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A-6020 Innsbruck, Anichstrasse 4 Tel. 0512/58 84 04 www.schmittundlair.at
In 172 Bäckereien kneten und walken 1.900 Mitarbeiter jährlich so viel Teig, dass allein in Tirol bis zu 60.000 Tonnen Brot dabei herauskommen. Unsere Redakteurin hat eine (sehr) frühmorgendliche Tour unternommen, ist dem Duft von frischgebackenem Brot in manche Tiroler Backstuben gefolgt und lässt uns an ihren lukullischen Erkenntnissen teilhaben. Hier folgen wir dem „Brottest“ des Innungsmeisters und seinem Appell an unser Qualitätsbewusstsein: Kaufen wir unsere Semmel, den Kornspitz, unseren schwarzen Wecken oder das Vinschgerl beim Bäcker um die Ecke – und nicht die „gerösteten Teiglinge“ von der Tankstelle!
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„Esst Qualität, nicht Quantität“
Chefredakteurin Mag. Ulrike Delacher delacher@econova.at
Den Imperativ ergänzen wir in unserer Kulinarium 2011 mit „Regionalität“. Wir täten gut daran, uns an diesen Vorgaben auch im eigenen Haushalt zu orientieren. Tiroler Wirte und auch Lebensmittelhändler – und nicht zuletzt unsere Gäste als Liebhaber der Tiroler Küche – setzen schon lange auf Saisonales aus Tirol und den neuen Trend: Vom Fast Food zum Slow Food, vom Camembert zum Graukäse, vom Hamburger zum Speckknödel. Von internationaler Küche zurück zu den Wurzeln – kulinarische Schätze, ganz nah, mit ebensolchen Zutaten.
In vino veritas? Oder doch im Bier oder im Prosecco? Das durchgehende Motto lautet also: Zurück zu den regionalen Wurzeln. Diese können bei Tiroler Rebstöcken für Nordtiroler Qualitätswein schon einmal bis zu 10 Meter tief in die Erde wachsen. Wein aus Nordtirol? Ja, auch hier eine Ergänzung zur Definition der Tiroler Regionalität: Chardonnay aus der Haiminger Südlage, der Romedi Cuvée aus Thaur – beide sind eine Verkostung wert, meint auch der Weinakademiker. Wer allerdings eher beim Hopfen angesiedelt ist, muss bei uns ebenfalls nicht auf ausländische Biersorten zurückgreifen – ganz im Gegenteil: Eine Tour de la Bière durch Tirol würde sich mit 17 Braustätten sehr wohl lohnen, zum Beispiel beginnend bei der Hausbrauerei Martinesler in Ladis bis zum berühmten Starkenberger Bier, weiter zur Brauerei Baumgartner mit ihrem Tiroler Bier bis zum Zillertal Bier, dazwischen noch auf einen Pfiff in die vielen Gasthausbrauereien, wie etwa das Branger Bräu oder das Brauhaus Rattenberg ... Und wer sich nicht entscheiden kann, ob Wein oder Bier: in dubio Prosecco – Synonym für die Leichtigkeit des Seins, nicht ganz in Tirol angesiedelt, aber das Original-Anbaugebiet nur 3,5 Autostunden entfernt ...
Neue Definition von Regionalität In unserer diesjährigen Kulinarium definieren wir das Wort Regionalität neu und geben ihm Tiroler Inhalte – heimisches Obst und Gemüse frisch am Tisch, das Gelbe vom Tiroler Goggei, der Braten vom Almochs. Schärfen wir beim Einkauf unseren Blick und suchen das Gütesiegel „Qualität Tirol“ für Produkte, die in Tirol gewachsen und veredelt sind – und vor allem keine langen Transportwege hinter sich bringen müssen, bis sie in der Küche landen! Erntefrisch aus Tirol: im Herbst Äpfel, Erdäpfel, Zwetschken, Salate, im Winter Lagergemüse wie Rohnen, Kraut oder Sellerie, im Frühling etwa die Radieschen und im Sommer neben dem Sommergemüse auch das Beerenobst. Ganzjährig im Angebot sind auch Tiroler Käse- und Milchprodukte oder ein Braten des Jahrlings und Schnitzel vom Tiroler Kalbl. Das Angebot ist vielfältig – nutzen wir’s aus.
Das Körberl, bitte! Sind Sie auf den Geschmack gekommen und haben Gusto auf unser Tirol? Dann schlagen wir vor: Lesen Sie unsere Kulinarium wie eine Tiroler Speise- und Getränkekarte, für jeden Geschmack ist etwas dabei.
Als besonderen Leckerbissen in dieser Ausgabe servieren wir Ihnen: das Körberl. Erinnern Sie sich an die erfolgreiche Werbekampagne der Bäcker vor 25 Jahren? Am ethischen Kodex unserer Bäcker hat sich bis heute nichts geändert: Natürliche Grundnahrungsmittel in bester Qualität aus heimischem Anbau bilden die Grundlage für unser Brot, so der Innungsmeister der Tiroler Bäcker.
Mahlzeit und zum Wohl, Ihre eco.nova-Chefredaktion
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eco.inhalt restaurant.tipps
012 europa stüberl
innsbruck
010 wirtshaus schöneck Innsbrucks Traditions-Wirtshaus feiert seinen 10. Geburtstag.
014 café restaurant sacher Tradition triff t Zukunft im neuen Salon Sacher.
Der neue FORD FOCUS TRAVELLER ab € 19.400,– Starten Sie mehr als ein Auto.
018 café-restaurant villa blanka
Das Haubenlokal im Grand Hotel Europa wurde um eine stilvolle Weinstube ergänzt.
Hochgenuss über den Dächern von Innsbruck.
020 sensei sushibar / meersensei Schwarz sollte es sein, schwarz ist es geworden. Und dazu gibt’s das Beste aus dem Meer.
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Impressum Herausgeber & Medieninhaber: eco.nova Verlags GmbH, Hunoldstraße 20, 6020 Innsbruck, Tel.: 0512/290088, E-Mail: redaktion@econova.at, www.econova.at Geschäftsleitung: Christoph Loreck, Mag. Sandra Nardin Assistenz: Marina Kremser, Ruth Loreck Chefredaktion: Mag. Ulrike Delacher, MSc Autoren dieser Ausgabe: Marina Kremser, MMag. Paul Salchner, Renate LinserSachers, Mag. Ulrike Delacher, MSc, Andrea Pichler, Stefan Becker
Kraftstoffverbr. ges. 4,2–6,0 l / 100 km, CO2-Emission 109–139 g / km.
Anzeigenverkauf: Ing. Christian Senn, Christoph Loreck, Bruno König, Mag. Sandra Nardin, Martin Weissenbrunner • Fotoredaktion: Julia Türtscher, Florian Schneider, Birgit Pichler • Titelseite: stadthaus 38 • Jahresabo: EUR 25,00 (14 Ausgaben) Druck: a-print, Klagenfurt
Symbolfoto I 1) Brutto-Listenpreis inkl. USt., NoVA und 4 Jahre Garantie. 2) Durch Aufpreis lt. Preisliste. Freibleibendes Angebot. Nähere Informationen in Ihrem Autopark oder auf www.autopark.at. * Ab Erstameldungsdatum bis max. 80.000 km.
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Grundlegende Richtung: Unabhängiges österreichweites Magazin, das sich mit der Berichterstattung über Trends in den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft, Architektur, Gesundheit & Wellness, Steuern, Recht, Kulinarium und Lifestyle beschäftigt. Der Nachdruck, auch auszugsweise, sowie anderwertige Vervielfältigung sind nur mit vorheriger Zustimmung des Herausgebers gestattet. Für die Rücksendung von unverlangt eingesandten Manuskripten und Bildmaterial wird keine Gewähr übernommen. Namentlich gekennzeichnete Beiträge stellen nicht unbedingt die Meinung der Redaktion dar.
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022 trattoria da peppino Bitte zu Fisch.
024 café sailer Herrlicher Garten, spritzige Bar.
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ess.kultur
trink.genuss
034 tiroler wirtshauskultur
090 tiroler braukunst
Traditionelle Küche frisch serviert. Inkl. Vorstellung der neuen Mitgliedsbetriebe.
nord.tirol
026 restaurant welzenbacher Das Restaurant im Parkhotel Hall hat zwei neue Köche*) bekommen.
028 grander restaurant Thomas Grander*) bringt mediterranes Flair nach Wattens.
030 landgasthof linde Das Genießerkleinod in Stumm.
süd.tirol
032 restaurant kallmünz
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040 österreichische küche & wein Die Wein-Frage: Welcher Wein passt zu welchem Gericht?
044 tirols bäcker Der Duft frischen Brotes ... und woher er kommt.
Tirols alteingesessene Brauereien und Gasthausbrauereien.
098 in dubio prosecco Eine Reise ins Land des Sprudelgetränkes.
108 im wein liegt leidenschaft Nordtirols Winzerwelt.
120 kulinarische buchtipps
056 bewusst tirol Leben mit den Jahreszeiten – zu Hause wie in den Bewusst-TirolBetrieben (siehe Seite 62).
086 kulinarische entdeckungsreise
Meran von seiner harmonischsten Seite.
Kochen mit Sonnentor-Geschäftsführer Johannes Gutmann.
*) Zu Gast in der Schuler Aktiv Küche (Infos siehe Seite 43)
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10 Jahre Wirtshaus Schöneck Liebe Gäste und Freunde meines Hauses Am 29.06.2011 jährte sich zum zehnten Mal die Eröffnung des Wirtshauses Schöneck. Zu diesem Jubiläum möchte ich mit Ihnen gemeinsam zurück, aber auch nach vorne blicken. Meinen ursprünglichen Plan, am Standort der alten Studentenkneipe ein Schnitzellokal zu betreiben, habe ich aufgegeben, als ich nach fertiggestellter Renovierung das Juwel sah, welches Sie heute alle kennen. Sehr bald schon folgte die erste Haube, dann die zweite und im Jahr 2005 sogar der Michelin-Stern. Das alles wäre nicht möglich gewesen ohne Sie, die Sie mir nun seit zehn Jahren die Treue halten und mein Team und mich immer wieder zu Höchstleistungen anspornen. Mit einem bunten und genussvollen Veranstaltungskalender möchte ich mich daher während des ganzen Jahres 2011 bei Ihnen bedanken und mit Ihnen feiern. Mein Dank gilt auch meinen Lieferanten, Gönnern und meinen MitarbeiterInnen, die mich persönlich seit zehn Jahren unterstützen und mit mir gemeinsam das Wirtshaus zu dem „Genießer-Wirtshaus“ machen, das Sie kennen. Ich freue mich auf Sie und wünsche uns noch viele gemeinsame, genussvolle Stunden Ihr ALFRED MILLER
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restaurant.tipps
So erleben unsere uns Gäste
20:00 Uhr – man hat einen langen, schweren Tag hinter sich – man öffnet die hübsche, altmodische, grüne Holztür – und dann ist alles anders. Wenn ich im Wirtshaus Schöneck einkehre, dann kommt mir eines immer als Allererstes in den Sinn: Hier kann ich loslassen. Knarrende Holzböden, Wärme und sanftes Licht, wunderbar gedeckte Tische, kleine, liebevoll arrangierte Deko-Elemente – alles ist bodenständig ohne aufgesetzt falsche Gemütlichkeit, alles atmet Tradition, ohne das Jetzt außer Acht zu lassen – ich setze mich und ahne weit unten die Stadt mit ihren Lichtern und Menschen. Das Essen, ja: Alfred zaubert – und wenn Alfred zaubert, dann zergeht das getrüffelte Püree auf der Zunge, dann schmilzt das butterweiche Kalbsfilet im Mund. Herrlich. Und herrlich auch, wenn Hans, der beste Kellner der Welt, einen Wein empfiehlt, der genau das ist, was man zu diesem Gaumenschmaus haben wollte – nur eingefallen wäre er einem selbst nie. Ach ja – und die Bar: Wenn man dann noch auf einen „Absacker“ dort stehen bleibt (und zwei oder drei Absacker daraus werden), dann trifft man vielleicht ganz neue, interessante Menschen – man unterhält sich mit einem Alfred, der endlich Pause machen kann – man möchte gerade in diesem Moment nirgendwo sonst auf der Welt sein. Das Wirtshaus Schöneck ist mehr als ein wunderbares Restaurant – für mich ist es eine Herzenssache. SYBILLE BRUNNER, ORF
Der Name ist Programm: Das Schöneck ist ein schönes Eck – und eine kulinarische Adresse, die Tirol und Tiroler Gastlichkeit mehr als würdig vertritt. Hier kann man schön essen, schöne Aussichten genießen, schön feiern. Tradition seit 1899 wird hier von Alfred Miller in die kulinarische Gegenwart erhoben – ohne dass auf die Wurzeln der Gastlichkeit vergessen wird. Ich gratuliere von Herzen zum zehnjährigen Jubiläum dieser gastronomischen Institution. JOSEF MARGREITER, GESCHÄFTSFÜHRER TIROL WERBUNG
Lieber Alfred, vielleicht in Kürze folgendes Zitat: „Ich wünsche Dir, lieber Alfred, zu Deinem gastrosophischen Jubiläum von Herzen alles Gute! Wieso das hochtrabende Adjektiv? Weil Du als Weiser des Gaumens sowohl sinnlich als auch spirituell dein ganzes Leben lang im Paradies des Essens und Trinkens wohnst! Habe es in Deinem Paradies noch viele Jahre rundum fein und teile so wie bisher dasselbe mit Deinen vielen Freunden! ANDREAS BRAUN, GESCHÄFTSFÜHRER KRISTALLWELTEN
Lieber Alfred, ich gratuliere dir sehr herzlich zu deinem zehnjährigen Jubiläum mit dem Restaurant „Schöneck“. Ich tue das gerne und aus voller Überzeugung und es fällt mir leicht, einige freundschaftliche Wort an dich zu richten. Seit 30 Jahren verbindet uns beide die gemeinsame Leidenschaft für Qualität, Tradition, die Produkte aus der Region und die Freude, im Kreise von Bekannten und Freunden zu genießen. Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, wie wir uns vor 30 Jahren bei unseren Freunden Daniela und ihrem leider viel zu früh verstorbenen Mann Günter Rochelt in Volderberg bei Wattens kennengelernt haben. Damals haben wir mit Johann Willsberger eine Fotoproduktion über vergessene Beeren produziert. Und ein anderes Mal ging es um außergewöhnliche Speisepilze – während heute alle Welt über die regionalen Produkte spricht und schwärmt, haben wir damals einfach damit gearbeitet und kein großes Aufsehen darum gemacht. Gerne erinnere ich mich auch dankbar an deine große Unterstützung bei meinen Büchern über die „Cross-Over-Küche“ und die „Europäische Küche“, die wir damals bei Günter Rochelt in seiner Brennerei produziert und fotografiert haben. Nicht zu vergessen mein Besuch bei dir mit einem Fernsehteam, bei dem wir uns intensiv mit der Tiroler Küche beschäftigt haben. Dabei lernte ich auch deine eigene, sehr persönliche Tiroler Küche kennen und schätzen, an den perfekten Einklang zwischen Geschmack und Optik denke ich bis heute gerne zurück. Ich wünsche dir auch zukünftig Erfolg, Gesundheit, stets kreatives Denken und ein zahlungskräftiges Publikum. In freundschaftlicher Verbundenheit Dein ECKART WITZIGMANN, JAHRHUNDERTKOCH
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In vino veritas ass Das traditionsreiche 2-Hauben-Restaurant Europa Stüberl wurde kürzlich um eine stilvolle Weinstube ergänzt, in der ab sofort die besten Tropfen des Hauses verkostet und kleine Appetithappen genommen werden können, die der grandiosen Küche des Hauses in Qualität und Kreativität um nichts nachstehen. Mit der neuen Weinstube wurde das Angebot des 2-Hauben-Restaurants Europa Stüberl sinnvoll ergänzt und ein Ort zum Verweilen und Genießen geschaffen. Neben einer großen Auswahl an glasweisen Weinen werden auch kleine, saisonale Köstlichkeiten wie frisch zubereitete Pasta, traditionelle heimische Schmankerln oder delikate Antipasti serviert – und dies zu durchwegs vernünftigen Preisen. Die Weinkarte orientiert sich vorwiegend an österreichischen Spitzenwinzern, bei den Rotweinen richtet sich der Blick auch Richtung Italien, Spanien oder Frankreich. Das Angebot wechselt laufend und bietet immer wieder vinophile Überraschungen. Als besonderes Highlight wird jede Woche zusätzlich ein Rot- bzw. Weißwein aus der Magnumflasche ausgeschenkt. Bei monatlichen Weinverkostungen bekommen die Gäste außerdem die Möglichkeit, Winzer persönlich kennenzulernen und ganz besondere Tropfen aus deren Kellereien zu verkosten. Untermalt wird das kulinarische Angebot durch wechselnde Kunstausstellungen, zu denen auch regelmäßige Vernissagen bei Speis und Trank stattfinden.
Die Herbst-Events 2011 im Europa Stüberl auf einen Blick: Ab 1. Oktober Genuss, Kommunikation und Kunst in der neuen Weinstube im Grand Hotel Europa Öffnungszeiten: werktags von 10 bis 22 Uhr Sonn- & Feiertag: 18 bis 22 Uhr
Save the date – Termine im Europa Stüberl „Erntedank“ am 25. Oktober 2011 Das Erntedankfest wird mit Trüffel, Maroni und Schokolade im Europa Stüberl auf ganz besondere Weise zelebriert. Die kulinarischen Highlights des Herbstes finden ihren Auftritt in einem exquisiten 6-Gänge-Menü, bei dem die Edelknolle Trüffel im Mittelpunkt steht. Passend dazu wird Signora Maria Borio, Inhaberin des piemontesischen Weingutes Cascina Castlèt in Costigliole d‘Asti, ihre Lieblingsweine persönlich vorstellen. „Das Winzerfest“ am 23. November 2011 Nach der erfolgreichen Auftaktveranstaltung im letzten Jahr lädt das Grand Hotel Europa auch heuer wieder zum Winzerfest. Reminiszenzen an den Sommer werden wach. Schmecken Sie die Sonne Italiens, Spaniens und Portugals in den Weinen der namhaften Winzer aus ebendiesen Regionen, die sich an diesem Abend ein Stelldichein geben. Begleitet wird der zwanglose Abend mit mediterranen Schmankerln und Musik von Paul Heis & Band. „Advent am Donnerstag“ An jedem Donnerstag in der Adventszeit lädt das Europa Stüberl zu einem stimmungsvollen Abend bei Kerzenschein und musikalischer Begleitung. Die perfekte Gelegenheit, um bei Speis und Trank im Kreise von Kollegen, Freunden oder Familie das Jahr Revue passieren zu lassen. Weitere Infos und Reservierungsmöglichkeiten: Europa Stüberl im Grand Hotel Europa Brixner Straße 6, 6020 Innsbruck Tel.: +43/512/5931-965, www.europastueberl.at
25. Oktober „Erntedank“ Trüffel & mehr 6-Gang-Menü mit Weinbegleitung Preis: 75 Euro/Person 11. November „Martinigansl“ traditionell und modern interpretiert 23. November „Winzerfest“ Kulinarische Weinreise durch die klassischen Weinregionen Italiens, Spaniens und Portugals Preis: 25 Euro/Person 1. bis 22. Dezember „Advent am Donnerstag“ Menü mit Tischgetränken (Aperitif, 4-Gang-Menü, 3 passende Weine, Wasser und Kaffee) Preis: 49 Euro/Person Begrenzte Teilnehmerzahl – Informationen und Reservierungen für alle Veranstaltungen unter 0512/5931-965 oder www.europastueberl.at
Seit Februar dieses Jahres ist das Innsbrucker Café Sacher wieder in der Hand des Mutterhauses und zeitgleich eine Art Verjüngungskur in Gang gesetzt worden – in Form des Steirers Florian Prelog, der mit ebenso viel kreativer Kochkunst wie Witz und Charme frischen Wind in die Landeshauptstadt bringt. Er unterzog das Café einem Relaunch und kreierte mit dem „Salon Sacher“ ein außergewöhnliches Restaurant, das im Ambiente die Tradition des Hauses aufnimmt und sich in der Küche ebenso österreichischmodern wie bodenständig zeigt.
Tradition braucht Zukunft
Text: Marina Kremser, Fotos: Birgit Pichler
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restaurant.tipps Sich lediglich auf einem guten Namen auszuruhen, hat noch in den wenigsten Fällen funktioniert, denn auch Lorbeerkränze welken, wenn man sie nicht genügend pflegt. Und so hat Elisabeth Gürtler nach einiger Zeit der Verpachtung das Traditionscafé Sacher in Innsbruck Anfang des Jahres wieder unter ihre Fittiche genommen. Seitdem kümmert sich der junge und dennoch erfahrene Koch Florian Prelog um die Geschicke in Innsbruck und verbuchte mit dem neuen Restaurant „Salon Salcher“ in kürzester Zeit Erfolge. Prelog ist überzeugt: „Das Sacher-Konzept funktioniert, doch Überheblichkeit ist fehl am Platz. Schlussendlich setzt sich Qualität durch.“ Die wird hier zweifelsohne geboten. Mit dem Salon Sacher will man in erster Li-
nie einheimische Gäste ansprechen, die Wert auf eine hochwertige, aber nicht überkandidelte Küche legen. Auf der Karte stehen österreichische Gustostückerln, saisonabhängig, ohne Schnickschnack und große Worte. Jedes Gericht wird mit Tiroler Produkten neu interpretiert und erzählt seine eigene Geschichte, so pur und rein, wie traditionelle Küche nur sein kann. Die Karte wechselt laufend, ist dabei aber immer übersichtlich. Essen soll Genuss sein und den Gast nicht überfordern. Das Restaurant zählt überschaubare 40 Sitzplätze, die Atmosphäre erinnert ein wenig an ein kultiviertes Wohnzimmer vergangener Zeiten, dem das junge, engagierte Team jedoch charmant die Strenge nimmt. Der schöne Saal kann indes auch für kleine Feiern gemietet werden. „Wir sind für alles offen und gehen bei Vorbestellungen im Menü natürlich gerne auf Kundenwünsche ein. Veranstaltungen sollten sich jedoch im kleinen Rahmen halten, weil wir nur so höchste Qualität und eine ansprechende Atmosphäre bieten können“, so Prelog.
Von morgens bis abends Florian Prelog hat dem Sacher jenen Stellenwert zurückgegeben, den es verdient, und es zu einem attraktiven Ort für jede Tageszeit gemacht. Morgens zum Frühstück, mittags zum Lunch (es werden Schmankerln von der Caféhaus-Karte serviert), klassisch zum Nachmittagskaffee und Kuchen und abends zum Essen. Neu ist auch die Weinbar, die zum Aperitif bzw. Digestif lädt und exklusive Tropfen auch glasweise anbietet.
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Das Café Sacher hat mit dem „Salon Sacher“ kulinarischen Zuwachs bekommen. So werden im Caféhaus österreichische Schmankerln vom Tafelspitz bis zum Backhendl serviert, im Restaurant stehen indes moderne Gerichte auf der Karte – z. B. Tiroler Stier mit rosa Filet, geschmorter & geräucherter Rieddeckel mit Steinpilzen, Trüffel und Junglauch oder Grüner Tee triff t Weiße Schokolade.
Café Restaurant Sacher Innsbruck Rennweg 1 6020 Innsbruck Tel.: 0512/56 56 26 innsbruck@sacher.com www.sacher.com Öffnungszeiten: Mo. bis So. 8:30 bis 24 Uhr durchgehend Küche!
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rathaus galerie 7. stock • maria-theresienstrasse 18 • tel.: +43 512 56 65 50 • www.restaurant-lichtblick.at
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Küchenchef René Molle
Hochgenuss über den Dächern von Innsbruck Das Café-Restaurant Villa Blanka steht mit seiner jungen, kreativen Küche und dem atemberaubenden Ausblick auf die Landeshauptstadt buchstäblich für „Hochgenuss“. Dazu hat sich die moderne Location einen Namen als idealer Gastgeber für Hochzeiten, Feiern, Seminare, Kongresse und Veranstaltungen aller Art gemacht.
In bequemer Zentrumsnähe und doch schon mitten im Grünen gelegen, verwöhnt das Café-Restaurant Villa Blanka über Innsbruck Gaumen und Augen der Gäste: Eine herrliche Aussicht auf die Landeshauptstadt und das umliegende Bergpanorama mit Serles und Patscherkofel triff t hier auf herzliche Gastlichkeit und feinste Gaumenfreuden. Die großzügige Sonnenterrasse lädt nicht nur während der warmen Jahreszeit zum gemütlichen Verweilen und Genießen ein.
Café-Restaurant Villa Blanka Weiherburggasse 8 6020 Innsbruck Tel.: 0512 / 276070 www.villablanka.com Kostenlose Tiefgarage Veranstaltungen: Tel.: 0676 / 844253 18 Fax: 0512 / 2924 13 59 marketing@villablanka.com
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Junge Küche Vielseitig ist das kulinarische Angebot im Café-Restaurant Villa Blanka. Ob traditionell österreichisch oder italienisch – das junge Team rund um Küchenchef René Molle versteht es hervorragend, den Gast mit raffi nierten Kreationen kulinarisch zu überraschen. Gut sortiert präsentiert sich die Weinkarte: Die besten Tropfen des österreichischen Weinbaus treff en auf vorzüglich ausgewählte Weine aus Frank-
reich, Italien und der Neuen Welt. Ein Tipp für unter der Woche? Der Business-Lunch von Dienstag bis Freitag: Drei Menüs zur Auswahl, gemütliche Atmosphäre und ausreichend Parkmöglichkeiten in der kostenlosen Tiefgarage sorgen für eine entspannte Auszeit vom Arbeitsalltag.
Veranstaltungsprofis Wie geschaffen sind die modernen, voll ausgestatteten Bankett- und Seminarräume im CaféRestaurant Villa Blanka für Firmenveranstaltungen und Feiern aller Art. Ob Hochzeiten, Weihnachtsfeiern, Geburtstage, Sponsionen, Tagungen, Seminare und Kongresse – das Team vom Café-Restaurant Villa Blanka übernimmt auf Anfrage auch die gesamte Planung und Organisation. Außergewöhnlich für Tirol können Veranstaltungen für bis zu 500 Personen inklusive Küche auf hohem Niveau ausgerichtet werden. Ganz nach den Wünschen des Kunden werden Menüs in jeder Preiskategorie angeboten.
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Vom Stadtzentrum erreicht man das CaféRestaurant zu Fuß in 15 Minuten oder bequem mit der neuen Hungerburgbahn (3 Gehminuten von der Station Alpenzoo).
Schwarz soll es sein … … so lautete der Auftrag an Architekt Rainer Köberl, der 2007 die Sensei Sushi-Bar von Dil Ghamal in der Innsbrucker Altstadt entwarf. Edel und gemütlich ist sie geworden und hat sich innerhalb kürzester Zeit zum Inbegriff für Sushikunst vom Feinsten entwickelt. Architekturpreise sprechen eine ebenso deutliche Sprache wie Auszeichnungen für die hervorragende Küche. Text: Marina Kremser, Fotos: Birgit Pichler, Julia Türtscher
Sushi vom Meister Dil Ghamal gilt schon seit Jahren als einer der Besten seines Fachs. Und dies kommt nicht von ungefähr, betrachtet man seine Kreationen, die in der Sensei Sushi Bar unter die Stäbchen kommen. Wie kein Zweiter hantiert er mit Reis, Seetang und rohem Fisch und verarbeitet es zu köstlichem Sushi, Sashimi und Maki. Serviert im edlen Ambiente – vom Erker im 1. Stock aus zusätzlich mit einem wunderbaren Blick auf das Treiben in Innsbrucks Innenstadt – wird feinster Fisch hier zum wahren (Geschmacks-)Erlebnis. Neben Sushi & Co. fi nden sich auch andere asiatische Köstlichkeiten auf der Karte, vorwiegend mit Fisch oder Meeresfrüchten (z. B. gebratene Jakobsmuscheln, Thunfi schsteak oder Fisch vom Tag), gerne aber auch ohne. So triff t knackiges Wok-Gemüse auf Maishühnchenbrust- oder Rinderfi letstreifen oder bleibt mit scharfer Sensei-Sauce vegetarisch. Von Montag bis Freitag gibt’s zwischen 12 und 14 Uhr gesunde Mittagsmenüs in Kombination mit Suppe und Salat, das gesamte Angebot lässt sich auf Vorbestellung auch mitnehmen. Begleitet werden die asiatischen Köstlichkeiten alkoholfrei von frischen Säften, Wellwasser, Tee oder aber von frischgezapftem Bier und Weinen von der kleinen, aber feinen Karte, die ausschließlich österreichische Etiketten führt. Mit dabei ist hier auch ein eigens für das Sensei kreierter Chardonnay, der perfekt mit dem Sushi harmoniert. Kaufen können Sie diesen Wein übrigens nebst etlichen Lebensmitteln aus aller Welt und vielerlei typischen asiatischen Köstlichkeiten wie Nudeln, Gewürzen und vielen verschiedenen Reissorten sowie Delikatessen im Asia Shop des Meersensei im Kaufhaus Tyrol im 1. Untergeschoß. Die Frischfisch-Theke bietet zudem feinste Fischspezialitäten für das perfekte Asia-Menü zu Hause. Dies alles lässt sich natürlich auch gleich vor Ort genießen. Zweibis dreimal die Woche wird frischer Fisch angeliefert, der hier zu feinsten Häppchen verarbeitet wird. Gerne können Sie diese auch mitnehmen und bei feinem Wetter z. B. in der neu gestalteten Maria-Theresien-Straße genießen. Wo auch immer Sie sich Ihr Sushi schmecken lassen: Vertrauen Sie auf jenes vom Meister.
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Sensei Sushi Bar Maria-Theresien-Straße 11, 6020 Innsbruck Tel.: 0512/56 27 30 office@senseisushibar.at, www.senseisushibar.at Öffnungszeiten: Mo. – Sa. von 12 bis 23 Uhr von 14 – 18 Uhr Nachmittagskarte feiertags geöffnet
Meersensei Frischer Fisch, Asia Shop, Takeaway Maria-Theresien-Straße 35/Kaufhaus Tyrol 6020 Innsbruck
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Sensei ist das japanische Wort für Meister und dazu DIE Anlaufstelle für Sushi in der Innsbrucker Altstadt. Ob als gesunder Imbiss zu Mittag, als Take-away für zwischendurch oder als stimmungsvolles Menü am Abend. Mehr Sensei gibt’s seit der Eröff nung des Kaufhauses Tyrol auch ein paar Meter die Straße rauf im Meersensei. Meisterlich!
Bitte zu Fisch Kaum irgendwo in der Tiroler Landeshauptstadt lässt sich auf solch unkomplizierte Weise frischer Fisch vom Feinsten genießen wie in der Trattoria Da Peppino von Pino Marchese und Fausto d’Alo, die hier seit vielen Jahren erfolgreich und völlig ungekünstelt ihrer Arbeit nachgehen.
Fisch und Meeresfrüchte isst man am Besten direkt am Meer, sagt man. Dass Meer aber nicht unbedingt Voraussetzung sein muss, zeigt die Trattoria Da Peppino, die trotz etwas versteckter Lage schon lange kein Geheimtipp mehr ist. Pino Marchese
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und Fausto d’Alo haben sich typisch italienisch in die Herzen der Fischliebhaber gekocht und sind als Menschen genauso am Boden geblieben, wie das gesamte Lokal. Die authentische Einrichtung, ohne viel Chi-Chi, dafür mit umso mehr Atmo-
restaurant.tipps sphäre ausgestattet, verspricht nichts, was die beiden nicht halten könnten, sondern ist genau jene Umgebung, die hierher passt – zu den Menschen wie zum Essen. So lässt das Ambiente auf den ersten Blick vielleicht nicht vermuten, dass man sich eigentlich in einem „ausgezeichneten“ Restaurant befi ndet (Gault Millau, Guide Michelin und Falstaff Restaurant Guide), doch gute Küche braucht nicht viel Auf hebens. Und Authentizität ist allemal mehr wert, als gekünstelter, aufgesetzter Schick. Ebenso schlicht und natürlich präsentiert sich die Küche, wobei das schlicht nicht mit unkreativ oder lieblos gleichzusetzen ist. Um das italienische Flair der Trattoria auch auf den Teller zu bringen, werden nur ausgesuchte Produkte – zum Großteil direkt aus Italien – verarbeitet. Ein Blick in die Vitrine, die einen schon am Eingang begrüßt, zeigt: Hier ist wirklich alles frisch. Von den vielfältigen Antipasti bis hin zu Fisch und Kurstentieren. Hier können Sie Muscheln
& Co. völlig sorglos genießen, denn das Meer steckt ihnen praktisch noch im Leib, werden die Tiere doch, wenn möglich, persönlich in Italien abgeholt, sich dort von der Qualität überzeugt und damit zusätzlich ein Stück Süden mit nach Innsbruck genommen. Gekocht wird mit viel Liebe, Mut zur Einfachheit und so naturbelassen wie möglich, um die Grundprodukte und ihrer unverfälschen Geschmack in den Mittelpunkt zu stellen und ihn nicht durch zu viel Schnickschnack zu zerstören. Neben der frischen Palette an Fisch und Meeresfrüchten hält die Trattoria Da Peppino natürlich auch die Nudelklassiker der italienischen Küche und köstliche Dolci für Sie bereit. Verlassen Sie sich am besten auf die Empfehlungen der Mitarbeiter – die meinen es ehrlich und haben oft auch den ein oder anderen Geheimtipp in petto. Wen wundert’s, dass die Stammkundschaft laufend zunimmt. Denn wer einmal hier war, kommt gerne wieder.
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Trattoria Da Peppino Pino Marchese & Fausto d‘Alo Kirschentalgasse 6 6020 Innsbruck Tel.: 0512/27 56 99 Öffnungszeiten: Di. bis Sa. von 18 bis 23 Uhr
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Text: Renate Linser-Sachers, Fotos: Julia Türtscher, Florian Schneider
V. l.: Birgit, Mikio, Bernhard und Brigitte Sailer, Petra, Hannelore und Amina
Das absolute Muss ... Die spritzigen Tischgenossen heißen Veneziano, Hugo oder Evita, verheißen prickelndes Spätsommerfeeling und animieren dazu, Urlaubsgefühle Revue passieren zu lassen. Außergewöhnlich gepflegt die Gartenanlage, in der die Seele beschwingt baumelt, herrlich entspannend das fröhliche Plätschern des Springbrunnens, stimulierend die Sonne, die mit aufmerksamen, attraktiven und motivierten Mitarbeitern um die Wette strahlt. Einfach paradiesische Rahmenbedingungen für jeden Genussmenschen, der hier ein Eldorado zum Abschalten und Gustieren findet. Einfach Sailer eben ...
P wie (Autofahrer-)Paradies: Neu ab 12. September! Von Montag bis Freitag in der Zeit von 9 bis 19 Uhr bis zu drei Stunden GEBÜHRENFREI parken! Stellplätze rund um das „Sailer“ ausreichend vorhanden. Damit das Wohlfühlen bereits beim Parken beginnt ...
... für puren Genuss
Fischerhäuslweg 14 • A-6020 Innsbruck • Tel.: ++43 (0) 512 / 28 25 46 • Fax: ++43 (0) 512 / 28 51 86 • E-Mail: cafe.sailer@chello.at Öffnungszeiten: Mo. – Sa. von 9 – 1 Uhr • Sonn- und Feiertage geschlossen
Fotos: Birgit Pichler
restaurant welzenbacher – wahrer genuss im parkhotel hall wahrer-genussgewinnspiel auch heuer verlost das restaurant welzenbacher wieder ein „wahrer-genuss-menü“ für zwei personen. teilnahmekarten zum gewinnspiel finden sie im parkhotel hall und restaurant welzenbacher. > frage: wie heißt der pilz mit der roten kappe und weißen punkten, den man nicht essen darf? a: hummelpilz b: fliegenpilz c: bienenpilz verlosung ist am 20. oktober 2011.
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arbeiten & genießen – das tiroler tagungshotel mit der besonderen küche.
das architektenduo dieter henke & marta schreieck hat es perfekt verstanden, im parkhotel hall minimalistik mit ästhetik sowie arbeitsatmosphäre mit entspanntem wohlfühlen zu vereinen. das parkhotel hall verfügt über fünf flexibel teilbare seminarräume, ausgestattet mit moderner kommunikationstechnik für gruppen von fünf bis mehreren hundert personen. in unmittelbarer nähe der umit, nur acht kilometer von innsbruck entfernt, direkt am historischen zentrum der münz- und salzstadt hall gelegen, eröffnet die architektur des parkhotel hall eine einzigartige kongressatmosphäre. der fantastische ausblick auf die berge und der gewachsene kulturraum begeistern einheimische sowie gäste aus aller welt. qualität, die überzeugt: 2008 und 2009 zeichnete die fachzeitschrift „tagen in österreich“ das parkhotel hall
als bestes seminarhotel in tirol aus und 2010 wurde die qualität des hauses mit dem 2. platz bestätigt. 2011 erreichte das parkhotel den „best seminarhotel award“ bei „top of the mountains“. seminarteilnehmer schätzen den unkomplizierten komfort der hauseigenen tiefgarage, das internationale restaurant, internetanbindung, glasfront mit panoramablick und die von gästen aus ganz tirol gern besuchte terrasse. familie grishaveroberhofer & team freuen sich über ihren besuch oder ihre kontaktaufnahme, um sie kompetent und professionell bei ihrer seminar- und kongressarbeit zu unterstützen! übrigens: das parkhotel hall ist seit jahren als caterer – u. a. im kurhaus hall und salzlager – tätig und besitzt daher viel erfahrung im ausrichten von gesellschaften bis zu mehreren hundert personen.
restaurant.tipps
treffpunkt der herbst in tirol ist eine unvergleichlich farbintensive zeit. genießen sie diese auf der wohl schönsten terrasse der umgebung bei angenehmer loungemusik, gepflegten drinks und köstlichkeiten aus der küche. die chillige musik gibt es auch für zuhause bzw. unterwegs: „chill im parkhotel“ vol. I und vol. II ist exklusiv im hotel erhältlich.
musikalische reise jeden 1. sonntag im monat lädt das parkhotel sie auf eine musikalische reise ein. bettina und fred grishaver beweisen dabei ein sehr gutes gespür für ein abwechslungsreiches jahresprogramm. von jazz, französischen chansons, lateinamerikanischer musik ... bis zur volkmusik reicht die palette des bis jetzt dargebotenen. dabei verwöhnen nicht nur heimische künstler, sondern auch musikanten aus anderen ländern unsere ohren, wie etwa eine bigband aus der schweiz.
wallner & junker „harmonie der gegensätze“ lautet der leitsatz der genialen chefköche stefan wallner
und alexander junker, die in ihren gerichten heimische produkte mit gewürzen aus aller welt zu wahrhaften gaumenfreuden kombinieren. unterschiedliche geschmacksnuancen werden in ihrer crossover-küche zu einem harmonischen ganzen kreiert. so fordern die beiden kochkünstler ihre gäste immer wieder auf, mit allen sinnen zu genießen und neues zu entdecken.
feste feiern -
im parkhotel businesslunch wochentags schmackhaft und schnell zum attraktiven preis
traumlocation
musikalische reise
das restaurant welzenbacher im park hotel hall hat sich mittlerweile als beliebte location für feste und feiern jeder art etabliert. für hochzeitspaare, die das außergewöhnliche suchen, ist das haus der ideale rahmen für diesen so besonderen tag. aber nicht nur hochzeiten, auch sponsionen, taufen und betriebsfeiern etc. werden im restaurant welzenbacher bei sehr guter küche und aufmerksamem service zu einem schönen erlebnis. familie grishaveroberhofer und team freuen sich, sie bei der ausrichtung ihrer veranstaltung kompetent und professionell zu unterstützen.
jeden 1. sonntag im monat ab 17.00 uhr im foyer und barbereich
halloween-party samstag, 29.10.2011
die traumlocation in hall
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pilzlasagne (zutaten für 4 personen) 1 gelbe zwiebel, 2 knoblauchzehen 2 el tomatenmark, 1 el paprikapulver 1/16 l rotweinessig rosmarin, thymian, majoran, kümmel gemahlen, salz, pfeffer zitronenschale 800 g pilze (500 g für den ansatz, 300 g für die einlage) olivenöl, gemüsefond lasagneblätter parmesan zwiebel und knoblauch grob schneiden und mit den pilzen in olivenöl anschwitzen. tomatenmark hinzufügen und ca. 2 min. mitrösten. paprikapulver dazugeben und mit rotweinessig ablöschen. etwas gemüsefond zugießen und mit kräutern und zitronenschale würzen. ca. 15 min. bei mittlerer hitze kochen lassen. mit salz und pfeffer abschmecken und pürieren. pilze putzen, blättrig schneiden und in olivenöl anschwitzen. mit der pürierten masse vermengen. nudelteigblätter rund ausstechen und ca. 2 min. im salzwasser kochen. schichtweise mit der pilzmasse füllen, mit parmesan bestreuen und bei oberhitze im ofen goldbraun backen. > die pilzlasagne passt hervorragend als beilage zu gebratenem fisch.
hotel·restaurant
parkhotel hall · thurnfeldgasse 1 · 6060 hall in tirol tel +43 (0) 5223 / 53 769 · fax +43 (0) 5223 / 54 653
www.parkhotel-hall.com
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Text: Marina Kremser Fotos: Grander Restaurant
Großartig Dass das Restaurant von Thomas Grander in Wattens seinen Namen trägt, mag nicht von ungefähr kommen. Grande bedeutet bekanntlich groß und ebenso präsentiert sich seine Küche. Kreativ und dennoch bodenständig, mediterran beeinflusst und doch an der Heimat orientiert, ein großartiger Mix aus Stil und Style – im Ambiente wie am Teller.
