive) sowie das jeweilige Konzert.


Li.: Michael Hedwig, Fastentuch Nachentwurf, Acryl auf Baumwolle, 220 x 120 cm Foto: Ajouri

Oben: Georg Loewit, Fahrendes Haus I, Wachsmodell, ca. 8 x 15 cm, 2012

Felder und Umfelder menschlicher Existenz

Bereits zum fünften Mal vergibt die Raiffeisen Landesbank Tirol AG heuer den biennalen RLB Kunstpreis. Eine prominent besetzte Jury bestehend aus Peter Assmann (Direktor Oberösterreichische Landesmuseen Linz), Beate Ermacora (Direktorin Galerie im Taxispalais, Innsbruck), Karola Kraus (Direktorin mumok – museum moderner kunst stiftung ludwig wien), Markus Neuwirth (Professor an der Uni Innsbruck, Institut für Kunstgeschichte) und Silvia Höller (Künstlerische Leiterin der RLB Kunstbrücke Innsbruck) wählt dabei den Nachfolger von Annja Krautgasser, Kunstpreisgewinnerin 2010. Arbeiten dafür können am 30. April und 1. Mai 2012 eingereicht werden. Der Hauptpreis ist wieder mit 10.000 Euro dotiert und ermöglicht dem Gewinner im kommenden Jahr zusätzlich eine Einzelausstellung im Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum. Daneben werden zwei Förderpreise zu jeweils 4.000 Euro verliehen. Gleichzeitig bestimmt die Jury jene Arbeiten, die es in die Ausstellung in der RLB-Kunstbrücke vom 19. Juni bis 7. September schaffen. Zuvor sind dort bis 18. Mai Werke aus der Sammlung Kunstmuseum Liechtenstein unter dem Titel „Der Blick | Das Wort | Die Geste“ zu sehen. Silvia Höller: „Mit dieser Ausstellung nähern wir uns drei grundlegenden Mitteilungsformen. Freilich geschieht dies nur auf einer assoziativen Ebene. Ich habe das Thema der Kommunikation gewählt, um eine kleine Auswahl der umfangreichen Sammlung des Kunstmuseums Liechtenstein vorzustellen.“ Nähere Infos zum RLB Kunstpreis inkl. der Ausschreibungsunterlagen zum Download sowie zur aktuellen Ausstellung der RLB Kunstbrücke (Bankstelle Adamgasse, Innsbruck, geöffnet während der Schalteröffnungszeiten) finden Sie unter www.rlb-kunstbruecke.at.

Re.: Julian Opie, Monique Housewife/Businesswoman 10, 2004, Vinyl auf Keilrahmen, 35 x 26,9 x 3,1 cm, Privatsammlung/Kunstmuseum Liechtenstein

❮Webtipps❯ Die neue Museumsdatenbank Tirol listet neben Museen, privaten Sammlungen, Erinnerungsstätten und museumsähnlichen Einrichtungen auch museale Erlebniswelten wie das Ötzidorf auf – übersichtlich nach Bezirken geordnet. Mit einem Klick auf das jeweilige Museum öffnet sich eine Seite mit den wichtigsten Infos (Kontaktdaten, Öffnungszeiten, Schwerpunkte etc.). Nur die Homepage ist etwas sperrig: www.tirol.gv.at/ themen/kultur/kulturportal/ museumsportal Alle Events der Landeshauptstadt bietet indes das Portal www.eventsuche.com/ innsbruck. Suchen lässt sich nach Genres (Feste, Theater, Messe, Familie ...), Datum (heute, Wochenende, 7 bzw. 30 Tage) oder Location. Das Gemeinschaftsprojekt von Stadt, Tourismusverband und Stadtmarketing ist auch auf www.innsbruck.at integriert und enthält derzeit mehr als 3.000 Termine. Bald soll es Veranstaltern auch möglich sein, Events selbst einzugeben und zu pflegen. Das Modell soll künftig auch in weiteren Städten im deutschsprachigen Raum angeboten werden ...

Mitte April startet die Ausstellung RAUM. SERVICE der Künstler Georg Loewit (Objekte) und Michael Hedwig (Malerei) in der Galerie Nothburga. Die Auswahl der Arbeiten umkreist die Themenkomplexe Mensch – Raum – Ort, wobei Körper, Mäntel, Hüllen oder speziell bei Loewit Archetypen eines Hauses im Mittelpunkt stehen. Die Vernissage findet am 10. April ab 19 Uhr statt. Die Ausstellung RAUM.SERVICE ist noch bis 5. Mai in der Galerie Nothburga in Innsbruck zu sehen. www.galerienothburga.at TIPP: JAZZ-Brunch für Mitglieder des Freundeskreises Sa., 21. April 2012 von 11 bis 14 Uhr mit Florian Bramböck (Saxophon), Christian Wegscheider (Klavier), Dragan Trajkovski (Kontrabass) und Klaus Hofer (Schlagzeug). Die Galerie Nothburga erwartet Sie mit einem kleinen Buffet. Anmeldung bis Mo., 16. April, erbeten.

Ausstellungstipp: Erwin Bohatsch, Beisteiner Bilder bis 26. Mai 2012 in der Galerie E&K Thoman, Innsbruck www.galeriethoman.com

Der VolksRock‘n‘Roller Schon in die Datenbank von nebenan aufgenommen ist die erste österreichische Solotour von Andreas Gabalier & Band. Im Rahmen seiner VolksRock‘n‘Roller-Tour 2012 macht er am 29. April auch in der Innsbrucker Olympiahalle Halt. Tickets gibt‘s an allen oeticket-Verkaufsstellen, bei der Innsbruck Info, in allen Tiroler Sparkassen und Raiffeisenbanken sowie bei Media Markt und Libro.

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Bank mit Kunstsinn

Li.: Carl Spitzweg, Der Bücherwurm, o.J, Öl auf Leinwand, 49,5 x 27,7 cm, Sammlung Merz/ Kunstmuseum Liechtenstein


„Die Kristallwelten werden weiterhin Stilettos tragen ...“ Stefan Isser, der neue Geschäftsführer der d. swarovski tourism services, spricht gerne in Metaphern. Er erzählt, wie er die Kristallwelten als funkelndes Kunstprodukt weiterentwickeln will, und bewahrt dabei analytische Haltung.

Text: Julia Sparber Foto: Gerhard Berger

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Seit Anfang des Jahres hat Stefan Isser die Nachfolge von Andreas Braun als Geschäftsführer angetreten. Der neue „Hausherr“ lädt in den sogenannten „Inspiration Room“ im Business Building Brandgut in Wattens. Eine Installation von Peter Kogler führt in einen funkelnden Raum mit gläsernem Tisch und glitzernden Bienenwaben an den Wänden. Kristalline Installationen verleihen dem Raum eine mystische Aura, der das Kunstprodukt Kristallwelten repräsentieren soll: „Hier entstehen neue Ideen, denn das Kaleidoskop der Veränderung bleibt Programm“, zitiert der neue Geschäftsführer gleich einen Werbeslogan. Bis dato hinterließ Andreas Braun, als progressiver Querdenker bekannt, seine Footprints. Stefan Isser, seit 2003 der Unternehmen und zuletzt Marketing-Director, hielt aber stets Schritt.

Wie werden Sie Ihren eigenen Weg gestalten? Die Kristallwelten werden weiterhin Stilettos tragen und nicht die Hauspatschen anziehen.

eco.nova: Ihre Bestellung zum neuen Geschäftsführer wurde einstimmig beschlossen. Also war Ihre Nachfolge logisch? Stefan Isser: Die Unternehmenskultur von Swarovski basiert darauf, Leute aus den eigenen Reihen zu entwickeln. Ich bin seit 1999 im Unternehmen und konnte viele Projekte erfolgreich umsetzen. Dass mir nun diese Aufgabe übertragen wurde, freut und stärkt mich gleichzeitig.

Sie wollen also neue, renommierte Künstler dafür ins Boot holen? Aktuell diskutieren wir über das Thema Licht. Die Österreicherin Brigitte Kowanz zum Beispiel, die sich als Lichtkünstlerin einen Namen machte. Oder auch der Däne Olafur Eliasson, mit dem bereits 1996 zusammengearbeitet wurde. Er beschäftigt sich mit physikalischen Phänomenen wie Licht und Wasser, Bewegung und

Das ist nun kein Werbeslogan. Wie ist diese Metapher zu verstehen? Wir werden auch künftig mit Inhalten und Formaten dafür sorgen, dass die Kristallwelten ein Ort des Funkelns und des Staunens bleiben. Meine neue Aufgabe ist eine vielschichtige: Ich will gemeinsam mit einem Team eine ausgeleuchtete Bühne für unsere Kunden schaffen. Bezaubern, begeistern, informieren und bisweilen auch etwas verwirren. Als Geschäftsführer sind aber auch Managementqualitäten vonnöten, um Kunstprojekte überhaupt realisieren zu können.


LABSAL.AT

RLB Kunstpreis

Die Raiffeisen-Landesbank Tirol AG hat im Jahr 2004 erstmals einen Preis für bildende Kunst ausgeschrieben, der in biennaler Folge, das heißt auch heuer wieder (2012), vergeben wird. Dieser Kunstpreis versteht sich als Weiterführung des Engagements der Bank in Bezug auf die Förderung jüngerer Tiroler Künstlerinnen und Künstler. Zugelassen sind folgende Bereiche der bildenden Kunst: )=HANAE #N= G /GQHLPQN "KPKCN= A QJ@ *AQA )A@EAJ GAEJA %JPANJAPLNKFAGPA QJ@ %JOP=HH=PEKJAJ

Von einer Fachjury werden drei Preise vergeben:

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Hauptpreis Forderpreis Forderpreis

Dem/Der Hauptpreisträger/in widmet das Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum mit Unterstützung der RLB Tirol AG im Jahr 2013 eine Einzelausstellung.

Jury Peter Assmann Direktor Oberösterreichische Landesmuseen Linz Beate Ermacora Direktorin Galerie im Taxispalais Innsbruck Silvia Höller Leiterin RLB Kunstbrücke Innsbruck Karola Kraus Direktorin mumok – museum moderner kunst stiftung ludwig wien Markus Neuwirth Professor, Universität Innsbruck, Institut für Kunstgeschichte

Teilnahmebedingungen Teilnahmeberechtigt sind alle Künstlerinnen und Künstler, die im Bundesland Tirol geboren sind oder seit mindestens fünf Jahren ihren ordentlichen Wohnsitz in Tirol haben und nicht älter als 40 Jahre sind (Jahrgänge 1972 und jünger).

Informationen Silvia Höller, Leiterin RLB Kunstbrücke Adamgasse 1–7, 6020 Innsbruck Tel.: +43/512/5305-13566 silvia.hoeller@rlb-kunstbruecke.at Die Ausschreibung liegt auch auf der Webseite der RLB Kunstbrücke www.rlb-kunstbruecke.at als Download bereit.

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2012

10.000 Euro 4.000 Euro 4.000 Euro Technische Daten Jede/r Teilnehmer/in kann bis zu drei Arbeiten einreichen, wobei eine Arbeit maximal aus zwei Teilen bestehen darf. Die eingereichten Arbeiten müssen in den Jahren 2010, 2011 oder 2012 entstanden sein. Sie dürfen die Maße von 1.5 × 1.8 m und das Gewicht von 30 kg nicht überschreiten. Videoarbeiten dürfen nur für einen Monitor gedacht sein und dürfen ausschließlich als DVD (keine Blu-ray Disc) eingereicht werden. Alle Werke müssen verpackt und präsentationsfähig sein (gerahmt etc.). Die Arbeiten müssen so beschaffen sein, dass sie den auch bei einer sorgfältigen Behandlung unvermeidlichen Belastungen eines Kunstwettbewerbes standhalten. Jede eingereichte Arbeit muss auf der Rückseite den Titel des Werkes, das Entstehungsjahr, die verwendete Technik sowie den Namen, Geburtsjahr, E-mail-Adresse, Anschrift und Telefonnummer des/r Teilnehmer/in aufweisen. Teil der Einreichung ist auch eine umfassende Dokumentation des künstlerischen Schaffens (Kataloge, Fotos etc.) oder ein Lebenslauf. Für diese Unterlagen wird keine wie immer geartete Haftung übernommen.

