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eco.nova Top500 2020

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DAS WIRTSCHAFTSMAGAZIN

TOP ODER FLOP

SYSTEMRELEVANT. Der Wert der Arbeit TOURISMUS. Wem gehören die Berge? BAUTRÄGER. Gemeinnützig vs. gewerblich KÖRPERSPRACHE. Die unterschätzte Spezies

Tirols Wirtschaft auf dem Prüfstand. Was Sie schon immer über die besten Betriebe im Land wissen wollten.

TOP

500 Ausgabe Nr. 08 | September 2020 P.b.b. Verlagspostamt 6020 Innsbruck ZNr. GZ 02Z030672 M | Euro 3.00

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© MARIAN KRÖLL

eco.edit

Christoph Loreck und Mag. Sandra Nardin, eco.nova-Herausgeber

IMMER WEITER GEHEN Es ist zweifellos ein außergewöhnliches Jahr, dieses 2020. Deshalb kommt die heurige Top-500-Ausgabe auch ein bisschen später als gewohnt, ist aber nicht minder akribisch recherchiert. Manche Dinge sollten auch in der „neuen Normalität“ bleiben, wie sie immer waren.

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uf jedes Tief folgt ein Hoch. Das ist quasi ein Naturgesetz. Und je steiniger ein Weg, desto wertvoller das Ziel. Schenkt man dieser Theorie Glauben, so muss der Aufschwung nach überstandener Corona-Wirtschaftskrise ein gewaltiger sein. Zumindest ein bisschen Hoffnung schadet nicht in Zeiten wie diesen. Wir wissen, dass aktuell viele Firmen mit Auftragseinbrüchen und Umsatzeinbußen kämpfen. Dennoch haben wir uns entschlossen, auch heuer unsere Ausgabe mit den Top-500-Unternehmen des Landes zu veröffentlichen, wohlwissend, dass die Zahlen zum heurigen Jahresende vermutlich anders aussehen „ E R F O L G I S T E I N werden. Die Zahlen von 2019 aber belegen: Es war ein gutes G E S C H E N K – E I N G E PA C K T abgelaufenes Jahr. Um bei den 500 umsatzstärksten UnternehI N H A R T E A R B E I T.“ men dabei zu sein, braucht es heuer zum ersten Mal einen UmERNST FERSTL, SCHRIFTSTELLER satz von über elf Millionen Euro (bisher waren es rund zehn Millionen), was zeigt, dass die Wirtschaft bis zum Ausbruch der Corona-Pandemie und dem anschließenden Lockdown sehr passabel gelaufen ist. Das ist mit ein Grund für eine weitere Hoffnung: Dass möglichst viele heimische Unternehmen von ihrer um- und weitsichtigen Arbeit der Vergangenheit profitieren und nach dem Tief ihr wohlverdientes Hoch für eine erfolgreiche Zukunft nutzen können. Wir wünschen Ihnen nur das Beste für das heurige Rest-Jahr – Ihre Redaktion der eco.nova

Unternehmen brauchen Partner. In guten wie in schlechten Zeiten. Ihre Steuerberater sind immer für Sie da. Als verlässliche Partner unterstützen wir Sie gerade auch in schwierigen Zeiten. Wir haben die nötige Erfahrung & das Knowhow. Sprechen Sie mit Ihrem/r Steuerberater/in.

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eco.inhalt

TIRO TOP LS 500 AB S EIT 184 E 188 TOP-ARBEITGEBER 192 GRUPPEN & HOLDINGS 194 DAS RANKING 248 ALPHABETISCHE LISTE

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IM HEFT:

TOP.SEMINARE

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FOTOS: TIROL WERBUNG, MARIAN KRÖLL, ADOBE STOCK


eco.inhalt

DER WERT DER ARBEIT

In den hitzigsten Wochen des Corona-Schocks wurden systemrelevante Berufe geadelt und gefeiert. Doch zwischen dem gesellschaftlichen und dem monetären Wert der Arbeit liegen oft Welten. Die absurde Kluft hat eine lange Tradition. 24 ZUHAUSE ARBEITEN Im Zuge der Coronakrise sind viele Arbeitnehmer ins Homeoffice gewechselt. Egal, ab wann, für wie lange oder warum man auf die so genannte Telearbeit setzt, ein paar Fragen stellen sich immer. 38 WISSEN FÜR DIE WIRTSCHAFT Die Digitalisierung birgt zweifelsohne hohes Aufschwungund Wachstumspotenzial. Natürlich kann man in seinem Unternehmen und seinen Arbeitsabläufen alles so belassen wie bisher. Es mag durchaus Beispiele geben, in denen Unternehmertum seit Jahrzehnten auf dieselbe Weise funktioniert. Die Regel ist es nicht. 46 WEM GEHÖREN DIE BERGE? Viele kleine Liftgesellschaften, das war einmal. Addendum hat die größten Ski-Imperien des Landes unter die Lupe genommen und eruiert, wer dahintersteht: Es sind Familienclans, Banken und der ÖSV-Präsident. 64 WOHNRAUMBESTIMMUNG Gemeinnützige vs. gewerb­ liche Bauträger: eine Standort­ bestimmung und ein Blick in die Zukunft des (leistbaren) Wohnens in Tirol. 86 GELDSACHE Die Besten Tirols aus der Bankenund Versicherungsbranche.

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MOBILITÄT FÜR NUTZENDENKER

Jan Bainschab ist seit mehr als 20 Jahren in der Automobilbranche tätig, war unter anderem in mehreren Autohäusern im Verkauf und bei großen Fahrzeugfinanzierern tätig. Das mobile Interview. 100 DAS UNBEHAGEN IN DER KULTUR Kultur ist ein Wirtschaftsfaktor, aber eben nicht nur: Kultur ist mehr. Deshalb darf man sich durchaus die Frage stellen, ob es erstrebenswert ist, in einer Gesellschaft zu leben, die sich beim ersten Gegenwind ihrer Kultur entledigt. 116 RAMPEN, SÄUE & ANDERE LEUTE Die Körpersprache ist gewisser­ maßen das Stiefkind der Kommu­nikation. Wir haben Körpersprachen-Experten Stefan Verra zum Interview gebeten. 130 PRIVATSACHE Jeder Unternehmer, Freiberufler, jede Führungskraft und jeder Mitarbeiter … sie alle haben nicht nur eine berufliche Seite, sondern auch eine private. Der sind wir auf den Grund gegangen.

04 EDITORIAL 08 KOMMENTAR 12 WIRTSCHAFTSDATEN 138 ECO.STEUERN 144 ECO.RECHT 152 BEZIRKE IN ZAHLEN 174 KURZ & BÜNDIG IM HEFT TOP.SEMINARE

HER AUSGEBER & MEDIENINHABER: eco.nova Verlags GmbH, Hunoldstraße 20, 6020 Innsbruck, 0512/290088, redaktion@econova.at, www.econova.at GESCHÄF T SLEITUNG: Christoph Loreck, Mag. Sandra Nardin A S SIS TENZ: Martin Weissenbrunner CHEFREDAK TION: Marina Bernardi REDAK TION: eco.wirtschaft: Marian Kröll, Alexandra Keller, MMag. Klaus Schebesta, Renate LinserSachers, Barbara Liesener, DI Caterina Molzer-Sauper, Stefan D. Haigner // eco.zukunft: Doris Helweg // eco.geld: Dr. Michael Posselt // eco.kultur: Julia Sparber-Ablinger // steuer.berater: Dr. Verena Maria Erian // recht.aktuell: RA Mag. Dr. Ivo Rungg // eco.life: Marina Bernardi ANZEIGENVERK AUF: Ing. Christian Senn, Matteo Loreck, Hannelore Weissbacher L AYOUT: Tom Binder LEK TOR AT: Mag. Christoph Slezak DRUCK: Radin-Berger-Print GmbH Die Herstellung, der Verlag und der Vertrieb von Drucksorten aller Art, insbesondere der Zeitschrift eco.nova. GRUNDLEGENDE RICHT UNG: Unabhängiges österreichweites Magazin, das sich mit der Berichterstattung über Trends in den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft, Architektur, Gesundheit & Well­ness, Steuern, Recht, Kulinarium und Life­s tyle beschäftigt. Der Nachdruck, auch auszugsweise, sowie anderwertige Vervielfältigung sind nur mit vorheriger Zustimmung des Herausgebers gestattet. Für die Rücksendung von unverlangt eingesandten Manuskripten und Bildmaterial wird keine Gewähr übernommen. Namentlich gekennzeichnete Beiträge stellen nicht unbedingt die Meinung der Redaktion dar. JAHRE SABO: EUR 25,00 (14 Ausgaben). // Sind Beiträge in dieser Ausgabe in der Kopfzeile mit dem FIRMENNAMEN gekennzeichnet, handelt es sich um BE Z AHLTE ANZEIGEN! UNTERNEHMENS GEGENS TAND:

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schon jetzt an weihnachten denken. feiern auf den punkt. sicher feiern mit platz für bis zu 80 personen. planen sie vor. mit umsicht. es muss nicht immer dezember sein.

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eco.mmentar

DÜNNES EIS Corona hat gezeigt, wie fragil unser Wirtschaftssystem ist. Zahlreiche Firmen und Private verfügen über keinerlei Reserven. Kein Wunder: Wir leben seit Jahren auf Pump. Das rächt sich, wenn die Party vorbei ist.

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orona hat uns überrollt wie ein Tsunami. Die erste Welle ist weg, aber das Wasser steht uns immer noch bis zum Hals. Nun erreichen wir ein interessantes Stadium, das sich dadurch auszeichnet, dass es völlig uninteressant wirkt. Weil alles, was zur Gewohnheit wird, uns zu langweilen beginnt. Das ist vielleicht die trügerischste Phase. Da COVID-19 gefühlt schon eine halbe Ewigkeit Teil unseres Alltags ist, gehört es praktisch zur Familie, und die ist ja bekanntlich auch nicht immer einfach. Aber man kann sich die Familie, im Gegensatz zu seinen Freunden, eben nicht aussuchen. Man könnte sich jetzt mit dem Virus arrangieren wie mit einem knarzenden Parkettboden. Aber Arrangieren ist vielen offenbar zu unterwürfig, daher wird aufbegehrt. Die ganze Welt scheint in eine Art kollektive Pubertät gekommen zu sein. Man braucht nur die Zeitungen aufzuschlagen oder die ZiB aufzudrehen. Die einen jammern, dass ihre Freiheitsrechte, die ihnen bisher leidlich egal waren, aufs Schärfste eingeschränkt werden, die anderen fordern die Tragepflicht für Mund-Nasen-Schutz rund um die Uhr. Regierende in Land und Bund mussten schon immer eine dicke Haut gegen die Opposition haben, aber jetzt erwacht im ganzen Land der Revoluzzergeist, dass Che Guevara seine Freude gehabt hätte. Die Krise hat auch in erschreckender Weise sichtbar gemacht, wie dünn das wirtschaftliche Eis ist, auf dem unser Wohlstand gebaut ist. Die Kapitaldecke vieler betrieblicher und privater Haushalte ist derart fragil, dass jede Störung die bis ins letzte ausgereizten Finanzen ins Wanken bringt. Zahlreiche Firmen und Private konnten bereits nach einigen Wochen nur überleben, weil die Regierung die Parole „Koste es, was es wolle“ ausgegeben hat. Während sonst über eine Steuerreform in der Höhe von drei Milliarden jahrelang diskutiert wird, wurden Hilfs- und Unterstützungspakete im schwindelerregenden Ausmaß von 50 Milliarden Euro über Nacht beschlossen. Das war nötig, um eine Flut an (Privat-)Insolvenzen zu verhindern, aber es war nicht gratis. Der Staat = die Steuerzahler werden noch jahrelang die jetzt aufgenommenen Schulden abstottern.

V O N K L A U S S C H E B E S TA

Diese Tatsache ist unangenehm, deswegen wird sie in der öffentlichen Debatte großteils ignoriert. Dass zahlreiche Haushalte über null Reserven verfügen, liegt zum einen daran, dass seit Jahren Leben auf Pump salonfähig geworden ist. War früher die Finanzierung einer Wohnung auf Kredit oder eines Familienautos auf Leasing üblich, so ist es jetzt normal, ein Handy, ein Fahrrad oder gar den Urlaub auf Raten zu kaufen. Dieser ständige Tanz an der Kippe zum Minus muss bei der leichtesten Erschütterung ins Auge gehen. Zum anderen liegt die Magersucht betrieblicher und privater Kassen an der hohen Steuerlast, die der Preis für das üppige österreichische Sozialsystem ist. Wer jetzt immer noch die Klassenkampf-Geschichte von den flächendeckend stinkreichen Unternehmern erzählt, hat die letzten Monate verschlafen. In dieser Situation Arbeitszeitverkürzungen und andere sozialromantische Ideen auf den Tisch zu legen, zeugt von völliger Realitätsferne. Die Betriebe brauchen nicht mehr, sondern weniger Belastungen, wenn sie auf Dauer Arbeitsplätze bieten und im internationalen Wettbewerb bestehen sollen. Mittelfristig wird sich der Staat überlegen müssen, die Bildung von Reserven zu begünstigen, etwa mit niedereren Steuern oder dauerhaften Anreizen für Investitionen. Denn diese sind die Arbeitsplätze von morgen. Aktuell sind wir aber derart mit der Gegenwart beschäftigt, dass wir für die Zukunft weitgehend blind sind. Wenn wir nicht wollen, dass sich das in ein paar Jahren furchtbar rächt, müssen wir den Blickwinkel ändern. Dass das in absehbarer Zeit eintritt, ist allerdings kaum zu erwarten. Dafür braucht es Tugenden wie Verzicht, Disziplin oder Pragmatismus. Doch solchen Eigenschaften hängt ein derart sprödes Image an, dass sie im Gegensatz zu Konsumdenken, Bespaßung und Populismus keine Chance haben. Und so werden wir uns wohl auch in den nächsten Jahren durchwursteln und weiterhin davon ausgehen, dass unser Finanzsystem den leichtfertigen Umgang mit roten Zahlen und inflationär gedrucktem Geld standhält. Hoffen wir, dass diese gewagte Rechnung aufgeht.


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eco.mmentar

BESSER ANDERS – ANDERS BESSER?

Vermutlich jeder von uns hat schon einmal eine Situation erlebt, die man mit einem echten oder sprichwörtlichen blauen Auge überstanden hat. Je nachdem, wie unsere Persönlichkeit gestrickt ist oder unser Umfeld auf diese Situation reagiert, nehmen wir die Chance wahr, es beim nächsten Mal anders und besser zu machen.

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erade in der aktuellen Zeit gibt es unzählige Chancen, Dinge anders und besser zu machen. Die mühsam erarbeitete demokratische Staatsform zeigt in vielen Nationen Risse, der fahrlässige Umgang mit unserer lebensnotwendigen Natur hat Ausmaße angenommen, die einer Selbstverstümmelung gleichen, und das alles wird durch ein überreiztes kapitalistisches Wirtschaftssystem weiter befeuert.

VON ALEXANDER M. SCHMID

DEMOKRATISCHE CHANCEN

Demokratische Mitbestimmung ist eine der größten Errungenschaften, die uns in Europa zur längsten friedlichen Phase verholfen hat. Es ist selbstverständlich geworden, dass es so ist. Wie bei jeder Selbstverständlichkeit gerät der damit verbundene Wert mit der Zeit in den Hintergrund und läuft Gefahr, ausgehöhlt zu werden. In nahen Nachbarländern ist das bereits zu beobachten und wenn man ganz genau hinschaut, sind selbst bei uns Anzeichen zu bemerken, die solche Entwicklungen erahnen lassen. Demokratische Mitbestimmung braucht eine Diskussionsgrundlage, um sich seine Meinung bilden zu können. Zur Meinungsbildung braucht es solide Fakten und Zahlen. Denkt man an die Transparenzdatenbank und das Amtsgeheimnis, wären das schon zwei Chancen für einen wichtigen und großen Schritt vorwärts.

UMWELTCHANCEN

Zu lange wurden wirtschaftliche Interessen und Umweltschutz gegeneinander ausgespielt. Inzwischen gibt es jedoch genug Beispiele, dass Umweltschutz ein gutes Geschäft sein kann. Einerseits für jene Unternehmen, die mit Forschung und Entwicklung neue Wege eröffnen; andererseits, als Unternehmen Angebote zu schaffen, die für Kunden genau deswegen attraktiv sind. Wir alle müssen uns die Frage stellen, ob wir mit erheblichem Mehraufwand bestehende Angebote bis zum letzten Tag verteidigen wollen oder stattdessen

beginnen, diese Aufwände in neue Angebote und Möglichkeiten zu investieren. Ein langsamer Übergang ist leichter zu verkraften als ein harter Schnitt mit etlichen Kollateralschäden.

KAPITALISMUSCHANCEN

Die Idee eines freien Marktes ist per se ein guter Ansatz. Doch dafür braucht es ein funktionierendes Regelwerk und Organisationen, die dessen Einhaltung überwachen und Regelverletzungen ahnden. Auch dieser Regelkreis hat inzwischen Dellen bekommen. Kürzliche Ereignisse im Bankwesen zeigen das mehr als deutlich. Wenn untaugliche Abläufe und unklare Kompetenzen auf kriminelle Energie treffen, wird das System schnell unwirksam. Am anderen Ende des kapitalistischen Spektrums finden sich Instrumente wie Crowdfunding, die Unternehmen ermöglichen, wirklich gewollte Produkte auf den Markt zu bringen. Warum einen solchen Ansatz nicht auch auf Gemeindeebene oder im Tourismus ausprobieren?

CHANCENVIELFALT

Diese drei Chancenfelder bieten viele Möglichkeiten der Entfaltung, verursachen letztendlich aber auch Arbeit. Viele der dafür notwendigen Tätigkeiten fallen nicht in den Bereich Erwerbsarbeit und werden daher nicht sofort anerkannt. Auch deshalb fällt es vielen Menschen schwer, sich einzubringen und mitzugestalten. Wenn viele Menschen viel Zeit für wenig Geld aufbringen müssen, bleibt kaum mehr Zeit, um die notwendigen Entwicklungen mitzugestalten. Arbeit steuerlich zu entlasten, führt vermutlich zu mehr Konsum, aber auch zu mehr leistbarem Engagement aller Bürger für unsere Gesellschaft. Das sollte es uns wert sein.

ZUR PERSON Alexander M. Schmid – Der Vereinfacher – beschäftigt sich seit über sechs Jahren mit Vereinfachung in Unter­­nehmen, hat darüber ein Buch verfasst und erarbeitet mit Unternehmen Strategien, die sie am Markt einfach einzigartig positionieren. www.dervereinfacher.at


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© Fotos: Christof Simon

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WIRTSCHAFTSSTANDORT TIROL Die Covid-19-Pandemie und die damit einhergehenden LockdownMaßnahmen haben Tirols Wirtschaft in eine Rezession geführt. Aus heutiger Sicht wird die Wirtschaftsleistung in Tirol um rund zehn Prozent sinken. Nur 13 Prozent der Tiroler Leitbetriebe sind optimistisch, was die Wirtschaftsentwicklung in den nächsten sechs Monaten angeht. Eine nachhaltige Erholung ist erst für das Jahr 2021 zu erwarten – falls es nicht neuerlich zu einer Pandemiewelle mit Grenzschließungen und konsumbeschränkenden SocialDistancing-Vorgaben kommt. Zahlen, Daten, Fakten.

10 % 8%

ARBEITSMARKT

DURCHSCHNITTLICHE ARBEITSLOSENQUOTE Jänner bis Juni im Jahresvergleich

6% 4% 2% Arbeitslose im Juli 2020: 20.487 (+ 9.413 oder + 85 % gegenüber Juli 2019). Arbeitslosenquote per 31. Juli 2020: 5,7 % (Österreich: 9,5 %). Im Juni waren in Tirol noch 28.130 Menschen arbeitslos gemeldet, die Arbeitslosenquote lag bei 8 %.

10.000.000

2020

2019

2018

TOURISMUS

NÄCHTIGUNGEN IM JAHRESVERGLEICH

8.000.000

1. Halbjahr

6.000.000

Laut Geschäftsklimawert berichten aktuell 56 % der Tiroler Betriebe von einer schlechten wirtschaftlichen Lage, nur 11 % sind zufrieden.

4.000.000 2018

VERBRAUCHERPREISINDEX 1,1 % Inflation im Juni in Österreich Die Inflation ist im Juni auf 1,1 % angestiegen. Im Mai 2020 betrug sie noch 0,7 %. Dabei stiegen insbesondere die Preise für Nahrungsmittel wie Fleisch oder Obst. Hier lag die Inflationsrate bei 3,0 %, preisdämpfend wirkten abermals die billigeren Treibstoffe.

2019

2.000.000

2020 JUNI

MAI

APRIL

MÄRZ

FEBRUAR

0 JÄNNER

Quellen: WK Tirol, Statistik Austria, AMS

2017

2016

2015

2014

2013

2012

2011

0%


WIE BEURTEILEN SIE ...

WIE ENTWICKELN SICH ...

gut // schlecht

steigend // sinkend

Geschäftslage

30 %

33 %

Personalstand

Auftragslage

27 %

36 %

Verkaufspreise

Umsatzlage

21 %

38 %

Rohertrag

20 %

40 %

10 %

28 %

3 % 24 %

Beschaffungskosten 16 % 10 % zunehmend // abnehmend Unternehmerisches Risiko

mehr // weniger Investitionen

19 %

57 %

24 %

Auftragslage

2%

66 % 21 %

ausreichend // zu wenig 49 %

Kapazitäten

80 70

44 %

TOP-TIROL-KONJUNKTURBAROMETER SOMMER 2020

60 50 40 30 20 10

JUNI 2020

DEZEMBER 2019

JUNI 2019

DEZEMBER 2018

JUNI 2018

DEZEMBER 2017

JUNI 2017

DEZEMBER 2016

JUNI 2016

DEZEMBER 2015

AUGUST 2015

APRIL 2015

DEZEMBER 2014

AUGUST 2014

APRIL 2014

DEZEMBER 2013

AUGUST 2013

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APRIL 2013

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AUSWIRKUNGEN DER COVID-19-PANDEMIE AUF UNTERNEHMEN Nachfragerückgang Inanspruchnahme von Kurzarbeit Reiseeinschränkungen Aufschiebung geplanter Investitionen Absage von Messen und Veranstaltungen

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72 % 66 % 57 % 52 % 44 %

Regelmäßig werden Tirols Leitbetriebe zu ihrer derzeitigen und zukünftigen Situation befragt. Die aktuellen Ergebnisse für Sommer 2020 beruhen auf Antworten von 266 Unternehmen mit mehr als 45.500 Mitarbeitern. Befragt wurde im Zeitraum 5. Juni bis 1. Juli 2020. Der Geschäftsklimawert wird folglich aus dem geometrischen Mittel zwischen der aktuellen wirtschaftlichen Lage der Betriebe und den Erwartungen für die kommenden drei Monate errechnet. Mit 9 Prozentpunkten erreicht dieser aktuell den tiefsten Wert seit der Finanzkrise. Im Vergleich zum Sommer verlor der Geschäftsklimawert damit 62 Prozentpunkte. Als Konjunkturstützen gelten derzeit die Bauwirtschaft (46 % sprechen von einer guten wirtschaftlichen Lage) und das Gewerbe (37 % melden eine gute wirtschaftliche Lage). Die Exportwirtschaft rechnet mit einem Rückgang von 15 % auf 11,2 Mrd. Euro.


top.500

DER VERRĂœCKTE WERT DER ARBEIT In den hitzigsten Wochen des Corona-Schocks wurden systemrelevante Berufe geadelt und gefeiert. Ausgerechnet sie, die Berufe, die das System aufrechterhalten, sind teils richtig schlecht bezahlt. Zwischen dem gesellschaftlichen und dem monetären Wert der Arbeit liegen oft Welten. Die absurde Kluft hat eine lange Tradition. Und doch ist sie kein Naturgesetz. TEXT: ALEXANDRA KELLER

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alkon- und Klatschkonzerte, Dankeskärtchen, großformatige Zeitungsanzeigen mit Superhelden-Touch. Verkäufer*innen in Supermärkten, Pflegepersonal in den Kliniken, Lieferdienstwagen-Fahrer oder Mitarbeiter*innen der Müllabfuhr wurden auf Händen getragen und gefeiert. Weil sie den Infektionsgefahren trotzten und auch dann zur Arbeit aufbrachen, als der Großteil der Bevölkerung zu Hause bleiben musste. In der Zeit des Lockdowns.

NEUE NORMALITÄT?

So sehr man sich in der Zwischenzeit an all die neuen Begriffe, Lebensbedingungen, Hiobsbotschaften und Abstände gewöhnt haben mag, wird allein mit dem Wort Lockdown der massive Einschnitt, den das grassierende Coronavirus mit sich brachte, markiert. Schonungslos, treffend, militärisch irgendwie. Während zahlreiche Berufsgruppen plötzlich erfahren mussten, wie wackelig letztlich die Basis ihrer Arbeitsplätze ist, kristallisierten sich in Windeseile jene Jobs heraus, ohne die echt nichts geht und auf die in keiner Krise verzichtet werden kann. Um einen Kollaps des staatlichen und des Versorgungssystems zu verhindern, musste österreichweit eine Million Menschen teils unter widrigsten Umständen „ausrücken und antreten“. Gar nicht wenige im Vergleich. Eine Ende Mai 2020 präsentierte Untersuchung der Arbeiterkammer (AK) hatte diese Zahl ergeben und damit auch jene Berufe mit Relevanz fürs System herausgefiltert. Ärzt*innen zählen dazu, Polizist*innen auch. Homeoffice ist aber auch für Pflegekräfte, Lebensmittelverkäufer*innen oder Reinigungskräfte per se unmöglich. „65 Prozent der systemrelevanten Arbeitskräfte sind Frauen“, hielt die AK zudem fest und zählte mit Kindergartenpädagoginnen (88 %), Kassiererinnen oder Regalbetreuerinnen (86 %), Reinigungs- (83 %) und Pflegekräften (82 %) auch gleich jene Tätigkeiten auf, die am schlechtesten bezahlt werden. „Das sind die Berufe, deren Wert in Geld bemessen niedrig angesetzt ist. Plötzlich waren sie systemrelevant und mussten unter allen Umständen durchhalten“, bestätigt Lukas Kerschbaumer die Absurdität und sagt: „Klatschkonzerte und Dankeskärtchen sind da am Ende zu wenig. Interessant ist, wie man da weitermacht.“ Die Arbeiterkammer nahm die plötzlich auch in aller Breite wahrgenommene schlechte Bezahlung der „Systemrelevanten“ als Trigger für ihre Forderung nach einem Mindestlohn von 1.700 Euro brutto in den Kollektivverträgen sowie eine Anhebung des Mehrarbeitszuschlags von 25 auf 50 Prozent. ÖGB und SPÖ schlos-

sen sich rasch an, doch so richtig kam diesbezüglich bislang nichts ins Rollen. „Aktuell wollen alle zurück zu dem Zustand vor Corona. Das ist nachvollziehbar, wenn man die Gesundheitsaspekte betrachtet und das Infektionsgeschehen. Das Thema der Entlohnung oder Wertschätzung von bestimmten Tätigkeiten fällt da schnell unter den Tisch“, weiß Kerschbaumer und hält fest: „Wenn dieser Status quo als Verbesserung erscheint, ist das verlockend, aber es ist auch die Gefahr, denn den ganzen systemrelevanten Berufen tut man damit keinen Gefallen.“ Lukas Kerschbaumer arbeitet am Center for Social and Health Innovation des Management Center Innsbruck (MCI). Einer seiner Themenschwerpunkte ist die Arbeitslosigkeit. Ein aktuell wirklich schwerer Punkt. Denn Corona machte Arbeitslosigkeit auch zum Thema von Menschen, die sich zuvor nie damit auseinandersetzten bzw. auseinandersetzen mussten. Swarovski ist ein gravierendes Beispiel für die Unsicherheiten am Arbeitsmarkt, die die Coronakrise am Arbeitsmarkt verstärkt bzw. ausgelöst hat. Die Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt werden hier mit aller Brutalität wirksam. Bis Ende 2021 wird die Zahl der Mitarbeiter am (Noch-) Stammsitz Wattens von zuletzt 4.800 auf 3.000 redu-

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„AKTUELL WOLLEN ALLE ZURÜCK Z U D E M Z U S TA N D V O R C O R O N A . DAS IST NACHVOLL ZIEHBAR, WENN MAN DIE GESUNDHEITSASPEK TE BE TRACHTE T UND DAS INFEK TIONSGESCHEHEN. DAS THEMA DER ENTLOHNUNG O D E R W E R T S C H ÄT Z U N G V O N B E S T I M M T E N TÄT I G K E I T E N FÄ L LT D A S C H N E L L U N T E R D E N T I S C H .“ LUKAS KERSCHBAUMER,CENTER FOR SOCIAL A ND HE A LT H INN O VAT I O N D E S MANAGEMENT CENTER INNSBRUCK


top.500

16 ziert. Noch im September 2020 soll der Abbau losgehen. Bevor der neue, der traditionellen Tirol-Nostalgie gänzlich schmerzbefreit gegenüberstehende Swarovski-CEO Robert Buchbauer den Kahlschlag verkündete, galt der Konzern als „sichere Bank“ für seine Mitarbeiter. Sie waren recht gut versorgt, konnten sich qualifizieren und spezialisieren. Alles war gut. Und dann das.

AUSGESIEBT

„Der Wert der Arbeit wird da schnell deutlich. Jemand hat Arbeit oder jemand hat keine Arbeit“, nennt Kerschbaumer die wohl einfachste und klarste Formel. Die wenigsten Österreicher*innen vermehren ihr Einkommen über Kapital. Erwerbsarbeit ist es, mit dem Einkommen generiert wird. Darauf fußen alle von Steuern finanzierten Säulen des Staates und wenn der MCI-Wissenschaftler betont, dass „wir keinen gesunden Umgang mit Arbeit, dem Wert der Arbeit oder Arbeitslosigkeit“ haben, entlarvt er zugleich einen Knackpunkt des Systems. Einen Knackpunkt, der „im Großen“ nachhaltige Veränderungen hemmt und „im Kleinen“ beziehungsweise Individuellen die Auseinandersetzung mit Arbeitslosigkeit erschwert und zu einer psychischen Odyssee macht. „Unsere Gesellschaft steht auf einem riesengroßen Sieb und das ist gerade in Österreich sehr engmaschig“, skizziert Kerschbaumer das Bild – bevor es durch Corona, diesen massiven exogenen Schock, Risse bekam. Welche Kriterien dazu beigetragen haben, dass Menschen durch dieses Sieb gefallen sind, arbeitslos wurden und keinen Zugang mehr zum Arbeitsmarkt hatten, war relativ klar. Dazu zählten etwa sprachliche

Barrieren in Verbindung mit Migrationshintergrund, geringe Ausbildung, höheres Alter oder angeschlagene Gesundheit. Alleinerziehende Frauen galten und gelten ebenso als gefährdet. Vieles konnte auch mit dem gesellschaftlichen Glaubenssatz des „Lerne was, dann bist du was“ in Verbindung gebracht werden. Ein Glaubenssatz, dem Corona ein Stück weit die Grundlage nahm. „Die Maschen des Siebes sind größer geworden. Jetzt fallen Menschen durch das Sieb, die niemals damit gerechnet hätten oder darüber nachgedacht haben“, so Kerschbaumer. Auch der Glaube an Bildung bekommt dabei einen Knacks. Doch auch dieses Bild hatte zuvor schon Risse. Galt etwa die Matura lange Zeit als Sprungbrett in ein gutes Arbeitsleben, so hat sich diese Vorstellung längst relativiert. Dadurch etwa, dass so viele Jugendliche wie möglich in diesen Lift einsteigen. Sie alle steigen dann im gleichen Stock aus und die Sprungkraft der Reifeprüfung ist perdu. Mit ihr schwindet das Sicherheitsgefühl, dem Corona ganz allgemein einen Dämpfer verpasste. Auch mit dem völlig unerwarteten Verlust des Arbeitsplatzes. Arbeitslosigkeit macht etwas mit den

DA S S EIN V IRU S IN K ÜR ZE S T ER ZEI T DIE K R A F T H AT, DIE W IR T S C H A F T S W ELT INS WA NK EN ZU BRINGEN, L IEG T AUC H DA R A N, DA S S DA S S Y S T EM S C HON ZU VOR K R Ä NK ELT E .


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Betroffenen, unabhängig davon, dass ihnen Geld fehlt. Scham ist meist ein unheilvoller Begleiter, selbst wenn die aktuell miserable Lage auf Corona zurückgeführt oder dem von der Regierung herbeigeführten Systemcrash die Schuld gegeben wird.

WERTE NEU DENKEN

C OR ON A M AC H T E A RBEI T S L O S IGK EI T AUC H ZUM T HEM A VON MENS C HEN, DIE S IC H ZU VOR NIE DA MI T AU S EIN A NDER S E T Z T EN B Z W. AU S EIN A NDER S E T ZEN MU S S T EN.

Es kracht an vielen Ecken und Enden. Die weitreichenden Auswirkungen des Schocks könnten dazu führen, dass sich die zahlreichen Betroffenen solidarisieren und eine Reformkraft bilden. Die andere Möglichkeit ist, dass mit der Aussicht darauf, dass es wieder „wie früher“ wird, der Reformdruck sinkt. Kerschbaumer glaubt, dass der Schock zumindest ein paar Fundamente dafür legt, das Wirtschaftssystem und den Wert der Arbeit neu zu denken. Denn dass ein Virus in kürzester Zeit die Kraft hat, die Wirtschaftswelt ins Wanken zu bringen, liegt auch daran, dass das System schon zuvor kränkelte. Ideen wie etwa die 30-Stunden-Woche sind lange vor Corona geboren worden. Unter der Annahme, dass mit der Arbeitszeitreduktion die Lohnausfälle in Grenzen gehalten werden können, die Belastungen für die Arbeitgeber*innen sich ebenso eindämmen lassen, mehr Leute arbeiten gehen und dadurch ins System einzahlen, geistert die Idee seit längerem herum. Sie wirkt wie ein eher verzweifelter Versuch, die angeschlage-

ne, erwerbszentrierte Gesellschaft in ihrer bekannten Form weiter aufrechtzuerhalten. Was aber, wenn auch die 30-Stunden-Woche nicht ausreicht, um genügend Menschen in Arbeit zu halten? 20 Stunden? 15? 10? „Die Frage ist, wie weit ich das treiben will oder wie entschlossen man daran geht, sich etwas anderes zu überlegen“, meint Kerschbaumer. In einem Expertenworkshop war im deutschen Roman Herzog Institut 2017 die Frage nach dem „Wert der Arbeit im 21. Jahrhundert – für den Einzelnen, für die Unternehmen und für die Gesellschaft“ gestellt worden. „Dass der strukturelle Wandel mit dem Verlust von Arbeitsplätzen einhergeht, gilt als sicher – ebenso wahrscheinlich ist aber auch, dass neue Stellen entstehen. So wird der Bedarf an Dienstleistungen – etwa in der Pflege – in den nächsten Jahrzehnten mit großer

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E S IS T V ERRÜC K T. BERUF E , DIE MI T DEM DIENS T A M MENS C HEN ZU T UN H A BEN, R A NGIEREN IN DEN L OHN TA BEL L EN A N DEN L E T Z T EN S T EL L EN.

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Wahrscheinlichkeit steigen“, wurde dabei festgehalten und die Gretchenfrage für diesen essenziellen Bereich der Arbeitswelt beantwortet: „Ob dies auch zu einer höheren Wertschätzung und zu mehr gesellschaftlicher Anerkennung von Pflegeberufen führen wird, erscheint hingegen fraglich.“ Allgemein stellten die Experten in den Raum, dass über die Bedeutung der Erwerbsarbeit neu nachgedacht werden müsse. Neu denken ist vielen ein Gräuel. Das war es immer schon, denn radikale Einschnitte mögen die Verantwortlichen – in jedem Fall sind das ja Politiker – gar nicht gern. Sie stören das gemütliche Verwalten und die Chancen auf die Wiederwahl stören sie nicht minder. Radikal neu zu denken kann – je nach Orientierung – durchaus gefährlich sein und passt auch nicht zum demokratischen Prinzip, das ein auf Sicherheit ausgerichtetes ist. Demokratie ist langsam und behäbig. Gesellschaftliche Änderungen dauern und dauern. „Wenn gesellschaftliche Änderungen organisch wachsen,

sind sie nachhaltig. Da sprechen wir von Jahrzehnten. Für schnelle Änderungen müsste der exogene Schock so dramatisch sein, dass keine Struktur mehr da ist, zu der man zurückwill“, sagt Kerschbaumer. Seine Hoffnung, dass die Erkenntnisse aus der Krise dazu genützt werden, den Tatsachen ins Auge zu blicken und entsprechende oder angemessene Diskussionen einzuleiten, ist eher schwindend: „Ich denke, wir werden ganz lang Wunden lecken, ganz schnell wieder vergessen und mit dem Gefühl, die Lage im Griff zu haben, so weitermachen wie davor.“ Dieses menschlich nachvollziehbare, aber verflixte Zurück zum alten Status quo verhindert wohl auch, dass die mies bezahlten systemrelevanten Berufe aufgewertet werden. Öffentlichkeitswirksame Einmalzahlungen nützen vor dem Hintergrund genau gar nichts. Dabei hatte der Stellenwert etwa von Pflegeberufen in der Coronakrise fast schon abstruse Blüten getrieben. Korridorzüge


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20 wurden eingerichtet, um Pflegende aus den östlichen Nachbarländern nach Österreich zu bringen, um den Lebenswert pflegebedürftiger Menschen in all dem Wahnsinn nicht gegen null tendieren zu lassen. Der „Wert“ hat viele Spielarten. „Gesellschaftlich betrachtet, scheint der Wert der Tätigkeit von Pflegekräften enorm zu sein. Monetär betrachtet ist ihr Wert höchst fragwürdig“, so Lukas Kerschbaumer. Es ist verrückt. Berufe, die mit dem Dienst am Menschen zu tun haben, rangieren in den Lohntabellen an

den letzten Stellen. Bei zahlreichen Formen der sozialen Arbeit scheint vom Staat die intrinsische Motivation, also das innere Bedürfnis, helfen oder die Welt ein Stück besser machen zu wollen, auf extreme Weise ausgereizt zu werden. Sozialvereine müssen großteils jährlich um ihre Budgets kämpfen, was gerade in Krisenzeiten durchaus dazu führen kann, dass Menschen in prekäre Situationen kommen, die sich um Menschen in prekären Situationen kümmern. Die Kräfte, die im Zusammenhang mit der Care-Arbeit wirken müssen, können Gänsehaut verursachen.

ROLLENBILDER

WÄ HREND Z A HL REIC HE BERUF S GRUP P EN P L Ö T ZL IC H ERFA HREN MU S S T EN, W IE WAC K EL IG L E T Z T L IC H DIE B A S IS IHRER A RBEI T S P L ÄT ZE IS T, K RIS TA L L IS IER T EN S IC H IN W INDE S EIL E JENE JOB S HER AU S , OHNE DIE EC H T NIC H T S GEH T UND AUF DIE IN K EINER K RIS E V ER ZIC H T E T W ERDEN K A NN. UM EINEN KOL L A P S DE S S TA AT L IC HEN UND DE S V ER S OR G UNG S S Y S T EM S ZU V ERHINDERN, MU S S T E Ö S T ERREIC H W EI T EINE MIL L ION MENS C HEN T EIL S UN T ER W IDRIG S T EN UM S TÄ NDEN A RBEI T EN.

Um sich den Ursprüngen dieser offenkundigen Missstände anzunähern und eine Erklärung zu finden, muss weit zurückgegangen werden. Richtig weit. Zurück in die feudalen Gesellschaften mit ihren gottgegebenen Hierarchien, in denen Frauen und Männer klare Rollen hatten. Frauen spielten sie im Haus, Männer in der Öffentlichkeit, wobei die Familie eine Einheit bildete und das Einkommen im Haus beziehungsweise im Familienverband generiert wurde. Daheim beim Schuster, beim Bäcker, beim Metzger, beim Schmied. Das änderte sich, als „das Geld“ vermehrt außerhalb des Hauses verdient wurde, und gipfelte in gewisser Weise in der Industrialisierung, als plötzlich die ganze Familie arbeiten musste und Arbeit im Grunde nichts mehr wert war. Frauen hatten in dieser Entwicklung von Beginn an den schwarzen Peter. Und den werden sie partout nicht los. Zu Hause war ihre Arbeit kostenlos, was Sinn machte, als das Familieneinkommen ebendort und ge-


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meinsam erwirtschaftet wurde. Als aber auch gleichsam klassische Tätigkeiten von Frauen nach draußen verlagert wurden – wie etwa die Pflege –, versäumte es die Gesellschaft, dieser systemrelevanten Arbeit den wahren Wert zuzuerkennen beziehungsweise ihn mit Geld aufzuwiegen. Anfangs passierte das vielleicht unbewusst. Doch dieser Bonus wurde schon lange aufgebraucht. Es gibt schlicht kein Argument, mit dem die tatsächliche Lage begründet werden könnte. Außer eben mit der unheimlichen Schwerfälligkeit des Systems, das sich unter der Last eines veritablen Bierbauches nur schleichend bewegt. „Nehmen wir beispielsweise den Sekretär. In der Stadtverwaltung, der Gemeinde oder wo auch immer war der Sekretär eine Autorität, die eine unglaubliche Schlüsselposition innehatte“, nennt Kerschbaumer ein Beispiel und führt es weiter aus: „Es klingt hart, doch je banaler diese Tätigkeit wurde – durch Technik, Spezialisierung, Auslagerung von Verantwortung und Ausdifferenzierung der ganzen Tätigkeiten –, umso weniger wurde die Position des Sekretärs wert.“ Umso weniger die Position wert wurde, umso weiblicher wurde sie, und Kerschbaumer weiß: „Da gibt es schon große Umbrüche.“ Stimmt. Ein spannendes Beispiel ist auch die Informatik. Erste algorithmische Berechnungen – wie beispielsweise in der NASA – waren von ganzen Heerscharen an Frauen erledigt worden. Für entscheidende Eroberungen im All waren sie Gold wert. Bis ihre Arbeit technisiert und die Informatik zunehmend männlich wurde. Und damit auch besser bezahlt. Die Lohntabellen, die ein teils starkes Missverhältnis des gesellschaftlichen und des monetären Werts der Arbeit darstellen, sind nicht in Stein gemeißelt. Selbst wenn sich Motivierte beim Versuch, sie zu ändern, oft genug die Zähne ausbeißen. „Doch das sind alles erdachte Sachen. Diese Regeln sind keine Naturgesetze“, stellt Kerschbaumer klar und gibt Hoffnung, wenn er sagt: „Wir können diese Regeln so denken, wie wir sie gerne hätten. Und alles, was wir denken können, können wir auch versuchen, umzusetzen.“

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F

ür Unternehmer kann die Bewerbersuche ganz schön zermürbend sein. Wo finden sich die geeigneten Kandidaten, wie spricht man sie an? Unzählige Gespräche führen und am Ende vielleicht doch die falsche Wahl treffen. Wer hier auf die professionelle Unterstützung von impetus setzt, spart sich viel Zeit und Nerven. „Wie eine externe Personalabteilung übernehmen wir den gesamten Bewerbungsprozess. Neben klassischen Stelleninseraten nutzen wir je nach individueller Anforderung moderne Tools und gehen neue Wege wie Social-Media-Kampagnen, Videoinserate etc.“, erläutert impetus-Geschäftsführer Mag. Hannes Klausner.

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IV TIROL

Wie schwer werden die Auswirkungen der Corona-Krise für die Unternehmen? gar nicht © IV TIROL

sehr schwer

Seit Beginn der Coronakrise hat die Industriellenvereinigung laufend in sogenannten Blitzumfragen die Stimmung bei den Mitgliedsbetrieben abgefragt. Es zeigt sich, dass in der dritten Märzwoche die Situation am schwierigsten eingeschätzt wurde. Bereits im Juni und besonders Ende Juli ist eine deutliche Aufhellung der Stimmung erkennbar. 13.03.2020

24.03.2020

07.04.2020

14.06.2020

31.07.2020

MIT OPTIMISMUS UND STRATEGIE ZURÜCK ZUR ALTEN STÄRKE

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Schon während der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008 hat die Industrie bewiesen, dass auf sie Verlass ist. Und auch in der Coronakrise hat die Industrie zu einem guten Teil die Produktion aufrechterhalten und damit zu Versorgungssicherheit und Stabilität beigetragen. Ein erfolgreiches Comeback setzt allerdings eine positive Grundstimmung in der Wirtschaft und in der Bevölkerung voraus.

D

ie aktuellen Ergebnisse einer anonymen Blitzumfrage der Industriellenvereinigung (IV) Tirol bringen es auf den Punkt: Es geht in Richtung Erholung. Auf insgesamt 56 Prozent der befragten Tiroler Industriebetriebe hat die Coronakrise keine schweren Auswirkungen mehr. Die negativen Auswirkungen sind in den Bereichen Absatz/Export (50 %), Behördenverfahren/Genehmigungen (20 %), Beschaffung/Zulieferer (20 %) sowie Liquidität (9 %) am stärksten spürbar.

PRODUKTION, ARBEITSPLÄTZE, INVESTITIONEN

In der Produktion sind gegenwärtig 36 Prozent der Befragten voll ausgelastet und die Mehrzahl hat die Situation gut im Griff. 54 Prozent der Unternehmen gehen davon aus,

dass sie ihre Mitarbeiterzahl bis zum Jahresende unverändert lassen können. 13 Prozent rechnen sogar mit einer Zunahme. Nicht so positiv sieht es bei den Investitionen aus. Nur drei Prozent wollen ihre betrieblichen Vorhaben voll umsetzen, während 16 Prozent Investitionen auf Eis legen.

prämien oder die Stärkung der Liquidität. Entscheidend ist, dass der eingeschlagene Kurs, die Betriebe zu entlasten und Investitionen zu fördern, konsequent fortgesetzt wird. Eine starke Industrie ist wichtiger denn je: Es geht um Wachstum, Wertschöpfung, Arbeitsplätze und Lebensqualität.

Eine gute Stimmung im Land, Optimismus, Vertrauen in die Zukunft und Investitionen in den Standort sind wichtig, um den Weg aus der Krise fortzusetzen. Die Politik muss jetzt die Wirtschaft durch gezielte Maßnahmen stärken: Etwa durch Entlastung des Faktors Arbeit, Stärkung des Konsums, Investitionen in Infrastruktur und Klimaschutz, rasche Genehmigungen von Projekten, Investitions-

Eine Lehre in der Tiroler Industrie bietet Stabilität und Sicherheit auch in der Coronazeit. Ende Juli lag die Zahl der Lehrlinge im ersten Lehrjahr im Vergleich zum Vorjahr um 1,7 Prozent höher. Das sind sehr positive Signale – insbesondere an die Jugend. Aber auch Meldungen aus Tiroler Unternehmen über Neueinstellungen und Beendung der Kurzarbeit tragen zu einer positiven Stimmungslage im Lande bei. PR

WIRTSCHAFT BRAUCHT RÜCKENWIND

STABILE LEHRLINGSZAHLEN


INDUSTRIE IN TIROL Zahlen und Daten zum Standort Tirol

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42.759 Die Zahl der Industrie-Mitarbeiter stieg zuletzt an.

€ 523,8 Mio.

Für Forschung und Entwicklung haben die Tiroler Unternehmen ihre Ausgaben von 477,2 (2015) auf 523,8 (2017) Millionen Euro gesteigert.

28 %

der Tiroler Bruttowertschöpfung werden von der Industrie (mit Bauwirtschaft) erbracht.

€ 6,8 Mrd.

Direktexporte in Euro

€ 11,7 Mrd.

483

Tiroler Industriebetriebe

€ 41.070

Das durchschnittliche Gehalt von Industriebeschäftigten liegt bei 41.070 Euro und damit weitaus höher als in fast allen anderen Branchen der Tiroler Wirtschaft.

Der Produktionswert der Tiroler Industrie hat 2019 um knapp 6 % auf 11,7 Milliarden Euro zugelegt.

€ 1,2 Mrd.

zahlten Unternehmen 2019 dem Fiskus. Das ist um 9 % mehr als im Vorjahr. Die Körperschaftsteuer (KöSt) betrug 648 Mio. Euro (plus 7,9 %) und die Einkommensteuer stieg auf 585 Mio. Euro (plus 10,54 %).

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Lehrbetriebe bilden über 1.333 Lehrlinge aus – in über 60 verschiedenen Lehrberufen.

SO STARK IST DIE TIROLER INDUSTRIE. DURCH DIE CORONAKRISE ERLEBEN WIR DERZEIT EINEN RÜCKSCHLAG. DIE UNTERNEHMEN MIT IHREN MITARBEITERINNEN UND MITARBEITERN TUN ALLES, UM DIE INDUSTRIEPRODUKTION MÖGLICHST BALD WIEDER AUF NORMALBETRIEB HOCHZUFAHREN.


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ZUHAUSE ARBEITEN

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Im Zuge der Coronakrise sind viele Arbeitnehmer ins Homeoffice gewechselt. Einige Unternehmen werden das Modell wohl zumindest teilweise beibehalten. Für manchen gehörte das Arbeiten zu Hause schon vorher zum Alltag. Egal, ab wann, für wie lange oder warum man auf die so genannte Telearbeit setzt, ein paar Fragen stellen sich immer. Wir haben Experten aus den verschiedensten Gebieten um Antworten gebeten. REDAKTION: MARINA BERNARDI

M

an kennt sie, die viel zitierte Work-Life-Balance. Diese wird seit einiger Zeit abgelöst vom so genannten Work-Life-Blending. „Die kluge Verbindung von Privat- und Berufsleben zum Beispiel durch Homeoffice-Modelle und Mobile-Office-Lösungen wird zur großen Aufgabe der kommenden Jahre“, stellt auch das Zukunftsinstitut fest. „Statt weiterhin krampfhaft den Spagat zwischen zwei scheinbar trennbaren Welten zu versuchen, steht Work-Life-Blending für einen neuen Ansatz von Vereinbarkeit, indem Arbeitgeber und Arbeitnehmer Lösungen finden, um die steigende Belastung durch geschäftliche und berufliche Anforderungen zu kompensieren.“ Unsere westliche Gesellschaft ist vielfach geprägt von Wissensarbeit. Und die ist keine Fließbandarbeit. Kreativität hält sich nicht an geregelte Arbeitszeiten, weshalb Nine-tofive-Jobs schon seit geraumer Zeit in vielen Branchen nicht mehr funktionieren. Im Zeitalter des Work-Life-Blendings vermischen sich beide Hemisphären zunehmend, was neue, flexiblere Lösungen erfordert. Ob man es gut findet, dass sich Arbeit und Freizeit nicht mehr wirklich strikt trennen lassen, ist eine andere Geschichte. Fakt ist: In vielen Bereichen geht’s kaum mehr anders. Was nicht heißt, dass man sich nicht auch hier an bestimmte Spielregeln zu halten hat. Work-Life-Blending heißt nicht automatisch, immer und überall erreichbar sein zu müssen. Ganz im Gegenteil: Es braucht bewusste Auszeiten. Wahrscheinlich mehr denn je. Dass die eigene Arbeit nicht mehr an einen fixen Schreibtisch gebunden ist, hat Vor-, aber auch Nachteile. „Als ein Vorteil von Telearbeit wird oft angesehen, dass eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und sozialem Leben gegeben sei. Telearbeit, auch unter dem Synonym Homeoffice bekannt, bietet ein großes Potenzial an familienfreundlicher Alternative insbesondere zu Teilzeitarbeit. Auch für die Arbeitgeber wird es oft als vorteilhaft angesehen, Office-Space einzusparen oder eben Arbeitnehmern die Möglichkeit zu geben, statt in Großraumbüros in ihrem privaten Arbeitszimmer zu arbeiten“, sagt der Innsbrucker Rechtsanwalt Dr. Peter Wallnöfer. Praktisch bewährt sich ein solches Modell allerdings nicht immer. Oft fehlt es auch an einer klaren Vereinbarung zu wesentlichen Punkten des Arbeitsmodells. Damit sind Missverständnisse und Konflikte vorprogrammiert. „Die anfänglich gute Absicht aller Beteiligten, sich in einem solchen Fall schon im weiteren Verlauf gewissermaßen situationselastisch einigen zu wollen, hilft keinem der Teile weiter“, so Wallnöfer. Doch nicht nur rechtlich stellt das Homeoffice vor Herausforderungen.

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RECHT: ARBEITSZEITEN

D R . P E T E R WA L L N Ö F E R

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ECO.NOVA: Ein Vorteil von Homeoffice ist das flexible Arbeiten. Wie flexibel aber ist es wirklich? Welche Arbeitszeiten gelten für das Homeoffice und müssen diese gleich beibehalten werden wie bei physischer Anwesenheit am Arbeitsplatz? DR. PETER WALLNÖFER: Wichtig im Zusammenhang mit Arbeitszeit sind die Fixierung des Ausmaßes der Arbeitsleistungen in der Betriebsstätte bzw. am Heimarbeitsplatz bei alternierender Telearbeit sowie die Absprache über einen bestimmten Zeitraum, in dem der Arbeitnehmer verpflichtend erreichbar sein muss. Das räumliche Verschwimmen von Betrieblichem und Privatem sollte gerade nicht dazu führen, dass der Arbeitnehmer dauernd auf Abruf bereit sein muss. Für den Telearbeitnehmer gelten das Arbeitszeitgesetz (AZG) und das Arbeitsruhegesetz (ARG) uneingeschränkt. Die Einhaltung der Arbeitszeit ist jedoch oft schwierig bis gar nicht zu kontrollieren.

Wie sollten die Arbeitszeiten aufgezeichnet werden? Reicht Vertrauen? Die „vertrauensbasierte Arbeitszeit“ ist mit Ausnahme von leitenden Angestellten, die dem AZG nicht unterliegen, nicht zulässig. Entsprechende Vereinbarungen sind daher unerlässlich, wenn der Arbeitgeber sich nicht der Gefahr von Verwaltungsstrafen aussetzen will (zum Beispiel Sonntagsarbeit bzw. Mehr- und Überstunden). Eine Abhilfe kann sein, das Login in die unternehmensinternen Daten nur während dieser vereinbarten Zeiten zuzulassen, sodass es zu verbotener Sonntagsarbeit oder zur Überschreitung von Höchstarbeitszeit nicht kommen kann. Gesetz-

liche Lockerungen gibt es nur im Bereich der Aufzeichnungen. Hier genügen die Aufzeichnungen des Arbeitnehmers (gemäß § 26 Abs. 3 AZG). Wichtig ist es auch, bei Vereinbarung von Telearbeit die Verpflichtung zur Zeiterfassung an den Arbeitnehmer zu überbinden, weil dies nicht automatisch Bestandteil einer Telearbeitsvereinbarung ist.

Was zählt im Homeoffice als „Arbeitszeit“? Besonders die arbeitszeitrechtlichen Konsequenzen dürfen nicht außer Acht gelassen werden. Wer die Arbeitsleistung etwa ausschließlich vom Heimarbeitsplatz aus verrichtet und nur ausnahmsweise beispielsweise zu Meetings in die Einrichtungen des Arbeitgebers fährt, hat grundsätzlich auch keinen Arbeitsplatz in der Betriebsstätte. In einem solchen Fall sind bei Arbeitnehmern, die keinen festen Arbeitsort haben, Fahrten zwischen dem Wohnort und dem Standort des ersten bzw. letzten Kunden als Arbeitszeit zu rechnen. Gleiches würde gelten, wenn der Arbeitgeber den Arbeitnehmer während des Homeoffice in den Betrieb ruft. Um die Qualifikation als Dienstreise zu vermeiden, werden oft zwei Dienstorte – in den Räumlichkeiten des Arbeitgebers und am Ort des Homeoffice – vereinbart.

DR. PETER WALLNÖFER Rechtsanwalt Burmann • Wallnöfer • Suitner • Auer Rechtsanwälte, Innsbruck

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© FOTO RUTH

RECHT: ARBEITSMATERIALIEN & ARBEITSUNFÄLLE

DR. MICHAEL RÜCK

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ECO.NOVA: Welches Equipment muss der Arbeitgeber seinen Mitarbeitern zur Verfügung stellen, wenn diese ins Homeoffice wechseln? Und macht es einen Unterschied, ob der Mitarbeiter von sich aus von zuhause aus arbeiten möchte oder ob er dazu aufgefordert wird? DR. MICHAEL RÜCK: Auch im Homeoffice gilt: Die Arbeitsmittel sind grundsätzlich vom Arbeitgeber zur Verfügung zu stellen. Werden private Sachen des Arbeitnehmers für berufliche Zwecke verwendet, so kann dafür mangels anderslautender Vereinbarung Kostenersatz vom Arbeitgeber verlangt werden. Kommt es im Zuge des Homeoffice zu einer Beschädigung der für berufliche Zwecke eingesetzten privaten Gegenstände (z.B. PC, Drucker, Tablet oder Smartphone), haftet der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer verschuldensunabhängig für den entstandenen Schaden. Auf wessen Initiative das Homeoffice zurückzuführen ist, spielt dabei keine Rolle.

Wer muss im Zuge dessen für die (Daten-)Sicherheit sorgen und wer haftet bei (Daten-)Diebstahl? Es liegt am Arbeitgeber, geeignete Maßnahmen und Vorkehrungen für eine ausreichende Datensicherheit am Arbeitsplatz des Arbeitnehmers im Homeoffice zu sorgen. Sollte es zu einem Datenverlust oder gar Datendiebstahl kommen, so ist zunächst nach der Ursache dafür zu forschen. Trifft den Arbeitnehmer ein Verschulden am Datenleck, weil etwa auf das Sperren des Computers vergessen oder ein vom Arbeitgeber zur Verfügung gestelltes Antivirenprogramm nicht verwendet wurde, so kann dies je nach konkretem Verschuldensgrad (Vorsatz, grobe oder leichte Fahrlässigkeit) auch zu einer Haftung des Arbeitnehmers führen. In der Regel wird man aber nicht von einem vorsätzlichen Verhalten des Arbeitnehmers ausgehen können, sodass zwingend eine Mäßigung der Haftung zugunsten des Arbeitnehmers vorzunehmen ist, welche bei einem bloß leicht fahrlässigen Verhalten sogar zum gänzlichen Haftungserlass führen kann. Gesetzliche Lockerungen gibt es nur im Bereich der Aufzeichnungen. Hier genügen die Aufzeichnungen des Arbeitnehmers (gemäß § 26 Abs. 3 AZG). Wichtig ist es auch, bei Vereinbarung von Telearbeit die Verpflichtung zur Zeiterfassung an den Arbeitnehmer zu überbinden, weil dies nicht automatisch Bestandteil einer Telearbeitsvereinbarung ist.

Im Zuge der Krise mussten viele Arbeitnehmer ins Homeoffice wechseln. Kann Homeoffice vom Arbeitgeber auch in „normalen“ Zeiten angeordnet werden? Eine einseitige Anordnung von Homeoffice durch den Arbeitgeber ist grundsätzlich nicht möglich. Vielmehr bedarf es für eine Arbeitserbringung im Homeoffice zwingend einer entsprechenden Vereinbarung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Diese Vereinbarung sollte auch den konkreten Arbeitsort, das zeitliche Ausmaß des Homeoffice (befristet oder unbefristet) sowie eine Regelung zur Kostentragung für private Aufwendungen wie Strom, Internet oder Hardware beinhalten. Häufig werden die Rahmenbedingungen für das Homeoffice bereits in einer Betriebsvereinbarung zwischen Betriebsinhaber und Betriebsrat geregelt, sodass zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer in der Einzelvereinbarung nur noch die konkreten Details zu regeln sind. Umgekehrt gibt es für Arbeitnehmer aber auch keinen Rechtsanspruch auf Arbeit im Homeoffice. Der das Homeoffice begehrende Arbeitnehmer ist somit ebenfalls auf die Zustimmung seines Arbeitgebers angewiesen. Gelten Unfälle im Homeoffice als Arbeitsunfälle bzw. wie kann ich als Arbeitnehmer beweisen, dass der Unfall während der Ausübung der beruflichen Tätigkeit passiert ist? Hier wurde durch das 3. COVID-19-Gesetz eine anlassbezogene Sonderregelung eingeführt. Demnach gelten für die Dauer der Maßnahmen zur Verhinderung der Verbreitung von COVID-19 auch Unfälle als Arbeitsunfälle, die sich im zeitlichen und ursächlichen Zusammenhang mit der die Versicherung begründenden Beschäftigung am Aufenthaltsort der versicherten Person (Homeoffice) ereignen. Folglich sind auch Unfälle, die sich auf dem Weg zur Arbeitsstätte (Homeoffice) ereignen, Arbeitsunfälle. Durch diese neue Regelung sind aber nur Unfälle, die in einem inneren Zusammenhang mit der Arbeitserbringung im Homeoffice stehen, geschützt. Private Tätigkeiten zuhause wie Kochen, Duschen, Baden, Kosmetik, Kinderbetreuung etc. sind nach wie vor nicht geschützt, auch wenn sie sich jetzt – zumindest formell – an der Arbeitsstätte (Homeoffice) ereignen. Auch bei Inanspruchnahme von Homeoffice trifft den Arbeitnehmer die Beweislast für das Vorliegen eines Arbeitsunfalls. Er hat daher den kausalen Zusammenhang zwischen der versicherten Tätigkeit und dem zur Verletzung führenden Unfall nachzuweisen. Eine solche Beweisführung kann sich durchaus schwierig gestalten und ist stets von den Umständen des konkreten Einzelfalls abhängig.

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ECO.NOVA: Vor welche technologischen Herausforderungen stellt uns die Arbeit im Homeoffice bzw. welche Chancen und Risiken liegen in der vernetzten Welt? DR. ULRICH REMUS: Man sollte zunächst vorsichtig sein, die Erfahrungen aus der Zeit im „Corona-Homeoffice“ unreflektiert zu übertragen. Dies war eine besondere Situation. Viele Arbeitnehmer hatten keine optimalen Homeoffice-Möglichkeiten wie ein eigenes Zimmer, wo sie ungestört arbeiten können. Zudem ist es auch kein realistisches Szenario, Arbeitnehmer komplett zu Hause zu lassen. Das ist schon der Extremfall. Üblicherweise gibt es regelmäßigen direkten Kontakt im Büro, da ein sozialer Austausch mit Kollegen gerade bei Homeoffice-Arbeitsformen wichtig ist, und der ist virtuell nur bedingt nachstellbar. Trotzdem sehe ich eine große Chance, das Thema Homeoffice auch über die typischen IT-Start-ups hinaus salonfähig zu machen. Erste Umfragen nach Corona zeigen, dass sich ein Großteil der Arbeitnehmer sehr gut das Arbeiten im Homeoffice für ein, zwei Tage die Woche vorstellen kann. Die technischen Voraussetzungen sind sicher in den meisten Fällen bereits gegeben, erfordern aber natürlich noch Feinjustierungen zum Beispiel in Bezug auf Sicherheit, das Festlegen von Standards für eine geeignete IT-Infrastruktur und natürlich bezogen auf Erwartungen bezüglich Erreichbarkeit und Antwortverhalten. Die positiven Effekte des Homeoffice wurden bisher durch das vertrauensvolle Miteinander von Arbeitgeber und -nehmer erreicht. Dieses Vertrauensverhältnis ist nicht weniger wichtig für die Zeit nach Corona. Daher wünsche ich mir sicher keine weitere Zunahme der digitalen Überwachung und IT-gestützten Kontrolle von Arbeitsleistungen, die über die Hintertür „Corona“ eingeführt werden kann, im Sinne von „Du darfst ins Homeoffice, aber nur wenn du auch eine Kontrollapp installierst“. Das würde viele der positiven motivatorischen Effekte des Homeoffice aushebeln.

Wie verändern digitale Arbeitsformen unsere Art der Kommunikation? In den letzten Jahren lässt sich eine Gegenbewegung zur E-Mail-Kommunikation feststellen, vor allem um dem

UNIV.- PROF. DR. ULRICH REMUS Institut für Wirtschaftsinformatik, Produktionswissenschaft und Logistik der Universität Innsbruck. In seiner Forschung konzentriert sich Remus unter anderem auf die Schnittstelle zwischen Prozess- und Wissensmanagement.

Informations-Overload zu begegnen. Zum Beispiel setzen Firmen wieder verstärkt intern auf schnelle und direkte Kommunikationsformen wie das Chatsystem Slack. Auch firmeneigene soziale Netzwerke wie Yammer werden verstärkt eingesetzt. Durch Corona und die Zunahme an Videokonferenzsystemen wird es sicher auch zu einer Verschiebung der Präferenzen moderner Kommunikationsmedien kommen. Vieles hat sich nun über die Zeit eingespielt, insbesondere Videokonferenzen werden nun viel selbstverständlicher genutzt als vor der Krise. Interessanterweise wurden während der Coronakrise auch wieder herkömmliche Medien wie das Telefon stärker wertgeschätzt, einfach, um schnell und unkompliziert und vor allem ohne die Gefahr technischer Verbindungsprobleme Probleme lösen zu können. Die Wiedergeburt des Telefons hing auch damit zusammen, dass man während der Quarantänezeit sicher sein konnte, den Gesprächspartner auch direkt ans Telefon zu bekommen. Ich denke, dass in der Zukunft die verschiedensten Kommunikationsmittel noch stärker integriert werden. Dabei helfen Apps zur Sprach-, Bild- und Texterkennung und -umwandlung und Schnittstellen, die eine einfache Einbindung der Apps in bereits existierende Kommunikationsplattformen möglich machen. Damit entfällt das lästige Wechseln von Kommunikationsmedien und entsprechenden Endgeräten. Künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen sowie neue Endgeräte werden diese Integration noch „nahtloser“ erscheinen lassen. Wir werden auch lernen, wann welches Kommunikationsmittel für welche Situation das beste ist, und wir müssen mit der ständigen Konnektivität umgehen lernen.


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© DIE FOTOGRAFEN

STEUERN

DR. KLAUS HILBER

ECO.NOVA: Kann man sein Homeoffice steuerlich geltend machen? Welche Voraussetzungen müssen dafür gegeben sein und wie sieht es aus, wenn man nicht ständig, sondern nach Bedarf im Homeoffice arbeitet? DR. KLAUS HILBER: Die steuerliche Abzugsfähigkeit des häuslichen Arbeitszimmers ist leider seit vielen Jahr sehr restriktiv und nur sehr stark eingeschränkt möglich. Allgemein kann daher gesagt werden, dass die Kosten für das Arbeitszimmer selbst (also anteilige Miete, Betriebskosten usw.) eher nicht abgesetzt werden können. Das gilt auch für die „normalen“ Möbel, die sich in einem Arbeitszimmer im Wohnverband üblicherweise befinden (z.B. Schreibtisch, Bücherregal, Teppiche, Bilder). Im Einzelfall kann Abzugsfähigkeit vorliegen, das hängt aber von den konkreten Umständen des Wohnens und vom Beruf ab. Die Bundesregierung hat aber im Regierungsprogramm eine künftige Lockerung in Aussicht gestellt. Details sind dazu noch nicht bekannt.

Inwieweit kann man (private) Arbeitsmaterialien und -geräte absetzen – etwa wenn man zuhause seinen privaten Computer oder Drucker für die Arbeit verwendet? Die hier angesprochenen Ausgaben nennt man Arbeitsmittel. Die Abzugsfähigkeit von Arbeitsmitteln, die für die

Berufsausübung aufgewendet werden, sind unabhängig vom häuslichen Arbeitszimmer abzugsfähig. Die berufliche Verwendung muss hier eindeutig feststehen, damit die steuerliche Verwertbarkeit als Werbungskosten oder Betriebsausgaben gegeben ist, eventuell ist ein Privatanteil zu berücksichtigen.

Die Regierung hat angekündigt, dass die Pendlerpauschale weiter bezogen werden kann, wenn man im Zuge der Coronakrise ins Homeoffice wechselt. Sollten die Homeoffice-Modelle auch über diese Zeit hinaus beibehalten werden: Welchen Einfluss hat die (teilweise) Arbeit von zuhause aus generell auf die Pendlerpauschale? Das Einkommensteuergesetz wurde inzwischen insofern abgeändert, als dass Pendlerpauschale und Pendlereuro auch in Zeiten von Homeoffice weiterhin in voller Höhe geltend gemacht werden können.

DR. KLAUS HILBER ist Steuerberater in Mutters sowie Präsident der Kammer der Steuerberater und Wirtschaftsprüfer in Tirol

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BÜROGESTALTUNG & ARCHITEKTUR

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ECO.NOVA: Die Coronakrise hat die Arbeitswelt vor neue Herausforderungen gestellt. Viele Arbeiten wurden ins Homeoffice verlegt. Könnte dies zu einem generellen Paradigmenwechsel führen und Einfluss auf zukünftige Bürogebäude haben? PAUL OHNMACHT: Ob wir von einem Paradigmenwechsel sprechen können, lässt sich zu diesem Zeitpunkt aus meiner Sicht noch nicht beurteilen. Was sich allerdings schon jetzt ganz klar abzeichnet, ist, dass es auf jeden Fall Auswirkungen geben wird, besonders in der Digitalisierung. Wir erfahren das aus Gesprächen mit unseren Partnerfirmen und aus Berichten anderer Büros – auch unsere eigene Arbeitswelt hat sich verändert. Konkret beschäftigt uns das Thema bei einem Projekt in der Schweiz, das in der Planung ist. Unsere Aufgabe ist es, in den nächsten drei Jahren 2.500 Arbeitsplätze in Activity-Based-Workplaces umzuwandeln. Eine wesentliche Fragestellung des Bauherrn war dort: Kann ein Layout von Activity-Based-Working (ABW) nach Corona tatsächlich genauso aussehen wie vor Corona? Die Antwort ist natürlich nein. Eine spannende Diskussion, die da angestoßen wird. Dabei geht es vor allem um das fokussierte Arbeiten. Schreibtisch und Stuhl, die für klassische Tätigkeiten im Büro stehen, haben ein Fragezeichen bekommen. Die Frage, die wir uns jetzt stellen müssen, lautet: Für welche Tätigkeiten müssen die Leute wirklich ins Büro und welche könnten sie so bündeln, dass sie sie problemlos von zu Hause aus erledigen können. Wenn es um team- oder kommunikationsbasierte Tätigkeiten geht, denke ich, dass es nach wie vor förderlicher sein wird, dafür ins Büro zu kommen. Solche Meetings könnte man aber an gewissen Tagen kumuliert organisieren – die Aktennotizen dann zu Hause erstellen. Der positive Effekt, der aus diesen Überlegungen resultiert, ist, dass die Eintönigkeit von Großraumbüros hinterfragt wird. Die Qualität der Arbeitsplätze muss steigen, speziell was die Akustik betrifft, und das Konzept des ABW wird an Bedeutung gewinnen. Zusammenfassend könnte man sich also vielleicht dazu hinreißen lassen, zu sagen, es wird nicht darum gehen, das Großraumbüro abzuschaffen, sondern

darum, nachzudenken, wie der Arbeitsplatz per se aufgewertet werden kann, sodass es sich tatsächlich lohnt, ins Büro zu kommen.

Wie schafft man es, Gebäude derart flexibel zu gestalten, dass sie auch nach Jahren noch mit Veränderungen „umgehen“ können? Dazu braucht es zunächst Gebäude­ strukturen, die Veränderungen zulassen. Aber die muss man nicht neu erfinden. Auch wenn es immer fixe Räume geben wird – das mobile, agile Thema nimmt zu. Im Gebäude wird vermieden, Räume zu bauen, die Lüftungsanschlüsse, Sprinkler-, Bodenschutz und die ganze Technik benötigen. Vielmehr braucht es jetzt möbelbasierte Raum-in-RaumLösungen, die man schnell verändern kann. Das Interior wird flexibler und vielfältiger. In den Kommunikationsbereichen wird sich nach COVID-19 nicht viel verändern. Flexible Räume mit Screens auf Rollen, Barhockern oder höhenverstellbaren Tischen, die man je nach Nutzung gestalten kann, unterstützen neue Arbeitsprozesse. Viele Bauherren wollen ihren Mitarbeitern die Möglichkeit geben, flexibler und selbstbestimmter zu entscheiden, um damit ihre Arbeitsweise bestmöglich zu unterstützen. Schön allein genügt nicht mehr. Das „ins Büro kommen“ bleibt dabei immer noch im Fokus. Doch man muss nicht mehr für alle Tätigkeiten Möglichkeiten im Büro schaffen. Gibt es eine Art gestalterische Grundregel für das eigene Homeoffice? Zunächst einmal möchte ich festhalten, dass man mit Homeoffice nicht alle Menschen und nicht alle Tätigkeiten anspricht. Ich persönlich bevorzuge das tägliche Miteinander, den Austausch mit Kollegen. Was die Ergonomie der Homeoffices betrifft, auf die Sie anspielen, bin ich der Meinung, dass das Thema (im vermeintlich besten Wissen und Gewissen) in den Bürowelten schon etwas ad absurdum geführt wurde. In großen Konzernen gibt es Abteilungen, die sich um das Thema Health-Based-Working kümmern. Das ist sehr bürokratisch geworden. Da werden Stühle und Tische zu Tode evaluiert. Dabei bedeutet Ergonomie auch einfach, sich öfter zu bewegen – und das gelingt durch das entsprechende Angebot. Gerade während des Lockdowns haben etliche Menschen über Wochen auf ihren Küchentischen und -stühlen gearbeitet. Und wenn es ihnen nicht mehr gepasst hat, dann haben sie sich auf die Couch gesetzt oder sind eine Runde spazieren gegangen. Im Grunde ist auch das ABW.

PAUL OHNMACHT Head of Design von ATP architekten ingenieure, Innsbruck und Experte für Activity-Based-Working.

www.atp.ag


DAS WUNDERVOLL

Walter Egger ist Versicherungsmakler und der Macher des Wundervoll.

Nichts wie raus aus dem Heimbüro und rein ins Office 2.0. Oder anders ausgedrückt: Wer modern sein will, muss coworken.

WUNDERVOLLes Coworking Coworking liegt voll im Trend. In Metropolen sind Einrichtungen, die flexibles Arbeiten mit allen Vorzügen moderner Infrastruktur ermöglichen, mittlerweile nicht mehr wegzudenken. Auch vor Tirol macht die Entwicklung nicht halt. Bestes Beispiel: das Wundervoll in Innsbruck.

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uletzt war das Homeoffice in aller Munde, doch die Heimarbeit hat nicht nur Vorteile. Ob Platzmangel, eine gewisse Geräuschkulisse oder einfach leere Druckerpatronen – in den eigenen vier Wänden kann die Produktivität, mitunter bedingt durch Kleinigkeiten, an ihre Grenzen stoßen. Ein wichtiger Grund, warum mittlerweile Abertausende in urbanen Gebieten die Vorzüge des Coworkings entdeckt haben. Es ist die Mischung aus Rückzugsmöglichkeit und Netzwerken, unterstützt durch eine komplette Infrastruktur sowie die Kostenklarheit, die einen flexiblen Arbeitsplatz so attraktiv macht.

ARBEITSPLATZ - SHARING

Das Wundervoll im Innsbrucker Stadtteil Pradl trägt dem Trend voll Rechnung. Und mehr als das. Das von Grund auf erneuerte Gebäude, einst Sitz des traditionsreichen Musikhauses Hammerschmidt, spielt auf fünf Etagen alle Stückerln. Vom ebenso attraktiven wie repräsentativen Lounge- und

Meetingbereich über State-of-the-Art-Büroeinrichtung bis hin zu Coaching- und Sitzungsräumen mit allem erdenklichen Equipment – es wurde an alles gedacht, das den Arbeitsprozess nicht nur erleichtert, sondern zukunftssicher und zum Vergnügen macht. Die Vision für das Wundervoll stammt von Walter Egger, einem erfolgreichen Versicherungsmakler, der sich aus der Komfortzone aufmachte und sich aus tiefer Überzeugung mit beträchtlichem Aufwand auf dieses Abenteuer einließ. Er weiß, welche Rolle angenehmes Ambiente in Bezug auf die erfolgreiche Gestaltung des Alltags spielt, und schuf insgesamt bis zu 90 Arbeitsplätze, die selbst hohen Ansprüchen gerecht werden – egal ob für Start-ups, Ein-Personen-Unternehmen oder etablierte, im Wachstum begriffene Geschäftsideen. Aus dem bunten Mix vieler verschiedener Branchen ergeben sich zudem wundervolle Synergien. Was mit einem lockeren Gedankenaustausch beginnt, entwickelt sich da nicht selten zu neuen, lukrativen Kooperationen. Das System, das

hinter dem Erfolgsmodell steckt, ist simpel: Die Pakete sind so individuell wie deren Nutzer. Ob man einen Besprechungsraum nur stundenweise benötigt, sich einen fixen, dennoch flexiblen Arbeitsbereich schaffen oder dauerhaft für längere Zeit eine berufliche Basis beziehen möchte: Im Wundervoll stehen einem alle Möglichkeiten offen. Durchaus sexy, die neue Welt des Arbeitens, auch preislich. PR Coworkern mit persönlichem Zugangschip stehen die Tore des Wundervoll an sieben Tagen pro Woche rund um die Uhr offen. Besuche von interessierten Coworkern sind jederzeit willkommen:

DAS WUNDERVOLL Pembauerstraße 14 6020 Innsbruck Tel.: 0650/875 49 63 post@daswundervoll.at

www.daswundervoll.at

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DER MENSCH, DAS SOZIALE WESEN Alleine und ohne Ablenkungen durch Kollegen oder klingelnde Telefone im Homeoffice zu arbeiten, steigert fast schon naturgemäß die Effizienz. Fehlender Sozialkontakt ist die Kehrseite davon. Wir haben mit dem Arbeitspsychologen Christoph Rohrmoser unter anderem darüber gesprochen.

ECO.NOVA: Viele Arbeitnehmer sind im Zuge der Coronakrise spontan ins Homeoffice gewechselt. Auch wenn die Arbeit zu Hause an sich dieselbe ist, ist das Arbeiten ein anderes. Wie rasch sind wir Menschen fähig, uns an neue Gegebenheiten anzupassen? CHRISTOPH ROHRMOSER: Die Beschäftigten in der modernen Arbeitswelt waren es schon vor Corona gewohnt, dass die Arbeitswelt sich ständig verändert und Anpassungsleistungen und Flexibilität erforderlich sind, um am Arbeitsmarkt bestehen zu können (z. B. bedingt durch Digitalisierung, Automatisierung, Fachkräftemangel, demographischen Wandel, Arbeitsverdichtung). Dies gilt für Beschäftigte genauso wie für die Unternehmen selbst. Ich denke, dass das entscheidende Kriterium, ob eine Anpassungsleistung betreffend einer Veränderung seitens

der Beschäftigten funktioniert oder nicht, zu großen Teilen mit der Akzeptanz der notwendigen Veränderung zusammenhängt. Je höher die Akzeptanz, umso leichter fällt den Menschen die Anpassung an neue Gegebenheiten und Arbeitsstrukturen. Die Akzeptanz kann gesteigert werden durch eine möglichst hohe Transparenz und Information der Betroffenen, wieso diese Veränderungen notwendig sind. Ich habe in vielen Unternehmen erlebt, dass von Beschäftigten auch notwendige Entscheidungen, die zu ihrem Nachteil waren, akzeptiert wurden, wenn ihnen die Begründung für diese Entscheidung transparent und möglichst ausführlich mitgeteilt wurde. Beschäftigte erleben es auch als Form der Wertschätzung, über Entscheidungen, die sie betreffen, ausreichend informiert zu werden.

Wie sehr ist Arbeit hierzulande in den Köpfen immer noch mit einem fixen Arbeitsplatz samt eigenem Schreibtisch verbunden und was „macht“ es mit Menschen, wenn sie diesen angestammten Platz verlieren und zum Beispiel Modelle wie Desksharing oder eben – teilweises – Homeoffice eingeführt werden? Meine Erfahrungen aus der Praxis in vielen Unternehmen zeigen, dass fix zugewiesene Arbeitsplätze für Beschäftigte häufig mit einer persönlichen Gestaltungsmöglichkeit dieser einhergehen. Das kann sich wiederum positiv auf Wohlbefinden, Motivation, Commitment und erlebte Wertschätzung auswirken. Modelle wie Deskharing oder Open-Space-Arbeitsplätze mögen zwar die Kommunikation und Kreativität unter Beschäftigten stärken, jedoch gehen persönliche Gestaltungsmöglichkeiten verloren. Das


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„ G E M Ä S S M E I N E R E R FA R H U N G FUNK TIONIERT HOMEOFFICE AM B E S T E N , W E N N E I N KO M P R O M I S S ZWISCHEN HOMEOFFICE UND VERBINDLICHER ANWESENHEIT IM U N T E R N E H M E N G E F U N D E N W I R D .“ CHRISTOPH ROHRMOSER

Fehlen von Privatsphäre und ausreichenden Rückzugsmöglichkeiten am Arbeitsplatz kann zu hohen erlebten Belastungen führen. Mögliche Folge sind Arbeitsunterbrechungen durch Wartezeiten oder Kollegen, eine Zunahme an sozialen Konflikten und erhöhtem Stresserleben.

Als größte Herausforderung im Homeoffice geben viele den fehlenden Sozialkontakt an. Wie viel Kontakt zu anderen brauchen wir tatsächlich und kann das Arbeiten im Homeoffice für bestimmte Menschen zum (psychischen) Problem werden? Fehlende soziale Kontakte mit Kollegen bedingt durch Homeoffice können auf Dauer tatsächlich zu psychischen Problemen wie Vereinsamung oder Dysphorie (ängstliche, bedrückte, gereizte Stimmungslage) führen und potentiell das Sozialklima und das Wir-Gefühl im Unternehmen beeinträchtigen. Digitale Teammeetings oder Telefonate können den direkten Austausch mit Kollegen nur bedingt ersetzen. Vor allem der häufig unterschätzte, aber sehr wichtige informelle Austausch mit Kollegen abseits deklarierter Arbeitsräume (Büro, Konferenzzimmer) oder Kommunikationsplattformen (Intranet, Meetings etc.) bleibt somit auf der Strecke. Da es sich bei Kommunikation um ein menschliches Grundbedürfnis handelt, das als Grundlage für soziale Unterstützung und Kooperation gilt, sollten Möglichkeiten für die informelle Kommunikationsform in den Unternehmen vor Ort möglichst nicht komplett unterbunden werden. Die informelle Kommunikation gilt als effizient und weitläufige Alternative zu offiziellen Kommunikationskanälen. Verfügen Mitarbeitende über keine

Möglichkeiten zur informellen Kommunikation oder Austauschmöglichkeiten mit Arbeitskollegen, kann dies in sozialer Isolation und in weiterer Folge in einer Verstärkung negativer Beanspruchungsfolgen wie Ermüdung und Monotonie resultieren. Gemäß meiner Erfahrung funktioniert Homeoffice am besten – für die Psyche der Beschäftigten als auch für das Unternehmen aus strategisch-methodischer Sicht betreffend Effizienz –, wenn ein Kompromiss zwischen Homeoffice und verbindlicher Anwesenheit im Unternehmen gefunden wird, zum Beispiel drei Tage Homeoffice, zwei Tage vor Ort im Unternehmen und in der darauffolgenden Woche umgekehrt. Falls 100-Prozent-Homeoffice-Stellen geschaffen werden, halte ich es für wichtig, dass regelmäßige Teammeetings oder Treffen der Beschäftigten in der Firma vor Ort stattfinden, damit die Beschäftigten den Bezug zu ihren Kollegen nicht verlieren. Wie viele direkte soziale Kontakte Menschen tatsächlich benötigen, damit sie keine psychischen Probleme entwickeln, hängt von mehreren Faktoren wie früheren sozialen Erfahrungen, sozialen Lebens- und Daseins-Erwartungen sowie der Persönlichkeit der jeweiligen Betroffenen ab. Menschen, die sozial isoliert sind, müssen sich nicht grundlegend allein, isoliert oder einsam fühlen. Studien deuten jedoch darauf hin, dass soziale Isolation sich negativ auf die Gesundheit auswirken und sogar zu einer verfrühten Sterblichkeit führen kann. Viele Menschen haben durch die Krise ihren Arbeitsplatz verloren. Macht es einen Unterschied für die eigene Psyche, ob man seine Arbeit aufgrund eines

persönlichen Scheiterns verliert (weil man etwa einen Fehler gemacht hat) oder aufgrund der äußeren Umstände? Anders gefragt: Ist der Verlust des Arbeitsplatzes leichter zu ertragen, wenn man weiß, man ist mit diesem Schicksal nicht alleine? Für die Psyche der Menschen macht es einen großen Unterschied, ob der Arbeitsplatzverlust aufgrund eines tatsächlichen oder interpretierten persönlichen Scheiterns oder aufgrund äußerer Zustände zustande kommt. Kündigungen werden von Beschäftigten auch psychisch viel besser verarbeitet, wenn diese nicht nur sie persönlich, sondern eine größere Personengruppe betreffen und die Begründung dafür nicht auf sie direkt zurückzuführen ist (z. B. weil das Unternehmen finanzielle Einschnitte machen muss). Da der Mensch ständig soziale Vergleiche zu seinen Kollegen zieht, wird eine Kündigung aufgrund äußerer Umstände meist nicht als persönliches Scheitern interpretiert und somit auch der Selbstwert des Betroffenen nicht oder nur in geringerem Maße angegriffen, was sich wiederum in geringeren negativen Auswirkungen auf die Psyche der Betroffenen äußert. Gemäß Ihrer Frage wäre meine Einschätzung dazu, dass Ihre Annahme stimmt, dass der Verlust des Arbeitsplatzes leichter zu ertragen ist, wenn man weiß, dass man mit diesem Schicksal nicht alleine ist und keine persönlichen Faktoren ausschlaggebend dafür waren.

MAG. CHRISTOPH ROHRMOSER

Zertifizierter Arbeits- und Organisationspsychologe, Innsbruck

www.hr-arbeitspsychologie.at

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TIROLER VERSICHERUNG

„FLEXIBILITÄT IST UNSERE ZUKUNFT“ Mag. Isolde Stieg ist seit Herbst 2019 Direktorin der TIROLER VERSICHERUNG und wird Mitte 2021 in den Vorstand einziehen. Im Interview spricht sie über Herausforderungen durch die Pandemie, über Personalpolitik und die Arbeitswelt der Zukunft.