Thomas Grander ist kein Koch der lauten Töne. Und genauso verhält es sich mit seiner Küche. Unprätentiös und am Boden geblieben und dabei von einer handwerklichen Kunst, die jedes Gericht zu etwas Besonderem macht. Kein unnötiger Schnickschnack am Teller, der vom Wesentlichen ablenkt. Der Blick frei auf feinste Essenskompositionen aus ebenso feinen Zutaten, vorwiegend aus der Region und immer saisonal. So wechselt die Karte etwa regelmäßig und geht zudem mit den Jahreszeiten. Sie nimmt auf, was am Markt gerade angeboten wird, wodurch neben höchster Qualität auch maximale Frische gewährleistet wird. Prinzipiell stehen drei Menüs mit sechs Gängen auf der Karte, die Sie natürlich auch nach
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Herzenslust selbst kombinieren können – oder Sie lassen sich mit dem Überraschungsmenü einen Einblick in das Können des Hausherrn geben. Neben perfekt gebratenen Fleischspezialitäten spielen bei Thomas Grander vor allem mediterran zubereiteter Fisch und Krustentiere die Hauptrolle. Thunfischsteak oder Heilbutt treffen auf Flusskrebse und Seeteufel. Herrlich wandel- und wunderbar zeigt sich auch die Dessert- und Käsekarte. Dazu kredenzt das GranderTeam edle Tropfen – viele davon auch glasweise – aus der umfangreichen Weinkarte, die sich zum Großteil österreichisch präsentiert, aber auch erlesene Weine aus Italien, Frankreich, Deutschland und der Neuen Welt führt.
restaurant.tipps *)
Muschelmenü im Grander Restaurant
Jakobsmuschel auf Selleriecreme mit Kräutersalat und Krustentierschaum Dreierlei von der Bouchotmuschel
Den ganzen Tag Grander – wo immer Sie wollen
Events im Grander Restaurant
Von Montag bis Freitag serviert das Grander Restaurant ab 9 Uhr ein exklusives Frühstück mit knusprigem Gebäck, zarten Croissants, hausgemachten Marmeladen, köstlichem Rohschinken und frisch gepresstem Orangensaft, mittags wählen Sie um 14 Euro Ihr 3-gängiges Business-Lunch-Menü, das in der Qualität und Frische dem Abendmenü um nichts nachsteht. Mit dabei sind köstliche Suppen und knackige Salate, zwei Hauptspeisen zum Auswählen und ein süßer Abschluss mit Früchten oder Schokoladespezialitäten. Das täglich wechselnde Menü können Sie sich bequem als Wochenkarte mailen lassen. Für Zwischendurch werden leckere Antipasti oder Schmankerln für den kleinen Hunger angeboten – bei schönem Wetter auch gerne auf der großzügigen Terrasse. Die Grander-Küche können Sie überdies nicht nur im Restaurant in Wattens genießen, sondern in Form des exklusiven Grander-Caterings überall, wo Sie möchten. Oder Sie mieten Thomas Grander für Ihre ganz persönliche Feier. Nach einer Besprechung kreiert er ein individuelles Menü und bereitet dieses bei Ihnen zu Hause zu. Haubenküche in den eigenen vier Wänden sozusagen. Natürlich steht Ihnen das Restaurant aber auch weiterhin für Ihre Feierlichkeiten zur Verfügung.
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Limettenmousse mit Quittenwürfel und Salbei
September/Oktober: jeden Mittwoch Muschelabend mit 3-Gang-Menü*) um 39 Euro 1. Oktober: Whisky- und Zigarrenabend 17. Oktober bis 5. November: Wildbretwochen 22. Oktober: Düfte des Orients 29. Oktober: Cooking with Tamer Kacer (Souschef von Christian Bau, 3 Michelin Sterne) 12. November: Studio-54-Party, grell und legendär mit DJ 11. November: traditionelles Martinigansl 31. Dezember: Silversterbrunch von 10 bis 16 Uhr, abends Silvester-Galadiner
Grander Restaurant Dr.-Felix-Bunzl-Straße 6 6112 Wattens Tel.: 05224/52626 info@grander-restaurant.at www.grander-restaurant.at Öffnungszeiten: Café-Bar: Mo. – Fr. von 9 bis 24 Uhr Sa. von 17 bis 24 Uhr Restaurant: Mo. – Fr. von 11.30 bis 14 und von 18 bis 24 Uhr So. Ruhetag
Im Advent hat das Grander Restaurant auch sonntags für Sie geöffnet.
abgetrennter Raucherbereich
Denken Sie schon jetzt an Ihre Weihnachtsfeier und reservieren Sie rechtzeitig.
5-Gang-Überraschungsmenü und Übernachtung in der Pension Clara
> TIPP: „Dine & Sleep“
(5 Min. vom Restraurant entfernt)
100 Euro/Person
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Der neue Barbereich und die Kaminsuite spiegeln die neue Architektur perfekt wider
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Zur Ruhe kommen Es mag ein Zufall sein, dass sich das Landgasthof Linde von Hannes Ebster ausgerechnet in Stumm befindet. Das Genusskleinod ist ein Ort der Stille, des Rückzugs und der Gastlichkeit. Seit über 500 Jahren wird hier Wirtshauskultur vom Feinsten zelebriert und die perfekte Kombination aus Lebensqualität und Esskultur gelebt.
Fotos: Florian Schneider
Die Linde, die dem Landgasthof seinen Namen verleiht, setzt ein Zeichen. Sie steht für gewachsene Tradition, für Naturverbundheit und sie ist Zeitzeuge einer langen Geschichte. Bereits 911 wurde das Haus als Wirtschaftsgebäude des nahe gelegenen Schlosses urkundlich erwähnt, 1506 wurde der Linde das Schankrecht verliehen. Heute ist der Landgasthof Linde ein Kleinod für Genießer, Ruhesuchende und Feinschmecker und nicht zuletzt dank des kürzlich erfolgten Umbaus auch das perfekte Beispiel dafür, wie Tradition mit modernen Ansprüchen und zeigemäßer Architektur in Einklang gebracht werden kann, ohne die Wurzeln komplett zu übertünchen. Denn Tradition ist eine schöne Verpfl ichtung, die es gilt, in Zukunft mit ebenso viel Liebe und Ehrgefühl zu pflegen und achtsam damit umzugehen – von Zeit zu Zeit aber auch frische Akzente zu setzen. Hannes Ebster hat diese Verantwortung übernommen und wird ihr nicht nur in der Küche stets aufs Neue gerecht. Hier aber ganz besonders. Die Linde ist einer der ältesten Gasthöfe des Landes, deren Charme den perfekten Rahmen für die bodenständige Küche bildet, die durch ihre kreative Zubereitungsart wunderbar ins Heute transferiert wurde.
Ebster verbindet gediegene Wirtshaustradition mit Gourmetküche auf eine ihm ganz eigene Weise. Er verfeinert regionale Küche mit natürlichen Produkten aus hauseigener Landwirtschaft und dem eigenen Obst- und Gemüsegarten und überzeugt damit Gäste ebenso wie die Tester des Gault Millau, die ihm in schöner Regelmäßigkeit ihre Haube(n) verleihen. Absolute Frische ist für Hannes Ebster selbstverständlich, die Reinheit der Produkte ebenso und so werden diese auch so pur als möglich auf den Teller gebracht. Bekannt ist die Linde vor allem durch ihr opulentes Repertoire an schmackhaften Desserts und ihre reichhaltig bestückte Vinothek, wo sich zu jedem Gericht der ideale Begleiter findet. Im alten Gewölbe des Weinkellers lagern insbesondere österreichische Spitzenweine, die die bevorzugt heimische Küche wunderbar untermauern. Für kleine oder auch größere Feiern stehen im frisch renovierten Landgasthof Linde ein Saal, ein Salon, die Stube oder der schöne Garten samt Sommerhäuschen zur Verfügung, die allesamt für einen außergewöhnlichen Rahmen sorgen und in Kombination mit der einzigartigen Küche des Hauses zu einem genialen Ganzen werden. Wer möchte, kann auch im Haus übernachten und die Umgebung mit ihrer prächtigen Bergwelt noch länger genießen.
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Landgasthof Linde Dorf 2 6275 Stumm Tel.: 05283/2277 info@landgasthof-linde.at www.landgasthof-linde.at Öffnungszeiten: 11:30 bis 23 Uhr Küche von 11:30 Uhr bis 13:30 Uhr, abends ab 17 Uhr Ruhetag(e): Nebensaison: Mo. und Di. Hauptsaison: Mo.
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Luigi Ottaiano steht für die Identität und Authentizität des Restaurants Kallmünz und verfeinert die regionalen Produkte zu einem kosmopolitischen Ganzen: „Es ist immer schwierig, ein kulinarisches Erlebnis zu beschreiben. Man muss es auskosten und den Gedanken genießen, der sich dahinter verbirgt.“
Meran von seiner harmonischsten Seite Für Luigi Ottaiano gilt in der Küche des Restaurants Kallmünz nur ein Credo: Kochen ist Kunst, geboren aus dem menschlichen Intellekt. Treue Ausführende dieser Kunst sind die Hände. Und so ist es wenig verwunderlich, dass aus ebendieser Küche nur das Beste kommt: ein frischer Mix aus mediterraner Küche und vielen Kulturen der Erde, ein wenig kosmopolitisch, aber mit beiden Beinen fest in Italien verankert.
Als Meinhard Graf Khuen nach einer passenden Nutzung für die Räumlichkeiten im Parterre des Schlosses Kallmünz im ältesten Viertel Merans suchte, wurde ob der Einzigartigkeit der örtlichen Gegebenheiten bald die Idee eines Restaurants geboren. Im alten Kutscherschuppen entstand alsbald der Speisesaal des Restaurants – schlicht und unaufdringlich, fast schon minimalistisch, mit einem Schuss Extravaganz, wie es der Schlossumgebung als auch der Küche gebührt. Betritt man den unprätentiösen Vorgarten des Restaurants Kallmünz, hat man den Eindruck, Lärm und Hektik der Stadt hinter sich zu lassen. Setzt man sich an den schlicht in Weiß gedeckten Tisch, ist die Aufmerksamkeit von keiner unnötigen Dekoration abgelenkt. Der Tisch wird zur Bühne, auf der die Gerichte zum Hauptdarsteller werden. Mit viel Liebe und Leidenschaft zubereitet gehen sie mit dem gesamten Ambiente eine herrlich harmonische Verbindung ein und machen den Besuch nicht nur zu einem kulinarischen Erlebnis. „Gutes Essen“ bedeutet für Luigi Ottaiano, einfache, regionale Produkte möglichst natürlich zu etwas Besonderem zu veredeln. In der Küche des Kallmünz werden heimische Gerichte individuell und kreativ weiterentwickelt und mit einem Schuss Orient versehen. Heraus kommen Speisen auf höchstem Niveau, unverkennbar mediterran und dennoch exotisch, die seit der Eröff nung im Jahr 2003 Kritiker wie Gäste stets aufs Neue begeistern. Die Speisekarte wird alle zwei Monate geändert,
denn „sich zu wiederholen ist nie gut. Ein Erlebnis muss einzig und vollständig sein“, so Ottaiano. Chefkoch Luigi Ottaiano liebt die Magie seines Berufes und die Freiheit, in den Rezepten technische Kompetenz mit Kreativität kongenial zu verbinden. Daraus ist eine Küche entstanden, die bis ins kleinste Detail perfekt ist und in der alles im Haus zubereitet wird: Brot, Grissini, Nudeln, Ravioli, Gnocchi, geräucherter Fisch, Desserts, Eis und Konfiserie. Nichts wird dem Zufall überlassen. Dafür sorgt der Chef persönlich. Alle Gerichte erzählen ihre eigene Geschichte und entstehen aus der intensiven Beschäftigung mit den Grundprodukten, deren Ursprung, Herkunft, Farbe und ureigenstem Geschmack, der in der Zubereitung so wenig wie möglich beeinflusst wird. Auf der Weinkarte stehen über 500 Etiketten – viele davon auch offen – aus dem In- und Ausland. Vor allem die Auswahl an Südtiroler Weinen ist beachtlich. Sommelier Masashi Yamashita, wie fast das gesamte Personal aus Japan, findet dabei zu jedem Gericht den perfekt harmonisierenden Wein. Beeindruckend sind auch die zahlreichen (rund 85 !) ausgewählten Destillate, die jedes Menü optimal abrunden. Seine Erfahrung und Professionalität sind es, die Luigi Ottaiano auszeichnen – ob er von seinen Erlebnissen erzählt oder ob man ihn dabei beobachtet, wie er seiner Küchenbrigade und dem Servie Anweisungen gibt. Kreativität verschmilzt mit Wissen, durch praktisch veranlagte Hände entstehen kulinarische Kunstwerke.
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Restaurant Kallmünz Luigi Ottaiano Sandplatz 12, I-39012 Meran Tel.: +39/0473/212917 restaurant@kallmuenz.it www.kallmuenz.it Öffnungszeiten Küche: 12 bis 14 Uhr und 19 bis 22 Uhr Mo. Ruhetag
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Manche Menschen sehnen sich nach Macht, andere nach Ruhm, Anerkennung oder Erfolg. Andere, vielleicht klügere Leute sehnen sich nach den einfacheren Dingen, wie gutes Essen, Weine, Musik und sinnliche Liebe. Diese vier Elemente werden oft nicht angemessen gewürdigt, können aber zu einem Stück mehr Lebensqualität beitragen – werden sie im richtigen Ausmaß genossen.
Leonhard Schroll (re.) und Martin Flecksberger – gelebte Partnerschaft zwischen Bauer und Wirt
Traditionelle Küche frisch serviert Kulinarische Schatztruhen in Tiroler Wirtshäusern – wenn Bauern und Wirte nachhaltig zusammenarbeiten.
„Wir wollen eine Vorbildfunktion einnehmen und auch Hoteliers dazu ermutigen, mehr heimische Produkte zu verwenden.“ Martin Flecksberger
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„Eiwi, eiwi, eiwi!“ Martin Flecksberger lockt seine Kühe, Kälber und den Stier Bruno, die am Hang nicht allzu weit von seinem Gasthaus entfernt grasen. Die Tiere haben sich vor der Hitze in eine kühlere Senke geflüchtet und kommen langsam auf den Rufer zu. Zuerst die neugierigen Kälber, dann die Kühe und ganz am Ende der bullige, tiefschwarze Stier Bruno, dem man seine Gutmütigkeit nicht ansieht. Zur Belohnung bekommen sie ein Stück Brot, gerecht aufgeteilt, zuletzt ist Bruno an der Reihe, der sich bescheiden hinten anstellt. Martin Flecksberger ist Bauer und Wirt in Kirchberg und man könnte ihn als „Küheflüsterer“ bezeichnen, denn dass die Gallaway so sanftmütig sind, ist vor allem auf seine liebevolle Betreuung zurückzuführen. Man sieht, Susi, Schecki, Fuchsi fühlen sich wohl. Mit Ausnahme des Stiers sind keine reinrassigen Tiere zu sehen. Die Kühe stammen aus Kreuzungen zwischen Bruno und verschiedenen Rassen, wie Fleckvieh, Tuxer
Rinder und Grauvieh. „Dadurch wird das Fleisch viel besser“, weiß der Wirt aus langjähriger Erfahrung. Im Herbst lädt Flecksberger zu den Almschweinwochen. Die Tiere dazu kommen von Leonhard Schroll, der in Hopfgarten die Niederkaseralm betreut. Dort hält er neben den Schweinen 90 Kühe, die die 100.000 Liter Milch für wunderbaren Käse liefern, der ebenfalls im Gasthaus angeboten wird. Die Idylle der Staudachstubn in Kirchberg ist ein Beispiel für den Erfolgsweg, den die Tiroler Wirtshauskultur in den vergangenen Jahren verzeichnen konnte, denn immer mehr Einheimische und Gäste finden wieder den Weg in die heimischen Wirtshäuser. Sie schätzen neben der ausgezeichneten Küche auch das angenehme Ambiente. Das zu fördern hat sich der Verein Tiroler Wirtshauskultur zum Ziel gesetzt. Gegründet im Jahr 1992 haben sich mittlerweile 134 Mitglieder im Verein Tiroler Wirtshauskultur zusammengeschlossen. Unter den mit dem Grünen TirolerWirtshaus-Gütesiegel ausgezeichneten Betrieben befindet sich eine breite Palette von Wirtshäusern, neben dem ausgezeichnetem Gourmetwirtshaus auf Haubenniveau ist Platz für das klassische Dorf- bzw. Stadtwirtshaus und ebenso das einfache Ausflugsgasthaus. Um das begehrte Siegel zu erhalten, muss ein umfangreicher Kriterienkatalog erfüllt werden, der sich ständig an die geänderten Bedürfnisse des Marktes bzw. der Gäste anpasst. Im Wesentlichen beinhalten die Kriterien Eckpunkte wie Gastlichkeit, Ambiente, Speisen- und Getränkeangebot und das klare Bekenntnis zur Regionalität und
„Ich freue mich Ăźber die Zusammenarbeit mit den heimischen Wirten. Die wissen die gute Qualität unserer Produkte zu schätzen und das ist ihnen auch einen etwas hĂśheren Preis wert.“ ess.kultur
Leonhard Schroll
Saisonalität. Die ErfĂźllung dieser Mindestkriterien wird bei Neubewerbern durch einen anonymen und nicht angekĂźndigten Erstbesuch eines ausgewählten Beraters ĂźberprĂźft. „Wichtig sind uns Betriebe, bei denen auch eine gewisse Nachhaltigkeit gewährleistet ist. Dazu gehĂśren nicht unbedingt GeschäftsfĂźhrerbetriebe oder Wirtshäuser, die Teil eines Erlebnisgastronomiekonzeptes sind. Die Betriebe sollen gemäĂ&#x; unseren Kriterien authentisch und echt sein“, betont Mag. Peter Weigand, GeschäftsfĂźhrer des Vereins Tiroler Wirtshauskultur.
Die Bodenständigkeit der KĂźche Trotz der Ausrichtung auf ein gemeinsames Ziel wird groĂ&#x;er Wert auf die regionalen Eigenheiten der einzelnen Gebiete gelegt, Unterschiede bei den Mitgliedsbetrieben sind ausdrĂźcklich erwĂźnscht. So spĂźrt der Gast im AuĂ&#x;erfern den alemannischen Einfluss auf dem Teller, hingegen lassen Betriebe in Osttirol schon einen leichten SĂźdtiroler Touch einflieĂ&#x;en. „Selbstverständlich treten da auch mentalitätsmäĂ&#x;ige Unterschiede bei den WirtepersĂśnlichkeiten zu Tage. Das ist letztlich gelebte regionale Identität“, so Peter Weigand. Wer ein traditionelles Gasthaus besucht, braucht trotz Spezialisierung auf die Tiroler KĂźche auf sein Wiener Schnitzel nicht zu verzichten, denn die Speisekarten werden durch international bekannte Gerichte sinnvoll ergänzt. Die Tiroler Wirte legen bei der Auswahl der Produkte besonders viel Wert auf frische Nahrungsmittel und orientieren sich daher am Jahreskreislauf. Saisonabhängig werden im Tiroler Wirtshaus bislang nur selten zubereitete typische Tiroler Spezialitäten und Schmankerln wie Brennsuppe mit Ziegenkas, Blattlstock, Greane Hunte, Nigelen, Tirteln und Moosbeernockn zubereitet. So wird in der Staudachstubn gerade „Gekochtes vom Jungrind mit Wildkräutersauce, RĂśstkartoffeln und Sahnekren“ serviert.
AMA-GĂźtesiegel: Schnitzel mit Stammbaum Wirte, die selbst keinen Bauernhof haben, entscheiden sich immer häufiger fĂźr den Kauf von Produkten mit dem AMA-GĂźtesiegel. Durch jährliche unabhängige Kontrollen wird gewährleistet, dass sämtliche Produkte konventionell erzeugt wurden, Ăźberdurchschnittliche Qualitätskriterien erfĂźllen und dass deren Herkunft auf der ganzen Linie nachvollziehbar ist. Nur jenen Produkten, die die strengen Kriterien gänzlich erfĂźllen, wird in der Folge das AMA-GĂźtesiegel verliehen. Die Qualitätsanforderungen fĂźr „versiegelte“ Produkte gehen dabei weit Ăźber die gesetzlichen Bestimmungen hinaus und werden regelmäĂ&#x;ig mit objektiven Methoden ĂźberprĂźft. So kĂśnnen Wirte (und Gäste) 100%ig sicher sein, dass nur beste Lebensmittel, deren Herkunft garantiert, kontrolliert und nachvollziehbar ist, weiterverarbeitet werden.
> Im Interview Was ist das Besondere an der Tiroler Wirtshauskultur? Dazu äuĂ&#x;ert sich der GeschäftsfĂźhrer des Vereins, Mag. Peter Weigand: Was fĂźhrte zur GrĂźndung des Vereins Tiroler Wirtshauskultur? Grund war das einsetzende Wirtshaussterben durch das starke Auftreten von sogenannten Ethnolokalen. Immer mehr Pizzerien,
„Suchen, Finden, GenieĂ&#x;en.“ Transparenz in der Speisekarte: Woher stammen das Fleisch, die Milchprodukte, Eier, Erdäpfel, GemĂźse, Wild und Fisch? Auf diesen Plattformen finden Sie alle ausgezeichneten AMA-GASTROSIEGEL-Betriebe in Ihrer Nähe.
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Chinalokale, griechische Gaststättern etc. haben Tiroler Wirtshäuser verdrängt. Mit der Dachmarke Tiroler Wirtshaus unterstützte man so die meist sehr klein strukturierten Wirtshausbetriebe. Worauf führen Sie das große Interesse der Gastwirte am Gütesiegel zurück? Die Wirtsleute demonstrieren nach innen Zugehörigkeit und Tiroler Identität mit unserer Philosophie – es ist besser, einer von 134 Mitstreitern zu sein als einsamer Einzelkämpfer. Nach außen symbolisiert das Gütesiegel beim Gast eine gepflegte Tiroler Gastlichkeit, die vom Verein einmal jährlich durch regelmäßige Besuche unseres Beraters kontrolliert wird. Welchen Nutzen hat der Kunde, wenn er sich für ein Tiroler Wirtshaus entscheidet? Er darf sich ein Mindestmaß an Qualität und eine gepflegte bis gehobene Tiroler Gastlichkeit erwarten! Unsere Betriebe sind bodenständig, echt und authentisch. Text: Andrea Pichler Fotos: Julia Türtscher
Qualität kostet ihren Preis. Ist der Kunde bereit, diesen Preis zu bezahlen? Der Gast ist im Zeitalter von Schummelschinken, Analogkäse, Gammelfleisch und vielen anderen Unappetitlichkeiten sensibilisiert und will wissen, was er auf dem Teller hat. Bei entsprechend selbstbewusster Kommunikation auf der Speisekarte über Qualität und die regionalen Kreisläufe, die bei den Speisen dahinterstecken, ist der Gast auch bereit, diesen wesentlich erhöhten Aufwand im Wareneinsatz abzugelten. Vor Jahren machte das Wort vom Wirtshaussterben die Runde. Wie sieht die Situation heute aus? Die Branche steht nach wie vor enorm unter Druck. Wir haben jedoch regelmäßige Neubewerbungen für eine Mitgliedschaft bei uns. Es gibt also noch Wirthäuser im Land, die sich allerdings unserer Meinung nach nur über die Qualität definieren können.
Weitere Infos: www.tiroler-wirtshaus.at
Worauf führen Sie das zurück? Ich bin überzeugt davon, dass der Gast bei seinem Tirol Urlaub nicht unbedingt eine Pizzeria oder ein Chinalokal sucht. Authentische Kulinarik ist wesentliches Entscheidungskriterium bei der Auswahl der Urlaubs-
destination. So gesehen hat das Tiroler Wirtshaus eine Renaissance erlebt und sich durch konstante Entwicklung in Richtung Qualität etabliert. Wie sehen Sie ob der Sparpakete und sinkenden Einkommen die Zukunft der Tiroler Wirtshäuser? Selbstverständlich ist die Tiroler Wirtshauskultur keine Insel der Seligen und die Situation in der Branche sehr angespannt. Aber gerade deshalb ist für die Betriebe wichtig, dieser durchaus schwierigen Zeit nicht als Einzelkämpfer, sondern in einer Gruppe von Gleichgesinnten zu trotzen. Wir unterstützen die Betriebe hier in allen Belangen und stellen ihnen Kommunikationsmittel, Fortbildungsmöglichkeiten und viele andere Dienstleistungen zur Verfügung. Gibt es noch viele Tiroler Familien, die selbst ein Wirtshaus führen? Der Großteil unserer Mitgliedsbetriebe ist fest in familiärer Hand. Wir beobachten derzeit viele Betriebsübergaben an die jüngere Generation. Diese sieht den Begriff des Wirtshauses im Jahr 2011 teilweise ganz anders als die Generation davor. Das ist sehr spannend und zeigt, dass sich das Verständnis für Wirtshauskultur stetig weiterentwickelt. Entsprechend diesen Sichtweisen passen wir auch regelmäßig unsere Kriterien an. Tiroler Küche gilt traditionell als deftig, wie lässt sich dies mit dem Trend nach leichtem Essen vereinbaren? Die Wirtsleute können sich dem Trend nach leichten Gerichten bzw. leichter Zubereitung gar nicht entziehen und bieten selbstverständlich auch entsprechende Gerichte an. Wir hatten diesbezüglich vor einiger Zeit die Initiative „s’leichte Tiroler Wirtshaus“, bei der wir gemeinsam mit Diätköchen die Speisenlandschaft Tirols durchleuchtet und traditionelle Gerichte leicht zubereitet haben. Die Ergebnisse wurden in Form eines Rezeptfundus unseren Wirten zur Verfügung gestellt. Was essen Sie persönlich am liebsten? Ich bin ein Fan des klassischen Tafelspitzes. Frisch aus heimischem Rindfleisch zubereitet, etwas Apfelkren, ein paar Röstkartoffeln und Spinat, dazu ein gutes Glas Rotwein und ich bin glücklich. Das Gericht ist für mich auch Gradmesser für die Qualität eines Wirtshauses.
Immer dabei: Tiroler Wirtshauskultur am iPhone Tradition und Moderne ist ein Slogan, dem die Tiroler Wirtshauskultur seit jeher verpflichtet ist. Das betrifft die Zubereitung traditioneller Gerichte auf zeitgemäße Weise, die ansprechende Ausstattung der Wirtshäuser genauso wie die Verwendung moderner Geräte und Medien. Kürzlich wurde ein eigens entwickeltes iPhoneApp installiert, das ab sofort im App-Store gratis angeboten wird. Damit können Interessenten überall und jederzeit eine kulinarische Rundreise durch das Land antreten und finden das passende Tiroler Wirtshaus. Nach einer allgemeinen Übersicht kann man sich die einzelnen Bezirke und schließlich einzelnen Betriebe genauer ansehen. Mit einem Touch können Reservierungen getätigt oder Telefonnummern direkt angewählt bzw. gespeichert werden. Mit einer Suchfunktion kann jeder Betrieb in kürzester Zeit gefunden werden, über eine Kartenfunktion sind die einzelnen Mitgliedsbetriebe auch über die iPhone-übliche Karte zu lokalisieren.
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Die neuen Mitgliedsbetriebe finden Sie auf der nächsten Seite >
Collection Asymmetrical ( 2010 )
Mit der Weltneuheit CRYSTAL CONCRETE eröffnen sich bisher ungeahnte Möglichkeiten der kreativen Gestaltung von Innen- und Außenbereichen. Die harmonische Verbindung von Beton und Kristall bildet die Grundlage für hochwertige Dekor-und Designelemente. Dank individueller Produktion kreieren Designer und Architekten einzigartige Anwendungen für ihre Kunden. Erleben Sie erstaunliche Momente.
Foto: Günther Egger
Mehr Informationen zur Produktion von CRYSTAL CONCRETE sowie ausgewählte Design-Inspirationen finden Sie unter pfc.langbau.at
Die neuen Mitgliedsbetriebe
G Gasthof HOCHVOGEL, Hinterhornbach H Die Familienpension liegt im einzigen linken Seitental des Lechtals, in Hinterhornbach, an einem ruhigen, sonnigen Hang. Die gemütliche Gaststube und die Sonnenterrasse bieten einen herrlichen Rundblick auf die Bergwelt. Die À-la-carte-Küche bietet Gerichte in faszinierender Vielfalt – von bodenständigen Köstlichkeiten bis zu nationalen Gerichten. Unser Küchenchef und Wirt Jürgen zaubert Gaumenfreuden aus heimischen Zutaten: Lammbraten aus eigener Landwirtschaft, Forelle aus heimischen Gewässern, Hirschbraten aus den Hornbacher Wäldern und hausgemachte Kuchen und Torten. Entdecken Sie „A schönes Stück Welt auf 1.200 m“ bei familiärer Atmosphäre. www.gasthof-hochvogel.at
R Restaurant S‘PFANDL, Reith b. Kitzbühel R Für Freunde des guten Essens und Genießens führt die Familie Hagleitner vor den Toren Kitzbühels im beschaulichen Reith seit 1985 das Restaurant s’Pfandl. Im schönen rustikalen Ambiente bietet s’Pfandl über 120 Sitzplätze, wobei die am Nischentisch an der offenen Feuerstelle die allerbegehrtesten sind. An warmen Sommerabenden sitzen die Gäste auch gerne im lauschigen Garten. Schon seit 26 Jahren steht das Pfandl für echten Genuss, regionale authentische Spezialitäten und für kreative Schmankerln. www.pfandl.co.at
H HOCHFILZER – das Genusslandhotel, Söll d H Hotel Chalet WEDELHÜTTE, Kaltenbach H Schon bei der Auffahrt auf die Zillertaler Höhenstraße mit 2 oder 4 Rädern hat man nach der Baumgrenze wunderschöne Ausblicke ins Zillertal. Auf 1.800 m beim Beschneiungsteich in Kaltenbach befindet sich der Parkplatz. Ab hier geht‘s nur mehr per pedes oder im Mountainbikesattel weiter. Nach ca. 1 Std. 20 Minuten erreichen Sie die Wedelhütte. Kaiserschmarren und Gipfelglück erwarten Sie hier sowie Sonnenliegen. Für die ganz besondere „Hütteneinkehr“, für Feinschmecker und Weinfreunde reservieren wir gerne für mindestens 6 bis 30 Personen im höchstgelegenen WEINGWÖLB der Alpen oder in der Premium Wedel Lounge. www.wedelhuette.at
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T Traditions-Gasthaus BERGFRIEDALM, Tux B Echte Tiroler Wirtshauskultur erwartet Sie in unserem 400 Jahre alten Gasthof. In unseren typischen Tiroler Bauernstuben serviert Ihnen das Team gepflegte Hausmannskost, feine Spezialitäten, ein Alm-Fondue oder die zünftige Bergfriedalm-Jause. Passend zur Almstimmung dürfen Sie sich auch auf musikalische Leckerbissen freuen. www.bergfriedalm.at
Tiroler Traditionsküche triff t moderne Avantgardeküche. In unserem Haus verwöhnen wir Sie im besten Sinn mit raffinierten Kreationen aus der Tiroler Traditionsküche kombiniert mit vielfältigen Aromen und unterschiedlichen Texturen, die sich zu harmonischen Einheiten verbinden. Frisch & gesund, aus der Region, naturbelassen & wertvoll. Qualität riecht und schmeckt man, deshalb setzen wir auf Produkte, deren Ursprung und Produzenten wir kennen. Wo möglich, greifen wir zu Bioprodukten und Feinkost, nicht nur wegen des guten Geschmacks, sondern auch wegen des positiven Einflusses auf die Gesundheit. Ein Großteil der verarbeiteten Lebensmittel stammen aus der eigenen Landwirtschaft. So haben sie die Zeit, alle Vitamine und Nährstoffe und dadurch einen unvergleichlichen Geschmack zu entfalten. www.hochfilzer.info
PROLINE. Das modulare Schankanlagenkonzept von FHE
Seit über 20 Jahren plant und realisiert FHE FRANKE qualitativ hochwertigste Küchen-, Bar- und Thekenlösungen für die Gastronomie und Hotellerie. Wie in der Großküche bietet FHE auch für den Theken- und Barbereich mit der modularen Schankanlagenreihe „PROLINE“ den bewährten „Full Service“ – von der kundenspezifischen Konzeption bis zur Inbetriebnahme und Servicierung.
Das modulare Schankanlagenkonzept „PROLINE“ mit vollautomatischer Computer-Schanktechnologie oder mechanischer Zapfanlage bietet eine enorme Vielfalt an kundenspezifischen Varianten. Touchscreen mit grafischer Oberfläche oder individuell programmierbare Produkttasten garantieren auch zu Spitzenzeiten höchsten Bedienkomfort und eine präzise Abrechnung. Die Elektronik kommuniziert seriell mit den peripheren Geräten und lässt so komfortabel die Anbindung von „Fremdgeräten“ wie beispielsweise Kaffeemaschinen, Spirituosenspender, Zigarettenautomaten und Kassenlösungen zu. Auch in Bezug auf das Design ist die PROLINE-Schankanlage flexibel und fügt sich mit unterschiedlichsten Zapfhahn-Ausführungen und Materialien perfekt in das gastronomische Gesamtkonzept ein.
FHE FRANKE 6020 Innsbruck, Kranebitter Allee 22 Tel.: 0512/287 484, office@fhe.at, www.fhe.at
PROLINE-Schankanlage im Hotel Mohnenfluh, Lech: Mit modernster Wiegetechnik buchen sich die Getränke automatisch ins Kassensystem ein. Das spart Zeit und Geld.
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Von der individuellen Beratung über die erstklassige Planung und Einrichtung bis zum perfekten Service unterstützt FHE Franke die anspruchsvolle Gastronomie. Mit höchster Qualität in allen Bereichen und zukunftssicherer Technologie.
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FHE Vertrieb von Gastronomieeinrichtungen GmbH | office@fhe.at | www.fhe.at | 6850 Dornbirn | Schwefel 87 | T 05572 33 266 | F -8 | 6020 Innsbruck | Kranebitter Allee 88 | T 0512 287 484 | F -9
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ess.kultur
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Kulinarisches Österreich Die österreichische Küche ist so wunderbar vielseitig wie unser ganzes Land. Genauso präsentieren sich auch die heimischen Weine, die jedes Gericht harmonisch begleiten und zu einem genialen Ganzen formen. Die abwechslungsreichen Facetten von Speis und Trank machen das Zusammenspiel spannend und bunt und bringen stets neue Geschmacksnuancen zutage, die es erlauben, jedes Gericht immer wieder aufs Neue zu entdecken und mit den Aromen zu experimentieren.
Die österreichische Küche ist ein herrlich vielfältiges Konglomerat verschiedenster kulinarischer Einflüsse. Vor allem während der Zeit der k.u.k-Monarchie gelangten viele verschiedene Rezepte, Geschmäcker und Zubereitungsarten in unser Land. Die Österreicher verstanden es dabei hervorragend, all die unterschiedlichen Ansätze mit regionaler Tradition zu verschmelzen, Gegensätze zu harmonisieren, allzu Überfeinertes bodenständiger und allzu Rustikales eleganter zu machen.
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Bei der typisch österreichischen Küche denkt man wohl zuerst an Wiener Schnitzel, Tafelspitz und Sachertorte. Doch Österreich kann noch viel mehr, wenngleich die Wiener Küche landesweit und über die Grenzen hinaus ihre Gültigkeit hat. Dennoch vereint unser Land als kulinarisches Zentrum Mitteleuropas zahlreiche Einflüsse auf einem Teller. Herausgekommen ist ein interessanter Mix aus deftigen und mediterran beeinflussten Aromen, die man miteinander in Einklang gebracht und für die hiesige Küche adaptiert hat.
wir als „typisch österreichisch“ bezeichnen. Nach vielen Jahren der Fusion Cuisine, entstanden im Sog der Globalisierung, besinnt man sich nun wieder vermehrt auf die regionale Küche. Renommierte Spitzenköche nehmen sich ihrer an, auch wenn sie den Gerichten hie und da einen zeitgeistigeren Look verpassen. Dennoch: Tradition ist wieder modern geworden. Mit dieser Renaisance hat auch der Wein als bereichender Partner seinen Stellenwert bekommen.
