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eco.nova Juli/August 2019

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DAS WIRTSCHAFTSMAGAZIN

TOP ODER FLOP

ERFOLG. Ohne Ethik geht’s nicht SCHEITERN. Nicht sexy, aber möglich UNTER DRUCK. Der Verlust der Mitte TIROLS BANKEN. Regionalität als Stärke

Tirols Wirtschaft auf dem Prüfstand. Was Sie schon immer über die besten Betriebe im Land wissen wollten.

500 Ausgabe Nr. 07 | Juli & August 2019 P.b.b. Verlagspostamt 6020 Innsbruck ZNr. GZ 02Z030672 M | Euro 3.00

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Mag. Sandra Nardin und Christoph Loreck, eco.nova-Herausgeber

ERFOLG HAT DREI BUCHSTABEN: TUN! Es ist wieder so weit: Die alljährliche Top-500-Ausgabe ist da und mit ihr eine Bestandsaufnahme des Wirtschaftsstandorts Tirol.

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urz zusammengefasst: Tirol gehtʼs gut. Auch wenn das heimische Zugpferd Tou­ rismus in den Monaten Jänner bis März nicht ganz an die Nächtigungszahlen vom Vorjahr anschließen konnte, so sind die Zahlen dennoch konstant hoch. Mehr als stabil präsentiert sich indes die Industrie. In den Monaten Juni und Oktober 2018 kletterten die Umsätze der Branche auf jeweils über eine Milliarde Euro, nach wie vor gilt die Tiroler Industrie als starker Innovations- und Forschungstreiber und nimmt den Schwung aus dem Vorjahr mit. Dieser generell positive Drive wirkt sich folglich auf den Arbeitsmarkt aus: Die Arbeitslosenquote liegt im Mai bei guten rund 5,3 Prozent und damit ein deutliches Stück unter dem Österreichwert von 6,8 Prozent. Auch das Herzstück der Ausgabe – das Ranking der 500 umsatzstärksten Unternehmen des Landes (ab Seite 192), das wir heuer wieder mit Herzblut, Geduld, ein bisserl Fluchen und ganz viel Akribie sowie Re-, Doubleund Triple­checks nach bestem Wissen und Gewissen gemeinsam mit dem KSV1870 erstellt haben –, zeigt sich konstant. Auffällig unauffällig quasi. Doch was ist Erfolg überhaupt? Und ist er zwangsläufig immer finanzieller Natur? Wir ha­ ben uns in dieser Ausgabe neben den klassischen Branchenthemen Bau, Tourismus, Banken und Auto dieses Mal eben dieses Themas angenommen und sind draufgekommen: Es ist im­ mer noch der Mensch, der zählt. Redakteur Marian Kröll hat sich dabei auf eine tiefgründige Reise begeben, für die Sie ein bisschen Zeit und Muße brauchen. Aber es lohnt sich! Außer­ dem haben wir uns auf die Suche nach der „Mitte“ gemacht – gesellschaftlich wie politisch. Zum Teil haben wir sie sogar noch gefunden ...

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T O P. 5 0 0 12 ETHIK ZAHLT SICH AUS.

Ethik und nachhaltiger Erfolg hängen untrennbar zusammen. Erstere ist dabei kein Luxus, sondern Vorbedingung für ein funktionierendes Wirtschafts­ system. Ein Beitrag über Erfolg und Verantwortung und ein Plädoyer für den Faktor Mensch. 38 GLÜCK = ERFOLG / ERFOLG = GLÜCK. Glück. Erfolg. Schönheit. Wir Menschen streben unablässig danach. Stefan Sagmeister packt diese Themen behände an. 44 PRÄCHTIGE WEIBERWIRTSCHAFT. Beeindruckende Bühnenfrauen sind es, die den Sommer im Festspielhaus Erl prägen. Erfolg ist in diesem Fall ganz schön weiblich. 56 SCHEITERHAUFEN. Auch wenn es vielfach suggeriert wird: Scheitern ist nicht sexy. Dennoch darf und muss es im Wirtschaftsleben seinen Platz haben, denn manchmal kann es ganz reinigend sein, nochmal von vorne zu beginnen. 74 GUT GESTIMMT. Wirtschaftskammerpräsident Christoph Walser über Konjunktur, liegengebliebene politische Projekte, teure Wahlgeschenke und Verkehr – kurzum: ein heimisches Stimmungsbarometer. 80 UMBAU AM BAU. Innungsmeister Anton Rieder über Produktivitätsgräben und wie sich diese zuschütten lassen. 90 MITTE UNTER DRUCK. Geliebt, gehasst, gesucht, gemieden – ausgerechnet „die Mitte“, der ja per definitionem jede Polarisierung fremd ist, polarisiert.

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TIROL IN ZAHLEN.

Tirol isch lei oans? Das stimmt zwar, in seinen wirtschaftlichen Ausprägungen kann es aber auch ganz schön unterschiedlich sein. 132 IMMER WEITERGEHEN. Seit dem Zeitalter der Industrialisierung hat keine andere Entwicklung die Gesellschaft so geprägt wie aktuell die Digitalisierung. Auch und vor allem im Tourismus. Tirol-Werber Florian Phleps im Gespräch. 146 REGIONALITÄT ALS STÄRKE. Die Aufräumarbeiten nach der Finanzkrise sind europaweit noch immer nicht abgeschlossen. Tirols Banken punkten indes mit ihrer regionalen Verankerung. 160 STATISTISCHE UNSCHÄRFEN. Ein Ranking über Tirols Versicherungen zu erstellen, ist gar nicht so einfach. Ein Blick auf die Branche. 166 MOBILES TIROL. Tirols Top-Autohaus. Außerdem: Unser SUV und die Cabrios der Ausgabe. 192 TIROLS TOP 500

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06 EDITORIAL 10 KOMMENTAR 186 ECO.STEUERN 190 ECO.RECHT IM HEFT TOP.SEMINARE

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HER AUSGEBER & MEDIENINHABER: eco.nova Verlags GmbH, Hunoldstraße 20, 6020 Innsbruck,

0512/290088, redaktion@econova.at, www.econova.at GESCHÄF T SLEITUNG: Christoph Loreck, Mag. Sandra Nardin A S SIS TENZ: Martin Weissenbrunner CHEFREDAK TION: Marina Bernardi REDAK TION: eco.wirtschaft: Marian Kröll, Alexandra Keller, Sonja Niederbrunner, MMag. Klaus Schebesta, Renate Linser-Sachers, Barbara Liesener, DI Caterina Molzer-Sauper, Marion Witting, MSc., Stefan D. Haigner // eco.zukunft: Doris Helweg // eco.geld: Dr. Michael Posselt // eco.kultur: Julia Sparber // eco.mobil: Bruno König // steuer.berater: Dr. Verena Maria Erian // recht.aktuell: RA Mag. Dr. Ivo Rungg // eco.life: Marina Bernardi ANZEIGENVERK AUF: Ing. Christian Senn, Bruno König, Hannah Oderich, Hannelore Weissbacher, Matteo Loreck L AYOUT: Tom Binder PRODUK TION: Rabea Siller, Tom Binder DRUCK: Radin-Berger-Print GmbH Die Herstellung, der Verlag und der Vertrieb von Drucksorten aller Art, insbesondere der Zeitschrift eco.nova. GRUNDLEGENDE RICHT UNG: Unabhängiges österreichweites Magazin, das sich mit der Berichterstattung über Trends in den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft, Architektur, Gesundheit & Well­ness, Steuern, Recht, Kulinarium und Life­s tyle beschäftigt. Der Nachdruck, auch auszugsweise, sowie anderwertige Vervielfältigung sind nur mit vorheriger Zustimmung des Herausgebers gestattet. Für die Rücksendung von unverlangt eingesandten Manuskripten und Bildmaterial wird keine Gewähr übernommen. Namentlich gekennzeichnete Beiträge stellen nicht unbedingt die Meinung der Redaktion dar. JAHRE SABO: EUR 25,00 (14 Ausgaben). // Sind Beiträge in dieser Ausgabe in der Kopfzeile mit dem FIRMENNAMEN gekennzeichnet, handelt es sich um BE Z AHLTE ANZEIGEN! UNTERNEHMENS GEGENS TAND:

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LEERSTUNDE DES PARLAMENTARISMUS Jetzt gilt es also, das „freie Spiel der Kräfte“ im Parlament. Was so prickelnd innovativ klingt, hat aber seine Tücken. Nicht zuletzt in der Gefahr, dass ohne Korrektiv Wahlkampfzuckerln in Millionenhöhe verteilt werden.

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ut, dass man den Österrei­ chern so etwas wie sprich­ wörtliche Gelassenheit nachsagt. Denn es galt in den letzten Wochen einiges an Ab­ surditäten zu verdauen, die tagtäglich auf der öffentlichen Bühne dargeboten wurden. Journalisten und Politiker links der Mitte freuten sich etwa euphorisch über eine Kanzlerin, die sie einst als Verfassungsrichterin auf Vorschlag von Schwarz-Blau un­ ter Wolfgang Schüssel abgelehnt hatten. Grüne applaudierten entzückt, dass ihr EU-Spitzenkandidat sein Mandat ausschlug und mangels Personaldecke gleich in den nächsten Wahlkampf zieht. Alle sahen gebannt zu, wie Philippa Strache auf ein wähl­ bares Nationalratsmandat gesetzt wurde und zufällig gleich­ zeitig ihr HC auf sein EU-Mandat verzichtete – freilich nicht ohne hinzuzufügen, dass dies keinesfalls „ein Deal“ gewesen sei. Für wie blöd ...? Herbert Kickl war sich seinerseits nicht zu dumm, an seinen Ex-Partner Sebastian Kurz das „Angebot“ zu richten, doch weiterhin zusammenzuarbeiten, allerdings un­ ter der Voraussetzung, dass er wieder Innenminister werde. Der ansonsten verschollene Christian Kern äußerte sich – da in diesen Wochen offenbar jeder um seine Meinung gefragt wird – abschätzig über die aktuelle Führung der SPÖ, was den eigentlichen starken Mann der Sozialdemokratie, Hans Peter Doskozil, zur Aussage ermunterte: „Kern soll zur SPÖ einfach nichts mehr sagen“, was wahrscheinlich das Beste wäre. Dazu gibt es auch in der ÖVP eine Parallele: Reinhold Mitterlehner hat ein ganzes Buch mit dem bezeichnenden Titel „Haltung“ geschrieben, die er bei seinem Nachfolger nicht finden kann. Gekränkte Obmann-Seelen schaffen es offenbar nicht, der oder dem jeweils Neuen irgendetwas zuzutrauen (oder einfach nur den Mund zu halten). Natürlich: All diese Absurditäten folgten nach der ultima­ tiven Abhärtungskur mittels Ibiza-Video (mit HC The Termi­ nator Strache und Johann The Glock Gudenus in den Titelrol­ len). Wenn die Bürger eines Landes einen derartig epischen Ausrutscher erst einmal verdaut haben, kommt ihnen alles andere offenbar völlig normal vor. Wie auch das viel gelobte „freie Spiel der Kräfte“, das nun als Wundermittel verkauft

V O N K L A U S S C H E B E S TA

wird. Doch aus der erhofften Lehrstunde des Parlamentaris­ mus kann ganz schnell eine Leerstunde werden. Und zwar spätestens dann, wenn in diesem vermeintlich prickelnden freien Spiel der Kräfte niemand mehr da ist, der auch das Budget mahnend im Auge hat. Lange haben wir diese spezi­ elle Situation noch nicht – und schon sind 100 Millionen Euro verbraten, die im Staatshaushalt nicht gedeckt sind. Das ließe sich leicht mit einer Regelung verhindern, dass das Parlament keine Beschlüsse mehr fassen darf, sobald Neuwahlen fixiert sind. Genau diese Regel haben wir aber nicht. Man sieht schon an diesem „Detail“: Nicht alles, was neu ist, ist auch gut. Es ist schon fast rührend, mit welcher Euphorie die Übergangsregierung aufgenommen wurde und welche Vor­ schusslorbeeren verteilt wurden. Es ist wohl ein bisschen „ös­ terreichisch“, eine Regierung aus Spitzenbeamten als besonders innovativ und aufregend zu empfinden. Man sollte eines nicht vergessen: Eine Übergangsregierung ist eine Notlösung, die zum Glück aufgrund der „Eleganz und Schönheit der Verfassung“ (© Van der Bellen) zustande gekommen ist. Zu vergleichen mit einem Notstromaggregat, das bei einem Blackout seinen Dienst tut – aber da würde niemand auf die Idee kommen, dieses als die bessere Stromversorgung zu preisen. Klar – es ist wohltuend, wenn an der Regierungsspitze nicht gestritten wird (was bis zum fulminanten Ende der tür­ kisblauen Koalition ein wesentliches Erfolgsgeheimnis dieses Gespanns war), aber: Auf Dauer reicht es nicht, ein Land brav und reibungslos zu verwalten. Es geht um Gestaltung, um den Wettstreit der besten Ideen, um mutige Reformen – und die lassen sich nur von „echten“ Politikern zustande bringen. Mit der Gefahr, dass da und dort übers Ziel hinausgeschossen wird – und der Wähler beim nächsten Mal einen Richtungs­ wechsel vornimmt. Das mag nicht besonders elegant sein und ermüdende Debatten produzieren, aber wie sagt schon ein bekanntes Zitat: „Demokratie ist die schlechteste aller Staats­ formen, aber es gibt keine bessere.“ Oder etwas eleganter von George Bernard Shaw: „Demokratie ist ein Mechanismus, der sicherstellt, dass wir genau so regiert werden, wie wir es ver­ dienen.“


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ETHIK ZAHLT SICH AUS Ethik und nachhaltiger Erfolg hängen untrennbar zusammen, Erstere ist kein Luxus, sondern Vorbedingung für ein funktionierendes Wirtschaftssystem. Seit den 1980ern gibt es Bestrebungen, die Ethik wieder in die Ökonomie zu integrieren. Der Mensch wurde seitdem wiederentdeckt. Das ist nicht romantisch, sondern zutiefst rational, geht es doch um die optimale Bewirtschaftung der „Ressource“ Mensch. Menschlichkeit ist eine oft unterschätzte Zutat im wirtschaftlichen Erfolgsrezept. TEXT: MARIAN KRÖLL

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„The business of business is business.“

er Erfolg hängt oft davon ab, dass man weiß, wie viel Zeit für ihn nötig ist. Das wusste schon der französische Staatstheoretiker Montesquieu. Doch was ist Erfolg? Im un­ ternehmerischen Kontext ist Erfolg zwangs­ läufig immer, aber nicht ausschließlich, auch finanzieller Natur. Monetärer Erfolg sichert schließlich den Fortbestand eines Unterneh­ mens. Erfolg ist aber mehr als das in mo­ netären Größen erfasste bzw. ausgedrückte Ergebnis des Wirtschaftens, mehr als nur positive Kennzahlen wie Gewinn, Return on Investment oder Shareholder Value und solide (Wachstums-)Prognosen. Erfolg ist die Fähigkeit, gesetzte Ziele zu erreichen. Diese Definition gilt sowohl für Individu­

MILTON FRIEDMAN

en als auch für Organisationen. Erzwingen lässt er sich jedoch nicht, der Erfolg. Er ist manchmal wie ein scheues Rehlein. Dem einen scheint er an den Fersen zu heften, den anderen zu meiden wie der Teufel das Weihwasser. Es gibt aber sehr wohl einige Zutaten zum Erfolgsrezept, die zu beherzi­ gen die Erfolgswahrscheinlichkeit steigen lassen. Eine ethische Unternehmensführung ist eine davon. Wie zu zeigen sein wird, ist Ethik in wirtschaftlichen Zusammenhän­ gen nicht „nice to have“, sondern – ganz im Gegenteil – eine unverzichtbare Grundlage und Vorbedingung für ein funktionieren­ des System und ein nachhaltig erfolgreiches Wirtschaften.

DIE WIEDERENTDECKUNG DES MENSCHEN Seit den 1980er-Jahren gibt es Bemühun­ gen, die Ethik in die Ökonomie zu reinte­ grieren. Mit dem Übergang zur Informa­ tions- und Dienstleistungsgesellschaft fand in der Ökonomie die „Wiederentdeckung des Menschen“ statt. Das ist aber nicht et­ wa ein romantischer Akt, sondern ein zu­ tiefst rationaler. Der Mensch wird nämlich in diesem Zusammenhang als „Ressource“ begriffen, deren erfolgreiche Bewirtschaf­ tung über den zukünftigen Erfolg bestimmt. Damit wird die Pflege „weicher Faktoren“ im Rahmen einer Unternehmenskultur un­ abdingbar, wie Annette Kleinfeld in ihrem Buch „Persona Oeconomica – Personalität als Ansatz der Unternehmensethik“ fest­ hält. Zu diesen weichen Faktoren gehören etwa ein partnerschaftlicher Umgangs- und Führungsstil, wechselseitige Akzeptanz, Kooperation statt Konfrontation, vertrau­ ensschaffende Verständigungskultur und Transparenz. Im Anforderungsprofil neh­ men kommunikative und Sozialkompetenz seit vielen Jahren beständig mehr Raum ein. Das macht freilich eine grundlegende Me­ thoden- und Fachkompetenz in der Arbeits­ welt nicht überflüssig.

WAS SOLL ICH TUN?

So lautet nach Kant die Grundfrage aller Ethik, deren Beantwortung uns Auskunft über unsere Werte und deren Rangordnung gibt. Sie sagt uns zugleich, wer oder was wir als Menschen sind. Was ist der Mensch? Die Frage nach un­ serem Wesen ist – wiederum nach Kant – die Grundfrage der Anthropologie. Der stets rein zweckrational agierende „Homo


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oeconomicus“ wurde in der Wissenschaft als unzulängliche Modellvorstellung mittlerwei­ le verworfen. Dieses zu kurz greifende Mo­ dell muss jedenfalls um weitere Aspekte des Menschseins erweitert werden, um überhaupt erklärungsmächtig sein zu können. Der Mensch als wirtschaftlicher Akteur ist zugleich immer auch ein moralisches Subjekt, dem es eben nicht nur um die Eigennutzmaximierung geht. Un­ ternehmensethik umfasst durch die Rezipro­ zität von Individuum und Institution sowohl personal-individuelle als auch institutionelle Komponenten, die auf verschiedene Arten zu­ sammenspielen. Vielfach werden Unterneh­ men zu mechanistisch, als ausschließlich durch Wettbewerbsprinzip und Marktmechanismen gesteuerte Subsysteme, aufgefasst. Darin finden Handlungen, die nicht auf Gewinnorientierung ausgerichtet sind, keinen Platz, wodurch wiede­ rum die Unternehmens-„Mitglieder“, sprich die Führung und die Mitarbeiter, für die exklusive Verfolgung ökonomischer Ziele funktionalisiert, objektiviert und damit entmündigt werden.

MORALISCHES VERMÖGEN BEGRÜNDET HANDLUNGSFÄHIGKEIT

Der Mensch spielt als Person im Wirtschafts­ prozess eine ganz zentrale Rolle, und zwar nicht nur als Subjekt, sondern auch als Gegenüber moralischer Verpflichtungen. Diese personale Deutung bilde, so Kleinfeld, die Grundlage für die Herausbildung eines ökonomie-immanenten Mo­ ralkriteriums, das als unbedingter Maßstab allen ökonomischen Entscheidungsprozessen zugrun­ de gelegt werden müsse. Nur das menschliche Individuum als Person verfüge über moralisches Vermögen, das Handlungsfähigkeit begründet. Diese Eigenschaften können dementsprechend Geist trifft Ratio: Der Philosoph Karl Homann hat versucht, eine „ökonomische Theorie der Moral“ zu entwickeln, die sich auf die Prämisse „Moral muss sich lohnen“ verkürzen lässt.

erfolgs.geschichten

Mag. Stefan Moser, Leiter Firmenkunden Unterland der Hypo Tirol Bank, mit Martin Unterrainer

Erstklassiges Ferienparadies Es war im Jahr 1968, als Martin Unterrainer auf dem elterlichen Hof ein Gästehaus mit 20 Betten errichtete. Gut 50 Jahre später ist der Lärchenhof ein großzügiges Resort der Superlative. Die herausragenden Hotelbewertungen sprechen eine klare Sprache: Im Hotel Lärchenhof ist der persönliche Einsatz bei der Betreuung und Bewirtung oberstes Gebot. „Der Gast muss sich wohlfühlen“, lautet die Devise von Martin Unterrainer. Das ursprüngliche kleine Gästehaus ist nicht ohne Grund über die Jahre und mit viel Herzblut zu einem einzigartigen Hoteldorf herangewachsen. Vom eigenen Golfplatz über Tennisanlagen, Sport- und Modegeschäfte, Friseursalon bis hin zu einem eigenen Skilift vor der Haustür bietet das Resort ein breites sportliches Angebot. Aber auch die Entspannung kommt hier nicht zu kurz: Eine Wellnessoase mit rund 3.500 Quadratmetern und eigenem Sauna-Panorama-Garten sowie einer Beautyfarm lädt zu einem wahren Verwöhn- und Wohlfühlprogramm ein. Während sich die Eltern sportlich betätigen oder nach allen Regeln der Kunst verwöhnen lassen, sind die Kids in der Kinderbetreuung herzlich willkommen und können sich bei diversen Spiel- und Aktivitätsangeboten so richtig austoben. Sogar ein hauseigener Streichelzoo sowie eine Alpaka-Familie hinterlassen bei Jung und Alt besondere Urlaubserlebnisse. Trotz der Größe hat sich das 5-Sterne-Luxushotel immer seinen familiären Charme und die persönliche Note bewahren können. Auch in puncto Finanzangelegenheiten ist Martin Unterrainer über all die Jahre einer Bank treu geblieben – vom allerersten Kredit bis heute ist die Hypo Tirol Bank die Hausbank des erfolgreichen Hoteliers. „Die Zusammenarbeit beruhte von der ersten Begegnung an auf gegenseitigem Vertrauen und zuverlässiger Abwicklung. Es ist für einen Betrieb sehr wichtig, eine verlässliche Bank als Partner zu haben“, zeigt sich Unterrainer nach fast einem halben Jahrhundert Partnerschaft mit der Hypo Tirol Bank nach wie vor zufrieden. PR

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einer Organisation nur zugeschrieben wer­ den, wenn es sich bei ihren Mitgliedern um menschliche Individuen handelt. Die Person wird von Kleinfeld als spezifisch menschli­ che Seinsweise aufgefasst, die durch die drei Aspekte Individualität, Relationalität und Potentialität gekennzeichnet ist.

MORAL MUSS SICH LOHNEN

Der Philosoph Karl Homann hat versucht, eine „ökonomische Theorie der Moral“ zu entwickeln, die sich auf die Prämisse „Mo­ ral muss sich lohnen“ verkürzen lässt und auf dem Boden der Ökonomie stattfindet. Homann nimmt an, dass die subjektive Inte­ ressenverfolgung das primäre und stärkste handlungsleitende Prinzip des Menschen ist. Warum könnte es also im Interesse des Einzelnen gelegen sein, seiner Freiheit Gren­ zen zu setzen? Homann argumentiert, ganz in der Tra­ dition von Thomas Hobbes und John Rawls, dass es gerade die Moral sei, die dem Indi­ viduum Freiheit im Sinne von Handlungs­ spielräumen verschafft, weil sie ein fried­

Erfolg ist die Fähigkeit, gesetzte Ziele zu erreichen. Diese Definition gilt sowohl für Individuen als auch für Organisationen.

liches Zusammenleben in der Gesellschaft erst ermöglicht. Moral, postuliert Homann, sei die Bedingung, die Ökonomie erst ermög­ liche. Sozialutilitaristischen Überlegungen wird darin der Vorzug vor individualutili­ taristischen gegeben. Dafür braucht es laut Homann institutionelle Maßnahmen und Rahmenbedingungen, wobei moralisch rele­ vante Probleme der Ökonomie nicht von den einzelnen Akteuren, sondern nur kollektiv lösbar seien. Homann stellt mit seiner Beto­ nung des freiheitsschaffenden Moments der Moralität dieselbe in den Dienst der Ökono­ mie. Solcherart, dass durch die Moral erst Voraussetzungen geschaffen werden, unter denen effizientes Wirtschaften möglich wird. Hobbes’ Naturzustand als Kampf aller gegen alle wird so zu einem Zustand der Stabilität

und Verlässlichkeit der wechselseitigen Ver­ haltenserwartungen. Ökonomik-inhärente Wirtschaftsethikansätze wie dieser haben den Vorteil, dass sie unter den Bedingun­ gen von Wettbewerb und Gewinnprinzip bestehen können. Der bekannte US-amerikanische Wirt­ schaftswissenschaftler Milton Friedman sah dagegen die einzige soziale Verantwortung der Wirtschaft darin, ihre Profite zu vergrö­ ßern, sich dabei aber stets an die Spielregeln zu halten und im freien Wettbewerb zu ste­ hen. „The business of business is business“, sagte er. Gewinnstreben bzw. Profitorientie­ rung ist nichts Amoralisches, sondern sogar etwas Notwendiges. Und wenn man sich an die Regeln hält, ist dagegen auch gar nichts einzuwenden.


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EIGENNUTZ UND AGENCY

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Das Eigennutzaxiom, das als Grundlage des neoklassisch geprägten ökonomischen Pa­ radigmas fungiert, wird vom Ökonomen Amartya Sen als reduktionistisch und als alleiniger Ausgangspunkt ökonomischer Analyse unangemessen empfunden. Sen hinterfragt die Annahme, dass unser Han­ deln ausschließlich vom Eigeninteresse geleitet wird, und bringt einen neuen As­ pekt, „agency“ genannt, ins Spiel. Agency bezeichnet den Umstand, dass eine Person Ursprung von Handlungen ist. Handlungen, denen allgemein menschliche, moralisch re­ levante Motivationsgrundlagen in Form von objektiv gültigen Wertehaltungen, Zielen und Zwecksetzungen zugrunde liegen. Der US-amerikanische Soziologe Amitai Etzioni begründet das menschliche Streben mit zwei weiteren Motivationen, nämlich „pleasure“ und „morality“. Der Mensch, ar­ gumentiert Etzioni, stelle seinem Streben stets eine moralische Beurteilung voran. Unsere Entscheidungen kämen nicht pri­ mär auf logisch-empirischer, sondern auf emotionalen und wertorientierten Grund­ lagen zustande, weshalb sie nicht als ökono­ misch-rational eingestuft werden könnten. Auch Etzioni kritisiert den Begriff des Homo oeconomicus als unabhängiges, isoliertes Individuum. Vielmehr sei der Einzelne Teil einer umfassenden Gemeinschaft oder, wie es bei Aristoteles heißt, ein „zoon politicon“. Erst diese soziale Einbettung des Menschen

Der Mensch spielt als Person im Wirtschaftsprozess eine ganz zentrale Rolle, und zwar nicht nur als Subjekt, sondern auch als Gegenüber moralischer Verpflichtungen.

mache den Einzelnen als Individuum wahr­ haft frei. Etzionis „Ich- und Wir-Paradigma“ umfasst nicht nur einzelne Wirtschaftsak­ teure, sondern auch Markt und Wettbewerb als Subsysteme, die immer in soziale, kultu­ relle und nicht zuletzt politische Kontexte eingebunden sind. Sen und Etzioni erweitern also das ökonomische Rationalitätskonzept um anthropologische und handlungstheo­ retische Annahmen.

DIE ETHIK ALS KORREKTIV

Für den 2012 verstorbenen deutschen Phi­ losophen, Wirtschaftswissenschaftler und -ethiker Peter Koslowski bildet Wirtschafts­ ethik den normativen Teil einer „Ethischen Ökonomie“, der von einem positiv-deskrip­ tiven Teil in Form von Kulturwissenschaft und -philosophie ergänzt wird. Ethik und Ökonomik sind für Koslowski durch ihr ge­ meinsames Interesse an einer optimalen Ko­ ordination der Gesellschaft schon immer miteinander verbunden. Wirtschaftsethik hat nach Koslowski die Aufgabe, die Span­ nung zwischen Sein und Sollen immer wie­ der zu versöhnen.

Erfolg entsteht aus Gefühlen: Unsere Entscheidungen kommen aufgrund emotionaler und wertorientierter Grundlagen zustande und sind deshalb nie ökonomischrational. Findet der USamerikanische Soziologe Amitai Etzioni.

Unternehmensethik kann laut Koslowski sogar als Korrektiv von Marktversagen fun­ gieren. Wenn Marktteilnehmer unmoralisch handeln, profitieren sie vom moralischen Verhalten der anderen. In der Literatur ist vom Schwarzfahrer-Problem, mit dem es sich ähnlich verhält wie mit dem berühm­ teren Gefangenendilemma, die Rede. Alle Formen von Marktversagen führen zu Di­ lemmasituationen. Marktversagen liegt vor, wenn das Marktprinzip nicht mehr in der Lage ist, die Interessen der einzelnen zu gemeinwohldienlichen Handlungen zu ko­ ordinieren und die negativen Nebenwirkun­ gen des Wirtschaftsprozesses zu internali­ sieren. Ethik könne, so Koslowski, solches Marktversagen grundsätzlich korrigieren, weil sie die Regelbefolgung einer Gruppe fördert, indem Werte wie Treu und Glau­ ben und das Vertrauen der Mitglieder un­ tereinander stabilisiert würden. Dadurch werden die Transaktionskosten gesenkt, die in einem ethikfreien Markt notwendig entstünden. Derart wird Ethik wirtschaft­ lich profitabel. Nun scheint es zunächst abwegig, dass sich die Gretchenfrage – „Nun sag, wie hast du’s mit der Religion?“ – auch in der Unter­ nehmensethik stellen könnte. Religion spie­ le, heißt es bei Koslowski, aber sehr wohl eine Rolle, und zwar als Korrektiv im Fal­ le eines Ethikversagens. Nur die religiöse Motivation führe zu jener echten Verläss­ lichkeit, mit der ein Individuum unter allen Umständen, unter Absehung vom Verhalten der anderen und aller ihm daraus entstehen­ den Nachteile nur um der Moralität selbst willen regelkonform handle. „Die Motiva­ tion, sich ethisch zu verhalten, kann nicht ethikimmanent begründet werden“, meint Koslowski folglich. Dem muss man entgegen­ halten, dass in der heutigen Zeit in unseren Breiten die Aussicht auf eine Belohnung im Jenseits wohl kaum mehr jemanden davon abhält, unmoralisch zu handeln. Koslowski zielt generell in seiner Argumentationskette stark auf das menschliche Individuum als den eigentlichen Austragungsort ethischer Reflexion und als Träger des moralischen Handelns ab.


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Joana DanielWrabetz, Präsidentin der ÖsterreichischPortugiesischen Christian Koidl mit Gesellschaft Angela, Vorstand mit Abt der Gernot LangesGerman Erd Swarovski Privatstiftung

m den portugiesischen Nationalfeiertag auch in Tirol gebührend zu feiern, wählte Gastgeber Honorarkonsul der Republik Portugal und Präsident des Consularischen Corps Tirol Dr. Ernst Wunderbaldinger mit Waltraud als Datum den Herz-Jesu-Freitag. Und so fand im Haus der Musik ein sommerlicher Empfang auf der Panoramaterrasse und hochkarätiger Konzertabend mit ebenso hochkarätigen Gästen statt. PR

PERSONGERECHTIGKEIT ALS SACHLOGIK Nun muss man ins Feld führen, dass die Indivi­ dualethik in dem Maße an Bedeutung einbüßt, in dem in unserem Wirtschaftssystem das kol­ lektive Handeln von Personen, die sich zu Or­ ganisationen zusammengeschlossen haben, die bevorzugte wirtschaftliche Organisationsform ist. Deshalb erkennt man Korporationen selbst den Status eines moralischen Akteurs zu. Aus rechtlicher Sicht ist die Sachlage recht einfach: Unternehmen werden zum Subjekt von Verant­ wortung, weil sie als „juristische Personen“ exis­ tieren und haften. Letzten Endes ist und bleibt aber das personale Gewissen der eigentliche Ort moralischer Überlegungen. Denn das eigentli­ che Wesen des Menschen als Person bilden je­ ne Charakteristika, die ihn sowohl als Subjekt wie auch als Gegenüber moralischen Handelns und ethischer Überlegungen auszeichnen: seine Freiheit und Würde. An dieser Stelle kommt der Begriff der „Per­ songerechtigkeit“ ins Spiel, eine Art modifi­ zierter kategorischer Imperativ, der da lautet: „Handle so, dass du dem Wesen des Menschen als Person, deiner eigenen Person wie der eines jeden anderen, jederzeit Rechnung trägst.“ Die Persongerechtigkeit formuliert folglich perso­ nale Pflichten gegenüber sich selbst und gegen­


GESUNDHEIT

ZIEL ERREICHT? Wir alle haben Ziele im Leben!

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eden Tag streben wir nach unserem ganz persönlichen Glück, in dem wir unsere privaten und beruflichen Ziele verfolgen. Die meisten Menschen haben einen mehr oder weniger ausdefinierten Lebensplan, Bilder und Vorstellungen, wie sie sich selbst als Person sehen und gesehen werden möch­ ten, und natürlich auch Ideale in Bezug auf Familie und Beruf.

Wenn alles aufgeht, folgt auf motivierte Leistungsbereitschaft Erfolg, auf persönliche Zuwendung Beziehung, auf Reflexion Zufriedenheit mit sich selbst, und dies verleiht dem eigenen Leben einen persönlichen Sinn. über anderen. Es gehört stets zur Pflicht gegen sich selbst, die Pflichten gegenüber anderen zu erfüllen, ihnen gleichsam gerecht zu werden. Unternehmensstrategien und ihre Umsetzung müssten sich, so Kleinfeld, notwendigerweise am Prinzip der Persongerechtigkeit orientie­ ren und mit deren Postulaten vereinbar sein. Dementsprechend sei das Ausführen ethisch nicht vertretbarer Handlungsweisen mit der Würde und dem moralischen Status der Person unvereinbar. Kleinfeld argumentiert, dass das Prinzip der Persongerechtigkeit Teil der orga­ nisationalen Sachlogik sei und nicht etwa ein „außerökonomisch“ auferlegter moralischer Zwang. Der Mensch verwirklicht sich als Per­ son im eigentlichen Sinn nur da, wo ihm durch seine Orientierung an genuin moralischen Kate­ gorien und Werten wie Solidarität, Gerechtigkeit und Liebe die Möglichkeit der Transzendenz eines rein nutzen- und effizienzbestimmten

Was soll ich tun? So lautet die Grundfrage aller Ethik, deren Beantwortung uns Auskunft über unsere Werte und deren Rangordnung gibt.

Doch was tun, wenn der Plan nicht aufgeht? Was passiert, wenn essentielle Ziele trotz allem nicht erreicht werden können? Oder was geschieht, wenn sich definierte Ziele nicht mehr passend anfühlen, aber keine Alternative vorhanden scheint? Unzufriedenheit, Traurigkeit, Wut, Resignation und die Frage nach dem persönlichen Sinn im Leben sind Gedanken und Gefühle, die dann auftauchen können. Möglicherweise wird die persönliche Effizienz in Frage gestellt. Unsicherheiten bezüglich der eigenen Möglichkeit, etwas bewirken zu können, sind eventuelle Folgen. Es ist möglich, aus der vermeintlichen Einbahnstraße wieder mehrere Wege und damit Entscheidungsmöglichkeiten zu generieren. Dem Fehlen von konkreten Zielen und der Unsicherheit in der eigenen Lebensplanung, können neue wertschöpfende Perspektiven eröffnet werden. Vertrauen Sie in Ihre eigene Kompetenz und Ihre Stärken, sich auch diesem Problem zu widmen. Gemeinsam können wir daran arbeiten! Es geht um Ihr Leben, das ein zufriedenes und selbstbestimmtes sein sollte! PR

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Der Mensch wird als „Ressource“ begriffen, deren erfolgreiche Bewirtschaftung über den zukünftigen Erfolg bestimmt.

Denkens gegeben ist. Dementsprechend werden diese spezifisch personalen Werte im unternehmerischen Kontext wie im ge­ samten Wirtschaftskreislauf immer wich­ tiger, können aber betriebsintern immer nur bedingt verwirklicht werden. Deshalb ist es wichtig, dass diese Dinge im privaten Bereich ermöglicht werden, etwa durch fle­ xible Arbeitszeitmodelle oder eine famili­ enorientierte Personalpolitik. So kann die wiederentdeckte Ressource „Mensch“ am besten bewirtschaftet werden. In letzter Konsequenz gilt nämlich, was auch Karl Homann treffend festgestellt hat: „Die Mo­ ral ist für den Menschen da und nicht der Mensch für die Moral.“

wie ein authentisches Miteinander führen wiederum zu zufriedenen Mitarbeitern. Doch ist es wirklich so einfach? Jein. Zufriedene Mitarbeiter arbeiten en­ gagierter als unzufriedene, so viel scheint klar. Sie sind nicht nur engagierter, sondern auch effizienter, da sie nicht gegen innere Widerstände ankämpfen müssen. Überdies sind sie seltener krank, motivierter, den­ ken kreativer und sind dadurch innovativer und bleiben dem Unternehmen treu. Jene,

die innerlich gekündigt haben, kosten die deutsche Wirtschaft jährlich zwischen 76 und 99 Milliarden Euro, will Gallup mit dem gleichnamigen Gallup Engagement Index he­ rausgerechnet haben. Für Österreich dürfte das, natürlich gemessen an der Größe des Landes in einer anderen Größenordnung, nicht wesentlich abweichen. Die Zahl der Krankenstände korreliert negativ mit der Ar­ beitszufriedenheit der Mitarbeiter. Schlechte Führungskräfte machen ihre Mitarbeiter im

WEIL DER MENSCH ZÄHLT

Ein weiterer ganz wesentlicher und absur­ derweise immer noch unterschätzter wirt­ schaftlicher Erfolgsfaktor ist: die Mensch­ lichkeit. So argumentieren zumindest die Steuerberater und Autoren Stephan Brock­ hoff und Klaus Panreck, und man darf an­ nehmen, dass sie auf der richtigen Fährte sind. Zufriedene Mitarbeiter führen zum unternehmerischen Erfolg, so die einfache Rechnung. Und menschlicher Umgang, wech­ selseitiger Respekt und Wertschätzung so­

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wahrsten Sinne des Wortes krank, weil sie permanent für Stress sorgen. Ein mensch­ licher, wertschätzender Führungsstil kann diesen Stress eindämmen, wenn nicht gar beseitigen. Wir sehen also: Menschlichkeit macht sich bezahlt. Unternehmen, die „un­ menschlich“ geführt werden, sind ein Bio­ top, in dem Mobbing wachsen und gedei­ hen kann. Der – ebenfalls bundesdeutsche – Mobbing-Report bezifferte die jährlichen Kosten bereits 2002 auf rund 12,5 Milliarden Euro, der deutsche Gewerkschaftsbund geht gar von der doppelten Schadenssumme aus. Dazu kommt noch der sich gar nicht vernünf­ tig beziffern lassende Schaden, der in der Psyche der Betroffenen angerichtet wird.

CSR ODER PR?

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Nachhaltiges Wirtschaften ist nicht etwa seit Neuestem in aller Munde. Schon Denker der Antike wie Aristoteles trieb die Frage um, wie man nachhaltig wirtschaften könne. Er kam unter anderem zu folgendem Schluss: „Nun ist aber offenbar, dass die Tätigkeit der Haus­ verwaltung (οἰκονομία) ihre Bestrebungen in höherem Grade auf die Menschen als auf den leblosen Besitz richtet und mehr auf die Tugend (ἀρετή) der Menschen als auf die An­ häufung von Besitztümern.“ Antik zwar, aber gut gebrüllt, Löwe! Zwischen der Antike und Moderne ist in Sachen Corporate Social Res­ ponsibility (CSR) zwar nicht nichts passiert, aber dennoch dauerte es eine ganze Weile, ehe sich 1953 Howard R. Bowen des Themas annahm und es in Buchform verhandelte. Die

Wirtschaftsethik hat die Aufgabe, die Spannung zwischen Sein und Sollen immer wieder zu versöhnen.

soziale Verantwortung von Unternehmen habe sich an den gesellschaftlichen Erwar­ tungen und Werten zu orientieren, hieß es damals. Mit den gesellschaftlichen Rechten, die Unternehmen zugestanden würden, sei­ en auch soziale Pflichten verbunden. Ab den 1970ern trat dann der Stakeholder auf den Plan, der sich zum Shareholder gesellte. Der Shareholder-Value-Gedanke markiert den Grundstein für zeitgenössische CSR-Ansätze. Als Anfang der 1970er unter großem Getöse das Manifest „Die Grenzen des Wachstums“ des Club of Rome publiziert wurde, war CSR endgültig en vogue geworden. Und ist es bis heute geblieben – obwohl die Trefferquote der Prognosen des Club of Rome in Summe kein Ruhmesblatt ist. Unser heutiges Verständnis von CSR bein­ haltet auch den Umweltschutzgedanken. Das ist positiv, bietet aber findigen Unternehmen jede Menge Spielraum für unlautere Prakti­ ken des sogenannten Greenwashing. In der Europäischen Union gibt es heute sogar eine CSR-Strategie, eine entsprechende Richtlinie und einen öffentlichen Konsultationsmecha­ nismus. Ob es sinnvoll ist, wenn sich eine Entität wie die EU in die CSR-Bestrebungen

Frag den Inder: Ökonom Amartya Sen erinnert daran, dass hinter jeder Entscheidung und jeder Handlung irgendwo ein Mensch steht.

von privatwirtschaftlichen Unternehmen einmischt, kann man durchaus kontrovers diskutieren. In Österreich ist sogar die CSR, wie so viele andere Bereiche, genormt. Es gibt ein entsprechendes Regelwerk (ONR 192500:2011) betreffend die gesellschaft­ liche Verantwortung von Organisationen. „Dieses Dokument bietet allen Organisati­ onen unabhängig von ihrer Art und Größe, die gesellschaftlich verantwortlich agieren wollen, einen Handlungsrahmen mit Min­ desterwartungen für die Einführung, Um­ setzung, Qualitätssicherung und ständige Verbesserung ihrer gesellschaftlichen Ver­ antwortung“, heißt es zum entsprechenden Papier, das um wohlfeile 114 Euro herun­ tergeladen werden kann. Der Begriff des Greenwashing bezeichnet die bewusste Irreführung von Konsumenten über die ökologischen Geschäftspraktiken eines Unternehmens oder die ökologischen Vorteile eines Produktes. Es handelt sich so­ zusagen um ein grünes Mascherl. Die NGO Greenpeace unterscheidet bei den Greenwashing-Strategien zwischen „Dirty Busi­ ness“, „Ad Bluster“ (Werbegetöse), politi­ schem Spin und „It’s the law, stupid!“. Man ist als Konsument generell gut beraten, unhin­ terfragt erst einmal gar nichts zu glauben. Ge­ meinnützige Aktivitäten und CSR-Initiativen sind heutzutage Gegenstand strategischer Planung und eng mit den PR-Aktivitäten verzahnt. Denn wer der Gesellschaft Gutes tut, will schließlich auch darüber reden. Wer nicht naiv ist, wird außerdem einsehen, dass CSR niemals oberste Priorität genießen wird. Selbst CSR folgt ökonomischer Logik in dem Sinne, dass mit minimalen Kosten ein ma­ ximaler positiver Effekt erzielt werden soll. Das können manche Unternehmen besser, andere stehen erst am Anfang. Vollständig darauf zu verzichten, wäre aber heutzutage ein eindeutiger Wettbewerbsnachteil. Die Kritik an der mangelnden Freiwilligkeit und Eigennutzmaximierung mittels CSR-Aktivi­ täten geht am Kern der Sache vorbei. Was zählt, ist nicht die Motivlage für CSR, son­ dern einzig das Resultat der Bestrebungen, das nachweisbar – sofern es sich nicht um Konsumententäuschung handelt – zum Ge­ meinwohl beitragen kann.


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ERFOLG HAT VIELE GESICHTER Erfolg und Verantwortung haben für jeden eine andere Bedeutung. Auch das viel strapazierte Wort „Nachhaltigkeit“ wird auf die verschiedensten Arten mehr oder weniger konkret definiert. Wir haben stellvertretend für die vielen Unternehmen und Unternehmer im Land vier herausgepickt und sie um ihre Meinung gebeten.

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DIN A4 ARCHITEKTUR, INNSBRUCK MARKUS PRACKWIESER Welche Verantwortung haben Unternehmen ihren Mitarbeitern und der Gesellschaft gegenüber? MARKUS PRACKWIESER: Eine sehr große, denn hinter jedem Mitarbeiter steht eine Familie. Ein ausge­ glichener und zufriedener Mitarbeiter ist außerdem motivierter, leistungsfähiger und gesünder. Die Zeit nach der Arbeit gehört der Familie und der Freizeit, es geht um die Aus­ geglichenheit zwischen Geben und Nehmen. Unser Unternehmen ist zudem sehr stark im kommunalen Bereich tätig, setzt also Projek­ te, die mit öffentlichen Mitteln finanziert wer­ den, um. Hier gilt es vor allem im gesetzten Rahmen zu bleiben und speziell auf Nachhal­ tigkeit zu achten. ECO.NOVA:

Was verbinden Sie mit dem Begriff „Nachhaltigkeit“? Jedes umgesetzte Projekt ist ein Einzelstück, das eines hohen finanziel­ len Einsatzes des Kunden bedarf. Nachhaltig ist ein Projekt nicht nur, wenn es für Jahre geringe Betriebskosten verursacht, sondern

sich auch den Anforderungen des Kunden anpasst, sich verändern und mitwachsen kann. Natürlich verbindet man mit dem Be­ griff Nachhaltigkeit auch immer geringen Ressourceneinsatz. Das ist jedoch nicht im­ mer die oberste Prämisse. Wichtiger noch ist die Zufriedenheit des Bewohners bzw. Nutzers.

Für welche Werte will DIN A4 Architektur stehen? Wir stehen dafür, ein soziales Unternehmen zu sein, das auf die Bedürf­ nisse des Mitarbeiters bestmöglich eingeht und ihm auch seine Freiräume lässt. Bei uns steht der Begriff „Gender“ nicht nur auf dem Papier, wir haben seit Jahren ein ausgewo­ genes Team an jungen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Das Unternehmen zeichnet sich durch Verlässlichkeit und Kontinuität aus. Langjähriges Vertrauen von Kunden zeigt uns, auf dem richtigen Weg zu sein. Auch eine langjährige Stammbelegschaft unterstreicht das.


© TOM BAUSE

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T I S C H L E R E I FA L G S C H L U N G E R , PAT S C H DANIEL FALGSCHLUNGER Erfolg ist für mich ein Gesamtkonstrukt aus der Qualität der Ar­ beit, dem finanziellen Aspekt sowie dem Umgang mit Mitarbei­ tern, Kunden und Partnern. Wenn all diese Faktoren funktionieren und positiv zusammenspielen, kann (m)eine Firma langsam zur Marke werden. Wir möchten für Ehrlichkeit, Verlässlichkeit, Be­ ständigkeit und Qualität stehen und hoffen, dass wir dies unseren Partnern auch vermitteln können. Wir sind uns als Familienunternehmen unserer Verantwor­ tung gegenüber unseren Mitarbeitern, aber auch der Gemeinde, in der wir leben und arbeiten, bewusst. Wir haben seit unserer Gründung im Jahr 1929 über 40 Patscher ausgebildet, arbeiten mit regionalen Firmen zusammen und sind stolz auf unsere Ge­ meinde, die uns immer offen und hilfsbereit begegnet. Und ich hoffe, die Gemeinde ist auch stolz auf uns.


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THÖNI INDUSTRIEBETRIEBE, TELFS HELMUT THÖNI Was bedeutet Erfolg für Sie? HELMUT THÖNI: Geschäftlicher Erfolg bedeutet für mich, aufgrund unserer Produkte und Leis­ tungen unverzichtbarer Partner für unsere Kunden zu sein. Unser finanzieller Erfolg ist dafür die Bestätigung. Ein weiterer wichtiger Aspekt in Bezug auf Erfolg ist die Zufrieden­ heit und Loyalität unserer Mitarbeiter. Unser Erfolg als Arbeitgeber zeigt sich in langjähri­ gen Dienstverhältnissen und hoher Einsatz­ bereitschaft und Innovationskraft unserer Mitarbeiter. ECO.NOVA:

Für welche Werte steht Ihr Unternehmen? Wir sind ein unabhängiges und eigenständi­ ges Familienunternehmen, das für Flexibili­ tät, Zuverlässigkeit und Kontinuität steht. Wir verpflichten uns zur Wahrung ethischer und moralischer Werte und haben Umweltschutz und Energieeffizienz ebenso in unserem Leitbild verankert wie Verantwortung und Nachhaltigkeit gegenüber der Gesellschaft und unserer Umwelt. Wir fühlen uns zudem gegenüber unseren Partnern, Kunden und Mitarbeitern verantwortlich und sind fort­

laufend bestrebt, Verbesserungspotenziale zu erkennen und diese zu nutzen, um unser oberstes Ziel – die Zufriedenheit unserer Kunden – zu erreichen und Dinge besser zu machen. In unseren Werten ist zudem die Weiterentwicklung unserer Mitarbeiter und die Förderung ihres Qualitäts-, Umwelt- und Energiebewusstseins verankert. Die Qualität der Leistung spiegelt sich in unserer Innova­ tionskraft wider.

Was bedeutet für Sie „Nachhaltigkeit“? Nachhaltigkeit ist ein wichtiger Eckpfeiler unserer Philosophie. Einerseits streben wir nachhaltiges Wachstum an, andererseits ist Nachhaltigkeit in Bezug auf einen schonen­ den Umgang mit Umwelt und Ressourcen in unseren Werten verankert. Stetige Ver­ besserung in unseren Prozessen in Bezug auf ressourcenschonende Produktion, die Vermeidung von unnötigen Abfallströmen und Energieverbrauch sind für uns selbstver­ ständlich. Deshalb geben wir neuen, umwelt­ freundlichen und energieeffizienten Verfah­ ren und Technologien den Vorzug.


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BESTÄNDIG KUNDENORIENTIERT 36

Von außen betrachtet steht das Unternehmen Schuler mehr denn je für Qualität und Beratung auf höchstem Niveau, von innen her hat sich jedoch so einiges verändert. T E X T : D O R I S H E LW E G

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er Erfolg des Unternehmens Schu­ ler baut seit seiner Gründung auf der Philosophie, seine Kunden mit fachkundiger Beratung und hoher Qualität zu einem fairen Preis zu bedienen. Dazu gesellen sich individuelle Planung, bestmögliche Dienstleistung und perfekte Tischlerarbeit sowie ein auf Qualität und Bedienerfreundlichkeit ausgerichtetes Pro­ duktsortiment. 1972 übernahm Reinhard Schuler das Elektrounternehmen Jordan in Innsbruck und machte sich gemeinsam mit seiner Frau und einem Lehrling schon bald durch kom­ petente Beratung und hervorragenden Service einen guten Namen. Dieser Anspruch ist bis zum heutigen Tag Grundlage des Unternehmenserfolgs.

MITARBEITER SIND SCHULER

„Diese Philosophie zieht sich wie ein roter Faden durch unsere Firmengeschichte und ist nur durch die positive Einstellung unserer langjährigen Mitarbeiter zu unserem Unternehmen möglich. Wir arbeiten nicht für Schuler, sondern wir sind Schuler!“, weiß

Brigitte Kircher, langjährige Mitarbeiterin und seit Mai 2019 Mitglied der Geschäftsleitung. Und diese Philosophie endet bei Schuler keinesfalls mit dem Kauf. „Wir lassen auch nach dem Kauf niemanden im Regen stehen und sind bei Problemen immer um eine zu­ friedenstellende Lösung bemüht.“ Die Mitarbeiter spielen also seit jeher eine entscheidende Rolle im Unternehmen Schuler und so kam es auch, dass Reinhard

Schuler 1998 seinen Betrieb an vier seiner langjährigen Mitarbeiter verkaufte, darunter auch Paul Spörr und Romed Weber, die sich bis April 2019 als Gesellschafter für die Geschicke des Unternehmens verantwortlich zeigten und das erfolgreiche Wachstum mit der Übersiedlung des Unternehmens an den heutigen Standort in Völs sowie der Neu­ gründung einer Filiale in Thaur und einer Tischlerei in Steinach fortsetzten.

Die Gesellschafter bei der SchulerEröffnung im Jahr 2000 in Völs: v. li. Paul Spörr, Romed Weber, Hannes Thurnwalder und Gottlieb Gratl


SCHULER

Seit Mai 2019 das neue Gesellschafterquartett: Michael Zimmermann, Markus Holzmann, Brigitte Kircher und Almir Fazlic

GESELLSCHAFTERWECHSEL Für frischen Wind bei Schuler sind seit Mai 2019 vier neue Gesellschafter verantwortlich: Brigitte Kircher, Almir Fazlic, Markus Holzmann und Michael Zimmermann sind die vier teils auch langjährigen Mitarbeiter, die die Schuler-Truppe fortan erfolgreich durch die Gezeiten schippern werden. „Wir wollen, dass das Tiroler Traditionsunterneh­ men weitergeführt wird. Da wir teilweise schon recht langjährige Mitarbeiter sind, war die Entscheidung eigentlich gleich klar, dass wir das zu viert weiterführen wollen“, sind sich die neuen Gesellschafter einig. Während sich Markus Holzmann und Michael Zimmermann um die Bereiche Verkauf, Planung, Küchen, Möbel und Einrichtung kümmern, ist Almir Fazlic für den Einkauf und Brigitte Kircher für die Buchhaltung zuständig. Um den jungen Gesellschaftern die Übernahme zu erleichtern, stehen die „alten“ Gesellschafter Paul Spörr und Romed Weber dem neuen Team weiterhin beratend zur Seite.

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PROFESSIONELLE BERATUNG

„Unser Hauptfokus liegt weiterhin auf der guten Beratung. Vor allem im Bereich Küchen und Einrichtung setzen wir verstärkt auf das Motto „Alles aus einer Hand“; vom Erstgespräch über die Planung bis zum Einbau ist bei uns ein Ansprechpartner verantwortlich“, so Kircher. Um dieser Philosophie noch mehr entsprechen zu können, wird derzeit im Hintergrund auch schon fleißig gewerkelt. So entsteht bis August in Völs eine neue, offene und übersichtliche Ausstellungsfläche mit verstärktem Fokus auf Möbel und Küchen. Auf einer Fläche von rund 2.700 Quadratmetern können sich Kunden dann noch bequemer und anschaulicher umschauen, informieren und beraten lassen.

