N° 06
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STAGFLATION. Die fetten Jahre sind vorbei VIERTAGEWOCHE. Beginn einer neuen Zeitrechnung? ZINSWENDE. Rückkehr zur geldpolitischen Normalität FÜHRUNGS - KRAFT. Vom Chef zum Leader S eite 22 9
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eco.nova-Herausgeber Sandra Nardin (re.) und Christoph Loreck mit Chefredakteurin Marina Bernardi
HOLY SXXX Erstens kommt es anders, zweitens als man denkt. Kaum haben wir das pandemische Geschehen (wirtschaftlich) halbwegs im Griff, bricht neues Ungemach über uns herein. Und das mit voller Wucht.
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iebe Leser*innenschaft: Wir kennen uns im Großen und Ganzen nun doch schon eine ganze Weile und haben bereits einige Top500-Ausgaben miteinander durchlebt. Genauer gesagt ist diese hier die 15. und damit ein kleines – unrundes – Jubiläum. Unrund ist indes auch eine recht gute Zustandsbeschreibung für die derzeitige wirtschaftliche wie (geo)politische Lage. Sie wissen: Wir sind generell keine Schwarzmaler. Unser Glas ist in der Regel halb voll und falls es leer ist, war es Gin Tonic. Schwarz malen wir auch in dieser Ausgabe nicht, aber es ist in der Tat die erste, in der wir sagen müssen: Es ist ernst. Allerdings nicht hoffnungslos. Wie immer haben wir uns auch heuer den Wirtschaftsstandort Tirol ganz genau angesehen, wenngleich wir dieses Mal ein wenig gesamtösterreichischer geworden sind, weil es unmöglich ist, Tirol unter derartigen Umständen isoliert zu betrachten. Wir haben mit zahlreichen Experten zu den unterschiedlichsten Themen gesprochen; herausgekommen ist ein Bild einer ambivalenten Situation: Wir stehen vor herausfordernden ökonomischen Zeiten. Die Wirtschaft ist mit so vielen systemischen Risiken konfrontiert wie nie zuvor, wir verzeichnen annähernd Vollbeschäftigung und ringen gleichzeitig um Arbeitskräfte und wir steuern auf eine mögliche Stagflation zu – kein reales Wirtschaftswachstum, also Stagnation, gekoppelt mit relativ hoher Inflation. Die Europäische Zentralbank hat damit begonnen, das Zinsniveau – äußerst moderat zwar, aber dennoch – anzuheben, und damit die Rückkehr zur geldpolitischen Normalität einzuläuten, und über alledem schwebt das Damoklesschwert gestoppter Gaslieferungen. Auf der anderen Seite zählen die Pandemie und die aktuelle Energiekrise auch ihre Gewinner. Windfall-Profits ist der Fachbegriff dazu, also ein unvorhergesehener, nicht eingeplanter Gewinn, der nicht durch erhöhte Leistung, sondern durch eine Veränderung der Marktlage entsteht und dadurch plötzliche Vermögenszuwächse generiert. Auch die Stimmungslage unter den Unternehmern ist aktuell gar nicht schlecht, der Ausblick jedoch getrübt. In der Vergangenheit war das meist umgekehrt. Ein seriöser Blick in die Zukunft ist derzeit unmöglich. Zu viele Unwägbarkeiten stehen im Raum. Es bleibt uns also nur eines: Kräftig die Daumen zu drücken! Ihre Redaktion der eco.nova
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TOP.SEMINARE
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eco.inhalt
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Z WIE ZEITENWENDE
Von Zäsur und Zarentum, Zusammenhalt und Zufallsgewinnen, Zumutungen und Zahlenmaterial, Zinswende und Zukunft: eine Zustandsbeschreibung ↠ Im Interview: Christoph Walser, WirtschaftskammerPräsident
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DIE FETTEN JAHRE SIND VORBEI
Eine Stagflation, das unheilvolle Zusammentreffen einer stagnierenden Wirtschaft bei gleichzeitig hoher Inflation, wird wahrscheinlicher. Universitätsprofessor Jürgen Huber erklärt, warum uns ein paar magere Jahre blühen. ↠ Im Interview: Christoph Swarovski, Präsident der Industriellenvereinigung Tirol
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NEUE ZEITRECHNUNG?
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WISSENSCHAFT SCHAFFT WISSEN
Starke Wirtschaftsstandorte sind in der Regel auch starke Wissenschaftsstandorte. Die Coronapandemie hat uns eindrücklich vor Augen geführt, welchen – global wichtigen – Stellenwert die Wissenschaft einnimmt, auch wenn man ihr hierzulande oft skeptisch gegenübersteht. Virologin Dorothee von Laer im Interview.
EIN SCHÖNES PAAR
Dass Tourismus und Berglandwirtschaft – diese zwei ökonomischen Urtiroler – so etwas wie Geschwister sind, ist mehr als eine politische Plattitüde. Zusammen sind die beiden nicht nur weniger allein, zusammen haben sie auch mehr und bessere Zukunftschancen.
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FOLLOW THE LEADER
Monetäre Anreize bieten im Beruf meist nur kurzfristig Befriedigung. Für die neue Art der Mitarbeiter muss Arbeit auch Sinn machen. Das stellt die Arbeitswelt auf den Kopf, Unternehmen vor Herausforderungen und die Führung vor neue Aufgaben.
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EIN SCHRITT RICHTUNG NORMAL
Robert Holzmann, Gouverneur der Oesterreichischen National bank, sieht die Zinswende im Gange und glaubt längerfristig an eine Normalisierung der Geldpolitik sowie die Rückkehr zum Zwei-Prozent-Inflationsziel. ↠ Tirols Banken in Zahlen
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AUTOHAUS MIT ZUKUNFT
Es kommt nicht von ungefähr, dass sich derzeit viele Betriebe die Frage nach der Zukunft ihrer Betriebs- und Vertriebsstruktur stellen. So geht es aktuell auch der Automobilhandelsbranche.
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HER AUSGEBER & MEDIENINHABER: eco.nova Verlags GmbH, Hunoldstraße 20, 6020 Innsbruck, 0512/290088, redaktion@econova.at, www.econova.at GESCHÄF T SLEITUNG: Christoph Loreck, Mag. Sandra Nardin A S SIS TENZ: Martin Weissenbrunner CHEFREDAK TION: Marina Bernardi REDAK TION: eco.wirtschaft: Marian Kröll, Alexandra Keller, MMag. Klaus Schebesta, Christiane Fasching, DI Caterina Molzer-Sauper // eco.zukunft: Doris Helweg // eco.geld: Michael Kordovsky // eco.mobil: Felix Kasseroler // steuer.berater: Dr. Verena Maria Erian // recht.aktuell: RA Mag. Dr. Ivo Rungg // eco.life: Ümmü Yüksek ANZEIGENVERK AUF: Ing. Christian Senn, Matteo Loreck, Daniel Christleth L AYOUT: Tom Binder LEK TOR AT: Mag. Christoph Slezak DRUCK: Radin-Berger-Print GmbH UNTERNEHMENS GEGENS TAND:
wochenteiler auf den punkt.
Die Herstellung, der Verlag und der Vertrieb von Drucksorten aller Art, insbesondere der Zeitschrift eco.nova.
GRUNDLEGENDE RICHT UNG: Unabhängiges österreichweites Magazin, das sich mit der Berichterstattung über Trends in den Bereichen Wirtschaft,
Wissenschaft, Architektur, Gesundheit & Wellness, Steuern, Recht, Kulinarium und Lifes tyle beschäftigt. Der Nachdruck, auch auszugsweise, sowie anderwertige Vervielfältigung sind nur mit vorheriger Zustimmung des Herausgebers gestattet. Für die Rücksendung von unverlangt eingesandten Manuskripten und Bildmaterial wird keine Gewähr übernommen. Namentlich gekennzeichnete Beiträge stellen nicht unbedingt die Meinung der Redaktion dar. JAHRE S ABO: EUR 29,00 (13 Ausgaben). // Sind Beiträge in dieser Ausgabe in der Kopfzeile mit dem FIRMENNAMEN gekennzeichnet, handelt es sich um BE Z AHLTE ANZEIGEN!
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Mit Beginn der Industriellen Revolution wurde die Arbeitszeit zuerst immer länger und seitdem wieder kürzer. Die Debatte um die Viertagewoche und Arbeitszeitverkürzung steht in einer historischen Kontinuität und wird ob der Entwicklungen am Arbeitsmarkt aktuell erneut geführt.
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eco.mmentar
IT’S THE ECONOMY, STUPID! „Soziales, Bildung, Kunst, Kultur – so ziemlich alles hat ein besseres Image als die Wirtschaft. Dass aber ohne Wirtschaft alles nichts ist, zeigt sich, wenn es eng wird. Wie jetzt.
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it dem legendären Slogan „It’s the economy, stupid!“ gewann Bill Clinton vor dreißig Jahren die US-Präsidentschaftswahlen. Ausgerechnet der demokratische Kandidat wilderte mit „Es ist die Wirtschaft, Dummerchen!“ im Revier der Republikaner und hat die Wähler offenbar überzeugt. Er lenkte damit die übliche Schwarz-Weiß-Sicht – bestehend aus profitgierigen Konzernen auf der einen und ausgebeuteten Arbeitnehmern auf der anderen Seite – auf eine simple Botschaft: ohne Wirtschaft keine Arbeitsplätze, keine Sozialleistungen, kein Wohlstand. Gerade in Krisenzeiten wie jetzt ist es die Ökonomie, die uns alle bewegt. Abgesehen von der militärischen Dimension des Ukraine-Konfliktes wird Wirtschaft offensiv als Waffe eingesetzt. Putin erpresst den energiesüchtigen Westen mit Öl und Gas, der Westen versucht Russland mit immer neuen Sanktionspaketen den Geldhahn abzudrehen. Diese Sanktionen wirken zweifellos, aber oft nicht in die gewünschte Richtung. Der Westen leidet mindestens ebenso wie Russland, da jeder zweite Sanktionsschuss das eigene Knie trifft. Putin hingegen kennt und nutzt die Regeln der Marktwirtschaft punktgenau und setzt diese für „strategische Spielchen“ ein, wie es Minister Martin Kocher nennt. Das Drehen an der Angebots-Nachfrage-Schraube funktioniert immer. Putin drosselt die Gaslieferungen, das steigert die Nervosität und den Preis, so einfach ist das. Dieses gegenseitige Kräftemessen kommt bei den Menschen mit voller Wucht in Form der Inflation an. Wenn zwar 100 Euro auf dem Geldschein stehen, man dafür aber gerade einmal 92 Euro Gegenwert erhält, kommt der Krieg in jedem einzelnen Haushalt an. Bei Energie sieht die eigentliche Beschriftung am Geldschein noch dramatischer aus: Beim Heizen mit Gas ist der einstige Hunderter gerade noch 60 Euro wert, an der Zapfsäule bleiben magere 50. Putin ist zwar der Auslöser, aber nicht der einzige Faktor der Inflation. Ihr ging ein jahrelanger fragwürdiger Umgang
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mit Geld voraus: Seitens der EZB, die mit Nullzinsen und Anleihekäufen den Markt mit billigen Euros flutete; seitens der Staaten, die wenig Budgetdisziplin bewahrten; und schließlich seitens der Coronakrise, die den Verschuldungsgrad der öffentlichen Haushalte nochmals hinaufgeschraubt hat. Wir haben jahrelang über unsere Verhältnisse gelebt und erhalten jetzt die Rechnung dafür. Es ist zu befürchten, dass wir sie wieder mit Krediten bezahlen. Dass es anders geht, beweist die Schweiz. Die Eidgenossen gehen einen anderen Weg. Konsequent und seit Jahren. Der Lohn der Mühe: 2,9 Prozent Inflation, während die EU an zweistelligen Raten kratzt. Warum? Weil die Schweizer einen Großteil ihrer Energie selbst erzeugen; weil sie auf Haushaltsdisziplin setzen; weil die Notenbank über einen stabilen Franken wacht; weil die Schweizer einer starken Wirtschaft vertrauen, anstatt jeden Unternehmer als potenziellen Gauner zu verdächtigen. Genau dieses Vertrauen bildet nicht nur für die Wirtschaft, sondern auch für die Politik das solide Fundament. Es wird derzeit gerade bei Russland besonders deutlich: Wenn Verträge gebrochen werden, wenn Verlässlichkeit fehlt und hinter jeder Aktion eine Finte gewittert wird, ist Schluss mit Geschäftsbeziehungen. Und politisch heißt es auch: „Rien ne va plus.“ Was bedeutet das jetzt alles für uns? Wir sollten wohl ein bisschen Schweiz werden, anstatt mit geliehenem Geld um uns zu werfen. Wir sollten den Mittelstand stärken, anstatt die Leistungsträger laufend zu demotivieren. Wir sollten Unternehmerpersönlichkeiten mehr zutrauen, anstatt sie dauernd einzubremsen. Wir sollten die Energiewende ernst nehmen, anstatt jedes einzelne Wasserkraftwerk zu verhindern. Wir sollten regionale Wirtschaftskreisläufe beleben, anstatt wegen einiger Cent Unterschied Joghurt aus dem Allgäu zu importieren. Und wir sollten auch den öffentlichen Diskurs nicht bei jeder Kleinigkeit auf Empörung bürsten und damit das Gesprächsklima vergiften. Die Großwetterlage ist toxisch genug. Wir könnten zumindest im eigenen Land dazu beitragen, dass es zivilisierter zugeht.
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ZEITEN DER UNWÄGBARKEITEN Die Wirtschaft steht vor zahlreichen Herausforderungen, Nachkriegseuropa in einer Zeitenwende. Wenn es weniger zu verteilen gibt, braucht es mehr Zusammenhalt. Das ist mit Zumutungen verbunden. Der Zahltag für die Zukunftsvergessenheit der Vergangenheit dürfte kommen. Und die Zinswende. Laut Zahlenmaterial ist die Lage in Tirol noch gut, die Zukunft dürfte aber nicht unbedingt einfacher werden. TEXT: MARIAN KRÖLL
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eitenwende: Ein Wort, genauer ein Determinativkompositum, bestehend aus Zeit und Wende. Es sagt sich so leicht und doch ist es so folgenschwer. Seit spätestens dem 24. Februar ist die Welt eine ganz andere geworden. Die als relativ stabil angenommenen Nachkriegsordnungen – sowohl jene aus 1945 als auch jene nach dem Ende des Kalten Krieges 1990 – sind handstreichartig passé. Die Welt und insbesondere Europa steuert auf Jahre der Unsicherheiten und Unwägbarkeiten zu. Die Gegenwart ist entgleist, die hässliche Fratze der Vergangenheit zeigt sich. Neutralität oder gar Indifferenz können sich die europäischen Nationen angesichts der gesamteuropäischen Bedrohung durch die Russische Föderation nicht leisten. Die Verteidigung unserer Art zu leben beginnt in der Ukraine und endet nicht dort. Die Bedrohung ist in der Europäischen Union Gott sei dank nicht in erster Linie militärischer Natur, sondern vor allem ökonomischer und auch politischer. Durch Parteien, die sich vom Kreml instrumentalisieren haben lassen und populistisch daran arbeiten, das beispiellose Friedensprojekt, diese ihrem Geist nach Ever Closer Union, zu hintertreiben und zu destabilisieren.
Aus den signifikanten Preissteigerungen gehen manche Unternehmen mit Absicht, andere nolens volens als Inflationsgewinner hervor, die beträchtliche WindfallProfits, so genannte Zufallsgewinne, einstreichen.
ZARENTUM Weit in die imperialistische Vergangenheit will die russische Führung die Uhr allem Anschein nach zurückdrehen und dazu ist ihr jedes Mittel Recht, auch der Überfall auf einen souveränen Nachbarstaat und der Einsatz von Nahrungsmitteln und fossilen Energieträgern als Waffen. Das muss man als Laie nicht alles im Detail verstehen, die (Geschichts-)Wissenschaft wird noch lange darüber streiten, wie es dazu kommen hat können. Das Ende der Geschichte ist abgesagt. Die westliche, demokratische Lebensweise sitzt diktatorischen Regimen rund um den Globus aber nicht erst seit Februar wie ein Stachel im Fleisch. Der russische Angriffskrieg in der Ukraine ist auch ein Stellvertreterkrieg. Nun dürfte allerdings jener Zeitpunkt gekommen sein, an dem die westlichen Staaten für ihre Überzeugung einstehen
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und akzeptieren müssen, dass Freiheit und Demokratie nicht umsonst zu haben sind, sondern – so wie es viele Generationen zuvor gemacht haben – immer wieder aufs Neue erkämpft und auch verteidigt werden wollen. Und verbessert. Die Zeit des Gratismuts ist vorerst vorbei. Jetzt gilt es, sich zu wappnen. Resilient zu sein, innovativ, ohne Illusionen, aber entschlossen an einer Zukunft zu bauen, die stärker aus eigener Kraft bewältigt werden kann.
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Gesellschaftlicher Zusammenhalt ist immer dann besonders wichtig, wenn es einmal weniger zum Verteilen gibt. Gerade dann ist es geboten, sich darüber zu unterhalten, ob der Wohlstand in diesem Land und in dieser Europäischen Union auch gerecht verteilt ist. Ein etwaiger Wohlstandsverlust, der sich angesichts der ungünstigen ökonomischen Vorzeichen andeutet, könnte als Auslöser dafür dienen, die ebenso hartnäckige wie langlebige und falsche Idee von den „trickle-down economics“ zu hinterfragen, sie vom Kopf auf die Füße zu stellen und gegen „trickle-up economics“ auszutauschen. Bleibt den ärmeren Bevölkerungsschichten mehr Geld im Börserl, haben alle etwas davon. Dagegen ist der allgemeine Nutzen zweifelhaft, wenn jene, die ohnehin bereits enorm wohlhabend sind, automatisch immer größeren Reichtum akkumulieren. Reichtum rieselt nicht automatisch nach unten. Deshalb, und um die Kosten der auf uns zukommenden Herausforderungen gerechter zu verteilen, regt etwa Wirtschaftswissenschaftler Jürgen Huber im Interview (Seite 40) eine ernsthafte Debatte über Vermögenssteuern an. „Wir müssen uns als Gesellschaft darauf einstellen, den Gürtel enger zu schnallen, dass es ein bisschen weniger von allem gibt“, meint Huber ebendort. Eine Debatte über Vermögenssteuern gilt in Österreich zwar fast als Sakrileg, aber wann, wenn nicht in einer Zeitenwende, könnte man Derartiges versuchen. „Geht’s uns allen gut, geht’s auch der Wirtschaft gut“ ist wohl die Abwandlung eines bekannten Slogans, der der Realität am ehesten gerecht wird.
ZAHLENMATERIAL
Tirol ist bekanntermaßen keine Insel. Insofern kann sich das Land nicht von globalen Verwerfungen abschotten. Ganz im Gegenteil. Besonders die stark exportorientierte Industrie ist in hohem Maße davon abhängig, wie es der Weltwirtschaft geht. China fährt nicht nur was COVID-19 betrifft eine Nulltoleranzpolitik, sondern traditionell auch, was das Selbstbestimmungsrecht Taiwans betrifft. Hoffentlich erweist sich der russische Angriffskrieg in der Ukraine nicht als Menetekel und veranlasst Peking, seine Ein-China-Politik auch militärisch durchzusetzen. Das würde die drohende Unbill noch einmal potenzieren. Stefan Garbislander, Chefvolkswirt der Wirtschaftskammer Tirol und Standortanwalt, hat sein Ohr von Berufs wegen genau am Puls der Tiroler Wirtschaft und ordnet einige der neuen und alten „Schmerzpunkte“ ein, vor denen das Land ökonomisch steht. Rückblickend
© ANDREAS FRIEDLE
ZUSAMMENHALT
„Tirol dürfte mit ungefähr 4,5 Prozent über dem Österreichschnitt wachsen, sofern nicht etwas Massives passiert. Sollte Russland allerdings die Gaslieferungen einstellen, wird es kein Wirtschaftswachstum mehr geben. Dann rutschen wir in eine Rezession.“ STEFAN GARBISL ANDER, CHEF VOLKSWIRT DER WIRTSCHAFTSKAMMER TIROL
betrachtet sei die Wintersaison letztlich besser gelaufen, als das zu erwarten gewesen sei. „Wir haben 75 Prozent des Niveaus vor Corona erreicht, es gab keinen Lockdown. Für die Branchenstimmung war das sehr gut und der Ausblick auf die Sommersaison ist auch durchwegs gut“, sagt Garbislander. Eine positive Grundstimmung in Tourismus und Freizeitwirtschaft strahlt in Tirol grundsätzlich über diese Branchen hinaus und trägt allgemein zu einem guten ökonomischen Klima im Land bei. Der Tourismus ist also nicht nur ein Tiroler Konjunktur-, sondern auch Stimmungsmotor. Wäre da
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nicht die Großwetterlage, wie Garbislander ausführt: „Andererseits sind da die sehr hohen Energiepreise, die Lieferkettenproblematik, die Teuerungswelle, die zunehmende geopolitische Unsicherheit, welche die Stimmung für den Herbst merklich eintrüben.“ Der Kammerökonom sieht zum einen „das Damoklesschwert der hohen Kosten“ über allen Branchen im Land schweben, zum anderen „scheint auch die tatsächliche Auftragslage im Herbst von Zurückhaltung geprägt“. Garbislander sieht unter den gegebenen Voraussetzungen andere Bundesländer – ganz im Gegensatz zur Coronapandemie – schwerer von der aktuellen Situation betroffen als Tirol. „Es ist eine ambivalente Situation“, sagt der Experte. Die derzeitige Situation ist gut, der Ausblick dagegen nicht so sehr. Ohne die genannten Probleme „würden wir mit Sicherheit in eine starke Wachstumsphase gehen“, sagt Stefan Garbislander. Absagen will er das Wachstum einstweilen nicht, wenn man auch die zu Jahresbeginn aufgestellte Prognose, die von einem Plus von fünf bis sechs Prozent ausging, „ein bisschen revidieren“ müsse. „Tirol dürfte mit ungefähr 4,5 Prozent über dem Österreichschnitt wachsen, sofern nicht etwas Massives passiert“, sagt Garbislander. In diese Prognose ist der Krieg in der Ukraine bereits eingepreist, der sprichwörtliche Elefant im Raum, ein russisches Gasembargo, würde diese Voraussage zur Makulatur machen. Abgesehen von der mittlerweile unheilvollen Abhängigkeit von den fossilen Rohstoffen aus Russland ist der Wegfall als Handelspartner mit einem Volumen von 150 Millionen Euro pro Jahr für Tirols Wirtschaft durchaus verkraftbar. „Sollte Russland allerdings die Gaslieferungen einstellen, wird es kein Wirtschaftswachs-
Es dürfte der Zeitpunkt gekommen sein, an dem die westlichen Staaten für ihre Überzeugung einstehen und akzeptieren müssen, dass Freiheit und Demokratie nicht umsonst zu haben sind, sondern – so wie es viele Generationen zuvor gemacht haben – immer wieder aufs Neue erkämpft und auch verteidigt werden wollen. Und verbessert.
tum mehr geben. Dann rutschen wir in eine Rezession“, stellt Garbislander klar, was ökonomisch auf dem Spiel steht. Sollte das Energielenkungsgesetz tatsächlich zur Anwendung kommen, wird es ungemütlich, dann ist der Ofen nämlich im Wortsinn aus. „Ein Schreckensszenario“, sagt der Ökonom, der die regierungsamtliche Kommunikation durchaus für kritikwürdig hält: „Es gibt keinen kommunizierten Plan, wer in einem solchen Fall versorgt werden würde. Das treibt besonders die größeren Betriebe in der Industrie um und auch bei den Mittelständlern herrscht beträchtliche Unsicherheit.“ Um diese Unsicherheiten zumindest langfristig zu reduzieren, ist die Dekarbonisierung vom ökologischen zum ökonomischen Projekt mutiert. Tirols Unternehmen sind stark daran interessiert, sich aus der Abhängigkeit von fossilen Energieträgern zu verabschieden. „Wir wollen bis 2040 klimaneutral werden. Dafür sind enorme Investitionen zu tätigen. Die Dekarbonisierung der Tiroler Wirtschaft sollte man also nicht nur fordern, sondern auch entsprechend fördern“, sagt Stefan Garbislander. Ein etwaiger Transformationsfonds müsse also auch für die eher kleinstrukturierte Tiroler Wirtschaft mit ihren vielen kleinen und mittelgroßen Unternehmen taugliche Förderinstrumente bereithalten. „In der Fördereffizienz ist noch viel zu tun“, hält der Kämmerer fest. Doch ist das Förderregime längst nicht der einzige Flaschenhals in der Dekarbonisierung. Bei der Umrüstung auf Photovoltaik macht sich auch der Mangel an qualifiziertem Fachpersonal bemerkbar, nachdem die Photovoltaikmodule sich nicht von selbst am Dach niederlassen. Techniker, die Wärmepumpen und Pelletsheizungen installieren, sind auch weit dünner gesät als nachgefragt. „Der Arbeitskräftemangel, der selbstverständlich auch mit der demografischen Entwicklung zusammenhängt, bremst den ökologischen Umbau der Wirtschaft“, sagt Stefan Garbislander. So ist es gänzlich illusorisch, von heute auf morgen sämtliche Gasthermen zu ersetzen. Dafür gibt es weder das notwendige Personal noch das Material. Garbislander glaubt, dass die Arbeitskräftenachfrage hoch bleiben wird, selbst wenn sich die Konjunktur gegen Jahresende hin eintrüben sollte. „Man darf strukturelle Änderungen nicht mit konjunkturellen vermischen. Durch das Schrumpfen der
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„Die Gefahr einer Lohn-Preis-Spirale ist evident, auch wenn das vonseiten der Arbeitnehmervertretung immer bestritten wird. Erhöhte Lohnforderungen führen zu erhöhten Kosten und diese wiederum zu erhöhten Preisen und die Spirale beginnt sich zu drehen.“ STEFAN GARBISL ANDER, CHEF VOLKSWIRT DER WIRTSCHAFTSKAMMER TIROL
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arbeitsfähigen Alterskohorte gibt es am Arbeitsmarkt eben mehr Nachfrage als Angebot. Zudem melden uns die Unternehmen, dass die Arbeitnehmer immer mehr in Teilzeit arbeiten wollen, das Arbeitsvolumen also insgesamt zurückgeht“, führt der Volkswirt aus. „Der Arbeitsmarkt wird zum Arbeitnehmermarkt.“ Die Automatisierung und Digitalisierung wird dadurch vom Schreckgespenst, das vermeintlich Arbeitsplätze vernichtet, zur wirtschaftlichen Notwendigkeit in einem Markt, in dem es schlicht nicht genug Arbeitskräfte gibt. Die arbeitsintensivste Branche, die Tourismus- und Freizeitwirtschaft, leidet naturgemäß in Tirol am meisten unter dem Arbeitskräftemangel.
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Es liegt wesentlich, aber eben nicht nur an den stark steigenden Energiepreisen, dass alles teurer wird. Es sind auch die Inflationserwartungen bzw. -ängste, die zu einer selbsterfüllenden Prophezeiung werden können. Für den Tourismus, der die Preise für die Wintersaison bereits jetzt machen muss, ist das keine einfache Auf-
gabe, zumal noch nicht absehbar ist, wie sich die Löhne und Gehälter und sonstigen Kosten entwickeln werden. Besonders in wettbewerbsintensiven Branchen werden sich die Unternehmen schwerer damit tun, ihre Kostensteigerungen in vollem Umfang an die Konsumenten weiterzureichen. Letztlich gilt aber, dass der Endverbraucher die Rechnung bekommt. „Der Gipfel der Inflationsrate steht uns wahrscheinlich noch bevor“, glaubt Garbislander. Aus den signifikanten Preissteigerungen gehen manche Unternehmen mit Absicht, andere nolens volens als Inflationsgewinner hervor, die beträchtliche Windfall-Profits, so genannte Zufallsgewinne, einstreichen. Darunter vor allem jene Energieversorger, die nicht nennenswert auf Gas zur Stromerzeugung angewiesen sind. Der Strompreis hängt nämlich von der Merit-Order ab. Stark vereinfacht gesagt, bestimmt das teuerste Kraftwerk in einem Netz den Preis für alle. „Das ist gerade in der derzeitigen Strompreisrallye den Verbrauchern schwer zu argumentieren. Aber prinzipiell tragen die Windfall-Profits dazu bei, dass die Energieversorger das notwendige Kapital haben, um die enorm
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schnell umsetzbar, erhöht die Verkehrssicherheit und ist zudem auch noch gut für die Umwelt. Es spricht einiges dafür, dass man den Ernst der Lage noch nicht erkannt hat, weil man es sich offenbar leisten kann, diese Low Hanging Fruits links liegenzulassen. Die Österreichische Energieagentur schätzt das Sparpotenzial – notabene ohne zusätzlichen Investitionsaufwand – sektorenübergreifend insgesamt auf rund zehn Prozent des hiesigen Energieverbrauchs ein. Die billigste Energie ist nun einmal die, die eingespart werden kann. Wäre. Abgesehen davon kann man an den neuralgischen Hauptverkehrsadern in Tirol ohnehin von Tempo 100 durchgehend vor allem zur Hauptreisezeit nur träumen. Vielerorts ist es schon zum Infarkt gekommen, am Brenner zeichnet sich mit der notwendigen Sanierung der technisch kniffligen Luegbrücke der GAU bzw. Super-STAU ab, der vor allem das Wipptal über Jahre hindurch begleiten dürfte. Die Inflation der Lebensqualität der verkehrsgeplagten Bevölkerung ist weit höher als die offizielle Inflation.
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kostspielige Energiewende zu finanzieren“, erläutert Stefan Garbislander seine Sicht der Dinge. Er hält es für einen problematischen Eingriff in die Marktwirtschaft, begänne der Staat eigenmächtig damit, diese Zufallsgewinne selektiv abzuschöpfen. Das Risiko einer Stagflation sieht Stefan Garbislander im kommenden Jahr größer als heuer. „Wenn nichts Gravierendes geschieht, wird die heimische Wirtschaft heuer wachsen“, so der Ökonom. Es werde auch vom Ausgang der Tarifverhandlungen abhängen, ob die Inflation hoch bleibe. „Die Gefahr einer Lohn-Preis-Spirale ist evident, auch wenn das vonseiten der Arbeitnehmervertretung immer bestritten wird. Erhöhte Lohnforderungen führen zu erhöhten Kosten und diese wiederum zu erhöhten Preisen und die Spirale beginnt sich zu drehen. Bricht uns dann noch das Wirtschaftswachstum weg, könnten wir uns in einer Stagflation wiederfinden“, warnt der Wirtschaftskammer-Volkwirtschaftler, der Einmalzahlungen als probates Mittel wertet, um die Kaufkraftverluste der Arbeitnehmer abzumildern. „Es ist aber unbestreitbar, dass die Haushalte derzeit Kaufkraftverluste hinnehmen müssen“, sagt Garbislander. Der Wirtschaftskämmerer sieht jedoch in Summe im strukturellen Arbeitskräftemangel und in der Dekarbonisierung die größten Herausforderungen für die Wirtschaft in diesem Jahrzehnt.
„Wir haben seit langem über unsere Verhältnisse gelebt“, sagt Jürgen Huber, der glaubt, dass nun der Zeitpunkt gekommen ist, an dem es zum Zurückzahlen ist. Der Zahltag für die Zukunftsvergessenheit naht. Vor allem die Staaten hätten sich maßlos verschuldet, das System wurde mit beispiellosen Mengen an Geld geflutet. Das trägt zur Inflation bei. Diese will die Europäische Zentralbank, in deren Rat auch Robert Holzmann als Gouverneur der Oesterreichischen Nationalbank sitzt, nun mit einer Zinswende wieder einfangen. Kurzfristig will die Europäische Zentralbank/EZB mit Erhöhungen des Leitzinses die Inflation wieder dem Zielwert von zwei Prozent annähern, „längerfristig geht es grundsätzlich um die Normalisierung der Geldpolitik, eine Rückkehr zu einer positiven Zinsstruktur, eine Angleichung an den neutralen Zins und – ebenfalls wesentlich – einen Anreiz, wieder zu sparen“, sagt Holzmann im Interview (Seite 144). Russland hat für seine Kriegspropaganda den Buchstaben Z, der im kyrillischen Alphabet so gar nicht vorkommt, in Beschlag genommen. Die westliche, demokratische Wertegemeinschaft wäre gut beraten, sich nichts von außen oktroyieren zu lassen und die Deutungshoheit über das Z zu behalten. Es geht schließlich um die Zukunft.
ZUMUTUNGEN
Es gibt nichts zu beschönigen. Ähnlich wie in den 1970er-Jahren ist auch diese Krise wesentlich eine Energiekrise, die sich noch verschärfen dürfte. Energiesparen spielt heute dagegen keine prominente Rolle in den Maßnahmen der Regierung. Dabei dürfte es den Menschen sehr wohl zumutbar sein – und nebenbei gut für die finanzielle Gesundheit –, beispielsweise auf den Autobahnen vom Gas zu gehen und temporär Tempo 100 einzuführen. Das wäre effizient, kostet nichts, ist
Automatisierung und Digitalisierung werden in der derzeitigen Situation vom Schreckgespenst, das vermeintlich Arbeitsplätze vernichtet, zur wirtschaftlichen Notwendigkeit in einem Markt, in dem es schlicht nicht genug Arbeitskräfte gibt.
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PLEITE-PLUS Gingen die Insolvenzen in den Coronajahren zurück – vor allem, weil Krankenkassen und Finanzämter Außenstände großzügig gestundet haben und die Insolvenzantragspflicht für Unternehmen teilweise ausgesetzt wurde –, so war im Oktober 2021 erstmals eine Trendumkehr zu beobachten. Im ersten Quartal 2022 haben sich die Unternehmensinsolvenzen gegenüber dem Vorjahr nun mehr als verdoppelt. Die Zahlen für Österreich.
1.046
Unternehmen waren im 1. Quartal 2022 von einer Insolvenz betroffen (+117,5 % im Vergleich zum Vorjahr).
591 Insolvenzverfahren wurden eröffnet, davon 524 Konkurse. 236 der eröffneten Insolvenzverfahren betrafen Einzelunternehmen.
4
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Großinsolvenzen über zehn Millionen Euro Geschätzte Passiva: 115 Millionen Euro
179
Insolvenzen gab es im Bereich „Handel; Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen“, gefolgt von der Bauwirtschaft (170) sowie Beherbergung & Gastronomie (123).
5.300
betroffene Gläubiger (+43,2 %)
85
Firmenpleiten in Tirol (+347 %) Geschätzte Passiva: 12 Millionen Euro
279 MIO.
Euro geschätzte Insolvenzverbindlichkeiten (+95,1 %)
2.900
betroffene Dienstnehmer (+93,3 %)
41 %
der insolventen Unternehmen wurden zwischen 2015 und 2019 gegründet.
„Der gegen Ende des Jahres 2021 eingesetzte Turnaround im Bereich der Unternehmensinsolvenzen hat sich zu Jahresbeginn kontinuierlich fortgesetzt. Die aktuellen Zahlen befinden sich in etwa auf Vor-Krisen-Niveau, womit zwei Jahre nach Beginn der Coronakrise eine gewisse Stabilität im heimischen Insolvenzgeschehen erreicht wurde.“ Karl-Heinz Götze, Leiter KSV1870 Insolvenz
Quelle: KSV1870
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uch Kleinst- und Kleinbetriebe können Digitalisierung für sich und ihre Kund*innen nutzen. Die letzten beiden Jahre haben besonders deutlich gemacht, dass stationäres Geschäft und Onlinehandel sich nicht gegenseitig ausschließen, sondern sinnvoll ergänzen können. Auch – oder gerade – weil Digitalisierung mehr ist als ein Onlineshop. Manche Kleinst- und Kleinunternehmen, etwa aus dem Handel, haben in Sachen Digitalisierung aber noch Luft nach oben. Hier geht es nicht um einen hochkomplexen Onlineshop und weltweite Zustellung, sondern um Grundlegendes wie eine kundenfreundliche Webseite oder eine passende Firmen-E-Mail-Adresse. Beim erfolgreichen Start in die digitale Welt unterstützen Expert*innen aus der Nähe: die Digital-Lotsen. Im Jahr 2020 entwickelte die Standortagentur Tirol gemeinsam mit der Wirtschaftskammer und den vier Tiroler Stadtmarketing-Einrichtungen in Hall, Imst, St. Johann und Kufstein das Projekt Digital-Lotsen. Im Fokus standen dabei der stationäre Einzelhandel, Gastronomie und Dienstleister in diesen Innenstädten. Nach der Pilotphase wurde das Projekt Ende 2021 auf ganz Tirol ausgerollt. Ziel der Initiative ist es, zeitgemäße Strategien je nach Unternehmen individuell zu prüfen und – nach Möglichkeit – auch zu realisieren. Dabei besuchen Digitalisierungsexpert*innen aus der Region – die Digital-Lotsen – die interessierten Unternehmen auf Wunsch direkt vor Ort, um unmittelbar erste Maßnahmen zu besprechen und umzusetzen. Oft geht es dabei um scheinbar einfache, aber umso wichtigere Fragestellungen: Ist ein Online-Brancheneintrag wichtig? Was bringt eine eigene Website? Wie kann ich eine neue E-Mail-Adresse anlegen? Wie kann ich meine Daten absichern und mich vor rechtlichen Folgen schützen? Wollen meine Kunden WLAN? Lohnt sich ein Engagement über Facebook? Ist mein GoogleMyBusiness-Eintrag aktuell? Stimmen die Öffnungszeiten und Kontaktdaten? Diese
© STANDORTAGENTUR TIROL
Weder ist Digitalisierung nur etwas für die ganz Großen noch muss man diesen das Feld alleine überlassen.
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und weitere Fragen aus dem unternehmerischen Alltag werden auf Augenhöhe und unbürokratisch besprochen und bestenfalls gleich in die Tat umgesetzt. Damit soll der Einstieg in das Thema unkompliziert erleichtert werden. Darauf aufbauend können in Eigeninitiative weitere Schritte gesetzt werden, welche durch Förderungen des Landes Tirol (u. a. Beratungsförderung, kmu.digital.tirol) oder des Bundes unterstützt werden können. Die Standortagentur Tirol steht den Stadtund Ortsmarketingeinrichtungen sowie Kaufmannschaften zur Verfügung, für ihre
Mitgliedsbetriebe das Digital-Lotsen-Programm zu entwickeln, aufzubauen und umzusetzen. Jeder teilnehmende Betrieb erhält im Rahmen des Programms eine finanzielle Unterstützung in Höhe von bis zu 1.000 Euro netto. Das Land Tirol unterstützt die Initiative mit 500.000 Euro. PR
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BALMUNG UNTER DEN LEADING COMPANIES IN TIROL International zählt das inhabergeführte Unternehmen zu den Global Playern im Bereich Healthcare. Im Moment entsteht in Kirchbichl auf 50.000 Quadratmetern das neue Europa-Headquarter.
STETS DER BLICK NACH VORNE
32 Engelbert Leobacher ist Geschäftsführer und Inhaber der Balmung Medical Handel GmbH.
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ie Balmung Medical Handel GmbH wurde 2004 von Engelbert Leobacher gegründet und zeichnet sich seither durch ein starkes, nachhaltiges Wachstum aus. In kürzester Zeit stieg das Unternehmen zu einem Global Player am Healthcare-Markt auf. Besonderer Fokus liegt dabei auf langjährigen Kundenbeziehungen, laufenden Produkterweiterungen sowie ganzheitlichem Kundenservice. Ein Höhepunkt für die Balmung Medical Handel GmbH war die Verdoppelung des Umsatzes in den Jahren 2020 auf 2021 von 157 Millionen auf 328 Millionen Euro. Trotz des volatilen Marktumfeldes rechnet man auch für das Abschlussjahr 2022 mit einer durchwegs positiven Geschäftsentwicklung.
DIE BASIS DES ERFOLGS
Balmung arbeitet mit seinen Stakeholdern gemeinsam daran, den Markt ganzheitlich, datenbasiert abzubilden und die Warenverfügbarkeit zu optimieren. „Durch unsere individuelle IT-Lösung sind wir in der Lage, die unterschiedlichen Warenwirtschaftssysteme unserer Kunden zu verknüpfen und erhalten somit ein einzigartiges Marktverständnis. Unter der Verwendung von Echtzeitdaten sind wir in der Lage, in kürzester Zeit auf Marktveränderungen zu reagieren und unseren Kunden erfolgversprechende Lösungen anzubieten. Ergänzt wird dies durch kurze Entscheidungswege sowie schlanke Strukturen, um die nötige operative Wendigkeit zu gewährleisten“, so Geschäftsführer und Inhaber Engelbert Leobacher.
Die Zeichen stehen auf Wachstum. In Kirchbichl soll das neue Headquarter samt Logistikzentrum mit direkter Gleisanbindung entstehen. Zukünftig wird hier verstärkt die Entwicklung neuer Produkte und die Erschließung neuer Märkte vorangetrieben. Besonderer Fokus liegt auf der Errichtung modernster Arbeitsplätze sowie ausgedehnter Grün-, Fitnessund Gastroflächen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Ausrichtung soll für ein nachhaltiges Wachstum sorgen. Dennoch ist es wichtig, auf das volatile Marktumfeld rasch reagieren zu können. Diese Tatsache hat sich in der Vergangenheit bewährt und ist Teil des Erfolgskonzeptes der Balmung Medical Handel GmbH. Eine weitere tragende Säule für den bisherigen Erfolg sind die bestehenden und zukünftigen Dienstnehmerinnen und Dienstnehmer. Daher ist es umso wichtiger, die Personalstrategie langfristig zu planen. Es werden derzeit Fachkräfte in nahezu allen Funktionsbereichen gesucht.
NACHHALTIGKEIT – NICHT NUR EINE MODEPHRASE
Um am Puls der Zeit zu agieren und den Kundenwünschen gerecht zu werden, arbeitet die Balmung Medical Handel GmbH an einer CO2-neutralen Logistikstrategie. Die Optimierung der Transportstrecken und der Umstieg auf die Bahn sind ein Teil dieser Bestrebungen. Um einen Beitrag zur zukünftigen Krisenbewältigung zu leisten, sollen auch im neu errichteten, automatisierten Hochregallager entsprechende Mindestbestände essenzieller Healthcare-Güter eingelagert werden, um so die Warenverfügbarkeit zu garantieren. Gepaart mit dem einzigartigen IT-Ökosystem, Angestelltenbindung durch faire Entlohnung, geregelten Arbeitszeiten sowie umfassenden Benefits und dem neuen Betriebsstandort blickt die Balmung Medical Handel GmbH in eine nachhaltige wirtschaftliche Zukunft. PR
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„WIR MÜSSEN DERZEIT AUF SICHT FAHREN“ „Und die Sichtverhältnisse sind nicht besonders gut“, sagt Wirtschaftskammer-Präsident Christoph Walser, der die Energieautonomie vorantreiben und beim Wasserkraftausbau vom Reden ins Tun kommen will. Die Lage sieht er derzeit gut, wenn auch der Ausblick gedämpft ist. Bezüglich Tarifverhandlungen warnt Walser davor, mit zu hohen Abschlüssen eine Lohn-Preis-Spirale in Gang zu setzen. INTERVIEW: MARIAN KRÖLL
ECO.NOVA: Unsere Zeit ist durch die Gleich-
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zeitigkeit schwerer Krisen – Pandemie, Krieg in der Ukraine, Rückzug der Globalisierung – gekennzeichnet. Mit welchen Erwartungen und Aussichten blicken Tirols Unternehmen in eine ungewisse Zukunft? CHRISTOPH WALSER: Die letzten beiden Jahre waren ein ständiges Wechselbad der Gefühle und ein laufendes Auf und Ab bei der Geschäftsentwicklung. Das war natürlich auf der einen Seite extrem fordernd und ist an die Substanz vieler Betriebe gegangen. Auf der anderen Seite hat sich gezeigt, dass das Comeback sehr rasch gelingt, sobald die Einschränkungen wegfallen. Und es hat sich gezeigt, dass die Politik die Unternehmen mit massiven Unterstützungsleistungen nicht im Stich lässt und auch die Wirtschaftskammer als kompetenter Ansprechpartner für ihre Mitgliedsbetriebe zur Verfügung steht.
Ist die Stimmung derzeit besser als die Lage oder die Lage besser als die Stimmung? Die aktuelle Konsumentenbefragung der Wirtschaftskammer zeigt, dass immerhin noch 76 Prozent mit der finanziellen Situation ihres Haushaltes zufrieden sind, auch die Einschätzung der Wirtschaftslage hat sich nach zwei Coronajahren erholt. Allerdings: Der Ausblick für beide Indikatoren ist gedämpft. Ähnlich geht es den Betrieben. Gerade der traditionell starke Tiroler Tourismus, der eine hohe Ausstrahlung auf andere Branchen hat, verzeichnet derzeit eine gute Buchungslage. Allerdings trüben die unsicheren Aussichten für den Herbst die Stimmung.
„Tatsache ist, dass wir bei den Lohnverhandlungen aufpassen müssen, nicht mit einer LohnPreis-Spirale die Inflation weiter anzuheizen.“ CHRIS TOPH WAL SER
Die Wirtschaft möge ehebaldigst und möglichst vollständig ergrünen, lautet der politische Auftrag von ganz oben. Der Abschied von fossilen Brennstoffen hat durch die Abhängigkeit von russischem Öl und vor allem Erdgas eine neue Dringlichkeit bekommen. Wie „grün“ ist die Tiroler Wirtschaft heute schon und halten Sie die Zielsetzungen der EU, die im European Green Deal formuliert sind, für realistisch? Für vier von fünf Tiroler Unternehmen ist es wichtig bzw. sehr wichtig, dass sich die Wirtschaftskammer Tirol in den nächsten Jahren im Bereich Nachhaltigkeit einsetzt. Die hohe Bedeutung des Themas zieht sich quer über alle Branchen und Betriebsgrößen. Das ist ein klarer Auftrag der Mitglieder an die Wirtschaftskammer und zeigt, dass Umwelt- und Klimaschutz längst bei den Tiroler Betrieben angekommen sind. Die Wirtschaftskammer Tirol nimmt ihre Verantwortung wahr und hat sich das Ziel gesteckt, bis 2035 für die eigene Organisation Klimaneutralität zu er-
reichen. Die Folgen des Ukrainekrieges beschleunigen den Umstieg bei Unternehmen und Haushalten. Um raus aus der Abhängigkeit von russischen Öl- und Gaslieferungen zu kommen, müssen wir die Tiroler Energieautonomie vorantreiben. Das heißt aber auch, dass wir speziell bei der Nutzung der heimischen Wasserkraft endlich vom Reden ins Tun kommen müssen.
Die Inflation ist hoch, getrieben wesentlich durch die Energiepreise. Zusätzlich ist die Inflationserwartung ein wichtiger Faktor, der sich auf die zukünftige Inflation auswirkt. Rechnet die Tiroler Wirtschaft mit einem weiteren Anstieg der Inflation? Sagen wir so: Die Betriebe „rechnen“ vielleicht nicht damit, aber sie müssen sich dagegen wappnen. „Rechnen“ ist derzeit der falsche Ausdruck, da die Situation extrem unberechenbar ist. Der Ukrainekonflikt kann sich in die Länge ziehen oder in einigen Monaten in einer diplomatischen Lösung enden; Corona kann mit einer neuen Welle kommen oder mehr oder weniger zur Normalität werden; die Lieferketten aus Asien können stocken oder sich langsam wieder einpendeln. Wir wissen schlicht und einfach nicht, wohin die Reise geht. Aber die Unternehmen müssen weiter steigende Preise als mögliche Option einkalkulieren. Wird sich das in weiteren deutlichen Preiserhöhungen niederschlagen? Klar ist, dass Betriebe nur erfolgreich Wirtschaft und Arbeitsplätze aufrechterhalten können, wenn sich ihre Arbeit unter dem Strich rechnet. Die Unternehmen können einen kleinen
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Teil von Preiserhöhungen auffangen, letztlich bleibt ihnen aber nichts anderes übrig, als ihre gestiegenen Aufwendungen in die Preisgestaltung für Produkte und Dienstleistungen einfließen zu lassen.
Hohe Inflation bringt arbeitnehmerseitig immer den Wunsch nach höheren Abschlüssen bei Löhnen und Gehältern mit sich. Welche Größenordnung halten Sie bei Lohnzuwächsen für verkraftbar bzw. Reallohnverluste in welchem Ausmaß den Arbeitnehmern für zumutbar? In der jetzigen volatilen Situation konkrete Zahlen zu nennen, wäre absolut unseriös. Tatsache ist, dass wir bei den Lohnverhandlungen aufpassen müssen, nicht mit einer Lohn-Preis-Spirale die Inflation weiter anzuheizen. Es wird Kompromisse mit Augenmaß geben müssen und es ist angesichts der Prognoseunsicherheit nicht unintelligent, kurzfristig auch mit Einmalzahlungen zu arbeiten. Wir müssen derzeit auf Sicht fahren und die Sichtverhältnisse sind wie gesagt nicht besonders gut.
„Es hilft uns nichts, wenn der Brennerbasistunnel Anfang 2030 fertiggestellt sein wird, aber die erforderlichen Zulaufstrecken und Terminals erst fünfzehn Jahre später in Betrieb gehen.“ CHRIS TOPH WAL SER
Nach der großflächigen Kurzarbeit in der Hochphase der Pandemie ist das Thema Arbeitszeit virulent geworden. Vor allem die Viertagewoche bei vollem Gehalt ist im Gespräch. Können Sie dieser und ähnlichen Ideen aus wirtschaftlich-unternehmerischer Perspektive etwas abgewinnen? Die Viertagewoche wird von vielen Betrieben bereits als realistische Option gesehen. Sie ist eine Möglichkeit, sich als attraktiver Arbeitgeber zu präsentieren und dadurch Lehrlinge und Fachkräfte für sich zu gewinnen. Hier braucht es aber zwei wichtige Einschränkungen: Die Viertagewoche ist erstens nicht für jede Branche ge-
eignet. Und zweitens ist die Forderung „bei vollem Lohnausgleich“ völlig unrealistisch. Das würde ja eine massive Steigerung der Stundensätze bedeuten. Die Unternehmen sind derzeit aufgrund der steigenden Preise für Vorprodukte und Energie bereits derart am Anschlag, dass solche Vorstellungen absolut unumsetzbar sind. Die Betriebe brauchen in dieser schwierigen Lage Rückenwind und nicht zusätzlichen Gegenwind. Mit der notwendigen Sanierung der Luegbrücke und einer beidseitig nur einspurig befahrbaren Brennerautobahn dürfte in Tirol über Jahre hinweg das Verkehrs-
eco.expertentipp
„Die Unternehmen müssen weiter steigende Preise als mögliche Option einkalkulieren.“
Dr. Christoph Westreicher ist Facharzt für Unfallchirurgie und Sporttraumatologie in der medalp
CHRIS TOPH WAL SER
chaos ausbrechen. Ist es Zeit, ernsthaft über Alternativen zum Transit nachzudenken? Diese „Lösung“ würde in der Tat zu einem Chaos führen. Es muss alles getan werden, damit zumindest zwei Fahrspuren pro Fahrtrichtung aufrechterhalten werden. Und wir brauchen einen raschen Baubeginn, denn der technische Zustand der Brücke wird von Tag zu Tag schlechter. Dabei geht es bei weitem nicht nur um den Lkw-Transit: Das Wipptal ist auch für den heimischen Lieferverkehr, für unsere Pendler und natürlich für den Pkw-Reiseverkehr lebensnotwendig. Einspurige Fahrbahnen auf der Luegbrücke führen zu Ausweichverkehr auf der Bundesstraße, die diese Mehrbelastung nie schlucken kann. Was braucht es, damit der Brennerbasistunnel den verkehrsgeplagten Wipptalern tatsächlich ein wenig Erleichterung verschaffen kann? Der Brennerbasistunnel ist das Kernstück des Scandinavian-Mediterranean-Korridors, der von Helsinki bis Valletta durch die bevölkerungsstarken mitteleuropäischen Kerngebiete führt. Derartige Hochleistungsstrecken sind allerdings nur so stark wie das schwächste Glied in der Logistikkette. Die Wirtschaftskammer Tirol weist in Kooperation mit den europäischen Wirtschaftskammern mit Nachdruck darauf hin, dass es bei den Zulaufstrecken sowie den erforderlichen Verladeterminals noch große Lücken gibt. Da Planung und Bau Jahre beanspruchen, ist es höchste Zeit, sich damit zu befassen. Die Tiroler Wirtschaft bekennt sich klar zur Verlagerung des Verkehrs von der Straße auf die Schiene. Damit die Verlagerung gelingen kann, müssen aber die entsprechenden Rahmenbedingungen vorhanden sein. Das heißt im Klartext: Es hilft uns nichts, wenn der Brennerbasistunnel Anfang 2030 fertiggestellt sein wird, aber die erforderlichen Zulaufstrecken und Terminals erst fünfzehn Jahre später in Betrieb gehen.
Was stimmt Sie in Hinblick auf die wirtschaftliche Entwicklung des Landes optimistisch? Dass selbst Experten erstaunt sind, wie rasch die Erholung nach Wegfall der Corona-Einschränkungen verläuft. Die Unternehmen beweisen tagtäglich, dass sie enorm anpassungsfähig sind und auch mit extrem herausfordernden Situationen umgehen können. Dieser Unternehmergeist hat Tirol groß gemacht und wird auch in Zukunft dafür sorgen, dass wir gut durch bewegte Zeiten kommen. Meine einzige Bitte an die Politik lautet: Lasst die Unternehmerinnen und Unternehmer und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten!
IN SICHEREN HÄNDEN Komplexe Handverletzungen: Diagnose, Behandlung und Reha bei medalp.
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ufgrund der enormen Komplexität der Hand und ihrer ständigen Belastung sind Erkrankungen im Bereich der Sehnen und Nerven keine Seltenheit und können somit oft zu starken Beeinträchtigungen führen. Gerade nach einem Unfall oder Sturz ist die rasche Erstellung der richtigen Diagnose und Einleitung der Behandlung sehr wichtig. Die medalp verfügt über modernste Diagnosemöglichkeiten wie MRT und CT, sodass ohne Verzögerung mit der Behandlung begonnen werden kann. Von der ersten Ordination über Diagnose, Tagesklinik bis hin zu umfassenden Reha- und Trainingsprogrammen sorgt die medalp für schnellstmögliche Wiederherstellung der Hand. medalp-Unfallchirurg und Sporttraumatologe Dr. Christoph Westreicher verfügt über ein breites Operationsspektrum, insbesondere im Bereich der Handchirurgie, und führt etwa 600 operative Behandlungen im Jahr durch: „Nach einer operativen Versorgung der Hand ist eine enge Zusammenarbeit mit unseren Ergotherapeut*innen ein wesentlicher Bestandteil für eine umfassende Behandlung. Wer schon einmal Schmerzen in der Hand hatte, weiß, wie sehr der Alltag dadurch beeinträchtigt werden kann. Da hilft es, wenn zeitnah die gesamte Behandlung ‚aus einer Hand‘ und in einem Haus angeboten werden kann.“ PR
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CURA
DAS BEAUTY-BRANDHOUSE: INNOVATIV, KREATIV UND DIGITAL ZUM ERFOLG
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In der CURA COSMETICS GROUP wird technische Entwicklung als Motor der Innovation gesehen. Hier wird Veränderung nicht nur mitgemacht, sondern mitgestaltet – auch bei der Entwicklung von mehreren neuen Beautymarken, die in den Startlöchern stehen. Eine davon wird bereits im Spätsommer 2022 erscheinen. TEXT: ÜMMÜ YÜKSEK
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as Tiroler Kosmetikunternehmen CURA COSMETICS GROUP mit Sitz in Innsbruck wurde 1999 gegründet und begeistert seit jeher Kund*innen mit innovativen und individuellen Produkten. Nach erfolgreich gemeisterten Coronajahren, in denen es gelungen ist, die digitale Transformation voranzutreiben und erstmals über mehrere eigene Webshops internationale Endverbraucher*innen direkt zu bedienen, ist nun Zeit für neue Herausforderungen. „Wir sind sehr stolz, dass wir neben unseren langjährigen Handelspartnern im Retail und Teleshopping auch neue Marketplaces wie Westwing oder Douglas erschlossen haben und mit dem Personalshop in Tirol auch eine langfristige regionale Ko-
operation lancieren konnten“, sagt Manuel Reinalter, Geschäftsführer der CURA COSMETICS GROUP. Ziel der CURA COSMETICS GROUP ist es außerdem, das Portfolio an relevanten Beautymarken laufend zu erweitern und die Expertise für ganzheitliche Markenkonzepte in unterschiedlichen Bereichen zu nutzen. Für das CURA-Team ist es immer wieder spannend, neue Marken- und Produktideen zum Leben zu erwecken. Auch für die Mitarbeitenden, die bereits einige Jahre dabei sind, bleibt der Moment, die eigenen Produkte in den Regalen zu sehen, etwas Besonderes– sei es bei dm Drogeriemarkt oder digital auf den eigenen Online-Plattformen. Dabei beruft man sich stets auf die Kern-
CURA
„Wir sind bestrebt, ein echtes Beauty-Brandhouse zu werden, und achten darauf, die Balance zwischen eigenen Marken und erfolgreichen Persönlichkeitsmarken wie Judith Williams oder Michael Michalsky zu halten. Ein wettbewerbsfähiges Portfolio an internationalen Beautymarken garantiert der CURA weiteres Wachstum und schafft vielerlei Möglichkeiten der Diversifikation über alle relevanten Vertriebskanäle.“ M A NUEL REIN A LT ER
kompetenz der CURA: höchste Kreativität mit den Möglichkeiten der Digitalisierung aufzuladen und mit langjähriger Branchenkenntnis und Forschungserfahrung abzurunden. Derzeit befinden sich mehrere neue Marken rund um bekannte Persönlichkeiten im Aufbau. Die Markteinführung einer dieser Brands ist noch für 2022 in Planung. Die neue clean-beauty-Marke verwendet natürliche, nachhaltig gewonnene und fair gehandelte Inhaltsstoffe und setzt bei den Verpackungen auf Circular Economy nach dem Prinzip Refill, Reuse & Recycling. Hier ist das über viele Jahre angeeignete Know-how rund um Produktentwicklung ein großer Vorteil. Es werden nämlich mehr als 250 Produktneuentwicklungen pro Jahr am Standort in Innsbruck umgesetzt und omnichannel vertrieben.
IT’S A BRAND! WIE EINE NEUE MARKE GEBOREN WIRD
Laut Eva-Maria Schumacher, Head of Product Management, steht man bei der Entwicklung einer neuen Marke gleich vor mehreren Herausforderungen. Jede neue Marke baut darauf, etwas Neues und gleichzeitig Einzigartiges für Kund*innen zu schaffen. Angefangen von der Rezepturentwicklung, der Packmittelauswahl, dem Markennamen bis hin zum Logo gibt es einige Challenges, die aufkommen können. „Genau diese Höhen und Tiefen sind es, die das Projekt einzigartig in der Entwicklung machen, einen stetig dazu bringen, sich weiterzuentwickeln und mit neuen Aufgaben umzugehen“, erklärt Schumacher. Was Ideen für neue Produkte angeht, gibt es eine Reihe von Inspirationsquellen wie Trendanalysen im Web oder vor Ort bei Messen. Aber auch wenn man offline durch die Drogerieregale spaziert oder sich online auf relevanten Social-Media-Plattformen wie TikTok oder Instagram umsieht, springen einem immer wieder Details, Auslobungen und Designs ins Auge, die als Grundlage in der Produktentwicklung dienen können. Eine neue Marke von null aufzubauen verlangt einem Unternehmen ei-
Die CURA-Geschäftsführer Hannes Kohl, Manuel Reinalter und Gerhard Kaiser mit Judith Williams
niges ab, man benötigt neben Fleiß und Disziplin auch ein Quäntchen Glück und muss zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein. Die CURA Gruppe steht fast ausschließlich im Wettbewerb mit globalen Konzernen wie L’Oreal, Unilever, Coty oder Beiersdorf: Hier kann man sich nur über Agilität, Geschwindigkeit und enormes Kreativpotential behaupten. „Das größte Erfolgserlebnis für
mich persönlich ist der Moment, wenn das Produkt abgefüllt und verpackt am Schreibtisch steht und ich es in den Händen halten kann“, freut sich Schumacher. „Dies ist der Moment in dem einem erst klar wird, wie viel Leidenschaft, Zeit, Detailliebe und Herzensblut hineingeflossen ist. Wenn es sich dann noch gut verkauft, dann ist das der krönende Abschluss.“ PR
CURA COSMETICS GROUP • Tätigkeitsbereich: Die 1999 gegründete CURA COSMETICS GROUP ist ein internationales Unternehmen im Bereich der Kosmetik • Hauptgeschäftsfelder: Markenentwicklung und -vertrieb, Private Label, Start-up-Business, Forschung & Entwicklung • Vertriebskanäle: Einzelhandel, Teleshopping, Online, Marketplaces • MitarbeiterInnen: 180 • Frauenanteil: 80 % • Umsatz: 58.000.000 Euro • Geschäftsführung: Gerhard Kaiser, Hannes Kohl, Manuel Reinalter
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„ES WERDEN EIN PAAR MAGERE JAHRE KOMMEN“ Eine Stagflation, das unheilvolle Zusammentreffen einer stagnierenden Wirtschaft bei gleichzeitig hoher Inflation, wird wahrscheinlicher. Es gibt sowohl Parallelen als auch Unterschiede zur letzten Stagnationsphase in den 1970er-Jahren, die der Weltwirtschaft ein verlorenes Jahrzehnt beschert hat. Hintergründe und Ursachen haben wir mit Universitätsprofessor Jürgen Huber ausgeleuchtet, der nun den Zahltag dafür gekommen sieht, dass wir viele Jahre „über unsere Verhältnisse gelebt haben“, und für Vermögenssteuern plädiert, um die kommenden Herausforderungen zu schultern. INTERVIEW & FOTOS: MARIAN KRÖLL
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ECO.NOVA: Der renommierte Ökonom Kenneth Rogoff sieht das Risiko eines perfekten Sturms heraufziehen und mit ihm eine mögliche Stagflation. „Weil Europa in einer Rezession ist, wegen des Kriegs in der Ukraine, China ist in einer Rezession wegen der misslungenen COVID-Lockdown-Politik und die USA weil die Notenbank eventuell die Zinsen zu schnell und zu stark erhöht“, lautet dessen Begründung. Was ist Stagflation und müssen wir uns vor ihr fürchten? JÜRGEN HUBER: Stagflation ist grundsätzlich ein Kunstwort, gebildet aus Stagnation und Inflation – kein reales Wirtschaftswachstum, gekoppelt mit relativ hoher Inflation. Der Begriff stammt aus den 1970er-Jahren. Damals gab es genau dieses Szenario, mit ähnlichen Vorzeichen wie heute. Es gab mit dem Vietnamkrieg einen großen Krieg und zwei Ölpreisschocks 1974 und 1979. Diese Faktoren haben die Inflation damals wesentlich angeschoben. Der Sozialstaat war in einer Sackgasse, das schnelle Wachstum der Nachkriegszeit vorbei. Jeder hatte ein Auto, eine Waschmaschine und konnte sich einen Urlaub leisten. Die Wirtschaft wuchs kaum noch, die Inflation hat sich über eine Lohn-Preis-Spirale konstant bis auf schließlich 17 Prozent in den USA 1980 hinaufgeschraubt. Das war das Resultat der letzten Stagflation vor über vier Jahrzehnten. Das waren wirtschaftlich keine guten Jahre. Die Reallöhne sind nicht
gestiegen bzw. eher gesunken und auch die Erträge aus Aktien und Anleihen waren mau bis negativ. Wie wurde diese Stagflation damals beendet? Das Ganze wurde durch eine sehr brachiale Zinserhöhung der US-Zentralbank Fed rund um Notenbankchef Paul Volcker beendet. Die Zinsen wurden bewusst so weit nach oben gefahren, wie es notwendig war, wissend, dass das eine enorme Rezession auslösen würde.
Der US-Leitzins wurde damals auf für heutige Verhältnisse unglaubliche 20 Prozent erhöht. So ist es, und auf deutschen Sparbüchern bekam man zwölf Prozent Zinsen. Eine Situation, die man sich heute sehr schwer vorstellen kann.
Sie haben einige Parallelen zu den 1970er-Jahren ausgemacht, aber es gibt auch Unterschiede. Die Niveaus der Staatsverschuldung waren damals nicht annähernd so hoch wie heute. Es gibt einige ganz krasse Unterschiede zwischen der Situation 2022 und in den 1960er-, 1970er- und 1980er-Jahren: Früher haben die Notenbanken relativ schnell auf steigende Inflationsraten reagiert und die Leitzinsen entsprechend erhöht. Das ist in den USA und vor allem in Europa – acht Prozent Inflation und Zinsen zugleich immer noch im Nullbereich – diesmal nicht geschehen. Das ergibt ungeheure negative Realzinsen, die jedem nützen, der Schulden hat, und jedem schaden, der Geld hat. Geld, sei es am Sparbuch oder als Bargeld, bringt derzeit garantiert acht Prozent Verlust. Fixverzinste Kredite
„Wer am meisten durch die Geldflut gewonnen hat, sollte nun auch solidarisch zur Lösung der Probleme beitragen – auch zur Eindämmung der Ungleichheit und um die kommenden Belastungen zu schultern, muss man über Vermögenssteuern reden.“ JÜRGEN HUBER
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mit niedrigen Zinssätzen zahlen sich dagegen aus. Die Achillesferse unserer Wirtschaft sind die Schulden. Vor allem die Staaten sind so hoch verschuldet wie zumindest seit dem 2. Weltkrieg nicht mehr, aber auch viele Private. Das liegt vor allem an den hohen Immobilienpreisen. Verschuldet sind allerdings auch die Unternehmen und nicht zuletzt die Banken. Insgesamt macht die Gesamtschuldenquote das Dreieinhalbfache unserer Wirtschaftsleistung aus. Da hilft Inflation bei der Entschuldung, solange die Zinsen nicht mitziehen. Die Fed und auch die Europäische Zentralbank/ EZB waren und sind so lange zögerlich, um den Schuldnern zu helfen – und die größten Schuldner sind die Staaten. Wenn die in die Bredouille kommen, wackeln die Banken gleich mit. Ein Beispiel: Die italienische Großbank UniCredit hält hunderte Milliarden an italienischen Staatsanleihen. Gäbe es hier Wertverluste, wäre das für die Bank ein Problem. Dasselbe gilt – wenn auch nicht ganz so gravierend – für viele andere Banken. Die Wirtschaft ist augenscheinlich mit so vielen systemischen Risiken wie nie zu-
vor konfrontiert. Engt diese Gemengelage den Handlungsspielraum der Notenbanken nicht extrem ein, weil Zinssprünge wie früher nicht einmal mehr annähernd möglich sind, um die Inflation zu durchbrechen? Ja, denn schon eine Erhöhung auf drei Prozent würde alle schockieren. Die Systeme sind alle miteinander verflochten und fragil. Erfreulich ist, dass die Banken – ganz anders als in der Finanzkrise 2008, die ursprünglich eine Bankenkrise war – relativ gut kapitalisiert sind und stabil wirken. In der Pandemie treten sie bislang eher als stabilisierender Faktor in Erscheinung. Wurden die richtigen Lehren aus der Krise 2008 gezogen? Ja. Die Banken selbst haben dazugelernt und die Regulatoren und Zentralbanken haben ihnen die Daumenschrauben angelegt und höhere Eigenkapitalquoten verlangt.
Aus der Bankenlandschaft droht folglich kein großes Ungemach, die Banken sind stabil. Relativ. Die RBI hat durch den Ukraine-Krieg auf einen Schlag die Hälfte ihrer
Gewinne und ihres Marktwerts verloren. Die UniCredit ist anfällig, wenn Italien in Schieflage gerät.
Was würde ein Stagflationsszenario für den Einzelnen bedeuten und wie kann man aus diesem Szenario wieder herauskommen, ohne – wie in den 1970ern – vor einem aus Prosperitätsperspektive verlorenen Jahrzehnt zu stehen? Dazu muss festgehalten werden: Wir haben seit langem, besonders aber in den vergangenen 15 Jahren, über unsere Verhältnisse gelebt. Das gilt zum einen für die Welt im Ganzen, deren Ressourcen systematisch übernutzt sind, Stichwort Klimawandel und zu billige Energie, zum anderen gab es in den letzten 15 Jahren einige sehr große Krisen – die Finanzkrise, die Euro-Schuldenkrise, die Pandemie und jetzt den Krieg. Jede dieser Krisen wurde durch staatliches Geld „zugebuttert“. Die Staaten haben Geld in die Hand genommen, um die Banken zu retten, um die Griechen vor dem Staatsbankrott zu retten, und bei Corona war plötzlich alles möglich. Die Staaten haben sich maßlos verschuldet. Wir
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„Schulden sind vorgezogener Konsum, der irgendwann zurückgezahlt werden muss. Ich glaube, dass wir den Zeitpunkt erreicht haben, an dem es zum Zurückzahlen ist. Wir müssen uns als Gesellschaft darauf einstellen, den Gürtel enger zu schnallen, dass es ein bisschen weniger von allem gibt.“ JÜRGEN HUBER
haben unser zukünftiges Geld verbraucht. Schulden sind vorgezogener Konsum, der irgendwann zurückgezahlt werden muss. Ich glaube, dass wir den Zeitpunkt erreicht haben, an dem es zum Zurückzahlen ist. Wir müssen uns als Gesellschaft darauf einstellen, den Gürtel enger zu schnallen, dass es ein bisschen weniger von allem gibt.
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Die bisherigen schweren Krisen wurden ohne nennenswerte Wohlstandsverluste übertaucht. Das geht sich also nicht noch einmal aus? Korrekt – es hätte schon früher Wohlstandsverluste geben müssen. Wir haben aber immer wieder mit neuem Geld gezahlt, es wurden tausende Milliarden neu geschaffen. Die Bilanzsumme der EZB ist heute siebenmal so groß wie vor 2008. Aufgrund des vielen neuen Geldes, das irgendwo hin musste, sind die Aktienkurse und Immobilienpreise gestiegen, darum war auch für Absurditäten wie Bitcoin und NFTs noch genug da. Es ist kein Zufall, dass die Kryptowährungen eingebrochen sind und weniger über NFTs geredet wird. Wird der Gürtel enger geschnallt, ist für solche Spielereien nicht mehr genug Geld übrig. Das Gute daran ist, dass es dringend notwendig ist, den Gürtel enger zu schnallen. Die herausragende Herausforderung und Krise aller Krisen ist der Klimawandel. Da hat die Menschheit viel zu lange zugeschaut und zu wenig getan. Sehen Sie dieses Engerschnallen des Gürtels auch als Chance? Grundsätzlich ja, aber ich möchte die aktuellen Umstände nicht positiver darstellen, als sie tatsächlich sind. Statt nach Katar zu fliegen, um neue Erdgasreserven sicherzustellen, sollte sich unsere Regierung darauf konzentrieren, in Erneuerbare zu investieren, die Dachflächen mit Photovoltaikanlagen auszurüsten. Den Gürtel kollektiv enger zu schnallen, heißt weniger Urlaube, weniger oft ein neues Handy, weniger neue Kleidung. Das hilft, Ab-
hängigkeiten zu reduzieren, von Russland, von China, es hilft gegen zu viel Transport, schlechte Arbeitsbedingungen.
Eine gewisse Verhaltensänderung muss gar nicht politisch dekretiert werden, sie ergibt sich ohnehin durch die sinkende Kaufkraft in der inflationären Phase. Ja, das ergibt sich zwangsläufig dadurch, dass es sich finanziell nicht ausgeht. Die Löhne für österreichische Staatsbedienstete sind heuer beispielsweise um drei Prozent gestiegen, die Inflation liegt weit darüber. Die sinkende Kaufkraft spürt fast jeder, ob an der Zapfsäule oder bei den Energiekosten.
Es wird verschiedentlich vor einer sogenannten Lohn-Preis- bzw. Preis-Lohn-Spirale gewarnt, davor, dass sich höhere Preise und in Folge höhere Löhne gegenseitig aufschaukeln. Wäre theoretisch Lohnzurückhaltung trotz hoher Inflation der vernünftigere Weg, um einer solchen unheilvollen Dynamik zuvorzukommen? Aus wissenschaftlicher Sicht auf jeden Fall. Die Regierungen und Zentralbanken haben lange darauf gehofft, dass die Inflation nicht so stark zunimmt und nicht lange anhält. Je länger und höher die Inflation steigt, umso schwieriger wird es, sie wieder loszuwerden. Der Ölpreis ist zu 70 Prozent für die steigende Inflation in Europa direkt verantwortlich. Stabilisiert sich dieser bis zum nächsten Jahr bei 110 Dollar pro Barrel, wäre der Inflationsbeitrag der Energie für das kommende Jahr null. Werden aber sämtliche Mieten, Löhne, Gehälter, Pensionen etc. indexiert, bliebe man in der Inflationsspirale gefangen. Und danach sieht es zunehmend aus. Was halten Sie von der Diskussion um die Indexierung von Sozialleistungen? Pensionen, Kindergeld und dergleichen sind auch eine Art von Löhnen, deren Indexierung in eine Lohn-Preis-Spirale führen würde. Wir sehen das schon in den USA, wo die Inflation
nur noch zu einem Viertel von den Energiekosten getrieben wird und zu drei Vierteln von anderen Faktoren. Deshalb ist die Fed auch bei den Leitzinsen aggressiver, die EZB hinkt hinterher. Es wäre aus ökonomischer Sicht vernünftiger, sich bei Lohnerhöhungen zurückzuhalten, aber es ist logisch, dass Gewerkschaften diese einfordern. Gerade für das einkommensschwächere Drittel der Bevölkerung muss es auch Unterstützungen geben, da dieses kaum Reserven hat. Breite Lohnerhöhungen für alle um sechs bis acht Prozent würden eine Lohn-Preis-Spirale anheizen. Ein Ausweg wären sinkende Ölpreise: Sollte sich beispielsweise der Ölpreis im nächsten Jahr halbieren, würde das die Inflationsrate um vier Prozentpunkte senken. Es ist nicht auszuschließen, dass das passiert. Die Regierungen und Zentralbank hoffen darauf. Nicht auszuschließen ist aber auch, dass Russland der EU zuerst den Gashahn zudreht. Ja, es ist denkbar, dass die Energiepreise weiter steigen, die Nahrungsmittelpreise ebenfalls, so gibt es neben dem Krieg in der Ukraine klimabedingte Missernten in China. Alle Güter, für die Energie gebraucht wird, dürften teurer werden. Solche, die von weit her importiert werden, in noch höherem Ausmaß, da auch der Transport teurer wird und die Frachtraten gestiegen sind. Weitere breit angelegte Preisanstiege sind daher nicht auszuschließen.
Es gibt im Zuge der Energiepreisentwicklung und auch bei den Frachtpreisen enorme Windfall-Profits, also quasi unvorhergesehene Zufallsgewinne. Bundeskanzler Karl Nehammer hat dem Energiekonzern Verbund schwere Kursverluste beschert, als er laut darüber nachgedacht hat, diese Gewinne abzuschöpfen. Wie sollte man mit diesen Windfall-Profits umgehen, bei deren Betrachtung es neben einer ökonomischen auch eine moralische Wahrheit gibt? Das ist eine sehr schwierige Frage. Als
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Ökonom würde ich raten, nicht aktionistisch zu werden und Sondersteuern einzuführen. Es gibt tatsächlich teilweise enorme Windfall-Profits, zum Beispiel bei den Schiffsfrächtern, die letztes Jahr doppelt so viel verdient haben wie in den 20 Jahren davor, 200 Milliarden statt fünf Milliarden Dollar. Bei uns gibt es Energiekonzerne, die auch große Gewinne machen. Da muss man sich allerdings vorher überlegen – und das hat der Bundeskanzler zu wenig getan –, wem diese Konzerne gehören. Macht die Tiwag in Tirol Windfall-Profits, gehören die Gewinne dem Land Tirol als Eigentümer. Dasselbe gilt in Österreich für die meisten anderen Energiekonzerne. Eine Sondersteuer könnte den Börsenwert stärker beschädigen, als die Erlöse aus einer solchen Steuer ausmachen. Windfall-Profits sorgen dafür, dass stark investiert wird und die Bottlenecks, die Engpässe, die diese Zufallsgewinne erst ermöglicht haben, beseitigt werden. Schöpfe ich diese Gewinne ab, investiert niemand mehr in diese gewinnbringende Infrastruktur. Man sollte also die Marktkräfte wirken lassen? Grundsätzlich ja. Aber auch Märkte können versagen. Das liegt häufig an fal-
„Werden sämtliche Mieten, Löhne, Gehälter und Pensionen indexiert, bliebe man in der Inflationsspirale gefangen. Und danach sieht es zunehmend aus.“ JÜRGEN HUBER
schen Preisen. Wir sehen das am Klimawandel, der durch fossile Brennstoffe mitverursacht wird, die viel zu billig sind. Die Gesamtkosten, die global dadurch anfallen, sind nie eingepreist worden.
Hier findet – hierzulande und anderswo in Form einer CO2-Abgabe – langsam ein Umdenken statt. Too little, too late, aber besser jetzt als gar nicht. In Österreich werden 30 Euro pro Tonne eingehoben, brauchen würden wir global betrachtet zumindest 130. Eine CO2-Steuer ist prinzipiell das richtige Mittel, nur braucht es eine konsequente und globale Umsetzung. Die Pandemie war eine Herausforderung für die Globalisierung, mit dem
russischen Angriffskrieg ist eine weitere dazugekommen… Und mit der massiven Rivalität zwischen China und den USA.
Ist der Zenit überschritten, was die Globalisierung betrifft? In den Daten zeigt sich klar, dass der Zenit bereits 2008 überschritten wurde und es seitdem langsam bergab geht. Die Globalisierung ist am Rückzug, was an geostrategischen Rivalitäten – der Westen gegen China und gegen Russland – liegt, aber auch daran, dass das Win-win-Denken der Handelspolitik vom Nullsummenspiel der Politik abgelöst wurde. Globalisierung wird außerdem in weiten Kreisen als Elitenprojekt begriffen. „Die Reichen richten es sich, wir sind die Globalisierungsverlierer“, so der Gedankengang.
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Das hat sich bei den Brexiteers in Großbritannien gezeigt.
Diese These ist unhaltbar und entspringt einem Informationsdefizit der gefühlten Globalisierungsverlierer. Ja, weil gerade diese Menschen überproportional von den fernöstlichen Billigprodukten profitieren und billig in den Urlaub fliegen können. All das ist Ergebnis der Globalisierung, die auch ein Stück weit Optimierung der Lieferketten unter Ausnutzung von Lohnunterschieden war. China ist enorm gewachsen und die Lohnunterschiede sind kleiner geworden. COVID hat die Anfälligkeit von Lieferketten und unsere Abhängigkeiten gezeigt. Wir wollen aber nicht abhängig sein, nicht bei Computerchips, nicht bei fossilen Energieträgern und nicht bei medizinischen Gütern. Das trägt dazu bei, dass die Globalisierung weiter abflacht.
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Am Beginn der Pandemie war sehr viel von Re-Regionalisierung und europäischer Re-Industrialisierung die Rede. Passiert ist bislang nicht viel. Ist die gegenwärtige instabile geopolitische Lage –
von manchen als Zeitenwende bezeichnet – der endgültige Weckruf? Ja. China fährt bereits seit 2016 seine Auslandsinvestitionen massiv zurück, dort hat man die fragile Lage wohl früher erkannt. Europa wird das auch vermehrt tun, die USA genauso. Am besten sieht man das in der Halbleiterindustrie. Hier nimmt Europa 50 Milliarden Euro in die Hand, um unabhängiger zu werden. China und die USA tun dasselbe. Das sorgt für zusätzliche Kosten, ohne echtes Wachstum zu generieren, weil die globale Kooperation zurückgeht. Jeder für sich ist teurer als gemeinsam.
In der Chipproduktion ist ausgerechnet Taiwan mit einer der größten und fortschrittlichsten Industrien rund um TSMC (Taiwan Semiconductor Manufacturing Company) in einer Schlüsselrolle, die China ein Dorn im Auge sein dürfte. TSMC ist immens wichtig, da sie die höchstentwickelten Chips der Welt herstellen. Die Versuchung für China, Taiwan zu erobern, ist auch deshalb groß. Ich habe Freunde in Taiwan und dort fürchten viele noch heuer, nach den amerikanischen Midterms, die Biden einen republikanischen Kongress besche-
ren und ihn politisch lähmen dürften, einen chinesischen Angriff. Auch wenn der Angriff nicht so früh kommt, die Gefahr eines Krieges dort ist groß. In China sieht man zwar, dass sich Russland in der Ukraine militärisch schwertut, ihnen die westlichen Sanktionen aber nicht viel anhaben können. Sind die westlichen Sanktionen tatsächlich unwirksam? Russland hat einen Rekordbudgetüberschuss, der Rubel ist heute stärker als vor dem Krieg. Anfangs sah es nicht schlecht aus, aber wir kaufen fast gleich viel fossile Energie wie vor dem Krieg, zahlen aber einen wesentlich höheren Preis dafür. Umgekehrt liefert der Westen tatsächlich keine Audis, BMWs und Mercedes, kein KFC und McDonald’s mehr. Russland kauft um 80 Prozent weniger von uns als vorher und bedient sich bei China. Russland wird damit eine Technologiekolonie Chinas. China ist der große Gewinner, der im Gegenzug Geld und Zugang zu billigen Rohstoffen bekommt. Putin hat durch die hohen Einnahmen genügend Geld, um die Pensionen und die Mindestlöhne um 20 Prozent zu erhöhen.
Zurück zur Inflation. Welche Rolle spielt abseits ökonomischer Mechanismen die psychologische Komponente, was die Inflationserwartung betrifft? Eine ganz wichtige. Der Anker, der mit dem von der EZB definierten Inflationsziel von zwei Prozent gesetzt wurde, hat die Inflation über 20 Jahre hindurch niedrig gehalten. Was Inflation längerfristig treibt, sind die Inflationserwartungen. Glauben die Bevölkerung und die Wirtschaft, dass die Inflation stabil um die zwei Prozent bleibt, gibt es keine überhöhten Lohnforderungen, keine großen Preiserhöhungen und so weiter. Es bleibt abzuwarten, ob sich dieser wichtige Anker jetzt gelöst hat und die Inflationserwartung dauerhaft auf ein höheres Niveau steigt. Laut Umfragen steigt sie, in Europa allerdings noch nicht so dramatisch wie in Großbritannien und in den USA. Das lässt sich also noch einfangen. Rein mathematisch wird die Inflation im nächsten halben Jahr allerdings noch hoch sein, weil der Ölpreis bis Februar 2023 mit dem wesentlich niedrigeren Preisniveau vor dem Krieg in der Ukraine verglichen wird. Ab Februar wird’s richtig spannend, weil wir bei der Inflationsberechnung folglich den Ölpreis mit den derzeitigen sehr hohen Preisen vergleichen. Offiziell ist das einzige Mandat der EZB die Geldwertstabilität. In der Realität
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schielt die EZB bei ihren Entscheidungen aber sehr wohl auf die Konjunktur. Die Zentralbanken – das gilt für die Fed und die EZB gleichermaßen – sind politischer geworden. Das Erfolgsrezept der 1980er war es, dass die Zentralbanken wirklich unabhängig waren und ausschließlich auf die Geldwertstabilität nach innen und außen geachtet haben. Das hat funktioniert. Mit der Finanz- und noch stärker mit der Coronakrise haben die Zentralbanken zunehmend politiknah gewirkt und definitiv die Regierungspolitiken unterstützt und Regierungen finanziert, indem sie massiv Staatsanleihen gekauft haben.
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Von daher rührt auch der Großteil der ausgeweiteten Zentralbankgeldmenge. Absolut. Die EZB hat über 4.000 Milliarden Euro an Staatsanleihen gekauft und dadurch die Staatsdefizite (mit)finanziert. Das ist gemeint, wenn ich sage, wir haben über unsere Verhältnisse gelebt, denn ohne diese Anleihenkäufe hätten sich die Regierungen nicht in diesem Ausmaß bzw. zu so niedrigen Zinsen verschulden können.
Mario Draghis 2012 gefallenes „Whatever it takes“ war gewissermaßen Gernot Blümels „Koste es, was es wolle“ im europäischen Maßstab. In der Tat. Schuldenfinanzierung durch die Zentralbank ist genau, was die italienische Zentralbank in den 1960er-Jahren gemacht hat. Das Resultat in Italien war damals eine Inflation von 25 Prozent. Das Finanzieren von Staatsdefiziten über neu geschaffenes Geld ist nun seit gut zehn Jahren wiedergekommen. Ein Sündenfall, für den wir jetzt die Rechnung präsentiert bekommen. Die Auswirkungen dieses Quantitative Easing wieder einzufangen, wird nur über ein „Quantitative Tightening“ gehen. Das bedeutet unterm Strich, dass ein paar magerere Jahre kommen werden, wo nicht mehr alles geht. Die USA sind ein Bundesstaat, die EU vereinfacht gesagt eher ein Staatenbund. Die Fed hat größere Spielräume. Läuft eine geldpolitische Rückkehr zur Normalität in Europa nicht zwangsläufig auf die Entstehung einer Transferunion – ob nun formell oder informell – hinaus? Ja. Die Transferunion ist für eine Währungsunion unvermeidlich und ist über die Hintertür ohnehin bereits gekommen. Es gibt bereits eine gewisse Vergemeinschaftung der Schulden und anders wird es letztlich nicht funktionieren können, auch wenn das bei uns
„Die Globalisierung ist am Rückzug.“ JÜRGEN HUBER
und besonders in Deutschland nicht gerne gehört wird. Eine Transferunion ist jedenfalls nicht unproblematisch und wurde genau deswegen im Maastricht-Vertrag, dem Vertrag von Lissabon und den EZB-Statuten ausgeschlossen.
