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TOP 500
Der Gipfel der Tiroler Wirtschaft
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eco.edit
Das Team rund um die eco.nova-Herausgeber Sandra Nardin und Christoph Loreck hat Verstärkung bekommen: Nach zwei Jahren freier Mitarbeit bin ich nun seit März als Chefredakteurin verantwortlich für die inhaltliche Gestaltung des Magazins und setze mit den zwei Eigentümern die publizistische Linie der eco.nova um. Meine Verantwortung ist es, die Berichterstattung von Tirols einzigem Wirtschaftsmagazin eco.nova zur heimischen Wirtschaft richtungsweisend und unabhängig zu steuern und mitzugestalten.
Tirol geht es gut, oder: Sehenden Auges in die nächste Krise? Die Rechner sind heiß gelaufen – in unserer Redaktion und beim Kreditschutzverband. Für unsere vierte Top-500-Ausgabe. Hier ein Zahlenpotpourri für das vergangene Jahr: • 500 Topunternehmen in Tirol sind zwischen den Umsatzgrenzen 1.340.000.000 und 8.700.000 Euro angesiedelt. • Um fast 8 % weniger Unternehmensinsolvenzen als 2009. • Rekordjahr für offene Stellen in Österreich (+14,3 % mehr als 2009), die Arbeitslosenquote im April 2011 liegt bei 7,5 % (2010: 8,4 %). • Im Bankenumfeld reicht die Charakterisierung des Geschäftsjahres von „das beste Ergebnis in der Unternehmensgeschichte“ über „sehr gut positioniert“ bis etwas verhaltener „auf einem positiven Weg sein“. • Im Wintertourismus schneidet Tirol mit 22,86 Mio. Gesamtnächtigungen besser ab als befürchtet.
Die Stimmung: Verhalten bis ausgelassen. Aber eco.nova hat etwas genauer hingeschaut. Da macht sich doch ein mulmiges Gefühl breit: Der Schuldenstand im Haushaltsbudget des Landes Tirol wird 2011 von 285 Mio. auf 429 Mio. Euro anwachsen. In den Tiroler Gemeinden sind die Zuteilungen aus Ertragsanteilen zwar gestiegen, aber in strukturschwachen Regionen decken die laufenden Einnahmen oft die laufenden Ausgaben nicht mehr. Hinzu kommen Kosten im Sozialbereich beispielsweise für Pflege und Gesundheit. Steigende Kreditzinsen werden finanzschwache Unternehmen – meist KMUs – unter Druck setzen. Die Kreditkonditionen werden schlechter – und das bei einer bereits negativ-rekordverdächtigen Abgabenquote von 45 %. Ein Ansturm an Arbeitskräften nach der Ostöffnung im Mai ist nicht vorausgesagt. Allerdings fehlen der heimischen Wirtschaft bereits heute Fachkräfte. Und ab 2014 werden aufgrund demografischer Entwicklungen jährlich zwischen 600 und 800 15-Jährige weniger eine Lehre beginnen. Eine Prognose: Wir zitieren einen, der es wissen muss: „Die nächste Krise kommt, und sie wird noch ärger sein als die jetzige. Ich sehe eine riesige Gefahr dadurch, dass meine Branche relativ wenig aus der Krise gelernt hat. (...)“ Kreditvergaben an vertrauenswürdige Firmen seien im Vergleich zu Ausleihen an Staaten wie etwa Griechenland zu streng reglementiert, und um die Sicherheit von Anleihen habe sich niemand gekümmert. „Das ist ein ganz grober Fehler. Unsere Politiker sind zu blöd und zu feig dazu und zu unverständig dafür, weil sie von der Wirtschaft keine Ahnung haben, um dagegen zu wirken, und das wird Österreich schaden und wir werden hinter andere Länder zurückfallen“, so Erste-Bank-Chef Andreas Treichl. Eine Aussicht: In Tirol ist man motiviert – und sich laut Aussagen der Experten der Gefahren bewusst. Die Konjunkturprognose ist sehr positiv, wir verzeichnen die niedrigste Arbeitslosenrate und die höchste Nächtigungszahl im Bundesvergleich. Unser Exportvolumen liegt beim Rekord von 10,2 Mrd. Euro, was drei von vier Industriearbeitsplätzen sichert. Alles positive Signale. Treichl aber facht eine längst fällige Auseinandersetzung zwischen Wirtschaft und Spitzenpolitik an – auf deren konkrete Ergebnisse wir gespannt sind. eco.nova hofft das Beste und bleibt für Sie dran.
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Ihre eco.nova-Chefredaktion, Ulrike Delacher delacher@econova.at
eco.nova 3
seite 10: wirtschaftsstandort tirol
seite 62: TIROLS TOP 500
seite 130: was bringen social media?
062 tirols top 500
eco.geld
eco.inhalt
top.500 010 tirol geht es gut, aber ...
Eine Bestandsaufnahme des Wirtschaftsstandortes Tirol.
030 achtung, baustelle
Wir zeigen, was unser Land politisch beschäftigt.
036 gemeindebudget
Wo drückt Gemeinden der finanzielle Schuh?
044 ade urlaubsklischee
Tirol Werbung unverkitscht. Josef Margreiter im Interview.
050 aus tradition innovativ
Wie aus einer Kellerwerkstatt das heutige Unternehmen Spechtenhauser wurde.
Der Gipfel der Tiroler Wirtschaft. 100: Alphabetische Liste
112 steuer.berater 118 recht.aktuell
eco.zukunft 130 social media
Was bringen Facebook, Twitter & Co?
138 nachhaltiger trend
Der Trigos Tirol zeichnet Unternehmen mit Verantwortung aus.
144 cloud computing
Warmer Regen oder doch dunkle Wolken?
162 tirols banken
Das Jahr 2010 war für die heimischen Banken von starken Veränderungen geprägt. Wir fragten neue, alte Köpfe und zogen Bilanz. Inkl. Zahlen & Fakten.
180 die „neue normalität“
Wie sollen sich Kapitalanleger zwischen Wachstumsdynamik und Schuldenkrise positionieren?
eco.art 186 muster des handgestrickten kabarettisten
Markus Kozuh (der Koschuh) über Lobbying und Machtgehabe.
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seite 162: tirols banken im check
seite 198: range rover sport im test
seite 208: usm: mehr als büromöbel
eco.mobil
196 die autozukunft
eco.art
192 kunden brauchen keine paläste
Auto-Linser-Geschäftsführer Patrick Pfurtscheller im Gespräch.
194 positive halbjahresbilanz Der neue Retterwerk-Chef Benedikt Margreiter im Interview.
Wilfried Sihn, Geschäftsführer des Fraunhofer-Institutes, über künftige Antriebe, Chancen und die Mobilität der Zukunft.
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Luxus für den Berg.
186 muster des handgestrickten kabarettisten
Markus Kozuh über Lobbying, Managerboni und das Kabarett.
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KIAs fescher Kerl im Test.
206 schönheit darf nicht zum geschäft werden
Katharina Russe-Wilflingseder im Schönheitsinterview.
Impressum Herausgeber & Medieninhaber: eco.nova Verlags GmbH, Hunoldstraße 20, 6020 Innsbruck, Tel.: 0512/290088, E-Mail: redaktion@econova.at, www.econova.at Geschäftsleitung: Christoph Loreck, Mag. Sandra Nardin • Assistenz: Marina Kremser, Ruth Loreck Chefredaktion: Mag. Ulrike Delacher, MSc
210 das neue selbstbewusstsein
Redaktion: eco.wirtschaft: Mag. Barbara Wildauer, MMag. Klaus Schebesta, Mag. Sandra Nardin, Bruno König, Stefan Becker, Renate Linser-Sachers, Julia Sparber, Doris Penna, Barbara Liesener, Paul Salchner • eco.zukunft: Dr. Barbara Hoffmann • eco.geld: Dr. Michael Posselt, Michael Kordovsky • eco.kultur: Julia Sparber • eco.mobil: Bruno König • steuer.berater: Dr. Verena Maria Erian • recht.aktuell: RA Mag. Dr. Ivo Rungg • eco.life: Marina Kremser
Die Erste + Neue Kellerei in Kaltern im Porträt.
Anzeigenleitung: Ing. Christian Senn, Fotoredaktion: Florian Schneider, Titelseite: stadthaus 38, Jahresabo: EUR 25,00 (14 Ausgaben), Druck: a-print, Klagenfurt Unternehmensgegenstand: Die Herstellung, der Verlag und der Vertrieb von Drucksorten aller Art, insbesondere der Zeitschrift eco.nova. Grundlegende Richtung: Unabhängiges österreichweites Magazin, das sich mit der Berichterstattung über Trends in den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft, Architektur, Gesundheit & Wellness, Steuern, Recht, Kulinarium und Lifestyle beschäftigt. Der Nachdruck, auch auszugsweise, sowie anderwertige Vervielfältigung sind nur mit vorheriger Zustimmung des Herausgebers gestattet. Für die Rücksendung von unverlangt eingesandten Manuskripten und Bildmaterial wird keine Gewähr übernommen. Namentlich gekennzeichnete Beiträge stellen nicht unbedingt die Meinung der Redaktion dar.
Richtigstellung Bei der Beschreibung des Titelprojektes aus der vergangenen Architekturausgabe ist uns leider ein Fehler unterlaufen. Die Totenkapelle Flaurling wurde nicht wie angegeben von Holzbau Schafferer umgesetzt, sondern von der AT Thurner Bau GmbH, Imst
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eco.mmentar
Lach- und Sachpolitik
Politik muss unterhalten, um zu interessieren. Doch wie immer kommt es auch hier auf das Maß an. Die Wähler bestimmen, ob inhaltsleere Politshow oder mäßig spannende Sachpolitik den politischen Spielplan dominieren.
Pröll ging. Spindelegger kam. Und mit ihm ein Umbau der schwarzen Reichshälfte der Regierung. Doch hat dieses Ereignis, das medial intensiv beleuchtet wurde, überhaupt den Nerv der Wähler getroffen? Entsprachen die Neubestellungen den Erwartungen des Wahlvolks? Oder verlangt die Wählermasse nach einem ganz anderen politischen Personal?
MMag. Klaus Schebesta
Text: Klaus Schebesta Foto: Florian Schneider
Eine Umfrage der „Presse“ unter 500 Befragten brachte diesbezüglich ganz erstaunliche Ergebnisse. Den Befragten wurde, anders als bei derartigen Umfragen üblich, keine Liste vorgelegt, sondern die freie Namensnennung überlassen. Die Top-Gelisteten fi nden in der Realpolitik bis auf wenige Ausnahmen keine Berücksichtigung: Die begehrtesten Namen dieser Volksregierung lauten nicht Michael Spindelegger, Maria Fekter, Sebastian Kurz oder Beatrix Karl, sondern Niki Lauda, Dietrich Mateschitz und Hannes Androsch. Danach folgen HC Strache, Skilegende Hermann Maier, Alexander Van der Bellen, die Entertainer Armin Assinger und Alfons Haider sowie Christoph Leitl. Die Wähler vertrauen offenbar wirtschaftlich Erfolgreichen (die derzeit in Regierung und Parlament spärlich vertreten sind – dort dominieren Angestellte, Bauern, Lehrer und Beamte) und Menschen mit hohem Unterhaltungswert (davon haben wir in der Politik erst recht sehr wenige). Genau das ist offenkundig das Dilemma der Demokratie: Show und Ernst auf einen Nenner zu bringen. Denn Politik ist Theater, ist Bühne, spätestens seit der Allgegenwart der Massenmedien. Und auf dieser Bühne agieren zwei Typen von Politprotagonisten: Die Grauen und die Schrillen. Die Grauen sind die Mehrheit. Sie spielen ihre Rolle brav,
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aber ziemlich unauff ällig. Ihr Unterhaltungswert ist enden wollend, ihre Fehltritte allerdings auch. Sie sind der personalisierte kleinste gemeinsame Nenner und dementsprechend fad. Fast alle heimischen Politiker lassen sich diesem Typus zuordnen. Anders ist es bei den Schrillen. Dazu gehören Typen wie Silvio Berlusconi, Nicolas Sarkozy oder, um bei österreichischen Beispielen zu bleiben, einst Jörg Haider und, etwas blasser, aber bemüht, HC Strache. Bei ihnen ist alles groß. Sie sind der größte gemeinsame Nenner. Man mag sie oder man hasst sie. Dazwischen gibt es nichts. Sie sind der sichere Hafen der Proteststimmen. Sie sind die Helden der Politikverdrossenen, produzieren allerdings gerade mit ihrem Populismus neue Politikverdrossenheit. Aus diesem Grund sind es immer die Pompösen, die von ihren Fans den lautesten Bühnenapplaus ernten und ihrem Publikum, ausgestattet mit einer exorbitanten Portion an Extrovertiertheit und Selbstbewusstsein, eine furiose Show liefern. Oft über die Grenzen der Seriosität und des guten Geschmacks hinaus, weshalb Lichtgestalten nach Ablauf einer intensiven Spielzeit regelmäßig einen tiefen Fall hinlegen. Sieht man sich Mechanismen dieses Schauspiels an, liegt eine Bemerkung auf der Zunge: Demokratie ist schon eine komische Staatsform. Sie ist allerdings immer so reif oder auch unreif wie die Wähler es sind. Wenn diese einen Kasperl wollen, bekommen sie ihn – samt Show und mäßigen inhaltlichen Ergebnissen. Wenn sie einem Grauen den Vorzug geben, bekommen sie ihn auch – samt einem Schuss Langeweile und ordentlicher Sachpolitik.
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Wir, die Wähler, haben alle paar Jahre wieder die Wahl: Zwischen Lach- und Sachpolitik.
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Wirtschaft & Unternehmen
Wirtschaftserholung gewinnt an Stabilität Aber: Kostenbelastung drückt auf die Erträge und die Investitionsbereitschaft. Tirols Wirtschaft befindet sich spätestens seit Herbst letzten Jahres in einer zunehmend stabilen Erholungsphase. Das zeigen die regelmäßigen Umfragen der Wirtschaftskammer Tirol unter den heimischen Spitzenbetrieben. So erreicht der Geschäftsklimawert* mit 32 % einen Höchstwert seit Mitte des Jahres 2008. „Damit ist die Wirtschaftskrise in Tirol wohl überwunden“, schreibt WKT-Volkswirt Stefan Garbislander im aktuellen Konjunkturbarometer TOP-Tirol. Vergleicht man die relevanten Indikatoren mit dem Frühjahr 2010, sieht man, wie tiefgreifend sich das Konjunkturbild verändert hat. Bewerteten im März 2010 nur 20 % der heimischen Leitbetriebe die aktuelle Geschäftslage als gut und 16 % als schlecht, so sehen nun 40 % eine gute allgemeine Geschäftslage, 56 % sind zumindest zufrieden und nur 4 % bewerten diese als schlecht. Darüber hinaus sehen sich 42 % einer guten Nachfrage- und Angebotssituation gegenüber. Wachstumstreiber der vergangenen Monate war eindeutig der Export. Dabei profitierten die heimischen Unternehmen vom stark wachsenden Export deutscher Investitionsgüter in die asiatischen Schwellenländer, so Garbislander. Nach vorläufigen Zahlen erwirtschaftete Tirol im Jahr 2010 ein Exportvolumen von 10,2 Milliarden Euro. Damit konnte der Einbruch des Jahres 2009 mit insgesamt 8,9 Milliarden Euro mehr als ausgeglichen werden und sogar ein höheres Exportvolumen als im Jahr 2008 (10,1 Mrd. Euro) erzielt werden. Deutlich zurückhaltender als die Geschäftslage bewerten die Unternehmer ihre Ertragssituation. 21 % berichten von einer guten Ertragssituation (das sind 4 % weniger als im Dezember 2010), zwei Drittel sind „alles in allem“ zufrieden; 13 % klagen aber über negative Erträge. Betroffen sind davon vor allem Unternehmen aus der Bauwirtschaft (34 %), aber auch die Tiroler Industriebetriebe (14 %), Verkehrsunternehmen (15 %) und Produktionsbetriebe (14 %) sehen ihre Erträge unter
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Druck und auch in den kommenden Monaten wird mit keiner Verbesserung dieser Situation gerechnet. Gründe dafür sind steigende Lohn- und Gehaltskosten (38 %), insbesondere aber die stetig steigenden Rohstoffpreise, die die Beschaffungskosten für Materialien und Vorprodukte in die Höhe treiben. Die triste Ertragssituation wirkt sich negativ auf die Investitionsbereitschaft vieler Leitbetriebe aus, warnt Garbislander. Am stärksten ist die Investitionsbereitschaft noch im Tourismus. Annähernd jeder zweite Tourismusbetrieb plant in den kommenden Monaten in die Erneuerung und Erweiterung seiner Anlagen
zu investieren. Sollte die Konjunkturerholung aber anhalten und die Kapazitätsengpässe zunehmen (bei immerhin 10 % reichen die vorhandenen Kapazitäten nicht mehr aus, um die Nachfrage bzw. Auftragseingänge zu bedienen; in der Industrie sind es sogar 16 %), könnte sich das aber im weiteren Jahresverlauf ändern“, hofft Garbislander auf Besserung. Steuererhöhungen wären in dieser Situation allerdings kontraproduktiv. Diese würden sich als wahre „Wachstumskiller“ erweisen. * Der Geschäftsklimawert ergibt sich als geometrisches Mittel von Geschäftslage und Geschäftserwartungen.
Ausgezeichntes Marketing
Seit rund 10 Jahren verleiht die ME Marketingberatung (www.maik-ebener.de) unter ihren Kunden – rund 200 Fitnessanlagen – jährlich den begehrten Marketing-Award. Im Jahr 2010 ging dieser an Romed Kleissl und sein Fitnessstudio Body & Soul in Innsbruck. Maik Ebener: „Die Auszeichnung ,Unternehmer des Jahres‘ basiert auf der einzigartigen Umsetzung der Ideen und Kampagnen für das Body & Soul. Spiele, Events, Gesundheits- und Fitnesskonzepte werden in keinem unserer betreuten Studios so umgesetzt wie hier.“ Ein weiterer Grund für die Auszeichnung ist die vorbildliche Investition in die Mitarbeiter und Mitglieder, um perfekten Service garantieren zu können. Investiert wird dabei in alle Bereiche: die neuste Getränketechnik, Events und Gewinnspiele oder in Mitarbeitermotivation. „Auch das Thema Beauty, das in den nächsten Jahren im Fitnessclub der Zukunft ein Muss sein wird, hat er bereits jetzt integriert. So gibt es im Damenstudio neben einem Friseur auch eine eigene Beautylounge“, so Ebener. Betreut wird das Body & Soul von Marinas Werbegrafik (www.marinas.at), die damit maßgeblich zur Auszeichnung beigetragen hat.
Umweltbewusste Stromkunden können ab sofort 100 % Ökostrom aus Tiroler Kleinwasserkraft beziehen. Dieses neue Produkt bietet die TIWAG-Tochter Ökoenergie Tirol GmbH mit den beiden Geschäftsführern Thomas Trattler (li.) und Johannes Steinlechner (re.) an. Zusammen mit TIWAG-Vorstandsdirektor DI Alfred Fraidl (Mi.) präsentierten sie das E-Bike, das es für Neukunden zu Foto: platzermedia gewinnen gibt
Tirolplus ist das neue Produkt der TIWAGTochter Ökoenergie Tirol GmbH und bietet 100 % Ökostrom aus CO2-freier, heimischer Kleinwasserkraft. Heimische Stromkunden können mit dem Umstieg ihren persönlichen Beitrag zu einer umweltbewussteren Energiepolitik leisten. TIWAG-Vorstandsdirektor DI Alfred Fraidl: „Unser gemeinsames Anliegen ist es, durch Ökostrom aus 100 % regenerativen, heimischen Energiequellen Auslandsabhängigkeiten zu verringern, den ökologischen Wandel des Tiroler Stromwirtschaftssystems voranzutreiben, CO2-Emissionen zu vermeiden und damit einen wertvollen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.“ Tausende Anfragen zum neuen Produkt zeigen das große Interesse der Bevölkerung an der Energiethematik und das Potenzial, das in der heimischen Wasserkraft steckt. Infos: www.oekoenergie-tirol.at
Grenzen der Rationalität
Kürzlich erschien die neue Ausgabe der halbjährlichen Publikation Gobal Investor der Credit Suisse – dieses Mal unter dem Thema „Emotionen und Märkte“. Der Schwerpunkt liegt auf der Bedeutung von Behavioral Finance für Anlageentscheidungen. Die aktuelle Ausgabe analysiert den Einfluss verschiedener Parameter wie Medien, Demografie und Geschlecht auf das Anlageverhalten und enthält Beiträge von Branchenführern, Akademikern und Anlaysten der Credit Suisse. Die Publikation finden Sie unter www.credit-suisse.com/globalinvestor
Buchtipp: Entspannt wie ein Buddha Thomas Hohensee | dtv Verlag | 160 S., EUR 13,30 Ängste und Sorgen, Ärger und Hilflosigkeit, vermeintliche und tatsächliche große und kleine Belastungen machen uns oft das Leben schwer. Neben den globalen Krisen und Erschütterungen gibt es unsere ganz persönlichen. Da ist es nicht einfach, Ruhe zu bewahren. Und doch ist es möglich, ein Stück weit über den Problemen zu stehen, wie Thomas Hohensee in diesem Buch zeigt. Der Buddha ist ein Vorbild für die Kunst der freundlichen Gelassenheit, der „den Weg gegangen ist“, wie er von sich selbst sagte. Dieses Buch bietet eine Synthese aus jahrtausendealten, bewährten Praktiken, wie man die innere Ruhe bewahrt oder wiederfindet, und den neuesten wissenschaftlichen Psychotherapien, die sich als wirksame Hilfe für ein entspannteres Leben erwiesen haben. Unser Fazit: Das Buch enthält viele praktische Tipps und Hinweise für das Meditations-Greenhorn und ist absolut empfehlenswert.
Dokufilm Bis dato haben wir noch nie auf einen Kinofilm hingewiesen. Aber diese Dokumentation, die am 1. Juni ihre Premiere im Innsbrucker Leokino feiert, stellen wir Ihnen vor, weil sie zum einen Tirolbezug hat, und zum anderen der erste – wirtschaftlich umstrittene und damit aufsehenerrgende – „Day-and-DateRelease“ im deutschsprachigen Raum ist (heißt: Kinofilm, DVD und Download werden zeitgleich veröffentlicht). „Global Warning“ heißt der neue Film des international anerkannten Tiroler Regisseurs Ernst Gossner und ist eine filmische Reise in den Krieg – beginnend beim 1. Weltkrieg zieht sich die Geschichte bis in die heutige Zeit und entblößt ihre Relevanz gegenüber heutigen Konflikten. Gedreht wurde der Film in Nord- und Südtirol, dem Trentino, Berlin und in den USA. Wir sind gespannt – auf den Film und die Reaktionen auf den Vertriebsweg. www.globalwarning-derfilm.com
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Umweltbewusst
Tirol geht es gut, aber ...
Die Konjunkturprognose für Gesamtösterreich stimmt positiv: Die Oesterreichische Nationalbank und die wichtigsten Wirtschaftsforschungsinstitute sagen für 2011 ein Wachstum zwischen 2,1 % und 2,3 % vorher – anhaltend bis 2012. Zwar liegt die Investitionsquote knapp unter dem EU-27-Schnitt, aber Experten erwarten heuer Steigerungen bei Investitionen vor allem im Industriesektor. Die Prognosen 2011 konkret für Tirol beziffert die Landesregierung mit einem Wirtschaftswachstum von +2,3 bis 2,8 %. Mit einer Forschungsquote von 2,4 liegt Tirol bundesweit auf Platz 3. Die niederste Arbeitslosenrate in Österreich und die höchste Anzahl an Nächtigungen stimmen zuversichtlich. Die Geschäfts- und Auf-
tragslage der Tiroler Industrie zeigt sich gleichbleibend, die Anzahl der Produktionsaufträge ist gestiegen und damit Indikator, dass viele Unternehmen gut ausgelastet sind.
In der Gewinnzone: Tirols Export Der Tiroler Export lieferte 2010 Rekordzahlen, bestätigt Wirtschaftslandesrätin Patrizia Zoller-Frischauf: Im Jahr 2010 betrug das Exportvolumen 10,2 Mrd. Euro im Vergleich zu 8,9 Mrd. Euro 2009, außerdem werden 42 % des gesamten Bruttoregionalproduktes durch den Export erwirtschaftet. Mehr als 72 % der Industrieproduktion gehen in den Export, was unser Bundesland zu einem der exportintensivsten in Österreich macht.
Drei von vier Industriearbeitsplätzen werden von Auslandsaufträgen gesichert. In der Konjunkturumfrage der Tiroler Industrie beurteilen auch 46 % der befragten Firmen den Export als gut, 52 % als ausreichend. Mit den Auslandsaufträgen selbst sind 49 % zufrieden, für 50 % ist die Lage ausreichend bzw. saisonüblich.
Unternehmer werden ist nicht schwer ...
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Pro 1.000 Einwohner gibt es in Tirol 54 gewerbliche Unternehmen. Bei der Unternehmensquote belegt Tirol den dritten Platz im Österreich-Ranking: Vor Tirol liegen Salzburg mit 59 Unternehmen/1.000 Einwohner und Wien mit 57 Unternehmen/1.000 Einwohner. Insgesamt gab es im Vorjahr in Tirol
2.465 (2009: 2337) Unternehmensgründungen. Nach drei Jahren sind 80 % der in Tirol gegründeten Unternehmen noch immer am Markt aktiv, nach fünf Jahren sind es immerhin noch 70 %. „Im europäischen Durchschnitt ist nach fünf Jahren bereits jedes zweite Unternehmen vom Markt verschwunden“, zieht Wirtschaftslandesrätin Patrizia Zoller-Frischauf hier einen positiven Vergleich mit dem Ausland. Auch im Vergleich mit der Dauer der Betriebsanlagen-Genehmigungsverfahren sieht die zuständige Landesrätin einen großen Vorteil im Standort Tirol: „Die Verfahren in Tirol dauern vom Einlangen der vollständigen Projektunterlagen bis zur Genehmigung im Durchschnitt nur 63 Tage.“
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So lautet der Tenor der wichtigsten Rahmengeber in unserer Wirtschaft unisono. Wir haben zum Teil wieder den Zustand vor der Wirtschaftskrise 2008/09 erreicht, in manchen Bereichen sogar bereits übertroffen. Im Export ist ein Rekordhoch zu verzeichnen. Die Schwemme von Arbeitnehmern nach der Öffnung des Ostens wird voraussichtlich ausbleiben, die Arbeitslosenquote ist eine niedere, die Anzahl der Insolvenzen ist zurückgegangen. Wirtschaftskammer, Arbeitsmarktservice, Kreditschutzverband, Industriellenvereinigung und die Landesregierung sind zufrieden – doch die Freude bleibt nicht ungetrübt: Die nächsten Hürden wie beispielsweise hohe Rohstoffpreise, steigende Kosten und Zinsen oder mangelnde Fachkräfte nahen und bedürfen aktiver Maßnahmen. Die Hauptwirtschaftstreibenden – nämlich die Klein- und Mittelbetriebe – laufen weiterhin Gefahr, ohne Risikomanagement und trotz guter Wirtschaftslage insolvent zu werden. Eine Bestandsaufnahme etwas abseits vom Tourismus ...
Text: Ulrike Delacher Fotos: Irene Ascher, Gerda Eichholzer, Florian Schneider
Laut WKT-Beschäftigungsstatistik gibt es in Tirol rund 36.800 Klein- und Mittelbetriebe (inkl. EPUs). Sie sind das Rückgrat der Tiroler Wirtschaft und erwirtschaften jährlich über 24 Mrd. Euro an Betriebserlösen, investieren 1,6 Mrd. Euro in neue Sachanlagen und Betriebsinfrastruktur und zahlen mehr als 3,4 Mrd. Euro an Löhnen und Gehältern.Das Arbeitsprogramm der Wirtschaftskammer 2011 steht unter dem Motto „Erneuern, um zu wachsen“. „Um wachsen zu können, müssen die Unternehmen aber an sich arbeiten. Was besonders für kleine Unternehmen oft sehr schwierig ist, weil kaum Zeit dafür bleibt“, erklärt Wirtschaftskammerpräsident Dr. Jürgen Bodenseer. „Und hier kommen wir ins Spiel: Mit maßgeschneiderten Beratungsprogrammen für die Strategie- und Wachstumsentwicklung oder die Einstellung des ersten Mitarbeiters.“ 18.500 Tiroler Unternehmen beschäftigen nämlich keine Mitarbeiter – hier liege noch ein gewaltiges Potenzial.
... Unternehmer sein dagegen sehr „In Österreich ist die Abgabenquote mit fast 45 % (Steuern und SV-Beiträge) rekordverdächtig hoch. Im EU-Durchschnitt beträgt die Abgabenquote beispielsweise 39,5 %, in Deutschland 38,8 %. Es kann also keine Rede davon sein, dass Österreich bei den Abgaben besonders unternehmerfreundlich wäre. Das Gegenteil ist der Fall“, erklärt Tirols WK-Präsident eine der Schwierigkeiten für Unternehmer. Ausgearbeitete Reformvorhaben wie beispielsweise große Strukturreformen bei Pensionen, dem Gesundheitswesen und am Arbeitsmarkt oder die Verfassungs- und Verwaltungsreform würden in Schubladen verstauben, die Kosten auf der anderen Seiten explodieren. „Andere Länder werden uns über kurz oder lang überholen“, ärgert sich Bodenseer. Konkret nennt
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er das Beispiel der Mineralölsteuer und fordert „endlich ein Abgehen von der perzentuellen Besteuerung hin zu einer Fixbetragsbesteuerung, indexiert an den Lebenshaltungskostenindex, und eine Besteuerung mit MwSt“ – und zwar nur für das Produkt und nicht auch noch MwSt auf die Mineralölsteuer. Das sei kriminelle Abzocke beim Bürger. Und bei der Lohnsteuer gilt: „Nicht den Fleiß progressiv besteuern, sondern belohnen. Leistung muss sich wieder auszahlen.“ Aus einer anderen Perspektive betrachtet KSV-Niederlassungsleiter Walter Hintringer die Situation der Unternehmer – insbesondere der KMU: „Durch Basel III wird das Erlangen von Krediten für jene Unternehmen, die ein schlechteres Rating haben, nicht unbedingt erleichtert. Und für jene ausschließlich exportorientierte Unternehmen, die in den Dollarraum exportieren, wirkt sich der schwache Dollar ungünstig aus. Es ist zu erwarten, dass durch die in den kommenden Jahren steigenden Kreditzinsen gerade jene Unternehmen, die in finanzieller Hinsicht schwach aufgestellt sind, wieder stärker unter Druck kommen werden.“ Die Kreditkonditionen für finanziell schlechter aufgestellte Unternehmen, die ohnedies niedrigste Zinssätze benötig ten, würden dann noch schlechter ausfallen. „Es wäre ratsam, dass sich gerade die mit Eigenkapital nicht sehr gut ausgestatteten KMUs in Zeiten der Hochkonjunktur verstärkt auf eine gesunde Eigenkapitalbildung konzentrieren und dem Forderungsmanagement mehr Beachtung schenken, damit ein besserer Schutzschild für etwaige Wirtschaftsflauten – die es immer wieder geben wird – vorhanden ist“, erklärt Walter Hintringer. So kommen rund 80 % aller Forderungsausfälle aus dem Bestandskundenge-
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Wie keine andere Uhr steht Rolex für technische Innovation. Der 1963 eingeführte Cosmograph Daytona wurde speziell für die Anforderungen von professionellen Fahrern entwickelt und avancierte schnell zu einer Ikone. Heute ist der Cosmograph Daytona mit einem von Rolex entwickelten und patentierten Chronographenmechanismus ausgestattet. Diese Chronographenfunktion und eine Tachymeterlünette ermöglichen den Rennfahrern eine sekundengenaue Messung von Rennzeiten und Durchschnittsgeschwindigkeiten. Gezeigt wird der Cosmograph Daytona hier in 18 Karat Weißgold.
der cosmogr aph d ay ton a
schäft, weshalb gerade dieses Kundensegment im Auge behalten werden soll, wenngleich die Insolvenzquote mit 1,34 % (aller Unternehmen) einen Niedrigststand erreicht hat.
Nachwehen für das Landesbudget Als eine direkte Folge der Wirtschaftskrise schreibt das Land für 2011 allerdings tiefrote Zahlen – mit einer Steigerung des Schuldenstandes von 285 Mio. auf 429 Mio. Euro im laufenden Jahr. Damit steigt die ProKopf-Verschuldung von 404 auf 610 Euro an. Warum das so ist, erklärt das Büro von Finanzlandesrat Christian Switak so: „Der Hauptgrund des Anstieges des Schuldenstandes liegt in den Einnahmenausfällen in den Jahren 2009 und 2010, die in Form von Verlustvorträgen nun 2011 finanziert werden müssen. Es liegt so gesehen kein ausgaben-, sondern ein einnahmenseitiges Problem vor. Durch den Beschluss des Budgetfahrplans 2010–2014 sollte der Haushalt bis spätestens zum Budgetjahr 2013 wieder einen Überschuss ausweisen – so wie es in all den Jahren bis 2009 auch war.“ Es gebe 2011 keine ausgabenseitigen Ausweitungen. Im Gegenteil – „wir wollen durch die Vereinbarung des Budgetpfades bis 2014 ein ausgeglichenes Budget erreichen und keine Neuverschuldung mehr erzielen.“ Dazu werden die Pfl ichtausgaben (Personal, Pensionen etc.) 2011 gedeckelt bzw. die Ausgabendynamik abgeflacht, die Ermessensausgaben (Investitionen, Förderungen, Amtssachaufwand) als großes Potenzial der Budgetsanierung teilweise gekürzt und ab dem Jahr 2012 limitiert.
Der Arbeitsmarkt und der Osten
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Die Arbeitslosenquote in Tirol betrug zum Stichtag 30.04.2011 bei einem prognostizierten Stand von 283.000 unselbständig Beschäftigten (ein Plus von 1.000 Personen im Vorjahresvergleich) und 23.032 vorgemerkten Arbeitslosen 7,5 % (April 2010: 8,4 %). „Damit kann Tirol im April 2011 mit –2.750 oder –10,7 % im Vergleich zum Vorjahresmonat einen Rückgang an vorgemerkten arbeitslosen Personen verzeichnen“, erklärt AMS-Landesgeschäftsführer Anton Kern. Nach einer kurzen saisonbedingten Unterbrechung Ende März 2011 setzt sich also die positive Entwicklung auch am Arbeitsmarkt in Tirol fort. Die Zahl der Arbeitslosen ging weiter zurück und auch die Quote sank. „Einen deutlichen Anteil am Rückgang trägt die Beherbergung und Gastronomie, aber auch die weiteren Rückgänge im Produktionsbereich, Verkehr und Handel unterstreichen den wirtschaftlichen Aufschwung in Tirol.“ Umgekehrt erhöhte sich der Bestand der Beschäftigten in Tirol von 2009: 298.644 auf 2010: 304.508. Auf die Frage nach dem Ansturm aufgrund der Arbeitsmarktöff nung für den Osten (ohne Rumänien und Bulgarien) antwortet der AMS-Chef: „Die Angst vor einem massiven Ansturm auf den Tiroler Arbeitmarkt ist unbegründet. Ich erwarte etwa 1.500 bis 2.500 zusätzliche Arbeitskräfte aus dem EU-Ausland bei uns in Tirol.“ In Tirol werde weiter der Tourismus die erste Adresse bleiben, da dort auch Unterkunft und Verpflegung geboten werden.
Wo sind die Fachkräfte?
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Über den Mangel an Fachkräften sind sich alle einig – nur den Zeitpunkt, ab wann dies der Fall sein wird, schätzen einzelne der befragten Experten unterschiedlich ein. Grundsätzlich aber wird der Mangel unter anderem auf die demographische Entwicklung zurückgeführt. Und die Prognosen stimmen nachdenklich: „Im Jahr 2012 werden wir um 230 15-Jährige weniger haben, die eine Lehre beginnen. Im Jahr 2013 werden es etwa 300 weniger Lehrlinge sein, ab 2014 sogar 600, ab dann werden jährlich zwischen 600 und 800 Jugendliche, die eine Lehre beginnen, in Tirol fehlen“, beziffert die Wirtschaftslandesrätin die zukünftige Situation. Grundlage dieser Rechnung ist die aktuelle Beobachtung, dass rund 50 % der 15-Jährigen eine Lehre beginnt. „Aber ein paar Plakate aufhängen – ‚Lehrlinge werden Facharbeiter’ –, damit ist es nicht getan. Wir müssen in die Tiefe gehen und Maßnahmen treffen.“
„Wir stehen für die Olympischen Werte Höchstleistung, Respekt und Freundschaft und sind ein stolzer Teil der YOG 2012.“ DR. HANNES SCHMID, SPRECHER DER RAIFFEISEN-BANKENGRUPPE TIROL
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drei klassische Lehrberufe (Friseurin, Sekretärin, Verkäuferin) häufen – auch sie fehlen in der Ausbildung für den zukünftigen Fachkräftearbeitsmarkt. Hier ist Sensibilisierung, welche Möglichkeiten es noch gibt, angesagt. Für WK-Präsident Jürgen Bodenseer bedingt die demographische Entwicklung einen Wettbewerb um Jugendliche in Tirol: „Die Schulen müssen ihre Klassenzimmer füllen, und in der Bildungspolitik hat die duale Ausbildung nicht den Stellenwert, den sie verdient. Ich möchte hier nur eine aktuelle Zahl nennen: Allein im Tiroler Gewerbe fehlen an die 3.000 qualifizierte Fachkräfte, inbesondere in den produzierenden Bereichen in Gewerbe und Industrie sowie in der IT-Branche.“ Welche Fachkräfte nun wirklich bereits akut fehlen, beschreibt AMS-Chef Anton Kern: „Im Tourismus fehlen Köche und Personen für den Etagenservice. Mit Maturaniveau aufwärts bis zum Diplomingenieur fehlen z.B. Maschinenbautechniker, Mechatroniker und Chemielaboranten.“ Aber auch Elektroinstallateure und Dreher sind sehr gefragt. Und im Gesundheitsbereich fehlen Pflegekräfte. Daneben besteht Bedarf an so genannten Ausnahmeberufen wie Fleischverarbeiter. „Vom Zuzug von Fachkräften aufgrund der Arbeitsmarktöff nung für den Osten darf man nicht die Lösung für das Facharbeiterproblem erwarten. Die demographische Entwicklung in den neuen EU-Ländern ist teilweise noch dramatischer. Es wird notwendig sein, alle heimischen Initiativen speziell im Bildungsbereich zu nutzen, um diese Herausforderung zu meistern“, so Kern.
Forschung und Entwicklung
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Alles in allem geht es Tirol im Moment also gut – aber Achtung: Die Mühen der Gebirge liegen hinter uns. Vor uns liegen die Mühen der Ebenen.
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Mag. Josef Lettenbichler, Geschäftsführer der Industriellenvereinigung, geht noch weiter ins Detail: „Im Jahr 1970 lag der Durchschnitt an Arbeitsjahren bei 43 Jahren, heute sind wir bei 35 Jahren. Das bedeutet einen Anstieg der Nichtarbeitsjahre proportional zum Anstieg der Lebenserwartung von 34 auf 48 Jahre. Da wird schnell klar, dass das ebenfalls ein Grund ist, warum Fachkräfte fehlen.“ Weiters stellt nicht nur die Industriellenvereinigung fest, dass das Ausbildungsniveau gesunken ist. 10–15 % der Schulabgänger seien für den Lehrberuf nicht geeignet. Lettenbichler sieht außerdem noch das Problem, dass sich bei zwei Drittel der Mädchen genau
Laut der F&E-Vollerhebung der Statistik Austria liegt Tirol bei der F&E-Quote (Ausgaben für F&E in Prozent des Bruttoregionalproduktes) mit 2,39 % knapp unter dem Bundesschnitt von 2,5 % an dritter Stelle. Allerdings besteht nach einer aktuellen Studie der Industriellenvereinigung durchaus hohes Aufholpotenzial bei Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten seitens Wirtschaft und Industrie. Unter anderem plädiert die Industriellenvereinigung für die Entwicklung einer zukunftsorientierten Forschungsund Innovationsstrategie sowie die Forcierung der angewandten Forschung und Weiterentwicklung der regionalen Forschungsförderungsinstrumente. Ziel ist es, dass Tirol Innovationsland Nummer eins wird. Auch für Bodenseer sind Forschung und Entwicklung „maßgeblich für unseren Wirtschaftsstandort – sie bewirken eine Erneuerung in der Wirtschaft, steigern die Wertschöpfung und die Produktivität. Europa war in diesem Bereich einmal führend, in den letzten Jahrzehnten haben wir diesen Vorsprung aber verloren und müssen jetzt mit großer Anstrengung verlorenes Terrain wieder aufholen.“
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Im Gespräch mit ... Dr. Jürgen Bodenseer
... WK-Präsident Dr. Jürgen Bodenseer
Mag. Josef Lettenbichler
Wie geht es der Tiroler Wirtschaft? Tirols Wirtschaft geht es seit Jahren gut. Selbst in der nun so gut wie überstandenen Krise hat uns die Diversifizierung unseres Leistungsangebotes und der gute Strukturmix aus Klein- und Großbetrieben samt dem Sahnehäubchen Tourismus geholfen, besser als viele andere Regionen über die Runden zu kommen. Welche Botschaft haben Sie für ÖGB oder AAB? Die Unternehmerseite trägt heute 61,4 % aller Sozialabgaben, die Lohnnebenkosten liegen in Österreich auf dem europäischen Rekordniveau von 37,85 %. Wir sind bei den Belastungen absolut am Plafond angelangt und trotzdem beklagen sich Gewerkschaften und Arbeiterkammer ständig, wie unsozial unser System ist, und fordern weitere Belastungen. In Wahrheit sollten sich die Arbeitnehmervertretungen mit uns verbünden und unsere Forderung nach einem Ende der Steuererfindung und einem Belastungsstopp für den Mittelstand anschließen.
Walter Hintringer
... Mag. Josef Lettenbichler, GF Industriellenvereinigung
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... KSV-Niederlassungsleiter Walter Hintringer Nach der Krise: Wie geht es Tirol? Die Tiroler Unternehmen haben die Wirtschaftskrise – im Vergleich mit den anderen Bundesländern – sehr gut gemeistert. Wie sich in der Vergangenheit bereits in Zeiten von Wirtschaftsfl auten herausstellte, ist die sehr ausgewogene Branchenstruktur der Tiroler Wirtschaft ein Garant für Stabilität. Man denke dabei nur an die breit gefächerte Industrieproduktion (gerade die Automobillastigkeit östlicher Bundesländer hat sich dort sehr negativ ausgewirkt), den starken Tourismus wie in keinem anderen Bundesland und auch die anderen Branchen sind in Tirol sehr gut aufgestellt. In Tirol hat die Wirtschaftskrise in punkto Insolvenzen – im Gegensatz zu anderen Bundesländern – kaum Spuren hinterlassen, im Gegenteil, die derzeitigen Insolvenzwerte sind die niedrigsten seit 2003. Haben Sie einen praktischen Rat für KMUs, wie sie Insolvenzen vorbeugen können? Ja: Machen Sie Ihre Hausaufgaben und achten Sie auf die Liquidität Ihres Unternehmens, indem Sie eine strategische Finanzplanung machen. Dazu gibt es einfache Methoden: Bilden Sie Eigenkapital, und bleiben Sie bankenunabhängig, soweit es möglich ist. Nicht nur der Umsatz bildet einen Schwerpunkt, sondern besonders auch das Kundenmonitoring: Halten Sie Ihren Zinsverlust durch ein straffes Forderungsmanagement klein. Überprüfen Sie die Bonität Ihrer Kunden vor wichtigen Vertragsunterzeichnungen.
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Die IV tritt nach eigener Aussage gegen „unrealistische und unilaterale Klimaschutzziele“ ein. Was bedeutet dies? Die Industrie in Tirol ist mit 8,1 Mrd. Euro Produktionswert (2010) ein wichtiger Wohlstandsfaktor und mit fast 40.000 Mitarbeitern der zweitgrößte Beschäftigungszweig nach dem Gewerbe. Damit dieser Industriesektor floriert, müssen entsprechende Rahmenbedingungen gegeben sein, insbesondere auch im Bereich Klimaschutz- und Energiepolitik. Beispielsweise auch beim Öko-Stromgesetz: Energieintensive Unternehmen haben aufgrund der Rohstoffproduktion und -verarbeitung hohe Energiekosten und zahlen damit überproportional viel an Ökostrom-Zuschlägen. Kosten, die in dieser Höhe so in anderen Ländern nicht anfallen. Hier braucht es wieder eine Deckelung, damit die internationale Wettbewerbsfähigkeit gegeben bleibt. Ähnlich verhält es sich beim Ankauf von CO2-Zertifikaten. Wir binden uns selbst die Hände mit solchen Auflagen.
Thema Unterinntal-Maut (ein 25%iger Zuschlag für die Finanzierung des Brennerbasistunnels ) – wie sehen Sie die Situation? Dieses Thema bewerten wir negativ: Die UnterinntalMaut würde den heimischen Regional- und Lokalverkehr treffen und nicht nur den Transitverkehr. Jeder, der durch Tirol durchfährt, zahlt zwar den gleichen Anteil, doch Zulieferer beispielsweise müssten – neben der bereits schon eingehobenen Maut – jede kurze Fahrt von A nach B in der Region auch noch bezahlen. Diese zusätzliche Verteuerung wäre für die heimischen Unternehmen ein Standortnachteil.
Tirol in Zahlen n Tirols Wirtschaft im Überblick
Unternehmen in Tirol
Sachgütererzeugung Realitätenwesen, Vermietung bew. Sachen Tourismus Handel; Reparatur von KFZ u. Gebrauchsgütern Bauwesen Verkehr und Nachrichtenübermittlung Gesundheits-, Veterinär- und Sozialwesen Unterrichtswesen Kredit- und Versicherungswesen Öffentliche Verwaltung Erbringung v. sonst. Dienstleistungen Energie- und Wasserversorgung Land- und Forstwirtschaft
Tirol liegt mit 54 Unternehmen / 1.000 Einwohner im Bundesländervergleich auf Platz 3. Vgl.: 1. Salzburg mit 59 Unternehmen, 2. Wien mit 57 Unternehmen 2010: 2.465 Unternehmensgründungen in Tirol 2009: 2.337 Unternehmensgründungen in Tirol (Quelle: Tiroler Landesregierung)
EPU KMU (1 bis 249 unselbst. Beschäftigte) Großunternehmen (›249)
18.523 18.233 78
(Quelle: WKT-Beschäftigungsstatistik 2009)
Bruttowertschöpfung 30 % Produktionsbereich 70 % Dienstleistungssektor
20 % 15 % 12 % 11 % 8% 7% 6% 5% 5% 4% 3% 3% 1%
Der Anteil des Tourismus ist wesentlich größer als die in der Statistik ausgewiesenen 12 %. Es profitieren nämlich auch viele andere Branchen aus Gewerbe, Handel, Bau, Verkehr oder Information & Consulting ebenfalls vom Tourismus.
Tiroler Arbeitslosenzahlen
Arbeitsmarkt im Österreich-Vergleich
Anzahl der Arbeitslosen bis 24 Jahre im Jahresdurchschnitt 2008
2009
2010
3.015
3.774
3.412
Jahresdurchschnittliche Arbeitslosigkeit (Quelle: AMS)
2011
(ø Jän – März)
3.281
Anzahl der Arbeitslosen über 50 Jahre im Jahresdurchschnitt 2008
2009
2010
2.931
3.498
3.537
2011
(ø Jän – März)
3.597
Fachkräfte Zum Beispiel – offene Stellen : vorgemerkte Facharbeiter Maschinenbauer: Dreher: FA für technische Chemie: Elektroinstallateur:
2010
2009
Veränd. in %
Burgenland Kärnten Niederösterreich Oberösterreich Salzburg Steiermark Tirol Vorarlberg Wien
7.810 20.239 43.115 29.591 11.480 34.883 19.154 10.331 74.179
8.297 21.021 43.790 30.888 12.733 39.165 20.198 11.166 73.052
–6 –4 –2 –4 –10 –11 –5 –7 +2
Österreich
250.782
260.309
–4
Einkommen Tirol
32 : 16 14 : 4 18 : 4 106 : 39
Die durchschnittlichen Jahresnettobezüge liegen in den Tiroler Bezirken zwischen 18.743 Euro (Landeck) und 23.407 Euro (Innsbruck-Land) bei Männern und zwischen 10.901 Euro (Landeck) und 15.210 Euro (Innsbruck) bei Frauen.
Tiroler Warenexporte in Mrd. Euro 9,2
3,2
4
4,3 4,6
6,1
6,3 6,7 6,5 6,7
10,1 10,1
8,9
10,2
Anzahl
7,3 Tirol Österreich
1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 Hinweis: vorläufiger Wert für 2010
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Einkommen Vergleich Tirol – Österreich Bruttojahreseinkommen
Nettojahreseinkommen
gesamt
Frauenanteil
gesamt
Frauen
Männer
gesamt
Frauen
332.168
48 %
22.539
15.774
29.390
17.061
12.920
Männer 21.169
3.752.742
48 %
24.784
18.277
30.577
18.532
14.769
21.967
Mittlere Jahreseinkommen der unselbständig Erwerbstätigen Quelle: Statistik Austria, 2010, Lohnsteuer- und HV-Daten. Ohne Lehrlinge.
n
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Konjunkturumfrage der Tiroler Industrie 4. Quartal 2010 bei 25 Firmen mit 16.740 Beschäftigten (in Klammer: Ergebnisse vom 3. Quartal 2010)
Die Gesamtproduktion der Tiroler Industrie erreichte 2010 einen Wert von 8,7 Mrd. Euro. Derzeitige Geschäftslage gut 33 % (36 %) befriedigend 65 % (64 %) schlecht 2 % (0 %) Produktionstätigkeit (in den nächsten 3 Monaten) steigend 3 % (9 %) gleich bleibend 96 % (75%) abnehmend 1 % (16 %) Verkaufspreise (in den nächsten 3 Monaten) steigend 25 % (4 %) gleich bleibend 58 % (79 %) abnehmend 17 % (17 %)
Die größten Insolvenzen 2011
(Quelle: KSV)
Kneissl Tirol GmbH, Kufstein 14,5 Mio. Euro / 21 Beschäftigte Kneissl Holding GmbH, Kufstein 6,8 Mio. Euro / 0 Beschäftigte Bauunternehmen Aste & Außerladscheider GmbH, Jenbach 6,3 Mio. Euro / 21 Beschäftigte Hubert Klingler, Holzverwerter, Zirl 6,1 Mio. Euro / 10 Beschäftigte Modernbau Ges.m.b.H., Innsbruck 4,6 Mio. Euro / 4 Beschäftigte Insolvenzen in Tirol 2011 Unternehmensinsolvenzen Privatinsolvenzen Vergleich Tirol / Österreich Unternehmsinsolvenzen Privatinsolvenzen
2011 (bis 04) 133 234 2010 (T / Ö) 458 / 6.376 736 / 9.028
2010 (bis 04) 151 261 Verbindlichkeiten in Mio. Euro (T / Ö) 256 / 4.700 101 / 1.223
Aktuelle Problembereiche bei KMUs (Quelle: Telefonische Befragung der WKT von 251 Tiroler KMU, Angaben in %)
w.n.
sehr problematisch
teilweise problematisch
nicht relevant
1 1 2
59 32 31 30 20 18 10 21 15
25 31 26 24 25 20 24 25 28
14 36 41 46 52 60 65 49 54
Zu hohe Abgabenbelastung Zu hohe administrative Belastungen Zu hohe Zins- und Tilgungsbelastung Wir finden nicht genügend Personal Zu wenig Eigenkapital Kaum Zugang zu neuen Finanzierungen Zu schnelles Unternehmenswachstum Firma zu sehr vom Inhaber als Person abhängig Inflexible Arbeitszeitregelungen
3 3 2 4 3
Wirtschaftliche Eckdaten im Bundesländervergleich Burgenland
Bevölkerung im Jahresdurchschnitt
Bruttoregionalprodukt je Einwohner
Veränderung gegenüber dem Vorjahr
Verfügb. Einkommen der privaten Haushalte je Einwohner
Arbeitnehmerentgelt je Arbeitnehmer (Arbeitsort)
Forschungsquote
283.506
21.600 Euro
8,5 %
18.900 Euro
32.600 Euro
0,6 %
560.056
27.800 Euro
11,2 %
18.600 Euro
36.900 Euro
2,4 %
Niederösterreich
1.606.615
26.600 Euro
11,8 %
20.000 Euro
35.300 Euro
1,4 %
Oberösterreich
1.411.041
31.800 Euro
10,0 %
19.400 Euro
37.300 Euro
2,4 %
529.314
37.300 Euro
12,7 %
19.800 Euro
35.800 Euro
1,2 %
1.207.588
28.200 Euro
10,6 %
18.800 Euro
35.600 Euro
4,3 %
Tirol
704.792
34.200 Euro
10,7 %
19.100 Euro
35.200 Euro
2,4 %
Vorarlberg
368.061
34.000 Euro
10,4 %
19.800 Euro
37.400 Euro
1,4 %
Kärnten
Salzburg Steiermark
Wien
1.692.067
43.300 Euro
8,3 %
20.000 Euro
43.600 Euro
3,3 %
Österreich
8.363.040
32.600 Euro
10,1 %
19.500 Euro
37.800 Euro
2,5 % Quelle: Statistik Austria
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Für saubere Geschäfte.
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Industriellen.vereinigung
Den Wandel gestalten – den Standort sichern
Im Rahmen der Mitgliederversammlung der Industriellenvereinigung Tirol in Innsbruck sprach Dr. Veit Sorger, Präsident der österreichischen Industriellenvereinigung, klare Worte: „Dort, wo es keine bzw. nur wenig Industrie gibt, kann der Aufschwung noch sehr lange dauern. Blicken wir nur nach Griechenland oder Portugal. In unserem Land haben wir, ausgehend von einer starken industriellen Basis, noch die Chance, längst fällige Reformen umzusetzen, ohne dass wir die Leistung der öffentlichen Systeme allzu sehr verringern müssten. Als IV werden wir weiterhin darauf drängen, dass die notwendigen Schritte rasch und umfassend gesetzt werden.“
IV Präsident Veit Sorger (li.) und IV Tirol Präsident Reinhard Schretter anlässlich der Ordentlichen Vollversammlung der IV Tirol
Die Industriebetriebe in Tirol haben 2010 überraschend gute Ergebnisse erzielt: „Wir gehen von 8,1 Mrd. Euro Umsatz der Industrieproduktion aus, haben derzeit eine Exportquote von 7,1 % und mit 39.500 Beschäftigten das Vorkrisenniveau erreicht. Hinter diesen Erfolgen steckt die Arbeit von hochqualifizierten Menschen, findigen Technikern und spezialisierten Fachkräften, die durch ihr Können täglich hervorragende Leistungen für den Standort Tirol und unser gesamtes System erbringen“, informierte der IV-Tirol-Präsident Dr. Reinhard Schretter.
Statements V. l.: DI Frank Jürgen Hess (A. Loacker), Mag. Pascal Broschek (Gebro Pharma) und Ing. Julius Lüthi (Pirlo Metallverpackungen)
V. l.: DI Manfred Lechner (Strabag) mit den BTVVorständen Peter Gaugg und Mag. Dietmar Strigl
Standortsicherung
Nur stetiger Wandel führt zu konstanter Entwicklung
Unterweger Obstverwertung – Früchteküche produziert seit 80 Jahren Konfitüren, Kompotte, Sirupe und Spezialitäten nach alten und immer weiter verfeinerten Rezepturen. 4.500 Tonnen Obst werden im Osttiroler Pustertal jährlich verarbeitet. Das Unternehmen beschäftigt rund 45 Mitarbeiter am Standort in Osttirol. Mag. Michaela Hysek-Unterweger: „Unternehmen brauchen Schwung und Innovationskraft. Stillstand ist das Schlimmste für unsere Arbeit und für das Unternehmen. Unterweger Früchteküche ist ein Familienbetrieb mit 80 Jahren Tradition. Ein Unternehmen ist wie ein Schwungrad, das durch viele Einflüsse ‚Spin‘
Ehrungen Im Rahmen der Mitgliederversammlung der IV Tirol standen auch Ehrungen auf der Tagesordnung. In Würdigung ihrer 25-jährigen bzw. 50-jährigen Mitgliedschaft zur IV Tirol hat das Präsidium beschlossen, den Firmen Strabag AG (25 Jahre) und Bank für Tirol und Vorarlberg AG (50 Jahre) die Ehrenurkunde der Landesgruppe zu verleihen!
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bekommt. Dazu ist es notwendig, immer wieder neue Kräfte ins Unternehmen, sprich auf das Schwungrad, zu bringen. Wir vollziehen aktuell gerade einen Generationenwechsel, und allein durch eine neue Person in der Unternehmensführung entsteht auch schon ein merkbarer Schwung und Wandel im Unternehmen. Die große Herausforderung liegt aber darin, diesen dann in Innovationskraft umzusetzen. Forschung und Entwicklung sind der Kern des Unternehmens, ohne den es nicht geht. Wir müssen jeden Tag besser werden und das geht nur mit Hilfe unserer MitarbeiterInnen. Dazu bilden wir unsere MitarbeiterInnen auch entsprechend aus und weiter und schaffen das Umfeld, in dem sie Innovationen entwickeln können.“ MWS Aluguss fertigt an den Standorten Kufstein und Klagenfurt Sand- und Kokillengussteile in allen genormten Aluminiumlegierungen. MWS Hightec bearbeitet in Ternberg bei Steyr Produkte der MWS Aluguss sowie Aluminium- und Magnesium-Druckgussteile. MWS Casting produziert in Hlinik nad Hronom/Slowakei Aluminium-Kokillengussteile. Mag. Josef Stiegler: „Wir sind als Zulieferer im Automobilbereich tätig und haben Standorte in Österreich und Slowakei. Es liegt mir viel daran, auch die österreichischen Standorte zu erhalten und auszubauen. Die Fragestellung, was die österreichische Politik überhaupt bewirken kann, ist eine berechtigte. Im direkten unternehmerischen Bereich kann die Politik wenig tun, aber es gibt einige Felder in der Politik, wo sie Entscheidendes beitragen kann. Das sind erstens Bildung und Ausbildung – das ist das Um und Auf, wenn wir weiter bestehen wollen. Hier hat die Politik ein weites Feld, das sie gestalten könnte und muss. Das selbe gilt für den gesamten sozialen Bereich, diese Aufgabe kann der Politik niemand abnehmen. Die zentrale Frage hier ist für mich, wie man wirtschaftliche Leistungsfähigkeit mit den vielen Wünschen im sozialen Bereich in Verbindung
Mag. Michaela Hysek-Unterweger, seit 2. November 2010 geschäftsführende Gesellschafterin in der Unterweger Früchteküche, repräsentiert die 3. Generation der Familie im Unternehmen und ist für Einkauf, Marketing und die Personalentwicklung verantwortlich. Mag. Josef Stiegler, geschäftsführender Gesellschafter MWS in Kufstein. Das Unternehmen ist in mehreren Bereichen der Autozulieferbranche tätig. Dipl.-Ing. Sanders Schier, General Manger Transalpine Ölleitung in Österreich Ges.m.b.H. Das Unternehmen ist seit kurzem Mitglied der Industriellenvereinigung Tirol. Reihe unten, v. l.:
setzen kann. Beide Gestaltungsfelder – oder eben deren Nichtgestaltung – haben sehr große Auswirkungen auf den Standort. Denn wenn hier die Fantasie darauf beschränkt wird, nur noch weiter an der Steuerschraube zu drehen, müssen die Unternehmen darauf reagieren.“
Wirtschaftliche Entwicklung Die Transalpine Ölleitung (TAL) ist ein Gemeinschaftsunternehmen verschiedener Mineralölkonzerne und transportiert Rohöl zu deren Raffinerien und Tanklagern in Österreich und Deutschland. Für den Betrieb und die Verwaltung der TAL-Einrichtungen wurden Betriebsgesellschaften in Deutschland, Österreich und Italien gegründet, bei denen insgesamt rund 200 Mitarbeiter beschäftigt sind. Die Betriebsgesellschaft Österreich hat ihren Sitz in Matrei in Osttirol. Dipl.-Ing. Sanders Schier: „Als Infrastrukturbetreiber ist es uns ein Anliegen, dass große Infrastrukturprojekte zügig umgesetzt werden. Infrastruktureinrichtungen schaffen die Voraussetzungen, damit die Wirtschaft arbeiten und der Wohlstand wachsen kann. Wichtig ist in dem Zusammenhang, dass für Investoren und bestehende Infrastrukturbetreiber Rechtssicherheit gilt. Die aus verbindlichen Verträgen erwachsende Sicherheit für Investoren darf nicht infrage gestellt werden – alles andere wäre ein negatives Signal für den Wirtschaftsstandort Tirol.“
Krisensichere Nische Mag. Bernhard Pichl, Pichl Medaillen GmbH: „Wir sind mehr ein Dienstleister mit angeschlossener Produktion als ein Industriebetrieb und bearbeiten eine absolute Nische. Wir sind von der Finanz- und Wirtschaftskrise nur gestreift worden, vollziehen allerdings derzeit im Unternehmen gerade einen großen personellen Wandel. Es gehen gleichzeitig sehr viele langjährige Mitarbeiter in Pension. Wir arbeiten in einem Bereich, in dem sehr viel Wissen im Unternehmen bei den Mitarbeitern liegt, und sind nun gefordert, wie dieses Wissen im Wandel erhalten bleiben kann. Unser unternehmerisches Ziel ist nicht so sehr Wachstum, der Markt ist sehr gut bearbeitet und begrenzt. Wir wollen noch schlagkräftiger und kundenorientierter werden, das ist unsere große Stärke und auch die Herausforderung der nächsten Jahre.“
1846 eröffnete Alois Klammer in Innsbruck am Marktgraben eine Goldschmiedwerkstatt. Ab 1914 führte Antonie Pichl, die Enkelin von Alois Klammer, den Betrieb in der Maria-Theresien-Straße in Innsbruck. Deren Sohn Karl Pichl übernahm 1928 die Werkstatt als Kunstgoldschmied. Als infolge der Wirtschaftskrise der 30er-Jahre die Nachfrage nach künstlerisch gestaltetem Schmuck abnahm, begann er mit der Fertigung von Ehrenpreisen für den Skisport. Ein erster Großauftrag waren die Veranstaltungsabzeichen für die Internationalen FIS-Skiwettkämpfe 1933 in Innsbruck. Mag. Bernward Pichl ist bereits die sechste Generation im Unternehmen, das eine Vielzahl von hochwertigen Sport- und Ehrenzeichen für den deutschen Sprachraum produziert.
Mag. Bernward Pichl, geschäftsführender Gesellschafter Pichl Medaillen GmbH, Inzing Dr. Oswald und Maria-Regina Mayr, Montavit GesmbH, Absam, sind beide im Unternehmen tätig
Die Zukunft kann kommen Das Unternehmen Montavit in Absam ist in der Entwicklung, Herstellung und dem Vertrieb von Arzneimitteln, der Lohnherstellung sowie dem Vertrieb von Kosmetika tätig. Ein Großteil der Produkte geht in den Export. Dr. Oswald und Maria-Regina Mayr: „Wir bauen im Moment gerade und schaffen Kapazitäten im Forschungs- und Produktionsbereich. Im pharmazeutischen Bereich ist einiges in Bewegung gekommen, dadurch eröffnen sich auch für uns neue Chancen, die wir nützen wollen, und wir haben uns daher entschlossen, neue Kapazitäten zu schaffen. Der Forschungs- und Entwicklungsbereich ist in der Pharmaherstellung ein wesentlicher Erfolgsfaktor und die Basis für ein gesundes Unternehmen. Wir finden in Tirol sehr gut ausgebildete MitarbeiterInnen, die sich im Unternehmen durch Training und Weiterbildung laufend weiterentwickeln können. Wir schauen sehr positiv in die Zukunft, sonst würden wir auch die aktuellen Investitionen gar nicht tätigen. Die nächste Generation bereitet sich bereits auf den Eintritt ins Unternehmen vor. Wir haben eine Vision und arbeiten täglich daran, sie auch zu realisieren – und das ist für uns etwas sehr Positives.“
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Reihe oben, v.l.:
Freudenthaler
Freudenthaler erweitert den Standort um ein Lager für nicht gefährliche Abfälle, eine Waschbox mit Tankstelle sowie Garagen für die eigene Gefahrgutflotte.
Eine exzellente Investition in die Zukunft Der Inzinger Abfallbehandler investiert 3 Millionen Euro in die Weiterentwicklung des Standortes und setzt damit die richtigen Weichen für eine erfolgreiche Zukunft.
Die Entscheidung dafür Ende 2010 bringt für Freudenthaler zusätzliche Lagerkapazitäten für nicht gefährliche Abfälle, eine Waschbox inklusive Tankstelle sowie Garagen für die moderne Gefahrgutflotte. Das Unternehmen erwartet sich durch die Erweiterung ein noch effizienteres Handling der einzelnen Abfallarten und trägt mit den zusätzlichen Lagermöglichkeiten auch dem Trend zu einer immer stärkeren Trennung und sortenreineren Weitergabe der einzelnen Abfälle Rechnung. Alexander Scheiring, Prozessverantwortlicher für die Sortieranlage: „Unser Ziel ist es, so viele Abfälle wie möglich einer Verwertung zuzuführen. Die bloße Beseitigung – gerade bei nicht gefährlichen Abfällen wie z.B. Sperrmüll oder Gewerbeabfällen – in einer Müllverbrennungsanlage halten wir langfristig gesehen für die falsche Lösung. Unser Zugang stellt sicher, dass alle Rohstoffe aus dem Abfall herausgeholt werden, stärkt den modernen Kreislaufgedanken und schiebt gleichzeitig der Rohstoff verschwendung einen Riegel vor!“
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Know-how-Leadership in der Abfallbehandlung
Bereits seit 2003 betreibt Freudenthaler am Standort in Inzing eine mechanische Sortieranlage für betriebliche Abfälle aus Gewerbe und Industrie sowie Baustellenmischabfälle und ist damit Tirols Pionier in diesem Bereich. Mit dem gewonnenen Know-how wurde die Anlage seither mehrmals erweitert und schaff t dem Unternehmen weiterhin einen Vorsprung gegenüber nachträglich errichteten, vergleichbaren Anlagen. Der Grundsatz „Verwerten statt Beseitigen“ zieht sich auch bei den weiteren Behandlungsanlagen des Unternehmens durch. „Gerade im Bereich moderne Verdampfertechnologie zur Behandlung von Emulsionen aus Industrien, Deponiesickerwasserkonzentraten und metallsalzhältigen Abwässern haben wir uns in den vergangenen Jahren zum Know-how-Führer in Österreich entwickelt und akquirieren durch diesen Vorsprung Abfälle aus dem gesamten österreichischen Raum“, gibt
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„Richtungsweisende Behandlungstechnologie, effizientes Management und die Fähigkeit, nahezu jede Entsorgungsanforderung zu handeln, sind die Quellen unseres Erfolgs.“
„Verwerten
Ingeborg Freudenthaler
DI Christian Falch, Prozessverantwortlicher im Bereich Behandlung, im Interview zu Protokoll. Der innovative Abfallbehandler hat jedoch noch einiges mehr zu bieten. Mit Tirols leistungsfähigster Anlage für organisch belastete Abwässer werden Ölabscheiderinhalte sowie andere Öl-/ Wassergemische wirksam und umweltschonend behandelt. Aber auch für gefährlichste, hochgiftige anorganische Substanzen bietet Freudenthaler mit der eigenen CPA-Anlage die passende Lösung.
Eine Lösung für jede Branche Freudenthaler ist durch seinen ganzheitlichen Ansatz der ideale Partner von kleinen Kfz-Werkstätten bis hin zu industriellen Großbetrieben mit komplexesten Entsorgungsanforderungen. Christian Sailer, Prokurist bei Freudenthaler, und Karl Freudenthaler jun. sehen damit klar eine der Kernstärken des Unternehmens: „Wir können außer radioaktivem Abfall und Sprengstoffen nahezu alles übernehmen. 60 % davon behandeln wir hausintern. Darüber hinaus bieten wir vom Transport- und Begleitscheinhandling bis zur Erstellung von Abfallwirtschaftskonzepten und Optimierungen alles rund um den Abfall an und sind damit immer mehr als Outsourcingpartner für eine seriöse Übernahme des gesamten Abfallmanagements gefragt.“
Excellence beim Management Die Kernstärken im Bereich Abfallbehandlung und Abdeckung der Entsorgungsanforderungen für jede
Branche werden durch die effi zient gemanagte Organisation im Unternehmen komplettiert. Ingeborg Freudenthaler, die toughe Geschäftsführerin des Unternehmens mit einer starken sozialen Ader, sichert diesen Pfeiler im Unternehmen wirkungsvoll ab. Neben der genauen Dokumentation aller Abläufe und gesetzlichen Anforderungen im Rahmen des Business-Excellence-Konzepts des Unternehmens, welches ein Qualitäts-, Umwelt- und Sicherheitsmanagementsystem umfasst, wurde das Gelebtwerden dieses Systems durch die einzelnen Mitarbeiter bereits mehrmals auf nationaler Ebene ausgezeichnet. Freudenthaler ist beispielsweise das einzige Unternehmen, das den Österreichischen Staatspreis für Qualität bereits zweimal erringen konnte. Darüber hinaus stellt die Auszeichnung von Freudenthaler im Rahmen des Austrian Leading Companies Award im Oktober 2010 durch PwC, KSV und das Wirtschaftsblatt auch einen schönen unabhängigen Beweis dar, dass das Unternehmen wirtschaftlich auf dem richtigen Dampfer ist. Ingeborg Freudenthaler bringt das Erfolgskonzept des Unternehmens auf den Punkt: „Richtungsweisende Technologien in der Behandlung und ein effizientes Management gepaart mit hoch motivierten Mitarbeitern und einer Lösung für nahezu jede Entsorgungsanforderung sind jene Schlüsselfaktoren, mit denen wir in eine erfolgreiche Zukunft gehen werden. Die Investition in die Standorterweiterung stellt nur den nächsten logischen Schritt für uns dar!“
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statt Beseitigen – unser Ziel ist es, möglichst viel aus den Abfällen herauszuholen. Eine bloße Beseitigung in einer Müllverbrennungsanlage halten wir langfristig für die falsche Lösung.“
Prokurist Christian Sailer, Karl Freudenthaler jun. und Alexander Scheiring
Freudenthaler GmbH & Co KG Schießstand 8 6401 Inzing office@freudenthaler.at www.freudenthaler.at
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TILAK
20 Jahre für die Gesundheit Seit zwei Jahrzehnten prägt die Tiroler Landeskrankenanstalten GmbH (TILAK) das Gesundheitswesen Westösterreichs als größtes medizinisches Kompetenzzentrum, größter Arbeitgeber und auch als größte Ausbildungsstätte für Gesundheitsberufe. 100-Prozent-Eigentümer der TILAK ist das Land Tirol.
Als „Unternehmen Gesundheit“ umfasst die TILAK neben dem Landeskrankenhaus Innsbruck – Universitätskliniken auch die Landeskrankenhäuser Hall, Natters und Hochzirl. Zum Unternehmen gehören außerdem die Landespflegeklinik Tirol und das Ausbildungszentrum West (AZW). Neben anderen Beteiligungen ist die TILAK mit 50 % auch Teilhaber des Bezirkskrankenhauses Schwaz. Die größte Krankenanstalt der TILAK ist das Landeskrankenhaus Innsbruck – Universitätskliniken. Allein in der Landeshauptstadt beschäftigt das Unternehmen rund 6.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – von Ärztinnen und Ärzten über Pflegepersonal und TechnikspezialistInnen bis hin zu KöchInnen in der Klinikgroßküche. In puncto Krankenversorgung bietet die Innsbrucker Klinik von der medizinischen Basisversorgung bis zu spitzenmedizinischen Leistungen ein umfassendes Spektrum zur hochqualitativen Versorgung der Bevölkerung. In den 38 Universitätskliniken und 5 Instituten werden jährlich über 90.000 Patienten stationär versorgt und über 1,7 Millionen Ambulanz-Besuche registriert. All diese Personen bewegen sich auf dem rund 90.000 m 2 großen Areal im Zentrum von Inns-
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bruck. Das Bild des Landeskrankenhauses ist dabei von den 14 Gebäuden aus unterschiedlichen Epochen geprägt. 1885 wurden die ersten vier Gebäude im Pavillonstil erbaut. Das jüngste Bauwerk ist das Kinderzentrum, das 2009 eröffnet wurde. Zahlreiche Erkrankungen oder Verletzungen bedürfen nach der Akutbehandlung in den Innsbrucker Kliniken einer intensiven Nachbehandlung. Mit der Spezialisierung der verschiedenen Häuser und der engen Zusammenarbeit untereinander garantiert die TILAK ihren PatientInnen eine kontinuierliche Weiterbehandlung, aufbauend auf den vorliegenden Diagnosen und bereits erfolgten Behandlungsschritten. Mit den Schwerpunkten Innere Medizin und Geriatrie sowie der neurologischen Akutnachbehandlung ist das Landeskrankenhaus (LKH) Hochzirl auch über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Zuletzt war das Krankenhaus in den Schlagzeilen, als Skirennläufer Hans Grugger nach seinem Sturz mit schweren Schädelverletzungen einige Wochen zur Rehabilitation in Hochzirl verbrachte. Im Bereich der neurologischen
top.500 Akutnachbehandlung kommt ein umfassendes Therapieangebot zum Einsatz. Mehr als die Hälfte der PatientInnen sind dort allerdings auf Grund eines Schlaganfalls in Behandlung. Seit mehreren Jahrzehnten erfolgt in Hochzirl eine intensive Auseinandersetzung mit den medizinischen Bedürfnissen älterer Bevölkerungsschichten. Die GeriatriepatientInnen profitieren von dieser Erfahrung und Kompetenz, gebündelt mit modernsten wissenschaftlichen Behandlungsmethoden und Therapieansätzen. Darüber hinaus war das LKH Hochzirl eines der ersten Krankenhäuser weltweit, das so genannte „Lokomaten“ (Gehtraining mit Roboterunterstützung) in der Frühphase der Rehabilitation einsetzte. Anders als in Hochzirl liegt der Behandlungsschwerpunkt im Landeskrankenhaus Natters im Bereich der Lungenerkrankungen und der Nachbehandlung bei Herz- und Krebserkrankungen. Die Lage der Gebäude in der Natur des Tiroler Mittelgebirges bietet ideale Erholungsmöglichkeiten bei Lungenerkrankungen, aber auch nach Operationen, Bestrahlungen und Chemotherapien. Dem Bedarf an Schmerztherapien
wird man außerdem mit der Abteilung für Anästhesie gerecht, in der auch tagesklinische PatientInnen betreut werden. Neben zahlreichen Therapieansätzen aus der klassischen Schulmedizin wie Physiotherapie und Ergotherapie kommen in Natters auch Mal- und Gestaltungstherapeuten zum Einsatz. Auch Methoden aus der Alternativmedizin wie Akupunktur werden angeboten. Seit Jahresbeginn 2011 befindet sich auch das Landeskrankenhaus Hall – als Zusammenschluss des Bezirkskrankenhauses Hall und des Psychiatrischen Krankenhauses Hall – im Verbund der TILAK. Damit ist neben Innsbruck ein weiteres großes Landeskrankenhaus entstanden. Der vormalige Schwerpunkt des Psychiatrischen Krankenhauses ist aber nach wie vor ein wichtiger Bereich im LKH Hall. In den psychiatrischen Abteilungen werden PatientInnen mit psychischen Erkrankungen ihren Bedürfnissen entsprechend optimal versorgt. Unterstützt von der TILAK hat man sich dabei auch immer intensiv um eine kontinuierliche Entstigmatisierung und Enttabuisierung psychischer Krankheiten bemüht.
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Mit insgesamt über 7.000 MitarbeiterInnen und einer jährlichen Patientenfrequenz im Millionenbereich trägt die „TILAK – Unternehmen Gesundheit“ nicht nur große Verantwortung im Bereich der Krankenversorgung, sondern ist als Arbeitgeber und Ausbildungszentrum auch eine wichtige Kraft in der regionalen Wirtschaft. Geleitet wird die TILAK von zwei Vorstandsdirektoren sowie zwei Prokuristen. Sie zeichnen gemeinsam für alle Abläufe verantwortlich. Als unabhängige Kontrollinstanz fungiert der sechsköpfige TILAK-Aufsichtsrat, der regelmäßig tagt, um sich über den Stand der Geschäftsangelegenheiten zu informieren.
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Achtung, Baustelle!
In Tirol gibt es derzeit eine Reihe von politischen Baustellen. Diese Themen beschäftigen das Land seit Monaten, wenn nicht Jahren, und sorgen für regelmäßig wiederkehrende Schlagzeilen. An diesen Punkten prallen die ideologischen Gegensätze der verschiedenen Parteien aufeinander und sorgen für heftige Debatten. Die Landesregierung kämpft darum, den Großteil dieser Aufgaben bis zur Landtagswahl im Jahr 2013 zu erledigen, um nicht in das mediale Sperrfeuer der Opposition zu geraten. Viele Themen sehen zwar nach reinen TirolBaustellen aus, haben aber eine starke EU-Dimension, was den Handlungsspielraum einschränkt. eco.nova hat sich im Land umgesehen und eine Liste der politischen Minenfelder erstellt.
Text: Klaus Schebesta
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Naturgemäß ist die ÖVP als größte Partei die Gejagte im Land. Ob Bürgerklub, Bürgerforum, Freiheitliche oder Grüne, ob der kleine Koalitionspartner SPÖ (der in der Öffentlichkeit gerne vergisst, dass auch er in der Regierung sitzt) – das Match lautet im Wesentlichen alle gegen eine. Die Schwarzen ernten aktuell Häme und Spott für das völlig verunglückte Video im Rahmen einer VP-Frauenveranstaltung und leiden unter bundesweiten Skandalen mit Tirol-Komponente, Stichwort Strasser. Dabei hatte es vor ein paar Monaten für Landeshauptmann Günther Platter schon viel düsterer ausgesehen. In den letzten Wochen konnten einige Themen abgearbeitet und Diskussionen beendet werden. Die Raumordnung ist mit dem Beschluss von vorgezogenen Erschließungskosten mehr oder weniger vom Tisch (ob sich die Gemeinden trauen, diese Kosten
tatsächlich ihren Bürgern vorzuschreiben, steht freilich auf einem anderen Blatt); das Rettungsgesetz ist nach langem öffentlichen Tauziehen unter Dach und Fach; mit der Entsendung von Hannes Rauch und Karlheinz Töchterle nach Wien und der Bestellung von Martin Malaun als Hauptgeschäftsführer der Tiroler VP sind dem Landeshauptmann zudem einige glückliche Personalentscheidungen aufgegangen. Und auch beim Brenner-Basistunnel scheinen nun endlich die Weichen gestellt – doch sehen wir uns diesen Punkt genauer an.
Der Brenner-Basistunnel ODER Happy End für eine unendliche Geschichte? Das große Loch durch den Berg dominierte über Monate die öffentliche Debatte im Land. Tirol stand vor
top.500 der skurrilen Situation, dass die Nachbarländer und selbst die EU sich für das Projekt aussprachen, aber die eigene Bundesregierung blockierte. Doch mit den aktuellen politischen Beschlüssen in Wien wurde endlich die Freigabe der notwendigen Mittel für die Realisierung des Megabaues fi xiert. Der österreichische Finanzierungsanteil in der Höhe von rund fünf Milliarden Euro abzüglich der EU-Förderungen ist gesichert. Dazu kommt, dass nach 2014 weitere EU-Fördermillionen in Aussicht sind. Die Fertigstellung ist für 2026 geplant. Fest steht: Der Tunnel bringt Geld und Arbeitsplätze nach Tirol. Ob er auch „wirkt“, hängt von der EU ab. Die EU-Dimension: Abgesehen von den Fördermitteln geht es um einen Begriff: „Verlagerung“. Die größte Kritik der Opposition ist immer wieder der Vorwurf, dass diese nicht in Ansätzen sichergestellt ist und somit die Sinnhaftigkeit des Projekts fehlt. Das neue Weißbuch des Verkehrs der EU enthält nun aber ein geradezu revolutionäres Ziel: Bis zum Jahr 2030 soll ein Drittel der Gütertransporte mit mehr als 300 km Fahrstrecke von der Straße auf die Schiene bzw. den Wasserweg verlagert werden. Damit wird erstmals der Begriff „Verlagerung“ seitens der EU überhaupt angesprochen – das sorgt für Licht am Ende des Tunnels.
Reich und Arm ODER Das ewige Missverständnis
Die EU-Dimension: Hier liegt die EU-Dimension weniger im rechtlichen Bereich. Ein vergleichender Blick ist allerdings hilfreich, um die Tiroler Situation einzuordnen. Die aktuelle EU-Erhebung zu den „Einkommens-, Armuts- und Lebensbedingungen“ weist für Tirol die mit Abstand niedrigste Armutsgefährdung in Österreich aus. Und: Tirol liegt mit seinem Bruttoinlandsprodukt um 29 % höher als der Europa-Schnitt und zählt damit zu den 40 reichsten EU-Regionen (von insgesamt 271). Umgekehrt zeigt ein Blick auf die Abgabenquote, wo wir bei der Umverteilung stehen: Mit 44 % Steuern und Abgaben rangieren wir an der Europaspitze. Dasselbe Bild ergibt sich bei den Lohnnebenkosten: Auf 100 Euro Bruttolohn entfallen in Deutschland 28 Euro Lohnnebenkosten, im EU-Schnitt 31 Euro und in Österreich bereits satte 37 Euro. Die Schmerzgrenze für den Mittelstand ist erreicht.
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Zwischen Links- und Rechtsparteien und ebenso zwischen den Sozialpartnern findet ein ewiges Pingpong zum Thema Armutsbekämpfung statt. Links wirft Rechts vor, die Reichen zu privilegieren und damit Armut in Kauf zu nehmen, Rechts wirft Links vor, den
Mittelstand auszusaugen und die Daumenschraube bei Steuern und Abgaben weiter anzuziehen. Diese Gegensätze werden im Wahlkampf auf die Themen Pflege, Wohnen, Arbeit und Soziales ausstrahlen. Dabei liegt den ganzen medialen Breitseiten und Wortgefechten ein kolossales Missverständnis zugrunde: Armut will keiner im Land, weder Links noch Rechts. Das ist gerade der Sozialbereich, der in den letzten Jahren nachweislich mit höheren finanziellen Mitteln ausgestattet wurde. Und wenn von „der Wirtschaft“ die Sprache ist, sind Konzerne, Reiche und Bonzen gemeint – während die unternehmerische Realität im Land anders aussieht: 98 % aller Firmen sind Klein- und Mittelbetriebe. So reden die einen an den anderen vorbei – und das wird sich im Wahlkampf noch verstärken.
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heit ausgezeichnet hat, bedeutet das einen kompletten Wechsel in der Vorgangsweise. Bleibt zu hoffen, dass die TIWAG-Zentrale zumindest jetzt den Ernst der Lage erkannt hat.
Skigebietserweiterungen ODER Wie viele Pisten braucht der Mensch? Die einen, das sind die Touristiker und Seilbahner, sagen: Der Tourismus ist ein bedeutender Wirtschaftsfaktor im Land und hat uns wesentlich dabei geholfen, die Wirtschaftskrise abzumildern. Das verlangt nach modernen Aufstiegshilfen und attraktiven Skigebieten und deshalb ist es notwendig, hier etwas großzügiger von Seiten des Landes vorzugehen. Die anderen, die Umweltschützer, sagen: Genug ist genug, die Gäste kommen ohnehin, und wenn sie deswegen nicht mehr kommen, ist es auch egal. Die Interessen prallen bei Namen wie Piz Val Gronda, Axamer Lizum / Schlick2000 oder Sexten / Sillian aufeinander. Daran ändern auch die neuen Seilbahngrundsätze nichts, da sie sich weiterhin an den Ausschlusskriterien wie Schutzgebieten orientieren. Deswegen wird über die großen Streitfälle im Land noch viel gestritten werden.
Wasserkraft ODER Kommt der Strom nicht einfach aus der Steckdose? Bei der Wasserkraft prallen die verschieden Standpunkte im Umweltbereich besonders hart aufeinander. Während die einen Wasserkraft für eine umweltfreundliche, nachhaltige Energiequelle halten, machen die anderen gegen den Bau von Staumauern und den Verlust von Aulandschaften und Bächen mobil. Die öffentliche Meinung ist klar – und auch wieder nicht: Zwei Drittel wollen zwar den Ausbau der Wasserkraft, 60 % davon aber nicht im eigenen Gemeindegebiet. Diskutiert wurde bereits heftig: Das Ergebnis eines eineinhalbjährigen mühsamen Verhandlungsprozesses war der Kriterienkatalog. Dieser ist die Basis für den Ausbau von 40 % des verfügbaren Wasserkraftpotenzials – die restlichen 60 % bleiben ohnehin tabu. Dazu kommt die markige Ansage des Landeshauptmannes, das (im Kriterienkatalog nicht enthaltene) Laufkraftwerk am Inn bei Telfs zu errichten. Da dort der so genannte Kurzflügelkäfer sein Plätzchen hat, wird es noch zu heftigen Auseinandersetzungen mit Umweltschützern kommen. Die EU-Dimension: Bei der Umsetzung von Wasserkraftwerken brennt jetzt der Hut. Denn in drei Jahren ist eine europaweite Ausschreibung bei Wasserkraftprojekten zwingend. Wenn die Tiroler Landespolitik will, dass die Wasserkraft in heimischer Hand bleibt, muss entsprechend Gas gegeben werden. Sonst sichern sich ausländische Energiekonzerne die Baurechte und der Wasserschatz war einmal in Tiroler Hand. Speziell für die TIWAG, die sich bislang durch hohe Träg-
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Die EU-Dimension: Beim Piz Val Gronda ist es der Europäische Artenschutz beim Mähnenpippau und dem Bacher‘schen Löwenzahn, der nun dem Land die Entscheidungskompetenz aus der Hand genommen hat. Zum Ärger vieler Ischgler Touristiker, die darauf hinweisen, dass das Land 25 Jahre lange Zeit gehabt hätte, die Frage in Tirol selbst zu entscheiden.