Ausstellung und Preisverleihung Die preisgekrönten Werke sowie weitere von der Jury zu bestimmende Arbeiten aus dem Wettbewerb werden in der RLB Kunstbrücke (Adamgasse 1–7, 6020 Innsbruck) vom 19. Juni bis 07. September 2012 ausgestellt (Terminänderung vorbehalten). Alle 0AEHJADIAN EJJAJ RANL E?DPAJ OE?D @EA RKJ @AN Jury ausgewählten Arbeiten sowie druckfähige Abbildungen davon kostenlos für diese Ausstellung und den begleitend dazu erscheinenden Katalog zur Verfügung zu stellen. EA ,NAEORANC=>A J@AP im Rahmen der Ausstellungseröffnung am Montag, den 18. Juni 2012 um 19.00 Uhr statt. Die TeilnehIAN EJJAJ @AN QOOPAHHQJC RANL E?DPAJ OE?D =Q?D ihre Werke vom 10. bis 17. September 2012 in der Raiffeisen-Landesbank Tirol AG, Adamgasse 1–7, 6020 Innsbruck, abzuholen.

Versicherung und Haftung

Die Arbeiten können ausschließlich im folgenden Zeitraum eingereicht werden:

Die Raiffeisen-Landesbank Tirol AG sowie die RLB Kunstbrücke als durchführende Institution übernehmen keinerlei Haftung für Schäden. Die zum Wettbewerb eingereichten Arbeiten sind nicht versichert. Jene Werke, die in der Ausstellung präsentiert werden, werden für den Ausstellungszeitraum versichert.

Montag, 30. April und Dienstag, 1. Mai 2012: 10.00–18.00 Uhr, Adamgasse 1–7, 6020 Innsbruck Eingang Passage links vom Haupteingang, 2. Stock

Wettbewerbsbedingungen

Einreichung und Abholung

Die Arbeiten sind persönlich oder durch einen Beauftragten einzureichen. Eine Zusendung per Post ist möglich, sofern für die Raiffeisen-Landesbank Tirol AG keine Kosten damit verbunden sind. Arbeiten, die nach diesem Termin eingehen, können nicht berücksichtigt werden. Alle Werke müssen ausnahmslos im Zeitraum von Samstag, 5. bis Sonntag, 6. Mai 2012 an der bei der Einreichung angegebenen Adresse und zu den dort angegebenen Zeiten abgeholt werden.

Mit der Einreichung eines Werkes erkennt der/die Teilnehmer/in die Wettbewerbsbedingungen an. =VQ CADçNP =Q?D @EA 2ANL E?DPQJC AEJCANAE?DPA Arbeiten bis zum angegebenen Zeitpunkt wieder abzuholen. Die Beschlüsse werden in nichtöffentlichen Verhandlungen gefasst. Die Entscheidung der Jury ist endgültig und unanfechtbar. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Ergebnisse der Jurierung werden die Teilnehmer in der 19. Kalenderwoche schriftlich informiert.


Würden Sie sich als mutigen Menschen bezeichnen? Stefan Isser: Mutig? Ich bin durchaus ein furchtloser Charakter. Ein Zitat drückt das aus, wofür ich stehe und was ich jetzt bin: Fange niemals an aufzuhören, höre niemals auf anzufangen. Da hören Sie meinen Ehrgeiz durch, die Kristallwelten evolutionär weiterzubringen. In meiner Funktion geht es um die Feinmechanik in der Dunkelkammer ... Stefan Isser zitiert Cicero und spricht erneut mit einer Metapher, die den Marketingexperten umschreibt, dessen Kunstverständnis auf der realen Umsetzung basiert. Der neue Geschäftsführer der Kristallwelten ist kein kunstbefl issener Querdenker. Er hat den finanziellen und ideellen Hintergrund, sich von renommierten Künstlern aus aller Welt Ideen liefern zu lassen. Sein Führungsstil beruht auf analytischem Management, das den kristallinen Mythos auf solidem Boden entstehen lässt. Er gibt sich loyal und spricht stets von „wir“ – im wertschätzenden Bewusstsein gegenüber seinen Mitarbeitern. Als Sohn der gleichnamigen Optikerfirma ist Stefan Isser in einem Familienunternehmen aufgewachsen. Nun übernimmt er Führungsverantwortung für einen Teilbereich eines Familienimperiums, das weltweit einen Umsatz von 2,06 Milliarden Euro erzielt. Er ist der neue Kopf eines Kunstproduktes, das trotz der prominent vorangestellten künstlerischen Auseinandersetzung einen kommerziellen Endzweck verfolgt – den Verkauf! Als Abteilungsleiter des touristischen Marketings konnte Stefan Isser den Bekanntheitsgrad der Kristallwelten enorm steigern. Er wurde seit 1999 innerhalb der Firma aufgebaut und konnte gute Zahlen liefern. Das wird auch weiterhin wichtig bleiben und sollte dem Marketingexperten auch als Geschäftsführer gelingen – weil er es gut versteht, die Marke greif bar zu machen und Superlative zu bedienen. Mit Metaphern, mit Stilettos oder auch dem Kaleidoskop der Verwandlung ... Womit auch immer.

Reflexion. Wir hinterfragen bei Künstlern den Bedeutungsraum des Kristallinen, der diesen auf seine Art und Weise interpretieren kann. Unter dem Motto: Spinnen erlaubt!

Die Swarovski Kristallwelten entstanden 1995 unter der Leitung des österreichischen Multimediakünstlers André Heller. Seither zählt das Labyrinth aus funkelnden „Wunderkammern“ in Wattens zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten Österreichs. Der fantastische „Ort des Staunens“ wird seither von prominenten Künstlern wie Tord Boontje, Hans M. Enzensberger, Thomas Feuerstein, Brian Eno, Thomas Bayrle u.v.a. bespielt, die das Phänomen des Kristallinen thematisieren. Zudem wird ein Kulturprogramm aus Musik und Kunst auf hohem Niveau geboten.

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Bezeichnen Sie sich als Mensch mit Kunstverständnis? Bei mir zu Hause hängt leider kein Weiler. Kann ich mir nicht leisten. Aber Thilo Heinzmann ist in meinem Büro zu bewundern. Für mich persönlich ist es wichtig, eine eigene Geschichte mit dem Werk eines Künstlers zu verbinden. Mein Zugang zur Kunst hat aber keine Priorität, obwohl ich in den letzten Jahren in die kreative Welt hineingewachsen bin. Swarovski kann auf ein großes Netzwerk von Kunstschaffenden und Designern in aller Welt verweisen. Unser Unternehmensgegenstand ist eine starke Inspirationsquelle, weil Kristalle eine Faszination auslösen und ein breites Spektrum bieten. Wie definieren Sie das Spektrum der Glitzersteine? Wir wollten nie ein Brandland, ein Themenpark oder ein Museum sein. Die Kristallwelten sind eine spezifische Mischung, eine Nicht-Kategorie und wohl deshalb auch so erfolgreich. Der Anspruch an das Einzigartige wird weiterhin hoch bleiben. Mit welcher Kunstform wollen Sie die Einzigartigkeit unterstreichen? Unter anderem mit Musik! Wir erarbeiten ein neues Format gemeinsam mit dem Komponisten und Musiker Christoph Dienz, das im Spätherbst starten soll und zwischen Pop und Avantgarde angesiedelt ist. Dieses

Format wird auf den hohen künstlerischen Anspruch der Kristallwelten abgestimmt. Auch das Kammermusikfestival „Musik im Riesen“ erfährt heuer eine Neuerung, in dem wir Einführungsgespräche mit den Künstlern anbieten und das Eröffnungskonzert in einer Werkshalle veranstalten. Zeigt Swarovski damit, die Scheu vor Raubkopien abzulegen? Nun ja, von der Symbolik her ist dies etwas ganz Besonderes, weil sich die Firma nun auch nach außen stärker öffnet. Ihr Vorgänger war in der Öffentlichkeit sehr präsent und scheute das Polarisieren nicht. Ist das auch Ihr Ding? Ich sehe keine Veranlassung, aggressiv aufzutreten, und Andreas Braun polarisierte oftmals bewusst. Die Halbwertszeit von Orten wie den Kristallwelten nimmt dramatisch ab, wenn keine permanente Entwicklung und Veränderung angestrebt wird. Was ist für Sie die größte Herausforderung in der neuen Funktion? Ich habe ein internationales Team zu leiten. 280 Mitarbeiter aus 20 verschiedenen Nationen. Dabei kommt es immer wieder zu „cultural gaps“. Diese auszuloten und als Ressource zu entwickeln, wird eine große Herausforderung für mich werden. Wie lösen Sie diese „cultural gaps“? Zum Beispiel, indem wir das Lächeln der Thailänder analysieren, denn in Thailand ist ein Lächeln nicht immer ein Ausdruck von Freude. Wie auch das Kopfnicken der Inder und ihr etwas rauer Tonfall, der für uns Europäer ungewohnt, aber nicht prinzipiell als unhöflich zu interpretieren ist. Darum bieten wir interkulturelle Trainings an, um mit diesen spezifischen Eigenheiten umgehen zu lernen. Die Kristallwelten sind der internationalste Ort Tirols, da gilt es kulturelle Verbindungen herzustellen. 2011 konnten 671.000 Besucher in den Kristallwelten gezählt werden. Möchten Sie immer mehr? Natürlich sind wir ambitioniert, die Zahlen zu steigern. Deshalb betreiben wir weltweites Marketing. Pionierarbeit wird in China, Osteuropa, in den arabischen Ländern und in Südamerika geleistet. Wir müssen sehr aktiv sein, um mit unseren Produkten weltweit punkten zu können. Fühlen Sie sich in der Welt der Zahlen mehr zu Hause als in der Kunstwelt? Das Schöne an meiner neuen Aufgabe ist, dass ich in beiden Bereichen zu Hause sein darf. Was kann Kristall auf einer Metaebene sein? Transparenz, Licht, Wasser, Eis oder Schnee? Das sind Fragen, die ich gemeinsam mit meinem Team den Künstlern stelle, um kreative Visionen hervorzubringen. Ich bin mit sehr viel Freiraum ausgestattet und versuche diese Visionen auf den Boden zu holen.

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Konze r tipp t-

FRANUI fĂźr das SOS-Kinderdorf

Das Schwere leicht und das Leichte schwer machen â&#x20AC;&#x201C; so die Prämisse der Musicbanda, die recht einfach klingt. Die Musiker von FRANUI ĂźberprĂźfen das Liedgut des 19. Jahrhunderts und kreieren dafĂźr ein neues Kleid.

FRANUI heiĂ&#x;t eine Wiese im Osttiroler Villgratental, in dem die Musiker groĂ&#x;teils aufgewachsen sind. Seit 1993 spielen sie in nahezu unveränderter Besetzung und wissen, was es heiĂ&#x;t, in einer Gemeinschaft aufgehoben zu sein: â&#x20AC;&#x17E;Durch die Spiegelung des eigenen Ich im Anderen wird erst eine wirkliche Entwicklung mĂśglichâ&#x20AC;&#x153;, so der musikalische Leiter Andreas Schett. Die Musiker spielen mit ihrer eigenen, kreativ inspirierten Identität und bringen sich aktiv in der Gemeinschaft ein. Sie lassen eine Volksmusik im besten Sinne entstehen â&#x20AC;&#x201C; voller Witz und Doppeldeutigkeit â&#x20AC;&#x201C;, die sprĂśden Charme mit LeichtfĂźĂ&#x;igkeit vereint.