Wir erinnern uns mit Schrecken an die Subprime-Krise. Ausgelöst durch drastischen Ausfall von Hypothekenkrediten niedriger Bonität war sie der erste Dominostein, der die Finanz- und Bankenkrise 2008 ausgelöst hat. Ist am hiesigen Immobilienmarkt durch ein Ende des billigen Geldes mit ähnlichen Verwerfungen zu rechnen? Die Immobilienpreise haben sich in den letzten zehn Jahren mehr als verdoppelt, getrieben durch die künstlich niedrigen Zinsen und die enorme Geldmenge. Versiegt die Geldflut, ist die logische Konsequenz, dass der massive Anstieg der Immobilienpreise vorbei sein wird. Kommt es dadurch bei uns zu einem Crash? Ziemlich sicher nicht. Im Gegensatz zur Situation 2008 in den USA, wo das meiste auf Schulden gekauft wurde, ist es bei uns so, dass ein wesentlich größerer Anteil an Immobilien von wohlhabenden Menschen mit vorhandenem Geld gekauft wurde. Da herrscht kein besonderer Verkaufsdruck. Ich sehe eine Stabilisierung des derzeitigen Preisniveaus, die auch ein Jahrzehnt lang anhalten kann. Vermutlich wird weniger gebaut werden, weil die Arbeitskräfte ebenso wie Baumaterialien fehlen und Kredite teurer sind. Ein Einbruch der Bauindustrie deutet prinzipiell in Richtung Rezession. In einer Stagflation leidet normalerweise der Arbeitsmarkt. Gegenwärtig sieht es aber ganz im Gegenteil so aus, als ob das Arbeitskräfteangebot nicht mit der Nachfrage Schritt halten kann. Rechnen Sie mit einem Anstieg der Arbeitslosigkeit? Ja, aber erst in einem Jahr. Kühlt sich die Wirtschaft deutlich ab, wird die Arbeitslosigkeit trotz demografischen Wandels bzw. Überalterung der Gesellschaft steigen. Dramatische Massenarbeitslosigkeit sehe ich allerdings nicht kommen. Das hängt aber von vielen anderen Faktoren ab – etwa der Entwicklung der Pandemie.
Die Kurzarbeit hat sich als arbeitsmarktpolitische Maßnahme etabliert. Wird uns diese Maßnahme erhalten bleiben, sollte die Wirtschaft in eine Stagflation gehen? Kurzarbeit ist eigentlich ein beträchtlicher Markteingriff, der aber nun politisch enorm populär ist. Das kommt beim Wähler an und erhält auch die Kaufkraft. Vermutlich werden wir dauerhaft Kurzarbeitsprogramme sehen, die hoffentlich intelligent aufgesetzt werden und beispielsweise für Umschulungen genutzt werden sollten.
Wir bekommen, wie Sie erwähnt haben, jetzt die Rechnung für die Fehler der Vergangenheit präsentiert. Wie könnte man diese Rechnung überhaupt begleichen? Über Vermögenssteuern. So wurde auch nach dem 1. und 2. Weltkrieg die Ungleichheit reduziert. Die Reichen sind – global und in Österreich – in den und durch die Krisen sehr viel reicher geworden. Allein 2021 wuchs ihr Vermögen um 16 Prozent, während das Vermögen der ärmeren Bevölkerungshälfte nicht wuchs. Wer am meisten durch die Geldflut gewonnen hat, sollte nun auch solidarisch zur Lösung der Probleme beitragen – auch zur Eindämmung der Ungleichheit und um die kommenden Belastungen zu schultern, muss man über Vermögenssteuern reden. Bei Vermögen von über fünf Millionen Euro wären nach meiner Einschätzung zwei Prozent Vermögenssteuer pro Jahr sinnvoll und vertretbar. Das würde damit 99 Prozent der Bevölkerung nicht, sondern eben „die obersten 10.000“ betreffen. Österreich rangiert bei den Vermögenssteuern global betrachtet derzeit ganz hinten. Die Antwort, warum das so ist, ist in den herrschenden politischen Verhältnissen zu finden. Wollen wir nicht eine immer gespaltenere Gesellschaft mit wenigen Superreichen, die vor allem die meisten Immobilien besitzen, und einer unzufriedenen breiten Masse, dann sind Vermögenssteuern wohl das zielführendste Mittel. Leider lässt sich gegen diese sehr gut populistisch agieren, so dass keine Partei sich traut, solche Steuern zu fordern – obwohl sie 99 Prozent der Bevölkerung nicht treffen würden, diesen aber helfen würden, da Staatseinnahmen generiert werden, die sonst von der breiten Masse kommen müssen.
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orbild für EGLO IMMOBILIEN ist die große Schwester EGLO LEUCHTEN, der seit über 50 Jahren eine unglaubliche Erfolgsgeschichte schreibt. Bei beiden Unternehmen steht das Erfüllen von Kundenbedürfnissen im Zentrum aller Überlegungen. Jedes Bauvorhaben der EGLO IMMOBILIEN wird von Beginn an gut durchdacht und Schritt für Schritt mit viel Weitblick realisiert, denn – so ist man überzeugt: Für andere bauen heißt andere zu verstehen.
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Wer Leidenschaft für Beleuchtung hat, versteht auch mehr vom Wohnen! Ludwig Obwieser, der Gründer von EGLO LEUCHTEN, hat in den vergangenen 50 Jahren maßgebend zur Entwicklung zeitgemäßer Wohnraumbeleuchtung beigetragen. Seinem Spirit fühlt sich die EGLO IMMOBILIEN GmbH verpflichtet und lässt dieses breite Wissen in den Bau von individuellen Wohnimmobilien einfließen. Bereits bei der Planung setzt man sich intensiv mit den Ansprüchen zeitgemäßer Lebenssituationen auseinander. „Wir leben heute anders als noch vor zehn oder zwanzig Jahren und berücksichtigen dies auch in unseren Wohnbauprojekten. Wir sind der Meinung, dass es noch zu viele ‚altgedachte Neubauten‘ gibt, und wollen hier einen Beitrag für zukunftsfähiges Wohnen leisten“, so Geschäftsführer Ing. Daniel Kostenzer. Es gilt, den hohen Anspruch zu befriedigen, dass sich die Bewohner nicht nur in ihrem zukünftigen Zuhause, sondern in allen Baubelangen wohlfühlen können. Vom ersten Gespräch über die Individualisierung bis hin zur Schlüsselübergabe baut man daher auf eine klare Partnerschaft.
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Das klare Bekenntnis zur Individualisierung setzt Verantwortungsbewusstsein und ein hohes Maß an partnerschaftlicher Wertschätzung voraus. Um dem hohen Anspruch des Fokus auf Kundenbedürfnisse und der
„Wir leben heute anders als noch vor zehn oder zwanzig Jahren und berücksichtigen dies auch in unseren Wohnbauprojekten. Wir sind der Meinung, dass es noch zu viele ‚altgedachte Neubauten‘ gibt, und wollen hier einen Beitrag für zukunftsfähiges Wohnen leisten.“ DANIEL KOSTENZER
damit verbundenen großen Nachfrage gerecht zu werden, setzt man bei EGLO IMMOBILIEN auch auf Tochterfirmen. Diese eigenständigen Unternehmen sind verlässliche Partner auf jedem Bau (COSMOBAU, MALTECH, DIE PINSELEI). Erfahrene Immobilienpartner begleiten weiters den optimalen und sinnvollen Kauf oder Verkauf einer Immobilie (IMMOSENCE). Aber die umfassenden Leistungen der EGLO Immobilien enden keineswegs mit der Schlüsselübergabe. Auch eine Hausverwaltung gehört zur EGLO IMMOBILIEN Gruppe, die transparent und sehr kundenorientiert gestaltet ist und das Objektmanagement laufend weiterentwickelt (VESTA). Gemeinsam ist man also stark und hoch effizient. Man will bei EGLO IMMOBILIEN aber auch nachhaltig sein. Daher wird die
Gruppe aktuell um die EGLO GREENWAYS ergänzt. Das Hauptaugenmerk liegt hier auf nachhaltiger Energieerzeugung. Erfahrungen daraus fließen einerseits in die eigenen Immobilienprojekte, andererseits werden sie an Interessierte weitergegeben. Ziel ist es, langfristig kostengünstige Energie zur Verfügung zu stellen. Deshalb kümmert man sich auch um die laufende Betreuung und Optimierung von Photovoltaikanlagen und Energieerzeugung. Denn unterm Strich soll das Beste für den Kunden herauskommen. Gemeinsam stark sein. Darauf lässt sich bauen – und zwar nachhaltig! PR www.eglo-immobilien.at www.cosmobau.at www.maltechbau.at www.immosence.at www.vesta-objektmanagement.at
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„DIE INDUSTRIE STELLT SICH AUF SCHWIERIGE ZEITEN EIN“ Die Tiroler Industriellenvereinigung mit Präsident Christoph Swarovski an der Spitze sieht schwierige Zeiten auf die Industrie zukommen. Neben dem Krieg in der Ukraine hängt auch eine Verschlechterung der Beziehungen mit China wie ein Damoklesschwert über der exportorientierten Wirtschaft. INTERVIEW: MARIAN KRÖLL
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„Der Klimawandel ist nur mit Innovation und Technik und gemeinsam mit der Wirtschaft zu schaffen und nicht allein mit dirigistischen Regulierungen und unrealistischen Zielvorgaben.“ CHRIS TOPH S WAROVSKI
n Sachen Umweltschutz könne sich die Tiroler Industrie bereits heute mit den Besten messen, findet Christoph Swarovski, Präsident der Industriellenvereinigung (IV) Tirol. Dennoch warnt er vor unrealistischen politischen Zielvorgaben und Klimazielen im Verfassungsrang und plädiert im Interview dafür, das Wasserkraftpotential in Tirol auszuschöpfen.
ECO.NOVA: Es gibt hohe Inflation und annähernd Vollbeschäftigung, doch am Horizont zieht eine Gewitterfront auf, welche die Konjunktur nachhaltig zu verhageln droht. Wie schätzen Sie derzeit das Risiko einer Stagflation ein? CHRISTOPH SWAROVSKI: Wie sich die Wirtschaft in der nächsten Zeit entwickeln wird, ist schwer vorhersehbar und von uns eingeschränkt beeinflussbar. Entscheidend sind sicher die Dauer und die Folgen des Krieges in der Ukraine und wie rasch sich die Lieferkettenproblematik wieder entspannt. Auch die Entwicklung von Corona wird sich weiter auf die Konjunktur auswirken. In dieser Gemengelage ist eine Stagflation durchaus denkbar, wird uns aber hoffentlich erspart bleiben.
Wie ist derzeit die Stimmung unter Tirols Industriebetrieben? Bei der letzten IV-Konjunkturumfrage von Ende April haben nur zehn Prozent unserer Mitglieder angegeben, dass sie in sechs Monaten eine gute Geschäftslage erwarten. Die Industrie stellt sich also auf schwierigere Zeiten ein. In dieser Situation versuchen die Unternehmen, das Beste aus der Situation zu machen. Die Stimmungslage ist daher zwar nicht optimistisch, wohl eher vorsichtig, aber durchaus entschlossen.
An welchen Fronten drohen der heimischen Industrie derzeit die größten ökonomischen Gefahren? Die unmittelbar größte Gefahr für unsere Wirtschaft geht nach wie vor von den Auswirkungen des Krieges in der Ukraine aus. Eine entscheidende Rolle wird dabei sicher China spielen. Wenn die wirtschaftlichen Beziehungen zu China zu sehr leiden, wird das ebenfalls gravierende Auswirkungen auf unsere Industrie haben. Dazu kommen die bereits bekannten Probleme im Bereich des Arbeitskräftemangels, die hohen Kosten für Energie, die steigenden Rohmaterialkosten und die anstehenden hohen Investitionen aus dem „Green Deal“.
Mit welchen Strategien sind diese Gefahren zu bewältigen? Da wird es ein Bündel von Strategien und Maßnahmen brauchen. So ist es höchst an der Zeit, dass wir die im Grunde fertig verhandelten Handelsverträge mit den USA, Kanada und Südamerika vollständig in Kraft setzen. Es ist nicht verständlich, wenn wir uns selbst den Zugang zu diesen Märkten erschweren. Insgesamt dürfen wir uns in der EU – und besonders in Österreich – nicht selbst durch übertriebene Regulierungsambitionen schädigen. So ist etwa der Klimawandel nur mit Innovation und Technik und gemeinsam mit der Wirtschaft zu schaffen und nicht allein mit dirigistischen Regulierungen und unrealistischen Zielvorgaben.
Die Industrie ist in hohem Maß von Erdgas abhängig, dessen Bezugsquellen kurzfristig schwer bzw. kaum zu diversifizieren sind. Gibt es mittelfristig tragfähige Alternativen zum – überwiegend russischen – Gas? Russisches Gas ist für die österreichische Industrie kurzfristig nicht ersetzbar. Im Gegensatz zu Deutschland passiert bei uns zu wenig, um die aktuelle Abhängigkeit von russischem Gas zu verringern. Gas wird noch über Jahrzehnte ein unersetzbarer Brennstoff bleiben. Wir sollten uns in Österreich daher ernsthaft Alternativen überlegen, die uns von teuren Importen unabhängiger machen. Kann man denn den Anspruch erheben, eine Industrienation zu sein, wenn man keine Kontrolle über die eigene Energieversorgung hat? Japan ist unbestritten eine Industrienation, obwohl es bekanntermaßen nahezu über keine Rohstoffe verfügt, und wir sind eine, obwohl wir viel Energie importieren müssen. Auf lange Sicht ist es aber strategisch sicher notwendig, bei der Energieversorgung eigenständiger bzw. von einzelnen Lieferanten unabhängiger zu werden. In Tirol müssen wir das gesamte Potential der Wasserkraft nutzen. Da können wir uns ein Beispiel an der Schweiz nehmen, die das bereits seit Jahrzehnten konsequent macht.
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allem im Energiesektor derzeit entstehen? Die Energieversorgungsunternehmen sind zu einem wesentlichen Teil in öffentlicher Hand. Bund und Länder erhalten daher über Gewinnausschüttungen einen großen Teil der Gewinne. Besser wäre es aber, das Geld für den entschlossenen Ausbau der erneuerbaren Energie und den Ausstieg aus fossilen Treibstoffen zu verwenden. Die Ergebnisse sollten stehen gelassen werden, anstatt sie zuerst zu entziehen und dann über bürokratische Fördermechanismen wieder zurückzugeben. Von einer Sondersteuer, die derzeit immer wieder diskutiert wird, halte ich nichts.
„Wenn zwar die Produktivität steigt, aber die Kosten explodieren, dann gibt es leider wenig zu verteilen.“ 56
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Wie stehen Sie der politisch vorangetriebenen Dekarbonisierung der Industrie gegenüber? Welche Ziele sind ökonomisch vertretbar und realistisch, was entspringt dem Wunschdenken der Politik? Die Dekarbonisierung ist notwendig und wird auch umgesetzt. Die politisch vorgegebenen Ziele sind im Bund aber genauso unrealistisch wie im Land. Wenn die Klimaziele, wie es die Klimaministerin will, in die Verfassung kommen und jeder auf ihre Einhaltung klagen kann, wird das dazu führen, dass Investitionen in Österreich einfach nicht mehr wirtschaftlich vertretbar sein werden – auch solche in den Klimaschutz. Die CO2-Bepreisung qua Steuer ist in Europa in einer großen Bandbreite zwischen Centbeträgen und rund 120 Euro pro Tonne verwirklicht. Österreich wird anfänglich mit 30 Euro pro Tonne CO2 besteuern. Ist diese vielfach als moderat eingestufte Besteuerung eine Gefahr für die Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Industrie? Bei der Besteuerung von Emissionen ist die zentrale Frage nicht die Höhe der Abgabe, sondern was
in anderen Teilen der Welt passiert. Wenn wir unsere Industrieproduktion etwa auch durch Abgaben verteuern und keinen Ausgleich bei Importen aus Ländern ohne diese Abgaben schaffen, dann laufen wir Gefahr, unsere Wettbewerbsfähigkeit zu verlieren. Produktionsbetriebe werden gezwungen, in Länder mit niedrigeren Standards – zum Schaden der Wirtschaft und der Umwelt – abzuwandern.
Tirol ist bereits heute ein fortschrittlicher Industriestandort. Sehen Sie in der Produktivität und Emissionsvermeidung bzw. -reduktion überhaupt noch viel Luft nach oben? Die Tiroler Industrie investiert laufend in den Umweltschutz und wir können uns da im internationalen Vergleich mit den Besten messen. Die Umweltschutzausgaben des produzierenden Sektors betrugen im Jahr 2019 rund 60 Millionen Euro. Von 2014 auf 2019 stiegen die gesamten Umweltschutzausgaben in Tirol um 34,1 Prozent – in Österreich waren es im selben Zeitraum 27 Prozent. Wie sollte mit den beträchtlichen Windfall-Profits*) umgegangen werden, die vor
Die Inflation setzt nicht nur den Arbeitgebern, sondern auch den Arbeitnehmern zu, die hohen Energiepreise treffen Private wie Unternehmen gleichermaßen. Das wird sich bei den Kollektivvertragsverhandlungen bemerkbar machen. Welche Größenordnung bei Lohnzuwächsen hält man in der Industrie für verkraftbar bzw. welche Reallohnverluste für den Arbeitnehmer zumutbar? Positiv ist, dass die kalte Progression zumindest teilweise abgeschafft werden soll. Bei den Lohnverhandlungen ist es wichtig, dass beide Seiten Verständnis für die andere zeigen und es zu tragbaren Kompromissen kommt. Reallohnverluste sind insbesondere bei kleinen Einkommen sicher schwer vorstellbar. Dafür gibt es aber auch die Entlastungspakete der öffentlichen Hand. Es muss aber auch klar sein, dass weder der Staat noch die Wirtschaft alle Nachteile ausgleichen kann, die aus Ereignissen wie einem Krieg oder einer Pandemie entstehen. Auch die Unternehmen werden schwere Belastungen hinnehmen müssen.
Ist eine verstärkte Beteiligung der Arbeitnehmer an Produktivitätsfortschritten eine denkbare Variante, um Arbeitgeber- und Arbeitnehmerinteressen stärker miteinander zu verbinden? Bei Lohnverhandlungen geht es immer auch um die Beteiligung an den Produktivitätsfortschritten. Wenn zwar die Produktivität steigt, aber die Kosten explodieren, dann gibt es leider wenig zu verteilen. Schließlich muss alles, was verteilt wird, vorher verdient werden.
*) Windfall-Profits sind unvorhergesehene, nicht eingeplante Gewinne, die nicht durch erhöhte Leistung, sondern durch eine Veränderung der Marktlage entstehen und dadurch plötzliche Vermögenszuwächse generieren.
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SPARE IN DER ZEIT … Laut einer Integral-Studie im Auftrag der Erste Bank ist die Inflation für fast Dreiviertel der Österreicher im Alltag spürbar, der Großteil der Befragten legt dennoch Wert auf Veranlagung.
80 %
72 %
der Befragten planen eine Veranlagung im nächsten Jahr. Die durchschnittliche Veranlagungssumme liegt bei rund 4.600 Euro (– 4 PP).
der Befragten geben an, dass sich die aktuell hohe Inflationsrate und die damit verbundenen steigenden Kosten bei Energie, Wohnen und Lebensmittel auf ihr Haushaltsbudget auswirken. Insbesondere Haushalte mit einem Nettoeinkommen unter 2.000 Euro leiden unter den steigenden Preisen. Jüngere Menschen fühlen sich weniger belastet als ältere.
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91.500 EURO
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sehen das Sparbuch nach wie vor als Anlageform Nummer eins (– 1 PP).
38 %
beträgt die durchschnittlich aufgenommene Summe bei Krediten im ersten Quartal 2022 (– 21 PP). Zurückzuführen ist dies auf eine gestiegene Anzahl von Personen, die eine Finanzierung bis 5.000 Euro bzw. 50.001 bis 100.000 Euro planen. Gleichzeitig ging die Zahl derer, die eine Finanzierung von mehr als 100.000 Euro in Betracht ziehen, stark zurück.
der Anleger setzen auf Wertpapiere (+ 6 PP), jeder Vierte auf Gold (+ 8 PP).
18 %
planen in den nächsten 12 Monaten keine Veranlagung (– 2 PP).
32 %
möchten in Ihre Pensionsvorsorge investieren, 31 % in Lebensversicherungen (jeweils + 1 PP).
38 %
planen für die nächsten 12 Monate größere Anschaffungen wie einen Wohnungs- oder Autokauf (+ 4 PP). Dies gilt insbesondere für Personen unter 30 Jahren, Personen mit höherer Ausbildung und Berufstätige mit höherem Einkommen. 87 % wollen dies über eigene Ersparnisse tun, nur 12 % über einen Kredit oder Bauspardarlehen (– 8 PP).
Quellen: Erste Bank Spar- und Kreditprognose Q1 2022, Bei den Vergleichswerten handelt es sich um Zahlen aus dem gleichen Quartal des Vorjahres. Erhebungszeitraum: 16. bis 29. März 2022. Anzahl der befragten Personen: 1.000. PP: Prozentpunkte
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IV TIROL
LEITBETRIEBE SIND WIRTSCHAFTSTURBOS Die internationalen Leitbetriebe mit Sitz in Tirol sind von enormer wirtschaftlicher Bedeutung für das Bundesland und die österreichische Volkswirtschaft. Das beweist eine aktuelle Studie des Industriewissenschaftlichen Instituts.
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urch ihre Wirtschaftskraft generieren und initiieren die Tiroler Leitbetriebe tagtäglich einen gewichtigen Teil der Tiroler und folglich auch der österreichischen Wertschöpfung und sichern zahlreiche Arbeitsplätze. Im Sog ihres Erfolgs profitieren viele Klein- und Mittelunternehmen, die als Vorleister, Auftraggeber und Kooperationspartner eng mit den Leitbetrieben zusammenarbeiten. Darüber hinaus stärken die Leitbetriebe und ihre Kooperationspartner die regionale und nationale Kaufkraft, wodurch wiederum die gesamte Wirtschaft profitiert.
PRODUKTION
Das Industriewissenschaftliche Institut hat in Tirol 13 Leitbetriebe identifiziert. Sie bewirken zusammen – in ganz Österreich – eine Produktion von 10,89 Milliarden Euro. Im Hinblick auf die Branchenverteilung konzentrieren sich diese 13 Unternehmen bei der Herstellung von Waren auf pharmazeutische Erzeugnisse, Metallerzeugung und -bearbeitung, Maschinenbau, auf die Herstellung von Glas und Glaswaren, Keramik, Verarbeitung von Steinen und Erden, elektronische und optische Erzeugnisse.
WERTSCHÖPFUNG
Die Wertschöpfung, die gesamtwirtschaftlich durch die 13 Tiroler Leitbetriebe generiert
wird, beläuft sich auf 4,48 Milliarden Euro – das ist 1,26 Prozent der in Österreich generierten Wertschöpfung. Die direkt von den Tiroler Leitbetrieben erwirtschaftete Wertschöpfung liegt bei 1,97 Milliarden Euro, zusätzlich kommen über indirekte sowie induzierte Effekte jeweils 1,30 Milliarden Euro an Wertschöpfung dazu.
ARBEITSPLÄTZE Insgesamt sichern die Aktivitäten der Leitbetriebe in Tirol 60.171 Arbeitsplätze – 52.820 Vollzeitäquivalente, hiervon 20.184 Arbeitsplätze direkt, 18.667 indirekt sowie 21.311 induziert. Die gesamtwirtschaftlich ausgelösten Löhne und Gehälter betragen 2,28 Milliarden Euro. PR
D I E H E B E LW I R K U N G D E R 1 3 T I R O L E R L E I T B E T R I E B E IN DER ÖSTERREICHISCHEN WIRTSCHAFT © Quelle: IWI
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3,0 2,5
2,27 €
1,99 €
2,0 1,5 1,0
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1,0 €
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0,5 Produktionswert
Wertschöpfung
Arbeitsplätze
Ein Euro an Produktion der Tiroler Leitbetriebe generiert gesamtwirtschaftlich 1,99 Euro an Produktion, ein Euro an Wertschöpfung generiert 2,27 Euro an Wertschöpfung sowie ein Beschäftigungsverhältnis in den internationalen Leitbetrieben Tirols bedingt in Österreich insgesamt 2,98 Arbeitsplätze.
INDUSTRIE IN TIROL Zahlen und Daten zum Standort Tirol
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€ 523,8 Mio.
Für Forschung und Entwicklung (F&E) haben die Tiroler Unternehmen ihre Ausgaben von 477,2 (2015) auf 523,8 (2017) Millionen Euro gesteigert.
28 %
der Tiroler Bruttowertschöpfung werden von produzierenden Betrieben (mit Bauwirtschaft) erbracht.
€ 7,4 Mrd.
Direktexporte in Euro im Jahr 2021
40.000 Die Zahl der IndustrieMitarbeiter lag 2021 bei knapp 40.000.
425
Tiroler Industriebetriebe
€ 43.123
Das durchschnittliche Gehalt von Industriebeschäftigten lag zuletzt bei 43.123 Euro und damit weitaus höher als in fast allen anderen Branchen der Tiroler Wirtschaft.
€ 12,5 Mrd. Der Produktionswert der Tiroler Industrie lag 2021 bei 12,54 Milliarden Euro – plus 13,5 % gegenüber dem Vorjahr.
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Lehrbetriebe bildeten 2021 insgesamt 1.288 Lehrlinge aus – in über 60 verschiedenen Lehrberufen.
Quelle: Statistik Austria/WK Tirol
BFI TIROL
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Egal ob in der IT-Branche oder in der Industrie – eine Ausbildung im technischen Bereich ist zukunftssicher, gefragt am heimischen Arbeitsmarkt und ein Garant für gute Verdienstmöglichkeiten. Im Herbst starten am BFI Tirol zahlreiche neue und etablierte Lehrgänge.
AKTUELLE SEMINARE • Werkmeisterschule – 1. Semester der Fachrichtungen Elektrotechnik, Maschinenbau und Mechatronik Start am 12. September 2022
• KI und die Macht der Daten – Data Science und Business Analytics in der Praxis Infovortrag am 28. September 2022 Start am 17. Oktober 2022 • Programmierakademie Berufsbegleitend – Basis Infoabend am 8. September 2022 Start am 17. Oktober 2022 • Ausbildung zur Sicherheitsfachkraft Start am 3. Oktober 2022
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ine beliebte Möglichkeit der beruflichen Weiterbildung ist die AK Werkmeisterschule, die aufgrund der Praxisnähe der Ausbildung bei Tiroler Unternehmen einen hervorragenden Ruf genießt. Im Verlauf von vier Semestern werden die Teilnehmer*innen berufsbegleitend zu qualifizierten technischen Führungskräften ausgebildet, die mit dem Werkmeisterbrief über einen EU-weit anerkannten Abschluss verfügen. Angeboten werden die Fachrichtungen Elektrotechnik, Maschinenbau und Mechatronik an den Standorten Innsbruck, Jenbach und Kufstein. Weitere Informationen finden Sie unter www.werkmeisterschulen.tirol. Gewisse Überschneidungen mit der Tätigkeit des Werkmeisters gibt es bei der Sicherheitsfachkraft. Als solche ist man als Berater*in der Arbeitgeber*innen und Mitarbeiter*innen tätig. Man unterstützt fachkundig in allen Fragen der Arbeitssicherheit, unter anderem bei der Gefahren- und Unfallverhütung, bei der Planung von Arbeitsstätten und bei der Beschaffung von Arbeitsmitteln. Auch hier bietet das BFI Tirol einen Fachlehrgang mit Expert*innen aus der Praxis an, der die Teilnehmer*innen bestens auf
diese verantwortungsvolle Aufgabe vorbereitet. Im Bereich IT gibt es ebenso vielfältige Möglichkeiten zur Aus- und Weiterbildung. In den Bereichen Social Media und Grafik starten zwei Lehrgänge, die Absolvent*innen praxisnah auf die Anforderungen der heimischen Unternehmen vorbereiten, sowie die OMC als jährliches Update. Noch technischer geht es in der Programmierakademie und dem neuen Datenanalyse-Lehrgang zu, womit man sich zur gesuchten Fachkraft qualifiziert. Wie wichtig Data Mining und Machine Learning in Zukunft für die Wirtschaft werden und welche neue Chancen sich dadurch bieten, darüber informiert Stefan Aigner, der geschäftsführende Gesellschafter der datafox consulting GmbH, bei einem Vortrag am 28. September 2022 am BFI Tirol.
• Diplomlehrgang zum/zur zertifizierten Social Media Manager*in Start am 28. September 2022 • Fachlehrgang Webdesign und Social Media – Basis (ISO-zertifiziert) Start am 4. Oktober 2022
• Ausbildung zum/zur Web Developer*in Start am 12. Oktober 2022
• Fachlehrgang Grafik und Mediengestaltung – Basis 1 (ISO-zertifiziert) Start am 3. Oktober 2022 • OMC – Online Marketing Conference Am 10. November 2022
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Fachbereichen
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unter knapp 2000 Universitäten weltweit
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Spitzenforschung in den Forschungsschwerpunkten Physik und Alpiner Raum
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Quelle: Fachdisziplinen Ranking der Jiaotong-Universität Shanghai 2021
Quelle: U-Multirank Top Performing Universities 2021
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mit neun europäischen Universitäten von Reykjavik bis Neapel
Quelle: Ranking „Österreichs beste Arbeitgeber 2022“ der Zeitschrift trend
Quelle: www.uibk.ac.at/transferstelle/beteiligungen
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ARBEITNEHMERMARKT MIT NEUER ZEITRECHNUNG Mit Beginn der Industriellen Revolution wurde die Arbeitszeit zuerst immer länger und seitdem wieder kürzer. Die Debatte um die Viertagewoche und Arbeitszeitverkürzung steht in einer historischen Kontinuität. Vor dem Hintergrund, dass der Arbeitsmarkt sich vom Arbeitgeber- zum Arbeitnehmermarkt entwickelt, muss sie erneut geführt werden. TEXT: MARIAN KRÖLL
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s ist kein Naturgesetz, dass die wöchentliche Normalarbeitszeit, gemessen von Montag 0:00 Uhr bis Sonntag 24:00 Uhr, in Österreich 40 Stunden beträgt. Noch im 19. Jahrhundert war die 70-Stunden-Woche keine Seltenheit. Die 40-Stunden-Woche bzw. je nach Branche teils auch 38,5-Stunden-Woche gibt es hierzulande seit 1975. Die Forderung nach einer weiteren Verkürzung der Arbeitszeit auf 35 Stunden wurde bereits 1987 erstmalig erhoben. Bis 1859 – damals wurden die Sonntagsruhe und der 11-Stunden-Tag eingeführt – waren Arbeitnehmer im Hinblick auf ihre Arbeitszeit völlig vom Arbeitgeber abhängig, der diese nach Gutdünken festlegen konnte. Das ist heute natürlich nicht mehr so. Ganz im Gegenteil. Es sieht so aus, als dürfte sich der Arbeitsmarkt zumindest vorübergehend, mit Blick auf die demografische Entwicklung, aus der eine Überalterung der Bevölkerung resultiert, womöglich sogar dauerhaft, zu einem Arbeitnehmermarkt wandeln, in dem die Arbeitskräftenachfrage das Angebot übersteigt. Die Ab- oder je nach AMS-Tirol-Landesgeschäftsführer Alfred Lercher kennt die Gründe dafür: „Der Fachkräftemangel einerseits ist nicht neu, wurde durch Sichtweise Erlösung die Pandemie aber verschärft. Hinzu kommt nun ein Arbeitskräfdes Menschen durch temangel und wir haben Probleme, Lehrstellen zu besetzen. Denn die Maschine ist hier spüren wir die geburtenschwachen Jahrgänge. Gleichzeitig geht auch heute noch die Babyboomer-Generation in Pension und die erwerbstätige Bevölkerung wird im Durchschnitt älter. Wir sind immer stärker auf Quell von Ängsten die Zuwanderung von Arbeitskräften aus dem Ausland und auf eiund Hoffnungen ne höhere Erwerbsbeteiligung angewiesen. Wir beobachten, dass gleichermaßen. die Beschäftigung mit Ausnahme der Coronajahre sowohl bei den Teilzeit- als auch bei den Vollzeitbeschäftigten stetig ansteigt.” Steigende Beschäftigung sorgt aber nicht für Entspannung am Arbeitsmarkt, weil zugleich noch ein anderes Phänomen auftritt, wie Lercher erklärt: „Gleichzeitig sehen wir in der Statistik in allen Altersgruppen einen eindeutigen Trend zu einer Verringerung der Arbeitszeit. Es arbeiten also immer mehr Menschen, diese jedoch in einem geringeren Zeitausmaß.” Darum entscheide heute, so Lercher, „die Attraktivität des Unternehmens darüber, wer zum Zug kommt“. Insofern ist es für den AMS-Landesgeschäftsführer auch keine Anomalie, dass vermehrt über die Viertagewoche geredet wird, sondern eine natürliche und logische gesellschaftliche Entwicklung. „Die Viertagewoche ist ein Arbeitszeitmodell, bei dem die
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„Die Arbeitsproduktivität hängt davon, ab, wie gut ein Arbeitszeitmodell in das Gesamtkonzept des Arbeitgebers für den Umgang mit Beschäftigten passt und wie dieses Arbeitszeitmodell im Betrieb gelebt wird.“ JULIA BRANDL, PROFESSORIN FÜR PERSONALPOLITIK
Beschäftigten ihre üblicherweise auf fünf Tage verteilte Arbeitszeit in vier Arbeitstagen erbringen, bei gleichem Gehalt. Man arbeitet also an vier Tagen etwas länger – beispielsweise zehn statt acht Stunden – und hat dafür drei statt zwei Tage ‚frei‘“, erklärt Julia Brandl, die eine Professur für Personalpolitik an der Fakultät für Betriebswirtschaftslehre der Universität Innsbruck innehat. Die Wirtschaftswissenschaftlerin bestätigt Lerchers Aussage, dass ein wesentlicher Grund dafür, dass die Arbeitszeitdebatte jetzt aufkomme, der viel diskutierte Fachkräftemangel ist: „Die Gewerkschaften legen nun ihre Vorstellungen zur Arbeitszeitgestaltung vor und die Arbeitgeber wissen, dass sie diese Vorstellungen nicht ignorieren können, um Personal gewinnen und halten zu können.“ Wenn die Arbeit vor Ort stattfindet, ist ein weiteres gutes Argument für die Viertagewoche die Reduzierung von Fahrtzeiten und damit verbundener Verkehrsbelastung, führt Julia Brandl aus. Der Gesetzgeber in Österreich hat jedenfalls seine Unterstützung in Richtung 4 Viertagewoche signalisiert, indem
beispielsweise der Zwölfstunden-Arbeitstag etabliert wurde. Was die Auswirkungen der breiten Einführung einer Viertagewoche betrifft, müsse man differenzieren, meint Alfred Lercher: „Sprechen wir von einer Arbeitszeitverkürzung bei vollem Gehalt oder sprechen wir von einer Verdichtung der Arbeitszeit auf weniger Tage?“ Lercher glaubt, dass es jedenfalls Änderungen geben wird, „ganz einfach, um die große Nachfrage der Unternehmen nach Arbeitskräften befriedigen zu können.“ Der AMS-Landesgeschäftsführer gibt zu bedenken, dass „die Einführung einer Viertagewoche zur Folge haben könnte, dass es besonders im Dienstleistungssektor zu einer Verminderung des Angebots kommt“. Das zeichnet sich bereits auch ohne Viertagewoche vor allem in der Gastronomie ab. Dort lässt sich eine Zunahme der Ruhetage beobachten, die auf chronischen Personalmangel zurückzuführen ist. Wie ließe sich eine Viertagewoche – mit oder ohne Verkürzung der Arbeitszeit – überhaupt bewerkstelligen, wenn schon heute
viele Jobs nicht mehr adäquat oder überhaupt nicht mehr besetzt werden können? „Das sind Überlegungen, die derzeit viele beschäftigen. Es gibt Stimmen, die sagen, mit dem aktuellen Fachkräfte- bzw. generellen Arbeitskräftemangel wäre das nicht umsetzbar. Andere wieder meinen, dass eine Verkürzung der Arbeitszeit zu einer Steigerung der Produktivität führt“, weiß Lercher, der zugleich betont, dass es unterschiedliche Ansätze brauche. Was für ein Unternehmen passt, kann für einen anderen Betrieb kontraproduktiv sein. „Das gewählte Arbeitszeitmodell muss auch mit dem Ökosystem und Erfordernissen des jeweiligen Unternehmens kompatibel sein“, sagt Lercher, der mit dem AMS auf individuelle Lösungen setzt. In dieselbe Kerbe schlägt auch Wirtschaftswissenschaftlerin Julia Brandl: „Die Arbeitsproduktivität hängt davon, ab, wie gut ein Arbeitszeitmodell in das Gesamtkonzept des Arbeitgebers für den Umgang mit Beschäftigten passt, und wie dieses Arbeitszeitmodell im Betrieb gelebt wird.“ Pauschalisierungen sind schwierig, die Datenlage ist nach wie vor dünn. Sicher weiß man derzeit nur, dass „ein neues Arbeitszeitmodell auch immer mit Umrüstungsaufwand verbunden ist, sowohl in den betrieblichen Abläufen als auch in den Köpfen der Beteiligten“, sagt Brandl. Ein aktuelles Pilotprojekt in Großbritannien mit mehr als 3.000 Teilnehmern aus unterschiedlichsten Branchen soll helfen, die Datenlage zu verbessern. „Erst wenn wir die Reaktionen der Beschäftigten auf einen zusätzlichen freien Tag verstehen, können wir die Auswirkungen der Viertagewoche auf Produktivität und Engagement besser abschätzen“, weiß Julia Brandl. Außerdem sieht die Realität auch in Zeiten des Coronavirus noch anders aus. Die Pandemie mit ihren gesellschaftlichen und ökonomischen Einschränkungen dürfte zwar für manche Arbeitnehmer eine Atempause gebracht haben, während andere – besonders jene, die als systemrelevant gelten – besonders gefordert waren und sind. „Laut Statistik Austria lag die durchschnittliche Normalarbeitszeit von Vollzeiterwerbstätigen in Österreich im Jahr 2021 bei rund 42 Stunden pro Woche. Tendenz sinkend“, weiß Alfred Lercher. Das ist in der EU der zweithöchste Wert, im Schnitt wird dort 40,7 Stunden gearbeitet.
DIE REGENERATION DER ARBEITSKRAFT
„Die Geschichte der Arbeitszeit ist eng mit der Industrialisierung verknüpft. Die Fest-
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legung fixer Arbeitszeiten war nicht der Großzügigkeit der arbeitgebenden Unternehmen geschuldet, sondern der Erkenntnis, dass Arbeitskraft regeneriert werden muss. Die Freizeit dient der Regeneration der Arbeitskraft. Das wurde sukzessive juristisch reglementiert. Die Arbeitskämpfe des 19. Jahrhunderts waren wesentlich auch Kämpfe um Freizeit und um eine geregelte Arbeitszeit“, sagt Andreas Oberprantacher, der als Philosoph seine Gedankenwerkstatt als Professor für Praktische Philosophie an der Universität Innsbruck hat. Dass dieser Kampf um verträgliche Arbeitszeiten global nicht überall gleich weit fortgeschritten ist, lässt sich etwa anhand chinesischer Verhältnisse in der Tech-Industrie illustrieren. Dort gibt es, inoffiziell zwar, eine verbreitete Praxis der sogenannten 996-Arbeitswoche, die mitunter als „moderne Sklaverei“ bezeichnet wird. Zu Recht, denn 996 bedeutet, von neun Uhr morgens bis neun Uhr abends an sechs Tagen die Woche zu arbeiten. Das ergibt eine knackige und nicht besonders nachhaltige 72-Stunden-Woche, die in unseren Breiten seit Jahrhunderten passé ist.
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Unter Arbeit wird nach wie vor hauptsächlich Erwerbsarbeit verstanden, die in Vollzeit vor allem von Männern geleistet wurde und wird. Andreas Oberprantacher weist auf die nach wie vor bestehende Heteronormativität der Verhältnisse hin: „Die unentgeltlich geleistete Arbeit der unzähligen Frauen, die für die Hausarbeit zuständig waren, ist überhaupt nicht anerkannt worden.“ Ein Umstand, der sich bis heute nicht wesentlich geändert hat. Notwendige Dinge wie Hausarbeit und zunehmend auch Angehörigenpflege bleiben überwiegend Frauensache und werden nicht ausreichend honoriert. Hausarbeit und Care sind gegenüber der Erwerbsarbeit, für die Arbeitszeitregelungen exklusiv gelten, offenbar Tätigkeiten zweiter Klasse, notwendig und doch selbstverständlich. Der Philosoph ortet allgemein eine gewisse Orientierungslosigkeit, die mit dem Arbeitsbegriff an sich zusammenhängt: „Es fällt uns gegenwärtig begrifflich schwer zu verstehen, was Arbeit überhaupt ist und woran sie festgemacht werden soll.“ Der Arbeitsbegriff bedarf, könnte man daraus folgern, einer Überarbeitung, einer inklusiveren Version 2.0. „Wir operieren mit einem Arbeitsbegriff, der nicht mehr wirklich brauchbar ist, um das zu erfassen, was heute alles an Arbeit geleistet wird“, legt es der Philosoph einmal grundsätzlich an. Er weist auch auf die besonders in der Pandemie augenfällige Lücke zwischen dem gesellschaftlichen Wert und der monetären Bewertung der Sorgearbeit hin. Vielfach wird die Arbeit vom Menschen
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sich meiner Meinung nach nicht aus. Selbstam Menschen als Selbstverständlichkeit verwirklichung im Job ist für die Beschäferlebt, als zwischenmenschliches „no na tigten keine Frage, wie viel Zeit sie im Job ned“, als gesellschaftliche Vorbedingung, verbringen und wann, sondern dass ihre deren Fehlen sich erst bemerkbar macht, Arbeit für sie sinnvolle Inhalte hat“, hält wenn sie nicht mehr im ausreichenden UmJulia Brandl fest. fang geleistet wird. Was das wirklich heißt, ist anhand des sich verschärfenden Pflegemangels mittlerweile in Echtzeit zu besichEINE FRAGE DER PRODUKTIVITÄT tigen. Es gebe in der Gesellschaft eben ArDas Missverhältnis zwischen Wert, Wertbeiten, die gehyped würden, und solche, die schätzung und Entlohnung, unter dem manzwar als notwendig, aber weder finanziell che Berufsgruppen leiden, dürfte wiederum noch symbolisch als wertvoll erscheinen. der, wie es Hannah Arendt einst formuliert Erschwerend kommt dazu, dass besonders hat, „Tendenz, alles Vorfindliche und Gegevon Prekarisierung und mangelnder Wertbene als Mittel zu behandeln; das große Verschätzung betroffene Bereiche der Arbeitstrauen in Werkzeuge und die Hochschätzung welt keine besonders der Produktivität im gute Lobby haben. Sinne des Hervor„SelbstverwirkDer Matthäus-Effekt bringens künstlilichung, über seinen – Wer hat, dem wird cher Gegenstände“, gegeben – schlägt geschuldet sein. Die Beruf zu dem zu auch in der ArbeitsProduktivität wurwerden, der man welt gnadenlos zu. de in der Ökonomie immer schon sein Für Andreas Oberzum Fetisch, Hanwollte, ist ein Mantra, deln mit Herstellen prantacher ist diese ein Gebiet, auf dem identifiziert und, wie das ich für relativ arbeitend ebenso Arendt einwendet, unglaubwürdig Selbstverwirklichung alles Denken, das halte.“ wie Selbstzersetzung nicht auf die „FabriA NDRE A S OB ERP R A N TAC HER stattfinden kann. zierung von künstli„ S e l b s t ve r w i rk l i chen Gegenständen, chung, über seinen Beruf zu dem zu wervor allem von Werkzeugen, mit denen man den, der man immer schon sein wollte, ist Werkzeuge produzieren kann“, abzielt, sei ein Mantra, das ich für relativ unglaubwürder Verachtung anheimgefallen. Dabei hat dig halte”, sagt der Philosoph. „Es gibt sehr sich der Konnex zwischen Produktivitätsviele Tätigkeiten, die nicht unbedingt zur fortschritt und Entgelt für die produktive Selbstverwirklichung beitragen, aber denTätigkeit längst in Luft aufgelöst, weil die noch notwendig sind.“ Wer seine SelbstfinLöhne und Gehälter nicht einmal annähernd dung und Identität zu sehr von seiner beim selben Ausmaß gewachsen sind wie die ruflichen Tätigkeit abhängig macht, könnte Produktivität. enttäuscht werden. „Die beiden Ziele, sich Hannah Arendt führte Ende der im Job zu verwirklichen und Auszeiten in 1950er-Jahre den Begriff des „animal laAnspruch nehmen zu können, in denen man borans“, des Menschen als arbeitenden sich anderen Themen widmet, schließen Tiers, ein, dessen Ziel die kontinuierliche
Steigerung der Arbeitsproduktivität und die Umwandlung aller Dinge in Konsumgüter sei. Das klingt unverändert nach dem Stand der Dinge. Heute werden zusätzlich auch die meisten nichtmateriellen Dinge auf dem Dienstleistungsweg in Konsumgüter transformiert. Das Thema Produktivität führt auch AMS-Tirol-Chef Alfred Lercher ins Feld, wenn er zu bedenken gibt, dass seit den 1980er-Jahren in Österreich die kollektivvertragliche Normalarbeitszeit nahezu unverändert geblieben sei. „Und das, obwohl die Produktivität über die letzten Jahre rasant angestiegen ist. Einige Schätzungen gehen sogar davon aus, dass wir seit den 1980er-Jahren um mehr als 50 Prozent produktiver arbeiten“, sagt Lercher. Die Geschichte der Arbeitszeitverkürzung strotzt auf den ersten Blick nur so vor Erfolgen, welche die Arbeitnehmer im Lauf der Zeit errungen haben. Das Bild wandelt sich allerdings beträchtlich, wenn man diesen Fortschritt nicht nur an den Frühstadien der kapitalistischen Entwicklung misst. „Wenn wir unseren Betrachtungen darüber, wie herrlich weit wir es gebracht haben, etwas längere Zeiträume zugrunde legen, so kommen wir zu der überraschenden Feststellung, dass wir es bisher, was die jährliche Gesamtsumme der auf jeden entfallenden Freizeit anlangt, noch nicht sehr viel weiter gebracht haben, als uns wieder einem halbwegs normalen und erträglichen Maß zu nähern“, hält Arendt nüchtern fest und weist darauf hin, dass schätzungsweise „während des Mittelalters nicht mehr als die Hälfte der Tage im Jahr gearbeitet wurde“. Die – Zitat Arendt – „monströse“ Ausdehnung des Arbeitstages sei für die Anfangsstadien der Industriellen Revolution insofern charakteristisch gewesen, als man die Arbeiter „gleichsam mit den neu eingeführten Maschinen konkurrieren ließ“.
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der 1990er. Für bedenklich hält der Philosoph auch die Entwicklung hin zu einem „Arbeiten-on-Demand“, vielfach prekär, in Teilzeit und ohne fixe Arbeitszeiten. Arbeit auf Ab- und Zuruf, die immer dann geleistet werden soll, wenn sie akut gebraucht wird. So soll wohl sichergestellt sein, dass „es nicht zu viel Leerzeiten gibt, die nicht effizient genutzt werden können“, erklärt Oberprantacher. Dieses zweifelhafte Modell findet sich schon in der sogenannten Gig Economy – einem informellen Arbeitsmarkt, bei dem zeitlich befristete Aufträge flexibel und kurzfristig an Arbeitsuchende, Freelancer oder geringfügig Beschäftigte vergeben werden – weitgehend verwirklicht.
GREAT RESIGNATION
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„Die Festlegung fixer Arbeitszeiten war nicht der Großzügigkeit der arbeitgebenden Unternehmen geschuldet, sondern der Erkenntnis, dass Arbeitskraft regeneriert werden muss.“ A NDRE A S OB ERP R A N TAC HER , PROFESSOR FÜR PRAKTISCHE PHILOSOPHIE
Die Ab- oder je nach Sichtweise Erlösung des Menschen durch die Maschine ist auch heute noch Quell von Ängsten und Hoffnungen gleichermaßen. Heute ist es nicht der Webstuhl, der uns überflüssig zu machen verspricht, sondern der Computer mit seinen Algorithmen und seiner künstlichen Intelligenz, der kurz vor dem Quantensprung steht. Geschichte wiederholt sich. Ob das noch eine Tragödie oder schon eine Farce ist, sei dahingestellt. Jedenfalls dürften die Menschen vor der Industrialisierung weniger gearbeitet haben. Heute sind wir beim Achtstundentag angelangt. Wobei es in manchen Berufsgruppen zunehmend schwieriger wird, Arbeit klar von Freizeit zu unterscheiden.
KOLONISIERTE FREIZEIT
Die Grenze zwischen Freizeit und Arbeitszeit sei seit langem immer diffuser geworden, meint Philosoph Andreas Oberprantacher: „Vor allem die Freizeit wurde durch Arbeitszeit kolonisiert.“ Die technischen Geräte – allen voran das Smartphone –, die den Menschen im Alltag ein gewisses Vergnügen bereiten, sind zugleich die Geräte,
die auch unaufhörlich Arbeit machen. Die Erwerbstätigen switchen außerhalb der regulären Arbeitszeit zwischen Candy Crush und E-Mail, zwischen TikTok und Firmenchat. Das ist wohl Dual Use im besten und schlechtesten Sinne. „Durch die ständige Erreichbarkeit vieler Arbeitnehmer bleibt die Regeneration auf der Strecke“, sagt Oberprantacher. Daraus ergibt sich fast schon eine Notwendigkeit, im Urlaub einmal im wörtlichen wie übertragenen Sinn abschalten zu können und der Stressfalle namens „ständige Erreichbarkeit“ zu entfliehen. Das affirmative „My home is my castle!“, die das Heim zur ultimativen Trutzburg der Privatheit erklärt, ist nicht zuletzt durch die Pandemie einem ambivalenteren „My home is my office“ gewichen, in dem Frei- und Arbeitszeit ineinanderrinnen. Oberprantacher sieht eine neue Vagheit über die Arbeitswelt hereingebrochen und mit ihr „die Tendenz, dass sich immer mehr Dinge beginnen als Arbeit anzufühlen“. Der Philosoph nennt beispielhaft die Versorgung der digitalen Existenz über die sozialen Medien. Unsere Internetidentität will schließlich gehegt und gepflegt werden, fast wie das Tamagotchi
Anders als befürchtet geht dem modernen Menschen seine Arbeit durch den technologischen Fortschritt nicht aus. „Sie ist auch im 21. Jahrhundert nicht weniger geworden, ganz im Gegenteil“, sagt Oberprantacher, der immer mehr Bedürfnisse geweckt sieht, die durch Arbeitstätigkeit befriedigt werden müssen. Zurücklehnen und die Früchte der kontinuierlichen Produktivitätsfortschritte in Form umgekehrt proportional abnehmender Wochenarbeitszeit zu ernten, ist weiterhin über weiteste gesellschaftliche Strecken eine Denkunmöglichkeit, ein geradezu häretischer Gedanke, der der herrschenden ökonomischen Logik zuwiderläuft. Dieser systemimmanenten Logik zufolge präsentieren sich manche Dinge als Sachzwänge, die aus einer Betrachtung von außerhalb des Systems vielleicht keineswegs so wirken würden. „Arbeitsverhältnisse müssen so gestaltet sein, dass das Leben für alle lebenswerter wird. Das gebietet schon die Menschenwürde. Der Kampf um bessere Arbeitsbedingungen muss heute auf mehreren gesellschaftlichen Ebenen geführt werden, weil er alle betrifft“, argumentiert Andreas Oberprantacher. An die Stelle des Klassenkampfes ist heute ein verbreitetes Unbehagen mit dem Modell „Hamsterrad” getreten, das alle gesellschaftlichen Schichten durchdringt. Anders ist es kaum zu erklären, dass mit Anti-Work eine Haltung global salonfähig geworden ist, die geregelte Erwerbsarbeit aufgrund der vorherrschenden Arbeitsumstände ablehnt und für eine grundlegend neue Arbeitsethik eintritt. Eine damit in Verbindung stehende Kündigungswelle, wie sie die USA erfasst hat, gibt es in Österreich nicht, auch wenn die Wechselbereitschaft am heimischen Arbeitsmarkt historisch hoch sein dürfte, glaubt man dem Arbeitsklima-Index von
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„Wir sehen in der Statistik in allen Altersgruppen einen eindeutigen Trend zu einer Verringerung der Arbeitszeit. Es arbeiten also immer mehr Menschen, diese jedoch in einem geringeren Zeitausmaß.“ ALFRED LERCHER, LANDESGESCHÄFTSFÜHRER AMS TIROL
SORA und IFES. „Waren vor Corona die individuellen Arbeitsmarktchancen noch die Grundvoraussetzung, tatsächlich den Schritt zur Veränderung zu wagen, so überlegen jetzt immer mehr Menschen einen Jobwechsel auch ungeachtet ihrer Chancen auf dem Arbeitsmarkt, etwa wegen schlechter Arbeitsbedingungen, die sie sich nicht mehr gefallen lassen wollen“, heißt es im Arbeitsklima-Index, demzufolge über ein Viertel der Beschäftigten in Österreich offen für einen Job- oder gar Branchenwechsel sind. Das ist noch nicht die Great Resignation wie in den Vereinigten Staaten, aber jedenfalls ein starkes Signal, das bei der Diskussion um eine Viertagewoche bei gleicher oder kürzerer Arbeitszeit mitbedacht werden sollte. „In den Medien hören wir derzeit immer wieder, dass besonders junge Menschen kein Interesse mehr hätten, Vollzeit zu arbeiten, da diese in eine Erbengeneration fallen würden und das nicht nötig oder aber resigniert hätten, weil ihnen bewusst geworden sei, dass mit Arbeit ein Eigenheim finanziell nicht erreichbar ist. Es wird sicherlich Menschen geben, bei denen
das zutrifft, aber eine pauschale Aussage darüber kann man nicht treffen. Wichtiger ist es, dass man von der Arbeit die Kosten des täglichen Lebens bestreiten kann und das besonders in Tirol, wo die Lebenshaltungskosten hoch sind“, vertritt Lercher einen pragmatischen Standpunkt. „Es geht so gesehen vor allem darum, die Realisierung verschiedener Lebensmodelle zu ermöglichen. Arbeitszeitverkürzung ist für viele ein großes Thema und das Gehalt ist ein wichtiger Baustein bei der Realisierung, aber nicht der einzige.“ Sobald von einer Arbeitszeitverkürzung die Rede ist, ist meist auch die Forderung nach einem wie auch immer gearteten „bedingungslosen Grundeinkommen“ nicht weit. Andreas Oberprantacher bringt dazu eine andere Idee als Alternative ins Spiel: „Ich halte es für plausibler, die gemeinnützige Infrastruktur, die es zum täglichen Leben braucht, zu entkommerzialisieren. Dadurch stünden diese Infrastrukturen – beispielsweise der öffentliche Verkehr – der Allgemeinheit kostenlos zur Verfügung und wären zugleich einer weiteren Finanzialisierung
entzogen. Ein bedingungsloses Grundeinkommen würde vermutlich schnell irgendwo abgeschöpft werden, weil alles bepreist werden würde.” Fakt sei, betont Alfred Lercher, „dass eine Arbeitszeitverkürzung positive Effekte auf die Lebensqualität der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer hat“. Befürworter der Viertagewoche würden häufig argumentieren, dass man so der Arbeitslosigkeit entgegenwirken könne, weil sich die Arbeit auf mehr Köpfe verteile. „Grundsätzlich klingt das plausibel, einige Studien belegen jedoch das Gegenteil. Auch Wifo und IHS sehen solche Argumente kritisch“, sagt Lercher. Während Diskussionen um die Arbeitszeit üblich sind und in einer historischen Kontinuität stehen, sorgt „Zeit“ als ausschlaggebende Maßzahl für die Entlohnung der Erwerbsarbeit kaum für Debatten. „Die Stunden als Bemessungsgrundlage für die Vergütung von Arbeit sind in unserem Beschäftigungssystem umfassend verankert“, sagt Julia Brandl. Sie sind elementarer Bestandteil von Arbeitsverträgen und Grundlage für die Planung der Produktionsabläufe oder Öffnungszeiten. Der AMS-Landesgeschäftsführer weiß sowohl aus persönlicher Erfahrung als auch aus der Forschung, dass „die 10. Stunde am Tag oder die 40. Stunde in der Woche nicht mehr gleichwertig sein kann wie die Stunden, die man erholt und mit frischer Energie investiert.“ In der Pandemie habe sich zudem gezeigt, wie wichtig „vermeintlich unproduktive Arbeitszeiten wie die Kaffeepause mit den Kolleginnen und Kollegen für das zwischenmenschliche Gefüge und die Arbeitsmotivation sein können. Eine klare Abgrenzung von produktiver und nicht produktiver Arbeitszeit ist daher kaum möglich.“ Alfred Lercher argumentiert weiter: „Ich glaube, dass 40 Stunden die Woche nicht mehr zeitgemäß sind und dieselbe Wertschöpfung auch mit weniger Stunden möglich ist. Durch kürzere Zeiten mit einem besseren Fokus könnte man das erreichen. So gesehen wäre eine Arbeitszeitreduktion vor allem eine Investition in die Leistungsfähigkeit und die Regeneration der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.“ Eine breite Debatte um die Viertagewoche und in Folge auch um eine Verkürzung der Arbeitszeit wird, sofern der Arbeitsmarkt ein Arbeitnehmermarkt bleibt, jedenfalls stattfinden. Sie sollte ohne Zorn und Eifer geführt werden. Es wäre interessant, die These, wonach Produktivität ernten wird, wer Lebensqualität sät, schon bald einem großflächigen Praxistest zu unterziehen.
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ARBEIT TROTZ(T) KRISE Der Tiroler Arbeitsmarkt hat sich in den vergangenen Monaten als äußerst robust erwiesen. Es gibt Rekordzahlen in der Beschäftigung, die Arbeitslosenquote liegt unter dem Vorkrisenniveau, die Langzeitarbeitslosigkeit sinkt kontinuierlich. Dennoch ist der Mangel an Arbeitskräften stark spürbar – in allen Branchen. Die Arbeitsmarktdaten für Mai 2022.
2.153
Langzeitbeschäftigungslose
Das entspricht einem Minus von 2.901 Personen oder 57,4 % im Vergleich zum Vorjahr.
11.592
beim AMS gemeldete offene Stellen
1.396
74
beim AMS gemeldete offene Lehrstellen Lehrstellensuchende: 323
6.484
Menschen sind im April 2022 arbeitslos geworden – hauptsächlich in der Beherbergung und Gastronomie. 9.241 Menschen haben die Arbeitslosigkeit im selben Zeitraum beendet.
4,4 %
Arbeitslosenquote in Tirol Österreich: 5,7 %
Damit verzeichnet Tirol die niedrigste Arbeitslosigkeit seit 30 Jahren!
3,5 %
Arbeitslosenquote unter 25 Jahre Österreich: 4,8 %
15.579
vorgemerkte Arbeitslose Frauen: 8.325 / Männer: 7.254 Unter 25 Jahre: 1.501 / Über 50 Jahre: 5.291 Das entspricht einem Minus von 7.235 Personen oder 31,7 % im Vergleich zum Vorjahr.
340.000 unselbständig Beschäftigte in Tirol Frauen: 160.000 / Männer: 180.000
Das entspricht einem Plus von 9.000 Personen oder 2,8 % im Vergleich zum Vorjahr
2.554
Personen sind in Schulungen des AMS.
Quelle: AMS Arbeitsmarktinformation Mai 2022
MEDIZINISCHE UNIVERSITÄT INNSBRUCK
WIR SORGEN FÜR IHRE GESUNDHEIT Die Medizinische Universität Innsbruck ist mit rund 2.200 Mitarbeiter*innen in wissenschaftlichen, ärztlichen und administrativen Bereichen sowie etwa 3.400 Studierenden die bedeutendste medizinische Forschungs- und Bildungseinrichtung in Westösterreich. Gemeinsam mit den Tirol Kliniken am Landeskrankenhaus Innsbruck ist sie für die hochqualitative regionale und überregionale Patient*innenversorgung verantwortlich.
FORSCHEN Die wissenschaftliche Forschung an der Medizinischen Universität Innsbruck ist sowohl national als auch international ausgesprochen erfolgreich. Den medizinischen Errungenschaften liegt eine lange Tradition zugrunde, deren Wurzeln bis ins Jahr 1562 zurückreichen. Heute ist der universitäre Medizin-Campus mit moderner Labor- und Klinikinfrastruktur Garant für eine erfolgreiche Gegenwart und vielversprechende Zukunft der medizinischen Forschung am Standort Tirol. Das breite Forschungsspektrum an der Medizinischen Universität Innsbruck umfasst in besonderer Weise die Bereiche Infektion, Immunität und Transplantation, Neurowissenschaften, Onkologie sowie Genetik – Epigenetik – Genomik.
Eine moderne Laborinfrastruktur bietet beste Voraussetzungen für erfolgreiche Forschung.
75 Im Skills-Lab finden Studierende ideale Bedingungen vor, ihre medizinischen Kenntnisse praxisnah zu testen.
LEHREN
Vom ersten Tag ihres Studiums an werden die künftigen Mediziner*innen und Wissenschafter*innen an der Medizinischen Universität Innsbruck auf die verantwortungsvollen Aufgaben des ärztlichen und wissenschaftlichen Alltags vorbereitet. Die Studierenden der Human- und Zahnmedizin erhalten eine wissenschaftlich fundierte und anwendungsorientierte Ausbildung auf höchstem Niveau, durch die sich der ständige Kontakt zu den Patient*innen wie ein roter Faden zieht. Vertiefend steht den Absolvent*innen postgradual ein PhD- oder Clinical-PhD-Studium offen. Das Wissen über molekulare Grundlagen von Gesundheit und Krankheit ist für die moderne Medizin unerlässlich. Dieses Know-how wird im Studium der Molekularen Medizin gelehrt.
HEILEN
Diagnostik und Behandlung gehören zu den Kernaufgaben an der Medizinischen Universität Innsbruck. Die Mitarbeiter*innen
Vom Labor zum Krankenbett: Neueste Behandlungsmethoden kommen täglich zum Einsatz.
in den Universitätskliniken sind für eine hochqualitative, regionale und überregionale Krankenversorgung verantwortlich. Die Medizinische Universität Innsbruck arbeitet dabei sehr eng mit den Tirol Kliniken zusammen. Innsbrucker Mediziner*innen erlangen mit neuen Therapiemethoden und Forschungserkenntnissen internationale Beachtung. Patient*innen aus aller Welt kommen nach Innsbruck, um sich hier behandeln zu lassen. PR
www.i-med.ac.at
FELDER GROUP
INNOVATIVER MASCHINENBAU NEU GEDACHT Angetrieben von unermüdlichem Innovationsgeist entwickelt und produziert die Felder Group im Herzen Tirols intelligente Lösungen und Produkte für all jene Anwender*innen, die mehr als einfach nur eine Maschine wollen. Richtungsweisende Maschinenkonzepte und qualitativ hochwertige Produkte haben das Familienunternehmen seit 1956 zu einem der Technologieführer der Branche gemacht.
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FELDER GROUP
D
ie Felder Group zählt zu den weltweit führenden Maschinenbau- und Technologieunternehmen im Bereich der Holz- und Verbundstoffbearbeitung. Über 800 Mitarbeiter*innen arbeiten täglich im Werk Hall in Tirol daran, intelligente Lösungen für die Holzbearbeiter*innen auf der ganzen Welt zu finden. Die Modellpalette der Felder Group umfasst weit über 180 Maschinen – von kombinierten Standard-Holzbearbeitungsmaschinen bis hin zum High-End-5-Achs-CNC-Bearbeitungszentrum – sowie smarte Software und vollautomatisierte Robotiklösungen. Heute zählen dieselben Werte, die das Unternehmen seit Jahrzehnten begleiten: „Wir sind ein Unternehmen, das sich dem Ziel verschrieben hat, auf Augenhöhe zu agieren, verlässlich zu sein und den Mut zu haben, Neues zu wagen. Wir glauben daran, dass dies dem Zeitgeist entspricht, und haben auch keine Angst, dies immer wieder neu zu überdenken und uns zu hinterfragen, um bestmöglich auf die Marktgegebenheiten zu reagieren“, kennen die beiden Geschäftsführer Hansjörg und Martin Felder die Gründe für den Erfolg ihres Unternehmens.
TIROLER UNTERNEHMEN, INTERNATIONALER ERFOLG
Mit Pioniergeist zum Spitzentechnologie-Unternehmen: Über 40 Mitarbeiter*innen in der Forschungsabteilung entwickeln ständig neue Lösungen für die unterschiedlichsten Anforderungen der Anwender*innen auf der ganzen Welt. 39 internationale Patente, 100 Maschinen-Neuentwicklungen und Markteinführungen in den letzten Jahren zeigen den Stellenwert der Forschungs- und Entwicklungsarbeit in der Felder Group und haben das Unternehmen zu einem der Vorreiter der gesamten Branche gemacht. In den über 270 Verkaufs- und Servicestellen weltweit können die Maschinen auf Herz und Nieren geprüft und zahlreiche innovative Neuentwicklungen live erlebt werden.
VORREITER BEI FORSCHUNG UND ENTWICKLUNG
Bereits 2012 setzte das Tiroler Familienunternehmen mit der patentierten, revolutionären Silent-Power Spiralmesser-Hobelwelle neue Maßstäbe hinsichtlich Lärmminderung und Wirtschaftlichkeit bei Abricht- und Dickenhobelarbeiten. Die bahnbrechende Felder-Eigenentwicklung basiert auf der Schneidengeometrie einer Spiralhobelmesserwelle und beeindruckt mit großen Spanräumen und speziellen Hartmetallschneiden mit vier
„Wir sind ein Unternehmen, das sich dem Ziel verschrieben hat, auf Augenhöhe zu agieren, verlässlich zu sein und den Mut zu haben, Neues zu wagen. Wir glauben daran, dass dies dem Zeitgeist entspricht, und haben auch keine Angst, dies immer wieder neu zu überdenken und uns zu hinterfragen, um bestmöglich auf die Marktgegebenheiten zu reagieren.“ MARTIN UND HANSJÖRG FELDER
Schneidfasen. Silent-Power bietet eine bis zu 20-fach höhere Schneidenstandzeit gegenüber konventionellen HSS-Schneiden. Mittlerweile gehört die Spiralmesser-Hobelwelle schon zum guten Ton in holzbearbeitenden Betrieben auf der ganzen Welt. Eine der aktuell richtungweisendsten Innovationen ist PCS®, die patentierte Weltneuheit bei Sicherheitseinrichtungen für Formatkreissägen. Das Preventive Contact System erkennt menschliches Gewebe in der Gefahrenzone kontaktlos und lässt das Sägeblatt wie von Zauberhand in wenigen Millisekunden verschwinden. Die auf dem elektromagnetischen Abstoßprinzip basierende Funktionsweise ermöglicht eine bisher unerreichte, extrem kurze Reaktionszeit. Dabei ist es 100 Prozent beschädigungsfrei für Maschine und Sägeblatt – und auf Knopfdruck wieder einsatzbereit. PCS ist auf Wunsch als Erstausstattung mit der Format4 Formatkreissäge kappa 550 erhältlich. Ein weiterer revolutionärer Erfolg der Felder Group ist die patentierte glueBox für die Format4® tempora F600 60.06 Kantenanleimmaschine. Sie macht die Verarbeitung von PUR-Klebern so einfach und unkompli-
ziert wie nie zuvor. Anstelle des PUR-Klebers im Leimbecken von Kantenanleimmaschinen wird in der glueBox ein dünner PUR-Klebestreifen nahezu unsichtbar zwischen Kantenmaterial und Werkstück verschmolzen. Die PUR-Mankos wie komplizierte Verarbeitung, verschmutzte und verhärtete Leimbecken und lästige Reinigung sowie aufwändige Lagerung gehören mit glueBox der Vergangenheit an.
WEITERHIN AM PULS DER ZEIT
Nach 66 Jahren ist die Felder Group mehr denn je am Puls der Zeit. „Am Markt entwickeln sich permanent neue Materialien, die nur mit Erfahrung und ständiger Forschung entsprechend wirtschaftlich und qualitativ bearbeitet werden können. Es gilt also, Trends zu erkennen und durch branchenübergreifende Produktentwicklung sowie mit Investitionen in neue Technologien am Ball zu bleiben. Egal, in welche Richtung sich die Märkte entwickeln, wir als Felder Group werden da sein“, geben Hansjörg und Martin Felder ein Versprechen für die Zukunft. Technische Daten und viele weitere Informationen finden Sie auf felder-group.com . PR
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DER GRÜNE DEAL
THEURL Das Holzunternehmen baute sein Bürogebäude mit Holzelementen aus der eigenen, 200 Meter entfernten Produktion. Holzbaupreis Kärnten (2020)
TECHNOLOGIEZENTRUM SEESTADT 2 (TZ2)
© ATP/KUBALL
ist ein Nearly-Zero-Emissions-Building im Passivhausstandard. ÖGNB Gold, klimaaktiv Gold (2019)
© ATP/PIERER
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Vieles sei heute längst möglich, sagt Thilo Ebert, TGA-Vorstand bei ATP architekten ingenieure (Bild). Er verweist auf Beispiele besonders zukunftsfähiger Gebäude, die bei ATP in „intensiven integralen Planungsprozessen“ entstanden sind. „Wir sind ein Netzwerk aus mehr als tausend Architekt*innen
und Ingenieur*innen in Europa, die gelernt haben, über den Tellerrand ihrer eigenen Disziplin zu blicken. Wir entwerfen und planen nur noch simultan und auf Augenhöhe. Hier fließt das Know-how, hier übernimmt das gesamte Team Verantwortung. Es macht Spaß, gemeinsam erfolgreiche Bauten zu entwickeln.“ Immer dabei sind auch TGA-Expert*innen aus den eigenen Forschungsgesellschaften ATP sustain und ATP zero mit innovativen Strategien für nachhaltiges und klimaneutrales Bauen. Der EU Green Deal sieht vor, Europa bis 2050 klimaneutral zu machen. Nachhaltigkeit wird damit zum Muss. „Als integraler Planer und Digitalisierungsvorreiter gehen wir mit dem ATP Green Deal sogar noch einen Schritt weiter“, so Ebert. „Kein BIM-Modell verlässt unser Haus ohne eine zusätzliche klimaneutrale Idealvariante. Damit begleiten wir unsere Kunden*innen optimal in die Zukunft.“ PR
© ATP/BAUSE
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ussten Sie, dass rund 40 Prozent aller CO2-Emissionen aus dem Bausektor kommen? Dass Häuser Energie verbrauchen, dem Klima schaden, Ressourcen vereinnahmen und Abfall erzeugen? Man stellt sich unwillkürlich die Frage: Muss das so sein? Was wäre, wenn Gebäude • mehr Energie erzeugen, als sie verbrauchen? • klimaneutral errichtet werden können? • als urbane Rohstofflager für die nächsten Generationen dienen? • ihre Lebensdauer durch innovative Umnutzung verlängern?
© ATP/BECKER
ATP architekten ingenieure – klimafit durch Integrale Planung
RINGANA CAMPUS Eines der größten Geothermieprojekte Österreichs mit 160 Tiefbohrungen, Photovoltaik auf den Dächern deckt die Hälfte des Energiebedarfs, begrünte Dachflächen senken den Kühlbedarf. BigSEE Architecture Award (2021)
ATP ARCHITEKTEN INGENIEURE
© ATP/BECKERLACOUR
AUSTRO TOWER Der Büroturm nutzt Flussenergie: Geheizt und gekühlt wird mit Wärmepumpen, die durch den benachbarten Donaukanal effizienter arbeiten als gewöhnlich. ÖGNI Platin (2022)
MARKAS
© ATP/PALKÓ
Das Headquarter fördert die Gesundheit der Nutzer*innen mit einem Tageslichtfaktor von über zwei und begrüntem Gartengeschoss. WELLGold-Zertifizierung, Klimahaus-A-Zertifizierung in Südtirol, German Design Award (2019) ATP plant CO2-neutral
ATP plant ressourcenschonend
ATP plant zirkulär
ATP Green Deal Nachhaltige Integrale Planung
ATP plant gesunde Lebensräume
ATP plant klimaresilient
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SWAROVSKI Die „Kristallfabrik der Zukunft“ nutzt Grundwasser für ihre Kühlanlagen und speist die Lüftungsanlagen-Abwärme wieder zurück ins System. Streuobstwiese sowie begrünte Dachflächen. LEED Gold (2018)
MAGDAS In derGroßküche der Caritas wurden Abbruch- und Entsorgungsmaterialien und aufbereitetes Altholz (Up-/Recycling) verwendet. Auch die Abwärme wird recycelt und dient der Heizung. ÖGNB-Gold, BigSEE Interior Design Award (2018)
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ATP schützt Wasserressourcen
VIEGA
© ATP
© ATP/KUBALL
Das Seminar- und Vertriebscenter mit Top-Ökobilanz erzeugt mehr Energie als es verbraucht. Die TGA wird nach einem umfassenden Monitoring von den Seminarteilnehmer*innen bewertet. BIM2FIM, DGNB-Platin, klimaaktiv-Gold (2021)
TIROLER VERSICHERUNG Der Entwurf für das klimapositive Gebäude erfolgte entsprechend klimaaktivGold-Standard. Ein konstruktiver Leichtbau sorgt für ca. 30 Prozent Reduktion grauer Emissionen. Ein begrünter Innenhof kühlt, Photovoltaik substituiert CO2-Emissionen maximal. Wettbewerb, 2. Preis (ex aequo).
WIRTSCHAFTSKAMMER TIROL
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WIRTSCHAFTSFAKTOR INDUSTRIE Die Industrialisierung des Landes hat die Gesellschaft maßgeblich verändert, die wirtschaftliche Entwicklung nachhaltig geprägt und sie immer wieder neu geformt. Tirols Industrie erbringt wahre Höchstleistungen – auch in herausfordernden Zeiten.
D
ie Industrie ist ein starker Wirkungssektor und der wertschöpfungsreichste Bereich des Landes. Über 420 Dienstgeberbetriebe beschäftigen rund 40.000 Frauen und Männer in gut bezahlten Ganzjahresarbeitsplätzen. Fast 70 Prozent der Produktion gehen in den Export, drei von vier Industriejobs hängen dabei von Auslandsaufträgen ab. Was in „normalen“ Zeiten wertvolle Arbeitsplätze sichert, wird
aktuell zum Problem – neben anderen Faktoren wie dem generellen Fachkräftemangel, weltweiten Lieferkettenunterbrechungen und vor allem dem Damoklesschwert Energieversorgung. Die Effekte der rasant steigenden Teuerung stellen Bürger, aber auch Unternehmen vor riesige Herausforderungen. Die Lage ist vor allem in energieintensiven Industriebetrieben besorgniserregend. Die bereits jetzt reduzierten Erdgasliefe-
rungen in manche Länder zeigen, dass die Gefahr eines russischen Lieferstopps deutlich gestiegen ist. Für die Industrie ist es deshalb wichtig, dass an höchster Stelle Vorbereitungen für einen drohenden Gas engpass getroffen werden und ein aktives Krisenmanagement betrieben wird. Gerade der produzierende Bereich braucht diesbezüglich so rasch als möglich Klarheit, denn besonders in Krisenzeiten ist Planbarkeit
© DIE FOTOGRAFEN
WIRTSCHAFTSKAMMER TIROL
„Die Exportorientierung der Tiroler Industrie unternemen sichert nicht nur wertvolle Industriearbeitsplätze, sondern auch viele andere Jobs in der gewerblichen Wirtschaft. Dabei sind wir heute, aber auch in Zukunft, auf internationale Lieferketten und den Weltmarkt angewiesen.“ MAX KLOGER
für Unternehmen überlebenswichtig. So gut diese in der derzeitigen Situation eben zu bewerkstelligen ist.
KOMPLEXE INTERNATIONALE LIEFERKETTEN
In Österreich werden jährlich rund 8,5 Milliarden Kubikmeter Erdgas verbraucht. Davon entfallen rund drei Milliarden auf die Industrie. Eine Einschränkung der Gaszufuhr würde sie folglich in besonders hohem Maß treffen. Kürzlich mahnte diesbezüglich die Chemische Industrie lautstark Vorbereitungen für den Ernstfall ein. Sie produziert einerseits systemrelevante Produkte wie Medikamente, Desinfektionsmittel oder Düngemittel, gleichzeitig ist sie wichtiger Zulieferer für alle anderen Industriesektoren. 96 Prozent der in der EU hergestellten Waren benötigen Vorprodukte aus der Chemie. Die Komplexität der Lieferketten wird dabei häufig unterschätzt und auch das oft herbeibeschworene Ende der Globalisierung wäre für die Industrie fatal. Auch wenn die Coronapandemie gezeigt hat, wie wichtig regionale Produktion ist, die Arbeitsplätze erhält und Transportwege vermeidet, so ist eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit Voraussetzung für ein erfolgreiches Wirtschaften.
ES BLEIBT KOMPLIZIERT
Max Kloger, Obmann der Sparte Industrie in der Wirtschaftskammer Tirol, ist als Geschäftsführer der Tiroler Rohre GmbH unmittelbar mit der Situation konfrontiert und kennt die Problemfelder aus erster Hand. Die Tiroler Rohre haben selbst einen hohen Energiebedarf – an Strom, Gas und Koks zum Schmelzen des Altmetalls. Vor der Teuerung
habe das Unternehmen je eine Million Euro im Jahr für Strom und Gas aufgewendet, für Letzteres sei der Preis mittlerweile drei Mal so hoch. Glaubt man Prognosen, könnte es sogar das Sechsfache werden. Für die heimische Politik muss nicht nur die Gasversorgung höchste Priorität haben, auch die Energiepreise verlangen nach raschen Maßnahmen. Gleichzeitig braucht es auch ein achtsameres Wirtschaften seitens der Unternehmen, ein Umdenken habe diesbezüglich jedoch schon vor Corona stattgefunden, so Kloger: „Recycling, Upcycling und nachhaltiges Wirtschaften spielen in diesem Zusammenhang eine große Rolle. Der bewusste Umgang mit den zur Verfügung stehenden Ressourcen fand schon vor der Pandemie statt, ist dadurch allerdings noch mehr in den Fokus der Menschen gekommen.“ Energieeffizienz ist nicht mehr nur eine Frage der Ökologie, sondern immer mehr der Ökonomie. Tirols Wirtschaft gänzlich von Gas unabhängig zu machen, hält Kloger übrigens für möglich. Der Prozess aber dauere. Als Alternative sieht er vor allem die Wasserkraft, auch beim Wasserstoff ortet er Potenzial, wenngleich zu wenig Bewegung. „Die Energiepreissteigerungen in Europa sind nicht allein durch die Krise begründet, sondern auch durch den noch zu geringen Ausbau alternativer Energiegewinnung“, sagt er in einem kürzlich veröffentlichen Interview mit der Kronen Zeitung. Bei den Tiroler Rohren indes investiert man bereits seit Jahren in das Thema Energieeffizienz, konkret etwa durch eine 9.000 Quadratmeter große Photovoltaikanlage, die vor sechs Jahren auf dem Dach
des Firmengebäudes installiert wurde. Sie versorgt das Unternehmen und gleichzeitig rund 300 Haushalte in der Region mit Energie. Außerdem wird die Abwärme der Gießerei genutzt, um sie ins regionale Fernwärmenetz einzuspeisen. Der Wirtschaftskammerobmann geht also mit gutem Beispiel voran und zeigt, wie Lösungen aussehen können. Dass es vorausschauende und nachhaltige Maßnahmen braucht, ist unbestritten. Selbst Betriebe mit guter Auftragslage müssen aktuell wegen fehlender Vormaterialien ihre Mitarbeiter zur Kurzarbeit anmelden, mancherorts muss die Produktion sogar ganz eingestellt werden. Hinzu kommen enorme Preisexplosionen, mangelnde Liquidität und teils bis ins Negative geschrumpfte Margen. Problembereiche sind neben Öl und Gas auch Stahl, Kupfer, Nickel, Aluminium und Kohle, im Fall der Tiroler Rohre wurde zum Beispiel der Schrottpreis zur Herausforderung, der sich seit dem Vorjahr fast verdreifacht hat. Dazu geben Lieferanten kaum noch Preisgarantien ab, was die Kalkulation zusätzlich erschwert. Es bleibt kompliziert und die derzeit einzigartige Gemengelage macht einen seriösen Blick in die Zukunft schwierig, dennoch bleiben Tirols Industriebetriebe weiterhin entschlossen, den Wirtschaftsstandort nachhaltig nach vorne zu entwickeln. PR
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WISSENSCHAFT SCHAFFT WISSEN Starke Wirtschaftsstandorte sind in der Regel auch starke Wissenschaftsstandorte. Dies gilt quasi weltweit. Abgesehen von Regionen mit reichen Rohstoffvorkommen fußt der Wohlstand eines Landes oft in dessen Innovationsund Forschungskraft. Die Coronapandemie hat uns eindrücklich vor Augen geführt, welchen – global wichtigen – Stellenwert die Wissenschaft einnimmt, auch wenn man ihr hierzulande oft skeptisch gegenübersteht. INTERVIEW: MARINA BERNARDI
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ie ist eine der führenden Virologinnen des Landes und eine Frau, die auch Unbequemes ausspricht. Damit macht man sich nicht nur Freunde. Dorothee von Laer ist seit 2010 Professorin am Lehrstuhl für Virologie der Medizinischen Universität Innsbruck und forscht an ihrem Institut zum Einsatz onkolytischer (tumorzerstörender) Viren in der Krebstherapie sowie zur Gentherapie bei HIV-Infektionen. In der österreichischen Öffentlichkeit bekannt wurde sie indes durch ihre fachliche Expertise im Rahmen der COVID-19-Pandemie. Im Interview spricht sie über Wissenschaft, Tirol und die Zusammenarbeit mit der Politik.
ECO.NOVA: Welchen Stellenwert haben Wissenschaft und Forschung für einen Standort wie Österreich bzw. welchen sollten sie haben? DOROTHEE VON LAER: Die Wissenschaft ist ein wichtiger Grundpfeiler für die Entwicklung eines Landes. In Österreich liegt der Schwerpunkt diesbezüglich eher im Osten. In Wien findet viel Forschung und Innovation statt, zahlreiche Startups entstehen und viele Industriebetriebe haben hier oft sogar ihren globalen Hauptsitz. Ich denke, in Tirol sind wir noch nicht ganz so weit, auch wenn in den Universitäten und Fachhochschulen hervorragende Arbeit geleistet wird. Als führenden Wissenschaftsstandort sehe ich Tirol dennoch nicht. Aufgrund der Größe des Landes wäre es vermutlich auch ein wenig übertrieben, ein großes Forschungs- und Innovationszentrum aufbauen zu wollen.
Ist und bleibt Tirol ein Tourismusland? Wirtschaftlich jedenfalls ist Tirol nach wie vor stark vom Tourismus abhängig. Das hat in der Vergangenheit gut funktioniert, insofern hat man bisher vielleicht auch nicht so viel Wert darauf gelegt oder die Notwendigkeit gesehen, die Wissenschaft vermehrt zu fokussieren. Es sind durchaus Aktivitäten angestoßen worden, aber nicht in dem Ausmaß wie anderswo.
Sie sind im Hamburg geboren und waren lange Zeit in Deutschland an führenden Instituten in Hamburg, Freiburg und Frankfurt tätig. Was hat Sie letztlich nach Tirol verschlagen? Der Ruf auf die Professur. Als Virologin hat man es diesbezüglich nicht so leicht, die Stellen im deutschsprachigen Raum sind rar. 2010 wurde am Institut für Virologie der Medizinischen Universität Innsbruck eine Professur sowie die Institutsleitung frei. Tirol hat außerdem einen hohen Freizeitwert, deshalb habe ich die Stelle in Innsbruck angenommen.
Während der Pandemie war die Wissenschaft wohl so präsent wie zu kaum einer anderen Zeit. Es hat allerdings auch gezeigt, wie skeptisch viele Menschen der Wissenschaft gegenüberstehen. Woher kommt das? Es gibt Studien, die zeigen, dass Österreich zur wissenschaftsfeindlichsten und naturwissenschaftlich am wenigsten informierten Bevölkerung in Europa gehört. Nun kann man breit darüber spekulieren, wa-
ZUR PERSON
Dorothee von Laer wurde 1958 in Hamburg als Tochter des späteren Nobelpreisträgers Klaus Hasselmann geboren. Sie studierte an der Universität Hamburg Medizin und war als wissenschaftliche Mitarbeiterin in Hamburg und Freiburg tätig. 1994 beendete sie die Facharztausbildung für Mikrobiologie und Infektionsepidemiologie, 1996 folgte die Habilitation an der Universität Freiburg. Im Jahr 2000 gründete sie gemeinsam mit fünf weiteren Wissenschaftlern das BiotechUnternehmen Vision7, das auf dem Gebiet der Gentherapie bei HIVInfektionen tätig war. 2003 folgte sie einem Ruf an die Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main als Professorin für Angewandte Virologie und Gentherapie. Obwohl die Berufung auf Lebenszeit erfolgte, wechselte sie am 1. Jänner 2010 nach Tirol als Professorin und Leiterin des Instituts für Virologie an der Medizinischen Universität Innsbruck. 2013 war sie Mitbegründerin des Uni-Spin-offs ViraTherapeutics, das auf ihren Forschungen zu onkologischen Viren basierte, mit einer Reihe von Innovationspreisen ausgezeichnet und 2018 für einen dreistelligen Millionenbetrag an das Pharmaunternehmen Boehringer Ingelheim verkauft wurde. Dorothee von Laer ist in zweiter Ehe (Holm) verwitwet und aus erster Ehe (von Laer) Mutter dreier Töchter. Sie wohnt mittlerweile zu einem großen Teil im Burgenland.