Agrargemeinschaften ODER Die Gier ist ein Luder Das im ersten Augenschein deutliche Erkenntnis des Verfassungsgerichtshofes zu den Agrargemeinschaften stammt aus dem Jahr 2008. Darin ist klar festgelegt, dass der Substanznutzen allein und ausschließlich den Gemeinden zusteht. Doch offenbar liegt der Teufel im Detail. Dazu kommen die außerordentlich beharrenden Kräfte innerhalb der Agrargemeinschaften. Wer einmal etwas hat, gibt es ganz offensichtlich nicht besonders gerne her und verteidigt es mit Zähnen und Klauen. Alle paar Tage kommen neue Details über einzelne Agrargemeinschaften (Schönberg, Langkampfen, Lermoos, Sellrain) in die Zeitungen, was erstens den Eindruck erweckt, dass es flächendeckend bei allen Agrargemeinschaften Probleme gibt (was nicht richtig ist) und zweitens der Opposition im Land laufend mit neuer Munition versorgt. Denn die Agrargemeinschaften sind mittlerweile zum Symbol für Verteilungsgerechtigkeit im Land geworden und eignen sich hervorragend zur ideologischen Zuspitzung. Es ist zu befürchten, dass die Agrargemeinschaften das Land noch lange beschäftigen und auch zu einem zentralen Thema im Wahlkampf werden. EU-Dimension: Keine. In dieses Schlamassel hat sich Tirol ganz alleine hineinmanövriert – und muss auch alleine wieder herausfinden.
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Prinoth
Der neue Leitwolf ist mit seinen 455 PS und 2.200 Nm Drehmoment weltweit das erste Serienfahrzeug mit neuer Abgasnorm Euromot III B. Mit einer Reduktion des Stickstoffausstoßes um 50 % und einer Verringerung des Feinstaubpartikelausstoßes um satte 90 % setzt PRINOTH seine „Clean-Motion“-Bestrebung zur sauberen und umweltfreundlichen Pistenpflege ein weiteres Mal um.
Der neue Leitwolf
Bei der Neuauflage des PRINOTH-Pistenklassikers aus dem Jahr 2002 ist der Name Programm: Der neue „Leitwolf“ vereint eine Vielzahl innovativer Konzepte – entstanden aus der konsequenten Weiterentwicklung von Bestehendem und der Übertragung von abstraktem Know-how in etwas real Greifbares. Herausgekommen ist ein Machertyp, der Anführer seiner Klasse inklusive neuer Abgastechnologie.
Fotos: PRINOTH, Birgit Pichler
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Follow the leader Was macht ihn nun so besonders, den neuen Chef der Pistenfahrzeuge? Vertriebsvorstand Oskar Schenk: „Wir haben unseren Leitwolf an neue Leistungsgrenzen herangeführt und können so ein Pistenfahrzeug anbieten, das führende Leistungsperformance mit kompromissloser Umweltorientierung verbindet.“ So verfügt das neue PRINOTH-Flaggschiff über eine Reihe weltweit einzigartiger technischer Innovationen, die nicht nur für eine bessere Umweltverträglichkeit, sondern vor allem für noch mehr Power und damit für das eigentlich Wichtige für die Allgemeinheit sorgen: Noch besser – und gleichmäßiger – präparierte Pisten.
Konkret heißt dies: Versehen mit der neuesten Hydraulikpumpengeneration erreicht der Leitwolf mehr Leistung durch einen höheren Maximaldruck und eine größere Ölfördermenge. Das aktive Laufwerk sorgt für Steigfähigkeit und Drehfreudigkeit. Die Raupenauflagefläche kann durch Ausheben des Laufwerks verringert oder erhöht werden, wobei das Reduzieren die Drehfreudigkeit fördert und das Erhöhen für Steigfähigkeit und Schubleistung sorgt. Neben dem aktiven Laufwerk zur Anpassung der Raupenauflagefläche verfügt der neue Leitwolf auch über eine verstellbare Federung. So kann die Federwirkung flexibel an die jeweilige Situation angepasst werden, indem der Fahrer
top.500 Anfang Mai erweckte Prinoth den neuen LEITWOLF mit einer spektakulären Show zum Leben
den Härtegrad des Fahrwerks beeinflussen und dabei manuell zwischen einer Dynamik- und einer KomfortFahrweise wählen kann. Persönliche Konfigurationsmöglichkeiten zu Lenksystem und Sitzposition ermöglichen es, den Leitwolf flexibel an die Bedürfnisse des Fahrers anzupassen.
Ferrari unter den Pistenfahrzeugen Neben der technischen Features sticht auch die neue Optik der PRINOTH-Fahrzeuge ins Auge. Die Weiterentwicklung des bewährten PininfarinaDesigns (der Name dürfte vielen in Zusammenhang mit der italienischen Luxussportwagen-Schmiede Ferrari ein Begriff sein) zeigt eine formvollendete Fahrzeugkarosserie sowie Neuerungen bei der Farbgebung der Kabine. Die ergonomische Ausstattung der Kabine sorgt nicht nur für Komfort, sondern schafft auch angenehme Arbeitsbedingungen. Die neue Bildschirmtechnologie des Displays sorgt mit einem 600-MHzProzessor für einen schnellen Bildaufbau und eine hohe Verarbeitungskapazität. Exzellente Bildqualität und eine geordnete Aufbereitung der Infos schaffen rasch den nötigen Überblick. Eine zweite Tastatur dient zudem der effizienten Kontrolle von Laufwerk und Winde. Ob hier ein Ferrari mithalten könnte? PRINOTH denkt bei seinen Fahrzeugen jedoch nicht nur an die Optik der Geräte selbst, sondern auch
an den Output. So lässt sich die Fräse parallel zur Seite verschieben, wodurch auch bei Schrägfahrten ein perfektes Pistenbild auf der gesamten Pistenbreite gewährleistet ist, ohne die Randspur zu verwischen. Der Fahrer kann die Art des Nachlaufverhaltens der Fräse selbst bestimmen und je nach Situation zwischen paralleler Verschiebung und freiem Nachlaufmodus wählen, wobei sich erstmals ganz neue Möglichkeiten der Pistenpräparierung eröff nen. Mit der Neuauflage des Mythos Leitwolf revolutioniert PRINOTH das Konzept der Ventiltechnologie und verbessert damit im hohen Maße die Servicefreundlichkeit. Die Anzahl an unterschiedlichen Ersatzteilen wurde durch den Einsatz weniger unterschiedlicher Hydraulikkomponenten reduziert, was sich vor allem in den Servicekosten widerspiegelt und dem Kunden hilft, Kosten zu sparen. Zudem informiert ein Diagnoseprogramm dank elektronischer Überwachung der Ventile über Status und Fehlfunktionen und hilft dem Fahrer, die Problemursachen leichter zu erkennen und zu beheben. Durch den Einsatz symmetrischer Raupen wurde zudem auch die Anzahl von Raupenersatzteilen reduziert. Seit PRINOTH den Leitwolf vor fast 10 Jahren zum Leben erweckte, hat sich viel getan. Den Namen trägt das Pistenfahrzeug doch seit Jahren zu Recht.
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Das Unternehmen PRINOTH ist Hersteller von Pistenfahrzeugen sowie Ketten-Nutzfahrzeugen höchster Qualität und spielt eine führende Rolle am Weltmarkt. Das Unternehmen der LEITNER-Gruppe beschäftigt derzeit über 220 Mitarbeiter in Nordund Südtirol. www.prinoth.com
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Wo drückt Gemeinden der finanzielle Schuh? Tirol hat 279 Gemeinden, alle gemeinsam haben ein Gesamtbudget von ca. 1,5 Milliarden Euro. Die Gemeinden sind in ihren Budgeterstellungen alle gemeinsam aktuell mit einer für die Gemeinden nicht sehr erfreulichen Entwicklung konfrontiert: Die Kosten für Pflege und Gesundheit und weitere Aufgaben wie Kinderbetreuung drücken auf die Gemeindefinanzen. Das hat zur Folge, dass auch in Tirol bereits einige Gemeinden damit konfrontiert sind, dass die laufenden Ausgaben die laufenden Einnahmen übersteigen.
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Jede Gemeinde fi nanziert sich aus vielen verschiedenen Einnahmenquellen. Einen wichtigen Teil machen sogenannte Ertragsanteile aus, das sind Teile von Bundes- und Landessteuern, die den Gemeinden nach einem Schlüssel, der im Finanzausgleich alle fünf Jahre festgelegt wird, zugeteilt werden. Dazu kommen eigene Steuern. In Tirol ist neben der Kommunalsteuer – Steuern, die aus jedem Arbeitsplatz in der Gemeinde direkt in die Gemeindekasse fl ießen – in Tourismusregionen auch die frühere Getränkesteuer heute noch wirksam. Aus Übergangsregelungen und Ausgleichszahlungen aus dem Finanzausgleich fl ießen vor allem in den Tourismusgemeinden noch Einnahmen aus der Getränkesteuer, obwohl diese bereits seit dem Jahr 2000 abgeschaff t ist. Bei den Ausgaben schlagen in vielen Gemeinden in den letzten Jahren vor allem die Pflege- und Sozialkosten negativ zu Buche. Durch den Wegfall des sogenannten Kinderregresses, d.h. dass Kinder für die Pflegeleistungen für ihre Eltern in einem Heim mitzahlen müssen, füllen sich einerseits die Alters- und Pflegeheime. Die Gemeinden müssen andererseits die entstehenden Finanzierungslücken schließen und das entsprechende Pflegeangebot bereitstellen. Vor allem in kleineren Gemeinden sind die Kosten für Kinderbetreuung ein Thema, das heute viel stärker ins Gewicht fällt als noch vor fünf Jahren. Es wurde in den letzten Jahren begonnen, Kinderbetreuungseinrichtungen zu verbessern und auszubauen, die Hauptlast dabei tragen die Gemeinden.
„Die finanzielle Situation der Gemeinden hat sich seit Beginn des Jahres 2011 etwas entspannt, weil die Ertragsanteile aus Bundes- und Landessteuern wieder steigen, nachdem sie 2010 stark eingebrochen waren. Aber die Ausgaben in den Gemeinden steigen in höherem Ausmaß als die Einnahmen und es gibt in Tirol bereits einige Gemeinden, bei denen die laufenden Haushaltsausgaben die Einnahmen übersteigen.“ Mag. Christine Salcher, Vorständin der Gemeindeabteilung des Landes Tirol:
Ertragsanteile steigen, die Kosten auch
Die Tiroler Gemeinden sind in ihrer Struktur und ihren Aufgaben dabei sehr unterschiedlich und können nicht über einen Kamm geschoren werden. Wie sich die einzelnen Gemeinden in der Vergangenheit entwickelt haben, hängt von vielen Faktoren ab. Die Größe einer Gemeinde allein sagt in Tirol wenig über ihre Finanzkraft aus – die Lage und die Struktur der Region spielen in Tirol eine große Rolle. Die finanzstarken Gemeinden liegen in Tirol in den Fremdenverkehrsregionen wie im Zillertal, Ötztal oder am Arlberg. Innovative Wirtschaftsstandorte in der Inntalfurche, denen es in den letzten Jahren gelungen ist, auch neue Hightech-Betriebe aus Zukunftsbranchen anzusiedeln, finden sich ebenfalls unter den starken Gemeinden. Gemeinden in strukturschwachen Regionen hingegen, in denen in den letzten Jahren große Arbeitgeber abgewandert sind, wie in der Region Landeck oder auch Osttirol, kämpfen um jede Betriebsansiedelung, um Arbeitsplätze zu schaffen und damit die eigene Steuerleistung und letztendlich Wirtschaftskraft der Gemeinde zu verbessern.
Nach einem Rückgang der Ertragsanteile wachsen im Verlauf des Jahres 2011 die Ertragsanteile als Einnahmen der Gemeinden wieder stetig. Von Jahresanfang bis Mai konnte österreichweit ein Plus von 8,5 % im Vergleich zum selben Zeitraum im Vorjahr erreicht werden. Im reinen Monatsvergleich fällt der Zuwachs mit 3,8 % etwas kleiner aus. Grund für das Steigen der Ertragsanteile ist, dass die Steuereinnahmen in Österreich insgesamt steigen. Allerdings steigen die Ertragsanteile nicht in dem Ausmaß, wie die Kosten zunehmen. Hier wird mit Aufstockung der Pflegefi nanzierung oder in Tirol in den strukturschwachen Gemeinden durch Bedarfszuweisungen eingegriffen, um die steigenden Kosten und notwendige Infrastrukturausgaben für die Gemeinden abzufedern. 2010 flossen in Tirol rund 80 Millionen Euro aus dem Gemeindeausgleichsfonds in die regionale Infrastruktur.
Kostensteigerungen für Gesundheit sind auch für die Gemeinden enorm
Der Rechnungshof beschäftigte sich 2011 mit dem Thema Kostenexplosion in der Gesundheitsversorgung und kam zur Erkenntnis, „dass die Leistungsverlagerungen nicht gelungen seien und die Kosten weiter ungebremst steigen“. So lautet das Fazit eines Rechnungshof-Berichts, der sich auf die Bundesländer Niederösterreich, Oberösterreich und Vorarl-
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Woher fließt Geld in die Gemeinden?
berg bezieht. „Das Ziel der Gesundheitsreformen, Leistungen vom stationären in den ambulanten beziehungsweise vom ambulanten in den niedergelassenen Bereich zu verlagern und damit die Kostensteigerung einzudämmen, wurde nicht erreicht“, so das Ergebnis des Rechnungshof-Prüf bericht. Von 2005 bis 2008 stiegen in den drei Bundesländern sowohl die stationären als auch die ambulanten Endkosten um 18,3 beziehungsweise 20,3 %. Für den Gesundheitsbereich werden sehr unterschiedliche Daten und Zahlen kommuniziert. Tirol hat eine sehr gute regionale Versorgung mit Krankenanstalten, so dass sich die Zahlen in vergleichbarem Rahmen bewegen.
Pflegefinanzierung wird aufgestockt
Mag. Ernst Schöpf, Gemeindeverbandspräsident Tirol und Bürgermeister von Sölden
Hintergrund: Getränkesteuer Eine wichtige Direktsteuer der Gemeinden war bis ins Jahr 2000 gesetzlich die Getränkesteuer, die bis heute über Nachfolgeregelungen und Übergangsregelungen für einige Gemeinden viel Einkommen bringt. Nachdem der Europäische Gerichtshof (EuGH) die Getränkesteuer im Jahr 2000 aufgehoben hatte, kam es zu einer neuen Regelung, die Einnahmenausfälle von Städten und Gemeinden kompensieren sollte. Den Gemeinden werden etwa 75 % der bisherigen Einnahmen aus den Anteilen der Umsatzsteuer ersetzt – und zwar „im Verhältnis der durchschnittlichen Jahreserträge in den Jahren 1993 bis 1997“. Hatte eine Gemeinde 1998 und 1999 besonders hohe Getränkesteuererträge, wurde dies extra berücksichtigt. Nicht berücksichtigt wurde freilich, wenn in Kommunen nach 1999 Großgaststätten, Getränkemärkte oder Hotels eröffnet wurden. Für die dort getätigten Getränkeumsätze gab es keinen Steuerersatz. Das trieb die Tiroler Gemeinde Mils vor die Höchstrichter. Dort war im Jahr 2002 die große Autobahnraststätte „Trofana Tyrol“ eröffnet worden. Würde diese Raststätte bei den Ausgleichszahlungen berücksichtigt, würde Mils rund 85.000 Euro bekommen, tatsächlich schlagen sich im Budget der Gemeinde aber 5.500 Euro nieder. Den Gemeinden wurde der Wegfall der Einnahmen über den Finanzausgleich ersetzt, 2008 wurde die Regelung über den Finanzausgleich bis zum Jahr 2013 fortgeschrieben, so lange läuft der aktuell verhandelte Finanzausgleich. Für Tirols Gemeindebund-Präsident Ernst Schöpf drängt die Zeit. Er fürchtet, dass es zu einer Regelung kommen könnte, die bevölkerungsarme Gemeinden benachteilige, wie ein Rechenbeispiel anhand der Gemeinde Sölden zeige: Derzeit erhalte Sölden 2,02 Millionen Euro Getränkesteuer. Schöpf, der auch Bürgermeister in Sölden ist, befürchtet, dass dieser Betrag um 85 % weniger werden könnte.
Neue eigene Steuern für die Gemeinden Es stellt sich die Frage, was kommt nach den Getränkesteuer-Ausgleichszahlungen? Ausgehend von Linz wird in Österreich eine neue „Getränkesteuer“ bereits diskutiert: die Alkoholsteuer. Die Stadt Innsbruck hat im April 2011 im Gemeinderat bereits grundsätzlich beschlossen, dass Alkoholsteuer (konkret 15 %) auf alle alkoholischen Getränke eingehoben werden könnte. Das heißt nicht, dass die Steuer jetzt eingehoben wird, aber der Weg für neue gemeindeeigene Steuern wurde bereits geebnet.
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Vor kurzem wurde von Regierung und Ländern der „Pflegefonds“ fi xiert und mit 685 Millionen Euro dotiert. Er soll zur Abdeckung der Kostensteigerungen der Länder und Gemeinden von 2011 bis 2014 dienen. Die Kosten teilen sich Bund (456,7 Millionen Euro) und Länder sowie Gemeinden (228,3 Millionen Euro). 2011 ist der Fonds mit 100 Millionen Euro dotiert; im kommenden Jahr sind 150 Millionen Euro, 2013 dann 200 Millionen Euro und 2014 schließlich 235 Millionen Euro vorgesehen. Diese Zwischenlösung soll danach in den Finanzausgleich „überführt“ werden. Ein Pflegefonds-Gesetz, das vor dem Sommer das Parlament passieren soll, wird die Bestimmungen und die Mittelverwendung regeln. Der Gesamtkostenaufwand im Pflegebereich liegt Schätzungen zufolge bei rund 3,8 Milliarden Euro pro Jahr. Bund und Länder wenden demnach pro Jahr jeweils knapp 1,9 Milliarden Euro auf. Mehr als 430.000 Menschen insgesamt beziehen in Österreich derzeit Pflegegeld.
Kompetenzenwirrwarr Genaue Zahlen der Pflegegeldbezieher sind in Österreich und auch für die einzelnen Bundesländer übrigens derzeit nicht verfügbar. Der Rechnungshof hat sich dem Thema angenommen und im Jahr 2010 im Prüf bericht Folgendes festgestellt: „Die Rechtsgrundlagen für das Pflegegeld sind zersplittert. Sowohl zwischen dem Bundespflegegeldgesetz und den neun Landespflegegeldgesetzen als auch zwischen den einzelnen Landespflegegeldgesetzen bestanden Unterschiede. Einschließlich der Gemeinden administrierten im Jahr 2007 mehr als 280 Stellen Pfl egegeld. Die Aufteilung der Kompetenzen führte zu einem erheblichen Koordinationsaufwand (z.B. bei Kompetenzübergängen), zu unvollständigen Daten für die Steuerung (z.B. hinsichtlich der Anzahl der Pflegegeldbezieher).“
Wächterin über die Gebarung der Gemeinden
Die Gemeinden können mit öffentlichen Geldern nicht schalten und walten, wie sie wollen, auch wenn das manche mediale Berichterstattung zu vermitteln versucht. Eine Kontrollinstanz im Land ist – neben den Gemeinderäten und den Bezirkshauptmannschaften – die Gemeindeabteilung im Amt der
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Tiroler Landesregierung. Mag. Christine Salcher leitet seit August 2010 die Abteilung. Zu ihren Aufgaben gehört unter anderem die Wirtschaftsaufsicht über die Gemeinden und Gemeindeverbände einschließlich der Bezirkskrankenhäuser. Salcher: „Die Gemeindeabteilung ist dabei direkt für alle Gemeinden mit mehr als 5.000 Einwohnern zuständig.“ eco.nova: Wie entwickelt sich die Situation in den Gemeinden derzeit aus Ihrer Sicht? Mag. Christine Salcher: Wir haben seit Jänner 2011 die erfreuliche Situation, dass in den Gemeinden die Zuteilungen aus den Ertragsanteilen wieder gestiegen sind. Die fi nanzielle Situation in den Gemeinden hat sich dadurch ein wenig entspannt. Wir erhalten laufend Schätzungen des Finanzministeriums über die Entwicklung der Ertragsanteile und auch diese Zahlen sehen positiv aus. Allerdings steigen auch die Ausgaben der Gemeinden weiterhin. Wir empfehlen den Gemeinden, vorsichtig und sparsam zu agieren, und stellen fest, dass in den Gemeinden derzeit sehr vorsichtig geplant wird. Die Ertragsanteile sind im Jahr 2010 deutlich eingebrochen und das hat, verbunden mit den stark steigenden Kosten im Pflege- und Gesundheitsbereich, die Gemeinden stark belastet. Es gibt auch in Tirol bereits einige Gemeinden, in denen die laufenden Einnahmen die laufenden Ausgaben nicht mehr decken können. Das wird sich bei einigen Gemeinden auch durch steigende Einnahmen nicht ändern, weil die Ausgaben gerade im Sozial- und Gesundheitsbereich stärker steigen als die Einnahmen. Zu Ihren Aufgaben gehört die wirtschaftliche Überprüfung der Gemeinden und Kontrolle. Können Gemeinden bzw. Bürgermeister in Tirol schalten und walten, wie sie wollen? Die Gemeindeabteilung überprüft die fi nanzielle Gebarung von Gemeinden mit über 5.000 EinwohnerInnen und von Gemeindeverbänden. Kleinere Gemeinden unterliegen der laufenden Prüfung durch die Bezirkshauptmannschaften.
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Wie sehen Sie den Fall in Matrei, wo dem Bürgermeister vorgeworfen wird, Geld auszulagern? In Matrei wurde in einem Fall Geld in einen Gemeindeverband überantwortet. Dieser unterliegt genauso der Kontrolle durch demokratische Gremien und das Land wie das gesamte Gemeindebudget. Bei Auslagerungen in Gesellschaften hat die Gemeindeabteilung keine Kontrollmöglichkeit, allerdings sind während meiner bisherigen Amtszeit keine Fälle von außergewöhnlichen Auslagerungen vorgekommen.
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Zur Person Juristin Mag. Christine Salcher ist seit August 2010 Vorstand der Gemeindeabteilung des Landes Tirol. Salcher ist seit 1988 im Landesdienst und war vor ihrer Berufung zur Vorständin der Gemeindeabteilung in der Bezirkshauptmannschaft Lienz tätig.
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Stadt.Innsbruck
Standortqualitäten
In der Stadt Innsbruck wurden in den vergangenen Jahren eine Vielzahl an Projekten und Investitionen in die Stadtentwicklung umgesetzt. Die Innenstadt präsentiert sich neu, moderne Bürogebäude, Handelsstandorte und Wohnungen sind entstanden. Aber was alles macht einen attraktiven Standort aus – für Wirtschaft, Tourismus, Leben und Freizeit? Innsbruck hat sich in den letzten Jahren fast zu einem Labor entwickelt. Alles scheint möglich zu sein, alles scheint aufzugehen und zu funktionieren. Aber warum ist das so?
Text: Barbara Wildauer Foto: Christoph Lackner Visualisierung: henke schreieck architekten
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Feiner Mix aus Infrastruktur & Atmosphäre In Innsbruck wird an allen Ecken und Enden geplant und gebaut. Die Entscheidung zum Neubau von gleich zwei markanten Innsbrucker Wahrzeichen gab den auslösenden Startschuss: Die Hungerburgbahn sowie die Bergiselschanze wurden erneuert. Besonderer Wert in der Standortentwicklung in den letzten Jahren wurde bei allen Projekten vor allem auf Lebensqualität in der einzigartigen Alpenstadt gelegt. Innsbruck hat in den vergangenen 10 Jahren in vielen Bereichen, wie dem Ausbau der Sportanlagen, bei sportlichen Großereignissen, Kultur, Einkaufsangebot und Messen, auch ganz spezifische Angebote konsequent weiterentwickelt. Gäste und Einheimische bringt aber nicht die Infrastruktur oder eine einzelne Attraktion allein in die Stadt, sondern locken
kann nur ein Zusammenspiel vieler Faktoren, die eine Stadt lebens- und liebenswert machen.
Tourismusdestination, Handelsplatz und Arbeitsplatzstandort
Die Stadt ist dank zahlreicher Bauten aus der Zeit Kaiser Maximilians I., der besonderen naturräumlichen Lage inmitten der Tiroler Bergwelt und aufgrund des umfangreichen Sportangebots auch Tourismusdestination. Direkt in der Altstadt von Innsbruck glänzen das „Goldene Dachl“, der Dom zu St. Jakob, das Helblinghaus und die Hof burg mit der Hofkirche. Veranstaltungen wie das jährliche Skispringen im Rahmen der 4-Schanzen-Tournee auf der Bergiselschanze, der Tanzsommer, die Festwochen der Alten Musik, die Ambraser Schlosskonzerte, der
top.500 Neben dem Bahnhof entsteht ein modernes neues City-Center mit Büros und Stadthotel
Christkindlmarkt und der Bergsilvester sind nur einige Highlights des touristischen Angebots. Die Hungerburgbahn und die Bergiselschanze – geplant von Stararchitektin Zaha Hadid – sind die „neuen“ Wahrzeichen von Innsbruck. Die Hungerburgbahn präsentiert sich nach der Runderneuerung als moderne Bahn, die Berge und Stadtleben verbindet und gleichzeitig Tourismusattraktion und urbanes Verkehrsmittel ist. Die „Neustadt“ – die heutige Innenstadt – hat mit dem Neubau von Rathausgalerien und Kaufhaus Tyrol und der Neugestaltung der Maria-Theresien-Straße ein modernes Erscheinungsbild erhalten. Der Neubau der Bankzentralen in der Innsbrucker Innenstadt sowie die Errichtung zahlreicher Büro- und Wohngebäude zum Beispiel im Bürgerpark haben Arbeits- und Wohnraum geschaffen. Außerhalb der Innenstadt findet derzeit der Ausbau der Messehallen statt, das Gymnasium in der Au und das Einkaufszentrum west in der Höttinger Au setzen neue Maßstäbe. Die Neugestaltung des Stadtplatzes Wilten und viele weitere engagierte Initiativen von Investoren, der Wirtschaft und der Stadt Innsbruck tragen dazu bei, die Stadt laufend zu erneuern und Perspektiven zu öffnen. Stark vertreten ist in Innsbruck der Dienstleistungssektor und – als Landeshauptstadt – die öffentliche Verwaltung. Prägend für den Standort sind auch die zahlreichen Schulen und Fachhochschulen sowie die Universitäten. Ca. 38.000 Einpendlern stehen 11.000 Auspendler gegenüber. Das Kaufkraftniveau von Innsbruck beträgt ca. 113,9 und liegt damit deutlich über dem österreichischen Durchschnitt von 100,0.
Bei Gästebetten wurde und wird massiv investiert. Das einzige Fünfsternehotel in Innsbruck, das Hotel Europa, wurde neu übernommen und modernisiert. Mit Hotelprojekten wie dem Hotel Tivoli beim Olympiazentrum oder dem Pema-Hotel beim Bahnhof entstehen weitere markante Landmarks. Die Investitionen schlugen sich in einer kontinuierlichen Steigerung der Nächtigungszahlen in den letzten 10 Jahren nieder. Ende der 90er Jahre fl achte der Tourismus in Innsbruck einige Jahre lang ab. Mit konsequenter Entwicklung und Investition in Angebot und Infrastruktur konnte 10 Jahre später erfolgreich die Trendwende geschaff t werden. Das Jahr 2010 brachte mit 1,32 Millionen Nächtigungen für Innsbruck das beste Ergebnis seit 20 Jahren. Mit 130 Hotels, Pensionen, Gasthöfen und Ferienwohnungen mit ca. 7.460 Betten stellt der Tourismus für Innsbruck einen wichtigen Wirtschaftsfaktor dar, von dem auch der Einzelhandel profitiert.
Auch beim Kreisverkehr am Tivoli entsteht ein neuer Hotelkomplex
Olympiastadt Innsbruck Im Jänner 2012 werden mit den YOG (Youth Olympic Games) die bereits dritten Olympischen Spiele in Innsbruck stattfinden – das neue Olympische Dorf bringt Innsbruck klimaschutzrelevante Wohnungen einer ganz neuen Generation. 14 Tage lang werden im Jänner 2012 junge Menschen und ihre Betreuer aus der ganzen Welt die Stadt, ihre Sportstätten und ein umfassendes kulturelles und auch touristisches Rahmenprogramm erleben und diese Erfahrungen in die Welt hinaustragen.
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Ansprechpartner in allen Fragen zum Wirtschaftsstandort Innsbruck: Abteilung Wirtschaft und Tourismus Rathausgalerien, 2. Stock 6020 Innsbruck Tel.: 0512/5360-2116 post.wirtschaftsfoerderung@ innsbruck.gv.at
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Ein Foto aus dem Projekt Sight_Seeing
Ade Urlaubsklischee!
Unverkitschte Tirol-Bilder wird die Tirol Werbung ihren potentiellen Gästen zukünftig präsentieren. Ursprünglich als Kunstprojekt geplant, erzielen die Fotosujets des Projektes Sight_Seeing bereits nach den ersten Ausstellungen so viel wohlwollende Aufmerksamkeit, dass sie nun auch als unverfälschte Werbebilder Tirols bei den internationalen Imagekampagnen eingesetzt werden.
Text: Barbara Liesener Fotos: Tirol Werbung/ Andrew Phelps, Birgit Pichler
Wurde der rote Plastikpapierkorb vor dem idyllischen Bergsee bis dato wegretuschiert, darf er nun getrost im Bild bleiben, denn „er steht für das authentische Tirol mit seiner atemberaubenden Naturkulisse, das wie jedes hochentwickelte Land aber auch Müllcontainer, Strommasten oder Tankstellen sein eigen nennt“, erklärt Geschäftsführer Josef Margreiter im Interview mit eco.nova. Der durchwachsene Verlauf der vergangenen Wintersaison, eine Einschätzung für den bevorstehenden Sommer und warum Margreiter Kritik zur neuen Verkaufsplattform „The Alps“ nicht nachvollziehen kann, sind weitere Themen der folgenden Seiten. eco.nova: Die Prognosen für den Verlauf des Winters 2010/11 waren nicht allzu optimistisch. Nach neuesten Statistiken verzeichnet Tirol in seinen Kernmärkten Deutschland und Österreich von No-
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vember bis März ein doch beträchtliches Minus von über 500.000 Nächtigungen. Ein weiteres Minus ist für das Saisonende, also den April, zu erwarten. Haben sich die schlechten Prognosen für den Winter 2010/11 also bestätigt? Josef Margreiter: Nein, haben sie nicht! In Summe haben die Tiroler Touristiker die Herausforderungen der Wintersaison wirklich gut gemeistert! Natürlich schmerzt uns das Minus aus Deutschland (–4,7 % ÜN) und Österreich (–1,5 % ÜN). Gleichzeitig verzeichnen wir aber beträchtliche Zuwächse aus Russland (+21 % ÜN), der Schweiz (+14,3 % ÜN), Frankreich (+5,4 %) und Belgien (+7,8 %), erholt hat sich auch Großbritannien (+1,1 % ÜN). Die Niederlande, ebenfalls einer unserer wichtigsten Kernmärkte, sind konstant geblieben. Man darf nicht vergessen, dass wir diesen Winter mit einem Rekordwinter im Vorjahr vergleichen. Die dies-
Josef Margreiter, Tirol Werbung
jährige doch eher schneearme Wintersaison war sicher nicht einfach. Vor allem die Feiertagskonstellationen wie etwa zu Weihnachten oder auch zu Ostern waren ungünstig. Ostern zum Beispiel war heuer sehr spät im April und hat aufgrund des schönen Frühlingswetters bei manchen Gästen schon eher die Sehnsucht nach Sommer anstelle der Sehnsucht nach Schnee erzeugt. Mit eine Rolle gespielt haben sicher auch die in diesem Winter vorherrschenden teilweise extremen Schneeund Witterungsbedingungen wie Schneechaos und lang anhaltende Kälte in Deutschland, die das immer kurzfristigere Buchungsverhalten der Gäste bzw. eine evt. Orientierung hin zu Sonnendestinationen mit Sicherheit ebenfalls beeinflusst haben. In Anbetracht dieser nicht einfachen Rahmenbedingungen schneidet Tirol mit 22,86 Mio. Gesamtnächtigungen (Nov. – März –1,1 %) und einer im gleichen Zeitraum konstanten bzw. sogar leicht gestiegenen Gästezahl von 4,55 Mio. (+0,1 %) sogar besser ab als befürchtet. Was die Unterkünfte angeht, so waren die hochklassigen Vier- und Fünfsternebetriebe besonders gefragt, konstant blieb auch die Nachfrage nach Ferienwohnungen. Nicht gut gelaufen ist die Saison indes für Privatzimmervermieter, sie mussten ein Minus von 6,7 % hinnehmen. Der Trend hin zu immer kurzfristigeren Buchungen hat sich weiter verstärkt, bereits 50 % der Betriebe machen die Hälfte ihres Umsatzes mit kurzfristigen Buchungen, besonders hoch ist dieser Anteil bei den Dreisternebetrieben und den Ferienwohnungen. Für das Saisonende erwarten wir aufgrund der Verschiebung der Osterfeiertage ein leichtes Minus, was die gesamte Wintersaison von Oktober bis inklusive April angeht, rechnen wir mit einem Nächtigungsrückgang von rund 2 %.
Wie ist jetzt die Stimmung für den bevorstehenden Sommer, vor allem bei den Privatzimmervermietern, deren Nächtigungsminus sich ja auch im Winter 2010/11 fortgesetzt hat? Die Stimmung betreffend Verlauf der kommenden Sommersaison ist durchwegs positiv. Laut einer von uns in Auftrag gegebenen repräsentativen Umfrage unter den Tiroler Betrieben liegen 46 % bei einem ähnlichen Buchungsstand wie im Vorjahr, 15 % konnten bereits mehr Buchungen als zur gleichen Zeit im Vorjahr generieren. Der Großteil der von uns befragten Betriebe geht also absolut optimistisch in das Sommergeschäft. Ein Drittel der befragten Betriebe, darunter vorherrschend Privatzimmervermieter und Betriebe der 1- bis 2-Sterne-Kategorien, sehen den Sommer eher pessimistisch. Vor allem bei den Privatzimmervermietern hat sich durch die doch alarmierenden Bettenrückgänge der letzten Jahre das Problem der Marktfähigkeit ihres Produktes gezeigt. Seit 2000 ist die Zahl der privaten Gästebetten erheblich, nämlich um rund 40 %, geschrumpft. Von rund 67.000 Privatbetten im Sommer 2000 waren im Sommer 2010 nur noch rund 40.000 übrig. Sie müssen es jetzt schaffen, sich neu zu positionieren und Angebotsnischen zu finden, in denen sie marktfähig und konkurrenzfähig bleiben. Welche Schwerpunkte setzt Tirol im Sommer? Wir setzen auf inhaltliche Kontinuität in der Bewerbung des Tiroler Bergsommers mit den bewährten Themen Natur, Sport, Familie, Kultur/Kulinarik und natürlich auch dem Segment des Geschäfts- und Kongresstourismus. Die größte mediale Aufmerksamkeit erreichen wir mit der Sportschiene, allen voran der Radsport, wo es uns auch in diesem Sommer wieder gelungen ist, Etappen des Giro d’Italia oder der Tour de Suisse nach Tirol zu holen.
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Wie hat sich Tirol in diesem Winter im Vergleich zu anderen Alpendestinationen geschlagen? Im Vergleich zu unseren Mitbewerbern zeigt alleine Bayern eine positive Bilanz mit leichten Zuwächsen bei den Nächtigungen. Graubünden und Vorarlberg verzeichnen im gleichen Zeitraum im Vergleich zu
Tirol größere Rückgänge, Salzburg hat ebenfalls Rückgänge, allerdings etwas weniger als Tirol. Auch Südtirol verzeichnet Rückgänge bei den Übernachtungen, rund 3,4 % von November bis März.
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„Der Trend hin zu immer kurzfristigeren Buchungen hat sich weiter verstärkt, bereits 50 % der Betriebe machen die Hälfte ihres Umsatzes mit kurzfristigen Buchungen, besonders hoch ist dieser Anteil bei den Dreisternebetrieben und den Ferienwohnungen.“
tischen Klischeebildern auch reale Bildbotschaften unseres Landes, die das Foto für den Betrachter dadurch umso glaubwürdiger und interessanter machen. Natürlich ist nicht jedes der bei den Sight_SeeingAusstellungen gezeigten Bilder auch für eine internationale Imagekampagne tauglich. Diese Kampagnen sind gerade erst beim Anlaufen, die ersten Reaktionen – etwa von renommierten deutschen Verlagshäusern und Medien – sind alle einheitlich positiv. Die neuen Tirol-Bilder werden nun auch einem kritischen Konsumenten gerecht, gerade weil sie ungeschminkt sind und den einen oder anderen vermeintlichen Makel enthalten. Die Konzeption dieser Kampagne ist auf mehrere Jahre angelegt und wird neben der bildersprachlichen Kommunikation mittels Anzeigen und Plakaten auch vor allem durch die Kommunikation im Internet/ Facebook und sogenanntes „Story Telling“, also keine Werbetexte, sondern reale Reportagen, in ihrer Glaubwürdigkeit unterstützt. Unter dem Motto „So nah – so fern“ wird die große Vielfältigkeit Tirols auf engstem Raum in Kombination mit der guten Erreichbarkeit in unseren Kernmärkten präsentiert.
Die Schwerpunktmärkte Deutschland, Österreich, Benelux sowie Zentral- und Osteuropa werden heuer noch intensiver bearbeitet als bisher, da wir überzeugt sind, dass stetig steigende Preise für Öl und Sprit, eine höhere Sensibilität für regionalen Konsum und nicht zuletzt die politischen Unruhen in Nordafrika die Mobilität der Urlauber einschränken werden und eine gute Erreichbarkeit, wie sie Tirol bietet, ein immer zentraleres Argument in der Urlaubsentscheidung der Gäste darstellen wird. Neu ist, dass wir in unseren Imagekampagnen auf eine ungeschminkte Bildsprache mit glaubwürdigerer Kommunikation zurückgreifen. Darüber hinaus nützen wir in unseren Kampagnen die gesamte Palette des professionellen Marketings und wählen spezielle mediale Plattformen, wie z.B. das NTV-Wetterfernsehen, um das Tiroler Bergwetter bzw. den Bergsommer zielgruppenwirksam zu präsentieren. Sie sprechen die neue Bildsprache der Tirol Werbung an, in der Sie anstelle geschönter Werbebilder mit authentischen Fotosujets werben. Auf den neuen Bildern sind auch vermeintliche ästhetische Mäkel, wie z.B. Stromleitungen, zu sehen. Eignen sich diese Bilder als Werbebotschaften Tirols auf den internationalen Märkten? Natürlich ist uns klar, dass wir mit unserer neuen Bildsprache Aufmerksamkeit erregen werden, und diese Aufmerksamkeit ist durchaus erwünscht. Ursprünglich war das Projekt Sight_Seeing als Kunstprojekt angedacht. Unter der Federführung von Kurator Wolfgang Scheppe haben wir sieben renommierte Landschaftsfotografen ins Land geschickt, um die Authentizität Tirols unverfälscht einzufangen. Herausgekommen sind schöne, im Gegensatz zu touris-
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Zum Abschluss noch zwei Fragen, denen auch Einiges an medialer Aufmerksamkeit gewidmet war. Wie stehen Sie zu der Kritik von NR Hörl hinsichtlich der touristischen Verkaufsplattform „theALPS“ und wie ist Ihre Meinung betreffend die mögliche Einführung einer 15-prozentigen Alkohol-Sondersteuer in Tirol? Ich empfinde als doch eher skurril, dass die Kritik gerade aus den Reihen der Interessenvertretung der Betriebe kommt, also von Mitinitiatoren quasi aus den eigenen Reihen. Ein hochqualifiziertes Team ist mit der Projektumsetzung dieses Topevents beschäftigt, das von 5. bis 7. Juni in Innsbruck stattfinden wird. Aktuell gehören mit Bayern, Graubünden, Wallis, Rhône-Alpes in Frankreich, Südtirol, Trentino, der „Best-of-the-Alps“-Gruppe und natürlich Tirol, Vorarlberg, Kärnten und der Steiermark bereits die erfolgreichsten Alpenländer zum „theALPS“Netzwerk. Namhafte Wirtschaftsunternehmen wie Google, Tiscover, Austrian Airlines, Swarovski Kristallwelten etc. unterstützen die Veranstaltung, die Topentscheider aus dem internationalen Reisegeschäft anzieht bzw. nach Innsbruck holt. Das Interesse an „theALPS“ ist groß, die Anmeldungen sind bereits sehr zahlreich, nicht zuletzt auch wegen eines hochkarätigen Symposiums, das für alle angemeldeten Interessenten zugänglich sein wird. Ziel von „theALPS“ ist es, dem europäischen Alpentourismus eine gemeinsame Bühne zu schaffen, die es bis dato noch nicht gab und die wir als eine der stärksten Tourismusregionen in Europa nun initiiert haben. Was die Denkspiele rund um eine Alkohol-Sondersteuer angeht, die ja nur die Gastronomie und somit den Tourismus betreffen würde, ein klares Nein. Die Zeiten, in denen die Gastronomie und der Tourismus als Melkkuh der ganzen Nation gedient haben, sind nämlich vorbei. Wenn neue Steuern eingeführt werden müssen, dann bitte fair und für alle gleich.
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Fertigstellung Herbst 2011
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Höpperger
Höpperger im Dienste einer sauberen Umwelt als Lebensraum von morgen
Von wegen alles Müll ... Über 45 Jahre Erfahrung und Kontinuität sprechen ihre eigene Sprache. Höpperger als Westtirols größtes Dienstleistungsunternehmen in Sachen Abfallentsorgung und Recycling lässt seit jeher immer wieder aufs Neue mit zukunftsweisenden Ideen und innovativen Lösungen aufhorchen. Europareif und bahnbrechend. Und alles, nur sicher kein Müll.
Text: Renate Linser-Sachers Fotos: Höpperger
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Umweltschutz, Recycling und der Name Höpperger als untrennbare Symbiose, seit Jahrzehnten hoch dekoriert mit diversen Zertifizierungen und Auszeichnungen bis hin zur Verleihung der Julius-RaabEhrenmedaille an Klaus Höpperger für Verdienste um Österreichs Wirtschaft oder der Ernennung von Harald Höpperger zum „Unternehmer des Jahres 1998“. Damit manifestiert sich auch nach außen der Weitblick des Unternehmens seit seiner Gründung
1964 mit der ersten Spezialfi rma für Tank-, Kesselund Boilerreinigungen tirolweit. Der Pioniergeist setzte sich fort auf den Sektoren Auf bereitung von Altöl, dem ersten gerichtlichen Sachverständigengutachten für die Überprüfung von Heizölbehältern, dem ersten Einsatz von Saug- und Spülfahrzeugen, der Premiere von ordnungsgemäßer Entsorgung gefährlicher Abfälle und dem ersten SonderabfallZwischenlager als landesweit erste Betriebsstätte, die
top.500 Geschäftsführer Harald Höpperger: Innovation aus Tradition
Stets einsatzbereit für den Umweltschutz
Umsatzentwicklung der Firmengruppe Höpperger 2005 2006 2007 2008 2009 2010
Europas modernste automatisierte Kunststoffsortieranlage steht in Pfaffenhofen
12.533.210 Euro 13.973.030 Euro 15.088.370 Euro 15.267.290 Euro 15.024.790 Euro 17.933.980 Euro
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über erforderliche behördliche Genehmigungen verfügte. Auch für das Land Tirol war Höpperger die erste Wahl, als es galt, für den Bezirk Imst ein flächendeckendes Sammelsystem für Problemstoffe aufzubauen. Wiederum einen bemerkenswerten Schritt voraus mit Tirols erstem 4-Achs-Supersauger und den ersten Müllpress-Sammelfahrzeugen, ausgerüstet mit elektronischen Erfassungssystemen. International die Anerkennung durch Europas einzigartige Auf bereitungsanlage für Elektronik-Altgeräte oder 2009 die Errichtung von Europas modernster automatisierter Kunststoffsortieranlage im Gewerbegebiet Pfaffenhofen, jeweils zu 50 % mit der Firma Daka Ost GmbH unter dem Namen Tiroler Recycling GmbH & Co KG (TRG) mit einem Investitionsvolumen von neun Millionen Euro betrieben. Erfolgsfakten, welche auch künftig mit Sicherheit dem bisherigen Weg treu bleibend eine weitere Maximierung erfahren werden.
Von der Kunst, Kunststoff zu sortieren Dass Kunst bekanntlich von Können kommt, erfährt bei Höpperger eine alternative Bedeutung. In
Europas modernster, Anfang 2010 installierter, automatisierter Kunststoffsortieranlage werden jährlich etwa 18.000 Tonnen dieses bis zu 15-mal (!) wieder verwendbaren Materials wie Joghurtbecher, PET-Flaschen oder Plastikfolien aus den Bezirken Imst, Innsbruck Stadt und Land, Schwaz, Kufstein und Kitzbühel gesammelt. Mittels hochtechnologischer Laser- und Röntgenverfahren sortiert und recycelt, dadurch den Rohstoff verbrauch reduzierend und einen wesentlichen Beitrag für die Zukunft von Mutter Erde leistend.
E-Schrott-Recycling Marke Höpperger Wohin mit alten Computern, Kopierern, Handys, Mikrowellengeräten oder Radios? Elektrogeräte jeglicher Art werden in der vollautomatischen Recyclinganlage zerkleinert und in verschiedene Stoffgruppen getrennt. Dabei gewonnene Werkstoff e können als wertvoller Rohstoff , wie u.a. für Kochtöpfe, Stiegengeländer oder Kupferwicklungen, erneut genutzt werden. Auch hier hat Höpperger im gesamteuropäischen Raum die Umwelt nase vorne und agiert als Einziger mit dieser Aufbereitungsanlage.
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scheiderreinigung • getrennte Abfallentsor-
gung (Restmüll, Bioabfall etc.) • Übernahme und Entsorgung gefährlicher Abfälle und Altöle • Tankreinigung, Dichtheitsproben • Container- und Absetzmuldentransporte • Straßenreinigung • Spezialsaugarbeiten mit 3- und 4-Achs-Saugern • Minisauger für enge Zufahrten und schwieriges Gelände • Kompostieren von Bioabfällen • Gewerbeabfallentsorgung • Aufbereitung und Wiederverwertung von Abfällen • Problemstoffsammlung mittels mobiler Sammelstationen
Höpperger GmbH & Co KG Bundesstraße 21 6421 Rietz Tel.: 05262/63871 Fax: 05262/65790 office@hoepperger.at www.hoepperger.at
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Aus Tradition innovativ
Text: Doris Penna Fotos: Florian Schneider
1930 in einer Kellerwerkstatt als kleine Tischlerei gegründet, hat sich das Familienunternehmen Spechtenhauser als wahrer Tiroler Qualitäts- und Traditionsbetrieb etabliert. Stets innovativ und ihrer Zeit ein wenig voraus leitet Waltraud Wegscheider gemeinsam mit ihrem Sohn Ing. Martin Wegscheider die Geschicke des vielseitigen Unternehmens und dessen über 100 engagierten Mitarbeiter.
Wie alles begann… Aus einem Bergbauernhof oberhalb von Bozen stammend zog es den jungen Tischler Oskar Spechtenhauser in seinem Herzen immer schon nach Tirol. Der junge Mann, der sich sein Können nur gegen Kost und Logis in einer Bozner Vorzeigetischlerei angeeignet hatte, begann seine Tätigkeit in einer kleinen Kellerwerkstatt in der Innsbrucker Anichstraße. Schnell gelang es dem geschickten Tischler, sich einen Namen zu machen, und schon wenige Jahre später übersiedelte er den Betrieb in ein gemietetes Haus am heutigen Hafengelände. Als auch dieses aus allen Nähten platzte, zog es den umtriebigen Unternehmer 1950 an den heutigen Standort in der Scheuchenstuelgasse, „damals noch am Ende der Welt, sogar die Straße vom Fürstenweg zum Firmenareal musste erst verlegt werden“, erinnert sich Waltraud Wegscheider, eine der zwei Töchter des Firmengründers und heutige Geschäftsführerin. Zahlreiche Preise krönten den erfolgreichen Weg von Oskar Spechtenhauser, auch die Kriegsjahre überstand das Unternehmen mehr oder weniger unbeschadet. Einzig ein Großbrand im Jahr 1967 warf das Unternehmen kurzfristig aus der Bahn, jedoch machte man aus der Not eine Tugend und baute das Unternehmen samt Zubau und Aufstockung wieder auf.
80 Jahre später Heute präsentiert sich das Unternehmen Spechtenhauser mit seinen vier Geschäftsbereichen Fensterbau, Möbelbau, Glasbau und Möbelstudio auf einem Firmenareal von 14.000 m² und erwirtschaftet einen Jahresumsatz von 15,7 Millionen Euro.
Ständige Zu-, Aus- und Umbauten begleiteten das Unternehmen in seiner 80-jährigen Geschichte, jahrzehntelang tätige Mitarbeiter prägen den hohen Qualitätsanspruch. Ganz im Gegensatz zu internationalen Trends werden bei Spechtenhauser langjährige Mitarbeiter aufgrund ihrer Erfahrung hoch geschätzt und gelten als Stützen des Unternehmens. Aber auch mit Partnerunternehmen pflegt der Traditionsbetrieb langjährige und kontinuierliche Zusammenarbeit, insbesondere zu Spitzenauftragszeiten in den Sommermonaten.
Spechtenhauser-Fenster boomen Mit einer Umsatzsteigerung im zweistelligen Prozentbereich konnte das renommierte Tiroler Unternehmen vor allem im Bereich der Kunststoff fenster eine erfreuliche Bilanz für das vergangene Wirtschaftsjahr ziehen. GENEO heißt der neueste Trend im Fensterbau, ein Hightech-Fenster aus dem äußerst hochwertigen Kunststoff RAU-FIPRO, der sich bereits in der Formel 1 und im Flugzeugbau bestens bewährt hat. Mit entsprechender Verglasung sind die Profi le der GENEO-Fenster passivhaustauglich und treffen damit in Zeiten verstärkter Energieeffizienz voll den Zahn der Zeit.
Herzstück Fensterbau Schon 1963 waren die Spechtenhauser-Alu-Holzfenster mit eigener Verglasung absolute Vorreiter. Und auch heute werden die Fensterbauer von Spechtenhauser ihrer Vorreiterrolle mehr als gerecht. Modernste Technik garantiert Präzisionsarbeit bei Holz-, Alu-Holz- und Kunststoff fenstern, bestens ausgebildete Mitarbeiter mit langjähriger Erfahrung
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Ein Familienunternehmen mit Tradition: Waltraud Wegscheider leitet gemeinsam mit Ihrem Sohn Ing. Martin Wegscheider das Unternehmen. Ehemann Josef Wegscheider sen. ist zwar schon in Pension, teilt aber nach wie vor täglich seinen Erfahrungsschatz mit den Mitarbeitern der Glaserei. Tochter Birgit Wegscheider ist ebenso im Unternehmen beschäftigt und widmet sich internen Büroaufgaben.
leisten ihr Übriges für technisch hochwertige Fenster erstklassiger Qualität. Nicht umsonst finden sich Spechtenhauser-Fenster in zahlreichen öffentlichen Gebäuden und Gewerbebauten ebenso wie in Wohnanlagen und privaten Villen. Nahezu konkurrenzlos ist Spechtenhauser bei Sonderanfertigungen für denkmalgeschützte Bauten.
Konstruktiver Glasbau Glasfassaden, Glastrennwände oder Mobiliar aus Glas, der Firmenbereich Spechtenhauser-Glasbau widmet sich dem Glas als gestaltendem Element, welches sowohl im Innen- als auch im Außenbereich immer mehr Verbreitung findet. Zeitgemäße Technologien und Fertigungsverfahren spielen hier ebenso eine große Rolle wie größtmögliche Sicherheit beim Einsatz von Glas im öffentlichen wie auch privaten Bereich. Umso mehr sind hier ausreichend praktische Erfahrung und permanente Entwicklungsarbeit entscheidend. Ausgereifte Planungsarbeit und präzise Ausarbeitung zählen auch im Glasbau zu den Stärken des Innsbrucker Traditionsbetriebes.
Individueller Möbelbau Exklusive Innenausstattung gewinnt nicht nur im privaten Bereich immer mehr an Bedeutung. Banken, Versicherungen, Gesundheitszentren und Büros setzen immer öfter auf maßgeschneidertes Interieur. Die Bandbreite des Angebotes ist groß: von der kompletten Innenausstattung von Objekten samt Fenster- und Glasbauelementen bis zu einzelnen Teilbereichen und
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außergewöhnlichen Formgebungen, wie z.B. großdimensionierten Pulten oder Innenausstattungen mit speziellen Brandschutzanforderungen. Genauigkeit bei der Planung und präzise Ausführung sind die besonderen Stärken des Spechtenhauser-Möbelbauteams. Die Referenzliste ist lang: Zahlreiche Bankinstitute in Innsbruck und Umgebung zählen bereits zu den zufriedenen Kunden, ebenso Hotels, Krankenhäuser, Schulen, Freizeiteinrichtungen oder auch Private.
Möbelstudio Als jüngstes Mitglied des Tiroler Traditionsunternehmens präsentiert sich das Möbelstudio Spechtenhauser seit 1998 mit 600 m² Ausstellungsfläche am Firmenareal und rundet das Komplettangebot vor allem im Ausstattungsbereich perfekt ab. Ausschließlich international und national renommierte Designer und Markenhersteller werden hier ebenso angeboten wie Maßanfertigungen aus dem hauseigenen Möbelbau. Auch hier punkten die Einrichtungsberater mit höchst professionellem Rundum-Service und stehen den Kunden in allen Einrichtungs- und Ausstattungsfragen beratend zur Seite, entwerfen Einrichtungsideen, führen die Detailplanung durch und übernehmen auf Wunsch auch die gesamte Koordination der Umbauarbeiten.
Ein Unternehmen mit Herz und Hirn Was macht nun das Unternehmen Spechtenhauser so besonders? Zum einen mit Sicherheit die Tatsache, dass es sich tirolweit um das einzige Unternehmen
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Ganz oben: Das Möbelstudio am Fürstenweg bietet Komplettausstattungen oder Einrichtungselemente renommierter Designer und Markenhersteller sowie Maßanfertigungen aus der hauseigenen Möbeltischlerei
Das Herzstück des Unternehmens ist die Fensterproduktion. Die qualitativ hochwertigen Holz-, Alu-Holz- oder Kunststofffenster finden sich in zahlreichen öffentlichen Gebäuden und Gewerbebauten ebenso wie in Wohnanlagen, privaten Villen sowie auch bei denkmalgeschützten Bauten
Facts & Figures: Gegründet 1930 in einem Keller in der Anichstraße in Innsbruck. Wenige Jahre später zieht die junge Werkstatt von der Innenstadt in ein Mietobjekt auf dem ehemaligen Retterareal in der Völser Straße – heutiges „Hafengelände“ 1950
Übersiedlung in einen eigenen Neubau inklusive Errichtung einer Zufahrtstraße vom Fürstenweg in die Scheuchenstuelgasse – der erste Teil des heutigen Firmengeländes 1961 Verdoppelung des Betriebsgebäudes 1963 Gründung Glasbau 1967 Großbrand und anschließender Aufbau mit gleichzeitiger Erweiterung (Anbau und Aufstockung) 1995 Errichtung einer neuen Produktionshalle mit neuem Produktionszweig – Kunststofffenster 1998 Gründung des Möbelstudios 2001 Übersiedlung des Möbelstudios in betriebseigene Räumlichkeiten am Fürstenweg 2001 gleichzeitige Errichtung des Fensterstudios in den ehemaligen Räumlichkeiten des Möbelstudios 2006 Errichtung einer hochmodernen Holz- und Alu-Holz-Fensterproduktion mit neuester Verarbeitungstechnologie in neuer Halle 2007–2010 laufende Investitionen in Gebäude, Maschinenpark, Technologien und Büroeinrichtungen sowie Grundstückserweiterungen 1950–2010 Erweiterung des Firmengeländes von 2.000 m2 auf rd. 14.000 m2 seit 2010
80 Jahre Spechtenhauser
Mitarbeiter: 100 Umsatz: 15,7 Mio. Euro Investitionsvolumen der letzten 10 Jahre: 8,3 Mio. Euro
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In der Möbeltischlerei werden Maß- und Sonderanfertigungen für den Innenausbau geplant, gefertigt und vor Ort beim Kunden montiert. Komplettausstattungen wie auch Einzelstücke in Banken, Versicherungen, Gesundheitszentren oder Büro- und Geschäftseinrichtungen zählen zu den Referenzprojekten des versierten Möbelbauteams
handelt, das im Fensterbau sowohl Holz-, Alu-Holzals auch Kunststoff fenster aus eigener Produktion anbieten kann. Zum anderen besticht Spechtenhauser in allen Bereichen der vier Kompetenzfelder von der Planung bis zur Ausführung mit hervorragender Qualität. Das beweist auch ein international renommierter Ladenbauer, der seine perfekten Interieurs von Innsbruck bis London, von Valencia bis Moskau von der Tiroler Möbeltischlerei Spechtenhauser fertigen lässt. Auch ergänzen sich die vier Geschäftsfelder von Spechtenhauser perfekt für jede Art von Bauvorhaben wie auch Detailprojekte. Schließlich trägt auch das Investitionsvolumen von 8,3 Millionen Euro in den letzten zehn Jahren wesentlich dazu bei, technisch auf dem neuesten Stand Präzisionsarbeit gewährleisten zu können und für die rund 100 Mitarbeiter ein optimales Arbeitsumfeld zu schaffen. Aber die wahre Seele des Unternehmens ist wohl die Inhaberin und Geschäftsführerin Waltraud Wegscheider, eine Grand Dame, die mit dem heurigen Jahr bereits 50 Jahre im Dienste des Unternehmens steht, die mit Herz und Verstand eine zukunftsorientierte und innovative Geschäftspolitik verfolgt und ihre über 100 hochqualifizierten und engagierten Mitarbeiter zu Eigenständigkeit und Höchstleistungen motiviert.
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KSV 1870
Foto: Petra Spiola
Das KSV-Rating
Aktuelle Analysen bestätigen die äußerst hohe Zuverlässigkeit des Ratingmodells. Ausfälle vermeiden, Geschäftsrisiken reduzieren – genau das ermöglicht das KSV-Rating durch verlässliche Bonitätsbewertungen. Dahinter steht ein objektives statistisches Modell, das einmal jährlich auf Herz und Nieren geprüft wird. Die aktuelle Analyse ergab auf einer Skala von 0 bis 1 einen Wert von 0,751, damit gilt das Ratingmodell als äußerst zuverlässig. Anders ausgedrückt: Mit dem KSV-Rating sind 85 Prozent aller Insolvenzen in Österreich sechs bis zwölf Monate im Voraus erkennbar.
Qualität durch Recherche Mehr als 100 Info Agents recherchieren täglich, um inhaltliche Aktualität und Qualität der Daten zu gewährleisten. Zusätzlich fl ießen zahlreiche Daten automatisiert in die Wirtschaftsdatenbank ein. „Das KSV-Rating liefert Unternehmen eine verlässliche Grundlage für Geschäftsentscheidungen. Damit das so bleibt, führen wir jährlich eine umfassende Validitätsprüfung durch, sprich es wird analysiert, ob unser Ratingmodell nach wie vor stabil ist“, so Roland Führer, Geschäftsführer der KSV1870 Information GmbH. Geprüft wird mithilfe des vom Statistiker Corrado Gini entwickelten Gini-Koeffizienten, der als Güte- bzw. Qualitätsmaß herangezogen wird. Ergebnisse werden anhand einer Skala von 0 (Zufallsverteilung) bis 1 (vollkommene Aufklärung) dargestellt. Werte ab 0,5 gelten als trennscharf.
Viele Faktoren ergeben das KSV-Rating Analysiert wird auch, ob die einzelnen Kriterien, die zur Berechnung herangezogen werden, nach wie
vor aussagekräftig und richtig gewichtet sind. Kriterien sind beispielsweise Unternehmensalter, Umsatzwachstum, Branchenzugehörigkeit, qualifizierte Zahlungsanstände oder auch der Zeitpunkt der Bilanzhinterlegung (verspätet oder innerhalb der Frist). Das Ergebnis belegt, dass die rund 15 Faktoren zur Ratingberechnung wie auch ihre Gewichtung im Modell Einfluss auf die Insolvenzneigung eines Unternehmens haben.
Verlässlichkeit braucht Kontrolle
„Das KSV-Rating liefert Unternehmen eine verlässliche Grundlage für Geschäftsentscheidungen.“
Roland Führer, Geschäftsführer KSV1870 Information GmbH
„Wir sind uns der großen Verantwortung, die wir gegenüber unseren Kunden haben, mehr als bewusst. Da unsere Services an ihrer Verlässlichkeit gemessen werden, hat die Ratingvalidierung einen besonders hohen Stellenwert. Die damit verbundenen Investitionen sind gut angelegt, schließlich vertreiben wir nicht nur Wirtschafts- bzw. Bonitätsinformationen, sondern maximale Sicherheit im Geschäftsleben“, so Roland Führer.
Bonität nach Zahlen Das KSV-Rating ist eine komprimierte Wirtschaftskennzahl. Eine ausgezeichnete Bonitätsbewertung liegt zwischen 100 und 199, Werte von 200 bis 299 bezeugen einwandfreie Bonität, über 600 besteht Insolvenzgefahr. Rund 370.000 Unternehmen sind mit einem aktuellen Rating in der Wirtschaftsdatenbank der KSV1870 Information GmbH verfügbar. Im Vorjahr wurde die österreichische Wirtschaft durch 4,9 Mio. erteilte Auskünfte über Unternehmen und Private unterstützt.
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Nähere Informationen unter www.ksv.at
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west
Neues Zentrum für den Stadtteil Höttinger Au!
Die Vision des Innsbrucker Unternehmers und Investors René Benko war es, ein neues Einkaufszentrum in der Höttinger Au als „Stadtteilzentrum“ zu realisieren – keine „Stadt in der Stadt“, sondern ein Nahversorgungszentrum als Marktplatz und Treffpunkt für die Menschen eines aufstrebenden Innsbrucker Stadtteiles. Dieses neue Stadtteilzentrum mit dem 5. öffentlichen Innsbrucker Gymnasium zu kombinieren, war ein weiteres, völlig neues und innovatives Element Benkos bei der Konzeption des west.
Text: Barbara Wildauer Fotos: Birgit Pichler, Florian Schneider, west
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Mit der Eröffnung des west am 20. Oktober 2010 wurde die Vision Realität und das west zu einem Stadtteilzentrum mit integrierter Bildungseinrichtung. Das Grundstück entpuppte sich als idealer Standort für das Bundesrealgymnasium in der Au. Die Schule hat mit dem Semester im Februar 2011 den Betrieb aufgenommen und rund 600 SchülerInnen und ein großer Lehrkörper haben im west eine neue, moderne schulische Heimat gefunden. Architektonisch gesehen bildet das Einkaufszentrum den Sockel des Gebäudes, während die Schule als modernstes Gymnasium Österreichs mit Sportplatz, Grünanlage und innenliegenden Atriumhöfen das Dach bildet. Durch die Höhe des Gebäudes gewinnt die Schule die für eine Bildungseinrichtung wünschenswerte Ruhe. Verkehrstechnisch liegt das
west ideal an einer der frequenzreichsten Kreuzungen Innsbrucks. Die Vision Benkos ist mittlerweile gelebte Realität geworden: Das Einkaufszentrum hat sich als moderner, urban konzipierter Marktplatz im Stadtteil Höttinger Au mit vielen Wohnungen, Gewerbe- und Industriebetrieben und weiteren Schulen etabliert. Im west können alle Besorgungen des täglichen Bedarfs bequem erledigt werden. Gastronomie, 30 Shops und Veranstaltungen, wie vor kurzem die Miss-Tirol-Wahl, setzen auch gesellschaftliche Highlights. Möglichkeiten wie Abendshoppings laden zum Bummeln und Flanieren mit der ganzen Familie ein. Rund um das west finden Veranstaltungen statt und im Sommer ist am Vorplatz ein großes Familienfest
geplant. Ein monatlich erscheinendes west-Magazin informiert im Stadtteil über laufende Aktivitäten und Angebote. Im Gebäude werden neben dem Gymnasium in der Au auch Räumlichkeiten der Volkshochschule Innsbruck untergebracht und Vereine können die Infrastruktur der Schule und des Einkaufszentrums nützen. So präsentierte etwa der Verein Höttinger Au Ende Mai im west eine Ausstellung über die interessante Entwicklung des Ortsteiles Höttinger Au. Centermanagerin Mag. Tatjana Stimmler ist die „Hausherrin“ über die 30 Shops des west und sorgt für das richtige Ambiente. „Das west ist bei den BewohnerInnen des Stadtteiles so angekommen, wie wir uns das vorgestellt und gewünscht haben. Die Idee des Stadtteilzentrums stammt eigentlich aus den 70er Jahren: Mit dem zunehmenden Verschwinden der klassischen Einzelhandelsgeschäfte in größeren Städten nahm das Bedürfnis zu, klassische „Einkaufsstraßen“ und Begegnungsorte weiter zu bewahren. Malls in Einkaufszentren sind Nachbildungen dieser Einkaufsstraßen. Im west haben wir genügend Raum für kleine Einzelhandelsbetriebe geschaffen, die neben den bekannten Firmenketten einen tollen Branchenmix darstellen. Dieser ist stark an der täglichen Nahversorgung ausgerichtet: Lebensmittel, Drogerie, Apotheke, Friseur, Bekleidung, Schuhe, Accessoires, Büro-, Papier- und Haushaltswaren, Optikerfachgeschäft bis hin zum Postkasten und zur Trafik – alles ist im west zu finden. Dazu gibt es ausgiebige Gastronomieangebote fürs Mittagessen oder für ein Treffen mit Freunden“, so Centermanagerin Tatjana Stimmler. Das Einkaufszentrum bietet
mit 1,5 Stunden gratis parken ausreichend Möglichkeit zum Shoppen und Verweilen.
Moderne urbane Architektur macht Schule Das Einkaufszentrum west setzt auch architektonisch und energetisch Maßstäbe. Das Einkaufszentrum erreicht mit 20 kWh/m 2 pro Jahr und ca. 30 kWh/m 2 Kühlenergiebedarf Greenbuilding-Standard. Das darüberliegende Gymnasium wurde im Passivhausstandard errichtet. Mechanische Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung sorgen für Frischluft, Raumheizung und Grundlastkühlung.
Flanieren wie im Sonnenschein LED-Technologie und einzelne verdeckte Lichtquellen schaffen ein immer freundliches und helles Ambiente in den breiten Gängen. Helle Böden und Wände sowie das ausgeklügelte Lichtsystem auf LED-Basis lassen die BesucherInnen wie im Sonnenschein durch das Einkaufszentrum flanieren.
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Mit dem „west“ eröffnete Investor René Benko nach dem Kaufhaus Tyrol am 20.10.2010 das zweite Einkaufszentrum in Innsbruck. Auf 16.000 m2 bietet das „west“ 30 Shops und ist damit eine weitere große Shoppingdestination der Stadt. Der Branchenmix im west ist an der täglichen Nahversorgung für den Stadtteil ausgelegt. Vom Lebensmittelgeschäft über eine Apotheke bis zum Postkasten ist alles im west zu finden, was die BewohnerInnen, Betriebe und SchülerInnen täglich brauchen. Das Parkhaus bietet 1,5 Stunden gratis parken.
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Centermanagerin Mag. Tatjana Stimmler
Norz
Bei Norz wird die Vereinbarkeit von Familie und Beruf gelebt
Family Affair
Es gibt kaum jemanden, der nicht in den Bann von edlen Schmuckstücken und ihrem faszinierenden Glanz gezogen wird. Die Kreationen, die Stil zeigen und Individualität ausdrücken, werden von vielen Menschen getragen. Vom bloßen Rohstoff zum edlen Design ist es aber ein langer und kreativer Weg. Für diese edlen und wertvollen Preziosen benötigt es kunstvolle Handarbeit.
Wenn man von handwerklicher Kunstfertigkeit, dem Ausdruck von Persönlichkeit, Kreativität und edlen Schmuckstücken redet, verbindet man in Innsbruck damit automatisch den Namen NORZ: Das traditionsreiche Unternehmen wird heute von Christoph und Andrea Norz geführt.
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Um einen Blick auf die Firmengeschichte zu werfen, muss man bei der Familie Norz bis zurück ins 17. Jahrhundert gehen. Schon im Jahre 1764 wird das Goldschmiedeunternehmen von Simon Schindler in das Innungsregister eingetragen. Zu diesem Zeitpunkt ist ihm auch das Innsbrucker
top.500 Unser Handwerk ist das Goldschmieden! Es vereint auf wunderbare Weise die Bereiche der Naturwissenschaften mit kulturellen Aspekten der jeweiligen Zeit. Es ist ein Handwerk, aus dem im Laufe der Jahrhunderte viele weitere entstanden sind: Schmiede, Edelsteinschleifer und Fasser, Graveure, Elfenbeinschnitzer und einige mehr. Ohne die Goldschmiede gäbe es keine Piratenschätze, Könige würden ungekrönt bleiben und auch der berühmte Schmuck der europäischen Königshäuser wäre nicht möglich gewesen. Durch die Hand des Goldschmiedes entstehen Schmuckstücke sowie Objekte, welche die technischen Errungenschaften der Kulturen und deren Zeitgeist wiedergeben.
Bürgerrecht verliehen worden. Das Patenkind von Simon Schindler, Andreas Norz, hat bereits im Unternehmen das Goldschmiedehandwerk von der Pike auf erlernt und übernimmt 1846 den Betrieb. Seitdem ist der Betrieb in Familienhand. Heute leitet Christoph Norz in fünfter Generation den weit über Tirol hinaus bekannten Familienbetrieb Norz. Die Unternehmerfamilie ist stolz auf die lange Tradition und darauf, ein kleiner Teil derer zu sein, welche diese Welt jeden Tag mit ihren Schmuckstücken etwas schöner macht. Wichtig für den Meister ist es, das Wissen zum Fortbestand des Handwerks an junge Menschen weiterzugeben. Die langjährige Ausbildung ist die wichtigste Grundlage für diesen Beruf. Die Familie Norz bildet einen der wenigen Goldschmiedelehrlinge in Innsbruck aus. Auch eine Goldschmiedin ist in Ausbildung und lernt, wie man mit edelsten Materialien und feinmechanischen Werkzeugen umgeht. Die Familie ist sehr stolz auf ihre Lehrlinge, die sowohl in den zehn Wochen Berufsschule als auch im Betrieb ihre Leistung erbringen müssen. Hier heißt es: Von den Besten lernen! Und das mit Erfolg! Beiden Lehrlingen ist es gelungen, im Jahresabschlusszeugnis einen ausgezeichneten Erfolg zu erreichen. Andrea und Christoph Norz sind ein eingespieltes Team. Während Christoph Norz als Chefdesigner Schmuckstücke in der eigenen Werkstatt kreiert, leitet Andrea Norz den Verkauf und den Einkauf von Kollektionen ausgewählter Designer. Die Lieblingsmaterialien von Christoph Norz für handwerklich gearbeiteten Schmuck sind Gelbgold, Weißgold, Platin, Perlen, farbige Edelsteine, Ebenholz und natürlich Diamanten.
Zu Gründerzeiten befanden sich Werkstatt und Geschäft am Marktgraben. Erst 1826 wird das Haus mit der Adresse Maria-Theresien-Straße 8 „Norzpassage“ erworben und als Wohnhaus und Geschäftssitz genutzt. In der Auslage können fortwährend Spezialitäten aus schwarzen Diamanten, Kombinationen von Gelbgold und Platin, Ebenholz in Kombination mit handgeschmiedetem Gelbgold und andere edle Handwerkskunst betrachtet werden. Eine Auswahl von Designerstücken wird ebenfalls angeboten. Wenn man jedoch schon zum Goldschmied geht, dann sollte man sich unbedingt seine eigenen Kreationen erschaffen lassen. Es geht nichts über ein einzigartiges Schmuckstück, das für einen persönlich angefertigt wird! Hier kann man seine eigenen Vorstellungen in einem Beratungsgespräch mit dem Chefdesigner umsetzen lassen und eines der edelsten Schmuckstücke dieser Zeit erwerben.
Fotos: Florian Schneider, Norz
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Familienleben Im Betrieb Norz wird die Work-Life-Balance und das Leben neben der Arbeit großgeschrieben. Sehr gerne wird als Ausgleich zur Arbeit Sport getrieben. Mit ihren beiden Kindern gehen Andrea und Christoph Norz am liebsten in die Natur zum Wandern und Bergsteigen. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf wird gelebt und ist nicht nur eine leere Phrase. Meistens beim gemeinsamen Abendessen können sich Eltern, Kinder und Geschwister in Ruhe austauschen. Es wird besprochen, was am Tag passiert ist, es werden Pläne für gemeinsame Unternehmungen am Wochenende geschmiedet. Diese Zeit ist allen für die Familie reserviert.
NORZ Goldschmied • Juwelier Maria-Theresien-Str. 8 6020 Innsbruck Tel.: 0512/584431 Fax: 0512/584431-2 info@norz.eu.com
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Privatklinik.Hochrum
Mit ihrer ruhigen, sonnigen Lage bietet die Privatklinik Hochrum die ideale Umgebung für eine bestmögliche Genesung
Tirols modernes Gesundheitsunternehmen mit Tradition Die Privatklinik Hochrum, Sanatorium der Kreuzschwestern, steht seit über 130 Jahren im Dienst kranker, verletzter und pflegebedürftiger Menschen. Diese Erfahrung in Verbindung mit modernster Infrastruktur und fortschrittlichen medizinischen, therapeutischen und pflegerischen Behandlungskonzepten zeichnet diese als erstklassigen Gesundheitsbetrieb aus. Dabei steht der Mensch stets im Mittelpunkt. Das Wohlfühlen der Patienten wie Mitarbeiter ist der vordergründige Aspekt für die kollegiale Führung des Hauses. Wesentlich für das Erfolgskonzept der Privatklinik Hochrum ist auch der Faktor Zeit: Das Ärzte-, Therapeuten- und Pflegeteam kann sich intensiv und höchstpersönlich um seine Patienten kümmern.
Fotos: Duschek
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Die Patienten der Privatklinik Hochrum schätzen die Kompetenz der Ärzte, Therapeuten und Pflegemitarbeiter und vor allem den intensiven, persönlichen Kontakt mit dem Facharzt ihres Vertrauens. Dieser kümmert sich – von der Aufnahme bis zur Entlassung und darüber hinaus – um seinen Patienten. Für die Behandlung und Pflege steht den Mitarbeitern und Belegärzten so viel Zeit zur Verfügung, wie für eine optimale Betreuung der Patienten benötigt wird. Effi-
ziente Arbeitsabläufe und umsichtige Planung schaffen den nötigen zeitlichen Freiraum für das gesamte Team. Mit ihren etwa 90 erfahrenen Fachärzten aus 16 verschiedenen medizinischen Fachgebieten bietet die Privatklinik Hochrum heute eine umfassende Behandlung nahezu aller Krankheitsbilder auf höchstem Niveau. Jeder Patient wird persönlich vom Facharzt seiner Wahl betreut. Die enge, kollegiale Zusammen-
top.500 Das hochmoderne MRI liefert dem Arzt die Informationen für seine Diagnose. Das offene Gerät macht die Untersuchung für den Patienten besonders angenehm
Einer der beiden vollintegrierten Digital-OPs der Privatklinik Hochrum. Die insgesamt vier OPs der Klasse 1a stehen für alle Eingriffe – von der Startoperation bis hin zur Wirbelsäulenchirurgie – zur Verfügung
arbeit zwischen den Ärzten der einzelnen Fachrichtungen sichert die ganzheitliche Sicht. Schwerpunkte der medizinischen Leistungen liegen unter anderem auf den Bereichen Chirurgie und Unfallchirurgie, Orthopädie, Augenheilkunde sowie Innere Medizin. Darüber hinaus stehen für verschiedene Spezialgebiete und Teilbereiche (z. B. Kardiologie, Wirbelsäulenchirurgie) erfahrene und anerkannte Experten zur Verfügung. So wird eine bestmögliche Behandlung nach den neuesten Erkenntnissen der Medizin garantiert.
körperliche, geistige und seelische Wohl seiner Patienten. Gepflegt wird nach neuen, bewährten Erkenntnissen der Pflegewissenschaft. Ergänzende Maßnahmen aus dem Bereich der komplementären Pflege unterstützen die Genesung. Die hauseigene Physiotherapie fördert die Heilung unmittelbar nach der Operation und betreut ihre Klienten über den Krankenhausaufenthalt hinaus weiter. Auch ambulanten Patienten steht die moderne Therapieeinrichtung in Hochrum zur Verfügung.
Unterstützt wird der Arzt von einem erfahrenen, gut eingespielten Team und einer hochmodernen Infrastruktur. Moderne Diagnosegeräte ermöglichen eine rasche Abklärung im Haus. In jedem der vier Operationssäle (Klasse 1a) – darunter zwei vollintegrierte, volldigitale OPs – können auch schwierige und umfangreiche Eingriffe vorgenommen werden. Dies erleichtert die Planung der Arbeitsabläufe. Vor allem im Bereich der Unfallchirurgie, wo ein rasches Operieren für den optimalen Heilungserfolg oft unerlässlich ist, kann praktisch unverzüglich nach der Diagnose mit dem operativen Eingriff begonnen werden.
Viele Patienten schätzen die heilsame wie freundliche Atmosphäre im Haus. Die ruhige, sonnige Lage, verschiedene Annehmlichkeiten wie ausschließlich Einzel- und Doppelzimmer, ein Garten für erholsame Spaziergänge, das hauseigene Schwimmbad und vor allem die besonders fürsorgliche Pflege unterstützen den Genesungsprozess. Auch die vorzügliche Küche wird von den Patienten gelobt.
Ein hoch qualifiziertes Pflege- und Therapieteam kümmert sich an der Privatklinik Hochrum um das
Alle Mitarbeiter der Privatklinik Hochrum sorgen gemeinsam dafür, dass sich Patienten im Haus wohl und geborgen fühlen. Die Seele des Hauses, der Geist der Nächstenliebe, getragen vom Engagement der Gründerinnen, den Kreuzschwestern, ist unvermindert zu spüren.
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Radiologe Dr. Dieter Lungenschmid (li.) und Ärztlicher Direktor, Orthopäde Dr. Wolfgang Oberthaler, M.Sc. (re.) bei einer Befundbesprechung
Privatklinik Hochrum Sanatorium der Kreuzschwestern GmbH Lärchenstraße 41 6063 Rum b. Innsbruck Tel.: 0512/234-0 www.privatklink-hochrum.com
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TOP Der Gipfel der
Oben ist, wo wir sind. Sagt so manches Unternehmen von sich selbst. Wo wirklich oben ist, sagt das nach objektiven Kriterien in Zusammenarbeit mit der KSV1870 Information GmbH erarbeitete Ranking der besten Betriebe im Land. Schluss mit den M채rchen. Her mit den Fakten.
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Umsatz
Umsatz/ Jahr
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1.340.000.000
2010
130.000.000
2010
Elektrizitätserzeugung
1.235
1.140.785.783
2010
103.013.914
2010
Herstellung von Verbrennungsmotoren und Turbinen
1400
600.000.000
2010
120.000.000
2010
5000
500.000.000 (g)
2010
280
478.665.000
2010
2010
13.942.352 39.814.966
2009
Ort
Branche
1
Sandoz GmbH
Kundl
2
TIWAG – Tiroler Wasserkraft AG
Innsbruck
Herstellung von pharmazeutischen Spezialitäten
3
Tiroler Gebietskrankenkasse
Innsbruck
4
GE Jenbacher GmbH & Co OHG
Jenbach
5
D. Swarovski KG
Wattens
7
Montanwerke Brixlegg AG
6
MPREIS Warenvertriebs GmbH
Völs
*)
MA
Firmenname
Sozialversicherung
Herstellung von Hohlglas ...
680
830.000.000
-1.400.000
2010
Brixlegg
Einzelhandel
Kupferrecycling
4000
Innsbruck
Krankenhäuser
6697
380.000.000
2010
-5.700.000
2010
St. Johann in Tirol
Herstellung von Holzplatten ...
1220
345.000.000
10/11
52.500.000
10/11
Herstellung von kälteund lufttechnischen Erzeugnissen
835
271.220.000 (g)
2010
54.160.364
2010
1368
247.230.640
2010
18.527.483
2010
Erbringung wirtschaftlicher Dienstleistungen
210
233.200.000
2010
5.609.996
2009
8
223.521.739
2010
13.091.769
2010
750
215.000.000
2010
-3.066.415
2009
1700
212.000.000
2010
8
TILAK – Tiroler Landeskrankenanstalten GmbH
9
Fritz Egger GmbH & Co OG
10
PLANSEE Metall GmbH
Reutte
11
LIEBHERR-HAUSGERÄTE LIENZ GMBH
Lienz
12
Eurotours GmbH
Kitzbühel
13
TIWAG-Netz AG
Thaur
14
Wedl Handels-GmbH
Mils
15
Medizinische Universität Innsbruck
Innsbruck
Erzeugung von Roheisen ...
Reisebüros
Großhandel mit Nahrungs- und Genussmitteln Tertiärer Unterricht
490.000.000 (g)
2010
EGT/ Jahr
2010
*) EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche g) Umsatz geschätzt
Anmerkungen: Für diese Auswertung wurden die Umsätze und Mitarbeiterzahlen einzelner Unternehmen herangezogen, nicht aber die Umsätze und Mitarbeiterzahlen von Firmengruppen. Umsatzschätzungen (g): Umsätze von Unternehmen werden u. a. aus Geschäftsberichten, Bilanzen und Selbstauskünften entnommen. Sind keine konkreten Umsatzwerte zu erhalten, schätzt der KSV1870 den Umsatz eines Unternehmens aufgrund von KSV1870-Erfahrungen, Branchenwerten und Vorjahreszahlen annähernd ein. Hinweis zu den Mitarbeitern: Die Mitarbeiter wurden teilweise nicht bei dem angegebenen Rechtskörper beschäftigt, sondern bei Konzernunternehmen oder nahestehenden Unternehmen. Für diese Mitarbeiter erfolgt keine Kostenrechnung. Sämtliche Angaben wurden mit größter Sorgfalt vom KSV1870 und dem Wirtschaftsmagazin eco.nova recherchiert. Dennoch sind Satz- und Druckfehler nicht auszuschließen. Alle Angaben verstehen sich ohne Gewähr.
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Binderholz GmbH
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210.000.000
2010
-1.374.180
2008
17
Gutmann GmbH
Säge-, Hobel- und Holzimprägnierwerke
190.388.461
09/10
445.412
2010
19
HYPO TIROL BANK AG
Innsbruck
177.479.000 1)
2010
2.100.000 2)
2010
21
Tyrolit – Schleifmittelwerke Swarovski KG
Schwaz
22
Tyrolean Airways Tiroler Luftfahrt GmbH
Innsbruck Imst
18 20
Unterberger Gruppe
Bank für Tirol und Vorarlberg AG
Innsbruck
Kufstein
Innsbruck
Tankstellen
Automobile & Immobilien
Kreditinstitute
Kreditinstitute
130 450
715
186.500.000
2010
794
175.700.000 1)
1123
161.300.000
2010
Personenbeförderung in der Luftfahrt
1600
150.933.627
2010
14.185.819
2010
Großhandel mit Holz
550
150.000.000
2011
425.870
2009
Allgemeine öffentliche Verwaltung
572
148.200.000
2010
17.200.000
2010
Herstellung von Teilen für KfZ
618
146.000.000
2010
8.385.948
2009
57
143.027.118
2010
16.091.879
2010
109
142.029.700
2010
5.778.530
2010
Herstellung von Erzeugnissen aus nichtmetallischen Mineralien
2010
61.800.000 2)
EGT/ Jahr
2010
23
Holzindustrie Pfeifer GmbH & Co KG
24
Innsbrucker Kommunalbetriebe AG Innsbruck
25
AL-KO Kober GmbH
Zellberg
26
TIGAS-Erdgas Tirol GmbH
Innsbruck
27
Burton Sportartikel GmbH
Innsbruck
28
Tirol Milch registrierte Genossenschaft m.b.H.**)
Großhandel mit Sportartikeln
Wörgl
Milchverarbeitung
295
140.000.000
2010
316.444
2009
29
Thöni Industriebetriebe GmbH
Telfs
390
137.751.827
2010
18.615.736
2010
30
Papierfabrik Wattens GmbH & Co KG
Erzeugung und erste Bearbeitung von Aluminium
Wattens
430
137.450.000 (g)
2010
30.532.272
2009
31
Huber Einkauf GmbH & Co KG
Pflach
11
121.677.489
2010
15.737.358
2009
32
Würth Hochenburger GmbH
Innsbruck
349
120.572.088
2010
4.813.315
2010
33
Ortner GmbH
Innsbruck
450
120.000.000 (g)
2010
4.767.008
2009
34
TIROLER VERSICHERUNG V.a.G.
Innsbruck
Versicherungsdienstleistungen
260
113.300.000 3)
2010
6.200.000 4)
2010
Gartengerätehersteller
471
250
108.970.000 1)
108.000.000 (g)
2010
17.630.000 2.294.544
2009
500
105.000.000 (g)
2010
-8.973.361
2010
105
103.000.000 (g)
2010
1.875.143
2009
350
102.000.000
2010
-4.360.987
2009
Marmeladenhersteller
289
101.274.000
2010
6.897.098
2009
Innsbruck
Kreditinstitute
565
99.900.000
1)
2010
11.600.000
2010
Herstellung von elektromedizinischen Geräten
630
98.500.000 (g)
2010
13.080.544
2009
57
97.300.000 (g)
2010
15.438.204
2009
464
97.000.000
2010
2.173.395
2010
476
96.000.000 (g)
2010
84.751
2009
35
Herstellung von Spezialpapier
Großhandel mit Nahrungs- und Genussmitteln
Großhandel mit Baustoffen Gas-, Wasser-, Heizungsund Lüftungs- und Klimaanlageninstallation
VIKING GmbH
Innsbruck
Langkampfen
Kreditinstitute
37
CERATIZIT Austria GmbH
Reutte
Erzeugung und erste Bearbeitung von Edelmetallen
38
Transped Europe GmbH
Wörgl
39
Unterland Flexible Packaging GmbH
Langkampfen
40
Adolf Darbo AG
Stans
36
41
Raiffeisen-Landesbank Tirol AG
Gasverteilung
Tiroler Sparkasse Bank AG Innsbruck
42
Med-El Elektromedizinische Geräte GmbH
Innsbruck
43
Ferrero Österreich Handels GmbH
Innsbruck
44
Fröschl AG & Co KG
Hall in Tirol
45
ARZ Allgemeines Rechenzentrum GmbH
Erbringung von sonstigen Dienstleistungen für den Verkehr a.n.g.
Herstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Großhandel mit Nahrungs- und Genussmitteln Hochbau
Innsbruck
Datenverarbeitung, Hosting
2010
2010
46
Ing. Hans Bodner Bau GmbH & Co KG
Kufstein
Hochbau
680
92.000.000
2010
3.787.432
2009
47
Rissbacher Walter GmbH
Brixlegg
15
92.000.000
2010
900.000
2010
48
Handl Tyrol GmbH
Pians
Großhandel mit Mineralölerzeugnissen
360
91.043.000
2010
6.282.198
2009
Fleischverarbeitung
*) EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche g) Umsatz geschätzt **) 2011 erfolgt eine Umstrukturierung in die Tirol Milch Wörgl GmbH 1) Umsatz entspricht den Betriebserträgen 2) Jahresüberschuss vor Steuern 3) Bruttoprämieneinnahmen 4) Betriebsüberschuss
68 eco.nova
INNOVATION | QUALITY | PROGRESS
Ein Unternehmen der SWAROVSKI Gruppe
*)
Nr.
Firmenname
Ort
Branche
MA
Umsatz
Umsatz/ Jahr
EGT
49
LIEBHERR-WERK TELFS GMBH
Telfs
Herstellung von Bergwerks-, Bau- und Baustoff maschinen
446
86.000.000 (g)
2010
1.008.380
2009
Forschung und Entwicklung
632
81.490.000 (g)
2010
41.286.741
2010
890
80.000.000
2010
-900.000
178
80.000.000
2010
-59.064
2010
250
77.378.000
2010
2.377.713
2009
274
76.000.000
2010
10.162.659
2009
35
75.000.000
2010
1.700.000
2010
221
74.500.000
10/11
3.761.656
2010
187
73.000.000
2010
740.131
2010
360
71.500.000
2010
11.106.920
2009
250
71.500.000
2010
6.490.512
2009
250
69.000.000
2010
15.028.197
2009
100
68.130.625
2010
9.095.330
2010 2010
Fünfzig
50
PLANSEE SE
Reutte
51
SOS-Kinderdorf
Innsbruck
52
Retterwerk GmbH
Hall in Tirol
53
Berger Logistik GmbH
Radfeld
54
Gebro Pharma GmbH
Fieberbrunn
55
Swarovski Optik Vertriebs GmbH
Absam
56
Traktorenwerk Lindner GmbH
Kundl
57
Morandell International GmbH
Wörgl
58
Adler-Werk Lackfabrik Johann Berghofer GmbH & Co KG
Schwaz
59
Eglo Leuchten GmbH
Pill
60
Empl FahrzeugwerkGmbH
Kaltenbach
61
NEUE HEIMAT TIROL Gemeinnützige Wohnungs GmbH
Innsbruck
62
Koch Media GmbH
Höfen
143
67.055.295
2010
1.197.840
63
ILF Beratende Ingenieure ZT Gesellschaft mbH
Großhandel mit Standardsoftware
Rum
Ingenieurbüros
373
66.000.000
2010
7.500.000
Sozialwesen
Großhandel mit Kraftwagen
Dienstleistungen für den Verkehr
Herstellung von pharmazeutischen Spezialitäten
Großhandel mit Foto- und optischen Erzeugnissen Herstellung von land- und forstwirtschaftlichen Maschinen Großhandel mit Wein und Spirituosen
Großhandel und Vertrieb von Farben, Lacken & Holzschutzmitteln Leuchtenhersteller, Groß-/Einzelhandel
Herstellung von Karosserien, Auf bauten und Anhängern
Erschließung von Grundstücken, Bauträger
EGT/ Jahr
2010
2010
64
Gemeindeverband A.ö. Bezirkskrankenhaus Kufstein
Kufstein
Krankenhäuser
1000
66.000.000
2010
65
Steinbacher Dämmstoff GmbH
Erpfendorf
Hersteller von Dämmstoffen
310
65.000.000
2010
1.607.085
66
Peter Troppacher GmbH
Innsbruck
16
65.000.000
2010
-131.666
2010
67
Swarovski Optik KG
Absam
520
63.500.000
2010
68
Travel Europe Reiseveranstaltungs GmbH
Herstellung von optischen und fotografischen Geräten
Stans
Hotels/Reiseveranstalter
205
63.500.000 (g)
2010
2.689.451
2010
Unterer Tank & Service GmbH
Kundl
Elektronikgroßhandel
2
63.000.000
2010
2010
2.202.568
2009
476.059
2009
800.000
2010
69
70
Agora Elektronik Handels GmbH
Mils
Einzelhandel mit Brennstoffen
Tankstellen
9
61.000.000
2010 2010
Nothegger Transport Logistik GmbH
St. Ulrich am Pillersee
Güterbeförderung im Straßenverkehr
293
60.000.000
2010
60.000.000
2010
73
Felder KG
Hall in Tirol
Herstellung von handgeführten Werkzeugen
30 400
60.000.000
2010
74
Autopark GmbH
Innsbruck
149
60.000.000
2010
75
Tirolia-Spedition GmbH
Ebbs
60
60.000.000
2010
76
Elektrizitätswerke Reutte AG
Reutte
230
59.233.133
09/10
7.542.817
2010
77
Durst Phototechnik Digital Technology GmbH
Lienz
115
57.000.000
2010
6.180.551
2009
71 72
METRON HANDEL GMBH
Langkampfen
Einzelhandel
Einzelhandel mit Kraftwagen
Erbringung von Dienstleistungen für den Verkehr Elektrizitätserzeugung
Herstellung von Mess-, Kontroll-, Navigationsinstrumenten
*) EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche g) Umsatz geschätzt
70 eco.nova
Wir Bauern garantieren den SPAR-Kunden beste Qualität und Frische aus Tirol.
Bernhard Falkner Ranggen
Anton Giner Thaur
liefert an SPAR: Erdbeeren, Karfiol, Broccoli, Romanischer Salat
liefert an SPAR: Fisolen, Jungzwiebel, Radieschen, Babysalat, Mixsalat, Kopfsalat, Kopfsalat rot, Radicchio, Sellerie, Jungsellerie, Kürbisse
Hubert Wammes Haiming
Georg Pfurtscheller Terfens
liefert an SPAR: Boskoop, Idared, Elstar Golden Delicious, Jonagold, Arlet, Gala, Topaz,
liefert an SPAR: Erdbeeren
Johann Strillinger Söll
Landeslehranstalt Rotholz
Josef Wopfner Thaur
Josef Norz Thaur
liefert an SPAR: SPAR Natur*pur Bio-Petersilie, Bio-Kräutertöpfe, Bio-Basilikumtöpfe, Bio-Jungpflanzen, Bio-Kresse, Bio-Schnittlauchtöpfe, Bio-Chili-Pflanzen
liefert an SPAR: SPAR Natur*pur BioKartoffel, Bio-Kürbisse, Bio-Suppengemüse, Bio-Zucchini
liefert an SPAR: Chinakohl, Rettich weiss, Feldgurken, Schnittlauch, Petersilie
liefert an SPAR: Kohlrabi, Radieschen, Porree, Kopfsalat, Eissalat foliert, Chinakohl, Suppengemüse, Karotten, Erdbeeren
Romed Wopfner Thaur
Klaus Heisinger Hall
Bio-Alpin Innsbruck
Rainhard Jäger Thaur
liefert an SPAR: Kartoffel, Weisskraut, Blaukraut, Kohl, Karotten, Rettich schwarz, Stangensellerie
liefert an SPAR: Schnittlauch, Petersilie
liefert an SPAR: SPAR Natur*pur Bio-Äpfel, Gala, Sky Fresh, Braeburn, Topaz, Arlet
liefert an SPAR: Weihnachtssterne, Primeln, Violen, Narzissen
Seit Jahrzehnten verlässlicher Partner der Tiroler Landwirtschaft
*)
Nr.
Firmenname
Ort
Branche
MA
Umsatz
Umsatz/ Jahr
EGT
78
Silvrettaseilbahn AG
Ischgl
Seilbahn-, Sessel- und Schleppliftverkehr
310
57.000.000
2010
15.713.184
2009
79
L. Kögl Pharma GmbH
Innsbruck
55
56.000.000
2010
135.878
2009
80
HELLA Sonnen- und Wetterschutztechnik GmbH
Abfaltersbach
408
55.400.000
2010
645.596
2009
81
Prim As Tiefkühlprodukte GmbH
55.000.000
2010
4.817.821
2010
Inntaler Logistik-Park GmbH
Herstellung von Backwaren
200
82
Oberhofen im Inntal
Ing. Hans Lang GmbH
Terfens
Hochbau
370
55.000.000
2010
2010
-534.268
2009
84
Brüder Theurl GmbH
Assling
75
55.000.000
2010
727.688
2009
85
Verkehrsverbund Tirol GmbH
Innsbruck
30
53.500.000
2010
173.823
2009
86
Anita Dr. Helbig GmbH
Kufstein
250
53.000.000
2010
1.400.000
2010
46
52.000.000
2010
946.125
2010
230
52.000.000
2010
-7.542.729
2009
Installationen, Solaranlagen
132
51.525.561
2010
1.804.062
2010
Herstellung von Oberbekleidung
68
51.000.000
2010
2.312.413
2009
170
50.600.000
2010
5.300.000
2010
64
50.000.000
2010
6.401.667
2010
170
50.000.000
2011
299
50.000.000
2010
1.686.802
2009
Innsbruck Neuarzl
Hochbau
300
49.883.142
2010
1.303.818
2010
Großhandel mit Baustoffen
80
49.000.000
2010
1.447.648
2009
Innsbruck
Tourismus (Kristallwelten)
264
47.809.000
2010
4.159.826
2009
Herstellung von pharmazeutischen Spezialitäten
2
47.646.137
2010
6.000.000
2010
6
45.959.603
2010
43.413
2010
83
Kufstein
87
Interfood-Lebensmittelgroßhandel GmbH
Hall in Tirol
88
Datacon Technology GmbH
Radfeld
89
SOLON HILBER Technologie GmbH
Steinach am Brenner
90
Travel Partner Reisen GmbH
Ellmau
91
Sportalm GmbH
Kitzbühel
92
Leitner GmbH
Telfs
93
Grissemann GmbH
Zams
94
Multivac Maschinenbau GmbH + Co KG
Lechaschau
95
Hoch-Tief-Bau-Imst GmbH
Imst
96
Bitumen- und Baustoffindustrie Bäumler GmbH
97
D. Swarovski Tourism Services GmbH
98
Novartis Animal Health GmbH
Kundl
99
Moser GmbH & Co KG
Jenbach
100 101
A.ö. Krankenhaus St. Vinzenz Betriebs GmbH ARGE Baustahl Eisen Blasy-Neptun GmbH
102 PLANSEE Holding AG
BAGUETTE 103 Bistro-Betriebs GmbH
104 WMF in Österreich GmbH
Großhandel mit pharmazeutischen Erzeugnissen Herstellung von Türen, Fenstern, Rahmen, Rollläden und Jalousien
Tankstellen
Säge-, Hobel- und Holzimprägnierwerke Dienstleistungen für den Landverkehr
Herstellung von Wäsche
Großhandel mit Nahrungs- und Genussmitteln Herstellung von elektronischen Bauelementen
Reisebüros
Großhandel mit Maschinen
Großhandel mit Nahrungs- und Genussmitteln Herstellung von kälteund lufttechnischen Erzeugnissen
Großhandel mit Mineralölerzeugnissen
Hundert
55.000.000
231.184
2010
Zams
Krankenhäuser
660
45.000.000
2010
287.021
2009
Innsbruck
Erzeugung von Roheisen, Stahl und Ferrolegierungen
37
45.000.000
2010
819.937
2009
2
44.500.000 (g)
2010
19.694.533
2010
1007
44.249.517
2010
1.485.597
2010
Innsbruck
Großhandel mit keramischen Erzeugnissen, Glaswaren und Reinigungsmitteln
280
44.000.000
2010
3.538.533
2009
705
43.830.000
2010
-1.301.289
7
43.500.000
2010
Reutte Völs
Beteiligungsgesellschaften Einzelhandel mit Back- und Süßwaren
105
Allgemeines öffentliches Bezirkskrankenhaus Lienz
Lienz
Krankenhäuser
106
Austria Bau Tirol und Vorarlberg Handels GmbH
Innsbruck
Einzelhandel mit Metallwaren, Anstrichmitteln, Bauund Heimwerkerbedarf
*) EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche g) Umsatz geschätzt
72 eco.nova
5
EGT/ Jahr
T SICHTBAR
LLEND GU A F F U A T H C A M – A M CHRIS
rk gibt itertem Maschinenpa we er , m ue ne it m rt ichen. Am neuen Stando t ein starkes Lebensze tfi Ou en nt bu n, he sc im fri
CHRISMA
GESTALTET, PRODUZIERT, MONTIERT IM SIEBDRUCK, DIGITALDRUCK, SUBLIMATIONSDRUCK, TEXTILDRUCK ODER PLOTT JE NACH ANFORDERUNG UND AUFLAGE AUF INSGESAMT 11 ANLAGEN AUFKLEBER & SCHILDER AUTO/LKW/BUSBEKLEBUNG PLANEN, TRANSPARENTE TEXTILIEN MESSE- & EVENTAUSSTATTUNG INFLATABLES FAHNEN UND NOCH VIELES MEHR
CHRISMA
Mit neuem, erweitertem Maschinenpark und über 3.000 m² Indoor-Produktionsfläche, Freifläche, Büro- und Schauraum ist CHRISMA Tirols modernstes Unternehmen für Beschriftung, Beklebung und Werbedruck. „Nach den Veränderungen im Vorjahr haben wir jetzt wieder Raum für Expansion und vor allem Innovation“,
KEINER WILL SEIN WIE DER ANDERE Sich von den anderen abzusetzen und sichtbar zu unterscheiden, ist nicht immer einfach. Daher setzt Chrisma auf Qualität, Flexibilität und Individualität. „Wir (er)finden Lösungen“. Diesem Credo hat sich das Team bei Chrisma verpflichtet. Das umfassende Leistungsspek-
erklärt Markus Jordan, bekannt als der kreative Kopf der Firma. Er steht dafür, dass im Hause Chrisma alles möglich und keine Herausforderung zu groß ist.
trum ist beeindruckend und ist auf der neuen Website www.chrisma.at zu finden. Hier gibt es auch viele eindrucksvolle Produktionen zu sehen: Fahnen, Autobeklebungen oder die Fotowand bei dem Konzert von David Guetta sind genauso im Portfolio wie die Beschriftung von Bergbahnstationen und Gebäuden oder die Hotel- und Geschäftsausstattung. Informationen über die neuesten Produkte, spezielle Angebote oder interessante Fertigungen teilt Chrisma natürlich auch per Newsletter und an seine Facebook-Fans unter http://www.facebook.com/Chrisma.printing mit. Für jedes neue „Gefällt mir“ gibt es bei Chrisma bis 31.5.2011 50 Logokleber (10 x 5 cm) gratis.
CHRISMA IST DRUCK. DRUCK IST FARBE. In der Werbung ist es wichtig, Emotionen zu transportieren und zu wecken. Daher setzt Chrisma auf hohe Qualität im Druck und Brillanz der Farben. So werden in der Sieb- und Digitaldruckerei an der Bundesstraße in Rum jeden Tag hunderte verschiedenste Produkte auf unterschiedlichsten Materialen gedruckt und konfektioniert. „Wir machen Marken für unsere Kunden sichtbar und das mit großer Werbewirkung. Wir präsentieren unsere Kunden „AUFFALLEND GUT“, sagt Matthias Mihurko, Geschäftsführer, und zeigt auf den neuesten Gelenksbus, der gerade die Werkstätte verlässt. „Wir sind angetreten, um Marktführer zu werden, sei dies bei der Beklebung von öffentlichen Verkehrsmitteln oder in der Fahnen-/Stoffproduktion. Die Voraussetzungen haben wir geschaffen. Chrisma „alt“ hat über 2000 Busbeklebungen produziert. Dies gilt es zu toppen.“ CHRISMA ZEIGT FLAGGE Welche Art von Fahnen Sie auch immer suchen oder brauchen, Sie finden diese bei Chrisma. Ist Chrisma doch Tirols größter und einziger Hersteller von Fahnen- und Stoffdrucken im Sublimationsverfahren. Ein Druckverfahren, dessen Stärke in der Wirkung und Haltbarkeit der Farben liegt. Die Experten von Chrisma beraten Sie gerne.
NEU MA.AT CHRIS
CHRISMA NEU IM ÖTZTAL Seit Jänner ist Chrisma auch im Ötztal zu Hause. Chrisma Längenfeld leitet Martin Klotz. Er betreut nicht nur die Kunden im Ötztal, sondern erweitert als ausgebildeter Fotograf das Kompetenzfeld der Firma um Werbung und Fotografie. Die hohe Fachkompetenz und Erfahrung in Sachen Druck, die umfassende Beratung, ein effizientes Projektmanagement und die rasche Umsetzung überzeugen immer mehr namhafte, auch international agierende Marken, sodass Chrisma verspricht, noch bunter zu werden und bald mit neuen Produkten zu überzeugen.
CHRISMA PRINTING GmbH Bundesstrasse 41 6063 Rum/Innsbruck T: 0512-363633 F: 0512-363633-20 E: office@chrisma.at Und neu auch im Ötztal: Oberlängenfeld 75 6444 Längenfeld T: 05253-2013060
Nr.
Firmenname
Alpenländische Heimstätte, 107 gemeinnützige Wohnungsbauund Siedlungs GmbH 108
A.ö. Bezirkskrankenhaus St. Johann in Tirol
109 Autohof Kufstein GmbH
110 Karl Th rainer Handels GmbH 111 Alois Mayr Bauwaren GmbH
112 113
Allied Panels Entwicklungs- und Produktions GmbH Media Markt TV-HiFiElektro GmbH
114 Autohof Huter GmbH
*)
Ort
Branche
MA
Umsatz
Umsatz/ Jahr
EGT
Innsbruck
Wohnungs- und Siedlungsbau
51
42.667.000
2010
5.510.201
2009
St. Johann in Tirol
Krankenhäuser
600
42.000.000
2010
Niederndorf
Tankstellen
Kufstein
Tankstellen
Wörgl
40.000.000
2010
2010
745.038
2009
Großhandel mit Baustoffen und Sanitärkeramik
18 120
40.000.000
2010
1.083.729
2009
Hopfgarten
Ingenieurbüros
125
40.000.000
2010
697.274
2009
Innsbruck
Einzelhandel mit elektrischen Haushaltsgeräten
96
39.500.000
2010
4.702.361
2009
Einzelhandel
38
39.000.000
2010
1.846.603
2009
-78.117
2008
Vils
10
40.000.000
EGT/ Jahr
Bezirkskrankenhaus Schwaz 115 Betriebs GmbH
Schwaz
Krankenhäuser
539
39.000.000
2010
116 Fiegl & Spielberger GmbH
Innsbruck
248
39.000.000
2010
117 Tiroler Glashütte GmbH
Kufstein
Elektro- & Sicherheitstechnik
Herstellung von Hohlglas
200
38.600.000
2010
5.677.177
2009
Innsbruck
Sozialwesen
1050
38.500.000
2010
1.523.047
2009
119 Prinoth GmbH
Telfs
Großhandel mit Maschinen
61
38.000.000
2010
6.031.266
2010
120 Bergbahn AG Kitzbühel
Kitzbühel
280
38.000.000
2010
2.731.252
2009
121 Fluckinger Transport GmbH
Volders
196
38.000.000
2010
1.036.103
2010
213
37.800.000
2010
5.063.663
2009
Lebenshilfe Tirol 118 gemeinnützige GmbH
122
E.G.O. Austria Elektrogeräte GmbH
123 Biozym GmbH 124 125
Swarovski Austria Vertriebs GmbH & Co KG
INTERCHIM AUSTRIA Internationaler Chemiehandel GmbH
Heinfels
Seilbahn-, Sessel- und Schleppliftverkehr Güterbeförderung im Straßenverkehr
Herstellung von Heizkörpern und -kesseln für Zentralheizungen
Kundl
Herstellung von pharmazeutischen Grundstoffen
0
37.500.000
2010
3.324.172
2009
Rum
Einzelhandel
98
37.200.000
2010
4.769.597
2010
Wörgl
Großhandel mit chemischen Erzeugnissen
21
37.000.000
2010
1.515.795
2009
327
36.500.000
2010
744.142
2009
110
36.200.000
2010
1.737.826
2009
126 Rieder KG
Ried Zillertal
127 Hans Riedhart GmbH & Co KG
Wörgl
Forsttechnischer Dienst für 128 Wildbach- und Lawinenverbauung, Sektion Tirol
Großhandel mit Nahrungs- und Genussmitteln
Innsbruck
Tief bau
300
36.000.000
2010
129 ASFINAG Alpenstraßen GmbH
Innsbruck
Bau von Straßen
250
35.611.700
2010
2.182.470
2009
130 Dinkhauser Kartonagen GmbH
Hall Tirol
Herstellung von Wellpapier sowie von Verpackungsmitteln
221
35.500.000
2010
2.738.311
2009
Innsbruck
Kreditinstitute
240
35.200.000 1)
2010
6.100.000
2010
132 Sinnesberger GmbH
Kirchdorf
Großhandel mit Nahrungs- und Genussmitteln
140
35.000.000
2010
2.665.843
2010
133 Arlberger Bergbahnen AG
Innsbruck
370
34.000.000 (g)
2010
9.316.840
2009
12
34.000.000
2010
250.000
2010
195
34.000.000
2010
3.971.504
2010
145
33.700.000
2010
-14.093.619
2009
7
33.250.000 (g)
2010
-245.097
2009
131
134
Volksbank Tirol InnsbruckSchwaz AG
Sinnesberger Mineralölvertriebs GmbH
Kirchdorf
135
Österreichische Blechwarenfabrik Pirlo GmbH & Co KG
Kufstein
136
Innsbrucker Immobilien GmbH &CoKG
Innsbruck
137 Bezirksblätter Tirol GmbH
Innsbruck
Hochbau
Seilbahn-, Sessel- und Schleppliftverkehr Einzelhandel mit Brennstoffen Herstellung von Metallwaren
Verwaltung von Grundstücken, Gebäuden und Wohnungen
Verlegen von Zeitungen
*) EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche g) Umsatz geschätzt
74 eco.nova
1) Umsatz entspricht den Betriebserträgen
top.500
Media Markt in Innsbruck – die Nummer 1 in der Region
Starker Trendgeber in den Bereichen Produkte, Arbeitsplätze und Ausbildung Seit mittlerweile 21 Jahren ist die Nummer eins im Elektro- und Elektronikfachhandel auch in Innsbruck vertreten und dabei voll auf Wachstumskurs. So begeistert Media Markt Innsbruck die Tiroler mit dem größten Sortiment zum besten Preis und immer wieder neuen Angeboten. Und auch als einer der Topausbildner und Arbeitgeber in der Region ist Media Markt in Innsbruck ganz vorne dabei.
Der Media-Markt-Standort in Innsbruck gehört zu den Topbetrieben in Tirol: Seit seiner Eröffnung im Jahr 1990 blickt der Markt auf eine rasante Entwicklung zurück. Auf einer Fläche von insgesamt 5.000 m2 findet sich eine Riesenauswahl der neuesten Techniktrends aus allen Sortimentsbereichen – von TV über Multimedia bis zur Haushaltstechnik und Digitalfotografie. Derzeit bieten 95 bestens geschulte MultimediaFachberater den Kunden kompetente Betreuung und Full Service. Mehr Know-how für die Region Dabei ist Media Markt Innsbruck Fixpunkt in der Tiroler Handelslandschaft – und auch was Aus- und Weiterbildung betrifft, ist Media Markt Innsbruck besonders engagiert: So absolvieren derzeit neun Lehrlinge die Ausbildung zum Multimedia-Fachberater – und das Team wächst weiterhin. Somit wird Media Markt Innsbruck auch bei der Ausbildung der jüngsten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter seinem Anspruch als Topbetrieb der Region gerecht. „Mit unserem individuellen Ausbildungsangebot geben wir jungen Menschen eine Perspektive und garantieren unseren Kunden gleichzeitig frische, kompetente Beratung am Puls der
Zeit“, freut sich Gerhard Moser, Geschäftsführer Media Markt Innsbruck. „Denn eine Karriere vom Lehrling bis zur Führungskraft bei Media Markt ist definitiv möglich und wird auch kräftig unterstützt – dies zeigen bereits mehrere Erfolgsgeschichten der Vergangenheit. Wir sind stolz darauf, dass unser Media-MarktStandort einen wesentlichen Job- und Ausbildungsmotor für die Region darstellt und dass wir jungen Menschen eine fundierte und aussichtsreiche Karriere bieten können“, so Moser weiter. Topauswahl zum kleinsten Preis Media Markt Innsbruck als Nummer eins in Tirol überzeugt die Tiroler mit Topangeboten und den neuesten Techniktrends in größter Auswahl – alle Produkte sind vor Ort testbereit und sofort mitnahmebereit. Darüber hinaus erwarten die Besucher laufend Spitzenangebote aus allen Sortimentsbereichen – umfassende Beratung und bestes Service inklusive. „Seit über 20 Jahren ist unser Markt Garant für Kundenzufriedenheit und Kaufsicherheit. Unsere Kunden wissen, dass sie bei uns die neueste Technologie mit bester Beratung finden, und das zu einem unschlagbaren Preis. Wir sind eine echte Größe in der Region!“, so Gerhard Moser.
Media Markt Innsbruck
Geschäftsführer: Gerhard Moser Grabenweg 8, 6020 Innsbruck Tel.: 0512 / 334 96-0 MediaMarktInnsbruck@ mediamarkt.at Anfahrt und Parkplätze: A 12, Abfahrt Innsbruck Ost – gegenüber DEZ-Einkaufszentrum Parkplätze: Es stehen 150 GratisParkplätze in der Tiefgarage sowie 100 Stellplätze im Freien zur Verfügung. Öffentliche Verkehrsmittel: Buslinien C und S Öffnungszeiten: Mo.–Fr. 9.00–19.00 Uhr und Sa. 9.00–18.00 Uhr
-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------29 Media Märkte in ganz Österreich – die geballte Elektro- und Elektronik-Kompetenz der Nummer 1 Media Markt ist seit 1990 mit nunmehr 29 Media Märkten in ganz Österreich vertreten. Das Sortiment umfasst über 40.000 Markenartikel aus den Bereichen Computer und Software, Digitalfotografie und Digital-Video, DVD-Player und -Rekorder, MP3-Player, HiFi-, TV- und Videogeräte, sämtliches Zubehör und die neuesten Produkte aus dem Telekommunikations- und Tonträgersektor zum kleinsten Preis. Mit seiner enormen Auswahl an Elektroklein- und Elektrogroßgeräten sowie dem umfangreichen Angebot an Einbaugroßgeräten unterstreicht Media Markt seine Kompetenz auch in diesem Bereich. Cool und innovativ – Media Markt führt mit besten Imagewerten! Im Elektrohandel bekommt Media Markt laut aktuellem Handels-Check „Elektro, Foto, Optik“ der Marktforscher Marketagent.at die besten Noten. In der Umfrage wird Media Markt von über 15 % der befragten webaktiven Personen für „sehr cool“ gehalten. Der Wert ist rund doppelt so hoch wie jener von Conrad (7,3 %), dem „drittcoolsten“ Elektrohändler. Auch wird Media Markt (29,5 %) für am innovativsten gehalten.1) Das Media-Markt-Team schreibt Service ganz groß: Altgeräteentsorgung und Geräteschutzpakete werden auf Wunsch von Media Markt übernommen, Sofortanmeldung von Handys und Vertragsverlängerungen, Kabelverträge für Internet und Kabelfernsehen sowie IPTV und AonTV, Geräteversicherungen und Garantieverlängerungsmöglichkeiten, Pay-TV-Anmeldungen, Liefer- und Montageservice, Teilzahlungsangebote und Bankomatzahlung runden das Angebot ebenso ab wie die digitale Fotoausarbeitung vor Ort und im Internet sowie die Gutscheinbestellung über www.mediamarkt.at. 1) Marketagent.at: Handels-Check „Elektro, Foto, Optik“, Befragungszeitraum: Nov./Dez. 2010, n = 1.001 webaktive ÖsterreicherInnen zwischen 14 und 59 Jahren
eco.nova 75
*)
Nr.
Firmenname
Ort
Branche
MA
Umsatz
Umsatz/ Jahr
EGT
138
Morawa-Berchtold Transporte GmbH
Innsbruck
Güterbeförderung im Straßenverkehr
280
33.203.915
2010
441.229
2009
1060
33.200.000 (g)
2010
-1.346.733
2009
223
33.136.956
2010
4.953.457
2010
84
33.000.000
2010
-885.512
2009
Datenverarbeitung, Hosting
0
32.836.945
2010
216.674
2009
Großhandel mit Holz
57
32.500.000
2011
698.328
2009
Großhandel mit pharmazeutischen Erzeugnissen
8
32.500.000 (g)
2010
5.506.639
2009
275
32.000.000 (g)
2010
2.344.447
2010
Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenmotoren
205
32.000.000 (g)
2010
44.358
2009
Herstellung von Gummiwaren
180
32.000.000
2010
85.721
2009
260
32.000.000
2010
-9.035.442
2009
Großhandel mit Getreide, Rohtabak, Saatgut und Futtermitteln
111
31.721.000
2010
406.259
2009
Erschließung von Grundstücken, Bauträger
12
31.300.000
2010
2.135.541
2009
160
31.000.000
2010
3.229.045
2009
76
30.578.000
2010
1.000.000
2010
139 Innsbrucker Soziale Dienste GmbH
Innsbruck
Sozialwesen
Friedrich Deutsch 140 Metallwerk GmbH
Innsbruck
141 Troger-Holz GmbH
Vomperbach
142
RRZ Raiffeisen Rechenzentrum Tirol GmbH
143 Holz Marberger GmbH 144
GlaxoSmithKline Markenartikel GmbH
Innsbruck Ötztal Bahnhof Innsbruck
145
Zillertaler Gletscherbahn GmbH & Co KG
Hintertux
146
Franz Achleitner Fahrzeugbau und Reifenzentrum GmbH
Wörgl
147 Schretter & Cie GmbH & Co KG 148
Freudenberg Spezialdichtungsprodukte Austria GmbH & Co KG
Vils Kufstein
149
Raiffeisengenossenschaft Osttirol, registrierte Genossenschaft m.b.H.
150
ZIMA Wohn- und Projektmanagement GmbH
Innsbruck Heinfels
152 Primagaz GmbH
Kitzbühel
Wilhelm Gronbach GmbH & Co KG
Säge-, Hobel- und Holzimprägnierwerke
Seilbahn-, Sessel- und Schleppliftverkehr
Herstellung von Zement
Lienz
151 A. Loacker Konfekt GmbH
153
Herstellung von Metallkonstruktionen
Hundertfünfzig Herstellung von Nahrungsmitteln
Großhandel mit Mineralölerzeugnissen
EGT/ Jahr
Niederndorf
Herstellung von elektrischen Haushaltsgeräten
100
30.500.000
2010
855.567
2009
154
SPZ Zementwerk Eiberg GmbH & Co KG
Kufstein
Herstellung von Zement
55
30.500.000
2010
4.698.967
2009
155
Tiroler gemeinnützige Wohnungsbau- und Siedlungs GmbH
Innsbruck
Verwaltung von Grundstücken, Gebäuden und Wohnungen
90
30.500.000
2010
4.557.320
2009
156 AT-Thurner Bau GmbH
Geisler & Trimmel General 157 Contractor GmbH
158 ICM Baumanagement GmbH 159
Allgemeiner Versicherungsdienst GmbH
Imst
Hochbau
228
30.114.811
2010
-301.436
2010
Brixlegg
Ingenieurbüros
10
30.000.000
2010
2.000.000
2010
Ingenieurbüros
2
30.000.000
2010
20
30.000.000 (g)
2010
1.220.138
2009
74
30.000.000 (g)
2010
36.827
2008
104
30.000.000
2010
2.619.235
2009
230
30.000.000
2010
-4.155.9103
2009
25
30.000.000
2010
–54.300
2009
366
30.000.000
2010
213.382
2009
50
30.000.000
2010
950.000
2010
156
30.000.000
2010
148.204
2010
Innsbruck Wörgl
160 Juwel H. Wüster GmbH
Imst
161 Stadtwerke Kufstein GmbH
Kufstein
162 MS-Design, Auto-Tuning GmbH
Roppen
163 Unterer GmbH
Kundl
164 Kathrein Austria GmbH
Kufstein
165 Zuegg KG
NussdorfDebant
166 Autobedarf Karl Kastner GmbH
Innsbruck
Tätigkeit von Versicherungsmaklerinnen und -maklern
Herstellung von Metallkonstruktionen
Elektrizitätserzeugung
Herstellung von Teilen und Zubehör für Kraftwagen Vermietung von Kraftwagen
Herstellung von Geräten und Einrichtungen der Telekommunikationstechnik Großhandel mit Nahrungs- und Genussmitteln Großhandel mit Kraftwagenteilen und -zubehör
*) EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche g) Umsatz geschätzt
76 eco.nova
www.tirolersparkasse.at/fk
Holen Sie den Aufschwung in Ihr Unternehmen!
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Umsatz
Umsatz/ Jahr
EGT
6
30.000.000
2010
13.946
2009
110
29.970.300
2010
48
29.700.000
2010
1.831.446
2009
Erbringung von Dienstleistungen für die Luftfahrt
152
29.500.000
2010
4.851.759
2009
Verwaltung von Grundstücken, Gebäuden und Wohnungen
162
29.200.000 1)
2010
8.600.000
2010
243
29.000.000
2010
2.577.621
2010
242
29.000.000
2011
6
28.917.000
2010
2.084.328
2009
115
28.659.144
2010
5.583.933
2009
Firmenname
Ort
Branche
167
EWT Truck & Trailer Handels GmbH
Kitzbühel
Großhandel mit Kraftwagen
168
Kammer für Arbeiter und Angestellte für Tirol
Innsbruck
*)
MA
Nr.
Arbeitnehmervereinigungen
Wärme- und Kälteversorgung
EGT/ Jahr
169 Stadtwerke Hall in Tirol GmbH
Hall in Tirol
170 Tiroler Flughafenbetriebs-GmbH
Innsbruck
171 Sparkasse Schwaz AG
Schwaz
172 WH Immobilien GmbH
Zirl
173 Julius Holluschek GmbH
Zirl
174 Edi Light GmbH
Pill
175 Mayrhofner Bergbahnen AG
Mayrhofen
176 Falch GmbH & CoKG
Zams
Einzelhandel mit Kraftwagen
80
28.500.000
2010
1.250.401
2010
Kreditinstitute
Großhandel Reinigungsmittel
Großhandel mit elektrischen Haushaltsgeräten Seilbahn-, Sessel- und Schleppliftverkehr
177
Raiffeisenbank Reutte registrierte Genossenschaftm.b.H.
Reutte
Kreditinstitute
223
28.020.000 1)
2010
4.235.000
2010
178
Wohnungseigentum, Tiroler gemeinnützige Wohnbau GmbH
Innsbruck
Verwaltung von Grundstücken, Gebäuden und Wohnungen
49
28.000.000
2010
2.808.969
2009
160
28.000.000
2010
1.103.543
2010
250
27.900.000
2010
87.930
2009
40
27.800.000
2010
219.502
2009
0
27.257.513 **)
2010
899.692
2010
Seilbahn-, Sessel- und Schleppliftverkehr
179 Seilbahn Komperdell GmbH
Serfaus
180 Johann Huter u. Söhne
Innsbruck
181 Bauwaren Canal & Co
Hall in Tirol
182 Schlüsselverlag J. S. Moser GmbH
Innsbruck
Korrespondenz- und Nachrichtenbüros
Hall in Tirol
Herstellung von Teigwaren
100
27.000.000
2010
971.383
2008
184 Alois Wild GmbH
Rum
Großhandel
125
27.000.000
2010
126.923
2009
185 TiSUN GmbH
Söll
110
27.000.000
2010
597.069
2010
Seilbahn-, Sessel- und Schleppliftverkehr
220
26.895.467
2010
4.714.885
2010
Instandhaltung und Reparatur von Kraftwagen
35
26.760.000
2010
-414.545
2009
78
26.200.000
2010
492.605
2009
Einzelhandel mit Kraftwagen
10
26.000.000 (g)
2010
6.674.315
2009
70
26.000.000
2010
92.141
2010
Einzelhandel mit Büchern Gewinnung von Kies, Sand, Ton und Kaolin
230
25.100.000 (g)
2010
974.369
2009
220
25.000.000
2010
300.000
2010
Tief bau
320
2010
-3.468.551
2010
496.494
2009
-5.990.773
2009
3.000.000
10/11
183
186
Josef Recheis Eierteigwarenfabrik und Walzmühle GmbH
Wintersport Tirol AG & Co Stubaier Bergbahnen KG
Innsbruck
187 TOM TAILOR GmbH
Wörgl
188 Auto-Linser GmbH & Co KG
Innsbruck
189 Street One Modehandels GmbH
Innsbruck
190 Hans Picker GmbH
Schwaz
191 Schmid Holz GmbH
Westendorf
192 Verlagsanstalt Tyrolia GmbH
Innsbruck
Hochbau
Einzelhandel mit Metallwaren, Anstrichmitteln, Bau- & Heimwerkerbedarf
Großhandel mit Baustoffen und Sanitärkeramik
Großhandel mit Textilien
Großhandel mit Textilien
Großhandel mit Holz
5
26.000.000
2010
193 Ernst Derfeser GmbH
Vomp
194 Steindl Glas GmbH
Itter
Herstellung von Flachglas
150
25.000.000
196 Nutzfahrzeuge Leasing AG
Wörgl
Leasing von Kraftwagen
25.000.000 (g)
197
Sölden
Seilbahn-, Sessel- und Schleppliftverkehr
10
230
25.000.000
2009
Reutte
Krankenhäuser
300
25.000.000
2010
Innsbruck
Herstellung von Installationsmaterial
103
25.000.000
10/11
195 ALPINE BeMo Tunnelling GmbH
198 199
Skiliftgesellschaft Sölden – Hochsölden GmbH
Allgemein-öffentliches Bezirkskrankenhaus Reutte
Tridonic connection technology GmbH & Co KG
Innsbruck
(g)
25.000.000 (g)
2010
*) EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche g) Umsatz geschätzt **) Umsatz 2010 Rumpfjahr 1.1. bis 30.6.2010 (Änderung Bilanzstichtag) 1) Umsatz entspricht den Betriebserträgen
78 eco.nova
1.107.674
2010
2009
top.500
Loewe.Galerie
Die Erfindung des Fernsehens Vor 80 Jahren präsentierte Loewe bei der Funkausstellung in Berlin eine Weltsensation: die weltweit erste Übertragung mit vollelektronischem Fernsehen. Damit war die Basis für den Siegeszug des Fernsehens gelegt. Seither hat der Traditionshersteller aus Deutschland mit einer Vielzahl an bahnbrechenden Weiterentwicklungen Fernsehen immer wieder neu erfunden.
Vernetzung auf höchstem Niveau
Beeindruckende räumliche Tiefe
Hauptaugenmerk wird bei allen Entwicklungen auf sinnvolle Innovationen gelegt. Beispielsweise werden alle Bestandteile eines Home-Entertainment-Systems mit nur einer Fernbedienung komfortabel gesteuert. Neben der perfekten Verknüpfung der einzelnen Elemente ist auch die sinnvolle und individuelle Integration von intelligenten Haussteuerungssystemen namhafter Hersteller wie Gira, AMX oder Crestron ebenso möglich wie die Gestaltung von ausgereiften Multiroom-Systemen.
Pünktlich zum 80-jährigen Jubiläum der Erfindung des Fernsehens stellt Loewe mit dem ersten 3-D-Home Entertainment-System die nächste sinnvolle Innovation vor. Der Einsatz modernster 3-D-Technologie sowie das exakte Zusammenspiel aller Loewe-Komponenten sorgen für natürliche und besonders präzise Übergänge. Maximaler Sehkomfort und spektakuläre 3-D-KinoErlebnisse – auch beim 2-D-Programm, das auf Wunsch in 3-D umgerechnet wird – sind so garantiert.
Umschalten von Raum zu Raum
Sorgsame Planung und Unterstützung bei der Auswahl der richtigen Produkte und Systeme sind die Erfolgsfaktoren für die erfolgreiche Umsetzung von HomeEntertainment-Systemen. Daher bietet die Loewe Galerie umfangreiche Unterstützung und die Möglichkeit der Beratung im eigenen Klangstudio der Loewe Galerie oder auch beim Endkunden vor Ort. Dabei kann auch die Einbindung in eine intelligente Haussteuerung berücksichtigt und die Abstimmung zu Elektro- und Sat-Installationen durchgeführt werden.
Mit DR+ Streaming bietet Loewe eine neue Technologie, mit der sich alle Aufzeichnungen von der LoeweDR+-Festplatte über das Netzwerk auf ein anderes Loewe-TV-Gerät übertragen lassen. Somit können die auf verschiedenen TV-Geräten im Haushalt gespeicherten Aufnahmen von jedem TV-Gerät einfach genutzt werden und sogar mit „Follow me“ von einem Raum zum nächsten „mitgenommen“ werden.
Am Puls der digitalen Welt Das Loewe MediaPortal lädt zur Entdeckungsreisen in die Multimedia-Welt! Neben einer Vielzahl von WebRadio/Video-Streams, Mediatheken, Online-News, oder Hörbüchern steht Ihr individueller Bedarf an erster Stelle. Egal ob aus dem Internet, Heim-Netzwerk oder via USB-Anschluss. Um komfortabel im Internet surfen zu können, kann einfach eine USB-Tastatur an das Fernsehgerät angeschlossen werden.
„Im Fokus unseres Tuns steht die ganzheitliche Sicht der Anforderungen an individuelle HomeEntertainmentLösungen. Loewe bietet aufgrund der flexiblen Möglichkeiten der Verknüpfung und Einbindung in moderne HomeAutomation-Systeme und der langjährigen Erfahrung mit der Nutzung multimedialer Dienste*) alle Voraussetzungen, die Wünsche unserer Kunden zu erfüllen.“ Christoph Rogl, Rogllivtec-Geschäftsführer und Inhaber der Loewe Galerie Innsbruck *) Anm.: Loewe hat bereits 1997 den ersten Fernseher mit Internet-Zugang vorgestellt
Planung und Beratung
3-D-Festwochen Die Loewe Galerie Innsbruck feiert das Jubiläum der Erfindung des Fernsehens im Rahmen der 3-D-Festwochen. Dazu gibt es ein ganz besonderes Angebot: Die ersten 50 Käufer, die sich während der 3-D-Festwochen für ein Home-Entertainment-System von Loewe entscheiden, erhalten die externe Festplatte Loewe MovieVision DR+ im Wert von Euro 300 kostenlos.
.
Loewe Galerie rogllivtec gmbh Wilhelm-Greil-Str. 17 6020 Innsbruck Tel.: 0512/341277 Fax: DW -15 office@rogllivtec.at www.rogllivtec.at
eco.nova 79
Nr.
200
Firmenname
Servus Handels- und Verlags-GmbH
201 Top Logistik GmbH 202
Luzian Bouvier Haustechnik & Fliesen GmbH
Ort
Innsbruck Kufstein Zams
203 Personal Shop Handels-GmbH
Mutters
204 ASAP-TRADING GMBH
Kufstein
205 Föger-Wohnen GmbH
Telfs
206 kdg mediatech AG
Elbigenalp
207 Bernard Ingenieure ZT-GmbH
208 Volksbank Kufstein eG 209
MR-Service Tirol registrierte Genossenschaft m.b.H.
210 Fisser-Bergbahnen-GmbH 211 Leonhard Lang GmbH
Hall in Tirol
*)
MA
Umsatz
Umsatz/ Jahr
EGT
80
24.900.000
2010
2.500.000
2010
25
24.822.764
2010
1.500.382
2010
Gas-, Wasser-, Heizungsund Lüftungs- und Klimaanlageninstallation
190
24.800.000
2010
129.885
2010
Großhandel mit Datenverarbeitungsgeräten und peripheren Einheiten
0
24.600.000
2010
1.800.000
2010
1
24.500.000 (g)
2010
160
24.400.000
2010
462.212
2009
205
24.100.000
2010
813.434
2009
Branche
Zweihundert Versand- und InternetEinzelhandel
Erbringung von Dienstleistungen für den Verkehr
Einzelhandel
Einzelhandel mit Wohnmöbeln
Herstellung von magnetischen und optischen Datenträgern
Kufstein
Kreditinstitute
Ingenieurbüros
230 162
23.900.000 1)
2010
5.400.000
483.996
2009
Innsbruck
Garten- und Landschaftsbau
21
23.750.000
2010
100.000
2010
Fiss
Seilbahn-, Sessel- und Schleppliftverkehr
165
23.550.000
2010
622.838
2009
Großhandel mit medizinischen und orthopädischen Artikeln, Laborbedarf
165
23.100.000
2010
1.048.106
2010
Hotels
194
25
23.000.000
2010
-2.683.972
2009
120
23.000.000
2010
Innsbruck
212 Willi Betz Güterfernverkehr GmbH Kundl
Beteiligungsgesellschaften
24.000.000
Going
214 Braunegger KG
Kaltenbach
Großhandel mit Nahrungs- und Genussmitteln
Innsbruck
Reisebüros
17
23.000.000
2010
1.758.804
2009
Hall in Tirol
Fleischverarbeitung
175
23.000.000
2010
1.371.388
2009
Ingenieurbüros
150
23.000.000
2010
3.200.000
2010
193
22.645.314
2010
2.088.523
2010
135
22.500.000
2010
3
22.500.000
2010
1.183.560
2010
13
22.500.000
2010
1.898.544
2010
75
22.500.000
2010
600.000
2010
Güterbeförderung im Straßenverkehr
28
22.200.000
2010
45.545,90
2009
Seilbahn-, Sessel- und Schleppliftverkehr
70
22.111.533
2010
2.381.695,42
2010
127
22.000.000
2010
-11.383.544
2009
45
22.000.000
2010
202.016,30
2009
75
21.968.000
2010
71.938
2010
10
21.500.000
2010 4.310.000
2010
216
Dr. W. Lüftner Reisen Gesellschaft mbH
Andrä Hörtnagl Produktion und Handel GmbH
217 ATP Innsbruck Planungs GmbH
Innsbruck
218 Tiroler Backhaus GmbH
Kematen
219 Milford Tee Austria GmbH
Hall in Tirol
220
CMH Consulting, Management und Handel GmbH
Kufstein
221 Technoalpin Austria GmbH
Innsbruck
222 Sonder Transport Service GmbH
Wörgl
223
STARK Internationale Transporte GmbH
224 Stadtwerke Schwaz GmbH
Radfeld Schwaz
Ötztaler Gletscherbahn 225 GmbH & Co KG Sölden
Sölden
226 Aebi Schmidt Austria GmbH
Inzing
227 Hausberger Elektrotechnik GmbH
Innsbruck
228
Moguntia-Werke Gewürzindustrie GmbH
229 Sparkasse der Stadt Kitzbühel
Kirchbichl Kitzbühel
Herstellung von Backwaren
Großhandel mit Kaffee, Tee, Kakao und Gewürzen Großhandel mit Bekleidung
Großhandel mit Maschinen und Ausrüstungen Güterbeförderung im Straßenverkehr
Elektrizitätserzeugung
Großhandel mit landwirtschaftlichen Maschinen und Geräten
Großhandel mit elektrischen Haushaltsgeräten
Großhandel mit Kaffee, Tee, Kakao und Gewürzen
Kreditinstitute
*) EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche g) Umsatz geschätzt
80 eco.nova
122
1) Umsatz entspricht den Betriebserträgen
21.500.000
1)
2010
2010
256.571
2010
213 Stanglwirt GmbH
215
23.000.000
2010
EGT/ Jahr
2009
100
%
Die ganze Kraft Tirols steckt in unserer Bank. Und das seit 체ber 100 Jahren. Das klare Bekenntnis zur St채rke unseres Landes schafft N채he und Vertrauen und schenkt unseren Kunden Sicherheit in ihrem Geldleben. Ein Partner, auf den man sich verlassen kann. Zu hundert Prozent.
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www.hypotirol.com
*)
Ort
Branche
MA
Umsatz
Umsatz/ Jahr
EGT
230 IDM-Energiesysteme GmbH
Matrei in Osttirol
105
21.500.000
2010
2.700.000
2010
Innsbrucker Verkehrsbetriebe und Stubaitalbahn GmbH
Herstellung von Heizkörpern und -kesseln für Zentralheizungen
Innsbruck
390
21.500.000
2010
-20.184.985
2009
229
21.000.000
2011
510.342
2008
120
21.000.000
2010
625.807
2009
45
21.000.000 (g)
2010
1.405.466
2010
56
21.000.000
2010
Herstellung von Furnier-, Sperrholz-, Holzfaserund Holzspanplatten
60
21.000.000
2010
Großhandel mit Mineralölerzeugnissen
85
20.600.000
2010
1.538.799
2009
25
20.500.000
2010
754.000
2010
185
20.000.000
2010
Nr.
231
Firmenname
232 PS Fertigungstechnik GmbH
Mieders
233 Gerätewerk Matrei e. Gen.
Matrei am Brenner
234 235
Köllensperger Stahlhandel GmbH & Co KG
Nordpan Rubner Holzbauelemente GmbH
Thaur Strassen
236 Binderholz Bausysteme GmbH
Fügen
237 Physiotherm GmbH
Thaur
Tyczka Neue Gastechnik 238 GmbH & Co KG 239 Innbus GmbH
Thaur Innsbruck Stumm
241
Rum
242 Sondertransporte GmbH 243
Ing. Franz Thurner Baumeister GmbH & Co KG
244 Oberhofer Josef GmbH 245 246
VisionCard Kunststoff kartenProduktions GmbH Haya Lebensmittelerzeugungs GmbH
247 MWS Aluguss GmbH
Transalpine Ölleitung in 248 Österreich GmbH 249
Sanatorium Kettenbrücke der Barmherzigen Schwestern GmbH
Autobusliniennahverkehr
Einzelhandel mit Kraftwagenteilen und -zubehör
20.000.000
2010
37
20.000.000 (g)
2010
2010
157.001
2009
20.000.000
2010
Oetz
Hochbau
220
20.000.000
2010
250.000
2010
Mils
Einzelhandel mit Kraftwagen
60
20.000.000
2010
845.000
10/11
70
20.000.000 (g)
2010
1.124.441
2009
90
20.000.000
2010
200.000
2010
100
20.000.000
2010
0,00
2010
24
20.000.000
2010
2.000.000
2010
200
20.000.000
2010
950.000
2010
50
20.000.000
2010
1.168.895
2009
42
20.000.000
2010
1.500.000
2010
35
19.800.000
2010
0
19.740.205
2010
-882.268
2010
140
19.700.000
2010
400.000
10/11
70
19.500.000
2010
561.096
2010
90
19.000.000 (g)
2010
-1.099.364
2010
96
19.000.000
2010
258
19.000.000
2010
259.550
2009
90
19.000.000
2010
1.964.264
2009
Kematen Kirchbichl Schwoich
Matrei in Osttirol Innsbruck
Herstellung von Kunststoffen in Primärformen
Herstellung von Würzmitteln und Soßen
Leichtmetallgießereien
Transport in Rohrfernleitungen
Krankenhäuser
Zweihundertfünfzig
252 Österreichischer Skiverband (ÖSV)
Innsbruck
253 BTV-Real-Leasing I GmbH
Innsbruck
254 Giesswein Walkwaren AG
Brixlegg
255 Autohaus Pontiller GmbH
Lienz
Contec Steuerungstechnik und Automation GmbH
Ebbs Kufstein Seefeld
Matrei am Brenner
Säge-, Hobel- und Holzimprägnierwerke
Mahl- und Schälmühlen Erbringung von Dienstleistungen für den Sport Leasing von Grundstücken, Gebäuden und Wohnungen
Herstellung von gewirktem und gestricktem Stoff Einzelhandel mit Kraftwagen
Großhandel mit elektronischen Bauteilen und Telekommunikationsgeräten Herstellung von Gummiwaren Hotels
Herstellung von Sanitärkeramik
*) EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche g) Umsatz geschätzt
82 eco.nova
1
(g)
80
Innsbruck
259 Geberit Huter GmbH
Fertighaus- und Hallenerzeugung
Güterbeförderung im Straßenverkehr
251 Anton Rauch GmbH & Co KG
258 F. Kaltschmid Hotel GmbH
Großhandel mit Erzen, Eisen, Stahl und Halbzeug
Wörgl
Hopfgarten
257 KLEEN-TEX Industries GmbH
Herstellung von elektrischen Haushaltsgeräten
Einzelhandel mit Kraftwagen
250 Neuschmied Holz GmbH
256
Herstellung von technischen Kunststoffteilen
Wärmekabinen
HSA Autovermietung 240 und Leasing GmbH
Autohaus Hans Dosenberger GmbH & Co KG
Eisenbahn- & Straßenbahnbetrieb
EGT/ Jahr
top.500
Alpe.Kanal
Firmengründer Mario Manzl
Die Unterirdischen expandieren Bereits fünf Jahre nach der Gründung der Alpe Kanal Service GmbH Tirol hat die Alpe Holding mit ihrem Tochterunternehmen Alpe Kanal Service GmbH Wien/Niederösterreich nun auch im Osten Österreichs Fuß gefasst. Und das ist noch längst nicht die letzte Station des stark expandierenden Unternehmens.
„Die Unterirdischen kommen.“ Unter diesem Motto ist die Alpe Kanal Tirol seit 2006 äußerst erfolgreich in allen unterirdischen Belangen wie Kanalreinigung – Entsorgung tätig. Mit einem Fuhrpark von österreichweit 20 Hochdruckfahrzeugen bedienen die Unterirdischen zahlreiche zufriedene Kunden für verschiedenste Kanalarbeiten inkl. Druckproben, Kanalfernsehen, -ortung, -sanierung und Entsorgung. Wenn also mal ein Rohr verstopft ist oder es mit dem Abfluss nicht so klappt, sind die Saubermänner der Alpe Kanal genau die richtige Anlaufstelle. Neben Hausverwaltungen, Gemeinden und Bauunternehmen zählen also auch alle privaten Haushalte und öffentlichen Einrichtungen zu den potenziellen Kunden der Unterirdischen. Mit der Alpe Pipifine WC-Verleih GmbH kümmert sich der umtriebige Firmengründer Mario Manzl mit derzeit rund 500 Miet-WCs um die kleinen und größeren sauberen Geschäfte, sei es auf Baustellen oder Großevents. Durch Investitionen im Millionenbereich in den letzten fünf Jahren konnte die Alpe Holding ihren Umsatz von 300.000 Euro auf 3 Mio. Euro steigern. In zwei Monaten wird auch das neue Alpe Center in Thaur eröffnet, welches neben dem Firmensitz der Alpe Kanal Tirol auch anderen Unternehmen modernste Unterkünfte bietet. eco.nova: Aus welchen Beweggründen haben Sie sich entschlossen, die Alpe Kanal Service GmbH auch in Wien und Niederösterreich zu gründen? Mario Manzl: Der Osten von Österreich, insbesondere Wien, ist ein Riesenzukunftsmarkt. Hier besteht noch
ein großer Nachholbedarf. Auch der Bereich des WCVerleihs bietet im Rest von Österreich noch große Möglichkeiten. Generell ist es meine Vision, zum Dienstleister Nummer 1 im Bereich Kanalreinigung – Entsorgung in Österreich zu avancieren.
Text: Doris Penna Fotos: Florian Schneider
Wie sind Sie überhaupt auf die Idee gekommen, in dieses Business einzusteigen? Dank meines Stiefvaters Erwin Winkler konnte ich bei Winkler Kanalservice ausreichend Erfahrung sammeln. Vor knapp fünf Jahren sind wir mit zwei Hochdruckfahrzeugen gestartet. Mittlerweile haben wir österreichweit 20 Fahrzeuge, 40 Angestellte, machen gute Gewinne und konnten das Eigenkapital kontinuierlich steigern. Durch das stetige Wachstum sind natürlich weitere Fahrzeuge wie auch Mitarbeiter geplant. Was sind Ihre Ziele für die Zukunft? Wir sind voll auf Expansionskurs. Mein Ziel ist es, in den nächsten fünf Jahren flächendeckend in Österreich präsent zu sein. Umsatzmäßig möchte ich bis 2016 den Umsatz auf 10 Mio. Euro steigern.
.
Alpe Kanal Service GmbH Tirol
Wien/Niederösterreich
Römerstraße 16, 6065 Thaur Kostenlose Hotline: 0800/93 00 96 Fax: 05223/49 34 30-33 office@alpekanal.at
Nibelungengasse 11, 1010 Wien Keltenstraße 11, 3100 St. Pölten Kostenlose Hotline: 0800/800 181 Fax: 01/94 59 595 info@alpekanal.at
eco.nova 83
*)
MA
Umsatz
Umsatz/ Jahr
5
19.000.000
2010
Einzelhandel mit Kraftwagen
36
19.000.000
2010
370.000
2010
Zams
Heime (ohne Erholungsund Ferienheime)
430
19.000.000
2010
100.000
2010
Volders
Werbemittelverbreitung
19
19.000.000
2010
50.000
2010
264 Opbacher Installationen GmbH
Fügen
Gas-, Wasser-, Heizungsund Lüftungs- und Klimaanlageninstallation
196
19.000.000
2010
-600.000
2010
265 KP Plattner GmbH
Rum
38
19.000.000
2010
1.412.958
2010
266 Ager GmbH
Söll
100
18.900.000
2010
180.000
2010
267 Idealbau GmbH
Kitzbühel
Hochbau
90
18.900.000
2010
-154.361
2010
Erbringung von Dienstleistungen für den Verkehr
41
18.600.000
2010
144.484
2009
43
18.500.000
2010
75
18.500.000
Nr.
Firmenname
Ort
Branche
260 Knoxville Handels GmbH
Innsbruck
Großhandel mit Sportartikeln
261 Autohaus Schweiger GmbH
Reutte
Soziale Einrichtungen der 262 Barmherzigen Schwestern Zams Betriebs GmbH 263
RWF Frömelt Hechenleitner Werbe GmbH
268 Transped Immofinanz GmbH
Wörgl
269 Heavyteam-Spezialtransport GmbH Kufstein 270 Reisebüro Idealtours GmbH
Brixlegg
271 Reifenteam Varga GmbH
Thaur
272 Storf Hoch- und Tief bau GmbH
Reutte
273 Techem Messtechnik GmbH Christophorus Reiseveranstaltungs GmbH
274 275
Aqua Dome Tirol Therme Längenfeld GmbH & Co KG
276 Gerd Lieb GmbH
Großhandel mit Fleisch und Fleischwaren Tankstellen
Reisebüros
Einzelhandel mit Kraftwagenteilen und -zubehör
18.723.000
2010
765.460
2010
2010
450.000
2010
(g)
2010
949.691
2009
4.195.072
2010
-2.803.607
2009
-383.454
2009
95
18.000.000
Innsbruck
110
18.000.000 (g)
2010
Mayrhofen
Reisebüros
34
18.000.000 (g)
2010
Längenfeld
Therme
190
18.000.000 (g)
2010
Tankstellen
20
18.000.000
2010
144
17.500.000
2010
Wohnungs- und Siedlungsbau
7
17.500.000 (g)
2010
Großhandel
70
17.500.000
2010
800.000
2010
Kreditinstitute
107
17.100.000 1)
2010
5.000.000
2010
101
17.000.000 (g)
2010
532.918
2009
510.632
2010
Vomp
277 Olymp Werk GmbH 278 Burgstaller Bau GmbH
Innsbruck
279 MCP Sound & Media GmbH
Ötztal Bahnhof Wörgl
Hochbau
8
EGT/ Jahr
Großhandel mit elektronischen Bauteilen und Telekommunikationsgeräten
Ötztal Bahnhof
280 Raiffeisenbank Wörgl-Kufstein
Großhandel mit Nahrungs- und Genussmitteln
EGT
Großhandel mit Maschinen und Ausrüstungen
Pharmazeutische Fabrik 281 Montavit GmbH
Absam
Herstellung von Arzneimitteln
282
Innsbruck
Groß- & Einzelhandel
110
17.000.000
2010
Zams
Gewinnung von Kies, Sand, Ton und Kaolin
180
17.000.000 (g)
2010
Herstellung von Elektrizitätsverteilungsund -schalteinrichtungen
53
17.000.000
2010
77
16.500.000 (g)
2010
2.097.462
2009
48
16.500.000 (g)
2010
170.905
2009
106
16.500.000
2010
512.689
2009
110
16.329.000
2010
200.000
2010
12
16.319.896
2010
1.365.898
2010
40
16.300.000 (g)
2010
43
16.200.000
2010
283
Ortner und Stanger GmbH & Co KG
Dipl.-Ing. Werner Goidinger, Bau- und Betonwaren GmbH
284 Purzelbaum Handels-GmbH
Kufstein
285
EAE Stöckl ElektroanlagenElektrifizierungs GmbH
Innsbruck
286
Plattner u. Co Kalkwerk Zirl in Tirol GmbH & Co KG
Zirl
287 Stork Prints Austria GmbH
Langkampfen
288 B-Transport GmbH
Innsbruck
289 CURA-Marketing GmbH
Innsbruck
290 Hartl Transport GmbH
Vomp
291 Tirol Werbung GmbH
Innsbruck
Einzelhandel mit Textilien
Rückgewinnung sortierter Werkstoffe
Maschinenherstellung
Güterbeförderung im Straßenverkehr
Großhandel mit kosmetischen Erzeugnissen und Körperpflegemitteln Güterbeförderung im Straßenverkehr
Tourismus & Marketing
*) EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche g) Umsatz geschätzt
84 eco.nova
1) Umsatz entspricht den Betriebserträgen
top.500
DEZ
1. österr eichische s EK Z-Ra nking 2 010 aus Sic ht d wichtig er sten Mieter
Mieter stellen dem Innsbrucker DEZ das zweitbeste Zeugnis Österreichs aus
DEZ auf dem Siegerpodest
Die Wirtschaftsuniversität Wien hat in Kooperation mit dem Österreichischen Shoppingcenterverband ACSC erstmals ein Ranking unter den 64 größten österreichischen Einkaufszentren aus der Sicht der Mieter durchgeführt. Das DEZ Einkaufszentrum Innsbruck liegt hinter dem Europapark Salzburg und vor der SCS Vösendorf an der zweiten Stelle. Das Institut für Handel und Marketing der Wirtschaftsuniversität Wien hat in Kooperation mit dem Österreichischen Shoppingcenterverband, dem Austrian Council of Shopping Centers (ACSC), das „1. österreichische EKZ-Ranking 2010“ erstellt. Für Österreich lag bislang kein Ranking in dieser Form vor. In diesem Ranking liegt das Innsbrucker Einkaufszentrum DEZ unter 64 gewerteten Einkaufszentren in Österreich an zweiter Stelle. Den ersten Platz holte sich der Europark Salzburg, an der dritten Stelle lag die SCS (Shopping City Süd) Vösendorf. „Die Gesamtbewertung dieser drei Einkaufszentren liegt sehr nahe beisammen. Man könnte demnach auch symbolisch eine ‚Goldmedaille‘ im Sinne eines ersten Platzes für diese drei EKZ gemeinsam vergeben“, so Sabine Schober von Österreichischen Shoppingcenterverband. Um das „1. österreichische EKZ-Ranking 2010“ zu erstellen, haben 28 Studierende des Instituts für Handel & Marketing der Wirtschaftsuniversität Wien anhand eines standardisierten Fragebogens 60 Handelspartner befragt, die mit ihrem Unternehmen in den 64 größten zu bewertenden österreichischen Einkaufszentren vertreten sind. „Ziel der Studie war es,
Einkaufszentren nicht nur anhand des Umsatzes bzw. Umsatzes pro m² zu bewerten“, so Sabine Schober.
Foto: DEZ
Die befragten Handelspartner wurden gebeten, die wichtigsten Erfolgskriterien für das Mieten einer Geschäftsfläche in einem EKZ zu bewerten. Demnach gewichteten die befragten Partner die Miet- und Werbekosten am höchsten. Der Umsatz pro Quadratmeter, die Anzahl der Shops und das Ambiente eines Shoppingcenters wurden in etwa gleich bewertet. Mit einem kleinen Abstand folgten dann das Centermanagement und Marketing. Um es mit einem Satz auf den Punkt zu bringen, die potentiellen Mieter fragen sich, bevor sie ein Geschäft in einem Einkaufszentrum eröff nen, primär: was zahle ich Miete, was mache ich Umsatz, gibt es einen interessanten Branchenmix im Center? Die befragten Mieter stellten dem DEZ somit ein GUTES Zeugnis aus – mit ihrem starken Voting hoben sie das größte Einkaufszentrum Tirols auf den Stockerlplatz. DEZ-Geschäftsführer Hannes Hess zeigt sich bewegt: „Wir danken hier unseren Shoppartnern für das zweitbeste Ergebnis Österreichs und freuen uns, dass unter unserem Dach Partnerschaft offensichtlich gelebt wird!“
.
Ergebnisse „1. österreichisches EKZ-Ranking 2010“ im Detail: Download der gesamten Studie unter www.wu.ac.at/retail
eco.nova 85
*)
Nr.
Firmenname
Ort
Branche
MA
Umsatz
Umsatz/ Jahr
EGT
292
Sanatorium der Kreuzschwestern GmbH
Rum
Krankenhäuser
200
16.200.000
2010
-200.000
2010
7
16.000.000
2010
4.000.000
2010
7
16.000.000 (g)
2010
2.435.764
2009
50
16.000.000
2010
240
16.000.000
2010
110
16.000.000 (g)
2010
-184.597
2009
293 Cecil Modehandel GmbH
Innsbruck
294 Barilla Austria GmbH
Innsbruck
295
Eisendle Frisch- undTiefkühlwaren KG
Hall in Tirol
Großhandel mit Textilien
Großhandel mit Nahrungs- und Genussmitteln Großhandel mit Nahrungs- und Genussmitteln
296 SOS-Kinderdorf International
Innsbruck
297 STUBAI KSHB GmbH
Fulpmes
Herstellung von Werkzeugen
Telfs
Hotels
294
16.000.000 (g)
2010
-5.471.161
2009
Völs
Einzelhandel mit Kraftwagen
45
16.000.000
2010
74.932
2009
Hochbau
95
15.700.000
2010
1.050.000
10/11
298
INTERALPEN-HOTEL TYROL GMBH
299 Auto Meisinger GmbH
Sozialwesen
EGT/ Jahr
Dreihundert
300 Rieder Bau GmbH & Co KG
Schwoich
301
Schwaz
Sammlung von Abfällen
80
15.600.000
2010
200.000
2010
Langkampfen
Herstellung von Pumpen und Kompressoren
60
15.500.000 (g)
2010
3.021.850
2010
Einzelhandel mit Kraftwagen
60
15.400.000 (g)
2010
572.022
2010
Einzelhandel mit Kraftwagen
72
15.300.000 (g)
2010
1.395.201
2009
42
15.300.000 (g)
2010
277.663
2010
101
15.200.000
2010
400.000
2010
175
15.043.000
2010
17.940
2009
7
15.000.000
2010
900.000
2010
30
15.000.000
2010
596.632
2010
45
15.000.000
2010
1.839.073
2009
58
15.000.000
2010
85
15.000.000 (g)
2010
4.938.625
2009
0
15.000.000
2010
0
15.000.000 (g)
2010
2
15.000.000
2010
157
15.000.000
2010
2.462.855
2010
1
15.000.000 (g)
2010
18
15.000.000
2010
747.562
2009
302
DAKA Entsorgungsunternehmen GmbH & Co KG Heliotherm Wärmepumpentechnik GmbH
303 Autohaus Strasser GmbH
Brixlegg
304 Rossbacher GmbH
Lienz
305 Autohaus Rudolf Fuchs GmbH
Itter
306 Toni Kahlbacher GmbH & Co KG
Kitzbühel
307 Mode von Feucht GmbH
Hall in Tirol
308
Gronbach Forschungs- und Entwicklungs GmbH & Co KG
Niederndorf
309 MK Illumination Handels GmbH
Innsbruck
310 Gebrüder Kofler GmbH
Landeck
311 Alois Speckbacher KG
Reutte
312
Bergbahnen Skizentrum Hochzillertal GmbH & Co KG
Kaltenbach
313
FUTURE LIFE Immobilien GmbH
Innsbruck
314
Immorent-Hypo-RentGrundverwertungs GmbH
Innsbruck
Sammlung von Abfällen
Maschinenherstellung Einzelhandel mit Bekleidung
Erbringung wirtschaftlicher Dienstleistungen
Handel mit Weihnachtsbeleuchtung
Großhandel mit Nahrungs- und Genussmitteln Großhandel mit Nahrungs- und Genussmitteln Seilbahn-, Sessel- und Schleppliftverkehr Erbringung von Dienstleistungen
Leasing von Grundstücken, Gebäuden und Wohnungen
Innsbruck
Erschließung von Grundstücken, Bauträger
Achenkirch
Hotels
317 Sportwagen Leasing GmbH
Kufstein
318 ICV Handels GmbH
Hopfgarten
Einzelhandel mit Kraftwagen
Sennerei Zillertal – 320 Brigitte Kröll e.U.
321 Fercam Austria GmbH
315 FUTURE LIFE Bauträger GmbH 316
Karl Reiter Posthotel Achenkirch GmbH
319 Hotel Trofana Royal GmbH
322
Gassner-TankstellenBetriebs GmbH & Co KG
Ischgl
Großhandel Hotels
135
Mayrhofen
Milchverarbeitung
60
15.000.000
2010
Kundl
Erbringung von Dienstleistungen für den Verkehr
22
15.000.000
2010
Tankstellen
11
14.800.000
2010
250.000
2010
Großhandel mit elektrischen Haushaltsgeräten
46
14.792.748
2010
554.255
2010
2
14.700.000 (g)
2010
Gries am Brenner
323 Schuler GmbH
Völs
324 Metrosan Handel GmbH
Wörgl
Einzelhandel
*) EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche g) Umsatz geschätzt
86 eco.nova
(g)
15.000.000
2010
2.206.917
2009
top.500
AMS
Ältere ArbeitnehmerInnen. Chance für alle. Spätestens 2020 wird fast jede zweite Person auf dem Arbeitsmarkt älter als 45 Jahre sein. Das muss aber keinesfalls von Nachteil sein. Denn ältere Beschäftigte sind deutlich besser als ihr Ruf. Angesichts der aktuellen Arbeitsmarktstatistiken fällt die Vorstellung vielleicht schwer, dass in absehbarer Zukunft ein Mangel an qualifizierten Arbeitskräften vorherrschen könnte. Tatsächlich aber ist in verschiedenen Branchen ein Engpass abzusehen, der sich vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung auch in unserer Region dramatisch zuzuspitzen droht. Das AMS Tirol setzt dabei auf Weiterbildung und ältere ArbeitnehmerInnen. Das AMS Tirol unterstützt seit Jahren erfolgreich Betriebe, die sich mit der Thematik der berufl ichen Weiterbildung auseinandersetzen. Besonders in den Qualifizierungsverbünden können Unternehmen Methoden, Instrumente und Umsetzungsformen von lebensbegleitendem Lernen kennen lernen und vom AMS Tirol und ESF stark geförderte Schulungen durchführen. Ein besonderes Augenmerk wird auf die Qualifizierung von älteren MitarbeiterInnen gelegt. „Das AMS Tirol leistet damit einen wesentlichen Beitrag zur Zukunftssicherung der Tiroler Arbeitsplätze“, unterstreicht Dr. Karin Klocker, stv. Landesgeschäftsführerin des AMS Tirol, die bisherigen Erfolge. Auch die Qualifizierung von Beschäftigten stellt für Unternehmen eine wirkungsvolle Strategie zur Prävention gegenüber drohendem Fachkräftemangel dar. Gerade mit diesem Instrumentarium können KMUs dabei unterstützt werden, das vorhandene Potenzial von Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen zu mobilisieren und langfristig zu nutzen. „Durch eine bewusste
Förderung der MitarbeiterInnenkompetenzen kann das Wissen im Unternehmen gehalten, die betriebliche Flexibilität und die Arbeitsmotivation erhöht und insgesamt die wirtschaftliche Lage des Unternehmens gestärkt werden“, betont Dr. Karin Klocker. Auch die Angestellten profitieren von der berufl ichen Qualifizierung durch den präventiven Erhalt ihres Arbeitsplatzes und die Erhöhung ihrer Beschäftigungsfähigkeit, die ihnen, auch bei einem Verlust der Anstellung, die Chance auf eine Neuanstellung erleichtert.
Foto: Bilderbox
Neuerungen 2011 – Qualifizierungsförderung für Beschäftigte im Rahmen des Europäischen Sozialfonds • Es muss ein neues Begehrensformular verwendet
•
•
werden. Dieses kann beim AMS Tirol angefordert werden. Oder unter: http://www.ams.at/_docs/ qf b-begehren.doc Das Begehren muss ab sofort 1 Woche vor Schulungsbeginn + vollständig ausgefüllt + im Original bei der Landesgeschäftsstelle des AMS Tirol, Andreas- Hofer- Str. 44, 6020 Innsbruck, Tel. 0512/58 46 64 eingelangt sein. Nach Kursende muss zur Auszahlung der Beihilfe eine Kopie der Teilnahmebestätigung mit der Originalunterschrift der teilnehmenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an das AMS Tirol übermittelt werden (kein Fax oder E-Mail).
.
Check-in auf der AMS-TirolHomepage: www.ams.at/tirol AMS – Ihr Partner im Internet.
eco.nova 87
*)
Nr.
Firmenname
Ort
Branche
MA
Umsatz
Umsatz/ Jahr
325
LR Health & Beauty Systems GmbH
Innsbruck
Großhandel mit kosmetischen Erzeugnissen und Körperpflegemitteln
12
14.500.000
2010
30
14.500.000 (g)
2010
56
14.312.519
2010
-515.148
2010
110
14.300.000
2010
-49.600
2009
40
14.300.000
2010
945.655
2009
55
14.300.000
2010
15
14.200.000 (g)
2010
1.846.984
2009
2.186.977
2009
352.873
2009
326 ACP IT Solutions GmbH
Innsbruck
327 Neurauter * frisch GmbH
Ötztal Bahnhof
328 Tyrol Air Ambulance GmbH
Innsbruck
329 Gebrüder Schwaiger GmbH
Weer
330 331
AFS – All Freight Systems Speditions-GmbH & Co KG Novartis Consumer HealthGebro GmbH
Einzelhandel mit Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und Software
Großhandel mit Nahrungs- und Genussmitteln
Erbringung von Dienstleistungen für die Luftfahrt Güterbeförderung im Straßenverkehr
Innsbruck Fieberbrunn
Erbringung von Dienstleistungen für den Verkehr Großhandel mit pharmazeutischen Erzeugnissen
EGT
EGT/ Jahr
2010
Innsbruck
Leasing von Grundstücken, Gebäuden und Wohnungen
0
14.154.475
2010
Zell am Ziller
Herstellung von Bier
50
14.000.000 (g)
2010
334 VS-Hohldielen-West-GmbH
Radfeld
Herstellung von Gipserzeugnissen für den Bau
60
14.000.000 (g)
2010
335 dez Einkaufszentren GmbH
Innsbruck
25
14.000.000 (g)
2010
336 Auto-Falbesoner GmbH
Birgitz
27
14.000.000
2010
90
14.000.000 (g)
2010
1.898.630
2009
60
14.000.000
2010
-16.767
2009
38
14.000.000 (g)
2010
Maschinenherstellung
113
Herstellung von Teilen und Zubehör für Kraftwagen
55
14.000.000
110
332 BTV-Anlagenleasing 1 GmbH 333
337 338 339
Brauhaus Simon Strasser, Zillertal Bier-Hotel Bräu GmbH
Zeller Bergbahnen Zillertal GmbH & Co KG
Ludwig Canal's Kinder, Baustoffwerke, Imst, GmbH & Co KG Oesterreichischer Alpenverein (OeAV)
340 J. Zimmer Maschinenbau GmbH
Einzelhandel mit Kraftwagen
Zell am Ziller
Innsbruck Kufstein
Wörgl
342 Schmitter Austria GmbH
Innsbruck
Tyrolean Jet Service Nfg GmbH & Co KG
Innsbruck
344 HS Holzexport Schuster GmbH
Innsbruck
345 Dietrich, Luft und Klima GmbH
Kirchbichl
346
Berg- & Skilift Hochsöll GmbH u. Co KG
347 Brüder Unterweger GmbH 348 349
TIROLER ELEMENTBAU GmbH Media Markt Wörgl TVHiFi-Elektro GmbH
Seilbahn-, Sessel- und Schleppliftverkehr
Herstellung von Ziegeln und Baukeramik
Imst
341 Stadtwerke Wörgl GmbH
343
Vermietung und Verpachtung
Interessenvertretungen und Vereinigungen Elektrizitätserzeugung
Thal-Assling Innsbruck Wörgl
Innsbruck
351 Wetscher GmbH
Fügen
352 Holzbau Saurer GmbH & Co KG
Höfen
2009
14.000.000
(g)
2010
-874.232
2009
1.015.635
2010
14.000.000
2010
-1.400.499
2010
Herstellung von kälte- und lufttechnischen Erzeugnissen
7
14.000.000
2010
32.648
2009
100
14.000.000
2010
1.147.527
2010
95
14.000.000
2010
1.237.161
2009
41
14.000.000
2010
1.305.343
2009
5
14.000.000
2010
-129.243
2008
Einzelhandel mit elektrischen Haushaltsgeräten
35
13.800.000
2010
1.321.704
2009
Telekommunikation, Reservierungssysteme
84
13.693.467
2010
1.285.811
2010
75
13.500.000
2010
244.731
2010
87
13.500.000
2010
113.966
2008
Großhandel mit Holz
Großhandel mit kosmetischen Erzeugnissen und Körperpflegemitteln
Erschließung von Grundstücken, Bauträger
Einzelhandel mit Wohnmöbeln
Zimmerei
*) EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche g) Umsatz geschätzt
88 eco.nova
2010
-1.325.573
61
Dreihundertfünfzig
350 Feratel Media Technologies AG
2010
Erbringung von Dienstleistungen für die Luftfahrt
Seilbahn-, Sessel- und Schleppliftverkehr
Söll
14.000.000
(g)
top.500
Lindner.Traktoren
Innovationsführer Lindner auf Wachstumskurs Der Tiroler Landmaschinenspezialist Lindner punktet mit seinen Traktoren und Transportern in Österreich ebenso wie auf den Exportmärkten. Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnte der Umsatz auf 74,5 Millionen Euro gesteigert werden. Zuwächse gab es in Kundl auch beim Mitarbeiterstand.
Mit Innovationen auf Wachstumskurs: So lautet die Devise beim Unterländer Familienunternehmen Lindner. Der Umsatz stieg im abgelaufenen Geschäftsjahr, das am 31. März 2011 endete, von 67 auf 74,5 Millionen Euro. Der Absatz von Traktoren und Transportern aus Kundl habe sich sowohl im Inland als auch auf den Exportmärkten erfolgreich entwickelt, erklärt Geschäftsführer Hermann Lindner: „Wir belegen bei den Neuzulassungen von Standardtraktoren in Österreich im 1. Quartal den ersten Platz. Außerdem ist es uns gelungen, die Exportquote von 34 auf 41 % zu steigern.“ Insgesamt wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr 1.350 Geotrac-Modelle sowie 200 Unitrac-Transporter produziert. „Der Mitarbeiterstand konnte auf 221 Mitarbeiter erhöht werden. Als ausgezeichneter Tiroler Lehrbetrieb bilden wir aktuell 18 Lehrlinge aus“, sagt Lindner.
Innovationsführer aus Tirol Besonderer Fokus wird beim einzigen rein österreichischen Traktorenhersteller auf Forschung und Entwicklung gelegt. Die Forschungsquote lag 2010/11 bei 2,5 % des Umsatzes. „Im Vorjahr komplettierten wir unsere Geotrac-Serie 4 Alpin, die einen wesent-
lichen Teil zur erfreulichen Unternehmensentwicklung beigetragen hat.“ Mit der Geotrac-Serie 4 alpin hat das Tiroler Familienunternehmen kompakte, wendige und leichte Traktoren im Programm, die für die alpine Berg- und Grünlandwirtschaft sowie landwirtschaftliche Mischbetriebe mit Forst- und Feldeinsatz konzipiert wurden. Darüber hinaus entwickelte Lindner den Unitrac 102S, der als erster Transporter die Abgasnormen von EURO5 erfüllt. Hermann Lindner: „Damit ist dieses Modell besonders für den innerstädtischen Verkehr geeignet.“ Derzeit stehen rund 2.400 Unitrac-Transporter bei Landwirten, Gemeinden und Seilbahnunternehmen in ganz Europa im Einsatz.
Investitionen Das Investitionsvolumen im Geschäftsjahr 2010/11 lag bei 2,2 Millionen Euro. „Ein Schwerpunkt war die thermische Sanierung des Produktionsgebäudes inklusive Frischluftanlage mit Wärmerückgewinnung. Wir verfügen in Kundl jetzt über das erste Produktionsgebäude Österreichs mit Energieausweis“, sagt Lindner.
.
Lindner im Internet: www.lindner-traktoren.at
eco.nova 89
*)
Nr.
Firmenname
Ort
Branche
MA
Umsatz
Umsatz/ Jahr
EGT
353
Stoll-Reisen International GmbH & Co KG
Söll
Reisebüros
50
13.500.000
2010
-328.163
2002
354 KLAFS GmbH
Hopfgarten
Saunabau
355 Planlicht GmbH & Co KG 356 357
Spechtenhauser Holz- und Glasbau GmbH Fleischhof Oberland GmbH & Co KG
70
13.200.000
2010
50.000
2010
Vomp
Herstellung von Lampen und Leuchten
80
13.010.000
2010
530.000
2010
Innsbruck
Bautischlerei
90
13.000.000 (g)
2010
759.415
2010
Imst
Großhandel mit Fleisch und Fleischwaren
60
13.000.000
2010
1.500.000
2010
13
13.000.000
2010
16
13.000.000
2010
-2.994.232
2009
2
13.000.000
2010
115
13.000.000 (g)
2010
5.762.776
2009
17
13.000.000
2010
8
13.000.000 (g)
2010
1.174.270
2009
175
12.800.000 (g)
2010
1.606.844
2009
50
12.800.000 (g)
2010
615.155
2010
40
12.800.000
2011
777.532
2010
72
12.800.000
2010
1.300.000
2010
358 Profipac Verpackung GmbH
Kirchbichl
359 Shark AG
Innsbruck
360 Haya International Trading OG
Kirchbichl
361 Integral Verkehrstechnik GmbH
Jenbach
HB Technik Huber & 362 Büchele GmbH & Co KG
Hall in Tirol
363 Raiffeisen Bau Tirol GmbH
Innsbruck
364 Zillertaler Verkehrsbetriebe AG
Jenbach
365
Cards & ComponentsProduktions GmbH
366 Hans Brunner GmbH 367
Beat the Street – Jörg Philipp Touring Service GmbH
368 Mineralöl-Express Pfeifer GmbH 369
TERNA GmbH - Zentrum für Business Software
EGT/ Jahr
Innsbruck Kirchbichl Gnadenwald
Großhandel mit Schreibwaren und Bürobedarf Großhandel mit Getränken
Großhandel mit Nahrungs- und Genussmitteln Schienenfahrzeugbau
Großhandel mit Baustoffen und Sanitärkeramik Vermietung und Verpachtung
Personenbeförderung im Eisenbahnfernverkehr Herstellung von Papier, Karton und Pappe Einzelhandel mit Kraftwagen
Erbringung von Dienstleistungen für die darstellende Kunst
2010
Landeck
Einzelhandel mit Brennstoffen
4
12.800.000
2010
Innsbruck
Software
87
12.700.000
2010
Hochbau
100
12.500.000
2010
268.895
2010
75
12.500.000
2010
273.959
2009
30
12.500.000
2010
1.100.000
2010
33
12.500.000
2010
370 Gerzabekteam GmbH
Kitzbühel
371 Prolicht GmbH
Götzens
372 Stadtwerke Kitzbühel
Kitzbühel
373 Tiroler Shredder GmbH
Hall in Tirol
Rückgewinnung von Eisen und NE-Metallen
Produktion von Lichtsystemen
Wasserversorgung
374
Ernst und Andrea Mayer Hotelbetriebs-GmbH
Lermoos
Hotels
125
12.500.000
2010
1.800.000
2010
375
Privatquelle Gruber GmbH & Co KG
Brixlegg
62
12.500.000
2010
540.363
2010
376
Sporthotel Alpenrose Residenz – Wolfgang Kostenzer GmbH
Herstellung von Erfrischungsgetränken, Gewinnung von Mineralwässern
Maurach
Hotels
150
12.400.000 (g)
2010
847.867
2010
Lans
Hotels
107
12.300.000
2010
1.827.582
2009
Innsbruck
Interessenvertretungen und Vereinigungen
45
12.300.000 (g)
2010
Großhandel mit Metallund Kunststoff waren
25
12.250.000
2010
280.000
2010
591.845
2009
377 378
Gesundheitszentrum Lanserhof Kurhotel GmbH Tourismusverband Innsbruck und seine Feriendörfer
379 Geiger & Platter GmbH und Co KG Innsbruck Forsttechnischer Dienst für 380 Wildbach- und Lawinenverbauung, Gebietsbauleitung Oberes Inntal
Imst
Wasserbau
65
12.000.000 (g)
2010
381
Lienz
Tief bau
100
12.000.000
2010
Kundl
Großhandel mit landwirtschaftlichen Maschinen und Geräten
38
12.000.000
2010
Bauunternehmung Dipl.-Ing. Walter Frey GmbH
382 Hochfi lzer GmbH & Co KG
*) EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche g) Umsatz geschätzt
90 eco.nova
J920-Gasmotor – der größte der Jenbacher Gasmotoren von GE
Gasmotorensparte auf Wachstumskurs
GE ist weltweit in fast allen Energiesektoren tätig. Eine wichtige Sparte davon, die Gasmotoren, ist auf globalem Wachstumskurs und wurde in den letzten Monaten innerhalb von GE neu formiert und um zwei weitere Unternehmen erweitert. Der Zentrale in Jenbach im Tiroler Unterland wurden im Februar „Waukesha Gas Engines“ mit 600 MitarbeiterInnen und bereits im Oktober 2010 die Wärmerückgewinnungstechnologie Clean CycleTM der US-Firma Calnetix,Inc. zusätzlich zu den Jenbacher Gasmotoren beigefügt. Ein Teil von Calnetix mit rund 50 MitarbeiterInnen ist im Bereich Entwicklung und Bau von Wärmerückgewinnungsanlagen tätig und ergänzt in Zukunft die Gasmotorensparte durch effiziente Möglichkeiten zur Wärmeenergienutzung. Damit ist die Gasmotorensparte von GE vom Anlagenbau über Vertrieb bis hin zu Infrastruktur- und Servicedienstleistungen bestens für die Zukunft gerüstet. Als Innovation wurde Ende 2010 der neue J920-Gasmotor der Gasmotorensparte von GE, der größten der Jenbacher Gasmotoren, vorgestellt. Sein elektrisches Effizienzniveau von 48,7 % und seine elektrische Leistung von 9,5 MWel machen den neuen J920 zum effizientesten Motor seiner Leistungsklasse. Der Motor kann den Strombedarf von 18.500 europäischen Durchschnittshaushalten decken und ist überall dort optimal einsetzbar, wo Erdgas zur Verfügung steht und Energie in Form von Strom, Wärme oder Kälte gebraucht wird.