NACHWUCHSKRÄFTE GESUCHT

Für die persönliche und fundierte Beratung und den hohen Qualitätsanspruch zeigen sich die insgesamt 65 Mitarbeiter verantwortlich. „Den Großteil unseres Teams bilden sehr langjährige Mitarbeiter, einige davon stehen kurz vor der Pension. Aus diesem Grund legen wir großen Wert auf Nachwuchskräfte, speziell auch Lehrlinge. Im Zuge ihrer Ausbildung zum/r Einzel-

„Wir lassen auch nach dem Kauf niemanden im Regen stehen und sind bei Problemen immer um eine zufriedenstellende Lösung bemüht.“ BRIGITTE KIRCHER

handelskaufmann/-frau durchlaufen sie alle Abteilungen und je nachdem, wo es sie besonders hinzieht, werden sie vertiefend ausgebildet“, erklärt Kircher. Aber nicht nur Lehrlinge für den Einzelhandel werden ge­ sucht, Tischlerlehrlinge sind ebenso herzlich willkommen. Denn bei Schuler wird auch bei der Montage großer Wert auf genaue und saubere Arbeit gelegt.

QUALITÄTSANSPRUCH AUF ALLEN EBENEN

Dank stetiger Schulungen ist das Fachwissen der Mitarbeiter immer auf dem neu­ esten Stand, ein wichtiger Aspekt in der heutigen schnelllebigen Zeit. Und wie viele andere Unternehmen sieht man sich bei

Schuler mit einem Abfluss in den Internethandel konfrontiert, den man jedoch mit individueller Beratung wettmachen will. „Bei gewissen Produktgruppen ist eine Preisanpassung möglich. Im Großen und Ganzen profitiert der Kunde jedoch mit unserem Service auch nach dem Kauf schlussendlich mehr. Die Treue und die positive Mundpropaganda unserer Stammkunden sind also nicht nur der Dank für unsere Be­ mühungen, sondern zeigen auch, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, glaubt Kircher. Und so freut sich das gesamte familiäre Team, auch unter neuer Führung weiterhin zahlreiche Kunden mit Qualitätsarbeit und ausgesuchten, qualitativ hochwertigen Produkten zu überzeugen. PR


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Sagmeister & Walsh, Beauty, 2018: Die Säulenhalle des Wiener MAK als schöne Kulisse: unzählige Plastiksackerln, die schön über der Decke schweben.

© MAK/ASLAN KUDRNOFSKY

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top.500 Designer, Künstler, Keynote-Speaker: Stefan Sagmeister

DER ERFOLGREICHE GLÜCKSFORSCHER Glück, Erfolg, Schönheit. Wir Menschen streben unablässig danach. Stefan Sagmeister packt diese großen Themen behände an und zeigt, dass sie immer im Detail und nie en gros zu finden sind. T E X T : J U L I A S PA R B E R - A B L I N G E R

© SAGMEISTERWALSH.COM

Nein, leider nicht. Ziele sind wichtig für mein Wohlbefinden, aber das Erreichen dieser Ziele führt leider nur zu kurzzeiti­ gem Glück. Harvard-Psychologe Tal BenShahar nennt dieses Phänomen „Arrival Fallacy“, also der Ankunftsirrtum. Der Satz „Ich werde glücklich sein, wenn ich die Matura geschafft habe“ hat sich bei mir als unwahr herausgestellt. Ich bin da­ nach nicht mehr darauf reingefallen.

ir haben den österreichischen Designer und Ausstellungsmacher Stefan Sagmeister be­ fragt, was für ihn Glück bedeutet und woran er seinen Erfolg misst. So viel sei verraten: Die Matura war dafür nicht ausschlagge­ bend. Ein Interview mit dem allürenfreien Designkünstler, das zuversichtlich stimmt. Die Veranstaltung fokussiert das Glück und den Erfolg. Bedingt das eine das andere? STEFAN SAGMEISTER:

ECO.NOVA:

Sie haben sich mit dem Glück intensiv beschäftigt, es in der Liebe, in der Spiritualität und in Drogen gesucht. Sind Sie Ihrer persönlichen Glückssuche heute nähergekommen? Ja. Ich gehörte allerdings schon davor über die längste Zeit meines Lebens immer zu den glücklicheren Menschen, ich würde sagen, so zwischen sieben und acht auf einer zehnteiligen Skala. Als meine Mut­ ter starb, hat sich das alles geändert. Ein gutes Verhältnis zu meinen Mitmenschen, ein gutes Verhältnis zur Arbeit und ein gutes Verhältnis zu etwas, das größer ist als ich selbst, bildet eine Grundlage, aus der Glück entstehen kann. Und: Ich habe erkannt, dass für mich 20 Minuten laufen in der Früh einen größeren Unterschied in der Qualität meines Tages machen als 40 Minuten Meditation. Sie sind seit vielen Jahren erfolgreicher Grafikdesigner, können eine hochkarätige Referenzliste vorweisen.

War es auch eine Portion Glück, die Ihnen diesen Erfolg brachte? Und wie. Ich hatte immer sehr viel Glück. Wann hatten Sie zum letzten Mal richtig Glück? Gestern. Als ich auf meiner gemieteten Vespa in Rom von einem Sat­ telschlepper doch nicht niedergemäht wurde.

In den letzten Jahren erweiterten Sie ihr kreatives Spektrum auch auf Ausstellungen, in denen Sie Ihre persönliche Suche nach Glück und Schönheit zelebrieren. Ist die ständige Weiterentwicklung des eigenen Tuns bzw. der eigenen Kunst ein Faktor für Erfolg? Aber ja. Ohne Weiterentwicklung würde ich die Lust an der Arbeit verlieren und diese fehlende Lust würde sich in der Qualität der Arbeit widerspiegeln.

KEYNOTE GLÜCK = ERFOLG ERFOLG = GLÜCK Keynote von Stefan Sagmeister Donnerstag, 22. August 2019, 20 Uhr, Europahaus Mayrhofen www.europahaus.at Karten an allen Ö-TicketVorverkaufsstellen und beim Tourismusverband MayrhofenHippach

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© MAK/ASLAN KUDRNOFSKY

Stefan Sagmeister, The Happy Show, 2015: Wie glücklich sind Sie? Installation mit gelben Kaugummikugeln, mit der man seine Glücksskala anzeigen kann.

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Inwiefern ist Glück mit Geld verbunden? Brauchen wir den schnöden Mammon zum Glücklichsein? Die Gal­ lup-Umfrage vom letzten Jahr, bei der 650.000 Amerikaner teilnahmen, erzählt Folgendes: Geld macht einen großen Unterschied bis zu einem Verdienst von 85.000 Dollar im Jahr, also in etwa 6.000 Euro im Monat, und macht darüber hin­ aus kaum einen Unterschied, die Proble­ me werden nur ausgetauscht: Man darf erste Klasse fliegen, aber der Cousin will sich immer Geld ausleihen.

Es heißt, die inneren Werte sind wichtiger als die materiellen. Studien belegen aber, dass Menschen mit geringem Einkommen weit weniger glücklich sind. Ist das Streben nach mehr Geld auch ein Glücksfaktor? Das Streben schon, dass Erreichen nicht. Da kommen wieder die inneren Werte ins Spiel. Die bleiben immer wichtiger. Wie definieren Sie Ihren eigenen Erfolg? Wenn ich meinen Beruf als Beru­ fung und nicht als Arbeit ansehen kann.

Was war für Sie persönlich das erfolgreichste Projekt? Jedes unserer Projekte hat einige Ziele, manchmal klar definiert, manchmal vage. Wenn diese Ziele er­ reicht werden, dann ist das Projekt er­ folgreich. Welches Projekt war nicht erfolgreich und warum? Wir hatten vor Jahren die Verpackung von zwei Computerspie­ len gestaltet, obwohl ich mich damals

STEFAN SAGMEISTER

Geboren 1962 in Bregenz, Grafikdesigner und Typograf, lebt und arbeitet in New York. Er absolvierte die HTL und studierte Grafik und Design an der Universität für angewandte Kunst in Wien und am Pratt Institute in New York. Mit 29 Jahren übersiedelte er nach Hongkong, um bei der Werbeagentur Leo Burnett zu arbeiten. 1993 zog er wieder in die USA und gründete seine Agentur Sagmeister Inc. Er designte Covers für die Rolling Stones und Aerosmith. Zahlreiche internationale Designmagazine ließen ihre Titelseiten von ihm gestalten. Seit 2012 führt er die Agentur gemeinsam mit Jessica Walsh. Im Jahr 2016 produzierte er den Dokumentarfilm „The Happy Film“, in dem er sich mit Meditation, Therapien und Drogen auf Glückssuche begab. Aus dieser Filmproduktion entstand eine multimediale Ausstellung im Wiener MAK mit dem Titel „The Happy Show“. 2019 widmete er sich der Schönheit und zeigte mit „Beauty“ ein vielgestaltiges Plädoyer für die Lust an der Ästhetik.

nicht sehr für Computerspiele interes­ sierte. Das heißt, ich kannte den Unter­ schied zwischen einem guten und einem schlechten Spiel nicht. Außerdem waren die Verpackungen eine Art Attrappe, also viel größer, als es für die darin enthal­ tenen DVDs notwendig gewesen wäre. Das Resultat: Die Verpackungen waren schlecht, die Spiele auch. Seither haben wir versucht, nur noch Jobs anzunehmen, deren Produkte wir selbst verwenden oder von denen wir glauben, dass sie zu Recht auf der Welt sind.

Haben Sie heute eine Art „Gespür“ entwickelt, was Sie glücklich macht bzw. was Ihnen Erfolg bringt? Mein Lieblingsversuch zu einer Definition teilt das Glück nach Zeitdauer ein: Da gibts das ganz kurze, wie den sekundenlangen Glücksmoment, ein mittellanges Glück wie die Zufriedenheit (kann stundenlang anhalten) und das ganz lange Glück: Das zu finden, was man mit seinem Leben machen will, den Lebenszweck. Ich habe ein kleines Rezept in Bali versucht: Man nehme einen iPod, gefüllt mit einer Reihe von neuen, guten Liedern (die noch keine alten Erinnerungen hervorrufen), einen gelben Motorroller, eine unbefahrene, schöne Straße, keine Helmpflicht, sodass der Wind gespürt werden kann, mixe die­ se Zugaben und fahre ohne Ziel herum, nur um des Fahrens willen. Das hat bis­ her jedes Mal einen richtigen Glücksmo­ ment hervorgerufen, inklusive Gänsehaut, wiederholbar, aber wahrscheinlich nicht endlos. War die Beschäftigung mit den Themen Glück und Schönheit für Sie auch eine persönliche Weiterentwicklung? Finden Sie, dass sich Erfolg und Glück vermehren, wenn man sie teilt? Ein eindeutiges Ja! Meine eigene Erfahrung zeigt, dass mich im Allgemeinen viele und gute soziale Beziehungen glücklicher machen als das Alleinsein. Studien sagen übrigens dasselbe. Seit 2012 führen Sie Ihre Agentur mit Partnerin Jessica Walsh. Wie kam es


4. Juli 2019 2019 4. — — 28. 28. Juli Festspielhaus Festspielhaus Präsident: Peter Haselsteiner Haselsteiner Präsident: Hans Hans Peter Künstlerischer Leiter: Andreas Leisner Künstlerischer Leiter: Andreas Leisner

Oper Oper

Konzert Konzert

Specials Specials

GiuseppeVerdi Verdi Giuseppe Aida Aida

Eröffnung Eröffnung Tito Ceccherini Tito Ceccherini & & SIGNUM SIGNUM saxophone quartet saxophone quartet

Junge JungeOper OperRhein-Main Rhein-Main Caliban Caliban(ÖE) (ÖE)

Sa. 6. Juli (Premiere) / Fr. 19. Juli Sa. 6. Juli (Premiere) / Fr. 19. Juli Fr. 12. Juli, jeweils 19 Uhr Fr. 12. Juli, jeweils 19 Uhr

Gioacchino Rossini Gioacchino Rossini Guillaume Tell (WA in frz. Sprache) Guillaume Tell (WA in frz. Sprache) Sa. 13. Juli, 18 Uhr Sa. 13. Juli, 18 Uhr

Walter Braunfels Walter Braunfels Die Vögel Die Vögel

Sa. 20. Juli (Premiere) / Sa. 27. Juli Sa. 20. Juli (Premiere) / Sa. 27. Juli jeweils 19 Uhr jeweils 19 Uhr

Do. 4. Juli, 19 Uhr Do. 4. Juli, 19 Uhr

Camerata Salzburg Soirée I Camerata Salzburg Soirée I So. 7. Juli, 19 Uhr So. 7. Juli, 19 Uhr

Camerata Salzburg Soirée II Camerata Salzburg Soirée II So. 14. Juli, 19 Uhr So. 14. Juli, 19 Uhr

Abschluss-Soirée Abschluss-Soirée Festspiel-Gala in drei Teilen Festspiel-Gala in drei Teilen So. 28. Juli, 18 Uhr So. 28. Juli, 18 Uhr

Fr. 5. Juli, 19 Uhr Fr. 5. Juli, 19 Uhr

Musicbanda Franui & Die Strottern Musicbanda Franui & Die Strottern So. 21. Juli, 19 Uhr So. 21. Juli, 19 Uhr

Wolfgang Amadeus Mozart Wolfgang Amadeus Mozart Fragmente Fragmente Fr. 26. Juli, 19 Uhr Fr. 26. Juli, 19 Uhr

Kammermusik Kammermusik

jeweils von Montag bis Donnerstag jeweils von Montag bis Donnerstag

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„Meine eigene Erfahrung zeigt, dass mich im Allgemeinen gute soziale Beziehungen glücklicher machen als das Alleinsein.“

© MAK/ASLAN KUDRNOFSKY

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STEFAN SAGMEISTER

zur Entscheidung, gemeinsam am Erfolg zu arbeiten? Jessica ist sehr talen­ tiert und hat auch viel von der kommer­ ziellen Arbeit im Studio übernommen. Das befreite mich sehr. Daher fand ich viel mehr Zeit für neue, selbst initiierte Pro­ jekte. Wir werden dies in Zukunft noch ausbauen.

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Wie sehr ist das persönliche Glück mit den persönlichen Wurzeln verbunden? Hatten Sie eine glückliche Kindheit in Vorarlberg? Ja, sehr! Ich bin als jüngstes von sechs Kindern in Bregenz aufgewachsen, wir hatten zuhause ein Bekleidungsgeschäft, unsere Familie hat darüber gewohnt. Für meine Eltern gab es nur Geschäft und Fa­ milie. Ich selbst bin nicht jemand, der viel vermisst, aber meine Brüder und Schwes­ tern gehen mir schon manchmal ab. Aber ich besuche sie alle circa sechs Mal im Jahr und sie kommen auch gerne nach New York oder wo ich sonst gerade bin.

Stefan Sagmeister, The Happy Show, 2015: Diese Installation soll bewusst machen, dass Glück nur durch Anstrengung zu erreichen ist. Geschenktes Glück ist nur halbes Glück.

Wie definieren Sie Ihre Rolle in Ihrer Familie? Waren Sie schon immer der erfolgsverwöhnte Sohn, dem das Glück hinterherrannte? Oder das schwarze Schaf, das sich intensiv um Erfolg bemühen musste? Das erfolgsverwöhnte Schaf.

Wie sehr nimmt Ihre Familie heute Anteil an Ihrem Glück und Ihrem Erfolg bzw. lassen Sie sie daran teilhaben? Die sind alle wunderbar, bei unserer Aus­ stellungseröffnung zu „Beauty“ im MAK in Wien waren überhaupt alle dabei.

Ist eine neue Ausstellung in Planung? Nein, ich habe nach zwei großen Ausstel­ lungen mein Bedürfnis nach den großen Themen erst einmal gestillt. Ich wende mich derzeit lieber dem Kleinen zu. Din­ ge, die mir ganz persönlich wichtig sind.

Seine „kleinen Dinge“ sind erfrischende Ver­ bindungen aus Wissenschaft, Design, Kunst und Alltagskultur. In Mayrhofen kommen­ tiert er seine persönliche Glückssuche und denkt laut über Erfolg nach. Vielleicht ist damit schon ein neues Substantiv für die Sagmeister’sche Kunstfabrik gefunden?

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ALLE FOTOS: © ISABELLE BACHER

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Audreys Präsenz ist beeindruckend und sie beweist nebenbei, dass körperliche Größe dafür nicht notwendig ist.

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PRÄCHTIGE WEIBERWIRTSCHAFT Beeindruckende Bühnenfrauen sind es, die den Sommer im Festspielhaus Erl prägen und das Tiroler Outback regelrecht erbeben lassen. Für herrliche Opernmomente wird der männlichen Dominanz in der Theaterwelt elegant in den Hintern getreten. TEXT: ALEXANDRA KELLER


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„Der Taktstock ist mein Zauberstab." AUDREY SAINT-GIL

iese Biografie verspricht ein Energiebündel. Sie fährt Motorradrennen – vorzugsweise auf ihrer Lieblingsmaschine, einer Ducati Panigale 959. Im März erst hat sie einen Motorrad-Stuntkurs in England absolviert, kleine Flugzeuge fliegt sie selbst, in Val d’Ise­ re ist sie bei Super-G-Rennen mitgefahren, den schwarzen Gürtel hat sie nicht nur in Taekwondo, sondern auch in Karate, und neben ihrer Karriere als Pianistin promo­ vierte sie mit einer Arbeit über griechische Philosophie. All das klingt, als hätte ein Ro­ manautor seine Fantasie nicht mehr im Griff gehabt, als er Supergirl neu interpretieren wollte. Für gänzlich abgedriftet könnte der Autor gelten, würde er auf die Frage, wel­ chen Beruf seine Heldin denn nun hat, ant­ worten: Dirigentin. Tja. Audrey Saint-Gil ist echt. Und die Französin hält, was ihre Biografie verspricht. „Der Taktstock ist mein Zauberstab“, stellt sie mit einem verschmitzten Lächeln im charmanten Englisch der Franzosen fest, schnappt ihren Dirigentenstab und balan­ ciert ihn geschickt auf einem Finger, wäh­ rend sie mit kontrollierter Körperspannung durch die Halle tänzelt. Audreys Präsenz ist beeindruckend und sie beweist nebenbei, dass körperliche Grö­ ße dafür nicht notwendig ist. Es ist wohl kein Zufall, dass all ihre Leidenschaften – ob im Cockpit, auf dem Motorrad oder in der Kampfkunst – höchste Konzentration und Selbstbeherrschung erfordern, bei gleich­ zeitigem Erfassen und Verarbeiten zahl­ reicher Eindrücke rundherum. Fehler sind keine Option, kleinste Bewegungen haben große Folgen und genau dieses punktgenaue Spiel mit einer Vielzahl von Faktoren ist es, das beherrscht werden will, um ein großes Orchester zu einem Klangkörper zu formen. Und zu begeistern. Darbietungen auf höchstem musikali­ schen Niveau werden gerne mit einem Ritt auf der Rasierklinge verglichen und erfor­ dern Können, Mut und Risikobereitschaft. Audrey Saint-Gil hat von all dem viel. Zum Zauberstab wird ihr Taktstock wirklich, wenn sie im Juli 2019 hier im Festspielhaus

Erl am Dirigentenpult steht, um zu zeigen, warum sie als aufstrebender Star am inter­ nationalen Opernhimmel gilt.

TRÄUME GROSS

Drei Opern stehen im Sommer auf dem Programm des Hauses im Tiroler Outback und Audrey wird mit Giuseppe Verdis „Aida“ den Blockbuster dirigieren. Als die junge Französin im Sommer 2018 dazu auserko­ ren wurde, am Programm des „Linda and Mitch Hart Institute for Women Conductors“ an der Dallas Opera teilzunehmen, verglich sie dieses Institut, das sich der Förderung weiblicher Partiturmeisterinnen verschrie­ ben hat, mit dem amerikanischen Traum: „Arbeite hart, träume groß und ergreife die Gelegenheit fest mit beiden Händen, wenn sie kommt.“ Das hat Audrey Saint-Gil auch getan, als die Tiroler Festspiele Erl anklopf­ ten, um sie für die „Aida“ zu engagieren – als dirigierendes Feuerwerk im komplett weiblichen Produktionsteam. Für Regie und Bühne zeichnet Daniela Kerck verantwortlich, deren Bühnenbilder ein fotografisch-kreatives Raumkönnen zei­ gen, das längst unverwechselbar geworden ist. An der National Opera in Riga, am Schau­ spielhaus Wien, am Théâtre du Châtelet Paris, am Teatro Zarzuela in Madrid oder am Theater Luzern stellte sie ihr bühnen­ bildnerisches Können bereits unter Beweis. Welches Regietalent in ihr steckt, zeigt sich etwa darin, dass sie den ersten Preis des Europäischen Opernregiepreises für die Oper Rusalka gewann. Und sie zeigt es in Erl, wo die renommierte Kostümbildnerin Andrea Schmidt-Futterer das Aida-Produk­ tionstrio vervollständigt, das in mehrfacher Hinsicht mit gängigen Besetzungen bricht und fast schon plakativ für den Neuanfang am Tiroler Festspielhaus in Erl spricht. Die Dirigentenwahl sei eine „schwierige Ge­ schichte“ gewesen, hatte der künstlerische Leiter der Festspiele, Andreas Leisner, Mitte Dezember 2018 im Rahmen der Präsenta­ tion des Festspielprogramms festgehalten. Kein Wunder, war in den vergangenen zwei Jahrzehnten doch der Gründer der Fest­

FRAUENSACHE

Mit Verdis Eröffnungsoper „Aida“ präsentieren die Festspiele die erste Neuproduktion des Sommers im Festspielhaus. Auf die „Elefanten“ wird man wohl vergebens warten, zu intim ist in Wirklichkeit Verdis Meisterwerk. Oft verstellt ja der zentrale TriumphmarschPrunk den Blick auf die Tragödie dreier junger Menschen, die Spielball des Machtinteresses einer kriegslüsternen älteren Männergeneration religiöser und politischer Führer sind. Die Partitur bedient zwar trompetenstrahlend die repräsentativen großen Tableaus der „Grand Opéra“, bei genauem Hinsehen und genauem Hinhören ist aber erkennbar, dass Verdi hier in zarten Farben das Zerbrechen des naiven Individuums an den Strukturen einer korrupten Vätergeneration komponiert. Mit Audrey SaintGil, Daniela Kerck und Andrea Schmidt-Futterer tritt ein unkonventionelles Leitungsteam an, das bei seinem Debüt in Erl auch diesen Aspekt der Partitur umsetzen wird. www.tiroler-festspiele.at

spiele Erl, Gustav Kuhn, Hauptdirigent des Hauses gewesen. Kuhn. Der Name wurde vergangenes Jahr zum Synonym für Machtmissbrauch, sexuelle Übergriffe und achtlose Über­ heblichkeit. Die Stück für Stück öffentlich gewordenen Geschichten über den so au­ toritären wie übergriffigen Führungsstil des Dirigenten waren mehr als ein kleiner Tiroler Seitenstrang der weltweit mächtige Männerwelten erschütternden #MeToo-Be­ wegung. Auch die künstlerische Machtfülle des Maestros und Oberregisseurs stand stell­ vertretend für diesbezüglich selbstherrlich agierende Bühnenkönige am Pranger. Seine eigene Götterdämmerung war die letzte, die er dirigierte, und in gewisser Weise schuf er selbst einen Stoff, der sich bestens für eine Oper eignen würde. Mit einem furiosen En­ de, das keinen Trümmerhaufen hinterließ, sondern ein Anfang wurde. Im Herbst 2018 endete die Erl-Ära Gustav Kuhns mit einem Knall und der Notwendig­

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Daniela Kerck zeichnet für Bühne und Regie verantwortlich.

Bianca Tognocchi: höhensichere Sopranistin

46 keit, dem Haus eine neue Basis zu geben. Bernd Loebe, der erfahrene Intendant, der die Frankfurter Oper mehrfach zur Auszeich­ nung „Opernhaus des Jahres“ geführt hat­ te, übernahm die Tiroler Festspiele Erl, um nach den „stürmischen Zeiten“ neue Wege zu gehen. Anders sind sie, vielschichtiger irgendwie und jedenfalls lassen sie Span­ nendes erwarten.

NACHHOLBEDARF

„Ich glaube, diese Zeiten des Machtmiss­ brauchs sind in allen Bereichen vorbei. Es gibt wahrscheinlich noch ein paar Männer, die sich davor fürchten, dass da was raus­ kommt, doch das gesellschaftliche Bewusst­ sein ist auch jenseits von #MeToo so, dass man das nicht mehr toleriert“, ist Tina Lanik überzeugt. Tina ist Theater- und Opernre­ gisseurin, sie kennt viele große Häuser und ist seit 25 Jahren äußerst erfolgreich „da­ bei“ – nun auch in Erl, wo sie Regie bei der Oper „Die Vögel“ führt. Mit ihr und der für „Die Vögel“ verant­ wortlichen Tiroler Kostümbildnerin Heidi Hackl erreicht die Frauenquote in Erl fast schon fantastische Höhen. „Es ist schön zu sehen, dass sich der Frauenanteil nach oben bewegt – zwar langsam, aber merklich“, sagt Tina, die beim Blick auf das Verhältnis von

Regisseuren und Regisseurinnen an deut­ schen oder österreichischen Theatern oder Opernhäusern durchaus realistisch bleibt: „Dieses Verhältnis ist noch nicht so toll. Das liegt aber auch an den Frauen selber und nicht nur an vermeintlich bösen Männern, die Frauen nicht hochkommen lassen. Da haben beide Seiten Nachholbedarf.“ Der Weg, der in Stuttgart aufgewachse­ nen Regisseurin führte nicht direttissima ins Theater. Von 1994 bis 1996 studierte sie Politikwissenschaften an der Universität Wien mit dem Ziel, in den diplomatischen Dienst zu treten. Daraus wurde allerdings nichts. Gar nichts, war Tina Lanik doch nach einer ganz offenkundig überzeugenden Re­ giehospitanz am Staatstheater Stuttgart dem Schauspielhaus Wien als Regieassistentin empfohlen worden. Theater kennt keinen Plan B, Theater geht auch nicht wirklich ne­ benher und für das Studium fehlte ihr bald die Zeit. Das Interesse an Politik aber blieb und wuchs und schlug sich in ihrer Arbeit nieder. „Ich bin ein politischer Mensch und natürlich fließt das auch in die Auswahl der Stoffe“, sagt sie und betont: „Das Theater ist schon dafür da, zu unterhalten, aber es ist auch eine Aufgabe vom Theater oder der Oper, sich mit gesellschaftspolitischen Fra­ gen zu beschäftigen.“

Vor diesem Hintergrund versteht sich von selbst, dass sie die aktuellen Entwicklungen in Österreich aufmerksam verfolgt, dabei den Kopf schüttelt und betont, wie wichtig es ist, „da immer wieder dagegenzuhalten“. Das tut sie. 2016 inszenierte Tina beispielsweise das Stück „Vor dem Ruhestand“ am Münchner Re­ sidenztheater. Das sarkastische Zerstückeln einer Familie bundesdeutscher Spießer mit sehr lebendigen nationalsozialistischen Zü­ gen wurde als Bernhards „Rachekomödie“ be­ zeichnet und die Regisseurin meinte in einem AZ-Interview, dass die Lage heute noch hoff­ nungsloser sei als zu Bernhards Zeiten. „Da­ mals gab es die Hoffnung, diese Leute noch zu belangen – und dass mit dieser Generation auch das Gedankengut ausstirbt“, so Tina, die es zwar auch reizvoll findet, nicht die große politische Keule zu schwingen, doch bleibt das Fördern von Geschichtsbewusstsein ein Kern ihrer Arbeit. Einer, der in der Oper „Die Vögel“ von Walter Braunfels (1882–1954) ebenso stark reizt, wie es angesichts der Ge­ schichte fast unvermeidbar ist, Parallelen zur Gegenwart zu ziehen.

BRANDAKTUELL

Die Oper basiert auf dem gleichnamigen Stück des griechischen Komödiendichters Aristophanes. Komponist Walter Braunfels


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Kostümbildnerin Heidi Hackl

Tina Lanik ist Theater- und Opernregisseurin und führt Regie bei „Die Vögel“.

47 hat sie vollendet, nachdem er verwundet und traumatisiert aus dem Ersten Weltkrieg zurückgekehrt war. Aristophanes hatte mit seiner Komödie nicht nur die ewige Sehn­ sucht nach einem besseren Leben – einer Art „Wolkenkuckucksheim“ – aufgezeigt, sondern auch die unheimliche Kraft, mit der (noch) unbedarfte, stupide Massen negativ beeinflusst und zum Schlimmsten verführt werden können. „Braunfels wich in einem entscheidenden Punkt von der Vorlage ab“, so die Regisseurin. „Bei ihm kommt es tatsächlich zum Krieg zwischen den Vögeln und Zeus, der in der Zerstörung der Vogelfestung mündet. Angestachelt und in einen sinnlosen Krieg getrieben werden die Vögel von zwei Menschen, Ratefreund und Hoffegut, die einst zu den Vögeln ka­ men, in der Hoffnung, eine utopische Ge­ genwelt zu finden. Vor dem historischen Hintergrund scheint diese Oper bis in die Gegenwart visionär, in ihrer Parabelhaftig­ keit zeigt sie die Selbstüberschätzung der Menschen, in der Patriotismus, Rücksichts­ losigkeit, Machtmissbrauch und Egoismus weitgehend das politische Handeln auch in unserer Zeit übernommen haben.“ „Die Vögel“ gilt als Braunfels’ bestes Werk. Er selbst galt als Jahrhunderttalent, wurde mit Strauss oder Puccini verglichen, dann je­

„Es ist sehr spannend, diese Geschichte zu erzählen und zu fragen, wofür die Vögel stehen und wie man das umsetzt, ohne den Sängern Pappschnäbel zu geben.“ TINA LANIK

doch als sogenannter „Halbjude“ verfolgt und nach dem Zweiten Weltkrieg im nachhaltig starken Sog alter Nazi-Seilschaften vergessen. Um nach vielen stillen Jahren endlich wie­ derentdeckt zu werden. Dass Grandseigneur Lothar Zagrosek als Dirigent der Oper für die Festspiele Erl gewonnen werden konnte, wird nicht umsonst als „Auszeichnung“ gefeiert. Die höhensichere Sopranistin Bianca Tognoc­ chi garantiert als Nachtigall bewegende ro­ mantische Schlüsselmomente – und mit Tina Lanik als Regisseurin darf ein eindrucksvolles Gesamtkunstwerk erwartet werden. „Es ist sehr spannend, diese Geschichte zu erzäh­ len und zu fragen, wofür die Vögel stehen und wie man das umsetzt, ohne den Sängern Pappschnäbel zu geben“, sagt Tina, die 2014 als Opernregisseurin debütierte: „Es macht großen Spaß und ich bin total froh, dass ich beide Sachen machen kann.“

Am Theater sind die Freiheiten der Re­ gisseurin wie der Schauspieler viel größer. In der Oper verlangt die musikalische Ebene nicht nur ein perfektes Zusammenspiel der Regisseurin mit dem Dirigenten, sondern auch Vorsicht im „Umgang“ mit den Sän­ gern. „Ich muss natürlich darauf Rücksicht nehmen, dass sie singen können und nicht irgendwo hängen“, schmunzelt Tina. Die Zei­ ten, in denen Sängerinnen und Sänger „nur“ schön aussehen und am Bühnenrand stehend schön singen mussten, sind vorbei. Seit das Regietheater in der Opernwelt Einzug gehal­ ten hat, dürfen Singende auch spielen und dazu beitragen, alle Sinne der Zuschauer zu reizen. Beeindruckende Bühnenfrauen sind es, die bei „Aida“ und „Die Vögel“ genau diese Gesamtklangbilder prägen. Im Sommer. In Erl. Das Tiroler Outback wird unter neuen Vorzeichen erbeben. Prächtig.


STANDORTAGENTUR TIROL

Daniel Müller-Jentsch (Avenir Suisse), Marcus Hofer (Standortagentur Tirol), Tirols Wirtschaftslandesrätin Patrizia Zoller-Frischauf und Josef Margreiter (Lebensraum Tirol Holding) sind sich einig: Künftig solle Tirol seine führende Rolle bei der Entwicklung innovativer Alpintechnologien ausbauen.

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TIROL INTERNATIONAL NOCH ERFOLGREICHER POSITIONIEREN Zum 17. Mal lud die Standortagentur Tirol zum Tiroler Innovationstag. Die Veranstaltung im Congresspark Igls stand heuer unter dem Motto „Alpine Technologien – alpine Lösungen“.

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erantwortliche aus Politik, Wirt­ schaft, Wissenschaft und Bil­ dung des Alpenraumes trafen sich beim 17. Tiroler Innovationstag, um das Potenzial des Stärkefeldes Alpintechnologien für die wettbewerbsfähige Zukunft des Standortes und Lebensraums Tirol zu beleuchten und die bran­ chenübergreifenden Netzwerke zu stärken. Im Rahmen einer Ausstellung präsentierten führende Unternehmen aus der Re­ gion neue Technologien und innovative Entwicklungen. Mit dabei waren EURAC

research, das Forschungszentrum Schnee Ski Alpinsport der Universität Innsbruck, Hilber Solar, HL Innovation, Koch alpin, LO.LA Peak Solutions, Micado Smart Engineering, Nox Cycles, das Schneezentrum Tirol und Technoalpin, um ihre Produkte und Dienstleistungen zu zeigen. Die alpinen Technologien von morgen standen ebenso im Fokus wie die Frage, mit welchen spezifischen technologischen Innovationen sich Tirol international noch stärker profilieren könne. Künftig, so zeigten sich die Referenten einig, solle Tirol seine

führende Rolle bei der Entwicklung innova­ tiver Alpintechnologien ausbauen.

WERTSCHÖPFUNG IM LAND UND FÜR DIE UMWELT

Tiroler Wirtschaftslandesrätin Patrizia Zoller-Frischauf betonte: „Technologie und Innovation tragen schon heute entscheidend zum Erfolg der Tiroler Wirtschaft und zum Wohlstand der Region bei.“ Vor allem der Bereich der Bildung spiele dabei eine wichtige Rolle: „Wir haben in Tirol hervorragende Bildungsstätten, die uns auf die Überhol­ FOTOS: © STANDORTAGENTUR TIROL


STANDORTAGENTUR TIROL

Daniel Müller-Jentsch, Marcus Hofer, Josef Margreiter und Patrizia Zoller-Frischauf statteten den innovativen Ausstellern wie Werner Koch (Koch Alpin) einen Besuch ab und ließen sich deren Produkte erklären.

spur bringen.“ Das führe auch dazu, dass Umweltschutz und Wirtschaft keine Gegensätze mehr sind. „Die Wirtschaft entwickelt Produkte, die immer ressourcenschonender und nachhaltiger werden. Wir wollen Wert­ schöpfung sowohl in unserem Land als auch bei der Umwelt. Das ist aber nur möglich, wenn wir die Wirtschaft unterstützen und diese uns Innovationen zu genau diesem Thema liefert“, erklärt Zoller-Frischauf. Marcus Hofer, Geschäftsführer der Standortagentur Tirol, präzisierte: „Weltweit werden Technologien aus Tirol ver­ wendet, in der internationalen Wahrneh­ mung als Innovations-Hub verankert ist Tirol dennoch zu wenig. Das wollen wir ändern, indem wir in den kommenden Jah­ ren die konzertierte Entwicklung der Alpintechnologien unterstützen, einem Stärke­ feld, bei dem wir auf dem internationalen Parkett ‚von Natur aus‘ besonders glaub­ würdig sind. Dazu wollen wir Betriebe und Forschungseinrichtungen in spezifischen Leuchtturmprojekten zusammenbringen und deren Umsetzung begleiten.“

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INTERNATIONALE PROFILIERUNG

Josef Margreiter, Geschäftsführer der Lebensraum Tirol Holding, stellte die fünf Themenschwerpunkte vor, mit denen sich die Region mit der Marke Tirol international in Szene setzen könne: Leben und Wirtschaf­ ten mit alpiner Natur, Ausbau der Gesundheitskompetenz im alpinen Raum, Förderung alpiner Sportkompetenz, Produktfokus auf Almkulinarik und nicht zuletzt Tirol als Zentrum für alpine Technologien. „Mit diesen übergreifenden Stärkefeldern haben wir unseren Auftrag weiterentwickelt. Die Qualitätsmarke Tirol wird über den Tourismus hinaus spannende Facetten mit Strahlkraft entwickeln.“ Durch den Fokus auf international erfolgreiche alpine Technologien erfolge ein erster Schritt. Der Anspruch aller müsse allerdings sein, dass Tirol eine weltweit führende Rolle im Bereich der nachhaltigen, alpinen Technologien einnimmt.

INNOVATION UND WANDLUNGSFÄHIGKEIT

Der Ökonom Daniel Müller­Jentsch, Pro­ jektleiter bei Avenir Suisse, brachte die schweizerische Perspektive ein und erklärte anhand von Beispielen, welche positiven Effekte kleinteilige Spezialisierung im Alpen-

Podiumsdiskussion zum Potenzial der alpinen Technologien mit v.l.n.r. Moderator Florian Rudig, Marcus Hofer (Standortagentur Tirol), Michael Kraxner (MCI), Alexander Koll (Werkstätte Wattens) und Daniel Müller-Jentsch (Avenir Suisse).

raum haben kann. So etwa die Uhrenindus­ trie im schweizerischen Jurabogen, die sich historisch bedingt durch alpine Heimarbeit zu einer Feintechnik und nach und nach zu einem hochspezialisierten Innovationszentrum entwickeln konnte. Müller­Jentsch zeig­ te sich von der Notwendigkeit der Spezialisierung überzeugt: „Innovationsstrategien im Berggebiet sollten keine ‚Me­too­Strate­ gien‘ sein, die auf Modeerscheinungen aus dem urbanen Raum zurückgreifen. Alpiner Raum verfügt über sehr spezifische Vortei-

le und diese sollten genutzt werden.“ Res­ sourcenknappheit, extremes Klima sowie zerklüftete Topografie würden Wandlungsfähigkeit und Innovationsfähigkeit fördern. Gerade für den Standort Tirol gäbe es ein noch spannende Entwicklungsmöglichkeiten, zeigte sich auch Margreiter überzeugt: „Mit unserem Innovationspotenzial im alpinen Bereich sind wir auf dem besten Wege, uns als ‚Smart Mountain Region‘ zu positionieren und damit international im gesamten Branchenkontext zu beeindrucken.“ PR


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In das neue Innovation Center investiert CURA rund 7,5 Millionen Euro. Mit den großzügigen Räumlichkeiten und dem neuen Labor wird Raum für Kreativität in den Bereichen neue Rohstoffe, Rezepturen, Trend-Forschung und Marketingkonzepte geschaffen – die Voraussetzung für echte Innovationen!

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DEM MARKT EIN STÜCK VORAUS SEIN Die Cura Marketing GmbH legt ein beachtliches Expansionstempo an den Tag und baut derzeit ein Innovation Center, das Marketing, Forschung und Produktentwicklung noch enger miteinander verzahnt. Im Mittelpunkt stehen, wie Geschäftsführer Roland Kohl betont, die Mitarbeiter. INTERVIEW: MARIAN KRÖLL


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Mit Judith Williams hat man eine besonders attraktive Marke im Angebot. Die Marke ist wie ihre Persönlichkeit: innovativ, herzlich und nach Perfektion strebend.

„Die technische Entwicklung ist der Motor der Veränderung.“ ROLAND KOHL

Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern krea­ tive Arbeitsmöglichkeiten bieten.

ECO.NOVA: Seit nicht einmal vier Jahren sind Sie am neuen, viel größeren Standort und schon steht die erste große Expansion ins Haus. Welche Faktoren sind dafür ausschlaggebend? ROLAND KOHL: Vor allem unser Wachstum. In den letzten Jahren ist un­ ser Unternehmen stark gewachsen und wir wollen mit dem bereits begonnenen Neubau drei wesentliche Ziele erreichen. Erstens möchten wir Platz für weitere Mitarbeiter schaffen, um weiter wachsen zu können. Zweitens werden wir die For­ schung und Entwicklung mit dem Marke­ ting in einem Gebäude zusammenführen und nicht zuletzt möchten wir unseren

Sie bauen derzeit an einem Innovation Center. Wie viel investieren Sie und was soll das neue Gebäude leisten? Die Investition ist mit 7,5 Millionen Euro geplant. Die Kosmetik entwickelt sich ähnlich schnell wie die Modebranche. Um den Erfolg abzusichern, müssen wir die Voraussetzungen schaffen, um den tech­ nologischen Fortschritt nicht nur mitzu­ machen, sondern mitzugestalten. Was ist das Geheimnis, um in der hart umkämpften Kosmetikbranche nicht nur bestehen, sondern auch beachtlich wachsen zu können? Neugierig zu sein, neue Technologien und Markttrends rechtzeitig aufzuspüren und auf die rich­ tigen Trends zu setzen. Wir ermuntern innovative Partner, mit uns zu arbeiten, weil wir ihnen die Möglichkeit bieten, Neuheiten schnell umzusetzen und sich so ebenfalls einen Wettbewerbsvor­ sprung zu erarbeiten. Was haben Sie als Unternehmer von Charles Darwin gelernt? Nichts in der

Geschichte des Lebens ist beständiger als der Wandel. Wandel zu gestalten und bewusst in unserer Arbeit zu berück­ sichtigen, ist eine wichtige Aufgabe des Unternehmers. Wenn wir als Unterneh­ men in einem sich verändernden Markt bestehen wollen, müssen wir uns mindes­ tens genauso schnell wandeln, wie sich der Markt verändert – erfolgreich ist man dann, wenn man dem Markt etwas voraus ist. Allerdings muss man vorsichtig sein und darf sich auch nicht zu weit vorauswagen. Dann ist man zwar innovativ, aber nicht wirtschaftlich erfolgreich. Welche Rolle spielt die hausinterne Forschung und Entwicklung in der Firmenstrategie? Die technische Entwick­ lung ist der Motor der Veränderung. Neue Rohstoffe, neue Verfahren sind die Grund­ lage, um Bedürfnisse der Verbraucher besser, einfacher oder schneller erfüllen zu können. Diese Erkenntnis markiert die Bedeutung der Forschung und Entwick­ lung in der Cura. Unser großes Ziel ist es deshalb, die Forschung und das Marke­ ting ganz eng zusammenzuführen, um noch schneller und sicherer in unseren Entwicklungen zu sein. In den Plänen

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„Wenn wir in einem sich verändernden Markt bestehen wollen, müssen wir uns mindestens genauso schnell wandeln, wie sich der Markt verändert – erfolgreich ist man dann, wenn man dem Markt etwas voraus ist.“ positive Entwicklung; nicht nur in der CU­ RA, aber hier ganz besonders.

Roland Kohl stellt seine Mitarbeiter in den Mittelpunkt.

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für das neue Bürogebäude spiegelt sich dieser Schwerpunkt wider: Neben unse­ rem – seit kurzem ISO-zertifizierten und TÜV-geprüften – Testinstitut, wird es dort auch ein hausinternes, hochmodernes Labor geben.

Mit der räumlichen Expansion bauen Sie auch zusätzliches Personal auf. Welche Qualifikationen bzw. Ausbildungen sind bei Ihnen gefragt? Für das Innovation Center, dessen Fertigstel­ lung für Anfang 2020 geplant ist, werden wir Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den verschiedensten Bereichen suchen. Arbeitskräfte im Produktmanagement, in der kosmetischen Forschung, aber beispielsweise auch auf dem Gebiet der Kommunikation werden dann benötigt. Doch nicht nur in Hinblick auf den Aus­ bau, auch aktuell freuen wir uns über In­ teressenten für offene Stellen, speziell im Bereich Produktmanagement. Nachdem wir in der glücklichen Lage sind, dass sich laufend neue, spannende Projekte auftun und Produkte entwickelt werden müssen, ist der Bedarf an motivierten, kreativen Mitarbeitern, deren Herz für Kosmetik brennt, groß. Eine gute, adäquate Aus­ bildung ist stets die Grundlage für die berufliche Entwicklung unserer Mitarbei­ terinnen und Mitarbeiter und damit un­ seres Unternehmens. Für eine gelungene berufliche Laufbahn ist aber auch das Un­ ternehmen selbst in hohem Maße verant­ wortlich. Dieser Verantwortung stellen

wir uns gerne und mit äußerster Sorgfalt: Das fängt bei der umfassenden Einfüh­ rung neuer Mitarbeiter an und zieht sich über die gesamte Zeit der Anstellung bei der CURA. Unsere Mitarbeiter stehen bei uns im Mittelpunkt – sie werden best­ möglich gefördert, unterstützt und mit ihren Anliegen immer ernst genommen. Unsere Unternehmensgrundsätze sind hier eine wichtige Richtschnur. Sie hel­ fen uns, ein harmonisches, gemeinsames Wachstum zu realisieren.

Wie müssen neue Mitarbeiter charakterlich beschaffen sein, um im Unternehmen reüssieren zu können? Offen für Neues, selbstbewusst und ehrlich. Das sind die Grundlagen für eine langfristig

Kosmetik ist ein vorwiegend weibliches Thema. Welche Maßnahmen setzen Sie in Sachen Familienfreundlichkeit, um vor allem Mitarbeiterinnen, aber selbstverständlich auch Mitarbeitern die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu erleichtern? Besonders freut mich, dass wir vor kurzem ein neues Gleitzeitarbeitsmodell eingeführt haben, das den Mitarbeitern mehr Flexibilität bei der Gestaltung ihrer Arbeitszeit ermög­ licht. In manchen Funktionen bieten wir Home-Office-Lösungen und Teilzeitmög­ lichkeiten. Wir freuen uns aber auch auf eine integrierte Kinderbetreuungsmög­ lichkeit im neuen Gebäude, die Eltern hel­ fen wird, stressfreier ihrem Beruf nachge­ hen zu können.

Mit Judith Williams haben Sie eine starke, zugkräftige Marke an Bord. Wie entwickelt sich diese und wo wollen Sie hin? Judith Williams ist vor allem ei­ ne starke Frau und Person, die genauso wie die Mitarbeiter der CURA kosmetik­ begeistert ist und das große Talent hat, Frauen zu erklären, wie sie einfach schön aussehen – und dies auch lange Zeit blei­ ben können. Diese Fähigkeit macht sie schon jetzt zu einer bedeutenden Unter­ nehmerin der Kosmetikbranche. Aber wir sind hier noch ganz am Anfang. Wir wollen Konsumentinnen mit den neuen Medien international für die Kosmetik von Judith Williams begeistern. Sie ist ein lebendes Vorbild und das ist einzigartig in einer Welt, wo Großkonzerne das Ge­ schäft dominieren. Hier steht eine Person für ihre Produkte ein, die ein unglaubli­ ches Gespür dafür hat, was sich Frauen in Bezug auf ihre Schönheitspflege wün­ schen, und dies prägt die Entwicklung der Marke Judith Williams. Diese Marke ist der Spiegel ihrer Persönlichkeit: innova­ tiv, herzlich und nach Perfektion stre­ bend.


Wo h n k u l t u r i n T i r o l hat einen Namen.

E i n T i r o l e r Fa m i l i e n b e t r i e b Mit Maximilian Wetscher und den neuen WetscherMax-Designhallen in Fügen und Innsbruck wird auch die Weitergabe an die nächste Generation eingeleitet.

Meisterhafte Mitarbeiter In der „Meisterklasse für Tischlerei und Holztechnik“ finden unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine Spielwiese für ihre Kreativität und für ihr handwerkliches Können.

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Planung, Werkstätten, Wohngalerien: 1912 in Fügen gegründet, ist Wetscher heute die erste Adresse für Wohnkultur. Wir verbinden internationales Spitzendesign mit Unikaten aus unserer eigenen Tischlerei. Seit über 100 Jahren leitet uns auch die Offenheit für Neues: Mit WetscherMax beginnt das digitale Kapitel unserer Geschichte.


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DURCH UND DURCH TIROLERISCH Bereits vor der Jahrtausendwende galten die Werbesujets der TIROLER VERSICHERUNG als mutig und unkonventionell. Zum quasi 20. Geburtstag der Kampagne dürfen die markigen Dialektsprüche wieder an die Öffentlichkeit. INTERVIEW: MARINA BERNARDI

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s war vor 20 Jahren, als der damalige Marketingleiter und heutige Vorstandsdirektor der TIROLER VERSICHERUNG, Mag. Franz Mair, die Werbelinie mit Dia­ lektsprüchen, kantigen Grafiken und knal­ ligen Farben beauftragte. Kreiert wurden sie von der damaligen Werbeagentur Klaus Prilmüller, die bis heute charakteristischen Grafiken stammen von Roberto Baldissera. Franz Mair hat sich dafür stark gemacht, an den Sprüchen festzuhalten: „Kontinuität ist der Schlüssel zur Identität eines Unterneh­ mens und zum Erfolg einer Imagewerbung. Man muss sich für eine Linie entscheiden und dabei bleiben.“ Wir haben ihn in der Wilhelm-Greil-Straße besucht und mit ihm über Werbung gesprochen.

ECO.NOVA: Was macht für Sie „gute“ Werbung generell aus? FRANZ MAIR: Man muss sich zuerst klar werden, was man mit Werbung bewirken möchte. In unserem Fall ging es um Imagebildung, deshalb bot sich für uns als heimisches Unternehmen die Verwendung des Dia­ lektes für eine durch und durch tiroleri­ sche Kampagne an. Werbung muss sich differenzieren. Ich bin kein Freund von klassisch-schönen Werbebildern, die je­ dem irgendwie gefallen, aber bei denen sich keiner an das Unternehmen dahinter erinnern kann. Wenn meine Werbung mit dem Logo des Mitbewerbers immer noch funktioniert, ist sie für mich wertlos.

Viele Unternehmen bewerben in der Regel konkrete Produkte. Warum Sie nicht? Wir haben schon auch Produkt­ werbung – aber ganz selten im Zen­

Hat’s hinten bumst und vorne kracht, steht mei Berater schon habtacht.


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Sie haben mit der Kampagne einige Auszeichnungen gewonnen. Macht Sie das stolz? Natürlich ist es schön, wenn man Preise gewinnt, aber das darf nie die Triebfeder sein. Ich kenne viele aus­ gezeichnete Werbekampagnen, die we­ nig Wirkung hatten und nicht nachhaltig waren. Die erzeugen einen kurzfristigen Wow-Effekt, aber die Leute wissen nach kurzer Zeit nicht mehr, wer eigentlich der Absender war. Unsere Sujets müssen auch nicht jedem gefallen, das funktioniert sowieso nicht. Der Anspruch, stets „in“ und „Mainstream“ zu sein, macht Kampagnen glatt und aus­ tauschbar. Haben Sie unter all den Werbesprüchen der TIROLER VERSICHERUNG ein Lieblingszitat? Mein Lieblingsspruch war und ist jener mit dem Kasperl, weil er sich auf das gesamte Leben umlegen lässt: „’s Leben spielt oft Theater, da bist froh um an Berater.“ Wenn das Leben also mal verrückt spielt, ist man froh um jemanden an seiner Seite. Und natür­ lich mochte ich auch „Frisst der Franz vor Wut an Besen, isch er nit versichert gwesn“. Ich war zum Start der Kampag­ ne Marketingleiter und die Agentur hat mich damit quasi verewigt.

Wie viel Mut hat die Lancierung der Kampagne damals gebraucht? Es war definitiv ein Wagnis, weil wir mit der neuen Kampagne auch das Logo ausge­ tauscht haben – das haben viele „Profis“ nicht verstanden. Doch zur Neupositio­ nierung war es unerlässlich, einen ganz neuen Weg zu gehen. Erfolgreiche Kampagnen brauchen Durchhaltevermögen. Werbekampagnen werden viel zu oft und schnell verändert, doch sie brauchen Zeit, um zu wirken. Des­ halb war mir bewusst: Wenn wir diesen Weg

© ANDREAS FRIEDLE

trum großer Kampagnen. Wir haben als Versicherung eine über 200-jährige Geschichte. Ich denke, die Leute wissen, dass wir unser Geschäft verstehen. Wenn wir erst über die Kampagne vermitteln müssten, dass wir auch versichern kön­ nen, hätten wir wohl ein grundsätzliches Problem. Viel wichtiger: Wir sind hier, bei den Menschen vor Ort in Tirol. Wir entscheiden als einzige hier im Land. Mit uns kann man auf Augenhöhe reden. Das möchten wir vermitteln.

„Die Werbung ist echt und authentisch und mit den reduzierten Grafiken ist daraus eine zeitlose Kampagne entstanden.“ FRANZ MAIR

einschlagen, müssen wir ihn weitergehen. Dass er 20 Jahre lang andauern würde, das hätte ich mir allerdings nicht gedacht. Es spricht eindeutig für die Kampagne, dass sie auch heute noch Gültigkeit hat ... Und das eigentlich mehr denn je. Dialekt ist total modern, somit ist uns die Zeit entgegengekommen. Wir waren dem Zeitgeist voraus und haben davon profitiert. Letztlich bietet sich Tirolerisch für uns an, weil wir „Tirol“ schon im Namen tragen. Es wirkt echt und authentisch und mit den reduzier­ ten Grafiken ist daraus eine zeitlose Kampagne entstanden. Im Zusammen­ spiel mit den grellen, bunten Farben sind wir damals von Plakatwänden praktisch heruntergehüpft und fallen auch heute noch auf.