© MUI/LECHNER
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rum das so ist. Als Erstes lässt sich wohl der Schulunterricht anführen. In anderen Ländern werden Kinder und Jugendliche mit weit mehr Spaß und Kreativität an die Naturwissenschaften herangeführt. Hinzu kommt, dass sich Österreich generell eher als schöngeistiges Kulturland sieht. Vor allem im Osten identifiziert man sich stark mit Kunst und Kultur, im Westen mit dem Tourismus. Das ist völlig berechtigt und das sind Dinge, die man durchaus hervorheben kann, doch das allein bringt uns nicht weiter. Wir müssen auch anderen Bereichen einen Stellenwert einräumen.
Sie wurden für Ihre Aussagen zu COVID-19 selbst übelst per Mail und teilweise auf offener Straße angefeindet. Wie erklären Sie sich das? Anfeindungen Wissenschaftler*innen gegenüber sind kein rein österreichspezifisches Phänomen, solche Fälle gab und gibt es auch in Deutschland und anderswo. Tatsächlich aber ist es so, dass jene Menschen, die schlechte Nachrichten überbringen, oft dem Hass und dem Unmut der Menschen ausgesetzt sind. Christian Drosten zum Beispiel hatte teilweise sogar Personenschutz und ich konnte nur noch mit Perücke aus dem Haus gehen. Auffällig ist, dass es etwa in Skandinavien kaum so genannte Coronaleugner oder Anti-Corona-Demonstrationen gab. Dort ist das Vertrauen der Bevölkerung in die Institutionen, die Forschung und Wissenschaft generell viel größer. Dinge oder Situationen, die man nicht kennt, die einem fremd sind, stufen manche Menschen oft als bedrohlich oder zumindest suspekt ein. In der Coronapandemie war die relativ hohe Uninformiertheit der Bevölkerung über naturwissenschaftliche Zusammenhänge sicher ein Problem. Und hier sind wir wieder bei der Bildung. Diese Unwissenheit führt zu Unverständnis und einer Abwehrhaltung. Deshalb halte ich Wissensvermittlung im naturwissenschaftlichen Bereich von der Schule bis ins Erwachsenenalter für eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, in die sich auch die Universitäten und wir als Wissenschaftler*innen mit einbringen müssen.
Braucht es eine vermehrte – oder verbesserte – Kommunikation seitens der Wissenschaft nach außen? Der Naturwissenschaftler an sich fühlt sich in seiner Isoliertheit, die ihm oft vorgeworfen wird, tatsächlich am wohlsten und er braucht seinen Elfenbeinturm, um seine Kreativität ausleben und seine Forschung ungestört vorantreiben zu können. Um ganz ehrlich zu sein: Die Wissenschaft hat am liebsten ihre Ruhe. Wir unterhalten uns am liebsten mit Leuten, die in etwa denselben Wissensstand haben wie wir selbst und wo wir in der Diskussion geistiges Futter kriegen. Wir wollen den Menschen nicht die Grundlagen der Naturwissenschaften erklären. Dennoch müssen wir es, weil wir einen Auftrag dazu haben. Wir werden von den Steuerzahler*innen finanziert und haben mehr oder weniger die Verpflichtung dazu, nicht nur zu forschen, sondern auch Wissen zu transferieren. Das war mit ein Grund, warum ich mir die vergangenen Jahre in der Öffentlichkeit angetan habe. Die wenigsten von uns Wissenschaftler*innen machen das gerne und mögen das. Meiner Meinung nach bräuchte es eigene Wissenschaftskommunikator*innen, die Informationen derart herunterbrechen können, dass sie für die Allgemeinheit verständlich werden. Man müsste tatsächlich schon unter dem Nachwuchs sehr früh Menschen identifizieren, die vielleicht nicht das Potenzial haben, zu Topforschern zu werden, aber das Talent dazu, Dinge und Zusammenhänge zu erklären. So wie wir gute Lehrer*innen für unsere Studierenden brauchen, so brauchen wir an den Universitäten gute Kommunikator*innen, die die Brücke nach außen schlagen. Wir Wissenschaftler*innen sind dazu verpflichtet, gute Arbeit zu leisten, gleichzeitig sind Forschungseinrichtungen aber auch dazu verpflichtet, die Bevölkerung zu informieren. Damit beides nicht zur kurz kommt, ist meines Erachtens der Weg für die Zukunft, solchen Wissenschaftskommunikatoren einen festen Platz an den Universitäten einzuräumen. Die ganze Welt scheint von dieser Pandemie überrascht worden zu sein. Aber so überraschend war diese gar nicht. Viele Experten haben seit langem vor einem solchen Szenario gewarnt. Man hätte den schwarzen Schwan also durchaus anschwimmen sehen können. Hapert es auch hier an der Kommunikation? Hier verorte ich die Problematik eher im politischen System. Ein Politiker, der schwarzmalt, wird nicht wiedergewählt. So einfach ist das. Politiker*innen leben
„Zweifelsohne braucht es ein besseres Zusammenspiel von Politik und Wissenschaft. Hier treffen zwei völlig unterschiedliche Welten aufeinander, die eine gemeinsame Sprache finden müssen, um produktiv zu kommunizieren.“ DOROTHEE VON LAER
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„Es ist das Wesen einer Demokratie, dass man sich als Politiker beliebt machen muss.“ DOROTHEE VON LAER
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davon, dass sie gute Nachrichten überbringen. Demokratien haben ihre Vorzüge, doch sie haben eben auch Nachteile. Man fokussiert sich lieber auf kurzfristige Erfolge als auf langfristige Vorsorge. Unpopuläre oder gar schmerzhafte, wenngleich notwendige Eingriffe werden nicht vorgenommen. Ein kommunikatives Problem gibt es indes durchaus, das ist aber weniger wissenschaftlicher Natur. In unserer schnelllebigen Zeit, die dominiert ist von Schlagzeilen und Überschriften, macht sich auch die Politik nicht mehr die Mühe, Maßnahmen entsprechend zu erklären. Politiker können realistische Einschätzungen von Gefahren nicht mehr derart transportieren, dass die Bevölkerung bereit ist, sich darauf einzustellen oder Maßnahmen mitzutragen. Manchmal auch deshalb, weil sie selbst Zusammenhänge gar nicht wissen oder erklärt bekommen wollen. Sich also präventiv auf die Gefahr einer Pandemie einzustellen, liegt nicht im Denkuniversum der Politik, obwohl es Pandemien in der Geschichte immer wieder gegeben hat. In den letzten Jahrzehnten sind wir Gott sei Dank davon verschont geblieben und auch die Grippepandemie von 2009 und der SARS-CoVAusbruch 2002 liefen recht undramatisch ab. Das lag allerdings nicht am Präventionskonzept, sondern war Glück, weil das Grippevirus von 2009 nicht so pathogen war und das ursprüngliche SARS-Coronavirus am meisten ansteckend war, wenn man schon im Bett lag. Deshalb ließ es sich schnell kontrollieren. Was diese Pandemie jedoch deutlich zeigt, ist, dass wir vernünftige Pläne in der Schublade haben müssen, um nicht einem Bürgermeister einer 1.600-Einwohner-Gemeinde die Schuld am Versagen des Managements umzuhängen. Unterm Strich geht es aber auch hier um ein informiertes Volk. Wer über Sachkenntnis verfügt, wird auch bei unangenehmen Prognosen die damit verbundenen Handlungsnotwendigkeiten verstehen. Dasselbe gilt für die viel größere Problematik der Klimakatastrophe. Hier frühzeitig entgegenzuwirken, hätte bedeutet, unbeliebte Entscheidungen zu treffen. Also hat das Thema politisch keiner angefasst. Unter anderem hat sich Ihr Vater Klaus Hasselmann intensiv mit der Klimathematik auseinandergesetzt. Er ist Klimaforscher, war Direktor am Max-Planck-Institut für Meteorologie in Hamburg und 2021 wurde ihm gemeinsam mit Syukuro Manabe und Giorgio Parisi der Nobelpreis für Physik zuerkannt. Nun ist auch das Klima und die Erderwärmung ein Thema, das die Menschen emotional mitnimmt. Es liegt offensichtlich in der Familie, dass man auch Unbequemes ausspricht. Wie sehr hat Ihr Vater Sie – beruflich – geprägt? Ursprünglich wollte
ich Geigerin werden, dann Juristin. Letztlich habe ich mich für Medizin entschieden. Feuer für die Forschung habe ich jedoch erst im Zuge meiner Doktorarbeit gefangen, also relativ spät. Ich habe für mich entdeckt, wie spannend es ist, wenn man etwas Neues herausfindet, wenn man verschiedene Ideen wälzt und dann eine Ahnung bekommt, die sich am Ende bestätigt. In zwei Dingen hat mich mein Vater allerdings sehr geprägt: Wir sind derart erzogen worden, dass wir Dinge klar und strukturiert auf den Punkt formulieren. Mein Vater hat immer wieder nachgehakt und uns somit das Herumschwurbeln aberzogen. Mein Vater ist Physiker, mein Bruder Mathematiker, wir haben es generell nicht so mit Thomas-Mann-Sätzen. Das Zweite ist, dass mir mein Vater beigebracht hat, zu seinen Überzeugungen zu stehen und nicht irgendetwas zu sagen, nur um jemandem zu gefallen. Man soll mit der Wahrheit nicht hinterm Berg halten, sondern Dinge offen und ehrlich ansprechen, auch wenn diese vielleicht nicht mehrheitsfähig sind oder man sich damit unbeliebt macht. Schon mein Großvater hat sich als Journalist gegen das Naziregime gestellt.
Ihre Familie hätte es durchaus bequemer haben können … In unserer Familie steht die Wahrhaftigkeit und Anständigkeit definitiv über dem Sich-beliebt-machen-Wollen. Schon mein Vater hatte es noch ohne Social Media wirklich schwer gehabt. Gemeinsam mit seinen Kollegen ist er als Rufer in der Wüste aufgetreten, viele Politiker, Industrien und Wirtschaftsbosse der Ölindustrie weltweit haben massiv gegen ihn agitiert. Doch es war und ist für uns immer eine Selbstverständlichkeit, für unser Tun einzutreten. Auch mein Vater hat das nie als Last empfunden. Mit dieser Einstellung bin ich groß geworden und natürlich waren die Drohmails und Anfeindungen der letzten Jahre nicht angenehm, aber sie hätten mich nie davon abbringen können, zu sagen, was ist.
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Sie haben vor einiger Zeit in einem Interview mit der ZEIT gesagt, man habe in Tirol als deutsche Frau nicht viel zu melden. Ist das Problem eher, dass Sie eine Frau sind oder Deutsche? Meiner Erfahrung nach gibt es in Tirol politisch eine sehr klare Hackordnung. An erster Stelle steht der Tiroler Mann, dann die Tiroler Frau. Dahinter kommt der deutsche Mann und noch viel weiter dahinter die deutsche Frau. Es geht nicht nur um Sexismus, sondern ganz klar auch um die Herkunft. Dazu spielen noch Familienbande zu politisch zentralen Personen eine Rolle. Es gibt diese politische Kaste, die sich auch in diversen Clubs und Vereinigungen wiederfindet und die das Sagen hat. Tirol ist politisch nach wie vor sehr patriarchalisch und lokal nationalistisch geprägt. Im „normalen“ Alltag mag das alles ganz gut funktionieren, in dem Moment, wo es zu einer Krisensituation kommt, geht das jedoch nicht mehr. Vermutlich wären die Fehler gerade zu Beginn der Pandemie genauso passiert, aber die (politische) Aufarbeitung und die Konsequenzen daraus wären andere gewesen, wenn die Systeme nicht so dermaßen eingefahren wären. Im Nachhinein muss man sich ein klares Scheitern im Handeln eingestehen, aber diese verkrusteten Strukturen lassen das nicht zu. Es gibt keine Diskussionskultur und keine Innovation, die von außen zugelassen wird. Als ich nach Tirol gekommen bin, waren die ersten beide Sätze, die ich nach einem Vorschlag zur Veränderung zu hören bekam: „Das haben wir schon immer so gemacht“ und „Das haben wir noch nie so gemacht“. So kann kein Fortschritt entstehen.
Sie kamen von der Großstadt Frankfurt nach Tirol. Wie haben Sie diesen Wechsel in Bezug auf die Innovationskultur erlebt? Es war ein Kulturschock. In Frankfurt ist der Satz „Das haben wir schon immer so gemacht“ ein absolutes No-go. In Tirol ist er einem nicht einmal ein kleines bisschen peinlich. Wenn man Erfolg haben will, muss man sich nach vorne orientieren. Man muss schauen, an welchen Schrauben man drehen kann,
„Es liegt bei uns nicht in der Familie, den Mund zu halten, um es bequemer zu haben.“ DOROTHEE VON LAER
um es besser zu machen. Und es gibt immer etwas besser zu machen. Man gewöhnt sich mit der Zeit an diese Kultur, aber befriedigend ist das nicht. Das hat übrigens nichts mit einer allgemeinen Wissenschaftsfeindlichkeit zu tun, im Osten Österreichs ist diese Einstellung meiner Erfahrung nach deutlich geringer ausgeprägt. Es handelt sich also durchaus um ein Tiroler Spezifikum. Ich lebe mittlerweile im Burgenland. Hier sind die Strukturen weit weniger träge. Haben Sie eine Theorie, warum das so ist? Ja, wenn auch eine nicht ganz ernst gemeinte. Ich komme ja aus dem Flachland, aus Schleswig-Holstein. Dort gibt es in bäuerlichen Strukturen das Prinzip der Flurbereinigung. Das heißt, dass zersplitterter land- und forstwirtschaftlicher Grundbesitz derart getauscht wird, sodass zusammenhängende und damit effektiver nutzbare Flächen daraus entstehen. In den Bergen ist eine Flurbereinigung schwierig, weil jedes Stück Land so unterschiedlich ist, dass ein fairer Tausch quasi unmöglich ist. Eine Flurbereinigung ist sohin nicht machbar und jeder sitzt für sich hinter seinem eigenen kleinen Gartenzaun und verteidigt sein Grundstück. Veränderung ist prinzipiell unerwünscht, während es im Flachland eine gewisse naturgegebene Tradition zur Optimierung von Strukturen gibt.
Sie sind eine der führenden Virologinnen des Landes und haben angekündigt, 2023 endgültig in Pension gehen zu wollen. Sie sind dann 65. Worauf sind Sie in Ihrer Karriere am meisten stolz? Vor allem darauf, dass trotz meines Berufs meine drei Töchter gut geraten sind. Das ist mir das Wichtigste im Leben. Wenn das nicht geklappt hätte, wäre alles andere wertlos. Beruflich freue ich mich, dass meine Doktoranden alle sehr unterschiedliche Wege eingeschlagen haben und ich ihnen eine gute Mentorin sein konnte. Vom Universitätsprofessor über wissenschaftliche Schreiber bis hin zu Pharmamanagern ist unter ihnen alles dabei. Das spricht dafür, dass ich sie nicht in eine vorgegebene Richtung geführt habe, sondern ihnen die gesamte Bandbreite der Naturwissenschaften eröffnen und sie in ihren individuellen Talenten fördern konnte. Sie haben also vieles richtig gemacht – beruflich und privat. Auch vieles falsch, aber danach haben Sie ja nicht gefragt.
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WIRTSCHAFTSKAMMER TIROL
Freuten sich über den Sieg beim TRIGOS Tirol 2022: Lukas Krösslhuber (TVB Wilder Kaiser), Gerhard Dummeldinger (Stadtwerke Wörgl) und Matthias Mayr (Gesellschaft für die Beratung zur mobilen Schlachtung mbH).
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TIROLER UNTERNEHMEN LEBEN SOZIALE VERANTWORTUNG
TIROLER BERATUNGS FÖRDERUNG
Der TRIGOS ist Österreichs Auszeichnung für Corporate Social Responsibility (CSR). Im Rahmen eines Galaabends im Alpenresort Schwarz in Mieming wurden vor Kurzem die diesjährigen TRIGOS-Tirol-Sieger gekürt.
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orporate Social Responsibility – kurz CSR – ist in vielen Tiroler Betrieben bereits gelebter Alltag. Um die Wichtigkeit von CSR hervorzuheben, hat die Wirtschaftskammer (WK) Tirol gemeinsam mit dem Land Tirol heuer bereits zum achten Mal den TRIGOS für die hervorragendsten Initiativen ausgelobt. Dazu meint Landeshauptmann-Stellvertreterin Ingrid Felipe: „Ich freue mich, dass mit dem TRIGOS Betriebe mit sozialer und nachhaltiger Verantwortung in den Mittelpunkt geholt werden. Die Wirtschaft hat enorme Verantwortung für einen sozial verantwortungsvollen Umgang mit den natürlichen Ressourcen und
auch den Kräften und Kompetenzen ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.“ In die gleiche Kerbe schlägt auch der stellvertretende Direktor der WK Tirol, Gregor Leitner: „Die nominierten Unternehmen dürfen mit Recht stolz auf sich sein. Denn sie heben sich durch ihr Handeln mit Weitblick und ihr gesamtheitliches Engagement entscheidend ab.“ Eine Jury, bestehend aus Vertretern von Caritas, Rotem Kreuz, Umweltdachverband, respACT, Industriellenvereinigung, Land Tirol und der Tiroler Wirtschaftskammer, hat unter diesen Gesichtspunkten schließlich folgende Unternehmen zu den Siegern 2022 auserkoren. PR
Die Wirtschaftskammer Tirol bietet ihren Mitgliedern als Service für mehr Nachhaltigkeit im Unternehmen geförderte CSRund Nachhaltigkeitsberatungen an. Diese werden im Rahmen der Tiroler Beratungsförderung abgewickelt. Die Tiroler Beratungsförderung ist eine Förderaktion vom Land Tirol und der Wirtschaftskammer Tirol mit dem Ziel, durch die Bereitstellung von geförderten Beratungsleistungen, die Tiroler Wirtschaft in ihrer Wettbewerbsfähigkeit zu stärken.
SCHWERPUNKT CSR- BERATUNGEN
• 24 Beratungsstunden (im Ausnahmefall auch 40 Beratungsstunden) können in einem Ausmaß von 80 Prozent gefördert werden. Der Beratersatz pro Stunde beträgt 90 Euro. • Eine Liste mit Unternehmensberaterinnen und Unternehmensberatern mit Schwerpunkt CSR-Beratungen finden Sie unter wko.at/tirol/ nachhaltigkeit
WIRTSCHAFTSKAMMER TIROL
KATEGORIE „VORBILDLICHE PROJEKTE“: TOURISMUSVERBAND WILDER KAISER Tourismus ist in Österreich einer der größten Hebel in Richtung Nachhaltigkeit, wird aber derzeit noch viel zu wenig genutzt. Angestoßen durch die spürbare Unzufriedenheit und die zunehmend negative Tourismusgesinnung beschreitet der Tourismusverband Wilder Kaiser gemeinsam mit vielen Stakeholdergruppen eine neue Identität und Richtung für den regionalen Tourismus. Der Tourismusverband ruft dafür den Bürger*innen-Beteiligungsprozess „Lebensqualität am Wilden Kaiser“ ins Leben, um eine „ausgezeichnete Lebensqualität für die am Wilden Kaiser lebenden, arbeitenden und urlaubenden Menschen“ zu schaffen. Die Jury lobte das starke Involvement der Bevölkerung sowie die systematische Auseinandersetzung mit den Herausforderungen des Kerngeschäfts. Mit diesem Beteiligungsprozess schafft der Tourismusverband einen regelmäßigen und offenen Dialog in der Region, um in weiterer Folge den Standort auf zeitgemäße und qualitätsvolle Art und Weise weiterzuentwickeln. AUSSERDEM NOMINIERT: Adler-Werk Lackfabrik Johann
Berghofer GmbH & Co KG und Tirol Kliniken GmbH
Ingrid Felipe und Gregor Leitner (re.) gratulierten Lukas Krösslhuber vom Tourismusverband Wilder Kaiser zum Sieg in der Kategorie „Vorbildliche Projekte“.
KATEGORIE „REGIONALE WERTSCHAFFUNG“: GESELLSCHAFT FÜR DIE BERATUNG ZUR MOBILEN SCHLACHTUNG MBH
Matthias Mayr (mi.) von der Gesellschaft für Beratung zur mobilen Schlachtung mbH, Sieger in der Kategorie „Regionale Wertschaffung“ Ingrid Felipe und Gregor Leitner
Tierhaltung, -transport und -schlachtung stellen eine große Herausforderung dar. Letzteres hat sich die Gesellschaft für Beratung zur mobilen Schlachtung zur Kernaufgabe gemacht. Sie widmet sich dem Bau und Verkauf von Schlachtmobilen sowie der Beratung für Betriebe und Gemeinschaften. Damit bringt das Tiroler Unternehmen die Wertschöpfung auf die landwirtschaftlichen Höfe, direkt zu den Landwirt*innen zurück und unterstützt die Erhaltung und Förderung landwirtschaftlicher Strukturen. Mit Direktvermarktung, fairen Preisen, Transparenz, höherer Wertschöpfung, Kommunikation und Kontakt mit der Bevölkerung wird gelebte Regionalität geschaffen und Fleisch unter größter Sorgfalt produziert. Die mobilen Schlachtmobile ermöglichen die Vermeidung von Tiertransporten und die Steigerung des Tierwohls. AUSSERDEM NOMINIERT: KochKistl und Strofeld Manufaktur
KATEGORIE „KLIMASCHUTZ“: STADTWERKE WÖRGL Verkehr und Mobilität sind Schlüsselthemen und damit Schlüsselhebel, wenn es um Nachhaltigkeit geht. Die Stadtwerke Wörgl unterstützen mit floMOBIL Gemeinden dabei, ihren Bürger*innen ein öffentlich zugängliches eCarsharing anzubieten. Sie haben Bedarf und Potenzial von Carsharing im ländlichen Raum erkannt und unterstützen so die Weiterentwicklung und den Ausbau des Angebots in Tirol. Damit ermöglichen sie eine flexible, umweltfreundliche sowie sozialverträgliche Mobilität, vor allem was die Last Mile betrifft, und schaffen Bewusstseinsbildung bei den Nutzer*innen. Hervorzuheben ist der Netzwerkgedanke, der sich durch die Kooperation mit diversen Betrieben ergibt. AUSSERDEM NOMINIERT: Coveris Flexibles Austria GmbH
und Hilber Solar GmbH FOTOS: © WKT/DIE FOTOGRAFEN
Ingrid Felipe und Gregor Leitner (re.) mit Gerhard Dummeldinger von den Stadtwerken Wörgl, Sieger in der Kategorie „Klimaschutz“.
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STADT INNSBRUCK
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ALPIN, URBAN UND DYNAMISCH Gerade jetzt in den Sommermonaten erblüht die Stadt so richtig zum Leben. Innsbruck bietet nicht nur einen attraktiven Lebensraum, sondern punktet vor allem als dynamischer Wirtschaftsstandort. Das Wachstum nach der Krise ist spürbar und versprüht Optimismus, wenngleich schon weiter an künftigen Projekten gearbeitet wird – zum Beispiel an der Standortoffensive Rossau. T E X T : D O R I S H E LW E G
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ie Erholung nach der Krise ist spürbar, die Arbeitslosenquote ist so niedrig wie noch nie und die Kommunalsteuer entwickelt sich sogar über dem Rekordjahr 2019. Die Zeichen deuten nach oben, auch wenn die Rahmenbedingungen derzeit mehr als unsicher sind. Das Stadtleben hat gerade jetzt in den Sommermonaten wieder so richtig Fahrt aufgenommen. Belebte Einkaufsstraßen, gut besuchte Lokale und umfangreiche Kulturangebote erfreuen Bewohner*innen von Innsbruck ebenso wie Gäste aus aller Welt. Das Stadtleben ist vielfältig, bunt und versprüht Lebensfreude pur. Wo sonst kann man vom Berg direkt in die
Stadt? Der alpin-urbane Lebensraum ist gerade für Touristen beeindruckend. Was für uns Stadtbürger schon fast eine Selbstverständlichkeit ist, schätzen Touristen als außergewöhnliches Flair.
HOHE AUFENTHALTSQUALITÄT
Der Wirtschaftsstandort Innsbruck ist von einer hohen Dynamik geprägt. Aus wirtschaftlicher Sicht ist eine hohe Aufenthaltsqualität für eine Stadt ein entscheidender Faktor. Die städtebauliche Aufwertung öffentlicher Bereiche fördert nicht nur die Lebensqualität der Bürger, sondern auch die Wirtschaft. Nach der Neugestaltung des Sparkassenplat-
zes wird in Kürze auch der Bozner Platz ein Glow-up erhalten. Als wirtschaftlicher Motor für die Landeshauptstadt gilt auch die CMI, Congress Messe Innsbruck, die sich als regionaler und internationaler Kommunikations- und Marktplatz versteht. Nach der Fusionierung der Messe Innsbruck mit dem Congress Innsbruck hat sich die Stadt durch die Nutzung zahlreicher Synergien und der gebündelten Kräfte zweier erfolgreicher Betriebe noch ein Stück mehr als internationale Kongressdestination als auch als Messestandort etablieren können. Immer wieder Thema beim innerstädtischen
STADT INNSBRUCK
Messestandort war die Erreichbarkeit. Mit dem Ausbau der öffentlichen Anbindung des Messeareals wurde auch eine neue ÖBB-Haltestelle bei der Messe nach einer eineinhalbjährigen Bauzeit fertiggestellt und im Dezember letzten Jahres in Betrieb genommen. Errichtet auf den Viaduktbögen und barrierefrei erreichbar, soll damit eine bessere Öffi-Anbindung sowohl für Messebesucher als auch für Anrainer und Pendler, die in diesem Stadtteil wohnen und arbeiten, geschaffen werden. Mit dem Messepark beginnt auch Innsbrucks erstes Stadtklimaprojekt zu leben. Herzstück der mit vielen neuen Bäumen, Sträuchern und Blühhecken gestalteten Grüninsel ist ein zentrales Wasserspiel, das den sommerlichen Hitzehotspot durch Kühlung mittels Wasser und einer multifunktionalen, selbststeuernden Sprühnebelanlage auch an heißen Sommertagen angenehm erlebbar machen soll. Dieser „coole“ Platz bei der Messe verfügt nicht nur über einen flächenmäßig verdoppelten Grünraum, sondern es wurden auch sämtliche begleitenden baulichen Maßnahmen wie die Um- und Neugestaltung des angrenzenden Straßenraums in der Ing.-Etzel-Straße bzw. die im Park angelegten Fuß- und Radwege klimaspezifisch geplant. Hotelprojekte wie die für Herbst geplante Eröffnung des Motel One in unmittelbarer Bahnhofsnähe oder das bereits eröffnete Hotel Meininger bieten Kongress- und Messebesuchern weitere Nächtigungskapazitäten.
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Das Gewerbegebiet Rossau hat für den Wirtschafts- und Arbeitnehmerstandort Innsbruck mit 10.000 Erwerbstätigen in über 800 Arbeitsstätten eine große Bedeutung. Aus dem ehemals landwirtschaftlich genutzten Gebiet entwickelte sich seit den 1960er-Jahren ein Gewerbegebiet mit hoher Diversität: großflächige Einzelhandelsbetriebe im südlichen Bereich, Büroflächen
Die Tiroler Landeshauptstadt setzt Akzente und gestaltet den Lebens- und Wirtschaftsraum Innsbruck attraktiv. am Grabenweg, großflächige Produktionsbetriebe entlang des Inn. So entstand über die Jahre ein Mix aus Einzelgebäuden für Gewerbe, Dienstleistungs- und Handelsnutzung, Produktions- und Lagerhallen, offenen und überdachten Lager- und Betriebsflächen sowie Bürohauskomplexen. Gerade diese erfreuen sich großer Beliebtheit. So befindet sich zum Beispiel der Technologieund Wirtschaftspark bereits in der neunten Baustufe und steht klassisch für die Rossau. Auch SOHO 1 und SOHO 2, Moden Feucht und Sportler schaffen eine gute Verbindung zum nahen Handelszentrum DEZ. Mit einem schnellen Wachstum ändern sich die Rahmenbedingungen, die eine Weiterentwicklung des Gebietes notwendig machen. Eine breit angelegte Standortoffensive soll Fragen der Infrastruktur, eine erweiterte öffentliche Anbindung, die Weiterentwicklung im südlichen Bereich, mehr Klimaeffizienz und bessere Strukturen klären sowie
FOTOS: © INNSBRUCK TOURISMUS / MARKUS MAIR, STADT INNSBRUCK / R. KUBANDA
bestehende Betriebe absichern und neue Unternehmen mit hochqualitativen Arbeitsplätzen ansiedeln. Ziel ist es, die Rossau zum attraktivsten Wirtschaftszentrum Westösterreichs mit eigener Identität zu entwickeln, es braucht die Schaffung einer hohen Aufenthaltsqualität, einer Aufwertung der öffentlichen Räume sowie eines besseren Erscheinungsbildes. Gemeinsam mit der Wirtschaft, den Unternehmer*innen, Arbeitnehmer*innen und Stakeholdern wird nun ein qualitätvolles und modernes Wirtschaftszentrum entwickelt, in dem Unternehmen erfolgreich agieren und Mitarbeiter gerne arbeiten können. Im ersten Schritt dazu wurde als offizieller Auftakt der Standortoffensive Rossau bei einem Kick-off-Standortforum mit Stadtplanung, Unternehmer*innen und Arbeitnehmer*innen über Herausforderungen und Chancen sowie aktive Möglichkeiten der Mitgestaltung diskutiert. PR Das Gewerbegebiet Rossau soll durch eine breit angelegte Standortoffensive weiterentwickelt werden.
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© ALPBACH TOURISMUS/SHOOTANDSTYLE.COM
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EIN RICHTIG SCHÖNES PAAR Dass Tourismus und Berglandwirtschaft – diese zwei ökonomischen Urtiroler – so etwas wie Geschwister sind, ist mehr als eine politische Plattitüde. Zusammen sind die beiden nicht nur weniger allein, zusammen haben sie auch mehr und bessere Zukunftschancen. In einem Forschungsprojekt wurde dem Potenzial einer strategischen und digital angeheizten Liebschaft der beiden auf den Zahn gefühlt. Und siehe da: Sie sind ein richtig schönes Paar. TEXT: ALEXANDRA KELLER
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s ist schon ein wenig erstaunlich. Auf den ersten Blick scheinen Tourismus und Berglandwirtschaft zwei recht unterschiedliche Zweige des Tiroler Wirtschaftsbaumes zu sein. Zu verschieden muten die Interessen an, zu gegensätzlich die Wirtschaftenden, zu anders das betriebswirtschaftliche Denken. Beim zweiten Blick tut sich dann auch ein Konfliktpotenzial auf, bedingt durch Gästescharen, die in landwirtschaftlich genutzten Höhenlagen kraxeln, wandern, lümmeln oder mountainbiken. Der zweite Blick lässt aber bereits Gemeinsamkeiten erahnen, sind es doch die Gäste, die auf den bewirtschafteten Almen die urigen Produkte der Bauern genießen, und sind es doch die Berglandwirte, die die sichere Freizeitnutzung der alpinen Schönheiten erst ermöglichen. Auch ein dritter Blick offenbart Schnittstellen beziehungsweise Gemeinsamkeiten. Die meist familiär strukturierten kleinen und mittleren Tiroler Tourismusbetriebe haben veritable Probleme mit der Nachfolge. Die Berglandwirtschaften haben das auch. „Ja, es sind die gleichen Thematiken. Die Enge eines kleinen Betriebes, wo die Kinder schon früh mithelfen und reinwachsen, führt dazu, dass sie einmal die Schnauze voll haben und raus wollen. Die Jungen schauen auch mehr auf die Work-Life-Balance und aus der Nachfolgeforschung höre
ich das Credo heraus, dass sie nicht mehr haben oder größer werden wollen. Sie wollen eine höhere Qualität bieten zu einem höheren Preis und nebenbei auch noch ein Leben haben“, skizziert Mike Peters die touristischen und landwirtschaftlichen Problemlagen, deren Lösung neue Möglichkeiten und neue Strategien erfordert. Weil das „more of the same“ in beiden Branchen nicht nur zu wenig prickelnd geworden zu sein, sondern teils sogar ausgedient zu haben scheint. Peters ist Professor am Institut für Strategisches Management, Marketing und Tourismus an der Universität Innsbruck und Sprecher des „Interfakultären Forschungszentrums Tourismus und Freizeit“. Bevor er die Uni-Karriere einschlug, hatte er als Restaurantfachmann einige Praxisjahre in der Hotellerie gesammelt. Mit derart praktisch und wissenschaftlich geschultem Auge nach neuen Möglichkeiten und Strategien
Mit „more of the same“ lässt sich in den Bereichen Tourismus und Landwirtschaft nicht mehr so richtig an einer guten Zukunft basteln. Neben Digitalisierung ist auch Diversifizierung ein Hebel, der bedient werden will, um die beiden Wirtschaftszweige enger aneinanderzubinden und im besten Sinn zu verkuppeln.
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für kleine Dienstleistungsunternehmen Ausschau zu halten, ist eine seiner Forschungsleidenschaften. Diese Neugier, die den vermeintlich starren Elfenbeinturm Universität durch das Ziel der praxisorientierten Anwendbarkeit zu einem dynamischen Ideenplatz macht, teilt er mit Alexander Plaikner. Auch Plaikner hat sich der tirolspezifischen KMU-Forschung verschrieben, arbeitet mit im Institut Mike Peters’ und ist zudem wissenschaftlicher Mitarbeiter der UMIT. Tourismus und nachhaltige Regionalentwicklung zählen zu seinen Forschungsschwerpunkten und auf verschlungenen Netzwerkwegen kreuzte der seine sich mit jenen von Vertretern des Vereines Urlaub am Bauernhof und des TVB Mayrhofen. „Ich sagte, machen wir doch etwas gemeinsam“, erinnert sich Plaikner an den Startschuss für eine Studie, deren Ergebnisse das Zeug haben, die Zukunft der mit ihrem Schicksal hadernden bergbäuerlichen und touristischen Unternehmen neu zu gestalten. Besser, versteht sich.
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Dem gedanklichen Startschuss für die Studie „Tourismus trifft Landwirtschaft“ war der Auftrag des Landes Tirol gefolgt und so konnten die Forscher*innen des Forschungszentrums Tourismus und Freizeit der Uni Innsbruck und der UMIT Tirol damit loslegen, die gemeinsamen Interessen, die Schnittstellen und das Potenzial einer strategischen Zusammenarbeit der beiden ökonomischen Urtiroler aufzuspüren und auszuloten. Dass die Zahl der Betriebe, die das Konzept Urlaub am Bauernhof anbieten, stetig steigt und ein Teil der landwirtschaftlichen Betriebe bereits etablierte Tätigkeiten aufgeben, um sich stattdessen durch den Tourismus einem stärkeren Betriebszweig zuzuwenden, war eine faktische Basis der Studie. Dass das Zusammenspiel zwischen Landwirtschaft und Tourismus in ländlichen Gebieten bedeutend für die Regionalentwicklung ist, eine weitere. Und dass die Zusammenarbeit von Tourismus und Landwirtschaft immer mehr an Bedeutung gewonnen hat und in alpinen Gebieten sogar als Rettung der Landwirtschaften bezeichnet wird, die vielleicht entscheidende. Mit an Bord waren der Verein Urlaub am Bauernhof sowie der Tourismusverband Mayrhofen-Hippach und vor Ort, in den Stuben der Betroffenen, ergaben sich im Verlauf der Studie nicht nur spannende Gespräche und Einblicke in die Problemlagen, sondern auch Ausblicke. „Die Sektoren Tourismus und Landwirtschaft profitieren stark von einer engen Zusammenarbeit“, ist ein Schluss, den die Forscher*innen ziehen konnten. „Wir haben da so viel Mehrwert, ich kann gar nicht alles beschreiben“, weckt Alexander Plaikner die Neugier und sagt: „Wir gehen Schritt für Schritt durch und schauen, dass die Digitalisierung diese Effekte fördert, unterstützt und neue Wege aufzeichnet. Wir setzen am Bestand an und zeigen auf, dass mit ihm im Sinne der Betriebswirtschaft sehr viel wertschöpfend geht – gerade durch die Kooperation und den Austausch entsteht ein großer Mehrwert zwischen den Sektoren.“
„Es ist ein bipolarer Trend: Die Gruppe der 20- bis 30-Jährigen will das Authentische, das Erleben, das Anfassen. Aber die digitale Convenience wollen sie halt auch.“ MIKE PETERS
Nicht nur die beiden Wissenschaftler wissen das. Auch Andreas Lackner, Geschäftsführer des TVB Mayrhofen-Hippach, sieht das Potenzial: „Der regionale Wirtschaftskreislauf zwischen Landwirtschaft und Tourismus funktioniert heute schon in einzelnen Bereichen sehr gut. Dennoch fehlt häufig über mehrere Betriebe hinweg das Wissen über die lokale Verfügbarkeit von im Augenblick zur Verfügung stehenden Produkten. Mit digitalen Lösungen, die ebenfalls bereits vorhanden sind, lassen sich diese Wissens- und Vertriebslücken schließen sowie unnötige Exporte oder Importe von Produkten auf der Straße reduzieren.“
SCHÄTZE HEBEN
Dafür, dass die Digitalisierung beziehungsweise digitale Schnittstellen zwischen den Landwirt*innen und Touristiker*innen ein Schlüssel für die Zusammenarbeit ist beziehungsweise sein kann, gibt es zahlreiche Beispiele, die für sich genommen simpel klingen, größer betrachtet aber ganz neue Dynamiken bedingen. Kommunikation und Information sind die Schlagworte, alles vereinende digitale Plattformen der eleganteste Weg, diese Schlagworte auf einen fruchtbaren Boden zu bringen. Da geht es etwa darum, wie Mountainbiker darüber informiert werden können, dass ein Weg wegen eines Almabtriebs oder sonstiger landwirtschaftlicher Aktivitäten zu einem gewissen Zeitpunkt nicht befahren werden kann. Oder darum, dass ein Gast die Information erhält, auf
TIROL WERBUNG
IM ZEICHEN DER NACHHALTIGKEIT Im Rahmen des 44. Tiroler Tourismusforums verlieh die Tirol Werbung den Tourismuspreis Tirol Touristica Award für besonders nachhaltige Projekte. Am Ende eines spannenden Abends durfte sich Peter Fankhauser über die Auszeichnung freuen. Außerdem wurde heuer erstmals ein Nachwuchspreis für junge, aufstrebende Personen in der Branche vergeben, der an Viktoria Fahringer ging.
„Tirol Touristica“-Preisträger Peter Fankhauser und Nachwuchspreisträgerin Viktoria Fahringer (2. und 3. v. l.) mit Mario Gerber (Vorsitzender Tyrol Tourism Board), Karin Seiler (Geschäftsführerin Tirol Werbung) und Johannes Haid, Vorstand Hypo Tirol Bank, die die Preise zur Verfügung stellte (v. r.).
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as Tiroler Tourismusforum, bei dem sich Vertreter*innen und Partner*innen der Branche treffen, fand heuer nach einer coronabedingten Pause erstmals wieder mit Gästen im Congresspark Igls statt und bot damit einen würdigen Rahmen für die Verleihung des Tirol Touristica Awards. Mit diesem Preis, den die Hypo Tirol Bank stiftet, kürt die Tirol Werbung seit mehr als 25 Jahren herausragende touristische Leistungen. Heuer wurde die Auszeichnung neu aufgesetzt, um jene Konzepte zu würdigen, die besonders auf die neue Tourismusstrategie „Tiroler Weg“ einzahlen und somit einen starken Fokus auf Nachhaltigkeit legen. Mehr als 30 Projekte und Initiativen wurden in diesem Jahr eingereicht – so viele wie noch nie. Für die Jury war es jedenfalls keine leichte Aufgabe, einen Gewinner zu küren, schlussendlich hat sie ihre Entscheidung aber getroffen, erstmals unterstützt durch ein Bevölkerungsvoting.
VOM GARTEN AUF DEN TELLER
Die Wahl fiel auf Peter Fankhauser und sein Restaurant „Guat’z Essen“ in Stumm im Zillertal und damit auf einen, der die FOTO: © TIROL WERBUNG / DIE FOTOGRAFEN
Für die zahlreichen Gäste des Tourismusforums gab es spannende Vorträge, wie von Tourismusforscher Martin Lohmann (NIT Kiel), der seine Fachexpertise zum Thema Nachhaltigkeit und Reisen teilte.
Ansprüche des Preises in höchstem Maße erfüllt. Nachhaltigkeit und beste Qualität gehen bei ihm Hand in Hand. Seine Idee, ein vegetarisch-veganes Restaurant aus der hauseigenen Permakultur zu bewirtschaften, ist im Alpenraum einzigartig und stellt eine gelungene Kombination aus Nachhaltigkeit und Qualität dar. 80 Prozent der verwendeten Kräuter, Gemüse und Obst stammen aus eigenem Anbau und gelangen so vom Feld ohne Umwege ins Restaurant. In der Küche werden ausschließlich regionale Produkte verwendet. Zahlreiche Auszeichnungen und eine Prämierung mit drei Hauben vom Gourmetführer Gault&Millau zeugen von hoher Qualität und machen den Erfolg sichtbar. Haubengekrönt ist auch die Gewinnerin des neugeschaffenen Nachwuchspreises, der heuer erstmals vergeben wurde. Die Kufsteinerin Viktoria Fahringer hatte vor drei Jahren – mit gerade einmal 20 Jahren – das Hotel ihrer Eltern übernommen. Aus dem „Tiroler Hof“ wurde das Boutiquehotel „Viktorias Home“. Dort beeindruckt sie als Küchenchefin nicht nur ihre Gäste, sondern auch Restaurantguides wie Gault&Millau oder Falstaff. Ihre Leidenschaft fürs Kochen kreativer Gerichte gibt Fahringer an
Schüler*innen und Student*innen weiter. In „Viktorias Kochschule“ können Hobbyköch*innen außerdem von der mit einer Haube ausgezeichneten Gastronomin lernen.
GRÜNER FADEN
„Mit dem Tirol Touristica wollen wir nicht nur erfolgreiche Initiativen auszeichnen. Die Siegerprojekte sind auch Inspiration, an denen sich die Branche orientieren kann“, gratulierte Karin Seiler, neue Geschäftsführerin der Tirol Werbung, die erstmals in dieser Funktion zum Tourismusforum begrüßte. Das Thema Nachhaltigkeit zog sich wie ein „grüner“ Faden durch den Abend. Karin Seiler analysierte eingangs die Umsetzungsschritte für die Tiroler Tourismusstrategie „Tiroler Weg“ sowie nachhaltige Urlaubstrends und sorgte mit klaren Ansagen und mutigen Botschaften für sehr viel positives Feedback seitens der Gäste. Tourismusforscher Martin Lohmann und New-Work-Experte Philipp Riederle bereicherten den Abend mit spannenden Keynotes zu den Themen Nachhaltigkeit und Lösungen für den Fachkräftemangel. Um in Sachen Nachhaltigkeit mit gutem Beispiel voranzugehen, fand das Tiroler Tourismusforum wieder als Green Event statt. PR
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© TOM BAUSE
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logisch erscheinende Möglichkeit ins Feld, Einblicke in die Art und Verfügbarkeit der regionalen Produkte kleiner landwirtschaftlicher Anbieter auf elektronischem Weg zugänglich zu machen und bestenfalls auch abzuwickeln. Plaikner: „Die kleinste Stufe wäre, wenn der Weg zum nachhaltigen Giveaway, dem Korb mit frischem regionalem Gemüse oder Obst beispielsweise, in der App aufscheint und der Gast zum Bauernladen fährt, um ihn mit nach Hause zu nehmen.“ Bereichert mit schönen Erinnerungen und Geschmäckern eines feinen Tirol-Urlaubs greifen Gäste bei diesen Produkten auch tiefer in die Taschen als bei einem Plastiksouvenir.
APROPOS REGIONALES
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„Das Wohnen und Erleben am Bauernhof wird meist weit höher bewertet als die vielfache Einstufung in die 2-Sterne-Kategorie. Dadurch ergibt sich in der Preispolitik automatisch die Möglichkeit, eine Preisstufe hinaufzugehen.“ ALEXANDER PLAIKNER
welchem Bauernhof ein Brotbackkurs stattfindet oder eine Hofführung, um einen Schlechtwettertag erlebnisreich zu füllen. „Hoteliers brauchen das auch“, weiß Plaikner und hält weiter fest: „Es gibt viele landwirtschaftliche Betriebe, die regionale Produkte anbieten, aber in keiner Weise digital zugänglich sind. Vielleicht haben sie eine kleine Homepage, aber sie haben keine Zeit, diese zu bearbeiten oder zu betreuen. Da steckt viel Potenzial drinnen“, erklärt er. Ein einfacher, aber professioneller Zugang zu den digitalen Möglichkeiten kann dazu beitragen, diesen Schatz zu heben. „Die Gruppe der 20- bis 30-Jährigen will das Authentische, das Erleben, das Anfassen. Aber die digitale Convenience wollen sie halt auch. Das ist ein bipolarer Trend, doch die Jungen wollen online buchen und all das funktioniert nur, wenn es ein Instrument gibt, das die Bauern einfach bedienen können“, sagt Mike Peters. Die Buchungsthemen für potenzielle Gäste auf der einen und der gastgebenden Unternehmen auf der anderen Seite zu erleichtern, war eine erste große Frage, die mittels einer App beantwortet werden kann. Rasch wurde diese App theoretisch erweitert, sodass der Gast per Fingerwisch auf ein Menüfeld gelangen kann, auf dem die Erlebnisangebote der regionalen Bauern erscheinen und gebucht werden können. „Der dritte Use case ist der schwierigste. Da geht es um das Thema digitaler Bauernladen“, führt Plaikner die logistisch schwierige, aber doch
Im Zentrum der Studie standen aktuelle Trends wie Nachhaltigkeit, sanfter Tourismus, Regionalität und Resilienz. Die Coronapandemie hat all diese Trends befeuert und für alle nachvollziehbar gemacht, welche Kraft in der Regionalität steckt. Die Bauernläden etwa, die während der Lockdowns die Menschen in ihrer Umgebung versorgten, haben einen Boom erfahren und auch den Tourismusunternehmen einige Augen geöffnet. „Ein Bauer, Hotelier und Funktionär des Tourismusverbandes erzählte mir, dass sein Bauernladen in der Pandemie ausgeräumt war“, erinnert sich Plaikner. Was bei dem pandemiebedingten Run auf die Bauernläden passierte, war eine gestiegene Wertschätzung den Produkten und auch den Produzenten gegenüber. „Wichtig ist uns, kleine Betriebe, Nebenerwerbler, die ums Überleben kämpfen, mitzunehmen. Das ist die große Herausforderung“, lenkt Mike Peters nicht nur den Blick auf die digitalen Hürden, sondern auch auf die Chancen, die in dieser Form der Diversifizierung stecken. „Die Diversifizierung landwirtschaftlicher Betriebe wird von Bäuerinnen in mehrerer Hinsicht als Chance für die Höfe gesehen, die touristische Vermietung setzt ihre Ressourcen effizienter ein“, heißt es in der Studie, und: „Die bäuerliche Gästebeherbergung trägt zur innerfamiliären Arbeitsplatzschaffung bei. Die Frau steht bei der bäuerlichen Gästebeherbergung im Zentrum des Angebots, dieser Arbeitsplatz kann so gesichert werden.“ Die Rettung kleiner Betriebe, die ihren Anteil an der Pflege der touristisch genutzten Kulturlandschaft leisten, ist keine kleine Aufgabe. Die Abwanderungstendenzen kein kleines Problem. „Unser großes Ziel ist es, dass sie auch einen Euro mehr verlangen. Alles, was Tourismus in Wert setzt und Berglandwirtschaft in Wert setzt, hilft, dass die Leute bleiben. Je höher der Wert ist, umso eher kommen die Kinder wieder oder der Betrieb wird übernommen“, so Peters. Spannend ist, dass ein bäuerlicher Vermieter sein Angebot wegen der Ausstattung meist lediglich als 2-Sterne-Kategorie sieht. „Was sich aber zeigt, ist, dass Wohnen und Erleben am Bauernhof höher bewertet wird. Dadurch ergibt sich in der Preispolitik automatisch die Möglichkeit, eine Preisstufe hinaufzugehen. Das muss man sich trauen, das möchten wir anstoßen“, ergänzt Plaikner und ebnet damit den Weg zu einem rentableren, sanfteren und nachhaltigeren Tourismus, bei dem
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die bäuerlichen und klassischen KMU-Tourismusbetriebe nicht in Konkurrenz stehen, sondern sich kongenial ergänzen, und bei dem auch die Unternehmer*innen mehr Spaß und Sinnhaftigkeit erleben. Nein, mit „more of the same“ lässt sich in diesen Bereichen nicht mehr so richtig an einer guten Zukunft basteln. Neben Digitalisierung ist auch Diversifizierung ein Hebel, der bedient werden will, um die beiden Wirtschaftszweige enger aneinanderzubinden und im besten Sinn zu verkuppeln. Fast logisch scheint, dass das Ende dieser Studie nicht das Ende dieser wissenschaftlich-praktischen Dynamik sein kann. Das Quartett Uni Innsbruck, UMIT Tirol, TVB Mayrhofen-Hippach und Verein Urlaub am Bauernhof wurde bereits vom Land Tirol mit der Leuchtturminitiative „Smart Data Management: Schaffung einer nachhaltigen, digitalen Zusammenarbeit zwischen Landwirtschaft und Tourismus“ beauftragt, in deren Rahmen die digitalen Entwicklungen und Programmierungen von Anwendungen und Schnittstellen im gesamten Zillertal als Pilot erarbeitet werden. Mit dem Ziel, das System später landes- und bundesweit zu implementieren. Für Alexander Plaikner ist diese große Urtiroler Thematik eine Herzensangelegenheit: „Wir als Uni-Wissenschaftler zeigen nicht nur in der Theorie, wie es funktioniert, sondern gehen in den Praxistransfer und zeigen, wie man diese Brücke zur Zukunft bauen kann. So macht Forschung Spaß.“ Schön.
ZUR STUDIE
Die Forschungsinitiative erfolgte in acht Teilstudien, die sich mit Übertragungseffekten, mit Inwertsetzung und Preispolitik, mit Kooperationen, mit Fördersystemen und mit dem Diversifizierungspotential landwirtschaftlicher Betriebe unter der Berücksichtigung von genderspezifischen Arbeitsplatzeffekten auseinandergesetzt haben. Die Ergebnisse wurden mit qualitativen als auch mit quantitativen Instrumenten erhoben. Insgesamt wurden 136 qualitative und 396 quantitative Befragungen zu vier Themenbereichen im Zeitraum von 2019 bis 2021 in Vorarlberg, Tirol, Südtirol, Salzburg und Niederösterreich durchgeführt. In der Studie standen unterschiedliche Zielsetzungen im Fokus. Diese reichen von der Untersuchung des Mehrwerts und des Potentials von Urlaub am Bauernhof über die Erforschung der Vorteile und Möglichkeiten einer Zusammenarbeit zwischen Tourismus- und Landwirtschaftsakteur*innen bis hin zu der Ermittlung von Potentialen der Kooperation durch die Digitalisierung auf Destinationsebene und daraus resultierende Herausforderungen.
BAUTRÄGER
MAKLER
INVESTMENT
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CASABLANCA
DER AUTOMATISIERTE HOTELBETRIEB Alle Hotelbereiche digitalisieren. Mit dieser Vision hat Alexander Ehrhart im Jahr 1990 sein Unternehmen CASABLANCA gegründet. Das dynamische Wachstum gibt ihm recht: Die in Schönwies entwickelte Software ist heute Grundlage von über zweitausend Hotelbetrieben im deutschsprachigen Raum. T E X T : D O R I S H E LW E G
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MODULARE HOTELSOFTWARE
Zahlungssystem auch die Bereiche Wellness und Seminare mitverwalten kann.
Die damalige Vision wurde zur Realität und so ist es heute möglich, den kompletten Rezeptionsalltag vollständig zu digitalisieren und automatisieren. „Die Betonung liegt auf ‚möglich‘, denn aus den modular aufgebauten Angeboten kann sich jeder User die Bausteine aussuchen, die er für seinen Betrieb als sinnvoll erachtet“, erklärt Ehrhart. Neben dem Kernstück – der Hotelsoftware mit grafischem Zimmerplan, Gästeverwaltung, Rechnungsfunktion etc. – wurde die Produktpalette mit (Online-)Zusatzmodulen ergänzt, um innovativ mit dem Wandel der Zeit zu gehen. So wird ein Privatzimmervermieter mit Basisfunktionen schon sein Auslangen finden, während ein großes Hotel neben einem vollautomatisierten Reservierungs- und
Das Gesamtsystem der Hotelsoftware lässt sich dank der unterschiedlichen Zusatzmodule optimal an die unterschiedlichen Bedürfnisse der Betriebe anpassen. Ob es um die Verwaltung von Seminar- oder Konferenzräumen, die Organisation des Wellnessbereiches oder die Gutscheinverwaltung geht, die einzelnen Module können nahtlos mit dem Standardprogramm verbunden und integriert werden. „Große Buchungsportale wie Booking.com, Expedia, Feratel und HRS sind bereits direkt in unserem System integriert, unzählige weitere können über Schnittstellen angebunden werden. Das Produktportfolio wächst kontinuierlich weiter und passt sich an die Bedürfnisse an, welche wir direkt aus der Praxis bei unseren
© MATHÄUS GARTNER
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s war die Idee, den gesamten Hotelbetrieb vom Computer aus zu steuern, die Alexander Ehrhart in einer Garage im Tiroler Oberland an einer Software werkeln ließ. Als einer der Ersten, der sich zu dieser Zeit an das Themenfeld heranwagte, erkannte er schon damals diese Marktnische und hielt an seiner Vision fest. „Natürlich gab es viele, die meine Idee nicht verstehen konnten, aber davon ließ ich mich nicht beirren“, erzählt der dynamische Unternehmer. Mehr als 30 Jahre später zählt CASABLANCA Hotelsoftware zu den führenden Anbietern von Hotelverwaltungsprogrammen im deutschsprachigen Raum und bedient über zweitausend Hotel- und Beherbergungsbetriebe in Österreich, Deutschland, Italien und der Schweiz. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um einen kleinen Privatzimmervermieter oder eine große Hotelkette handelt – die Software ist ähnlich einem Baukastensystem aufgebaut und kann je nach gewünschter Nutzung individuell zusammengestellt werden.
INDIVIDUELL ANGEPASST
Kund*innen beobachten. Der Austausch und das Feedback unserer Kund*innen ist für die Weiterentwicklung unseres Angebotes essentiell, die Wünsche und Inputs kommen vorwiegend aus der Praxis“, so Ehrhart.
VORORT SUPPORT
Sämtliche Softwarelösungen, die mittlerweile von der Hotelsoftware über den hauseigenen Channelmanager, die Buchungsstrecke, die neue Gäste-App sowie zahlreiche Online-Tools reichen, werden von einem stetig wachsenden Team in Schönwies und Innsbruck entwickelt und vertrieben. „Ein Service, den unsere Kund*innen besonders schätzen, ist das interne Support-Team, das an 365 Tagen im Jahr unseren Kunden Rede und Antwort steht. Wir wollen Qualität liefern und da ist aus unserer Sicht ein persönlicher Kundensupport im IT-Bereich besonders wichtig. Dieser persönliche Service
CASABLANCA
im Haus und die Erreichbarkeit unseres eigenen Support-Teams ist uns nicht zuletzt auch deshalb von großer Bedeutung, um mit unseren Kunden auch in Problemsituationen persönlich in Kontakt zu sein“, sieht Marketingleiter Julian Wiederin zudem einen Wettbewerbsvorteil.
WACHSTUM AUF ALLEN EBENEN
„Das Produktportfolio wächst stetig und passt sich an die Bedürfnisse an, welche wir direkt aus der Praxis bei unseren Kunden beobachten.“ ALEXANDER EHRHART
MCI voranzutreiben, wurde Anfang des Jahres eine Zweigstelle in Innsbruck eröffnet.
SPORTLICHE MARKENBOTSCHAFTER
soring für uns heute nicht mehr wegzudenken und ein wesentlicher Markenbotschafter für unser Unternehmen“, betont Wiederin.
Neben der Softwareentwicklung engagiert sich das Tiroler IT-Unternehmen auch als Sponsor von Spitzensportlern wie Manuell Feller, Simon Rueland oder Stefan Rettenegger. Aushängeschild im Sommersport ist die alle Rekorde brechende Mountainbikerin Mona Mitterwallner. „Als sportaffines Unternehmen ist die Synergie des Tourismus mit dem Wintersport und dem Mountainbiken im Sommer für uns eine runde Sache. Anfangs durch einen Zufall ergeben, ist das Sportspon-
Die Vision von Alexander Ehrhart geht weiter. In den nächsten zehn Jahren sollen alle zentralen Aufgaben des Hotelmanagements nicht nur digitalisiert und automatisiert sein, sondern zudem aus einer Hand kommen. CASABLANCA soll zum All-in-one-Anbieter von sämtlichen Software- und Cloudlösungen im Tourismus avancieren. Dabei dürfen Prozesse neu gedacht und mit viel Innovationsgeist die Vorreiterrolle weiter ausgebaut werden. PR
Stehend v.l.: CTO Johannes Ehrhart, Manuel Feller, Lena-Maria Ehrhart, Simon Rueland, Maximilian Ehrhart, Stefan Rettenegger; kniend: CEO Alexander Ehrhart mit Prokuristin Elisabeth Ehrhart-Schöpf
BLICK IN DIE ZUKUNFT
© MATHÄUS GARTNER
© ROMAN HUBER
Dem dynamischen Wachstum ist es auch geschuldet, dass sich das Unternehmen nicht nur personell, sondern auch räumlich vergrößern wird. In Kürze erfolgt der Baustart eines neuen Headquarters nur wenige hundert Meter vom bestehenden Quartier entfernt. Der Neubau wird für 50 bis 60 Mitarbeiter Platz bieten und mit lichtdurchfluteten Arbeitsund Freizeitmöglichkeiten wie einem Fitnesscenter, Golfsimulatoren und einer Kantine ausgestattet sein. In den Sommermonaten wird eine großzügige Terrasse mit einem großen Außenpool zum Schwimmen, Verweilen und Entspannen vor und nach der Arbeit einladen. „Das ist Teil unserer Firmenphilosophie und ein zentraler Teil der Philosophie unseres neuen Firmengebäudes“, verrät Ehrhart. „Unsere Mitarbeiter*innen sollen sich wohl fühlen und neben modernst ausgestatteten Arbeitsplätzen ein breites Freizeitangebot in Anspruch nehmen können.“ Das Mitarbeiterwohl liegt dem Führungsteam offensichtlich sehr am Herzen und so sind auch Hybridlösungen oder Desk sharing gelebte Realität im Hause CASABLANCA. Um auch für potentielle Mitarbeiter im Großraum Innsbruck attraktiv zu sein und die Kooperationen mit der Universität und dem
Sportsponsoring ist für CASABLANCA nicht mehr wegzudenken. Skistar Manuel Feller ist einer der Markenbotschafter.
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SOMMERFRISCHE UND WINTERSPORT Waren es zu Beginn Bildungsreisende, die vor mehr als 200 Jahren nach Tirol kamen, so zog die Sommerfrische ab Mitte des 19. Jahrhunderts immer wieder Bürger während der heißen Monate zur Abkühlung in die Bergwelt. Neben der Sommerfrische bildete der Alpinismus bald das zweite touristische Standbein. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts begann sich zudem der Wintertourismus zu entwickeln.
20.600.000
Nächtigungen im Sommer 2021 2020: 15.600.000 (–24,3 % im Vgl. zu 2021) 2019: 22.200.000 (+7,8 % im Vgl. zu 2021)
5.000.000
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610.494
Ankünfte im April 2022 Veränderung zu 2021: +2.296,6 % Veränderung zu 2019: –10,7 %
Ankünfte im Sommer 2021 2020: 3.800.000 (–24 % im Vgl. zu 2021) 2019: 6.200.000 (+24 % im Vgl. zu 2021)
2.531.515
Nächtigungen im April 2022 Veränderung zu 2021: +1.989,9 % Veränderung zu 2019: –10,7 %
574
21.000.000
Nächtigungen Wintersaison 2021/22 2020/21: 712.000 (–96,6 % im Vgl. zu 2021/22) 2019/20: 22.900.000 (+9 % im Vgl. zu 2021/22) 2018/19: 27.500.000 (+31 % im Vgl. zu 2021/22)
4.400.000
Ankünfte Wintersaison 2021/22 2020/21: 137.000 (–96,9 % im Vgl. zu 2021/22) 2019/20: 5.000.000 (+13,6 % im Vgl. zu 2021/22) 2018/19: 6.200.000 (+40,1 % im Vgl. zu 2021/22)
Dreitausender in Tirol
2.100
bewirtschaftete Almen auf 1.200 km2 Almfutterfläche
PERSPEKTIVEN TIROL
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Wirtshäuser tragen das Qualitätssiegel „Tiroler Wirtshaus“
Die Lebensraum Tirol Holding mit ihren Unternehmen Tirol Werbung, Standortagentur und Agrarmarketing Tirol will mit ihrer Zukunftswerkstatt „Perspektiven Tirol“ gemeinsam mit unterschiedlichen Partner*innen das Land weiterdenken, wesentliche Themen aus verschiedenen Perspektiven beleuchten, aber auch Lösungsmodelle und Maßnahmen vorstellen. In regelmäßig stattfindenden Foren mit unterschiedlichen Expert*innen werden Themen aufgegriffen, die das Land bewegen. Das Format geht heuer bereits in die zweite Runde, über das Jahr hinweg werden Perspektiven für eine nachhaltig erfolgreiche Entwicklung in den Bereichen Gesundheit, Tourismus, Landwirtschaft, Energie, Wasser und Kultur vorgestellt und Bewusstsein für diese Zukunftsthemen in der Tiroler Bevölkerung geschaffen. Im Mai beschäftigte sich das Forum mit dem breiten Themenfeld „Tourismus“, Mitte Juni mit „Wasser“. Die Foren zum Nachsehen und weitere Infos finden Sie unter www.lebensraum.tirol/perspektiven. Quellen: Tirol Werbung – Bergsommer Tirol in Zahlen, Land Tirol – Landesstatistik/Tourismus, MCI – Tirol Tourism Research
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VERTRIEBSWERK
BRAUCH ICH DAS, UND WENN JA, WIE VIEL? Die Frage, ob man sich in Zeiten von Corona und Krieg Werbung leisten kann oder will, stellt sich eigentlich nicht. Denn schon David Ogilvy wusste: „Marketing kostet Geld. Kein Marketing kostet Gäste.“ Ohne Google Ads und funktionierende Onlinebuchung, Social Media, eine kundenfreundliche Website und dem Kennen der eigenen Zielgruppe läuft … nichts. T E X T : D I E B U C H S TA B E N W E R K S TA T T B Y L I S A A L B E G G E R - F I L L , W W W. D I E B U C H S TA B E N W E R K S TA T T. A T
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oteliers sind mit den Anforderungen an das Marketing und dem professionellen Vertrieb oft überfordert. Es fehlt an Zeit und an Erfahrung. Einen passenden Marketingmitarbeiter zu finden und zu finanzieren, ist oft schwierig und auch nicht wirklich zielführend. Das Team der Vertriebswerk GmbH aus Innsbruck vereint Flexibilität und Know-how in allen Bereichen des Marketings und des Vertriebs und bietet so die idealen Dienstleistungen für die erfolgreiche Vermarktung eines Hotels zu planbaren Kosten.
PHILOSOPHIE UND USP
Das Vertriebswerk ist ein Team an visionären Denkern und Spezialisten, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, mittelständische, Inhabergeführte Hotelbetriebe im Bereich Marketing zu unterstützen. Ziel ist es, dem Hotelier die Planungs-, Recherche- und Umsetzungsarbeit abzunehmen. Der Hotelier dient hierbei hauptsächlich als Entscheidungsträger. Als „mobiler interner Marketingmitarbeiter“ ist das Vertriebswerk zu 100 Prozent am Erfolg und der Wertschöpfungssteigerung des Unternehmens interessiert. „Sämtliches Tun sehen wir dabei als unterstützende Maßnahme für den Vertriebserfolg. Dies bedeutet, dass alle Marketingaktivitäten vertriebsorientiert ausgerichtet und gestaltet werden. Unsere Aufgabe ist es, diese Maßnahmen aufeinander abzustimmen, strategisch auszurichten und langfristig zu planen“, so Geschäftsführer Markus Albegger. Das eingesetzte Marketingbudget wird bestmöglich und zielgruppengerecht eingesetzt. Auf Basis einer monatlichen Pauschale und ohne Jahresbindung arbeitet das Vertriebswerk gemeinsam mit den Hoteliers am langfristigen Erfolg des Unternehmens.
Seit 2004 ist Geschäftsführer Markus Albegger in der Tourismusbranche tätig. 2005 war er Mitbegründer von G.A. Service in Salzburg, 2014 gründete er das Vertriebswerk mit dem Ziel, nachhaltige und langfristige Lösungen für Tourismusbetriebe zu verfolgen. 2016 gründete Albegger in Innsbruck außerdem die Direktmarketingagentur ProKontakt. Diese bietet Full Service in Sachen Webdesign, Grafik, Fotografie, Print und Texte bis hin zur Portooptimierung und dem Versand. Die Kombination aus Strategie und Werbung ermöglicht dem Kunden mehr Zeit für den Gast und Sicherheit durch ein Team an Experten der jeweiligen Teilbereiche.
VERTRIEBSWERK
So wird erreicht, dass die Wertschöpfung steigt, durch eine hohe Preisdurchsetzung mehr Unabhängigkeit geschaffen wird und Sie eine einzigartige starke Marke werden. Das sichert den Bestand und Erfolg des Hotels auch in Krisenzeiten – wie es coronabedingt die letzten beiden Jahre waren.
„Nur die ganzheitliche, visionäre Betrachtung eines Hotels ermöglicht es, auch in Krisenzeiten zu den Gewinnern zu gehören.“ MARKUS ALBEGGER
STEIGERUNG DER WERTSCHÖPFUNG UND UNABHÄNGIGKEIT
In der Fülle der Möglichkeiten für ein strategisches Hotelmarketing kann man leicht den Überblick verlieren. Da heißt es, Licht ins Dunkel der 1.000 Angebote zu bringen und das Werbebudget zielgerecht einzusetzen. Das ist die Stärke von Vertriebswerk. Vor acht Jahren gegründet, blickt Markus Albegger auf erfolgreiche Jahre, turbulente Zeiten und jede Menge Erfahrung zurück.
ECO.NOVA: Gerade die Tourismusbranche hat viel unter der Pandemie gelitten – wie hat sich das auf Ihr Unternehmen ausgewirkt? MARKUS ALBEGGER: Im Nachhinein absolut positiv. Der anfängliche Stillstand verunsicherte uns, es war eine nie dagewesene Situation für alle. Das Gute daran: Wir verfügten plötzlich über Zeit, die wir zuvor nie hatten. Zeit, um Ziele neu zu definieren, alte Strukturen aufzubrechen und personell wie wirtschaftlich neu zu denken. Wir konnten uns viel intensiver mit dem Hotelier selbst, seiner Familie und der Geschichte des Hauses auseinandersetzen. Die Positionierung, der USP, das Leistungsversprechen … es blieb viel mehr Zeit für strategische Innovationen, da das Tagesgeschäft pandemiebedingt so gut wie brach lag.
Wie lange wird Ihrer Meinung nach die Pandemie die Arbeitsweise Ihres Unternehmens noch beeinflussen? Wahrscheinlich für immer. Es fand ein positiver Wandel statt, den wir nicht missen möchten. Wir wurden sensibilisiert: Nicht mehr höher, schneller, weiter. Der Fokus liegt auf dem Hotelier als Mensch. Er ist eine Marke, er zieht die Gäste an. Nachhaltigkeit rückte in den Vordergrund, Vertrauen wurde gestärkt und wir veränderten Arbeitsprozesse. Weg vom Troubleshooter, hin zum Strategen, der das große Ganze sieht. Leider haben auch wir keine Glaskugel, die uns die Zukunft weist. Ein finnisches Sprichwort besagt: „Wer ins kalte Wasser springt, taucht ins Meer voller Möglichkeiten.“ Und so sehen wir der Zukunft des Tourismus und eventuellen Krisen selbstsicher und resilient entgegen.
Mit welchen Herausforderungen haben es Ihre Kunden zu tun? Eigentlich sind es beinahe dieselben. Personell und wirtschaftlich war die Coronazeit sehr fordernd. Ein Umdenken musste notgedrungen stattfinden. Wichtiger denn je ist das Marketing. Gastgeber, die ein klares Konzept verfolgen, die wissen, was der Markt benötigt und welche Kommunikationskanäle die passende Zielgruppe ansprechen, werden weiterhin gebucht. Hingegen wird es für Häuser, die keine klare Strategie haben, immer schwieriger. Welche Faktoren müssen für eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit Ihren Kunden erfüllt sein? Der Hotelier muss offen sein für Neues, er muss uns sein absolutes Vertrauen schenken. Schließlich gibt er sein Marketingbudget in unsere Hände. Er sollte Gastgeber mit Herz und Seele sein dürfen und die Zeit mit seinen Gästen verbringen können. Wir spielen dem Hotelier diese wertvolle Zeit frei und kümmern uns um die Marketingagenden. Vertrieb und Marketing sind keine Marktnische. Das Problem ist, dass die Architektur oder das Interior oft einen größeren Stellenwert haben als das Marketing.
Worin sehen Sie Ihre Expertise und was hebt Sie von anderen Agenturen ab? Nach 16 Jahren Erfahrung im Marketing weiß man, wie der Hotelier und die Tourismusbranche „ticken“. Unser Team besteht aus Experten der einzelnen Marketingbereiche – jeder ist Profi auf seinem Gebiet. Ein Marketingmitarbeiter im Hotel kann die-
ses Fachwissen unmöglich mitbringen. Das Marketingmenü besteht aus verschiedenen Gängen, die perfekt korrespondieren. Nur das Ganze macht das Menü perfekt. Nicht die einzelne Maßnahme bringt den Erfolg, sondern das Zusammenspiel der einzelnen Komponenten. Das macht uns so stark. PR
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www.vertriebswerk.at Unser Portfolio umfasst: • Online- und Offline-Marketing • Analyse und Positionierung • Strategie und Preisgestaltung • Budget- und Maßnahmenplan-Erstellung • SEO- und SEA-Marketing • Social-Media-Marketing
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eco.mmentar
Andreas Kapferer, Partner bei Deloitte Tirol
HEIMISCHE TOURISTIKER GEBEN SICH NACH KRISENJAHREN VORSICHTIG OPTIMISTISCH Wie geht es der Tourismusbranche in Österreich? Dieser zentralen Frage mit all ihren Facetten widmen wir von Deloitte uns bereits seit mehreren Jahren im Rahmen des Tourismusbarometers. Die heurige Ausgabe gibt Grund zu vorsichtiger Hoffnung: Österreichs Touristiker blicken erwartungsvoll in die bevorstehende Sommersaison. Dennoch kämpfen die befragten Betriebe mit den derzeitigen Herausforderungen. Der akute Mitarbeitermangel, der allgemeine Kostenanstieg sowie die Folgen des Ukraine-Krieges beeinflussen den heimischen Tourismus stark. Für Unternehmen wird es zunehmend schwerer, Kreditfinanzierungen zu bekommen, und Investitionen stocken.
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VON
I
m Frühjahr 2022 wurden rund 300 Unternehmen aus ganz ANDREAS KAPFERER Österreich um ihre Einschätzung zur gesamtwirtschaftlichen Lage sowie zu ihrer individuellen betriebswirtschaftlichen Situation gebeten. Die Studienergebnisse zeigen: Der Tourismusindex stagniert zwar nach Schulnotensystem auf 3,1, jedoch ist eine leichte Tendenz nach oben zu erkennen.
TOURISMUSBRANCHE IST ZUVERSICHTLICH GESTIMMT
Die Studienteilnehmer blicken nach zwei harten Krisenjahren mit einem durchwachsenen Winter wieder optimistischer in die Zukunft. Insbesondere in der Bundeshauptstadt Wien überwiegt für das restliche Jahr die Zuversicht. Nahezu 90 Prozent der Wiener Tourismusunternehmer erwarten eine Verbesserung gegenüber dem Vorjahr. Zum Vergleich: In den anderen Bundesländern rechnen rund zwei Drittel mit einer positiven Geschäftsentwicklung. Dennoch ist die Coronakrise noch nicht überwunden: Die Pandemie schwebt wie ein Damoklesschwert über dem
kommenden Herbst. Es braucht nun umfassende Konzepte, um eine zukünftige Coronawelle eindämmen zu können und den aufkeimenden Aufschwung abzusichern.
ARBEITSKRÄFTEMANGEL BEREITET GROSSE SORGEN
Neben der anhaltenden Pandemie spitzt sich derzeit auch die brenzlige Situation am Arbeitsmarkt weiter zu – der akute Arbeitskräftemangel macht sich insbesondere im Tourismussektor spürbar. Laut Studie beschäftigt der Mangel an verfügbaren Arbeitskräften drei Viertel der befragten Touristiker. Zahlreiche Betriebe wollen hier entgegenwirken, indem sie auf effektive Maßnahmen wie eine verstärkte Digitalisierung, die Bezahlung über Kollektivvertrag sowie Fortbildungen setzen. Damit die Arbeit im Tourismus attraktiver wird, braucht es auch langfristig erhöhte Leistungsanreize bei der Besteuerung von Dienstnehmern. Zwar war die Einführung der steuerfreien Gewinnbeteiligung bereits ein erster wichtiger Schritt – dem ist aber nicht genug, weitere Maßnahmen müssen nun folgen. Auch seitens der Politik muss dafür gesorgt
eco.mmentar
werden, dass sich die Rahmenbedingungen für Arbeit im Tourismussektor verbessern. Der Ausbau der Kinderbetreuung sowie die Förderung der Mitarbeiterunterkünfte könnten hier effektive Lösungsansätze darstellen.
ZUNEHMENDER KOSTENDRUCK BESCHÄFTIGT BETRIEBE
Nicht nur der Arbeitskräftemangel, sondern auch der derzeitige Kostenanstieg – vor allem die Steigerung der Energiekosten – beschäftigen die befragten Unternehmen. 49 Prozent der Studienteilnehmer werden die Preissteigerungen komplett an die Gäste weitergeben, ebenso viele werden das nur anteilig machen können. Zwei Prozent sehen überhaupt keine Möglichkeit zur Anhebung der eigenen Preise. Darüber hinaus kommt die Steuer- und Abgabenlast hinzu, die 2022 durch die Gesamtsituation belastender wirkt. Für viele Teile der Branche gilt seit Jänner wieder ein bis zu viermal höherer Umsatzsteuersatz. Die städtischen Betriebe befürchten zudem Einbußen durch das Ausbleiben von Gästen aus Fernmärkten aufgrund des Ukraine-Krieges. Zum Vergleich: Betriebe am Land fürchten eher die gestiegenen Baukosten.
TOURISMUSSEKTOR BRAUCHT INVESTITIONSANREIZE
Die anhaltende Krisensituation macht es für 43 Prozent der Betriebe schwieriger, Kreditzusagen zu erlangen. Vor Corona gab nur ein Drittel an, dass sich der Zugang zu Kreditfinanzierungen erschwert habe. Seit Ausbruch der Pandemie ist dieser Wert jedoch sprunghaft um zehn Prozentpunkte angestiegen. Bei der Investitionstätigkeit zeigt sich, dass der Großteil der Unternehmen am Land (57 %) heuer trotz der derzeitigen Preissteigerungen Investitionen wie geplant durchführt. 37 Prozent werden allerdings ihr Investitionsverhalten zurückschrauben. Bei den Betrieben in der Stadt zeigt sich ein ambivalentes Bild: Die eine Hälfte will ihre Investitionen planmäßig durchführen, die andere Hälfte will sie reduzieren. Insbesondere Lieferengpässe und Preissteigerungen als Folge des Ukraine-Krieges belasten die heimische Wirtschaft. Der Tourismussektor würde von der Wiedereinführung einer Investitionsprämie nachhaltig profitieren – sie könnte der Branche dringend benötigte und wichtige Impulse liefern.
POSITIVE LÖSUNGSANSÄTZE FÜR KOMMENDE SAISONEN
Trotz aller Herausforderungen ziehen die Betriebe auch positive Schlüsse aus den Krisenjahren: Die COVID-19-Pandemie hat die Digitalisierung im Tourismus deutlich beschleunigt. Mehr als die Hälfte der Befragten hat in dieser Zeit digitale Hilfsmittel eingesetzt und will dies auch zukünftig beibehalten. Zudem haben rund 40 Prozent in der Pandemie neue Vertriebswege gewählt. Auch das Thema Klimawandel steht aktuell im Fokus der heimischen Touristiker: Mehr als die Hälfte der Befragten will zukünftig eigenen Strom produzieren und ebenso viele wollen weg von fossilen Brennstoffen. Die Branche hat die Zukunftsthemen erkannt und geht diese nun offensiv an.
FAZIT Zusammenfassend lautet das Fazit der aktuellen Studie: Der Tourismus kommt derzeit in eine Phase des Aufschwungs. Der aktuelle Preisanstieg wird zum Teil an die Gäste weitergegeben. Damit Urlaub nicht zu einem schwer erschwinglichen Luxusgut wird, muss die Abgabenlast der Branche gesenkt werden – die schnellste Wirkung würde hierbei die bereits erprobte Umsatzsteuersenkung entfalten. Das hilft dem Tourismus, den Geringverdienern und auch der Gesamtwirtschaft. Dem Kostendruck am Energiemarkt wirken bereits viele Betriebe durch einen Ausstieg aus fossilen Brennstoffen entgegen, noch mehr wollen dies in naher Zukunft tun. Der Investitionsfreibetrag, der ab 2023 derartige Investitionen mit 15 Prozent Freibetrag belohnt, ist bereits ein guter Anreiz. Die Politik sollte überlegen, wie dieses für eine gut laufende Wirtschaft gemachte Steuerangebot durch ein schon früher in Kraft tretendes Zuschussmodell erweitert werden kann. Staatliche Unterstützungen in schwierigen Zeiten helfen, die Motivation zu erhalten. Und diese ist in der Branche derzeit – gerade im von Corona besonders betroffenen Städtetourismus – erstaunlich hoch. Es ist schön zu sehen, dass die heimische Tourismusbranche an sich glaubt – jetzt ist es entscheidend, dass diese positive Stimmung auch zu nachhaltigem Erfolg führt. www.deloitte.at/tirol
TOURISMUSBAROMETER 2022
Mit dem Tourismusbarometer analysieren Deloitte und die Österreichische Hoteliervereinigung (ÖHV) jährlich die Stimmung in der heimischen Tourismusbranche. Im Rahmen der diesjährigen Studie haben im Frühjahr rund 300 Unternehmen österreichweit ihre Meinung geteilt. Das Ergebnis: Der Tourismusindex stagniert nach Schulnotensystem auf 3,1, jedoch ist eine leichte Tendenz nach oben zu erkennen. Vorsichtiger Optimismus kehrt in die Tourismusbranche zurück, Mitarbeitermangel und Kostenanstiege dämpfen jedoch die Simmung. Die gesamte Studie finden Sie auf www.deloitte.at unter dem Menüpunkt „Presse“ zum Download.
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TAGEN MIT
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KITZBÜHEL DAS QUALITÄTSVERSPRECHEN Kitzbühels
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SNOW ARCHITEKTUR
WELCHE MÖGLICHKEITEN SCHAFFST DU DIR?
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Dipl.-Ing.in Linda Neuweiler, BA, Projektleitung Architektur
Dipl.-Ing. Mario Toferer, B.Sc., Projektleitung Architektur & Architekturdarstellung
Bmst. Ing. Thomas Krämer, B.Sc., Geschäftsführung
Arch. Dipl.-Ing. Alexander Topf, Projektleitung & Abteilungsleitung Wettbewerbe
Im Gespräch mit einer kleinen Runde des SNOW-Teams, darunter Geschäftsführer Thomas Krämer, Abteilungsleiter Alexander Topf, Projektleiter Mario Toferer und Projektleiterin Linda Neuweiler, wird über zehn Jahre SNOW ARCHITEKTUR und die Kernfrage „wie wir waren, sind und sein wollen“ philosophiert. Dabei werden Ansichtsweisen zur zeitgenössischen Unternehmensstruktur, zur Architektur und zu Entfaltungschancen, wenn Möglichkeiten geschaffen und wahrgenommen werden, diskutiert.
WIE WIR WAREN … Gegründet im Jahr 2012 war SNOW ein dreiköpfiges, studentisches Kollektiv, stets davon angetrieben, die Stärken der einzelnen Charaktere zu fördern und dadurch das Wissen über die universitäre Lehre hinaus zu vertiefen. Dadurch konnte SNOW Fuß in der freien Marktwirtschaft fassen und schrittweise das Team und die Tätigkeitsbereiche erweitern.
© ARIA SADR-SALEK
SNOW ARCHITEKTUR
WIE WIR SIND …
Heute sind wir ein 31-köpfiges Kollektiv mit einem Durchschnittsalter von 29 Jahren, welches sich diese ursprünglichen Werte stets beibehalten hat. Es ging und geht in unserer Arbeit immer darum, inhaltsgebundene und nachhaltige Räume zu kreieren, welche in der Lage sind, unsere architektonischen Werte und Ansprüche nach außen zu tragen. Dieses berufsspezifische Talent fördert uns auch in der Unternehmensführung. Durch diesen von uns kreierten Raum ermöglichen wir die Entfaltung der einzelnen Teammitglieder und fördern den persönlichen Handlungsspielraum in unserem täglichen Schaffen. Dabei werden die innersten Werte des Unternehmens nach außen getragen und die Diversität von SNOW ARCHITEKTUR aktiv gelebt. Die Unternehmensstruktur steht im Einklang mit dem Narrativ der Diversität in der Architektur. Dadurch ergänzen sich beide Felder und profitieren voneinander. Süd – Nord – Ost – West, als Namensgeber fungieren die Himmelsrichtungen, die am Anfang einer jeden Aufgabe stehen. Zu Beginn unseres Schaffensprozesses begrenzen wir ein Objekt auf dessen Ausrichtung zur Sonne und den Himmelsrichtungen. Jede Himmelsrichtung hat ihre eigene seelische Wirksamkeit, welche in den Schaffungsprozess mit einfließt.
ECO.NOVA: Linda, wie erlebst du diese Chance der persönlichen Entfaltung? LINDA NEUWEILER: Überwältigend groß. Es geht weniger um meine persönliche Entfaltung, sondern um die gemeinsame Entfaltung mit der Bauherrschaft und die Chance, im Arbeitsprozess kreativ sein zu können. Das ist nur möglich, weil mir das nötige Vertrauen geschenkt wird. Dadurch kann ich mich weiterentwickeln, meine Stärken und Schwächen erkennen und mein Potential voll ausschöpfen.
Thomas, was verstehst du unter zeitgenössischer Unternehmensführung? THOMAS KRÄMER: Wir gehen als Unternehmen oftmals bewusst Umwege und erklimmen den Berg nicht auf direktem Weg. Jeder Stein und jedes Hindernis lassen uns Erfahrungen sammeln, damit wir letztendlich am Gipfel angekommen, stark und trainiert sind. Fundamental dafür ist es, diese Wege gemeinsam zu gehen, was ich als einen der wichtigsten Teile zeitgenössischer Unternehmensführung sehe. Gemeinsam mit einem motivierten Team, welches angestrebt ist, sich stets selbst zu übertreffen, erklimmt man einen Berg natürlich umso müheloser und schneller. Die Motivation der Mitarbeiter*innen ist dabei essenziell und wird neben einem familiären Umgang unterFOTOS: © ARIA SADR-SALEK, ANDREAS FRIEDLE
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H I E R E R FA H R E N S I E M E H R Ü B E R D A S A PA R T M E N T H A U S L E B E ’ O E T Z
einander vom Unternehmen mit freier Zeiteinteilung, E-Mobilität, Veranstaltungen, Exkursionen, offenen Diskussionsformaten, Fortbildungen, unternehmenserfolgsabhängigen sowie projektbezogenen Prämien und der persönlichen Entwicklungsfreiheit unterstützt. Dennoch erfordert der berufliche Alltag oftmals eine gewisse Hierarchie und Strukturen. Bei SNOW haben wir versucht, diese notwendige Organisation über die Einführung einzelner Abteilungen samt Abteilungsleiter*innen umzusetzen. Planung, Bauleitung, Innenraumdesign, Wettbewerbe und Marketing, abgerundet durch Projekt- und Bauleiter*innen im architektonischen Umfeld, bilden gemeinsam die SNOW-Familie.
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Mario, welche Werte und Möglichkeiten möchtest du verwirklichen? MARIO TOFERER: Ich habe die großartige Chance und Möglichkeit bekommen, mich meiner Herzensangelegenheit zu widmen. Dies betrifft nicht nur das Kreieren und Schaffen von architektonisch hochwertigen Räumen, für mich steht auch immer die Ökologie und das ressourcenschonende Bauen im Vordergrund. Dieser Antrieb beginnt schon firmenintern mit einem möglichst papierlosen Büro, einem vollelektrischen Fuhrpark und entwickelt sich zu der Überzeugung weiter, möglichst ressourcenschonende Bauwerke entstehen zu lassen. Dabei ist unsere größte Chance das Design an sich. Denn mit dem Design schaffen wir es im besten Fall, Gebäude zu entwickeln, die durch ihre architektonische Qualität eine Schutzhülle vor dem Umbau und Abriss verliehen bekommen. Denn je länger die qualitative Nutzungsdauer eines Gebäudes sein kann, desto geringer ist der ökologische Fußabdruck. Verstärkt wird diese Art des Bauens über den bewussten Einsatz von ressourcenschonenden, aber auch objektspezifischen Materialien. Diese Gedanken verwirklichen wir im Einklang mit der Bauherrschaft, damit wir deren Ideen und Vorstellungen auch dementsprechend umsetzen können. Die Entscheidung bzw. die Visionen, über den Tellerrand des Standards zu blicken, bedarf unter anderem einer großen Portion Mut.