Weltweit erfolgreich – z.B. in Südafrika Südafrika hat in den vergangenen Jahren ein breit angelegtes Programm zur Stromversorgung der gesamten Bevölkerung gestartet. Dies und die rasch voranschreitende Industrialisierung führen das veraltete Versorgungsnetz an seine Grenzen. Immer wieder kommt es zu Ausfällen und Engpässen. Viele Unternehmen suchen daher nach verlässlichen, innovativen und umweltschonenden Möglichkeiten, um das Problem der schwankenden Energieversorgung zu lösen. Die innovativen und leistungsstarken Motoren von GE Energy ermöglichen hier den Schritt von der Unsicherheit zur Unabhängigkeit. Die MTN Group, ein multinationaler Telekommunikationskonzern, setzt Jenbacher Gasmotorentechnologie von GE in seinem autarken Kraftwerk ein, dem ersten dieser Art in Südafrika. Die erdgasbetriebene Kraft-Wärme-Kältekopplungsanlage bei MTN verfügt über zwei gasbetriebene Jenbacher J320-Gene-
ratorensets von GE mit einer elektrischen Leistung von je 1,1 MW und einer thermischen Leistung von je etwa 1,2 MW. Die Generatorensets von GE erreichen im Einsatz mit hoch methanhältigem Erdgas bei der Stromerzeugung Wirkungsgrade von über 40 %. Mittlerweile sind weitere Unternehmen auf die autarke Energieversorgung durch GE-Energy-Motoren umgestiegen, so auch die ABSA Bank. Sie hat in ihrem Tower-West-Komplex modernste Erdgasmotorentechnologie von GE installiert – im südafrikanischen Finanzsektor das erste Projekt dieser Art.
.
Lokale Energieerzeugung im Fernen Osten (Wärme und Kälte aus Syngas für das Grand Hyatt Singapore) Das Hotel Grand Hyatt Singapore hat heuer eine weltweit einzigartige Anlage zur Energiegewinnung aus Syngas, einem Abfallgas aus der Rohölgewinnung, in Betrieb genommen. Das Luxushotel versorgt sich mit Hilfe einer modernen und effi zienten Trigeneration-Anlage der Jenbacher Gasmotorensparte autark mit Strom, Wärme und Kälte. Wichtige Zielsetzung war es, neben der Unabhängigkeit, Energie einzusparen. Herzstück dieses weltweit ersten Syngas-Projektes ist ein 1-MW-JenbacherJ320-Gasmotor. Das Projekt stellt aber nicht nur eine sichere Energieversorgung für das Hotel dar, sondern hilft – sozusagen als Nebenwirkung – der Stadt Singapore ihre Umwelt- und Energie-Effizienz-Ziele zu erreichen. Das Syngas in der Region Singapur ist ein Abfallgas aus einer nahe gelegenen Ölraffinerie. Das synthetische Gas weist einen hohen Wasserstoffgehalt bei niedrigem Methangehalt auf – für Jenbacher Gasmotoren kein Problem. Auch die erhöhten zusätzlichen Sicherheitsanforderungen wie umfangreiche Stickstoffspülungen und ein Sicherheitssystem für die Gasventilsteuerung konnten erfüllt werden. Dieses Projekt setzt die beachtliche Reihe von Neuentwicklungen von GE Energy in den letzten Monaten fort und es ist wohl auch künftig mit interessanten Innovationen zu rechnen.
eco.nova 91
top.500
Im Februar wurde im Grand Hyatt Singapore eine neue Ära der Energieeinsparung eingeläutet. Das Luxushotel in Singapur wird mit Hilfe eines Jenbacher Gasmotors mit Strom, Wärme und Kälte, hergestellt aus „Syngas“, einem Abfallprodukt aus einer nahen Erdölraffinerie, versorgt. Bundespräsident Dr. Heinz Fischer persönlich nahm die Anlage im Zuge eines Singapur-Besuches in Betrieb. V.l. Chris Conway, Hoteldirektor des Grand Hyatt Singapore, Willi Goldschmidt, CEO Navigat Energy, Wirtschaftskammerpräsident Dr. Christoph Leitl, Eugen Laner, Gas Engines, GE Energy, Bundespräsident Dr. Heinz Fischer, Dr. Kenji Uenishi, Präsident GE Energy, Asien und Pazifik
GE.Jenbacher
Nr.
Firmenname
UMIT – Private Universität für 383 Gesundheitswissenschaften, Med. Informatik und Technik GmbH
Ort
Branche
MA
Umsatz
Umsatz/ Jahr
Hall in Tirol
Tertiärer Unterricht
174
12.000.000
2010
Sozialwesen
384 Caritas der Diözese Innsbruck
Innsbruck
385 Der Bäcker Ruetz GmbH
Kematen
386 SWARCO AG
Wattens
387
Dipl.-Ing. Hans Goidinger, Bau und Leichtbeton GmbH
Wattens
388 Alpinschule Innsbruck GmbH
Natters
389 BFI Tirol Bildungs GmbH
Innsbruck
390 Liftgesellschaft Obergurgl GmbH
Obergurgl
ABS Bonifer Speditions 391 GmbH & Co KG
Brixlegg
392 Kurzentrum Bad Häring GmbH
Bad Häring
12.000.000
2010
250.000
2010
220
12.000.000 (g)
2010
-48.030
2010
Herstellung von Erzeugnissen aus Beton, Zement und Kalksandstein für den Bau
30
12.000.000
2010
2.260.593
2009
80
12.000.000
2010
100.000
2010
35
12.000.000
2010
169.815
2009
2010
929.508
2009
1.622.176
2009
2.900.000
2010
515.087
2009
Beteiligungsgesellschaften
Reiseveranstalter, Hotelbetrieb
Bildungseinrichtung Hotels
Güterbeförderung im Straßenverkehr Heil-, Kur- und Thermalbäder
114
160
12.000.000
(g)
(g)
12.000.000
2010
95
12.000.000
2010
160
11.840.000
2010
32
11.800.000
2010
Gemeinnützige Hauptgenos394 senschaft des Siedlerbundes registrierte Genossenschaft m.b.H.
Innsbruck
Erschließung von Grundstücken, Bauträger
28
11.700.000
2010
395 Fröschl Beton GmbH & Co KG
Hall in Tirol
Herstellung von Erzeugnissen aus Beton, Zement und Kalksandstein für den Bau
13
11.600.000
2010
32
11.600.000
2010
6
11.600.000
2010
396
Stubai Werkzeugindustrie registrierte Genossenschaft m.b.H.
Fulpmes
EGT/ Jahr
210
Herstellung von Erzeugnissen aus Beton, Zement und Kalksandstein für den Bau
Katzenberger Beton-Fertigteile Produktions GmbH & Co KG
*)
Einzelhandel mit Back- und Süßwaren
Wiesing
393
EGT
Großhandel mit Metall- und Kunststoffwaren für Bauzwecke
Großhandel mit Nahrungs- und Genussmitteln
394.771
2010
397 Kreis Industriehandel GmbH
Innsbruck
398 ROWA-Moser Handels-GmbH
Innsbruck
39
11.580.401
2010
1.008.536
2010
EWA Energie- und 399 Wirtschaftsbetriebe der Gemeinde St. Anton GmbH
Großhandel mit elektronischen Bauteilen und Telekommunikationsgeräten
St. Anton am Arlberg
Elektrizitätserzeugung
68
11.500.000 (g)
2010
310.433
2010
Bergbahn Scheffau am Wilden 400 Kaiser GmbH & Co KG
Scheffau am Wilden Kaiser
Seilbahn-, Sessel- und Schleppliftverkehr
60
11.500.000
2010
2.000.000
2010
402 Gerhard Kienpointner GmbH
Waidring
Bautischlerei
90
11.500.000
2010
2010
511.000 218.372
2009
403 Viktor Moriggl GmbH & Co KG
Innsbruck
40
11.500.000
2010
0,00
2010
404 Elektro Müller GmbH & Co KG
Landeck
Einzelhandel mit elektrischen Haushaltsgeräten
140
11.500.000
2010
1.339.650
2010
Kufstein
Großhandel
43
11.500.000
2010
-24.167
2009
Kufstein
Wärme- und Kälteversorgung
0
11.500.000
2010
-556.429
2009
401 Vizrt Austria GmbH
405
Teadit International Produktions GmbH
406 Bioenergie Kufstein GmbH 407 Martin Riml GmbH
Schwaz
Vierhundert Software
Einzelhandel mit Kraftwagen
408 Alpina Druck GmbH
Innsbruck
Sölden
Gasthöfe
409 Thöni Holding GmbH
Telfs
Sonstige Vermietung und Verpachtung
410 Schilift-Zentrum-Gerlos GmbH
Gerlos
Druckerei
Seilbahn-, Sessel- und Schleppliftverkehr
*) EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche g) Umsatz geschätzt
92 eco.nova
48
135
11.500.000
81
11.300.000
2010
2010
-1.342.113 271.317
2009
0
11.253.866
2010
4.980.359
2010
85
11.200.000
2010
1.632.975
2009
1) Umsatz entspricht den Betriebserträgen
11.396.213
2010
2010
Für Ihre Gesundheit – alles unter einem Dach! medalp-Gruppe mit neuer Klinik
Angefangen hat die Erfolgsgeschichte der mittlerweile wahrscheinlich größten Tageschirurgie Österreichs vor nunmehr fast zehn Jahren: Heute hat die medalp-Gruppe Niederlassungen in Imst, Sölden und im Zillertal, 80 (Sommer) bis 120 (Winter) hochqualifizierte Mitarbeiter kümmern sich um die Gesundung der Patienten, davon 22 Ärzte. „Seit der Gründung haben wir insgesamt über 120.000 Patienten behandelt, 40 % davon aus Tirol“, erklärt Dr. Alois Schranz, einer der drei medalp-Geschäftsführer. „Davon wurden 20.000 operiert, die anderen Patienten konnten wir konservativ – also ohne Operation – kurieren.“ Bei 75 % der Operationen wenden die medalp-Experten die schonendste Methode, nämlich die minimalinvasive oder Knopfloch-Chirurgie an.
Eine der modernsten Tageskliniken Im Herbst 2011 eröff nen Dr. Alois Schranz, Dr. Hermann Köhle und Dr. Manfred Lener nun eine der modernsten Tageskliniken bei der TrofanaAutobahnraststätte im Tiroler Oberland. Auf einer Nutzfläche von 4.100 m 2 wird das bisherige Angebot der kompletten Diagnostik und Therapie von Verletzungen und Erkrankungen des Bewegungsapparates neu realisiert und um ein Rehabilitationsinstitut erweitert. Die Klinikbetreiber investieren rund 12 Mio. Euro in das Projekt und beauftragen vorwiegend Betriebe aus der Region für den Neubau. „Wir zählen auch weiterhin auf die Fortsetzung der guten Zusammenarbeit mit unseren Partnern, dem Krankenhaus St. Vinzenz in Zams und den niedergelassenen Kollegen“, so die drei Geschäftsführer unisono.
Neues Angebot und guter Standort Die Rehabilitation stellt ab Herbst einen besonderen Service dar. Dr. Lener: „In der neuen Klinik bieten wir nun auch Rehabilitation bei Erkrankungen des Bewegungsapparates und nach Operationen sowie ambulante Rehabilitation, wie z.B. nach Schlaganfall, Bandscheibenoperationen oder anderen neurologischen Erkrankungen, an. Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Logopäden und Heilmasseure kümmern sich um unsere Patienten, neben modernsten Reha-Geräten haben wir auch ein großes Schwimmbad für Unterwassertherapie errichtet.“ Ein weiterer Vorteil der neuen Klinik ist der Standort an der Autobahn bei der Trofana-Raststätte: „Die Anfahrt mit dem PKW und öffentlichen Verkehrsmitteln ist problemlos, und der Notarzt-Helikopter stört keine Anrainer“, so Dr. Köhle. www.medalp.com
„Wir orientieren uns an den Vorgaben der Besten und führen mit dem gesamten Team mehrstufige Qualitätskontrollen vor jeder Operation durch. Unsere Patienten erhalten in der neuen Klinik eine RundumVersorgung – von der Diagnose über die Therapie bis zur Rehabilitation – alles unter einem Dach!“
.
Qualität und Patientensicherheit Die Erfüllung höchster medizinischer und organisatorischer Qualitätsanforderungen sowie die Zufriedenheit der Patienten zeigte sich im März 2011 in der erfolgreichen Zertifizierung nach ISO 9001:2008.
MEDALP IMST: NEU AB HERBST 2011
top.500
medalp.Imst
Nr.
Firmenname
Ort
Branche
411 Inntaler Transporte GmbH
Kufstein
412 Alpenbank AG
Innsbruck
Güterbeförderung im Straßenverkehr
413 Thermarium Bäder-Bau GmbH
Buch in Tirol
414 Pharmador DentalhandelsgmbH
Innsbruck
415 Engleder GmbH
Weer
416 Sporthotel Stock GmbH 417
418
Transalpina Internationaler Frachtverkehr GmbH
Bauunternehmung Buchauer & Strasser GmbH
Finkenberg
Langkampfen Wörgl
419 Foto Lamprechter GmbH & Co KG Innsbruck 420 Pirktl Holiday GmbH & Co KG
Mieming
421 Planet Bauprojekt GmbH
Innsbruck
Katzenberger Beton- und Fertigteilwerk GmbH
Innsbruck
422 423
Thöni Automotive Components GmbH
Telfs
Kreditinstitute
Herstellung von sonstigen Baubedarfsartikeln aus Kunststoff
Großhandel mit medizinischen und orthopädischen Artikeln, Laborbedarf Tankstellen Hotels
Erbringung von Dienstleistungen für den Verkehr Wohnungs- und Siedlungsbau
Einzelhandel mit Fotoartikeln, optischen und feinmechanischen Artikeln Hotels
Erschließung von Grundstücken, Bauträger
Großhandel mit Baustoffen und Sanitärkeramik Großhandel mit Kraftwagenteilen und -zubehör
*)
MA
Umsatz
Umsatz/ Jahr
9
11.200.000
2010
59
11.129.000 1)
2010
1.116.926
2010
85
11.100.000
2010
36.281
2010
67
11.050.000
2010
-315.187
2009
20
11.000.000 (g)
2010
338.921
2009
10
11.000.000
2010
100
11.000.000 (g)
2010
-404.942
2009
45
11.000.000
2010
351.000
2010
180
11.000.000
2010
1.200.000
2010
4
11.000.000
2010
15
11.000.000
2010
0
11.000.000
2010
100
11.000.000
2010
EGT
EGT/ Jahr
Langkampfen
Großhandel mit Nahrungs- und Genussmitteln
50
11.000.000
2010
-3.962.385
2009
Kössen
Hotels
120
11.000.000
2010
1.852.379
2010
426 J. R. MÜLLER GMBH
Innsbruck
Großhandel mit Nahrungs- und Genussmitteln
0
11.000.000
2010
427 T-Trade GmbH & Co KG
Kufstein
1
10.921.585
2010
100.537
2010
428 Auer GmbH
Pfons
100
10.900.000 (g)
2010
841.073
2010
429 Wintersport Tirol Handels GmbH
Innsbruck
80
10.800.000
2010
782.510
2007
430 VERTEX GmbH
Kirchbichl
15
10.633.321
2010
195.854
2010
431 Sportler Witting GmbH
Innsbruck
65
10.519.380
2010
80.612
2010
432 Pletzer Anton GmbH
Hopfgarten
90
10.500.000
2010
29.931
2009
433 Josef Einwaller e.U.
Innsbruck
48
10.500.000
2010
434 Euroclima Apparatebau GmbH
Sillian
60
10.500.000
2010
104.773
2009
80
10.500.000
2010
616.413
2009
Erbringung von Dienstleistungen für den Verkehr
28
10.500.000
2010
Einzelhandel mit Fahrrädern, Sport- und Campingartikeln
50
10.500.000
2010
55
10.500.000
2010
965.785
2010
424 Vita+ Naturprodukte AG 425
435
Christian Mühlberger Hotelbetriebs-GmbH
Bergbahnen Ellmau – Going GmbH & Co Hartkaiserbahn KG
Ellmau
436 TIRLOG Transport GmbH
Kufstein
437 Stadtwerke Imst
Imst
438 Sport Glanzer GmbH & Co KG
Sölden
Großhandel mit Datenverarbeitungsgeräten und peripheren Einheiten Güterbeförderung im Straßenverkehr
Einzelhandel mit Fahrrädern, Sport- und Campingartikeln
Erbringung von Dienstleistungen für den Verkehr Einzelhandel mit Fahrrädern, Sport- und Campingartikeln
Gas-, Wasser-, Heizungsund Lüftungs- und Klimaanlageninstallation Einzelhandel mit Bekleidung
Herstellung von kälte- und lufttechnischen Erzeugnissen
Seilbahn-, Sessel- und Schleppliftverkehr
Elektrizitätserzeugung
*) EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche g) Umsatz geschätzt
94 eco.nova
top.500
Schretter.Cie
Schretter & Cie: mineralische Baustoffe
Nachhaltig – vielseitig – wirtschaftlich Mineralische Baustoffe sind in ihrer Verwendung am Bau größtenteils alternativenlos. Dies verdeutlichten beim 15. Vilser Baustofftag die Referenten den Planern und Ausführenden der Baubranche mit dem Thema „Für die Zukunft gebaut mit mineralischen Baustoffen“. Schretter & Cie, Produzent von Zement, Kalk, Gips und Spezialbaustoffen, stellte zu diesem Anlass das innovative Produkt Durophalt, eine Kombination aus Asphalt und hochfestem Beton, vor.
Verteilen von hochfließfähigem ViscoFill 03 auf der Drainasphaltschicht
Referenten von links: Dr. Reinhard Schretter, Dr.-Ing. Michael Günther, Dr. Josef Hochhuber, DI (FH) Alfred Rauhut, Hannes Gstrein, DI Alfred Weinmann, Ing. Ferdinand Hatzl, DI Jürgen Baumgärtner, Ing. Thomas Thaler, Ing. Christoph Schuler, Herbert Schweißgut, Dr. Eric Veulliet (nicht im Bild)
Rund 100 Teilnehmer folgten der Einladung des Außerferner Mineralstoff produzenten in die Wirtschaftskammer Reutte. Die Fachtagung widmete sich den Zukunftsfeldern mineralischer Baustoffe.
Beton – wirtschaftliche Basis energieeffizienter Gebäude
Deutlich zeigt der Baustoff Beton seine Vorteile in modernen Bauanwendungen. So können durch Betonkernaktivierungen, wie in mehreren Beiträgen u.a. durch Dr.-Ing. Michael Günther, Fa. Uponor, gezeigt, wirtschaftliche Passiv- und Niedrigstenergie-Gebäude realisiert werden. Alle gestalterischen Vorteile von Beton sowie ein wegweisendes Energiekonzept zeigte Hannes Gstrein mit dem Haus Natol, Gewinner des Innovationspreises 2010 „Energiespeicher Beton“.
Beton – unentbehrlich bei der Nutzung von Erdwärme
Als fester Bestandteil moderner Gebäudeenergieversorgung hat sich die Geothermie etabliert. Erdwärmesonden im Zusammenspiel mit einer wärmeleitoptimierten Betonverfüllung liefern die nötige Energie zum Heizen im Winter, aber auch zum Kühlen im Sommer.
Beton – Vielseitigkeit überrascht Neben der hervorragenden Energiespeicherfähigkeit von Beton besticht das Material auch durch seine viel-
seitige Anwendbarkeit. So zeigte Ing. Thomas Thaler, Fa. Ing. Hans Lang, eine eindrucksvolle Kombination aus SWAROVSKI ELEMENTS und Sichtbeton – Crystal Concrete. In Beton eingeschlossene Kristalle bieten faszinierende Einsatzmöglichkeiten bei der architektonischen Gestaltung.
Durophalt-Vorplatz bei der Fa. Leitner, Telfs – hohe Druckbelastung durch Pistenbullys
Beton – Wegbereiter moderner Infrastruktur
In einer Gemeinschaftsentwicklung der Firmen Strabag und Schretter & Cie konnten Vorteile von Asphalt mit einem hochfesten fl ießfähigen Beton kombiniert werden. Das Ergebnis – Durophalt – ist ein Belag, der extremsten Beanspruchungen dauerhaft standhält und sein Einsatzgebiet in Industrie und Verkehrswegebau findet. Durophalt kombiniert die Vorteile von „weich“ gelagertem Korngerüst in Verbindung mit einem hochfesten Füllgut. Er besteht aus bitumengebundenem Traggerüst mit einem Hohlraumgehalt von 25–30 % und hochfließfähigem zementgebundenem Mörtel mit sehr hohen Festigkeiten – ViscoFill 03. Halbstarre Beläge werden meist als großflächige, fugenarme bzw. fugenlose Deckschichten bei hochbelasteten Verkehrs- und Industrieflächen derzeit schon u.a. bei Cat Zeppelin in Inzing, Rauch in Widnau (Abfüllung von Red Bull Europa) oder bei Leitner in Telfs (Pistenbully) eingesetzt und haben sich im Betriebsalltag bewährt.
.
Schretter & Cie GmbH & Co KG Mag. Tobias Jentsch Bahnhofstraße 27 6682 Vils Tel.: +43/5677/8401-280 tobias.jentsch@ schretter-vils.co.at
eco.nova 95
*)
Ort
Branche
MA
Umsatz
Umsatz/ Jahr
439 Eisen Puschner GmbH
Wörgl
Erzeugung von Roheisen, Stahl und Ferrolegierungen
45
10.500.000
2010
440 Ernst Hörtnagl u. Söhne GmbH
Fulpmes
Herstellung von Armaturen
53
10.300.000
2010
1.793.957
2009
Vomp
Herstellung von Süßwaren
37
10.300.000
2010
1.520
2005
Rum
Verlegen von Büchern
43
10.300.000
2010
862.346
2010
34
10.200.000 (g)
2010
121.012
2009
48
10.115.000
2010
Erbringung von Dienstleistungen für die Luftfahrt
0
10.025.000
2010
-940.000
2010
Leasing von Grundstücken, Gebäuden und Wohnungen
9
10.000.000
2010
0
10.000.000 (g)
2010
23
10.000.000
2010
Restaurants und Gaststätten
160
10.000.000 (g)
2010
Einzelhandel mit Kraftwagen
36
10.000.000
2010
1.686.952
2009
Großhandel mit Obst, Gemüse und Kartoffeln
35
10.000.000 (g)
2010
10
10.000.000 (g)
2010
30
10.000.000
2010
-195.254
2008
Nr.
441
Firmenname
Nordpol-Werk Nährmittel GmbH + Co KG
442 Helbling VerlagsGmbH Media Markt Imst TV443 HiFi-Elektro GmbH
444 445
Brüder Unterweger Obstveredelung OG
Welcome Air Luftfahrt GmbH & Co KG
446 CHS Tour Services GmbH 447
Hypo-Rent II Grundverwertung GmbH
Einzelhandel mit elektrischen Haushaltsgeräten
Imst Thal-Assling Innsbruck Innsbruck Innsbruck Uderns
449 Polak Fast-Food Restaurant GmbH
Innsbruck
451
Johann Ischia & Co Im- und Export GmbH & Co KG
Reiseveranstalter
Einzelhandel mit Kraftwagen
448 Friedrich Haun GmbH
450 Hermann Huber Autohaus GmbH
Großhandel mit Nahrungs- und Genussmitteln
Vierhundertfünfzig
Zellberg
Innsbruck
EGT/ Jahr
452 Walter Reinpold e.U.
Scharnitz
453 Eisenkies GmbH & Co KG
Hall in Tirol
Großhandel mit Metallund Kunststoff waren für Bauzwecke
Hall in Tirol
Apotheken
25
10.000.000
2010
Münster
Herstellung von Erfrischungsgetränken, Gewinnung natürlicher Mineralwässer
30
10.000.000
2010
605.761
2009
24
10.000.000
2010
-312.426
2008
28
10.000.000
2010
45
10.000.000
2010
12
10.000.000
2010
20
10.000.000
2010
595.685
2009
-8.970
2009
-520.013
2009
454
Kur- und Stadtapotheke Mag. pharm. Günther Pollack
455 Rieder's Quellen-Betriebe GmbH 456
Skiliftgesellschaft Hochfügen GmbH
Fügen
457
Stöckl Johann Landmaschinen GmbH & Co KG
Westendorf
458 Pantacom Spedition GmbH
Telfs
459 Carsten Wünsche
Innsbruck
460 Pirchmoser-Holz GmbH
Th iersee
Tankstellen
EGT
Seilbahn-, Sessel- und Schleppliftverkehr Großhandel mit landwirtschaftlichen Maschinen und Geräten
Erbringung von Dienstleistungen für den Verkehr Tankstellen
Einzelhandel mit Brennstoffen
461
Ragg Stahlhandel Inh. Loni Mussmann GmbH
Innsbruck
19
10.000.000
2010
462
Der Lärchenhof – Martin Unterrainer GmbH
Großhandel mit Metall- und Kunststoffwaren für Bauzwecke
Erpfendorf
Hotels
125
10.000.000
2010
463 Hubert Waldhart GmbH
Telfs
Einzelhandel mit Brennstoffen
9
10.000.000 (g)
2010
464 Ötztal Tourismus
Sölden
85
10.000.000
2010
15
10.000.000 (g)
2010
465
SPEDIMAX Transportservice GmbH
466 IB-Baustoffe GmbH 467
liebes Rot-Flüh Hotelbetriebs GmbH & Co KG
Hall in Tirol
Interessenvertretungen und Vereinigungen
Erbringung von Dienstleistungen für den Verkehr
Kitzbühel
Großhandel mit Baustoffen und Sanitärkeramik
16
10.000.000
2010
Haldensee
Hotels
130
9.900.000
2010
*) EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche g) Umsatz geschätzt
96 eco.nova
top.500
ÖWD
Volle Kraft voraus
Mit neuem Marktauftritt, neuen Uniformen und vor allem mit neuem Landesdirektor zeigt der ÖWD in Tirol deutlich Flagge. Ein verstärktes Service- wie auch Personalmanagement sowie modernste Technik machen das österreichische Familienunternehmen auch in Tirol zu einem verlässlichen und starken Partner in allen Bereichen der Sicherheit. „Den nachhaltigen Ausbau der Qualitäts- und Marktführerschaft vorantreiben im Sinne eines maximalen Kundennutzens“, so lautet das primäre Ziel von Mag. Michael Unterweger, seit Jahresbeginn der neue Landesdirektor für Tirol beim Österreichischen Wachdienst. Ob im öffentlichen Bereich oder vermehrt auch in Tourismus, Industrie und Gewerbe, die Nachfrage nach Sicherheit steigt. 150 bestens qualifizierte fi xe Mitarbeiter stehen in Tirol im Dienst für rund 1.000 zufriedene Kunden. „Beobachten und Melden sind die essentiellen Aufgaben eines Wachdienstes, wir fungieren als Unterstützung für die Exekutive“, schildert Unterweger die Kernkompetenzen eines Sicherheitsmitarbeiters und erläutert: „Wir brauchen keine Rambos, die unter dem Vorwand der Uniform Gewalt anwenden, sondern professionelle und gut geschulte Mitarbeiter, die situationsbezogen richtig reagieren und möglichen Schaden bereits vor der Entstehung abwenden.“
Text: Doris Penna Foto: Florian Schneider
Facts & Figures:
Notruf-Service-Center NSC Unterstützung erhalten die österreichweit 2.500 Mitarbeiter immer mehr durch modernste Technik. Im NSC, der größten privaten Leitstelle Österreichs, werden alle eingehenden Alarme zuerst auf ihre Echtheit geprüft, denn ca. 95 % davon sind Fehlalarme. Je nach Notfall – Feuer, Einbruch, Überfall oder technisches Gebrechen – werden die Mitarbeiter im NSC sofort aktiv und leiten den Alarm in Sekundenschnelle an Polizei, Feuerwehr oder einen ÖWD-Alarmfahrer weiter. Dieses flächendeckende Sicherheitssystem ist denkbar einfach zu gewährleisten, es ist an fast jede Alarmanlage in Österreich und von jedem Hersteller aufschaltbar. „Doch auch die beste Technik kann im Ernstfall nur melden, richtig reagieren muss der Mensch. Und deshalb legen wir größten Wert auf unsere Mitarbeiter“, so Michael Unterweger. Jeder Mitarbeiter muss die ÖZSAusbildung durchlaufen und in einem externen Training durch einen Mitarbeiter der Zertifizierungsstelle einen abschließenden schriftlichen Test bestehen.
Tirol setzt verstärkt auf Kundenbindung Kundenorientierung begleitete den beruflichen Weg des neuen Landesdirektors schon in seinen vorherigen Tätigkeiten bei Adler Lacke oder Hollu. Im Sinne eines maximalen Kundennutzens hat Unterweger in Tirol nun auch einen eigenen Servicemanager eingestellt, der die vereinbarten Leistungsverzeichnisse kon-
„Die Nachfrage nach Sicherheit steigt vor allem bei Industriebetrieben.“ Mag. Michael Unterweger, Landesdirektor ÖWD-Gruppe in Tirol
trolliert und deren Einhaltung sicherstellt. Zusätzlich sorgen speziell geschulte Kontrolleure vom Dienst dafür, dass alle Mitarbeiter der Nachtschicht richtig informiert sind, die vereinbarten Termine eingehalten werden sowie Dienstautos und -kleidung in ordentlichem Zustand sind. Als Partner der Exekutive fungiert der ÖWD auch in den Bereichen Parkraumbewirtschaftung, Baustellenabsicherung und Verkehrsüberwachung. Einsätze im Eventbereich, wie z. B. bei Spielen von Wacker Innsbruck oder den Swarco Raiders, zählen ebenso zu den Tätigkeitsbereichen des ÖWD wie der klassische Objekt- und Werkschutz, Portier- und Empfangsdienst, Fahrscheinkontrolldienst oder auch Personenschutz. Gemeinsam mit seinen Tochterfirmen ARS, PGR und TMS bietet der ÖWD maßgeschneiderte Lösungen auf höchstem Niveau im Bereich Facility Services. Der neue Marktauftritt spiegelt diese Kraft der ÖWDGruppe wider.
.
Das im Jahr 1906 gegründete Familienunternehmen der Eigentümerfamilien Chwoyka & Hollweger hat in allen österreichischen Bundesländern Standorte und beschäftigt österreichweit rund 2.500 Mitarbeiter. Es zählt mit dem ÖWD Österreichischer Wachdienst, ARS Alarm & Raumschutz, PGR Partner Gebäudereinigung und TMS Technical Management Systems zu den größten FacilityAnbietern in Österreich. Mit 15.000 Kunden erwirtschaftet die ÖWDGruppe einen Jahresumsatz von 61 Mio. Euro und konnte diesen im Jahr 2010 deutlich steigern.
ÖWD Gruppe Tirol ÖWD – ARS – PGR – TMS Rennweg 7 6020 Innsbruck Tel.: 0512-583363-0 Fax: DW -16 www.owd-gruppe.at
eco.nova 97
*)
Ort
Branche
MA
Umsatz
Umsatz/ Jahr
EGT
468 APL Apparatebau GmbH
Hopfgarten
Herstellung von Metallkonstruktionen
50
9.833.000
2010
1.416.402
2009
469 Zorn-Wolf GmbH
Imst
23
9.800.000
2010
470 Freudenthaler GmbH & Co KG
Inzing
Instandhaltung und Reparatur von Kraftwagen Erbringung von Dienstleistungen für den Verkehr
45
9.800.000
2010
826.994
2009
19
9.800.000
2010
65
9.750.000
2010
1.709.440
2010
Nr.
Firmenname
Entsorgungsunternehmen
EGT/ Jahr
471 QUO Transport GmbH
St. Ulrich am Pillersee
472 KUFGEM-EDV-GmbH
Kufstein
473 Schalber Alois GmbH
Serfaus
Hotels
100
9.700.000
2010
1.350.977
2009
Hippach
Kreditinstitute
40
9.627.617
2009
1.211.015
2009
Serfaus
Hotels
100
9.600.000 (g)
2010
2.334.266
2009
230
9.600.000
2011
294.441
2009
2.091.961
2010
248.546
2010
Raiffeisenbank Hippach und 474 Umgebung registrierte Genossenschaft m.b.H.
475 Heymich-Tschiderer Hotels GmbH
Erbringung von Dienstleistungen der IT
Gemeindeverband 476 Altenwohnheim Telfs
Telfs
Altenheime, Alten- und Behindertenwohnheime
477
Mayrhofen
Reisebüros
35
9.600.000
2010
Erschließung von Grundstücken, Bauträger
89
9.600.000 (g)
2010
30
9.600.000
2010
6
9.500.000 (g)
2010
Seilbahn-, Sessel- und Schleppliftverkehr
100
9.500.000
2010
Hopfgarten
Großhandel
14
9.300.000
2010
483 Hotel Regina Fiegl GmbH
Sölden
Hotels
50
9.200.000 (g)
2010
484 Reformhaus Martin GmbH
Innsbruck
85
9.200.000 (g)
2010
485 Valenta GmbH & Co KG
Fieberbrunn
56
9.146.294
2010
486 Manfred Ellensohn GmbH
Innsbruck
Instandhaltung und Reparatur von Kraftwagen
18
9.000.000
2010
Innsbruck
Sozialwesen
250
9.000.000 (g)
2010
488 U.V.O. Vertriebs GmbH & Co KG
Seefeld
Großhandel mit Metall- und Kunststoffwaren für Bauzwecke
10
9.000.000 (g)
2010
489 ONEX Handel GmbH
Ebbs
19
9.000.000 (g)
2010
490 Ing. Berger & Brunner Bau GmbH
Inzing
60
9.000.000
2010
491 E. Bernhard GmbH & Co KG
Langkampfen
492 Schaffer Holz Tirol GmbH
Silz
494 Langer Glasgroßhandel GmbH
Innsbruck
495 Laner Schuh GmbH
Innsbruck
Christophorus Reisen – Franz Kröll (e.U.)
478
Ingenieure Maurer Wallnöfer GmbH & Co KG
Ötztal Bahnhof
479
Elitec ElektrotechnikHandels GmbH
Innsbruck
480
SUNKID Skilift Fördertechnik GmbH
Imst
481
Pitztaler Gletscherbahn GmbH & Co KG
Raiffeisen-Lagerhaus Hopfgarten482 Wörgl und Umgebung registrierte Genossenschaft m.b.H
487
Gesellschaft für Psychische Gesundheit – Pro Mente Tirol
St. Leonhard im Pitztal
493 Universal Gebäudereinigung GmbH Innsbruck
Großhandel mit Metall- und Kunststoffwaren für Bauzwecke
Großhandel mit Maschinen und Ausrüstungen
Einzelhandel mit Nahrungs- und Genussmitteln Herstellung von Metallkonstruktionen
Großhandel mit pharmazeutischen Erzeugnissen
Tief bau
Einzelhandel mit Kraftwagen Zimmerei
Gebäudereinigung
Großhandel mit Flachglas, Anstrichmitteln, Tapeten und Bodenbelägen
Einzelhandel mit Schuhen
25
9.000.000
58
9.000.000 (g) 9.000.000
2010
2010
59.072
2009
40
8.975.000
2009
154.420
2009
70
8.950.000
2010
35
8.900.000
2010
8.900.000
2009
395.973
2009
410
2010
Handl Tyrol Gastronomie496 service GmbH
Pians
Hotels
106
498 THOMSON Reisen GmbH
St. Johann in Tirol
Reisebüros
80
Hotels
8.700.000
2010
Westendorf
Seilbahn-, Sessel- und Schleppliftverkehr
120 28
8.700.000
2010
497 Hotel Jungbrunn GmbH & Co OG
499 V.A. Hotel GmbH 500 Bergbahnen Westendorf GmbH
Tannheim
Lienz
Großhandel mit Fleisch und Fleischwaren
(g)
*) EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche g) Umsatz geschätzt
98 eco.nova
8.800.000
(g)
2010
Dinkhauser
Tiroler Familienunternehmen mit Weitblick
Verpacken mit Weitblick – unter diesem Slogan legte Dinkhauser Kartonagen in Hall in Tirol in den letzten Jahren eine beeindruckende Entwicklung vor.
Dinkhauser Kartonagen hat den Trend zu immer hochwertigeren Verpackungen frühzeitig erkannt und die notwendige Infrastruktur geschaffen, um anspruchsvolle, individuelle Lösungen aus einer Hand zu bieten. Heute produziert das Unternehmen an zwei Standorten, einem Vertriebs- und Logistikstandort nahe Regensburg und einer eigenen Druckerei, Verpackungen für Kunden in ganz Europa – quer durch alle Branchen.
Veränderung als einzige Konstante Nachdem Dinkhauser erst 2005 rund 15 Mio. Euro in die Erweiterung des Betriebsgeländes in Hall investiert, 2007 durch die Integration und den Ausbau der Druckerei Aristos Druckzentrum GmbH das Angebotsspektrum im Bereich Offsetdruck erweitert und 2009 in Oberösterreich das vermutlich modernste Verpackungswerk Europas eröffnet hat, wird 2011 wieder ein zweistelliger Millionenbetrag für den Standort Hall aufgewendet. „Die Investition gilt der Prozessqualität und der Logistik und natürlich ist es auch eine Investition in Nachhaltigkeit“, betont Paul Schäfer, geschäftsführender Gesellschafter, und weiter: „Die Herausforderung der Zukunft wird jedoch die kontinuierliche Qualifizierung unserer rund 320 Mitarbeiter sein.“ eco.nova bat Mag. (FH) Corinna Weitenbacher, Leitung Personal und Recht bei Dinkhauser Kartonagen, dazu zum Interview. eco.onova: Nachhaltigkeit ist ein zentraler Begriff in Ihrem Leitbild. Was bedeutet das für Ihre Mitarbeiter? Corinna Weitenbacher: Einerseits sehen wir uns als Unternehmen in der Verantwortung, unseren Mitar-
beitern eine stabile Basis zu bieten, indem wir Wert auf langfristige Ziele und eben eine nachhaltige Entwicklung legen. Andererseits ist auch der Mitarbeiter in der Verantwortung, diese Entwicklung mitzutragen und sich selbst stets weiterzuentwickeln. Als Familienbetrieb ist es uns wichtig, gemeinsam Dinge anzupacken. Was sind für Sie zentrale Anforderungen an den Mitarbeiter der Zukunft? Die Vielfalt der Aufgabenstellungen im Haus bringt es mit sich, dass unterschiedlichste Fähigkeiten gefragt sind. Hierfür braucht es für die einzelnen Aufgaben entsprechend ausgebildete Mitarbeiter. Allen gemeinsam ist die Identifikation mit dem Unternehmen und der gestellten Aufgabe und die Bereitschaft, sich persönlich einzubringen und Veränderung mitzutragen. Eine Anforderung an die Personalentwicklung ist es, über den Tellerrand hinauszublicken. Warum nicht einen Techniker als Verkäufer einsetzen und zu Kundengesprächen mitnehmen? Durch interne Schulungen qualifizieren wir Mitarbeiter, um ihnen neue Chancen aufzuzeigen. Was tun Sie als Unternehmen, um diese Mitarbeiter zu finden bzw. um die bestehenden zu unterstützen? Ein wichtiger Baustein ist die Aus- und Weiterbildung, entweder in Form der Lehrausbildung, mit oder ohne Matura, oder auch berufsbegleitend im zweiten Bildungsweg. Dazu kommen die laufenden internen Schulungs- und Weiterbildungsmaßnahmen. Ein anderer und immer wichtigerer Baustein sind die verschiedenen Arbeitszeitmodelle, die nicht nur für Frauen, sondern inzwischen für alle sehr wichtig sind. Und ein dritter Baustein ist natürlich, den Mitarbeitern eine langfristige Perspektive für die eigene Entwicklung zu bieten.
.
„Als Mittelstandsunternehmen haben wir drei große Vorteile: Der erste und vermutlich wichtigste ist die Kreativität verknüpft mit technischem Knowhow, der zweite die Schnelligkeit und der dritte die Kontinuität. Diese Verbindung schafft einen Mehrwert für unsere Kunden und damit die Basis für eine nachhaltige Unternehmensentwicklung.“ Paul Schäfer, geschäftsführender Gesellschafter, über die Strategie seines Unternehmens
Dinkhauser Kartonagen GmbH Josef-Dinkhauser-Str. 1 A-6060 Hall in Tirol Tel.: 05223/5812 office@dinkhauser.at www.dinkhauser.at
eco.nova 99
Tirols Top-500-Unternehmen in alphabethischer Reihenfolge
A. Loacker Konfekt A.ö. Bezirkskrankenhaus St. Johann in Tirol A.ö. Krankenhaus St. Vinzenz ABS Bonifer Speditions ACP IT Solutions Adler-Werk Lackfabrik Adolf Darbo Aebi Schmidt Austria AFS-All Freight Systems Ager Agora Elektronik AL-KO Kober Allgemein-öffentliches Bezirkskrankenhaus Reutte Allgemeiner Versicherungsdienst Allgemeines öffentliches Bezirkskrankenhaus Lienz Allied Panels Alois Mayr Bauwaren Alois Speckbacher Alois Wild Alpenbank Alpenländische Heimstätte Alpina Druck ALPINE BeMo Tunnelling Alpinschule Innsbruck Andrä Hörtnagl Anita Dr. Helbig Anton Rauch APL Apparatebau Aqua Dome Tirol Therme Längenfeld ARGE Baustahl Eisen Blasy-Neptun Arlberger Bergbahnen ARZ Allgemeines Rechenzentrum ASAP-TRADING ASFINAG Alpenstraßen AT-Thurner Bau ATP Innsbruck Auer Austria Bau Tirol und Vorarlberg Auto-Linser Auto Meisinger Auto-Falbesoner Autobedarf Karl Kastner Autohaus Hans Dosenberger Autohaus Pontiller Autohaus Rudolf Fuchs Autohaus Schweiger Autohaus Strasser Autohof Huter Autohof Kufstein Autopark B-Transport BAGUETTE Bistro Bank für Tirol und Vorarlberg Barilla Austria Bauunternehmung Buchauer & Strasser Bauunternehmung Dipl.-Ing. Walter Frey Bauwaren Canal & Co Beat the Street – Jörg PhilippTouring Service Berg- & Skilift Hochsöll Bergbahn Kitzbühel Bergbahn Scheffau am Wilden Kaiser Bergbahnen Ellmau – Going Hartkaiserbahn Bergbahnen Skizentrum Hochzillertal Bergbahnen Westendorf Berger Logistik Bernard Ingenieure ZT Bezirksblätter Tirol Bezirkskrankenhaus Schwaz BFI Tirol Binderholz Bausysteme Binderholz Bioenergie Kufstein Biozym Bitumen- und Baustoffindustrie Bäumler Brauhaus Simon Strasser, Zillertal Bier-Hotel Bräu Braunegger Brüder Theurl Brüder Unterweger Brüder Unterweger Obstveredelung
100 eco.nova
151 108 100 391 326 58 40 226 330 266 69 25 198 159 105 112 111 311 184 412 107 408 195 388 216 86 251 467 275 101 133 45 204 129 156 217 428 106 188 299 336 166 241 255 305 261 303 114 109 74 288 103 20 294 418 381 181 367 346 120 400 435 312 500 53 207 137 115 389 236 16 406 123 96 333 214 84 347 444
BTV-Anlagenleasing 1 BTV-Real-Leasing I Burgstaller Bau Burton Sportartikel Cards & Components Caritas der Diözese Innsbruck Carsten Wünsche Cecil Modehandel CERATIZIT Austria Christian Mühlberger Christophorus Reisen – FranzKröll (e.U.) Christophorus Reiseveranstaltung CHS Tour Services CMH Consulting Contec Steuerungstechnik und Automation CURA-Marketing D. Swarovski D. Swarovski Tourism Services DAKA Entsorgungsunternehmen Datacon Technology Der Bäcker Ruetz Der Lärchenhof – Martin Unterrainer dez Einkaufszentren Dietrich, Luft und Klima Dinkhauser Kartonagen Dipl.-Ing. Hans Goidinger, Bau und Leichtbeton Dipl.-Ing. Werner Goidinger, Bau- und Betonwaren Dr. W. Lüftner Reisen Durst Phototechnik Digital Technology E. Bernhard E.G.O. Austria Elektrogeräte EAE Stöckl Elektroanlagen-Elektrifizierung Edi Light Eglo Leuchten Eisen Puschner Eisendle Frisch- und Tiefkühlwaren Eisenkies Elektrizitätswerke Reutte Elektro Müller Elitec Elektrotechnik Empl Fahrzeugwerk Engleder Ernst Derfeser Ernst Hörtnagl u. Söhne Ernst und Andrea Mayer Hotelbetrieb Euroclima Apparatebau Eurotours EWA Energie- und Wirtschaftsbetriebe der Gemeinde St. Anton EWT Truck & Trailer F. Kaltschmid Hotel Falch Felder Feratel Media Technologies Fercam Austria Ferrero Österreich Fiegl & Spielberger Fisser Bergbahnen Fleischhof Oberland Fluckinger Transport Föger Wohnen Forsttechnischer Dienst für Wildbach- und Lawinenverbauung, Gebietsbauleitung Oberes Inntal Forsttechnischer Dienst für Wildbach- und Lawinenverbauung, Sektion Tirol Foto Lamprechter Franz Achleitner Fahrzeugbau und Reifenzentrum Freudenberg Spezialdichtungsprodukte Austria Freudenthaler Friedrich Deutsch Metallwerk Friedrich Haun Fritz Egger Fröschl Fröschl Beton FUTURE LIFE Bauträger FUTURE LIFE Immobilien Gassner-Tankstellen GE Jenbacher Geberit Huter
332 253 278 27 365 384 459 293 37 425 477 274 446 220 256 289 5 97 301 88 385 462 335 345 130 387 283 215 77 491 122 285 174 59 439 295 453 76 404 479 60 415 193 440 374 433 12 399 167 258 176 73 350 321 43 116 210 357 121 205 380 128 418 146 148 470 140 448 9 44 395 315 313 322 4 259
Gebro Pharma Gebrüder Kofler Gebrüder Schwaiger Geiger & Platter Geisler & Trimmel General Contractor Gemeindeverband Altenwohnheim Telfs Gemeindeverband A.ö. Bezirkskrankenhaus Kufstein Gemeinnützige Hauptgenossen. des Siedlerbundes Gerätewerk Matrei Gerd Lieb Gerhard Kienpointner Gerzabekteam Ges. für Psychische Gesundheit – Pro Mente Tirol Gesundheitszentrum Lanserhof Kurhotel Giesswein Walkwaren GlaxoSmithKline Markenartikel Grissemann Gronbach Forschung und Entwicklung Gutmann Handl Tyrol Gastronomieservice Handl Tyrol Hans Brunner Hans Picker Hans Riedhart Hartl Transport Hausberger Elektrotechnik Haya International Trading Haya Lebensmittelerzeugung HB Technik Huber & Büchele Heavyteam-Spezialtransport Helbling Verlag Heliotherm Wärmepumpentechnik HELLA Sonnen- und Wetterschutztechnik Hermann Huber Autohaus Heymich-Tschiderer Hotels Hoch-Tief-Bau Imst Hochfilzer Holz Marberger Holzbau Saurer Holzindustrie Pfeifer Hotel Jungbrunn Hotel Regina Fiegl Hotel Trofana Royal HS Holzexport Schuster HSA Autovermietung und Leasing Huber Einkauf Hubert Waldhart HYPO TIROL BANK Hypo-Rent II Grundverwertung IB-Baustoffe ICM Baumanagement ICV Handels Idealbau IDM-Energiesysteme ILF Beratende Ingenieure ZT Immorent-Hypo-Rent Grundverwertung Ing. Berger & Brunner Bau Ing. Franz Thurner Baumeister Ing. Hans Bodner Bau Ing. Hans Lang Ingenieure Maurer Wallnöfer Innbus Innsbrucker Immobilien Innsbrucker Kommunalbetriebe Innsbrucker Soziale Dienste Innsbrucker Verkehrsbetriebe und Stubaitalbahn Inntaler Logistik-Park Inntaler Transporte Integral Verkehrstechnik INTERALPEN-HOTEL TYROL Interchim Austria Internationaler Chemiehandel Interfood-Lebensmittelgroßhandel J. Zimmer Maschinenbau J. R. MÜLLER Johann Huter u. Söhne Johann Ischia & Co. Im- und Export Josef Einwaller Josef Recheis Eierteigwarenfabrik und Walzmühle Julius Holluschek
54 310 329 379 157 476 64 394 233 276 402 370 487 377 254 144 93 308 17 496 48 366 190 127 290 227 360 246 362 269 442 302 80 450 478 95 382 143 352 23 497 483 319 344 240 31 463 19 447 466 158 318 267 230 63 314 490 243 46 83 478 239 136 24 139 231 82 411 361 298 125 87 340 426 180 451 433 183 173
top.500
BFI.Tirol
BFI Tirol führt Akademie für die Immobilienwirtschaft in die Zukunft Seit 2009 gibt es in Tirol die von ao. Univ.-Prof. Dr. Christian Markl und Elmar Michael gegründete Immobilienakademie. Sie bietet praxisnahe und hochqualitative Ausbildungen für Immobilienberufe. Ab Mai 2011 ist das BFI Tirol im Rahmen einer neuen Zusammenarbeit für die organisatorische und inhaltliche Konzeption der Akademie verantwortlich. Sämtliche Referenten und Trainer werden in die neue Struktur übernommen.
Zertifizierte Lehrgänge und Updates für Absolventen Die Akademie für die Immobilienwirtschaft bietet seit ihrer Gründung zertifizierte Ausbildungslehrgänge zum Immobilienmaklerassistenten und Immobilienverwalterassistenten, zusätzlich aber auch Seminare zu aktuellen Themen der Immobilienwirtschaft und Updates für die Absolventen in den Bereichen des Wohn- und Immobilienrechts sowie der Immobilienwirtschaft. Das Ausbildungsangebot richtet sich sowohl an Neueinsteiger in diesem Beruf als auch an Mitarbeiter von Immobilientreuhändern. Die Akademie will vor allem Neueinsteiger bzw. jene Interessenten ansprechen, die bereits in einem einschlägigen Unternehmen arbeiten, die Befähigungsprüfung zum Immobilienmakler nicht benötigen, dafür aber solide Grundkenntnisse erwehren möchten.
BFI Tirol als neuer erfahrener Partner „Die Lehrgänge der Immobilienakademie werden erfolgreich und unter großer Nachfrage durchgeführt. Um für unsere Teilnehmer und Interessenten weiterhin beste Qualität zu garantieren, haben wir
nach einem starken Partner gesucht und diesen im BFI Tirol gefunden. Wir schätzen die jahrelange Erfahrung, das aktive Netzwerk und die Professionalität auf allen Ebenen“, freut sich Prof. Christian Markl über die neue Zusammenarbeit. „Das BFI Tirol bietet eine attraktive Infrastruktur, die wir der Immobilienakademie gerne zur Verfügung stellen. Unsere Räumlichkeiten sind für die anspruchsvollen Seminare perfekt ausgestattet. Durch unsere Erfahrung wissen wir genau, was der Kunde erwartet und letztendlich für einen positiven Abschluss seiner Weiterbildungsmaßnahme benötigt. Wir freuen uns sehr über die neue Zusammenarbeit und das Vertrauen, das in uns gelegt wurde“, kommentiert Mag. Dagmar Wresnik, Geschäftsführerin des BFI Tirol ,die neue Entwicklung am Tiroler Bildungsmarkt. Mag. Simone Riedl, Leiterin der Sparte Wirtschaft und Recht: „Wir übernehmen bestens organisierte und durchdachte Lehrgänge. Sie sind eine hochwertige Bereicherung für unser bestehendes Kursangebot. Mit Prof. Markl und Herrn Michael als Berater sind wir zukünftig auch bestrebt, neue Konzipierungen für Lehrgänge zu entwickeln.“
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Die Entertainment-Highlights in Tirol! Afro Meeting 3. - 4. Juni 2011 Olympiahalle
Taekwondo Austrian Open 4. - 5. Juni 2011 TWK-Arena
Handball WM Qualifikation AUT-D 8. Juni 2011 Olympiahalle
Mag. Simone Riedl, BFI Tirol mit Univ.-Prof. Dr. Markl
30 Seconds to Mars 12. Juni 2011 Olympiahalle
Lehrgangsstart im September 2011 Die beiden nächsten Lehrgänge zum Immobilienmaklerassistenten und zum Immobilienverwalterassistenten starten am 16. September 2011. Leiter von beiden Lehrgängen ist Univ.Prof. Dr. Christian Markl. Die Teilnehmer können eine Förderung von bis zu 35 % beim Land Tirol beantragen.
BFI Tirol Ing.-Etzel-Straße 7 6010 Innsbruck Tel.: 0512/56 6 60 info@bfi-tirol.at www.bfi-tirol.at
sports. business. entertainment.
Football WM 8. - 12. Juli 2011 Tivoli Stadion
777
Olympia Sport- und Veranstaltungszentrum Innsbruck GmbH Olympiastraße 10 6020 Innsbruck Tel.: +43 (0)512 33838 Fax: +43 (0)512 33838-200 Email: marketing@olympiaworld.at
www.olympiaworld.at
eco.nova 101
Juwel H. Wüster Kammer für Arbeiter und Angestellte für Tirol Karl Reiter Posthotel Achenkirch Karl Thrainer Kathrein Austria Katzenberger Beton- und Fertigteilwerk Katzenberger Beton-Fertigteile kdg mediatech KLAFS KLEEN-TEX Industries Knoxville Handel Koch Media Köllensperger Stahlhandel KP Plattner Kreis Industriehandel KUFGEM-EDV Kur- und Stadtapotheke Mag. pharm. Günther Pollack Kurzentrum Bad Häring L. Kögl Pharma Laner Schuh Langer Glasgroßhandel Lebenshilfe Tirol Leitner Leonhard Lang liebes Rot-Flüh Hotelbetrieb LIEBHERR-HAUSGERÄTE LIENZ LIEBHERR-WERK TELFS Liftgesellschaft Obergurg LR Health & Beauty Systems Ludwig Canal‘s Kinder, Baustoffwerke, Imst Luzian Bouvier Haustechnik & Fliesen Manfred Ellensohn Martin Riml Mayrhofner Bergbahnen MCP Sound & Media Med-El Elektromedizinische Geräte Media Markt Imst TV-HiFi-Elektro Media Markt TV-HiFi-Elektro Media Markt Wörgl TV-Hifi-Elektro Medizinische Universität Innsbruck METRON HANDEL Metrosan Handel Milford Tee Austria Mineralöl-Express Pfeifer MK Illumination Handel Mode von Feucht Moguntia-Werke Gewürzindustrie Montanwerke Brixlegg Morandell International Morawa-Berchtold Transporte Moser MPREIS Warenvertrieb MR-Service Tirol MS-Design, Auto-Tuning Multivac Maschinenbau MWS Aluguss NEUE HEIMAT TIROL Neurauter * frisch Neuschmied Holz Nordpan Rubner Holzbauelemente Nordpol-Werk Nährmittel Nothegger Transport Novartis Animal Health Novartis Consumer Health-Gebro Nutzfahrzeuge Leasing Oberhofer Josef Olymp Werk ONEX Handel Opbacher Installationen Ortner Ortner und Stanger Österreichische Blechwarenfabrik Pirlo Österreichischer Alpenverein (OeAV) Österreichischer Skiverband (ÖSV) Ötztal Tourismus Ötztaler Gletscherbahn Pantacom Spedition Papierfabrik Wattens Personal Shop Peter Troppacher Pharmador Dental Pharmazeutische Fabrik Montavit Physiotherm Pirchmoser-Holz Pirktl Holiday Pitztaler Gletscherbahn Planet Bauprojekt Planlicht PLANSEE Holding
102 eco.nova
160 168 316 110 164 422 393 206 354 257 260 62 234 265 397 472 545 392 79 495 494 118 92 211 467 11 49 390 325 338 202 486 407 175 279 42 443 113 349 15 72 324 219 368 309 307 228 7 57 138 99 6 209 162 245 247 61 327 250 235 441 71 98 331 196 244 277 489 264 33 282 135 339 252 464 225 458 30 203 66 414 281 237 460 420 481 421 355 102
PLANSEE Metall PLANSEE SE Plattner u. Co. Kalkwerk Zirl in Tirol Pletzer Anton Polak Fast-Food Restaurant Prim As Tiefkühlprodukte Primagaz Prinoth Privatquelle Gruber Profipac Verpackung Prolicht PS Fertigungstechnik Purzelbaum QUO Transport Ragg Stahlhandel Raiffeisen Bau Tirol Raiffeisen-Lagerhaus Hopfgarten-Wörgl Raiffeisen-Landesbank Tirol Raiffeisenbank Hippach und Umgebung Raiffeisenbank Reutte Raiffeisenbank Wörgl-Kufstein Raiffeisengenossenschaft Osttirol Reformhaus Martin Reifenteam Varga Reisebüro Idealtours Retterwerk Rieder Bau Rieder Rieder‘s Quellen Rissbacher Walter Rossbacher ROWA-Moser RRZ Raiffeisen Rechenzentrum Tirol RWF Frömelt Hechenleitner Sanatorium der Kreuzschwestern Rum Sanatorium Kettenbrücke Sandoz Schaffer Holz Tirol Schalber Alois Schilift-Zentrum Gerlos Schlüsselverlag J. S. Moser Schmid Holz Schmitter Austria Schretter & Cie Schuler Seilbahn Komperdell Sennerei Zillertal Servus Handel und Verlag Silvrettaseilbahn Sinnesberger Sinnesberger Mineralölvertrieb Skiliftgesellschaft Hochfügen Skiliftgesellschaft Sölden-Hochsölden SOLON HILBER Technologie Sonder Transport Service Sondertransporte SOS-Kinderdorf SOS-Kinderdorf international Soziale Einrichtungen der Barmherzigen Schwestern Zams Shark Sparkasse der Stadt Kitzbühel Sparkasse Schwaz Spechtenhauser Holz- und Glasbau SPEDIMAX Transportservice Sport Glanzer Sportalm Sporthotel Alpenrose Residenz Sporthotel Stock Sportler Witting Sportwagen Leasing SPZ Zementwerk Eiberg Stadtwerke Hall in Tirol Stadtwerke Imst Stadtwerke Kitzbühel Stadtwerke Kufstein Stadtwerke Schwaz Stadtwerke Wörgl Stanglwirt STARK InternationaleTransporte Steinbacher Dämmstoff Steindl Glas Stöckl Johann Landmaschinen Stoll-Reisen International Storf Hoch- und Tiefbau Stork Prints Austria Street One Modehandel STUBAI KSHB Stubai Werkzeugindustrie
10 50 286 432 449 81 152 119 375 358 371 232 284 471 461 363 482 35 474 177 280 149 484 271 270 52 300 126 455 47 304 398 142 263 292 249 1 492 473 410 182 191 342 147 323 179 320 362 78 132 134 465 197 89 222 242 51 296 262 359 229 171 356 465 438 91 376 416 431 317 154 169 437 372 161 224 341 213 223 65 194 457 353 272 287 189 297 396
SUNKID Skilift-Fördertechnik SWARCO Swarovski Austria Swarovski Optik Vertrieb Swarovski Optik T-Trade Teadit International Techem Messtechnik Technoalpin Austria TERNA GmbH – Zentrum für Business Software Thermarium Bäder-Bau THOMSON Reisen Thöni Automotive Components Thöni Holding Thöni Industriebetriebe TIGAS-Erdgas Tirol TILAK – Tiroler Landeskrankenanstalten TIRLOG Transport Tirol Milch Tirol Werbung Tiroler Backhaus TIROLER ELEMENTBAU Tiroler Flughafen Tiroler Gebietskrankenkasse Tiroler Gemeinnützige Tiroler Glashütte Tiroler Shredder Tiroler Sparkasse TIROLER VERSICHERUNG Tirolia-Spedition TiSUN TIWAG-Netz TIWAG – Tiroler Wasserkraft TOM TAILOR Toni Kahlbacher Top Logistik Tourismusverband Innsbruck und seine Feriendörfer Traktorenwerk Lindner Transalpina Internationaler Frachtverkehr Transalpine Ölleitung in Österreich Transped Europe Transped Immofinanz Travel Europe Reiseveranstaltung Travel Partner Reisen Tridonic connection technology Troger-Holz Tyczka Neue Gastechnik Tyrol Air Ambulance Tyrolean Airways Tiroler Luftfahrt Tyrolean Jet Service Tyrolit - Schleifmittelwerke Swarovski U.V.O. Vertriebs UMIT Universal Gebäudereinigung Unterberger Gruppe Unterer Gesellschaft Unterer Tank & Service Unterland Flexible Packaging V.A. Hotel Valenta Verkehrsverbund Tirol Verlagsanstalt Tyrolia VERTEX VIKING Viktor Moriggl VisionCard Kunststoffkarten Vita+ Naturprodukte Vizrt Austria Volksbank Kufstein Volksbank Tirol Innsbruck-Schwaz VS-Hohldielen-West Walter Reinpold Wedl Welcome Air Luftfahrt Wetscher WH Immobilien Wilhelm Gronbach Willi Betz Güterfernverkehr Wintersport Tirol Wintersport Tirol – Stubaier Bergbahnen WMF in Österreich Wohnungseigentum Würth Hochenburger Zeller Bergbahnen Zillertal Zillertaler Gletscherbahn Zillertaler Verkehrsbetriebe ZIMA Wohn- undP rojektmanagement Zorn-Wolf Zuegg
480 386 124 55 67 427 405 273 221 369 413 498 423 409 29 26 8 436 28 291 218 348 170 3 155 117 373 41 34 75 185 13 2 187 306 201 378 56 417 248 38 268 68 90 199 141 238 328 22 343 21 488 383 493 18 163 70 39 499 485 85 192 430 36 403 245 424 401 208 131 334 452 14 445 351 172 153 212 429 186 104 178 32 337 145 364 150 469 165
Die TIGAS stärkt mit einem vielfältigen Dienstleistungsangebot ihre Position als innovativer Energieversorger. Das Ziel: Mehr Service, mehr Sicherheit, mehr Regionalität. Mehr als 77.000 Tiroler Haushalte, Industrie- und Gewerbebetriebe profitieren bereits von den Dienstleistungen der TIGAS. Die TIGAS ist seit 1987 Tirols Erdgasversorger und investiert laufend in neue Geschäftsbereiche. Heute präsentiert sich das Unternehmen am heimischen Wärmemarkt mit einem vielfältigen Energiemix.
Die TIGAS in Zahlen:
Ein Bekenntnis zur Region Als Tiroler Unternehmen investiert die TIGAS laufend in den Ausbau der Erdgas-Infrastruktur. Bereits 140 Tiroler Gemeinden nutzen die Vorzüge des innovativen Energieträgers. Die TIGAS wird noch heuer heimisches Biogas auf Erdgasqualität aufbereiten und in das lokale Versorgungsnetz einspeisen. Dadurch leistet sie einen Beitrag, regenerative Ressourcen für die Tiroler Energieversorgung zu nutzen. Die TIGAS wird künftig auch die Abwärme von Industrieanlagen über ein Fernwärmenetz verfügbar machen. Schritte, die vor allem der Umwelt zugute kommen.
Erdgasfahrer profitieren jetzt noch mehr Erdgas ist der günstigste Treibstoff, der in Tirol bereits an 24 Tankstellen zur Verfügung steht. Durch die erhöhte Mineralölsteuer sind die Diesel- bzw. Benzin-
preise gestiegen und Autofahrer müssen noch tiefer in die Tasche greifen. Um 10 Euro fährt ein Erdgasfahrzeug durchschnittlich 310 km, ein Fahrzeug mit Dieselmotor 173 km, ein Benzinauto 111 km. Feinstaub und Rußpartikel sind bei Erdgasfahrzeugen kein Thema und der CO2-Ausstoß ist deutlich geringer als bei Dieselund Benzinfahrzeugen.
2573 Kilometer lang ist das TIGAS Versorgungsnetz 297 Millionen Kubikmeter Erdgas lieferte TIGAS 2010 an ihre Kunden 140 Gemeinden in Tirol sind mit Erdgas versorgt 24 Erdgas-Tankstellen sind tirolweit in Betrieb
Eigenes Erdgas Seit 2007 hat die TIGAS durch ihre Beteiligung an der Bayerngas Norge AS Zugang zu Erdgasfeldern in der Nordsee und damit zu eigenem Erdgas. Langfristig will die TIGAS damit bis zu einem Drittel des Tiroler Erdgasbedarfs mit „eigenem Erdgas“ abdecken. Damit sorgt das Unternehmen für eine sichere Erdgasversorgung und für stabile Preise.
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Nähere Infos zur TIGAS und ihrem Dienstleistungsangebot sind unter der kostenfreien Serviceline 0800 / 828 829 oder unter www.tigas.at erhältlich.
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TIGAS SORGT FÜR WÄRME IN TIROL. Sie gibt Sicherheit, sucht Ihre Nähe und ist immer für Sie da. Kurz: Die TIGAS spendet Wärme. Dank kluger und einfacher Lösungen. Und damit Sie es auch in Zukunft warm genug haben, setzt die TIGAS gleich auf mehrere Wärmequellen. So sorgt sie langfristig für Behaglichkeit und ein gesundes Klima. Weiter denken. Besser bleiben. TIGAS.
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Starkes Jahr
Für die VIKING GmbH war 2010 ein starkes Jahr. Nach einem Umsatzrückgang im Jahr 2009 verzeichnete der Tiroler Gartengerätehersteller wieder ein deutliches Plus von über vier Millionen Euro. Dies entspricht einem Wachstum von 4 %. Im Fünfjahresvergleich stieg der Umsatz sogar um 33 %. Stark zugelegt hat auch die Zahl der Mitarbeiter. Diese hat sich in der selben Zeit beinahe auf knapp 270 verdoppelt. Der Exportanteil des führenden Gartengeräteherstellers ging 2010 von 98 auf 97 % zurück.
Am 1. April 2011 übernahm Peter Pretzsch als Nachfolger von Nikolas Stihl die Geschäftsführung der VIKING GmbH in Langkampfen. Bis dahin war der gebürtige Deutsche beim Mutterkonzern STIHL in Waiblingen in führender Position tätig. Den Weg zur führenden Gartengeräte-Marke im europäischen Fachhandel will VIKING fortsetzen.
„Der globale Wettbewerb ist den letzten Jahren immer intensiver geworden. Deshalb müssen wir mit unseren Produkten ein hohes Niveau bei Qualität und Technologie halten und mit unseren Angeboten attraktiv bleiben.“ Peter Pretzsch, seit 1. April 2011 neuer Geschäftführer der VIKING GmbH Langkampfen
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eco.nova: VIKING hat sich nach dem Umsatzeinbruch 2009 rasch wieder erholt. Was ist Ihrer Meinung nach dafür verantwortlich? Peter Pretzsch: Wir haben sicherlich die sehr erfreuliche Situation, dass sich viele Branchen und Unternehmen nach der Banken- und Finanzkrise inzwischen weitgehend erholt haben und wieder auf Wachstumskurs sind. VIKING hat die Krise schnell überstanden und besser als mancher Wettbewerber. Wir konnten 2010 in vielen Märkten erfolgreich sein, unsere Marktanteile entwickeln und haben den Einbruch nahezu kompensieren können. Entscheidend dafür sind attraktive Produkte und Neuerscheinungen, die vom Markt gut angenommen worden sind. Weiterhin stehen wir fest zu unserer Premium-Strategie und zu unserem Vertrieb ausschließlich über den servicegebenden Fachhandel. Der Exportanteil ging erstmalig nach vielen Jahren auf 97 % zurück. Das heißt Viking wird in Österreich stärker. Wohin wollen Sie am heimischen Markt? Grundsätzlich wollen wir in allen Märkten weiter wachsen, nicht nur in Österreich. Wir freuen uns aber darüber, dass wir auch im heimischen Markt erfolgreich sein und unser Marktvolumen sowie den Marktanteil steigern konnten. Das möchten wir gerne fortsetzen und sehen dafür gute Chancen. Die Exportquote wird aber weiterhin auf hohem Niveau sein. Die Mitarbeiterzahl ist auch 2010 weiter auf knapp 270 gestiegen. Welche Kapazitäten sind in Langkampfen noch möglich? Unsere Mitarbeiterzahl steigt weiterhin an, und wir werden auch 2011 weitere Arbeitsplätze schaf-
fen. Wir haben durch unsere aktuellen Neuerscheinungen gute weitere Marktchancen und werden weitere neue Produkte herausbringen. Auch bei den bestehenden Produkten sind Steigerungen möglich. Insofern haben wir in Langkampfen gute Möglichkeiten, weiteres Wachstum umzusetzen. Wodurch kann sich ein international tätiger Hersteller langfristig die teuren Arbeitsplätze in Österreich leisten? Der globale Wettbewerb ist den letzten Jahren immer intensiver geworden. Auch VIKING steht im harten Wettbewerb mit Herstellern, die in Ländern mit niedrigeren Arbeitskosten produzieren. Wir müssen mit unseren Produkten ein hohes Niveau bei Qualität und Technologie halten und mit unseren Angeboten attraktiv bleiben. Gleichzeitig sind wir stetig damit beschäftigt, unsere Produktivität und Effi zienz zu steigern und damit unsere Kosten im verträglichen Rahmen zu halten. Dieser Aspekt stellt eine unserer größten Herausforderungen dar. Wie wichtig sind eigentlich die zahlreichen Designauszeichnungen für einen Gartengerätehersteller wie VIKING? Wir freuen uns natürlich sehr darüber, dass unsere Produkte diese Preise gewinnen und das im Wettbewerb mit international renommierten Branchen und Produkten schaffen. Diesem Wettbewerb stellen wir uns gerne, weil ein ansprechendes Design zur Marke VIKING passt. Wir glauben auch, dass für nicht wenige Kunden ein attraktives, im wahrsten Sinne des Wortes „ausgezeichnetes“ Design eine Rolle spielt. Natürlich dürfen Funktion und Komfort darunter nicht leiden. Sie haben vor kurzem die Geschäftsführung in Langkampfen übernommen. Wie sind Sie mit der Entwicklung des Unternehmens in den vergangenen Jahren zufrieden? Und was sind Ihre Pläne? Im Rahmen meiner früheren Tätigkeiten hatte ich bereits die Gelegenheit, VIKING etwas näher
Text: Bruno König Fotos: VIKING
kennenzulernen. Insofern habe ich das Angebot, hier die Geschäftsführung zu übernehmen, gerne angenommen. Das Unternehmen hat sich in der Vergangenheit sehr gut entwickelt. Umsatz, Absatz und Mitarbeiterzahl konnten vermehrfacht werden. Meine Ziele sind, diese positive Entwicklung weiterzuführen, unsere ambitionierten Planungen zu realisieren und unseren Weg zur führenden Gartengerätemarke im europäischen Fachhandel fortzusetzen.
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Hernegger.Offsetdruck
VIKING GmbH Langkampfen Rasenmäher, Robotermäher, Rasentraktoren, Gartenhäcksler, Vertikutierer, Motorhacken 1981 1992 2001 2011
Gründung der VIKING GmbH VIKING wird ein Unternehmen der STIHL-Gruppe Verlagerung des Firmenstandortes von Kufstein nach Langkampfen Neuer Geschäftsführer seit 1.4. Peter Pretzsch
268 Mitarbeiter 66 % Eigenkapitalquote
110 Millionen Euro Umsatz 97 % Exportanteil
Schnell – gut – faire Preise
Die Druckerei Hernegger erfüllt seit fast 35 Jahren nicht nur diese ständig wachsenden Anforderungen, vielmehr nimmt sie seit der Gründung des Betriebes eine Vorreiterrolle in der grafischen Branche ein. War es am Beginn der Firmengründer Helmut Hernegger, der Mitte der 1970er-Jahre als einer der Pioniere des Offsetdruckes in Österreich galt, so setzten in den folgenden Jahren seine Söhne immer wieder Akzente in der Modernisierung und Umsetzung von innovativen Technologien. Mit großem Elan investierte die Druckerfamilie letztlich in die erste HP-Indigo-Maschine Westösterreichs. Dieser Sprung ins kalte Wasser einer eher noch jungfräulichen Technologie erwies sich als goldrichtig. Ergaben sich doch dadurch ungeahnte Möglichkeiten, höchste Qualität auch in geringen Stückzahlen herzustellen. Damit
folgt man dem Trend, mit individuellen und personalisierten Produkten den Wunsch nach persönlicher und zielorientierter Werbung zu erfüllen. Ein weiterer großer Vorteil ist, dass es bei der Auswahl der Papiersorten kaum Einschränkungen gibt. Der klassische Offsetdruck ist aber nach wie vor ein wichtiger Bestandteil des Familienbetriebes. So werden auch in diesem Bereich die Kundenwünsche an vorderste Stelle gereiht. Service, Beratung und Flexibilität sowie die individuelle Beratung des Kunden stehen im Mittelpunkt. Die Freude am Beruf sowie die fachliche Kompetenz sind sowieso die Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Partnerschaft. Und dass Qualität nicht zwangsläufig teuer sein muss, beweisen die Herneggers mit ihrem Team schließlich ein ums andere Mal wieder.
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Gerade in der Druckereibranche gab es in der jüngeren Vergangenheit gravierende Veränderungen in der Technologie. Es ist noch nicht lange her, dass vor allem in der Druckvorstufe viele aufwändige Arbeitsschritte notwendig waren, bis die Druckmaschine mit der Produktion starten konnte. Berufe wie Reprofotograf, Lithograf, Retuscheur oder Montierer sind den meisten kein Begriff mehr; die digitale Technologie ist nicht mehr wegzudenken. Umso wichtiger wurde die umfassende fachliche Qualifikation der einzelnen Mitarbeiter. Sie ist die Basis für die Zufriedenheit der Kunden.
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VIKING produziert seit kurzem die neue Gerätegruppe der Reitermäher der Serie R4 im Werk in Langkampfen. Insgesamt werden am Standort 268 Mitarbeiter beschäftigt
Grand.Hotel.Europa
Tagen, übernachten und genießen Das Grand Hotel Europa, mitten in Innsbruck gelegen, ist Ihr Rundum-Partner für alle Belange. Es ist nicht nur für Touristen zentraler Ausgangspunkt für viele Aktivitäten, sondern auch ein verlässlicher Partner für die heimische Wirtschaft.
Gute Partnerschaft Ab einem entsprechenden Buchungsaufkommen bietet das Grand Hotel Europa Tiroler Unternehmen interessante Sonderraten. Durch die Mitgliedschaft des Grand Hotels Europa bei Worldhotels kommen die Wirtschaftspartner auch in den Genuss von Spezialkonditionen in mehr als 450 Hotels weltweit.
Seit mehr als 140 Jahren steht das Grand Hotel Europa im Mittelpunkt des touristischen Geschehens und hat sich im Laufe der Zeit auch immer mehr als Partner für heimische Unternehmen etabliert. Um den wandelnden Bedürfnissen der Gäste – vor allem Geschäftsreisender – noch besser gerecht zu werden, wurden in den letzten drei Jahren Investitionen im zweistelligen Millionenbereich getätigt. Der Schwerpunkt lag auf der Renovierung von 100 Zimmern, weitere Maßnahmen sind in Planung oder befinden sich bereits in der Umsetzung. So werden die Suiten neu gestaltet und der Außenbereich für Veranstaltungen adaptiert.
Tagen im Grand Hotel Europa
Grand Hotel Europa Südtiroler Platz 2 6020 Innsbruck Tel.: 0512/5931 info@grandhoteleuropa.at www. grandhoteleuropa.at
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Die sieben Tagungs- und Veranstaltungsräume bieten Platz für 2 bis 200 Personen und decken somit jedes Bedürfnis passgenau ab. Das „Kleinod“ des Hotels ist der denkmalgeschütze Barocksaal – ein architektonisches Juwel aus dem Jahr 1883, der sich ob seiner Kapazität von rund 50 bis zu 200 Personen für Feierlichkeiten aller Art eignet. Begleiten lassen können Sie Ihre Veranstaltung von Gustostückerln aus dem hauseigenen Zwei-HaubenRestaurant Europa Stüberl, das seit rund 10 Jahren von Küchenchef Roland Geisberger geführt wird. Serviert
werden anspruchsvolle Tiroler Küche und leichte, internationale Gaumenfreuden. Das Europa Stüberl und die stylische Europa Bar sind täglich geöffnet und stehen auch Nicht-Hotelgästen offen. Infos finden Sie unter www.europastueberl.at
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Congress.Alpbach
Alpbach goes green
Das Congress Centrum Alpbach positioniert sich als Anbieter von nachhaltigen Tagungen und erhält als erstes Kongresshaus in Österreich die internationale GreenGlobe-Zertifizierung sowie gemeinsam mit dem Europäischen Forum Alpbach das Österreichische Umweltzeichen für Green Meetings. Wer Alpbach gesehen hat, weiß, warum der Ort zum schönsten Dorf Österreichs und zum schönsten Blumendorf Europas gekürt wurde. In unmittelbarer Nähe zu Innsbruck und München vereint das Tiroler Bergdorf Alpbach eine Bilderbuchlandschaft mit modernster Tagungsinfrastruktur und einer Dienstleistungsqualität auf höchstem Niveau. Der einzigartige Alpbacher Holzbaustil ergänzt sich dabei ideal mit der naturnahen Architektur des Congress Centrums Alpbach. Das moderne Gebäude wurde komplett in einen Hang gebettet und mit einer Glasfassade ausgestattet, die für viel Tageslicht in allen Räumlichkeiten sorgt. Der Blick von der sonnigen Terrasse auf das Dorf und die umliegende Berglandschaft ist beeindruckend. Im Tiroler Bergdorf Alpbach wird seit mehreren Jahren konsequent an der Entwicklung zur nachhaltigen Tagungsdestination gearbeitet. Das Alpbacher GreenMeeting-Konzept beinhaltet ein umfangreiches Maßnahmenpaket für die Bereiche Optimierung des Energieverbrauchs des Congress Centrums Alpbach, Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln, Einsatz von regionalen Produkten, Vermeidung von Abfällen und Ausrichtung von Veranstaltungen nach Green-MeetingKriterien. Mitentscheidend für den Erfolg des GreenMeeting-Konzepts war auch die Weitsicht der Veranstalter des Europäischen Forums Alpbach, die bereits im Jahr 2009 begonnen hatten, Green-Meeting-Kriterien auf die wesentlichen projektspezifischen Abläufe
dieses jährlich in Alpbach stattfindenden internationalen Kongresses mit 4.000 Teilnehmern anzuwenden. Die offizielle Bestätigung für diesen umfangreichen Einsatz ließ nicht lange auf sich warten. Im Juli des Vorjahres erreichte das Congress Centrum Alpbach auf Anhieb als erster Anbieter in Österreich die Green-Globe-Zertifizierung. Green Globe ist ein unabhängiges, weltweites Zertifizierungsprogramm für Nachhaltigkeit und Exklusivpartner des Europäischen Verbandes der Veranstaltungszentren. Kurz darauf wurde dem Congress Centrum Alpbach gemeinsam mit dem Europäischen Forum Alpbach von Bundesminister Nikolaus Berlakovich das Österreichische Umweltzeichen für Green Meetings verliehen. Im April dieses Jahres gewann das Congress Centrum Alpbach den Best Center Award 2011 des über 650 Veranstaltungszentren, Kongresshäuser, Arenen und Special-Event-Locations umfassenden Europäischen Verbandes der Veranstaltungs-Centren e.V. (EVVC). Diese hochwertige Auszeichnung wurde dem Congress Centrum Alpbach aufgrund von Bestnoten bei Kundenbefragungen und bei einem Mystery Shopping zuteil. Die Kongress- und Tagungskunden von Alpbach erwartet somit neben einer einzigartigen Destination und einem durchgängigen Green-Meeting-Konzept auch eine außergewöhnliche Dienstleistungsqualität.
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Congress Centrum Alpbach 6236 Alpbach Tel.: 0043/5336/600-100 info@alpbach.at www.congressalpbach.com
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Rowa.Moser
Fordern Sie uns heraus – eine Erfolgsgeschichte aus Tirol Betritt man die neue Firmenzentrale der ROWA-Moser Handelsges.m.b.H. in der Bernhard-Höfel-Straße in der Innsbrucker Rossau, erkennt man gleich, welche Grundprinzipien den Erfolg der Tiroler Firma ausmachen: Die ROWA-Msoser-Welt präsentiert dem staunenden Kunden die gesamte Palette an Produkten samt zugehörigen Serviceleistungen im beeindruckenden modernen Schauraum. Die Mitarbeiter grüßen freundlich und geben hilfsbereit Auskunft. Die Vielfalt des Angebots ist überwältigend. Die Liste der Referenzprojekte eine lange.
Gerne glaubt man angesichts dieses positiven Eindrucks an die Grundphilosophie der ROWA-Moser Handelsgesellschaft – nämlich an die kundenorientierte Beratung und Planung mit perfekter Ausführung. Auch die jahrelange Branchenerfahrung und die fachliche Kompetenz in den spezifischen Geschäftsbereichen zeigen sich in den dargestellten Projekten. Dieser erste Eindruck wird von den Erfolgszahlen der Handelsgesellschaft noch untermauert: Rund 1.200 B2B-Kunden vertrauen auf die 53 Mitarbeiter der Innsbrucker ROWA-Moser Handelsges.m.b.H. mit weiteren Niederlassungen in Klagenfurt, Linz-Leonding und Guntramsdorf. Das Gesamtunternehmen inklusive der Provisionsumsätze, die in der Bilanz nicht extra angeführt werden, weist einen Jahresgesamtumsatz von stolzen 20 Mio. Euro vor.
Netzwerk: Hausmesse am 8./9. September 2011
Das neue ROWA-Moser-Netzwerkhaus in der Innsbrucker Rossau symbolisiert den Netzwerkgedanken, der hinter der Gruppe steht: 4.000 m 2 Geschäftsfläche und 2.000 m 2 Schauraum bieten Platz für Begegnung und Gespräche, aber auch für Seminare, Produktschulungen und Veranstaltungen. So lädt Geschäftsführer Stefan Moser am 8. und 9. September 2011 seine Kunden, nämlich Bauherren, Architekten, Planer, Ingenieurbüros und Elektriker, auch erstmals zu einer Hausmesse nach Innsbruck ein.
Meilensteine einer Erfolgsgeschichte Die Firma ROWA-Moser hat eine noch relativ junge, aber nichtsdestoweniger beeindruckende Geschichte: Stefan Moser begann seine Karriere als Bürokauf-
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mann im Elektrogroßhandel. 1995 gründete der aus Wattens stammende Entrepreneur die Moser Handelsgesellschaft mit dem Kerngeschäft der Kabelführungssysteme. Innerhalb weniger Jahre erweiterte Moser seine Tätigkeitsfelder auf Elektroheizung, Unterflursysteme und Beleuchtung. Die Firma Moser übernahm die Vertretung der Firma ROWA im Westen Österreichs, welche 1984 gegründet worden war. Nach deren wirtschaftlichen Schwierigkeiten übernahm Moser 1999 schließlich das konkursreife Unternehmen zu 100 % – und die ROWA-Moser Handelsges.m.b.H. war gegründet. Im Jahr 2003 wurde ROWA-Moser Guntramsdorf als selbständiges Unternehmen ausgegliedert, Stefan Moser blieb Hauptgesellschafter. Im April 2011 übernahm ROWA-Moser auch eine langjährige Partner-Produktionsfi rma für Aluminiumkabelpritschen in Finnland, für welche man die Österreich-Vertretung innehatte.
Zuverlässigkeit – alles aus einer Hand Aus dem Kleinbetrieb ist damit ein mittelständisches Unternehmen mit heute 53 Beschäftigten geworden, welche in ganz Österreich auf vier Standorte verteilt sind. Neben der Zentrale in Innsbruck bestehen ROWA-Moser-Niederlassungen in Wien, LinzLeonding und Klagenfurt. Durch den großen Erfolg entwickelte sich das Unternehmen vom Kabelkanalgeschäft für Elektriker und Großhändler zum Planer und Fachanbieter für Beleuchtung, Doppelböden, Unterflursysteme, Elektroheizungen sowie Aluminiumtragsysteme, Aluminiumrohre, Stromschienen sowie Türsprech- und Videoanlagen. Die ROWAMoser Handelsges.m.b.H. bietet ihre Produkte auch inklusive Montage an.
Wie lautet die ROWA-Moser-Firmenphilosophie? Wie in Tirol wollen wir in Gesamtösterreich Marktführer werden. Dies gelingt uns einerseits mit Hilfe von innovativen Ideen, insbesondere aber durch die gute Zusammenarbeit mit unseren erfahrenen Mitarbeitern, Lieferanten und treuen Kunden. Darauf stützt sich unser guter Name: Wir bieten seit 26 Jahren höchste Fachkompetenz und Qualität. Beständig-
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Wir trafen Geschäftsführer Stefan Moser zum Kurzinterview. eco.nova: Woher stammen Ihre innovativen Ideen? Stefan Moser: Die ROWA-Moser Handelsges.m.b.H. verfügt über keine F&E-Abteilung. Die innovativen Ideen entstehen fast ausschließlich beim Berggehen – da kann ich am besten abschalten und meine Pläne entwickeln.
keit bei unseren Lieferanten und besonders auch unsere langjährigen, gut ausgebildeten Mitarbeiter sind wichtige Qualitätsgaranten für die Ansprüche der Kunden. Zukünftig wollen wir auch mit dem Produkt Aluminumkabelpritschen von unserer neuen Niederlassung in Finnland am europäischen Markt Fuß fassen und erfolgreiche Partner finden. Haben Sie eine Botschaft für Ihre Kunden? Ja: Vor allem ist es neben anderem die Weiterempfehlung durch unsere treuen und zufriedenen Kunden, die unseren Erfolg ausmacht. Dafür bedanken wir uns herzlich. Wir werden auch in Zukunft nicht stehen bleiben und uns weiterentwickeln. Besuchen Sie uns in unserem neuen Firmengebäude und fordern Sie uns heraus. Wir freuen uns auf neue Geschäftsprojekte.