Die Wein-Frage Kaiserlich-königlich Die Basis der österreichischen Küche wurde während der Zeit der k.u.k-Monarchie gelegt, als aus jedem der Kronländer Gerichte und Rezepte in den kaiserlichen Hof und die bürgerlicher Haushalte kamen. Vor allem Böhmen und Ungarn haben markante Spuren hinterlassen, auch aus Norditalien strömten viele Einflüsse über die Alpen. All diese unterschiedlichen Zugangsweisen und Traditionen vermischten sich mit der Regionalität der österreichischen Küche. Allzu feine Gerichte wurden bodenständiger und Rustikales verfeinert. Diese Übersetzung der Originalrezepte ins Österreichische ist bis heute die Grundlage dafür, was
Das Kernstück der österreichischen Hauptspeisenküche bildet nicht so sehr ein bestimmtes Produkt, vielmehr sind es die Zubereitungsarten, die aus den Zutaten ein typisch österreichisches Gericht machen. Ob gebacken, gekocht, geschmort, gebraten oder mit Paprika zubereitet, entscheidet – neben Beilagen und Soßen – auch über die passende Weinbegleitung. Weißweine in ihrer mannigfaltigen Stilistik sind für den Großteil der klassischen Gerichte geeignet, wobei sich einer ganz besonders hervortut. Die urösterreichische Sorte Grüner Veltliner erweist sich als wunderbarer Universalist und wird zur Zeit auch international als einer der genialsten Speisebegleiter gefeiert.
ess.kultur ÖSTERREICHISCHE KÜCHE & WEIN – EIN ÜBERBLICK Gebackenes: Gebacken wird neben dem klassischen Wiener Schnitzel (traditionell vom Kalb und im Original in reinstem Schweineschmalz gebacken) eigentlich so alles: Hendl, Leber, Karfiol, Pilze ... Die kraftvolle Panier verlangt in jedem Fall nach Weinen, die entweder durch ihre frische Pikanz oder ihre Kraft bestehen – z. B. ein Gemischter Satz zum Schnitzel oder ein halbtrockener Traminer zum Backhendl. Ein Grüner Veltliner von klassisch bis kräftig oder ein Weißburgunder passen ebenso wie Rotgipfler oder Neuburger. Gekochtes: Der Tafelspitz als des Kaisers Leibspeise genießt nicht nur Kultstatus, sondern erweist sich wie viele andere Klassiker der Rindfleischküche als ein wenig divenhaft. Das Problem: Gekochtes Fleisch bedarf einer Sauce oder anderer Beilagen, um sein Aroma zu entfalten. Und so sollte der Wein auch mit Apfel- und Semmelkren mithalten können. Eine Tugend, die etwa ein saftigfülliger Weißburgunder beherrscht. Rotweine sollten auf jeden Fall mittelschwer und fruchtig sein (z. B. ein fruchtiger Zweigelt) und nicht zu warm serviert werden. Gebratenes: Die Hitze beim Braten verändert die Oberfläche des Bratgutes (in Österreich klassischerweise Ente, Gans, Lamm oder auch der traditionelle Zwiebelrostbraten), es entsteht eine braune Kruste mit ihrem typischen Röstgeschmack. Diese Röstaromen finden sich in den Gerbstoffen und Tanninen von vielen Rotweinen wie einem eleganten Zweigelt oder einem reifen Blaufränkisch wieder. Dennoch sind vor allem beim Brathendl oder Kalbsnierenbraten auch fruchtige Weiße (Veltliner, Riesling) passend. Geschmortes: Bei Rindsbraten, -roulade & Co. ist immer eine Soße im Spiel – diese sollte unabhängig vom Fleisch die Weinwahl bestimmen, weil sie auch im Gericht dominiert. Da das Fleisch beim Schmoren wunderbar zart wird und neben den Röstaromen auch leicht süßliche Noten entstehen, sind solche Speisen prädestiniert für fruchtige Rote wie einen Pinot Noir oder einen reifen, harmonischen St. Laurent. Manchmal erweist sich auch ein reifer Weißwein mit viel Schmelz, eventuell im Spätlesebereich, als Glücksgriff. Paprikagerichte: Paprikagewürzte Gerichte – allen voran natürlich das beliebte Gulasch in all seinen Variationen – stellen mit ihrer intensiven Würze und manchmal auch mehr oder weniger dezenten Schärfe eine große Herausforderung dar. Oft tut sich ein Rotwein da schwer, ein kräftiger Weißwein mit reifer Frucht und vielleicht etwas Restzucker oder Botrytis (willkommene Edelfäule, die der Traube Wasser entzieht und dem Wein somit eine besondere Note und einen charaktervollen Duft verleiht) harmoniert oft besser. Ein mollig eingekochtes Gulasch mit der Süße lang geschmorter Zwiebel ist mit einem kräftigen Grünen Veltliner oder auch einem säurearmen Zweigelt gut begleitet, ein scharfes Szegediner Krautfleisch verträgt sich indes mit einem feurigen Blaufränkisch bestens – unbedingt probieren! Fisch: Allgemein heißt es, zu Fisch gehört Weißwein. Tatsächlich harmonieren Österreichs spritzige Weißweine perfekt mit Forelle, Saibling, Reinanke, Äsche, Zander, Huchen, Alpenlachs, Karpfen, Schleie, Waller und allen anderen Fischen aus Österreichs Gewässern. Andererseits kann man etwa zu einem Zander serbisch mit Knoblauch auch ohne weiteres einen leicht gekühlten Rotwein servieren. Es kommt auch hier auf die Zubereitung an ... Innereien: Sie spielen in der aktuellen Regionalküche (wieder) eine große Rolle. Auch hier ist die Weinbegleitung eine Frage der Zubereitungsart und Sauce. Hirn mit Ei etwa mag eher leichte Weißweine wie einen Welschriesling, Lebergerichte vertragen ebensogut mittelkräftige Rotweine. Pilze: Pilze sind nicht nur in ihrer eigenen Zubereitung oft etwas heikel. Auch die Weinbegleitung erweist sich als schwierig. Weißweine mit zu rassiger Säure und starker Mineralität oder Rotweine mit kräftigen Tanninen rufen gerne einen metallischen Eindruck am Gaumen hervor. Mit reifen, kräftigen Weißweinen im Spätlesebereich oder einem geschmeidigen Chardonnay mit kaum spürbarem Holzeinsatz liegt man aber meist richtig. Je nach Zubereitungsart sind auch subtile, ausgereifte, mittelschwere Rote möglich. Spargel: Gemüsegerichte wie Spargel oder auch Artischocken erfordern eine sorgfältig abgestimmte Weinbegleitung, um den Eigengeschmack nicht zu erdrücken. Am besten harmonieren feine Weißweine wie ein Grüner Veltliner in Reservequalität. Saucen & Beilagen: Rahmige, cremige oder käsehaltige Gerichte vertragen sich am besten mit fruchtigen Weißen, wie ein im Holz ausgebauter Chardonnay, der z. B. den Fettanteil rahmiger Saucen gut auffängt. Für dunkle Saucen mit reichlich Röstaromen sind angesichts der leichten Bitternote Rotweine mit Gerbstoff wie Frucht gut geeignet. In Fett Gebackenes braucht indes einen fruchtigen Gegenpol, der auch die Kraft der Panier ertragen kann – hier passen fast alle heimischen Weißweinsorten, besonders Grüner Veltliner, Gemischter Satz, Weißburgunder oder Schilcher, aber auch die autochthonen, also gebietsheimischen, Sorten Neuburger, Rotgipfler und Zierfandler. Ist als Beilage Salat vorgesehen, sollte man auch die Säure der Vinaigrette mit einbeziehen. Der Wein darf ruhig etwas Säure haben, um gegen das Dressing anzukommen, wohingegen deren Säure die Frucht des Weines noch mehr herausstreicht. Tipp: Frischer Sauvignon oder Welschriesling.
Weitere Kulinarik-Infos auch zu vielen anderen Themen wie Wein & Käse, Spargel oder asiatischer Küche finden Sie unter www.oesterreichwein.at
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Zusammen is(s)t man weniger allein In unserer heutigen Zeit mit all ihrem im wahrsten Sinne Net-Working und virtuellen Freunden rücken der persönliche Kontakt und das Gespräch von Angesicht zu Angesicht immer weiter in den Hintergrund. Soziale Netzwerke ersetzen den Esstisch. Da tut es gut, sich von Zeit zu Zeit auf „die gute alte Art“ hinter den Herd zu stellen, gemeinsam zu kochen und zu essen, miteinander zu reden und bei einem gemütlichen Glas Wein den Tag Revue passieren zu lassen – nicht nur in den eigenen vier Wänden ...
Geschenktipp: Gourmetgutscheine Gutscheine für einen Kochkurs Ihrer Wahl erhalten Sie direkt bei der Schuler Aktiv Küche Bert-Köllensperger-Straße 5 6065 Thaur Tel.: 05223/52 231 aktivkueche@schuler.co.at
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Die Schuler Aktiv Küche in Thaur bietet dazu die perfekte Gelegenheit, um bei Speis und Trank einander wieder näher zu kommen – im privaten wie beruflichen Bereich. Gemeinsam zu kochen und am Tisch zu sitzen, tut der Unternehmenskultur gut, fördert den Teamgeist, die Kommunikation untereinander, aber auch zu Kunden, die in der perfekt augestatteten Schuler-Küche bei kleineren Veranstaltungen und individuellen Events ebenso bekocht werden können und so ganz besonderen Respekt erfahren. Bei Weihnachtsfeiern, Jubiläen oder Weinverkostungen kann so auch gleich die neueste Küchentechnik ausprobiert werden und die ein oder andere Inspiration für zu Hause mitgenommen werden.
Kochen mit Profis Selbst gekocht wird auch bei den Schuler-Kochkursen und Gourmet-Kochseminaren, wo gemeinsam mit einem Profikoch an der persönlichen Kochtechnik gefeilt, neue Rezepte ausprobiert und der ein oder andere Geheimtipp abgeholt werden können. Das Programm in der Schuler Aktiv Küche ist wieder prall gefüllt und bietet für jeden Geschmack das passende Thema – vom Herbstkulinarium bis zur Weihnachtsbäckerei, von Metabolic Balance bis 5-Elemente-Küche, garniert mit Gourmetküche aus Hall und Südtirol. Und natürlich auch heuer wieder mit dabei: Der Männer-Kochkurs mit Thomas Grander, der zeigt, dass Kochen weit über das Grillen hinausgeht ...
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Kochveranstaltungen Schuler‘s Herbstkulinarium
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„Speis & Trank“ mit Tamer Kacar und Alexander Gottardi, Weinhandlung St. Urban
Das heurige Herbstkulinarium steht ganz im Zeichen der harmonischen Verbindung von Essen und Wein. Zu den mit Spitzenkoch Tamer Kacar gemeinsam zubereiteten Gerichten werden jeweils zwei unterschiedliche Weine verkostet, um die persönlichen Favoriten herauszufi nden. Das Ausnahmetalent Kacar ging 2007 von Alfred Millers Schöneck direkt zu Johann Lafer nach Deutschland und anschließend als Souschef in das Gourmetrestaurant Schloss Berg, das mit 3 Michelin-Sternen ausgezeichnet ist. Alexander Gottardi begleitet die Aktiv Küche seit Anfang an. Sein Gespür für die passenden Weine ist für jeden Genießer eine Freude. Weine mit wenig Säure und Gerbstoff, dafür Würze und Restsüße passen sehr gut zu ...? Das und viele Tipps rund um das Thema Wein und Essen erfahren Sie an diesem Abend.
• Di., 18. Okt. 2011, 18.30 bis ca. 23.00 Uhr •
125 Euro inkl. Rezeptmappe, Schürze und Weine
Metabolic Balance – das Geheimnis liegt in der Natur Metabolic-Balance-Coach und Kochkursleiter
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Kochkurs mit Mathäus Ellinger,
Erfahren Sie die Grundzüge der Ernährungsweise nach Metabolic Balance. Dabei werden dem Körper die Nahrungsmittel zugeführt, die die innere Chemie des Körpers durch die richtige Ernährung dauerhaft wieder in Einklang bringen können. Das Programm zur ganzheitlichen Stoff wechselstärkung und Gewichtsregulierung bedient sich dabei wahrer Fettkiller und Schlankmacher aus der Natur. Ernährungscoach Mathäus Ellinger vom AlpMed Gesundheitszentrum in Götzens zeigt Ihnen nach einer kurzen theoretischen Einführung, wie Gerichte so zusammengestellt werden, dass die metabolische „Schlankformel“ wirken kann.
• Di., 8. Nov. 2011, 18.30 bis ca. 22.30 Uhr •
70 Euro inkl. Rezeptmappe und Getränke
Weihnachtsbäckerei mit Patissier Konditormeister Christian Schaberreiter Backen Sie mit Konditormeister Christian Schaberreiter und Gleichgesinnten in der Schuler Aktiv Küche Teegebäck für den Gabentisch. Als Gewinner des Patisserie Grand Prix 2009 ist der ambitionierte Patissier amtierender Austrian Chocolate Master 2009 und Teilnehmer bei der WM in Paris, wo er den hervorragenden 4. Platz erreichen konnte. Die ausgewählten Rezepte beinhalten den Umgang mit Schokolade, das Abrösten von Makronenmassen, Karamell schmelzen, um daraus einen Teig zu formen, Spekulatius-Mürbteig und viele Tipps vom Meister, der sich auch durch seine Lehrtätigkeit österreichweit einen Namen gemacht hat.
• Di., 15. Nov. 2011, 18.30 bis ca. 22.00 Uhr •
58 Euro inkl. Rezeptmappe und Getränke
5-Elemente-Küche: Gesund durch den Winter
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Kochkurs mit 5-Elemente-Ernährungsberaterin Barbara Mayerhofer
Wärmende Gerichte stärken unser Immunsystem und lassen uns gesund und voller Energie durch den Winter kommen. Lernen Sie die Grundlagen der 5-Elemente-Küche kennen und wie man sie auf einfache Art und Weise im Alltag mit heimischen Produkten anwendet. Kochen Sie gemeinsam mit Barbara Mayerhofer nach einer kurzen theoretischen Einführung ein 5-Elemente Menü inkl. warmem Frühstück. Dabei erfahren Sie viel Wissenswertes über die thermische Wirkung von Lebensmitteln und die gezielte Anwendung von Kräutern und Gewürzen.
• Sa., 3. Dez. 2011, 9.00 bis ca. 13.00 Uhr • Harmonie der Gegensätze
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70 Euro inkl. Rezeptmappe und Getränke
Gourmet-Kochseminar mit Alexander Junker & Stefan Wallner
Seit Juli dieses Jahres verwöhnen die weitgereisten Köche Junker und Wallner die Gäste des Parkhotels Hall. Ihre Art zu kochen spiegelt die Wanderjahre der beiden wider, die sich in einer spannenden und kreativen Crossover-Küche zeigen. Ihre Kompositionen mit unterschiedlichen Geschmacksnuancen verbinden sich zu einer Harmonie der Gegensätze, die auch durch ihr Faible für asiatische Aromen unterstrichen wird. Beim gemeinsam gekochten Gourmetmenü stehen vor allem heimische Grundprodukte im Rampenlicht, die durch gekonnte Zubereitungsmethoden und Würzungen beigeistern. Es erwarten Sie z.B. gebeizter Saibling und Karpfen u.v.m.. Alexander Junker und Stefan Wallner waren zuletzt im Batzenhäusl in Igls, bevor sie in der Wedelhütte im Skigebiet Hochzillertal für höchsten Genuss im doppelten Sinne gesorgt haben.
• Di., 24. Jän. 2012, 18.30 bis ca. 23.00 Uhr • (Mehr) Männer an den Herd
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110 Euro inkl. Rezeptmappe, Schürze und Weine
Kochwerkstatt mit Haubenkoch Thomas Grander
Weil zum Genießen auch das selber Kochen gehört, starten wir den zweiten Männerkochkurs, bei dem all jene willkommen sind, die das Kochen gerade für sich entdecken oder weiterentwickeln möchten. Gemeinsam mit Haubenkoch Thomas Grander wird ein exquisites leichtes „männergerechtes“ Menü zubereitet. Dabei wird viel Wissenswertes rund um den Einkauf von Lebensmitteln, die Vor- und Zubereitung der Speisen, die Bewirtung von Gästen und natürlich jede Menge Kochtechnik vermittelt. Thomas Grander ist Coautor zahlreicher Kochbücher. Seine Art, verschiedene Kochstile zu interpretieren, macht seine leichte Gourmetküche aus, die seit vielen Jahren die Gäste seines Haubenrestaurants in Wattens begeistert.
• Sa., 4. Feb. 2012, 9.00 bis ca. 13.00 Uhr •
110 Euro inkl. Rezeptmappe, Schürze und Weine
Südtirol zu Gast: Genuss mit Tradition
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Gourmet-Kochseminar mit Haubenkoch Thomas Haselwanter
Thomas Haselwanter ist nicht nur ein Meisterkoch. Er hat es auch geschaff t, seinen eigenen, ganz unverwechselbaren Stil zu entwickeln. Sein Credo ist die schonende Verarbeitung von besten Rohstoffen und die Kombination von traditionellen Rezepten mit modernen Einflüssen. Beim gemeinsamen Kochen gibt der mit zwei Hauben ausgezeichnete Koch Einblick in seine saisonale Küche, die das Beste aus Südtirol mit italienischer Kulinarik verbindet. Der Unterwirt in Gufidaun/Klausen wird bereits in dritter Generation von der Familie Haselwanter geführt. Thomas Haselwanter hat gemeinsam mit seiner Frau Connie, die als Sommeliere die passenden Weine zu den Gerichten wählt, aus dem schmucken Wirtshaus eine Adresse für erstklassige Kulinarik gemacht.
• Mo., 12. März 2012, 18.30 bis ca. 23.00 Uhr •
120 Euro inkl. Rezeptmappe, Schürze und Weine
Nähere Informationen zu den Menüs sowie Infos und Anmeldung direkt bei Schuler oder auf der Internetseite.
www.schuler.co.at aktivkueche@schuler.co.at
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Es steckt viel Handwerk, Leidenschaft und ein völlig konträrer Lebens- bzw. Schlafrhythmus dahinter, ehe der herrliche Duft frischen Brotes dem Konsumenten verheißungsvoll um die Nase weht. Ein g’standener Bäcker zu sein und maschineller Fließbandproduktion mit solider Handarbeit Paroli zu bieten, ist eine anspruchsvolle, lohnintensive Herausforderung. Tag für Tag – oder wohl zutreffender: Nacht für Nacht.
Tirols Bäcker backen’s Text: Renate Linser-Sachers Fotos: Julia Türtscher, Die Fotografen
„Wir müssen uns vom Aufbacken in Tankstellen und Kaufhäusern absetzen. Wir backen Brot, die rösten Teiglinge.“ Max Wurm, Innungsmeister der Tiroler Bäcker
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Der Ernährungstrend, verstärkt auf natürliche und hochwertige Lebensmittel und Grundprodukte Wert zu legen (und dafür gerne aus Überzeugung ein paar Cent mehr zu bezahlen), bestärkt die Zunft der Bäcker in ihrem Tun und Denken. Diese traditionsreiche Handwerkskunst, ganz nebenbei in Nachtstunden teuer bezahlt, muss sich auf den Preis des Endproduktes logischerweise auswirken. Selbständiger Bäckermeister zu sein inkludiert, mit einer sensiblen Kostenstruktur seines Unternehmens konfrontiert zu sein. Nacht- und Erschwerniszuschläge manifestieren sich in Aufzahlungen von 75 % (20 Uhr bis 4 Uhr) bzw. 50 % (4 Uhr bis 6 Uhr), erst ab diesem Zeitpunkt werden Normalstunden geltend gemacht. Industriepreise von irgendwo vorgefertigter Fließbandware, lieblos eingefroren und bei Bedarf von irgendwem aufgetaut als „backfrisch“ verkauft, bereiten den 172 Bäckereien in Tirol mit ihren 1900 Mitarbeitern so manches Kopfzerbrechen. „Teiglinge aus aller Herren Länder, die rund um die Uhr in Tankstellen und Supermärkten geröstet werden sowie die Zustellung von Halbgebackenem an Privathaushalte machen uns schon zu schaffen“, so Innungsmeister Max Wurm, mit dem eco.nova nachfolgendes Gespräch führte. eco.nova: Kann die Jugend noch dafür begeistert werden, den Nachtberuf des Bäckers zu erlernen? Max Wurm: Wir beschäftigen in Tirol etwa 110 Lehr-
linge und haben damit keine wirklichen Nachwuchssorgen. Bedenklich ist allerdings die Tatsache, dass die Qualität beim Rechnen und Schreiben teilweise sehr schlecht ist. Das dürfte aber leider nicht nur uns Bäcker als Lehrbetriebe betreffen. Der Bäckerlehrling kennt bei seinem Berufsstart die Fakten und weiß, dass er früh aufstehen muss und einen anderen Tagesablauf haben wird. Ab etwa 10 Uhr vormittags hat er jedoch frei und kann sich seine Zeit, wie etwa zum Sporteln, gut einteilen. So unattraktiv, wie oft angenommen, ist dieser Berufszweig also ganz und gar nicht. Wie formuliert sich der ethische Kodex des Bäckers? Nur natürliche Grundnahrungsmittel in bester Qualität aus heimischem Anbau zu verwenden. Sprich aus Österreich, in Tirol wächst ja bekanntlich weniger Getreide. Die Erzeugung des Brotes muss in absolut hygienischen Räumlichkeiten erfolgen, was alles strengen Kontrollen der Lebensmittelaufsicht seitens der Bezirkshauptmannschaften und Selbstaufzeichnungen unterliegt. Bei der Recherche dieser Reportage fiel immer wieder der Begriff „ s’Dampfl“ – was kann sich der Laie darunter vorstellen? Das Dampfl ist eine Art Vorteig, der die Stärke im Sauerteig „aufschließt“. Viel, viel Zeit, dieses Dampfl gehen zu lassen, ist das A und O beim Brotbacken. Da sprechen
{ Rezepttipp } Bio-Rosenciabatta ergibt ca. 2 kg Teig
Zutaten 1.154 g Bio-Weizenmehl 35 g Bio-Backmittel 0,646 l Wasser 65 g Hefe 65 g Bio-Olivenöl Zubereitung Alle Zutaten vermengen, den Teig sehr gut kneten und danach bei Raumtemperatur eine Stunde liegen lassen. Danach den Teig nochmals für 4 bis 5 Stunden zum Ruhen in den Kühlschrank geben. Den Teig zu gleichen Teilen vierteln, die einzelnen Teiglinge zu runden Laiben bzw. wie gewünscht formen. Nach nochmaliger kurzer Ruhezeit (ca. 15 Min.) in den Ofen geben und bei 240 °C backen (ca. 25 Min. – abhängig vom Ofentyp). Am besten gelingt das Rosenciabatta im Holzbackofen!
Gutes Gelingen! Das Rezept wurde von Bäckermeister Stefan Kempf, Stefans Brotmanufaktur in Innsbruck, zur Verfügung gestellt.
ess kulltur ess.kultur lt Tipp: Wie lagert man Brot richtig?
Der schwarze Wecken, das g’staubte Laiberl und die Semmel waren einmal. Heute steht man ob der breiten Palette fast schon überfordert vor den Regalen ... Die Sortenvielfalt hat mit der Einführung des „Körberls“ vor etwa 25 Jahren („Das Körberl bitte“ – die erfolgreiche und beliebte Werbekampagne der österreichischen Bäcker, Anm.) eine explosionsartige Entwicklung erfahren. Seitdem sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt, es gibt unzählige Varianten Brot und Gebäck in unterschiedlichsten Formen, mit sämtlichen Gewürzen und bestreut mit allen erdenklichen Sämereien. War früher das Verbacken von Mais, Hafer und Gerste verpönt, ist die Verwendung dieser Naturmaterialien durch den gestiegenen Gesundheitsfaktor mittlerweile gang und gäbe. Dieser Trend zu vermehrt bodenständigen Erzeugnissen ist sicher ein Vorteil für unsere Branche.
Wie in alten Zeiten in der Schublade des Holztisches sollte Brot in einem Holzbzw. alternativ einem Tongefäß locker zugedeckt (etwa mit einem Tuch) auf bewahrt werden. Es darf nicht fest verschlossen sein, um weiter atmen zu können. Im Plastiksackerl bleibt Brot zwar weich, verliert aber den Geschmack. Absolutes „No-Go“ der Kühlschrank, der die Aromastoffe tötet.
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wir von einem halben Tag bis zu zwei und drei Tagen, bis diese sogenannten „Teigführungen“ abgeschlossen sind und die Qualität erzeugen, welche von einem Meisterbetrieb erwartet wird. Bei uns Bäckern wird nicht ein maschinenerzeugtes Fertiggemisch angerührt, sondern eben mit Zeit, einer optimalen Temperatur und der Konsistenz des Dampfl’s behutsam beeinflusst, ob die
Beschaffenheit des Brotes dann lockerer oder kräftiger ist. Wir verschließen uns sicher nicht der Technologie, die zur Verfügung steht – so etwa nimmt die Mischmaschine viel Arbeit (und hohe Lohnkosten) ab. Technisches Interesse ist heutzutage einfach auch notwendig. Brot als fundamentales Nahrungsmittel ist aus dem Alltag nicht wegzudenken. Wie viel wird jährlich davon gegessen? Österreichweit werden pro Jahr 500.000 Tonnen Brot gebacken, was etwa 50.000 bis 60.000 Tonnen in Tirol entspricht. Früher wurde dem hungrigen Kind ein Butterbrot mit Marmelade oder Honig geschmiert, heute ersetzen das gute Stück Brot bunt verpackte Brotersatzstoffe wie Schokoriegel, Waffeln & Co, die der Handel mit 50.000 (!) verschiedenen Produkten erfolgreich anpreist und verkauft. Dadurch müssen Bäcker Umsatzeinbußen hinnehmen. Hat der Österreicher seine Lieblingsbrotsorten? Man kann verfolgen, dass der Westen des Landes eher mildere Sorten wie z.B. Roggenmischbrot aus Roggen und Weizen im Verhältnis 60 : 40 bevorzugt, während Richtung Osten mehr dunkleres Brot mit 80 und 100 % Roggenanteil gegessen wird. Die Faustregel lautet: Je mehr Roggen, desto höher die Versäuerung und dunkler das Produkt.
Unser täglich Brot, eine lange Geschichte: Vor ca. 10.000 Jahren begann der Mensch, Getreide zur eigenen Ernährung anzubauen. Ursprünglich gemahlen und mit Wasser vermengt als Brei gegessen, wurde dieser später auf heißen Steinen oder in der Asche als Fladenbrot gebacken. Zwei revolutionäre Erfindungen haben das Brotbacken dann entscheidend verändert: Zum einen der Bau von ersten (primitiven) Backöfen, die anfangs lediglich aus einem Topf, der umgekehrt auf den heißen Stein gestürzt wurde, bestanden, zum anderen die Wirkung von Hefen, aus dem sich lockereres und schmackhafteres Brot backen ließ als aus ungegorenem Teig. Die Römer bauten die ersten großen Mühlen und waren damit in der Lage, sehr feines Mehl herzustellen, weiters erfanden sie eine Vorrichtung zum Teigkneten. Nach diesen Grundtechniken wurde mit kleinen Veränderungen in ganz Europa bis ins 19. Jahrhundert hinein Brot gebacken. Nach dem Untergang des Römischen Reiches stieg das Weißbrot in den Rang einer Festtags- und Herrenspeise, diese Stellung hatte es auch in unseren Regionen bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts behalten. Für die ärmeren Schichten war nur das dunkle Brot erschwinglich. Und wir haben heute die Qual der Wahl ... Überlieferung: Der Brauch, Brot und Salz zum Bezug einer neuen Wohnung oder zur Hochzeit zu schenken, soll Wohlstand sichern. Sagenhafter Brotfrevel: Als die mächtige Riesenkönigin, Frau Hitt genannt, ihren von Schlamm verschmutzten Sohn mit weichen Brosamen reinigen ließ, zog ein schweres Unwetter auf, welches ihre Wohnung und die ganze Vegetation vernichtet und in eine karge Wüste verwandelt hatte. Zurück war nur die versteinerte Königin geblieben – und da steht sie jetzt noch und blickt bis zum jüngsten Tage auf Innsbruck herab ...
Tiroler Bäckereien in Bezirkszahlen: Innsbruck Stadt: Innsbruck Land: Schwaz: Kitzbühel: Kufstein: Landeck: Imst: Reutte: Lienz:
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Balance zwischen Tradition und Zukunft
Über den Teigrand außi ...
Bereits 46 Jahre verschreibt sich die Familie Moschen ihrem Handwerk mit ganzem Herzen. Nach dem Generationswechsel vor zehn Jahren sind Betriebs-Credo und Erfolgsrezept jedoch gleich geblieben: Jeden Tag jeder Teig frisch, jeden Tag nur beste Moschen-Qualität. Brot gebacken wird nur in der Nacht, ebenso wie die süßen Köstlichkeiten, die in der Konditorei hergestellt werden. Dem Kunden müsse bewusst sein, dass Nachtarbeit und Fachkräfte für die kontinuierlich hochwertige Qualität notwendig sind, bemerkt Ursula Moschen im Gespräch mit eco.nova. Und weiter, dass es mittlerweile eine Seltenheit ist, wenn jeden Tag jeder Teig frisch produziert und zugunsten der Qualität ganz bewusst auf die kostengünstigere Variante der tiefgefrorenen Teiglinge verzichtet werde. Der Wettbewerb sollte einfach nur fair sein, so die studierte Übersetzerin und Ex-Bankangestellte, die als Quereinsteiger mit ihrem Bruder das Unternehmen führt. In aller Moschen-Munde das „Balance“-Brot mit viel Roggen, ursprünglich eigens für die Metabolic-Kur genau nach deren Vorgaben kreiert, inzwischen aber auch von vielen anderen geliebt und geschätzt. Für den ganz speziellen Sauerteiglaib, das Vorzeigebrot der etablierten Bäckerei, ist den Kunden kein Weg zu weit. Hergestellt aus einem Drei-Stufen-Teig, muss dieser dreimal täglich – auch sonntags (!) – betreut werden. Seit einigen Jahren erobert „Klausi’s Powerbrot“ aus reinem Dinkel die immer stärker wachsende Schicht ernährungsbewusster Menschen. Klaus Moschen als Fitnessspezialist und „Gesundheitsapostel“ weiß genau, worauf es bei ausgewogener Ernährung ankommt, und setzt seine Kenntnisse mit viel Kreativität wohlschmeckend um. Das Vollkornsortiment ist breit und wechselt des Öfteren, um dem Konsumenten eine größtmögliche Vielfalt zu bieten. Und sollte abends nach Geschäftsschluss noch Brot in den Regalen bleiben, kommt dieses dem Sozialverein zugute bzw. wird zum halben Preis am nächsten Tag angeboten. Schwarzbrot-Feinspitze haben bereits erkannt, dass sich beim „Dunklen“ der Geschmack dann sogar noch intensiver entwickelt ... Bäckerei Moschen, 6020 Innsbruck, Schillerstraße 1 Tel.: 0512 / 571893
Wofür die Eltern anno 1923 bescheidene Grundsteine gelegt hatten, führt der Sohn seit 2000 mit Sorgfalt, Bedacht und weitblickend beharrlicher Willensstärke in eine neue Ära. Manfred Holzmayr, den respektvollen Umgang mit Brot praktisch im Blut, defi niert sein Tun übers reine Backen hinaus als inspirierende Form von Kunsthandwerk. Der kompromisslose Regionalitätsanspruch à la Holzmayr genießt oberste Priorität, dicht gefolgt vom überzeugt praktizierten Bio-Gedanken, dem vollen Korn und traditionellem Handwerk. Fertigmischungen sind ein Fremdwort ebenso wie Teiglinge. Es wird selbst gemahlen, Rezepturen entwickeln und formen sich im eigenen Kopf. Ob für Brot und Gebäck oder flaumige Kuchen, die mit einfachen, aber hochwertigsten Zutaten nach Hausfrauenart täglich frisch die Backstube verlassen. Apropos Backstube: Hier fühlt sich Manfred Holzmayr am wohlsten, hier ist sein Reich, wo auch tiefgreifende Gedanken über den eigenen Teigrand hinaus Flügel bekommen. Und Aktivitäten geboren werden wie die Backstube in einer Hauptschule – für Schüler adaptiert, um der Jugend anschaulich wieder einen Bezug zum Brot zu vermitteln. Oder der Einsatz in Ecuador vor einigen Jahren, wo der introvertierte Nach- und Mitdenker im Rahmen „Jugend eine Welt“ vor Ort Einheimische in die Grundkenntnisse des Brotbackens einführte. Wenig verwunderlich, dass hier auch der „Lechzopf “, ein leichtes Wandergebäck, als Synonym für die Tourismusverbände Naturpark Lechtal und Naturparkregion Reutte (mit dem „Lechzopf “ als bekanntem Flussabschnitt) kreiert wurde. Und wer bei Knäckebrot nur an vier Buchstaben aus Schweden denkt, wird in der Bäckerei Holzmayr eines (weiteren) Besseren belehrt. Dieses kommt als knusprige Rarität, ebenso handmade, aus dem eigenen heißen Backofen. Vor elf Jahren als One-ManShow mit einem Mitarbeiter begonnen, ist das Betriebskonzept samt Kaffee-Ecke als frequentiertem Begegnungsraum mit nun 8-köpfigem Team gleich einem idealen „Dampfl“ erfreulich aufgegangen ... Bio-Bäckerei Manfred Holzmayr, 6600 Reutte, Obermarkt 53 Tel.: 05672 / 66199 Wir suchen hochmotivierte Lehrlinge!
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„Back mas“ – das typische Brotbuben-Prinzip
Gesundes Holzofenbrot für Genießer
Ein Paradebeispiel gebündelter Stärke demonstrieren Stefan Lener aus Innsbruck, Alfons Wachter aus Zams und Alfred Unterwurzacher aus Fügen, besser und bestens bekannt als „Die Brotbuben“. Ihre Hände als wichtigstes Werkzeug sind Ausdruck ihrer persönlichen Unternehmenskultur, Brotbacken eine Sache des Charakters. Sie wollten schon seit ihren Lehrjahren anders sein und mussten schnell feststellen, dass sich ihr idealistisches Bild des Brotbackens nicht immer mit der Realität deckt. Die Entwicklung zur vollautomatischen Backindustrie widerspricht logischerweise mehr denn je ihren Vorstellungen. Vor etwa 20 Jahren haben sie sich zusammengeschlossen und treten mit einem gemeinsamen Werbekonzept auf, wobei jeder der drei „Buben“ seinen eigenen Betrieb führt. In regelmäßigen Treffen wird an neuen Ideen gefeilt und mit alten Rezepten experimentiert, marketingtechnisch hat sich das Bäckertrio professionelle Beratung ins Backstubenboot geholt. Insgesamt arbeiten österreichweit 15 Firmen nach diesem Prinzip des Miteinander, zweimal jährlich findet ein reger Erfahrungsaustausch jeweils in einem der Unternehmen statt. Exklusiv in Tirol bieten die Brotbuben ihren markengeschützten „Semmling“ (Semmel + Keimling = Semmling) an: Er sieht aus wie eine Semmel, ist knusprig wie eine Semmel, enthält aber ein Vielfaches an Vitaminen und Mineralstoffen und bleibt auch länger frisch. Durch die Beimengung von zehn Sorten gekeimter und gemahlener Saaten sowie die Verwendung von unbehandelter und schadstoff freier Natursole bekommt die gute alte Semmel hier ihren zeitgemäß gesunden Auftritt. Das Brotbüberl und der Brotbuben-Spitz sind weitere Produkte mit Alleinstellungsmerkmal, gebacken werden die rund 120 Gebäcksorten generell nur nach traditionellen Brotbuben-Rezepturen. Unverfälschte Rohstoffe und Zutaten statt industrieller Backmischungen. Natursole aus dem Steirischen Ausseerland statt herkömmlichem Salz. Und mit Keimlingen, dem wohl vitalsten Lebensmittel von Mutter Natur. Brot ist für die Brotbuben eben keine austauschbare „Ware“, sondern reine Charaktersache. Die Brotbuben, www.brotbuben.at Bäckerei Lener, A-6020 Innsbruck, Museumstraße 37 Bäckerei Unterwurzacher, A-6263 Fügen, Nisslweg 4 Bäckerei Wachter, A-6511 Zams, Hauptplatz 3
Seit nunmehr fast einem Jahr haben die Frühstückstiger und Brotgenießer Innsbrucks ein stilvolles Zuhause in der Landeshauptstadt gefunden – Stefans Brotmanufaktur! In unmittelbarer Nachbarschaft zur Markthalle werden hier täglich handgemachte Brotköstlichkeiten für den Frühstückstisch zuhause, für den gesunden Snack im Büro oder auch zum sofortigen Genuss in der Brotmanufaktur hergestellt. Es ist ebenso simpel wie genial: Die Backstube mit dem prächtigen Holzofen ist zugleich Produktionsstätte, Verkaufslokal und Café. Das frische, noch warme Brot kommt ohne Umwege direkt auf den Frühstückstisch, die unvergleichliche Backstuben-Atmosphäre gibt’s gratis dazu. Ein von Ursula Mair und Stefan Kempf mit viel Liebe und Einsatz umgesetztes Konzept, das in dieser Form österreichweit einzigartig ist! Deshalb sorgt bei beiden die immer mal wieder gestellte Frage, ob man das eben genossene Holzofenbrot auch für zuhause kaufen könne, für Schmunzeln. „Es braucht halt eine gewisse Zeit, um den Kunden für Ideen abseits des Gewohnten zu gewinnen, wir bemerken aber mittlerweile einen deutlichen Anstieg des Brotverkaufes über die Verkaufstheke“, freuen sich die Unternehmer. Die Qualität der handgemachten Brotsorten überzeugt also. Ursula Mair, Spross eines Südtiroler Bio-Bauernhofes, sorgt persönlich dafür, dass der Anspruch einer Ernährung in Bio-Qualität in fast allen Produkten der Brotmanufaktur umgesetzt wird. Für die Brotherstellung werden nur Natursalze, Bio-Eier vom Bauernhof und hochwertigstes Mehl verwendet, das Bio-Getreide fürs Roggenvollkornbrot beispielsweise mahlt und schrotet der Bäcker aus Leidenschaft, Stefan Kempf, selbst. 20 bis 30 Brot- und Gebäcksorten bilden das Basissortiment der Manufaktur, ständig wird was Neues nach Bedarf, Lust und Laune ausprobiert. Süßes Flaggschiff sind die einzigartigen „Mandolores“, gefertigt aus original französischem Briocheteig, der mit viel Butter und frischer Milch veredelt und mit noch mehr Liebe wie zu Omas Zeiten hergestellt wird. Auch die wunderbaren Marmeladen, das cremige Eis und alle zum Verkauf angebotenen Nudelsorten werden selbstverständlich in Handarbeit hergestellt und haben wie auch alle verarbeiteten Obst- und Gemüsesorten Bio-Qualität. Selbst für den Milchschaum des Cappuccinos (mit Kaffee von la Tosteria, einer der zehn besten Röstereien Italiens) wird Bio-Milch verwendet! Stefans Brotmanufaktur, 6020 Innsbruck, Innrain 16 Tel.: 0676 / 846 978 251, info@stefans-brotmanufaktur.at
www.brotbuben.at
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Laib ... mit Semmel! d un
Von wegen kleine V kl i Brötchen Bö h b backen k ...
Morgenstund‘ hat Brot im Mund
Als ursprüngliche Bäckerei Kinigadner seit 1902 Brotgeschichte schreibend und durch nicht so glückliche strategische Entscheidungen in den 80er Jahren in den Konkurs geschlittert, steht die Erste Zillertaler Elektro-Bäckerei, kurz Ezeb, heute mit etwa 90 Mitarbeitern und 13 Filialen auf gesunden, erfolgreichen Brotbeinen. Und beweist, dass sich Menge und Qualität keineswegs duellieren müssen. Auf den ersten flüchtigen Blick mag das Unternehmen wegen seiner Größe vielleicht etwas „industriell“ anmuten. Diesen Eindruck jedoch widerlegt schnell die Tatsache, dass hier von Bäckermeistern und Gesellen seit jeher nur beste Zutaten ohne Chemie und Haltbarkeitsmittel verarbeitet werden. Grundvoraussetzung ist, ökonomisch zu agieren, sich der vorhandenen Technik zu bedienen und dabei die Handwerksbäckerei zu bleiben, die man immer schon war, betont Richard Mitterberger, alleiniger Gesellschafter und Geschäftsführer, der seit 2001 mit seiner Frau (und Tochter des Gründers) dem Betrieb den Stempel eines modernen, betriebswirtschaftlichen Konzeptes aufdrückt. Ezeb ist etwa auf dem Sektor Kühlung mit möglichst hoher Luftfeuchtigkeit und wenig Umwälzung der Zeit eine Nasenlänge voraus. Diese Investition erlaubt, die Produktion von Langzeitsemmeln mittags zu starten und nach der alles entscheidenden Dauer der Kühlung dann so spät und so schnell wie möglich zu backen, ehe das Gebäck kross und mit besonders intensiver Farbe auf dem (Frühstücks-)Tisch landet. „In unserem Gewerbe kann man nur überleben, wenn man nicht austauschbar ist. Man muss sich ständig etwas einfallen lassen, dem Kunden unser Brot weiterhin schmackhaft zu machen“, ist der Ezeb-Boss sicher. So wird laufend versucht, sich immer wieder zu verbessern und neue Produkte aus Mehl, Salz, Wasser und Gewürzen zu kreieren. Bio hat dabei natürlich seine Berechtigung, aber bitte nicht aus China ... Wie gut, dass sich auch „Althergebackenes“ wie der legendäre Zillertaler Bauernwecken ungebrochener Beliebtheit erfreut. Ezeb-Brot VertriebsgesmbH, 6263 Fügen, Gießenweg 5 Tel.: 05288 / 62444, office@ezeb.at, www.ezeb.at
Der bei den Bäckern ohnehin von der Norm abweichende Arbeits- und Schlafrhythmus kann von Hans und Rosi Knapp in Wattens noch getoppt werden. Sie sperren ihre Bäckerei bereits um 3.30 Uhr auf und machen ihr Hauptgeschäft zu Zeiten, wenn Otto Normalbürger noch selig schlummernd von ofenfrischem Brot träumt ... Ein Vierteljahrhundert lang hatten die Knapps überhaupt während der ganzen Nacht geöff net, bis sich vor fünf Jahren plötzlich jemand daran stören sollte. Womit wohl ganz nebenbei der Begriff „Brotneid“ näher definiert sein dürfte ... Dank einer Sondergenehmigung seitens der Gemeinde sowie des Betriebsrates von Swarovski darf seitdem zur Versorgung der Schichtarbeiter weiterhin so früh aufgesperrt werden. Ein viel geschätzter Service, der nächtlich für einen wahren Run auf knusprig frisches Brot sorgt. Das zehnköpfige Team aus Fachkräften – Bäckermeister, Gesellen und ein Lehrling – fängt seit Betriebsgründung 1981 rund um 24 Uhr (in gut bezahlten Nachtstunden) zu arbeiten an. Bis Mittag wird im Laden verkauft, am Nachmittag ist wohlverdiente Pause. Der Chef selbst geht zweimal schlafen: zwischen ca. 10 Uhr und 16 Uhr und dann wieder von etwa 21.30 Uhr bis 23.30 Uhr. Schon eine ziemlich verdrehte Welt, in der die Familie Knapp seit drei Jahrzehnten arbeitet und lebt – mit den Kindern als Nutznießer, weil der Papa untertags da war und Zeit hatte. „Eskimo“ heißt das süße Gebäckstück aus Germteig, mit Schokolade überzogen und mit Kokos bestreut, welches über die Rumkugeln durch Zufall schon vor 30 Jahren erfunden wurde und noch heute eine ganz besondere, typische Knapp-Spezialität darstellt. Sogar das Wattener Seniorenheim wird damit regelmäßig beliefert. Dass das gesamte Brotsortiment der Bäckerehre gerecht mit viel Erfahrung und Geduld größtmöglich händisch hergestellt wird, ist in diesem Meisterbetrieb fast schon überflüssig zu erwähnen. Bäckerei Johann & Rosi Knapp, 6112 Wattens, Bahnhofstraße 17 Tel.: 05224 / 52527
Bahnhofstraße 17, 6112 Wattens Tel. 05224 / 52527, Fax: 05224 / 53202 Mail: knapp.baeck@aon.at Gießenweg 5, 6263 Fügen, Tel.: 05288 62444 25, www.ezeb.at
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Kraftstoffverbrauch gesamt in l/100km: 5,0 – 8,2. CO2-Emission in g/km: 132 – 190. Symbolfoto.