WIE WIR SEIN WOLLEN …
Einfamilienhaus, moderner Holzbau trifft Minimalismus
Durch diese Struktur werden Möglichkeiten geschaffen, welche branchenübergreifendes und interdisziplinäres Denken ermöglichen und so den individuellen Horizont erweitern. Ein stetiges sich selbst Hinterfragen ist dabei nicht wegzudenken. Aus diesem Nährboden für kreatives Zusammenarbeiten entstanden in den letzten Jahren neue Geschäftsfelder und Firmen unter direkter Vernetzung der einzelnen Charaktere des SNOW-Teams.
Alex, nach welchen Möglichkeiten suchst du in der Wettbewerbsabteilung? ALEXANDER TOPF: Auf unsere Haltung kommt es an! Der Architekturwettbewerb dient uns dabei als Spielfeld, um unser eigenes architektonisches Schaffen und unsere Haltung zur Disziplin kontinuierlich zu hinterfragen und zu reflektieren. In einem ergebnisoffenen und diskursiven Entwurfsprozess werden anfängliche Gedankenspiele im Team zu konkreten Räumen ausformuliert. Wir verstehen den Wettbewerb als Chance, der es uns erlaubt, durch einen freien und experimentellen Zugang zum Entwerfen konditionierte Muster, die sich im Berufsalltag unausweichlich einschleichen, aufzubrechen. Durch gemeinsame Spekulation und das kollektive Schaffen entsteht ein Möglichkeitsraum für Neues und oftmals Unbekanntes. Danach möchte ich gemeinsam suchen!
In Zukunft möchten wir weiterhin Haltung zeigen, ohne dabei auf die nötige Selbstreflexion zu verzichten. Stetig im Wandel zu bleiben und nicht statisch zu sein, neugierig zu bleiben und weiter Erfahrung zu sammeln, ohne dabei abzustumpfen, ist unser Ziel. Ebenso wichtig und wertvoll ist es für uns, unsere Kultur des Zusammenlebens bei SNOW beizubehalten. Über die Jahre ist eine Familie entstanden, die weiterhin wachsen wird. Wir verbringen den Großteil der Woche mit unseren Kolleg*innen und pflegen dabei eine offene Kommunikation, die zu einer gelebten Verbundenheit mit dem Team und der Marke SNOW führt. Deshalb finden wir, dass Familie ein sehr treffender Begriff dessen ist, was wir bei SNOW haben. Entsprechend blicken wir auf die vergangenen zehn Jahre zurück, in denen wir eine Vielzahl an tollen Kund*innen, Bauherr*innen und Geschäftspartner*innen kennen lernen sowie mit Ihnen an gemeinsamen Chancen wirken durften. Frei nach unserem Leitsatz für diesen Beitrag in der eco.nova: „Welche Möglichkeiten schaffst du dir?“ www.snow.at
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CONGRESS MESSE INNSBRUCK
Von regional bis international, vom kleinen Event bis zur Weltleitmesse, vom Kulturevent übers Clubbing bis zur Hochzeit: An den drei Standorten Congress Innsbruck, Messe Innsbruck und congresspark igls spielt es sich ab – auf Wunsch auch als „Green Event“.
MIT REINEM GEWISSEN TAGEN UND FEIERN Für das internationale Kongressambiente, ein großzügiges Ausstellungsangebot, modern ausgestattete Tagungsräumlichkeiten sowie vielfältige Veranstaltungsmöglichkeiten sind die Locations Congress Innsbruck, Messe Innsbruck und congresspark igls schon lange ein Begriff. Auf Wunsch können hier Events auch als „Green Event“ ausgerichtet werden – ein Mehrwert für Veranstalter, die auf Nachhaltigkeit und Energieeffizienz Wert legen. T E X T : D O R I S H E LW E G
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it durchschnittlich einer halben Million nationalen und internationalen Besuchern ist die Congress Messe Innsbruck (CMI) eindeutig der Leitbetrieb unter den Tiroler Eventlocations. Nachhaltiges Engagement verfolgt das führende Veranstaltungsunternehmen schon länger und bietet schon seit Jahren die Möglichkeit, auf Wunsch des Kunden ein „Green Event“ oder „Green Meeting“ auszurichten. Green Events zeichnen sich durch erhöhte Energieeffizienz, Abfallvermeidung und umweltschonende An- und Abreise der Gäste aus. Auch Aspekte der regionalen Wertschöpfung und sozialen Verantwortung werden dabei berücksichtigt. „Bei einem ausführlichen Beratungsgespräch mit unserer Green-Meeting-Beauftragten werden Kriterien wie Angebote umweltverträglicher Mobilität sowie CO2-Reduktion, umweltfreundliche Unterkünfte, Auflagen für den Veranstaltungsort, bio- und Fairtrade-orientiertes Catering, umweltfreundliche Beschaffung sowie das Material- und Abfallmanagement berücksichtigt und erarbeitet“, erklärt Geschäftsführer Dipl.-BW (FH) Dir. Christian Mayerhofer. Zu den wesentlichen Bereichen gehört natürlich auch
die Energieeffizienz der Räumlichkeiten und der eingesetzten Technik. Diese erfolgt bei den CMI-Locations bei der Energieversorgung und Kühlung mittels Wärmepumpenanlagen, vollautomatisierter Gebäudeleittechnik und der nahezu vollständigen Umrüstung auf LED-Beleuchtung. Es gibt also genügend Rädchen, an denen gedreht werden kann, um den ökologischen Fußabdruck einer Veranstaltung zu verringern. Dass das auch möglich ist, ohne das Erlebnis der Teilnehmer*innen zu schmälern oder die Ideen der Veranstalter*innen zu verbiegen, zeigen viele gute Beispiele. Eine Portion innovativer Ideen und kreativer Entwürfe sowie das Bekenntnis dazu, unseren
Enkeln eine lebenswerte Welt hinterlassen zu wollen, können nahezu jedes Event in ein „Green Event“ verwandeln. Seit Mai 2022 ist die Congress Messe Innsbruck auch Green-Globe-zertifiziert, eine Auszeichnung, die auf internationaler Ebene die höchsten Nachhaltigkeitsstandards repräsentiert – sozusagen der RollsRoyce unter den internationalen Umweltzeichen. „Wir führen dieses Zeichen mit Stolz, weil wir als Leitbetrieb der Tiroler Veranstaltungsbranche im Hinblick auf soziale und ökologische Verantwortung eine Vorreiterrolle für unser wirtschaftliches Tun einnehmen möchten“, freut sich Christian Mayerhofer. www.cmi.at PR
„Immer mehr Kunden möchten ihre Veranstaltung als grünes Ereignis zertifizieren. Mit unseren drei Standorten wurden wir für nachhaltige und energiebewusste Ressourcenverwendung mit dem internationalen Umweltzeichen Green Globe ausgezeichnet.“ D IP L .- B W. ( F H ) D IR . C HR I S T I A N M AY E R H O F E R
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FOLLOW THE LEADER Monetäre Anreize bieten meist nur kurzfristig Befriedigung. Generell und speziell im Job. Für die neue Art der Mitarbeiter muss Arbeit auch Sinn machen. Das stellt die Arbeitswelt auf den Kopf, Unternehmen vor Herausforderungen, patriarchische Systeme vor das Aus und die Führung vor neue Aufgaben. TEXT: MARINA BERNARDI
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ie Zeiten, in denen man mit Arbeit reich werden konnte, sind vorbei. Vielleicht hat es sie auch nie wirklich gegeben. Das mag ein Mitgrund sein, warum das Gehalt der nicht mehr wirklich ausschlaggebende Grund dafür ist, sich seinen Arbeitsplatz auszusuchen. Vielmehr geht es um Sinnstiftung, Orientierung und die viel bemühte Work-Life-Balance, die mittlerweile zum Work-Life-Blending wurde. Fakt ist: Die Arbeitswelt ist – wie vieles – im Umbruch. Arbeit wird flexibler, unabhängiger. Nicht nur in Bezug auf die Arbeitszeit. Nine-to-five ist nicht mehr. Oder nur noch selten und in bestimmten Branchen. Auch das Machtverhältnis zwischen Arbeitgeber und -nehmer kehrt sich immer mehr um. Der akute Fachkräftemangel führt dazu, dass sich die guten Köpfe ihre Jobs aussuchen können und nicht wie früher der Arbeitgeber aus vielen Bewerbern den passenden herauspicken durfte. Mit der sich weiter ausbreitenden Start-up-Kultur kommt überdiese eine neue Unternehmensgattung hinzu. Eine noch schnelllebigere, innovativere, offenere. All dies schafft neue Arbeitsrealitäten, auf die sich Arbeitgeber und -nehmer ebenso einstellen müssen wie die Führung.
„If you want to make everybody happy, don’t be a leader – sell ice-cream.“ STEVE JOBS
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118 Gab es früher den Vorgesetzten, der Arbeit quasi von oben oktroyierte, geht es heute vermehrt um Leadership, darum, Mitarbeiter zu entwickeln, fachlich wie persönlich, sie zu fordern und zu fördern und ihnen Rahmenbedingungen vorzugeben, innerhalb derer sie sich frei bewegen können. Das gilt nicht immer, aber immer öfter. Das setzt Vertrauen voraus, dergestalt, dass man seinen Mitarbeitern zutraut, Dinge eigenständig zu lösen, ohne sie ständig zu kontrollieren (das Homeoffice verstärkt dies zusätzlich), aber auch Vertrauen in sich selbst. Das wiederum braucht die Beschäftigung mit der eigenen Person, um als Führungskraft überhaupt erst zu wissen, wo die eigenen Stärken – und Schwächen – liegen und wo die (Unternehmens-)Reise hingehen soll. Je individueller die Wege sind, desto klarer muss das Ziel sein. Führung hat sich verändert, ist persönlicher geworden, auch achtsamer. Und Führung ist ein Job. Ein eigenständiger. Das merkt man spätestens dann, wenn man als Teil eines Teams in die Führungsebene gehievt wird. Nur weil jemand fachlich gut ausgebildet und für seine Aufgabe geeignet ist, heißt das nicht automatisch, dass er auch eine gute Führungskraft ist. Nicht jeder kann Führung. Und vor allem: Nicht jeder WILL führen. Doch nach wie vor kennen Karrierewege heutzutage meist nur eine Richtung und die führt nach oben. So passiert es, dass Mitarbeiter plötzlich in die Situation kommen, führen zu „müssen“.
PLÖTZLICH FÜHRUNGSKRAFT
Die krafting akademie mit Standorten in Innsbruck und Wien beschäftigt sich unter anderem mit dem Coa-
ching von Führungskräften (siehe Seite 128) und das aus guten Gründen. Mag. Herbert Bauer: „Das Problem ist, dass in den wenigsten Unternehmen die Fähigkeit zur Führung überprüft wird. Es gibt auch praktisch keine Ausbildungsstätten dafür, dennoch muss man Führung lernen. Fachliche Kompetenz und Führungskompetenz sind zwei völlig unterschiedliche Dinge. In unseren Coachings geht es darum, in erster Linie die Talente, Fähigkeiten und Stärken der Führungskräfte herauszuarbeiten, damit sie erkennen, welche Art von Führungskraft sie überhaupt sein wollen und können. Gerade wenn jemand aus einem Team heraus plötzlich zum Vorgesetzten wird, ist oft die Angst des Versagens da. Wie sehen mich meine Kollegen, was erwarten sie von mir, was passiert, wenn ich eine Fehlentscheidung treffe? Nur wenn man weiß, wer man ist und wo man hinmöchte, kann man auch gut führen. Das allerdings wissen die wenigsten und das gilt es, herauszufinden.“ Neben der persönlichen Entwicklung gehe es bei Führungsaufgaben auch um ganz praktisch-pragmatische Ansätze wie Selbstmanagement und -organisation. „Nur wer selbst in seiner Mitte ausgeglichen ist, kann auch andere gut führen“, sagt Britta Lorenz, die mit ihrem Unternehmen „Be Human“ unter anderem Businesscoachings anbietet, im Interview. „Sich seine Zeit einzuteilen, ist für viele eine echte Herausforderung. Dies liegt daran, dass man das Gefühl hat, seinem Team jederzeit zur Verfügung stehen zu müssen, was sich nur schwer mit anderen Aufgaben vereinbaren lässt. Wenn man ständig für andere da ist, wird es schwierig, seine eigenen Aufgaben zu erledigen. Letztlich geht es um Kommunikation: Durch den Austausch und das Einholen von Feedback kann rasch gelernt werden, wie man sein Team effektiv führen kann. Insgesamt ist die Beförderung zur Führungskraft etwas Neues, eine Herausforderung, die jedoch mit der Zeit, Kommunikation und Verständnis bewältigt werden kann. Die Grundlage
REIFEGRADMODELL
Das Reifegradmodell ist ein Teilaspekt der im Jahr 1977 von Paul Hersey und Ken Blanchard entwickelten Theorie des Situativen Führens. Nach diesem Modell soll die Führungskraft einen zum Reifegrad des Mitarbeiters passenden Führungsstil wählen. Der Reifegrad wird aus der Kombination von Motivation (psychologischer Reife) und Fähigkeit (Arbeitsreife) bestimmt. Durch die Ausprägung von niedrig bis hoch ergeben sich vier Grundformen: • Reifegrad 1: nicht fähig und nicht willig • Reifegrad 2: nicht fähig, aber willig • Reifegrad 3: fähig, aber nicht willig • Reifegrad 4: fähig und willig
„Beim Reifegradmodell geht es vereinfacht gesagt darum, zu erkennen, wie viel und welche Unterstützung meine Mitarbeiter von mir als Führungskraft erwarten und brauchen“, erklärt Karin Bauer von der krafting akademie. „Habe ich einen Mitarbeiter, dem ich quasi wie ein Lehrer begegnen muss, der genaue Anweisungen und laufende Kontrolle braucht, oder sehe ich mich einem Partner gegenüber, der erteilte Aufträge selbständig und verlässlich erledigt. Dazwischen gibt es verschiedene Abstufungen. Die Aufgabe der Führungskraft ist es, zu erkennen, wo der einzelne Mitarbeiter steht und welche konkrete Unterstützung er braucht, um sich weiterzuentwickeln.
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für den Aufbau von Vertrauen sind Empathie und emotionale Intelligenz und ja, auch das kann man lernen und stärken.“
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Natürlich gibt es sie noch, die ganz klassischen Unternehmenshierarchien mit klar abgegrenzten Aufgabenverteilungen. „Die Führungsaufgabe hängt stark von der Größe des Betriebes ab und davon, ob dieser vom Unternehmer selbst oder von einem externen Manager geführt wird. Bei Letzterem hängt oft der eigene Verbleib im Unternehmen vom wirtschaftlichen Erfolg ab. Er wird sich also völlig anders verhalten als jemand, der den Betrieb langfristig weiterentwickeln will. Auch die Art des Unternehmens spielt eine Rolle: Ist es ein innovativer Betrieb, der darauf angewiesen ist, dass durch das Zusammenwirken der Mitarbeiter etwas Neues entstehen kann, oder handelt es sich um einen Betrieb, in dem die Spitze einfach will, dass alles – wie bisher – funktioniert. Ich würde folglich nicht von einer generellen Veränderung der Führungskultur sprechen, sondern es auch von Art und Zweck des Unternehmens abhängig machen wollen, ob ein eher kooperativer oder autoritärer Führungsstil gewählt wird. Aber: Es zeigt sich, dass ein Umdenken im Führungsbereich stattfindet, weil für immer mehr – potenzielle – Arbeitskräfte das
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„Mitarbeiter in Start-ups sind in der Regel stark intrinsisch motiviert. Eine agile, offene Unternehmenskultur federt vieles ab, was in der Führung schiefgeht.“ B ERNH A RD -S T EFA N MÜL L ER , TA N T UM
Betriebsklima und die Unternehmenskultur eine zunehmend wichtige Rolle spielen. Die Führungskraft leistet dazu einen wesentlichen Beitrag“, so Herbert Bauer, und Karin Bauer ergänzt: „Ich erlebe in meinen Beratungen immer wieder, dass im Allgemeinen ein Wunsch nach flacheren Hierarchien gegeben ist. Mitarbeiter möchten mitentscheiden, das motiviert. Das stellt Führungskräfte aber natürlich vor Herausforderungen, weil es nicht mehr darum geht, einfach Anweisungen zu geben, sondern Ziele, Wege und Lösungen gemeinsam zu erarbeiten. Das ist ein neues Verständnis der Führungsaufgabe und das muss man entwickeln.“ Die immer flacher werdenden Hierarchien haben durchaus ihre Vorteile. Es schafft in der Regel eine angenehmere Arbeitsatmosphäre, wenn sich Mitarbeiter auf Augenhöhe begegnen, das Teamwork wird gestärkt, die Entscheidungswege sind kürzer, womit Reaktionen flexibler erfolgen können. Flache Hierarchien ermöglichen eine schnellere und direkte Kommunikation und eine höhere Partizipation der Mitarbeiter. Es lauert jedoch auch eine Crux. Ein allzu lockerer und freundschaftlicher Umgang kann leicht dazu führen, dass man die Beziehung eben als genau solche definiert: Freundschaft nämlich. Und das ist sie nicht. „Obwohl viele Führungskräfte einfühlsam und empathisch sein wollen, bin ich persönlich der Meinung, dass man Grenzen setzen muss. Auch wenn es schwierig sein mag“, so Britta Lorenz. Was nicht heißt, dass man seinen Mitarbeitern nicht mit Empathie und echtem Interesse begegnen soll.
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Die Zeiten, in denen allein Produktivität und Gewinnmaximierung die wesentlichen Treiber waren, liegen hinter uns. Im neuen postagilen Zeitalter beeinflussen die großen Menschheitsfragen und Umwälzungen Entscheidungen. Um Organisationen von innen heraus fit für die Zukunft zu machen, müssen nicht nur Geschäftsmodelle, sondern auch bisherige Annahmen über Führung auf den Prüfstand.
122 Besonders Start-ups stehen oftmals vor dieser Problematik. Quasi von Struktur aus. Start-ups sind gerade für junge Menschen attraktive Arbeitgeber, auf der anderen Seite werden diese oft von jungen Leuten gegründet, die sich erst selbst in der Wirtschaft zurechtfinden müssen und sich sohin in einem herausfordernden Spannungsfeld befinden. „Start-ups haben eine eigene Unternehmenskultur, eine, die sich nicht aus dem Lehrbuch, sondern aus einem Learning by Doing entwickelt. Das gilt auch für die Mitarbeiterführung“, so Bernhard-Stefan Müller. Er ist Gründer und Geschäftsführer von Tantum, einem Unternehmen, das Start-ups von der ersten Idee bis zum Exit begleitet (siehe Seite 142). „Start-ups werden oft von Freunden gegründet und es beginnt schon damit, den Primus inter Pares zu finden, jemanden der aus dem Gründerteam die Geschäftsführung übernimmt. Erfahrungsgemäß sind Leute, die ein Start-up gründen, nicht die geborenen Geschäftsführer, weil sie ganz andere Dinge im Kopf haben. Woher sollen sie den Werkzeugkoffer für die Führung auch haben? Auf der Uni lernst du das nicht.“ Ein Problem, das auch Herbert Bauer angesprochen hat und dem man sich – als kleine Anregung – eventuell an Bildungsstelle annehmen sollte. Doch das nur am Rande … Start-ups also sind gerade in der ersten Phase sehr mit sich selbst beschäftigt. Klares Organigramm gibt es keines. Und dann kommen die ersten Mitarbeiter, vielfach solche, die sich selbst noch in der Entwicklungsund Selbstfindungsphase befinden. Erstaunlicherweise klappt das laut Müller ganz gut: „Mitarbeiter in Startups sind in der Regel stark intrinsisch motiviert. Eine
Die Zeiten, in denen man mit Arbeit reich werden konnte, sind vorbei!
RADIKAL FÜHREN
Reinhard K. Sprenger, campus Verlag, 306 Seiten, EUR 32,00 Leiten, delegieren, motivieren, coachen: Reinhard K. Sprenger beschäftigt sich mit allen Aspekten der Mitarbeiterführung und hat in diesem Buch die Kernaufgaben der Führung definiert. Dieses Standardwerk zum Thema zeigt, wie diese Kernaufgaben zusammenwirken, und beantwortet somit die Frage: Was ist und wie geht Führung? Ab 14. September.
agile, offene Unternehmenskultur federt vieles ab, was in der Führung schiefgeht.“ Dennoch braucht es auch in Start-ups jemanden, der entscheidet, der die Verantwortung trägt und – wie in jedem anderen Unternehmen – Klartext redet, wenn etwas schiefläuft. Wenn auch in Start-ups Krisen- und Mitarbeitergespräche nicht in dem Umfang stattfinden wie in größeren Unternehmen oder gar Konzernen, so kommt man nicht umhin, auch mal über Unangenehmes zu reden – und auch das will gelernt sein. Dass der Umgang miteinander
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„Es gibt durchaus den Wunsch nach flachen Hierarchien. Mitarbeiter möchten mitentscheiden, das motiviert.“ KARIN BAUER, KRAFTING AKADEMIE
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weitgehend ein freundschaftlicher ist, macht es dann nicht einfacher. Entscheidend ist auch hier die Kultur – in dem Fall nicht die des Unternehmens, sondern jene der Freundschaft. Kann ich miteinander offen umgehen und Dinge ehrlich ansprechen, ohne dass mir der andere (privat) böse ist? Besonders wenn die Mitarbeiterzahl wächst und neue Leute zu einem eng verwobenen Team stoßen, kann es knifflig werden. Müller: „Man beginnt als kleines Team, das sich für gewöhnlich gut kennt, es kommt der erste Mitarbeiter, der meist Teil dieses Freundschaftskreises, des Inner Circles, wenn man es so nennen will, wird. Wächst das Team, ist es irgendwann nicht mehr möglich, mit allen gleich gut befreundet zu sein, beziehungsweise will es auch der Mitarbeiter gar nicht. Der
„Das Problem ist, dass in den wenigsten Unternehmen die Fähigkeit zur Führung überprüft wird. Es gibt auch praktisch keine Ausbildungsstätten dafür.“ HERBERT BAUER, KRAFTING AKADEMIE
will einfach seine Arbeit machen.“ Schlussendlich gilt auch für Start-ups: Eine Führungskraft hat die Aufgabe, zu führen. Im besten Fall hat sie auch die Kraft dazu. Start-ups haben dabei das Glück, vorwiegend Mitarbeiter anzuziehen, die in der Art und Weise des Arbeitens und Lebens ähnlich ticken wie sie selbst. Die agile Unternehmenskultur des New Work macht es den Start-uppern leichter, ihre Mitarbeiter zu führen, weil sie meist keine Vergleichsmöglichkeiten haben. Entweder sie kommen aus demselben Umfeld oder es ist ihr erster Job. Sie sind es also gewohnt oder kennen es nicht anders, flexibel zu arbeiten, bisweilen vielleicht ein wenig chaotisch. Jemand, der aus klassischen Strukturen als Arbeitnehmer in ein Start-up wechselt, wird es schwerer haben. Das Start-up als Arbeitgeber übrigens auch. Dasselbe gilt umgekehrt, so Müller: „Kommt es in einem Start-up zum Exit und wird es in ein größeres Unternehmen integriert, passiert es oft, dass die besten Köpfe das Unternehmen verlassen, weil sie mit der neuen Unternehmens- und/oder Führungskultur nicht klarkommen. Viele haben ein Problem, sich daran anzupassen, und tun sich schwer damit, sich in ein System einzufügen.“ Was das für die Zukunft heißt, wird sich zeigen.
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WERTSCHÄTZEN Britta Lorenz unterstützt Menschen bei der Transformation von der Führungskraft zum Human Leader.
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ECO.NOVA: Was macht für Sie eine „gute“ Führungspersönlichkeit aus? BRITTA LORENZ: Der Fokus auf den Menschen als Individuum sowie eine digitale Orientierung – das sind die Schlüsselstrategien, um im heutigen Geschäftsleben als moderne Führungskraft erfolgreich zu sein. Es ist unerlässlich, die Fähigkeiten zu stärken, die uns als Menschen auszeichnen, und dadurch ein gesundes Gleichgewicht zur digitalen Welt zu schaffen: Augenkontakt, analoge Beziehungen und Freundschaften, Empathie und ein echtes Gespür dafür, was andere brauchen. Es braucht außerdem ein hohes Maß an Selbstmanagement bzw. -organisation. Nur wer selbst in seiner Mitte ausgeglichen ist, kann auch andere gut führen. Zudem ist Zuhören eines der wichtigsten Skills. Es gibt einen Grund, warum wir zwei Ohren, aber nur einen Mund haben: Wir sollten doppelt so viel zuhören als wir sprechen. Wenn wir es schaffen, vom aktiven Zuhören (um zu reagieren) zum intensiven Zuhören (um zu verstehen) zu gelangen, schaffen wir ein anderes Level der Beziehung und Wertschätzung.
Wo liegen Ihrer Erfahrung nach die größten Defizite bei Menschen mit Führungsverantwortung? Oft fehlt der Mut zur Authentizität und Vulnerabilität: Eine authentische Führungskraft, die sich selbst und ihren Werten treu bleibt, hat keine Angst davor, verletzlich zu sein oder ihr wahres Gesicht zu zeigen. Sie hat keine Angst, zuzugeben, wenn sie etwas nicht weiß, und sucht immer nach neuen Möglichkeiten, sich zu verbessern. Ihr Engagement für das Lernen soll ein Vorbild für andere sein und schafft eine Kultur des lebenslangen Lernens.
Durch Corona sind viele Mitarbeiter ins Homeoffice gewechselt, in manchen Bereichen wird dieses Konzept zumindest teilweise wohl auch künftig beibehalten werden. Welche Auswirkungen hat dies auf die Mitarbeiterführung/-entwicklung? Umgang, Arbeitsweise oder Abläufe in einem Unternehmen sind im Grunde immer der Spiegel von gesellschaftlichen Einflüssen. Also ist Anpassung das Stichwort. Um erfolgreich zu sein, müssen Führungskräfte
Wege finden, die Produktivität und Leistung ihrer Mitarbeiter zu messen. Dies kann im heutigen digitalen Zeitalter, in dem so viel Kommunikation remote und über die unterschiedlichsten Onlinekanäle erfolgt, schwierig sein. Führungskräfte müssen sich diese Technologien zunutze machen, um effizientere Arbeitsabläufe zu schaffen und das Vertrauen zu den Mitarbeitern aufzubauen und aufrechtzuerhalten. Hier ist klare und transparente Kommunikation essenziell. Tools wie Videokonferenzen, Online-Aufgabenverwaltungssysteme oder Projektmanagement-Tools bieten Führungskräften ein klares Bild von der Produktivität ihrer Mitarbeiter. Aber eine moderne Führungskraft darf trotz all der Tools niemals den menschlichen Faktor aus den Augen verlieren. Für persönliche Gespräche kann zusätzlich Raum geschaffen werden, indem zum Beispiel täglich um eine bestimmte Uhrzeit eine Online-Kaffeepause stattfindet. Führen Frauen anders als Männer? Allgemein gesprochen führen Frauen, indem sie sich mehr auf Beziehungen, das Management von Erwartungen und das Einfordern von In-
put/Anregungen/Meinungen konzentrieren, während Männer sich darauf fokussieren, ihre Fähigkeiten und Endergebnisse zu verbessern. Weibliche Führungskräfte sind ebenso effektiv wie männliche. Besorgniserregend ist allerdings, dass diverse Studien (bezugnehmend auf zwei Harvard-Business-Review-Artikel) ergaben, dass junge Frauen in Bezug auf ihr Selbstvertrauen schlechter abschneiden als Männer. Leider ist es oft der Fall, dass wir nicht in der Lage sind, zwischen Selbstvertrauen und Kompetenz zu unterscheiden. Oft wird ein selbstbewusstes Auftreten als ein Zeichen von Kompetenz fehlinterpretiert. Meiner ehrlichen Meinung nach liegt das, was junge Frauen zurückhält, nicht an mangelnden Fähigkeiten, sondern an einem Mangel an Möglichkeiten und Vertrauen. www.brittalorenz.com
TIPPS
für Frauen in Führungspositionen: • Sie müssen nicht „perfekt“ sein – gut ist gut genug • Sie müssen nicht zu allem ja sagen und es immer allen recht machen • Vermeiden Sie die Sympathiefalle
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INTERVIEW: MARINA BERNARDI
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Inge Prennschütz-Trenck, M.Sc., Diplomcoach, Lebens- und Sozialberaterin, Mediatorin und Unternehmerin / Eva-Sophie Bruckner, M.Sc., Diplomcoach, Trainerin, Psychosozial-Beraterin, NLP-Master, Lebens- und Sozialberaterin sowie Kinder- und Jugendcoach / Mag. Herbert Bauer, Unternehmensberater, Führungsmethodiker, Krisenmanager und Militärexperte / Dr. Karin Bauer, Psychologin, Diplomcoach, Mediatorin, Unternehmensberaterin, NLP-Master, Exerzitien-/Meditationsbegleiterin und Mentaltrainerin
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etrachtet man es objektiv, ging es uns noch nie so gut wie heute. Die Lebenserwartung steigt ebenso wie der Lebensstandard. Gleichzeitig aber steigt auch der Druck auf jeden Einzelnen, ein gelungenes Leben zu führen. Rasante Entwicklungen in der Technik und Datenverarbeitung, Social Media und steile Karriereleitern verführen zur Überforderung. Vor allem der Psyche. Und dennoch wird die psychische Gesundheit nach wie vor stiefmütterlich behandelt. Die krafting akademie mit ihren drei Standbeinen Coaching, Mediation und der Akademie hilft Ihnen auf verschiedene Arten bei der persönlichen Weiterentwicklung sowie der wertvollen Kommunikation mit sich selbst und nach außen. Das Angebot geht von Mentaltrainings und Burnoutprophylaxe, Krisen- und Konfliktmanagement, Führungskompetenz über Kinder- und Ju-
gendcoaching bis hin zu Seminaren, Workshops und Lehrgängen.
VOM FUNKTIONIEREN ZUM LEBEN
In den Coachings der krafting akademie geht es darum, Ziele zu visualisieren und gemeinsam Strategien zu entwickeln, um diese zu erreichen, selbstbewusst zu werden, nämlich im Sinne dessen, sich seiner selbst bewusst zu sein, und einen individuellen Zugang zu ganz persönlichen Kraftquellen zu finden. Das braucht die tiefe Beschäftigung mit sich selbst und dabei hilft ein neutra-
ler Blick von außen. Wir brauchen Ankerpunkte, die uns aus der Hektik des Alltags herausbringen. Was in diesem Notfallköfferchen zu finden ist, muss jeder selbst für sich entscheiden, beim Füllen dieses Koffers können die Coaches der krafting akademie behilflich sein. Eva-Sophie Bruckner, M.Sc., Inge Prennschütz-Trenck, M.Sc., Mag. Herbert Bauer und Dr. Karin Bauer verfügen über die unterschiedlichsten Kompetenzen, um Sie auf dem Weg zu mehr Kraft und Kompetenz, zur inneren Freiheit und verbesserter Kommunikation zu begleiten.
Die krafting akademie hilft Ihnen auf verschiedene Arten bei der persönlichen Weiterentwicklung sowie der wertvollen Kommunikation mit sich selbst und nach außen.
KRAFTING AKADEMIE
FÜHREN UND ENTSCHEIDEN IN KRISEN
Der Universitätskurs unter der Leitung von Univ.-Prof. Dr. Kurt Matzler und Mag. Herbert Bauer vermittelt Kompetenzen im Verarbeiten von großen Mengen an Informationen unter Zeitdruck und die Fähigkeit, daraus abgeleitete Entscheidungen zu treffen. Er richtet sich an Personen, die Leadership und die Fähigkeit zur Problemlösung sowie die Kenntnis über eigene Reaktionsmuster unter Belastung erlernen und schulen möchten, um qualifiziert Führungsaufgaben zu erfüllen. Dauer: 3 Tage / 2 ECTS-AP • Ort: SOWI Campus, Innsbruck Infos unter www.uibk.ac.at/weiterbildung (Universitätskurse, Führen und Entscheiden in Krisen)
ECO.NOVA: Sich mit seiner psychischen Gesundheit auseinanderzusetzen, ist für viele Menschen nach wie vor schwierig. In welcher Phase kommen Klienten zu Ihnen – prophylaktisch oder wenn bereits ernsthafte Probleme bestehen? KARIN BAUER: Das Verhältnis ist in etwa 10 : 90. Zehn Prozent kommen präventiv, der Großteil leider erst, wenn der Leidensdruck bereits hoch ist. HERBERT BAUER: Sich Hilfe zu holen, ist für viele immer noch mit Scham verbunden, dabei kann es ein großer Vorteil sein, seine Probleme mit einer völlig unvoreingenommenen Person zu besprechen. Ich habe für mich selbst die Erfahrung gemacht, dass allein das Darstellen eines Problems bereits viel Ordnung bringt. EVA-SOPHIE BRUCKNER: Wenn sich jemand das Bein bricht, geht er ganz selbstverständlich zum Arzt, wenn es hingegen an Kraft und Energie mangelt, versucht man sich selbst zu therapieren. Das funktioniert allerdings nur sehr selten.
Was sind die Ziele eines Coachings? KARIN BAUER: Vor allem geht es darum, mentale Stärke zu entwickeln und Ziele bewusst zu visualisieren. Unser Ansatz ist, konkrete Problemfelder anzugehen und diese in vier bis fünf Sitzungen abzuarbeiten. Wir geben unseren Klienten in dieser Zeit (Mental-) Tools an die Hand, mit denen sie anschließend selbst langfristig weiterarbeiten können. EVA-SOPHIE BRUCKNER: Wir möchten unsere Klienten weiterbringen und mit ihnen Lösungen erarbeiten. Wir arbeiten nicht jedes kleinste Detail der Vergangenheit auf, sondern schauen in die Zukunft. Die erste Frage ist deshalb immer: Was brauchst du, damit es dir besser geht? Ist diese Frage beantwortet, arbeiten wir an der Umsetzung. INGE PRENNSCHÜTZ-TRENCK: Die Ziele eines Coachings sind immer, das Leben in irgendeiner Form besser, schöner, leichter zu machen. Es geht immer um das spezielle Anliegen, das der Klient mitbringt. Wenn dieses noch nicht ganz klar ist, gilt es zunächst, dieses herauszufinden und in der Folge den Klienten so zu stärken, dass er das gewünschte Ziel erreicht.
Sie kommen alle vier aus den unterschiedlichsten Bereichen – psychosozialer Beratung, Mentaltraining, Coaching, Unternehmensberatung, Krisenmanagement, Psychologie, Mediation … Wen wollen Sie mit der krafting akademie ansprechen? EVA-SOPHIE BRUCKNER: Menschen, die bewusst etwas in ihrem Leben verändern wollen, damit es ihnen und ihrem Umfeld besser geht – völlig unabhängig von Alter, Geschlecht oder Beruf. Zu Beginn gibt es jeweils ein kostenloses 20-minütiges Erstgespräch, in dem sich rasch zeigt, ob man zusammenpasst und ein gemeinsamer Weg Sinn macht. Ein Coaching setzt immer voraus, dass man bereit ist, an sich selbst zu arbeiten, um etwas in seinem Leben zu ändern. HERBERT BAUER: Wir sprechen mit unserem Angebot nicht nur jene Menschen an, die in Not sind oder akute Hilfe brauchen, sondern wir möchten auch jene unterstützen, die sich auf einem bestimmten Gebiet verbessern und weiterentwickeln möchten. Es geht darum, Routinen zu entwickeln, um auf (Stress-)Situationen intuitiv reagieren zu können. Dafür haben wir im Zuge der Akademie abseits der persönlichen Coachings verschiedene Vortragsreihen, Workshops und Lehrgänge entwickelt. Der Verstand lässt sich trainieren wie ein Muskel und vieles kann man durch laufende Wiederholung tatsächlich lernen: Stressresistenz, Krisenmanagement oder Führungsstärke zum Beispiel. In meinen Planspielen wird das realisiert. INGE PRENNSCHÜTZ-TRENCK: Jene Menschen, die spüren, dass es im Leben gerade nicht so läuft, wie sie es sich gerne wünschen. Dabei ist es gleich, ob es sich um Probleme im Arbeitsleben, in der Familie oder in der Beziehung handelt. Es gibt auch keine spezielle Altersgruppe, die wir ansprechen, das Spektrum reicht von Kindern, die über ihre Eltern zu uns kommen, Lehrlinge, die Schwierigkeiten mit dem Lehrherrn haben, Führungskräfte, die spüren, im Moment ihrer Aufgabe nicht gewachsen zu sein. Wenn wir es auf den Punkt bringen wollen, dann sind es jene Menschen, die erkennen, dass es in ihrem Leben besser oder leichter gehen
könnte, es allerdings im Moment nicht allein schaffen und sich Hilfe holen.
So verschieden und individuell die Pro blemfelder Ihrer Coachingklienten sind: Gibt es dennoch einen gemeinsamen Nenner? EVA-SOPHIE BRUCKNER: Es geht fast immer um die diffuse Angst zu versagen und die Frage, ob man gut genug ist. Die Ursachen dieser Unsicherheiten indes sind unterschiedlich. HERBERT BAUER: In vielen Fällen sind wir mit einer momentanen Überforderung des Klienten konfrontiert. Eine Situation ist nicht „normal“, geht also über die Norm hinaus, und es braucht besondere Reaktionen, um das Problem zu lösen. Es geht folglich immer auch ein Stück weit um Veränderung – um eine Änderung der Denkrichtung, eine Änderung des eigenen Verhaltens oder des Blickwinkels, für die man sich Hilfe von außen sucht. KARIN BAUER: Klienten kommen zu uns mit ihren eigenen Denkansätzen. Unsere Aufgabe sehe ich darin, ihnen dort, wo sie selbst nicht weiterkommen, neue Perspektiven zu eröffnen. Wir gehen von drei verschiedenen Denkebenen aus: jene der Zerstörung, der Erhaltung und der Schöpfung. Hat jemand eine Idee oder Vision, kann man dieser auf drei Arten begegnen: Man kann sie im Sinne der Zerstörung von Anfang an zunichte machen (Das ist eine blöde Idee, vergiss es!), man kann ihr im Sinne des Erhaltens mit Skepsis gegenüberstehen und dann alles beim Alten lassen (Das haben wir noch nie so gemacht!) oder sie im besten Fall im Sinne der Schöpfung annehmen und offen für Neues sein. Sich diese Denkmuster bewusst zu machen, hilft unter anderem bei der Entscheidungsfindung … oder auch der Mitarbeiterführung. Aufgeschlossen sein für Neues, frei werden im Denken, offen und ehrlich kommunizieren – das ist es, was wir in unseren Coachings mitgeben wollen. INGE PRENNSCHÜTZ-TRENCK: Häufig erfährt man als Kind und im Laufe des Erwachsenwerdens nicht ausreichend Anerkennung für das, was man tut, und für das, was man ist. So ist es nicht verwunderlich, dass es vielen Menschen an Selbstwert fehlt, auch wenn es zunächst nicht den Anschein hat. Nach wenigen Coachingstunden sind Blockaden behoben und Dinge gelingen leichter. PR
KRAFTING AKADEMIE Haller Straße 133 6020 Innsbruck www.kraftingakademie.at • Coaching • Mediation • Akademie
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BRANDNAMIC
Die Brandnamic-Geschäftsführer Hannes Gasser, Michael Oberhofer und Matthias Prader
ZUKUNFT MITGESTALTEN Der Brandnamic Campus liegt mitten im Grünen, wenige Fahrtminuten oberhalb von Brixen. Nahezu organisch fügt sich der elegant-funktionale Bau des bedeutenden Südtiroler Architekten Othmar Barth in die weitläufige Landschaft. Wer den Hauptsitz der erfolgreichen Marketingagentur betritt, merkt schnell: Der von den Geschäftsführern als Denkwerkstatt verstandene Komplex ist tatsächlich mehr als ein herkömmlicher Arbeitsplatz.
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reativitätszentrale, Inspirationsquelle und (Er)lebensraum – ein zu kühner Gedanke für das kleine Südtirol? Für die drei Jungunternehmer Hannes Gasser, Michael Oberhofer und Matthias Prader mitnichten, wissen sie doch, dass es gerade in Zeiten des Umschwungs mutiger Visionen bedarf. Vor rund einem Jahr wurde der zweite große Umbau des Brandnamic Campus innerhalb von zwei Jahren unter der Federführung von Philipp Nösslinger, Architekt bei G22 Projekts aus Lana, abgeschlossen: Die beiden ursprünglichen Ebenen wurden um eine dritte ergänzt, zahlreiche Raumeinheiten und Open Spaces kamen hinzu. Die wachstumsbedingte Erweiterung stellte das Ziel, einen kompromisslos zeitgemäßen Arbeitsplatz zu schaffen, in den Mittelpunkt. Sorgten zuvor bereits ein Agenturrestaurant, ein hauseigenes Gym, eine Bibliothek, Ruheund Spielräume sowie familienfreundliche Maßnahmen für eine gelungene Work-Life-Balance, können die Mitarbeiter der Brandnamic GmbH seither auf zusätzliche Angebote zurückgreifen.
Das kubische Auditorium mit Ausblick auf die Berglandschaft und die Brandnamic Academy dienen dabei der Wissensvermittlung, einem zentralen Schwerpunkt der Unternehmensstrategie. Die eleganten Campus Suites schaffen Wohnraum für Neuankömmlinge und Besucher, Friseurstudio und Massageraum sorgen für Entspannung und vereinfachte Zeitplanung, Meeting Points fördern eine individuelle Meetingkultur. Entstanden ist ein lichtes, großräumiges, durchdachtes Milieu, das inspirieren, Zugehörigkeit vermitteln, professionelle und persönliche Weiterentwicklung fördern und nicht zuletzt qualifizierte Mitarbeiter anziehen will.
RISIKO UND ZUVERSICHT
Eine solche Großinvestition mitten in der Zeit einer weltweiten Pandemie ist ein Wagnis. „Natürlich haben wir uns diese Entscheidung nicht leicht gemacht“, so Michael Oberhofer. „Wir tragen schließlich die Verantwortung für viele Menschen. Investieren bedeutet aber, in Vorleistung zu gehen, um in der Folge einen – nicht nur finanziellen – Gewinn für alle zu erzielen. Es heißt
nicht, sich blind ins Risiko zu stürzen und darauf zu hoffen, dass es schon gutgehen wird. Wer sich zu einer Investition entscheidet, ist zuversichtlich, dass sich die Branche in eine positive Richtung entwickeln wird. Vor allem aber drückt es den Willen aus, Zukunft aktiv mitzugestalten, damit sie so wird, wie man sie sich wünscht.“ Geht es also auch um den Beitrag zu einer nachhaltigeren Zukunft? Hannes Gasser bejaht dies, präzisiert aber, dass Nachhaltigkeit nicht nur den sorgfältigen Umgang mit natürlichen Ressourcen bedeutet, sondern auf alles bezogen werden muss, was langfristig Wirkung hat. Um die Vergangenheit und noch viel mehr die Zukunft konkret zu visualisieren, hat Brandnamic im vergangenen Jahr das erste Mal einen eigenen Nachhaltigkeitsbericht erstellt, der ab sofort alle zwei Jahre erscheinen soll und dessen Startpunkt ausgerechnet die beiden Pandemiejahre 2020 und 2021 bildet. „Das war auch für uns im ersten Moment ein gedanklicher Stolperstein. Doch dann wurde uns bewusst, dass eben diese Jahre neben nie dagewesenen Herausforderungen auch die
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Chance boten, uns intensiv mit dem Thema Zukunft zu beschäftigen. Wann, wenn nicht jetzt, ist die Zeit gekommen, wichtige Fragen zu stellen. Wir fragen uns, wie unsere Antwort auf diese einschneidenden Erfahrungen aussehen kann, soll und muss“, schreiben Gasser, Oberhofer und Prader im Vorwort. Brandnamic hat sich damit erstmals ganz bewusst damit auseinandergesetzt, welche Auswirkungen das unternehmerische Tun auf die Umwelt und Stakeholder hat. Diese intensive Beschäftigung mit sich selbst wirkt sich folglich auch auf das Recruiting aus.
ERLEBNISORIENTIERT
„Wir gehören einer Generation an, die viel Zeit am Arbeitsplatz verbringt“, so Matthias Prader. „Sie leistet viel, bringt sich mit Eigen initiative ein, denkt unternehmerisch und kreativ und weiß, was sie wert ist. Diese jungen Menschen wollen sich weiterentwickeln, am Puls der Zeit bleiben.“ Dieser Leistung müsse man durch Gegenleistung
gerecht werden. Eine Generation, der – echte – Erlebnisse das Wichtigste sind, will sich mit ihrem Job identifizieren und stellt hohe Ansprüche an einen Arbeitsplatz. Dass dieser Gedanke dem Brandnamic Campus immanent ist, verdeutlicht unter anderem seine architektonische Gestaltung. Klar und linear, mit präzise gesetzten Details lässt der Campus selbst das weniger Greifbare erahnen, das, was man die Seele eines Orts nennen könnte. Ein Arbeitsplatz sei nicht mehr nur der Ort, an dem man seine täglichen Tasks abwickle, er müsse auch Inspirations- und Kraftquelle sein, meint Oberhofer. Der Gedanke dahinter ist so simpel wie effizient: Wir sind so gut wie das, was uns umgibt: „Der Brandnamic Campus ist für uns nicht mehr und nicht weniger als ein Statement. Wir wollen durch ihn agieren, nicht einfach reagieren. Dabei ist ein solches Projekt nie nur rationale Planung; man verschreibt sich ihm mit seiner ganzen Leidenschaft, schließ-
lich setzt man seine Vision in die Tat um. Und klar, das erfordert Mut. Und viel Zuversicht. Wir haben zum Glück beides.“ PR
BRANDNAMIC CAMPUS Satzlstraße 4, Pairdorf I-39042 Brixen Tel.: 0039/0472/678000 info@brandnamic.com www.brandnamic.com
Office München Pickelstraße 4, D-80637 München Tel.: 0049/89/14903573
Office Meran Luis-Zuegg-Str. 40, I-39012 Meran Tel.: 0039/0473 492049
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SZENTRUM
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DAS WANDELBARE MULTITALENT FÜR ALLE Das SZentrum ist ein attraktiver Veranstaltungsort im Herzen der Silberstadt Schwaz. Die Eventlocation punktet vor allem in Sachen moderner Ausstattung, Wandelbarkeit und Vielseitigkeit. Die leichte Erreichbarkeit und die perfekte Verkehrsanbindung sind ein weiteres Plus des Hauses.
© ICHMACHEFOTOS.COM
SZENTRUM
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b im Meistersinger-Foyer, im Knappensaal oder im Silbersaal – der Charme des SZentrums ist einzigartig. An den Wänden des großzügigen Empfangsbereichs finden sich faszinierende Ausschnitte der weltberühmten Meistersingerfresken. Dieses rund 500 Jahre alte Juwel tritt in einen spannenden Dialog mit der modernen Architektur, die einen beeindruckenden Blick auf die Tiroler Bergwelt gewährt. Das Foyer fungiert als kommunikative Drehscheibe zwischen Hauptsaal, Seminarraum, der Tabaklounge im Obergeschoss sowie der Gastronomie. Im Knappensaal lässt es sich gut denken, denn das offene Umfeld inspiriert. Die außergewöhnliche Komposition der Fenster bietet Aussicht auf die beeindruckende Bergwelt und den Inn. Jeder Blick bringt eine andere Perspektive mit sich – und damit die Kreativität in Schwung. Der von Tageslicht durchflutete Seminarraum bietet Platz für bis zu 150* Personen und ist mit modernster Technik ausgestattet. Bei Bedarf lässt er sich durch verschiebbare Trennwandsysteme in zwei Räume für je 75* Personen teilen. Außerdem ist er als abgetrennter Bereich mit der Bar des Meistersinger-Foyers buchbar. In dieser Variante bietet er Platz für kleine Galaabende und Seminare für bis zu 170* Personen. Schimmerndes Highlight des SZentrums ist der Silbersaal. Eine High-
techbühne ermöglicht eine Vielzahl von unterschiedlichen Veranstaltungen: Theateraufführungen, Bälle, Partys, Konzerte, Lesungen, Messen oder Präsentationen. Der Silbersaal bietet Raumkapazitäten von 150* bis zu 1.200* Personen. Auf der Galerie können zusätzlich 130* Plätze geboten werden. Durch mobile Trennwände können alle Räumlichkeiten an den individuellen Wunsch des Veranstalters angepasst werden.
ETABLIERTES VERANSTALTUNGSZENTRUM
„Die Gäste sind am abwechslungsreichen Veranstaltungsprogramm interessiert und die Veranstalter loben das Service im SZentrum“, freut sich Geschäftsführer Manfred Berkmann. Besonders erfreulich ist auch das steigende Interesse der Tiroler Wirtschaft, die Räumlichkeiten zu nutzen. Zahlreiche namhafte Unternehmen schätzen das SZentrum aufgrund der perfekten Verkehrsanbindung und der optimalen Innenstadtlage. Um weiterhin Qualität und Kompetenz zu gewährleisten, sind laufende Entwicklungen ausschlaggebend, um weiterhin gleichermaßen attraktiv für Veranstalter wie
Gäste zu bleiben. Zudem sehe man es als höchste Priorität, in Sachen Dienstleistung sich ständig weiterzuentwickeln.
TOPTECHNIK IM SZENTRUM
Eine laufende Adaptierung und Anpassung der Technik ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor, um eine bestmögliche Qualität liefern zu können. Aus diesem Grund wurde in eine neue Ton/PA-Anlage von L-acoustics investiert. Modernste Komponenten bilden somit die Basis des Qualitätsstandards im Veranstaltungszentrum. Mit dieser Anschaffung befindet sich das SZentrum am neuesten Stand der Technik und kann somit den unterschiedlichsten Veranstaltungsanforderungen der Kunden gerecht werden. Diese Qualitätsverbesserung soll nun weitere internationale Veranstalter und Künstler ansprechen. Auch Hybrid-Events sowie Live-Streaming sind im SZentrum möglich. Sowohl die benötigte Technik als auch die professionelle Umsetzung kommen dabei aus einer Hand. PR
SZENTRUM SCHWAZ Tel.: 05242/6960-101 event@SZentrum.at
www.SZentrum.at
*Aufgrund der aktuellen Situation kann es bei den Personenzahlen zu Abweichungen kommen, da die COVID-Verordnungen strikt eingehalten werden. Mit gezielten Hygienemaßnahmen, einem Besucherleitsystem und einem eigenen COVID-Beauftragten wird dem Veranstalter eine bestmögliche Beratung für die Sicherheit des Veranstalters und seiner Gäste geboten.
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EINZELFALL IM BESTEN SINNE 136
Wenn was Gscheits willst, geh zum Wetscher. Als Tiroler ist einem dieser Satz durchaus nicht unbekannt. Schon seit jeher ist bei Wetscher das schöne Wohnen daheim, mittlerweile ist das Zillertaler Einrichtunghaus weit über die Grenzen hinaus zur Institution und Nummer eins im Premiumbereich geworden. Im europäischen Möbelumfeld gilt das Unternehmen dabei als Ausnahmeerscheinung. In mehrerlei Hinsicht. INTERVIEW: MARINA BERNARDI
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ie vergangenen Monate und mittlerweile Jahre haben uns die Bedeutung schönen Wohnens einmal mehr vor Augen geführt. Die Möbelbranche gilt als Profiteur dieser neuen Heimeligkeit, denn in einer Zeit, in der wir phasenweise zum Daheimsein gezwungen wurden, gewinnt ein behagliches Zuhause zusätzlich an Wert. Und Wertigkeit. Das hat auch Martin Wetscher vom gleichnamigen Einrichtungshaus in Fügen beobachtet: „Die Menschen sehnen sich nach einem Ort, der sicher und authentisch ist, weg von der digitalen Welt, hin zum Echten und Wahrhaftigen; nach einem Rückzugsort mit optischer und haptischer Qualität, in dem man sich wiederfindet, sich fallen lassen und einfach man selbst sein kann.“ Die Pandemie hat auch Wetscher einen Turbo beschert, der Grundstein für den Erfolg wurde indes schon weit früher gelegt. Von nichts kommt nichts – auch nicht in boomenden Branchen. Der Möbeleinzelhandel folgt in Österreich im Allgemeinen und in Tirol im Speziellen ganz eigenen Regeln. Nach Deutschland ist Österreich europaweit gesehen jener Markt, in dem am meisten Geld für Möbel ausgegeben wird. Zugleich ist der hiesige Möbelhandel der am stärksten konzentrierte in Europa. Neben Ikea, das gewissermaßen eine eigene Kategorie des Möbelhandels definiert, gibt es Großflächenhändler wie Lutz und Kika/Leiner sowie Premiumhändler renommierter Marken, ähnlich der Mode- und Autobranche. Wetscher genießt in diesem Umfeld eine absolute Ausnahmestellung.
Die Wetscher Wohngalerien sind eingeteilt in verschieden inszenierte Wohnwelten. Wetscher New Classic steht für ein zeitlos-elegantes Wohngefühl.
„Es gibt im deutschsprachigen Raum niemanden, der im Bereich der Premiummarken größere Umsätze erzielt als wir – und das an einem Standort, der rein rechnerisch nur über ein sehr kleines Einzugsgebiet verfügt“, so Martin Wetscher. Vergleichbare Unternehmen sitzen in Berlin, München oder Hamburg. Nicht in einer Region wie dem Zillertal. Das erregt auch die Aufmerksamkeit des internationalen Mitbewerbs.
So geht Wohnen: Wetscher hat sich über die Jahre von einem Möbelhaus hin zum ganzheitlichen Raumgestalter entwickelt und kreiert Wohnwelten, die bis ins Detail zu ihren Bewohnern passen.
In Tirol wird der Name Wetscher gemeinhin als selbstverständlich erachtet, weil das Einrichtungshaus schon immer dagewesen zu sein scheint. Tatsächlich hat Franz Wetscher seinen Handwerksbetrieb bereits 1912 gegründet, 1926 übersiedelte die Tischlerei durch den Kauf einer stillgelegten Brauerei an den heutigen Standort an der Bundesstraße in Fügen. Über die Grenzen hinaus ist die Wahrnehmung eine andere, die als betriebswirtschaftliches Phänomen nämlich. Martin Wetscher: „Wetscher hat unter den Tirolern einen gewissen Grad an Selbstverständlichkeit erreicht. Rede ich mit internationalen Branchenkollegen, fragen sich viele, wie ein Unternehmen wie das unsere überhaupt bestehen kann. Laut Lehrbuch dürfte es uns eigentlich nicht mehr geben.“ Ein Gespräch über Erfolg in unsicheren Zeiten.
In betriebswirtschaftlicher Hinsicht gilt Wetscher als Besonderheit. Ihre Umsätze als Einzelhändler und Familienbetrieb bewegen sich in Sphären der ganz Großen. Und das mit Sitz im Zillertal. Wie kommt’s? MARTIN WETSCHER: Es stimmt, wir gelten in der Branche europaweit tatsächlich als eine Art Kuriosum. Meines Wissens gibt es in Österreich neben uns nur mehr zwei Unternehmen, die in Familienbesitz und im Einzelhandel tätig sind, die derartige Umsätze generieren. Wir sind sozusagen die Großen unter den Kleinen. Rund ein Fünftel unserer Kunden kommt aus Deutschland, viele davon aus Bayern, die ein derartiges Konzept, wie wir es bieten, nicht kennen. Ein Angebot in dieser Größe und Fülle gibt es dort nicht. Premiumhändler sind in der Regel in der Quadratmeterzahl reduziert, exklusiv und sehr ausgewählt. Große Marken haben meist kleine Flächen. Bei uns ist das anders. Bei uns finden Kunden auf insgesamt 8.000 Quadratmetern eine enorme Vielfalt. Über die Jahrzehnte konnten wir uns auch bei den Lieferanten ein gutes Renommee aufbauen. Wir gelten als verlässlicher Partner, der den Stil und die Idee hinter den Marken versteht und verkaufen kann. Wetscher hat sich über die Jahre von einem Möbelhaus mit besonderen Marken in Richtung Raumgestalter entwickelt. Wir haben uns über die Zeit völlig neu positioniert. In den letzten zehn Jahren sind wir quasi zu einem Innenarchitekturbüro mit angeschlossener Möbelausstellung geworden und dieser Dreiklang aus Interior Design, eigener Tischlerei und hochwertigen Premiummarken macht uns besonders. Vor allem die Wetscher Werkstätten haben einen enormen Wandel erfahren – E C O. N OVA :
© GABRIELE BÜCHELMEIER
© GABRIELE BÜCHELMEIER
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Der Trend zum Draußen-Zuhause ist ungebrochen. Immer öfter verschmelzen das Drinnen und Draußen zu einem homogenen Ganzen.
von der kleinen Tischlerei hin zur größten und modernsten Tirols. Sie bieten nicht nur ein perfektes Arbeitsumfeld für kreative Mitarbeiter, sie sind auch die Voraussetzung dafür, dass wir unsere internationalen Designermarken durch einen maßgeschneiderten Service ergänzen und damit höchst individuelle Wohnwelten schaffen können.
War diese Entwicklung so geplant oder hat sie sich aus äußeren Umständen ergeben? Das war durchaus so geplant. Das strategische Denken eint uns innerhalb der Familie. Wir denken ständig darüber nach, was sein wird. Wir haben uns also gefragt, ob wir als familiengeführtes Unternehmen eine Chance gegen all die Möbelketten haben oder ob wir uns noch mehr auf unsere Stärken konzentrieren. Wetscher entstand aus einem Handwerksbetrieb, unser Zugang zu Möbeln war also generell ein anderer. Unsere Geschäftsidee war stets geprägt vom Stolz auf das eigene Werkstück, unser Qualitätsanspruch ist hoch. Diesem Anspruch müssen auch die Marken entsprechen, die wir verkaufen. Mein Vater hat eine Kunstakademie besucht und damit eine völlig neue Richtung ins Unternehmen gebracht. Ist die Innenarchitektur früher eher „mitgelaufen“, so wurde sie sukzessive zu einem fixen Standbein. Als die großen Möbelhändler begonnen haben, sich in unerbittlichen Flächen- und Preiskämpfen zu matchen, sind viele Mittelständler verschwunden, weil der Druck zu groß wurde. Wir haben das Thema Wohnen nie auf den Preis oder Rabatte reduziert, sondern schon immer ganzheitlicher gesehen. So konnten wir uns am Markt behaupten. Was bedeutet für Sie schönes Wohnen? Unsere Idee von schönem Wohnen ist bestimmt von einem Stil, den der Bewohner als Abbild seiner selbst prägt. Es geht ums Wohlfühlen, um wertige Materialien, das Zusammenspiel aus Formen und Farben, um Qualität, präzise Verarbeitung und Funktionalität und einen Gegenentwurf zur Schnelllebigkeit und Digitalisierung. Wir schaffen eine analoge Welt, in der man guten Gewissens die Füße hochlagern kann. Die Pandemie hat den Trend zum hochwertigen, stil- und wertvollen Zuhause zusätzlich verstärkt und durch die derzeitigen geo-
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Martin Wetscher und seine Mitarbeiter im direkten Austausch mit Alessandro Minotti
Berufsalltag zu schlagen. Junge Leute, die neu ins Berufsleben einsteigen, werden gleich zu Beginn von einer enormen Leistungslawine überrollt. Wir versuchen, sie aktiv in ihrem beruflichen Alltag fachlich wie menschlich-psychologisch zu begleiten und zu unterstützen. Das Programm dauert 15 Monate, in denen zwar schon im Unternehmen mitgearbeitet wird, wo wir die jungen Leute aber immer wieder bewusst herausholen und sie abseits davon weiterbilden.
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Sie konnten mit Wetscher im vergangenen Jahr einen abermaligen Umsatzzuwachs erzielen und das ausgehend von einem bereits hohen Niveau. Vor zwei Jahren haben Sie mit WetscherMAX ein neues Konzept lanciert, das die digitale mit der analogen Welt verbindet. Lief es hier ähnlich erfolgreich? Ja, auch mit WetscherMAX konnten wir politischen Umstände und die hohe Inflation haben noch wirtschaftlich deutlich zulegen, wobei uns vor allem während mehr Leute verstanden, dass eine Investition in schönes der verordneten Schließzeiten der Onlineshop zugute kam. Wohnen eine Investition in Nachhaltigkeit und letztlich in Trotz der Digitalangebote ist uns aber auch bei Wetschersich selbst ist. Das ist das Gegenteil von Oberflächlichkeit, MAX der direkte Kundenkontakt Flüchtigkeit, Fast Fashion und der wichtig. Wir möchten dort das Begeistlosen Verbraucherwelt. Unsere „Ich hoffe, dass ratungskonzept fortsetzen und nicht Aufgabe ist es, die Bedürfnisse under Erfolg uns hold einfach Möbel verkaufen. Deshalb serer Kunden zu erfassen und ihnen richtet sich der Onlineshop an den Dinge zu zeigen, von denen sie selbst bleibt und die Leute regionalen Markt, es ist nicht unsere vielleicht noch gar nicht wussten, weiterhin erkennen, Intention, Sofas nach Norddeutschdass sie ihnen gefallen. Wir möchdass eine Investition land zu liefern. Die Frage wird sein, ten nicht Möbel um des Verkaufens in den eigenen wie es uns gelingt, junge Leute dazu willen verkaufen, sondern unseren zu motivieren, in einen stationären Kunden einen echten Mehrwert bieWohnraum eine Laden zu kommen. Hier geht es um ten und Wohnräume schaffen, die langanhaltende und Entertainment und um soziale Invon Dauer sind. sinnvolle ist.“ teraktion. Wenn ein Kunde zu uns MARTIN WETSCHER kommt, muss etwas passieren, es Diese intensive Beschäftigung mit muss ihm etwas geboten werden, dem Kunden braucht Zeit und in dem er einen Mehrwert für sich erkennt. Der digitale Asentsprechende Mitarbeiter. Vor allem Letztere sind pekt von WetscherMAX komplettiert das Gesamterlebnis. aktuell rar. Wie gehen Sie damit um? In der Tat fehlt es aktuell an allen Ecken und Enden – nicht nur an FachkräfWohin soll die Wetscher-Reise in Zukunft gehen? Wir ten, sondern an quasi allem. Vom Lehrling bis zum Innenwollen uns zu einer Art Lifestylezentrum entwickeln. Dafür architekten. Mit der Mitarbeiter-Problematik haben wir versuchen wir, entsprechende Partner zu finden – Anbieter uns indes schon vor Corona beschäftigt, weil es absehbar von hochwertigen Böden, Öfen oder schönen Pflanzen zum war, dass es schwierig werden würde. Deshalb haben wir Beispiel. Vor allem aber möchten wir wieder vermehrt zu einen unternehmerischen Fokus bewusst auf die MitarbeiEvents laden, zu Kochabenden, Möbelpräsentationen mit ter gelegt. Die Innenarchitektur ist ein gestalterisch-kreDesignern, gerne auch zu Autopräsentationen, Zigarrenatives, wandelbares Feld, ein unglaublich erfüllender und lounges oder Immobilienabenden – alles, was den hedoauch begehrter Beruf mit vielen Facetten. In unserem Haus nistischen Lifestyle prägt, ist uns willkommen. Wir haben bieten wir eine breite Palette an Aufgaben und eine ebenso reichlich Fläche zur Verfügung, die sich entsprechend beinnovative wie produktive Atmosphäre, in der sich unsespielen lässt. Beim Wohnen selbst wird es weiterhin verre Mitarbeiter wohl fühlen und entwickeln können. Wir mehrt um Qualität und Wertigkeit gehen und dass man haben unter anderem einen neuen Mitarbeiterraum auf künftig noch verstärkter die Außenräume mitdenkt. Wir der Dachterrasse sowie moderne, helle Büros geschaffen haben kürzlich unseren Rooftop-Pavillon eröffnet, auf dem und ein eigenes Mitarbeiterhaus, in dem Mitarbeiter, die wir zeigen wollen, welche Möglichkeiten sich heutzutage von weiter weg kommen, wohnen können. Außerdem sind für den Außenbereich bieten. Fast alle renommierten Marwir in diesem Jahr mit einer Meisterklasse für angewandte ken haben heute eigene Outdoorprogramme im Sortiment. Innenarchitektur gestartet. Dabei handelt es sich um ein Der Trend, es sich auch draußen schön zu machen, bleibt spezielles Programm, mit dem wir versuchen, die Brücke ungebrochen. zwischen Ausbildungsstätte – Schule oder Universität – und
DER NEUE RANGE ROVER SPORT
NEXT LEVEL
Der neue Range Rover Sport hat alles, was Sie brauchen. Und sogar noch mehr – um selbst außergewöhnliche Situationen zu bestehen. Dazu gehört auch eine Weltneuheit: Adaptive Off-Road Cruise Control. Es erkennt das Terrain und passt die Geschwindigkeit an, um die Traktionskontrolle zu optimieren. Adaptive Dynamics hingegen minimiert unerwünschte Karosseriebewegungen, indem es das Fahrzeug bis zu 500 Mal pro Sekunde kontrolliert und korrigiert. Für Ihren maximalen Fahrkomfort. Überall und jederzeit. Kraftstoffverbrauch komb. in l/100 km: 11,7–0,8; CO₂-Emissionen komb. in g/km: 266–18, Stromverbrauch (komb. gewichtet): 29,7–28,1 kWh/100 km nach WLTP. Weitere Informationen unter www.autoverbrauch.at. Symbolfoto. Autowelt Innsbruck Denzel & Unterberger GmbH & Co.KG Griesauweg 28, Tel.: +43 512 33 23-0 E-Mail: info@denzel-unterberger.cc
Autowelt Strass Unterberger Automobile GmbH & Co.KG II Bundesstraße 109, Tel.: +43 5244 6100-0 E-Mail: info.strass@unterberger.cc
Autowelt Telfs Denzel & Unterberger GmbH & Co.KG Wildauweg 1, Tel.: +43 5262 66766-0 E-Mail: info.telfs@unterberger.cc
Autowelt Kufstein Unterberger Automobile GmbH & Co.KG II Haspingerstraße 12, Tel.: +43 5372 61060-0 E-Mail: autohaus@unterberger.cc
FAMILIENSACHE Familienbetriebe werden besonders stark mit Begriffen wie höhere Jobsicherheit, bessere Vermittlung des Gemeinschaftsgefühls und Kommunikation auf Augenhöhe assoziiert. Das zeigt die Studie „Arbeiten in Familienbetrieben“, die von Marketagent im Auftrag der Personalvermittlungsagentur Seher + Partner durchgeführt wurde.
63 %
verbinden Familienbetriebe mit einem starken WIR-Gefühl. Die DuKultur, die Nähe zu Kollegen und den Eigentümern schaffen ein Gefühl der Zugehörigkeit.
43 %
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finden, dass in Familienunternehmen die Entscheidungsprozesse schnell fallen. 41 % empfinden die Abläufe als strukturiert.
47 %
assoziieren Familienunternehmen jeweils mit einer geringeren Mitarbeiterfluktuation sowie einer hohen Jobsicherheit.
28 %
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verorten in Familienunternehmen flexible Arbeitszeitmodelle, fast genauso viele Befragte sehen das umgekehrt.
sehen in Familienbetrieben gute Weiterbildungsmöglichkeiten sowie gute Aufstiegschancen, etwas weniger als die Hälfte der Befragten sieht hier Verbesserungspotenzial.
22 %
der Befragten verbinden Familienunternehmen mit einem hohen Grad an Digitalisierung. Fast die Hälfte halten Familienunternehmen in diesem Bereich indes für wenig fachkundig.
Quelle: Seher + Partner, Linz. Erhebungszeitraum: April 2022. Anzahl der befragten Personen: 500
37 %
verbinden Familienbetriebe mit flachen Hierarchien, etwa ebenso viele das Gegenteil.
WMF
KAFFEEGENUSS VOM FEINSTEN Seit 100 Jahren bietet WMF Professional hochwertige Kaffeemaschinen für Gastronomie, Büros und große Firmen. Dabei ist der Kaffee individuell auf den Gaumen eines jeden Kaffeeliebhabers angepasst. Was alle professionellen WMFKaffeemaschinen gemeinsam haben: Qualität, Langlebigkeit, Design. TEXT: ÜMMÜ YÜKSEK
Markus Ferrigato, Geschäftsführer bei WMF Professional
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eit dem 19. Jahrhundert war Wien DIE Kaffeehaus-Stadt. Schnell breitete sich das Kaffeehaus nicht nur in Wien, sondern in ganz Österreich aus. Seit jeher ist der Genuss von Kaffee ein fester Bestandteil der österreichischen Kultur. Auch heute noch findet sich Österreich unter den Top5-Ländern beim Pro-Kopf-Kaffeekonsum wieder. Außerdem ist guter Kaffee mitunter einer der Topgründe, warum viele Mitarbeiter ihr wohliges Homeoffice verlassen und wieder zurück ins Büro kehren. Umso mehr ein Grund für Unternehmen, in eine professionelle Kaffeemaschine zu investieren. WMF Professional ist auf die Bereiche von professionellen Kaffeemaschinen und hochwertiger Hotelausstattung spezialisiert und produziert dementsprechend nicht nur Kaffeemaschinen, sondern auch die Tassen, in denen selbiger serviert wird. Bei Kaffeemaschinen von WMF Professional handelt es sich um professionelle Geräte ab etwa 50 Tassen Kaffee pro Tag. Das stellt natürlich ganz andere Anforderungen an diese
Maschinen im Vergleich zum privaten Gebrauch. In erster Linie zählt hier die Verlässlichkeit der Kaffeemaschine. Außerdem muss das Gerät auf unterschiedliche Geschmacksprofile abgestimmt sein. Am Display gibt es im Vergleich zu einer herkömmlichen Maschine unzählige Auswahlfelder, anhand derer Mahlgrad, Temperatur und Flüssigkeitsmenge angepasst werden können. Vom Espresso Macchiato über den klassischen Verlängerten bis hin zur koffeinfreien Variante muss alles für jeden individuellen Kundenwunsch gewährleistet sein. WMF Professional bevorzugt entsprechend auch keine ausgewählten Röster. „Wir haben keine Präferenz, wenn es um die Kaffeebohne geht. Wichtig ist für uns die Sicherstellung des Geschmackserlebnisses beim Kunden“, betont Markus Ferrigato, Geschäftsführer bei WMF Professional. Bei der Installation der Kaffeemaschinen werden Mahlgrad und Menge so lange adjustiert, bis der Kunde den Kaffee erhält, den er möchte. „Unser Ziel ist es, das richtige Produkt abgestimmt auf die Kundenbedürfnisse anzubieten“, erklärt Ferrigato. „Das funktioniert nur über umfangreiche und kompetente Beratung.“ Während in der Hotellerie einfache Bedienbarkeit der WMF-Kaffeemaschine bevorzugt wird, gibt es darüber hinaus sehr kaffeeaffine Gastronomen, die man zu Feinheiten wie Durchflussstärke, Arten und Temperatur von Milchschaum und dessen Konsistenz berät. Im Büroumfeld sind vor allem die störungsfreie Bedienbarkeit und eine einfache Reinigung gefragt, daher wurde dafür ein simpler Reinigungszyklus entwickelt. Manche Geräte verfügen sogar über eine Autoreinigungsfunktion. Wird der Kaffee dann auch noch in einer der hochwertigen Porzellantassen von WMF serviert, erlebt der Kunde die gesamte sensorische Palette des Kaffeegenusses. Zusätzlich bietet WMF Professional eine eigene
141 Gastrolinie für Besteck. Dabei handelt es sich um eigene Kollektionen in unterschiedlichen Varianten, von versilbertem Besteck bis hin zu stylischen Farbtönen, die im PVD-Verfahren aufgebracht werden. Langlebigkeit ist bei WMF Professional ein wesentliches Thema, deshalb wird vorrangig auf klassische Sortimente gesetzt, wobei auch saisonale neue Farbtrends mitgenommen werden. Die neueste Serie im Sortiment von WMF Professional bilden hierbei Synergy und Style Lights. www.wmf-coffeemachines.com PR
TANTUM
COMPANY BUILDING MADE IN TIROL Wer beim Aufbau von Start-ups, bei innovativen Gründungsideen oder bei ertragreichen Exits (Unternehmensverkäufen) zunächst an das bekannte Silicon Valley in Übersee denkt, vermutet nicht, dass einer von Österreichs führenden Company Buildern in Tirol beheimatet ist.
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eit zehn Jahren wirkt der Tiroler Company Builder Tantum bereits in der nationalen und internationalen Startup-Szene. Bei Tantum (lat. so groß, so viel) ist der Name Programm: „Wir verstehen uns als One-Stop-Shop für Start-ups und Corporates, wir ergänzen Gründerteams mit dem fehlenden Know-how und begleiten Unternehmen durch alle Phasen, von der Idee, über die Gründung, das Wachstum bis zum Exit“, so Geschäftsführer Bernhard-Stefan Müller. Auch wenn der Start vor zehn Jahren nicht einfach gewesen sei – in Tirol sind Start-ups damals noch kein wirkliches Thema gewesen und man hat sich erst einen Namen machen müssen –, sei der Standort Tirol heute keinesfalls nachteilig, so Prokurist Hermann Schmidt: „In Tirol ist zwar die Dichte erfolgreicher Start-ups nach wie vor überschaubar, wir haben aber tolle Standortbedingungen und sind für unsere Arbeit, die uns vor allem im DACH-Raum bindet, aber auch in die USA oder die Emirate bringt, in einem geografischen Dreh- und Angelpunkt. Außerdem besuchen uns viele unserer Kunden gerne im Winter zum Skifahren oder im Sommer zum Wandern.“ Vielfach ginge es neben der Strategie auch um finanzielle Unterstützung, wenn es um die Erschließung neuer Märkte oder nachhaltiges Wachstum gehe, auf die man dank einer starken Investorengruppe und belastbarer Netzwerke im Hintergrund zurückgreifen könne, um so den Fortbestand und den erfolgreichen Ausbau der Kunden zu sichern. „Der Fokus liegt auf Start-ups mit innovativem Charakter aus verschiedenen Branchen, wie beispielsweise dem Handel. Für uns zählt vor allem das Können und die Motivation des Gründerteams, um zu entscheiden, ob wir mit einem Kunden arbeiten wollen oder nicht“, räumt Müller ein. Kunden gewinnt Tantum auch investorenseitig, was bedeutet, dass Investoren für
Tantum-Geschäftsführer Bernhard-Stefan Müller und Hermann Schmidt, Senior Partner
TANTUM Tantum begleitet unter anderem das junge Modelabel Zografski aus Innsbruck
Das Start-up Cook & Grill GmbH ist bekannt aus der TV-Show „2 Minuten 2 Millionen“
Start-ups, in die sie investiert haben, eine professionelle Begleitung und Betreuung suchen und in Tantum auch finden. Auch größere Unternehmen, sogenannte Corporates, suchen gerne die Expertise der Unternehmensbauer für Ausgründungen oder Ideen, die aus ihrem eigenen Unternehmen heraus entstehen. „Mit unserer Hilfe wird sowohl die Halbwertszeit der Start-ups, beziehungsweise deren Chance auf einen erfolgreichen Exit, wie auch die Renditeerwartung der Investoren mindestens um 100 Prozent höher als ohne uns an Bord. Bei anderen Dienstleistern entstehen oft Schnittstellenproblematiken – bei uns greift ein Zahnrad in das andere, wie bei einem Schweizer Uhrwerk. Damit ist es uns möglich, in kürzester Zeit Unternehmen marktreif zu entwickeln und rentabel zu machen“, verrät Bernhard-Stefan Müller. Tantum betreut dabei verschiedene Mandate, unter anderem für Investoren der bekannten Puls-4-Fernsehshow „2 Minuten 2 Millionen“. Derartige Mandate wären immer eine besondere Herausforderung, weiß Lukas Bürgstaller, Head of Marketing: „Wir erhalten das Mandat und starten neben der Due Diligence, also der Prüfung, ob sich unser Kunde wirklich beteiligen sollte, direkt mit dem Auf- und Umbau des Unternehmens. Im Normalfall haben wir etwa vier bis sechs Monate Zeit – im Anschluss erfolgt die Ausstrahlung und bereits am Ausstrahlungstag muss das bis dato vielleicht unfertige Produkt im Onlineshop verfügbar sein und am Tag darauf im Handel. Da ist viel Logistik dahinter.“
Das Tantum-Team, v. l.: Hermann Schmidt, Bernhard-Stefan Müller, Benjamin Nößlinger-Ties, Leonie Pfister, Sebastian Strasser, Lara Frost, Maria Neuner, Mario Foidl und Lukas Bürgstaller
„Wir begleiten Unternehmen durch alle Phasen, von der Idee über die Gründung, das Wachstum bis zum Exit.“ BERNHARD-STEFAN MÜLLER
In Fällen wie diesen ist Tantum der alleinige Ansprechpartner. Von der Produktverpackung über das Etikett bis hin zur fehlenden Grafik, dem Onlineshop, den dazu passenden Werbekampagnen auf Social Media und der Pressebegleitung bieten die Innsbrucker ihren Kunden eine Komplettlösung. Ein zehnköpfiges Team aus Experten mit den verschiedensten Hintergründen widmet sich den spannenden Herausforderungen der Start-ups jeden Tag aufs Neue und steht ihnen in jeder Situation mit den passenden Beratern zur Seite. Auch externe Experten werden projektweise immer wieder hinzugezogen. „Darüber hinaus haben wir ein Ökosystem aus Rechtsanwälten, Steuerberatern, Patentanwälten, Growth Hackern, Förderberatern, Notaren sowie sämtlichen anderen Experten, die für unsere Kunden relevant sein können, um eine vollumfängliche und erfolgreiche Begleitung sicherstellen zu können“, erklärt Hermann Schmidt. Den besten Eindruck der erfolgreichen Company Builder von Tantum hinterlassen wohl bisherige interessante Start-upStories wie die soziale Gewürzmanufaktur Cook & Grill aus Bad Goisern, die Deeptech-Innovation PatSim AI, das Fashionlabel Zografski oder die innovative Sportartikel-
marke PLUS GEAR. „In vier bis sechs Monaten ein ganzes Unternehmen zu bauen oder umzubauen, eng mit dem Gründerteam und den Investoren zu arbeiten, alles auf den Tag X, also das go live, den Moment, in dem der Onlineshop freigeschaltet wird oder das Produkt im Handel verfügbar ist, vorzubereiten, das ist mit viel Emotion und immer mit einigen Gänsehautmomenten verbunden. Aber das Gefühl, wenn du dann im Supermarkt stehst und ein Kunde ‚dein‘ Produkt, das du mit deinem Team aus Einzelbestandteilen zusammengesetzt hast, in dem so viel Hirnschmalz steckt, in den Einkaufswagen legt – das ist unbeschreiblich“, gibt Geschäftsführer Benrhard-Stefan Müller einen Einblick in die tägliche Arbeit des Company Builders. PR
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RÜCKKEHR ZUR GELDPOLITISCHEN NORMALITÄT Robert Holzmann, Gouverneur der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB), sieht die Zinswende im Gange und glaubt längerfristig an eine Normalisierung der Geldpolitik und Rückkehr zum Zwei-Prozent-Inflationsziel. Für Sparer ist das gut, für variabel verzinste Immobilienkredite weniger. Die konjunkturelle Lage wird in der Europäischen Zentralbank (EZB), dessen Rat Holzmann angehört, genau beobachtet. Nach der Verschuldung einzelner Euroländer könne sich der Leitzins jedoch nicht richten, sagt Holzmann. INTERVIEW: MARIAN KRÖLL
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ECO.NOVA: Die Zinswende steht vor der Tür. Mit wie vielen Zinsschritten rechnen Sie heuer und auf welches Niveau? ROBERT HOLZMANN: Nach den letzten und entschiedenen Schritten der US-Notenbank FED würde ich sagen, die Zinswende steht nicht mehr nur vor der Tür, sie ist bereits im Gange. Wir haben uns im EZBRat auf einen ersten Zinsschritt von 0,25 Prozent im Juli geeignet und ich könnte mir gut vorstellen, dass hier noch zwei weitere Zinsschritte dieses Jahr folgen. In welcher Höhe, wird noch zu diskutieren sein, aber wir sollten jedenfalls zu Jahresende klar die Ära der Negativzinsen hinter uns gelassen haben.
Warum agiert die EZB im Vergleich zur FED zurückhaltender, was sowohl den Zeitpunkt als voraussichtlich auch das Ausmaß von Zinserhöhungen betrifft? Die Politik der FED ist aus mehreren Gründen nur bedingt mit den jetzigen Handlungen der EZB vergleichbar. Ein wesentlicher Faktor ist sicher der unterschiedliche Konjunkturzyklus, in dem sich die USA bewegen. Hinzu kommt, dass in den USA beispielsweise die Kerninflation deutlich höher liegt als in Europa, also die Inflation ohne Einfluss der Energie- und Nahrungsmittelpreise gerechnet. Zudem sind die USA weniger vom Ukraine-Krieg betroffen und dann gäbe es noch eine ganze Reihe weiterer Faktoren.
Was ist das erklärte Ziel dieser zu erwartenden Leitzinserhöhungen? Kurzfristig sind die Leitzinserhöhungen ein wesentlicher Bestandteil eines Maßnahmen-Mix, um die Inflation wieder mittelfristig dem Zielwert von zwei Prozent anzugleichen. Längerfristig geht es hier grundsätzlich um die Normalisierung der Geldpolitik, eine Rückkehr zu einer positiven Zinsstruktur, eine Angleichung an den neutralen Zins und – ebenfalls wesentlich – einen Anreiz, wieder zu sparen.
Welche Konsequenzen aus kommenden Leitzinserhöhungen erwarten Sie für die Wirtschaft auf der einen und für die privaten Kreditnehmer auf der anderen Seite? Ich denke, dass die Wirtschaft mittlerweile diese Erhöhungen bereits erwartet und sich darauf eingestellt hat. Für private Kreditnehmer wird vor allem im Immobiliensektor entscheidend sein, ob sie einen fix oder variabel verzinsten Kredit aufgenommen haben. Ein variabel verzinster Kredit wird sich voraussichtlich verteuern.
Wie sehr achtet die EZB bei ihren inflationsdämpfenden Zinsentscheidungen auf die Konjunkturentwicklung bzw. darauf, die Konjunktur nicht abzuwürgen? Wir beobachten die konjunkturelle Lage natürlich sehr genau, glauben aber derzeit, dass die Wirtschaft sich nach der Pandemie wieder gut erholen konnte. Allerdings ist der konjunkturelle Aufschwung in manchen Branchen noch schwach oder steht erst am Anfang. Hier werden wir besonders darauf achten, wie sich die Lage entwickelt.
Ist die Berücksichtigung der konjunkturellen Lage überhaupt ein offizielles Kriterium in den Zinsentscheiden der EZB oder doch eher ein informelles? Das Mandat der EZB lautet ganz klar Sicherstellung der Preisstabilität. Danach richtet sich ihre Politik. Die konjunkturelle Lage fließt insofern ein, als diese etwas
„Wir sollten jedenfalls zu Jahresende klar die Ära der Negativzinsen hinter uns gelassen haben.“ ROBERT HOLZMANN
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„Ich gehe davon aus, dass die Sozialpartner die in Österreich vorherrschende gute Tradition verantwortungsvoller Lohnabschlüsse fortsetzen werden.“ ROBERT HOLZMANN
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allein hausgemacht sind. Halten Sie die derzeit herrschende hohe Inflation für vorübergehend oder gefestigt? Ich glaube, dass die Inflation in dieser Höhe, in der sie sich jetzt im Juli befindet, nicht von Dauer sein wird. Wir gehen davon aus, dass sie in den kommenden zwei Jahren wieder deutlich sinken wird. Das hängt mit einer voraussichtlichen Entspannung bei den Lieferketten zusammen, hängt aber auch natürlich mit den Energiepreisen zusammen. Last, but not least wird auch eine klar und glaubwürdig agierende Geldpolitik zur Preisstabilität beitragen. Bis wann erscheint Ihnen eine Rückkehr in die Nähe des Inflationsziels der EZB um die zwei Prozent realistisch? Innerhalb der nächsten zwei Jahre sollte eine Annäherung an diesen Wert möglich sein – soweit keine neuen unvorhersehbaren wirtschaftspolitischen Schocks eintreten. Sehen Sie, was die Möglichkeit einer kommenden Stagflation betrifft, Parallelen zu den 1970er-Jahren? Nein.
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„Längerfristig geht es grundsätzlich um die Normalisierung der Geldpolitik, eine Rückkehr zu einer positiven Zinsstruktur, eine Angleichung an den neutralen Zins und – ebenfalls wesentlich – einen Anreiz, wieder zu sparen.“ ROBERT HOLZMANN
zeitverzögert auf die Preisstabilität wirkt. So wirkt beispielsweise eine schwächere Konjunktur grundsätzlich preisdämpfend.
Inwieweit findet die hohe Staatsverschuldung im Euroraum, die längst die Maastricht-Kriterien zur Makulatur gemacht und durch die Pandemie weiter dynamisch gewachsen ist, bei der Festlegung des Leitzinssatzes Berücksichtigung? Zunächst glaube ich nicht, dass die Maastricht-Kriterien Makulatur sind, wie Sie das bezeichnen. Natürlich werden diese – wie im Maastricht-Vertrag vorgesehen – in Sondersituationen wie wirtschaftspolitischen Schocks diskutiert und gegebenenfalls temporär ausgesetzt, aber sie sind keineswegs überflüssig, ganz im Gegenteil. Zweitens kann und wird sich der Leitzins nicht nach der Verschuldung einzelner Länder richten. Mittlerweile wird erwartet, dass die hohe Inflation kein rasch vorübergehendes Szenario sein wird, zumal sie multikausal ist und die Ursachen nicht
Steht den Notenbanken 2022 angesichts überschuldeter Mitgliedsstaaten im Euroraum noch annähernd dasselbe Instrumentarium wie in den 1970ern zur Verfügung, um die Inflation zu bekämpfen? Ja. In den 1970ern waren eine ganze Reihe anderer Instrumente noch nicht verfügbar, über die Zentralbanken heute verfügen. Das beginnt mit Sonderprogrammen wie dem Pandemieprogramm PEPP und geht bis zu TLTRO-Programmen*). Gegen hohe Inflation steht Notenbanken das volle Instrumentarium – vor allem hinsichtlich höherer Zinsen – zur Verfügung. Hinzu kommt: Die Rahmenbedingungen haben sich seit damals entscheidend geändert – politisch wie wirtschaftlich. Sehen Sie die Gefahr einer Lohn-Preis-Spirale bzw. Preis-Lohn-Spirale? Derzeit nicht. Ich gehe davon aus, dass die Sozialpartner die in Österreich vorherrschende gute Tradition verantwortungsvoller Lohnabschlüsse fortsetzen werden.