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ROWA-Moser Handelsges.m.b.H, Bernhard-Höfel-Str. 9, 6020 Innsbruck Tel: 0512/33 770, Fax: 0512/33 770-7, E-Mail: office.ibk@rowa-moser.at, www.rowa-moser.at eco.nova 111
steuer.berater
Geschäfte zwischen nahen Angehörigen – Voraussetzungen für die steuerliche Anerkennung Bei betrieblichen Leistungsbeziehungen mit Angehörigen, z.B. mit dem Ehepartner, mutmaßt die Finanz mitunter, dass damit nur ein Teil des eigenen Einkommens auf den Ehepartner umgeleitet werden soll (Ehegattensplitting). Insbesondere dann, wenn die bessere Hälfte vor der betreffenden Transaktion keine oder nur sehr geringe Einkünfte hatte, könnte dies ja zu einer stattlichen Steuerersparnis führen. Im Folgenden zeigen wir Ihnen, worauf Sie achten müssen, wenn Sie das wirtschaftliche Engagement Ihres Ehepartners auch steuerlich unterbringen möchten. Text: STB Dr. Verena Maria Erian, STB Raimund Eller und STB Mag. Eva Messenlechner Foto: Foto Hofer
1) Grundregeln der steuerlichen Anerkennung
Vereinbarungen zwischen nahen Angehörigen finden, selbst wenn sie zivilrechtlich vollkommen einwandfrei sind, steuerlich nur Anerkennung, wenn sie: • für Dritte erkennbar sind (Publizität) • einen eindeutigen, klaren und jeden Zweifel ausschließenden Inhalt haben und • auch zwischen Fremden unter denselben Bedingungen abgeschlossen worden wären (Fremdvergleich).
2) Muss die Vereinbarung schriftlich erfolgen?
Bei deutlicher Fixierung der wesentlichen Vertragsbestandteile sowie ausreichender Publizität ist die Schriftform für die steuerliche Anerkennung nicht unbedingt erforderlich. Erstaunlich ist, dass selbst wenn das Zivilrecht Notariatsaktpfl icht (wie z.B. bei Kauf-, Tausch-, Rentenund Darlehensverträgen zwischen Ehegatten sowie bei Ehepakten) vorsieht, für die steuerliche Gültigkeit trotzdem keine Schriftform zwingend ist. Da im Rahmen der Beweiswürdigung der Schriftform jedenfalls besondere Bedeutung zukommt, raten wir dennoch zur Schriftlichkeit.
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3) Die häufigsten Vertragstypen und deren Fallstricke
a) Ehegattendienstverhältnis Bei einer Mitarbeit des Ehepartners wird genau untersucht, ob die Betätigung über eine familienhafte Mitarbeit und die eheliche Beistandspfl icht hinausgeht. So gilt z.B. Telefondienst, gelegentliche Wartung des PKW oder Rasenbetreuung als steuerlich unbeachtlich. Geht die Betätigung über eine solche familiäre Mitarbeit hinaus, so kann man mit einer steuerlichen Anerkennung rechnen, wenn die zu erbringende Arbeitsleistung ein klares Bild ergibt und das vereinbarte Gehalt so bemessen wird, wie es auch einem fremden Dritten für die gleiche Tätigkeit gewährt werden würde. Tipp: Lassen Sie von Ihrem Steuerberater einen Günstigkeitsvergleich zur optimalen Gehaltshöhe erstellen. Es gibt einen Trade off zwischen den zu leistenden Personalabgaben und der Steuerersparnis aus den Gesamtlohnkosten. Der steueroptimale Bezug liegt rein rechnerisch exakt dort, wo die Differenz zwischen der Steuerersparnis und den Lohnabgaben ihr Maximum erreicht. Die Frage nach dem optimalen Gehalt hängt aber zudem auch von Ihrem Vertrauen in das staatliche Pensionssystem ab. Berücksichtigt man nämlich,
dass der Ehepartner durch eine Anstellung auch Pensionsansprüche in Abhängigkeit von den bezahlten Pensionsbeiträgen erwirbt, so kann auch eine Anstellung mit einem Gehalt über dem oben rechnerisch ermittelten Optimalpunkt sinnvoll sein. Was auch immer dabei als optimal herauskommen mag, steuerlich funktioniert es nur, wenn das Ergebnis auch dem Fremdvergleich standhält. Achten Sie daher unbedingt auch darauf, dass Ihr Ehepartner unter Bedachtnahme auf die Qualifi kation, Berufsausbildung, Position und Arbeitszeit adäquat und marktüblich entlohnt wird. b) Werkvertrag Allgemeine Voraussetzung ist, dass der Leistende hier nicht seine Arbeitskraft, sondern einen bestimmten Arbeitserfolg ohne persönliche Weisungsgebundenheit schuldet. Tipp: Lassen Sie prüfen, ob überhaupt ein Werkvertrag möglich ist oder ob die Tätigkeit aus sozialversicherungsrechtlicher Sicht nur im Rahmen eines Dienstverhältnisses zulässig ist. Damit die Finanz solche Leistungsbeziehungen zwischen nahen Angehörigen anerkennt, ist insbesondere auf eine detaillierte, inhaltlich klare Darlegung der zu erbringenden Leistung und auf einen fremdüblichen Zahlungsverkehr (regelmäßige Abrechnung und Zahlung) zu achten. Ein von der Leistungserbringung unabhängiges Pauschalhonorar wäre jedenfalls schädlich. c) Mietvertrag Eine besonders attraktive steuerliche Spielart bietet das sogenannte Ehegattenmodell im Zusammenhang mit betrieblichen Immobilien. Erwirbt Ihr Ehepartner die entsprechenden Räumlichkeiten und vermietet diese anschließend an Sie, so können sich daraus gleich mehrere Steuervorteile ergeben. Besonderen Charme hat das Modell für umsatzsteuerbefreite Unternehmer, wie z.B. Ärztinnen und Ärzte. Die einzelnen Vorteile erfahren Sie im nachstehenden Beitrag zum Ordinationskauf. Die Punkte 2. bis 4. haben dabei gleichermaßen auch für alle anderen Branchen und Unternehmer Gültigkeit. Die häufigsten Fallstricke der steuerlichen Anerkennung sind dabei Diskrepanzen zwischen vereinbartem Mietzins und tatsächlichen Geldflüssen, unregelmäßige Zahlungen bzw. Stundung der Miete sowie deutlich unter dem Markt liegende Mieten. d) Fruchtgenuss Werden bestimmte Voraussetzungen erfüllt, so kann durch die Einräumung eines sogenannten Zuwendungsfruchtgenusses erreicht werden, dass auch bereits bestehende Mieteinkünfte künftig beim Partner als Fruchtnießer versteuert werden, ohne dass zivilrechtliches Eigentum an der betreffenden Liegenschaft übertragen werden muss. Damit die Finanz die Zurechnung der Einkünfte beim Fruchtnießer akzeptiert, muss Letzterer auf die Einkunftserzielung wesentlichen Einfluss nehmen können. Aus Sicht der Finanz müssen dazu folgende Kriterien erfüllt sein:
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Der Fruchtnießer muss den Mietern gegenüber als Vermieter auftreten. Das heißt, neue Mietverträge sind vom Fruchtnießer selbst abzuschließen. Bei bestehenden Verträgen muss den Mietern die Übernahme der Verträge angezeigt werden. Bei der Vermietung von Ferienwohnungen muss der Fruchtnießer in den Werbemitteln (Prospekte, Häuserkatalog, Internetauftritt) sowie in der gesamten Korrespondenz (Anfragenbeantwortungen, Reservierungsbestätigungen, Rechnungen etc.) als Vermieter auftreten. • Der Fruchtnießer muss Ansprechpartner für die Rechte und Pfl ichten (z.B. Hauptmietzinsabrechnungen, Durchführung notwendiger Erhaltungsarbeiten etc.) aus den Mietverträgen sein. Bei der Vermietung von Ferienwohnungen bestehen Verpfl ichtungen vor allem gegenüber dem Tourismusverband (Meldepfl icht der Übernachtungen, Abführung der Kurtaxe etc.) und dem Amt der Tiroler Landesregierung. Auch gegenüber diesen Stellen hat der Fruchtnießer als Verantwortlicher aufzutreten. • Die Mieten müssen auf das Konto des Fruchtnießers überwiesen werden bzw. von ihm selbst oder seinem Beauftragten eingehoben werden. Bei der Vermietung von Ferienwohnungen ist darauf zu achten, dass der Fruchtnießer auch auf den Rechnungen gegenüber den Feriengästen als Vermieter auftritt. • Der Fruchtnießer muss die Hausverwaltung bestellen. Es empfiehlt sich, diese Kriterien bereits in den Vertrag zur Bestellung eines Zuwendungsfruchtgenusses einfl ießen zu lassen. Die Bestellung eines Fruchtgenusses wird gegenüber Dritten nur wirksam, wenn eine Eintragung ins Grundbuch erfolgt.
KOPRODUKTION der EMF TEAM TIROL STEUERBERATER GMBH und den ÄRZTESPEZIALISTEN vom TEAM JÜNGER: STB Dr. Verena Maria Erian, STB Mag. Eva Messenlechner, STB Raimund Eller, v. l.
4) Resümee und Schlusstipp für die Praxis
Achten Sie bei Verträgen mit Angehörigen unbedingt darauf, dass auch bei kritischer Betrachtung die Kriterien der Fremdüblichkeit in allen Punkten erfüllt sind und die Tätigkeit Dritten gegenüber ausreichend zum Ausdruck kommt. Zur Erhöhung der Beweiskraft raten wir zur Erstellung eines schriftlichen Vertrages sowie zur Abwicklung aller Geldflüsse über Bankkonten. So kann jedenfalls eindeutig bewiesen werden, dass die vertraglich vereinbarten Gehälter, Honorare, Mieten etc. auch tatsächlich und termingerecht geflossen sind. Bevor Sie zur Tat schreiten, empfehlen wir Ihnen jedenfalls, von Ihrem Steuerberater eine Rentabilitätsberechnung mit Günstigkeitsvergleich und Handlungsempfehlung aus steuerrechtlicher Sicht durchführen zu lassen. Je nach Fallkonstellation können verschiedenste umsatzsteuerliche und einkommenssteuerliche Aspekte für die eine oder die andere Variante sprechen. Die steuerlichen Vorteile gilt es sodann gegenüber zivilrechtlichen Bedenken und Zielvorgaben abzuwägen. Die rechtliche Umsetzung sollte immer auch von einem Rechtsanwalt oder Notar begleitet werden.
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Steuerspartipps für Ärzte
Das Ehegattenmodell für den Ordinationskauf Wie an Ordinationsräumen steuerschonend Eigentum erworben werden kann . . . Erwirbt Ihr Ehepartner Ordinationsräumlichkeiten und vermietet diese an Sie, so können sich daraus gleich mehrere Steuervorteile ergeben:
Text: TEAM JÜNGER – Steuerberater DIE ÄRZTESPEZIALISTEN
Bene.Caddy
1. Die auf den Ordinationsteil entfallenden Vorsteuern der Baukosten können vom Finanzamt zurückgefordert werden und so zu einem wesentlichen Finanzierungsvorteil bei der Errichtung bzw. dem Erwerb führen. Im Gegenzug dafür muss von der Ordinationsmiete in den ersten zehn Jahren 20 % Umsatzsteuer abgeführt werden. Die gewonnene Vorsteuer kompensiert diesen Nachteil jedoch in den meisten Fällen um ein Mehrfaches. Tipp: Lassen Sie von Ihrem Steuerberater einen diesbezüglichen Günstigkeitsvergleich durchführen. 2. Durch die Miete kann ein Teil Ihres Einkommens zu Ihrem Ehepartner umgeleitet werden. Bei entsprechenden Einkommensunterschieden können die verschobenen Einkommensteile so einem günstigeren Steuersatz zugeführt werden (Ehegattensplitting). Tipp: Auch dieser Vorteil kann von Ihrem Steuerberater exakt beziffert werden. 3. Gebäudeinvestitionen (Adaptierungen, Installationen), die Sie als eingemieteter Arzt selbst tragen (Mieterinvestitionen), können auf eine kürzere Zeit abgeschrieben werden als bei Eigentum. 4. Bei einer eventuellen Veräußerung nach der zehn-
jährigen Spekulationsfrist bleiben Wertsteigerungen der Immobilie vollkommen steuerfrei. Demgegenüber wären bei der Veräußerung aus dem Betriebsvermögen die dabei erzielten Gewinne steuerpflichtig. Der gleiche Effekt würde auch im Falle einer Betriebsaufgabe (Pensionierung) eintreten. In guten Lagen sind große Wertsteigerungen an der Tagesordnung. Damit treten bei der Betriebsaufgabe in der Regel hohe Steuerbelastungen auf. Im Mietfall kann ein solches Szenario vollkommen vermieden werden. Tipps: Lassen Sie sich die einzelnen Steuervorteile sowie auch die Gesamtrentabilität von Ihrem Steuerberater jedenfalls vor einer geplanten Immobiliendisposition beziffern. Das Ehegattenmodell funktioniert auch dann, wenn Sie die Ordination in Ihrem Privathaus unterbringen wollen. Hier kann mittels Parifizierung und Begründung von Wohnungseigentum erreicht werden, dass der Ehepartner jenen Teil des Hauses erwirbt, in dem die Ordinationsräumlichkeiten untergebracht werden sollen. Treffen Sie vertraglich Vorsorge für den Fall einer Ehescheidung.
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Mini-Office auf Rädern
Die Bene-Möbelfamilie hat Zuwachs bekommen. Der T-Caddy ist ein schickes, kompaktes Minibüro auf Rädern, das Arbeitsnomaden durchs ganze Büro folgt und groß genug ist, um dort sein Revier zu markieren. Die Kollektionen des Büromöbelherstellers Bene sind allesamt maximal flexibel und individuell. So unterschiedlich die Systeme sind – allen gemein ist deren unvergleichlicher Style und ihre Funktionalität. Dies beweisen die Niederösterreicher einmal mehr mit ihrem T-Caddy. Kompakt quadratisch oder tischhoch als Minischreibtisch zu haben (beide Varianten sind auch in doppelter Breite erhältlich), bietet er einen individuell gestaltbaren, bedarfsgerecht adaptierbaren Stauraum, der sich an jedes Bedürfnis anpasst. Mit Sitzpolster am Top (für die niedrigere Version als im Bild) und Stehpulthöhe taugt er auch als MeetingPoint. Für ganz besondere Flexibilität hat Bene dem T-Caddy Rollen angeschnallt, die ihn mobil und zum perfekten Bürobegleiter machen. Entworfen wurde das rollende Kleinbüro von Johannes Scherr: „Ich wollte ein funktionales Möbel entwickeln, das auf die Arbeitsweise seiner Nutzer Rücksicht nimmt und bei der Verwendung viel Komfort bietet.“ Ziel 100%ig erreicht, denn neben unterschiedlichen Fronten und Aufsatzmöglichkeiten am Top (Boxen, Klappen, gepolsterte Sitze ...) gibt es vor allem beim Innenleben eine scöne Auswahl an Laden, Hängern und Fächern bis hin zu Kleiderhaken. In seinem Design triff t das Flair der mondänen Welt internationaler Flugreisender, Hotelgäste und Golfer auf die Anforderungen eines Arbeitsplatzes. Der T-Caddy ist quasi ein Aktenkoffer de luxe im XL-Format.
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Übergabe Wohnanlage Zell am Ziller, Unterau In Zell am Ziller, Unterau 1a, errichtete die NEUE HEIMAT TIROL eine Wohnanlage mit insgesamt 12 Eigentums- und Mietkaufwohnungen und Tiefgarage. Der durchschnittliche Heizwärmebedarf für dieses Bauvorhaben beträgt laut Energieausweis 30 kWh/m2. Mit der feierlichen termingerechten Übergabe wünschen wir den neuen Bewohnerinnen und Bewohnern alles Gute für die Zukunft. Ein herzliches Dankeschön gilt dem Land Tirol für die Bereitstellung der Wohnbauförderungsmittel. Weiters bedanken wir uns bei der Marktgemeine Zell am Ziller für die gute Zusammenarbeit, bei den Planern und ausführenden Firmen für die hervorragende Arbeit und bei den neuen Bewohnern für das Vertrauen. Planer: Planverfassung: Adamer-Ramsauer ZT Gesellschaft KG, Kufstein Elektroplanung: Andreas Lutz Ingenieurbüro, Kufstein Haustechnik: Bopp Ingenieure OEG, Wörgl Statik: IBZ Ingenieurbüro Zangerl, Innsbruck Bauausführende Firmen: Baumeister: Universale Bau GmbH, Kematen Aufzug: Hollaus Aufzüge GmbH, Breitenbach am Inn Bauakustik: DI Peter Fiby, Innsbruck Bodenbelag: Max Plattner, Inh. Norbert Hinterlechner, Mieders Elektro: Sutter Elektrotechnik, Au Estrich: Dengg & Tasser GmbH, Mayrhofen Fenster: Schuchter Fenster GmbH, Imst Fliesen: Troyer GmbH, Innsbruck Gärtner: Kerschdorfer GmbH, Stumm Heizung: Opbacher GmbH, Fügen Maler: Malerbetrieb Winderl, Inh. Markus Nuyken, Schwaz Sanitäre: Opbacher GmbH, Fügen Schlosser: Egon Trinkl GmbH, Mayrhofen Spengler: Ing. R. Stadlmeyer GmbH & Co KG, Zell am Ziller Terrazzo und Naturstein: Troyer GmbH, Innsbruck Trockenbau: Hoch-Tief-Bau-Imst GmbH, Imst Türen: Eller Türen und Möbel GmbH, Matrei am Brenner Zimmerer: Vorhofer & Lintner KG, Reith im Alpbachtal Finanzierung: Raiffeisenbank Zell am Ziller und Umgebung
N E U E H E I M AT T I R O L Gemeinnützige WohnungsGmbH Gumppstraße 47, A-6023 Innsbruck Tel.: (0512) 3330, nhtirol@nht.co.at www.neueheimattirol.at
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Risikomanagement - gesetzlicher Anspruch versus gelebte Wirklichkeit
Begriffe wie Risikomanagement, Internes Kontrollsystem und Corporate Governance gehören heute zum Grundvokabular österreichischer Unternehmer. Aktuelle Umfragen bei den gesetzlichen Vertretern oder Aufsichtsorganen zeigen jedoch, dass zwischen gesetzlichem Anspruch und der gelebten Realität oft große Lücken bestehen.
Text: Mag. Gunnar Frei, WP/StB
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Kontrollsystem“ (IKS), dem „RisikomanagementBefragungen unter Geschäftsführern und Vorständen system“ (RMS), dem „Compliance Management“ belegen einhellig, dass die Unternehmen, die Corpo(CM) und allenfalls der „Internen Revision“ (IR). Die rate Governance – Überbegriff für die unternehmensAufsichtsorgane haben die gesetzliche Verpfl ichtung, weite Führungs- und Überwachungstätigkeit – als die Wirksamkeit der unternehmensweiten Überwa„wichtig“ oder „sehr wichtig“ einstufen. Ein Großteil chungs- und Steuerungssysteme zu überwachen. der Befragten geht sogar davon aus, dass die Bedeutung von Risikomanagement zukünftig noch steigen wird. Im Vergleich zur großen Bedeutung, die diesem Thema theoretisch beigemessen wird, fällt die Corporate Governance praktische Umsetzung jedoch deutlich ab. Rund ein Drittel der Betriebe, die Aufsichtsrat Corporate Governance als „sehr wichtig“ einstufen, verfügen nach eigenen Angaben über keine entsprechenden Kontrollsysteme. Ohne entspreVorstand chende Systeme arbeiten auch noch 50 Prozent jener Unternehmen, die das Thema „Kontroll- und Risikomanagement“ eigentlich als „wichtig“ einstufen. Die Wichtigkeit von Compliance Risiko – Internes Corporate- Governance- Systemen Management Management Kontrollsystem wird auch bei Befragungen von Aufsichtsräten eindrücklich unterstrichen. Studien der Big4Unternehmen belegen eindeutig, dass von AufsichtsorInterne Revision ganen die Implementierung eines wirkungsvollen Internen Kontroll- bzw. Diese Subsysteme arbeiten nicht isoliert für sich Risikomanagementsystems als größte Herausfordeselbst, sondern sind stark miteinander vernetzt. Als rung angesehen wird. IKS wird ein unternehmensinternes Steuerungs- und Dieses Abbild wirft in weiterer Folge die Frage auf, Überwachungssystem verstanden, das direkt bei den warum die Umsetzung eines Internen Kontrollsystems Geschäftsabläufen bzw. der Auf bauorganisation bzw. Risikomanagementsystems in der Praxis so oft angesiedelt ist. Das RMS ist Teil des Managementscheitert. Die nachfolgenden Ausführungen beleuchsystems und stellt alle Maßnahmen dar, die der Riten die Erfolgsfaktoren für eine erfolgreiche Implesikoerkennung, deren Analyse und Bewertung sowie mentierung von unternehmensweiten Kontroll- und der Risikoüberwachung und -steuerung dienen. Das Risikoüberwachungssystemen. Compliance Management (CM) beschäftigt sich Geschäftsleiter tragen die gesetzliche Verantwortung, vorrangig mit der unternehmensweiten Einhaltung ein für das Unternehmen adäquates System der Unvon Gesetzen und Richtlinien. Das RMS und das ternehmensüberwachung und -steuerung (CorporateCM sind aufgrund ihrer Aufgabenstellungen daGovernance- System) einzurichten. Dieses besteht her als strategisch und unternehmensübergreifend im Wesentlichen aus den vier Subsystemen „Internes
Commitment
ziehbare aktuelle Dokumentation macht die Abläufe und Kontrollen somit transparent und für Dritte nachvollziehbar. Eine nachvollziehbare Dokumentation ist insbesondere bei einem unvorhersehbaren Ausfall eines Schlüsselmitarbeiters von entscheidender Bedeutung.
Eine erfolgreiche Implementierung der zweifellos wichtigen Unternehmensführungs- bzw. -steuerungssysteme steht und fällt mit dem Commitment der Verantwortlichen. Die Geschäftsleitung und die Aufsichtsorgane müssen die „Kontrollkultur“ vorleben, um eine erfolgreiche nachhaltige CorporateGovernance- Struktur auf bauen zu können. IKS und RMS müssen als Chance verstanden werden, um das Unternehmen nachhaltig im Wettbewerb zu verbessern. IKS bietet die Möglichkeit, sich operativ zu verbessern, weil unternehmensinterne Abläufe neu überdacht und dadurch verbessert werden. RMS bietet die Chance, sich strategisch mit dem eigenen Unternehmen zu beschäftigen.
Prüfung & Aktualität
Organisation und Zuständigkeiten
Kosten-Nutzen- Verhältnis
Um ein effektives und vor allem effi zientes System aufzubauen, besteht die Notwendigkeit, Prozesse und Aktivitäten klar zu definieren und Standards festzulegen. Die Praxis zeigt, dass Unternehmen, die einen eigenen IKS- bzw. RMS-Verantwortlichen haben, die von der Geschäftsleitung definierten Ziele besser und effizienter umsetzen. Die verantwortlichen Personen, die sich durch analytisches Denken und Kommunikationsfähigkeit auszeichnen, sollten den Geschäftsleitern direkt unterstehen und entsprechend regelmäßig berichten.
Grundsätzlich besteht bei der Implementierung eines IKS die Gefahr, dass die Strukturen und Prozesse verlangsamt werden. Die Erfahrung zeigt, dass die Implementierung eines IKS- Systems jedoch alte verkrustete Prozesse auf bricht und unter Einbeziehung der Mitarbeiter neue effizientere Strukturen wachsen können. Das beste Kosten-Nutzen-Verhältnis wird dann erreicht, wenn die Dokumentation und die Zahl der Kontrollen und Prozesse sowie der Prüfungsumfang auf die definierten Erfordernisse bzw. die Schlüsselkontrollen und Schlüsselrisiken eingeschränkt werden.
Scoping Erst eine präzise Identifi kation und umfassende Defi nition von Risiken sowohl auf der Prozessebene (IKS) wie auch auf Unternehmensebene (RMS) ermöglicht den Unternehmen eine erfolgreiche Risikoüberwachung bzw. -steuerung. Die Kombination eines allgemeinen Risikokataloges und einer individuellen Risikoanalyse mit entsprechender Risikobewertung stellt die beste Grundlage dar, um alle Risiken zu erfassen und ein effi zientes IKS bzw. RMS aufzubauen. Konzentrieren Sie sich jedoch beim Auf bau eines IKS- bzw. RMS-Systems auf die wesentlichen Schlüsselkontrollen und Schlüsselrisiken. Verlieren Sie sich nicht in Einzelheiten, sondern konzentrieren Sie sich in einem ersten Schritt auf jene Prozesskontrollen bzw. Unternehmensrisiken, die für das interne Berichtswesen bzw. die Unternehmenssteuerung aufgrund des Risikopotentiales und deren möglichen Auswirkungen von großer Bedeutung sind!
Dokumentation Eine effiziente Dokumentation ermöglicht die transparente Darstellung von Prozessen und Prüfungsaktivitäten. Studien belegen, dass mit steigendem Dokumentationsgrad der Erfolgsfaktor für ein effektives und effizientes IKS bzw. RMS steigt. Eine nachvoll-
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einzustufen, während das IKS operativ arbeitet. Für die Implementierung einer effizienten und daher erfolgreichen Corporate- Governance- Struktur können zusammengefasst nachfolgende Erfolgsfaktoren identifiziert werden:
Die nachhaltige Funktionsfähigkeit des IKS/RMS kann nur durch regelmäßige und vollständige Überprüfung und laufende Anpassung der Abläufe sichergestellt werden. Die Praxis zeigt, dass sich Unternehmen bei der Umsetzung dieser Maßnahmen oft schwer tun. Sinnvoll ist daher die starke Einbindung der betroffenen Personengruppen, die einen wichtigen Qualitätsfaktor für die laufende Anpassung des IKS darstellen. Nur eine umfassende Einbeziehung aller betroffenen Mitarbeiter führt zu einem besseren Verständnis des IKS und bildet die Basis dafür, dass IKS nachhaltig im Unternehmen gelebt wird und daher aktuell bleibt.
Mag. Gunnar Frei ist Partner bei Deloitte und Kapferer Frei und Partner in Innsbruck
Berichterstattung Die Berichterstattung an die Aufsichtsorgane (Aufsichtsrat, Gesellschafter) ist ein wichtiger Erfolgsfaktor für ein wirkungsvolles IKS/RMS. Durch deren Einbindung wird der Stellenwert dieser Überwachungssysteme deutlich gesteigert. Informieren Sie sich daher als Aufsichtsrat oder als Gesellschafter periodisch über den aktuellen Stand der einzelnen Corporate- Governance- Systeme. Soll-Ist-Vergleiche, Leistungskennzahlen (KPIs) für die entsprechenden Systeme, die Erreichung des aktuellen Reifegrades für die relevanten Teilbereiche des RMS oder IKS sind unerlässlich. Nutzen Sie auch die Ergebnisse der Abschlussprüfung für die Evaluierung des unternehmensweiten IKS- und RMS-Systems. Ein letzter „Praxistipp“. Nehmen Sie sich als ersten Schritt für den Auf bau eines IKS- bzw. RMSSystems nicht das gesamte Unternehmen vor – konzentrieren Sie sich zu Beginn auf die Kernprozesse bzw. Schlüsselrisiken in Ihrem Unternehmen und setzen Sie Risikoüberwachung bzw. -steuerung in den ausgewählten Prozessen unter Einbeziehung der Schlüsselmitarbeiter konsequent um. Ein Erfolgsbeispiel ist die beste Werbung für ein effektives unternehmensweites IKS- bzw. RMS-System. Sie werden sehen, es funktioniert!
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Kontakt und Info unter www.kapferer-partner.at www.deloitte.at
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steuer.berater
Die Unternehmensveräußerung durch eine österreichische Privatstiftung
(Übertragung stiller Rücklagen und Rücklagendotierung gem. § 13 Abs 4 KStG) Text: Peter A. Grüner, beeideter Wirtschaftsprüfer und Steuerberater, Grüner und Partner, Imst – Innsbruck – St. Anton
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Die Unternehmensveräußerung durch eine österreichische Privatstiftung bietet selbst nach der Verdoppelung der Zwischenbesteuerung gem. § 22 Abs 2 KStG von 12,5 % auf 25 % durch das Budgetbegleitgesetz 2011 (BGBl. I 111/2010), wie nachstehender Beitrag aufzeigt, nach wie vor steu-
erliche Vorteile. Einerseits können Bilanzgewinne der zu veräußernden Gesellschaft innerhalb der österreichischen Privatstiftung auf die Ebene der österreichischen Privatstiftung steuerfrei ausgeschüttet werden, womit die Veräußerungsgewinnbesteuerung jedenfalls in Höhe des ausschüttungs-
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Wird im Kalenderjahr der Aufdeckung keine Übertragung stiller Reserven vorgenommen und somit keine neue Anschaff ung getätigt, kann dafür ein steuerfreier Betrag gebildet werden und somit eine Auslösung der Besteuerung vermieden werden. Dieser steuerfreie Betrag muss jedoch innerhalb von zwölf Monaten ab der Veräußerung der Beteiligung als stille Reserve übertragen werden. Damit bleibt auch der restliche, den ausschüttungsfähigen Bilanzgewinn der zu veräußernden Gesellschaft übersteigende Veräußerungserlös auf der Ebene der österreichischen Privatstiftung unbesteuert. Letztlich unterliegt daher die Veräußerung eines Unternehmens als share-deal auf der Ebene einer österreichischen Privatstiftung keiner Veräußerungsgewinnbesteuerung. Eine Unternehmensveräußerung außerhalb einer österreichischen Privatstiftung, etwa auf der Ebene einer natürlichen Person, führt hingegen in der Regel zu einer Steuerbelastung zwischen 25 % und 50 %. Der laufenden Ertragsbesteuerung der Privatstiftung unterliegen bloß die Früchte aus dem Veräußerungserlös.
Peter A. Grüner steht als beeideter Wirtschaftsprüfer und Steuerberater seinen KlientInnen seit 24 Jahren zur Seite. Mit viel Engagement und breitem Fachwissen hat er die Kanzlei kontinuierlich zum erfolgreichen Wirtschaftstreuhandunternehmen Grüner & Partner mit Standorten in Imst, St. Anton am Arlberg und Innsbruck ausgebaut. www.gruener-partner.at (Mehr zur Kanzlei Grüner & Partner lesen Sie auf Seite 122)
Die Veranlagung des Veräußerungserlöses durch eine Tochter-GmbH der österreichischen Privatstiftung ist jedoch mit dem Nachteil der normalen Körperschaftsbesteuerung verbunden, sodass es sich zur steuerlichen Optimierung der Unternehmensveräußerung durch eine österreichische Privatstiftung und bei Vorliegen außersteuerlicher Gründe empfiehlt, die Tochter-GmbH, auf welche die stillen Reserven aus der Anteilsveräußerung übertragen wurden, nach Art. II Umgründungssteuergesetz umzuwandeln. Der dadurch entstehende Umwandlungsgewinn (jedenfalls auch resultierend aus den übertragenen stillen Reserven der Anteilsveräußerung) bleibt steuerfrei. Nach der Umwandlung kann die Privatstiftung auf das ihr im Zuge der Umwandlung zugekommene Vermögen die bei Zuwendungen der Privatstiftung günstigere Zwischenbesteuerung von 25 % zur Anwendung bringen. fähigen Bilanzgewinnes vermieden werden kann. Andererseits können die bei der Veräußerung von Beteiligungen iSd § 31 EStG aufgedeckten stillen Reserven von den Anschaff ungskosten eines im Kalenderjahr der Veräußerung angeschaff ten Anteils an einer Körperschaft, der mehr als 10 % beträgt, abgesetzt werden. Voraussetzung für die Übertragungsmöglichkeit der stillen Reserven ist, dass durch Zuwendungen der Privatstiftung an Begünstigte die Zwischenbesteuerung nicht unterbleibt. Zudem darf die Anschaff ung nicht von einer Körperschaft, die unter maßgeblichem Einfl uss*) der Privatstiftung, der Stifter oder der Begünstigten steht, erfolgen. Als Anschaff ung gilt neben dem Anteilskauf von Dritten auch die Gründung einer neuen GmbH durch die Privatstiftung!
Die österreichische Privatstiftung hat daher in den letzten Jahren durch zahlreiche Verschlechterungen in deren Besteuerung unbestrittenermaßen an steuerlicher Attraktivität verloren, darf aber bei Gestaltungsüberlegungen zu Transaktionen von Unternehmensanteilen keinesfalls außer Acht gelassen werden. Dies umso mehr, als die österreichische Privatstiftung letztlich ja zum Erhalt und Zusammenhalt von Familienvermögen zur langfristigen Versorgung von Familien dienen soll und dabei die Hintanhaltung von allfälligen Veräußerungsgewinnbesteuerungen einen wesentlichen Beitrag zu dieser Zielerreichung darstellt. Zum Wesen und Zweck einer Privatstiftung siehe hierzu eco.nova „Steuern Spezial“, Nr. 16 / Jänner 2011, Seite 26 ff.
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*) zumindest 20%ige Beteiligung
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conSALT Personalmanagement GmbH ist der Spezialist im Bereich Personalberatung, -vermittlung, Direktansprache (Head Hunting oder Executive Search) und Karriereberatung in Tirol. Seit 2003 geht die Firma conSALT in Tirol neue Wege in der Personalsuche mit fachkundiger Beratung und großem Praxisbezug. Egal, ob Sie zu den kleinen oder zu den Top 500 der Wirtschaft, den öffentlichen oder privaten, den global tätigen oder auf dem lokalen Markt agierenden Unternehmen zählen. conSALT Personalmanagement GmbH ist Ihr kompetenter Partner, der für Sie zielsicher und schnell die richtige Vorauswahl trifft. Die Kernkompetenz von conSALT ist die Suche und Auswahl der besten Mitarbeiter für Unternehmen aller Branchen, und sie sind spezialisiert, gezielt Führungskräfte sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entsprechend den Anforderungen und Bedürfnissen ihrer Auftraggeber zu finden. „Wir bieten eine unbürokratische und zügige Abwicklung der Suchprozesse in einer hohen Qualität zu Toppreisen. Auf Basis unseres hohen Verantwortungsgefühls gegenüber unseren Kunden und Kandidaten beraten wir kompetent und persönlich“, sagt Mario Angerer, geschäftsführender Gesellschafter von conSALT. „Mit unseren RecruitingDienstleistungen schaffen wir Verbindungen zwischen Arbeitgebern und Jobsuchenden. Individuelle Anforderungen brauchen dabei individuell angepasste Lösungen. Zufriedenheit ist das Fundament für kontinuierliche
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erfolgreiche Zusammenarbeit“, sagt Armin Schwarz, geschäftsführender Gesellschafter von conSALT. Das Ziel von conSALT Personalmanagement GmbH ist der Aufbau einer langfristigen und vertrauensvollen Zusammenarbeit mit den Auftraggebern. Das zeigt sich auch an der Vielzahl an namhaften Unternehmen, welche seit Jahren mit conSALT zusammenarbeiten. „Wir räumen der Kommunikation mit unseren Kunden einen hohen Stellenwert ein. Nur gegenseitiges Vertrauen und ständiger Informationsaustausch gewährleisten eine erfolgreiche Zusammenarbeit. Offenheit und Ehrlichkeit stehen im Mittelpunkt unserer Beratungstätigkeit, damit die Erwartungen unserer Auftraggeber und Bewerber/ innen stets auf einer realistischen Basis stehen, betont Mario Angerer. Datenschutz und Diskretion sind für conSALT sehr wichtig. Alle Informationen, Unternehmensdaten ebenso wie personenbezogene Auskünfte von Bewerberinnen und Bewerbern, behandelt conSALT äußerst vertraulich. Um – bei Bedarf – die Anonymität der Auftraggeber zu wahren, präsentiert conSALT die geeigneten Kandidatinnen und Kandidaten gerne auch in den Büroräumlichkeiten in Innsbruck. conSALT Personalmanagement GmbH entwickelte sich somit zu der Plattform für qualifizierte, engagierte Bewerber/innen und zukunftsorientierte Unternehmen, die Mitarbeiter/ innen als einen wesentlichen Teil des zukünftigen Unternehmenserfolges ansehen.
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Mario Angerer und Armin Schwarz
conSALT Personalmanagement GmbH Grabenweg 3 6020 Innsbruck Tel.: 0512 548899 www.consalt.at
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Die Anforderungen werden täglich mehr
Starke Partner sind Pflicht
UnternehmerInnen und Führungskräfte sind heute neben der Weiterentwicklung ihrer Kerngeschäfte mit vielfältigen Herausforderungen konfrontiert: komplexer werdende Steuergesetze, höhere Anforderungen der Banken bei Finanzierungen, wenig spürbare Verwaltungsvereinfachungen und eine generell zunehmende Komplexität des Wirtschaftslebens.
Grüner & Partner, die führende Wirtschaftstreuhandkanzlei des Tiroler Oberlandes, hat sich in den letzten 24 Jahren zu einem verlässlichen und kompetenten Ansprechpartner in Tirol entwickelt. Stark in der Region verwurzelt, steht das Dienstleistungsunternehmen in Steuer- und Wirtschaftstreuhandfragen seinen Kunden mittlerweile an drei Standorten in Tirol
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Kräfte bündeln zum Nutzen der Klienten 2011 wurden die Aufgabenbereiche zum Teil neu strukturiert und in Themenbereiche gegliedert, um auch in Zukunft bestens auf die Bedürfnisse der Kunden eingehen zu können. Das Team Wirtschaftsprüfung bearbeitet die regelmäßigen Jahresabschlussprüfungen und alle Sonderprüfungen. Eine Steuerfachabteilung findet passende Lösungen für alle Sonderthemen – von der optimalen Rechtsformwahl, der Errichtung von Privatstiftungen, der Vertretung bei Finanzstrafverfahren bis hin zur Beratung in internationalen Steuerfragen. Das Team Rechnungswesen betreut alle Agenden rund um Lohn- und Finanzbuchhaltung, drei Beratungsteams stehen als kompetente Ansprechpartner für die Erstellung von Jahresabschlüssen bzw. Steuererklärungen zur Verfügung und betreuen alle laufenden steuerlichen Fragen.
zur Verfügung. Das Leistungsspektrum reicht von der Organisation und Durchführung des laufenden Rechnungswesens über steueroptimale Gestaltungen, Beratung in Finanzierungs- und Investitionsvorhaben bis hin zur Unterstützung in unternehmensstrategischen Entscheidungen. Ein Team von mittlerweile 35 MitarbeiterInnen unter der Leitung von Peter A. Grüner, Mag. Sieghard Haslwanter, Anita Gufler, MMag. Philipp Hagele, Ekkehard Hampl, Daniel Hofer, Johanna Pairegger und Carina Schöpf kümmert sich mit vollem Engagement um die Kundenanliegen. Das Beratungsunternehmen bündelt ein stetig wachsendes Team an Spezialisten für Umgründungen, Privatstiftungen, Betriebsnachfolgen, Strukturierungsoptimierungen, Wirtschaftsprüfungen, internationalem Steuerrecht sowie für Beratung öffentlicher Institutionen.
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Peter A. Grüner: „Der wichtigste Maßstab für unsere Arbeit in der gesamten Kanzlei ist Dienstleistungs-
qualität. Unsere Kunden haben ein Recht auf kompetente und persönliche Betreuung zu einem ausgewogenen Preis-Leistungs-Verhältnis. Seit 1988 bildet qualitatives Wachstum auf Basis fundierter Mitarbeiteraus- und -fortbildung und die vertrauensvolle Partnerschaft zum Klienten daher die wichtigste Erfolgsgrundlage von Grüner & Partner.“
Peter A. Grüner (re.) mit MMag. Philipp Hagele, Standortleiter Grüner & Partner, Innsbruck
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Peter A. Grüner & Partner Steuerberatungsgesellschaft m.b.H. & Co. Kommandit-Partnerschaft Imst Pfarrgasse 3a–7, 6460 Imst Tel.: 05412/64450-0, imst@gruener-partner.at St. Anton am Arlberg Im Gries 22, 6580 St. Anton Tel.: 05446/2850, st.anton@gruener-partner.at Innsbruck Soho 2.0., Grabenweg 68, 6020 Innsbruck Tel.: 0512/214111, innsbruck@gruener-partner.at
„Die Unternehmensveräußerung durch die Österreichische Privatstiftung“: den Steuertipp von Peter A. Grüner finden Sie auf Seite 118 dieser Ausgabe.
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Steueroasen für Anleger – EU-Quellensteuer
Weitere Informationen: Advokatur Dr. Herbert Schöpf LL.M., Rechtsanwalt-GmbH, Arkadenhof, Maria-Theresien-Straße 34, 6020 Innsbruck, advokatur@dr-schoepf.at
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Zinsen fallen in allen Mitgliedstaaten der EU in das steuerbare Einkommen der jeweiligen Gebietsansässigen. Auch der Bezug von Zinsen aus dem Ausland ändert nichts an deren Steuerbarkeit im Ansässigkeitsstaat des jeweiligen Nutzungsberechtigten. Wie man bereits früh erkannte, führt aber gerade die Vereinnahmung von Zinsen aus dem Ausland zu Steuerhinterziehungen. In diesen Fällen nutzt ein Anleger einen niedrigen Quellensteuersatz bzw. sogar eine Quellensteuerbefreiung von Zinsen im Niederlassungsstaat der die Zinsen auszahlenden Stelle im Zusammenhang mit einem unzureichenden Informationsaustausch zwischen diesem Staat und seinem Ansässigkeitsstaat, um so durch eine Nichtdeklaration der Zinsen in seinem Ansässigkeitsstaat einen Steuervorteil zu lukrieren bzw. einer Besteuerung sogar gänzlich zu entgehen. Am konkreten Beispiel Österreich stellte sich dies in der Vergangenheit wie folgt dar: Zinszahlungen an in Österreich unbeschränkt steuerpflichtige Personen unterliegen regelmäßig einer Kapitalertragssteuer von 25 %, die unmittelbar von der kuponauszahlenden Stelle abgezogen wird. Steuerausländer hingegen, die in Österreich weder einen Wohnsitz noch einen gewöhnlichen Aufenthalt haben, unterliegen in Österreich gem. § 1 Abs. 3 EStG lediglich der beschränkten Steuerpflicht nach Maßgabe des § 98 EStG. Nicht der Steuerpflicht in Österreich unterliegen demnach beispielsweise Zinsen aus Forderungswertpapieren (Anleihen, Pfandbriefe etc.) und Zinsen aus Geldeinlagen oder sonstigen Forderungen bei Banken. Kann der Anleger gegenüber der Bank bzw. kuponauszahlenden Stelle glaubhaft machen, dass er in Österreich weder einen Wohnsitz noch einen gewöhnlichen Aufenthalt hat, also nicht der unbeschränkten Steuerpflicht unterliegt, kann die Bank von vornherein von einem Quellensteuerabzug absehen. Wie bereits erwähnt, ergibt sich aus einer solchen Steuerfreistellung von Seiten Österreichs aber nicht die Steuerfreiheit des Zinseinkommens für den Anleger. Dessen Ansässigkeitsstaat bleibt es nämlich unbenommen, das Welteinkommen der in seinem Hoheitsgebiet unbeschränkt Steuerpflichtigen und somit auch die in Österreich erzielten Zinserträge der Besteuerung zu unterwerfen. Zinsempfänger sind aber – insbesonde-
re wenn im Ansässigkeitsstaat auch Vermögenssteuern eingehoben werden – geneigt, ihre Zinseinkünfte nicht zu deklarieren. Da es in den meisten Mitgliedstaaten keinerlei Steuersicherungsmechanismen gibt, kommt ihnen für Anleger aus anderen Staaten in diesem Bereich der Charakter von „Steueroasen“ zu. Um diesem Kreislauf zu entkommen, war es daher notwendig, den beschriebenen Steuervermeidungsmöglichkeiten durch gemeinschaftsrechtlich koordinierte Maßnahmen entgegenzuwirken. Dies geschah auf Ebene der Europäischen Gemeinschaft durch die Richtlinie 2003/48/EG im Bereich der Besteuerung von Zinserträgen (Zinsen-RL). Diese sieht im Fall von grenzüberschreitenden Zinszahlungen grundsätzlich einen Informationsaustausch zwischen dem Ansässigkeitssaat des Zinszahlers und jenem des wirtschaftlichen Eigentümers der Zinsen vor. Unter Berufung auf ihre Bankgeheimnisse haben Belgien, Luxemburg und Österreich jedoch für einen in der Richtlinie näher definierten Übergangszeitraum eine Ausnahme von diesem Informationsaustausch erwirkt. Um eine gänzliche Nichtbesteuerung auszuschließen und so zumindest ein Minimum an Effektivität im Bereich der Besteuerung von Zinserträgen zu gewährleisten, werden diese drei Staaten eine Quellensteuer auf grenzüberschreitende Zinszahlungen erheben, die zwischen dem Mitgliedsstaat der Zahlungsstelle und dem Ansässigkeitsstaat des Anlegers aufgeteilt wird. Obwohl die Effektivität der Besteuerung von Zinserträgen im gemeinsamen Interesse der Mitgliedsstaaten liegt, begehen diese im Zuge der Umsetzung der Zinsen-RL eine Gratwanderung. So steht die EU-Quellenbesteuerung in einem Wechselspiel zwischen der von der Zinsen-RL intendierten Sicherung einer effektiven Besteuerung von Zinserträgen und der Wettbewerbsfähigkeit des jeweiligen Finanzplatzes. Jedes Abweichen von den Vorgaben der Richtlinie könnte Umgehungsmöglichkeiten der Richtlinienregelungen eröffnen und so zwar einerseits die effektive Besteuerung von Zinserträgen beeinträchtigen, andererseits aber wiederum einen Vorteil für den Finanzplatz des jeweiligen Mitgliedsstaates bedeuten.
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recht.aktuell
„Nun sag, wie hast du’s mit der Compliance?“ Geschäftsführer und Vorstandsmitglieder unter Zugzwang
Die in Österreich ungebrochen große Beliebtheit von Kapitalgesellschaften hat viele Gründe. Daran wird sich voraussichtlich auch in Zukunft wenig ändern. Spannend wird aber, ob und inwieweit die Leitungsund Aufsichtsorgane auch in Österreich stärker in die Verantwortung genommen werden. Erste Anzeichen dafür gibt es bereits.
Die Grundlagen der Haftung von Geschäftsführern und Vorständen RA Dr. Ivo Rungg
Text: Ivo Rungg/Johannes Barbist, Binder Grösswang Rechtsanwälte, Innsbruck
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Kapitalgesellschaften werden von Geschäftsführern (GmbH) oder Vorstand (AG) unter eigenständiger Verantwortung geleitet und nach außen vertreten. Dabei unterliegen sie dem Sorgfaltsmaßstab einer ordentlichen und gewissenhaften „Führungskraft“, müssen also all die Fähigkeiten und Kenntnisse mitbringen, die in dem betreffenden Geschäftszweig und nach der Größe des Unternehmens üblicherweise erwartet werden. In ihren unternehmerischen Entscheidungen können sie aus rechtlicher Sicht zweifellos einen gewissen Ermessensspielraum für sich in Anspruch nehmen. Allerdings endet die „sanktionslose“ geschäftliche Entscheidung dort, wo die persönliche Haftung für die schuldhafte Verletzung von gesetzlichen/vertraglichen Pfl ichten einsetzt (z.B. schuldhafte Fehler bei der Unternehmensorganisation, der Auswahl und Instruktion von Mitarbeitern sowie der Kontrolle und Überwachung). Brisant sind diese Haftungskonstruktionen im Allgemeinen insbesondere deshalb, da Geschäftsführer und Vorstände naturgemäß Risikomanager sind, deren zentrale Aufgabe das Abwägen und (kontrollierte) Eingehen von Risiken ist. Gewisse Haftungserleichterungen sind vor diesem Hintergrund daher durchaus verständlich. Wie so oft stellt sich daher auch in diesem Zusammenhang die Frage, wo genau die (Haftungs-) Grenze zu ziehen ist und wie Geschäftsführer diese Grenze aktiv beeinflussen können. Fest steht jedenfalls, dass den Geschäftsführern und Vorständen bei der Einhaltung gesetzlicher Vorschriften (wie etwa Umweltgesetze, Gewerberecht oder Steuer- und Sozialversicherungsrecht) kein Ermessenspielraum zukommt. Diese allgemeinen Grundsätze sind seit langem bekannt. Gleichwohl ist dieses Thema aufgrund der Entwicklungen in den USA und Deutschland unter dem Gesichtspunkt der sog. „Legal Compliance“ aktueller denn je. Im Kern geht es darum, rechtliche
Risiken genauso wie geschäftliche oder finanzielle Risiken proaktiv zu managen und nicht bloß auf Rechtskonformität der Organisation zu vertrauen.
Die Notwendigkeit von Compliance-Systemen Zur Einhaltung „harter“ Rechtspfl ichten haben Geschäftsführer und Vorstände nicht nur eigene Rechtsverstöße zu unterlassen, sondern darüber hinaus auch geeignete organisatorische Vorkehrungen und Prozesse zu treffen, um Rechtsverstößen durch Mitarbeiter und Vertreter vorzubeugen. In der Praxis ist der Nachweis derartiger Vorkehrungen in der Regel die einzige Möglichkeit, die eigene Verantwortung als Manager abzuwehren oder zumindest eine Strafmilderung zu erreichen. Im Bereich des Verwaltungsrechts hat sich als sinnvolle organisatorische Maßnahme die Bestellung eines verantwortlichen Beauftragten erwiesen, der gegenüber der Behörde für die Einhaltung von Verwaltungsbestimmungen im Unternehmen haftet. Wichtig ist hier, dass der verantwortliche Beauftragte seiner Bestellung nachweislich zustimmen sowie über ausreichende Anordnungs- und Durchgriffsbefugnisse verfügen muss, um die in seinen Verantwortungsbereich fallenden Verstöße auch tatsächlich unterbinden zu können. Im Falle einer wirksamen Bestellung eines verantwortlichen Beauftragten reduziert sich die verwaltungsstrafrechtliche Verantwortung der ansonsten voll haftenden außenvertretungsbefugten Organe auf Fälle, in denen diese den betreffenden Verstoß vorsätzlich nicht verhindert haben. Weitere sinnvolle organisatorische Vorkehrungen können z.B. sein: Schaff ung einer Compliance-Funktion im Unternehmen mit Berichtspfl icht an die Geschäftsführung, Mitarbeiterschulungen, Verhaltenskodex, klare Aufgabenverteilungen und Anweisungen in „sensiblen“ Bereichen, eine funktionierende und umfassende Dokumentation, da nur sie im Ernstfall den Geschäftsführer oder Vorstand entlasten kann. Obwohl der Begriff Compliance bei den meisten Geschäftsführern und Vorständen bekannt ist, zeigt sich in vielen Fällen noch immer leider erst im Nachhinein und damit zu spät, wie wichtig die Einrichtung eines funktionierenden Compliance-Systems gewesen wäre. Eine rechtzeitige Auseinandersetzung mit der „Gretchenfrage“ ist daher im Lichte der aktuellen Entwicklungen geboten.
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Wissenschaft & Neue Märkte
Einzigartige Partnerschaft V. l.: Günter Weiss und Manfred Nairz forschen zu immunologischen und infektiologischen Themenbereichen Foto: Medizinische Universität Innsbruck
Weltweite Anerkennung Zu Beginn dieses Jahres sorgte ein Innsbrucker Forscherteam aus der Univ.-Klinik für Innere Medizin I für Aufsehen in der internationalen Wissenschaftsgemeinde. Im renommierten Journal „Immunity“ veröffentlichten Univ.-Prof. Günter Weiss und Dr. Manfred Nairz ihre neuen Forschungserkenntnisse zum Bluthormon Erythropoietin (EPO). „Neben der Aufklärung des molekularen Mechanismus konnten wir nachweisen, dass die immunregulierende Wirkung von Erythropoietin sich positiv auf den Verlauf von Autoimmunerkrankungen (wie etwa bei der chronisch entzündlichen Darmerkrankung Kolitis) auswirkt, jedoch negative Effekte auf den Verlauf von Infektionen hat“, erklärt Prof. Weiss. Einer breiten Öffentlichkeit ist das in der Niere produzierte Hormon EPO im Zusammenhang mit dessen Missbrauch als Blutdopingmittel bekannt. Neben seiner blutbildenden Wirkung spielt Erythropoietin bei zahlreichen biologischen Vorgängen eine wichtige Rolle. So sind EPO-Rezeptoren nicht nur auf der Oberfläche von blutbildenden, sondern auch von Immun- und Krebszellen präsent. Die neuen Erkenntnisse aus Innsbruck fanden in weiteren hochkarätigen Wissenschaftsmagazinen sowie in der New York Times, der Washington Post und der Neuen Zürcher Zeitung ihren Niederschlag: Unter anderem wurde die Arbeit in die „Faculty of 1000“, die weltweit besten 1000 Arbeiten eines Jahres, gewählt.
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V. l.: Hansjörg Jäger, Preisträger Thomas Peer und Kammerpräsident Jürgen Bodenseer bei der Verleihung des Hansjörg-Jäger-Zukunftspreises, mit dem bereits seit 1999 Unternehmen, Persönlichkeiten und Institutionen für innovative Spitzenleistungen ausgezeichnet werden. Von 2000 bis 2005 wurde der Preis gemeinsam mit dem Land Tirol vergeben, seit 2006 verleiht ihn die Wirtschaftskammer im Rahmen des Hansjörg-Jäger-Fonds
Hansjörg-JägerZukunftspreis für die Earthfly Holding GmbH Der zwölfte Preisträger der renommierten Auszeichnung ist die Earthfly Holding GmbH (TSG). Das Unternehmen wurde 2007 von Thomas Peer gegründet und hat sich auf die Entwicklung neuer Technologien und Innovationen im Bereich der erneuerbaren Energien spezialisiert. Earthfly entwickelt etwa Technologien, um den Einsatz fester Biobrennstoffe noch attraktiver und effizienter zu gestalten. Unter dem Namen Firefly wurden Pellets und Grillbriketts entwickelt, die durch die Beimengung eines natürlichen Zusatzstoffes bessere Leistungs-, Brenn-, Anwendungs- und Lagereigenschaften aufweisen. Der Unternehmensbereich Waterfly beschäftigt sich in Kooperation mit universitären Einrichtungen mit der Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet der Energiegewinnung aus Meereswellen. Einer zukunftsweisenden Technologie, schätzt doch der Weltenergierat, dass ca. 10 % des Weltstrombedarfs durch Wellenkraftwerke gedeckt werden könnten.
Auch in diesem Schuljahr setzen Tirols Wirtschaftstreuhänder eine richtungsweisende Schulpartnerschaft um. So übernehmen mehr als 20 Tiroler Steuerberater Ausbildungspatenschaften über Schüler der Handelsakademie Innsbruck. Dabei bieten diese Schülern ab dem II. Jahrgang Praxistage an, die durch ein Ferialpraktikum ergänzt werden. Diese österreichweit zunächst einzigartige Partnerschaft im Rahmen des schulautonomen Ausbildungszweigs Controlling, Wirtschaftspraxis und Steuern (CWS) geht auf die Initiative von Mag. Josef Sporer, Präsident der Kammer der Wirtschaftstreuhänder Tirols, und Prof. Hubert Deutschmann von der BHAK Innsbruck zurück. Inzwischen haben auch Salzburg, Oberösterreich, die Steiermark, Wien und Kärnten nachgezogen. Vorarlberg soll folgen. Diese duale Ausbildungsmöglichkeit gewährt den Schülern Einblicke in die betriebliche Praxis und ermöglicht, schon während der Schulzeit theoretisches Wissen umzusetzen. Die Steuerberater und Wirtschaftstreuhänder haben die Möglichkeit, vielleicht künftige Mitarbeiter kennenzulernen, und bekommen so auch einen Überblick über den Wissensstand der angehenden Kollegen. Außerdem können sie wertvollen Input für einen praxisorientierten Unterricht geben.
Schüler, Lehrer und Eltern feierten die Übernahme von Ausbildungspartnerschaften zwischen HAK-Schülern und einzelnen Steuerberatern. Mit dabei: HAK-Direktorin Karin Peter, Andrea Schober, Hubert Deutschmann und Kammerpräsident Josef Sporer
UMIT-Vizerektor Philipp Unterholzner, TILAK-Vorstandsdirektor Andreas Steiner, Franz Hoppichler (Pflegedirektor des LKH Hall), Wolfgang Markl (kaufmännischer Direktor), Gerhard Egender (ärztlicher Direktor) und UMIT-Rektorin Christa Them
Kürzlich wurde das Landeskrankenhaus Hall zum „Pflegewissenschaftlichen Ausbildungskrankenhaus der UMIT“ ernannt, um einen noch engeren Austausch zwischen der Pflegewissenschaft und Pflegepraxis zu gewährleisten. „Wir am Departement verstehen uns nicht als Wissenschaftler im Elfenbeinturm, sondern als solche, die den Praxisbezug stets im Auge haben“, sagt Rektorin Christa Them und verschafft der UMIT damit eine weitere Aufwertung am Bildungsstandort Tirol.
app. tipp
Sie sprießen wie Pilze aus dem Boden. Sie vermehren sich wie die Karnickel. Und seien wir ehrlich: Die meisten davon brauchen wir so dringend wie Schnee im Juli. Das Mysterium iPhone-App.Wir fragen nach, welche davon wirklich Anwendung finden.
Dieses Mal bei Mag. pharm. Jakob Moncher, Andreas-HoferApotheke, Innsbruck
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V. l.: Projektbetreuerin Claudia Mössenlechner mit Preisträgerin Jennifer Menzel und den beiden Hauptsponsorvertretern Norbert Kettner, Wien Tourismus, und Wolfgang Kleemann, ÖHT
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Trend Crowdsourcing
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Tourissimus 2011 geht an MCI Für ihre Masterarbeit zum Thema „Crowdsourcing“*) erhielt Jennifer Menzel, MA, Absolventin des MCI Innsbruck, den österreichischen Tourismusforschungspreis „Tourissimus“. In der Siegerarbeit wird ein Problem von gerade mittleren und kleinen Hotelbetrieben aufgegriffen: Innovationen sind zwar von immenser Bedeutung, eingeschränkt zur Verfügung stehende Ressourcen (Zeit, Geld, Wissen) wirken jedoch als Innovationsbarrieren. An einem konkreten Einzelfall untersuchte Menzel, wie unterschiedliche „Crowdsourcing“-Methoden zur Ideengenerierung, -akzeptanz und -umsetzung beitragen können, ohne den engen zeitlichen und budgetären Rahmen zu sprengen. Menzel beeindruckte dabei die Jury durch einen spielerischen Ansatz, mit dem sie sich dem Thema näherte, ohne dabei die fachliche Fundierung zu vernachlässigen. Da Crowdsourcing noch ein relativ neues Thema ist, konnte sie nur auf wenig Fachliteratur zurückgreifen. Umso erstaunlicher ist die Fülle an gehaltvollem Material, die sie in ihrer Untersuchung zutage brachte. Nähere Informationen zum Preis: www.tourissimus.at. Die Siegerarbeiten sind auf www.studien.at erhältlich.
2006 prägten Jeff Rowe und Mark Robinson von der US-amerikanischen Technologiemagazin Wired den Begriff Crowdsourcing. Im Gegensatz zum Outsourcing werden Unternehmensaufgaben dabei nicht an Drittunternehmen ausgelagert, sondern Arbeitsinhalte werden auf die Intelligenz und die Arbeitskraft einer Masse von Freizeitarbeitern im Web verlagert. Die vielfältigen Mechanismen des Web 2.0 sollen bei dieser Arbeitsstrategie zum Vorteil eines Unternehmens eingesetzt werden. Das OnlineLexikon Wikipedia gilt als Paradebeispiel dafür, wie gut Crowdsourcing funktionieren kann. Weltweit nutzen Firmen Crowdsourcing im Marketing, zur Produktverbesserung oder um neue Innovationsideen zu generieren. Aktuelle europäische Crowdsourcing-Start-ups, denen von Fachleuten großes Potential vorhergesagt wird, bringen beispielsweise Unternehmensgründer, die ein Logo benötigen, und Designer zusammen (www.12designer.com). Auch die Finanzierung von Geschäftsideen, soll mittels „Crowdsourcing“ möglich werden (www.crowdcube.com). Übersicht über Crowdsourcing-Projekte: www.socialnetworkstrategien.de/ uebersicht-crowdsourcing-projekte
Innovatives Projekt: Studierende als Wikipedia-Fachautoren Ein innovatives Lehr- und Lernprojekt wird derzeit im Rahmen des Biologiestudiums in Innsbruck umgesetzt: Studierende schreiben unter wissenschaftlicher Aufsicht Artikel für Wikipedia. Sie tragen so einerseits zur Qualitätssicherung des Onlinelexikons bei und publizieren dadurch erstmals eigene wissenschaftliche Texte. Die Texte sind im Rahmen einer Vorlesung zum wissenschaftlichen Arbeiten in der Biologie unter Leitung von Prof. Thorsten Schwerte vom Institut für Zoologie entstanden: „Artikel, die in der Wikipedia verfasst werden, müssen Kriterien erfüllen, die auch für die späteren Arbeiten der angehenden Wissenschaftler gelten. Dadurch eignet sich dieses Projekt hervorragend, die Studierenden in der Anfangsphase des Studiums auf die Welt der Wissenschaft vorzubereiten.“ Das didaktische Konzept stammt von ihm und seinem Masterstudenten Stefan Stolz. Alle Beiträge der Studierenden aus Innsbruck online: http://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer:UIBK-Bio
Die Presse
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Veranstaltungshinweis: „Innovative Lichttechnologien“ Am 7. Juni findet von 14 bis 17.30 Uhr im Innsbrucker Landhaus die Veranstaltung Energie Zukunft Tirol zum Thema Innovative Lichttechnologien statt. Im Mittelpunkt stehen lichttechnische Innovationen wie LED, energieeffiziente Leuchten sowie Steuerungs- und Lichtmanagementsysteme für den Innen- und Außenbereich. Die Veranstaltung bietet einen guten Überblick über den aktuellen Stand und spricht mit Best-PracticeBeispielen effiziente Beleuchtungsmöglichkeiten für unterschiedliche Einsatzbereiche wie öffentliche Gebäude, Betriebe oder auch Straßenbeleuchtung an. Infos und Anmeldung unter office@energie-tirol.at
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eco.zukunft
Erfahrungsaustausch
Was bringt das meinem Unternehmen? Für immer mehr Tiroler gehört der regelmäßige Besuch von sozialen Netzwerken, allen voran Facebook, zu ihrem Alltag. Auf Unternehmensebene ist die Nutzung von Social Media dagegen noch relativ gering. Marketingexperten warnen, dass hier ein wichtiger Trend verschlafen wird. Allerdings ist es schwierig, den positiven Ertrag aus dem investierten Kapital (ROI) in eine Social-Media-Marketingkampagne zu errechnen. Aus jedem Freund wird nicht gleich ein Kunde. Das Topthema der Marketingbranche 2011 heißt daher „Social Commerce“. Facebook und andere soziale Netzwerke sollen als Vertriebskanal genutzt werden. eco.nova sprach mit Marketingexperten und recherchierte Trends.
Rund 80 % der Österreicher nutzen das Internet. Mehr als die Hälfte von ihnen tummeln sich in sozialen Netzwerken. Laut der aktuellen Ausgabe des Integral Austrian Internet Monitor – Consumers (AIM-Consumer) haben 48 % der österreichischen InternetnutzerInnen in den letzten vier Wochen Facebook besucht. Damit legte das Netzwerk gegenüber dem Vorjahr um fünf Prozentpunkte zu. Auch 46 % der Tiroler Internetuser besuchten im vergangenen Monat Facebook. In Inns-
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bruck und einem Umkreis von 80 Kilometern nutzen laut Facebook rund 75.000 Personen aktiv dieses Netzwerk. Die Tirolerinnen und Tiroler liegen in ihrem Nutzungsverhalten von Social Media damit knapp hinter dem österreichischen Durchschnitt. Die Bedeutung anderer sozialer Netzwerke wie MySpace, StudiVZ, und Uboot liegt dabei weit hinter Platzhirsch Facebook zurück. Größeres Potenzial hat laut Meinung einiger Marketingexperten in Österreich noch Twitter.
Laut einer telefonischen Befragung von 500 GeschäftsführerInnen und PersonalleiterInnen der MAKAM Market Research GmbH sind allerdings nur 20 % der österreichischen Unternehmen ab 25 MitarbeiterInnen mit einem eigenen Profi l auf einer Social-Media-Plattform vertreten. Eine Studie zur Social-Media-Nutzung der heimischen Wirtschaft des E-Centers (Wirtschaftskammer Österreich, WKÖ) zeigt darüber hinaus, dass nur ein Viertel jener Unternehmen, die bereits in sozialen Medien aktiv sind, strategische Ziele bei der Nutzung verfolgen. 41 % der befragten Unternehmen sehen den Nutzen ihres Engagements für ihr Geschäft noch nicht konkret. Immerhin 36 % sehen positive Ergebnisse, am meisten profitieren sie bei der Neukunden- und Neugeschäftsanbahnung.
Kostenlos, aber nicht umsonst Social Media dafür zu nutzen, Menschen Lust auf ihr Produkt zu machen, kann sich aber lohnen. „Nicht jedes Unternehmen muss auf diesen Trend aufspringen, aber jeder gesunde Betrieb muss sich damit beschäftigen“, sagt Marco Wegleiter, Inhaber der Social-Media-Agentur Webzucker und WIFI-Referent. Denn auch wenn ein Unternehmen nicht selbst über einen Auftritt verfügt, ist es wahrscheinlich, dass über die Firma längst auf Facebook gepostet oder getwittert wird. „Die Party findet statt, egal ob man selbst dabei ist oder nicht“, bringt es Jeannette Hausberger von der Innsbrucker Werbeagentur ICC auf den Punkt. Für das Erstellen eines Firmenprofi ls fallen nur geringe Kosten beispielsweise für ein individuelles Design und keine Anmeldegebühren an. Deshalb sind Social Media insbesondere für Start-ups und KMUs interessant. Trotzdem ist die Nutzung keinesfalls kostenlos. Bei sozialen Netzwerken gibt es keine Büro- und Öffnungszeiten. Benutzer wünschen sich zudem einen zeitnahen Dialog. Dafür muss ein organisatorischer Rahmen geschaffen werden. „Ein paar Stunden Arbeitszeit pro Woche sollte auch bei kleineren Unternehmen eingerechnet werden“, erklärt Wegleiter. Bevor ein Unternehmen sich in die Welt der Social Media begibt, ist es darüber hinaus unerlässlich, eine Strategie zur Verwendung von Social Media zu haben. Um die Möglichkeiten der sozialen Netzwerke ausschöpfen zu können, braucht es ein gewisses technisches Know-how, auch in der laufenden Wartung und insbesondere in der laufenden Betreuung. Die Anzahl von sozialen Netzwerken ist enorm und fast täglich kommen neue hinzu. „Bei der Auswahl der sozialen Portale, in denen ein Unternehmen aktiv werden möchte, kann man insbesondere ohne entsprechende Erfahrung leicht den Überblick verlieren, dementsprechend heißt die Devise nicht Quantität, sondern der Trend geht zur Qualität“, sagt Hausber-
ger. „Früher zählte vor allem die Anzahl der Freunde in sozialen Netzwerken.“ Inzwischen gibt es genaue Tools, mit denen gemessen werden kann, über welche Seiten auf eine Homepage zugegriffen wird und wie aktiv beispielsweise Facebookfreunde sind. Das ermöglicht eine Erfolgskontrolle von Social-MediaAktivitäten und gegebenfalls eine Anpassung der Strategie an die Interessen der potenziellen Kunden.
Keine Angst vor negativer Kritik „Keine Angst vor den eigenen Kunden zu haben“, ist nach Meinung von Thomas Thaler, Geschäftsführer der Tiroler Agentur „Thaler Enterprises“, eine der wichtigsten Voraussetzungen, die ein Unternehmen erfüllen muss, bevor es mit einem Social-Media-Profi l online geht. Viele Unternehmen befürchten einen so genannten „Shit storm“ zu erleben. Dabei handelt es sich um eine Konzentration von negativer Kritik. Eine solche Welle negativer Beiträge in Onlineforen erlebte beispielsweise die Tiroler ÖVP, als sie über YouTube ein Internetvideo über das Thema Frauen und Berufstätigkeit veröffentlichte. In dem Beitrag war unter anderem eine Frau in rotem BH zu sehen, die ihrem Ehemann die Füße massiert, während sich er ein Bier öff net. Die für das Video verantwortliche Tiroler ÖVP-Frauenchefin Sonja Ledl-Rossmann gab gegenüber dem ORF Tirol an, das Video sei lediglich als Diskussionsgrundlage für den Einstieg in eine große Frauenveranstaltung gedacht gewesen. Der offenbar ironisch gemeinte Inhalt kam bei den Zuschauern aber nicht an: Meldungen, die ÖVP habe ein Frauenbild wie in den 1950er Jahren, waren noch die harmlosesten Beiträge in Onlineforen. Für Unternehmen kann so ein „Shit storm“ allerdings auch durchaus eine Chance sein. „Wenn ich als Firma auf ungünstige Kommentare oder negative Kritik sehr gut reagiere, kann ich zeigen, dass ich Kundenwünsche ernst nehme, und steigere damit meine Glaubwürdigkeit“, erklärt Wegleiter.
Guidelines für Mitarbeiter Eine wichtige Basis für den Beginn von Aktivitäten in Social Media für Unternehmen sind die eigenen Mitarbeiter. „Wenn ein Angestellter sich mit der Firma, für die er arbeitet, identifizieren kann und darüber am Stammtisch und in sozialen Netzwerken redet, ist das für mein Unternehmen Werbung“, meint Hausberger. Das E-Center der Wirtschaftskammer Österreich rät daher Arbeitgebern, ihren Mitarbeitern die Nutzung von Social Media während der Arbeitszeit nicht leichtfertig zu verbieten: Nur wer sich selbst in sozialen Netzwerken bewegt, ist informiert über das Bild seines Unternehmens im Web und kann dieses selbst beeinflussen. Allerdings ist es wichtig, dass die Mitarbeiter seriös im Web auftreten. Posts und Kommentare bleiben jahrelang sichtbar und können von jedermann jederzeit gelesen werden. Tipps und recht-
eco.zukunft
Nur 20 % der Unternehmen nutzen Social Media
Marco Wegleitner, Inhaber der Social-Media-Agentur Webzucker und Referent am WIFI
Definition Social Media Als Social Media werden in der Regel Internet-Plattformen verstanden, die es Nutzern ermöglichen, gegenseitig zu kommunizieren und Informationen auszutauschen. Kommunikationsmittel sind Text, Bilder, Audio oder Videos. Traditionelle Medien waren auf die One-WayKommunkation ausgerichtet. Die Benutzer sozialer Netzwerke im Internet werden allerdings von Konsumenten zu Produzenten. Die Verbreitung von Smartphones, Tablet PCs und mobilem Internet ermöglicht die permanente Nutzung von Social Media. Wenn einem Konsumenten etwas gefällt, kann er es sofort, noch im Geschäft oder Restaurant seinen Freunden mitteilen.
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liche Informationen für Arbeitgeber bietet die Gratisbroschüre „Social Media Guidelines für KMU, Version 2.0“. (Download unter www.wko.at/e-center/)
Wie bewerten Mitarbeiter mein Unternehmen? Jeanette Hausberger, ICC Werbeagentur
Hendrik Maat, ShopShareGeschäftsführer
Ein Portal, auf dem sich Mitarbeiter anonym über ihr Unternehmen äußern können, ist Kununu. Der Name klingt exotisch, doch dahinter verbirgt sich die bekannteste Arbeitgeber-Bewertungsplattform im deutschsprachigen Raum. „kununu“ stammt aus der afrikanischen Sprache Suaheli und bedeutet „unbeschriebenes Blatt“. Laut Angaben des Unternehmens mit Sitz in Wien haben auf der Plattform www.kununu.com bisher mehr als 125.000 Mitarbeiter aus Deutschland, Österreich und der Schweiz rund 54.000 Unternehmen nach Kriterien bewertet, die für Arbeitnehmer relevant sind. Unternehmen nutzen die Plattform zur Steigerung der Bekanntheit als Arbeitgeber, für Personalmarketing und zielgerichtetes Recruiting. Martin und Mark Poreda gegründeten 2007 das Unternehmen, das nach eigenen Angaben aktuell bis zu einer Million Besucher im Monat hat.
Wie verdiene ich Geld mit Facebook? Immer mehr Unternehmen möchten soziale Netzwerke aber nicht nur zur Imagepflege und Kundenbindung nutzen. Social Media wie Facebook sollen auch als Vertriebskanal dienen. Empfehlungen von Freunden spielen bei Kaufentscheidungen schon jetzt eine größere Rolle als etwa die klassische Werbung. Wer hat sich nicht schon einmal etwas gekauft, was einer seiner Bekannten gerade erworben und angepriesen hat. Wird ein Produkt über Facebook erworben, erfahren das auch die Freunde des Käufers. Im Durchschnitt hat ein Facebook-Nutzer 130 Freunde. Das erklärt, warum das Thema „Social Commerce“ für Unternehmen so interessant ist. Die nahtlose In-
tegration von Online-Shops in das Firmenprofi l auf Facebook ermöglicht die von der Tiroler Firma easybooking entwickelte Software ShopShare. Bereits 750 Kunden nutzen dieses Angebot, damit gehören die Ötztaler zu den Marktführern im deutschsprachigen Raum. „Rund ein Viertel der weltweiten InternetBevölkerung ist auf Facebook, mit unseren Produkten ShopShare und ShopShare:deals kann dort gefischt werden, wo die Fische sind“, meint ShopShareGeschäftsführer Hendrik Maat. Allerdings gibt er auch zu bedenken, dass Social Media keine Vertriebskanäle sind. „Es hängt vom Produkt ab, aber über Facebook kann maximal 2 bis 5 % des Umsatzes eines normalen Online-Shops erzielt werden“, sagt Maat. Menschen gehen in soziale Netzwerke, um sich mit anderen auszutauschen, nicht um etwas zu
Die wichtigsten Social Media Facebook: 2.474.900 ÖsterreicherInnen haben ein Facebook-Profil (Stand 9.5.2011). Dieses soziale Netzwerk dient dazu, mit Freunden, Arbeitskollegen, Kommilitonen und anderen Mitmenschen in Kontakt zu bleiben und gegenseitig Informationen auszutauschen. Twitter: Twitter ist eine Anwendung zum Mikroblogging. Es wird auch als soziales Netzwerk oder als öffentlich einsehbares Tagebuch definiert. Privatpersonen, Organisationen, Unternehmen und Massenmedien nutzen Twitter als Plattform zur Verbreitung von kurzen Nachrichten mit maximal 140 Zeichen. 45.367 ÖsterreicherInnen verfügen über ein eigenes Profil. (Stand 9.5.2011). Xing: Mit über vier Millionen Mitglieder im deutschsprachigen Raum ist XING das führende deutschsprachige OnlineNetzwerk für Geschäftskontakte. Foursquare: Bei Foursquare haben die User ebenfalls Kontakte, die online „verfolgt” werden können. Die zweite Funktionalität von Foursquare bezieht sich auf „Plätze, auf denen man sich befindet“. Als User checkt man sich bei Foursquare ein, wenn man gerade ein Gebäude oder einen interessanten Ort betreten hat. YouTube: YouTube ist ein Videohoster. Angemeldete Benutzer können ihre Videos auf die YouTube-Server hochladen. Aktuell werden nach eigenen Angaben circa 36 Stunden Videomaterial weltweit pro Minute auf YouTube geladen. MySpace: Diese werbefinanzierte Webseite ermöglicht es ihren Nutzern, kostenlose Benutzerprofile mit Fotos, Videos, Blogs, Gruppen usw. einzurichten. Uboot: 2000 hat die Wiener Internetfirma ucp.ag, Uboot.com als Jugend-Community aufgebaut. Zeitweise konnten 6 Millionen Nutzer verzeichnet werden. Anfang 2010 gab es einen völligen Neustart. Im Vergleich zu Facebook will Uboot. com mit neuartigen Privatsphäre-Funktionen punkten und bis Ende 2011 wiederum eine Million Nutzer zählen. StudiVZ: StudiVZ, SchülerVZ und MeinVZ gehören zu den meistgenutzten Communities in Deutschland. Die Bedeutung in Österreich ist dagegen deutlich geringer. Alle VZ-Netzwerke zusammen haben 16 Millionen Mitglieder.
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DIE NEUE ELEGANZ DER GESCHWINDIGKEIT
kaufen. Dementsprechend, glauben die Marketingexperten, liegt die Zukunft des Onlinegeschäftes in Social Media im Verkauf von so genannten Group Coupons. Dabei wird einer einzelnen Person ein günstiger Preis angeboten, der normalerweise nur bei der Abnahme sehr großer Mengen möglich wäre. Die Nachfrage wird dabei gebündelt, um Preisvorteile zu generieren. Auf Plattformen wie GroupOn, Daily Deal oder BrandsForFriends wird dieses Konzept bereits erfolgreich umgesetzt. Österreichische Unternehmen nutzen bisher allerdings nur wenig die Möglichkeit, ihre Produkte über Facebook zu verkaufen. „Lediglich 10 % unserer Anfragen nach unseren Produkten erhalten wir aus Österreich“, erklärt Maat. „Viele Hotels glauben beispielsweise genug Stammkunden zu haben. Aber der Rest der Welt ist auf Facebook und wer jetzt keine Community auf baut, der hat deswegen vielleicht bald einen Wettbewerbsnachteil.“
Best-Practice-Beispiele aus der bunten Welt der Social Media Heldengeburt im Web 2.0 – Der Fall „Ron Hammer”: www.crossmedia.de/hornbach-ronhammer/ Professioneller und zeitnaher Umgang mit Kundenkritik: www.facebook.com/AustrianAirlines?sk=wall Kampagne für den durch Google Street View bekannt gewordenen Kurort im Allgäu: www.dubistoberstaufen.de
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Die Touristikbranche in Tirol hat hier Aufholbedarf. Die Online-Marketing-Agentur eTouristik aus Gnadenwald zeigt auf, dass gerade für Hotels ein gezieltes Social-Media-Marketing wichtig ist: Eine Weiterempfehlungsrate auf Holidaycheck zwischen 95 % und 100 % erhöht die Buchungsrate und sorgt somit für ein Umsatzplus. Allerdings braucht es auch eine nachhaltige Strategie. Viele Touristiker verfügen zwar über eigene Social-Media-Profi le. Wenn Gäste allerdings in sozialen Netzwerken berichten sollen, wie gut ihnen der Urlaub in Tirol gefallen hat, ist es auf der anderen Seite nicht sinnvoll, für das Benutzen des hoteleigenen WLAN eine Gebühr zu verlangen.
Die Zukunft: „Facebook Deals“ und Google „+1“
Ein weiterer Trend in sozialen Netzwerken sind „Location Based Services“, also ortsbezogene Dienste. Dazu zählt beispielsweise „Facebook Places“. Nutzer von beispielsweise Smartphones können jederzeit bekannt geben, an welchem Ort sie sich befinden. Dem virtuellen Exhibitionismus sind damit keinerlei Grenzen mehr gesetzt. Einige Wochen nach dem Start in den USA wurde in Teilen Europas dieser Dienst um das Angebot von „Facebook Deals“ erweitert. „Places“ und „Deals“ bieten den gleichen Service wie das Netzwerk Foursquare. Als Belohnung, dass ein Kunde sich bei einem Unternehmen eincheckt und damit seinen Freunden bekannt gibt, wo er gerade eine Pizza isst oder Buch gekauft hat, erhält er Rabatte und Gutscheine. Vorgestellt wurde der Dienst in Europa bisher nur für Deutschland, Spanien, Italien, Frankreich und Großbritannien, an der Einführung in weiteren Ländern wird laut Facebook gearbeitet. Ein bisschen „sozialer“ möchte auch die Suchmaschine Google werden. Mit „+1“ führt nun auch Google eine Art Like-Button nach dem Vorbild von Facebook ein. Mit den persönlichen Empfehlungen will Google seine Suchergebnisse nützlicher machen, denn die Empfehlungen von Freunden tauchen künftig in den Ergebnislisten auf. Marketingexperten sehen diese Entwicklung allerdings skeptisch. „In den Köpfen der Leute ist und bleibt Google eine Suchmaschine und wird deshalb Facebook ihre Rolle als soziales Netzwerk nicht streitig machen“, erklärt Hausberger. Relevant wird dieser Aspekt aber für die Suchmaschinenoptimierung. Schon jetzt lohnt sich für diesen Aspekt eine Präsenz in sozialen Netzwerken. Der Markenname kommt häufiger im Internet vor, dementsprechend verbessert sich die Findbarkeit in Suchmaschinen. Allerdings müssen Trends in der Web-2.0-Community vorsichtig betrachtet werden. Die Entwicklung ist sehr schnelllebig: Eine Innovation von heute kann morgen schon von gestern sein.
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Linktipps
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www.socialmediaradar.at (Nutzung sozialer Netzwerke in Österreich) www.socialmediaranking.at (Performance von Unternehmen in Social Media) www.facebookbiz.de (Marketing & Business in Facebook) http://allfacebook.de (Facebookmarketing) www.socialbakers.com (Facebookstatistiken)
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Text: Barbara Hoff mann Fotos: Florian Schneider
Service von Tirol bis nach Europa
Stärken, Ansiedeln, Vermarkten. So positioniert die Standortagentur Tirol ihre Arbeit in Kurzform. Das Stärken der heimischen Betriebe und Forschungseinrichtungen ist seit jeher wichtigstes Anliegen. Die Services dazu reichen jetzt bis nach Europa. Ein Interview mit Ute Putz, Leiterin der Innovations- und Clusterservices in der Standortagentur Tirol.
Was sind Cluster? Cluster sind Netzwerke von Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Bildungsanbietern und Interessenvertretungen entlang einer Wertschöpfungskette. Am Standort Tirol managt die Standortagentur Tirol die Cluster Erneuerbare Energien, Informationstechnologien, Life Sciences, Mechatronik und Wellness Tirol. Die jeweiligen Clustermanager sind Schnittstelle: Ihre wesentliche Aufgabe ist Kommunikation auf allen Ebenen, Motivation und Vermittlung zwischen den Mitgliedern. Die Mitglieder nützen Synergien, um ihre Innovationskraft gemeinsam zu stärken. Mitglieder und Standort profitieren von der besseren Sichtbarkeit ihrer Kompetenzen im In- und Ausland.
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eco.nova: Ganz direkt, Tiroler Betriebe und Forschungseinrichtungen stärken – wie geht das? Ute Putz: Bauen wir das Thema kurz auf – der heimischen Wirtschaftspolitik geht es darum, in Tirol hochwertige Arbeitsplätze zu sichern und neue zu schaffen. So lautet der Auftrag an uns. Und weil nur wettbewerbsfähige Wirtschaft und Wissenschaft sichere Arbeitsplätze bieten kann oder das Potenzial für neue hat, bieten wir eine Reihe von Services, mit deren Hilfe beide Seiten ihre Wettbewerbsfähigkeit
verbessern können. Das Zauberwort dazu heißt Innovationen erarbeiten – hier meine ich neuartige Verfahren, Produkte und Dienstleistungen – oder Innovationen in Form von neuen Prozessen einführen. Was sind solche Services, mit welchen Anliegen kann gerade einer der zahlreichen Klein- und Mittelbetriebe in Tirol zu Ihnen kommen? Grundsätzlich immer dann, wenn sich ein Betrieb verbessern will. Nehmen wir an, Sie wären an die-
Sie erwähnen die von der Standortagentur gemanagten Cluster. Diese werden von Ihnen als „Innovations- und Kooperationsplattformen“ ausgewiesen. Ein Zufall? Dem Auftrag an uns entsprechend sind die Cluster per se so ausgerichtet. Und das Konzept geht auf. Die Cluster haben sich in den letzten Jahren zu einer echten Drehscheibe von Innovationen und Kooperationen am Standort entwickelt. Bei den angesprochenen, direkt von uns gemanagten Clustern sind bis dato knapp 350 Unternehmen und Forschungseinrichtungen aktive Mitglieder. 42 der im Jahr 2010 bei der Standortagentur Tirol in regionalen Innovationsprogrammen betreuten Projekte kommen aus den betreffenden Clustern. Und allein im Jahr 2010 konnten wir in diesen Clustern 45 Kooperationen von Mitgliedern mit entwickeln, beraten und begleiten. Die bestehenden Clustermitglieder sind also innovationsaktiv und kooperationsbereit. Eine echte Einladung an weitere Tiroler Betriebe, sich anzuschließen. Gibt es Services, von welchen nur Clustermitglieder profitieren? Freilich. Nur ein Beispiel, ich habe vorher von „vertrauensvollen Netzwerken“ gesprochen. Austausch und Kooperation verlangt eine grundsätzliche Basis des Vertrauens. Diese kann nur in einem Cluster, in dem laufend zusammengearbeitet wird und in dem man sich kennt, im erforderlichen Ausmaß entstehen. Gehen wir noch einmal davon aus, Ihr Unternehmen hat eine Idee. Und um diese weiterzuentwickeln und Chancen und Risiken besser abschätzen zu können, bräuchten Sie bereits in einer sehr frühen Phase externes Feedback. Wenn Sie Mitglied in einem unserer Cluster sind, organisieren wir in diesem Fall ein Impulsgespräch für Sie. Wir holen Experten bei Bedarf aus unterschiedlichen Clustern zusammen, die Ihnen qualifiziertes Feedback geben können. Unsere Clustermanager vermitteln und moderieren für Sie. Und dabei können Sie davon ausgehen, dass je länger Sie sich bereits im Netzwerk bewegen und sich einbringen, der Austausch umso offener von sich gehen und der Output umso konstruktiver für Sie ausfallen wird. Eben aufgrund der erarbeiteten Vertrauensbasis.