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Die Arbeitslosigkeit ist auf einem Rekordhoch, der Arbeitsmarkt erholt sich nur langsam. Doch die TIROLER hat mitten in der Krise 18 neue Mitarbeiter*innen eingestellt, im Herbst kommen weitere 22. Wie kann das sein? Hier kommen zwei Umstände zusammen: Zum einen erwarten wir eine Pensionierungswelle. In den nächsten fünf Jahren werden rund 60 Mitarbeiter*innen in Pension gehen – das sind hunderte Jahre an Fachwissen, die wir verlieren! Wir bauen bereits jetzt die Nachfolge auf, damit wir unser hohes Servicelevel halten und konsequent ausbauen können. Zum anderen müssen wir auch auf aktuelle Entwicklungen reagieren. Unsere Geschäftswelt wird digitaler, deshalb vergrößern wir unser IT-Team und unsere Digitalisierungsabteilung. Wie wichtig es ist, hier auf dem letzten Stand zu sein, hat zuletzt die Coronakrise gezeigt.

Stichwort Corona: Mit dem Lockdown übersiedelten fast alle Mitarbeiter*innen ins Homeoffice. Wie hat das funktioniert? Das lief sehr reibungslos. Wir hatten allerdings einen Startvorteil: Homeoffice war bereits vor Covid-19 in der TIROLER keine Seltenheit. So hatten wir bereits die technischen Voraussetzungen und Mitarbei-

© TIROLER/HOHLRIEDER

Auf den Finanzmärkten sieht es alles andere als rosig aus. Die Konjunktur ist eingebrochen. Wie geht es der TIROLER? ISOLDE STIEG: Die Situation auf den Finanzmärkten trifft viele Firmen – und selbstverständlich hat diese Krise auch Auswirkungen auf uns. Wir sind als Verein organisiert und nicht verpflichtet, Aktionär*innen Dividenden oder Eigentümer*innen Gewinne auszuzahlen. Dadurch konnten wir weit größere Rücklagen bilden, als uns von der Finanzmarktaufsichtsbehörde vorgeschrieben wurden. So sind wir schon gut durch die Finanzkrise gekommen und diese Rücklagen helfen uns auch jetzt.

„U N S E R E Z U K U N F T I S T M U T I G , TA L E N T I E R T U N D B U N T.“ ISOLDE STIEG

ter*innen, die es gewohnt sind, von zuhause aus zu arbeiten. Ich bin davon überzeugt, dass Homeoffice ein Teil der Arbeitsrealität bleiben wird. Außerdem sehe ich darin auch einen gesellschaftspolitischen Beitrag zur Lösung des Verkehrsproblems. Weniger Pendler bedeuten weniger Verkehr, damit weniger Stau und weniger Abgase. Ganz abgesehen vom Sicherheitsaspekt – denn Corona ist ja noch nicht vorbei. Welche Maßnahmen gibt es denn zum Schutz der Mitarbeiter*innen in Ihrem Unternehmen? Wir achten sehr auf

Hygiene und die Einhaltung eines Sicherheitsabstands. Unsere Mitarbeiter*innen agieren sehr vorsichtig. Wir grüßen nicht mit Handschlag, sondern einem Lächeln, fahren nur alleine im Aufzug, Besprechungen finden weiterhin auch online oder im Freien statt. In der Cafeteria und in unseren Schulungsräumen achten wir auf ausreichenden Abstand und regelmäßige Pausen zum Lüften. Wir passen gegenseitig auf uns auf. Sollte sich die Situation wieder verschärfen, intensivieren wir wieder das Homeoffice. Dass das wunderbar funktioniert, wissen wir ja jetzt.


© TIROLER/ILLMER

© TIROLER/KOCH

TIROLER VERSICHERUNG

Der Vorstand gratuliert allen neuen Mitarbeiter*innen persönlich zur bravourös bestandenen Grundschulung - im Bild Mag. Andrea Nagiller mit Dir. Mag. Isolde Stieg und Mag. Franz Mair.

EIN BESONDERER START Während Corona für die einen Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit bedeutete, starteten andere in einen neuen Job. Doch wie funktioniert das, wenn plötzlich alles stillsteht?

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ndrea Nagiller ist Juristin und seit 1. April bei der TIROLER VERSICHERUNG als Schadenreferentin tätig. 1. April? Zu diesem Zeitpunkt stand ganz Tirol unter Quarantäne: Geschäfte und Restaurants mussten schließen, Betriebe schickten ihr Personal ins Homeoffice. Die Stadt war wie ausgestorben – und auch in der Zentrale der TIROLER VERSICHERUNG gab es nur leere Gänge zu sehen. Homeoffice für (fast) alle. „Ich bekam die Jobzusage bereits Ende Jänner, als Corona noch am anderen Ende der Welt war. Den vorherigen Job hatte ich bereits gekündigt und ich freute mich irrsinnig auf meine neue Aufgabe. Dann kam der Lockdown“, erinnert sich die Kufsteinerin. Und nun? Doch die TIROLER gab rasch Entwarnung: Die achtwöchige Grundschulung wird wie geplant stattfinden. „Allerdings im Homeoffice. Was das wirklich bedeutet, wurde mir erst später bewusst“, lacht die ehrenamtliche Rettungssanitäterin.

DIGITAL STATT REAL

Am 1. April kamen 18 „Neue“ aus unterschiedlichen Abteilungen einzeln und zeitlich gestaffelt in die Zentrale – und verließen sie kurz darauf wieder mit einem fein

säuberlich gepackten Karton der IT-Abteilung: mit Computer, Monitor, Tastatur, Maus, Headset und gefühlt hunderten Kabeln. Zuhause hieß es dann: Computer aufbauen. „Ich bekam einen Anruf von einem der IT-Techniker, ob ich Hilfe brauche. Das war großartig. So waren dann am Nachmittag wirklich alle 18 bereit und online. Das erste Webinar begann“, erinnert sich die Juristin. Acht Wochen lang Grundschulung – also Workshops und Vorträge, um das Unternehmen kennenzulernen und Fachwissen zu erwerben. Webinare, Online-Quizze, Videochats und selbstverständlich auch regelmäßige Prüfungen. „An den Workshop-freien Tagen zeigten mir meine Kolleginnen und Kollegen meinen Aufgabenbereich, ich lernte die Software und die Abläufe kennen – alles via Videokonferenz“, erzählt Nagiller. Anfang Juni, als sich die TIROLER-Zentrale wieder mit Leben füllte, durften die Neuen erstmals an ihre Arbeitsplätze und lernten ihr Team „in echt“ kennen. „Das war wie ein zweiter erster Arbeitstag“, lacht Nagiller heute und sie habe sich „von Anfang an sehr gut aufgenommen gefühlt“ in der TIROLER. Auch wenn der Start ein ganz besonderer war. PR

Mag. Jane Platter, Leiterin Personalmarketing, und Vorstandsvorsitzender Dr. Walter Schieferer

Erneut ausgezeichnet Die TIROLER VERSICHERUNG ist Leading Employer 2020 und gehört damit zum besten ersten Prozent der österreichischen Arbeitgeber. Arbeitgebersiegel gibt es einige – unabhängige Bewertungsinstitute, die frei recherchieren, nur wenige. Leading Employers sammelte 700.000 Daten von 40.000 Unternehmen in sämtlichen Branchen und Regionen und führte damit die umfassendste Studie ganzheitlicher Arbeitgeberqualitäten in Österreich durch. Die nachhaltige Personalpolitik der TIROLER VERSICHERUNG hat überzeugt – unter anderem mit den vielen Angeboten für Mitarbeiter*innen, der hohen Teamzufriedenheit, dem Gesundheitsmanagement und dem Image. „Seit Jahren setzen wir verstärkt Maßnahmen, um unseren Mitarbeiter*innen ein chancengerechtes und gesundes Arbeitsumfeld zu bieten“, so Vorstandsvorsitzender Walter Schieferer. „Dabei scheuen wir uns auch nicht, unkonventionelle Maßnahmen zu ergreifen. Diese Auszeichnung bestätigt uns darin, unseren Weg konsequent weiterzugehen.“

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„DIGITALISIERUNG MUSS CHEFSACHE SEIN“ Es ist kein neues Thema mehr, aber ein stets aktuelles: die Digitalisierung. Dass sie unser aller (Arbeits-)Leben beeinflusst und auch weiterhin verändern wird, ist eine Tatsache. Um erfolgreich zu wirtschaften, braucht es eine tiefgreifende Auseinandersetzung mit dem eigenen Unternehmersein. Dies setzt Wissen darüber voraus, in welche Richtung man sich künftig entwickeln möchte. Denn nur dann lassen sich sinnvolle Strategien entwickeln. Das war schon immer so, ist heute aber wahrscheinlich wichtiger denn je. TEXT: MARINA BERNARDI

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u keiner Zeit war die Arbeitswelt derart intensiv im Wandel wie heute. Neue und laufend weiterentwickelte Technologien beeinflussen in nie dagewesener Rasanz, wie wir arbeiten genauso wie die Art der Arbeit an sich. Viele Berufsbilder und mit ihnen die Anforderungen zu deren Ausübung verändern sich, manche werden gänzlich verschwinden, andere neu entstehen. Das kann zu Verunsicherungen führen – oder als Chance betrachtet werden. Die aktuelle Coronakrise verstärkt diesen Zustand zusätzlich: Es wird Unternehmen geben, die findig und kreativ mit den Gegebenheiten umgehen und die die Zeit nutzen, ihr Tun und ihre Ausrichtung zu hinterfragen und gegebenenfalls zu justieren, also solche, die daran wachsen, und jene, die mit in den Sand gestecktem Kopf daran scheitern. Auch das ist immer schon so gewesen. Besonders deutlich wird der Umgang mit der eigenen Zukunft beim Thema Digitalisierung.

WISSEN FÜR DIE WIRTSCHAFT

Die Digitalisierung birgt zweifelsohne hohes Aufschwung- und Wachstumspotenzial. Natürlich kann man in seinem Unternehmen und seinen Arbeitsabläufen alles so belassen wie bisher. Es mag durchaus Beispiele geben, in denen Unternehmertum seit Jahrzehnten auf dieselbe Weise funktioniert. Die Regel ist es nicht. Die Stärke erfolgreicher Unternehmen ist es, sich laufend anzupassen, weil sie sonst Gefahr laufen, in ihrem Stillstand rasch überholt zu werden.

Mit der Digitalisierung verhält es sich ähnlich: Man muss nicht dabei sein, wird im Vergleich zu anderen aber stetig langsamer, unflexibler und ineffizienter. Retrochic mag beim Wohnen zuweilen Trend sein, in der Wirtschaft bedeutet es, immer einen Schritt hintennach zu sein, und je länger man damit wartet, sich auf Neues einzustellen, desto schwieriger wird es, den Anschluss zu finden. Wird in ein Hotel nicht laufend investiert, wird der Bedarf irgendwann so hoch sein, dass er nicht mehr zu stemmen ist. Bei Digitalisierungsmaßnahmen ist es wenig anders. Um es heimischen Betrieben zu ermöglichen, das Potenzial, die Chancen und Möglichkeiten der Digitalisierung für sich zu erkennen und zu nutzen, wurden in Österreich so genannte Digital Innovation Hubs gegründet. Sie ermöglichen es Klein- und Mittelbetrieben (KMU), deren Ressourcen für Aktivitäten außerhalb ihres eigentlichen

Geschäftsbetriebes meist begrenzt sind, vom Digitalisierungs-Know-how von Hochschulen, Forschungseinrichtungen und weiteren Experten zu profitieren – unkompliziert und niederschwellig. Mitte Juli wurde mit dem „Digital Innovation Hub West“, kurz DIH West, das dritte Kompetenzzentrum seiner Art in Österreich präsentiert. Dem besonderen Bedarf der KMU in Westösterreich trägt der DIH West mit einem Schwerpunkt für den produzierenden Sektor, Tourismus und IT-Dienstleistungen Rechnung. Eine grundlegende Idee von Digital Innovation Hubs liegt in der Prämisse „test before invest“: Universitäten und Fachhochschulen haben über die Jahre zu den unterschiedlichsten Themenbereichen eine hervorragende Infrastruktur aufgebaut – nicht nur im technischen Sinn, sondern auch im entsprechenden Know-how dazu. Schon seit Langem macht etwa die Universität Innsbruck dieses wertvolle Wissen der Wirt-

„ E S I S T W I C H T I G , S E I N E S T R AT E G I E N IN DIE RICHTIGE REIHENFOLGE ZU BRINGEN. MAN K ANN SICH TECHNOLOGISCH AUCH VERZE T TELN. Z U V O R D E R S T S O L LT E N D I E F R A G E N S T E H E N : W O V O N E R WA R T E I C H M I R E I N GESCHÄF T UND WIE K ANN ICH MEINE KUNDEN BESSER BEDIENEN?“ DR. RUTH BREU


© ANDREAS FRIEDLE

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„W I R FA N G E N A N D E R U N I V E R S I TÄT I N N S B R U C K NICHT VON NULL AN, MIT UNTERNEHMEN ZU KO O P E R I E R E N . W I R M A C H E N D A S S E I T J A H R E N U N D W I S S E N , W I E E S G U T F U N K T I O N I E R T. E S G I B T V I E L E ERFOLGREICH UMGESETZTE PROJEK TE, MIT DEM D I G I TA L I N N O VAT I O N H U B G E H T E S D A R U M , D I E S N O C H M E H R I N D I E B R E I T E A U S Z U R O L L E N .“ DR. RUTH BREU

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schaft zugänglich. Unter anderem passiert dies über die Transferstelle Wissenschaft – Wirtschaft – Gesellschaft und nun in thematisch spezifischerem Bereich mit dem DIH. „Die Digitalisierung hat alle Bereiche unserer Gesellschaft erfasst, Geschäftsmodelle, Organisation und Kooperationsformen ändern sich in den meisten Branchen, auch die Universitäten selbst befinden sich in einem digitalen Transformationsprozess. Dabei sind die Hochschulen in der Region einerseits Motor für die Entwicklung neuer Methoden und Technologien und bilden darüber hinaus die junge Generation in digitalen Methoden aus und fördern die Anwendungen in allen Disziplinen. Sie tragen dieses digitale Wissen in die Wirtschaft. Aber auch der direkte Wissensaustausch mit der regionalen Wirtschaft gehört zu unseren Aufgaben, und der Digital Innovation Hub bietet eine wichtige Plattform dafür“, sagt Tilmann Märk, Rektor der Universität Innsbruck. Das umfangreiche Angebotspaket im DIH West richtet sich sowohl an Einsteiger als auch Profis unter den KMU-Digitalisierern. Das Spektrum reicht von Informationsveranstaltungen über Workshops und Weiterbildung bis hin zu konkreten Innova-

tionsprojekten. Prof. Dr. Ruth Breu von der Universität Innsbruck ist die wissenschaftliche Leiterin des DIH West. Wir haben mit ihr in ihrem Büro im ICT-Technologiepark im Westen der Stadt gesprochen.

ECO.NOVA: Tirols Wirtschaftsstruktur ist

stark von Klein- und Mittelbetrieben geprägt. Wie können diese vom Digital Innovation Hub profitieren? RUTH BREU: Wir stellen KMU unser Wissen zur Verfügung, um sie auf dem Weg in die Digitalisierung zu begleiten. Darüber hinaus können sie im DIH West verschiedene Infrastrukturen zum Anwenden neuer Technologien und zum Testen von Produkten nutzen. Unter anderem stehen ihnen ein eTourism-, Smart-Factory-, Mobilitäts- oder Virtual-Reality-Lab zur Verfügung, in denen man bestimmte Abläufe und Geräte ausprobieren kann, um die passende Hardware für sein eigenes Unternehmen zu finden, in die man folglich investieren möchte. Auf der anderen Seite setzen wir auf das Thema skill and training. Dazu haben wir ein breites Workshopangebot und Basisschulungen zu den verschiedensten Themen zusammengestellt, um den Unternehmen den Einstieg in die Welt der Digitalisierung zu erleichtern. Hier geht es

um Themen wie Data Science, Data Security, aber auch Inklusion im Tourismus. Außerdem beraten wir in Bezug auf Fördermöglichkeiten und strategische Arbeitsgruppen sorgen für einen kontinuierlichen Austausch mit Experten der beteiligten Einrichtungen. Diese Vernetzung dient in erster Linie der Anbahnung von Kooperationen.

Brauchen Unternehmen bestimmte Voraussetzungen, um das Angebot des DIH nutzen zu können? Nein. Es geht uns darum, eine große Breite an Unternehmen anzusprechen. Das Thema Digitalisierung ist ein sehr umfangreiches und betrifft quasi jedes Unternehmen. Standortagenturen und Wirtschaftskammer unterstützen zum Beispiel zur ersten Orientierung mit so genannten Digital-Readiness-Checks, im Zuge dessen Unternehmer herausfinden können, wo sie aktuell stehen. Dieser Check ist prinzipiell für alle Unternehmen geeignet und auch sehr wertvoll. Je spezifischer es in Richtung einer Kooperation geht, desto mehr geht das Angebot in die Tiefe. Man kann sich das ähnlich einer Pyramide vorstellen: Das Basisangebot ist sehr breit und grundsätzlich für alle Unternehmen geeignet, je spezifischer ein Themenbereich angegan-


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gen wird, desto kompakter wird auch die Anzahl der teilnehmenden Unternehmen.

Wissen von der Universität direkt in die Wirtschaft zu bringen, ist prinzipiell kein neuer Gedanke. Dennoch gibt es immer noch Hemmschwellen, sich als Unternehmen an die Hochschulen zu wenden. Warum ist das so? Genau das ist unser Punkt und der Daseinszweck der DIH: das Abbauen ebendieser Hemmschwellen. Wir möchten Hochschulwissen niederschwellig nutzbar und zugänglich machen. In den DIH geht es um ein Kennenlernen, ein Vernetzen, den Einstieg in verschiedenen Themen und die Anbahnung von Kooperationen. Kommt es dann zu einer Zusammenarbeit, befinden wir uns auf einer neuen Ebene, aus der sich der DIH ausklinkt. Wie es danach weitergeht, dafür gibt es einen bunten Strauß an Möglichkeiten, über den DIH soll ein Erstkontakt zustande kommen. Wenn man es schafft, gemeinsam mit einem Unternehmen über eine mögliche Kooperation zu reden, dann hat der DIH seinen Sinn erfüllt. Dieser Austausch ist mir sehr wichtig. Ich denke, dass die Zukunft darin liegt, die Phasen von Studium und Berufstätigkeit mehr miteinander zu verzahnen. Die meisten Studierenden gehen nach Abschluss in die Wirtschaft. Ich finde es wichtig, hier schon vorab einen Grundstein zu legen. Wie weit sind Ihrer Erfahrung nach Tirols Unternehmen im Bereich der Digitalisierung? Wissen KMU um deren Potenzial und Möglichkeiten? Das ist in der Tat sehr unterschiedlich. Ich war vor Kurzem in zwei verschiedenen Unternehmen derselben Branche. In dem einen wusste die Führung sehr genau, in welche Richtung sie gehen

„ D I G I TA L I N N O VAT I O N H U B S ERLEICHTERN ES KLEIN- UND MIT TELBE TRIEBEN, ZUGANG ZUM KNOW-HOW DER HOCHSCHULEN Z U B E KO M M E N .“ DR. RUTH BREU

will. Ein guter Indikator ist zum Beispiel, dass Digital Road Maps an der Wand hängen. Diese Unternehmen haben offensichtlich eine Strategie. Im zweiten Unternehmen musste der Geschäftsführer erst mal seinen IT-Leiter zum Gespräch holen, weil er nicht wusste, welchen Bedarf es im Unternehmen überhaupt gibt. Ich bin überzeugt: Digitalisierung muss Chefsache sein und im gesamten Unternehmen gelebt werden.

Tun sich Unternehmen, die in diesem Prozess noch nicht so weit fortgeschritten sind, schwer mit spezifischen Begrifflichkeiten? Wie kann man hier eine gemeinsame Sprache finden? Das ist durchaus so. Unternehmer, die sich noch nicht so sehr mit der Thematik auseinandergesetzt haben, sind meist unsicher. Das Thema ist so breit

DIGITAL INNOVATION HUBS Digital Innovation Hubs (DIH) sind Kompetenznetzwerke, die heimische Klein- und Mittelbetriebe mit Expertise und Infrastruktur bei ihren Digitalisierungsbestrebungen unterstützen. Sie bieten ein breites Angebot an Leistungen in Bezug auf Information, Weiterbildung und digitale Innovation. Das Programm wird vom Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort (BMDW) gefördert, abgewickelt wird es von der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft FFG. Mit dem kürzlich gestarteten DIH West sowie dem DIH Ost und Digital Makers Hub bieten in Österreich derzeit drei Kompetenznetzwerke KMU-Unterstützung und Know-how-Transfer im Bereich Digitalisierung. Im DIH West können Westösterreichs KMU über vier sogenannte Digitalzentren an den Standorten Innsbruck, Kufstein, Dornbirn und Salzburg auf das Digitalisierungs-Know-how der heimischen Forschungseinrichtungen zugreifen. Unterstützt wird diese Zusammenarbeit mit insgesamt 2,5 Millionen Euro aus Mitteln der öffentlichen Hand. Westösterreichs Unternehmen stehen im DIH West acht Hochschulen und Forschungseinrichtungen (Universität Innsbruck, Universität Salzburg, FH KufsteinTirol, FH Salzburg, FH Vorarlberg, MCI, UMIT, Fraunhofer Austria), die Standortagentur Tirol, die Wirtschafts-Standort Vorarlberg GmbH, die ITG – Innovationsservice für Salzburg sowie die Wirtschaftskammer Tirol und die Industriellenvereinigung Tirol als Partner zur Seite. www.dih-west.at

gefächert, dass zu Beginn jeder Aspekt daraus fürs Unternehmen interessant erscheint. Man weiß nicht, was für einen selbst wirklich Sinn macht und in welche Reihenfolge man den Prozess bringt, in welche Bereiche man investieren soll. Eine große Stärke des DIH West ist, dass wir ein breites Know-how an Bord haben und von der Ideenfindung bis zur Umsetzung in jeder Phase unterstützen können. Wir sprechen damit automatisch die Sprache der Unternehmer, weil wir sie genau dort abholen, wo sie sich gerade befinden. Auch wenn es ganz am Anfang ist.

Haben Sie das Gefühl, dass Unternehmer immer genau wissen, in welche Richtung sie sich entwickeln wollen? Es ist essenziell, dass man sich als Unternehmer mit dieser Frage auseinandersetzt. Ich sehe das als strategische Aufgabe. Insofern ist Digitalisierung genauso leicht oder schwer, wie ein Unternehmen zu führen. Es ist schwer, wenn man keine Ziele hat und nicht weiß, wo es hingehen soll, und es ist leicht, wenn man für ein Thema brennt und sein Unternehmen systematisch voranbringen will. Im Zuge der Digitalisierung sind tiefgreifende strategische Entscheidungen zu treffen, aber auch das geht umso leichter, je besser man seine Kunden, den Markt und sich selbst kennt. Vor einigen Jahren stand bei vielen Unternehmern, mit denen ich gesprochen habe, Digitalisierung nicht auf der Agenda. Es war kein wichtiges Thema. Jetzt ist es eines, viele haben umgedacht. Das ist schön und ein Zeichen dafür, wie wandlungsfähig Unternehmen tatsächlich sind.

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CURA

42 Judith Williams, Schönheitsexpertin und Mehrheitsgesellschafterin der CURA COSMETICS GROUP, im neuen Labor

WECHSEL AN DER SPITZE DER CURA COSMETICS GROUP Roland Kohl, langjähriger Geschäftsführer des Innsbrucker Kosmetikunternehmens CURA, übergab die Führungsverantwortung mit August 2020 an eine neue Dreierspitze, bestehend aus Mitgesellschaftern, die seit vielen Jahren in dem Betrieb tätig sind.

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as neue Management ist in der glücklichen Lage, eine Firma zu übernehmen, die eine außergewöhnliche Erfolgsgeschichte geschrieben hat. Die Weichen für deren Fortsetzung sind bereits gestellt. Als Roland Kohl die Firma 1999 gründete, wagte noch niemand zu träumen, dass aus dem Drei-Mann-Unternehmen einmal ein über 150 Mitarbeiter umfassender Betrieb wird, der pro Jahr ca. 250 innovative Produktentwicklungen umsetzt, einen Umsatz von 55 Millionen Euro aufweist, über ein hochmodernes Firmengebäude verfügt und auch international erfolgreich ist. Wenn

der CURA-Gründer die Agenden heute, nach 21 Jahren, übergibt, tut er dies mit einem guten Gefühl: „Ich freue mich, dass ich die Verantwortung an die neuen Geschäftsführer übergeben darf, und bin zutiefst davon überzeugt, dass dieser Wechsel der zukünftigen Entwicklung des Unternehmens sehr gut tun wird.“ Er selbst tritt in den Ruhestand, wird dem Unternehmen aber im Bereich Forschung und Entwicklung auch weiterhin unterstützend zur Verfügung stehen.

DIE NEUE DREIERSPITZE

Die neuen Geschäftsführer Gerhard Kaiser, Hannes Kohl und Manuel Reinalter sind be-

reits seit vielen Jahren in verantwortungsvollen Führungspositionen im Unternehmen tätig. Alle drei Geschäftsführer sind auch Gesellschafter der CURA COSMETICS GROUP. Gerhard Kaiser ist Gründungsgesellschafter der CURA und damit Urgestein im Unternehmen. Er wird künftig für die Bereiche Finance, HR und Operations verantwortlich sein. Hannes Kohl ist sein gesamtes Erwachsenenleben mit der CURA vertraut und wird das Parfümgeschäft in der Tochtergesellschaft Lifestyle Distribution GmbH und die Innovationsagenden verantworten sowie


CURA

die Beteiligungsgesellschaften der CURA betreuen. Manuel Reinalter ist dem Unternehmen seit Studienzeiten verbunden, hat viele Stationen im Unternehmen erlebt und den wichtigen Bereich der Lizenzmarke Judith Williams entscheidend geprägt. Er wird als Geschäftsführer die Gesamtverantwortung für die Marke Judith Williams sowie die Unternehmenskommunikation und Digitale Transformation weiterentwickeln.

Die neuen Geschäftsführer: Manuel Reinalter, Hannes Kohl und Gerhard Kaiser

MIT VIEL ELAN UND NEUEN IDEEN IN DIE ZUKUNFT

Ziel der neuen Geschäftsführung ist es, einerseits für Kontinuität und andererseits für eine zukunftsorientierte Weiterentwicklung des Unternehmens zu sorgen. Getreu dem Motto, das auch für Roland Kohl schon große Bedeutung hatte: „Das einzig Beständige im Leben ist die Veränderung“, wurden die Weichen für eine dynamische Entwicklung bereits gestellt: So wurde beispielsweise das – erst 2015 erbaute – Firmengebäude heuer um einen neuen Gebäudekomplex erweitert. Das neue Gebäude, in das die CURA COSMETICS GROUP zusätzlich 7,5 Millionen Euro investiert hat, punktet gleich mit mehreren innovativen Ansätzen:

SCHWERPUNKT FORSCHUNG UND ENTWICKLUNG

In der CURA wird die technische Entwicklung als Motor der Veränderung gesehen – sie will den technologischen Fortschritt nicht nur mitmachen, sondern mitgestalten. Durch den Ausbau der Forschungs- und Entwicklungsabteilung, die Einrichtung eines hauseigenen Labors und die verstärkte Zusammenarbeit von F&E und Marketing wird diesem Wunsch Rechnung getragen und die Entwicklung von kosmetischen Innovationen gefördert.

tem Shop, ist ebenfalls im neuen Gebäude angesiedelt. Hier können sich interessierte Damen (und auch Herren) ab sofort verwöhnen, pflegen und beraten lassen und die Kosmetik von Judith Williams, der bekannten Schönheitsexpertin und Mehrheitsgesellschafterin der CURA COSMETICS GROUP, hautnah erleben.

KINDERBETREUUNGSANGEBOT CURALINOS

Mit der Einrichtung einer hausinternen Kindertagesstätte, den CURALINOS, unterstützt die CURA Väter und Mütter, die in der CURA beschäftigt sind, bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Das Kinderbetreuungsangebot ist jedoch nur eines von vielen Beispielen, wie die – in den Unternehmens- und Führungsgrundsätzen

CURA COSMETICS GROUP • Tätigkeitsbereich: Die 1999 gegründete CURA COSMETICS GROUP ist ein internationales Unternehmen im Bereich der Kosmetik. • Hauptgeschäftsfelder: Markenentwicklung und -vertrieb, Private Label, Start-up-Business, Forschung und Entwicklung • Vertriebskanäle: Einzelhandel, Teleshopping, Online • MitarbeiterInnen: 150 • Frauenanteil: 80 % • Umsatz kons. (2019): 55.000.000 Euro • Geschäftsführung: Gerhard Kaiser, Hannes Kohl, Manuel Reinalter • Firmensitz: Doktor-FranzWerner-Straße 19, 6020 Innsbruck

CREATIVE WORKSPACE

Ein ganzes Stockwerk des neuen Gebäudes wurde kreativen Arbeitsbereichen gewidmet, die von allen Mitarbeitern gemeinsam genutzt werden können. Eine offene Gesprächskultur, ein freundliches Miteinander und eine abteilungsübergreifende Kommunikation sollen hiermit gefördert werden.

JUDITH WILLIAMS BEAUTY- WORLD

Die sogenannte „Judith Williams Beauty-World“, ein Kosmetikstudio mit integrier-

festgelegten – Werte in der Praxis umgesetzt werden. Dass auch das Thema Nachhaltigkeit ernst genommen wird, zeigt ein neu entwickeltes Mobilitätskonzept, welches unter anderem die Bereitstellung von E-Bikes, die Umstellung auf Elektro-Firmenautos sowie Zuschüsse für die Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln beinhaltet. Das Geheimnis des Erfolges der CURA COSMETICS GROUP liegt in einer Kombination aus einer sozialen, mitarbeiterzentrierten Unternehmenskultur, dem Gespür für Trends und dem Mut und der Offenheit für Neues. Nach diesem Erfolgsrezept weiter zu kochen und es mit der ein- oder anderen frischen Idee zu bereichern, dürfte jedenfalls ein guter Plan der neuen Geschäftsführung sein. PR

Die neue „Judith Williams Beauty World“ in Innsbruck bietet ein Kosmetikstudio und einen Shop.

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TIROL KLINIKEN

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LANDES-PFLEGEKLINIK TIROL: EINE PFLEGEEINRICHTUNG ALS BINDEGLIED 1999 wurde die Landes-Pflegeklinik Tirol vom Land Tirol gegründet, um die Pflege von Personen zu gewährleisten, die in ihrem familiären Umfeld auf Grund der Schwere ihrer Erkrankung nicht mehr versorgt werden können.


ARBEITEN AN DER LANDES - PFLEGEKLINIK

© GERHARD BERGER

Um eine bedarfsgerechte Pflege, Therapie und Behandlung zu garantieren, arbeiten an der LPK multiprofessionelle Teams zusammen. Die Berufsbilder umfassen diplomier-

ZUR PERSON Armin Graber ist Pflegedirektor der LandesPflegeklinik Tirol. Er selbst wurde im zweiten Bildungsweg Krankenpfleger und hat diesen Beruf von der Pike auf gelernt, bevor er 2016 Pflegedirektor wurde. Er ist sich der Herausforderungen des Pflegeberufes gerade an der LPK sehr bewusst und schaut trotz all den Aufgaben, die seine Position mit sich bringt, darauf, den Kontakt zu seinen KlientInnen nicht aus den Augen zu verlieren. So weiß er auch, was seine MitarbeiterInnen tagtäglich in ihrem Beruf leisten, und ist stolz darauf.

te (psychiatrische) Gesundheits- und KrankenpflegerInnen, PflegefachassistentInnen, PflegeassistentInnen, Service-MitarbeiterInnen, ÄrztInnen, PhysiotherapeutInnen, PsychologInnen, psychosoziale BetreuerInnen, ErgotherapeutInnen sowie VerwaltungsmitarbeiterInnen. In ihrem jeweiligen Bereich agieren die MitarbeiterInnen eigenverantwortlich, wobei großer Wert auf eine gute Zusammenarbeit innerhalb des Teams und berufsübergreifend gelegt wird. Als Arbeitgeber achtet die LPK auf ein Rundum-Paket für ihre MitarbeiterInnen: Von Kinderbetreuungseinrichtungen und flexiblen Teilzeitmodellen über diverse Gesundheits-, Sport- und Freizeitprogramme reichen hier die Möglichkeiten. Fort-und Weiterbildungen werden großzügig gefördert und unterstützt (zum Beispiel mit prozentuellen Dienstfreistellungen), um die Expertise des Pflegepersonals fortlaufend zu verbessern und auszubauen. Alle MitarbeiterInnen der LPK arbeiten nach MH-kinästhetischen Grundsätzen. Dadurch werden die eigenen körperlichen Ressourcen schonend und gezielt eingesetzt und die Gesundheit langfristig erhalten. Auch in diesem Bereich werden laufend Fort- und Weiterbildungen angeboten, um sicherzustellen, dass die jeweils neuesten Erkenntnisse und Standards den KlientInnen, aber auch den MitarbeiterInnen zugutekommen.

LANDES - PFLEGEKLINIK – DIE ELITE DER PFLEGE

Die Landes-Pflegeklinik Tirol ist in Österreich die einzige Einrichtung dieser Art und ein Arbeitgeber für jede und jeden, die/der den Wunsch hat, nicht nur in einem Pflegeberuf tätig zu sein, sondern selbständig zu handeln und sich mit einem unglaublich weiten Spektrum an Krankheitsbildern auseinanderzusetzen. „Hier werden die Besten der Besten gebraucht, um eigenverantwortlich

und selbstbewusst Entscheidungen treffen zu können“, so Pflegedirektor Armin Graber. Die KlientInnen der LPK haben vielfach eine psychiatrische Hauptdiagnose. Bei vielen anderen Pflegeeinrichtungen ist der Respekt vor diesen KlientInnen einfach zu groß und sie sind in vielen Fällen mit der Pflege psychisch Kranker überfordert. Genau diese KlientInnenstruktur macht den Pflegeberuf an der Landes-Pflegeklinik auch so spannend. Diese Vielfalt an neurologischen, psychiatrischen und psychosomatischen Krankheitsbildern verteilt auf alle Altersstufen gibt es an keinem Akutkrankenhaus. PR © DIE FOTOGRAFEN

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ie Landes-Pflegeklinik Tirol versteht sich als Bindeglied zwischen Akutkrankenhaus und Pflegeeinrichtung für die gesamte Bevölkerung. Unabhängig von kultureller, sozialer und religiöser Zugehörigkeit soll sie eine liebevolle, professionelle und bedarfsorientierte Pflege und dank der Anwesenheit von ärztlichem Personal auch die Behandlung ihrer KlientInnen sicherstellen. Der Schwerpunkt liegt auf KlientInnen mit neurologischen und psychiatrischen Erkrankungen, die mit starken Einschränkungen in der Bewältigung des täglichen Lebens verbunden sind. In der Landes-Pflegeklinik (LPK) steht der Mensch mit seinen jeweiligen, von der Erkrankung abhängigen, Bedürfnissen im Mittelpunkt. KlientInnen wird hier mit Respekt und Würde begegnet. Zusätzlich zur körperlichen Pflege achtet das LPK-Team darauf, seinen KlientInnen ein hohes Maß an menschlicher Zuwendung zukommen zu lassen. Die Begleitung bis zum Lebensende erfolgt nach palliativen Grundsätzen. In der Zusammenarbeit mit den Angehörigen wird auf individuelle Wünsche, Gewohnheiten und Bedürfnisse eingegangen.

© GERHARD BERGER

TIROL KLINIKEN

LANDES - PFLEGEKLINIK TIROL IN ZAHLEN • 3 FachärztInnen • 204 MitarbeiterInnen: - 173 PflegemitarbeiterInnen - 6 PSB – Psychosoziale Betreuer - 19 TherapiemitarbeiterInnen (Physio- und ErgotherapeutInnen und PsychologInnen) - 6 MitarbeiterInnen in der Kaufmännischen Direktion und Verwaltung

LANDES - PFLEGEKLINIK TIROL

Milser Straße 10/5 6060 Hall in Tirol Tel.: 050 504 88996 hall.lpk.office@tirol-kliniken.at

www.tirol-kliniken.at

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WEM GEHÖREN DIE BERGE? Viele kleine Liftgesellschaften, das war einmal. Addendum hat die größten Ski-Imperien des Landes unter die Lupe genommen und eruiert, wer dahintersteht: Es sind Familienclans, Banken und der ÖSV-Präsident.

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er Arlberg, die Skiwelt Amadé oder Saalbach-Hinterglemm und Ischgl: Wo die größten Skigebiete Österreichs liegen, ist hinlänglich bekannt. Aber wem gehören eigentlich diese immer größer werdenden Liftverbände und Zusammenschlüsse von Bergen und Tälern? Welche Firmen und Personen stecken hinter den großen Imperien? Und wie wurden aus ein paar Hängen mit ein oder zwei Schleppliften gigantische Skikaiserreiche?

EIGENTÜMERSTRUKTUREN MIT SCHEMA

Addendum hat sich 2018 die Unternehmenskonstruktionen angesehen und versucht, die Verschachtelungen offenzulegen. Einige Kerndaten wurden für diesen Artikel aktualisiert. Teilweise sind die Firmengeflechte weit und komplex verzweigt, nicht für alle kann ein Außenstehender eruieren, wie hoch die Umsätze wirklich sind. D A S FA M I L I E N I M P E R I U M : D I E S C H U LT Z - G R U P P E

Die Geschichte des Schultz-Imperiums beginnt mit Heinrich Schultz senior Ende der 1960er-Jahre. Während er Direktor der Raiffeisenbank in Fügen war, gründete er eine private Wohnbaugesellschaft. 1978 wurde dann

die erste Seilbahn in der Heimatregion in Betrieb genommen. Der erste Schritt für den Aufbau eines großen Netzwerks war damit gesetzt. Die Wohnbaufirma gibt es noch immer. Seit dem Tod von Gründer Heinrich Schultz vor 16 Jahren stehen dessen Kinder an der Spitze: Heinrich junior, genannt Heinz, und seine Schwester Martha Schultz leiten das Ski-Imperium, das sich von Fügen ins Hochzillertal ausgebreitet hat und mittlerweile sieben Skigebiete, darunter auch einige in Osttirol, umfasst. Dahinter stehen laut Firmenbuch rund 30 Firmen. Im Familienunternehmen ist Martha Schultz für das Marketing verantwortlich, ihr Bruder kümmert sich um kaufmännische Aspekte. Heinz Schultz führt nebenbei noch ein Versicherungsbüro, das mit den Skiunternehmen aber wirtschaftlich nicht verflochten ist.

POLITISCHE NAHEVERHÄLTNISSE

Die Familie Schultz ist nicht nur aufgrund ihrer Wirtschaftsleistung ein relevanter Mitspieler am Skimarkt, auch politisch hat sie Gewicht. Es existieren enge Verbindungen in ÖVP-Kreise, die lange zurückreichen und bis heute vorhanden sind. Martha Schultz ist seit 2010 Vizepräsidentin der Wirtschaftskammer Österreich. Die Nähe zur Politik führte immer wieder zu verbalen Attacken aus anderen politischen Lagern. Im Tiroler Landtag wurden etliche Anfragen zu den Kontakten zwischen Land und Schultz-Gruppe gestellt. 2012 trat ÖVP-Finanzlandesrat Christian Switak unter anderem FOTOS: © TIROL WERBUNG


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DIE FA MIL IE S C HULT Z IS T NIC H T NUR AUF GRUND IHRER W IR T S C H A F T S L EIS T UNG EIN REL E VA N T ER MI T S P IEL ER A M S K IM A RK T, AUC H P OL I T IS C H H AT S IE GE W IC H T.

zurück, weil er jahrelang günstig in einem Penthouse von Heinz Schultz gewohnt hatte. Gleichzeitig führte der Landesrechnungshof auf Antrag der Grünen, der Blauen und der Liste Fritz eine Sonderprüfung zur „Transparenz und Kontrolle im Verhältnis Land Tirol – Unternehmensgruppe Schultz“ durch. Die Landeskontrolleure fanden einige Kritikpunkte, wie etwa Weisungen durch Mitglieder der Landesregierung im Zuge von Liftbauprojekten oder Unregelmäßigkeiten bei Fördervergaben.

OPPOSITIONSKRITIK

Von der Opposition kam dennoch heftige Kritik, weil der Rechnungshof die Sache ihrer Ansicht nach nicht streng genug geprüft hatte. Die Landesregierung hingegen kritisierte, dass der Landesrechnungshof mit der Prüfung seine Kompetenz überschritten hätte, er sei lediglich für die Gebarung zuständig, nicht für andere Vorgänge wie die kritisierten Weisungen. Diese Weisungen der Landesräte seien keine Begünstigung gewesen, sondern ein bundesverfassungsrechtlich vorgesehenes Instrument, das aufgrund von Interessenabwägungen zum Einsatz gekommen sei. Ein Ende der Expansion der Schultz-Gruppe ist nicht in Sicht, der nächste Ausbau ist schon geplant: Die vor vier Jahren erworbene und mittlerweile grundsanierte Spieljochbahn in Fügen wird demnächst per Gondel mit dem Hochzillertal verbunden werden.

DER „SCHNEEKÖNIG“ Trotzdem ist Jakob Falkner ein großer Fan dieser internationalen Marketinghilfen und nutzt sie zur Positionierung von Sölden und dem gesamten Ötztal als Skigebiet mit Unterhaltungswert. Falkner war schon 1985 Prokurist bei der Skiliftgesellschaft Sölden-Hochsölden seines Vaters. Er wird wie viele andere Liftbesitzer „Schneekönig“ genannt. Alleinregent ist er allerdings nicht. Die von seinem Vater gegründeten Bergbahnen gehören nicht nur den Falkners. Fast alle Seilbahnbetriebe sind im gemeinsamen Besitz der Familien Falkner, Gurschler und Riml. Das wird aber nur selten kommuniziert. Die Gurschlers und die Rimls haben Anteile in Privatstiftungen, werden öffentlich aber eher mit Hotels (Gurschler) bzw. Beherbergungsbetrieben und Skiverleih (Riml) assoziiert. Falkner hat dafür die Geschäftsführung in vier Liftgesellschaften inne und kam so zum „Schneekönig“-Titel. Die Geschäfte scheinen passabel zu laufen. Allein der Umsatz des Skigeschäfts belief sich laut Falkner 2017 auf 65 Millionen Euro pro Jahr. Ohne Sommertourismus, für den vor rund zehn Jahren mit der „Area 47“ ein eigener Freizeitpark im Ötztal errichtet wurde.

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QUALITÄT IN ROT-WEISS-ROT.

E N T E R TA I N M E N T I S T A L L E S : SÖLDEN

In Sölden hatte man sich auf den Sommertourismus konzentriert. Erst ab 1948, als der erste Lift zwischen Sölden und Hochsölden entstand, wurde der Wintertourismus wichtiger. Das Skigebiet wurde in den 1970ern mit dem Gaislachkogel verbunden, schon wenig später war das Gletschergebiet erschlossen. Von da an stand die Wintersaison im Fokus. Das erste Ski-Weltcup-Rennen 1993, der alljährliche Saisonauftakt des Weltcups seit dem Jahr 2000, aber auch der James-Bond-Film „Spectre“ 2015 brachten und bringen Werbung für Sölden. Die internationale Positionierung hat aber auch Nachteile: Der Standard wird höher, der Energieaufwand größer, Sölden ist das Skigebiet mit dem größten ökologischen Fußabdruck in den Alpen.

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L I F T K A I S E R , P R Ä S I D E N T, NAPOLEON DER SKIPISTEN

Im österreichischen Skizirkus kam und kommt man an ihm nicht vorbei: Seit 30 Jahren steht Peter Schröcksnadel an der Spitze des Österreichischen Skiverbandes. Weit weniger bekannt ist, dass der umtriebige ÖSV-Präsident auch ein äußerst rühriger Großunternehmer ist. Der Tiroler ist (Mit-)Besitzer von mehr als 30 Firmen im In- und Ausland. Neben der Okanagan Privatstiftung hält Schröcksnadel zu 100 Prozent die Sitour Management GesmbH (sie liefert Info- und Werbesysteme für den Alpinsport) sowie direkt 51,4 Prozent (indirekt über weitere Firmen knapp über 90 Prozent) an der Feratel Media Technologies AG (Panoramabilder, Gästekartensysteme, Datenmanagement) mit ihren 15 internationalen Tochterunternehmen. Zum Firmenimperium gehören über die Vereinigte Bergbahnen GesmbH Anteile der Hinterstoder Wurzeralm Bergbahnen AG (Oberösterreich), am Familienskigebiet Hochficht Bergbahnen GmbH (Oberösterreich), der GBT Ski Holding GmbH (Bergbahn & Hotels am Großglockner) sowie Anteile der Saastal Bergbahnen AG (Schweiz). Ebenso im Portfolio: Teile der Ötscherlift GmbH (NÖ) sowie der Hochkar Bergbahnen GmbH (NÖ). Die konsolidierte Bilanzsumme der österreichischen Schröcksnadel-Gruppe betrug im Jahr 2017 Addendum-Berechnungen zufolge mehr als 35 Millionen Euro.

ABGEBROCHENE OSTEUROPA - EXPANSION Aber auch in Osteuropa versuchte Schröcksnadel sein Know-how in der Entwicklung und Erweiterung neuer Skiregionen einzubringen: 2007 investierte die Gruppe über zwei bulgarische Skilift-Gesellschaften – Aleko Sport 99 und Vereinigte Bergbahnen Bulgaria– in Witoscha, 20 Kilometer von der Hauptstadt Sofia entfernt. Schröcksnadel verkaufte die beiden Wintersportunternehmen aber nach kurzer Zeit an eine Offshore-domizilierte Firmengruppe rund um den umstrittenen Präsidenten des bulgarischen Skiverbands, Tseko Minev, Großaktionär der „First Investment Bank“ in Bulgarien. Peter Schröcksnadel gerät immer wieder in die Kritik – Stichwort Dopingskandal Turin 2006 („Austria is a too small country to make good doping“), seine pas-

S EI T 3 0 JA HREN S T EH T P E T ER S C HR ÖC K S N A DEL A N DER S P I T ZE DE S Ö S T ERREIC HIS C HEN S K I V ERB A NDE S . W EI T W ENIGER BEK A NN T IS T, DA S S DER UM T RIEBIGE Ö S V - P R Ä S IDEN T AUC H EIN ÄU S S ER S T RÜHRIGER GR O S S UN T ERNEHMER IS T. DER T IR OL ER IS T ( MI T -) BE S I T ZER VON MEHR A L S 3 0 F IRMEN IM IN - UND AU S L A ND.


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2020 ist Ischgl allerdings nicht wegen des hochqualitativen Tourismus in den Medien gelandet, sondern zumindest in ganz Europa als Hotspot für einen der ersten COVID-19-Cluster. DAS GLETSCHERREICH: DER HINTERTUXER GLETSCHER

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sive Haltung zu den Menschenrechtsverletzungen in Russland, zuletzt sein Umgang mit den Missbrauchsvorwürfen im Skisport. Das scheint aber keinen negativen Einfluss auf seine Geschäfte zu haben, die er auch mit 79 Jahren noch intensiv betreibt. Seit einigen Jahren wird er dabei allerdings familiär tatkräftig unterstützt. Sohn Markus ist seit 2013 sowohl Vorstand als auch Aktionär der Feratel AG. DER APRÈS-SKI-ZIRKUS: ISCHGL

Was die Firmenkonstruktion betrifft, ist Ischgl kein interessanter Ort. Laut Firmenregister der Wirtschaftskammer sind alle Lifte in Ischgl im Besitz der Silvretta Seilbahn AG, die zu fast 70 Prozent der Gemeinde, dem Gemeindeverband Paznaun und dem Verein der Tourismusunternehmer gehört. Die Seilbahn AG wiederum besitzt fast die Hälfte der Anteile an der Bergbahnen Samnaun AG, die auf der Schweizer Seite des Berges die Skifahrer nach oben bringt. Zur Seilbahn AG zählen auch Anteile an der Bergbahn in Scuol (Schweiz), die Parkgaragen in Ischgl und „Silvretta Sports“ (Sportgeschäft/ Skiverleih) in Ischgl. Alleine die Seilbahn AG machte im Jahr 2017 einen Umsatz von 77,3 Millionen Euro. Ursprünglich als Schmuggelort bekannt, wandelte sich Ischgl zum „Mallorca der Alpen“ und kämpft mittlerweile seit Jahren gegen diesen Ruf. Mit den „Top of the Mountain“-Konzerten wurde 1995 der Grundstein gelegt, mittlerweile ist Ischgl ein Fixstern unter den Konzertveranstaltern in den Bergen. Als Ausgleich wird auf Luxushotels, edle Bars und Nobelrestaurants gesetzt.

Auch der Hintertuxer Gletscher ist mittlerweile kein unberührtes Naturparadies mehr, sondern ein Ort für Skitouristen. Ursprünglich befand sich am Fuß des Gletschers ein Bergwerk, erschlossen war also zumindest die Basis. 1949 wurde mit den Vorbereitungen für den Skisport begonnen und mit einem Motor aus Wehrmachtsbeständen der erste Lift gebaut. Prägend für die Geschichte war, dass dieser 1951 durch eine Lawine zerstört wurde. In der Anfangszeit wurde besonders von den Familien Dengg, Klausner und Tipotsch viel Energie und Mühe in die Erschließung des Gletschers gesteckt. Sie führte zu einigen Pionierschritten. In Hintertux wurde weltweit der erste Schlepplift auf Gletschereis gebaut. Er musste allerdings wegen der Gletscherbewegungen bald wieder abgetragen werden. Ende der 1960er wurden schließlich die ersten Sessellifte auf dem Gletscher errichtet – so wurde das Gebiet im Laufe der Jahre auch im Sommer für den Skitourismus erschlossen. 1988 kaufte die Gesellschaft schließlich die Tiroler Zugspitzbahn und weitete ihre Tätigkeit in den Norden Tirols aus, wo heute die Zugspitze und die Ehrwalder Alm zu den Skigebieten der Zillertaler Gletscherbahn GmbH gehören. Hinter dieser stehen nach wie vor die Gründerfamilien. Aufgrund der Anteilsmehrheit sind bei fast allen Liftgesellschaften die Brüder Klaus und Franz Dengg die wirtschaftlichen Eigentümer, aber auch andere Familien halten nach wie vor Anteile. DER TRADITIONSREICHE RIESE: DER ARLBERG

In Vorarlberg geht die Tradition des Skisports fast 130 Jahre weit zurück. Schon gegen Ende des 19. Jahrhunderts entwickelte sich der Skisport, bald auch der Skitourismus. 1901 wurde der erste Skiclub gegründet, 1904 fand das erste Skirennen statt, 1906 wurde der erste Skikurs abgehalten.

WÄ HREND DA S S K IGEBIE T A M A RL BER G MI T 3 05 P IS T ENK IL OME T ERN ÄU S S ER S T W EI T L ÄUF IG IS T, IS T DIE F IRMENL A ND S C H A F T IM HIN T ER GRUND S TA RK KONZEN T RIER T. OBWOHL E S MEHR A L S ZEHN F IRMEN S IND, L ÄUF T V IEL E S AUF DIE S EL BEN EIGEN T ÜMER UND GE S C H Ä F T S F ÜHRER HIN AU S .


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www.deloitte.at/tirol Deloitte bezieht sich auf Deloitte Touche Tohmatsu Limited („DTTL“), dessen globales Netzwerk von Mitgliedsunternehmen und deren verbundene Unternehmen innerhalb der „Deloitte Organisation“. DTTL („Deloitte Global“), jedes ihrer Mitgliedsunternehmen und die mit ihnen verbundenen Unternehmen sind rechtlich selbstständige, unabhängige Unternehmen, die sich gegenüber Dritten nicht gegenseitig verpflichten oder binden können. DTTL, jedes DTTL Mitgliedsunternehmen und die mit ihnen verbundenen Unternehmen haften nur für ihre eigenen Handlungen und Unterlassungen. DTTL erbringt keine Dienstleistungen für Kundinnen und Kunden. Weitere Informationen finden Sie unter www.deloitte.com/about. © 2020 Deloitte Tirol Wirtschaftsprüfungs GmbH


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1937 wurde der erste Schlepplift gebaut. Weitere 20 Jahre danach, 1957, wurde mit dem Bau von Verbindungsbahnen begonnen. Die Rüfikopfbahn ermöglichte es, Lech, Zürs, Zug und Oberlech auf Skiern zu erkunden. Bald darauf wurden auch St. Christoph und Stuben mit St. Anton am Arlberg verbunden. In den 1970ern wurde im nahegelegenen Warth der erste Lift errichtet, der Ort wurde in den 1990ern ausgebaut und mit Schröcken zusammengeschlossen. 2013 und 2016 wurden Seilbahnen auf den Berg gestellt, die Ski Arlberg zum größten verbundenen Skigebiet Österreichs machen – teilweise nach langen Diskussionen über Naturschutzauflagen.

SEIT JAHRZEHNTEN IN FAMILIENBESITZ

Während das Skigebiet mit 305 Pistenkilometern äußerst weitläufig ist, ist die Firmenlandschaft im Hintergrund stark konzentriert. Obwohl es mehr als zehn Firmen sind, läuft vieles auf dieselben Eigentümer und Geschäftsführer hinaus. Klaus Hoch, Paul und Christoph Pfefferkorn und Michael Manhart tauchen besonders oft in Firmenbuchauszügen auf. Die Pfefferkorns gehörten schon im 19. Jahrhundert zu den ersten Hoteliers am Arlberg. Hochs Vater baute 1947 die erste Seilbahn in Oberlech. Mittlerweile ist die Familie Pfefferkorn im Seilbahngeschäft wesentlich stärker vertreten, der

Name Hoch wird eher mit Hotels verbunden. Michael Manhart wird häufig als Schneepapst tituliert, weil er Beschneiungssysteme mitentwickelte. Sein Großvater, Sepp Bildstein, war Namensgeber für die wichtigste Firma der Skiregion: die Skilifte Lech Ing. Bildstein GmbH. DAS SKIKURS-MEKKA: SAALBACH-HINTERGLEMM

Schon 1904 wurde österreichischen Kindern im Rahmen des Schulunterrichts das Skifahren beigebracht. In den Jahrzehnten danach wurde Saalbach als Urlaubsort für Wintertouristen beliebt, ganz ohne Lifte – bis zum Beginn des Zweiten Weltkriegs. 1945 wurde eine Skiliftgesellschaft gegründet, ab 1946 wurde Saalbach als Wintersportort beworben. Ab den 1950er-Jahren konzentrierte sich der Tourismus auf Skikurse, vor allem für Schüler aus Wien. Ab den 1970ern wurden hier Weltcuprennen veranstaltet, 1991 war die WM ein Höhepunkt in der Skigeschichte der Region.

GEMEINSCHAFTSPROJEKT LIFTGESELLSCHAFT

Das dahinterliegende Unternehmensgebilde ist vielschichtig. Die bis heute bestehende, älteste Bergbahnen GmbH (die Saalbacher Bergbahnen GmbH) stammt aus


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dem Jahr 1950 und gehört heute 21 Privatpersonen, darunter, wie in anderen Regionen, einige Familien (z. B. Breitfuß, Dschulnigg, Eder und Schwabl), die Lifte, Hotels und teilweise Skiverleihe betreiben. Diesen Personen bzw. den Saalbacher Bergbahnen gehört die Seilbahn-Gesellschaft BBSH zu 50 Prozent, die übrigen 50 Prozent besitzt die Hinterglemmer Bergbahnen Gesellschaft. Andere Bergbahnen sind wiederum zur Gänze im Besitz der BBSH. So weit, so komplex. Dass Saalbach-Hinterglemm zu den großen Playern im Skizirkus zählt, ist offensichtlich und zeigt auch die Bilanzsumme von 92 Millionen Euro im Jahr 2016. Ein Teil des wirtschaftlichen Erfolgs ist noch immer auf die Skikurse und die Vernetzung mit dem Weltcupzirkus zurückzuführen. In einer Studie des Unterrichtsministeriums (2011) landete Saalbach auf Platz drei der Destinationen für Schulskikurse. H E I M AT D E R H I G H S O C I E T Y: KITZBÜHEL

stammt aus den 1950ern – aus Kitzbühel. Hier trugen alle Skilehrer schon damals einheitliche Anzüge, rote nämlich, wie der Name vermuten lässt. Skigebiet und Gamsstadt profitieren bis heute vom Image des Promitreffs und Nobelskiorts. Und auch wenn immer wieder über den Ausverkauf Kitzbühels berichtet wird, weil in den vergangenen Jahren zahlreiche ausländische Investoren Immobilien in

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Wie viele andere Skigebiete beruft sich auch Kitzbühel auf seine Pionier-Vergangenheit. Die erste Wintersportvereinigung wurde 1902 gegründet. 1926 wurde die erste Seilbahn eröffnet. 1931 fand das erste Hahnenkammrennen statt. Die Bezeichnung „Rote Teufel“

DA S ER S T E S K I - W ELT C UP - RENNEN 19 93 , DER A L L JÄ HRL IC HE S A IS ON AUF TA K T DE S W ELT C UP S S EI T DEM JA HR 2 0 0 0, A BER AUC H DER JA ME S - B OND - F IL M „ S P EC T RE“ 2 015 BR AC H T EN UND BRINGEN W ERB UNG F ÜR S ÖL DEN. DIE IN T ERN AT ION A L E P O S I T IONIERUNG H AT A BER AUC H N AC H T EIL E : DER S TA NDA RD W IRD HÖHER , DER ENER GIE AUF WA ND GR Ö S S ER , S ÖL DEN IS T DA S S K IGEBIE T MI T DEM GR Ö S S T EN ÖKOL OGIS C HEN F U S S A BDRUC K IN DEN A L P EN.

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Tiroler Werbeagentur Klimaneutrales Unternehmen

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den besten Lagen erworben haben: Die Berge blieben mehrheitlich in heimischer Hand. Sie stehen im Alleineigentum der Bergbahn Aktiengesellschaft Kitzbühel – und gehören zu 49,93 Prozent der Stadtgemeinde. Die übrigen Aktien sind im Streubesitz. Wer die Miteigentümer sind, ist damit nicht nachvollziehbar.

IN S ERFAU S GIB T E S S EI T 19 8 5 DIE Z W EI T K ÜR ZE S T E U - B A HN DER W ELT. NÖ T IG WA R S IE , W EIL DER L A NG GE ZOGENE OR T S ERFAU S DUR C H DEN T OURIS MU S V ERK EHR S ÜBERL A S T E T WA R .

EINE BANK ALS LIFTBETREIBERIN: S I L V R E T TA / M O N TA F O N

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Der Skitourismus in der Region Montafon im Süden Vorarlbergs wurde von einem Unternehmer geprägt. Der Deutsche Walter Klaus beteiligte sich 1969 am Bau der Liftgesellschaft in Gaschurn. Mit der Zeit kamen Lifte in umliegenden Gemeinden dazu. Klaus engagierte sich auch abseits des Skitourismus, etwa bei der Bodenseeschifffahrtsgesellschaft, wo er die Anteile der ÖBB übernahm. Aufgrund seiner Parkinson-Erkrankung verkaufte der Geschäftsmann 2007 den überwiegenden Teil der Silvretta Montafon Holding GmbH (86,6 Prozent) an die Bank für Tirol und Vorarlberg (BTV), im Laufe der nachfolgenden Jahre erwarb die BTV auch die verbleibenden Anteile aus dem Streubesitz. Im Montafon übernahm die BTV nicht nur die Anteile an der Liftgesellschaft, sondern baute auch im großen Stil aus. 2008 wurde Schruns eingebunden. So entstand

das Skigebiet Silvretta/Montafon. Seither wurden weitere Gesellschaften gegründet. Ein Sportgeschäft samt Skiverleih, mehrere Hotels und Apartmenthäuser gehören der BTV im Montafon. Die BTV ist auch an Liftgesellschaften und Hotels in anderen Skigebieten beteiligt. Tourismus ist generell ein Schwerpunkt des Geldinstituts. Es finanziert viele Projekte in diesem Bereich und ist auch an der Mayrhofner Bergbahn AG beteiligt. DAS GEMEINDEPROJEKT: S E R FA U S - F I S S - L A D I S

Serfaus-Fiss ist eines der Skigebiete, die zu einem Großteil den Gemeinden gehören. In Fiss zu 75 Prozent, in Serfaus gleich zu 99,9942 Prozent. Die übrigen Anteile


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CHG Czernich Haidlen Gast & Partner Rechtsanwälte GmbH Innsbruck • St. Johann i. Tirol • Wien • Bozen • Vaduz – www.chg.at


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HEINRIC H K L IER S ENIOR L EG T E 196 8 DEN GRUND S T EIN F ÜR DIE KOMMER ZIEL L E ER S C HL IE S S UNG DE S S T UB A IER GL E T S C HER S . HEU T E KON T R OL L IER T DIE FA MIL IE K L IER DIE MEHRHEI T A N DEN L OK A L EN S C HL Ü S S EL UN T ERNEHMEN.

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– und auch einige Anteile der Tochterfirmen Seilbahn Komperdell und Waldbahn – gehören Einzelpersonen. Da Serfaus und Fiss am Ende des Tales liegen, sind die Gemeinden schon lange auf Tourismus angewiesen. Die Lage führte einst dazu, dass in Serfaus eine Materialseilbahn erbaut wurde. Diese wurde in den 1950ern, als der Skisport in Österreich populär wurde, zur Personenseilbahn umgebaut. Kurz darauf wurde offiziell die Seilbahn Komperdell gegründet, der Wintertourismus nahm beständig zu. Das führte zu einer Besonderheit in den Alpen: In Serfaus gibt es seit 1985 die zweitkürzeste U-Bahn der Welt. Nötig war sie, weil der langgezogene Ort Serfaus durch den Tourismus verkehrsüberlastet war. Am Ortseingang wurde ein Parkplatz gebaut, zur Seilbahn und zu den Hotels kommt man von dort aus nur noch mit der Bahn. Seit 1999 gehört zur Skiregion auch das benachbarte Gebiet. So entstand Serfaus-Fiss-Ladis. DER MARKENPROFI: S K I - W E LT A M A D É

Flachau-Zauchensee ist mehr oder weniger ein Synonym für die Dachmarke Ski Amadé, unter der heute viel mehr steckt als diese beiden Skigebiete. Die Anfänge des Skitourismus in der Region reichen in die 1950er-Jahre und nach Flachau zurück, wo man damals mit zwei Liften startete. Wenige Jahre später ging der erste Lift in Zauchensee in Betrieb – einer der Hauptinitiatoren war Benedikt Scheffer, dessen Familie immer noch zu den wichtigsten Liftbetreibern in Zauchensee gehört. Die Zahl der Skifahrer, nicht nur aus der Umgebung, sondern vor allem auch aus Wien, stieg stetig an. Einige Gäste aus der Bundeshauptstadt kamen nicht nur zum Skifahren, sondern stiegen sogar in die Liftgesellschaften ein. 1978 schlossen sich Flachau, Wagrain und St. Johann offiziell zur „3-Täler-Skischaukel“ zusammen. Die Lifte in den Gemeinden gehören auch heute zu großen Teilen unterschiedlichen Besitzern. Im Hintergrund stehen bei vielen einzelne Familien, die Gemeinden selbst oder regionale Tourismusverbände.

ARBEIT FÜR DIE KARTELLRICHTER

Über weitere Kooperationen mit anderen Skiregionen konnten Gäste ihre Liftkarten für immer mehr Pisten nutzen. Gut alle zehn Jahre wurde eine neue, größere

Gesellschaft gegründet, seit dem Jahr 2000 läuft das Ganze schließlich unter der Marke Ski Amadé. Ziel dieser Zusammenschlüsse sind gemeinsames Marketing und einheitliche Preise. Doch Ski Amadé brachte damit den Kartellrichtern Arbeit. Da nun die Skigebiete von Schladming über Gastein und Großarl bis zum Hochkönig gemeinsame Skikarten offerieren, musste sich der Skiverbund 2003 beim Kartellgericht anmelden. Auch 2017 war die Wettbewerbsbehörde mit Flachau beschäftigt: Die Bergbahnen in Flachau und Wagrain wurden unter dem Dach des Raiffeisenverbandes Salzburg zusammengefasst. Auf die Zusammenlegung mit Zauchensee muss allerdings noch gewartet werden. Das Projekt einer Skischaukel zwischen Flachau und Zauchensee wurde lange diskutiert, im Dezember 2020 soll der Betrieb etappenweise starten.


W7 SOLUTION

DER LOGISTIKEXPERTE

INFO Der Beitrag wurde uns freundlicherweise von der Rechercheplattform Addendum zur Verfügung gestellt. Den Originalbeitrag samt profund und akribisch recherchierter Grafiken, die Firmennetzwerke und Verflechtungen interaktiv darstellen, finden Sie unter www.addendum.org (Rechercheprojekte/Skination). Leider wurde Addendum kürzlich von Dietrich Mateschitz eingestellt. Das bedauern wir sehr. Wir wünschen den Mitarbeitern alles Gute und sagen Danke für ihre Arbeit! Die Homepage ist nach wie vor online.

Optimierte interne und externe Logistik: mit W7 Solution zu besseren Abläufen und mehr Kosteneffizienz.

Logistiker Gerhard Walz

S U P E R L AT I V E A U F D E M GLETSCHER

Heinrich Klier senior legte 1968 den Grundstein für die kommerzielle Erschließung des Stubaier Gletschers. Die Nähe zu Innsbruck und eine sichere Schneelage von Oktober bis Juni boten dafür optimale Voraussetzungen. Ab 1976 besingt Wolfgang Ambros in der österreichischen „Wintersporthymne“ das „Schifoan“ im Stubaital als „des Leiwandste, was ma si nur vurstö’n kann“. Heute kontrolliert die Familie Klier die Mehrheit an den lokalen Schlüsselunternehmen Wintersport Tirol AG sowie der Wintersport Tirol Aktiengesellschaft & Co. Stubaier Bergbahnen KG. Zur Wintersport Tirol AG gehört auch die Wintersport Tirol Handels GmbH, der größte Sporthandelsbetrieb Westösterreichs.

HÖHEPUNKTE IM STUBAI

All das bringt offensichtlich Erfolg: Die Firmengruppe erwirtschaftete im Jahr 2016 Einnahmen in der Höhe von 27,8 Millionen Euro. Die Restaurationsbetriebe der Familie nahmen im gleichen Zeitraum 8,7 Millionen Euro ein. An der Unternehmensspitze der Wintersport Tirol AG steht seit 2006 Reinhard Klier. Er war 31 Jahre alt, als er seinem Vater als Vorstandsvorsitzender folgte und damit jüngster Seilbahnchef Tirols wurde. Für Aufmerksamkeit sorgte auch die größte Investition der Kliers in ihrer Firmengeschichte: 2015 wurde die Eisgratbahn errichtet. Die Kosten für die längste Dreiseilumlaufbahn der Alpen beliefen sich auf mehr als 60 Millionen Euro. Auf der längsten Abfahrt in der Region – von der Bergstation Wildspitz auf 3.210 Metern Seehöhe bis zur Talstation auf 1.695 Metern – kann man zehn Kilometer auf Skiern zurücklegen. In die Rangliste der Superlative hat es auch die aus 20 Tonnen Stahl hergestellte Aussichtsplattform „Top of Tyrol“ geschafft, die zehn Meter über den Fels hinausragt. Das Magazin Geo hat sie unter die zehn besten „Lookouts“ weltweit gereiht.

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ie letzten Wochen und Monate haben deutlich gezeigt, dass Unternehmen immer wieder mit wirtschaftlichen Herausforderungen konfrontiert werden. „Naturgemäß entwickeln sich Unternehmen, die auf wirtschaftliche Schwankungen vorbereitet sind, besser als andere“, bestätigt Gerhard Walz, Logistiker und Gründer von W7 Solution. Die letzten Jahre boten vielen Unternehmen gute Rahmenbedingungen. Aufgrund der aktuellen Entwicklungen jedoch wurden viele Denkmuster aufgebrochen und neben allen Problemen auch Raum für Innovationen und neue Ansätze geschaffen.

NEUE MÖGLICHKEITEN

Moderne Arbeitsweisen und Technologien zeigten ganz deutlich, dass Mitarbeiter in vielen Fällen physisch nicht im Büro sitzen müssen. Letztlich zählt nur die Qualität der Arbeit, nicht die im Büro verbrachte Zeit. Man kann Fachexperten unabhängig vom Standort engagieren und für das eigene Unternehmen arbeiten lassen. Walz: „Mit W7 Solution ist die teilweise und sogar fast vollständige Auslagerung der Logistik bereits seit Jahren problemlos möglich.“ In der Maximalvariante bleiben lediglich die Erstellung der Packlisten, das tatsächliche Verpacken und die Rechnungslegung im Unternehmen. Diese Funktionen sorgen dafür, dass im Unternehmen ein Maximum an Kontrolle bleibt. Die Planung, Überwachung und Optimierung übernimmt W7 Solution. In diesem Fall benötigt das Unternehmen keine eigenen Logistikexperten. Für W7 Solution zählt, dass das Unternehmen die individuell beste Logistikabstimmung bekommt. Dies bedeutet einerseits laufende Optimierung der Abläufe, aber auch die enge Zusammenarbeit mit bestehenden Mitarbeitern oder der Aufbau von Logistik-Fachwissen im Unternehmen. So werden die Qualität und die Leistungsfähigkeit der internen und externen Logistik laufend verbessert und gleichzeitig durch eine genaue Abstimmung Kosten gesenkt. PR

W7 SOLUTION

Tel.: 0512/34 24 32, office@w7-solution.com www.w7-solution.com

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TIROLS TOP-SEILBAHNEN PLATZ

RANKING*

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FIRMENNAME

ORT

MA

UMSATZ

Silvrettaseilbahn AG

Ischgl

364

81.900.000

Arlberger Bergbahnen AG

Innsbruck

260

47.100.000 (g)

Bergbahn AG Kitzbühel

Kitzbühel

300

57.085.000

Zillertaler Gletscherbahn GmbH & Co. KG

Hintertux

300

45.000.000

Seilbahn Komperdell GmbH

Serfaus

308

42.900.000

Skiliftgesellschaft Sölden – Hochsölden GmbH

Sölden

Mayrhofner Bergbahnen AG

Mayrhofen

265

164

45.000.000

40.000.000 (g)

Fisser Bergbahnen GmbH

Fiss

259

35.651.000

Bergbahnen Skizentrum Hochzillertal GmbH & Co. KG

Kaltenbach

115

33.000.000 (g)

Zeller Bergbahnen Zillertal GmbH & Co. KG

Zell a. Ziller

120

22.230.000

Ötztaler Gletscherbahn GmbH & Co. KG Sölden – Tirol

Sölden

Wintersport Tirol AG & Co. Stubaier Bergbahnen KG

Innsbruck

Bergbahnen Ellmau – Going GmbH & Co. Hartkaiserbahn KG Liftgesellschaft Obergurgl GmbH

Schilift-Zentrum-Gerlos GmbH

*)

Ellmau

Obergurgl

Gerlos

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26.000.000

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17.500.000

Stellt das Ergebnis im Gesamtranking der Top 500 dar, (g) Umsatz geschätzt

TIROLS TOP-HOTELS PLATZ

RANKING*

1

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3

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5

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7

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FIRMENNAME

ORT

MA

UMSATZ

Stanglwirt GmbH

Going

285

36.100.000

Pirktl Holiday GmbH & Co. KG

Mieming

210

25.261.000 (g)

Stock GmbH

Finkenberg

193

22.000.000

F. Kaltschmid Hotel GmbH

Seefeld

INTERALPEN-HOTEL TYROL GmbH

Telfs

Stiebleichinger GmbH

Innsbruck

280

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25.500.000 (g)

23.800.000

20.500.000 (g)

Lanserhof GmbH

Lans

147

20.000.000

Hotel Trofana Royal GmbH

Ischgl

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17.300.000 (g)

Sporthotel Alpenrose Residenz Wolfgang Kostenzer GmbH

Maurach

150

17.750.000

Schlosshotel Fiss GmbH

Fiss

120

17.300.000 (g)

Ernst und Andrea Mayer Hotelbetriebs-GmbH

Lermoos

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15.000.000 (g)

Schlosshotel Kitzbühel GmbH

Kitzbühel

Karl Reiter Posthotel Achenkirch GmbH

Achenkirch

Christian Mühlberger Hotelbetriebs- GmbH Mattersberger Hotelbetriebs-GmbH

Kössen *)

Grän

135 157 142 180

16.200.000 (g) 14.900.000 (g) 14.900.000 (g) 14.600.000

Stellt das Ergebnis im Gesamtranking der Top 500 dar, (g) Umsatz geschätzt


Der Weg einer Neuentdeckung zum Liebling der Feinkostabteilung ... und wie Interfood Ihnen absolute Frische, Qualität und Verlässlichkeit bieten kann. Zugegeben, eine schöne Aufgabe, wenn man die schönsten Gefilde Europas nach Delikatessen vieler Herren Länder durchforsten darf. Gesucht, gefunden ist aber nur die halbe Miete, dann startet die Reise der Spezialitäten zu Ihren Feinschmecker-Kunden. Wie sich die kulinarischen Newcomer und Köstlichkeiten verlässlich und laufend pünktlich den Weg in Ihre Regale sowie in die Herzen Ihrer Kunden bahnen? Die 6 wesentlichen Zutaten der Erfolg versprechenden Rezeptur: 01 | Eine erlesene Auswahl: echte kulinarische Umsatzbooster

Auge und sorgt dafür, dass er stets zu hundert Prozent und in voller Frische vollständig bleibt.

Ausgestattet mit einem guten Riecher für hervorragende Qualität, Originalität und dem Wissen über die Genussgewohnheiten der Österreicher, ist Interfood ständig auf der Suche nach den (noch) verborgenen Feinkostschätzen Europas. Einige der von Interfood ausgewählten Marken sind mittlerweile zum Synonym für höchste Güte in ihrem Bereich geworden.

CPFR – Collaborative Planning, Forecasting and Replenishment – Große Unternehmen überlassen Interfood sogar die selbstständige Befüllung der Zentrallager. Sie haben den Lagerbestand inkl. der Abgänge genau im Blick, sodass Interfood ausreichend frische Ware disponieren kann. Das ist eine der schwierigsten logistischen Herausforderungen, da die Planungs- und Prognoseprozesse in enger Zusammenarbeit beider Seiten erfolgen müssen.

02 | Höchste Qualität mit Brief und Siegel In den letzten Jahren konnte sich Interfood mit bedeutenden Qualitätssiegeln zertifizieren: als einziger Feinkost-Importeur Österreichs das IFS-Zertifikat für Logistiker und Broker, das MSC- und ASC-Zertifikat für Fisch und das Bio-Siegel für ein weites Produktsortiment. 03 | 100%ige Versorgungssicherheit Die Organisation läuft wie am Schnürchen. Mit einem starken Backoffice-Team und einer ausgeklügelten Logistik beliefert Interfood Einzel-, Groß- und Fachhändler, Caterer und Restaurantketten in ganz Österreich fortlaufend mit absoluter Frische und garantiert eine fast 100%ige Versorgungssicherheit mit über 1.700 verschiedenen Feinkostprodukten höchster Güte. 04 | Ihren Warenbestand stets im Blick Sollte es der Wunsch sein, erledigt Interfood auch diesen Arbeitsschritt für seine Kunden: Interfood behält Ihren Vorrat im

Interfood Lebensmittelgroßhandel Ges.m.b.H. Innsbruckerstraße 77 6060 Hall in Tirol

05 | Kundenfaszination Was wäre Interfood ohne seine Kunden? Die Kunden stellen Interfood immer wieder vor interessante, spannende, herausfordernde Aufgaben und Interfood setzt alles daran, die Erwartungen zu übertreffen. 06 | Konsumentenfaszination Die Stunde der Wahrheit schlägt am Point of Sale (POS), dem Verkaufsort, wo der Kontakt zwischen Konsument und Produkt stattfindet. Damit dieser Moment ein voller Erfolg wird, unterstützt Interfood seine Kunden in jeglicher Hinsicht: Mit viel Erfahrung, genauer Kenntnis der Marktstrukturen, einem guten Gespür für das Besondere und einem saftigen Schuss Kreativität – insbesondere bei der Lösung spezieller Herausforderungen und bei der Entwicklung effizienter Verkaufsmaßnahmen.

Tel.: +43 5223 | 56 808-0 info@interfood.at www.interfood.at


LEHRE + MATURA

LEHRE PLUS MATURA – DAS NEUE TIROLER MODELL Lehre PLUS Matura ist die Weiterentwicklung der Parallelausbildung unter der Gemeinschaftsregie von WIFI und BFI. Das neue Modell führt junge Menschen Schritt für Schritt zur Matura – flexibel, online und dank des modularen Aufbaus zu 100 Prozent bedarfs- und leistungsgerecht!

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„ICH MÖCHTE MIR FÜR MEINE ZUKUNF T ALLE T Ü R E N O F F E N H A LT E N . BEI MIR GEHT SICH DIE M AT U R A N E B E N D E R ARBEIT GUT AUS UND ICH HABE NOCH GENÜGEND F R E I Z E I T. WA S I C H I N ZUKUNF T MACHEN WERDE – M A L S C H A U E N… ; ) “ LARA STRELE, BÜROKAUFFRAU BEI DER IKB, DERZEIT IM L EHRE- P L U S - M AT UR A- MODEL L

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ehre mit Matura war gestern. Das neue Modell heißt Lehre PLUS Matura! Das „Plus“ versteht sich wörtlich, denn der Zusatznutzen der Matura zur Lehre ist unumstritten – für Lehrlinge und Lehrbetriebe gleichermaßen. „Mit der Modifizierung des Titels möchten wir noch stärker betonen, dass es eine riesige Chance darstellt, wenn junge Menschen ihre Berufsausbildung mit der Matura kombinieren. Der Vorteil, drei und mehr Jahre an Berufspraxis in einem Betrieb zu haben plus die Matura, die jeder schulischen Matura gleichgestellt ist, kann nicht hoch genug bewertet werden“, ist Mag. Hanna Lindmayr vom BFI überzeugt von der Doppelausbildung als wichtigem

Lösungsansatz für die anhaltende Facharbeiterdebatte. „Und weil wir es hier mit einem so einzigartigen Ausbildungsmodell zu tun haben, welches in Bezug auf ein ständig steigendes Qualifizierungsniveau eine wichtige Brücke im Bereich bildungstechnischer Chancengleichheit schlägt, war es uns wichtig, die InteressentInnen noch besser dort abzuholen, wo sie sich befinden – mit ihren Vorkenntnissen, ihren Bedürfnissen, ihrem Lern- und Leistungsvermögen – und von da aus sicher zum Maturaabschluss zu führen.“ Die beiden Tiroler Bildungsprofis WIFI und BFI bündelten ihre Kompetenzen und ließen ihre Erkenntnisse aus über zehn Jahren „Lehre und Matura“ in den etablierten Parallelweg einfließen, um die Ausbildung an neuen Qualitätsmaßstäben auszurichten. Durch den Schulterschluss von WIFI und BFI wird Lehre PLUS Matura ab nun tirolweit einheitlich durchgeführt, und dank unterschiedlicher Leistungsmodule kann noch besser auf die TeilnehmerInnen eingegangen werden. Die Schlagworte lauten volle Anpassbarkeit und Flexibilität. Dies bezieht sich nicht nur auf die Voraussetzungen, die die Jugendlichen mitbringen, sondern auch auf die Zusammenstellung des Ausbildungsplans sowie die Ausbildungsdauer. „Wir haben die Ausbildung bzw. die einzelnen Fächer in mehrere Module unterteilt, damit wir jeden Lehrling entsprechend seiner Vorqualifizierung, seinen Bedürfnissen und seinem Lernvermögen in einem passenden Leistungsniveau aufnehmen können“, bringt Ing. Walter Cernin vom WIFI Tirol einen zentralen Vorteil des neuen Modells auf den Punkt. „Die Klassen werden dadurch insgesamt homogener hinsichtlich des Leistungspotenzials, die TeilnehmerInnen sind erfolgreicher und erleben sich auch so, und damit ist für jede/n Einzelne/n ein noch besserer und befriedigender Gesamterfolg möglich.“ Als ausschlaggebend für die Zielerreichung erachten sowohl das BFI wie auch das WIFI die Art und den Umfang der Lernunter-

„DIE LEHRE MIT M AT U R A WA R D I E B E S T E ENTSCHEIDUNG FÜR MICH. MIR MACHT DIE ARBEIT IM BE TRIEB R I C H T I G S PA S S . MIT TLERERWEILE STUDIERE ICH NEBENBEI BERUFSBEGLEITEND AM M C I M E C H AT R O N I K .“ MIC H A EL KOF L ER , ME TA L LTECHNIKER BEI INNIO JENBACHER GMBH & C O OG, A B S OLV EN T VON L EHRE MI T M AT UR A

stützung, weshalb diese weiter intensiviert wurde. Die neuen Schwerpunktsetzungen verdeutlichen, dass Lehre PLUS Matura im neuen Modell noch erfolgversprechender ist. Und das ist gut und wichtig, denn durch topgeschulte MitarbeiterInnen lässt sich das ganze Potenzial eines Unternehmens heben. Überdies sind MitarbeiterInnen, die beruflich, aber auch persönlich gefördert werden, erfahrungsgemäß besonders betriebstreu; sie identifizieren sich stärker mit dem Unternehmen und bringen sich mit mehr Engagement ein. Daraus erwächst eine Dynamik, die nicht nur das Team, sondern auch das Unternehmen als Ganzes von innen heraus stärkt.


LEHRE + MATURA

Durch eine ebenso fundierte wie breit ausgerichtete Ausbildung, wie sie durch Lehre PLUS Matura gewährleistet ist, sind die MitarbeiterInnen für verschiedene Positionen qualifiziert, was die Voraussetzung darstellt, um auf Marktveränderungen flexibel reagieren zu können. Ausbildung ist Trumpf – Ausbildung macht krisenfest. Heute mehr denn je der entscheidende Faktor im Wirtschaftsgeschehen!

„ F Ü R M I C H WA R S V O N V O R N H E R E I N KL AR: NEBEN DER LEHRE MACHE I C H D I E M AT U R A ! J E T Z T B I N I C H F Ü R D I E I N T E R N AT I O N A L E N G E S C H Ä F T E Z U S TÄ N D I G U N D S T E I G E I N K Ü R Z E Z U M T E A M L E A D E R D E R L O G I S T I KA B T E I L U N G A U F. I N E I N PA A R J A H R E N S TA R T E I C H D A N N B E R U F S B E G L E I T E N D E I N M B A - S T U D I U M .“ MICHAEL PEDRI, SPEDITIONSKAUFMANN BEI GEBRÜDER W EIS S , A B S OLV EN T VON L EHRE MI T M AT UR A

LEHRE PLUS MATURA LÄSST UNTERNEHMEN WACHSEN

Die heimischen Betriebe bieten eine Top-Ausbildung und brauchen dafür auch die besten Lehrlinge. Die Schere zwischen Angebot an Lehrstellen und Nachfrage klafft jedoch immer noch deutlich auseinander. Dabei ist die Lehrlingsausbildung ein elementares Standbein der Tiroler Betriebe: zum einen, weil gut ausgebildete Fachkräfte das Unternehmen in die Lage versetzen, den Markt aktiv mitgestalten zu können, und zum anderen sind top qualifizierte MitarbeiterInnen die Führungskräfte von morgen, die im Betrieb „groß geworden“ und mit ihm gewachsen sind. Unternehmen, die Lehre PLUS Matura anbieten, erhalten viel leichter Lehrlinge,

die zu den talentierteren Menschen gehören und bereit sind, mehr zu tun, um ein hochgestecktes Ziel zu erreichen. Diese jungen Menschen gewöhnen sich früh daran, sich neben ihrem Beruf weiterzubilden. Wenn sie sich für ein Studium entscheiden, dann besuchen sie dieses aus Gewohnheitsgründen nebenberuflich und gehen dadurch der Wirtschaft nicht verloren. Erhebungen zeigen, dass Fachkräfte auch mit Matura bevorzugt bei ihrem Arbeitgeber bleiben – nur ca. ein Prozent beginnt ein Studium. Da Lehre PLUS Matura in verschiedenen Zeitmo-

Infoveranstaltung BFI Tirol IBK: 12.01.21, 18.00 Uhr LZ: 12.01.21, 18.30 Uhr KB: 14.01.21, 18.00 Uhr LA: 18.01.21, 18.00 Uhr RE: 19.01.21, 19.00 Uhr KU: 20.01.21, 18.00 Uhr POLY Fügen: 09.03.21, 18.00 Uhr IM: 22.04.21, 18.00 Uhr SZ: 25.5.21, 18.00 Anmeldung unter: Tel. +43 512 59660 845

Das neue Tiroler Modell: flexibel, online, modular

dellen mit wahlweise Abend-, Tages- oder Wochenendunterricht absolviert werden kann, geht so gut wie keine Zeit im Betrieb verloren. In ganz Tirol starten laufend und garantiert Kurse. Lehre PLUS Matura ist für Lehrlinge kostenlos und für Unternehmen kostenneutral. Vor dem Einstieg ist eine Informationsveranstaltung zu besuchen. PR

KONTAKT

info@lehreplusmatura.at Tel.: 05 90 905-7259 oder 0512/59660-845

Infoveranstaltung WIFI Tirol LA: 17.09.20, 12.11.20, 19.00 Uhr LZ: 17.09.20, 19.00 Uhr ONLINE: 30.09.20, 29.10.20, 26.11.20, 18.00 Uhr IBK: 01.10.20, 18.00 Uhr SANDOZ Kundl: 06.10.20, 18.00 Uhr SZ: 02.11.20, 19.00 Uhr RE: 21.01.21, 18.00 Uhr KB: 11.02.21, 19.00 Anmeldung unter: Tel. +43 590905 7259

Berufsmatura in Tirol

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DER VERSUCH EINER WOHNRAUMBESTIMMUNG Franz Mariacher ist TIGEWOSI-Geschäftsführer und Obmann der Tiroler gemeinnützigen Bauvereinigungen. Sein Gegenüber auf Seiten der gewerblichen Bauträger ist ZIMA-Geschäftsführer Alexander Wolf. Wir haben sie zum gemeinsamen Tischgespräch gebeten, in dem wir eine Standortbestimmung und einen Blick in die Zukunft des (leistbaren) Wohnens in Tirol gewagt haben. INTERVIEW: MARIAN KRÖLL

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„ M I C H S T Ö R T, D A S S W I R N I C H T I N D E M U M FA N G LEISTBAREN WOHNRAUM H E R S T E L L E N KÖ N N E N , W I E E R N A C H G E F R A G T W I R D .“ FRANZ MARIACHER

„ E S WÄ R E V I E L L E I C H T KÜRZER, MICH ZU F R A G E N , WA S M I C H A M S TAT U S Q U O N I C H T S T Ö R T.“

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ALEXANDER WOLF

ECO.NOVA: Was stört Sie am Status quo des Wohnbaus in Tirol? FRANZ MARIACHER: Mich stört, dass wir nicht in dem Umfang leistbaren Wohnraum herstellen können, wie er nachgefragt wird. Das hat verschiedene Ursachen, hauptsächlich das hohe Preisniveau und die schwierige Grundstücksakquise. So können wir unserer eigentlichen Aufgabe nicht ganz gerecht werden. Wir sind jedoch bemüht, diese Aufgabe bestmöglich zu erfüllen.