Gegenüber dem Zeitraum vor den letzten Krisen – beginnend bei der Weltwirtschaftskrise 2008 – hat sich die Zentralbankgeldmenge im Euroraum absolut beinahe versiebenfacht und relativ zur Wirtschaftsleistung immer noch fast versechsfacht. Das ist hauptsächlich dem Kauf von Staatsanleihen durch die EZB im Rahmen diverser Programme geschuldet. Kann es überhaupt eine Abkehr von dieser Politik des billigen Geldes geben, ohne schwere ökonomische Kollateralschäden zu verursachen? Ich bin hier zuversichtlich. Es liegt im Wesen der geldpolitischen Aktionen von Zentralbanken, dass die Bilanzsummen steigen und dann wieder sinken. Ohne diesen Spielraum könnten Notenbanken nicht tätig werden. Es ist richtig, dass die Bilanzen der gro-
„Ein variabel verzinster Kredit wird sich voraussichtlich verteuern.“
© THOMAS SCHROTT
eco.expertentipp
ROBERT HOLZMANN
ßen Zentralbanken in den vergangenen Jahren stark angewachsen sind, das hängt auch und vor allem mit der Unterstützung der Pandemiebekämpfung zusammen. Mittlerweile hat sich die Wirtschaft wieder erholt, die konjunkturellen Aussichten sind in vielen Branchen durchaus gut und es geht jetzt darum, die Konsolidierung einzuleiten. Diese sollte auch ohne ökonomische Kollateralschäden gelingen. Steht am Ende einer Rückkehr zur geldpolitischen Normalität in der Eurozone eine Transferunion? Das glaube ich nicht und das würde – nicht nur in meinen Augen – einen Widerspruch zu einer „Rückkehr zur geldpolitischen Normalität“ darstellen.
Kann es gelingen, die Inflation einzudämmen, ohne dabei die Wirtschaft auf Talfahrt zu schicken? Ja, wenn entschieden genug gehandelt wird. Ich denke, wir sind hier auf einem guten Weg. Wie stehen Sie zum Thema Digitale Zentralbankwährungen (CBDC)? Wir haben hier in der EZB eine Untersuchungsphase eingeleitet und sehen uns ganz genau an, was so eine Digitale Zentralbankwährung oder Central Bank Digital Currency (CBDC) können müsste und unter welchen Bedingungen eine Einführung einer derartigen Währung Sinn machen würde. Danach werden wir uns entscheiden, ob wir in eine Realisierungsphase eintreten. Generell gilt, dass vor allem die Privatsphäre und die Sicherheit jedes einzelnen Nutzers einer solchen Währung gewährleistet sein müssen. *) PPEP = Pandemic Emergency Purchase Programme: Beim so genannten Pandemie-Notfallankaufprogramm handelt es sich um ein zeitlich befristetes Ankaufprogramm für Anleihen öffentlicher und privater Schuldner. Die EZB erwirbt also Anteile an Unternehmen oder Regierungen und verhilft ihnen somit günstig zu Finanzmitteln. TLTRO = Targeted longer-term refinancing operations: Bei längerfristigen Refinanzierungsgeschäften handelt es sich im Bankenwesen um eine Art geldpolitische Transaktion der EZB, um günstige Kreditbedingungen zu erhalten. Vereinfacht gesagt, können sich Banken bei der EZB zu äußerst günstigen Konditionen Geld leihen, um dieses als Kredit an ihre Kunden weiterzugeben.
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WIRTSCHAFTSKAMMER TIROL
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STABILITÄTSFAKTOR Nach einem herausfordernden 2020 konnte der heimische Bankensektor im vergangenen Jahr ein deutliches Wachstum verzeichnen. Das macht ihn zu einem stabilen Partner der heimischen Unternehmen. Durch das rasche Handeln der Banken bei der Kreditvergabe, im Fördermanagement sowie durch Stundungsvereinbarungen konnten viele Insolvenzen abgewendet werden.
B
anken fungieren vor allem in Krisen oft als Stabilisator. So auch in den vergangenen Pandemiejahren. Die heimischen Banken und Versicherungen haben einen hohen Anteil am Funktionieren der Wirtschaft, indem sie die Finanzstabilität im Land wahren sowie ihre Kunden mit Krediten und Stundungen oder bei der Abwicklung von Förderungen unterstützen. Die Tiroler Banken nahmen dabei eine Son-
derstellung ein, indem Kredite bereits bei der Zusage von Coronahilfen gewährt wurden. Damit konnte Unternehmen rasch mit frischem Geld versorgt werden. Über eine eigens eingerichtete Beschwerdestelle half die Wirtschaftskammer Tirol außerdem rund 50 Beschwerdestellern bei ihren Anliegen. „Die Tiroler Banken waren in der Pandemie ein verlässlicher Partner der Tiroler Unternehmen“, so Dr. Hans Unterdorfer, Obmann
der Sparte Bank und Versicherungen in der Wirtschaftskammer Tirol. Nach Abflauen der Pandemie sieht sich der Bankensektor nun neuen Herausforderungen gegenüber. Wir haben mit Unterdorfer darüber gesprochen.
ECO.NOVA: Es steht zu erwarten, dass die
Europäische Zentralbank/EZB heuer beim Leitzins gleich mehrere Zinsschritte vornehmen und die Zeit der Negativzin-
WIRTSCHAFTSKAMMER TIROL
© DIE FOTOGRAFEN
quote. Banken haben und mussten schon bisher genau prüfen, welcher Kunde einen Kredit bekommt. Und gemeinsam mit dem Kunden hat die Bank Lösungen gefunden und Wohnimmobilien finanziert. Und im Bereich der (Wohn-)Immobilien hat es in der Vergangenheit kaum Kreditausfälle gegeben. Für die Tiroler Bevölkerung wurden vorwiegend Kredite zur Wohnraumschaffung zur eigenen Verwendung vergeben.
„Die heimische Wirtschaft hat sich als bemerkenswert robust und krisenresistent gezeigt. Die Tiroler Banken waren in der Pandemiezeit dabei ein verlässlicher Partner der Tiroler Unternehmen.“ HANS UNTERDORFER
sen beenden wird. Wie werden sich diese Zinserhöhungen auf die Tiroler Bankenlandschaft auswirken? HANS UNTERDORFER: Die EZB hat am 9. Juni angekündigt, das Pandemie-Notfallankaufprogramm (APP) zu beenden. Es ist außerdem beabsichtigt – so die Ankündigung der EZB –, im Juli die Leitzinsen um 0,25 Prozent und im September noch einmal anzuheben. Unmittelbar wird das keine großen Auswirkungen haben, weil das Zinsniveau immer noch sehr niedrig ist. Halten Sie diese Maßnahmen angesichts der sehr hohen Inflation für geboten? Das ist eine geldpolitische Entscheidung, die EZB hat im Vergleich zur Fed auch in den vergangenen Jahren, in denen wir eine niedrige Inflation hatten, lange nicht reagiert.
Erwarten Sie, dass die Zeit des billigen Geldes vorerst vorbei ist? Eine Niedrigzins periode mit teilweisen Negativzinsen – das war früher undenkbar. Auf Dauer sind Negativzinsen nicht gesund. Wie wird sich ein höherer Leitzins auf die Sparzinsen auswirken? Die Entwicklung der Sparzinsen hängt mit dem Leitzins zusammen. Wenn Realzinsen steigen, bedeutet das nicht, dass der Realzins – Nominalzins abzüglich Inflation – positiv ist. Das heißt, auch bei steigenden Leit- und in der Folge Sparzinsen verlieren die Sparer aufgrund der derzeit hohen Inflation Geld. Eine positive Rendite für den Sparer und ein Vermögensaufbau sind nur durch langfristige Veranlagungen zu erreichen.
Welche Auswirkungen erwarten Sie durch die kommenden Zinserhöhungen für die Konjunktur? Steigende Zinsen wirken dämpfend auf die Konjunktur und auf die Investitionsfreude. In Krisenzeiten – wie wir sie derzeit mit steigenden Energiepreisen oder Lieferkettenproblemen sehen – überlegen Unternehmen umso genauer, ob und welche Investitionen getätigt werden. Trotzdem hat sich die heimische Wirtschaft als bemerkenswert robust und krisenresistent gezeigt.
Die Coronapandemie hat viele Unternehmen finanziell stark gefordert. Könnten steigende Kreditzinsen in mehr notleidenden Krediten münden? Die Tiroler Unternehmen sind auch aufgrund der zur Verfügung stehenden Unterstützungsinstrumente und der guten letzten Sommer- und Wintersaison gut durch die Krise gekommen. Steigende Finanzierungskosten lassen auch eine höhere Anzahl an notleidenden Krediten erwarten, obwohl wir das jetzt noch nicht sehen. Die Tiroler Banken sind jedoch gut aufgestellt. Insofern hätte dies noch keine signifikanten Auswirkungen. Wohn- bzw. Immobilienkredite sollen zukünftig einen höheren Eigenmittelanteil voraussetzen, der Schuldendienst prozentuell gedeckelt, ebenso wie die maximale Laufzeit. Wie bewerten Sie die neuen Regeln? In der Verordnung sind zwar nicht explizit 20 Prozent Eigenmittel vorgesehen, aber implizit über die Beleihungs-
Erwarten Tirols Banken dadurch merkliche negative Auswirkungen auf das Kreditvolumen? Gerade für junge Tiroler und junge Familien ist es in Tirol aufgrund der hohen Lebenshaltungskosten schon heute schwierig, die notwendigen Eigenmittel für eine Finanzierung anzusparen. Die Immobilienpreise werden aufgrund der geplanten Regelungen nicht billiger werden, sie schränken allerdings den Spielraum der Banken ein, gemeinsam Lösungen mit den Kunden zu finden. Für die Tiroler Mittelschicht wird es noch schwieriger, sich Wohneigentum zu schaffen. Die Tiroler Banken haben darauf hingewiesen, dass die Immobilienpreise in Tirol nicht mit der Situation in Ostösterreich zu vergleichen sind. Die neuen Kriterien sind politisch gewollt und die Banken müssen die Verordnung und die Kriterien entsprechend einhalten und anwenden. Wir stehen vor einer fast beispiellosen Gleichzeitigkeit globaler und regionaler Krisen und Herausforderungen. Steht uns im „Westen“ ein Wohlstandsverlust bevor? Der Staat kann nicht für jeden alle Preisentwicklungen abfedern und übernehmen. Das heißt, langfristig werden die private Vorsorge und der Vermögensaufbau noch wichtiger. Der Staat sollte private Vorsorge nicht erschweren, sondern aus eigenem (Staats-)Interesse unterstützen. Das Halten des Wohlstandsniveaus erfordert jedenfalls neue Investitionen, um die Chancen, die sich zum Beispiel aus der Energiewende ergeben, auch voll nützen zu können und nicht auf dem bestehenden Stand stehen zu bleiben und abzuwarten. Das bedingt aber auch ein investitions- und wirtschaftsfreundliches Umfeld. PR
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FINANZ-STABIL Der Österreichische Bankensektor zeigt sich resilient und erholte sich im vergangenen Jahr deutlich. Auch Tirols Banken ziehen wieder durchwegs positive Bilanzen. Nach Abflauen des pandemischen Geschehens sieht sich die Branche jedoch erneut mit herausfordernden Zeiten konfrontiert.
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er heimische Bankensektor verzeichnete 2021 ein merkliches Wachstum. Der gesamtösterreichische Jahresgewinn belief sich auf 7,2 Milliarden Euro, der höchste Wert seit der globalen Finanzkrise. So gut der Rückblick, so deutlich trüben der Krieg in der Ukraine und dessen Auswirkungen den Ausblick. Obwohl ein Großteil des internationalen Geschäfts der österreichischen Banken innerhalb der EU verortet ist, trugen die Aktivitäten in Russland – und zu einem gewissen Grad auch jene in der Ukraine – in den vergangenen Jahren maßgeblich zu den Gewinnen des CESEE-Geschäfts (Central, Eastern and Southeastern Europe) bei. Verschiedene Maßnahmen aus der Vergangenheit haben jedoch dafür gesorgt, dass die österreichischen Banken über ausreichend Kapitalpuffer verfügen. Dadurch waren Erstrundeneffekte aufgrund des Krieges verkraftbar, wenngleich zukünftige Entwicklungen die wirtschaftlichen Aussichten der Banken dämpfen könnten. Die Kapitalausstattung der österreichischen Banken hat sich seit der globalen Finanzkrise zwar deutlich verbessert, die Kapitalquote sank im Jahr 2021 dennoch leicht. Dieser Rückgang vergrößerte Abstand zum europäischen Durchschnitt, vor Im Jahr 2021 ist das den allem bei den großen österreichischen KreditinFinanzierungsvolumen stituten. Es ist deshalb wichtig, dass die Banken der österreichischen ihre Widerstandsfähigkeit aufrechterhalten und Unternehmen sich gegen neue Risiken und Herausforderungen ausreichend Kapital wappnen. Positiv stimmt merklich gestiegen. mit dabei der von der Oesterreichischen Nationalbank Knapp die Hälfte (OeNB) kürzlich präsentierte Financial Stability der Unternehmens- Report, der dem Bankensektor generelle eine hohe finanzierung stammte Resilienz bescheinigt. Demnach blieb die Finanzin Österreich während der Pandemie gein den vergangenen stabilität wahrt, die Banken erwiesen sich außerdem als beiden Jahren aus verlässlicher Partner für Unternehmen. 2021 ist Fremdkapital, nicht das Finanzierungsvolumen der österreichischen zuletzt in Form von Unternehmen deutlich gestiegen. Knapp die Hälfte Unternehmensfinanzierung stammte dabei in Bankkrediten. der den vergangenen beiden Jahren aus Fremdkapital, nicht zuletzt in Form von Bankkrediten. Dennoch hat sich die Schuldentragfähigkeit der Unternehmen 2021 verbessert, da der Anstieg des Bruttobetriebsüberschusses die erhöhte Verschuldung kompensierte. Verschärfungen indes soll es bei privaten Finanzierungen geben. Konkret in Bezug auf Wohnimmobilien. Das Wachstum der Wohnbaukredite an private Haushalte hat sich in der Vergangenheit erkennbar beschleunigt – getragen von günstigen Finanzierungsbedingungen, der anhaltenden Nachfrage nach Wohnraum und einem dynamischen Preisauftrieb. Die Abweichung der
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ZUSAMMENSCHLUSS
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Um den aktuellen und zukünftigen Anforderungen gewachsen zu sein, haben sich die drei Raiffeisen-Regionalbanken Hopfgarten, Westendorf und Söll-Scheffau zur Raiffeisenbank Wilder Kaiser – Brixental West zusammengeschlossen. Den Vorstand bilden Johann Gossner (Mi.) als Vorsitzender, Simon Stöckl als dessen Stellvertreter (li.) und Marco Persterer. Die sechs Bankstellen in Hopfgarten, Itter, Kelchsau, Söll, Scheffau und Westendorf bleiben nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten erhalten, ebenso alle bisherigen Ansprechpartner*innen. Außerdem soll die Mitarbeiterzahl von derzeit 45 auf etwa 50 anwachsen. Das neue Geldinstitut weist eine Bilanzsumme von 450 Millionen Euro auf, das Eigenkapital wird mit 49 Millionen Euro angegeben. Insgesamt werden in der neuen Raiffeisenbank 15.000 Kund*innen, 370 Millionen Euro an Kundeneinlagen und ein Kundengeschäftsvolumen von 810 Millionen Euro betreut. Die ausgegebene Kreditsumme liegt bei 335 Millionen Euro.
Wohnimmobilienpreise von den Fundamentalfaktoren habe sich laut OeNB verstärkt, womit Anzeichen für eine Überhitzung des Wohnimmobilienmarkts gegeben sind. Wenngleich viele Experten darin noch keine akute Gefahr sehen, erfordere die Entwicklung frühestmöglich rechtlich bindende Maßnahmen, „die aufsichtlich adressiert werden müssen“, so OeNB-Vize-Gouverneur Gottfried Haber. Österreichs Finanzmarktstabilitätsgremium (FMSG) erließ daher eine Empfehlung für die Einführung verschiedener Maßnahmen, um die Finanzstabilität auch künftig zu gewährleisten. Diese sollen einerseits potenziellen Verlusten im Bankensektor vorbeugen und andererseits Kreditnehmer vor übermäßiger Verschuldung schützen. Unter anderem empfiehlt das FMSG, eine Obergrenze für die Beleihungsquote bei Wohnimmobilienkrediten von 90 Prozent festzusetzen, was einem Mindesteigenmittelanteil von rund 20 Prozent bei Berücksichtigung der Nebenkosten entspricht, und eine maximale Kreditlaufzeit von 35 Jahren einzuführen. Wie sehr diese Maßnahmen, die geänderte Zinspolitik der Europäischen Zentralbank (siehe Seite 144) und das geopolitische Umfeld das zukünftige Geschäft beeinflussen werden, lässt sich aktuell schwer seriös voraussagen. Das vergangene Jahr jedenfalls war von einer deutlichen Erholung gegenüber 2020 geprägt, was wiederum eine solide Basis für die Zukunft legt. Auch in Tirol.
DIE GROSSEN FÜNF Die Tiroler Top-Institute – Bank für Tirol und Vorarlberg/BTV, Raiffeisen Landesbank Tirol, Hypo Tirol, Volksbank Tirol und die Tiroler Sparkasse – verzeichneten im vergangenen Jahr in fast allen Bereichen teils beachtliche Zuwächse. Vor allem die Ergebnisse vor Steuern legten beträchtlich zu, auch die Jahresüberschüsse sind deutlich angewachsen. „Die Zukunft gehört denen, die sie gestalten und Verantwortung übernehmen“, sagt BTV-Vorstandsvorsitzender Gerhard Burtscher. Waren die Banken während der Finanzkrise 2008 noch das Problem, so sind sie jetzt Teil der Lösung. Und genießen Vertrauen. Die betreuten Kundengelder etwa sind in der BTV um rund eine Milliarde Euro gestiegen. Ein kleiner Wermutstropfen sind die gesunkenen Betriebserträge – geschuldet der Beteiligung an Skigebieten und -liften, die es im vergangenen Jahr bekanntermaßen generell schwer hatten. Die Volksbank Tirol legte vor allem beim EGT (+468,9 %) sowie dem Jahresüberschuss (+2.475 %!) überdurchschnittlich stark zu und zählt mit einer Kernkapitalquote von 19,7 Prozent weiterhin zu den kapitalstärksten Banken des Landes. Das selbe Bild zeigt sich bei der Tiroler Sparkasse (EGT +297,7 % / Jahresüberschuss: +134,2 %) und auch die Hypo Tirol setzte im 120. Jahr nach ihrer Gründung kräftige Impulse und investiert als Landesbank stark in den heimischen Lebensraum. „Mit einer für soziale Projekte zweckgebundenen Anleihe investieren wir wirksam 500 Millionen Euro in den heimischen, gemeinnützigen Wohnbau“, so Vorstandsvorsitzender Johann Peter Hörtnagl. Die RLB Tirol indes konnte von einer nachgeholten Dividende der RBI profitieren. „Die besondere Ergebnissituation haben wir genützt und uns auf mögliche Nachholeffekte bei Unternehmensinsolvenzen sowie das weiterhin unsichere makroökonomische Umfeld mit zusätzlichen pauschalen Vorsorgen vorbereitet“, so Vorstandsmitglied Christoph Splechtna. Dafür hat die Bank im Jahr 2021 die pauschalen Risikovorsorgen um 16,7 Millionen auf 97,2 Millionen Euro erhöht. Von etwaigen Auswirkungen des Krieges auf die RBI-Tochterbanken in Belarus, Russland und der Ukraine ist die RLB Tirol übrigens nicht unmittelbar betroffen, da sie selbst kein operatives Geschäft in den betroffenen Regionen betreibt. Generell zeigen sich die Tiroler Banken aufgrund ihrer stark regional fokussierten Geschäftspolitik auch dann gut aufgestellt, wenn sich aus dem Krieg negative wirtschaftliche Auswirkungen auf den Finanzplatz Österreich ergeben sollten.
Das vergangene Jahr war von einer deutlichen Erholung gegenüber 2020 geprägt, was wiederum eine solide Basis für die Zukunft legt. Auch in Tirol.
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TIROLS TOP-10-BANKEN BANK
Bank für Tirol und Vorarlberg
Raiffeisen-Landesbank Tirol AG
Hypo Tirol Bank
Tiroler Sparkasse
Volksbank Tirol AG
BILANZSUMME
EGT 2021
14.265.300.000
92.500.000
10.888.700.000
31.100.000
4.521.000.000
34.600.000
8.956.900.000 3.473.300.000
Sparkasse Kufstein
2.576.200.841
Sparkasse Schwaz
Raiffeisenbank Kitzbühel – St. Johann Raiffeisen Bezirksbank Kufstein Sparkasse Imst
1.981.672.000 1.874.886.622 1.556.065.257 1.398.087.610
29.900.000 25.600.000 22.622.349 14.996.486 14.315.108 13.018.968 8.462.749
HYPO TIROL BANK Bilanzsumme
Betriebserträge*
Ergebnis vor Steuern / EGT
Jahresüberschuss
Einlagen
Ausleihungen Eigenkapital
Bilanzsumme
14.265,3 Mio. Euro
Betriebserträge
Ergebnis vor Steuern / EGT Jahresüberschuss Einlagen
Ausleihungen
296,9 Mio. Euro
+ 2,1 %
– 11,6 %
Kernkapital
1.119,1 Mio. Euro
+ 3,1 %
Mitarbeiter
1.262
1.414
Ergebnis vor Steuern / EGT
Jahresüberschuss
Einlagen
Ausleihungen Eigenkapital
Eigenmittelquote
16,7 % 13,8 %
4.521,0 Mio. Euro
Betriebserträge
Ergebnis vor Steuern / EGT
Jahresüberschuss
Ausleihungen
Eigenmittelquote Kernkapitalquote***
+ 2,7 %
+ 297,7 %
4.121,3 Mio. Euro
+ 8,4 %
+ 6,9 % + 7,1 %
16,7 %
256,6 Mio. Euro
+ 7,3 %
333
341
15,1 %
+ 90,8 %
Ergebnis vor Steuern / EGT
+ 20,4 %
24,1 Mio. Euro
+ 143,4 %
6.709,8 Mio. Euro
+ 9,8 %
+ 19,4 % + 3,5 % 17,5 %
476,7 Mio. Euro
+ 3,6 %
Mitarbeiter
470
> 400
15,5 %
+ 6,8 % + 134,2 %
Mitarbeiter
31,1 Mio. Euro
17,0 %
34,6 Mio. Euro
16,7 %
Kernkapital***
Bilanzsumme
503,1 Mio. Euro
14,5 %
26,0 Mio. Euro
274,2 Mio. Euro
+ 15,6 %
8.416,5 Mio. Euro
101,2 Mio. Euro
4.087,2 Mio. Euro
10.888,7 Mio. Euro 115,7 Mio. Euro
16,8 %
14,9 %
VOLKSBANK TIROL
Kernkapital
Kernkapitalquote
11,4 %
Bilanzsumme
RAIFFEISEN-LANDESBANK TIROL
Betriebserträge
16,2 %
+ 2,9 %
499
Eigenkapital**
– 0,6 %
+ 5,2 %
Bilanzsumme
+ 5,9 %
497
Einlagen
13,6 %
6.447,9 Mio. Euro
+ 0,4 %
Mitarbeiter
+ 2,0 %
+ 54,2 %
1.880,7 Mio. Euro
Kernkapitalquote
+ 189,7 %
+ 1,1 %
10.631,9 Mio. Euro
16,5 %
22,6 Mio. Euro
TIROLER SPARKASSE
Eigenkapital
Eigenmittelquote
+ 0,9 %
563,8 Mio. Euro
+ 71,0 %
8.476,4 Mio. Euro
+ 147,1 %
Kernkapital
92,5 Mio. Euro 81,7 Mio. Euro
29,9 Mio. Euro
127,4 Mio. Euro
584,4 Mio. Euro
Eigenmittelquote
BANK FÜR TIROL UND VORARLBERG
154
+ 2,1 %
6.316,2 Mio. Euro
Kernkapitalquote
D I E G R O S S E N F Ü N F I M D E TA I L
8.956,9 Mio. Euro
16,0 %
Betriebserträge
Jahresüberschuss Einlagen
Ausleihungen
Eigenkapital**
Eigenmittelquote
3.473,3 Mio. Euro
+ 2,3 %
25,6 Mio. Euro
+ 468,9 %
85,8 Mio. Euro
+ 7,1 %
20,6 Mio. Euro
+ 2.475,0 %
2.893,0 Mio. Euro
+ 1,7 %
2.656,5 Mio. Euro 389,6 Mio. Euro
20,9 %
+ 2,6 %
+ 4,0 % 19,6 %
Kernkapital
368,5 Mio. Euro
+ 3,4 %
Mitarbeiter
307
317
Kernkapitalquote
19,7 %
18,7 %
Verbindlichkeiten gegenüber Kunden und Kreditinstituten // AUS L EIHUNGEN: Forderungen an Kunden und Kreditinstituten // *In den Betriebserträgen wurden die GuV-Positionen Zinsüberschuss, Provisionsüberschuss, Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten, Ergebnis aus der Ausbuchung von at cost bewerteten finanziellen Vermögenswerten, Ergebnis aus Sicherungszusammenhängen und Sonstige Erträge summiert. // ** Eigenmittel // Zahlen per 31. 12. 2021 // *** hartes Kernkapital bzw. harte Kernkapitalquote
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n Tirol berät das erfahrene Team unter der Leitung von Direktorin Burgi Vrba mit höchster Kompetenz und leidenschaftlichem Engagement in sämtlichen Vermögensfragen. Modernes Wealth Management bedeutet in der Schoellerbank wesentlich mehr als reine Geldanlage, denn die Experten sind überzeugt, dass sie das persönliche Vermögen ihrer Kunden in seiner Gesamtheit verstehen müssen. Mit den breit gefächerten Services rund um die Themen Vermögensanlageberatung, Vermögensverwaltung und Wealth Planning wird den Kunden ein stark personalisiertes Angebot mit globalem Know-how und lokalem Fußabdruck geboten. Darüber hinaus ist die Schoellerbank mit fast 20 Jahren
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Die Schoellerbank, gegründet 1833, ist die führende Privatbank des Landes und konzentriert sich als Österreichs Kompetenzzentrum für Wealth Management der UniCredit auf anspruchsvolles Vermögensmanagement. Die Kunden vertrauen den Anlageexperten mittlerweile ein Vermögen von rund 13 Milliarden Euro an.
„Wir möchten unsere Kunden vertrauensvoll dabei begleiten, ihre Ziele zu erreichen, ihr Vermögen sinnstiftend und nachhaltig einzusetzen sowie über Generationen erfolgreich zu investieren“, sagt Schoellerbank-Tirol-Direktorin Burgi Vrba.
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VOLKSBANK TIROL
VOLKSBANK TIROL MIT REKORDERGEBNIS 2021 Mit einem EGT in Höhe von 25,6 Mio. Euro konnte die Volksbank Tirol im abgelaufenen Geschäftsjahr das beste Ergebnis in ihrer über 150-jährigen Firmengeschichte erzielen.
W
© TANJA CAMMERLANDER
ichtigste Ertragstreiber auf der Kundenseite waren einmal mehr die erfreulichen Entwicklungen des Finanzierungs- sowie des Wertpapiergeschäftes. Auch die im Jahr 2020 für die Folgen von Corona gebildeten Risikovorsorgen konnten großteils wieder aufgelöst werden, was sich ebenfalls sehr positiv auf das Ergebnis auswirkte.
KAPITAL - UND ERTRAGSSTARK
156
Die Eigenmittel wurden um 4 % und das harte Kernkapital um 3,1 % gesteigert. Mit Eigenmitteln in Höhe von rund 390 Mio. Euro, einer Eigenmittelquote von 20,8 % und einer Kernkapitalquote von 19,7 % zählt die Volksbank Tirol AG somit weiterhin zu den kapitalstärksten Banken des Landes. Mag. Markus Hörmann, Vorstandsvorsitzender der Volksbank Tirol AG: „Vorrangig konzentrieren wir uns mit unserer hervorragenden Kapitalausstattung und Liquiditätslage darauf, die Tiroler Wirtschaft nach Abflauen der Pandemie wieder verstärkt mit notwendigen Finanzierungen zu versorgen.“
EIN PLUS IN ALLEN BEREICHEN
Aber auch alle anderen wichtigen Finanzkennzahlen der Volksbank Tirol entwickelten sich 2021 sehr erfreulich. Das Betriebsergebnis legte um knapp 5 % zu und erreichte mit 21,1 Mio. Euro ebenfalls Rekordniveau, das Dienstleistungsgeschäft kletterte um 10,2 %, die Bilanzsumme stieg um 2,3 %, die Einlagen wuchsen um 2,6 % und die Ausleihungen erhöhten sich um 1,7 %. Beim erweiterten Geschäftsvolumen konnte ein Plus von 4,6 % verzeichnet werden. Mag. Markus Hörmann: „Dieses hervorragende Ergebnis spiegelt auch den Erfolg unserer Kund*innen
„Unser Dank gilt unseren Kund*innen und Mitarbeiter*innen – deren Vertrauen in die Volksbank Tirol zählt zu den tragenden Säulen für unseren langfristigen Geschäftserfolg.“ MAG. MARKUS HÖRMANN, VOR S TA ND S VOR S I T Z ENDER DER VOLKSBANK TIROL AG
Die Volksbank-Vorstände Mag. Markus Hörmann (li.) und Mag. Martin Holzer blicken mit Stolz auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2021 zurück.
wider, die einen regionalen Partner wie die Volksbank Tirol als kompetente Hausbank vor Ort sehr schätzen.“
FONDSGESCHÄFT BOOMT
Die Nachfrage nach Investmentfonds bricht wegen der anhaltenden Zinsflaute alle Rekorde und bescherte der Volksbank Tirol höchst erfreuliche Wachstumszahlen im vergangenen Jahr. So stieg die Anzahl an Kundendepots um 7,9 %, das verwaltete Depotvolumen um 14,5 %. Die Anzahl an Fondssparverträgen wuchs im letzten Jahr um 23,5 %, das Fondssparvolumen (netto) um 23,9 %. Volksbank-Vorstand Mag. Martin Holzer: „Diese beeindruckenden Zahlen sind für uns eine neuerliche Bestätigung, wie groß der Bedarf
„Tiroler Unternehmer*innen sind herzlich eingeladen, die aktuelle Finanzierungsoffensive der Volksbank Tirol im Jahr 2022 aktiv zu nutzen und von den derzeit günstigen Konditionen zu profitieren.“ M AG. M A R T IN HOL Z ER , VOR S TA ND VOL K S B A NK T IR OL AG
nach rentierlichen Geldanlagen im aktuellen Kapitalmarktumfeld ist und dass Fondssparen als moderne Form der Geldanlage bei der Tiroler Bevölkerung ankommt.“ „Das kräftige Wachstum bei den Fondssparplänen verdeutlicht, dass sich Fonds als Anlageinstrument bewährt haben und bei allen Kundengruppen an Beliebtheit gewinnen. Die Vorbehalte bröckeln, und die Menschen sind gegenüber Wertpapieranlagen offener“, so Holzer. Man stünde aber erst am Anfang dieser Entwicklung. „Die hohe Inflation und Zinsen nahe dem Nullpunkt werden den Trend zu Wertpapieren noch einmal beschleunigen und die Evolution des Sparens weiter voranbringen.“
FINANZIERUNGSOFFENSIVE 2022
Als Unternehmer-Bank konzentriert sich die Volksbank Tirol auf die Finanzierung der Tiroler Wirtschaft. Erfolgreiche Unternehmer*innen brauchen einen vertrauensvollen Finanzpartner, der ihnen bei ihren Investitionen zur Seite steht, die Bedürfnisse und Anliegen kennt und sie auf Augenhöhe berät. Sie benötigen eine Hausbank. Die Volksbank Tirol übernimmt diese Funktion für mehr und mehr heimische Unternehmer in allen Branchen, was auch die Wachstumszahlen belegen. Tiroler Unternehmer:innen sind herzlich eingeladen, die aktuelle Finanzierungsoffensive der Volksbank Tirol im Jahr 2022 aktiv zu nutzen und von den derzeit günstigen Konditionen zu profitieren. PR
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Mag. Johannes Haid, Vorstand, Mag. Alexander Weiß, Vorstand, und Johann Peter Hörtnagl, Vorstandsvorsitzender
158
HYPO TIROL
KRÄFTIGE IMPULSE. HÖCHSTE SICHERHEIT. WIRTSCHAFTLICHER ERFOLG. Die Tiroler Landesbank blickt im 121. Jahr nach ihrer Gründung auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück: Sie erzielte ein wirtschaftliches Ergebnis von 30 Millionen Euro, stellte 500 Millionen Euro zweckgebunden für den Lebensraum Tirol zur Verfügung und bekam Höchstnoten für Kundennähe und Veranlagungen.
D
ie Hypo Tirol agiert als Tiroler Landesbank dort, wo sie die Menschen, den Markt und die Risiken kennt. Eine Tugend, die sich in Zeiten hoher Volatilität und Komplexität als wertvoll erweist und drei Dinge im Besonderen garantiert: eine hohe Sicherheit für alle Kunden und deren Einlagen, kräftige Impulse für den Lebensund Wirtschaftsraum Tirol sowie eine starke und beständige Landesbank im Sinne ihres Eigentümers. 120 Jahre nach ihrer Gründung als Landes-Hypothekenanstalt blickt die Hypo Tirol auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück. Das wirtschaftliche Ergebnis vor Steuern lag bei 29,85 Millionen Euro, die Bilanzsumme stieg leicht auf 8,96 Milliarden Euro. Die Kernkapital- und Eigenmittelausstattung blieben mit 14,11 bzw. 16,19 Prozent konstant hoch. Darüber hinaus konnten die Ausleihungen um mehr als fünf Prozent gesteigert werden. In Zeiten hoher Komplexität garantiert die Tiroler Landesbank umfassende Unterstützung und besondere Sicherheit für alle Privatkunden, Unternehmen und Institutionen. Die Hypo Tirol agiert als Partner auf Augenhöhe überall dort, wo man die Menschen, den Markt und die Risiken kennt – nachhaltig wirtschaftlich und mit kräftigen Impulsen für den Lebens- und Wirtschaftsraum Tirol.
500 MILLIONEN EURO FÜR DEN LEBENSRAUM TIROL
Durch ihren ausgezeichneten Ruf am internationalen Finanzmarkt konnte die Hypo
Tirol im vergangenen Jahr mit der erstmaligen Begebung eines Social-Covered-Bonds ein kräftiges Ausrufezeichen setzen. „Die Tirolerinnen und Tiroler profitieren nachhaltig von ihrer finanzstarken Landesbank. Mit der für soziale Projekte zweckgebundenen Anleihe investieren wir wirksam 500 Millionen Euro in den heimischen gemeinnützigen Wohnbau“, betont Vorstandsvorsitzender Johann Peter Hörtnagl. Mit dreifacher Überzeichnung steht einer der ersten Social-Covered-Bonds Österreichs zugleich für die erfolgreichste Emission in der Geschichte der Tiroler Landesbank.
ERSTKLASSIGE VERANLAGUNGSBANK MIT HÖCHSTNOTEN FÜR KUNDENNÄHE
Bereits zum dritten Mal in Folge konnte die Hypo Tirol im Forbes-Ranking „The world’s best banks“ einen Spitzenrang im Vergleich der österreichischen Banken erzielen. Die wiederholte Auszeichnung als einziges Tiroler Finanzinstitut attestiert ausgezeichnete Serviceleistungen sowie besondere Kundennähe. „Das untermauert unseren Stellenwert als regionale Beraterbank mit spürbarer Nähe zu unseren Kunden. Wir sind und bleiben ein vertrauensvoller Partner in den Regionen des Landes“, versichert Vertriebsvorstand Johannes Haid. Darüber hinaus bestätigen ein „summa cum laude“ des Fachmagazins „Elite Report“ und das bereits 17. Siegerpodium der renommierten Dachfondsaward-Rankings die führende Stellung der Hypo Tirol als Veran-
lagungsbank. Dazu Risikovorstand Alexander Weiß: „Wir sind überaus stolz, dass die Tiroler Landesbank sich als ausgezeichneter Kenner des Finanzmarkts etabliert hat und zu den besten Vermögensverwaltern im deutschsprachigen Raum zählt.“
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Die Hypo Tirol ist gerade in Zeiten einer volatilen weltpolitischen Lage ein verlässlicher regionaler Partner. Diese Konzentration auf den Kernmarkt macht sich bezahlt: 120 Jahre nach Gründung ist die Tiroler Landesbank breiter aufgestellt denn je, ihre Kunden sind gut abgesichert und der Ausblick ist stabil. Gepaart mit breitem gesellschaftlichen Engagement ist die Hypo Tirol ein Vorreiter im Land und sichert als starkes Unternehmen mit knapp 500 Mitarbeitern langfristig wertvolles Banken-Know-how in Tirol. PR
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DAS AUTOHAUS UND SEINE ZUKUNFT Dass sich Verträge aller Art mittlerweile mit nur ein paar Fingerbewegungen bequem online abschließen lassen, ist zwar schon länger bekannt, doch spätestens seit den pandemiebedingten Schließungen des physischen Handels nutzen auch weniger technikaffine Personengruppen die vielfältigen Möglichkeiten des Internets. TEXT: FELIX KASSEROLER
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„Wenn der Kunde zufrieden ist, hat er keine Veranlassung, online ein Fahrzeug zu kaufen.“ PETER HESINA, PAPPAS TIROL
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© BLICKFANG PHOTOGRAPHIE
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s kommt nicht von ungefähr, dass sich derzeit viele Betriebe die Frage nach der Zukunft ihrer Betriebs- und Vertriebsstruktur sowie ihrer angebotenen Waren und Dienstleistungen stellen. So geht es aktuell auch der Automobilhandelsbranche, denn dass Autos bequem über das Internet direkt bei den Herstellern angesehen, konfiguriert und bestellt werden können, ist längst kein Geheimnis mehr. Welche Zukunft also hat das Autohaus noch in einer digitalisierten Welt? Mag. Andreas Resch, Geschäftsführer der Porsche Inter Auto GmbH & Co KG, sieht die derzeitige Situation recht gelassen: „Das Autohaus hat in der VW-Gruppe eine Zukunft – nicht nur für den Werkstattbereich, sondern auch im Verkauf von Neu- und Gebrauchtwagen.“ Ähnlich blickt auch Mag. Dieter Unterberger, geschäftsführender Gesellschafter der Unterberger Gruppe, auf die gegenwärtige Lage. Er ist sich „sicher, dass das Autohaus auf jeden Fall ein Zukunftsmodell sein wird“. Einig ist man sich betriebsübergreifend ebenfalls, dass sich der klassische Autohandel jedoch wandeln wird müssen, um weiterhin seine derzeitigen Umsatzerfolge erzielen zu können. „Wir müssen uns noch mehr in Richtung Dienstleister rund um alle Themen der Mobilität entwickeln“, fasst Peter Hesina, Geschäftsführer der Pappas Tirol GmbH, zusammen. Übereinstimmend dazu
„Wir bieten ein emotionales Gesamterlebnis für den Kunden: Das Auto steht im Schauraum, kann gefühlt, gerochen und Probe gefahren werden.“ ANDREAS RESCH, PORSCHE INTER AUTO
meint auch Mag. Michael Mayr, Eigentümer der Autopark GmbH, dass seine Autohäuser „in Zukunft sowohl Autos im herkömmlichen Sinn verkaufen als auch zusätzliche alternative Mobilitätskonzepte anbieten werden“.
HÜRDENLAUF
Was aber macht Autohäuser auch weiterhin konkurrenzfähig? Die notwendigen Kernpunkte lassen sich grob in drei Themenbereiche unterteilen: Kundenbindung, Änderung der Vertriebsstruktur und Umstrukturierung zum Dienstleistungsanbieter. Knackpunkt ist der regelmäßige, gute und persönliche Kontakt zum Kunden. Zwar glaubt man zu meinen, dass die Kundenbin-
dung in Zeiten von Facebook, Instagram und Co. einfacher geworden wäre, doch eben das ist sie auch für die Konkurrenz und nicht zuletzt für die Hersteller, die zuweilen auf eigene Faust den Vertrieb ihrer Waren anheizen wollen. Wie man diese wichtige Kundenbindung aufrecht hält, erklärt Hesina ganz pragmatisch: „Am Ende des Tages kommt es darauf an, dass der Kunde zufrieden ist. Wenn der Kunde zufrieden ist, hat er schlichtweg keine Veranlassung, online ein Fahrzeug zu kaufen oder irgendwo anders hinzugehen.“ Dementsprechend ist es wichtig, proaktiv auf den Kunden zuzugehen und jedem einzelnen das Gefühl zu geben, er sei einer der wichtigsten des Betriebs, ist sich auch Mayr sicher: „Es geht immer um den Menschen und den Wohlfühlfaktor im Autohaus. Hat man das Vertrauen des Kunden, wird der Preis sekundär.“ Pappas Tirol setzt hierbei beispielweise auf einen direkten Zugang zum Kunden und möchte das Unternehmen auf sämtlichen Kanälen breit aufstellen. Wichtig ist ein proaktives Handling mit der derzeitigen Situation, Stichwort: Lieferverzögerungen. Hesina: „Wenn wir beispielsweise sehen, dass Leasingverträge auslaufen, kommen wir jetzt eben etwas früher auf den Kunden zu und versuchen uns bestmöglich darum zu kümmern, dass bei Auslauf auch ein neues Auto da ist. Das ist gerade der Service, von dem ich glaube, dass er zielführend und
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© ANDREAS FRIEDLE
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Das sieht auch Unterberger so. „Eine hohe monetäre Investition nährt den Wunsch der Kunden, das Auto zu testen, mit allen Sinnen zu erfahren und somit den Fahrzeugkauf zum Erlebnis zu machen.“
EINE FRAGE DER STRUKTUR
„Wir werden in Zukunft sowohl Autos verkaufen als auch alternative Mobilitätskonzepte anbieten.“ M I C H A E L M AY R , AU T O PA R K
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kundenbindend ist.“ Auch Unterberger verortet in den Lieferunsicherheiten eine Herausforderung, aber: „Allen Händlern in der Branche machen derzeit die Lieferunsicherheiten zu schaffen – in welcher Form auch immer. Das ist eine enorme Belastung für die Verkaufsteams im Autohandel. Aber gemeinsam mit unseren Kunden finden wir immer wieder Auswege auch aus den verfahrensten Situationen. Unsere Kunden bringen zum Glück sehr großes Verständnis auf.“
EMOTIONAL
Nicht zuletzt aufgrund der pandemiebedingten Schließungen des stationären Handels verlagerte sich ein großer Teil des Einkaufens ins Netz. Der Trend war schon vorher da und ist – trotz aller Bekenntnisse zur Rückbesinnung auf die Regionalität – nach wie vor ungebrochen. Was also hindert Kunden daran, auch ihr Auto in Hinkunft online zu konfigurieren und zu bestellen? „Wir bieten ein emotionales Gesamterlebnis für den Kunden: Das Auto ist physisch vorhanden, steht im Schauraum, kann gefühlt, gerochen und Probe gefahren werden. Oft sieht man Kunden, die in einem Auto im Schauraum mit einem breiten Grinsen sitzen und sich schon als Besitzer des Autos sehen, also Emotion und Vorfreude auf das neue Auto“, so Resch und auch Dieter Unterberger sieht die Quintessenz der Frage nach der Überlebensfähigkeit der Autohäuser in der Beziehung zum Kunden: „Nur wenn wir es schaffen, zu unseren Kunden eine Bindung – eine Beziehung – aufzubauen, machen wir uns unentbehrlich. Oder anders gesagt: Oh-
ne diese Beziehung werden wir eventuell entbehrlich.“ Peter Hesina blickt etwas gelassener auf die Situation und glaubt, dass der Großteil der Autos auch weiterhin vor Ort beim regionalen Händler bestellt werden wird: „Gerade in Tirol, wo der klassische Kunde vergleichsweise noch einen Tick konservativer ist, werden wir keineswegs alle Autos über Onlinezugänge vertreiben.“ Darüber hinaus spricht er einen der wichtigsten Vorteile der Vor-Ort-Beratung an: „Man darf nicht vergessen, dass ein Auto nach der Eigenheimanschaffung die zweitgrößte Investition ist, und hierbei spielt eine individuelle Beratung vom Fahrzeug bis hin zur Finanzierungsmöglichkeit eine entscheidende Rolle“, so Hesina.
Während manche Händler sich noch als Vertragshändler auf eigene Faust durchschlagen (müssen), ist beispielsweise bei Mercedes-Benz der Schritt zum sogenannten Agentursystem bereits getan. Tritt im Zuge des bekannten Vertragshändlersystems das Autohaus selbst als Verkäufer auf, übernimmt das regionale Autohaus im Agentursystem lediglich die Rolle des Vermittlers zwischen dem jeweiligen Hersteller und dem Endkunden. Der Vorteil dieser Strategie liegt laut Hesina in einer „Bereinigung der Gesamtvertriebsstruktur am österreichischen Markt“. Auch Andreas Resch vertritt diese Meinung und ist der Ansicht, dass es aufgrund dieser Maßnahmen jedenfalls zu „Einschnitten im Händlernetz kommen wird, was bedeutet, dass sich die Anzahl der Händler reduzieren wird“. Für den Kunden wird dieser Umstieg auf den Direktvertrieb jedoch weniger attraktiv sein, denn mit grandiosen regionalen Sparangeboten ist dann Schluss, meint auch Dieter Unterberger: „Die Vorteile für den Kunden werden künftig weniger in der finanziellen Sphäre liegen – Stichwort Agentursystem.“ Ein Auto wird sohin vom Bodenbis zum Neusiedler See gleich viel kosten. Einen Nachteil sehen die Beteiligten in diesem System für die Branche selbst nicht, vielmehr bringe es Klarheit, denn jeder Händler unterliege in Bezug auf ein Modell oder eine
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Symbolfoto
bmw.at/i7
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Marke schlussendlich demselben System. Ob bei einem Vollumstieg auch kleinere Betriebe wettbewerbsfähig bleiben können oder dieser zur vorausgesagten Autohausreduktion führen wird, wird sich zeigen. Bei den größeren Betrieben macht man sich auf alle Fälle weniger Sorgen: „Aufgrund unserer Größe, der Präsentation unserer zahlreichen Marken und Modelle, der persönlichen Beratung, Probefahrten, Fahrzeugerklärungen und -auslieferungen sowie dem Wartungs-, Reparatur- und Instandsetzungsbedarf der Bestandsfahrzeuge wird auch in Zukunft der stationäre Handel erforderlich sein – unabhängig davon, welches System schlussendlich zur Anwendung gelangen mag“, so Mag. Resch. Und Michael Mayr ergänzt: „Es gibt in unserer Branche eine kritische Größe. Die Händlernetze der Zukunft werden nicht
zwingend weniger Standorte aufweisen, aber sicher weniger Eigentümer. Folglich werden kleinere Strukturen von größeren aufgekauft und abgelöst werden.“
VOM KLASSISCHEN AUTOHAUS ZUM DIENSTLEISTUNGSERBRINGER
„Natürlich machen wir uns Gedanken, wie diese Zukunft aussehen kann und was die Generationen Y und Z von uns erwarten – doch auch für diese Generationen sind wir vorbereitet“, ist sich etwa Andreas Resch sicher. „So zum Beispiel in Sachen Digitalisierung und Konnektivität, Dekarbonisierung, autonome Mobilität, Abo-Modelle und digitale Services.“ Ähnlich verhält es sich bei Peter Hesina: „Ich denke, entscheidend und überlebensnotwendig wird für den jeweiligen Händler sein, dass man sich in alle
„Unsere Kunden bringen zum Glück sehr großes Verständnis für die derzeit schwierige Situation auf.“ DIETER UNTERBERGER, UNTERBERGER GRUPPE
Richtungen entwickelt. Es wird sicher nicht mehr der klassische Autohändler sein, sondern ein Dienstleistungsanbieter rund um die Themen der Mobilität. Das kann zum Beispiel Carsharing sein, wie auch immer dieses ausgestaltet sein mag.“ Dieter Unterberger sieht in diesem Bereich die größten Vorteile für den Endkunden: „Die Höhe der Investition beim Autokauf führt dazu, dass mögliche Fehlkäufe eine größere Auswirkung haben als ein Fehlgriff beispielsweise bei einem Kleidungsstück. Insofern werden die Konsumenten auch künftig tunlichst darauf achten, das gesamte Spektrum des Kauferlebnisses zu erhalten – also Beratung, Probieren und Persönlichkeit.“ So ergibt sich zusammengefasst aus den drei Kernthemenbereichen: Relevant ist für eine erfolgreiche Zukunft in jedem Fall eine regelmäßige, proaktive und kompetente Kundenbetreuung, wobei sich der Kunde wertgeschätzt und fachmännisch beraten fühlen muss. Darüber hinaus bedarf es für eine weiterhin bestehende Wettbewerbsfähigkeit der notwendigen betrieblichen Adaptierungen für den Umstieg auf ein Agentursystem sowie der grundlegenden erforderlichen Änderungsmaßnahmen, um sich vom klassischen Autohaus zum vollumfänglichen Dienstleistungsanbieter zu entwickeln. Sind diese Maßnahmen erfolgreich durchgeführt, werden Autohäuser sicherlich auch in Tirol noch lange Zeit Bestand haben. Unterm Strich zieht Michael Mayr Bilanz: „Als Unternehmer ist man immer gefordert, aus den aktuellen Rahmenbedingungen das optimale Ergebnis herauszuholen. Mit dieser Einstellung, in jeder Veränderung auch einer Chance zu sehen, und der notwendigen Leidenschaft für Mobilität freue ich mich auf die Zukunft.“
DA EMOBIL
ZUKUNFTSTHEMA E-MOBILITÄT 2021 war ein hervorragendes Jahr für die Elektromobilität. Doch wohin geht die Reise?
D
ie Elektromobilität hat in Europa und Österreich ordentlich an Power zugelegt. Mit Ende April 2022 gab es in Österreich 85.847 rein elektrisch betriebene Pkw und rund 14.500 öffentliche Ladepunkte. Das bedeutet, dass rund 1,7 Prozent des gesamten Pkw-Bestands elektrisch sind und auf jede Station rund sechs E-Autos kommen. Vor allem in Tirol boomt die E-Mobilität. In Sachen Ladeinfrastruktur ist das Bundesland im Österreichvergleich auf Platz zwei und hat nach Niederösterreich die zweithöchste Anzahl an öffentlich zugänglichen Ladepunkten.
ELEKTRO - REISE
Spezialist für intelligente Ladelösungen in Tirol ist da emobil. Das Unternehmen feiert im Juni 2022 sein fünfjähriges Bestehen und betreibt über 250 öffentliche Ladestationen in ganz Österreich mit dem Ziel, bis 2025 auf über 500 Stationen zu wachsen. Geschäftsführer Alois Wach weiß genau, was benötigt wird, um die Elektromobilität für die breite Masse noch attraktiver zu gestalten. „Neben den bereits vorhandenen Förderungen für E-Fahrzeuge und den entsprechende Ladelösungen benötigt es jedoch eine flächendeckende Infrastruktur mit passenden und finanzierbaren Lösungen. Wir gehen davon aus, dass in den kommenden Jahren 70 bis 80 Prozent ihr E-Auto zu Hause oder in der Arbeit aufladen werden, Tendenz steigend.“ Um eine noch flächendeckendere Ladeinfrastruktur für seine Kund*innen zu bieten, ist es seit kurzem möglich, mit der da emobil Tank- und Ladekarte nun auch vom Gardasee bis nach München zu laden. Die Karte bringt generell einige Vorteile, denn sie ist kostenlos, ohne versteckte Gebühren und bietet faire kWh-basierte Tarife. Die Elektromobilität befindet sich auf einem guten Weg, dies spiegelt sich in der Anzahl der zugelassenen E-Fahrzeuge wider. Dass der Ausbau der Infrastruktur alleine jedoch nicht ausreicht, ist klar. Es benötigt noch weitere Maßnahmen. Beispielsweise bedarf es neben der Netzöffnung aus Sicht der Netzbetreiber auch eine eichrechtliche
167 Regelung, um eine nachvollziehbare Datenübermittlung von Ladevorgangsdaten zu ermöglichen. Weiters erwähnt Wach, dass der breiten Masse bewusst werden muss, dass die notwendigen Ladeleistungen die lokal verfügbare Energie zwar ans Limit bringen können, dem aber mit Hilfe von Lastmanagement entgegengewirkt wird. Das bedeutet, dass der Stromverbrauch aktiv gesteuert wird und die verfügbare Leistung möglichst optimal auf alle Verbraucher verteilt wird. So kommt es zu keinen Lastspitzen und E-Autofahrer*innen können beruhigt ihren Stromer laden. Für Betreiber*innen von Ladesäulen ist das Lastmanagement eines der wichtigsten Zukunftsthemen und sollte daher besonders in das Bewusstsein gerückt werden. Die E-Mobilität ist und bleibt ein spannendes Thema, das in der Zukunft nicht mehr wegzudenken ist. Die nächsten Schritte, da ist sich der da-emobil-Geschäftsführer sicher, ist bidirektionales Laden, das den Energieaustausch in zwei Richtungen und Vehicle to Grid (V2G) ermöglicht, also vom Fahrzeug zum Netz. Hier dient die Batterie des Elektroautos als Speicher und kann uns in Folge teilweise autark im Haushalt machen. Auch die Nutzung von Photovoltaikanlagen für das Laden des eigenen E-Autos wird in Zukunft nicht mehr wegzudenken sein. www.da-emobil.com PR
AUTOLAND
VOLLE FAHRT VORAUS Nach weniger als drei Jahren seit der Neuübernahme und allen Widrigkeiten in der Automobilbranche zum Trotz legt das Autoland einen flotten Aufschwung hin und hat die Marken Peugeot und Citroën wieder als Haupthändler nach Hause zurückgeholt. Eine gut planbare Neuwagenverfügbarkeit sowie eine große Auswahl an Gebrauchtwagen lässt Optimismus aufkommen. T E X T : D O R I S H E LW E G
© TOM BAUSE
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David Stecher (re.) und Willi Bacher freuen sich über Nachwuchs: Der neue Citroën C5X Plug-In-Hybrid punktet mit angenehmem Fahrkomfort und starker Motorisierung. Beheizte und belüftete Sitze sorgen zu jeder Jahreszeit für Wohlfühlklima.
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s waren und sind turbulente Zeiten für die Autobranche, in denen David Stecher und Willi Bacher vor knapp drei Jahren ein Autohaus übernommen hatten, das alle Händlerverträge verloren hatte. All diesen Widrigkeiten zum Trotz schafften es die beiden, das Autoland wie Phönix aus der Asche aufsteigen zu lassen. Nicht nur, dass der Peugeot-Löwe wieder an seinen angestammten Platz zurückgekehrt ist, mit 1. Juli 2022 konnten sich die
beiden Geschäftsführer auch den Haupt-Handelsvertrag für Citroën sichern. Mit Werten wie familiäre Herzlichkeit, Handschlagqualität und Autokauf auf Augenhöhe punktet das Autohaus an der Hallerstraße offensichtlich bei seinen Kunden und konnte den Umsatz bereits von neun Millionen auf 15,5 Millionen Euro steigern. So kommt das engagierte Duo der Vision von tausend verkauften Autos pro Jahr am Standort
AUTOLAND
„Wir sehen unsere Hauptfunktion als Mobilitätsdienstleister für unsere Kunden.“
„Wir wollen, dass jeder Kunde bei uns so zufrieden ist, dass er auch unser Kunde bleibt.“
DAV ID S T E C HE R
WILLI BACHER
Hallerstraße Stück für Stück näher. Die Synergien mit dem Standort Schwaz sowie den elterlichen Betrieben werden vor allem im Bereich der Buchhaltung und des Marketings genutzt, im Service oder Verkauf muss jeder Standort für sich on top sein.
gutem Service. „Der Kunde soll sich bei uns gut aufgehoben fühlen“, ergänzen die beiden.
MOBILITÄT ON DEMAND
Dass die Branche sich derzeit in einem Umbruch befindet, sieht David Stecher weniger dramatisch, sondern vielmehr als Herausforderung: „Wir sehen unsere Hauptfunktion als Mobilitätsdienstleister für unsere Kunden. Neue Rahmenbedingungen und die steigende Tendenz zur E-Mobilität verändern peu à peu die Anforderungen an unsere Mobilität. Der Umstieg auf ein E-Auto setzt zum Beispiel auch ein anderes Setup voraus. Welche Lademöglichkeiten stehen zu Verfügung, ist die Reichweite für mein Nutzungsverhalten ausreichend? Da gibt es viele Aspekte, die bei einem ausführlichen Beratungsgespräch in Betracht gezogen werden müssen. So kann zum Beispiel ein E-Auto zu 90 Prozent der ideale Alltagsgefährte sein, aber für Urlaubsreisen bräuchte man ein anderes Fahrzeug. Unsere Mobilitätskonzepte gehen auf diese Anforderungen ein und bieten Lösungen für unterschiedlichste Kundenansprüche“, führt Stecher aus. „Der Autokauf wird immer vielseitiger“, bestätigt auch Willi Bacher: „Neben dem herkömmlichen Autokauf kommen immer mehr flexible Lösungen wie das Operating Leasing zum Einsatz.“
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Die Nachkommen aus den Autohäusern R. Fuchs und Auto Bacher verfolgen ein klares Ziel: „Wir wollen, dass jeder Kunde bei uns so zufrieden ist, dass er auch unser Kunde bleibt. Und wir möchten vor allem die Dinge, die woanders nicht so gut laufen, umso besser machen.“ Das beginnt bei einem herzlichen Empfang in den hell und schön adaptieren Verkaufsräumen und endet bei individueller Beratung und
IM WANDEL
„Waren während der Pandemiezeiten die Ausfälle noch zeitlich begrenzt, so ergeben sich mit dem Ukrainekonflikt längerfristige Veränderungen. Pleiten bei Lieferanten und langfristig fehlende Zulieferteile machen völlig neue Ausrichtungen notwendig, Teile der Branche müssen sich völlig neu aufstellen“, erklärt David Stecher. Aber nicht nur der Ukrainekrieg verändert die Branche, auch die Klimakrise und der Trend zur E-Mobilität. „Großes Thema dabei ist das Recyclen von Batterien aber auch personell ändern sich die Anforderungen. Der Mechaniker wird immer mehr zum Hochvolt- und Softwaretechniker“, weiß Willi Bacher. „Unser Bestreben ist ganz klar, sämtliche Reparaturen auch bei E-Autos bei uns im Haus durchführen zu können. Dazu stellen wir unseren Betrieb auf die Neuorganisation des Stellantis-Händlernetzes ein“, ergänzt Bacher.
PLANBARE LIEFERZEITEN UND GROSSE AUSWAHL AN GEBRAUCHTWAGEN
Der aktuell für Kunden wohl interessanteste Aspekt ist die Neu- wie Gebrauchtwagenverfügbarkeit: „Bei Neuwagen können wir zwar noch nicht perfekte, jedoch aber wieder planbare und verlässliche Lieferzeiten zusagen. Bei Neuwagen liegt die Lieferzeit derzeit bei fünf bis sechs Monaten, unsere Auswahl an Gebrauchtwagen ist breit gefächert und – wie man an unseren gefüllten Stellflächen sehen kann – ausreichend vorhanden.“ Generell sei das Angebot im Autoland vielfältig: „Vom kleinen Cityflitzer über Familienvans oder SUVs bis hin zu Transportern: Die gesamte Flotte ist sowohl als Verbrennervariante als auch elektrifiziert erhältlich – wie immer mit dem Fokus, dem Kunden das für ihn richtige Auto zur Verfügung zu stellen.“ www.autoland.tirol PR
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STEUERLICHE AUFBEWAHRUNGSPFLICHTEN UND GUTE GRÜNDE, SIE ZU BEACHTEN Im Allgemeinen sind steuerrelevante Belege und Aufzeichnungen verpflichtend sieben Jahre lang aufzubewahren. Der Fristenlauf beginnt in der Regel nach Ablauf des betreffenden Jahres. Davon abweichend gibt es für bestimmte Sachverhalte jedoch auch längere Aufbewahrungspflichten. So sind zum Beispiel Unterlagen in Zusammenhang mit Grundstücken sogar bis zu 22 Jahre aufzubewahren. TEXT: STB DR. VERENA MARIA ERIAN, STB RAIMUND ELLER
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Die Ärztespezialisten vom Team Jünger: StB Dr. Verena Maria Erian und StB Raimund Eller
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is zum Ablauf der Aufbewahrungsfristen liegt es in der Verantwortung des Abgabenpflichtigen, abgabenrelevante Unterlagen jederzeit verfügbar zu halten. Digitale Belege und Aufzeichnungen müssen während dieser Zeit jederzeit lesbar gemacht werden können. Gelingt dies im Bedarfsfall nicht, kann das mitunter recht kostspielig werden und mehrfach zu Sanktionen führen.
SANKTIONEN
Die Folgen einer Verletzung von Aufbewahrungspflichten reichen in Ermangelung von Unterlagen zur Ermittlung der Steuerbemessungsgrundlagen von einer Schätzung der-
selben bis hin zu Geldstrafen. Kann der Empfänger von Zahlungen in Zusammenhang mit betrieblichen Ausgaben nicht genannt werden bzw. können die entsprechenden Belege nicht vorgelegt werden, so kann der Abzug der entsprechenden Ausgabenposition verwehrt werden (Pflicht zur Empfängernennung). Bei Vorsatz kann laut Finanzstrafgesetz eine Geldstrafe von bis zu 5.000 Euro verhängt werden. Im Anwendungsbereich des Umsatzsteuergesetzes können bei Vorsatz sogar Strafen von bis zu 50.000 Euro und bei grober Fahrlässigkeit bis zu 25.000 Euro verhängt werden. Fehlen die Aufzeichnungen in Zusammenhang mit COVID-19-Förderungen, so droht die Rückzahlung der bezogenen Förderungen. Hier gelten unterschiedliche Aufbewahrungsfristen. So sind es für die Phase I des Härtefallfonds zehn Jahre, für die weiteren Phasen gelten die allgemeinen sieben Jahre. Bei der Kurzarbeit sind es ebenso zehn Jahre, beim Fixkostenzuschuss und beim Ausfallbonus hingegen wieder nur sieben Jahre. Zudem ist auch der Beginn des Fristenlaufes bei den einzelnen COVID-19-Maßnahmen unterschiedlich geregelt. Während bei einigen Hilfen die Fristen für die Aufbewahrungspflicht mit dem Ende des Jahres der Auszahlung beginnen, startet bei anderen der Fristenlauf erst nach Ende der Förderungslaufzeit.
TIPP: Um hier nicht durcheinanderzukommen, empfehlen wir alle Aufzeichnungen im Zusammenhang mit COVID-
19-Unterstützungen mindestens zehn Jahre (beginnend mit Jahresende der Auszahlung und Ende der Förderlaufzeit) aufzubewahren.
An dieser Stelle sei auch daran erinnert, dass im Falle einer Überprüfung der lohn- und gehaltsabhängigen Abgaben die Aufzeichnungen der von Ihren Dienstnehmern geleisteten Arbeitsstunden (Arbeitszeitaufzeichnungen) eine der wichtigsten und am häufigsten nachgefragten Unterlagen darstellen. Für diese Aufzeichnungen gilt ebenso eine generelle Aufbewahrungspflicht von sieben Jahren.
SPEZIELLE AUFBEWAHRUNGS PFLICHTEN Es gibt gute Gründe, die gesetzlich vorgeschriebenen Aufbewahrungsfristen einzuhalten. Das gilt nicht nur in Hinblick auf eine drohende Rückzahlung von COVID-19-Förderungen. Die Sanktionen reichen von Ausgabenkürzungen bis hin zu Schätzungen und Geldstrafen.
DIE WICHTIGSTEN FRISTEN SIND:
7 Jahre für die allgemeinen Unterlagen zur steuerlichen Gewinnermittlung und Arbeitszeitaufzeichnungen
10 Jahre in Zusammenhang mit bestimmten COVID-19-Förderungen
22 Jahre in Zusammenhang mit Grundstücken
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WTT
Hugo Huber, M.Sc., Mag. Peter Pfleger, MMag. Simon Lentner, Armin Rauter, Mag. Hannes Krimbacher und Erwin Jäger
AUF DEM VORMARSCH Die Wirtschaftstreuhand Tirol (kurz WTT) hat sich stark weiterentwickelt. Die Herausforderungen der beiden letzten Jahre haben dazu beigetragen, dass das Team noch stärker zusammengerückt ist und sich deutlich vergrößert hat – mitunter durch den hohen Arbeitsumfang im Zuge von Corona. Mit mittlerweile über 50 Mitarbeitern, davon zehn Steuerberatern und einem Wirtschaftsprüfer, ist die Kanzlei bestens aufgestellt für eine umfassende Beratung der Klienten.
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ls eine der führenden Steuerberatungskanzleien Tirols betreuen die Experten der Wirtschaftstreuhand Tirol (kurz WTT) in unterschiedlichsten Fachgebieten Klein- und Mittelbetriebe bis hin zu Konzernen in allen Bereichen der Bilanzierung, Steuerberatung, Buchhaltung und Lohnverrechnung als auch in der Unternehmensberatung. Für sämtliche Branchen wie Hotellerie und Gastronomie, Bergbahnen, Bauunternehmen und Bauträger, Vermieter, Handwerker, Sportler, Ziviltechniker, Ärzte sowie andere Freiberufler individuelle Lösungen zu finden, steht für die WTT dabei im Vordergrund. „Wir sind regional verankert, arbeiten für unsere Klienten aber gerne auch österreichweit und darüber hinaus“, bekräftigen die Gesellschafter. „Als moderne und digitale Kanzlei haben wir uns über die Tiroler Landesgrenzen hinweg einen Namen gemacht. Die Wege sind online kürzer und ermöglichen einen effizienten und intensiven Austausch. Das schätzen unsere Klienten sehr. Als Steuerberater und Ratgeber in allen steuer- und betriebswirtschaftlichen Angelegenheiten übernehmen wir für unsere Klienten neben der laufend zu führenden Buchhaltung sowie
der Lohn- und Gehaltsverrechnung und der Erstellung des Jahresabschlusses gerne die Lösung ihrer individuellen steuer- und betriebswirtschaftlichen Fragen“, erläutern die Experten. Neben den bereits auslaufenden Corona-Förderungen kommen hierzu immer öfter Digitalisierungsangelegenheiten, Unternehmenstransaktionen sowie die Erstellung von Gutachten und Businessplänen.
MODERNES ARBEITSUMFELD
Die Arbeitsabläufe haben sich auch bei der WTT deutlich verändert – gelebtes Homeoffice für die Mitarbeiter, die fortschreitende Digitalisierung und der Weg zum papierlosen Büro sind einige von zahlreichen Meilensteinen. „Die Flexibilität und Zeiteinteilung der Mitarbeiter werden mit diesen Maßnahmen gefördert und die Arbeitsabläufe wesentlich vereinfacht“, sind sich die Experten einig. Ein gutes Beratungsangebot gelingt nur, wenn man am Puls der Zeit bleibt und für Neuerungen aufgeschlossen ist – Kommunikation über virtuelle Plattformen, digitale Besprechungen und laufende Klienten-Informationsprogramme sind hier nicht mehr wegzudenken. Gerade in Zeiten von derart kurzfristigen Änderungen ist es umso wich-
tiger, Mandanten auf schnellstem Wege zu informieren.
FACHLICHE UND MENSCHLICHE KOMPETENZ
Neben all der fachlichen Expertise und Kompetenzen steht bei den Gesellschaftern auch die menschliche Kompetenz im Vordergrund. „Dabei ist die Zufriedenheit unserer Kunden ebenso oberstes Ziel wie die Zufriedenheit unseres Teams“, unterstreichen alle Gesellschafter. „Unsere Mitarbeiter erwarten umfassende Weiterbildungsmöglichkeiten und sie erhalten Einblick in verschiedenste Branchen. Das ermöglicht eine hohe Abwechslung in der Tätigkeit und viele Entwicklungsmöglichkeiten.“ Das Verständnis für Klienten und Mitarbeiter bedeutet für das WTT-Team, der Schlüssel für zufriedene Kunden zu sein. In Zeiten wie diesen erst recht. www.wtt.tirol PR
WIRTSCHAFTSTREUHAND TIROL
• Gründung im Jahr 2000 durch Zusammenschluss von drei Kanzleien • über 50 Mitarbeiter*innen • 10 Steuerberater*innen, 1 Wirtschaftsprüfer • Durchschnittsalter 35 Jahre • Hauptsitz in Innsbruck
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KÜNSTLICHE INTELLIGENZ – ZWISCHEN EUPHORIE UND SKEPSIS Werden Algorithmen so programmiert, dass sie nicht nur vorprogrammierten Entscheidungsregeln folgen, sondern selbstlernend sind, spricht man von künstlicher Intelligenz (KI). Das maschinelle Lernen ist dabei in der Regel von den verwendeten Daten abhängig, die analysiert werden und aus denen die Maschine lernt. T E X T : I V O R U N G G , B I N D E R G R Ö S S W A N G R E C H T S A N W Ä LT E , I N N S B R U C K
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ünstliche Intelligenzen versprechen höhere Treffsicherheit und Effizienz und haben es bereits in viele unserer Lebensbereiche sowie in die Wirtschaft geschafft. Gleichzeitig macht sich jedoch auch eine gewisse Skepsis breit, die wesentlich darauf beruht, dass der Mensch die Prozesse und Entscheidungen einer KI zunehmend nur mehr schwer oder gar nicht nachvollziehen kann. Verblüffend dabei ist, dass es dem Menschen oft gar nicht mehr auffällt, ob er mit einer Maschine oder mit einem realen Menschen kommuniziert. Das ist insbesondere bei sogenannten Chatbots oder Deepfakes der Fall. Nicht erst seitdem humanoide Roboter von KI getrieben eigenartige Meldungen von sich gegeben haben, die es in die Medien geschafft haben, stellt sich bei vielen vermehrt ein gewisses Unbehagen ein. So hat ein humanoider Roboter von Hanson Robotics mit dem Namen Sophia auf die Frage geantwortet, ob sie Menschen zerstören würde: „Ok I will destroy humans“ und ein anderer hat immerhin versprochen: „To keep humans warm and safe in my people zoo.“ Neben vielen ethischen und politischen Fragen im Zusammenhang mit KI stellen sich seit Jahren auch viele rechtliche Fragen, die bis dato weitgehend unbeantwortet sind. So werden zwar seit langer Zeit Fragen zur Haftung debattiert, etwa wie ein selbstfahrendes Auto zu programmieren ist, um bei einem Unfall möglichst wenig Schaden anzurichten und wie es sich bei der Auswahl zwischen der Gefährdung verschiedener
Dr. Ivo Rungg
Menschen verhalten soll. Wie sich das allerdings mit selbstlernenden Systemen verhält, über deren Entwicklung und Änderung der Entscheidungen man nicht abschließend bestimmen kann, überfordert regelmäßig auch diese Diskussion. Ein anderer juristischer Hotspot ist die Frage nach dem Urheberrechtsschutz für durch KI geschaffene Werke. Der Urheberrechtschutz setzt nämlich eine persönliche Schöpfung voraus, die eine KI allein regelmäßig nicht erfüllt. Das ist auch für Forschung und Entwicklung interessant, da besonders in diesem Bereich immer mehr auf KI vertraut wird. Dabei stellt sich die Frage nach der erfinderischen Tätigkeit beim Einsatz von KI-Systemen, was einen wesentlichen Einfluss auf die Patentierbarkeit haben und somit durchaus wirtschaftlich relevant sein kann.
International hat bisher ausschließlich die Europäische Union einen Entwurf für einen Rechtsrahmen für künstliche Intelligenz vorgeschlagen, der im Wesentlichen danach differenziert, welches Risiko der Bereich eröffnet, in dem die KI eingesetzt werden soll. Das ist verständlich, da die Nachvollziehbarkeit von Entscheidungen von KI selbst für Fachleute schwer ist, und man daher rechtlich leichter am Anwendungsgebiet anknüpft. Dennoch bleibt dies rechtlich unbefriedigend. Es mag richtig sein, dass es für kleine Entscheidungen oder für Vorgänge im Alltag in gewissen Bereichen unerheblicher ist, ob man diese nachvollziehen kann oder wie eine bestimmte Aufgabe von dem Algorithmus bewältigt wird, aber auch hier kann es im Einzelfall relevant sein, warum etwas so erledigt oder entschieden wurde und wie man hier gegebenenfalls dagegen vorgehen kann. Das Programmieren von Algorithmen für KI ist weiterhin völlig ungeregelt, eine rechtlich verordnete Qualitätssicherung schwer vorstellbar. International wird diskutiert, ob man diesbezüglich so etwas wie einen hippokratischen Eid für Programmierer aufstellen oder die dahinterstehenden Unternehmen verpflichten muss, nachweislich nicht nur ökonomische, sondern auch ethische und sonstige Aspekte bei der Entwicklung der Algorithmen zu berücksichtigen. Eine breite Diskussion in der Gesellschaft, in allen Fachbereichen und im öffentlichen Diskurs zu KI sowie ein erhöhtes Bewusstsein jedes Einzelnen ist unerlässlich, um die Vorteile der KI im täglichen Leben und Wirtschaften überlegt nützen zu können.
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UNTERNEHMENSÜBERGABEN Rechtsanwalt Dr. Georg Ganner verschafft Ihnen einen rechtlichen Überblick.
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FOTOS: WWW.GUENTHEREGGER.AT
RA GEORG GANNER
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it der Übertragung von Ihrem Unternehmen werden Sie als Unternehmer bereits konfrontiert sein oder in Zukunft konfrontiert werden. Die rechtzeitige Auseinandersetzung mit den rechtlichen Möglichkeiten der Übertragung Ihres Unternehmens ist die Grundlage, dafür, dass Sie sowohl die Früchte Ihrer unternehmerischen Tätigkeit ernten als auch den Fortbestand Ihres Unternehmens über Ihre Wirkungszeit hinaus sicherstellen. Zu unterscheiden sind Übertragungen von Unternehmen aus Alters- und/oder Gesundheitsgründen einerseits und vorzeitige – in aller Regel strategisch, wirtschaftlich motivierte – Übertragungen andererseits. Bei jeder Unternehmensveräußerung sollten Sie sich fragen, ob eine familieninterne Übertragung an geeignete innerfamiliäre Nachfolger möglich ist und angestrebt wird oder ob Ihr Unternehmen an familienexterne Nachfolger/Übernehmer übertragen werden soll. Alternativ kann eine Mischform, sohin eine teils innerfamiliäre und teils externe Übertragung, sinnvoll sein. Bei Unternehmensveräußerungen sollten Sie sich als Übergeber auch mit der Frage auseinandersetzen, ob Sie selbst ab der Übergabe (für den Fortbestand des Unternehmens) noch weiter für das zu übertragende Unternehmen tätig bleiben möchten/können bzw. ob Sie aus der Übertragung neben einem einmaligen Übergabepreis (Verkaufserlös) allenfalls laufende Einnahmen sicherstellen können bzw. möchten. Im erstgenannten Fall sind die Übernahme von Aufgaben für das übertragene Unternehmen als Konsulent, die Belegung einer Aufsichtsratsfunktion oder die Bekleidung einer sonstigen Funktion, zum Beispiel Geschäftsführung/ Prokura, denkbar. Zur Sicherstellung einer
reinen laufenden Einkunft könnte die Unternehmensverpachtung für Sie interessant sein. In Abhängigkeit von der bestehenden Unternehmensform (Einzelunternehmen / Personengesellschaft / Kapitalgesellschaft) wird rechtlich zwischen Verkauf des „good will“ eines Unternehmens bzw. dem Verkauf von Unternehmensteilen einerseits und der Abtretung von Geschäftsanteilen unterschieden. In jüngerer Zeit fallen häufig Fachbegriffe aus dem englischen wie „share deal“ oder „asset deal“. Vereinfacht gesagt werden bei einem „share deal“ Gesellschaftsanteile abgetreten („share“ = Gesellschaftsanteil), während bei einem „asset deal“ einzelne Unternehmensgegenstände (d. h. Wirtschaftsgüter) wie Liegenschaften oder Patentrechte übertragen werden. Rechtlich und wirtschaftlich sinnvoll kann eine Unternehmensübertragung in der Regel nur dann erfolgen, wenn Sie als Unternehmer sich frühzeitig mit einer künftigen Übertragung rechtlich wie steuerlich auseinandersetzen und die verschiedenen Übertragungsszenarien von Experten, insbesondere Rechtsanwälten und Steuerberatern, durchleuchtet werden. Bei innerfamiliären und gemischten Übertragungen ist es zweckmäßig, rechtzeitig an die Installierung von Aufsichtsräten sowie allfälligen Ressortverteilungsregelungen zu denken, wobei hierbei in besonderem Maße die Sicherstellung der Handlungsfähigkeit Ihres Unternehmens für die künftige Nachfolger-Unternehmergeneration bedacht werden sollte. Insbesondere bei familienexternen Übertragungen ist die Ermittlung des realistischen Unternehmenswertes bedeutsam. Gerade hierbei ist die vorzeitige steuerli-
che und rechtliche Analyse zweckmäßig, da bei der Unternehmensbewertung in der Regel neben der Zukunftsprognose auch der Unternehmensverlauf in den Jahren vor der Übertragung relevant ist. Auch bei der familienexternen Übertragung Ihres Unternehmens können mit Miet-/Pacht-Lizenzverträgen laufende Einkünfte für Sie und Ihre Nachkommen vertraglich mit den (familienexternen) Übernehmern sichergestellt werden. PR
ZUR PERSON Dr. Georg Ganner ist seit 2006 mit seinem Rechtsanwaltsunternehmen im Zentrum von Innsbruck als Rechtsanwalt tätig. Er ist einerseits auf Unternehmens-/ Gesellschaftsrecht sowie Immobilienrecht und Familienrecht andererseits spezialisiert und bietet Unternehmern interdisziplinäre Vertretung, insbesondere im Zusammenhang mit Unternehmensübertragung, an. Das Team von Dr. Georg Ganner steht Ihnen für die rechtliche Begleitung rund um die Übertragung Ihres Unternehmens sowohl beratend als auch bei der Vertragsgestaltung, Vertragserrichtung und Durchführung nach telefonischer Terminvereinbarung gerne zur Verfügung.
DR. GEORG GANNER Rechtsanwalt Wilhelm-Greil-Straße 14 6020 Innsbruck Tel.: 0512/58 38 20 Mobil: 0676/534 37 59 office@ra-ganner.at
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Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt: Wer eine Führungsposition bekleidet, hat oft übersteigerte Persönlichkeitsmerkmale oder gar Persönlichkeitsstörungen und die Empathie nimmt mit jeder Hierarchieebene ab. Warum und wie kommen diese Menschen auf diese Posten? Die Psychologen Hesse/Schrader berichten von den Macken der Macher und wie man damit umgeht.
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Erfreulicherweise wird unsere Persönlichkeit nicht nur durch unsere Gene, sondern auch durch die Umwelt geprägt. Persönliches Wachstum ist daher in jedem Lebensabschnitt möglich. Doch was genau treibt diese Entwicklung an? Und ist es möglich und ratsam, die Persönlichkeit gezielt zu verändern? Ab 24. August!
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Was macht die Natur, wenn ein neuer Feind auftaucht? Sie findet eine neue Strategie. Der Amerikanerin Jennifer Doudna und der Französin Emmanuelle Charpentier sind bahnbrechende Erkenntnisse im Bereich der Biochemie gelungen: Die beiden Forscherinnen konnten die Verteidigungsstrategien der Natur auf grundlegendster Ebene, auf jener der Zelle, entdecken und nachbauen. Das Ergebnis heißt CRISPR. Diese Genschere kann den genetischen Bauplan punktgenau ändern. Walter Isaacson blickt hinter die Kulissen und erklärt fundiert, aber verständlich.
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Dieses Buch diskutiert ethische und philosophische Aspekte der Geschlechterbeziehungen. Es plädiert für ein humanes und kooperatives Verhältnis der Geschlechter und eine entspannte Erotik, für gleichen Respekt und gleiche Anerkennung, für das Recht auf Privatheit und Differenz, damit alle Menschen – unabhängig von ihrem Geschlecht und ihrer Lebensform – Autorinnen und Autoren ihres Lebens sein können.
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Das Verhältnis von Daten und Realität fordert uns heute besonders heraus, und nur allzu schnell fallen wir auf Fake News und Panikmache rein. Der Psychologe Gerd Gigerenzer, die Datenanalyse-Expertin Katharina Schüller, der Ökonom Thomas Bauer und der Statistiker Walter Krämer diagnostizieren seit Jahren in ihrer „Unstatistik des Monats“ eine Art Analphabetismus im Umgang mit Zahlen, Wahrscheinlichkeiten und Risiken. Erscheint Mitte August.
„Fridays For Future“Aktivistin und Sprecherin des Klimavolksbegehrens Katharina Rogenhofer hat Fakten zum Thema Umwelt und Klimakrise zusammengetragen, erklärt Zusammenhänge zwischen Ökologie, Wirtschaft und Politik und hält ein Plädoyer für einen Green New Deal – zeitweise etwas aufgeregt, aber letztlich fundiert argumentiert.
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Der Gerichtspsychiater und Spiegel-Bestsellerautor Prof. Dr. med. Reinhard Haller erzählt echte Geschichten über Hass und wie jeder von uns dieses Gefühl überwinden kann. Dabei bezieht er neueste wissenschaftliche Erkenntnisse aus Genetik, Hirnforschung, Psychologie und Soziologie ebenso mit ein wie Beispiele aus seiner psychiatrischen Praxis, in der er Hunderte von Straftätern – darunter Sexualmörder, Serienkiller und Terroristen – untersucht hat. Phu!
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Der Steirer Wolf Lotter ist Mitbegründer des deutschen Magazins brand eins und von uns auf vielen Ebenen hochgeschätzt. Seine Texte sind clever, überlegt und ohne erhobenen Zeigefinger lehrreich. Im brand eins schreibt er die Leitessays und außerdem Bücher. „Strengt euch an!“ ist ein Plädoyer dafür, Leistung neu zu denken. Harte Arbeit muss wieder etwas werden, das sich für alle lohnt.
Die neue Arbeitswelt à la New Work und Purpose fordert vom Arbeitnehmer, sich dem Unternehmen und dessen moralischen Ansprüchen zu unterwerfen – mit ganzem Herzen, am besten klimaneutral und weit ins Private hinein. Und Arbeit soll vor allem Sinn stiften. Muss nicht sein, findet Attila Albert. Er nähert sich der Arbeit humoristisch und gleichermaßen pragmatisch und zeigt, dass man nicht immer gleich Teil einer gesellschaftlichen Revolution sein muss.
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Henriette Hell möchte eine Debatte darüber entfachen, wie die vermeintlich ideale Frau aus der Sicht der Gesellschaft zu sein hat – und warum es Zeit ist, sich dagegen zu wehren. Eine humorvolle Kampfansage an den bürgerlichen Lebensentwurf, der vielen jungen Ü-30-Frauen aus der Seele spricht und Entlastung verschafft. Ein Buch das zeigt, dass ein Leben auch ohne Kind und Karriere lebenswert sein kann.
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„Scheiß doch mal drauf, was du nicht kannst – und feier das, was du kannst!“ Moderatorin und Influencerin Evelyn Weigert nimmt kein Blatt vor den Mund und spricht schonungslos offen über so ziemlich alles. Hinter ihrem derben Witz steckt aber auch ein ernster Kern: Selbstakzeptanz, offener Umgang mit Tabuthemen und Nicht-immerallen-gefallen-Müssen – damit eckt sie zwar manchmal an, inspiriert aber dazu, endlich weniger Wert auf die Meinung anderer zu legen.
Der Atem ist unser bester Lehrmeister. Wenn wir nicht mehr frei atmen können, müssen wir unsere Haltung ändern – das gilt für quasi alle Bereiche des Lebens. James Nestor bringt uns mit seinem Buch die verlorene Kunst des guten Atmens wieder näher.
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Wie kaum ein anderer steht Roberto Saviano für Mut und Zivilcourage. „Gomorrha“, sein investigatives Werk über die Mafia, machte ihn weltberühmt und zwang ihn unter Personenschutz. In Aufschrei erzählt er anhand von 30 Geschichten über die Macht von Zivilcourage – eine mutige Inspiration für alle, die sich für eine gerechtere Welt engagieren wollen.