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FRANUI sind u. a. bei den Wiener Festwochen, den Tiroler Festspielen Erl, den Salzburger Festspielen, dem Schumannfest DĂźsseldorf, der Ruhrtriennale in Duisburg sowie im Burgtheater, der Wiener Staatsoper und am Mozarteum Salzburg regelmäĂ&#x;ig zu Gast

Benefizkonzert der Musicbanda FRANUI veranstaltet von ubuntu â&#x20AC;&#x201C; Kulturinitiative von SOS-Kinderdorf mit Brigitte Fassbaender als ubuntu-Botschafterin WANN? Donnerstag, 24. Mai 2012 um 19.30 Uhr WO? Tiroler Landestheater/GroĂ&#x;es Haus, Innsbruck Kartenvorverkauf: â&#x20AC;˘ Tiroler Landestheater direkt an der Kassa oder unter

Tel.: 0512/52074-4 bzw. kassa@landestheater.at â&#x20AC;˘ ubuntu â&#x20AC;&#x201C; Kulturinitiative von SOS-Kinderdorf

Tel.: 0512/3316-5703 oder julia.sparber@sos-kd.org

eco.art

ubuntu als Lebensphilosophie stellt den Wert der Gemeinschaft in den Mittelpunkt, der nicht nur gedacht, sondern in Beziehung gelebt wird: â&#x20AC;&#x17E;Ich bin, weil ich dazugehĂśreâ&#x20AC;&#x153; (ubuntu-Philosophie). ubuntu wird auch

in den SOS-KinderdÜrfern gelebt, in denen Kinder liebevoll begleitet werden, um ein eigenständiges, selbstbewusstes ICH zu entwickeln. Ein ICH, das im achtsamen Austausch mit anderen Menschen ubuntu-Werte wie Respekt, Liebe und Toleranz zu leben fähig ist. Die Familie, die natßrlichste und wertvollste Rahmenbedingung fßr die menschliche Existenz, ist die reale Basis der Arbeit von SOS-Kinderdorf: Kindern und jungen Menschen Schutz und Geborgenheit einer Familie oder Gemeinschaft mit anderen Jugendlichen zu gewährleisten, die sie in der Entwicklung ihrer Identität stärkt.

Foto: Lukas Beck

FĂźr SOS-Kinderdorf spielen FRANUI das â&#x20AC;&#x17E;Ständchen der Dingeâ&#x20AC;&#x153;: Ein Kaleidoskop mit Liedern von Schubert und Brahms, gespielt mit Holz- und Blechbläsern, Saiteninstrumenten und Streichern.

D/GB

Outdoor Guide

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oetztal.com

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Der Auftritt in der Ton Halle ist gleichzeitig der ÖsterreichTermin der Alien-World-Tour des grandiosen Pianisten Giovanni Foto: Saverio Tribuzio Allevi

Drei Tage Weltmusik Innsbruck bezeichnet sich ja gerne als Weltstadt. Von 26. bis 28. April ist nun zumindest Weltmusik zu Gast in der Landeshauptstadt. Drei Tage lang lässt das Musikfestival toninton im intimen Rahmen die Ton Halle im Stadtforum Innsbruck erklingen.

• Edmar Castenada Quartet 26. April 2012, 20 Uhr Ein kolumbianischer Meister an der Harfe. • Trio Yazdjian, Karips, Kioutrsoglou 27. April 2012, 20 Uhr Wunderbares OudSpiel aus dem östlichen Mittelmeer. • Giovanni Allevi. Pianoforte 28. April 2012, 20 Uhr Der junge italienische Pianostar. Karten sind um 21 Euro (ermäßigt: 18 Euro) im BTV Stadtforum sowie bei der Innsbruck Information, Burggraben, erhältlich. Infos: toninton@btv.at oder unter Tel. 0505 333-1409

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Die Ton Halle ist nicht nur das akustische Herz des BTV Stadtforums in Innsbruck, sondern auch ein Ort der Begegnung, der Wahrnehmung ... und des Austauschs. Ein ganz besonderer kultureller Austausch findet dabei heuer Ende April statt. So wird hier das Frühjahr mit spektakulären, originellen und unkonventionellen Tönen unterlegt. Welcher Platz wäre dafür besser geeignet als die Ton Halle mit ihren schweren Ledertüren und ihrer eleganten Bambusverkleidung, die den Künstlern eine ganz eigenständige Atmosphäre bietet, um ihre Zuhörer zu erreichen. Im Zuge des Festivals toninton sind auch heuer wieder exzellente Musiker und Ensembles zu Gast in Innsbruck. Heuer mit dabei: der fantastische panamerikanische Harfenspieler Edmar Castenada mit seinem Quartett, ein griechisch-armenisches Spitzentrio um den Oud-Spieler Haig Yazdjian sowie der junge italinienische Pianist Giovanni Allevi, dessen Konzert in

der Ton Halle gleichzeitig die Österreich-Station seiner Alien-World-Tour bildet. Alle drei Abende sind musikalisch unterschiedlich und haben doch eines gemein: Künstler mit einem Höchstmaß an Talent und Feingefühl für ihre Instrumente und die Stimmung, die sie damit erzeugen. Während Edmar Castenada seiner Harfe einen völlig eigenständigen Sound und Rhythmus von lateinamerikanischer Volksmusik bis hin zu zeitgenössischen Jazzklängen entlockt, bewegt sich Giovanni Allevi stilistisch zwischen Klassik und Pop. Mit seinen emotionalen wie ausgefeilten Kompositionen findet der zerbrechlich wirkende Lockenkopf dabei auch seinen Weg zu einem durchaus jungen Publikum. Das Haig Yazdjian Trio aus dem Balkan hingegen verbindet östliche und westliche mediterrane Tradition und erzeugt mit Oud, Bassgitarre und Percussion lebensbejahende Emotionen und Stimmungen, die an den farbenfrohen, leidenschaftlichen Süden erinnen.

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BTV UND KULTUR

TON.HALLE

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2012

Emra Islek

BTV Stadtforum

26.04. – 28.04.2012 26. APRIL 2012, EDMAR CASTANEDA QUARTET, HARFENKLANGGEWITTER 27. APRIL 2012, HAIG YAZDJIAN TRIO, OUD UND MEER 28. APRIL 2012, GIOVANNI ALLEVI, PIANOFORTE BEGINN JEWEILS 20:00 UHR

T +43/(0) 5 05 333-1409, www.btv.at/veranstaltungen


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Auto & Motor

Eleganz auf Rädern Nach Cabrio und Coupé bringt BMW nun das dritte Modell der 6erReihe heraus. Das Gran Coupé ist das erste viertürige Coupé in der Geschichte der Marke und wohl auch eines der schnittigsten. Sexyness trifft auf kraftvolle Motoren mit 313 bis 450 PS und Fahrwerkstechnik vom Feinsten. Zur Serienausstattung gehören u. a. eine AchtgangSport-Automatik und die Dynamische Dämpfer Control oder elektrisch verstellbare Ledersitze. Die kultivierte Sportlichkeit hat allerdings auch ihren Preis: Der Einstieg liegt bei rund 88.000 Euro – exklusives Flair innen und außen inklusive!

Who‘s that guy? Äußerlich wirkt er irgendwie wie eine Mischung aus Maserati, Aston Martin und Porsche. Preislich bewegen wir uns mit rund 90.000 Euro (netto) ein wenig darunter. Nennen tut sich das Männerspielzeug aus den USA Fisker Karma. Und ist das erste Elektroauto der Welt mit verlängerter Reichweite. Die Elektro-Hybrid-Technologie des Luxusautos mit Verbrennungsmotor und Generator schafft eine Gesamtreichweite von 483 km und erreicht einen Verbrauch von 2,4 Litern auf 100 km bei nur 83 g CO2/km. Fisker beweist damit, dass Umweltfreundlichkeit nicht zu Lasten der Emotionalität gehen muss. Musste man das Teil bis dato aus Amerika importieren, so kann man sich den Umweg nun sparen. Ab sofort gibt es ihn auch in Österreich zu kaufen!

Ganz schön viel Auto Mitsubishi präsentiert seinen neuen Outlander und mit ihm einen Crossover mit klarer Designsprache, weniger Schadstoffausstoß, mehr Komfort im Innenraum und mehr Sicherheit. Kurzum: viel Auto mit viel Ausstattung. Anfangs wird der jüngste Mitsubishi als 2.0-Liter-MIVEC-Beziner und 2.2-Liter-MIVECDiesel ab rund 23.000 Euro in der Invite-Austattung erhältlich sein. Nicht umsonst gibt es eine AustriaEdition, die zusätzlich u. a. über Parksensoren, Bi-Xenon-Scheinwerfer, eine Bluetooth-Freisprecheinrichtung und – ganz wichtig! – Allrad (statt Frontantrieb) verfügt. Dann allerdings wird der Outlander schon um rund 10.000 Euro teurer. Zu haben wird der neue Japaner im Spätsommer sein.

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eco.mmentar

Bruno König, Motorredaktion

Wanted: B-Säule Stadt-Skoda Der neue B-Max – das flexible Multi Active Vehicle (MAV) von Ford – hat vieles: den wohl geringsten Treibstoffverbrauch und die niedrigsten CO2-Werte seiner Klasse, möglich gemacht durch eine Fülle an neuen Technologien wie das Ford-Eco-Mode-Fahrerinformationssystem (hilft u. a. beim Treibstoffsparen), jede Menge Komfort, hochwertig verarbeitete Materialien und erstklassige Ladekapazitäten. Was das jüngste Ford-Kind auch oder eher nicht hat: eine sichtbare B-Säule. Denn die wurde kurzerhand in die Türen integriert. Durch ein schlaues Öffnungssystem (Vordertüren öffnen nach vorne, die Hintertüren sind verschiebbar) wird die Einstiegsbreite damit auf fast 1,5 Meter erhöht. Super für die Passagiere, weniger super für die Statik. Mal sehen, ob die Tür bei rund 15.000 Euro Einstiegspreis hält, was sie verspricht.

Der neue Citigo von Skoda ist ein echter Charaktertyp. Klein, wendig und mit dem gewissen Liebhabfaktor ausgestattet, kommt er voraussichtlich im Mai zu den Händlern. Offizielle Preise gibt‘s zwar noch keine, sie werden aber wohl unter jenen des VW up! liegen, der bei rund 10.000 Euro beginnt. Dafür gibt‘s eine Top-Sicherheitsausstattung, effiziente Benzinmotoren mit 60 bzw. 75 PS und ein Wohlfühl-Ambiente, das den Kleinen im Inneren größer erscheinen lässt, als er außen ist.

Facebook gefährlicher als Alkohol Laut einer aktuellen britischen Studie passieren mittlerweile wesentlich mehr Unfälle durch Autofahrer, die während der Fahrt mittels ihres Smartphone im Social Web (zum Beispiel auf Facebook) unterwegs sind, als durch jene, die unter Alkoholeinfluss stehen. Das Institute of Advanced Motorists testete dabei das Reaktionsvermögen von Kraftfahrzeuglenkern in einem Simulator, in dem die Personen nacheinander unterschiedlichen Einflüssen ausgesetzt wurden. Dabei wurde festgestellt, dass die Reaktionszeit beim Nutzen eines Social Mediums, aber auch beim SMS-Lesen um fast 38 Prozent abnimmt.

Anregungen und Kommentare bitte an koenig@econova.at

Aerodynamisches Kunstwerk Als Inspirationsquelle für den neuen DS5 von Citroën galt das Concept Car C-SportLounge aus dem Jahr 2005, das schon damals mit seiner mutigen Architektur überraschte ... und offensichtlich überzeugte. Denn das neue Zitrönchen ist alles andere als ein herkömmliches Fahrzeug. Kühne Avantgarde könnte man es fast nennen, mit einem Cockpit, das ein wenig an ein Flugzeug erinnert. Außen macht die wuchtige Front in Kombination mit dem knackigen Heck einiges her, aber leider ist das hintere Fenster etwas klein, sodass das Rückwärtsfahren mit den Außenspiegeln vorm Kauf nochmal geübt werden sollte ... Die Preise beginnen bei rund 32.000 Euro, die Hybridversion startet bei etwa 41.000 Euro.

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Die größte Ablenkung stellt aber nach wie vor das Telefonieren selbst dar. Die Reaktionszeit der Testpersonen nahm dabei um knapp 50 Prozent ab.