Kommen wir zu dieser Aufgabe. Herr Wolf, sehen auch Sie es als privater Bauträger als Ihre primäre Aufgabe, leistbaren Wohnraum zur Verfügung zu stellen? ALEXANDER WOLF: Es wäre vielleicht kürzer, mich zu fragen, was mich am Status quo nicht stört. Als gewerblicher Bauträger ist es auch unsere Aufgabe, unter anderem leistbaren Wohnraum zur Verfügung zu stellen. Leistbar lässt sich aber unterschiedlich definieren. Es gibt einmal die Schiene der Startwohnungen für junge Leute und Menschen,

die für eine bestimmte Zeit Unterstützung brauchen. Leistbar sollte aber nicht nur die Mietwohnung, sondern auch das Eigentum sein. Ich bin ein vehementer Verfechter des Eigentums, weil die Menschen dann nicht mehr in einer sozialen Abhängigkeit bleiben. Leistbares Wohnen ist vielschichtig und ich halte es für wichtig, das nicht nur über gefördertes Wohnen zu ermöglichen. Es gibt auch abseits davon ein breites Leistbarkeitsspektrum.

Versuchen wir eine Definition. Was ist denn dieses leistbare Wohnen, von dem wir meist recht unkonkret reden? WOLF: Man muss differenzieren zwischen Eigentum und Miete. Der monatliche Mietzins ist weg und sollte deshalb 30 Prozent des Einkommens nicht überschreiten. Das wäre wünschenswert. Wenn man im Eigentum ist, darf es durchaus auch etwas mehr sein, da das eine Anschaffung von Vermögenswerten darstellt. MARIACHER: Man muss ein wenig aufpassen, was denn an Kosten gemeint ist.

Neben der Miete gibt es auch die Nebenund Betriebskosten, die separat anfallen. Aber auch ich würde sagen, dass man von leistbarem Wohnen sprechen kann, wenn man durchschnittlich etwa ein Drittel des Einkommens fürs Wohnen aufwenden muss.

Ist das in Ihrem Wirkungsbereich, bei den gemeinnützigen Bauträgern, so? MARIACHER: Grundsätzlich ja, wobei man natürlich zwischen Neubau- und Bestandswohnungen unterscheiden muss. Ältere Wohnungen werden zum Teil generationenweise weitergebeben. Da sind die Mieten im Vergleich sehr niedrig.

Deutschland hat beim leistbaren Wohnen dieselben Themen wie Österreich, dort gibt es aber keinen gemeinnützigen Wohnbau mehr. Haben die Gemeinnützigen denn hierzulande keinen preisdämpfenden Effekt? MARIACHER: Das stimmt so nicht ganz. Deutschland hat zwar ähnliche Themen, aber in wesentlich stärkerer AusFOTOS: © ANDREAS FRIEDLE


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prägung. Besonders in den Großstädten geht es ganz anders zu als bei uns. Bei uns stehen die jungen Leute nicht auf den Gehsteigen Schlange, um eine Zweizimmerwohnung zu besichtigen. Deutschland und auch andere Länder beneiden uns um das System der Gemeinnützigen. In Deutschland wurde es abgeschafft, was dort bedauert wird. Das war eine einmalige Versilberung von Staatseigentum.

1945

1962

Hat der als „bester Finanzminister aller Zeiten“ bezeichnete Politiker bei der BUWOG dieses Staatsvermögen einst nicht etwa versilbert, sondern eher verscherbelt? Bricht man den Verkaufspreis – 62.000 Wohnungen für rund eine Milliarde Euro, fairerweise dazugesagt bei rund zwei Milliarden an Verbindlichkeiten – auf eine einzelne Wohnung herunter, hätte ich zu diesem Preis auch gerne

eine gekauft. MARIACHER: Bei solch günstigen Wohnungspreisen hätte damals wohl jeder Wohnungssuchende eine gekauft, hätte es dazu die Möglichkeit gegeben. WOLF: Die Buwog war kein Einzelfall. Ähnliches gab es ja auch bei den ÖBB, Bundesforsten und und und. MARIACHER: Generell möchte ich aber schon festhalten, dass unser System mit dem Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetz als gesetzliche Grundlage ein erprobtes ist und im

1966

1987

Wir Tiroler schauen nach vorn. In 75 Jahren ändert sich viel. Aber eines ist gleich geblieben: Unsere Liebe und unser Einsatz für Tirol. Damit haben wir gemeinsam viele Herausforderungen bewältigt. Und viele Chancen genützt. So soll es weitergehen. Weil’s um unser Land geht. 1998

2006

2012

Seit 75 Jahren. 2020

www.tiroler-vp.at/geschichte

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Großen und Ganzen gut funktioniert. Es hat sich bewährt, bewährt sich weiterhin und ist auch dringend notwendig, wie man sieht. Es haben sich auch manch andere Länder unser System angesehen, etwa Schweden.

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Wie beurteilen Sie als gewerblicher Bauträger das hiesige System der Gemeinnützigkeit? WOLF: Das System an sich ist in Ordnung. Ich möchte nur darauf hinweisen, dass es unterschiedliche Ausformungen geben kann. In Wien zum Beispiel besteht die Möglichkeit, dass auch gewerbliche Bauträger oder Investoren Förderungen für den Mietwohnbau beziehen können. So entstehen viele zusätzliche Wohnungen. In München gibt es auch geförderte Projekte mit Mietzinsobergrenzen, die von gewerblichen Bauträgern – großen Wohnungskonzernen – umgesetzt werden.

Gibt es in diesen Gebäuden dann teils freifinanzierte, teils geförderte, mietpreisgedeckelte Wohnungen? Ohne den frei finanzierten Anteil, nehme ich an, wären die Herstellungskosten nicht darstellbar? WOLF: So ist es. Ein ganz ähnliches System funktioniert in Vorarlberg, dem Heimatmarkt der ZIMA, seit Jahren. Dort gibt es eine sehr gute und vernünftige Regelung für die Wohnbauförderung. Dort kann der gewerbliche Bauträger, ja sogar der Investor Förderungen bekommen. Dann ist er jedoch an einen gewissen Mietzins gebunden. In Vorarlberg liegt der kalte Bruttomietzins derzeit bei 8,80 Euro pro Quadratmeter. Das entspricht in etwa der Tiroler Größenordnung, trägt aber dazu bei, vergleichsweise noch mehr Neubauwohnungen auf den Markt bringen zu können. Wir haben ein großes Problem, das uns jetzt einholt. Es betrifft die in den 1990er- und 2000er-Jahren

mit Fördermitteln errichteten Wohnungen. Diese sind größtenteils nicht mehr am Markt verfügbar und aus dem Kreislauf verschwunden. Ich kenne mehrere aktuelle Fälle, bei denen Starterwohnungen den Leuten, die sie brauchen würden, nicht mehr zur Verfügung stehen oder wo die Mieter schon längst über der Förderwürdigkeit verdienen.

Das betrifft ein Thema, das ohnehin zu diskutieren ist. Wie sieht es im geförderten Wohnbau mit der sozialen Treffsicherheit aus? MARIACHER: Die Frage, wie man mit diesen Dingen umgehen soll, stellt sich schon lange. Soll man eine Familie aus

ihrer Wohnung hinauswerfen, nur weil sie zehn oder hundert Euro über einer gewissen festgelegten Verdienstgrenze liegt? Soll diese deshalb ihr Heim, ihre soziale Umgebung verlassen müssen? Das ist ein heikles Thema. Natürlich wird gefragt, warum bei geänderter bzw. verbesserter Lebenssituation den Leuten ihre geförderte Mietwohnung immer noch zusteht. Sollte man da eingreifen, kann man Mieten anpassen? Das ist ein politisches Thema.

Eine Mietanpassung wäre wohl die fairere Variante. MARIACHER: Das ist zu überlegen, mit allen Auswirkungen, die das hat. Zu

„W I E W E I T D A S N O C H G E H E N S O L L , W E I S S I C H N I C H T, W E I L W I R U N S D I E S TA N D A R D S IM GRUNDE GENOMMEN JE TZ T SCHON N I C H T M E H R L E I S T E N KÖ N N E N .“ FRANZ MARIACHER


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Beginn der Zuteilung werden bei uns neue Wohnungen zu fast hundert Prozent von den Kommunen vergeben. Diese besetzen die Wohnungen nach gewissen, festgelegten Kriterien, nach Punktesystemen etc. In den meisten Gemeinden gibt es dafür eigene Ausschüsse.

Die Vergabe ist also transparent und nachvollziehbar? MARIACHER: Ja, das läuft recht transparent ab. WOLF: Mittlerweile schon. MARIACHER: Ich glaube, dass es insgesamt schon ein recht treffsicheres System ist. Ausnahmen gibt es immer. Die weitere Benützung der Wohnung ist ein Thema, das man sich anschauen muss. Man könnte die Mietwohnung beispielsweise in gewissen Zeitabständen etwas teurer machen oder genau auf die finanzielle Situation der Partei abstimmen. Die Frage ist, ob man damit nicht auch jene bestrafen würde, die fleißiger sind. Man darf den Menschen nicht die Anreize nehmen, mehr zu arbeiten und zu verdienen. Beim Eigentum sieht die Sache anders aus. Der Prozentsatz an geförderten Wohnungen, der verschwindet und am freien Markt auftaucht, ist sicherlich sehr klein.

„W I R KÖ N N E N S E I T J A H R E N K A U M MEHR GEFÖRDERTE WOHNUNGEN ZU D E N Z U L Ä S S I G E N B A U KO S T E N B A U E N , SELBST WENN UNS DAS GRUNDSTÜCK N I C H T S KO S T E N W Ü R D E .“ ALEXANDER WOLF

WOLF: Zur sozialen Treffsicherheit möchte ich noch etwas anmerken: Ich bin Sohn einer alleinerziehenden Mutter, die mir mit geringen Mitteln eine gute Ausbildung ermöglicht hat. Und ich war auch immer fleißig. Jetzt habe ich einige Mitarbeiter mit Anfang, Mitte 30 bei mir im Büro, die eine Familie gegründet haben, fleißig sind, gutes Geld verdienen. Und weil sie fleißig sind, haben sie keinen Anspruch auf eine Wohnbauförderung und können sich keine geförderte Wohnung kaufen. Das sind aber unsere Leistungsträger, die unser System absichern und mit ihrer Steuerleistung unter anderem erst ermöglichen, dass es geförderten Wohnbau geben kann. Da finde ich das Vorarlberger Wohnbauförderungsmodell besser, das den

Menschen mehr ermöglicht. In Dornbirn zum Beispiel gibt es auch noch Förderungen für Wohnungen, die mehr als 5.000 Euro pro Quadratmeter kosten. Dort liegt der zulässige Grundkostenanteil bei 1.318 Euro, in Innsbruck, wo das Preisniveau mindestens um ein Drittel höher ist, bei nur 528 Euro. In Vorarlberg kommt auch jemand, der fleißig ist und gut verdient, noch in den Genuss einer Förderung. Ich würde mir das für Tirol auch wünschen, weil so das Potenzial, geförderte Neubauwohnungen – auch in Innsbruck – zu errichten, beträchtlich steigen würde. MARIACHER: Es ist unbestritten, dass es in der Wohnbauförderung immer wieder Anpassungen braucht. Dinge zu verändern ist nicht immer einfach. Aber Diskussionen

Wir Tiroler schauen nach vorn. Die Corona-Krise hat die Weltwirtschaft hart getroffen und auch in Österreich und Tirol tiefe Spuren hinterlassen. Um die Unternehmen als auch die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu unterstützen, haben sowohl der Bund als auch das Land Tirol umfangreiche Hilfspakete geschnürt.

→ Wirtschaft

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Unter anderem Lehrlingsbonus, Fixkostenzuschuss und Investitionsprämie 360 Euro Kinderbonus, Senkung der Einkommensteuer, Neustartbonus und vieles mehr

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sind jedenfalls notwendig und finden auch statt. Der Markt verändert sich, die Preise verändern sich. Ob es durch diese Krise einschneidende Veränderungen gibt, lässt sich noch nicht sagen. Generell möchte ich aber nochmals betonen, dass das System der Wohnbauförderung und der Gemeinnützigkeit insgesamt sehr gut ist. Die Wohnbauförderung ist in Tirol im Vergleich zu manch anderem Bundesland zudem finanziell sehr gut ausgestattet.

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Wie sehen Sie die vorzeitige Rückzahlung von Wohnbauförderungen im Zusammenhang mit der sozialen Treffsicherheit? WOLF: In den Hotspots, speziell im Bezirk Kitzbühel, haben wir bei unseren letzten Projekten aus eigenem Antrieb dafür gesorgt, dass bei mit Fördermitteln errichteten Wohnungen ein Vorkaufs- bzw. Rückkaufsrecht und Vergaberecht für die jeweilige Gemeinde eingetragen wird. Damit verhindern wir, dass die Wohnungen nach einigen Jahren um den dreifachen Preis weiterverkauft werden – auch wenn es rechtliche Bedenken gibt, dass dies wegen des Wohnungseigentumsgesetzes nicht hält. Es braucht Kommunal-, Landes- und Bundespolitiker, die sich der Sache annehmen und Gesetze entsprechend anpassen, damit in dieser Hinsicht kein Sozialmissbrauch stattfinden kann. Man muss sich einmal vorstellen – und da decken sich, wie ich glaube, unsere Probleme –, dass wir seit Jahren geförderte Wohnungen zu den zulässigen Baukosten kaum mehr bauen können, selbst wenn uns das Grundstück nichts kosten würde. Wenn ich quasi nur noch Geld wechsle, damit ich eine geför-

„W I R S I N D E I N V O R S C H R I F T E N S TA AT. WIR HABEN NEUN BAUORDNUNGEN IN Ö S T E R R E I C H . D A S I S T I N E T WA S O , W I E W E N N D E R V W - KO N Z E R N F Ü R JEDES BUNDESL AND EINEN ANDEREN B L I N K E R B A U E N M Ü S S T E .“ ALEXANDER WOLF

derte Wohnung bauen kann, dann kann es nicht sein, dass damit hinterher Spekulation betrieben wird. Das ist die Problematik, die wir momentan haben.

Das heißt, wir haben ein Problem bei den Herstellungskosten. Woran liegt das? WOLF: Ja, definitiv. Die Ursachen sind vielfältig. Bei der Wohnbauförderung hat es kei-

nen Niederschlag gefunden, dass vor einigen Jahren ein Großteil der Gemeinden damit begonnen hat, die Erschließungskosten zu erhöhen, teilweise sogar zu verdoppeln. Wir zahlen mittlerweile zwischen 150 und 200 Euro pro Quadratmeter an Erschließungskosten. Da wird es bei dem Korsett, das die Tiroler Wohnbauförderung an zulässigen Baukosten vorgibt, extrem eng. Wenn wir in einem Wohnobjekt nicht mindestens die Hälfte der Wohnungen frei finanziert bauen können, können wir keine geförderte Wohnung darstellen. Wir haben zwar eine etwas höhere Deckungsbeitragsanforderung als die Gemeinnützigen, das ist aber nicht


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so viel mehr, als dass es das Problem dort nicht auch gäbe. Zudem treiben Normen, komplizierte Raumplanungen, zu geringe Dichten und ängstliche Entscheidungsträger direkt und indirekt die Kosten in die Höhe. Es grenzt an Atomphysik, was wir mittlerweile bei unseren Projekten betreiben müssen. Da sind Dinge dabei, die die Leute gar nicht brauchen. Da werden Hosenträger und Gürtel gleichzeitig angeschnallt.

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Alexander Wolf hat viele wichtige Dinge angesprochen. Wie ist Ihre Wahrnehmung diesbezüglich? M A R I AC H E R : Das Thema Spekulation betrifft uns beide gleichermaßen. Mit Wohnungen soll nicht spekuliert werden! Das heißt nicht, dass ein Privater, der fleißig gespart hat, für sich oder seine Kinder keine Eigentumswohnung kaufen können soll. Derjenige fällt aber nicht in die Wohnbauförderung, sondern muss sich am freien Markt eine Wohnung beschaffen. Ich bin aber absolut gegen diese Paketverkäufe, bei denen gleich mehrere Wohnungen an Investoren, oft aus dem Ausland, verkauft werden. Wir haben uns bei einigen nicht geförderten Wohnanlagen die Grundbücher angesehen. Diese Entwicklung halten wir für äußerst bedenklich. Könnte man gesetzlich überhaupt regeln, dass Wohnungen nur mehr an Menschen verkauft werden können, die diese zur tatsächlichen Befriedigung eines Wohnbedürfnisses nutzen und nicht als Anlage- bzw. Spekulationsobjekt? MARIACHER: Man könnte das sehr wohl regeln, dafür ist aber der Bund über das Wohnungseigentumsgesetz zuständig. Wir haben diesbezüglich schon mehrmals Vorstöße unternommen, dass das Gesetz entsprechend abgeändert wird. Eingriffe ins Eigentum sind jedoch generell sehr heikel und berühren mehrere Rechtsmaterien, unter anderem den Konsumentenschutz. Der Gesetzgeber wäre gefordert, das Gesetz anzupassen. Das würde alle Wohnungen gleichermaßen betreffen und würde gerade hier in Tirol viele Möglichkeiten schaffen, den tatsächlichen Wohnbedarf der Bevölkerung zu decken. Würde mit einer solchen Gesetzesänderung Investoren zukünftig ein Riegel vorgeschoben? MARIACHER: So ist es, zumindest müsste dadurch eine starke Einschränkung erkennbar werden.

Ist ein solcher Eingriff verfassungsrechtlich überhaupt möglich? MARIACHER: Nach unserer Auffassung und der Rechtsmeinung namhafter Experten ja.

Die Stadt Innsbruck hat vor kurzem ein neues Modell für leistbares Wohnen ins Spiel gebracht, das in etwa so geht: Die Stadt kauft via IIG Wohnungen von Bauträgern um 3.500 Euro pro Quadratmeter und gibt diese mit einem Aufschlag „günstig“, das heißt, um 4.000 Euro pro Quadratmeter, an Interessenten weiter. Dafür winkt man mit höheren Dichten und Extras im Bebauungsplan. Ein guter Deal? WOLF: Ich habe davon aus der Zeitung erfahren und davor nur gerüchteweise davon gehört. Ich musste den betreffenden Artikel zweimal lesen, weil ich es nicht glauben konnte. Ich weiß nicht, was es für einen Sinn machen soll, zuerst vom Bauträger einzukaufen und dann sogar mit einer Managementfee plus Gebühren an den Begünstigten, ausgewählten Bürger bzw. Wohnungsinteressenten weiterzuverkaufen. Ich verstehe das Modell nicht, weil diese Wohnungen ja nicht im Bestand der IIG verbleiben. In den kleinen Gemeinden geht das viel pragmatischer, unkomplizierter und vor allem günstiger. Dort ist es so, dass man eine gewisse Quote an Wohnungen zum Preis X an von der Gemeinde genannte Personen mit den vorher gennannten Einschränkungen verkauft, und das ist es.

Wäre die Erhöhung der Baudichte für Sie ein Anreiz, Wohnungen zu diesen Konditionen an die IIG weiterzureichen? WOLF:

Wie gesagt: Mir ist nicht klar, was die Stadt mit diesem Modell bezweckt, aber ja, das ist ein alter Vorschlag von uns, wobei die Menschen auch direkt kaufen können.

Gewerbliche Bauträger müssen geförderte Wohnungen mittels frei finanzierten quersubventionieren, damit die Kosten eingehalten werden können. Gilt das für die gemeinnützigen Bauträger auch? MARIACHER: Es gibt vereinzelt Fälle, in denen das auch bei uns so ist. Wir können genauso am freien Markt tätig sein, auch wenn unsere ursächliche Aufgabe darin besteht, geförderten Wohnbau zur Verfügung zu stellen. Bevor ich ein Bauvorhaben überhaupt nicht finanzieren kann, errichte ich auch einige frei finanzierte Wohnungen – Miete oder Eigentum – dazu. Das Kostendeckungsprinzip gilt bei uns allerdings auch für die frei finanzierten Wohnungen. Ich kann keine beliebige Gewinnmarge dafür aufschlagen.

Wird es von den zuständigen Stellen im Land nicht als Auftrag zur Anpassung der Wohnbauförderungsrichtlinien interpretiert, wenn selbst gemeinnützige Bauträger auf frei finanzierte Wohnungen angewiesen sind? MARIACHER: Sollte das vermehrt der Fall werden, wird man sicher schauen müssen, wo es hakt, und entsprechend nachbessern. Gibt es bei den Herstellungskosten irgendwelche Unterschiede zwischen privaten und gemeinnützigen Bauträgern? MARIACHER: Das glaube ich nicht, da wir mit denselben Baufirmen arbeiten und der An-


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„ICH BIN ABSOLUT GEGEN DIESE PA K E T V E R K Ä U F E , B E I D E N E N G L E I C H MEHRERE WOHNUNGEN AN INVESTOREN, OF T AUS DEM AUSL AND, VERK AUF T WERDEN. WIR HABEN UNS BEI EINIGEN NICHT GEFÖRDERTEN WOHNANL AGEN DIE GRUNDBÜCHER A N G E S E H E N , D I E S E E N T W I C K L U N G H A LT E N W I R F Ü R Ä U S S E R S T B E D E N K L I C H .“ FRANZ MARIACHER

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gebotspreis wesentlich von der herrschenden Nachfrage bestimmt wird.

Herr Wolf, Sie haben davor metaphorisch von Hosenträger und Gürtel gesprochen und damit wohl die heutigen Bau- und Ausstattungsstandards gemeint. Haben wir zu hohe Standards? WOLF: Mittlerweile schon, aber nicht in Bezug auf die verwendeten Materialien, sondern auf die Vorschriften, die in immer größerer Fülle und kürzeren Abständen daherkommen. Während wir an einem Bauprojekt arbeiten, gilt es manchmal drei neue Verordnungen oder Normen einzuhalten. Wir sind ein Vorschriftenstaat. Ich weiß außerdem nicht, warum sich ein Brand in Tirol anders verhalten soll als in Vorarlberg oder in Wien. Wir haben neun Bauordnungen in Österreich. Das ist in etwa so, wie wenn der VW-Konzern für jedes Bundesland einen anderen Blinker bauen müsste. Fakt ist, dass hinter all diesen Vorschriften nicht wir als Bauträger stecken und auch nicht Beamte oder Wissenschaftler, sondern immer die Industrie. Das verteuert das Bauen extrem. Wenn ich solche Dinge sage, habe ich zwar meistens hinterher ein paar Freunde weniger, aber es ist die Wahrheit. Wir haben mittlerweile ein Problem, weil die Marktkonzentration in der Baubranche hoch ist und der Lieferantenkreis dadurch immer

mehr eingeschränkt. Es gibt beispielsweise nur ein paar Deponie- und Schottergrubenbesitzer im ganzen Land und europaweit nur zwei Stahllieferanten. Man muss also festhalten, dass die Industrie eine bessere Lobby hat als die Bauwirtschaft. WOLF: Ja sicher. Die Industrie macht die Normen und finanziert das zum größten Teil.

Was ließe sich an Einsparungen mit anderen Baustandards realisieren? MARIACHER: Wir werden als Bauträger immer wieder aufgefordert, Einsparungsmöglichkeiten aufzuzeigen, und ich gebe dem Kollegen Recht, die Industrie gibt sehr viel vor. Ich habe in Wien als Vertreter der Tiroler Gemeinnützigen öfter Diskussionen geführt, etwa mit den Vorsitzenden des Normungsausschusses, Austrian Standards, wie es jetzt heißt. Dort habe ich das, was wir jetzt besprochen haben, in den Raum gestellt. Wir verbauen, nur so als Beispiel, heutzutage kilometerweise Rigole, das sind Entwässerungsrinnen, die kaum einen Tropfen Wasser sehen, aber vorgeschrieben sind. In den 1990er-Jahren und davor war das nicht erforderlich und es gab dadurch auch nicht mehr Probleme. Jetzt werden sie gefordert. Vermutlich ist dies auf Druck der Industrie hin so gekommen. Der Gesetzgeber wäre gefordert, wie es vorgese-

hen wäre, transparent zu machen, was jede Neuerung kostet. Dies wäre plakativ heruntergebrochen auf den Quadratmeter Wohnnutzfläche darzustellen. Das macht das Ganze greifbar. Beim Brandschutz gelten auch unterschiedliche Richtlinien. Ich habe deshalb überspitzt formuliert immer gesagt: Bei uns schaut das Feuer anscheinend ins Grundbuch. Es braucht Normen und Richtlinien, sie gehören aber abgespeckt. Der Standard wird immer höher, niemand will zurück. Wie weit das noch gehen soll, weiß ich nicht, weil wir uns die Standards im Grunde genommen jetzt schon nicht mehr leisten können.

Ein Ende ist nicht in Sicht, ganz im Gegenteil dürfte in Zukunft unter dem Schlagwort „Ökologisierung“ noch eine ganz andere eine Kostenlawine auslösende Normenflut ins Haus stehen? MARIACHER: Ja natürlich. Wir haben jetzt schon hohe Kosten dadurch. Es braucht das sicher zu einem gewissen Grad, nur müssen wir uns überlegen, wie wir das finanzieren können. WOLF: Österreich wird das Weltklima nicht allein retten können. Es macht wenig Sinn, die Welt retten zu wollen und dabei die Bevölkerung vor die Hunde gehen zu lassen, weil sie das alles nicht mehr bezahlen kann. In anderen Ländern ist das Thema Eigentum oft nach 20 Jahren Rückzahlung erledigt, bei uns kommt man unter 30, 35 Jahren nicht mehr davon. Gerade das heurige Frühjahr hat uns gezeigt, dass die Welt schnell eine ganz andere werden kann. Es könnte überlegt werden, das Zeitfenster, das man sich für die Ökologisierung gesetzt hat, zu erweitern. Die Menschen, die das politisch beschließen, haben in der Regel kein Problem damit, sich die Dinge leisten zu können. Eng wird es für den Durchschnittsbürger, den kleinen Häuslbauer und die jungen Menschen – unsere Zukunft.

Derzeit wird recht ambitioniert der Ausstieg aus Öl und Gas propagiert. Wie sieht es damit im Wohnbau aus? MARIACHER: Öl ist bei geförderten Neubauwohnungen bereits tabu. Es wurde meines Wissens nach beabsichtigt, auch Gas gänzlich aus dem geförderten Wohnbau zu verbannen. Das wurde aber nicht umgesetzt. WOLF: Das Aus für fossile Brennstoffe kommt oder ist quasi schon da. Sobald derartige Verordnungen rechtsgültig werden, gehen die Wärmepumpenhersteller mit ihren Preisen hinauf. MARIACHER: Bei uns wird im Neubau, wo ein Anschluss möglich ist, mit Fernwärme geheizt. Ansonsten kombinieren wir überwiegend zum Beispiel Photovoltaik oder


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Ist die Komfortlüftung bzw. kontrollierte Wohnraumlüftung mittlerweile Standard im Wohnbau? MARIACHER: Im gemeinnützigen Wohnbau kann dies bereits als Standard gesehen werden. WOLF: Wir haben eine eigene Erfindung, die quasi eine Komfortlüftung darstellt, aber nicht so aufwändig ist. Das Thema Komfortlüftung ist übrigens eine direkte Folge der Regulierungswut der Vergangenheit. Wir bauen in Bezug auf die Gebäudehülle so dichte Häuser, dass es eine permanente Belüftung braucht, um die Luft auszutauschen und Schimmel zu verhindern. Deshalb sage ich, dass die etwas weniger dichten Häuser, die in den 1990er-Jahren gebaut wurden, sehr behaglich sind. Wissenschaftlich gesehen ist dort der Energieverlust natürlich höher als bei den heutigen Häusern – aber in der Praxis bei gekippten Fenstern? Jetzt bauen wir halt überall Lüftungsanlagen ein, die wiederum aufwändig gewartet werden müssen, und in 40 Jahren muss das Styropor an der Fassade teuer entsorgt werden. Da entsteht dann eine neue Branche, die viel Geld verdient. Ein wesentlicher Preistreiber sind in Tirol naturgemäß die Grundstückskosten. Es sind nicht annähernd so viele

Grundstücke verfügbar wie nachgefragt werden. Wie schätzen Sie die Situation ein? MARIACHER: Die Entwicklung ist bekannt und als Ausfluss unserer Probleme sichtbar. Bauland ist in Tirol aufgrund der räumlichen Situation, durch Berge, Flüsse, Verkehrsinfrastruktur nur sehr eingeschränkt verfügbar.

Das ist die topografische Seite, aber es gibt sehr wohl einiges an bereits gewidmeten Grundstücksflächen, die sich nicht mobilisieren lassen. MARIACHER: Es gibt tatsächlich und je nach Gemeinde recht unterschiedlich einiges an gewidmeten Flächen. In den 1980er- und 1990er-Jahren wurden recht großzügige Widmungen gemacht. Dieses Bauland ist in privater Hand. Deshalb ist es sehr schwer, an dieses heranzukommen. Man hat kaum eine Möglichkeit, außer der Besitzer will veräußern. Und dann ist es legitim, wenn der Grundbesitzer einen möglichst hohen Preis erzielen möchte. Es gibt sehr selten Ausnahmefälle, dass jemand tatsächlich ein Grundstück für den geförderten Wohnungsbau zur Verfügung stellt, um der Allgemeinheit etwas zurückzugeben. Deshalb gibt es Grundstücke für unsere Zwecke im Prinzip fast nur mehr mit Neuwidmungen. Dafür gibt es unter anderem das Instrument der Vertragsraumordnung.

„ S O L L M A N E I N E FA M I L I E A U S I H R E R WOHNUNG HINAUSWERFEN, NUR WEIL SIE ZEHN ODER HUNDERT EURO ÜBER EINER GEWISSEN FESTGELEGTEN VERDIENSTGRENZE LIEGT ? SOLL DIESE DESHALB IHR HEIM, IHRE SOZIALE UMGEBUNG VERL ASSEN MÜSSEN?“ FRANZ MARIACHER

WOLF: Zur Grundstücksthematik möchte ich

zunächst grundsätzlich festhalten, dass diese seit der Finanz- und Bankenkrise 2008 aufgrund von Spekulation besonders virulent geworden ist. Schuld daran ist aus meiner Sicht auch die Europäische Zentralbank mit ihrer Niedrigzinspolitik bzw. den Negativzinsen. Grund und Boden und Immobilien sind neben Gold die besten Alternativen zur werterhaltenden Veranlagung geworden. Das hat zu einer exorbitanten Steigerung der Grundstückspreise geführt. In Innsbruck bekommt man unter 600 Euro nicht mal mehr ein Gewerbegrundstück, für Baugrund wird in Innsbruck und Umgebung mindestens ein vierstelliger Betrag fällig. Angebot und Nachfrage bestimmen eben den Preis. Wenn es kaum Angebot gibt, diktiert der Verkäufer den Preis. Wir haben definitiv zu wenig gewidmetes Bauland für die Befriedigung der Nachfrage nach leistbarem Wohnraum. Eingriffe ins Privateigentum halte ich aber genauso wie der Kollege Mariacher für sehr schwierig bzw. sogar unmöglich. Erst vor einigen Wochen hatte ich in einer Gemeinde ein interessantes Erlebnis in diesem Zusammenhang. Der Bürgermeister wollte für ein infrastrukturell gut angebundenes, zentral gelegenes Grundstück eine Umwidmung, weil es in der Gemeinde viele Wohnungssuchende gibt. Die Raumordnungskommission des Landes hat uns bei der Besichtigung vor Ort beschieden – und da hat es uns die Sprache verschlagen –, es gäbe im Ort einen derart großen Baulandüberhang, dass man nichts neu widmen könne. Der Baulandüberhang ist aber eine reine Statistik, das ist nur Papier. Wenn jene, die gewidmetes Bauland besitzen, nicht verkaufen wollen, kann es doch nicht sein, dass sich deswegen eine Gemeinde nicht mehr weiterentwickeln kann. Der Vorschlag der Kommission lautete sinngemäß, dass wir uns als Bauträger von Grundstücksbesitzern schriftlich versichern


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DIE GRÖSSTEN FEHLER BEIM IMMOBILIENVERKAUF „Hätte ich das gewusst, hätte ich es ganz anders gemacht!“ Diesen Stoßseufzer haben bestimmt schon viele ausgestoßen, die ihre Immobilie verkauft haben.

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erade bei einem komplexen Thema wie dem Verkauf von Liegenschaften sind Fehler schnell passiert, die unter Umständen nicht mehr rückgängig zu machen sind. „Die meisten Fehler unterlaufen am Anfang des Verkaufsprozesses, und sie können schwer wiegen, geht es dabei doch zumeist um viel Geld“, berichtet Sigrid Kober, Geschäftsführerin von Raiffeisen Immobilien Tirol, aus langjähriger Erfahrung.

HIER DIE WICHTIGSTEN TIPPS BEIM IMMOBILIENVERKAUF:

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1) Planung: Tipp: Planen Sie den Verkauf Ihrer Immobilie detailliert und klären Sie relevante Fragen (z. B. gewünschter Verkaufspreis und Dauer, Übergabezeitpunkt, Bewerbung etc.) im Vorfeld. 2) Keine falschen Hoffnungen wecken: Tipp: Schildern Sie Ihre Immobilie so neutral wie möglich. Was für den einen schön ist, muss noch lange nicht den Geschmack eines anderen treffen. 3) Preiseinschätzung: Der erzielbare Preis basiert auf der Nachfrage am Markt, und die kann je nach Lage, Immobilientyp und Verkaufszeitpunkt sehr unterschiedlich sein. Tipp: Wenden Sie sich an einen Fachmann – eine professionelle Marktwerteinschätzung und ausführliche Marktanalyse sind unerlässlich. 4) Unterlagen: Sie sollten sicherstellen, dass alle nötigen Unterlagen (z. B. Grundbuchauszug und eventuell vorhandene Lasten, Katasterkarte, Betriebskostenabrechnungen usw.) bereit sind, damit Sie auf alle Fragen des Interessenten Auskunft geben können. Tipp: Erstellen Sie ein aussagekräftiges Exposé mit geeigneten Fotos. Erfahrene Makler wissen, welche Unterlagen rechtlich nötig und welche aus Transparenzgründen empfehlenswert sind. 5) Erreichbarkeit: Tipp: Stellen Sie sicher, dass Interessenten Sie erreichen können. Planen Sie genügend Zeit für Besichtigungen ein. Besonders abends und am Wochenende. Die Zusammenarbeit mit einem erfahrenen und seriösen Immobilienmakler gewährleistet Rechtssicherheit und die Gewissheit, rasch und zum besten Preis zu verkaufen. Raiffeisen Immobilien etwa bietet eine exklusive „Leistungsgarantie“ – ein Paket mit 55 Services, wie Marktpreiseinschätzung, Aufbereitung der Immobilien bis hin zum Verkauf, die richtige Vermarktungsstrategie bis hin zur Vorbereitung des Kaufvertrages. So haben Verkäufer stets den Überblick und können sicher sein, die obigen Fehler zu vermeiden. PR

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„ES MACHT WENIG SINN, D I E W E LT R E T T E N Z U WOLLEN UND DABEI DIE BE VÖLKERUNG VOR DIE HUNDE GEHEN ZU L ASSEN, WEIL SIE DAS ALLES NICHT M E H R B E Z A H L E N K A N N .“ ALEXANDER WOLF

lassen sollten, dass es keine Verkaufsabsichten gibt. Erst dann könnte man neu widmen. Außerdem sei das Raumordnungskonzept erst vor zwei Jahren für die nächsten zehn Jahre fortgeschrieben worden. Vielleicht sind zehn Jahre ja zu lang, um sinnvolle Raumordnungspolitik machen zu können? Mich hat das Auftreten der Raumordnungskommission in diesem Gespräch jedenfalls sehr nachdenklich gestimmt.

Das heißt, der Baulandüberhang ist keine praxisrelevante Kennziffer? WOLF: Der Landesgesetzgeber bzw. die Behörde sollte sich endlich dazu entschließen, Grundstücke mit schon bestehenden Widmungen zu mobilisieren, etwa indem sie mit einer Bebauungsfrist versehen werden. Man muss Eigentum auf der einen Seite schützen, auf der anderen Seite richtet diese Baulandhortung in der Gesellschaft großen Schaden an. In der Vergangenheit konnten wir Grundstücke nur mit sehr viel Überzeugungsarbeit und vielen Gesprächen mobilisieren und zwischen Grundbesitzer und Kommune vermitteln. Schlussendlich sind gute Lösungen mit sogar geförderten Wohnflächen entstanden. Jeder Mensch – auch Politiker – hat Angst davor, einen Fehler zu machen, aber man muss aus meiner Sicht einfach auch Entscheidungen treffen können, die nicht jedermann gefallen. Aber wenn diese Entscheidungen einem Großteil der Bevölkerung nützen und nur wenigen im Land keinen wirklich großen Schaden zufügen, dann wird man auch wiedergewählt. Wie sehen Sie den Eingriff in bestehende Widmungen, um diese binnen einer gewissen Frist bebaubar zu machen, Herr Mariacher? MARIACHER: Es gibt bereits gesetzliche Vorkehrungen bzw. Steuerungsinstrumente, die aber wie so vieles in unserem Tätigkeitsbereich ganz entscheidend vom politischen Willen abhängen.


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WIRTSCHAFTSMOTOR BAU Auch in Zeiten von Corona kurbelt die Baubranche die Wirtschaft in Tirol kräftig an.

A

ls das tägliche Leben während des Lockdowns stillstand, ging der Betrieb auf den Baustellen im Land mit wenigen Unterbrechungen weiter. Die Baubranche konnte sich trotz Corona in Gang halten. Während systemerhaltende Bereiche einen enormen Beitrag für die Gesellschaft leisten mussten, war auch der Einsatz der Bauarbeiter und Handwerker essentiell, um den Wirtschaftsmotor am Laufen zu halten. „Es hängt viel am Bau. Wäre unsere Arbeit komplett gestoppt worden, hätte das fatale Auswirkungen – wie Insolvenzen und eine höhere Arbeitslosigkeit – zur Folge gehabt. Betroffen sind hier nicht nur die Baufirmen selbst, sondern viele vor- und nachgelagerte Branchen“, so Anton Rieder. Der Landesinnungsmeister aus Tirol betont seit dem Auftreten des Vi-

rus, dass man diese Krise auch als Chance sehen muss. Gerade die Digitalisierung trägt hier großes Potenzial in sich.

DIGITALISIERUNG AM VORMARSCH

In Sachen Digitalisierung ist in der Baubranche noch viel Luft nach oben. BIM (Building Information Modeling), papierloses Büro und Arbeiten mit dem Tablet, Smartphone oder mit innovativen Apps – auch wenn all diese Dinge mittlerweile zum Alltag vieler Bauunternehmen gehören sollten, nehmen zu wenige diese Entwicklung in Anspruch. Anstatt an alten Lösungen festzuhalten, sollten sich diese Baufirmen offen für digitale Prozesse zeigen. Doch die Coronakrise hat manchen Skeptiker vor keine andere Wahl gestellt, als sich mit der Digitalisierung zu beschäftigen – sei es in Form des Homeoffice, in Bezug

auf Prozesse innerhalb des Unternehmens oder auf der Baustelle. „Wir spüren ein deutliches Umdenken innerhalb der Tiroler Baubranche. Von Architekten und Baumeistern über Bauherren bis zu Fassadenspezialisten wächst die Bedeutung der Digitalisierung auf allen Ebenen“, zeigt sich Anton Rieder zuversichtlich. Generell ist die Stimmung innerhalb der Branche gut, viele blicken optimistisch nach vorne. „Für die kommenden Monate ist es besonders wichtig, dass geplante Projekte trotz Corona umgesetzt werden und wir so die Wirtschaft am Laufen halten“, betont der Landesinnungsmeister.

SCHNELLERE VERFAHREN

Nicht nur die Baubranche muss sich der digitalen Zukunft stellen, sondern auch Behörden. Laut einer Umfrage sind 62 Prozent der


Bauunternehmen vor Probleme gestellt, weil notwendige Genehmigungsverfahren oder Verhandlungen wegen Corona ausgesetzt oder abgesagt wurden. Außerdem geben 42 Prozent der befragten Betriebe an, dass sie stark von gestoppten Vergabeverfahren im öffentlichen Bereich betroffen sind. Der Landesinnungsmeister unterstreicht, dass es bereits positive Beispiele für digitale und damit beschleunigte Verfahren gäbe, die Botschaft jedoch noch nicht bei allen Entscheidungsträgern angekommen sei: „Wir bemerken zwar eine Verbesserung in diesem Bereich, aber sie findet noch nicht flächendeckend statt. Wenn wir jetzt die Chance ergreifen, können wir das digitale, integrale und partnerschaftliche Arbeiten in unserer Branche zum Wohle aller Beteiligten und der gebauten Umwelt nachhaltig optimieren“, ist sich Anton Rieder sicher.

GEMEINDEN STÄRKEN

Trotz aller Herausforderungen ortet der Innungsmeister des Tiroler Baugewerbes derzeit noch eine überwiegend positive Stimmung und vollen Tatendrang in der heimischen Bauwirtschaft: „In Hinblick auf den Herbst und das kommende Jahr gibt es allerdings schon einige Sorgen, was die weitere Entwicklung anbelangt. Deshalb gilt es, jetzt die richtigen Maßnahmen zu setzen, damit die Bauwirtschaft ein wichtiger Konjunktur- und Beschäftigungsmotor in unserem Land bleibt.“ Dafür gibt es konkrete Forderungen in Richtung Politik. Neben der Beschleunigung der Behördenverfahren fordert die Landesinnung Bau die Stärkung der Gemeinden als Auftraggeber. Es müsse

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„DAMIT DIE BAUBR ANCHE AUCH WEITERHIN EIN W I C H T I G E R KO N J U N K T U R - U N D BESCHÄF TIGUNGSMOTOR IM L AND B L E I B T, B R A U C H T E S KO N K R E T E M A S S N A H M E N V O N D E R P O L I T I K .“ LANDESINNUNGSMEISTER DI ANTON RIEDER

laut Rieder jetzt Geld in die Hand genommen werden, damit sowohl kurzfristige als auch langfristige Projekte umgesetzt werden können: „Sinnvolle Bauvorhaben zeitnah zu realisieren ist wesentlich besser, als die Mitarbeiter in Kurzarbeit zu schicken.“ Als weitere Forderung gilt die mittelfristige Umsetzung eines Konjunkturprogramms für den Baubereich, wie etwa Investitionsfreibeträge, eine verkürzte Abschreibung auf Abnutzung (AfA) oder steuerliche Begünstigungen für thermische Sanierungsmaßnahmen.

FACHKRÄFTE GESUCHT

Auch in Zeiten von Corona sucht die Bauwirtschaft sowohl motivierte Fachkräfte als

© ADOBE STOCK / SCULPIES

Gerade in Zeiten von Corona wächst die Bedeutung der Digitalisierung am Bau.

auch Personen, die bisher andere berufliche Wege eingeschlagen haben. Viele möchten sich im Laufe des Arbeitslebens selbst verwirklichen und neue Aufgaben meistern. Die BAUAkademie Tirol unterstützt diese Menschen erfolgreich bei der beruflichen Neuorientierung und zählt mit ihren Vorbereitungslehrgängen zu den Marktführern in Sachen „zweiter Bildungsweg“. Die Nachfrage nach Top-Fachkräften am Bau verspricht eine aussichtsreiche Karriere mit sehr guten Verdienstmöglichkeiten. Zudem wurde kürzlich auch die Baulehre reformiert. Digitale Innovationen machen die Lehre am Bau gerade für junge Menschen so spannend wie nie zuvor. Neben der strategischen Neuausrichtung erhalten alle Baulehrlinge im 2. Lehrjahr ein kostenloses Tablet, das nicht nur in der Schule, sondern auch in der Praxis, konkret auf der Baustelle, eingesetzt wird. Einen Meilenstein bildet die neue, vierjährige Bau-Kaderlehre. Sie wurde als Anreiz für besonders geeignete Kandidaten geschaffen, die eine Karriere als Führungskraft anstreben. Die Bau-Kaderlehrberufe beinhalten die Grundlagen von zwei Bau-Lehrberufen, eine vertiefte baubetriebswirtschaftliche Ausbildung sowie einen frei wählbaren technischen Schwerpunkt. „Wer nach dem Abschluss sein Können vertiefen will, kann sich zum Vorarbeiter, Polier, Bautechniker und in der Folge zum Bauleiter fortbilden. Selbst der Weg zum Baumeister steht Fachkräften offen“, erläutert Anton Rieder die Perspektiven am Bau. PR

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BETTEN EBERHARTER

WIE MAN SICH BETTET, SO LIEGT MAN

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Dass guter Schlaf ein wesentlicher Beitrag zu einem gesunden Leben ist, ist hinlänglich bekannt. Stark im Trend sind dabei Boxspringbetten. Eigentlich aus der Hotellerie kommend, gewinnen diese flexibel variierbaren Betten auch in Privathaushalten immer größere Beliebtheit. Bei Betten Eberharter im Zillertal werden Boxspringbetten maßgeschneidert und nach individuellen Wünschen handgefertigt. T E X T : D O R I S H E LW E G

E

in Traum ist unerlässlich, wenn man die Zukunft gestalten will“ wusste schon Victor Hugo. Dass Traum und Wirklichkeit oft gar nicht so weit auseinanderliegen, beweist die Geschichte von Betten Eberharter im Zillertal. Als Unternehmer mit Visionen hatten Anton und Roman Eberharter ein Bett im Kopf, ein Bett, das sanft und fest zugleich ist, wohlig fürs Gemüt und ansprechend fürs Auge. Tausende Ideen wurden und werden dazu geboren und ausprobiert, es wird gezeichnet und entworfen. Man macht sich auf die Reise und sucht nach außergewöhnlichen Materialien – wertiges Holz für den Korpus, daunenweiche Füllung für die Polsterung, handgegerbtes Leder für den Bezug, Stoffe in feinen Farben und Mustern. Nach bester Tradition wird gesägt und gehobelt, zugeschnitten und eingepasst, von

Hand gepolstert und genäht. Das Ergebnis: ein Bett für wirklich guten Schlaf. Ein Bett, zum Träumen gemacht.

VOLL IM TREND

Boxspringbetten sind in den letzten fünfzehn Jahren zu einem flächendeckenden Trend geworden. „Die Matratze liegt auf dem Boxspringbett bündig auf, ich kann es also jederzeit zusammenschieben oder auseinanderstellen“, weiß Roman Eberharter, Geschäftsführer von Betten Eberharter in Ramsau im Zillertal. „Den größten Vorteil sehe ich in der großen Flexibilität. Man kann jede Art von Matratze, ob Taschenfederkern-, Kaltschaum- oder Latexmatratze, auf das Boxspringbett legen, in jeder Höhe und in jedem gewünschten Härtegrad. Mit verschiedenen Farben oder Materialien

können auch immer wieder Trends gesetzt werden, das ist vor allem in der Hotellerie von Vorteil, wenn die Zimmer immer wieder in neuen Farben und Designs erstrahlen“, fasst Roman Eberharter die wesentlichen Vorteile von Boxspringbetten zusammen. Auf Grund der flexiblen Einsatzmöglichkeiten sind Boxspringbetten vor allem auch in Nächtigungsbetrieben beliebt. Aber nicht nur deshalb, erläutert Eberharter: „Die Hotellerie hat erkannt, dass guter Schlaf in einem guten Bett wichtig ist, und investiert wesentlich mehr in eine gute Bettausstattung.“

ECHTES HANDWERK

Echtes Handwerk wird bei Betten Eberharter nicht nur großgeschrieben, sondern tagtäglich gelebt. „Wir legen Wert auf hei© BETTEN EBERHARTER, DIE LENGENFELDER


BETTEN EBERHARTER

mische Produktion, heimische Wertschöpfung und heimische Mitarbeiter“, erklärt Roman Eberharter sein Firmencredo. Am Produktionsstandort Zell am Ziller werden nach traditionellem Polsterhandwerk edle Designs und regionale Rohmaterialien zu hochwertigen Boxspringbetten, zu echten Unikaten zusammengefügt. Im Kern schlummert stets der natürliche Werkstoff Holz als verlässliche und wertige Basis. Darüber und drumherum schmiegen sich auserlesene Stoffe: kuschelweicher Samt, charakterstarker Loden oder vegetabil gegerbtes Leder aus der ältesten Gerberei Tirols. Unterschiedliche Polsterungen und Steppungen unterstreichen den Charakter des jeweiligen Liegemöbels zusätzlich, denn wohlfühlen bedeutet nicht nur maßgeschneiderten Liegekomfort, sondern auch optischen Anspruch.

GEMEINSAM STARK

Wohlfühlen sollen sich bei Betten Eberharter nicht nur die Kunden, wohlfühlen sollen sich insbesondere auch die Mitarbeiter. „Die Menschen stehen stets im Vordergrund, ein Wert, den unsere Familie seit über vierzig Jahren lebt. „Unsere Mitarbeiter machen Betten Eberharter zu dem, was wir sind“, schätzt Geschäftsführer Roman Eberharter seine rund fünfzig Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sehr, „nur gemeinsam können wir die Herausforderungen meistern und unseren Qualitätsanspruch in Beratung, Individualität und Flexibilität leben.“ Und so fertigen die qualifizierten Handwerkerinnen und Handwerker für zahlreiche Privatkunden aus dem Zillertal wie auch Kunden der Hotellerie in Tirol und Salzburg ihre Wunschbetten zum Wunschtermin in Handarbeit. PR

eco.kommentar

Roman Eberharter, GF Betten Eberharter

Die Möbelbranche im Wandel – von regional bis digital Roman Eberharters Engagement reicht weit über die Landesgrenzen seines Heimatbundeslandes Tirol hinaus. Neben seiner Funktion als Sprecher des Einrichtungsfachhandels in der Wirtschaftskammer Tirol ist er auch designierter Präsident des europäischen Verbandes FENA. Die FENA – European Federation for Furniture Retailers – ist ein gemeinnütziger Verband, der die Interessen des Möbelhandels auf europäischer Ebene vertritt und sich für die Belange von mehr als 100.000 Unternehmen einsetzt.

EIN INTERESSENVERTRETER!

Eberharter möchte diese Stimme in Europa stärken. Dabei sind ihm besonders die zukunftsorientierten Themen wie Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Smart Home ein besonderes Anliegen. „Diese entscheidenden Themen gehören auf europäischer Ebene angepackt!“, fährt Eberharter entschlossen fort. Einheitliche und unbürokratische Regelungen in der Möbelrücknahme, die Reduzierung von (gesundheits-)schädlichen Stoffen in Möbeln und das Schaffen von europaweit geltenden Qualitätsstandards stehen auch auf der Agenda der FENA. „Wir sehen uns als Vermittler in unserer Branche. Wir wollen die Interessen und Vorschläge aller Mitglieder bündeln, um dann gemeinsam in eine Richtung marschieren zu können. Ich bin mir sicher, dass uns das als Verband stark machen wird“, so Eberharter über seine Visionen für den europäischen Verband.

NACHHALTIGKEIT & REGIONALITÄT IM FOKUS

STETIG GEWACHSEN 1974 in einer kleinen Seitenstraße in Mayrhofen als Handelsunternehmen gegründet, hat Firmengründer Anton Eberharter schon in den 1980ern angefangen, Matratzen selbst zu produzieren. Vor rund elf Jahren wurde am heutigen Standort in Ramsau die Polsterei aufgebaut, der Startschuss für die heimische Produktion von Boxspringbetten und Schlafund Liegemöbeln. Heute zählt Betten Eberharter zu den größten Bettenproduzenten in Tirol und konnte seinen Umsatz von 2014 bis heute nahezu verdoppeln. „Flexibel auf Kundenwünsche eingehen und auf Markttrends reagieren, das ist es, was uns KMUs sehr flexibel agieren lässt. Ein Unternehmen ist ein stetiger Prozess und Weg, den wir dank unserer wertvollen Mitarbeiter, Kunden und Partner seit Jahrzehnten beschreiten“, ist Roman Eberharter, Geschäftsführer in zweiter Generation, überzeugt.

www.betten-eberharter.at

Das Thema Nachhaltigkeit soll auch im Möbelhandel in Zukunft noch mehr gelebt werden. Dabei muss auch die Reparatur von qualitativ hochwertigen Einrichtungsgegenständen wieder mehr in den Vordergrund rücken. „Es muss nicht immer gleich alles entsorgt und neu gekauft werden“, ist sich der Unternehmer sicher. Ein positiver Nebeneffekt dabei wäre, dass durch die vermehrte Kooperation zwischen Handel und Handwerk die Netzwerke in der Region noch mehr belebt werden könnten. Hier lautet die Devise ganz klar: „Regionale Wirtschaftskreisläufe stärken.“

Roman Eberharter ist sich sicher: Das Potenzial der Digitalisierung ist noch lange nicht ausgeschöpft! Dabei gibt es vor allem auch für Klein- und Mittelbetriebe zahlreiche Möglichkeiten, um die Chancen der Digitalisierung für sich nutzen zu können. Gerade das Konzept „Smart Home“ zeigt ein enormes Potenzial für die Möbelbranche. „Mehr Komfort, mehr Sicherheit und Energieeffizienz in den eigenen vier Wänden gepaart mit individuell geplanter Einrichtung. Diesen Ansprüchen unserer Kunden müssen wir Einrichtungsfach- und Möbelhändler mit zukunftsweisenden Konzepten gerecht werden“, schließt der Funktionär ab.

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KSV1870

DIE SPUREN DER CORONAKRISE SIND DEUTLICH ERKENNBAR

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ie zu Jahresbeginn positive Geschäftslage der heimischen Unternehmen hat sich aufgrund der Coronakrise innerhalb kürzester Zeit dramatisch verschlechtert. Bereits wenige Tage nach dem Shutdown Mitte März waren rund zwei Drittel der österreichischen Betriebe von der globalen Krise unmittelbar betroffen – mittlerweile sind es sogar 94 Prozent. „Trotz guter wirtschaftlicher Entwicklungen in den vergangenen Jahren hat zuletzt auch die Investitionsfreudigkeit der Firmen massiv gelitten“, so Ricardo-José Vybiral, CEO der KSV1870 Holding AG. Der aktuelle Austrian Business QuickCheck des KSV1870 gibt zumindest ein wenig Anlass zur Hoffnung.

© GÜNTHER PEROUTKA

Die vergangenen Monate haben Österreichs Wirtschaft gravierende Einschnitte gebracht. Eine aktuelle KSV1870 Umfrage zeigt allerdings auch: Umsätze ziehen vielerorts wieder an.

HOCHFAHREN DER WIRTSCHAFT IST ANGELAUFEN

Auch wenn vielerorts entgangene Umsätze nicht kompensiert werden können, so ist es ein erfreuliches Zeichen, dass die Unternehmer die eigene Geschäftslage wieder positiver sehen als noch vor einigen Wochen – 41 Prozent der Befragten bewerten diese mit sehr gut oder gut. Zum Vergleich: Im April waren es rund 30 Prozent. Das Hochfahren der heimischen Wirtschaft manifestiert sich vor allem an vier Faktoren: Mitarbeiter kehren vermehrt ins Büro zurück (35 %), Umsätze sind im Steigen (34 %), Mitarbeiter werden vorzeitig aus der Kurzarbeit zurückgeholt (22 %) und Lieferanten können ihre Produkte wieder regelmäßiger liefern (21 %).

VERSCHLECHTERUNG IM ZAHLUNGSVERHALTEN

Österreichs Unternehmer gehen davon aus, dass sich der Markt nach der Coronakrise stark bereinigt haben wird und nur die finanzstärksten Unternehmen weiterhin bestehen werden. Das bestätigt auch die Tatsache, dass sich das Zahlungsverhalten für

Ricardo-José Vybiral, CEO der KSV1870 Holding AG

knapp die Hälfte der Befragten in den ersten beiden Monaten des Shutdowns rapide verschlechtert hat. Dabei gilt für 58 Prozent der Unternehmer das verspätete Bezahlen von Rechnungen als häufigste Auswirkung. „Das Nichtbezahlen von Rechnungen ist auch in der aktuellen Phase kein Kavaliersdelikt. Unternehmen sollten weiterhin Mahnprozesse starten, denn am Ende des Tages geht es auch um die eigene Liquidität“, so Vybiral.

Dabei ist es sinnvoll, sich mit dem Geschäftspartner an einen Tisch zu setzen und nach einer für beide Seiten sinnvollen Lösung zu suchen – und zwar sobald klar ist, dass offene Forderungen nicht fristgerecht bezahlt werden können. Zudem ist es empfehlenswert, auf ein laufendes Bonitätsmonitoring zu setzen, um etwaigen finanziellen Schwierigkeiten von Geschäftspartnern frühzeitig entgegenwirken zu können. PR


Ihr Anliegen wird zu unserem. Individuelle juristische Beratung und Vertretung. Seit 1897.

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© Julia Türtscher / BLICKFANG

Dr. Stefan Kofler, Dr. Alexandra Eder, Dr. Herwig Frei, Dr. Silvia Moser, M.A., Univ.-Prof. Mag. Dr. Franz Pegger, Dr. Ivo Greiter, Mag. Melanie Gassler-Tischlinger, LL.M., MMMag. Barbara Egger-Russe, Dr. Norbert Rinderer, Dr. Edwin Grubert, LL.M., Dr. Georg Huber, LL.M.

Maria-Theresien-Straße 24, 6020 Innsbruck, Austria | +43 512 57 18 11 | office@lawfirm.at | www.lawfirm.at


BANKEN UND VERSICHERUNGEN Insgesamt können Österreichs Kreditinstitute mit einem Gesamtjahresergebnis von 6,7 Milliarden Euro auf ein zufriedenstellendes Jahresergebnis 2019 zurückblicken. Das heurige Jahr wird wohl ungleich herausfordernder. Auch im Ergebnis … und auch für die Versicherungen. Wir haben einen Blick auf die Tiroler Banken- und Versicherungslandschaft geworfen.

1

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2 3 4

VERSICHERUNG

VERTRÄGE

MA

UNIQA*

402,3 Mio. Euro

580.118

263

Tiroler Versicherung

157,5 Mio. Euro

521.054

330

Donau

178,2 Mio. Euro

66,7 Mio. Euro

540.000

124.809

266 59

*) Nur Nordtirol

ÖSTERREICHZAHLEN PLATZ

1 2 3 4

VERSICHERUNG

PRÄMIENVOLUMEN

MARKTANTEIL

Vienna Insurance Group

4.031 Mio. Euro

22,7 %

Generali

2.690 Mio. Euro

15,1 %

UNIQA

Allianz

3.764 Mio. Euro

1.497 Mio. Euro

21,1 %

8,4 %

Quelle: VVÖ

TIROLS TOP-10-BANKEN PLATZ

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10

BANK

Bank für Tirol und Vorarlberg

Raiffeisen-Landesbank Tirol AG

Hypo Tirol Bank

Tiroler Sparkasse

Volksbank Tirol AG

Sparkasse Kufstein

Sparkasse Schwaz

Raiffeisenbank Kitzbühel – St. Johann

Raiffeisen Bezirksbank Kufstein

Sparkasse Imst

BILANZSUMME

EGT 2019

12.549.000.000

144.500.000

7.446.900.000

27.900.000

3.396.200.000

21.600.000

1.811.041.000

16.765.352

1.385.214.208

6.798.406

8.473.700.000

4.025.000.000

2.105.769.000

1.530.286.577

1.202.720.911

Manfred Miglar, UNIQA-Landesdirektor Tirol

Die Versicherungswirtschaft ist wie alle anderen Bereiche von der Covid19-Krise völlig unvorbereitet getroffen worden. Wie es nun weitergeht ...

PRÄMIENVOLUMEN

Generali

kurz.interview

Aufwärtstrend

TIROLS TOP-VERSICHERUNGEN PLATZ

© ANDREAS FRIEDLE

top.500

26.900.000

18.390.000

20.401.000

12.619.953 7.017.991

Lässt sich abschätzen, inwieweit sich die Krise auf die Versicherungsbranche auswirken wird? MANFRED MIGLAR: Von einem Tag auf den anderen sind über 95 Prozent unserer Mitarbeiter ins Homeoffice gewechselt. Auch wenn wir hier in Tirol 43 Standorte schließen mussten, galt es, unsere Kunden auch weiter mit dem besten Service zu versorgen. Die persönlichen Berater waren wie gewohnt per Telefon und E-Mail erreichbar. Im zweiten Quartal 2020 schlug sich der Shutdown in Form eines signifikanten Neugeschäftseinbruchs nieder; damit konnten die geplanten Wachstumsraten nicht gehalten werden. Seit Juli zeigt sich eine spürbare Erholung und die Wachstumsraten nähern sich wieder dem Vorkrisenniveau an. Gerade wegen der stark gestiegenen Arbeitslosigkeit aufgrund der COVID-19-Krise freuen wir uns, dass UNIQA Tirol 14 zusätzliche Mitarbeiter mit September einstellen wird. Auch der Klimawandel ist ein Thema der Stunde: Wie sehr wirken sich immer häufiger auftretende Elementarereignisse auf das Geschäft von Versicherungen aus? Naturkatastrophen werden leider massiv unterschätzt. Nicht nur, dass sie immer größere Schäden verursachen, viele Betroffene sind leider unterversichert. 2018 gab es weltweit 160 Milliarden Dollar Schäden aus Naturkatastrophen, von denen nur die Hälfte versichert war. Auch in Tirol sehen wir Naturereignisse immer häufiger. Selbst an Orten, an denen man es nicht vermuten würde (Pettnau am Arlberg – Erdrutsch mit Überschwemmung) treten solche Ereignisse immer öfter auf. In der Beratung wird es von uns immer angesprochen. Leider sehen die Betroffenen den Bedarf oft erst nach Eintritt der Katastrophe. Wir empfehlen unseren Kunden, ihre Verträge gemeinsam mit ihren Beratern regelmäßig zu überprüfen, ob die Versicherungssumme noch dem Wert der Liegenschaft entspricht.


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Die öffentlichen Notare Dr. Michael Vetter von der Lilie & Dr.Dr. Lukas Die öffentlichen Notare Michael König beraten gemeinsam mit Vetter von der Lilie & Dr. Lukas ihrem Juristenteam König kompetenten beraten gemeinsam mit Wirtschaftstreibende, nationale ihrem kompetenten Juristenteam und internationale Unternehmen, Wirtschaftstreibende, nationale sowie Körperschaften öffentlichen und internationale Unternehmen, Rechts in sämtlichen vertraglichen, sowie Körperschaften öffentlichen gesellschaftsrechtlichen und Rechts in sämtlichen vertraglichen, erbrechtlichen Angelegenheiten. gesellschaftsrechtlichen und erbrechtlichen Angelegenheiten.

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© THOMAS SCHROTT

top.500

DIE GROSSEN FÜNF IM DETAIL BANK FÜR TIROL UND VORARLBERG Bilanzsumme

12.549 Mio. Euro

Betriebserträge

336,5 Mio. Euro

Ergebnis vor Steuern / EGT

144,5 Mio. Euro

Ergebnis nach Steuern / Jahresüberschuss

126,7 Mio. Euro

Einlagen

8.937 Mio. Euro

Ausleihungen

8.036 Mio. Euro

Eigenkapital

1.749 Mio. Euro

Eigenmittel

1.293 Mio. Euro

Eigenmittelquote

15,6 %

Kernkapital

1.087 Mio. Euro

Mitarbeiter

1.455

Kernkapitalquote

13,1 %

Filialen

„ES GIBT EIN LEBEN NACH CORONA UND W I R S I N D Ü B E R Z E U G T D AV O N , D A S S W I R AUF BASIS DER VERTRAUENSVOLLEN UND ENGEN BEZIEHUNGEN, DIE WIR ZU UNSEREN KUNDINNEN UND KUNDEN PFLEGEN, DIE AK TUELLEN UND NOCH BEVORSTEHENDEN HERAUSFORDERUNGEN GEMEINSAM MEISTERN WERDEN. ES WIRD AUCH NEUE C H A N C E N G E B E N . R E G I O N A L I TÄT U N D B O D E N S TÄ N D I G K E I T W E R D E N Z U K Ü N F T I G WIEDER EINE VIEL GRÖSSERE ROLLE S P I E L E N A L S I N D E R V E R G A N G E N H E I T.“ GERHARD BURTSCHER, B T V-VOR S TA ND S VOR S I T Z ENDER

36

RAIFFEISEN-LANDESBANK TIROL Bilanzsumme

88

TIROLER SPARKASSE 8.473,7 Mio. Euro

Betriebserträge

Ergebnis vor Steuern / EGT

Ergebnis nach Steuern / Jahresüberschuss

95,4 Mio. Euro 26,9 Mio. Euro 21,3 Mio. Euro

Einlagen

6.121 Mio. Euro

Eigenkapital

473,2 Mio. Euro

Ausleihungen

5.733 Mio. Euro

Eigenmittel

505 Mio. Euro

Eigenmittelquote

16,0 %

Kernkapital

458,1 Mio. Euro

Kernkapitalquote

14,5 %

Mitarbeiter

372

Filialen

16 (inkl. SB-Bankstellen)

Bilanzsumme

4.025 Mio. Euro

Ergebnis vor Steuern / EGT

18,39 Mio. Euro

Einlagen

2.758 Mio. Euro

Betriebserträge

Ergebnis nach Steuern / Jahresüberschuss Ausleihungen

Betriebserträge*

Ergebnis vor Steuern / EGT

Ergebnis nach Steuern / Jahresüberschuss Einlagen

Ausleihungen Eigenkapital Eigenmittel

Eigenmittelquote

7.446,9 Mio. Euro

136,4 Mio. Euro 27,9 Mio. Euro 24,2 Mio. Euro

4.153,5 Mio. Euro 5.826,3 Mio. Euro

568,5 Mio. Euro 618,5 Mio. Euro 16,6 %

534,3 Mio. Euro

Mitarbeiter

516

Filialen

269,9 Mio. Euro

Eigenmittel

247,9 Mio. Euro

Eigenmittelquote

14,74 %

Kernkapital

232,2 Mio. Euro

Mitarbeiter

496

Kernkapitalquote

13,81 %

Filialen

53*

* inkl. SB-Filialen und eigenständige Geldautomat-Standorte

VOLKSBANK TIROL

Kernkapital

Kernkapitalquote

13,29 Mio. Euro 3.189 Mio. Euro

Eigenkapital

HYPO TIROL BANK Bilanzsumme

93,1 Mio. Euro

14,3 %

22

Bilanzsumme

3.2396,2 Mio. Euro

Betriebserträge

Ergebnis vor Steuern / EGT

82,1 Mio. Euro

Ergebnis nach Steuern / Jahresüberschuss Einlagen

Ausleihungen Eigenkapital

21,6 Mio. Euro 14,4 Mio. Euro

2.666,3 Mio. Euro 2.827,7 Mio. Euro keine Angabe

Eigenmittel

367 Mio. Euro

Kernkapital

338,8 Mio. Euro

Mitarbeiter

340

Eigenmittelquote Kernkapitalquote Filialen

18,4 % 17,0 % 35*

*4 Hauptgeschäftsstellen, 22 Filialen und 9 SB-Filialen

* In den Betriebserträgen wurden die GuV-Positionen Zinsüberschuss, Provisionsüberschuss, Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten, Ergebnis aus der Ausbuchung von at cost bewerteten finanziellen Vermögenswerten, Ergebnis aus Sicherungszusammenhängen und Sonstige Erträge summiert. Alle Zahlen per 31.12.2019


Cornelia Plank Myzelia Pilzwelt Tiroler Bio Pilze

Unser Land braucht UnternehmerInnen, die an sich glauben. #glaubandich

sparkasse.at


HYPO TIROL BANK

Die drei Vorstände der Hypo Tirol Bank AG, v. l.: Mag. Johannes Haid, Mag. Alexander Weiß und Dir. Hans-Peter Hörtnagl

© HYPO TIROL BANK AG

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„ N AT Ü R L I C H : E I N E A U S Z E I C H N U N G I S T N U R E I N M O M E N T U M . A B E R A U C H D I E B E S TÄT I G U N G V O N V E R G A N G E N E M . U N D A U F T R A G F Ü R D I E Z U K U N F T. I N D I E S E M S I N N E G E B E N W I R WEITERHIN UNSER BESTES, UNSEREN KUNDINNEN UND KUNDEN IMMER WIEDER AUFS NEUE ZU BEWEISEN, DASS SIE M I T U N S D I E B E S T E WA H L G E T R O F F E N H A B E N .“ JOHANNES HAID, ALEXANDER WEISS, HANS-PETER HÖRTNAGL


HYPO TIROL BANK

VORREITER IN PUNCTO NACHHALTIGKEIT UND KUNDENZUFRIEDENHEIT Die international etablierte Ratingagentur für Nachhaltigkeit „ISS ESG“ hat der Hypo Tirol Bank den sogenannten „Prime Status“ verliehen. Damit zählt die Landesbank zu den nachhaltigsten von „ISS ESG“ bewerteten Finanzinstituten weltweit.

FORBES -SIEGEL FÜR LANDESBANK Die Hypo Tirol Bank wurde 2020 zum zweiten Mal in Folge in die Liste der „World‘s Best Banks“ aufgenommen – ein Ranking, das vom renommierten Wirtschaftsmagazin Forbes durchgeführt wurde. Befragt wurden ausschließlich jene, die es wissen müssen: Nämlich Kundinnen und Kunden des jeweiligen Instituts. Abgefragt wurden das allgemeine Kundenvertrauen sowie die Zufriedenheit mit der Qualität der finanziellen Beratung, Gebühren und digitalen Services.

HYPO TIROL BANK AG Die Hypo Tirol verfügt über 20 Geschäftsstellen in Nord- und Osttirol sowie jeweils 1 in Bozen und Wien.

I

n das ISS-ESG-Rating fließen die Kategorien Soziales, Umwelt und Unternehmensführung ein und werden anhand strenger, branchenspezifischer Bewertungskriterien analysiert (nähere Details dazu unter https://www.issgovernance.com/esg/ratings). Besonders lobend hebt die Agentur in ihrem ausführlichen Bericht den Umgang der Hypo Tirol Bank mit der physischen und psychischen Gesundheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hervor sowie die gute Work-Life-Balance und die Sicherheit des Arbeitsplatzes. Darüber hinaus konnte die Hypo Tirol Bank in der Kategorie „erneuerbare Energie“ eine hervorragende Bewertung erzielen. Und das, obwohl die Möglichkeiten zur Verbesserung

des Umweltschutzes für ein Finanzinstitut vergleichsweise gering sind. In puncto Geschäftsethik lobt die Ratingagentur die ausgereiften Compliance-Richtlinien, Warnsysteme und Schulungen. „Das Thema Nachhaltigkeit ist nicht nur in aller Munde – es liegt uns auch am Herzen. Wir sind überzeugt, dass ein guter Umgang mit Mensch und Natur sowie eine nachhaltige Unternehmensführung die Grundlage für wirtschaftliche Erfolge sein muss. Davon motiviert, haben wir in den vergangenen Jahren konsequent daran gearbeitet und immer wieder Akzente gesetzt“, erklären die drei Vorstände Hans-Peter Hörtnagl, Mag. Johannes Haid und Mag. Alexander Weiß unisono. PR

Zentrale: Meraner Straße 8 6020 Innsbruck Tel.: 050 700-8001 service@hypotirol.com

www.hypotirol.com

Öffnungszeiten Service Center: MO bis DO von 7.45 bis 16.30 Uhr FR von 7.45 bis 15 Uhr

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INTERWORK PERSONALSERVICE

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MIT SICHERHEIT MEHR FLEXIBILITÄT Als Spezialist für die Bereitstellung von heimischen Fachkräften ist die InterWork Personalservice GmbH trotz Krise – oder vielleicht gerade deswegen – voll durchgestartet. T E X T : D O R I S H E LW E G

F

lexibilität im Personalwesen ist den Unternehmern seit jeher ein Bedürfnis, in Zeiten wie diesen erst recht. „Die Nachfrage ist sehr groß“, freut sich Rainer Körber, Geschäftsführer der InterWork Personalservice GmbH. „Einerseits ist vielen Unternehmen vor allem während der Grenzschließungen Personal aus dem Ausland abhandengekommen, andererseits herrscht da wie dort immer noch eine gewisse Ungewissheit, wie es weitergehen wird. Unternehmen zeigen sich noch eher zurückhaltend mit der Einstellung von Mitarbeitern.“

FACHKRÄFTE AUS ÖSTERREICH Das kommt der Philosophie von InterWork zugute. „Wir stellen gut ausgebildete Facharbeiter zur Verfügung, deren Wohnsitz großteils in Österreich ist. Diese Mitarbeiter sind bei uns nach dem jeweiligen Branchenkollektivvertrag beschäftigt und werden für einen vereinbarten Zeitraum und pauschal vereinbarten Stundensatz den Unternehmen zur Verfügung gestellt.“ Der Unternehmer ist somit völlig flexibel und muss sich weder um die Anreise oder Unterkunft noch um die An- oder Abmeldung kümmern. „Wir übernehmen sämtliche Per-

sonalangelegenheiten, der Kunde bekommt gut ausgebildete, heimische Mitarbeiter für den Einsatz und Zeitraum seines Bedarfs. Neben der sofortigen Verfügbarkeit sprechen heimische Arbeitskräfte vorwiegend unsere Sprache und fügen sich auch gut in das bestehende Mitarbeitergefüge ein. Bei einem größeren Anteil an auswärtigem Leasingpersonal bauen sich mitunter Subkulturen auf, die sich auf die gesamte Mitarbeiterleistung auch negativ auswirken können. Unsere vorwiegend heimischen Fachkräfte sind durchwegs motiviert und verlässlich und erweisen sich als wertvolle FOTOS: © ANDREAS FRIEDLE


INTERWORK PERSONALSERVICE

Mitarbeiter für die Unternehmen“, so der erfahrene Experte.

GROSSE NACHFRAGE

Dass sich die Nachfrage innerhalb so kurzer Zeit dermaßen positiv entwickeln wird, überrascht selbst Körber ein wenig. „Wir haben binnen weniger Monate über 120 Mitarbeiter neu beschäftigt und die Nachfrage reißt trotz krisenbedingter Ups and Downs nicht ab“, zeigt sich der Geschäftsführer erfreut über die Entwicklungen der letzten Monate, wurde das Unternehmen ja erst im Herbst 2019 neu gegründet. Mit jahrelanger Erfahrung im Gepäck ist es dem engagierten Personaldienstleister gelungen, innerhalb kürzester Zeit renommierte Unternehmen als zufriedene Kunden zu gewinnen. Vom Handwerksbetrieb bis zu Großunternehmen wie Thöni oder die Ortner Gruppe stellt InterWork zuverlässige Fachkräfte zur Verfügung. Dank eines raffinierten Recruitingsystems gelingt es dem InterWork-Team, erfahrene und verlässliche Mitarbeiter zu lukrieren. „Natürlich ist es aufwändiger, heimisches Personal zu finden, aber unser ausgeklügeltes System mit dazugehörigem Logistikmodell macht es möglich.“

INTEGRATIONSLEASING

Immer beliebter wird bei Unternehmen das Integrationsleasing von InterWork. Dabei sucht InterWork einen geeigneten Mitarbeiter für das jeweilige Unternehmen. Dieser wird dann für einen vereinbarten Zeitraum – in der Regel sechs bis zwölf Monate – über Personalleasing dem Unternehmen zur Verfügung gestellt. Entpuppt sich der Mitarbeiter in dem Zeitraum als geeignet und ist der Bedarf nach wie vor vorhanden, so wird dieser für eine Ablösesumme von dem Unternehmen übernommen. „Der große Vorteil dieses Integrationsleasings für den Unternehmer ist, dass er nach einem gewissen Zeitraum die Sicherheit hat, einen

„W I R S T E L L E N G U T A U S G E B I L D E T E FA C H A R B E I T E R Z U R V E R F Ü G U N G , DEREN WOHNSITZ GROSSTEIL S I N Ö S T E R R E I C H I S T.“ RAINER KÖRBER, GESCHÄFTSFÜHRER

volletablierten und geeigneten Mitarbeiter zu übernehmen. Der vorgesehene Probemonat ist dazu oft unzureichend, zumal sich vereinzelt Mitarbeiter im Probemonat von der besten Seite zeigen und danach in ihrer Performance stark nachlassen“, erläutert Rainer Körber.

UNTERSTÜTZUNG FÜR PERSONALABTEILUNGEN

Personalagenden sind für Unternehmen immer diffizilere wie auch breit gefächerte Angelegenheiten. Die Experten von InterWork unterstützen Unternehmen und Personalabteilungen dabei im Recruiting, finden geeignete Mitarbeiter, bieten verschiedenste Modelle an, von der Personalbereitstellung über das Integrationsleasing bis hin zur sofortigen Einstellung. Dank des einzigartigen und auf heimische Facharbeiter ausge-

richteten Recruitingsystems gilt InterWork nicht nur als Spezialist für Personalleasing, sondern auch für Personalsuche. „Wir bieten nur topqualifizierte, motivierte Arbeiter, die mit Tatendrang ihre Ziele verfolgen und bei uns in einem fixen, unbefristeten Dienstverhältnis angestellt sind, ganz egal ob das Unternehmen auf der Suche nach langfristigem Personal ist oder kurzfristig einen Mitarbeiter für wenige Stunden, Tage oder Wochen sucht.“ Ein Konzept, das aufzugehen scheint, das den Nerv der Zeit trifft, insbesondere in Zeiten der Krise und Reisebeschränkungen.

AUF EXPANSIONSKURS

Wöchentlich werden bei InterWork Mitarbeiter neu eingestellt, für Einsätze in Tirol, Salzburg und Vorarlberg, zunehmend auch in anderen Bundesländern. Dieses rasante Wachstum hat Rainer Körber dazu bewogen, weitere Büros in Wien und Salzburg zu eröffnen. Den Unternehmen mehr Flexibilität zu schaffen, das wird auch weiterhin das große Ziel von InterWork sein. PR

INTERWORK PERSONALSERVICE GMBH Bundesstraße 25 6063 Rum Tel.: 0512/343060 office@interwork.co.at

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MOBILITÄT FÜR NUTZENDENKER Jan Bainschab ist seit mehr als 20 Jahren in der Automobilbranche tätig, war unter anderem in mehreren Autohäusern im Verkauf und bei großen Fahrzeugfinanzierern tätig. Seit Anfang des Jahres stellt er den Vertrieb in der Dosenberger Gruppe organisatorisch auf neue Beine. INTERVIEW & FOTOS: MARIAN KRÖLL

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ECO.NOVA: Sie haben mit gewissen Vorstellungen und Zielsetzungen hier angefangen. Sind diese durch den coronabedingten Lockdown Makulatur geworden? JAN BAINSCHAB: Als ich gekommen bin, war im Haus das eigentliche Thema, dass die Struktur und Organisation in den letzten Jahren nicht ganz ideal waren. Deshalb standen nicht konkrete Verkaufsziele im Vordergrund, sondern die Neuausrichtung der internen Strukturen, zudem werden wir unsere Subhändler professioneller betreuen.

Sie sind also eher für das Big Picture zuständig? Ich stehe unserem Geschäftsführer Emanuel Jahn als Vertriebsleiter zur Seite, weil ich Erfahrung in verschiedenen Bereichen mitbringe, darunter eben auch dem Banken- bzw. Finanzierungsbereich. Wir werden uns die Eigenfinanzierungen und Finanzierungspartner genauso ansehen wie unsere Versicherungspartner und gegebenenfalls Änderungen vornehmen. Außerdem werden wir in der IT auf die Überholspur wechseln und einiges modernisieren – etwa unsere Onlinepräsenz – und auch verstärkt Augenmerk auf die sozialen Medien legen. Wir haben außerdem den Verkäufern in unseren Filialen mehr Entscheidungskompetenzen gegeben. Das ist bereits umgesetzt.

Was steht in diesem Jahr sonst noch an? Unser derzeitiges Hauptprojekt ist sicher die Zusammenlegung unserer Renault-Niederlassung in Landeck mit dem Autohaus Plaseller, das ebenfalls zur Dosenberger Gruppe gehört. Dabei haben wir die Marken Ford und Renault an einem Standort gebündelt und die Filiale in Landeck aufgelöst. Es gibt bei diesem Projekt einiges an Synergien und

„V I E L E KO N S U MENTEN SIND NICHT ODER NOCH N I C H T B E R E I T, F Ü R EIN ELEK TROAUTO EINEN MEHRPREIS GEGENÜBER EINEM FA H R Z E U G M I T VERBRENNUNGS MOTOR IN K AUF Z U N E H M E N .“ JAN BAINSCHAB

wir arbeiten hart daran, am gemeinsamen Standort in Zams ein sehr gutes Teamgefüge zu schaffen.

Der Automobilsektor war bereits vor dieser Pandemie im Umbruch. Wurden durch diese einige Entwicklungen beschleunigt? Mit Sicherheit. Alles hat sich noch stärker in den Onlinebereich verlagert. Das gilt aber freilich nicht nur für unsere Branche. Wir hatten während des Lockdowns die Zeit, uns intensiv über den

Onlinevertrieb Gedanken zu machen, und in dieser Hinsicht bereits einiges verbessert und auch für uns neue Werbekanäle – etwa Google Ads – erschlossen. Nach dem Lockdown ist der Verkauf bei uns in Innsbruck erfreulicherweise wieder gut angelaufen, im Oberland, das sehr am Tourismus hängt, ist man mit Investitionen noch merklich vorsichtiger. Wir sind außerdem in der glücklichen Lage, mit Dacia ein gutes Einstiegsprodukt zu haben, das preislich enorm konkurrenzfähig ist. Es kommt uns jetzt sicher zugute, dass viele Menschen tendenziell vorsichtiger bei der Investition in ein neues Auto sind. Hat sich Dacia nicht schon vor dieser Krise sehr gut entwickelt? Bis zum vergangenen Jahr definitiv. Der Konzern fährt mittlerweile aber die Strategie, den Absatz von Renault-Fahrzeugen wieder stärker in den Mittelpunkt zu rücken, was auch für uns als Händler besser ist, weil die Deckungsbeiträge höher sind. Renault hat viele neue Modelle und ist sehr gut aufgestellt. Mit Renault haben wir darüber hinaus das Glück, dass es zwischen den Händlern keine so harten Konkurrenzkämpfe gibt, wie das bei anderen Marken durchaus der Fall ist.

Dacia bietet einen guten Einstieg in die Welt der Autos, Renault ist in der Mittelklasse gut aufgestellt. Wie sieht es im Premiumsegment aus? Im Gegensatz zum alten Espace ist das neue Modell leider nicht mehr vorsteuerabzugsfähig, was für Firmenkunden kein Vorteil ist. Der Espace ist außerdem nur geringfügig größer als der Grand Scenic und es deutet vieles darauf hin, dass das Modell eingestellt wird. Der Fokus


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rofahrzeugen geringer sind als bei Verbrennern. Dadurch haben Händler aber auch geringere Anreize, konsequenter Elektroautos zu verkaufen.

Wie sieht es mit den steuerlichen Anreizen für Konsumenten, etwa die Vorsteuerabzugsfähigkeit und der Entfall der Normverbrauchsabgabe, aus? Der Haken daran ist, dass diese nur für Elektrofahrzeuge gelten und nicht für Hybridmodelle. Dasselbe gilt für die Sachbezugsregelung, die für Firmenautos von Belang ist. Das sind aber in erster Linie politische Entscheidungen, auf die der Handel keinen Einfluss hat.

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„ICH GL AUBE, DASS WIR MIT UNSEREN M A R K E N S E H R G U T P U N K T E N KÖ N N E N , WEIL SIE NICHT UNBEDINGT DAS K L A S S I S C H E S TAT U S S Y M B O L V E R KÖ R P E R N , S O N D E R N – S P E Z I E L L WA S D A C I A BE TRIFF T – EIN SEHR GUTES ANGEBOT FÜR N U T Z E N D E N K E R D A R S T E L L E N .“ JAN BAINSCHAB

im Konzern liegt, das kann man mit einiger Sicherheit sagen, heute und in Zukunft vor allem im Kleinwagen- und B-Segment.

Das dürften zukünftig auch weiterhin die Wachstumssegmente sein, weil der Premiumbereich aufgrund verschiedener Faktoren, steuerlich und preislich, blutet. Außerdem gehen die Tageszulassungen zurück. Das ist sicher so und liegt daran, dass bei den meisten Herstellern in der Zulassungspolitik ein Umdenken stattgefunden hat. Man versucht, einen reellen Markt darzustellen. Das passt uns als Händler auch gut. Tageszulassungen werden zwar nicht völlig verschwinden, aber sie sind nicht mehr unbedingt das Werkzeug erster Wahl.