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wellwasser® – umweltfreundlich, keine Transportwege, kein Plastik, Wegfall von Kühlung, Lagerung und Entsorgung, keimfrei gefiltert, natürlicher Mineralstoffgehalt wellwasser® – umweltfreundlich, keine Transportwege, kein Plastik, Wegfall von Kühlung, Lagerung und Entsorgung, keimfrei gefiltert, natürlicher Mineralstoffgehalt 09.05.22 08:56
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FRISCHER WIND
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Gemeinsam mit zahlreichen Partner*innen vor Ort, die sich teilweise seit Jahrzehnten mit den Themen Kreativität, Gestaltung, Architektur, Kultur und dem alpinen Lebensraum in unterschiedlichen Facetten beschäftigen, wurde in einem einjährigen Prozess ein Festivalkonzept entwickelt, das sich wichtigen Fragen der Zeit im alpinen Raum widmet – und diese im Kontext von Kreativität, Transformation und Innovation diskutieren möchte. „FÖ N“ wird Kreativität als öffentliches Anliegen abseits oberflächlicher Klischees präsentieren und dabei eine Bühne für kreative Menschen und all jene schaffen, die die Transformationskraft von Kreativität als Zukunftsanker sehen. Der Kreativ-Summit findet am Freitag, 9. September 2022 im Haus der Musik statt. Als Speaker werden unter anderem Wolf Lotter, Michael Matthiass, Elisabeth Schweeger, Jens Uwe Meyer, Sonja Zant, Maria Dietrich, Chris Müller, Anna Schneider und Stefan Klein erwartet. Infos und Tickets unter www.kreativland.tirol/foen.
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M E N S C H E N U N D U N T E R N E H M E N , K U LT U R U N D L I F E S T Y L E
KURZ & BÜNDIG
© FÖ N-SUMMIT 2022 / IN THE HEADROOM
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STIHL Tirol ist mit der operativen Steuerung des neuen STIHL-Zentrallagers in Völklingen betraut.
S T R AT E G I S C H G Ü N S T I G
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„Notburga” von Elisabeth Malkoyan
K R E AT I V E F R E U N D E
Die Galerie Nothburga konnte sich in den vergangenen Jahren einen treuen Freundeskreis aufbauen, dessen Mitglieder die Galerie durch eine jährliche Spende unterstützen. Sie leisten dadurch einen wertvollen Beitrag zur Förderung von Kunst und Kultur und erleichtern die großteils ehrenamtliche Arbeit. Als Dank für diese Unterstützung wird alljährlich die beliebte Freundeskreisausstellung ausgerichtet, im Zuge derer die Mitglieder ihre in verschiedensten Techniken entstandenen Werke der Öffentlichkeit zeigen können. Immer wieder ergeben sich dabei bunte, vielfältige, spannende und überraschende Einblicke und Zugänge zur Kunst. Heuer findet die Freundeskreisausstellung unter dem Titel „Notburga“ von 5. bis 10. Juli statt. 30 kreative Freundeskreismitglieder haben ihre Teilnahme an der Freundeskreisausstellung 2022 zugesagt, die eine lebhafte, bunte Schau erwarten lassen.
DIE AUSSTELLUNG
wird am Dienstag, 5. Juli, um 18 Uhr feierlich eröffnet. Weitere Öffnungszeiten: Mittwoch bis Freitag von 14 bis 19 Uhr, Samstag von 11 bis 17 Uhr und Sonntag von 11 bis 13 Uhr. www.galerienothburga.at
Die STIHL-Gruppe setzt die Weichen für weiteres Wachstum und baut ein neues Zentrallager im deutschen Völklingen. Mit 58.000 Quadratmetern – das entspricht einer Fläche von etwa acht Fußballfeldern – ist es das größte Lager der Gruppe. Die Planung, Errichtung und Inbetriebnahme des Gebäudes findet dabei in enger Zusammenarbeit mit STIHL Tirol statt. Alle am Standort Langkampfen gefertigten Produkte werden zukünftig dort gelagert und verteilt. STIHL Tirol ist in hohem Ausmaß an dem Projekt beteiligt und mit der operativen Steuerung des Zentrallagers betraut. Das Kompetenzzentrum für bodengeführte Gartengeräte ist seit einigen Jahren besonders auf die Produktion von akkubetriebenen Geräten spezialisiert. Aus dem neuen Zentrallager werden alle STIHL-Vertriebsgesellschaften weltweit sowie der Fachhandel beliefert. Der neue Logistik- und Distributionsstandort löst das bisherige Lager im französischen Straßburg ab, das mit der wachsenden Produktnachfrage an seine Kapazitätsgrenzen kam. Die Fertigstellung des Neubaus ist Mitte 2022 geplant, Anfang 2023 geht das Zentrallager vollumfänglich in Betrieb.
TANZ IN DEN MAI
Mitte Mai traf sich das Aufschnaiter-Team mit seinen fast 100 Mitarbeiter*innen samt deren Partnern zur Firmenfeier in der „Schönen Aussicht“ in St. Johann. Nach Häppchen und Aperitif auf der Terrasse wurden jene Mitarbeiter*innen geehrt, die schon seit zehn und mehr Jahren zum Unternehmen gehören. „Viele sind schon seit der Lehrzeit dabei und haben ihr ganzes Arbeitsleben bei uns verbracht und unglaublich viel zur Entwicklung von Aufschnaiter beigetragen. Wir sind stolz auf jeden Einzelnen und sehr dankbar für die langjährige Treue“, betont Brigitte Aufschnaiter.
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© DELOITTE/FEELIMAGE
© ATP/BAUSE
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STEUERBERATER DES JAHRES
Zum achten Mal hat die Tageszeitung „Die Presse“ und die IFA AG die besten Steuerberater des Jahres ausgezeichnet und auch heuer befindet sich das Beratungsunternehmen Deloitte unter den Gewinnern: Partner Andreas Kapferer setzte sich in der Kategorie „Tourismus und Hotellerie“ erfolgreich durch. Österreichweit konnten Kunden ihre Steuerberater und Wirtschaftsprüfer in insgesamt neun Kategorien sowie je Bundesland eine Kanzlei nominieren. Die finale Auswahl aus den über 25.000 Nominierungen traf eine Fachjury aus Experten und Branchenkennern. Kapferer berät als Wirtschaftsprüfer und Steuerberater Kunden in Fragen des nationalen und internationalen Steuerrechts sowie der Rechnungslegung. Zu seinen Kunden zählen zahlreiche familiengeführte Unternehmen in Tirol, vor allem aus der Tourismusbranche.
NEUER RHYTHMUS FÜRS DORFZENTRUM
Nach gewonnenem Wettbewerb plante ATP Innsbruck inmitten der Bergwelt des hinteren Zillertals ein neues Musikzentrum für die Gemeinde Finkenberg. Mit diesem wurde zugleich der öffentliche Raum behutsam aufgewertet und das Dorfzentrum neu belebt. Der neue Pavillon bietet ausreichend Platz für Konzerte und kirchliche oder profane Feste und – im felsigen Untergrund – für die Probe- und Vereinsräume der heimischen Blasmusikkapelle. Das Konzept spannt den Bogen von lokaler Bautradition zur Moderne. So lädt der Pavillon samt umliegendem, neu gestaltetem Außenraum zum Verweilen ein und dient als Begegnungsort und Treffpunkt für Jung und Alt – auch abseits von (Musik-) Veranstaltungen.
KÜNSTLERISCHE HOMMAGE
Ein bedeutender Name der Kunst des 20. Jahrhunderts steht im Mittelpunkt der neuesten Ausstellung bei KiS – Kunst in Seefeld. Die kleine, feine Seefelder Kunsthalle im Alten Feuerwehrhaus (Münchner Straße 271) präsentiert mit der Ausstellung „Ten Porträts of Jews of the Twentieth Century“ Andy Warhols Hommage an jüdische Geistesgrößen des vergangenen Jahrhunderts. Warhol, Enfant terrible der US-amerikanischen Kunstszene der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, gehört zu den umstrittensten und zweifellos umtriebigsten Künstlern der vergangenen Jahrzehnte. In seinen „Factories“ (es gab drei davon) produzierte er fast fließbandartig Kunst, seine Partys waren Treffpunkt von Intellektuellen, Künstlern und Prominenten. KiS – Verein zur Förderung zeitgenössischer Kunst in Seefeld entstand auf Initiative von Kunstsammler Rafael Jablonka und hat mit Obfrau Elisabeth Gürtler vom Astoria Resort Seefeld eine bestens vernetzte Persönlichkeit an der Spitze. Der Verein möchte in den kommenden Monaten nicht nur die Bekanntheit der Ausstellungshalle bei Gästen von Seefeld und Einheimischen vergrößern, ein besonderes Anliegen ist auch die Kunstvermittlung, vor allem an Kinder und Jugendliche. Die Ausstellung ist noch bis 25. September zu sehen. Öffnungszeiten: Freitag, Samstag und Sonntag von 16 bis 18 Uhr, Eintritt frei. www.kunstinseefeld.at
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OLYMPIAHALLE FAST FERTIG! So heißt das neue hemmungslos alberne, grammelsche Bühnenspektakel. Aber Spandaus ganzer Stolz und blondgesträhnter Puppet Comedy-König feilt natürlich wie gewohnt noch bis zur allerletzten Sekunde an seinem bisher definitiv verrücktesten und emotionalsten Programm.
OLYMPIAHALLE Noch einmal live auf der Bühne. Wolfgang Ambros und der No.1 vom Wienerwald, Klaus Eberhartinger, die EAV-Legende als Gailtalerin, Joesi Prokopetz als Knecht und Vater und Christoph Fälbl werden in der spektakulären Original-Inszenierung noch einmal die zahllosen Fans in Innsbruck begeistern.
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© DAVID JOHANSSON
WIEDERGEWÄHLT
© IUCAB
Der gebürtige Tiroler Andreas Doblander leitet das Dynatrace-Lab am Standort Innsbruck.
LÄUFT
In einer Welt, die immer noch digitaler wird, braucht es IT-Systeme, die immer und überall perfekt funktionieren. Das Technologieunternehmen Dynatrace sorgt genau dafür, erkennt Sicherheitslücken in Echtzeit und repariert diese automatisch. Mit seinen Services ist Dynatrace mittlerweile global erfolgreich, notiert an der New Yorker Börse und verfügt neben dem Gründungsstandort Linz über weitere in Hagenberg, Klagenfurt, Graz sowie Wien. Und Innsbruck. Mit der Gründung des hiesigen Standortes will das Unternehmen nicht nur IT-Fachkräfte aus dem Westen Österreichs ansprechen, sondern fischt auch in Süddeutschland und Norditalien. Das neue Lab – derzeit eingemietet im Co-Workingspace Wundervoll – ist auf das Thema „Cloud Automation“ spezialisiert, innerhalb der nächsten vier Jahre soll der Standort auf 75 Mitarbeiter*innen wachsen. www.dynatrace.de N E U E S V O R S TA N D S D U O © TIROLER/BERGER
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Die Internationally United Commercial Agents and Brokers – kurz IUCAB – ist die weltweit größte Dachorganisation von Handelsagentenverbänden und besteht aus 21 Mitgliedsorganisationen aus Europa, Nordund Südamerika, Asien und Afrika. Sie vertritt die Interessen von rund 600.000 Handelsagenten und Handelsagenturen, die sich mit der Warenvermittlung zwischen gewerblichen Unternehmen beschäftigen. Die wirtschaftliche Bedeutung der Handelsagenten in den IUCAB-Ländern wird durch einen vermittelten Warenumsatz von jährlich rund 1.000 Milliarden Euro unterstrichen. Im Rahmen der diesjährigen Delegiertenversammlung wurde Christian Rebernig, Geschäftsführer des Bundesgremiums der Handelsagenten in Österreich, als IUCAB-Generalsekretär wiederbestellt. Rebernig ist seit 24 Jahren in der Wirtschaftskammer Österreich tätig und seit 2008 federführend im Bundesgremium der Handelsagenten engagiert.
Das neue Vorstandsduo Franz Mair und Isolde Stieg
Walter Schieferer und Franz Mair haben in den vergangenen 22 Jahren die TIROLER VERSICHERUNG entscheidend geprägt und die traditionelle Landesversicherung in ein modernes und in jeder Hinsicht erfolgreiches Unternehmen verwandelt. Die beiden waren das längstdienende Vorstandsduo der österreichischen Versicherungswirtschaft, kürzlich ging Walter Schieferer in Pension. Seit 1. Juni 2022 steht nun Franz Mair gemeinsam mit Isolde Stieg an der Spitze der Versicherung. „Als Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit sind Regionalität und Nachhaltigkeit bereits seit über 200 Jahren in unserem Tun fest verankert. Das ist Teil unserer Unternehmens-DNA, wir leben das überzeugt“, so Franz Mair. „Ganz gegen den Branchentrend setzen wir auf den Ausbau der persönlichen Dienstleistung und verlagern Kompetenzen in die Regionen, so nah wie möglich zu den Kundinnen und Kunden.“ Aktuell wird außerdem die Firmenzentrale in der Innsbrucker Innenstadt neu gebaut. Mit ihr entsteht ein zu 100 Prozent ökologischer Bau mit begrünter Fassade und 625 Quadratmetern Dachgärten. Ab 2024 finden hier bis zu 350 Mitarbeiter*innen Platz, zudem entsteht im Erdgeschoß der erste Changing Place Österreichs, eine Sanitäreinrichtung für Menschen mit komplexen Behinderungen. Damit setzt die TIROLER ein starkes Zeichen für mehr Inklusion. Dass sich der Fokus auf die Servicierung auch wirtschaftlich lohnt, haben die Ergebnisse der vergangenen Jahre gezeigt. Seit dem Jahr 2000 hat sich das Prämienvolumen von 60 auf 168 Millionen Euro fast verdreifacht.
© MARTIN LUGGER
WERTE MIT BESTAND In unserer schnelllebigen Zeit rücken Werte wie Beständigkeit, Authentizität, Langlebigkeit und Handschlagqualität wieder mehr in den Fokus. Die Tischlerei Lanser aus Osttirol steht seit 145 Jahren für höchste Qualität und Handwerkskunst.
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eit 145 Jahren prägt die Tischlerei Lanser mit ihren Stuben – dem Herzstück des Tiroler Wohnens – alpines Wohngefühl. „Wir lieben Holz, ob frisch geschnitten oder aus Altbeständen, und die handwerkliche Kunst, daraus Möbel und Einrichtungen zu gestalten“, sagen die Brüder Roland und Arnold Lanser, die den Familienbetrieb mittlerweile bereits in fünfter Generation führen.
SINN FÜRS REGIONALE
Seit jeher stehen in der Tischlerei Lanser heimische Massivhölzer im Mittelpunkt jeder Wohnraumgestaltung. Durch feinste Handwerkskunst wird jedes Stück zum Unikat, das keinem Trend folgt, sondern durch zeitloses Design und durchdachte Details überzeugt. „Unsere Tischler, die wir im Lehrlingsbetrieb ausbilden, sind begeisterte Handwerker. Jedes Möbelstück und jedes Projekt machen sie zu ihrem. Wir leben als Tischler, die heimisches Holz von der Natur verarbeiten und versuchen, im beruflichen wie im privaten Bereich größtmögliche Nachhaltigkeit zu leben“, so die Brüder. Lanser kooperiert zudem mit Handwerkern und Designern aus der Region, um die regionalen Wirtschaftskreisläufe zu fördern. Von Anfang an haben originale Tiroler Stuben einen hohen Stellenwert in der Tischlerei Lanser. Diese werden von erfahrenen Mitarbeitern gefertigt oder restauriert und somit ein Stück Tirol erhalten. Durch die Verbindung mit modernen Elementen wird die Tradition behutsam ins Hier und Jetzt übertragen und damit behagliche Geborgenheit geschaffen. Abgerundet werden die Massivholzmöbel und ganzheitlichen Einrichtungskonzepte von renommierten Möbelmarken, die derselben Philosophie an höchster Qualität, Langlebigkeit und Nachhaltigkeit folgen – damit Möbel nicht zum schnellen Konsumgut, sondern zum jahrelangen Begleiter werden. PR
Massiv. Besser. Wohnen.
TISCHLEREI LANSER
Gasse 96a, 9932 Innervillgraten info@tischlerei-lanser.at
www.tischlerei-lanser.at
Schauräume in Lienz & Arnbach/Sillian
jenewein.co.at
© DIE FOTOGRAFEN
© TLM
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ALLES NEU MACHT DER MAI
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Seit 1. Mai 2022 ist Manuel Bichler neuer Regionaldirektor für die Region Innsbruck/Innsbruck-Land in der Volksbank Tirol. Schon zu Beginn seiner Karriere war Bichler im Bankensegment in Tirol tätig, 2001 wechselte er in den Finanzdienstleistungsbereich. Hier durchlief er einige Stationen vom Finanzberater bis zum Gebietsverkaufsleiter und war schließlich ab 2018 bei einem Finanzdienstleister Regionaldirektor für die Region Österreich West. Mit der Übernahme der Regionaldirektion bei der Volksbank Tirol ist er nun für das Wohnbau-, Kommerz- und Privatkundensowie für das Filialgeschäft in der Region Innsbruck/ Innsbruck-Land verantwortlich.
Sujetbild zur Ausstellung „Wir Tiroler sind lustig“ mit der Jodlerin Hermine Mayerhofer, Innsbruck 1910
TRADITION WIRD ATTRAKTION
Bereits vor 200 Jahren eroberten Tiroler*innen singend die Welt und lockten die Menschen in ihre Heimat. Die Volksmusik wurde zum Werbeträger für die Region und bis heute leistet sie ihren Beitrag zum Tourismus. Im Rahmen der Ausstellung „Wir Tiroler sind lustig“ beleuchtet das Tiroler Volksliedarchiv Schlaglichter dieses Prozesses und präsentiert die Volksmusik als sich wandelndes Kulturgut zwischen früher und heute. Darüber hinaus verdeutlicht die Schau im Innsbrucker Volkskunstmuseum anhand historischer Objekte und zahlreicher Hör- und Videobeispiele den Zwiespalt zwischen Brauchtum und Imageträger. Die Ausstellung ist noch bis 27. November 2022 zu sehen. www.tiroler-landesmuseen.at
IMPULSE SETZEN
Mit dem Impulspaket Tirol werden seit 2014 Vorhaben unterstützt, durch die besondere Impulse für ein nachhaltiges Wachstum und die Sicherung der Beschäftigung in Tirol erreicht werden. Förderempfänger sind in erster Linie kleine und mittlere Unternehmen des produzierenden Sektors. Gefördert werden insbesondere Betriebsansiedelungen oder -erweiterungen sowie Produkt- oder Verfahrensinnovationen. Die Förderung wird als nicht rückzahlbarer Einmalzuschuss gewährt und beträgt maximal fünf Prozent der förderbaren Kosten. Im Rahmen des Impulspakets Tirol hat das Land kürzlich rund 1,7 Millionen Euro für Förderansuchen von acht Tiroler Betrieben bereitgestellt. Weitere Informationen sowie das Antragsformular finden sich unter www.tirol.gv.at/wirtschaftsfoerderung unter dem Punkt „Wirtschaftsförderungsprogramm“.
CEO Thomas Friess mit Christian Miklin, Head of Supply Chain Management bei TYROLIT
ELEKTRO-VORREITER
Seit Mitte Juni erledigen drei emissionsfreie E-Lkw von MAN den internen Werksverkehr zwischen den TYROLIT-Werken in Schwaz, Stans und Vomp. Diese ersetzen die bis dato mit Verbrennungsmotoren vorgenommenen Fahrten und sparen folglich 58 Tonnen CO2 pro Jahr. Die Umstellung mit einhergehender Reduktion von Emissionen und Lärm stellt eine wesentliche Maßnahme der laufenden TYROLIT-Nachhaltigkeitsinitiative dar. Mit der ersten E-Lkw-Flotte Tirols leistet das führende Technologieunternehmen einen aktiven Beitrag zur Steigerung der Lebensqualität rund um seine Zentrale in Schwaz mit ihren rund 1.200 Beschäftigten.
VORHER DENKEN DANN HANDELN
Ingenieurbüros arbeiten unabhängig, neutral und vor allem treuhändisch für ihren Auftraggeber, für den sie beraten, planen, berechnen, untersuchen und überwachen. Sie sind daher keine Hersteller und nehmen an der Ausführung des Werkes selbst nicht teil. www.vorherdenker.at
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Ihre Tiroler Ingenieurbüros
IT’S SHOWTIME!
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KRISTALLWELTEN
Zwei neue Wunderkammern und ein magisches Sommerprogramm erwarten Sie in den Swarovski Kristallwelten.
Das Ohana-Gründertrio Christian Orgler, Stephan Brunner und Kevin Snajda
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ie Swarovski Kristallwelten in Wattens zählen zu den beliebtesten Erlebnisdestinationen Österreichs. Gegründet im Jahr 1995 anlässlich des 100-jährigen Jubiläums von Swarovski bezauberten die Swarovski Kristallwelten bereits über 16 Millionen Gäste aus aller Welt.
EINTAUCHEN IN EIN WUNDERLAND DER FANTASIE
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In 18 einzigartig gestalteten Wunderkammern interpretieren Künstler:innen und Designer*innen das Medium Kristall auf ganz eigene Weise. Mit The Art of Performance und Umbra wurden erst kürzlich zwei neue Wunderkammern eröffnet: Als wahre Hommage an Hollywood präsentiert sich The Art of Performance, die unter anderem Original-Outfits von Elton John oder Cher ebenso wie Nachbildungen von Marlene Dietrichs „Blonde Venus“-Outfit von 1932 oder Marilyn Monroes „Birthday Dress“ zeigt. Umbra ist eine begehbare Installation aus Licht und Farben von Künstler James Turrell – zutiefst berührend wirkt dieses Meisterwerk auf alle Sinne und rückt eine ganz wesentliche Komponente der Swarovski Kristallwelten in den Vordergrund: das Licht.
ATEMBERAUBENDE AKROBATIK UND BEZAUBERNDE ERLEBNISSE
Der Zugang zu dem weitläufigen Außenbereich mit Spielturm, Karussell und der funkelnden Kristallwolke ist im Ticketpreis inkludiert. Hier erwartet die Besucher*innen im Sommer 2022 ein ganz besonderes Programm: Von 22. Juli bis 21. August verwandelt das Circus-Theater Roncalli täglich von 9 bis 19 Uhr den Garten in eine Manege. Unter dem Motto „It’s Showtime!“ verzaubern Artisten und Artistinnen in 16 Shows täglich mit wundervollen Überraschungen, brillanter Körperbeherrschung und faszinierenden Geschichten. PR
SWAROVSKI KRISTALLWELTEN
Kristallweltenstraße 1, 6112 Wattens / Tirol
kristallwelten.com/sommer
Öffnungszeiten: Täglich von 9:00 bis 19:00 Uhr (letzter Einlass 18:00 Uhr)
D I G I TA L E E R Z I E H U N G
Eine Welt ohne digitale Geräte ist heute selbst für die Kleinsten kaum mehr denkbar. Bereits im Volksschulalter – oder sogar schon früher – benutzen Kinder Smartphones und sind damit den Gefahren der digitalen Welt oft schutzlos ausgeliefert. „Spätestens die Pandemie hat uns klar gezeigt, dass zu viel digitale Mediennutzung verheerende Folgen auf Kinder und Jugendliche hat, sei es durch Sucht, gefährliche Onlinetrends oder körperliche Beschwerden“, sagt Christian Orgler. Er ist einer der drei Gründer von Ohana. Die neue App für iOS und Android schafft eine altersgerechte, sichere digitale Umgebung für Kinder – etwa durch Zeitlimits für die tägliche Gerätenutzung. Die App funktioniert plattformübergreifend, ist einfach zu bedienen, passt sich dem Alter des Kindes an und gibt altersspezifische Empfehlungen. Im Unterschied zu klassischen Systemeinstellungen wie Apples „Screentime“ funktioniert Ohana plattformübergreifend auf iOS und Android und kann ganz einfach vom Smartphone der Eltern gesteuert werden. Nicht altersgerechte Inhalte, Webseiten und Apps werden automatisch blockiert, die Einstellungen können allerdings immer mit Ausnahmen personalisiert werden. Eine weitere Funktion ist die Standortbestimmung über das Gerät. Eltern können jederzeit Anfragen schicken, um sich den aktuellen Standort des Kindergeräts anzeigen zu lassen – beispielsweise, wenn der Nachwuchs nicht zur vereinbarten Zeit zuhause ankommt. Den Gründern ist Transparenz gegenüber Kindern dabei sehr wichtig, deshalb erhalten diese bei Standortabfragen eine Benachrichtigung. Für die nächsten Updates plant Ohana Insights und Statistiken, die den Eltern – anonymisiert! – zeigen, wie sich die Nutzung des eigenen Kindes im Vergleich zu Gleichaltrigen verhält, außerdem soll es künftig auch Einstellungsmöglichkeiten für gängige Spielekonsolen und Plattformen geben. www.tryohana.com
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VON DER FORSCHUNG ZUR ENTWICKLUNG
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Zahlreiche Studien belegen, dass die Ursache für den Wohlstand eines Landes in dessen Innovationskraft liegt. Und Innovation braucht Forschung. Mit seinen Universitäten und Hochschulen ist Tirol diesbezüglich bereits gut aufgestellt, um den Standort noch weiter zu stärken, wurde Anfang Juni die neue Forschungs- und Wissenschaftsagentur Tirol GmbH (FWT) gegründet. Im Jänner 2022 wurde nach zahlreichen Abstimmungen mit Stakeholder*innen und Expert*innen die Tiroler Wirtschafts- und Innovationsstrategie präsentiert. Ein zentrales Handlungsfeld dieser Strategie ist es, Tirol bis 2030 als Forschungsund Wissenschaftsstandort strategisch orientiert weiterzuentwickeln und die gezielte Koordination der regionalen Forschungsaktivitäten voranzutreiben. Die daraus resultierenden Innovationen werden auf allen Ebenen von Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft als Schlüssel zu Wachstum und Beschäftigung angesehen. Auf der Agenda der neuen landeseigenen Agentur steht nun die Erarbeitung einer Entwicklungsstrategie für den Forschungsstandort Tirol unter Einbindung von Forscher*innen, Hochschulvertreter*innen sowie außeruniversitären Einrichtungen. Auch Expert*innen auf Bundesebene und aus benachbarten Regionen sollen zu diesem Prozess unter der Leitung der Forschungs- und Wissenschaftsagentur beitragen. Für die Jahre 2022 und 2023 sind 500.000 Euro pro Jahr als Budget vorgesehen, als Geschäftsführer wurde Alexander Hörbst bestellt. Er ist seit 2019 Leiter des Departments Medical and Health Technologies sowie des Forschungsclusters HealthTech am MCI und war zuvor an der UMIT in leitender Rolle und an der Leopold-Franzens-Universität tätig. Hörbst wurde für seine wissenschaftliche Arbeit bereits vielfach ausgezeichnet und verfügt über langjährige Erfahrung in Lehre und Forschung in den Bereichen Medizininformatik, Medizintechnik und Wirtschaft.
BEST IN THE WEST
Im Mai suchte das österreichische Wirtschaftsmagazin trend zum 19. Mal die besten Anwält*innen und Kanzleien des Landes und kürte in 25 Kategorien wieder die 250 besten Experten, Newcomer und Aufsteiger. Gewählt wurden diese von mehr als 100 von der trend-Redaktion selektierten Anwaltskanzleien aus ganz Österreich – Selbstnennungen waren selbstverständlich nicht erlaubt. Wir freuen uns sehr, dass Rechtsanwalt Ivo Rungg, der uns seit Jahren mit seiner Expertise redaktionell zur Seite steht, an die Spitze (Platz 3) in der Kategorie „Wettbewerbsrecht“ gewählt wurde, und gratulieren herzlich! Rungg ist Partner bei Binder Grösswang mit Sitz in Innsbruck und Wien, die Kanzlei liegt auf Platz vier der 20 größten Kanzleien des Landes, auch einige weitere Experten aus der Kanzlei kommen an Top-Platzierungen im Ranking vor. Und auch die besten Sozietäten aus den Bundesländern kommen aus Tirol: Auf Platz 1 und 2 finden sich die CHG Czernich Rechtsanwälte sowie Greiter Pegger Kofler, beide aus Innsbruck.
H A P P Y G E B U R T S TA G
Die Tantum GmbH wurde von Bernhard-Stefan Müller 2012 als Betriebsverwaltung gegründet. Daraus entstand in den letzten zehn Jahren etwas, was man in Tirol wohl zuletzt vermutet hätte: ein Company Builder für Start-ups und Corporates. Heute zählt sein Team zehn Köpfe und eine enges Partner-Expert*innennetzwerk. Das Firmenjubiläum wurde kürzlich entsprechend gefeiert – mit einem Festakt im Capus E des WIFI Tirol und zahlreichen (Ehren-)Gästen. Nach Grußworten von Neo-Staatsekretär Florian Tursky, Nationalrätin Rebekka Kirchbaumer und Landtagsabgeordneter Cornelia Hagele wurde das zehnjährige Bestehen gemeinsam mit bekannten Gesichtern aus Gesellschaft, Politik und Wirtschaft gefeiert. Mehr zu Tantum auf Seite 142.
Bernhard-Stefan Müller (li.) mit Senior Partner Hermann Schmidt
IMMOBILIEN-STAMMTISCH
Veranstalter Philipp Resl, Prokurist der P&R Verwaltungs GmbH, mit KR Arno Wimmer, Berufsgruppensprecher der Immobilienmakler Tirol und Wien
ZEIT FÜR NEUE LÖSUNGEN Wie im vergangenen Jahr präsentierte der Immobilien-Stammtisch der Firmengruppe P&R Verwaltungs GmbH, WAT Bauträger GmbH und ABC Ausstellungs Bildungs Center in Innsbruck ein spannendes Programm mit qualitätsvollen Impulsvorträgen. Von einer ausführlichen Finanzanalyse über digitale Parklösungen bis hin zu Planung und Architektur deckten hochkarätige Referenten ein breites Spektrum an Themengebieten ab.
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ach dem Erfolg des Vorjahres veranstaltete die Firmengruppe P&R, WAT und ABC unter Federführung von Philipp Resl heuer ihren zweiten Innsbrucker Immobilien-Stammtisch im hauseigenen ABC Ausstellungs Bildungs Center in der Valiergasse. Die vielfältigen Fachvorträge überzeugten mit einem breiten Themenspektrum ebenso wie die anschließende Kulinarik von Haubenkoch Thomas Grander, Bierdegustation durch Biersommelier Matthias Gurschler von der Brauunion sowie Weindegustation durch Weinsommelier Sandro Klausner von Klausner Wein inklusive. In seinen einleitenden Worten sprach Kommerzialrat Arno Wimmer, Geschäftsführer der RE/MAX Conterra Immobilien GmbH und Berufsgruppensprecher der Immobilienmakler Tirol und Wien, über aktuelle Entwicklungen in der Immobilienbranche. So wurden 2021 in Tirol über 13.700 Immobilien verkauft und damit um sieben Prozent mehr als noch im Jahr davor. Trotz jahrelanger stetiger Aufwärtsentwicklung erwartet Wimmer nun ein Abflachen der Nachfrage – aus verschiedenen Gründen. Vielen Investoren stellt sich die Frage,
ob bei derart hohen Preisen überhaupt noch entsprechende Renditen zu erzielen sind oder sich andere Assetklassen als Anlagealternativen anbieten. Das generell hohe Immobilien-Preisniveau sowie gestiegene und nach wie vor volatile Beschaffungspreise stellen folglich in der Finanzierung vor Herausforderungen: „Die Kosten für geplante Bauprojekte sind derzeit ob der – geopolitischen – Rahmenbedingungen langfristig kaum seriös vorauszusagen. Die Stimmung ist aktuell eher düster“, so Prok. Hubert Schenk, M.Sc., Bereichsleiter Firmenkunden der RLB Tirol AG. Deutlich nach unten korrigierte Wirtschaftsprognosen beeinflussen den Immobilienmarkt zusätzlich. „Die Preise für Rohstoffe gehen grosso modo nach oben. Ein solches gesamtwirtschaftliches Phänomen haben wir das letzte Mal in den 1970er-Jahren gesehen. Auch wenn die Prognosen für Österreich zwar leicht besser aussehen als für die Eurozone als Gesamtes, so erwarten wir dennoch einen Wirtschaftsabschwung im zweiten Halbjahr“, so Gunter Deuber, Leiter Raiffeisen Research in der Raiffeisen Bank International, in seinem Vortrag. PR
„Drei Aspekte sind für eine gelungene Architektur unabdingbar: Ästhetik, Funktionalität und Nachhaltigkeit.“ Emanuel Homann ist Geschäftsführer der Homann GmbH. Gemeinsam mit seinem Team verfolgt er den Grundsatz, Projekte in die umliegende Umgebung zu integrieren – entweder, indem es sich harmonisch in sein Umfeld einfügt oder sich bewusst als Konterpart abhebt. Außerdem beschäftigt er sich mit den – positiven – Auswirkungen von Grünanlagen auf Städte und in Kooperation mit Rainer Weghake mit der Entwicklung von effizienten, modularen Badsystemen, wobei „modular“ keineswegs mit Qualitätsverlust einhergehen muss.
IMMOBILIEN-STAMMTISCH
„Die Zunahme der Baukosten wirft viele Fragen auf, auf die es derzeit noch wenige Antworten gibt.“ Prok. Hubert Schenk, M.Sc., ist Bereichsleiter Firmenkunden der RLB Tirol AG. Die gestiegenen Baukosten und die damit steigenden Finanzierungssummen sowie die künftig verschärften regulatorischen Anforderungen für Immobilienfinanzierungen sieht er als Herausforderung hinsichtlich Einbringung höherer Eigenmittelanteile bzw. Kostenabsicherungsmöglichkeiten für Bauträger und Wohnungserwerber gleichermaßen.
„Fast jede Immobilie verfügt heute über dazugehörige Parkplätze. Vor allem Tiefgaragen etwa bei Einkaufszentren oder Gewerbeimmobilien gilt es effizient zu managen, um deren Profitabiliät zu steigern.“
„Die Luftqualität in Räumen wirkt sich stark auf das Wohlbefinden aus.“
„Österreich ist relativ gut ins Jahr 2022 gestartet. Unter den aktuellen Umständen ist jedoch eine Abschwächung von Konsum und Investitionen zu erwarten.“ Gunter Deuber ist Leiter von Raiffeisen Research in der Raiffeisen Bank International. Eine erwartete Inflation von rund sechs Prozent für das heurige Jahr sowie eine generell gedämpfte Konsumund Investitionsstimmung werden sich folglich auch auf den Immobilienmarkt auswirken.
© DEFRANCESCO
Mag. Robert Grellet ist Geschäftsführer der Walter Bösch GmbH & Co KG. Das seit 1932 bestehende Familienunternehmen versteht sich als Komplettanbieter für Heizungs-, Klima- und Lüftungstechnik und entwickelt Lösungen für jedes Kundenbedürfnis unter Berücksichtigung des persönlichen Energieverbrauchs. „One-fits-all“Lösungen funktionieren heute kaum mehr, weshalb Konzepte immer mehr Individualisierung erfahren.
Dominik Wieser ist Geschäftsführer der Arivo Parking Solutions GmbH. Diese entwickelt digitale Parksysteme mittels Kennzeichenerkennung, die eine ticketlose Zufahrt zu Parkplätzen oder in Garagen ermöglicht. Arivo hilft, Hardware zu reduzieren und Prozesse effizienter zu gestalten, um folglich entsprechende Mehreinnahmen zu generieren.
201
„Qualität kostet Geld, zahlt sich am Ende aber aus.“ Markus Huber, Inhaber der ICARUS Kreativagentur, weiß, dass Markenkommunikation nur anhand von durchdachten und an den Kunden angepassten Konzepten, exzellenter Kreation und perfekter Ausführungen funktionieren kann. Unabhängig vom Produkt und der Marketingstrategie: Es geht um Authentizität und darum, Menschen zu begeistern. Dann kann das Design seinen Beitrag zum Erfolg beitragen.
„Für innovative Badlösungen ist das Zusammenspiel zwischen Architekten, Herstellern und den ausführenden Gewerken Voraussetzung.“ Rainer Weghake ist Geschäftsinhaber von IBS Innovative Bad Systeme GmbH. Seit über zehn Jahren verfolgt IBS konsequent den Ansatz detaillierter Vorplanung und Vorfertigung von Badlösungen unter Einsatz intelligenter Software. Geplant wird dreidimensional, objektorientiert und mittels eines spezifischen computerunterstützten Designprozesses. Gute Badarchitektur ist für Weghake schnell und simpel zu installieren und trotzdem von hohem ästhetischem Wert. FOTOS: BERNHARD SCHÖSSER
IKB
DAS GROSSE ZIEL IST DIE UNABHÄNGIGKEIT Was schon länger im Sinne des Klimaschutzes in Gang gesetzt wurde, bekommt mit dem aktuellen Ukrainekonflikt noch einmal eine ganz andere Dynamik. Als kompetente Ansprechpartnerin in Sachen „Raus aus Öl und Gas“ bieten die Innsbrucker Kommunalbetriebe (IKB) professionelle und individuelle Lösungen, von der Beratung über die Installation bis hin zur Abwicklung. T E X T : D O R I S H E LW E G
202 Mittels App kann jederzeit die erzeugte Energiemenge angezeigt werden.
Im Tirol Center Kematen betreibt die IKB eine Wärmepumpenanlage sowie eine Photovoltaikanlage nach dem Mieterstrommodell. Ing. Bernhard Larcher, Geschäftsbereichsleiter Energieservices (Mitte), Ing. Clemens Hofer, HLK Planung und Projektierung, und Maximilian Ballweber, Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik.
D
as große Ziel ist die Unabhängigkeit“, bestätigt Ing. Bernhard Larcher, Geschäftsbereichsleiter Energieservices in der IKB. „Der Ukrainekonflikt ist ein extremer Katalysator für die in den letzten Jahren eingeleiteten Dekarbonisierungsmaßnahmen und Strategien von Seiten des Bundes und der Länder. Zu den erheblichen Mehrkosten gesellen sich Lieferkettenprobleme und der Fachkräftemangel – insgesamt also eine angespannte Lage“, so Larcher. Konkrete Ziele wurden im Regierungsprogramm gesteckt (siehe Infobox), regeln soll das alles das Erneuerbare-Wärme-Gesetz, das jedoch noch auf sich warten lässt. „Es scheint so, dass die Regierung beim Ausstieg aus fossilen Brennstoffen jetzt richtig Gas geben will und der Einbau von Gasheizungen im Neubau bereits ab 2023 verboten werden soll“, erläutert der Experte. Wir haben Bernhard Larcher im Tirol Center Kematen zu einem Gespräch über die Thematik und die Besichtigung einer von der IKB betriebenen Wärmepumpenanlage getroffen.
E C O. N OVA : Warum ist ein Umstieg auf erneuerbare Energiesysteme sinnvoll? BERNHARD LARCHER: Fossile Heizsysteme sind nicht nur schlecht für die Umwelt, sondern auch sehr belastend in puncto Betriebskosten. Gerade in Hinblick auf die aktuelle Energiesituation sowie die Regierungspläne raten wir bei Neuanschaffungen und Sanierung von alten Heizsystemen jedenfalls zum Umrüsten auf Erneuerbare Energien.
Welche Lösungen machen nach derzeitigem Stand der Technik Sinn? Im urbanen Bereich mit hohen Energiedichten ist ein Umstieg auf Fernwärme sinnvoll. Oder man hat das Glück, eine Standortressource wie Grundwasser zu haben. In etwas zersiedelten Bereichen und bei Ein- oder Zweifamilienhäusern wird bestimmt die Wärmepumpe das Mittel der Wahl sein, im Idealfall in Kombination mit einer Photovoltaikanlage. Jedenfalls würde ich beim Tausch der Heizung auch zur Installation einer Photovoltaikanlage raten – auch wenn diese dann erst etwas später nachgerüstet wird. Der saisonale Überschuss der Photovoltaikanlage kann mit derzeit zum Teil sehr hohen Einspeisevergütungen in das Netz eingespeist werden. Wie funktioniert so eine Wärmepumpe? Bei einer Wärmepumpe wird Grundwasser mit einer Temperatur von etwa zehn bis
© ANDREAS FRIEDLE
IKB
„Welche Lösung für das jeweilige Objekt auch immer in Frage kommt, mit unseren Experten können wir als regionale Partnerin vor Ort bestehende Anlagen adaptieren, neue Anlagen realisieren und betreuen.“ BERNHARD LARCHER
zwölf Grad Celsius entnommen und mit etwa acht Grad wieder an das Grundwasser retour gegeben. Das System funktioniert aber auch mit industrieller Abwärme oder mit der Umgebungsluft. Die gewonnene Wärme der Umwelt wird mittels Wärmepumpe auf ein höheres Energieniveau gebracht und in Form von Wasser in die Heizungsanlage eingespeist. Welche Lösungen bietet die IKB an? Welche Lösung für das jeweilige Objekt auch immer in Frage kommt, mit unseren Experten können wir als regionale Partnerin vor Ort bestehende Anlagen adaptieren, neue Anlagen realisieren und betreuen. Wir zeigen die Einsparungspotentiale auf, kümmern uns um die Anlagen, übernehmen die komplette Organisation, das Wirkungsgradrisiko und die Verrechnung des Energieeinkaufs. Darüber hinaus bieten wir bei Neuanlagen mit unserem Contracting ein Finanzierungsmodell, bei dem die Investition zur Gänze bei uns liegt.
Wie viele Anlagen betreibt die IKB und wie werden diese betreut? Wir betreiben mehr als 600 Heizungs- und Kälteanlagen in ganz Tirol. Diese Anlage hier im Tirol Center Kematen ist auf die Gebäudeleittechnik der IKB aufgeschaltet und wird von der Ferne von uns betrieben. Für Störungen sind 24/7 immer zwei Mitarbeiter im Dienst. Die hier installierten und ebenfalls von uns betriebenen Photovoltaikanlagen produzieren hier am Standort für die Betriebe, die teilneh-
men wollen, Strom. Wir selbst sind Teilnehmerin der Mieterstromanlage und betreiben mit diesem Strom die Wärmepumpen. Im Sommer kühlen wir nach dem Free-CoolingPrinzip, also können wir mit dem Grundwasser direkt ohne weiteren Energieaufwand kühlen, was eine besonders günstige und umweltschonende Form des Kühlens ist. Mit welchen Kosten ist bei einer Umstellung zu rechnen? Bei Contracting-Modellen haben die Kundinnen und Kunden keine Investitionskosten zu bezahlen. Bei privaten Installationen gibt es sehr hohe Förderungen von Seiten des Bundes, des Landes Tirol, der Gemeinden und der Energieversorger, von denen private Umrüster ebenso profitieren können wie Gemeinden oder Gewerbebetriebe. PR
PHASE- OUT AUS ÖL UND KOHLE: • Für den Neubau ab 2020 • Bei Heizungswechsel ab 2021 • Verpflichtender Austausch von Kesseln älter als 25 Jahre ab 2025 • Austausch von allen Kesseln spätestens im Jahr 2035
PHASE- OUT AUS GAS:
• Im Neubau keine Gaskessel und Neuanschlüsse ab voraussichtlich 2023 • Kein weiterer Ausbau von Gasnetzen, sondern nur mehr Verdichtung
www.ikb.at
203
in Kooperation mit dem
204
top
500 DER GIPFEL DER TIROLER WIRTSCHAFT
Zahlen, Daten, Fakten. Tirols Wirtschaft auf dem Prüfstand. In gewohnter Qualität bietet eco.nova auch 2022 wieder eine Leistungsschau der Tiroler Wirtschaft – nach den objektiven Kriterien in Zusammenarbeit mit der KSV1870 Information GmbH. Gekürt wurden die Top-500-Betriebe in Tirol. K O O R D I N AT I O N : M A R T I N W E I S S E N B R U N N E R
205
top.500
DIE UMSATZSTEIGERER
+340 MIO. EURO
+170
TIWAG – Tiroler Wasserkraft AG Top-500-Ranking:
2
MIO. EURO
Balmung Medical Handel GmbH Top-500-Ranking:
MIO. EURO
18
+133
206
MIO. EURO
Binderholz GmbH Top-500-Ranking:
+100 MIO. EURO
Montanwerke Brixlegg AG Top-500-Ranking:
4
+73
MIO. EURO
TIGAS-Erdgas Tirol GmbH Top-500-Ranking:
STIHL Tirol GmbH Top-500-Ranking:
6
+83 MIO. EURO
10
22
+140
+78
MIO. EURO
Ing. Hans Bodner Bau GmbH & Co. KG Top-500-Ranking:
11
PLANSEE SE Top-500-Ranking:
13
SWARCO
AUF WACHSTUMSKURS Für den Wattener Verkehrstechnologie-Konzern SWARCO rückt die Umsatzmilliarde in greifbare Nähe. In Niederösterreich wurde kürzlich die modernste und nachhaltigste Glasperlenfabrik der Welt eröffnet.
M
it Innovationskraft, Agilität, dem Erhalt kritischer Infrastrukturen und reger Akquisitionstätigkeit konnte sich die SWARCO-Gruppe auch in Zeiten drastischer Preissteigerungen bei Energie und Rohstoffen sowie Engpässen bei elektronischen Bauteilen und Logistikkapazitäten sehr gut behaupten. Das Vorstandstrio Michael Schuch (CEO), Günther Köfler (CAO) und Günter Kitzmüller (CFO) meldet für 2021 einen neuen Rekordumsatz von 826 Millionen Euro (+ 9 %) bei einem Beschäftigungsstand von rund 5.300 Kolleginnen und Kollegen (+ 36 %) in 25 Ländern. Für das laufende Geschäftsjahr prognostiziert der Vorstand den Schritt über die Umsatzschwelle von einer Milliarde Euro.
ZUKÄUFE IN EUROPA UND AUSTRALIEN
Der Wachstumskurs basiert unter anderem auf reger Akquisitionstätigkeit in den letzten zwölf Monaten. Der australische Straßenmarkierungsspezialist Supalux, Österreichs führendes Straßenmarkierungsunternehmen Eisenschutz, der britische Straßenmarkierungsmaterialhersteller und -dienstleister Hitex International und der Anbieter von intelligenten Verkehrssystemen Dynniq Mobility mit Sitz in Amersfoort, Niederlande, erweitern nun das SWARCO-Angebot, steigern Marktanteil und Know-how und beschleunigen die Innovations-Roadmap. „Das laufende Geschäftsjahr steht ganz im
Zeichen der Hebung zahlreicher Synergien in Kooperation mit den neuen Kolleginnen und Kollegen in der SWARCO-Familie. Mein besonderer Dank gilt unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die immer wieder die Extrameile gegangen sind, um unseren ehrgeizigen Wachstumsplan in die Tat umzusetzen“, erklärt Michael Schuch.
GROSSINVESTITION IN NIEDERÖSTERREICH
Manfred Swarovski hatte 1969 in Amstetten den Grundstein für die heutige SWARCO-Gruppe gelegt. Nach über fünf Jahrzehnten erfolgreichem Betrieb platzte man dort kapazitätsmäßig aus allen Nähten. „So entschieden wir uns, dem Bezirk Amstetten treu zu bleiben und auf der grünen Wiese in Neufurth neu zu bauen. Wir haben die größte Einzelinvestition in unserer Firmengeschichte vorgenommen und mit technologischen Neuerungen und Prozessoptimierungen die wohl modernste und nachhaltigste Glasperlenfabrik der Welt errichtet. Davon sollen unsere Geschäftspartner in 80 Ländern auf allen Kontinenten in Produktqualität, Sortimentsvielfalt und Service profitieren“, so Michael Schuch in seiner Eröffnungsansprache. Das SWARCO Global Glass Beads Technology Center beherbergt neben innovativen Fertigungsanlagen für Mikroglasperlen auch das „Center of Competence“ der Road-Marking-Systems-Division mit mo-
dernen Labors sowie Pilot- und Testanlagen. 90 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sorgen für marktführende Produkte für Verkehrssicherheit und industrielle Einsatzzwecke. Am 3. Juni feierte die Belegschaft mit Gästen aus Politik, Wirtschaft und Nachbarschaft die offizielle Eröffnung mit einem Sommerfest. Geschäftsführer Peter Tomazic betont, dass man von der Planung über den Bau bis hin zum Betrieb das Thema Nachhaltigkeit durch Energieeffizienz und Schadstoffreduktion forciert habe. „Alle elektrischen Prozesse arbeiten mit Strom aus österreichischer Wasserkraft und anderen nachhaltigen Energiequellen. Wir nutzen die Abwärme aus den Produktionsprozessen als Heizungsenergie fürs Gebäude. Die Staubpartikel aus den Filteranlagen werden direkt im Werk recycelt. Großes Augenmerk legen wir außerdem auf die Minimierung des ökologischen Fußabdrucks aller künftigen Produkte unserer Road-Marking-Systems-Division“, unterstreicht Tomazic. PR
SWARCO AG Blattenwaldweg 8 6112 Wattens Tel.: 05224/5877-0 office.ag@swarco.com
www.swarco.com
207
top.500
TIROLS GRÖSSTE ARBEITGEBER
208
PLATZ
RANKING*
1
7
2
17
4
1
3
5
5
15
6
23
8
8
7
3
9
90
11
13
13
110
15
30
17
26
10
20
12
16
14
16
2
11
18
84
20
10
19
21
21
60
22
31
24
12
23
25
6
28
FIRMENNAME
ORT
Tirol Kliniken GmbH
Innsbruck
MA
+/–
UMSATZ/MA
8.747
80
78.770
Universität Innsbruck
Innsbruck
5.573
303
Sandoz GmbH
Kundl
4.653
–103
MPREIS Warenvertriebs GmbH
Völs
Swarovski Wattens
Wattens
Medizinische Universität Innsbruck
Innsbruck
5.539
59.788
39
147.138 (g)
3.400
–200
105.882
2.220
55
429.830 (g)
116.618
INNIO Jenbacher GmbH & Co. OG
Jenbach
2.005
185
458.853 (g)
Lebenshilfe Tirol gemeinnützige GmbH
Innsbruck
1.562
54
48.750
PLANSEE SE
Reutte
1.408
15
Fritz Egger GmbH & Co. OG
St. Johann
Med-El Elektromedizinische Geräte GmbH
Innsbruck
LIEBHERR-Hausgeräte Lienz GmbH
Lienz
1.578
1.486
180.350 (g)
1.308
–42
255.978
1.259
10
Innsbruck
1.293
Tyrolit Schleifmittelwerke Swarovski KG
Schwaz
1.200
SWAROVSKI Optik
Absam
1.043
Innsbruck
Ing. Hans Bodner Bau GmbH & Co. KG
Kufstein
a. ö. Krankenhaus St. Vinzenz Betriebs GmbH
Zams
Binderholz GmbH
Fügen
LIEBHERR-Werk Telfs GmbH
Telfs
Felder KG
Hall
201.726
99
306.890
–43
800
180
770
68
Kufstein
767
*)
44
837
Unterberger
Telfs
165.000 (g)
46
774
Thöni Industriebetriebe GmbH
0
903
Reutte
Langkampfen
47.951 (g)
–328
862
740
294.744 (g)
13
1.122
CERATIZIT Austria GmbH STIHL Tirol GmbH
412.552
61
Innsbrucker Soziale Dienste GmbH TIWAG – Tiroler Wasserkraft AG
8
947.392
409.251
91.916
589.367
137.500
–36
253.230 (g)
11
549.544
77
929.610
272.174
Stellt das Ergebnis im Gesamtranking der Top 500 dar, (g) Umsatz geschätzt, +/– Veränderung zum Vorjahr
Wohnen mit Naturstein im Innen -
photo by: www.kama-naturstein.at
und Außenbereich
w w w . k a m a - n a t u r s t e i n . a t i h r
t i r o l e r
s t e i n m e t z
&
p f l a s t e r e r
top.500
TIROLS TOP-HOLDINGS PLATZ
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13
210
14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25
GRUPPE
ORT
Fritz Egger Gruppe** Binderholz Gruppe
Swarovski Gruppe TIWAG-Konzern
Plansee Holding AG** Pfeifer Holding
Firmengruppe M-Preis
Bodner Gruppe
Swarco-Gruppe
Tyrolit Gruppe*
Eglo Gruppe
IGO Industries
Koch Media Gruppe
MA
UMSATZ 2021
St. Johann i. Tirol
10.000
3.083.000.000
Fügen
3.054
2.256.900.000
Wattens
Innsbruck Reutte Imst Völs
Kufstein
Wattens
Schwaz
Pill
Innsbruck
Höfen
Med EL Gruppe
Innsbruck
Unterberger Gruppe
Kufstein
Wedl Gruppe
Würth Hochenberger Gruppe
Unterer Logistics Gruppe
Thöni Gruppe
IKB Konzern
Transped Holding***
Moser Holding AG**
Gebro Gruppe
Swarovski Optik Gruppe*
Hella Holding
Mils
Innsbruck
Kundl
Telfs
27.000 1.404 7.535 2.100 6.100
3.450
5.279
4.041
5.527
3.559
2.280
1.050.000.000 990.000.000
855.000.000
826.116.000
662.560.000
633.730.000
625.000.000
515.000.000
767
421.500.000
1.307 824
520
849
Innsbruck
1.340
Absam
1.043
Abfaltersbach
1.291.000.000
480.000.000 (g)
1.673
Fieberbrunn
1.586.730.315
2.200
Innsbruck
Wörgl
2.550.400.000
185
487
1.288
431.000.000
376.473.961
354.864.833
292.000.000
254.164.176
231.000.000
219.800.000
211.500.000
210.400.000
192.541.473
* Umsatz ist Teil der Swarovski Gruppe ** Umsatz 2020/21 *** Umsatz 2020. Alle Angaben ohne Gewähr, (g) Umsatz geschätzt
Wir bewegen Wirtschaft. Seit 1999.
2020, 2021 und 2022 beste Kanzlei außerhalb Wiens 1 sowie 2021 in Westösterreich erstgereiht und mit 5 von 5 Sternen 2 ausgezeichnet. 1
Trend-Anwaltsrankings und 2 JUVE-Ranking
CHG Czernich Haidlen Gast & Partner Rechtsanwälte GmbH Innsbruck • St. Johann in Tirol • Wien • Bozen • Vaduz – www.chg.at
top.500
TIROLS TOP 500
212
PLATZ
VORJAHR
FIRMENNAME
ORT
BRANCHE
1
1
Sandoz GmbH
Kundl
Herstellung von pharmazeutischen und biotechnischen Produkten
4.653
2
3
TIWAG – Tiroler Wasserkraft AG**
Innsbruck
Elektrizitätserzeugung
1.259
3
2
INNIO Jenbacher GmbH & Co. OG
Jenbach
Herstellung von Verbrennungsmotoren und Turbinen
2.005
4
5
Montanwerke Brixlegg AG
Brixlegg
Kupferrecycling
5
4
MPREIS Warenvertriebs GmbH**
Völs
Einzelhandel
6
8
STIHL Tirol GmbH
Langkampfen
Herstellung von land- und forstwirtschaftlichen Maschinen
7
7
Tirol Kliniken GmbH
Innsbruck
Krankenhäuser
8.747
8
6
Fritz Egger GmbH & Co. OG**
St. Johann i. Tirol
Herstellung von Furnier-, Sperrholz-, Holzfaser- und Holzspanplatten
1.578
9
9
Pfeifer Timber GmbH**
Imst
Großhandel mit Holz
55
10
13
Binderholz GmbH**
Fügen
Säge-, Hobel- und Holzimprägnierwerke
837
*)
MA
323 5.539 770
UMSATZ
EGT *)
2021 2020 2019
2.000.000.000 (g) 1.950.000.000 (g) 1.700.000.000 (g)
2020 2019 2018
227.460.764 256.967.602 171.071.808
2021 2020 2019
920.000.000 (g) 1.030.000.000 930.000.000 (g)
2020 2019 2018
58.618.602 100.530.310 115.636.793
2021 2020 2019
815.000.000 (g) 814.000.000 (g) 770.000.000 (g)
2021 2019
6.945.349 2.303.628
2021 2020 2019
2021 2020 2019
2021 2020 2019
1.192.766.804 853.148.940 972.000.000
830.000.000 (g) 730.000.000 (g) 705.500.000 (g)
715.800.000 576.200.000 456.100.000
2021 2020 2019
689.000.000 648.440.000 624.019.000
2021 2020 2019
2021 2019
2021 2020 2019
2021 2020 2019
2020 2019 2018
174.728.750 93.459.187 86.546.458
20.917.926 21.284.995 9.341.947
2020 2019
11.992.818 5.703.944
651.007.130 660.182.043
2021 2019
96.320.818 90.006.567
500.000.000 (g) 498.722.000 501.798.000
2020 2019
228.307 -256.000
2020 2019 2018
58.443.057 49.430.032 43.816.905
493.300.000 360.000.000 341.400.000
EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche, **) Unternehmen ist Teil einer Firmengruppe (Gruppenergebnisse siehe Seite 210), (g) Umsatz geschätzt
ANMERKUNGEN ZU DEN TOP 500: Für diese Auswertung wurden vorrangig die Umsätze und Mitarbeiterzahlen einzelner Unternehmen herangezogen, nicht aber die Umsätze und Mitarbeiterzahlen von Firmengruppen. Umsatzschätzungen (g): Umsätze von Unternehmen werden u. a. aus Geschäftsberichten, Bilanzen und Selbstauskünften entnommen. Sind keine konkreten Umsatzwerte zu erhalten, schätzt der KSV1870 den Umsatz eines Unternehmens aufgrund von KSV1870Erfahrungen, Branchenwerten und Vorjahreszahlen annähernd ein. Hinweis zu den Mitarbeitern (Mitarbeiterstand 0): Die Mitarbeiter wurden teilweise nicht bei dem angegebenen Rechtskörper beschäftigt, sondern bei Konzernunternehmen oder nahestehenden Unternehmen. Für diese Mitarbeiter erfolgt keine Kostenrechnung. EGT: Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (vor Steuern)
Gereiht wurden Unternehmen, deren Umsatzzahlen in der Datenbank des KSV1870 zuordenbar erfasst sind. Ein Anspruch auf Richtigkeit und/oder Vollständigkeit kann nicht abgeleitet werden. Da nicht jedes Unternehmen verpflichtet ist, seinen Umsatz bekannt zu geben, kann es möglich sein, dass eventuell Firmen fehlen. Stand: Mai 2022. Sämtliche Angaben wurden mit größter Sorgfalt vom KSV1870 und dem Wirtschaftsmagazin eco.nova recherchiert. Dennoch sind Satz- und Druckfehler nicht auszuschließen. Die Angaben des vergangenen Jahres können von der letztjährigen Veröffentlichung abweichen, da geschätzte Umsätze präzisiert bzw. Zahlen nachgereicht wurden. Alle Angaben ohne Gewähr.
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PLATZ
VORJAHR
11
FIRMENNAME
ORT
BRANCHE
MA
11
Ing. Hans Bodner BauGmbH & Co. KG**
Kufstein
Hochbau
1.122
12
12
Unterberger
Kufstein
Automobile & Immobilien
13
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PLANSEE SE**
Reutte
Erzeugung von Roheisen, Stahl und Ferrolegierungen
14
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Koch Media GmbH**
Höfen
Großhandel mit Computerspielen und Filmen
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Swarovski Wattens**
Wattens
Produktion und Verkauf von Kristallkomponenten
3.400
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LIEBHERR-Hausgeräte Lienz GmbH
Lienz
Herstellung von kälte- und lufttechnischen Erzeugnissen
1.308
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Universität Innsbruck
Innsbruck
Bildungseinrichtung
5.573
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Balmung Medical Handel GmbH
Langkampfen
Handel mit medizintechnischen Produkten
76
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Würth Hochenburger GmbH**
Innsbruck
Großhandel mit Baustoffen und Sanitärkeramik
20
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Med-El Elektromedizinische Geräte GmbH**
Innsbruck
Herstellung von Bestrahlungsund Elektrotherapiegeräten
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LIEBHERR-Werk Telfs GmbH
Telfs
Herstellung von Bergwerks-, Bau- und Baustoffmaschinen
862
22
30
TIGAS-Erdgas Tirol GmbH
Innsbruck
Gasverteilung durch Rohrleitungen
77
23
21
Medizinische Universität Innsbruck
Innsbruck
Bildungseinrichtung
2.220
24
25
Papierfabrik Wattens GmbH & Co. KG
Wattens
Herstellung von Spezialpapier
25
NEU
TTC Trade and Consulting GmbH Niederlassung Österreich
Kufstein
Computersysteme
26
34
SWAROVSKI OPTIK**
Absam
Herstellung und Vertrieb von optischen Instrumenten und Geräten
27
26
TINETZ-Tiroler Netze GmbH
Thaur
Erbringung wirtschaftlicher Dienstleistungen
6
28
28
Thöni Industriebetriebe GmbH**
Telfs
Erzeugung und erste Bearbeitung von Aluminium
740
29
46
Servus Handels- und Verlags-GmbH
Polling
Versand- und InternetEinzelhandel
294
30
29
Tyrolit - Schleifmittelwerke Swarovski K.G.**
Schwaz *)
Herstellung von Schleif-, Trenn-, Säge-, Bohr- und Trennwerkzeugen
767 1.408
716 1.486
426
UMSATZ
EGT *)
2021 2020 2019
459.180.000 381.000.000 380.000.000
2021 2020 2019
415.000.000 (g) 332.000.000 (g) 380.000.000 (g)
2021 2020 2019
421.500.000 378.000.000 359.729.000
1.200
78.129.769 50.236.053
2021/22 361.653.865 2020/21 288.800.000 2019 303.000.000 (g)
2021/22 35.120.297 2020/21 49.783.622 2019 12.591.786
2021 2020 2019
334.818.657 275.000.000 (g) 273.700.000
2021 2019 2018
6.347.234 -373.464 -5.605.718
328.000.000 158.381.129 63.000.000
2021 2020
68.004.983 46.022.848
309.863.000 248.000.000 (g) 255.574.134
2021 2019
11.828.000 2.321.208
268.000.000 (g) 300.000.000 (g) 305.218.000
2020 2019
9.763.000 19.575.000
264.538.977 280.000.000 (g) 287.600.000 261.065.465 187.594.423 218.927.391
2021 2019 2018
258.890.929 240.000.000 239.483.098
2021 2020 2019
-1.969.670 4.968.646 11.772.586
2021
156.418
2021 2020 2018
360.000.000 346.000.000 495.000.000
2021 2020 2019
333.200.000 314.274.294 299.983.570
2021 2020 2019 2021 2020 2019 2021 2020 2019 2021 2020 2019 2021 2020 2019 2021 2020 2019 2021 2020 2019
2021
220.000.000 (g) 214.523.000 225.308.000
2021 2020 2019
210.400.000 163.500.000 158.700.000
2021 2020 2019
2021 2020 2019
-1.808.158
2.282.091 33.560.357 22.204.487
86.223.970 88.696.766 77.505.669
210.341.913 213.448.967 213.800.000
2021 2020
3.620.652 3.425.672
200.000.000 (g) 135.000.000 (g) 130.564.971
2020 2019 2018
217.376.000
2021 201.408.586 2019 207.000.000 2018/19 203.000.000 2021 2020 2019
2019
2020 2019 2018
5 1.043
2020 2019
198.000.000 (g) 198.000.000 (g) 198.000.000 (g)
2021
795.000
2021 7.838.234 2019 4.147.963 2018/19 15.418.801 23.519.473 4.362.138 4.110.358
EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche, **) Unternehmen ist Teil einer Firmengruppe (Gruppenergebnisse siehe Seite 210), (g) Umsatz geschätzt
STIHL Tirol, Langkampfen: Spannende Jobmöglichkeiten in einem attraktiven Umfeld
STEIL AUFSTEIGEN MIT STIHL TIROL Der erfolgreiche Gartengeräte-Hersteller STIHL Tirol bietet zahlreiche attraktive und sichere Jobs. 215
Die gerade in Bau befindliche neue Kunststoff-Fertigung bietet interessante Jobperspektiven.
A
m 19. Mai 2022 präsentierte der Gartengeräte-Hersteller und Akkuprodukte-Spezialist STIHL Tirol aus Langkampfen seine Zahlen zum abgelaufenen Jahr. Der Tiroler Standort der STIHL Gruppe führte seine positive wirtschaftliche Entwicklung 2021 fort und steigerte den Umsatz um 24 Prozent auf 715,8 Millionen Euro. Dies ist der beste Wert der Unternehmensgeschichte. Die Zahl der Beschäftigten stieg von 702 auf 770. Für das weitere Wachstum benötigt das STIHL-Tirol-Team Verstärkung. Das Unter-
nehmen gehört zu den besten Arbeitgebern Österreichs. Im Gesamtranking belegte STIHL Tirol Platz 1 in Tirol (Quelle: Service-Value, repräsentative Bevölkerungsumfrage in Österreich, 2021). Zur Attraktivität trägt auch das perfekte Zusammenspiel aller Abteilungen bei. In der Produktentwicklung, im Qualitätsmanagement, im Finanz- und Personalbereich, in der Produktion, in der Logistik und im Marketing – gemeinsam arbeitet das Team am Erfolg der international renommierten Marke STIHL. Zur Zeit ist STIHL Tirol besonders auf der Suche nach
motivierten Bewerberinnen und Bewerbern für die gerade neu entstehende Kunststoff-Fertigung, die Produktion sowie für die Bereiche Einkauf, IT und Produktentwicklung. Den Mitarbeitenden wird eine Vielzahl unterschiedlicher Arbeitszeitmodelle, ein freiwilliger Fahrtkostenzuschuss und eine betriebliche Altersvorsorge geboten. Neben einem Betriebsrestaurant mit vergünstigten Menüpreisen gibt es eine Reihe weiterer attraktiver Benefits, von denen die Beschäftigten profitieren. Die Mitarbeitenden freuten sich in den letzten Monaten außerdem über eine freiwillige Erfolgsprämie in Höhe von durchschnittlich 1.200 Euro sowie eine steuerfreie Coronaprämie in Höhe von 450 Euro. Interessierte sind herzlich eingeladen, sich auf jobs.stihl.at näher zu informieren und sich online zu bewerben. PR
STIHL TIROL GMBH Hans Peter Stihl-Str. 5 6336 Langkampfen Tel.: 05372/6972-0 information@stihl.at
stihl-tirol.at jobs.stihl.at
216
PLATZ
VORJAHR
31
FIRMENNAME
ORT
BRANCHE
MA
UMSATZ
24
CERATIZIT Austria GmbH
Reutte
Erzeugung und erste Bearbeitung von Edelmetallen
774
196.000.000 (g) 230.000.000 (g) 289.000.000 (g)
2021 2020 2019
18.888.613 36.590.864 54.569.919
32
27
Pfeifer Holz GmbH & Co. KG
Imst
Säge-, Hobel- und Holzimprägnierwerke
2021 2020 2019
638
33
33
Innsbrucker Kommunalbetriebe AG**
Innsbruck
Elektrizitätserzeugung
736
2021 2020 2019
189.077.978 178.125.024 174.700.000
2021 2020 2019
31.177.111 32.759.394 29.800.000
34
36
Fröschl AG & Co. KG
Hall i. Tirol
Hoch- und Tiefbau
732
35
31
Berger Logistik GmbH
Wörgl
Erbringung von Dienstleistungen für den Verkehr
306
36
22
Gutmann GmbH
Innsbruck
Energiehandel
37
40
Unterer GmbH**
Kundl
Erbringung von Dienstleistungen für den Verkehr
38
38
Ferrero Österreich HandelsGmbH
Innsbruck
Großhandel mit Nahrungsund Genussmitteln
45
39
42
Handl Tyrol GmbH
Pians
Fleischverarbeitung
663
40
37
TIROLER VERSICHERUNG V.a.G.
Innsbruck
Versicherungsdienstleistungen
363
41
41
ARZ Allgemeines Rechenzentrum GmbH
Innsbruck
Datenverarbeitung, Hosting und damit verbundene Tätigkeiten
643
42
35
Wedl Handels-GmbH**
Mils
Großhandel mit Nahrungsund Genussmitteln
705
43
90
Autohaus Schweiger GmbH
Reutte
Einzelhandel mit Kraftwagen
101
44
51
Eurotours GmbH
Kitzbühel
Reisebüros
279
45
47
Adler-Werk Lackfabrik Johann Berghofer GmbH & Co. KG
Schwaz
453
46
45
Nothegger Transport Logistik GmbH
St. Ulrich a. Pillersee
Großhandel und Vertrieb von Farben, Lacken und Holzschutzmittel
47
61
Fercam Austria GmbH
Kundl
Erbringung von Dienstleistungen für den Verkehr
48
67
Inntaler Logistik - Park GmbH
Kufstein
Tankstellen
49
57
Eglo Leuchten GmbH**
Pill
Großhandel mit elektrischen Haushaltsgeräten
50
48
VERTEX GmbH
Kirchbichl
*)
Güterbeförderung im Straßenverkehr
Erbringung von Dienstleistungen für den Verkehr
2021 2020 2019
2021 2020 2019 2021 2020 2019
260 149 8 298 80
196.000.000 (g) 211.672.000 (g) 209.576.000
180.000.000 163.172.000 167.211.000
180.000.000 (g) 185.000.000 170.811.540
2020 2019 2018
14.349.123 16.877.543 16.378.852
2019
7.491.678
174.576.648 160.000.000 (g) 162.625.116
2021 2019
6.982.643 6.888.041
2021 2020 2019
168.077.000 (*) 162.205.000 (*) 157.510.000 (*)
2020 2019 2018
2021 2020 2019
9.920.575 9.900.000 5.790.074
2.296.955 2.133.358 6.461.736
2021 2020 2019
156.200.000 163.400.000 232.000.000
150.000.000 (g) 120.000.000 (g) 314.656.144
2020 2019
883.253 5.109.678
143.380.000 135.000.000 (g) 131.000.000
2021 2019 2018
40.000 -4.395.606 -2.495.424
133.352.000 97.800.000 90.000.000
2020 2019 2018
3.084.761 2.336.486 1.923.663
2021 2020 2019
0
EGT *)
180.000.000 240.000.000 251.000.000 (g)
2021 2020 2019
176.975.341 157.987.888 159.000.000
2021 2020 2019
171.000.000 156.000.000 138.500.000
2021 2020 2019
2021 2020 2019
2021 2020 2019 2021 2020 2019 2021 2020 2019 2021 2020 2019 2021 2020 2019 2021 2020 2019 2021 2020 2019 2021 2020 2019
161.400.000 156.762.981 149.000.000
156.000.000 99.000.000 107.478.000
149.290.594 132.830.928 101.027.877
139.692.797 103.828.802 (g) 92.357.867
132.081.000 109.911.000 109.000.000
131.000.000 (g) 131.650.528 139.517.158
2021 2020 2019
2021 2020 2019
2021 2020 2019
2020 2019
20.000 2.948.641 388.000
12.484.547 4.240.393 2.553.930
39.096.000 13.388.000 14.000.000
3.093.879 2.829.619
EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche, **) Unternehmen ist Teil einer Firmengruppe (Gruppenergebnisse siehe Seite 210), (g) Umsatz geschätzt, (*) Brutto-Prämieneinnahmen
WASSERSTOFF Investieren Sie in eine grüne Zukunft
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* Weist auf eine Marke hin. ** Optionaler Lieferumfang auf Anfrage.
ENERGY SOLUTIONS. EVERYWHERE, EVERY TIME.
218
PLATZ
VORJAHR
51
FIRMENNAME
ORT
BRANCHE
MA
UMSATZ
58
NEUE HEIMAT TIROL Gemeinnützige WohnungsGmbH
Innsbruck
Erschließung von Grundstücken, Bauträger
162
130.150.415 109.663.896 112.285.533
52
43
Adolf Darbo AG
Stans
Marmeladen- und Saftherstellung
2021 2020 2019
377
53
71
Brüder Theurl GmbH
Assling
Säge-, Hobel- und Holzimprägnierwerke
145
126.557.071 88.000.000 92.000.000
54
56
Morandell International GmbH
Wörgl
Großhandel mit Wein und Spirituosen
2021 2020 2019
280
55
50
Huber Einkauf GmbH & Co. KG
Pflach
Großhandel mit Nahrungsund Genussmitteln
18
56
32
Transped Europe GmbH**
Wörgl
57
60
HTB BauGmbH
Arzl i. Pitztal
58
70
Autopark GmbH
59
53
60
Erbringung von Dienstleistungen für den Verkehr
115
Hochbau
565
Innsbruck
Einzelhandel mit Kraftwagen
226
Ortner GmbH
Innsbruck
Gas-, Wasser-, Heizungsund Lüftungs- und Klimaanlageninstallation
464
44
Felder KG
Hall i. Tirol
Herstellung von handgeführten Werkzeugen mit Motorantrieb
800
61
59
Pappas Tirol GmbH
Hall i. Tirol
Großhandel mit Kraftwagen
187
62
52
Empl Fahrzeugwerk GmbH
Kaltenbach
Herstellung von Karosserien, Aufbauten und Anhängern
423
63
85
Tiroler Rohre GmbH
Hall i. Tirol
Stahlgießereien
230
64
23
BeMo Tunnelling GmbH
Innsbruck
Tiefbau
588
65
55
InterfoodLebensmittelgroßhandel GmbH
Hall i. Tirol
Großhandel mit Nahrungsund Genussmitteln
80
66
66
HELLA Sonnen- und Wetterschutztechnik GmbH**
Abfaltersbach
Herstellung von Türen, Fenstern, Rahmen, Rollläden und Jalousien
645
67
65
Steinbacher Erpfendorf
Erpfendorf
Dämmstoffhersteller
224
68
64
Coveris Flexibles Austria GmbH
Langkampfen
Herstellung von Verpackungsmitteln
277
69
62
Gebro Pharma GmbH**
Fieberbrunn
Großhandel mit pharmazeutischen Produkten
245
70
63
EWT Truck & Trailer Handels GmbH
Kitzbühel
Handel mit Kraftwagen
15
*)
2021 2020 2019
2021 2019
EGT *)
130.000.000 (g) 131.000.000 (g) 131.000.000
125.000.000 110.328.030 (g)
2021 2020 2019
124.000.000 122.430.000 112.800.000
2021 2020 2019
2021 2020 2019
2021 2020 2019 2021 2020 2019 2021 2020 2020 2021 2020 2019 2021 2020 2019 2021 2020 2019
2021 2020 2019
14.627.076 22.517.414 21.963.426
2020 2019 2018
8.325.074 7.558.446 7.971.757
2021 2020 2018
1.710.000 6.746.000 700.803
2021 2020 2018
36.328.988 10.500.000 6.643.792
117.000.000 180.207.000 (g) 178.422.512
2020 2019
3.035.715 4.190.963
115.000.000 (g) 106.000.000 (g) 106.083.759
2021 2020
10.429.464 7.764.243
115.000.000 91.800.000 100.820.000
2021 2018
3.100.000 2.149.275
113.750.614 115.000.000 120.000.000
2021 2020 2019
3.243.487 3.116.612 3.300.000
2020 2019 2018
12.250.809 11.247.877 13.067.900
110.000.000 138.000.000 145.000.000 109.700.000 108.714.000 115.726.000 106.000.000 117.000.000 120.000.000 105.264.446 73.325.061 68.900.000
2021 2020 2019
5.606.018 6.556.665 1.018.000
103.849.566 98.639.000 93.385.119
2021 2020 2018
4.848.000 2.895.000 499.813
2021 2020 2019
100.000.000 99.000.000 112.790.239
2020 2019
-3.935.388 -3.836.239
2021 2020 2019
100.000.000 100.000.000 165.000.000
2020 2019 2018
11.697.339 10.874.129 9.475.543
2021 2020 2019 2021 2020 2019 2021 2020 2019 2021 2019
2021 2020 2019
105.000.000 235.261.000 92.892.861 105.000.000 110.414.878 121.326.745
101.000.000 101.700.000
100.000.000 (g) 100.000.000 (g) 91.000.000 (g)
2020 2019
2020 2019
9.400.918 7.395.486
2.077.218 8.000.000
EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche, **) Unternehmen ist Teil einer Firmengruppe (Gruppenergebnisse siehe Seite 210), (g) Umsatz geschätzt
ROHSTOFFE ABSICHERN
Z
ins- und Wechselkursänderungsrisiken waren in der Vergangenheit die bestimmenden Faktoren des klassischen Finanz-Risikomanagements in Unternehmen. Haben in den letzten beiden Jahren die weltweiten Entwicklungen im Zuge der Coronapandemie den Markt beeinflusst, so kam Ende Februar noch der Russland/Ukraine-Konflikt dazu. Dies führte zu weiteren starken Bewegungen und brachte für eine weitere Risikoklasse verstärkte Aufmerksamkeit: den Rohstoffbereich. Während diese Assetklasse in der Vergangenheit bei vielen Unternehmen eher als Randthema in den Finanzabteilungen gesehen wurde und Sicherungen primär über den physischen Einkauf erfolgten, haben die Marktentwicklungen der letzten Zeit zu einem sukzessiven Umdenken geführt bzw. manche Unternehmen zum Handeln gezwungen. Dies bestätigt auch Markus Sappl, Landesdirektor Firmenkunden Tirol, UniCredit Bank Austria: „Das Thema Commodity Hedging nimmt in der Diskussion mit unseren Kunden aktuell eine sehr große und bedeutende Rolle ein. Natürlich werden auch Zins-, Währungs- und Veranlagungsrisiken weiterhin aktiv adressiert, zusätzlich beobachten wir jedoch eine sehr starke Nachfrage und Gesprächsbedarf im
© T. STEINLECHNER
Starke Kursschwankungen und massive Kursanstiege: Beginnend mit der Coronapandemie und in weiterer Folge mit dem Russland/Ukraine-Konflikt hat die Volatilität an den Rohstoffmärkten deutlich zugenommen. Viele Unternehmen sind davon betroffen und müssen nun das Management von Rohstoffrisiken verstärkt in den Vordergrund stellen. Die Corporate-TreasurySales Experten der UniCredit Bank Austria können hier maßgeblich unterstützen.
Markus Sappl, Landesdirektor Firmenkunden Tirol der UniCredit Bank Austria
Hinblick auf die Sicherung von Rohstoffpreisrisiken in Unternehmen über den Finanzmarkt. Hier sind bei den Kunden zuletzt die Absicherungsthemen im Zusammenhang mit Strom- und Gaspreissicherungen stark in den Vordergrund gerückt.“
GLOBALE EXPERTISE
Die Corporate-Treasury-Sales-Experten der UniCredit Bank Austria können hier auf das globale Netzwerk und die Expertise der UniCredit-Gruppe zugreifen und Unternehmen Sicherungsmöglichkeiten in einer Vielzahl von Rohstoffen anbieten. Roh-
STROM- & GASPREIS, HISTORISCHE ENTWICKLUNG & TERMINPREISE
Quelle: Bloomberg
stoffkontrakte aus den Bereichen Energie (z. B. Strom, Diesel, Gas) und Industriemetalle (z. B. Aluminium, Kupfer, Zink) sind oftmals Gegenstand der Gespräche. Das Interesse an Sicherungen für Strom, Gas sowie Agrarprodukte ist deutlich angestiegen. Am Beginn der Beratungsgespräche mit einem Unternehmen steht oftmals die Frage, welche Vorteile eine Sicherung über den Finanzmarkt im Vergleich zu einer Preisfixierung über den physischen Einkauf bieten kann. „Die spezifische Situation im Unternehmen sowie die Gegebenheiten im jeweiligen Rohstoffmarkt werden im Zuge der Beratung gemeinsam besprochen und analysiert“, erörtert Markus Sappl. „Grundsätzlich kann man jedoch festhalten, dass die Absicherung (englisch: Hedge) über den Finanzmarkt oftmals über einen längeren Zeitraum möglich ist und das Unternehmen direkt von vorteilhaften Preiskonstellationen profitieren kann. Das Hedging kann für Kunden maßgeschneidert gestaltet werden.“ Markus Sappl erwartet auch für die nächsten Monate keinen Rückgang der Volatilität in den Rohstoffmärkten: „Wir gehen weiterhin von starken Kursschwankungen in allen Rohstoffmärken im kommenden Jahr aus. Der beste Zeitpunkt, diese Risiken aktiv zu adressieren, ist jetzt.“
NÄHERE INFORMATIONEN
erhalten Sie bei Markus Sappl, Landesdirektor Firmenkunden Tirol der UniCredit Bank Austria Tel.: +43 (0)5 05 05-95182
firmenkunden.bankaustria.at
Das ist eine Marketingmitteilung und keine Beratung bzw. keine Empfehlung, Absicherungsgeschäfte abzuschließen
BEZAHLTE ANZEIGE
219
220
PLATZ
VORJAHR
71
FIRMENNAME
ORT
BRANCHE
MA
UMSATZ
78
Freudenberg Sealing Technologies Austria GmbH & Co. KG
Kufstein
Herstellung von Gummiwaren
450
99.900.000 81.700.000 91.000.000
72
72
Top Logistik GmbH
Kufstein
Erbringung von Dienstleistungen für den Verkehr
2021 2020 2019
93
73
76
Traktorenwerk Lindner GmbH
Kundl
96.000.000 82.929.000 80.000.000
74
84
Dinkhauser Kartonagen GmbH
Hall i. Tirol
Herstellung von Wellpapier und Verpackungsmitteln
2021 2020 2019
339
75
100
3CON Anlagenbau GmbH
Ebbs
Herstellung von Metallwaren
430
76
80
Fiegl & Spielberger GmbH
Innsbruck
Elektroinstallation
499
77
75
A. Loacker Konfekt GmbH
Heinfels
Herstellung Nahrungsmitteln
330
78
83
Friedrich Deutsch Metallwerk GmbH
Innsbruck
Herstellung von Metallkonstruktionen
700
79
79
Prim As Tiefkühlprodukte GmbH
Oberhofen
Herstellung von Fertiggerichten
288
80
82
Tirolia-Spedition GmbH
Ebbs
81
166
Wilhelm Gronbach GmbH & Co. KG
Niederndorf
82
86
Ing. Hans Lang GmbH
83
175
84
Herstellung von land- und forstwirtschaftlichen Maschinen
Erbringung von Dienstleistungen für den Verkehr
248
80
Herstellung von elektrischen Haushaltsgeräten
210
Terfens
Hochbau
415
MOGUNTIA FOOD GmbH
Kirchbichl
Herstellung von Würzmitteln und Soßen
215
77
a.ö. Krankenhaus St. Vinzenz Betriebs GmbH
Zams
Krankenhäuser
903
85
107
Ing. Berger & Brunner BauGmbH
Inzing
Tiefbau
295
86
54
Aqipa GmbH
Kundl
Großhandel mit Geräten der Unterhaltungselektronik
75
87
91
Austria Bau Tirol und Vorarlberg Handels GmbH
Innsbruck
88
81
Ulisse GmbH
Innsbruck
Wett-, Toto- und Lotteriewesen
10
89
74
Leitner GmbH
Telfs
Herstellung von Hebezeugen und Fördermitteln
188
90
92
Lebenshilfe Tirol, gemeinnützige GmbH
Innsbruck
Sozialwesen
*)
Handelsvermittlung von Holz, Baustoffen und Anstrichmitteln
9
1.562
2021 2020 2019
2021 2020 2019
2021 2020 2019
EGT *) 2021 2020 2019
7.900.000 3.000.000 6.900.000
2021 2020 2019
20.599.000 7.708.000 7.788.772
90.135.172 84.324.344 87.625.750
2020 2019
2.341.094 3.582.948
96.750.000 87.189.031 93.900.000
91.830.000 73.418.000 67.744.591
90.658.319 59.878.868 52.400.000
2021 2020 2019
90.283.300 78.622.384 78.500.000
2021 2020 2019
90.000.000 (g) 75.000.000 (g) 85.627.641
2020 2019
7.958.561 10.223.035
90.000.000 (g) 80.000.000 80.000.000
2021 2019
7.708.714 6.366.551
90.000.000 77.000.000 (g) 80.000.000
2021
2.800.000
86.000.000 37.000.000 (g) 41.000.000 (g)
2020 2019 2018
3.202.003 2.947.762 3.091.353
2021 2019
85.273.276 34.821.075
2021 2020 2019
83.000.000 82.000.000 72.290.000 (g)
2021 2019 2018
-2.209.845 -827.119 651.447
2021 2020 2019
78.000.000 (g) 112.760.000 94.000.000 (g)
2021 2020
2021 2020 2019
2021 2020 2019 2021 2020 2019
2021 2020 2019
2020/21 85.520.000 2020 73.000.000 (g) 2019 75.597.000
2021 2020 2019
2021 2020 2019
2021 2020 2019 2021 2020 2019
2020 2019
1.773.222 836.029
2021 2020 2018
-280.060 1.742.268 409.959
78.000.000 69.000.000 (g) 68.082.600
2018
160.684
77.500.000 (g) 77.737.758
2020
1.846.322
76.450.000 85.000.000 (g) 86.411.000
2022 2019
2.918.000 7.874.913
2021 2019
2.496.858 740.071
78.350.000 56.300.000 47.925.000
76.148.080 67.000.000 (g) 66.090.537
EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche, **) Unternehmen ist Teil einer Firmengruppe (Gruppenergebnisse siehe Seite 210), (g) Umsatz geschätzt
WIENER STÄDTISCHE
FINDEN UND BINDEN
E
ine unternehmensweite Zusatzversicherung bringt nicht nur Vorteile für die Angestellten, sondern auch für die Unternehmen selbst“, sagt Walter Peer, Landesdirektor der Wiener Städtischen in Tirol. Die Gruppen-Krankenversicherung können Klein- und Mittelbetriebe wie auch Konzerne im Rahmen der modular aufgebauten Gesundheitsvorsorge abschließen. Auf Wunsch der versicherten Arbeitnehmer kann diese in der Einzelversicherung flexibel erweitert werden. „Unternehmen wissen selbst am besten, was ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter brauchen“, so Peer. „Deshalb bietet die Wiener Städtische zur Gruppen-Krankenversicherung vielfältige Zusatzbausteine an.“ Die Versicherung bringt für Mitarbeiter entscheidende Vorteile: zum Beispiel kürzere Wartezeiten im Krankenhaus, die freie Wahl des Spitalarztes oder der modernsten Behandlungsmethoden.
© SCHEDL
Gute Mitarbeiter zu finden und zu halten, zählt heute zu den größten Herausforderungen. Mit attraktiven Benefits wie einer betrieblichen Gesundheitsvorsorge der Wiener Städtischen können Unternehmen ihre Belegschaft langfristig an sich binden und von weiteren Vorteilen profitieren.