Sind für das heurige Jubiläumsjahr besondere Aktionen geplant? Wir la­ den unsere Kunden und alle Menschen dazu ein, die humorvollen Sprüche eben­ so humorvoll zum Leben zu erwecken. Der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt – in Form von Videos, Fotos, Ge­

schichten ... Wir machen keine Vorgaben und sind sehr gespannt auf die Ergebnis­ se. Die besten Einsendungen werden mit attraktiven Preisen belohnt. Sie binden die Menschen immer wieder in Ihre Kampagnen mit ein und laden zum Beispiel dazu ein, Sprüche einzureichen. Warum? Von Beginn der Kampagne an haben wir die Leute aufgerufen, mitzureimen – egal, ob mit Versicherungsbezug oder ohne. Der Kre­ ativität sind da keine Grenzen gesetzt – einziges Kriterium war und ist, dass es im Dialekt sein muss. So entstand ein bunter Mix aus Sprüchen von Mitarbei­ tern, Kunden, der Agentur und unseres Marketingteams. Intern sind es sicher über 100 Sprüche, die bei verschiedenen Anlässen verwendet wurden. Und über 20 Reime haben es in den 20 Jahren auf die großen Plakatwände geschafft. Die bewegten Dialektsprüche sind aktuell überall in Tirol und die animierte Versi­ on auch online zu sehen. In sämtlichen Bezirken findet man alle Sprüche auf riesigen Plakatwänden – quasi eine Art große „Freiluft-Galerie“.

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„Ever tried. Ever failed. No matter. Try again. Fail again. Fail better.“ 56

SAMUEL BECKETT

SCHEITERN IST (K)EINE OPTION Wer niemals etwas riskiert, riskiert zu scheitern. Das ist zumindest in wirtschaftlichen Kontexten so, in denen Innovation nicht nur ein lässiges Modewort, sondern eine bisweilen lästige, weil herausfordernde Pflicht ist. Um relevant zu bleiben. Weil kein Fortschritt in einem dynamischen Umfeld automatisch ein Rückschritt ist. Dass man dabei scheitert, ist immer eine Option. Scheitern ist nicht schön, aber auch kein Todesurteil. TEXT: MARIAN KRÖLL


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Scheitern schreibt, gibt es derart viele Ge­ meinplätze und Plattitüden, dass sie sich unmöglich alle umschiffen lassen.

RESILIENZ GEGENÜBER MISSERFOLG

Fast jeder von uns ist leidenschaftlich daran interessiert, etwas zu finden, worin er gut ist, und darin so hervorragend zu werden, dass er davon leben kann. Jemandem zu raten, er möge beruflich nur seiner Leidenschaft folgen, kann aber ein gefährlicher Irrweg sein. „Wenn es mühsam ist, wenn es sich wie Arbeit anfühlt, lass deine Finger davon!“ Diese Einstellung kursiert vor allem in der Start-up-Sphäre. Erfolg kann gleichbedeu­ tend sein mit einer Resilienz gegenüber dem Misserfolg. Jeder Mensch versagt manch­ mal, erlebt Tragödien. Man wird entlassen, verliert Menschen, die man liebt, und hat von Zeit zu Zeit wirtschaftlichen Stress. Ein Schlüssel zum Erfolg ist die Fähigkeit, zu trauern und dann weiterzumachen.

RUNTER VOM SCHEITERHAUFEN

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s gibt Situationen, in denen erst das Scheitern zum Erfolg führt. Glorifizieren sollte man es den­ noch nicht. Scheitern kann lehr­ reich sein. Schmerzhaft ist es allemal. Schei­ tern ist ein Kontinuum. Man kann Tag für Tag ein wenig scheitern und daraus lernen oder aber – die weniger lehrreiche Seite des Scheiterns – existenziell scheitern und fort­ an als gescheiterte Existenz gelten. Das ist bei uns häufig auch ein persönliches Fiasko. Allenthalben wurde in den vergangenen Jahren die Forderung nach einer wie auch

immer gearteten „Kultur des Scheiterns“ laut. Damit geht auch einschlägige Literatur einher, die dem Scheitern seinen Schrecken nehmen will. Eine kurze Recherche spült fluffige Titel wie „Die Kunst des spielerischen Scheiterns“, „Scheitern, na und?“, „Vom Glück des Scheiterns“, „Lässig scheitern“ oder für Eilige, die lieber stressig scheitern, „30 Mi­ nuten gescheit scheitern“ an die Oberfläche. Zwar setzt nur ersterer Titel laut Untertitel auf die Clownmethode (sic!), aber ganz hun­ dertprozentig ernst sollte man wohl keinen dieser Ratgeber nehmen. Wenn man vom

Seinen ganz eigenen Zugang zum Scheitern pflegt auch Tirols Wirtschaftskammer-Chef Christoph Walser, den wir für ein Interview (nachzulesen auf Seite 74) getroffen haben: „Prinzipiell hat die Gesellschaft ein Problem damit, wenn ein Unternehmer in Konkurs geht, weil das Geschäftsmodell nicht funktio­ niert hat oder aus unzähligen anderen Grün­ den. Ich kämpfe dafür, dass man einem Un­ ternehmer auch einmal zugesteht, scheitern zu können. Wenn jemand mit seinem Unter­ nehmen nicht erfolgreich war und dieses am Ende des Tages geschlossen wird, ist das mit einem gesellschaftlichen Stigma verbunden. Scheitern hat einen Beigeschmack der Unfä­ higkeit. Den Gründern und Unternehmern sollte das Scheitern erlaubt sein, ohne dass man sie gleich am Scheiterhaufen verbrennt. Etwas zu probieren ist das, was Wirtschaft eigentlich ausmacht. Das kann mit Erfolg, aber eben auch mit Misserfolg verbunden sein. Unternehmer sind Menschen, keine Ro­ boter. Und Menschen können auch Fehler ma­ chen, Pech haben und scheitern. Dann wäre es wichtig, wieder aufstehen zu können und es erneut zu probieren. Wer nichts versucht, kann auch nichts gewinnen. So werden wir als ganze Gesellschaft nicht weiterkommen und in der Wissenschaft auch nicht.“ Fast jeder von uns wird in seinem Leben – privat und/oder beruflich – auch einmal scheitern. Man kann sich dadurch entmutigen lassen oder Resilienz zeigen. Das bedeutet: aufstehen, Krone richten, weitergehen.

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SCHEITERHAUFEN

Nein, scheitern per se ist nicht sexy, kann aber ganz schön schmackhaft sein.

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Z U TA T E N S C H E I T E R H A U F E N :

500 G SÄUERLICHE ÄPFEL 30 G GERIEBENE MANDELN 30 G GERIEBENE HASELNÜSSE 30 G ROSINEN 3 EL ZUCKER GERIEBENE ZITRONENSCHALE WENIG ZIMT 150 G HEFEZOPF (MÖGLICHST 2 TAGE ALT) ETWAS BUTTER ZUM AUSFETTEN DER FORM FÜR DEN GUSS:

⁄4 L MILCH ⁄8 L SAHNE 3 EIER 2 EL ZUCKER 1 1

ZUBEREITUNG:

1) Äpfel schälen, das Kernhaus heraus­

schneiden und die Äpfel feinblättrig schneiden. Einige Scheiben beiseite legen, um damit den Scheiterhaufen zu garnieren. 2) Die Apfelscheiben mit Nüssen, Rosi­ nen, Zucker und Zitronenschale ver­ mengen. Mit Zimt abschmecken. 3) D en Hefezopf in dünne Scheiben schneiden.

4) Eine feuerfeste Form ausbuttern und

mit einer Schicht Zopf belegen. Dar­ auf eine Schicht Apfelfülle auftragen und diese wiederum mit Zopfscheiben belegen; so weiterverfahren, bis alles aufgebraucht ist. 5) Den Guss gleichmäßig über den Schei­ terhaufen gießen. Die beiseite geleg­ ten Apfelscheiben auf dem Scheiter­ haufen gefällig anrichten und diesen großzügig mit Staubzucker bestreuen. Den Scheiterhaufen im vorgeheizten Backofen bei 180 °C etwa 45 Minu­ ten backen. Z U TA T E N F Ü R D I E Z I M T S A U C E :

3 EIGELB 40 G ZUCKER 1 ⁄8 L MILCH 1 ⁄8 L SAHNE ETWAS ZIMT ZUBEREITUNG:

1) Eigelb mit Zucker schaumig rühren.

Milch und Sahne vermischen und auf den Siedepunkt bringen. Die Flüssig­

keit unter ständigem Rühren mit der Eigelbmasse vermischen und alles in einer passenden Kasserolle „zur Rose erhitzen“ bzw. auf 90 °C erwärmen. Dabei stets rühren. 2) Die Sauce sofort durch ein feinma­ schiges Sieb abseihen und mit Zimt abschmecken.

FERTIGSTELLEN: Den Scheiterhaufen por­ tionieren (event. rund ausstechen) und zusammen mit der Zimtsauce servieren. Mit Minzesträußchen garnieren und mit Staubzucker bestreuen.

Aus: Köstlichkeiten aus Südtirol, Tappeiner/Athesia Verlag

SÜDTIROLER MAMA-TIPP VON BARBARA NIEDERBRUNNER:

„Ich mach ihn awin anders, ohne Nussn, und beim Obst nehme ich Ananas, Birnen, Pfirsich, Äpfel, was es grad nach Jahreszeit gibt.“


btv.at

Geld tr채gt Verantwortung Eine Bank mit Haltung: geradlinig, offen, direkt. F체r uns hat das Bankgesch채ft einen klaren Sinn: Einlagen von Kunden investieren wir in innovative Vorhaben von Unternehmen. So gesehen verstehen wir uns als interaktiver Impulsgeber f체r die Region.


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„WIR BRAUCHEN EIN NEUES VERSTÄNDNIS VON INNOVATION.“

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IMP-Österreich-Geschäftsführer Markus Anschober hilft Unternehmen beim Innovieren. Dabei kommt man bisweilen auch mit dem Scheitern in Berührung. Anschober plädiert für ein neues Innovationsverständnis, damit Europa in den großen Zukunftsfragen nicht weiter zurückfällt. INTERVIEW UND FOTOS: MARIAN KRÖLL

Beginnen wir mit der Gretchenfrage: Wie halten Sie es mit dem Scheitern? MARKUS ANSCHOBER: Wir be­ schäftigen uns bei unserem Tun perma­ nent mit der Fragestellung, was Unter­ nehmen langfristig zukunftsfähig hält und welche innovativen Geschäftsmodel­ le dazu beitragen können, neue Wachs­ tumspotenziale zu erschließen. Innova­ tion spielt dabei eine ganz wesentliche Rolle. Und wo es um Innovation geht,

ECO.NOVA:

da geht es darum, Dinge zuerst einmal zuzulassen, zu experimentieren, Ideen eine Chance zu geben, aber auch Fehler machen zu dürfen. Wenn man nach Er­ folg strebt, da ist eben auch das Scheitern ganz nahe und hat seinen Platz, als Kor­ rektiv und als Teil des Prozesses. Viel­ leicht ist das Wort „Scheitern“ im deut­ schen Sprachgebrauch etwas unglücklich besetzt bzw. bringt nicht ganz das zum Ausdruck, worum es eigentlich geht –

nämlich um ein stärkeres Trial-and-Er­ ror-Prinzip.

Sprache ist Abbild der gesellschaftlichen Verhältnisse. Glauben Sie, dass im anglophonen Sprachraum, in dem es anders konnotierte Begriffe für das „Scheitern“ gibt, auch eine andere Fehlerkultur vorherrscht? Das glaube ich schon. Das Wort „Failure“ bringt gefühlt etwas anderes zum Ausdruck als das Wort


MAG. MARKUS ANSCHOBER

ist Geschäftsführer der IMP Österreich (Innovative Management Partner) und Managing Partner im Executive Board der IMP Gruppe. IMP sieht sich in der Tradition offener Strategie- und Innovationsarbeit. In der Rolle des Co-Innovators richtet IMP bestehende Geschäftsmodelle auf die Zukunft aus, gleichzeitig schafft IMP neue, disruptive Geschäftslogiken und bringt diese zum Funktionieren. Die Leistungen des Unternehmens wurden von 2017 bis 2019 mit den aktuell renommiertesten Beraterpreisen im deutschsprachigen Raum gewürdigt: Hidden Champion der Beratung, Best of Consulting und Top Consultant. www.impconsulting.com

„Scheitern“. Die Amerikaner sehen das ent­ spannter, wie ich auch bei meinen letzten Besuchen im Silicon Valley eindrücklich erfahren durfte. Dort ist das Probieren, das Versuchen, das Wagnis, die Dinge groß zu denken, anders verhaftet, auch gesell­ schaftlich. „Fail, fight against, come back stronger.“ Was zählt, ist der Lerneffekt, den man aus permanenter Interaktion und lau­ fenden Iterationsschleifen mitnimmt. Welche Rolle spielt die seit Jahren erstarkte Start-up-Szene dabei? Beim Start-up-Denken ist man zuerst mal ganz am Anfang und alles ist auf null gestellt. Keine Altlasten, keine Rahmenbedin­

gungen, keine Einschränkungen, kei­ ne blöden Fragen, kein „Das geht nicht“ oder „Das haben wir schon versucht“. Nur die pure Idee, der Spirit, aus einem Gedanken mehr zu machen und ihn in ein funktionierendes Geschäftsmodell zu überführen. Deshalb sind sehr große, etablierte Unternehmen – nennen wir sie ruhig auch Tanker – aktuell bestrebt, etwas von dieser Agilität und Methodik der Start-ups – sie sind die Schnellboote – zu übernehmen und wendiger zu wer­ den. Wer so denkt und handelt, ist dem Scheitern natürlich näher als jemand der versucht, sein seit Jahrzehnten am Markt bestehendes Produkt zu optimieren und es inkrementell zu verbessern. Somit hat diese Start-up-Mentalität sicher auch da­ zu beigetragen, den Begriff des Scheiterns salonfähiger zu machen und ihm den Nimbus zu nehmen, dass das etwas ganz Schlimmes ist. Scheitern ist Bestandteil des Innovationskontinuums. Ist es nicht so, dass bei den Start-ups das Scheitern eher die Regel ist als die Ausnahme? Die Frage ist meines Erach­ tens, wie man Erfolg definiert. Oft geht eine Idee, eine Methode, ein Verfahren in etwas anderes über und aus einer ur­ sprünglichen Idee wird eine andere, oft viel größere. Vielfach lassen sich Teilbe­ reiche daraus in andere Geschäftsmodelle

Sicher ist, dass guter Rat nicht teuer ist. Sicher ist auch, dass man mit einem billigen Rat nicht immer gut beraten ist. Finden Sie Ihren Steuerberater:

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„Organisationen müssen einfach agiler werden, sich öffnen und in Innovationsökosystemen bewegen können.“ MARKUS ANSCHOBER

überführen. Ich wäre da vorsichtig. Aber klar scheitern sehr viele Start-ups einfach auch. Das gehört zum Wagnis, verschlingt aber auch Ressourcen. Es gilt, hier eine Balance zu finden.

Kann man also sagen, dass selbst Scheitern in den wenigsten Fällen völlig umsonst ist? Ja, definitiv. Scheitern ist ja auch per se nicht cool, sondern man hat damit erst einmal zu kämpfen, stellt sich Fragen über das „Warum“ und „Wieso“ und versucht Dinge abzuleiten, um es das nächste Mal besser zu machen.

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Es ist auch eine Art von Bewältigung und Auseinandersetzung notwendig. Es wird häufig von einer „Kultur des Scheiterns“ geredet, welche auch bei uns um sich greifen müsse. Brauchen wir tatsächlich eine solche oder wird das Scheitern schöngeredet? Ich glaube nicht, dass wir eine Kultur des Scheiterns brauchen. Wir brauchen ein anderes Ver­ ständnis von Innovation und einen ande­ ren Diskurs darüber, wie wir Innovation betreiben und welche Kultur wir zulassen. Scheitern ist eine Möglichkeit und Aus­ prägung des Innovierens. Was wir brau­ chen, ist mehr Mut, mehr Wagnis, mehr Öffnung, mehr Agilität und zum Vorhaben passende Innovationsökosysteme. Meinen Sie mit mehr Wagnis auch mehr Wagniskapital? Ja, auch. Da gibt es bereits aktuell ein großes Ungleichge­ wicht zuungunsten Europas, wenn man sich ansieht, welche Regionen wie viel Venture Capital anziehen. Das kann teil­ weise gar nicht mehr aufgeholt werden. Wo mehr Kapital zur Verfügung steht, entsteht auch eine Kultur, in der mehr gewagt wird. Mit Geld stützt und initi­ iert man diese „failure“-Kultur, das führt aber insgesamt natürlich auch zu ande­ ren Anomalien – von Bewertungslevels, die jeden Boden der Realität verlieren, bis hin zur Tatsache, dass für das große Geld nur die ganz großen Ideen spannend

sind, solche, die das Potenzial haben, ei­ nen großen, weltumfassenden Markt zu bedienen. In Europa brauchen wir aber nicht nur mehr Wagniskapital, sondern müssen unsere Unternehmen auch anre­ gen, nicht nur inkrementell – also nahe an dem, was über Jahre funktioniert hat – zu innovieren. Wir stellen hier in weiten Bereichen noch zu brave Zukunftsfragen und glauben, dass sich die Welt linear weiterentwickeln wird. Das ist ein großer Trugschluss, gerade wenn man an die di­ gitalen Entwicklungen denkt. Viele über Jahre und Jahrzehnte gut funktionieren­ de Geschäftsmodelle werden durch diese Entwicklungen ausgehebelt werden. Da ist schon erheblicher Druck im System. Ist es üblich, riskantere Innovationsvorhaben in Start-ups oder Inkubatoren auszulagern, um kontrolliert Risiko nehmen zu können? Sehr wohl, und diese Entwicklung sehen wir immer stärker. Das ist auch Teil dessen, was wir mit Unter­ nehmen tun und wofür wir auch immer stärker sensibilisieren. Sie müssen und können ihr etabliertes Unternehmen nicht mit einem Start-up vergleichen, aber sie können sich die Kompetenzen, Fähigkeiten, Arbeitsweisen und Agilität eines Start-ups aneignen, ob nun intern abgegrenzt oder

außerhalb der Unternehmensgrenzen. Gerade sehr disruptive oder ganz neue Ansätze brauchen ein anderes Umfeld, wir sprechen von einem anderen Innovations­ ökosystem, um sich entwickeln zu können.

Wie schwierig ist es, bestehende Innovationsroutinen und -prozesse, die sich in der Vergangenheit durchaus bewährt haben mögen, radikal zu ändern? Das ist in der Tat nicht einfach. Damit greifen Sie in das Betriebssystem eines Unterneh­ mens ein. Wenn Sie das verändern wollen, springen zunächst einmal alle natürlichen Schutzmechanismen an. Dann heißt es: „Das ist falsch, das kann man so nicht ma­ chen, das haben wir noch nie so gemacht, da haben wir keine Kontrolle und so fort.“ Die Frage ist, wie es gelingen kann, diese radikaleren Fragen zuzulassen. In einem geschützteren, abgegrenzten Umfeld ist das häufig besser und eher möglich als im Unternehmen selbst. Eine spätere Reinte­ gration in einem anderen Entwicklungs­ stadium kann dann aber durchaus wieder Sinn machen. Organisationen müssen ein­ fach agiler werden, sich öffnen und in In­ novationsökosystemen bewegen können. Worauf kommt es heute beim Innovieren an? Das ist eine große Frage. Es gibt


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mehrere Zutaten, die die Wahrscheinlich­ keit erhöhen können, Erfolg zu haben. Öffnung, Diversität, Methodik, Geschwin­ digkeit und das zum Vorhaben passen­ de Innovationsgefäß gepaart mit dem Bewusstsein, dass mehr Innovation per se nicht besser ist, sondern die Innovati­ on die zur strategischen Ausrichtung des Unternehmens passt. Es geht zuallererst um Effektivität. Zu oft steht der reine In­ novationsprozess im Fokus, aber das ist eher Mechanik. Für uns ist aber schon die Fähigkeit, sich als Unternehmen zu öffnen und anderes externes Wissen in den Pro­ zess zu bekommen, eine der Schlüsselvo­ raussetzungen für Neues. Aber Öffnungs­ prozesse sind nicht trivial und gehören entsprechend professionell gemanagt. Fällt es den Unternehmen schwer, in einer wirtschaftlich guten Ausgangslage, aus einer Position der Stärke heraus, die Komfortzone zu verlassen und alles in Frage zu stellen? Jein. Viele Unternehmen sind wach geworden und stellen sich den Themen. Die Frage ist aber oft, mit welcher Intensität und Geschwindigkeit das geschieht. Der größ­ te Feind der Veränderung ist der Erfolg der Vergangenheit oder der Erfolg im Heute. Da wird eine Organisation gerne träge und selbstverliebt. Ich denke, dass heutzutage bei uns immer noch viele der großen Trends und Entwicklungen mas­ siv unterschätzt werden. Wir spielen hier teilweise in Europa keine Rolle, insbe­ sondere in der Digitalökonomie. Alleine wenn Sie sich ansehen, wie ungleich die

„Ich glaube nicht, dass wir eine Kultur des Scheiterns brauchen. Wir brauchen ein anderes Verständnis von Innovation.“ MARKUS ANSCHOBER

Plattformanbieter oder Ökonomien sich entwickeln, dann sehen Sie, dass hier Amerika und China in einer anderen Li­ ga spielen. Das wird meines Erachtens auch nicht aufzuholen sein, außer andere Gründe bringen hier eine Veränderung mit sich. Es gibt aber wiederum andere Bereiche, da sind wir dabei und haben unsere Chancen im globalen Wettbewerb. Wir waren letztes Jahr mit Top Managern zwei Mal für je eine Woche im Silicon Val­ ley. Man kann es kaum glauben, wie lang­ sam bei uns gewisse Themen in Schwung kommen und wie sie eingeschätzt werden – beispielsweise Big Data und künstli­ che Intelligenz. Diese Themen werden in den nächsten Jahren in einer Rasanz und Vehemenz daherkommen, die den Un­ ternehmen und ihren Geschäftsmodellen empfindlich weh tun werden. Wir sind auf globaler Ebene betrachtet in vielen Bereichen der Technologie viel weiter, als es die breite Diskussion hierzulande zu­ tage bringt. Wie ist es in unserem System um die gesellschaftliche Akzeptanz des Schei-

terns bestellt? Nicht besonders gut. Wer bei uns scheitert, ist gesellschaftlich in einer gewissen Weise gebrandmarkt. Hier gibt es in anderen Regionen der Erde einen völlig anderen Zugang. Es gibt im Silicon Valley viele große Venture-CapitalGeber, für die eines der Kernkriterien für ein Investment auf der Fragestellung ba­ siert, ob derjenige, in den investiert wird, überhaupt schon einmal gescheitert ist. Wer gescheitert ist und wieder aufsteht und es erneut versucht, der hat Erfahrun­ gen gemacht, Resilienz und Kampfgeist bewiesen. Das gilt im Übrigen für viele Bereiche, auch wenn Sie an Management­ karrieren denken. Wer nur Erfolg hat, ist ein Schönwetterkapitän. Den möchte aber niemand an Bord haben, wenn der nächste große Sturm aufzieht und die See rau wird. Problematisch ist es hingegen auch, wenn Scheitern zum Hype wird und es plötzlich cool wird, gescheitert zu sein. Das ist das andere Extrem dieser Entwicklung. Was wir aber definitiv brau­ chen ist ein neues Innovationsverständ­ nis, um unserer Unternehmen langfristig wettbewerbsfähig zu halten.

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SZENTRUM

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DAS MULTIFUNKTIONALE VERANSTALTUNGSZENTRUM Das SZentrum ist ein attraktiver Veranstaltungsort im Herzen der Silberstadt Schwaz. Ein pulsierender Treffpunkt fĂźr Wirtschaft und Kultur mit perfekter Verkehrsanbindung. Die Eventlocation punktet vor allem in Sachen moderner Ausstattung, Wandelbarkeit und Vielseitigkeit.


SZENTRUM

D

as SZentrum ist ein attraktiver Veranstaltungsort im Herzen der Silberstadt Schwaz. Ein pulsierender Treffpunkt für Wirtschaft und Kultur mit perfekter Verkehrsanbindung. Die Eventlocation punktet vor allem in Sachen moderner Ausstattung, Wandelbarkeit und Vielseitigkeit.

WANDELBARES RAUMKONZEPT

Ob im Meistersinger-Foyer, im Knappensaal oder im Silbersaal – der Charme des SZentrums ist einzigartig. An den Wänden des großzügigen Empfangsbereichs finden sich faszinierende Ausschnitte der weltberühmten Meistersingerfresken. Dieses rund 500 Jahre alte Juwel tritt in einen spannenden Dialog mit der modernen Architektur, die einen beeindruckenden Blick auf die Tiro­ ler Bergwelt gewährt. Das Foyer fungiert als kommunikative Drehscheibe zwischen Hauptsaal, Seminarraum, der Tabaklounge im Obergeschoss sowie der Gastronomie. Der Knappensaal bietet Raum zum Denken. Die außergewöhnliche Komposition der Fenster öffnet die Aussicht auf die beeindruckende Bergwelt und den Inn. Jeder Blick bringt eine andere Perspektive mit sich – und damit die Kreativität in Schwung. Der von Tageslicht durchflutete Seminarraum bietet Platz für bis zu 150 Personen. Bei Bedarf lässt er sich durch verschiebbare Trennwandsysteme in zwei Räume für je 75 Personen teilen. Außerdem ist er als abgetrennter Bereich mit der Bar des Meister­

singer-Foyers buchbar. In dieser Variante bietet er Platz für kleine Galaabende und Seminare für bis zu 160 Personen. Schimmerndes Highlight des SZentrums ist der Silbersaal. Eine Hightech-Bühne ermöglicht eine Vielzahl von unterschiedlichen Veranstaltungen: Theateraufführungen, Bäl­ le, Partys, Konzerte, Lesungen, Messen oder Präsentationen. Der Silbersaal bietet Raum­ kapazitäten von 150 bis zu 1.200 Personen. Auf der Galerie können zusätzlich 130 Plätze geboten werden. Durch mobile Trennwände können alle Räumlichkeiten an den Wunsch des Veranstalters angepasst werden.

EIN TREFFPUNKT FÜR ALLE

Mit einem vielfältigen und modernen Kultur-, Wirtschafts- und Unterhaltungsprogramm hat das SZentrum bereits einen erfolgreichen Weg eingeschlagen und das Stadtleben in Schwaz bereichert. „Die Gäste sind am abwechslungsreichen Veranstal­ tungsprogramm interessiert und die Veranstalter loben das Service im SZentrum“, freut sich Geschäftsführer Manfred Berkmann. Rund 312 Veranstaltungstage konnten im Jahr 2018 erfolgreich durchgeführt werden. Der Erfolg des Veranstaltungszentrums spiegelt sich auch in den erstaunlichen Besu­ cherzahlen von 195.000 im Jahr 2018 wider. Um weiterhin Qualität und Kompetenz zu gewährleisten, sind laufende Entwicklungen mittels Technikerweiterungen ausschlagge­ bend, um weiterhin gleichermaßen attraktiv für Veranstalter wie Gäste zu bleiben. PR

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VERANSTALTUNGS HIGHLIGHTS

Das SZentrum präsentiert auch dieses Jahr wieder Musikveranstaltungen am laufenden Band und macht Schwaz musikalisch zu einem besonderen Erlebnis. Nach dem Outreach-Festival im August und den Klangspuren im September macht Isabella Woldrich mit ihrem Programm „Männerschnupfen“ am 17. Oktober Halt im SZentrum. Weitere musikalische Höhepunkte bilden die Klassik-Gala mit Eva Lind am 16. November und das Nockalm Quintett am 28. November. Zur Weihnachtszeit, am 12.12., darf Luis aus Südtirol mit seinem Weihnachtsprogramm im SZentrum begrüßt werden. Aktuelle Termine finden Sie im Veranstaltungskalender unter www.SZentrum.at/ veranstaltungen

SZENTRUM SCHWAZ SZentrum Schwaz Tel.: 05242/6960-101 event@SZentrum.at www.SZentrum.at


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HYGIENEFAKTOR SCHEITERN Mit dem Scheitern von Unternehmen hat Klaus Schaller, Leiter der Region West des KSV1870, berufsbedingt ständig zu tun. Durch das neue Insolvenzrecht kam es im Vorjahr zu einer Privatkonkurs-Welle, deren Wirkung allerdings bereits verpufft ist. Für die Wirtschaft sind gescheiterte Unternehmen ein Hygienefaktor und Privatkonkurse oft der erste Schritt, um wieder in Wirtschaft und Gesellschaft Fuß zu fassen. TEXT & FOTOS: MARIAN KRÖLL

Wie hat sich die 2017 in Kraft getretene Reform des Insolvenzrechtsgesetzes auf die Zahl der Konkurse sowohl privater als auch unternehmerischer Natur ausgewirkt? KLAUS SCHALLER: Durch die Novellierung des Insolvenzrechts im Jahr 2017 wur­ de eine „Entschuldung light“ eingeführt. Im Rahmen dieser Änderungen kam es österreichweit zu turbulenten Entwick­ lungen. Mit der Ankündigung der Reform durch die damalige Bundesregierung im Frühjahr 2017 brach die Zahl der Schul­ denregulierungsverfahren von einem auf den anderen Tag komplett ein. Denn die Schuldner hatten durch die Reform die Hoffnung, sich günstiger zu entschulden. Daher warteten sie mit der Antragstel­ lung zu. Dieser Rückstau an Insolvenzan­ trägen aus dem Jahr 2017 wurde 2018 abgearbeitet. Im Vorjahr fegten die Pri­ vatschuldner geradezu wie ein Tsunami über die Bezirksgerichte hinweg. Der KSV1870 hat im Rahmen der Diskussion um die Änderung des Privatinsolvenz­ rechts bereits 2017 darauf hingewiesen, dass sich letztlich durch eine Reduktion der Rückzahlungen an die Gläubiger nicht wesentlich mehr Schuldner um einen finanziellen Neustart bemühen werden. Diese Prognose ist in Tirol bereits heuer zur Gänze eingetroffen. Der von der So­ zialpolitik angestrebte Effekt, dass mehr verschuldete Personen wieder in den allgemeinen Wirtschaftskreislauf integ­ riert werden, ist nach wenigen Monaten verpufft. ECO.NOVA:

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Womit rechnen Sie für das heurige Jahr? Bei den Unternehmensinsolvenzen gibt es 2019 eine Trendumkehr. Die 2018 verzeichnete Talsohle wurde durchschrit­ ten. Die Zahl der in die Pleite geschlitter­ ten Unternehmen legt wieder zu. Trotz der nunmehr steigenden Insolvenzzahlen läuft der Tiroler Wirtschaftsmotor wei­ ter konstant auf Hochtouren. Die Tiroler Betriebe profitieren von den niedrigen Zinsen und können am Markt mit ihren

„Im Vorjahr fegten die Privatschuldner geradezu wie ein Tsunami über die Bezirksgerichte hinweg.“ KLAUS SCHALLER

Produkten gute Ergebnisse einfahren. Die im Jahr 2019 wieder ansteigenden Insol­ venzzahlen sind kein Grund, in Panik zu geraten. Rechnet man den Durchschnitt der Anzahl der Schuldenregulierungsver­ fahren für die Jahre 2012 bis 2016, erhält man einen sehr guten Anhaltspunkt, auf welchem Niveau die Anzahl der Privatin­ solvenzverfahren in Tirol in diesem Jahr landen wird. Die letzten zwei Jahre waren aufgrund der Gesetzesänderung sehr ereignisreich, heuer wird wieder ent­ sprechend Ruhe einkehren. Wesentliche

Steigerungen durch einen erleichterten Zugang zur Entschuldung erwarte ich in Tirol nicht.

Ist bei einer deutlichen Konjunktureintrübung mit einem ebenso deutlichen Anstieg der Konkurse zu rechnen? Ich gehe nicht davon aus, dass wir zeitnah eine markante Konjunktureint­ rübung in Tirol erleben werden. Tirol ist in der privilegierten Position, über einen hervorragenden Branchenmix zu verfügen. Diese Vielzahl an unterschiedli­ chen Betrieben verleiht dem Standort ein gewisses Maß an Stabilität. Aus meiner Erfahrung kann ich berichten, dass eine Eintrübung der Konjunktur keine sofor­ tige Auswirkung auf die Insolvenzzahlen hat. Eine Abschwächung der Konjunk­ tur oder gar eine Rezession bewirken, dass Fehlentwicklungen in Unternehmen schneller offen zu Tage treten. Als Folge daraus steigt das Insolvenzniveau kons­ tant über einen längeren Zeitraum. Ein sprunghafter Anstieg der Insolvenzzah­ len wäre volkswirtschaftlich bedenklich. Doch den wird es auch bei einer Konjunk­ turabschwächung in den nächsten Mona­ ten nicht geben. Welchen Einfluss hat das historisch niedrige Zinsniveau auf das Konkursgeschehen? Einer der Hauptgründe, dass der Trend bei den Insolvenzzahlen seit Jahren nach unten geht, ist das nied­ rige Zinsniveau. Den Betrieben ist es in den vergangenen Jahren gelungen, ihre


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wurden. Von Seiten der Europäischen Union gibt es derzeit Harmonisierungsbe­ strebungen in Bezug auf die unterschied­ lichen nationalen Insolvenzregime. Es ist davon auszugehen, dass in den nächsten Jahren weitere Änderungen im österrei­ chischen Insolvenzrecht kommen. Wie diese Neuerungen konkret aussehen wer­ den, können wir heute noch nicht prog­ nostizieren. Häufig ist die Rede von einer „Kultur des Scheiterns“, die sich bei uns etablieren müsse. Brauchen wir eine solche oder wird das Scheitern dadurch bloß schöngeredet? Scheitern ist ein ge­ wisser Hygienefaktor für die Wirtschaft. Es hat schon immer Unternehmen gege­ ben, die es langfristig nicht geschafft ha­ ben, zu reüssieren. Fehler schönzureden macht nie Sinn. Alleine schon deshalb, um die eigene Marktposition zu sichern bzw. weiter auszubauen. Insgesamt macht es den Anschein, dass offener mit dem Thema Fehler umgegangen wird. Das ist sicher der richtige Weg.

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Eigenkapitalquote deutlich zu steigern. Im Rahmen einer Kennzahlenanalyse hat der KSV1870 die durchschnittliche Ei­ genkapitalquote der Jahre 2015 bis 2017 von jenen Gesellschaften, die bereits im Plus waren und die zur Veröffentlichung der Jahresabschlüsse verpflichtet sind, erhoben. Dabei hat sich gezeigt, dass de­ ren Eigenkapitalquote um vier Prozent gestiegen ist. Die Zahl der Unternehmen mit negativem Eigenkapital ist sogar ge­ sunken. Je höher das Eigenkapital, desto krisensicherer und flexibler sind die Betriebe. Und je höher die Eigenkapital­ quote ist, desto eher haben die Betriebe Zugriff auf weitere Finanzierungsmög­ lichkeiten. Von dieser positiven Entwick­ lung profitiert der gesamte Wirtschafts­ standort. Halten Sie das neue Insolvenzrecht für gelungen oder besteht konkreter Änderungsbedarf? Ich wage es zu bezweifeln, dass dieses abgeänderte Schuldenregulierungsverfahren tatsäch­

lich die Zielgruppe der Leistungsschwa­ chen in das Verfahren bringen wird oder ob es jenen, die vor der Novelle unter einem Leistungs- und Anspannungsprin­ zip ihre Schulden regulieren mussten, einen leichten Ausweg bietet. Durch die Änderung des Schuldenregulierungsver­ fahrens kommt es offenkundig zu einer geringeren Schadenswiedergutmachung durch die Schuldner. Klar ist, dass durch den vom Gesetzgeber 2017 eingeschla­ genen Weg, und zwar ins Straucheln ge­ ratene Konsumschuldner zu bevorzugen, die redlichen Schuldner benachteiligt

Hängt die Konjunktur des stilvollen Scheiterns mit dem Aufkommen der Start-up-Szene in unseren Breiten zusammen? Das Aufkommen der Startup-Szene hat mit Sicherheit zu einem offeneren Umgang mit Fehlern geführt. Allerdings können Start-ups auch an­ ders agieren als Unternehmen, die seit Jahrzehnten bestehen und mitunter eine komplexere Struktur aufweisen. Auf der anderen Seite kann ein Fehler in einem Start-up schneller zu Liquidationsproble­ men führen als in großen Konzernen. „At Amazon, we have to grow the size of our failures as the size of our company grows … We have to make bigger and bigger failures – otherwise none of our failures will be needle movers.“ Sehen Sie einen kausalen Zusammen-

„Der von der Sozialpolitik angestrebte Effekt, dass mehr verschuldete Personen wieder in den allgemeinen Wirtschaftskreislauf integriert werden, ist nach wenigen Monaten verpufft.“ KLAUS SCHALLER


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hang zwischen Scheitern und Innovation, wie ihn etwa Amazon-Chef Jeff Bezos hergestellt hat? Nur weil man als Unternehmen innovativ ist, heißt es nicht, dass man scheitert. Natürlich ist die Gefahr, Fehler zu begehen, dann grö­ ßer, wenn man auf etwas Neues setzt – schließlich gibt es keine Erfahrungswerte. Allerdings ist es heutzutage notwendig, mit der Zeit zu gehen und auf veränder­ te Markterfordernisse entsprechend zu reagieren. Hat der Privatkonkurs durch das neue Insolvenzrecht seinen Schrecken verloren? Ein Schuldenregulierungsver­ fahren darf nicht als etwas Negatives wahrgenommen werden. Auch wenn es für Außenstehende seltsam klingen mag: Jeder eröffnete Privatkonkurs ist für den Betroffenen eine Erleichterung. Er bedeu­ tet, dass Zinsen und Kosten nicht mehr weiter wachsen können. Es ist der erste Schritt zurück in ein finanziell geordne­ tes Leben. Der Privatkonkurs ist deshalb mehr „Segen“ als „Schrecken“ für die Schuldner.

„Der Privatkonkurs ist mehr Segen als Schrecken für die Schuldner.“ KLAUS SCHALLER

sind wir als KSV1870 der richtige An­ sprechpartner. Bonitätsprüfungen über Unternehmen und Konsumenten lassen sich digital abrufen. Die Sofortabfrage via Business-Search des KSV1870 liefert rund um die Uhr Informationen über 640.000 österreichische Unternehmen. Wie sehen Sie die heimischen Unternehmen in Sachen Risikomanagement aufgestellt? Die Risikoaversion der österreichischen Firmen ist verhält­

Ist es heutzutage einfacher als früher, die Bonität seiner Geschäftspartner zu prüfen? Die Digitalisierung ermöglicht vor allem eines: die Bonität neuer oder bestehender Geschäftspartner rascher abzurufen – und zwar in Echtzeit. Dafür

nismäßig groß, obwohl die Investiti­ onsstimmung insgesamt nicht schlecht ist. Rund drei Viertel der Unternehmen stufen ihre Geschäftslage als „gut“ oder „sehr gut“ ein. Die Firmen sollten die vorherrschende Niedrigzinsphase nut­ zen, um zu investieren und sich für die Zukunft zu rüsten. Das passiert aller­ dings zu selten: 43 Prozent wollen 2018 ihre Investments erhöhen. Das ist nicht gut. Denn jetzt ist die Zeit, um die Zu­ kunft abzusichern.

WAS WIR DER UMWELT TÄGLICH AN HEIZÖL ERSPAREN!

UNTERNEHMENSINSOLVENZEN

im 1. Halbjahr in Tirol: 151 (2018: 119) Passiva: 42 Mio. Euro (2018: 24 Mio. Euro) Die größten Kommerzinsolvenzen in Tirol: 1. Capital & Immobilien Invest GmbH, Wörgl: 8,5 Mio. Euro 2. Kronbichler Bau GmbH, Walchsee: 4,5 Mio. Euro 3. Mattro Gruppe, Schwaz: 4,0 Mio. Euro 4. Hotel Eberl e. U., Finkenberg: 3,3 Mio. Euro Unternehmensinsolvenzen nach Fällen: 1. Gastgewerbe: 32 (2018: 21) 2. Unternehmensbezogene Dienstleistungen: 29 (2018: 22) 3. Bauwirtschaft: 23 (2018: 20) Entwicklung Gesamtinsolvenzen in Tirol für das 1. Halbjahr 2013: 205 2014: 196 (– 4,4 %) 2015: 128 (– 34,7 %) 2016: 154 (+ 20,3 %) 2017: 146 (– 5,2 %) 2018: 119 (– 18,5 %) 2019: 151 (+ 26,9 %) Eröffnete Privatkonkurse im 1. Halbjahr in Tirol: 324 (2018: 431) Quelle: KSV1870

Jedes Jahr helfen unsere Kunden mit unseren Dämmstoffen rund 57 Mio. Liter Heizöl einzusparen oder anders gesagt: 720 Fässer Heizöl täglich! Damit tragen sie dazu bei, dass unsere Umwelt ein bisschen „grüner“ wird.

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KSV1870

VERMIETERSCHUTZ NEU GEDACHT Die Immobilienbranche ist ein Wirtschaftszweig nicht ohne Risiko. Mit dem KSV1870 InfoPass für Mieter, ein finanzielles Leumundszeugnis für Wohnungsuchende, schützen sich Vermieter jetzt vor Zahlungsausfällen.

© PETRA SPIOLA

ressenten. So kann der Vermieter das Risiko von Zahlungsausfällen senken. 2. VERDICHTETE INFORMATIONEN FÜR SICHERE GESCHÄFTE

Personendaten, handelsrechtliche Funktionen, Compliancedaten, etwaige Insolvenzinformationen, Zahlungsanstände und mögliche Einträge von finanzierenden Stellen werden in verdichteter Form gelistet. „Der KSV1870 stellt als unabhängiger Dritter zusammengefasste Informationen zur Verfügung, um sichere Geschäfte zu ermöglichen“, so Wagner.

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3. INFOPASS FÜR MIETER: 100 PROZENT DIGITAL

Gerhard Wagner, Geschäftsführer der KSV1870 Information GmbH

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und 1,6 Millionen vermietete Wohnungen und Häuser gibt es aktuell in Österreich. Trotz zuletzt steigender Preise ist die Nachfrage unverändert hoch. Für Vermieter bedeutet das Fluch und Segen zugleich. Zwar können sie zumeist aus mehreren Bewerbern auswählen, doch das erschwert auch die Suche nach dem rich­ tigen Mieter. Gleichzeitig kommen immer mehr Haushalte ihren Zahlungen nicht fristgerecht nach. Was tun?

MIETRÜCKSTAND IST KEIN KAVALIERSDELIKT

Alleine 2018 wurden über 12.000 Anträge auf Räumungsexekutionen eingebracht, da­ von wurden fast 5.000 tatsächlich exekutiert. Zudem haben weitere 60.000 Haushalte laut KSV1870-Schätzungen mit Mietrückständen zu kämpfen. Den Vermietern entstehen dadurch enorme administrative und finanzi­ elle Schwierigkeiten. Denn Mieter bleiben in solchen Fällen häufig den Zins schuldig und wohnen monatelang „gratis“ in einer

Wohnung – bis der Vermieter eine rechtliche Handhabe gegen sie hat. „In Österreich ist das Mietrecht sehr mieterfreundlich ge­ staltet. Trotzdem muss klar sein, dass Miet­ rückstände kein Kavaliersdelikt sind“, erklärt Gerhard Wagner, Geschäftsführer der KSV1870 Information GmbH.

PRÄVENTION: FINANZIELLES LEUMUNDSZEUGNIS SCHAFFT VERTRAUEN

„In der Vergangenheit sind viele Vermieter auf uns zugekommen und haben nach Bo­ nitätsinformationen speziell für den Zweck der Wohnungsvermietung gefragt. Daraufhin haben wir erhoben, welche Informationen benötigt werden und wie eine für beide Par­ teien sinnvolle Bonitätsinformation konzi­ piert sein kann“, so Wagner. Das Ergebnis ist der InfoPass für Mieter: 1. KLARHEIT AM IMMOBILIENSEKTOR

Der Nachweis bietet einen Überblick über die finanzielle Stabilität des Wohnungsinte­

Die Vorlage basiert auf Freiwilligkeit und kann ausschließlich vom potenziellen Mieter unter www.ksv.at/selbstauskunft-private/infopass-mieter bestellt werden. Innerhalb von zwei Werktagen erhält dieser ein E-Mail inklusive sicherem PDF-Downloadlink. Kosten: 29,70 Euro.

4. DAS 1x1 DER VERMIETUNG

Was es bei der Vermietung zu beachten gilt, erfahren Sie im KSV1870 Whitepaper unter www.ksv.at/whitepaper/tipps-fuer-vermieter. Oder jetzt gleich mit QR-Code downloaden. PR


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In knapp drei Monaten Bauzeit wurde im zweiten Stock des Einrichtungshauses ein neuartiges Konzept der Küchenausstellung umgesetzt.

NEUEM EIN ZUHAUSE GEBEN

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Die dritte Generation im Einrichtungshaus Föger investiert gleich in dreifacher Hinsicht ins Einrichtungshaus. Anfang März wurden das neue Küchenstudio und das neue Café/Restaurant in Betrieb genommen, Marke und Erscheinungsbild wurden ebenfalls entstaubt. Damit läutet das Familienunternehmen ein neues Zeitalter in der mehr als 60-jährigen Unternehmensgeschichte ein.

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leich dreifach in die Zukunft investiert das Einrichtungshaus Föger: in eine revolutionäre Art der Küchenausstellung, in neue Sortimentsmarken und einen neuen kommunikativen Auftritt. Die Konzentration auf Kundenbedürfnisse steht dabei stets im Mittelpunkt. „Wir möchten unseren Kunden eine möglichst große Anzahl schöner Möbelstücke möglichst gut präsentieren“, erklärt Inhaber Stefan Föger, der dabei ein klares Ziel verfolgt: Dass sich die Menschen in Tirol in ihrem Zuhause wohl fühlen.

INNOVATIVE KÜCHENAUSSTELLUNG

In knapp drei Monaten Bauzeit wurde im zweiten Stock des Einrichtungshauses ein neuartiges Konzept der Küchenausstellung umgesetzt, das zu den innovativsten in Eu­ ropa gehört. Auf einer Fläche von mehr als 2.000 Quadratmetern werden bis zu 27 Kü-

chen in jeweils einem eigenen Metallkubus gezeigt. Der schlichte Rahmen und die ge­ lockerte Anordnung der Kuben erleichtert dabei die Vorstellung der Küche in einem fertigen Raum. Individuelle Böden und Beleuchtungen der Küchen verstärken diesen Eindruck. Zwischen den einzelnen Küchenmodellen befinden sich zehn Beratungszo­ nen. Im Zuge des Umbaus wurden zeitgleich das Restaurant und der daran angeschlos­

sene Eventbereich aufwändig neu gestaltet. Föger’s Restaurant wurde um ein Café sowie einen direkt daran angrenzenden Spielraum für Kinder vergrößert. Damit wird das Einkaufserlebnis vervollständigt. „Wir möchten, dass sich unsere Kunden bereits beim Aussuchen mit unseren Einrichtungen wohlfühlen“, betont Inhaber Hannes Haffner den Fokus des Unternehmens. Dies wird auch in der zweiten großen Neuerung deutlich sichtbar.

„Es muss nicht immer das Beste sein. Manchmal lässt das die individuelle Lebenssituation auch gar nicht zu. Das heißt aber nicht, auf Design und gute Qualität zu verzichten.“ HANNES HAFFNER


FÖGER EINRICHTUNGSHAUS

Im Zuge des Umbaus wurden zeitgleich das Restaurant und der daran angeschlossene Eventbereich aufwändig neu gestaltet. Föger’s Restaurant wurde um ein Café sowie einen direkt daran angrenzenden Spielraum für Kinder vergrößert.

ERWEITERTES SORTIMENT Über einen längeren Zeitraum hat sich die Unternehmensführung mit der Frage beschäftigt, was es ausmacht, dass Menschen sich zuhause fühlen, und welchen Beitrag das Unternehmen dazu leisten kann. Auf dieser Grundlage wurde das Einrichtungshaus Föger strategisch neu ausgerichtet. Als Ergänzung zum bekannten Föger-Sortiment wurde eine neue Sortimentsmarke ge­ schaffen: föger.neo umfasst Produkte mit hervorragendem Design und guter Qualität zu einem attraktiven Preis. Die stetig wach­ sende Zahl an Möbelproduzenten hat eine Vielzahl toller Marken mit ausgesprochen

talentierten Designern hervorgebracht. „Es muss nicht immer das Beste sein. Manchmal lässt das die individuelle Lebenssituation auch gar nicht zu. Das heißt aber nicht, auf Design und gute Qualität zu verzichten“, sagt Hannes Haffner. Zur Qualität zählt auch die kompetente Beratung und Planung. Deshalb wird das gesamte Sortiment unter einem Dach angeboten, womit Föger klar gegen einen weit verbreiteten Trend in der Bran­ che schwimmt. Dekoration spielt im Zuhause eine wesentliche Rolle. Deshalb wurde mit föger.de­ kor auch ein Sortimentsbereich geschaffen, der sich auf Textilien, Leuchten, Kleinmöbel

„Wir möchten unseren Kunden eine möglichst große Anzahl schöner Möbelstücke möglichst gut präsentieren.“ STEFAN FÖGER

und sonstige Deko konzentriert. Als vierte Sortimentsmarke für Privatkunden tritt fö­ ger.boden die Nachfolge der vormaligen Par­ kettwelt an. Das Angebot vervollständigt der wichtige Bereich der Unternehmenskunden, der zukünftig als föger.pro firmiert. Darin werden alle B2B-Leistungen für Bauträger und Tourismus gebündelt. Sichtbar gemacht wird die strategische Unternehmensausrich­ tung durch ein neu entwickeltes Branding und neu gestaltete Kommunikation, die in Zusammenarbeit mit der Innsbrucker Kreativagentur Mut Creative entstanden ist.

KONSEQUENTE FORTSETZUNG DES ERFOLGSWEGES

Hannes Haffner und Stefan Föger

Das abgelaufene Geschäftsjahr 2018 verlief wirtschaftlich sehr positiv und setzt den Erfolgstrend der vergangenen Jahre fort. Mit den umfangreichen Investitionen in die Produktausstellung, Markenbildung und Kommunikation stellt das Einrichtungshaus Föger die Weichen für die Fortsetzung dieser Erfolgsgeschichte. „Wir werden in nächs­ ter Zeit die Entwicklung gerade der neuen Sortimentsbereiche sehr genau beobachten und intensivieren“, gibt Stefan Föger einen Ausblick. www.foeger.at PR

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VORREITERROLLE STATT KAMMER-JAMMER Wirtschaftskammerpräsident Christoph Walser freut sich über die Konjunktur und sorgt sich nicht um das Exportland Tirol, sehr wohl aber um liegengebliebene politische Projekte, teure Wahlgeschenke und die Verkehrsproblematik. Statt Kammer-Jammer will er die Wirtschaftskammer als Ideengeber und Innovator etablieren. TEXT & FOTOS: MARIAN KRÖLL

Wie ist es derzeit nach Jahren der Hochkonjunktur um die Stimmung unter Tirols Wirtschaftstreibenden bestellt? CHRISTOPH WALSER: Prinzipiell ist die Stimmung seit längerer Zeit sehr gut. Letztes Jahr haben wir quer über alle Sparten eigentlich ein sensati­ onelles Jahr gehabt. Es ist leicht spürbar, dass das Wirtschaftswachstum nicht mehr ganz so hoch ist wie 2018, aber wir sind auf einem sehr hohen Level, die Auf­ tragsbücher sind voll. Es herrscht Zufrie­ denheit. Negativ schwingt der Fachkräfteund Arbeitskräftemangel mit. Der ist in allen Sparten ein Thema.

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Die Weltwirtschaft bremst sich merklich ein, was auch mit dem Handelsstreit zwischen den USA und China zu tun hat. Ist die exportorientierte Tiroler Wirtschaft für einen Abschwung gerüstet? Das glaube ich schon. Weil der Tourismus oft im Vordergrund steht, wird häufig vergessen, dass wir ein sehr exportlastiges Bundesland sind. Letztes Jahr hatten wir in Tirol ein Exportvolu­ men von 13 Milliarden Euro. Der Export ist ein wichtiges Standbein, in dem wir – so wie es derzeit aussieht – noch einmal zulegen werden können. Mit der Experti­ se unserer Industriebetriebe sind wir in vielen Bereichen weltweit Player. Das ist sehr positiv.

Hat man mittlerweile in der Lehre die lange erhoffte Trendwende geschafft? Wir hatten im vergangenen Jahr zum ersten Mal wieder steigende Lehrlings­ zahlen. Es ist durchaus spürbar, dass die Lehrlingszahlen steigen. Das ist eine posi­ tive Entwicklung.

„Es ist leicht spürbar, dass das Wirtschaftswachstum nicht mehr ganz so hoch ist wie 2018, aber wir sind auf einem sehr hohen Level, die Auftragsbücher sind voll.“ CHRISTOPH WALSER

Politisch gibt es derzeit die in der 2. Republik einmalige Situation einer Übergangsregierung, auch Expertenregierung genannt. Herrscht deswegen Verunsicherung unter den Wirtschaftstreibenden oder business as usual? Eine gewisse Verunsicherung ist automa­ tisch da. Aus unserer Sicht ist es schade, dass diese Regierung, so wie sie gearbei­ tet hat, auseinandergebrochen ist. Gerade in wirtschaftlichen Fragen hat diese Re­ gierung das erste Mal seit vielen Jahren wieder positive Signale gesetzt, sei es in der Arbeitszeitflexibilisierung oder beim Standortsicherungsgesetz. Von ihrer Ar­ beit her war die Bundesregierung für uns super. Man weiß jetzt nicht genau, wie es weitergeht. Wir hoffen, dass der einge­ schlagene Kurs nach der Wahl im Septem­ ber in ähnlicher Form weitergeführt wird. Sind Projekte liegengeblieben, deren zeitnahe und plangemäße Umsetzung aus Ihrer Sicht wichtig wäre? Ja. Gerade die Steuerreform, die mehr oder weniger

ausverhandelt war, aber noch nicht be­ schlossen wurde, ist ein wichtiges Thema. Diese Steuerreform hat sowohl für Ar­ beitgeber als auch Arbeitnehmer Punkte enthalten, die den Wirtschaftsstandort interessanter gemacht hätten. Wir wün­ schen uns, dass diese Reform von der kommenden Regierung umgesetzt wird.