Seit Jahren wird über die Elektromobilität geredet, die in der Zulassungsstatistik aber immer noch unter ferner liefen rangiert. Warum? Es gibt viele an der Elektromobilität Interessierte, der Preis dürfte letztlich für den Endverbraucher aber immer

noch vielfach zu hoch sein. Es bleibt abzuwarten, was von staatlicher Seite im Hinblick auf Förderungen noch passiert und wie unbürokratisch diese ausgeschöpft werden können. Viele Konsumenten sind nicht oder noch nicht bereit, einen Mehrpreis gegenüber einem Fahrzeug mit Verbrennungsmotor in Kauf zu nehmen. Renault hat jedoch mit den E-TECH-Modellen eine Hybridtechnologie auf den Markt gebracht. Das Kundeninteresse daran hat mich positiv überrascht und ich glaube, dass es unter anderem deshalb im Privatkundensektor zu einem Zulauf kommen wird. Renault ist außerdem mit dem ZOE seit langer Zeit erfolgreich in der Elektromobilität. Deshalb glaube ich, dass die Kunden der Marke auch bei den neueren Antriebstechnologien, sprich Elektro- und Hybridantrieb, völlig zu Recht vertrauen. Klaffen Interesse und Abschlüsse bei Elektroautos weiterhin auseinander? Ja. Ich sage ganz offen, dass die Verdienstmöglichkeiten für den Autohandel bei Elekt-

Kann das Elektroauto mit seinen steuerlichen und sonstigen Anreizen im Flottengeschäft mit dem Verbrennungsmotor mithalten? Das würde ich schon sagen. Das große Thema für Dienstwagennutzer ist aber sicher noch die Reichweite. Unternehmen, die teils auf Elektrofahrzeuge als Dienstwagen setzen, wollen damit aber nicht selten eine Botschaft transportieren. Nämlich jene, dass man ein gesteigertes Bewusstsein für die Umwelt hat. Glauben Sie, dass durch die Abstandsregeln in den Öffis und die Maskenpflicht der individuellen Mobilität wieder größere Bedeutung zukommen wird? Das glaube ich schon. Wir wollten werblich sogar dazu animieren, vom Öffi wieder ins Auto umzusteigen, haben uns da aber letztlich doch nicht ganz drübergetraut. Aber sicher: Wir würden uns freuen, wenn die Menschen wieder verstärkt auf die Vorzüge der individuellen Mobilität im eigenen Auto setzen würden.

Das Auto ist heute bei den jungen Leuten nicht mehr das ultimative Statussymbol wie bei den Generationen davor. Glauben Sie, dass dennoch weiterhin das Besitzen im Vordergrund steht? Ich würde vermuten, dass der Sharing-Gedanke zukünftig überwiegen könnte. Deshalb sind sowohl die Industrie als auch wir als Händler gefragt, uns Modelle zu überlegen, die dem Rechnung tragen. Ein großes Fragezeichen ist noch die Preisgestaltung. Ich glaube aber, dass wir mit unseren Marken hier sehr gut punkten können, weil sie nicht unbedingt das klassische Statussymbol verkörpern, sondern – speziell was Dacia betrifft – ein sehr gutes Angebot für Nutzendenker darstellen, die die Vorzüge und Flexibilität der individuellen Mobilität zu schätzen wissen.


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o günstig war Elektromobilität noch nie: Ab sofort erhalten Renault-Kunden beim Kauf eines neuen, elektrischen ZOE 8.000 Euro brutto Renault-Elektrobonus. Für den neuen Renault Captur Plug-in-Hybrid gibt es eine Prämie von 5.250 Euro brutto. Besonders profitieren auch die Modelle Kangoo Z.E. und Master Z.E. mit 12.543 Euro beziehungsweise 23.340 Euro Nachlass auf den Nettopreis. Insgesamt werden sechs Renault-Modelle gefördert. „Mit dem neuen E-Mobilitätsbonus wurde ein dringend notwendiger Kaufanreiz für Elektroautos, Plug-in-Hybride und deren Ladeinfrastruktur geschaffen. Um diesen Schwung noch weiter aufzuladen, bieten

wir bei Renault zusätzliche Rabatte auf unsere Elektroautos und Plug-in-Hybride. Der Renault ZOE ist jetzt beispielsweise ab 14.390 Euro erhältlich – so günstig war der Einstieg in die Elektromobilität noch nie“, so Mag. Emanuel Jahn, Kraftfahrzeuge Dosenberger. Der Elektro-Lieferwagen Kangoo Z.E. ist nun ab 9.490 Euro netto erhältlich – 12.543 Euro unter dem Listenpreis. Auch der Neupreis des Master Z.E. ist mit 28.960 Euro netto nun stark reduziert – 23.340 Euro Nachlass gewährt Renault auf den großen E-Transporter. Für den kleinen Stadtflitzer Twizy erhalten Firmenkunden 1.300 Euro Förderung! PR

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Überlegenheit kommt von Weiterdenken. Wer den Ton angeben will, muss der Zeit voraus sein. Möglichkeiten dazu gibt es genug. Das gilt jedenfalls für Erdgas und Biogas. Für diese Energieträger ergeben sich dank innovativer technischer Lösungen immer neue Anwendungsgebiete. Und die Preise? Die bleiben günstig. Das in Tirol verwendete Erdgas stammt zu 70 % aus Westeuropa. TIGAS-Erdgas Tirol GmbH Ein Unternehmen der TIWAG-Gruppe

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WK HANDEL

E-COMMERCE-KAUFMANN: EIN JOB MIT ZUKUNFT Ganz nach dem Motto „Die Lehre im Handel – so modern wie das Leben“ hat der Tiroler Handel im Sommer 2018 die Lehre zum/zur E-Commerce-Kaufmann/E-CommerceKauffrau eingeführt. Ein Berufsbild, das auf großes Interesse stößt – bei Unternehmern wie jungen Auszubildenden gleichermaßen. T E X T : D O R I S H E LW E G

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atürlich macht auch vor dem Handel der technologische Fortschritt nicht halt, der Onlinehandel ist mittlerweile gar nicht mehr wegzudenken. Experten raten kleineren Einzelhandelsbetrieben schon länger, zumindest

eine Onlinepräsenz, idealerweise auch einen zweiten Vertriebskanal über einen Onlineshop zu schaffen. Was vor der Krise galt, hat sich mit den Geschehnissen rund um Corona nun noch mehr bestätigt und beschleunigt. „Das Internet übt seit Jahren großen Druck auf den

stationären Handel aus. Deshalb suchen die heimischen Firmen vermehrt nach Mitarbeitern, die mit einer guten IT-Ausbildung ausgestattet sind“, ist sich Barbara M. Thaler, Vizepräsidentin der Tiroler Wirtschaftskammer und Expertin für den Onlinehandel, bewusst.


WK HANDEL

eco.kommentar

„DAS INTERNE T ÜBT SEIT JAHREN G R O S S E N D R U C K A U F D E N S TAT I O N Ä R E N HANDEL AUS. DESHALB SUCHEN DIE HEIMISCHEN FIRMEN VERMEHRT NACH M I TA R B E I T E R N , D I E M I T E I N E R G U T E N I T - A U S B I L D U N G A U S G E S TAT T E T S I N D .“ BARBARA M. THALER

VOLL IM TREND „E-Commerce-Kaufmann/-frau ist ein neuer Lehrberuf für junge Menschen, die sich für eine moderne, zukunftsorientierte Arbeit im Handel interessieren“, bringt es Thaler auf den Punkt. Das duale System in Österreich bietet eine praxis- und arbeitsmarktorientierte Vorbereitung der Jugendlichen auf das Berufsleben und trägt zudem wesentlich zur Fachkräftesicherung bei. Für den nachhaltigen Erfolg der Lehrlingsausbildung ist es erforderlich, die Berufsbilder und Ausbildungsinhalte regelmäßig an technologische Entwicklungen und wirtschaftliche Erfordernisse anzupassen. E-Commerce-Kaufmänner/-frauen arbeiten in Handelsbetrieben aller Branchen, die den Verkauf ihrer Produkte auch oder ausschließlich übers Internet anbieten. Zu diesen gehören etwa große Einzelhandelsbetriebe oder Einzelhandelsketten für Bekleidung, Sport, Bücher, Elektronik, aber auch für Einrichtung und Wohnen. E-Commerce-Kaufleute sind für die Betreuung dieser Onlineshops bzw. Internet-Verkaufsplattformen zuständig. Sie nehmen die Onlinebestellungen der Kunden auf und sorgen für die vollständige und zeitgerechte Auslieferung der bestellten Waren. Sie arbeiten im Team mit Berufskollegen, Teamleitern, mit Mitarbeitern aus dem IT-Bereich sowie mit Fachkräften aus Marketing und Vertrieb. Dazu gesellen sich Aufgaben wie die Präsentation von Waren im Onlineshop aufzubereiten, unterschiedliche Werbeformen im Display-Marketing zu erstellen, mit Onlineshop-Managementsystemen umzugehen und alle administrativen

kaufmännischen Tätigkeiten abzuwickeln. Die Ausbildung dauert drei Jahre. Wir haben EU-Abgeordnete und Vizepräsidentin Barbara M. Thaler in ihrer Funktion als Obfrau des Versand-, Internet- und allgemeinen Handels befragt, wie sich die Ausbildung zum/zur E-Commerce-Kaufmann/-frau entwickelt.

ECO.NOVA: Seit 2018 gibt es den Lehrberuf E-Commerce-Kaufmann/-frau, ein für junge Menschen doch spannendes Berufsfeld. Warum wird dieser in Tirol noch so zögerlich angenommen? BARBARA M. THALER: Der Grund für die (noch) niedrigen Lehrlingszahlen liegt nicht an mangelndem Interesse der jungen Menschen, sondern vielmehr an der geringen Zahl der Ausbildungsbetriebe. Zahlreiche Firmen suchen zwar nach qualifizierten Mitarbeitern in diesem Bereich, doch in vielen Betrieben fehlen derzeit noch die Voraussetzungen, um einen E-Commerce-Lehrling aufnehmen zu können.

Welche Voraussetzungen muss der Lehrbetrieb erfüllen? Im Lehrbetrieb sollte bereits ein Onlineshop bestehen oder sich im Aufbau befinden und es sollte zumindest ein Mitarbeiter/eine Mitarbeiterin vorhanden sein, der/die zur Lehrlingsausbildung berechtigt ist und über Kenntnisse im Umgang mit diesem Onlineshop verfügt. Da dies aktuell nur bei wenigen Betrieben der Fall ist, arbeiten wir gerade intensiv an einem E-Commerce-Lehrgang, welcher bestehende Mitarbeiter zu E-Commerce-Spezialisten weiterbilden und damit auch zur Lehrlingsausbildung befähigen soll.

Martin Wetscher, Obmann der Sparte Handel in der Wirtschaftskammer Tirol

Professionelle Lösungen Die Coronakrise hat deutlich gezeigt, was Digitalisierungsexperten schon lange gefordert haben: Onlinepräsenz und Webshops sind auch für kleinere Handelsunternehmen von großer Bedeutung. Die Coronakrise hat der Digitalisierung einen großen Schub verpasst und auch den kleinen Händlern die Bedeutung von Websites, Social Media und Online-Vertriebskanälen vor Augen geführt. Die Konkurrenz im Onlinehandel ist jedoch groß, daher sind professionelle Lösungen und Fachwissen gefragt. Bestehende Mitarbeiter in diesem Bereich fortzubilden sowie neue Lehrlinge auszubilden, ist daher eine wichtige Investition in die Zukunft und reduziert die Abhängigkeit von externen Dienstleistern. Welche Berufsaussichten erwarten Auszubildende nach ihrem Abschluss? Die Berufsaussichten für fertig ausgebildete E-Commerce-Kaufmänner/-frauen sind ausgezeichnet. Durch die Coronakrise hat sich der allgemeine Trend zum Onlinehandel weiter beschleunigt und zahlreiche Tiroler Handelsbetriebe suchen händeringend nach qualifizierten Fachkräften für die professionelle Betreuung und Weiterentwicklung ihrer Online-Vertriebskanäle. PR

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DAS UNBEHAGEN IN DER KULTUR(NATION) Kultur ist nicht alles, aber ohne Kultur ist alles nichts. Sie ist es, die wie ein dünner, verletzlicher Firnis über unserer animalischen Natur liegt, sie ist die Grundlage unserer Zivilisiertheit und Zivilisation. Wem das als Raison d’Être nicht genügt, dem sei gesagt, dass sie auch ein Wirtschaftsfaktor ist, und kein unbedeutender. TEXT: MARIAN KRÖLL


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Kultur, die

kʊlˈtuːɐ ,̯ Kultúr/

Gesamtheit der geistigen, künstlerischen, gestaltenden Leistungen einer Gemeinschaft als Ausdruck menschlicher Höherentwicklung.

man notgedrungen auf den Verweis auf die Umwegrentabilität angewiesen, sollen vermeintlich harte Zahlen präsentiert werden. Diese Umwegrentabilität wird vor allem im Zusammenhang mit kulturtouristischen Angeboten und kulturellen Großereignissen evident, wenn Besucher am Veranstaltungsort Übernachtungsleistungen in Anspruch nehmen und konsumieren. Seit Beginn dieser Pandemie ist alles etwas anders geworden. Ungewiss. Gerade in Zeiten, in denen der Planungshorizont zusammenschmilzt wie die Alpengletscher in der Sommersonne, ist es besonders wichtig, dass der Steuerzahler zur Erhaltung der Kulturlandschaft ausrückt. Viele der Jobs, Berufe und vielfach auch Berufungen, die während der Krise unter den Kulturschaffenden verlorengehen, bleiben verloren, weil das Prekariat schon in der Hochkonjunktur nicht besonders lustig ist. Von einer Rezession ganz zu schweigen.

STANDORTFAKTOR KULTUR

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unst und Kultur gehören zu den positiven Standortfaktoren eines Landes und Kulturinstitutionen und -veranstaltungen, ganz gleich ob althergebracht oder brandneu, sind nicht nur kultureller, sondern auch ökonomischer Motor einer Region. Dennoch sollte man nicht, wie versucht auch mancher Erbsenzähler sein mag, die Legitimation von Kunst und Kultur aus ihrer Rentabilität herleiten. Es ist zwar nicht verboten, aus Kultur Profit zu machen, aber wenn das ihr einziger Daseinszweck ist, ist es dann noch Kultur? Der Effekt öffentlicher Förderungen ist in Bereichen wie der Industrie oder im Gewerbe zweifellos leichter mess- und nachvollziehbar als in der Kultur. Dort ist

Es darf darüber hinaus als erwiesen gelten, dass sich die höchst qualifizierten, mobilen Arbeitskräfte besonders gerne dort niederlassen, wo es auch ein adäquates Kulturangebot gibt. Das ist ein weicher Standortfaktor, der vor allem bei Dienstleistungsunternehmen hohen Stellenwert hat. „Insbesondere Manager und Führungskräfte machen ihre Entscheidung für eine berufliche Mobilität von der Qualität des örtlichen Kulturangebots abhängig. Eine vielseitige Kulturlandschaft muss in erreichbarer Nähe sein. Kultur und Freizeitwerte einer Stadt oder Region entscheiden über die Attraktivität für Arbeitskräfte. Die traditionelle Leistungs-Lohn-Beziehung wird in Zukunft nicht mehr allein das Arbeitsverhältnis bestimmen. In einem sind sich beinahe alle Berufsgruppen einig: Wenn die Lebensqualität vor Ort nicht stimmt, ist auch die Neigung gering, einen Wohnortwechsel dorthin vorzunehmen“, heißt es etwa in Horst W. Opa-

schowskis Standardwerk „Einführung in die Freizeitwissenschaft“. Doch die Kultur lässt nicht nur auf Umwegen die Kassen einer Volkswirtschaft klingeln, sondern auch unmittelbar, über ihren marktwirtschaftlichen Teil, der Kultur- bzw. Kreativwirtschaft. Dieser werden alle Unternehmen und wirtschaftlichen Aktivitäten zugeschlagen, die gewinnorientiert arbeiten, das sind unter anderem Musikwirtschaft, Buchmarkt, Kunstmarkt, Filmwirtschaft, Rundfunkwirtschaft, darstellende Kunst, Designwirtschaft, der Architektur- und Pressemarkt sowie der Werbemarkt und die Software-Spieleindustrie. Legt man diese um die Kultur- und Kreativwirtschaft erweiterte Definition der wirtschaftlichen Betrachtung zugrunde, wird die immense ökonomische Bedeutung des Künstlerisch-Kulturellen noch einmal augenfälliger. Doch damit nicht genug. Der Kulturbetrieb sorgt für Einkommen und Beschäftigung entlang der gesamten Wertschöpfungskette und in den Bereichen, die direkt und indirekt mit der Produktion von Kulturgütern zu tun haben. Kulturausgaben sind aus ökonomischer Sicht Nachfrageimpulse, die wiederum regionalwirtschaftliche Effekte auslösen. Investitionen in die Kultur zahlen sich gleich mehrfach aus, indem sie Regionen attraktiver machen, langfristige Investitionen in die Zukunft darstellen und das Wirtschaftswachstum antreiben. Kunst und Kultur sind sogenannte meritorische Güter, die ein Mensch unabhängig von seiner individuellen Leistung „verdient“ und die gefördert gehören, weil die private Nachfrage ansonsten hinter dem gesellschaftlich wünschenswerten Ausmaß zurückbleibt. Kultur ist ein Wirtschaftsfaktor, aber eben nicht nur: Kultur ist mehr. Viel mehr. Deshalb darf man sich durchaus die Frage stellen, ob es erstrebenswert ist, in einer Gesellschaft zu leben, die sich beim ersten Gegenwind ihrer Kultur entledigt.

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„DINGE SICHTBAR GEMACHT, DIE SCHON IMMER DA WAREN“ Mit Regisseur, Autor und Schauspieler Thomas Gassner haben wir einen umtriebigen Kulturschaffenden gefragt, wie es ihm mit dem neuen Spannungsfeld zwischen Kunst und Corona geht. INTERVIEW & FOTOS: MARIAN KRÖLL

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ür eine Kulturnation erscheint Thomas Gassner, dessen Gemütszustand zwischen Apathie und Ärger oszilliert, der Stellenwert seiner Profession überschaubar. Künstlerisch will er am Thema Corona in keinem Fall anstreifen.

ECO.NOVA: Haben Sie 2020 etwas über den Kulturbetrieb erfahren, was Ihnen davor noch nicht bewusst war? THOMAS GASSNER: Es ist ja nichts Neues passiert, sondern es hat sich lediglich etwas offenbart. Wahrheiten wurden an die Oberfläche gespült, die es eigentlich schon immer gegeben hat. Nur hat man sie halt meistens – bei Premierenfeiern und sonstigen Kulturevents – routiniert weggelächelt.

Hat sich das, was kulturell ohnehin bereits im Argen lag – ein weit verbreitetes Prekariat, unklarer (versicherungs-) rechtlicher Status von Freischaffenden etc. –, durch diese Krise noch verschärft? Genau. Und man hat einmal gesehen, welchen Stellenwert die Kultur genießt bzw. nicht genießt.

Wie würden Sie diesen Stellenwert in der selbsternannten Kulturnation Österreich definieren? Diese Kulturrelevanzdebatte habe ich aufmerksam und mit sehr viel Lust verfolgt, weil man gesehen hat, dass wir zwar für die Kulturnation an und für sich systemrelevant wären, aber praktisch von selber funktionieren sollten, es also keinerlei öffentliche Verantwortung gibt. Sozialversicherungsrechtlich herrschte bei Kulturschaffenden schon vor Corona ein totales Chaos, in das wir hineinmanövriert wurden. Man müsste endlich Voraussetzungen schaffen, dass Kulturschaffende auch tatsächlich Kultur schaffen können und nicht die Hälfte der Arbeitszeit in der Bürokratie versinkt.

Helfen die Hilfen der Bundesregierung? Ich bin als Angestellter beim Theaterverband Tirol in der glücklichen Situation, dass ich nicht ansuchen musste, weiß aber von Kollegen, dass das einmal besser, einmal schlechter funktioniert. Teilweise heißt es, dass es – bürokratisch zwar – relativ schnell funktioniert, andere sagen, sie haben einen Bruchteil bekommen, und das nur mit ganz erheblichem Aufwand. Nachvollziehbar erscheint das jedenfalls nicht. Generell kann man sagen, dass es besser funktioniert, je

„Ich finde, dass man den Zustand einer Gesellschaft daran erkennt, wie sie mit ihren Künstlerinnen und Künstlern umgeht. Da kann sich jetzt jeder selber ein Bild machen.“ THOMAS GASSNER

näher man räumlich an der jeweiligen Körperschaft dran ist. Man spürt eindeutig, dass menschlicher Kontakt zu mehr Empathie führt. In der Stadt und beim Land läuft das eindeutig befriedigender. Beim Bund hat die Kulturempathie immer schon westlich von Hütteldorf aufgehört. Wie nehmen Sie die Stimmung in Ihrer Branche wahr? Dominiert Untergangsoder Aufbruchstimmung? Grundsätzlich ist in unserer Branche die Lebenssituation vielfach prekär. Das war schon immer so und wird vermutlich auch so bleiben. Deshalb war die Fallhöhe eine geringere als bei vielen anderen Menschen, die soziale Sicherheit und ein geregeltes Einkommen gewohnt waren. Ich sehe die letzten Monate als eine schwierige Phase, die man allerdings in einem Künstlerleben immer wieder zu bewältigen hat. Das Problem wird die Dauer sein. Die finanziellen Hilfen überbrücken zwar ein wenig, aber wenn es noch länger so weitergeht, wird es für viele extrem schwierig bis unerträglich.

Wie planbar sind derzeit Kulturevents? Während des Lockdowns war es klar, dass nichts gehen würde. Das Chaos war dann im Mai, Juni perfekt, als die Lockerungen gekommen sind und keiner so recht wusste, wie es mit der Kultur weitergehen sollte. Es gibt einige Events, die jetzt unter erheblichem Mehraufwand durchgeführt werden. Andere wurden abgesagt. Manche bereuen die Absage, andere sind dagegen froh. Die Situation ist unübersichtlich. Die meisten planen ab dem jetzigen Zeitpunkt aber einmal normal für die Zukunft weiter. Man muss kurzfristig schauen, was wird. Die Einkommenssituation ist durch die geringere Auslastung vielerorts schlecht. Noch fängt das die öffentliche Hand teilweise auf, mittelfristig sieht es schon weniger gut aus. Langfristig kann man als Künstler sowieso nicht planen. Das Kulturangebot wird wahrscheinlich weniger werden. Mit unserem Feinripp-Ensemble sind die allermeisten unserer Auftritte gecancelt und zukünftige in Schwebe. Im September hätte ich die

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Regie einer Operette im Tiroler Landestheater übernommen. Dann wurde der ganze Spielplan über den Haufen geworden, die Premiere auf Jänner verschoben. Ich hatte Glück, denn viele andere Produktionen finden gar nicht statt. Selbst in einer Institution wie dem Tiroler Landestheater ist alles recht volatil. Ob alles wie geplant kommt, wird wohl auch von den Coronazahlen abhängen.

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Es stellt sich die Frage, ob die Menschen noch recht viel länger ihr Leben nur nach diesem Virus ausrichten wollen und können oder ob man einen anderen Umgang damit finden muss, um keine weiteren gravierenden sozialen, individualpsychologischen wie ökonomischen Kollateralschäden herbeizuführen. Es fällt mir schwer zu glauben, dass ein weiterer Lockdown Akzeptanz finden würde. Das halte ich auch für unwahrscheinlich. Es ist mir aufgefallen, dass Kulturschaffende, wohl aus dem Impetus sozialer Verantwortung heraus, angefangen haben, ihre Arbeit gratis ins Internet zu stellen, sobald sie nicht mehr auftreten konnten. Wenn ein Pizzabäcker seine Pizzeria zusperren muss, fängt er auch nicht an, die Leute gratis zu beliefern. Das haben die Kulturschaffenden gemacht, weil die Leidenschaft im Vordergrund steht. Vor dem Geldverdienen.

Man möchte den Eindruck bekommen, dass künstlerische Selbstverwirklichung ein weitaus stärkeres Motiv ist als der Broterwerb. Entwertet man die eigenen künstlerischen Angebote nicht dadurch, dass man sie gratis zur Verfügung stellt? Vom Gratisangebot kommt man schwer auf ein Bezahlmodell zurück. Ich habe das im Kollegenkreis diskutiert. Wir sind mehrheitlich zu dem Schluss gekommen, dass man das nicht tun sollte, damit die Bevölkerung Kunst stärker schätzen lernt. Dadurch, dass sie nicht da ist. Das gilt aber nicht nur für die Bevölkerung. Bei Subventionskürzungen gehen öffentliche Geldgeber automatisch davon aus, dass die Qualität die gleiche bleibt. Das passiert auch. Ganz einfach deshalb, weil jeder Kulturschaffende immer sein Bestes gibt. Und da findet eine noch größere Ausbeutung, vielleicht auch Selbstausbeutung vonseiten des Künstlers statt. Deshalb habe ich einmal vorgeschlagen, ein Festival zu machen, bei dem wir uns eine ordentliche, eine lebbare, Entlohnung herausrechnen und dann mit der gewohnten Leidenschaft und Hingabe so lange arbeiten,

„Dadurch, dass man als Künstler immer viele Projekte parallel am Laufen hat, war es extrem schwierig, von heute auf morgen von hundert auf null abzubremsen. Ich bin daheim im Kreis gegangen. Das war keine Entschleunigung, sondern völliger Stillstand. Ich habe zwei Wochen gebraucht, um mich darauf einzulassen.“ THOMAS GASSNER

bis das Geld aus ist. Wir sind draufgekommen, dass wir über eine szenische Leseprobe mit dem Modell eines Bühnenbilds nicht hinauskommen. Alles, was danach passiert, ist quasi geschenkt.

Kann man es sich als Künstler heutzutage überhaupt leisten, auf den Onlinekanal zu verzichten, obwohl dieser nicht einfach zu monetarisieren ist? Nein, man muss online nicht dabei sein. Außer das Kulturangebot ist explizit dafür konzipiert worden. Alles andere ist in erster Linie nicht für die „verscreenisierung“ gedacht, sondern gehört live.

Es wurde im Zuge des Corona-Lockdowns viel über Entschleunigung palavert. Wie haben Sie das empfunden? Dadurch, dass man als Künstler immer viele Projekte parallel am Laufen hat, war es extrem schwie-

rig, von heute auf morgen von hundert auf null abzubremsen. Ich bin daheim im Kreis gegangen. Das war keine Entschleunigung, sondern völliger Stillstand. Ich habe zwei Wochen gebraucht, um mich darauf einzulassen. Nach den schrittweisen Lockerungen – und das merke ich jetzt noch – bin ich ganz schwer in die Gänge gekommen. Ich bemerke eine Apathie. Mir ist mit dieser sagenhaften Pressekonferenz der damaligen Staatssekretärin Ulrike Lunacek, die nicht einmal die entsprechenden Begrifflichkeiten kannte und uns zum „Üben“ geschickt hat, klargeworden, wie es um unseren Stellenwert als Kulturschaffende bestellt ist. Es ist erschreckend, dass unqualifizierte Leute in derart wichtige politische Positionen geschoben werden. Ich habe jetzt noch Phasen, in denen ich mir denke: „Wir sind offenbar nicht viel wert. Freunde, lassen wir’s doch einfach bleiben. Wer wird uns schon vermissen?“ Vieles, was an Inhalten gerade zu Anfang der Corona-Phase produziert wurde, war weder besonders gut noch besonders notwendig. Eh nett. Damit wurde wohl von Künstlern versucht, den Stellenwert aufrechtzuerhalten, den wir gar nicht haben. So habe ich das empfunden. Mit der gängigen Kulturpolitik sind Sie wohl nicht besonders zufrieden? Man hat oft das Gefühl, dass uns die Kulturpolitik nur ruhigstellen will. Gibt man uns gar nichts, werden wir laut und es gibt ein paar Demos und die Kulturpolitik wird selbst ins Rampenlicht gezerrt, wo sie sich nicht wohlfühlt. Deshalb gibt man uns ein bisschen etwas. Auch hier gilt: Je näher die Politikerinnen und Politiker an den Kunstschaffenden dran sind, desto eher funktioniert es.

Kulturpolitik scheint in Österreich ganz im Gegensatz zu ihrem Subjekt eine eher uninspirierte Angelegenheit zu sein, in der man sich mit dem routinierten Durchverwalten begnügt. In Innsbruck hat man sich immerhin an ein Kulturleitbild herangewagt. Seit den 1970ern gibt es solche, und 2020 auch in Innsbruck. Stadt und Land unternehmen einiges, für den Bund kann ich das nicht behaupten. Die Kultur in der Kulturnation hat ja nicht einmal ein eigenes Ministerium. Der Löwenanteil der Mittel dürfte für die Bewirtschaftung vergangener Kulturschätze aufgewendet werden, so dass Zeitgenössisches zu kurz kommt


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und so die Kulturpolitik eine Mehrklassengesellschaft hervorbringt. Ich unterstelle in diesem Zusammenhang Klientelpolitik. Die großen Dinge bekommen immer nur die Gleichen, die anderen werden abgespeist.

THOMAS GASSNER

Wie ließen sich die Kulturschaffenden dieses Landes dauerhaft aus dem Prekariat herausholen? Dafür braucht es verantwortungsbewusste, kompetente Menschen an den obersten Stellen, die sich wirklich mit dem Thema befassen und sich auskennen. Außerdem bitte endlich wieder einmal Personal, das für die Kultur auch brennt, das mit uns leidet und sich mit uns freut. Menschen, denen Kunst und Kultur ein Anliegen ist und die uns Voraussetzungen schaffen, halbwegs angstfrei kreativ sein zu können. Ein Anfang wä-

re eine speziell für Künstler zugeschnittene Steuergesetzgebung. Viele von uns sind zwar selbständig, mit Rechtsanwälten und Ärzten kann man uns aber nicht vergleichen. Die Regelungen bei den Sozialversicherungen gehören auch vereinfacht. Es wird aber im Gegenteil immer noch komplizierter. Das zeigt die Geringschätzung einer ganzen Profession, die immer nur irgendwo mitläuft. Ich finde, dass man den Zustand einer Gesellschaft daran erkennt, wie sie mit ihren Künstlerinnen und Künstlern umgeht. Da kann sich jetzt jeder selber ein Bild machen.

WIRTSCHAFTSKAMMER TIROL

Können Sie sich vorstellen, sich künstlerisch irgendwann dem Thema Corona zu widmen, oder schauen Sie lieber nach vorne? Ich finde das total nervig und werde jedes Corona-Thema vermeiden. Das Virus hat ja nur Dinge sichtbar gemacht, die schon immer da waren. Dank Corona ist es gelungen, Schwachstellen und Stärken aus dem Nebel heraus sichtbar zu machen. Da gibt es genug Themen, ohne sich direkt auf Corona zu beziehen.

„Die Kulturrelevanzdebatte habe ich aufmerksam und mit sehr viel Lust verfolgt, weil man gesehen hat, dass wir zwar für die Kulturnation an und für sich systemrelevant wären, aber praktisch von selber funktionieren sollten, es also keinerlei öffentliche Verantwortung gibt.“

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„IN KULTUR ZU INVESTIEREN, ZAHLT SICH AUS“ Kunst und Kultur seien Standortfaktoren, die nicht zuletzt einen wichtigen Beitrag zum intellektuellen Klima einer Region leisten würden, das Kreativität und Innovation fördere, so Betriebswirt und Jurist Leonhard Dobusch von der Universität Innsbruck, der argumentiert, dass die Förderung des Kunst- und Kulturbereichs gerade in der Krise sich mittel- und langfristig ökonomisch auszahlt. INTERVIEW: MARIAN KRÖLL


© INGO PERTRAMER

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„Kultur lebt auch vom Aufeinandertreffen von Menschen, von den Zufallsbegegnungen im analogen Raum. Das gemeinsame, unmittelbare Kulturerleben mit allen Sinnen lässt sich nicht ersetzen und muss auch nicht komplett ersetzt werden.“ LEONHARD DOBUSCH

eine beträchtliche Umwegrentabilität auf. Gewisse Umwegrentabilitäten entstehen aber bei jedem öffentlichen Investment, beispielsweise in Bildungsstätten.

ECO.NOVA: Die Wertschöpfung aus Kunst

und Kultur bzw. deren Betrieb ist schwer zu beziffern. Was tragen Kunst und Kultur ökonomisch bei? LEONHARD DOBUSCH: Man kann den Beitrag, den Kunst und Kultur leisten, anhand verschiedener Kennzahlen berechnen. Es gibt unmittelbare Effekte, die durch direkte Ausgaben in Kunst und Kultur entstehen, aber auch einen Multiplikatoreffekt. Dieser kann in Kunst und Kultur sogar höher sein als in anderen Bereichen. Durch Investitionen entsteht auch in Bereichen, die mit dem Kulturbetrieb nicht direkt zu tun haben, Wertschöpfung – wie etwa Gastronomie und Tourismus bis hin zum Einzelhandel und Transportdienstleistungen. Das ist die enger gefasste ökonomische Umwegrentabilität, bei der sich noch am ehesten ein Multiplikator festlegen lässt. Regionen, in denen Kunst und Kultur besonders gefördert wird, profitieren mehrfach und weisen FOTOS: © ANDREAS FRIEDLE

Inwiefern ist es überhaupt sinnvoll, an Kunst und Kultur, deren Leistung weit über das Ökonomische hinausragt, solche Maßstäbe anlegen zu wollen? Ich halte den Begriff der Umwegrentabilität für einen sehr guten, um zu beschreiben, welchen Wert Kunst und Kultur – auch in einem ökonomischen Sinne – haben. Den Begriff sollte man aber nicht nur im engen Sinn verstehen, weil man so den Wert von Kunst und Kultur unterschätzen würde. Investitionen in Kunst und Kultur steigern die Lebensqualität in der Region. Das führt dazu, leichter qualifizierte Arbeitskräfte anzulocken und zum Bleiben bewegen zu können. Die bestqualifizierten Arbeitskräfte sind zugleich die mobilsten und die, die sich am ehesten den Ort aussuchen, an dem sie arbeiten wollen.

Kunst und Kultur bzw. deren Angebot sind also bedeutende Standortfaktoren? Durchaus. Ich rechne damit, dass durch Corona deren Bedeutung sogar noch zunehmen wird, weil immer mehr Menschen ihre Tätigkeiten – gerade im hochqualifizierten Bereich – per Telearbeit bzw. im Homeoffice erledigen können. Für die wird die Lebensqualität und der Standort noch ausschlaggebender. Die Urbanität großer Städte lässt sich nicht leicht kopieren, da sie über Kultur hinausreicht. Aber das kulturelle Angebot ist jedenfalls ein entscheidender Faktor. Das

gilt umso mehr für Regionen, die nicht zum städtischen Raum gehören. Auch dort muss es kulturelle Angebote geben. Es geht dabei wesentlich um ein intellektuelles Klima in einer Region. Aus der Innovationsforschung wissen wir schon länger, dass je vielfältiger, pluralistischer Regionen sind, sie umso kreativer und innovativer sind. Und die Kultur leistet hier einen nicht zu vernachlässigenden Beitrag – wenn auch einen schwer messbaren. Einer der zentralen Gründe, wie Innovation entsteht, ist, dass Menschen einander zufällig treffen. Weil es so etwas wie produktive Zufälle gibt. Und das passiert im Rahmen von kulturellen Veranstaltungen, von künstlerischen Projekten, im öffentlichen sozialen Raum, der von Kunst und Kultur massiv mitgeprägt wird. Im unternehmerischen Kontext macht sich die Bedeutung der Kultur bemerkbar, wenn von der Unternehmenskultur oder übergeordnet von Organisationskultur die Rede ist. Eine solche ist prinzipiell schwer fassbar, soll aber immens wichtig für den Erfolg sein. Es gibt da einen Spruch, der dem berühmten Managementguru Peter Drucker zugeschrieben wird: „Culture eats strategy for breakfast.“ Das bezog sich auf die Organisationskultur, ist aber für die Kultur im Allgemeinen instruktiv. Die Organisationskultur ist so stark, dass ich hundert Mal eine neue Strategie verkünden kann, diese aber immer scheitert, wenn sie nicht im Einklang mit der Organisationskultur steht. Kultur ist etwas, das historisch gewachsen ist, sich über lange Zeit herausgebildet hat

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„Manches, was früher Avantgarde war, ist heute Volkskultur“, findet Leonhard Dobusch und nennt als Beispiel Internetmemes. Sie haben keinen klaren Urheber und sind für ihn eine Art fortgesetzter Kommunikation unter Zuhilfenahme popkultureller Artefakte, die immer wieder weiterentwickelt werden. „Das ist eine neue digitale Volkskultur, bei der jeder mitmachen kann, die nicht elitär ist. Man versteht das Meme als einzelnen Witz – das ist dann Pop –, das Meme, das man in seiner vielfältigen, facettenreichen Geschichte als Meme begreift, ist dagegen Avantgarde“, so Dobusch.

und sich nicht so einfach von einem Tag auf den anderen ändern lässt. Das gilt genauso für die kulturelle Diversität einer Region. In Kultur muss ich fortwährend investieren, sie muss sich herausbilden, entwickeln. Das sind Investitionen, die sich mittel- und längerfristig auszahlen, aber eben nicht kurzfristig. Nur auf die kurzfristige ökonomische Rationalität zu schielen, ist ein Fehler. Es geht darum, Umwegrentabilität im weiteren Sinne zu berücksichtigen, die sich aber, wie gesagt, nicht so leicht in eine Zahl gießen lässt. Anekdoten und Geschichten, wie gewisse Dinge entstanden sind, sind da manchmal sogar bessere Hinweisgeber als nackte Zahlen. Gilt das gleichermaßen für die Populär- bzw. Massenkultur wie für die sogenannte „Hochkultur“? Prinzipiell gilt das für beide. Ich bin kein Freund davon, das stark zu trennen. Populärkultur bedient sich, so meine These, oft bei avantgardistischen Experimenten, Innovationen, Ideen, die dann in die Populärkultur diffundieren. Mein Eindruck ist, dass die Avantgardekultur zunehmend mit popkulturellen Versatzstücken, Tropen, Memen spielt. Ich bin Mitherausgeber eines Buches namens „Ge-

neration Remix – Zwischen Popkultur und Kunst“. Wir bewegen uns längst in einem Nexus zwischen Popkultur und Kunst. Das sind zwar unterschiedliche Sphären, die sich aber zunehmend überlappen und wechselseitig miteinander spielen. Das finde ich spannend. An diesen Reibungspunkten entsteht in beiden Bereichen kontinuierlich Neues, das vielleicht sogar in beiden Sphären funktioniert, gleichermaßen kunstvoll und popkulturell funktional ist.

Ist das ein neues Phänomen oder war es nicht immer so, dass die hohe Kultur nie im Vakuum existieren konnte, sondern immer und zwangsläufig auf den Zeitgeist und die Gesellschaft Bezug genommen hat? Natürlich gab es immer eine Wechselwirkung, wobei ich glaube, dass durch die Digitalisierung diese Grenzen noch durchlässiger geworden sind. Das führt auch zu Irritationen und politischen Verwerfungen. Das liegt aber nicht daran, dass wir es mit Filterblasen zu tun hätten. Diese These halte ich für empirisch komplett widerlegt. Das Gegenteil ist der Fall. Die Digitalisierung reißt Filterblasen, in denen man sich vorher bewegt hat, komplett ein und man wird mit Dingen

konfrontiert, die man vorher überhaupt nicht wahrgenommen hat, die keine Rolle gespielt haben. Das kann im künstlerisch-kulturellen Kontext etwas sehr Fruchtbares sein, kann aber auch instrumentalisiert werden. So etwas ist immer ambivalent. Es ist heute möglich, mit einfacheren Mitteln ein potenziell viel größeres Publikum zu erreichen. Und weil es technisch so leicht geworden ist, mit bestehenden Werken Neues zu erschaffen, passiert das auch vermehrt. Manches, was früher Avantgarde war, ist heute Volkskultur. Mein Lieblingsbeispiel sind diese Internetmemes, die keinen klaren Urheber haben und eine Art fortgesetzter Kommunikation unter Zuhilfenahme popkultureller Artefakte sind, die in kollektiver Autorschaft immer wieder weiterentwickelt werden. Das ist eine neue digitale Volkskultur, bei der jeder mitmachen kann, die nicht elitär ist. Man versteht das Meme als einzelnen Witz – das ist dann Pop –, das Meme, das man in seiner vielfältigen, facettenreichen Geschichte als Meme begreift, ist dagegen Avantgarde. Durch diese Pandemie hat sich – zumindest vorübergehend – die Art der Kunstund Kulturvermittlung geändert. Viele tra-


btv.at

Verantwortung wahrnehmen Nicht irgendwo, sondern hier bei uns. Die BTV kommt aus der Region und investiert in der Region. Das Richtige dort zu tun, wo wir alle leben und arbeiten heißt für uns, lokal zu handeln – aber auch darüber hinauszudenken.


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„Wenn Kulturschaffende beklagen, man messe der Kultur nicht den Wert bei, den sie tatsächlich für die Gesellschaft hat, haben sie völlig Recht. Man unterschätzt, was mittel- und langfristig verloren geht, wenn jetzt ganz viele Leute aus diesem Sektor hinausgedrängt werden.“ LEONHARD DOBUSCH

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ditionelle Institutionen gehen dazu über, ihren Content digital unter die Leute zu bringen. Glauben Sie, dass uns das erhalten bleiben und sich das Wesen der Kulturvermittlung nachhaltig ändern wird? Das lässt sich allgemein nicht sagen, ich bin aber überzeugt davon, dass sich durch diese harte Disruption Praktiken verändern werden. Homeoffice hat sich zum Beispiel, wo das möglich war, plötzlich binnen kürzester Zeit durchgesetzt. Das wird bleiben. Bei der Kultur ist das ein bisschen schwieriger. Kultur lebt auch vom Aufeinandertreffen von Menschen, von den Zufallsbegegnungen im analogen Raum. Das wünschen sich viele Menschen zurück. Das gemeinsame, unmittelbare Kulturerleben mit allen Sinnen lässt sich nicht ersetzen und muss auch nicht komplett ersetzt werden. Es wird eine stärkere Hybridisierung geben, mehr digitale Zusatzangebote, die einen Vermittlungs-, Werbungsund Marketingcharakter haben. Weil man es kann und weil der Aufwand relativ gering ist. Es hängt freilich von der Kulturinstitution und -branche ab, wie ausgeprägt diese Corona-Disruption erhalten bleiben wird.

Inwieweit leben die hochtrabenderen Kulturevents davon, recht exklusiv zu sein und der sozialen Distinktion zu dienen, wie etwa diverse Festspiele? Ändert sich deren Charakter durch die angesprochene Hybridisierung? Das ändert sich überhaupt nicht. Es wäre naiv, die Hybridisierung als Beitrag zur Überwindung der Klassengesellschaft, in der wir leben, zu sehen. Es mag sich leicht verschieben, wie Distinktion funktioniert. Thorstein Veblen ist der Frage des demonstrativen Konsums, des Status- bzw. Geltungskonsums, bereits Anfang des 20. Jahrhunderts nachgegangen. Die Identitätsstiftung qua Konsum, gerade kulturellem Konsum, war immer im Wandel und findet auch in der digitalen Sphäre statt. Auch dort gibt es Mittel und Wege zur Distinktion, vor allem auf Basis des kulturellen und weniger sozioökonomischen Kapitals. Bei Festspielen ist es auch ein ökonomisches Distinktionsmerkmal, dort zu sein. Manche

Leute kombinieren das noch mit ihrem kulturellen Kapital, einem Kulturverständnis, das gleich mehrfache Distinktion ermöglicht. Das alles wird sich durch die Digitalisierung nicht im Geringsten ändern. Bei Distinktion geht es ja genau darum, sich über das Verhältnis zu anderen abzugrenzen, aufzuwerten, Zugehörigkeit zu bekunden.

Wir erleben derzeit allem Anschein nach eine Verschnaufpause in dieser Pandemie. Unter Künstlern und Kulturschaffenden gab es großen Unmut darüber, wie stiefmütterlich die Politik mit dem Kulturbetrieb umgegangen ist. Können Sie diesen Unmut nachvollziehen? Wird in Krisen wie dieser der gesellschaftliche Wert, der Kunst und Kultur beigemessen wird, sichtbar? Die Coronakrise hat gezeigt, dass sie generell ein Ungleichheitsverstärker ist. Durch Corona wurden die Privilegierten tendenziell noch privilegierter und die Prekären noch prekärer. Menschen, die in prekären Beschäftigungsverhältnissen gelebt haben, sind besonders betroffen. Besonders in der Kunst und Kultur kommen Faktoren wie kurzfristige Verträge ohne Absicherung, Selbständigkeit, Saisonarbeit, Abhängigkeit von Events, geringe Vergütung und hoher Wettbewerbsdruck oft in einer Person zusammen. Die Mehrheit der Kunst- und Kulturschaffenden haben bereits vor dieser Krise zum Teil hochgradig prekär gelebt. Diese ohnehin vorhandene Prekarität hat sich durch Corona multipliziert. Bei den Hilfspaketen hat man zuerst alle anderen abgefrühstückt und irgendwann kamen dann Kunst und Kultur und gemeinnützige Vereine. Das ist ein Problem. Wenn Kulturschaffende beklagen, man messe der Kultur nicht den Wert bei, den sie tatsächlich für die Gesellschaft hat, haben sie völlig Recht. Man unterschätzt, was mittel- und langfristig verloren geht, wenn jetzt ganz viele Leute aus diesem Sektor hinausgedrängt werden. Und genau das wird passieren, wenn man jetzt nicht stärker hilft. Es müsste auch außerhalb dieser spezifischen Situation überlegt werden, wie man diese Prekarität mildern könnte. Ganz wegbekommen

wird man sie nicht, weil mit der Tätigkeit in Kunst und Kultur eine starke Selbstverwirklichungskomponente einhergeht.

Klassische Marktmechanismen und ökonomische Verwertungslogik greifen vielfach nicht wirklich. Es geht vor allem um Aufmerksamkeit, die sehr ungleich verteilt ist. Die Einkommensverteilung im Kunst- und Kulturbereich ist, dem folgend, ungleicher als in fast allen anderen Branchen. Diejenigen, die am meisten Aufmerksamkeit bekommen, die Popstars, können einen überdimensionalen Anteil des Kuchens abschöpfen, und der große Rest, der aber notwendig ist, dass Popstars überhaupt entstehen können, wird mit Krümeln abgespeist. Das Problem bestand aber vor Corona schon.

Sehen Sie Anzeichen, dass gegen dieses Auseinanderdriften zwischen Privilegierten und Prekären etwas unternommen wird? Das Problem ist grundlegender. Die Problematik wachsender Ungleichheit für eine arbeitsteilige Gesellschaft und den gesellschaftlichen Zusammenhang wird unterschätzt. Es gibt zudem Akteure, die das bewusst hintertreiben, um damit ihre ökonomische Position weiter zu stärken. Diese jahrelange Vernachlässigung kann auch im Zuge von Coronamaßnahmen nicht umgekehrt werden, ganz im Gegenteil. Es darf ja auch nicht über neue Steuern, geschweige denn Vermögenssteuern, geredet werden. Es wird immer schwieriger, die vielen Probleme, die mit überbordender Ungleichheit einhergehen, in den Griff zu bekommen. Die Unterschätzung der Ungleichheit führt dazu, dass wir nicht viel stärkere ausgleichende Maßnahmen setzen – gerade im Kulturbereich –, um mittel- und langfristige starke Folgeschäden zu vermeiden. In Kultur zu investieren zahlt sich in der Regel aus, bringt also auch direkt und indirekt ökonomische Rentabilität und Umwegrentabilität. Je mehr diese Investitionen in die Breite gehen, also viele Kulturschaffende erreicht werden und nicht ein paar Superstars, zahlt sich das aus. Kultur macht unser Leben schöner und ist auch ökonomisch sinnvoll.


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Aus Hunderten kleinen Bildteilen (Monotypien und Zeitungs­fragmente) kreierte Sarah Iris Mang eigens für die Ausstellung in Innsbruck ein mächtiges Bergmassiv.

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Benno Meliss‘ Darstellung vom Verfall technischer Gebilde erzeugt durch die Form- und Oberflächenveränderung einen fast magischen Reiz, der durch den Funktionsverlust zusätzlich eine poetischmelancholische Aura bekommt.

Kunst ist Kommunikation

Für Sarah Iris Mang ist Kunst eine Art der Interaktion. In der aktuellen Ausstellung der Galerie Nothburga stehen ihr dabei die Arbeiten Benno Meliss‘ zur Seite. Zusammen gewähren sie tiefe Einblicke in ihr Schaffen und begründen damit eine ganz besondere Verbindung zum Publikum.

E

s ist die Linie, die sich wie ein roter Faden durch die Arbeiten von Sarah Iris Mang zieht – als Strich in der Zeichnung, als Wollfaden in den Performances und Installationen oder manchmal auch nur gedanklicher Natur. In ihrem vielfältigen künstlerischen Tun bringt sie unterschiedliche Medien zum Einsatz, um ihre Ideen, die oft einen Bezug zu aktuellen Themen aufweisen, erfahrbar zu machen. Und der Erfahrungsschatz, aus dem sie schöpft, ist reich. Während ihrer Studienzeit arbeitete Mang viele Jahre als Sennerin auf verschiedenen Almen in Österreich und der Schweiz. Prägend waren für sie vor allem die zehn Jahre ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit als Lebens- und Sterbebegleiterin. In ihrer Kunst lotet sie schließlich das breite Feld der Wahrnehmungen aus – in Form

von Performance, Installation, Film, Zeichnung, Textilien sowie Kollaborationen mit Kulturschaffenden und Experten unterschiedlicher Genres. Seit 2016 kuratiert Mang auch Ausstellungen und schreibt Texte zu Kunstthemen. Dem künstlerischen Tausendsassa stellt Bruno Meliss seine ihm eigene Kreativität gegenüber. Seine Linie ist der Verfall technischer Gebilde und es sind vor allem Maschinen, die ihn faszinieren: „Obwohl ich weder Herbstbilder noch Schrottbilder darstelle, zieht sich so etwas wie deren Nachklang durch meine Arbeiten. Die Spannung zwischen Flächen und Grafischem bis hin zu allerfeinsten Linien ist die formale Hauptaufgabe, die ich zu bearbeiten versuche. Der Gegenstand, das ‚Motiv‘, ist nur erster Impuls dazu, bleibt jedoch greifbar, um nicht in reinen Formalismus zu verfallen“, erkärt

Meliss, der auch Illustrationen für Zeitungen, Zeitschriften und Bücher erstellt und gemeinsam mit Sarah Iris Mang ab 9. September in der Galerie Nothburga in Innsbruck zu sehen ist.

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SARAH IRIS MANG, MIXED MEDIA BENNO MELISS, GRAFIK UND MALEREI Kuratierung: Ina Luttinger Vernissage: 8. September 2020, 19 Uhr Dauer: 9. September bis 3. Oktober2020

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b im Meistersinger-Foyer, im Knappensaal oder im Silbersaal – der Charme des SZentrum ist einzigartig. An den Wänden des großzügigen Empfangsbereichs finden sich faszinierende Ausschnitte der weltberühmten Meistersingerfresken. Dieses rund 500 Jahre alte Juwel tritt in einen spannenden Dialog mit der modernen Architektur, die einen beeindruckenden Blick auf die Tiroler Bergwelt gewährt. Das Foyer fungiert als kommunikative Drehscheibe zwischen Hauptsaal, Seminarraum, der Tabaklounge im Obergeschoss sowie der Gastronomie. Im Knappensaal lässt es sich gut denken, denn das offene Umfeld inspiriert. Die außergewöhnliche Komposition der Fenster bietet Aussicht auf die beeindruckende Bergwelt und den Inn. Jeder Blick bringt eine andere Perspektive mit sich – und damit die Kreativität in Schwung. Der von Tageslicht durchflutete Seminarraum bietet Platz für bis zu 150* Personen und ist mit modernster Technik ausgestattet. Bei Bedarf lässt er sich durch verschiebbare Trennwandsysteme in zwei Räume für je 75* Personen teilen. Außerdem ist er als abgetrennter Bereich mit der Bar des Meistersinger-Foyers buchbar. In dieser Variante bietet er Platz für kleine Galaabende und Seminare für bis zu 170* Personen. Schimmerndes Highlight des SZentrums ist der Silbersaal. Eine Hightechbühne ermög-

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Der Erfolg des Veranstaltungszentrums spiegelt sich auch in den erstaunlichen Besucherzahlen von 191.000 im Jahr 2019 wider. „Die Gäste sind am abwechslungsreichen Veranstaltungsprogramm interessiert und die Veranstalter loben das Service im SZentrum“, freut sich Geschäftsführer Manfred Berkmann. Besonders erfreulich ist auch das steigende Interesse der Tiroler Wirtschaft, die Räumlichkeiten zu nutzen. Zahlreiche namhafte Unternehmen schätzen das SZentrum aufgrund der perfekten Verkehrsanbindung und der optimalen Innenstadtlage. Rund 300 Veranstaltungstage konnten im Jahr 2019 erfolgreich durchgeführt werden.

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RAMPEN, SÄUE UND ANDERE MENSCHEN Die Körpersprache ist gewissermaßen das Stiefkind der Kommunikation. Leider. INTERVIEW: MARIAN KRÖLL

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eist wird der Körpersprache bestehend aus Mimik, Gestik, Körperhaltung und nicht zuletzt dem Habitus zu wenig bewusste Aufmerksamkeit geschenkt. Dabei trägt sie doch maßgeblich dazu bei, unseren Eindruck beim Gegenüber zu erzeugen. Weit mehr noch als das gesprochene Wort. Eine vielzitierte wissenschaftliche Studie gelangt sogar zur These, dass Worte überhaupt nur zu sieben Prozent für den Gesamteindruck verantwortlich seien, den man auf das Gegenüber macht. Viel wichtiger seien der Tonfall mit 38 Prozent und am wichtigsten die Körpersprache mit 55 Prozent. Menschen nehmen einander, so sagt es die Wissenschaft, als „Einheit aus Körper, Stimme und Wort“ wahr. Zudem wird behauptet, dass man zwar mit Worten, mit dem Körper aber nicht lügen könne. Was es mit der Körpersprache in Zeiten wie diesen auf

„W I R G E W Ö H N E N U N S I M L A U F E DER ZEIT EINE BESTIMMTE KÖ R P E R S P R A C H E A N , W E I L W I R GL AUBEN, DAS WIRD VON UNS E R WA R T E T. D A M I T B L E I B E N W I R I M M E R I M M I T T E L M A S S .“ STEFAN VERRA

sich hat, haben wir unter anderem im Videochat mit dem renommierten Körperspracheexperten Stefan Verra zu ergründen versucht. Und auch Tausendsassa Andreas Ablinger, der unter anderem als Profiler tätig ist, hat sich Gedanken gemacht. Er betont besonders den Wert der zwischenmenschlichen Begegnung auf Augenhöhe. Kommunikation als Form der sozialen Interaktion sollte immer Facework sein, indem sie darauf abzielt, dass alle Gesprächspartner zu jeder Zeit ihr Gesicht wahren können. Das gebietet nicht nur die Höflichkeit, sondern auch die

Zielsetzung, beim Gegenüber Veränderung zu erreichen und selbst dazuzulernen.

Allenthalben wird in dieser Pandemie von einer neuen Normalität geredet. Manifestiert sich eine solche auch in der Körpersprache? STEFAN VERRA: Diese Parole von der neuen Normalität scheint in Mode zu kommen. Sie wird aus meiner Sicht in weniger Bereichen stattfinden als wir meinen. Die Körpersprache des Menschen ist grundsätzlich zu stabil, als dass sie sich wegen ein paar Wochen Lockdown ECO.NOVA:


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*BEGRIFF DER AUSGABE: NLP – NEURO - LINGUISTISCHES PROGRAMMIEREN NLP ist ein Motivations- und Kommunikationsmodell, bei dem unser Denken, Fühlen und Verhalten (Neuro) mittels Sprache (Linguistik) systematisch verändert (programmiert) werden soll. Es soll helfen, sich selbst besser kennenzulernen und wirkungsvoll(er) mit anderen zu kommunizieren. NLP an sich ist nicht manipulativ, seine Methoden und Techniken können jedoch von manipulativen Menschen eingesetzt werden. Deshalb wirft man NLP-geschulten Menschen oft vor, die Methode ins Gegenteil zu verkehren und Gespräche damit eher zu zerstören als sie harmonischer gestalten zu wollen. Wissenschaftlich belegt ist die Methode nicht.

dauerhaft ändern würde. Sie ändert sich kurzfristig, während wir eine Maske tragen, während wir Physical Distancing betreiben. Warum sie sich nicht langfristig ändert? Der Mensch ist darauf angewiesen, schnell Kontakt mit einem Gegenüber herzustellen in dem Sinne, ob es sich um Freund oder Feind handelt, um einen potenziellen Partner oder nicht. Im Laufe der Evolution waren wir darauf angewiesen, dass unser Verhalten stabil ist und sich nicht wegen einer Krise grundlegend verändern würde. Betrachtet man die gesamte Menschheitsgeschichte, handelt es sich bei der derzeitigen um eine relativ kleine Krise. Auch nach der Spanischen Grippe ist wieder Normalität eingekehrt. Dasselbe gilt für die Justinianische Seuche, von der Schwarzen Pest ganz zu schweigen. Halten wir den Ball ein bisschen flach. Körpersprachlich wird nicht viel passieren.

Das finde ich beruhigend. Weil es sich um ein evolutionsbiologisch angelegtes Programm handelt, ist in unserer Körpersprache vieles unserem direkten, bewussten Zugriff entzogen. Wie viel von Ihrem Körpersprachrepertoire haben Sie als Profi in der Sache bewusst im Griff, wie viel findet auf einer unterbewussten Ebene statt? Prozentzahl kann ich keine nennen, weil das nicht genau beforschbar ist. Der bei weitem größte Teil unserer Körpersprache passiert unbewusst und ist angeboren. Das nennt man meistens Temperament. Jemand, dessen Temperament es entspricht, sich während einer Präsentation viel zu bewegen, wirkt dabei weit glaubwürdiger, als würde er nur herumstehen. Ins Temperament eingreifen zu wollen, ist das erste Verbrechen, das man an der Körpersprache eines Menschen begehen kann. Auch an der eigenen. Wichtiger ist es, sich mit den eigenen Routinen zu beschäftigen. Als Kinder haben wir alle eine unglaublich große Vielfalt, die sich mit fortschreitendem Alter immer mehr reduziert. Vor allem weil wir fürchten, uns zu blamieren. Das ist besonders in der Wirtschaft ein Thema und der Grund, warum die meisten Jahreshauptversammlungen und Weihnachtsansprachen dermaßen langweilig sind und die Zuhörer nur darauf warten, bis sie endlich zum Buffet gehen können. Dabei wären diese Anlässe für jeden Wirtschaftsboss die Gelegenheit, die Masse bei sich zu haben und als Mensch wirken zu können. Wenn man aber im Pinguinanzug am

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Rednerpult steht und dabei eine Rede vom Zettel abliest, um sich danach den pflichtschuldigen, nicht immer ehrlich gemeinten Applaus abzuholen, ist das zu wenig. Ebenso verkehrt ist es, auszuflippen und einen gekünstelten Zirkus zu machen. Lustige Powerpoint-Folien kann man getrost per E-Mail schicken. Wir gewöhnen uns im Laufe der Zeit eine bestimmte Körpersprache an, weil wir glauben, das wird von uns erwartet. Damit bleiben wir immer im Mittelmaß. Ich arbeite mit einigen großen Tiroler Unternehmen zusammen. Dabei geht es darum, in der Körpersprache auf elegante Weise aus dem Gewöhnten und Gewohnten auszubrechen. Wenn die Führungskraft plötzlich ein wenig „charismatisch“ redet, geht den Mitarbeitern das Herz auf. Tesla, eines der höchstverschuldeten Unternehmen der Welt, erfreut sich großen Bewerberandrangs, weil die Führungskraft weiß, wie man Menschen und Investoren begeistert. Tesla-CEO Elon Musk ist wohl auch keine Durchschnittsführungskraft, sondern eine Ausnahmeerscheinung. Der finanziell ungleich erfolgreichere Apple-CEO Tim Cook versprüht dagegen gepflegte Langeweile. Lassen Sie mich dazu etwas Überraschendes sagen: Elon Musk ist ein grottenschlechter Redner. Er ist keine Rampensau wie etwa Richard Branson von Virgin. Elon Musk würde man nicht als Alleinunterhalter auf eine Bühne stellen wollen. Darum geht

es auch gar nicht. Es muss ja niemand eine Rampensau sein. Es geht darum, Werkzeuge an der Hand zu haben, mit denen man aus der Gewohnheit ausbrechen kann. Darum, Dinge wieder zuzulassen, die man als junger Mensch schon gemacht hat. Das eigene Temperament sollte gepflegt werden. Es gibt Leute, die in ihrer Ruhe, ihrer Stabilität gut wirken. In Österreich hat man zum Beispiel gerade einen solchen Bundespräsidenten, der hohe Akzeptanz genießt. Dann gibt es Leute mit sehr lebendigem Temperament. Bernie Sanders zum Beispiel kommt trotz seines Alters bei den jungen Menschen sehr gut an. Weniger angelerntes Schema F und mehr – auch wenn die Vokabel abgedroschen ist – Authentizität? So ist es. Ich nehme einfach die Menschen an der Hand – ganz gleich ob Führungskräfte, Mediziner oder die Frisörin von nebenan – und animiere sie dazu, etwas auszuprobieren. Und es erscheint den Menschen ganz leicht, weil ich in der Körpersprache nichts Neues erfunden habe, sondern lediglich die Menschen zu dem zurückbringe, was sie als Kinder schon wunderbar gemacht haben.

ZUR PERSON Der gebürtige Osttiroler und Wahl-Münchner Stefan Verra beschäftigt sich seit mehr als 20 Jahren intensiv mit der Körpersprache und allem, was damit zusammenhängt. Beim Vater, einem Bildhauer, war die Körperlichkeit ein großes Thema, das den Sohn maßgeblich geprägt hat. Verra verfolgt in seinem Tun einen stark naturwissenschaftlich unterfütterten, evidenzbasierten Ansatz und hält das Psychologisieren in der Interpretation von Körpersprache für unseriös. Im vergangenen Jahr hat Verra international vor mehr als 100.000 Menschen gesprochen, 2020 hätte das bislang erfolgreichste Jahr werden sollen, wenn die Pandemie nicht den Höhenflug des Körperspracheexperten verlangsamt hätte. Stefan Verra sieht es als seine Aufgabe, das Thema Körpersprache aus der Mentalistenecke herauszuholen, zu entmystifizieren und zu versachlichen.

Aus einer tendenziell phlegmatischen Persönlichkeit, die eher sparsam mit Gestik, Mimik und Bewegung umgeht, kann – und soll – man folglich nicht versuchen, eine Rampensau zu machen? Das ist richtig und wäre auch völlig falsch. Es wäre dramatischer Unsinn, wenn man versuchen würde, aus Angela Merkel eine Rampensau zu machen. Es ist dagegen sinnvoll, wenn diesen Leuten jemand sagt, was sie mit ihrer Körpersprache besonders gut machen. Denn die meisten Leute haben Angst, ihre eigene Körpersprache wäre nicht gut genug.

Unsere Begrüßungsrituale werden durch das Coronavirus durcheinandergewirbelt. Das Händeschütteln ist neuerdings mit Unsicherheit behaftet, neue Gesten, wie etwa der Namasté-Gruß, Ellbogenkick, Faustgruß und Footshake finden zunehmend Verbreitung. Können Sie auf den Händedruck gut verzichten? Grundsätzlich wird der Händedruck nicht verschwinden. Allerdings ist dieser nichts, was in unserem genetischen Code verankert wäre. Es gibt keine Primaten, die im Urwald herumlaufen und einander die Hände schütteln. Er hat sich in vielen Kulturen durchgesetzt und der Siegeszug hält an. Japaner und Chinesen schütteln mittlerweile


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auch die Hand, man verbeugt sich eher im Rituellen. Das Händeschütteln – und das ist dessen großer Vorteil – nivelliert. Es stellt Ranghöhere und Rangniedrigere zumindest vorübergehend gleich. Mir persönlich fällt es schwer, aufgrund dieser Pandemie aufs Händeschütteln zu verzichten. Es hat sich aber etwas Interessantes ergeben: Die Menschen kommen aufeinander zu, geben sich den Ellbogen oder den Fuß und grinsen dabei verlegen, weil sie wissen, dass das etwas Außergewöhnliches ist, was sie da tun. Aus dem Händeschütteln selbst kann man, anders als kolportiert wird, viel weniger herauslesen als an der Art, wie wir uns einander annähern. Es ist aussagekräftiger als ein fester oder lockerer Händedruck, ob jemand zielstrebig, abwartend, vorsichtig oder aggressiv auf einen zukommt. Die neuen Begrüßungsformen können durchaus eine Bereicherung sein, und man sollte aus mehreren Gründen, nicht zuletzt um die Verbreitung des Virus einzudämmen, zumindest eine Zeit lang davon Gebrauch machen. Wir müssen lernen, flexibler in unserer Kommunikation zu sein. Darin sehe ich auch etwas Positives.

„BEIM VORSTELLUNGSGESPR ÄCH WILL MAN ZWEI EMOTIONEN ERFÜLLEN: S O U V E R Ä N I TÄT U N D S Y M PAT H I E . V I E L ZU SEHR RÜCK T MAN DABEI OF T DAS ERSTERE IN DEN FOKUS. D A S I S T E I N G R O S S E R F E H L E R .“ STEFAN VERRA

Persönlich ist mir das Ellbogen-Geben und Füßeln peinlich, mein Repertoire bleibt auf die Varianten Hand oder Hallo beschränkt. Damit sind Sie nicht allein. Den Ellbogencheck finde ich auch blöd. Wenn wir etwas blöd finden, ist das für uns oft ein Signal, dass wir uns gerade weiterentwickeln, uns an einer Grenze befinden. Wenn man einander begegnet und beide Seiten finden den Ellbogencheck blöd, lachen einander an und kommentieren das Ganze vielleicht humoristisch, dann hat man in Wahrheit schon eine gute Verbindung hergestellt und befindet sich auf einer gemeinsamen Ebene.

Geteilte Peinlichkeit schweißt wohl zusammen. Das würde ich meinen.

Wir fassen uns, meist völlig unbewusst, nicht selten ins Gesicht. Hat sich das bei Ihnen durch das Coronavirus verändert? Können wir das überhaupt abstellen, selbst wenn wir wollten? Ich sage schon monatelang, dass man den Menschen das Sich-ins-Gesicht-Fassen unglaublich schwer abgewöhnen kann. Wenn wir verunsichert, alleine oder müde sind, suchen wir nach etwas Vertrautem. Und das sind wir selbst. Deshalb fassen wir uns dorthin, wo wir von den Nervenenden viel Feedback bekommen –

DIE ZUKUNFT HÄNGT DAVON AB, WAS WIR HEUTE TUN. MAHATMA GANDHI

Andrea Gschwenter Ihre Andrea Gschwenter

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122 das ist nun einmal das Gesicht, und vor allem der Mundbereich. Wir greifen uns deshalb auf den Mund und nicht etwa auf die Kniescheibe, von der wir kaum Rückmeldung zurückbekommen. Das ist bei Babys besonders gut zu beobachten, die sich derart selbst spüren und erfahren und dadurch Vertrauen aufbauen. Es ist ein Ding der Unmöglichkeit, völlig damit aufzuhören, sich ins Gesicht zu fassen. Reduzieren kann man das, indem man sich eine Ersatzhandlung angewöhnt, die man mit dem Griff ins Gesicht verknüpft, sich – wie der Pawlowsche Hund – auf etwas konditioniert und dann die Zwischenhandlung auslässt. Sich selbst zu berühren ist nicht zuletzt ein sexuelles Signal, das tief in uns verankert ist. Das kann der Gesundheitsminister nicht einfach per Dekret untersagen. Sehe ich mich im Spiegel oder – wie beim Videocall – in einem Bildausschnitt selbst, habe ich das Gefühl, mir nicht ins Gesicht fassen zu müssen, weil ich mich ohnehin sehen kann. Ist da etwas dran? Das wird nicht so sein. Sie werden sich trotzdem ins Gesicht fassen. Unser Gehirn verfügt über motorische und sensorische Areale, die allesamt befriedigt werden wollen. Deshalb wird es keinesfalls so sein, dass die Wirtschaftswelt nur noch in Homeoffice und virtuellen Mee-

„W I R L E B E N D AV O N , U N S E R E N MITMENSCHEN ZUZUSCHAUEN UND AUF DEREN EMOTIONALES BEFINDEN E I N Z U G E H E N . G E FÄ H R L I C H I S T D A S N U R , W E N N W I R Z U E T WA S M A N I P U L I E R T W E R D E N , WA S W I R E I G E N T L I C H N I C H T W O L L E N .“ STEFAN VERRA

tings versinkt. Wir brauchen den direkten Kontakt, wollen, nein müssen, alle Sinne in den sensorischen und motorischen Arealen befriedigt haben. Wir werden uns auch nie online verlieben. Im Internet verlieben wir uns nur in die Vorstellung von jemandem. Sobald man den Menschen reell trifft, gibt es oft die große Überraschung, weil Vorstellung und Faktisches so gar nicht zusammenpassen. Der Arbeitsmarkt ist krisenbedingt voll mit Arbeitsuchenden. Welche Tipps können Sie denjenigen geben, die zu einem persönlichen Vorstellungsgespräch eingeladen werden, um einen guten Eindruck zu hinterlassen? Das Thema Jobsuche wird besonders 2021 virulent werden, nach allem, was mir Unternehmer, mit denen ich in

Kontakt bin, signalisieren. Die Schwierigkeiten werden 2021 erst so richtig beginnen, fürchte ich. Beim Vorstellungsgespräch will man zwei Emotionen erfüllen: Souveränität und Sympathie. Viel zu sehr rückt man dabei oft das Erstere in den Fokus. Das ist der erste große Fehler! Man muss beim Bewerbungsgespräch schnell Bindung aufbauen. Also sympathisch wirken. Bevor das erste Wort gesprochen wurde, sollte der Personaler das Gefühl haben, gerne mit dem Bewerber reden zu wollen. Signale, die Sympathie erzeugen, sind immer Signale der Lockerheit, des Entspanntseins, ohne schilehrerhaft übertriebenes und aufgesetztes Gehabe. Wie erreiche ich das? Erstens mit Asymmetrie in der Körperhaltung, zweitens mit mehr Bewegung und drittens mit Lächeln. Nur wenn


scheinlich üben, damit er nicht gekünstelt wirkt? So ist es. Ich begleite Menschen dabei, das zu erlernen, und gebe professionelles Feedback, damit es klappt, wenn man im Bewerbungsgespräch seinen Auftritt hat, der einen positiv von den fachlich genauso geeigneten Mitbewerbern hervorstechen lässt. Derjenige wird auffallen, der seine Inhalte am besten transportieren kann. Schade ist, wenn der fachlich beste Kandidat sich zu wenig mit seiner Wirkung beschäftigt – und deswegen von einem mittelmäßigen ausgestochen wird. Das ist übrigens auch in der Politik so. Wer besser kommuniziert, ist obenauf.

es tatsächlich um die fachliche Kompetenz geht, und das sind meistens nur wenige Sätze, sollte man eine stabile Körperhaltung einnehmen. Man sollte seinen seriösen, reduzierten Auftritt auf die kurzen Momente beschränken, in denen es darauf ankommt. Wer glaubt, er müsse immer souverän wirken, wirkt nicht souverän, sondern distanziert.

Das Stabile funktioniert und wirkt nur, wenn davor Bewegung im Spiel war. Man muss vorher viel gelächelt haben, damit das ernste Gesicht zur Geltung gelangt. Dieses Switchen in Ausdruck und Haltung, den nahtlosen Übergang zwischen Lockerheit und Seriosität, muss man wahr-

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Apropos Politik: Es wurde in Österreich in den letzten Jahren medial sehr viel über rhetorische NLP-Tricks (Neuro-Linguistisches Programmieren*) geredet. Wäre es nicht wesentlich effektiver, Menschen durch das nicht ausdrücklich Gesagte, das Körpersprachliche, positiv formuliert für sich einzunehmen bzw. negativ formuliert subtil zu manipulieren? Ich möchte zunächst etwas zu NLP sagen. Seit mehr als zehn Jahren beschäftige ich mich ganz intensiv weltweit mit Körpersprache in der Politik. Dieser ganze NLP-Zauber kommt nur in Österreich vor. Ich lebe in Deutschland, da findet das nicht statt. NLP ist unwissenschaftlich, NLP maßt sich an, Dinge erfunden zu haben, die wiederum wissenschaftlich nicht belegbar sind. Und das, was belegbar ist, hat NLP nicht erfunden. Sie merken schon, ich bin kein Fan. Dieses mediale Theater, das darum gemacht wird, erweckt


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den falschen Eindruck, dass NLP Menschen dabei helfen kann, in der Kommunikation etwas Einzigartiges zu erreichen. Körpersprache manipuliert grundsätzlich immer. Fange ich plötzlich an, verärgert zu schauen oder heftig zu lachen, manipuliert Sie das. Manipulation hat einen so negativen Beigeschmack, obwohl wir alle es tun. Wir leben davon, unseren Mitmenschen zuzuschauen und auf deren emotionales Befinden einzugehen. Gefährlich ist das nur, wenn wir zu etwas manipuliert werden, was wir eigentlich nicht wollen. Wir können aber – wie ich in meinem aktuellen Buch ausführlich beschrieben habe – grundsätzlich nicht zu etwas manipuliert werden, was wir überhaupt nicht wollen. Donald Trump signalisiert mit seiner Körpersprache den Menschen, die – aus welchen Gründen auch immer – wütend sind, dass er sie versteht, einer von ihnen ist. Etwa dem Trucker, der seinen Job verloren hat, oder dem Arbeiter, der sich abgehängt fühlt. Das ist die Manipulation, die stattfindet. Inhalte spielen dann gar keine Rolle mehr. Trump-Anhänger, die mit den Lügen des US-Präsidenten konfrontiert wurden,

haben dazu gemeint, sie wüssten darum, aber es stört sie nicht, denn es würden ohnehin alle lügen. Sobald die emotionale Bindung einmal hergestellt ist, können wir vereinnahmt werden. Und das machen Populisten einfach geschickter, und, mit Verlaub, das macht auch Sebastian Kurz sehr gut, wenn er den Österreichern das Gefühl gibt, dass der junge Mann so vernünftig ist, weiß, was er tut, die Sache durchschaut hat. Diesen Eindruck vermittelt Kurz vor allem mit seiner stabilen und unaufgeregten Körpersprache.

Beim Bundeskanzler wirkt das bisweilen sehr kontrolliert, fast schon steril, so wie überhaupt in der gesamten Kommunikation, rhetorisch wie nonverbal, wenig dem Zufall überlassen werden dürfte. Ich beobachte Sebastian Kurz schon sehr lange. Er hat in jungen Jahren bereits bemerkt, dass er bei den Oberen mehr Akzeptanz erfährt, wenn er sich eine Körpersprache angewöhnt, die in Frequenz und Amplitude sehr zurückgenommen ist. Das sind eigentlich Merkmale des Alters. Je älter wir werden, desto mehr verlieren wir an Umfang und Tempo unse-

rer Gesten. Eigentlich ist es völlig unnatürlich, dass sich ein junger Mensch in seiner Körpersprache derart zurücknimmt. Er hat weniger etwas antrainiert als sich vielmehr gehemmt. Es gibt Situationen, in denen er heftiger gestikuliert. Bei seiner Zielgruppe kommt er gut an, aber es gibt eine große Wählerschicht, die er nicht anspricht. Wollte Kurz ein Obama werden, muss er in der Vielfalt breiter werden. Ein Chefredakteur eines großen Magazins hat mir gesagt, wenn man mit Sebastian Kurz eine Bergtour unternimmt, sitzt dieser sogar in der Almhütte so aufrecht wie bei einem TV-Interview. Damit fehlt ihm diese Volksnähe, die ein anderer wesentlich stärker verkörperte, nämlich Jörg Haider, der überdurchschnittlich viele Menschen für seine politische Agenda gewinnen konnte, und zwar nicht wegen seiner Inhalte – ich glaube nicht, dass es so viele Rechte in Österreich gibt –, sondern weil er den Menschen eine emotionale Heimat geboten hat. Jeder Kärntner, der alt genug ist, hat – so erzählt man sich im Land der vom Himmel gefallenen Sonne – mindestens


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„U N S E R G E H I R N V E R F Ü G T Ü B E R M O T O R I S C H E U N D SENSORISCHE AREALE, DIE ALLESAMT BEFRIEDIGT WERDEN W O L L E N . D E S H A L B W I R D E S K E I N E S FA L L S S O S E I N , D A S S D I E W I R T S C H A F T S W E LT N U R N O C H I N H O M E O F F I C E U N D V I R T U E L L E N M E E T I N G S V E R S I N K T. W I R B R A U C H E N D E N D I R E K T E N KO N TA K T, WOLLEN ALLE SINNE IN DEN SENSORISCHEN UND M O T O R I S C H E N A R E A L E N B E F R I E D I G T H A B E N .“ STEFAN VERRA

einmal Jörg Haider die Hand geschüttelt. Jörg Haider war sicher sehr talentiert, und das fällt besonders heute auf, weil es aktuell nicht viele talentierte Politiker gibt. Den meisten wird im Aufstieg in den verschiedenen Ebenen der Parteihierarchien alles Spontane abtrainiert. Parteigremien haben wesentlich andere Anforderungen als das Volk. Die Grünen sind in Österreich etwa durch ihre monatelange parteiinterne Nabelschau aus dem Parlament geflogen. Es sind damals jene nach oben gekommen, die zwar in der Partei Rückhalt hatten, beim Volk aber in keiner Weise Anklang gefunden haben. Die Leute schauen weniger auf die Partei als auf den Menschen, der sie repräsentiert. Ein anderes Beispiel: Das größte Problem für die FPÖ, die in ihrem Kern ja eine Protestpartei ist, war nicht primär das Ibiza-Video, sondern dass Heinz-Christian Strache von Norbert Hofer, in seinem Wesen ein ruhiger Beschwichtiger, abgelöst worden ist. Der

konnte seinen Kernwählern keine emotionale Heimat bieten. Parteigremien müssten in der Auswahl ihres Spitzenpersonals viel mehr darauf achten, welche Emotionalität das Volk rückgespiegelt haben will. Bei der FPÖ ging das völlig daneben.

Sind „Trademark-Gesten“, wie wir sie etwa von Angela Merkel und ihrer „Merkel-Raute“ kennen, eigentlich mehr Fluch oder Segen? Das haben mehr die Medien hochgeschaukelt, als dass Merkel damit bewusst eine Trademark setzen wollte. Denn diese Geste ist eigentlich eher nachteilig, weil sie zu wenig emotionale Anknüpfungspunkte bietet. Wird es zu eindimensional, fühlt sich nur eine kleine Zielgruppe angesprochen. Dieser Gefahr unterliegt auch Sebastian Kurz mit seinem typischen Auf- und Abschwingen der Hände beim Sprechen – es sieht oft aus, als würde er eine Salatschüssel beuteln. Auch wenn er das mal ein-, mal beidhändig macht, bleibt doch die Gefahr

der Eindimensionalität. Besser ist es immer, eine möglichst hohe Variabilität zu haben. Mal beschwichtigend, mal euphorisch, mal salopp, mal staatstragend. Damit bietet man mehr Menschen eine emotionale Heimat. Emmanuel Macron ist da ein großer Könner.

Können Sie das Interpretieren der Körpersprache Ihres Gegenübers eigentlich wegschalten oder nimmt man das, wenn man sich so intensiv damit beschäftigt, automatisch wahr? Ich habe das gleiche Gehirn zur Verfügung wie alle anderen Menschen auf diesem Planeten. Der allergrößte Teil bleibt im sogenannten Vorbewusstsein hängen, das heißt, dass der Großteil der Körpersprache mir ganz genauso entgeht wie Ihnen und jedem anderen Menschen auch. In Situationen, in denen es besonders wichtig ist, kann ich manches vielleicht bewusster wahrnehmen. Ich habe gelernt, in den entscheidenden Momenten genauer hinzuschauen. Das ist der einzige Unterschied.

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EXPERTENTIPPS FÜR VIDEOCALLS Gerade in dieser Zeit steht das Homeoffice hoch in der Konjunktur. Viele Unternehmen mussten ihr Personal zur Arbeit nach Hause schicken und Geschäftsreisen werden möglichst vermieden. Dafür finden vermehrt Videocalls statt. Der Profi hat einige konkrete Tipps, worauf in Bezug auf die Körpersprache und Umgebung zu achten ist, damit man sich vom trauten Heim aus nicht zum Affen macht.

1. SCHALTEN SIE DIE KAMERA EIN. Es ist eine Unart dem Gesprächspartner gegenüber, einen Videocall mit deaktivierter Kamera zu führen. Es genügt auch nicht, nur am Anfang des Calls kurz sein Gesicht zu zeigen und dann die Bildübertragung auszuschalten. Unser Gehirn möchte möglichst viele Informationen über das Gegenüber haben. Wer Vertrauen aufbauen möchte, muss sich zeigen.

Besonderes Augenmerk ist darauf zu legen, dass kein Licht von hinten kommt, man beispielsweise tagsüber nicht vor einem Fenster sitzt. Denn dabei stellt sich die Kamera in der Regel auf dessen Helligkeit ein und man sieht vom Gesicht nur Schatten oder im schlechtesten Fall überhaupt nur eine Silhouette. Ideal ist dagegen sanftes Tageslicht von der Seite, etwa von einem Fenster. Dadurch ist eine Hälfte des Gesichts stärker abgeschattet, was der Mimik zusätzliche Prägnanz verleiht. Wer kein Tageslicht zur Verfügung hat, kann auch mit einer richtig eingesetzten Nachttischleuchte Wunder wirken.

2. ACHTEN SIE AUF IHR SETTING.

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3. ACHTEN SIE DARAUF, DASS IHRE KAMERA SICH AUF AUGENHÖHE BEFINDET. Die meisten unerfahrenen Videotelefonierer begehen den Fehler, dass sich der Laptop mit der an sich sehr praktischen integrierten Kamera zu tief befindet. Das ergibt einen nicht besonders vorteilhaften Kamerawinkel. Es wirkt, als würde man auf sein Gegenüber herabschauen. Abhilfe können bereits einige Bücher schaffen, die man unter den Laptop legt. 4. WÄHLEN SIE DEN RICHTIGEN AUSSCHNITT. Und nein, es geht nicht um die Bekleidung, sondern darum, einen passenden Bild-

ausschnitt zu wählen. Das ist weniger einfach, als man vermuten möchte, denn sehr häufig sitzen die Gesprächsteilnehmer entweder viel zu nahe an der Kamera oder viel zu weit weg. Beides ist schlecht, Ersteres mitunter zum Fürchten, Letzteres wirkt distanziert und unpersönlich. Der Gesprächspartner sollte auf seinem Display weder jede Hautpore des Gegenübers sehen können noch die Mimik des stecknadelkopfgroßen Gesichts des viel zu weit entfernt sitzenden Gegenübers erraten müssen. Dieser Fehler unterläuft besonders Unternehmen, die sich in ihren Besprechungsräumen um teures Geld eine zentrale Kamera mit Mikrofon montieren lassen. Der Experte empfiehlt, dass sich auch bei Gruppencalls jeder aus seinem Büro melden sollte, um ein Besprechungsraum-Fiasko zu vermeiden. Das Bild, das Sie dem Gesprächspartner auf dessen Display liefern, ist dessen Horizont. Machen Sie das Beste daraus. Es empfiehlt sich, einen Ausschnitt zu wählen, der vom Kopf bis in etwa Bauchhöhe bzw. bis zur Tischkante geht, weil er neben der Mimik auch die Gestik mittransportieren kann.

5. SCHAUEN SIE BEIM SPRECHEN IN DIE KAMERA UND NICHT AUF DAS DISPLAY. Ein letzter und der vielleicht schwierigste Tipp vom Experten. Nur wer während des Gesprächs mehr direkt in die Kamera schaut als auf das Display, kann mit dem Gegenüber eine Verbindung eingehen. Bei in das Display bzw. den Rahmen integrierten Kameras sieht es im Normalfall so aus, als ob man dem Gegenüber knapp nicht in die Augen schauen würde. Man kennt es aus dem Gespräch von Angesicht zu Angesicht: Wer direkten Augenkontakt vermeidet, erweckt kein Vertrauen. Wer selbst spricht, sollte daher immer direkt in die Kamera blicken.

ACHTUNG: Das Hineinprojizieren von Hintergründen in den Kamera-Feed, wie es bei vielen Programmen und Apps mittlerweile möglich ist, ist technologisch unausgegoren, kann lächerlich wirken und ist daher eher eine Notlösung, wenn man sich in einer Umgebung befindet, die absolut nicht herzeigbar ist. Die Einblendung allzu bunter Unternehmenslogos lenkt ab und freut höchstens die Marketingabteilung, aber sicher nicht den Gesprächspartner. Tipp: „Richten Sie sich im Büro oder in der Wohnung eine Ecke ein, die die ganze Welt sehen kann. Der Rest Ihres Heims kann dann Ihre Privatsphäre bleiben“, rät Stefan Verra. Ein kleines Plätzchen, in dem Sie sich im besten Licht präsentieren können und das nur das über Sie verrät, was Sie auch tatsächlich herzeigen wollen.


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„WENN DU WILLST, DASS DICH ANDERE VERSTEHEN, DANN SPRICH DEREN SPRACHE!“ ( TA IB I K A HL ER)

Sprechen wie ein Profi? Lenken – Beeinflussen – Überzeugen? Erfolgreich verkaufen? Nein, vielen Dank – aus einem ganz bestimmten Grund: Diese Form der Kommunikation wirkt einseitig und ist deshalb unecht.