Und wie funktioniert das neue Service der Vernetzung auf europäischer Ebene? Wir vermitteln hier europäische Partner für betriebliche Kooperationen im Bereich Forschung, Technologie und Entwicklung. Und zwar über die Technologiedatenbank des Enterprise Europe Network (EEN), eine quasi Online-„Partnerbörse“. 600 EEN-Büros – darunter die Standortagentur Tirol als neue Tiroler Anlaufstelle – aus 45 Ländern spielen in die Datenbank die Technologieprofi le und speziellen Anfragen ihrer Betriebe ein; sie helfen zunächst beim Erstellen schlüssiger Profi le, „matchen“ anschließend die Anfragen mit bestehenden Profi len und prüfen schließlich alle Feedbacks zu Anfragen auf deren Qualität und Nutzen. Das passiert immer in enger Zusammenarbeit mit dem andernorts zuständigen Büro. Hier gibt es schon eine Reihe von Erfolgsgeschichten. Auch Konsortien, die man zum Einwerben europäischer Technologiegelder braucht, fi nden in der Regel über das EEN zusammen. Clustermitgliedschaft ist bei diesem Service wie schon bei der Förderberatung keine Voraussetzung. Können Sie eines dieser Erfolgsbeispiele nennen? Ja, Alois Bauer und sein Schwazer Unternehmen Mattro haben ihre Erfolgsgeschichte bereits veröffentlicht. Alois Bauer will ein geländetaugliches Nutzfahrzeug entwickeln, das sowohl mit Rad- als auch mit Raupenantrieb gesteuert werden kann. Zur Finanzierung des Prototypenbaus kamen nur europäische Quellen in Frage. Dafür brauchte er Spezialisten im Boot, die er über das Enterprise Europe Network gefunden hat. Serviciert hatten ihn dabei noch die Mitarbeiter des ehemaligen Büros für Europäische Programme, das mit Anfang dieses Jahres in die Standortagentur Tirol integriert worden ist. Auch die Finanzierungsmöglichkeiten für das entstandene Konsortium sind mit Herrn Bauer geprüft und die Antragsstellung beim europäischen ERA-SME-Programm begleitet worden. Der Antrag war erfolgreich und Einzelunternehmer Alois Bauer koordiniert heute ein EU-Projekt, das 1,3 Millionen Euro wert ist. Schon für den Herbst plant er die Testfahrt mit dem Prototyp. Welche Trends und Entwicklungen erwarten Sie für den Zeitraum 2011 und 2012? Innovation und Kooperation, aber auch Hochqualität, werden für die heimischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen noch wesentlicher. Ihre Frage bringt mich noch einmal zu unseren Clustern. Denn dort arbeiten wir gemeinsam mit den Mitgliedern auch daran, die jeweiligen Branchen an den Themen und Trends der Zeit auszurichten. Dazu beschäftigen wir uns zum Zeitpunkt intensiv mit der Entwicklung des Standortes zu einer Gesundheitsdestination sowie zu einem Vorzeigeland bei erneuerbaren Energien. In beiden Fällen wollen wir eine schnurgerade Brücke zum Tourismus bauen. Dieser würde von einer Spezialisierung auf Gesundheit und Energieeffizienz seinerseits enorm profitieren.
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ser Stelle eine Unternehmerin oder ein Unternehmer mit einer innovativen Idee, die für die Umsetzung selbstverständlich die vom Land, vom Bund oder der Europäischen Union angebotenen Förderungen nützen möchte. Dann prüfen wir Ihr Vorhaben mit Ihnen, identifi zieren die passenden Töpfe und begleiten Sie durch den Antragsprozess. Gerade in Europa ist dieser Prozess durchaus komplex, aber auch auf regionaler oder nationaler Ebene kann ich Ihnen versprechen, dass Sie vom Know-how unserer Förderberater profitieren. Weiter können Sie von uns erwarten, dass wir schauen, von welchen Partnern Sie bei der Umsetzung Ihrer Pläne gewinnen können, und diese für Sie suchen. Dabei sind regional die von uns koordinierten Cluster erste Anlaufstelle, seit 1. Jänner 2011 vernetzen wir aber auch auf europäischer Ebene.
Europa-Service Die Standortagentur Tirol hilft heimischen Betrieben und Forschungseinrichtungen seit 1. Jänner 2011 bei der Stärkung ihrer Wettbewerbsfähigkeit mit europäischen Partnern und Mitteln. Die neuen Services im Überblick: • Beratung und Begleitung zur Einwerbung von europäischen Geldern für Forschung und Technologie (7. EU-Forschungsrahmenprogramm) • Vermittlung zu europäischen Partnern für betriebliche Forschung und Entwicklung (Enterprise Europe Network) • Vermittlung von Praktika für Tiroler Studierende und jungen ArbeitnehmerInnen im europäischen Ausland (TirolerInnen auf der Walz, Xchange)
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Verantwortungsvoll wirtschaften: Ein nachhaltiger Trend in Tirol? Viele Tiroler Unternehmen übernehmen ganz selbstverständlich gesellschaftliche Verantwortung. Allerdings passiert viel ohne klares Konzept, dafür aus sozialer Tradition heraus. Manche Einmalprojekte dienen mehr dem Marketing für ein Unternehmen als der Zukunft dieses Landes. Aber gute Corporate-Social-Responsibility (CSR)-Projekte sollen Schule machen. Dafür gibt es viele Initiativen im Land. Beim Trigos Tirol, dem Preis für Unternehmen mit Verantwortung, wurden vier Best-Practice-Beispiele ausgezeichnet.
Text: Barbara Hoff mann Fotos: Florian Schneider, Neuner
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Der Trigos Tirol 2011 wird von einer breiten Plattform aus Wirtschaft und Nichtregierungsorganisationen in Kooperation mit der Wirtschaftskammer Tirol verliehen und versteht sich als die österreichische Auszeichnung für CRS. Alle Bewerber aus Tirol nehmen automatisch auch am bundesweiten Wettbewerb teil. Das Thema Nachhaltigkeit steht im Vordergrund. Eine Einmalaktion soll nicht ausgezeichnet werden, den Organisatoren geht es um
mehr: „Für die Jury zählt zu 40 % das Projekt und zu 60 % das ganzheitliche, nachhaltige Engagement des einreichenden Unternehmens“, sagt Marlene Hopfgartner, zuständig bei der Wirtschaftskammer Tirol für die Abwicklung des Trigos. Auch bei der Auswahl der Preise, die dem Alpenresort Schwarz, der Skiliftgesellschaft Hochfügen GmbH, Bichlbäck und der Sandoz GmbH überreicht wurden, achteten die Organisatoren auf einen Mehrwert für die Ge-
Marlene Hopfgartner, Wirtschaftskammer Tirol, ist zuständig für die Abwicklung des Trigos. Im Rahmen der Benefizauktion „Wasser zum Leben“ hat das Organisationskomitee Bilder von Altbischof Reinhard Stecher ersteigert, die in der Folge an die Trigos-Preisträger überreicht wurden
für Betriebe kann sich ein Blick in diese umfangreiche Broschüre lohnen. Die im Katalog vorgestellten Aktivitäten liefern Ideen, Anregungen und konkrete Handlungsmöglichkeiten für Gemeinden, Vereine, Pfarren, Schulen, Betriebe, Familien oder auch jeden Einzelnen. „Unternehmerischen Nachhaltigkeitsprojekten mangelt es allerdings häufig an einer professionellen Strategie“, bemerkt Thomas Walker, Leiter von „walk on – Institute for sustainable solutions“ in Ellmau. Der Tiroler arbeitet mit an der Entwicklung von Nachhaltigkeitskonzepten in ganz Europa. „Es passiert sehr viel, aber nicht bewusst, sondern aus einer sozialen Tradition heraus.“ Für den Tiroler ist die Ethik ein wichtiges Fundament für nachhaltiges Wirtschaften. „Im Zentrum von Nachhaltigkeit stehen immer die Menschen, es braucht daher einen Ordnungsrahmen, ein Managementkonzept, damit ein gegenseitiger Nutzen für Unternehmen und Gesellschaft entstehen kann“, sagt Thomas Walker. Der Tiroler schätzt, dass sich gut 40 bis 50 Unternehmen in Tirol bereits strukturiert mit Nachhaltigkeitskonzepten auf den Weg machen. „Im europäischen Vergleich liegt Tirol damit im Mittelfeld. Es gibt Regionen, wie zum Beispiel Bayern, die deutlich weniger tun, aber auch Länder wie beispielsweise Dänemark, die Spitzenreiter sind.“ Der akkreditierte CSR-Consultant kann allerdings
Linktipps: Tiroler Gemeindekatalog und Initiativen des Landes Tirol zum Thema Nachhaltigkeit: www.tirol.gv.at/ nachhaltigkeit Trigos – die Auszeichnung für Unternehmen mit Verantwortung: www.trigos.at
Definition Nachhaltigkeit Für „Nachhaltigkeit“ gibt es viele Definitionen. Die erste umfassende Erklärung, die auch heute noch häufig zitiert wird, hat die 1983 eingesetzte UN-Kommission für Umwelt und Entwicklung erarbeitet. Das nach ihrer Vorsitzenden als Brundtland-Kommission bezeichnete Gremium definiert eine Entwicklung als nachhaltig, „die den Bedürfnissen der heutigen Generation entspricht, ohne die Möglichkeiten künftiger Generationen zu gefährden, ihre eigenen Bedürfnisse zu befriedigen und ihren Lebensstil zu wählen.“ Heutzutage wird zwischen zwischen ökologischer, ökonomischer und sozialer bzw. gesellschaftlicher Verantwortung unterschieden.
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sellschaft. Im Rahmen der Benefizauktion „Wasser zum Leben“ hat das Organisationskomitee vier Bilder von Altbischof Reinhard Stecher ersteigert. Der Erlös kam Brunnenbauprojekten in Afrika zugute. Insgesamt 20 Unternehmen haben sich heuer um den Trigos Tirol beworben. Die Bandbreite der eingereichten Projekte war dabei genauso groß wie der Bereich Nachhaltigkeit an sich. In der Regel wird bei dem Thema zwischen ökologischer, ökonomischer und sozialer bzw. gesellschaftlicher Verantwortung unterschieden. Angelehnt an dieses Modell wird der Trigos Tirol in den vier Kategorien Arbeitsplatz, Gesellschaft, Markt und Ökologie vergeben. „Es waren sowohl KMUs als auch Großbetriebe dabei“, sagt Hopfgartner. Dass auch kleine Betriebe etwas bewirken können, zeigt der Sieger der Kategorie Markt, der Bäckermeisterbetrieb „Bichlbäck“ mit Filialen in Niederndorf und Ebbs. „Ältere Leute in entfernten Wohngegenden werden mit Brot und Lebensmitteln beliefert. Auch bei der Produktion wird auf die Umwelt und regionale Produkte gesetzt.“ Für den Auf bau eines Energiemanagementsystems wurde das Unternehmen Sandoz GmbH in der Kategorie Ökologie ausgezeichnet. „Das Einsparen von Energie bringt nicht nur eine Kostenreduktion für das Unternehmen, sondern auch der Gesellschaft etwas“, erklärt Hopfgartner den doppelten Nutzen von nachhaltigem Wirtschaften. In der Kategorie Arbeit konnte das Alpenresort Schwarz punkten. Das ausgezeichnete Projekt „Schwarz Inside“ hat die umfassende Entwicklung und Förderung der Mitarbeiter im Unternehmen zum Ziel. Die Skiliftgesellschaft Hochfügen wurde für ihr gesellschaftliches Engagement ausgezeichnet. Jedes Jahr lädt das Unternehmen eine SOS-Kinderdorfgruppe zu einem All-inclusiveSkiurlaub ins Skigebiet ein. Verschiedene Unternehmen für ihr gesellschaftliches Engagement auszuzeichnen ist auch für Karin HartlHubmann, Nachhaltigkeitskoordinatorin des Landes Tirol, eine wichtige Initiative. 2012 wird daher auch die Tiroler Landesregierung bei der Vergabe des Trigos Tirol mitwirken. Darüber hinaus setzt das Land viele Akzente in diesem Bereich. „Wir unterstützen beispielsweise die Global-Marshall-Plan-Initiative“, sagt Hartl-Hubmann. Daran sind weltweit 150 Organisationen beteiligt, der Großteil stammt aus Europa. Das Motto der Global-Marshall-Plan-Initiative lautet: „Bring die Welt in Balance durch eine weltweite ökosoziale Marktwirtschaft“. Als ein konkretes Projekt aus dieser Mitarbeit ist der Tiroler Gemeindekatalog 2010 – 2011 entstanden. Darin wurden Aktivitäten für Bildung, Sensibilisierung, Bewusstseinsschaff ung und Information aufgenommen. Das Schwerpunktthema ist „Lebensmittel – Mittel zum Leben“. Auch
Seit 30 Jahren lebt der studierte Forstwirt Helmuth Neuner in der Steiermark, seit 1994 leitet er die wirtschaftlichen Geschicke des Stiftes Admont
„Eine Region sollte ihre Potenziale nutzen“ Für Helmuth Neuner, Wirtschaftsdirektor des Stiftes Admont, das mit seinen diversen Betrieben mittlerweile 650 Mitarbeiter hat, ist Wirtschaften kein Selbstzweck. Im Gespräch mit eco.nova erklärte der gebürtige Tiroler seine Vorstellung vom Wirtschaften mit Werten und warum in Tirol Eintagsfliegen nicht wichtiger sein sollten als der Bau von Wasserkraftwerken. eco.nova: Was bedeutet für Sie Wirtschaften mit Werten? Helmuth Neuner: Der Begriff Nachhaltigkeit kommt aus der Forstwirtschaft. Darunter hat man verstanden, das man nicht mehr nutzen darf als nachwächst. Jetzt beginnt man auch in der Wirtschaft darüber nachzudenken, weg vom „Quick-Win“ zu kommen. Wir im Stift Admont machen das seit Jahrhunderten. Unsere Entscheidungen richten sich mehr danach, was wird in 10, 15 Jahren sein. Für uns ist die katholische Soziallehre wichtig. Ein Passus ist, dass derjenige, der Kapital hat, dieses einsetzen muss, um Arbeit zu schaffen. Im Jahr 1955 arbeiteten 250 Mitarbeiter in der Land- und Forstwirtschaft des Stiftes. Über die Bereiche Industrie und Dienstleistung konnten wir neue Arbeitsplätze schaffen. In der Summe haben wir jetzt 650 Mitarbeiter. Wie profitabel ist das Wirtschaften mit Werten? Wir stehen mit unseren Betrieben in vollem Wettbewerb und sind auch international tätig. Wir müssen konkurrenzfähig sein, deshalb müssen wir auch Erträge erwirtschaften. Was wir damit machen, ist eine andere Sache, da sind wir sozial orientiert. Wir stärken unsere Betriebe durch Eigenkapital, schaffen Arbeitsplätze oder tätigen andere Investitionen in der Region, beispielsweise durch die Errichtung von Altenheimen. Wir betreiben ein großes Museum, haben eine Mittelschule mit 700 Schülern. Unsere Gewinne werden nicht in eine Segelyacht in der Karibik investiert. Wie sehen Sie die Zukunft von nachhaltigem Wirtschaften? Energie und Energieversorgung ist ein wichtiger Punkt. Wir haben es geschaff t, dass die Region Admont mit Strom aus unseren Wasser- und Biomassekraftwerken versorgt werden kann. Eine Region soll ihre Potenziale nutzen, damit sie sich selbst versorgen kann. Tirol ist zum Beispiel voll von Möglichkeiten für Wasserkraft. Aber das Liebesleben von Eintagsfliegen wird wichtiger genommen als das Nutzen eines Potenzials. Das sollte überdacht werden. Es kann nicht sein, dass ein gutes Projekt verhindert wird. Kein verantwortungsvoller und nachhaltig denkender Mensch will ein Kraftwerk bauen, das ökologischer Wahnsinn wäre. Aber ökologische Veränderungen müssen möglich sein. Zum Beispiel die Änderung eines Flusslaufes zum Wohle der Region.
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auch feststellen, dass viele Tiroler Unternehmen gerade beginnen, sich mit einer strategischen Ausrichtung in diesem Bereich zu beschäftigen. Eine große Hemmschwelle bei der Entwicklung von Nachhaltigkeitsstrategien ist für Unternehmen der Mangel an Zeit. „Viele Betriebe sind am Limit, haben in der Krise an Ressourcen einsparen müssen und können sich erst jetzt mehr Zeit für Innovationen durch Nachhaltigkeit nehmen.“ Unterstützung bei der Entwicklung von CSR-Strategien in Form von Beratung werden Unternehmen ab Herbst 2011 bei der Wirtschaftskammer Tirol erhalten können. „Mit dem Lebensministerium werden im Rahmen des Regionalprogramms eco-Tirol Beratungen für die Tiroler Unternehmen auch zum Thema CSR angeboten werden“, erklärt Richard Stöckl, Mitarbeiter der Abteilung Innovation und Technologie der Wirtschaftskammer Tirol. Weitere Projekte zum Thema Nachhaltigkeit im Tourismus plant auch die Tirol Werbung. Allerdings befinden sich diese noch in der Planungsphase. „Wir haben aber bereits sehr viele verschiedene Initiativen im Haus für die Zukunft des Tirol-Tourismus“, erklärt Sprecherin Anita Heubacher. Im Bereich Nachhaltigkeit wird sich also auch in der näheren Zukunft viel tun in Tirol.
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Sieger und Nominierungen des Trigos 2011 Kategorie Arbeit • Sieger: Alpenresort Schwarz (Pirktl Holiday GmbH & Co KG), Projekt: Schwarz Inside „Wir für uns“ – Förderung und Entwicklung der Mitarbeiter im Unternehmen • Liebherr Hausgeräte Lienz GmbH, Projekt: Betriebssanitäter, Verbesserung der Erstversorgung der Mitarbeiter bei Unfällen • Eurotours GesmbH, Projekt: Integrative Arbeitsplätze für Menschen mit Beeinträchtigung bei Eurotours Kategorie Gesellschaft • Sieger: Skiliftgesellschaft Hochfügen GmbH, Projekt: SOS-Kinderdorf-Skitage Hochfügen • ACC Werbe- & Marketing GmbH, Projekt: We will work for Food – Weihnachten 2010: Arbeitszeit für VINZIBUS Innsbruck geschenkt • Schenker & Co AG, Projekt: Soziales Engagement bei Schenker durch verschiedene Aktionen Kategorie Markt • Sieger: Bichlbäck, Projekt: Mobile Nahversorgung mit Brot und Lebensmitteln in abgelegenen Wohngegenden • MPREIS, Projekt: Gelebte Regionalität • Congress Centrum Alpbach, Projekt: Green Meeting Destination Alpbach – nachhaltiges Tagungsangebot Kategorie Ökologie • Sieger: Sandoz GmbH, Projekt: Einführung Energiemanagement SIEM = Sandoz Integrated Energy Management • Adler-Werk Lackfabrik, Johann Berghofer GmbH & CO KG, Projekt: MOFA – Modulare Fabrikation • Naturhotel Waldklause (Auer Gastronomie GmbH & Co KG), Projekt: Naturhotel Waldklause – erstes „Designer-Holz- & Naturhotel“
Attraktive Weiterbildung für Mitarbeiter: Berufsbegleitend studieren an der FH Kufstein Bereits viele Betriebe und Mitarbeiter, die die Basis für einen Karriereschritt legen wollen, nutzen die kostengünstige und exakt planbare Form der Weiterbildung durch berufsbegleitende Studien: Die Studienzeiten sind genau festgelegt, die Kosten mit Studiengebühren von 363 Euro pro Semester sehr niedrig.
Die FH Kufstein bietet vier Bachelor- und fünf MasterStudiengänge in berufsbegleitender Organisationsform an. Das Angebot wird ergänzt um internationale MBA-Programme und ein ebenfalls kostenpflichtiges Doktoratsprogramm in Kooperation mit der Universität Riga. Mit Vorlesungszeiten am Freitagnachmittag und am Samstag und/oder Blockveranstaltungen und unterstützt durch E-Learning-Komponenten sind die Lehrveranstaltungen optimal auf Berufstätige abgestimmt, Beruf und Weiterbildung lassen sich damit gut kombinieren. Die FH Kufstein bringt viel Know-how für die Ausrichtung des berufsbegleitenden Studierens mit – ca. 40 % der Studierenden haben sich für diese Organisationsform entschieden. Berufsbegleitende Studiengänge stehen hoch im Kurs: Die Bachelorstudiengänge Internationale Wirtschaft & Management, Facility Management & Immobilienwirtschaft, Marketing &
Kommunikationsmanagement sowie Sport-, Kultur- & Veranstaltungsmanagement erfreuen sich heuer wieder starker Nachfrage. Auch im Masterportfolio bietet die FH Kufstein attraktive Studiengänge berufsbegleitend an: ERP-Systeme & Geschäftsprozessmanagement, Facility- & Immobilienmanagement, Europäische Energiewirtschaft, Krisen- & Sanierungsmanagement sowie Sport-, Kultur- & Veranstaltungsmanagement. Damit kommt die FH Kufstein der Nachfrage aus Unternehmen und bereits in den Arbeitsprozess integrierter Mitarbeiter voll entgegen. Absolventinnen und Absolventen können mit dem erworbenen Wissen die Professionalität ausbauen und freuen sich über die Entscheidung für ein berufsbegleitendes Studium: Die zeitliche Investition ist in Jobperspektiven und damit verbundene finanzielle Vorteile gut angelegt.
Mag. Wolfgang Richter, Sprecher der Geschäftsführung der FH Kufstein Tirol Bildungs GmbH
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Tiroler Innovationen gesucht Es ist wieder so weit: Die Wirtschaftskammer Tirol und das Land Tirol vergeben den Innovationspreis 2011. Aufgrund des hohen Stellenwertes des Themas Innovationen wird die Ausschreibung zukünftig jährlich erfolgen. Zuletzt waren die begehrten Preise 2009 verliehen worden. eco.nova hat bei den Preisträgern nachgefragt, welchen Nutzen sie aus der Verleihung gezogen haben. Text: Barbara Hoff mann
tionell“, meint Puelacher. „Außerdem erzeugt der Preis eine Glaubwürdigkeit, die man sonst nicht erreichen würde.“ Dementsprechend positiv haben sich auch die Verkaufszahlen entwickelt. „Im heurigen Winter 2010/2011 haben wir rund 25.000 Felle weltweit verkauft und die Tendenz ist steigend.“
Die Gewinner des Innovationspreises 2009 mit Vertretern des Landes und der Wirtschaftskammer Tirol
Ausschreibung 2011: Es werden 2 Preise in der Höhe von je 7.500 Euro in den folgenden Kategorien an Unternehmen mit Firmensitz in Tirol vergeben: • Technische Innovationen • Dienstleistungsinnovationen • Zusätzlich Sonderpreis von 3.000 Euro: Bestes noch nicht umgesetztes Innovationsprojekt Einreichfrist endet am 15. Juli. Verleihung: 6. Oktober im Rahmen der Design- und Erfindermesse in Innsbruck Neu: Digitale Einreichung wko.at/tirol/innovationspreis Der Tiroler Innovationspreis ist auch die Vorausscheidung für den Staatspreis Innovation des Wirtschaftsministeriums. 2 Sonderpreise: Econovius, VERENA für EnergieInnovationen (erstmals).
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Innovationen sind ein Wachstumsmotor der Wirtschaft. Um die innovativen Kräfte in der Tiroler Wirtschaft zu fördern, schreiben das Land Tirol und die Wirtschaftskammer Tirol seit 1993 einen Innovationspreis aus. Bisher erfolgte die Verleihung alle zwei Jahre. „Aufgrund der Wichtigkeit dieses Themas wird der Innovationspreis zukünftig jährlich ausgeschrieben werden“, sagt Gernot Bock, Leiter der Abteilung Innovationen und Technologie der Wirtschaftskammer Tirol. Noch bis 15. Juli sind Tiroler Unternehmen mit innovativen Projekten aufgerufen, sich zu bewerben. Erstmals wird auch das CAST (Center for Academic Spin-off s Tyrol) bei der Abwicklung mitwirken. „Um Innovationen erfolgreich in die Tat umzusetzen, bedarf es Kreativität und Mut“, meint Bock. „Indem wir einen Sieger auf das Podest bitten, wollen wir einer seits, dass die Leistung des Unternehmens gesehen wird, und auf der anderen Seite weitere Firmen anregen, es ihnen gleich zu machen.“ Wie es ist, mit einer innovativen Leistung vor den Vorhang geholt zu werden, weiß auch Michael Puelacher, Geschäftsführer von MP Sports GmbH. Für das „Ski-Tourenfell Gecko“ konnte er 2009 den Innovationspreis in der Kategorie Technische Innovationen entgegennehmen. Das von MP Sports entwickelte Tourenfell benötigt keinen Kleber mehr. Als sogenanntes Adhäsionsfell saugt es sich durch Molekularkraft am trockenen und nassen Ski fest. „Was die Werbung anbelangt, war der Preis sensa-
In der Kategorie „Konzeptionell bestes, noch nicht umgesetztes Innovationsprojekt“ konnte 2009 das Tiroler Unternehmen Sunplugged Solare Energiesysteme GmbH punkten. Ausgezeichnet wurde das Projekt „Heliostar – Photovoltaikmodule für LKWs“. Gemeinsam mit Partnern entwickelte Sunplugged einen „Solartruck“. Hocheffi ziente Photovoltaikmodule plus Ladeelektronik ermöglichen es LKWs, jährlich abhängig von der Kilometerleistung ca. 2.000 Liter Diesel einzusparen. „Nach der Preisverleihung haben wir Anfragen mit direkten Nutzen erhalten“, erklärt Geschäftsführer Martin Wex. „Aufgrund von krisenbedingten Rohstoffengpässen konnten wir die Nachfrage allerdings erst jetzt abarbeiten. Die Solar-Lkws sind allerdings für uns ein Marktöff ner.“ Mit einem entsprechenden Projekt würde sich Wex jederzeit wieder für den Innovationspreis bewerben. „Der Aufwand für die Einreichung hält sich in Grenzen.“ Durchwegs positiv fällt das Resümee über den Innovationspreis auch bei der Fritz Egger GmbH aus. In der Kategorie Dienstleistungsinnovationen erhielt das Unternehmen aus St. Johann den Preis für ein innovatives Energie- und Umweltprojekt, das 2009 kurz vor der Fertigstellung stand. „Gemäß dem Bestreben von Egger, Holz stoffl ich und thermisch zu nutzen, wird die im Trocknungsprozess entstehende Abwärme für die Energiegewinnung eingesetzt. Bereits seit September 2008 speisen wir Wärme in das Fernwärmenetz der Marktgemeinde St. Johann ein. In Kombination mit der Einsparung an fossilen Brennstoff en bei der Produktion von Holzwerkstoffen bedeutet das Projekt eine spürbare Entlastung des St. Johanner Talkessels“, erklärt Unternehmssprecherin Christina Werthner. „Jährlich werden insgesamt 28.000 Tonnen CO2 vermieden.“ Den Innovationspreis sieht sie vor allem als Anerkennung für die Anstrengungen von Egger, die Verantwortung für Umwelt und Gesellschaft wahrzunehmen.
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Warmer Regen oder dunkle Wolken? Cloud Computing ist in der IT-Branche das Gesprächsthema Nr. 1. Eine weltweite Umfrage unter mehr als 2000 Leitern für Informationstechnologie vom Marktforschungsinstitut Gartner hat ergeben, dass Cloud Computing von den IT-Verantwortlichen als wichtigstes Technologiethema des Jahres 2011 angesehen wird. Von knapp 60 Milliarden Dollar (2009) soll der Markt auf 149 Milliarden Dollar (2014) wachsen. Von dieser Entwicklung könnten auch Tiroler Unternehmen profitieren. Mögliche Kostenersparnisse machen es gerade für KMUs interessant, Software und Infrastruktur aus einer Wolke zu beziehen. Einige Unternehmen verzichten allerdings auf Grund von Sicherheitsbedenken auf das Cloud Computing.
Text: Barbara Hoff mann
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Sehr viele Menschen nutzen Cloud Computing bereits, allerdings ohne es zu wissen. Die meisten der großen Online-Mailservices verwenden Clouds. Die Daten von Diensten wie Hotmail, Google Mail oder GMX befinden sich in einer großen Wolke von Da-
tencentern, die über den Erdball verteilt sind. „Cloud Computing ist eine relativ junge Technologie und bedeutet vereinfacht, dass man sich Rechenleistung mit oder ohne Software extern über das Internet anmietet“, erklärt Thomas Fahringer, Leiter des Instituts für
Der Boom der Wolke
Eine mögliche Kostenersparnis ist ein Hauptgrund, warum Unternehmen sich für Cloud-ComputingDienstleistungen entscheiden. Sowohl die Rechner selbst und die damit verbundenen Stromkosten als auch Gehaltskosten für Wartungspersonal sind Punkte, die bei einem Wechsel sehr stark reduziert werden können. „Cloud Computing ermöglicht es Unternehmen, in Zukunft auf eigene aufwendige IT-Ressourcen zu verzichten. Belastungen durch neue und mehr IT-Services und damit verbundene Kosten lassen sich reduzieren. Viele Unternehmen beginnen daher, sich für ihre IT, ihr Business bzw. ihre Kunden aktiv mit dem Thema auseinanderzusetzen um sich ihren Vorsprung zu sichern und konkurrenzfähig zu bleiben“, sagt Günter Nachtlberger, Cloud-Experte bei IBM Österreich.
(K)eine Frage der Sicherheit? Vor allem Sicherheitsbedenken und Zweifel an der Zuverlässigkeit führen aber dazu, dass sich Unternehmen im Moment noch gegen die Nutzung von Cloud Computing entscheiden. Für Thomas Fahringer vom Institut für Information in Innsbruck ist das allerdings nicht immer nachvollziehbar. „Alles, was man über das Internet beispielsweise per E-Mail unverschlüsselt verschickt, ist nicht sicher gegen einen unerlaubten Zugriff. Im Vergleich dazu sind Clouds sehr viel besser gegen Sicherheitsattacken geschützt. Insbesondere die großen, industriellen Cloudanbieter verfügen über ein ausgeklügeltes Sicherheitssystem mit sehr geringer Ausfallwahrscheinlichkeit.“ Bevor sich ein Unternehmen allerdings für das Cloud Computing entscheiden sollte, ist eine Risikoanalyse unerlässlich. Auch die Vertragsbedingungen, insbesondere was den Aspekt Datenschutz und Datensicherung angeht, sollten genau angeschaut werden. Eine mögliche Kostenfalle ergibt sich dadurch, dass nicht nur Kosten für die Cloud, sondern auch für die Internetverbindung anfallen können, vor allem wenn es sich um sehr große Datenmengen handelt, die in die Datenwolke transferiert werden.
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Demensprechend boomt das Cloud Computing. Mit dafür verantwortlich ist auch die rasante Entwicklung im Bereich Smartphone, Notebook und kleinen Clientrechnern, wie beispielsweise dem Apple iPad. Im Gegensatz zu früher werden für die Nutzungen von E-Mail, Chat, Audio und Video die dazugehörigen Programme nicht mehr am eigenen Rechner ausgeführt, sondern in der Cloud. Jede große Softwarefirma (Microsoft, IBM, SAP) bietet einen Großteil ihrer Software mittlerweile auch als Cloudversion an. Dies hat den Vorteil, dass man von jedem beliebigen Rechner weltweit und über einen besonders gesicherten Zugang auf seine Anwendungen und Daten zugreifen kann – selbst wenn das eigene Notebook verloren geht oder einen Defekt hat. Vom Speicherplatz für das Archivieren von Bildern oder Videos über Online-Spiele bis zur Bürosoftware (z. B. Google Texte und Tabellen, Microsoft Office 365) reicht das Cloud-Computing-Angebot. Darüber hinaus ist Cloud Computing für jedes Unternehmen, das größere Rechenleistung braucht, relevant. Die Verrechnung von Cloud-Diensten erfolgt in der Regel nach dem Prinzip „pay by use“ und hängt daher von der Nutzungszeit und den in die Cloud transferierten Daten ab.
Ersparnis bei Kosten und Ressourcen
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Informatik der Universität Innsbruck. Große Firmen wie Google, Microsoft, IBM oder Amazon unterhalten riesige Serverparks, um die täglich anfallende Rechenleistung zu bewältigen. Diese Serverparks sind alle auf Maximalbelastung ausgelegt, damit, z. B. im Falle von Amazon auch ein großer Ansturm wie zur Weihnachtszeit bewältigt werden kann. Die Ausrichtung auf Spitzenbelastung bedeutet aber auch, dass es immer wieder Zeiten gibt, zu denen viele Rechner kaum genutzt werden, und hier nahm die Geschäftsidee Cloud Computing ihren Anfang: „Diese Unternehmen haben überlegt, wie sie ihre ungenutzte Rechen- und Speicherleistung zu Geld machen können. Die Antwort war: Sie vermieten die Rechner und Software“, erklärt Thomas Fahringer.
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Diskussionsstoff
„80 % der Kosten für IT sind verlorene Investitionen, sie führen weder zu Wachstum noch zu Innovationen. Deshalb: Focus on your Business, not on your IT.“ Thomas Grüderich, Google Enterprises
Unter dem Titel „Die vierte digitale Revolution“ luden Wirtschaftskammer und die Standortagentur Tirol zum 2. Tiroler IT-Tag. Rund 350 IT-Verantwortliche und Unternehmer folgten der Einladung und diskutierten am 5. Mai über die Top-IT-Themen Cloud Computing und Social Media. Das Vormittagsprogramm startete mit zwei Keynotes von Harald Leitenmüller, Chief Technical Officer (CTO) bei Microsoft Österreich, und Thomas Grüderich von Google Enterprises. Die beiden gaben Einblicke in das Thema Cloud Computing und erklärten, wie Geschäftsprozesse durch diese neue Technologie erheblich verbessert werden. „Es ist vielfach noch so, dass Mitarbeiter nur an ihrem Arbeitsplatz E-Mails schicken, nur von bestimmten Geräten auf notwendige Daten zugreifen können oder Daten auf einem USB-Stick sichern“, erklärte Thomas Grüderich. Für ihn gehören Businessdaten allerdings in die Cloud: „Cloud Computing macht Angestellte unabhängig von Geräten. Sie können immer und überall auf ihre Daten und Anwendungen zugreifen.“ Alles, was sie dafür brauchen, ist ein PC oder Smartphone mit Internetzugang. Eines erwähnt Thomas Grüderich beim Propagieren der neuen Freiheit, die Cloud Computing bietet, allerdings nicht: Die Abhängigkeit von einem Unternehmen wie Google, wenn Betriebe Geschäftsanwendungen in die weltweiten Serverparks des globalen Big Players verlegen. Eine Tatsache, die auch Harald Leitenmüller von Microsoft Österreich lieber nicht erwähnt.
Shared Workspace – unabhängig vom fixen PC-Arbeitsplatz
Am IT-Tag ging es nicht um das Kleingedruckte in Verträgen und mögliche Sicherheitsschwächen, sondern um das Aufzeigen von Vorteilen von Cloud Computing. Leitenmüller zeigte in diesem Sinne einen weiteren Nebeneffekt des Trends zum Büro in
der Wolke auf. Da Mitarbeiter nicht mehr an einen fi xen PC-Arbeitsplatz gebunden sind, beginnen sich so genannte „Shared-Workspace“-Modelle durchzusetzen. Im Sommer wird Microsoft Österreich das Büro umbauen. „Kein Mitarbeiter wird dann mehr einen eigenen fi xen Arbeitsplatz haben, aber wir haben auf derselben Fläche 30 % mehr Platz für neue Mitarbeiter.“
Freiheit mit Abhängigkeiten Die beiden IT-Spezialisten sprachen zwar viele Trends an, nicht aber aktuelle Probleme des Cloud Computing: Eine stabile Internetverbindung ist Voraussetzung, um die Office-Anwendungen in der Cloud zu nutzen. Mobiles Internet ist innerhalb der Grenzen Österreichs mittlerweile einigermaßen stabil verfügbar, aber sobald die Landesgrenzen verlassen werden, wird es auch für Unternehmen teuer: Hohe Roaminggebühren für Datentransfer fallen an und können aus dem Büro in der Wolke vor allem für kleinere Betriebe zu einem erheblichen Kostenfaktor werden. Dementsprechend zwitscherte einer der Teilnehmer über den Internetdienst Twitter in der Mittagspause des IT-Tages: „Tiefgründig waren die Vorträge bisher nicht, dafür ist das Essen gut.“ Auf großen Bildschirmen konnten alle Besucher die aktuellen so genannten Tweets der Teilnehmer und der Organisationskomitees mitverfolgen – auch das ist die digitale Revolution. Doch trotz der Kritik an den morgendlichen Vorträgen: Am Nachmittag konnten sich die interessierten Gäste von Experten namhafter IT-Unternehmen über Themen wie IT-Security, Social Media, Trends im E-Tourismus oder Datenvisualisierung informieren. Der Großteil war mit dem fachlichen Input sehr zufrieden. Das Ziel des Tiroler IT-Days, die Vernetzung zwischen IT-Unternehmen, Anwendern, Experten und Meinungsbildern, konnte erreicht werden.
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Kleines Cloud-Computing-Lexikon: Cloud Computing Cloud Computing ist der Ansatz, bestimmte IT-Dienste (z. B. Speicherplatz, Rechenkapazität, fertige Software- und Programmierumgebungen) dynamisch an den Bedarf angepasst über ein Netzwerk, insbesondere das Internet, zur Verfügung zu stellen. Aus Nutzersicht scheinen die Dienste fern und undurchsichtig, wie in einer „Wolke“ verhüllt, abzulaufen. Die Anwendungen und Daten befinden sich nicht mehr auf dem lokalen Rechner. Private Cloud Sowohl Anbieter als auch Nutzer befinden sich im selben Unternehmen, wodurch Probleme aus dem Bereich Datensicherheit vermindert werden. Daher eignet sich eine Private Cloud eher für große Unternehmen, die über eine eigene IT-Abteilung mit entsprechendem Personal und Know-how verfügen. Die möglichen Kostenersparnisse, die Cloud Computing bietet, fallen hierbei weg. Public Cloud „Public Cloud“ ist eine „Cloud“, die öffentlich ist, d. h. von beliebigen Personen und Unternehmen genutzt werden kann. Hierbei werden Leistungen von einem Anbieter bezogen und auch die Daten liegen hierbei im Rechenzentrum des Providers. Aufgrund der möglichen Kostenersparnisse ist diese Cloud insbesondere für KMUs sehr interessant. Eine Risikoanalyse und Prüfung der Vertragsbedingungen insbesondere mit Hinblick auf die Datensicherheit ist vor der Nutzung einer „Public Cloud“ unerlässlich. Hybrid Cloud Das ist eine Mischform aus einer Private und einer Public Cloud. Ein Unternehmen nutzt hier eine „Private Cloud“ und nutzt beispielsweise in Spitzenzeiten zusätzlich eine „Public Cloud“.
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Gutes Wetter für Datenwolken
Noch bevor Cloud Computing zum großen Modethema der IT-Branche wurde, beschäftigten sich Forscherinnen und Forscher am Institut für Informatik mit dem Thema. Die Gruppe Verteilte und Parallele Systeme (DPS) hat ein System namens Askalon entwickelt, mit dem Ziel, das Erstellen und die Ausführung von Cloud-Anwendungen grundlegend zu vereinfachen. Zum Einsatz kommt das System Askalon beispielsweise beim TranslationalResearch-Projekt „RainCloud“, um die Genauigkeit von Wetter- oder Lawinenprognosen zu verbessern, sowie beim Projekt „On-Demand Resource Provisioning for Online Games“, um Clouds kosteneffizient für Online-Spiele zu verwenden. Auch Tiroler Unternehmen können von den Forschungsergebnissen profitieren. Text: Barbara Hoff mann, Foto: Florian Schneider, Grafi k: Thomas Fahringer
ASKALON
„Forschungsarbeiten zum Thema Cloud Computing sind gut investiert, da bin ich mir sicher. Die Cloud ist kein Hype, sondern eine zukunftsorientierte IT-Infrastruktur mit einem nachhaltigen Geschäftsmodell, das sich halten wird.“ Thomas Fahringer
Kontakt: Prof. Dr. Thomas Fahringer Institut für Informatik Gruppe „Verteilte und parallele Systeme“ Universität Innsbruck Technikerstraße 21a 6020 Innsbruck Tel.: 0512/507-6440 tf@dps.uibk.ac.at Forschung: research@dps.uibk.at.at Lehre: teaching@dps.uib.ac.at
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Auf Grund des hohen Stellenwertes des Themas Cloud Computing in der IT-Branche starten im Moment an vielen Universitäten Forschungsprojekte zu dem Thema. Am Innsbrucker Institut für Informatik war man allerdings von Anfang an dabei. „Die meisten Gruppen beschäftigen sich mit Anwendungen, die mühsam manuell auf Clouds übertragen werden, aber niemand hat ein System wie Askalon, das die Anwendungsentwicklung für Clouds dramatisch vereinfacht“, erklärt Thomas Fahringer. „Damit haben wir einen entscheidenden Startvorteil.“ Das Erstellen von Anwendungen für die Cloud ist eine komplexe Herausforderung. Ein Teil des Programms läuft auf dem lokalen PC, ein Teil auf der Cloud. Entwickler von Anwendungen müssen sich deshalb mit einer Vielzahl neuer Technologien beschäftigen, um dieses neue Medium effizient zu nutzen. Mit dem Askalon-System soll es für Firmen, die eine Anwendung für eine Cloud entwickeln, so einfach wie möglich werden. „Die Entwickler müssen nichts von der Cloudinfrastruktur verstehen“, erklärt Thomas Fahringer. „Askalon bestimmt unter anderem, wie viele und welche
Cloudrechner benötigt werden, was passiert, wenn ein Cloudrechner ausfällt und wann Cloudrechner wieder freigegeben werden. Auf diese Weise kann eine Anwendung für die Cloud wesentlich schneller entwickelt werden, wobei gleichzeitig die Kosten zur Nutzung der Cloud minimiert werden.“ Am Institut für Informatik wird das System ständig weiterentwickelt. „Askalon wird über eine Lizenz zu günstigen Bedingungen weitergegeben. Wir unterstützen Firmen bei der Portierung von Anwendungen auf die Cloud in der Hoffnung, dass wir dabei auch neue Forschungsprobleme lokalisieren.“ Dementsprechend ist Thomas Fahringer aktiv auf der Suche nach Kooperationspartnern. „Für Firmen ist das Institut für Informatik dann der richtige Ansprechpartner, wenn komplexe Anwendungen mit vielen Einzelkomponenten auf verschiedenen Cloudrechnern ausgeführt werden sollen, wobei insbesondere Laufzeit, Zuverlässigkeit und Kosten kritisch sind.“ Für die Qualität der Forschung am Institut spricht auch die hohe Anzahl von Drittmittelprojekten. Seit 2001 konnten von den Forschungsgruppen des Instituts mittlerweile über 14,5 Millionen Euro an Fördergeldern eingeworben werden. Ende 2010 startete beispielsweise das Translational Research Project RainCloud, gefördert durch die Standortagentur Tirol. Das Projekt ist eine Kooperation zwischen Dr. Radu Prodan, Institut für Informatik, der Forschungsgruppe DPS und Prof. Georg Mayr, Institut für Meteorologie und Geophysik. Es untersucht, ob Cloudinfrastrukturen für aufwendige Berechnungen beispielsweise im Bereich der Wetter- oder Lawinenprognose geeignet sind. Ziel ist es, die Genauigkeit und Wahrscheinlichkeit von Niederschlagsvorhersagen zu erhöhen. Die Forschungsergebnisse können direkt im Tiroler Lawinendienst sowie im Tiroler Hydrographischen Dienst umgesetzt werden.
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„Studium mit Zukunft – Informatik an der Universität Innsbruck“ Computer und ihre Anwendungen beherrschen mittlerweile unseren Alltag – von der elektronischen Patientenakte über vernetzte Fahrzeuge bis hin zu Online-Spielen über das Internet. Der Wandel von der Industrie- zur Informationsgesellschaft erhöht den Bedarf an innovativen Problemlösungen in allen Bereichen von Wissenschaft, Gesellschaft sowie Wirtschaft. Daher besteht aktuell und zukünftig ein hoher Bedarf an AbsolventInnen der Studienrichtung Informatik. Das Institut für Informatik an der Universität Innsbruck bedient über 650 Studierende in den Bacherlor-, Master-, Doktorat- und Lehramtsstudiengängen. Derzeit forschen und lehren dort fünf Arbeitsgruppen: Computational Logic, Databases and Information Systems, Distributed and Parallel Systems, Intelligent Systems und Quality Engineering. Ab 1. Mai kommt noch der Forschungsbereich Technische Informatik neu hinzu. Zahlreiche Studierende werden in Drittmittelprojekten angestellt. Das ermöglicht ihnen, bereits während des Studiums wichtige praktische Erfahrung zu sammeln. Dies wiederum steigert den Wert der AbsolventInnen am Arbeitsmarkt wesentlich.
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eco.facebook Caroline Holzknecht, Projektleiterin, ICA
www.facebook.com/econova.at eco.nova.at auf Facebook eco.nova möchte noch mehr mit seinen Lesern in Kontakt treten und nützt Social Media nun intensiv als Kommunikationsplattform. Unsere Freunde bekommen einen ersten Eindruck von den Themen aus unserer aktuellen Ausgabe – und sind herzlich zum „Teilen“ und „Kommentieren“ eingeladen.
Twitter & Co
Die Party sollte man sich nicht entgehen lassen Die Innsbrucker Werbeagentur ICC behauptet sich seit 13 Jahren erfolgreich im Online-Bereich auf dem Markt, ihre Tochter ICA wurde ursprünglich als Callcenter gegründet, inzwischen aber in eine Social-Media-Agentur umgewandelt. Als 2007 erstmals die Schlagzeile „Callcenter wird Twittercenter“ auftauchte, war man noch skeptisch. Als sich jedoch herausstellte, dass sich Social Media vom Spielzeug für Teenies mehr und mehr zu einem wirksamen Marketinginstrument mauserte, beschloss man diesen Schritt auch bei ICA zu tun.
30 Kunden ohne Einheitsbrei „gefällt mir“ Heute betreibt ICA bereits für mehr als 30 Kunden aus Österreich, Südtirol und Bayern laufend das Social-Media-Marketing. Von den Tourismusverbänden Wilder Kaiser, Klopeinersee, Kaiserwinkl, Osttirol und einigen Hotels bis zum Möbelhaus Föger, dem Tiroler Symphonieorchester, Remax, Hochfi lzer u.v.a. Dabei bekommen die Kunden keinen Einheitsbrei serviert, sondern ein jeweils besonders zusammengestelltes Menü. Es werden nur jene Elemente aus dem Social-Media-Bereich verwendet, die dem Auftritt und Wesen des jeweiligen Kunden entsprechen. Nach einer Analyse des Firmenumfeldes werden die richtigen Techniken und Plattformen ausgewählt: Dort, wo es nichts zu sehen gibt, macht YouTube wenig Sinn. Dort, wo schnelle und kurze Informationen weitergeleitet werden sollen, kommt Twitter zum Einsatz. Facebook wird einerseits als Informationskanal, andererseits als Instrument zur Bildung einer Community verwendet.
Marketing ohne Social Media? Projektleiterin Caroline Holzknecht: „In Social Media kann jedes Unternehmen, jede Organisation und jede Person ihren eigenen und passenden Auftritt umsetzen.“ Und der Mehrwert geht dabei weit über das Transportieren von Nachrichten hinaus. Bei ICA ist man überzeugt, dass Social Media auch Einsparungen und Produktivitätssteigerungen mit sich bringen. Die Social Media Aktivitäten erfolgen immer in enger Abstimmung mit den Kunden. Statistiken werden regelmäßig ausgewertet, Trends und Themen mit dem Kunden besprochen, andere Marketingmaßnahmen berücksichtigt und integriert. Dieser Mix macht Social Media derzeit zu einem genialen Instrument, das man nützen sollte. Ganz nach dem Motto: „Wer nicht hingeht, für den findet die Party auch ohne ihn statt“, so Mag. Jeannette Hausberger von ICA.
eco.nova.at die kommende eco.nova-Ausgabe wird ... ... spannend. Wir kündigen verschiedene Themen, mit welchen sich unsere Redakteure gerade für die nächste Ausgabe beschäftigen, an. eco.nova.at zum Blättern Neu auf Facebook: Die Ausgabe des vorhergehenden Monats finden unsere Facebook-Freunde zum Blättern unter dem Menüpunkt „Online Ausgabe“. eco.nova.at Freundschaft lohnt sich Werden Sie unser Facebook-Freund, teilen Sie unsere Beiträge mit Ihren Freunden. Damit erhöhen Sie Ihre Chance, tolle Preise zu gewinnen! eco.nova.at zum Kommentieren Nutzen Sie unsere Facebook-Seite, um uns Ihr Feedback zu schreiben. Der neue Leserbrief heißt „Pinnwandeintrag“!
eco.nova.at Unsere Freunde gewinnen Das letzte Mal gab es zwei Gutscheine für das Zugspitz-Gipfelmotivationsseminar im Wert von 996 Euro in Lermoos.
eco.nova.at Unsere beiden erfolgreichen Facebookfreunde des eco.nova-April-Gewinnspiels haben ihren Gutschein für das Zugspitz-Gipfelmotivationsseminar bei uns in der Hunoldstraße abgeholt. eco.nova gratuliert herzlich!
eco.nova.at Werden Sie Freund ... UND GEWINNEN AUCH SIE! eco.nova.at Die Gewinnfrage An welcher Kreuzung in Innsbruck finden täglich 50.000 Augenkontakte statt? eco.nova.at gibt einen Tipp Die Antwort finden Sie in unserer aktuellen Architektur-Ausgabe.
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eco.nova.at Facebook-Statistik Stand: 09.04. – 09.05.2011
745 Freunde | 174 Feedbacks 24.102 Beitragsaufrufe Hit des Monats – 2.090 Klicks
Mehr Infos auf: www.ica.at inkl. Facebook & CO Was wird das, wenn‘s fertig ist?
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Pitagora
Facebook mit Fallschirm
eco.nova: Können Unternehmen auf Facebook & Co. verzichten? Robert Wittauer: Nein. Das wäre, als würde ein Unternehmen es unterlassen, eine Homepage zu betreiben. Berufstätige nutzen heute soziale Netzwerke, um miteinander zu kommunizieren und Informationen auszutauschen. Damit fordern sie auch von Unternehmen, entsprechende Tools zur Verfügung zu stellen, die diesen Wandel hin zu einer immer stärker vernetzten Welt unterstützen. Nicht zuletzt haben soziale Netzwerke unternehmerischen Nutzen. Warum fällt der Einstieg in das Social Web so schwer? Unternehmen verbinden mit Social Media neben den positiven Aspekten auch unangenehme Gefühle wie das Steuer aus der Hand geben und die Hoheit über Unternehmensinhalte aufgeben zu müssen. Der Umgang, denke ich, fällt auch deshalb so schwer, weil in den Unternehmen meist ein klarer Leitfaden im Umgang mit Social Media fehlt und die Angst vor Kontrollverlust, welche Inhalte über das Unternehmen im Netz kursieren, dominiert. Wie können Unternehmen diese Hürden überwinden? Vielen Unternehmen ist nicht bekannt, dass es neben der bekanntesten Social Software, also Facebook, auch zahlreiche andere gibt. Wir als IBM Premier Business Partner empfehlen unseren Kunden die Social-Software-Lösungen Lotus Live oder Lotus Connections und implementieren diese Lösungen nach den Vorstellungen des Kunden. Wie lässt sich das Sicherheitsrisiko minimieren? Mit Social Software können Unternehmen alle Vorteile eines sozialen Netzwerks nutzen, ohne sich den Sicherheitsrisiken öffentlicher Angebote auszusetzen. Viele Unternehmen haben kaum einen Überblick, welches Wissen oder Können in den Mitarbeitern, Partnern oder auch Kunden steckt. Social Software zielt auf dieses Manko ab und ermöglicht so, Innovation im Unternehmen zu beschleunigen, indem dynamische Netzwerke zwischen diesen Gruppen genutzt werden können. Wie funktioniert das in der Praxis? Erlauben Sie beispielsweise Ihren Mitarbeitern, Partnern und Kunden, Profile anzulegen und sich auf Ihrer Plattform zu präsentieren. Dies ermöglicht Ihnen gezielt Know-how-Träger in und rund um Ihr Unternehmen zu finden. Mit der Einrichtung von Communities ermöglichen Sie es Mitarbeitern, Partnern und Kunden mit denselben Interessen und Anforderungen Gemeinschaften zu bilden, die so schneller Lösungen für gemeinsame Herausforderungen erarbeiten können.
eco.zukunft
Wie Unternehmen die Vorteile des sozialen Netzwerks nutzen, ohne sich den Sicherheitsrisiken öffentlicher Angebote auszusetzen.
Analysefunktionen werten bestehende Verbindungen, gemeinsame Interessen und Aktivitäten der Nutzer wie Kommentare, Blogs und Bookmarks aus. Es gibt also Social Software mit Fallschirm? Ja, denn für Unternehmen ist und bleibt es wichtig, die Inhalte steuern, die Teilnehmer auswählen und das Netzwerk mit Personen und Inhalten beliebig erweitern zu können. Firmen, die weltweit aufgestellt sind oder über Niederlassungen verfügen, benötigen einen Fallschirm, um – wie im Social Web üblich – jegliche Informationen wie eben auch sensible Daten z.B. aus der Produktentwicklung teilen zu können. Mit Social Software bleibt der virtuelle Austausch im geschützten Raum. Damit wird steuerbares Social Media möglich? Ja, weil das Unternehmen selbst Social-Media-Tools zur Verfügung stellen kann. Unsere Experten implementieren in den Unternehmen eine maßgeschneiderte, firmeneigene und damit steuerbare Social-Media-Lösung. Die Kommunikation funktioniert genauso wie in den öffentlichen sozialen Netzwerken, mit dem Unterschied, dass der, der das Netzwerk bereitstellt, nicht „irgendwo aus Kalifornien“ kommt mit all den damit verbundenen Risken wie Daten- und Rechtsschutz, sondern die Tools kommen aus dem eigenen Unternehmen.
Robert Wittauer ist geschäftsführender Gesellschafter der Pitagora Informationsmanagement GmbH mit Sitz in Innsbruck und Niederlassungen in Dornbirn und Wien. Das 1993 gegründete IT-Dienstleistungsunternehmen ist zertifizierter IBM Premier Business Partner. Das 21-köpfige Pitagora Expertenteam bietet IT-Lösungen rund um Social Software, Groupware & Collaboration, Informationstechnik, Business Intelligence, Performance Managmenent & Data Warehousing
Schließen sich Social Media und Kontrolle nicht gegenseitig aus? Es geht darum, wie wir uns zusammenschließen, und um die Art und Weise, wie wir die Inhalte steuern. Der Begriff „steuern“ mag in Zusammenhang mit den Kommunikationsprinzipien im Netz unpassend klingen. Fakt ist aber, dass viele große Unternehmen bereits dazu übergegangen sind, den Mitarbeitern zu verbieten, auf Facebook Informationen oder Meinungen über die eigene Firma zu posten.
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Social-Software-Veranstaltung: „Facebook zuhause ist Social Software im Business“ Mittwoch, 8. Juni 2011, 9 bis 12 Uhr, Parkhotel Hall Facebook, Twitter, Xing, YouTube etc. sind in aller Munde. Weniger bekannt ist, welche Social-Software-Anwendungen hinter diesen Plattformen stecken und wie Unternehmen Social Software zu ihrem Vorteil steuerbar und kontrolliert nutzen können. Das Tiroler IT-Unternehmen Pitagora veranstaltet dazu am Mittwoch, dem 8. Juni 2011, von 9 bis 12 Uhr im Parkhotel Hall eine Veranstaltung zum Thema Social Software. Der Schweizer Lotus-Guru und Consultant des weltweiten IBM-Lotus-Tiger-Teams Thomas A. Bryner, der österreichische IBM-Social-Software-Experte Ernst Rochovansky und der Tiroler PitagoraIT-Spezialist Robert Wittauer erklären, welche unternehmerischen Ziele sich mit firmeneigener Social Software verwirklichen lassen und wie Unternehmen selbst ihren Mitarbeitern, Kunden und Partnern Social-Software-Tools zur Verfügung stellen können. Zielgruppe dieser Veranstaltung sind Unternehmer, Geschäftsführer und Entscheidungsträger. Die Veranstaltung ist kostenlos. Beschränkte Teilnehmerzahl. Anmeldung und Programm unter www.pitagora.at/getsocial
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Text: Doris Penna Foto: Florian Schneider
Unternehmer.Akademie
Exklusiv für Unternehmer
Unter neuer Leitung und mit neuen Themen bietet die Tiroler Unternehmer-Akademie der Wirtschaftskammer Tirol praxisbezogene Unterstützung für Unternehmer durch Erfahrungsaustausch sowie bedarfs- und marktgerechte Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten.
„Was bei Mitarbeitern gang und gäbe ist, wird auch bei Unternehmern immer wichtiger: die Weiterbildung durch Kurse und Seminare. Und das in Zeiten, in denen die Anforderungen und Herausforderungen, die fachlichen wie auch persönlichen Ansprüche an Unternehmer immer größer werden“, schildert Mag. Marion Schöndorfer, seit kurzem Leiterin der Unternehmer-Akademie des WIFI der Wirtschaftskammer Tirol in Schwaz, die Situation. Insgesamt vier Bereiche decken die unterschiedlichen Unternehmersituationen praxisbezogen und in zeitlich optimal auf Unternehmer als Zielgruppe abgestimmten Veranstaltungen ab: Für Gründer, etablierte Unternehmer, Ein-Personen-Unternehmen und für Betriebsnachfolger werden mit jeweils unterschiedlichen Inhalten umsetzungsorientierte Inhalte geboten.
„Die UnternehmerAkademie richtet sich ausschließlich an Unternehmer und Führungskräfte mit unternehmerischer Verantwortung. In exklusivem Rahmen werden bedeutende Themen erörtert und der offene Austausch gefördert.“ Mag. Marion Schöndorfer, Leiterin Tiroler Unternehmer-Akademie
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Auf dem Weg zum selbstständigen Unternehmer ist die Gründer-Akademie seit Jahren beliebt und geschätzt. „An sechs kompakten Abenden werden hier den neuen Selbständigen betriebswirtschaftliche Planrechnung, Finanzierung, Marketing und Recht nähergebracht“, so Marion Schöndorfer. Unterstützung und Begleitung erfährt auch der Übergeber sowie der Übernehmer bei der beliebten Betriebsnachfolge-Akademie, bei der in drei Abenden auf die optimale zivil- und steuerrechtliche Übergabe bzw. Übernahme vorbereitet wird. Die Veranstaltung besteht aus den drei Modulen „Kommunikation und Konfl iktlösung“, „Steuerrecht und Finanzierung“ und „Zivilrecht und Sozialversicherung“. Abschließend hat jeder Unternehmer die Möglichkeit, in einem individuellen Coaching auf seine spezielle Situation einzugehen und ein konkretes Konzept für sein Unternehmen herauszuarbeiten.
Neu konzipiert „Mein Ziel ist es, die erfolgreiche UnternehmerAkademie weiterzuentwickeln und für Unternehmer zeitlich flexibler zu gestalten“, beschreibt Marion Schöndorfer ihre neue Aufgabe als Leiterin der Unternehmer-Akademie der Wirtschaftskammer Tirol. „Die Unternehmer-Akademie richtet sich ausschließlich an Unternehmer und Führungskräfte mit unternehmerischer Verantwortung. In exklusivem Rahmen werden bedeutende Themen erörtert und der offene Austausch gefördert“, so die engagierte Leiterin weiter. „Durch meinen Hintergrund im Leistungssport weiß
ich, dass Höchstleistungen nur durch Selbstorganisation und hartes Training an der eigenen Person möglich sind“, ist Schöndorfer überzeugt. Während ihrer sportlichen Karriere als Volleyballerin studierte die gebürtige Salzburgerin Psychologie sowie Management und Recht. Eine ideale Kombination, um die Anforderungen an die klein- und mittelständischen Unternehmer zu verstehen und ihnen unterstützende Angebote zu offerieren. In Kürze geht auch ein eigener Internetauftritt der Unternehmer-Akademie online, um sich ohne Umschweife auf die unternehmerische Weiterbildung konzentrieren zu können.
Besonders gefördert: EPUs Besonders großes Augenmerk kommt bei der Tiroler Unternehmer-Akademie den Ein-Personen-Unternehmen (EPU) zu, welche von der Wirtschaftskammer Tirol speziell unterstützt werden. Vier für EPUs besonders relevante Themenblöcke werden in Abendveranstaltungen in allen Tiroler Bezirksstellen der Wirtschaftskammer Tirol angeboten. „Mein BusinessAuftritt“, „Mein erfolgreiches Jahr 2012“, „Meine begeisterten Kunden“ und „Mein Erfolg“ sollen den vielen Tiroler Einzelunternehmern als Leitfaden und betriebswirtschaftliche Unterstützung dienen.
Unternehmer-Frühstück startet im Herbst Neben vielfältigen Aus- und Weiterbildungsangeboten in verschiedenen Akademien setzt das WIFI vor allem auch auf Erfahrungsaustausch und sogenanntes „Networking“. Aus diesem Grund wird beginnend mit Herbst das „Unternehmer-Frühstück“ ins Leben gerufen. „Hier treffen sich Unternehmer bei Unternehmern zu einem interessanten Informationsaustausch mit kurzen Vorträgen zu verschiedensten aktuellen Themen“, schildert Marion Schöndorfer ihre Pläne. Mit neuer Führung und modernen Themen wird die Tiroler Unternehmer-Akademie ihren Erfolgskurs forstsetzen.
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Weitere Informationen: Mag. Marion Schöndorfer Regionales Bildungszentrum der WK Tirol Bahnhofstraße 11, 6130 Schwaz Tel.: 05 90 90 5-3722, Fax: 05 90 90 5-53722 marion.schoendorfer@wktirol.at
promotion
Mit Lehre und Matura sicher in die Zukunft Tirol genießt international große Anerkennung als idealer Wirtschaftsstandort. „Eine wichtige Rolle spielen dabei unsere hoch motivierten und durch eine Lehre bestens qualifizierten Fachkräfte“, sagt Wirtschaftslandesrätin Patrizia Zoller-Frischauf. Die Bedeutung der Lehre ist auch für unsere Jugend sehr groß. In Tirol entscheiden sich 51 % der Jugendlichen für eine Lehrausbildung. Andererseits machen sehr viele junge Menschen eine rein schulische Ausbildung. „In Tirol ist es uns gelungen, dass eine Lehre und eine höhere schulische Ausbildung einander nicht mehr ausschließen“, erklärt Zoller-Frischauf. Das Modell „Lehre und Matura“ verbindet eine vollständige Berufsausbildung mit der allgemeinen Hochschulreife. Und wird jetzt durch die volle Unterstützung des Landes kostenlos angeboten. In Tirol wird dieses Angebot vom WIFI und vom BFI durchgeführt. Dabei kann zwischen einem „Begleitenden Modell“ und einem „Integrierten Modell“ gewählt werden. „Lehre und Matura“ kombiniert die Lehrausbildung in der Praxis im Betrieb mit der schulischen Vorbereitung auf die Matura. Die Jugendlichen können damit höherqualifiziert und doppelt sicher in die Zukunft starten.
eco.zukunft
Das Land Tirol unterstützt das Projekt „Lehre und Matura“. Mit zwei Ausbildungen doppelt sicher in die Zukunft.
mit zwei ausbildungen doppelt sicher in die zukunft. Lehre & Matura verbindet eine vollständige Berufsausbildung mit der allgemeinen Hochschulreife. In Tirol wird dieses Angebot vom WIFI und vom BFI durchgeführt. Weitere Informationen unter www.tirol.gv.at
Integriertes Modell Die Lehrzeit wird um ein halbes Jahr verlängert. Die Lehrlinge sind für diese verpflichtende Teilnahme freigestellt. Die Lehrgangsmodule für die Berufsreifeprüfung werden in den Fächern Englisch, Deutsch, Mathematik und im jeweiligen Fachbereich parallel zur dualen Ausbildung angeboten. Der Fachbereich richtet sich nach dem Lehrberuf.
Begleitendes Modell Diese Abendmatura dauert vier bis sieben Jahre. Die Ausbildung erfolgt außerhalb der Lehrzeit (in Abendkursen und am Wochenende).
zukunftsland tirol
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FH.Kufstein
Praxisnahe Ausbildungen MMag. Adelheid Mayr aus Natz-Schabs ist Master-Studierende der Studiengangs „ERP-Systeme & Geschäftsprozessmanagement“ an der FH Kufstein Tirol und arbeitet als Application Consultant, IT Retail, bei der Swarovski KG. Die junge Südtirolerin im Interview über Ausbildungsmöglichkeiten und Karrierechancen.
MMag. Adelheid Mayr studiert an der FH Kufstein Tirol
eco.nova: Warum haben Sie sich für den MasterStudiengang ERP-Systeme & Geschäftsprozessmanagement entschieden? Was macht ihn für Sie besonders? Mag.a Adelheid Mayr: Vor dem Studium an der FH Kufstein habe ich bereits an der Universität Innsbruck die Studien Internationale Wirtschaftswissenschaften und Volkswirtschaft abgeschlossen. Beruflich war ich nach dem Studium jedoch im Informatik- und Projektumfeld tätig. Um mein Wissen fundieren und erweitern zu können, machte ich mich auf die Suche nach einem geeigneten Studiengang, der mein bisheriges Steckenpferd mit dem Bereich der Informatik verband, ohne auf meine Arbeit verzichten zu müssen. Der Studiengang interessierte mich vor allem wegen des Fokus auf die aktuellen und marktnahen Themen der Geschäftsprozesse und ERP-Systeme, die in heutigen Klein-, Mittel- und Großunternehmen gängig sind. Welche Lehrveranstaltungen haben Sie bisher besucht und was haben Sie dabei gelernt? Im Bereich Geschäftsprozessmanagement werden Lehrveranstaltungen von Dr. Martin Adam abgehalten, der als Lean Six Sigma Black-belt sehr viel Praxiserfahrung in Prozessmodellierung, -analyse, -gestaltung, -unterstützung und -optimierung einbringt. Im ERP-Umfeld wurde der Umgang mit SAP, Semiramis, Helium V und Microsoft Navision geschult. Weiters besuchte ich Kurse zu den Themen Aufbau von ERPDatenbanken, Umgang und Aufbereitung von Daten mit Business-Intelligence-Systemen, E-Commerce und E-Procurement, Projektmanagement und Konfliktmanagement, um nur einige aus dem breiten Spektrum zu nennen. Für die Lehrveranstaltung Strategisches Management fuhren wir zusammen mit Studiengangsleiter Prof. (FH) Dr. Ewald Jarz für eine Woche nach Montreal in Kanada und haben uns dabei mehrere sehr interessante Firmen angeschaut und den kanadischen „way of doing business“ kennengelernt. Haben Sie bereits an einem Projekt mitgearbeitet? Worum ging es dabei und was haben Sie dazu beigetragen? Bisher war ich in zwei praxisnahen Projekten involviert: Für die Firma Egger aus St. Johann in Tirol wurde eine Beziehungsmatrix zwischen gängigen IT-
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Best-Practice-Frameworks und Richtlinien wie ISO, ITIL und COBIT erarbeitet und Referenzprozesse für ausgewählte Themenbereiche erstellt. Im Rahmen des zweiten Projekts wurde die ERP-Software Helium V, die kurz davor steht, ERP-Open-SourceAnbieter zu werden, auf vollen Funktionsumfang und die Integration in bestehende Module getestet. Neben der operativen Mitarbeit in den Projekten lernte ich zudem in der Rolle als Arbeitspaketleiterin Teilbereiche zu koordinieren und die termingerechte Fertigstellung sicherzustellen. Inwieweit ist es Ihrer Meinung nach möglich, Job, Studium und Privatleben zu vereinbaren? Es ist eine Herausforderung, vor allem bei Vollzeitarbeit, sich nach Feierabend noch hinzusetzen und für die nächste Prüfung zu lernen oder an Projekten und Hausaufgaben zu arbeiten. Jedoch lernt man meiner Meinung nach dieses Weniger an Freizeit effizienter und intensiver zu nutzen und Elemente des Zeitmanagements anzuwenden. Ohne unterstützende und verständnisvolle Freunde, Familie und Arbeitgeber ist aus meiner Sicht ein berufsbegleitendes Studium nur sehr schwer möglich. Auch die Kooperation von Studiengangsleitung, ProfessorInnen und Mitstudierenden ist vonnöten um etwa – wie bei mir der Fall – mehrwöchige berufl iche Auslandsaufenthalte zu machen, ohne vom Studium zu viel zu versäumen. Zudem werden mein Privatleben und mein Studium durch die sehr kollegialen und sympathischen Mitstudierenden bereichert. Welche Karrierechancen erwarten Sie sich durch Ihr Masterstudium? Durch das Studium konnte ich mein persönliches Leistungs- und Wissensspektrum noch weiter ausbauen. Dadurch öffnen sich mehrere Türen, denn qualifizierte Fachkräfte besonders in den Bereichen Beratung, Informatik und Wirtschaft sind meines Erachtens nach wie vor sehr gefragt. Für mich persönlich ist das Studium zudem ein Brückenschlag von meinem eigentlich studierten Wirtschaftsbereich zu meiner Arbeit im Informatikbereich. Die letzten zwei Jahre haben mich vor allem durch das Studium sowohl fachlich als auch persönlich sehr bereichert und ich möchte sie nicht missen.
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eco.zukunft * auf den Listenpreis
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Die Chancen nützen Der Wirtschaftstrend zeigt in den meisten Branchen wieder Richtung Wachstum. Es wird daher höchste Zeit, Finanzierungen auf ihr Risikopotenzial zu überprüfen. Die Hypo Tirol Bank hat dazu zwei neue Instrumente entwickelt bzw. bestehende Instrumente verbessert und steht Unternehmen und Kommunen bei der Risikoabschätzung ihrer Finanzierungen in einer ganz neuen Beratungsqualität zur Seite.
Text: Barbara Wildauer Foto: Florian Schneider
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Markus Hildmann, Bereichsleiter Firmenkunden der Hypo Tirol Bank: „Risiko zu beherrschen und auch zu managen ist eine zentrale Anforderung an UnternehmerInnen und Führungskräfte. Die generelle wirtschaftliche Situation zeigt derzeit wieder vorsichtig in Richtung Wachstum – wobei die Unsicherheiten der weiteren Entwicklung aufgrund der steigenden Kosten wie zum Beispiel Löhne und Gehälter sowie Energiepreise, noch groß sind. Ein zusätzliches Risiko für UnternehmerInnen bergen die zunehmenden Schwankungsbreiten der Fremdwährungen sowie der Zinsen. Branchen mit hohem Fremdfinanzierungsanteil, wie unter anderem der Tourismus, die in Fremdwährung investiert haben, sollten derzeit ihre Finanzierungen genau unter die Lupe nehmen. Generell ist es so, dass Währungsschwankungen und steigende Zinsen die Kosten im Unternehmen sehr schnell stark in die Höhe treiben können. Für die Risikoanalyse braucht es dabei in allen Unternehmen – ganz gleich, wie die Finanzierung ausschaut – zuerst einmal aussagekräftige Unternehmenskennzahlen zur Steuerung der zukünftigen Entwicklung.“ eco.nova: Sind sich die Unternehmen der Risiken durch Währungs- und Zinsschwankungen bewusst? Markus Hildmann: Wir bemerken vor allem bei Unternehmen und Kunden, die in Fremdwährung finanziert haben, derzeit erhöhten Beratungsbedarf. Auch die zunehmende Wahrscheinlichkeit steigender Zinsen steht im Raum. Man muss heute kein Finanzexperte sein, um
vorauszusehen, dass die Zinsen steigen werden, weil wir derzeit wirklich ein historisch niedriges Zinsniveau haben. Allerdings sind sich viele Unternehmen noch nicht bewusst, dass sich schon eine Zinssteigerung von einem Prozentpunkt in der Kostenstruktur eines Unternehmens mit sehr markanten Folgen auswirken kann. Was raten Sie Unternehmen? Damit sich Unternehmen auf Veränderungen einstellen und das Risiko abschätzen und managen können, brauchen sie zuerst aussagekräftige Unternehmenskennzahlen, wie sich die individuelle Situation entwickeln kann. Wir haben im letzten Jahr zwei Modelle entwickelt, mit Hilfe derer wir die Auswirkungen von Währungs- und Zinsschwankungen mit den Zahlen des Unternehmens in verschiedenen Szenarien in der Beratung durchspielen können. Wir sind hier in einem sehr hoch spezialisierten Beratungsthema, das ein komplexes Verständnis der Zusammenhänge erfordert. Dafür haben alle unsere Kundenberater im letzten Jahr eine hochwertige Ausbildung zum Thema Absicherung von Zinsund Währungsrisiken inkl. Zertifizierung absolviert. Was sind derzeit die wesentlichen Fragen bei der Risikoabschätzung bei Fremdwährungsfinanzierungen? Die zentrale Frage für die meisten ist, ob sie in EuroFinanzierungen konvertieren sollen, ob es notwendig ist und wenn ja, zu welchem Zeitpunkt. Für den Kunden ist es vor allem wichtig, immer seine Gesamtsituation im
Auge zu behalten und anhand dieser Datengrundlagen zu entscheiden. Für den einzelnen Kunden lautet nun die Frage, ob er konvertieren oder zuwarten soll. Wir haben ein Instrument, mit dem wir in der Beratung verschiedene Szenarien der Gesamtkosten einer Finanzierung überprüfen können. Dieses Instrument vergleicht den bisherigen Zinsvorteil mit einem Kursnachteil bei Konvertierung der Fremdwährung in Euro und liefert so ein Bild über den bisher erzielten Gesamtvorteil. Triff t die Absicherung nur Fremdwährungsfinanzierungen? Aufgrund des derzeit sehr niedrigen Zinsniveaus ist eine Absicherung gegen steigende Zinsen in den Unternehmen bei allen Finanzierungen durchaus ein Thema. Je größer der Kapitalbedarf und je höher der Fremdfinanzierungsanteil ist, umso drastischer können sich auch scheinbar geringe Zinssteigerungen auswirken. Wir haben auch hier ein Instrument, mit dem verschiedene Szenarien durchgerechnet werden und der Kunde sich ein Bild machen kann, welche Auswirkungen Zinsänderungen auf die Kostenstrukturen im Unternehmen haben. Es geht dabei nicht nur um die reinen Finanzierungskosten, sondern auch hier können wir die Auswirkungen auf die Gewinn-und-Verlust-Rechnung darstellen und die Einflüsse auf den Cashflow des Unternehmens zeigen. Merken Sie heute mehr Bewusstsein in den Unternehmen, sich gegen Zins- und Währungsrisiken abzusichern? Absicherung kostet auch im Bereich Währungs- und Zinsrisiken Geld. Mit unseren Analyseinstrumenten stellen wir genau diese Szenarien dar – was passiert mit Zinsabsicherung, was passiert ohne Absicherung. Errechnet wird dabei immer ein Gesamtbild. Die Kosten für eine Absicherung erscheinen gerade bei großen Finanzierungspaketen oft hoch. Wenn die Verantwortlichen aber in der Gesamtheit betrachten, wie sich Zinssteigerungen auf die Gewinn-und-Verlust-Rechnung niederschlagen können, rentiert sich eine solide Absicherung sehr schnell.
Sind Zins- und Währungsabsicherung ein Thema vor allem in Unternehmen oder auch in anderen Bereichen? Absicherung ist ein Thema in Unternehmen, im Privatbereich zum Beispiel bei der Wohnbaufinanzierung und auch in Kommunen. Wir bieten seit einem dreiviertel Jahr auch für Kommunen eine spezielle Beratung – PerLe Kommunal – ein in Österreich einzigartiges Beratungskonzept. Im Mittelpunkt stehen die individuellen Bedürfnisse öffentlich rechtlicher Körperschaften, insbesondere Gemeinden und Gemeindeverbände. Auch hier ist der wichtigste Schritt die Risikoanalyse und eine genaue Abschätzung der Situation anhand möglichst echter Daten. Bei Gemeinden sind das die Zahlen aus dem Haushaltsbudget, mit denen wir anhand von verschiedenen Szenarien sehr genau die Entwicklungen berechnen. Die Entscheidung, was wie abgesichert wird, ist dann immer ein Maßnahmenpaket entsprechend den Wünschen und Möglichkeiten des jeweiligen Kunden, das maßgeschneidert wird. Es ist nicht jedes Risiko versicherbar, aber gerade im Zins- und Währungsbereich können sich Unternehmen und Kommunen auf stark steigende Zinsen vorbereiten und absichern, um beruhigt in eine Zukunft der weiterhin wohl volatilen Finanzmärkte zu schauen. Wir alle wissen nicht, wie sich die Zinsen und Währungen in den nächsten Monaten und Jahren entwickeln werden, aber dass sie so niedrig bleiben wie derzeit, ist nicht anzunehmen.
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Im Bild: Markus Hildmann, Bereichsleiter Firmenkunden der Hypo Tirol Bank
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Wie ist Ihr Unternehmen finanziert? Beispiel: Tourismusunternehmen mit mittlerer Bonität Betriebsleistung: 3.200.000 Euro Bilanzsumme: 5.200.000 Euro Bankverbindlichkeiten: 3.800.000 Euro Finanzierungsparamenter: 3-Monats-Euribor plus Marge 2,65 %, 5 Jahre tilgungsfrei, Laufzeit 20 Jahre Kreditzinssatz 2011 2012 2013 4,1 % 5,1 % 5,6 %
2014 6,1 %
2015 6,6 %
2016 7,1 %
2017 7,1 %
2018 7,1 %
2019 7,1 %
2020 7,1 %*
Auswirkung Zinsaufwand Zinsaufwand
1.800 1.750
Sicherungswirkung
1.700 1.650 1.600 1.550 1.500 1.450 1.400 ohne Absicherung
IRS
Cap mit verteilter Prämie
Collar
• Zinsaufwandersparnis
bei Absicherung mittel IRS = EUR 253.000,– bei Absicherung mittel CAP = EUR 148.000,– • Zinsaufwandersparnis bei Absicherung mittel Collar = EUR 182.000,– • Zinsaufwandersparnis
Kann sich das Unternehmen einen Zinsanstieg leisten? Rechenbeispiel: Szenario nach tilgungsfreier Periode 2016 Erwartete Zinsentwicklung: Außenzins 6,3 % (3-Monats-Euribor 4,6 %) im Jahr 2016 Betriebsleistung EBITDA Zinsaufwand Tilgung Freier Cashflow
Gegenwart 3.200.000 400.000 100.700 299.300
Szenario 2016 ohne Absicherung 3.200.000 400.000 241.300 190.000 –31.300*
*Zins- und Tilgungseffekt ab 2016 Stand 9.5.2011. Angaben ohne Gewähr! Irrtum und Druckfehler vorbehalten!
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Holzbau.Aktiv
Holzbau Aktiv: Ein Leben mit Holz
„Für mich ist es das Schönste, wenn nach Abschluss eines Bauprojektes der Kunde in das fertige Haus eintritt, über das ganze Gesicht strahlt und sagen kann: Dieses Haus tut mir gut.“ Andreas Plunser
HOLZBAU AKTIV GmbH Salzstraße 14, 6170 Zirl Tel.: 05238/57081 Fax: 05238/57082 office@holzbau-aktiv.at
Wenn Andreas Plunser von seiner Arbeit spricht, leuchten seine Augen und die Begeisterung für seine Bauobjekte und Projekte aus Holz ergreifen dabei den Zuhörer. Schon als Kind war der Umgang mit Holz seine liebste Beschäftigung und es war für ihn stets klar, dass das Arbeiten mit Holz auch sein Beruf werden würde. Heute ist er Inhaber des Betriebes Holzbau Aktiv, der mit namhaften Architekten kooperiert. Dem Gespräch mit den Bauherren und Architekten wird viel Zeit eingeräumt, in dem fachlich, aber auch praktisch die Umsetzung der Holzprojekte detailliert besprochen wird, damit am Ende alle zufrieden sind mit dem, was geschaffen
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wurde. Ein Haus aus Holz ist für Andreas Plunser mehr als ein Wohngebäude, es vermittelt Lebendigkeit und zugleich Ruhe, strahlt Wärme und Geborgenheit aus und erzählt in jeder Faser seine ganz persönliche Geschichte. Auch wenn Holz eine große Beständigkeit hat, so ist es in seiner Verarbeitung doch sehr wandelbar und verschieden einsetzbar. Und da ist Andreas Plunser ständig auf der Suche nach neuen holzbaulichen Ideen, die den modernen Ansprüchen von Innovation, Ästhetik, Natürlichkeit und Nachhaltigkeit entsprechen. So bietet Holzbau Aktiv seit kurzem homogene Deckenund Wandelemente aus Massivholz an, bei denen die einzelnen Holzelemente ausschließlich über Holzdübel miteinander verbunden sind. Klebstoffe und metallische Verbindungen werden nicht mehr verwendet. Das verwendete Holz kann dann in Sichtqualität ausgeführt werden oder lässt sich individuell mit Lehm, Gips oder anderen Holzarten gestalten. Ökologische Gebäudekomplexe mitzugestalten, die vielfältig und doch ganz persönlich sind und in denen sich die Menschen zu Hause fühlen, das war immer das Ziel von Andreas Plunser und seiner Firma Holzbau Aktiv. Dieses Ziel hat er schon für viele erreicht.
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Der Gipfel der Tiroler Wirtschaft
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„Musste man früher zum Technikstudium nach Wien, Graz, München oder Zürich gehen, studieren nun junge Menschen aus aller Welt in Tirol und stärken die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit unseres Landes.“
Landesrat Dr. Bernhard Tilg
Technikstudium der Spitzenklasse Das MCI entwickelt sich immer stärker auch zur bedeutsamen Technischen Hochschule. Ab 2011 kann man am MCI Wirtschaftsingenieurwesen auch als Bachelorstudium belegen. In Vorbereitung sind Studiengänge für Lebensmittel- & Rohstofftechnologie. Um die internationale Leistungsfähigkeit der heimischen Wirtschaft zu steigern, hat das Management Center Innsbruck (MCI) sein technisches Studienangebot massiv ausgebaut. Mittlerweile stehen motivierten Menschen 1000 (!) technikorientierte Studienplätze zur Verfügung. Die zukunftsorientierten Disziplinen umfassen Biotechnologie, Energietechnik, Mechatronik, Maschinenbau, Umwelttechnik und Verfahrenstechnik. Neu im Angebot ist ab 2011 ein Bachelor für Wirtschaftsingenieurwesen in Er-
gänzung zum bestehenden Masterstudium. In Vorbereitung ist ein Bachelorstudium für Lebensmittel- & Rohstoff technologie. Dazu kommen praxisnahe ITStudiengänge ebenso wie technikrelevante Weiterbildungen für Innovationsmanagement, Patentmanagement oder betriebliches Energiemanagement. Selbstverständlich in allen Disziplinen sind der hohe Praxisbezug, ein optimaler Mix von Dozenten aus Wissenschaft und Wirtschaft sowie ausgezeichnete berufl iche Perspektiven im In- und Ausland.
Studieren am MCI
Mit 2500 Studierenden, 800 Lehrenden, 150 Partneruniversitäten aus aller Welt und Spitzenplätzen in einschlägigen Rankings hat sich die Unternehmerische Hochschule® zu einer internationalen Benchmark entwickelt. Im laufenden Studienjahr haben 825 Erstsemestrige ein MCI-Studium neu begonnen. Die 2.400 Bewerber stammen aus 25 Ländern und wurden in einem anspruchsvollen Aufnahmeverfahren ausgewählt. Jährlich besuchen 300–500 berufstätige Entscheidungsträger die hochkarätigen Weiterbildungsprogramme der Unternehmerischen Hochschule®. Gemeinsam ist allen Studienprogrammen die inFotos: Jan Friese, MCI, Land Tirol
ternationale Ausrichtung, der hohe Praxisbezug, die ausgeprägte Serviceorientierung und die hohe Motivation der Lehrenden und Studierenden. Die Arbeit in internationalen Teams, Auslandsmodule und -praktika, Double Degrees, Projekte mit Partneruniversitäten und ein umfassendes Fremdsprachenangebot zählen zu den wichtigsten Säulen eines MCI-Studiums.
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„Mit 1000 Studienplätzen in technikrelevanten Disziplinen hat sich die Unternehmerische Hochschule® auch zu einer bedeutsamen Technischen Hochschule entwickelt, wovon Wirtschaft und Gesellschaft enorm profitieren.“ MCI-Geschäftsführer Dr. Andreas Altmann Weiterbildung – Start in Kürze
MedienSommerakademie Eine einzigartige Qualifizierung im Bereich Medien, Journalismus & Redaktion bietet die neue MCI-Sommerakademie, die in Zusammenarbeit mit der Moser Holding durchgeführt wird.