Viel Glanz in Genf Der 82. Internationale Automobilsalon in Genf war wieder ein großer Erfolg. An zehn Publikumstagen zählten die Veranstalter mehr als 702.000 Besucher in den Palexpo-Hallen. Das Thema Elektrofahrzeug ist zwar immer noch ein großes Thema, jedoch nicht mehr so dominant wie in den letzten Jahren. Kleine, kräftige Motoren mit wenig Verbrauch geben den Ton an. Text & Fotos: Bruno König

Zwar ist die Besucherzahl gegenüber dem Jahr 2011 mit minus 4,7 % leicht gesunken, dennoch zeigten sich die 260 Aussteller, die auf 110.000 m 2 an die 180 Welt- und Europapremieren zeigten, zufrieden. Insgesamt berichteten fast 12.000 Journalisten aus 80 Ländern über die automobilen Neuheiten in Genf. Zwar ist das Th ema Elektro nach wie vor an fast jedem Stand zu fi nden, doch steht es nicht mehr an vorderster Stelle. Vielmehr sonnten sich im Rampenlicht Fahrzeuge mit kleinen, kräftigen und Zahlreiche Tiroler Autohändler waren am Autosalon Genf zu Gast

meist turboaufgeladenen Motoren mit wenig Verbrauch und geringem CO2-Ausstoß. Ungebrochen großen Interesses erfreuen sich die Supersportler à la Ferrari, die erstmalig den F12 zeigten, oder Lamborghini sein Einzelstück Aventador J. Optisch konnte man feststellen, dass Rot wieder angesagt ist und weiße Fahrzeuge zunehmend verschwinden. Unterschiedliche Braun- und Blautöne sowie Silber in glänzend und matt liegen ebenso im Trend.

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Toyota GT 86: Ein Klassiker kehrt zurück. Toyotas neues Sportcoupé kommt im September zu den Händlern. Der Vierzylinder-Boxer leistet 200 PS. • Ferrari F12 Berlinetta: Er ist der stärkste und schnellste Serien-Ferrari in der Geschichte. 740 PS, 340 km/h und nur 8,5 Sekunden auf Tempo 200! Ferrari nimmt dafür aber auch knapp 400 Tausender.

Lamborghini Aventador J: Er war einer der Superstars auf dem Genfer Autosalon und bleibt ein Einzelstück. Der Aventador J offen und ohne Dach. Einer konnte ihn trotzdem kaufen, um 2,1 Millionen Euro.

Peugeot 208: Vive la France. Der Peugeot 208 kommt noch im April und beeindruckt durch Design, Sparsamkeit und einen niedrigen Einstiegspreis von 12.200 Euro. • Magna Mila: Auch Österreich war in Genf mit einem eigenen Fahrzeug vertreten. Magna Steyr mit der Studie Mila Coupic. Zwar will Magna dieses Fahrzeug nicht selber bauen, würde es aber einem Hersteller überlassen. • Citroën C4 Air-Crosser: Citroën gibt mächtig Gas. Nach dem DS5 wollen die Franzosen im Sommer gleich den C4 Air-Crosser servieren. Dieser basiert auf dem Mitsu ASX und soll Geländefreaks locken.


Opel Mokka: Nun bringt auch Opel einen kompakten SUV. Ende des Jahres kommt der Mokka auf den Markt. Über den Preis schweigen sich die Rüsselsheimer noch aus. • Honda Civic: Die neunte Generation des Civic tritt optisch in die Fußstapfen des Vorgängers. Für seine auffällige Optik ist der Honda überaus praktisch und bietet viel Nutzwert. • Ford BMax: Nach C- und S-Max schickt Ford nun den B-Max ins Rennen. Dabei hat der Kölner super Chancen, schafft er doch ein völlig neues Fahrzeugsegment. Design und Innovation zeichnen den B-Max besonders aus. Ab September.

Opel Ampera: Elektro kann auch schön sein. Das beweist Opel mit dem Ampera und wird deshalb auch zum Auto des Jahres gewählt. Preis und Reichweite stehen in einem vernünftigen Verhältnis. • Jaguar XF Sportbreak: Nach Vierzylinder und Dieselmotor bringt Jaguar ein weiteres Novum. Seinen ersten Kombi auf Basis des XF. Kommt noch im Herbst, eventuell sogar mit Allradantrieb.

Porsche Boxster: Leichter, schneller und sparsamer. Das sind die Fakten des neuen Boxster. Bis zu 315 PS stark ist der neue Zuffenhausener ab gut 56.000 Euro zu kriegen. Dann allerdings mit 265 Pferdchen. • Mercedes A-Klasse: Emotionales Design und Sportlichkeit bestimmen den Auftritt der neuen A-Klasse. „A“ wie Angriff nannte es Konzernboss Zetsche und will damit das Kleinwagensegment aufmischen. • Hyundai i30: Die zweite Generation des i30 will an den Erfolg des Vorgängers anknüpfen. Qualität, Ausstattung und Preis passen jedenfalls.

Range Rover Evoque Convertible: Ob die Briten den offenen Evoque wirklich bauen, wollen sie noch nicht bestätigen. Brauchen würde ihn zwar niemand, aussehen tut er aber besonders schick.

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eco.mobil

Subaru BRZ: Der Modellname „BRZ“ ist Programm: B = Boxermotor, R = Rear Wheel Drive und Z = Zenit. Damit wollen die japanischen Ingenieure die Kernattribute des neuen Sportwagens auf den Punkt bringen. • VW Golf GTI Cabrio: Seit 35 Jahren ist der Golf GTI der Chef unter den schnellen Kompakten. Nun kommt der GTI erstmalig als Cabrio auf den Markt. Ab Sommer 2012 wird das 210 PS starke Cabrio erhältlich sein.


Bgm. Christine Oppitz-Plörer stattete Dieter Unterberger einen Besuch ab

Audi-Mitterweg-Berater Reinhold Haas (re.) und Patrick Tartarotti

Branchenplausch: Gert Ettlmayr (li., Peugeot) und Micha E. Hauser (Autopark)

Autopark-Mannschaft: Michael Mayr mit Gattin Sonja, Robert Puttinger, Klaus Rettinghausen und Hannes Brandacher

Mitsubishi- und Hyundai-Profis Hannes Mauracher (li.) und Andreas Heel

Mister Audi Andreas Resch (li.) und Serviceberater Kurt Kornherr

Retterwerk-GF Benedikt Margreiter nahm sich Austrias Next Topmodel Melisa zur Seite

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Porsche-Innsbruck-GF Gerhard Mairhofer (li.) mit RA Herbert Partl

Linser-GF Patrick Pfurtscheller fühlte sich mehr im Parkhaus als auf einer Messe

Unterberger-Denzel-BL Giovanni Di Valentino mit Verkaufsberater Peter Reuer

Am Moriggl-Stand waren Mirjam Balzer und Elvir Hadzovic zu finden

Frauenpower bei Meisinger: Theresa Meisinger (li.) mit Tina Reinalter

Martin Niederkofler und Manfred Mair zeigten die neuen Nissan-Modelle

Elektrisierende Gespräche: Roland Schwaiger, Rainer Bachbauer, Michael Vetter v. d. Lilie und Florian Tschoner (v.l.)


Neue Messe lockte zahlreiche Besucher, sorgte aber auch für Diskussionen Die Premiere der neuen Messehalle war durchwegs positiv. Der Preview-Abend am Tiroler Autosalon lockte an die 1400 Gäste und zeigte diesen zahlreiche neue Modelle. Einige jedoch vermissten die alten Standplätze.

Nicht nur Besucher, sondern auch gleich mehrere Aussteller befanden, dass es in der neuen Halle des Tiroler Autosalons zu eng und zu unübersichtlich war. Schuld daran sei nicht etwa die zu geringe Ausstellungsfl äche, sondern vielmehr die zu knapp bemessenen Wege zischen den Standplätzen. Weshalb einige nicht nur den Überblick verloren, sondern auch die alten Räumlichkeiten herbeisehnten. So zum Beispiel Messebesucher Manfred Geisler: „Früher bin ich den breiten Weg entlanggegangen und kam so automatisch bei jedem Aussteller vorbei. Heute muss ich gezielt Ausschau halten, wo welche Marke steht, und ich hab’ immer das Gefühl, nicht alles gesehen zu haben.“

Auch mehrere Aussteller bemängelten die Einteilung der Standplätze. Auto-Linser-GF Patrick Pfurtscheller hatte mehr das Gefühl, in einem Parkhaus zu sein als auf einer Messe. „Die Autos sind viel zu dicht aufgestellt“, fand er. Es gab aber nicht nur Kritik an der neuen Halle. Vowa-Innsbruck-GF Erwin Cassar und auch Nissan-Autohaus-Inhaber Martin Niederkofl er zeigten sich zufrieden mit der neuen Präsentationsmöglichkeit.

Text & Fotos: Bruno König

Trotzdem steht fest, dass 2013 einige Änderungen vorgenommen werden müssen. Diese Änderungen sollten dann allen zugute kommen. Den Ausstellern wie auch den Besuchern.

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Kostverächter

Viel Spaß bereitet der 5er beim Fahren. Fahrwerk, Motor und Lenkung harmonisieren perfekt. Das 6-Gang-Getriebe in unserem Testwagen arbeitet sauber und ordentlich. Die optionale Acht-Gang-Automatik würde das Ganze noch perfektionieren. Der Innenraum glänzt mit tollen Materialien und bester Verarbeitungsqualität.

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eco.mobil

Dass BMW der 5er gelungen ist, belegen die Verkaufszahlen eindrucksvoll. Verantwortlich dafür sein Design mit der dominanten, kräftig wirkenden Front, der Fahrdynamik auf höchstem Niveau und einem Verbrauch, der genauso gut zu einem Kleinwagen passen würde. Der 2,0-Liter-Vierzylinder-Diesel mit 184 PS beeindruckt vor allem mit Effizienz. Mehr als 5,4 Liter wollte sich der 520d auch nicht bei sportlicher Fahrweise gönnen. Dabei drückt die Limousine ordentlich an. Tempo 100 sind schon nach gut acht Sekunden erreicht und eine theoretische Spitze von 231 km/h möglich. Der Vierzylinder, der mit zwei Turbos zwangsbeatmet wird, bleibt dabei akustisch unaufdringlich.

Klar, günstig ist ein 5er nicht. Aber mit diesem Anspruch schickt BMW den Fünfer ja auch nicht ins Rennen. Vielmehr ist der 5er ein hochwertiges Auto, das nicht nur Businesskunden überzeugt und den Fahrer mit jeder Menge Fahrfreude beschenkt.

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mobil.news

Fahrzeughandel-Fachgruppenobmann Wolfgang Rötzer wünscht sich eine Verbesserung der Service- und Beratungskompetenz der Tiroler Autohändler

Tiroler Autohandel konstant auf hohem Niveau

Musterschüler Zugegeben, der Jetta war noch nie eine Stilikone. Auch die neue Generation glänzt mehr mit Zurückhaltung als Designwunder. Trotzdem schaff te es der Jetta, in den USA zum besten Pferd im VW-Stall zu werden. Davon ist er hierzulande weit weg, obwohl er alles mitbringt, was man braucht. Die mittlerweile sechste Generation Jetta hat im Vergleich zu seinen Vorgängern endlich einen schönen Hintern bekommen. Dieser passt nun viel besser in das Gesamtbild der Stufenhecklimousine. Obwohl sehr ähnlich mit dem Bruder Golf, betont VW, kein Karosserieteil von ihm genutzt zu haben. Vielleicht sieht er deshalb so brav aus, obwohl er ja nett anzusehen ist. Dieses Unauff älligkeit zieht sich auch im Innenraum und beim Fahren durch. Alles ist brav sortiert und angebracht, ohne Überraschungen präsentiert sich das Interieur. Unser Testwagen mit dem 105 PS TDI fährt sich wie ein Golf. Was wiederum sehr positiv ist, fährt sich doch der Golf sehr komfortabel und mit sportlichem Touch. Die 250 Nm werden von den fünf Gängen flott nach vorne bewegt und ermöglichen sparsames Vorankommen. Im Test genehmigte sich der Jetta rund 5,4 Liter. Wer also wirtschaftlich, angenehm und vor allem unauff ällig unterwegs sein will, hat mit dem neuen Jetta viel Freude.