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on Natur aus kommunizieren wir Menschen aus unserer eigenen Bedürfnisebene heraus. Wir versuchen unbewusst, unsere Meinung und unseren Willen, hoffentlich zumeist in Ruhe, notfalls aber auch lautstark, körperbetont und mit Nachdruck zu „vermitteln“. Im Rahmen eines Coachings erzählte mir ein Klient, er wollte seine Begeisterung für die Einführung einer neuen Betriebssoftware mit seinem Geschäftspartner teilen. Er berichtete in den buntesten Farben, wie zielführend die Umstellung sei. Dieser äußerte Bedenken, er aber ließ nicht locker. Schlussendlich folgte ein kurzfristiges Zerwürfnis. Mein Klient fühlte sich als Person abgelehnt, auch wenn sein Freund nur die Sache abgelehnt hatte. Wir sind schlichtweg unzufrieden, wenn wir mit abweichenden Meinungen konfrontiert sind. Wir fühlen uns zu wenig akzeptiert oder gar missverstanden. Innere Unruhe kommt auf, die innere Stimme wird lauter. Leider ist unserer Gesellschaft eine gesunde Selbst- und Fremdwahrnehmung abhandengekommen. Für Selbstbeobachtung bleibt uns zu wenig Zeit. Wir sind auf höher, schneller, weiter getrimmt. Wir denken bei einer Handlung schon an die nächste. Kaum ist ein Satz formuliert, sprudelt schon der nächste heraus. Auf unser Gegenüber zu hören, darauf wird zu wenig geachtet. Die eigene, innere Stimme ist einfach zu laut dafür. So besuchen wir lieber rasch ein Seminar – Sprechen wie ein Profi; Lenken – Beeinflussen – Überzeugen; Erfolgreich verkaufen – und gaukeln uns vor, einer guten Kommunikation mächtig zu sein. Dem aber ist nicht so. Was wir derzeit erleben, ist ein Paradebeispiel an fehlgeleiteter Kommunikation. Via Social Media debattieren wir mit selbsternannten Experten über ein unbekanntes Virus. Im Freundeskreis diskutieren wir kontroversiell über die Maßnahmen gegen dieses Virus. Corona wurde zu einem weltum-

VON ANDREAS ABLINGER

spannenden Thema, das unsere Gesundheit und daher uns alle betrifft, aber die Gesellschaft spaltet wie nie zuvor. Gerade jetzt, da die Welt im Krisenmodus ist, sollten wir die Selbstwahrnehmung schärfen und die Fremdwahrnehmung wieder ernster nehmen. Das genaue Zuhören, exakte Hinhören und das empathische Nachfragen sind wichtiger denn je. Wir dürfen kritisch sein, doch Vorurteil und Vorverurteilung befeuern im destruktiven Sinne. Die Solidarität zu Anfang der Pandemie ist längst einer verordneten, physikalischen Distanz gewichen, die das Einander-Verstehen in ein Ungleichgewicht bringt.

KOMMUNIKATION BEGINNT AUF AUGENHÖHE, NICHT IN DER MAGENGRUBE UND NICHT HINTER DEM RÜCKEN.

Nehmen Sie sich deshalb Zeit, schauen und hören Sie wieder zu. Achtsam, interessiert und mit Respekt. Auch wenn Ihr Gegenüber eine andere Meinung hat – versuchen Sie es mit empathischer Distanz und mit tolerantem Respekt. Aktiv hinsehen, hinhören, Verhalten und Aussagen bewusst wahrnehmen, macht Bedürfnisse unserer Gesprächspartner erkennbar und lässt eigenes Verhalten reflektierter betrachten. Dadurch schaffen wir nicht nur eine gewinnbringende Gesprächskultur, wir bewirken auch weniger Stress in uns selbst. So steigern wir in der Begegnung mit anderen Menschen auch unser eigenes Wohlbefinden.

ZUR PERSON Andreas Ablinger ist zertifizierter PCM-Trainer, Trainer in der Erwachsenenbildung sowie Profiler PScn für Sicherheit und Wirtschaft. Er unterstützt Menschen dabei, ihr Profil zu erkennen und ihr Potenzial zu entfalten. www.profileme.agency


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In der Top-500-Ausgabe geht es um Zahlen, Daten und Fakten. Doch jeder Unternehmer, Freiberufler, jede Führungskraft und jeder Mitarbeiter … sie alle haben nicht nur eine berufliche Seite, sondern auch eine private. Der sind wir auf den folgenden Seiten auf den Grund gegangen und so ganz nebenbei gibt’s dazu den ein oder anderen Tipp für das eigene Leben abseits der Arbeit. Frisöre zum Beispiel, einen Buch- oder Filmtipp oder Places to be – quasi für alle Lebenslagen.

ESTHER PRECHTL-SCHATZ Rechtsanwältin WOHIN ...

… zum schnellen Business-Lunch? Brasserie Brucknerei, Imst … zu einem Abend zu zweit? Greenvieh, Mieming … zum After-Work-Drink mit Freunden, bei dem man auch gern länger sitzt? U-Alm, Imst (freitags immer Grill & Chill) ESSEN & TRINKEN

Welches Restaurant außerhalb Tirols ist Ihnen in Erinnerung geblieben und warum? Maria Loretto in Klagenfurt: exzellentes Restaurant mit Fischspezialitäten direkt am Wörthersee. Dort fand die Firmung meines Patenkindes statt. TIROL ERLEBEN

Wohin führen Sie (ausländische) Geschäftspartner, wenn Sie sie beeindrucken möchten? Auf einen heimischen Gipfel – Sonnenaufgangstour mit anschließendem Bergfrühstück

Ihr Lieblingsplatz in Tirol? Zu Hause am Bankerl in meinem Rosengarten Welche drei Dinge sollte man in Tirol unbedingt gemacht haben? Wanderung zum Jakobskreuz / Skitag in einem unserer tollen Skigebiete / Geführte Raftingtour auf der Ötztaler Ache PRAKTISCHE TIPPS

Ihr Frisör? Friseurhandwerk Birgit, Imst Kulturtipp in Tirol? Imster Schemenlaufen (einzigartiger Fasnachtsbrauch und immaterielles UNESCO-Kulturerbe)

PERSÖNLICHES E-Book oder Hardcover? Hardcover (Ich liebe meine Bibliothek und auch wenn ich mal auf Reisen ein E-Book lese, kaufe ich danach das Buch) Ihre Buchempfehlung? „Der Alchemist“ von Paulo Coelho Couch oder Kino? Couch Ihre Filmempfehlung? Ein ganzes halbes Jahr Streamen oder Tonträger? Streamen, meist Spotify Beatles oder Stones? Beatles

Den Beitrag von Esther Prechtl-Schatz zum Thema „Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Mietverträge“ lesen Sie auf Seite 144.

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JULIA CORDIN Fachärztin für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie

TOM STADLMEYR Unternehmer, u. a. Mit Allen Wassern

WOHIN ... WOHIN ...

… zum schnellen Business-Lunch? Pizzerei, Innsbruck … zu einem Abend zu zweit? Bistro Gourmand, Innsbruck … zum After-Work-Drink mit Freunden, bei dem man auch gern länger sitzt? Stage 12, Innsbruck

… zum schnellen Business-Lunch? Mundvoll, Innsbruck … zu einem Abend zu zweit? Gaja Cuisine, Innsbruck … zum After-Work-Drink mit Freunden, bei dem man auch gern länger sitzt? Penz-Bar 5th Floor, Innsbruck ESSEN & TRINKEN

ESSEN & TRINKEN

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In welchem heimischen Lokal (Bar, Restaurant) haben Sie Ihren besten Kaffee getrunken? Katzung, Innsbruck Welches Restaurant außerhalb Tirols ist Ihnen in Erinnerung geblieben? Sagibeiz am Walensee/Schweiz: tolles Essen, legeres Ambiente (wie ein großes kanadisches Chalet)

In welchem heimischen Lokal (Bar, Restaurant) haben Sie Ihren besten Kaffee getrunken? Café Ischia, Innsbruck Welches Restaurant außerhalb Tirols ist Ihnen in Erinnerung geblieben? Trattoria alla Ruota in Mazzano di Negrar/Valpollicella: sensationelle hausgemachte Pasta, vor allem die „Tortellini Amarone“, und am Abend der Blick auf die Lichter von Verona

TIROL ERLEBEN

TIROL ERLEBEN

Wohin führen Sie (ausländische) Geschäftspartner, wenn Sie sie beeindrucken möchten? In die Tiroler Bergnatur Ihr Lieblingsplatz in Tirol? Lanser See Welche drei Dinge sollte man in Tirol unbedingt gemacht haben? Swarovski Kristallwelten / Wandern und auf einer Alm zukehren / Filmfestival Kitzbühel

Wohin führen Sie (ausländische) Geschäftspartner, wenn Sie sie beeindrucken möchten? Auf die Seegrube Ihr Lieblingsplatz in Tirol? Mieminger Plateau Welche drei Dinge sollte man in Tirol unbedingt gemacht haben? Übernachtung auf einer abgelegenen Alm / Bei schlechtem Wetter über die Wolkendecke / Kulinarische Rundreise durch Tirols Täler

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Ihr Frisör? Studio 13, Innsbruck Kulturtipp in Tirol? Kellertheater am Adolf-Pichler-Platz

PERSÖNLICHES E-Book oder Hardcover? Hardcover Ihre Buchempfehlung? „Das Handbuch für den Neustart der Welt“ von Lewis Dartnell Couch oder Kino? Couch Ihre Filmempfehlung? „There will be blood“ von Paul Thomas Anderson Streamen oder Tonträger? Streamen Beatles oder Stones? Beide!


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… zum schnellen Business-Lunch? Toast & Co, Innsbruck … zu einem Abend zu zweit? Il Convento, Innsbruck … zum After-Work-Drink mit Freunden, bei dem man auch gern länger sitzt? Rosseo, Innsbruck ESSEN & TRINKEN

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In welchem heimischen Lokal (Bar, Restaurant) haben Sie Ihren besten Kaffee getrunken? Levante, Kirchbichl Welches Restaurant außerhalb Tirols ist Ihnen in Erinnerung geblieben? Döllerer in Golling: ein Abend der Genüsse TIROL ERLEBEN

Wohin führen Sie (ausländische) Geschäftspartner, wenn Sie sie beeindrucken möchten? Ins Lichtblick, weil man beim Mittagstisch den besten Blick über Innsbruck hat Ihr Lieblingsplatz in Tirol? Dahoam in Bad Häring Welche drei Dinge sollte man in Tirol unbedingt gemacht haben? Ahornboden besuchen / ins Kaisertal in Kufstein gehen / einen Skitag in den Kitzbüheler Alpen genießen PRAKTISCHE TIPPS

In welchem heimischen Lokal (Bar, Restaurant) haben Sie Ihren besten Kaffee getrunken? Max Standard, Innsbruck Welches Restaurant außerhalb Tirols ist Ihnen in Erinnerung geblieben? Unterwirt Gufidaun, Südtirol: einfach eine perfekte Atmosphäre mit höchstem kulinarischen Können des Familienbetriebes. Ich habe dort meinen Heiratsantrag gemacht. TIROL ERLEBEN

Wohin führen Sie (ausländische) Geschäftspartner, wenn Sie sie beeindrucken möchten? In die Linde in Stumm Welche drei Dinge sollte man in Tirol unbedingt gemacht haben? Golfspielen, falls man Golfer ist / die Täler besuchen / Radfahren PRAKTISCHE TIPPS

Ihr Frisör? Hannes Pöll, Kufstein Kulturtipp in Tirol? Tiroler Festspiele Erl Wo finden Sie das perfekte Equipment für Ihr Hobby? Bikepalast, Vomp

PERSÖNLICHES E-Book oder Hardcover? Hardcover Ihre Buchempfehlung? „Der Mönch, der seinen Ferrari verkaufte“ von Robin Sharma Couch oder Kino? Couch Ihre Filmempfehlung? Last Vegas Streamen oder Tonträger? Streamen Beatles oder Stones? Stones

Ihr Frisör? Handwerk, Innsbruck Wandertipp in Tirol? Karwendel und Gaistal Wo finden Sie das perfekte Equipment für Ihr Hobby? In den Sportfachgeschäften (Golf, Rad, Ski, Tennis)

PERSÖNLICHES E-Book oder Hardcover? Die Presse lesen Couch oder Kino? Couch Streamen oder Tonträger? Streamen Beatles oder Stones? Beatles


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TIROMETALLGeschäftsführer Helmut Werlberger (li) mit Mag. Matthias Lehmann, Kundenbetreuer Hypo Tirol Bank

Unternehmerin, planlicht

WOHIN ...

… zum schnellen Business-Lunch? Gasthof Himmelhof, Schwaz … zu einem Abend zu zweit? Piano Bar, Innsbruck … zum After-Work-Drink mit Freunden, bei dem man auch gern länger sitzt? Daniels Kristallwelten, Wattens ESSEN & TRINKEN

In welchem heimischen Lokal (Bar, Restaurant) haben Sie Ihren besten Kaffee getrunken? La Habana, Innsbruck Welches Restaurant außerhalb Tirols ist Ihnen in Erinnerung geblieben? Restaurant Ferner’s Rosenhof in Murau: gutes Essen und supernette Bedienung TIROL ERLEBEN

Wohin führen Sie (ausländische) Geschäftspartner, wenn Sie sie beeindrucken möchten? Auf die Berge! Zum Beispiel die Seegrube Ihr Lieblingsplatz in Tirol? Bleibt geheim ;-) Welche drei Dinge sollte man in Tirol unbedingt gemacht haben? Skifahren / Wandern / Shoppingtour in Innsbruck PRAKTISCHE TIPPS

Ihr Frisör? Salon Looksus, Innsbruck Kulturtipp in Tirol? Höfemuseum Kramsach

PERSÖNLICHES E-Book oder Hardcover? Hardcover Ihre Buchempfehlung? Viele verschiedene, inspirierende Biografien von außergewöhnlichen Persönlichkeiten Couch oder Kino? Couch ohne Film und Ton

Präzisionsarbeit Die Anforderungen des Kunden immer im Fokus hat sich TIROMETALL in nur wenigen Jahren zu einem zuverlässigen Zulieferer für den Maschinenbau weit über die Landesgrenzen hinaus etabliert. Jung, dynamisch und hochmotiviert ist das Team von TIROMETALL im Jahr 2016 an den Start gegangen. Nur vier Jahre später erwirtschaftet das Unternehmen in Ebbs bereits 3,2 Millionen Euro Umsatz. Spezialisiert auf hochpräzise, schwer zerspanbare Dreh- und Frästeile stehen bei TIROMETALL stets die Anforderungen der Kunden im Mittelpunkt. Der Branchenmix ist breit gefächert. So vertrauen zahlreiche produzierende Unternehmen aus den Bereichen Maschinenbau, Energie- und Wasserkraft, Recycling, Lebensmittel, Automobile, Luftfahrt, Raumfahrt, Textildruck, Automatisierung, Engineering, Rennsport oder Medizintechnik auf die individuell gefertigten Teile aus dem Hause TIROMETALL. Auf dem Firmenareal mit einer Fläche von 900 Quadratmetern produzieren derzeit 21 qualifizierte Mitarbeiter verschiedenste Elemente in Einzel- oder Serienfertigung. „Um den qualitativen und technischen Herausforderungen gerecht zu werden, findet sich modernstes technisches Equipment im Maschinenpark, unterstützt von ausgeklügelter Software“, so Markus Lackner, technischer Leiter bei TIROMETALL. „Dank unserer jahrelangen Erfahrung in den unterschiedlichsten Branchen sind wir ständig auf der Suche nach neuen Herausforderungen“, blickt Helmut Werlberger, Geschäftsführer, zuversichtlich in die Zukunft. Weitere Umsatzzuwächse wie auch die Verstärkung der Mannschaft stehen aktuell am Plan. Langfristige Partnerschaften mit Mitarbeitern, Kunden und Lieferanten sind Grundpfeiler der Unternehmensphilosophie. Geprägt von gegenseitigem Vertrauen ist auch die Zusammenarbeit mit der Hypo Tirol Bank. „Kompetente Ansprechpartner und eine sehr serviceorientierte Betreuung zeichnen unsere Zusammenarbeit mit der Hypo Tirol Bank aus“, sind sich der kaufmännische Leiter Christian Perthaler und Dietmar Prantl als Steuerberater einig. PR

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MAN SPRICHT DEUTSH

ST A DE RT R S KL ERIE AR : TE XT

Deutsch geschrieben heißt noch lange nicht verständlich. Ob Recht, Politik, Verwaltung, Technik oder Werbung – der wahre Sinn vieler Aussagen versteckt sich oft hinter barocken Satzgebilden. Ziemlich leichte Sprache nimmt die Luft aus aufgeblasenen Formulierungen und legt den Blick auf die meist bescheidene Substanz frei. Klartext geht einen Schritt weiter und ergründet die wahren Absichten des Verfassers. Es gilt die Unschuldsvermutung.

ORIGINAL: VERORDNUNG DES BUNDESMINISTERS

336. Verordnung des Bundesministers für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz, mit der die Verordnung über die Einreise nach Österreich in Zusammenhang mit der Eindämmung von SARS-CoV-2 geändert wird.

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(2) Für Österreichische Staatsbürger, EU-/EWR-Bürger und Schweizer Bürger (…) gilt: 2. wenn diese Personen von einem in der Anlage A2 genannten Staat einreisen, haben sie ein ärztliches Zeugnis gemäß Abs. 1 mit sich zu führen und bei der Kontrolle vorzuweisen. Der darin bestätigte durchgeführte molekularbiologische Test darf zum Zeitpunkt der Einreise nicht mehr als 72 Stunden zurückliegen. Kann das Gesundheitszeugnis nicht vorgelegt werden, ist eine 10-tägige selbstüberwachte Heimquarantäne oder die Quarantäne in einer geeigneten Unterkunft, wofür eine Bestätigung der Verfügbarkeit vorzulegen ist, deren Kosten selbst zu tragen sind und die für diesen Zeitraum nicht verlassen werden darf, anzutreten und dies mit ihrer eigenhändigen Unterschrift zu bestätigen, die für diesen Zeitraum nicht verlassen werden darf, sofern nicht die unverzügliche Ausreise sichergestellt ist.

ZIEMLICH LEICHTE SPRACHE: Wen Österreicher, EU- und EWR-Bürger und Schweizer aus bestimmten Staaten einreisen, brauchen sie einen Corona-Test. Dieser Test darf nicht älter als 3 Tage sein. Wenn diese Menschen den Corona-Test nicht haben, dann müssen sie 10 Tage zu Hause bleiben. Wenn sie kein Zuhause haben, müssen sie sich eines suchen. Dafür müssen sie eine Bestätigung vorlegen. Die Bestätigung müssen diese Menschen selbst zahlen. Sie dürfen ihr Zuhause nicht verlassen. Das müssen sie mit ihrer Unterschrift bestätigen, die auch 10 Tage lang eingesperrt wird. Das alles gilt nicht, wenn die Unterschrift von diesen Menschen sofort ausreist.

KLARTEXT: Wer sich Corona geholt hat, gehört eingesperrt. Seine Unterschrift gehört ebenfalls eingesperrt. Wer ausreist und auch noch seine Unterschrift mitnimmt, kann machen, was er will.

ORIGINAL: DRUCKER-FEHLERMELDUNG

XX Drucker * – Fehler zeigt fehlerhaften Druckkopf an. Der Drucker druckt nicht und die Fehlermeldung „Druckkopffehler“ wird auf dem Bedienfeld des Druckers angezeigt. • Schritt 1 – Überprüfen des Druckschlittens auf eine Druckkopfverriegelung: Sehen Sie sich den Schlitten an, um zu überprüfen, ob er eine Verriegelung hat. Wenn der Druckschlitten nicht über eine Druckkopfverriegelung verfügt (fester Druckkopf), fahren Sie mit dem Schritt „Warten des Druckers“ fort. • Schritt 4 – Warten des Druckers: Warten oder ersetzen Sie das XX Gerät, wenn das Problem nach dem Ausführen aller vorhergehenden Schritte weiterhin besteht. • Rufen Sie „Kontaktaufnehmen mit dem XX Kundensupport“ auf, um einen Termin für die Reparatur oder den Ersatz zu vereinbaren. Wenn Sie sich im asiatisch-pazifischen Raum befinden, werden Sie zu einem Service-Center in Ihrer Region geleitet. Um den Garantiestatus zu überprüfen, rufen Sie XX Produktgarantie-Prüfung auf. Für Geräte mit abgelaufener Garantie fallen möglicherweise Reparaturkosten an. * Name der Redaktion bekannt

ZIEMLICH LEICHTE SPRACHE: Am Drucker steht „Druckkopffehler“. Schauen Sie, ob sich Ihr Drucker zerlegen lässt. Lässt er sich nicht zerlegen, dann ist er kaputt. Sie können beim Kundendienst anrufen. Der ist aber leider nur im asiatisch-pazifischen Raum in Ihrem Land. Für alle anderen Menschen fallen hohe Telefonkosten an. Sie können auch nachschauen, ob Ihr Drucker noch Garantie hat. Wenn der Drucker keine Garantie mehr hat, wird es teuer.

KLARTEXT: Uii, das tut uns aber leid. Wir haben Ihren Drucker so konstruiert, dass man ihn nicht zerlegen kann. Kaufen Sie sich gefälligst einen neuen, es ist höchste Zeit.


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COVID-19INVESTITIONSPRÄMIE Unter diesem Titel läuft seit einigen Wochen eine neue Förderung zur Schaffung von Investitionsanreizen. Gefördert werden betriebliche Investitionen in das abnutzbare Anlagevermögen österreichischer Betriebsstätten unabhängig vom Gründungsdatum, der Unternehmensgröße und der Branche. TEXT: STB DR. VERENA MARIA ERIAN, STB RAIMUND ELLER

Lesen Sie hier, unter welchen Voraussetzungen Sie wie lange in welchem Ausmaß davon profitieren können:

TIMING

Zwischen dem 1. August 2020 und dem 28. Feber 2021 müssen erste Maßnahmen gesetzt werden, die den Beginn der Investitionstätigkeit kennzeichnen. Als erste Maßnahmen gelten in diesem Zusammenhang Bestellungen, Lieferungen, der Beginn von Leistungen, Anzahlungen, Zahlungen, Rechnungen, Abschluss eines Kaufvertrags oder der Baubeginn der förderungsfähigen Investitionen. Erste Maßnahmen vor dem


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1. August 2020 und nach dem 28. Feber 2021 sind für den Zugang zur Prämie schädlich. Planungsleistungen, die Einholung von behördlichen Genehmigungen, Finanzierungsgespräche und Finanzierungsanträge bzw. -zusagen zählen NICHT zu den ersten Maßnahmen. Damit können Sie Investitionen, die nach dieser Definition erst im August eingeleitet wurden, auch bereits im August bis hin zur Zahlung bedenkenlos laufen lassen. Dass die Antragstellung selbst erst ab September 2020 möglich ist, braucht Sie dabei nicht zu irritieren. Die Inbetriebnahme und Bezahlung muss spätestens mit 28. Feber 2022 erfolgen.

AUSMASS

Die Prämie beträgt 7 Prozent der geförderten Investitionen. Förderungsfähig sind auch gebrauchte und geringwertige Wirtschaftsgüter. Investitionen im Bereich der Gesundheit, Ökologisierung und Digitalisierung werden schwerpunktmäßig mit 14 Prozent gefördert. Allerdings werden laut dem aktuellen Stand der Richtlinien unter dem Bereich Gesundheit nur Investitionen zur Entwicklung und Produktion von pharmazeutischen Produkten und zur Herstellung von Produkten, die in Pandemien von strategischer Bedeutung sind, gefördert. Eventuell fällt aber die ein oder andere Anschaffung bei Ihnen in den Bereich Digitalisierung oder Ökologisierung. Dazu gehören zum Beispiel Server, 3D-Drucker, Equipment zur Durchführung von Videokonferenzen, Neuanschaffung von Software, Investitionen zum Anschluss an Hochleistungsbreitnetze, Internet, Breitband, WLAN-Netze, Anschluss an Nah-/Fernwärme, Wärmepumpen, Thermische Solaranlagen, Thermische Gebäudesanierung, Klimatisierung und Kühlung, Investitionen zur Luftreinhaltung, Photovoltaikanlagen, Stromspeicher und Ökostromanlagen (u.v.m. siehe Anhang 1 und 2 der Richtlinie). Nicht gefördert werden unter anderem klimaschädliche Investitionen wie bestimmte Anlagen und Fahrzeuge im Zusammenhang mit fossilen Energieträgern (Ausnahme: Plug-in-Hybrid- und Range-Extender-Fahrzeuge mit einer vollelektronischen Reichweite von mindestens 40 Kilometern und einem Bruttolistenpreis von maximal 70.000 Euro). Ebenso keiner Prämie zugänglich ist der Erwerb von Immobilien. Die Herstellung und der Direkterwerb von einem Bauträger sind von diesem Aus-

Die Ärztespezialisten vom Team Jünger: StB Dr. Verena Maria Erian und StB Raimund Eller

schluss nicht betroffen, wohl aber Wohngebäude, wenn diese zum Verkauf oder zur Vermietung an Private gedacht sind. Weiters ausgenommen sind Unternehmenskäufe und -übernahmen, der Erwerb von Beteiligungen und sonstigen Gesellschaftsanteilen sowie von Firmenwerten und Finanzanlagen. Den Gesamtkatalog der Ausnahmebestimmungen finden Sie in Punkt 5.4 der Richtlinie.

VORAUSSETZUNGEN

Sie ahnen es: Ohne rechtzeitige Antragstellung geht es nicht. Anträge können ab 1. September 2020 bis 28. Feber 2021 online über den AWS-Fördermanager (https:// foerdermanager.aws.at) gestellt werden. Pro Antrag muss mindestens ein Volumen von 5.000 Euro erreicht werden. Ist die Bezahlung und die Inbetriebnahme erledigt, so muss innerhalb von drei Monaten abermals über den AWS-Fördermanager eine sogenannte Endabrechnung zu den durchgeführten Investitionen anhand einer eigens dafür vorgesehenen Eingabemaske erfolgen. Ab einer Zuschusshöhe von 12.000 Euro ist zusätzlich eine Bestätigung von einem Steuerberater, einem Bilanzbuchhalter oder von einem Wirtschaftsprüfer erforderlich. Die Vermögensgegenstände müssen mindestens drei Jahre an einer Betriebsstätte in Österreich verbleiben (Sperrfrist). Sämtliche förderrelevanten Bücher, Belege und Unterlagen sind nach Ende des Kalenderjahres der letzten Auszahlung zehn Jahre lang aufzubewahren.

RESÜMEE Für Sie besonders interessant sind derzeit zwei Punkte: Das Timing und das Ausmaß. Letzteres erstreckt sich auf 7 Prozent des Investitionsvolumens und bei bestimmten Ökologisierungsund Digitalisierungsmaßnahmen sogar auf 14 Prozent. Erfasst sind auch gebrauchte und geringwertige Wirtschaftsgüter. Ausschlussbestimmungen gibt es unter anderem im Bereich klimaschädlicher Investitionen im Zusammenhang mit fossilen Brennstoffen sowie dem Erwerb (nicht der Herstellung oder der Direkterwerb vom Bauträger) von Immobilien. Da die Prämien nach den aktuell gültigen Richtlinien nur in einem sehr begrenzten Zeitfenster laufen sollen, heißt es nun schnell planen und handeln. Die Investitionsmaßnahmen müssen bis spätestens 28. Feber 2021 eingeleitet sein (Pläne reichen nicht). Ebenso ist auch der Antrag bis zu diesem Datum zu stellen. Die Inbetriebnahme und Bezahlung der Investitionen hat bis zum 28. Feber 2022 Zeit bzw. bei einem Investitionsvolumen von mehr als 20 Millionen Euro sogar bis zum 28. Feber 2024. Die Prämien sind sehr erfreulich, die Formalismen dazu leider überhaupt nicht. Ein simples Antragsfeld, eingebettet in die Jahressteuererklärung und Verrechnung mit den Ertragssteuern, ohne diesen gekünstelten Zeitdruck, wäre um so vieles charmanter gewesen. Alle Details zur COVID-19-Investitionsprämie finden Sie unter www.aws.at (Corona – Hilfen des Bundes / Investitionsprämie).

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VERLÄNGERUNG DER COVID-19-KURZARBEIT BIS 31. MÄRZ 2021 – DIE ECKPUNKTE! Mit dem 3. Kurzarbeit-Paket präsentierten Sozialpartner und Bundesregierung eine wirksame Alternative zu Kündigungen. Das mehrfach veränderte Modell soll in die Verlängerung gehen und weiterhin nötige Planungssicherheit für Betriebe und Beschäftigte bieten. TEXT: MAG. CLAUDIA RIECKH-RUPP & MMAG. DR. CAROLINE AMANN-AICHNER, LL.M. (WU)

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ie derzeit geltende Phase 2 der COVID-19-Kurzarbeit wird bis 30. September 2020 für alle Betriebe fortgeführt. Danach wird die COVID-19-Kurzarbeit für weitere sechs Monate von 1. Oktober 2020 bis 31. März 2021 verlängert (Phase 3). Damit wird sichergestellt, dass sowohl die Branchen, die weiterhin stark von der Krise betroffen sind, als auch jene, die die Krise erst zeitversetzt spüren, ihre Beschäftigten weiterhin im Betrieb halten können. ECKPUNKTE DER PHASE 3:

REDUKTION DER ARBEITSZEIT- BANDBREITE: Die Bandbreite für die Arbeitszeit (bisher 10 bis 90 %) wird auf 30 bis 80 Prozent eingeschränkt. Damit ist der Spielraum geringer als bisher. Die Arbeitszeit von 30 Prozent kann in Sonderfällen (z. B. Stadthotellerie) mit Zustimmung der Sozialpartner unterschritten werden. Der Durchrechnungszeitraum beträgt sechs Monate im genannten Zeitraum.

GLEICHBLEIBENDE NETTO ERSATZRATE (80/85/90 %):

Arbeitnehmer erhalten weiterhin 80/85/ 90 Prozent des der Kurzarbeit vorausgegangenen Nettolohns. Im Gegensatz zu den Phasen 1 und 2 wird das Garantieentgelt jedoch nicht „eingefroren“, sondern dynamisch betrachtet. KV-Erhöhungen, Biennalsprünge etc. werden künftig bei der Vergütung der Kurzarbeit berücksichtigt und führen zu einer Aufwertung des garantierten Entgelts. Die Lohnverrechnung arbeitet weiterhin über ein fiktives Brutto der angegebenen Tabellen. Nähere Details können aber erst ab Veröffentlichung der neuen Muster-Sozialpartnervereinbarungen analysiert werden.

ALLE MEHRKOSTEN WERDEN VOLL ERSETZT:

Die Kurzarbeitsbeihilfe inkludiert anteilig Sonderzahlungen, Beiträge zur Sozialversicherung sowie sonstige lohnbezogene Dienstgeberabgaben. Der Arbeitgeber zahlt nur die Kosten für die tatsächlich geleistete Arbeit. Sämtliche Kosten für entfallene Arbeitsstunden – inklusive der Lohnnebenkosten und Krankenstände – werden vom AMS übernommen. Die Kurzarbeitsbeihilfe wird gleich wie in Phase 2 berechnet. Die Abrechnung der Arbeitsentgelte ist monatsgenau vorzunehmen.

Mag. Claudia Rieckh-Rupp, Senior-Manager-Steuerberaterin bei Deloitte

STANDARDISIERTES PRÜFUNGSVERFAHREN: Die Kontrolle des Kurzarbeitsantrages wird verschärft. Die wirtschaftliche Betroffenheit wird künftig anhand eines standardisierten Verfahrens überprüft. Neben der wirtschaftlichen Begründung und der Belegung des wirtschaftlichen Ist-Standes ist zudem eine Prognoserechnung über die Dauer der Kurzarbeit vorzulegen. Die Überprüfung erfolgt durch externe Dritte. Wie diese Prognoserechnung im Detail auszusehen hat und wer für die Überprüfung zuständig ist, ist derzeit allerdings noch nicht bekannt.

KEINE ÄNDERUNG DER BEHALTEFRIST FÜR MITARBEITER:

Die Behaltefrist beträgt wie bisher einen Monat nach Kurzarbeitsende. Der Arbeitgeber kann die Kündigung daher nach wie vor erst nach Ende der einmonatigen Behaltefrist aussprechen, die sich an die Kurzarbeit anschließt. Unter besonderen Umständen kann in der Sozialpartnervereinbarung eine verkürzte oder verlängerte Behaltefrist vereinbart sein. Bei Kündigung durch den Arbeitnehmer besteht allerdings keine Verpflichtung, den Beschäftigtenstand aufzufüllen. Selbst bei einvernehmlicher Auflösung muss der Beschäftigtenstand nicht aufgefüllt werden, wenn sich der Arbeitnehmer vorher bei der zuständigen Gewerkschaft bzw. der AK bezüglich der Auflösung des Arbeitsverhältnisses beraten lässt. Zu einer Rückverrechnung der Kurzarbeitsbeihilfe kommt es lediglich, wenn einschlägige Voraussetzungen nicht eingehalten wurden (z. B. über 90 % Ausfallstunden).

WEITERBILDUNGSBEREITSCHAFT:

Neu ist, dass für Arbeitnehmer eine verpflichtende Bereitschaft zur Weiterbildung

in der vergüteten Ausfallzeit besteht. Dabei handelt es sich jedoch um keine Weiterbildungspflicht. Ob eine Weiterbildung stattfindet, bleibt dem Betrieb überlassen. Arbeitnehmer haben dann an einer Weiterbildung teilzunehmen, wenn diese vom Arbeitgeber angeboten wird. Eine solche Weiterbildung wird vom AMS gemeinsam mit dem Betrieb abgewickelt und kann jederzeit beginnen. Werden die Mitarbeiter für die tägliche Arbeit benötigt, können die Weiterbildungsmaßnahmen unterbrochen werden. Interessant ist, dass die Arbeitnehmer einen Rechtsanspruch darauf haben, die Weiterbildung innerhalb von 18 Monaten nachzuholen.

SICHERSTELLUNG DER LEHRLINGSAUSBILDUNG:

Die ordnungsgemäße Ausbildung der Lehrlinge muss auch in Betrieben, die sich in Kurzarbeit befinden, sichergestellt werden.

Auch wenn in den Stellungnahmen zur Phase 3 ausdrücklich darauf hingewiesen wurde, dass die Abrechnung der Kurzarbeit in der Personalverrechnung nicht geändert werde, so wird die Anpassung des Garantieentgelts durch die dynamische Betrachtung Änderungen erforderlich machen. Spannende Zeiten also für Personalverrechner und Personalverrechnerinnen, die nun erstmals mit geänderten Mindestbruttos und dementsprechend neu zu berechnenden Nettoersatzraten konfrontiert sind. Ob nach Abschluss der Phase 3 eine weitere Verlängerung der COVID-19-Kurzarbeit notwendig sein wird, ist noch nicht entschieden. Im Februar 2021 wollen sich Sozialpartner und Regierung nochmals über die Zukunft der Kurzarbeit beraten. www.deloitte.at/tirol

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DIE ZWEITE WELLE KOMMT BESTIMMT – UND WENN ES DIE PLEITEWELLE IST Gibt es eine Möglichkeit, diese zu verhindern? TEXT: WOLFGANG HOFFMANN

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ir sind umgeben von Experten. Seit Ausbruch der Corona-Pandemie gibt es in Österreich rund acht Millionen Epidemiologen und daher mindestens zwölf Millionen Meinungen, wie aus gesundheitlicher Sicht mit dem Thema umzugehen ist. Ähnlich zahlreich scheint die Zahl der Wirtschaftswissenschaftler zu sein, die ihre Meinung zwischen dem völligen Untergang, dem „bedingungslosen Grundeinkommen“ und der Rückkehr zur völligen „Normalität“ vor der Krise ansiedeln. Und dazwischen liegt die Wahrheit. Es gibt Branchen, die können tun, was sie wollen – sie bleiben bei den Verlierern. Hier gibt es weder ein „zu Recht“ noch ein „zu Unrecht“, sondern einfach nackte Zahlen und Tatsachen. Airlines bringen derzeit ihre Flugzeuge nicht in die Luft. Man kann ihnen Staatshilfen und Kredite geben, solange man will oder kann. Da diese Unternehmen aber „systemrelevant“ sind, werden wir sie uns wohl leisten müssen – auch für den Erhalt unserer eigenen Zukunft. Was aber machen die Shops und Gastronomieunternehmen in den Flughäfen? Die haben nichts oder vielleicht nur wenig falsch gemacht und gehören jetzt fast ausnahmslos zu einer „No-Future“-Generation. Da sich die Luftfahrtkrise sicherlich über Jahre hinziehen wird, kann hier jeder noch so weit ausgebreitete Schirm eigentlich fast kein Rettungsschirm mehr sein.

Ganz anders schaut die Lage in Gasthäusern und der Ferienhotellerie aus. „Ich habe Jahrzehnte auf meine Stammgäste geschaut, jetzt schauen meine Stammgäste auf mich“, sagte mir unlängst ein Wirt und zeigte auf seinen bestens gefüllten Gastgarten. Und ähnlich geht es Österreichs Ferienhotellerie. Die Stammgäste sind gekommen, um zu bleiben, und füllen ihre Lieblingsplätze mehr denn je zuvor. Das führt einerseits zu guten Sommerbuchungszahlen, aber andererseits auch dazu, die Gesamtlage allzu schnell wieder schönzureden.

IM WAHN DER REGULIERUNG

Unbegreiflicherweise fordern viele derer, die von überbordender Bürokratie gebeutelt sind und waren, stets nach Regeln. Hat sich das schon so eingeprägt? Regeln für alles und jedes und wenn es sie nicht gibt, dann versagt offensichtlich die Politik. Als ob sich eine Krise mit starren Regeln meistern ließe. Bei einer morgendlichen Diskussion in Ö3 fragte die Schülerin einer achten Klasse, wie es denn gehen könne, dass man in einer Schulklasse genügend Frischluft haben kann, wenn doch draußen im Winter minus 10 °C herrschen und alle Heizkörper an der Wand angebracht sind? Der durchaus besonnene Minister Heinz Faßmann versuchte daraufhin der „Naiven“ zu erklären, dass sie doch sicherlich, knapp vor der Matura und somit der offiziellen Reifeprüfung, genügend Fanta-

sie und Hausverstand hätte, um eine gangbare Lösung zu finden und wenn man eben auf den Gang geht und inzwischen das Klassenzimmer lüftet. Aber Verstand oder gar Hausverstand sind ein selten gewordenes Gut in einer Zeit, in der das Kleinhirn reflexartig das Denken übernommen hat und alle nach neuen Regeln, Richtlinien und Fehlern suchen, anstatt eigenverantwortlich nachzudenken. Es ist keine Schande, einen Mund-Nasen-Schutz auch dann zu tragen, wenn einem danach zumute ist. Unwohlbefinden fördert die Gesundheit nicht. Gewisse Branchen und deren Mitarbeiter können einem aber richtig leidtun. Wer zum Beispiel mit dem Auto nach Triest fährt, sieht kurz nach Udine auf der rechten Seite der Autobahn nicht nur das Meer, sondern auch Monfalcone. Dort ragen hochhausartige Stahlgerippe in die Luft. Monfalcone ist eine der wichtigsten Werften von Fincantieri, dem Weltmarktführer für Kreuzfahrtschiffe. Fünf bis sechs Schiffe werden dort pro Jahr gebaut und die Auftragsbücher sind bis ins Jahr 2027 gefüllt (?). Knapp 20.000 Mitarbeiter arbeiten in einer zuletzt boomenden Branche und fühlen sich sicher in ihrem Arbeitsumfeld. Zu sicher! Denn sie haben auf das falsche Pferd gesetzt – nämlich auf das Seepferd. Wer wird oder kann die bestellten Schiffe noch abholen? Carnival Cruises – zu denen auch Costa und Aida gehören – vermeldet für das 1. Quartal 2020 einen Verlust von rund vier Milliarden Euro. Ein arabischer Staatsfonds kaufte


© TOMMY SEITER

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Wolfgang Hoffmann ist Steuerberater und Wirtschaftsprüfer sowie Geschäftsführer bei pro:west Innsbruck.

sich billig (?) erhebliche Anteile an dem Unternehmen. Aber dass auch arabisches Geld nicht unendlich sprudelt, zeigte der Einstieg der Emirates-Luftlinie Etihad bei Air Berlin. Schlussendlich blieben nur die Pleite und das Loch in der Reiseplanung der urlaubswütigen Billigflieger. Ähnlich könnte das jetzt bei den schwimmenden Legebatterien mit stunden-

weiser Bodenhaltung sein. Immer größere Schiffe und immer billigere Reisen könnten jetzt zum Bumerang werden. Wenn der Herrgott – und davon bin ich überzeugt – uns einen Fingerzeig geben wollte, dass überbordender Tourismus auch schädlich sein kann, dann tat er dies bei der Kreuzfahrtbranche. Die sogenannte Umwegamortisation durch

die sich in tsunamiartigen Wellen über die Hafenstädte ergießenden Touristenströme erweist sich als sinnloses Nachgeplapper von gedankenlosen Fehlinformationen. Natürlich wird es den Plastikgondel-verkaufenden Souvenirladen in Venedig vielleicht nicht mehr geben – das Einzelschicksal mag traurig sein, der Gesamtschaden aber gering. Es ist nicht nötig, neue Regeln zu fordern, wo wir doch froh sein sollten, weniger Regularien zu haben. Es ist schön, wenn Erwachsene Kindern Hausverstand, Achtsamkeit und Eigenverantwortung beibringen und es gleich selbst vorleben, und es ist verwerflich, wenn sich Vorstände der Austrian Airlines Prämien ausbezahlen, nur, weil sie sich auf ein Regelwerk berufen, das sich auf ein halbwegs erfolgreiches Jahr 2019 bezieht und die Zeichen der Zeit und die aktuellen Entwicklungen gänzlich außer Acht lässt. Auch das können Folgen von falschen Regelungen und zu viel Bürokratisierung sein. Gehen wir besonnen in den Herbst und mit viel Verstand und unternehmerischen Gespür an unsere wirtschaftlichen Herausforderungen. Einiges wird nicht zu retten sein, aber vieles wird besser sein als je zuvor.

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CORONA UND DAS MIETVERHÄLTNIS

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Von der weltweiten Corona-Pandemie sind auch die Wirtschaft und das Privatleben in Österreich massiv betroffen; insbesondere wirft diese Krise eine Reihe von miet- und wohnrechtlichen Fragen auf. T E X T : D R . E S T H E R P E C H T L - S C H AT Z

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ie Pandemie führte aufgrund behördlicher Anordnung zu einer Reihe von Schließungen von (Geschäfts-)Lokalen und Beherbergungsbetrieben. Es drängt sich naturgemäß die Frage auf, ob der Mietzins für solche angemieteten Objekte weiter zu bezahlen war oder nicht. Hier gilt es – aus heutiger Sicht – ganz klar zu differenzieren, ob das Mietlokal trotz Coronakrise ganz oder teilweise (z.B. für Onlinehandel etc.) benutzt werden konnte oder nicht. War Letzteres der Fall, so kam höchstens eine Reduktion des Mietzinses in Betracht. War eine Benützung überhaupt nicht möglich, so wird man wohl den Wegfall der Zahlungspflicht während dieser Zeit bejahen müssen. Es ist allerdings immer im Einzelfall zu beurteilen und zu prüfen, wie hoch der genaue Umfang eines möglichen Mietzinsmin-

derungsanspruches ist. Dies hängt sowohl von spezifischen Umständen wie auch von den konkreten, von der Regierung und vom Parlament gesetzten Maßnahmen ab. Es ist naturgemäß auch die zeitliche Komponente zu beachten und inwieweit eine Beeinträchtigung auch nach der COVID-19-Lockerungsverordnung (Bundesgesetz II. Nr. 197/2020) fortbesteht. Anders als in Deutschland wurden in Österreich aufgrund der Coronakrise keine speziellen Regelungen für gewerbliche Mietverträge erlassen. Wohnungsmietverträge hingegen sind und waren zu keiner Zeit von den Maßnahmen betroffen, weswegen aus derzeitiger Sicht auch keine Mietzinsminderungsansprüche bestehen.

MIETVERTRAG KÜNDIGEN?

Es stellt sich ferner die Frage, ob ein Mietvertrag über ein Geschäft oder ein Lokal ge-

kündigt werden kann, wenn es aufgrund der Maßnahmen gegen COVID- 19 nicht genutzt werden kann oder darf bzw. nicht genutzt werden konnte oder durfte. Da es sich um keine endgültigen, sondern nur um vorübergehende Maßnahmen handelte, die auch bereits zum größten Teil wieder gelockert wurden, ist nicht davon auszugehen, dass Bestandverträge vorzeitig gekündigt werden können. Ein spezieller Kündigungs- und Räumungsschutz, wie dieser zum Beispiel für Wohnungsmieter gesetzlich geregelt wurde, wurde für gewerbliche Mietverhältnisse jedenfalls (bislang) nicht erlassen. Viele Bestandverträge gerade im Retailbereich enthalten oft umfangreiche Vorschriften zu Betriebspflicht des Mieters oder Pächters. Es stellt sich sohin die Frage, ob ein Bestandgeber kündigen kann, wenn man die Betriebspflicht aufgrund von


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COVID-19 verletzt. Da die konkret aufgrund der COVID-19-Maßnahmen verordneten Betriebsschließungen behördlich bzw. gesetzlich angeordnet sind bzw. waren, greifen solche vertraglichen Regelungen zur Betriebspflicht nicht, weil eine gesetzlich angeordnete Pflicht des Mieters oder Pächters besteht, die einer vertraglichen Pflicht vorgeht und damit eine aus diesen Gründen vorgesehene Kündigung des Vermieters ausscheidet. Nach den ersten Lockerungen wurde mit der COVID-19-Lockerungsverordnung die Schließung vieler Kundenbereiche wieder aufgehoben und es wurden lediglich bestimmte Beschränkungen auferlegt, wobei der Verfassungsgerichtshof mittlerweile ausgeführt hat, dass eine Beschränkung der Kundenanzahl zum Teil verfassungswidrig war. Auch Kurzzeitvermietungen wie etwa über Airbnb und andere Plattformen waren während der aufrechten Beschränkung untersagt. Es war lediglich die Beherbergung von bereits eingemieteten touristischen Gästen (durfte aber nicht verlängert werden) und eine Kurzzeitvermietung zu anderen als touristischen Zwecken zulässig – hier kam insbesondere die kurzfristige Vermietung zu solchen Zwecken in Betracht, die vor allem für Arbeitnehmer relevant sein konnte, die aufgrund von Quarantänemaßnahmen einzelner Regionen und der generellen Reisebeschränkung vorübergehend Quartiere benötigten.

WOHNUNGSMIETVERTRÄGE

Wohnungsmietverträge waren von all den Maßnahmen nicht betroffen. Da aus der Coronasituation somit keine Einschränkung der Nutzung von Wohnungen erfolgte, besteht und bestand für Wohnungsmieter grundsätzlich keine Möglichkeit zur Minderung des Mietzinses. Mit dem am 3. April 2020 beschlossenen 4. COVID-19-Maßnahmengesetz wurde jedoch ein verstärkter Kündigungs- und Räumungsschutz zugunsten von Wohnungsmietern gesetzlich verankert. Demnach kann ein Vermieter wegen eines Zahlungsrückstandes des Mieters von Mietzinsforderungen, die im Zeitraum vom 1. April 2020 bis 30. Juni 2020 fällig wurden, den Mietvertrag weder kündigen noch eine Aufhebung des Vertrages aus wichtigem Grund (§ 1118 ABGB) fordern, sofern der Zahlungsrückstand auf eine erhebliche Beeinträchtigung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit des Mieters als

Folge der COVID-19-Pandemie zurückzuführen ist. Der Zahlungsrückstand für den betroffenen Zeitraum kann frühestens ab 1. Jänner 2021 gerichtlich eingefordert werden und als Kündigungsgrund der Zahlungsrückstand der Monate April bis Juni 2020 erst ab 1. Juli 2022 gerichtlich geltend gemacht werden, wenn bis dahin nicht gezahlt wurde. Festgelegt wurde, dass die Mietzinsrückstände bis spätestens 31. Dezember 2020 zurückzuzahlen sind. Außerdem wurde festgelegt, dass höchstens die gesetzlichen Verzugszinsen von vier Prozent zu leisten sind. Zudem wurde in diesem 4. COVID-19-Maßnahmengesetz festgehalten, dass Mieter nicht verpflichtet sind, die Kosten von außergerichtlichen Betreibungsmaßnahmen zu ersetzen. Im Ergebnis wird also (bei Wohnraummiete) das Recht des Vermieters, für unterbliebene Mietzinszahlungen eine Vertragsauflösung zu verlangen, um gut zwei Jahre hinausgeschoben. Festgelegt wurde auch, dass der Vermieter die vom Mieter geleistete Kaution für den Zahlungsrückstand in diesen drei Monaten nicht mit den fälligen Mietzinsforderungen aufrechnen kann. Zu beachten ist, dass der Vermieter sehr wohl aus anderen Gründen als einem Mietzinsrückstand und aufgrund eines Mietzinsrückstandes, der außerhalb dieser drei Monate bestanden hat, weiterhin Räumungsklage erheben darf. Die genannten Ausführungen hinsichtlich Kündigungs- und Räumungsschutz gelten allerdings nur für Wohnungsmietverträge, nicht auch für Geschäftsraummieten oder Pachtverträge. Für Wohnungsmieten ist es zudem unerheblich, ob das Mietrechtsgesetz ganz, teilweise oder auch gar nicht anwendbar ist (wie zum Beispiel bei bestimmten Mietverträgen über Einfamilienhäuser). Wesentlich ist lediglich, dass wegen der COVID-19-Pandemie der Mieter in seiner wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit erheblich beeinträchtigt ist. Vorsicht gilt im Falle der Verlängerung bei Wohnungsmietverträgen. Bei Wohnungsmietverträgen, die während der Zeit des Lockdowns aufgrund einer Befristung endeten, lag es nahe, mit Mietern aus Kulanzgründen kurzfristig eine Verlängerung zu vereinbaren, denn die Suche nach einer neuen Behausung wie auch ein Umzug gestalteten sich bei den umfassenden Beschränkungen mit Sicherheit als schwierig. Hier sieht das am 3. April 2020 beschlossene 4. COVID-19-Maßnahmengesetz wichtige Er-

leichterungen vor. Für die dem Mietrechtsgesetz unterliegenden befristeten Wohnungsmietverträge, die innerhalb des Zeitraumes 31. März 2020 und 30. Juni 2020 endeten, wurde eine Sonderregelung zur flexiblen Verlängerung von Wohnungsmietverträgen getroffen. Mittels schriftlicher Vereinbarung zwischen Vermieter und Mieter konnte bis zum Ablauf des 31. Dezember 2020 oder auch für einen kürzeren Zeitraum der Mietvertrag verlängert werden – die sonst geltende Mindestbefristung von drei Jahren kam und kommt in diesen Fällen nicht zur Anwendung. Wichtig ist aber, dass auch diese Verlängerung schriftlich (durch gegenseitige Erklärung und Unterschrift) erfolgte, weil sie sonst unwirksam ist. Erfolgte die Verlängerung nicht schriftlich oder zum Beispiel nur per Mail, führt dies zu einem unbefristeten Mietverhältnis. Es ist auch darauf zu achten, dass das Mietverhältnis auf diese Weise bis maximal 31. Dezember 2020 verlängert worden sein darf und dies auch nur, wenn der ursprüngliche Mietvertrag eine Befristung aufweist, die in den erwähnten Zeitraum fällt. www.anwaelte.cc

DR. ESTHER PECHTL-SCHATZ Seit Beginn meiner selbstständigen anwaltlichen Tätigkeit – also seit ca. fast 20 Jahren – befasse ich mich mit dem Miet- und Wohnrecht und stehe aufgrund dieser Spezialisierung und umfassenden Erfahrung gerne für eine kostenlose Erstberatung nach entsprechender Terminvereinbarung (05412-63030 oder über imst@anwaelte.cc) zur Verfügung.

www.anwaelte.cc

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top.500

DIE (VERSUCHTE) JURISTISCHE ZÄHMUNG DER GLOBALISIERUNG Seit einigen Jahren sind die Vor- und Nachteile der Globalisierung in aller Munde. So sehr sich die Freiheiten des globalen Marktes und der zusammengerückten Welt in vielen Bereichen positiv auf Wohlstand, Bewegungsfreiheit und Gesellschaftsstandards ausgewirkt haben, so hat sich auch gezeigt, dass in vielen Fällen Nachschärfungen notwendig sind. T E X T : I V O R U N G G , B I N D E R G R Ö S S W A N G R E C H T S A N W Ä LT E , I N N S B R U C K

146

Dr. Ivo Rungg

V

erschiedene Rahmenbedingungen haben zu Ungleichgewichten geführt, die sich insbesondere auf Europa in manchen Bereichen negativ auswirken. Der Grundsatz des „Level-Playing-Field“, also des Handelns auf gleichen Grundlagen, ist dabei in den Vordergrund gerückt. Das schlägt sich nun unaufhörlich auch immer wieder in juristischen Entwicklungen nieder, so in neuen Rahmenbedingungen für die Investitionskontrolle und wieder betreffend die Frage des Datenaustausches mit den USA. So hat die Kontrolle ausländischer Direktinvestitionen in Europa und zuletzt auch in Österreich eine weitgehende Änderung erfahren. Auf der Grundlage einer EU-Verordnung zur Schaffung eines Rahmens für die Überprüfung ausländischer Direktinvestitionen in der Union von 2019 und seit Juli 2020 mit dem Investitionskontrollgesetz in Österreich haben sich die Rahmenbedingungen und Überprüfungen dafür maßgeblich verschärft. Waren diese Regelungen bisher im Wesentlichen von der Überlegung des Schutzes der „nationalen Sicherheit und Ordnung“ geprägt, so treten nunmehr auch der Schutz der europäischen Wirtschaft und Technologie sowie

die Gewährleistung für faire Wettbewerbsbedingungen in den Vordergrund. Dies soll dadurch erreicht werden, dass bestimmte Investitionen in Unternehmen und der Erwerb von Vermögensbestandteilen vorab entsprechender Genehmigungen bedürfen. In jedem Fall muss eine Beteiligung von zumindest 25 Prozent an einem österreichischen Unternehmen gewisser Wirtschaftsbereiche oder der Erwerb aller oder wesentlicher Vermögensbestandteile durch Investoren von außerhalb der EU vorab genehmigt werden. Betrifft der Erwerb besonders sensible Bereiche wie den Betrieb kritischer Energieinfrastruktur oder digitaler Infrastruktur, Wasser, Datensouveränität, Forschung und Entwicklung von Arzneimitteln, Impfstoffen, Medizinprodukten oder persönlicher Schutzausrüstung sowie natürlich von Verteidigungsgütern und Technologien, wird schon der Erwerb von zehn Prozent genehmigungsbedürftig. Das zuständige Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort erhält dazu auch weitreichende Befugnisse im Genehmigungsverfahren, etwa Auflagen vorzuschreiben oder eine Rückabwicklung einer Transaktion anzuordnen. Daneben kann ein solches Verfahren auch von Amts wegen und nachträglich eingeleitet werden. Das Unternehmensshopping ausländischer Investoren in der EU und in Österreich wird dadurch deutlich erschwert. Mitte Juli 2020 hat der Europäische Gerichtshof daneben zum zweiten Mal die rechtliche Grundlage zum Austausch von personenbezogenen Daten mit den USA ohne Übergangsfrist für ungültig erklärt. Damit ist auch die Nachfolgeregelung des Safe Harbour Frameworks, das EU-US-Privacy-Shield, keine taugliche Grundlage mehr, um personenbezogene Daten in die USA zu übermitteln. Das mag vielleicht auf den ersten Blick unspektakulär klingen, hat aber enorme Auswirkungen auf die globalisierte Wirtschaftswelt. Es ist nur zu überlegen, wie

viele große amerikanische Unternehmen, insbesondere im Bereich der Digitalisierung wie Amazon und Google, in Europa tätig sind und personenbezogene Daten aus Europa verarbeiten. Aber auch europäische Unternehmen benützen für verschiedenste Dienstleistungen US-amerikanische Subauftragnehmer, wozu ein Datentransfer in die USA notwendig ist. Der Europäische Gerichtshof hat jedenfalls festgestellt, dass aufgrund diverser behördlicher Zugriffsbefugnisse von US-Behörden und mangelnder Rechtsschutzmöglichkeiten für EU-Bürger derzeit in den USA kein angemessenes Datenschutzniveau besteht. Der Austausch von Daten ist aber für eine globalisierte Welt von grundlegender Bedeutung. Ist er rechtlich nicht mehr möglich, so sind viele Dienstleistungen, viele Formen der Zusammenarbeit und des Austausches schlicht nicht mehr zulässig. Es wird im Moment überlegt, ob auf der Grundlage von Standardvertragsklauseln ein weiterer Austausch bewerkstelligt werden kann. Aus der Entscheidung ist aber herauszulesen, dass Unternehmen, die Daten exportieren wollen (z.B. auch für Datenverarbeitungen in Indien oder anderen Drittländern) sich nicht auf vertragliche Vereinbarungen verlassen können, sondern im Einzelnen überprüfen müssen, welchen Gesetzen der jeweilige Datenimporteur im Drittland und allfällige weitere Empfänger unterliegen. So sind die vom Datenschutzrecht geforderten Garantien für die personenbezogenen Daten auch im Drittland sicherzustellen. Besonders Europa beginnt juristisch die Lehren aus den negativen Entwicklungen der Globalisierung zu ziehen. Es wird eine Herausforderung sein, dadurch nicht die positiven Seiten der Globalisierung zu gefährden, die Attraktivität Europas im globalen Wettbewerb zu erhalten und viele andere Länder der Welt zu überzeugen, sich auf ein „Level-Playing-Field“ einzulassen, damit diese Restriktionen nicht mehr notwendig sind.


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UNTERNEHMENSÜBERGABEN Rechtsanwalt Dr. Georg Ganner verschafft Ihnen einen rechtlichen Überblick.

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M

it der Übertragung von Ihrem Unternehmen werden Sie als Unternehmer bereits konfrontiert sein oder in Zukunft konfrontiert werden. Die rechtzeitige Auseinandersetzung mit den rechtlichen Möglichkeiten der Übertragung Ihres Unternehmens ist die Grundlage, dafür, dass Sie sowohl die Früchte Ihrer unternehmerischen Tätigkeit ernten als auch den Fortbestand Ihres Unternehmens über Ihre Wirkungszeit hinaus sicherstellen. Zu unterscheiden sind Übertragungen von Unternehmen aus Alters- und/oder Gesundheitsgründen einerseits und vorzeitige – in aller Regel strategisch, wirtschaftlich motivierte – Übertragungen andererseits. Bei jeder Unternehmensveräußerung sollten Sie sich fragen, ob eine familieninterne Übertragung an geeignete innerfamiliäre Nachfolger möglich ist und angestrebt wird oder ob Ihr Unternehmen an familienexterne Nachfolger/Übernehmer übertragen werden soll. Alternativ kann eine Mischform, sohin eine teils innerfamiliäre und teils externe Übertragung, sinnvoll sein. Bei Unternehmensveräußerungen sollten Sie sich als Übergeber auch mit der Frage auseinandersetzen, ob Sie selbst ab der Übergabe (für den Fortbestand des Unternehmens) noch weiter für das zu übertragende Unternehmen tätig bleiben möchten/können bzw. ob Sie aus der Übertragung neben einem einmaligen Übergabepreis (Verkaufserlös) allenfalls laufende Einnahmen sicherstellen können bzw. möchten. Im erstgenannten Fall sind die Übernahme von Aufgaben für das übertragene Unternehmen als Konsulent, die Belegung einer Aufsichtsratsfunktion oder die Bekleidung einer sonstigen Funktion, zum Beispiel Geschäftsführung/ Prokura, denkbar. Zur Sicherstellung einer

reinen laufenden Einkunft könnte die Unternehmensverpachtung für Sie interessant sein. In Abhängigkeit von der bestehenden Unternehmensform (Einzelunternehmen / Personengesellschaft / Kapitalgesellschaft) wird rechtlich zwischen Verkauf des „good will“ eines Unternehmens bzw. dem Verkauf von Unternehmensteilen einerseits und der Abtretung von Geschäftsanteilen unterschieden. In jüngerer Zeit fallen häufig Fachbegriffe aus dem englischen wie „share deal“ oder „asset deal“. Vereinfacht gesagt werden bei einem „share deal“ Gesellschaftsanteile abgetreten („share“ = Gesellschaftsanteil), während bei einem „asset deal“ einzelne Unternehmensgegenstände (d. h. Wirtschaftsgüter) wie Liegenschaften oder Patentrechte übertragen werden. Rechtlich und wirtschaftlich sinnvoll kann eine Unternehmensübertragung in der Regel nur dann erfolgen, wenn Sie als Unternehmer sich frühzeitig mit einer künftigen Übertragung rechtlich wie steuerlich auseinandersetzen und die verschiedenen Übertragungsszenarien von Experten, insbesondere Rechtsanwälten und Steuerberatern, durchleuchtet werden. Bei innerfamiliären und gemischten Übertragungen ist es zweckmäßig, rechtzeitig an die Installierung von Aufsichtsräten sowie allfälligen Ressortverteilungsregelungen zu denken, wobei hierbei in besonderem Maße die Sicherstellung der Handlungsfähigkeit Ihres Unternehmens für die künftige Nachfolger-Unternehmergeneration bedacht werden sollte. Insbesondere bei familienexternen Übertragungen ist die Ermittlung des realistischen Unternehmenswertes bedeutsam. Gerade hierbei ist die vorzeitige steuerli-

che und rechtliche Analyse zweckmäßig, da bei der Unternehmensbewertung in der Regel neben der Zukunftsprognose auch der Unternehmensverlauf in den Jahren vor der Übertragung relevant ist. Auch bei der familienexternen Übertragung Ihres Unternehmens können mit Miet-/Pacht-Lizenzverträgen laufende Einkünfte für Sie und Ihre Nachkommen vertraglich mit den (familienexternen) Übernehmern sichergestellt werden. PR

ZUR PERSON Dr. Georg Ganner ist seit 2006 mit seinem Rechtsanwaltsunternehmen im Zentrum von Innsbruck als Rechtsanwalt tätig. Er ist einerseits auf Unternehmens-/ Gesellschaftsrecht sowie Immobilienrecht und Familienrecht andererseits spezialisiert und bietet Unternehmern interdisziplinäre Vertretung, insbesondere im Zusammenhang mit Unternehmensübertragung, an. Das Team von Dr. Georg Ganner steht Ihnen für die rechtliche Begleitung rund um die Übertragung Ihres Unternehmens sowohl beratend als auch bei der Vertragsgestaltung, Vertragserrichtung und Durchführung nach telefonischer Terminvereinbarung gerne zur Verfügung.

DR. GEORG GANNER Rechtsanwalt Wilhelm-Greil-Straße 14 6020 Innsbruck Tel.: 0512/58 38 20 Mobil: 0676/534 37 59 office@ra-ganner.at

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ZEIT DER CHANCEN UND HERAUSFORDERUNGEN Die wirtschaftliche Lage in Tirols ist – wie weltweit – massiv durch die Folgen der CoronaPandemie geprägt. Die Auswirkungen davon zeigen sich vor allem am Arbeitsmarkt und in der Nächtigungsentwicklung im Tiroler Tourismus. Insgesamt stellt die Krise alle Beteiligten vor große Herausforderungen, doch es gibt bereits erste positive Signale. Wir haben die Spartenobleute der Tiroler Wirtschaftskammer um ihre Einschätzungen gebeten.

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C H R I S TO P H WA L S E R , WIRTSCHAFTSKAMMERPRÄSIDENT Der BIP-Indikator der Nationalbank weist aktuell eine Lücke von 4,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf. Es geht also nach dem massiven Einbruch im April und Mai wieder deutlich nach oben. Manche Bereiche wie die Veranstalter, die Reisebüros, die Busunternehmen und andere sind allerdings stärker betroffen. Bei neuen Förderungen und Konjunkturpaketen muss besonders auf diese Branchen geachtet werden. Für die Betriebe ist jetzt möglichste Planungssicherheit wichtig. Gefragt sind klare, einheitliche Regeln für den Umgang mit Corona, besonders im Tourismus. Mittelfristig brauchen die Betriebe aber auch mehr Luft bei Steuern und Bürokratie.

MARTIN WETSCHER, S PA R T E HANDEL

H A R A L D WA N K E , BANKEN & VERSICHERUNGEN

Nicht nur der Tiroler Handel, sondern die gesamte Bevölkerung wurde durch den Lockdown schwer getroffen. Kurzarbeit, eine hohe Arbeitslosigkeit sowie der reduzierte Tourismus führen zu einer stark verminderten Kaufkraft in Tirol. Daher würden wir die Ausgabe von Einkaufsgutscheinen für den Tiroler Handel in Höhe von 100 Euro an alle Tiroler Haushalte begrüßen. Dies wäre eine öffentlichkeitswirksame Maßnahme, um die Kaufkraft zu stärken und einen Konsumanreiz zu schaffen. Zudem würde ein erheblicher Teil der Kosten über Steuereinnahmen wieder an den Staat zurückfließen.

Die heimischen Banken leisten wesentliche Unterstützung zur Bewältigung der wirtschaftlichen Herausforderungen durch COVID-19. Nicht nur die verschiedenen Produkte des staatlichen Maßnahmenpaketes, sondern auch Unternehmen im Umgang mit den Kollateralschäden der Krise zu unterstützen, prägt das Tagesgeschäft der österreichischen Banken seit dem Ausbruch des Coronavirus. Die aktuelle Situation stellt aber auch die Bankenbranche vor Herausforderungen. Die heimischen Institute sind jedoch durch die Erhöhung ihrer Eigenkapitalreserven gut gerüstet.


WIRTSCHAFTSKAMMER TIROL

JOSEF HACKL, S PA R T E TOURISMUS

FRANZ JIRKA, S PA R T E G E W E R B E & HANDWERK

DIETMAR HERNEGGER, S PA R T E I N F O R M AT I O N & C O N S U LT I N G

Corona stellt den Tourismus vor ganz neue Herausforderungen. Der Sommer ist im Laufen und zeigt, dass speziell in der Ferienhotellerie die Stimmung und die Nachfrage besser sind als erwartet, dass aber im Städtetourismus die Situation noch sehr trist ausschaut. Ganz besonders aber leidet die Reisebüro­branche unter den COVID-Maßnahmen und auch in manchen Freizeitsektoren ist noch keine Entwarnung in Sicht. Alles ist aber bereits fokussiert auf den Winter. Wir wollen und können uns alle gemeinsam keinen weiteren Rückschlag leisten und werden schon aus eigenem Interesse alles tun, um einen weiteren Lockdown zu verhindern.

Das Gewerbe & Handwerk ist ein Arbeitsmarkt-Stabilisator auch in Krisenzeiten. Die kleinen und mittleren Unternehmen können sehr flexibel reagieren. So sind die über 20.000 Betriebe im Großen und Ganzen bisher mit einem blauen Auge davongekommen. Für die nächsten Monate überwiegt aber in fast allen Branchen eine relativ große Unsicherheit. Die Coronakrise muss genauso bewältigt werden, wie der große Fachkräfte- und Lehrlingsmangel. Eine klare Besserung oder gar Erholung ist undenkbar, wenn unsere Betriebe – hoffentlich – bald wieder volle Auftragsbücher aber zu wenig Personal hätten.

Die Corona-Pandemie hat alle Branchen schwer getroffen. Die größte Herausforderung wird es sein, einen zweiten Lockdown zu verhindern. Hier wird vor allem viel Selbstverantwortung und Gespür für die jeweilige Situation gefragt sein. Eine weitere Herausforderung ist der Umgang mit den sich ständig ändernden gesetzlichen Voraussetzungen. Vieles hat sich in den vergangenen Monaten verändert und Unternehmen sind gefordert, sich auf die neuen Gegebenheiten umzustellen. Vielleicht ist gerade jetzt die richtige Zeit, die Regionalität zu stärken und vermehrt auf Qualität statt Quantität zu setzen.

R E B E C C A K I R C H B AU M E R , S PA R T E T R A N S P O R T U N D V E R K E H R Die Tiroler Verkehrswirtschaft hat während der Schutzmaßnahmen zur Eindämmung der Pandemie Großartiges geleistet. Die Lieferketten konnten aufrechterhalten werden, auch die Zu- und Ablieferung der von den Betrieben notwendigen Waren wurde sichergestellt, sodaass die Produktion weitgehend weiterlaufen konnte. Lkw-Lenker und Disponenten in unseren Speditionen, aber auch die Tankstellenbetreiber sind „Helden der Krise“ und hätten sich durchaus mehr Wertschätzung verdient. Natürlich hat der Lockdown seine Spuren hinterlassen, die auch wir im Verkehrsgewerbe noch lange spüren werden. Insbesondere die Personenbeförderungsbetriebe (Omnibusse, Taxi- und Mietwagen, Luftfahrt) und Unternehmen, die eng mit dem Tourismus verbunden sind, mussten zum Teil Totalausfälle hinnehmen. Die Tiroler Verkehrswirtschaft ist aber gut aufgestellt und wird die Herausforderungen der Zukunft meistern.

H E R M A N N L I N D N E R , S PA R T E I N D U S T R I E Viele heimische Betriebe produzieren in Nischenbereichen innovative Produkte für den Weltmarkt. Das hat der Tiroler Industrie sehr geholfen. Die Herausforderungen in den nächsten Jahren liegen vor allem in der Aus- und Weiterbildung im Facharbeiterbereich, bei Investitionen in Forschung und Innovation sowie der Umstellung der Industrie auf Nachhaltigkeit und Entkarbonisierung. Weiters müssen die Grenzen wieder ohne Einschränkungen geöffnet werden, denn die Tiroler Industrie ist zu 70 Prozent exportabhängig. Die Gesundheitskrise wurde letztlich zu einer Angebots- und dann zu einer Kaufkraftkrise. Wenn es gelingt, die Verunsicherung bei den Menschen zu verringern, den Konsum wieder anzukurbeln und das Coronavirus im Griff zu halten, sehe ich durchaus gute Möglichkeiten im kommenden Jahr. FOTOS: WIRTSCHAFTSKAMMER TIROL (FRANZ OSS, ADPARTNERS), TANJA CAMMERLANDER, ZANELLA KUX FOTOGRAFIE

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top.500

TIROL IN ZAHLEN 2020 ist ein ganz besonderes Jahr, auch für die Tiroler Wirtschaft. Seriöse Prognosen zu stellen, war wahrscheinlich noch nie so schwer wie derzeit. Wir werfen deshalb einen Blick zurück und schauen uns die Zahlen des vergangenen Jahres an, wohlwissend, dass sie auf die nähere Zukunft wenig Auswirkung haben werden. Sie zeigen jedoch, dass Tirol auf soliden Beinen steht, die uns durch diese Krise tragen.

2.847

45.521

FIRMENGRÜNDUNGEN

MITGLIEDER

IN DER WIRTSCHAFTSKAMMER TIROL davon 25.274 EPU und 109 Großbetriebe

152

EINWOHNER PER 1.1.2019

davon leben 18 % in Innsbruck

3.390 € 370

10.871

KOMMUNALSTEUER

LEHRBETRIEBE

LEHRLINGE

PRO EINWOHNER

€ 45.200

49,6

11,1

4,5 %

ARBEITSLOSENQUOTE IM DURCHSCHNITT

MRD. EURO MIO. NÄCHTIGUNGEN TOURISMUSJAHR 2018/19

INDUSTRIEPRODUKTION

338.959 UNSELBSTSTÄNDIG BESCHÄFTIGTE

BRUTTOWERTSCHÖPFUNG PRO EINWOHNER

754.705

12,7

MRD. EURO WARENWERT DER EXPORTE

Quelle: Statistik Austria, Wirtschaftskammer Tirol, Landesstatistik Tirol, Tirol Werbung / Daten 2018, wenn nicht anders angegeben


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INNSBRUCK STADT 527

8.144

FIRMENGRÜNDUNGEN

UNTERNEHMEN davon 4.695 bzw. 57,6 % EPU

€ 469 KOMMUNALSTEUER

154

MONATSBRUTTOBEZUG IM DURCHSCHNITT

560

1.909 LEHRLINGE

€ 2.477

LEHRBETRIEBE

PRO EINWOHNER

55.698 UNSELBSTSTÄNDIG BESCHÄFTIGTE

BRUTTOWERTSCHÖPFUNG PRO EINWOHNER

3.896

€ 47.600

ARBEITSLOSE IM JAHRESDURCHSCHNITT*

DIE TOP-5-UNTERNEHMEN IM BEZIRK PLATZ

RANKING

1

2

2

3

4

5

7 16 18 22

FIRMENNAME

ORT

TIWAG-Tiroler Wasserkraft AG

Innsbruck

Tirol Kliniken GmbH

Med-El Elektromedizinische Geräte GmbH

Universität Innsbruck

Würth Hochenburger GmbH

Innsbruck

Innsbruck

Innsbruck

Innsbruck

MA

UMSATZ 2019

1303

972.000.000

8622

1425

5101 699

624.019.000 305.218.000 299.983.570 255.574.134

Quelle: Statistik Austria, Wirtschaftskammer Tirol, KSV1860 / Daten 2018, wenn nicht anders angegeben, *) Innsbruck Stadt und Land zusammen


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9.939 davon 6.057 bzw. 60,9 % EPU

156

KOMMUNALSTEUER

GEMEINDEN

FIRMENGRÜNDUNGEN

UNTERNEHMEN

€ 304

65

MONATSBRUTTOBEZUG IM DURCHSCHNITT

608

1.710 LEHRLINGE

€ 2.388

LEHRBETRIEBE

PRO EINWOHNER

50.501 UNSELBSTSTÄNDIG BESCHÄFTIGTE

BRUTTOWERTSCHÖPFUNG PRO EINWOHNER

3.896

€ 31.400

ARBEITSLOSE IM JAHRESDURCHSCHNITT*

DIE TOP-5-UNTERNEHMEN IM BEZIRK PLATZ

RANKING

1

4

3

20

5

26

2

4

9

25

FIRMENNAME

ORT

MA

UMSATZ 2019

MPREIS Warenvertriebs GmbH

Völs

5500

770.000.000 (g)

LIEBHERR-WERK Telfs GmbH

Telfs

790

287.600.000

415

220.000.000 (g)

D.Swarovski KG

Wedl Handels-GmbH

Papierfabrik Wattens GmbH & Co. KG

Wattens

Mils

Wattens

4800

500.000.000 (g)

756

232.000.000

Quelle: Statistik Austria, Wirtschaftskammer Tirol, KSV1860 / Daten 2018, wenn nicht anders angegeben, *) Innsbruck Stadt und Land zusammen


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Kraftstoffverbrauch gesamt in l/100 km: 5,8 – 8,8. CO₂-Emission gesamt in g/km: 149 – 199. Symbolfoto. Stand 06/2020. Bitte beachten Sie, dass sich durch Sonderausstattungen und Zubehör relevante Fahrzeugparameter, wie z. B. Gewicht, Rollwiderstand und Aerodynamik verändern und sich dadurch abweichende Verbrauchswerte und CO₂-Emissionen ergeben können.


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BEZIRKE IN ZAHLEN

SCHWAZ 292

4.817 davon 2.406 bzw. 49,9 % EPU

158

KOMMUNALSTEUER

GEMEINDEN

FIRMENGRÜNDUNGEN

UNTERNEHMEN

€ 403

39

MONATSBRUTTOBEZUG IM DURCHSCHNITT

487

1.433

€ 2.424

LEHRBETRIEBE

LEHRLINGE

PRO EINWOHNER

29.744 UNSELBSTSTÄNDIG BESCHÄFTIGTE

BRUTTOWERTSCHÖPFUNG PRO EINWOHNER

1.838

€ 38.500

ARBEITSLOSE IM JAHRESDURCHSCHNITT

DIE TOP-5-UNTERNEHMEN IM BEZIRK PLATZ

RANKING

1

3

2

14

4

47

3

32

5

52

FIRMENNAME

ORT

Innio Jenbacher GmbH & Co. OG Tyrolit - Schleifmittelwerke Swarovski KG

Binderholz GmbH

Adolf Darbo AG

Empl Fahrzeugwerk GmbH

MA

UMSATZ 2019

Jenbach

1820

930.000.000 (g)

Schwaz

1250

198.000.000 (g)

Kaltenbach

404

120.000.000

Fügen

Stans

842

367

341.400.000

131.000.000

Quelle: Statistik Austria, Wirtschaftskammer Tirol, KSV1860 / Daten 2018, wenn nicht anders angegeben


FLIESSENDER ÜBERGANG.

Generationswechsel an der Spitze: Im laufenden Jubiläumsjahr übernahmen Viktoria und Veronika Opbacher die Geschäftsleitung von Franz Opbacher und führen das Unternehmen im Sinne des Gründers fort. Mit Komplett-Know-how im Bereich Heizung, Kälte, Lüftung und Sanitär werden Installationsprojekte jeder Größenordnung in ganz Österreich und Deutschland verwirklicht. Seit 1980 überzeugt das Unternehmen mit Innovationskraft und Zukunftsdenken. So entwickelt sich das Angebot rund um Solartechnik und alternative Energien konsequent weiter und auch am Standort Fügen tut sich gerade einiges ...

6263 Fügen | 6100 Seefeld | +43-5288-63300 | www.opbacher.at


top.500

BEZIRKE IN ZAHLEN

KUFSTEIN 382

6.171 davon 3.410 bzw. 55,3 % EPU

160

KOMMUNALSTEUER

GEMEINDEN

FIRMENGRÜNDUNGEN

UNTERNEHMEN

€ 436

30

MONATSBRUTTOBEZUG IM DURCHSCHNITT

589

1.705 LEHRLINGE

€ 2.514

LEHRBETRIEBE

PRO EINWOHNER

37.035 UNSELBSTSTÄNDIG BESCHÄFTIGTE

BRUTTOWERTSCHÖPFUNG PRO EINWOHNER

2.325

€ 41.100

ARBEITSLOSE IM JAHRESDURCHSCHNITT

DIE TOP-5-UNTERNEHMEN IM BEZIRK PLATZ

RANKING

FIRMENNAME

ORT

1

1

Sandoz GmbH

3

10

STIHL Tirol GmbH

5

13

2

4

5

11

Montanwerke Brixlegg AG

UMSATZ 2019

Kundl

4720

1.700.000.000 (g)

Langkampfen

639

456.100.000

Brixlegg

Ing. Hans Bodner Baugesellschaft m.b.H. & Co. KG.

Unterberger

MA

Kufstein

Kufstein

292

705.500.000 (g)

1350

380.000.000

745

359.729.000

Quelle: Statistik Austria, Wirtschaftskammer Tirol, KSV1860 / Daten 2018, wenn nicht anders angegeben


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top.500

BEZIRKE IN ZAHLEN

KITZBÜHEL 299

5.087 davon 2.896 bzw. 56,9 % EPU

162

KOMMUNALSTEUER

GEMEINDEN

FIRMENGRÜNDUNGEN

UNTERNEHMEN

€ 362

20

MONATSBRUTTOBEZUG IM DURCHSCHNITT

405

1.037 LEHRLINGE

€ 2.272

LEHRBETRIEBE

PRO EINWOHNER

20.792 UNSELBSTSTÄNDIG BESCHÄFTIGTE

BRUTTOWERTSCHÖPFUNG PRO EINWOHNER

1.274

€ 39.000

ARBEITSLOSE IM JAHRESDURCHSCHNITT

DIE TOP-5-UNTERNEHMEN IM BEZIRK PLATZ

RANKING

1

6

2

15

4

48

3

5

37

62

FIRMENNAME

ORT

Fritz Egger GmbH & Co. OG

St. Johann i. T.

EWT Truck & Trailer Handels GmbH

Kitzbühel

Eurotours Gesellschaft m.b.H.

Nothegger Transport Logistik GmbH

Steinbacher Erpfendorf

Kitzbühel

St. Ulrich a. Pillersee Erpfendorf

MA

UMSATZ 2019

1570

680.000.000 (g)

14

165.000.000

495

101.700.000

324

300

314.656.144

131.000.000

Quelle: Statistik Austria, Wirtschaftskammer Tirol, KSV1860 / Daten 2018, wenn nicht anders angegeben


VIZRT

KARRIERE BEIM WELTMARKTFÜHRER VON NEBENAN Die Vizrt Austria GmbH mit Sitz in Vomp ist Weltspitze auf dem Gebiet der Echtzeitvisualisierung von Fernsehgrafiken und bietet motivierten Menschen ein spannendes und zukunftsträchtiges Berufsfeld, in dem sie sich entfalten können.

163

D

ie Vizrt Austria Gmbh, gesprochen /ˈvɪzɑːrtiː/, beschäftigt am Unternehmenssitz in Vomp rund 60 Mitarbeiter. Das Unternehmen ist in den vergangenen Jahren dynamisch sowohl in der Breite als auch in die Tiefe gewachsen, Vomp ist in der Konzernstruktur gewissermaßen das Hirn, die Entwicklungszentrale. „Wir sind zum einen das operative Kompetenzzentrum im Konzern, zum anderen wird das Kernprodukt von Vizrt, auf dem sämtliche unserer Applikationen beruhen, bei uns im Haus entwickelt“, erklärt Bernhard Kathrein, einer der Geschäftsführer und Head of Finance EMEA. Bei Vizrt gilt es wie in jedem Unternehmen unterschiedliche Rollen mit unterschiedlichen Jobprofilen zu besetzen. Administrative Positionen, etwa in der Buchhaltung, der Auftragsabwicklung oder im Vertriebsinnendienst sind gleichermaßen gefragt wie die ungleich spezifischeren Jobs in der Forschung und Entwicklung. Bei Vizrt wurden in den vergangenen Jahren große Anstrengungen im Bereich der Lehre unternommen. So werden in Vomp seit diesem Jahr in der IT drei statt wie in der

Vergangenheit üblich ein Lehrling ausgebildet und behutsam an die ebenso komplexen wie spannenden Anforderungen herangeführt. Zukünftig sollen außerdem auch im administrativen Bereich Lehrlinge ausgebildet werden. „Wir haben erst im vergangenen Jahr intern eine Lehrlingsoffensive gestartet, ein komplettes Lehrlingsprogramm auf- und einen Lehrlingsbeauftragten eingesetzt“, sagt Bernhard Kathrein. So ist beispielsweise Daniel Kienzler nach erfolgreich absolvierter HAK-Matura bei Vizrt in die IT-Lehre eingetreten, ein weiterer Lehrling schloss eine kaufmännische Lehre ab, bevor er zu Vizrt stieß. Ideale Voraussetzungen, um im Unternehmen zu reüssieren, zumal die Hauptsprache im Konzern englisch ist und demzufolge konversationssicheres Englisch eine Grundvoraussetzung darstellt. Durch die Komplexität der Aufgabenstellungen ist gerade auch in der Lehre ein gewisses Niveau gefordert. Daniel Kienzler durchläuft im Rahmen seiner Ausbildung unterschiedlichste Abteilungen. „In unserem sehr speziellen Nischenprodukt, nämlich in Echtzeit Grafiken über Livebilder zu legen, bieten wir eine sehr umfangreiche

Ausbildung mit verschiedenen Perspektiven“, sagt Sigi Ehrensberger, Head of Logistics. Durch die vorangegangene Matura erspart sich Kienzler in seiner Ausbildung „Lehre nach Matura – Informationstechnologie – Systemtechnik“ den Besuch von Fächern wie Englisch, Wirtschaft und Deutsch, zudem verkürzt sich die Lehrzeit um ein Jahr auf drei Jahre. „Die im Haus entwickelten Produkte tagtäglich bei allen TV-Stationen weltweit zu sehen, macht schon ziemlich stolz“, erfreut sich Daniel Kienzler an seiner Ausbildung im Unternehmen. Wer es ihm gleichtun und im internationalen Spitzenfeld in Sachen TV-Grafik mitmischen oder aber einer interessanten administrativen Tätigkeit nachgehen möchte, sollte die Chance nützen, sich in Vomp selbst ein Bild vom Weltmarktführer zu machen. PR

VIZRT AUSTRIA GMBH Industriestraße 2a 6134 Vomp

Cinzia Campanini CCampanini@vizrt.com

www.vizrt.com


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BEZIRKE IN ZAHLEN

REUTTE 127

2.030 davon 1.126 bzw. 55,5 % EPU

€ 400 164

GEMEINDEN

FIRMENGRÜNDUNGEN

UNTERNEHMEN

KOMMUNALSTEUER

37

MONATSBRUTTOBEZUG IM DURCHSCHNITT

171

631

LEHRLINGE

€ 2.496

LEHRBETRIEBE

PRO EINWOHNER

10.648 UNSELBSTSTÄNDIG BESCHÄFTIGTE

BRUTTOWERTSCHÖPFUNG PRO EINWOHNER

565

€ 41.500

ARBEITSLOSE IM JAHRESDURCHSCHNITT

DIE TOP-5-UNTERNEHMEN IM BEZIRK PLATZ

RANKING

1

12

3

19

5

60

2

17

4

56

FIRMENNAME

ORT

PLANSEE SE

CERATIZIT Austria GmbH

Koch Media GmbH

Huber Einkauf GmbH & Co. KG

Autohaus Schweiger GmbH

MA

UMSATZ 2019

Reutte

1345

380.000.000 (g)

Reutte

830

289.000.000 (g)

84

107.478.000

Höfen

Pflach

Reutte

140

303.000.000 (g)

20

112.800.000

Quelle: Statistik Austria, Wirtschaftskammer Tirol, KSV1860 / Daten 2018, wenn nicht anders angegeben


Shaping the world since 1919. Unsere Leidenschaft für Technologie und das Streben nach Innovation lassen seit 100 Jahren führende Schleiflösungen für Kunden in aller Welt entstehen.