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MCI
Finanzieren & Versichern
Zinsdoping statt Systemzusammenbruch Die aktuelle Niedrigzinsphase in den Industrieländern mag für Greenhorns selbstverständlich erscheinen, doch langjährige Statistiken sprechen eine andere Sprache. Der Diskontsatz der Deutschen Bundesbank bewegte sich im Zeitraum vom 1. Juli 1948 bis 31.12.1998 in einer Größenordnung von 2,75 (10. Jänner bis 4. September 1959) bis 8,75 % (17. Juli bis 15. September 1992). Heute hingegen beließ die EZB seit 07.04.2009 ihren Leitzins auf einem historischen Tief von 1,00 %, ehe am 7. April eine Anhebung auf 1,25 % folgte. Noch niedriger sind die Leitzinsen in den USA (0,00 bis 0,25 %), Japan (0,00 bis 0,10 %), Großbritannien (0,50 %) und der Schweiz (0,00 bis 0,75 %). Doch niedrige Zinsen alleine reichen den Notenbanken noch nicht aus, um einen Kollaps des globalen Finanzsystems zu verhindern. Deshalb werden zur Prävention von Liquiditätsengpässen und Zinsschocks an den Rentenmärkten sowohl in den USA, Großbritannien als auch im Euroraum von den Notenbanken fleißig Staatsanleihen gekauft. Dies kommt einer Selbstbedienung des Staates mit der Notenpresse gleich und trägt die innovative Bezeichnung „Quantitative Easing“. Von Mai 2010 bis März 2011 hat die EZB Staatsanleihen im Volumen von über 77 Milliarden Euro aufgekauft, insbesondere Papiere der Krisenländer Griechenland, Irland, Portugal und Spanien, während in den USA die Fed von Dezember 2008 bis März 2010 Staatsanleihen in Höhe von 1,75 Billionen Dollar bzw. über 12 % der Wirtschaftsleistung (BIP) erwarb. Die Tendenz zu niedrigeren Zinsen zeichnete sich in den Industriestaaten seit den frühen 2000er-Jahren ab. Bemerkenswert ist, dass konsequent mit der Höhe der Staatsschuldenquote, die mittlerweile in den
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Industrieländern bei ca. 97 % des BIP liegt, die Leitzinsen der Notenbanken immer niedriger wurden – und nicht nur das. Parallel dazu sank am Geldmarkt das Realzinsniveau (Zins minus Inflationsrate): Nimmt man das 3-MonatsGeld (3-Mo-Euribor) so lag hier die Realverzinsung in den Jahren 1991 bis 1993 bei 5 bis 7 % und seit 1991 kann im Schnitt mit Realzinsen von leicht über 2 % kalkuliert werden. In den 2000er-Jahren sanken die Realzinsen aber auf knapp unter 1 % und 2010 wurde ein Level von ca. –0,8 % gemessen. Der Grund: Mit Niedrigzinsen wollen die Notenbanken Schuldenkrisen in den Industrieländern entgegenwirken. Doch gleichzeitig entstehen als Nebenwirkung spekulative Blasen in Schwellenländern, die in Dollaranleihen günstig ihren Aufschwung finanzieren können bzw. enorme Gelder in ihre Länder ziehen. Das ist vor allem in Brasilien und China der Fall. Durch die verstärkte Rohstoffnachfrage dieser Länder stiegen auch die Ölpreise und die Industrieländer erleiden Börsenguru Jim Rogers warnt vor einer FahInflation als externen Effekt. nenstange im Silber-Chart und hält sowohl Die hohe Arbeitslosigkeit Gold als auch Silber nicht mehr attraktiv genug, um dort zu investieren. Vom Jahund die enorme gesamtwirtreshoch am 25.04. bis zum 06.05. hat Silschaftliche Verschuldung sind ber vorübergehend ein Drittel an Wert verdie Ursachen, weshalb trotz loren, während der Ölpreis am 05.05. 9,2 % Inflationsschub derzeit keieinbrach. Fakten und Hintergründe zu den ne größeren Spielräume für aktuell turbulenten Rohstoffmärkten erfahLeitzinserhöhungen besteren Sie in der kommenden Ausgabe. hen.
Vorübergehender Öl- und Silbercrash
Inflation drückt Sparquote Stagnierende Haushaltseinkommen haben die Sparquote der ÖsterreicherInnen erstmals unter den langjährigen Schnitt von 10 % gedrückt. Das geht aus einer aktuellen Statistik der Statistik Austria hervor. Demnach sparten die österreichischen Haushalte 2010 9,1 % ihres verfügbaren Einkommens. Zum Vergleich: In den Jahren 2009 und 2008 lag die Sparquote noch bei 11,1 und 11,8 %. Dass die Sparquote weiter sank, führen die Wirtschaftsforscher auf die gestiegenen Konsumausgaben zurück. Denn während diese nominell – also zu laufenden Preisen – um 2,6 % zunahmen, stieg das nominell verfügbare Einkommen lediglich um 0,6 %. Gleichzeitig stieg die Inflationsrate (Verbraucherpreisindex) um 1,9 %, womit das Wachstum des verfügbaren Einkommens unter der Inflationsrate zu liegen kam. Trotz allem sind die Österreicher im internationalen Vergleich Sparmeister. Den 11,1 % heimische Sparquote 2009 stehen 7,9 % für die EU und 9,6 % in Euroland gegenüber. In den USA liegt die Sparquote traditionell bei weniger als der Hälfte der europäischen Werte. Insgesamt stieg das Gesamtvermögen der österreichischen Haushalte im Vorjahr um knapp 5 % auf rund 461 Milliarden Euro. Verantwortlich waren dafür neben vergleichsweise geringen Neuveranlagungen vor allem die Kursanstiege an den Aktienmärkten. Diese ließen den Marktwert des Wertpapierbestandes erstmals auf über 100 Milliarden Euro ansteigen. Beliebt waren dabei vor allem gemanagte Finanzprodukte, also Fonds, Lebensversicherungen und Ähnliches. Mit 5,9 Milliarden Euro entfiel fast die Hälfte des Vermögensaufbaus der privaten Haushalte auf solche Produkte. Spareinlagen waren dagegen im letzten Jahr erstmals seit fünf Jahren rückläufig. Diese sanken um 2,2 Milliarden Euro auf knapp unter 150 Milliarden Euro. Stabil war im Vorjahr der Zuwachs bei den Lebensversicherungen mit 2,9 Milliarden Euro. Neben dem Vermögensaufbau für die Altersvorsorge dienen viele Lebensversicherungen als Tilgungsträger für endfällige (Fremdwährungs-) Kredite. Diese (Fremdwährungskredite) ließen die Verschuldung der österreichischen Haushalte um 5 % auf 161,1 Milliarden Euro anwachsen. Ursache dafür war laut Nationalbank ein 19 %iger Kursanstieg des Schweizer Franken. Zu Jahresende beliefen sich die ausstehenden Fremdwährungskredite auf 38,7 Milliarden Euro.
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Mit AWD sind Sie ausgezeichnet beraten!
Kundenorientierung stellt einen der Kernwerte von AWD dar und ist deshalb auch zentral im Unternehmensleitbild verankert. Für unsere Beraterinnen und Berater, aber auch die Mitarbeiter in der Zentrale bedeutet dies, dass sich das gesamte Handeln an den Bedürfnissen und Wünschen unserer Kunden orientieren soll. Nunmehr ist AWD Österreich im Rahmen des Wettbewerbs „Österreichs kundenorientierteste Dienstleister 2011“ mit einer hervorragenden Platzierung ausgezeichnet worden. Bei diesem Wettbewerb, der in Deutschland bereits seit Jahren durchgeführt wird, gab es heuer erstmals auch eine Österreich-Wertung. Und eben in diesem Österreich-Ranking konnte AWD Österreich mit dem 9. Rang einen Top10-Platz erreichen. Die Bewertung erfolgte objektiv und unabhängig auf Basis eines wissenschaftlichen Modells der renommierten Universität St. Gallen.
Zufriedenheit unserer Kunden als oberster Maßstab Eine solche externe Auszeichnung bedeutet eine besondere Anerkennung für alle Anstrengungen, die für die stetige Professionalisierung und Weiterentwicklung der Serviceleistungen für die Kunden unternommen werden. Eines können wir unseren Kunden jedenfalls versprechen: Diese Auszeichnung bedeutet für uns einen zusätzlichen Ansporn für die Zukunft, um unsere Servicequalität stets weiter zu verbessern. Denn die beste und wichtigste Anerkennung sind für AWD immer noch die langjährig zufriedenen und begeisterten Kunden!
Lassen Sie sich beraten! AWD Zentrale Tirol, Tel.: 0512/33 610 Infos zu AWD im Internet: www.awd.at
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Das Jahr 2010 war aus der Sicht der heimischen Banken von starken Veränderungen geprägt. Bei zwei der fünf Lead-Institute* zogen neue, bekannte Gesichter Bilanz über das abgelaufene Geschäftsjahr. In den Folgejahren werden die verschärften Rahmenbedingungen und Eigenmittelvorschriften rund um Basel III zu einer deutlichen Differenzierung in der Bankenszene führen.
Raiffeisen bleibt Nummer 1 Raiffeisen bestätigt die Nummer-eins-Position unter Tirols Banken. Das belegen die Zahlen für das Geschäftsjahr 2010 der Raiffeisen-Bankengruppe Tirol. „Mit 47 % Marktanteil ist Raiffeisen weiterhin unangefochten die Nummer eins in Tirol“, sagt Hannes Schmid, Sprecher der Raiffeisen-Bankengruppe und Vorstandsvorsitzender der Raiffeisen-Landesbank Tirol AG. Das Spitzeninstitut der Tiroler Raiffeisenbanken weist für das Geschäftsjahr 2010 eine Bilanzsumme von 7,18 Milliarden Euro aus. Die Betriebserträge gingen gegenüber 2009 um 4,5 % auf 109 Millionen Euro zurück. Die Betriebsaufwendungen konnten um 8,6 % oder 6,25 Millionen Euro auf 66,58 Millionen reduziert werden. Daraus resultiert ein um 2,6 % höheres Betriebsergebnis von 42,39 Millionen Euro. Trotz anhaltend hohem Zinsniveau und starker Wettbewerbsstrukturen konnte das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit um 5,5 % auf 17,63 Millionen Euro gesteigert und damit das beste Ergebnis der 115-jährigen Unternehmensgeschichte erzielt werden, freut sich Schmid. Ein Zeichen für die gute Entwicklung der Tiroler Wirtschaft im Vorjahr ist der deutliche Rückgang der Wertberichtigungen auf Forderungen um 17,1 % auf knapp unter 20 Millionen Euro. Positiv auch der Trend bei Ersteinlagen: Diese stiegen um 5,2 % auf 1,4 Milliarden Euro. Gerade in turbulenten Zeiten sei
* Nach Bilanzsumme sind die Hypo Tirol Bank AG (11,7 Mrd. Euro), die BTV (8,89 Mrd. Euro), die RLB Tirol (7,18 Mrd. Euro), die Tiroler Sparkasse (3,735 Mrd. Euro) und die Volksbank Tirol InnsbruckSchwaz AG (1,345 Mrd. Euro) die fünf größten Tiroler Bankinstitute.
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Umbruch in der Tiroler Bankenlandschaft
Text: Michael Posselt
** Die Tiroler Sparkasse betreut mit 565 Mitarbeitern an 53 Standorten (39 Filial-, 5 SB-Standorte sowie 10 neue SB-Standorte bei OMV-Tankstellen mit VivaShop) 127.500 Kunden. 1822 aus wohltätigen Motiven im Sinne der Sparkassenidee gegründet, ist sie Tirols ältestes Geldinstitut.
den Menschen das Thema Sicherheit besonders wichtig. Und hier erzielt Raiffeisen bei allen Umfragen Topergebnisse, so Schmid. Deutliche Zuwächse verzeichnete Raiffeisen auch im Kreditgeschäft. So stiegen die Konsumfinanzierungen um knapp 40 %; das Neugeschäftsvolumen bei Wohnraumfinanzierungen um mehr als 45 %. Bei Bausparkassenfinanzierungen lag der Anstieg gar bei über 80 %. Damit konnte man sich beim Thema Wohnen „in einem sehr hart umkämpften Marktsegment behaupten und Marktanteile dazugewinnen“, so Schmid. Die Eröff nung des Raiffeisen Wohncenters im Mai des Vorjahres – einem Kompetenz- und Beratungszentrum aller Tiroler Raiffeisenbanken für Wohnfinanzierung im Innsbrucker Energiehauspark – habe zum Erfolg deutlich beigetragen. Insgesamt stiegen die Ausleihungen der Raiffeisen-Landesbank um 4,2 % auf 2,58 Milliarden Euro. Über zwei Milliarden davon wurden an Firmenkunden vergeben. Insgesamt sind die 82 Tiroler Raiffeisenbanken mit 9,67 Milliarden Euro in Tirols Wirtschaft finanziert „und damit wichtigster Finanzier der Wirtschaft im Land“, so Schmid. Freuen über das positive Geschäftsergebnis der Raiffeisen-Landesbank können sich auch deren Aktionäre – zu 99 % die Tiroler Raiffeisenbanken. Sie erhalten eine Dividende von 9 % beziehungsweise 90 Euro je Aktie. Auch der Ausblick für das Geschäftsjahr 2011 ist von Optimismus getragen, „weil sich die Wirtschaftslage und Stimmung in Tirol weiter verbessert haben“, so Schmid. Sorge bereiten Schmid neben den zunehmenden Reglementierungen auch die wirtschaftlichen Auswirkungen des Atomunglücks in Japan, noch mehr aber die politische Instabilität im arabischen Raum.
Tiroler Sparkasse sehr gut positioniert „Das Ergebnis, das Ihnen meine beiden Vorstandskollegen Wolfgang Hechenberger und Karl Obernosterer präsentieren, zeigt, dass die Tiroler Sparkasse in der Region sehr gut positioniert ist.“ So eröff nete der neue Vorstandsvorsitzende Hans Unterdorfer, nach langjähriger Tätigkeit im Raiffeisensektor, zuletzt mehr als sieben Jahre als Mitglied des Vorstandes der Raiffeisenlandesbank Tirol, seine erste Bilanzpressekonferenz als Vorstandsvorsitzender der Tiroler Sparkasse. Zwar ging die Bilanzsumme des größten Instituts des Tiroler Sparkassensektors um gut 10 % auf 3,735 Milliarden Euro zurück. Der risikobereinigte Gewinn (EGT) erhöhte sich aber um 22 % auf 11,6 Millionen Euro. Auch der Jahresüberschuss nach Steuern stieg – trotz weiterhin hoher Risikovorsorgen von fast 20 Millionen Euro – um 33 % auf 5,7 Millionen Euro. Die Tispa schüttet an ihrer Aktionäre (75 % gehören der Erste Bank, 25 % der Tiroler Sparkassenstiftung) eine Dividende von drei Millionen Euro aus. Davon gehe etwa die Hälfte an gemeinnützige Stiftungen in Tirol und Wien. „Mit einer neuerlich gestiegenen Eigenmittelausstattung (245,9 Millionen/12,45 %) erfüllt die Tiroler Sparkasse bereits jetzt die zukünftigen strengen Regulierungsvorschriften nach Basel III und ist gut für die Zukunft gerüstet“, so der für das Firmenkundengeschäft verantwortliche Vorstandsdirektor Wolfgang Hechenberger. Einen positiven Ausblick gab auch der neue Vorstandsvorsitzende Hans Unterdorfer: „Diese 189. Bilanz der Tiroler Sparkasse (die damit die älteste Tiroler Bank ist) ist eine hervorragende Basis für das, was wir uns gemeinsam mit unseren 565 Mitarbeitern** vorgenommen haben, nämlich mit einer konsequent auf Qualität und Kundennut-
zen fokussierten Strategie das Wachstum in unserem Kerngeschäft auszubauen.“
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Hypo Tirol Bank: Neuer Vorstand – altes Ergebnis
INVESTIEREN, ABER CASH BEHALTEN? eco.geld
Nach 2009 musste die Hypo Tirol Bank AG auch im Vorjahr mehr als 70 Millionen Euro wertberichtigen und schloss das Geschäftsjahr mit einem Konzernergebnis von 2,1 Millionen Euro nach Steuern auf Vorjahresniveau ab. Die miserablen Ergebnisse haben zu einem Köpferollen und Totalumbau des Vorstandes geführt. Nach Hannes Gruber 2009 mussten im November vergangenen Jahres seine beiden Vorstandskollegen Werner Pfeifer und Günter Unterleitner gehen. Heuer präsentierte der von der Sparkasse geholte Vorstandsdirektor Markus Jochum die wenig erfreulichen Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr. Bereits im Feber musste auch er erneut Kreditausfälle in der Höhe von 24 Millionen eingestehen. Nach dem Umbau und der Umstrukturierung „einen positiven Weg“ sieht Wilfried Stauder, Vorsitzender des Aufsichtsrates der Hypo Tirol Bank. Das wichtigste Ziel des neuen Vorstandes (seit Ende April stehen Jochum Hans Peter Hörtnagl – sein Intermimsvertrag wurde verlängert – und Johann Kollreider im nun wieder kompletten Dreiervorstand zur Seite) werde es sein, sich zukünftig optimal am Kunden zu orientieren und auszurichten. Konzentrieren wird sich die Landesbank dabei auf den Kernmarkt Tirol. „Das ist der Markt, den wir sehr gut kennen und der nach wie vor ausreichend Potenzial für ein erfolgreiches Engagement bietet. Hier sehen wir unsere größten Chancen bei gut kalkulierbaren Risiken“, so Jochum. Starke Auswirkungen auf das Geschäft der Bank(en) werden die verschärften Eigenmittel- und Liquiditätsvorschriften nach Basel III haben. Diese führen dazu, dass die Banken zum einen mehr Eigenmittel vorhalten müssen und zweitens ihre Refinanzierung fristenkonform gestalten müssen. Diese Vorschrift soll mit 2018 in Kraft treten und würde zu einer erheblichen Verteuerung der Kreditvergabe führen, so Jochum. Mit einer Eigenmittelquote von 11,4 und einer Kernkapitalquote von 7,4 % erfüllt die Hypo Tirol Bank die derzeit verlangten Quoten. „Mit dem Auslaufen der Anleihen mit Landeshaftung 2017 besteht jedoch ein erhöhter Refinanzierungsbedarf, auf den wir uns schon jetzt vorbereiten müssen“, blickt Jochum ein wenig skeptisch in die Zukunft. Die Landesbank wird wohl noch ein paar Jahre am Scheitern der Expansionsstrategie zu knabbern haben.
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Tiroler Volksbank(en) nach ÖVAGTurbulenzen mit Gewinnsprung
Nachdem im Vorjahr die Turbulenzen und Abschreibungen der Österreichischen Volksbanken AG den Tiroler Volksbanken das Ergebnis verhagelte – gemeinsam mussten die vier Tiroler Volksbanken 30 Millionen Euro abschreiben – legten die Gewinne im heurigen Jahr wieder kräftig zu. So konnte die Volksbank Tirol Innsbruck-Schwaz AG den risikobereinigten Gewinn (bei einem um 20 % geringeren Betriebsergebnis) gleich um mehr als 350 % auf
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„Ich halte das Aufeinandertreffen mehrerer Faktoren für problematisch. Die damit verbundenen Kosten sind insbesondere für die kleineren Regionalbanken nicht zu verdienen. Hier wird es Abstriche seitens der Anteilseigner und/ oder höhere Kosten für die Kunden geben müssen.“ Armin Schneider, Regionaldirektor Oesterreichische Nationalbank, zu den verschärften EU-Regelungen
6,1 Millionen Euro steigern. Noch stärker wirkte sich der Wegfall der Wertberichtigung bei der Volksbank Kufstein aus. Dort verzehnfachte sich das EGT gar von 0,51 Millionen 2009 auf 5,4 Millionen im vergangenen Jahr. Auch bei der Bilanzsumme liegt die in den Bezirken Kufstein, Kitzbühel und im angrenzenden südbayrischen Raum tätige Volksbank den „Innsbruckern“ dicht auf den Fersen, konnte diese doch um 5,8 % auf 1,341 Milliarden gesteigert werden, während sich diese bei der Volksbank Tirol Innsbruck Schwaz AG nur um moderate 0,9 % auf 1,345 Milliarden Euro erhöhte. Besonders hervorzuheben sind bei beiden Volksbanken die hohen Eigenmittel von knapp beziehungsweise mehr als 20 %. „Diese garantieren auch weiterhin eine selbständige und erfolgreiche Zukunft unseres Institutes“, so VBTirol-Chef Gerhard Schwaiger, der stolz ist, einem 100%ig Tiroler Unternehmen vorzustehen. Dies biete auch Vorteile für die Kunden: „Alle Entscheidungen werden bei der Volksbank Tirol InnsbruckSchwaz AG rasch und unbürokratisch vor Ort getroffen. Getreu dem Motto „Vor Ort investieren statt spekulieren“ finanziert die Volksbank ausschließlich kleine und mittlere Unternehmen sowie den privaten Wohnbau in Tirol. Das Kreditvolumen im Wohnbauund Unternehmensfinanzierungsbereich stieg im Vergleich zum Vorjahr um mehr als 6 % auf 812 Millionen Euro. „So bleiben die Einlagen unserer Kunden (in der Höhe von 936 Millionen Euro) in Tirol und sichern hier Arbeitsplätze und Wirtschaftswachstum“, bringt Schwaiger die Vorzüge der unabhängigen Regionalbank auf den Punkt.
BTV 2010 stärker denn je
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2010 entwickelte sich für die Bank für Tirol und Vorarlberg wieder zu einem Erfolgsjahr. Mit einem Jahresüberschuss vor Steuern von 61,8 Millionen
Euro (+ 20,4 %) erzielte sie im Vorjahr das beste Ergebnis in ihrer 106-jährigen Firmengeschichte. Den Grund für das Topergebnis sieht Vorstandssprecher Peter Gaugg vor allem in der seit Jahrzehnten praktizierten konservativen Geschäftspolitik und der Vier-Länder-Kompetenz. Diese bringe der Bank laufend Marktanteilsgewinne. Vor allem im exportorientierten Firmenkundengeschäft könne man mit länderübergreifenden Lösungen punkten, so Gaugg. Laufend Zuwächse erzielt die BTV aber auch bei anspruchsvollen Privatkunden, die im Rahmen des BTV-Vermögensmanagements individuell betreut werden. Positiv auf die Geschäftsentwicklung wirkte sich aber auch die allgemein gute Konjunktur und Auslastung der Wirtschaft und die damit verbundene hohe Beschäftigung aus, so Gaugg. Als Hausbank wichtiger heimischer Unternehmen trägt die BTV auch Verantwortung für die wirtschaftliche Entwicklung des Landes – und nimmt diese auch wahr. Die schnelle Erholung der mittelständischen Wirtschaft im Jahr 2010 führte dazu, dass das Kreditgeschäft der Bank um 6,9 % auf 5,9 Milliarden Euro (1,6 Mrd. an Privatkunden, 4,1 Mrd. an Firmen und 0,17 Mrd. an institutionelle Kunden) angewachsen ist. Nie zuvor hatte die BTV so hohe Kredite vergeben. Rund die Hälfte des Wachstums ist auf die Auswirkungen des starken Schweizer Frankens (und die dadurch bedingten Kursverluste bei bestehenden CHF-Krediten) zurückzuführen. Trotz des guten Ergebnisses bleibt die BTV ihrer vorsichtigen Geschäftspolitik treu. Trotz des sich abzeichnenden konjunkturellen Aufschwungs reduzierte sie die Vorsorgen nur um 5,4 % auf 42,1 Millionen Euro. Ein starkes Sicherheitspolster stellt auch die Kernkapitalquote dar, die mit 10,4 % erstmals über der 10-Prozent-Marke liegt.
Bank.Austria
Außenhandel – die Triebfeder 2011 eco.nova: Ist die Wirtschaftskrise vorüber? Was erwarten Sie für 2011? Markus Sappl: Nach der wirtschaftlich angespannten Situation der vergangenen zwei Jahre ist tendenziell Beruhigung zu erkennen. Für 2011 wird für Österreich ein etwas höheres Wirtschaftswachstum von rund 2 % prognostiziert. Die Triebfeder für die Wirtschaftsdynamik wird dabei eindeutig der Außenhandel sein. Welche Rolle spielt der Außenhandel für Österreich? Mit einem Exportplus von erwarteten 15 % nominell hat das Exportvolumen Österreichs 2010 die 100-Milliarden-Marke wieder deutlich überschritten. Österreich erwirtschaftet mehr als die Hälfte seiner Wirtschaftsleistung durch grenzüberschreitende Geschäfte und zählt weltweit – gemessen an den Ausfuhren von rund 13.400 Euro pro Kopf – zu den Top-Exportnationen. Was ist das Prinzip Ihrer Kundenbetreuung im grenzüberschreitenden Geschäft? Unser Grundsatz lautet „alles aus einer Hand“. Dazu stellt der persönliche Firmenkundenbetreuer ein individuell auf die Bedürfnisse des Kunden abgestimmtes Team von Spezialisten zusammen und koordiniert
grenzüberschreitende Aktivitäten des Unternehmens. Der Kunde hat damit einen Ansprechpartner für alle Belange und alle Länder und profitiert vom Knowhow einer weltweit agierenden Bankengruppe sowie international erprobten Finanzkonzepten. Sei es bei der maßgeschneiderten Finanzierung, Förderung oder im Bereich der Absicherung von grenzüberschreitenden Geschäften. Besonders häufig nachgefragt werden Exportfi nanzierungen. Was bietet die Bank Austria dazu konkret an? Unsere Produktpalette reicht vom einfachen Forderungsankauf bis zu komplexen strukturierten Finanzierungen und Softloans. Unser Angebot ist sehr umfassend und wird je nach Bedarf individuell zugeschnitten. Keine Finanzierung gleicht also der anderen? Das ist unser Leistungsversprechen an unsere Kunden. Die Bank Austria kann dank ihrer global aufgestellten Produkteinheiten international erprobte Finanzkonzepte marktaktuell zur Verfügung stellen. In der konkreten Umsetzung für den Kunden erfolgt aber immer eine individuelle Ausgestaltung – ganz nach Bedarf und Art des Projekts.
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„Exportfinanzierungen gehören zu unserer Kernkompetenz. Als erfahrener strategischer Finanzpartner für Firmenkunden unterstützen wir die Mehrheit der exportierenden Unternehmen in Österreich bei ihren grenzüberschreitenden Geschäften. Im Bereich Außenhandel ist die Bank Austria damit die unumstrittene Nummer 1.“
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Markus Sappl, Landesdirektor Firmenkunden der Bank Austria Tirol, über die Kraft, die Österreichs Wirtschaft antreibt, und die Bank, die vieles dafür möglich macht.
Markus Sappl
Mit der Bank Austria kommen Sie überall hin. „Unternehmen, die international tätig sind, benötigen einen Partner, mit dem Sie auch in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten im globalen Wettbewerb bestehen können. Die Bank Austria begleitet die Tiroler Unternehmen als strategischer Finanzpartner mit spezialisiertem Know-how und den fundierten Marktkenntnissen einer international agierenden Großbank.“
Bank Austria, Ihr Wachstums- und Expansionsbegleiter: N
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Markus Sappl, Landesdirektor Firmenkunden der Bank Austria Tirol N
Die Mehrheit der exportierenden Unternehmen in Österreich vertraut bei ihren grenzüberschreitenden Geschäften auf die Expertise der Bank Austria. Im Bereich Außenhandel ist sie damit die unumstrittene Nummer 1. Als Mitglied der UniCredit, einer der größten Bankengruppen europäischen Formats mit globaler Reichweite, profitieren Kunden vom hochwertigen Service und einem dichten Netzwerk: mit Niederlassungen in Zentral- und Osteuropa (CEE), Auslandsfilialen/Repräsentanzen an den wichtigsten Finanzplätzen der Welt sowie Kooperationen mit rund 4.000 Korrespondenzbanken weltweit.
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Beratung „aus einer Hand“ – eine Betreuerin bzw. ein Betreuer koordiniert und steuert weltweit Ihre Geschäfte. Hohe Servicequalität durch international erprobte Finanzkonzepte beim Zahlungsverkehr, bei der Finanzierung, Förderung und Absicherung Ihres Außenhandelsgeschäftes. Beste Kontakte zu nationalen und internationalen Förderstellen und Exportversicherern. Fundierte Marktkenntnisse über lokale Usancen, Geschäftsund Finanzpraktiken sowie Research und Marktforschung. Die Expertise der Bank Austria wurde bereits durch zahlreiche internationale Awards ausgezeichnet.
Kontakt:
Weitere Informationen erhalten Sie bei Ihrer Firmenkundenbetreuerin bzw. Ihrem Firmenkundenbetreuer oder auf www.bankaustria.at unter „Firmenkunden“.
„ Die Bank Austria ist DER Partner für Tiroler Unternehmen. Markus Sappl, Landesdirektor Firmenkunden der Bank Austria Tirol
eco.mmentar Dr. Michael Posselt eco.nova-Finanzredaktion
Banken im Umbruch Verschärfte Eigenmittelvorschriften stellen Banken vor neue Herausforderungen und führen zu einer Differenzierung des Bankenmarktes in Tirol.
Mit Blick auf die Bilanzdaten der Tiroler Banken ist die Finanzkrise an den meisten scheinbar spurlos vorübergegangen. So stagnierte die Bilanzsumme aller Tiroler Institute in den Jahren 2008 bis 2010 bei rund 51 Milliarden Euro, die Betriebserträge bei etwas mehr als einer Milliarde Euro und das Betriebsergebnis schwankte zwischen 380 und 367 Millionen Euro. Erst beim EGT – dem risikobereinigten Ergebnis – treten erste Unterschiede zutage, trennt sich die Spreu vom Weizen. Schnellten 2008 die Wertberichtigungen auf Wertpapiere in die Höhe (und konnten in den letzten beiden Jahren wieder abgebaut werden), so waren es in den letzten zwei Jahren die Abschreibungen auf Kredite (in der Höhe von 157 bzw. 164 Millionen Euro), die auf die Ergebnisse drückten. Dass annähernd die Hälfte davon auf eine Bank fällt, macht nur allzu deutlich, wie unterschiedlich auch in der auf den ersten Blick so homogenen Bankenlandschaft das Geschäftsgebaren ist. Waren es in den letzten beiden Jahren die Wertberichtigungen, die zu einem Umbruch in der Bankenszene geführt haben, so werden es in Zukunft die verschärften Eigenmittel- und Liquiditätsvorschriften rund um Basel III sein, die zu einer weiteren Differenzierung der Bankenlandschaft führen werden. „Jene Banken, die heute noch nicht diese Anforderungen erfüllen, werden entweder ihr Geschäftsvolumen reduzieren oder Kapital einholen müssen“, formulierte es ein Bankvorstand im econova-Interview. „Konzentration auf den Kernmarkt“ nennen es andere. Ob dieser (Kernmarkt) angesichts der bereits jetzt überdurchschnittlichen Bankendichte genug Potenzial für alle bietet, bleibt abzuwarten.
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Nachwirkungen der Finanzkrise stellen Banken vor weitere Herausforderungen
Alles in allem haben die Tiroler Banken (mit einigen bekannten Ausnahmen) die Finanzkrise sehr gut überstanden, auch wenn ein gewisser Nachlaufeffekt bei den Retailbanken nicht zu übersehen ist. „Die Primärbanken sind von der Krise nicht primär, sondern sekundär – via Wirtschaftswachstum und Unternehmensentwicklungen und -investitionen – betroffen“, resümiert Bankensprecher Gerhard Schwaiger die letzten beiden Jahre. So waren die Tiroler Unternehmer insbesondere 2009 noch sehr zurückhaltend, was Investitionen betriff t, und es konnte das Firmenkreditgeschäft (mit einem Zuwachs um 6,35 %) erst im Laufe des letzten Jahres wieder gesteigert werden. Auch das Wertpapiergeschäft entwickelte sich im Vorjahr angesichts der nach wie vor bestehenden Unsicherheit zufrieden stellend, wenngleich man sich aber noch immer unter dem Vorkrisenniveau bewege, so Schwaiger. Dass die Krise noch nicht ganz ausgestanden ist, zeigt sich unter anderem in den nach wie vor hohen Wertberichtigungen auf Kredite (in der Höhe von 164 Millionen Euro), die 2011 eher noch steigen als fallen werden, so der Tiroler Bankensprecher. Probleme sieht Schwaiger insbesondere durch die verschärften Rahmenbedingungen auf die heimischen Banken zukommen. Zum einen werde hier das Kind mit dem Bad ausgeschüttet und treffe mit den Retailbanken die Falschen. Zum anderen verursachen die zahlreichen Regelungen einen hohen Verwaltungsaufwand, den sich insbesondere die vielen kleinen Institute erst einmal leisten können müssen. Jedenfalls werden die verschärften Eigenmittelvorschriften und Liquiditätsbestimmungen zu einer stärkeren Differenzierung und mehr Wettbewerb (um z.B. Bankeinlagen und damit unterschiedlichen Zinsen) führen. Die unterschiedliche Refi nanzierungsbasis und Refinanzierungssätze werden unterschiedliche Preise auf der Kreditseite nach sich ziehen. „Insgesamt wird der Druck auf beiden Seiten stärker werden und die Bankdienstleistung insgesamt verteuern“, zeichnet Schwaiger kein besonders rosiges Bild für die Tiroler Bankkunden.
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Profiteur dieser Entwicklung – die natürlich auch mehr Wettbewerb mit sich bringt – wird allerdings nicht der Kunde sein. Denn die mit den Regelungen zusammenhängenden Kosten werden die Banken nicht alleine stemmen und ohne entsprechende Erträge oder zumindest Ertragsaussichten werden sich kaum Kapitalgeber finden, die die teilweise notwendigen Kapitalerhöhungen stemmen werden. Zahlen wird es letztendlich der Kunde, in einem speziellen Fall vielleicht auch alle Tiroler Bürger.
Verantwortungsvolles Wirtschaften heißt aber auch, die eigenen Verwaltungskosten gering zu halten und in die eigene Produktivität und Effi zienz zu investieren. Das bringt den Kunden schnelle Entscheidungen und der Bank – in Verbindung mit dem guten operativen Geschäft – eine hervorragende Kosten-Ertrags-Relation und hohe Gewinne, die wieder investiert werden können. So steckt die BTV heuer rund 17 Millionen Euro in drei Neubauten in Innsbruck (Büro- und Geschäftsgebäude in der Erlerstraße sowie die BTV-Filiale am Mitterweg) und in Hall. Für das laufende Geschäftsjahr erwartet die BTV ein „gutes Resultat“. „Die Zuversicht stützt sich zum einen auf die vergleichsweise gut diversifizierten Ertragsströme. Zum anderen ist die BTV solide finanziert und sturmsicher“, so Gaugg. Das Wachstum will die Bank auch mit anderen teilen: So hat man 2011 eine Rekrutierungsoffensive gestartet, im Zuge derer 70 neue Mitarbeiter eingestellt werden sollen.
Zahlen . Da a Tiroler Banken in Zahlen Tiroler Sparkasse Bank AG
Bank für Tirol und Vorarlberg
Bilanzsumme 3,7 Mrd. Euro (–10,5 %) Betriebserträge 99,9 Mio. Euro (–5,1 %) Betriebsergebnis 31,5 Mio. Euro (6,3 %) EGT 11,6 Mio. Euro (+22 %) Jahresüberschuss nach Steuern 5,7 Mio. Euro (+33 %) Kundeneinlagen 2,1 Mrd. Euro (–0,3 %) Kundenausleihungen 2,6 Mrd. Euro (+ 0,3 %) Eigenmittelquote 14,02 % Kernkapitalquote 12,75 % Mitarbeiter (im Konzern im Jahresdurchschnitt) 565 (+15)
Bilanzsumme 8,9 Mrd. (+5,0 %) Betriebserträge 194,5 Mio. Euro Betriebsergebnis 103,6 Mio. Euro EGT/Jahresüberschuss vor Steuern 61,8 Mio. Euro (+20,4 %) Kundeneinlagen/Primärmittel 6,2 Mrd. Euro (–2,5 %) Kundenausleihungen/Ford. an Kunden 5,8 Mrd. Euro (+9,8 %) Eigenmittelquote 14,87 % Kernkapitalquote 10,40 % Mitarbeiter (im Konzern im Jahresdurchschnitt) 794 (–68)
Raiffeisen Landesbank Tirol AG Bilanzsumme 7,2 Mrd. (–1,7 %) Betriebserträge 108,9 Mio. Euro (–4,5 %) Betriebsergebnis 42,4 Mio. Euro (–2,6 %) EGT 17,6 Mio. Euro (+5,5 %) Kundeneinlagen 1,4 Mrd. Euro (+5,2 %) Kundenausleihungen 2,6 Mrd. Euro (+4,2 %) Eigenmittelquote 10,77 % Kernkapitalquote 10,36 % Mitarbeiter (im Konzern im Jahresdurchschnitt) 471 (–52)
Hypo Tirol Bank AG Bilanzsumme 11,7 Mrd. Euro (–2,1 %) Betriebserträge 177,5 Mio. Euro (–0,6 %) Jahresüberschuss (vor Steuern) 2,1 Mio. Euro (+/–0 %) Jahresüberschuss (nach Steuern) 2,1 Mio. Euro (–50 %) Kundeneinlagen 2,9 Mrd. Euro (–3,5 %) Kundenausleihungen 7,2 Mrd. Euro (+/–0 %) Eigenmittelquote 11,39 % Kernkapitalquote 7,40 % Mitarbeiter (im Konzern im Jahresdurchschnitt) 715 (–34)
Volksbank Tirol Innsbruck-Schwaz AG Bilanzsumme 1,3 Mrd. (+0,9 %) Betriebserträge 35,2 Mio. Euro Betriebsergebnis 10,0 Mio. Euro (–19,4 %) EGT 6,1 Mio. Euro (+351,85 %) Kundeneinlagen 936,0 Mio. Euro (–0,53 %) Kundenausleihungen 812,0 Mio. Euro (+6,0 %) Eigenmittelquote 21,53 % Kernkapitalquote 20,16 % Mitarbeiter (im Konzern im Jahresdurchschnitt) 240 (+/–0)
Sparkasse Schwaz AG Bilanzsumme 1,2 Mrd. (+10 %) Betriebserträge 29,2 Mio. Euro (–1,8 %) Betriebsergebnis 10,1 Mio. Euro (+24,7) EGT 8,6 Mio. Euro (+89,0 %) Kundeneinlagen 798,6 Mio. Euro (+4,7 %) Kundenausleihungen 857,8 Mio. Euro (+15,8 %) Eigenmittelquote 15,6 % Kernkapitalquote 14,5 % Mitarbeiter (im Konzern im Jahresdurchschnitt) 162 (+/–0)
Sparkasse der Stadt Kitzbühel Bilanzsumme 809,6 Mio. (+5,2 %) Betriebserträge 21,51 Mio. Euro Betriebsergebnis 8,3 Mio. Euro (+6,7 %) EGT 4,3 Mio. Euro (+6,9 %) Kundeneinlagen 441,6 Mio. Euro (–0,2 %) Kundenausleihungen 534,2 Mio. Euro (–8,1 %) Eigenmittelquote 15,9 % Kernkapitalquote 15,9 % Mitarbeiter (im Konzern im Jahresdurchschnitt) 122 (–1)
Lienzer Sparkasse AG Bilanzsumme 359,8 Mio. Euro Betriebserträge 10,0 Mio. Euro Betriebsergebnis 2,7 Mio. Euro EGT 2,03 Mio. Euro Kundeneinlagen 236,0 Mio. Euro Kundenausleihungen 203,5 Mio. Euro Eigenmittelquote 23,85 % Kernkapitalquote 23,85 % Mitarbeiter (im Konzern im Jahresdurchschnitt) 64
Raiffeisenbank Wörgl-Kufstein e.Gen.
Volksbank Kufstein eG
Bilanzsumme 657,5 Mio. (+10,9 %) Betriebserträge 17,1 Mio. Euro Betriebsergebnis 5,8 Mio. Euro (+9,4 %) EGT 5,0 Mio. Euro (+16,3 %) Kundeneinlagen 513,8 Mio. Euro (+7,9 %) Kundenausleihungen 379,3 Mio. Euro (+14,4 %) Eigenmittelquote 11,5 % Kernkapitalquote 10,5 % Mitarbeiter (im Konzern im Jahresdurchschnitt) 107 (+3)
Bilanzsumme 1,3 Mrd. (+5,8 %) Betriebserträge 23,9 Mio. Euro (–2,5 %) Betriebsergebnis 6,5 Mio. Euro (+8,5 %) EGT 5,4 Mio. Euro (+1060,8 %) Kundeneinlagen 951,0 Mio. Euro (+8,3 %) Kundenausleihungen 550,0 Mio. Euro (+10,6 %) Eigenmittelquote 19,0 % Kernkapitalquote 15,2 % Mitarbeiter (im Konzern im Jahresdurchschnitt) 162 (–29)
Raiffeisenbank Wipptal reg.Gen.m.b.H.
Volksbank Landeck
Bilanzsumme Betriebserträge Betriebsergebnis EGT Kundeneinlagen Kundenausleihungen Eigenmittelquote Kernkapitalquote Mitarbeiter
251,0 Mio. Euro 6,2 Mio. Euro 2,1 Mio. Euro 1,5 Mio. Euro 139,0 Mio. Euro 167,0 Mio. Euro 12,31 % 9,85 % 35
Raiffeisen Regionalbank Hall i. T. e.Gen. Bilanzsumme Betriebserträge Betriebsergebnis EGT Kundeneinlagen Kundenausleihungen Eigenmittelquote Kernkapitalquote Mitarbeiter
Bilanzsumme Betriebserträge Betriebsergebnis EGT Kundeneinlagen Kundenausleihungen Eigenmittelquote Kernkapitalquote Mitarbeiter
889,0 Mio. Euro 18,9 Mio. Euro 6,3 Mio. Euro 5,5 Mio. Euro 628,0 Mio. Euro 738,0 Mio. Euro 14,60 % 11,08 % 142
Volksbank Osttirol 266,3 Mio. Euro 7,3 Mio. Euro 1,4 Mio. Euro 1,2 Mio. Euro 170,5 Mio. Euro 187,6 Mio. Euro 13,37 % 10,20 % 53
Raiffeisenbank Mittleres Unterinntal reg.Gen.m.b.H. Bilanzsumme 270,0 Mio. (+0,7 %) Betriebserträge 7,7 Mio. Euro Betriebsergebnis 2,2 Mio. Euro (–17,1 %) EGT 1,8 Mio. Euro (+10,0 %) Kundeneinlagen 181,2 Mio. Euro (–0,2 %) Kundenausleihungen 197,8 Mio. Euro (–0,5 %) Eigenmittelquote 13,6 % Kernkapitalquote 11,8 % Mitarbeiter (im Konzern im Jahresdurchschnitt) 62 (+12)
Raiffeisen-Bankengruppe Tirol* Die Raiffeisen-Bankengruppe Tirol besteht aus 82 unabhängigen, regionalen Raiffeisenkassen. Diese betreiben mit 2.750 Mitarbeiten 262 Bankstellen in Tirol. Die Bilanzsumme aller Tiroler Raiffeisenbanken beläuft sich auf 17,37 Mrd. Euro, die Kundeneinlagen betragen 7,69 Mrd. Euro. 2010 wurden Kredite in der Höhe von 9,67 Milliarden Euro vergeben.
Bilanzsumme Betriebserträge Betriebsergebnis EGT Kundeneinlagen Kundenausleihungen Eigenmittelquote Kernkapitalquote Mitarbeiter
286,3 Mio. Euro (+5,2 %) 7,5 Mio. Euro (–1,9 %) 2,7 Mio. Euro (+3,0 %) 1,7 Mio. Euro (+ 196 %) 202,0 Mio. Euro (+4,2 %) 219,5 Mio. Euro (+7,9 %) 12,15 % 10,5 % 56
Die vier eigenständigen Volksbanken betreiben 46 Bankstellen in ganz Tirol. Mit insgesamt 650 Mitarbeitern betreuen sie rund 130.000 Kunden.
Tiroler Banken gesamt* Bilanzsumme Betriebserträge Betriebsergebnis EGT Kundeneinlagen Kundenausleihungen Eigenmittelquote Kernkapitalquote Mitarbeiter
51,0 Mrd. Euro (–0,17 %) 1,05 Mrd. (–2,08 %) 367,0 Mio. (–0,14 %) 200,0 Mio. (+12,0 %) 18,9 Mrd. (+1,4 %) 24,9 Mrd. (+6,35 %) 13,7 % 10,3 % 6.719
* Daten aller Banken mit Hauptsitz in Tirol (inkl. Filialen z.B. in anderen Bundesländern und im Ausland). Quelle: ÖNB, Regionaldaten, Stand 31.12.2010
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ten . Fakten
V. l.: Markus Jochum / Hypo Tirol Bank, Gerhard Schwaiger / Volksbank Tirol Innsbruck-Schwaz, Peter Gaugg / BTV, Hannes Schmid / Raiffeisen Landesbank, Hans Unterdorfer / Tiroler Sparkasse, Markus Sappl / Bank Austria-UniCredit Group
Wir fragten die Vorstände der wichtigsten Tiroler Banken, wie sie die Entwicklung der heimischen Wirtschaft im Allgemeinen und die Chancen und Risiken für ihre Bank im Speziellen einschätzen. Hier die Antworten:
Wie sehen Sie die Entwicklung der Tiroler Wirtschaft? Markus Jochum, Hypo Tirol Bank: Seit Ende 2010 ist eine Erholung der Tiroler Wirtschaft zu beobachten – die Krise ist wohl überwunden und wir hoffen auf eine stabile weitere Entwicklung. Diese Erholung haben wir der allgemeinen Weltwirtschaftsentwicklung zu verdanken und den damit steigenden Exporten. Wobei aber natürlich auch bestehende Risiken nicht vergessen werden dürfen, wie etwa steigende Kosten (z. B. Löhne/Gehälter, Energiepreise) und die Unsicherheiten des EUR/USD-Wechselkurses bzw. der Fremdwährungswechselkurse allgemein – um nur einige zu nennen. Durch höhere bzw. zusätzliche Belastungen sinken Investitionen und der finanzielle Handlungsspielraum von Unternehmen wird natürlich eingeschränkt. Gerade in Bezug auf zukünftige Zins- und Währungsentwicklungen gewinnen daher Absicherungsinstrumente zunehmend an Bedeutung. Gerhard Schwaiger, Volksbank Tirol Innsbruck-Schwaz AG: Im Zuge der allgemeinen Konjunkturerholung konnte auch Tirol das wirtschaftliche Wellental des Vorjahres überwinden und im Laufe des Jahres 2010 wieder auf einen moderaten Wachstumskurs zurückkehren. Der Aufschwung in Österreich und auch in Tirol hält 2011 an, so rechnen wir mit einer Erhöhung der realen Bruttowertschöpfung um rd. 2,4 %. Die größten Risiken für den Aufschwung sind allerdings die stark steigenden Rohstoffpreise, die Inflation und auch die Schuldenkrise in der EU. Peter Gaugg, Vorstandssprecher Bank für Tirol und Vorarlberg: Die Tiroler Wirtschaft hat sich auch in jüngster Vergangenheit, während der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise, wacker geschlagen. Dies verdanken wir starken mittelständischen Betrieben mit nachhaltiger, leistungsorientierter Unternehmensführung und dem ausgezeichneten Bran-
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chenmix in Tirol. Wir verfügen über eine Vielfalt an erfolgreichen Unternehmen aus Industrie, Handel, der Immobilienwirtschaft und Baubranche und vor allem aus der Tourismusbranche. Nun liegt es an Politik und Wirtschaft, wichtige Entscheidungen für die Entwicklung nicht nur unseres Landes, sondern aller EU-Staaten zu treffen. Wir stehen vor bedeutenden gesamtwirtschaftlichen Fragen – ob Euro, Zinsentwicklung, Tilgung von Staatsschulden, Inflation, Umgang mit Rohstoffen und vielen weiteren Themen – für die wir Lösungen brauchen. Hannes Schmid, Raiffeisen-Landesbank Tirol: Es geht zum Glück weiter bergauf, das zeigen alle Indikatoren. Die Exporte sind in Österreich – und speziell auch in Tirol – im Vorjahr stark gewachsen und werden auch heuer noch stark wachsen. Auch aus dem Tourismus gibt es in Tirol tendenziell positive Signale und damit Anlass für Optimismus. Hans Unterdorfer, Tiroler Sparkasse: Mit Blick auf die aktuellen Konjunkturdaten sehe ich einen Lichtstreif am Horizont. Allerdings ist die heimische Wirtschaft eingebettet in die allgemeine konjunkturelle Entwicklung. Eine Gefahr sehe ich in den Zinsmaßnahmen der EZB. Hier wird es einer großen Kunst bedürfen, durch Zinserhöhungen die Konjunktur nicht abzuwürgen, aber trotzdem der Inflation nicht freien Lauf zu lassen. Ganz allgemein gesprochen ist die Wirtschaft ein sehr lebendiger Organismus, der die Erwartungshaltung eines stabilen Gleichgewichts nie erfüllen kann. Es wird immer ein Auf und Ab geben. Markus Sappl, Landesdirektor Bank Austria/UniCredit Group: Die Tiroler Wirtschaft wird 2011 noch etwas dynamischer unterwegs sein als im Vorjahr. Mit dem für die Tiroler Industrie weiterhin spürbaren Rückenwind der globalen Erholung ist dieses Jahr ein Anstieg der Wirtschaftsleistung um
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2,6 % zu erwarten. Der Dienstleistungsbereich wird sich zu einer noch wichtigeren Stütze der Wirtschaft entwickeln. Auch der Tourismus wird die bisherigen Wachstumsträger des Sektors, die unternehmensnahen Dienstleistungen und den Handel, im laufenden Jahr wieder etwas mehr unterstützen. In der Wintersaison (November 2010 bis März 2011) hat Tirol mit einem Plus um 4,8 % im Jahresvergleich den höchsten Nächtigungsanstieg Österreichs erreicht. Obwohl die Bauwirtschaft sehr verhalten bleiben wird, ist 2011 für den Tiroler Arbeitsmarkt eine weitere Verbesserung in Sicht. Die Beschäftigung wird 2011 voraussichtlich mehr als 1 % ansteigen und die Arbeitslosenquote damit auf 5,7 % sinken und weiterhin unter dem Österreich-Durchschnitt bleiben.
Wo sehen Sie künftige Chancen/Risiken und Märkte für Ihre Bank? Markus Jochum: Das Hauptaugenmerk konzentriert sich auf unseren Kernmarkt – also Tirol und in weiterer Folge die Region Südtirol/Trentino. Das ist der Markt, den wir sehr gut kennen und der nach wie vor ausreichend Potenzial für ein erfolgreiches Engagement bietet. Hier sehen wir unsere größten Chancen bei gut kalkulierbaren Risiken. Vorrangig wird die Hypo Tirol Bank zukünftig ihre Funktion als Landesbank noch stärker in den Mittelpunkt stellen. Einerseits geht es um die Bereitstellung finanzieller Mittel für die regionale Wirtschaft und die Tiroler Bevölkerung und andererseits um das Angebot von attraktiven und konkurrenzfähigen Veranlagungsmöglichkeiten … in erster Linie also das Kerngeschäft einer Regionalbank im Eigentum des Landes. Gerhard Schwaiger: Die Volksbank Tirol Innsbruck-Schwaz AG wird sich auch künftig zu 100 % auf den Wirtschaftsraum Tirol und ihre drei Kerngeschäftsfelder Anlage, Wohnbau und Wirtschaft konzentrieren. Unser Haus zählt seit vielen Jahren zu den führenden Anbietern in den Bereichen der Wohnbau-Finanzierung, der Finanzierung von kleinen und mittleren Unternehmen und der privaten Geldanlage- und Vermögensplanung. Diese starke Marktposition als Wohnbau-, Unternehmer- und Anlage-Bank wollen wir weiter ausbauen und suchen daher derzeit eine Reihe von qualifizierten MitarbeiterInnen. PeterGaugg:Wirsindinderwirtschaftlich stärksten Region Europas – Österreich, Schweiz, Süddeutschland und Norditalien – fi x verankert. Die BTV investiert fast ausschließlich in diese Märkte, daher ist das Risiko für die BTV überschaubar. Wir haben uns ein ausgezeichnetes Netzwerk zu mittelständischen Firmen und anspruchsvollen, vermögenden Privatkunden aufgebaut, die uns vertrauen. Dieses Vertrauen von 7.000 Firmenkunden und 110.000 Privatkunden gibt uns Si-
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cherheit, führt uns aber auch unsere große Verantwortung vor Augen. Als unsere größte Chance sehe ich unsere Mitarbeiter: Letzten Endes sind sie es, die den Erfolg der BTV verantworten. Hannes Schmid: Raiffeisen ist Marktführer in Tirol, weil wir da sind, wo die Menschen sind, und als einzige Bankengruppe flächendeckend vor Ort in allen Gemeinden die finanzielle Nahversorgung sicherstellen. Als starke Regionalbank war unser Geschäftsmodell immer schon auf die Region Tirol ausgerichtet. Daran werden wir nichts ändern und so den Weg des risiko- und ertragsorientierten Wachstums weiter fortsetzen.“ Hans Unterdorfer: Die Tiroler Sparkasse ist in ihrem Marktumfeld sehr gut positioniert. Wir haben uns immer auf unseren Kernmarkt fokussiert. Hier ist die Tiroler Sparkasse stark verwurzelt und mit ihren Kunden eng verbunden. Aufbauend auf dieser Basis wollen wir unser Geschäft bei bestehenden Kunden ausbauen und Neukunden, die mit ihrer jetzigen Bank nicht zufrieden sind, gezielt ansprechen. Dabei wollen wir vor allem den Kundennutzen hervorheben und mit Qualität punkten. Insbesondere im Firmenkundengeschäft wollen wir stärker ins Finanzierungsgeschäft investieren und Neukunden gewinnen. Markus Sappl: Wir betrachten CEE als die Zukunftsregion vor unserer Haustür und haben auch in der zurückliegenden Krise an unserer Präsenz in diesen Märkten festgehalten. In den kommenden Jahren wollen wir insbesondere organisch wachsen. Darum werden wir bis 2015 900 neue Filialen in Zentral- und Osteuropa eröffnen.
Welche Folgen werden die geplanten EURegelungen (Basel III/verschärfte Eigenmittelvorschriften ...) für Ihre Bank bzw. für die Tiroler Unternehmen/Wirtschaft haben? Markus Jochum: Basel III wird ähnlich wie Basel II starke Auswirkungen auf das Geschäft der Banken haben. Die verschärften Eigenmittelvorschriften führen dazu, dass die Banken für eine Kreditfinanzierung erhöhte Eigenmittel vorhalten müssen. Wir gehen davon aus, dass dadurch die Kreditzinsen – wie schon durch Basel II – leicht steigen werden.Eine weitere wesentliche Regelung von Basel III ist die langfristige Liquiditätsvorschrift, die eine großteils fristenkonforme Refinanzierung der Banken erfordert. Diese Vorschrift soll mit 2018 in Kraft treten und würde eine erhebliche Verteuerung der Kreditvergabe bedeuten. Im Umkehrschluss wird es für Banken attraktiv, sich die Refinanzierung vom Sparer zu holen, welche natürlich von
umfassend. kompetent. erfahren. Kapferer Frei und Partner kennen den Tiroler Markt und dessen Anforderungen seit Jahrzehnten und verbinden durch ihre Partnerschaft mit Deloitte lokale Kompetenz mit dem internationalen Know how eines weltweiten Netzwerks. Die renommierte Kanzlei bietet langjährige Erfahrung als Steuer- und Wirtschaftsprüfungsunternehmen am Tiroler Markt. Ein innovatives Expertenteam hat es sich zur obersten Prämisse gemacht, den Erfolg der Klienten an erste Stelle zu setzen.
Seniorpartner Rolf Kapferer fasst den Geist des Unternehmens zusammen: „Unsere Arbeitsweise ist geprägt durch Offenheit gegenüber Neuem und Mut zu Innovation.
„Als Mitglied von Deloitte können wir unseren Klienten nicht nur Zugang zu dem weltweit führenden Prüfungs- und Beratungsnetzwerk bieten, sondern sind in der Lage, das gesamte Dienstleistungsspektrum von Deloitte anzubieten,“ betont Andreas Kapferer.
Maßgeschneiderte Lösungen Hohe fachliche Kompetenz und Branchenkenntnis sind eine Grundprämisse des Unternehmens. Das Team besteht aus geprüften Steuerberatern und Wirtschaftsprüfern, die sowohl mit der Branche als auch mit dem beruflichen Umfeld ihrer Klienten speziell vertraut sind. v.l.n.r.: Gunnar Frei, Andreas Kapferer, Rolf Kapferer
Unsere Klienten aus Gewerbe, Industrie,Tourismus sowie dem Banken- und Dienstleistungsbereich profitieren nachhaltig vom hohen Qualitätsanspruch unserer Kanzlei: Professionalität, Engagement, Unabhängigkeit, Integrität. „Wir stimmen unsere Geschäftsprozesse sehr flexibel auf die täglichen Herausforderungen jedes Klienten ab,“ unterstreicht Gunnar Frei die Philosophie der Kanzlei. Die Arbeitsweise heißt daher: maßgeschneiderte Lösungen anstelle von Standardprodukten, proaktive Information anstelle von Nachlesen, gesamtheitliche Betrachtungen anstelle von Einzelfallanalysen.
• Steuerberatung • Wirtschaftsprüfung • Bilanzierung • Buchhaltung • Personalverrechnung
KAPFERER FREI und PARTNER Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungs GmbH Deloitte West Revision Wirtschaftsprüfungs GmbH Wilhelm Greil Straße 15/V, 6020 Innsbruck Tel +43 (0)512 582 555-0, Fax +43 (0)512 582 555-11 e-mail: tirol@deloitte.at www.kapferer-partner.at
www.deloitte.at
erhöhten Zinsen profitieren könnten. Die kurzfristige Liquiditätsvorschrift, welche ab 2015 gültig ist, verlangt von Banken, für Kundeneinlagen einen Liquiditätspuffer vorzuhalten. Die Hypo Tirol Bank erfüllt derzeit die verlangten Quoten. Mit dem Auslauf der Anleihen mit Landeshaftung 2017 besteht jedoch ein erhöhter Refinanzierungsbedarf, auf den wir uns jetzt schon vorbereiten müssen. Gerhard Schwaiger: Dass die erwartete Wirkung von Basel II verfehlt wurde, ist spätestens seit Ausbruch der Finanzkrise 2008 bewusst. Mit Basel III sollen nun die vermeintlichen Versäumnisse nachgeholt werden und mehr Sicherheit bringen. Es gibt aber schon jetzt dazu Studien vom IHS, wonach sich Basel III auf die Wirtschaft, Beschäftigung, Wirtschaftswachstum usw. sehr nachteilig auswirken würde. Wenn mehr Sicherheit als notwendig erachtet wird, so hat dies natürlich seinen Preis. Ob nun diesmal die erhofften Wirkungen eintreten werden, wird die Zukunft zeigen. Für die Banken stellt dies natürlich eine gewaltige Herausforderung dar, zumal auch noch neue Liquiditätsbestimmungen (kurz- und langfristige Liquiditätspuffer) und die enormen Kosten der „Einlagensicherung neu“ in den nächsten Jahren zu stemmen sein werden. Es bleibt nur zu hoffen, dass die Finanzwirtschaft mit der Summe von Belastungen nicht überfordert wird. Peter Gaugg: Die geplanten EU-Regelungen werden zu einer Marktbereinigung im Bankensektor führen. Spätestens dann zeigt sich, wer klug und nachhaltig gewirtschaftet hat. Gerade die kleineren Banken könnte es treffen – wer nicht rechtzeitig entsprechende Rücklagen gebildet hat, wird sich schwer tun. Die BTV hat immer penibel auf ihre Eigenmittel und ihre Kernkapitalquote geachtet. Das macht sich gerade jetzt bezahlt. Für Unternehmen bedeuten die verschärften Rahmenbedingungen, dass Geld teurer wird. Die Aufschläge werden zwangsläufig höher ausfallen. Das tut nicht nur den Unternehmen weh – auch die Banken leiden unter der Überregulierung aus Brüssel, weil wir unsere Verantwortung gegenüber unseren Kunden nicht so pragmatisch, wie wir uns das wünschen würden, wahrnehmen können. Hannes Schmid: Wir erleben eine Überreglementierung im Bankenbereich. Sie blockiert bei unseren Mitarbeitern Zeit, die wir lieber für unsere Kunden nützen würden. Die Flut an Bankenregeln beispielsweise für eine Credit Suisse, UBS, BNP Paribas oder Deutsche Bank gilt im selben Ausmaß für eine kleine Raiffeisenbank. Ohne Zweifel ist es ein hehres Ziel des europäischen Gesetzgebers,
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dass man mit einer Verordnung für alle Banken gleiche Rahmenbedingungen schaffen möchte. Die damit einhergehende Überreglementierung bzw. -administration ist allerdings schon jetzt ein großes Problem für kleine, regional tätige Bankinstitute. Wir sind gut auf diese neuen Regeln vorbereitet, die Detaillierung fehlt noch. Es wird aber Übergangsfristen geben und die werden wir auch gut nutzen. Da die Banken mit Basel III die Kredite mit mehr Eigenkapital unterlegen müssen, werden die Neuregelungen für Tirols Unternehmer spürbar. Dabei gilt: Werden die gesetzlichen Erfordernisse erfüllt und lässt sich die Rückzahlbarkeit betriebswirtschaftlich darstellen, bekommen Unternehmen so wie bisher ihre Finanzierungen. Jene Unternehmen, die für Rückzahlungen bereits jetzt an ihre Grenzen gehen müssen, werden es künftig schwerer haben. Erleichterungen wird es durch die neuen Vorschriften jedenfalls nicht geben. Hans Unterdorfer: Die Auswirkungen von Basel III werden für die Banken und deren Kunden gravierend sein. Die erhöhten Eigenmittel- und Liquiditätsvorschriften haben das Ziel, die Spreu vom Weizen trennen. Die Tiroler Sparkasse wird dabei klar zum Weizen gehören. Mit einer Kernkapitalquote von 12,75 % erfüllen wir bereits heute die zukünftigen strengen Regulierungsvorschriften und können uns voll auf unser Geschäft konzentrieren. Für die Tiroler Unternehmen wird es durch Basel III tendenziell schwieriger und zum Teil teurer werden, Kredite für ihre Investitionen zu erhalten. Die Tiroler Sparkasse wird sich in diesem Umfeld als verlässlicher und solider Partner präsentieren und ihren Marktanteil ausbauen. Markus Sappl: Die neuen Regeln für Banken gehen weit über eine höhere Eigenkapitalquote hinaus. Sie werden, wenn sie so verabschiedet werden wie derzeit diskutiert, zu einer grundlegenden Änderung des Verhältnisses Bank – Kunde führen. Sowohl auf der Veranlagungs- als auch auf der Finanzierungsseite werden gängige Bankprodukte wie Einlagen und Kredite an Bedeutung verlieren. Kapitalmarktprodukte hingegen werden an Bedeutung gewinnen. Auch könnte es zu einer Verteuerung von Finanzierungen kommen. Banken mit guter Eigenkapitalausstattung und hohem KapitalmarktKnow-how wie die Bank Austria werden hier jedenfalls im Vorteil sein. Auch für Tirol, das stark von mittelständischen Unternehmen geprägt ist, werden diese Regelungen starke Auswirkungen haben. Auch wenn heute noch vieles offen ist, die Bank Austria arbeitet schon seit längerem an Lösungen für die Zeit nach Basel III. Auch unsere hohe Eigenkapitalquote – die Bank Austria ist die eigenkapitalstärkste Bank Österreichs – hilft dabei, mit diesen neuen Regelungen umzugehen.
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Günstige Zinsen jetzt noch absichern! Im März 2011 ist die Inflation in Österreich auf 3,1 % gestiegen und im Jahresdurchschnitt 2011 erwartet das WIFO eine Inflationsrate von rund 2,8 %. Preistreiber Nr. 1 sind die stark gestiegenen Energie- und Rohstoff preise in der jüngsten Vergangenheit. Viele Experten sind sich einig: Wir stehen erst am Anfang der Zinsspirale – weitere Erhöhungen werden noch folgen, um die drohende Inflationsgefahr in den Griff zu bekommen. Wir von der Volksbank empfehlen unseren Kunden, insbesondere allen Kreditnehmern: „Schützen Sie Ihre Finanzierung langfristig, und zwar mit einer festgelegten Zinsobergrenze.“
ximale Ratenbelastung für die gesamte Kreditlaufzeit bekannt ist und man daher fi x kalkulieren kann.
Die Wohnbau-Experten Martin Kröll, Hannes Rupprechter, Angelika Katzmayr, Helmut Pircher, Hansjörg Schlechter und Johann Riedlsperger (v. l.) sind sich einig: „Sichern Sie sich jetzt gegen steigende Zinsen ab.“ Foto: Volksbank
Tipp 1: Ein Zins-Cap für eine bereits bestehende Finanzierung Mit einem sogenannten Zins-Cap (Zinsobergrenze) kann auch eine bereits bestehende Finanzierung nachträglich noch abgesichert werden. Die Volksbank bietet Ihnen individuelle Zins-Caps – zu bestmöglichen Konditionen. Nutzen Sie diese Gelegenheit jetzt, bevor die Zinsen weiter steigen und eine Absicherung dadurch teurer wird.
Tipp 2: Neue Kredite nur mit garantierter Zinsobergrenze
Wer jetzt eine neue Finanzierung abschließt, sollte sich unbedingt für einen Kredit mit garantierter Zinsobergrenze entscheiden. Damit ist man in jedem Fall auf der sicheren Seite, da bereits bei Abschluss der Finanzierung die ma-
Übrigens: Zu jedem Wohnbau-Finanzierungsangebot der Volksbank Tirol InnsbruckSchwaz AG gibt’s jetzt gratis einen USBStick mit interaktiven Bauherren-Infos. Näheres dazu findet man auch im Internet unter www.wohn-bank.at und wer gleich einen Beratungstermin möchte, wählt am besten die kostenfreie Volksbank-Hotline 0800 / 82 81 23.
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Volksbank
Hypo.Bank
Hypo Tirol Bank – unsere Landesbank
Regionalität und Kundennähe stehen für die Landesbank an oberster Stelle. Mit dem klaren Bekenntnis zur Stärke des Landes ist es der Hypo Tirol Bank ein besonderes Anliegen, die Region als Ausgangspunkt und solide Grundlage des Unternehmenserfolgs in den Vordergrund zu stellen. Im Zentrum steht ein starkes Land mit einer starken Bank, die auf einen geradlinigen, bodenständigen Weg setzt, um das Vertrauen der Kunden zu festigen und zum gesellschaftlichen wie wirtschaftlichen Wohlergehen beizutragen.
Noch näher beim Kunden
Fotos: Günther Egger
Vor allem der persönliche Kontakt zu den Kunden rückt noch stärker in den Vordergrund. So bieten Spezialisten in eigens eingerichteten WohnVision und Anlage Centern ihr Wissen rund um die Themen Bauen, Wohnen und Sanieren sowie für ein erfolgreiches Vermögensmanagement an. Aber auch für das „Alltägliche“ sind die Kundenbetreuer der Hypo Tirol Bank verlässliche Ansprechpartner. In der breiten Produktpalette vom speziellen Familienkonto über solide Sparprodukte bis zur Zukunftsvorsorge findet sich für jeden das Passende.
Expertenwissen Die Anlage Center sind eine Spezialisteneinheit innerhalb der Hypo Tirol Bank, die sich rein mit dem Thema Veranlagung befasst. Mit den sechs tirolweiten Anlage Centern wurde eine flächendeckende Struktur geschaffen, da die einzelnen Center zusätzlich jeweils auch mehrere Geschäftsstellen betreuen. Damit wan-
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dert die Dienstleistung „Veranlagungsberatung und -service” noch näher zum Kunden. Das Wichtigste in der gesamten Bankdienstleistung und ganz besonders im Veranlagungsbereich ist höchste Qualität in der Beratung und auch bei den zur Verfügung stehenden bzw. angebotenen Produkten. Die Spezialisten der Hypo Tirol Bank haben die entsprechende Fähigkeit sowie auch die Marktkenntnis und durch die Anlage Center wird der Kontakt zum Kunden besonders in den Regionen Tirols noch weiter verstärkt.
Jahrelange Erfahrung Der zweite regionale Schwerpunkt liegt im Bereich des Wohnbaus. Genau zu diesem Thema hat die Hypo Tirol Bank mit der Hypo WohnVision ein umfassendes Leistungsspektrum entwickelt. Die Hypo WohnVision bietet Kunden in konzentrierter Form die gesamte Service- und Produktpalette in dieser Branche. So profitiert der Kunde von der jahrelangen Erfahrung der HypoWohnbauspezialisten, kommt in den Genuss einer erstklassigen Beratung, eines fundierten Markt-Know-hows und eines breiten Branchennetzwerks. Zudem erhalten Kunden detaillierte Finanzierungspläne, Unterstützung beim Zugang zu Förderungsmöglichkeiten und nicht zuletzt maßgeschneiderte Produkte. Mit den fünf regionalen WohnVision Centern sowie über die Geschäftsstellen möchte die Hypo Tirol Bank ihren Kunden offen begegnen und diese auf dem Weg zum privaten Wohnglück unterstützen. www.hypotirol.com
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Dr. Oliver Plein, DWS: Angesichts hoher Staatsverschuldung und niedriger Wachstumsraten in den Industriestaaten plädiert der DWS-Aktienstratege für Investments in Emerging Markets
Anlegen in einer „neuen Normalität“
Wie sollen sich Kapitalanleger zwischen Wachstumsdynamik und Schuldenkrise positionieren.
Mag. Franz Stern, Volksbank Tirol Innsbruck Schwaz AG: Angesichts steigender Inflation und niedriger Zinsen bieten Immobilien, Gold, Rohstoffe und Aktien Sicherheit
Text: Michael Posselt
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Über Investmentstrategien in einer „neuen Normalität“ sprach Dr. Oliver Plein, Volkswirt und Aktienspezialist bei der DWS, auf Einladung der Volksbank Tirol Innsbruck Schwaz AG vor mehr als 300 Gästen im Congress Innsbruck. Die Welt präsentiert sich 2011 gespalten. Auf der einen Seite die Industriestaaten mit teilweise hoher Staatsverschuldung, niedrigem (strukturellem) Wachstum, schwachen Währungen und geringem Inflationsrisiko. Auf der anderen Seite die Emerging Markets mit hohem (strukturellem) Wachstum, niedriger Staatsverschuldung, starken Währungen und wachsendem Inflationsrisiko. Auf diese Veränderungen müssen Anleger reagieren und sich langfristig richtig aufstellen, so Plein, und er plädiert für einen Aktienanteil in den Emerging Markets von bis zu 50 % – wenn diese dann noch als solche bezeichnet werden. Plein sieht China bereits 2017 als größte Volkswirtschaft der Welt, „während Deutschland 2030 nicht mehr unter den Top Ten zu finden sein wird“. Wer sich bisher noch nicht getraut hat, für den bieten diese Märkte im zweiten Halbjahr taktisch eine gute Einstiegsgelegenheit, so Plein. Vor einem Ansteigen der Inflation könne man sich mit Investments in Sachwerte – Aktien, Immobilien und Rohstoffe – schützen, ebenso vor niedrigen Zinsen. Neben dividendenstarken Titeln plädiert Plein dabei, sich insbesondere Werte von Unternehmen ins Depot zu legen, die über eine hohe Preismacht verfügen, sprich höhere Einkaufs- und Produktionspreise auch an ihre Kunden weitergeben können, beispiels-
weise Energiekonzerne, Versorger, Tabak- oder Pharmaunternehmen. Hier werde zur Zeit Sicherheit neu definiert, plädiert auch Franz Stern, Leiter Vermögens- und Finanzplanung der Volksbank Tirol Innsbruck Schwaz AG, für ein Investment in Immobilien, Gold und Rohstoffe, aber auch Aktien. Insgesamt sieht Plein auch die Lage in Europa nicht so negativ. Was die Schuldenkrise betriff t, werde es in Griechenland zu einer „sanften Umschuldung“ kommen, etwa durch Kuponherabsetzungen und/ oder Laufzeitverlängerungen. Dies sei auch bereits im Markt eingepreist. Dass auch große EU-Länder wie Spanien oder Italien ins Straucheln geraten, glaubt Plein nicht. „Spanien weist deutlich bessere Fundamentaldaten auf und hat auch ein strengeres Restrukturierungsprogramm aufgelegt.“ Worauf sich die Menschen aber einstellen müssen, sei eine etwas höhere Inflationsrate von drei Prozent. Eine Hyperinflation oder Werte über fünf oder gar zehn Prozent sieht Plein aber nicht auf uns zu kommen. Ebenso wenig werde es zu einer Finanzkrise 2.0 kommen. Gefahr gehe allenfalls vom Ölpreis aus, sollten die geopolitischen Unruhen und Umwälzungen auf große Ölländer wie Saudi-Arabien übergreifen. „Dann kann der Ölpreis rasch in Richtung 140 bis 150 US-Dollar steigen. Das kostet dann Wirtschaftswachstum (je 10 USD Preisanstieg etwa 1 %) und heizt auch die Inflation an“, so Plein. Mit den von ihm empfohlenen Investments sind Sie aber auch dann auf der sicheren Seite.
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Diese Inflation, kann die bitte jemand abschaffen? Ja: a:
Nähere Infos auf www.generali.at
Maria R., Wien
n 2011 Generali Editio tz * u h c s s n o ti a fl mit In
Eine Lebensversicherung, die attraktiver wird, je höher die Inflation steigt. Und das geht so: Bei der Generali Edition 2011 handelt es sich um eine indexgebundene Lebensversicherung mit einer Mindestrückzahlung* von 175 % auf die Nettoprämie** und zusätzlich 150 % Schutz bei höherer Inflation zum Vertragsablauf. Damit sind Sie nicht nur vor der allgemeinen Geldentwertung geschützt, Sie profitieren sogar davon. Um zu verstehen, muss man zuhören.
Unter den Flügeln des Löwen. Nähere Infos in der Regionaldirektion Tirol unter Tel: 0512/5926-0 oder unter www.generali.at * aus einer erstrangigen Anleihe der UniCredit S.p.A. ** einbezahlte Prämie abzüglich 4 % Versicherungssteuer, Mindestprämie EUR 3.500,–
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Merkur.Versicherung
Wir versichern das Wunder Mensch
Mit ihrer Erfahrung aus 213 Jahren gilt die Merkur Versicherung als DIE Gesundheitsversicherung Österreichs und überzeugt vor allem durch Stabilität und immer wieder neue, innovative Produkte, die sich den Veränderungen der Zeit kontinuierlich anpassen. Innovativ war auch der Relaunch der erfolgreichen Werbekampagne „Wir versichern das Wunder Mensch“. Ein neuer Betrachtungsansatz des größten aller Wunder, der Geburt, sorgt im Fernsehen wie Radio seit Wochen für viel Aufmerksamkeit und unterstreicht die Modernität des Versicherers zusätzlich. 182 eco.nova
Attraktive Produkte
Die Merkur Versicherung konnte im Jahr 2010 exzellente Ergebnisse erzielen, besonders hervorgestochen ist jedoch die Kernsparte des Unternehmens – die Gesundheitsvorsorge. Mit ihren Privatklasse-Tarifen bietet die Merkur eine lebensbegleitende, umfassende Gesundheitsvorsorge an. Ob Prävention oder Nachbetreuung, stationäre oder ambulante Arztleistungen, Schul- oder Alternativmedizin – die Merkur Versicherung schnürt maßgeschneiderte Versicherungspakete für jede persönliche Situation und jede Phase des Lebens. Für die Umsetzung des Vorsorgeprogramms Privatklasse Aktiv stehen den Kunden derzeit elf hochwertige Gesundheitshotels im Vier- und FünfSterne-Segment sowie 69 ausgewählte Fitnessstudios in ganz Österreich zur Verfügung.
„Wir sehen diese Auszeichnungen einerseits als Bestätigung für den eingeschlagenen Weg, gleichzeitig aber auch als Auftrag, diesen weiterhin konsequent zu beschreiten“, so der Tiroler Landesdirektor Harald Spadinger, und er fügt gleich einige Beispiele an. In ihrem attraktiven Lebensvorsorgeprodukt Privatplan AktivInvest vereint die Merkur gleich fünf Vorteile: Auswahl aus vier Anlageformen, KESt-freies Vermögen, Schutz und Steuervorteile einer Lebensversicherung, Chance zur Aussetzung der Prämienzahlung bis zu zwei Jahren sowie die Möglichkeit der teilweisen Entnahme des angesparten Kapitals. Auch die Lebensversicherung Privatplan Klassik Intervall – ab der Geburt bis zum 70. Lebensjahr flexibel abschließbar – erwies sich als ebenso attraktiv. Genauso wie die neue Merkur-Bestattungsvorsorge, die lebenslangen Versicherungsschutz ohne Gesundheitsprüfung bietet. Im Rahmen ihrer neuen Haushalts- und Eigenheimversicherung bietet die Merkur ein spezielles Service: Per SMS oder Mail wird den Kunden mitgeteilt, wenn an ihrer Wohnadresse in den folgenden Stunden mit Gewitter, Sturm, Starkregen oder ergiebigem Neuschnee zu rechnen ist.
„Iss dich jung!“ Im Rahmen des Merkur Circle hat die Merkur Versicherung in Kooperation mit dem renommierten Mediziner Univ.-Prof. DDr. Johannes Huber die Broschüre „Iss dich jung!“ entwickelt. Der Ernährungsguide zeigt, wie man seinem Körper durch gesunde, bewusste Ernährung abseits von Wunderdiäten und Zauberpillen Gutes tun kann. Die Broschüre erhalten Sie kostenlos bei der Merkur Versicherung oder über www.merkur.at.
Ausgezeichnet – von Maklern wie Kunden Dass die Leistungen der Merkur Versicherung auch von neutralen Beobachtern positiv wahrgenommen werden, spiegelt sich in zahlreichen Auszeichnungen wie dem Assekuranz Award Austria wider, der die Merkur bereits zum zweiten Mal in Folge als Österreichs beste Krankenversicherung auszeichnet. Erstmals wurde dies dem Unternehmen durch die heimischen Makler auch in der Schaden-/Unfallversicherung bestätigt. In einer durch den Verein für Konsumentenschutz durchgeführten Studie unter Versicherungsmaklern ging die Merkur im Bereich der Schadensabwicklung in der Sparte Krankenversicherung ebenso eindeutig als Sieger hervor. Einer aktuellen Umfrage der Maklerzeitschrift risControl zufolge belegte die Merkur den hervorragenden zweiten Platz bei der österreichweiten Wahl zum „Servicefreundlichsten Versicherer 2010“. Auch unter Kunden fi ndet die Merkur Versicherung großen Zuspruch: So wurde dem Versicherer mit dem Gewinn des Recommender Award 2010 ein hohes Maß an Kundenorientierung offiziell bescheinigt. Dabei wurden Institute prämiert, die von ihren eigenen Kunden am häufigsten weiterempfohlen wurden.
Sicher unterm grünen Schirm Die neue Unfallversicherung Merkur Rundum bietet einen umfassenden Schutz bei Unfällen abseits des Arbeitsplatzes, bei denen man gesetzlich nicht vor den Folgeschäden geschützt ist. Wer in seiner Freizeit viel Sport betreibt oder oft auf Reisen ist, genießt mit den Zusatzleistungen Sport-AktivPlus und Reise-AktivPlus auf Wunsch erweiterten Unfallschutz. Innovation beweist die Merkur auch bei ihren Produkten der Schaden- und Rechtsschutzversicherung. Spadinger: „Egal in welcher Sparte – unterm grünen Schirm fühlen Sie sich sicher.“
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Highlight Privatklasse
„Wir konnten im Jahr 2010 exzellente Ergebnisse erzielen. Zahlen, die zeigen, dass unsere Kunden Tradition, Stabilität und Verlässlichkeit honorieren, gleichzeitig Wert auf Innovation legen.“ Landesdirektor Harald Spadinger
Fotos: Florian Schneider, Merkur Versicherung
Landesdirektion Tirol in Zahlen
Die Merkur Versicherung beschäftigt in Tirol rund 60 Mitarbeiter – ca. die Hälfte davon im Außendienst – und verwaltet ein Prämienvolumen von 42 Mio. Euro. Dieses resultiert aus knapp 120.000 versicherten Risiken, wovon gut die Hälfte auf die Gesundheitsvorsorge entfallen. 45 % des Prämienvolumens stammen aus dem angestellten Außendienst, 55 % kommen über Makler, Agenturen oder Kooperationen.
Leopoldstraße 17 6020 Innsbruck Tel.: 0512/59840 DW -3711 oder -3712 www.merkur.at
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Kunst & Kultur
Maria Brunner, Ohne Titel, 2011 Öl auf Leinwand, 90 x 60 cm Foto: Courtesy Galerie Elisabeth & Klaus Thoman, Innsbruck
Oben: Im Raum hängende Harzplastik, Dimension: 280 cm Rechts: Öl auf Leinen, 170 x 220 cm
Die Erscheinung der Wirklichkeit im Unbestimmten Die aktuelle Ausstellung der Galerie Nothburga im Innsbrucker Innrain beschäftigt sich mit den kontroversen Techniken Skulptur und Malerei. Der Zeichner, Maler und Plastiker Alfons Planer entwickelt seit Mitte der 1990er-Jahre die moderne Plastik in ihrer menschlichen Erscheinungsform weiter. Er charakterisiert seine Idee der sogenannten Selbstformenden Plastik, die mit Hilfe der Natur, insbesondere über den lebenden Organismus Herz als aktiven Gestalter, von der permanenten prozessualen Veränderung der Natur des Menschen kündet. Simone Thurner hingegen fokussiert in ihren großformatigen Porträt- bzw. Aktgemälden einen intimen Moment der Veränderung, in dem uns die Malerin zugleich auch als Fotografin auffordert, neutraler Beobachter der Erscheinung der Wirklichkeit im Unbestimmten zu werden. Alfons Planer & Simone Thurner – Skulptur & Malerie. Zu sehen bis 25. Juni in der Galerie Nothburga. www.galerienothburga.at
Zäsuren überwinden Die in Lienz geborene Künstlerin Maria Brunner (lebt und arbeitet heute in Berlin) komponiert ihre Bilder wie Collagen aus verschiedenen fotografischen Vorlagen und bedient sich dabei der klassischen Techniken der Malerei. Sie inszeniert Elemente, die wie zufällig zusammengesetzt wirken, metallschimmernde Bonbonpapiere, geschminkte Frauenaugen oder Spiegelglaskugeln zu fiktiven Realitäten und surrealen Traumwelten. Die erste Einzelausstellung Brunners in der Galerie Elisabeth & Klaus Thoman zeigt aktuelle Ölbilder der Künstlerin. Maria Brunner ist noch bis 28. Juni in der Galerie Thoman in Innsbruck zu Gast. www.galeriethoman.com
Preis für zeitgenössische Kunst Seit 1996 vergibt das Land Tirol jährlich (Förder-)Preise für zeitgenössische Kunst und möchte damit „die Arbeit bildender Künstler in oder aus Tirol würdigen und unterstützen“, wie es Kulturlandesrätin Beate Palfrader beschreibt, und weiter: „Einerseits stellen die Preise eine Auszeichnung besonderer künstlerischer Leistungen dar, andererseits rücken sie die lebendige Kunstszene und ihre Bedeutung für das Kulturland Tirol in den Mittelpunkt.“ Der mit 5.500 Euro dotierte Preis ging heuer an Rens Veltmann, Förderpreise in Höhe von je 2.250 Euro gingen an Andrea Johanna Lüth, Michael Strasser und Christian Egger. V. l.: Kulturlandesrätin Beate Palfrader und der „ausgezeichnete“ Rens Veltman mit den Förderpreisträgern Andrea Johanna Lüth und Christian Egger
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Zur Entlastung der Briefträger | Alois Brandstetter | Residenz Verlag | 400 S., EUR 24,90 Die Fortsetzung des Romans „Zu Lasten der Briefträger“, in dem die angesprochene Zunft eher bescheiden wegkommt. In diesem Buch zeigen drei pensionierte Postler bei ihrem Stammtisch beim Kirchenwirt, dass sie durchaus Charme, Witz und Köpfchen haben. Ironisch, witzig, kurzweilig und äußerst liebenwert.
Heldinnen des Alltags
Die aktuelle Ausstellung der Galerie Sandhofer stellt junge Frauen in den Mittelpunkt, die getragen durch eine reduzierte Bildsprache banalen, alltäglichen Situationen einen neuen Charakter verleihen. Die polnische Malerin Agnieszka Borkowska zeichnet mit ihren Bildern eine Art malerisches Notizbuch über das neue Selbstbewusstsein der Frauen – sie rauchen Zigaretten, sitzen in relaxten Posen mit Sicht auf ihre Unterwäsche. Sie sind in Gedanken versunken und scheinen sich selbst dann, wenn sie den Zuschauer direkt anblicken, doch eher mit sich selbst zu beschäftigen. Diese Abkehr ins Innere wird durch den sauberen, aus flachen abstrakten Flächen komponierten Hintergrund betont, dessen Verzicht auf reale Darstellungen es erlaubt, sich gänzlich auf die porträtierten Frauen zu konzentrieren. Agnieszka Borkowska ist noch bis 28. Juni in der Galerie Sandhofer in Innsbruck zu sehen. Infos unter: www.galerie-sandhofer.com
Die Fieberkurve| Friedrich Glauser | Gerstenberg Verlag | 272 S., EUR 20,60 Mit Wachtmeister Studer erschuf Friedrich Glauser vor vielen Jahrzehnten einen außergewöhnlichen Ermittler. Hier bekommt es der Schweizer Kommissar mit zwei rätselhaften Morden zu tun. Spannende Geschichte, in der Sprache jedoch zeitweise etwas mühsam. Schweizer Dialektausdrücke und Schreibweise-Stolpersteine („Kurasch“) erfordern Konzentration. Dafür gibt‘s im Anschluss Rezepte für eine echtes Schweizer Menü.
Meine russische Großmutter und ihr amerikanischer Staubsauger | Meir Shalev | Diogenes Verlag | 288 S., EUR 21,50
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Beide Bilder: „Untitled 2011“, 81 x 100 cm, Öl/Leinwand
Eine sympathische Geschichte, in der der Titel keine Metapher, sondern Inhaltsangabe ist. So erzählt Meir Shalev die Geschichte seiner Familie, die in den 1920ern von Russland nach Israel kam und deren Mittelpunkt zweifelsfrei Großmutter Tonia und ihr Putzwahn ist. Eine Erzählung fürs Herz und die perfekte Nachttischlektüre: Man erahnt die Ironie des Autors, die in der Übersetzung aus dem Hebräischen etwas verloren gegangen ist.
Foto: Robert Fleischanderl
Medienkunst vom Feinsten Bereits in den 1960ern beschäftigte sich Ferdinand Kriwet in Ausstellungen, Bühnenauftritten und Hörspielen mit unseren reizüberfluteten Sehgewohnheiten und analysierte die Sprache von Fernsehen, Werbung und Fotografie. Kriwet beschreibt sich selbst als visuellen Poeten und Schriftsteller und so spielt die Sprache in seiner Arbeit und seinem gesamten Leben eine bedeutende Rolle. Die retrospektiv angelegte Ausstellung „Yester ‘n‘ Today“ gibt erstmalig in Österreich einen umfassenden Überblick über Kriwets vielschichtiges Œuvre inkl. einer eigens für die Schau konzipierten Mixed-Media-Installation. Ferdinand Kriwet‘s „Yester ‘n‘ Today“ ist noch bis 3. Juli in der Galerie im Taxispalais zu sehen. Infos: www.galerieimtaxispalais.at
Vom Tourfotografen der Rolling Stones zum gefeierten Künstler Die Fotografie wird in Österreichs Kunstszene vielfach noch stiefmütterlich behandelt. Nicht so in der Galerie Rhomberg in der Innsbrucker Templstraße, die noch bis Ende Juni Arbeiten von Heinz Lechner zeigt. Neben Bildern aus seiner Wahlheimat USA zeigt er in seinen „Reflektionen“ hier auch Tiroler Motive. Spannend, kreativ, anders. Die Fotografien von Heinz Lechner sind noch bis 26. Juni in der Galerie Rhomberg in Innsbruck zu sehen. www.galerie-rhomberg.at
Neueröffnung
Manchmal braucht man sich über die Namensgebung eines neuen Projektes nicht viele Gedanken zu manchen. Man benennt es schlicht als das, was es ist. So geschehen am Innsbrucker Rennweg, wo die „Neue Galerie“ als Teil der Tiroler Künstlerschaft ihre Pforten öffnete. Eingeweiht wurden die vier Räume im Parterre der Hofburg mit der Ausstellung „I ASKED“ von Katharina Cibulka (Bild), von 26. Mai bis 9. Juli wird das Ausstellungsprojekt „Personal Tempest“, kuratiert von Tereza Kotyk, zu Gast sein.