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2011 war das bisher stärkste Jahr im Tiroler Autohandel. 27.685 PKW wurden neu zum Verkehr zugelassen. Damit wurde das schon starke Vorjahr nochmals um acht Prozent übertroffen. Besonders beliebt bei den Tiroler Autokäufern sind leistungsstärkere Fahrzeuge mit mehr als 125 PS. Im Gegenzug verloren PKW unter 100 PS stark an Beliebtheit. „Bei den kleinen Fahrzeugen sind sicher noch Vorziehkäufe durch die Ökoprämie 2009 spürbar“, ist Fahrzeughandel-Fachgruppenobmann Wolfgang Rötzer überzeugt. Trotz dem Trend zu kräftigeren Motoren sind die Tiroler sehr umweltbewusst und greifen zu abgasarmen Fahrzeugen. So hat sich seit dem Jahr 2000 der CO2-Ausstoß deutlich nach unten reduziert. Rötzer geht heuer von einem leichten Rückgang aus. „Ich rechne 2012 mit rund 26.000 Neuzulassungen. Das ist zwar deutlich weniger als im Vorjahr, aber immer noch ein gutes Jahr.“ Nach den ersten Monaten liegen die Zahlen noch um gut fünf Prozent hinten. Wichtiger als die Zulassungszahlen selber wäre für den Obmann aber ein Ende der hohen Rabattierung. „Dadurch bleibt die Marge auf der Strecke. Durch eine Verbesserung der Service- und Beratungskompetenz könnte man jedoch mit einer Umsatzrendite von zwei Prozent rechnen.“ Text & Foto: Bruno König


Knapp zehn Jahre nach dem C1 steigt BMW wieder ins Rollergeschäft ein. Mit den zwei neuen Scooter C 600 Sport und C 650 GT vereinen die Bayern herausragende Fahreigenschaften eines Motorrads mit der spezifischen Agilität und dem konzeptionellen Komfort eines Scooters zu einem neuartigen und dynamischen Fahrerlebnis.

BMW C 600 Sport in Blau und C 650 GT

Power-Scooter Die unterschiedliche konzeptionelle Ausprägung der beiden Maxi-Scooter ermĂśglicht eine breite Zielgruppenansprache: Der C 600 Sport fĂźr die sportlich orientierten Fahrer, der C 650 GT fĂźr Kunden, die noch mehr Wert auf Komfort und Tourenorientierung legen. Unabhängig von ihrer unterschiedlichen Auslegung treten C 600 Sport und C 650 GT in der einzigartigen Formensprache von BMW Motorrad auf und setzen auch in dieser Hinsicht neue MaĂ&#x;stäbe in diesem Segment. Ihr Design ist modern und dyna-

misch und fßgt sich nahtlos in die Designphilosophie von BMW Motorrad ein. Der Zweizylinder-Reihenmotor des C 600 Sport und C 650 GT wurde von BMW Motorrad komplett neu entwickelt und verfßgt ßber einen Hubraum von 647 ccm. Seine Nennleistung beträgt in beiden Modellen 60 PS mit einem maximalen Drehmoment von 66 Nm. Gebaut werden die neuen Maxi-Scooter im BMW Motorrad Werk Berlin.

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Preise: BMW C 600 Sport: 11.500 Euro BMW C 650 GT: 11.850 Euro

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UNABHĂ&#x201E;NGIGKEIT â&#x20AC;&#x201C; NEU DEFINIERT.


Text & Fotos: Bruno König

„Da scheppert nix – warum können die das?“ Diese werbewirksame und unbezahlbare Aussage für Hyundai stammt von keinem Geringeren als VW-Boss Martin Winterkorn. Gemeint hat er damals zwar den i30, das Gleiche gilt jedoch auch für den großen i40.

Der i40 hat sich schon seit einigen Monaten erfolgreich am österreichischen Markt etablieren können. Neben seinem attraktiven Design und dem großzügigen Raumangebot konnte der i40 vor allem auch durch seine 5-jährige Garantiezeit ohne Kilometerbeschränkung zahlreiche Freunde gewinnen. Durch das Umlegen der Rückbank steigt das Kofferraumvolumen auf transporttaugliche 1719 Liter. Damit steht er vergleichbarer deutscher Konkurrenz um nichts nach. Bei den angebotenen Ausstattungen liegt er sogar deutlich vor seinen Mitbewerbern. Die Verarbeitungsqualität befindet sich auf hohem Niveau und stellt einen weiteren Kaufanreiz dar. Drei unterschiedliche Ausstattungslinien sind verfügbar. Den Einstieg bildet der 1,6 GDI Europe um 24.990 Euro.

Kraftvoll und sparsam Unser Testwagen mit Premium-Ausstattung und dem 1,7-CRDi-Diesel mit 136 PS glänzte durch sein kraftvolles Antreten und den sparsamen Verbrauch. Zwar konnten wir die Werksangabe von 5,1 Litern nicht ganz erreichen, doch auch knapp sechs Liter für ein Fahrzeug dieser Klasse und Größe sind mehr als in Ordnung. Der

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Komfort lässt dabei kaum Wünsche offen. Das Fahrwerk bügelt elegant und kaum spürbar die Unebenheiten aus, die Lenkung arbeitet exakt und feinfühlig und auch das 6-Gang-Schaltgetriebe passt gut zum i40, obwohl die Automatik zu empfehlen wäre. Ein umfangreiches Ausstattungspaket mit klangvollem Audiosystem und zahlreiche Sicherheitsfeatures machen das Fahren in Hyundais i40 jedesmal zum Vergnügen. Seit einiger Zeit bieten die Koreaner auch einen stärkeren Dieselmotor mit 177 PS an. Damit müssen sich Marktbegleiter nun noch wärmer anziehen.

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Facts Hyundai i40 1,7 CRDi Premium Motor: 1,7-Liter-Vierzylinder-Turbodiesel Leistung: 100 kW/136 PS Drehmoment: 330 Nm bei 2.000 U/min Beschleunigung: 10,6 sec auf 100 km/h Spitze: 200 km/h Testverbrauch: 6 Liter/100 km CO2-Ausstoß: 134 g/km Crashsicherheit: 5 ***** (lt NCAP) Preis: ab 24.990 Euro (1,6 GDI Europe), ab 29.990 Euro (1,7 CRDi Premium)


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Chevrolet Malibu: Mittelklasse-Format mit Premium-Attributen Seine Österreich-Premiere hat der Malibu im Jänner auf der Vienna Autoshow gefeiert – und ist sofort als eines der interessantesten Automobile der oberen Mittelklasse wahrgenommen worden. Kein Wunder, ist sein dynamischer Auftritt doch die optimale zeitgemäße Interpretation einer 4-türigen Limousine. Sein umfassend neu gestaltetes, aerodynamisches Karosseriedesign verhilft dem neuen Malibu von Chevrolet zu einem durchwegs ausdrucksstarken Auftritt. Dabei ist er mit einem Radstand von 2.737 mm und einer Spurbreite von 1.577 mm auch richtig athletisch. Weitere Ausrufezeichen im Exterieur setzen etwa HID-Scheinwerferlampen, die großen Chevrolet-Bowtie-Logos an Vorderund Rückseite sowie die neuen, vom Camaro inspirierten LED-Doppelrückleuchten. Diese Geschmeidigkeit und sportliche Eleganz setzt sich auch im Inneren fort. So bietet der Innenraum viel Platz, Komfort und Raffinesse. Der neue Dual-Cockpit-Look schaff t eine einladende, geräumige Umgebung mit reichlich Schulter- und Kopff reiheit, Akzente in Metallic und Chrom sowie ein sanftes, eisblaues Ambientelicht sorgen zudem für gehobenes Flair. Dank der ausgezeichneten Geräuschdämmung ist die Limousine auch besonders leise.

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Ausstattung: Front-, Seiten- und Fensterairbags für Fahrer und Beifahrer, Seitenaufprallschutz, Servolenkung, ABS, u. v. m., …

Ausstattung: Fensterheber elektrisch vorne, Rücksitzlehne geteilt umklappbar, Elektronische Stabilitätskontrolle ESC, Tempomat, u. v. m., …

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Ausstattung: Front-, Seiten- und Fensterairbags für Fahrer und Beifahrer, Seitenaufprallschutz, Servolenkung, ABS, u. v. m., …

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Der neue Malibu ist außerdem eines der bestausgestatteten Fahrzeuge seiner Klasse in puncto Sicherheitsmerkmale. Die hohe Karosseriefestigkeit sorgt nicht nur für gute Handlingeigenschaften, sondern auch für optimalen Insassenschutz. 5 Sterne beim Euro-NCAPTest sprechen hier eine deutliche Sprache. In Kombination mit den kraftstoffeffi zienten und leistungsstarken Vierzylindermotoren (die Benziner sind bereits erhältlich, Dieselmodelle folgen zur Jahresmitte) macht der Chevrolet Malibu so richtig Lust auf den Sommer.

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Ausstattung: Zentralverriegelung mit Fernbedienung, Klimaanlage, Bergabfahr-Assistent, ISOFIX-Kindersitzbefestigung, Pollenfilter, Leichtmetallfelgen 17“, u. v. m., …

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Ausstattung: Fahrersitz höhenverstellbar, elektronische Stabilitätskontrolle ESC, Klimaanlage, elektr. Fensterheber vorne, Getränkehalter vorne und hinten, Info-Display, u. v. m., …

Ausstattung: Klima, elektronische Stabilitätskontrolle ESC, 6 Airbags, Audiosystem mit MP3-Anschluss, elektr. Fensterheber, Start-/Stopp-Funktion, 17’’ Alufelgen, u.v.m., ...

Verbrauch VOLT bis Captiva: 1,2 – 10,7 l/100 km. CO2-Emission VOLT bis Captiva: 27 – 252 g/km.

Angaben inkl. NoVA, Bonus/Malus lt. ÖkoG §6a und MwSt. Preise beinhalten den CO2-Malus lt. ÖkoG §6a in geltender Fassung ab 1.3.2011. 2) 3x3 Servicepaket: inkl. 3 Gutscheine im Gesamtwert von € 600,- für Servicearbeiten lt. Wartungsplan.

Aktionspreis = Listenpreis abzüglich Glücksbonus und Eintauschprämie (gültig bei Eintausch eines Fahrzeuges, das davor mindestens 3 Monate auf den Käufer zugelassen war), inkl. Händlerbeteiligung. Die Aktionen sind an bestimmte Fristen gebunden.

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Luxus & Trends

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Montblanc Nicolas Rieussec Chronograph – Open Date

Montblanc Time Walker Red Gold Ceramic Chronograph Automatic

Montblanc Star 4810 Chronograph Automatic

In Tirol exklusiv erhältlich im Tiroler Schmuckkastl/Seefeld

Gipfelsieg 2011 war ein denkwürdiges Jahr für den Chronographen: Er feierte sein 190-jähriges Jubiläum. Und so wurde das vergangene Jahr auch zu einem bedeutenden für Montblanc. Denn welche Uhr könnte dieser Marke, die neben höchster Schweizer Uhrmacherkunst auch für die wohl berühmtesten Schreibgeräte der Welt steht, näher liegen als ebendie-

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ser? Chronos: die Zeit. Graphein: Schreiben. Und so war der Chronograph ursprünglich ein Zeitschreibgerät und wurde 1821 von seinem Erfinder Nicolas Rieussec auch als sprichwörtlich solches präsentiert. Montblanc wiederum huldigt den Franzosen mit einer eigenen Uhrenedition. Auffallend an der neuen Anniversary Edition ist ihr Ge-

sicht mit dem dezentral aufgeteilten Zifferblatt. Besonderes Augenmerk verdient auch das Uhrwerk. Das Kaliber MB R110 ist aus 263 Teilen zusammengebaut und vereint alles, was die Geschichte des Chronographen, aber auch die Philosopie der Marke aus dem Uhrmacherzentrum Le Locle ausmacht: höchste Präzision und Gangstabilität vom Feinsten. Erhältlich ist die Nicolas-Rieussec-Anniversary-Edition in limitierter Auflage zu 190 Stück in 18 Karat Rotgold, 90 Stück in 18 Karat Weißgold sowie 25 Stück in Platin. Montblanc erhältlich bei Juwelier Armbruster, Tiroler Schmuckkastl, Seefeld


Swarovski goes Disney und präsentiert seine neue Kollektion – inspiriert von bösen Königinnen und zeitlosen Charakteren rund um Mickey Mouse. Mit dabei sind Halsketten mit unterschiedlichsten Anhängern, Armreifen, Ringe und Ohrringe, aber auch originalgetreue Figurinen in fein geschliffenem Kristall. Oben: Minnie-Anhänger in klarem und Jet-Kristall in Pointiage-Technik, Gesicht in Epoxy, Kette in Rhodium rechts: Pluto-Figurine. Kopf, Körper und Gesicht in Medium Topaz, Ohren, Schwanz, Nase und Augen in Jet-Kristall, mattierte Augenhöhlen, Halsband in Peridot