{ Rezepttipp } Kirchtagskrapfen Zutaten 1 kg Weizenmehl 250 g Butter oder Margerine 200 ml Milch, kalt 3 Eier 10 g Salz
Immer mer wieder sonntags ... Die Bäckerei Linsinger steht als ältester Handwerksbetrieb Oberndorfs seit 76 Jahren wie ein Fels in der Brot-Brandung. Vom Urgroßvater ganz klein begonnen, arbeiten nun zehn Mitarbeiter mehr oder weniger rund um die Uhr an sieben Tagen die Woche im Sinne von backstubenfrischer Qualität – auch am Sonntag, einem der stärksten Verkaufstage. Habe die Ähre ... Ziemlich desillusioniert ist er, der David Linsinger, was die Zukunft seiner Zunft betriff t. Nicht nur, dass die Gastronomie ihren Gästen leider immer noch seltener frisches Brot anbiete, kämen die gefrorenen Teigteile mittlerweile aus Polen und Belgien und weiß Gott wo her (ob’s dieser wirklich so genau wissen will, sei dahingestellt). Der österreichische Anbieter, der Halbgebackenes ins Haus liefere, sei dagegen ja fast noch spitze, so Linsinger, der eine Diskussion von zwei Hoteliers im Vier-Sterne-Bereich zitiert: Der eine lässt sich von – zumindest österreichischer Frostware beliefern und argumentiert, dadurch keinen Schwund zu haben. Der andere als überzeugter Regionalist kontert damit, sein nicht verbrauchtes Brot dem Bäcker (Linsinger) zurückgeben und dieses als Brösel bzw. Knödelbrot weiterverwenden zu können. „In den nächsten fünf bis sechs Jahren wird’s noch 30 % mehr Bäcker ‚fressen‘“, so die düstere Prognose des Bäcker- und Konditormeisters, der sich nichtsdestotrotz seine Freude am Beruf aber ungern nehmen lässt. „Weg von der Masse“, lautet die Devise und besser, sich verstärkt auf Spezialbrote zu konzentrieren und damit die Kunden immer wieder mit ausgetüftelten Neuigkeiten zu überraschen. So wie u.v.a. dem Molkebrot mit Molke von der benachbarten Käserei Lindner, dem Heublumenbrot mit Heu direkt von den Heimatbergen oder dem „G’schupften“ als absolutem Klassiker. Glutenfreies, reines Roggen- oder Dinkelbrot fi ndet hier in Zeiten stark wachsender Weizenallergien viele Anhänger. Nicht nur unzählige Zweitwohnbesitzer in dieser Gegend schätzen seit zwölf Jahren den Sonntagsservice, von 6 bis 18 Uhr Brot aus der Backstube sowie Kuchen und rares selbst gemachtes Eis kaufen zu können. Handwerksqualität und Einsatz funktionieren eben immer doch, noch ... Bäckerei-Konditorei-Café Linsinger, 6372 Oberndorf, Bahnhofstraße 9 Tel.: 05352 / 62919
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Birnen-Mohnfülle 400 g Mohn, gequetscht 200 ml Milch 180 g Zucker 70 g Butter 150 g süße Brösel Salz, Vanille, Zitrone, Zimt 400 g Dörrbirnen, aufgekocht und gepresst 300 g Pflaumenmarmelade 300 ml Rum Zubereitung Teigzutaten kurz zusammenmischen, mit Folie zudecken und mindestens ein bis zwei Tage im Kühlschrank lagern. Danach den sehr festen Teig so dünn wie möglich (ca. 1 mm) ausrollen. Für die Fülle Milch, Zucker und Butter aufkochen, erst dann den Mohn, die Brösel und die Aromen beigeben. Zum Verfeinern Dörrbirnen, Marmelade und Rum beimischen. Die Birnen-Mohnfülle in gleichen Abständen aufdressieren (1 Krapfen ca. 10 x 6 cm). Einen zweiten dünnen Teig über die gefüllten Krapfen legen und den Zwischenraum gut abdrücken. Mit einem gewellten Teigradler die Kirchtagskrapfen ausschneiden. Tipp: Vor dem Dressieren der Fülle das Teigblatt leicht mit Wasser abstreichen, so hält der Teig beim Abdrücken zusammen. Die gefüllten Kirchtagskrapfen etwas absteifen lassen und im siedenden Erdnussfett oder Butter bei ca. 170 °C drei Minuten backen.
Gutes Gelingen! Das Rezept wurde zur Verfügung gestellt von den Brotbuben
Es gibt kein Haus, das jedem Anspruch gerecht wird. Aber einen Raum.
Kompromisslos professionell. Die Vario Kälte - Serie 400. Die Vario Kälte-Serie 400 ist so variabel und flexibel, wie es ihr Name verspricht. Mit ihren vielen individuellen Kombinationsmöglichkeiten passt sie sich jedem Anspruch perfekt an. Im Innenraum dominiert hochwertiger Edelstahl. Dazu eine dynamische Kühlung mit Multi-Air-Flow und Türabsteller aus massivem Aluminium. Kurz gesagt: In diesem Kühlsystem findet alles seinen Platz – außer Kompromisse. Der Unterschied heißt Gaggenau. Informieren Sie sich unter 0810.700.400 (Regionaltarif), +43.(0)1.60575-0 oder unter www.gaggenau.at.
Mit Laib und Seele Wenn man seine Leidenschaft zum Beruf macht, dabei das nötige handwerkliche Geschick mitbringt und täglich mit Liebe zu Werke geht, kann nur eines entstehen: das Beste. So gesehen in der Brotmanufaktur von Stefan Kempf und Ursula Mair in Innsbruck, die das tägliche Lebensmittel Brot zu etwas ganz Besonderem machen.
Text: Marina Kremser Fotos: Julia Türtscher
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Wir essen es täglich und dennoch machen wir uns eher Gedanken darüber, woher unser Fleisch oder die Milchprodukte kommen, als über die Qualität des Brotes, das uns quasi den ganzen Tag über begleitet. Stefan Kempf, Brotexperte aus Leidenschaft und Spross der bekannten Bäckerdynastie, zelebriert gemeinsam mit Ursula Mair das Thema Brot und räumt ihm jenen Stellenwert ein, den es verdient. Die Backwaren und Spezialbrote von „Stefans Brotmanufaktur“ werden laufend frisch im Holzofen hergestellt, in akribischer Handarbeit und mit feinsten biologischen Zutaten vom heimischen Getreide wie dem Tiroler Ur-Dinkel und Natursalz bis zu den Früchten für die ebenso hausgemachten Aufstriche, die hier zum Frühstück aufgetischt werden. Viele davon kommen vom elterlichen Betrieb von Ursula Mair aus Südtirol, wo
sie ebenso rein und authentisch angebaut werden, wie sie dann in den Produkten der Brotmanufaktur weiterverarbeitet werden. Herkunftsgarantie in Reinkultur.
Von Hand gemacht Manufaktur setzt sich aus den lateinischen Wörtern manus (Hand) und facere (machen, herstellen) zusammen und genauso verhält es sich in Stefans Brotmanufaktur am Innsbrucker Innrain. Mit viel Liebe fürs Wesentliche als auch fürs Detail werden hier täglich Brotspezialitäten gebacken, die ihresgleichen suchen. Das Geheimnis der hohen Qualität ist der handgeschöpfte Natursauerteig aus regionalen Bioprodukten, der bis zu 24 Stunden reift, ehe er nach überlieferter Rezeptur gewürzt und nach nochmaligem Ruhen von Hand geformt und im Holzofen knusprig und resch
ess.kultur gebacken wird. Der große 2-kg-Stefanslaib aus BioRoggen- und -Weizenmehl erhält ob der großen Teigmenge den natürlichen Geschmack, der in kleinen Brotlaiben kaum zu erzielen ist. Und auch alle anderen Brotsorten vom Baguette bis zum Bauernbrot erhalten durch die Zubereitung im Holzofen ihren unverwechselbaren Geschmack. Obwohl Aroma- und Konservierungsstoffe gänzlich fehlen, duftet das Brot verführerisch, hält mehrere Tage – übrigens auch das Weißbrot – und schmeckt stets herzhaft und frisch. Den ganzen Tag über bekommen Sie in Stefans Brotmanufaktur bodenständige, frische Brotspezialitäten vom Feinsten – natürlich klassisch zum Mitnehmen, oder auch zum Hiergenießen. Das angenehme, unbekümmerte und ehrliche Ambiente der Brotmanufaktur, in der Sie den Bäckern über die Schulter und im Holzofen den Broten beim Backen zusehen können, lädt den ganzen Tag über zum Verweilen und Sitzenbleiben ein. In der Früh locken verschiedene Frühstücksvarianten mit knusprig-reschem Gebäck, Schinken und Käse, Bio-Müsli und natürlich den raffinierten, selbstgemachten Bio-Fruchtaufstrichen, bester Kaffee aus der Rösterei La Tosteria, die zu den 10 besten Röstereien Italiens zählt, und zahlreiche handgemischte Teesorten. Schon legendär – und das nicht von ungefähr, denn sie macht wirklich Freude – ist die Focaccia in verschiedenen Variationen, hergestellt mit feinstem Olivenöl extra vergine und Bio-Weizenmehl, toll auch die Bruschetta oder die täglich frischen Suppen, serviert mit ofenfrischem Gebäck. Wer es lieber süß mag, sollte
unbedingt die handgemachten Kuchen probieren, die Sie so wohl nirgends sonst bekommen. Mit viel Liebe nach Familienrezept zubereitet, schmecken Sie jede einzelne Zutat. Abends begeistern feine Weine vorwiegend aus Österreich und auch aus eigener Produktion, die Sie am besten mit herzhaften Antipasti und Holzofenbrot begleiten. Die Weine lassen sich übrigens wie das Brot und damit ein Stück Lebensqualität mit nach Hause nehmen. Im Gespräch zeigen sich Stefan Kempf und Ursula Mair so unkompliziert wie ihre Brotmanufaktur. Sie haben Freude an ihrem Tun, tun es aus Überzeugung und mit einer Leidenschaft, die sich in jedem einzelnen Laib ausdrückt. Sie sind Bäcker mit Leib und Seele und einer Hingabe, die Sie zu würdigen wissen, wenn Sie das erste Mal eines der Brote probiert haben. Jeder einzelne Bissen ist einen Umweg in Stefans Brotmanufaktur wert.
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Stefans Brotmanufaktur Innrain 16, 6020 Innsbruck Tel.: 0676/84 69 78 201 info@stefans-brotmanufaktur.at www.stefans-brotmanufaktur.at Öffnungszeiten: Täglich von 6:30 bis 19 Uhr Sonn- und Feiertag von 7 bis 14 Uhr
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Kreislauf des Lebens Unser ganzes Leben wird begleitet von Kreisläufen: in der Wirtschaft, bei Mensch und Natur. Diese wiederkehrenden Zyklen treiben uns voran und sie schaffen Vertrauen. Wir vertrauen darauf, dass auf schlechte auch wieder gute Zeiten folgen, dass unser Herz den Blutkreislauf aufrechterhält und dass die Natur uns gibt, was wir zum Leben brauchen. Doch Vertrauen muss man sich erarbeiten. Und so funktioniert das eine meist nicht ohne das andere. Wirtschaft funktioniert nicht ohne das Zutun des Menschen und auch die Natur braucht unser Verständnis und nachhaltiges Bemühen, sorgsam mit ihr umzugehen, um sie für nachfolgende Generationen zu erhalten.
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ess.kultur Es sind viele kleine Schritte, die das Miteinander von Mensch und Natur fördern. Die Ernährung ist ein Teil davon. In den letzten Jahrzehnten war alles in Mode, was aus dem Ausland kam. Gewürze, Aromen und vor allem die Zutaten. Zusätzlich musste auch die Ernährung mit unserer immer schnelllebigeren Zeit mithalten. Das Ergebnis war ein Fast-Food-Boom, der bestenfalls am Herd bei schneller Pasta anfi ng und in der Mikrowelle endete. Der bewusste Umgang mit dem Th ema Ernährung rückte in den Hintergrund, dabei geht das Th ema weit über die reine „Nahrungsaufnahme“ hinaus. Heute geht man wieder ein Stück weit zurück zu den Wurzeln, besinnt sich auf die Heimat, auf heimische Produkte und traditionelle Rezepte. Ernährung soll wieder nahrhaft, wertvoll und Werte-voll sein. Es fi ndet eine konkretere Auseinandersetzung mit den Produkten statt, man macht sich deren Ursprung und der Arbeit, die unsere Landwirte leisten, bewusst. Man erkennt auch zunehmend, dass der Kauf von Tiroler Produkten
nicht nur Wertschätzung der heimischen Landwirtschaft gegenüber bedeutet, sondern auch ihren Teil zur Erhaltung unserer herrlichen Kulturlandschaft beiträgt. Diese ist die Grundlage für eben jene qualitätsvollen Produkte, aber auch den Tourismus, der von der idyllischen, gepfl egten Landschaft als wichtigste Säule getragen wird.
Fotos: Markus Moser, AMTirol, TVB Innsbruck, BMLFUW/Rita Newman
Mit über 40 Millionen Nächtigungen pro Jahr ist Tirol das Tourismusland Nr. 1 in Österreich. Damit dies so bleibt, erhalten die Bauern unsere unvergleichliche Landschaft und veredeln Wiesen, Felder und Almen durch Wiederkäuer zu hervorragendem Fleisch und gesunder Milch. Das Gütesiegel „Qualität Tirol“ ist dabei das Zeichen für Produkte, die in Tirol gewachsen und veredelt sind. Im Mittelpunkt dieser Initiative steht die Agrarmarketing Tirol (www.AMTirol.at) – im Sinne der Erzeuger, der beteilig ten Partner und natürlich der Konsumenten. Wenn Sie ein solches Produkt kaufen, kommt ein echtes Stück Tirol auf den Teller oder ins Glas. Das
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„Ich möchte das Bewusstsein schaffen, dass heimische Produkte im Gegensatz zu Billigprodukten zahlreiche Vorteile haben. Dies sind bessere Qualität, Sicherung der heimischen Arbeitsplätze und der Tiroler Berglandwirtschaft. Damit verbunden ist auch der Erhalt der heimischen Kulturlandschaft als Grundlage für Tirols Tourismus. Wo Almen verwildern, drohen zudem Bodenerosion, Hangrutschungen und Vermurungen. Ein Tirol ohne Almen darf es nicht geben!“ LH-Stv. ÖkR Anton Steixner
Angebot an heimischen Produkten ist hier Sommer wie Winter vielfältig und wächst stetig an. Allen „Qualität Tirol“ Produkten ist gemein, dass sie von unseren Bauern im Einklang mit der Natur hergestellt werden und den Böden wieder zurückgegeben wird, was ihnen genommen wird. Almen, als oberstes Stockwerk Tirols, bieten bestes Futter für die Weidetiere und sind somit Basis für die hohe Qualität von Tiroler Fleisch- und Milchprodukten. Die Tiere verhindern durch Abgrasen Verwilderungen, um die Schönheit der Natur für Wanderer – Einheimische wie Touristen – zu erhalten. Etwa die Hälfte der Tiroler Rinder, unzählige Schafe, Ziegen und Pferde verbingen ihren Sommer auf einer der über 2.600 Almen in unserem Land. LH-Stv. Anton Steixner: „Damit werden 200.000 Hektar Kulturlandschaft gepflegt und erhalten.“
Intakte Natur lässt sich nicht importieren Die Initiative „Bewusst Tirol“ ist eine gemeinsame Kampagne von Land Tirol, Agrarmarketing Tirol und der Tirol Werbung mit dem Ziel, die heimische Wirtschaft, Landwirtschaft und den Tourismus
nachhaltig zu stärken sowie die Bevölkerung für das eigene Land und die Landschaft noch mehr zu sensibilisieren. Vor allem soll damit die Gastronomie und Hotellerie dazu angehalten werden, heimische Produkte anzubieten, denn der Gast möchte gerade in diesem Bereich ein Stück Tirol wiederfi nden. 3,6 Millionen Nächtigungen wurden 2008 von Österreichern in Tirol getätigt – 500.000 davon waren Tiroler, die im eigenen Land urlaubten. Das heißt, dass sich die Tiroler der Schönheit des Landes sehr wohl bewusst sind. Nun gilt es, ihnen die Vielfalt unseres Landes auch auf dem Teller klarzumachen und ihnen die Besonderheiten vor der Haustür noch mehr vor Augen zu führen. Nur wenn auch die Gastronomie hinter den heimischen Produkten steht, sie in ihrem Restaurant oder Hotel anbietet oder verarbeitet und mit Stolz vorangeht, kann die einzigartige Kulturlandschaft weiterhin erhalten und Überzeugungsarbeit geleistet werden. Zu Produkten mit dem „Qualität Tirol“ Gütesiegel zu greifen, ist eine bewusste Entscheidung für Tirol,
Wer auf Qualität achtet, liegt bei heimischen Lebensmitteln genau richtig. Nun geht es vor allem darum, neben der Bewusstseinsbildung in der Bevölkerung den heimischen Absatz in der Gastronomie zu forcieren. Würden in Tirol 30 % mehr Tiroler Lebensmittel gekauft werden, ergäbe das einen Zuwachs von 2.400 Arbeitsplätzen.
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Serviervorschlag: Die Kasrunde besteht aus sechs Käsen der Region – serviert werden sollte immer von der mildesten zur intensivsten Sorte. Das Qualität Tirol-Brett gibt dabei Anhaltspunkte: Beginnen Sie mit dem Kolsasser Bio-Korbkäse auf „6 Uhr“ und fahren Sie im Uhrzeigersinn fort – Bio Gold aus Kolsass, AlpbachTaler, Rotholzer Edelziege, Alpbachtaler Bergkäse – bis hin zum Rotholzer Blauhudler mit dem kräftigsten Aroma. Eine geschmackliche Steigerung und eine sensorische Reise, die Freude macht. Zum Käse passt z. B. das knackige Bio DinkelKnäckebrot der Bäckerei Hirtzinger, aber auch Honig aus den Tiroler Bergen.
Tipps Nur bei Raumtemperatur entfaltet der Käse sein volles Aroma. Legen Sie den Käse auf und lassen Sie ihn einige Minuten temperieren, bevor Sie ihn servieren. Ungewollte Schimmelbildung vermeiden Sie, indem Sie jeweils ein Messer pro Schimmel- bzw. Oberflächenkultur verwenden. So behält der Käse seinen Charakter und bleibt länger haltbar. Verpacken Sie Käse getrennt in dem für ihn vorgesehenen Papier. Bei gekühlter Lagerung ist der Käse länger haltbar, braucht aber mehr Zeit zum Annehmen der richtigen Serviertemperatur.
Hubert Rendl von der Käserei Reith im Alpbachtal ist neben Klaus Dilinger, Bundesanstalt für Alpenländische Milchwirtschaft Rotholz, und Hannes Stöckl, Milchstern Käserei, Lieferant für Gustostückerln der Kasrunde.
unsere Heimat und unsere Natur. Fast 150 Betriebe (siehe nächste Seite) haben sich der Initiative „Bewusst Tirol“ bereits angeschlossen. Mitmachen können alle 3-, 4- und 5-Sterne-Hotels und Gasthöfe sowie Betriebe der Tiroler Wirtshauskultur (siehe Seite 34 ff), die die folgenden Kriterien erfüllen: • Sie verwenden vorwiegend Milch und Milchprodukte aus Tirol. • Sie geben die Erlaubnis zur Mengenbekanntgabe durch den Zulieferbetrieb. • Sie nehemn an diversen Aktivitäten im Rahmen des Projektes teil – z. B. Mitarbeiterschulungen. • Sie steigern den Umsatz von Tiroler Milch und Milchprodukten nachhaltig. Im Gegenzug werden den teilnehmenden Betrieben Mittel zur Verfügung gestellt, um auch bei den Gästen mit den Vorteilen heimischer Produkte zu punkten. So gewähren ausgewählte Senner Gästen Einblicke in ihre Arbeit, außerdem werden Mitarbeiter entsprechend geschult und Werbematerial zur Verfügung gestellt. Die Agrarmarketing Tirol unterstützt die Betriebe neuerdings mit einer ausgewählten „Kasrunde“, die die Aromen und die Vielfalt von Tiroler Käsen widerspiegelt. Dazu wurden sechs Käsesorten ausgewählt, die – entsprechend arrangiert – für Käsegenuss vom Feinsten sorgen. Mit dabei sind der milde
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Kolsasser Bio-Korbkäse, der wohl Sanfteste unter den Tiroler Käsen, und der ausgeglichene, würzige Tiroler Bio-Gold, beide hergestellt aus naturreiner Bio-Heumilch von der Käserei Milchstern in Kolsass. Sowie der harmonische und trotz cremigem Innenteil bissfeste AlpbachTaler und der kräftiggschmackige Rohmilchhartkäse Alpbachtaler Bergkäse von der Käserei Reith im Alpbachtal. Das Sextett komplett machen der würzige Schnittkäse Rotholzer Edelziege mit dezentem Ziegenaroma und der intensive Blauhudler, ein genialer Blauschimmelkäse mit Uhudler veredelt. „Ziegen- oder Schafmilchprodukte sind eine hervorragende Ergänzung zur reichen Vielfalt an Kuhmilchkäsen“, so Direktor Klaus Dillinger von der Bundesanstalt für Alpenländische Milchwirtschaft Rotholz, von der die letzten beiden Käse stammen. Das Wichtigste ist, sich selbst mit dem Käse auseinanderzusetzen, ihn zu schmecken und zu riechen, damit man auch den Gast überzeugen kann. Hannes Stöckl, Milchstern-Käserei: „Ein wirklich guter Käse zeichnet sich durch seinen vollmundigen Geschmack aus. Der Gleichklang der Aromen und das Spiel der Geschmacksnuancen führen zu einem nachhaltigen Geschmackserlebnis.“ Um dies zusätzlich zu unterstreichen, stellen Sie dem Käse am besten echten Tiroler Honig oder ein Bio Dinkel-Knäckebrot zur Seite. Sie passen ideal zur Kasrunde und sorgen für den perfekten Abschluss eines Menüs.
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ess.kultur
Kultur am Teller – der Geheimtipp im Außerfern Idyllisch inmitten von Feldern und Wiesen in Pinswang liegt der Gutshof zum Schluxen der Familie Kühbacher – ein kulinarisches Haus, das seine ganz eigene Geschichte erzählt.
Pinswang, eine kleine Gemeinde im Außerfern und letzte Ortschaft vor der Grenze zu Füssen, ist ein Geheimtipp für jene Menschen, die dem hektischen Treiben dieser Welt für einige Zeit entfliehen wollen. Juwel dieser Gemeinde ist der familiär geführte Gutshof zum Schluxen, in dem man in liebevoll gestalteten Zimmern nicht nur komfortabel übernachten kann, sondern der auch mit einer ausgezeichneten Tiroler Wirtshauskultur verwöhnt. Die Küche ist ein Paradebeispiel für Regionalität im Außerfern, richtet sich gänzlich nach dem Slow-Food-Prinzip und nimmt alles auf, was die nahe Umgebung kulinarisch zu bieten hat. Eier, Milch, Joghurt und Topfen kommen von benachbarten Bauern, Kalb- und Rindfleisch von nahe gelegenen Landwirten, Brot vom eizigen Biobäcker, der Fisch tagfrisch aus dem naturbelassenen Teich, Wildfleisch aus der angrenzenden Jagd ... dies alles verarbeitet die
Küchencrew zu heimischen Schmankerln und traditionellen Gerichten. Österreichische Qualitätsweine, Spezialbiere und mehrfach prämierte Tiroler Edelbrände runden das kulinarische Angebot ab. Zum geschichtsträchtigen Anwesen gehören außerdem ein Reitstall samt Reitschule, ein Streichelzoo, eine großzügige Sonnenterrasse sowie 5 ha Grund. Die nahe Umgebung lockt mit unberührter Natur und einem umfassenden Kulturangebot samt der Schlösser Neuschwanstein und Hohenschwangau sowie der Burgruine Ehrenberg.
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Gutshof zum Schluxen Unterpinswang 24, 6600 Pinswang Tel.: 05677/8903-0 info@schluxen.at, www.schluxen.at
Gewinnspiel Gewinnen Sie einen Aufenthalt für eine Person im Gutshof zum Schluxen Das Paket beinhaltet ein Begrüßungsgetränk, 4-Gang-Feinschmeckermenü und das köstliche Frühstücksbuffet sowie die kostenlose Benutzung von Mountainbike bzw. Schluxenroller für einen Tag. Gewinnfrage: Wie heißt das Schloss König Ludwigs II., das zu Fuß vom Gutshof zum Schluxen aus leicht erreichbar ist? Senden Sie Ihre Lösung bis 30. September an info@schluxen.at
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geordnet nach Orten
Absam ______________________ Gasthof Ebner Achenkirch ______________ Hotel Achentalerhof Genießerwirtshaus & Kulinarik-Hotel Alpin Amras _______________________ Hotel Bierwirt Angerberg _______________ Gasthof Baumgarten Aschau im Zillertal __ Familienhotel Aschauerhof Berwang ______________________ Rimmlstube Breitenwang ______________ Alpenhotel Ernberg Ebbs _________________Vorderkaiserfeldenhütte Ehrwald ________________ Sporthotel Schönruh _________________________________ Tirolerhof Ellmau ________________ Aktivhotel Hochfilzer
Fieberbrunn ____________Gasthof Eiserne Hand Finkenberg __________________Sporthotel Stock Fulpmes _____________________ Hotel Atzinger Gasthof Gröbenhof Galtür ________________ Hotel Gasthof Landle Gerlos ___________________ Hotel Gaspingerhof Hotel Schönruh Grän ______________________ Hotel Sonnenhof Hotel Lumbergerhof Gries im Sellrain ______________ Hotel Antonie Hall ________________________ Parkhotel Hall
Haller am Haldensee ____________ Laternd‘l Hof Heiterwang ______________Hotel Fischer am See Hintertux ___________________ Hotel Alpenhof Hotel Vierjahreszeiten Hippach _____________ Hotel Almhof Roswitha Hochgurgl _______________ Hotel Angerer Alm Holzgau _____________Wohlfühlhotel Berg Heil Hopfgarten _________ Gasthof Pension Tirolerhof
Igls ______________________________ Ägidihof Hotel Bon Alpina Imst _______________________ Schlosshotel Post Inneralpbach ________ Hotel Wiedersberger Horn Innervillgraten ___________________ Gannerhof Innsbruck ________ Hotel Gasthof Kranebitterhof Hotel Restaurant Goldener Adler The Penz Hotel Romantik Hotel Schwarzer Adler Gasthof Dollinger Austrotel Innsbruck Hotel Grauer Bär Grand Hotel Europa Ischgl____________________ Gasthof Tannenhof Sporthotel Almhof – Hotel Garni Hotel Ischgl Hotel Tirol
Jerzens __________Natur & Spa Hotel Panorama 62 eco.nova
Kaunertal ___________________ Hotel Edelweiß Kirchberg _______________ Alpenresidenz Adler Sport- und Familienhotel Klausen Hotel Elisabeth Kirchdorf in Tirol__ Hotel Gasteiger Jagdschlössel Kitzbühel ____________________ Hotel Seebichl Hotel Tiefenbrunner Grand Tirolia Golf & Ski Resort Sport- & Beautyhotel Schweizerhof Rosi‘s Sonnbergstuben Alpenhotel Kitzbühel Kössen____________________ Hotel Waidachhof Hotel Peternhof Kramsach ___________________Gasthof Gappen Wirtshaus Rohrerhof Kühtai _______________Hotel Jagdschloss Kühtai Längenfeld____________ Naturhotel Waldklause Lechaschau __________ Gasthof Romantik Krone Lermoos ___________________ Hotel Grieserhof Leutasch ______________ Biohotel Leutascherhof Restaurant Forellenhof am Weidachsee Aparthotel Xander Hotel Quellenhof Lienz ________ Romantikhotel Vergeiner‘s Traube ________________________ Ferienhotel Moarhof
Mariastein _____________ Hotel Mariasteinerhof
Mayrhofen _____________ Hotel Landhaus Carla Hotel Pramstraller Gasthof Eckartauerhof
Natters ____________Ferienparadies Natterer See
Nauders __________________________Hotel Post Neustift ______________________ Der Hoferwirt ________________________________Hotel Erika Niederthai__________________ Hotel Tauferberg
Obergurgl ___________________ Hotel Olympia
Hotel Edelweiß & Gurgl Hotel Alpenaussicht Vitalhotel Mühle Oberndorf __________________ Hotel Penzinghof Kaiserhotel Neuwirt Obertilliach _____________ Gasthof Unterwöger Obsteig _________Natur & Spa Resort Holzleiten Gasthof Pension Alpina Familien-Landhotel Stern
Pertisau
_________ Furtners Lebensfreude Hotel Hotel Karlwirt Der Wiesenhof Hotel Wagnerhof Pettneu am Arlberg _____________Hotel Gridlon Pfunds ________________________Hotel Berghof Pinswang _______________ Gutshof zum Schluxen Prägraten________________ Genießer-Restaurant Reiterhof Ortnerhof
Reith bei Seefeld ____________Gasthof Hirschen Reith im Alpbachtal _________ Hotel Pirchnerhof Hotel Stockerwirt Reutte ___________________ Hotel zum Mohren
Schönberg ______________Gasthof Hotel Handl Seefeld_____________ Relax & Spa Hotel Astoria Sillian _________________________ Strasserwirt Sporthotel Sillian Sölden __________________Alpengasthof Grüner Hotel Bergland Castello Falkner St. Anton am Arlberg_____ Arlberg Hospiz Hotel Hotel Zur Pfeffermühle Hotel Garni Alpenland Hotel Am Dorfplatz St. Johann _____________________ Angerer Alm Hotel Park Hotel Fischer Aktivhotel Crystal St. Leonhard______Hotel & Gasthof Kirchenwirt Hotel Stillebach Steeg __________ Hotel Gasthof Schwarzer Adler Gasthof Stern Stumm ______________________ Hotel Tipotsch Gasthaus Metzgerei Nester Tannheim_Hohenfels – das Landhotel für Genießer
Gasthof Enzian Hotel Drei Tannen Thiersee __________________ Juffing Hotel & Spa Tux ___________________ Hotel Gasthof Forelle
Unterperfuss _________________ Gasthof Inntal Waidring _________Erlebnis-Hotel Tiroler Adler
Walchsee_______________________Hotel Schick Hotel Gasthof Alpenhof Hotel Wildauerhof Wittlinger Therapiezentrum Weißenbach am Lech __________ Hotel Gasthof Goldenes Lamm Westendorf __________________Gamskogelhütte Hotel Schermer Wildschönau Oberau __________Hotel Tirolerhof Wörgl _________ Hotel Restaurant Schachtnerhof
Zams ____________________Postgasthof Gemse
Zwieselstein _______________ Gasthof Neue Post
ess.kultur AlpenhofGenussschauspiel Schwelgen Sie in köstlichen Genüssen, lassen Sie sich verzaubern, erleben Sie den Alpenhof als Bühne für Ihre Gourmetfreuden vor der Kulisse des Hintertuxer Gletschers. Im Oktober 2011 lädt Familie Dengg bereits zum 3. Mal zum Genussschauspiel. 11. und 13. Oktober: Kulinarische Köstlichkeiten mit Haubenkoch Martin Sieberer.
Genuss und Wellness ganz in Ihrer Nähe ...
Am 12. Oktober: Zauberhaftes Menü für die Sinne von Küchenchef Werner und Mannschaft, Flair-&-Style-Show mit Cocktail-Weltmeister 2010 Mario Hofferer (Tisch- und Zimmerreservierung erbeten).
„Wir setzen im Alpenhof seit 77 Jahren auf das harmonische Zusammenspiel von Mensch und Natur“, verrät Gastgeberin Gabi Dengg. Nirgendwo sonst scheint dies leichter zu gelingen als in Hintertux, dem höchsten Dorf des Zillertales, am Fuße des Gletschers auf 1.500 Metern. Eldorado für Mountainbiker, Läufer, Wanderer, Bergsteiger und Gletscherskifahrer. Hier ist die Luft einfach reiner, das Licht heller und das Bewegungserlebnis intensiver. Bei der Neuerrichtung des Hauses im Jahr 2006 wurden ausschließlich hochwertige, regionale Materialien verwendet und regionale Bauweisen berücksichtigt. Die luxuriösen Suiten und großartigen Stuben im edlen Tiroler Stil, erstklassiger Service und das vielseitige Angebot überzeugten auch das Hotel-Sterne-Komitee. Der Alpenhof wurde als erstes und bislang einziges Hotel in Hintertux mit 4 Sternen Superior ausgezeichnet. Dass Genuss im Alpenhof großgeschrieben wird, zeigt auch das jährliche Event-Highlight „GENUSSSCHAUSPIEL“ Mitte Oktober. 3-Hauben-Starkoch Martin Sieberer zeigt den Gästen im Alpenhof an zwei Abenden der Woche sein volles kreatives Schaffen in der Welt herrlicher Geschmackserlebnisse. Cocktail-Weltmeister 2010 Mario Hofferer verzaubert mit seiner Show und Küchenchef Werner und seine Mannschaft machen die Genusswoche zu einer vollendeten Symphonie für die Sinne. Die Wahl des perfekten Weines wird sich Juniorchef Klaus Dengg jedoch auch neben solcher
Prominenz nicht nehmen lassen. Der aufmerksame Gastgeber tritt ganz in die Fußstapfen seiner Eltern und erweist sich als exzellenter Weinkenner und kundiger Gourmet. „Gäste empfangen und Freunde verabschieden“ lautet das Familien-Credo und ist im Alpenhof in Hintertux täglich gelebter Wert. Auch für Wellness-Gäste ist der Alpenhof in Hintertux ein wahrer Genusstempel: 1.600 m² VITALISSPA-Welt und ein 1.000 m² großer Alpengarten, Bergseehallenbad, Kristall- und Kaiserdampf bad, Wilderersauna, Alpensauna, Gletscherbach, Kneippbach, Laconium, Fitnessraum. Seit Sommer 2011 bietet der Alpenhof seinen Gästen ein Wellness- und Beautyerlebnis mit besten Anwendungen von Alpienne, Salin de Biosel und Horst Kirchberger.
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Für alle Tirolerinnen und Tiroler gibt es Kurzaufenthalte schon ab 1 Nacht – für die kleine Auszeit liegt das Genussparadies oft ganz nahe!
Hotel Alpenhof ****S Natur, Sport & SPA Fam. Gabi & Klaus Dengg Hintertux 750 6293 Tux Tel.: 05287/85 50 info@alpenhof.at www.alpenhof.at
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Tirol werden von 40.000 bis 60.000 Bienen bevölkert, in den Sommermonaten kann ein Stock auch bis zu 80.000 Arbeiterbienen beheimaten. Martin Ennemoser, Tiroler Honigreferent: „Ein Bienenstock ist ein Superorganismus. Ein Tier alleine wäre nicht überlebensfähig. Im Mai ist Schwarmzeit, in der sich der Stock teilt und auf natürliche Weise vermehrt. Vor allem in dicht besiedelten Gebieten haben die Menschen oft Angst vor Bienen, deshalb verhindern Imker das natürliche Ausschwärmen, indem sie selbst Jungvölker bilden, also Teile aus dem bestehenden Volk entnehmen und eine Königin dazugeben.“
Der Sommer im Glas
Tiroler „Hunk“
„Honig ist die sichtbar gemachte Energie des Sommers und ist vor allem im Winter ein Genuss, weil er die Sonne quasi im Glas einfängt“, so Ennemoser.
Die meisten von uns lieben ihn seit der Kindheit: den Honig. Was wir besonders an ihm mögen, ist sein unvergleichlicher Geschmack, seine Süße und sein Aroma. Gleichermaßen faszinierend finden wir jenes Tier, das für seine Herstellung zuständig ist. Die Biene, die in akribischer Feinstarbeit Blütennektar und Honigtau sammelt, um sie zu diesem einzigartigen Naturprodukt umzuwandeln.
Bienen zählen wohl zu den faszinierendsten Lebewesen der Welt, Bienenvölker sind der Inbegriff von Arbeitseifer und Organisation. Damit ein Bienenvolk überleben kann, braucht es mindestens 5.000 Tiere inkl. einer Königin. Die meisten Stöcke in
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Der „Qualität Tirol“ Hunk ist bei SPAR, EUROSPAR und INTERSPAR erhältlich
DI Wendelin Juen, Geschäftsführer der Agrarmarketing Tirol, LHStv. ÖkR Anton Steixner, Josef Bramböck, Präsident des Landesverbandes für Bienenzucht, und SPAR-Geschäftsführer Mag. Christoph Holzer
DI Wendelin Juen, Geschäftsführer der Agrarmarketing Tirol
In Tirol gibt es rund 2.450 Imker mit ca. 31.730 Bienenvölkern, die für jeweils durchschnittlich 15 kg Honig pro Jahr sorgen. Bis es jedoch so weit ist, bedarf es einer Menge Arbeit und Geduld. Die Biene sammelt Nektar von Blüten und Bäumen, den sie quasi als „Gegenleistung“ für die Bestäubung derselben bekommt. Der Nektar selbst ist mit einem Wassergehalt von rund 80 % sehr flüssig und hat selbst keinen recht großen Wert. Erst durch das Zugeben wertvoller bieneneigener Stoffe wird aus ihm ein hochwertiges Naturprodukt. Die Bienen dicken den Nektar so lange ein, bis das Endprodukt nur noch zu 15 bis 16 % aus Wasser besteht – ein Qualitätsmerkmal des wertvollen Tiroler Honigs. „Dieses Eindicken ist überdies wichtig, damit der Nektar ob seines Fructoseanteils nicht zu gären beginnt“, erklärt Ennemoser. Wenn der Honig den optimalen Wassergehalt erreicht hat, wird er in die Honigwaben gebracht und mit einer Wachsschicht überzogen. Der Honig ist reif und bereit zur Entnahme. Dabei nimmt der Imker die vollen Waben vorsichtig aus den Stöcken, entfernt die Wachsschicht und gibt sie in eine Schleuder. Durch das Schleudern bleiben alle wertvollen Inhaltsstoffe erhalten. Nun liefert der Imker den Honig zur Imkereigenossenschaft, wo eine Probe gezogen und in einem Labor untersucht wird. Nur wenn der Honig den strengen Qualitätsanforderungen von „Qualität Tirol“ entspricht, erhält er das entsprechende Gütesiegel und wird als Hunk – ein Tiroler Dialektbegriff für Honig – verkauft.