Haben Sie Angst vor für die Wirtschaft teuren Wahlgeschenken durch das freie Spiel der Kräfte im Parlament? Ich bin der Meinung, dass bis zur Wahl nichts passieren sollte, was am Ende wie­ der viel Geld verschlingt und in die fal­ sche Richtung geht. Es wurden bereits in der Vergangenheit einmal unzählige teure Wahlgeschenke gemacht, die absolut in die falsche Richtung gegangen sind. Es zeigt sich auch, dass von der einen oder anderen Partei wieder dahingehend gear­ beitet wird – aktuell etwa bei der Forde­ rung nach zusätzlichen fünf Tagen Urlaub für die freiwilligen Helfer, die vollständig zulasten der Wirtschaft gehen würde. Von diesem Unsinn rate ich tunlichst ab. Wurde da ein Nichtproblem zu einem gemacht? Das war bis heute kein Problem. Die Betriebe sind durchaus so aufgestellt, dass sie den Mitarbeitern, die freiwillig bei Blaulichtorganisationen im Einsatz sind, bei Bedarf frei gegeben ha­ ben. Es ist aber nicht einzusehen, warum die Unternehmen plötzlich die Kosten für fünf zusätzliche Urlaubstage übernehmen sollten. Dazu kommt, dass das eine klare Ungleichbehandlung von Unternehmern und Arbeitnehmern wäre, denn es gibt sehr viele Unternehmer, die auch frei­ willig engagiert sind und bei Blaulicht­


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„Ich bin der Meinung, dass bis zur Wahl nichts passieren sollte, was am Ende wieder viel Geld verschlingt und in die falsche Richtung geht.“ CHRISTOPH WALSER

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organisationen mithelfen. Nicht einmal die Organisationen selbst befürworten diesen Vorstoß, der aus meiner Sicht ein klassisches Wahlzuckerl ist.

Es ist Sommer, Reisezeit. Wir stehen vor einer Verkehrssituation, wie es sie kaum jemals gegeben hat. Dafür wird großteils der Schwerverkehr verantwortlich gemacht. Ist diese Betrachtungsweise ausgewogen? Was den Verkehr betrifft, ist die Zeit angebrochen, mit richtigen Fakten zu arbeiten. Über den Brenner fahren jährlich 14 Millionen Fahrzeuge, davon 2,5 Millionen Lkw. Bei den vergangenen Staus wurde deutlich, dass es hauptsächlich die Pkw sind, die Probleme verursacht haben. Bei den Lkw wurden in den letzten 20 Jahren zahlrei­ che Verbote erlassen, um den Verkehr einzudämmen: Nachtfahrverbote, sekto­ rales Fahrverbot, Sondermauten, diverse Fahrverbote, Blockabfertigung und vieles mehr. Beim Pkw hat man überhaupt nie etwas unternommen. Wir fordern, dass nicht nur beim Lkw ständig neue Verbote kommen, sondern dass man auch beim Pkw einmal genauer hinsieht. Man muss

sich einmal die Frage stellen, wie der Ver­ kehr in Tirol auch 2030 noch funktionie­ ren soll.

Als Königsweg nennt man diesbezüglich immer die Verlagerung des Schwerverkehrs auf die Schiene. Ist das nicht unrealistisch, vor allem vor dem Hintergrund, dass die Auslastung der ROLA in den vergangenen Jahrzehnten nicht zu-, sondern sogar abgenommen hat? Das ist auch ein großer Kritikpunkt unsererseits. Man versucht einerseits überall, den Schwer­ verkehr einzudämmen, andererseits fehlt die Infrastruktur für die Verlagerung auf die Schiene. Die Tiroler Wirtschaftskam­ mer fordert seit Langem Investitionen in diesem Bereich. Bei Terminals muss eine schnelle und effiziente Verlagerung auf die Schiene sichergestellt werden, sonst wird das nicht funktionieren. Der Bren­ ner-Basistunnel , den wir befürworten, wird voraussichtlich 2027 in Betrieb ge­ hen, aber was es jetzt schnell und massiv braucht, sind Verladeterminals, damit die Zu- und Abfahrt zum BBT auch funkti­ oniert und der Tunnel den gewünschten

Erfolg bringen kann, den sich alle erwar­ ten.

Dafür wird es europäische Lösungen brauchen, weil es ja nicht sehr sinnvoll sein kann, nur für die relativ kurze Strecke zwischen Kiefersfelden und dem Brenner auf die Schiene zu verlagern? Es gibt Berechnungen, wonach der Transport auf der Schiene erst ab 350 Kilometern aufwärts Sinn macht. Den Ziel- und Quellverkehr bzw. Nahverkehr wird es aber immer brauchen. Es wird eine europäische Zusammenarbeit be­ nötigen, um das Verkehrsaufkommen zu verlagern.

Der Tourismus verursacht auch massiv Verkehr in Tirol. Braucht es größere Anstrengungen, um diesem die Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln als gangbare Alternative schmackhaft zu machen? Im erweiter­ ten Präsidium haben wir ein großes Ver­ kehrsprojekt beschlossen, das größte, das wir je in der Wirtschaftskammer gemacht haben. Es hat zum Ziel, Lösungen für den Verkehr in Tirol zu präsentieren. Das ist


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mir ganz wichtig. Es kann als Wirtschafts­ kammer nicht unsere Aufgabe sein, über alles zu schimpfen, was im Landhaus beschlossen wird, sondern dass wir als Vorreiter, als Ideengeber und Innovator auftreten. Wenn sich die Verkehrssituati­ on so weiterentwickelt, wird der Verkehr irgendwann nicht mehr funktionieren. Ich glaube, dass nicht mehr die Emissi­ onen das größte Problem sind, sondern die schiere Menge der Fahrzeuge. In der Mobilität wird es ein massives Um­ denken brauchen. Deshalb halte ich den Ausbau der Bahn für wichtig, dass man irgendwann auch komfortabel mit dem Zug nach Tirol in den Urlaub fahren kann. Dafür braucht es aber viele verschiedene Ansätze und neue Logistikkonzepte. Et­ wa in der Art, dass man – ähnlich wie im Flugzeug – das viele Reisegepäck aufge­ ben, sich in den Zug setzen und die Fahrt genießen kann.

rinnen und Tirolern Wohnraum zu leist­ baren Preisen zur Verfügung zu stellen. Dafür braucht es eine klare Abstimmung zwischen gemeinnützigen und privaten Bauträgern. Außerdem muss man über die Raumordnung Möglichkeiten schaf­ fen, Grundstücke zu einem halbwegs er­ schwinglichen Preis lukrieren zu können. Das gilt auch für Gewerbeflächen, wo man im Zentralraum von Quadratmeterprei­ sen von 350 bis 400 Euro reden muss. Das ist gerade für Klein- und Mittelbe­ triebe nicht mehr leistbar und ein Stand­ ortnachteil. Das ist für die Tiroler Politik

eine massive Herausforderung, damit es nicht uninteressant wird, sich in Tirol an­ zusiedeln.

Plädiert die Kammer also für politische Regulative, anstatt dem freien Markt freie Hand zu lassen? Das ist eine Grat­ wanderung. Ich stehe prinzipiell, so wie es meiner politischen Gesinnung entspricht, für Eigentum und Leistungsgerechtigkeit. Geht die Entwicklung aber in eine Rich­ tung, wo es für Normalsterbliche nicht mehr leistbar ist, sich Eigentum zu schaf­ fen, muss man politisch eingreifen.

Was treibt die Tiroler Wirtschaft derzeit sonst noch um? Neben dem Verkehr vor allem das Thema Wohnen und damit der Grundverkehr und die Raumordnung. Das besprechen wir momentan intensiv mit der Landesregierung. Es ist auch der Wirtschaft ein Anliegen, jungen Tirole­

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„Wenn sich die Verkehrssituation so weiterentwickelt, wird der Verkehr irgendwann nicht mehr funktionieren. Ich glaube, dass nicht mehr die Emissionen das größte Problem sind, sondern die schiere Menge der Fahrzeuge.“ CHRISTOPH WALSER

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FREUDENTHALER

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ENTSORGER SIND RESSOURCENMANAGER Mit rund 60.000 Tonnen Abfall, die jährlich in Inzing übernommen werden, zählt Freudenthaler zu den größten Entsorgern Westösterreichs.

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us dem 1973 gegründeten Großhandel für Heizöltanks hat sich dank innovativer unternehmeri­ scher Entscheidungen wie dem Bau von Österreichs modernsten und si­ chersten Lagerhallen 2018 für sortierfähige Gewerbeabfälle oder jüngst der Etablierung eines hochmodernen Brandschutzsystems Westösterreichs führender Entsorger ent­ wickelt. Am Standort in Inzing werden pro Jahr rund 60.000 Tonnen gefährliche und nicht gefährliche Abfälle übernommen. Über fünfzig bestens ausgebildete Mitarbeiter sor­ gen mit ihrem Spezialwissen in den Bereichen Chemie, Gefahrguttransport, Projektabwicklung und Ressourcenmanagement

„Für mich ist der schönste Job der Welt, Unternehmerin zu sein.“ INGEBORG FREUDENTHALER

dafür, dass jede Art von Abfall so nachhaltig wie möglich behandelt wird. Mit einer Flotte von rund 15 Spezialfahrzeugen und einer 24-Stunden-Notrufhotline bietet Freudenthaler seinen Kunden die Sicherheit, im Anlassfall rund um die Uhr vor Ort sein zu können.

Kunden aus Tirol, Salzburg und Vorarlberg setzen auf die Expertise des traditionsreichen Familienbetriebs. Geschäftsführerin Ingeborg Freudenthaler beschreibt im Interview die aktuellen Herausforderungen der Branche.

ECO.NOVA: Freudenthaler feierte im letzten Jahr sein 45-jähriges Bestandsjubiläum. Wie entwickelt sich die Firma im „Jahr 1“ nach diesem markanten Datum? INGEBORG FREUDENTHALER: Gemeinsam mit unserem Team können wir auf kontinuierliches Wachstum blicken: Rund 2.600 Kunden aus Industrie, Gewerbe, Hotellerie und dem öffentlichen Be-


FREUDENTHALER

Zielgerichtete Wasserwerfer schalten sich bei akuten Gefährdungssituationen in den neuen Hallen von Freudenthaler automatisch ein und löschen Gefahrenstellen.

reich zwischen Zell am See und Dornbirn setzen auf unsere Dienstleistungen. Wie im Vorjahr erwarten wir auch für heuer ein Umsatzplus. Innerbetrieblich konnten wir 2019 den Neubau der Hallen finalisieren – das Brandschutzsystem wurde komplettiert und die Hallen sind mit einer Sprühflutanlage und einem Löschvorhang ausgerüstet. In der Gewerbemüll-Sortierung überwacht seit einigen Monaten eine hochsensible, vollautomatische Infrarotkamera die Halle rund um die Uhr. Angeschlossen ist ein präziser, zielgerichteter Wasserwerfer, der sich bei einer akuten Gefährdungssituation automatisch einschaltet und die Gefahrenstelle löscht. In Kombination mit einer Sprinkleranlage, die den Bereich des Shredders bzw. die Sortieranlage abdeckt, ist so ein höchstes Maß an Sicherheit gewährleistet. Hiermit sind wir wiederum Vorreiter in Europa. Stichwort Brandschutz: Dies ist nicht zuletzt der Gefahr, die von Hochleistungsakkus ausgeht, geschuldet. Die Herausforderungen für Entsorger werden nicht kleiner ... Lithium­Batte­ rien im Restmüll sind für Entsorger eine Katastrophe. Wie ein Forschungsprojekt der Montanuni Leoben bestätigt, sind sie die Hauptursache für Brände in Abfallbehandlungsanlagen. Aber – und das ist vielleicht noch ein viel größeres Sicher­ heitsthema der Zukunft – auch für Brände in Haushalten konnte inzwischen nachgewiesen werden, dass sie auf derartige Akkus zurückzuführen sind. Viele Entsorgungsthemen haben eine gesamteuropäische Dimension. Was heißt das für Freudenthaler bzw. ihre Kunden? Aktuell ist ganz Mitteleuropa nicht zuletzt dank des Wirtschaftswachs­ tums, aber auch aufgrund von rechtli­ chen Änderungen von einem Entsorgungsengpass betroffen. Es gibt bereits Entsorger, die ihre Kunden informieren, dass sie bestimmte Anlieferungen nicht mehr übernehmen können. Dank unse­ res weitreichenden Partnernetzwerkes, der vorausschauenden Planung der Zwischenlagerkapazitäten und dem hohen

„Jedes Produkt wird früher oder später zum Entsorgungsfall. Unsere Aufgabe ist es unter anderem, von Industrie und Handel die Verantwortung für den gesamten Lebenszyklus eines in Umlauf gebrachten Produktes zu fordern.“ INGEBORG FREUDENTHALER

Behandlungsrad im eigenen Unterneh­ men können wir unseren Kunden Abnahmesicherheit garantieren.

Entsorger sind somit eine Branche, die gesamtwirtschaftliche Entwicklungen und Risiken frühzeitig erkennt? Jedes Produkt wird früher oder später zum Entsorgungsfall. Unsere Aufgabe ist es unter anderem, von Industrie und Handel die Verantwortung für den gesamten Lebenszyklus eines in Umlauf gebrachten Produktes zu fordern. Hier geht es einerseits darum, dass in letzter Konsequenz Kosten entstehen, die wir weitergeben, bzw. wir dafür Sorge tragen müssen, dass möglichst viele Rohstoffe durch Recycling wiederverwertet werden können. Ent­ sorger sind heute hochspezialisierte Ressourcenmanager. Exzellenz in allen Bereichen – das verspricht Freudenthaler seinen Kunden. Was bedeutet das? Umwelt, Kunden, Mitarbeiter – wir haben für uns den Anspruch, alle exzellent zu behandeln. Für Kunden bedeutet dies beispielsweise, dass wir für jede Entsorgungsherausfor­ derung die optimale Lösung anbieten. Aktuell haben wir unsere Verdampferanlage mit einem neuen Hochleistungsgerät ausgerüstet: Diese Technologie ist vor allem für die Industrie wichtig: Bohr-/Schneidemulsionen, die in vielen Industriezweigen in großen Mengen an-

fallen, müssen ordnungsgemäß entsorgt werden. Die Verdampfertechnologie ist hierfür ideal geeignet. Mehr und mehr Unternehmen, die derartige vereinfach­ te Anlagen in kleinerem Maßstab bislang selbst im Einsatz hatten, geben aufgrund der stetig steigenden regulatorischen Anforderungen ihre gesamte Prozesswas­ serbehandlung an uns als Spezialunternehmen außer Haus.

Die Exzellenz erfährt auch öffentliche Anerkennung. Sie wurden im Frühling mit dem Goldenen Verdienstzeichen der Republik Österreich geehrt. Macht Sie das stolz? Für mich ist der schönste Job der Welt, Unternehmerin zu sein. Als „Coach“ des besten Teams der Welt konnte und kann ich etwas bewegen, auch ermöglicht das erfolgreiche Unter­ nehmertum, im sozialen Bereich etwas zurückgeben zu können. Somit sehe ich die Auszeichnung als Anerkennung der gemeinsamen Arbeit, als Auszeichnung für die Arbeit des Teams über die Jahre. Dafür bin ich wahnsinnig dankbar und natürlich auch ein bisschen stolz. PR

FREUDENTHALER GMBH & CO KG

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UMBAU AM BAU Bauunternehmer und Wirtschaftskammer-Innungsmeister Anton Rieder wünscht sich, dass der Umbau am Bau in Österreich rascher vonstatten geht. Das könnte dabei helfen, Produktivitätsgräben zu überbrücken die Branche insgesamt profitabler zu machen. TEXT UND FOTOS: MARIAN KRÖLL

Wie ist es um die Baukonjunktur bestellt? Kann die Branche von der allgemein robusten Konjunktur profitieren? ANTON RIEDER: Wir ha­ ben in Tirol das fünfte Jahr in Folge eine Hochkonjunktur am Bau. Auch für 2019 erwarten wir wieder einen spürbaren Anstieg von sechs bis sieben Prozent ge­ genüber dem Vorjahr. Die gute Konjunk­ tur führt teils sogar zu Engpässen beim Personal, auf der Nachunternehmersei­ te, punktuell verlängern sich auch beim Material die Lieferzeiten. Konjunkturell haben wir nichts zu mäkeln und zu jam­ mern. Jetzt kommt das Aber: Die Profita­ bilität sehe ich kritischer. Man fährt zwar Unternehmensergebnisse ein, die in der oberen Bandbreite der für den Bau üb­ lichen Ergebnisse liegen, das deutliche Mehr an Produktionsvolumen kann aber sicher nicht in einen deutlichen Ergebnis­ zuwachs umgesetzt werden. ECO.NOVA:

Der Profit wächst also keineswegs linear mit dem Volumen? Nein. Unsere Unternehmensrenditen liegen am Bau im Schnitt bei drei Prozent. Daran wird sich nichts Gravierendes ändern. Die Bau­ kosten explodieren und der Bürger fragt nach der Ursache.

Warum galoppieren die Baukosten davon? Einerseits liegt das an den steigen­ den Vorkosten, dazu zählen Materialkos­ ten, die von einem aufs andere Jahr um fünf, sechs Prozent steigen können, sowie steigende Lohnkosten, andererseits ha­ ben wir – das ist eines der großen Proble­ me am Bau – leider so gut wie keine Pro­ duktivitätssteigerung. Deshalb müssen die Vorkosten eins zu eins weitergegeben werden. Durch die sehr gute Konjunktur gibt es viele Projekte, die schlecht vor­

„Man fährt Unternehmensergebnisse ein, die in der oberen Bandbreite der für den Bau üblichen Ergebnisse liegen, das deutliche Mehr an Produktionsvolumen kann aber nicht in einen deutlichen Ergebniszuwachs umgesetzt werden.“ ANTON RIEDER

81 bereitet sind, mit unfertigen Planungen und Projektmanagement begonnen wer­ den. Dadurch geht unheimlich viel Geld verloren. Es herrscht ein großer Druck in der Branche. Wir können die Ergeb­ nisse aufgrund dieser Umstände kaum steigern, auch wenn sie etwas besser als in schlechten Jahren sein mögen. Wir bräuchten aber bessere Ergebnisse, um für die Herausforderungen der Zukunft wie Digitalisierung, Prozessmanagement oder Personal besser gerüstet zu sein.

Warum tut sich die Baubranche so schwer, Produktivitätsfortschritte zu erzielen, und kann sich das durch die Automatisierung ändern? Der Bau hat sich zu einer sehr arbeitsteiligen Branche entwickelt. Aus meiner Sicht haben sich zwei große Produktivitätsgräben aufge­ tan. Einer davon ist die Trennung von Planung und Ausführung, auch wenn das die Planenden nicht gerne hören werden. Da geht einiges an Information, Prozess­ sicherheit und Datendurchfluss verloren. Das haben wir in dieser Form in keiner anderen Industrie. Ich vertrete diese Mei­ nung – als einer der Wenigen – auch in der Kammer, weil das Kammersystem zu diesem Thema auch eher kontraproduk­

tiv ist. Der zweite Produktivitätsgraben tut sich zwischen uns Hauptunterneh­ mern und den Nachunternehmern auf. An einem durchschnittlichen Wohnbau sind 15 bis 20 Gewerke beteiligt. Wenn jedes Gewerk einen einzelnen Vertrag mit dem Bauherrn hat, braucht es jeman­ den, der alles orchestriert, dem aber der notwendige Durchgriff fehlt. Oft mangelt es an der Zusammenarbeit, weil die Ver­ träge eher auf Konfrontation zwischen den verschiedenen Gewerken ausgerich­ tet sind. Das ist eine Art der Zusammen­ arbeitskultur, die der Produktivität nicht zuträglich ist.

Wird das andernorts besser gemacht? Wir waren auf Studienreise in Skandi­ navien. Dort läuft das ziemlich anders. Die Schnittstelle liegt zwischen Design und Construction. Der Architekt macht ausschließlich das Design, die eigentliche Planung obliegt dem General Contractor. Dieser nimmt auch sämtliche Nachunter­ nehmer in seiner Verantwortung mit und kann mit Methoden des Lean Manage­ ments und Lean Construction wesentlich effizienter auf der Baustelle arbeiten. Wir befassen uns auch mit diesen Themen und haben die Vorteile bereits auf den


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82 ersten Baustellen gesehen: Es bringt eine andere Kultur, einen anderen Fluss hin­ ein, weniger Stress und Konfrontation. Dazu braucht es jedoch entsprechende Vertragsmodelle, die es im bestehenden System so nicht gibt.

Um die Produktivitätsgräben zuschütten zu können, bräuchte es also einen völligen Kulturwandel in der Bauwirtschaft? Um diese Gräben zu überbrücken, reicht ein Kulturwandel alleine nicht aus. Wir brauchen andere Vertragsmodelle. Aktuell ist es so, dass ein Bauherr mit uns einen Werkvertrag schließt, der auf Plänen und Ausschrei­ bungen basiert. Sind diese lückenhaft, wird der Auftragnehmer mehr Geld brau­ chen und es kommt zum ersten Konflikt. In Nordeuropa wird viel mit sogenannten Allianzverträgen bzw. Early-Contractorund Open-Book-Verträgen gearbeitet. Dort herrscht eine gänzlich andere Ver­ tragskultur. Damit haben wir hierzulan­ de noch sehr wenig Erfahrung und in der Branche beginnt erst der Diskussions­ prozess. Alle erkennen, dass es auf Dauer nicht weitergehen kann wie bisher. Wir stehen am Beginn eines Prozesses, der – wie in Österreich üblich – nicht beson­ ders schnell vonstatten geht.

„Die enorme Verrechtlichung unterdrückt an manchen Stellen die Vernunft.“ ANTON RIEDER

Sie haben gesagt, das Kammersystem sei nicht unbedingt hilfreich. Inwiefern? Es gibt eine strikte Trennung, was die einzelnen gewerberechtlichen Zuständigkeiten betrifft. Für einfache Reparaturen in der Gebäudetechnik wer­ den beispielsweise drei Fachhandwerker gebraucht: ein Installateur, ein Elektriker und vielleicht noch ein Regeltechniker. Und keiner traut sich, etwas aus dem Bereich des jeweils anderen zu tun. Das wird hochkomplex. Wir brauchen multi­ funktionalere Leute, die mehrere Gebiete abdecken können. Das Gewerberecht darf dem aber nicht entgegenstehen. Sie sind wohl Realist genug, um nicht darauf zu bauen, dass sich das rasch ändern wird? Die Realität wird uns ir­ gendwann in diese Richtung zwingen. Spätestens dann, wenn der Kunde nicht mehr bereit ist, die Kosten in Kauf zu nehmen. Je technologischer die Gebäude werden, desto eher braucht es Leute, die

eine gewisse Bandbreite an Fertigkeiten abdecken können.

Sie propagieren seit langer Zeit BIM, das Building Information Modeling, das die optimierte Planung und Bauausführung mit Softwarehilfe ermöglicht. Sind Sie diesbezüglich noch immer ein einsamer Rufer in der Wüste? In der Branche beginnt sich die Meinung durchzusetzen, dass es in Zukunft un­ umgänglich sein wird, mit digitalen Ge­ bäudemodellen zu arbeiten. Wir sind momentan in einer sehr aufwändigen Diskussionsphase, wohin sich das Ganze entwickeln wird. Ich muss ein bisschen schmunzeln, weil wir das System seit acht Jahren erfolgreich im Einsatz haben. Ich würde es nicht missen wollen, aber die Branche diskutiert noch. Das Modell der Zusammenarbeit in der Branche muss auch aufgrund dieser Technologie anders werden. Die Bereitschaft ist aber nicht sehr groß. Außerdem werden die Interes­


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senkonflikte am Bau massiv zunehmen, weil es um die Frage geht, wer denn nun den Planungsauftrag bekommt. Der Ar­ chitekt oder der Bauunternehmer? Wel­ chen Umfang wickelt der Architekt ab? Gibt es einen Generalunternehmer oder wird in Einzelgewerken vergeben? Es geht schön langsam ans Eingemachte.

Sind in der Branche Konzentrationstendenzen zu beobachten? Gibt es für Bauunternehmen eine kritische Größe, unter der man kaum mehr wirtschaftlich arbeiten kann? Wir konnten in den letzten 15, 20 Jahren beinahe eine Voll­ konsolidierung bei den großen Unterneh­ men beobachten. Auch im Mittelstand gibt es eine relativ starke Konzentration. Es wäre gut, wenn dort nicht noch ein paar Unternehmen wegfielen. In Österreich gibt es noch etwa 200 bis 300 Mittelstandsbe­ triebe. Ich bin ein Fan eines gesunden Mit­ telstands. Es braucht eine gewisse Größe, um bei technologischen Entwicklungen mitgehen zu können. Zugleich fand eine massive Explosion bei den Ein-Personenund Kleinstunternehmen statt.

Im öffentlichen Bauen gab es eine Hinwendung zum Bestbieterprinzip. Ist diesbezüglich für die KMU in der Branche Waffengleichheit mit den Baukonzernen gegeben? Leider nicht. Hier ha­ ben wir tatsächlich ein Problem. Das neue Vergaberecht ist gut gemeint, aber nicht ganz so gut gemacht. Wir haben immer schon das Best- statt des Billigstbieter­ verfahrens gefordert. Das hat man in ein Vergaberecht gegossen. In der Praxis se­ hen wir, dass es ein paar Fehlentwicklun­ gen gibt. Das beginnt schon bei den Eig­

„Je technologischer die Gebäude werden, desto eher braucht es Leute, die eine gewisse Bandbreite an Fertigkeiten abdecken können.“ ANTON RIEDER

nungs- und Auswahlkriterien. Oft werden internationale Referenzen verlangt, um überhaupt an der Ausschreibung teilneh­ men zu dürfen. Das ist praxisfremd und absurd, weil dadurch regionale Betriebe ausgeschlossen werden. Da müssen wir als Innung dringend gegensteuern. Dafür braucht es auch einen politischen Willen. Warum macht man das? Weil es einfach und dadurch relativ unangreifbar ist. Das ganze Vergaberecht entwickelt sich in Richtung Unangreifbarkeit. Die enorme Verrechtlichung unterdrückt an manchen Stellen die Vernunft. Warum sollte nicht einmal mit nichtoffenen Verfahren gear­ beitet werden, bei denen man nur Mittel­ ständler einlädt? Das Vergaberecht bietet viele Möglichkeiten, aber man muss das gesamte Klavier bespielen und nicht nur

auf der Taste herumhämmern, die die einfachste ist.

Sie entwickeln in Ihrem Unternehmen ein Kompetenzzentrum für digitales Bauhandwerk. Was hat es damit auf sich? Als Firma Riederbau haben wir uns in den letzten Jahren ganz stark in das Thema Digitales Bauhandwerk hineinent­ wickelt. Unsere Vision ist es, das Bauen in der Region smarter zu machen und die Verknüpfung zwischen Digitalthemen mit dem klassischen, traditionellen Hand­ werk herzustellen. Deshalb erweitern wir unsere Büroflächen nach moderns­ ten kollaborativen Standards und bauen Leute aus allen Fachdisziplinen auf, die wir auch externen Bauherren, Projekt­ managern und Architekten zur Verfügung stellen können.

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„Ich bin ein Fan eines gesunden Mittelstands.“ ANTON RIEDER

thoden. Dann wird der Job am Bau auch wieder ein angenehmer und spannender und ist nicht mit jenem Stress behaftet, wie er es heute ist.

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Wie wirkt sich das digitale Bauhandwerk auf die tatsächliche Arbeit auf der Baustelle aus? In den letzten zehn Jahren haben wir stark versucht, an den Büroarbeitsplätzen Veränderung her­ beizuführen. Vor zwei Jahren haben wir begonnen, die digitale Baustelle aufzu­ bauen. All unsere Poliere und Vorarbei­ ter sind mit Notebook und Smartphone ausgestattet und machen damit derzeit in erster Linie administrative Tätigkei­ ten – Stundenerfassung, Tagesberichte, Regieberichte, Modelleinschau, Foto­ dokumentation. Wir stehen am Beginn einer Entwicklung, bei der wir unsere Gebäudemodelle für die Steuerung der Baustellen verwenden, etwa zur Generie­ rung kapazitätsorientierter Terminplä­ ne. Wir wollen zukünftig Schalungsvor­ bereitung am digitalen Modell machen. In diesem Bereich gibt es ganz neue Systeme, mit denen die komplette Scha­ lung digital abgebildet werden kann. Die

digitalen Möglichkeiten sind gerade am Sprung auf die Baustelle. Wenn Projekte besser vorbereitet sind, können wir sie auch effizienter abwickeln. Wir wollen auch unsere Nachunternehmer in diese Entwicklung einbinden. Baustellen, auf denen wir die Planung und Ausführung innehaben und unsere Nachunternehmer eingebunden sind, können wir jetzt schon wesentlich effizienter, unbürokratischer, qualitätssicherer, mit weniger Stress und dadurch mit etwas besseren Ergebnissen abwickeln als traditionelle Baustellen. Durch einen schlanken Prozess können wir aus der Branche insgesamt sehr viel Druck herausnehmen, was gerade für die Mitarbeiter irrsinnig wichtig wäre. Sonst werden wir irgendwann keine Bauleiter und Poliere mehr bekommen. Dazu brau­ chen wir alle digitalen Möglichkeiten, die die Welt bietet, eine gute Planung und Vorausführung sowie einen smarten Ab­ wicklungsprozess mit Lean- und BIM-Me­

Anforderungsmäßig wird der Job aber anspruchsvoller. Braucht es den klassischen Hilfsarbeiter überhaupt noch? Wir haben heute im Vergleich zu früher schon einen sehr geringen Hilfs­ arbeiteranteil am Bau. Wir reden dabei von zehn bis 15 Prozent der gesamten Mannschaft. Was wir jedenfalls brauchen werden, ist eine Höherqualifizierung in der Lehre. Deshalb kommt 2020 die Bau­ lehre mit neuen, aktuellen Lehrinhalten. Neben der klassischen dreijährigen Leh­ re, die Hochbau, Tiefbau und Betonbau umfasst, gibt es eine vierjährige Varian­ te, die sogenannte Kaderlehre. Die soll für die besten 20 Prozent der Lehrlin­ ge sein und diese zu Vorarbeitern und Polieren machen. Diese Lehre ist noch einmal stark angereichert mit baube­ trieblichen, administrativen, Personalund Steuerungsaspekten. Die Lehre wird außerdem digitalisiert. Ab Herbst be­ kommt jeder Lehrling – und es sind über 3.000 – ein Tablet mit einem tollen Soft­ warepaket als Unterstützung. Wir wollen als Baubranche Vorreiter sein und die Lehre auf ein neues Niveau heben, denn wir brauchen qualifiziertes Personal. Es kann sein, dass wir in den nächsten Jah­ ren am Bau einen Ziegelroboter, einen Betondrucker, ein Exoskelett oder eine Qualitätsüberprüfung über Augmented Reality einsetzen. Da kommen sehr vie­ le Technologien auf uns zu, mit denen unsere Leute umgehen können müssen – gerade junge Mitarbeiter sind davon fasziniert, aber auch einige Poliere, die schon über 50 sind, wollen noch auf die­ sen Zug aufspringen. Am Bau wird sich sehr viel verändern und ich glaube, dass die Branche dadurch wieder an Attrak­ tivität gewinnen wird. Es wäre mir sehr recht, ginge diese Umstellung hin zu einer neuen Baubranche schneller von­ statten.


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INVESTITIONEN FÜR DIE ZUKUNFT Das Landeskrankenhaus Hall ist nach dem Landeskrankenhaus Innsbruck das zweitgrößte Krankenhaus des Landes. Der Standort wird seit einigen Jahren mit hohen Investitionen gestärkt.

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TIROL KLINIKEN

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und 29.470 Quadratmeter – so groß ist die Nutzfläche des neuen Gebäudes, das künftig den chirurgi­ schen Fächern des Landeskrankenhauses Hall Platz bieten wird. Hochmoderne Operationssäle, Intensiv- und Aufwachbereiche, eine neue Geburtenstation, ein großzügiger tagesklinischer Bereich und moderne Bettenstationen werden im Neubau unter­ gebracht. Im Altbau bleiben die Ambulanzen sowie die Abteilungen für Radiologie und Innere Medizin. Auch der Hubschrauberlandeplatz verbleibt auf dem Dach des Gebäudes südlich der Milser Straße. Verbunden werden die beiden Gebäude ober- und unterirdisch: Für den Patiententransport wurde eine gläserne Brücke – eine so genannte Magistrale – errichtet, die über die Milser Straße führt. 60 Meter überwindet die Konstruktion aus Glas und Stahl und ist nicht nur funktional, sondern auch ein nicht alltägliches bauliches Highlight. Unterirdisch sind die beiden Häuser einerseits mit Versorgungsgängen verbunden, andererseits durch eine Tiefgarage, die die angespannte Parkplatzsituation am Areal lösen wird.

FUNKTIONALITÄT TRIFFT ÄSTHETIK

Die Anforderungen an die Architekten waren hoch: Sämtliche Voraussetzungen für

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„Das größte Bauprojekt der tirol kliniken wird nächstes Jahr fertiggestellt: der Neubau Haus 14 – Chirurgiezentrum Hall.“ hochmoderne Spitzenmedizin müssen erfüllt werden. Das bedeutet neben der rich­ tigen Einteilung der Räume und Neben­ räumlichkeiten auch, komplexe technische Einrichtungen mitzubedenken und mitzu­ planen. Doch der Neubau soll mehr als nur funktionell sein: Eine helle und freundliche Atmosphäre bietet die optimalen Bedingungen zur Genesung der Patienten und ein angenehmes Arbeitsumfeld für die Mitarbeiter. Zwei Innenhöfe und eine Lichtkuppel sorgen für viel Tageslicht, auch in den in­ nenliegenden Räumen des Hauses. Sie bieten außerdem ruhige Aufenthaltsbereiche für Patienten, Besucher und Mitarbeiter. In einem der beiden Innenhöfe wird außer einem Außenbereich des Cafés die neue Kapelle untergebracht – eine Ruheoase im oft hektischen Klinikalltag. Geplant hat den Bau Hinterwirth Architekten ZT GmbH, ein erfahrenes Architektenteam, das für das Design zahlreicher

Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen im In- und Ausland verantwortlich zeichnet. Der Bau wurde 2017 gestartet und liegt genau im Zeit- und Budgetplan, die Inbetriebnahme ist für 2020 geplant. Das Investitionsvolumen beträgt rund 70,5 Millionen Euro. PR

FAC TS

Im Detail werden folgende Bereiche im neuen Haus 14 – Chirurgiezentrum Hall angesiedelt: OP-Bereich, Intensiv- und Aufwachstation, Tagesklinik, die komplette Abteilung Gynäkologie und Geburtshilfe sowie eine Sonderstation und die Stationen der Abteilung für Chirurgie, Orthopädie und Traumatologie sowie eine gemischte Station Gynäkologie/Urologie. www.tirol-kliniken.at


BANK AUSTRIA

LEBENSWERK UND JOBS SCHÜTZEN Die Experten der UniCredit Bank Austria helfen bei der erfolgreichen Unternehmensnachfolge.

© THOMAS STEINLECHNER

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Markus Sappl, Landesdirektor für Firmenkunden der UniCredit Bank Austria in Tirol

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und 45.000 KMU, an denen über 450.000 Arbeitsplätze hängen, werden in den nächsten Jahren überge­ ben werden. „Leider gelingt nur bei rund einem Drittel aller Betriebe eine erfolgrei­ che, für beide Teile befriedigende Überga­ be“, weiß Markus Sappl, Landesdirektor für Firmenkunden der UniCredit Bank Austria in Tirol. Streitigkeiten und Ungewissheiten

können die Existenz des Unternehmens und damit aller Arbeitsplätze bedrohen. Eine erfolgreiche Übergabe und Weiterführung des Unternehmens ist aber im Interesse aller. Einerseits wird der Fortbestand eines Lebenswerks sichergestellt und anderseits kann ein bestehendes Unternehmen, des­ sen zukünftige Geschäftsentwicklung gut einschätzbar ist, meist ohne Zeitverzögerung weiter betrieben werden. Zwei Drittel der Betriebsübergaben erfolgen innerhalb der Familie. Ein Drittel der Unternehmen wird an Mitarbeiter oder Dritte weitergegeben. Doch egal, ob ein Unternehmen in der eigenen Familie, an ein Management­Team aus verdienten Mitarbeitern, Dritte oder einen Mix aus die­ sen drei Gruppen weitergegeben wird: Es sollte eine drei­ bis fünfjährige Vorlaufzeit unter Hinzuziehung der Expertinnen und Experten der Unternehmerbank der UniCredit Bank Austria eingeplant werden. Diese haben maßgeschneiderte Produkte für Übernahme-, Erneuerungs- bzw. Expansi-

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7 von 10 Großunternehmen in Österreich sind Kunden der UniCredit Bank Austria. Die Unternehmerbank in der UniCredit Bank Austria betreut nahezu jedes dritte mittelständische Unternehmen Österreichs.

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MITTE UNTER DRUCK

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Geliebt, gehasst, gesucht, gemieden – ausgerechnet „die Mitte“, der ja per definitionem jede Polarisierung fremd ist, polarisiert. Für die einen ist sie Sehnsuchtsort, die anderen wollen daran nicht einmal anstreifen. T E X T : K L A U S S C H E B E S TA

Hier ist er – der Mittelstand. Noch ist alles so, wie es immer war.

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olitisch hat sich einiges ge­ tan in den letzten Jahren: Ein noch vor kurzem nur als Filmfigur in einem B-Movie vorstellbarer Typ wie Do­ nald Trump steht an der Spitze der USA und brüskiert wöchentlich aufs Neue Freund und Feind mit seinen Tweets. Großbritan­ nien driftet in dieselbe Richtung. Das Land hat mehrheitlich für den Brexit votiert und steht nun knapp davor, Boris Johnson zum Premier zu bekommen, der seinem transatlantischen Pendant in puncto Skurrilität kaum nachsteht. Da ist nicht nur die Vor­ liebe für dieselbe Frisur, offenbar gibt es auch Überschneidungen bei ihrem kruden Weltbild und der Versuchung, den Begriff „Gemeinwohl“ allzu wörtlich zu nehmen. Die Grande Nation wiederum quält sich seit Monaten mit Protesten der Gelbwesten und selbst in Deutschland bekommen die beiden einstigen Großparteien keinen Fuß mehr auf den Boden, wie die EU-Wahlen deutlich gezeigt haben. Es gibt eine gemeinsame Erklärung für diese laufenden Grenzüberschreitungen und Ausrutscher ins Radikale: Der stabili­ sierende Faktor der Mittelschicht ist unter Druck geraten und verliert an Bodenhaf­ tung. Die Globalisierung, das Outsourcing von Tätigkeiten, die steigenden Anforderun­ gen der Digitalisierung und explodieren­ de Wohnkosten nehmen besonders in der Mitte zu, so das Fazit vieler ökonomischer und politischer Analysen. Die Folge davon ist, dass die Zustimmung zu Extrempositi­ onen, besonders rechts der Mitte, markant gestiegen ist.

Die Mitte ist nicht tot, aber die Mitte hat Schnupfen.

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Hier war er – der Mittelstand. Es gibt Anzeichen, dass doch nicht alles so ist, wie es immer war.

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Der Mittelstand ist nach wie vor die tragende Säule unserer Wirtschaft, aber es werden kleinere Brötchen gebacken als noch vor einigen Jahren.

DIE MITTE UND DER EINZELNE Die Industriestaatenorganisation OECD hat sich vor einigen Wochen genau der Frage gewidmet, wie es der Mittelschicht in den vergleichsweise wohlhabenden Ländern geht. Unter dem Titel „Under Pressure: The Squeezed Middle Class“ analysieren und ver­ gleichen OECD-Ökonomen den Zustand der Mittelschicht in den 36 OECD-Ländern. Für die Studienautoren zählen all jene Haushalte zur Mittelschicht, deren verfügbares Netto­ einkommen zwischen 70 und 200 Prozent des Medianeinkommens in einem Land liegt. Median bedeutet, dass die Hälfte mehr, die Hälfte weniger verdient. Das Spektrum ist also recht breit definiert. Auf den ersten Blick sieht alles sehr un­ kritisch aus. Ja, es gab in den letzten Jahr­ zehnten einen Rückgang der Mittelschicht über alle OECD-Länder hinweg – aber nicht so dramatisch wie erwartet: Derzeit zählen 61 Prozent zur Mitte, in den Achtzigerjahren waren es noch 64 Prozent. Doch eine Ent­ warnung wäre verfrüht, denn wie immer steckt der Teufel in den Details. Und die of­ fenbaren, dass die Mittelschicht altert. Für jüngere Generationen wird es seit Jahren immer schwieriger, zur gesellschaftlichen Mitte aufzuschließen. Die Jungen haben an einigen Fronten mit Gegenwind zu kämpfen:

Sie treten später in den Arbeitsmarkt ein, was im günstigsten Fall mit einer längeren Ausbildung zu tun hat; sie beginnen ihre Kar­ riere öfter als früher in schlecht bezahlten und gering abgesicherten Beschäftigungs­ verhältnissen; sie kämpfen mit der Situation, dass in vielen Ländern seit Jahren die Ein­ kommen der Mittelschicht stagnieren oder gar rückläufig sind. Und die OECD legt noch nach und macht auf ein weiteres Phänomen aufmerksam: Die Mittelschicht verliert an politischer Bedeutung. Die Ökonomen der OECD machen das an einer Kennzahl fest: In den 1980er-Jahren entfiel auf die Mit­ telschicht ein Gesamteinkommen, das vier­ mal so hoch war wie das Einkommen in der Gruppe der Topverdiener. Heute dagegen ist das Einkommen der Mittelschicht im OECDSchnitt nur noch 2,8 Mal höher. Das bedeu­ tet, dass der bekannte Befund „Die Reichen werden immer reicher, die Armen immer ärmer“ um eine Komponente zu erweitern ist: Die Reichen hängen auch den Mittelstand zusehends ab. Das führt zu größeren Unter­ schieden innerhalb der Gesellschaft – was bekanntermaßen den idealen Nährboden für Radikalisierungen darstellt. Österreich liegt an sich mit 67 Prozent Mittelschicht über dem OECD-Durchschnitt, doch es stellt sich die Frage, ob das bei uns

im Westen und speziell in Tirol auch so ist, wenn man das hinlänglich bekannte Phä­ nomen des (längst nicht mehr) leistbaren Wohnens mit in die Rechnung aufnimmt.

DIE MITTE UND DIE POLITIK

Möglicherweise haben in den letzten Jahren derart viele Parteien in die Mitte gedrängt, dass es dort zu einem völlig verschwomme­ nen Bild für die Wähler gekommen ist. Wenn mehrere Parteien gleichzeitig behaupten, sie würden die Mitte repräsentieren, wird es für den Wähler schwer. Wenn eh alle gleich aussehen – warum dann überhaupt wählen gehen? Die sinkenden Wahlbeteiligungen der vergangenen Jahre sind wohl zu einem großen Teil in dieser Überlegung begrün­ det. Sobald jedoch Zunder im Wahlkampf ist, steigt auch das Interesse, wie die Wahlbe­ teiligung bei den Europawahlen gezeigt hat, die durch die Ibiza-Affäre befeuert wurde. Inzwischen haben viele Parteien bemerkt, dass es in der Mitte ziemlich muffig und eng, aber an den Rändern schön luftig und be­ quem sein kann. Die Rechtspopulisten haben auf diese Frischluftkur als Erste gesetzt und es sich im rechten Eck behaglich eingerich­ tet. Wie die FPÖ (vor Ibiza) zeigt, mit ganz schön viel Erfolg, bis hinauf zu 30 Prozent der Wählerschaft. Die Le Pens, Orbans, Salvinis

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und Wilders segeln nach wie vor zielsicher in diesem Fahrwasser. Zum Gaudium ihrer Anhängerschaft, die offenbar jedem noch so schwachsinnigen Sager applaudiert, Haupt­ sache er ist scharf genug. Und auch jeden Ausrutscher ihrer Helden verzeiht, wie die 45.000 strammen FPÖ-Wähler beweisen, die HC Strache nach seinem kaum zu übertref­ fenden Ibiza-Video mittels Vorzugsstimmen bei der EU-Wahl „das Vertrauen ausgespro­ chen“ haben. Als ob die Aufforderung zum Tricksen bei öffentlichen Aufträgen, die Aus­ schaltung der Medien und die Anleitung zur illegalen Parteienfinanzierung nicht genug wären – offenbar müsste eine Politfigur am rechten Rand vor laufender Kamera einen minderjährigen Inländer erwürgen, um von seinen Hardcore-Fans abgestraft zu werden. Das alles hat mit „Mitte“ längst nichts mehr zu tun, da geht es nur mehr um Rache für Strache, oder etwas größer betrachtet: um die bewusste und gesuchte Abgrenzung vom „Establishment“, was ja bloß ein anderes Wort für „Mitte“ ist.

DIE MITTE UND DIE WIRTSCHAFT

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Alle zwei Jahre hat das Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort dem Nationalrat einen „Bericht über die Si­ tuation der kleinen und mittleren Unterneh­ men der gewerblichen Wirtschaft“ vorzule­ gen, kurz: Mittelstandsbericht. Ende letzten Jahres war es wieder so weit. Der Stellen­ wert des Mittelstandes ist nach wie vor mar­ kant: Die insgesamt rund 329.000 Klein- und Mittelunternehmen der marktorientierten Wirtschaft stellen 99,6 Prozent der öster­ reichischen Unternehmen. Sie beschäftigen rund zwei Millionen Menschen (68 Prozent der Arbeitsplätze) und erwirtschafteten 62 Prozent der Bruttowertschöpfung. Na bes­ tens – eh alles paletti, oder? Nein, nicht ganz. Man braucht kein Wirt­ schaftsforscher zu sein, sondern erkennt mit freiem Auge, dass offenbar das Große und das Kleine funktioniert – aber das Mittlere schwächelt. Die Riesenkonzerne speziell im Onlinebereich wachsen in schwindelerre­ gende Höhen, und auch die handverlesenen, persönlichen Spezialgeschäfte finden ihre Klientel – aber der ganz normale, durch­ schnittliche Laden hat es schwer. Zu wenig Auswahl, zu wenig Aktionspreise, zu wenig Marketingpower. In den Details offenbart auch der Mittelstandsbericht, dass die fetten Jahre der Mitte offenbar vorbei sind: Es ist ein Trend zur Selbstständigkeit auf Teilzeit­ basis und im Nebenerwerb zu beobachten. Außerdem gewinnt das hybride Unterneh­

Inzwischen haben viele Parteien bemerkt, dass es in der Mitte ziemlich muffig und eng, aber an den Rändern schön luftig und bequem sein kann. mertum, also das gleichzeitige Ausüben von selbstständiger und unselbstständiger Tä­ tigkeit, an Bedeutung, vor allem im Bereich der stark wachsenden Gruppe der Ein-Per­ sonen-Unternehmen. In Tirol ist bereits je­ der zweite Betrieb ein EPU. Das heißt mit anderen Worten: Der Mittelstand ist nach wie vor die tragende Säule unserer Wirt­ schaft, aber es werden kleinere Brötchen gebacken als noch vor einigen Jahren. Das wird auch durch die Rahmenbedin­ gungen gefördert: Während traditionelle Unternehmen auf einen effektiven Steuer­ satz von 23 Prozent kommen, beträgt dieser in der Digitalwirtschaft laut EU-Kommissi­ on gerade einmal 9,5 Prozent. Da hilft auch die im österreichischen Alleingang einge­ führte Digitalsteuer nur wenig. Über diese Schieflage können sich Onlinegiganten wie Amazon freuen, da ihnen scheunentorgroße Steuerschlupflöcher unfaire Vorteile besche­ ren. Die aktuelle EU-Richtlinie zum Urhe­ berrecht mit der Pflicht zu Uploadfiltern ist die nächste Hürde für die Kleinen. Während Onlineriesen diese problemlos zukaufen und installieren können, ist noch völlig unklar, wie Mittelständler bei ihren Onlineaktivi­ täten über diese Barriere kommen sollen.

DIE MITTE UND DIE SPIESSER

Rein philosophisch betrachtet, ist die Zuge­ hörigkeit zur „Mitte“ ambivalent belegt. Wäh­ rend in anderen Ländern derjenige, der in seiner Mitte ruht, zum Guru aufsteigt, hat bei uns die „Mitte“ den öden Beigeschmack des Spießertums. Nun wollen zwar viele zum Mit­ telstand gehören, aber Spießer will um Gottes Willen keiner sein. Das beginnt schon damit, ein Auto zu fahren, das bitteschön nicht so aussehen darf wie jenes des Nachbarn. Die ZEIT hat sich vor einiger Zeit mit dem „Projekt Spießer“ befasst und ist die­ sem Phänomen von mehreren Seiten aus auf den Grund gegangen. Harald Martenstein, langgedienter Kolumnist der ZEIT, kommt zu folgendem Schluss: „Der Vorwurf, dass jemand ein Spießer sei, enthält zwei Unter­ vorwürfe. Erstens: Diese Person lebt falsch. Sie pflegt einen Lebensstil, der, aus welchen

Gründen auch immer, abzulehnen ist. Zwei­ tens: Diese Person besitzt die Kühnheit, ih­ ren – falschen – Lebensstil auch noch offen­ siv zu vertreten. Der Spießervorwurf enthält also einen Zirkelschluss. Derjenige, der ihn äußert, behauptet nicht nur, das richtige Le­ ben, die richtige Kleidung, die richtigen Mo­ ralvorstellungen und so weiter zu kennen, nein, der Ankläger des Spießertums vertritt diese Vorstellung vom richtigen Leben auch noch aggressiv. Mit anderen Worten: Wer anderen Spießertum vorwirft, verhält sich selber extrem spießig.“

IST DIE MITTE TOT?

Und: Was bedeutet das nun alles? Ist die Mitte tot? Tot ist wohl ein bisschen hart. Aber die Mitte hat Schnupfen. Doch es gibt Hoffnung. Einerseits, weil es zarte Anzeichen in Richtung Wertschätzung der Mitte gibt: Die steigende Nachfrage nach einfachen, regionalen Produkten von traditionellen Mittelständlern; die Überforderung durch die digitalen Möglichkeiten; die Suche nach einem Leben in Work-Life-Balance, was dem Mittelstand vor zwanzig Jahren über weite Strecken gelungen ist, ohne diesen Trend­ begriff überhaupt zu kennen. Andererseits gibt es Hoffnung, weil die Geschichte gezeigt hat, dass das große his­ torische Pendel zwar wie derzeit in Rich­ tung der Ränder ausschlägt, aber ebendie­ ses Pendel immer wieder zurückkommt, wenn radikale Ideen nur Schaden genug angerichtet haben. Wenn sich in den USA nach dem „America-first“-Rausch Katerstim­ mung breitmacht und die Bürger in einiger Zeit feststellen müssen, dass alleine ganz schön einsam sein kann; wenn die Briten be­ merken, dass sie ohne EU wirtschaftlich am Abstellgleis stehen; wenn hemmungsloser Reichtum auch keine Freude mehr macht, da er sich nur mehr hinter Stacheldraht ausle­ ben lässt. Wenn dieses allgemeine Erwachen in der Breite ankommt, dann werden sich viele wieder nach grundsoliden, stinklang­ weiligen Werten sehnen. Heißt unter dem Strich: Die Hoffnung stirbt zuletzt. Und der Mittelstand wahrscheinlich auch.


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KURZINTERVIEW

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DIE GESELLSCHAFTLICHE MITTE Die „Mitte“ scheint zum Dinosaurier unserer Zeit geworden zu sein. Die Angst vor dem Durchschnitt geht um. Wenn aber jeder besonders sein will, ist es quasi niemand mehr.

„Die Angst der Mittelschichtler vor dem sozialen Abstieg führt eher zu Regelkonformität als Regelverstoß, weshalb Soziologen inzwischen auch schon von einem ‚neuen Spießertum’ sprechen.“

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KRISTINA STÖCKL

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ie Salzburgerin Univ.-Prof. Dr. Kristina Stöckl ist seit Herbst 2015 wieder an der Universität Innsbruck tätig, nachdem sie einige Stationen auch außerhalb Österreichs hinter sich gebracht hat. Aktuell leitet sie das Innsbrucker Soziologieinstitut.

Der Mittelstand hat sich in den letzten Jahren verkleinert. Welche Auswirkungen hat das auf die Gesellschaft? KRISTINA STÖCKL: Der Mittelstand schwindet, weil die Gruppe sehr reicher Personen am oberen Ende der gesell­ schaftlichen Einkommensskala größer wird und am unteren Ende dieser Skala die Gruppe der wirtschaftlich Abge­ hängten ebenfalls wächst. Das führt zu einer Polarisierung der Gesellschaft, die nicht nur auf der ökonomischen Ebene, sondern auch in Bereichen der Bildung, politischen Beteiligung, Teilhabe am öffentlichen Leben und Kultur und bei persönlicher und beruflicher Mobilität ECO.NOVA:

Auswirkungen hat. Die Gesellschaft drif­ tet auseinander.

Gibt es so etwas wie die „Angst vor der Mitte“, weil diese mit Durchschnittlichkeit und Spießertum in Verbindung gebracht wird – aber jeder etwas Besonderes sein will? Die Revolte gegen das Spießertum wird mit den Studenten­ protesten von 1968 in Zusammenhang gebracht. Im Grunde bringt aber jede Generation „ihre“ Bewegungen gegen das bürgerliche Mittelmaß hervor, vor allem im Bereich der Populärkultur, man denke nur an die Punk-Bewegung oder aktuell Hip-Hop. Die zunehmende Individualisie­ rung der Gesellschaft, in der jede und je­ der nach Selbstverwirklichung strebt, ist allerdings kein Symptom von Angst vor der Mitte. Statt von „Angst vor der Mit­ te“ würde ich daher eher von „Angst der Mitte“ sprechen, und zwar der Angst der Mittelschichtler vor dem sozialen Abstieg. Diese Angst führt eher zu Regelkonformi­

tät als Regelverstoß, weshalb Soziologen inzwischen auch schon von einem „neuen Spießertum“ sprechen.