„Supe erPapa“ e rP „SuperPapa“ aus heller Bergmilchschokolade däpfelwodka, „Für die liebste Mama d mit Erdäpfelwodka, der Welt“ mit Himbeersaft und Zitrone iin weißer e Kuvertüre

Ehrentags-Schoki Es muss nicht immer der klassische Blumenstrauß für Muttern oder das After-Shave für den Vater sein. Manchmal sind es die kleinen Besonderheiten, die die größte Freude machen. Weil es eben kein 08/15-Geschenk ist, sondern von Herzen kommt. Schenken Sie bei nächster Gelegenheit einfach ein Stück von der Schokoladenseite des Lebens – mit den Sondereditionen von Zotter. www.zotter.at

< Suchbild Worum geht es uns bei diesem Foto? Schauen Sie ganz genau hin ... Es ist der Fernseher! Also jenes Teil, das aussieht, als wäre es ein Gemälde. Nur, dass es den Inhalt wechselt und Töne von sich gibt. Bang & Olufsen hat mit dem BeoVision 12 das Fernsehen wieder einmal revolutioniert und in seine schlanke Silhouette kraftvollen Sound und ein gestochen scharfes Bild verpackt. Nebst neuester Plasmatechnologie gibt‘s auch eine 3-D-Funktion. Mit 17.640 Euro nicht ganz billig, aber immerhin günstiger als ein Klimt. B&O gesehen bei IQ Tec, Innsbruck und Imst, www.iq-tec.at

Frisch in den Frühling Am 20. März hat er offiziell begonnen: der Frühling. Damit auch wir wieder zu strahlendem Glanz erwachen, empfehlen wir Ihnen erfrischende Gesichtsbehandlungen, die unseren Teint mit der Sonne um die Wette strahlen lassen.

Unsere Tipps: Klassische Gesichtsbehandlung mit Reinigung, Peeling mit Dampf, Ausreinigen, Massage, Crememaske und Brauen fassonieren. 75 klassische Minuten, 65 Euro Die Extraportion Feuchtigkeit verleiht die klassische Gesichtsbehandlung in Verbindung mit einer kühlenden Power-Maske mit Meeresalgen. Regt die Durchblutung und den Stoffwechsel an und strafft. 90 Powerminunten, 75 Euro Exklusivität birgt die Gold-Caviar-Luxusbehandlung nach Être Belle inkl. Reinigung, Enzympeeling, Brauen fassonieren, Golden-Skin-Caviar-Ampulle, HydroMaske, Gold-Caviar-Pflegegel mit 22-Karat-Goldflocken-Meridian-Druckpunktmassage, Abschlusspflege mit Caviar-Lifting-Serum, -Augenemulsion und -Tagescreme. Das enthaltene Gold befreit die Haut von Ballaststoffen, steigert den Sauerstoffanteil der Haut und lässt diese glatt, ebenmäßig und jünger erschienen. 100 Luxusminuten, 89 Euro Infos und Terminvereinbarung: The Point Dayspa, Saline 20, 6060 Hall 05223/44501, www.the-point-dayspa.at

Singing in the rain ... Auch wenn wir keine Fans von Regen an sich sind, etwas Gutes hat er doch: Wir können, ohne einen modischen Fauxpas zu begehen, ohne weiteres die Gummistiefel überstreifen. Vor allem dann, wenn sie so chic sind wie die Modelle von Giesswein. Die sind echt zu schade für den Garten ...

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Links: Gummistiefel Westendorf bedruckt mit Jeans und Lederimitat und das sportliche Modell Wain mit Zierschnürung (gibt‘s auch in Granatrot!), rechts: trendiger Damengummistiefel MTV Daydream, als Teil einer von Illustrator Jitesch Patel exklusiv für MTV kreierten Kollektion ... www.giesswein.com

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Gefällt uns! Fast wäre uns Tamer Kacar abhandengekommen. Seiner Frau und dem Zufall ist es zu verdanken, dass er geblieben ist. Gott sei Dank, sagen wir da nur, und freuen uns darüber, dass uns seine Küche hierzulande erhalten bleibt.

Die Mühle Gärberbach 2 6020 Innsbruck Tel.: 0512/57 01 63 info@die-muehle.at Öffnungszeiten: Di. bis Sa. von 9 bis 24 Uhr So. und Mo. geschlossen Warme Küche von 11.30 bis 13.45 und 18 bis 21.30 Uhr Außerdem: Kochkurse & Catering

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Gedanklich war er wohl schon wieder in Deutschland, genauer bei Spitzenkoch Christian Bau, in dessen Gourmetrestaurant Schlossberg (3 Michelin-Sterne / 4 Hauben) er bis 2010 als Souschef tätig war. Die Rede ist von Tamer Kacer, dessen Sterne- und Hauben-gepflasterter Weg ihn vor zwei Jahren zurück nach Tirol führte. Und er ist gekommen, um zu bleiben. Auch wenn es nicht ganz einfach war für ihn. Aber es wäre schade gewesen, hätte Tirol sein Talent wieder verloren ... Nun also kocht Tamer Kacar im Restaurant „Die Mühle“ im Gewerbepark Gärberbach bei Mutters. Zugegeben, die Lage ist etwas suboptimal, das Essen dafür umso erstklassiger. Die Mühle gab’s schon vor Kacar, nun aber erstrahlt sie – ebenso Gott sei Dank – in neuem Glanz, in edlem Landhausstil mit wertigen Materialien, warmen Farben und geschmackvoller, da nicht

überkandidelter Deko. Dabei könnte sich der Spitzenkoch ein wenig Dekadenz durchaus leisten. Er aber konzentriert sich lieber aufs Kochen. Und was Tamer Kacar auf den Teller zaubert, ist einfach genial. Abends werden vier- bis achtgängige Menüs serviert, die laut Homepage „präzise einem inneren Ablauf folgen“. Wir würden sagen: Menüs, die in Geschmack und Optik einfach perfekt sind. Wochenlang wurde in unserer Redaktion von der Vorspeisen-Tunfisch-Variation geschwärmt. Mittags wird ein zweigängiger Business-Lunch um 12,50 Euro serviert, der in der Qualität der Abendkarte um nichts nachsteht. Leichte Zutaten machen die Gerichte dabei schön bekömmlich, damit man gestärkt in den Nachmittag geht und sich nicht gleich nach einem Verdauungschläfchen sehnt. Die geballte Kochkunst am Teller wird jedoch abends serviert – und die sollten Sie sich nicht entgehen lassen. Wir sind bereits Fans!

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Sich in Balance schlagen In Österreichs südlichstem Bundesland Kärnten – auch Karibik der Alpen genannt – schaff t die Nähe zur Adria ein mediterranes Klima mit ungewöhnlich vielen Sonnenstunden. Ein Golf-Eldorado, sind die zahlreichen Plätze doch schon jetzt in ausgezeichnetem Zustand. „Wir bieten unseren Gästen kostenlose Greenfees auf insgesamt 10 Partnerplätzen“, macht Hotelier Karl Grossmann „Golflust“ und lädt mit günstigen Pauschalen zum Saison-Opening ins Hotel Balance ein. Vom Wörthersee führt eine kleine Straße hinauf zu einem keltischen Kraftplatz. Hier ist die Wirkung der Elemente Erde, Feuer, Wasser und Luft gebündelt spürbar. Es erwartet einen nicht nur ein Bilderbuchblick auf den See, sondern auch das einzigartige 4-Elemente-Hotel Balance. Ein Ort, in dem neben der Ausstattung auch die Küche, das Angebot sowie die Serviceleistungen alle Stücke spielen. „Wir haben bewusst die klassischen Wellnesspfade verlassen und den Weg der abendländischen Lehre eingeschlagen“, erklären die Hoteliers Mag. Karl

und Andrea Grossmann. Mit einem speziell entwickelten Test, samt persönlicher Beratung, können die Gäste herausfi nden, welcher Elementetyp sie sind. Vom Zimmer bis hin zur Spa-Anwendung kann der Urlaub danach ausgerichtet werden. „Für Lufttypen empfehlen wir beispielsweise eine Bioenergetische Massage mit dem Aromaöl Luft“, rät die diplomierte Beautyleiterin. Außergewöhnliches bietet auch das 2-Hauben-gekrönte Restaurant im Hotel und kredenzt Genussmenüs aus dem neuen Kochbuch von Andrea Grossmann. An keinem anderen Ort baumelt die Seele so gut und wird Auftanken so leicht gemacht.

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Das Paket „Golf & More“ ist mit 3 Übernachtungen und Verwöhn-Halbpension, Lunchpaket, 2 Greenfees, Wellnessgutschein im Wert von 20 Euro und zahlreichen Extraleistungen bereits ab 302 Euro pro Person buchbar.

Balance ****Superior – das 4 Elemente SPA & Wohlfühl-Hotel am Wörthersee Familie Grossmann Winklerner Straße 68, 9210 Pörtschach Tel.: 04272/2479, office@balancehotel.at www.balancehotel.at

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Die Golfsaison ist eröffnet! Bei mediterranen Temperaturen die Kärntner Golf-Card testen und im 4-ElementeWellnessbereich des Hotels Balance chillen.


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Ein Hauch von empfindlicher Diva Wein ist ein überaus sensibles Genussmittel und bei fachgerechter Lagerung Jahre oder sogar Jahrzehnte haltbar. Das lebendige Naturprodukt verlangt neben einer konstanten, kühlen Temperatur auch nach Dunkelheit. Wie man welche Weine am besten lagert, damit sie nach dem Öffnen ihr volles Aroma entfalten können, darüber wissen die Tiroler Weinhändler Bescheid. Text: Paul Salchner Foto: Julia Türtscher

Bis zum 17. Jahrhundert war es das Hauptbestreben jedes Weinhändlers, den Wein wegen seiner geringen Haltbarkeit so rasch wie möglich an den Mann zu bringen. Eine Ausnahme bildeten lediglich die Kaufleute von Venedig, deren bekannt starker Wein nicht so rasch verderblich war. Daneben waren es vor allem die Fürsten und Bischöfe entlang des Rheins, die über kalte Keller und mächtige Fässer verfügten und sich dadurch nicht gedrängt sahen, den Wein so schnell wie möglich wieder loszuwerden. Auch den bedächtigen Ausbau des Weins im Keller gab es damals kaum, denn der Wein verwandelte sich schneller als einem lieb war in Essig. Einige Bakterien im Wein benötigten nämlich nur Sauerstoff, um sich in großer Zahl zu vermehren. Man tat deshalb gut daran, die großen Weinfässer stets randvoll zu halten. Wurde ein solches angezapft, füllte man es mit demselben Wein aus kleinen Fässern wieder auf. War das nicht möglich, wurden sogar gewaschene Steine in das Fass geworfen, damit der Spiegel wieder ganz oben stand und die Luft verdrängt wurde. Ein Fass Wein war also in den Urzeiten der Weinherstellung in fast allen Fällen eine rasch verderbliche Ware. Das änderte sich erst mit der genialen Idee, Wein in Flaschen abzufüllen und diese mit einem Korken zu verschließen. Die Haltbarkeit wurde dadurch immens verbessert.


„Auch heute kommt der Wein prinzipiell rasch in den Verkauf. Nur in seltenen Fällen lagern wir Weinhändler bestimmte Jahrgänge und Sorten für Spezialverkostungen ein“, meint Bruno Resi von der La Dottoressa Weinhandel & Genuss GmbH in Grinzens. Der Tiroler Weinhändler ist außerdem engagiertes Mitglied des Tiroler Sommeliervereins und Organisator der Weingustationslounge auf der FAFGA. Natürlich wird der Wein in jener Zeit, die er beim Weinhändler verbringt, optimal gelagert. Damit er seine Qualität behält, sollte man aber auch zuhause darauf achten, dass sich der Wein in seiner Umgebung wohlfühlt: „Wein sollte bei einer konstanten Temperatur zwischen acht und 18 Grad gelagert werden. Temperaturschwankungen müssen vermieden werden. Wird Wein zu kühl gelagert, bildet sich Weinstein aus. Wird er zu hohen Temperaturen ausgesetzt, altert er schneller, dehnt sich in der Flasche aus und beginnt am Korken zu sickern. Zu beachten ist bei der Lagerung auch eine Luftfeuchtigkeit von 70 bis 80 Prozent, die wesentlich höher liegt als das Wohnklima im Allgemeinen ist. Bei zu trockener Luft werden die Korken schnell porös“, weiß der Weinexperte Bruno Resi. Auch das Tageslicht und vor allem direkte Sonneneinstrahlung mag der Wein nicht, weil es den Alterungsprozess fördert und ihn zersetzt.