Die Kraft des Honigs Honig verfügt über zahlreiche wertvolle Inhaltsstoffe wie Kohlehydrate, Proteine, Vitamine und Mineralstoffe, die ihn damit selbst zu einem hochwertigen Lebensmittel machen. Damit er diese kostbaren Inhaltsstoff e behält, sollten Sie ihn nicht
erhitzen, da sonst viele davon verloren gehen. Was er jedoch nicht verliert, ist sein unvergleichliches Aroma. Ennemoser: „Beim Kochen oder Backen – etwa beim Klassiker Lebkuchen – geht es nicht um die wertvollen Inhaltsstoffe des Honigs, sondern um seinen Geschmack. Tee mit Honig zu süßen hat also weniger einen gesundheitlichen Aspekt, denn einen geschmacklichen. Am besten genießt man den Honig pur am Brot. Oder probieren Sie ihn als Salatdressing mit Olivenöl und Essig. Auch zu Fleischgerichten passt sein Aroma perfekt.“
Die richtige Lagerung Honig sollte bei etwa 12 bis 17 Grad und dunkel gelagert werden, da viele Inhaltsstoffe sehr lichtempfi ndlich sind. Sollte der Honig kandieren, kann er durch ein Wasserbad bei maximal 40 Grad wieder verflüssigt werden. Stellen Sie ihn jedoch auf keinen Fall in die Mikrowelle! „Aber auch kandierter Honig ist nicht minderwertig oder ,schlecht‘ und hat mitunter sogar Vorteile. So kann er Ihnen nicht vom Brot rinnen“, schmunzelt der Honigreferent.
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„Eine Studie, die 2006 vom österreichischen Imkerbund in Auftrag gegeben wurde, zeigt, dass der tägliche Genuss von mindestens zwei Esslöffeln naturbelassenem Honig neben der Widerstandskraft gegen Infekte auch die Schlafqualität verbessert und einen positiven Einfluss auf die Verdauung hat. Als einziges Süßungsmittel enthält Honig eine Vielzahl verschiedener Kohlenhydrate. Das führt zu einer langsameren Zuckeraufnahme im Dünndarm. Dadurch werden Heißhungerattacken auf Schokolade oder andere Süßigkeiten vermindert.“
Das Wort „Hunk“ ist ein Tiroler Mundartausdruck, der auch heute noch in manchen Regionen Tirols wie etwa der Wildschönau verbreitet ist. „In meiner Kindheit galt: Wenn du groß und stark werden willst, dann iss a Hunkbutterstück wie a Truchenluck“, erzählt Rupert Mayr, Imker und Obmann der Verbandes der Obstund Gemüsegartenbauvereine Tirols „Grünes Tirol“. Ein Truchenluck ist ein schwerer Deckel einer Vorratstruhe, die man heute noch in manchen Bauernhäusern sieht. Mayr: „Bauern, die Bienen hielten, waren sehr angesehen. Andere Bauern machten sogar Schichten beim Imker, um den begehrten Honig zu bekommen. Besonderer Besuch am Bauernhof wurde immer mit Aufwartungen empfangen. Häufig gab es warme Milch und dazu: Brot, Butter und Hunk.“
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„Bienen erhalten durch die Bestäubung unsere herrliche Naturlandschaft und bringen sie zum Blühen. So profitieren Sie vom Kauf von echtem Tiroler Honig gleich doppelt: Sie erhalten ein wertvolles Genussprodukt und können sich auch weiterhin an der Schönheit der Natur erfreuen.“ Honigreferent Martin Ennemoser
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Echte Tiroler Produkte sind nicht ständig, sondern saisonabhängig verfügbar. Wenn Sie bestimmtes Obst oder Gemüse außerhalb der Saison bekommen wollen, müssen Sie in Kauf nehmen, dass es vorhin oft lange Wege zurückgelegt hat. ABER: Wirkliche Frische braucht kurze Wege!
FrischeÜberblick: Milch & Milchprodukte, Käse: Grundsätzlich ganzjährig. Saisonal sind nur die Almmilch (während der Almzeit Mitte Juni bis Mitte September) und der Tiroler Almkäse (Mitte Oktober bis Ende März).
Fleisch: Jahrling, Grauvieh Almochs, Kalbl, Berglamm und Hofschwein werden das ganze Jahr über angeboten. Lediglich das Almschwein gibt es ab Dezember als würzigen Speck so lange der Vorrat reicht. Auch die Edelweiße und den Edelbrater gibt es ganzjährig.
Obst & Gemüse: Erntefrisch aus Tirol werden angeboten: • Herbst: Äpfel, Erdäpfel, Zwetschken, Herbstgemüse und -salate • Winter: Lagergemüse wie Kraut, Rohnen, Sellerie sowie Lagererdäpfel und Lageräpfel • Frühling: Radieschen, Frühlingsgemüse • Sommer: Tiroler Frühe, Gemüse, Kirschen, Beerenobst Natürlich bekommen Sie auch in den einzelnen Jahreszeiten noch weitere frische Produkte. Achten Sie auf das „Qualität Tirol“ Gütesiegel – damit liegen Sie garantiert richtig.
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Fleisch ist Vertrauenssache Fleisch ist nicht nur eines der ältesten Nahrungsmittel, sondern auch eines der biologisch wertvollsten. Das tierische Eiweiß ist für den Menschen sehr gut verwertbar, außerdem enthält Fleisch eine Vielzahl lebenswichtiger Stoffe wie Eisen und B-Vitamine. Das Angebot an heimischem Fleisch mit dem „Qualität Tirol“ Gütesiegel ist vielfältig und abwechslungsreich und reicht vom zarten Berglamm über herzhaftes Rind (Grauvieh Almochs, Jahrling, Kalbl und Bio-Kalbl) bis hin zum Schwein (Alm- und Hofschwein), das vorwiegend zu Speck und Kaminwurzen veredelt wird. Seit letztem Jahr wurden diese „klassischen“ Fleischspezialitäten mit dem Gütesiegel „Qualität Tirol“ um zwei Würstelsorten erweitert – weil‘s nicht wurst ist, wo‘s herkommt. Und so gibt es nun auch die Edelweiße, die Tiroler Weißwurst aus Qualitätsfleisch vom Kalbl und
Hofschwein, verfeinert mit wildem Bergschnittlauch, sowie den würzigen Edelbrater aus 100 % Kalbfleisch. Je nach saisonalem Angebot gibt es Tiroler Fleisch im Lebensmittelhandel (siehe Tabelle). • Tiroler
Grauvieh Almochs: ausgesuchte Hörtnaglfilialen (in allen anderen auf Bestellung) • Tiroler Alm- und Hofschwein: Speck vom Almschwein: Hörtnagl Speck, Kaminwurzen und Marende vom Hofschwein: Hörtnagl, MPREIS und SPAR • Tiroler Berglamm: SPAR, EUROSPAR und INTERSPAR • Edelbrater: SPAR, EUROSPAR und INTERSPAR • Edelweiße: Hörtnagl, MPREIS, SPAR, EUROSPAR und INTERSPAR • Tiroler Jahrling: MPREIS • Tiroler Kalbl: SPAR, EUROSPAR und INTERSPAR • Tiroler Bio-Kalbl: MPREIS
stark in der region
MPREIS . Pionier einer erfolgreichen Zusammenarbeit mit den Tiroler Bio-Bauern
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Kulinarischer Tausendsassa „In den AlpbachTaler kommt nur die reinste Heumilch aus dem Alpbachtal, denn so bleiben Geschmack und Aussehen unverwechselbar“, erklärt Hubert Rendl von der Käserei Reith im Alpbachtal und Produzent des Gustostückerls. Der „Qualität Tirol“ AlpbachTaler ist ein Schnittkäse mit elfenbeinfarbigem bis gelben, geschmeidigen Teig und zarter Bruchlochung aus Heumilch, die sich im Allgemeinen hervorragend zur Herstellung von Käse eignet. Die Milch begeistert durch ihren besonderen Geschmack, denn sie stammt von Kühen, die sich ausschließlich von frischem Gras, Kräutern und Blumen im Sommer sowie Heu und Getreideschrot im Winter ernähren. In der Käserei Reith reift der AlpbachTaler 20 Tage bei hoher Luftfeuchigkeit und wird hier zu einem cremig-schmelzenden kleinen Laib mit erfreulich bissfester Rinde. Seine Vorzüge machen ihn zu einer Berühmtheit wie das einmalig schöne Tal, dem er seinen Namen verdankt. Und so hat es dieser Käse auch in die „Kasrunde“ geschaff t, die aus sechs köstlichen Käsen besteht und die Vielfalt unseres Landes repräsentiert. Der pikante Geschmack des AlpbachTalers macht ihn zu einer vielseitigen Speise – pur wie zum Kochen (zum Überbacken z. B. eines herzhaften Koteletts vom Tiroler Berglamm, als Soße oder in Strudelteig gebacken). Erhältlich ist der AlpbachTaler in kleinen Laiben von 200 g bei SPAR, EUROSPAR und INTERSPAR, EUROGAST Riedhart und im Käseladen der Käserei Reith im Alpbachtal.
Früher eher als Arme-Leute-Essen verstanden, liegen Erdäpfel heute in der modernen Küche voll im Trend. Erdäpfel sind für eine gesunde Ernährung wie geschaffen, denn sie enthalten kein Fett, dafür viele Ballaststoffe und komplexe Kohlenhydrate. Außerdem passen sie zu fast jedem Gericht. Erdäpfel werden nach Kocheigenschaften in festkochende, vorwiegend festkochende und mehlige Sorten eingeteilt, wonach sich auch ihre Verwendung richtet. „Qualität Tirol“ Erdäpfel gibt es in den Sorten Tiroler Mehlige und Tiroler Speckige, dazu gibt es von Anfang Juli bis Mitte August die Tiroler Frühen.
Ei, ei, ei Ebenfalls neu seit dem letzten Jahr: das „Qualität Tirol“ Goggei. Die vielen Inhaltsstoffe – vor allem im Dotter – machen das Ei zu einem wertvollen Lebensmittel. Aufbewahren sollte man sie generell kühl, trocken und lichtgeschützt und mit der stumpfen Seite
nach oben, da sich dort die Luftkammer befindet. Seine hervorragende Qualität verdankt das „Qualität Tirol“ Goggei der artgerechten Tierhaltung. Jede Henne bekommt mindestens 10 qm Auslauf und beste Fütterung. Aufgrund des natürlichen Futters, wie Gräser und Kräuter, die die Hühner im Freien finden, enthalten Freilandeier mehr essentielle Omega-3-Fettsäuren sowie Vitamin A und E im Vergleich zu Eiern aus Boden- oder Käfighaltung. Außerdem bekommen die Hühner ausschließlich hochwertiges, geprüftes Futter mit einem idealen Maisanteil, der für eine schöne Farbe des Dotters sorgt. Erhältlich ist das „Qualität Tirol“ Goggei in der 4er- und 6er-Packung bei SPAR, EUROSPAR und INTERSPAR.
Versuchung mit Biss Der Apfel gilt als der König der Früchte und ist schon seit über 2000 Jahren für seine heilkräftige Wirkung bekannt. Er regt die Verdauung an, stärkt die Abwehrkräfte, senkt das Cholesterin und ist sehr reich an Vitaminen. Wenngleich Tirol nicht zu den größten Apfelanbaugebieten zählt, so ist es doch eines der feinsten. Unser alpines Klima ist ideal für den Qualitätsanbau von Obst geeignet und sorgt für frische, knackige und saftige Früchte.
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Bei Klein und Groß besonders beliebt sind die herrlichen Tiroler Äpfel, von denen nur jene das „Qualität Tirol“ Gütesiegel erhalten, die aus integriertem Anbau oder Bioanbau stammen, zum optimalen Reifezeitpunkt mit Sorgfalt geerntet werden und die strenge Sortierung mit dem Ergebnis „Extraklasse“ oder „Klasse I“ bestehen. Tiroler Apfelsorten: Elstar, Gala, Arlet, Jonagold, Golden Delicious, Idared, Topaz und Boskoop
3 6 5 Tage im Jahr geĂśf f net
Warme KĂźche
FrĂźhstĂźck ab 7.00 Uhr
12.00 - 21.00
PIZZA 18.00 - 21.30 Uhr
MI - SO
Eis & Kuchen hausgemacht
PIZZA & SPEISEN auch zum ! Mitnehmen
STUMM - Zillertal DorfstraĂ&#x;e ¡ Familie Tipotsch Telefon 0 52 83 / 22 69
9</, -05+,5 ),0 ,05,9 (<:A,0; 05 <5:,9,4 /6;,3 (4 +69-73(;A (\MTLYRZHTL )LYH[\UN SPLILUZ^Â…YKPNL )L[YL\\UN \UK KPL 3PLIL a\T )LY\M Âś ZWÂ…YIHY PT NHUaLU /H\Z <UZLYL 5HJOTP[[HNZQH\ZL ILZ[LO[ ]VY^PLNLUK H\Z ;PYVSLY 7YVK\R[LU .HZ[MYL\UKZJOHM[ PZ[ \UZLY VILYZ[LZ .LIV[
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Als echtes „Tiroler Wirtshaus“ bieten wir Ihnen besondere Schmankerln aus der heimischen KĂźche. Verarbeitet werden hauptsächlich saisonale Produkte – zusammengestellt auf der mehrmals wechselnden Tageskarte.
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Tä g lich 7 .0 0 - 2 3 .0 0 U hr
Tirol Milch – wertvolles Gut, mit Bedacht gesammelt Das Milchsammelwesen in Tirol ist einzigartig und mit seiner aufwändigen Struktur mit keinem anderen Land vergleichbar.
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Jeder in Tirol kennt sie. Man sieht sie überall und überholt sie meistens – die Milchsammelwägen der Tirol Milch. Manch einer macht sich auch Gedanken darüber, wie denn die köstliche Tiroler Vollmilch ins praktische Packl kommt – natürlich möglichst rasch und ohne Umwege.
Fleißige Sammler im Auftrag der Tiroler Milch
Hinter jeder Milchpackung stehen viele fleißige Helfer, die tagtäglich um das wertvolle Gut bemüht sind. So auch unsere fleißigen Milchsammelwagenfahrer.
Fast 2.000 Plätze gibt es landesweit, an denen von den Tiroler Bauern frische Milch zur Abholung bereitgestellt wird. Almen, Bauernhöfe oder örtliche Sam-
Das Milchsammelwesen in Tirol ist einzigartig und mit seiner aufwändigen Struktur mit keinem anderen Land vergleichbar. Es beschreibt ein „Rohstoff fördern“ der besonderen Art.
ess.kultur melstellen sind es, von denen ein Tirol-Milch-Sammelwagenfahrer den besten Rohstoff ins Tal bringt. Das höchstgelegene „Milchplatzerl“ ist während der Sommermonate die Idalp oberhalb von Ischgl, welche auf 2.300 m Seehöhe liegt. Für Tirol Milch sind 23 Sammelwägen im Einsatz und nicht weniger als 63 Sammelwagenfahrer, die ihre 18- bzw. 26-Tonner geschickt auch über die schmalsten Almwege lenken. Im Milchsammelwesen gibt es keine Wochenenden oder Feiertage. Es gibt genau 365 Tage im Jahr, die sich auch nicht immer gleich gestalten. Perfekt geplante Touren sind notwendig, um ein reibungsloses Sammelwesen gewährleisten zu können. Gerade während des Almsommers ist dies besonders wichtig. Denn dann führen die Wege der Sammelwägen noch ein paar Höhenmeter weiter hinauf. „Die Milch aus den hintersten Winkeln Tirols abzuholen ist oft kein Honiglecken, aber dort gibt es nun mal die beste“, sagen langerfahrene Milchsammelwagenfahrer, die sich immer an eine ganz genaue Tourenplanung halten müssen, damit später in der Molkerei alles nach Plan läuft. Ein Milchsammelwagen muss auf seiner täglichen Tour bis zu 60-mal stehen bleiben. An den Sammelstellen wird die Milch in Windeseile in die Tanks gefüllt. Während der Tour werden bereits Tests durchgeführt, um sofort die tadellose Qualität feststellen zu können.
Einzigartig am Sammelwesen der Tirol Milch ist auch die Tatsache, dass vier verschiedene Milchsorten getrennt voneinander gesammelt werden. So wird neben der gentechnikfreien Milch auch Biomilch, Heumilch und Bio-Heumilch separat erfasst. Das macht die Tourenplanung natürlich noch anspruchsvoller. Weiters müssen aufgrund der Almtouren, die im Mai starten, die Wege für vier Monate komplett umorganisiert werden, da die Milchkühe zum Großteil ihre Adresse über den Sommer ändern. Wenn die Sammelwägen von ihren Touren zurückkommen, ist ein Wagen um rund 20.000 l schwerer und die Fahrer um viele neue Geschichten und Eindrücke reicher. Ist es doch ein schöner Beruf, bei dem man sozusagen „auf Du und Du mit der Kuh“ ist.
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Tiroler Milch in Zahlen In Tirol gibt es rund 5.700 Milchbauern und -bäuerinnen bei denen 56.000 Milchkühe in den Ställen und auf den Weiden stehen. Etwa 4.000 der Landwirte sind Tirol-MilchLieferanten. Bei der Tirol Milch werden pro Jahr ca. 220 Mio. kg Milch zu mehr als 200 verschiedenen Produkten verarbeitet. 21 % der von Tirol Milch verarbeiteten Milch stammen aus dem Bezirk Kufstein, gefolgt von Kitzbühel mit 20 % und den Schwazer Milchlieferanten mit einem Anteil von 18 %. Innsbruck Stadt bzw. Land stellen 16 % der Gesamtmilchmenge. Ost tirol bezieht am Standort Lienz 14 % der gesamten Milch, welche auch vor Ort bei der Tirol Milch in Lienz verarbeitet wird. Imst (6 %) und Landeck (5 %) stellen die kleinsten Anteile.
www.tirolmilch.at eco.nova 71
Text: Marina Kremser
Heimat am Teller Die Küche der vergangenen Jahre und Jahrzehnte wurde immer internationaler. Blitzgerichte aus dem Wok und exotische Gewürze eroberten die heimischen Herde und auch Restaurants folgten diesem Trend. Essensrituale sind dem „Fast Food“ gewichen. Heute geht man wieder vermehrt zurück zum Ursprung, besinnt sich auf gewachsene Werte und die Heimat. Auch auf dem Teller.
Heidi und Roland Dengg verwöhnen mit traditionellen, handgemachten Köstlichkeiten
dengg krapfen & knödel manufaktur Joahnnesfeldstraße 30 6111 Volders Tel.: 0664/16 23 560 Fax: 05224/93 917 office@dengg.info www.dengg.info Direktverkauf: Mo. bis Do. von 8 bis 18 Uhr Mi. von 8 bis 19 Uhr
Wie zu Omas Zeiten Vor allem die jüngere Generation weiß mit den traditionsreichen Rezepten von Schlutzkrapfen oder Kasknödel heute nur noch wenig anzufangen. Manch einer kennt sie allein aus Omas oder der elterlichen Küche und so versanden viele traditionelle Rezepte, die früher noch von Generation zu Generation weitergegeben wurden. Einige Gerichte sind auch der Schnelllebigkeit zum Opfer gefallen, denn selbstgemachte Knödel oder Krapfen brauchen Zeit und zugleich eine Portion handwerkliches Geschick. Heidi und Roland Dengg halten gemeinsam mit ihrem Team in der dengg krapfen und knödel manufaktur den Gedanken der kulinarischen Tradition hoch und bieten mit ihren handgemachten Köstlichkeiten jedem, ob Gastronomie oder daheim, die Möglichkeit, heimische Gustostückerl einfach und in höchster Qualität zu genießen. Alle Produkte – vom Schlutzkrapfen in vielen Variationen über Knödel und unterschiedliche Krapfen von herzhaft bis süß – werden von Hand gemacht und nach
traditionellen, überlieferten Rezepten sowie modernen Interpretationen ohne Konservierungsstoffe und Geschmacksverstärker zubereitet. Diese Natürlichkeit lässt klassische Zillertaler Kaskrapfen, saftige Semmel- und gschmackige Speckknödel oder Schlutzkrapfen mit herzhafter Kürbis- oder Steinpilzfülle so schmecken, wie man sie aus der Kindheit kennt. Mit geschmolzener Butter und frisch geriebendem Parmesan werden etwa Spinatknödel zum kulinarischen Vergnügen, mit Puderzucker bestreut und mit Minze garniert sind die Apfel-Feigen-Nusstascherln auch ein optischer Genuss. Perfekt in die Jahreszeit passen zudem die neuen Maronikrapfen, die den Sommer kulinarisch sanft in den Herbst überleiten. Die Teigwaren bekommen Sie tiefgekühlt entweder direkt bei der dengg krapfen & knödel manufaktur in Volders sowie im ausgewählten Groß- und Einzelhandel (Verkaufsstellen finden Sie auf der Internetseite www.dengg.info unter „vertrieb“). Nach kurzem Kochen oder Frittieren sind sie bereits fertig für den Verzehr. Tiroler Hausmannskost in Reinkultur schnell und einfach zubereitet!
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Gepflegt feiern und zu günstigen Konditionen speisen – z. B. hier im Restaurant Froschkönig in Hötting West
Perfekt für Klein- und Mittelbetriebe: Innsbrucks neue Adressen für gepflegtes Feiern Der „Froschkönig“ und das Restaurant „Am Tivoli“ sind Innsbrucks begehrte neue Adressen für gepflegte Feiern. „Geschlossene Gesellschaft“ ermöglichen die beiden freundlichen Restaurants für Gruppen bis zu 120 Personen. Gepflegtes Ambiente, zuvorkommendes Personal und vor allem die vorzügliche Küche zeichnen die beiden Restaurants aus: Jede Küche steht unter der Leitung eines erfahrenen und in Innsbruck bekannten Kochs. Festliche Menüs können ebenso wie à la carte geplant und vorbereitet werden. Das ausgezeichnete, flexible und hervorragende PreisLeistungs-Verhältnis ist in Innsbruck und Umgebung
Café Restaurant „Am Tivoli“
nur schwer zu finden! Zur Planung einer individuellen Feier steht mit Frau Sieglinde Schöpf unter Tel. 0664800 931200 eine versierte Gastronomin zur Verfügung. Frau Schöpf berechnet Ihnen gerne ein unverbindliches Angebot. Beide Restaurants verfügen darüber hinaus über eine elegante Bar, wo schon so manche Firmenfeier ihren gemütlichen Ausklang fand. Aber Achtung: Eine rechtzeitige Buchung empfiehlt sich – für z. B. eine festliche Weihnachtsfeier – jetzt schon! Im Vorjahr waren beide Restaurants Anfang Dezember für die weihnachtsnahen Tage ausgebucht.
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Küche: Ernst Engl Adele-Obermayr-Str. 14 6020 Innsbruck
Restaurant Café Froschkönig Küche: Peter Kerschner Technikerstraße 84 6020 Innsbruck Termin- und Festplanung: Sieglinde Schöpf Tel.: 0664/800 93 1200
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Text: Paul Salchner Fotos: Florian Schneider
Frische braucht den kurzen Weg Der Tiroler Lebensmittelhandel setzt zunehmend auf regionale Produkte – aus gutem Grund: Wer beim Lebensmitteleinkauf häufig zu saisonalen und heimischen Produkten greift, der kauft Qualität, hat garantiert frische Ware in seinem Einkaufswagen und sichert so nebenbei auch noch heimische Arbeitsplätze.
„Unsere Kunden wollen wissen, welches Produkt wie angebaut wird und welche Spritzmittel zum Einsatz kommen.“ Mag. Patricia Niederwieser
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Gutes Essen und gutes Trinken sind für viele Menschen ein wichtiger Teil der Lebensqualität, zu der auch der Lebensmittelhandel sein Scherflein beitragen kann: „Wir sorgen dafür, dass möglichst viele Lebensmittel aus der Region in den Regalen vorkommen, die den Weg in die Einkaufskörbe unserer Kunden fi nden. Natürlich bekommt der Kunde bei uns auch alle Waren des täglichen Bedarfs“, beschreibt KR Marcus Wörle, Obmann des Gremiums des Lebensmittelhandels in der Wirtschaftskammer Tirol, die Stärken des Tiroler Lebensmittelhandels. Ferner wird ihm eine weitere wichtige Funktion zuteil, die nicht genug wertgeschätzt werden kann: „Vor allem im ländlichen Raum ist ein Lebensmittelgeschäft ein Ort, an dem man sich triff t. Viele Lebensmittelhändler identifi zieren sich mit der Gemeinde, in der sie ihren Standort haben, und mit den dort lebenden Menschen, die regelmäßig bei ihnen einkaufen. Man freut sich als Lebensmittelhändler mit seinen Kunden, wenn es etwas zu feiern gibt, aber man trauert auch mit ihnen, wenn diese einen Anlass dazu haben“, beschreibt Wörle
jene Funktion der Lebensmittelhändler, die weit hinausgeht über das bloße Bereitstellen der Waren.
Wunsch nach regionalen Produkten Dass Produkte aus der Region bei den Konsumenten sehr beliebt sind, bestätigt Patricia Niederwieser, die einen Obst- und Gemüsehandel in der Innsbrucker Museumstraße betreibt: „Viele Kunden fragen sogar gezielt nach, wo genau die Ware herkommt. Wenn wir ihnen versichern, dass sie aus Tirol stammt, dann merken wir manchmal, dass sie sich darüber richtig freuen und erleichtert sind. Was gibt es schließlich Schöneres, als den ersten Salat oder den ersten Spinat, der frisch von den Bauern der Umgebung geerntet wurde, zuhause zu verarbeiten?“ In ihrem Geschäft setzt sie voll und ganz auf Regionalität, wobei der Begriff bei ihr neben Tirol auch Bayern und Südtirol sowie das Trentino mit einschließt: „Schließlich sind Waren etwa aus Bozen schneller bei uns als jene aus dem Burgenland.“ Ganz auf die Tiroler Regionalität kann man sich ohnehin nicht besinnen, denn aufgrund
Hohe Qualität zu einem fairen Preis Heimische Produkte sind bei den Kunden beliebt, doch worin liegen ihre Stärken genau begründet? Dazu meint KR Wörle: „Regional hergestellte Le-
bensmittel sind einzigartig in puncto Frische und Qualität. Sie heben sich vom globalen Einheitsbrei ab und schmecken ausgezeichnet. Außerdem weiß man, wo die Ware herkommt. Das vermittelt den Kunden ein gutes Gefühl. Deshalb nimmt auch die Zahl derer zu, die immer öfter zu hochwertigen Lebensmitteln aus der Region greifen und dafür auch bereit sind, einen etwas höheren Preis zu bezahlen.“ Zu den in den Medien in den vergangenen Monaten zunehmend aufgetauchten Horrormeldungen, dass die Preise für Lebensmittel um bis zu zehn Prozent gestiegen sind, meint der Gremialvorsteher der Tiroler Lebensmittelhandels: „Natürlich kann es beim einen oder anderen Produkt tatsächlich zu einer solch starken Preissteigerung gekommen sein. Vielfach hängt diese aber nicht mit dem Produzenten der Ware oder dem Lebensmittelhandel zusammen, sondern liegt in anderen Ursachen begründet, wie etwa den gestiegenen Treibstoff preisen. Der Lebensmittelhandel versucht jedenfalls mit allen Kräften, den Konsumenten faire Preise für qualitativ hochwertige Waren zu bieten.“
Wiedergeburt der Nahversorgung
{ Saisonaler Rezepttipp } Oma Frieda’s Apfelknödl für 4 Personen als Dessert
Zutaten 600 g Boskopäpfel (wenn sie frisch vom Baum sind, eine Woche abliegen lassen! Alternativ einen mürben Apfel) 1 Zitrone 2 Eier 1 Pkg. Vanillezucker 150–200 g Mehl, je nach Reifegrad der Äpfel 125 g Butter Salz Zimt Zucker Zubereitung Die Äpfel schälen und sogleich fein hacken, Saft und geriebene Schale von einer Zitrone daruntergeben. Die Eier verquirlen, eine Prise Salz und den ganzen Vanillezucker daruntermischen und unter die Apfelmasse mischen. Danach wird das feingesiebte Mehl untergehoben. Knödel formen, die gerade zusammenhalten, und in wallendes Wasser legen. Wenn die Knödel obenauf schwimmen, sind sie fertig. Die Butter in einer Pfanne leicht braun aufschäumen lassen, über die angerichteten Knödel gießen und mit Zimtzucker bestreuen.
Guten Appetit! Das Rezept wurde freundlicherweise von Patricia Niederwieser zur Verfügung gestellt!
Am liebsten haben es die Kunden natürlich, wenn sie die regionalen Produkte möglichst in Wohnortnähe einkaufen können. Nicht immer ist das möglich, weil es in manchen Tiroler Orten keinen Lebensmittelhändler gibt. „Derzeit sind davon rund 60 der 279 Gemeinden betroff en. Man muss in diesem Zusammenhang auch berücksichtigen, dass es in etwa 30 Tiroler Gemeinden nie einen Lebensmittelhändler gegeben hat. Doch es scheint so zu sein, als ob die Nahversorgung zurückkehrt. Immer wieder werden Lebensmittelgeschäfte in kleineren Orten neu eröff net. Auch Supermarktketten siedeln sich dort an, teilwieise mit einem kleineren Sortiment als üblich“, meint Wörle.
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der landschaftlichen Gegebenheiten und des Klimas könnten hier sowieso nicht alle Lebensmittel erzeugt werden, die wir Tiroler brauchen.
„Regionalität spielt gerade beim Lebensmitteleinkauf eine wichtige Rolle. In puncto Frische sind die heimischen Produkte unschlagbar. Man trägt durch bewusstes Einkaufen aber auch dazu bei, dass Tiroler Arbeitsplätze gesichert werden.“ KR Markus Wörle
Hundertprozentige Frischegarantie Typische Nahversorger in puncto Vitaminen sind die Tiroler Obst- und Gemüsehändler, die ihre Ware, so weit es möglich ist, von Tiroler Bauern beziehen. Frische ist ihr oberstes Gebot: „Wir haben kein Zentrallager, sondern bestellen nach Bedarf. Wenn wir zum Beispiel bei unserem Vertragsbauern um 15 Uhr Salat bestellen, haben wir die Ware noch am selben Tag im Haus. Der Kunde bekommt damit jene Frische bei den Waren geboten, die er sich wünscht“, erklärt Patricia Niederwieser. Natürlich halten die Obst- und Gemüsehändler in ihren Geschäften für ihre Kunden laufend saisonale Produkte bereit: „Derzeit sind wieder Äpfel aktuell, wie etwa Boskop, aus denen man herrlich schmeckende Boskop-Knödel herstellen kann, wie es schon meine Oma getan hat. Auch auf die Stanzer Hauszwetschke aus dem Oberland dürfen sich verwöhnte Gaumen und Obstliebhaber wieder freuen – eine wahre Delikatesse. Erhältlich ist sie unter anderem bei ausgesuchten Obst- und Gemüsehändlern“, empfiehlt Niederwieser.
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Von Äpfeln und anderem ... „Unsere Kunden entdecken derzeit den Apfelriegel für sich, den wir seit kurzem im Sortiment haben – ein Softriegel aus Äpfeln, Dinkel, Mandeln und Honig, der unsere neuen Apfelsäfte aus Südtirol perfekt ergänzt. “ Martin Stauder
Obst und Gemüse Stauder in der Innsbrucker Pradler Straße hat sich seit jeher der Frische und Qualität verschrieben. Deshalb geht man auch keine Kompromisse ein, wenn es um die Produkte geht, die es in die Verkaufstheke schaffen. Dabei ist Martin Stauder neuerdings auf den Apfel gekommen ...
Martin Stauder hat sich mit seinem Obst- und Gemüsegeschäft auf Premiumprodukte spezialisiert, die halten, was sie versprechen. Die Palette ist vielfältig und gleichzeitig speziell und exotisch. Neben heimischen, saisonalen Produkten – was an regionalen Erzeugnissen zu bekommen ist, wird natürlich auch hier bezogen – führt Stauder eine Reihe an exotischen Früchten, die mehrmals wöchentlich über München oder Verona bezogen werden; perfekte Beratung inklusive, wie Sie das Obst und Gemüse am besten verwerten können. Doch was nicht den strengen Qualitätsanforderungen entspricht, kommt nicht ins Geschäft. Die meisten Kundenwünsche können jedoch sofort erfüllt werden und falls nicht, werden Waren auch gerne auf Bestellung besorgt. Obst und Gemüse Stauder ist daneben immer auf der Suche nach neuen Qualitätsprodukten, um das Sor-
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timent für seine Kunden zu erweitern. Fündig wurde man kürzlich in Südtirol bei Thomas Kohl und seinen Bergapfelsäften, die nach allerhöchsten Qualitätskriterien am Ritten hergestellt werden und Martin Stauder ebenso wie seine Kunden überzeugen. Was in Südtirol landauf, landab mit viel Aufmerksamkeit und Liebe in den Weinbergen betrieben wird, setzt Thomas Kohl auch in den Apfelgärten um: die sorgsame Auswahl der Sorten, die liebevolle Pflege rund ums Jahr und das Wissen um das Geheimnis des Geschmacks. Denn die Qualität des Saftes entsteht, so lange der Apfel noch am Baum hängt. Deshalb wird er erst vollreif geerntet und in der Folge so schonend weiterverarbeitet, dass die Qualität und der Geschmack nicht zerstört werden. Die Bergapfelsäfte gibt es in sechs verschiedenen reinsortigen Varianten, wobei jede Apfelsorte ihre ganz individuelle Prägung entwickelt. In sechs Fällen werden dem Bergapfelsaft
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Pure Frische aus Südtirol Die Apfelsäfte von Thomas Kohl – vertrieben über Pur Südtirol im Kurhaus Meran und neuerdings erhältlich bei Obst und Gemüse Stauder in Innsbruck – sind ein Fest für den Gaumen. Basis sind gesunde, saftige Bergäpfel aus eigenem Anbau, geerntet in voller Reife auf 900 Metern am Ritten in Südtirol. Ein Qualitätsprodukt von Mutter Natur. Die Weiterverarbeitung (Pressung, Pasteurisierung ...) erfolgt so schonend wie möglich, Konservierungs- und andere Zusatzstoffe sind tabu. Heraus kommen sortenreine Gourmet-Bergapfelsäfte und Cuvées aus Bergapfelsaft und frischen Frucht- und Gemüsesäften, die man probiert haben muss, um ihren unvergleichlichen Geschmack zu erfahren.
noch Begleiter in Form von Frucht, Beeren oder Gemüse zur Seite gestellt, die im Zusammenspiel ein ganz neues Geschmackserlebnis bieten. In den Cuvées unter dem Namen „Gourmet+“ und den kreativ-innovativen Beinamen, die dem Charakter des Inhalts ein Gesicht geben, verbinden sich jeweils zwei starke Aromen zu einem harmonischen Ganzen, wobei „durch den hohen Anteil an Apfelsaft immer eine angenehme Säure erhalten bleibt“, erklärt Martin Stauder. Neben den naturreinen Säften bekommen Sie bei Obst und Gemüse Stauder neuerdings auch den erfrischenden Apfelsekt S‘Pom (aus dem lateinischen Spuma für Schaum und Poma für Apfel), für den das Team von Pur Südtirol den fruchtig-feinperligen Apfelsekt wiederentdeckt hat. Der niedrige Alkohlgehalt von 6,5 % macht ihn zum idealen Aperitif, er passt aber auch wunderbar zu leichten Vorspeisen, Weich- oder Frischkäse, z. B. mit Apfelchutney serviert. Neben diesen Neuzugängen ist bei Obst und Gemüse Stauder aber alles beim Alten geblieben. Gott sei Dank, denn die kompetente Beratung und den hervorragenden Service möchte man nicht missen. So bietet Stauder bei Bedarf eine kostenlose Hauszustellung innerhalb Innsbrucks an, auch individuelle Geschenke in Form von kreativen Obst- oder Gemüsesträußen werden nicht nur liebevoll zusammen-, sondern auf Wunsch auch zugestellt. Auch Büros werden für die gesunde Jause (regelmäßig) mit Obstkörben beliefert. Und natürlich können Sie Ihre frisch geriebenen Nüsse, die hier in einer Riesenauswahl erhätlich sind, auch künftig grammgenau abwiegen lassen, was vor allem für (Weihnachts-)Bäckerei mehr als praktisch ist. Dazu gibt‘s ein breites Sortiment an Trockenfrüchten und Backzutaten, damit die Kekse garantiert gelingen ...
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„Unsere Bergapfelsäfte sind ein idealer Durstlöscher für zwischendurch. Sie sind aber auch eine elegante und feine Alternative zum Wein als Speisenbegleiter oder für den Sologenuss.“ Thomas Kohl
Die Säfte sind perfekt als Durstlöscher aber auch als Speisebegleiter. Die unterschiedlichen Saftsorten harmonieren dabei – wie beim Wein – mit unterschiedlichen Gerichten. Hier ein kleiner Überblick über die vielfältigen und kreativen Mischungen. Gourmet-Bergapfelsäfte • Gravensteiner – der Verführer: kräftig und typisch, leicht erdig und natürlich. Passt zu Vorspeisen, Meeresfrüchten und Nudelgerichten. • Jonagold – der Elegante: intensiv und süß, seidig im Abgang. Perfekt zu hellem Fleisch, Frischkäse und Desserts. • Pinova – der Adelige: durch sein harmonisches Säurespiel empfiehlt er sich zu leichten Vorspeisen, Knödeln oder Blauschimmelkäse. • Rubinette – der Vielfältige: vollmundig und frisch harmoniert er mit Spargel, gegrilltem Gemüse oder Fisch. • Rouge – der Rebell: erfrischend säuerlich bietet er sich als Aperitif, zu asiatischen Gerichten und Gemüseterrinen an. • Elstar – der Knackige: fein-säuerlich bis süß. Gut zu Risotto, Speck oder gebackenen Südtiroler Desserts. „Gourmet+“-Säfte Bergapfelsaft mit • ... Johannisbeere – Harry + Sally: sehr erfrischend und lecker zu Vorspeisen, Speck, Käse und Wurst. • ... Holunder – Elvis + Priscilla: klar und süß passt er perfekt zu Wild, Lamm und Wildgeflügel. • ...Himbeere – Jacky + John: saftiger, fruchtbetonter Trendsetter zu gebratenem Fleisch, Kaninchen oder geräuchertem Fisch. • ... Karotte – Romeo + Julia: strukturiert und füllig. Passt zu Wok-Gemüse oder kräftigen Fischgerichten. • ... Marille – Don Camillo + Peppone: reif, saftig und süß, besonders empfehlenswert zu kräftigen Fischgerichten, Kalbfleisch oder Schnittkäse. • ...Heidelbeere – Sophia + Carlo: tiefdunkel, samtig und weich. Hervorragend zu dunklem Fleisch, Hartkäse oder klassischen Fleischgerichten.
stauder. obst. gemüse. südfrüchte Premiumqualität seit 1924 Pradler Straße 55 6020 Innsbruck Tel.: 0512/341187 qualitaet@obst-stauder.at www.obst-stauder.at Öffnungszeiten: Mo. bis Fr. von 8 bis 12 Uhr und von 15 bis 18:30 Uhr, Sa. von 7:30 bis 12 Uhr
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„Wir sind ein Familienbetrieb, bei dem jedes Familienmitglied mit Herz bei der Sache ist. Davon profitieren unsere Kunden, die über den Lebensmittelund den Spezialitätenhandel unsere qualitativ hochwertigen Produkte beziehen können.“ Stefan Mair
Vertrauter Geschmack aus Tirol Im Tiroler Lebensmittelhandel werden weit über 1000 heimische Produkte angeboten, unter anderem eine Vielzahl verschiedener Obst- und Gemüsesorten. Einer der Produzenten ist Stefan Mair aus Rietz, dessen Beerenobst frisch oder weiterverarbeitet (z. B. als Marmelade oder in Form von Spirituosen) über Verkaufsstände, aber auch über den Lebensmittelhandel in die Einkaufskörbe gelangt.