221
ANREIZ FÜR FACH - UND SCHLÜSSELKRÄFTE
Die Prämien im Rahmen einer Gruppen-Krankenversicherung sind besonders günstig und die Leistungen umfangreich – ein Anreiz sowohl für bestehende als auch potenzielle Mitarbeiter. Attraktive Sozialleistungen fördern das Image der Unternehmen als moderner Arbeitgeber. „Gesundheit ist ein kostbares Gut – so kostbar wie wertvolle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die langfristig im Unternehmen bleiben sollen“, so Peer.
GERINGERE FEHLZEITEN BEI KRANKENSTÄNDEN
Krankheitsbedingte Fehlzeiten der Mitarbeiter können einen hohen wirtschaftlichen Schaden für Unternehmen verursachen. Ein Arbeitgeber, dessen Personal eine betriebliche Gesundheitsvorsorge in Anspruch nimmt, verzeichnet in der Regel jedoch kürzere und weniger Krankenstände seiner Mitarbeiter.
POTENZIELLER UNTERNEHMENSZUSCHUSS
Unternehmen können unter bestimmten Voraussetzungen die Gesundheitsvorsorge für ihr Personal im Rahmen der Zukunftssicherung gemäß § 3 (1) 15a Einkommensteuergesetz abschließen. Bei Prämien bis zu 300 Euro pro Jahr und Mitarbeiter ist das einkommensteuerfrei. „Durch dieses Modell können Unternehmen einerseits Lohnnebenkosten sparen und andererseits ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu einer gestützten Vorsorge verhelfen“, betont Landesdirektor Peer. PR
Walter Peer, Landesdirektor der Wiener Städtischen in Tirol
„Gesundheit ist ein kostbares Gut – so kostbar wie wertvolle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die langfristig im Unternehmen bleiben sollen.“ WA LT ER P EER
VORTEILE DER BETRIEBLICHEN KRANKENVERSICHERUNG • Anreiz für neue Fachkräfte • Bindung bestehender Mitarbeiter • Geringere Fehlzeiten bei Krankenständen • Günstige Prämien für Gruppen • Potenzieller Unternehmenszuschuss
Alle Details zur Gruppen-Krankenversicherung finden Sie unter wienerstaedtische.at.
222
PLATZ
VORJAHR
91
FIRMENNAME
ORT
BRANCHE
MA
UMSATZ
69
"Burton" Sportartikel GmbH
Innsbruck
Großhandel mit Sportartikeln
137
76.000.000 (g) 91.869.576 87.000.000
2021 2019
3.571.661 4.341.102
92
88
Multivac Maschinenbau GmbH + Co. KG
2021 2020 2019
Lechaschau
Herstellung von Maschinen
344
93
94
Tiroler Glashütte GmbH (Riedel)
Kufstein
Herstellung von Hohlglas
167
2021 2019 2018
21.898.935 13.112.719 5.511.864
158
Troger-Holz GmbH
Säge-, Hobel- und Holzimprägnierwerke
72.934.143 64.000.000 (g) 61.500.000
94
Vomperbach
2021 2020 2019
95
95
114
Unterer Tank & Service GmbH**
Kundl
Tankstellen
13
96
247
IDM-Energiesysteme GmbH
Matrei i. Osttirol
Entwicklung und Herstellung von Wärmepumpen
283
2020 2018
6.461.282 3.348.054
97
98
MWM Austria GmbH
Schwaz
Handelsvermittlung von Maschinen
67.000.000 (g) 24.000.000 (g) 55.250.000
46
2.204.031 3.120.895 2.774.123
98
117
SEB Österreich Handels GmbH
Innsbruck
Großhandel mit elektrischen Haushaltsgeräten
2020 2019 2018
99
96
EGLO Immobilien**
Schwaz
100
89
Durst Austria GmbH
101
97
102
2021 2020 2019
2021 2020 2021 2020 2019
2021 2020 2019
EGT *)
73.500.000 (g) 72.000.000 (g) 72.000.000
67.800.000 39.000.000 67.313.190 54.482.958 55.000.000
2021 2019 2018
14.900.000 1.606.322 3.591.685
2021 2020 2019
226
2021 2020
67.000.000 (g) 60.000.000 (g) 52.000.000 66.500.000 (g) 53.000.000 (g)
2020 2019
-593.119 -3.431.725
Erschließung von Grundstücken, Bauträger
100
2021 2020
66.000.000 61.000.000
2021
7.900.000
Lienz
Großhandel mit pharmazeutischen Produkten
210
2021 2020 2019
65.000.000 (g) 70.000.000 (g) 86.000.000
2020 2019 2018
-3.397.898 1.663.719 9.063.086
Anita Dr.Helbig GmbH
Kufstein
Herstellung von Wäsche
187
93
ARGE Baustahl Eisen BlasyNeptun GmbH
Innsbruck
Erzeugung von Roheisen, Stahl und Ferrolegierungen
36
65.000.000 (g) 65.000.000 (g) 73.300.000 (g)
2020 2019 2018
1.906.872 1.848.701 1.804.336
103
95
Rieder GmbH & Co. KG
Ried i. Zillertal
2021 2020 2019
Hochbau
346
104
73
Rissbacher Walter GmbH
Brixlegg
Großhandel mit Mineralölerzeugnissen
14
2.341.081 2.870.834 1.794.740
109
bofrost* Austria GmbH
465
106
110
Österreichische Blechwarenfabrik Pirlo GmbH & Co. KG
Großhandel mit Fleisch und Fleischwaren
2020 2019 2018
105
Ötztal Bahnhof
63.190.000 86.000.000 95.603.000 (g)
Kufstein
Herstellung von Metallwaren
290
107
120
hollu Systemhygiene GmbH
Zirl
Herstellung von Seifen, Wasch-, Reinigungs- und Poliermitteln
425
108
131
RECON Europe GmbH
Ebbs
Handelsvermittlung von Waren
48
109
113
Alois Mayr Bauwaren GmbH
Wörgl
Baustoffhandel
123
110
102
Innsbrucker Soziale Dienste GmbH
Innsbruck
Altenheime, Alten- und Behindertenwohnheime
*)
1.293
2021 2020 2019
2021 2020 2019 2021 2020 2019
2021 2020 2019 2021 2020 2019
65.000.000 (g) 60.000.000 (g) 71.000.000
64.040.000 (g) 62.200.000 (g) 65.000.000 (g)
63.000.000 55.000.000 49.000.000
2020 2019 2018
2020 2019 2018
2021 2019
1.149.992 2.161.632 1.408.168
8.261.042 8.189.685 3.174.534
4.941.553 805.162
62.750.858 55.000.000 54.000.000
2021 2020 2019
4.814.839 5.400.000 4.500.000
2021 2020 2019
62.130.000 48.260.000 45.112.835
2020 2019
5.730.668 3.303.555
2021 2020 2019
62.000.000 (g) 58.000.000 (g) 56.233.000 (g)
2020 2019 2018
-2.030.499 -3.327.148 -3.458.205
2021/22 62.225.346 2020 52.320.000 2019 64.737.000
2021 2020 2019
62.102.000 54.570.000 50.130.000
2021/22 702.136 2019 878.611
EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche, **) Unternehmen ist Teil einer Firmengruppe (Gruppenergebnisse siehe Seite 210), (g) Umsatz geschätzt
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224
PLATZ
VORJAHR
FIRMENNAME
ORT
BRANCHE
MA
UMSATZ
111
115
Rieder Bau GmbH & Co. KG
Schwoich
Hochbau
55
112
103
Alpenländische Gemeinnützige WohnbauGmbH
2021 2020 2019
Innsbruck
Wohnungs- und Siedlungsbau
67
113
215
Transport Logistica GmbH
Gries a. Brenner
Erbringung von Dienstleistungen für den Verkehr
49
114
366
Oberhofer Josef GmbH
Mils
Einzelhandel mit Kraftwagen
45
115
99
METRON Handel GmbH
Kirchbichl
Großhandel mit pharmazeutischen Erzeugnissen
30
116
169
Giesswein Walkwaren AG
Brixlegg
Herstellung von gewirktem und gestricktem Stoff
145
117
121
ILF Consulting Engineers Austria GmbH
Rum
Ingenieurbüros
495
118
112
CURA-Marketing
Innsbruck
Großhandel mit kosmetischen Erzeugnissen und Körperpflegemitteln
180
119
119
AP-Kufstein GmbH
Kufstein
Tankstellen
16
120
118
Bezirkskrankenhaus Schwaz BetriebsGmbH
Schwaz
Krankenhäuser
708
121
106
Innsbrucker Immobilien GmbH & CoKG
Innsbruck
Verwaltung von Grundstücken, Gebäuden und Wohnungen
140
122
101
Schlüsselverlag J.S. Moser GmbH**
Innsbruck
Korrespondenz- und Nachrichtenbüros
123
139
AT-Thurner Bau GmbH
Imst
Hochbau
280
124
108
Verkehrsverbund Tirol GmbH
Innsbruck
Erbringung von Dienstleistungen für den Landverkehr
59
2021 2019
125
129
Binder Beteiligungs AG**
Fügen
Beteiligungsgesellschaften
17
126
124
Leonhard Lang GmbH
Innsbruck
Herstellung von Bestrahlungsund Elektrotherapiegeräten
360
127
183
Sinnesberger GmbH
Kirchdorf
Großhandel mit Nahrungsund Genussmitteln
190
128
154
Elektrizitätswerke Reutte AG
Reutte
Elektrizitätserzeugung
158
129
150
Thöni Automotive Components GmbH**
Telfs
Großhandel mit Kraftwagenteilen und -zubehör
0
130
182
Bergbahn AG Kitzbühel
Kitzbühel *)
Seilbahn-, Sessel- und Schleppliftverkehr
4
291
EGT *) 60.020.436 54.000.000 53.782.092
2022 2020 2019
4.479.439 2.941.859 3.238.159
2021 2020 2019
60.000.000 (g) 58.000.000 (g) 58.000.000
2020 2019
15.166.451 14.753.936
2021 2020 2019
60.000.000 16.000.000 (g) 21.000.000 (g)
2020 2019 2018
2021 2019
1.136.066 679.169 987.002
1.659.322 1.318.963
59.000.000 (g) 35.500.000
2021 2020 2019
1.221.053 994.131 489.139
2021 2020 2019
60.000.000 28.000.000 (g) 29.000.000
2021 2020 2019
60.000.000 (g) 60.000.000 (g) 60.000.000
2021 2020 2019
58.600.000 (g) 52.000.000 (g) 67.850.000 (g)
2020 2019 2018
4.385.983 1.561.197 1.824.251
2021 2020 2019
58.000.000 (g) 52.510.000 59.000.000 (g)
2020 2019 2018
539.374 1.677.423 2.273.393
2021 2020 2019
57.000.000 (g) 56.700.000 53.000.000 (g)
2020 2018
-276.453 -793.335
57.000.000 (g) 59.000.000 (g) 59.000.000 (g)
2020 2019
-1.318.088 -1.085.910
55.000.000 44.000.000 (g) 47.730.000 (g)
2021 2019
826.454 959.536
55.000.000 (g) 55.850.000
2020 2019
-244.205 -347.026
2021 2020
53.500.000 (g) 50.000.000 (g)
2020 2019
101.892.111 59.556.020
2021 2020 2019
53.000.000 (g) 50.000.000 (g) 52.490.672
2021 2020 2019
2.062.470 1.789.782 1.302.865
2021 2020 2019
53.000.000 (g) 40.000.000 (g) 47.000.000 (g)
2020 2019
9.717.166 9.438.471
2021 2020 2019
52.500.000 (g) 33.186.000 (g) 57.085.000
2020 2019
4.415.539 5.243.929
2021 2019
2021 2020 2019
2021 2020 2019
2021 2020 2019 2021 2020 2019
2021 2020 2019
58.124.507 54.590.000 50.010.000
57.926.277 53.000.000 (g) 58.691.320
53.000.000 33.000.000 51.000.000
2021 52.620.157 2020 41.000.000 2018/19 31.500.000
2021 2020 2019
2021 2020 2019
2021
3.004.084 6.290.000 2.830.000
-73.857 602.765 810.226
2.948.575
EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche, **) Unternehmen ist Teil einer Firmengruppe (Gruppenergebnisse siehe Seite 210), (g) Umsatz geschätzt
Das Familienunternehmen Höpperger investiert jährlich mehr als eine Million Euro in modernste Fahrzeuge.
„WIR LEBEN INNOVATIVEN UMWELTSCHUTZ!“ Das Tiroler Familienunternehmen Höpperger Umweltschutz investiert jährlich enorme Summen in hochtechnologische Einrichtungen zum Recyceln von Wertstoffen. Eine der größten Photovoltaikanlagen im gesamten Oberland mit 4.000 Quadratmetern steht kurz vor der Finalisierung und eine automatisierte Löscheinrichtung bringt erhöhten Brandschutz. Außerdem forciert Höpperger die Themen Digitalisierung und umweltschonende Mobilität.
H
öpperger sei auf dem besten Weg zur Energieautonomie, erklärt Geschäftsführer Thomas Höpperger: „Wir folgen konsequent unserer Vision des nachhaltigen Wirtschaftens. Deshalb werden wir in Zukunft einen beträchtlichen Teil unserer benötigten Energie selbst produzieren.“ Auf den 4.000 Quadratmeter großen Dachflächen der vier Betriebsgebäude in Pfaffenhofen erzeugt der Recyclingspezialist künftig mehr als 750.000 kWh Strom pro Jahr. „Das entspricht einem Drittel unseres Strombedarfs“, informiert Höpperger.
FOKUS: BRANDSCHUTZ!
Viel Wert legt Höpperger Umweltschutz auf die Sicherheit der Mitarbeiter*innen, Anrainer*innen und Kund*innen. Eine moderne Schaumlösch-Einrichtung mit einem 100.000-Liter-Wassertank erkennt Brände bereits vor dem Entstehen und leitet schnell gezielte Löschmaßnahmen ein. „Es ist die erste Spezialanfertigung dieser Art in Tirol“, berichtet Höpperger. Damit werden die Tätigkeitsbereiche in der Elektronikaltgeräteaufbereitung, Gewerbemüll-, Papier-, Metallverpackung- sowie Klärschlammzwischenlager präventiv geschützt.
hezu alle Firmen-PKW elektrisch betrieben. Eine öffentlich zugängliche Ladestation gibt es direkt beim kürzlich errichteten „Innovationszentrum“ (übrigens zu 100 Prozent energieautonom betrieben) in Pfaffenhofen. Das neueste Sammelfahrzeug ist mit einer Wasch- und Desinfektionsanlage ausgestattet. „Wir reinigen und hygienisieren die Behälter unserer Kund*innen im Sommer und Winter. Das erhöht die Hygiene und dämmt unangenehme Gerüche“, erklärt Thomas Höpperger.
STEP BY STEP RICHTUNG DIGITALISIERUNG
Mitarbeiter-Infoscreens an allen Standorten, Tablets in 50 Sammelfahrzeugen, papierfreie Arbeitsabläufe: Höpperger Umweltschutz setzt konsequent Schritte zur Digitalisierung der Verwaltung und der Ausrichtung
auf umweltfreundliches und nachhaltiges Wirtschaften. „Das schwarze Brett bleibt leer, Druckerpatronen gefüllt und dennoch fühlen sich unsere Mitarbeiter*innen bestens informiert“, so Höpperger.
MITARBEITER*INNEN BETEILIGEN SICH
Mit zahlreichen Benefits motiviert das Recyclingunternehmen seine teils langjährigen Mitarbeiter*innen. Gerade beim Personal-Recruiting geht der zertifizierte Entsorgungsbetrieb innovative Wege: Wird eine offene Stelle aufgrund der Mitwirkung eines Mitarbeiters besetzt, bekommt der „Vermittler“ eine finanzielle Vergütung. „Dank dieser Initiative konnten wir schon einige neue Kolleg*innen finden“, freut sich Geschäftsführer Thomas Höpperger. www.hoepperger.at PR
Geschäftsführer Thomas Höpperger realisierte auf den Höpperger-Dachflächen eine der größten Photovoltaikanlagen im Tiroler Oberland.
AUTOFLOTTE WIRD IMMER UMWELTFREUNDLICHER
LKW und Umweltschutz klingen im ersten Moment wie ein Widerspruch. Doch Höpperger investiert jährlich rund eine Million Euro in effizientere Fahrzeuge. Die angeschafften LKW entsprechen der aktuellsten gesetzlichen Abgasnorm (EURO 6d). Zudem sind naFOTOS: © HÖPPERGER UMWELTSCHUTZ, FELIX STARK, STELZL
Geschäftsführer und Fuhrparkleiter Stefan Höpperger stattete 50 Sammelfahrzeuge mit Tablets aus.
225
226
PLATZ
VORJAHR
FIRMENNAME
ORT
BRANCHE
MA
UMSATZ
131
116
Franz Achleitner-Fahrzeugbau und Reifenzentrum GMBH
Wörgl
Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenmotoren
300
132
87
Grissemann GmbH
Zams
Großhandel mit Nahrungsund Genussmitteln
2021 2020 2019
315
133
126
ASFINAG Alpenstraßen GmbH
Innsbruck
Bau von Straßen
260
134
125
Innsbrucker Verkehrsbetriebe und Stubaitalbahn GmbH
Innsbruck
Autobusliniennahverkehr
346
135
137
Autobedarf Karl Kastner GmbH
Innsbruck
251
136
143
Rotes Kreuz Tirol gemeinnützige Rettungsdienst GmbH
Einzelhandel mit Kraftwagenteilen und -zubehör
Rum
Erbringung von Dienstleistungen
25
137
104
Fluckinger Transport GmbH
Volders
Güterbeförderung im Straßenverkehr
235
138
157
Holz - Marberger GmbH
Ötztal Bahnhof
Großhandel mit Holz
90
139
122
Peter Troppacher GmbH
Volders
Großhandel mit Mineralölerzeugnissen
26
140
130
ZIMA Tirol
Innsbruck
Erschließung von Grundstücken, Bauträger
21
141
151
STS Transport GmbH
Wörgl
Güterbeförderung im Straßenverkehr
48
142
161
AL-KO Technology Austria GmbH
Ramsau i. Zillertal
143
133
Women´s Best GmbH
Innsbruck
Einzelhandel mit verschiedenen Waren
71
144
149
Gerätewerk Matrei e.Gen.
Matrei a. Brenner
Herstellung von elektrischen Haushaltsgeräten
170
145
155
Vizrt Austria GmbH
Vomp
Software
70
146
178
STUBAI KSHB GmbH
Fulpmes
Herstellung von Werkzeugen
173
147
145
Schretter & Cie GmbH & Co. KG
Vils
Herstellung von Zement
160
148
142
Tiroler gemeinnützige Wohnungsbau- und SiedlungsGmbH
Innsbruck
Erschließung von Grundstücken, Bauträger
89
149
141
Morawa-Berchtold Transporte GmbH
Innsbruck
Güterbeförderung im Straßenverkehr
231
150
147
Nordpan Rubner Holzbauelemente GmbH
Strassen *)
Herstellung von land- und forstwirtschaftlichen Maschinen
Herstellung von Furnier-, Sperrholz-, Holzfaser- und Holzspanplatten
145
93
EGT *) 52.000.000 53.000.000 60.000.000
2021 2020 2019
51.840.000 72.500.000 77.687.676
2021 2020 2019
51.000.000 (g) 50.000.000 (g) 55.000.000
2021 2020 2019
2021 2020 2019 2021 2019
2021 2020
569.385 750.000
2021 2020 2019
1.800.000 4.800.000 3.198.005
51.360.000 50.000.000 (g) 50.000.000 (g)
2020 2019 2018
2.893.709 372.364 2.224.752
51.000.000 45.000.000 (g) 52.000.000 (g)
2021 2020 2019
1.898.038 2.299.266 1.283.431
2020 2019
1.358.901 916.548
51.000.000 (g) 42.751.210
2020 2019
2020 2019 2018
-31.930.786 -36.495.133
571.008 -71.950 163.147
2021 2020 2019
50.000.000 57.047.000 60.000.000 (g)
2021 2020 2019
50.000.000 (g) 52.000.000 (g) 57.800.000
2021 2020 2019
1.111.658 513.432 444.735
2021 2020 2019
49.000.000 40.146.429 48.882.085
2021 2020 2019
3.600.000 1.794.755 2.127.655
2021 2020 2019
47.200.000 (g) 47.108.288 20.087.167
2020
4.038.639
2020 2019
1.231.303 2.900.000
2021 2020 2019
46.500.000 (g) 40.000.000 (g) 30.442.000 (g)
2020 2019 2018
1.209.528 801.048 1.138.174
2021 2020 2019
46.000.000 42.000.000 (g) 42.500.000
2020 2019 2018
-1.433.152 -796.832 -919.178
2021 2020 2019
45.000.000 (g) 43.000.000 (g) 45.000.000
2020 2019
2.775.057 1.734.757
2020 2019 2018
6.390.405 4.332.568 3.484.837
2021 2020 2019
2020 2019 2018
2021 2020 2019
2021 2020 2019
2021 2020
2021 2020 2019
2021 2020 2019
50.000.000 39.200.000 41.063.408
49.300.000 39.400.000 19.018.599
48.478.798 38.259.814 42.500.000
47.000.000 41.000.000 47.000.000
46.179.000 34.140.000
46.000.000 43.000.000 (g) 43.420.000
45.000.000 (g) 42.000.000 (g) 43.616.000 (g)
2021 2020 2018
2021 2020 2018
2020 2019
3.932.868 3.962.104 4.605.060
1.700.000 320.000 1.886.266
8.729.797 8.866.336
EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche, **) Unternehmen ist Teil einer Firmengruppe (Gruppenergebnisse siehe Seite 210), (g) Umsatz geschätzt
INTERFOOD
Der Weg einer Neuentdeckung zum Liebling der Feinkostabteilung ... und wie Interfood Ihnen absolute Frische, Qualität und Verlässlichkeit bieten kann. Zugegeben, eine schöne Aufgabe, wenn man die schönsten Gefilde Europas nach Delikatessen vieler Herren Länder durchforsten darf. Gesucht, gefunden ist aber nur die halbe Miete, dann startet die Reise der Spezialitäten zu Ihren Feinschmecker-Kunden. Wie sich die kulinarischen Newcomer und Köstlichkeiten verlässlich und laufend pünktlich den Weg in Ihre Regale sowie in die Herzen Ihrer Kunden bahnen? Die 6 wesentlichen Zutaten der Erfolg versprechenden Rezeptur: 01 | Eine erlesene Auswahl: echte kulinarische Umsatzbooster
Auge und sorgt dafür, dass er stets zu hundert Prozent und in voller Frische vollständig bleibt.
CPFR – Collaborative Planning, Forecasting and Replenishment – Große Unternehmen überlassen Interfood sogar die selbstständige Befüllung der Zentrallager. Sie haben den Lagerbestand inkl. der Abgänge genau im Blick, sodass Interfood ausreichend frische Ware disponieren kann. Das ist eine der schwierigsten logistischen Herausforderungen, da die Planungs- und Prognoseprozesse in enger Zusammenarbeit beiDer Weg 02 | Höchste Qualität mit Brief undeiner SiegelNeuentdeckung zum Liebling der Feinkostabteilung – Seiten erfolgen müssen. das hat Interfood sich zur Aufgabeder gemacht. Wir garantieren Ihren In den letzten Jahren konnte sich Interfood mit bedeutenden Kunden absolute Frische, Qualität und Verlässlichkeit. Qualitätssiegeln zertifizieren: als einziger Feinkost-Importeur 05 | Kundenfaszination Österreichs das IFS-Zertifikat für Logistiker und Broker, das Was wäre Interfood ohne seine Kunden? Die Kunden stellen MSC- und ASC-Zertifikat für Fisch und das Bio-Siegel für ein Interfood immer wieder vor interessante, spannende, herausfast 100-prozentige Versorusgestattet mit einem guten Riefordernde Aufgaben undgarantiert Interfoodeine setzt alles daran, die Erwarweites Produktsortiment. gungssicherheit mit über 1.700 verschiecher für hervorragende Qualität, tungen zu übertreffen. denen Feinkostprodukten. Besonders stolz Originalität und dem Wissen über 03 | 100%ige Versorgungssicherheit ist Interfood auf die bedeutenden Qualidie Genussgewohnheiten der Österreicher Die Organisation läuft wie am Schnürchen. Mit einem starken 06 | Konsumentenfaszination Ausgestattet mit einem guten Riecher für hervorragende Qualität, Originalität und dem Wissen über die Genussgewohnheiten der Österreicher, ist Interfood ständig auf der Suche nach den (noch) verborgenen Feinkostschätzen Europas. Einige der von Interfood ausgewählten Marken sind mittlerweile zum Synonym für höchste Güte in ihrem Bereich geworden.
A
ist Interfood ständig auf der Suche nach
© ANDREAS FRIEDLE
RIECHER FÜR QUALITÄT
tätssiegel, mit denen sich das Unternehmen
Die Stunde der Wahrheitinschlägt am Jahren Point ofzertifizieren Sale (POS),konnte: dem den letzten Verkaufsort, wo der Kontakt zwischen für Konsument und Produkt IFS-Zertifikat Logistiker und Broker, und ASC-Zertifikat fürwird, Fischunterund das stattfindet. Damit dieserMSCMoment ein voller Erfolg Bio-Siegel für ein weites Produktsortiment. stützt Interfood seine Kunden in jeglicher Hinsicht: Mit viel Er„Unsere stellen unseinem immerguten wieder fahrung, genauer Kenntnis der Kunden Marktstrukturen, vor interessante, spannende und herausMit einem starken Backoffice-Team und Gespür für das Besondere und einem saftigen Schuss Kreativifordernde Aufgaben. Unser Ziel ist es, die einer ausgeklügelten Logistik beliefert In04 | Ihren Warenbestand stets im Blick tät – insbesondere bei der Lösung spezieller HerausforderunErwartungen jedes Einzelnen zu übertrefterfood Einzel-, Groß- und Fachhändler, CaSollte es der Wunsch sein, erledigt Interfood auch diesen Ar- gen und bei der Entwicklung effi zienter Verkaufsmaßnahmen. fen“, so Josef Pletzer, Geschäftsleitung, Verterer und Restaurantketten in ganz ÖsterMst. Josef Pletzer, Geschäftsleitung beitsschritt für seine Kunden: Frische Interfood Vorrat im trieb und Marketing Interfood. reich fortlaufend mit absoluter undbehält Ihren Vertrieb und Marketing Backoffi ce-Team und einer ausgeklügelten Logistik beliefert den (noch) verborgenen Feinkostschätzen Interfood Einzel-,der GroßFachhändler, Europas. Einige vonund Interfood ausge- Caterer und Restauwählten Marken sind mittlerweile zum Sy-mit absoluter Frische rantketten in ganz Österreich fortlaufend nonym für höchste Güte in ihrem Bereich und garantiert eine fast 100%ige Versorgungssicherheit mit geworden. über 1.700 verschiedenen Feinkostprodukten höchster Güte.
Interfood Lebensmittelgroßhandel Ges.m.b.H. Innsbruckerstraße 77 6060 Hall in Tirol
Tel.: +43 5223 | 56 808-0 info@interfood.at www.interfood.at
228
PLATZ
VORJAHR
FIRMENNAME
ORT
BRANCHE
MA
UMSATZ
151
177
Hochstaffl Nutzfahrzeuge GmbH
Kundl
Handel mit Kraftwagen
25
2021 2019
45.000.000 34.310.671
2021 2019
1.000.000 96.667
152
105
Hartl Connect Transport GmbH
Vomp
Güterbeförderung im Straßenverkehr
74
44.000.000 (g) 57.000.000 (g) 70.000.000
2020 2019 2018
314.910 507.424 1.014.711
153
148
Black Diamond Equipment Europe GmbH
2021 2020 2019
Innsbruck
Herstellung von Sportgeräten
45
154
140
Silvrettaseilbahn AG
Ischgl
Seilbahn-, Sessel- und Schleppliftverkehr
160
43.271.000 43.271.000 81.900.000
2020 2019
-11.000.000 21.400.000
155
153
Weber Beton Logistik GmbH
Inzing
Güterbeförderung im Straßenverkehr
2020 2020 2019
279
156
164
Opbacher Installationen GmbH
Fügen
157
123
Haya International Trading OG
Kirchbichl
Großhandel mit Nahrungsund Genussmitteln
4
158
159
MediaMarkt Innsbruck Ost GmbH
Innsbruck
Einzelhandel mit Geräten der Unterhaltungselektronik
70
159
1721)
Huter & Söhne GmbH
Innsbruck
Hochbau
245
160
202
Travel Partner GmbH
Ellmau
Reisebüros
114
161
152
Arlberger Bergbahnen AG
Innsbruck
Seilbahn-, Sessel- und Schleppliftverkehr
243
162
294
Ragg GmbH
Hall i. Tirol
Großhandel mit Altmaterialien und Reststoffen
100
163
174
"Wohnungseigentum", Tiroler gemeinnützige WohnbauGmbH
Innsbruck
Verwaltung von Grundstücken, Gebäuden und Wohnungen
80
164
170
Reform Martin GmbH
Innsbruck
Einzelhandel
320
165
272
Schmid Holz GmbH
Westendorf
Großhandel mit Holz
166
165
RGO Lagerhaus GmbH
Lienz
167
156
Cargoways Logistik & Transport GmbH
Einzelhandel mit Metallwaren, Anstrichmitteln, Bau- und Heimwerkerbedarf
Kufstein
168
197
Reifen Team West GmbH
Thaur
169
279
Berger Fahrzeugtechnik GmbH
Radfeld
Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenmotoren
100
170
162
STARK Internationale Transporte GmbH
Radfeld
Güterbeförderung im Straßenverkehr
33
*)
Gas-, Wasser-, Heizungsund Lüftungs- und Klimaanlageninstallation
Erbringung von Dienstleistungen für den Verkehr Großhandel mit Kraftwagenteilen und -zubehör
235
8 150 48 128
2021 2020 2019
EGT *)
44.000.000 42.000.000 (g) 42.500.000
2020 2019 2018
1.991.375 -497.510 785.821
2021 2020 2019
43.000.000 (g) 40.000.000 (g) 42.500.000 (g)
2020 2019 2018
241.796 1.156.837 109.197
2021 2020 2019
42.800.000 51.000.000 49.692.000 (g)
2021
108.500
2021 2020 2019
43.000.000 37.000.000 36.500.000
2021 2020 2019
5.100.000 2.275.700 922.522
2021 2020 2019
42.000.000 (g) 39.000.000 40.976.997
2020 2019
2.317.487 2.387.746
41.915.000 (g) 35.000.000
2019
800.000
2021 2020 2019
41.000.000 (g) 30.000.000 (g) 72.000.000 (g)
2020 2019 2018
244.469 3.042.705 2.270.665
2021 2020 2019
40.000.000 20.000.000 (g) 30.000.000
2020 2019 2018
1.457.418 15.225 1.600.218
2021 2020
2021 2020 2019
2021 2020 2019 2021 2020 2019 2021 2020 2019
40.000.000 (g) 40.000.000 (g) 47.100.000 (g)
40.000.000 (g) 35.000.000 (g) 42.100.000 39.869.000 35.300.000 38.800.000 39.600.000 21.600.000 17.000.000
2020 2019 2018
2020 2019 2018 2021 2019
7.816.052 12.729.174 14.687.644
8.471.925 8.567.525 11.196.841 1.312.102 997.488
2021 2020 2019
39.255.800 37.000.000 (g) 39.800.000
2021 2019
1.866.400 1.166.268
2020 2019
1.138.382 1.194.419
2021 2019
39.000.000 (g) 40.000.000 (g) 45.000.000 38.800.000 30.523.757
38.500.000 21.000.000 (g) 32.550.000 (g)
2021 2019 2018
2020 2019 2018
1.400.000 165.630 352.506
2021 2020 2019
2021 2020 2019 2021 2020 2019
38.500.000 (g) 38.000.000 (g) 42.100.000 (g)
2020 2019 2018
-1.914.828 1.092.737 259.599 866.748 866.220 858.274
EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche, **) Unternehmen ist Teil einer Firmengruppe (Gruppenergebnisse siehe Seite 210), (g) Umsatz geschätzt, 1) ehemals Johann Huter u. Söhne KG
UBIT
TIROLER ERFOLG Der CoronaFitUnternehmensCheck der Frickconsult GmbH aus Pflach erreichte als schnelle Hilfe in der Krise den zweiten Platz beim diesjährigen Constantinus Award.
Belegten den zweiten Platz für den CoronaFitUnternehmensCheck. Frickconsult mit dem Kunden Bezirksstelle Landeck der WK Tirol.
S
eit 2003 wird jährlich Österreichs großer Beratungs-, Buchhaltungs- und IT-Preis verliehen. Eine hochkarätige 100-köpfige Jury bestimmt in einem zweistufigen Prozess, welche die kreativsten, innovativsten und anspruchsvollsten Projekte der Branche sind. „Der Constantinus Award ist sozusagen der ‚Beratungs-Oscar‘ der Branche und bringt die ausgezeichnete Qualität der Berater*innen in Tirol zum Glänzen. Die exzellente Öffentlichkeitsarbeit dazu stellt Unternehmer*innen und Kund*innen ins Scheinwerferlicht. Das stärkt ihre Position im Wettbewerb und motiviert mehr Unternehmen dazu, ihre Leistungen zu nutzen. Wie sich zeigt, nehmen immer mehr Unternehmen Beratungs-Know-how in Anspruch, um ihre Performance in wirtschaftlich schlechten Zeiten zu sichern. Erfolgsentscheidend ist dabei angesichts des steigenden Wettbewerbs die Qualität der Beratungs- und IT-Leistungen“, freut sich Sybille Regensberger, Obfrau der Fachgruppe UBIT in der Wirtschaftskammer Tirol.
DREI NOMINIERUNGEN FÜR TIROL
Die Tiroler Fachgruppe konnte sich dieses Jahr über drei Nominierungen ihrer Mitgliedsbetriebe freuen. Zu den Preisträgern
Drei Tiroler Projekte wurden für den Beratungs-Oscar Constantinus nominiert.
zählt die Frickconsult GmbH aus Pflach im Außerfern. Das innovative Unternehmen erreichte den zweiten Platz in der Kategorie „Strategisches Krisenmanagement“. Kunde ist die Wirtschaftskammer Tirol – Bezirksstelle Landeck. Zur Projektbeschreibung erklärt Christian Frick: „Der tourismusstarke Bezirk Landeck mit den Winterdestinationen St. Anton und Ischgl war durch die Corona-Pandemie mit allen Branchen und Betrieben wirtschaftlich besonders betroffen. Das eigene Geschäftsmodell musste durch die geänderten Umfeldbedingungen kritisch hinterfragt werden, um frühzeitig notwendige Anpassungen initiieren zu können. Die Wirtschaftskammer Landeck hat unter unserer Federführung dazu den CoronaFitUnternehmensCheck ins Leben gerufen und angeboten. Dabei werden die wesentlichsten Elemente des Geschäftsmodells samt Finanzzahlen sowie der Grad der kurz- und langfristigen Betroffenheit aufbereitet. Die gewonnenen Erkenntnisse werden in einem persönlichen Gespräch erörtert und Handlungsempfehlungen ausgesprochen.“ Einen großen Erfolg konnten auch die HMC Hospitality Management Consulting OG und JAB Consulting für sich verbuchen. Sie schafften es mit ihren Projekten in der Ka-
tegorie „Human Resources, Ethik und CSR“ unter die sechs Nominierten. Der Juryvorsitzende Christian Rupp streicht die hohe Qualität der eingereichten Projekte hervor: „Wir danken allen Teilnehmer*innen für ihr Bekenntnis zur Qualität und für ihre großartigen Leistungen. Die Beratungsbranche lehnt sich nicht zurück, sondern entwickelt sich konsequent weiter. Das zeigt sich ganz besonders an den Siegerprojekten, die hohen Nutzen bzw. nachhaltige Effekte haben und durch innovative sowie kreative Lösungsansätze hervorstechen.“ PR
UBIT TIROL
Mit rund 4.200 Mitgliedern gehört die Fachgruppe Unternehmensberatung, Buchhaltung und IT (UBIT) zu den größten und dynamischsten Fachgruppen der Wirtschaftskammer Tirol und ist die erste Anlaufstelle für Unternehmen. Die Fachgruppe nimmt die Interessen der Unternehmerinnen und Unternehmer aus den Bereichen Unternehmensberatung, Buchhaltung und Informationstechnologie wahr. Ziel ist es, berufsrelevante Rahmenbedingungen zu optimieren und dem Markt die Leistungen der Berufsgruppen zu kommunizieren. Mitglieder können umfangreiche Beratungs- und Serviceleistungen in Anspruch nehmen. Informationen unter www.ubit.at
229
230
PLATZ
VORJAHR
FIRMENNAME
ORT
BRANCHE
MA
UMSATZ
171
134
Riedhart Handels GmbH
Wörgl
Großhandel mit Nahrungsund Genussmitteln
153
2021 2020
38.486.000 46.300.000
172
111
Prinoth GmbH
Telfs
Großhandel mit Maschinen und Ausrüstungen
82
38.000.000 (g) 55.000.000 (g) 60.728.000
2020 2019
-1.216.980 483.969
173
132
Technoalpin Austria GmbH
Volders
Großhandel mit Maschinen und Ausrüstungen
2021 2020 2019
28
2021 2019
2.195.899 1.719.692
174
251
Köllensperger Stahlhandel GmbH & Co. KG
Thaur
Großhandel mit Erzen, Eisen, Stahl und Halbzeug
45
37.000.000 24.000.000 (g) 26.700.000 (g)
2020 2019
2.389.354 1.200.577
175
146
Sportalm GmbH
Kitzbühel
Herstellung von Oberbekleidung
2021 2020 2019
165
Schwaz
205
136
Sölden
Seilbahn-, Sessel- und Schleppliftverkehr
265
2021 2019
36.515.000 32.600.000 33.107.117
177
Skiliftgesellschaft Sölden Hochsölden GmbH
2021 2020 2019
-679.240 2.705.880 1.029.099
187
Sammlung nicht gefährlicher Abfälle
2021 2020 2019
176
DAKA Entsorgungsunternehmen GmbH & Co. KG
36.926.000 (g) 42.000.000 (g) 46.500.000 (g)
36.000.000 (g) 45.000.000
2020 2019
11.124.950 15.277.886
178
408
Tyrol Crystal Handels- GmbH
Kufstein
36.000.000 14.000.000 (g) 14.000.000 (g)
2021 2019
3.900.000 3.161.900
179
167
Tyrolit Construction Products GmbH**
2021 2020 2019
Schwaz
2020 2019
201.562 1.126.712
180
179
HALLAG Kommunal GmbH
Hall i. Tirol
Verwaltung von Grundstücken, Gebäuden und Wohnungen
82
2021 2020
35.600.000 (g) 37.000.000 (g) 17.000.000 (g) 35.500.000 (g) 33.900.000
2020 2019
4.047.310 2.452.052
181
171
Ernst Derfeser GmbH
Vomp
Gewinnung von Kies, Sand, Ton und Kaolin
260
35.000.000 35.000.000 (g) 39.000.000
2020 2019
3.627.548 3.526.244
182
163
Seilbahn Komperdell GmbH
Serfaus
Seilbahn-, Sessel- und Schleppliftverkehr
2021 2020 2019
255
MS Design GmbH
Roppen
205
2021 2019
184
173
Euroclima Apparatebau GmbH
Sillian
Herstellung von kälte- und lufttechnischen Erzeugnissen
35.000.000 25.000.000 (g) 34.000.000
4.632.861 6.655.895 7.217.740
235
2021 2020 2019
2020 2019 2018
183
Herstellung von Teilen und Zubehör für Kraftwagen
35.000.000 (g) 37.350.000 (g) 42.900.000
100
2020 2019 2018
1.598.003 2.266.073 1.508.852
185
190
Electro Terminal GmbH & Co. KG
Innsbruck
Herstellung von elektrischem Installationsmaterial
35.000.000 (g) 35.000.000 (g) 37.200.000
106
186
203
Greenstorm Mobility GmbH
Kufstein
Vermietung von Sport- und Freizeitgeräten
102
2021 2020 2019
34.685.000 (g) 30.000.000 (g) 48.000.000
2020 2019
6.727.313 -5.403.438
187
181
Stadtwerke Kufstein GmbH
Kufstein
Elektrizitätserzeugung
156
194
Heinfels
241
34.199.397 30.757.000 29.599.471
2021 2020 2019
186
Wörgl
Großhandel mit chemischen Erzeugnissen
2021 2020 2019
189
"INTERCHIM AUSTRIA" Internationaler Chemiehandel GmbH
Herstellung von Heizkörpern und -kesseln für Zentralheizungen
10.641.701 6.790.473 5.296.135
188
E.G.O. Austria Elektrogeräte GmbH
2021 2020 2019
11
2021 2019 2018
2.500.000 1.387.403 733.614
190
185
Engleder Handels GmbH
Weer
Tankstellen
25
*)
Großhandel mit keramischen Erzeugnissen, Glaswaren und Reinigungsmitteln Herstellung von Schleifkörpern und Schleifmitteln
1 89
2021 2020 2019
2021 2020 2019
2021 2020 2019
2021 2020 2019
2021 2020 2019 2021 2019
2021 2019
2021 2020 2019 2021 2020 2019
EGT *)
37.251.010 47.442.153 47.500.000
34.731.502 31.752.964
34.401.838 33.755.219
34.000.000 33.000.000 (g) 33.000.000 (g)
33.330.000 (g) 33.000.000 (g) 36.000.000
2021 2020
2.200.000 1.788.950
242.634 -996.990
1.609.006 1.811.000 1.028.239
EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche, **) Unternehmen ist Teil einer Firmengruppe (Gruppenergebnisse siehe Seite 210), (g) Umsatz geschätzt
GrECo
WENN RISIKOMANAGER GRÜN SEHEN … Nachhaltigkeit wird immer mehr zum (Pflicht-)Programm und ESG-Kriterien (Environmental Social Governance) stellen das Risiko- und Chancenmanagement von Unternehmen vor neue Herausforderungen.
Wir managen Risiko: Dr. Reinhold Resch, Regional Manager GrECo Tirol
231
W
ir sprechen hier nicht mehr nur von einem freiwilligen Beitrag der Wirtschaft zu einer nachhaltigen Entwicklung. Nein, viele Regeln finden sich in Gesetzen wieder und ein Nichteinhalten dieser führt vermehrt zu Schadenersatzansprüchen. Nicht nur ESG-bedingte Produktänderungen und Innovationen, sondern auch zusätzliche Angebote wie maßgeschneiderte Softwarelösungen führen zu neuen Risiken. Die Unternehmen haben damit nicht nur das klassische Produzenten-, sondern auch das Dienstleistungsrisiko zu tragen. Die EU legt auch immer mehr Augenmerk auf den Konsumentenschutz. Dadurch steigt das Risiko, mit extrem hohen Schadenersatzforderungen konfrontiert zu werden, enorm.
„WIR SIND OHNEHIN VERSICHERT“
… ist eine Aussage, die im Zusammenhang mit Schadenersatzansprüchen immer wieder zu hören ist. Angesichts der Veränderungen in der Risikolandschaft ist zu hinterfragen, ob bestehende Versicherungslösungen den notwendigen Schutz bieten. Schadenersatzforderungen aus Dienstleistungen resultieren aus Vermögensschäden, die sich nicht
von Personen- oder Sachschäden ableiten (sogenannten „reinen Vermögensschäden“). Ein Verstoß gegen ESG-Regeln löst vor allem Vermögensschäden aus, die klassische Betriebs- und Produkthaftpflichtversicherungen nicht abdecken. Selbst wenn in den Verträgen sogenannte reine Vermögenschadendeckungen mit breitem Deckungsumfang mit eingeschlossen sind, sind die vereinbarten Limite häufig nicht ausreichend. Der Druck auf den Versicherungsmarkt, ESG-Schäden in ihrer Gesamtheit zu versichern, wird wohl perspektivisch zu entsprechenden Produktinnovationen der Versicherer führen. Einige Versicherer bieten Versicherungsprodukte an, die speziell das Vermögensschadenrisiko von Unternehmen abdecken, die zusätzlich zu ihren Erzeugnissen auch Softwarelösungen im Portfolio haben.
NACHHALTIGES RISIKO - UND VERSICHERUNGSMANAGEMENT
Die nächste Zeit wird weiterhin durch den harten Versicherungsmarkt geprägt sein. Eine erfolgreiche und risikoadäquate Erneuerung von Versicherungsverträgen er-
fordert aber umfassende Risikoanalysen und entsprechende Darstellung der Risikopotenziale. Um sicherzustellen, dass für neue Risiken ausreichend Schutz besteht, sollte eine umfassende Überprüfung beziehungsweise Anpassung der bestehenden Deckungen erfolgen. PR
GRECO INTERNATIONAL AG In einer klimaneutralen Wirtschaft wird ein auf Nachhaltigkeit basierendes Risikomanagement ein wichtiger Bestandteil für eine zukunftsorientierte Risikobewältigungsstrategie sein. Als Risikospezialist entwickelt GrECo progressive ESG-Modelle zur Steigerung der Resilienz seiner Klienten und begleitet diese mit innovativen Lösungen in eine nachhaltigere Zukunft.
www.greco.services
232
PLATZ
VORJAHR
FIRMENNAME
ORT
BRANCHE
MA
UMSATZ
191
211
Bauwaren Canal GmbH & Co. KG
Hall i. Tirol
Baustoffhandel
43
33.055.000 28.065.000 26.310.000
192
209
Veolia Industries Austria GmbH
Kundl
Erbringung von Dienstleistungen
2021 2020 2019
170
193
180
Autohof Huter GmbH
Vils
Vorbereitende Baustellenarbeiten
64
194
284
ALPHA Logistik GmbH
Kufstein
195
193
GSK-Gebro Consumer Healthcare GmbH**
Fieberbrunn
196
201
PROLICHT GmbH
Götzens
Entwicklung, Produktion und Verkauf von architektonischen Beleuchtungskonzepten
220
197
144
TOM TAILOR Retail GmbH
Wörgl
Einzelhandel mit Textilien
381
198
192
Sanatorium Kettenbrücke der Barmherzigen Schwestern GmbH
Innsbruck
Krankenhäuser
340
199
210
Plattner u. Co. Kalkwerk Zirl in Tirol GmbH & Co. KG
Zirl
Zwischenlager / Steinbruch
43
200
127
Besi Austria GmbH
Radfeld
Herstellung von elektronischen Bauelementen
213
201
160
Barracuda Networks AG
Innsbruck
Software
190
202
184
Autohaus Hans Dosenberger GmbH & Co. KG
Rum
Einzelhandel mit Kraftwagen
49
203
259
HS Holzexport Schuster GmbH
Innsbruck
Großhandel mit festen Brennstoffen
8
204
232
Auto Meisinger GmbH
Völs
Einzelhandel mit Kraftwagen
47
205
191
Luzian Bouvier Haustechnik & Fliesen GmbH
Zams
Gas-, Wasser-, Heizungs- und Lüftungs- und Klimaanlageninstallation
205
206
189
Techem Messtechnik GmbH
Innsbruck
178
207
195
Heavyteam-Spezialtransport GmbH
Kufstein
208
196
BE-terna GmbH
Innsbruck
209
NEU
Weisshaus Shop GmbH
Pinswang
Großhandel mit Wein und Spirituosen
52
210
217
GKI Sanitär-VertriebsgesmbH
Ebbs
Produktion und Vertreib von Sanitärprodukten
34
*)
Erbringung von Dienstleistungen für den Verkehr
Großhandel mit pharmazeutischen Produkten
Erbringung von Dienstleistungen
Erbringung von Dienstleistungen für den Verkehr
Erbringung von Dienstleistungen der Informationstechnologie
24 16
58 210
2021 2020 2019
EGT *)
2021 2019
33.000.000 28.400.000 23.000.000 (g)
33.000.000 (g) 33.835.000 (g)
2021 2020 2018
1.400.000 703.600 -840.535
2021 2020 2019
33.000.000 21.000.000 (g) 26.000.000 (g)
2018
1.289.624
2021 2020 2019
32.889.000 30.000.000 (g) 35.970.000
2021 2020 2019
32.800.000 31.000.000 31.700.000
2021 2019
33.000.000 (g) 31.000.000 (g)
2020 2019 2018
450.697 1.157.052 1.733.563
2020 2019 2018
7.942.785 7.117.890 6.200.138
2021 2019 2018
-90.000 1.010.426 845.066
2020 2019 2018
2.008.304 3.611.682 7.901.245
31.940.638 23.094.384 22.200.000
2021 2020 2018
2.336.965 736.168 301.660
2021 2019
31.500.000 (g) 31.300.000
2021 2019
31.000.000 (g) 31.921.956
2021 2020 2019
501.496 218.066 415.216
2021 2020 2019
31.000.000 (g) 30.755.000 (g) 30.450.000 (g)
554.254 385.960 1.462.933
2021
30.700.000 (g) 30.627.488 26.325.000 (g)
2020 2019 2018
30.600.000
2020
1.439.818
2021 2020 2019
30.500.000 27.400.000 22.400.000
2021 2020 2019
2021 2020 2019
32.870.000 42.423.000 (g) 42.003.000
32.539.000 28.388.000 27.613.000
2021 2020 2019
32.500.000 (g) 50.000.000 (g) 147.000.000
2021 2020 2019
32.000.000 33.000.000 36.500.000
2021 2020 2019
2021 2020 2019 2021 2020 2019
2021 2020 2019
32.000.000 38.564.000 47.000.000
31.573.659 25.200.000 21.600.341
2021 2019
2021 2020 2019
2021 2020 2019
2021
2021 2020
2020 2018
414.000 928.207
1.400.000 1.732.370 1.385.000
1.811.167 2.066.466 11.811.393
93.443
9.352.648 6.552.563
4.002.591 4.141.156
EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche, **) Unternehmen ist Teil einer Firmengruppe (Gruppenergebnisse siehe Seite 210), (g) Umsatz geschätzt
IMPETUS
DIE ETWAS ANDERE PERSONALBERATUNG © MARTIN RAFFEINER
Gutes Personal wird überall gesucht. Vertrauen Sie hier auf die professionelle Unterstützung von impetus – es lohnt sich. Das Unternehmen mit Sitz in Kitzbühel hat sich auch über die Landesgrenzen hinaus zu einem der führenden Ansprechpartner im Recruiting entwickelt.
233
Das Team der impetus Personalberatung ist bei der Personalsuche höchst erfolgreich. Profitieren auch Sie vom innovativen, maßgeschneiderten Modulsystem des Unternehmens.
S
ind auch Sie auf der Suche nach der perfekten Besetzung für Ihre offenen Stellen? impetus unterstützt Sie mit einem innovativen und zielführenden Maßnahmenmix und geht dabei neue Wege im Recruiting. „Das größte Problem der meisten Kunden ist, dass sie bei der Personalsuche nicht wahrgenommen werden und potenzielle Mitarbeiter schlichtweg nicht erreichen“, beschreibt Geschäftsführer Hannes Klausner die Lage. Die Lösung: Maßgeschneidertes Recruiting – ganz nach Ihrem individuellen Bedarf.
TRANSPARENT, ÜBERSICHTLICH, PLANBAR
Das Recruitingangebot von impetus muss man sich vorstellen wie einen großen Leistungsbaukasten, aus dem man sich die gewünschte professionelle Human-ResourceUnterstützung „zusammenbauen“ kann. Aktuell gibt es neun unterschiedliche Module – von gezielten Einzelmodulen bis hin zur
umfassenden Gesamtbetreuung für alle offenen Stellen. „Der Kunde entscheidet, wie viel und welche Unterstützung er von uns braucht, und kann ganz gezielt Einzelkompetenzen buchen“, betont Geschäftsführerin Elisabeth Klausner. Anders als in der Branche üblich erfolgt die Abrechnung in der Regel nicht erfolgsbasiert (außer im Bereich Executive Search), sondern über eine fixe, planbare Gebühr.
DER GROSSE UNTERSCHIED
Neben der eigenen Website für die professionelle Fachkräftesuche setzt impetus auf sämtliche Kanäle, online wie offline, sucht aktiv und auch international. Zusätzlich zu den klassischen Recruitingmaßnahmen nutzen die impetus-Recruiter auch innovative IT-Tools und verfügen über fundiertes Knowhow im Digital Marketing. Kurz: Sie machen vieles anders als die anderen und das sehr erfolgreich. Denn sie finden.
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Jochberger Straße 18, 6370 Kitzbühel Tel.: 0660/3560001 office@impetus-personal.at www.impetus-personal.at
234
PLATZ
VORJAHR
FIRMENNAME
ORT
BRANCHE
MA
UMSATZ
211
207
Nothegger Systemlogistik GmbH
Radfeld
150
30.400.000 29.442.000 (g) 30.158.000 (g)
2021 2019 2018
231.000 -932.500 -740.615
322
Sölden
155
213
213
Josef Recheis Eierteigwarenfabrik und Walzmühle GmbH
Seilbahn-, Sessel- und Schleppliftverkehr
2021 2020 2019
212
Ötztaler Gletscherbahn GmbH & Co. KG
Erbringung von Dienstleistungen für den Verkehr
Hall i. Tirol
Herstellung von Teigwaren
103
2021
30.000.000 28.000.000 (g) 28.000.000 (g) 30.000.000
2021 2019 2018
1.000.000 55.651 -206.049
214
NEU
POWERUP GmbH
Stans
Herstellung von Ziegeln und Baukeramik
2021 2020 2019
70
215
198
Brüder Unterweger GmbH
Thal Assling
Herstellung von etherischen Ölen
65
2021 2020
30.000.000 30.500.000 (g)
2020 2019
2.105.112 4.422.583
216
204
Zuegg GmbH & Co. KG
Nußdorf Debant
Großhandel mit Nahrungsund Genussmitteln
45
30.000.000 (g) 30.000.000 (g) 40.000.000 (g)
2020 2019 2018
2.284.500 2.120.507 1.899.626
217
473
Geisler & Trimmel General Contractor GmbH
2021 2020 2019
Brixlegg
Ingenieurbüros
6
218
188
Moser GmbH
Jenbach
Großhandel mit Mineralölerzeugnissen
2
2021 2019
30.000.000 31.931.000
2021 2019
691.951 400.000
219
199
Pharmazeutische Fabrik Montavit GmbH
Absam
Großhandel mit pharmazeutischen Produkten
173
220
230
Geberit Huter GmbH
Matrei am Brenner
Herstellung von Sanitärkeramik
128
221
208
Verlagsanstalt Tyrolia GmbH
Innsbruck
Einzelhandel mit Büchern
205
222
234
Innbus GmbH
Innsbruck
Autobusliniennahverkehr
347
223
212
Wintersport Tirol Handels GmbH
Innsbruck
Einzelhandel mit Fahrrädern, Sport- und Campingartikeln
163
224
220
ACP IT Solutions GmbH
Innsbruck
225
229
Egger Holzwerkstoffe GmbH**
St. Johann i. Tirol
226
286
Inntaler Transporte GmbH
227
266
228
Einzelhandel mit Datenverarbeitungsgeräten und Software
55
Beteiligungsgesellschaften
3
Wörgl
Tankstellen
18
Primagaz GmbH
Kirchbichl
80
301
Neurauter * frisch GmbH
Ötztal Bahnhof
Gas-, Wasser-, Heizungsund Lüftungs- und Klimaanlageninstallation
229
289
Bergbahnen Skizentrum Hochzillertal GmbH & Co. KG
230
214
Falch GmbH
Großhandel mit Nahrungsund Genussmitteln
75
Kaltenbach
Seilbahn-, Sessel- und Schleppliftverkehr
115
Zams
Einzelhandel mit Kraftwagen
91
*)
2021 2020 2019
2021 2020 2019
EGT *)
30.000.000 (g) 18.000.000 (g) 33.000.000 (g)
30.000.000 070 11.500.000 41.700.000
2021 2020 2019
29.940.528 30.198.785 33.331.653
2021 2020 2019
29.335.000 28.580.000 30.450.000
2021 2020 2019
2020 2019
2020
2020 2019 2018
2.218.542 7.411.331
478.453
-43.573 1.821.524 471.642
29.773.088 25.812.000 25.857.616
2021 2020 2018
2.846.083 2.699.000 2.380.739
2021 2020 2019
29.000.000 (g) 25.000.000 (g) 30.500.000 (g)
2020 2019 2018
-787.066 -222.940 -135.802
2021 2020 2019
29.000.000 27.000.000 (g) 30.000.000
2021 2019
945.897 1.197.802
2021 2019 2018
1.214.096 1.325.848 1.331.025
2020 2019 2018
9.168.504 7.548.518 7.942.176
2021 2020 2019
2021 2020 2021 2020 2019 2021 2020
29.000.000 (g) 28.000.000 (g) 30.135.531
2021 2020 2019
2020 2019
7.930.288 1.347.576
1.445.320 1.895.040
29.000.000 (g) 25.829.000 (g) 28.800.000 20.800.000 (g) 20.756.750 28.243.391 22.000.000
2021/22 28.118.574 2020 19.888.829 2019 22.800.000
2021 2020 2019
2020 2019
28.000.000 (g) 20.400.000 (g) 33.000.000 (g) 28.000.000 (g) 28.000.000 (g) 32.805.000
2021 2020 2018
2019
421.700 238.272 8.211
1.971.878
EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche, **) Unternehmen ist Teil einer Firmengruppe (Gruppenergebnisse siehe Seite 210), (g) Umsatz geschätzt
TECHNOALPIN
TechnoAlpin ist der Garant für erstklassige Schneequalität und weltweit einmalige Schneeerlebnisse.
FASZINATION SCHNEE Die Passion für Schnee und die Leidenschaft für innovative Lösungen haben TechnoAlpin seit vielen Jahren an die Weltmarktspitze gebracht. Bei der individuellen Planung und Realisation von Beschneiungsanlagen für Skigebiete rund um den Globus stehen nachhaltiges Handeln und eine optimierte Energiebilanz im Fokus. T E X T : D O R I S H E LW E G
R
essourcenschonende Beschneiung beginnt schon bei der Planung. Es gibt keine Anlage von der Stange, sondern jede Anlage wird in akribischer Arbeit maßgeschneidert und für die Bedürfnisse des jeweiligen Kunden ausgestaltet. Dabei stellt TechnoAlpin nicht nur Schneeerzeuger her, sondern kümmert sich auch um die Planung und Installation der Wasserversorgung durch Speicherteiche, Rohrleitungen und Pumpstationen. Gesteuert werden die komplexen Anlagen mit der eigens entwickelten Software ATASSpro. Schon seit Jahrzehnten unternimmt TechnoAlpin große Anstrengungen, um sowohl die Schneeerzeuger als auch die Anlagenkomponenten und die Steuerung noch effizienter zu machen.
IMPULSGEBER UND INNOVATOR
Damit für jeden Einsatzort der richtige Schneeerzeuger zur Verfügung steht, verfügt das erfolgreiche Unternehmen über ein breites Sortiment an Propeller-
maschinen und Lanzen. Sehr vereinfacht dargestellt, kommen Propellermaschinen bei breiten Pisten zum Einsatz, damit der Schnee bereits in seiner Entstehung großflächig verteilt wird. Damit werden in der Pistenpräparierung wertvolle Ressourcen gespart. Bei schmäleren Pistenabschnitten werden Schneilanzen eingesetzt, bei denen der Schnee nicht großflächig verteilt wird, sondern genau dort landet, wo er gebraucht wird. „Dank der akribischen Forschungsarbeit arbeiten die Schneeerzeuger der neuesten Generation wesentlich effizienter – bei gleichem Energieaufwand erzeugen sie um 15 Prozent mehr Schnee als noch vor 15 Jahren“, erklärt Matthias Illmer, Geschäftsführer von TechnoAlpin Österreich: „Grundlegend für eine ressourcenschonende Beschneiung ist die Steuerung mittels unserer Software ATASSpro. Sie liefert zahlreiche Daten zur aktuellen Schneesituation und vergleicht diese mit vorherigen Saisonen. So kann sichergestellt werden, dass nur genau so viel Schnee er-
zeugt wird wie benötigt. Eine punktgenaue Wettervorhersage ermöglicht es zudem, optimale Verhältnisse vorherzusagen und Kältefenster besser zu nutzen.“
INTERNATIONALES ERSATZTEILMANAGEMENT
In Volders ist das internationale Ersatzteilmanagement von TechnoAlpin angesiedelt. 30 Mitarbeiter kümmern sich um die Umsetzung lokaler Projekte und um die Belieferung und Betreuung internationaler Serviceeinsätze. TechnoAlpin Österreich betreut aktuell rund 2.400 Skigebiete in 50 Ländern. In den vergangenen Jahren war das Unternehmen Partner zahlreicher Großveranstaltungen wie der Olympischen Spiele, der Skiweltmeisterschaften und Weltcuprennen und ist derzeit offizieller Produktpartner des Internationalen Skiverbandes (FIS), der Internationalen Biathlon Union (IBU) und des Internationalen Paralympischen Komitees. www.technoalpin.com PR
235
236
PLATZ
VORJAHR
FIRMENNAME
ORT
BRANCHE
MA
UMSATZ
231
206
Karl Thrainer Handels GmbH
Niederndorf
Tankstellen
19
2021 2020 2019
232
261
Nutzfahrzeuge Leasing AG
Wörgl
Leasing von Kraftwagen
12
233
258
Alpina Food & Dairy Products GmbH
Wörgl
Milchverarbeitung
8
234
225
Andrä Hörtnagl Produktion und Handel GmbH
Hall i. Tirol
Fleischverarbeitung
194
235
219
Hans Picker GesmbH
Schwaz
Einzelhandel mit Kraftwagen
61
236
264
Barilla Austria GmbH
Innsbruck
Großhandel mit Nahrungsund Genussmitteln
8
237
223
LITA Transport und Handels GmbH
Rum
Großhandel mit Kraftwagen
1
238
237
TÜV SÜD Landesgesellschaft Österreich GmbH
Wiesing
Instandhaltung und Reparatur von Kraftwagen
239
269
Aebi Schmidt Austria GmbH
Inzing
240
228
J. Zimmer Maschinenbau GmbH
Kufstein
241
NEU
Edi Light GmbH**
Pill
Großhandel mit Lampen und Leuchten
11
242
369
SPONTEX Logistics GmbH
Kufstein
Erbringung von Dienstleistungen für den Verkehr
27
243
138
Früchte Maier GmbH & Co. KG
Kitzbühel
Großhandel mit Obst, Gemüse und Kartoffeln
20
244
265
MR-Service Tirol registrierte Genossenschaft mbh
Innsbruck
245
227
Wintersport Tirol AG & Co. Stubaier Bergbahnen KG
Innsbruck
246
468
Geppert GmbH
Hall i. Tirol
247
239
Autohaus Strasser GmbH
Reith i. Alpbachtal
248
270
ALPEWA Metallproduktion GmbH
249
277
250
221
Großhandel mit landwirtschaftlichen Maschinen und Geräten
Herstellung von Maschinen für die Textil- und Bekleidungsherstellung
Erbringung von landwirtschaftlichen Dienstleistungen
Seilbahn-, Sessel- und Schleppliftverkehr
226 32 135
320 231
Herstellung von Verbrennungsmotoren und Turbinen
90
Einzelhandel mit Kraftwagen
80
Kirchbichl
Herstellung von Metallwaren
27
Kurz Fertigteilbau GmbH
Langkampfen
Hochbau
85
Transalpine Ölleitung in Österreich GmbH
Matrei i. Osttirol
Transport in Rohrfernleitungen
29
*)
EGT *) 28.000.000 30.000.000 40.500.000 (g)
2021 2020 2019
27.700.000 23.000.000 (g) 26.300.000
2021 2020 2019
27.000.000 26.700.000 26.236.000
2021 2020 2019
2021 2019 2018
350.000 2.160.213 1.144.199
27.400.000 (g) 23.500.000 (g) 24.500.000 (g)
2020 2019 2018
1.913.821 1.665.399 1.085.731
2021 2020 2019
27.000.000 (g) 27.000.000 (g) 28.000.000
2020 2019 2018
332.142 361.732 447.887
2021 2020
26.820.000 (g) 26.800.000 2021 2019 2018
1.090.000 1.471.325 1.509.941
2021 2020 2019
27.000.000 (g) 22.500.000 (g) 22.599.181
2020
2020 2019
235.570
962.024 966.381
2021 2020 2019
26.625.000 25.000.000 (g) 25.000.000
2021 2020 2019
2021
26.500.000 (g) 26.000.000 (g) 29.000.000
2021 2020 2019
26.238.761 15.600.000 (g) 15.649.427
2021 2019
1.015.717 304.264
2021 2019
898.954 1.929.288
2021 2020 2019
26.106.383 45.000.000 (g) 20.000.000
2020 2019
54.079 665.581
2021 2020
26.045.000 22.141.202 28.600.000
26.000.000 (g) 26.000.000
2020 2019
-1.709.663 324.529
2021 2020 2019
26.000.000 11.500.000 (g) 18.643.000 (g)
2020 2019 2018
-969.114 -6.629.227 -4.079.526
2021 2020 2019
26.000.000 (g) 22.000.000 (g) 22.600.000 (g)
2020 2019 2018
715.314 630.530 706.906
2021 2020 2019
2021 2020 2019
2021 2020 2019
2021 2020 2019
2021 2020 2018
26.600.000 (g) 22.000.000 (g) 19.000.000 (g)
2020 2019 2018
-800.422 1.202.352 402.737
26.378.000
2021
755.000
26.000.000 25.000.000 (g) 25.600.000 (g)
25.932.000 21.050.000 20.127.000
25.700.000 27.000.000 (g) 23.830.000
2020 2019 2018
2020 2019 2018
2020 2019 2018
-2.861.594 375.509 1.322.883
1.043.098 976.921 608.454
1.583.200 1.772.880 1.885.987
EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche, **) Unternehmen ist Teil einer Firmengruppe (Gruppenergebnisse siehe Seite 210), (g) Umsatz geschätzt
© VORHOFER
THÖNI INDUSTRIEBETRIEBE
Modernste Arbeitsplätze und spannende Aufgaben werden bei Thöni in Telfs geboten.
UNABHÄNGIG, INNOVATIV UND NACHHALTIG
Thöni stellt zusätzlich 40 neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein.
Das Familienunternehmen Thöni ist seit seiner Gründung im Jahr 1964 als Zwei-MannSchlossereibetrieb heute mit über 900 Mitarbeiter*innen erfolgreich in den Bereichen Aluminium, Automotive Components, Umwelt- und Energietechnik, Maschinenund Anlagenbau sowie Schlauchproduktion tätig.
I
n allen Bereichen werden bei Thöni die höchsten Ansprüche der Kunden im Hinblick auf Qualität, Flexibilität und Innovation erfüllt. Verantwortung für die Umwelt und Nachhaltigkeit sind dabei die Leitmotive des Unternehmens im täglichen Handeln. Die Unternehmensgruppe Thöni hat ihren Hauptsitz in Telfs, weitere Produktionsstandorte und Tochterunternehmen befinden sich in Landeck und Pfaffenhofen (Österreich), Kempten im Allgäu (Deutschland), Rovereto (Italien) und Pleasanton (USA). Allein dieses Jahr werden bei Thöni 20 Millionen Euro in Ausbauten, Umbauten und Modernisierung investiert, auch die Eröffnung der neuen Logistikhalle in Pfaffenhofen steht diesen Sommer noch auf dem Programm.
INDUSTRIE 4.0
Spätestens seit der Eröffnung des neuen Werkes in Pfaffenhofen im Jahr 2019 wird im Bereich Aluminium Industrie 4.0 gelebt. Mit hochmodernen Anlagen, digitaler Vernetzung und einem hohen Automatisierungsgrad werden so äußerst effiziente Prozesse geschaffen. Die modernsten Strangpresswerke Europas stehen bei Thöni in Telfs bzw. Pfaffenhofen. Die qualitativ hochwertigen Produkte gehen als hochpräzise Aluminiumkomponenten in den Fahrzeugbau an Premiumhersteller der deutschen Autoindustrie oder als Profile in die Möbel- und Bauindustrie, den Maschinenbau und mittlerweile sogar als Felgenprofile in die boomende Fahrradindustrie.
Weltweit gefragt ist Thöni auch im Bereich Umwelt- und Energietechnik. Über 150 Trocken- bzw. Nassvergärungsanlagen wurden bisher weltweit geplant und gebaut und sind sogar in China gefragt, wo man sich die Marke Thöni inzwischen sichern hat lassen. Hochwertige Schläuche mit unterschiedlichen Anforderungen vom Feuerwehrschlauch über den Trinkwasserschlauch bis hin zu Bewässerungs- und Gülleschläuchen werden auf den hauseigenen Webstühlen in Telfs produziert und in die ganze Welt geliefert.
THÖNI ALS ATTRAKTIVER ARBEITGEBER
Das Thema Nachhaltigkeit und eine ressourcenschonende Kreislaufwirtschaft werden auch bei Thöni in allen Bereichen immer wichtiger – sowohl als Anspruch im Unternehmen als auch als Anforderung von Kunden und Partnern. Der sorgsame Umgang mit Umweltressourcen steht bei allen Produkten und Produktionsprozessen im Fokus. Das Thema Nachhaltigkeit ist für die Unternehmensgruppe Thöni schon seit Jahren zentraler Bestandteil bei strategischen Entscheidungen und Leitmotiv im täglichen Handeln. Die kontinuierliche Verbesserung in allen Bereichen steht dabei im Vordergrund. Die ökologische Verantwortung zeigt sich unter anderem am Beitritt des Unternehmens zum Klimaneutralitätsbündnis turn to zero, in dem sich Thöni verpflichtet, bis spätestens 2033 alle unternehmerischen Aktivitäten klimaneutral zu stellen. PR
KADERSCHMIEDE MIT PIONIERGEIST
KLIMANEUTRALITÄT BIS 2033
Thöni bietet neben modernsten Arbeitsplätzen spannende Aufgaben in einem innovativen Umfeld mit Beteiligung an zukunftsweisenden, nachhaltigen Projekten mit ausgezeichneten Entwicklungsmöglichkeiten und zahlreichen Benefits. Es gibt mit der Thöni Körperfabrik eine eigene Gesundheits- und Fitnesseinrichtung mit ausgebildeten Betreuern und umfangreichem Programmangebot oder mit dem Thöni Sky Lunch eine gesunde Mittagsverpflegung und vieles mehr. Thöni ist eines der wenigen Industrieunternehmen, das sein Team in der eigenen Thöni Akademie selbst ausbildet, um sich die nötigen Kompetenzen zu sichern. In der Thöni Lehrwerkstätte und dem Technischen Gymnasium Telfs werden derzeit 140 Jugendliche in den zukunftsweisenden technischen Lehrberufen Metalltechnik, Mechatronik, Elektrotechnik und Konstruktionstechnik ausgebildet. Darüber hinaus bietet die Thöni Akademie ein breites Weiterbildungsangebot, um für zukünftige Herausforderungen gerüstet zu sein. Die Förderung des Qualitäts-, Umwelt- und Energiebewusstseins ist dem Unternehmen auch hier ein besonderes Anliegen. In der Thöni Forschungsabteilung werden neue Produkte mit internationaler Spitzenqualität und langen Lebenszyklen entwickelt und konstruiert.
www.thoeni.com
237
238
PLATZ
VORJAHR
FIRMENNAME
ORT
BRANCHE
MA
UMSATZ
251
257
Einrichtungshaus Föger GmbH
Handelsvermittlung von Möbeln, Einrichtungs- und Haushaltsgegenständen
142
2021 2020 2019
25.486.422 23.503.738 21.100.000
252
218
Soziale Einrichtungen der Barmherzigen Schwestern Zams Betriebs GmbH
Pfaffenhofen
253
309
254
EGT *)
Zams
Heime (ohne Erholungs- und Ferienheime)
352
2021 2019
Stadtwerke Wörgl GmbH
Wörgl
Elektrizitätserzeugung
80
2021 2019
25.300.000 18.886.321
231
Logsystems GmbH
Ebbs
12
25.300.000 25.347.032 21.371.288
135
Hintertux
Seilbahn-, Sessel- und Schleppliftverkehr
2021 2020 2019
255
Zillertaler Gletscherbahn GmbH & Co. KG
Erbringung von Dienstleistungen für den Verkehr
321
256
236
Tiroler Soziale Dienste GmbH
Innsbruck
Sozialwesen
164
257
245
Braunegger KG.
Kaltenbach
Großhandel mit Nahrungsund Genussmitteln
115
258
280
Autohaus Pontiller GmbH
Lienz
Einzelhandel mit Kraftwagen
100
259
233
Anthentic Logistik GmbH
Langkampfen
Erbringung von Dienstleistungen für den Verkehr
21
260
240
Hager TransportGmbH
Wörgl
Güterbeförderung im Straßenverkehr
20
261
244
Sportwagen Leasing GmbH
Kufstein
Einzelhandel mit Kraftwagen
1
262
242
SPZ Zementwerk Eiberg GmbH & Co. KG
Kirchbichl
Herstellung von Zement
13
263
335
Holzbau Saurer GmbH & Co. KG
Höfen
Fertighaus- und Hallenerzeugung
90
264
298
VENTOTRANS GmbH
Kirchbichl
265
252
SPGPrints Austria GmbH
Langkampfen
266
246
Sanatorium der Kreuzschwestern GmbH
267
306
268
Erbringung von Dienstleistungen für den Verkehr
26
Herstellung von Maschinen für die Textil- und Bekleidungsherstellung
99
Rum
Krankenhäuser
269
Auer GmbH
Pfons
Güterbeförderung im Straßenverkehr
148
248
Ing. Franz Thurner Baumeister GmbH & Co. KG
Ötz
Hochbau
110
269
249
Dietrich, Luft und Klima, GmbH
Kirchbichl
Herstellung von kälte- und lufttechnischen Erzeugnissen
100
270
295
ErlebnisSennerei Zillertal KG
Mayrhofen
Milchverarbeitung
80
*)
25.456.304 27.000.999
2021 2020 2019
467.404 676.457 875.708
2020 2019
1.902.500 1.682.195
2021 2019
-226.090 100.211
2021 2019
25.000.000 (g) 45.000.000
2020 2019
-99.738 5.545.566
2021 2020 2019
25.000.000 (g) 25.000.000 (g) 38.000.000 (g)
2020 2019 2018
-1.499.639 -2.521.104 -3.586.819
2021 2020 2019
25.000.000 (g) 21.000.000 (g) 25.000.000
2020 2019
1.498.519 739.989
2020 2019 2018
2.169.598 1.884.888 1.778.561
24.964.513 25.000.000 (g) 27.316.000
2020 2019 2018
229.908 42.449 1.760.085
2021 2020 2019
24.710.145 20.000.000 (g) 20.697.297
2021 2019
1.654.532 356.454
2021 2020 2019
24.581.000 23.900.000 (g) 23.900.000 (g)
1.454.000 -167.876 1.613.442
2021 2020 2019
24.225.000 24.400.000 17.435.000 (g)
2021 2019 2018
24.000.000 (g) 19.000.000 (g) 19.100.000 (g)
2020 2019
259.897 -397.116
2021 2020 2019
24.000.000 (g) 24.000.000 (g) 24.000.000
2021 2020 2019
2021 2020 2019 2021 2020 2019 2021 2020 2019 2021 2020 2019 2021 2020
2021 2020 2019
2021 2020 2019
2021 2020 2019
25.000.000 (g) 24.684.000 (g) 24.500.000
25.000.000 (g) 25.150.000 23.142.000 (g) 25.000.000 25.000.000 (g) 29.300.000 (g)
25.000.000 (g) 25.000.000 (g) 26.000.000
24.947.656 17.557.023
24.000.000 24.000.000 (g) 24.000.000
24.000.000 20.000.000 (g) 18.637.000 (g)
2020
2020 2019 2018
606.353
788.940 1.152.871 324.416
2020 2018
-834.597 69.849
2020 2019
2.927.512 3.870.077
EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche, **) Unternehmen ist Teil einer Firmengruppe (Gruppenergebnisse siehe Seite 210), (g) Umsatz geschätzt
GENERALI
INNOVATIONSTREIBER Personalisierte Produkte, ein erstklassiges Kundenerlebnis und der Ausbau neuer Technologien wie die innovative Generali Mobility App stehen im Fokus.
D
© DIE FOTOGRAFEN
ie Ambition der Generali ist es, eine lebenslange Partnerin für ihre Kund*innen zu sein – vor allem mit kundenorientierten Innovationen. Die Generali hat daher viel in Digitalisierung, künstliche Intelligenz und Automatisierung investiert. Das Thema wird in allen Bereichen stark vorangetrieben: bei Produkten und Services, Kommunikation und Vertrieb sowie Prozessen und Systemen. Die Meine Generali App, das digitale Gesundheitsservice mit neuen telemedizinischen Angeboten oder auch der Cyberschutz für Kleinund Mittelbetriebe inklusive innovativem Präventionstool sind einige Beispiele dafür. Trotz des technologischen Fortschritts sind qualitative Beratung und persönliche Betreuung bei der Generali unverändert von großer Bedeutung. Die flächendeckenden Serviceleistungen werden in Richtung einer
durchgängigen hybriden, persönlichen und digitalen Beratung weiter ausgebaut. „Unser Ziel ist es, die individuellen Bedürfnisse unserer Kundinnen und Kunden in Tirol noch besser erfüllen zu können“, erklärt Markus Winkler, Regionaldirektor für Tirol und Vorarlberg, und verweist auf die vor kurzem gelaunchte Generali Mobility App: „Zusätzlich zur Hilfe im Schadenfall begleiten wir unsere Kundinnen und Kunden mit innovativen Technologien, die dabei helfen, sicherer und nachhaltiger zu fahren“, so Winkler.
MEHR SICHERHEIT UND NACHHALTIGKEIT
Verantwortungsvoll gegenüber der Umwelt, den Menschen und der Wirtschaft zu handeln, ist für die Generali eine Verpflichtung. Gemeinsam mit dem heimischen Technologieunternehmen Dolphin Technologies
„Mit dem strategischen Fokus auf Innovationen und Nachhaltigkeit ergreift die Generali die Chancen gesellschaftlicher und technologischer Veränderungen und ist Vorreiter bei der Digitalisierung der Versicherungen.“ MARKUS WINKLER
hat die Generali eine neue Mobilitäts-App auf den Markt gebracht, die nicht nur mehr über die Fahrgewohnheiten verrät, sondern auch Potential für ein nachhaltigeres Mobilitätsverhalten erkennt. „Damit lassen sich am Ende des Tages Emissionen und auch Spritkosten sparen“, betont Winkler. Generali Mobility steht allen Menschen in Österreich kostenfrei zur Verfügung. Mit der App können Nutzer*innen ihre Fahrweise und Mobilität erfassen und wiederkehrende Muster erkennen – etwa wenn sie an einer bestimmten Stelle regelmäßig zu schnell unterwegs sind oder unbewusst zum Handy greifen. Sie werden sich ihres Fahrverhaltens bewusst und können aktiv daran arbeiten, indem sie sich an den Fahrtübersichten orientieren und an Challenges teilnehmen. Mehr Infos finden sich auf der Website unter www.generali.at/mobility. PR
GENERALI TIROL • Mit über 14 Prozent Marktanteil zählt die Generali in Tirol zu den führenden Versicherungen in der Region. • Innovationsstärke und soziale Verantwortung prägte die über 190-jährige Geschichte des Unternehmens. Im Bereich der Digitalisierung hat die Generali eine Vorreiterrolle am Versicherungsmarkt eingenommen. • Die Generali Tirol verfügt über ein starkes, flächendeckendes Vertriebsund Servicenetz. Vereinfachungen und Automatisierung von Prozessen stehen im Fokus, um den Kund*innen mehr Zeit widmen zu können. • Die persönliche Betreuung von Mensch zu Mensch wird großgeschrieben. 267 Mitarbeiter*innen kümmern sich um die Anliegen der Kund*innen. 2022 werden 20 neue Kundenbetreuer*innen aufgenommen.