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Der Spannungsbogen zwischen traditioneller und moderner Kultur ist ihm ein Herzensanliegen und die Tendenz des Landes, mehr in die Tradition zu investieren, bot ihm schon oft Stoff für seine Pointen: Der Innsbrucker Kabarettist Markus Kozuh
Muster des handgestrickten Kabarettisten
Markus Kozuh entzündete für den ehemaligen Europa-Abgeordneten und ÖVP-Politiker Ernst Strasser ein satirisches Lichtermeer bei der Annasäule: Der Innsbrucker Kabarettist „der Koschuh“ scheut sich nicht vor Kritik – aber äußert sie so geschliffen, dass so manch einer glaubte, er meine es doch glatt ernst mit dem Ernst!
Text: Julia Sparber Fotos: Florian Schneider, C. Bauer
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Ein Kaffeeplausch in einem noblen Innenstadtlokal. Eigentlich nicht Koschuhs Kragenweite: „Da ist mir der Weg zum Klo einfach zu weit …“ Sein Sakko sitzt nicht gerade straff. Ob er denn abgenommen habe, weil er ja von Auftritt zu Auftritt eilt, neue Programme am laufenden Band produziert, kürzlich auch im Theaterfach debütiert hat und nebenbei Vizeeuropameister im Poetry Slam in Frankreich geworden ist? „Ja, es war schon ein bisschen viel in letzter Zeit. Aber ich bin eben ein so schmächtiges Bürscherl.“ Dafür umso wortgewaltiger: „Bin ich denn zu anzüglich heute?“, fragt er und zeigt mit Augenzwinkern auf sein Sakko. Nein, sehr fesch zurechtgemacht. Nur für das Foto? „Ich habe gehört,
eco.nova möchte künftig mein Sponsor sein. Und wenn das exquisite Wirtschaftsmagazin für den Koschuh Platz hat, dann ist ein modisches Outfit schon drin!“
Lobbying + Geld = unanständig Mit Sponsoring muss ich Dich leider enttäuschen, lieber Herr Kabarettist: „Nein, nein, nicht ernst nehmen! Das tun schon andere“, lacht er und erzählt vom Europaparlaments-Abgeordneten und ehemaligen ÖVP-Innenminister Ernst Strasser, für den er als Koschuh ein „Lichtermeer“ bei der Annasäule anzündete. Er nahm den „nur zum Schein auf die Forderungen der Lobbyisten eigegangenen, untadeligen Mann“ auf die Schaufel und provozierte fast eine Aus-
Sprache + Wort = seines Das Bierstindl war „Haus der ersten Chance“ für ihn und er findet es jammerschade, dass man diesen Ort der echten kulturellen Nachwuchsförderung einfach sterben ließ. Er erzählt, dass die letzten Jahre im altehrwürdigen Haus nur mehr einem „Kulturhospiz“ glichen. Die Argumente der Kulturpolitiker, dass ein Kulturbetrieb ohne ausgeglichenes Budget sowieso zugesperrt gehört, waren für Koschuh einfach lächerlich: „Keiner kann das. Schon gar nicht ohne Subventionen!“ Er denkt laut weiter, wie denn das Landestheater ohne öffentliche Gelder bestehen könnte und ob denn die gesamte Wirtschaft florieren würde, wenn niemand mehr Schulden macht? Doch Lamentieren ist seine Sache nicht: „Es ist eben nichts für die Ewigkeit. Mit der Eröff nung eines neuen Theaters im ehemaligen Sinne und mit der Kulturbäckerei tut sich wieder was im Land. Gut so!“ Koschuh strickt an neuen Kulturideen mit Sprache und Wort. Gemeinsam mit drei anderen Literaten gründete er die Innsbrucker Lesebühne namens Text ohne Reiter. Ein Format im Café Moustache in der Altstadt. Zweimal im Monat können sich dort „Leute ausprobieren, die was zu sagen haben.“ Prosa, Dada-Pop, Sprachspielexperimente und peinliche Liebesgedichte – alles hat Platz auf der Lesebühne.
Learning by failing = Lebensgrundsatz Koschuh sieht viel kreatives Potenzial im Land und findet, dass man etwas tun muss, um Menschen die Angst vor dem Versagen zu nehmen. Ist er selbst schon mal gescheitert? Er erzählt von seiner ersten
Bühnenerfahrung in der Volksschule: „Ein großer Chorauftritt im Congress. Mama und Papa haben mir noch von hinten zugewinkt und ich? Totaler Kollaps! Ich bin erst im Sani-Zimmer wieder aufgewacht, ohne einen Ton gesungen zu haben.“ Wenn er diese Erfahrung zum Anlass genommen hätte, über sich zu glauben, er werde nie ein Bühnenmensch, dann „würde ich mir mit 75 vorwerfen, ach hätt‘ ich mich doch damals getraut.“ Das möchte er nie und nimmer! „Jeder scheitert mal, das muss dir einfach wurscht sein.“ Der Koschuh ist ein „handgestrickter“ Kabarettist, der genau überlegt, selber schreibt, einfach ausprobiert und immer wieder aufs Neue lernt, dass jeder Versuch auf der Bühne Spaß macht – wie auch immer er ausgeht!
Kabarett = überspitzter Alltag Die ganz banale Kommunikation, globale Finanztransaktionen, das politische Machtgehabe und vieles mehr sind des Kabarettisten Futter: „In der Satire kann man Menschen aufmerksam machen. Hoppla, wie und was läuft denn bei mir ab? Und sie lachen auch noch dabei. Sich selbst nicht so wichtig zu nehmen ist das Wichtigste!“, erklärt er sein einfach klingendes Strickmuster. Am besten kommt er den menschlichen Befindlichkeiten nahe, wenn er durch die Stadt flaniert und seine Flyer verteilt. Da kommt ihm viel zu Ohren. Mitunter auch harsche Kommentare, die einen Text im Koschuh gären lassen. Kabarett ist für ihn nur „überspitzter Alltag“ und bei genauem Hinhören „fetzt das Wort“ in seinem Hinterkopf: „Man muss nur um ein Eck mehr denken als die meisten anderen.“ Als Sprachkünstler beobachtet er auch die Finanzwelt. Zum Beschönigen von Bilanzen einfach Leute zu entlassen, die sich als arbeitslose Kunden nichts mehr leisten können, deshalb Produkte billiger zu erzeugen und Produktionen in Billiglohnländer auslagern zu müssen, ist die Finanzspirale nach unten. Er hoff t, dass man aus der Finanzkrise lernt und ein nachhaltiges Denken Einzug hält: „Das natürlich bei einem selbst anfängt: Muss ich im Jänner Marillen aus Südafrika essen?“, fragt er sich. Nein, für ihn tut‘s der steirische Apfel. Auch Managerboni fernab jeglicher Realität stoßen dem Koschuh sauer auf und von den losen Kreditvergaberegelungen heimischer Banken ganz zu schweigen: „Bei so wenigen Sicherheiten ist das Bankengenick schnell gebrochen“, denkt er einfach um ein Hauseck weiter. Kritisch beäugt er vor allem das politische Geschehen im Land. Bei den Regierungsparteien also gleich um mehrere Ecken gedacht, Herr Kabarettist? „Es kann nur jemand etwas verbocken, der die Macht hat, etwas zu verbocken. Die öffentliche Hand hat die Pfl icht, diese nicht zurückzuziehen, wenn sie gebissen wird.“ Und Koschuh kann sich schwarz, rot, grün und blau verbeißen. Sein satirisches Strickmuster ist das genaue Wissen um eine Sache: „Man kann nur persifl ieren, wenn man alle Details kennt. Das gilt nicht nur für mich, auch für die Zuhörer.“ Losgelöstes Lachen, heftiges Staunen und betretene Stille – all das möchte Koschuh mit detailliertem Wortwitz beim Publikum auslösen. Und was hätte sein „Lichtermeer“ wohl bei Herrn Strasser ausgelöst? www.derkoschuh.at
„Der Koschuh“ im Trachtenjackerl bei der Annasäule. Eine Persiflage auf Ernst Strasser und die Lobbyingaffäre
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schreitung: „Da wollte mir doch glatt einer das Mikro abnehmen: Den Strasser auch noch verteidigen, und sonst noch was!?“ Dabei wollte er nur sagen: „Lobbying ist per se nichts Schlechtes. Mach‘ ich doch auch jeden Tag. Für mich selbst, weil ich meine Öffentlichkeitsarbeit als Kabarettist selber erledige. Oder einem Freund, der Hilfe braucht zum Beispiel. Aber Lobbying gegen Geld ist einfach unanständig. Pfui!“ Koschuh ortet bei den Menschen oft ein oberflächliches Wahrnehmen: „Die Leute hören viel zu wenig hin. Sie urteilen einfach. Dann ist schnell viel Blödsinn verzapft.“ Er bezeichnet sich als reflektierten Zuhörer, der sich dadurch immer besser kennen lernte und im Austausch mit sich und anderen entdeckte, dass seine Liebe zur Sprache ausgelebt gehört. Zuerst als Radiosprecher, später als Öffentlichkeitsarbeiter für Kulturvereine und die Grünen. Da lernte er viel über das eitle Machtgehabe und traute sich langsam auch das „Verreißen“ zu: Er nahm am Poetry Slam im damaligen Kulturgasthaus Bierstindl teil. Ein literarischer Vortragswettbewerb, bei dem jeder Teilnehmer fünf Minuten lang eigene Texte vortragen durfte. Damals kürten ihn die Zuseher prompt zum Sieger. Und eines Jänner-Nachts im Jahre 2006 bei seiner damaligen Freundin in Warschau ist er auf die Idee gekommen, ein abendfüllendes Programm zu schreiben. Nach zwei Stunden exzessiven Reintippens stand ein erstes Gerüst. Sechs Monate später feierte er im Kulturgasthaus Premiere.
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Festwochen Oben li.: Anna Gorbachyova, die Siegerin des Gesangswettbwerbes 2010, singt die Titelpartie in Francesco Cavallis „La Calisto“ im Innenhof der Theologischen Fakultät Oben re.: Das junge belgische Ensemble B’Rock bringt frischen Wind in die Alpenhauptstadt Innsbruck Unten li.: Der Künstlerische Leiter der Innsbrucker Festwochen, Alessandro De Marchi, leitet Telemanns Oper „Flavius Bertaridus, König der Langobarden“ Unten re.: Die amerikanische Sopranistin Robin Johannsen wird unter anderem in Hasses Oper „Romolo ed Ersilia“ auf der Bühne des Tiroler Landestheaters zu erleben sein
Erstmals vier Opern in einem Sommer
Die Innsbrucker Festwochen der Alten Musik haben ihr Programm für 2011 vorgestellt. Die musikalische Reise durch die Barock- und Renaissancezeit verspricht dabei ganz besondere Sternstunden.
Innsbrucker Festwochen der Alten Musik 10.–28. August 2011 • 10., 12. und 14. August:
Flavius Bertaridus, König der Lombarden • 26. und 28. August: Romolo ed Ersilia • 18. und 20. August: La Calisto • 21. und 22. August: Pimpinone oder die ungleiche Heirat
Ambraser Schlosskonzerte 12./19./26. Juli + 2. August 2011 Informationen und Tickets unter www.altemusik.at (Besucher unter 30 Jahren erhalten 50 % Ermäßigung auf Konzerte und Opern)
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2011 schweift der Blick der Innsbrucker Festwochen auf den deutschsprachigen Raum. So wurde der Fokus heuer auf Barockopern von Georg Philipp Telemann und Johann Adolph Hasse gelegt. Mit dem Titel „Sternstunden“ versprechen die Veranstalter und der Künstlerische Leiter Alessandro De Marchi in diesem Sommer magische Momente an Barock- und Renaissancemusik. Im Tiroler Landestheater wird Telemanns „Flavius Bertaridus, König der Langobarden“ den Opernreigen eröffnen. Die Oper „Romolo ed Ersilia“ des einstigen Dresdner Hofopernkapellmeisters Hasse schlägt eine Brücke zur Musikgeschichte von Innsbruck, wo das Werk des Lieblingskomponisten von Kaiserin Maria Theresia 1765 uraufgeführt wurde. Eine Herzensangelegenheit ist für De Marchi die Förderung von jungen Talenten. „Der pädagogische Aspekt ist uns besonders wichtig“, betont auch Geschäftsführerin Christa Redik. Mit dem Akademieprojekt BAROCKOPER:JUNG wird mit Cavallis „La Calisto“ eine dritte Oper bei den Festwochen geboten. Mitwirken werden junge SängerInnen, die beim Internationalen Gesangswettbewerb für Barockoper Pietro Antonio Cesti 2010 ihr Können schon unter Beweis stellen konnten. Nach dem erfolgreichen Start 2010 findet der Internationale Gesangswettbewerb zum zweiten Mal in Innsbruck statt. Das Finale findet am 25. August als öffentliches Konzert im Tiroler Landeskonservatorium statt.
Umfangreiches Rahmenprogramm Neben beliebten Traditionen wie dem Schlossfest Ambras oder den Lunchkonzerten findet zum zweiten Mal das Pre-OpeRning vor und neben dem Tiroler Landestheater statt. Die Opernprobenbesuche und Workshops für Kids oder der Schreibwettbewerb für Tiroler Schüler sind für die kleinen Besucher der ideale Einstieg in die Welt der Alten Musik.
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Auto & Motor
Saubere Sache
Das Empire schlägt zurück
Aston Martin ist nicht unbedingt die Marke der breiten Masse, deshalb gibt es auch nicht alle halben Jahre ein neues Modell. Wenn es aber eines gibt, ist es ein Quantensprung. Weiterentwicklungen sind nicht stetig sondern evolutionsartige Sprünge. So auch im „Virage“, vorgestellt heuer in Genf. Angesiedelt zwischen dem komfortbetonten DB9 und dem sportlichen DBS quetscht er sich in deren Nische und holt sich das Beste aus beiden raus. Erkenne die Lücke und fülle sie! Angetrieben wird der feine Brite, den es sowohl als Coupé als auch in der Cabrioversion Volante gibt, von einem Sechsliter-Zwölfzylinder, der es auf stattliche 497 PS und ein maximales Drehmoment von 570 Nm bringt. So reiht sich der Neue auch hier zwischen DB9 (477 PS) und DBS (517 PS) ein. Binnen 4,6 Sekunden sind Sie mit dem Teil auf 100 km/h, Schluss ist bei 299 km/h. Der Virage wäre nicht nur für James Bond ein tolles Spielzeug, sondern könnte auch in Ihrer Garage stehen. Das 007-Feeling gibt‘s ab rund 200.000 Euro (Defibrillator im Handschuhfach und Pistole nicht inkludiert).
Kecker Cityflitzer Mit dem völlig neu entwickelten Trezia erweitert Subaru seine Angebotspalette um ein geräumiges und dennoch kompaktes und sparsames Multi Purpose Vehicle (MPV). Klingt wie die eierlegende Wollmilchsau – viel Platz auf wenig Raum. Gelungen ist dies durch eine bis ins Detail perfekt geplante Konstruktion. Angesprochen fühlen sollen sich vorrangig Familien, denen der Kleinwagen zu eng geworden ist und die dennoch nicht mit einem „Schiff“ durch die Stadt schwimmen möchten, aber auch ehemalige Kompaktklassebesitzer, die ein bisschen Höhenluft schnuppern möchten – nicht nur, was die erhöhte Sitzposition betrifft. Erhältlich ist der Trezia wahlweise mit 90 bzw. 99 PS, aber einem attraktiven Preis von 16.200 Euro – soll es das Topmodell mit Lederlenkrad und Soundsystem sein, rechnen Sie ca. 3.000 Euro dazu.
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Die Kompaktklasse war bisher eng mit VW verbunden. Nun möchte Ford mit seinem neuesten Modell die Golf- zur Focusklasse machen und ist mit diesem Vorhaben gar nicht schlecht unterwegs. Denn im neuen Focus finden sich Gadgets, die in dieser Klasse bisher nicht selbstverständlich waren – etwa ein Spurhalte- und Müdigkeitswarner oder ein Einparkassistent. Die von A bis Z neu entwickelte Ford-Generation überzeugt mit tollen Sicherheits- und Komfortfunktionen, sparsamen Motoren zwischen 95 und 182 PS und einem athletisch-schlanken Design. Zu haben ist der sportliche Fünftürer ab rund 19.000 Euro. Anfang 2012 soll das Modell übrigens auch noch sauberer werden. Dann nämlich kommt der Focus ECOnetic auf den Markt, der sich selbst als Maßstab in der Kompaktklasse ankündigt.
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Urbaner Kumpeltyp Audis Neuer rollt an den Start: Im Herbst wird der Q3 nach Österreich kommen (Verkauf soll im Juni starten) und mit seiner coupéhaften Linienführung schon bei Ansicht für Verzückung sorgen. Der neue Audi Q3 ist der Premium-SUV im kompakten Format und ein echt guter Kumpel, da vielseitig einsetzbar. Dank konsequenten Leichtbaus wiegt er in der Basisversion nicht einmal 1.500 kg, zudem konnte der cw-Wert auf 0,32 gesenkt und der Verbrauch damit noch zusätzlich vermindert werden. Trotz Windschnittigkeit und perfekter Aerodynamik verfügt der neue Ingolstädter über hohe Sicherheitsstandards und auch was den Komfort betrifft, offeriert Audi einen ganzen Baukasten an Optionen – Infotainment pur! Viele Optionen wurden dabei aus der Luxusklasse entnommen, um den Kleinsten der Q-Familie zusätzlich zu pushen. Der Einstiegspreis liegt bei rund 32.000 Euro (2.0 TDI mit 140 PS).
Der für seine markante Kombi aus athletischem Design und dynamischen Fahreigenschaften gefeierte Crossover Infiniti FX hat im neuen Modelljahr noch mehr Sicherheit, noch mehr Ausstattung und somit noch mehr Luxus verpasst bekommen. So leitet der Spurhalteassistent LDP (bedeutet „Lane Departure Prevention“, für alle, die mit ihrem Wissen angeben wollen) den Wagen eigenständig in die Spur zurück, sollte diese mal verloren gehen, wofür die Marke Anfang des Jahres auch mit dem renommierten Advanced Award von Euro NCAP ausgezeichnet wurde. LDP ist ab sofort überall serienmäßig verbaut und nicht mehr nur den Dieselmodellen vorbehalten. Daneben gibt‘s einen erleichterten Zugang zum Kofferraum und eine neue, sexy Farbpalette inkl. Kratzschutzlack. Schön und clever – das mögen wir nicht nur bei Autos. Da aber besonders. Die ersten Modelle wurden, ohne Scherz, am 1. April ausgeliefert und sind ab rund 66.000 Euro zu haben. Dafür gibt‘s ganz schön viel Auto und bis zu 390 PS.
Sieger und Verlierer Die ersten drei Monate im neuen Jahr haben eines deutlich gezeigt: Es gibt viele Sieger, aber auch einige große Verlierer unter den Automobilherstellern. Das erste Jahresdrittel brachte den heimischen Autohändlern ein sattes Plus von 12,6 %! Die europäischen Hersteller übertreffen sich beinahe schon wöchentlich mit Erfolgsmeldungen und neuen fetten Zuwächsen. Einige Autobauer erwarten sogar, dass 2011 ihr bestes Jahr in der Unternehmensgeschichte wird. Die andere Seite bringt jedoch auch einige Verlierer ans Tageslicht. Zum Beispiel die von Tsunami und Erdbeben geplagten Japaner. Toyota, Nissan und Honda produzierten im heurigen März um fast 70 % weniger Autos als im Vergleichsmonat 2010. Saab kämpft mit enormen finanziellen Schwierigkeiten und hofft nun auf Geld von den Chinesen und Chrysler ist endgültig tot. Ob sich die mittelmäßig erfolgreiche US-Marke unter dem Namen Lancia in Zukunft besser verkaufen wird, bleibt jedoch abzuwarten. Anregungen und Kommentare bitte an koenig@econova.at
Extraportion Sportlichkeit Bei Seat steht das Kürzel GT (Gran Turismo) für ein Plus an Komfort, dynamische Motoren und einen betont sportlichen Look. Ab sofort findet dieses Konzept seine Fortsetzung im neuen Ibiza GT – erhältlich als 5-Türer, Sport-Coupé und in einer Kombiversion. Schwarz glänzende Außenspiegel und ein Dach in Carbon-Optik zeigen auf den ersten Blick, wohin die Reise geht. Erhältich ist der rassige Spanier in 11 Farben, drei Motorvarianten (70, 85 und 90 PS) ab ca. 14.000 Euro.
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Leistung ist nichts ohne Anmut
„Kunden brauchen keine Paläste“
Auto-Linser ist heuer 120 Jahre alt geworden und damit ältestes Autohaus Tirols. Seit mittlerweile 85 Jahren ist das in Tiroler Familienbesitz befindliche Unternehmen Opel-Vertragshändler. Im eco.nova-Interview berichtet Geschäftsführer Mag. (FH) Patrick Pfurtscheller über Tradition, Werte und neue Geschäftsfelder.
„Wir investieren den Großteil unseres Ertrages in Kundenleistungen, Technik und Ausbildung der Mitarbeiter.“ Auto-Linser-GF Mag. (FH) Patrick Pfurtscheller
Preisführerschaft hat sich ausgezahlt Wie sich zeigt, hat sich die Strategie der Preisführerschaft voll ausgezahlt. Das gehe aber nur im Einklang mit einer Kostenführerschaft, so Pfurtscheller: „Wir haben eine sehr straffe Kostenstruktur, da unsere zweckmäßigen Gebäude größtenteils abgeschrieben und bezahlt sind und auf eigenem Grund und Boden stehen. Aus diesem Grund sind nur wir in der Lage, das Bestpreisangebot zu stellen. Viele Mitbewerber hingegen sind von hohen Pachtzinsen und Leasingraten für teils größenwahnsinnige Verkaufspaläste belastet. Die Rechnung dafür zahlen deren Kunden, ohne einen Nutzen davon zu haben. Vielmehr schätzen die Kunden Freundlichkeit, Service, Kompetenz, Verlässlichkeit und ein fair bzw. knapp kalkuliertes Angebot ohne langes Verhandeln. Wir investieren nachhaltig den Großteil unseres Ertrages in Kundenleistungen, Service, Technik und Ausbildung der Mitarbeiter. Nur ein Beispiel dafür: Die Winterrei-
feneinlagerung ist für Auto-Linser-Kunden kostenlos. Durch unser 120-jähriges Bestehen verfügen wir über ein immenses Know-how und die bestausgebildeten Mitarbeiter, welche unsere Werte Tradition, Fortschritt, Nachhaltigkeit, Verlässlichkeit und Fairness täglich leben.
Entwicklung neuer automotiver Geschäftsfelder
Das Ersatzteillager von Auto-Linser ist eines der größten Händlerlager in Österreich. „Der mittlerweile internationale Teilehandel hat sich zu einem für uns sehr profitablen Geschäftsfeld entwickelt. Unsere Kunden profitieren davon durch Preisvorteile aufgrund höherer Abnahmemengen bei den Herstellern und kürzeren bzw. überhaupt entfallenden Wartezeiten im Service, berichtet Pfurtscheller. Daneben hat sich der Handel mit Jung- und Importwagen aller Marken sehr positiv entwickelt und ist ein weiteres sehr erfolgreiches Geschäftsfeld mit einer 2007 gegründeten Beteiligung geworden. Vorführautos, Tageszulassungen oder auch junge Gebrauchte werden europaweit im B2B-Handel verkauft und dem eigenen Sortiment beigemischt. Das ist auch der Grund, weshalb man bei Auto-Linser beispielsweise auch einen fast neuen BMW mit bis zu 30 % Rabatt vom Listenpreis erwerben kann.
Erfolgreiches erstes Quartal 2011 In den ersten Monaten des heurigen Jahres verbuchte das Unternehmen ein weiteres Absatzplus von über 25 % im Vergleich zum Vorjahr! Damit könnte das Jahr 2011 zum erfolgreichsten in der Unternehmensgeschichte werden. Verantwortlich dafür seien laut Pfurtscheller die richtige Strategie und Kommunikationspolitik sowie der beispiellose Einsatz seiner Mitarbeiter.
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Im vergangenen Jahr konnten die Linser-Betriebe mit ihren drei Marken Opel, Kia und Chevrolet über 1800 Neu- und Gebrauchtwagen verkaufen. „Das zeigt, dass unsere Strategie absolut die richtige war“, betont Auto-Linser-Geschäftsführer Patrick Pfurtscheller. Das Unternehmen mit seinen drei Standorten in Innsbruck und Buch bei Jenbach setzt dabei auf bestens ausgebildete Mitarbeiter und modernste Technik. „Das ist die Grundvoraussetzung, um erfolgreich zu sein und höchste Kundenzufriedenheit erreichen zu können“, ist Pfurtscheller überzeugt. Positiv sei auch, so der Geschäftsführer, „dass wir mit unserem Preis- und Leistungsangebot dem Wettbewerbsumfeld die Latte offensichtlich zu hoch legen. Es ist kein Zufall, dass wir gerade während des Eintritts eines neuen Mitbewerbers und mitten in der Wirtschaftskrise den Umsatz um über 20 % steigern konnten.“
Text: Bruno König Fotos: Florian Schneider. Robert Parigger
Auto-Linser GmbH & Co KG Standorte: Innsbruck – Haller Straße 119 a und Reichenauer Straße 150 Buch bei Jenbach – St. Margareten 152 Marken: Opel, KIA, Chevrolet Gebrauchtwagen, Importfahrzeuge Gegründet 1891, seit 1926 Opel-Händler, mehr als 1.800 verkaufte Fahrzeuge 2010, 90 Mitarbeiter, 30 Millionen Euro Umsatz 2010
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„Langfristig wollen wir vier Prozent Marktanteil“
Seit gut sechs Monaten führt Benedikt Margreiter die Geschäfte im Retterwerk. Der 33-jährige ehemalige Berufssoldat und gebürtige Pitztaler war zuvor bereits mehrere Jahre bei Mercedes-Benz Österreich tätig. Im eco.nova-Interview zieht er eine überaus positive Halbjahresbilanz und nennt künftige Ziele.
„Oberstes Ziel ist es, das Retterwerk wirtschaftlich erfolgreich zu führen, um auch künftig sichere Arbeitsplätze anbieten zu können.“ Benedikt Margreiter
eco.nova: Seit mittlerweile sechs Monaten sind Sie Geschäftsführer des Retterwerks. Wie ist Ihr Resümee? Benedikt Margreiter: Die ersten drei Monate habe ich mir Zeit genommen, um zu sehen, wer was und warum macht. Mit Ende Jänner haben wir begonnen, erste Umstrukturierungen vorzunehmen. Das heißt aber nicht, dass wir nun Standorte schließen, neue aufmachen oder im großen Stil Personal entlassen und neu einstellen werden. Dies betrifft eher Prozesse und Abläufe, die wir gemeinsam mit den Mitarbeitern optimieren wollen. Die Analyse hat auch ergeben, dass wir im Ober- wie auch Unterland marktanteilsmäßig etwas zurückliegen. Als erste Maßnahme haben wir diese Standorte bereits mit zusätzlichem Verkaufspersonal verstärkt. Weitere Maßnahmen werden folgen. Die Zustimmung unter den Mitarbeitern ist ebenfalls groß. Das abgelaufene Jahr war für das Retterwerk ein eher schwieriges. Wie sehen Sie 2011? Das Jahr 2011 wird sicher besser. Für die Kernmarke Mercedes war 2010 ein Übergangsjahr. Wir hatten kein Volumensmodell, das neu eingeführt wurde. Das heurige Jahr hat aber bereits sehr gut begonnen, weil wir CLS, SLK und die Modellpflege bei der C-Klasse gebracht haben. Besonders die C-Klasse ist für uns eine wichtige, weil sie in einem Segment ist, das nach wie vor schnell wächst und sowohl bei Kunden wie auch uns sehr gut ankommt. Mit großer Spannung erwarten wir das C-Coupé im Juni, den neuen ML, die B-Klasse und natürlich den SLS-Roadster. Diese Modelloffensive wird uns helfen, dass das Jahr 2011 besser wird als das Vorjahr. Wenn man noch berücksichtigt, dass wir uns personell verstärkt und strukturell verbessert haben und neue Produkte anbieten können, kann es nur ein gutes Jahr werden. Text und Fotos: Bruno König
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Wie geht es mit den Marken Jeep und Chrysler im Retterwerk weiter?
Gerade laufen Verhandlungen mit Fiat Austria über die Weiterführung des Geschäftes. Wie diese Verhandlungen ausgehen, ist derzeit aber noch offen. Für uns ist Jeep eine wichtige Marke, weil das Produkt ein gutes ist. Man darf auch nicht vergessen, Jeep hat mit dem Fahrzeug damals ein eigenes Segment gegründet. Jeep kennt man und jeder weiß, dass es sich dabei um einen Geländewagen handelt. Trotzdem muss es sich in erster Linie finanziell rechnen und darüber wird derzeit verhandelt. Ich bin aber optimistisch und gehe davon aus, dass die Marken weiterhin bei uns im Angebot stehen. Pappas ist mit Sicherheit ein interessanter Partner für Fiat. Mit welchem Marktanteil rechnen Sie für heuer? Wir wollen mit Mercedes auf alle Fälle die DreiProzent-Grenze durchbrechen. Was nicht einfach sein wird, wenn die Tendenz des künstlichen Marktmachens weiterhin aufrecht bleibt. Auch im ersten Jahresdrittel ist der Markt mit +12 % wieder deutlich über dem Vorjahresniveau. Wir wissen aber alle, dass diese Zahlen nicht real sind. Das Gieren nach Marktanteilen auf diese fragwürdige Art und Weise macht für mich keinen Sinn. Uns geht es schlussendlich darum, ehrlich Marktanteile zu erreichen und damit meine eigenen wie die internen Ziele zu erfüllen. Das ist mir mehr wert, als mich mit Mitbewerbern darüber zu streiten, ob wir nun 3 oder 2,7 % Marktanteil haben. Meiner Meinung nach sagt der Marktanteil allein nicht wirklich etwas aus. Natürlich sehe ich aber ein, dass für manche Importeure der Kurzzulassungswagen ein dritter Vertriebskanal ist. Für uns jedoch nicht. Wie sehen Ihre langfristigen Pläne im Retterwerk aus? Ich verwende sehr viel Zeit dafür, um nachzudenken, was wir anders machen und welche neuen Kundengruppen wir mit welchen Maßnahmen erschließen könnten. Langfristig wollen wir uns bei etwa 4 % Marktanteil einpendeln. Von der neuen B-Klasse wird es künftig ganz neue Bauformen geben – etwa einen kleinen Geländewagen oder ein Cabrio. Hier erhoffen wir uns schon eine deutliche Steigerung der Stückzahlen. Darauf und auf unseren persönlichen Einsatz wird der Erfolg in den nächsten Jahren aufbauen. Oberstes Ziel ist, das Retterwerk wirtschaftlich erfolgreich zu führen, um auch künftig sichere Arbeitsplätze bieten zu können. Ich bin überzeugt, dass wir dafür auf dem richtigen Weg sind.
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„In 30 Jahren kaufen wir keine Autos mehr.“ Wilfried Sihn ist Geschäftsführer und Manager des Fraunhofer-Institutes Österreich. Im eco.nova-Interview spricht er über künftige Antriebe, wo heimische Zulieferbetriebe große Chancen haben und warum wir in 30 Jahren keine Autos mehr kaufen.
„Langfristig wird sich das Elektroauto durchsetzen.“ Univ.-Prof. Wilfried Sihn, Geschäftsführer Fraunhofer Austria
Text: Bruno König Foto: Th iem
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eco.nova: Welches Antriebskonzept wird sich Ihrer Meinung nach in Zukunft durchsetzen? Wilfried Sihn: Langfristig, also in 20 Jahren und länger, wird sich der Elektroantrieb durchsetzen. Die kommenden fünf bis zehn Jahre aber werden wir weiter mit Verbrennungsmotoren unterwegs sein. Ich gehe davon aus, dass vom heutigen Stand der Technik bei Benzin- und Dieselmotoren noch etwa 40 % Einsparungspotenzial besteht. Der Elektroantrieb wird parallel weiterentwickelt, spielt aber noch keine bedeutende Rolle. Wenn 2020 10 % aller Fahrzeuge in Österreich elektrisch fahren, wäre das ein großer Erfolg. Die Herausforderung jedoch ist, ein kostengünstiges Elektrofahrzeug anzubieten, das sowohl preislich wie auch von der Reichweite mit einem herkömmlichen Fahrzeug vergleichbar ist. Dazu ist aber auch eine dementsprechende Infrastruktur notwendig. Ein echter Durchbruch wäre, wenn die Autobatterie so groß wie der Akku eines Handys wäre. Österreich ist ein Land der Automobilzulieferer. Wie lang können sich Hersteller die teure Arbeit „made in Austria“ noch leisten? Die Betriebe in Österreich sind sehr gut aufgestellt. Den Vorsprung, den wir haben, müssen wir halten. Unsere höheren Löhne können wir nur über eine
höhere Produktivität ausgleichen. Ich sehe aber keine Gefahr, dass uns Billiglohnländer überrollen. Ein Problem ist nur, geliefert wird vorwiegend nach Deutschland, das Ostgeschäft wurde verschlafen. Aufgrund ihrer Kompetenz und Innovation steht den österreichischen Betrieben aber die Welt offen. Viele der Unternehmer trauen sich nicht, im Osten zu investieren. Wahrscheinlich auch, weil sie die Arbeitsbedingungen, Verträge, Mentalität, Gesetze und Rechtssysteme nicht kennen. Wie sieht Ihrer Meinung nach die Mobilität in 30 Jahren aus? In 30 Jahren werden wir keine Autos mehr kaufen. Ähnlich wie heutzutage bei einem Handy werden wir einen Vertrag abschließen und das Auto damit zur Verfügung haben. Über das Handy kann ich das nächstgelegene freie Auto ordern und direkt abrechnen. Am Ziel kann ich das Fahrzeug einfach stehen lassen. In einigen großen Städten gibt es bereits Ansätze, solche Systeme umzusetzen. Den Begriff Mobilität wird eine völlig neue Bedeutung bekommen. Zusätzlich werden die Fahrzeuge über Werbung finanziert, indem sie als Werbefläche für Unternehmen dienen. Dazu ist aber ein Umdenken von „Ich kaufe mir ein Auto und fahre es fünf Jahre“ notwendig.
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Text und Fotos: Bruno König
Henry! Bringen Sie mich auf die Alm
Der Range Rover Sport ist wohl die luxuriöseste Variante, über steinige Schotterstraßen oder querfeldein auf die Alm zu kommen. Die Top-Ausstattungslinie „autobiography“ lässt dabei keine Wünsche mehr offen.
Der Beste im Westen: Michael Schotzko ist der beste Range-Rover-Verkäufer 2010 Österreichs
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Obwohl sich der Range Rover Sport auf Schotterstraßen und im schweren Gelände sehr wohl fühlt, sind das aber beileibe nicht seine einzigen Qualitäten. Es gibt nämlich wohl kaum eine komfortablere Möglichkeit, lange Strecken zu bewältigen oder zum weit entfernten Urlaubsort zu gelangen. Ich spreche hier aus persönlicher Erfahrung. Denn der „Range“ – wie er von seinen Fans gern genannt wird – begleitete mich im Frühjahr auf einem RennradWochenendtrip zum Gardasee. Eins gleich vorweg: So geräumig wie der Range Sport von außen scheint, ist er innen leider nicht. Für eine vierköpfige Familie samt Reisegepäck wird’s eher eng werden. Für mich aber, samt Kollegen, zwei Rennrädern und etwas Gepäck, langt es locker. Neben üppigem Lu-
xus im Innenraum setzt der „autobiography“ aber auch auf optische Akzente an seinem Äußeren. Den markanten Kühlergrill etwa gibt es nur bei diesem Modell. Dieser verleiht dem Range einen noch aggressiveren Auftritt von vorne und sorgte damit für erhöhtes Überholprestige auf der italienischen Autostrada A 22. Verwunderte Blicke gab es dabei zahlreich, wenn ein so fettes Geländeschiff mit gut 200 km/h überholt. Damit wären wir schon beim Fahren. Es ist schon ein erhabenes Gefühl, im Range Rover Sport unterwegs zu sein. Er gibt einem stets das Gefühl von Souveränität und Sicherheit, egal auf welchem Untergrund. Sein volles Kampfgewicht von 2,7 Tonnen ist dabei kaum spürbar. Einzig in flott gefahrenen Autobahnausfahrten, die noch dazu ganz
gemein zumachen, kommt die Fliehkraft voll zur Geltung. Das war’s dann aber auch schon mit Kritik.
Luxus pur Auf den perfekt verarbeiteten und zweifärbigen (beige und schwarz) Ledersitzen sitzt es sich bequem und entspannt. Auch nach mehreren Stunden Fahrt sitzt es sich immer noch angenehm. Dazu der satte Klang aus der hochwertigen Harman-Kardon-Anlage, der Reisen zum Genuss macht. Die Bedienung über den Touchscreen ist zwar etwas gewöhnungsbedürftig, funktioniert dann aber klaglos. Einwandfrei arbeitet auch die Kombination mit dem iPhone. Die besonders aufwendige Innenraumdämpfung sorgt für höchsten Fahrkomfort.
Stark und wirtschaftlich Motorisiert war der Sport autobiography mit dem 3-Liter-V6-Diesel. Wie ich finde, die beste Wahl im Range Rover. 600 Nm Drehmoment, kräftiger Durchzug schon von unten raus, laut Tacho über 200 km/h Spitze und ein Verbrauch von 9,6 Liter bedürfen keiner weiteren Worte. Besser kann man Luxus, Sportlichkeit, Komfort und Geländetauglichkeit kaum unter einen Hut bringen. Wo ist also der nächste Land-Rover-Händler? Aber nicht vergessen: Mindestens 86.480 Euro sollten Sie dabei haben. Mit ein paar schönen Extras zusätzlich ist die 100er-Marke schnell geknackt.
Land Rover Range Rover Sport autobiography Motor: 3,0-Liter-V6-Diesel CR mit Bi-Turboaufladung Leistung: 180 kW / 245 PS | Drehmoment: 600 Nm bei 2.100 U/min Beschleunigung: 9,3 sec von 0 auf 100 km/h | Spitze: 193 km/h Verbrauch: 9,6 Liter Testverbrauch auf 100 km | CO2-Ausstoß: 243 g/km Preis: ab 86.480 Euro
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Ladies.Night
Ladies Night in Innsbruck Zur ersten „Ladies Night“ lädt die Autowelt DenzelUnterberger in Innsbruck am 17. Juni 2011. Ein tolles und vielfältiges Programm wartet auf die Damen. Natürlich wird aber auch für die Herrn einiges geboten.
Das Programm, das in der Innsbrucker Autowelt am Freitag, den 17. Juni geboten wird, ist ein abwechslungsreiches. „Dabei wird es nicht nur um Autos gehen, sondern ganz besonders um Mode, Musik, Tanz und Stunt-Action“, betont Autowelt-Betriebsleiter Mag. Klaus Kluckner. Für den passenden Sound sorgt DJ Alex Hager von ORF Tirol. Marco Lürzer wird atemberaubende Stunts auf seinem Motorrad zeigen und „LR“ Health&Beauty Systems ihre Kosmetikprodukte präsentieren. Natürlich wird auch für das leibliche Wohl gesorgt. Die Ladies sind eingeladen, Herren bezahlen 5 Euro Eintritt, der in Form eines Cocktails wieder vergütet wird. Beginn der Ladies Night ist um 19:30 Uhr in der Denzel-Unterberger Autowelt Innsbruck am Griesauweg 28.
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Am 17. Juni 2011 um 19:30 Uhr startet in der Autowelt Innsbruck die erste Ladies Night
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Cee’d gut aus Ein fescher Kerl war er ja immer schon, der Kia Cee’d sw – wie die Koreaner ihren Kombi nennen. Mit seinem jüngsten Facelift sieht er nun noch knackiger aus und glänzt darüber hinaus mit weiteren zahlreichen positiven Eigenschaften.
Text und Fotos: Bruno König
KIA Cee‘d sw xR 1,6 CRDi Motor: 1,6-Liter-CommonRail-Vierzylinder-Diesel mit Turboaufladung Leistung: 85 kW / 115 PS Drehmoment: 260 Nm zw. 1.900 und 2.750 U/min Beschleunigung: 11 sec von 0 auf 100 km/h Spitze: 188 km/h Verbrauch: 5,3 Liter Testverbrauch auf 100 km CO2-Ausstoß: 122 g/km Preis: 16.290 Euro (Cool Surf & Drive), 24.490 Euro (Topmodell xR)
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Kia-Pressechef Gilbert Haake lieferte mir den im angesagten „Cassa White“ lackierten Cee‘d sw persönlich nach Innsbruck. Die Ausstattung des 115 PS starken 1,6 CRDi Diesel lässt kaum Wünsche offen. Navigation, Klimaanlage, Schiebedach, Tempomat, kühlbares Handschuhfach, Sitzheizung, Multifunktionslenkrad, Lendenwirbelverstellung und und und. Optisch tritt der facegeliftete Cee‘d sw mit neuemGesicht, neuem Innenraum und neuen verbrauchsoptimierten Motoren auf. Nicht zu sehen sind die Weiterentwicklung am Fahrwerk und der Lenkung. Diese wirken sich im Fahrbetrieb jedoch mindestens genauso positiv aus wie der optische Aufputz. Unverändert sind die großzügigen Platzverhältnisse geblieben. Auch die verwendeten Materialien geben absolut keinen Anlass für Kritik. Im Fahrbetrieb macht das neue 115-PS-Dieselaggregat mit „EcodynamicsPaket“ (Start-Stopp-Automatik) eine gute Figur. 260 Nm, die bereits bei 1.900 Umdrehungen parat stehen,
lassen den Cee‘d schon aus dem Stand kräftig anziehen. In elf Sekunden ist Tempo 100 erreicht und knapp 190 Spitze sind theoretisch möglich. Sehr gute Werte, wenn man bedenkt, dass sich der Cee‘d mit nur gut fünf Litern auf 100 km zufrieden gibt. Der Motor hat einen sehr guten Durchzug, dass man das Gefühl hat, wesentlich stärker motorisiert unterwegs zu sein. Zugegeben, 24.490 Euro sind für einen Cee‘d von Kia nicht gerade wenig. Dieser Preis bezieht sich aber auf das Topmodell xR und dieses hat so ziemlich alles an Bord, was sich Autofahrerherzen wünschen. Wer Vieles von dem ganzen Schnickschnack aber nicht braucht, der kann bereits ab 16.290 Euro einen Cee‘d sw fahren – da sieht das Ganze schon anders aus. Klimaanlage, USB- und iPod-Anschluss sowie elektrische Außenspiegel sind zu diesem Preis schon mit dabei. In Verbindung mit der einzigartigen 7-Jahres-Garantie von Kia macht Autofahren nicht nur viel Spaß, sondern ist auch richtig preiswert.
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Text: Bruno König Fotos: Hyundai
Frauenversteher
Er ist der Liebling der Frauen, das beweist nicht nur das Straßenbild, sondern auch die Zulassungsstatistik. Doch der EinstiegsHyundai erobert mittlerweile so manches Männerherz. Verständlich, bei den Qualitäten, die der Kleine besitzt.
Der 1,25-Liter-Benziner mit seinen 86 PS ist quirlig und unten rum auch recht leise. Ab 140 km/h wird das Vierzylinder-Aggregat zwar etwas laut, was aber nicht stört. In gut 12 Sekunden ist Tempo 100 erreicht und dank seiner 3,58 Meter in noch kürzerer Zeit der erste Parkplatz gefunden. Damit stehen die Chancen nicht schlecht, dass der i10 schon bald auch zum Männerversteher wird. Verdient hätte er sich es.
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Hyundai i10 1,25 Comfort Motor: 1,25-Liter-Vierzylinder-Benziner Leistung: 63 kW / 86 PS Spitze: 169 km/h Verbrauch: 4,6 Liter Testverbrauch auf 100 km CO2-Ausstoß: 108 g/km Preis: ab 8.990 Euro (1,1 Entry), ab 11.390 Euro (1,25 Comfort)
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lich an nichts. Gute beheizbare Sitze, Klimaanlage, Teilleder, Schiebedach, Multifunktionslenkrad und eine Einparkhilfe. Dazu ein Verbrauch von nur 4,6 Liter auf 100 km und knapp 170 Spitze – das ist spitze.
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Er ist klein, wendig, überaus preiswert, sieht fetzig aus und liegt einfach im Trend. Der Hyundai i10 kommt überall hin und passt in fast jede Parklücke. Damit verschaffte er sich in den letzten drei Jahren seit seiner Einführung schon viele Sympathien. Nun kommt er ein wenig aufgepeppt daher. Frisches Markendesign an der Front, neue Stoßfänger und Heckleuchten. Damit wirkt Hyundais Kleinster nicht nur reifer, sondern auch hochwertiger. Der als Fünfsitzer konzipierte i10 bietet ausreichend Platz, aber auch Langstreckenqualitäten, die wir bei einer Fahrt von Innsbruck in die Wachau und retour ausgiebig testen konnten. Dabei fehlte es dem Testwagen in der „Comfort“-Ausstattung eigent-
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Luxus & Trends
Hommage an tiefe Tiefen und weite Weiten Die Uhren von heute sind gewappnet – für das Jetzt und die Zukunft, für die Welt des Meers und den Mars. Wie Mars? TAG Heuer etwa setzt mit seinem Mikrotimer Flying 1000 Concept Chronograph einen neuen Meilenstein und präsentiert den ersten mechanischen Armband-Chronographen mit der Mess- und Anzeigengenauigkeit von einer Tausendstelsekunde. Usain Bolt kommt in dieser Zeit etwa 1,2 cm weit. Dank eines Herzens, das mit einer unglaublichen Frequenz von 3.600.000 Halbschwingungen pro Sekunde schlägt, ist er 125-mal genauer als die bekanntesten auf
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dem Markt erhältlichen mechanischen Chronographen. Vergleicht man die Bedeutung des Mikrograph 1/100th für die Uhrmacherkunst mit dem ersten Spaziergang auf den Mond, dann entspricht diese TAG Heuer wohl der ersten bemannten Landung auf dem Mars.
Während TAG Heuer also in die Luft geht, tauchen Panerai und Chronoswiss in die Tiefe. So gibt die Panerai Luminor Submersible 1950 allein schon mit ihrer Optik ein starkes Statement ab. Ist sie doch aus Bronze gefertigt. Bei dieser professionellen Taucheruhr handelt
es sich um eine Weiterentwicklung des vor über einem halben Jahrhundert von Officine Panerai für die Kampftaucher der ägyptischen Marine entwickelten Modells. Auch die Pacific-Linie von Chronoswiss folgt ihren legendären Ahnen, die vor rund 20 Jahren auf den Markt kamen. Klar erkennbar die Chronoswiss-DNA, die in der neuen Kollektion jedoch neue Auswüchse zeigt. Heiter, sportlich und in erfrischendem Grün präsentiert sich das neue Gesicht der tradtionsreichen Marke als athletisch-eleganter Allrounder.
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Der Klassiker
Normalerweise stellen wir auf dieser Seite Neuheiten, Trends und aktuellen Lifestyle vor. Mit dem Bett „Eaton“ von Wittmann werden wir diesem Zugang etwas untreu. Denn eigentlich ist das Bett nicht mehr neu. Aber zeitlos. Und damit zu jeder Zeit schön. Und durch sein makelloses Design und seine klassische Anmutung hat es sich Eaton verdient, mal wieder in Erinnerung gerufen zu werden. Das Bett stammt aus dem Somnus-Programm von Paolo Piva und verweist durch seinen Namen gedanklich ins traditionelle England. Optisch unterstrichen wird der Gedankensprung durch die tiefe Knopfheftung, die zwar klassisch aussieht, aber nie an Modernität verloren hat. Immer wieder fasziniert die sehr aufwändige Polsterungsmethode und bezeugt stets aufs Neue die handwerkliche Qualität von Wittmann. Erhältlich ist Eaton neben anderen Wittmann-Schönheiten bei möbel schrammel in den Innsbrucker Viaduktbögen.
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Diese Biografie, gespickt mit selbst für Kenner überraschenden Details aus ihrem Leben und ihrer Laufbahn, zeichnet ein umfangreiches Bild der Persönlichkeit Marilyn Monroes und eines modernen, unkonventionellen Frauenlebens. Must-have für Fans und alle, die es noch werden wollen.
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Das Tiroler Designtrio von „Pudelskern“ ist bekannt für seine etwas schrägen Kreationen aus Schafwolle und hat damit bis weit über die Landesgrenzen hinaus Erfolg. Nun macht Pudelskern auch in Teppichen. Natürlich in keine herkömmlichen, sondern in ganz besondere. Der edle Designerteppich mit einem Gedicht von William Shakespeare wird nämlich mit Rosenöl eingefärbt. „Infusion O“ heißt das gute Stück und wird demnächst in Kooperation mit einem türkischen Produzenten von Luxusteppichen in Serie gehen. Ob er auch so duftet? www.pudelskern.at
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Unbeschwerter Sommer Die Sommersonne ist das pure Glück. Damit das auch Ihre Haut so empfindet, braucht vor allem das Gesicht optimalen UV-Schutz. Der Prevent & Optimize TopSonnenschutz von Juvena ist UV-Schutz und Anti-Aging-Sonnenpflege zugleich. Ab sofort um rund 50 Euro erhältlich.
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Angesteckt
Sind Sie Mitglied in einem Fitnessstudio? Gratulation, denn jeder sollte regelmäßig etwas für seine Gesundheit tun. Die Betonung liegt hier auf den Worten „regelmäßig“ und „tun“. Denn eine Mitgliedschaft allein macht noch nicht fit. Und mal ehrlich: Zählen Sie auch eher zu den Fördermitgliedern denn zu den regelmäßig Trainierenden*). Seit Kurzem gibt es in Innsbruck eine völlig neue Trainingsmethode – hocheffizient und mit äußerst geringem Zeitaufwand. Auch unsere Redaktion ist bereits angesteckt. Im übertragenen wie im eigentlichen Sinn.
Text: Marina Kremser Fotos: Matthias Klemenc/ mmdesign.at, Florian Schneider
Einige haben sie sicher schon in Anspruch genommen: Die Trainerstunde im Fitnessstudio. Aber irgendwie mag, obwohl man den Trainer ganz für sich allein hat, keine so richtig persönliche Stimmung aufkommen. Kann an den vielen anderen Menschen im Studio liegen, an den großen Räumlichkeiten oder der mangelnden Betreuung. Georg Wackernell geht mit seinem „Studio“ einen ganz anderen Weg und bietet eine völlig andere Methode an, um fit und schlank zu werden und gesund zu bleiben.
Personal Trainer ≠ Personal Training *) Alle halbe Jahre einmal zählt NICHT, wenngleich auch ein Zyklus erkennbar ist
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Georg Wackernell hat im Jahr 2008 die HSN-Agency gegründet, die sich auf die drei Säulen Gesundheit, Sport und Ernährung stützt. In der Folge hat er Un-
ternehmen in aller Welt im Bereich Gesundheitsvorsorge unterstützt, um nun, drei Jahre darauf, in Innsbruck sesshaft zu werden. Unter anderem auch, weil ihn das von Fitnessexperte Toni Klein entwickelte Konzept M.A.N.D.U. überzeugt hat. „Ich bin sicher, dass viele auf eine solche Methode gewartet haben: Maximaler Erfolg bei minimalem Zeitaufwand. Das Training dauert nur 15 Minuten – einmal die Woche!“, so Wackernell, der bei jedem Termin maximal zwei Personen zugleich betreut und das Training deshalb sehr individuell und persönlich gestalten kann.
Doch was ist M.A.N.D.U.? M.A.N.D.U. ist die perfekte Mischung aus hoch qualifiziertem Personal Coaching und extrem effizien-
Das System ist so einfach wie effizient: Elektrische Impulse werden über eine spezielle Hightech-Weste sowie Stimulationsbänder an Armen, Beinen und Po gezielt in die gewünschten Muskelgruppen entsendet. Es ist möglich, einzelne Muskelgruppen unterschiedlich stark anzusprechen und somit auf zielgerichtete Wünsche der Trainierenden einzugehen. Der Trainingseffekt wird so nach den individuellen Trainingszielen koordiniert. Sie werden vermessen und bekommen passgenaue Trainingsbekleidung, der Coach schließt die Elektroden an, das gezielte Training beginnt. Was dann passiert, lässt sich schwer beschreiben. Man muss es erleben. Aber Sie werden es nicht glauben, wie stark ein Muskelkater nach nur 15 Minuten Training sein kann. Diese intensive Viertelstunde gleicht einem mehrstündigen herkömmlichen Krafttraining. Wackernell:
„M.A.N.D.U. ist für jedermann perfekt geeignet. Egal ob Teenager oder Senior, topfit oder unsportlich, dick oder dünn ... Bei uns sind Sie immer gut aufgehoben.“ Individuelle Programme sorgen dafür, dass jeder genau das Training bekommt, das er möchte: • abnehmen, formen, festigen, straffen • rückenstark, gesund • sportlich, leistungsorientiert Sie werden während der gesamten Trainingsdauer von perfekt ausgebildeten Coaches persönlich betreut. Bezahlt wird pro Training (25 Euro). Und für alle jene, die bis dato höchst motiviert zum Fitnessstudio gefahren sind, um im letzten Moment bei der Kreuzung doch anders abzubiegen: Bei M.A.N.D.U. vereinbaren Sie immer Ihren persönlichen Termin. Das sorgt dafür, dass Sie nicht im letzten Moment kneifen, vor allem aber garantiert es wirklich persönliches Training!
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Georg Wackernell
Sichern Sie sich noch heute Ihren Termin für ein exklusives „Kennenlerntraining“. M.A.N.D.U. Innsbruck Wilhelm-Greil-Straße 17 / Innenhof, 6020 Innsbruck Info & Reservierung unter: Tel. 0676/30 62638 bzw. innsbruck@mandu.at
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tem Hightech-Training. Gearbeitet wird mit EMS (Elektro-Muskel-Stimulation), die schon seit vielen Jahren im Bereich der Sportmedizin für den Muskelauf bau von Sportlern eingesetzt wird. Durch individuelle Dosierung mit Reizstrom ist es möglich, Muskeln gezielt aufzubauen, zu straffen, Kraft und Ausdauer zu steigern und Problemzonen zu verbessern. Und keine Angst: Diese „Stromschläge“ sind nicht mit dem Griff in die Steckdose zu vergleichen und absolut unbedenklich für die Gesundheit. Die Fachwelt spricht vom Training der Zukunft!
„Ich bin das ganze Jahr über quasi täglich sportlich aktiv und komme aus einer sehr sportlichen Familie. Es war naheliegend, dies zu meinem Beruf zu machen. Ich möchte meinen Kunden ECHTES Personal Training bieten, sie begleiten und ihnen als Coach dabei helfen, genau jene Stellen zu trainieren, mit denen sie unzufrieden sind und die sie verbessern möchten. M.A.N.D.U. ist extrem effektiv und der Zeitaufwand gering. Eine halbe Stunde wöchentlich sollte einem die eigene Gesundheit wert sein.“
„Plastisch ästhetische Chirurgie sollte sanft sein. Es geht mehr darum, den früheren, natürlichen Zustand wieder herzustellen, nicht einen Menschen zu verändern.“ Dr. Katharina RusseWilflingseder
„Schönheit darf nicht zum Geschäft werden“
Dr. Katharina Russe-Wilflingseder war die erste ausschließlich niedergelassene plastische Chirurgin Österreichs, als sie der Klinik den Rücken kehrte. Das war vor 25 Jahren. Heute ist sie eine der renommiertesten Ärztinnen ihres Fachs und Expertin und Vorreiterin auf dem Gebiet der Lasertechnik. Wir trafen sie zum Gespräch über Ästhetik, Seriosität und monotone Stereotypen.
Text: Marina Kremser
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eco.nova: Sie beschäftigen sich beinahe jeden Tag mit dem Thema „Schönheit“. Was empfi nden Sie selbst an Menschen als schön? Dr. Katharina Russe-Wilfl ingseder: Ich finde, jedes lächelnde Gesicht ist ein Ausdruck von Schönheit. Es geht nicht darum, welche Nase jemand hat oder welche Augenfarbe. Jeder Mensch mit einer positiven Einstellung hat eine attraktive Ausstrahlung.
Und man sollte sich selbst treu sein. Es gibt nichts Schrecklicheres, als wenn alle Menschen gleich aussehen und einem Muster folgen. Ihre Praxis besteht seit mittlerweile 25 Jahren. Was hat Sie dazu bewogen, in den Bereich der Plastischen Chirurgie einzusteigen? Ich stamme aus einer klassischen Ärztefamilie. Mein
Das Laserzentrum Innsbruck zählt zu den modernsten seiner Art. Sie selbst sind ob Ihrer Erfahrung und Ihres Know-hows international anerkannt und genießen bestes Renommee im Bereich der Lasertechnik. Ist es für Sie nachvollziehbar, warum Menschen auch in diesem Bereich auf Billigangebote – ich nenne es absichtlich so – hereinfallen? Gerade im Bereich der Medizin, und Plastische und Ästhetische Chirurgie ist zweifellos ein Teil der Medizin, sollte man sich auf Spezialisten verlassen. Sie vertrauen dem Arzt das wohl Wertvollste an, das Sie haben: Ihre Gesundheit, und in meinem Fall auch die Hülle, also den Körper. Deshalb ist es für mich schwer nachvollziehbar, wie man sich etwa in Instituten, quasi im Vorbeigehen, und weil man eben schon mal da ist, mit einem Laser behandeln lässt. Und by the way: Laserbehandlungen dürfen nicht von jedem, sondern nur von autorisierten Personen durchgeführt werden. Aber – wo kein Kläger, da kein Richter. Leider. Die Lasermedizin eröff net vielfältige tolle Möglichkeiten, vor allem in Verbindung mit bewährten Therapieformen – ob zur Rejuvenation von Gesicht und Körper, zur Behandlung von Gefäßveränderungen, zur Körperformung und -straff ung oder zur Epilation. Derzeit läuft gerade eine Studie über den Einsatz von Lasertechnik zur dauerhaften Celluliteentfernung. Wir haben in unserer Ordination über 10 verschiedene State-of-the-Art-Laser für jeden Anwendungsbereich. Denn Laser ist nicht gleich Laser. Das Wichtigste ist jedoch, dass man die Lasergeräte fachgerecht bedient und richtig einsetzt, um keine Schäden anzurichten. Bei Laseroperationen, und Operationen im Allgemeinen ist größte Sorgfalt geboten. So ist zum Beispiel die Wahl der richtigen Laserwellenlänge nicht nur von dem zu behandelnden Problem, sondern auch von Hauttyp, Lokalisation und vielem mehr abhängig. Nur so ist eine erfolgreiche professionelle Behandlung möglich. Kosmetikerinnen dürfen z. B. per Gesetz keine Laser sondern nur Blitzlampen verwenden. Aber gefährlich wird es immer dann, wenn die Schönheit zum Geschäft wird. Wie kann ein Patient einen seriösen Schönheitschirurgen erkennen?
Das ist schwierig zu sagen. Informieren Sie sich über die Ausbildung und Erfahrung des Chirurgen. Auch der eigene Bauch ist ein guter Ratgeber. Man sollte sich auf sein Gefühl verlassen. Fühle ich mich in der Praxis wohl? Menschen umgeben sich auch im Berufsleben mit Dingen, die sie mögen. Haben Sie also das Gefühl, dass Sie menschlich nicht mit Ihrem Arzt zusammenkommen, sollten Sie besser einen anderen aufsuchen. Vor allem aber spielt der Faktor Zeit eine wichtige Rolle. Eine 08/15-Behandlung ist in der Medizin gar keine Behandlung. Jeder Mensch ist anders, hat seine eigenen Vorstellungen, aber auch Unsicherheiten. Fragen Sie in Ihrem Bekanntenkreis. Mundpropaganda ist in unserem Fach sehr wichtig. Dies gilt nicht nur bei größeren Eingriffen wie Brustoperationen, Fettabsaugungen oder Ähnlichem. Oft geht es „nur“ um die Verbesserung von Narben oder Krampfadern oder um kosmetische Behandlungen, etwa von Akne. Aber auch hier ist ein Vertrauensverhältnis unbedingt notwendig. Stellen Sie Ihrem Arzt Fragen. Ein seriöser Arzt wünscht sich mündige Patienten, die sich im Vorfeld informieren und nicht blauäugig in die Praxis kommen und sich jede erdenkliche Behandlung einreden lassen, nur weil es dem Arzt Geld bringt. Haben Sie schon Patienten abgelehnt? Ja! Plastische Chirurgen brauchen ein hohes Maß an Einfühlungsvermögen, denn oft steht hinter einem Operationswunsch ein ganz anderes Problem denn ein optisches. Operationen lösen keine tiefsitzenden Probleme und sind nicht immer die richtige Indikation. Wenn ich Zweifel habe, frage ich lieber ein zweites oder drittes Mal nach, um den Grund für die OP herauszufi nden. Man sollte keine Operation durchführen und unnötiges Risiko eingehen, wenn es nicht sein muss. Oft stimmt auch der Zeitpunkt nicht. Fettabsaugungen sind z. B. kein Mittel bei Übergewicht. Hier rate ich erst zu gezieltem Abnehmen, Sport und bewusster Ernährung. Hartnäckige Fettpölsterchen können dann behandelt werden. Auf jeden Fall aber muss der Patient gesund sein! Skeptisch werde ich auch beim Wunsch nach kompletter Veränderung. Wobei dramatische Veränderungen eher selten vorkommen. Der Trend geht eher Richtung Natürlichkeit und zur Behandlung der kleinen Schritte. Ich möchte Menschen nicht zu etwas anderem machen. Und Operationen sollten nie als Reaktion auf Druck von außen zustande kommen.
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Dr. Katharina Russe-Wilflingseder Facharzt für Plastische Chirurgie Facharzt für Chirurgie Ästhetische Chirurgie Laserzentrum Kosmetik Haydnplatz 4 6020 Innsbruck Tel.: 0512/577227 ordination@russe.at www.russe.at
Zur Person 1970 bis 1975 1983 1985 1986 1995
Studium der Medizin Facharzt für Allgemeine Chirurgie Facharzt für Plastische Chirurgie Praxiseröff nung als Fachärztin für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie Eröff nung des Laserzentrums Innsbruck sowie einer Skin-Care-Klinik
Mitglied in zahlreichen nationalen, amerikanischen und internationalen Gesellschaften für Chirurgie, Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie sowie Laserchirurgie, National-Sekretär für Österreich der Internationalen Gesellschaft für Ästhetische Plastische Chirurgie ISAPS. U. a. Veranstalterin und Tagungspräsidentin von LaserInnsbruck 2008 und 2010. Der international renommierte Kongress wird auch 2012 wieder unter der Leitung von Dr. Katharina Russe-Wilfl ingseder stattfinden.
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Vater, Univ.-Prof. Dr. Paul Wilfl ingseder, hatte die erste Lehrkanzel / Universitätsklinik für Plastische Chirurgie im deutschsprachigen Raum inne. So wurde ich früh geprägt. Auch eines meiner Kinder ist nun in dieses Fach eingestiegen.
Mehr als nur ein Büromöbel
Die Möbelsysteme von USM werden meist mit Büroeinrichtungen verbunden – sie sind praktisch und unkompliziert und passen sich stetig verändernden Bedingungen flexibel an. Doch auch das Leben zuhause unterliegt einem stetigen Wandel: Wohn- und Esszimmer verschmelzen und auch die Kids werden größer, das Kinderzimmer von heute ist das Home-Office von morgen. Und so erobert USM Möbelbausystem Haller auch den privaten Raum.
Die Ursprünge des USM Möbelbausystems liegen in der Architektur. So entwickelten der Ingenieur Paul Schärer und der Architekt Fritz Haller vor mehr als 40 Jahren aus architektonischen Strukturen ein Möbelsystem, das Eleganz mit technischer Perfektion verbindet. Vielleicht liegt es auch an der auf den ersten Blick in Optik und Haptik etwas kühlen Ausstrahlung, dass die Möbel vorerst in den Büroalltag Einzug gehalten haben. Doch seit geraumer Zeit wird auch im Privatbereich immer öfter eine puristische, geradlinige Architektur ohne viel Schnickschnack gewünscht, in die sich die zurückhaltende Formensprache der USM-Möbel perfekt einfügt. Wer es trotz klarer Linien gerne bunt treibt, für den bietet ein breites Farbenspektrum alle Möglichkeiten für optische Akzente. Vor allem im Kinderund Jugendzimmer sorgen knallige Farben für Spaß. Das zentrale Element der USM Möbelsysteme bildet eine verchromte Kugel, an die sich nach allen Seiten Systemrohre anschließen lassen. In das so entstehende Traggerüst werden flexibel Verkleidungs- und Organisationselemente eingesetzt. Durch diese maximale Gestaltungsfreiheit entsteht ein Möbelstück, das sich in Form und Ausgestaltung haargenau an die individuellen Bedürfnisse des Nutzers anpassen lässt. Elemente aus Metall garantieren dabei eine lange Lebensdauer, perforierte Elemente mit schalldämmendem Vlies optimieren die Raumakustik und gläserne Türen machen das Regal zur Vitrine. Anpassungsfähigkeit in Reinkultur, aufgrund derer die Möbel auch das eigene Zuhause mitgestalten können. So hat USM eine schöne Auswahl spezifischer Möbel für den privaten Raum lanciert – Einrichtungslösungen, die sich mit uns bewegen und uns damit ein Leben lang begleiten. Der Ort der Handlung beeinflusst die Einrichtung. USM Möbelbausysteme sind so vielfältig in der Anwendung, dass sie praktisch überall einsatzfähig sind und durch die individuelle Gestaltungsmöglichkeit auch nicht an Eigenständigkeit verlieren. Selbst davon überzeugen können Sie sich bei mg interior in der Innsbrucker Haller Straße. www.mg-interior.com
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Lösungen, die bewegen
Das neue Selbstbewusstsein Die Weine aus der Gegend des Kalterer Sees hatten hierzulande nicht immer einen leichten Stand und wurden von manchem Weinliebhaber gar belächelt. Zu Unrecht! Denn wie auch die österreichischen Winzer, die erst einen Weinskandal brauchten, um Topprodukte herzustellen, haben die Südtiroler zur Elite aufgeschlossen und bauen ihre Reben zu Spitzenweinen aus, die bei Kennern national wie international Anerkennung finden.
Text: Marina Kremser Fotos: Maurice Haas, Erste + Neue Kellerei
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Der Wein spielt für viele Südtiroler eine große Rolle – nicht nur zum Essen sondern im gesamten Leben. Auch und vor allem in der Gegend um den Kalterer See. Kein Wunder, haben Reben hier doch die idealen Voraussetzungen, um zu gedeihen – das Klima schon mediterran, aber nicht zu heiß, gerade richtig, um den Boden tagsüber aufzuwärmen und diese Wärme für kühlere Nächte zu konservieren, in Norden der Schutz der Alpen und unterschiedliche Terroirs für ebenso vielfältige Weine. Genau diese Vielschichtigkeit macht sich die Erste + Neue Kellerei in Kaltern zunutze.
Gewachsene Tradition Seit Beginn des 20. Jahrhunderts ist der Wein und seine Herstellung einer der Lebensinhalte vieler Menschen entlang der Südtiroler Weinstraße. Das Jahr 1900 bildet auch in der Geschichte der Kalterer Weinwirtschaft einen markanten Meilenstein, als sich 70 Weingutbesitzer zusammenschließen und den gerade allgemein aufkeimenden Genossenschaftsgedanken mit der „Ersten Kellereigenossenschaft Kaltern“ in die Tat umsetzen. Ihr Ziel: Sie wollten die Vinifizierung ihrer Trauben und die Vermarktung der Weine selbst und organisiert in die Hand nehmen. Die Interessen
und Fähigkeiten des Einzelnen wurden in unmittelbarer Nähe des Bahnhofsgebäudes unter einem Dach zu einem starken Ganzen gebündelt. So stark, dass 1925 die Gründung der „Neuen Kellereigenossenschaft“ ins Haus stand. Der Gedanke des Zusammenschlusses wurde konsequent weitergeführt, sodass 1991 die beiden Genossenschaften ihrerseits zusammengelegt wurden. Unter Eingliederung der Kellereigenossenschaft Baron Josef di Pauli entstand die „Erste + Neue Kellereigenosschaft Kaltern“, der heute knapp 500 engagierte Weinbauern angehören, die jährlich ihre Lese in den Keller einbringen. Die gesamte Anbaufläche beträgt rund 270 Hektar, verteilt auf unterschiedliche Einzellagen, deren individuelle Beschaffenheiten Garant für vielschichtige Weine sind. Jede Traube wird von ihrer Umgebung geprägt. Durch jahrzehntelange Erfahrung und viel Knowhow der Weinbauern wird jede Rebe auf dem Boden gepflanzt, den sie braucht, um ihr volles Potenzial zu entfalten. Durch das grundlegende Verständnis für den Wein, aber auch die Experimentierfreude von Generationen baut die Erste + Neue heute ausgezeichnete Traubensorten gekonnt zu renommierten und bekannten Weinen aus – von den Südtiroler Originalen Gewürztraminer, Lagrein und Vernatsch über internationale Größen wie Chardonnay, Blauburgunder, Cabernet und Merlot bis hin zum beliebten Weißbur-
Der Puntaykeller mit seinen Barriques wurde vom Südtiroler Künstler Robert Scherer mit Pinsel und Farbe veredelt. Die Weinetiketten nehmen die Typografie des neu gestalteten Logos auf und führen das „+“ als Markenzeichen konsequent weiter. Die Classic-, Cru- und Puntaylinien werden durch die Seitenmarke individualisiert und visuell miteinander verbunden. Unterschiedliche Etikettenfarben geben dem Inhalt optisch Gestalt: gelbgrün für den blumig-fruchtigen Charakter der Weißweine, schwarzbraun für die Vollmundigkeit der Roten. Der Kalterer See präsentiert sich im traditionellen Blau der Kalterer Schürze, das sich auch im Logo wiederfindet. Seit 2010 präsentiert sich die Erste + Neue im einheitlichen Outfit, wobei es die Agentur granit und der Künstler Manfred Mayr geschafft haben, ein ebenso puristisches wie vielsagendes Layout zu entwerfen, das formal über alle Trends erhaben ist. Es steht in seiner Schlichtheit gleichermaßen für Qualität und Bescheidenheit, aber auch für ein Selbstbewusstsein, das ohne viel Schnickschnack auskommt, weil das Produkt für sich spricht.
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Gerhard Sanin ist der verantwortliche Kellermeister der Ersten + Neuen und bringt die Weinbautradition mit modernster Kellertechnologie in Einklang
gunder oder Sauvignon. Jeder Wein ist ein Original und lohnt, entdeckt zu werden. In drei Qualitätslinien stehen raffinierte Weiße, charaktervolle Rotweine und seltene edelsüße Dessertweine zur Wahl. Die ClassicLinie steht für die traditionellen Rebsorten, für Weine mit feiner Struktur und reifer Frucht für den eleganten Trinkgenuss, während die Trauben für die Cru-Linie auf Kleinstlagen gedeihen und von deren Mikroklima profitieren, das sie zu sehr individuellen, charaktervollen Weinen mit spannenden Aromen und bulliger Komplexität reifen lässt. Das Topsegment bildet die Premiumlinie „Puntay“, deren große Weine im eigenen Barriquekeller reifen und die in der Nase wie am Gaumen sofort spüren lassen, woher sie kommen – aus Spitzenlagen, die Bergklima, Terroir und Vegetation wunderbar vereinen.
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Kellereistraße 5–10 I-39052 Kaltern Tel.: +39/0471/963122 info@erste-neue.it www.erste-neue.it
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Agrar.handel Text: Paul Salchner
Edle Tropfen von den Weinexperten Die Grillsaison ist eröffnet. Mit den richtigen Zutaten steht einem feinen Nachmittag oder Abend nichts mehr im Wege. Bei der Suche nach dem passenden Wein für das unvergessliche Grillerlebnis, aber auch für viele weitere gemütliche und feierliche Anlässe sind die Weinberater der Tiroler Weinhändler behilflich.
Fachkundige Beratung Gelegenheiten, ein gutes Glas Wein zu genießen, gibt es unzählige. Doch welche Sorte passt eigentlich zu welchem Anlass und zu welchem Essen? „Eine klare Antwort darauf gibt es nicht, kann es auch nicht geben: Die enorme Vielfalt der Weine und der Speisen, aber auch der Menschen, die beides genießen, schließt das einfach aus. Sehr wohl gibt es eine mehr oder weniger große Fülle an infrage kommenden edlen Tropfen, aus der es gilt, den oder die passenden auszusuchen“, meint Alexander Gottardi, Obmann des Tiroler Weinhandels. Damit die große Auswahl nicht zur Qual wird und vor allem auch damit man nicht mit dem falschen Wein nach Hause kommt, beraten die Tiroler Weinhändler mit großem Fachwissen und einem guten Gespür für die Wünsche der Kunden. Insbesondere jetzt im Frühsommer suchen sie wieder viele Einheimische auf, weil sie die lauen Abende mit einem guten Glas Wein auf dem Balkon oder der Terrasse beschließen wollen oder bereits den Griller aus dem Keller geholt haben.
Sommerzeit ist Grillzeit Das Grillen ist des Österreichers liebste „Sportart“ an den sonnigen Sommertagen. Da heuer die angenehmen Temperaturen schon sehr früh Einzug gehalten haben, scheint die Saison für Grillfans eine sehr lange zu werden. Zum unbeschwerten Genuss des ImFreien-Sitzens und des angenehmen Duftes nach gegrillten saftigen Koteletts und schmackhaften Würstchen, die auf dem Grill brutzeln, fehlt nur noch eines – der passende Wein. Dessen Auswahl ist gelegentlich mitentscheidend für das Gelingen eines Grillabends. „Bei der Zusammenstellung von Grillgut wie Fleisch,
Fisch, Geflügel oder Gemüse und Wein befasst man sich in erster Linie mit den Aromen, die sich durch den Grillvorgang verändern. Manche verstärken sich, manche verschwinden, andere dominieren. Das Aroma des Weins sollte mit den Röstaromen des Grillguts harmonisieren und ihnen gleichwertig gegenüberstehen – der Wein muss sich ‚Gehör verschaffen‘“, erklärt Dietmar Meraner, Weinhändler in Innsbruck. Ein Tipp: Wenn man grillt, sollte man auch kräftigere Weine ins Auge fassen, die mit den intensiven Aromen des gegrillten Fleisches besser mithalten können. „Ideale Weine für die heurige Grillsaison kommen unter anderem aus Italien (Sardinien, Abruzzen, Sizilien), aber auch aus Österreich, wobei hier die Sorten St. Laurent und Zweigelt zu empfehlen sind“, meint der Weinexperte Alexander Gottardi.
„Die Tiroler Weinhändler halten für jeden Anlass den passenden Wein bereit.“ Alexander Gottardi
Gute Kühlung gefragt Neben der Auswahl, was auf den Grill geworfen wird, spielt auch die Frage nach der Uhrzeit des Grillens eine wichtige Rolle bei der Wahl des Weins. „Am Vormittag und gegen Mittag empfehle ich leichte, aromatische Weißweine sowie leichte, fruchtige Rotweine. Gegen Abend können es auch etwas schwerere Rotweine sein. Diese enthalten mehr Tannin, also jenen Gerbstoff, der den edlen Tropfen das typische bittere, herbe Aroma verleiht“, so Meraner. Wichtig für den unbeschwerten Weingenuss ist auch die richtige Serviertemperatur: „Generell werden die Weine im Sommer um rund zwei Grad kühler serviert als im Winter: Leichte Weißweine bei einer Trinktemperatur von sechs bis acht Grad, leichte Rotweine bei zwölf bis 15 Grad und schwerere Rotweine bei 15 bis 18 Grad“, empfiehlt der Experte. Wein enthält im Vergleich zu Bier deutlich mehr Alkohol. „Trinken Sie deshalb zwischen dem Weingenuss ausreichend Wasser – gut gekühlt wie das gute Glas Rot- oder Weißwein“, empfiehlt Dietmar Meraner.
„Die Aromen im Grillgut bestimmen die Auswahl des Weines.“ Dietmar Meraner
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Nero d‘Avola aus Sizilien Nero d‘Avola ist eine typische Rebsorte Siziliens, die dort schon seit vielen Jahrhunderten angebaut wird. Obwohl in der Farbe tiefdunkel und in der Nase geprägt von dunklen Fruchtaromen, ist er am Gaumen weniger intensiv, als man erwarten würde. Der Wein besticht durch seine feine Fruchtsüße, ist aber trotzdem vollkommen trocken. Die Tannine sind sehr schön eingebunden und lassen ihn dadurch als Begleiter von Gegrilltem ideal harmonieren. Er sollte – gerade als Begleiter zu Grillfesten – etwas kühler als gewohnt getrunken werden, empfehlenswert wären ca. 15 Grad.
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Das Wissen um die Kunst der Weinherstellung ist den Menschen schon seit Jahrtausenden bekannt. Nicht zuletzt deshalb kann der edle Saft aus den Reben zu den ältesten Kulturgütern der Menschheit gezählt werden. Sowohl die Kunst des Weinanbaus und der Weinerzeugung als auch die Kultur des Weingenusses haben sich im Laufe der Jahrtausende langsam, aber unaufhaltsam weiterentwickelt. Mit dem Ergebnis, dass wir heute über eine Vielzahl an Sorten verfügen. Früher galt Wein als Getränk der Wohlhabenden und wurde vor allem auch für religiöse und mythologische Zwecke verwendet. Heute hat sich das grundlegend gewandelt und Wein ist zu einem Getränk geworden, das sich quer durch alle Bevölkerungsschichten größter Beliebtheit erfreut.
Barbara Moser, SPAR, mit Matthias Pöschl, Wirtschaftskammer Tirol
im Gespräch Li.: Landtagsabgeordnete Eva Posch und UMITRektorin Christa Them bei Wissenschaftler Christoph Gruber Mi.: Der Koordinator des Netzwerks TechnoGate, Christoph Karner
Hausmesse in der UMIT-Aula
Re.: Hannes Grissemann, Landesinnungsmeister der Tiroler Metalltechniker
Kürzlich fand in der Aula der UMIT erstmals die Veranstaltung „TechnoGate Tirol Marktplatz“ statt. Im Rahmen der Hausmesse präsentierten sich dabei 25 Mitgliedsbetriebe von TechnoGate, einem offenen und branchenübergreifenden Netzwerk von Unternehmen aus den Bereichen Anlagen- und Maschinenbau, Mechatronik sowie dem Kunststoff- und Dienstleistungsbereich.
Traudi Sigwart, Tiroler Weinstube in Brixlegg, mit Wendelin Juen, Agrarmarketing Tirol
Köstliches Lamm Lammgerichte haben zu Ostern Tradition, schmecken aber auch zu jeder anderen Zeit. Wie sich das Fleisch vom Tiroler Berglamm am besten zubereiten lässt, zeigte Traudi Sigwart von der Tiroler Weinstube/Brixlegg in der Schauküche von Peter Zebisch.
Li.: Sieger Sonderwertung (gesponsert von eco.nova): Hansjörg Pegger und Christiane Fagschlunger mit Christian Senn, eco.nova (li.), und Giovanni Di Valentino, Unterberger Re.: Thomas Pacher, Franz Hartl und Michael Puelacher mit Giovanni Di Valentino Franz Mair sorgte für die nötige Schärfe während sich Walter Schieferer um die Schmankerln kümmerte. Profikoch Francis Fink übernahm die Rolle des „Aufpassers“
Li.: Dieter Unterberger mit Thomas Pacher Re.: Petra Schmidt-Offhaus, Giovanni Di Valentino und Elmar Jenni
Golf vor und nach der Arbeit BMW Unterberger lud zum Golfturnier im Olympiagolf Igls. Das Besondere dabei: Am ersten Tag wurde vor der Arbeit, am zweiten Tag quasi After-Work gespielt.
Grillen aus Tradition Beim traditionellen Medienfest der TIROLER Versicherung mussten die Journalisten heuer im hart umkämpften Dartturnier beweisen, dass sie nicht nur verbal punktgenau ins Schwarze treffen. Dazu gab‘s Schmankerln vom Grill.
Messe-Direktor fährt Audi Kürzlich konnte Messe-Innsbruck-Direktor Georg Lamp (li.) seinen neuen Audi A1 von Porche Innsbruck übernehmen. PorscheGeschäftsführer Gerhard Mairhofer (Mi.) und Audi-Verkäufer Patrick Tartarotti freuen sich über die gelungene Auslieferung.
Rendezvous mit Chanel Barbara Sponring und Elisabetz Stolz von der Parfümerie Tachezy im Innsbrucker DEZ luden kürzlich zum „Rendezvous mit dem Grand Parfumeur“ und informierten gemeinsam mit der in Paris ausgebildeten Chanel-Parfümtrainerin Sandra Töpfel über den richtigen Umgang mit Parfüm: „Der Duft ist Ihre wichtigste Visitenkarte. Kopieren Sie ihn nicht von anderen, denn die natürlichen Rohstoffe entwickeln sich auf der Haut bei jedem Menschen anders.“ V. l.: Vizebürgermeister Christoph Kaufmann, Chanel-Parfümtrainerin Sandra Töpfel, DEZBoss Hannes Hess, Tachezy-Chefin Barbara Sponring, Christoph und Andrea Platzgummer
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Willkommen im Paradies
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Paul Wetscher mit dem zur Zeit besten Koch Österreichs, Andreas Döllerer
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Verkehrt: Haubenkoch Benny Parth schaut Sieglinde Mantinger über die Schulter
Annette Wörgötter hatte sichtlich Spaß
Irmgard Sailer zu Gast bei Andreas Döllerer
Sonja Hafner-Cernusca und Roswitha Moser
Thomas Posch und Ingrid Stern holten sich Tipps vom Profi
Hausherr Martin Wetscher mit Benny Parth
Genießen bei Wetscher Augenschmaus und Gaumenschmeichler: Das Einrichtungshaus Wetscher in Fügen ist nicht nur für Liebhaber feinster Interiorgestaltung ein Genuss, sondern in schöner Regelmäßigkeit Treffpunkt für Gourmets. Dann nämlich, wenn die Wetscher Kochakademie zum Get-together mit Spitzenköchen lädt, die sich einen Abend lang in die Töpfe schauen lassen. Jüngst begeisterten etwa Österreichs „Koch des Jahres“, Andreas Döllerer vom gleichnamigen Genießerrestaurant in Golling bei Salzburg, und Gault-Millau-Haubenkoch Benny Parth vom Gourmettempel Stüva im Ischgler Hotel Yscla die Hobbyköche in Wetschers Bulthaup-Küche. Da wurde gekocht, gebraten und an beiden Abenden natürlich selbst degustiert. Die prominenten Lehrmeister luden in die Welt der hohen Genussküche und verrieten den Gästen so manches Geheimnis des guten Geschmacks. Nähere Infos zu Wetschers Kochakademie unter www.wetscher.com. Anmeldungen unter 05288/600-11 oder m.gredler@wetscher.com
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PRINOTH
Out of the dark Es war ein Abend der Enthüllung: Mit einer spektakulären und geheimnisvollen Show präsentierte PRINOTH in Anlehnung an Lupercalia, das römische Fruchtbarkeitsfest, einen neuen Protagonisten der Pistentechnologie: die Neuauflage des im Jahr 2002 auf der Comici-Hütte in Italien zum Leben erweckten Pistenfahrzeugklassikers LEITWOLF. Jetzt ist er da: der neue LEITWOLF. Den passenden Rahmen der Anfang Mai stattgefundenen Veranstaltung bot die neu errichtete Produktionshalle dder LEITNER Gruppe in Telfs. Manfred Schweigkofler, Intendant des Stadttheaters Bozen, zeichnete für das künstlerische Konzept verantworlich. Die Inszenierung stand ganz unter dem Motto „Wolf“ und kreierte eine magische Atmosphäre, während das außergewöhnliche Ambiente das Publikum in Ekstase versetzte. Neben aufregenden Musikrhythmen ertönte aus den Boxen Wolfsgeheul, mysteriöse Tänzerinnen in Form von Wolfsfrauen schafften eine atemberaubende Stimmung. Vor den Augen von Michael Seeber (Präsident der LEITNER Gruppe) und Werner Amort (PRINOTH-Präsident), der internationalen Seilbahnwirtschft sowie zahlreichen bekannten Gesichtern aus Politik, Wirtschaft und Sport wie Landeshauptmann Günther Platter, dem Südtiroler Landeshauptmannstellvertreter Hans Berger, Sparkassen-Vorstand Hans Unterdorfer, KR Arthur Thöni, IV-Präsident Reinhard Schretter sowie Stefan Pan, Präsident des Unternehmerverbandes Südtirol, Skilegende Karl Schranz, Skricross-Weltcupsieger Andi Matt, Skifahrerin Niki Hosp und Snowboard-Weltmeisterin Heidi Neururer enthüllten die Phoenix Firedancers den neuen LEITWOLF mit einer spektakulären Feuershow. Fotos: Birgit Pichler
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Freude am Fahren
FREUDE REIST GERNE ERSTER KLASSE.
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Spitze trotz Gegenwind! Die Wirtschaftskammer Tirol gratuliert den TOP 500. Und wir versprechen, gerade in schwierigen Zeiten, alle Kr채fte zu mobilisieren, damit Tirols Wirtschaft erfolgreich bleibt. Dr. J체rgen Bodenseer
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Pr채sident
Mag. Evelyn Geiger Direktorin
Mag. Horst Wallner Direktor