Text: Paul Salchner Fotos: Florian Schneider, Mair‘s Beerengarten
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Herrlich fruchtig duftet es in Mair‘s Beerengarten in Rietz. Neben der Nase freut sich auch das Auge ob der bunten Vielfalt an Früchten, die man dort erblickt: Auf rund acht Hektar Fläche wird Beerenobst wie unter anderem Brombeeren, Heidelbeeren, Himbeeren und Johannisbeeren, aber auch Steinobst wie Kirschen, Zwetschken und Marillen geerntet. Mit dem Anbau von Früchten begonnen hat Familie Mair im Jahr 1988. Bald musste man sich entscheiden, was mit
jenen geschehen soll, die nicht frisch verkauft werden konnten. „Mein Vater entschloss sich, sie weiterzuverarbeiten. Heute haben wir um die 100 Produkte im Sortiment, zum Beispiel Marmeladen, Trockenfrüchte, Säfte, Schnäpse oder Edelbrände“, erzählt Stefan Mair. Rund ein Drittel der geernteten Früchte wird frisch zum Verkauf angeboten, zwei Drittel werden verarbeitet. Die Erntemenge liegt zwischen 40 und 50 Tonnen jährlich. Geerntet wird von Juni bis Oktober.
Familie Mair ist damit einer von vielen heimischen Produzenten, die den Tiroler Lebensmittelhandel und in weiterer Folge die Konsumenten mit regionalen Produkten versorgen. „Unsere frischen Früchte gelangen nach der Ernte über sechs Verkaufsstände in der Region, die zwischen Inzing und Imst liegen,
sowie über den Lebensmittelhandel (Regionalpartner MPreis) zu den Kunden. Dadurch vermeiden wir lange Transportwege, die die Früchte kaputt machen würden“, erklärt Stefan Mair. Die verarbeiteten Früchte werden über den Spezialitätenhandel vertrieben (Metzgereien, Bäckereien ...). Außerdem findet man sie in den Feinkostgeschäften von Hörtnagl. „Mit dem Tiroler Lebensmittelhandel haben wir heimische Produzenten auf alle Fälle einen starken Vertriebspartner. Ganz egal, ob es sich um einen Gemüsebauern aus Thaur, einen Obstbauern aus Haiming oder um unseren Beerengarten aus Rietz handelt“, streut Mair Lorbeeren.
Wichtige Bewusstseinsbildung
{ Rezepttipp } Nudelpfanne mit Tiroler Vogerlsalat Menge reicht für 1 große Portion als Hauptspeise
Zutaten 80 g beliebige Vollkornnudeln 4 dünne Scheiben Karreespeck, in Streifen schneiden (20 g) 1 EL Olivenöl 1 Zehe Knoblauch, hacken oder pressen 1 gute Hand voll sehr aromatische kleine Tomaten (ca. 150 g), halbieren oder große Tomaten in Stücke schneiden, besonders gut schmecken Tomaten der Sorte Marinda Evtl. 1 TL Ajvar (Paprikapaste) ein Schuss Tabasco- oder Chilisauce Zum Vollenden 1 EL frisch gehobelter Bergkäse, mindestens 1 ½ Jahre gereift (15 g) Kräutersalz, frisch gemahlener Pfeffer 1 gute Hand voll Vogerlsalat Zubereitung Nudeln in Salzwasser al dente garen. In der Zwischenzeit den Speck bei kleiner Flamme anrösten, Öl, Knoblauch, Tomaten und Nudeln hinzufügen. Kurz erhitzen. Würzen. Vom Herd nehmen. Vogerlsalat locker untermischen. Auf einem Teller anrichten, mit Bergkäse bestreuen und sofort servieren. Als Beilage passt Salat.
Guten Appetit! Nährwerte pro Portion: 445,02 kcal | 21,18 g Eiweiß | 15,84 g Fett 53,49 g Kohlehydrate | 4,46 BE Das Rezept wurde freundlicherweise von Angelika Kirchmaier zur Verfügung gestellt!
Sendetermine „Xund kochen“ (Radio Tirol, Sendetermin: Freitag, 9.40 Uhr) 16. Sept. Couscousfleisch vom Tiroler Grauvieh-Almochs 23. Sept. Bauernrisotto mit Paznauner Almkäse 30. Sept. Vanille-Bio-Bananenmilch 7. Okt. Nudelpfanne mit Tiroler Vogerlsalat 14. Okt. Blitz-Pizza mit Tiroler Karreespeck 21. Okt. Osttiroler Schottsuppe
„Immer mehr Kunden entscheiden sich für Lebensmittel, die von heimischen Produzenten hergestellt oder veredelt wurden. Um diesen positiven Trend voranzutreiben, riefen wir im Juni 2011 zusammen mit der Agrarmarketing Tirol eine Imagekampagne unter dem Gesichtspunkt ‚regionale Produkte beim regionalen Händler‘ ins Leben. Den Kern bildete ein traditionelles Spiel – das so genannte Tirol-Roulette. Konsumenten, die auf Tiroler Produkte setzten, konnten attraktive Preise gewinnen, entweder in ausgewählten Betrieben des Lebensmittelhandels oder im Internet“, erläutert Mag. Matthias Pöschl, Geschäftsführer des Gremiums des Lebensmittelhandels in der Wirtschaftskammer Tirol. Aber auch über weitere Marketingaktivitäten, die ferner den Lebensmittelhandel unterstützen sollen, macht die Sparte Handel auf die Vorzüge regionaler und saisonaler Produkte aufmerksam. So zeigt zum Beispiel die Diätologin Mag. Angelika Kirchmaier in der wöchentlichen Sendereihe „Xund kochen“ auf Radio Tirol, wie man mit regionalen Zutaten äußerst schmackhafte und gesunde Speisen zubereiten kann. Gekocht wird im Rahmen dieser Kooperation zwischen der Sparte Handel der Wirtschaftskammer und Radio Tirol noch jeden Freitag bis zum 21. Oktober, immer um 9.40 Uhr.
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Tiroler Sommerfruchtproduzent
„Durch gezielte Aktivitäten wie das Tiroler Roulette oder die wöchentliche Sendereihe ‚Xund kochen‘ auf Radio Tirol wollen wir auf regionale und saisonale Produkte aufmerksam machen und die Tiroler Lebensmittelhändler unterstützen.“ Mag. Matthias Pöschl
Genussvolles Einkaufserlebnis „Wir begrüßen diese Aktivitäten seitens der Wirtschaftskammer, weil wir davon profitieren. So kann es gelingen, die Kunden dahingehend zu sensibilisieren, dass sie verstärkt zu heimischen Produkten greifen“, glaubt Mair. Er muss es wissen, denn mit Mair‘s Beerengarten ist er einerseits Produzent von Lebensmitteln. Andererseits betreibt er seit Mai 2011 das Innsbrucker Geschäft „Spezialitäten aus der Stiftgasse“. Übernommen hat er es vom früheren Betreiber, nachdem dieser in Pension gegangen war. Nachdem man schon diesen mit eigenen Produkten aus Rietz beliefert hatte, passte Mair nach der Übernahme das Sortiment an und erweiterte es mit nahezu allen eigenen Produkten. Wenn es sich zeitlich ausgeht, bedient Stefan Mair in seinem Geschäft in der Innsbrucker Altstadt auch selbst die Kunden aus aller Herren Länder. Dabei stellt er regelmäßig fest, welch großes Augenmerk die Konsumenten auf fachkundige Beratung im Lebensmittelhandel legen und wie diese dankbar wertgeschätzt wird.
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100 % regional – saisonal frisch am Tisch ... was sonst? Obst-Gemüse Niederwieser – gelebte Regionalität seit bald 100 Jahren!
„Unser Tipp: Verwenden Sie frische Lorbeerblätter für die Zubereitung des erntefrischen Blaukrauts!“
Sonnig gelbe Paprika, fruchtig rote Tomaten, strahlend orange Karotten. Länglich, rundlich, zart und stark. Knackige Salate in sämtlichen Grün-Variationen. Allein schon der Anblick ist faszinierend! Apfel, Birne, Traube, Zwetschke. Die Natur ist eine wahre Künstlerin. Blau, violett bis tiefrot stechen die Beeren heraus. Runde Köpfe von Kürbis, Kohl und Melone lachen aus den Regalen. Daneben gesellen sich die exotischen Klassiker Ananas, Banane und Mango ebenso wie noch nie gesehene Früchte. Die frischen Farben des wohlsortierten Angebots machen das ganze Jahr hindurch Lust auf gesundes, schmackhaftes Obst und Gemüse. Ob vom Baum, Strauch oder Feld. Aus der Erde, dem Beet oder dem Garten. Qualitativ hochwertige Ware ist das Um und Auf bei Obst-Gemüse Niederwieser. Kooperationen mit heimischen Bauern, mit Bio vom Berg und stän-
dige Qualitätskontrollen bei den Lieferanten garantieren das Beste für den Kunden.
Frisch am Tisch Täglich bietet Obst-Gemüse Niederwieser frische Speisen an. Wahlweise zum Mitnehmen oder zum Verzehr direkt vor Ort. Zubereitet aus dem herrlichen Sortiment des Fachgeschäftes gibt es jeden Tag eine abwechslungsreiche Auswahl von hausgemachten Gerichten. Je nach Jahreszeit werden saisonale Leckerbissen serviert. Überbackene Polenta mit Zucchini, Knödel mit Pfi fferlingsoße, Gemüselasagne, eingelegte Antipasti – für jeden Geschmack ist etwas dabei! Im Fachgeschäft bietet eine kleine Tischecke die Möglichkeit zum sofortigen Genuss im NiederwieserAmbiente. Passend für den Transport nach Hause oder ins Büro werden die Speisen kalt oder warm eingeschweißt. Guten Appetit!
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Tradition ist was Schönes Obst-Gemüse Niederwieser ist ein erfolgreiches Familienunternehmen mit Geschichte. Bereits 1945 übersiedelte Frieda Niederwieser mit ihrem Stand vom Marktplatz in die damalige Vorstadt. Seitdem gehört Obst-Gemüse Niederwieser zur Museumstraße wie das benachbarte Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum. 1980 übernahm Bruno Niederwieser den Traditionsbetrieb ehe er diesen 2005 an seine Kinder Patricia und Claudio übergab. Tradition verpflichtet. Die Begeisterung für den Beruf wurde über die Jahrzehnte in der Familie natürlich weitergegeben. So vereint Obst-Gemüse Niederwieser heute die Erfahrung von fünf Generationen: exakte Kenntnis der Märkte, qualitativ hochwertige Auswahl der Waren sowie die Bedürfnisse moderner Kunden. Zur Geschäftsseite gesellt sich ein menschlicher Aspekt. Ein Treffpunkt für sozialen Austausch, ein gesellschaftlicher Schauplatz, alle sind willkommen. Das verleiht dem Geschäft das gewisse Flair. Der freundliche Kundenkontakt, die Kochtipps, die Herzlichkeiten, das Lachen – all das kommt von innen heraus und ist ehrlich gemeint.
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Spektakuläre Auswahl an Bilderrahmen aller Stilrichtungen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.
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Oben ohne Im Einkaufszentrum DEZ im Osten von Innsbruck hat sich über die Jahre eine lebendige Gastroszene entwickelt, die von morgens bis abends keine kulinarischen Wünsche offen lässt. Die letzten Sonnenstrahlen lassen sich dabei am besten auf einer der vielen Terrassen genießen. Begleiten Sie uns beim Terrassenhopping rund ums DEZ.
360° unter freiem Himmel im DEZ Den Anfang macht die neu gestaltete Terrasse des Indigo beim Westeingang, auf der Sie nebst einer großen Auswahl an Sushi, Th ai-Curry & Co in gemütlicher Loungeatmosphäre die lauen Sommernächte bei angenehmer Musik, Aperol-Sprizz und „Hugo“ genießen können. Fast genau gegenüber vor dem Lebensmittelgeschäft MPREIS befi ndet sich das dazugehörige Baguette, das seit letztem Jahr ebensfalls über eine loungige Terrasse verfügt – perfekt für den schnellen Snack zu Mittag oder zwischendurch. Weiter Richtung Norden nehmen Sie auf der Außenfl äche des italophilen Falcone Platz, wo vini buoni im Freien serviert werden und Robert Falkner regelmäßig Weinverkostungen abhält. Als beliebter Treff punkt der DEZ-Mitarbeiter hat sich das Testa Rossa etabliert, wo mittags ein bis zwei Menüs auf der Karte stehen – frisch gekocht und mit einem herrlichen Kaffee vollendet. Über den DEZ-Dächern befi ndet sich die überdachte Dachterrasse des Prima-Restaurants, das den ganzen Tag über heimische Schmankerl vom Wiener Schnitzel bis zum Putentoast und gleichzeitig günstige Mittagsmenüs serviert. Und schon befi nden wir uns auf der Ostseite des Einkaufszentrums, wo das ebenfalls Robert Falkner zugeschriebene Rossini samt neuer chilliger Terrasse beheimatet ist. Auch hier genießen Sie ein gepfl egtes Glas Wein und dank eines ausgeklügelten Speiselifts kleine Snacks sowie frische Pizza und Pasta von der Via Veneto. Schräg gegenüber dem DEZ-Eingang Ost eröff nete vor fast genau einem Jahr das Lifestyle-Restaurant Vapiano mit einem einzigartigen Pasta-Pizza-Bar-Konzept, wo sogar der Nudelteig frisch und selbst gemacht wird. Dabei stehen zwei Terrassen zur Auswahl, wobei man sich in der einen beinahe in der Sonne aalen kann; die zweite geht Richtung Norden, für alle, die der Sonne nicht so zugetan sind und trotzdem die frische Luft genießen möchten. Während es im Vapiano italienisch-locker zugeht, präsentiert sich das Angebot, das in der Harly Coffee Bar auf der Karte steht, schön deftig und amerikanisch. Die Harly-Terrasse ist kürzlich auf die doppelte Größe angewachsen und erfreut sich – inklusive dem klassischen Harly-Burger und den Chicken Wings – immer größerer Beliebtheit. Hier sitzt man nicht nur mittags in der Sonne, sondern lässt auch gerne seinen Büroalltag ausklingen ...
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www.dez.at
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Text: Marina Kremser, Fotos: Markthalle
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Innsbrucks Institution Seit Juni gibt es nun auch traditionelle ungarische Spezialitäten in der Innsbrucker Markthalle. Die Kundschaft: Einheimische, aber auch viele in Tirol lebende Ungarn, die hier ein Stück Heimat wiederfinden
Die Innsbrucker Markthalle ist Zeit ihres Bestehens Gourmettreffpunkt der Tiroler Landeshauptstadt. Heimische Bauern sorgen mit ihren frischen Qualitätsprodukten für ein Geruchs- und Geschmackserlebnis der Extraklasse, internationale Spezialitätenhändler erweitern das heimische Angebot und geben der Markthalle ein multikulturelles Flair. Dieser spannende Mix macht den Besuch zu etwas ganz Besonderem und den Einkauf gleichzeitig zur gemütlichen Zusammenkunft.
Seit jeher sind Bauernmärkte der Inbegriff von Tradition, Frische und Qualität. Kaum irgendwo wird „Herkunftsgarantie“ in ihrer ureigensten Bedeutung derart gelebt wie hier. Bauern verkaufen ihre Produkte, stehen im wahrsten Sinne des Wortes hinter ihnen, wissen um deren Herkunft und Geschichte. In der Markthalle Innsbruck treffen sich Tirols Bauern von Montag bis Samstag vormittags zum größten heimischen Bauernmarkt, um ihre köstlichen Produkte einerseits direkt vom eigenen Hof anzubieten oder eine ganze Region zu vertreten – wie im Fall der Tiroler Schmankerl-Alm der Familie Mühlthaler, die zahlreiche Speck-, Schinken- und Käsespezialitäten wie den Almrosen- oder Mondkäse, Würstel, Eier, hausgemachte Aufstriche, täglich frisches Brot und Säfte aus dem Stubaital nach Innsbruck bringt. Auf die Frage, welche Produkte denn ganz besonders gerne genommen werden, bekommt man die schlichte Antwort: „Eigentlich alle.“ Die Auswahl ist ebenso groß wie die Bedienung freundlich und das Sortiment hält immer wieder neue Überraschungen bereit, wie kürzlich den gschmackigen Holunderkäse. Authentizität macht das Flair der Markthalle aus. Viele Landwirte bieten ihre selbst erzeugten Waren hier schon seit Jahren an und beraten Sie so, wie es nur Landwirte können. Eine bunte Vielfalt an Obst und Gemüse, Fleisch- und Wurstwaren, Käse, Eiern, Brot und (internationalen) Spezialitäten wartet darauf ,verkostet und gekauft zu werden. Neben frischen bäuerlichen Produkten erwartet Sie auch ein breites Sortiment an Teig- und Nudelwaren, die zu Hause nur noch rasch fertiggekocht werden müssen. Achleitner‘s Nudelmanufaktur etwa führt dabei eine Riesenauswahl an gefüllten Tortellini, donnerstags kommt auch frischer Büffelmozzarella, dazu gibt‘s Salamispezialitäten aus Hirsch, Reh und Gams, Schüttelbrot und Bio-Vintschger, feinstes steirisches Kürbiskernöl und neuerdings kleine, hausgemachte Miniguglhupfe aus Schoko oder Vanille. Die perfekte Tischdeko in Form
von Blumen gibt‘s praktisch gleich nebenan, etwa in der Gärtnerei Fleischmann. Die Farben richten sich dabei nach aktuellen Trends und wechseln mit den Interieurtipps der Zeitschriften. Ein Tipp für alle Zuhause-Gärtner: „Wenn Sie Ihren Garten im Frühjahr schön haben möchten, sollten Sie bereits jetzt die Blumenzwiebeln dafür setzen. Für den Winter eignen sich Herbstastern oder Chrysanthemen.“ Samen, Zwiebeln und weitere Infos gibt es direkt bei Blumen Fleischmann.
Internationaler Flair in der Markthalle Neben traditionellen österreichischen Schmankerln bietet die Markthalle auch Interessantes und Einmaliges aus der Nachbarschaft. Ein solches „Original“ ist zweifelsohne der Italiener Raffaele mit seinem Feinkoststand und Spezialitäten wie Burrata, verschiedenen Sorten von altem Aceto Balsamico, Parmigiano Gran Riserva, Mustardo Fichi und Prosecco. Auf keinen Fall entgehen lassen sollten Sie sich seine herrliche Foccaccia, auf die der Hausherr selbst äußerst stolz ist. Mit Recht, sagen wir. Jeden Tag nebst anderem Brot frisch gemacht, war sie uns eine wahre Gaumenfreude. Das internationale Angebot erweitert neuerdings auch ein ungarischer Spezialitätenstand. Seit Juni bekommen Sie hier echte ungarische Salami, Wurst und Käse, vorwiegend natürlich mit Paprika zubereitet. Dazu gibt es in Essig eingelegtes Gemüse, Schnäpse in Premiumqualität, Gewürze, Honig und Gänseleberspezialitäten. So unterschiedlich das Angebot, so gleichbleibend hoch ist die Qualität der Produkte, die hauptsächlich von kleinen Manufakturen aus Ungarn stammen. Hier wird nichts verkauft, was die Besitzer nicht auch selbst essen würden. „Wir verkaufen nicht das Billigste, sondern das Beste“, lautet das Credo, und so wird der Stand auch von in Tirol lebenden Ungarn gerne besucht, die hier ein Stück Heimat finden. Vor allem die Süßigkeiten sind bei den Ungarn besonders beliebt, weil es sie in dieser Form hierzulande kaum gibt.
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Tipp: Schenken Sie ein Stück Markthalle: Neben klassischen Geschenkgutscheinen haben Sie auch die Möglichkeit, individuelle Spezial-Geschenkkörbe in jeder Preiskategorie und quer durch das gesamte Markthallen-Sortiment zusammenstellen zu lassen.
Markthalle Innsbruck Herzog-Siegmund-Ufer 1–3 6020 Innsbruck Tel.: 0512/58 48 37 office@markthalle-innsbruck.at www.markthalle-innsbruck.at Öffnungszeiten: Mo. – Fr. von 7 bis 18:30 Uhr Sa. von 7 bis 13 Uhr Bauernfrühstück: Fr. und Sa. von 8 bis 12 Uhr Der Bauernmarkt findet jeden Vormittag von 7 bis 12 Uhr statt.
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Eine kulinarische Entdeckungsreise mit Johannes Gutmann Johannes Gutmann, Gründer und Geschäftsführer des Bio-Kräuter- und Gewürz-Spezialisten SONNENTOR, ist originell mit seinen Ideen und begabt mit dem Blick auf das, was gelingen kann. Vor allem aber ist er eines: durch und durch Genießer.
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ess.kultur
Schutzengel-Kraftwurzelsuppe – da schmeckt man die Kraft am Teller! Zutaten – für vier Personen:
2 Jungzwiebelstangen 1 Pastinake 2 Petersilienwurzeln 2 Karotten 1 gelbe Möhre 1 L Gemüsesuppe (als Basis die SONNENTOR Fertigsuppe Hildegard) 2 El Olivenöl Salz, Pfeffer SONNENTOR Schutzengel Gewürz-Blüten-Zubereitung Zubereitung: Jungzwiebel in dünne Streifen schneiden, im Olivenöl andünsten. Gemüse schälen, in Stücke schneiden und zu den Zwiebeln geben. Mit Gemüsesuppe aufgießen, würzen, ca. 10 Min. köcheln lassen. Mit Pürierstab mixen, anrichten und mit der Schutzengel Gewürz-Blüten-Zubereitung bestreuen.
Vielleicht würden wir ohne die Entdeckung der Gewürze noch immer meinen, die Erde sei eine Scheibe. Möglicherweise wäre ohne Kräuter auch niemand auf die Idee gekommen, „functional food” zu entwickeln – denn die Pfl anzen verbanden von jeher Genuss und Wirkung. Kräuter und Gewürze können nicht nur mit ihrer stellenweise kuriosen Geschichte aufwarten, sondern tragen auch zu einem der schönsten Dinge bei, die das Leben bietet: dem Genuss. Essen ist viel mehr als eine physiologische Notwendigkeit. „Essen duftet, Essen schmeckt, Essen macht Spaß“, freut sich Johannes Gutmann.
Von A wie Anis bis Z wie Zimt Gewürze können aphrodisieren, wärmen, kühlen und energetisieren. Duft, Farbe und Geschmack
Gebackenes Karpfenfilet in Mohnpanier – Fisch mal anders
Ob man ein Gewürz am Anfang oder am Ende des Kochvorgangs hinzufügt, hängt ganz vom Gewürz ab.
Zutaten ohne Mengenangaben je nach Filets pro Person: Karpfenfilets SONNENTOR Ayurvedisches Zaubersalz fein SONNENTOR Pfeffer weiß gemahlen SONNENTOR Sven‘s Fischgewürz Zitronensaft Mehl, Eier, Brösel Graumohn gemahlen Fett zum Herausbacken Zubereitung: Karpfenfilets mit Salz, Pfeffer, Fischgewürz und Zitronensaft würzen. Brösel und Mohn jeweils zur Hälfte vermengen. Karpfenfilets in Mehl, Eier und in Brösel-Mohn-Gemisch panieren, in heißem Fett schwimmend herausbacken. Nach dem Abtropfen mit frisch gehackter Petersilie bestreuen. Tipp: Dazu passt hervorragend ein Erdäpfelsalat.
sind die wichtigsten Qualitätskriterien bei Gewürzen – je intensiver, desto besser. Beste Bioqualität jeder einzelnen Zutat ermöglicht wahren Genuss. Eine besonders sinnliche Angelegenheit ist das Essen, wenn es optisch und geschmacklich durch Gewürz-Blüten-Mischungen zu etwas ganz Besonderem wird: wenn raffi nierte Gewürze auf aromatische Blüten treffen. Leuchtend gelb, kräftig orange und vom satten Blau der Kornblumen durchzogen. Die strahlenden Farben der exklusiven Gewürze lassen vermuten, worauf sich die Geschmacksnerven freuen dürfen. „Die Gute Laune Gewürz-Blüten-Mischung zum Beispiel entführt uns auf eine Sinnesreise an die Ufer des Gardasees. Sonnenkuss verhilft zu einem außergewöhnlichen Asia-Dinner und Flower Power eignet sich für alles Süße. Und wenn jedes der würzigen Produkte
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ein anderes aromatisches Genusserlebnis bietet, so haben alle SONNENTOR Gewürz-BlütenMischungen eines gemeinsam: der Geschmack der Natur ist genug“, erklärt Johannes Gutmann. Wenn dann alle Zutaten zu einem wunderbaren Ganzen zusammengefügt sind, entsteht daraus ein köstliches Gericht.
Tee – außergewöhnlicher Begleiter für außergewöhnlichen Genuss Perfekt begleitet werden köstlich-würzige Gerichte durch die herben, würzigen und fruchtigen Geschmackswelten des Tees, die den Genuss vervielfachen. Tee ist durch seine komplexe Komposition aus herben, süßen und fruchtigen Geschmacksnuancen mit Wein zu vergleichen, der − wenn er zur Speise passt − das Geschmackserlebnis intensiviert und den Genuss dadurch vervielfacht. Tee sollte nie zu heiß oder zu kalt zum Essen serviert werden, lauwarm und ungesüßt getrunken kommt der Geschmack der Speise so richtig zur Geltung. „Wir haben einen Teegenuss- Folder entwickelt. Er erklärt, wie man Tee richtig zubereitet und welcher Tee zu welchem Gericht am besten passt.“ Erzählt Johannes Gutmann. „Zum Beispiel passt der zitronige Erfrischungstee hervorragend zu allen Fischspezialitäten“, berichtet er weiter.
Genussvoll kochen und genießen mit allen Sinnen Mit den hier präsentierten Kräuter- und Gewürzrezepten wird endlich dem wahren Genuss gefrönt. Es wird Zeit Töpfe, Löffel und Schneidbretter aus den Regalen zu räumen, nach Herzenslust zu kochen und zu genießen – ein kleines Stück Waldviertler Heimat von Johannes Gutmann.
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Flower Power Mohntorte – Johannes Gutmanns Lieblingstorte
Zutaten für eine 25-cm-Tortenform: 6 Eier 200 g Graumohn, gerieben 100 g Mandeln, gerieben 50 g Schokolade, gerieben 80 g SONNENTOR Roh-Rohrzucker 100 g Staubzucker 250 g weiche Butter 1 EL SONNENTOR Vanillezucker Schale einer Orange und 1/2 Zitrone 1 Prise SONNENTOR Ayurvedisches Zaubersalz fein Schwarze Johannisbeere-Fruchtaufstrich Glasur: 250 g Staubzucker 2 EL Wasser 2 EL Zitronensaft 1 EL SONNENTOR Flower Power-Gewürz-Blüten-Zubereitung Zubereitung: Eier in Dotter und Klar trennen, Mohn mit Mandeln und Schokolade vermengen. Butter mit Staubzucker, Prise Salz,Vanillezucker, Orangen- und Zitronenschale schaumig rühren. Dotter nach und nach einmengen und die Masse gut schaumig rühren. Eiklar mit Roh-Rohrzucker zu cremigem Schnee schlagen und abwechselnd mit Mohn-Mandel-Schoko-Mischung unter Buttermasse heben. Masse in eine befettete, bemehlte Springform füllen, bei 160 °C ca. 50 Min. backen, nach dem Auskühlen aus der Form lösen und auf einen Teller stürzen. Fruchtaufstrich pürieren, durch ein Sieb drücken, erwärmen und die Torte auf der Oberseite und rundherum dünn damit bestreichen. Für die Glasur Zutaten zu einer glatten, dickflüssigen Masse verrühren. Flower Power-Gewürz-BlütenZubereitung einmengen und die Torte glasieren.
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Ein Hoch auf die Tiroler Braukunst Bier ist ein altes Kulturgetränk und erfreut sich auch bei uns großer Beliebtheit. Neben den alteingesessenen Brauereien kamen in Tirol, vor allem im vergangenen Jahrzehnt, mehrere Gasthausbrauereien dazu, die für den Eigenbedarf Bier brauen. Dass es sich dabei um eine wahre Kunst handelt, wusste man schon in der Urzeit der Bierherstellung.
Text: Paul Salchner Fotos: Zillertal Bier, Brauerei Schloss Starkenberg, Achensee Bier
Das Brauen von Bier kann auf eine lange Tradition verweisen und ist den Menschen wohl schon seit mehr als 6000 Jahren bekannt. Bereits im 2. und 3. Jahrtausend vor Christus stand das Brauwesen bei den Sumerern, Babyloniern und Assyrern im Vorderen Orient in hoher Blüte. Die Ägypter kauften lange Zeit den Babyloniern Bier ab. Später brauten sie es selbst und wurden vor rund 3000 Jahren zu den bedeutendsten Bierbrauern. Fortan gehörte es im Land am Nil zu den wichtigsten Grundnahrungsmitteln. Selbst in der Medizin kam der Gerstensaft in früherer Zeit zum Einsatz. So wurden zum Beispiel in der Antike fast alle Heilmittel in Bier gelöst und auf diese Weise getrunken. Nach Europa gekommen ist Bier wahrscheinlich mit dem seefahrenden Handelsvolk der Phönizier. In Mitteleuropa ist es seit nunmehr 3000 Jahren gebräuchlich und ein fester Bestandteil unserer Kulturgeschichte. In Tirol heimisch geworden ist das Bier, im Unterschied zu unserem nördlichen Nachbarland Bayern, aber erst im 19. Jahrhundert. Vorher dominierten Wein und Schnaps bei der bäuerlichen Bevölkerung als Alltagsgetränke. Erste kleine Brauereien sind aber dennoch schon ab dem 14. Jahrhundert nachweisbar, wie zum Beispiel das „Breuhaus“ beim Kloster Wilten in Innsbruck.
Unaufhaltsamer Siegeszug Die Spuren der ersten Bierhersteller im Vorderen Orient und in Ägypten sind fast vollständig verwischt. Nicht so jene der Bayrischen Staatsbrauerei Weihenstephan in Freising, wo nachweislich seit 1040 Bier gebraut wird. Sie gilt damit als älteste noch existierende Brauerei der Welt. Die älteste Brauerei auf dem heutigen österreichischen Staatsgebiet ist da schon bedeutend jüngeren Datums: Die Brauerei Hofstetten in St. Martin/Mühlkreis (Oberösterreich) wurde 1229 erstmals urkundlich erwähnt. Zu dieser Zeit war es üblich, dass in bestimmten Gaststätten auch Bier gebraut wurde. Diese Aufgabe oblag im Mittelalter, aber wohl auch schon in der Antike, den Frauen. Getrunken dürften den Gerstensaft trotzdem in erster Linie die Männer haben. Jenen Frauen, die die Bierherstellung besonders gut beherrschten, wurden sogar übernatürliche Kräfte zuge-
schrieben. Das Geheimnis des Erfolges beim Bierbrauen wurde von der Mutter an die Tochter unter dem Siegel der Verschwiegenheit weitergegeben. Wen wundert es da, dass Tirols älteste Brauerei, heute Zillertal Bier, zu zwei Dritteln ihrer über 500-jährigen Geschichte unter der Führung von Frauen stand? Bereits um 1500, also schon zu Kaiser Maximilians Zeiten, begann man im Polsingerhaus, dem heutigen Gasthof Bräu in Zell, Bier zu brauen. „Es gibt sogar Hinweise darauf, dass im Zillertal bereits seit 1350 Bier gebraut wurde“, erzählt Martin Lechner, Geschäftsführer von Zillertal Bier. Die größte Brauerei Tirols konzentriert sich beim Verkauf ihrer Biere ausschließlich auf Tirol und hier wiederum auf die Region zwischen Telfs und Kufstein.
Boomende Bierbraukunst Neben der Zillertal Brauerei gibt es in Tirol weitere Brauhäuser mit einer langen Tradition: Die Familienbrauerei Huber in St. Johann existiert seit 1727, die Brauerei auf Schloss Starkenberg in Tarrenz seit 1810. Zu den bedeutendsten Brauereien in Tirol zählte lange Zeit das Adambräu in Innsbruck. Es wurde 1825 von Franz-Josef Adam gegründet und war in der Nähe des Innsbrucker Hauptbahnhofes angesiedelt. 1994 wurde das Adambräu von der Brau AG übernommen und in der Folge zugesperrt. Die Marke Adambräu blieb erhalten, die Produktion wurde in das Innsbrucker Bürgerbräu verlegt, bis auch dieses im Jahr 2003 seine Pforten schloss. Laut einer Statistik des Verbandes der Brauereien Österreichs gab es in Tirol im Jahr 1980 sechs Braustätten. 20 Jahre später waren es neun, im Jahr 2010 stieg deren Zahl auf 17 an. Ein ähnlicher Trend bei der Zunahme der Braustätten war in den vergangenen 30 Jahren auch in den meisten anderen österreichischen Bundesländern die Regel. Die angestiegene Zahl der Braustätten in Tirol ist vor allem auf eine Reihe von Gasthaus- und Hausbrauereien zurückzuführen, die in den vergangenen Jahren gegründet wurden. Diese produzieren in erster Linie für die Gäste des eigenen Wirtsbetriebes Bier, wobei in den meisten Fällen aber auch der eine oder andere Liter abgefüllt erworben werden kann. Zu erwähnen sind
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„Bier ist das einzige auf natürliche Art und Weise hergestellte Getränk, in dem alle wichtigen Vitamingruppen vorkommen.“ Martin Lechner, Geschäftsführer von Zillertal Bier
etwa das Stöfflbräu in Schwoich (2004) oder das Achensee Bier (2010). Aber auch einige kleinere Brauereien, die sich voll und ganz der Braukunst verschrieben haben, haben sich in den vergangenen Jahren dazugesellt: Zum Beispiel die Brauerei Harald Baumgartner aus Innsbruck (1999), die Kristall Brauerei in Alpbach (2006) und die Hausbrauerei Martinesler in Ladis (2007).
„Könnten wir eine Zeitreise antreten, das vor 500 Jahren gebraute Bier würde uns heute nicht mehr schmecken.“ Martin Lechner, Geschäftsführer von Zillertal Bier
Harald Baumgartner, Tiroler Bier
Bierbrauer aus Leidenschaft Worin liegt eigentlich der Reiz begründet, sein eigenes Bier zu brauen und dieses in der Folge unter die Leute zu bringen? Wer professionell in das Bierbraugeschäft einsteigen will, muss nämlich finanziell kräftig investieren. Einer von ihnen ist der gelernte Braumeister Harald Baumgartner, der im Jahr 1999 in der Nähe des Innsbrucker Westbahnhofes seine eigene kleine Brauerei eröffnete. Was ihn dazu veranlasste? „Mir macht es einfach großen Spaß, mein eigenes Bier zu brauen und mich vom Einheitsbrei abzuheben. Es ist natürlich, unfiltriert und nicht pasteurisiert. Dadurch bleiben garantiert alle Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente erhalten.“ Langweilig wird dem Multitalent nie, denn er ist fast auf sich alleine gestellt und Braumeister, Geschäftsführer und Kundenbetreuer in einer Person. Auch die Zustellung des Bieres übernimmt er selbst. Baumgartner kann auf eine lange Erfahrung in der Bierbranche verweisen. So war er etwa am Aufbau der ersten Gasthausbrauerei im Raum Innsbruck beteiligt: dem Branger Bräu in Unterperfuss, das 1993 seine Pforten öffnete. Bierbrauer sind seit kurzem auch Alois Rupprechter (Hotelier und Gastwirt in Pertisau) und sein Schwager
6 Mythen rund ums Bier Bier macht dick Stimmt nicht! Ein halber Liter Bier enthält weniger Kalorien als beispielsweise ein halber Liter Limonade. Dass sich mit der Zeit beim einen oder anderen Biertrinker ein Bierbauch heranbildet, hängt in vielen Fällen damit zusammen, dass Bier zusammen mit einer (üppigen) Mahlzeit oder einem Snack getrunken wird. Diese Kombination aus Speise und Getränk lässt die Kalorienzahl rasch in die Höhe schnellen. Erschwerend kommt hinzu, dass Bier den Appetit anregt und man dadurch mehr isst als notwendig. Bier auf Wein, lass das sein! Diese Regel gehört ins Reich der Legenden. Wer nach einer durchzechten Nacht mit einem Kater aufwacht, kann sich darauf jedenfalls nicht herausreden. Am Ende des Tages zählt nämlich nicht die Reihenfolge, in der man alkoholische Getränke zu sich genommen hat, sondern einzig und allein die Gesamtmenge an reinem Alkohol. Bier aus der Dose schmeckt nicht In der Frühzeit der Bierdose, als die Verpackung samt Inhalt erst nach dem Abfüllen pasteurisiert wurde, mag diese Annahme noch gestimmt haben. Die zu hohen Temperaturen schadeten nämlich tatsächlich dem Geschmack des Bieres. Wird nicht pasteurisiert, eignen sich Dosen sehr gut als Verpackung für den Gerstensaft. Alkoholfreies Bier ist komplett alkoholfrei Die Bezeichnung würde es vermuten lassen, aber: Alkoholfreies Bier darf laut dem Gesetzgeber bis zu 0,5 % Alkohol enthalten. Der Führerschein dürfte trotzdem nicht in Gefahr sein, denn man müsste davon schon eine sehr große Menge in kurzer Zeit trinken. Für Alkoholkranke und Kinder gilt dennoch „Finger weg“ vom alkoholfreien Bier. Bier ist unbegrenzt haltbar Tja, das stimmt leider nicht. Auch wenn man meinen möchte, dass dies bei Bier wie bei sehr vielen alkoholischen Getränken der Fall ist. Bier enthält in Unterschied zu den hochprozentigen Tropfen nicht ausreichend konservierenden Alkohol. Es ist mindestens sechs Monate haltbar. Das Haltbarkeitsdatum ist auf der Flasche angegeben. Dunkles Bier ist stärker als helles Bier Stimmt nicht! Die dunklere Farbe lässt nicht auf den Alkoholgehalt schließen. Sie kommt dadurch zustande, dass eine andere Malzart verwendet wurde. Diese verleiht dem Bier einen intensiveren Geschmack, erhöht aber nicht seinen Alkoholgehalt.
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„Mir macht es einfach großen Spaß, mein eigenes Bier zu brauen und mich damit vom Einheitsbrei abzuheben.“
Markus Kofler (Tourismusmanager). Begonnen hat alles damit, dass Rupprechter bei einem Kurzurlaub in Windischgarsten (Oberösterreich) bei einem Wirtskollegen den ersten Einblick in die Kunst des Bierbrauens gewann. Seit Dezember 2010 wird für den Eigenbedarf im Hotel Karlwirt und im Langlaufstüberl in Pertisau gebraut. „Neben den Stammsorten ‚Achensee hell‘ (helles Märzen-Bier) und ‚Achensee Weizen‘ (helles Weizenbier) brauen wir den Jahreszeiten entsprechende Spezialbiere, wie zum Beispiel Oktoberfestbier oder Jägerbier für die nahende Wildsaison“, so Kofler.