Warum erleben wir aus soziologischer Sicht derzeit in Europa eine Verlagerung hin zu den politischen Rändern, vor allem zum rechten Rand? Der Aufschwung rechter populistischer Parteien ist in fast allen europäischen Ländern zu beobachten. Es findet gleichzeitig allerdings nicht nur eine Verlagerung hin zum politisch rechten, sondern auch zum politisch linken Rand statt, in Spanien und Italien konnten zum Beispiel linkspopulistische politische Be­ wegungen viele Wählerstimmen gewinnen. Die alten Volksparteien links und rechts von der Mitte sind in der Krise. Populisti­ sche Parteien reagieren auf die herrschen­ de Angst – vor dem sozialen Abstieg, vor Migration – mit Schuldzuweisungen und pauschalen Versprechungen. Besonnenes politisches Agieren und Aushandeln von Kompromissen ist schwieriger geworden.


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KURZINTERVIEW

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DIE UNTERNEHMERISCHE MITTE

Klein- und Mittelbetriebe prägen die Unternehmerstruktur Österreichs im Allgemeinen und Tirols im Speziellen. Durch ihre Wendigkeit und Flexibilität können sie Zeiten des Umbruchs gut mitgehen, manche Veränderungen treffen sie jedoch härter als größere Unternehmen.

„Die Innovationsintervalle werden tendenziell kürzer. Damit in Verbindung sind auch Kooperationen für Kleinund Mittelbetriebe ein wichtiger strategischer Faktor.“

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THOMAS OBERHOLZNER

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ag. Thomas Oberholzner ist stellvertretender Ins­ titutsleiter der KMU-For­ schung Austria und be­ schäftigt sich dort unter anderem mit dem Kompetenz- und Fachkräftebedarf des Ar­ beitsmarktes.

Beim Blick auf die Medien bekommt man den Eindruck, dass Großkonzerne immer größer werden und der Mittelstand unter Druck gerät. Stimmt dieser Befund? Und was sind die Gründe für diese Entwicklung? THOMAS OBERHOLZNER: Grundsätzlich ist in Österreich die Bedeutung der Kleinund Mittelbetriebe (KMU) im Vergleich zu den Großunternehmen – gemessen etwa am Anteil aller Unternehmen und an der Gesamtbeschäftigung – seit vielen Jahren sehr stabil. Auch die betriebswirtschaft­ liche Situation der KMU, zum Beispiel die Eigenkapitalquote oder die Rentabilität der Betriebe, hat sich in den vergange­ nen Jahren im Durchschnitt kontinuier­ ECO.NOVA:

lich verbessert. Dennoch stellen etwa der Fachkräftemangel, bürokratische und rechtliche Anforderungen oder die lau­ fende Anpassung an den technologischen Wandel für kleinere Unternehmen tat­ sächlich häufig eine größere Herausfor­ derung bzw. Belastung dar als für große Unternehmen.

Welche Strategien müssen typisch mittelständische Betriebe verfolgen, um auch in Zukunft erfolgreich zu sein? Innovationen, um für Kunden einen Mehrwert zu schaffen, sind sicher zentral. Dabei muss es nicht immer um radikal neue Produkte oder Services gehen. Ge­ meint sind damit auch neue Wege des Marketings, organisatorische Innovatio­ nen, Spezialisierungen oder neue Ange­ botskombinationen. Die Innovationsin­ tervalle werden tendenziell kürzer. Damit in Verbindung sind auch Kooperationen ein wichtiger strategischer Faktor. Durch die Zusammenarbeit mit anderen KMU können nicht nur kostenseitig Synergien

genutzt werden, sondern auch umfassen­ dere oder neuartige Leistungen für Kun­ den angeboten und der Zugang zu neuen Kunden ermöglicht werden.

Woran liegt es, dass im EU-Durchschnitt 59 Prozent Unternehmertum für eine erstrebenswerte Karrierechance halten, in Österreich aber nur 46 Prozent? Hierfür könnten unter­ schiedliche Faktoren eine Rolle spielen. Zunächst ist Selbstständigkeit in Öster­ reich etwas weniger verbreitet als in an­ deren europäischen Ländern. Somit sind Österreicher in ihrem engeren sozialen Umfeld weniger häufig mit unternehme­ rischer Tätigkeit konfrontiert. Des Weite­ ren scheinen die Wahrscheinlichkeit und/ oder die Konsequenzen des unternehme­ rischen Scheiterns in Österreich subjektiv ungünstiger beurteilt zu werden. Eine unselbstständige Beschäftigung ist in Ös­ terreich zudem (sozial) gut abgesichert, was die Selbstständigkeit vergleichsweise weniger attraktiv erscheinen lässt.


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IN WATTENS DAHOAM – IN DER WELT ZU HAUSE Seit 50 Jahren sorgen Innovationen von SWARCO für mehr Verkehrssicherheit und intelligentes Verkehrsmanagement am Weltmarkt.

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1969

ist ein Jahr des Feuers. Damals, im Juli, brennt das Feuer der menschlichen Sehnsucht, den Mond zu erkunden, als die Saturn-5-Rakete ihre Triebwerke zündet. „Ein kleiner Schritt für einen Menschen, aber ein großer Sprung für die Menschheit“, sagt Astronaut Neil Armstrong beim Betreten der Mondoberfläche. Zwei Monate zuvor, im Mai, entfacht ein junger Tiroler Unternehmer namens Manfred Swarovski das Feuer im Ofen seiner ersten Glasperlenfabrik in Niederösterreich. Und sein Anspruch war klar: Das kann nur der Anfang für viel mehr sein, nämlich die Straßen weltweit sicherer zu machen, Unfälle zu vermeiden und Menschenleben zu be­ wahren. Seitdem ist viel passiert im SWARCO-Universum. 2019 feiert die Unternehmensgruppe mit Sitz im Tiroler Wattens ihr 50-jähriges Bestehen.

giekonzern mit Sitz in Wattens verfügt über ein internationales Netz an Produktionsstät­ ten, Standorten und Partnern auf allen Kontinenten und bietet eines der umfassendsten und marktführenden Lösungsportfolios für Straßenmarkierung, Beschilderung, urbanes Verkehrsmanagement, Parken, Autobahnund Tunnelmanagement und den öffentli­ chen Nahverkehr. Die SWARCO-Verkehrsexperten verbinden die Straßeninfrastruktur mit den Fahrzeugen, helfen beim Aufbau

einer Ladeinfrastruktur zur Steigerung der Elektromobilität, entwickeln Software und liefern modulare und ganzheitliche Lösungen mit Mehrwert, die die Mobilität von morgen unterstützen und das Leben in unseren Städ­ ten lebenswerter machen. Die größten LED­Wechselverkehrszei­ chen der südlichen Hemisphäre leisten ihren Informationsdienst auf den Zufahrten zum Sydney Airport. Und sie kommen aus Österreich. Von SWARCO. Radfahrern steht

SWARCO BEGEGNET MAN ÜBERALL

Sie begegnen SWARCO jeden Tag auf den Straßen unseres Planeten. Die Produkte, Sys­ teme, Dienstleistungen und schlüsselfertigen Lösungen der Unternehmensgruppe bieten Orientierung, Sicherheit und Komfort für alle, die unterwegs sind. Der Verkehrstechnolo­

Mit über 7.000 Ladepunkten ist SWARCO Marktführer in der Elektromobilität im United Kingdom.


SWARCO

Automatisiert fahrende Autos brauchen qualitätvolle Straßenmarkierungen zur Orientierung.

in Dänemark eine App zur Verfügung, die sie über die Grünphasen der nächsten Ampelkreuzungen informiert und Empfehlungen gibt, ob es sich lohnt, etwas fester in die Pe­ dale zu treten oder eher locker ausrollen zu lassen. Weiterentwickelte Verkehrsampeln von SWARCO erkennen Fußgänger, messen Umweltdaten oder warnen Smartphone-Abgelenkte mit rotem Licht am Boden, dass Unachtsamkeit beim Überqueren der Straße tödlich sein könnte. In dem EU-geförderten Forschungsprojekt SAFESTRIP arbeiten SWARCO-Experten im internationalen Kontext daran, wie Fahrbahnmarkierungen durch eingebettete Mikrochips zu Kommunikatoren mit Fahrzeugen und der Verkehrsinfrastruktur werden können. Unternehmens­ sprecher Richard Neumann: „Intelligente Fahrbahnmarkierungen unterstützen nicht nur das automatisierte Fahren, sondern liefern auch wertvolle Straßenzustandsdaten und Umweltparameter und ermöglichen so eine vorausschauende Planung für den Stra­ ßenerhalt.“ C-ITS – Cooperative Intelligent Transport Systems – heißt das Zauberwort für die Mobilität der nahen Zukunft. SWARCO-Technologie ist auch gefragt, wenn es um Neuerungen wie das „Automated Valet Parking“ geht. In enger Kooperation mit dem Premium-Car-Hersteller Audi demonstrieren die Wattener, wie es künftig aussehen wird, wenn sich ein Auto fahrerlos selbständig in einem Parkhaus einen Park­ platz sucht. Nach Eintippen eines Codes am Smartphone des Fahrzeugnutzers kehrt es selbständig wieder zur Übernahmezone an der Parkhaus-Ausfahrt zurück, um wieder aktiv gelenkt zu werden. In über 70 Ländern tragen heute SWARCOProdukte, -Systeme und -Komplettlösungen zu mehr Sicherheit, Komfort und Umweltschonung auf den Straßen bei. Straßentunnel in Stockholm, Parkhäuser im United Kingdom, Autobahnleitsysteme in ganz Deutschland, der öffentliche Nahverkehr in Barcelona, die Interstate Highways der USA, die Straßenkreuzungen in Dubai oder Kapstadt funktionieren allesamt mit SWARCO-Hard- und Software. Jüngst gewonnene Projekte steuern künftig den Verkehr an Hunderten ampelgeregelten Kreuzungen in der kolumbianischen Hauptstadt Bogotá und sorgen für integriertes, landesweites Verkehrsmanagement in Qatar im Vorfeld der Fußball-WM 2022.

Der Vorstand der SWARCO AG: Michael Schuch, Vorstandssprecher und COO Intelligent Transport Systems Division, CFO Daniel Sieberer, CHRO Günther Köfler und Philipp Swarovski, COO Road Marking Systems Division

KARRIERE BEI SWARCO In Zeiten der digitalen Transformation und des Reifens des automatisierten Fahrens biegt die Mobilität in neue Richtungen ab – genau der richtige Zeitpunkt, sich für eine Karriere bei SWARCO in der Verkehrstechnik­Branche zu entscheiden. Das interne Weiterbildungsprogramm der SWARCO ACADEMY ist ein Eckpfeiler von Talentmanagement und Nachfolgeplanung. „Neben einem internationalen Arbeitsumfeld bieten wir unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern diverse Benefits wie modernste Büros, ei­ ne betriebsärztliche Betreuung, flexible Arbeitszeitregelungen und Essenszuschüsse. Besonders geschätzt wird die Möglichkeit, die Elektrofahrzeuge des Konzerns übers Wochenende auch privat nutzen zu dürfen“, freut sich Sigrid Kapferer, Head of Human Resources der SWARCO Gruppe. Daher lohnt es sich, regelmäßig einen Blick auf die neue Karrierewebsite und offenen Stellen unter. www.swarco.com zu werfen. PR

ZUM UNTERNEHMEN

Was 1969 mit einer kleinen Glasperlenfabrik in Amstetten begann, ist fünfzig Jahre später der stark wachsende internationale Verkehrstechnologiekonzern SWARCO mit rund 700 Millionen Euro Umsatz. Leider hat das Herz des Firmengründers Manfred Swarovski im Mai 2018 aufgehört zu schlagen. Doch der Vorstand der SWARCO AG mit Michael Schuch, Daniel Sieberer, Philipp Swarovski und Günther Köfler sowie die 3800 Mobilitätsexperten der Gruppe führen sein Lebenswerk und seinen Innovationsgeist fort, um auch künftig die Lebensqualität aller Reisenden innovativ mit sicheren, bequemen und umweltschonenden Lösungen zu verbessern.

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TIROL IN ZAHLEN Tirol isch lei oans? Das stimmt zwar, in seinen wirtschaftlichen Ausprägungen kann es aber auch ganz schön unterschiedlich sein. Auf den folgenden Seiten haben wir uns die Bezirke genauer angesehen.

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Alpin-urban ist in Innsbruck mehr als ein Schlagwort, sondern naturgegebener Alltag.

© GÜNTER MOHR

STADT INNSBRUCK

Innsbruck ist ein starker Bildungs- und Forschungsstandort. Bis 2022 entsteht ein neuer, moderner Gebäudekomplex für Lehre und Forschung am Innrain.

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ALPIN-URBANER WIRTSCHAFTSRAUM Die Attraktivität Innsbrucks als Lebensraum wächst ungebrochen. Der innovative alpin-urbane Standort punktet neben hoher Lebensqualität für seine Bürgerinnen und Bürger vor allem auch als Wirtschaftsstandort mit über hunderttausend Arbeitsplätzen. T E X T : D O R I S H E LW E G

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eltoffen und modern wünscht sich Bürgermeister Georg Willi sein Innsbruck. Und wenn man so einen Blick auf das vielfältige und bunte Leben in Innsbruck wirft, dann kann man auch verstehen, dass es immer mehr Men­ schen nach Innsbruck zieht. Sei es zum Wohnen oder zum Arbeiten – Innsbruck bietet als Stadt der kurzen Wege vor allem eines: eine sehr hohe Lebensqualität. „Das Wachstum unserer Stadt ist ein Beleg für die hohe Lebensqualität und Attraktivität des Wirtschaftsstandortes Innsbruck“, ist Vizebürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer überzeugt.

Dank der starken Universitäten bietet Innsbruck ein forschungsaffines Umfeld und zeigt eine wissensorientierte Ökonomie, die sehr breit aufgestellt ist und immer mehr im Dienstleistungsbereich angesiedelt ist. Insgesamt über zwölftausend Arbeitsstätten

stellen über hunderttausend Beschäftigten einen Arbeitsplatz zur Verfügung. Neben der günstigen Lage inmitten starker wirtschaft­ licher Räume Süddeutschlands und Nord­ italiens bietet Innsbruck mit seiner guten Verkehrsanbindung und dem attraktiven Lebensumfeld die idealen Bedingungen für eine ausgewogene Work­Life­Balance der Bewohner. Die Freizeitmöglichkeiten sind vielfältig und reichen von sportlichen Naturerlebnissen bis hin zu kulturellen Highlights. Auch Großveranstaltungen und die professionelle Infrastruktur von Olympiaworld und Messe Innsbruck haben positive Auswirkungen auf den Tourismus, der auch heuer wieder mit Rekordzahlen aufwarten kann. Das sehr internationale Gästeaufkommen verteilt sich in Innsbruck über das ganze Jahr und macht eine verstärkte Nachfra­ ge von Investoren in neue Hotelprojekte spürbar. Aus dem ehemals dörflich anmutenden Innsbruck ist ein prosperierender urbaner Lebensraum mit architektonisch zeitgemäßen und interessanten Objekten herangewachsen. Das alpin-urbane Leben pulsiert und wird auch weiterhin prächtig gedeihen. PR

WIRTSCHAFTS - UND TOURISMUSKENNZAHLEN INNSBRUCK EINWOHNER: 156.690 DAVON HAUPTWOHNSITZE: 133.539 DAVON NEBENWOHNSITZE: 23.151 ARBEITSSTÄTTEN: 12.344 KOMMUNALSTEUERAUFKOMMEN: 61,8 Mio. Euro ÜBERNACHTUNGEN IM TOURISMUSJAHR 2017/2018:

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STADT MIT DYNAMIK Innsbruck wächst – qualitativ wie quantitativ. Innerhalb Tirols hat die Landeshauptstadt ihre ganz eigene Dynamik.

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m Allgemeinen zieht es immer mehr Menschen in die Städte. Das ist auch in Innsbruck nicht anders. Die Stadt ist attraktiv als Wohnort und für Tirol das Ballungszentrum für Wirtschaft und Bildung sowie internationale Forschung. Innsbruck verfügt generell über eine hohe Standortgunst – unter anderem mit der zentralen Lage zwischen den Wirtschaftsregionen Norditaliens und Süddeutschlands sowie einer gut ausgebauten internatio­ nalen Anbindung. Der Raum in der Stadt ist allerdings be­ grenzt, die verschiedenen Nutzungsansprüche wie Wohnen und Wirtschaften befinden sich im permanenten Wettbe­ werb. Das ist eine Herausforderung, gleichzeitig aber die Chance, effiziente, sinnvolle Projekte zu entwickeln und die Stadt nachhaltig nach vorne zu bringen.

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EIN BEZIRK, ZWEI WELTEN Der Bezirk Innsbruck Land ist einer der gemeindereichsten in Österreich. Im Wirtschaftsraum rund um Innsbruck (Bezirk Stadt und Land) wird rund die Hälfte der Wirtschaftsleistung des gesamten Landes erarbeitet.

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nnsbruck Land liegt im Zentrum und ist zugleich im ländlichen Raum vernetzt. Diese Mischung schafft gute Voraussetzungen zum Leben, Arbei­ ten und Wirtschaften. Für Unternehmer bedeutet das: kurze Wege, Raum für Wachstum und gleichzeiti­ ge Anbindung an die Infrastruktur des Zentralraumes. Innsbruck Land steht für eine lebendige Unternehmer­ landschaft mit hoher Dynamik, einen guten Branchenmix und zahlreiche Ausbildungsbetriebe und ist zudem gut gebuchte Urlaubsdestination. Diese besonderen Gege­ benheiten gilt es zu nutzen. Der Weg stimmt. Knapp die Hälfte der Tiroler Leitbetriebe bewertet die Wirtschafts­ lage als gut. Darauf lässt sich aufbauen.

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DER VIELSEITIGE Der Bezirk Schwaz ist eine Tourismushochburg, als Wirtschaftsstandort aber durchaus auch unabhängig vom Tourismus.

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as Zillertal setzt Maßstäbe in vielen Bereichen und steht für so manchen Superlativ in Sachen Tourismus. Das Achental ist im Sommer verläss­ licher Nächtigungskaiser und in der Tourismus­ ausprägung eigentlich das genaue Gegenteil des Zillertals – rund um den Achensee und im Naturpark Karwendel findet der vielbeschworene „sanfte“ Tourismus statt. Dazwischen liegt die wirtschaftsstarke Inntalfurche mit Großbetrieben, Gewerbe, Handwerk und Handel, die sich bis ins Zillertal zieht. Insbesondere im tourismusintensiven Tal ist es das Nebeneinander von Tourismus, Gewerbe und Industrie, das für die Bevölkerung ganzjährige Arbeitsplätze zur Verfügung stellt. Generell verleiht die gesunde Mischung sowie eine überdurchschnittlich hohe Anzahl an größeren Betrieben – darunter viele Weltmarktführer in ihren Nischengebieten – Stärke und Stabilität.

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4.766

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Quelle: Statistik Austria, Wirtschaftskammer Tirol / jeweils aktuellst verfügbare Zahlen


UBIT

WIR NEHMEN WISSEN IN BETRIEB © IRENE ASCHER

© PATRICK SARINGER

Die Mitglieder der UBIT – Tiroler UnternehmensberaterInnen, Buchhaltungsberufe und InformationstechnologInnen – in der Wirtschaftskammer Tirol sind engagiert, erfolgreich und zukunftsweisend für eine florierende Wirtschaft im Einsatz.

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Mag. Christian Putzer, Berufsgruppensprecher Unternehmensberatung

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it über 4.000 Mitgliedern erwirtschaftet die UBIT mehr als 380 Millionen Euro Bruttowertschöpfung und zählt damit zu den größten Fachgruppen der Wirtschaftskammer Tirol. „Unsere Mitgliedsbetriebe sind dynamisch und zukunftsorientiert. Mit ihrem Know-how unterstützen sie die Tiroler Unternehmen in den teils recht unterschiedlichen Dienst­ leistungen. Rund ein Drittel der UBIT-Mitglieder sind Unternehmensberater, etwa 40 Prozent sind Informationstechnologen und ein Viertel der Mitglieder kommen aus der Berufsgruppe der Buchhalter“, freut sich UBIT- Fachgruppen-Obfrau Mag. Sybille Regensberger. Mit der Kampagne „Wir nehmen Wissen in Betrieb“ kommuniziert die Fachgruppe, dass ihre Mitgliedsbetriebe die Brücke von der Theorie zur Praxis schlagen. „Unsere Mitgliedsbetriebe liefern maßgeschneiderte Lösungen für ihre Kunden“, erläutert Berufsgruppensprecher Mag. Christian Putzer, „denn sie beraten nicht nur, sondern

Mag. Sybille Regensberger, Obfrau Fachgruppe UBIT

Werner Wild, Fachgruppenobmann Stv. Fachgruppe UBIT

gestalten auch die Umsetzung dieser Lö­ sungen mit.“ Fundiertes Expertenwissen und praktische Erfahrung machen die Berufsgruppen der UBIT so unverzichtbar für die Tiroler Unternehmen. „Gerade kleinere Unternehmen sollten Arbeiten und Aufgaben an externe Spezialisten delegieren, um sich auf ihre Kerngeschäftsfelder fokussieren zu können“, ist Werner Wild, Fachgruppenobmann­Stellvertreter, überzeugt.

neten Obfrau Sybille Regensberger sowie Berufsgruppensprecher Alfred Gunsch die Veranstaltung. Keynote-Speaker Prof. Rudolf Bayer führte aus, wie die Weiterentwicklung der revo­ lutionären Blockchain unsere Welt binnen kürzester Zeit verändern wird. Dabei wird sich laut Bayer C-chain – eine hocheffiziente Alternative zu Blockchain – in Zukunft eher durchsetzen. C­chain dient der korrekten, unverfälschbaren, kompletten und nachvollziehbaren (CICC) Buchung von Transaktionen eines digitalen Geschäftsprozesses über ein öffentliches bzw. privates Konto. Ähnlich wie bei anderen Blockchain-Varianten besteht C­chain aus einer verteilten Da­ tenbank, deren Inhalte gegen nachträgliche Veränderung geschützt sind. Die Teilnehmer der C­chain können ihre Daten über Trans­ aktionsketten in der C-chain-Architektur sicher austauschen. Im Vergleich zu anderen Blockchain­Varianten ist C­chain dabei wesentlich effizienter, einfacher und sehr leicht in der Handhabung. PR

IT- DAY TIROL – BLOCKCHAIN: WOHIN GEHT DIE REISE?

Der Tiroler IT-Day wurde heuer neu ausgerichtet mit dem Schwerpunkt Erfolgsbilanz der UBIT, Erfolgsgeschichten Tiroler IT-Unternehmen, ergänzt mit hochkarätigen Vorträgen. „Digitalisierung und Block­ chain sind allseits beherrschende Themen. Sie verändern unsere Welt und die Aufgabenfelder unserer Mitglieder nachhaltig. Da­ her ist es für uns als Fachgruppe wichtig, mit solchen Fortbildungsveranstaltungen wichtige Hilfestellungen zu leisten“, eröff-


top.500 KUFSTEIN

MITTENDRIN Der Bezirk Kufstein liegt geografisch gesehen zwar am Rand Tirols, wirtschaftlich aber mittendrin.

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n der Inntalfurche finden alle Branchen interessante Standorte. In den Seitentä­ lern hat sich einerseits ein traditionelles und ursprüngliches Tirol erhalten, ande­ rerseits wird auf den kontinuierlichen Ausbau der Infrastruktur sowie Wohn- und Arbeitsqualität Wert gelegt. Kufstein präsentiert sich seit Jahren bei der wirtschaftlichen Entwicklung als Vorzei­ gebezirk, dessen größte Stärke sein Branchenmix ist. Im Bezirk finden sich starke Unternehmen aus allen Bereichen von der Industrie über Ge­ werbe und Handel bis zur Dienstleistung, Ver­ kehrs-, Transport- und Tourismusunternehmen, die sich allesamt auch geografisch gut verteilen. Selbst in Tourismusregionen werden immer wie­ der neue Gewerbegebiete entwickelt. Das Mitei­ nander funktioniert.

6.113

407

FIRMENGRÜNDUNGEN 2017

UNTERNEHMEN davon 3.361 EPU 13 Großbetriebe

€ 416

575 LEHRBETRIEBE

KOMMUNALSTEUER PRO EINWOHNER

JAHRESNETTOBEZUG IM DURCHSCHNITT

€ 21.593

35.708 BRUTTOWERTSCHÖPFUNG

UNSELBSTSTÄNDIG BESCHÄFTIGTE

PRO EINWOHNER

€ 40.076

Quelle: Statistik Austria, Wirtschaftskammer Tirol / jeweils aktuellst verfügbare Zahlen


Die Chancen der Digitalisierung wahrnehmen.

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digital.tirol ist ein freiwilliger Zusammenschluss von Fachgruppe UBIT, Industriellenvereinigung Tirol, Lebensraum Tirol 4.0, Standortagentur Tirol und Wirtschaftskammer Tirol. Unter digital.tirol laufen alle Digitalisierungsinitiativen von Land Tirol und Partnern zusammen. digital.tirol informiert über Förderungen, bietet Beratungen an und begleitet digitale Projekte. Bei Events bringt die Initiative Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft zusammen und regt den Austausch untereinander sowie mit Arbeitnehmern, Fachkräften und der Tiroler Bevölkerung an. | Standortagentur Tirol GmbH • Ing.-Etzel-Straße 17 • 6020 Innsbruck • Österreich • www.standort-tirol.at

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top.500 KITZBÜHEL

MEHR ALS STREIF Die Gamsstadt Kitzbühel ist das touristische Zentrum des Bezirkes, der wirtschaftlich aber noch viel mehr zu bieten hat.

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114

er Bezirk Kitzbühel ist nicht nur eine begehrte (Zweit-)Wohnsitz- und Tourismusregion, son­ dern beherbergt eine ganze Reihe an Tiroler Leitbetrieben – von Industrie über Gewerbe bis zum Handel – und damit auch attraktive Arbeitsplätze aus allen Branchen. Die Bezirksstadt Kitzbühel, aber auch die Marktgemeinde St. Johann oder Seitentäler wie das Pil­ lersee- und das Brixental haben potente und erfolgreiche Wirtschaftsunternehmen vorzuweisen. Kitzbühel ist eine Marke. Dies will man künftig noch mehr nutzen und setzt auf das Thema Regionalität, denn regionale Produktion und Dienstleistung sichert Arbeitsplätze. Wichtiges Thema ist zudem die Revitalisierung der Ortskerne, um das Leben im Ort zu erhalten.

293

5.029

FIRMENGRÜNDUNGEN 2017

UNTERNEHMEN davon 2.805 EPU 5 Großbetriebe

€ 346

410 LEHRBETRIEBE

KOMMUNALSTEUER PRO EINWOHNER

JAHRESNETTOBEZUG IM DURCHSCHNITT

€ 19.187

20.643 BRUTTOWERTSCHÖPFUNG

UNSELBSTSTÄNDIG BESCHÄFTIGTE

PRO EINWOHNER

€ 38.443

Quelle: Statistik Austria, Wirtschaftskammer Tirol / jeweils aktuellst verfügbare Zahlen


promotion

BUSINESS-BANKING DER ZUKUNFT Unternehmerische Geldgeschäfte online zu erledigen, zählt heute zu den Standards des Finanzgeschäfts. Die Tiroler Sparkasse setzt mit ihrem „Telebanking Pro“ nun neue Maßstäbe.

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aut einer aktuellen IMAS-Umfrage ist für 63 Prozent der Klein- und Mittelunternehmen digitales Banking in den letzten fünf Jahren zu einem zentralen Faktor geworden. Was sich aber auch zeigt, ist, dass auch die Anforderungen und Ansprüche an das digitale Banking besonders bei den Geschäftskunden steigen“, sagt Hans Unterdorfer, Vorstandsvorsitzender der Tiroler Sparkasse. Wichtig ist den befragten heimischen Unternehmern vor allem die Möglichkeit, individuelle Berechtigungen einzurichten (74 Prozent). 68 Prozent fänden außerdem gut, Bonitätsauskünfte direkt auf der Ban­ king-Plattform einzurichten, 57 Prozent wollen eine Anzeige von möglichen Finanzierungsprodukten haben. Die Tiroler Sparkasse hat auf diese Wünsche und Anforderungen der Kunden reagiert und mit „Telebanking Pro“ eine Plattform mit hohem digitalen Nutzen geschaffen. Unterdorfer: „Jeder kann sich seine individuelle Oberflä­

Hans Unterdorfer, Vorstandsvorsitzender der Tiroler Sparkasse

che einrichten, zudem sind einzelne Finanzierungsformen bereits eingebunden und in diesem Jahr kommen Haftungskonten und Betriebsmittelkreditrahmen hinzu.“ Und weil Firmenkunden besonders die Schnittstellen zu anderen branchenspezifischen Anwendungen wichtig sind, wurde natürlich auch darauf Rücksicht genommen. „Man kann problemlos Steuerberater und Buchhalter

einbinden. Zusätzlich sind wir einen Schritt weitergegangen und haben mit Telebanking Pro nun auch den Grundstein für ein digitales Eco­System gelegt. Mit netlivery kann zum Beispiel ein E-Commerce-System direkt ins Banking integriert werden“, so Unterdorfer. Weitere Infos und anschauliche Tutorials zur Nutzung von Telebanking Pro finden Sie un­ ter unter www.sparkasse.at/tbpro. PR

Die Unterberger Gruppe ist seit über 40 Jahren ein traditionelles Familienunternehmen, welches in den Bereichen Automobile, Immobilien und Beteiligungen sehr erfolgreich tätig ist.

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top.500 REUTTE

GERADLINIGKEIT, SPARSAMKEIT & FLEISS Diese drei Tugenden bezeichnen eine gewachsene Mischung aus Tiroler, bajuwarischer und alemannischer Lebensart und auch die Einstellung zum Wirtschaften.

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b das Außerfern nun tatsächlich „fern von Tirol“ oder doch „alles, außer fern“ ist, liegt natürlich im Auge des Betrachters. Fakt ist, dass sich der Bezirk Reutte über die Zeit als starke Drehscheibe zwischen dem Allgäu, Werdenfelser Land, Vorarlberg und Tirol positio­ niert hat. Neben Gewerbe und Handwerk ist es vor allem der Tourismus, der das Außerfern prägt. Die Regionen Zugspitzare­ na, Tannheimer Tal und Lechtal sind aktiv am Markt unterwegs und dort fest verankert. Neben etablierten Tourismusbetrieben finden sich in Reutte aber auch innovative Start-ups und Jungunternehmer ebenso wie familiengeführte Handels- und Ge­ werbebetriebe und weltweit tätige Industrieunternehmen, die zahlreiche Zulieferfirmen und Dienstleister in der Region sowie spezialisiertes Fachwissen hervorbringen.

138

2.035

FIRMENGRÜNDUNGEN 2017

UNTERNEHMEN davon 1.112 EPU 3 Großbetriebe

€ 381

163 LEHRBETRIEBE

KOMMUNALSTEUER PRO EINWOHNER

JAHRESNETTOBEZUG IM DURCHSCHNITT

€ 21.023

10.474 BRUTTOWERTSCHÖPFUNG

UNSELBSTSTÄNDIG BESCHÄFTIGTE

PRO EINWOHNER

€ 41.172

Quelle: Statistik Austria, Wirtschaftskammer Tirol / jeweils aktuellst verfügbare Zahlen


top.500

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top.500 LANDECK

KONZENTRATION AUF DEN GAST Im Bezirk Landeck sind mehr als ein Drittel der Betriebe direkt dem Bereich Tourismus zuzuordnen. Damit ist dieser vor Handwerk & Gewerbe zumindest zahlenmäßig mit Abstand der stärkste Wirtschaftszweig.

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as Oberland und speziell der Bezirk Landeck haben sich in den vergangenen Jahren zu einem starken Tourismusbezirk entwickelt. Großen Anteil daran haben die Bergbahnen, die jedes Jahr gemeinsame viele Millionen Euro investieren. Die Gebiete Arlberg, Paznaun, aber auch das Sonnenplateau Serfaus, Fiss, Ladis und das Kaunertal sowie die „Grenzregion“ zu Südtirol mit Nauders setzen vor allem im Wintersport jedes Jahr kräftige neue Impulse. Fokus und vor allem die gästestarke Saison ist bisher der Winter. Bei 60.000 Gästebetten drückt aber die schwächere Sommersaison stark auf die Nächtigungsprei­ se, weil die Betten auch im Sommer gefüllt werden wollen. In einigen Re­ gionen erfolgte bereits eine intensive Bearbeitung der Tourismusmärkte in Richtung Sommergäste: In Serfaus, Fiss, Ladis beginnt eine eindeutige Positionierung auf Familien mit Kindern Früchte zu tragen.

155

2.658

FIRMENGRÜNDUNGEN 2017

UNTERNEHMEN davon 1.272 EPU 3 Großbetriebe

€ 376

256 LEHRBETRIEBE

KOMMUNALSTEUER PRO EINWOHNER

JAHRESNETTOBEZUG IM DURCHSCHNITT

€ 18.414

13.364 BRUTTOWERTSCHÖPFUNG

UNSELBSTSTÄNDIG BESCHÄFTIGTE

PRO EINWOHNER

€ 40.529

Quelle: Statistik Austria, Wirtschaftskammer Tirol / jeweils aktuellst verfügbare Zahlen


RIEDERBAU

RIEDERBAU SPRICHT EINE DIGITALE SPRACHE Die Bedeutung der Digitalisierung in der Baubranche wächst stetig – und das auf allen Ebenen. Das Kufsteiner Unternehmen RIEDERBAU hat die Zeichen der Zeit als eines der Ersten erkannt und bereits vor Jahren ein Bewusstsein für die neuen Entwicklungen aufgebaut.

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as Traditionsunternehmen RIEDERBAU verbindet das klassische Handwerk mit der digitalen Welt und lässt damit das digitale Handwerk entstehen. Als einer der wenigen Totalunternehmer Österreichs plant und baut das erfahrene Team mit Building Information Modeling (BIM). Dabei werden zweidimensionale Baupläne um eine dritte Ebene ergänzt und Bauprojekte können so dreidimensional dargestellt und schon während der Planungsphase besichtigt werden. „Die Prozesse wachsen und erweitern sich, die Ansprüche unserer Zielgruppen werden komplexer, die Erwartungen an eine vorausschauende, nachhaltige Städte­ und Umgebungsentwicklung steigen. Nun ist es an der Zeit, auch unsere eigenen Gebäude- und Bürostrukturen hinsichtlich der Arbeitsprozesse mitwachsen zu lassen“, so Baumeister Anton Rieder, der derzeit das bestehende Firmengebäude in Schwoich neu ausrichtet. Auf knapp 600 m2 wird ein Gebäudekomplex in Massivbauweise in einer zurückhaltenden, schlichten Stillinie auf dem Areal entstehen, der mit einer Ziegeloptik zum einen ästhetisch überrascht und zum anderen Energieeffizienz sichert. Mit der Erweiterung des Firmensitzes werden die Vorteile der digitalen Welt – wie etwa Softwarelösungen im Bereich Computer-Aided Facility Management (CAFM), 3D-Beamer und Gebäudebesichtigungen mittels Virtual-Reality-Brillen – noch greifbarer für die Kunden. www.riederbau.at

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top.500 IMST

DER BODENSTÄNDIGE Im Bezirk Imst stellen Handwerk & Gewerbe sowie der Tourismus die meisten Betriebe. Doch es ist vor allem Letzterer, der in der Region seine zwei Gesichter zeigt.

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m Tourismus hat Imst zwei Gegenpole: Der Tran­ sitverkehr – Tourismus und auch LKW-Verkehr – macht dem Bezirk schwer zu schaffen. Die Nachteile überwiegen hier offenbar auch in der Wahrnehmung der Unternehmer, denn neue Verkehrslösungen sind für die Wirtschaft ein großes Thema. Im Ötztal findet sich schließ­ lich die andere Seite der Medaille: Tourismuspioniere sind nicht nur in Sölden daheim, sondern auch in versteckten Hochtälern und erfinden sich mit neuen Vorhaben immer wieder neu. Im Ötztal findet aber nicht nur der Tourismus interessante Perspektiven, auch die Universität Innsbruck ist dort immer wieder mit Untersuchungen und Anschau­ ungsunterricht aus dem Forschungsschwerpunkt Alpiner Raum unterwegs. Imst ist ein Bezirk, der überrascht und in dem die Regionen und Dörfer sehr unterschiedlichen wirtschaftlichen Input liefern, der oft erst auf den zweiten Blick sichtbar wird.

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3.297

FIRMENGRÜNDUNGEN 2017

UNTERNEHMEN davon 1.705 EPU 6 Großbetriebe

€ 307

325 LEHRBETRIEBE

KOMMUNALSTEUER PRO EINWOHNER

JAHRESNETTOBEZUG IM DURCHSCHNITT

€ 20.103

17.020 BRUTTOWERTSCHÖPFUNG

UNSELBSTSTÄNDIG BESCHÄFTIGTE

PRO EINWOHNER

€ 38.847

Quelle: Statistik Austria, Wirtschaftskammer Tirol / jeweils aktuellst verfügbare Zahlen


Renault SCENIC Lagerbonus

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€ 16.890,–

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top.500 LIENZ

INDUSTRIE TRIFFT LANDWIRTSCHAFT Die meisten Tiroler verbinden Osttirol mit schöner Natur. Das stimmt natürlich. Bei näherer Betrachtung spielt in der Wirtschaft aber nicht nur der Tourismus eine Rolle.

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sttirol wird von außen oft als romantischer Na­ turpark wahrgenommen. In Wahrheit findet sich jedoch eine ausgewogene Wirtschaftsstruktur mit tragenden Säulen in den Bereichen Industrie, Gewerbe und Handwerk, Tourismus und Handel, wodurch sich Konjunkturschwankungen hier meist weniger stark auswirken als anderswo. In Osttirol wird die strategische Wirtschaftsent­ wicklung zudem schon lange nicht mehr dem Zufall überlassen. Gerade im Bezirk Lienz scheint dabei das Nebeneinander zwi­ schen Natur und Industrie gut zu funktionieren. Die durch den Felbertauern von allen anderen Bezirken abgetrennte Tiroler Region entwickelt im Schatten der stark wachsenden Speck­ gürtel und im unteren Inntal ein durchaus selbstbewusstes und zukunftsorientiertes Eigenleben.

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2.887

FIRMENGRÜNDUNGEN 2017

UNTERNEHMEN davon 1.663 EPU 3 Großbetriebe

€ 267

299 LEHRBETRIEBE

KOMMUNALSTEUER PRO EINWOHNER

JAHRESNETTOBEZUG IM DURCHSCHNITT

€ 20.127

12.858 BRUTTOWERTSCHÖPFUNG

UNSELBSTSTÄNDIG BESCHÄFTIGTE

PRO EINWOHNER

€ 28.515

Quelle: Statistik Austria, Wirtschaftskammer Tirol / jeweils aktuellst verfügbare Zahlen


RLB

„BANK UND STEUERBERATER, DAS MUSS PASSEN“ Johann Span, Seniorchef der Firma Span Metallwaren, erzählt über seinen Erfolgsweg und den Filmdreh mit Hermann Maier.

Ü

ber 200 Jahre gibt es die Firma Span Metallwaren in Telfes im Stubaital be­ reits. Auch Hermann Maier, der den Familienbetrieb im Rahmen seiner Erfolgswege­Tour erkundete, war beeindruckt, wie selbstbewusst und bodenständig sich das Unternehmen immer wieder seine ganz eigenen Schneisen in die internationalen Märkte schlägt.

ECO.NOVA: Wie war es für Sie, gemeinsam mit Hermann Maier vor der Kamera zu stehen? JOHANN SPAN: Er hat mich ehrlich beeindruckt, vor allem, weil er so unkompliziert ist und so bodenständig. Und natürlich hat es uns alle hier sehr gefreut, dass Raiffeisen uns dafür ausge­ sucht hat.

Sie sind seit 50 Jahren im Unternehmen. Die Metallbranche hat sich in dieser Zeit zwar von Grund auf gewandelt, Ihr Betrieb steht aber nach wie vor grundsolide und erfolgreich da. Was ist Ihr Erfolgsrezept? Rezept gibt es, glaub ich, keines. Aber von einem bin ich überzeugt: Man muss einfach fleißig sein und immer dranbleiben, ehrlich sein gegenüber den Kunden, Fehler eingestehen, wenn welche passieren, und sofort nach Lösungen suchen. Und immer drauf schauen, dass Preis/Leistung und Termintreue passen. Hat Sie dieser permanente Wandel nie geschreckt? Überhaupt nicht. Der Wandel ist eine Notwendigkeit. Und

natürlich muss man immer wieder Nischen finden. Auch das ist uns zum Glück stets gelungen. Aber dazu braucht man klarerweise auch verlässliche Part­ ner. Ich sag immer: Steuerberater und Bank, auf die zwei muss man sich ver­ lassen können, dann funktioniert auch der Rest.

Und dieses Tandem hat sich bewährt? Absolut. Wir waren ja nicht von Anfang an bei Raiffeisen. Aber in den 1980ern, als wir Burton an Land zogen, standen mein Bruder und ich vor einem ganz wichtigen Entwicklungsschritt. Und Raif­ feisen war damals die einzige Bank, die uns einfach vertraut und an uns geglaubt hat. So was vergisst man nicht. PR

Tiroler Erfolgs wege

Ein Unternehmen mit Zukunft braucht eine Partnerschaft mit Zukunft. Wie man einen Betrieb über 200 Jahre erfolgreich aufrecht erhält? Indem man Tradition und Innovation vereint. Bei dem Tiroler Familienunternehmen Span Metallwaren sorgt über Generationen vermitteltes Handwerkswissen in Kombination mit einer hochmodernen Produktion für nachhaltigen Erfolg. Und Raiffeisen ist der Partner, der seit Generationen an diesen Erfolg glaubt. Raiffeisen – die Nr. 1 bei Firmenkunden.

Hermann Maier | Johann Span, Span Metallwaren | Johannes Ortner, Raiffeisen Tirol

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IKB

ÖKOSTROM VOM EIGENEN DACH Nachhaltige Energie durch die Kraft der Sonne zu gewinnen, das hat sich die Innsbrucker Kommunalbetriebe AG (IKB) zum Ziel gesetzt und zählt mit innovativen Photovoltaikprodukten und -angeboten österreichweit zu den Vorreitern. T E X T : D O R I S H E LW E G

E 124

inen Schritt voraus zu sein, be­ deutet für die IKB, auch in Sachen erneuerbare Energie die Nase vorn zu haben und so ihre Kunden auch von Entwicklungen der Strom­ preise unabhängig zu machen. Photovoltaik (PV) ist die einzige Energiequelle, die in verbauten Gebieten lokal und effizient eingesetzt werden kann: Dies zeigte sich auch bei der Inbetriebnahme der hochmodernen Photovoltaikanlage auf dem Dach des INTERSPAR-Hypermarkts in Imst. Die Kraft der Sonne auf leerstehenden Dachflächen zu nutzen, lautet also die Devise. „Der wohl größte Vorteil von Photovoltaikanlagen ist, brachliegende Dachflächen zur Energiegewinnung zu nutzen“, ist DI Walter Pertinger, M.A., Vertriebsleiter des Geschäftsbereiches Energieservices der IKB, überzeugt. „Vor allem für Betriebe mit hohem Stromverbrauch ist der Gratisstrom von der eigenen Dachfläche eine interessante Energiequelle.“ Das bestätigt auch Mag. Burrhus Lang, CEO der Leonhard Lang GmbH in Innsbruck, auf deren Dachfläche vom Werk 2 sich seit Herbst 2018 eine PV-Anlage der IKB befindet: „Wir nutzen die gewonnene Energie für unseren Sockelbedarf wie etwa die Pumpenergie der Betonkernaktivierung, mit der wir im Sommer kühlen und im Winter heizen.“

MASSGESCHNEIDERTE LÖSUNGEN

Je nach Einflussfaktoren wird von den Ex­ perten der IKB eine individuelle, auf den Betrieb oder den Wohnraum abgestimmte Lösung erarbeitet. Dabei gilt es sehr viele Faktoren zu beachten, etwa die Größe der Das Spezialistenteam für Photovoltaik baut auf Qualität, Zuverlässigkeit und Vertrauen und ist in den Bereichen Gewerbe und Industrie, Hotellerie und Tourismus, Wohnungswirtschaft und Hausverwaltung sowie Gemeinden und öffentliche Einrichtungen immer einen Schritt voraus.

„Der wohl größte Vorteil von Photovoltaikanlagen ist, brachliegende Dachflächen zur Energiegewinnung zu nutzen.“ WALTER PERTINGER


IKB

zur Verfügung stehenden Dachfläche, den aktuellen Strombedarf oder auch die tages­ zeitliche Nutzung der Energie. Optimiert auf den jeweiligen Strombedarf gibt es unter­ schiedlichste Möglichkeiten für den Kunden, sei es ein Investment in eine eigene PV-Anlage oder interessante Contracting­Modelle, bei denen bei fixen, überschaubaren monat­ lichen Kosten für den Kunden die Anlage bis zum Ende der Vertragslaufzeit im Eigentum der IKB verbleibt.

SONNENSTROMBOX – EIN VIRTUELLER SPEICHER

Bezüglich der Nutzung der erzeugten Ener­ gie stehen unterschiedlichste Möglichkeiten zur Verfügung. „Unser Angebot reicht von der unmittelbaren Nutzung des erzeugten Stroms, was natürlich die effizienteste Nut­ zungsform ist, bis hin zu Speichermöglichkeiten mit Batterien oder der sogenannten Sonnenstrombox. Dabei wird das Stromnetz als virtueller Speicher genutzt“, erklärt Pertinger.

ALL - INCLUSIVE - SERVICE

Ganz nach dem IKB-Motto „Eins für alle“ werden Kunden über alle Phasen hinweg von ein und demselben Ansprechpartner betreut, ganz egal, ob es sich um beratende Erstinformationen, Förderungen oder die Einbindung von Peripheriegeräten wie zum Beispiel Ladestationen oder Wärmepumpen geht. „Wir unterstützen auch gerne bei einer Vielzahl von weiterführenden Produkten wie Heizungsanlagen, Kühl- oder Lüftungssystemen, bei denen unsere Servicetechniker 24 Stunden und 365 Tage im Jahr für eventuelle Störfälle bereitstehen“, erläutert Pertinger. Auch in Sachen Anlagen hat die IKB höchste Qualitätsansprüche an sich selbst und an die Lieferanten. „Als lieferantenunabhängiger Anbieter ist es unser Anspruch, immer die am Markt qualitativ hochwertigsten Geräte und optimalen Systeme zusammenzufügen sowie auch auf individuelle Kundenwünsche eingehen zu können“, so der Photovoltaikexperte. PR

„Vor allem für Betriebe mit hohem Stromverbrauch ist der Gratisstrom von der eigenen Dachfläche eine interessante Energiequelle.“ WALTER PERTINGER

NACHHALTIGKEIT

„Für uns als Familienunternehmen ist Nachhaltigkeit vor allem im Bereich der Energiegewinnung wichtig. Sie muss aber auch wirtschaftlich sein. Unsere Wirtschaftlichkeitsrechnung wurde aufgrund der Strompreisentwicklung, bei weitem übertroffen. Wir können uns bei der IKB für die gute Zusammenarbeit nur bedanken. Uns gefallen auch die Einstellung und das Bestreben, mit nachhaltiger Energiegewinnung Verantwortung zu übernehmen und somit einen positiven Beitrag für Stadt und Land zu leisten. Unser Bestreben in diese Richtung wird auch sicher weitergehen und so planen wir, in Zukunft noch weitere Dachflächen für die Sonnenstromerzeugung zu nutzen. Zudem erwägen wir parallel auch Möglichkeiten der Speicherung. Jenseits aller Wirtschaftlichkeitsrechnungen fühlt es sich gut an, einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Mag. Burrhus Lang, Geschäftsführer Leonhard Lang GmbH

HIGHTECH - PHOTOVOLTAIKANL AGE

„Bereits seit vielen Jahren investieren SPAR und INTERSPAR umfassend in nachhaltige Energieversorgung. Photovoltaik ist dabei eine effiziente erneuerbare Energiequelle für uns, da sie genau untertags die größte Leistung erzielt, wenn auch der Verbrauch im Markt am höchsten ist. Nach der Eröffnung des neuen INTERSPAR-Hypermarkts in Imst war schnell der Entschluss gefasst, auf dem Dach des Gebäudes eine Hightech-Photovoltaikanlage zu installieren, die Ende 2018 ans Netz ging. Errichtet wurde diese durch die IKB – ein starker Partner in der Region, der uns von der Planung bis zur Realisierung des Projekts kompetent zur Seite gestanden ist. Die reine Modulfläche der Anlage beträgt 1.204 Quadratmeter und produziert 215.000 kWh Strom jährlich. Das entspricht dem Jahresenergiebedarf von rund 60 Haushalten und einer eingesparten CO2-Emission von 129.000 Kilogramm. Für die Zukunft ist eine kontinuierliche Aufrüstung und Erweiterung der Photovoltaikanlagen auf verfügbaren Dachflächen unserer Hypermärkte geplant. Andreas Reisch, INTERSPAR-Regionaldirektor Tirol

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INNIO JENBACHER

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GRÜNE POWER UND WELTWEITES DIGITALES SERVICE AUS TIROL Sie stammen aus Tirol und sind in aller Welt erfolgreich: die kraftstrotzenden grünen Jenbacher Gasmotoren von INNIO und das weltweite digitale Service für Anlagenüberwachung.

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und 48.000 Jenbacher Gasmotoren von INNIO* sind weltweit im Einsatz, um mit ihrer innovativen Technologie umweltgerechtere und sauberere Energie zu erzeugen. Doch der erfolgreiche Tiroler Gasmotorenhersteller produziert nicht nur Motoren, sondern liefert mit dem myPlant* Asset Performance Management (APM) als digitale Anlagenüberwachungslösung auch den dazu passenden weltweiten digitalen Support über deren gesamten Lebenszyklus hinweg. Damit hilft das erfolgreiche Unter­ nehmen, Energieprobleme auf der ganzen Welt zu lösen und die Lebensqualität vieler Menschen zu verbessern.

DIGITALE FERNÜBERWACHUNG

Mit myPlant APM können nicht nur unternehmenseigene Stromerzeugungsanlagen aus der Ferne gewartet werden, das System lässt sich auch unabhängig vom Hersteller für eine breite Palette von Anlagenmodulen verwen-

den. So konnte INNIO erst kürzlich in Madagaskar und in Bangladesch maßgeschneiderte myPlant-APM-Lösungen in unterschiedlichen Kraftwerksanlagen von Aggreko implementieren, einem weltweit führenden Anbieter mobiler und modularer Strom- und Klimatisierungslösungen. Innerhalb der nächsten fünf Jahre sollen bis zu 10.000 Aggreko-Module an die myPlant-APM-Lösung von INNIO angeschlossen werden. Für INNIO ist dieses Projekt eine der größten installierten my­ Plant­Lösungen für Erdgas­, Schweröl­ und Diesel­ als auch für Erneuerbare­Energie­ und Batteriestrom­Module weltweit.

ECHTZEITINFORMATIONEN

myPlant APM nutzt eine sichere, zentralisierte Cloudlösung, um Daten aus den Ener­ gieerzeugungs­ und ­versorgungssystemen der Kunden zu sammeln, regelmäßig Sensordatenströme zu übertragen, Alarm- und Betriebsdaten zu steuern und die Echtzeit­

Erfolgreiche Fernüberwachung seines 155-MW-Kraftwerks in Bangladesch durch die myPlant*Asset-Performance-Management (APM)-Lösung von INNIO

überwachungsfunktionen zu verbessern. Durch myPlant kann Aggreko seine Kunden – selbst in abgelegenen Regionen – künftig nicht nur zuverlässiger mit Strom versorgen, sondern auch deutlich rascher auf Zwischenfälle aller Dimensionen reagieren. Denn dank der Verfügbarkeit wichtiger Echtzeitinformationen kann das Unterneh­ men die Verfügbarkeit, Zuverlässigkeit und Produktivität seiner Stromerzeugungsflotte erhöhen. Auch die periodisch notwendigen Wartungsarbeiten lassen sich durch myPlant wesentlich besser eintakten. Dadurch kann Aggreko sowohl den Kundennutzen als auch ihre eigene Wettbewerbsfähigkeit steigern. INNIO sieht sich durch diese Kooperation in der Unternehmensstrategie bestä­ tigt, durch Bündelung des eigenen digita­ len Know-hows mit jenem der Kunden die wachsenden Anforderungen in verschiedenen Anwendungsbereichen optimal zu erfüllen. Durch myPlant unterstützt INNIO Kunden dabei, wirtschaftlich effiziente Maßnahmen zur Anlagenverfügbarkeit bei einer gleichzeitigen Senkung der Betriebskosten zu tref­ fen. So schafft das Tiroler Unternehmen mit Sitz in Jenbach Win­win­Situationen für alle am Energieversorgungsprozess beteiligten Unternehmen. www.innio.com PR * INNIO und myPlant sind eingetragene Markennamen


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re e s n u F체r chaft! Wirts Unsere Unternehmen dienen ihren Kunden. Unsere Kammer dient ihren Mitgliedern. Mit Service und Weitblick. Und mit vollem Einsatz. So verstehe ich meine Aufgabe. Daf체r setze ich mich ein. F체r unsere Tiroler Wirtschaft.

Euer Christoph Walser Pr채sident der Wirtschaftskammer Tirol


IV TIROL

Im Zentrum für Robotik, Produktion & Automatisierung, eine Art offenes Labor der IV Tirol und des MCI, wurden und werden interessante Workshops und Schulungen für Betriebe und ihre Mitarbeiter angeboten.

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FORSCHUNG SCHAFFT ZUKUNFT Die Tiroler Industrie ist ein starker Innovations- und Forschungstreiber. Wichtige Impulse gehen in Richtung Hightech, Naturwissenschaften und Digitalisierung.