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BEZIRKE IN ZAHLEN

LANDECK 137

2.667 davon 1.262 bzw. 47,3 % EPU

166

KOMMUNALSTEUER

GEMEINDEN

FIRMENGRÜNDUNGEN

UNTERNEHMEN

€ 388

30

MONATSBRUTTOBEZUG IM DURCHSCHNITT

258

751

LEHRLINGE

€ 2.384

LEHRBETRIEBE

PRO EINWOHNER

13.414 UNSELBSTSTÄNDIG BESCHÄFTIGTE

BRUTTOWERTSCHÖPFUNG PRO EINWOHNER

1.714

€ 41.800

ARBEITSLOSE IM JAHRESDURCHSCHNITT

DIE TOP-5-UNTERNEHMEN IM BEZIRK PLATZ

RANKING

1

46

3

86

5

153

2

81

4

90

FIRMENNAME

ORT

MA

UMSATZ 2019

Handl Tyrol GmbH

Pians

510

138.500.000

Grissemann GmbH

Zams

260

77.687.676

Silvrettaseilbahn AG a.ö. Krankenhaus St. Vinzenz Betriebs GmbH Seilbahn Komperdell GmbH

Ischgl

Zams

Serfaus

364

81.900.000

750

72.290.000 (g)

308

42.900.000

Quelle: Statistik Austria, Wirtschaftskammer Tirol, KSV1860 / Daten 2018, wenn nicht anders angegeben


MEILENSTEIN REALITÄTEN GMBH

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Foto: Die Fotografen | Location: The Penz Hotel, Innsbruck

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BEZIRKE IN ZAHLEN

IMST 237

3.419 davon 1.798 bzw. 52,6 % EPU

168

KOMMUNALSTEUER

GEMEINDEN

FIRMENGRÜNDUNGEN

UNTERNEHMEN

€ 322

24

MONATSBRUTTOBEZUG IM DURCHSCHNITT

322

872

LEHRLINGE

€ 2.349

LEHRBETRIEBE

PRO EINWOHNER

17.590 UNSELBSTSTÄNDIG BESCHÄFTIGTE

BRUTTOWERTSCHÖPFUNG PRO EINWOHNER

1.465

€ 40.200

ARBEITSLOSE IM JAHRESDURCHSCHNITT

DIE TOP-5-UNTERNEHMEN IM BEZIRK PLATZ

RANKING

1

8

2

3 4 5

29 61 134 138

FIRMENNAME

ORT

MA

UMSATZ 2019

Pfeifer Timber GmbH

Imst

50

501.798.000

Pfeifer Holz GmbH & Co. KG

Imst

685

209.576.000

Ötztal BHF

434

49.000.000

HTB Bau GmbH

Arzl i. Pitztal

AT-Thurner Bau GmbH

Imst

bofrost* Austria GmbH

521

106.083.759

265

47.730.000 (g)

Quelle: Statistik Austria, Wirtschaftskammer Tirol, KSV1860 / Daten 2018, wenn nicht anders angegeben


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2.824 davon 1.626 bzw. 57,6 % EPU

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KOMMUNALSTEUER

GEMEINDEN

FIRMENGRÜNDUNGEN

UNTERNEHMEN

€ 279

33

MONATSBRUTTOBEZUG IM DURCHSCHNITT

293

832

LEHRLINGE

€ 2.337

LEHRBETRIEBE

PRO EINWOHNER

13.200 UNSELBSTSTÄNDIG BESCHÄFTIGTE

BRUTTOWERTSCHÖPFUNG PRO EINWOHNER

1.532

€ 29.100

ARBEITSLOSE IM JAHRESDURCHSCHNITT

DIE TOP-5-UNTERNEHMEN IM BEZIRK PLATZ

RANKING

1

21

2

30

4

72

3

69

5

76

FIRMENNAME

ORT

MA

UMSATZ 2019

LIEBHERR-Hausgeräte Lienz GmbH

Lienz

1350

273.700.000

Abfaltersbach

626

93.385.119

Heinfels

333

87.625.750

ECCO Austria Zweigniederlassung der ECCO EMEA Sales SE

Lienz

Brüder Theurl GmbH

Assling

HELLA Sonnen- und Wetterschutztechnik GmbH A. Loacker Konfekt GmbH

84

205.000.000 (g)

150

92.000.000

Quelle: Statistik Austria, Wirtschaftskammer Tirol, KSV1860 / Daten 2018, wenn nicht anders angegeben


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STADT INNSBRUCK

172

STADT MIT PROFIL Die Coronakrise stellt eine große Herausforderung für Innsbrucks Wirtschaft dar. Doch andererseits entstehen viele kleinere und größere Initiativen mit Angeboten oder Tipps, die mögliche Wege und Entwicklungen während und aus der Coronakrise heraus aufzeigen können. Die Stadt Innsbruck hat aus diesem Grund umfangreiche Maßnahmen geschnürt.

U

nternehmensvertreter haben unlängst laut einer Studie von Deloitte Defizite in den bekannten Handlungsfeldern wie Digitalisierung, Unternehmensbesteuerung oder Bildung festgestellt. Bei aller Kritik haben die Befragten auch klare Vorteile Österreichs hervorgehoben – allen voran die rege Forschungs- und Entwicklungstätigkeit, die starke Infrastruktur, das stabile Umfeld sowie die hohe Lebensqualität. Innsbruck hat genau in diesen Handlungsfeldern seine Stärken, die in Zukunft noch gezielter forciert werden müssen. Die Krise hat auch die Landeshauptstadt mit voller Wucht getroffen. Insbesondere der

Städtetourismus, aber auch Unternehmen in anderen Branchen sind mit besonderen Herausforderungen konfrontiert. Aber es wäre fatal, daraus den Schluss zu ziehen, diese Branchen nun zu vernachlässigen. Längst spielt die klare Positionierung einer Stadt eine entscheidende Rolle. Gäste und Einheimische fühlen sich in Regionen und Städten wohl, die aus beruflicher wie privater Perspektive gleichermaßen attraktiv sind und die einem klaren Profil folgen. Bereits in der Vergangenheit hat Innsbruck mit seiner Markenpositionierung hier entscheidende Weichen gestellt. Städte mit einer klaren Fokussierung werden schneller aus der Krise kommen.

STADT INVESTIERT IN DIE ZUKUNFT Trotz der aktuell schwierigen Zeit investiert die Stadt laufend in die Verbesserung der Lebensqualität der InnsbruckerInnen, sie handelt dabei zukunftsorientiert und gewissenhaft. Die Stadt Innsbruck ist nicht nur in der Verwaltung tätig, sondern deckt mit ihren 28 Beteiligungsunternehmen viele Facetten des wirtschaftlichen Lebens ab. Mit der Präsenz ist sie sowohl ein starker Wirtschaftsmotor für Innsbruck als auch für die Region. Bereits in den letzten Jahren wurden wichtige Standortmaßnahmen gesetzt. Das Haus der Musik oder die Patscherkofelbahn sorgten für städtebauliche Akzente. Aber auch einige Projekte stehen ante portas. PEMA 3, das Sicherheitszentrum oder das Flughafen-Investitionsprogramm werden den Standort nachhaltig absichern. Eine von der Stadt Innsbruck vorgestellte Hotelstudie prognostiziert einen Bettenbedarf in Innsbruck von zumindest 1.600 Betten bei geringen, 2.200 Betten bei einem gemäßigten und 2.800 Betten bei einem dynamischen Wachstum. Auch in diesem Segment werden zukünftig neue Anbieter den Markt positiv bereichern.


STADT INNSBRUCK

ANGEBOTE FÜR EINHEIMISCHE Die Markenpositionierung von Innsbruck „alpin urban leben“ ist das Leitmotiv bei der Umsetzung der Kommunikationsstrategie. Inlandskampagnen haben sich dabei als wichtiger Impuls erwiesen. Parallele Marketinginitiativen bei den wichtigen Zielmärkten im benachbarten Ausland wurden ebenfalls gesetzt. Die weiteren Konzepte, mit denen Innsbruck auf die geänderten Bedürfnisse reagiert hat, wurden auch in anderen Städten als effektive Maßnahmen erkannt. So haben kostenfreie Open-Air-Veranstaltungen während der Sommermonate wie das French Quarter Festival an markanten Plätzen in der Stadt für Frequenz mit dem notwendigen Abstand gesorgt. Auch das „Autokino“ am Gelände der Olympiaworld war ein probates Mittel, um den geänderten Rahmenbedingungen gerecht zu werden. Mit der Aktion „Zu Gast in der eigenen Stadt“ haben auch die Verantwortlichen die Bewohner dazu bewegt, ihre Heimatstadt neu oder wieder zu entdecken. Die Innsbruck Card ist dabei der ideale Begleiter für eine Reise in der alpin urbanen Stadt. So erfahren die Besucher der eigenen Stadt beispielsweise, wie das Vierviechereck in der Altstadt zu seinem Namen kam. Gleichzeitig kooperiert die Stadt mit dem Umland und bietet stadttypische Aktivitäten wie Wandern und Mountainbiken ganz gezielt an.

GÄSTE UND EINHEIMISCHE FÜHLEN S I C H I N R E G I O N E N U N D S TÄ D T E N W O H L , D I E A U S B E R U F L I C H E R W I E P R I VAT E R PERSPEK TIVE GLEICHERMASSEN AT T R A K T I V S I N D U N D D I E E I N E M K L A R E N PROFIL FOLGEN. BEREITS IN DER V E R G A N G E N H E I T H AT I N N S B R U C K M I T SEINER MARKENPOSITIONIERUNG HIER E N T S C H E I D E N D E W E I C H E N G E S T E L LT.

173

STANDORTIMPULSPAKET ALS WICHTIGER MOTOR

Mit der Investitionsprämie und den Verbesserungen für die zweite Phase des Fixkostenzuschusses wurden von der Bundesregierung wichtige Impulse für Investitionen und Beschäftigungen gesetzt. Auch das Land Tirol setzt auf ein umfangreiches Maßnahmenpaket zur Stärkung der lokalen Wirtschaft. Innsbruck hat ebenfalls ein maßgeschneidertes Standortimpulspaket im Ausmaß von rund einer Million Euro geschnürt. Bereits frühzeitig wurden durch entsprechende Deregulierungsmaßnahmen wichtige Weichen gestellt. So wurden zum Beispiel die Gastgartenflächen im Stadtbereich unbürokratisch erweitert, auch der Gastgartenzins wurde bis Jahresende ausgesetzt. Stundungen bei diversen Gemeindeabgaben und der Kommunalsteuer wurden ebenfalls praktiziert. Im Bereich der Mobilität wurde durch die Gebührenbefreiung am Samstag bis Jahresende ein Akzent gesetzt.

Begleitende Marketing- und Kommunikationsmaßnahmen haben bereits bei Start der Krise hier abfedernde Wirkungen ausgeübt. Eine gezielte Kommunikationskampagne unter dem Motto „Die Stadt gehört wieder dir“ soll an den Einheimischen eine Einladung aussprechen, einen Stadtbesuch unter diesen Vorzeichen der „neuen Normalität“ zu unternehmen. Auch das Vorziehen der Baustelle in der Altstadt war eine bewusste Entscheidung, hier ein Zeitfenster auszunützen. Aktuell wird gerade die Positionie-

rung von Innsbruck einer Status-quo-Analyse unterzogen. Aus diesem Grund wurde ein Fragebogen mit dem Ziel konzipiert, das Zukunftsbild von Innsbruck zu eruieren. Die Ergebnisse werden dann in einem breit angelegten Prozess mit verschiedenen Stakeholdern diskutiert und analysiert werden. Die Krise wird uns noch eine ganze Weile begleiten, umso wichtiger wird es sein, dass gezielte Maßnahmen den Wirtschaftsstandort Innsbruck noch über einen längeren Zeitraum begleiten. PR


Social Urban Mining © RAIFFEISEN/FRANZ OSS

KURZ & BÜNDI

174

Menschen & Unternehmen

Seit 30. Juli ist die bisherige Zentrale der Raiffeisen Landesbank Tirol AG in der Innsbrucker Adamgasse menschenleer. Grund: Das neunstöckige RLB-Gebäude wird in den nächsten Jahren zum RAIQA. Ein Teil der RLB-Belegschaft ist zwischenzeitlich neben Ersatzquartieren am Bozner sowie Südtiroler Platz und der Steinbockallee in den Wirtschaftspark Rum übersiedelt, in dem Unterberger Immobilien kürzlich aus einer Lagerhalle ein multifunktionales Gewerbe- und Bürozentrum und mit ihm mehr als 320 Arbeitsplätze geschaffen hat. Geht es nach Fertigstellung des RAIQA für die Bankmitarbeiter zurück, werden die frei werdenden Flächen von Unterberger Immobilien und der RLB nachhaltig weitergenutzt. Dass die RLB etwas von Weiternutzung und Zweitverwertung versteht, zeigt sie aktuell auf ihrer eigenen Baustelle. Statt der ressourcenvernichtenden Abrissbirne setzt man nämlich auf nachhaltigen Rückbau. Social Urban Mining nennt sich das heute. Das Wiener Unternehmen BauKarussell hat sich auf diese Form des Rückbaus spezialisiert und begleitet die RLB bei der Durchführung. Es handelt sich dabei um das erste Rückbauprojekt in dieser Größenordnung im Westen Österreichs. Jedes einzelne Bauobjekt – von der Bodenplatte über den Kabelschacht bis hin zur bekannten Glasbrücke in der Schalterhalle – wird Stück für Stück erfasst und so weit als möglich einer Wiederverwertung zugeführt. Im gesamten Gebäude sind zum Beispiel 275 Quadratmeter Holzverkleidungen oder 267 Quadratmeter Doppelboden zu finden, die an anderer Stelle eingesetzt werden können. Auch Leuchtkörper eignen sich perfekt zur nochmaligen Verwendung. Im Anschluss an den Rückbau entsteht mit dem RAIQA ein zeitgemäßer nachhaltiger Gebäudekomplex mit hybrider Nutzung. Es bleibt spannend!

Der Vorstand der RLB und die RAIQAArchitekten in der leer geräumten Schalterhalle in der Adamgasse

DAS RAIQA Unter dem Namen „DAS RAIQA – Quartier Innsbruck Mitte“ realisiert die RLB Tirol AG ein Areal mit einem in Europa einmaligen Sharing­konzept: eine Bank, die zugleich Hotel, ArtSpace und Eventlocation ist und Shops und Gastronomie beherbergt. Am Dach entsteht eine Skybar, in der Passage neue Einkaufsmöglichkeiten und Bars. Kürzlich wurde der Vertrag mit dem künftigen Hotelbetreiber unterzeichnet. Und somit ist es fix: Die Lifestylemarke Radisson RED kommt nach Innsbruck. www.dasraiqa.tirol


BFI TIROL

NEUES KURSPROGRAMM DES BFI TIROL! Ab sofort ist das neue gedruckte Kursprogramm des BFI Tirol für das Bildungsjahr 2020/2021 verfügbar.

D

ie Wirtschaft benötigt mehr denn je neben guten digitalen und betriebswirtschaftlichen Kompetenzen auch ein großes Maß an Flexibilität, Beweglichkeit und Kreativität. Eine fundierte Ausbildung und laufende Weiterbildung spielen dabei eine wesentliche Rolle. Die Palette an Schulungen am BFI Tirol beinhaltet nicht nur eine breite Vielfalt an EDV-Kursen. In gewohnter Qualität stehen auch zahlreiche Seminare und Lehrgänge für das Nachholen von Abschlüssen sowie in den Bereichen Wirtschaft, Gesundheit und Soziales, Elementarpädagogik, Persönlichkeitsentwicklung und Technik zur Auswahl. Das neue Sprachenzentrum des BFI Tirol lässt mit über 30 verschiedenen Angeboten keine Wünsche offen. Die gesamte Auswahl ist bereits online auf www.bfi.tirol zu finden. Buchen Sie gleich das gewünschte Seminar

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NEUE KOMPETENZEN – NEUE MARKTCHANCEN

Das breite Bildungsangebot des BFI Tirol und finanzielle Unterstützungen ermöglichen den Zugang zu wichtigem Know-how sowie die Entwicklung neuer Kompetenzen. Damit werden neue Marktchancen und mögliche Strategien eröffnet, die gerade jetzt für viele Betriebe notwendig sind. Für Firmen konzipieren wir gerne auch maßgeschneiderte Schulungen. Das BFI Servicecenter in Innsbruck und die Leiterinnen der Bezirksstellen informieren Sie gerne persönlich über mögliche Ausund Weiterbildungen sowie über die umfangreiche Auswahl an Förderungen. Wir freuen uns auf Sie! PR

AUSWAHL AKTUELLER KURSE • Train the Trainer und Sprachkursstart in über 30 Sprachen Start ab September 2020 • Akademisches Studienzentrum Infoabend am 4. September 2020 um 18 Uhr

• Machen Sie Ihre Matura am BFI Tirol – Berufsreifeprüfung Start am 14. September 2020 • Diplomlehrgang Resilienztrainer Start am 17. September 2020 • Erfolgreicher Start in der Schule Start am 23. September 2020

• Ausbildung zur Sicherheitsfachkraft Start am 5. Oktober 2020 • Programmierakademie berufsbegleitend Start am 19. Oktober 2020

BFI TIROL Ing.-Etzel-Straße 7, 6020 Innsbruck Tel.: 0512/59660, info@bfi-tirol.at

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20.08.20 13:41

175


© IKB/LEICHTER

© LAND TIROL/KATHREIN

top.500

Marcel Huber, SynCraft, mit Wirtschafts­landesrätin Patrizia Zoller-Frischauf

I N N O VAT I O N S H I L F E

Der IKB-Vorstand Thomas Pühringer (li.), Helmuth Müller (Mi.) und Thomas Gasser (2. v. re.) mit dem stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden Erich Entstrasser (2. v. li.), Bürgermeister Georg Willi (hinten Mi.) und Aufsichtsratsvorsitzendem Manfried Gantner (hinten re.)

IKB-Führungsteam bestätigt 176

Anfang Juli 2020 hat der Aufsichtsrat der Innsbrucker Kommunalbetriebe AG (IKB) die aktuelle Unternehmensführung bestätigt. Die Verträge von Vorstandsvorsitzendem DI Helmuth Müller und Vorstandsdirektor DI Thomas Gasser, MBA werden auf weitere fünf Jahre bis 31. Dezember 2025 verlängert. IKB-Aufsichtsratsvorsitzender Prof. a. D. Dr. Manfried Gantner betont: „Mit der Wiederbestellung von Müller und Gasser setzen wir ein starkes Zeichen der Kontinuität und Fortsetzung des bisherigen, erfolgreichen Kurses für die IKB AG. Müller hat in den letzten Jahren maßgeblich die Unternehmensentwicklung vorangetrieben und das Unternehmen in einem schwierigen Marktumfeld erfolgreich auf Kurs gehalten.“ Die IKB hat 2019 im 25. Jahr ihres Bestehens einen Umsatz von knapp 175 Millionen Euro und einen Jahresüberschuss von ca. 32,6 Millionen Euro erwirtschaftet. An ihre beiden Eigentümer, die Stadt Innsbruck und die TIWAG – Tiroler Wasserkraft AG, kann sie heuer fast 24 Millionen Euro an Dividende ausschütten. „Trotz eines immer schwieriger werdenden Marktumfelds insbesondere, was die noch unsichere Zukunft aufgrund der Covid-19-Pandemie betrifft, können wir wirtschaftlich mit 2019 auf das beste Jahr der IKB-Geschichte zurückschauen“, bilanziert Müller. Die Eigenkapitalquote beträgt über 64 Prozent. In Summe beschäftigt die IKB 664 Mitarbeiter plus 39 Lehrlinge.

Holz durch spezielle Kraftwerke effizient in Wärme und Strom umwandeln und dabei noch das Klima schützen – das hat sich die Schwazer Firma SynCraft zur Aufgabe gemacht. Gemeinsam mit dem Unternehmen Gallzeiner und dem Management Center Innsbruck (MCI) tüftelt SynCraft nun an einem neuen Versuchsprojekt, mit dem der Betrieb der Holzkraftwerke noch effizienter und ökonomischer gemacht werden soll. Das Land Tirol unterstützt die Projektpartner mit rund 126.000 Euro. Die Fördermittel stammen aus der Innovations- und Technologieförderung des Landes. „Ziel der Unterstützung ist eine höhere Innovations- und Technologieentwicklungstätigkeit der kleinstrukturierten Tiroler Wirtschaft“, so Wirtschaftslandesrätin Patrizia Zoller-Frischauf. Die emissionsfreien und klimafreundlichen Holzkraftwerke werden dabei bis nach Japan exportiert. Die Wertschöpfung bleibt in Tirol. SynCraft arbeitet mit regionalen Firmen und Lieferanten zusammen und versteht sich zu 100 Prozent als Tiroler Betrieb. Seit der Gründung 2009 als Spinoff des MCI hat das Land Tirol das Unternehmen begleitet. 2020 werden so viele Anlagen in Betrieb genommen wie in den ersten zehn Jahren des Unternehmens zusammen. Infos zur Innovationsförderung: www.tirol.gv.at/innovation

E L E K T R O M O B I L I TÄT B E G I N N T B E I M FA H R R A D Das Fahrrad wurde ursprünglich als Antwort auf eine Krise erfunden. Ein Vulkanausbruch in Indonesien hatte zu Missernten in Europa und zu einer Knappheit bei Pferdefutter geführt. Und auch in der aktuellen Krise gewinnt das Fahrrad wieder an Attraktivität. MPREIS zeigt, dass man damit nicht nur flott von A nach B kommt, sondern dass man damit auch einiges transportieren kann. Im T&G-Markt in der Innsbrucker Bachlechnerstraße steht ab sofort das erste E-Lastenfahrrad der Firma MPREIS bereit. Schon ab einem Einkauf von 20 Euro kann man das Rad zwei Stunden lang kostenlos nutzen. Alles, was es dafür braucht, ist die App des Partners Greenstorm. Wir hoffen auf Ausweitung und Nachahmung. © MPREIS


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© NHT/FORCHER

© ATP PLANUNGS- UND BETEILIGUNGS GMBH

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NHT-Geschäftsführer Markus Pollo (li.) und Hannes Gschwentner

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N A C H H A LT I G M O D E R N

BAUREKORD

Mit dem „Kaiserreich Kiefersfelden“ – gelegen direkt neben der Autobahn A 93 an der Grenze zwischen Bayern und Tirol – errichtet die die Unterberger Gruppe in Zusammenarbeit mit den ATP Architekten 40.000 Quadratmeter moderne Büro- und Gewerbeflächen (ab 100 m2), vielfältige Freizeitangebote samt Fitnessbereich sowie ein breitgefächertes Gastronomie- und Dienstleistungsangebot. Herzstück des Areals ist das Genusszentrum mit rund 10.000 Quadratmeter Mietfläche über drei Ebenen. Ein wichtiger Meilenstein wurde mit der Fertigstellung der Infrastruktur erreicht. Nach einjähriger Bauzeit konnte die öffentliche Zufahrtsstraße offiziell eingeweiht und die Kaiserreich-Straße der Gemeinde Kiefersfelden übergeben werden. Auch das am Areal befindliche neue Hotel hat bereits geöffnet. Das siebenstöckige Best Western beherbergt 200 Betten. Ende Oktober soll das Fast-Food-Restaurant McDonald‘s fertiggestellt sein. Die Gesamteröffnung des Kaiserreich Kiefersfelden ist für das erste Quartal 2022 geplant. Insgesamt investiert die Unterberger Gruppe 40 Millionen Euro in das Projekt, zum Ende sollen mehrere Hundert Arbeitsplätze geschaffen werden.

Die NEUE HEIMAT TIROL (NHT) zieht mit 521 neu errichteten Wohnungen eine erfolgreiche Bilanz über die geleistete Bautätigkeit im Jahr 2019. Zusätzlich wurden rund 600 Bestandswohnungen saniert. Damit hat die NHT insgesamt rund 130 Millionen Euro in die Schaffung von Wohnraum investiert und zählt damit weiterhin zu den größten gemeinnützigen Wohnbauträgern in Österreich. Über die letzten zehn Jahre hat die NHT über 5.000 neue Wohnungen, 340 Heimplätze sowie eine Schule errichtet und dafür mehr als eine Milliarde Euro in die Hand genommen. 95 Prozent der Aufträge gingen dabei an heimische Betriebe. Auch für die kommenden zwei Jahre ist eine rege Bautätigkeit in Planung, manche Projekte sollen vorgezogen werden. Allein heuer ist der Baubeginn von 714 Wohnungen geplant, in Kufstein und Wörgl entstehen neue Stadtquartiere mit insgesamt über 1.000 Einheiten. Auch in Innsbruck stehen mit der nächsten Baustufe Pradl-Ost sowie der Entwicklung des Campagne-Areals zwei Großprojekte an. Bei der Neubebauung des ersten Baufelds am Campagne-Areal erprobt die NHT erstmalig den Einsatz eines neuen Systems. So soll zum Kühlen der Wohnungen im Sommer entnommenes Grundwasser zum Einsatz kommen. In Kombination mit der Wohnraumlüftung kann die Temperatur in den Wohnungen auf diese Weise um bis zu drei Grad gesenkt werden.

www.kaiserreich-kiefersfelden.de

„ERFOLG IST DER SCHLÜSSEL ZUM GLÜCK. GLÜCK IST DER SCHLÜSSEL ZUM ERFOLG. W E N N D U L I E B S T, WA S D U T U S T, W I R S T D U E R F O L G R E I C H S E I N .“

© LAND TIROL/G. BERGER

ALBERT SCHWEITZER

U V- C - L I C H T- D E S I N F E K T I O N Eine rasche und effiziente Rundum-Desinfektion von Einkaufswägen, ohne literweise Desinfektionsmittel zu verbrauchen? Geht es nach der Vomper Firma Planlicht, soll das bald möglich sein. Gemeinsam mit den Projektpartnern Berger Fahrzeugtechnik sowie dem Management Center Innsbruck (MCI) und der UMIT entwickelt das Familienunternehmen ein hochwertiges Produkt, um Flächen mittels UV-C-Licht zu desinfizieren. Das Land Tirol fördert das Projekt mit knapp 144.000 Euro. Ein erster Testbetrieb wurde bereits gemeinsam mit einer heimischen Supermarktkette gestartet. Bis auf die Elektronik werden alle Bestandteile des Produkts von Tiroler Unternehmen produziert. Ein Patent wurde bereits angemeldet. Der Einkaufswagen wird in den Prototypen der Desinfektionsbox geschoben, die Tür verschlossen. Nach etwa zwei Minuten ist der Wagen entkeimt. UV-C -Licht wirkt auf alle Keime – Viren, Bakterien oder Pilze –, indem es direkt die DNA von Erregern zerstört. Dadurch ist keine Resistenzbildung der Mikroorganismen möglich.


Wer? informiert mich Ăźber aktuelle Entwicklungen in meiner Branche?

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top.500

Thomas und Sandra Bodner mit Manuela Mader von SOS-Kinderdorf, Innsbruck

„Eigentlich spenden wir an Stelle von Geschenken zu Weihnachten einen großen Betrag an eine Institution, die sich in Österreich dafür einsetzt, benachteiligten Menschen zu helfen. Durch die momentane Ausnahmesituation im Libanon und hier im Speziellen in Beirut haben wir uns jedoch dazu entschlossen, das Team ‚SOS-Kinderdorf Nothilfe für Beirut‘ mit der heurigen Jahresspende zu unterstützen“, so Mag. Ing. Thomas Bodner. SOS-Kinderdorf ist seit Jahrzehnten im Libanon aktiv, dennoch sagt Arsanios Dirani, Präsidentin von SOS-Kinderdorf Libanon: „Wir haben den Bürgerkrieg in Beirut erlebt, Straßenschlachten und Bomben. Aber eine Explosion wie diese noch nie.“

IM. RÄCH

GESP

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Björn Striessnig (Inhaber Petera), Edina Schaffenrath (Storemanagerin Petera) und Harald Lechner (Petera) / Maria Craik (TERESA), Monika Ender (Uni Innsbruck) und Cornelia Heis (Land Tirol)

P E T E R A X B A R C A M PA R I Der Fashionstore Petera feiert heuer 125 Jahre Firmengeschichte. Als Festauftakt in das Jubiläumsjahr gastierte für drei Tage die kultige Bar Campari aus Wien als Pop-upHighlight des Sommers im Petera. Ein Hauch von Bella Italia, feinste Aperitivi, charmante Tunes und ein besonderer Livegig von Jack Marsina (Flos Jazzcasino) luden zu einer schicken Shoppingpause ein. Mit dabei unter anderem Marian Moschen (Mann backt) mit seiner Frau Martina, Barbara Thaler (Unternehmerin und Abgeordnete des Europäischen Parlaments), Sandra Pirolt-Mader (Kinderboutique Karussell) und Benjamin Rimml (Geisterburg).

© PITZTALER GLETSCHERBAHN

© CHRISTIAN FLATSCHER

S P O N TA N E H I L F S A K T I O N

ZUKUNFTSWEISEND Generationenübergreifendes, betreutes Wohnen und Leben, altersgerecht, kindgerecht und barrierefrei: Dafür steht das „Haus im Leben“ – ein Konzept von Anton Stabentheiner, das in der Höttinger Au erstmals in Innsbruck umgesetzt wurde. In der ersten Bauphase von 2015 bis 2017 realisierten „Haus im Leben“, die BWS-Gruppe und die Gsottbauer architektur.werkstatt im Geviert Fürstenweg, Amberggasse, Pirmingasse und Daneygasse auf einer Nutzfläche von 5.430 Quadratmetern bereits 53 Wohneinheiten; zudem gewerblich genutzte Flächen, eine Zahnarzt- und eine Hebammenpraxis, eine Kinderkrippe, Physiotherapie und Osteopathie, einen Heilmassage- und Coaching-Raum, einen Friseur, das Café Namsa sowie einen Bioladen. Die nun abgeschlossene zweite Bauphase ergänzt das bestehende Angebot um 43 weitere geförderte Zwei- bis Vierzimmer-Mietwohnungen. In der zweiten Bauphase wurde auch das soziale Dienstleistungsangebot deutlich ausgebaut. Die Nutzfläche der neuen Anlage beträgt 4.330 Quadratmeter, das Investitionsvolumen lag bei rund neun Millionen Euro netto. www.hausimleben.at

N E U E G E S C H Ä F T S F Ü H R U N G F Ü R P I T Z TA L E R G L E T S C H E R B A H N Ende der 1970er- und Anfang der 1980er-Jahre war Dr. Hans Rubatscher maßgeblich an der Erschließung des Skigebietes Pitztaler Gletscher beteiligt. Im Dezember 1983 gingen die Anlagen erstmals in Betrieb. Seither hat sich die Pitztaler Gletscherbahn in über drei Jahrzehnten zu einem touristischen Motor des Pitztales entwickelt und ist heute mit rund 100 Dauerarbeitsplätzen größte Arbeitgeberin in der Region. Nun übergibt Hans Rubatscher die Leitung des Unternehmens an seine Tochter Mag. Beate Rubatscher-Larcher und Ing. Franz Wackernell. Derzeit läuft die Sommersaison im Gebiet Pitztaler Gletscher & Rifflsee – der Betrieb am Rifflsee täglich, am Pitztaler Gletscher und Café 3.440 jeweils von Donnerstag bis Sonntag. Der Start der Herbstskilauf-Saison am Gletscher ist für 19. September 2020 geplant. Hans Rubatscher (Mi.) mit den neuen Geschäftsführern Franz Wackernell und Beate Rubatscher-Larcher


DER RANGE ROVER EVOQUE

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Autowelt Strass Unterberger Automobile GmbH & Co.KG II Bundesstraße 109, Tel.: +43 5244 6100-0 E-Mail: info.strass@unterberger.cc

Autowelt Telfs Denzel & Unterberger GmbH & Co.KG Wildauweg 1, Tel.: +43 5262 66766-0 E-Mail: info.telfs@unterberger.cc

Autowelt Kufstein Unterberger Automobile GmbH & Co.KG II Haspingerstraße 12, Tel.: +43 5372 61060-0 E-Mail: autohaus@unterberger.cc www.unterberger.cc


IKB

NACHHALTIGKEIT KOMMT UNS ALLEN ZUGUTE Der IKB als regionalem Energieversorger ist das Thema Nachhaltigkeit ein großes Anliegen. Aus Verantwortung für die nächsten Generationen verfolgt das Unternehmen schon viele Jahre nachhaltige Ansätze und nimmt mit zahlreichen Initiativen eine Vorreiterrolle ein. I N T E RV I E W : D O R I S H E LW E G

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ürzlich wurde das EU-Projekt Sinfonia abgeschlossen, bei dem es um innovative zukunftsfähige Modelle in der Energiegewinnung und -versorgung geht. Mit dem Beitritt als Klimabündnis-Betrieb setzt die Innsbrucker Kommunalbetriebe AG (IKB) einen weiteren Schritt in Richtung nachhaltige Unternehmensentwicklung. Wir haben Vorstandsvorsitzenden DI Helmuth Müller zu ein paar nachhaltigen Initiativen der IKB befragt.

ECO.NOVA: Warum sind Ihnen gerade als Energieversorger die Themen Umwelt und Nachhaltigkeit so wichtig? HELMUTH MÜLLER: Bereits vor 26 Jahren haben wir den Ausgleich ökologischer, ökonomischer und sozialer Belange in unsere Satzung, das ist der Auftrag der Eigentümer an das Unternehmen, aufgenommen. Somit ist nachhaltiges Handeln zur Selbstverständlichkeit geworden. Wir sind es unseren Kindern und Enkelkindern einfach schuldig, dass wir ihnen ein intaktes Umfeld hinterlassen und nicht auf ihre Kosten unsere Welt zerstören. Deshalb ist uns die Vorbildfunktion für ökologisches Handeln sehr wichtig. Als heimisches Energieversorgungsunternehmen übernehmen wir aber auch Verantwortung für die Region und die Menschen und die Gestaltung der Tiroler Zukunft. Zentrale Punkte dabei sind Energieeffizienz und erneuerbare Energien. Das heißt, Energie sparen auf der einen Seite und auf der anderen Seite die dann noch nötige Energie auf eine Art zu erzeugen, bei der nur natürlich ausreichend vorhandene Rohstoffe wie Wasser, Sonne, Wind und Biomasse zum Einsatz kommen. Das ist eine große Herausforderung, aber hier sind wir Profis.

Klimaschutz ist das erklärte Ziel des Klimabündnisses. Seit 12. August ist nun das IKB-Büro- und Verwaltungsgebäude in der Salurner Straße Klimabündnis-Betrieb. Was bedeutet das für den täglichen Betrieb und welche Ziele haben Sie sich gesetzt? Im Zuge des KlimaChecks vom Klimabündnis sind wir auf Verbesserungs- und Entwicklungsmöglichkeiten gestoßen. Dabei haben wir zwei Schwerpunkte gesetzt, nämlich die Mobilität und die nachhaltige Beschaffung. Zum Thema Mobilität hatten wir bereits eine Umfrage unter den MitarbeiterInnen, in die viele Anregungen und Ideen eingeflossen sind. Anhand von Arbeitsgrup-

pen möchten wir die umweltfreundliche Mobilität im Betrieb fördern – zum Beispiel bei Dienstreisen, aber auch auf Dienstwegen, die in Zukunft vermehrt mit dem Rad, dem E-Bike oder E-Auto absolviert werden sollen. Für die nachhaltigere Beschaffung wird bis 2021 ein Konzept erarbeitet, ganze Lieferketten gecheckt und Lieferanten bewertet. Zudem möchten wir den Weg in Richtung Green IT einschlagen. Sukzessive werden alle unsere Standorte dem Klimacheck unterzogen. Ist es für die IKB eine große Umstellung, vereinbarte Maßnahmen zu erfüllen, oder


IKB

sehen Sie das als Bereicherung für Ihr Unternehmen? Ich sehe das als keine große Umstellung, aber natürlich sind mehrere Arbeitspakete abzuarbeiten. Grundsätzlich erachte ich die Maßnahmen als Bereicherung und wertvolle Begleitung auf unserem Weg zum Ziel, bis 2030 als Unternehmen klimaneutral zu sein.

Ein Schwerpunkt Ihrer Nachhaltigkeitsbestrebungen ist unter anderem der Ausbau der Photovoltaik. Warum setzen Sie gerade auf diese Form der erneuerbaren Energiegewinnung? Die Kraft der Sonne ist quasi unerschöpflich und für alle zugänglich. Die Photovoltaik (PV) liefert zu hundert Prozent Ökostrom und ist für verschiedenste Wohnformen wie auch für Gemeinden und Gewerbebetriebe anwendbar und zugänglich. Zum Beispiel wurde Anfang 2018 von uns erstmals ein Photovoltaik-Mieterstrommodell im Wohnbau erfolgreich realisiert. Auch beschäftigen wir uns mit Bürgerbeteiligungsmodellen in diesem Bereich. Mit welchen Angeboten gehen Sie diesbezüglich an Ihre Kunden, insbesondere an Unternehmer, heran und welche Einsparungen sind dabei zu erwarten? Bei der IKB erhält der Kunde qualitativ hochwertige europäische Produkte bzw. Anlagen vom Erstgespräch bis zur Inbetriebnahme, auf Wunsch auch darüber hinaus, aus einer Hand. Als ersten wichtigen Schritt ge-

„AL S REGIONALES ENERGIEVERSORGUNGSUNTERNEHMEN ÜBERNEHMEN WIR EINE VORBILDFUNK TION, ABER AUCH VER ANT WORTUNG FÜR DIE REGION UND DIE MENSCHEN UND D IE N Ä C H S T E N G E NE R AT I O NE N .“ HELMUTH MÜLLER

hen wir nach ausführlicher Begutachtung in die individuelle Planung der PV-Anlage. Nach den erforderlichen Einreichungen bei den Baubehörden und Förderstellen erfolgt die rasche Errichtung und Inbetriebnahme der Anlage – je nach Vereinbarung inklusive Wartungs- und Betriebsführung. Für Gewerbekunden und öffentliche Einrichtungen bieten wir neben dem Sofortkauf auch sogenannte Contractingmodelle an. Das heißt, die IKB übernimmt über einen vereinbarten Zeitraum die Errichtung und den laufenden Betrieb der Anlage samt Finanzierung. Der Kunde profitiert vom kostengünstigen Strom aus der PV-Anlage auf seinem Dach – und das, ohne dass der Kunde Geld in die Hand nehmen muss. Und nach der vereinbarten Vertragslaufzeit geht die Anlage kostenlos in das Eigentum des Kunden über und liefert noch viele Jahre Sonnenstrom. Und die Sonne schickt ja keine Rechnung.

© KLIMABÜNDNIS TIROL

Seit Mitte August ist die IKB Klimabündnis-Betrieb und damit unter anderem umweltfreundlich unterwegs, v. l.: Sabine Kopp, Stefan Hetzenauer und Vorstandsvorsitzender DI Helmuth Müller (alle IKB), KlimabündnisGeschäftsführer Andrä Stigger, Obfrau Landeshaupmannstellvertreterin Ingrid Felipe, Sophia Neuner (IKB) und Innsbrucks Bürgermeister Georg Willi

Die IKB ist seit Jahren auch in der Elektromobilität tätig, der Ausbau der IKB-ELadestationen schreitet zügig voran. Wie sieht der aktuelle Stand aus und wo soll es hingehen? Die Schwerpunkte liegen derzeit und in den nächsten Jahren im Ausbau der Photovoltaik und der Infrastruktur für die Elektromobilität. Aktuell betreiben wir insgesamt 85 öffentliche Ladestationen bzw. 100 öffentliche Ladepunkte mit Leistungen zwischen 3,7 und 150 kW, einige davon bei Einkaufszentren oder in einer Partnerschaft mit der ASFINAG auf der Brenner-Autobahn. Wir forcieren den Ausbau weiterhin mit verstärktem Fokus auf Gewerbe, Industrie und öffentliche Einrichtungen. Brandneu ist unsere e-laden-App, die unter anderem sämtliche Ladestationen im DACH-Raum anzeigt und Infos zu Ladetarifen bereitstellt. Geht’s der Biene gut, geht’s uns allen gut. Nach diesem Motto hat die IKB das Projekt „IKB-Blumenwiese“ ins Leben gerufen. In welcher Weise unterstützt diese Aktion die Umwelt und warum haben Sie sich für dieses Projekt entschieden? Die IKB verfügt bei ihren Stromanlagen über einige Grünflächen, für deren Nutzung IKB-MitarbeiterInnen interessante Ideen eingebracht haben. In Zusammenarbeit mit den Vereinen Blüten.Reich und Naturgut haben wir kürzlich das Projekt „IKB-Blumenwiese“ ins Leben gerufen. Zur Erhaltung des ökologischen Gleichgewichts und damit verbunden der Nahrungssicherheit für uns Menschen muss es ein Ziel sein, die Biodiversität und Artenvielfalt in unserem Land zu erhalten und somit eine Lebenswelt für Bestäuber, insbesondere die Wildbienen, zu schaffen. Dabei zählt jeder Quadratmeter Wildblumenwiese anstatt getrimmtem Rasen. Mit wenigen Mitteln in der Umstellung des Pflegemanagements können wir hier zur Stärkung der Wildbienenarten in Tirol viel beitragen. PR

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500 DER GIPFEL DER TIROLER WIRTSCHAFT Zahlen, Daten, Fakten. Tirols Wirtschaft auf dem Prüfstand. In gewohnt exakter Qualität bietet eco.nova auch 2020 wieder eine Leistungsschau der Tiroler Wirtschaft – nach den objektiven Kriterien in Zusammenarbeit mit der KSV1870 Information GmbH. Gekürt wurden die Top-500-Betriebe in Tirol. Was Sie schon immer über die besten Unternehmen im Land wissen wollten. K O O R D I N AT I O N : M A R T I N W E I S S E N B R U N N E R

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DIE UMSATZSTEIGERER

+ 99,0 + 70,4 + 70,0 MIO. EURO

Ing. Hans Bodner Bau GmbH & Co. KG Top-500-Ranking:

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STIHL Tirol GmbH Top-500-Ranking:

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INNIO Jenbacher GmbH & Co. KG Top-500-Ranking:

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Gutmann GmbH Top-500-Ranking:

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Med-El GmbH Top-500-Ranking:

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Felder KG Top-500-Ranking:

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Koch Media GmbH Top-500-Ranking:

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Binderholz GmbH Top-500-Ranking:

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GrECo

360° sicher vor Cyberrisiken GrECo, Österreichs marktführender Risiko- und Versicherungsmanager für Industrie, Handel, Gewerbe und den öffentlichen Sektor, setzt mit CyberSolid neue Maßstäbe in der Absicherung von Cyberrisiken.

L

aut Allianz-Risk-Barometer 2020 sind Cybervorfälle erstmals das bedeutendste Geschäftsrisiko für Unternehmen weltweit. Es überrascht daher nicht, dass auch die Nachfrage nach Versicherungslösungen steigt. Gleichzeitig sind 53 Prozent der heimischen Betriebe mit dem Angebot an Cyberversicherungen nicht zufrieden, so die KPMG-Studie zur Cybersecurity in Österreich 2019. Die Gründe dafür liegen vor allem in den unterschiedlichen Deckungskonzepten und komplexen Beantragungsprozessen. Unternehmen verlangen nach einer umfassenden Absicherung aller Cybervorfälle – von Hackerangriffen über Cyberspionage bis zu Datenrechtsverletzungen. Sie wollen die Rechtssicherheit, dass notwendige Kosten und Schäden ersetzt werden. Aufwendige, mehrseitige Fragebögen oder Interviews, die mitunter mehrere Bereiche der Unternehmensorganisation beschäftigen, machen den Abschluss einer Cyberversicherung für die Unternehmensleiter oft zu einem Spießrutenlauf. Diese Prozesse sollten vereinfacht werden.

GANZHEITLICHER VERSICHERUNGSSCHUTZ

Als spezialisierter Versicherungsmanager hat GrECo den „digitalen“ Ball aufgenommen. „Mit CyberSolid bieten wir eine Versicherungslösung, die einen 360°-Schutz gegen digitale Risiken enthält und ausreichende Versicherungssummen zur Verfügung stellt. Dabei war uns ein weitgehend unkomplizierter Abschluss von CyberSolid wichtig. So kann CyberSolid von Unternehmen mit einem Jahresumsatz bis zu 175 Millionen Euro mit drei bis maximal sechs Fragen zu transparenten und günstigen Prämienkonditionen erworben werden. Firmen, deren Umsatz diese Grenze übersteigt, können CyberSolid auf Basis einer individuellen Risikoprüfung abschließen“, so Dr. Reinhold Resch, Regional Manager Tirol. Über eine 24/7-Hotline können Bedrohungssituationen aus Cybervorfällen einem erfahrenen Krisenmanager gemeldet werden. Dieser begleitet den gesamten Prozess von der ersten Analyse bis zur Eindämmung des

„V I E L E H E I M I S C H E U N T E R N E H M E N S E H E N I N D E R D I G I TA L I S I E R U N G E I N E C H A N C E . MIT CYBERSOLID BIE TEN WIR UNSEREN K U N D E N E I N E N U M FA S S E N D E N U N D SOLIDEN SCHUTZSCHIRM, UM DAS D A M I T V E R B U N D E N E R I S I KO V O N C Y B E R V O R FÄ L L E N P R O F E S S I O N E L L Z U M A N A G E N .“ DR . REINHOL D RE S C H, GREC O IN T ERN AT ION A L AG

Vorfalls. Effektive Krisenkommunikation sowie zielgerichtete PR-Maßnahmen können auch negativen Langzeitfolgen der Unternehmensreputation entgegenwirken. Die Kostenübernahme des Krisenmanagers erfolgt ohne Abzug eines Selbstbehalts. CyberSolid deckt außerdem im Rahmen der Eigenschadendeckung den Ertragsausfall nach einem Betriebsstillstand aufgrund eines Cybervorfalls und bietet überdies Schutz beim Ausfall von IT-Dienstleistern wie Serviceprovidern oder Cloudservices. Zusätzlich übernimmt die Versicherung die Kosten für die Wiederherstellung von Daten und Systemen. Neben dem Vermögensschaden ist auch der Sachschaden an der IT-Hardware versichert.

WENN SCHADENERSATZ FORDERUNGEN DROHEN

Das Recht von Geschädigten bei der Verletzung personenbezogener Daten wurde mit Einführung der Datenschutzgrundverordnung gestärkt. Neben dem in Geld messbaren Schaden soll ausdrücklich auch der immate-

rielle Schaden ersetzt werden. Höchstgerichtliche Entscheidungen hierzu fehlen jedoch noch. Zusätzlich drohen aufwendige Notifikationsverpflichtungen und Verfahrenskosten im Zivil- und Strafverfahren. Auch dieser verschärften Rechtslage trägt CyberSolid umfassend Rechnung. Neben den Anwaltskosten zur Abwehr bzw. der Befriedigung von berechtigten Forderungen werden die Kosten zur Bewältigung von behördlichen Anforderungen ersetzt. Zusätzlich übernimmt CyberSolid die Kosten für die Krisenkommunikation und für Kundengutscheine, um Unternehmen in der Krise vor Kundenverlusten zu bewahren. PR

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top.500

DIE TOP-ARBEITGEBER Wie jedes Jahr ermittelt das Magazin trend in Kooperation mit kununu und statista die Top-Arbeitgeber des Jahres in Österreich. Wir haben uns die Tiroler herausgepickt.

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PLATZ

RANKING*

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FIRMENNAME

ORT

MITARBEITER

SCORE

Fröschl

Hall

1.331

8,33

Tyrolit

Schwaz

1.310

8,16

Innsbruck

5.006

Innsbruck

271

Pfeifer

Swarovski Optik

Universität Innsbruck Egger

MCI Management Center Innsbruck TIWAG

TIROLER VERSICHERUNG BTV – Vier Länder Bank STIHL Tirol

Hypo Tirol Bank

BeMo Tunneling

Innsbrucker Kommunalbetriebe (IKB) Tirol Kliniken MED-EL

Swarovski Kristall

Fachhochschule Kufstein hollu

Raiffeisen-Landesbank Tirol ILF Consulting Engineers

Bezirkskrankenhaus Kufstein

Imst

730

Absam

753

St. Johann

1.630

Innsbruck

1.400

Innsbruck

869

Innsbruck

301

Langkampfen

600

Innsbruck

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Innsbruck

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Innsbruck

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Wattens

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1.400

Kufstein

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Innsbruck

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Innsbruck Kufstein

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7,70 7,66 7,64

7,54

7,51

7,40

7,35

7,26 7,22

Stellt das Ergebnis im Trend-Gesamtranking dar

METHODIK: Das Ranking der 300 besten Arbeitgeber basiert auf einer anonymen Onlinebefragung von Arbeitnehmern, trend-Lesern und Mitgliedern der Karrierenetzwerke Xing und kununu. Zusätzlich werden Bewertungen auf kununu herangezogen. Insgesamt fließen über 200.000 Urteile aus vier verschiedenen Bewertungskanälen in das Ranking ein (inklusive 87.000 Bewertungen des Vorjahres). Hierfür werden 8.000 Arbeitnehmer zufällig und unter Berücksichtigung einer breiten regionalen und soziodemografischen Streuung im Rahmen eines Online-Access-Panels befragt, wie sehr sie ihren Arbeitgeber weiterempfehlen würden. Weiters werden über 160.000 Mitglieder des beruflichen Netzwerks Xing sowie die kununu-Community und die trend-Leserschaft eingeladen, an der Befragung teilzunehmen. Zudem werden über 7.300 Arbeitgeberbewertungen der Plattform kununu berücksichtigt. Um das Ergebnis zu ergänzen, werden außerdem alle befragten Arbeitnehmer gebeten, auch ihnen bekannte andere Arbeitgeber der gleichen Branche zu beurteilen (indirekte Bewertung). Quelle: www.trend.at/toparbeitgeber/2020


Wohnen mit Naturstein im Innen und Außenbereich

NATÜRLICH AUCH IM 23 REASONS IN WATTENS

w w w . k a m a - n a t u r s t e i n . a t i h r

t i r o l e r

s t e i n m e t z

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FIRMENNAME

ORT

MITARBEITER

UMSATZ/MA

Tirol Kliniken GmbH

Innsbruck

8622

72.375

Universität Innsbruck

Innsbruck

5101

Sandoz GmbH

Kundl

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MPREIS Warenvertriebs GmbH

D. Swarovski KG

Völs

Wattens

5500

140.000 (g)

4800

104.167 (g) 113.931

Medizinische Universität Innsbruck

Innsbruck

2102

Fritz Egger GmbH & Co. OG

St. Johann i. Tirol

1570

Innio Jenbacher GmbH & Co. OG

Jenbach

510.989 (g) 43.769

Innsbruck

1510

Ing. Hans Bodner Bau GmbH & Co. KG

Kufstein

1350

LIEBHERR-HAUSGERÄTE Lienz GmbH

Innsbruck

Lienz

360.169 (g)

1820

Lebenshilfe Tirol, gemeinnützige GmbH

Med-El Elektromedizinische Geräte GmbH

58.809

1425

1350

433.121 (g) 214.188

281.481

202.741

PLANSEE SE

Reutte

1345

282.528 (g)

Tyrolit-Schleifmittelwerke Swarovski KG

Schwaz

1250

158.400 (g)

Absam

968

163.946

TIWAG-Tiroler Wasserkraft AG

Innsbrucker Soziale Dienste GmbH SWAROVSKI OPTIK

Binderholz GmbH

CERATIZIT Austria GmbH

LIEBHERR-WERK Telfs GmbH

Wedl Handels GmbH

a.ö. Krankenhaus St. Vinzenz Betriebs GmbH Unterberger

Innsbrucker Kommunalbetriebe AG Würth Hochenburger GmbH

Bezirkskrankenhaus Schwaz Betriebs GmbH Pfeifer Holz GmbH & Co. KG STIHL Tirol GmbH

HELLA Sonnen- und Wetterschutztechnik GmbH ARZ Allgemeines Rechenzentrum GmbH

Innsbruck Innsbruck

1303 1242

Fügen

842

Telfs

790

Reutte

745.971

45.276 (g) 405.463

830

348.193 (g)

Mils

756

306.878

Kufstein

745

Zams

364.051

750

96.387 (g)

Innsbruck

703

248.506

Schwaz

696

Innsbruck Imst

Langkampfen

Abfaltersbach Innsbruck *)

699

482.858 365.628 84.327

685

305.950

626

149.178

639 620

713.772 240.323

Stellt das Ergebnis im Gesamtranking der Top 500 dar, (g) Umsatz geschätzt


INNSBRUCK GRAZ

OBJEKTIV UNABHÄNGIG PROFESSIONELL ...

... dies sind nicht nur Schlagworte, sondern gelebte Firmenphilosophie! Seit über 25 Jahren sind wir österreichweit als Gewerbe- und Industriemakler tätig. In dieser Zeit konnten wir uns ein umfangreiches Know-how aufbauen, um Risiken richtig einschätzen und daraus passende Konzepte ableiten zu können. Unser Ziel ist es, Ihnen die Sicherheit zu geben, „richtig versichert zu sein“ und gleichzeitig „Prämien zu sparen“. Durch unsere Größe und laufende Recherche am Versicherungsmarkt können Sie darauf vertrauen, die besten Produkte zum günstigsten Preis zur Absicherung Ihrer Risiken zu bekommen. Bei FIDES sind Prämieneinsparungen bis zu 35 % für Sie möglich! Wie vertreten die Interessen unserer Kunden und verstehen uns als Partner, um passgenaue Risikokonzepte entsprechend umzusetzen. Ihre individuellen Bedürfnisse und Ziele stehen im Mittelpunkt unserer Beratung. Abgestimmt auf Ihre Branche! Unterschiedliche Branchen stellen verschiedene Anforderungen an Ihre Versicherungen, beispielsweise an der Berufshaftpflichtversicherung oder Betriebsrechtsschutzversicherung. Als Highlight für 2017 bieten wir spezielle Konditionen in der Betriebshaftpflichtversicherung. Auch für Neugründungen erarbeiten wird günstige Erstlösungen. Fragen Sie bei uns an!

U N S E R E G R Ö S S E U N D E R FA H R U N G I S T I H R G E W I N N !

Gestaltung und Optimierung von Versicherungsverträgen

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Büro Innsbruck | Pacherstraße 19, 6020 Innsbruck | Tel.: +43 512 56 50 55 | E-Mail: fides@fides.at Büro Graz | St.-Peter-Gürtel 12a, 8042 Graz | Tel.: +43 316 48 11 99 | E-Mail: fides.graz@fides.at

w w w. f i d e s . a t


top.500

TIROLS TOP-HOLDINGS PLATZ

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13

192

14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25

GRUPPE

ORT

Swarovski Gruppe

Binderholz Gruppe

Fritz Egger Gruppe

Plansee Holding AG TIWAG-Konzern

Firmengruppe M-Preis*

Swarco-Gruppe

Bodner Gruppe

Tyrolit Gruppe**

Pfeifer Gruppe

IGO Industries

Eglo Gruppe

Wedl Gruppe

Med EL Gruppe

Unterberger Gruppe

Unterer Logistics Gruppe

Würth Hochenberger Gruppe

Thöni Gruppe

IKB Konzern

Transped Holding

Moser Holding AG

Gebro Gruppe

Hella Holding

Leitner Gruppe

Swarovski Optik Gruppe**

MA

UMSATZ 2019

Wattens

34.000

3.500.000.000

Fügen

2.790

1.381.300.000

St. Johann i. Tirol Reutte

9.928 7.606

Innsbruck

1.394

Völs

6.100

Wattens

3.836

Kufstein

3.250

Schwaz

4.500

Imst

2.000

Innsbruck

3.660

Pill

4.470

Mils

1.428

Innsbruck

2.000

Kufstein

745

Kundl

545

Innsbruck

821

Telfs

678

Innsbruck

1.668

Innsbruck

1.383

Abfaltersbach

1.293

Wörgl

278

Fieberbrunn

Telfs

Absam

508

285

968

2.831.000.000 1.380.000.000 1.286.200.000 900.000.000

755.694.167

750.000.000

685.000.000

661.000.000

602.000.000

541.400.000

536.814.302

400.000.000

359.729.000

343.000.000

328.600.000

274.000.000

271.900.000

248.000.000

240.700.000

198.490.000

177.118.342

165.882.000

158.700.000

*) Umsatz 2018. **) Umsatz ist Teil der Swarovski Gruppe. Alle Angaben ohne Gewähr


UNICREDIT BANK AUSTRIA

„WIR FINDEN PRAGMATISCHE LÖSUNGEN“ Markus Sappl, Landesdirektor Firmenkunden Tirol der UniCredit Bank Austria, im Gespräch zur Wirtschaftsentwicklung in Tirol und was die heimischen Unternehmen in diesem Umfeld brauchen.

ECO.NOVA: Wie geht es der Tiroler Wirtschaft? MARKUS SAPPL: Wir in Tirol waren als Tourismushochburg des Landes natürlich besonders stark vom Lockdown betroffen und spüren die Auswirkungen auch weiterhin stark. Tirol ist für ein Drittel aller Übernachtungen in Österreich verantwortlich, das zeigt die Bedeutung dieser Branche für uns. Für 2020 ist für Tirol daher von einem Rückgang des Regionalprodukts um 10,5 Prozent auszugehen. Das dürfte der stärkste Rückgang von allen Bundesländern sein. Auch die Arbeitslosenquote in Tirol wird leider ansteigen, nach unseren Schätzungen auf 9 Prozent von 4,5 Prozent im Vorjahr.

Gibt es schon Zahlen für die Entwicklung im Tourismus? Bei der Schätzung für die Übernachtungen 2020 gehen wir davon aus, dass lediglich die Hälfte der deutschen und nur rund ein Drittel der niederländischen Gäste im Juli und August zu uns kommen. Dagegen ist aber mit einem Anstieg der inländischen Gäste zu rechnen. Leider wird aber dieser Anstieg den Rückgang bei den ausländischen Urlaubern nicht kompensieren können. Wir gehen davon aus, dass sich die Nächtigungen in Tirol in der Sommersaison von Mai bis Oktober halbieren und im Gesamtjahr 2020 um ein Drittel auf etwa 33 Millionen zurückgehen werden.

Was brauchen Unternehmen in diesem Umfeld jetzt am meisten? Unternehmen mussten in dieser Krise mit einer noch nie dagewesenen Unsicherheit und Komplexität zurechtkommen. Planbarkeit ist aber sehr wichtig für Unternehmen. Wir stehen den Unternehmen mit einer Reihe professioneller Planungstools zur Seite, die diese BEZAHLTE ANZEIGE

Lösungen zu finden und möglichst rasch zu unterstützen.

Markus Sappl, Landesdirektor Firmenkunden Tirol der UniCredit Bank Austria

intensiv nutzen. Auch das Thema Liquidität ist durch Corona ganz stark in den Fokus gerückt. Mussten sich Unternehmer bei gut laufendem Geschäft bis dato primär mit strategischen Fragen beschäftigen, steht heute ganz klar die Frage der Liquidität und damit der Existenzsicherung im Vordergrund. Liquiditätsengpässe können in der momentanen Situation schnell vorkommen. Gerade jetzt ist es enorm wichtig, pragmatische

Wie helfen Sie in dieser Situation Ihren Kunden konkret? Wir stehen bei der Überbrückung kurzfristiger Liquiditätsengpässe bereit. Zum einen durch Kredite, aber ganz wichtig ist auch unsere Beratung und Expertise. Das Wichtigste ist eine gute Analyse und Finanzplanung, um Liquiditätsengpässe sichtbar zu machen – und um dann gegensteuern zu können. Das beginnt zum Beispiel mit der Frage, welche Investitionen verschoben werden können. Grundsätzlich stellt sich die Frage, wie man Geld im Unternehmen behalten oder schneller rein bekommen kann. Da gibt es eine Reihe von Instrumenten, die man nutzen kann. Unser Liquiditätscheck wurde von vielen Kunden als sehr hilfreich empfunden. Auch Factoring, also der Forderungsverkauf, wäre eine Möglichkeit. Wir sind schon zu Beginn der Coronakrise aktiv auf unsere Kunden zugegangen, um gemeinsam die passenden Maßnahmen zu finden. Gerade in schwierigen Situationen zeigt es sich, wie wichtig es ist, einen verlässlichen und starken Partner an seiner Seite zu haben.

WEITERE INFORMATIONEN

Markus Sappl, Landesdirektor Firmenkunden Tirol Tel.: +43 (0)5 05 05-31863

www.unternehmerbank.at

193


top.500

TIROLS TOP 500

194

PLATZ

VORJAHR

FIRMENNAME

ORT

BRANCHE

1

1

Sandoz GmbH

Kundl

Herstellung von pharmazeutischen und biotechnischen Produkten

4720

2

2

TIWAG-Tiroler Wasserkraft AG**

Innsbruck

Elektrizitätserzeugung

1303

3

3

Innio Jenbacher GmbH & Co. OG

Jenbach

Herstellung von Verbrennungsmotoren und Turbinen

1820

4

4

MPREIS Warenvertriebs GmbH**

Völs

Einzelhandel

5500

5

5

Montanwerke Brixlegg AG

Brixlegg

Kupferrecycling

292

6

6

Fritz Egger GmbH & Co. OG**

St. Johann i. Tirol

Herstellung von Furnier-, Sperrholz-, Holzfaser- und Holzspanplatten

1570

7

7

Tirol Kliniken GmbH

Innsbruck

Krankenhäuser

8622

8

NEU

Pfeifer Timber GmbH**

Imst

Großhandel mit Holz

9

8

D.Swarovski KG**

Wattens

Produktion und Verkauf von Kristallkomponenten

10

9

STIHL Tirol GmbH

Langkampfen

MA

UMSATZ

EGT *)

2019 1.700.000.000 (g) 2018 1.700.000.000 (g) 2017 1.651.362.161

2018 171.071.808 2017 142.413.008 2016 68.857.388

2019 930.000.000 (g) 2018 870.000.000 (g) 2017 819.000.000 (g)

2018 115.636.793 2017 89.638.067 2016 95.552.101

2019 705.500.000 (g) 2018 705.000.000 2017 567.570.000

2018 9.341.947 2017 10.704.761 2016 -6.718.520

2019 624.019.000 2018 588.430.000 2017 570.038.000

2019 5.638.000 2018 4.100.000 2016 11.705.048

2019 972.000.000 2018 931.402.887 2017 805.500.000

2019 770.000.000 (g) 2018 736.320.000 (g) 2016/17 702.598.762

2019 680.000.000 (g) 2017 643.960.406

2019 501.798.000

*)

Herstellung von land- und forstwirtschaftlichen Maschinen

50 4800 639

2019 500.000.000 (g) 2018 495.000.000 2017 470.000.000 2019 456.100.000 2018 385.700.000 2017 381.900.000

2019 86.546.458 2018 78.400.996 2016 75.006.737

2019 6.877.608 2018 14.792.322 2017 15.721.462

2019 83.974.175 2018 85.167.918 2017 64.348.382

2019 -256.000

2019 16.500.000

EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche, **) Unternehmen ist Teil einer Firmengruppe (Gruppenergebnisse siehe Seite 192), (g) Umsatz geschätzt

ANMERKUNGEN ZU DEN TOP 500: Für diese Auswertung wurden vorrangig die Umsätze und Mitarbeiterzahlen einzelner Unternehmen herangezogen, nicht aber die Umsätze und Mitarbeiterzahlen von Firmengruppen. Umsatzschätzungen (g): Umsätze von Unternehmen werden u. a. aus Geschäftsberichten, Bilanzen und Selbstauskünften entnommen. Sind keine konkreten Umsatzwerte zu erhalten, schätzt der KSV1870 den Umsatz eines Unternehmens aufgrund von KSV1870Erfahrungen, Branchenwerten und Vorjahreszahlen annähernd ein. Hinweis zu den Mitarbeitern (Mitarbeiterstand 0): Die Mitarbeiter wurden teilweise nicht bei dem angegebenen Rechtskörper beschäftigt, sondern bei Konzernunternehmen oder nahestehenden Unternehmen. Für diese Mitarbeiter erfolgt keine Kostenrechnung. EGT: Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (vor Steuern)

Gereiht wurden Unternehmen, deren Umsatzzahlen in der Datenbank des KSV1870 zuordenbar erfasst sind. Ein Anspruch auf Richtigkeit und/oder Vollständigkeit kann nicht abgeleitet werden. Da nicht jedes Unternehmen verpflichtet ist, seinen Umsatz bekannt zu geben, kann es möglich sein, dass eventuell Firmen fehlen. Stand: 14.06.2019. Sämtliche Angaben wurden mit größter Sorgfalt vom KSV1870 und dem Wirtschaftsmagazin eco. nova recherchiert. Dennoch sind Satz- und Druckfehler nicht auszuschließen. Die Angaben des vergangenen Jahres können von der letztjährigen Veröffentlichung abweichen, da geschätzte Umsätze präzisiert bzw. Zahlen nachgereicht wurden. Alle Angaben ohne Gewähr.


bezahlte Anzeige | Foto: Land Tirol/Sadr-Salek


196

PLATZ

VORJAHR

11

FIRMENNAME

ORT

BRANCHE

MA

17

Ing. Hans Bodner Bau GmbH & Co. KG**

Kufstein

Hochbau

1350

12

10

PLANSEE SE**

Reutte

Erzeugung von Roheisen, Stahl und Ferrolegierungen

1345

13

12

Unterberger

Kufstein

Automobile & Immobilien

745

14

15

Binderholz GmbH**

Fügen

Säge-, Hobel- und Holzimprägnierwerke

842

15

13

Eurotours GmbH

Kitzbühel

Reisebüros

324

16

19

Med-El Elektromedizinische Geräte GmbH**

Innsbruck

Herstellung von Bestrahlungsund Elektrotherapiegeräten

1425

17

21

Koch Media GmbH

Höfen

Großhandel mit Computerspielen und Filmen

140

18

14

Universität Innsbruck

Innsbruck

Bildungseinrichtung

5101

19

20

CERATIZIT Austria GmbH**

Reutte

Erzeugung und erste Bearbeitung von Edelmetallen

830

20

16

LIEBHERR-WERK TELFS GMBH

Telfs

Herstellung von Bergwerks-, Bau- und Baustoffmaschinen

790

21

18

LIEBHERR-HAUSGERÄTE LIENZ GMBH

Lienz

Herstellung von kälte- und lufttechnischen Erzeugnissen

1350

22

23

Würth Hochenburger GmbH**

Innsbruck

Großhandel mit Baustoffen und Sanitärkeramik

699

23

30

Gutmann GmbH

Innsbruck

Großhandel mit festen Brennstoffen

24

22

Medizinische Universität Innsbruck

Innsbruck

Bildungseinrichtung

2102

25

24

Wedl Handels-GmbH**

Mils

Großhandel mit Nahrungsund Genussmitteln

756

26

26

Papierfabrik Wattens GmbH & Co. KG

Wattens

Herstellung von Spezialpapier

415

27

27

TIGAS-Erdgas Tirol GmbH

Innsbruck

Gasverteilung durch Rohrleitungen

77

28

11

TINETZ-Tiroler Netze GmbH

Thaur

Erbringung wirtschaftlicher Dienstleistungen

6

29

25

Pfeifer Holz GmbH & Co. KG**

Imst

685

30

NEU

ECCO Austria Zweigniederlassung der ECCO EMEA Sales SE

Säge-, Hobel- und Holzimprägnierwerke

Lienz

Großhandel mit Schuhen

84

*)

UMSATZ

EGT *)

2019 380.000.000 (g) 2018 281.000.000 2017 292.000.000

2018 12.581.557 2017 11.021.814 2016 9.230.036

2019 380.000.000 (g) 2018 376.043.000 (g) 2017 341.990.000 (g) 2019 359.729.000 2018 320.500.000 2017 305.641.000

2019 42.622.599 2018 53.003.553 2017 57.187.338

2019 341.400.000 2018 290.673.009 2017 313.000.000

2018 43.816.905 2017 27.086.336 2016 21.050.756

2019 305.218.000 2018 264.141.000 (g) 2017 241.000.000 (g)

2019 19.576.000 2017 7.568.000 2016 15.822.000

2019 314.656.144 2018 318.138.168 2017 312.106.485

2019 5.109.678 2017 7.157.530 2016 7.263.661

2019 303.000.000 (g) 2018 260.739.000 (g) 2016 185.317.629

2019 12.591.786 2018 -31.890.328 2016 -3.732.633

2019 289.000.000 (g) 2018 264.000.000 (g) 2017 241.290.000 (g)

2019 54.569.919 2018 63.663.633 2017 48.924.510

2019 273.700.000 2018 266.600.000 2017 253.280.000 (g)

2018 -5.605.718 2017 9.160.207 2016 6.553.483

2019 299.983.570 2018 301.300.000 2017 287.600.000

2019 287.600.000 2018 288.300.000 2017 188.760.000 (g)

2018 11.772.586 2017 11.580.693 2016 13.663.455

2019 255.574.134 2018 238.000.000 2017 205.000.000

2019 2.321.208 2017 2.104.491 2016 2.082.063

2019 239.483.098 2018 241.387.807 2017 253.312.844

2019 62.468 2018 263.122 2017 168.571

2019 220.000.000 (g) 2018 216.000.000 2017 223.360.000 (g)

2018 77.505.669 2017 83.075.204 2016 95.307.701

2019 251.000.000 (g) 2018 194.878.000 (g) 2017 269.990.000 (g)

2019 232.000.000 2018 232.500.000 2017 230.752.227

2019 218.927.391 2018 207.960.589 2017 192.600.000 2019 213.800.000 2018 323.314.786 2017 218.000.000

2019 209.576.000 2018 221.000.000 2017 187.770.000 (g)

2019 205.000.000 (g)

2019 22.204.487 2018 17.103.627 2017 23.100.000

2018 16.378.852 2017 11.097.707 2016 7.113.743

EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche, **) Unternehmen ist Teil einer Firmengruppe (Gruppenergebnisse siehe Seite 192), (g) Umsatz geschätzt


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SCHWAZ . DORNBIRN . MÜNCHEN


198

PLATZ

VORJAHR

31

FIRMENNAME

ORT

BRANCHE

MA

UMSATZ

EGT *)

29

Thöni Industriebetriebe GmbH**

Telfs

Erzeugung und erste Bearbeitung von Aluminium

562

2018/19 15.418.801 2018 11.740.192 2017 10.347.155

32

28

Tyrolit - Schleifmittelwerke Swarovski K.G.**

2018/19 203.000.000 2017/18 195.784.000 (g) 2016/17 184.043.000

Schwaz

33

31

Transped Europe GmbH**

Wörgl

240

2019 178.422.512 2018 190.648.000 (g) 2017 175.970.000 (g)

2019 4.190.963 2017 6.409.288 2016 6.625.548

34

33

Innsbrucker Kommunalbetriebe AG**

Erbringung von Dienstleistungen für den Verkehr

Innsbruck

Elektrizitätserzeugung

703

35

37

Berger Logistik GmbH

Wörgl

Erbringung von Dienstleistungen für den Verkehr

306

2019 170.811.540 2018 152.000.000 (g) 2017 152.410.000 (g)

2019 7.491.678 2017 2.736.124 2016 3.470.667

36

34

Fröschl AG & Co. KG

Hall i. Tirol

Hoch- und Tiefbau

565

37

32

EWT Truck & Trailer Handels GmbH

Kitzbühel

Handel mit Kraftwagen

14

2019 8.000.000 2016 4.021.680

38

35

Ferrero Österreich HandelsGmbH

Innsbruck

Großhandel mit Nahrungsund Genussmitteln

2019 165.000.000 2018 182.753.265 2017 178.400.000 (g)

45

39

42

Unterer GmbH**

Kundl

40

36

SWAROVSKI OPTIK**

Absam

Herstellung und Vertrieb von optischen Instrumenten und Geräten

968

41

38

TIROLER VERSICHERUNG V.a.G.

Innsbruck

Versicherungsdienstleistungen

330

42

47

ARZ Allgemeines Rechenzentrum GmbH

Innsbruck

Datenverarbeitung, Hosting und damit verbundene Tätigkeiten

620

43

48

Besi Austria GmbH

Radfeld

44

83

Felder KG

Hall i. Tirol

45

46

VERTEX GmbH

Kirchbichl

Erbringung von Dienstleistungen für den Verkehr

71

46

41

Handl Tyrol GmbH

Pians

Fleischverarbeitung

510

47

39

Adolf Darbo AG

Stans

Marmeladen- und Saftherstellung

367

48

40

Nothegger Transport Logistik GmbH

St. Ulrich a. Pillersee

Güterbeförderung im Straßenverkehr

300

49

62

Servus Handels- und Verlags-GmbH

Polling i. Tirol

Versand- und InternetEinzelhandel

205

50

51

Interfood-Lebensmittelgroßhandel GmbH

Hall i. Tirol

Großhandel mit Nahrungsund Genussmitteln

85

*)

Herstellung von Schleif-, Trenn-, Säge-, Bohr- und Trennwerkzeugen

Erbringung von Dienstleistungen für den Verkehr

Herstellung von elektronischen Bauelementen Herstellung von handgeführten Werkzeugen mit Motorantrieb

1250

61

206 620

2019 198.000.000 (g) 2018 196.829.000 (g) 2017 193.920.000 (g)

2019 174.700.000 2018 166.400.000 2017 161.073.000

2019 167.211.000 2018 160.234.814 2017 142.435.885

2019 162.625.116 2018 157.254.488 2017 146.509.785

2019 29.800.000 2018 27.398.558 2017 21.700.000

2019 6.888.041 2017 6.271.556,05

2019 159.000.000 2018 135.000.000 (g) 2017 115.670.000 (g) 2019 158.700.000 2018 156.300.000 2017 146.126.000

2019 157.510.000 (*) 2018 150.000.000 2017 145.700.000 (*)

2019 6.461.736 2018 4.900.000 2017 3.400.000

2019 147.000.000 2018 121.000.000 2017 62.000.000 (g)

2018 7.901.245 2017 9.403.630

2019 149.000.000 2018 128.000.000 (g) 2017 117.000.000 (g)

2020 145.000.000 2018 75.000.000 (g) 2017 75.000.000 (g)

2019 388.000 2017 74.366 2016 -1.050.994

2019 139.517.158 2018 128.412.595 2017 98.400.000

2019 2.829.619 2018 2.650.840 2016 43.113

2019 131.000.000 2018 140.300.000 2017 138.000.000

2018 7.971.757

2019 130.564.971 2018 94.699.000 (g) 2017 84.230.000 (g)

2018 4.110.358 2017 6.419.878 2016 5.273.726

2019 138.500.000 2018 137.700.000 2017 121.167.851

2019 131.000.000 2018 138.500.000 (g) 2017 162.400.000 (g)

2019 121.326.745 2018 114.734.682 2017 103.000.000 (g)

2018 5.790.074 2016 6.633.773

2018 -2.495.424 2017 3.510.449 2016 2.679.903

EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche, **) Unternehmen ist Teil einer Firmengruppe (Gruppenergebnisse siehe Seite 192), (g) Umsatz geschätzt, (*) Brutto-Prämieneinnahmen


GEIGER+PLATTER

© ANDREAS FRIEDLE

© AXEL SPRINGER / TARGET GROUP

Die schöne Bäderausstellung sorgt für Inspiration.

Mag. Roswitha Matzler und Klaus Platter bleiben der Tradition und Regionalität verbunden.

199

INSPIRATION BAD Als letzter Verfechter seiner Zunft als regionales Familienunternehmen setzt Geiger+Platter ganz bewusst einen Gegentrend und stellt Werte wie Servicequalität, namhafte Markenware und ein einzigartiges Ersatzteillager in den Vordergrund. Die bestens ausgebildeten und versierten Mitarbeiter wissen, wovon sie reden. T E X T : D O R I S H E LW E G

L

eicht ist es nicht, als letzter verbliebener regionaler Familienbetrieb in diesem Wettbewerb zu bestehen“, gesteht Mag. Roswitha Matzler, Tochter des Firmengründers Rudolf Geiger, die gemeinsam mit Klaus Platter, Sohn des zweiten Firmengründers Friedrich Platter, den Heizungs- und Sanitärbedarf Geiger+Platter leitet. Dennoch halten sie an ihrer Philosophie fest, ebenso wie an ihrem Standort in der Innsbrucker Kölderer Straße. Denn sie wollen nah am Kunden sein, am Installateur, der hier nicht nur qualitativ hochwertige Waren vorfindet, sondern auch ein wahrlich einzigartiges Ersatzteillager. Auch für bald zwanzig Jahre alte Produkte gibt es

hier noch Ersatzteile und man setzt hier bewusst einen Gegentrend im Sinn von Regionalität und Nachhaltigkeit, nicht alles immer gleich neu zu kaufen, sondern bei einer Armatur auch mal nur die kaputt gegangene Kartusche auszutauschen. Klein und fein gestaltet sich auch der Schauraum vor Ort. Die Bäderausstellung mit realen Bäderwelten und neuen Lichtkonzepten erzeugt ein angenehmes Raumklima und inspiriert Kunden äußerst anschaulich bei der Gestaltung ihres Wohlfühlortes Bad. Damit man sich sein Traumbad auch gleich so richtig gut vorstellen kann, erstellen die versierten Mitarbeiter bildhafte 3-D-Pläne. Dabei finden sich die persönlichen Vorlieben

und Wünsche der Kunden ebenso wieder wie die neuesten Trends am Markt. Neben jahrelangem Erfahrungsschatz und fundiertem Fachwissen stehen die Experten von Geiger+Platter auch dann mit Rat und Tat zur Seite, wenn etwas nach dem Kauf nicht so funktioniert, wie es sollte. Einen Ansprechpartner auch bei Problemen zu haben oder auf Fragen professionelle Antworten zu erhalten, ist und bleibt die Stärke eines regionalen Partners vor Ort – auch wenn der Preis aus dem Internet mitunter mal verlockend sein kann, zählen bei Geiger+Platter immer noch die guten alten Werte wie Verlässlichkeit und Know-how. www.geiger-platter.at

PR


200

PLATZ

VORJAHR

FIRMENNAME

ORT

BRANCHE

MA

UMSATZ

EGT *)

51

63

Ortner GmbH

Innsbruck

Gas-, Wasser-, Heizungsund Lüftungs- und Klimaanlageninstallation

438

2019 3.300.000 2018 3.550.595 2016 4.176.826

52

50

Empl Fahrzeugwerk GmbH

Kaltenbach

Herstellung von Karosserien, Aufbauten und Anhängern

2019 120.000.000 2018 94.501.000 2017 61.740.000 (g)

404

53

68

Binderholz Bausysteme GmbH**

Fügen

Großhandel mit Holz

100

2019 1.600.000 2016 5.636.108 2016 5.636.108

54

54

Morandell International GmbH

Wörgl

Großhandel mit Wein und Spirituosen

2019 119.000.000 (g) 2018 85.000.000 (g) 2017 85.000.000

241

55

45

Pappas Tirol GmbH

Hall i. Tirol

Großhandel mit Kraftwagen

190

56

56

Huber Einkauf GmbH & Co. KG

Pflach

Großhandel mit Nahrungsund Genussmitteln

20

57

43

Coveris Flexibles Austria GmbH

Langkampfen

Herstellung von Verpackungsmitteln

300

58

57

NEUE HEIMAT TIROL Gemeinnützige WohnungsGmbH

Innsbruck

Erschließung von Grundstücken, Bauträger

152

59

55

Eglo Leuchten GmbH**

Pill

Großhandel mit elektrischen Haushaltsgeräten

281

60

58

Autohaus Schweiger GmbH

Reutte

Einzelhandel mit Kraftwagen

84

61

60

HTB BauGmbH

Arzl i. Pitztal

Hochbau

521

62

72

Steinbacher Erpfendorf

Erpfendorf

Dämmstoffhersteller

495

63

53

Adler-Werk Lackfabrik Johann Berghofer GmbH & Co. KG

Schwaz

Großhandel und Vertrieb von Farben, Lacken und Holzschutzmittel

431

64

64

Autopark GmbH

Innsbruck

Einzelhandel mit Kraftwagen

220

65

81

Rissbacher Walter GmbH

Brixlegg

Großhandel mit Mineralölerzeugnissen

16

66

110

Aqipa GmbH

Kundl

Großhandel mit Geräten der Unterhaltungselektronik

69

67

49

Travel Europe Reiseveranstaltungs GmbH

Stans

Reiseveranstalter

140

68

65

Top Logistik GmbH

Kufstein

100

69

61

HELLA Sonnen- und Wetterschutztechnik GmbH**

Abfaltersbach

Erbringung von Dienstleistungen für den Verkehr

70

NEU

BeMo Tunnelling GmbH

Innsbruck *)

Herstellung von Türen, Fenstern, Rahmen, Rollläden und Jalousien

626

Tiefbau

540

2019 120.000.000 2018 120.000.000 (g) 2017 162.480.000 (g)

2019 116.000.000 (g) 2017 109.100.400 2019 115.726.000 2018 129.000.000 (g) 2017 129.432.000

2018 13.067.900 2017 29.569.004 2016 29.587.720

2019 2.663.814 2018 2.771.144 2017 2.960.316

2019 112.800.000 2018 104.900.000 2017 103.288.000

2018 700.803 2017 4.212.765 2016 8.272.419

2019 112.285.533 2018 101.969.854 2017 116.571.800

2019 21.963.426 2018 21.206.883 2017 21.440.643

2019 107.478.000 2018 100.000.000 (g) 2017 102.000.000 (g)

2018 5.024.167 2017 4.442.421 2016 4.768.747

2019 112.790.239 2018 132.793.000 (g) 2017 131.500.000

2019 109.000.000 2018 105.503.000 2017 113.420.641

2019 106.083.759 2018 97.000.000 (g) 2017 85.000.000 (g)

2019 101.700.000 2018 82.086.239 2017/18 81.000.000

2019 -3.836.239 2017 -3.587.261 2016 -2.103.007

2019 14.000.000 2018 11.041.000 2017 25.801.698

2019 7.764.243 2018 7.887.885 2017 7.550.334

2019 101.027.877 2018 112.948.000 2017 109.000.000

2019 100.820.000 2018 93.000.000 2017 90.020.200

2019 95.603.000 (g) 2018 76.706.000 (g) 2017 76.000.000

2018 1.794.740 2017 1.337.185 2016 1.357.579

2019/20 93.935.477 2018/19 120.421.000 2017/18 125.371.000

2019 1.461.703 2017 -1.325.318

2019 93.385.119 2018 96.200.000 2017 94.140.000 (g)

2018 499.813 2017 1.759.682 2016 -910.024

2019 94.000.000 (g) 2017/18 58.250.000 (g) 2017 58.000.000

2019 93.900.000 2018 91.800.000 2017 86.260.000

2019

92.892.861

2019 4.823.555 2018 2.991.832 2017 -172.077

2019 7.395.486

EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche, **) Unternehmen ist Teil einer Firmengruppe (Gruppenergebnisse siehe Seite 192), (g) Umsatz geschätzt


WINNING STARTS WITH BEGINNING. WWW.TOPLOGISTIK.COM/JOBS

Willy Graf Str. 14 路 6330 Kufstein 路 AUSTRIA 路 Tel.: +43 5372 72022-0 路 top@toplogistik.com


202

PLATZ

VORJAHR

71

FIRMENNAME

ORT

BRANCHE

MA

UMSATZ

EGT *)

66

Fercam Austria GmbH

Kundl

Erbringung von Dienstleistungen für den Verkehr

137

2019 2.553.930 2018 4.055.819 2016 2.916.118

72

67

Brüder Theurl GmbH

Assling

150

73

89

Freudenberg Sealing Technologies Austria GmbH & Co. KG

Säge-, Hobel- und Holzimprägnierwerke

2019 92.357.867 2018 91.194.410 2017 78.320.000 (g)

Kufstein

Herstellung von Gummiwaren

331

70

Gebro Pharma GmbH**

Großhandel mit pharmazeutischen Produkten

2019 6.900.000 2017 7.063.485 2016 5.182.823

74

Fieberbrunn

2019 91.000.000 2018 66.543.000 (g) 2017 59.870.000 (g)

236

75

113

Inntaler Logistik - Park GmbH

Kufstein

Tankstellen

76

74

A. Loacker Konfekt GmbH

Heinfels

Herstellung Nahrungsmitteln

333

77

71

"Burton" Sportartikel GmbH

Innsbruck

Großhandel mit Sportartikeln

111

78

52

Leitner GmbH**

Telfs

Herstellung von Hebezeugen und Fördermitteln

179

79

69(1)

Durst Austria GmbH

Lienz

80

59

Friedrich Deutsch Metallwerk GmbH

Innsbruck

Herstellung von Metallkonstruktionen

460

81

78

Silvrettaseilbahn AG

Ischgl

Seilbahn-, Sessel- und Schleppliftverkehr

364

82

88

Prim As Tiefkühlprodukte GmbH

Oberhofen i. Inntal

Herstellung von Fertiggerichten

285

83

79

Traktorenwerk Lindner GmbH

Kundl

84

76

Tirolia-Spedition GmbH

Ebbs

Erbringung von Dienstleistungen für den Verkehr

68

85

77

Fiegl & Spielberger GmbH

Innsbruck

Elektroinstallation

452

86

82

Grissemann GmbH

Zams

Großhandel mit Nahrungsund Genussmitteln

260

87

NEU

BTV-Leasing

Innsbruck

Leasing von Grundstücken, Gebäuden und Wohnungen

33

88

84

Ing. Hans Lang GmbH

Terfens

Hochbau

404

89

94

ARGE Baustahl Eisen BlasyNeptun GmbH

Innsbruck

Erzeugung von Roheisen, Stahl und Ferrolegierungen

46

90

87

A.Ö. KRANKENHAUS ST. VINZENZ BETRIEBS GMBH

Zams

Krankenhäuser

750

*)

Herstellung von Mess-, Kontroll- und Navigationsinstrumenten

Herstellung von land- und forstwirtschaftlichen Maschinen

6

215

239

2019 92.000.000 2018 86.083.975 (g) 2017 74.000.000 (g)

2019 91.000.000 (g) 2018 83.452.609 (g) 2017 81.320.000 (g)

2018 6.643.792 2017 4.413.797 2016 1.967.420

2018 9.475.543 2017 8.223.495 2016 7.577.970

2019 90.000.000 2018 56.000.000 2017 89.231.881

2018 1.923.663 2017 2.164.507

2019 87.000.000 2018 82.910.000 (g) 2017/18 82.087.075

2019 4.114.745 2018 3.951.495

2019 87.625.750 2018 81.267.462 2017 78.203.741

2019 3.582.948 2018 3.648.516 2017 2.776.634

2019 86.411.000 2018 113.244.000 2017 92.426.000

2019 1.637.000 2018 7.875.000 2017 8.549.000

2019 86.000.000 2018 83.739.665 (g) 2017 77.810.000 (g) 2019 85.627.641 2018 97.017.576 2017 78.329.507

2018 9.063.086 2017 7.108.463 2016 9.059.808

2019 81.900.000 2018 78.461.000 (g) 2017 77.300.000

2019 21.400.000 2017 23.999.787 2016 20.810.543

2019 80.000.000 2018 77.000.000 (g) 2017/18 76.000.000

2019 988.345 2018 1.186.293 2017 1.011.025

2019 80.000.000 2018 70.616.000 (g) 2017 68.000.000 (g)

2019 80.000.000 2018 80.000.000 2017 80.000.000

2019 6.366.551 2018 2.769.600 2017 3.290.037

2019 78.500.000 2018 78.787.000 2017 65.209.000 2019 77.687.676 2017/18 76.425.000 2016/17 74.037.000

2019 75.901.000 2018 64.958.000 2017 57.146.000

2019 75.597.000 2017/18 74.733.000 2017 70.000.000 (g)

2019 836.029 2018 1.446.781 2017 1.411.146

2019 72.290.000 (g) 2018 71.000.000 2017 69.000.000

2018 409.959 2017 -884.317

2019 73.300.000 (g) 2018 64.063.825 2017 63.000.000 (g)

2018 1.804.336 2017 955.007 2015 114.052

EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche, **) Unternehmen ist Teil einer Firmengruppe (Gruppenergebnisse siehe Seite 192), (g) Umsatz geschätzt 1) ehemals Durst Phototechnik Digital Technology GmbH


SWARCO

BESTENS UNTERWEGS Der Wattener Verkehrstechnologiekonzern SWARCO trotzt der Krise mit neuem Umsatzrekord, stabilen Mitarbeiterzahlen und guter Auftragslage.