Kein Meister fällt vom Himmel „Bierbrauen passierte in früheren Zeiten meistens in der Küche. Kräuter, Harz und Tannenzapfen dienten ursprünglich als Ersatz für den heute verwendeten Hopfen. Das Gebräu wurde offen stehen gelassen. Die Hefezellen in der Luft, die nur bei warmen Temperaturen arbeiten, trugen das Ihrige dazu bei, dass es zu einer spontanen Gärung kam. Heute wird üblicherweise bei kühleren Temperaturen und damit kontrollierter Bier gebraut“, erklärt Lechner. Dass Bierbrauen heute – besonders für Anfänger auf diesem Gebiet – keine leichte Sache ist, davon kann wohl jeder Hobbybrauer ein Lied singen. Alois Rupprechter und Markus Kofler stellten am 6. Dezember 2010 den „Jungfernsud“ an. In den darauf folgenden Tagen wurde Märzen- und Weizenbier gebraut. Der Brauvorgang schien bald zur Routine zu werden, aber ganz zufrieden waren die ehrgeizigen Brauer aus dem Achental damit trotzdem nicht: „Wir hatten wenig Schlaf und uns rauchten die Köpfe ob der vielen Schläuche, Ventile und der zahlreichen Arbeitsschritte. Das Schlimmste war für uns aber, dass uns das Bier nicht überzeugte. Die ersten eher leichten 500 Liter Bier – aufgrund eines steckenden Wasserventiles bekam der erste Sud nämlich knapp 100 Liter mehr Wasser ab – stimmten uns nicht zufrieden. Erst nach gut vier Wochen schmeckte das Bier so, wie wir es kennen und lieben“, erinnert sich Kofler an die anfänglichen Schwierigkeiten.
Beschränkte Bierzutaten Seit rund 500 Jahren wird bei uns Bier nach dem Reinheitsgebot von 1516, dem ältesten Lebensmittelgesetz der Welt, gebraut. Dieses schloss die Verwendung von Zutaten wie Kartoffeln oder Kastanien beim Bierbrauen aus. Was bei dieser niedergeschriebenen Qualitätsgarantie neben Hopfen, Wasser und Malz fehlte, war der wichtige vierte Zusatz bei der Bierherstellung – die Hefe. Auf die prinzipielle Wirkung der Hefe wurde man nämlich erst im 17. Jahrhundert aufmerksam, die Hefepilze selbst entdeckte Louis Pasteur sogar erst im 19. Jahrhundert. Bis dahin sorgten wilde, im Brauraum oder
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„Der Aufenthalt im Bierschwimmbad bringt natürlich einen gewissen Spaßfaktor mit sich, ist aber auch vorteilhaft für die Haut.“ Martin Steiner, Geschäftsführer der Brauerei Starkenberger
'HU 1DPH ($721 YHUZHLVW JHGDQNOLFK LQV in den Ritzen der Braukessel vorkommende Hefen für die Spontangärung des Bieres und damit die Umwandlung von Malzzucker in Alkohol und Kohlensäure. Somit war es in früheren Zeiten kein Wunder, dass bei weitem nicht jeder Brauvorgang von Erfolg gekrönt war. Häufig gelang es nur bei zwei von zehn Versuchen, Bier zu brauen. Eine wichtige Rolle beim Bierbrauen spielt auch das verwendete Wasser. Für den in Tirol gebrauten Gerstensaft kommt nur beste Qualität zum Einsatz. „Unser Zillertaler Quellwasser ist ein besonders weiches Wasser. Das Aroma der hergestellten Biere wird in Verbindung mit der kalten und langen Gärung von drei Monaten besonders fein und rund. Natürlich wird anderswo auch mit härterem, also mineralstoffreicherem Wasser Bier gebraut. Dieses schmeckt dann halt anders“, so Martin Lechner von Zillertal Bier.
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Obergärig und untergärig Was einem vielleicht gar nicht so bewusst ist, wenn man am Abend in aller Ruhe sein wohlverdientes Bier genießt, ist die Tatsache, dass das Bierbrauen eine wahre Kunst ist. Nicht umsonst spricht man in diesem Zusammenhang auch von der Braukunst. Ein großes Problem in der Urzeit der Bierherstellung war, neben dem fehlenden Wissen über die Wirkung der Hefe, dass Bier im Sommer sehr schnell sauer wurde. Gemeint ist damit obergäriges Bier, bei dessen Herstellung die Hefe während der Gärung eine schaumige Decke bildet. Anderes Bier kannte man damals noch gar nicht. Damit man auch im Sommer Bier trinken konnte, lagerte man den im Winter gebrauten Gerstensaft in eisigen Felshöhlen. Dabei entdeckte man Hefen, die sich am Boden der Gärfässer absetzten – die sogenannten untergärigen Bierhefen. Heute werden hauptsächlich untergärige Biere, sogenannte Lagerbiere wie Pilsner oder Export, hergestellt. Möglich wurde diese Revolution bei der Bierherstellung durch die technischen Entwicklungen: Eine Pionierleistung gelang Carl von Linde im Jahr 1873 durch die Erfindung der Kältemaschine, die beim Bierbrauen die Gärung bei konstanter Temperatur zuließ. Dadurch wurden lange Haltbarkeiten möglich. Obergärige Biere werden heute nach wie vor noch hergestellt. Dazu zählen unter anderem die Hefeweizenbiere.
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Wie in vielen anderen Bereichen unseres Lebens wird auch rund ums Bier versucht, den Konsumenten etwas Besonderes zu bieten. Mitunter ist es in Tirol in den vergangenen Jahren eröffneten Gasthausbrauereien sogar möglich, dem Bierbrauer direkt bei der Arbeit über die Schulter zu blicken. Dass die Sudkessel der Wirtshausbrauereien auff ällig und gut sichtbar im Lokal positioniert sind, ist schon länger allerorts gang und gäbe. Mit einer Besonderheit wartet das Huberbräu in St. Johann auf: mit einem ungewöhnlichen Braugasthaus. Es wurde im Jahre 1959 auf einem Turm oberhalb des Sudhauses in 27 Metern Höhe eröffnet. Neben den eigenen Bieren und guter Tiroler Küche winkt eine tolle Aussicht.
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Brauereien in Tirol Brauerei Falkenstein (Braustätte der Brau Union Österreich AG) Pustertaler Straße 40, 9900 Lienz Tel.: 04852/62062-0, www.brauunion.at Brauerei Harald Baumgartner Feldstraße 11a, 6020 Innsbruck Tel.: 0664/2346839, www.tirolerbier.at Brauerei Schloss Starkenberg Griesegg 1, 6464 Tarrenz Tel.: 05412/66201-0, www.starkenberg.at Brauhaus Simon Strasser Hotel Bräu Zillertal Bier GmbH Bräuweg 1, 6280 Zell am Ziller Tel.: 05282/2366, www.zillertal-bier.at Familienbrauerei Huber Brauweg 2, 6380 St. Johann Tel.: 05352/62221, www.huberbraeu.at Hausbrauerei Martinesler Razilweg 48, 6532 Ladis Tel.: 0650/6531148, www.hausbrauerei-martinesler.at Kristall Brauerei Inneralpbach 431, 6236 Alpbach Tel.: 0664/4501566
Gasthausbrauereien Achensee Bier Am Golfplatz 26, 6213 Pertisau Tel.: 05243/5206, www.achenseebier.at
„Selbst gebrautes Bier ist eine Art Schmankerl aus der Region.“ Markus Kofler und Alois Rupprechter, Achensee Bier
Eine besondere Faszination, nicht nur auf Bierliebhaber, übt der Starkenberger Biermythos aus. Dabei handelt es um die einzigartige Kombination aus dem 700 Jahre alten Schloss Starkenberg und der Brauerei Starkenberg. Nach einer Bauzeit von drei Jahren ist ein 700 Meter langer Rundgang mit 18 Räumen rund um das Schloss und das Thema Bier, inklusive Braubetrieb, entstanden. Er erstreckt sich von oberhalb der hochmodernen Brauerei, hinauf in den Schlossturm mit Panoramablick über das Tal, bis hinab in die tiefsten Gewölbe, Keller und Gänge des mittelalterlichen Schlosses Starkenberg. „Im Rahmen der Führung wird unter anderem das Sudhaus besichtigt. Man kreuzt aber auch immer wieder mittelalterliche Räume wie den Rittersaal, in dem eine Bierverkostung stattfindet“, erzählt Martin Steiner, Geschäftsführer der Brauerei Starkenberger. Eine besondere Attraktion in der Biererlebniswelt ist das Bierschwimmbad. Wie bitte? „Ja, so etwas gibt es bei uns tatsächlich. Gebadet wird selbstverständlich nicht in reinem Bier, sondern in Geläger. Dabei handelt es sich um Bierhefe, die sich während der Kaltlagerung des Bieres am Boden des Brautanks absetzt und die sehr gut für die Haut ist“, so Steiner. Fürs „Bierschwimmen“ stehen mehrere Becken zur Verfügung, die nach Voranmeldung gemietet werden können.
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Branger Bräu Unterperfuss 32, 6175 Unterperfuss Tel.: 05232/2209, www.brangeralm.at Brauhaus Rattenberg Bienerstraße 84, 6240 Rattenberg Tel.: 05337/63870, www.brauhaus-rattenberg.at Dorf Bräu Dorf 15, 6167 Neustift im Stubaital www.dorfpub.at Metzger Bräu Lanersbach, 6293 Tux Tel.: 05287/87777, www.metzger-braeu.com Oldy Bräu Josef-Koch-Straße 3, 6460 Imst Tel.: 05412/64819 s’Höf Bräuhaus Unterhöfen 28, 6675 Tannheim Tel.: 0676/9122643, www.hoef-braeuhaus.at Stadlbräu Rinnen 38, 6622 Berwang Tel.: 05674/8150 Stöfflbräu – Das Bauernhofbräuhaus Sonnendorf 27, 6330 Schwoich Tel.: 05372/58207, www.stoefflbraeu.at Theresienbräu Maria-Theresien-Straße 51–53, 6020 Innsbruck Tel.: 0512/587580, www.brauwirtshaus.at Diese Auflistung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit!
Kleine Bier-Sprachkunde – Bier in anderen Ländern Englisch: beer • Finnisch: olut • Französisch: bière • Holländisch: bier • Irisch: beior • Italienisch: birra • Japanisch: biiru • Polnisch: piwo • Portugiesisch: cerveja • Rumänisch: bere • Russisch: peeva • Schwedisch: öl • Spanisch: cerveza • Tschechisch: pivo
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Für jeden Typ das richtige Bier
Das schlanke, spritzige, edel gehopfte Zillertal Pils Der Gourmet schätzt es als Aperitif ebenso wie als Begleiter der modernen, leichten Küche.
Das goldgelbe, vollmundige Zillertal Märzen Der Allroundbegleiter zu jedem Gericht.
Das fruchtige, bernsteinfarbene, naturtrübe Zillertal Weißbier Ein erfrischender Genuss, gerade nach dem Sport. Zu allen typischen Sommergerichten wie frischen Salaten und gebratenem Fisch.
Zillertal Bier in der feinen Küche
Zillertal Weißbier – Dunkel mit feiner Hefe Kastanienfarben, voll und fruchtig im Geschmack, naturtrüb mit feinem Röstmalzaroma. Empfiehlt sich besonders zu gebratenen Gerichten mit dunklem Fleisch oder Schaffleisch.
Die Kombination aus quellfrischem, feinem Bergwasser, edelstem Hopfen und österreichischem Malz, den langen Reifezeiten sowie der traditionellen Braukunst gibt den Bierspezialitäten von Zillertal Bier ihren unverwechselbaren Charakter und machen es zum idealen Begleiter für die gute Küche. Das haben auch schon zahlreiche Gourmets erkannt und greifen statt zum obligatorischen Glas Wein immer häufiger zu Bierspezialitäten.
Der spritzige Zillertal Radler Sein fruchtiges Zitronenaroma macht ihn gerade im Sommer zum idealen Durstlöscher. Am besten zu süßlichen Speisen und Desserts genießen.
Zu einem guten Essen gehört nicht nur feiner Wein, sondern auch erstklassiges Bier. Wie ein schlankes, spritziges Pils zum köstlichen „Schwammerlgulasch“ oder ein tiefdunkles Schwarzbier zum Dessert. Vorreiter der feinen Bierküche sind Zillertal Bier und Tirols Spitzenköche.
Vorreiter in der Gourmetküche mit Bier Das Premium-ClasseBier, Zillertal Schwarzes Tiefdunkel und leicht malzaromatisch, seine zarte Süße rundet Wildgerichte, Desserts und würzige Käsesorten perfekt ab.
Das edel gereifte, kastanienfarbene Zillertal Dunkel Das leichte Karamellaroma verfeinert den Geschmack von Wildgerichten, Pasteten und Desserts.
Der gehaltvolle, edel gereifte Zillertal Gauder Bock Ein Festtrunk für ausgewiesene Kenner, acht Monate gereift. Der natürliche Begleiter vieler deftiger Speisen: Schweinsbraten und Wildgerichte.
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„Bier ist viel mehr als ein reiner Durstlöscher“, stellt Haubenkoch Martin Sieberer fest. Gemeinsam mit Zillertal Bier und weiteren Spitzenköchen hat er bereits vier Kochbücher zum Thema „Kochen mit Bier“ herausgebracht. „Es ist eine besondere Herausforderung für mich, Bier in die gehobene Küche mit einzubeziehen. Dazu gehört natürlich die erstklassige Bierqualität, wie sie Zillertal Bier braut.“ Martin Lechner von Zillertal Bier fügt hinzu: „In unseren gemeinsamen Kochbüchern widmeten wir uns einerseits der Verfeinerung traditioneller Speisen, andererseits der zeitgemäßen Interpretation neuer Kreationen. Damit wollen wir auch Gerichte rund ums Bier schmackhaft machen, denn salonfähig ist Bier in der guten Küche ja heute schon.“ So bringt die neue Bierküche noch nie dagewesene Geschmacksnuancen und frische Ideen in die Gourmetküche: „In Bier geschmorte Stubenküken mit Erdäpfelriebler“ bieten beispielsweise mit Schwarzbier als Speisenbegleiter reinen
Hochgenuss und der Zillertal Radler bringt die „Topfenknöderl mit Topfeneis auf Rhabarbersauce“ am Gaumen zum Schmelzen.
Gebraut und schon bie Ihnen Die acht Bierspezialitäten von Zillertal Bier gibt es ausschließlich in Tirol, im weiteren Umkreis der Brauerei. Dies heißt nicht nur Exklusivität, sondern vor allem auch Qualität. Denn Bier soll so frisch wie möglich sein und die kurzen Wege von der Brauerei zum Verbraucher garantieren einen frischen Biergenuss. Mit acht verschiedenen unter- und obergärigen Biersorten deckt Zillertal Bier alle Geschmacksrichtungen für Biergenießer ab. Auch immer mehr Frauen erfreuen sich der Tiroler Bierspezialitäten. Der gestandene Biertrinker will das goldgelbe, vollmundige Märzen. Über das fruchtige, erfrischende Weißbier freut sich die sportliche Jugend ebenso wie der kultivierte Biergenießer. Der spritzige Radler zählt gerade im Sommer zu den idealen Durstlöschern und die aromatisch-malzigen Sorten Dunkel, Schwarzes und Weißbier dunkel erobern die Herzen von immer mehr Bierliebhabern – besonders von Frauen. Der Gauder Bock ist ein Festtrunk für ausgewiesene Kenner. Und das schlanke, spritzige, edel gehopfte Pils schätzt der Gourmet als Aperitif wie als Begleiter der feinen Küche.
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Zillertal Bier. Quellfrisch!
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„Sonntagmorgen, 17 Uhr 10, es weckt mich das Telefon. Ich hab nichts als die Stiefel noch an, meine Sinne sind nicht mehr synchron. Alles, was ich von gestern noch weiß, ist, wie ich in Ekstase geriet. Ich schrie: ‚Auf die Revolution! Reißt die Mucke auf – das ist mein Lied!’ Der Freund auf dem Anrufbeantworter brüllt: ‚Hey, was hast du genommen?‘ Er sagt, mein BH sei auf ebay ... Wie bin ich nach Hause gekommen? Himmel, Arsch, wieso bin ich gepierct und was soll dieses Schlangentattoo? Wessen Zeug liegt da auf meinem Bett? Und wer zum Teufel bist du? Das alles wär nie passiert, das alles wär nie passiert – ohne Prosecco.“ Nicht nur die deutsche Chansonsängerin Annett Louisan hat ihren Spaß nach dem Genuss des prickelnden Perlweins ... Auch wir widmen uns in der aktuellen Ausgabe dem spritzigen Getränk aus Italien – schon alleine deshalb, um den Sommer noch etwas künstlich zu verlängern ... Wir laden Sie ein, mit uns ein wenig der Strada del Prosecco entlang zu bummeln. Zuvor aber noch ein paar Worte zum Protagonisten dieser Geschichte, dem Prosecco selbst.
Salute und Cin cin „Prosecco ist nicht Chianti, Brunello oder Barolo, Prosecco ist die Leichtigkeit des Seins, ist das perlende Glück des Augenblicks“, zitieren wir den Reiseautor Hans Messner bei seiner „Reise durch das Land des Prosecco“. Recht hat er. Prosecco ist Sommer, ist Tanktops und Shorts, ist Dachterrasse und Aperol, ist Aperitif und Digestif, ist Aufputscher, Muntermacher und Seelentröster. Ist prickelnde Stimmung und Lebensgefühl. Die Wirkung ist klar, die Gelegenheit zum Öff nen der Flasche schnell gefunden. Hier noch ein bisschen Warenkunde – zum Angeben für den nächsten Flirt bei einem Gläschen Prosecco: Wer meint, dass das italienische Adjektiv „secco“ (trocken) etwas mit dem Namen zu tun habe, liegt falsch: Ursprünglich war Prosecco der Name einer alten Traubensorte, die nur im Nordosten Italiens wächst. Sie hat dem Getränk dann vor mehr als 200 Jahren auch seinen Namen gegeben.
Prosecco – historisch Eine frühe Erwähnung lässt das Alter und die noble Herkunft dieses Nektars vermuten: Plinius, der Ältere (23–79 nach Christus), beschreibt den so genannten Pucinum als einen der großen Weine auf den Tischen römischer Würdenträger, von dem man glaubte, er schenke ein längeres Leben. Nun ja, wahr ist auf jeden Fall, dass Plinius selbst nicht sehr alt geworden ist und dass die Anfänge des Weinanbaus in der Alta Marca Trevigiana auf eine Zeit vor dem Jahre 1400 zurückgehen. Hier fand die Rebsorte Prosecco ideale Bedingungen vor: Die richtige Zusammensetzung
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In dubio Prosecco!
Strada del Prosecco für Radfahrer Am 2. Oktober 2011 findet wieder das berühmte Radrennen Valdobbiadene Prosecco Cycling Classic statt. Schon der Besuch der Website macht Lust auf die Teilnahme: www.laprosecco.com Es gibt eine kurze (67 km) und einen lange (128 km) Strecke.
Strada del Prosecco für Golfer Wer vor der Prosecco-Verköstigung noch eine Runde Golf spielen möchte, kommt ebenfalls auf seine Kosten. Etwas südlicher, unweit von Valdobbiadene, liegt der Golf Club Asolo (beim gleichnamigen Ort), der ganzjährig bespielbar ist. Der elitäre Club bietet eine 27-Loch-Anlage. www.asologolf.at
des Bodens, sonnige Hänge, reichlichen und regelmäßigen Niederschlag, konstant milde Temperaturen zwischen April und Oktober und spürbare Temperaturschwankungen während der Reifezeit.
Der größte Teil der Trauben stammt von kleinen Weinbauern, die Ernte selbst aber wird von mehreren großen Genossenschaften und einigen großen Privatkellereien verarbeitet.
Die Prosecco-Traube wurde auf Veranlassung des italienischen Landwirtschaftsministeriums Anfang 2010 umbenannt, sie heißt jetzt „Glera“. Hinter dieser Namensänderung steckt vor allem die Absicht, die Qualität des Getränks zu schützen und dem Verbraucher bewusst zu machen. Der Begriff „Prosecco“ wird aber nicht verschwinden. Er ist nun abhängig von der Herkunft des Perlweins und von der Qualität des Getränkes. Ein „Prosecco“ muss nun aus den fünf genehmigten und geschützten Produktionsgebieten (DOC) kommen und zu mindestens 85 % von der Rebsorte Glera stammen. Mehr als 95 Prozent aller Glera-Trauben werden heute in der Provinz Treviso angebaut, die besten Qualitäten kommen aus dem Gebiet zwischen den Städten Conegliano und Valdobbiadene, 5.000 ha Anbaugebiet sind dort als DOCG-Lagen registriert, für Produkte mit kontrolliertem und garantiertem Ursprung.
Von der Traube zum Prosecco Zurück zum Ursprung: Die Rebsorte Glera ist kräftig und widerstandsfähig, ihre Trauben wachsen zu beträchtlicher Größe heran. Die reifen Beeren haben eine goldgelbe Farbe. Neben der Glera dürfen für die Prosecco-Herstellung maximal 15 Prozent der Rebsorten Verdiso, Perera, Bianchetta, Pinots und Chardonnay zusätzlich verwendet werden. Die Glera-Trauben werden von Hand geerntet, wobei die Erntemenge für DOCG-Prosecco auf 13.500 kg pro ha begrenzt ist – aus den restlichen Trauben wird Grappa destilliert. Anschließend wird die Ernte in den Kellereien schonend gepresst: Aus 100 kg Trauben gewinnt man maximal 70 l Most, der dann bei kühlen Temperaturen in Edelstahltanks ruht, bis sich nach rund 12 Stunden die klare Flüssigkeit von den Trübstoffen abgesetzt hat. Diese wird vom Sediment abgezogen und mit Hefe versetzt, sodass eine alkoholische Gärung in Gang kommt. Nach 15 bis 20 Tagen „verschneidet“ der Kellermeister den entstandenen Grundwein mit anderen Grundweinen, dann erfolgt in einem verschlossenen Edelstahltank die zweite Gärung mithilfe von Zucker und Hefe. Die entstehende Kohlensäure kann nicht entweichen und bleibt – Bacchus sei’s gedankt – im Getränk – und später sichtbar in Form der Bollicine (Bläschen) im Glas. Insgesamt dauert die Produktion des Proseccos rund 30 Tage.
Tranquillo – Spumante – Frizzante – die italienische Version des Champagners Prosecco kann in drei Varianten genossen werden, die sich in erster Linie durch ihren Kohlensäuregehalt unterscheiden: den spritzigen Spumante (Schaumwein); den Perlwein Frizzante (prickelt zurückhaltender) und einen Tranquillo, also einen stillen Weißwein. Die Angabe „superiore“ auf dem Etikett weist immer auf einen Spumante hin, Frizzantes können diesen Zusatz nicht nutzen. Je nachdem, wie viel Zucker bei der zweiten Gärung zugegeben wird, erhalten Proseccos auch unterschiedliche Geschmacksrichtungen: „brut“ (bis 15 g Restzuckergehalt), „extra dry“ (12– 20 g) oder „dry“ (20–35 g).
Get a kick from Prosecco Es wird empfohlen, dass Prosecco jung getrunken wird, am besten innerhalb eines Jahres nach Abfüllung. Und mal ehrlich: Bei wem bleibt die Flasche Prosecco schon lange im Kühlschrank? Prosecco ist unkompliziert und wird am besten kalt serviert (6 bis 8 °C). Gelegenheiten bieten sich immer: Je nach Geschmacksrichtung dient Prosecco als Aperitif, ist aber auch ein guter Begleiter zum Essen. Oder danach: Der Cartizze, die qualitative Steigerung des Proseccos, harmoniert aufgrund seiner Süße beispielsweise
DOCG: „Denominazione di Origine Controllata e Garantita“, eine kontrollierte und garantierte Ursprungsbezeichnung. In Italien gibt es 44 Anbaugebiete, die diese Bezeichnung tragen dürfen. Das Anbaugebiet Conegliano – Valdobbiadene Prosecco hat den Status 2009 erhalten.
Glera: Name einer weißen Rebsorte, die nur im Nordosten Italiens wächst. Bis 2010 hieß diese Traubensorte „Prosecco“, wurde aber auf Veranlassung des italienischen Landwirtschaftsministeriums umbenannt. Önologie: Die Kellerwirtschaft oder Önologie ist ein Studienbereich der Weinproduktion. Sie befasst sich mit dem Keltern und dem Ausbau (Reifen) des Weines, dem ganzem Umfang der Weinherstellung. In einigen Ländern (so in Frankreich, Österreich, Schweiz, Deutschland und Georgien) ist die Önologie ein Studienfach an einer Hochschule mit dem Abschluss Diplomingenieur Weinbau und Önologie.
Text: Ulrike Delacher
La Strada del Prosecco Etwa dreieinhalb Stunden Fahrzeit ist Innsbruck von Conegliano und Valdobbiadene, den Hauptstädten des Prosecco in der Region Venetien, entfernt. Rund 50 km nördlich von Venedig und 100 km südlich der Dolomiten in der „hohen Trevisianer Mark“ – oder, so klingt es mehr nach Urlaub: in der Alta Marca Trevigiana.
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Prosecco DOCG: Prosecco ist eine geschützte, kontrollierte Herkunftsbezeichnung („Denominazione di Origine Controllata“). Perlwein mit diesem Namen muss aus den folgenden fünf Produktionsgebieten kommen und zu mindestens 85% aus der Rebsorte Glera stammen. • Conegliano – Valdobbiadene D.O.C.G. (Spitzenprosecco) • Prosecco del Veneto D.O.C. • Prosecco di Treviso D.O.C. • Prosecco del Friuli D.O.C. • Prosecco di Trieste D.O.C.
gut mit Desserts. Und ein Geheimtipp von Reisejournalist Hans Messner: „Wer einmal den Prosecco Frizzante oder Spumante aus einem bauchigen Weinglas getrunken hat, wie es im Veneto üblich ist, kehrt nie wieder zur Sektflöte zurück.“ Bei einem guten Prosecco entfalten sich die zarten Aromen von Zitrusfrüchten, Apfel, Birne, Aprikose und/oder Rose im geräumigen Behältnis einfach besser, meint Messner.
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Glossario del Prosecco
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Conegliano nennt sich die Hauptstadt des Prosecco, die Renaissancestadt zählt 36.000 Einwohner und ist ein wunderbarer Ausgangspunkt für eine optische und kulinarische Sinnesreise. Hier ist auch die älteste italienische Weinbauschule beheimatet. Sie wurde im Jahr 1877 vom Önologen und Chemiker Antonio Carpenè gegründet, der von 1838 bis 1902 dort lebte und auch starb. Carpenè entdeckte die Glera-Traube für die Schaumweinproduktion, seine önologischen Studien galten in ganz Italien als richtungsweisend. Jedes Jahr im Juni findet im Zentrum von Conegliano die Dama Castellana statt, eine lebende Dame-Partie mit historischen Kostümen aus der Renaissance. Im September wird in einigen traditionellen Lokalen die sogenannte Enodama gespielt, ebenfalls ein DameSpiel, allerdings werden hier die Steine durch Gläser mit Weiß- und Rotwein ersetzt ...
Zum Nachschmökern www.coneglianovaldobbiadene.it www.prosecco.it www.bortolomiol.com www.mionetto.com www.ruggeri.it
Bücher zum Thema Hans Messner – Reise durch das Land des Prosecco, Verlag styria regional carinthia: Mit zahlreichen Tipps für Unterkünfte und Gourmetlokale inklusive Geheimtipps zu vielen Agriturismi mit Übernachtungsmöglichkeiten. Kay Wörsching – Bravo Prosecco! Der weltweite Siegeszug eines italienischen Lebensgefühls, Verlag Riva: Das Buch des Münchner Kultwirtes hat viel mit dem Getränk gemeinsam: Leichtigkeit, Lebensgefühl und die Gewissheit, dass es immer einen guten Grund gibt zu feiern. (Pressestimme)
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Valdobbiadene ist mit rund 11.000 Einwohnern die kleine Schwester von Conegliano, aber dafür international prominenter. Hier, im Herzen der Weinproduktion, gibt es die stärkste Konzentration von Rebflächen in hoher Hügellage. Berühmte Winzer und Kellereien wie Bortolomiol, Mionetto oder Ruggeri sind hier angesiedelt. Nördlich von Valdobbiadene befindet sich die „Villa dei Cedri”. Sie beherbergt seit 1964 jeden September die „Mostra Nazionale degli Spumanti” („Internationale Ausstellung der Schaumweine“), die italienweit wichtigste Ausstellung in diesem Fachgebiet mit 250 Schaumweinen aus ganz Italien und täglichen Verköstigungen. Wir meinen: Nichts wie hin! Zwischen den beiden Städten liegen die als ProseccoDOCG-Gebiet deklarierten Hügel – zu erreichen und zu befahren auf der Strada del Prosecco. Diese 120 km lange Genussstraße für alle Gourmets und Sommeliers geht direkt auf die erste Weinstraße Italiens zurück, seit 2003 neu ergänzt mit thematischen Routen durch die unterschiedlichen Weinbaulandschaften. Denn die schönen, oft steilen Weinberge, die Örtchen und Dörfchen, wo man den Duft der jahrhundertealten Kunst der Weinerzeugung atmet, die bezaubernden Landschaften und die Einsiedeleien und Kirchen als Zeugnisse des Mittelalters gehören auf die „To-see“-Liste einer Entdeckungsreise zum Ursprung des Proseccos. Kulinarisch überzeugend sind auch die Küche (z.B. der Radicchio Rosso in allen Varianten) und die typischen Erzeugnisse (besonders zu erwähnen auch die Maroni), die man in den zahlreichen Ristoranti, Trattorie und Osterie entlang der Route kennen lernen kann. Und ist man bei der Auswahl der Speisen ob der Vielfalt überfordert, hilft vielleicht zuerst einmal ein Gläschen Prosecco. Weil eben: In dubio Prosecco ...
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So schmeckt der Sommer – auch im Herbst noch als Aperitif Aperol Sprizz Zutaten für 10 Gläser: 2 unbehandelte Orangen 400 ml Aperol 600 ml Prosecco Mineralwasser Orangen in Scheiben schneiden. Mit je 4–5 Eiswürfeln auf Gläser verteilen. Aperol und Prosecco in die Gläser verteilen und mit Mineralwasser auff üllen. Erdbeer Royal Zutaten für 4 Gläser: 100 g Erdbeeren 8 EL Aperol (Bitterlikör) Saft von 1 Limette 300 ml eiskalter trockener Prosecco eventuell 4 Limettenscheiben und 4 essbare Orchideenblüten zum Verzieren Erdbeeren in Stücke schneiden. Aperol, Limettensaft und Erdbeeren mischen. Zugedeckt ca. 30 Minuten kalt stellen und ziehen lassen. Marinierte Erdbeeren mit dem Aperol und Saft in 4 Sektgläser füllen und mit Prosecco auff üllen. Prosecco „Melone“ mit Sorbet Zutaten für 4 Personen: 1/2 Zuckermelone (ca. 400 g; z. B. Charentais-, Galia- oder Honigmelone) 4 Kugeln (ca. 250 ml) Zitronensorbet (Packung) 1/8 l gut gekühlter Maracujanektar ca. 1/2 l gut gekühlter Prosecco Melone mit Löffel entkernen. Aus dem Fruchtfleisch Bällchen ausstechen. Melone in 4 hohe Gläser verteilen. Je 1 Kugel Sorbet zufügen und mit Maracujasaft und mit Prosecco auff üllen. Sofort servieren. Melonen-Gurken-Prosecco Zutaten für 4–6 Gläser: 150 g Salatgurke 200 g Cantaloup-Melone 1 Orange 3 Stiele Basilikum 4 EL Zuckersirup 1 Flasche (0,75 l) eisgekühlter Prosecco Salatgurke waschen, putzen, 4–6 Scheiben zum Verzieren abschneiden, übrige Gurke grob würfeln. Melone in Spalten schneiden, entkernen, Fruchtfleisch grob würfeln. Orange halbieren und Saft auspressen. Basilikum waschen, trocken schütteln, Blättchen von den Stielen zupfen. Gurke, Melone, Orangensaft, Sirup und Basilikum, bis auf etwas zum Verzieren, im Standmixer fein pürieren. Mischung auf 4–6 Gläser aufteilen. Mit Gurke und Basilikum verzieren und mit Prosecco aufgießen. Weitere Proseccorezepte unter www.lecker.de
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www.meraner.at
Vinothek in St. Johann
Vinothek in Innsbruck
1944
Gründung durch Peter Meraner sen. (Winzer aus Südtirol) am sogenannten „Dotterbichl“ in Innsbruck-Pradl.
1956
Übernahme des Betriebes durch seine Söhne Peter und Edi.
1988
Erwerb der Weinkellerei Linherr und damit verbundene Übersiedelung in die größeren Räumlichkeiten des derzeitigen Standortes am Rennweg 16, in Innsbruck.
1995
Übernahme der Geschäftsleitung durch Dietmar Meraner nach dem Ableben von Edi Meraner.
1997
Erwerb der Gesellschaftsanteile von der P. Meraner GmbH und Linherr GmbH durch Dietmar Meraner
2000
„online“ unter www.meraner.at gustieren und bestellen. Gewinn des Tirolissimo 2000.
2001
Eröffnung des neugestalteten Verkaufraumes in Innsbruck.
2002
Eröffnung unserer Niederlassung in Imst.
2004
Erweiterung der hauseigenen Weinabfüllanlage.
2005
Projektstart Wellwasser
2008
Eröffnung des Wembachkellers in St. Johann.
Als innovativer Partner von Gastronomie, Fach- und Einzelhandel konnte sich die Firma Meraner weit über die Grenzen Tirols hinaus einen ausgezeichneten Namen aufbauen. Qualität, Seriosität und ausgezeichnetes Preis – Leistungsverhältnis sind die Prämissen unseres Betriebes.
Text: Marina Kremser Fotos: Weingut Reumann
Während andernorts futuristische Bauten in die Weinberge gestellt werden, ist das Weingut von Josef und Maria Reumann nicht laut, sondern punktet lieber mit seinen Produkten denn schriller Architektur. Auch der neue Degustationsraum ist stilvoll, aber nicht übertrieben, und lässt den Blick frei für das Wesentliche: die Weine.
Der Wert der Beständigkeit In unserer schnelllebigen Zeit kommt man den Trends kaum hinterher, Beständigkeit ist keine Tugend mehr, sondern ein Zeichen mangelnder Flexibilität. Doch ist es wirklich so? Sehnen wir uns nicht alle nach Dingen, auf die man sich verlassen kann, bei denen man weiß, was man bekommt? Das burgenländische Weingut Reumann ist so ein Fall. Hier kann man sich seit Jahren auf gleichbleibend hohe Qualität verlassen und auch wenn sich am Weingut architektonisch hie und da etwas tut, so ist doch alles beim Alten. Gott sein Dank!
Weingut Josef & Maria Reumann Neubaugasse 39 7301 Deutschkreutz Tel.: 02613/80421 info@weingut-reumann.at www.weingut-reumann.at Verkostungen sind nach telefonischer Voranmeldung zu folgenden Zeiten möglich: Mo. bis Sa. von 9 bis 12 Uhr und von 13 bis 17 Uhr Sonn- und Feiertag geschlossen
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Josef und Maria Reumann sind nach all den Jahren ihres Erfolgs mit beiden Beinen auf dem Boden geblieben, sie sind ebenso herzlich und sympathisch im Umgang mit anderen wie professionell im Umgang mit ihrem Produkt. Das Ergebnis sind Jahr für Jahr Spitzenweine, die immer wieder aufs Neue Freude machen und in ebensolcher Regelmäßigkeit ausgezeichnet werden. Was für die beiden kein Grund ist, sich zurückzulehnen und sich auf Erfolgen auszuruhen. Und so folgt einem Wein, so aufsehenerregend wie ein Phoenix aus der Asche, der nächste – so ausgewogen wie die Tagundnachtgleiche und deshalb mit dem Namen „Equinox“ betraut. Der Erfolg des Phoenix, einer Cuvée aus Blaufränkisch mit Cabernet Sauvignon, Merlot und Syrah, ist Vorgabe und Messlatte für alles Kommende des Weingutes.
Mit dem „Equinox“ – einer ausgewogenen Mischung aus Blaufränkisch, Zweigelt und St. Laurent – hat man wieder zielsicher ins Schwarze getroffen. Astronomisch betrachtet handelt es sich beim sogenannten Äquinoktium um den Tag, an dem die Sonne den Erdäquator von Süden nach Norden und umgekehrt durchläuft. So sind es die offensichtlichen Parallelen zur Natur, die für Josef und Maria Reumann namensstiftend waren: Die Natur und damit der Wein beginnt Ende März zu erwachen, im September beginnt die Zeit der Ernte und der Kellerarbeiten. Auch die Vinifi kation ist Teil des stimmungsvollen Konzepts: Zwölf Monate und damit beide Tagundnachtgleichen des Jahres reift der Equinox in gebrauchten Barriques. Ein Kreislauf, der ebenso beständig ist wie die Reumann‘schen Weine ...
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Im Wein liegt Leidenschaft Falstaff? Fehlanzeige! Nationale Weinportale im Internet? Eher Zufall! Erwähnung in den heimischen Fachmedien? Maximal wohlwollend: Wein aus Nordtirol kämpft noch um die Akzeptanz in der großen Winzergemeinde – doch ein prämierter Chardonnay aus Haiming zeigt den arrivierten Weinbauern, wo der Peter aus Tirol den Most herholt.
Text und Fotos: Stefan Becker
Das milde Klima im Mittelalter machte es möglich, dass auch die Ritter nördlich des Brenners in den Genuss eigenen Weines kamen. Wie dieser aber schmeckte, ob er das Leben versüßte oder eher die Rüstung polierte, darüber liegen keine Quellen vor, wohl aber über den Handel mit dem wertvollen Rebensaft. Insofern darf sich Tirol einer großen Tradition rühmen – das war’s dann aber auch. Zwar ließ Kaiser Maximilian als letzter Ritter mit dem Beginn der Renaissance noch einmal richtig Rebstöcke über seine Lieblingslande verteilen. Schließlich besaß er als eingeheirateter Herzog von Burgund mit den dunklen Trauben der Sorte Pinot Noir einen echten Schatz. Kein Wunder, dass die französischen Könige ihm das Territorium sofort streitig machten. Das aber ist eine andere Geschichte. Die Erträge in Tirol blieben eher bescheiden und verschwanden vollkommen, als sich die kleine Eis-
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zeit zu Beginn des 18. Jahrhunderts ankündigte. Der Wunsch nach eigenem Wein aber lebte fort und immer wieder versuchten verwegene Freizeitwinzer, den einen oder anderen Rebstock auf der eigenen Scholle hinterm Haus oder im Schrebergarten anzusiedeln. Das sei kein einfaches Unterfangen, sagt Peter Zoller. Als frischer Obmann des Tiroler Weinbau-Verbandes kennt er so ziemlich alle Tücken des Handwerks, viele aus Erzählungen, einige aus eigener Erfahrung (siehe „Verrücktsein gehört dazu“). Am Anfang stehe die Suche nach der passenden Sorte, sagt Zoller. „Probieren geht über Studieren“ gehöre dabei genauso zum Winzerleben wie tiefgreifende Kenntnisse über den eigenen oder gepachteten Grund und Boden. Denn Rebstöcke wollen mit der Erde richtig verwurzelt sein, bis in Tiefen von 10 Metern dringt die Radix vor, versorgt sich dort mit Wasser und Nähr-
stoffen und sammelt Energie für den Winter. So startet jeder Winzer mit einem Versuchsgarten, pflanzt paarweise die importierten Rebstöcke aus Frankreich oder Italien und lässt sie gedeihen. Wobei auch diese wenigen Klone schon das komplette Programm an Aufmerksamkeit fordern, die später die Arbeit im Weinberg oder Weingarten zu einer sehr intensiven werden lässt. Denn es gibt immer etwas zu tun: Böden belüften und düngen, Triebe stutzen und binden, Rebstöcke spritzen und entlauben, Trauben reduzieren und abschneiden, Netze spannen, um Vögel zu vertreiben, in den kritischen Sommermonaten der Reife auf Sonne hoffen und viele Opfer bringen, um den Hagelgott milde zu stimmen. Denn ein einziger heftiger Schauer kann die größten Hoff nungen zunichte machen, große Betriebe existentiell gefährden und Hobbywinzer arg frustrieren. Damit die eigene Fehlerquote möglichst gering bleibt und die Nordtiroler Winzer von ihren professionellen Nachbarn im Osten, Süden, und Norden lernen, bietet der junge Verband, der unter dem Dach der Landwirtschaftskammer agiert, regelmäßig Seminare, Schulungen und Fahrten in fremde Weinberge an. Praktisch macht Peter Zoller dort weiter, womit er bereits vor Jahren begonnen hat, und auch seine Frau Elisabeth Saumwald ist voll integriert. Was naheliegend ist, denn das Dream-Team aus Haiming arbeitet als Lehrer an einer Handelakademie. So erhalten die Weine aus Nordtirol demnächst auch das Prädikat „pädagogisch besonders wertvoll“. Denn die Güte eines zertifizierten, weil geprüften Qualitätsweins haben mittlerweile einige Winzer erreicht und diese Etikette zeigt sich auf den Etiketten in Form einer sechsstelligen Registriernummer. Die Winzer schicken ihre jüngsten Jahrgänge zur Begutachtung an das Weinbauamt ins Burgenland und dort verkosten sechs Hüter des guten Geschmacks ohne Rücksicht auf Namen und Traditionen.