Optimale Lagerbedingungen Will man Wein nur für eine kurze Zeit lagern, reicht ein dunkler kühler Raum in der Wohnung oder im Haus dafür vollkommen aus. Will man hingegen teure Weine über längere Zeit auf bewahren, braucht man unbedingt einen geeigneten Kellerraum oder einen Weinklimaschrank. Ein solcher verfügt über getrennte Temperaturbereiche für Rot- und Weißweine. Ein herkömmlicher Kühlschrank eignet sich nicht – wegen der Temperaturschwankungen, aber auch aufgrund seiner Vibrationen, die die biochemische Entwicklung des Weines stören. Zudem sollte man darauf achten, was sich in der unmittelbaren Umgebung der Weine befindet: Weder Obst noch Gemüse oder sonstige Dinge wie Waschpulver, Terpentin oder Farben sollten es sein, weil der Wein über den Korken diese Gerüche aufnimmt. Es gilt in diesem Zusammenhang: Solange Substanzen riechbar sind, wird auch der Wein bei längerer Lagerung im selben Raum davon beeinflusst werden. Aber auch muffige Kellergerüche können auf die edlen Tropfen übertragen werden, weshalb der Kellerraum stets gut durchlüftet sein soll. Eine Frage, die bei der optimalen Lagerung von Wein immer wieder auftaucht, ist jene, ob die Flaschen stehend oder liegend auf bewahrt werden sollen. „Prinzipiell sollte man die meisten Weine schon liegend lagern. Dadurch wird der Korken umspült. Andernfalls würde er eintrocknen und luftdurchlässig werden. Schaumweine und Weine mit einem hohen Alkoholgehalt über 14, 15 Prozent, wie etwa Portweine, können auch über längere Zeit stehend gelagert wer-

den“, erläutert Resi. Gerne können Weine auch leicht geneigt gelagert werden, damit sich eventuelle Trübstoffe im unteren Teil der Flasche ablagern können. „Dass Weine stehend gelagert werden, ist eine relativ neue Entwicklung. Das hängt auch mit der Entwicklung weg vom Korkverschluss und hin zu LongcapSchraubverschlüssen oder Glaskorken zusammen, die luftundurchlässig sind. Beide ermöglichen zudem ein einfaches Wiederverschließen der einmal geöffneten Flasche“, so Resi über die Vorteile der formschönen, immer häufiger verwendeten Verschlüsse.

Haltbarkeit von Weinen Man hört immer wieder von Weinen, die trotz eines hohen Alters hervorragend schmecken. Dann gibt es aber wieder Tropfen, die bereits nach drei Jahren ungenießbar sind. Womit hängt das eigentlich zusammen? Generell hängt die Haltbarkeit von der Sorte, aber noch mehr vom Ausbau des Weines ab. „Junge, frische und fruchtige Weine werden nur kurz oder gar nicht im Fass ausgebaut. Solche Weißweine sind üblicherweise bis zu drei Jahre haltbar, Rotweine bis zu fünf Jahre. Wurde der Wein einige Monate im Fass ausgebaut, sind es bereits fünf bis sieben Jahre. Bei einer Ausbauzeit von zwölf und mehr Monaten entstehen Weine, die weit über zehn Jahre gut trinkbar sind. Ganz große Weine entfalten sogar erst nach einem Jahrzehnt ihr wirkliches Aroma“, erklärt Weinexperte Resi. Der älteste Wein, den er getrunken hat, war ein Portwein aus dem Jahr 1903 – „ein einmaliger Genuss“.

„Der ideale Weinkeller ist weder zu trocken noch zu feucht, kühl und gut vor dem Tageslicht geschützt.“

Natürlich wirkt sich auch die richtige Lagerung auf die Haltbarkeit und Qualität der Weine aus. „Wenn man sich nicht sicher ist, ob ein Wein noch gut ist, schaut man zuerst, ob der Wein optisch fehlerfrei ist. Danach folgen der Geruchstest und der Probeschluck. Ich empfehle, einen Wein nur dann zu trinken, wenn er absolut einwandfrei schmeckt, weil man sich sonst um den Trinkgenuss bringt“, meint Resi.

„Man soll Wein trinken, der einem Spaß macht.“

Bruno Resi

Bruno Resi

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Kleine Weinkunde: Der Naturkorken Lange Zeit war der Korken das Nonplusultra, wenn es um den Verschluss von Weinflaschen ging. In den vergangenen Jahren haben ihnen LongcapDrehverschlüsse sowie Glaskorken etwas den Rang abgelaufen. Bei jünger zu trinkenden Weinen, bei einer längeren Lagerzeit – ab ca. sieben Jahren – ist der Kork noch immer die Nummer 1. Korken (lat. cortex, Rinde) werden aus der Korkrinde der immergrünen Korkeiche und der sommergrünen spanischen Eiche hergestellt. Das geniale Naturprodukt ist leicht und temperaturunempfindlich. Korken sind außerdem sehr elastisch, weshalb sich Korken an die Flaschenform anpassen und sich sofort nach dem Verschließen wieder ausdehnen. Auch ihre Lebensdauer bringt Vorteile mit sich: Erst nach 20 bis 50 Jahren werden Korken allmählich spröde. Der einzige wirklich gewichtige Nachteil von Naturkorken ist, im Wein durch TCM (Trichloranisol) einen Korkgeschmack erzeugen zu können. Dessen Wahrnehmung ist individuell verschieden: Verwettet der eine Weintrinker alles darauf, dass der Wein nach Kork und muffig riecht, kann sein Nachbar diese Vermutung nicht bestätigen.

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Dunkel, feucht und kühl

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Neben unzähligen Attraktionen bieten die 20 umfassend ausgebildeten Alpenrose-Mitarbeiter Animation und Kinderbetreuung an sieben Tagen pro Woche und eine eigene Babybetreuung an sechs Tagen pro Woche an. Täglich finden sich altersgerechte Angebote im Mini-, Maxi- oder Teenieclub. Der All-inclusive-Service lässt keine Wünsche offen: Gitterbett, Kinderwagen, Fahrrad, Fläschchenwärmer, Wickelauflage ... dieses Haus hat wirklich an alles gedacht

Kinder willkommen Und das ausdrücklich. Luis rennt begeistert los und nimmt gleich einen der Hängesessel an der Rezeption in Beschlag. Greta, seine Schwester, strahlt über das ganze Gesicht, als wir – nachdem Luis sich von seinem schaukelnden Untergrund getrennt hat – der jungen Empfangsdame durchs Hotel zu unserem Zimmer folgen. Vorbei an Piraten, Rittern und einer Gruselgrotte. Wir, das sind die Eltern der zwei 3,5 Jahre alten Zwillinge und deren Großeltern. Aber alles der Reihe nach.

Nachdem wir unser riesiges Familienzimmer und Oma und Opa ihr gemütliches Doppelzimmer bezogen haben, muss sofort das Piratenland erkundet werden. Auf 2.000 m 2 indoor und 5.000 m 2 outdoor liegt den kleinen Gästen eine märchenhafte Ferienwelt zu Füßen. Während unsere Kinder überglücklich das Piratenschiff mit unzähligen Wasserkanonen, Rutschen und Piraten unsicher machen, darf ich mir eine Auszeit gönnen und begebe mich im 750 m 2 großen Beauty- und Spa-Center eine Stunde lange in die professionellen Hände von Masseur

Steffen. Sichtlich entspannt verlasse ich die wunderbare Oase der Ruhe, die zu den 50 schönsten Wellnessanlagen Europas zählt. Bevor meine zwei Kleinen mich wiederhaben, darf ich noch für ein paar Minuten ins Private Spa und fühle mich angekommen. Angekommen im perfekten Kinderhotel, das auch an erholungsbedürftige Eltern denkt. Nach einem wunderbaren Abendessen und einer ruhigen Nacht stürzen sich mein Mann und ich ins totale Skierlebnis: perfekt präparierte Pisten und 20 cm Pulver lassen auch unsere Variantenfahrerherzen höherschlagen. Währenddessen begeistert Pinguin Bobo die keinen Jungsportler, die am Zauberteppich erste Skierfahrungen machen – und auch die Oma hat mit dem tanzenden Plüschtier ihren Spaß. Zurück im Hotel und gestärkt vom Nachmittagsbuffet sind wir uns einig: Dieses Hotel hat jede der zahlreichen Auszeichnungen mehr als verdient!

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Text: Sandra Nardin Fotos: Hotel Alpenrose

Leading Family Hotel & Resort Alpenrose ****S 6631 Lermoos Tel.: 05673/2424 reception@hotelalpenrose.at www.hotelalpenrose.at Sommerpauschalen (7 Übernachtungen inkl. All-in-Verwöhnpension) für zwei Erwachsene und ein Kind ab 1.700 Euro, mit zwei Kindern ab 1.950 Euro

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Unser Schauplatz ist Lermoos, eine gemütliche 1.000-Seelen-Gemeinde im Tiroler Oberland. Eingecheckt haben wir nicht nur im wunderbaren „Leading Family Hotel & Resort Alpenrose **** S “ sondern auch in eine persönliche Premiere: neben unzähligen Koffern, Kleidersäcken, Schmusetieren und Skiern haben wir zum ersten Mal drei Generationen im Gepäck.


Babys erster Frühling Wenn die ersten warmen Sonnenstrahlen die kühle Luft des Winters vertreiben, wird es wieder Zeit für ausgedehnte Spaziergänge und die neue Frühlingsmode. Haidegger baby & junior begrüßt den Frühling mit bunten Farben und neuen Modellen und heißt alle neuen Erdenbürger herzlich willkommen im Leben ...

Der trendige Hochsitz fresco loft von bloom verfügt über drei wachstumsangepasste Einstellungen – für Neugeborene bis 6 Monate lässt er sich als bequeme Liege verwenden, danach wird er zum höhenverstellbaren Füttersitz zum Essen am Tisch oder vom traditionellen Tablett und für Kids ab 2 Jahren (bis 36 kg) verwandelt er sich zum Spielsitz. Der Stuhl ist um 360 Grad schwenkbar und so jederzeit leicht zugehbar. Dazu passt der Babylounger coco für Neugeborene bis 12 kg, der die Kids mit sanften Schwing- und Schaukelbewegungen in den Schlaf wiegt. Er besteht aus einem geschwungenen, einteiligen Rahmen, was ihn stylish und zugleich keine Montage erforderlich macht. Beides gibt es ab sofort auch in frischem Grün bei Haidegger baby & junior.

Ein Highlight unte unterr d den Kinderwägen von Haidegger ist der Con Condor nd Coupé von der KinderwagenManufaktur Hesb Hesba ba – ein Kombiwagen der obersten Spitzenklasse mit mit Chrom-Fahrgestell, Soft-Verdeck mit Sicherheitsr Sicherheitsrohrbügel, ro leicht herausnehmbarer Leichtbau-Tragetasche Leichtbau-Traget ta mit sehr geräumigen Innenmaßen u un und maximaler Flexibilität. So kann er auch als kom komfortabler mf Verdecksportwagen mit in Fahrtrichtung u umgesetztem Oberteil verwendet werden. Die R Rü Rückenlehne lässt sich dabei in fünf verschiedene Positionen Posit verstellen, die Fußstütze in drei, außerdem läss lässt st sich bei Bedarf das Verdeck auch abnehmen. Im Bild ist die Aus Ausführung sfü Condor-Coupé LR300-593 in Lederausstattung. Lederausstatttu Das Modell ist jedoch noch in anderen Varianten mit verschiedenen zahlreichen and de Außen- und Inne Innenstoffkombis en erhältlich, sodass Sie ihn ganz nach IIhren h Wünschen gestalten können.