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eachtliche 90,42 Prozent aller Ausgaben für Forschung & Entwicklung (F&E) von Unternehmen in Tirol kommen von der Industrie. Allein im Zeitraum von 2011 bis 2015 haben die betrieblichen Ausgaben im Forschungsbereich um 59 Prozent zugenommen. Diese Zahlen sprechen für sich und unterstreichen die starke Innovationskraft der Industrie im Land. Bei den FFG-Programmen konnten Tiroler Unternehmen und Organisationen 2018 insgesamt mehr als 29 Millionen Euro einwerben. Tirol liegt damit österreichweit im Mittelfeld. Klar an der Spitze liegt Tirol hingegen bei den Ausgaben für die Grundlagenforschung: Mit 242 Millionen Euro oder 25,4 Prozent der F&E-Aufwendungen wurden in Tirol im Österreichvergleich die meisten Mittel für Grundlagenforschung eingesetzt.

FORSCHUNGSAKTIVE INDUSTRIE

Tirol ist ein gutes Beispiel für einen Standort, der seinen Fortschritt einer Vielzahl von forschungsaktiven industriellen Spezialisten verdankt, aber auch einer herausragenden

von der Produktion und Logistik über den kaufmännischen Bereich, das Marketing und die Verwaltung bis hin zum Management. Je­ denfalls wird sich das Anforderungsprofil an die Mitarbeiter weiterhin verändern und es werden mehr digitalaffine Fachkräfte benötigt werden.

ZENTRUM FÜR ROBOTIK

Grundlagenforschung an den Universitäten und Forschungseinrichtungen. Diese Zukunftsorientierung befruchtet die Bildungsinfrastruktur, eine moderne Medi­ zin, Technologieführerschaften, weltweit erfolgreiche Unternehmen, aber auch ei­ ne hochentwickelte Tourismuswirtschaft. Die Tauglichkeit der F&E-Strukturen in einer Region spielt für eine technik- und exportorientierte Industrie eine große Rolle. Das hat auch das Land Tirol erkannt und stellt richtige Weichen: Die Digitalisierungs­ offensive, die Fachkräfteplattform und die gemeinsame Umsetzung eines „Welcome Service“ für Fachkräfte aus dem Ausland sind wichtige Initiativen.

ZUKUNFTSFAKTOR MENSCH

Vorausblickende Unternehmen und tüchti­ ge sowie hervorragend ausgebildete Men­ schen sind die stärksten Zukunftsmotoren. Die Auswirkungen der Digitalisierung auf den Arbeitsmarkt sind zwar noch schwer abschätzbar, aber eines ist klar: Die Digita­ lisierung betrifft alle Bereiche, angefangen

Als wichtige Verbindung zwischen Forschung und Praxis soll das Zentrum für Robotik, Produktion & Automatisierung – nämlich als Service- und Anlaufstelle für Unternehmen – dienen. Um Betriebe und ihre Mitarbeiter unter anderem beim „Ein­ satz kollaborativer Robotik“ zu unterstüt­ zen, haben die IV Tirol und die Unternehmerische Hochschule® MCI eine Art offenes Labor in Innsbruck eingerichtet. Erweist sich eine Technologie als relevant für ein Unternehmen, können Mitarbeiter direkt am MCI-Technik-Standort in Innsbruck geschult werden.

PRODUKTE FÜR DEN MARKT

Federführend ist die Tiroler Industrie insbesondere bei der angewandten Forschung: Diese treibt Innovationen, neue Produkte und Entwicklungen voran und forciert das ra­ sche Umsetzen sowie die Markttauglichkeit. Die Grundlagenforschung verfolgt dabei längerfristige Ziele. Hier hat sich Innsbruck zu einem der weltweit führenden Forschungszentren in der Quantenphysik entwickelt, bei dem die IV Tirol ein wichtiger Förderer die-


INDUSTRIE IN TIROL

ses Erfolges war und ist. Schon vor zwanzig Jahren hat die Tiroler Industrie das Potential von Quantentechnologien erkannt und seither deren Entwicklung gefördert. Denn Quantensensoren, Quantensimulatoren und Quantencomputer werden in Zukunft technologische Entwicklungen möglich machen, die heute noch kaum vorstellbar sind. Derzeit arbeiten an der Universität Innsbruck und dem Institut für Quantenoptik und Quanteninformation der Österreichischen Akademie der Wissenschaften über 150 Forscherinnen und Forscher. Neben der Grundlagenforschung gewinnt auch die technologische Entwicklung vermehrt an Bedeu­ tung, was zum Beispiel die Gründung der Alpine Quantum Technologies GmbH zeigt, an der auch die Industriellenvereinigung Tirol beteiligt ist. PR

Zahlen und Daten zum Standort Tirol

129

90 %

€ 11 Mrd.

€ 41.070

Über 90 % der Investitionen von Unternehmen in den F&E-Bereich kommen von der Tiroler Industrie

Der Produktionswert der Tiroler Industrie hat 2018 um knapp 4 % auf über 11 Milliarden Euro zugelegt

Das durchschnittliche Gehalt von Industriebeschäftigten liegt bei € 41.070,und damit weitaus höher als in fast allen anderen Branchen der Tiroler Wirtschaft

€ 975 Mio.

440

F&E-Ausgaben in Tirol

Tiroler Industriebetriebe

3%

F&E-Quote in Tirol: über 3 %

68 % Exportquote

42.000

Die Zahl der Industrie-Mitarbeiter stieg zuletzt auf über 42.000 – auch die Lehrlingszahlen entwickelten sich positiv

€ 477 Mio. F&E-Investitionen im Unternehmenssektor


S R E D I R

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9.2019

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top.500

I

132

m Jänner 2019 hat der Fieberbrunner Jurist Florian Phleps, der als Prokurist seit 2016 der Geschäftsleitung der Tirol Werbung angehört, die Nachfolge von Langzeitchef Josef Margreiter angetreten. Jener steuert als Geschäftsführer der neuen Tirol Holding die Tochtergesellschaften Tirol Werbung, Agrarmarketing und Standortagentur unter dem Dach der Marke Tirol. Wir haben Flori­ an Phleps ein paar Fragen gestellt.

ECO.NOVA: Ist bei der Tirol Werbung seit Ihrer Übernahme alles beim Alten geblieben oder hat sie sich inhaltlich neu aufgestellt? Was sind ihre Kernkompetenzen? FLORIAN PHLEPS: Durch meine bisherige Tätigkeit als Prokurist hatten wir geradezu ideale Rahmenbedingungen für die Übergabe der Geschäftsleitung in einem sehr amikalen Rahmen. Die Tirol Werbung ist inhaltlich bestens aufgestellt und ich habe das Glück, auf jahrzehnte­ langer hervorragender touristischer Pro­ fessionalität und Erfahrung aufzubauen. Unsere Mitarbeiter spiegeln die stim­ mige Kombination aus erfahrenen und jungen Tirolwerberinnen und -werbern wider. Erfolgsmodelle, die sich langfris­ tig bewährt haben – und davon gibt es im Tiroler Tourismus viele, etwa die Tiroler Berge, ein genereller Fokus auf das Sport­ land Tirol, ein professionelles Märkte- und Themenmanagement oder auch die Cine Tirol Film Commission –, werde ich fort­ führen. Gleichzeitig möchte ich die Tirol Werbung nach meinen eigenen Vorstel­ lungen prägen und sie dabei kontinuier­ lich weiterentwickeln.


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KONTINUIERLICH WEITERGEHEN Seit Langem schon wird Tirol vom Tourismus geprägt – nicht nur in wirtschaftlicher Hinsicht, auch in puncto Lebensqualität setzt er positive Akzente. Mit Florian Phleps hat die Tirol Werbung Anfang des Jahres einen neuen Geschäftsführer bekommen, der Bewährtes fortsetzen, aber auch eigene Akzente setzen will. INTERVIEW: BARBARA LIESENER

133


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© TIROL WERBUNG/BERT HEINZELMEIER

ZUR PERSON

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Wo liegen die zentralen Herausforderungen im Tourismus? Wie auch in allen anderen Bereichen in der Digitalisierung. Es hat sich das gesamte Kommunika­ tions- und Medienumfeld und somit auch das mediale Nutzungsverhalten unserer Gäste verändert. Deshalb brauchen wir eine „360-Grad-Kommunikation“, sprich eine nichtstatische Kommunikation auf möglichst vielen unterschiedlichen Kanä­ len, eine hohe Social-Media-Kompetenz und viele Bewegtbilder. Die Live- und Wet­ tercams der Tiroler Skigebiete sind gute Beispiele für zeitgemäße Marketingmittel. Echtzeitkommunikation ist eine der An­ forderungen unserer zunehmend digitaler werdenden Gesellschaft. Kernaufgabe der Tirol Werbung als zentrale Tourismus­ marketing-Organisation ist es, Tirol als Urlaubsland im Herzen der Alpen und als begehrtesten Kraftplatz der alpinen Welt zu positionieren und zu vermarkten. Wir verstehen uns als Spezialist für den Tiro­ ler Tourismus im engen Zusammenspiel mit den regionalen Tourismusverbänden, wir fungieren als Dienstleister für regio­ nale, nationale und internationale Partner und Märkte und stellen unsere Stärken in der Kommunikation dem gesamten Stand­ ort Tirol zur Verfügung. Josef Margreiter wird als Pionier von touristisch-sportlichen Großevents wie Tirol-Berg, der Rad-WM oder der Fußball-EM 2008 gesehen. Worin unterscheiden Sie sich von Ihrem Vorgänger? Wie erwähnt, ist die Übergabe der Geschäftsleitung der Tirol Werbung an mich äußerst wertschätzend verlaufen. Ich möchte mich aber nicht mit Josef Margrei­ ter vergleichen, denn wir haben einen un­ terschiedlichen Werdegang. Wir hatten bei

unserem Antritt unterschiedliche Rahmen­ bedingungen und wir stehen – trotz enger Zusammenarbeit – in unseren neuen Ver­ antwortungsbereichen auch unterschiedli­ chen Herausforderungen gegenüber.

Wofür möchten Sie in der Tirol Werbung stehen? Wahrnehmung, Wertschät­ zung und Wertschöpfung sind zentrale Begriffe, die ich mit meinem Wirken in der Tirol Werbung verbinde. Was die Wahrnehmung angeht: Seit dem Zeitalter der Industrialisierung hat keine andere Entwicklung die Gesellschaft so geprägt wie aktuell die Digitalisierung. Die damit verbundenen großen Leistungsanforde­ rungen an den Tiroler Tourismus bzw. konkret an die Tirol Werbung als Lan­ destourismusorganisation auf höchs­ tem Niveau zu erfüllen, sehe ich aktuell als eine meiner obersten Prioritäten. In unserer sich wandelnden Gesellschaft ist jeder mit jedem vernetzt, jeder ist stets erreichbar, jeder ist Sender und Empfän­ ger von Botschaften zugleich. Dadurch ist die generierbare Aufmerksamkeit zu einer knappen Ressource geworden. Wa­ ren unsere Marketingmaßnahmen bisher auf Reichweite ausgerichtet, so geht es jetzt um die inhaltliche Relevanz, damit Reichweite überhaupt erst erzielt werden kann. Diesen Veränderungen müssen wir in unserer Kommunikation Rechnung tra­ gen. Wir müssen uns von klassischen Mar­ ketingmustern verabschieden und uns in Richtung einer 360-Grad-Kommunikation entwickeln, um so die Menschen direkt erreichen zu können und um rasch auf die Erfordernisse der internationalen Märkte reagieren zu können. Wir brauchen also eine höhere Flexibilität in der Planung und Umsetzung unserer Kommunikation.

Nach Abschluss des JusStudiums und Absolvierung der Rechtsanwaltsprüfung hat Florian Phleps im Mai 2012 die Geschäftsführung des Tourismusverbandes Pillerseetal übernommen. Ab September 2013 leitete er mit drei weiteren Geschäftsführern die Kitzbüheler Alpen Marketing GmbH und wurde im Juni 2015 in den Marketingausschuss des Tirol Tourism Board berufen. Seit 2016 war er als Prokurist Mitglied der Geschäftsleitung der Tirol Werbung, seit Jänner 2019 ist er dort Geschäftsführer. Phleps ist verheiratet, Vater zweier Söhne und lebt in Fieberbrunn.

Was meine Person angeht, so arbeite ich sehr gerne in gut geplanten und gut vorbereiteten Strukturen. Ich arbeite auch gern im Team mit meinen Mitarbeitern und es ist mir ein Anliegen, die angeneh­ me und konstruktive Kommunikations­ kultur in unserem Haus hervorzuheben. Ich bin aber auch jemand, der klare Ent­ scheidungen trifft und die Verantwortung dafür übernimmt.

Wo ist die Marke Tirol – bisher zentraler Geschäftsbereich der Tirol Werbung – nun angesiedelt und wie funktioniert die Zusammenarbeit mit den beiden anderen Tochtergesellschaften Agrarmarketing und Standortagentur? Die Marke Tirol wird als Dach- und Standort­ marke in die Tirol Holding integriert und bestimmt die Strategie der Tochtergesell­ schaften. Was unsere Zusammenarbeit mit Agrarmarketing, Standortagentur und na­ türlich der Holding selbst betrifft, so kann ich nur sagen, dass sich diese von Beginn an konstruktiv und reibungslos gestaltet hat, und das sowohl auf professioneller als auch auf menschlicher Ebene. Wir stehen in regelmäßigem Austausch, mittelfristig ist auch die räumliche Verbundenheit in einem gemeinsamen Haus geplant. Dank der 16-jährigen Aktivistin Greta Thunberg ist derzeit auch der Klimawandel in aller Munde. Nun ist Tirol


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„Seit dem Zeitalter der Industrialisierung hat keine andere Entwicklung die Gesellschaft so geprägt wie aktuell die Digitalisierung.“ FLORIAN PHLEPS

neben dem Tourismus auch als Transitland bekannt. Wie sollte ein nachhaltiger Tourismus in Tirol aussehen? Nachhaltigkeit im Tourismus ist schon sehr lange ein Thema, mit dem sich un­ sere Branche beschäftigt. Nachhaltiges Wirtschaften im „Lebens- und Erholungs­ raum Tirol“ stellt einen der Eckpfeiler der Strategie des „Tiroler Weges“ dar, der unsere touristische Entwicklung geprägt hat. Es gibt bereits zahlreiche Initiativen wie „Tirol auf Schiene“, die zu nachhal­ tigem Tourismus beitragen. Mit diesem länderübergreifenden Kooperationspro­ jekt von Tirol Werbung, Bahnpartnern und Tiroler Mobilitätsanbietern wird die Bahnanreise ganzheitlich weiterentwi­ ckelt und Tirol soll zum österreichischen Bahnanreiseland Nummer eins werden. Das Projekt „Mobilitätscoach“ unterstützt touristische Regionen und Unterkunfts­ betriebe zusätzlich bei Mobilitätsfragen und Vermarktung. Bis 2020 soll der An­ teil der Gäste aus Nahmärkten, die mit der Bahn nach Tirol anreisen, auf zehn Prozent steigen. Gerade beim Thema Zukunftsfähigkeit zeigt sich die Wichtigkeit der Vernetzung im Land, denn nachhaltiges Wirtschaf­

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ten bedingt die Einbeziehung auch nicht­ touristischer Partner. Diese Vernetzung unterschiedlicher Branchen und dadurch ermöglichte langfristige Synergien sind wiederum zentrales Thema der Tirol Hol­ ding und sollen dem gesamten Standort Tirol zu einem Wettbewerbsvorteil ver­ helfen.

Wohin sollte sich der Tiroler Tourismus generell langfristig entwickeln? Schon seit langer Zeit trägt Tirols Tou­ rismus zu einer hohen Lebensquali­ tät im Land bei, zu unserer exzellenten Infrastruktur, zur Dienstleistungsquali­ tät usw. Die Wertschätzung, die sich der Tourismus in den eigenen Reihen ver­ dient, darf aber nicht als selbstverständ­ lich angesehen werden. Dafür müssen wir Sorge tragen. Es braucht auch den Dialog nach innen, um die Tirolerin­ nen und Tiroler in puncto Wahrneh­ mung, Wertschätzung und vor allem der aus dem Tourismus resultierenden Wertschöpfung zu sensibilisieren. Mit qualitativ hochwertigen, innovativen An­ geboten und einer in Zukunft notwendi­ gen selbstbewussteren Preisgestaltung setzen wir auf eine langfristige Wert­

schöpfung. In Zeiten der Digitalisierung suchen die Menschen die analoge Gegen­ welt und genau die hat Tirol in hohem Maß zu bieten. Unser Land vermittelt Werte wie intakte Natur, Gesundheit und Sicherheit in gewachsenen regionalen Strukturen. Diese Werte werden in un­ serer schnelllebigen Zeit einen immer höheren Stellenwert einnehmen.

Geben Sie uns noch ein kurzes Stimmungsbarometer zur aktuellen Sommersaison? Die bisherige Buchungslage ist zufriedenstellend, die Tiroler Regionen sind durchwegs zuversichtlich. Sieben von zehn Betrieben zeigen sich mit ih­ rer Buchungslage bis dato zufrieden bis sehr zufrieden, erfreulich gestaltet sich die Einschätzung zum wichtigsten Her­ kunftsmarkt Deutschland: Hier geben sogar neun von zehn Betrieben an, mit der Buchungslage ihrer Gäste zufrieden oder sehr zufrieden zu sein. Was die Umsätze angeht, so gehen 55 Prozent der befragten Unterkunftsbetriebe davon aus, das Er­ gebnis des Vorjahres halten zu können, 22 Prozent erwarten für die Sommersai­ son 2019 ein Umsatzplus, 18 Prozent Umsatzeinbußen.

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TIROLS TOURISMUS IM ÜBERBLICK DAS TOURISMUSJAHR 2017/2018 (1. November 2017 bis 31. Oktober 2018)

Nächtigungen: 49,4 Mio. (davon im Winter 2017/18: 27,6 Mio. / Sommer 2018: 21,8 Mio.) Gästeankünfte: 12,3 Mio. (davon im Winter 2017/18: 6,2 Mio. / Sommer 2018: 6,1 Mio.) Durchschnittliche Aufenthaltsdauer: 4,0 Tage (Winter: 4,5 Tage / Sommer: 3,6 Tage) Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer sank in den letzten 10 Tourismusjahren von 4,8 auf 4,0 Tage. Der Trend geht zu mehreren, aber kürzeren Urlauben.

Wichtigste Quellenmärkte: Deutschland (52,1 % Anteil an Gesamtnächtigungen), Niederlande (10,0 %), Österreich (8,5 %), Schweiz (5,5 %), Vereinigtes Königreich (3,4 %)

ENTWICKLUNG IM 10 -JAHRES -VERGLEICH:

136

Tourismusjahr: Ankünfte: +35,0 % / Übernachtungen: +13,7 % Winter: Ankünfte: +24,0 % / Übernachtungen: +7,7 % Sommer: Ankünfte: +48,1 % / Übernachtungen: +22,4 %

WIRTSCHAFTLICHE BEDEUTUNG DES TIROLER TOURISMUS • Anzahl der Beschäftigten: 55.000 Nahezu jeder vierte Vollzeitarbeitsplatz in Tirol wird von der Tourismus- und Freizeitwirtschaft geschaffen. Im 10-Jahres-Vergleich stieg die Zahl der Beschäftigten im Tourismus um 42 % an. • Umsatz: 8,4 Mrd. Euro Davon 6,7 Mrd. Euro aus dem Nächtigungstourismus und 1,7 Mrd. Euro durch Tagestouristen. • Tagesausgaben der Gäste (inkl. Anreise): Winter: 186 Euro / Sommer: 137 Euro Davon ca. 52 % für die Unterkunft, rund 14 % für Essen und Getränke, Einkäufe etwa 9 %. Ausgaben für Seilbahnen und öffentliche Verkehrsmittel im Winter: 16 % vs. 10 % im Sommer. • Wertschöpfung: 4,5 Mrd. Euro Das sind 17,5 % Anteil an der gesamten Tiroler Bruttowertschöpfung. Für Österreich liegt der Anteil der direkten Wertschöpfungseffekte des Tourismus an der Gesamtwertschöpfung bei 7,0 %. Jeder dritte Euro wird in Tirol direkt oder indirekt in der Tourismus- und Freizeitwirtschaft verdient.

BETTENSTAND • Tirol verfügt über rund 340.000 Betten (Bettenstand im Winter etwas höher als im Sommer). • Rund jedes zweite Bett in Tirol entfällt auf die Hotellerie, ein Drittel auf Ferienwohnungen und rund 7 % auf Privatquartiere. • Etwa 2⁄3 aller Übernachtungen entfallen auf die Hotellerie. Privatquartiere sind im Sommer wie Winter stark rückläufig (jedoch auch deutlich rückläufiges Bettenangebot in diesem Segment und oft keine aktive Vermarktung seitens der Vermieter). Im 10-Jahres-Vergleich verzeichnen die Ferienwohnungen sommers wie winters die stärksten Nächtigungszuwächse. • Auslastung: Winter: 44,6 % / Sommer: 33,7 %.

Quelle: Tirol Werbung


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CMI

WISSEN, HERZ UND MUT Congress Messe Innsbruck ist nicht nur geschätzter Partner ihrer Kunden, sondern leistet mit über 450 Veranstaltungen im Jahr auch einen wertvollen Beitrag zum Wohlstand der Region.

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ie Mitarbeiter nehmen den Auftrag des Landes Tirol, der Stadt Innsbruck, der Wirtschaftskammer Tirol und des Tourismusverbandes Innsbruck und seiner Feriendörfer ernst“, sagt Christian Mayerhofer, Geschäftsführer der Congress und Messe Innsbruck (CMI). Das Team setzte im abgelaufenen Geschäftsjahr über 450 Veranstaltungen um. Die daraus entstehenden sozioökonomischen Effekte dürfen sich im internationalen Vergleich sehen lassen. Eine vom Tourismusverband Innsbruck in Auftrag gegebene Studie des renommierten Österrei­ chischen Institutes für Wirtschaftsforschung (WIFO) weist für die Geschäftsfelder der CMI die enorme Bruttowertschöpfung von 360 Millionen Euro pro Jahr aus. Damit sichert das Unternehmen rund 5.800 Arbeitsplätze und ist ein bedeutender Wohlstandsfaktor für die Region.

ECO.NOVA: Sie erleben die Erfolge der heimischen Unternehmen im Rahmen zahlreicher Veranstaltungen hautnah. Wie beurteilen Sie die heimische Unternehmerlandschaft? CHRISTIAN MAYERHOFER: Ich persönlich schätze besonders den Unternehmergeist in unserem Land und gleichermaßen die hohe Kompetenz und Einsatzbereitschaft der Mitarbeiter. Ich durfte in den letzten Jahren viele Tiroler Unternehmer kennen und schätzen lernen und vertraue auf ihr Gespür, Wissen, Herz und ihren Mut. All das müssen auch wir als Tiroler Leitbetrieb der Veranstaltungshäu­ ser an den Tag legen.

Christian Mayerhofer, Geschäftsführer Congress Messe Innsbruck

Welches sind die „Zugpferde“ im Veranstaltungskalender der CMI? Neben einer Vielzahl an Veranstaltungen, bei de­ nen im Wesentlichen Einheimische zu den Besuchern zählen, wie die Tiroler Frühjahrsmesse, die Innsbrucker Herbstmesse oder Kulturveranstaltungen, ist die CMI in der internationalen Veranstaltungs­ welt stark verankert. Erst vor wenigen Wochen konnten wir bei der INTERALPIN, der Weltleitmesse für Alpine Technologien, zusammen mit 650 Ausstellern rund 29.000 Fachbesucher aus über 90 Ländern begrüßen. Hoch international präsentierte sich auch das World Music Festival 2019. Rund 40 Säle waren im Congress Innsbruck und auf der Messe Innsbruck musikalisch belegt. Insgesamt durften wir Die INTERALPIN 2019 hat ihre zentrale Stellung als führende Plattform der globalen Seilbahnbranche eindrucksvoll bestätigt.

rund 9.000 Akkordeonfans willkommen heißen.

Was ist Ihr Highlight im zweiten Halbjahr? Innsbruck rangiert gerade bei den internationalen Kongressen nach Wien in Österreich laut aktueller Studie des inter­ nationalen Branchenverbands ICCA und der Studie des Österreichischen Conven­ tion Büros (ACB) erneut an zweiter Stelle. Ich freue mich sehr, dass wir diese Position im Wettbewerb mit den starken Kongressdestinationen wie Salzburg, Graz oder Linz nicht nur halten, sondern auch ausbauen konnten. Die Akquise von Kongressen und Tagungen fordert unsere hohe Aufmerksamkeit. Es freut mich deshalb sehr, dass sich das Internationale Holzbau-Forum (IHF) für Innsbruck als Destination und den Congress Innsbruck als Venue entschieden hat. Der Veranstalter erwartet über 1.800 Teilnehmer, mehr als 130 Aussteller und einen internationalen Anteil der Teilnehmer von über 90 Prozent. Gelungen ist dieser Schachzug in Zusammenarbeit mit dem Convention Bureau Tirol, dem Convention Service Innsbruck, dem Land Tirol, der Stadt Innsbruck, der Wirtschaftskammer Tirol und ProHolz Tirol und belegt erneut, wie wichtig die Bün­ delung der Kräfte für die Gewinnung von Veranstaltungen für den Standort Tirol und Innsbruck ist. www.cmi.at PR


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TIROLS TOP-SEILBAHNEN

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PLATZ

RANKING*

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364

FIRMENNAME

ORT

MA

UMSATZ

Silvrettaseilbahn Aktiengesellschaft

Ischgl

355

78.461.000 (g)

Zillertaler Gletscherbahn GmbH & Co. KG

Hintertux

323

48.109.159

Bergbahn Aktiengesellschaft Kitzbühel

Kitzbühel

Arlberger Bergbahnen AG

Innsbruck

295

253

52.000.000 (g) 46.894.000 (g)

Seilbahn Komperdell GmbH

Serfaus

308

41.000.000 (g)

Mayrhofner Bergbahnen AG

Mayrhofen

171

35.605.779

Wintersport Tirol AG & Co. Stubaier Bergbahnen KG

Innsbruck

Skiliftgesellschaft Sölden – Hochsölden GmbH

Sölden

285

240

37.307.300

34.513.000 (g)

Ötztaler Gletscherbahn – GmbH & Co. KG Sölden – Tirol

Sölden

138

33.000.000 (g)

Bergbahnen Skizentrum Hochzillertal GmbH & Co. KG

Kaltenbach

110

31.396.617 (g)

Fisser Bergbahnen GmbH

Fiss

Liftgesellschaft Obergurgl GmbH

Obergurgl

Schilift-Zentrum-Gerlos GmbH

Gerlos

Zeller Bergbahnen Zillertal GmbH & Co. KG

Pitztaler Gletscherbahn GmbH & Co. KG

Zell a. Ziller

248

32.250.000 (g)

100

20.110.356

85

16.807.000 (g)

115

17.170.000 (g)

St. Leonhard i. P.

100

FIRMENNAME

ORT

MA

UMSATZ

Stanglwirt GmbH

Going

287

34.507.089

F. Kaltschmid Hotel GmbH

Seefeld

275

24.750.000 (g)

*)

16.000.000 (g)

Stellt das Ergebnis im Gesamtranking der Top 500 dar, (g) Umsatz geschätzt

TIROLS TOP-HOTELS PLATZ

RANKING*

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2

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13

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15

411

INTERALPEN-HOTEL TYROL GmbH

Telfs

258

24.900.000

Pirktl Holiday GmbH & Co. KG

Mieming

263

24.325.000 (g)

Hotel Trofana Royal GmbH

Ischgl

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19.330.000

Stock GmbH

Finkenberg

Schlosshotel Fiss GmbH

Fiss

Lanserhof GmbH

Sporthotel Alpenrose Residenz Wolfgang Kostenzer GmbH

Lans

Maurach

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150

21.719.192

17.600.000

17.000.000 (g)

15.712.673 (g)

Ernst und Andrea Mayer HotelbetriebsGmbH

Lermoos

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15.000.000

Stiebleichinger GmbH

Innsbruck

236

14.700.000 (g)

Christian Mühlberger HotelbetriebsGmbH

Kössen

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14.500.000 (g)

Karl Reiter Posthotel Achenkirch GmbH

Achenkirch

Mattersberger HotelbetriebsGmbH Hotel Jungbrunn GmbH & Co. OG

Grän

*)

Tannheim

165

165 145

14.940.000 (g)

14.652.259 13.500.000

Stellt das Ergebnis im Gesamtranking der Top 500 dar, (g) Umsatz geschätzt


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© TIROL WERBUNG / DIE FOTOGRAFEN

142

v. l.: Georg Spazier (Rad-WM), Michael Schöpf (Kletter WM) und Klaus Leistner (Nordische Ski-WM), erhielten einen Sonderpreis für die gelungenen Weltmeisterschaften.

Tirol-Werbung-Geschäftsführer Florian Phleps (r.), Sektionschefin Ulrike Rauch-Keschmann (Ministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus, 3. v. r.) und Johannes Haid vom Award-Stifter Hypo Tirol Bank (5. v. r.) gratulierten den Preisträgern des Tirol Touristica Awards: Walter Siegele (Premiumerlebnis Gaislachkogl), Bernhard Pichler (Winterwanderdorf Kartitsch), Karl Gostner (Neue Innsbruck Info), Johannes Adelsberger (Lebensqualität am Wilden Kaiser) und Herbert Osl (GenussWerkstatt TirolWest), v. l.

WELTMEISTERLICHE PREISTRÄGER Das Tiroler Tourismusforum, der jährliche Treffpunkt von Vertretern und Partnern der Branche, stand heuer ganz im Zeichen innovativer Leistungen. Fünf touristische Vorzeigeprojekte wurden mit dem Tirol Touristica Award ausgezeichnet. Ein Sonderpreis ging an die Veranstalter der Kletter-, Rad- und Nordischen Ski-Weltmeisterschaften.

A

lle zwei Jahre bildet das Tiroler Tou­ rismusforum den Rahmen für die Verleihung des Innovationspreises Tirol Touristica Award. In diesem Jahr war es keine leichte Aufgabe für die Fachjury gewesen, die Preisträger zu küren. Gleich 20 Projekte standen zur Auswahl. Die Ausrichter der drei Weltmeisterschaften in Tirol, der Kletter- und Rad-WM im September 2018 sowie der Nordischen SkiWM im Februar und März 2019, erhielten einen Sonderpreis für die ausgezeichnete Organisation dieser Großevents. Herausgestrichen hat die Jury insbesondere das gelungene Zusammenspiel mit den zahlreichen Partnern und dass die Veranstaltungen

zu einer starken Aufladung des Landes als Sportmarke beigetragen haben.

FÜNFMAL TIROL TOURISTICA AWARD

Einen Tirol Touristica Award bekamen die Vertreter des Premiumerlebnis Gaislachkogl überreicht, das sich aus Gaislachkoglbahnen, ice Q sowie 007 Elements zusammensetzt und laut Jury als weltweit einzigartiges Ganzjahres-Gesamterlebnisangebot brilliert. Die GenussWerkstatt TirolWest erhielt einen Award, weil es „ein Beispielprojekt zur Steigerung der regionalen Wertschöpfung in Kooperation von Tourismus und Landwirtschaft“ ist. Die Positionierung von Kartitsch

als erstes Winterwanderdorf Österreichs quittierte die Jury als „Impulssetzung für die Region“ und zeichnete diese Pioniertat ebenfalls aus. Beim Preisträger Neue Innsbruck Info würdigte die Jury die „Verbindung von historisch und modern“ sowie das „mehrschichtig gelungene architektonische Vorzeigeprojekt als Visitenkarte für Innsbruck“. Lebensqualität am Wilden Kaiser nennt sich ein 2017 gestarteter Prozess, der unter Einbindung der hiesigen Bevölkerung die Frage bearbeitet, wie sich der Tourismus weiterentwickeln und gleichzeitig die Lebensqualität der Einheimischen steigern lässt. Auch diese Initiative wurde mit einem Tirol Touristica Award belohnt. PR


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„Unsere Vision ist begleitet von einer Leidenschaft für die Gestaltung schöner Dinge.“

Das Wein Spitz - Boutiquehotel Wachau ǀ Spitz an der Donau, Niederösterreich www.donabaum.at Wachau ist eines der jüngsten Projekte des Atelier3 – und wie alle Projekte ein Unikat. Die Lage inmitten der Spitzer Weinberge machte von vornherein klar, was das zentrale Thema dieses Winzerhotels sein sollte und auch, wie man es transportiert. Das Atelier3 übernahm bei diesem Projekt die Gestaltung und Konzeption. Das Endergebnis beweist, dass jedes Detail passt, jede Anordnung ein harmonisches und stimmiges Ganzes ergibt und das bewusst gewählte Material perfekt inszeniert wurde. Die Lage inmitten der Weinberge wird dabei unterstrichen. „Es war uns natürlich sehr wichtig, die Natur nach innen zu holen. Das war auch die spezielle Herausforderung“, so Riml. Das gesamte Konzept zielt auf Klasse statt Masse. Dementsprechend ist es auch ausgestattet: Detailverliebt in aller Schlichtheit und oft mit sanftem Bezug zum Thema Wein. Wein, Natur und Ruhe sind die zentralen Elemente an diesem Ort und sie wurden architektonisch perfekt umgesetzt.

Ein Auszug aus unseren letzten realisierten Projekten:

Landhaus Tanner ǀ Waging am See, Oberbayern www.landhaus-tanner.de

GF Joachim Riml


Chalet Mimi ǀ Oberlech, Vorarlberg www.chaletmimi.com

Hotel Castel ǀ Dorf Tirol, Südtirol www.hotel-castel.com

Hotel Paradies ǀ Latsch, Südtirol www.hotelparadies.com

Hotel Die Wälderin ǀ Mellau, Vorarlberg www.diewaelderin.at

1477 Reichhalter Eat & Sleep ǀ Lana, Südtirol www.1477reichhalter.com

Seehotel Einwaller ǀ Pertisau am Achensee, Tirol www.einwaller.at

weitere Referenzen finden Sie auf unserer Homepage unter: www.atelier3.cc

atelier3 | Joachim Riml & Partner GmbH | Innsbruckerstraße 53b | A-6176 Völs Tel.: +43(0)512/302567 ǀ info@atelier3.cc


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REGIONALITÄT ALS STÄRKE Die Aufräumarbeiten nach der Finanzkrise sind noch immer nicht abgeschlossen: Zu diesem Schluss kommt das Retail Banking Radar 2019 der internationalen Unternehmensberatung A. T. Kearney. In Tirol scheinen die Uhren ein wenig anders zu ticken, denn die großen Fünf des Landes verzeichneten im vergangenen Jahr wieder ein teils deutliches Wachstum. REDAKTION: MARINA BERNARDI

S

eit zehn Jahren analysiert die internationale Management­ beratung A. T. Kearney in ih­ rem „Retail Banking Radar“ die Performance europäi­ scher Filialbanken und ermöglicht so tiefe Einblicke in die Stärken und Schwächen der Bankenszene Europas. Für die aktuelle Stu­ die wurden die Daten von fast 92 Privatkun­ denbanken und Bankengruppen in 22 euro­ päischen Ländern hinsichtlich der Kriterien Ertrag pro Kunde und Mitarbeiter, Gewinn pro Kunde, Cost-Income-Ratio und Kreditrisi­ kovorsorgequote untersucht. Die Studie zeigt, dass die Gewinne der Banken auf Grund des positiven wirtschaftlichen Umfelds und der geringeren Risikokosten, die mit fünf Prozent auf dem niedrigsten Niveau gegenüber zwölf Prozent im Jahr 2008 liegen, auf einem All­ zeithoch sind. Die Erträge aber stagnieren.

Volumen gesteigert werden, im gleichen Zeitraum ging aber aufgrund der anhaltend niedrigen Zinsmarge der Ertrag pro Kunde dramatisch um elf Prozent zurück. Erzielte man 2008 noch Einnahmen von 700 Eu­ ro, liegt man 2018 nur mehr bei 623 Euro pro Kunde. Bis 2020/21 rechnet man mit einer Senkung dieser Einnahmen auf 595 Euro. Die Folge: Die Banken leiden unter einem enormen Kostendruck sowie neuen Regulierungen, die für viele Institute das Aus bedeuten bzw. den Trend zu Fusionen und Übernahmen erneut befeuern könnten. Für österreichische Banken stellt sich das Szenario (noch) nicht so dramatisch dar. Ins­ gesamt verbuchten sie in den letzten vier Jahren sogar ein Ertragsplus pro Kunde von 7,2 Prozent, während Deutschland ein Mi­ nus von 1,3 Prozent und die Schweiz ein mageres Plus von 0,4 Prozent aufweisen.

Seit der Krise haben europaweit 24,6 Pro­ zent der Banken geschlossen. In den nor­ dischen Ländern waren es in den letzten zehn Jahren sogar mehr als 50 Prozent al­ ler Filialen und auch in Österreich schmilzt das Netz jedes Jahr um zwei bis drei Pro­ zent. Die Marktkonsolidierung werde laut Studie noch fünf bis zehn Jahre andauern. Im europäischen Branchenschnitt konn­ te zwar von 2008 bis 2018 insgesamt das

Der Erfolg von Revolut, Monzo und der ös­ terreichischen N26 zeigt es vor: Neoban­ ken sind in Europa nicht mehr aufzuhalten. Diese zu 100 Prozent digital, ohne Filialen und auf Mobilgeräte ausgerichteten Institu­ te jagen den klassischen Banken die Digital Natives ab. Vor allem sehr junge Kunden setzen auf diese Angebote, allerdings wer­ den Neobanken vor allem als Zweitkonto genützt. Das erste Konto liegt nach wie vor bei der Hausbank.

MARKTKONSOLIDIERUNG NIMMT FAHRT AUF

DER AUFSTIEG DER NEOBANKEN

147


© RAIFFEISEN/FOTOWERK.AT

top.500

„Bei den wirklich wichtigen Entscheidungen des Lebens braucht es ein Gegenüber, dem ich in die Augen sehen und vertrauen kann.“ THOMAS WASS, JOHANNES ORTNER UND REINHARD MAYR, RLB TIROL

148 Dennoch zeigt das Radar, dass die Kun­ denbasis der Neobanken in Europa seit 2011 um mehr als 15 Millionen gewachsen ist. Im Gegensatz dazu haben die klassischen Ban­ ken zwei Millionen Kunden verloren. Man rechnet damit, dass in den nächsten Jahren 50 bis 85 Millionen Kunden zu Neobanken wechseln werden. Um im Privatkundenge­ schäft über 2019 hinaus bestehen zu können, müssen sich traditionelle Banken den vielfäl­ tigen neuen Bankangeboten am Markt stellen. Dazu werden auch künstliche Intelligenz, Big Data und neue Technologien die Banken­ landschaft verändern. Banking wird vielfach zur Lifestyle-Plattform, die Finanzdienstleis­ tungen mit anderen Aspekten des täglichen Lebens kombiniert. Bis zu 50 Prozent der Befragten sind gar bereit, personenbezo­ gene Daten im Tausch gegen Dienstleistun­ gen weiterzugeben. Open Banking, also die Öffnung von Finanzdaten für Drittanbieter, ist dabei Fluch und Segen zugleich. Einer­ seits werden so innovative und lukrative Serviceleistungen erst möglich, anderseits entstehen neue Mitbewerber wie besagte Neobanken. Deshalb öffnen sich auch große Geldhäuser mittlerweile den neuen Plattfor­ men, wie das Beispiel der Erste Bank zeigt. Sie kooperiert mit dem Bezahlservice „Apple Pay“ und will damit auch auf der Erfolgs­

welle der Neobanken mitsurfen. Ein neuer technischer Regulierungsstandard (RTS), der am 14. September in Kraft tritt, beschleu­ nigt diese Entwicklung zusehends. Die Aus­ wirkungen: Die beliebten Papier-Tans sind spätestens dann Geschichte.

ZUFRIEDENE TIROLER

Auch wenn in der heimischen Bankenland­ schaft nicht immer nur die Sonne scheint, so stimmen zumindest die Ergebnisse der fünf größten Banken des Landes zuversichtlich. Während sich in den vergangenen Jahren die Branche allgemein ihr durch die Krise verlorenes Vertrauen mühsam wieder zu­ rückerarbeiten musste, schien es, als seien die klassischen „Hausbanken“ von diesem Imageschaden verschont geblieben. Als die Bösen galten die anderen, die internatio­ nalen Konzerne, während die heimischen Banken zumindest in den Augen ihrer eige­ nen Kunden recht glimpflich davonkamen. So zeigten sich die Ergebnisse nach einem kurzen Einbruch auch in der Post-KrisenÄra fast durchwegs positiv. Auch im abge­ laufenen Geschäftsjahr.

TIROLER SPARKASSE

Die Sparkassen-Idee wird heuer 200 Jahre alt, die Tiroler Sparkasse ist die zweitälteste

Österreichs. Bereits 1822 aus wohltätigen Motiven gegründet, ist die Tiroler Sparkasse in Innsbruck das älteste Geldinstitut Tirols. Gemeinsam mit ihren Tochterunternehmen betreut sie heute mit fast 580 Mitarbeitern an 53 Standorten im Raum Innsbruck Stadt und Land über 153.000 Kunden. Das Jahr 2018 hat sich dabei erfreulich entwickelt. Das Betriebsergebnis übertraf den Vorjah­ reswert deutlich, die Kundenforderungen erreichten einen neuen Höchststand bei gleichzeitiger Steigerung der Effizienz. Ins­ gesamt halten die Kunden konstant 287.650 Sparbücher und Konten. Die Kundeneinlagen werden zu 100 Prozent am regionalen Markt als Kredite an Private und Firmenkunden wieder vergeben. „Die erfreuliche Entwick­ lung im Kreditgeschäft führt zu einem ge­ steigerten Zinsüberschuss. Hervorzuheben ist besonders die positive Entwicklung im Kommerzkundenbereich“, so Vorstandsvor­ sitzender Hans Unterdorfer.

HYPO TIROL BANK

Auch die Landesbank blickt nach einigen turbulenten Jahren in der Vergangenheit auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2018 zurück. „Wir spüren das Vertrauen unserer Kunden am Kernmarkt. In Zeiten volatiler Märkte bewährt sich unser beständiger Weg als Landesbank. Das hat zu einer weiteren Verbesserung unseres Ratings und einem Ergebnis, das über den Planzahlen liegt, ge­ führt“, erklärt Wilfried Stauder, Vorsitzen­ der des Aufsichtsrates. Die Ratingagentur Standard & Poor’s verbesserte das Rating dabei von BBB+ in den A-Bereich. Vor al­ lem stellte die Hypo Tirol Bank im letzten Jahr ihre Kompetenz im Fondsmanagement unter Beweis und konnte in drei Kategori­ en den österreichischen Dachfonds-Award gewinnen, der jährlich die besten von 500 in- und ausländischen Fonds auszeichnet.

RAIFFEISEN LANDESBANK TIROL

Erstmals in der 125-jährigen Geschichte des Bankhauses stieg die Bilanzsumme auf einen Wert von 7,9 Milliarden Euro und verzeich­ net damit ein Plus gegenüber dem Vorjahr von 6,3 Prozent. Getrieben ist das Wachs­ tum vor allem durch die positive Entwick­ lung bei den Einlagen und Krediten und ein besonders gutes Risikoergebnis. Gewach­ sen ist die RLB sowohl im Privat- als auch im Firmenkundenbereich, die Eigenmit­ telausstattung bleibt konstant hoch. „Die RLB Tirol AG zählt zu den kapitalstärksten Banken Österreichs“, sagt Reinhard Mayr, stellvertretender Vorstandsvorsitzender.


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I M M O T I O N E N

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Luxus-Penthouse AXAMS mit Panoramablick, 4 Zimmer, Wohnnutzfläche ca. 107 m², Baujahr 2017, Terrasse ca. 41 m², Südbalkon ca. 11 m², Kellerraum ca. 12 m², 2 Tiefgaragenabstellplätze, HWB 45,9 kWh/m²a, KP 680.000 Euro

149

„Was gibt es Schöneres, als mit Einlagen aus der Region, die uns unsere Kunden anvertrauen, innovative Ideen unserer Unternehmen in der Region zur Umsetzung zu bringen.“ MICHAEL PERGER, GERHARD BURTSCHER UND MARIO PABST, BTV

„Gerade für die zukünftige Ausrichtung der Bank ist eine stabile Kapitaldecke von großer Bedeutung. Mit unseren Kapitalquoten sind wir sowohl für etwaige Großprojekte als auch für wirtschaftlich schwächere Zeiten gut gerüstet.“ Ein Großprojekt steht auch für die Bank selbst an: Mit dem RAIQA stellt die RLB die Weichen für die eigene Zukunft und entwickelt damit eines der größten Projekte in der Ge­ schichte der Bank. 2022 soll das neue Quartier am Standort in der Innsbrucker Adamgasse zwischen dem Hauptbahn­ hof und Bozner Platz eröffnet werden.

VOLKSBANK TIROL

Ein deutliches Plus beim Ergebnis und ein starkes Wachs­ tum in allen Geschäftsbereichen verzeichnet die fusionierte Volksbank Tirol. Sowohl Ausleihungen wie Einlagen legten überdurchschnittlich zu, auch die Wohnbaukredite konnten in Volumen und Anzahl deutlich gesteigert werden. Insgesamt verwaltet die Volksbank Tirol mehr als 10.000 Wohnbau-

Stilvolles Generationenhaus GNADENWALD in idyllischer Lage, Grundstück ca. 750 m², UG/EG/OG/DG mit ca. 220 m² Nutzfläche, Garten mit Poollandschaft, 4 Garagen, 3 AAP, HWB 54 kWh/m²a, KP 1.090.000 Euro Flächen/Wald/Alpen ca. 9 ha, 590.000 Euro

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top.500

„Wir schauen weiterhin darauf, das Risiko auf einem vernünftigen Niveau zu halten.“

„Als Unternehmerbank konzentriert sich die Volksbank Tirol auf die Finanzierung der Tiroler Wirtschaft.“

HANS UNTERDORFER UND CHRISTIAN RATGEB, TIROLER SPARKASSE

WERNER FOIDL, MARKUS HÖRMANN UND MARTIN HOLZNER, VOLKSBANK TIROL

150

kredite mit einem Finanzierungsvolumen von 950 Millionen Euro. Das Ergebnis vor Steuern konnte in Summe um 36,5 Prozent erhöht werden. Mit einer Kernkapitalquote von 17,5 Prozent zählt die Volksbank Tirol AG dabei weiterhin zu den kapitalstärksten Banken des Landes. Als Unternehmerbank konzentriert sich die Volksbank bei der Finanzierung vor allem auf die Tiroler Wirtschaft. Das Kom­

merzkreditvolumen stieg im Jahr 2018 um über fünf Prozent an. Im Vorjahr wurden rund 700 Neukredite mit einem Finanzierungsvo­ lumen von insgesamt knapp 340 Millionen Euro an heimische Unternehmen vergeben. Mit dieser Finanzierungsoffensive konnte die Volksbank Tirol einen wesentlichen Beitrag zur Unternehmermilliarde der österreichi­ schen Volksbanken beisteuern.

TIROLS TOP-10-BANKEN PLATZ

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10

BANK

Bank für Tirol und Vorarlberg

Raiffeisen Landesbank Tirol AG

Hypo Tirol Bank

Tiroler Sparkasse

Volksbank Tirol AG

Sparkasse Kufstein

Sparkasse Schwaz

RaiffeisenBank Kitzbühel – St. Johann

Raiffeisen Bezirksbank Kufstein

Sparkasse Imst

BILANZSUMME 2018

EGT 2018

11.630.000.000

139.800.000

1438

7.327.100.000

41.500.000

516

7.893.900.000

3.849.000.000

3.282.800.000

24.200.000

26.600.000

17.200.000

1.920.157.144

18.153.437

1.442.816.000

9.369.000

1.696.056.546

1.303.640.704

1.068.492.440

7.737.653

8.496.895

7.067.712

MA

430

579

371

231

196

115

197

161

BANK FÜR TIROL UND VORARLBERG Auch die BTV kann in allen Bereichen auf eine sehr gute Entwicklung verweisen und steigerte das Jahresergebnis vor Steuern um 53,3 Prozent. „Ausschlaggebend für die aus­ gezeichnete operative Entwicklung waren neben dem guten wirtschaftlichen Umfeld und den damit verbundenen geringen Kre­ ditrisiken die konsequente Umsetzung un­ serer Unternehmensstrategie und vor allem unsere Kunden“, so Vorstandsvorsitzender Gerhard Burtscher. Das Jahr 2018 bestätigte erneut das Geschäftsmodell der BTV, nah an den Kunden zu sein und mit ihnen mit­ zuwachsen. Die Geschäftsvolumina in allen wichtigen Bilanzpositionen wie Kredite an Kunden, Kundeneinlagen (Primärmittel), Eigenkapital oder Bilanzsumme erreichten die höchsten Stände in der 114-jährigen Bankgeschichte. Gleichzeitig wiesen die Risikovorsorgen im Kreditgeschäft sogar einen positiven Saldo auf. Der Erfolg der Bank wird auch durch verschiedene Aus­ zeichnungen belegt. So wurde unter ande­ rem das Vermögensmanagement vom un­ abhängigen Controlling-Institut „firstfive“ bereits zum neunten Mal in Folge mit der Höchstnote prämiert.


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top.500

HYPO TIROL BANK Bilanzsumme

DIE GROSSEN FÜNF IM DETAIL

7.327,1 Mio. Euro

Betriebserträge*

143,3 Mio. Euro

Ergebnis vor Steuern

41,5 Mio. Euro

Ergebnis nach Steuern

32 Mio. Euro

Einlagen

4.281,7 Mio. Euro

Ausleihungen

5.737.4 Mio. Euro

Eigenkapital

564 Mio. Euro

Eigenmittel

603,7 Mio. Euro

Kernkapital

529,9 Mio. Euro

Mitarbeiter

516

Eigenmittelquote

16,71 %

Kernkapitalquote

14,67 %

Filialen BANK FÜR TIROL UND VORARLBERG Bilanzsumme

316,4 Mio. Euro

Ergebnis vor Steuern

152

TIROLER SPARKASSE 11.630 Mio. Euro

Betriebserträge

139,8 Mio. Euro

Ergebnis nach Steuern

107,1 Mio. Euro

Einlagen

8.162 Mio. Euro

Ausleihungen

7.851 Mio. Euro

Eigenkapital

1.639 Mio. Euro

Eigenmittel

1.222 Mio. Euro

Eigenmittelquote

15,8 %

Kernkapital

1.029 Mio. Euro

Mitarbeiter

1.438

Kernkapitalquote

13,3 %

Filialen

38

Bilanzsumme

Betriebserträge

Ergebnis vor Steuern

Ergebnis nach Steuern Einlagen

Ausleihungen Eigenkapital

7.893.9 Mio. Euro 93,2 Mio. Euro 24,2 Mio. Euro 18,5 Mio. Euro

1.920 Mio. Euro 2.838 Mio. Euro 424 Mio. Euro

470,1 Mio. Euro

Kernkapital

424,8 Mio. Euro

Mitarbeiter

430

Kernkapitalquote Filialen

89,5 Mio. Euro

Ergebnis vor Steuern

26,6 Mio. Euro

Ergebnis nach Steuern

21,9 Mio. Euro

Einlagen

2.635 Mio. Euro

Ausleihungen

3.032 Mio. Euro

Eigenkapital

270 Mio. Euro

Eigenmittel

233,9 Mio. Euro

Kernkapital

231,2 Mio. Euro

Mitarbeiter

579

Eigenmittelquote

14,0 %

Kernkapitalquote Filialen

13,84 %

53 (inkl. SB-Filialen und OMV) VOLKSBANK TIROL

Eigenmittel

Eigenmittelquote

3.849 Mio. Euro

Betriebserträge

RAIFFEISEN LANDESBANK TIROL Bilanzsumme

22

16,0 %

14,42 %

18 (inkl. SB-Bankstellen)

Bilanzsumme

Betriebserträge

Ergebnis vor Steuern

Ergebnis nach Steuern Einlagen

Ausleihungen Eigenkapital

3.282,8 Mio. Euro 81,4 Mio. Euro 17,2 Mio. Euro 12,4 Mio. Euro

2.661,9 Mio. Euro

2.715 Mio. Euro keine Angabe

Eigenmittel

356,9 Mio. Euro

Kernkapital

329,6 Mio. Euro

Mitarbeiter

371

Eigenmittelquote Kernkapitalquote Filialen

19,0 % 17,5 %

35 (inkl. 4 HGS und SB-Filialen)

* In den Betriebserträgen wurden die GuV-Positionen Zinsüberschuss, Provisionsüberschuss, Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten, Ergebnis aus der Ausbuchung von at cost bewerteten finanziellen Vermögenswerten, Ergebnis aus Sicherungszusammenhängen und Sonstige Erträge summiert.


VOLKSBANK TIROL

VOLKSBANK TIROL WEITER AUF ERFOLGSKURS Deutliches Plus beim Ergebnis und starkes Wachstum in allen Geschäftsbereichen.

„Wir wollen in allen Regionen Tirols auch in Zukunft ein verlässlicher Finanzpartner für unsere Kunden sein.“

D

ie Volksbank Tirol liegt weiterhin auf Erfolgskurs. Das zeigt die Bilanz des abgelaufenen Geschäftsjahres, die am 14. Juni 2019 vom Vorstand mit Stolz und Freude der Hauptversammlung der Volksbank Tirol AG vorgelegt werden konnte. In allen Geschäftsbereichen erzielte die Volksbank Tirol satte Zuwächse. Sowohl Ausleihungen (+ 5,3 %) als auch Einlagen (+ 7,6 %) legten überdurchschnittlich stark zu. Das Ergebnis vor Steuern (EGT) kletterte als Folge des überdurchschnittlichen Wachstums um 36,5 % auf 17,2 Mio. Euro. Die Bilanzsumme erhöhte sich 2018 um rund 6 % auf 3,3 Mrd. Euro. Die Eigenmittel wurden um 3,4 %, das Kernkapital um 4,2 % gesteigert. Mit Eigenmitteln in Höhe von 357 Mio. Euro und einer Kernkapitalquote von 17,5 % zählt die Volksbank Tirol AG weiterhin zu den kapitalstärksten Banken des Landes.