Das Weinland Österreich produziert über 90 Prozent des österreichischen Weines, den Rest keltern die Steirer und das Bergland findet eigentlich nicht statt. Doch die Tiroler Winzer wollen mehr und scheuen keine etablierte Konkurrenz. Schließlich hat jeder einmal klein angefangen und seit dem Weinskandal in den 80ern hat sich die Situation im Land arg verändert. Die Österreich Wein Marketing zitiert in ihrer aktuellen Dokumentation die Weingartengrunderhebung 2009 der Statistik Austria – das Zahlenwerk registriert einen Rückgang von 32.044 Betrieben seit dem Jahr 1987 auf aktuell 20.181 Unternehmen. Dies entspricht einer Abnahme von 37 Prozent. Die ausgepflanzte Rebfläche veränderte sich dagegen nur marginal und liegt heute bei rund 46.000 ha. Diese Entwicklung spreche für das hohe Maß an Professionalisierung im Weinbau, schreibt die Agentur. Auf diesem Niveau winzern die Tiroler mit. Mögen die summierten 80 ha der Bergländer ein wenig mickrig wirken im Vergleich mit den östlichen Vollprofis, so spielt zum Beispiel der Chardonnay 2009 von den Haiminger Hängen des Hauses Zoller-Saumwald qualitativ in einer Liga mit den Winzern der 200 besten Weine landesweit und darf sich im Rahmen einer Road-Show als Extragast den Liebhabern heimischer Weine präsentieren: Am 20. und 21. September gastiert der „Salon Österreich Wein 2011“ im Casino Innsbruck. Das Geheimnis hinter dieser Nominierung heißt Liebe, Leidenschaft und Blindverkostung. Bekommen die Tiroler Weine eine faire Chance und werden sie nicht vorab pauschal als Essig tituliert, dann klappt es auch mit dem gepflegten Abgang.
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Wobei neben den trainierten Gaumen auch das chemische Labor alle eingereichten Rebensäfte analysiert und die 200 Bestandteile an den definierten Grenzen misst: Zu viel Schwefel oder andere Konservierungsmittel? Und tschüss! Fehlt die Harmonie im Haushalt von Säure und Zucker? Nächstes Jahr noch
einmal probieren. Bringt der Wein nur 72 Öchsle ins Röhrchen, darf er sich nur als einfacher Landwein präsentieren. Das Österreichische Weingesetz von 2009 regelt alle Details und dazu gehören auch die Bezeichnungen nach Herkunft. Die Republik verteilt ihre Weinbauflächen dabei auf drei Regionen und daraus resultieren 16 Weinbaugebiete. Die drei Weinbauregionen sind das Weinland Österreich (die Bundesländer Niederösterreich, Burgenland und Wien), das Steirerland, bestehend aus dem Bundesland Steiermark, und das Bergland Österreich (die Bundesländer Oberösterreich, Salzburg, Kärnten, Vorarlberg und seit diesem Frühjahr auch Tirol).
www.tirolwein.at www.oesterreichwein.at
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trink.genuss
Die Weine von Zoller-Saumwald aus Haiming findet auch Weinjournalist Mag. Gerhard Mayr gelungen
Mag. Gerhard Mayr lebt in Tirol, zählt zu den renommierten Weinjournalisten in Österreich und schreibt primär für das im gesamten deutschsprachigen Raum vertriebene Fachmagazin Wein.Pur. Er kam über den klassischen Weg einer Hotelfachschule, die er in Wien besuchte, zum Wein. Als junger Sommelier erlebte er den Aufschwung des österreichischen Weines, nachdem die Winzer 1985 im Glykolskandal zu ertrinken drohten. 1988 errang der den zweiten Platz beim Falstaff „Sommelier des Jahres“. Nach dem Studium der Betriebswirtschaft absolvierte Mayr die Österreichische Weinakademie in Rust, für die er seit 2003 regelmäßig als Lektor tätig ist. Seit 2006 studiert er in London am renommierten Institute Masters of Wine.
„Sortentypisch und sehr schön gemacht“ eco.nova: Welche Bedeutung besitzen Weine aus Tirol? Gerhard Mayr: Da müssen wir unterscheiden zwischen den Südtiroler und den Nordtiroler Weinen: Der Weinbau in Südtirol besitzt eine sehr lange Tradition und manche Weine zählen mit zur Weltspitze. Weine aus Nordtirol gelten generell eher als eine Kuriosität – doch dem Stigma will sich in Zukunft der Tiroler Weinbauverband annehmen. Bis jetzt sind es noch eine gute Handvoll engagierter Winzer, die sich nachhaltig der Weinproduktion widmen, allerdings im Nebenerwerb oder gehobenen Hobbysegment. Haben denn die Exoten aus Nordtirol eine reelle Chance im großen Wettbewerb um die Gunst der Weinliebhaber? Ganz gewiss – aber nur regional, wegen der geringen Mengen. Die Qualitäten sind mittlerweile recht ansprechend. Vor zwei Jahren konnte ich in der Weinakademie in Rust den Chardonnay von Zoller-Saumwald bei einer verdeckten Degustation verkosten. Dabei stellte sich der Wein renommierter Konkurrenz aus dem Burgenland und der Steiermark. Die Verkoster konnten keine signifi kanten Qualitätsunterschiede zwischen den Weinen feststellen. Das adelte natürlich den perfekt gelungenen, weil in seiner Ausprägung sortentypisch und sehr schön gemachten Chardonnay. Und es gibt noch einige weitere Winzer wie Sigi Moser in Dölsach/ Osttirol oder Romed Isser in Thaur, die auf einem gehobenen und ansprechenden Niveau arbeiten. Haben Sie einen Favoriten aus Nordtirol? Nicht am Markt sind die guten Weine vom Zirler Weinhof, der sich im Besitz der Familie Swarovski befindet. Seit Jahrzehnten gedeihen auf den sonnigen Hängen neben der Martinswand die Trauben für einige recht ordentliche Weine. Ohne die redlichen Bemühungen der anderen Produzenten schmälern zu wollen, die Weine von Zoller-Saumwald aus Haiming finde ich besonders gelungen. Wie würden Sie den Geschmack der hiesigen Weine charakterisieren? Die fruchtige Richtung dominiert sowohl die weißen wie auch die roten Weine: Das liegt am Klima. Im Weinbau unterscheiden wir zwischen warmem und kühlem Klima. Tirol gilt als Grenzgebiet für den Weinbau, liegt in einer eher kalten Klimazone und deren prägendes Merkmal ist ein hoher Anteil an Säure. Der Aromabogen spannt sich bei den Weißweinen von Zitrus und Grapefruit bis weißer Apfel und Williams Birne. In den Rotweinen zeigt sich die Aromatik von Kirsche, Himbeere oder auch Brombeere. Alles leicht säurebetonte Früchte, von denen die meisten in der Region auch vorkommen.
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Elisabeth Saumwald und Peter Zoller haben einen Hang zur Harmonie: Haiming, Südlage, am Fuße des Tschirgant. Im Schutz der steilen Wand gedeihen ihre Weingärten auf kargem Boden und hält das Wetter, können die Reben zu einem klasse Wein reifen. Peter Zoller entdeckte seine Liebe zum Wein an einem Sonntag. Nach der Kirche. Die Familie saß am Tisch und diesmal ging der Kelch nicht an ihm vorüber – sondern lud ein zum Kosten. Da war es um den jungen Mann geschehen und seit 15 Jahren zählt er gemeinsam mit seiner Frau selbst zum Winzervolk. Zu Beginn pflanzte das Paar gut 100 Rebstöcke auf den kleinen Steilhängen rund ums Haus, frönte dem Freilufthobby. Mittlerweile betreut das Duo in seinen drei Weingärten an die 5500 Weinstöcke. Drei weiße und zwei rote Traubensorten ranken an den horizontalen Drähten brav nebeneinander, im passenden Winkel zur Sonne, mit den passenden Abständen nach unten zur Feuchte des Bodens und nach oben zu den schattenwerfenden Blättern. Ergänzt wird die hohe Mathematik des Weinanbaus von der Meteorologie und da punktet Haiming gewaltig. Wenn dunkle Wolken im Westen der Sonne die Sicht nehmen auf die weinumrankte Terrasse der beiden, so regnet es doch meistens im Ötztal oder hinter dem massigen Tschirgant. Die Gnade der knapp 2400 Meter hohen Kalkwand gewährt Haiming ein mildes wie trockenes Klima und damit eine exponierte Lage für die kostbaren Kulturen. „Verrücktsein gehört auch dazu“, sagt Peter Zoller, denn so ein Weingarten bedarf der intensiven Pflege: Die beginnt beim Roden des Hanges und hört dann nie wieder auf. Das kostet Zeit. Geld kostet die gesamte Technik rund um die Reben, vom Traktor bis zum Korken. „Bei den Korken haben wir uns für die teuersten weil besten entschieden“, sagt Elisabeth Saumwald. Fazit eines Versuchs mit minderer Ware, der sich als Flop erwies. Da nun beide als Lehrer an verschiedenen Handelsakademien unterrichten, können auch beide rechnen und die Amortisation der Investitionen folgt einem 10-Jahres-Plan. Bleiben die 5500 knorrigen Rebstöcke von Krankheiten verschont und bringen die nächsten Sommer genug Sonne, dann könnten die drei Weingärten auf der bescheidenen Fläche von 1,5 ha schon bald die Trauben für 5500 Flaschen Wein liefern. www.zoller-saumwald.at
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Was tut sich denn sonst in der Weinbauregion Bergland? Die Winzer aus Kärnten sind sehr aktiv und haben gerade das Pflanzrecht für weitere 50 ha Weingärten zu den bereits bestehenden 50 ha erhalten. Qualitätsmäßig haben die Weine aus Vorarlberg die Nase vorn und das schon lange. Immer recht schwierig gestaltet sich der Weinbau wegen des feuchten Wetters im regnerischen Salzburg.
Verrücktsein gehört dazu
Der Elegante Christoph Gratl mit Tochter Alexandra
Aus Liebe zum Wein Wenn es einen Tiroler ins Burgenland verschlägt, hat dies meist zwei Gründe: die Liebe oder den Wein. Im Fall von Christoph Gratl war es die Kombination aus beidem – die Liebe zum Wein.
DER TIROLER IM SÜDBURGENLAND Seit Generationen betreibt die aus Tirol stammende Winzerfamilie Gratl im Wallfahrtsort Maria Bild bei Jennersdorf im Südburgenland ihren Tirolerhof. Die rund 8 ha Land sind zu 70 % mit Rotweintrauben bepflanzt – Cabernet Sauvignon, Merlot, Blaufränkisch, Pinot Noir und Shiraz, die zum großen Teil im Barrique ausgebaut werden. Daneben überzeugt Gratl auch mit seinen Weißen: Welschriesling, Chardonnay und Sauvignon Blanc. Neben den klassischen Sorten produziert Christoph Gratl den gebietsgeschützten Uhudler; aus feinen Rotweintrauben entsteht zudem jedes Jahr der mittlerweile weit über die Landesgrenzen hinaus bekannte „Pilgerwein“ in Anlehnung an die Pilgerwege, die zur Wallfahrtskirche Maria Bild führen. Besonders viel Liebe steckt in den Cuvées des Hauses, die jedes Jahr aufs Neue individuell zusammengestellt werden, um den Reinsorten bestmöglich gerecht zu werden. Überdies werden aus Traubentrestern feine Grappe hergestellt. Aus ausschließlich eigenem Obstanbau entstehen exklusive Feinbrände.
Der Jahrgang 2010 der Rebsorte Sauvignon Blanc aus dem Haus Gratl besticht durch ein feines Bukett, das an Spargel, zartwürzige Paprikaschoten und Limetten erinnert. Die Trauben stammen aus einer der schönsten Riede des Südburgenlandes, für die Winzertochter Alexandra verantwortlich zeichnet. Der elegante Sauvignon Blanc ist die ideale Ergänzung zu Spargel, Schalen- und Krustentieren, Krebsen und Austern, Spezialitäten der indischen und südostasiatischen Küche, Salaten oder würzigem Ziegenkäse. Sauvignon Blanc 2010, Ried „Alexandra“ 12,0 % vol.alc, trocken hergestellt unter den strengen Qualitätskriterien des von der AMA kontrollierten Verbands IP-Wein.
Erhältlich in der Topgastronomie, im Fachhandel, ab Hof oder im Online-Shop unter
www.gratl-wein.at
Wein als Gesamtkunstwerk Romed durch und durch: so muss ein Wein aus Thaur sein. Stark wie der Dorfheilige, der einst reinen Herzens sogar wilde Bären zähmte. So die Legende. Ob ein Schluck des Rotweins „Romedi Cuvée“ aus dem Hause Isser sofort solche mentalen Kräfte verleiht, das sollte jeder für sich persönlich herausfinden – bei einem Besuch im Weingarten. Der Weingarten liegt wirklich gleich hinterm Haus von Maria Isser. Der Sonne zugeneigt, bietet das Grundstück viel Licht und Wärme für die 400 Rebstöcke. Romed Isser pflanzte sie 1989 und gilt mit der verwegenen Tat in Tirol durchaus als Winzerpionier. Schließlich hatten die Bauern in Thaur bis dahin schon jedes erdenkliche Obst und Gemüse ausgesät – da zeigte ihnen ein pensionierter Eisenbahner, wie es mit dem Weinanbau funktioniert.
Weißweine: Chardonnay, Müller Thurgau, Neuburger
„Weinhändler aus Niederösterreich logierten regelmäßig als Messegäste im Haus und über die Freundschaft entwickelte sich dann die Liebe zum Wein“, erzählt Renate Giner. Als Schwiegertochter koordiniert sie tagsüber die Arbeiten in den beiden Weingärten, widmet sich intensiv der Botanik, während ihr Mann Romed Giner als Polizist auf den Straßen von Innsbruck für Sicherheit sorgt. Nach Dienstschluss kümmert er sich dann im großen Weinkeller um die technischen Belange des Kelterns, agiert zwischen Stahltanks und Holzfässern.
Rotwein: Zweigelt, Romedi (Cuvée aus Blauburger, blauer Portugieser)
Anfang August schickte Petrus den Winzern im Lande einen völlig überflüssigen, weil eisigen Gruß,
Weinbau Isser Inhaberin: Maria Isser Solegasse 25 6065 Thaur Tel.: 05223/49 28 32
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Hagel zerschoss viele Trauben. Renate Giner schnappte sich ihre Tochter und ihren Sohn Romed junior und mit scharfen Winzerscheren schnitten sie die kaputten Trauben aus den Reben. Oder zupften sie mit den Fingern ab – echte Handarbeit auf einer Fläche von 0,65 ha, wobei der jüngere Weingarten 2400 Rebstöcke zählt. Später packten alle Freunde mit an, stutzten bei der Gelegenheit die Reben zum Schutz vor Fäulnis und spannten zum Finale ein Netz um die täglich süßer werdenden Früchtchen. Denn auch die Vögel finden Gefallen an den sich rot färbenden Beeren. Bringt die Lese eine reiche Ernte, dann rechnet Familie Isser-Giner mit einem Ertrag zwischen 2000 und 3000 Litern Wein. Abgefüllt in die schlank, elegante Flasche vom Typ „Winzer exklusiv“ und versehen mit dem markanten Isser-Etikett, gestaltet von der Künstlerin Patricia Karg. Die perfekte Flasche für Liebhaber edler Tropfen zum Lagern, doch Renate Giner schüttelt den Kopf: „Wir verwenden nur ganz wenig Schwefel, darum sollten die Weine nicht länger als 4 bis 6 Jahre liegen und jung getrunken werden.“ Und den Weißen und Rosé am besten sofort – ebenfalls eine besondere Kreation und Spezialität aus Tirol.
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hotel.test
Turmhoch überlegen
Das Romantikhotel Turm in Völs am Schlern hat seine Ursprünge im 13. Jahrhundert. Das exzellente Haus verschweigt seine Traditionen nicht, sondern verbindet sie harmonisch mit einer einzigartigen Architektur.
Im Restaurant Turm kommen Gourmets voll auf ihre Kosten: Haubenkoch und Hausherr Stephan Pramstrahler verwöhnt mit seiner einzigartigen Koch-
kunst, die von Kreativität und mediterraner Leichtigkeit geprägt ist. Das Restaurant wurde zu einem der fünf besten Hotelrestaurants in Italien gewählt und führt eine Gault-Millau-Haube. Auch der Wellnessbereich zeichnet sich durch Individualität und einzigartiges Ambiente aus: Ob Sauna, Schwimmbad, Fitness, Salzgrotte, Völser Heubäder oder Massagen – das Haus bietet für jeden das richtige Rezept, um für Körper und Seele Entspannung zu finden. Weinliebhaber entdecken im Felsenkeller eine große Auswahl an lokalen und italienischen Spitzenweinen.
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trink.genuss
Keine der Suiten im Romantikhotel Turm gleicht der anderen, jede hat ihr eigenes Flair. Zudem ist das ganze Haus eine einmalige Kunstgalerie. In dem in der dritten Generation liebevoll geführten Spitzenhotel hat sich im Laufe der Zeit eine Gemäldesammlung von etwa 2000 Bildern, Aquarellen und Lithographien angesammelt. Darunter befinden sich neben jungen Künstlern so bedeutende Namen wie Picasso, Beuys, Kokoschka oder Klee.
Nähere Infos www.hotelturm.it
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Text: Paul Salchner Fotos: Gottardi
Das Weingut Gottardi liegt im idyllischen Weiler Mazzon oberhalb von Neumarkt.
Auf den Spuren der Vorfahren Seit 114 Jahren und in vierter Generation hat sich Familie Gottardi dem Handel mit Weinen verschrieben. Doch mit der Suche nach den interessantesten Tropfen für die Kunden begnügte man sich nicht. Im Jahr 1986 erwarb Familie Gottardi ein eigenes Weingut in Südtirol und produziert dort überaus erfolgreich Wein: Der „Südtiroler Blauburgunder Mazzon 2008“ wurde sogar als bester Italiens ausgezeichnet.
Der „Südtiroler Blauburgunder Mazzon 2008“ vom Weingut Gottardi weist einen Alkoholgehalt von 14,5 % vol. auf und ist bis 2013 lagerfähig. Erhältlich ist er bei Sankt Urban Gottardi in Innsbruck zum Preis von 16,60 Euro pro 0,75-l-Flasche
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Seit jeher hat Familie Gottardi eine ganz besondere Beziehung zu Norditalien, entstammt sie doch diesem deutsch-italienischen Grenzbereich. Ihre Vorfahren mussten wegen der aus Amerika eingeschleppten Rebkrankheiten im 19. Jahrhundert ihre Weingüter aufgeben. Aber es ist noch viel mehr, was sie mit Norditalien verbindet: die atemberaubende Landschaft, die schönen Täler mit ihren saftig-grünen Weinbergen, aber vor allem die außergewöhnlichen Weine, die hier ihren Ursprung haben. Deshalb verwundert es auch nicht, dass Familie Gottardi 1986 ein Weingut im idyllischen Mazzon im Südtiroler Unterland erwarb und damit wieder nach Norditalien zurückkehrte.
Das Weingut Der Weiler Mazzon liegt oberhalb von Neumarkt und ist seit jeher als „Blauburgunder-Himmel“ bekannt, beheimatet er doch Südtirols beste Lage für diese anspruchsvolle Rotweinsorte. Die erhöhte, der Nachmittagssonne zugewandte Lage bietet Voraussetzungen, die einen Blauburgunder heranreifen lassen, der zu den besten Südtirols zählt. Südtirol ist mit seiner privilegierten Lage abseits von Burgund eines der wenigen Weinbaugebiete weltweit, wo der Pinot Noir in derart hoher Qualität angebaut wird und auch seinen typischen Ausdruck fi ndet. Genau in dieser hervorragenden Lage betreibt Familie Gottardi ein Weingut von knapp
Ein edler Tropfen Im Jahr 1995 erblickte der erste Burgunder-Jahrgang das Licht der Welt und wurde auf Anhieb zum besten Blauburgunder Südtirols gekürt. Und dies war nur der Beginn einer großen Erfolgsgeschichte der in Mazzon erzeugten Weine, die heute weltweit Anerkennung ernten und selbst im Big Apple New York für Furore sorgen. „Der Blauburgunder Mazzon ist anmutig, mit ausgeprägter Pinot-Frucht und samtiger Fülle, guter Struktur und dezentem Tannin im Hintergrund. Dieses Himmelswerk besticht durch seinen typischen Südtiroler Charme und seine erstaunliche Standfestigkeit im Abgang“, beschreibt Alexander Gottardi den edlen Tropfen, den er auf seinem Weingut in Südtirol herstellt. Der Blauburgunder reift nach der Gärung für ein Jahr in neuen und gebrauchten Barriques aus französischer Eiche. Von den anfallenden Trestern (also den Traubenschalen) wird in einer der berühmtesten Brennereien Italiens ein hervorragender Grappa produziert. Angebaut wird auf dem Weingut in Mazzon mittlerweile ausschließlich Blauburgunder, der nicht nur in Fachkreisen eine wachsende Fangemeinde hat.
dem Einheitsbrei der Massenproduktion herausragen“, so Alexander Gottardi.
114 Jahre Erfahrung Den Grundstein für das fl orierende Weinhandelshaus legte sein Urgroßvater Alfons Gottardi, ein aus der Umgebung von Trient stammender Kaufmann, im Jahr 1897. Er gründete die Spedition A. Gottardi, aus der nach und nach das heutige Unternehmen entstand. Maßgeblich dazu beigetragen haben die innovativen Ideen von Bruno Gottardi, der mit Bordeaux-Subskriptionen und dem Weinhandel per Versand den Weinkauf auch für den privaten Weinliebhaber interessant machte. Mit viel Ehrgeiz, Elan und Leidenschaft führt jetzt Alexander Gottardi die Geschäfte – immer mit dem Blick darauf, dem Weinfreund, sei es in Gastronomie und Hotellerie oder natürlich ganz im Privaten, für sein Geld möglichst viel zu bieten. Am besten überzeugen sich die Weinliebhaber Österreichs selbst: Ob in der Vinothek in Innsbruck oder über den Versandweg – ob Blauburgunder aus eigener Produktion oder andere interessante Weine aus dem In- und Ausland – Eintauchen in die feine Welt der Weine von Sankt Urban Gottardi lohnt sich immer!
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9 Hektar Größe. Zug um Zug wurden alle Weinberge neu bepfl anzt und auf Drahtrahmenkultur umgestellt, welche für die Erzeugung hoher Qualitäten unentbehrlich ist. Als Schaffer am Weingut ist seit 1987 Hansjörg Untersulzner tätig, der einer uralten Weinbauernfamilie in Gries bei Bozen entstammt. Er ist für den landwirtschaftlichen Bereich, die Arbeit am Hof und in den Weinbergen, verantwortlich.
Alexander Gottardi freut sich im Mai 2011 über die Kür seines „Südtiroler Blauburgunder Mazzon 2008“ zum offiziell besten Pinot Nero Italiens.
Bester Blauburgunder Italiens Was Familie Gottardi bereits mit dem ersten Blauburgunder-Jahrgang gelang, schaff te sie vor wenigen Wochen erneut. Anlässlich der 13. Südtiroler Blauburgundertage auf Schloss Enn in Montan bei Bozen ging Alexander Gottardis „Südtiroler Blauburgunder Mazzon 2008“ im Rahmen des 10. Nationalen Blauburgunderwettbewerbs als Sieger hervor. Er wurde damit ganz offi ziell zum besten Pinot Nero Italiens gekürt. Mit seinem Südtiroler Blauburgunder konnte der Weinexperte aus Innsbruck die fachkundige Jury auf der ganzen Linie überzeugen. Doch Alexander Gottardi ist nicht nur Winzer, sondern auch erfahrener Weinhändler. Von Innsbruck aus beliefert er Privatpersonen ebenso wie die gehobene Gastronomie mit Weinen aus aller Welt. Die Angebotspalette reicht dabei von ausgezeichneten Weinen in gemäßigter Preislage bis hin zu exklusiven Spitzengewächsen. „Als Weinhändler und Weinproduzent ist es mir ein besonderes Anliegen, meinen Kunden Weine anzubieten, die aus
Gottardi – DIE Adresse für guten Wein SANKT URBAN Gottardi GmbH & Co KG Weinhandel & Weinversand Heiliggeiststraße 10, 6010 Innsbruck Tel.: 0512/58 44 93-0, Fax: 0512/58 71 32-9 urban@gottardi.at, www.gottardi.at Weinhandlung GOTTARDI Öffnungszeiten: Mo. bis Fr. 9 bis 19 Uhr, Sa. 9 bis 12 Uhr
Neben dem „Südtiroler Blauburgunder Mazzon 2008“ wartet in der Vinothek Gottardi in Innsbruck eine Reihe weiterer interessanter Weine auf anspruchsvolle Gaumen.
A. Gottardi GmbH & Co KG Heiliggeiststraße 10, 6010 Innsbruck Tel.: 0512/58 71 32-0, Fax: 0512/58 71 32-9 gastro@gottardi.at, www.gottardi.at
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D/GB
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HAGLEITNER Family Balance Hotel & Spa, Zell am See
Mehr Buchungen, weniger Aufwand:
Online Zimmer verkaufen mit preisgekrönter IT-Lösung Die Saison steht vor der Tür, und an der Rezeption herrscht Dauerstress: Verfügbarkeiten, Preise und Beschreibungen wollen aktualisiert und vor allem in die unterschiedlichsten Systeme eingegeben werden – von der Hotelsoftware bis hin zu einer Vielzahl von Vertriebskanälen. Das führt zu viel Arbeit, nicht selten auch zu Fehlern und dazu, dass das ganze Verkaufspotential eines Hotels oft nicht genutzt wird. Damit hat es für Kunden der Innsbrucker seekda GmbH längst ein Ende: Mit seekda connect, dem mehrfach ausgezeichneten Buchungssystem für den Internetvertrieb, müssen Hoteliers ihre Daten nur einmal eingeben, um sämtliche Online-Vertriebskanäle von der eigenen Website über eine Vielzahl von Buchungsplattformen bis hin zu den großen Reisebürosystemen erfolgreich zu bespielen. Schnittstellen zu mehreren beliebten PMS führen zu weiteren Synergieeffekten. Um den Internetvertrieb, das ist in der Branche inzwischen eine Binsenweisheit, kommen Hoteliers heutzutage nicht herum: „In Zeiten von Google, Facebook und Co. hat sich das Internet zum wichtigsten Marketingtool der Hotellerie entwickelt. So war es auch für mich klar, dass die Onlineverfügbarkeit der beiden Betriebe MAVIDA Balance Hotel & Spa und HAGLEITNER Family Balance Hotel & Spa eine große Chance darstellen würde“, erläutert deren Leiterin Ilona Hagleitner. „Neben dem tollen Channelmanagement, das für die Reservierungsteams der beiden Hotels eine enorme Arbeitserleichterung darstellt, wurde von seekda auch eine direkte Schnittstelle zur Preisliste auf den Homepages erstellt. Somit kann der Gast direkt aus der Preisliste seine Reservierung vornehmen“, freut sich Hagleitner über eines der zahlreichen nützlichen Features von seekda connect: Nicht nur der Hotelier, sondern auch seine Gäste profitieren mit seekda connect von mehr Komfort und weniger Zeitaufwand. Denn eine Onlinebuchung über die Hotelwebsite, ob Zimmer oder Pauschale, ist mit seekda connect in nur vier Schritten
abgeschlossen. Ilona Hagleitners Fazit: „Dem Kunden wird das Urlaubbuchen erleichtert und die Anzahl der Reservierungen steigt!“ Damit das auch so bleibt, arbeitet das Team von seekda kontinuierlich an Updates und Erweiterungen. Jüngst wurde etwa eine Buchungsapplikation für das beliebte Social Network Facebook gelauncht: Mit „Facebook Connect“ können Hoteliers die Kommunikation mit ihren Kunden in klingende Münze umwandeln. Denn die Buchungsoberfläche, die aus demselben Datenpool wie alle anderen Kanäle gespeist wird, ist direkt in die Facebook-Seite des Hotels integriert – ein optimaler Anreiz für Kurzentschlossene. Inzwischen haben sich mehr als 3000 Unterkunftsbetreiber aller Kategorien, vom Zimmer auf dem Bauernhof bis hin zum Luxushotel, von den Vorteilen und den Serviceleistungen von seekda connect überzeugt. Und die ÖHV empfiehlt ihren Mitgliedern die Lösung nach eingehender Prüfung im Rahmen einer Preferred Partnerschaft – ein Qualitätssiegel, das seekda connect ganz besonders auszeichnet.
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Weitere Infos unter www.seekda.com eco.nova 117
Das Hotel tel Singer verfügt über ein n eelegantes legantes SPAHaus m it 1.800 00 qm auf 3 mit Etagen mi mitt llichtdurchfl ichttdu td rch fluteten Bäd derer-,, B eau auty- und Bäder-, BeautyM b il Massageabeteilungen, Saunalandschaft mit unterschiedlichen Themensaunen, Relaxlounge, Ruheoase, Panoramaterrasse und Bistro. Der Indorpool ist direkt mit dem ganzjährig beheizten Außenschwimmbecken verbunden, ein moderner Cardio- und Fitnessraum ist perfekt für sportliche Aktivitäten, sollte das Wetter nicht ins Freie und die schöne Umgebung locken. Auch 2011 wurde das Hotel wieder mit 2 Lilien des Relax Guides ausgezeichnet. Außerdem ist das Hotel seit 1985 Mitglied bei Relais & Châteaux { Tipp } Romantische Traumzeiten für zwei in der privaten Singer‘s SPA-Suite inkl. verschiedener Verwöhnpackages
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Gute Aussichten ... hat man nicht nur von der Panoramaterrasse des Hotels Singer in Berwang aus. Die Chancen stehen auch mehr als gut, hier die totale Entspannung zu finden.
Berwang ist der höchstgelegene Ort der Tiroler Zugspitzarena, doch das dort ansässige Sporthotel Singer präsentierte sich so gar nicht abgehoben. Auch wenn es sich ob seines außergewöhnlichen SPA-Bereichs ein wenig Eitelkeit durchaus leisten könnte. Auf 1.800 qm werden Sie zu einem Rendezvous mit den Sinnen geladen. Das SPA-Haus ist darauf ausgelegt, dass Natur und Mensch mehr als einen Flirt erleben dürfen, und so hat man auch die Kosmetiklinien ganz darauf abge-
stimmt. Die 100-%-Naturlinie steht ganz im Zeichen der Alpenrose und wird in verschiedenen Treatments zu totaler Entspannung und Schönheit veredelt. Alpine Heilpflanzen und Kräuter sowie kristallklares Bergwasser sind die Basis der edlen Kosmetikline, die seit Anfang Juni in Singer‘s SPA Anwendung findet. Ebenfalls testen sollten Sie eine exklusive Vinotherapie, die Sie unter anderem gemeinsam mit Ihrem Partner im Duo erleben können.
Singer Sporthotel & Spa 6622 Berwang, Tel.: 05674/81 81, office@hotelsinger.at, www.hotelsinger.at 54 Zimmer ab 210 Euro
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Hotel Kristall, Obertauern
Ganz schön von innen durchdacht Das Team von atelier 3 rund um Joachim Riml setzt vor allem in der Innenraumgestaltung in Tourismus- und Wellnessbetrieben neue Maßstäbe. Auf Wunsch bis hin zum Möbel-, Geschirr- und Besteckdesign wird bei jeder Planung nicht irgendein Trend aufgenommen, sondern es werden ausschließlich die individuellen Wünsche und Bedürfnisse der Kunden umgesetzt. Eine regelmäßige Präsenz auf Fachmessen in Österreich und Mailand sowie Messebesuche und Seminare auf internationalem Niveau liefern dafür ständig neue Ideen und Impulse. Lifestyle-Mix aus bella Italia und Tirol Neben exklusiven internationalen Designermöbeln und Accessoires wird bei atelier 3 verstärkt auf den unwiderstehlichen mediterranen Charme unserer südlichen Nachbarn gesetzt. Grund dafür ist nicht zuletzt der intensive direkte Kontakt zu erstklassigen italienischen Möbelproduzenten, deren Produkte einzigartige, beeindruckende Akzente setzen.
Weniger ist mehr ... Mit dieser Zielsetzung zeigt das Team um Joachim Riml eine sehr sachliche und geradlinige Handschrift. Hochwertige Materialien, internationale Objektmöbel für den Innen- und Außenbereich sowie
Accessoires von Schönhuber Franchi schaffen klare Räume mit Wohlfühlcharakter, die bis hin zur individuellen Tischkultur und hochwertiger, personalisierter Hotelkosmetik der ebenfalls italienischen Marke Amonn Hotel durchdacht sind.
Qualität und Verlässlichkeit Dies sind die wichtigsten Erfolgsbausteine für atelier 3. Spezialisiert auf die Innenraumgestaltung, Erweiterung und Renovierung werden Projekte von Anfang bis zur kompletten Fertigstellung begleitet – Budgetkontrolle inklusive!
... schöne Dinge bleiben.
... schöne Dinge bleiben.
innsbruckerstr. 53b a-6176 Völs t: +43 512 30 25 67 f: +43 512 30 25 68
Besuchen Sie uns auf der fafga Innsbruck – von 12. bis 15. September 2011. Halle 2, EG, Stand 2/5 (Gemeinschaftsstand mit FHE Franke)
Active by Leitner‘s, Kaprun
Bar-Rique, Sölden (Foto: mafi)
joachim riml & partner gmbh uferweg 2 a-6450 sölden t: +43 5254 30 466 f: +43 5254 30 466-40
info@atelier3.cc | www.atelier3.cc
Pitztaler Genuss zum Nachkochen Fünf engagierte Pitztalerinnen erfüllten sich mit „Pitztaler Genuss & Kultur“ einen jahrelangen Traum – ein Kochbuch aus ihrer Region. Zurück zum einfachen Essen mit natürlichen Zutaten, so lautet der Grundgedanke der Initiatorinnen, die mit dem Buch uralte überlieferte Rezepte wieder einbürgern wollen. Jedes noch so einfache Rezept wurde von zwei Pitztaler Spitzenköchen speziell für das Buch nachgekocht und fotografiert. Die über 50 Rezepte sind so vielfältig wie das Pitztal selbst und teilweise zum ersten Mal überhaupt schriftlich festgehalten worden. Von Suppen, Muas, Fleischgerichten bis hin zu Mehlspeisen und Brot fi ndet sich eine breite Palette an traditionsreichen Speisen. Sogar Hausmittel wie die Schnapssuppe, die angebliche Wunderwaffe gegen die Grippe, sind angeführt. Alle Nicht-Pitztaler werden es den Herausgebern danken, dass es auch ein Glossar gibt, in dem Wörter wie „Gelriab“ (Karotten) oder „Schiebli“ (Hauswürste) erklärt werden. Der kulturelle Teil des Buches berichtet über Geschichtliches, berühmte Persönlichkeiten, Traditionen und Sagenhaftes.
Pitztaler Genuss & Kultur 168 Seiten, EUR 19,80 Erhältlich bei allen Pitztaler Ortsinfostellen, im Onlineshop des Tourismusverbandes (www.pitztal.com), in Pitztaler Gastbetrieben, bei Sport Schultes in Jerzens sowie in der Buchhandlung Tyrolia in Imst. „Pitztaler Genuss & Kultur“ ist mit einer Auflage von 3.000 Stück erschienen.
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Kulinarisches fürs
Bücherregal { Kartoffelmuffins mit Sour Cream } Muffins 1 kg Kartoffeln 200 g Gouda 100 ml Milch 150 g Frischkäse je 100 g Babykarotten und Erbsen 4 Eier Salz, Pfeffer, Oregano Fett für die Form
Von Familien für Familien Das gemeinsame Essen ist seit jeher ein zentrales Element in der Familie und der Gemeinschaft. Es steht für Zusammengehörigkeit und Geborgenheit. Es bedeutet auch, ein liebevolles Zuhause zu haben. Im Rahmen eines Wettbewerbes wurden SOS-Kinderdorf-Freunde dazu aufgerufen, Rezepte einzureichen, die familientauglich, schmackhaft und leicht zuzubereiten sind. Unter den insgesamt 1.500 eingereichten Rezepten wurden 72 ausgewählt und im 132 Seiten starken SOS-Kinderdorf-Kochbuch „Rezepte für ein Kinderlachen“ zusammengefasst. Außerdem wurden von einer prominent besetzten Jury (Sternekoch Christian Rach, 4-Hauben-Köchin Johanna Mair, Ex-Skistar Michael Walchhofer, Elisabeth Hauser/Pädagogische Leiterin SOSKinderdorf, Kinderdorf-Mutter Alexandra Feiel, Ö3-Moderator Andi Knoll und Ernährungsberaterin Sasha Walleczek) 10 Gewinner ermittelt, die Preise von den Sponsoren – Interspar, Nivea und Hotel Grauer Bär – entgegennehmen konnten. Zwei dieser Rezepte fi nden Sie auf dieser Seite zum Nachkochen und als kleinen Vorgeschmack auf das Buch. Auf der Website www.sos-kinderdorf.at können Sie online im Buch blättern sowie die Printausgabe bestellen. Außerdem ist das Kochbuch im Buchhandel oder bei Christine Dornauer (christine. dornauer@sos-kd.org bzw. 0512/5918328) erhältlich. Das Buch kostet 19,95 Euro, der Erlös kommt den Kindern und Jugendlichen in den SOS-Kinderdörfern zugute.
Backofen auf 180 Grad vorheizen. Kartoffeln kochen, schälen und mit einem Stampfer zerdrücken. Babykarotten klein schneiden. Käse reiben. Milch leicht erhitzen. Frischkäse, Karotten, Erbsen und Eier miteinander vermischen und mit Salz, Pfeffer und Oregano würzen. Die Mulden der Muffinform einfetten und mit der Masse befüllen. Bei 180 Grad ca. 45 Minuten goldbraun backen. Sour Cream je 1 Becker Qimiq und Sauerrahm 1 Bund Schnittlauch Salz, Pfeffer, Senf Qimiq mit dem Mixer cremig rühren. Sauerrahm und fein gehackten Schnittlauch unterheben. Mit Salz, Pfeffer und Senf würzen.
{ Das rote Feuerwehrauto } Zutaten 100 g Makkaroni 4 rote Paprika 16 mittelgroße Champignons Salz, Pfeffer 8 Schaschlikspieße 1 EL Rapsöl 2 EL geriebener Parmesan Basilikum 2 mittelgroße Karotten Zitronensaft Makkaroni kochen. Rohr auf 180 Grad vorheizen. Für das rote Feuerwehrauto müsst ihr die Autodächer von den Paprikas abschneiden, die Paprikas aushöhlen und die Kerne entfernen. Die Köpfe der Champignons abschneiden und als Räder verwenden. Damit sie auch aussehen wie Felgen, die Köpfe kreuzförmig einritzen, salzen und pfeffern und kurz anbraten. Die Spieße dienen als Achsen – dazu die Spieße als Hinter- bzw. Vorderachse durch die Paprikas stecken und an den Enden jeweils einen Champignonkopf befestigen. Für die Füllung des Feuerwehrautos die gekochten Makkaroni mit Rapsöl, dem geriebenen Parmesan, Salz, Pfeffer und 2 EL geschnittenem Basilikum vermischen. In die Paprika füllen und für ca. 10 Minuten bei 180 Grad im Ofen backen. Während das „Auto“ backt, aus langen Karottenscheiben eine Feuerwehrleiter schnitzen, etwas salzen, mit ein wenig Zitronensaft beträufeln und durch das offene Dach in das fertig gebackene Auto stellen. Mit Basilikumblättchen dekorieren.
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