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TIPP: Dur Durch rc die gute Erreichbarkeit und die n der d Meraner Straße direkt vor der Tiefgaragen in Tran Haustüre ist der Transport der neuen Anschaffungen ganz einfach und unkompliziert!


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Kinderwelt Zum Lesen ...

... und Spielen LEGO entdeckt die Mädels – oder umgekehrt! Wie auch immer: Die Linie „LEGO Friends“ ist mit liebevollen Details, niedlichen Accessoires und unterschiedlichen Charakteren genau auf kleine Mädchen zugeschnitten. Im Mittelpunkt der Spiele stehen die Motive Freundschaft und Zusammenhalt – also große Themen im Leben des „rosa Geschlechts“. Auf spielerische Art und Weise verbinden die neuen Produkte Bauen und Rollenspiele miteinander und tragen damit dem seit Jahren immer wieder geäußerten Wunsch von Müttern und Töchtern nach „LEGO für Mädchen“ Rechnung. Die Sets basieren auf dem gewohnten LEGO-Bau-Erlebnis, sind aber von den Farben und Themen speziell auf Mädels zugeschnitten. Die ersten Produkte wurden auf der Nürnberger Messe vorgestellt und sind ab sofort im Handel erhältlich.

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Tierklinik, 40 Euro

Stephanies Cabrio, 15 Euro

Aber auch auf die Jungs hat LEGO natürlich nicht vergessen und zelebriert mit der Ninjago-Reihe, die schon letztes Jahr großen Anklang gefunden hat, heuer das „Jahr der Schlangen“ – mit gefährlichen Hypnokobras, Beißvipern und Würgeboas. Dazu gibt‘s verschiedenen Welten vom Schiff bis zur Festung.

Coles Tarn-Buggy, 35 Euro

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Neues fürs Bücherregal für 3- bis 8-Jährige

• Die beste Bande der Welt, Saskia Hula, Nilpferd Verlag, 40 Seiten, EUR 14,90 Um Oskar herum bilden sich verschiedene Banden, doch er selbst passt irgendwie nirgends dazu. Also gründet er seine eigene. Ganz geheim mit sich selbst. Erfrischend witzige und unkomplizierte Geschichte mit Illustrationen von Ina Hattenauer. Zum Vorlesen ab 4 Jahren, zum Selberlesen ab 7 Jahren. • König Mops und die kleine Seiltänzerin, Brigitte Endres, Nilpferd Verlag, 48 Seiten, EUR 14,90, Die Geschichte einer Liebe zweier ganz unterschiedlicher Menschen. Liebevoll untermalt von Sabine Wiemers. Zum Vorlesen ab 4 Jahren, zum Selberlesen ab 7 Jahren. • Die schöne Meerjungfrau, Helga Bansch, Nilpferd Verlag, 32 Seiten, EUR 14,90 Die Meerjungfrau sucht einen Ehemann. Wer wird es werden? Der schönste Meeresbewohner? Oder der Stärkste, der Mutigste oder der Reichste? Bilderbuch für 3- bis 6-Jährige

• Meine Welt der Musik, Claudio Abbado, Knesebeck Verlag, 48 Seiten, EUR 17,50 Der Dirigent Claudio Abbado erzählt, wie er als Kind die Musik lieben lernte und führt dabei spielerisch in die Welt der Musik ein, erklärt Instrumente und ihre Aufgaben im Orchester. Nur die klassischen Musiktipps am Ende sind für 8-Jährige vielleicht etwas schwer zugänglich ...

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Café, 30 Euro

tipp Für Kinder werden nicht nur die eigenen vier Wände zur Spaßwelt. Auch außerhalb wird Einiges für die Kleinen getan. Eine sympathisch und lustig gestaltete Übersicht über die breite Palette an Kinderveranstaltungen ist der Familienkalender der Stadt Innsbruck. Dieser erscheint viermal während des Schuljahres und wird an alles Innsbrucker Kids zwischen 4 und 10 Jahren versandt. Für alle, denen die Druckversion n abhanden gekommen ist, lässt sich dieser auch unter www.innsbruck.gv.at (Leben/ Soziales – Familie/Elternschaft) t) herunterladen.


im Gespräch

Sitzen als Erlebnis Bis 24. März war die Ausstellung „Conseta – Klassiker zum Leben“ bei möbel schrammel in den Innsbrucker Viaduktbögen zu Gast. Gezeigt wurde das Sitzmöbelprogramm von COR in all seinen Facetten – vielfältig und wandlungsfähig, jenseits von Trends und Moden. Dazu wurden ausgewählte Kunstwerke des Fotografen Tom Zluga gezeigt. Zur Eröffnung konnten Monika und Gert Murschitz zahlreiche Gäste begrüßen, die sich von der Atmosphäre und dem Catering verwöhnen ließen.

Die neue stellvertretende BFI-Geschäftsführerin Simone Riedl mit LehrgangsleiFoto: BFI Tirol ter Christian Markl

Erfolgreich

Jürgen Lorenz (Leiter Forschung & Entwicklung IONIT), Hans-Peter Hutter (Oberarzt am Institut für Umwelthygiene der Med. Uni Wien), Volker H. Mersch-Sundermann (Ärztl. Direktor des Inst. f. Umweltmedizin & Krankenhaushygiene am Universitätsklinikum Freiburg) und Foto: IONIT healthcare GmbH/APA-Fotoservice/Rastegar Robert Schmid (IONIT-Geschäftsführer)

Mehr Lebensqualität in den eigenen vier Wänden Mit der IONIT-Wandcreme stieg die österreichische Schmid Industrie Holding (SIH) auch in die Gesundheitsbranche ein. Kürzlich wurden die positiven Effekte der Luftionen auf das Immunsystem auch in einer medizinischen Studie des Universitätsklinikums Freiburg nachgewiesen. www.ionitcreme.com

Die Referenten beim Bau- & Wohnforum in Innsbruck, v.l.: Peter Embacher (Physiotherm), Armin Singer (Tiroler Versicherung), Willi Hörtnagl und Gerhard Krug (Amt der Tiroler Landesregierung) sowie VolksbankVorstandsdirektor Anton Fuchs – flankiert von den Wohnbau-Expertinnen Foto: Holy Andrea Kolb und Bettina Harm

Wohnbau-Experten In die eigenen vier Wände zu investieren liegt nach wie vor voll im Trend, wie die vergangenen Bauherren-Abende der Volksbank zeigten. Mitte März holten sich mehr als 200 Häuslbauer, Wohnungskäufer und Sanierer bei den Wohnbau-Foren in Schwaz und Innsbruck Infos von Experten aus der Praxis, die wertvolle Tipps zu den Themen Bauen, Wohnen, Finanzieren und über Fördermöglichkeiten gaben.

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eco.life

... ist nicht nur die Akademie der Immobilienwirtschaft am BFI Tirol im Allgemeinen, sondern sind auch die Abschlüsse selbiger verlaufen. Anfang Feber konnten den 19 Absolventen des aktuellen Lehrgangs ihre Zeugnisse überreicht werden. Bei der Übergabe dabei war auch die neue stellvertretende Geschäftsführerin des BFI Tirol, Simone Riedl – gelernte Juristin und bisherige Prokuristin sowie Spartenleiterin.


im.gespräch Fotos: Paul Weber

Tue Gutes und rede darüber

Neue AMS-Landesgeschäftsstelle eröffnet Kürzlich konnte das AMS Tirol seinen neuen Standort in der Amraser Straße 8 eröffnen. Künftig wird es hier also noch mehr Platz für die vielen Beratungsgespräche und Dienstleistungen eines nunmehr moderneren Arbeitsmarktservices geben. Landesgeschäftsführer Anton Kern konnte bei der Eröffnung u. a. LH Günther Platter, Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer, LR Gerhard Reheis und LH-Stv. Hannes Gschwentner begrüßen.

5. Tiroler Demenztag Mitte März konnte Ingeborg Freudenthaler Experten aus ganz Österreich in Innsbruck begrüßen, die sich mit der Frage des Älterwerdens und vor allem mit den Themen gesund und fit altern auseinandersetzten. Der 5. Tiroler Demenztag zeigte, wie man dem unvermeidlichen Alterungsprozess durch Vorbeugung und eine aktive Lebensgestaltung entgegenwirken kann. www.demenzhilfe-tirol.at

Spar verlängert Alpenzoo-Patenschaft V. l.: Josef Riml, Georg Wieland, Karl-Heinz Eppacher und Fred Stecher

Fachinfos aus erster Hand Auch beim 4. Bauseminar von Dach+Fach in Polling nutzten wieder zahlreiche Hausbesitzer die Gelegenheit, sich Fachinfos über das zeitgemäße Modernisieren und Sanieren von Einfamilienhäusern zu holen. Der Schwerpunkt lag dieses Mal auf dem Thema Behaglichkeit und Wohnklima. Fortsetzung folgt ... www.dachundfach.at

TIGEWOSI-Geschäftsführer Franz Mariacher, schlossmarketing-Chef Rainer Bachbauer und Fröschl-Geschäftsführerin Bruni Fröschl Foto: schlossmarketing

15 Jahre Kundentreue Ausnahmsweise nicht am 1. April, sondern am Schalttag feierte die Werbeagentur schlossmarketing ihr traditionelles Gettogether – und heuer auch ein Jubiläum. Rund 120 Kunden, Freunde und Geschäftspartner feierten beim Schlossfest in Büchsenhausen den 15. Geburtstag der Agentur. Mitgefeiert haben z. B. Cyta-GF Erich Pechlaner, Dieter und Gerald Unterberger, Dietmar Hernegger, Schoeffel-Österreich-GF Jürgen Nairz und Alexander „Reformhaus“ Martin.

Vor vier Jahren übernahm SPAR erstmals die Patenschaft für die „Martinswand“ des Alpenzoos – also das Gämsengehege rund um Gamsbock Martin. Heuer verlängerten Barbara Moser (SPAR) und Alpenzoo-Direktor Michael Martys ihre Kooperation, wodurch u. a. die Verpflegung und Pflege der Gämsen um ein weiteres Jahr gesichert ist. www.alpenzoo.at

Spendenboxen für Japan Die Münze Österreich AG hilft bei der Beseitigung von Atomerde in Japan und lädt aus diesem Grund zur Spende ein – u. a. steht dabei eine Spendenbox am Wiener Heumarkt bereit. Eine erste „Österreich-Box“ wurde bereits übergeben. Die japanischen Geschäftspartner in Sapporo werden darüber hinaus bis Juni drei Prozent ihres Gewinnes für das Hilfsprojekt zur Verfügung stellen. www.austrian-mint.at

Die Fachärzte für Unfallchirurgie und Sporttraumatologie Christian Hoser, Christian Fink und Peter Gföller mit Unterberger-Denzel-Betriebsleiter Giovanni Di Valentino Foto: schloss marketing

5x4x4 ... ergibt nicht nur 80, sondern auch eine Kooperation zwischen der Sportsclinic Austria und BMW Unterberger-Denzel. So wurden kürzlich 5 weiße, allradgetriebene (also 4 x 4) BMW-x-Drive-Modelle an die Spitzenchirurgen Fink, Hoser und Gföller übergeben – passt auch zum 5-jährigen Jubiläum der Sportsclinic Austria, das heuer gefeiert wird.

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Gastgeber Martin Wetscher und Haubenkoch Michael Sicher bei der Kochakademie

Fotos: Wetscher

Kaviar-Kochabend bei Wetscher Michael Sicher ist Österreichs bester Koch von Süßwasserfischen und Produzent eines hochdotierten Saiblingkaviars aus Kärnten, der als Delikatesse weltweit gefragt ist. Normalerweise veredelt der Dreihaubenkoch damit allerlei Fischrezepte in seinem Restaurant Sicher in Tainach, Anfang März machte er eine Ausnahme. In der Wetscher Kochakademie verriet er auch Tirols Hobbyköchen sein Geheimnis des guten Geschmacks. > Infos zu Wetscher‘s Kochakademie unter www.wetscher.com, 05288/600-11 oder m.gredler@wetscher.com.


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