239
240
PLATZ
VORJAHR
FIRMENNAME
ORT
BRANCHE
MA
UMSATZ
271
344
Elitec Elektrotechnik HandelsGmbH
Innsbruck
58
24.000.000 17.200.000 (g) 17.100.000
327
Lienz
Herstellung von Futtermitteln für Nutztiere
2021 2020 2019
272
Raiffeisengen. Osttirol, registrierte Genossenschaft mbh
Großhandel mit Metallund Kunststoffwaren für Bauzwecke
44
273
255
Autohaus Manfred Neurauter GmbH
Telfs
Einzelhandel mit Kraftwagen
43
329
Zugvogel Speditions GmbH
Erbringung von Dienstleistungen für den Verkehr
24.000.000 (g) 23.580.000 24.652.000
274
Strass i. Zillertal
2021 2020 2019
22
275
274
B-Transport GmbH
Hall i. Tirol
Güterbeförderung, Maschinenvermietung
122
276
254
SWARCO AG**
Wattens
Beteiligungsgesellschaften
87
277
256
Tiroler Backhaus GmbH
Kematen
Herstellung von Backwaren
204
278
260
Rinderzucht Tirol eGen
Innsbruck
Großhandel mit lebenden Tieren
40
279
238
Planlicht GmbH & Co. KG
Vomp
Herstellung von elektrischen Lampen und Leuchten
145
280
362
Sinnesberger Mineralölvertriebs GmbH
Kirchdorf
Tankstellen
17
281
378
Auer Bau GmbH
Umhausen
Hochbau
110
282
296
AFS Logistic Solutions GmbH
Zirl
Erbringung von Dienstleistungen für den Verkehr
70
283
NEU
Gatt Transport & Logistik GmbH
Kufstein
Güterbeförderung im Straßenverkehr
18
284
224
Nanu-Nana HandelsGmbH
Innsbruck
Einzelhandel
274
285
318
Elektro Müller GmbH & Co. KG
Landeck
Elektroinstallation
175
286
388
FIAI Handels GmbH
Schwoich
83
287
NEU
Fitstore24 ZANIER GmbH
NußdorfDebant
Großhandel mit elektronischen Bauteilen und Telekommunikationsgeräten Großhandel mit Sportartikeln
53
288
320
Reha Zentrum Münster Betriebs GmbH
Münster
Krankenhäuser
241
289
307
Stadtwerke Schwaz GmbH
Schwaz
Elektrizitätserzeugung
104
290
267
Hausberger Elektrotechnik GmbH
Innsbruck
Großhandel mit elektrischen Haushaltsgeräten
56
*)
2021 2020 2019
2021 2020
EGT *)
24.000.000 18.000.000 (g) 23.800.000
2021 2019
3.802.826 1.627.786
2020 2019
792.959 2.026.654
24.000.000 (g) 18.000.000 (g)
2021 2020 2019
23.966.000 21.285.000 19.957.000
2021 2020 2019
23.700.000 (g) 23.525.000 (g) 23.350.000 (g)
2021 2019
1.451.264 240.904
2019
27.158
2021 2020 2019
23.565.449 25.000.000 (g) 29.000.000 (g)
2021 2019 2018
1.345.529 -492.946 716.587
2021 2020 2019
2021 2020 2019
2021 2020 2019 2021 2020
23.938.400 23.688.078 28.387.400
23.580.607 23.000.000 (g) 23.792.121
23.500.000 16.200.000 21.000.000
2021
926.268
23.000.000 15.000.000
2021 2020 2019
2021 2019
758.232 624.700
2021
23.000.000 (g) 20.000.000 (g) 22.400.000 (g) 23.000.000 (g)
2020
608.247
2021 2020 2019
22.500.000 (g) 26.720.000 (g) 30.000.000 (g)
2020 2019 2018
1.439.127 2.992.337 3.104.130
2021 2020 2019
22.380.000 14.600.000 (g) 15.000.000 (g)
2021
3.008.000
2021
2.338.250
2021 2020 2019
22.000.000 (g) 18.000.000 (g) 20.000.000 (g)
2020 2019 2018
1.025.485 986.205 1.010.262
2021 2020 2019
22.000.000 (g) 22.000.000 22.000.000
2021 2019
-21.411 -355.642
2021 2020 2019
2021 2020 2019
2021 2020 2019
22.500.000 18.150.000 18.400.000
22.010.000 16.520.000 9.500.000
22.000.000 (g) 19.000.000 (g) 18.500.000
2021 2019
4.423.421 4.291.036
EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche, **) Unternehmen ist Teil einer Firmengruppe (Gruppenergebnisse siehe Seite 210), (g) Umsatz geschätzt
THE ART OF P R I N T & C O M M U N I C AT I O N Höchste Kompetenz in allen Belangen der Kommunikation, gepaart mit herausragender Kreation und der Produktion von hochwertigsten Druckwerken. Das verstehen wir unter „The art of print“. Dafür stehen wir. Dafür steht RWF.
nl
F
me
eitn r e
0 5 / 2 0 16 RWF
IPM
rö
lt- Hec
he
RWF Frömelt-Hechenleitner Werbegesellschaft m.b.H. Alpenstraße 2 | 6111 Volders | Austria T +43 (0)5224.52785 | office@rwf.at | www.rwf-media.com
242
PLATZ
VORJAHR
FIRMENNAME
ORT
BRANCHE
MA
UMSATZ
291
268
Hermann Huber Autohaus GmbH
Zellberg
Einzelhandel mit Kraftwagen
49
2021 2020 2019
22.000.000 (g) 22.000.000 (g) 26.700.000
2020 2019 2018
2.667.926 2.871.146 2.169.544
292
250
KLEEN-TEX Industries GmbH
Ebbs
Herstellung von Teppichen
40
293
374
WP-Wörgartner ProduktionsGmbH
Oberndorf i. Tirol
Herstellung von Schmiede-, Press-, Zieh- und Stanzteilen
59
2021 2020
21.890.745 15.223.291
2021 2020 2019
3.653.878 1.031.205 541.356
294
226
ATP Innsbruck Planungs GmbH
Innsbruck
Architekturbüros
154
295
168
Stanglwirt GmbH
Going
Restaurants und Gaststätten
270
296
275
Gemeinnützige Hauptgen. des Siedlerbundes registrierte Genossenschaft mbh
Innsbruck
Erschließung von Grundstücken, Bauträger
28
297
281
Neuschmied Holz GmbH
Hopfgarten i. Brixental
Säge-, Hobel- und Holzimprägnierwerke
62
298
334
WESTCAM Datentechnik GmbH
Mils
299
278
Kufgem GmbH
Kufstein
Erbringung von Dienstleistungen der Informationstechnologie
143
300
293
Kahlbacher Machinery GmbH
Kitzbühel
Herstellung von Maschinen
114
301
304
Rossbacher GmbH
Lienz
Sammlung nicht gefährlicher Abfälle
112
302
299
Kapferer und Kapferer GmbH & Co. KG
Umhausen
Instandhaltung und Reparatur von Kraftwagen
66
303
312
Autohaus Rudolf Fuchs GmbH
Itter
Einzelhandel mit Kraftwagen
45
304
315
KP Plattner GmbH
Rum
Handelsvermittlung von Nahrungsmitteln, Getränken und Tabakwaren
40
305
NEU
CBR Fashion Austria GmbH
Innsbruck
Einzelhandel mit Bekleidung
6
306
337
MWS Aluguss GmbH
Kufstein
Leichtmetallgießereien
85
307
288
Street One ModehandelsGmbH
Innsbruck
Großhandel mit Textilien
6
308
253
Elekta GmbH
Innsbruck
Großhandel mit medizinischen und orthopädischen Artikeln
23
309
273
Pirktl Holiday GmbH & Co. KG
Mieming
Hotels
160
310
NEU
Tyrolpath Obrist Brunhuber GmbH
Zams
Gesundheitswesen
150
Datenverarbeitung, Hosting und damit verbundene Tätigkeiten
56
2021 2020 2019
22.000.000 (g) 24.000.000 (g) 24.000.000
2020 2019
1.463.489 640.787
2021 2020 2019
21.696.341 26.481.492 26.800.000 (g)
2021 2020 2018
3.114.685 2.519.205 4.030.021
2021 2020 2019
21.300.000 (g) 21.246.146 20.300.000
2020 2019
5.336.054 4.100.000
2020 2019
3.007.023 4.416.209
2021 2020 2019
21.210.000 (g) 21.000.000 (g) 23.500.000
2021 2020 2019
21.100.000 17.700.000 20.000.000
21.000.000 21.000.000 (g) 21.000.000
2021 2020 2019
2020 2019
2.500.000 1.700.000 1.950.167
2.900.000 2.848.000
2021 2019
4.548.354 2.441.336
2021 2020 2019
21.000.000 20.000.000 (g) 21.400.000
21.000.000 (g) 19.200.000 (g) 19.000.000
2020 2019
894.751 813.914
21.000.000 (g) 19.900.000 (g) 18.500.000
2020 2019
279.610 328.209
21.000.000 (g) 18.500.000 (g) 23.500.000
2020 2019
934.011 999.528 724.605
2021
21.000.000 18.300.623 19.000.000
2021 2020 2019
2021 2020 2019
20.890.000 17.500.000 (g) 19.119.341
2021 2019
982.000 177.391
2021 2020 2019
20.500.000 (g) 23.800.000 (g) 22.000.000
2021 2019 2020
1.652.549 3.769.992 4.090.000
2021 2020 2019
2021 2020 2019
2021 2020 2019
2021 2020 2019 2021 2020 2019 2021 2020 2019
2021 2020 2019
2021 2020 2019
2021
*)
EGT *)
21.500.000 36.000.000 36.100.000
2020 2019
3.452.262 5.168.960
2.024.586 2.261.363
21.000.000 (g)
20.705.000 (g) 20.500.000 (g) 21.300.000 (g)
20.000.000 (g) 21.500.000 25.261.000 (g)
2020 2018
963.249 2.207.874
20.000.000
EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche, **) Unternehmen ist Teil einer Firmengruppe (Gruppenergebnisse siehe Seite 210), (g) Umsatz geschätzt
www.nts.eu
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GRAZ | WIEN | LINZ | INNSBRUCK | SALZBURG | DORNBIRN | KLAGENFURT BOZEN | FRIEDRICHSHAFEN | AUGSBURG | ROSENHEIM | LEIPZIG | REUTLINGEN
244
PLATZ
VORJAHR
FIRMENNAME
ORT
BRANCHE
MA
UMSATZ
311
297
Schuler GmbH
Völs
Großhandel mit elektrischen Haushaltsgeräten
56
20.000.000 (g) 20.000.000 (g) 20.000.000 (g)
2020 2019
8.975 650.122
312
300
Eisendle GmbH
Hall i. Tirol
Großhandel mit Nahrungsund Genussmitteln
2021 2020 2019
50
313
365
Engl GmbH
Schwoich
Spezialisierte Bautätigkeiten
50
2021 2020
20.000.000 16.000.000
2019
1.899.976
314
287
YESCA Mobilitäts GmbH
Innsbruck
Reparatur und Instandhaltung von Fahrzeugen
43
20.000.000 20.600.000 25.000.000
2021 2018
38.000 -248.462
315
440
Rock´n´Log GmbH
Kufstein
Erbringung von Dienstleistungen für den Verkehr
2021 2020 2019
24
2020
450.000
316
4071)
Nikolaus Josef Auer
Umhausen
Hochbau
20
2021 2020 2019
20.000.000 14.000.000 (g) 14.000.000
317
262
Transped Immofinanz GmbH**
Wörgl
Tankstellen
4
2020 2019
1.272.974 770.166
318
2021
20.000.000 23.000.000 (g) 23.993.251
NEU
da emobil GmbH & Co. KG
Innsbruck
Elektrizitätshandel
4
20.000.000 (g)
319
303
Auto-Linser GmbH
Innsbruck
Einzelhandel mit Kraftwagen
46
2021 2020 2019
19.750.000 19.500.000 18.200.000 (g)
320
321
Bernard Gruppe ZT GmbH
Hall i. Tirol
Ingenieurbüros
187
2020 2019
631.704 542.797
321
313
ROWA - Moser Handels-GmbH
Innsbruck
Großhandel mit elektronischen Bauteilen undTelekommunikationsgeräten
68
322
317
VS-Hohldielen-West GmbH
Radfeld
Erzeugung / Herstellung Betonwaren
73
323
436
Moser Wohnbau & Immobilien GmbH
Innsbruck
Erschließung von Grundstücken, Bauträger
16
324
376
World-Direct eBusiness solutions GmbH
Sistrans
2021 2019
2.170.584 1.271.977
325
290
Speckbacher Handels GmbH
Reutte
Großhandel mit Nahrungsund Genussmitteln
2021 2019
199.385 168.357
326
311
HYPO-TIROL Mobilienleasing II GmbH
Innsbruck
327
361
BOE Gebäudemanagement GmbH
328
339
329
330
2021 2020 2019
2021 2020
2021 2020 2019
EGT *)
20.000.000 (g) 19.894.000 (g) 19.600.000 (g)
20.000.000 12.800.000
2021 2020 2019
19.500.000 (g) 18.000.000 (g) 17.900.000
2021 2020 2019 2021
19.241.000 18.160.095 17.058.000
2021 2020 2019
68
2021 2019
19.014.432 15.150.000 (g) 15.001.345
Leasing von Kraftwagen
2
2021 2020
18.930.000 (g) 18.742.832
Innsbruck
Verwaltung von Grundstücken, Gebäuden und Wohnungen
93
2021 2020 2019
18.900.000 (g) 16.200.000 18.700.000
2020 2019 2018
219.297 1.594.927 1.945.488
Thöni Holding GmbH**
Telfs
Beteiligungsgesellschaften
17
18.500.000
Reifen Jais GmbH
Hall i. Tirol
Einzelhandel mit Kraftwagenteilen und -zubehör
2021
NEU
40
2021
1.800.000
EXIM Transport GmbH
Mariastein
Güterbeförderung im Straßenverkehr
2021
NEU
40
18.500.000 (g)
2020
251.579
*)
Einzelhandel mit medizinischen und orthopädischen Artikeln
120
2021 2019
19.400.000 18.472.328
19.052.020
19.000.000 20.166.000
2021 18.692.424 2020 17.400.000 2018/19 16.100.000
2021
4.893.792
EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche, **) Unternehmen ist Teil einer Firmengruppe (Gruppenergebnisse siehe Seite 210), (g) Umsatz geschätzt, 1) ehemals Nikolaus Auer
LINDNER
Lintrac und Unitrac von Lindner sind in ganz Europa gefragt
MIT INNOVATIONSSTRATEGIE AUF WACHSTUMSKURS Traktoren und Transporter von Lindner kommen in der alpinen Grünlandwirtschaft ebenso zum Einsatz wie bei Städten und Gemeinden. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind ein wesentlicher Erfolgsfaktor für das Familienunternehmen, das mittlerweile eine Exportquote von 55 Prozent erzielt. 245
T
raktoren und Transporter von Lindner punkten beim Mähen im Steilhang in Tirol ebenso wie beim Hopfenanbauen in Bayern oder im niederösterreichischen Weingarten. Ihre Stärken spielen die innovativen Profimaschinen darüber hinaus bei Seilbahnen und Kommunen aus. Allein die Stadt Wien erweiterte ihren Fuhrpark 2022 um 20 stufenlose Unitrac-Transporter aus dem Tiroler Unterland. Insgesamt produziert das Familienunternehmen in Kundl jährlich 1.200 Traktoren und Transporter. Die Exportquote liegt bei 55 Prozent, die wichtigsten Märkte außerhalb Österreichs sind Deutschland und die Schweiz. „Wir freuen uns sehr, dass wir auch in neuen Märkten wie Dänemark erste Exporterfolge verzeichnen können“, sagt Exportleiter David Lindner. Trotz Herausforderungen in der Produktion – vom Materialmangel bis zu einem Brand in der Lackiererei – legte Lindner im Geschäftsjahr 2021/2022 (Stichtag 31. März) beim Umsatz um elf Prozent auf über 99 Millionen Euro zu.
VON PRAKTIKERN FÜR PRAKTIKER
Ein wesentlicher Faktor für die erfolgreiche Entwicklung von Lindner sind die 248 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – und das seit mehr als sieben Jahrzehnten. David Lindner:
Der Unitrac sorgt in vielen Kommunen für saubere Straßen
„Sie leisten einen großen Beitrag, damit täglich hochqualitative und innovative Maschinen das Werk in Kundl verlassen können. Wer einen Traktor oder Transporter von Lindner kauft, bekommt ein Fahrzeug von Praktikern für Praktiker, das seine tägliche Arbeit erleichtert.“
LINDNER INVESTIERT IN QUALITÄT
Um Fertigungskomponenten und Anbaugeräte noch besser lagern zu können, hat Lindner im Geschäftsjahr 2021/2022 in die Erweiterung des Zentrallagers in Kundl investiert. Dort entstanden 2.500 Quadratmeter Flugdach. „Mit dieser Investition konnten wir die Qualität der internen Logistik
weiter steigern“, betont Lindner. Eine Photovoltaikanlage mit 250 kW Spitzenleistung wird demnächst noch installiert.
BESONDERS SAUBER
Alle neuen Modelle bietet Lindner mit den besonders sauberen Perkins-Syncro-Motoren der Stufe 5 an. Dazu zählen die Lintrac LS mit Lastschaltung, die stufenlosen Lintrac-LDrive-Traktoren und die Unitrac-Transporter, die Lindner stufenlos und geschaltet im Programm hat. Die Motoren leisten zwischen 75 und 136 PS. „Wir haben 2022 auch alle Spezialmodelle auf Stufe 5 umgestellt“, berichtet David Lindner. www.lindner-traktoren.at PR
246
PLATZ
VORJAHR
FIRMENNAME
ORT
BRANCHE
MA
UMSATZ
331
316
ICV Handels GmbH
Hopfgarten
Großhandel
21
2021 2020 2019
18.500.000 (g) 18.300.000 18.800.000 (g)
332
367
Katzenberger GmbH
Innsbruck
Bauwarenhandel
34
333
305
VERITAS AUSTRIA GmbH
Mieders
Herstellung von technischen Kunststoffteilen
150
18.300.000 (g) 19.000.000 22.000.000
334
216
exceet Card Austria GmbH
Kematen
Herstellung von Kunststoffen in Primärformen
2021 2020 2019
90
335
326
Dannemann Global Extrusion GmbH
Jochberg
18.200.000 (g) 18.000.000 (g) 18.968.000 (g)
336
330
Schwaninger Vieh Export GmbH
Weer
Großhandel mit lebenden Tieren
2021 2020 2019
10
337
323
Bauunternehmung Dipl.Ing. Walter Frey GmbH
Lienz
Wohnungs- und Siedlungsbau
125
338
360
Ingenieure Maurer Wallnöfer GmbH & Co. KG
Ötztal Bahnhof
Erschließung von Grundstücken, Bauträger
100
339
NEU
Exenberger Elektro-Technik GmbH
Kitzbühel
Elektroinstallation
80
340
336
GOIDINGER Bau- und Leichtbeton GmbH
Wattens
Hochbau, Handel und Erzeugung von Baustoffen
80
341
358
Aufschnaiter Interior GmbH & Co. KG
St. Johann i. Tirol
Einzelhandel mit Wohnmöbeln
70
342
NEU
AUSTRIALPIN GmbH
Fulpmes
Herstellung von Produkten für Sicherheit und Sport
15
343
350
MediaMarkt Wörgl GmbH
Wörgl
Einzelhandel mit Geräten der Unterhaltungselektronik
27
344
377
Watercryst Wassertechnik GmbH Niederlassung Österreich
Kematen
Herstellung von kälte- und lufttechnischen Erzeugnissen
63
345
NEU
Kältepol Kühlanlagen G.m.b.H.
Natters
Herstellung von kälte- und lufttechnischen Erzeugnissen
54
346
NEU
EZEB-Brot VertriebsGmbH
Fügen
Herstellung Backwaren
182
347
392
Wetscher GmbH
Fügen
Einzelhandel mit Wohnmöbeln
84
348
328
MediaMarkt Innsbruck Kaufhaus Tyrol GmbH
Innsbruck
Einzelhandel mit Geräten der Unterhaltungselektronik
37
349
356
Helbling VerlagsGmbH
Rum
Verlegen von Büchern
80
350
417
MenüMobil Food Service Systems GmbH
Inzing
Spezialunternehmen für Speiseverteil- und Transportsysteme
25
*)
Herstellung von Baubedarfsartikeln aus Kunststoff
49
2021 2020 2019
EGT *)
18.402.000 15.931.000 16.051.000
2020 2019
566.215 -530.000
2021 2019
-121.359 -573.779
18.000.000 (g) 18.000.000 (g) 18.000.000 (g)
2020 2018
742.319 802.121
2020 2018
-200.263 53.033
2021
18.000.000 16.336.300 21.000.000
18.000.000
2021
2.000.000
2021 2019
18.000.000 17.545.516
2021 2019
500.000 550.764
2021 2020 2019
2021
18.000.000 16.500.000 (g) 16.027.224 17.960.000
2021
2.790.000
2021 2020 2019
17.900.000 (g) 17.000.000 (g) 16.474.622
2020 2019
1.000.936 926.351
17.859.304 15.134.904
2021 2020
3.450.000 2.453.036
2021
17.800.000
2020
-207.244
2021
17.600.000 (g)
2020
533.641
2021 2020 2019
17.500.000 14.500.000 (g) 14.465.000
2021 2020
599.905 500.000
2020 2019
253.096 202.607
2021 2020 2019
17.496.000 16.800.000 (g) 16.240.000 (g)
2021 2019
504.000 1.012.478
2021
1.200.000
2021 2020 2019
2021 2020 2019 2021 2020 2019 2021 2020 2019
2021 2020
2021 2020 2019
2021 2020 2019
18.244.273 27.500.000 (g) 27.499.928
18.180.000 (g) 18.000.000 (g) 18.000.000
17.500.000 18.000.000 18.955.677
17.400.000 13.500.000 (g) 13.500.000
EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche, **) Unternehmen ist Teil einer Firmengruppe (Gruppenergebnisse siehe Seite 210), (g) Umsatz geschätzt
Zukunft passiert nicht, sie wird gemacht: Wir finanzieren nachhaltige Unternehmensprojekte mit über 5 Mrd. Euro.
#glaubanmorgen
tirolersparkasse.at
248
PLATZ
VORJAHR
FIRMENNAME
ORT
BRANCHE
MA
UMSATZ
351
345
Gerzabekteam GmbH
Kitzbühel
Hochbau
90
2021 2020 2019
17.300.000 17.100.000 (g) 17.000.000
2021 2019
401.781 -386.142
352
342
Burgstaller Bau GmbH
Innsbruck
Wohnungs- und Siedlungsbau
7
353
341
Abfallbehandlung Ahrental GmbH
Innsbruck
Deponierung nicht gefährlicher Abfälle
37
17.261.437 17.300.000 (g) 17.293.100
2021 2019
872.050 101.498
354
302
Feratel Media Technologies AG
Innsbruck
Herstellung von elektrischen Geräten
2021 2020 2019
108
17.200.000 (g) 19.858.479
2021 2019
3.747.138 1.026.452
355
292
Plansee Group Functions Austria GmbH**
Reutte
17.000.000 (g) 20.000.000 (g) 17.900.000 (g)
2021 2020
2.689.670 2.572.706
356
333
Schilift-Zentrum-Gerlos GmbH
Gerlos
Seilbahn-, Sessel- und Schleppliftverkehr
2021 2020 2019
86
2020 2019
1.972.142 1.457.474
357
351
Intergraphik GmbH**
Innsbruck
Drucken von Zeitungen
19
17.000.000 (g) 17.000.000 (g) 17.000.000 (g)
2019
750.653
358
404
Huber Tirol GmbH
St. Johann i. Tirol
2021 2020 2019
Schlachtbetrieb
52
16.700.000 14.000.000
2021
223.000
359
401
Falkner & Riml GmbH
Längenfeld
Elektroinstallation
118
88.510 1.507.300
360
338
Brixlegg
Herstellung von Erfrischungsgetränken, Gewinnung Mineralwässer
16.600.000 (g) 14.000.000 (g) 13.500.000 (g)
2020 2018
Privatquelle Gruber GmbH & Co. KG
2021 2020 2019
93
2021 2019
569.359 1.644.541
361
445
Hans Brunner GmbH
Kirchbichl
Einzelhandel mit Kraftwagen
44
16.500.000 12.600.000 19.000.000 (g)
362
371
Freudenthaler GmbH & Co. KG
Inzing
Sammlung nicht gefährlicher Abfälle
2021 2020 2019
16.500.000 17.500.000 (g) 17.800.000
55
2020 2019
1.829.168 1.674.801
363
354
Olymp Werk GmbH
Ötztal Bahnhof
Herstellung von Öfen und Brennern
16.400.000 15.500.000 15.000.000
120
364
364
Berg- & Skilift Hochsöll GmbH & Co. KG
Söll
Seilbahn-, Sessel- und Schleppliftverkehr
82
16.100.000 (g) 16.000.000 (g) 17.000.000
2020 2019
2.272.588 2.712.833
365
285
WMF in Österreich GmbH
Innsbruck
Großhandel mit keramischen Erzeugnissen, Glaswaren und Reinigungsmitteln
2021 2020 2019
83
359
Schöffel Austria GmbH
Innsbruck
Großhandel mit Sportartikeln
32
367
406
TIRLOG Transport GmbH
Kirchbichl
Güterbeförderung im Straßenverkehr
16.000.000 (g) 16.500.000 (g) 16.000.000 (g)
1.235.862 1.339.714 3.705.761
366
2021 2020 2019
2020 2019 2018
21
368
462
DMH Handels GmbH
Kufstein
Großhandel mit Holz
11
439
Roppen
Rohrleitungstiefbau, Brunnenbau und Kläranlagenbau
15.800.000 12.000.000 (g) 12.500.000
369
Prantl Roppen Erd- und Leitungsbau GmbH
2021 2020 2019
63
2020 2019
1.372.648 730.661
370
NEU
Nocker-Metallbau GmbH
Navis
Herstellung von Metallwaren
95
*)
Erbringung von Dienstleistungen der Informationstechnologie
182
2021 2020 2019
2021 2019
2021 2020 2019
2021 2020
2021 2020 2019
2021 2020 2019 2021 2020 2019
2021 2020
2021 2020 2019
2021 2020 2021 2020 2019
EGT *)
17.300.000 (g) 17.300.000 (g) 17.200.000 (g)
17.000.000 (g) 17.800.000 (g) 17.500.000
16.172.298 16.949.848 13.815.000 (g)
16.000.000 (g) 20.800.000 (g)
16.000.000 (g) 14.000.000 (g) 16.000.000 (g)
15.750.000 (g) 12.917.000 (g) 15.700.000 10.800.000 (g) 11.400.000
EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche, **) Unternehmen ist Teil einer Firmengruppe (Gruppenergebnisse siehe Seite 210), (g) Umsatz geschätzt
250
PLATZ
VORJAHR
FIRMENNAME
ORT
BRANCHE
MA
UMSATZ
371
368
Rieder's Quellen-Betriebe GmbH
Münster
30
15.700.000 15.600.000 (g) 15.429.000
450
Kirchbichl
Herstellung von technischen Kunststoffteilen
2021 2020 2019
372
TEADIT International Produktions GmbH
Herstellung von Erfrischungsgetränken, Gewinnung Mineralwässer
48
373
398
INTERALPEN-HOTEL TYROL GMBH
Telfs
Hotels
203
2021 2020 2019
15.500.000 (g) 14.000.000 (g) 23.800.000
374
471
Autoland Tirol GmbH
Innsbruck
Einzelhandel mit Kraftwagen
35
375
373
Kreis Industriehandel GmbH
Innsbruck
Großhandel mit Nahrungsund Genussmitteln
11
376
NEU
LA-Timber Holzvertriebs GmbH.
Kitzbühel
Handelsvermittlung von Holz, Baustoffen und Anstrichmitteln
10
377
431
Klumaier x Tanner GmbH
Schwaz
Gastronomieanlagen
38
378
NEU
pro mente tirol gemGmbH
Innsbruck
Sozialwesen
225
379
352
dez Einkaufszentren GmbH
Innsbruck
Vermietung und Verpachtung
3
380
411
KLAFS GmbH
Hopfgarten
Saunabau
54
381
372
KS Kneissl & Senn Technologie GmbH
Erl
Herstellung von Metallkonstruktionen
45
382
441
Selbstbestimmt Leben gemeinnützige GmbH
Innsbruck
560
383
386
UMIT TIROL - Private Universität für Gesundheitswissenschaften und -technologie GmbH
Interessenvertretungen und Vereinigungen
Hall i. Tirol
Bildungseinrichtung
368
384
370
slw Soziale Dienste GmbH
Axams
Sozialwesen
252
385
314
Aqua Dome Tirol Therme Längenfeld GmbH & Co. KG
Längenfeld
Hotels
230
386
343
Der Bäcker Ruetz GmbH
Kematen
Einzelhandel mit Back- und Süßwaren
230
387
399
Sporthotel Alpenrose Residenz Wolfgang Kostenzer GmbH
Maurach
Hotels
227
388
NEU
Zillertaler Verkehrsbetriebe AG
Jenbach
Personenbeförderung im Eisenbahnfernverkehr
165
389
391
Hotel Trofana Royal GmbH
Ischgl
Hotels
125
390
355
Purzelbaum Handels-GmbH
Kufstein
Einzelhandel mit Textilien
119
*)
2021 2020 2019
2021 2020
EGT *)
15.650.000 12.180.000 (g) 12.000.000 (g)
2021 2019
1.700.000 1.900.000
2021
1.652.000
2020 2018
-2.812.337 -1.133.981
2021
643.688
15.500.000 11.500.000
2021 2020 2018
2021
15.500.000 (g) 15.500.000 (g) 16.099.000
2021 2020 2019
2021
15.300.000 (g) 13.000.000 15.000.000 15.200.000 (g)
2020
564.153
2021 2020 2019
15.200.000 (g) 17.000.000 (g) 17.500.000 (g)
2020 2019 2018
2.913.714 5.524.048 4.326.151
2021 2020 2019
15.150.000 (g) 15.500.000 13.000.000
2020 2019
1.830.477 991.563
15.000.000 (g) 15.501.152 14.586.211
2020 2019
478.513 -254.967
2020 2018
-1.335.085 2.630.000
15.000.000 (g) 17.200.000 (g) 17.100.000 (g)
2021 2019
686.813 643.666
2020 2019
950.043 135.600
2021 2020 2019
2021 2019
15.407.630
15.180.000 13.700.000 13.300.000
15.000.000 12.789.812
2021 2020 2019
15.000.000 (g) 14.800.000 12.817.000
2021 2020 2019
15.000.000 (g) 18.320.000 30.250.000
2021 2020 2019
2021 2020 2019 2021 2020 2019
2021 2020 2018
824.000 1.032.060 30.604
2021
15.000.000 (g) 14.000.000 (g) 17.750.000 15.000.000 (g)
2020
481.763
2021 2020 2019
15.000.000 (g) 14.500.000 17.300.000 (g)
2020 2019 2018
4.203.802 4.601.122 5.261.015
2021 2020 2019
15.000.000 (g) 16.800.000 (g) 28.000.000
2020 2019 2018
-1.759.661 -1.033.955 -54.744
EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche, **) Unternehmen ist Teil einer Firmengruppe (Gruppenergebnisse siehe Seite 210), (g) Umsatz geschätzt
IQ-TEC
DIE KUNST DES WEGLASSENS Der kabellose Lautsprecher Beosound Balance wurde mit einer Leidenschaft für Musik, Design und Handwerkskunst entwickelt und fügt sich mit seinem puristischen Design nahtlos in jedes Interieur.
B
ang & Olufsen hat Jahrzehnte damit verbracht, den Einfluss der Raumakustik auf die menschliche Wahrnehmung zu erforschen, was zur Enwicklung einzigartiger Technologien geführt hat. So auch beim Beosound Balance. Der Lautsprecher wird seinem Namen dabei vollumfänglich gerecht. Optik, Haptik und Sound sind wunderbar ausgewogen und in sich stimmig, die elegante Silhouette des Heimlautsprechers balanciert anmutig auf einem Sockel aus Naturholz. Weich und rund schmiegen sich feinste, handgemachte Materialien an den Korpus, die innovative Benutzeroberfläche verbirgt sich bei Nichtgebrauch, sieben sorgfältig platzierte hochtechnologische Lautsprechertreiber sorgen für kraftvollen, raumfüllenden Klang und ein Sound erlebnis von beeindruckenden Dimensionen.
EIN LAUTSPRECHER VOLLER POESIE Beosound Balance wurde in Zusammenarbeit mit Benjamin Huber vom britischen Industriedesign-Studio LAYER entwickelt, das nicht nur auf Design, sondern auch auf die Gestaltung einzigartiger Benutzeroberflächen spezialisiert ist. Herausgekommen ist ein Lautsprecher voller Anmut, der aus jedem Blickwinkel einladend und schön ist und der sich stetiger Innovation verschrieben hat. Für noch mehr Details und Klangtiefe lassen sich zwei Beosound-Balance-Lautsprecher kabellos über die B&O-App zusammenschließen, als Teil von Connected Speakers kann Musik einfach und nahtlos über Chromecast oder Airplay im gesamten Haus gestreamt werden. Beosound Balance ist der Inbegriff des Minimalismus bei gleichzeitig allumfassendem Stereoklang. PR
SKANDINAVISCHER MINIMALISMUS Schlichtes Design trifft auf maximale Klangleistung. Der Beosound Balance hebt Ihre Musik in eine neue Dimension und definiert Ihr Home-Audio auf eine Art und Weise neu, wie es nur Bang & Olufsen kann.
IQ-TEC Mühlthaler GmbH & CoKG Bundesstraße 18A, 6063 Rum Tel. (05 12) 39 36 10 elektrotechnik@iq-tec.at www.iq-tec.at Öffnungszeiten: Mo., Di. & Fr. von 10 bis 12 Uhr und 13 bis 18 Uhr Mi., Do. & Sa. nach Vereinbarung. Bitte beachten Sie auch unseren neuen Onlineshop unter www.iq-tec.at/shop
251
252
PLATZ
VORJAHR
FIRMENNAME
ORT
BRANCHE
MA
UMSATZ
EGT *)
391
357
Schlosshotel Fiss GmbH
Fiss
Hotels
110
2020 2019
2.830.333 742.067
392
2021
NEU
Tyrol Air Ambulance GmbH
Innsbruck
Personenbeförderung in der Luftfahrt
2021 15.000.000 (g) 2019/20 16.529.506 2019 17.300.000 (g)
104
15.000.000 (g)
2019
-730.801
393
SPIEGLtec GmbH - consulting engineers
2021
NEU
Brixlegg
Ingenieurbüros
82
15.000.000 (g)
2020
1.457.058
394
381
Rathgeber GmbH
Innsbruck
Herstellung von Werkzeugen
77
588.419 720.134
395
393
Innsbruck
50
396
382
Raiffeisen-Lagerhaus Hopfgarten-Wörgl u. U. registrierte Genossenschaft mbh
Einzelhandel mit Fotoartikeln, optischen und feinmechanischenArtikeln
15.000.000 (g) 15.000.000 (g) 15.225.000 (g)
2020 2018
Foto Lamprechter GmbH & Co. KG
2021 2020 2019
Hopfgarten
Großhandel mit Gebrauchsund Verbrauchsgütern
35
2021 2020 2019
15.000.000 15.000.000 (g) 14.500.000
2020 2019 2018
196.194 -352.367 167.551
397
283
TOM TAILOR GmbH
Wörgl
Großhandel mit Textilien
29
398
489
Gurglhof GmbH
Obergurgl
Hotels
12
2021 2020
15.000.000 11.000.000 (g)
2020 2019
5.099.843 2.188.547
399
383
Cecil Modehandel GmbH
Innsbruck
Großhandel mit Textilien
6
400
243
AUSTRIA SKI VERANSTALTUNGSGmbH
Innsbruck
Erbringung von Dienstleistungen
6
2021 2019
2.169.607 1.864.474
401
409
Apotheke Mag. Pollack
Hall i. Tirol
Apotheken
35
402
384
LA - Bio Holz Pelletsvertriebs GmbH
Kitzbühel
Großhandel mit festen Brennstoffen
1
403
390
Vita+ Naturprodukte GmbH
Langkampfen
Großhandel mit Nahrungsund Genussmitteln
44
2020 2018
-882.785 -843.410
404
NEU
Conform Badmöbel GmbH
Imst
Herstellung von Möbeln
67
405
375
Stadtwerke Kitzbühel e.U.
Kitzbühel
Elektrizitätserzeugung
38
406
389
EAE Stöckl ElektroanlagenElektrifizierungsGmbH
Innsbruck
Elektroinstallation
90
2020 2018
1.190.278 1.630.641
407
397
Pletzer Anton GmbH
Hopfgarten
80
408
NEU
Autofrächterei Gebrüder Melmer GmbH & Co. KG
Gas-, Wasser-, Heizungsund Lüftungs- und Klimaanlageninstallation
14.600.000 (g) 14.600.000 (g) 14.500.000 (g)
Imst
Güterbeförderung im Straßenverkehr
45
409
353
Sunkid GmbH
Imst
Großhandel mit Maschinen und Ausrüstungen
12
410
346
Idealbau GmbH
Kitzbühel
Hochbau
25
*)
2021 2020 2019
2021 2021 2019
15.000.000 (g) 14.500.000 (g) 15.000.000 (g)
15.000.000 (g) 21.000.000 (g) 26.400.000 (g)
2021 2020 2019
15.000.000 (g) 15.000.000 (g) 17.500.000 (g)
2021 2020 2019
14.838.614 13.900.000 14.260.000
2021 2019
15.000.000 (g) 25.000.000 (g)
2020 2019 2018
2.115.365 8.041.554 2.460.883
2021 2020 2019
14.800.000 15.000.000 (g) 15.000.000 (g)
2021
14.750.000 14.540.000 (g) 15.000.000 (g) 14.700.000
2021 2020 2019
14.700.000 15.220.700 (g) 15.070.000 (g)
2021 2020 2019
2021 2019
1.200.000 750.000
2021
14.600.000 14.100.000 (g) 13.000.000 14.500.000
2021
680.000
2021 2020 2019
14.500.000 16.968.000 (g) 16.800.000 (g)
2021 2018
2.319.517 1.514.215
2019
134.868
2021 2020 2019
2021 2020 2019
2021 2020 2019
14.400.000 17.100.000 (g) 13.000.000
EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche, **) Unternehmen ist Teil einer Firmengruppe (Gruppenergebnisse siehe Seite 210), (g) Umsatz geschätzt
In der Schule waren wir nicht immer beliebt. Aber jetzt rechnen wir besser als die anderen.
6020 Innsbruck TIROL Rennweg 18 WIRTSCHAFTSTREUHAND Steuerberatungs GmbH & CoKG
Tel. 0512/589902
6020 Innsbruck
Rennweg 18
www.wtt.tirol
Tel. 0512/589902
www.wtt.at
254
PLATZ
VORJAHR
FIRMENNAME
ORT
BRANCHE
MA
UMSATZ
411
475
STASTO Automation KG
Innsbruck
Großhandel mit Maschinen und Ausrüstungen
41
412
324
Liftgesellschaft Obergurgl, GmbH
Obergurgl
Seilbahn-, Sessel- und Schleppliftverkehr
2021 2020 2019
82
413
478
Eisen Puschner GmbH
Wörgl
Erzeugung von Roheisen, Stahl und Ferrolegierungen
30
414
308
MK Illumination Handels GmbH
Innsbruck
Großhandel mit Möbeln, Teppichen, Lampen und Leuchten
70
415
NEU
BFI Tirol Bildungs GmbH
Innsbruck
Bildungseinrichtung
156
416
396
Cleanaway Österreich GmbH
Wörgl
Rückgewinnung sortierter Werkstoffe
200
417
400
Ernst und Andrea Mayer Hotelbetriebs-GmbH
Lermoos
Hotels
173
418
379
GA Actuation Systems GmbH
Zellberg
98
419
NEU
Pitztaler Gletscherbahn GmbH & Co. KG
420
402
Bergbahn Scheffau am Wilden Kaiser GmbH & Co. KG
St. Leonhard i. Pitztal
Herstellung von Mess-, Kontroll- und Navigationsinstrumenten
421
493
Wolf Fertigungs- und Fügetechnik GmbH
422
405
Ludwig Canal's Kinder, Baustoffwerke, Imst, GmbH & Co. KG
423
403
Aeoon Technologies GmbH
Kramsach
Herstellung von Druckereiund Buchbindereimaschinen
43
424
394
Autohaus Haidacher GmbH
Zell am Ziller
Einzelhandel mit Kraftwagen
32
425
NEU
Staffler GmbH
Lavant
Großhandel mit Häuten, Fellen und Leder
24
426
480
BiologoN GmbH
Hochfilzen
Herstellung von Nahrungsmitteln
90
427
449
MediaMarkt Imst FMZ GmbH
Imst
Einzelhandel mit Geräten der Unterhaltungselektronik
26
428
435
Tyrol Pneu Räder und Tuning GmbH
Innsbruck
429
412
Arlberger Dorfbäckerei GmbH
Pettneu a. Arlberg
430
414
Wetscher Möbel Mitnahme GmbH
Fügen
Scheffau a. Wilder Kaiser
Wildermieming Imst
*)
Seilbahn-, Sessel- und Schleppliftverkehr
92
Seilbahn-, Sessel- und Schleppliftverkehr
68
Herstellung von Schmiede-, Press-, Zieh- und Stanzteilen
65
Herstellung von Erzeugnissen aus Beton, Zement und Kalksandstein
45
Einzelhandel mit Kraftwagenteilen und -zubehör
11
Herstellung von Backwaren
150
Einzelhandel mit Wohnmöbeln
38
EGT *) 14.300.000 11.440.000 13.639.000
2021 2019
14.269.000 (g) 18.000.000 (g)
2021 2020 2019
14.220.000 11.250.000 11.400.000
2021 2020 2019
1.500.000 1.000.000 1.700.000
2019 2018
1.823.660 1.487.331
2021 2020 2019
2021 2019
460.485 416.611
2021
14.140.000 (g) 19.000.000 20.800.000 14.132.000
2021
-358.000
2021 2020 2019
14.100.000 (g) 14.100.000 (g) 12.200.000 (g)
2020 2019 2018
1.682.614 1.028.061 746.702
2021 2020 2019
2021
14.000.000 15.000.000 (g) 29.000.000
14.000.000 (g)
2019 2019 2018
2021
-1.252.829 -1.252.829 -7.107
-4.512.665
2021 2020 2019
14.000.000 14.000.000 (g) 13.500.000 (g)
2020 2019
3.453.642 3.193.784
2020 2019
1.436.597 1.049.703
2021 2020 2019
14.000.000 (g) 11.000.000 (g) 14.000.000 14.000.000 14.000.000 (g) 14.000.000 (g)
14.000.000 (g) 14.000.000
2020
1.200.000
2021 2020 2019
2021 2020 2019
2021 2020
14.000.000 (g) 14.000.000 (g) 15.000.000 (g)
2020 2019 2018
5.631.319 2.048.779 2.621.969
2021 2020 2019 2021
14.000.000 (g) 14.500.000 (g) 24.600.000
14.000.000 (g)
2021
329.050
2021 2020
13.981.667 11.236.000 (g)
2020 2019
109.061 590.300
2021 2020 2019
13.919.000 (g) 12.500.000 (g) 13.098.097
2020 2019
603.396 537.703
2021
310.231
2021 2020
13.655.902 13.000.000 (g) 13.300.000 (g)
13.635.000 (g) 13.500.000 (g)
2020 2019
1.596.797 924.509
2021 2020 2019
13.635.000 (g) 13.500.000 (g) 15.847.000
2019
1.570.000
2021 2020 2019
EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche, **) Unternehmen ist Teil einer Firmengruppe (Gruppenergebnisse siehe Seite 210), (g) Umsatz geschätzt
Der vollelektrische und
mit Allradantrieb
Ab sofort bestellbar Die elegante Form der Effizienz Mit kraftvoller E-Performance und einer fließenden Silhouette schafft der neue ID.5 eine moderne Symbiose aus SUV und Coupé. "Over-the-Air" updatefähig und bereit, elektrische Mobilität neu zu definieren. Stromverbrauch: 17,1 - 23,4 kWh/100 km. CO2-Emission: 0 g/km. Symbolfoto. Stand 02/2022.
Porsche Innsbruck-Haller Straße | Haller Straße 165, 6020 Innsbruck, www.porscheinnsbruck.at Porsche Innsbruck Mitterweg | Mitterweg 26-27, 6020 Innsbruck, www.porscheinnsbruck.at Porsche Wörgl | 6300 Wörgl, Innsbrucker Straße 59, www.porschewoergl.at Porsche Kufstein | 6330 Kufstein, Rosenheimer Straße 11, www.porschekufstein.at Porsche St. Johann | 6380 St. Johann in Tirol, Birkenstraße 18, www.porschestjohann.at
256
PLATZ
VORJAHR
FIRMENNAME
ORT
BRANCHE
MA
UMSATZ
431
415
Johann Ischia & Co. Im- und Export- GmbH & Co. KG
Innsbruck
34
2021 2020 2019
13.635.000 13.500.000 (g) 13.400.000 (g)
432
426
ADVOKAT Unternehmensberatung GREITER & GREITER GmbH
Großhandel mit Obst, Gemüse und Kartoffeln
Innsbruck
Unternehmensberatung
68
433
348
Mode von Feucht GmbH
Hall Tirol
Einzelhandel mit Bekleidung
209
434
413
Recheis Frische Küche GmbH
Hall i. Tirol
Herstellung von Nahrungsmitteln
2021 2020 2019
84
435
418
Axon Lab AG Diagnostische und Life Science Produkte
Polling Tirol
Großhandel mit medizinischen und orthopädischen Artikeln
48
2021 2020
436
477
Nothegger Massiv GmbH
St. Ulrich a. Pillersee
Herstellung von Möbeln
38
437
416
Tirol Logistik GmbH & Co. KG
Innsbruck
Post-, Kurier- und Expressdienste
32
438
222
SIGNA Prime Selection AG
Innsbruck
439
434
Bioalpin Bioproduktehandel eGen
Innsbruck
440
438
Innbus Regionalverkehr GmbH
Innsbruck
Personenbeförderung im Landverkehr
441
485
Geschützte Werkstätte – integrative Betriebe Tirol GmbH
Vomp
Herstellung von Verpackungsmitteln
292
442
466
Gubert GmbH
Jenbach
Bergbau Betrieb
19
443
NEU
G.B.A. Austria SpeditionsgmbH
St. Johann i. Tirol
Erbringung von Dienstleistungen für den Verkehr
12
444
487
Heinritzi Gastronomie GmbH
Wörgl
Restaurants und Gaststätten
160
445
424
Lanserhof GmbH
Lans
Hotels
147
446
NEU
Alps Residence Holidayservice GmbH
Kitzbühel
Privatzimmervermietung
110
447
488
Nauderer Bergbahnen AG
Nauders
Seilbahn-, Sessel- und Schleppliftverkehr
86
448
447
Eberharter-Gruber GesmbH
Fügen
Hochbau
73
449
NEU
Juwel H. Wüster GmbH
Imst
Herstellung von Metallkonstruktionen
67
450
421
Spechtenhauser Holz- und Glasbau GmbH
Innsbruck
Bautischlerei
50
*)
Kauf und Verkauf von Grundstücken, Gebäuden und Wohnungen Einzelhandel mit Nahrungsund Genussmittel sowie Getränken
2021 2020 2019
EGT *)
13.600.000 (g) 13.000.000 (g) 12.500.000
2020 2019
2.929.335 2.510.857
13.500.000 (g) 17.000.000 (g) 26.300.000
2021 2019
-962.572 404.501
13.500.000 13.400.000
2020
284.599
2021 2020
13.500.000 (g) 11.400.000
2021
1.351.000
2021 2020 2018
2019
148.001
28
2021 2020
13.500.000 13.500.000 (g) 13.258.794
2020 2019
554.573.679 396.161.698
10
2021 2020
13.500.000 13.000.000
2021 2020 2019
13.500.000 13.000.000 (g) 13.141.000 (g)
2020 2019 2018
295.032 135.386 204.984
2021 2020
13.271.000 11.732.000
1
2021 2020 2019
2021 2020 2019
13.500.000 (g) 13.500.000 (g) 13.000.000 (g)
13.500.000 (g) 27.000.000 (g)
13.400.000 11.000.000 (g) 11.500.000
2020 2019
276.000 240.000
2021
13.191.478
2021
1.300.000
2021 2020 2019
13.100.000 (g) 11.000.000 (g) 11.600.000 (g)
2020 2019 2018
1.292.499 521.792 690.045
2021 2020 2019
2019
3.379.757
2021
13.000.000 (g) 13.000.000 20.000.000
2021 2020 2019
13.000.000 (g) 11.000.000 (g) 13.800.000
2020 2018
1.627.784 1.540.492
2021
13.000.000 (g) 12.500.000 (g) 13.500.000 (g) 13.000.000 (g)
2020 2019 2018
1.098.313 1.220.549 737.365
2021 2020 2019
13.000.000 (g) 13.100.000 (g) 13.000.000
2021 2020 2019
954.479 600.700 635.317
2021 2020 2019
13.000.000
EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche, **) Unternehmen ist Teil einer Firmengruppe (Gruppenergebnisse siehe Seite 210), (g) Umsatz geschätzt
© ATP/BECKER
ATP
Ziemlich beste Freunde: Bei ATP arbeiten Architekt*innen und Ingenieur*innen auf Augenhöhe an einer besser gebauten Welt von morgen.
PLANEN MIT WEITBLICK ATP architekten ingenieure setzt im Green Deal auf engagierte Gebäudetechniker*innen
DER GRÜNE DEAL VON ATP TRIFFT INS SCHWARZE
„Wir wollen die Welt mit hervorragenden Gebäuden besser machen.“ Mit dem ATP Green Deal hat Europas erfolgreichstes Büro für Integrale Planung die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass über 1.000 Mitarbeiter*innen begeistert zur Erfüllung dieser Vision
beitragen. In einer standortübergreifenden Initiative werden alle Architekt*innen und Ingenieur*innen in Sachen Sustainability geschult sowie fundierte Weiterbildungsmodule zum Thema Nachhaltigkeit in der ATP-eigenen Academy verankert. Auch vielfältige Kooperationen mit Forschung und Lehre sind wichtig. Ein Beispiel ist das erfolgreiche Engagement von ATP Innsbruck für eine neue Generation von Gebäudetechniker*innen: der duale Studiengang „Smart Building Technologies“ am MCI. Die TGA-Zunft ist derzeit bei ATP nämlich gefragt wie nie, denn ihr kommt eine Schlüsselrolle im ATP Green Deal zu. Schließlich ist der intelligente Einsatz von Strom, Wärme, Wasser und Luft für den emissionsfreien Betrieb von klimafreundlichen Gebäuden mitentscheidend. Dabei entpuppt sich die bei ATP gelebte integrale Planungskultur zur Win-win-Situation: „Die frühe Beteiligung im Planungsprozess erlaubt es TGA-Ingenieur*innen, bei uns von Planungsbeginn an kreativ mitzugestalten“, ergänzt Hulka. „Das schätzen auch die Jungen im Team, besonders jene, die mit ihrer Arbeit einen gesellschaftlichen Mehrwert leisten möchten.“ PR
Gerald Hulka, ATP-Partner in Innsbruck, ist Geschäftsführer am Tiroler ATP-Standort. © ATP/BECKER
W
ir wollen Stabilität und Sinn in der Arbeit!“ Gerald Hulka ist Vater zweier Kinder der Generation Why. Er kennt die Wünsche junger Menschen an eine ideale Arbeitswelt. „Die Talente von heute wollen auch morgen noch von ihrer Arbeit leben können. Aber sie möchten auch gestalten und verändern“, ist der Geschäftsführer von ATP Innsbruck überzeugt. Tatsächlich treffen heute hehre Erwartungen der Jugend auf „haushohe“ Herausforderungen unserer Zeit: Die Bauindustrie verantwortet derzeit etwa 40 Prozent aller CO2-Emissionen. Engagierte Architekt*innen und Ingenieur*innen fokussieren daher nicht mehr nur auf Ästhetik und Funktion, sondern darauf, die negativen Auswirkungen von Bau und Betrieb auf die Umwelt durch intelligente Konzepte abzufangen.
OFFENE TOP -STELLEN BEI ATP ARCHITEKTEN INGENIEURE, INNSBRUCK • Projektleitung Elektrotechnik (w/m/d) • Projektleitung HKLS (w/m/d) • Praktikum Elektrotechnik (w/m/d) Infos zu allen offenen Jobs finden Sie auf karriere.atp.ag
257
258
PLATZ
VORJAHR
FIRMENNAME
ORT
BRANCHE
MA
451
NEU
FARKALUX Fenster- & Elementbau GmbH
Kematen
50
452
419
Hauschild Installationen GmbH & Co. KG
Aurach b. Kitzbühel
Herstellung von Konstruktionsteilen und Ausbauelementen
Gas-, Wasser-, Heizungsund Lüftungs- und Klimaanlageninstallation
49
453
428
Stanka GmbH
Telfs
Tankstellen
37
454
NEU
ERC - Logistik GmbH
Kufstein
12
455
433
SCOTT Sports SA, Niederlassung Österreich
Erbringung von Dienstleistungen für den Verkehr
Innsbruck
Großhandel mit Sportartikeln
12
456
437
Agroplanet GmbH
Innsbruck
Großhandel mit lebenden Tieren
3
457
456
GEO - ALPINBAU GmbH
Mils b. Imst
spezialisierte Bautätigkeiten
51
458
483
Machines Highest Mechatronic GmbH
Erl
Herstellung von Maschinen
66
459
NEU
CMH Consulting, Management und Handel GmbH
Kufstein
Großhandel mit Bekleidung
5
460
395
Auto Bacher GmbH
Hall i. Tirol
Einzelhandel mit Kraftwagen
46
461
497
FB Ketten, HandelsGmbH
Kufstein
Großhandel mit Maschinen
29
462
442
D. Swarovski Tourism Services GmbH**
Wattens
Tourismus (Kristallwelten)
380
463
453
Höpperger GmbH & Co. KG
Rietz
Mineralölverarbeitung
88
464
430
Unterweger Früchteküche GmbH
Assling
Großhandel mit Nahrungsund Genussmitteln
39
465
458
Autohaus Luxner GmbH
Einzelhandel mit Kraftwagen
37
466
425
EWA Energie- und Wirtschaftsbetriebe der Gemeinde St. Anton GmbH
Strass i. Zillertal St. Anton a. Arlberg
Elektrizitätserzeugung
70
467
NEU
Hochfilzer GmbH & Co. KG
Kundl
Großhandel mit landwirtschaftlichen Maschinen und Geräten
37
468
455
Koppensteiner GmbH
Weer
Vorbereitende Baustellenarbeiten
70
469
460
Handl Tyrol Gastronomieservice GmbH**
Pians
Großhandel mit Fleisch und Fleischwaren
22
470
NEU
Mauracher Erdbau und Transport GmbH
Reith b. Kitzbühel
vorbereitende Baustellenarbeiten
60
*)
UMSATZ
EGT *)
2021
13.000.000
2021 2020
13.000.000 13.300.000
2021 2020 2019
2021
13.000.000 (g) 13.000.000 (g) 15.000.000 (g)
2021 2020 2019
13.000.000 (g) 13.000.000 (g) 15.300.000 (g)
2021 2020 2019
12.800.000 (g) 12.000.000 (g) 12.100.000 (g)
2020 2019
2.311.510 2.311.510
2021 2018
-312.000 972.056
2021
12.745.000 11.060.000 15.733.000 (g) 12.687.766
2021
449.612
2021 2020 2019
12.600.000 (g) 14.200.000 18.000.000 12.600.000 11.000.000 (g)
2021
2.100.000
2021 2020 2019
12.500.000 (g) 12.778.964 62.713.000
2020 2018
-12.881.766 1.063.397
2020 2019
789.241 156.960
2021 2019
12.500.000 (g) 13.000.000 (g)
2020 2019
296.877 296.877
2021 2020 2019
12.500.000 12.000.000 (g) 14.700.000 (g)
632.651 684.756 537.795
2021
12.300.000 (g) 13.000.000 (g) 14.500.000
2020 2019 2018
12.300.000
2021 2020 2019
12.241.000 (g) 12.000.000 (g) 12.000.000
2020 2018
442.149 351.862
12.116.000 (g)
2020
588.627
2021 2020
2021 2020 2019
2021 2020
2021 2020 2019
2021 2020 2019
2021 2020 2019
2021
13.000.000
13.000.000 (g) 13.000.000
12.500.000 (g) 12.000.000 (g) 13.000.000
12.120.000 (g) 12.000.000 (g) 12.728.000
2021 2020
691.042 390.000
EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche, **) Unternehmen ist Teil einer Firmengruppe (Gruppenergebnisse siehe Seite 210), (g) Umsatz geschätzt
Wohnen in seiner schönsten Form Start für 2022
wir schaffen Wohnraum
- Leben in Igls: 14 Wohnungen Neben dem Congresspark ensteht dieses attraktive Projekt mit 2- bis 4-Zimmer-Wohnungen und Freiflächen in Form von großen Terrassen, Balkonen oder Privatgärten. - Citylife | Innsbruck: 13 Wohnungen Dieses architektonisch hochwertige Projekt besticht durch höchste Bauqualität und bietet Platz für Wohnungen von 49 m² bis zur anspruchsvollen Penthousewohnung mit 136 m² und exklusiver Terrasse
„Die WAT ist seit über 30 Jahren als Bauträger in Tirol tätig. Wir schaffen werthaltigen Lebensraum für unsere Kunden. Nachhaltigkeit wird bei uns großgeschrieben und wir warten nicht erst auf die gesetzliche Grundlage. Schon lange setzen wir bei unseren Projekten auf eine Luft-/Wärmepumpe als Hauptenergieträger und Elektromobilität ", so die Projektbetreuerin Martina Eisele von der WAT.
Jetzt unverbindlich vormerken! Kontakt: WAT Bauträger GmbH | www.wat.tirol | office@wat.tirol | 0512 28 63 14
260
PLATZ
VORJAHR
FIRMENNAME
ORT
BRANCHE
MA
UMSATZ
471
491
Koch Türen GmbH
Steinach a. Brenner
Bautischlerei
72
12.100.000 (g) 11.000.000 (g) 12.000.000
2020 2019
1.250.365 759.421
472
481
Miller Optik GmbH
Innsbruck
Großhandel mit Foto- und optischen Erzeugnissen
2021 2020 2019
107
473
484
Universal Gebäudereinigung GmbH
Innsbruck
Reinigung
392
2021 2020 2019
12.000.000 (g) 11.000.000 (g) 14.200.000
2020
604.912
474
446
Heinritzi Salzburg GmbH
Kitzbühel
Restaurants und Gaststätten
169
2020 2018
880.870 719.912
475
465
Albrecht Hotel GmbH
Seefeld
Hotels
106
2021 2020 2019
12.000.000 (g) 12.500.000 (g) 15.000.000 (g)
2020 2019
1.247.879 -495.533
476
2021
12.000.000 (g) 11.750.765 12.082.681 12.000.000
NEU
aus & raus Warenhandels GmbH
Imst
Einzelhandel
105
2020
821.828
477
380
Ager GmbH
Söll
Großhandel mit Fleisch und Fleischwaren
86
-265.666 260.133
478
2021
12.000.000 (g) 15.000.000 (g) 18.000.000
2020 2019
NEU
Fiegl Tiefbau GmbH & CoKG
Ötztal Bahnhof
2021 2020 2019
Tiefbau
68
479
12.000.000
Schweiger Fulpmes GmbH
Fulpmes
Herstellung von Metallkonstruktionen
2021
NEU
67
2020
1.024.204
480
457
Christophorus Reiseveranstaltungs GmbH
Mayrhofen
Reisebüros
37
12.000.000 (g) 12.000.000 (g) 18.500.000 (g)
481
451
Gebrüder Schwaiger GmbH
Weer
Güterbeförderung im Straßenverkehr
2021 2020 2019
30
448
Günter Langebner GmbH
Wörgl
Einzelhandel mit Kraftwagen
29
12.000.000 (g) 12.500.000
343.258 374.271 373.703
482
2021 2020
2020 2019 2018
483
2021
12.000.000
NEU
Zorn - Wolf GmbH
Imst
Einzelhandel mit Kraftwagen
27
484
12.000.000
Radio Event GmbH
Innsbruck
24
485
443
SPEDIMAX Transportservice GmbH
Vermietung und Verpachtung von Grundstücken, Gebäuden und Wohnungen
2021
NEU
Hall i. Tirol
2021 2020 2019
12.000.000 (g) 12.625.000 (g) 12.500.000
486
464
Hotel Tyrol am Haldensee GesmbH
Erbringung von Dienstleistungen für den Verkehr
Grän
Hotels
126
487
NEU
Duschek Haustechnik GmbH
Thaur
Gas-, Wasser-, Heizungsund Lüftungs- und Klimaanlageninstallation
70
488
NEU
Hauser GmbH & Co. KG
Hall i. Tirol
Hoch- und Tiefbau
43
489
NEU
Kompass Karten GmbH
Innsbruck
Verlag, Buchhandel
41
490
422
Heinritzi Restaurant GmbH
Kitzbühel
Restaurants und Gaststätten
200
*)
8
2021 2020 2019
2021 2020 2019
2021 2020 2019
EGT *)
12.034.418 11.233.000 11.650.000
12.000.000 (g)
12.000.000 12.100.000 15.700.000
2020 2019
447.742 228.783
11.900.000 (g) 11.807.000
2020 2019
1.775.191 1.775.191
2021
11.750.000
2020
1.180.750
2021
11.735.000
2021
11.700.000
2021 2020 2019
11.600.000 (g) 13.000.000 (g) 15.500.000 (g)
2020 2018
346.101 303.425
2021 2019
EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche, **) Unternehmen ist Teil einer Firmengruppe (Gruppenergebnisse siehe Seite 210), (g) Umsatz geschätzt
DIE SCHÖNHEIT VON ANDERS
Ein e Pal e t t e v on Farb e n , For m e n , Mat e r i ali e n un d Te x t ure n l ä s st v i e l F re iraum f ür O r ig in alit ät un d v e r mit t e lt pure L e b e n s f re u d e . Le MANOIR – Helga Krismer Romedihof/Brennbichl 41 / 6463 Karrösten Tel. +43 6505132590 / w w w.lemanoir.at Öffnungszeiten: Mi./Do./Fr. von 10.00 bis 19.00 Uhr
Für e in Zuh au s e , w o au s dr u c k s st ark e s , l e b e n dig e s Wohn e n si c ht- un d s pürb ar i st
VORJAHR
FIRMENNAME
ORT
BRANCHE
MA
UMSATZ
491
461
Dr. Andreas Wendelin Ratz
Innsbruck
16
2021 2020 2019
11.600.000 12.000.000 (g) 12.000.000 (g)
492
Großhandel mit pharmazeutischen Erzeugnissen
482
Anton Rauch GmbH & Co. KG
Innsbruck
Mahl- und Schälmühlen
27
11.585.069 11.186.565
2021 2020
619.342 576.398
493
454
Sport Glanzer GmbH & Co. KG
Sölden
Einzelhandel mit Fahrrädern, Sport- und Campingartikeln
80
2021 2020 2018
11.564.000 (g) 12.000.000 (g) 13.245.498
2020 2019
-344.846 642.264
494
423
Hotel Jungbrunn GmbH & Co. OG
Tannheim
Hotels
150
495
476
Farthofer GmbH
Wörgl
Herstellung von Schmiede-, Press-, Zieh- und Stanzteilen
84
2021 2019
11.500.000 (g) 11.416.609
2021 2019
1.744.573 1.852.122
496
469
Niewelt Tankstellen GmbH
Reutte
Tankstellen
65
2021 2020
11.500.000 (g) 11.500.000 (g)
497
467
Stöckl Johann Landmaschinen GmbH & Co. KG
Westendorf
26
2021 2020 2019
NEU
BIO Metzgerei Juffinger GmbH
Thiersee
Fleischverarbeitung
50
2021
11.500.000 (g) 11.700.000 (g) 12.300.000 (g)
498
Großhandel mit landwirtschaftlichen Maschinen und Geräten
499
486
Karl Reiter Posthotel Achenkirch GmbH
Achenkirch
Hotels
170
11.375.216 11.000.000 (g) 14.900.000 (g)
2021 2020 2019
656.566 14.061 -122.556
500
NEU
Phoenix-Logistik-GmbH
Kramsach
Erbringung von Dienstleistungen für den Verkehr
2021 2020 2019
*)
2021 2020
2021 2020 2019
11.500.000 (g) 13.000.000 (g) 13.500.000 (g)
11.440.379
2021
7
EGT *)
11.339.249
2021
273.454
EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche, **) Unternehmen ist Teil einer Firmengruppe (Gruppenergebnisse siehe Seite 210), (g) Umsatz geschätzt
IM.ABO N° 02 lifestyle
N° 05
Meins deins TEILEN ALS NACHHALTIGER LIFESTYLE?
SHARING ECONOMY: Wenn Teilen zur Wirtschaft wird TIROL INNOVATIV: Den Standort nachhaltig weiterentwickeln ENERGIEWENDE: Die grüne Rolle des Finanzsektors ACHTSAM SEIN: Wie Mode sozial verträglich funktioniert
MÄRZ 2022 | P.B.B. VERLAGSPOSTAMT 6020 INNSBRUCK | ZNR. GZ 02Z030672 M | EURO 3.00
IST
JUNI 2022 | P.B.B. VERLAGSPOSTAMT 6020 INNSBRUCK | ZNR. GZ 02Z030672 M | EURO 3.00
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PLATZ
LACH MAL WIEDER.
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264
A. Loacker Konfekt Ges.m.b.H. a.ö. Krankenhaus St. Vinzenz Betriebs GmbH Abfallbehandlung Ahrental GmbH ACP IT Solutions GmbH Adler-Werk Lackfabrik Johann Berghofer GmbH & Co. KG Adolf Darbo AG ADVOKAT Unternehmensberatung - GREITER & GREITER GmbH Aebi Schmidt Austria GmbH Aeoon Technologies GmbH AFS Logistic Solutions GmbH Ager GmbH Agroplanet GmbH AL-KO Technology Austria GmbH Albrecht Hotel Ges.m.b.H. Alois Mayr Bauwaren GmbH Alpenländische Gemeinnützige WohnbauGmbH ALPEWA Metallproduktion GmbH ALPHA Logistik GmbH Alpina Food & Dairy Products GmbH Alps Residence Holidayservice GmbH Andrä Hörtnagl Produktion und Handel GmbH Anita Dr.Helbig GmbH Anthentic Logistik GmbH Anton Rauch GmbH & Co. KG AP-Kufstein GmbH Apotheke Mag. Pollack Aqipa GmbH Aqua Dome Tirol Therme Längenfeld GmbH & Co. KG ARGE Baustahl Eisen Blasy-Neptun GmbH Arlberger Bergbahnen AG Arlberger Dorfbäckerei GmbH ARZ Allgemeines Rechenzentrum GmbH ASFINAG Alpenstraßen GmbH AT-Thurner Bau GmbH ATP Innsbruck Planungs GmbH Auer Bau GmbH Auer GmbH Aufschnaiter Interior GmbH & Co. KG aus & raus Warenhandels GmbH Austria Bau Tirol und Vorarlberg Handels GmbH AUSTRIA SKI VERANSTALTUNGSGmbH AUSTRIALPIN GmbH Auto Bacher GmbH Auto Meisinger GmbH Auto-Linser GmbH Autobedarf Karl Kastner GmbH Autofrächterei Gebrüder Melmer GmbH & Co. KG Autohaus Haidacher GmbH Autohaus Hans Dosenberger GmbH & Co. KG Autohaus Luxner GmbH Autohaus Manfred Neurauter GmbH Autohaus Pontiller GmbH Autohaus Rudolf Fuchs GmbH Autohaus Schweiger GmbH Autohaus Strasser GmbH Autohof Huter GmbH Autoland Tirol GmbH Autopark GmbH Axon Lab AG Diagnostische und Life Science Produkte B-Transport GmbH Balmung Medical Handel GmbH Barilla Austria GmbH Barracuda Networks AG Bauunternehmung Dipl.Ing. Walter Frey GmbH Bauwaren Canal GmbH & Co.KG. BE-terna GmbH BeMo Tunnelling GmbH Berg- & Skilift Hochsöll GmbH & Co. KG Bergbahn AG Kitzbühel Bergbahn Scheffau am Wilden Kaiser GmbH & Co. KG Bergbahnen Skizentrum Hochzillertal GmbH & Co. KG Berger Fahrzeugtechnik Ges.m.b.H. Berger Logistik GmbH Bernard Gruppe ZT GmbH Besi Austria GmbH Bezirkskrankenhaus Schwaz BetriebsGmbH BFI Tirol Bildungs GmbH Binder Beteiligungs AG
75 77 84 353 224 45 52 432 239 423 282 477 456 142 475 109 112 248 194 233 446 234 101 259 492 119 401 86 385 102 161 429 41 133 123 294 281 267 341 476 87 400 342 460 204 319 135 408 424 202 465 273 258 303 43 247 193 374 58 435 275 18 236 201 337 191 208 64 364 130 420 229 169 35 320 200 120 415 125
Binderholz GmbH BIO Metzgerei Juffinger GmbH Bioalpin Bioproduktehandel eGen BiologoN GmbH Black Diamond Equipment Europe GmbH BOE Gebäudemanagement GmbH bofrost* Austria GmbH Braunegger KG. Brüder Theurl GmbH Brüder Unterweger GmbH Burgstaller Bau GmbH „Burton“ Sportartikel GmbH Cargoways Logistik & Transport GmbH CBR Fashion Austria Ges.m.b.H. Cecil Modehandel GmbH CERATIZIT Austria GmbH Christophorus Reiseveranstaltungs GmbH Cleanaway Österreich GmbH CMH Consulting, Management und Handel GmbH Conform Badmöbel GmbH Coveris Flexibles Austria GmbH CURA-Marketing D. Swarovski Tourism Services GmbH da emobil GmbH & Co. KG DAKA Entsorgungsunternehmen GmbH & Co. KG Dannemann Global Extrusion GmbH Der Bäcker Ruetz GmbH dez Einkaufszentren GmbH Dietrich, Luft und Klima, GmbH Dinkhauser Kartonagen GmbH DMH Handels GmbH Dr. Andreas Wendelin Ratz Durst Austria GmbH Duschek Haustechnik GmbH E.G.O. Austria Elektrogeräte GmbH EAE Stöckl Elektroanlagen- ElektrifizierungsGmbH Eberharter-Gruber GesmbH Edi Light GmbH Egger Holzwerkstoffe GmbH EGLO Immobilien Eglo Leuchten GmbH Einrichtungshaus Föger GmbH Eisen Puschner GmbH Eisendle GmbH Electro Terminal GmbH & Co. KG Elekta GmbH Elektrizitätswerke Reutte AG Elektro Müller GmbH & Co. KG Elitec Elektrotechnik HandelsGmbH Empl Fahrzeugwerk GmbH Engl GmbH Engleder Handels GmbH ERC - Logistik GmbH ErlebnisSennerei Zillertal KG Ernst Derfeser GmbH Ernst und Andrea Mayer Hotelbetriebs-GmbH Euroclima Apparatebau GmbH Eurotours GmbH EWA Energie- und Wirtschaftsbetriebe St. Anton GmbH EWT Truck & Trailer Handels GmbH exceet Card Austria GmbH Exenberger Elektro-Technik GmbH EXIM Transport GmbH EZEB-Brot VertriebsGmbH Falch GmbH Falkner & Riml GmbH FARKALUX Fenster- & Elementbau GmbH Farthofer GmbH FB Ketten, Handelsgesellschaft mbH Felder KG Feratel Media Technologies AG Fercam Austria GmbH Ferrero Österreich Handelsges.m.b.H. FIAI Handels GmbH Fiegl & Spielberger GmbH Fiegl Tiefbau GmbH & CoKG Fitstore24 ZANIER GmbH
10 498 439 426 153 327 105 257 53 215 352 91 167 305 399 31 480 416 459 404 68 118 462 318 176 335 386 379 269 74 368 491 100 487 188 406 448 241 225 99 49 251 413 312 185 308 128 285 271 62 313 190 454 270 181 417 184 44 466 70 334 339 330 346 230 359 451 495 461 60 354 47 38 286 76 478 287
Fluckinger Transport GmbH Foto Lamprechter GmbH & Co. KG Franz Achleitner-Fahrzeugbau und Reifenzentrum GmbH Freudenberg Sealing Technologies Austria GmbH & Co. KG Freudenthaler GmbH & Co. KG Friedrich Deutsch Metallwerk GmbH Fritz Egger GmbH & Co. OG Fröschl AG & Co. KG Früchte Maier GmbH & Co. KG G.B.A. Austria SpeditionsgmbH GA Actuation Systems GmbH Gatt Transport & Logistik GmbH Geberit Huter GmbH Gebro Pharma GmbH Gebrüder Schwaiger GmbH Geisler & Trimmel General Contractor GmbH Gemeinnützige Hauptgen. des Siedlerbundes registr. Gen. mbH GEO - ALPINBAU GmbH Geppert GmbH Gerätewerk Matrei e.Gen. Gerzabekteam GmbH Geschützte Werkstätte – integrative Betriebe Tirol – GmbH Giesswein Walkwaren AG GKI Sanitär-VertriebsgesmbH GOIDINGER Bau- und Leichtbeton GmbH Greenstorm Mobility GmbH Grissemann GmbH GSK-Gebro Consumer Healthcare GmbH Gubert GmbH Günter Langebner GmbH Gurglhof GmbH Gutmann GmbH Hager TransportGmbH HALLAG Kommunal GmbH Handl Tyrol Gastronomieservice GmbH Handl Tyrol GmbH Hans Brunner GmbH Hans Picker GesmbH Hartl Connect Transport GmbH Hausberger Elektrotechnik GmbH Hauschild Installationen GmbH & Co. KG Hauser GmbH & Co. KG Haya International Trading OG Heavyteam-Spezialtransport GmbH Heinritzi Gastronomie GmbH Heinritzi Restaurant GmbH Heinritzi Salzburg GmbH Helbling VerlagsGmbH HELLA Sonnen- und Wetterschutztechnik GmbH Hermann Huber Autohaus Ges.m.b.H. Hochfilzer GmbH & Co. KG Hochstaffl Nutzfahrzeuge GmbH hollu Systemhygiene GmbH Holz - Marberger GmbH Holzbau Saurer Ges. m.b.H. & Co. KG Höpperger GmbH & Co. KG Hotel Jungbrunn GmbH & Co OG Hotel Trofana Royal GmbH Hotel Tyrol am Haldensee GesmbH HS Holzexport Schuster GmbH HTB BauGmbH Huber Einkauf GmbH & Co. KG Huber Tirol GmbH Huter & Söhne GmbH HYPO-TIROL Mobilienleasing II GmbH ICV Handels GmbH Idealbau GmbH IDM-Energiesysteme GmbH ILF Consulting Engineers Austria GmbH Ing. Berger & Brunner BauGmbH Ing. Franz Thurner Baumeister GmbH & Co. KG Ing. Hans Bodner BauGmbH & Co. KG Ing. Hans Lang GmbH Ingenieure Maurer Wallnöfer GmbH & Co. KG Innbus GmbH Innbus Regionalverkehr GmbH INNIO Jenbacher GmbH & Co OG Innsbrucker Immobilien GmbH & CoKG
137 395 131 71 362 78 8 34 243 443 418 283 220 69 481 217 296 457 246 144 351 441 116 210 340 186 132 195 442 482 398 36 260 180 469 39 361 235 152 290 452 488 157 207 444 490 474 349 66 291 467 151 107 138 263 463 494 389 486 203 57 55 358 159 326 331 410 96 117 85 268 11 82 338 222 440 3 121
KSV1870
BITTE WARTEN: WIRTSCHAFTSAUFSCHWUNG GESTOPPT? Aktuell müssen sich die heimischen Betriebe mit einer rückläufigen Geschäftslage befassen. Die Gründe dafür liegen in den Krisenherden der vergangenen Monate, wodurch der jüngste Wirtschaftsaufschwung einen Dämpfer erlitten hat.
GESCHÄFTSLAGE RASSELT HINUNTER – AUCH IN TIROL
Wie der Austrian Business Check 2022 zeigt, hat sich die Geschäftslage der Unternehmen seit August 2021 um zehn Prozentpunkte verschlechtert – aktuell bewerten nur 55
© TOM BAUSE
V
iele Unternehmer wähnten sich bereits in Sicherheit – und in der Tat, die Zeichen für eine zeitnahe Erholung der heimischen Wirtschaft standen gut. Ein Anstieg der Geschäftslage, Umsatzzuwächse und Strukturänderungen innerhalb der Unternehmen sorgten für eine Aufbruchsstimmung. Doch diese positive Entwicklung ist laut Austrian-Business-Check-Umfrage des KSV1870, an der im März 2022 rund 1.300 Unternehmen teilgenommen haben, zuletzt ins Stocken geraten. „Die weltweiten Krisen beschäftigen Österreichs Wirtschaft mehr, als ihr lieb ist. Bereits vor dem Krieg hatten die Betriebe mit Preisanstiegen, Lieferkettenproblemen und Fachkräftemangel zu kämpfen, jetzt wird ihre wirtschaftliche Stabilität aufgrund der kriegerischen Handlungen ein weiteres Mal auf eine harte Probe gestellt“, erklärt Mag. Klaus Schaller, KSV1870 Leiter Region West und Standortleiter in Innsbruck.
TIROL: 75 % BEFÜRCHTEN LIQUIDITÄTSENGPASS
Klaus Schaller, Leiter KSV1870 Region Nord und Standortleiter Innsbruck
Prozent die eigene Situation positiv. Und in Tirol? Auch hier ist die Geschäftslage auf dem absteigenden Ast – und zwar von 72 auf 58 Prozent. „Bis jetzt haben die Unternehmen das ständige Auf und Ab der vergangenen zwei Jahre größtenteils gut gemeistert. Auf Sicht kann der anhaltende Stop-and-goModus aber zum echten Spielverderber für die Betriebe werden“, so Schaller. Weiters
AB-CHECK STATUS QUO DER WIRTSCHAFT
14 %
16 %
mangelhaft (2021: 8 %)
Aktuelle Geschäftslage:
29 %
befriedigend (2021: 27 %)
erwarten vier von zehn Tiroler Unternehmen im laufenden Jahr eine Verbesserung.
55 %
Eine Hiobsbotschaft: Laut Austrian Business Check kann lediglich ein Fünftel der Betriebe aktuell ausschließen, auch langfristig keine wirtschaftlichen Probleme zu bekommen. Alle anderen können Liquiditätsprobleme über kurz oder lang nicht ausnehmen. Bei knapp zehn Prozent sind die liquiden Mittel sogar bereits aufgebraucht – in Tirol ist das bei sieben Prozent der Betriebe der Fall. Langfristig gedacht, kann hier nur eines von vier Unternehmen aus heutiger Sicht zur Gänze ausschließen, nicht in wirtschaftliche Schieflage zu geraten. Österreichweit zeigt die aktuelle KSV1870-Umfrage außerdem, dass die Pandemie quer über alle Branchen bei 40 Prozent der Unternehmen negative Einflüsse auf das Eigenkapital genommen hat. In Tirol sieht die Situation noch schlechter aus. Knapp 60 Prozent der Unternehmen sprechen von negativen Einflüssen der Coronakrise auf das betriebliche Eigenkapital. Trotzdem haben acht von zehn Betrieben zuletzt Investitionen getätigt, was gerade in Krisenzeiten positiv zu bewerten ist. PR
Umsatzentwicklung im Jahr 2021: Stark erhöht
34 %
Etwas erhöht
27%
Gleichbleibend
12 %
Leicht rückläufig
43 %
gleichbleibende Entwicklung
14 %
weniger Umsatz
sehr gut / gut (2021: 65 %)
43 %
erwarten Verbesserung
13 %
Stark rückläufig
Umsatzprognose 2022:
265
top.500
266
Innsbrucker Kommunalbetriebe AG Innsbrucker Soziale Dienste GmbH Innsbrucker Verkehrsbetriebe und Stubaitalbahn GmbH Inntaler Logistik - Park GmbH Inntaler Transporte Ges.m.b.H. INTERALPEN-HOTEL TYROL GmbH „INTERCHIM AUSTRIA“ Internationaler Chemiehandel GmbH Interfood-Lebensmittelgroßhandel GmbH Intergraphik GmbH J. Zimmer Maschinenbau GmbH Johann Ischia & Co. Im- und Export- GmbH & Co. KG Josef Recheis Eierteigwarenfabrik und Walzmühle GmbH Juwel H. Wüster GmbH Kahlbacher Machinery GmbH Kältepol Kühlanlagen GmbH Kapferer und Kapferer GmbH & Co. KG Karl Reiter Posthotel Achenkirch GmbH Karl Thrainer Handels GmbH Katzenberger GmbH KLAFS GmbH KLEEN-TEX Industries GmbH Klumaier x Tanner GmbH Koch Media GmbH Koch Türen GmbH Köllensperger Stahlhandel GmbH & Co. KG Kompass Karten GmbH Koppensteiner GmbH KP Plattner GmbH Kreis Industriehandel GmbH KS Kneissl & Senn Technologie GmbH Kufgem GmbH Kurz Fertigteilbau GmbH LA - Bio Holz Pelletsvertriebs GmbH LA-Timber Holzvertriebs GmbH. Lanserhof GmbH Lebenshilfe Tirol, gemeinnützige GmbH Leitner GmbH Leonhard Lang GmbH LIEBHERR-HAUSGERÄTE LIENZ GmbH LIEBHERR-WERK TELFS GmbH Liftgesellschaft Obergurgl, GmbH LITA Transport und Handels GmbH Logsystems GmbH Ludwig Canal‘s Kinder, Baustoffwerke, Imst, GmbH & Co. KG Luzian Bouvier Haustechnik & Fliesen GmbH Machines Highest Mechatronic GmbH Mauracher Erdbau und Transport GmbH Med-El Elektromedizinische Geräte GmbH MediaMarkt Imst FMZ GmbH MediaMarkt Innsbruck Kaufhaus Tyrol GmbH MediaMarkt Innsbruck Ost GmbH MediaMarkt Wörgl GmbH Medizinische Universität Innsbruck MenüMobil Food Service Systems GmbH METRON HANDEL GmbH Miller Optik Gesellschaft mbH MK Illumination Handels GmbH Mode von Feucht GmbH MOGUNTIA FOOD GmbH Montanwerke Brixlegg AG Morandell International GmbH Morawa-Berchtold Transporte GmbH Moser GmbH Moser Wohnbau & Immobilien GmbH MPREIS Warenvertriebs GmbH MR-Service Tirol registrierte Genossenschaft mbH MS Design GmbH Multivac Maschinenbau GmbH & Co. KG MWM Austria GmbH MWS Aluguss GmbH Nanu-Nana Handelsgesellschaft mbH Nauderer Bergbahnen AG NEUE HEIMAT TIROL Gemeinnützige WohnungsGmbH Neurauter * frisch GmbH Neuschmied Holz GmbH Niewelt Tankstellen GmbH Nikolaus Josef Auer Nocker-Metallbau GmbH Nordpan Rubner Holzbauelemente GmbH Nothegger Massiv GmbH Nothegger Systemlogistik GmbH Nothegger Transport Logistik GmbH Nutzfahrzeuge Leasing AG Oberhofer Josef GmbH Olymp Werk GmbH Opbacher Installationen GmbH Ortner Ges.m.b.H. Österreichische Blechwarenfabrik Pirlo GmbH & Co. KG Ötztaler Gletscherbahn - GmbH & Co. KG Sölden - Tirol
33 110 134 48 226 373 189 65 357 240 431 213 449 300 345 302 499 231 332 380 292 377 14 471 174 489 468 304 375 381 299 249 402 376 445 90 89 126 16 21 412 237 254 422 205 458 470 20 427 348 158 343 23 350 115 472 414 433 83 4 54 149 218 323 5 244 183 92 97 306 284 447 51 228 297 496 316 370 150 436 211 46 232 114 363 156 59 106 212
Papierfabrik Wattens GmbH & Co. KG 24 Pappas Tirol GmbH 61 Peter Troppacher GmbH 139 Pfeifer Holz GmbH & Co. KG 32 Pfeifer Timber GmbH 9 Pharmazeutische Fabrik Montavit GmbH 219 Phoenix-Logistik-GmbH 500 Pirktl Holiday GmbH & Co. KG 309 Pitztaler Gletscherbahn GmbH & Co. KG 419 Planlicht GmbH & Co. KG 279 Plansee Group Functions Austria GmbH 355 PLANSEE SE 13 Plattner u. Co. Kalkwerk Zirl in Tirol GmbH & Co. KG 199 Pletzer Anton GmbH 407 POWERUP GmbH 214 Prantl Roppen Erd- und Leitungsbau GmbH 369 Prim As Tiefkühlprodukte GmbH 79 Primagaz GmbH 227 Prinoth GmbH 172 Privatquelle Gruber GmbH & Co. KG 360 pro mente tirol gem GmbH 378 PROLICHT GmbH 196 Purzelbaum Handels GmbH 390 Radio Event GmbH 484 Ragg GmbH 162 Raiffeisen-Lagerhaus Hopfgarten-Wörgl Gen. mbH 396 Raiffeisengen. Osttirol, registrierte Genossenschaft mbH 272 Rathgeber GmbH 394 Recheis Frische Küche GmbH 434 RECON Europe GmbH 108 Reform Martin GmbH 164 Reha Zentrum Münster Betriebs GmbH 288 Reifen Jais GmbH 329 Reifen Team West GmbH 168 RGO Lagerhaus GmbH 166 Rieder Bau- GmbH & Co. KG 111 Rieder GmbH & Co. KG 103 Rieder‘s Quellen-Betriebe GmbH 371 Riedhart Handels GmbH 171 Rinderzucht Tirol eGen 278 Rissbacher Walter GmbH 104 Rock´n´Log GmbH 315 Rossbacher GmbH 301 Rotes Kreuz Tirol gemeinnützige Rettungsdienst GmbH 136 ROWA - Moser Handels-GmbH 321 Sanatorium der Kreuzschwestern GmbH 266 Sanatorium Kettenbrücke der Barmherzigen Schwestern GmbH 198 Sandoz GmbH 1 Schilift-Zentrum-Gerlos GmbH. 356 Schlosshotel Fiss GmbH 391 Schlüsselverlag J.S. Moser GmbH 122 Schmid Holz GmbH 165 Schöffel Austria GmbH 366 Schretter & Cie GmbH & Co. KG 147 Schuler GmbH 311 Schwaninger Vieh Export GmbH 336 Schweiger Fulpmes GmbH 479 SCOTT Sports SA, Niederlassung Österreich 455 SEB Österreich Handels GmbH 98 Seilbahn Komperdell GmbH 182 Selbstbestimmt Leben gemeinnützige GmbH 382 Servus Handels- und Verlags-GmbH 29 SIGNA Prime Selection AG 438 Silvrettaseilbahn AG 154 Sinnesberger GmbH 127 Sinnesberger Mineralölvertriebs GmbH 280 Skiliftgesellschaft Sölden - Hoch- sölden GmbH 177 slw Soziale Dienste GmbH 384 Soziale Einrichtungen der Barmherzigen Schwestern Zams GmbH 252 Spechtenhauser Holz- und Glasbau GmbH 450 Speckbacher Handels GmbH 325 SPEDIMAX Transportservice GmbH 485 SPGPrints Austria GmbH 265 SPIEGLtec GmbH - consulting engineers 393 SPONTEX Logistics GmbH 242 Sport Glanzer GmbH & Co. KG 493 Sportalm GmbH 175 Sporthotel Alpenrose Residenz Wolfgang Kostenzer GmbH 387 Sportwagen Leasing GmbH 261 SPZ Zementwerk Eiberg GmbH. & Co. KG 262 Stadtwerke Kitzbühel e.U. 405 Stadtwerke Kufstein GmbH 187 Stadtwerke Schwaz GmbH 289 Stadtwerke Wörgl GmbH 253 Staffler GmbH 425 Stanglwirt GmbH 295 Stanka GmbH 453 STARK Internationale Transporte GmbH 170 STASTO Automation KG 411 Steinbacher Erpfendorf 67 STIHL Tirol GmbH 6 Stöckl Johann Landmaschinen GmbH & Co. KG 497 Street One Modehandels- GmbH 307
STS Transport GmbH 141 STUBAI KSHB GmbH 146 Sunkid GmbH 409 SWARCO AG 276 SWAROVSKI OPTIK 26 Swarovski Wattens 15 TEADIT International Produktions GmbH 372 Techem Messtechnik GmbH 206 Technoalpin Austria GmbH 173 Thöni Automotive Components GmbH 129 Thöni Holding GmbH 328 Thöni Industriebetriebe GmbH 28 TIGAS-Erdgas Tirol GmbH 22 TINETZ-Tiroler Netze GmbH 27 TIRLOG Transport GmbH 367 Tirol Kliniken GmbH 7 Tirol Logistik GmbH & Co. KG 437 Tiroler Backhaus GmbH 277 Tiroler gemeinnützige Wohnungsbau- und SiedlungsGmbH 148 Tiroler Glashütte GmbH (Riedel) 93 Tiroler Rohre GmbH 63 Tiroler Soziale Dienste GmbH 256 TIROLER VERSICHERUNG V.a.G. 40 Tirolia-Spedition GmbH 80 TIWAG-Tiroler Wasserkraft AG 2 TOM TAILOR GmbH 397 TOM TAILOR Retail GmbH 197 Top Logistik GmbH 72 Traktorenwerk Lindner GmbH 73 Transalpine Ölleitung in Österreich GmbH 250 Transped Europe GmbH 56 Transped Immofinanz GmbH 317 Transport Logistica GmbH 113 Travel Partner GmbH 160 Troger-Holz GmbH 94 TTC Trade and Consulting GmbH Niederlassung Österreich 25 TÜV SÜD Landesgesellschaft Österreich GmbH 238 Tyrol Air Ambulance GmbH 392 Tyrol Crystal Handels- GmbH 178 Tyrol Pneu Räder und Tuning GmbH 428 Tyrolit - Schleifmittelwerke Swarovski K.G. 30 Tyrolit Construction Products GmbH 179 Tyrolpath Obrist Brunhuber GmbH 310 Ulisse GmbH 88 UMIT Private Universität für Gesundheitswissenschaften GmbH 383 Universal Gebäudereinigung GmbH 473 Universität Innsbruck 17 Unterberger 12 Unterer GmbH 37 Unterer Tank & Service GmbH 95 Unterweger Früchteküche GmbH 464 VENTOTRANS GmbH 264 Veolia Industries Austria GmbH 192 VERITAS AUSTRIA GmbH 333 Verkehrsverbund Tirol GmbH 124 Verlagsanstalt Tyrolia GmbH 221 VERTEX GmbH 50 Vita+ Naturprodukte GmbH 403 Vizrt Austria GmbH 145 VS-Hohldielen-West- GmbH 322 Watercryst Wassertechnik GmbH Niederlassung Österreich 344 Weber Beton Logistik GmbH 155 Wedl Handels-GmbH 42 Weisshaus Shop GmbH 209 WESTCAM Datentechnik GmbH 298 Wetscher GmbH 347 Wetscher Möbel Mitnahme GmbH 430 Wilhelm Gronbach GmbH & Co. KG 81 Wintersport Tirol AG & Co. Stubaier Bergbahnen KG 245 Wintersport Tirol Handels GmbH 223 WMF in Österreich GmbH 365 „Wohnungseigentum“, Tiroler gemein- nützige WohnbauGmbH 163 Wolf Fertigungs- und Fügetechnik GmbH 421 Women´s Best GmbH 143 World-Direct eBusiness solutions GmbH 324 WP-Wörgartner Produktions-GmbH 293 Würth Hochenburger GmbH 19 YESCA Mobilitäts GmbH 314 Zillertaler Gletscherbahn GmbH & Co. KG 255 Zillertaler Verkehrsbetriebe AG 388 ZIMA Tirol 140 Zorn - Wolf GmbH 483 Zuegg GmbH & Co. KG 216 Zugvogel Speditions GmbH 274
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