ALS ANLAGE - BANK ERFOLGREICH

DIE HAUSBANK FÜR UNTERNEHMER

Investmentfonds als Alternative zur Sparbuch-Veranlagung liegen in Anbetracht der andauernden Nullzinspolitik der EZB ganz im Trend. In der Volksbank Tirol lief daher das Wertpapiergeschäft 2018 hervorragend und es konnten zahlreiche Kunden für die Veranlagung in Investmentfonds gewonnen werden. Das Gesamt-Fondsvolumen der Kunden erhöhte sich im Jahr 2018 um 4,3 %. Das Netto-Fondssparvolumen wurde gar um 62,3 % gesteigert. Für ihre herausragende kunden­ und bedarfsorientierte Fondsberatung wurde die Volksbank Tirol am 23. Mai 2019 nun bereits zum dritten Mal in Folge von ihrem Partner Union Investment mit dem „Prix de Fonds“ ausgezeichnet.

Als Unternehmer-Bank konzentriert sich die Volksbank Tirol auf die Finanzierung der Tiroler Wirtschaft. Erfolgreiche Unter­ nehmer brauchen einen vertrauensvollen Finanzpartner, der ihnen bei ihren Investitionen zur Seite steht, die Bedürfnisse und Anliegen kennt und sie auf Augenhöhe berät. Sie benötigen eine Hausbank. Die Volksbank Tirol übernimmt diese Funktion für mehr und mehr heimische Unternehmer in allen Branchen, was die Wachstumszahlen eindrucksvoll belegen. So ist in der Volks­ bank Tirol das Kommerzkreditvolumen im Jahr 2018 um 5,2 % gestiegen. Im Vorjahr wurden rund 700 Neukredite an Tiroler Unternehmen mit einem Finanzierungsvolumen von insgesamt knapp 340 Mio.

© DIE FOTOGRAFEN

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Das Vorstands-Trio der Volksbank Tirol (v. l.): Werner Foidl (Vorstand), Mag. Markus Hörmann (Vorstandsvorsitzender) und Mag. Martin Holzer (Vorstand)

Euro vergeben. Mit dieser Finanzierungsoffensive konnte die Volksbank Tirol auch einen wesentlichen Beitrag zur Unterneh­ mer­Milliarde der österreichischen Volks­ banken beisteuern.

7,5 % PLUS IM WOHNBAU

Auch bei den Wohnbaukrediten wurden 2018 Volumen und Anzahl deutlich gesteigert. 195 Mio. Euro an Neukrediten wurden an rund 1.300 Tiroler Bauherren vergeben und unterstreichen die Kompetenz der Volksbank Tirol als Wohnbau­Bank. Damit ver­ waltet die Volksbank Tirol insgesamt mehr als 10.000 Wohnbaukredite mit einem Finanzierungsvolumen von 950 Mio. Euro. Sie ist somit im wahrsten Sinn des Wortes die Hausbank tausender Tiroler. PR


BONNE APART

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Doris Obermoser war in Dubai und hat für Bonne Apart den Exklusivauftrag für Österreich zum Verkauf der so genannten „Seahorse Villas“ mitgebracht, die an Noblesse und Luxus kaum zu überbieten sind. Makler aus der ganzen Welt wurden dafür beauftragt, die dreistöckigen schwimmenden Villen zu verkaufen, die nur mit dem Boot zu erreichen und deren Schlaf- und Badezimmer mit Glaswänden und Blick auf die Korallen und Fische in einem Unterwasserdeck gelegen sind. Insgesamt sollen rund 130 dieser „Floating Seahorse Villas“ mit privatem Jacuzzi an Deck entstehen. Eingerichtet werden die Wunderwelten von Bentley Home.


BONNE APART

Simon Kikl (Mi.) wird seit Kurzem von Stefan Warger (re.) als neuem Geschäftsführer und Prokurist Bernhard Thanner unterstützt

DORT, WO‘S AM SCHÖNSTEN IST Jeder findet sein Glück woanders. Bonne Apart hat für alle Bedürfnisse die passende Immobilie.

G

eht nicht gibt‘s nicht bei Bonne Apart. Vom hochexklusiven Objekt – wie je­ nem auf der Nebenseite – bis zur Gar­ conniere in Tirol ist im Portfolio der Bonne Apart Group quasi alles dabei. Das Team berät stets kompetent und indviduell, kennt den Markt ebenso wie die Rechtslage und findet auf diese Weise die persönlich pas­ sende Immobilie für seine Kunden. „Nach zwölf Jahren haben wir es geschafft, dass die Menschen an Bonne Apart denken, wenn sie ein neues Zuhause suchen oder ihre Immo­ bilie verkaufen wollen, dass die Menschen uns finden, wenn sie in interessante Projekte investieren und eine gute Rendite erzielen wollen, und sich an uns wenden, wenn sie eine besondere Immobilie suchen“, so Do­ ris Obermoser. Sie hat gemeinsam mit Simon Kikl Bon­ ne Apart gegründet und die Visionen des „jungen Wilden“ mit ihrer Erfahrung, Dip­ lomatie und Geduld perfekt ergänzt. Die Be­

geisterung und Leidenschaft für Immobilien und das ehrliche Interesse am Menschen schreibt die Erfolgsgeschichte der Bonne Apart Group.

Mit der Bonne Apart Group entwickelte sich eine optimale und erfolgreiche Symbiose aus Erfahrung und feurigem Elan.

IN DER WELT UNTERWEGS, IN TIROL ZUHAUSE

Während Doris Obermoser in Dubai an ei­ nem weiteren Geschichts-Baustein und der Österreichvertretung für den Verkauf der exklusiven Seahorse-Villen in Dubai gear­ beitet hat und mit einem fulminanten Im­ mobilienangebot nach Hause zurückkehrte, hat sich auch im heimatlichen Unternehmen einiges getan. Die Homepage wurde kom­ plett neu und interaktiv gestaltet, außerden unterstützt Stefan Warger ab sofort als zu­ sätzlicher Geschäftsführer, Bernhard Tanner als Prokurist. Sie stehen einem ebenso jun­ gen wie motivierten Team vor und arbeiten fortan gemeinsam an der Weiterführung der Erfolgsgeschichte. PR

W W W. BONNE - APART.AT

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top.500

VERANTWORTUNG ÜBERNEHMEN Die Bankenlandschaft hat sich in den letzten Jahren auffällig verändert. Der persönliche Kontakt zwischen Menschen ist nach wie vor wichtig. Und wird noch wichtiger werden, glaubt Johannes Haid, Vorstand der Hypo Tirol Bank. INTERVIEW: MARINA BERNARDI

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Das abgelaufene Jahr war ein sehr erfolgreiches, generell geht der Weg der Hypo Tirol Bank seit Jahren konsequent nach oben. Worauf führen Sie diese Entwicklung zurück? JOHANNES HAID: Ich denke, wir haben unsere Position in unserem Kernmarkt gefunden und besetzen als Regionalbank mittlerer Größe eine Nische, die genau zu uns passt. Unser Erfolg ist ein Zusam­ menspiel aus Menschen und Netzwerken, Know-how, aber auch Emotion. All das gemeinsam ermöglicht es uns, am Markt richtig und vorausschauend zu agieren. ECO.NOVA:

Wie definieren Sie Erfolg? Erfolg ist für mich, wenn alle Beteiligten auf ihre Weise zufrieden sind mit unserer Arbeit. Natür­ lich geht es darum, dass das finanzielle Ergebnis am Ende des Geschäftsjahres stimmt, darüber hinaus ist mir wichtig, dass sich unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wohl fühlen, denn man ver­ bringt sehr viel Zeit in der Arbeit. Letzt­ lich geht es darum, gemeinsam gut durch herausfordernde Zeiten zu kommen.

Das Zinsumfeld ist seit Jahren extrem niedrig. Was bedeutet das für Tirols Unternehmen bzw. welche Handlungsempfehlungen leiten Sie daraus ab? Verglichen mit früheren Jahren ist der Eu­ ribor sehr tief und die Zinskurve flach. Es war also selten günstiger, an Finanzierun­ gen zu kommen. Insofern ist das aktuelle Zinsumfeld ein Push Richtung Wirtschaft, denn die Rückzahlungsquoten sind ent­ sprechend niedrig. Was nicht heißt, dass Unternehmen nicht weiterhin wirtschaft­

© TOM BAUSE

D

er Beruf des Bankers ist in den letzten 15 Jahren in manchen Bereichen ein ganz anderer geworden und auch die Aufgaben der Bank gehen heute weit über das Einlagen- und Kreditgeschäft hinaus. „Wir haben als Bank auch eine soziale Verantwortung“, ist Mag. Johannes Haid überzeugt und hält außer­ dem ein Plädoyer für mehr Regionalität. „Wir sollten stolz sein auf das, was wir in Tirol haben“, sagt er und meint damit nebst Na­ tur und Bergen die vielen Klein- und Mitte­ lunternehmer, die unser Land prägen und die es zu unterstützen und zu erhalten gilt. Die Unternehmer wiederum nimmt Haid gleichzeitig in die soziale Pflicht, nicht nur auf monetäre Erfolge zu achten, sondern auf das große Ganze.

„Wir werden mit der Hypo Tirol Bank auch in Zukunft ein Nischenkonzept bedienen, mit dem wir uns gut identifizieren können.“ JOHANNES HAID

lich und bedacht agieren müssen, um am Markt zu bestehen.

Spüren Sie unter den aktuellen Gegebenheiten und der vergangenen guten Wirtschaftslage einen tatsächlichen Anstieg bei Krediten? Ja. Die Kredit­ nachfrage ist groß, weil viele Unterneh­ mer die Phase nutzen, um ihre Investiti­ onen, Erneuerungen und Innovationen umzusetzen und für die Zukunft vorzu­ bauen.

Alternative Finanzierungsformen wie Crowdfunding boomen – zumindest gefühlt. Woran liegt das Ihrer Meinung nach? Ich persönlich sehe gar nicht so sehr den großen Boom. Crowdfunding ist vor allem für kleinere Unternehmen und Start-ups interessant. Für große, re­ nommierte Firmen ist das Modell schon deshalb weniger praktikabel, weil es dort um höhere Investitionssummen geht, für die Crowdfunding schlicht keinen Sinn macht. Insgesamt gesehen sind alterna­ tive Finanzierungen eine Art Parallelwelt zu traditionellen Banken, die es manchen ermöglicht, ihre Ideen zu verwirklichen.

Die Start-up-Szene ist auch in Tirol im Aufschwung. Ist es für eine Bank generell schwierig, Start-ups oder Jungunternehmer zu finanzieren, oder fehlt oft auch die passende Vorbereitung oder der Businessplan? Die meisten Jungunternehmer präsentie­ ren sehr gute Konzepte und beschreiten insgesamt gute Wege. Das ist wichtig für einen Wirtschaftsstandort. Dennoch ist es

für eine konzessionierte Bank schwierig, ein Start-up entsprechend zu bewerten, weil in der Regel für eine Bewertung aus vergangenen Zahlen auf die Zukunft ge­ schlossen wird. Für Gründer ist es ohne entsprechendes Eigenkapital deshalb nicht einfach, an Geld von Banken zu kommen, weil eben jene Basiselemente für eine Kreditvergabe kaum darzustel­ len sind.

Darf in Banken heute noch der Bauch eine Rolle bei Entscheidungen spielen? Wir müssen als Bank jede unserer Ent­ scheidungen dokumentieren, entspre­ chend begründen und belegen können. Für einen Kredit zum Beispiel ist die nachhaltige Bedienbarkeit darzustel­ len, ansonsten dürfen wir ihn formal­ rechtlich nicht vergeben. Aber auch der Mensch und das Unternehmen dahinter zählen. Wenn wir eine Unternehmer­ persönlichkeit kennen, dessen Firma, die Entwicklung und das Umfeld, dürfen subjektive Einflüsse ihre Rolle spielen. Deshalb sind Menschen- und Markt­ kenntnis ein elementarer Bestandteil unserer Arbeit. Tirol galt viele Jahre als overbanked, auch heute noch gehen Studien davon aus, dass sich Bankfilialen künftig weiter reduzieren werden. Wie sehen Sie diese Entwicklung? Ich mag den Begriff ehrlich gesagt nicht sonderlich und finde es wichtig, dass der Kunde die Wahl hat, wie er seine Bankgeschäfte erledigen möchte. Man muss hier auch klar zwi­ schen Firmenkunden- und Retailgeschäft

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unterscheiden. Bankfilialen bedienen in der Regel den Retail-, also meist Privat­ kunden. Der aber geht immer seltener in eine Bank, sondern erledigt den Großteil seiner Geschäfte mittlerweile im Internet. Das ist der eigentliche Hauptgrund, wa­ rum viele Geschäftsstellen geschlossen wurden. Die Aufrechterhaltung jeder Fi­ liale kostet Geld und manche Banken wa­ ren und sind gefordert, ihre Strukturen entsprechend anzupassen. Bei Firmen­ kunden ist die Ausgangssituation eine an­ dere. Hier braucht es vielfach die persön­ liche Beratung. Und ja: Manche Banken müssen schmäler werden und alle müs­ sen effizient sein, aber man darf dabei den sozialen Aspekt nicht aus den Augen verlieren. Es geht dabei auch um Arbeits­ plätze und den generellen zwischen­ menschlichen Austausch. Wir werden alle älter und brauchen den Sozialkontakt und nicht nur ein Callcenter am anderen Ende der Leitung. Wir als Landesbank haben eine Verantwortung gegenüber unseren Mitarbeitern, dem Land, den Menschen und den Kunden. Das dürfen wir nicht vergessen. Was sehen Sie ganz allgemein als die Aufgabe einer Bank? Die Aufgaben einer Bank sind vielfältig und gehen weit über das reine Geldwesen hinaus. Banken sind Arbeitgeber und haben damit auch eine soziale Verantwor­ tung. Wir beschäftigen in der Hypo Tirol Bank rund 560 Menschen, zählt man das Rechenzentrum dazu, sind es fast 1.000. Dahinter stehen Familien, Kinder. Würden wir den Mensch wegrationali­ sieren, wo kämen wir dann hin? Wenn Menschen keine Arbeit mehr haben, verringert sich der Konsum, demgegen­ über steigen die Kosten für AMS, Land und Staat ... das ist ein Dominoeffekt, der beim aktuellen Drang zur Ratio­ nalisierung oft und gerne übersehen wird. So gesehen haben Banken, wir als Regionalbank ganz besonders, und Unternehmen im Allgemeinen eine Ge­ samtverantwortung für das Land und die Bevölkerung. Selbstverständlich ist der wirtschaftliche Erfolg für ein Unter­ nehmen essenziell, man darf dabei aber den Menschen und den sozialen Auf­ trag nicht aus den Augen verlieren. Wir brauchen regionale Unternehmen, die mit dem Land verankert und sich dieser Verantwortung bewusst sind. Deshalb sehe ich es gerade für uns als Hypo Tirol

„Wir sollten in Tirol stolz darauf sein, was wir haben.“ JOHANNES HAID

Bank als Aufgabe, den allgemeinen Le­ bensstandard, den wir uns in unserem Land erarbeitet haben, mitzuerhalten.

Kaum eine Branche scheint so reguliert zu sein wie die Ihre. Wie hat sich der Beruf in den letzten Jahren verändert? In vielen Bereichen hat er sich komplett erneuert. Auch wenn etwa der Vertrieb vordergründig dieselbe Tätigkeit zu sein scheint wie vor ein paar Jahren, so erfordert er wesentlich mehr Knowhow im Hintergrund. Es gilt, zahlreiche rechtliche Gegebenheiten zu berücksich­ tigen, damit nimmt der Schulungs- und Ausbildungsbedarf zu. Bankenintern sind völlig neue Berufsbilder entstanden. Es gibt Teilbereiche, in denen wir Mathe­ matiker oder Physiker angestellt haben. Das wäre vor 15 Jahren im klassischen Kredit- und Passivgeschäft utopisch ge­ wesen. Heute benötigt es umfangreiche Dokumentationen, es gibt Veränderungen im Aufsichtsrecht, bei Kontrollinstanzen, im Rechnungswesen, der Bilanzierung – unser Geschäft mag nach außen hin noch ähnlich wirken wie vor zehn Jahren, nach innen haben sich die Voraussetzungen völlig geändert. Es geht also eher in Richtung Spezialistentum? Ja, weil Berater gar nicht mehr die gesamte Bandbreite abdecken

können. Als 1990 das Internet aufkam, gab’s noch kein Onlinebanking. Heute er­ ledigt man alltägliche Geschäfte fast aus­ schließlich übers Internet und holt sich nur noch bei sehr spezifischen Themen fachliche Beratung, beim Wohnungskauf zum Beispiel, in Finanzierungsangelegen­ heiten oder im Veranlagungs- und Wert­ papierbereich. Das setzt entsprechendes Fachwissen seitens des Beraters voraus. Bankenintern geht es um Szenarienbe­ rechnungen, die Wartung von EDV, Digi­ talisierungsthematiken – all das braucht Experten.

Wo sehen Sie die Hypo Tirol Bank in zehn Jahren? Wir werden eine Ban­ kengröße erreicht haben, in der unser Regional- und Nischenkonzept weiterhin optimal funktioniert und mit dem wir uns alle gut identifizieren können. Und wir müssen und werden es schaffen, die Balance aus Digitalisierung und Mensch­ lichkeit zu halten. Würden wir nur das Onlinegeschäft forcieren, wären uns die Großen überlegen. Unsere Stärken blei­ ben deshalb weiterhin die Regionalität, der Mensch mit all seinen Emotionen, unser Netzwerk und unsere Wertehal­ tung. Wenn wir diese Nische besetzen und unsere Arbeit konsequent weiterführen, glaube ich, dass die Hypo Tirol Bank einen erfolgreichen Weg vor sich hat..


UNIQA

FÜR EIN SICHERES, LÄNGERES UND BESSERES LEBEN Nach etwa hundert Tagen an der Spitze der UNIQA Landesdirektion Tirol stellt Manfred Miglar ein Thema besonders in den Vordergrund: die Vorsorge. I N T E RV I E W : D O R I S H E LW E G

S

ECO.NOVA: Sie haben mit März 2019 die Agenden als Landesdirektor von UNIQA Tirol übernommen. Welche Themen möchten Sie besonders vorantreiben? MANFRED MIGLAR: Wir unterstützen un­ sere Kunden dabei, sicher, besser und länger zu leben. Gleichzeitig managen wir Risiken für unsere Kunden, die ein Einzelner gar nicht schultern kann. Vorsorge ist so ein Thema. Das werde ich jedenfalls in den Vordergrund stellen. Oder die mas­ siven Pensionseinbußen von Frauen im Vergleich zu männlichen Altersgenossen, also der Gender-Pension-Gap – den muss man nicht hinnehmen. Hier bieten wir Lösungen für unsere KundInnen. Neben der Pensionsvorsorge steht aber auch die Gesundheitsvorsorge ganz oben, wo wir einen Marktanteil in Tirol von 54 Prozent haben. Ein neues Vorsorgemodul ist zum Beispiel die Lifestyle-DNA-Analyse, bei der Kunden auf Basis eines wissenschaftlich fundierten Gentests einen individuellen Ernährungs- und Fitnessplan nach dem persönlichen genetischen Profil erhalten.

Wie wollen Sie die Marktführerschaft in Tirol weiter ausbauen? Das können wir nur als Team schaffen. Ein Unterneh­ men ist nur mit motivierten Mitarbeitern erfolgreich. Ich spüre bei unserem Team eine sehr positive Energie. Wir wollen unsere Kunden auf ihre Bedürfnisse hin professionell beraten und ein Begleiter an ih­ rer Seite sein. Dank unserer Philosophie, vor Ort beim Kunden zu sein – wir haben ja in Tirol aktuell 43 Standorte – und auch im Schadensfall eine rasche und un­ komplizierte Abwicklung zu gewährleisten, bauen wir Vertrauen auf. UNIQA ist

© ANDREAS FRIEDLE

ei es der Gender-Pension-Gap oder die Gesundheitsvorsorge: Für Manfred Miglar zählt nicht der schnelle Abschluss, sondern die individuelle und lebensbegleitende Betreuung der Kunden.

immer dort, wo der Kunde uns erwartet, sei es direkt persönlich oder digital. Auf uniqa.at gibt es mittlerweile 13 Produkte, die direkt online abgeschlossen werden können. Der Kunde kann also frei wählen, ob er sich für den digitalen Weg oder die individuelle Beratung vor Ort entscheidet. Spiegelt sich der rasante technologische Wandel auch in neuen Versicherungsprodukten wider? Ja, durchaus, zum Beispiel mit den neuen Produkten zum Cyberschutz für Betriebe und Pri­ vate. Oder mit SafeLine im Auto, wo bei einem Unfall automatisch die Notfallket­ te ausgelöst wird, sowie dem CarFinder, mit dem das Auto geortet werden kann. Damit wurden schon 173 gestohlene Autos wiedergefunden. Auch Nachhaltigkeit ist ein wichtiges Thema unserer Gesellschaft. UNIQA hat im vergangenen Jahr als erste österreichische Versicherungs­ gruppe den schrittweisen Ausstieg aus dem kohlebasierten Geschäft zum Thema gemacht. Seit Anfang 2019 wird kein Neukundengeschäft mit Unternehmen aus der Kohleindustrie mehr abgeschlossen,

sämtliche Investments in kohlebasierte Unternehmen haben wir verkauft. UNIQA ist außerdem im Start-up-Bereich tätig. Über das Engagement beim Wiener Start­ up-Hub weXelerate ergeben sich immer wieder Möglichkeiten zur engen Zusammenarbeit. Mit der UNIQA Ventures GmbH gibt es sogar eine eigene Gesellschaft, die direkt in vielversprechende Start-ups aus unterschiedlichen Bereichen investiert.

Wo sehen Sie die größten Herausforderungen? In der Suche nach guten Nachwuchskräften. Wir haben fast Vollbe­ schäftigung und auch die Ansprüche der Arbeitnehmer haben sich sehr verändert. Umso wichtiger ist es, attraktive Mitar­ beiterpakete mit individueller Work-LifeBalance, freiwilligen Sozialleistungen und richtig guten Verdienstmöglichkeiten zu schnüren. Dabei sind verschiedene Kombinationen aus flexiblen Arbeitszeitmodellen, Home-Office oder mobiles Arbeiten mit freier Zeiteinteilung möglich. Wir brauchen gute, motivierte Teams, daher müssen sich die Mitarbeiter bei uns auch wohlfühlen. PR

ZAHLEN & FAKTEN 2018 Landesdirektion Tirol (ohne Osttirol) • Anzahl Verträge: 585.483 • KFZ-Zulassungen: 35.277 • Prämienvolumen: 399,7 Mio. Euro • Ausbezahlte Leistungen gesamt: 356,1 Mio. Euro • Anzahl Mitarbeiter: 265 • Anzahl Kunden: 276.842 • Marktanteil Tirol gesamt: 28,6 % davon Marktanteil Tirol: • Krankenversicherung: 53,6% • Schaden/Unfall: 23,7% • Leben laufend: 26,3% • Maklerpartner: 413

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STATISTISCHE UNSCHÄRFEN Ein bekanntes Bonmot lautet „Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast“. Das ist freilich übertrieben, dennoch ist bei der Interpretation von Statistiken Vorsicht geboten. Darauf macht Walter Schieferer, Obmann-Stellvertreter der Sparte Bank und Versicherung in der Wirtschaftskammer Tirol, aufmerksam und skizziert die Herausforderungen, vor denen die Versicherungsbranche steht. TEXT: MARIAN KRÖLL

I

ch kenne keine Statistik für Tirol, die sämtliche Prämien umfasst“, sagt Walter Schieferer. Zwar erfasst der Versiche­ rungsverband Österreich (VVÖ) Daten in den drei Bereichen Schaden/Unfall, Lebens- und Krankenversicherungen, dazu gibt es auch jeweils Detailstatistiken. Doch nun folgt das große Aber: „Österreichweit stimmen diese Zahlen“, so Schieferer, zu seiner Kammerfunktion auch Vorstandsvorsitzender der Tiroler Versicherung. „Bei einigen Gesellschaften werden die sogenannten indirekten Prämien, das sind Beteiligungsprämien, in einer ‚Zentral­ direktion‘ gewertet, aber nur in manchen Landesdirektionen gebucht. Deshalb wird man nie eine definitive Aussage über das tatsächlich im jeweiligen Bundesland generierte Geschäft bekommen.“ Gewisse Prämienvolumina aus dem Direktionsgeschäft werden gewisserma­ ßen auf die Reise geschickt, um fallweise die Statistik in den Landes­ direktionen etwas aufzubessern. Ob diese rotierenden Prämien in den Bundesländerstatistiken des VVÖ bereinigt werden, lässt sich nicht mit Gewissheit sagen. Generell muss man festhalten, dass der Umgang mit statistischem Datenmaterial vor allem rezeptionsseitig sehr zu wünschen übrig lässt. Hier wären definitiv mehr Genauigkeit und weniger Spielraum für die Interpretation von Statistiken gefragt.

STETIGES PRÄMIENWACHSTUM

„Es gibt prämienseitig stetige Zuwächse, die jedoch stark durch die Situation in der Lebensversicherung beeinflusst sind. Durch die langanhaltende Niedrigstzinsphase ist die Versicherung als Anlage­ produkt weggefallen und in der Branche hat eine Rückbesinnung auf den ursprünglichen Zweck dieser Produkte stattgefunden. Gelder veranlagen können Banken besser, aber nur wir sind in der Lage, das Langlebigkeitsrisiko abzudecken“, erläutert Schieferer. In der Versicherungsmathematik bezeichnet dieser Begriff das Risiko eines Versicherers, dass eine versicherte Person länger als statistisch kal­ kuliert lebt. „Die Versicherung ist die einzige Möglichkeit, lebenslang eine garantierte Rente zu garantieren“, sagt Schieferer.

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Die Statistik der Lebensversicherungen sei davon beeinflusst, dass sogenannte Ein­ malerläge – die gesamte Prämie wird für die gesamte Versicherungslaufzeit zu Beginn entrichtet – nur noch von wenigen Gesell­ schaften gezeichnet würden. Das wirkt sich stark auf die Prämienentwicklung in der Le­ bensversicherung aus. „Jeder Einmalerlag, der in Summe mit 2,25 Prozent verzinst wird, ist zum jetzigen Zeitpunkt für jede Versi­ cherungsgesellschaft ein Verlustgeschäft“, erklärt er. Größtes Wachstumsfeld in der heimischen Branche sei die private Kran­ kenversicherung. Bei dieser erhöhen sich mit den steigenden Kosten im Gesundheits­ sektor auch automatisch die Prämien. In der Wachstumsprognose für Österreich geht der Sektor von einem durchschnittlichen Prä­ mienwachstum von 1,1 Prozent aus, wobei man bei den Lebensversicherungen von ei­ nem Minus von 3,8 Prozent, im Bereich Scha­ den-Unfall von einem Plus von 3,4 Prozent und in der Krankenversicherung von einem Plus von 3,5 Prozent ausgeht. „Diese Prog­ nosen stimmen österreichweit in der Regel relativ genau“, sagt Schieferer.

KATASTROPHALES RISIKO

„Was die Branche momentan bewegt, sind die Schäden, die durch Naturkatastrophen verursacht werden“, so Schieferer: „Muren­ abgänge, Hochwasser, Überschwemmungen, Stürme, und heuer hat zudem der Schnee­

„Gelder veranlagen können Banken besser, aber nur wir sind in der Lage, das Langlebigkeitsrisiko abzudecken.“ WALTER SCHIEFERER

druck immense Schäden verursacht. Wir wissen noch nicht, was aus der Hochwas­ sersituation auf uns zukommt.“ Was die Versicherungsdeckung betrifft, muss zwischen den verschiedenen Natur­ gefahren unterschieden werden. Die „klas­ sische“ Sturmschadenversicherung umfasst Sturm, Hagel, Schneedruck, Erdrutsch und Felssturz. „Da sind die meisten Gebäude sehr gut abgedeckt“, weiß Schieferer. Im Bereich der existenzgefährdenden Katastrophen, darunter Hochwasser, Vermurungen und Lawinen, gebe es allerdings durchaus gra­ vierende Lücken im Versicherungsschutz. Derartige Elementarereignisse sind für die Versicherungen schwer bis gar nicht kalku­ lierbar. „Man kann aber sagen, dass diesbe­ züglich die Unternehmen im Schnitt besser abgesichert sind als Privatpersonen“, so der Versicherungsfachmann. Allerdings haben sich gerade in Tirol durch die Neuzonierun­ gen im Hochwasserschutz – einsehbar auf den digitalen Gefahrenlandkarten HORA und

TIROLS TOP-VERSICHERUNGEN PLATZ

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PRÄMIENVOLUMEN

ANZAHL VERTRÄGE

MA

UNIQA*

VERSICHERUNG

399,7 Mio. Euro

585.483

265

Generali

195,3 Mio. Euro

512.900

258

Tiroler Versicherung Donau

Grazer Wechselseitige

300,0 Mio. Euro

511.064

64,9 Mio. Euro

98.620

30,0 Mio. Euro

104.000

301 49

78

*) Nur Nordtirol

ÖSTERREICHZAHLEN PLATZ

1 2 3 4 5

VERSICHERUNG

Vienna Insurance Group

UNIQA

Generali

Allianz

Grazer Wechselseitige

PRÄMIENVOLUMEN

3.912 Mio. Euro

3.717 Mio. Euro

MARKTANTEIL

22,6 %

21,4 %

2.643 Mio. Euro

15,3 %

557 Mio. Euro

3,2 %

1.454 Mio. Euro

8,4 %

Quelle: VVÖ

TIRIS – für Unternehmen neue Unwägbar­ keiten ergeben. Steht ein Firmenstandort nämlich plötzlich in der roten Zone, gibt es keinen Versicherungsschutz gegen Katast­ rophenereignisse mehr. Generell geht in der Versicherungsbranche der Trend in Richtung risikoadäquate Tarifie­ rung, was nichts anderes bedeutet, als dass Versicherungsnehmer mit höherem Risiko höhere Prämien zu gewärtigen haben. „Es wird nach wie vor viel zu viel am Schreib­ tisch entschieden, anstatt vor Ort zu sein und sich das Risiko anzusehen und individuell einzuschätzen“, hält Schieferer fest. Dadurch komme entweder gar kein Vertrag zustande oder einer, dem überhöhte oder zu niedrige Prämien zugrunde liegen. Eine nicht optima­ le Situation, weder für den Versicherer noch den Versicherungsnehmer. Best Practice ist es, vor Ort eine Risikoanalyse zu erstellen und auf dieser Grundlage ein Offert zu erstellen.

DER ENTMÜNDIGTE BÜRGER

Der Markt, so der Branchenkenner, sei hart umkämpft und man habe mit einer Fülle von regulatorischen Vorschriften zu kämpfen. Den Versicherern ergeht es also in dieser Hinsicht nicht anders als dem Bankensek­ tor, der seit Jahren unter dem Regulie­ rungsdruck ächzt. Das versicherungstech­ nische Äquivalent zu den bankenseitigen Basel-Richtlinien nennt sich Solvency II, ist 2016 in Kraft getreten und hat unter ande­ rem eine verstärkte Harmonisierung der Versicherungsaufsicht in Europa zum Ziel. Außerdem soll die EU-Richtlinie größere Transparenz über die Solvenz der Versiche­ rer schaffen und damit Versicherungsneh­ mern eine Entscheidungshilfe geben. Eine 2017 von Ernst & Young durchge­ führte Analyse kommt zu dem Schluss, dass heimische Versicherungen durchwegs zu den Musterschülern gehören, was die Kapitalre­ serven bzw. Eigenkapitalquoten betrifft. Än­ derungen ergeben sich indes auch durch die Umsetzung der neuen EU-Versicherungsver­ triebsrichtlinie namens IDD. Diese schreibt eine Beratungspflicht für Versicherungen vor. „Damit wurde ein ganz klar strukturierter Be­


ratungsprozess vorgeschrieben, der einen im­ mensen Mehraufwand mit sich bringt. Mich stört dabei, dass wir einem mündigen Kunden eine starre Beratungsstruktur oktroyieren müssen“, zeigt sich Schieferer mit dem neu­ en Regelwerk unzufrieden. In diesem könnte man auch eine Erscheinung des Zeitgeists sehen. Der mündige Bürger scheint nicht länger die Idealvorstellung zu sein, wenn man sich die sich über alle Lebensbereiche erstreckende schleichende Entmündigung der Menschen ansieht. Der Bürger muss, so scheint es, zunehmend vor seinen autonomen Entscheidungen geschützt werden.

© MARIAN KRÖLL

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KONJUNKTURABHÄNGIGES GESCHÄFT

Das Versicherungsgeschäft hänge ganz stark an der Konjunktur, sagt Schieferer. Das ist zunächst einmal nicht logisch, weil man da­ von ausgehen möchte, dass das Risikobe­ wusstsein mit sich verflachender Konjunk­ tur steigen müsse. Dem ist aber nicht so. Stottert der vielzitierte Konjunkturmotor, wird auch bei den Prämien gespart: „Man scheut Ausgaben in Form von Prämien eher mehr als zusätzliche Risiken einzudecken.“ Rückläufige Personalentwicklungen in Zei­ ten schwächelnder Wirtschaft spüren die Versicherungen auch dadurch, dass die Haft­ pflichtprämien nicht selten an die Lohnsum­ me geknüpft sind.

MEHR BEDÜRFNIS ORIENTIERUNG

Wie andere Branchen spüren auch die Ver­ sicherer den Veränderungsdruck durch die

Digitalisierung. „Die potenziellen Kunden informieren sich im Internet, auch über die diversen Vergleichsportale. Abschlüsse wer­ den jedoch nach wie vor überwiegend von Angesicht zu Angesicht bei Personen des Vertrauens getätigt“, so Schieferer. Dennoch ist bei stark standardisierten und einfachen Produkten ein deutlicher Trend in Richtung Onlineabschlüsse zu beobachten. „Wir wer­ den als Branche gefordert sein, einfache, sinnvolle, transparente und bedarfsgerechte Produkte zu entwickeln, wenn wir online reüssieren wollen“, meint Schieferer. Was den Innovationsgrad der Versiche­ rungsprodukte betrifft, sei die Branche relativ schwerfällig. „Es gibt zu wenig in­

novative Produkte, wobei es zugegebener­ maßen schwierig ist, solche aus dem Hut zu zaubern. Unsere Branche denkt nach wie vor in Ursachen bzw. in Schäden. Was kann passieren und wie decke ich das ab? Wir müssen davon wegkommen, den Be­ darf beim Kunden mit Produkten zu we­ cken, die im stillen Kämmerchen entwickelt wurden. Wir müssen unsere Produktpalette nach den Kundenbedürfnissen ausrichten und nicht umgekehrt. Da braucht es in der Branche einen gedanklichen Turnaround.“ Wenn Branchenvertreter mehr Flexibilität und Bedürfnisorientierung anmahnen, kann das letztlich für den Versicherungsnehmer kein schlechtes Zeichen sein.

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www.ksw.or.at

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RA GEORG GANNER

UNTERNEHMENSÜBERGABEN Rechtsanwalt Dr. Georg Ganner verschafft Ihnen einen rechtlichen Überblick.

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FOTOS: WWW.GUENTHEREGGER.AT

RA GEORG GANNER

M

it der Übertragung von Ihrem Unternehmen werden Sie als Unter­ nehmer bereits konfrontiert sein oder in Zukunft konfrontiert werden. Die rechtzeitige Auseinandersetzung mit den rechtlichen Möglichkeiten der Übertragung Ihres Unternehmens ist die Grundlage, dafür, dass Sie sowohl die Früchte Ihrer unternehmerischen Tätigkeit ernten als auch den Fortbestand Ihres Unternehmens über Ihre Wirkungszeit hinaus sicherstellen. Zu unterscheiden sind Übertragungen von Unternehmen aus Alters- und/oder Gesundheitsgründen einerseits und vorzeitige – in aller Regel strategisch, wirtschaftlich motivierte – Übertragungen andererseits. Bei jeder Unternehmensveräußerung soll­ ten Sie sich fragen, ob eine familieninterne Übertragung an geeignete innerfamiliäre Nachfolger möglich ist und angestrebt wird oder ob Ihr Unternehmen an familienexterne Nachfolger/Übernehmer übertragen werden soll. Alternativ kann eine Mischform, sohin eine teils innerfamiliäre und teils ex­ terne Übertragung, sinnvoll sein. Bei Unter­ nehmensveräußerungen sollten Sie sich als Übergeber auch mit der Frage auseinandersetzen, ob Sie selbst ab der Übergabe (für den Fortbestand des Unternehmens) noch weiter für das zu übertragende Unterneh­ men tätig bleiben möchten/können bzw. ob Sie aus der Übertragung neben einem einmaligen Übergabepreis (Verkaufserlös) allenfalls laufende Einnahmen sicherstellen können bzw. möchten. Im erstgenannten Fall sind die Übernahme von Aufgaben für das übertragene Unternehmen als Konsulent, die Belegung einer Aufsichtsratsfunktion oder die Bekleidung einer sonstigen Funktion, zum Beispiel Geschäftsführung/Prokura, denkbar. Zur Sicherstellung einer reinen

laufenden Einkunft könnte die Unterneh­ mensverpachtung für Sie interessant sein. In Abhängigkeit von der bestehenden Unternehmensform (Einzelunternehmen / Personengesellschaft / Kapitalgesellschaft) wird rechtlich zwischen Verkauf des „good will“ eines Unternehmens bzw. dem Verkauf von Unternehmensteilen einerseits und der Abtretung von Geschäftsanteilen unterschieden. In jüngerer Zeit fallen häufig Fachbegriffe aus dem englischen wie „share deal“ oder „asset deal“. Vereinfacht gesagt werden bei einem „share deal“ Gesellschaftsanteile abgetreten („share“ = Gesellschaftsanteil), während bei einem „asset deal“ einzelne Unternehmens­ gegenstände (d. h. Wirtschaftsgüter) wie Lie­ genschaften oder Patentrechte übertragen werden. Rechtlich und wirtschaftlich sinn­ voll kann eine Unternehmensübertragung in der Regel nur dann erfolgen, wenn Sie als Unternehmer sich frühzeitig mit einer künf­ tigen Übertragung rechtlich wie steuerlich auseinandersetzen und die verschiedenen Übertragungsszenarien von Experten, insbesondere Rechtsanwälten und Steuerbe­ ratern, durchleuchtet werden. Bei innerfamiliären und gemischten Über­ tragungen ist es zweckmäßig, rechtzeitig an die Installierung von Aufsichtsräten sowie allfälligen Ressortverteilungsregelungen zu denken, wobei hierbei in besonderem Maße die Sicherstellung der Handlungsfähigkeit Ihres Unternehmens für die künftige Nachfolger­Unternehmergeneration bedacht wer­ den sollte. Insbesondere bei familienexternen Übertragungen ist die Ermittlung des realistischen Unternehmenswertes bedeutsam. Gerade hierbei ist die vorzeitige steuerliche und recht­ liche Analyse zweckmäßig, da bei der Unternehmensbewertung in der Regel neben der

Zukunftsprognose auch der Unternehmensverlauf in den Jahren vor der Übertragung relevant ist. Auch bei der familienexternen Übertragung Ihres Unternehmens können mit Miet-/Pacht-Lizenzverträgen laufende Einkünfte für Sie und Ihre Nachkommen vertraglich mit den (familienexternen) Überneh­ mern sichergestellt werden. PR

ZUR PERSON

Dr. Georg Ganner ist seit 2006 mit seinem Rechtsanwaltsunternehmen im Zentrum von Innsbruck als Rechtsanwalt tätig. Er ist einerseits auf Unternehmens-/ Gesellschaftsrecht sowie Immobilienrecht und Familienrecht andererseits spezialisiert und bietet Unternehmern interdisziplinäre Vertretung, insbesondere im Zusammenhang mit Unternehmensübertragung, an. Das Team von Dr. Georg Ganner steht Ihnen für die rechtliche Begleitung rund um die Übertragung Ihres Unternehmens sowohl beratend als auch bei der Vertragsgestaltung, Vertragserrichtung und Durchführung nach telefonischer Terminvereinbarung gerne zur Verfügung.

DR. GEORG GANNER

Rechtsanwalt Wilhelm-Greil-Straße 14 6020 Innsbruck Tel.: 0512/58 38 20 Mobil: 0676/534 37 59 office@ra-ganner.at www.rechtsanwalt-tirol.co.at

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. TOP US H O A AUT

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ie Leidenschaft, die Michael Mayr Tag für Tag in seinen Betrieben an den Tag legt, war auch bei der Eröffnung in Telfs-Pfaffenhofen deut­ lich zu spüren. Der Abend war geprägt von emotionalen Momenten, von dankbaren Worten und von stolzen Mitarbeitern. Be­ sonders bedankt hat sich der Firmenchef bei allen seinen Mitarbeitern und ganz beson­ ders bei seiner Familie und seiner Frau Son­ ja, „die es an der Seite eines Unternehmers nicht immer leicht hat“, wie Mayr weiß. Er bedankte sich mit einem selbstgepflückten Blumenstrauß. Mehr als 600 Besucher folgten der Ein­ ladung und zeigten sich beeindruckt vom neuen Autohaus, das alle Stückeln spielt und nicht umsonst als eines der modernsten in Österreich bezeichnet wird. Unter den Gäs­ ten waren zahlreiche Kunden, Freunde, Po­ litiker, Unternehmer und neben Gattin Sonja und den drei Kindern auch die Eltern von Michael Mayr. Der 92-jährige sehr rüstige Vater – ein ehemaliger Holzarbeiter – mein­ te auf der Bühne: „Wichtig ist a Hack und a guate Schneid!“

„Investitionen sind das stärkste Signal, das ein Unternehmen im Markt setzen kann.“ MICHAEL MAYR


Der Autopark in TelfsPfaffenhofen zählt zu den modernsten Betrieben in Österreich.

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LEIDENSCHAFT FÜR MOBILITÄT Mit einer fulminanten Eröffnung konnte sich AutoparkInhaber Michael Mayr kürzlich einen seiner größten Wünsche erfüllen: Die Eröffnung eines eigenen Autohauses in seiner Heimatgemeinde Telfs. TEXT: BRUNO KÖNIG

Viktoria, Sonja, Michael, Maximilian und Valentina Mayr

Ford-General-Manager Daniel Dzihic, Autopark-Verkaufsleiter Micha E. Hauser und Suzuki-AustriaGeschäftsführer Helmut Pletzer

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„Schneid“ hat er allemal, der Sohnemann Michael. An die sieben Millionen Euro investierte er in den Neubau und schuf damit rund 25 neue Arbeits­ plätze. „Es war immer schon ein Traum von mir, in der Nähe meines Heimatortes ein Autohaus zu errichten. Gerade in so turbulenten Zeiten wollte ich ganz bewusst diesen Weg gehen. Investitionen sind das stärkste Signal, das ein Unternehmen im Markt setzen kann“, ist der Vollblutunternehmer überzeugt. Über die Besonderheiten des modernen Autohauses informierten die Architekten Helmut Schweiger und Bernd Müller, über den vorbildli­ chen Einsatz von Michael Mayr und seinem Team, Ford-Generalmanager Daniel Dzihic und SuzukiAustria-Geschäftsführer Helmut Pletzer. Neben Ford (PKW und Nutzfahrzeuge) und Su­ zuki werden am neuen Standort auch geprüfte Ge­ brauchte angeboten. Dazu kommen ein entspre­ chendes Werkstattkompetenzzentrum und gleich fünf Mitarbeiter mit Meisterbrief. Da ließ es sich auch Landeshauptmann Günter Platter nicht neh­ men, per Videonachricht zur Eröffnung zu gratu­ lieren. Den neuen Betrieb segnete Abt German Erd vom Stift Stams, der sich mit den Worten „Fahret mit den besten Fahrzeugen in die Welt hinaus“ verabschiedete.

© BRUNO KÖNIG, AUTOPARK

TRAUM ERFÜLLT

Ein Teil der Mannschaft des neuen und fünften Autopark-Standortes


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TOP SUV

HOCH LEBE DER KÖNIG Mit dem X7 bietet BMW das größte, luxuriöseste und imposanteste SUV, das derzeit zu haben ist. Mit über fünf Metern Länge, zwei Metern Breite und einer Höhe von über 1,80 Metern ist er nicht nur der König von Bayern, sondern unter anderem unser SUV der Ausgabe. TEXT & FOTOS: BRUNO KÖNIG

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or exakt 20 Jahren leitete der X5 eine völlig neue und bis heute äußerst erfolgreiche Ära ein. Seitdem boomt das Segment der SUV und ist aktuell das mit Abstand am schnellsten wachsende. BMW bietet vom kompakten X1 bis hin zum gi­ gantischen X eine komplette Modellpalet­ te für jeden Anspruch und nahezu jedes Geldbörserl an. Die BMW-Niere an der Front des brand­ neuen X7 wirkt beinahe so groß wie ein gan­ zer BMW 2002 aus den frühen 1970er-Jah­ ren. Na ja, das ist zwar übertrieben, doch 86 mal 36 Zentimeter sind schon eine or­ dentliche Ansage. Und auch der Gesamtauf­

tritt des X7 ist ein imposanter: 5,15 Meter Länge, zwei Meter Breite und mehr als 1,80 Meter Höhe misst das SUV. Damit kommt BMW den amerikanischen Riesen-Pick-ups richtig nahe. Vorwiegend für diesen Markt haben die Bayern das große SUV ja auch konzipiert, aber natürlich ebenso für Asi­ aten und solche Europäer, die gerne große Autos besitzen, damit aber nicht unbedingt jeden Tag in die Stadt müssen.

PLATZ IN HÜLLE UND FÜLLE

So geht Luxus: Ganghebel aus Swarovski-Glas

BMW bietet den X7 entweder als Sechs- oder Siebensitzer an. Bei Ersterem gibt es in der zweiten Reihe zwei Einzelsitze statt einer durchgehenden Bank. Alle Sitze sind elek­


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trisch bedien- und klappbar und ergeben in Summe ein fulminantes Raumangebot. USB-Anschlüsse und Sitzheizung finden sich sogar auf den hintersten Plätzen, auf denen auch Erwachsene ausreichend Platz finden. Materialien, Verarbeitung und Ausstat­ tung spielen auf allerhöchstem Niveau und machen aus dem Großraum-SUV einen ech­ ten Luxusliner. Luftgefedert schwebt man über die Straßen, Unebenheiten werden na­ hezu unbemerkt ausgebügelt. Angetrieben wird der über 2,3 Tonnen schwere Koloss von einem Drei-Liter-Reihen-Sechszylin­ der mit 340 PS. Seidenweich und kraftvoll kommt der Benziner zur Sache und dreht willig nach oben. Ein königlicher Genuss in allen Belangen.

Materialien, Verarbeitung und Ausstattung spielen auf allerhöchstem Niveau und machen aus dem Großraum-SUV einen echten Luxusliner.

BMW X7 40I Antriebsart: 3,0-Liter-Benziner Leistung: 250 kW/340 PS Drehmoment: 450 Nm Beschleunigung: 0–100 km/h: 6,1 sec Spitze: 245 km/h Testverbrauch: 11,3 Liter/100 km CO2 -Ausstoß: 205 g/km Spaßfaktor: 8 von 10 Preis: ab 97.550 Euro

Steckt alles weg: fulminantes Platzangebot im BWM X7

ALL IN ONE INCENTIVES IN THE HEART OF ACTION! Mit mehr als 35 Fun- und Outdoor Sportarten, Unterkünften, gastronomischem Angebot und jahrelanger Expertise bietet Europas größter Outdoor-Park die perfekte Location für unvergessliche Incentives. So können Sie Arbeit und Vergnügen auf spannende und wirkungsvolle Weise verbinden – entweder als Tagesangebot oder mehrtägiges Programm mit Übernachtung.

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TOP IOS CABR

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HUT AB! Sommerzeit ist Cabriozeit. Den warmen Fahrtwind im Gesicht zu spüren, ist für viele nicht nur angenehm, sondern wahre Lebenskultur. Wir sind für Sie zwei der schönsten Top-Cabrios dieser Saison gefahren. TEXT & FOTOS: BRUNO KÖNIG

BMW Z4 M40I Der wunderschöne Z4 mit seinem Dreili­ ter-Turbobenziner leistet stramme 340 PS und stellt derzeit die Topmotorisierung der Z4-Cabrios dar. Klar geht gemütliches Cruisen damit auch, doch in Wahrheit will der bärenstarke M40i zügig bewegt werden. Mit geöffnetem Verdeck lässt sich der herrliche Sechszylinder-Sound am besten genießen. Das Doppelkupplungsgetriebe wechselt die Gänge im Sportmodus blitzschnell und wird dabei untermalt vom kernigen Knallen aus der Klappen-Auspuffanlage. Das Ganze ist

nicht nur Show, denn das Fahrzeugkonzept ist konsequent auf Agilität und Fahrdynamik ausgerichtet: 4,5 Sekunden auf Tempo 100, 500 Nm Drehmoment und 250 km/h Spitze sind beeindruckende Zahlen. Das Exterieur zeigt sich klar, modern und emotionsgela­ den. Der Innenraum erfreut das Auge mit Topmaterialien und einer BMW-bekannten Verarbeitungsqualität. In nur zehn Sekun­ den öffnet und schließt das schwarze Stoff­ verdeck. Im Vergleich zum offenen Audi ist der Z4 der fittere, klar, hat er doch deutlich mehr Leistung.

Sportlich und emotionsgeladen kommt der BMW Z4 M40i daher.


top.500 top.500 Ausgereift Ausgereift und und erwachsen erwachsen präsentiert präsentiert sich sich die die letzte letzte Baureihe Baureihe des des Audi Audi TT TT Roadster. Roadster.

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AUDI AUDI TT TT ROADSTER ROADSTER 45 45 TFSI TFSI

Etwas EtwasWehmut Wehmutwar warwährend währendunseres unseresTests Tests mit mitdem demschönen schönenTT TTRoadster Roadsterschon schondabei, dabei, ist ist er er doch doch der der letzte letzte seiner seiner Art, Art, denn denn Audi Audi wird wird nach nach dieser dieser Modellreihe Modellreihe die die ProdukProduk­ tion tion beenden. beenden. Das Das betrifft betrifft übrigens übrigens auch auch den den Supersportler Supersportler R8. R8. Nichtsdestotrotz Nichtsdestotrotz ist ist der der TT TT ausgereift ausgereift und und richtig richtig erwachsen. erwachsen. Die DieLinien Liniensind sindscharf scharfgezeichnet, gezeichnet,der derBlick Blick aggressiv, aggressiv, die die Materialien Materialien gut gut gewählt, gewählt, die die Qualität Qualität hoch. hoch. Im Im Innenraum Innenraum dominieren dominieren gut gut konturierte konturierte Sitze Sitze und und das das volldigitale volldigitale Display Display „Audi „Audi Virtual Virtual Cockpit“. Cockpit“. Der Der oben oben offene offene Ingolstädter Ingolstädter liefert liefert pupu­ re re Fahrfreude Fahrfreude und und Traktion Traktion ohne ohne Ende. Ende. Das Das ist ist zum zum einen einen dem dem sportlichen sportlichen ZweiZwei­ liter-Turbo liter-Turbo mit mit 245 245 PS PS und und zum zum anderen anderen dem demquattro-Allradantrieb quattro-Allradantriebgeschuldet. geschuldet.DieDie­ ser serverteilt verteiltdie dieKraft Kraftauf aufalle allevier vierRäder. Räder.Die Die Siebenstufen S-tronic arbeitet Siebenstufen-S-tronic arbeitetpräzise, präzise,das das „Magnetic-Ride“-Fahrwerk „Magnetic-Ride“-Fahrwerksportlich, sportlich,mit miteiei­ nem nemSchuss SchussKomfort. Komfort.Schnäppchen Schnäppchenist istder derTT TT Roadster Roadster gewiss gewiss keines, keines, doch doch irgendwann irgendwann wird wird er er selten selten werden werden und und dann dann im im Wert Wert steigen. steigen.

BMW Z4 M40I / AUDI TT ROADSTER 45 TFSI Antriebsart: 3,0-Liter-Benziner / 2,0-Liter-Benziner Leistung: 250 kW | 340PS / 180kW | 245PS Drehmoment: 500 Nm / 370 Nm Beschleunigung: 0–100 km/h: 4,5 sec / 5,5 sec Spitze: 250 km/h beide Testverbrauch: 9,4 / 8,7 Liter/100 km CO2 -Ausstoß: 168 g/km / 166 g/km Spaßfaktor: 9 von 10 beide Preis: ab 49.690 Euro / ab 47.060 Euro


STIHL TIROL

Bei STIHL Tirol in Langkampfen wurde kürzlich erneut stark ausgebaut. 150 neue Arbeitsplätze sind entstanden.

STIHL TIROL WÄCHST WEITER 172

Die STIHL Tirol GmbH zählt nicht nur zu den umsatzstärksten Unternehmen im Bezirk Kufstein, sondern gilt auch als attraktiver Arbeitgeber in der Region. Und: STIHL Tirol sucht weiteres Personal!

STIHL Tirol-Geschäftsführer Clemens Schaller blickt optimistisch in die Zukunft.

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er Tiroler Standort der STIHL Gruppe mit Sitz in Langkampfen führte seine positive wirtschaftliche Entwicklung auch 2018 weiter: Der Umsatz von 385,7 Millionen Euro erzielte den besten Wert in der Unternehmensgeschichte – trotz extremer und langanhaltender Trockenperioden im Frühjahr 2018, die sich spürbar auf das Wachstum auswirkten. 558 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter waren 2018 am Standort in Langkampfen angestellt. Damit erreichte STIHL Tirol den bisher höchsten Stand bei der Zahl der Beschäftigten.