M

anfred Swarovski, der 2018 verstorbene SWARCO-Gründer und Visionär, wäre sicher stolz auf die Weiterentwicklung seines Lebenswerks. Für das Jahr 2019, in dem die Gruppe ihr 50-jähriges Bestehen feierte, verzeichnet SWARCO mit 755,7 Millionen Euro ein neues AllTime-High beim Nettoumsatz. Über 3.800 Beschäftigte in 21 Ländern tragen zu diesem Erfolg bei. Die Lösungen, Produkte und Services des Konzerns sorgen in 80 Ländern für mehr Verkehrssicherheit und intelligenteres Verkehrsmanagement. „Trotz Coronakrise laufen die Geschäfte bei uns weiter sehr zufriedenstellend“, erklärt Unternehmenssprecher Richard Neumann. „Wir haben frühzeitig Maßnahmen ergriffen, die den Mitarbeiterschutz an oberste Stelle setzen und es uns zugleich ermöglichen, per Telearbeit, aber auch vor Ort, für unsere Kunden da zu sein. Wir tragen ja täglich dazu bei, dass kritische Verkehrsinfrastrukturen ordnungsgemäß funktionieren und so den Reisenden umweltschonend dienen. Unser Streben nach einer nachhaltigen Sicherung der Arbeitsplätze – auch dank des Einsatzes, Zusammenhalts und der Flexibilität unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – sowie eine nachhaltige Investitionsstrategie bleiben wichtige Elemente unseres Erfolgs.“ Die aktuelle Auftragslage verströmt beim Vorstandstrio Michael Schuch, Günther Köfler und Günter Kitzmüller Zuversicht, die Planzahlen für 2020 zu erreichen, wenn-

gleich die langfristigen Auswirkungen der Pandemie auf die öffentlichen Etats bzw. Investitionen in Infrastruktur noch nicht abschätzbar sind. In der Sparte Straßenmarkierungssysteme und -services, die zu einem Drittel zum Konzernumsatz beiträgt, spielen auch im nahenden Zeitalter des automatisierten Fahrens hochqualitative Fahrbahnmarkierungen eine wichtige Rolle. So testete SWARCO mit dem Automobilbeleuchtungsspezialisten ZKW Markierungen auf deren Maschinenlesbarkeit durch Kameras und LiDAR im weltgrößten Klima- und Windkanal in Wien. Ergebnis: Die Lesbarkeit wird vor allem durch einen guten Kontrast zwischen Fahrbahn und Markierung und mit deren durch hochwertige Glasperlen erzeugte Rückstrahlkraft bei Nacht sichergestellt. Als zweitgrößter Hersteller solcher Mikroglaskugeln sorgt SWARCO inzwischen sogar auf australischen Straßen für mehr Verkehrssicherheit. Zwei Drittel des Umsatzes erwirtschaftet der Weltmarktführer bei LED-Verkehrsampeln mit Produkten, Systemen und Software für intelligentes Verkehrsmanagement. „Die Mobilitätsanforderungen in den Städten wandeln sich, u.a. durch erhöhtes Umweltbewusstsein, neue Services und die vermehrte Nutzung von mikromobilen Verkehrsträgern“, erklärt Neumann. „Mit unserer neuen Software-Plattform SWARCO MyCity sind wir in der Lage, den Städten ein ganzheitliches Verkehrsmanagement zu bieten, das

sie bei der Bewältigung der täglichen Mobilitätsaufgaben unterstützt. Entweder als System vor Ort oder als von uns betriebener Service aus der Cloud.“ Projekte aus jüngerer Zeit sind u.a. die Modernisierung des Verkehrsmanagements von Katar im Vorfeld der Fußball-WM 2022. In Kalifornien gelang die Zulassung der LED-Wechselverkehrszeichen durch das dortige Department of Transportation. In den Niederlanden ist die Einführung einer SWARCO-Lösung für die Infrastruktur-zu-Fahrzeug-Kommunikation gelungen. Die SWARCO INNOVATION TALKS, Webinare per Livestream aus der TRAFFIC WORLD in Wattens, informieren die Geschäftspartner über neueste Entwicklungen in einer Zeit, in der Messen zum Erliegen gekommen sind. Die Vielseitigkeit von SWARCO zeigt sich auch auf seinem Jobportal im Internet. Derzeit gibt es über 80 offene Stellen im In- und Ausland, die besetzt werden wollen. PR

SWARCO AG Blattenwaldweg 8 6112 Wattens Tel.: 05224/5877-0 office.ag@swarco.com

www.swarco.com

203


204

PLATZ

VORJAHR

FIRMENNAME

ORT

BRANCHE

MA

91

NEU

Selbstbestimmt Leben gemeinnützige GmbH

Innsbruck

Interessenvertretungen und Vereinigungen

477

92

95

Multivac Maschinenbau GmbH + Co. KG

Lechaschau

Herstellung von Maschinen

354

93

96

Travel Partner GmbH

Ellmau

Reisebüros

111

94

86

Anita Dr.Helbig GmbH

Kufstein

Herstellung von Wäsche

225

95

NEU

SEB Österreich Handels GmbH

Innsbruck

Großhandel mit elektrischen Haushaltsgeräten

240

96

80

Hartl Connect Transport GmbH

Vomp

Güterbeförderung im Straßenverkehr

90

97

90

Tiroler Rohre GmbH

Hall i. Tirol

Stahlgießereien

205

98

97

Austria Bau Tirol und Vorarlberg Handels GmbH

Innsbruck

99

92

ILF Consulting Engineers Austria GmbH

Handelsvermittlung von Holz, Baustoffen und Anstrichmitteln

Rum

Ingenieurbüros

491

100

85

Dinkhauser Kartonagen GmbH

Hall i. Tirol

Herstellung von Wellpapier und Verpackungsmitteln

250

101

102

Lebenshilfe Tirol gemeinnützige GmbH

Innsbruck

Sozialwesen

1510

102

123

Rieder GmbH & Co. KG

Ried i. Zillertal

Hochbau

420

103

99

hollu Systemhygiene GmbH

Zirl

428

104

91

D. Swarovski Tourism Services GmbH**

Herstellung von Seifen, Wasch-, Reinigungs- und Poliermitteln

Wattens

Tourismus (Kristallwelten)

380

105

111

Dr. W. Lüftner Reisen GmbH

Innsbruck

Reisebüros

25

106

112

Tiroler Glashütte GmbH (Riedel)

Kufstein

Herstellung von Hohlglas

150

107

109

Prinoth GmbH**

Telfs

Großhandel mit Maschinen und Ausrüstungen

87

108

122

Franz Achleitner-Fahrzeugbau und Reifenzentrum GMBH

Wörgl

Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenmotoren

300

109

106

Fluckinger Transport GmbH

Volders

Güterbeförderung im Straßenverkehr

220

110

100

METRON Handel GmbH

Langkampfen *)

Großhandel mit pharmazeutischen Erzeugnissen

UMSATZ 2019

9

30

EGT *) 72.000.000 (g)

2019 72.000.000 2018 64.000.000 (g) 2017 64.000.000 (g)

2019 72.000.000 (g) 2018 63.767.724 (g) 2017 65.000.000 (g)

2018 2.270.665 2017 877.192 2016 2.683.614

2020 70.000.000

2018 1.408.168 2017 4.551.353 2016 8.397.460 2017 948.994

2019 70.000.000 2018 77.000.000 (g) 2017 76.130.000 (g)

2018 1.014.711 2017 1.567.749 2016 1.932.921

2019 68.082.600 2018 62.686.137 2017 56.948.692

2018 160.684 2017 133.899

2019 67.744.591 2018 71.977.297 2017 58.000.000

2019 7.788.772 2017 8.439.898 2015 6.367.230

2019 71.000.000 2018 71.509.000 (g) 2017 71.860.000 (g)

2019 68.900.000 2018 66.207.000 (g) 2017 70.000.000 (g)

2019 1.018.000 2017 4.701.341 2016 5.621.672

2019 67.850.000 (g) 2018 65.000.000 2017 64.260.000 (g)

2018 1.824.251 2017 8.122.554 2016 2.938.211

2019 66.090.537 2018 59.774.000 (g) 2017 60.150.000

2019 740.071 2017 719.828 2016 1.632.476

2019 64.737.000 2018 60.000.000 2017 53.150.000

2019 526.000 2018 732.073 2017 898.000

2019 62.000.000 (g) 2018 57.503.000 (g) 2017 52.500.000 (g)

2018 6.058.767 2017 5.292.476 2016 2.026.096

2019 65.000.000 (g) 2018 51.593.000 (g) 2017 49.400.000 (g)

2019 62.713.000 2018 65.400.000 2017 65.000.000

2019 61.500.000 2018 56.819.000 (g) 2017 59.480.000 (g)

2018 3.174.534 2017 2.235.001 2016 2.198.294

2018 1.063.397 2017 4.113.484 2016 2.150.038

2018 5.511.864 2017 6.620.424 2016 3.611.138

2019 60.728.000 2018 58.272.000 2017 49.467.000

2019 1.024.000 2018 484.000 2017 272.000

2019 60.000.000 (g) 2018 59.000.000 2017 52.500.000 (g)

2019 6.401.378

2019 60.000.000 2018 51.806.054 (g) 2017 47.500.000

2019 60.000.000 2018 60.000.000 (g) 2017 60.000.000 (g)

2020 800.000 2018 348.314 2017 653.831

EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche, **) Unternehmen ist Teil einer Firmengruppe (Gruppenergebnisse siehe Seite 192), (g) Umsatz geschätzt


UBIT

WIR HELFEN IHNEN! JETZT BESONDERS! Die ExpertInnen der Tiroler Unternehmensberater, Buchhaltungsberufe und IT-Unternehmen!

Mag. Sybille Regensberger, Obfrau Fachgruppe UBIT

205

R

und 4.400 Unternehmen aus Unternehmensberatung, IT und Buchhaltungsberufen sind in der Wirtschaftskammer Tirol, Fachgruppe UBIT, organisiert. Speziell in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten sind diese ExpertInnen wichtige Partner der Unternehmer. Viele Unternehmen leiden derzeit unter Liquiditätsengpässen und müssen sich auf die geänderten Wirtschaftsvoraussetzungen einstellen. Dabei werden Businesspläne überarbeitet, Marketingkonzepte neu erstellt, Personalentscheidungen getroffen oder Unternehmen überhaupt neu ausgerichtet. Es gilt, das Optimierungspotenzial herauszuarbeiten, Produkte zu verbessern sowie die Themen Pricing und Kostenanpassungen entsprechend unter die Lupe zu

nehmen. Für die Neuorientierung des Unternehmens müssen entsprechende digitale Strategien entwickelt, neue Zielgruppen und Vertriebswege im In- und Ausland definiert werden. Hier stehen die Tiroler UnternehmensberaterInnen mit ihrem Know-how zur Seite. Viele Unternehmen haben aufgrund der aktuellen Wirtschaftslage ihre Mitarbeiter in Kurzarbeit und versuchen sich mit Kostensenkungen durch die Krise zu manövrieren. Die ExpertInnen der Buchhaltungsberufe erkennen Optimierungspotenzial und haben den Überblick bei der komplizierten Lohn- und Gehaltsabrechnung während der Phase der Kurzarbeit. Sie erarbeiten Liquiditäts- und Prognoserechnungen und bereiten Unterlagen für mögliche Überbrückungs-

kredite auf. Dies erleichtert die Verhandlungsgespräche mit Förderstellen und der Hausbank. IT-Unternehmen unterstützen seit dem Corona-Lockdown ihre Kunden verstärkt dabei, Homeoffice-Arbeitsplätze mit allen nötigen Rechten und Zugängen einzurichten. Auch bei den Förderkriterien von IT-Investitionen oder bei der Beratung zu IT-Security-Themen sowie der Umsetzung von komplexen IT-Lösungen sind die ExpertInnen der Tiroler IT-Unternehmen wichtige Partner der Tiroler Wirtschaft. PR

UBITEXPERTINNEN in Ihrer Nähe finden Sie unter

firmen.wko.at


206

PLATZ

VORJAHR

FIRMENNAME

ORT

BRANCHE

MA

UMSATZ

EGT *)

111

108

AP-Kufstein GmbH

Kufstein

Tankstellen

13

2018 2.273.393

112

101

Schlüsselverlag J.S. Moser GmbH**

Innsbruck

Korrespondenz- und Nachrichtenbüros

2019 59.000.000 (g) 2018 58.350.000 2017 33.110.000

4

113

115

Bezirkskrankenhaus Schwaz BetriebsGmbH

Schwaz

Krankenhäuser

696

2019 810.226 2018 2.554.079 2017 1.587.711

114

117

Alpenländische Heimstätte, gemein- nützige Wohnungsbauund Siedlungs- GmbH

2019 58.691.320 2018 55.419.632 2017 54.300.000

Innsbruck

Wohnungs- und Siedlungsbau

60

115

103

Peter Troppacher GmbH

Volders

Großhandel mit Mineralölerzeugnissen

27

2019 444.735 2018 -61.627 2017 159.095

116

120

Bergbahn AG Kitzbühel

Kitzbühel

Seilbahn-, Sessel- und Schleppliftverkehr

2019 57.800.000 2018 59.500.000 (g) 2017 53.800.000 (g)

300

117

118

Innsbrucker Soziale Dienste GmbH

Innsbruck

Altenheime, Alten- und Behindertenwohnheime

1242

118

119

Verkehrsverbund Tirol GmbH

Innsbruck

119

253

IDM-Energiesysteme GmbH

Matrei i. Osttirol

120

73

Innsbrucker Verkehrsbetriebe und Stubaitalbahn GmbH

121

107

122

Erbringung von Dienstleistungen für den Landverkehr

54

Entwicklung und Herstellung von Wärmepumpen

258

Innsbruck

Autobusliniennahverkehr

360

Unterer Tank & Service GmbH**

Kundl

Tankstellen

121

Österreichische Blechwarenfabrik Pirlo GmbH & Co. KG

Kufstein

Herstellung von Metallwaren

285

123

116

Riedhart Handels GmbH

Wörgl

Großhandel mit Nahrungsund Genussmitteln

155

124

129

Rieder Bau- GmbH & Co. KG

Schwoich

Hochbau

50

125

131

Innsbrucker Immobilien GmbH & CoKG

Innsbruck

Verwaltung von Grundstücken, Gebäuden und Wohnungen

141

126

133

Leonhard Lang GmbH

Innsbruck

Herstellung von Bestrahlungsund Elektrotherapiegeräten

362

127

104

3CON Anlagenbau GmbH

Ebbs

Herstellung von Metallwaren

360

128

141

Autobedarf Karl Kastner GmbH

Innsbruck

Einzelhandel mit Kraftwagenteilen und -zubehör

245

129

98

MWM Austria GmbH

Schwaz

Handelsvermittlung von Maschinen

38

130

128

Sinnesberger GmbH

Kirchdorf

Großhandel mit Nahrungsund Genussmitteln

150

*)

8

2019 59.000.000 (g) 2017 59.837.462

2019 58.000.000 2018 53.150.000 (g) 2017 48.460.000 (g)

2019 57.085.000 2018 52.000.000 (g) 2017 48.130.000 (g)

2019 56.233.000 (g) 2018 53.000.000 (g) 2017 58.300.000

2019 -1.085.910 2018 1.610.441 2017 2.935.341

2019 14.753.936 2018 16.615.403 2017 13.776.435

2019 5.244.000 2017 6.005.805 2016 5.868.006

2018 -3.458.205 2017 -2.922.181 2016 -1.589.311

2019 55.850.000 2017 52.476.000 2016 53.800.000

2019 -347.000 2017 -322.832 2016 -480.426

2019 55.000.000 2018 81.533.778 2017 79.301.945

2019 -36.000.000

2019 55.250.000 2018 24.340.000 (g) 2017 23.980.000

2019 55.000.000 2018 58.400.000 2017 52.000.000

2019 54.000.000 2018 51.846.000 2017 51.016.804

2020 54.000.000 (g) 2018 53.400.000 2017 51.300.000

2019 53.782.092 2018 49.500.000 2017 30.450.000 (g)

2019 53.000.000 (g) 2018 49.119.000 (g) 2017 48.633.000

2018 3.348.054 2017 2.023.202 2016 1.801.895

2019 2.080.000 2017 2.498.027 2016 1.774.919

2019 4.500.000 2018 6.861.799 2017 6.861.799

2019 3.238.159 2018 -793.335 2017 -3.803.090

2019 52.490.672 2018 48.697.167 2017 48.000.000

2019 1.302.865 2018 614.907 2017 272.450

2019 52.000.000 (g) 2018 45.000.000 (g) 2017 44.000.000

2019 1.283.431 2018 1.218.248 2017 1.413.003

2019 52.400.000 2018 59.400.000 2017 65.000.000

2019 52.000.000 2018 62.100.000 2017 32.400.000 (g)

2019 51.000.000 2018 49.500.000 2017 48.000.000

2019 1.900.000 2017 2.072.132 2016 3.457.570

2018 2.774.123 2017 4.321.276 2016 1.613.428

EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche, **) Unternehmen ist Teil einer Firmengruppe (Gruppenergebnisse siehe Seite 192), (g) Umsatz geschätzt


FREUDENTHALER

ENTSORGEN HEISST RESSOURCEN BEWAHREN Versorgungssicherheit, Nachhaltigkeit und das Stärken regionaler Wirtschaftskreisläufe stehen seit dem Ausbruch der Coronakrise im Fokus. Entsorger übernehmen dafür schon immer Verantwortung und stellen dies in herausfordernden Zeiten ganz besonders unter Beweis.

V

on den gefährlichsten Chemikalien bis hin zu Gewerbeabfällen in Containern – Freudenthaler bietet als Gesamtanbieter für nahezu jede Entsorgungsanforderung maßgeschneiderte Angebote. Ob für ganz spezifische Entsorgungsaufträge der Industrie oder die Problemstoffsammlung in den Gemeinden – gemeinsam mit den Kunden wird die optimale Lösung erarbeitet. In abfallstrategischen genauso wie in abfallrechtlichen Fragen ist spezialisiertes Fachwissen garantiert. Gerade in den letzten Monaten waren Entsorger als systemrelevante Unternehmen besonders gefordert. „Für uns war und ist es selbstverständlich, für unsere Kunden auch in dieser außergewöhnlichen Zeit höchste Qualität in allen Bereichen zu garantieren. Ganz klar spüren wir jedoch, dass alle Branchen aktuell mit fehlender Planungssicherheit kämpfen und die kommenden Monate eine große Herausforderung darstellen“, bringt es Geschäftsführerin Ingeborg Freudenthaler auf den Punkt. „Auf den Einfluss internationaler Abhängigkeiten auf Kostenstrukturen weisen wir schon lange hin. Nicht zuletzt setzen wir daher seit Jahren auf größtmögliche Recyclingquoten, um den europaweiten Kapazitätsengpässen in der Verwertung gegenzusteuern“, so Freudenthaler weiter. Sich permanent auf neue Herausforderungen einzustellen ist in der unternehmerischen DNA des traditionsreichen und zugleich innovativen Familienunternehmens festgeschrieben. So verfügt Freudenthaler bereits seit rund zwei Jahren über ein ausgeklügeltes Brandschutzsystem. Als einer der ersten Entsorger österreichweit hat man damit auf die Gefahren, die durch Lithiumakkus verursacht werden, reagiert: „Nach wie vor landen 1,4 Millionen Stück davon im Restmüll bzw. werden falsch entsorgt. Vor wenigen

Auch ein spezialisiertes Tankreinigungsfahrzeug gehört zur neuen Flotte.

207 Freudenthaler bietet hochprofessionelle Beratung in allen abfallwirtschaftlichen Fragen.

Wochen wurde durch eine derartige Hochleistungsbatterie erneut ein Brand in einem Entsorgungsbetrieb verursacht.

NEUER ONLINE - CONTAINER - SHOP

In den letzten Monaten wurden an die geänderten Bedürfnisse angepasste Angebote entwickelt: Der neue Online-Container-Shop, der durch Fixpreise Kalkulationssicherheit gibt, richtet sich vor allem an private Kunden. „In unserem Online-Container-Shop findet man für jedes Vorhaben die passende Entsorgungslösung. Der Bestellvorgang ist einfach: Nach Auswahl der entsprechenden Abfallart aus zwölf Kategorien – von Bauschutt über Baustellenmischabfall bis hin zu Alteisen oder Grünschnitt – werden die passenden Möglichkeiten bzw. Containergrößen vorgeschlagen. Auswählen, bestellen und in max. 24 Stunden ist der entsprechende Container beim Kunden“, erklärt Prokurist Christian Sailer das Konzept. „Unsere Zertifizierungen genauso wie die große Kompetenz und Einsatzbereitschaft unserer Mitarbeiter sind die Garantie für höchste Qualität in allen Bereichen. Mit dem

neuen Angebot für private Entsorgungsfälle oder unseren neuen Flottenfahrzeugen, die wir in den letzten Wochen in Betrieb genommen haben, blicken wir optimistisch in die Zukunft – auch wenn die Herausforderungen nicht kleiner werden“, so Freudenthaler abschließend. PR Führen Freudenthaler durch ein bewegtes Jahr: Geschäftsführerin Ingeborg Freudenthaler und Prokurist Christian Sailer.

FREUDENTHALER GMBH & CO KG Schießstand 8 6401 Inzing office@freudenthaler.at

www.freudenthaler.at


208

PLATZ

VORJAHR

FIRMENNAME

ORT

BRANCHE

MA

UMSATZ

131

136

Alois Mayr Bauwaren GmbH

Wörgl

Baustoffhandel

120

2019 50.130.000 2018 47.216.000 2017 44.905.000

132

132

ASFINAG Alpenstraßen GmbH

Innsbruck

Bau von Straßen

240

133

130

Haya International Trading OG

Kirchbichl

Großhandel mit Nahrungsund Genussmitteln

4

134

127

bofrost* Austria GmbH

Ötztal Bahnhof

Großhandel mit Fleisch und Fleischwaren

434

135

147

STS Transport GmbH

Wörgl

Güterbeförderung im Straßenverkehr

50

136

427

Greenstorm Mobility GmbH

Kufstein

Vermietung von Sport- und Freizeitgeräten

100

137

142

Ing. Berger & Brunner BauGmbH

Inzing

Tiefbau

240

138

125

AT-Thurner Bau GmbH

Imst

Hochbau

265

139

126

Technoalpin Austria GmbH

Volders

Großhandel mit Maschinen und Ausrüstungen

37

140

137

Arlberger Bergbahnen AG

Innsbruck

Seilbahn-, Sessel- und Schleppliftverkehr

260

141

114

Elektrizitätswerke Reutte AG

Reutte

Elektrizitätserzeugung

200

142

162

Barracuda Networks AG

Innsbruck

Software

178

143

144

Gerätewerk Matrei e.Gen.

Matrei a. Brenner

Herstellung von elektrischen Haushaltsgeräten

170

144

139

Sportalm GmbH

Kitzbühel

Herstellung von Oberbekleidung

145

138

ICM Baumanagement GmbH

Innsbruck

146

163

RECON Europe GmbH

147

135

148

EGT *)

2019 50.000.000 (g) 2018 48.994.000 (g) 2017 48.500.000

2018 2.224.752 2017 3.582.311 2016 3.220.318

2019 49.000.000 2018 49.900.000 2017 50.000.000 (g)

2019 805.162 2018 2.062.954 2017 358.768

2019 48.000.000 2018 12.914.969 2017/18 11.226.000

2019 -5.403.438 2017 703.000

2019 47.730.000 (g) 2018 50.000.000 2017 48.000.000 (g)

2019 1.455.230 2018 484.914 2017 356.883

2019 49.692.000 (g) 2018 49.200.000 2017 51.200.000

2019 48.882.085 2018 43.000.000 (g) 2017 39.000.000 (g)

2019 2.127.655 2017 2.307.959 2016 1.757.913

2019 47.925.000 2018 45.000.000 (g) 2017 44.960.000 (g)

2018 136.286 2017 105.912 2016 153.219

2019 47.500.000 2017/18 49.978.248 2017 51.868.000

2019 3.442.134 2018 11.748.580 2017 13.983.843

2019 47.000.000 (g) 2017 55.869.956

2019 1.009.363 2017 4.954.917

2019 47.000.000 2018 38.767.000 (g) 2017 29.000.000

2019 11.811.393 2018 5.973.420 2017 3.742.664

177

2019 46.500.000 (g) 2017 45.616.959

Ingenieurbüros

2

2018 46.136.800 (g) 2017 45.680.000 (g)

2019 1.029.099 2018 941.122 2017 781.618

Ebbs

Handelsvermittlung von Waren

36

Zillertaler Gletscherbahn GmbH & Co. KG

Hintertux

Seilbahn-, Sessel- und Schleppliftverkehr

300

175

Skiliftgesellschaft Sölden – Hochsölden GmbH

Sölden

Seilbahn-, Sessel- und Schleppliftverkehr

265

149

140

Morawa-Berchtold Transporte GmbH

Innsbruck

Güterbeförderung im Straßenverkehr

236

150

NEU

Cargoways Logistik & Transport GmbH

Kufstein

Erbringung von Dienstleistungen für den Verkehr

40

*)

2019 47.100.000 (g) 2018 46.894.000 (g) 2017 44.700.000 (g)

2019 47.000.000 2018 44.825.000 (g) 2017 44.000.000

2018 14.687.644 2017 13.263.803 2016 11.798.969

2019 2.900.000 2017 5.231.943 2016 3.540.522

2019 45.112.835 2018 38.600.000 2017 28.000.000

2019 3.303.555 2018 1.218.212 2017 1.020.618

2019 45.000.000 2018 34.513.000 (g) 2016 33.500.000

2019 15.277.886 2018 14.543.463 2017 13.620.692

2019 45.000.000 2017 48.109.159

2019 45.000.000 2018 45.000.000 2017 45.600.000 2019

45.000.000

2019 5.545.566 2018 6.547.244 2017 11.436.444

2019 1.734.757 2018 1.591.233 2017 1.818.836

2019 1.194.419

EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche, **) Unternehmen ist Teil einer Firmengruppe (Gruppenergebnisse siehe Seite 192), (g) Umsatz geschätzt


WTT

Armin Rauter, Hugo Huber, M.Sc., Erwin Jäger, MMag. Simon Lentner, Mag. Peter Pfleger und Mag. Hannes Krimbacher

VERTRAUEN VERBINDET – AUCH IN DER STEUERBERATUNG Mit gleich drei neuen Gesellschaftern feiert die WTT – Wirtschaftstreuhand Tirol Steuerberatungs GmbH & Co KG heuer ihr 20-jähriges Jubiläum. Die Fachkompetenz des über 40-köpfigen Teams hält vom kleinen EPU bis zum Konzern die richtige steuerliche Betreuung parat. 209

T E X T : D O R I S H E LW E G

I

n unserem Metier geht es um Vertrauen“, unterstreicht Gründungsmitglied Mag. Peter Pfleger die Verbundenheit mit seinen Klienten. „Wir wissen natürlich viel über die Unternehmen, das ist Vertrauenssache. Über die Jahre hinweg bauen sich hier sogar richtige Freundschaften auf.“ Vor 20 Jahren haben unter anderem die Steuerberater Mag. Gerhard Hauser, Mag. Peter Pfleger und Dr. Franz Seekircher die Wirtschaftstreuhand Tirol gegründet. Während Mag. Gerhard Hauser sich Anfang des Jahres in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet hat, sind drei neue Gesellschafter bei der WTT eingestiegen: Die Steuerberater Hugo Huber, M.Sc., MMag. Simon Lentner und Mag. Hannes Krimbacher ergänzen nun das Gesellschafterteam der WTT. Mit viel Enthusiasmus sind sie an die neue Führungsrolle herangegangen und hatten und haben mit der Corona-Pandemie auch gleich alle Hände voll zu tun. „Das waren und sind tatsächlich herausfordernde Zeiten, die uns jedoch mit unseren Klienten noch stärker verbunden haben“, bestätigen alle Gesellschafter unisono. Ständige Veränderungen zählen im Steuerberaterbusiness ohnehin zum täglich Brot, die Krise hat den Experten hier

allerdings doch so einiges abverlangt, auch an Geduld.

FÜHRENDE TIROLER STEUERBERATUNGSKANZLEI

Als eine der führenden Steuerberatungskanzleien in Tirol betreuen die Experten in unterschiedlichsten Fachgebieten von Klein- und Mittelbetrieben bis hin zu Konzernen in allen Bereichen der Bilanzierung, Steuerberatung, Buchhaltung, Lohnverrechnung wie auch in der Unternehmensberatung und finden individuelle Lösungen für sämtliche Tiroler Branchen wie Hotellerie und Gastronomie, Bergbahnen, Bauunternehmen und Bauträger, Vermieter, Handwerker, Sportler, Ziviltechniker, Ärzte sowie andere Freiberufler. „Wir sind Tiroler, arbeiten für unsere Klienten aber gerne auch österreichweit und darüber hinaus“, bekräftigen Armin Rauter und Erwin Jäger. „Durch das immer komplexer werdende und sich laufend weiterentwickelnde Steuer- und Abgabenrecht fühlen sich viele Steuerpflichtige überfordert. Wir bieten professionelle und verlässliche Hilfe. Als Steuerberater und Ratgeber in allen steuer- und betriebswirtschaftlichen Angelegenheiten übernehmen wir für unsere Klienten neben der laufend zu führenden Buchhaltung sowie

der Lohn- und Gehaltsverrechnung und der Erstellung des Jahresabschlusses gerne die Lösung ihrer individuellen steuer- und betriebswirtschaftlichen Fragen“, erläutern die Experten. Dazu kommen immer öfter Digitalisierungsangelegenheiten wie auch Unternehmensgründungen oder -übergaben, denn gerade in der Gründungsphase tut Planung gut – von der Wahl der Rechtsform bis hin zu Gründungsförderungen und Businessplänen.

FACHLICHE UND MENSCHLICHE KOMPETENZ

Neben all der fachlichen Expertise und Kompetenzen steht bei den Gesellschaftern auch die menschliche Kompetenz im Vordergrund. „Dabei ist die Zufriedenheit unserer Kunden ebenso oberstes Ziel wie die Zufriedenheit unseres Teams“, unterstreichen alle Gesellschafter. „Unsere Mitarbeiter erwarten umfassende Weiterbildungsmöglichkeiten und sie erhalten Einblick in verschiedenste Branchen. Das ermöglicht eine hohe Abwechslung in der Tätigkeit und viele Entwicklungsmöglichkeiten.“ Das Verständnis für Klienten und Mitarbeiter bedeutet für das WTT-Team, der Schlüssel für zufriedene Kunden zu sein. In Zeiten wie diesen erst recht. www.wtt.at PR


210

PLATZ

VORJAHR

FIRMENNAME

ORT

BRANCHE

MA

UMSATZ

EGT *)

151

149

Nordpan Rubner Holzbauelemente GmbH

Strassen

94

2018 3.484.837 2017 3.183.387 2016 2.747.620

148

Innsbruck

Erschließung von Grundstücken, Bauträger

2019 43.616.000 (g) 2018 42.069.000 (g) 2017 38.570.000

152

Tiroler gemeinnützige Wohnungsbau- und SiedlungsGmbH

Herstellung von Furnier-, Sperrholz-, Holzfaser- und Holzspanplatten

89

153

154

Seilbahn Komperdell GmbH

Serfaus

Seilbahn-, Sessel- und Schleppliftverkehr

308

154

160

Schretter & Cie GmbH & Co. KG

Vils

Herstellung von Zement

176

155

183

Weber Beton Logistik GmbH

Inzing

Güterbeförderung im Straßenverkehr

170

156

150

AL-KO Technology Austria GmbH

Ramsau i. Zillertal

140

157

159

Black Diamond Equipment Europe GmbH

Herstellung von land- und forstwirtschaftlichen Maschinen

Innsbruck

Herstellung von Sportgeräten

40

158

173

"Wohnungseigentum", Tiroler gemeinnützige WohnbauGmbH

Innsbruck

Verwaltung von Grundstücken, Gebäuden und Wohnungen

83

159

151

STARK Internationale Transporte GmbH

Radfeld

Güterbeförderung im Straßenverkehr

42

160

155

TOM TAILOR Retail GmbH

Wörgl

Einzelhandel mit Textilien

270

161

246

Geisler & Trimmel General Contractor GmbH

Brixlegg

Ingenieurbüros

6

162

156

Rotes Kreuz Tirol gemeinnützige Rettungsdienst GmbH

Rum

Erbringung von Dienstleistungen

22

163

146

Holz Marberger GmbH

Ötztal Bahnhof

Großhandel mit Holz

75

164

153

Wilhelm Gronbach GmbH & Co. KG

Niederndorf

Herstellung von elektrischen Haushaltsgeräten

110

165

152

Media Markt TV-Hifi-Elektro GmbH

Innsbruck

Einzelhandel mit Geräten der Unterhaltungselektronik

74

166

157

Karl Thrainer Handels GmbH

Niederndorf

Tankstellen

17

167

170

Mayrhofner Bergbahnen AG

Mayrhofen

Seilbahn-, Sessel- und Schleppliftverkehr

164

168

201

Zuegg GmbH & Co. KG

Nußdorf Debant

Großhandel mit Nahrungsund Genussmitteln

45

169

182

RGO Lagerhaus GmbH

Lienz

170

317

ZIMA Tirol

Innsbruck *)

Einzelhandel mit Metallwaren, Anstrichmitteln, Bau- und Heimwerkerbedarf Erschließung von Grundstücken, Bauträger

143 35

2019 43.420.000 2018 42.076.673 2017 50.300.000

2019 8.866.400 2018 11.196.841 2017 7.712.000

2019 42.500.000 2018 39.390.000 (g) 2017 39.000.000

2018 -919.178 2017 26.566 2016 -102.991

2019 42.500.000 2018 42.060.000 (g) 2017 52.000.000

2018 4.605.060 2017 5.653.030 2016 2.111.609

2019 42.100.000 2018 35.000.000 (g) 2017/18 47.500.000 (g)

2018 11.196.841 2017 8.956.545 2016 6.844.454

2019 42.900.000 2018 41.000.000 (g) 2017 41.000.000 (g)

2019 42.500.000 (g) 2018 33.000.000 2017 33.000.000 (g)

2019 42.500.000 2018 39.500.000 (g)

2018 7.217.740 2017 3.930.916 2016 5.295.393

2018 109.197 2017 830.592 2016 2.434.341

2018 785.821 2017 145.176

2019 42.100.000 (g) 2018 42.000.000 2017 40.600.000

2018 858.274 2017 823.377 2016 738.498

2019 41.700.000 2018 25.000.000 2017 20.000.000

2018 471.642 2017 341.426 2016 955.535

2019 41.063.408 2018 44.000.000 2017 40.800.000

2019 916.548 2017 2.400.000 2016 1.093.450

2019 40.976.997 2018 41.765.000 2017 43.747.046

2019 2.387.746 2017 3.761.465 2016 3.551.633

2019 40.000.000 (g) 2018 35.605.779 2017 35.600.000

2018 7.659.677 2017 5.310.748 2016 3.916.089

2019 39.800.000 2018 33.687.000 (g) 2017 31.870.000 (g)

2019 1.200.000 2017 1.146.191 2016 471.818

2019 42.003.000 2018 40.500.000 2017 39.590.000 (g)

2019 41.400.000 (g) 2018 40.500.000 (g) 2017 40.600.000 (g)

2019 41.000.000 (g) 2018 41.006.000 (g) 2017 40.600.000 (g)

2019 40.500.000 (g) 2018 40.000.000 2017 40.000.000

2019 40.000.000 (g) 2018 30.300.000 (g) 2017 30.000.000 (g)

2019 39.400.000 2018 19.018.599 2017 46.040.000

2018 845.066 2017 777.405 2016 533.748

2018 163.147 2017 457.155 2016 997.875

2018 3.091.353 2017 2.914.333 2016 2.813.033

2018 1.899.626 2017 1.621.517 2016 1.604.353

EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche, **) Unternehmen ist Teil einer Firmengruppe (Gruppenergebnisse siehe Seite 192), (g) Umsatz geschätzt


Bei STIHL Tirol in Langkampfen werden zahlreiche Akkuprodukte für den Weltmarkt, aber auch Geräte mit Benzin- und Elektroantrieb produziert.

STIHL TIROL, LANGKAMPFEN: ZAHLREICHE FREIE STELLEN Der Gartengerätehersteller aus dem Tiroler Unterland wächst weiter und bietet sichere sowie attraktive Arbeitsplätze.

STIHL Tirol, Langkampfen: Spannende Jobmöglichkeiten in einem attraktiven Umfeld

D

ie STIHL Tirol GmbH ist einer von weltweit sieben STIHL-Fertigungsstandorten. Hergestellt werden zahlreiche akkubetriebene Produkte. Außerdem ist STIHL Tirol Kompetenzzentrum für Gartengeräte, wie Rasenmäher oder Mähroboter, die in Langkampfen produziert und mitentwickelt werden. Der Tiroler Standort der STIHL Gruppe führte seine positive wirtschaftliche Entwicklung auch 2019 fort: Mit einem Umsatz von 456,1 Millionen Euro

wurde der beste Wert der Unternehmensgeschichte erzielt (plus 18 % gegenüber 2018). 639 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter waren 2019 am Standort angestellt – das ist auch der bisherige Höchststand bei der Beschäftigtenzahl. Der Gartengeräthersteller trotzt auch der Coronakrise und sucht derzeit stark nach Personal. „Kurzarbeit war und ist erfreulicherweise momentan und für die nächste Zeit bei uns kein Thema“, so STIHL-Tirol-Geschäftsführer Clemens Schal-

ler. Derzeit werden vor allem Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Produktion und den Qualitätsbereich gesucht. Zu den meistgefragten Berufsgruppen gehören Facharbeiter und Ingenieure. Doch auch in anderen Bereichen – wie dem Einkauf – werden neue Kolleginnen und Kollegen eingestellt. Neben einem sicheren Arbeitsplatz und einem angenehmen Arbeitsklima warten individuelle Weiterbildungsmöglichkeiten, eine betriebliche Altersvorsorge, Sport- und Gesundheitsangebote, ein Kantinen- und Fahrtkostenzuschuss sowie weitere Benefits. Zudem wird durch vielfältige Arbeitszeitmodelle eine gute Vereinbarkeit von Beruf und Freizeit ermöglicht. Interessierte sind herzlich eingeladen, sich auf jobs.stihl.at näher zu informieren und sich online zu bewerben. PR

STIHL TIROL GMBH Hans-Peter-Stihl-Straße 5 6336 Langkampfen information@stihl.at

stihl-tirol.at jobs.stihl.at

211


212

PLATZ

VORJAHR

FIRMENNAME

ORT

BRANCHE

MA

UMSATZ

EGT *)

171

177

Ernst Derfeser GmbH

Vomp

Gewinnung von Kies, Sand, Ton und Kaolin

260

143

Troger-Holz GmbH

Säge-, Hobel- und Holzimprägnierwerke

2019 3.500.000 2017 5.127.339 2015 4.359.383

172

Vomperbach

2019 39.000.000 2018 34.500.000 (g) 2017 34.500.000

95

173

168

Reform Martin GmbH

Innsbruck

Einzelhandel

300

174

164

Tiroler Flughafenbetriebs- GmbH

Innsbruck

Erbringung von Dienstleistungen für die Luftfahrt

185

175

105

Tiroler Soziale Dienste GmbH

Innsbruck

Sozialwesen

220

176

190

Euroclima Apparatebau GmbH

Sillian

Herstellung von kälte- und lufttechnischen Erzeugnissen

102

177

179

Opbacher Installationen GmbH

Fügen

220

178

145

Autohaus Hans Dosenberger GmbH & Co. KG

Gas-, Wasser-, Heizungs- und Lüftungs- und Klimaanlageninstallation

Rum

Einzelhandel mit Kraftwagen

55

179

169

MOGUNTIA FOOD GmbH

Kirchbichl

Herstellung von Würzmitteln und Soßen

151

180

176

Stanglwirt GmbH

Going

Restaurants und Gaststätten

285

181

166

Engleder Handels GmbH

Weer

Tankstellen

30

182

202

PROLICHT GmbH

Götzens

Entwicklung, Produktion und Verkauf von architektonischen Beleuchtungskonzepten

230

183

188

Fisser-Bergbahnen-GmbH

Fiss

Seilbahn-, Sessel- und Schleppliftverkehr

259

184

161

Johann Huter u. Söhne KG

Innsbruck

Hochbau

260

185

172

CURA-Marketing GmbH

Innsbruck

Großhandel mit kosmetischen Erzeugnissen und Körperpflegemitteln

186

158

Hochstaffl Nutzfahrzeuge GmbH

Kundl

187

239

MS Design GmbH

Roppen

188

NEU

neue deutsche FilmGmbH Niederlassung Österreich

Innsbruck

Herstellung von Filmen, Videofilmen und Fernsehprogrammen

45

189

167

STUBAI KSHB GmbH

Fulpmes

Herstellung von Werkzeugen

176

190

181

Autohof Huter GmbH

Vils

Vorbereitende Baustellenarbeiten

42

*)

2020 39.000.000 2019 45.000.000 2017 44.500.000

2018 3.591.685 2017 1.451.422 2016 -645.587

2019 38.736.916 2018 37.925.000 2017 37.300.000

2019 8.165.915 2018 7.131.000 2017 8.400.000

2019 38.800.000 2017 33.500.000

2019 38.000.000 (g) 2018 59.142.040 (g)

2019 37.200.000 2018 32.000.000 2017 26.000.000 2019 36.500.000 2018 34.000.000 2017 32.480.000 2019 36.500.000 2018 44.000.000 2017 42.500.000

2019 36.346.000 (g) 2018 35.900.000 2017 29.000.000 (g)

2019 863.406 2018 762.189 2017 1.213.766

2018 -3.586.819 2017 228.374

2018 1.508.852 2017 979.057 2016 1.925.912 2019 900.000 2018 770.000

2018 651.447 2017 1.215.912 2016 230.751

2019 36.100.000 2017 34.507.089 2016 33.210.116

2019 5.168.960 2018 3.689.167 2017 3.740.765

2019 35.970.000 2018 30.200.000 2017 25.220.000 (g)

2019 1.000.000 2018 1.077.480 2017 1.967.372,72

2020 35.000.000 2018 38.780.000 (g) 2017 38.000.000

2019 800.000

110

2019 35.000.000 2017 32.480.000 (g)

Handel mit Kraftwagen

26

2019 34.310.671 2018 39.757.000 (g)

2019 96.667 2017 588.075

Herstellung von Teilen und Zubehör für Kraftwagen

210

2019 36.000.000 2018 37.050.000 (g) 2017 37.050.000 (g)

2019 35.651.000 2018 32.250.000 (g) 2017 32.700.000 (g)

2019 4.682.000 2017 2.671.809 2016 2.098.350

2018 4.404.640 2017 4.837.921 2016 2.829.528

2019 34.000.000 2018 25.550.000 (g) 2017 25.535.931

2019 1.600.000 2017 280.898

2020 33.911.000 2018 36.200.000 (g) 2017 30.760.000 (g)

2018 1.886.266 2017 1.448.965 2016 1.247.584

2019

34.000.000 (g)

2019 33.835.000 (g) 2018 33.835.000 (g) 2017 33.500.000 (g)

2018 1.733.563 2017 1.438.610 2016 1.360.693

EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche, **) Unternehmen ist Teil einer Firmengruppe (Gruppenergebnisse siehe Seite 192), (g) Umsatz geschätzt


TECHNOALPIN

LET IT SNOW Skigebiete profitieren schon seit Jahrzehnten von den innovativen Beschneiungslösungen von TechnoAlpin. Der Weltmarktführer setzt immer neue Akzente. Indoor-Skihallen oder SnowRooms, wie kürzlich auch in den Swarovski Kristallwelten eröffnet, zaubern Winterwonderlands über den ganzen Globus. T E X T : D O R I S H E LW E G

B

ereits Anfang der 1980er-Jahre waren die südlichen Alpen von schneearmen Wintern geprägt. Grund genug für Walter Rieder und Georg Eisath, den ersten Prototypen einer Schneemaschine zu entwickeln. Vierzig Jahre später ist TechnoAlpin mit Sitz in Bozen Weltmarktführer und hält innovative Beschneiungskonzepte für seine 2.400 Kunden in über 50 Ländern der Welt bereit.

HOCHQUALITATIVER SCHNEE

TechnoAlpin ist Vorreiter in der Entwicklung von Schneeerzeugern und der Software, mit der Beschneiungsanlagen gesteuert werden. Die Schneeerzeuger des Unternehmens zeichnen sich dabei durch besondere Umweltfreundlichkeit und Energieeffizienz aus: Unter anderem kommt bereits seit den 1990er-Jahren bei allen Maschinen serienmäßig ein ölfreier Kompressor zum Einsatz. Als Anbieter von Komplettanlagen besticht TechnoAlpin mit fundiertem Know-how in der Anlagenplanung: Für jedes Projekt wird ein detaillierter Masterplan entwickelt, damit die Anlage effizient und vorausschauend realisiert wird.

STANDORT VOLDERS

beschäftigt – das sind fast 50 Prozent mehr als noch 2016. TechnoAlpin Österreich betreut aktuell rund 2.400 Skigebiete in über 50 Ländern – die Anzahl der betreuten Skigebiete ist seit 2016 um rund 400 gewachsen. Allein in Österreich werden jährlich rund 50 Projekte umgesetzt.

Im Mai 2016 wurde Volders mit der Eröffnung des Österreich-Standortes zum Zentrum des internationalen Ersatzteil-Managements von TechnoAlpin. Seither nimmt Tirol eine zentrale Rolle in der internationalen Strategie des Weltmarktführers auf dem Gebiet innovativer Beschneiungslösungen ein. „In Tirol, einem der wichtigsten Märkte von TechnoAlpin, profitieren wir von der unmittelbaren Nähe zu unseren Kunden – und gleichzeitig von einer hervorragenden Infrastruktur“, so Matthias Illmer, Geschäftsführer von TechnoAlpin Österreich. In den vergangenen vier Jahren wurden die Büro- und Lagerflächen am Standort Volders um rund 50 Prozent erweitert, wobei davon ca. zehn Prozent auf Büros entfallen. 38 Mitarbeiter sind mittlerweile hier

Neben dem Ersatzteil-Management ist in Volders auch die Defektanalyse angesiedelt, welche die Basis für das Qualitätsmanagement und die Forschungs- und Entwicklungsarbeit bildet. „Durch die Analyse der Retourteile und den engen Kundenkontakt wird ein wertvoller Beitrag für die Weiterentwicklung der Produktpalette geleistet“, so Illmer. „Seit der Eröffnung des Österreich-Standortes vor vier Jahren hat sich viel getan. Ich freue mich sehr über die positive Entwicklung und bin zuversichtlich, dass sich diese auch in Zukunft fortsetzen wird.“ In den kommenden Jahren werden vor allem die Digitalisierung und Automatisierung des Logistikzentrums im Fokus stehen. www.technoalpin.com PR

DIGITALISIERUNG UND AUTOMATISIERUNG IM FOKUS

213


214

PLATZ

VORJAHR

FIRMENNAME

ORT

BRANCHE

MA

UMSATZ

191

187

Pharmazeutische Fabrik Montavit GmbH

Absam

Großhandel mit pharmazeutischen Produkten

248

192

199

DAKA Entsorgungsunternehmen GmbH & Co. KG

Schwaz

Sammlung nicht gefährlicher Abfälle

2019 33.331.653 2018 32.380.000 2017 29.600.000

183

193

184

Ötztaler Gletscherbahn – GmbH & Co. KG Sölden - Tirol

Sölden

Seilbahn-, Sessel- und Schleppliftverkehr

142

194

195

Bergbahnen Skizentrum Hochzillertal GmbH & Co. KG

Kaltenbach

115

195

185

"INTERCHIM AUSTRIA" Internationaler Chemiehandel GmbH

Seilbahn-, Sessel- und Schleppliftverkehr

Wörgl

Großhandel mit chemischen Erzeugnissen

11

196

186

Falch GmbH

Zams

Einzelhandel mit Kraftwagen

92

197

193

Berger Fahrzeugtechnik GmbH

Radfeld

Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenmotoren

95

198

194

Luzian Bouvier Haustechnik & Fliesen GmbH

Zams

199

210

Techem Messtechnik GmbH

Innsbruck

Erbringung von Dienstleistungen

165

200

192

Brüder Unterweger GmbH

Thal Assling

Herstellung von etherischen Ölen

49

201

221

Moser GmbH

Jenbach

Großhandel mit Mineralölerzeugnissen

2

202

216

Sanatorium Kettenbrücke der Barmherzigen Schwestern GmbH

Innsbruck

Krankenhäuser

203

203

Thöni Automotive Components GmbH

Telfs

Großhandel mit Kraftwagenteilen und -zubehör

0

204

196

Stadtwerke Kufstein GmbH

Kufstein

Elektrizitätserzeugung

145

205

198

GSK-Gebro Consumer Healthcare GmbH**

Fieberbrunn

Großhandel mit pharmazeutischen Produkten

16

206

NEU

Innbus GmbH

Innsbruck

Autobusliniennahverkehr

320

207

224

Verlagsanstalt Tyrolia GmbH

Innsbruck

Einzelhandel mit Büchern

198

208

207

Heavyteam-Spezialtransport GmbH

Kufstein

Erbringung von Dienstleistungen für den Verkehr

51

209

197

Vizrt Austria GmbH

Vomp

Software

65

210

222

Aqua Dome Tirol Therme Längenfeld GMBH & Co. KG

Längenfeld

Hotels

250

*)

Gas-, Wasser-, Heizungsund Lüftungs- und Klimaanlageninstallation

221

245

EGT *)

2019 33.107.117 2018 30.640.000 2017 31.198.000

2019 1.632.308 2017 1.441.163

2019 33.000.000 (g) 2018 31.396.617 (g) 2017 29.000.000

2018 7.942.176 2017 9.873.470 2016 7.384.078

2019 32.805.000 2018 32.805.000 (g) 2017 32.480.000 (g)

2019 1.971.878 2018 2.146.089 2017 2.133.001

2019 33.000.000 (g) 2018 33.000.000 (g) 2016 32.500.000 (g)

2019 33.000.000 (g) 2018 33.000.000 (g) 2017 33.000.000

2019 32.550.000 (g) 2018 31.600.000 (g) 2017 30.000.000 (g)

2019 7.411.331 2017 8.774.542

2018 733.614 2017 125.583 2016 319.508

2018 259.599 2017 1.730.574 2016 2.412.820

2019 32.000.000 (g) 2018 31.500.000 2017 30.450.000

2019 415.216 2018 362.784

2020 32.000.000 2018 31.644.528 2017 30.835.204

2019 4.422.583 2018 3.915.855 2017 2.357.887

2019 31.700.000 2018 28.200.000 2017 28.000.000

2019 1.385.000 2018 1.170.000 2016 936.559

2019 31.000.000 2019 31.000.000 2017 25.380.000 (g)

2019 5.296.135 2018 5.703.905 2017 4.803.695

2019 32.000.000 2018 29.498.000 (g) 2017 28.700.000

2019 31.931.000 2017 28.000.000

2018/19 31.500.000 2017/18 30.138.000 2016/17 24.815.000

2020 5.000.000 2018 6.651.557 2017 7.722.140

2019 400.000

2019 31.000.000 (g) 2018 31.000.000 2017 28.700.000

2018 6.200.138 2017 5.304.550 2016 5.335.609

2019 30.450.000 2018 27.600.000 2017 27.260.000

2019 1.350.000 2017 863.766

2019 30.442.000 (g) 2018 31.000.000 2017 27.000.000

2018 1.138.174 2017 1.241.957 2016 1.052.268

2019

30.500.000 (g)

2019 30.450.000 (g) 2018 30.000.000 2017 31.000.000 (g)

2019 30.250.000 2018 27.893.594 2017 27.400.000

2018 -135.802

2018 1.462.933 2017 1.175.672 2016 1.046.138

2018 2.630.000 2017 4.680.000

EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche, **) Unternehmen ist Teil einer Firmengruppe (Gruppenergebnisse siehe Seite 192), (g) Umsatz geschätzt


LINDNER

Gemeinsam mit bewährten Gerätepartnern aus Österreich bietet Lindner Komplettlösungen: vom Schneepflug bis zur Kehrmaschine.

STUFENLOS MADE IN AUSTRIA In jedem Transporter und Traktor von Lindner stecken 200 Stunden österreichische Wertarbeit. Jetzt gibt es den Lintrac 130 und den Unitrac 112 LDrive als hochwertig ausgestattete Kommunalprofi-Modelle „Made in Austria“ zum Sonderpreis.

I

n den Lintrac 130 baut Lindner den besonders sauberen und sparsamen Perkins-Syncro-Motor der Stufe 5 ein. Mit 3,6 Liter Hubraum und 100 kW Leistung (136 PS) sowie einem enormen Drehmoment von 530 Nm ist der Lintrac 130 der stärkste stufenlose Lindner-Traktor. Das stufenlose TMT11-ZF-Getriebe kommt aus Steyr. Seine Stärken spielt die Maschine (Nutzlast rund 3,5 Tonnen) bei schweren Zugarbeiten sowie mit größeren Schneepflügen oder Fräsen aus. Mit gefederter Vorderachse fährt er auf Wunsch 50 km/h. Für Wendigkeit sorgt die 4-Rad-Lenkung. Der kommunale Lintrac 130 „Made in Austria“ ist zum Sondernettopreis von 119.000 Euro erhältlich (u.a. mit drei Jahren Werksgarantie, gefederter Vorderachse und Kommunalbereifung).

Mehr als 2.000 Gemeinden und Seilbahnunternehmen in ganz Europa vertrauen auf Transporter- und Traktorentechnologie aus Kundl.

UNITRAC 112 LDRIVE: HOCHEFFIZIENTER GERÄTETRÄGER MIT STUFENLOSTECHNOLOGIE

Austria“ hat Lindner zum Sondernettopreis von 139.000 Euro im Programm (u.a. mit drei Jahren Werksgarantie, 4-Rad-Lenkung und Kommunalbereifung).

Der Unitrac 112 LDrive punktet mit ZF-Stufenlostechnologie und einfacher LDrive-Bedienung. Dank 4-Rad-Lenkung beträgt der Wendekreisradius nur 3,5 Meter. Der 107 PS starke Motor erfüllt die Kriterien von Euro 6c, die Nutzlast liegt bei sechs Tonnen. Den kommunalen Unitrac 112 LDrive „Made in

Das Tiroler Familienunternehmen Lindner produziert Traktoren und Transporter für die alpine Berg- und Grünlandwirtschaft, die Kulturlandwirtschaft und den Kommunalbereich. Im Geschäftsjahr 2019/2020 (Stichtag 31. März) hat Lindner in Kundl mit 239 Mit-

1.200 FAHRZEUGE PRODUZIERT, VIER PROZENT UMSATZPLUS

arbeitern 1.200 Traktoren und Transporter der Marken Lintrac, Geotrac und Unitrac gefertigt. Zum ersten Mal war der Lintrac 90 das meistverkaufte Lindner-Modell. Der Umsatz stieg um vier Prozent auf mehr als 82 Millionen Euro. Die Exportquote lag bei 52 Prozent – die wichtigsten Märkte sind weiterhin Deutschland, die Schweiz, Frankreich, Italien und Slowenien. „Wir haben uns aber auch in Schweden und Dänemark solide entwickelt und konnten die ersten acht Lintrac-Modelle nach Kanada liefern“, berichtet Exportleiter David Lindner. www.lindner-traktoren.at PR

215


216

PLATZ

VORJAHR

FIRMENNAME

ORT

BRANCHE

MA

UMSATZ

EGT *)

211

215

Nothegger Systemlogistik GmbH

Radfeld

Erbringung von Dienstleistungen für den Verkehr

147

2018 -740.615 2017 -290.884 2016 245.925

212

214

Wintersport Tirol Handels GmbH

Innsbruck

Einzelhandel mit Fahrrädern, Sport- und Campingartikeln

2019 30.158.000 (g) 2018 28.332.000 2017 27.896.938

155

213

205

Nanu-Nana HandelsGmbH

Innsbruck

Einzelhandel

280

214

322

Giesswein Walkwaren AG

Brixlegg

Herstellung von gewirktem und gestricktem Stoff

129

215

206

Ragg GmbH

Hall i. Tirol

Großhandel mit Altmaterialien und Reststoffen

100

216

356

ACP IT Solutions GmbH

Innsbruck

Einzelhandel mit Datenverarbeitungsgeräten

56

217

180

Reisebüro Idealtours GmbH

Brixlegg

Reisebüros

50

218

189

E.G.O. Austria Elektrogeräte GmbH

Heinfels

Herstellung von Heizkörpern und -kesseln für Zentralheizungen

168

219

212

Hager TransportGmbH

Wörgl

Güterbeförderung im Straßenverkehr

26

220

211

Tyrol Air Ambulance GmbH

Innsbruck

Personenbeförderung in der Luftfahrt

113

221

218

Planlicht GmbH & Co. KG

Vomp

Herstellung von elektrischen Lampen und Leuchten

160

222

208

J. Zimmer Maschinenbau GmbH

Kufstein

223

200

GA Actuation Systems GmbH

Zellberg

224

213

Transport Logistica GmbH

225

217

MR-Service Tirol registrierte Genossenschaft mit beschränkter Haftung

Gries a. Brenner

226

209

227

Herstellung von Maschinen für die Textil- und Bekleidungsherstellung Herstellung von Mess-, Kontroll- und Navigationsinstrumenten Erbringung von Dienstleistungen für den Verkehr

158 110 47

Innsbruck

Erbringung von landwirtschaftlichen Dienstleistungen

310

Swarco AG**

Wattens

Beteiligungsgesellschaften

75

231

Purzelbaum Handels-GmbH

Kufstein

Einzelhandel mit Textilien

130

228

219

Josef Recheis Eierteigwarenfabrik und Walzmühle GmbH

Hall i. Tirol

Herstellung von Teigwaren

103

229

220

Hans Picker GesmbH

Schwaz

Einzelhandel mit Kraftwagen

63

230

232

Plattner u. Co. Kalkwerk Zirl in Tirol GmbH & Co. KG

Zirl

Zwischenlager / Steinbruch

45

*)

2019 30.135.531 2018 28.429.072 2017 21.484.587

2019 1.895.040 2017 1.165.719 2016 1.464.891

2019 30.000.000 (g) 2017 18.734.000

2019 489.139 2017 74.608

2019 30.000.000 2018 30.000.000 (g) 2017 30.000.000

2018 1.600.218 2017 1.494.467 2016 1.479.851

2019 30.000.000 (g) 2018 30.003.802 (g) 2017 27.000.000 (g)

2019 30.000.000 2018 16.402.000 (g) 2017 16.240.000 (g)

2019 30.000.000 (g) 2018 34.000.000 2017 30.000.000

2018 3.104.130 2017 4.117.416 2016 1.453.512

2019 700.000

2019 29.599.471 2018 32.148.000 2017 33.300.000

2019 1.028.239 2017 3.483.063 2016 4.592.134

2019 29.050.000 (g) 2018 29.048.000 (g) 2017 28.760.000

2018 -1.803.083 2017 -387.388 2016 -2.052.443

2019 29.000.000 2018 29.935.000 (g) 2017 30.500.000 (g)

2018 1.322.883 2017 1.199.947 2016 2.351.327

2019 29.300.000 (g) 2018 29.000.000 2017 25.380.000 (g)

2019 29.000.000 (g) 2018 28.000.000 2017 25.500.000 (g)

2018 716.587 2017 733.835 2016 -962.493

2019 29.000.000 2018 30.307.000 (g) 2017 30.000.000

2018 -7.107 2017 185.110 2016 455.957

2019 28.600.000 2018 28.017.021 2017 28.620.952

2019 665.581 2018 637.599 2017 808.388

2019 28.000.000 2018 27.000.000 2017 18.000.000 (g)

2018 -54.744 2017 1.954.865 2016 625.172

2019 28.000.000 2018 28.000.000 2017 27.820.000 (g)

2018 447.887 2017 314.806 2016 364.934

2019 29.000.000 2018 28.704.000 (g) 2017 28.420.000 (g)

2019 28.387.400 2018 29.735.950 2017 26.700.000

2019 28.000.000 (g) 2018 28.000.000 (g) 2017 28.000.000 (g)

2019 27.613.000 2018 26.809.000 2017 28.449.000

2018 987.002 2017 1.500.434

2018 -206.049 2017 -16.896 2016 148.735

EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche, **) Unternehmen ist Teil einer Firmengruppe (Gruppenergebnisse siehe Seite 192), (g) Umsatz geschätzt


IQ-TEC

DAS BESTE AUS ZWEI WELTEN Die dänische Lifstylemarke Bang & Olufsen ist seit jeher dafür bekannt, Technologie und Ästhetik auf einzigartige Weise in Einklang zu bringen. Mit dem Beovision Eclipse wird diese Kombination auf die qualitative Spitze getrieben – mit phänomenalen Bildern und spektakulärem Klang.

D

as Ziel bei der Entwicklung des Beovision Eclipse war für Bang & Olufsen klar: Eine so lebensechte Verschmelzung von Bildern, dass sie fast unwirklich scheint, und eine Klanglandschaft, die so kraftvoll ist, dass sie gefühlt aus dem Bild herausbricht. Mission accomplished, würden wir sagen.

EINFACH VOLLKOMMEN

Zur Zielerreichung haben sich die Dänen Unterstützung von LG Electronics geholt. Herausgekommen ist ein Fernseher, der zugleich ein Audiosystem ist. Das TV-Gerät umfasst ein SoundCenter mit drei Kanälen und 450 Watt Stereoleistung und kombiniert optisch Glas mit farbigen Textilbespannungen, Aluminium oder Holz. Und zum ersten Mal wird die OLED-TV-Technologie von LG Electronics mit eingebracht, die dank der revolutionären Pixel-Dimming-Technologie

IQ-TEC Mühlthaler GmbH & CoKG Bundesstraße 18A, 6063 Rum Tel. (05 12) 39 36 10 elektrotechnik@iq-tec.at www.iq-tec.at

Anders als andere: Der BeoVision Eclipse kombiniert exzellente Lautsprecher mit innovativer OLED-TV-Technologie und ist durch seine verschiedenen Aufstellungsvarianten und Farbkombinationen wunderbar wandelbar.

für perfektes Schwarz, unbegrenzten Kontrast und eine erweiterte Farbskala sorgt – kurzum für ein originalgetreues Bild. Für Ästhetik und Komfort sorgt der Motorbodenstandfuß, der den Fernseher per Knopfdruck geräuschlos über den Boden fahren lässt, als ob er schweben würde. Neben dem Bodenstandfuß lässt sich der Beovision Eclipse auch auf einer motorisierten oder manuellen Wandhalterung platzieren. PR Infos und Beratung bei IQ-TEC in Rum. Öffnungszeiten: Mo., Di. und Fr. von 10 bis 12 Uhr und 13 bis 18 Uhr / Mi. bis Do und Sa. nach Vereinbarung. Bitte beachten Sie auch unseren neuen Onlineshop unter www.iq-tec.at/shop

KLANG, DER DEN TON ANGIBT Der Beovision Eclipse ist der Inbegriff kunstvoll gestalteter Harmonie von Klang und Design und vereint höchste Klangqualität mit einzigartiger TV-Technologie.

217


218

PLATZ

VORJAHR

FIRMENNAME

ORT

BRANCHE

MA

UMSATZ

EGT *)

231

225

Reifen Team West GmbH

Thaur

115

2019 27.500.000 (g) 2018 27.500.000 (g) 2017 27.300.000

2018 352.506 2017 1.102.372 2016 530.904

232

204

exceet Card Austria GmbH

Kematen i. Tirol

Großhandel mit Kraftwagenteilen und -zubehör

233

174

SPZ Zementwerk Eiberg GmbH & Co. KG

234

229

235

Herstellung von Kunststoffen in Primärformen

106

Kufstein

Herstellung von Zement

23

Electro Terminal GmbH & Co. KG

Innsbruck

Herstellung von elektrischem Installationsmaterial

110

NEU

Ing. Bmst. Josef Fritz

Oberhofen i. Inntal

Erschließung von Grundstücken, Bauträger

70

236

178

ATP Innsbruck Planungs GmbH

Innsbruck

Architekturbüros

177

237

235

Soziale Einrichtungen der Barmherzigen Schwestern Zams Betriebs GmbH

Zams

Heime (ohne Erholungs- und Ferienheime)

420

238

233

Köllensperger Stahlhandel GmbH & Co. KG

Thaur

Großhandel mit Erzen, Eisen, Stahl und Halbzeug

60

239

255

Hermann Huber Autohaus GmbH

Zellberg

Einzelhandel mit Kraftwagen

50

240

234

TOM TAILOR GmbH

Wörgl

Großhandel mit Textilien

27

241

237

BE-terna GmbH

Innsbruck

Erbringung von Dienstleistungen der Informationstechnologie

180

242

227

Bauwaren Canal GmbH & Co.KG.

Hall i. Tirol

Baustoffhandel

41

243

301

Mode von Feucht GmbH

Hall i. Tirol

Einzelhandel mit Bekleidung

205

244

191

Nutzfahrzeuge Leasing AG

Wörgl

Leasing von Kraftwagen

12

245

241

Andrä Hörtnagl Produktion und Handel GmbH

Hall i. Tirol

Fleischverarbeitung

185

246

262

Alpinschule Innsbruck GmbH

Natters

Reisebüros

40

247

165

Wintersport Tirol AG & Co. Stubaier Bergbahnen KG

Innsbruck

Seilbahn-, Sessel- und Schleppliftverkehr

285

248

243

ALPHA Logistik GmbH

Kufstein

Erbringung von Dienstleistungen für den Verkehr

27

249

238

Sportwagen Leasing GmbH

Kufstein

Einzelhandel mit Kraftwagen

1

250

269

Geberit Huter GmbH

Matrei a. Brenner

Herstellung von Sanitärkeramik

*)

2019 27.499.928 2018 30.137.109 2017 29.735.195

2019 -573.779 2018 2.035.277 2017 1.102.997

2019 27.100.000 (g) 2018 27.100.000 (g) 2017 27.100.000 (g)

2020 -996.990 2018 2.456.982 2017 2.405.205

2019 27.316.000 2018 34.910.000 (g) 2017 32.590.000 (g)

2019

125

27.000.000 (g)

2018 1.760.085 2017 2.368.963 2016 2.273.868

2019 26.800.000 (g) 2018 34.062.592 2017 26.390.000 (g)

2018 4.030.021 2017 2.569.227 2016 2.432.510

2019 26.700.000 (g) 2018 26.577.000 (g) 2017 24.410.000 (g)

2019 1.200.577 2018 1.493.483 2017 1.210.327

2019 26.400.000 (g) 2018 26.500.000 2017 27.000.000

2018 2.460.883 2017 1.221.720 2016 -119.187

2019 26.737.585 2018 26.472.856 2017 25.120.000 (g)

2019 26.700.000 2018 24.240.000 (g) 2017 22.800.000 (g)

2019 26.325.000 (g) 2018 26.000.000 (g) 2017 26.000.000

2019 26.310.000 2018 27.301.000 2017 27.724.000

2019 26.300.000 2018 20.000.000 (g) 2017 20.000.000 (g)

2018 -259.470 2016 375.486

2018 2.169.544 2016 2.393.067

2018 4.141.156 2017 3.667.719 2016 2.761.529

2019 400.000 2018 94.893 2017 285.199

2019 26.300.000 2018 32.000.000 (g) 2017 32.000.000

2018 1.144.199 2017 1.102.152 2016 823.496

2019 26.184.000 2018 23.600.000 2017 22.000.000

2019 1.517.000 2018 1.758.091 2017 214.000

2019 26.000.000 (g) 2018 25.166.678

2018 1.289.624

2019 26.236.000 2018 25.400.000 2017 23.040.000

2020 26.000.000 2018 37.307.300 2017 42.062.114

2019 26.000.000 2018 26.000.000 (g) 2017 26.000.000 (g) 2019 25.857.616 2018 22.872.000 (g) 2017 22.645.000

2017 -381.914 2016 -236.696

2019 324.529 2018 2.257.346 2017 5.470.600

2018 2.380.739 2017 2.308.383 2016 1.705.112

EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche, **) Unternehmen ist Teil einer Firmengruppe (Gruppenergebnisse siehe Seite 192), (g) Umsatz geschätzt


INNIO JENBACHER

Carlos Lange, President und CEO von INNIO, und Thomas Baade, technischer Geschäftsführer der HanseWerk Natur, beim erfolgreichen Abschluss der Wasserstoff-Prüfläufe.

STROM AUS WASSERSTOFF: JENBACHER GASMOTOREN VON INNIO SIND BEREIT „Grüner“ Wasserstoff könnte schon bald zur Stromspeicherung und -produktion eingesetzt werden und damit die Energiewende beschleunigen. INNIO* hat die Technologie dafür: Kürzlich hat ein Prototyp im Jenbacher Werk den Beweis erbracht, dass Jenbacher Gasmotoren sogar zu 100 Prozent mit Wasserstoff betrieben werden können.

D

as Weltklima verändert sich immer schneller, und eine massive Reduktion der CO2-Emissionen wird immer dringlicher. Alle Szenarien zur Verlangsamung der globalen Erwärmung fordern eine Abkehr von fossilen Energieträgern. Ein zentrales Element dieses Systemwechsels ist der massive Ausbau der erneuerbaren Energieträger, allen voran Windkraft und Photovoltaik. Das reduziert zwar die Emissionen deutlich, bringt aber eine neue Herausforderung: Wind- und Solarstrom stehen nicht zu jeder beliebigen Zeit zur Verfügung, Angebot und Nachfrage können somit auseinanderklaffen.

„GRÜNER“ WASSERSTOFF ALS ENERGIESPEICHER

Der Schlüssel zur Lösung dieses Problems lautet „Stromspeicherung“. Eine interessante Option dafür ist Wasserstoff, da er auch über längere Zeiträume in großen Mengen gespeichert werden kann. Erzeugt wird er mithilfe von überschüssigem Ökostrom

durch Elektrolyse aus Wasser. Die sogenannte „Rückverstromung“ kann – neben anderen Möglichkeiten – durch Nutzung des grünen Wasserstoffs als Brennstoff für Gasmotoren erfolgen.

INNIO FÜHREND IN SACHEN TECHNOLOGIEENTWICKLUNG

Gasmotoren können nicht nur mit Erdgas betrieben werden, sondern auch mit verschiedensten anderen Gasen, neben Biogas und Biomethan auch Wasserstoff und Wasserstoff-Erdgas-Gemischen. Die Anlagen von INNIO beweisen das längst in der Praxis: Knapp 55 Prozent der in den deutschsprachigen Ländern installierten Jenbacher Gasmotoren werden mit Gasen aus erneuerbaren Quellen betrieben – darunter auch solche mit hohem Wasserstoffanteil. Bis zu 60 Prozent beträgt dieser schon heute vielfach. Und der Trend weist weiter nach oben: INNIO investiert laufend in Forschung und Entwicklung, um den Wasserstoffanteil zu steigern, und entwickelt die erforderlichen

Technologien gemeinsam mit dem Grazer Large Engines Competence Center gezielt weiter. Und das mit Erfolg: Soeben hat ein Protoyp für einen neuartigen Motor den Beweis erbracht, dass der Wasserstoffanteil auf bis zu 100 Prozent gesteigert werden kann. Sämtliche Prüfläufe dafür hat der neue Motor am Entwicklungsprüfstand im Jenbacher Werk mit Erfolg absolviert.

PILOTPROJEKT IN HAMBURG

Den Praxisbeweis antreten soll nun ein gemeinsames Pilotprojekt mit der HanseWerk Natur in Deutschland: ein Jenbacher Blockheizkraftwerk mit einer elektrischen Leistung von 999 kW in Hamburg-Othmarschen, das nach einem Umbau künftig mit variablen Wasserstoff-Erdgas-Gemischen mit bis zu 100 Prozent grünem Wasserstoff betrieben wird. Die Anlage – sie soll im Herbst 2020 in Betrieb gehen – ist ein wichtiges Leuchtturmprojekt für die Umsetzung der Energiewende. Grüner Wasserstoff wird dabei eine entscheidende Rolle spielen, denn sämtliche bestehenden Anlagen könnten so umgerüstet werden wie jene in Hamburg. INNIO wird weiterhin aktiv zu dieser Entwicklung beitragen. PR

* INNIO ist ein eingetragener Markenname

219


220

PLATZ

VORJAHR

FIRMENNAME

ORT

BRANCHE

MA

UMSATZ

EGT *)

251

258

Autohaus Strasser GmbH

Reith i. Alpbachtal

Einzelhandel mit Kraftwagen

80

2019 25.600.000 (g) 2018 24.000.000 (g) 2017 23.500.000

2018 608.454 2017 854.620 2016 437.233

252

248

F. Kaltschmid Hotel GmbH

Seefeld

Hotels

280

253

240

AUSTRIA SKI VERANSTALTUNGS GmbH

Innsbruck

Erbringung von Dienstleistungen

2019 25.500.000 (g) 2018 25.480.000 (g) 2017 25.480.000 (g)

2019 1.892.707 2018 1.606.873 2017 1.573.759

254

254

Pirktl Holiday GmbH & Co. KG

Mieming

Hotels

210

255

251

TÜV SÜD Landesgesellschaft Österreich GmbH

Jenbach

Instandhaltung und Reparatur von Kraftwagen

188

256

281

Autohaus Pontiller GmbH

Lienz

Einzelhandel mit Kraftwagen

90

257

244

Tyrolean Jet Services GmbH

Innsbruck

Erbringung von Dienstleistungen für die Luftfahrt

63

258

250

YESCA Mobilitäts GmbH

Innsbruck

Reparatur und Instandhaltung von Fahrzeugen

60

259

245

Logispin Austria GmbH

Innsbruck

Wett-, Toto- und Lotteriewesen

15

260

NEU

da emobil GmbH & Co. KG

Innsbruck

Elektrizitätshandel

4

261

256

Autohaus Manfred Neurauter GmbH

Telfs

Einzelhandel mit Kraftwagen

43

262

381

Autohaus Haidacher GmbH

Zell am Ziller

Einzelhandel mit Kraftwagen

27

263

260

Braunegger KG.

Kaltenbach

Großhandel mit Nahrungsund Genussmitteln

115

264

226

Alpina Food & Dairy Products GmbH

Wörgl

Milchverarbeitung

10

265

242

Ing. Franz Thurner Baumeister GmbH & Co. KG

Ötz

Hochbau

150

266

274

Dietrich, Luft und Klima, GmbH

Kirchbichl

Herstellung von kälte- und lufttechnischen Erzeugnissen

100

267

278

KLEEN-TEX Industries GmbH

Ebbs

Herstellung von Teppichen

68

268

283

A.S.T. BauGmbH

Innsbruck

Erschließung von Grundstücken, Bauträger

35

269

292

Transped Immofinanz GmbH

Wörgl

Tankstellen

4

270

259

SPGPrints Austria GmbH

Langkampfen

Herstellung von Maschinen für die Textil- und Bekleidungsherstellung

*)

7

120

2019 25.500.000 (g) 2018 24.750.000 (g) 2017 24.000.000

2019 25.261.000 (g) 2018 24.325.000 (g) 2017 23.500.000 (g) 2019 25.000.000 2019 24.379.000 2017 27.500.000

2018 -412.869 2017 -303.616 2016 126.404

2018 2.207.874 2017 3.173.412 2016 3.927.844

2018 1.509.941 2017 239.926 2016 1.975.036

2019 25.000.000 2018 21.574.000 (g) 2017 21.360.000

2020 500.000 2018 1.041.137 2017 609.463

2019 25.000.000 2018 24.500.000 2017 18.000.000

2018 -248.462

2019 25.000.000 (g) 2018 25.119.000 (g) 2017 24.870.000 (g)

2019 25.000.000 (g) 2018 25.000.000 (g) 2017 30.000.000 (g)

2019 -4.183.231 2018 -2.941.310 2017 -2.566.570

2016 824.230

2019 25.000.000 (g)

2019 24.652.000 2018 24.150.000 2017 23.295.000

2019 24.600.000 2018 14.968.000 (g) 2019 24.500.000 2018 23.800.000 2017 23.600.000

2019 24.500.000 (g) 2018 27.500.000 (g) 2017 22.000.000

2018 1.085.731 2017 1.301.159 2016 948.891

2019 24.000.000 2018 22.220.000 (g) 2017 22.000.000

2019 3.870.077 2018 1.359.488 2017 1.276.056

2019 24.000.000 2018 25.250.000 (g) 2017 25.000.000

2018 69.849 2017 155.445 2016 84.231

2019 24.000.000 2017 21.749.279 2016 23.128.713

2019 640.787 2018 -223.020 2017 1.103.106

2019 23.993.251 2018 20.611.557 2017 13.370.000 (g)

2019 770.166 2017 730.857 2016 718.587

2019 24.000.000 (g) 2018 21.514.000 (g) 2017 16.690.000 (g)

2019 23.900.000 (g) 2018 23.900.000 (g) 2017 23.850.000

2019 2.567.379 2018 1.630.217 2017 710.266

2018 1.613.442 2017 2.926.407 2016 3.419.867

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222

PLATZ

VORJAHR

FIRMENNAME

ORT

BRANCHE

MA

UMSATZ

EGT *)

271

289

Transalpine Ölleitung in Österreich GmbH

Matrei i. Osttirol

Transport in Rohrfernleitungen

28

2018 1.885.987 2017 1.458.623 2016 1.734.535

272

247

INTERALPEN-HOTEL TYROL GMBH

2018 23.830.000 2018 21.179.000 (g) 2017 21.410.000 (g)

Telfs

Hotels

252

273

272

Raiffeisengenossenschaft Osttirol, registrierte Genossenschaft mbH

Lienz

Herstellung von Futtermitteln für Nutztiere

49

2019 2.027.000 2017 1.187.887

274

NEU

Rinderzucht Tirol eGen

Innsbruck

Großhandel mit lebenden Tieren

2019 23.800.000 2018 22.421.000 (g) 2017 21.500.000 (g)

40

275

266

Neuschmied Holz GmbH

Hopfgarten i. Brixental

Säge-, Hobel- und Holzimprägnierwerke

60

276

223

Autohaus Rudolf Fuchs GmbH

Itter

Einzelhandel mit Kraftwagen

45

277

264

Tiroler Backhaus GmbH

Kematen i. Tirol

Herstellung von Backwaren

229

278

271

Anthentic Logistik GmbH

Langkampfen

Erbringung von Dienstleistungen für den Verkehr

21

279

NEU

Veolia Industries Austria GmbH

Kundl

280

249

Neurauter * frisch GmbH

Ötztal Bahnhof

Großhandel mit Nahrungsund Genussmitteln

74

281

432

Finance Alpin Kitzbühel GmbH

Kitzbühel

Beteiligungsgesellschaften

8

282

284

ALPEWA Metallproduktion GmbH

Kirchbichl

Herstellung von Metallwaren

24

283

290

Barilla Austria GmbH

Innsbruck

Großhandel mit Nahrungsund Genussmitteln

8

284

261

AFS Logistic Solutions GmbH

Zirl

285

297

GKI Sanitär-VertriebsgesmbH

Ebbs

Produktion und Vertreib von Sanitärprodukten

32

286

341

Zeller Bergbahnen Zillertal GmbH & Co. KG

Zell a. Ziller

Seilbahn-, Sessel- und Schleppliftverkehr

120

287

275

HS Holzexport Schuster GmbH

Innsbruck

Großhandel mit festen Brennstoffen

10

288

267

Primagaz GmbH

Kirchbichl

Gas-, Wasser-, Heizungsund Lüftungs- und Klimaanlageninstallation

70

289

279

Stock GmbH

Finkenberg

Hotels

193

290

265

VERITAS AUSTRIA GmbH

Mieders

Herstellung von technischen Kunststoffteilen

160

*)

2019

63

23.792.121

2019 23.500.000 2018 23.068.000 (g) 2017 22.840.000 (g)

2018 -1.133.981 2017 -1.336.804 2016 -2.965.248

2019 27.158 2019 2.500.000 2017 1.352.380 2016 1.271.540

2019 23.500.000 2018 27.618.636 (g) 2017 21.500.000

2019 724.605 2018 796.914 2017 714.514

2019 23.142.000 (g) 2018 22.800.000 2017 21.820.000 (g)

2018 1.778.561 2017 1.639.973 2016 2.113.518

2019 23.350.000 (g) 2018 23.350.000 (g) 2017 23.350.000 (g)

2019

156

Erbringung von Dienstleistungen für den Verkehr

2019 23.800.000 2018 24.900.000 2017 22.850.000 (g)

23.000.000 (g)

2019 525.911 2018 341.578 2017 704.908

2018 -840.535

2019 22.800.000 2018 24.725.000 2016 24.360.000

2018 8.211 2017 85.517

2019 22.600.000 (g) 2018 21.500.000 (g) 2017 19.990.000 (g)

2018 706.906 2016 2.573

2019 22.400.000 (g) 2018 23.605.000 (g) 2017 22.000.000

2019 227.761 2018 2.380 2017 267.784

2019 22.230.000 2018 17.170.000 (g) 2017 17.000.000

2019 2.109.870 2017 1.669.941 2016 948.634

2019 22.636.561 2018 12.700.000

2019 22.599.181 2018 21.162.000 (g) 2017 20.645.000 (g)

2019 22.400.000 2018 20.300.000 2017 19.100.000

2019 966.381 2017 2.645.039 2016 2.781.226

2019 22.200.000 2018 22.200.000 2017 16.560.000

2018 301.660 2017 183.851 2016 173.865

2019 22.000.000 2018 21.719.192 2016 20.343.236

2019 642.158 2018 1.160.585 2017 585.053

2020 22.100.000 2019 23.000.000 2017 19.590.000 (g)

2019 22.000.000 2018 23.146.270 (g) 2017 25.200.000 (g)

2018 1.331.025 2017 1.058.995 2016 1.453.105

2019 -530.000 2017 1.322.223 2016 1.895.876

EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche, **) Unternehmen ist Teil einer Firmengruppe (Gruppenergebnisse siehe Seite 192), (g) Umsatz geschätzt


MASCHINENRING

Unkrautbekämpfung ohne Gift: Der Maschinenring nutzt Heißschaumtechnik für die Entfernung von unerwünschtem Bewuchs.

Der Maschinenring sorgt mit der Anlage von Tiroler Blumenwiesn für mehr Lebensräume für Biene und Co.

NACHHALTIG UND OPTIMISTISCH IN DIE ZUKUNFT Trotz Coronakrise und der unsicheren allgemeinen Rahmenbedingungen hat der Maschinenring mit seinen sieben Geschäftsstellen und rund 3.000 Mitarbeitern und Dienstleistern in Tirol den Blick nach vorne gerichtet. Einen besonderen Stellenwert nimmt dabei das Thema Nachhaltigkeit ein.

N

atürlich haben auch uns die Auswirkungen der Corona-Pandemie unerwartet getroffen. Nach einem anfänglichen Dämpfer hat sich die Auslastung im Garten- und Grünraumbereich sowie bei der Baumpflege stabilisiert. Nun gilt es die Ärmel hochzukrempeln und den Kopf nicht in den Sand zu stecken“, ist Maschinenring-Geschäftsführer Mag. Hannes Ziegler optimistisch. Auch bei der Personalbereitstellung zeigt der Trend nach einer Delle in den vergangenen Monaten wieder nach oben. „Wir bemerken, dass die Menschen verstärkt auf Anbieter aus der Region zurückgreifen und das Thema Nachhaltigkeit auch bei der Anlagenbetreuung und Gar-

FOTOS: © MASCHINENRING

tengestaltung einen immer höheren Stellenwert einnimmt. Gerade hier kann der Maschinenring punkten“, erklärt Ziegler. So werden nicht nur Grünflächen, Gärten und Naturräume betreut und gestaltet. Auch Bäume werden auf ihre Verkehrssicherheit kontrolliert und fachgerecht gepflegt. Damit wird die Vitalität der grünen Riesen verbessert und ihre Widerstandskraft gegen Wetterkapriolen gestärkt – damit sie lange erhalten bleiben, Schatten spenden und für gute Luft sorgen.

UNKRAUT ÖKOLOGISCH BEKÄMPFEN

Unkräuter und Moos sind nicht nur unansehnlich, sondern teilweise auch gefährlich

für den Verkehr und zudem schadhaft für den Untergrund. Der Maschinenring bekämpft unerwünschten Bewuchs mit biologischem, auf Pflanzenzucker basierendem Schaum, der gemeinsam mit nahezu siedend heißem Wasser drucklos aufgebracht wird. Die Hitze zerstört das Eiweiß in den Pflanzen und Samen und bringt diese so zum Absterben. Der sich rückstandslos auflösende Schaum wirkt als Isolationsschicht und erhält die hohe Temperatur, wodurch eine bessere und tiefere Wirkung erzielt werden kann.

TIROLER BLUMENWIESN FÖRDERN INSEKTEN

Im Rahmen des Projekts „Tiroler Blumenwiesn“, welches unter der Schirmherrschaft des Landes Tirol und unter Federführung des Maschinenrings mit sechs Partnern (Gemeindeverband Tirol, Bildungsforum Tirol, Landwirtschaftskammer Tirol, Tiroler Bienenzuchtverband, Verband der Tiroler Obst- und Gartenbauvereine und Gemüseland Tirol) ins Leben gerufen wurde, entstehen tirolweit bunt blühende Blumenwiesn. Gemeinden, Unternehmen und auch private Garten- und Grünflächenbesitzer können sich beteiligen und Verantwortung für mehr Biodiversität und vielfältigere Lebensräume übernehmen. Der Maschinenring fungiert mit ausgebildeten Mitarbeitern als Partner für die Vorbereitung der Flächen und die Ausbringung des ausschließlich aus heimischen Pflanzenarten bestehenden Saatguts. Nicht nur Insekten profitieren von den neu geschaffenen Lebensräumen, Tirol wird dadurch noch bunter und lebenswerter. Weitere Informationen: www.tiroler-blumenwiesn.at

MASCHINENRING TIROL Tel.: 059060 700 tirol@maschinenring.at

www.maschinenring.tirol

PR

223


224

PLATZ

VORJAHR

FIRMENNAME

ORT

BRANCHE

MA

UMSATZ

EGT *)

291

263

Hausberger Elektrotechnik GmbH

Innsbruck

Großhandel mit elektrischen Haushaltsgeräten

60

2019 73.730 2018 12.461 2017 175.722

292

338

Elekta GmbH

Innsbruck

Großhandel mit medizinischen und orthopädischen Artikeln

2019 22.000.000 2018 23.580.000 (g) 2017 23.350.000 (g)

22

293

NEU

OFA Bauprojekt GmbH

Innsbruck

Erschließung von Grundstücken, Bauträger

1

294

270

Auto Meisinger GmbH

Völs

Einzelhandel mit Kraftwagen

50

295

93

WMF in Österreich GmbH

Innsbruck

Großhandel mit keramischen Erzeugnissen, Glaswaren und Reinigungsmitteln

95

296

447

Kahlbacher Machinery GmbH

Kitzbühel

Herstellung von Maschinen

115

297

328

Logsystems GmbH

Ebbs

298

276

Moguntia-Werke Gewürzindustrie GmbH

Erbringung von Dienstleistungen für den Verkehr

Kirchbichl

Großhandel mit Kaffee, Tee, Kakao und Gewürzen

47

299

286

Street One Modehandels- GmbH

Innsbruck

Großhandel mit Textilien

6

300

252

Einrichtungshaus Föger GmbH

Pfaffenhofen

Handelsvermittlung von Möbeln, Einrichtungs- und Haushaltsgegenständen

301

335

Kufgem GmbH

Kufstein

302

308

Ingenieure Maurer Wallnöfer GmbH & Co. KG

Ötztal Bahnhof

303

318

TUNAP Cosmetics GmbH

Kematen Tirol

Herstellung von Körperpflegemitteln und Duftstoffen

80

304

282

Oberhofer Josef GmbH

Mils

Einzelhandel mit Kraftwagen

53

305

291

Landecker Verkehrsbetriebe Kienzl Reisen GmbH

Schönwies

Autobusliniennahverkehr

17

306

285

Sinnesberger Mineralölvertriebs GmbH

Kirchdorf i. Tirol

Tankstellen

15

307

44

MK Illumination Handels GmbH

Innsbruck

Großhandel mit Möbeln, Teppichen, Lampen und Leuchten

49

308

304

Inntaler Transporte GmbH

Wörgl

Tankstellen

18

309

288

VENTOTRANS GmbH

Kirchbichl

Erbringung von Dienstleistungen für den Verkehr

23

310

384

Stiebleichinger GmbH

Innsbruck

Hotels

240

*)

Erbringung von Dienstleistungen der Informationstechnologie

Erschließung von Grundstücken, Bauträger

9

145 120 101

2019 22.000.000 2018 17.333.618 2016 17.333.618

2020 4.090.000 2018 4.316.929 2017 2.611.894

2019 21.600.341 2018 22.840.000 2017 21.535.144

2019 -400.916 2018 100.000 2017 386.997

2019 21.400.000 2018 12.100.000 (g) 2017 11.980.000 (g)

2019 616.153 2018 770.153 2017 1.861.678

2019 21.300.000 2018 22.100.000 2017 20.350.000 (g)

2019 220.000 2017 -3.172.800 2016 -1.405.898

2019 21.100.000 2018 24.360.000 (g) 2017 24.360.000

2018 257.909

2019 21.000.000 2018 19.433.000 2017 21.000.000

2018 53.033 2017 968.354 2016 1.237.506

2019 21.700.000 (g)

2020 21.520.000 2018 64.135.000 (g) 2017 63.500.000

2019 21.371.288 2018 18.224.518 2017 14.500.000

2019 21.300.000 (g) 2018 21.315.000 (g) 2017 21.000.000

2018 3.705.761 2016 4.178.729

2019 1.682.195 2018 1.694.620

2019 21.000.000 2018 17.542.000 (g) 2017 17.500.000

2020 2.900.000 2018 2.321.000 2017 2.881.000

2019 21.000.000 (g) 2018 19.000.000 (g) 2017 27.900.000 (g)

2018 -3.251.048 2017 -3.579.879 2016 -4.430.348

2019 21.000.000 (g) 2018 21.533.000 (g) 2017 21.320.000 (g)

2019 21.000.000 (g) 2018 21.000.000 (g) 2019 21.000.000 2018 21.500.000 2017 21.000.000

2019 530.455 2018 738.765 2017 821.831

2019 20.800.000 2018 130.000.000*** 2017 20.800.000 (g)

2019 1.201.530 2017 617.772

2019 20.697.297 2018 21.196.199 2017 11.170.000 (g)

2019 356.454 2018 359.076

2019 20.756.750 2018 20.000.000 2017 20.000.000

2019 20.500.000 (g) 2018 14.700.000 (g) 2017 14.500.000 (g)

2019 838.062 2018 646.882 2017 809.702

EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche, **) Unternehmen ist Teil einer Firmengruppe (Gruppenergebnisse siehe Seite 192), ***) 2018 Gruppenumsatz,(g) Umsatz geschätzt


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226

PLATZ

VORJAHR

FIRMENNAME

ORT

BRANCHE

MA

UMSATZ

EGT *)

311

355

Stadtwerke Wörgl GmbH

Wörgl

Elektrizitätserzeugung

71

302

Fritzens

52

313

295

Gemeinnützige Hauptgen. des Siedlerbundes registrierte Genossenschaft mbH

Erbringung von Dienstleistung für die darstellende Kunst

2019 -37.646 2018 228.368 2017 -225.260

312

Beat the Street - Jörg Philipp Touring Service GmbH

2019 20.500.000 2018 16.588.000 (g) 2017 16.200.000 (g)

Innsbruck

Erschließung von Grundstücken, Bauträger

31

2019 4.100.000 2017 4.566.361 2016 5.894.717

314

287

Kurz Fertigteilbau GmbH

Langkampfen

2019 20.300.000 2018 20.350.000 (g) 2017 20.500.000 (g)

Hochbau

85

315

NEU

Women´s Best GmbH

Innsbruck

Einzelhandel mit verschiedenen Waren

23

316

457

Bergbahnen Ellmau - Going GmbH & Co. Hartkaiserbahn KG.

Ellmau

Seilbahn-, Sessel- und Schleppliftverkehr

300

317

300

Reha Zentrum Münster Betriebs GmbH

Münster

Krankenhäuser

263

318

348

Lanserhof GmbH

Lans

Hotels

147

319

314

Schuler GmbH

Völs

Großhandel mit elektrischen Haushaltsgeräten

59

320

307

WESTCAM Datentechnik GmbH

Mils

321

268

Gebrüder Kofler GmbH

Landeck

Großhandel mit Obst, Gemüse und Kartoffeln

50

322

294

Früchte Maier GmbH & Co. KG

Kitzbühel

Großhandel mit Obst, Gemüse und Kartoffeln

24

323

306

B-Transport GmbH

Hall i. Tirol

Güterbeförderung, Maschinenvermietung

109

324

NEU

Eisendle Frisch- und Tiefkühlwaren KG

Hall i. Tirol

Großhandel mit Nahrungsund Genussmitteln

48

325

313

Speckbacher Handels GmbH

Reutte

Großhandel mit Nahrungsund Genussmitteln

66

326

323

MWS Aluguss GmbH

Kufstein

Leichtmetallgießereien

70

327

333

Auer GmbH

Pfons

Güterbeförderung im Straßenverkehr

130

328

299

Liftgesellschaft Obergurgl GmbH

Obergurgl

Seilbahn-, Sessel- und Schleppliftverkehr

106

329

319

Rossbacher GmbH

Lienz

Sammlung nicht gefährlicher Abfälle

89

330

418

Hans Brunner GmbH

Kirchbichl

Einzelhandel mit Kraftwagen

45

*)

Datenverarbeitung, Hosting und damit verbundene Tätigkeiten

2019 20.500.000 2018 20.000.000 2017 18.270.000 (g)

2019 20.127.000 2018 21.295.000 (g) 2017 18.950.000 (g) 2019

54

20.087.167

2018 3.363.317 2017 1.855.870 2016 1.875.110

2018 413.029 2017 501.448 2016 230.175

2019 20.000.000 2018 11.918.000 (g) 2017 11.800.000 (g)

2019 4.066.361 2017 2.136.217 2016 1.732.084

2019 20.000.000 2018 17.000.000 (g) 2017 17.000.000

2019 3.000.000 2017 -239.448 2016 -2.862.628

2019 20.000.000 2018 19.521.000 2017 13.500.000 (g)

2019 1.950.167 2017 1.196.739 2016 1.072.783

2019 20.000.000 (g) 2018 20.000.000 (g) 2017 19.290.000 (g)

2019 20.000.000 (g) 2018 19.285.000 (g) 2016 19.000.000

2019 20.000.000 2018 23.000.000 2017 19.800.000 (g)

2018 1.010.262 2017 929.337 2016 993.646

2019 650.122 2018 1.162.223 2017 1.157.507

2019 20.000.000 2018 20.500.000 2017 20.300.000 (g)

2019 19.957.000 2018 19.578.000 2017 18.289.000 2019

19.600.000 (g)

2019 19.290.000 (g) 2018 19.290.000 (g) 2017 19.500.000

2019 19.119.341 2018 18.500.000 2017 15.570.000 (g)

2019 177.391 2017 919.680 2016 374.389

2019 19.000.000 (g) 2017 20.110.356 2016 20.370.337

2019 1.487.330 2018 2.827.936 2017 2.629.093

2019 19.100.000 (g) 2018 17.826.796 (g) 2017 17.050.000 (g)

2019 19.000.000 2018 18.968.000 (g) 2017 18.780.000

2019 19.000.000 (g) 2018 13.300.000 (g) 2017 13.200.000 (g)

2019 -397.116 2018 1.199.073 2017 1.536.359

2019 813.914 2017 348.741 2016 480.532

EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche, **) Unternehmen ist Teil einer Firmengruppe (Gruppenergebnisse siehe Seite 192), (g) Umsatz geschätzt


GENERALI VERSICHERUNG

DER MENSCH IM MITTELPUNKT Auch in Coronazeiten: Generali stellt Human Touch in den Vordergrund.

KUNDENSERVICE UNBEEIN FLUSST DURCH COVID - 19

Mit dem Ausbruch der Coronakrise im Frühjahr kam der Generali der Fortschritt bei der Umsetzung der Strategie Generali 2021 mit Fokus auf Digitalisierung und Kundenzufriedenheit entgegen. Innerhalb kürzester Zeit arbeiteten österreichweit alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter auch die 266 Angestellten in Tirol, von zuhause aus. Es gab weder Kündigungen noch Kurzarbeit. „Als kein direkter Kundenkontakt möglich war, konnten wir unsere Kundinnen und Kunden aus der Ferne servicieren und zudem zahlreiche neue Serviceangebote wie die Generali-Unterstützungs-Hotline oder den telemedizinischen Service via drd-App starten“, erklärt Generali-Regionaldirektor Markus Winkler. Die Generali-Kundenbetreuerinnen und -betreuer hatten auch in der herausfordernden Coronazeit für die Wünsche, Sorgen und Bedürfnisse ihrer Kunden ein offenes Ohr. „Der Mensch steht im Mittelpunkt – dafür strengen wir uns

Auch Trendforscher bestätigen in der verstärkt digitalisierten Coronawelt, dass der Human Touch immer wichtiger wird und dass es ohne persönliche Beratung nicht geht. „Wir sehen in ‚human-digital‘ keinen Widerspruch, sondern sind überzeugt, dass sinnvoll und klug eingesetzte Technik unsere Service- und Assistance-Leistungen noch besser und leichter zugänglich machen kann“, so Winkler.

© DIE FOTOGRAFEN

D

ie Generali Versicherung hat im vergangenen Jahr viel in Digitalisierung, künstliche Intelligenz und Automatisierung investiert. Das Thema wurde in allen Bereichen – also bei Produkten und Services, Kommunikation und Vertrieb sowie Prozessen und Systemen – stark vorangetrieben. Die neue Meine-Generali-App, der Ausbau des Kundenportals, das digitale Gesundheitsservice mit Skype-Sprechstunden beim Arzt oder auch unser Cyberschutz für KMUs inklusive innovativem Präventionstool sind einige Beispiele dafür. Dank der innovativen Kundenlösungen und der Vorreiterrolle bei der digitalen Transformation des Vertriebs gelang der Generali in Tirol im vergangenen Jahr ein Prämienplus von 4,1 Prozent in der Schaden/Unfall-Versicherung und von 4,3 Prozent in der Krankenversicherung. Insgesamt betrug das Prämienvolumen im Jahr 2019 178,2 Millionen Euro.

MIT FIRSTBIRD ERFOLGREICH

„W I R S E H E N I N ‚ H U M A N - D I G I TA L‘ KEINEN WIDERSPRUCH, SONDERN S I N D Ü B E R Z E U G T, DASS SINNVOLL UND KLUG EINGESE TZ TE TECHNIK UNSERE SERVICE- UND A S S I S TA N C E LEISTUNGEN NOCH BESSER UND LEICHTER ZUGÄNGLICH M A C H E N K A N N .“ MARKUS WINKLER, GENERALIREGIONALDIREKTOR

an und dafür wollen wir das Beste bieten“, erläutert Winkler das Ziel der Generali, ein lebenslanger Partner für Kunden und Partner sein zu wollen. Das gilt umso mehr in so herausfordernden Zeiten wie in der neuen Lebenswelt mit Covid-19.

Einen großen Fokus im Jahr 2020 legt die Generali Versicherung nicht nur auf die Kundenbetreuung, sondern auch auf die Ansprache und den Aufbau künftiger Kundenbetreuerinnen und -betreuer. Mit zahlreichen Initiativen im Bereich Employer Branding möchte die Generali der Welle an bevorstehenden Pensionierungen entgegenwirken und junge Menschen rechtzeitig ansprechen. Unter anderem arbeitet die Generali dabei mit dem Start-up Firstbird zusammen, mit dem ein digitales Empfehlungstool zur Unterstützung der Recruitingaktivitäten entwickelt wurde. Über eine App teilen Generali-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter freie Stellen via soziale Netzwerke und so können im Idealfall schnell neue Bewerberinnen und Bewerber gefunden werden. Winkler: „Insbesondere in Tirol wird Firstbird sehr aktiv von den Kolleginnen und Kollegen genutzt, sodass wir bereits zur Jahresmitte unsere Ziele erfüllt haben.“ PR

GENERALI TIROL Prämien gesamt 2019: 178,2 Mio. Euro davon: • 128,0 Mio. Euro in Schaden/Unfall • 29,1 Mio. Euro in Leben • 21,1 Mio. Euro in Kranken Mitarbeiterzahl 2019: 266, davon 144 in der Kundenberatung Mitarbeiteraufnahmen 2020: 16 in die Kundenberatung und 5 Lehrlinge

227


228

PLATZ

VORJAHR

FIRMENNAME

ORT

BRANCHE

MA

UMSATZ

EGT *)

331

324

KP Plattner GmbH

Rum

Handelsvermittlung von Nahrungsmitteln, Getränken und Tabakwaren

39

2019 19.000.000 2018 18.500.000 2016 19.386.568

2019 2.261.363 2018 1.831.224

332

277

Aebi Schmidt Austria GmbH

Inzing

333

320

Dannemann Global Extrusion GmbH

Jochberg

334

316

Saturn Innsbruck ElectroHandelsGmbH

Innsbruck

335

329

ROWA - Moser Handels-GmbH

Innsbruck

Großhandel mit elektronischen Bauteilen undTelekommunikationsgeräten

53

336

321

ICV Handels GmbH

Hopfgarten

Großhandel

20

337

315

DEMACLENKO GmbH**

Telfs

Großhandel mit Maschinen und Ausrüstungen

19

338

312

BOE Gebäudemanagement GmbH

Innsbruck

Verwaltung von Grundstücken, Gebäuden und Wohnungen

95

339

257

Geppert GmbH

Hall i. Tirol

Herstellung von Verbrennungsmotoren und Turbinen

98

340

326

ErlebnisSennerei Zillertal KG

Mayrhofen

Milchverarbeitung

5

341

346

Feratel Media Technologies AG

Innsbruck

Herstellung von elektrischen Geräten

108

342

305

Stadtwerke Schwaz GmbH

Schwaz

Elektrizitätserzeugung

80

343

327

Kapferer und Kapferer GmbH & Co. KG

Umhausen

Instandhaltung und Reparatur von Kraftwagen

69

344

325

Christophorus Reiseveranstaltungs GmbH

Mayrhofen

Reisebüros

32

345

404

Elektro Müller GmbH & Co. KG

Landeck

Elektroinstallation

165

346

330

Auto-Linser GmbH

Innsbruck

Einzelhandel mit Kraftwagen

45

347

331

Bauunternehmung Dipl.Ing. Walter Frey GmbH

Lienz

Wohnungs- und Siedlungsbau

114

348

296

Ager GmbH

Söll

Großhandel mit Fleisch und Fleischwaren

100

349

332

Auto Bacher GmbH

Hall i. Tirol

Einzelhandel mit Kraftwagen

43

350

293

Schwaninger Vieh Export GmbH

Weer

Großhandel mit lebenden Tieren

10

*)

Großhandel mit landwirtschaftlichen Maschinen und Geräten Herstellung von Baubedarfsartikeln aus Kunststoff

Einzelhandel mit Geräten der Unterhaltungselektronik

32 50 37

2019 19.000.000 (g) 2018 22.000.000 (g) 2017 20.500.000 (g)

2018 402.737 2017 327.531 2016 -127.422

2019 18.955.677 2018 19.035.000 2016/17 19.117.770

2019 202.607 2017 378.541 2016 -6.228

2019 18.968.000 (g) 2018 18.968.000 (g) 2017 18.780.000 (g)

2019 18.800.000 2017 18.117.390 2016 15.254.975

2019 1.759.297 2018 1.478.520 2017 1.214.118

2019 18.743.000 2018 19.049.000 2017 20.493.000

2019 524.000 2018 228.000 2017 352.991

2019 18.643.000 (g) 2018 24.000.000 (g) 2017 24.000.000 (g)

2018 -4.079.526 2016 170.200

2019 18.600.000 2017 17.129.848

2019 1.170.640 2018 978.612 2017 1.251.420

2019 18.800.000 (g) 2018 18.780.000 (g) 2017 18.780.000 (g)

2019 18.700.000 2018 19.315.000 2016 14.700.000 (g)

2019 18.637.000 (g) 2018 18.362.000 (g) 2016 18.180.000

2019 18.500.000 2018 19.726.000 (g) 2017 19.000.000 2019 18.500.000 2018 18.300.000 2017 17.746.811

2009 747.563

2018 1.945.488 2016 1.151.847

2019 3.369.527 2018 5.123.860 2017 4.717.711

2019 18.500.000 (g) 2018 18.453.000 (g) 2017 18.270.000 (g) 2019 18.400.000 2017 17.300.000

2019 18.200.000 (g) 2018 18.039.000 (g) 2017 17.860.000 (g)

2016 317.781

2019 18.000.000 2018 20.301.000 (g) 2017 20.100.000

2019 270.000 2017 391.659 2016 257.240

2019 18.000.000 (g) 2018 18.000.000 (g) 2017 14.850.000 (g)

2019 18.000.000 2018 18.000.000 (g)

2019 18.000.000 2018 20.503.000 (g) 2017 20.300.000 (g)

2018 802.121 2017 1.263.493 2016 82.837

EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche, **) Unternehmen ist Teil einer Firmengruppe (Gruppenergebnisse siehe Seite 192), (g) Umsatz geschätzt


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230

PLATZ

VORJAHR

FIRMENNAME

ORT

BRANCHE

MA

UMSATZ

EGT *)

351

362(1)

Bernard Gruppe ZT GmbH

Hall i. Tirol

Ingenieurbüros

174

2019 54.300 2018 375.208 2016 278.969

352

340

Plansee Group Service GmbH**

Reutte

155

353

298

Privatquelle Gruber GmbH & Co. KG

Erbringung von Dienstleistungen der Informationstechnologie

2019 17.900.000 2018 16.019.222 2017 15.600.000

Brixlegg

84

2019 17.800.000 2018 20.252.655 2017 17.760.000 (g)

2019 1.644.541 2018 879.068 2017 1.004.744

354

369

Sporthotel Alpenrose Residenz Wolfgang Kostenzer GmbH

Herstellung von Erfrischungsgetränken, Gewinnung Mineralwässer

Maurach

Hotels

150

355

352

Schilift-Zentrum-Gerlos GmbH

Gerlos

Seilbahn-, Sessel- und Schleppliftverkehr

85

356

336

Cecil Modehandel GmbH

Innsbruck

Großhandel mit Textilien

6

357

353

dez Einkaufszentren GmbH

Innsbruck

Vermietung und Verpachtung

3

358

337

Sanatorium der Kreuzschwestern GmbH

Rum

Krankenhäuser

195

359

311

Hotel Trofana Royal GmbH

Ischgl

Hotels

139

360

334

Schlosshotel Fiss GmbH

Fiss

Hotels

135

361

351

Abfallbehandlung Ahrental GmbH

Innsbruck

Deponierung nicht gefährlicher Abfälle

33

362

354

Vivea Bad Häring GmbH

Bad Häring

Heil-, Kur- und Thermalbäder

250

363

345

Burgstaller Bau GmbH

Innsbruck

Wohnungs- und Siedlungsbau

6

364

347

Der Bäcker Ruetz GmbH

Kematen i. Tirol

Einzelhandel mit Back- und Süßwaren

365

344

Elitec Elektrotechnik HandelsGmbH

Innsbruck

366

368

VS-Hohldielen-West- GmbH

Radfeld

Erzeugung / Herstellung Betonwaren

68

367

399

Gerzabekteam GmbH

Kitzbühel

Hochbau

104

368

377

Berg- & Skilift Hochsöll GmbH u. Co. KG

Söll

Seilbahn-, Sessel- und Schleppliftverkehr

90

369

343

Tyrolit Construction Products GmbH**

Schwaz

370

349(2)

GOIDINGER Bau- und Leichtbeton GmbH

Wattens *)

Großhandel mit Metallund Kunststoffwaren für Bauzwecke

Herstellung von Schleifkörpern und Schleifmitteln

Hochbau, Handel und Erzeugung von Baustoffen

235 57

85 85

2019 17.900.000 (g) 2018 17.197.000 (g) 2017 18.750.000 (g)

2019 17.750.000 2018 15.712.673 (g) 2016 14.063.858 2019 17.500.000 2018 16.807.000 (g) 2017 16.000.000

2019 17.500.000 (g) 2018 17.500.000 (g) 2017 17.500.000 (g)

2020 2.572.706 2018 396.536 2017 2.628.378

2019 135.600 2018 -366.905 2017 336.610

2019 3.000.000 2017 1.343.714 2016 3.149.400

2019 17.500.000 (g) 2018 16.673.000 (g) 2017 17.000.000 (g)

2018 4.326.151 2017 3.725.453 2016 3.719.196

2019 17.300.000 (g) 2018 19.330.000 2017 17.260.000 (g)

2018 5.261.015 2016 4.079.289

2019 17.293.100 2018 16.957.749 (g) 2017 16.100.000 (g)

2019 101.498 2017 270.329 2016 510.676

2019 17.435.000 (g) 2018 17.433.000 (g) 2017 20.576.367

2019 17.300.000 (g) 2018 17.600.000 2017/18 17.300.000

2019 17.200.000 2018 16.635.000 (g) 2017 14.500.000 (g)

2019 17.200.000 (g) 2018 17.170.000 (g) 2017 17.000.000 (g) 2019 17.100.000 (g) 2018 17.100.000 (g) 2017 17.100.000 (g)

2018 324.416 2017 836.099 2016 772.133

2019 742.067 2018 5.000.000 2017 5.300.000

2018 17.092 2017 -880.678 2016 -130.083

2019 643.666 2018 715.591 2017 651.950

2019 17.100.000 2018 17.170.000 (g) 2017 17.000.000

2019 1.627.786

2019 17.000.000 2018 14.000.000 2017 14.000.000

2019 -386.142 2018 64.473 2017 -154.189

2019 17.058.000 2018 15.818.283 2017 15.578.000

2019 17.000.000 2018 15.000.000 2017 14.500.000

2019 2.712.833 2017 1.456.001 2016 496.690

2019 17.000.000 2018 17.000.000 2017 17.350.000 (g)

2017 598.245

2019 17.000.000 (g) 2018 17.170.000 (g)

EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche, **) Unternehmen ist Teil einer Firmengruppe (Gruppenergebnisse siehe Seite 192), (g) Umsatz geschätzt 1) ehemals Bernard Ingenieure ZT-GmbH, 2) ehemals Dipl.-Ing. Hans Goidinger, Bau- und Leichtbeton GmbH


Innovativ gegen die Krise Erst recht auf dem Weg bergauf lassen sich Vorsprung und Markterfolg nachhaltig sichern. Wir sind dabei an Ihrer Seite. Bereits während des Shutdowns haben zahlreiche Tiroler Unternehmen gezeigt, wie aus Innovationen auch in schwierigen Zeiten Markterfolg entsteht. Wer die aktuellen Herausforderungen und die frischen Förderungen von Land, Bund und EU zum Innovieren und Digitalisieren nützt, kann schneller auf veränderte Rahmenbedingungen reagieren, sein Angebot laufend differenzieren, neue Zielgruppen erschließen, Effizienz steigern, Kosten senken und mit smarten Technologien Mehrwert für die Umwelt und Gesellschaft schaffen.

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Standort • Flächen- und Standortservice für Betriebserweiterungen (z. B. Standortsuche, Evaluierung, Verwaltungsverfahren) • Entwicklung von Zukunftsthemen (z. B. Digitalisierung, E-Mobilität, Alpine Technologien, Gesundheitskompetenz)

Vernetzung und Finanzierung • Identifizierung von heimischen und internationalen Partnern für Forschung, Technologie und Entwicklung • Begleitung der Projektanbahnung • Themenspezifische Veranstaltungen • Vermittlung internationaler Technologieangebote • Vermittlung privater Kapitalgeber aus dem Investorennetzwerk Tirol

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232

PLATZ

VORJAHR

FIRMENNAME

ORT

BRANCHE

MA

UMSATZ

EGT *)

371

350

Stubai ZMV GmbH

Fulpmes

Großhandel mit Metallund Kunststoffwaren für Bauzwecke

30

2018 828.598 2017 760.727 2016 553.981

372

NEU

Staffler GmbH

Lavant

Großhandel mit Häuten, Fellen und Leder

2019 17.000.000 2017 14.632.400 2016 13.350.000

25

373

387

Intergraphik GmbH**

Innsbruck

Drucken von Zeitungen

19

2019 17.000.000 (g) 2018 14.552.694 2017 14.636.699

2019 750.653 2018 1.795.083 2017 2.041.498

374

280

Schmid Holz GmbH

Westendorf

Großhandel mit Holz

7

375

405

Sunkid GmbH

Imst

Großhandel mit Maschinen und Ausrüstungen

13

2018 1.514.215 2017 2.115.066

376

363

Zillertaler Verkehrsbetriebe AG

Jenbach

Personenbeförderung im Eisenbahnfernverkehr

2019 16.800.000 (g) 2018 13.833.274 (g) 2017 13.900.000

163

377

361

MEDIA MARKT Wörgl TV-HifiElektro GmbH

Wörgl

Einzelhandel mit Geräten der Unterhaltungselektronik

29

378

365

Helbling VerlagsGmbH

Rum

Verlegen von Büchern

65

379

NEU

Schlosshotel Kitzbühel GmbH

Kitzbühel

Hotels

135

380

371

Thöni Holding GmbH**

Telfs

Beteiligungsgesellschaften

17

381

360

Kreis Industriehandel GmbH

Innsbruck

Großhandel mit Nahrungsund Genussmitteln

5

382

358

Katzenberger GmbH

Innsbruck

Bauwarenhandel

31

383

433

Aufschnaiter Einrichtungshaus Tischlerei GmbH & Co. KG

St. Johann i. Tirol

Einzelhandel mit Wohnmöbeln

63

384

394

Holzbau Saurer Ges. m.b.H. & Co. KG

Höfen

Fertighaus- und Hallenerzeugung

90

385

359

Tirol Werbung GmbH

Innsbruck

Werbegestaltung

76

386

NEU

Schöffel Austria GmbH

Innsbruck

Großhandel mit Sportartikeln

31

387

366

TIRLOG Transport GmbH

Kirchbichl

Güterbeförderung im Straßenverkehr

21

388

496

Wetscher Möbel Mitnahme GmbH

Fügen

Einzelhandel mit Wohnmöbeln

89

389

372

Machines Highest Mechatronic GmbH

Erl

Herstellung von Maschinen

68

390

367

Gebrüder Schwaiger GmbH

Weer

Güterbeförderung im Straßenverkehr

33

2019

2019 17.000.000 2018 21.700.000 2017 18.000.000

2019 2.883.950

2019 16.619.780 2018 16.000.000

2019 30.497 2017 198.602

2019 16.474.622 2018 16.039.000 2016/17 16.450.388

2019 926.351 2017 1.138.820 2016 1.065.976

2019 16.240.000 (g) 2018 16.000.000 2017 16.000.000 (g) 2019 16.200.000 (g)

2018/19 16.100.000 2017/18 15.696.000 2016/17 16.939.000

2019 1.012.478 2018 851.796 2017 907.339

2017 12.982.217 2016 12.151.018

2018 16.099.000 2017 15.940.000 (g) 2019 16.051.000 2018 16.280.000 2017 15.100.000

2019 16.027.224 2018 12.669.000 (g) 2017 11.620.000 (g)

2020 16.000.000 2018 14.297.000 (g) 2017 14.400.000 (g)

2019 2.127.639 2017 1.400.496 2017 441.328

2019 16.000.000 2018 16.100.000 (g) 2017 16.100.000 2019

*)

17.000.000 (g)

16.000.000 (g)

2019 16.000.000 (g) 2018 16.000.000 (g) 2017 16.080.000 (g)

2016 160.000

2019 15.733.000 (g) 2018 15.500.000 (g) 2017 15.800.000

2018 972.056 2017 549.907 2016 1.259.541

2019 15.847.000 2018 10.200.000 (g) 2017 10.150.000 (g)

2019 15.700.000 2018 15.917.000 (g) 2017 16.200.000 (g)

2019 1.570.000

2018 373.703 2017 842.877 2016 1.008.080

EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche, **) Unternehmen ist Teil einer Firmengruppe (Gruppenergebnisse siehe Seite 192), (g) Umsatz geschätzt


VOLKSBANK TIROL

GUT AUFGESTELLT IN SCHWIERIGEN ZEITEN

D

ie Bilanz des Geschäftsjahres 2019 belegt den fortwährenden Erfolgskurs der Volksbank Tirol. Die Einlagen wuchsen um 0,2 Prozent, die Ausleihungen erhöhten sich um 4,2 Prozent. Die Bilanzsumme stieg um 3,5 Prozent auf rund 3,4 Milliarden Euro. Gleichzeitig erreichte das erweiterte Geschäftsvolumen mit einem Plus von 4 Prozent einen neuen Höchststand von rund 6,9 Milliarden Euro. Das Ergebnis vor Steuern (EGT) kletterte als Folge einer positiven Risikoentwicklung um 25,2 auf 21,6 Millionen Euro. Die Eigenmittel und das Kernkapital wurden um jeweils 2,8 Prozent gesteigert. Mit Eigenmitteln in Höhe von 367 Millionen. Euro und einer Kernkapitalquote von 17 Prozent zählt die Volksbank Tirol AG zu den kapitalstärksten Banken des Landes.

KREDIT- UND WERTPAPIER VOLUMEN GESTEIGERT

Das Kommerzkreditvolumen stieg im Jahr 2019 um 4 Prozent, das Wohnbaukreditvolumen um 6 Prozent. Als Rückgrat der heimischen Wirtschaft stehen bei der Volksbank Tirol besonders die kleinen und mittelständischen Unternehmen im Fokus. Wohnbaukunden schätzen die persönliche Beratung. So verwaltet die Volksbank Tirol heute mehr als 10.000 Wohnbaukredite mit einem Finanzierungsvolumen von rund einer Milliarde Euro. Im Anlagebereich verlief das vierte Jahr der Zusammenarbeit mit Union Investment sehr erfolgreich. Der Bestand an Fondssparverträgen wurde im Jahr 2019 um 21 Prozent ausgebaut, das Netto-Fondssparvolumen erhöhte sich gar um 58 Prozent. Die endgültigen Beschlussfassungen über das Jahresergebnis 2019 werden aufgrund der Corona-Schutzmaßnahmen erst im September erfolgen.

VERLÄSSLICHE HAUSBANK

Die Volksbank Tirol ist die Hausbank für Unternehmer und unternehmerisch denkende Private in Tirol. Es liegt ihr besonders am Herzen, vertrauensvolle Kundenbeziehungen zu schaffen. Deshalb wird auf höchste Qualität

© DIE FOTOGRAFEN

Deutliches Plus beim risikobereinigten Gewinn (EGT) sowie starkes Wachstum im Finanzierungs- und Fondsspargeschäft.

233

in der Beratung gesetzt. So standen auch während der Coronakrise die persönlichen Ansprechpartner stets zur Seite, um bei der Liquiditätssicherung zu unterstützen. Durch die genossenschaftliche Idee ist die Volksbank Tirol mit der heimischen Wirtschaft eng vernetzt. Sie positioniert sich gerade in Zeiten der Globalisierung als Regionalbank und ist zu 100 Prozent im Eigentum der Tiroler. Der Volksbank Tirol ist Kundennähe sehr wichtig, höchste Kundenzufriedenheit ist das Ziel. Deshalb ist man sowohl in der Filiale, am Telefon, als auch online präsent. Genau dort, wo die Kunden ihre Hausbank brauchen.

150 JAHRE VOLKSBANK IN TIROL

Im Jahr 2020 begeht die Volksbank Tirol ihr 150. Jubiläum. Seit 15 Jahrzehnten sind die Tiroler Volksbanken finanzieller Nahversorger der Region. Damals wie heute orientiert sich das Handeln an denselben Werten: durch Vertrauen verbunden, regional verwurzelt und nahe am Kunden. All das macht eine Bank zur Hausbank. Mehr über die Historie, Gegenwart und Zukunft der Volksbank Tirol erfahren Sie unter www.volksbank.tirol/jubilaeum. PR

Die Volksbank-Vorstände Mag. Martin Holzer und Mag. Markus Hörmann (v. l.) blicken trotz Krise optimistisch in die Zukunft: „Gemeinsam werden wir auch diese herausfordernden Zeiten meistern, denn Vertrauen verbindet.“

VOLKSBANK TIROL Als Hausbank ist die Volksbank Tirol für ihre Kunden erreichbar: • Persönlich in den 25 Filialen, zuhause oder in der Firma (Beratungstermine von Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr), • telefonisch im Kunden-ServiceCenter unter Tel. 050 566 (mit Telefonvereinbarung ideal für einfache Bankgeschäfte oder für Terminvereinbarungen im Zeitraum Montag bis Freitag von 8 bis 17 Uhr) und • online am Computer, Tablet oder Smartphone unter www.volksbank.tirol bzw. mit der hausbanking-App (viele praktische OnlineServices täglich 24 Stunden).


234

PLATZ

VORJAHR

FIRMENNAME

ORT

BRANCHE

MA

UMSATZ

EGT *)

391

430

SPONTEX Logistics GmbH

Kufstein

Erbringung von Dienstleistungen für den Verkehr

21

2019 15.649.427 2018 12.775.614

2019 304.264 2018 427.016

392

375

Heinritzi Restaurant GmbH

Kitzbühel

Restaurants und Gaststätten

200

364

St. Leonhard i. Pitztal

Seilbahn-, Sessel- und Schleppliftverkehr

2018 303.425 2017 456.656 2016 294.917

393

Pitztaler Gletscherbahn GmbH & Co. KG

2019 15.500.000 (g) 2018 15.000.000 (g) 2017 14.410.000 (g)

104

394

374

Rieder's Quellen-Betriebe GmbH

Münster

43

2019 15.429.000 2018 15.396.211 (g) 2017 15.730.000 (g)

2019 1.900.000 2017 1.778.149 2016 1.799.869

395

NEU

SCOTT Sports SA, Niederlassung Österreich

Herstellung von Erfrischungsgetränken, Gewinnung Mineralwässer

Innsbruck

Großhandel mit Sportartikeln

12

396

342

Rathgeber GmbH

Innsbruck

Herstellung von Werkzeugen

96

397

NEU

Realbau GmbH

Hall i. Tirol

Erschließung von Grundstücken, Bauträger

4

398

383

Stadtwerke Kitzbühel e.U.

Kitzbühel

Elektrizitätserzeugung

32

399

380

Milford Tee Austria GmbH

Hall i. Tirol

Verarbeitung von Kaffee und Tee

11

400

431

World-Direct eBusiness solutions GmbH

Sistrans

Einzelhandel mit medizinischen und orthopädischen Artikeln

121

2019 15.001.345 2018 12.768.325

2019 1.271.977 2018 1.159.720

401

388

Heinritzi Salzburg GmbH

Kitzbühel

Restaurants und Gaststätten

175

2019 15.000.000 (g) 2018 14.500.000 (g)

2018 719.912 2017 534.149

402

376

Ernst und Andrea Mayer Hotelbetriebs-GmbH

Lermoos

Hotels

160

2018 2.621.969 2017 3.373.344 2016 2.479.236

403

397

FIAI Handels GmbH

Schwoich

Großhandel mit elektronischen Bauteilen undTelekommunikationsgeräten

2019 15.000.000 (g) 2018 15.000.000 2017 15.350.000 (g)

100

404

NEU

Stanka GmbH

Telfs

Tankstellen

57

405

393

Freudenthaler GmbH & Co. KG

Inzing

Sammlung nicht gefährlicher Abfälle

55

406

378

Alois Wild GmbH

Rum

Großhandel

50

407

392

Foto Lamprechter GmbH & Co. KG

Innsbruck

50

408

440

Vita+ Naturprodukte GmbH

Langkampfen

Einzelhandel mit Fotoartikeln, optischen und feinmechanischenArtikeln

409

400

Klumaier x Tanner GmbH

410

NEU

LA - Bio Holz Pelletsvertriebs GmbH

Großhandel mit Nahrungsund Genussmitteln

47

Schwaz

Gastronomieanlagen

42

Kitzbühel

Großhandel mit festen Brennstoffen

1

*)

2019 15.500.000 (g) 2018 16.000.000 (g) 2017 16.000.000 (g)

2019 15.300.000 (g)

2019 15.225.000 (g) 2018 17.170.000 (g) 2017 13.800.000 (g)

2019 1.120.859 2018 2.452.945 2017 4.038.321

2018 720.134 2016 492.085

2019 15.205.000 (g)

2019 15.070.000 (g) 2018 14.847.000 (g) 2017 14.700.000 2019 15.050.000 (g) 2018 15.000.000 2017 14.500.000 (g)

2019 15.000.000 (g) 2018 14.140.000 (g) 2017 14.000.000

2018 -1.406.569 2017 -1.428.284 2016 485.916

2019 15.000.000 (g)

2019 15.000.000 2018 14.313.000 2017 13.470.000

2019 1.141.528 2017 1.045.184

2019 15.000.000 (g) 2018 15.000.000 (g) 2017 15.000.000

2018 -1.067.295 2017 -254.624 2016 -1.254.011

2019 15.000.000 (g) 2018 12.302.000 (g) 2017 12.180.000 (g)

2018 -843.410

2019 15.000.000 (g) 2018 14.352.000 (g) 2017 14.210.000 (g)

2019 15.000.000 2018 14.000.000 2017 13.000.000 2019

15.000.000 (g)

EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche, **) Unternehmen ist Teil einer Firmengruppe (Gruppenergebnisse siehe Seite 192), (g) Umsatz geschätzt


KONZEPTE. PLANUNG. PRODUKTE. Wir machen Innenarchitektur.

Haller Strasse 133 AT-6020 Innsbruck

Oberanger 32 DE-80331 München

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T +49 89 / 72 63 79 40 E info @ a gape32.de W agape32.de


236

PLATZ

VORJAHR

FIRMENNAME

ORT

BRANCHE

MA

UMSATZ

EGT *)

411

382

Karl Reiter Posthotel Achenkirch GmbH

Achenkirch

Hotels

157

2019 -122.556 2018 -602.366 2017 74.631

412

389

Christian Mühlberger Hotelbetriebs- GmbH

2019 14.900.000 (g) 2017 14.940.000 (g) 2017 14.940.000 (g)

Kössen

Hotels

142

413

373

AST Eis- und Solartechnik GmbH

Höfen

52

2019 14.787.000 2018 15.465.000 (g) 2017 13.022.000

2020 473.000 2018 983.181 2017 291.830

414

NEU

Christophorus Reisen - Franz Kröll (e.U.)

Herstellung von nichtelektrischen Haushaltsgeräten

Mayrhofen

Reisebüros

45

415

409

Autohaus Luxner GmbH

Strass i. Zillertal

Einzelhandel mit Kraftwagen

36

2019 14.700.000 (g) 2018 13.510.843 (g)

2018 537.795 2017 -11.719

416

385

Mattersberger HotelbetriebsgmbH

Grän

Hotels

180

2019 14.600.000 2017 14.652.259 2016 13.663.401

2019 2.076.464 2018 1.833.998 2017 1.398.468

417

386

slw Soziale Dienste GmbH

Axams

Sozialwesen

250

418

391

EAE Stöckl ElektroanlagenElektrifizierungsGmbH

Innsbruck

Elektroinstallation

88

419

419

Elektrizitätserzeugung

82

420

434

Raiffeisen-Lagerhaus Hopfgarten-Wörgl u. U. registrierte Gen. mbH

St. Anton a. Arlberg Hopfgarten

Großhandel mit Gebrauchsund Verbrauchsgütern

35

421

339

Wetscher GmbH

Fügen

Einzelhandel mit Wohnmöbeln

87

422

402

Moser Wohnbau & Immobilien GmbH

Innsbruck

Erschließung von Grundstücken, Bauträger

9

423

NEU

Apotheke Mag. Pollack

Hall i. Tirol

Apotheken

34

424

456

Universal Gebäudereinigung GmbH

Innsbruck

Reinigung

380

425

NEU

Nikolaus Auer

Umhausen

Hochbau

100

426

NEU

Wolf Fertigungs- und Fügetechnik GmbH

Wildermieming

Herstellung von Schmiede-, Press-, Zieh- und Stanzteilen

65

427

395

Einwaller GmbH

Innsbruck

Einzelhandel mit Bekleidung

45

428

424

Huber Tirol GmbH

Schlachten (ohne Schlachten von Geflügel)

43

429

401

Ludwig Canal's Kinder, Baustoffwerke, Imst GmbH & Co. KG

St. Johann i. Tirol

430

390

Tyrol Crystal Handels- GmbH

EWA Energie- und Wirtschaftsbetriebe der Gemeinde St. Anton GmbH

2019 14.900.000 (g) 2018 14.500.000 (g) 2017 14.500.000 (g)

2019

14.700.000

2019 14.586.211 2018 14.630.667 2017 15.005.218

2019 -254.967 2018 305.941

2019 14.500.000 2018 13.300.000 (g) 2017 13.200.000 (g)

2020 390.000 2018 29.360 2017 74.295

2019 14.500.000 (g) 2018 14.352.000 (g) 2017 14.210.000 (g)

2018 1.630.641 2017 748.543 2016 734.845

2019 14.500.000 2018 12.667.000 (g) 2017 11.700.000 (g)

2018 167.551 2017 255.131 2016 149.176

2019 14.465.000 2018 17.200.000 (g) 2017 15.000.000 (g)

Kufstein *)

Herstellung von Erzeugnissen aus Beton, Zement und Kalksandstein Großhandel mit keramischen Erzeugnissen, Glaswaren und Reinigungsmitteln

2020 500.000 2018 740.358 2017 489.817

2019 14.430.000 2018 14.000.000 2017 15.900.000

2017 1.400.000

2019 14.200.000 2018 11.977.000 (g) 2017 11.800.000

2020 550.000 2018 -239.025 2017 402.174

2019

2019 1.049.703

2019 14.260.000

2019 14.000.000

Imst

2019 1.837.059 2018 1.911.009 2017 1.646.769

30 1

14.000.000

2018/19 14.000.000 2017/18 14.200.000 2017 14.000.000

2020 14.000.000 2018 13.000.000 2017 10.660.000 (g)

2019 14.000.000 (g) 2018 14.000.000 (g) 2017 14.200.000 (g) 2019 14.000.000 (g) 2018 14.500.000 (g) 2017 14.000.000 (g)

2019 3.161.900 2018 -4.684.447 2017 4.456.465

EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche, **) Unternehmen ist Teil einer Firmengruppe (Gruppenergebnisse siehe Seite 192), (g) Umsatz geschätzt


ÜBER GELD SPRICHT MAN NICHT, Finanzen sind Teil des täglichen Lebens. Sich rechtzeitig und fundiert mit den eigenen Finanzen auseinanderzusetzen, ist eine wichtige Voraussetzung für einen verantwortungsvollen und kompetenten Umgang mit Geld. Aus diesem Grund stellt die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) ein umfangreiches und kostenloses Angebot im Bereich der Finanzbildung zur Verfügung. Ob vor Ort, digital oder für zu Hause … für alle sollte etwas dabei sein!

ODER

?

Digital

Vor Ort in ganz Österreich Schulen in allen Bundesländern haben die Möglichkeit, verschiedene Workshops für ihre Klassen zu buchen. Das Angebot umfasst alle Schulstufen: Volksschule (Euro-KidsTour) – Unterstufe (Euro-Logo-Tour und Euro-Aktiv) – Oberstufe (Euro-Fit-Tour und EuroAktiv).

Die kostenlose Web-Applikation m€ins schafft einen Überblick über die persönlichen Finanzen und zeichnet sich durch eine umfangreiche Planungsfunktion aus. Mit dem Online-Tool „PIA – Persönliche InflationsApp“ werden Themen rund um die Inflation altersgerecht erarbeitet.

Für zu Hause

Entgeltliche Einschaltung

Das Eurologisch-Activity hilft, wichtige Begriffe aus der Finanzwelt zu verstehen und zu festigen. Im „Micky Maus Spezial!“ der OeNB findet sich alles Wissenswerte über das Thema Geld – von der Geschichte des Geldes über kuriose Fakten bis zum Erkennen einer falschen Euro-Banknote.

Weitere Angebote und Infos unter www.eurologisch.at Anmeldung unter regionwest@oenb.at

oesterreichische_nationalbank


238

PLATZ

VORJAHR

FIRMENNAME

ORT

BRANCHE

MA

UMSATZ

EGT *)

431

407

Olymp Werk GmbH

Ötztal Bahnhof

Herstellung von Öfen und Brennern

118

2018 419.702 2017 396.495 2016 -270.839

432

439

Nauderer Bergbahnen AG

Nauders

Seilbahn-, Sessel- und Schleppliftverkehr

2019 13.815.000 (g) 2018 13.695.000 (g) 2017 13.100.000

115

433

406

Profipac Verpackung GmbH

Kirchbichl

Großhandel mit Gebrauchsund Verbrauchsgütern

10

434

403

STASTO Automation KG

Innsbruck

Großhandel mit Maschinen und Ausrüstungen

50

435

408

Fleischhof Oberland GmbH & Co. KG

Imst

Großhandel mit Fleisch und Fleischwaren

55

436

417

Der Lärchenhof - Martin Unterrainer GmbH

Erpfendorf

Hotels

148

437

442

Falkner & Riml GmbH

Längenfeld

Elektroinstallation

125

438

448

Eberharter-Gruber GesmbH

Fügen

Hochbau

80

439

412

Bergbahn Scheffau am Wilden Kaiser GmbH & Co. KG

Scheffau a. Wilder Kaiser

Seilbahn-, Sessel- und Schleppliftverkehr

40

440

NEU

VAHLE AUTOMATION GmbH

Schwoich

441

467

MenüMobil Food Service Systems GmbH

Inzing

Spezialunternehmen für Speiseverteil- und Transportsysteme

22

442

411

Hotel Jungbrunn GmbH & Co. OG

Tannheim

Hotels

15

443

415

Johann Ischia & Co. Im- und Export- GmbH & Co. KG

Innsbruck

Großhandel mit Obst, Gemüse und Kartoffeln

36

444

421

KLAFS GmbH

Hopfgarten

Saunabau

57

445

420

Tyrol Pneu Räder und Tuning GmbH

Innsbruck

Einzelhandel mit Kraftwagenteilen und -zubehör

9

446

422

Tirol Logistik GmbH & Co. KG

Innsbruck

Post-, Kurier- und Expressdienste

32

447

435

Sport Glanzer GmbH & Co. KG

Sölden

Einzelhandel mit Fahrrädern, Sport- und Campingartikeln

80

448

426

Innbus Regionalverkehr GmbH

Innsbruck

Personenbeförderung im Landverkehr

449

410

Media Markt Imst TV-HifiElektro GmbH

Imst

Einzelhandel mit Geräten der Unterhaltungselektronik

27

450

NEU

Recheis Frische Küche GmbH

Hall i. Tirol

Herstellung von Nahrungsmitteln

93

*)

Herstellung von Geräten und Einrichtungen derTelekommunikationstechnik

39

2019 13.800.000 2018 12.410.000 (g) 2017 12.320.000 (g)

2019 13.700.000 (g) 2018 13.700.000 (g) 2017 13.700.000 (g) 2019 13.639.000 2018 13.916.000 2017 12.855.434 (g)

2018 1.540.492 2016 -55.042

2019 1.700.000 2018 1.600.000 2017 850.000

2019 13.600.000 (g) 2018 13.534.000 (g) 2017 13.400.000

2018 775.511 2017 1.091.073 2016 1.434.980

2019 13.500.000 (g) 2018 12.214.000 (g) 2017 12.450.000 (g)

2018 1.507.300 2017 1.555.472 2016 1.259.927

2019 13.500.000 (g) 2018 13.300.000 (g) 2017 13.110.000 (g)

2019 13.500.000 (g) 2018 12.000.000 (g) 2019 13.500.000 (g) 2018 13.500.000 (g) 2017 13.530.000 (g)

2019 13.500.000 (g)

2018 1.175.560 2017 1.370.744 2016 1.097.954

2018 737.365 2017 567.304

2019 3.193.784 2017 1.610.957 2016 5.919.578

2019 13.500.000 2017 11.500.000 2019 13.500.000 (g) 2018 13.500.000 2017 12.000.000 (g)

2019 13.400.000 (g) 2018 13.332.000 2017 13.200.000 (g) 2019 13.300.000 2018 13.055.000 2017 13.500.000

2018 54.000 2016 198.635

2018 13.258.794 2018 13.029.105 (g) 2017 12.902.644

2019 148.001 2018 -28.583 2017 112.246

2019 13.300.000 (g) 2018 13.200.000 (g) 2017 13.200.000 (g)

2018 13.245.498 2018 12.587.210 (g) 2016 12.205.716

2019 13.141.000 (g) 2018 13.000.000 2017 13.000.000 2019 13.098.097 2018 13.503.000 2016/17 13.549.282 2019

13.000.000 (g)

2019 642.264 2018 1.148.649 2017 1.059.160

2018 204.984 2017 133.580

2019 537.703 2017 778.192 2016 362.312

EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche, **) Unternehmen ist Teil einer Firmengruppe (Gruppenergebnisse siehe Seite 192), (g) Umsatz geschätzt


International vernetzt – regional verankert

Top Performer

Top Forschung

19 Fachbereichen beim renommierten Shanghai-Ranking in

Spitzenforschung in den Forschungsschwerpunkten Physik und Alpiner Raum Quelle: Fachdisziplinen Ranking der Jiaotong-Universität Shanghai 2020

Top Arbeitgeber

unter 1600 Universitäten weltweit

8

Top-Ergebnisse in den Bereichen Internationale Ausrichtung und Forschung Quelle: U-Multirank Top Performing Universities 2020

in Österreich im Bildungsbereich zum International vernetzt:

EuropeanUniversities-Allianz

in der

„Aurora“ mit neun europäischen Universitäten von Reykjavik bis Neapel

4. Mal

Beste Spin-off-Strategie: Österreichweit führend mit

dank spannender Arbeitsinhalte, familienfreundlicher Arbeitsbedingungen und einem

durch die 2008 gegründete Beteiligungsholding

internationalen Arbeitsumfeld Quelle: Ranking „Österreichs beste Arbeitgeber 2020“ der Zeitschrift trend

41 Millionen Euro

öffentlicher Forschungsmittel national und international eingeworben

E

19 Unternehmens-

in Folge

20% Steigerung in 4 Jahren Quelle: Universität Innsbruck in Zahlen 2020

Wir bauen Brücken in die Zukunft.

beteilungen

Quelle: www.uibk.ac.at/ transferstelle/beteiligungen/

Jedes Jahr über

4000

neue Fachleute

die auf dem aktuellen Stand der Forschung ausgebildet wurden

Quelle: Universität Innsbruck in Zahlen 2020

www.uibk.ac.at

© BfÖ 2020, Foto: © TVB Innsbruck / Helga Andreatta

Internationale Spitzenforschung, engagierte Mitarbeiter*innen und hoch motivierte Studierende machen die Universität Innsbruck zu einem Motor für Wirtschaft und zum Impulsgeber für die Gesellschaft in der Region und weit darüber hinaus.


240

PLATZ

VORJAHR

FIRMENNAME

ORT

BRANCHE

MA

UMSATZ

EGT *)

451

464

Löwe - Bär Hotels GmbH

Serfaus

Hotels

85

2019 13.000.000 (g) 2018 11.585.000 (g) 2017 11.470.000 (g)

2018 2.767.844 2017 3.269.785 2016 2.564.709

452

460

Höpperger GmbH & Co. KG

Rietz

Mineralölverarbeitung

85

453

474

Pletzer Anton GmbH

Hopfgarten

81

454

423

Aurach bei Kitzbühel

2019 13.000.000 2018 11.047.000 2017 12.180.000 (g)

2019 750.000

Hauschild Installationen GmbH & Co. KG

Gas-, Wasser-, Heizungsund Lüftungs- und Klimaanlageninstallation

455

429

Spechtenhauser Holz- und Glasbau GmbH

456

NEU

457

Gas-, Wasser-, Heizungsund Lüftungs- und Klimaanlageninstallation

70

Innsbruck

Bautischlerei

51

KS Kneissl & Senn Technologie GmbH

Erl

Herstellung von Metallkonstruktionen

45

425

Unterweger Früchteküche GmbH

Assling

Großhandel mit Nahrungsund Genussmitteln

42

458

310

Idealbau GmbH

Kitzbühel

Hochbau

37

459

NEU

Michael Kapferer

Tumpen

1

460

428

UMIT - Private Universität für Gesund- heitswissenschaften, Med. Informatik und Technik

Großhandel mit Mineralölerzeugnissen

Hall i. Tirol

Tertiärer Unterricht

250

461

436

Handl Tyrol Gastronomieservice GmbH

Pians

Großhandel mit Fleisch und Fleischwaren

21

462

473

Hotel Kitzhof GmbH

Kitzbühel

Hotels

80

463

437

ADVOKAT Unternehmensberatung - GREITER & GREITER GmbH

Innsbruck

Unternehmensberatung

70

464

NEU

Congress und Messe Innsbruck GmbH

Innsbruck

Messe-, Ausstellungs- und Kongressveranstalter

65

465

484

Günter Langebner GmbH

Wörgl

Einzelhandel mit Kraftwagen

28

466

451

DMH Handels GmbH

Kufstein

Großhandel mit Holz

11

467

471

SPEDIMAX Transportservice GmbH

Hall i. Tirol

Erbringung von Dienstleistungen für den Verkehr

9

468

NEU

ECI-Distribution GmbH

Schwaz

Reparatur von Maschinen

30

469

398

BFI Tirol Bildungs GmbH

Innsbruck

Bildungseinrichtung

176

470

445

Stöckl Johann Landmaschinen GmbH & Co. KG

Westendorf

Großhandel mit landwirtschaftlichen Maschinen und Geräten

28

*)

2019 13.000.000 2018 11.800.000 2017 10.810.000 (g)

2020 13.000.000 2018 13.000.000 2017 13.000.000

2019 100.000 2017 263.193 2016 173.761

2019 13.000.000 2018 12.800.000 (g) 2017 12.800.000

2019 635.317 2018 1.081.152 2017 544.278

2019 13.000.000 (g) 2018 13.000.000 2016 12.000.000 (g)

2019 252.798

2019

13.000.000

2019 13.000.000 2018 19.333.000 (g) 2017 15.900.000 (g) 2019

2017 102.455 2016 163.622

13.000.000 (g)

2019 12.817.000 2018 12.817.000 (g) 2017 12.690.000 (g)

2019 12.728.000 2018 12.540.000 2017 12.200.000

2019 12.500.000 (g) 2018 11.089.000 (g) 2017 11.000.000

2018 1.249.919 2017 1.824.249 2016 1.117.049

2019

2019 -191.000

2019 12.500.000 2018 12.500.000 2017 12.000.000

12.500.000

2019 12.500.000 2018 10.555.000 (g) 2017 10.450.000 (g) 2019 12.500.000 2018 12.000.000 2017 11.900.000

2019 12.500.000 2018 11.211.000 (g) 2017 11.320.000 (g) 2019 12.353.000

2019 345.353

2019 12.321.000 2018 14.000.000 2017 13.680.000

2019 12.300.000 (g) 2018 12.180.000 (g) 2017 12.180.000 (g)

EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche, **) Unternehmen ist Teil einer Firmengruppe (Gruppenergebnisse siehe Seite 192), (g) Umsatz geschätzt


IMMOBILIEN JENEWEIN

IMMOBILIENPROFIS MIT POWER Der Geschäftsführer der Firma Immobilienmanagement Jenewein GmbH, Peter Jenewein, legt großen Wert auf die professionelle und zielorientierte Arbeit durch sein bestens ausgebildetes Team mit geballter Frauenpower.

241

E

s ist die Mischung aus langjähriger Erfahrung, einem sehr guten Netzwerk und engagierter, effizienter und professioneller Arbeit und der Anspruch auf höchste Qualität, die den Erfolg von Peter Jenewein mit seinem Team ausmacht. Bereits seit Jahrzehnten ist der Firmeninhaber von Immobilienmanagement Jenewein ein kompetenter Ansprechpartner in allen Belangen der Immobilienbranche. Gemeinsam mit seinem Team ist er für eine professionelle, zielorientierte und seriöse Abwicklung bekannt.

KOMPETENZ & VERANTWORTUNG

Die Erfahrung eines erfolgreichen Teams schafft Vertrauen. Beim Immobilienmanagement Jenewein liegt dieser Erfolg zum einen am ehrlichen Interesse an den Geschäftspartnern und zum anderen an der zielorientierten, professionellen und erfolgreichen Abwicklung von Immobilientransaktionen im privaten und gewerblichen Bereich. Die selbst auferlegten Qualitätskriterien reichen vom ersten Kontakt mit dem Kunden

über Immobilienbewertung als Sachverständige, Erstellen von exklusiven Hochglanzexposés bis hin zur finalen Vertragsbesprechung, Unterfertigung sowie persönlichen Übergabe der Immobilie.

an der Begegnung mit vielen wunderbaren Menschen, die uns erfolgreich macht. Und für diesen Erfolg bin ich sehr dankbar“, weiß Peter Jenewein dies auch zu schätzen. PR

DIREKTER KONTAKT

„Das gegenseitige Vertrauen ist die Grundlage für eine gute und erfolgreiche Zusammenarbeit“, erklärt Peter Jenewein. Das Portfolio bietet dabei neben klassischen Immobilien jeder Größe und Preislage auch außergewöhnliche, luxuriöse Objekte, die vom Firmeninhaber selbst betreut werden. Gastronomie und Beherbergungsobjekte hat das Immobilienmanagement Jenewein genauso im Repertoire. Für eine umfangreiche und persönliche Betreuung sorgt das hoch qualifizierte Team, das – abgesehen von Geschäftsführer Peter Jenewein – aus Frauen besteht. Dass diese geballte Frauenpower direkt zum Erfolg führt, zeigt sich beim Immobilienmanagement Jenewein ganz offensichtlich. „Es ist die Freude

IMMOBILIEN MANAGEMENT JENEWEIN GMBH Eduard-Bodem-Gasse 8 6020 Innsbruck Tel.: 0512/26 82 82 office@immobilien-jenewein.at

www.immobilien-jenewein.at Ihre Ansprechpartnerin für Ihren Immobilienverkauf: Michaela Déal Mobil: 0676/97 047 33


242

PLATZ

VORJAHR

FIRMENNAME

ORT

BRANCHE

MA

UMSATZ

EGT *)

471

463

Cleanaway Österreich GmbH

Wörgl

Rückgewinnung sortierter Werkstoffe

190

2019 12.200.000 (g) 2018 11.615.000 (g) 2017 11.500.000

2018 746.702 2017 758.292 2016 423.085

472

466

Sporthotel Silvretta GmbH

Ischgl

Hotels

90

473

489

Bergbahnen Westendorf GmbH

Westendorf

Seilbahn-, Sessel- und Schleppliftverkehr

65

2019 12.200.000 2018 10.263.000 (g)

2019 1.953.441 2017 427.514

474

472

GEO - ALPINBAU GmbH

Mils b. Imst

spezialisierte Bautätigkeiten

42

475

452

Mineralöl-Express Pfeifer GmbH

Landeck

Einzelhandel mit Brennstoffen

3

476

479

Albrecht Hotel GmbH

Seefeld

Hotels

115

477

470

Autofrächterei Gebrüder Melmer GmbH & Co. KG

Imst

Güterbeförderung im Straßenverkehr

80

478

NEU

Koch Türen GmbH

Steinach a. Brenner

Bautischlerei

72

479

449

Koppensteiner GmbH

Weer

Vorbereitende Baustellenarbeiten

70

480

455

Heliotherm Wärmepumpentechnik GmbH

Langkampfen

Herstellung von Pumpen und Kompressoren

70

481

171

Juwel H. Wüster GmbH

Imst

Herstellung von Metallkonstruktionen

67

482

396

WP-Wörgartner Produktions-GmbH

Oberndorf i. Tirol

Herstellung von Schmiede-, Press-, Zieh- und Stanzteilen

63

483

468

Teadit International Produktions GmbH

Kufstein

Herstellung von technischen Kunststoffteilen

40

484

NEU

Obst Winkler GmbH

Ötztal Bahnhof

Großhandel mit Obst, Gemüse und Kartoffeln

40

485

NEU

Skischule Obergurgl OG

Obergurgl

Erbringung von Dienstleistungen des Sports

31

486

443

Zorn - Wolf GmbH

Imst

Einzelhandel mit Kraftwagen

26

487

NEU

Dr. Andreas Wendelin Ratz

Innsbruck

Großhandel mit pharmazeutischen Erzeugnissen

16

488

450

ERC - LOGISTIK GmbH

Kufstein

489

462

Metall Kofler GmbH

Fulpmes

Herstellung von Metallkonstruktionen

61

490

NEU

Josef Huber, Martlingmetzger e.U.

Kitzbühel

Einzelhandel mit Fleisch und Fleischwaren

60

*)

Erbringung von Dienstleistungen für den Verkehr

2019 12.200.000 2018 11.500.000 (g) 2017 10.380.000 (g)

2019 12.100.000 (g) 2018 11.090.000 (g) 2017 11.090.000 (g)

2016 1.046.038

2019 12.082.681 2018 10.870.000 (g) 2017 10.761.974

2019 -495.533

2019

2020 1.450.000

2019 12.100.000 (g) 2018 12.000.000 2016 12.000.000

2019 12.000.000 2018 11.300.000 2017 10.500.000 (g) 12.000.000

2019 12.000.000 2018 12.000.000 2017 10.150.000 (g)

2018 351.862 2017 -64.574 2016 1.057.694

2019 12.000.000 (g) 2018 35.020.000 (g) 2017 35.000.000 (g)

2016 42.269

2019 12.000.000 (g) 2018 11.980.000 (g) 2017 11.980.000 (g)

2019 -77.443 2018 176.488 2017 -1.618

2020 12.000.000 2018 14.150.189 2017 12.967.632

2019 541.356 2018 1.148.475 2017 2.302.356

2019 12.000.000

2019 128.701

2019 12.000.000 (g) 2018 11.400.000 (g) 2017 11.280.000 (g)

2019

12.000.000 (g)

2019 12.000.000 2018 12.200.000 (g) 2017 12.180.000 (g) 2019

16

2018 636.453 2017 782.143 2016 1.915.486

12.000.000 (g)

2019 12.000.000 (g) 2018 12.000.000 2017 11.000.000

2019 11.926.794 2018 11.698.472 2017 10.820.322 2019

11.800.000

2019 268.935 2018 131.478 2017 694.011

EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche, **) Unternehmen ist Teil einer Firmengruppe (Gruppenergebnisse siehe Seite 192), (g) Umsatz geschätzt


VORHER DENKEN DANN HANDELN

Ingenieurbüros arbeiten unabhängig, neutral und vor allem treuhändisch für ihren Auftraggeber, für den sie beraten, planen, berechnen, untersuchen und überwachen. Sie sind daher keine Hersteller und nehmen an der Ausführung des Werkes selbst nicht teil. www.vorherdenker.at

VORHER DENKER

Ihre Tiroler Ingenieurbüros


244

PLATZ

VORJAHR

FIRMENNAME

ORT

BRANCHE

MA

UMSATZ

EGT *)

491

461

Bauunternehmung Buchauer & Strasser GmbH

Wörgl

Hochbau

110

2018 62.909 2017 47.769 2016 89.168

492

NEU

Felix Troll Transport GmbH

Imst

Güterbeförderung im Straßenverkehr

2019 11.700.000 2018 11.787.000 (g) 2017 11.670.000 (g)

493

480

Miller Optik GmbH

Innsbruck

Großhandel mit Foto- und optischen Erzeugnissen

105

494

NEU

Heinritzi Gastronomie GmbH

Wörgl

Restaurants und Gaststätten

132

495

NEU

Heinritzi M.G.R. GmbH

Kitzbühel

Restaurants und Gaststätten

145

496

476

Geschützte Werkstätte integrative Betriebe Tirol - GmbH

Vomp

Herstellung von Verpackungsmitteln

280

497

490

Schalber Alois GmbH

Serfaus

Hotels

105

498

NEU

Nocker-Metallbau GmbH

Navis

Herstellung von Metallwaren

85

499

492

Eisen Puschner GmbH

Wörgl

Erzeugung von Roheisen, Stahl und Ferrolegierungen

30

500

441

SILLPARK Shopping Center GmbH

Innsbruck

Vermietung und Verpachtung

2

2019 11.700.000

5 2019 11.650.000 2018 10.775.654 2017 10.900.000 2019

11.600.000 (g)

2018 690.045

2019 11.586.000 (g)

2018 645.092

2019 11.500.000 2018 11.000.000 (g) 2017 11.000.000 (g)

2019 240.000

2019 11.500.000 2018 10.252.000 (g) 2017 10.150.000 (g) 2019 11.400.000

Günther Rauzi | www.immobilidea.at

*)

2019 338.000

2018 -247.754 2017 577.442 2016 958.010

2019 11.400.000 2018 10.201.000 (g) 2019 11.300.000 2018 12.256.000 (g) 2017 12.200.000

2018 1.584.482 2017 2.170.458 2016 1.382.633

EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche, **) Unternehmen ist Teil einer Firmengruppe (Gruppenergebnisse siehe Seite 192), (g) Umsatz geschätzt

ZUHAUSE IST, WO DEIN HERZ IST. 1200 m² Grundstücksgröße 450 m² Wohnfl Wohnfläche äche mit Einliegerwohnung 155 m² Garagenfl Garagenfläche äche (3,8 m Höhe) 70 m² Weinkeller Bio-Schwimmteich, Sauna Kaufpreis auf Anfrage. Ausführliche Informationen erhalten Sie bei einem persönlichen Gespräch. Für den ersten Eindruck haben Sie die Möglichkeit einer Onlinebesichtigung. Geben Sie im Internet https://ogulo.de/116/4550 ein oder scannen Sie den QR-Code. Nach der Anmeldung haben Sie freien Zugang, um das neue Zuhause anzusehen.


Besseres Studium, bessere Chancen.

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Lehre auf höchstem Niveau, international anerkannte Professoren, Gastprofessoren und Lehrende und modernste Infrastruktur bieten ideale Voraussetzungen für ein erfolgreiches Studium. Bachelor-Studien Psychologie, Mechatronik, Elektrotechnik, Pflegewissenschaft, Wirtschaft, Sport- und Gesundheitstourismus. Master-Studien Psychologie, Mechatronik, Gesundheitswissenschaften, Public Health, Advanced Nursing Practice, Pflege- und Gesundheitsmanagement, Pflege- und Gesundheitspädagogik, Nachhaltige Regional- und Destinationsentwicklung. Universitätslehrgänge Dyskalkulie-Therapeut/in, Legasthenie-Therapeut/in, Führungsaufgaben/ Lehraufgaben in der Gesundheits- und Krankenpflege, Konfliktmanagement und Mediation, Health Information Management. Doktoratsstudien Gesundheitsinformationssysteme, Psychologie, Health Technology Assessment, Management und Ökonomie im Gesundheitswesen, Public Health, Pflegewissenschaft, Technische Wissenschaften, Sportmedizin, Gesundheitstourismus und Freizeitwissenschaften.

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WELLWASSER

AUS LEITUNGSWASSER WIRD wellwasser® Mit der GASTRO & HOME Edition bietet wellwasser® die optimale Lösung für sauberes, gesichertes und gesundes Wasser.

W 246

asser ist das wertvollste Lebensmittel! Auch wenn unser Wasser jeden Tiroler Wasserversorger in einwandfreier Qualität verlässt, verliert es diese oftmals auf dem Weg zum Glas – aufgrund älterer, undichter Leitungen, längerer Standzeit des Wassers oder unsauberer Anschlüsse. Die Wellwasser Technology GmbH hat es sich deshalb zur Aufgabe gemacht, den Tirolern und ihren Gästen frisches und gesichertes Wasser in unbegrenzter Menge zur Verfügung zu stellen – direkt aus dem Hahn gezapft, frisch gekühlt, still oder perlend. Dafür wurde von Wellwasser Technology die GASTRO & HOME Edition entwickelt.

GESUNDHEIT IM FOKUS

Für Geschäftsführer Dietmar Meraner ist auch der Gesundheitsaspekt entscheidend: „Im Zeitalter eines nicht mehr überschaubaren Marktes an Nahrungsergänzungsmitteln ist eine Rückbesinnung auf die reine Ausgangssubstanz Wasser wichtig. Zum Beispiel liefern wir mit unseren wellwasser®- Trinkbrunnen für Schulen und Kindergärten einen wertvollen Beitrag zur gesunden Ernährung in der Entwicklungsphase unserer Kinder. Meine Vision ist es, Tirol neben Tourismus und Sport auch in puncto Wasser zur Nummer eins zu machen.“

WEITERE VORTEILE

Neben dem Gesundheitsaspekt liegen weitere Vorteile von wellwasser® auf der Hand: Leergut, Transportwege und Müllentsorgung entfallen, was die Umweltbelastung reduziert.

3FILTER SYSTEM

Der Aktivkohle-Anschwemmfilter entfernt Schmutz und Partikel, die größer als 0,5 μm (0,0005 mm) sind. Zum Vergleich: Die durchschnittliche Dicke eines Haares beträgt 0,05 mm. Im Wasser gelöste wertvolle Inhaltsstoffe wie Magnesium, Kalzium, Kalium etc. bleiben im Wasser, weil diese eine

GASTRO

HOME

Für die Gastronomie entfällt das aufwendige Handling mit sperrigen Kisten. Dadurch wird auch Platz im Lager und in Kühlschubladen geschaffen. Gäste und Einheimische kommen in den Genuss von qualitätsvollem, heimischem Wasser – einfach aus der Schankanlage gezapft, still oder perlend und in edlen wellwasserKaraffen kredenzt.

Gesichertes, qualitätsvolles Wasser ist auch in den eigenen vier Wänden ein Muss – es beginnt schon bei der Wasserentnahme fürs Kochen und Zubereiten und endet beim Trinken des frischen Wassers. So wird schon Kindern von Anfang an Zugang zu bestem Wasser geboten, sodass sie die Qualität und den Wert des gesunden und sicheren Wassers zu schätzen lernen.

W E L LWA S S E R I S T R E G I O N A L I TÄT, N A C H H A LT I G K E I T, U M W E LT S C H U T Z , L E B T G A S T F R E U N D S C H A F T U N D I S T E I N S T Ü C K H E I M AT. DIE TMAR MER ANER, WELLWA S SER TECHNOLOGY GMBH

Teilchengröße haben, die wesentlich unter der Trenngrenze der Membran liegt. Ein Aktivkohlepuder übernimmt die Aufgabe der Adsorption. So nennt man die Eigenschaft der Aktivkohle, schlechten Geschmack, unangenehmen Geruch oder Verfärbungen zu neutralisieren. Im Aktivator beeinflussen ausgesuchte Kristalle das Wasser positiv. Der Bakterienfilter hat die Aufgabe, pathogene Keime aus dem Wasser zu filtern. Solche Ultrafilter werden z. B. auch in der Medizintechnik verwendet.

EINFACH INSTALLIERT

Wir installieren das 3filter System immer so nah wie möglich an der Entnahmestelle. In der Gastronomie wird es direkt vor dem Karbonator der Schankanlage installiert. Der Karbonator kühlt und versetzt das saube-

re wellwasser® mit Kohlensäure. Bei der HOME-Edition steht das 3filter System in der Regel unter dem Küchenwaschbecken. Damit ist gewährleistet, dass das saubere, gesicherte und gesunde wellwasser® nicht wieder durch verunreinigte Leitungswege belastet wird. PR

WELLWASSER TECHNOLOGY GMBH Stadlweg 23, 6020 Innsbruck Tel.: 0512/560966 Mobil: 0664/1007746 office@wellwasser-technology.com

www.wellwasser.com


top.500

ALPHABETISCHE REIHUNG DER TOP 500

248

3CON Anlagenbau GmbH A. Loacker Konfekt GmbH a.ö. Krankenhaus St. Vinzenz Betriebs GmbH A.S.T. BauGmbH Abfallbehandlung Ahrental GmbH ACP IT Solutions GmbH Adler-Werk Lackfabrik Johann Berghofer GmbH & Co. KG Adolf Darbo AG ADVOKAT Unternehmensberatung - GREITER & GREITER GmbH Aebi Schmidt Austria GmbH AFS Logistic Solutions GmbH Ager GmbH AL-KO Technology Austria GmbH Albrecht Hotel GmbH Alois Mayr Bauwaren GmbH Alois Wild GmbH Alpenländische Heimstätte, gemeinnützige Wohnungsbau- und Siedlungs- GmbH ALPEWA Metallproduktion GmbH ALPHA Logistik GmbH Alpina Food & Dairy Products GmbH Alpinschule Innsbruck GmbH Andrä Hörtnagl Produktion und Handel GmbH Anita Dr.Helbig GmbH Anthentic Logistik GmbH AP-Kufstein GmbH Apotheke Mag. Pollack Aqipa GmbH Aqua Dome Tirol Therme Längenfeld GmbH & Co. KG ARGE Baustahl Eisen Blasy-Neptun GmbH Arlberger Bergbahnen AG ARZ Allgemeines Rechenzentrum GmbH ASFINAG Alpenstraßen GmbH AST Eis- und Solartechnik GmbH AT-Thurner Bau GmbH ATP Innsbruck Planungs GmbH Auer GmbH Aufschnaiter Einrichtungshaus Tischlerei GmbH & Co. KG Austria Bau Tirol und Vorarlberg Handels GmbH AUSTRIA SKI VERANSTALTUNGSGmbH Auto Bacher GmbH Auto Meisinger GmbH Auto-Linser GmbH Autobedarf Karl Kastner GmbH Autofrächterei Gebrüder Melmer GmbH & Co. KG Autohaus Haidacher GmbH Autohaus Hans Dosenberger GmbH & Co. KG Autohaus Luxner GmbH Autohaus Manfred Neurauter GmbH Autohaus Pontiller GmbH Autohaus Rudolf Fuchs GmbH Autohaus Schweiger GmbH Autohaus Strasser GmbH Autohof Huter GmbH Autopark GmbH B-Transport GmbH Barilla Austria GmbH Barracuda Networks AG Bauunternehmung Buchauer & Strasser GmbH Bauunternehmung Dipl.Ing. Walter Frey GmbH Bauwaren Canal GmbH & Co.KG BE-terna GmbH Beat the Street - Jörg Philipp Touring Service GmbH BeMo Tunnelling GmbH Berg- & Skilift Hochsöll GmbH u. Co. KG Bergbahn AG Kitzbühel Bergbahn Scheffau am Wilden Kaiser GmbH & Co. KG Bergbahnen Ellmau - Going GmbH & Co. Hartkaiserbahn KG Bergbahnen Skizentrum Hochzillertal GmbH & Co. KG Bergbahnen Westendorf GmbH Berger Fahrzeugtechnik GmbH Berger Logistik GmbH Bernard Gruppe ZT GmbH Besi Austria GmbH Bezirkskrankenhaus Schwaz BetriebsGmbH BFI Tirol Bildungs GmbH Binderholz Bausysteme GmbH Binderholz GmbH

127 76 90 268 361 216 63 47 463 332 284 348 156 476 131 406 114 282 248 264 246 245 94 278 111 423 66 210 89 140 42 132 413 138 236 327 383 98 253 349 294 346 128 477 262 178 415 261 256 276 60 251 190 64 323 283 142 491 347 242 241 312 70 368 116 439 316 194 473 197 35 351 43 113 469 53 14

Black Diamond Equipment Europe GmbH 157 BOE Gebäudemanagement GmbH 338 bofrost* Austria GmbH 134 Braunegger KG 263 Brüder Theurl GmbH 72 Brüder Unterweger GmbH 200 BTV-Leasing 87 Burgstaller Bau GmbH 363 „Burton“ Sportartikel GmbH 77 Cargoways Logistik & Transport GmbH 150 Cecil Modehandel GmbH 356 CERATIZIT Austria GmbH 19 Christian Mühlberger Hotelbetriebs- GmbH 412 Christophorus Reisen - Franz Kröll (e.U.) 414 Christophorus Reiseveranstaltungs GmbH 344 Cleanaway Österreich GmbH 471 Congress und Messe Innsbruck GmbH 464 Coveris Flexibles Austria GmbH 57 CURA-Marketing GmbH 185 D. Swarovski Tourism Services GmbH 104 D.Swarovski KG 9 da emobil GmbH & Co. KG 260 DAKA Entsorgungsunternehmen GmbH & Co. KG 192 Dannemann Global Extrusion GmbH 333 DEMACLENKO GmbH 337 Der Bäcker Ruetz GmbH 364 Der Lärchenhof - Martin Unterrainer GmbH 436 dez Einkaufszentren GmbH 357 Dietrich, Luft und Klima, GmbH 266 Dinkhauser Kartonagen GmbH 100 DMH Handels GmbH 466 Dr. Andreas Wendelin Ratz 487 Dr. W. Lüftner Reisen GmbH. 105 Durst Austria GmbH 79 E.G.O. Austria Elektrogeräte GmbH 218 EAE Stöckl Elektroanlagen- ElektrifizierungsGmbH 418 Eberharter-Gruber GesmbH 438 ECCO Austria Zweigniederlassung der ECCO EMEA Sales SE 30 ECI-Distribution GmbH 468 Eglo Leuchten GmbH 59 Einrichtungshaus Föger GmbH 300 Einwaller GmbH 427 Eisen Puschner GmbH 499 Eisendle Frisch- und Tiefkühlwaren KG 324 Electro Terminal GmbH & Co. KG 234 Elekta GmbH 292 Elektrizitätswerke Reutte AG 141 Elektro Müller GmbH & Co. KG 345 Elitec Elektrotechnik HandelsGmbH 365 Empl Fahrzeugwerk GmbH 52 Engleder Handels GmbH 181 ERC - LOGISTIK GmbH 488 ErlebnisSennerei Zillertal KG 340 Ernst Derfeser GmbH 171 Ernst und Andrea Mayer Hotelbetriebs-GmbH 402 Euroclima Apparatebau GmbH 176 Eurotours GmbH 15 EWA Energie- und Wirtschaftsbetriebe St. Anton GmbH 419 EWT Truck & Trailer Handels GmbH 37 exceet Card Austria GmbH 232 F. Kaltschmid Hotel GmbH 252 Falch GmbH 196 Falkner & Riml GmbH 437 Felder KG 44 Felix Troll Transport GmbH 492 Feratel Media Technologies AG 341 Fercam Austria GmbH 71 Ferrero Österreich HandelsGmbH 38 FIAI Handels GmbH 403 Fiegl & Spielberger GmbH 85 Finance Alpin Kitzbühel GmbH 281 Fisser-Bergbahnen-GmbH 183 Fleischhof Oberland GmbH & Co. KG 435 Fluckinger Transport GmbH 109 Foto Lamprechter GmbH & Co. KG 407 Franz Achleitner-Fahrzeugbau und Reifenzentrum GmbH 108 Freudenberg Sealing Technologies Austria GmbH & Co. KG 73

Freudenthaler GmbH & Co. KG Friedrich Deutsch Metallwerk GmbH Fritz Egger GmbH & Co. OG Fröschl AG & Co. KG Früchte Maier GmbH & Co. KG GA Actuation Systems GmbH Geberit Huter GmbH Gebro Pharma GmbH Gebrüder Kofler GmbH Gebrüder Schwaiger GmbH Geisler & Trimmel General Contractor GmbH Gemeinnützige Hauptgen. des Siedlerbundes registr. Gen. mbH GEO - ALPINBAU GmbH Geppert GmbH Gerätewerk Matrei e.Gen. Gerzabekteam GmbH Geschützte Werkstätte - integrative Betriebe Tirol - GmbH Giesswein Walkwaren AG GKI Sanitär-VertriebsgesmbH GOIDINGER Bau- und Leichtbeton GmbH Greenstorm Mobility GmbH Grissemann GmbH GSK-Gebro Consumer Healthcare GmbH Günter Langebner GmbH Gutmann GmbH Hager TransportGmbH Handl Tyrol Gastronomieservice GmbH Handl Tyrol GmbH Hans Brunner GmbH Hans Picker GesmbH Hartl Connect Transport GmbH Hausberger Elektrotechnik GmbH Hauschild Installationen GmbH & Co. KG Haya International Trading OG Heavyteam-Spezialtransport GmbH Heinritzi Gastronomie GmbH Heinritzi M.G.R. GmbH Heinritzi Restaurant GmbH Heinritzi Salzburg GmbH Helbling VerlagsGmbH Heliotherm Wärmepumpentechnik GmbH HELLA Sonnen- und Wetterschutztechnik GmbH Hermann Huber Autohaus GmbH Hochstaffl Nutzfahrzeuge GmbH hollu Systemhygiene GmbH Holz - Marberger GmbH Holzbau Saurer Ges. m.b.H. & Co. KG Höpperger GmbH & Co. KG Hotel Jungbrunn GmbH & Co OG Hotel Kitzhof GmbH Hotel Trofana Royal GmbH HS Holzexport Schuster GmbH HTB BauGmbH Huber Einkauf GmbH & Co. KG Huber Tirol GmbH ICM Baumanagement GmbH ICV Handels GmbH Idealbau GmbH IDM-Energiesysteme GmbH ILF Consulting Engineers Austria GmbH Ing. Berger & Brunner BauGmbH Ing. Bmst. Josef Fritz Ing. Franz Thurner Baumeister GmbH & Co. KG Ing. Hans Bodner BauGmbH & Co. KG Ing. Hans Lang GmbH Ingenieure Maurer Wallnöfer GmbH & Co. KG Innbus GmbH Innbus Regionalverkehr GmbH Innio Jenbacher GmbH & Co OG Innsbrucker Immobilien GmbH & CoKG Innsbrucker Kommunalbetriebe AG Innsbrucker Soziale Dienste GmbH Innsbrucker Verkehrsbetriebe und Stubaitalbahn GmbH Inntaler Logistik - Park GmbH Inntaler Transporte GmbH INTERALPEN-HOTEL TYROL GmbH „INTERCHIM AUSTRIA“ Internationaler Chemiehandel GmbH Interfood-Lebensmittelgroßhandel GmbH

405 80 6 36 322 223 250 74 321 390 161 313 474 339 143 367 496 214 285 370 136 86 205 465 23 219 461 46 330 229 96 291 454 133 208 494 495 392 401 378 480 69 239 186 103 163 384 452 442 462 359 287 61 56 428 145 336 458 119 99 137 235 265 11 88 302 206 448 3 125 34 117 120 75 308 272 195 50


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373 222 184 443 490 228 481 296 343 411 166 382 444 267 409 17 478 238 479 331 381 456 301 314 410 305 318 101 78 126 21 20 328 259 297 451 429 198 389 416 167 16 449 165 377 24 441 489 110 459 399 493 475 307 243 179 298 5 54 149 201 422 4 225 187 92 129 326 213 432 188 58 280 275 425 498 151 211 48 244 304 484 293 431 177 51 122 193 26 55

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115 29 8 191 254 393 221 352 12 230 453 82 288 107 353 433 182 227 215 420 273 396 397 450 146 173 317 231 217 169 124 102 394 123 274 65 329 162 335 358 202 1 334 497 355 360 379 112 374 386 154 319 350 395 95 153 91 49 500 81 130 306 148 485 417 237 455 325 467 270 391 447 144 354 472 249 233 398 204 342 311 372 180 404 159 434 62 310 10 289 470 299 135 189 371

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