Mit einer Investition von fast 23 Millionen Euro in einen großen Erweiterungsbau, der am 1. Februar 2019 feierlich eingeweiht wurde, führt STIHL Tirol die positive Entwicklung fort. STIHL Tirol-Geschäftsführer Clemens Schaller erläutert: „Mit dem neuen Erweiterungsbau haben wir einen wichti­ gen Schritt in diese Richtung gesetzt. Der Standort in Langkampfen zeichnet sich als Kompetenzzentrum und Fertigungsstandort mit hohem Erfahrungsschatz aus. Diese Position wollen wir in Zukunft noch weiter stärken.“ Auf insgesamt 20.000 Quadratmetern Nutzfläche entstanden auch rund 150 neue Arbeitsplätze. Davon konnten bereits 65 zum Jahreswechsel besetzt werden, wodurch sich der Mitarbeiterstand kürzlich auf über 600 erhöhte. Dabei wurde auch die Produktion der Rasenmäher sowie anderer bodenge­ führter STIHL-Gartengeräte kräftig ausgebaut. Es entstanden ein modernes Elek­ trolabor für die STIHL-Mähroboter iMow sowie Dauerprüfräume. Ein Highlight ist das begrünte Dach, das als Testfläche für die Mähroboter dient. Die Logistik wurde um ein hochmodernes, vollautomatisiertes

STIHL Tirol sucht derzeit auch stark nach Kolleginnen und Kollegen für die Montage.

Kleinteilelager erweitert. Zudem wurde eine eigene Lehrwerkstatt für die zielgerichte­ te Ausbildung von Nachwuchsfachkräften errichtet. Mit der erweiterten Gebäudefläche hat man am Gelände in Langkampfen nun noch mehr Raum für die Herstellung und Entwicklung der innovativen STIHL-Gartengeräte. Was auch dringend nötig ist. Gesucht werden derzeit ca. 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vorrangig für die Bereiche Produk­ tion, Logistik, Qualitätsmanagement, Technischer Einkauf und Produktentwicklung. Die aktuellen Jobangebote finden Sie unter jobs.stihl.at. PR

STIHL TIROL GMBH Hans-Peter-Stihl-Str. 5 6336 Langkampfen information@stihl.at stihl-tirol.at jobs.stihl.at


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„Es ist eine Illusion, zu glauben, dass nur ein einziger Lkw weniger durch Tirol fährt, wenn man den hier ansässigen Frächtern das Leben schwermacht.“ 174

JOSEF UNTERER

„In den nächsten 15 Jahren wird sich bei der Antriebsart massiv etwas ändern, weg vom Diesel hin zu alternativen Antriebsarten.“ CHRISTOPH WALSER


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UMWELTVERTRÄGLICHER GAS GEBEN Beim Verkehr wird in Tirol traditionell fein säuberlich zwischen Gut und Böse unterschieden. Dabei bewegt sich gerade in den Sommermonaten der Verkehr, wenn sich gar nichts mehr bewegt, jenseits davon. Die Alleinschuld wird – zu Unrecht – gerne dem Schwerverkehr in die Schuhe geschoben. Dieser könnte mit Erdgas in Form von LNG wesentlich umweltfreundlicher über den Brenner geführt werden, bis bei der Schiene alles auf Schiene ist. Doch dafür fehlt in Österreich der politische Wille. TEXT & FOTOS: MARIAN KRÖLL

RICHTIGE FAKTEN

S

ie wälzt sich unaufhörlich durch das Land und sorgt für Ärger und Frust. Gerade in der Reisezeit. Sie ist nicht aus Schnee gemacht, sondern aus Blech und Kunststoff: Die Transitlawine. So lautet in etwa die Erzählung, die in Tirol Jahr für Jahr die Runde macht. Als Hauptschuldiger, ja manchmal gar als Alleinschuldiger in dieser Geschichte wird meist der Schwerverkehr dingfest gemacht. Dieses Narrativ mag zwar populär sein, differenziert ist es nicht. Und damit schlichtweg falsch. Das ist nämlich nur ein Teil der Wahrheit, und noch nicht einmal der größte. Die dichotomische Einteilung in den guten Verkehr – das ist der hausgemachte, von der Bevöl­ kerung selbst verursachte und mit Abstrichen auch noch der Verkehr, den der Tourismus verursacht – und den bösen Verkehr – vor allem transitierende Lkw – hat Tradition im Land. Am Transit haben sich schon ganze Politikergenerationen abgearbeitet oder sich mit ihm als dankbarem Gegner profiliert. Spürbar reduzieren hat den Transitverkehr indes noch niemand können. Ganz im Gegenteil.

Dabei ist der Güterverkehr gewissermaßen der In­ dikator dafür, wie es der Wirtschaft geht. Vorausge­ setzt, dass er ökonomisch organisiert ist, was im ge­ nuinen Interesse der Frächter sein wird. Leerfahrten sind nicht nur leere Kilometer, sondern kosten bares Geld. Tirols Wirtschaftskammerchef Christoph Walser, selbst Logistikunternehmer, hat kürzlich untersuchen lassen, wer denn die Emissionen im Straßenverkehr verursacht. Die TU Graz ist zum Ergebnis gelangt, dass 61 Prozent des Schadstoffausstoßes auf die Kappe des Personenverkehrs gehen. Über Einschränkun­ gen und Verbote wurde dort noch nie nachgedacht. In diese Kerbe schlägt auch Walser: „Was den Ver­ kehr betrifft, ist die Zeit angebrochen, mit richtigen Fakten zu arbeiten. Über den Brenner fahren jährlich 14 Millionen Fahrzeuge, davon 2,5 Millionen Lkw. Bei den vergangenen Staus wurde deutlich, dass es hauptsächlich die Pkw sind, die Probleme verursacht haben.“ Tirol ist seit jeher ein Transitland. Das liegt an den geografischen Gegebenheiten, der zentralen Lage in Europa und wesentlich am Brenner, der zur Alpenüberquerung geradezu prädestiniert ist. Der Transit ist zweifellos eine Herausforderung. Abdrehen lässt er sich nicht. Der freie Personen- und eben auch Warenverkehr ist eine der zentralen Grundlagen der Europäischen Union. Im Verhältnis zum hausgemach­ ten Verkehr, der in Tirol täglich rund 1,5 Millionen Pkw-Fahrten ausmacht, nimmt sich der Gütertransit mit seinen 2,5 Millionen Fahrten pro Jahr vergleichs­ weise bescheiden aus.

GEFÄHRLICHE ILLUSIONEN

„Es ist eine Illusion, zu glauben, dass nur ein ein­ ziger Lkw weniger durch Tirol fährt, wenn man

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den hier ansässigen Frächtern das Leben schwermacht“, sagt Josef Unterer, Eigentü­ mer der in Kundl ansässigen Unterer-Grup­ pe, die insgesamt 600 Personen beschäf­ tigt. Unterer ist stets darauf bedacht, seine Flotte am modernsten Stand der Technik zu halten. Eben erst hat er 100 Lkw aus­ getauscht. Das macht ökonomisch ebenso Sinn wie ökologisch. Doch da ginge noch mehr, als auf die herkömmlichen Dieselmo­ toren zu setzen, die zwar mit jeder Genera­ tion sauberer werden, aber dennoch nicht der Weisheit letzter Schluss sein können. Es gibt bereits andere Antriebsarten, die völlig ausgereift, wirtschaftlich einsetzbar und verfügbar sind. Technologien, die als sogenannte „Brückentechnologien“ fungie­ ren können, bis noch Besseres verfügbar ist. LNG kann eine solche Brückentechnologie im Schwerverkehr sein. LNG (Liquefied Natural Gas) ist Flüssigerdgas, das durch Abkühlung auf minus 164 Grad Celsius nur ein Sechshundertstel des Volumens von gasförmigem Erdgas auf­ weist. Doch das ist längst nicht alles: Erdgas ist für Verbrennungsmotoren ein bedeutend umweltfreundlicherer Kraftstoff als Diesel. So stoßen derartige Motoren bis zu 15 Pro­ zent weniger CO2 und 85 Prozent weniger Stickoxide aus als Euro-VI-Dieselmotoren. Beim Feinstaub sieht die Bilanz sogar noch besser aus. Hier liegt der Ausstoß gegen­ über einem Dieselmotor sogar bei nur fünf Prozent. Die Lärmbelastung, ein besonders sensibles Thema, weil der Lärm für die An­ rainer unmittelbar wahrnehmbar ist, sinkt um die Hälfte. Im Vergleich zu einem EU­ RO-VI-Diesel können pro Lkw bis zu 20.000 Kilogramm CO2 pro Jahr eingespart werden. Die Beimischung von AdBlue zur Abgasnach­ behandlung ist nicht notwendig. Die Sicher­ heit von LNG ist entlang der gesamten Lie­ ferkette gegeben und es gibt bei Einhaltung der gegebenen Standards gegenüber anderen Treibstoffen kein erhöhtes Risiko.

GASFÖRMIGE BRÜCKENTECHNOLOGIE

Erdgas gehört zu den fossilen Brennstoffen und wird deshalb nicht das Klima retten, wenn es nach den übereifrigen Energie­ wendern geht, die vor allem in Deutschland eine starke Lobby haben, obgleich die Re­ sultate noch zu wünschen übrig lassen und volkswirtschaftlich zumindest fragwürdig sind. Erdgas kann sogar aus erneuerbaren Ressourcen wie Wind- und Sonnenenergie hergestellt werden. Das Verfahren heißt Power-to-Gas. Man möchte also annehmen, dass LNG durchaus Potenzial hat und – wenn

auch nicht unbedingt von der öffentlichen Hand gefördert – so doch zumindest nicht verunmöglicht werden sollte. In Deutsch­ land werden LNG-LKW direkt gefördert. Für einen LNG-LKW gibt es 12.000 Euro, die Zuschüsse sind pro Unternehmen mit 500.000 Euro gedeckelt. „Wir wollen Spe­ ditionen dabei unterstützen, auf umwelt­ freundliche Lkw umzusteigen. Von dem Umstieg profitieren alle – die Speditionen, die Umwelt und die Anwohner besonders belasteter Straßen“, sagte der zuständige deutsche Minister Andreas Scheuer, als das Förderungsprogramm ausgerollt wurde. Das klingt zunächst einmal so, als ob Derartiges für Tirol durchaus auch rele­ vant wäre. Doch Fehlanzeige. Zwei Drittel der mit Jahresbeginn 2019 etwa 170 euro­ päischen LNG-Tankstellen liegen in Spanien, Italien, Frankreich und Holland. Österreich ist mit einer einzigen Tankstelle quasi ein weißer Fleck auf der Landkarte. Das liegt unter anderem daran, dass LNG hierzulande mit der Mineralölsteuer belastet wird, was den Treibstoff verhältnismäßig teuer macht. „Das Paradoxe daran ist, dass ausgerechnet der mit Abstand sauberste Treibstoff, der in einem Verbrennungsmotor überhaupt ver­ wendet werden kann, am höchsten besteuert wird“, meint etwa Rudolf Huber, der Obmann des gemeinnützigen Vereins LNG Austria. Und das, obwohl das chemisch identische CNG (Compressed Natural Gas), das für die Betankung von Erdgas-Pkw verwendet wird, der niedrigeren Energieabgabe unterliegt. Verstehen muss man das nicht. Josef Unterer betreibt in Kundl seit langer Zeit auch eine gut besuchte Lkw-Tankstelle. Er wollte auf den umweltverträglicheren LNG-Zug aufspringen. Gelungen ist ihm das nicht. Es fehlte schlicht der politische Wille. Im Landhaus scheint man aufs Ganze gehen zu wollen und der Ansicht zu sein, dass nur ein verhinderter Lkw-Transport ein guter Lkw-Transport sein könne. Das nimmt Josef Unterer mittlerweile relativ emotionslos zur

Kenntnis und verzichtet zumindest vorerst darauf, seine Tankstelle um Tankmöglichkei­ ten für LNG zu erweitern. Es dürfte in der Politik, auch im Bund, noch am Bewusstsein dafür hapern, dass LNG eine ernsthafte Brü­ ckentechnologie sein kann. In der Wirtschafts­ kammer ist man sich dessen bewusst, dass uns im Güterverkehr fast zwangsläufig eine Technologiewende ins Haus steht, wie Kam­ merpräsident Walser erklärt: „In den nächs­ ten 15 Jahren wird sich bei der Antriebsart massiv etwas ändern, weg vom Diesel hin zu alternativen Antriebsarten. Ich glaube, dass sich letztlich der Wasserstoff bzw. die Brenn­ stoffzelle durchsetzen wird. Man ist in Tirol zwar an diesem Thema dran, ich würde mir aber gerade aufgrund unserer geografischen Lage im Herzen Europas und der hohen Tran­ sitbelastung wünschen, dass wir in Europa als Vorreiter vorangehen. In diesem Bereich sollte mehr und intensiver investiert werden.“

DEN ZUG VERPASST

Die Verlagerung des Güterverkehrs auf die Schiene ist alles andere als auf Schiene. Ganz im Gegenteil, das Allheilmittel in Verkehrsde­ batten wirkt nicht, weil die Bahn zu unfle­ xibel und unzuverlässig verkehrt und auch verhältnismäßig wenig Anstalten macht, das zu ändern. Der Bau von notwendigen Zulauf­ strecken für den BBT hat beim nördlichen Nachbarn in Bayern keine Priorität. „Nur die teure Infrastruktur zu bauen wird nicht dazu führen, dass die Lkw auf die Schiene wech­ seln. Es braucht Zulaufstrecken, es braucht Verladeinfrastruktur, Kapazitäten“, sagt Mar­ kus Mailer, seines Zeichens Verkehrsplaner an der Universität Innsbruck. Solange keine gemeinschaftlichen Anstrengungen unter­ nommen werden, die Schiene attraktiver zu machen, baut Tirol mit dem BBT in erster Li­ nie ein teures Loch. So wie es derzeit aussieht, versäumt man – nicht nur in Tirol, sondern bundesweit – den Zug, zumindest vorüber­ gehend auf sauberere Treibstoffe à la LNG für den Schwerverkehr umzurüsten.


GENERALI VERSICHERUNG

LEBENSLANGER PARTNER Die Generali Versicherung blickt auf ein sehr gutes Jahr 2018 zurück. Eine Prämiensteigerung in allen Sparten und über dem Markt sowie eine dynamische Entwicklung im Bereich Digitalisierung, künstliche Intelligenz und Automatisierung prägten das abgelaufene Geschäftsjahr.

Arno Schuchter, Vorstand für Vertrieb und Marketing, und Markus Winkler, Regionaldirektor der Generali Versicherung für Tirol und Vorarlberg

W

ährend der Versicherungsmarkt in Tirol bei der Prämienentwicklung um 4,1 Prozent zulegen konnte, stiegen die direkten Prämieneinnahmen der Generali Tirol um 6,7 Prozent auf 195,3 Millionen Euro. Markus Winkler, Regionaldi­ rektor der Generali Versicherung für Tirol und Vorarlberg: „Mit 14 Prozent Marktanteil ist die Generali in Tirol die drittgrößte Versicherung. Alle Sparten weisen ein Prämienplus auf, das noch dazu deutlich über dem Marktniveau lag.“

NEUE STRATEGIE

2019 startete die Generali Versicherung in eine neue dreijährige Strategieperiode mit Fokus auf profitables Wachstum, den Kunden sowie eine neue Einfachheit. „Ziel der Generali ist es, ein lebenslanger Partner für die Kunden und eine führende Versicherung für Privatpersonen und KMU zu sein. Ende 2021 werden wir uns als ein durchgängig di-

gitales Unternehmen mit Human Touch und einem flächendeckenden persönlichen Service in ganz Österreich präsentieren“, kündigt Arno Schuchter, Vorstand für Vertrieb und Marketing, an. Im Rahmen der Strategie „Generali 2019 – 2021“ treibt die Generali die Automatisierung der Prozesse weiter voran und setzt innovative Marktstandards. Der Einsatz von künstlicher Intelligenz bei der Bearbeitung von E-Mails, das Projekt Generali Sprache 1.0 für eine verständlichere Kommunikation auf Level B1 oder die Einführung von Tele-Underwriting zur rascheren Antragsbearbeitung in der Krankenversicherung sind Beispiele dafür. Das Produktportfolio wird um weitere Kombinationen und neue Assistance-Services bereichert. Noch heuer wird die modulare Produktwelt auf den Bereich Landwirtschaft ausgedehnt sowie das bereits im Jahr 2017 in die Produktwelt integrierte Unfallprodukt

„Unser Wachstum führen wir insbesondere auf unsere starke Mehrvertriebswege-Strategie und auf die hohe Kundentreue zurück.“ MARKUS WINKLER

nochmals erweitert. In der Lebensversicherung ist nach erfolgreicher Einführung des neuen Einmalprämien-Produktes Generali LifeInvest Anfang 2019 die Risikoversicherung ein Schwerpunkt. Zur Absicherung biometrischer Risiken sind in der Berufsunfä­ higkeitsversicherung neue Produktfeatures geplant. Unter dem Projektnamen „Mobile Hub“ startet die Generali zudem mit einer neuen mobilen Plattform für ihre Kunden in Ergänzung zum Generali-Kundenportal. Die Kunden werden mit einer App auch in der mobilen Welt mit ihrem Betreuer und der Generali vernetzt und können damit auf viele Funktionalitäten rund um ihre Versicherungen sowie auch komplett neue Features etwa im Gesundheitsbereich zurückgreifen.

NOCH DIGITALER

Die Vertriebsstärke der Generali liegt in der erfolgreichen Verbindung von persönlicher Beratung und digitalen Services. Kundenbetreuer sind als Connected Agents mit personalisierten Websites und über Facebook erreichbar. Der regelmäßige, proaktive Kundenkontakt spielt ergänzend zum persönlichen Beratungs- und Betreuungsgespräch eine entscheidende Rolle. Außerdem können Versicherungsanträge der gesamten Generali-Produktpalette mittlerweile digital per Gesichtserkennung oder Fingerprint gezeichnet werden. Der Einstieg in das Generali-Kundenportal ist mittels sicherer Handy-Signatur möglich. PR

GENERALI TIROL 150 Kundenbetreuer 56 Connected Agents 199 Maklerpartner 117.000 Kunden 14 % Marktanteil • Prämieneinnahmen gesamt: 195,3 Mio. Euro • Schaden/Unfall: 63 % • Lebensversicherung: 27 % • Krankenversicherung: 10 % www.generali.at

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TIROLS TOP-AUTOHÄUSER PLATZ

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93.000.000

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Falch GmbH

32.805.000 (g)

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Autohaus Rudolf Fuchs GmbH

27.618.636 (g)

Hermann Huber Autohaus GmbH

24.240.000 (g)

Autohaus Strasser GmbH

24.000.000 (g)

Autohaus Pontiller GmbH

21.574.000 (g)

Porsche Inter Auto GmbH & Co. KG Unterberger Autoholding GmbH Pappas Tirol GmbH

Autohaus Schweiger GmbH

100.000.000 (g)

Autopark GmbH

Autohaus Hans Dosenberger GmbH & Co. KG Hans Picker GmbH

Yesca Mobilitäts GmbH

Autohaus Manfred Neurauter GmbH Auto Meisinger GmbH

Oberhofer Josef GmbH

Kapferer & Kapferer GmbH

150.011.721

44.000.000

85

50

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22.840.000

51

21.533.000 (g)

60

49 50 75 3

18.300.000

62

18.000.000 (g)

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14.968.000 (g) 13.510.843 (g)

45 27 36

13.500.000

35

12.200.000 (g)

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Hans Brunner GmbH

13.300.000 (g)

Günter Langebner GmbH

10.555.000 (g)

Zorn-Wolf GmbH

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24.500.000

Autohaus Haidacher GmbH Autoland PPAT GmbH

70

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18.039.000 (g)

Autohaus Luxner GmbH

2

28.000.000

Auto-Linser GmbH

Auto Bacher GmbH

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(g)

45 21

Umsatz geschätzt

6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25

MARKE

STÜCK

Volkswagen

2.933

Škoda

1.082

Fiat

Seat

Ford

Suzuki

Audi

BMW

Dacia

Mercedes-Benz

Renault

Peugeot

Toyota

Opel

Hyundai

Citroen

KIA

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Mitsubishi

Jeep

Volvo

Tesla

Nissan

Honda

Land Rover

1.449 967

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720

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Verkaufte Stück von Jänner bis Mai 2019

EXOTEN IN TIROL In Tirol werden pro Jahr rund 30.000 Neuzulassungen registriert. Die beliebtesten Marken ändern sich kaum bis wenig. Unter die Exoten im Land fallen vorwiegend teure Sportwägen und Nischenanbieter wie Lada. Dieses Jahr traf es allerdings auch bekannte Volumenhersteller wie Alfa Romeo und Subaru, bei denen sich die Zulassungszahlen zum Teil mehr als halbierten.

TOP 10 DER SELTENSTEN NEUZULASSUNGEN:* Aufgrund fehlender neuer Modelle halbierten sich die AlfaRomeo-Neuzulassungen nach den ersten fünf Monaten.

1. Maserati (1) 2. Lamborghini (1) 3. Renault-Alpine (3) 4. DS Automobiles (5) 5. Lada (9)

6. Lexus (11) 7. Ssang Yong (14) 8. Alfa Romeo (19) 9. Subaru (20) 10. Abarth (20) * Neuzulassungen Jänner bis Mai 2019


Der Audi Business Plus Bonus. Was sich Business Plus Paket nennt und nach Geschäft klingt, ist auch eines: Für Sie! In Summe profitieren Sie von einem Preisvorteil von bis zu EUR 3.000,–* beim Audi A4 und bis zu EUR 4.000,–* beim Audi A6 bei Auswahl von Komfort- und Businesspaket. Genaue Details erfahren Sie bei uns.

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WIRTSCHAFTSKAMMER TIROL

SOLIDE WIRTSCHAFTSLAGE Das Konjunkturbarometer der Wirtschaftskammer zeigt: Die Hochkonjunkturphase ist vorüber, dennoch wächst die Wirtschaft auch 2019 solide. Wachstumstreiber ist einmal mehr die Industrie, auch wenn sie wie etwa auch die Bankenbranche mit Herausforderungen zu kämpfen hat.

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WIRTSCHAFTSKAMMER TIROL

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irol geht es im Allgemeinen gut, wie der Lagebericht zum Wirtschafts­ standort der Wirtschaftskammer zeigt. Die nun vollständig vorliegenden Werte für das Jahr 2018 zeigen, dass vor allem die Tiroler Industrie wesentlich zur Stabilität des Landes beitragen konnte. Die abgesetzte Produktion stieg nominell um 3,9 Prozent auf 11,12 Milliarden Euro gegenüber 2017. Besonders ins Auge stechen dabei die Monate Juni und Oktober. Es wa­ ren dies die ersten Monate in der Tiroler Industriegeschichte, in denen der Umsatz um jeweils über eine Milliarde Euro ge­ klettert ist. Selbst wenn die rund zwei Jahre an­ dauernde Hochjunkturphase vorüber ist und die Zeichen in der Tiroler Wirtschaft auf leichter Abkühlung stehen, entwickelt sie sich 2019 dennoch wieder auf gutem Niveau und lässt ein moderates Wachstum erwarten. Die nachlassende internationale Wachstumsdynamik bremst allerdings die zunehmende Exportentwicklung, was vor allem die heimische Industrie mit einer Exportquote von knapp 70 Prozent wohl am härtesten trifft. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Auftragslage ein wenig abgekühlt, über die Hälfte der Betriebe vermeldet aber dennoch gefüllte Auftragsbücher. Deutlich gebremst indes zeigen sich die Innovationsvorhaben. Noch im Sommer 2018 planten 55 Prozent der Industriebetriebe eine Ausweitung ihrer Investitionstätigkeit, aktuell sind es nur mehr weniger als ein Drittel. Die Industrie ist auch – deutlich – von steigenden Beschaffungskosten

Die Tiroler Industrie umfasst rund 440 Betriebe und ist mit ihren rund 42.000 Beschäftigten eine starke Säule der Tiroler Wirtschaft.

Mag. Hermann Lindner, Spartenobmann Industrie in der Wirtschaftskammer Tirol, und Mag. Oswald Wolkenstein, Spartengeschäftsführer Industrie sowie Banken & Versicherungen

betroffen: 62 Prozent der befragten Unternehmer erwarten in den kommenden Monaten einen weiteren Anstieg. Da die Konjunkturentwicklung der Tiroler Industrie der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung tendenziell voraus ist, ist ei­ ne dortige Abkühlung meist ein Indikator für die anderen Branchen. Die Wirtschafts­ kammer geht heuer von einem realen Wirt­ schaftswachstum von rund zwei Prozent aus (nach rund drei Prozent im vergangenen Jahr). So ist das Wirtschaftswachstum noch immer ausreichend, um die Arbeitslosigkeit weiter zu reduzieren. Die größte Schwierig­ keit ist und bleibt dabei der Fachkräftemangel: 67 Prozent der befragten Unternehmer des TOP-TIROL-Konjunkturbarometers gaben an, dass dies derzeit ihre größte Herausforderung darstellt. Der Fachkräftemangel wird also weiterhin ein vordringliches The­ ma sein. Rund 30 Prozent mehr Mitarbeiter wird die Industrie heuer brauchen.

FAKTOR BILDUNG

Der Faktor Bildung ist also auch weiterhin entscheidend – für Mitarbeiter, aber auch für den Standort als solches. Auch die Bankenbranche beschäftigt sich seit geraumer Zeit intensiv mit dem Thema – wenngleich auch auf anderer Ebene. Denn vor allem bei der Finanzbildung der Österreicher gibt es Aufholbedarf. Im vergangenen Jahr war laut Umfragen das Sparbuch immer noch der Österreicher liebste Anlageform. Weil sie Wertpapiere generell für zu risikoreich halten. Auch die Altersvorsorge scheint an Bedeutung zu verlieren. Das mag

nun ein Stück weit der aktuellen Erbenge­ neration zuzuschreiben sein, dennoch zeigt sich eine unschöne Tendenz: Man macht sich weniger bis gar keine Gedanken mehr übers (eigene) Geld. Ein Grund dafür, dass man sich nicht damit beschäftigt, ist oft fehlendes Wissen. Vielfach mangelt es schon an den Basics. Und selbst wenn viele Menschen mit der aktuellen Lage unzufrieden sind, haben sie trotz Niedrigzinsumfeld ihr Anlageverhalten nicht verändert und halten an ihren Spareinlagen fest. Die Österreicher scheuen nach wie vor die Geldanlage in Wertpapieren, weil sie sich in Wirtschaftsfragen zu unerfahren fühlen. Vor einigen Jahren hat die Wirtschafts­ kammer Vorarlberg das Schulprojekt FiRi (www.firi.at) ins Leben gerufen und dafür in intensiver Kooperation der Schulen mit Banken und Versicherungen die Inhalte ge-

Das Schulprojekt FiRi bringt Wissen zu Banken und Versicherungen an Tiroler Handelsakademien. meinsam erarbeitet und gestaltet. Aktuell wird „Finanz- und Risikomanagement“ außerdem in Tirol, Salzburg, Ober­ und Nie­ derösterreich sowie Wien unterrichtet. FiRi ist ein einzigartiger Ausbildungsschwerpunkt an Handelsakademien mit bank- und versicherungsspezifischen Inhalten. Was man hier lernt, lässt sich 1:1 im Job umsetzen und ist auch für das Privatleben äußerst hilfreich. Denn fast jeder von uns schließt Versicherungen ab oder braucht im Laufe seines Lebens einen Kredit. FiRi überzeugt mit umfassendem Praxisbezug und wird von den Absolventen als gute Vorbereitung auf den Beruf gesehen. Viele sehen darin auch bessere Chancen am Arbeitsmarkt. Gerade in einer Branche, die sich aktuell derart im Umbruch befindet wie die Ban­ ken, ist fundiertes Wissen essenziell. PR

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© ÖTZTAL TOURISMUS/ ALEXANDER MARIA LOHMANN

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kurz & bündig

Dr. Herwig Frei, Mag. Melanie GasslerTischlinger, Univ.-Prof. Dr. Matthias Sutter und Dr. Georg Huber, LL.M.

VON MUSSE UND MÜSSEN Univ.-Prof. Dr. Matthias Sutter, einer der führenden Verhaltens­ ökonomen in Europa, erläuterte auf Einladung der Innsbrucker Rechtsanwaltskanzlei Greiter Pegger Kofler & Partner im AC Marriott Hotel Innsbruck den mehr als 100 Gästen, inwiefern Geduld im Leben eine Rolle spielt, was wir mit mehr Beharr­ lichkeit erreichen können, welche Faktoren unsere Ausdauer­ fähigkeit entscheidend beeinflussen und wie wir unsere eigene Ungeduld und die unserer Kinder erfolgreich bändigen können. „Menschen, die in der frühen Kindheit geduldiger und selbst­ kontrollierter sind, sind als Erwachsene besser ausgebildet, rei­ cher, gesünder und seltener kriminell. Der Einfluss von Geduld ist dabei ebenso relevant wie der Intelligenzquotient oder der familiäre Hintergrund“, so Sutter. Wer keine Zeit hatte, beim Vor­ tragsabend dabei zu sein, kann Sutters Erkenntnisse auch in des­ sen Buch nachlesen, in dem er anschaulich erklärt, dass Geduld gleich viel wert ist wie Talent.

DIE ENTDECKUNG DER GEDULD Ausdauer schlägt Talent Matthias Suter, ecowin Verlag, 168 Seiten, EUR 18,99 Geduld ist eine Tugend, wenn auch eine scheinbar altmodische. Matthias Sutter, einer der führenden Wirtschaftsforscher im deutschsprachigen Raum, verhilft der vernachlässigten Qualität Geduld zu einem fulminanten Comeback.

Der E5-Fernwanderweg steht ab diesem Sommer allen Gästen zur Verfügung.

VIEL NEUES Zu Beginn der Sommersaison 2019 kann Ötztal Tourismus auf zahlreiche laufende und abgeschlossene Maßnahmen verweisen – beispielsweise den kostenlosen Radtransport auf allen Buslinien, eine Freilichtausstellung zur Geschichte des Heilbades in Längenfeld, die Erweiterung des Waalwegs in Sölden oder neue Angebote für Familien, Wanderer und Kletterer. Rückenwind dafür geben die Zahlen vom Winter 2018/19: Die Saison brachte mit 2.902.237 Nächtigungen und einem Plus von 0,7 Prozent talweit erneut ein Spitzenergebnis. Rekordzahlen indes sollen nicht das vordergründige Ziel sein, so Oliver Schwarz, Direktor des Ötztal Tourismus: „Vielmehr geht es darum, eine nachhaltig starke Wertschöpfung in unserem Tal zu sichern. Dies kann nur auf der Basis einer Qualitätsausrichtung all unserer Angebote erfolgen. Qualität bildet die Grundlage dafür, dass sich die Menschen bei uns dauerhaft wohlfühlen.“ www.oetztal.com

LOVE IS IN THE AIR Der Liebesmonat Mai stand bei der Innsbrucker Goldschmiede Norz ganz im Zeichen von Verlobung und Hochzeit. „Der Trend zu hochwertigen Trauringen in 18 kt Gold ist ungebrochen“, sagt Andrea Norz. Neben klassischen Modellen hat Christoph Norz für Individualisten dabei die organisch-geschwungende Ringkollektion „Flow“ entworfen, die auch zum Liebling des Publikums gewählt wurde. Im Rahmen des „Wedding & Love“-Gewinnspiels durfte sich ein angehendes Hochzeitspaar über entsprechende Ringe freuen. Die handgeschmiedeten Eheringe aus der Werkstatt Norz – verlost im Rahmen des „Wedding & Love“-Gewinnspiels – gehen ins Ötztal an Michaela Klotz und Martin Thaler aus Sölden. Überreicht wurden die Trauringe von Andrea Norz persönlich.


© PHILIPP LIPIARSKI

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Die TINIP-Sieger 2019 Christian Nössing, Niklas Osl und Florian Hölbling mit Fachgruppenobmann Peter Seitz (li.), Fachgruppengeschäftsführer Kurt Lorbek (2. v. re.) und Anton Lendl, Leiter der Bildungsregion Tirol Mitte (re.)

JUBILÄUMS-TINIP Bereits zum zehnten Mal wurde kürzlich der Tiroler-Nachwuchs-Ingenieur-Preis TINIP verliehen. Schüler bekommen dabei die Möglichkeit, ihre Projekte und Ideen der Wirt­ schaft zu präsentieren. Prämiert werden dabei Arbeiten der Tiroler HTL und artver­ wandter technischer Schulen. Als Sieger im Jubiläumsjahr gingen Florian Hölbling, Christian Nössig und Niklas Osl von der HTL Bau und Design in Innsbruck hervor. Die drei Schüler haben in der Kategorie Tiefbau in Kooperation mit dem Amt der Vorarlber­ ger Landesregierung ein neues Brückentragewerk für die Diepoldsauer Kanalbrücke zwischen Lustenau und Hohenems geplant. Um den Verkehrsfluss aufrechtzuerhalten, musste zudem eine Behelfsbrücke aus Stahl konstruiert werden, mit Bohrpfählen we­ gen der schlechten Bodenverhältnisse in dieser Region. Der Juryvorsitzende und Lei­ ter der Bildungsregion Tirol Mitte, Anton Lendl, gratulierte: „Den drei Schülern ist es gelungen, das Projekt in seiner Gesamtkomplexität erfolgreich zu vermitteln. Trotz des Mehraufwandes wegen der zweiten Brücke und des porösen Bodens haben die Schüler einen perfekten Projektansatz gefunden. Das Projekt ist von Anfang an durchgeplant, realisierbar und wirtschaftlich kalkuliert.“ Bravo!

Das Team von MEISSL ARCHITECTS bei der Eröffnungsfeier des Atelier 1080

MITTEN IM ACHTEN Das Seefelder Architekturbüro Meissl Architects verfügt seit 1997 über eine Zweigstelle in Wien, wo es kürzlich seinen Standort wechselte. Und das wurde kürzlich ausgiebig gefeiert. Im wohl charmantesten Innenhof der Stadt, in dem Meissl Architects sein neues WienAtelier bezogen hat, fanden sich rund 100 Kunden, Partner, VIPs und Freunde des Hauses aus der Architekten-, Kunstund Lifestyle-Szene ein und wurden durch die neuen Räume in der Langen Gasse 29 mitten im 8. Bezirk geführt. „Für uns ist der heutige Tag ein kleiner Neubeginn, und wir haben damit den Sprung geschafft, unser Team zu verdop­ peln“, sagt Architekt Alexander Meissl.

Warten Sie nicht auf die Steuerreform. Machen Sie lieber gleich Ihre eigene. Finden Sie Ihren Steuerberater:

Der Finanzminister kann es nie allen recht machen. Machen Sie daher lieber Ihre eigene Steuerreform und holen Sie sich Ihr Geld vom Finanzamt. Ihr Steuerberater weiß, wie‘s geht.

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BFI TIROL

NEUE DIGITALE KOMPETENZEN Aktuelle Studien unterstreichen, dass für den Erfolg im Zeichen der Digitalisierung besonders die Weiterentwicklung digitaler Kompetenzen notwendig ist. Damit Unternehmen von den Chancen des technischen Fortschritts profitieren können.

AKTUELLE SEMINARE • Ausbildung zum/zur Datenanalyst/-in Start am 17. September 2019 • Programmierakademie berufsbegleitend Infoabend am 12. September Start am 14. Oktober 2019 • Ausbildung zur e-Trainerin/ zum e-Trainer Start am 20. September 2019

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• Case Management – Diplomlehrgang Start am 24. Oktober 2019

D

as BFI Tirol bietet ein breites Portfolio an Weiterbildungen im IT-Bereich an, wie EDV-Grundlagen, Schulungen, Fachlehrgänge für Webdesign und Grafik, Seminare für Social Media Manager, Ausbildungen zum Thema Datenschutz, eine Ausbildung zum e-Trainer und vieles mehr.

PROGRAMMIERAKADEMIE

Die Entwicklung und Wartung von Soft­ ware und Apps in Unternehmen gewinnt zunehmend an Bedeutung. Ausgebildete Programmierer beherrschen diverse Pro­ grammiersprachen und helfen, betriebliche Problemstellungen mit neuen Lösungen zu bewältigen. Die Programmierakademie des BFI Tirol ermöglicht die notwendigen Ausbildungsschritte.

AUSBILDUNG ZUM DATENANALYSTEN Data Science ist eine junge Disziplin. Diese nutzt Technologien aus den Bereichen des Data Minings und maschinellen Lernens, um Muster zu entdecken, die zu neuem Wissen führen und in der Folge dem Unternehmen neue Möglichkeiten eröffnen. Das BFI Tirol bietet eine innovative Ausbildung zum Datenanalysten. Damit können Sie für Ihr Unternehmen lernen, Big­Data­Technologien einzusetzen.

MASSGESCHNEIDERTE TRAININGS

Für individuelle Anforderungen von Firmen werden zusätzlich maßgeschneiderte Schu­ lungen konzipiert und in den Unternehmen vor Ort oder in einem der über 110 modernst ausgestatteten Kursräume und Werkstätten des BFI Tirol im ganzen Bundesland durchgeführt. Das BFI Tirol ist mit seiner mehr als 50-jährigen Erfahrung ein verlässlicher Partner für professionelle Firmentrainings. Nutzen Sie das vielfältige Angebot für neue Perspektiven. PR

„Die Digitalisierung bringt neue Chancen, erfordert aber auch neue Kompetenzen.“ DR. KARIN KLOCKER, GESCHÄFTSFÜHRERIN DES BFI TIROL

• Modullehrgang Business Competences – betriebswirtschaftliche Kompetenzen Start am 11. Oktober 2019 • Eventorganisation und Eventmarketing Start am 3. Oktober 2019 • A2-C1 English Blended Learning Start ab Oktober 2019, immer zu Monatsbeginn • Werkmeisterschule Elektrotechnik Start am 9. September 2019 • Berufsreifeprüfung und Lehre mit Matura Start ab September 2019 in ganz Tirol

Kontakt:

BFI TIROL

Ing.-Etzel-Straße 7, 6020 Innsbruck Tel.: 0512/59 660 info@bfi-tirol.at www.bfi.tirol


PORTRÄTWASSERZEICHEN Hält man die Banknote gegen das Licht, werden das Porträt der mythologischen Gestalt Europa, ein Fenster und die Wertzahl sichtbar.

SATELLITENHOLOGRAMM Kippen Sie die Banknote. Ganz oben im Folienstreifen bewegen sich €-Symbole um die Wertzahl. Unter direktem Licht sind die €-Symbole besser zu erkennen. PORTRÄTFENSTER Betrachten Sie die Banknote gegen das Licht. Das im Hologramm enthaltene Fenster wird durchsichtig. In ihm erscheint ein Porträt der mythologischen Gestalt Europa, das von beiden Seiten des Geldscheins zu erkennen ist.

SMARAGDZAHL Kippen Sie die Banknote. Ein Lichtbalken bewegt sich auf der Zahl auf und ab. Außerdem verändert die Zahl ihre Farbe von Smaragdgrün zu Tiefblau und es sind €-Symbole auf ihr zu erkennen.

PAPIER UND RELIEF Das Papier fühlt sich griffig und fest an. Auf der Vorderseite kann man am linken und rechten Rand erhabene Linien ertasten. Auch Hauptmotiv, Schrift und große Wertzahl haben ein fühlbares Relief.

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STEUERHIGHLIGHTS DER LETZTEN DREI JAHRE In der Factbox finden Sie einen Zusammenschnitt der positiven Beiträge der letzten drei Jahre aus Ihrer eco.nova-Steuerredaktion. Im Textteil rufen wir nochmals die profitabelsten und interessantesten Positivpunkte in Erinnerung. TEXT: STB DR. VERENA MARIA ERIAN, STB RAIMUND ELLER, S T B M A G . E VA M E S S E N L E C H N E R


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Wissenschaftler und Forscher, die vom Aus­ land nach Österreich zuziehen, können unter bestimmten Voraussetzungen einen satten Steuerfreibetrag in Höhe von 30 Prozent lukrieren. Dazu muss es sich um eine wis­ senschaftliche Tätigkeit im öffentlichen In­ teresse handeln (z. B. Professur). Der Antrag muss innerhalb von sechs Monaten ab Zuzug rechtswirksam gestellt werden!

Koproduktion der EMF Team Tirol Steuerberater GmbH und der Ärztespezialisten vom Team Jünger: StB Dr. Verena Maria Erian, StB Mag. Eva Messenlechner, StB Raimund Eller, v. l.

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ZUZUGSBEGÜNSTIGUNG

STEUERFREIE WISSENSCHAFTSPREISE

Steuerpflicht besteht nur dann, wenn dem Geldgeber als Gegenleistung ein wirtschaft­ licher Vorteil verschafft wird. Weiters un­ strittig steuerfrei sind Gewinne aus Lotterie, Preisausschreiben und anderen Gewinnspie­ len (Millionenshow, Spielcasino) sowie No­ belpreise, Literatur- und Journalistenpreise.

E - AUTOS – THE WINNER TAKES IT ALL

Elektroautos unterliegen weder der NoVA noch der motorbezogenen Versicherungs­ steuer und können Dienstnehmern oben­ drein ohne Ansatz eines abgabenpflichtigen Sachbezugs unentgeltlich zur Verfügung ge­ stellt werden. Das ist besonders bei einer Anstellung des Partners interessant.

KURSVERLUSTE VOLL STEUERWIRKSAM

Entgegen der herrschenden Meinung der Fi­ nanzverwaltung hat der VwGH entschieden, dass Kursverluste aus betrieblichen Fremd­ währungskrediten zur Gänze Betriebsaus­ gaben darstellen.

SVA - BEITRAGSSTEUERUNG

Dies ist insbesondere für Neugründer in­ teressant, die nur mit dem Mindestbeitrag eingestuft wurden, tatsächlich aber schon ansehnliche Gewinne erzielen. Anstatt auf die Nachzahlung Jahre zu warten, kann eine korrekte Einstufung noch für das laufen­ de Jahr beantragt und steuerwirksam be­ zahlt werden. Das ist für Einnahmen-Aus­ gaben-Rechner allemal besser, als eine steuerunwirksame Rücklage für eine spä­ tere Nachzahlung zu bilden.

QUALITÄTSOFFENSIVE KLIENTENPORTAL

Über ein geschütztes Klientenportal Ihres Steuerberaters erhalten Sie Zugang zu Ihren

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persönlichen Dokumenten (z. B. Dienstver­ träge, Miet- und Darlehensverträge, Jahres­ abschlüsse, Steuererklärungen, Steuerbe­ scheide, Berechnungen etc.). Damit können Sie rund um die Uhr, egal wo Sie sind, an wichtige Informationen herankommen und agieren. Eine spezielle Anwendung ist die papierlose Buchhaltung. Damit kann Ihre Buchhaltung auf Wunsch komplett papier­ los organisiert werden, indem Sie über ein Scanmodul Ihre Originalbelege elektronisch auf das Portal hochladen.

FINANZIERUNG ZUM NULLTARIF

Banken müssen bei Privatkrediten die Ne­ gativzinsen weitergeben. Insbesondere bei CHF-Krediten kann es bei niedrigen Aufschlägen (z. B. 0,7 %) nun vorkommen, dass gar keine Zinsen mehr anfallen. » Tipp: Die erstmalige Kreditaufnahme für einen Betrieb anlässlich der Unternehmens­ gründung kann ebenso dem privaten Bereich zugeordnet werden, wenn zum Zeitpunkt der Kreditaufnahme noch kein Unterneh­ men besteht.

HIGLIGHTS

Positivmeldungen aus der eco.nova-Steuerredaktion • Zuzugsbegünstigung • Steuerfreie Wissenschaftspreise • Arbeitszimmer • E-Autos • Nullprozentfinanzieren • Kursverluste voll steuerwirksam • SVA-Beitragssteuerung • Qualitätsoffensive Papierlose Buchhaltung • Profit aus unrentablen Lebensversicherungen • 200 Euro für Gründer • Steuerposten Bildung auf Reisen Wenn Sie nur den leisesten Verdacht haben, von einem dieser Punkte profitieren zu können, dann melden Sie sich bitte bei Ihrem persönlichen Steuerberater.


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RECHTSGESCHÄFTSGEBÜHREN – VORSICHT BEI VERTRAGSABSCHLÜSSEN! Bestimmte Arten von Rechtsgeschäften können zu einer Gebührenpflicht führen, wenn über diese eine schriftliche Urkunde erstellt wird. Verantwortlich für diese im Jahr 2019 doch recht antiquiert anmutende Verpflichtung, für das Erstellen von Vertragsurkunden Geld an den Staat abführen zu müssen, ist das Gebührengesetz. TEXT: DANIEL HOFER

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ine vergleichbare Besteuerung von Vertragsabschlüssen gibt es international in den meis­ ten Staaten schon längst nicht mehr. Aber nicht nur ausländische Inves­ toren, sondern auch Steuerinländer wer­ den nicht selten unangenehm überrascht, wenn beispielsweise im Zuge einer Betriebsprüfung zum Teil beträchtliche Rechtsge­ schäftsgebühren samt Erhöhungszuschlag festgesetzt werden. Zwar hat sich die Anzahl der gebühren­ pflichtigen Rechtsgeschäftstypen seit 1957 kontinuierlich verringert (zuletzt ist bei­ spielsweise die Gebührenpflicht für Woh­ nungsmietverträge entfallen), jedoch bieten auch die verbleibenden Anwendungsfälle noch genügend Risikopotential. Im gegen­ ständlichen Beitrag soll auf ausgewählte Rechtsgeschäftsgebühren überblicksartig eingegangen werden.

ALLGEMEINES

Im Unterschied beispielsweise zum Einkom­ mensteuergesetz stellt das Gebührengesetz nicht auf den wahren wirtschaftlichen Ge­ halt von Verträgen ab, sondern auf deren zivilrechtliche Erscheinungsform. Konkret bedeutet dies, dass etwa ein Mietvertrag auch dann der Gebühr unterliegt, wenn dieser zu nicht fremdüblichen Bedingun­ gen abgeschlossen wurde (z. B. Miete ist fremdunüblich hoch). Neben der Gültigkeit des Rechtsgeschäf­ tes ist die Errichtung einer Urkunde ele­ mentare Voraussetzung für den Anfall von Rechtsgeschäftsgebühren. Wird ein Miet­ vertrag bloß mündlich abgeschlossen, was sowohl zivilrechtlich als auch steuerrecht­ lich zulässig ist, unterliegt dieses Rechtsge­ schäft somit nicht der Gebührenpflicht. Als

Urkunde gilt ein Dokument mit Text und Unterschrift. Sofern nicht mindestens ein Vertragspartner das Dokument unterfertigt hat, liegt keine Urkunde im Sinne des Gebüh­ rengesetzes vor. Hier ist zu beachten, dass unter anderem auch Paraphen oder das Set­ zen der Anfangsbuchstaben als Unterschrift im Sinne des Gebührengesetzes (GebG) gel­ ten. Bei Kommunikation per E-Mail vertritt die Finanzverwaltung die Ansicht, dass jede elektronische Signatur als Unterschrift im Sinne des GebG anzusehen ist.

GEBÜHREN AUF MIET- UND PACHTVERTRÄGE

Einen der wichtigsten Anwendungsberei­ che des GebG stellt die Gebühr auf Bestands-

verträge dar. Als Bestandsvertrag gilt ein Vertrag, wonach jemand den Gebrauch ei­ ner unverbrauchbaren Sache auf eine ge­ wisse Zeit und gegen einen bestimmten Preis erhält. Zu beachten ist, dass Mietver­ träge betreffend Wohnraumüberlassung seit 2017 nicht mehr der Gebührenpflicht unterliegen. Die Gebühr beträgt 1 Prozent, beim Jagd­ pachtvertrag 2 Prozent der Bemessungs­ grundlage, welche sich aus dem vereinbar­ ten Bestandszins und der Bestandsdauer ergibt. Ist die Mietdauer unbestimmt, gilt der dreifache Jahreswert der wiederkehrenden Leistungen als Bemessungsgrundlage. Bei bestimmter Vertragsdauer richtet sich die Bemessungsgrundlage nach der Gesamt­


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leitung, gedeckelt jedoch mit maximal dem 18-fachen Jahreswert.

GEBÜHR FÜR DIE EINRÄUMUNG EINER DIENSTBARKEIT

Die entgeltliche Einräumung einer Dienst­ barkeit unterliegt einer Rechtsgeschäftsge­ bühr von 2 Prozent. Bemessungsgrundlage ist der Wert des bedungenen Entgelts. Als Dienstbarkeit gilt ein Dulden oder Unterlas­ sen zu Gunsten des Berechtigten. Als dingli­ ches Recht gilt die Dienstbarkeit gegen jeden Besitzer der dienstbaren Sache. Diese Ding­ lichkeit ist auch der Hauptunterschied zu Miet- oder Pachtverträgen. Wichtige Arten von gebührenpflichtigen Dienstbarkeiten sind beispielsweise der Superädifikatsver­ trag, welcher jedoch auch als Bestandsver­ trag eingeordnet werden kann, sowie das Fruchtgenussrecht. Im Zusammenhang mit gemischten Schenkungen, zum Beispiel bei Betriebs­ übergaben, ist zu beachten, dass die Finanz­ verwaltung sowie das Bundesfinanzgericht (BFG) bei gleichzeitiger Einräumung von Dienstbarkeiten (z.B. Fruchtgenussrecht) von einer entgeltlichen Einräumung ausge­ hen, wobei die gemischte Schenkung einer anteiligen Betrachtung zu unterziehen sei. Bemessungsgrundlage sei dann das Ent­ gelt, welches in einem Austauschverhält­ nis mit der Einräumung der Dienstbarkeit steht. Es kann daher bei einer gut gemein­ ten Absicherung der Übergeber zu einem unerfreulichen Anfall von Gebühren und damit einer weiteren Steuerbelastung von Unternehmensübertragungen kommen. Ob eine solche Mehrbelastung steuerpo­ litisch wirklich sinnvoll ist, darf bezwei­ felt werden.

GLÜCKSVERTRÄGE

Als Glücksverträge werden jene Verträge bezeichnet, welche die Hoffnung auf einen noch ungewissen Vorteil vermitteln. Es muss also zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses der entstehende Vorteil noch ungewiss sein, wodurch der Glücksvertrag seinen aleatori­ schen Charakter erhält. Der Gebühr unterlie­ gen nicht alle Glücksverträge, sondern ledig­ lich Wetten, bestimmte Hoffnungskäufe und bestimmte Leibrentenverträge. Die Letzt­ genannten sollen an dieser Stelle aufgrund ihrer Bedeutung in der wirtschaftlichen Pra­ xis, vor allem im Rahmen von Schenkungen, näher betrachtet werden. Unter Leibrente versteht man einen auf Lebenszeit des Berechtigten wiederkeh­ rend zu zahlenden Geldbetrag. Verstirbt

Daniel Hofer, B.A., Steuerberater bei Deloitte Tirol

der Berechtigte, so erlischt auch die Ver­ pflichtung, die Leibrente zu bezahlen. Sie gilt daher als höchstpersönliches Recht und kann beispielsweise nicht vererbt oder ver­ äußert werden. Auch wenn die eingeräumte Leibrente im Vergleich zum übertragenen Vermögen oftmals nur einen geringen Wert besitzt, unterliegen Leibrentenverträge bei Zutreffen der Voraussetzungen der Gebüh­ renpflicht in Höhe von 2 Prozent vom Wert der Leibrente, mindestens aber vom Wert der übertragenen Sachen. Wird im Rahmen einer gemischten Schenkung eine Leibrente für den Überge­ ber vereinbart und darüber auch eine ent­ sprechende Urkunde erstellt, so unterliegt der (Bar-)Wert der Leibrente, mindestens jedoch der Wert der übertragenen beweg­ lichen Sachen, einer Gebühr von 2 Prozent. Der Wert allfällig übertragener Grundstü­ cke ist dabei auszuklammern, da diese un­ bewegliches Vermögen darstellen und der Grunderwerbsteuer unterliegen. Die derzeitige Judikatur des Bundesfi­ nanzgerichtes führt vor allem im Hinblick auf die Übertragung von Familienbetrieben und -gesellschaften gegen Leibrente zu ei­ nem insgesamt unbefriedigenden Ergebnis. Auch wenn sich der Übergeber eine nur ge­ ringfügige Leibrente zur Absicherung seiner Altersversorgung ausbedingt, erfolgt die Be­ messung der Gebühr stets mindestens vom Wert des übertragenen Vermögens.

GEBÜHR AUF VERGLEICHE

Gebührenpflichtig sind grundsätzlich auch außergerichtliche Vergleiche, bei welchen unter beiderseitigem Nachgeben eine ein­

verständliche Neufestlegung strittiger oder zweifelhafter Rechte vorgenommen wird. Von besonderer Relevanz war in diesem Zusammenhang die Rechtsansicht der Ab­ gabenbehörden, wonach auch Pflichtteilsund Erbverzichte einen derartigen gebüh­ renpflichtigen Vergleich darstellen würden, was eine Rechtsgeschäftsgebühr in Höhe von 2 Prozent vom Gesamtwert der von jeder Partei übernommenen Leistungen bedeutet hätte. Der Verwaltungsgerichtshof hat diese Rechtsansicht jedoch kürzlich nicht bestätigt und damit eine Gebührenpflicht von Erb- und Pflichtteilsverzichten verneint.

FAZIT

Bestimmte Rechtsgeschäfte unterliegen in Österreich, sofern eine Urkunde verfasst wird, einer Gebührenpflicht. Die beschriebe­ nen Rechtsgeschäfte stellen dabei nur einen Teil der insgesamt elf Rechtsgeschäfte dar, welche im Gebührengesetz genannt sind. Die entstehenden Gebühren führen nicht selten zu einer erheblichen finanziellen Belastung der Vertragspartner. Es ist daher verständ­ lich, dass oftmals versucht wird, dieser Be­ lastung durch das Vermeiden formeller Ur­ kunden zu entgehen. Es entbehrt in diesem Zusammenhang nicht einer gewissen Ironie, dass das Bestreben nach einer Vermeidung von Rechtsgeschäftsgebühren wiederum zu Rechtsunsicherheiten hinsichtlich der Be­ weiskraft im Falle von Rechtsstreitigkeiten führt. Es wäre daher hoch an der Zeit, die anachronistischen Rechtsgeschäftsgebühren, entstanden im 18. Jahrhundert als Papier­ bogensteuer, ersatzlos zu streichen. www.deloitte-tirol.at

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ÜBER DIE VIERTE INDUSTRIELLE REVOLUTION „Daten sind der Rohstoff des 21. Jahrhunderts“. Mit dieser Aussage aus dem Jahr 2015 hat die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel die Entwicklungen in der europäischen Wirtschaft auf den Punkt gebracht. Seither hat sich schon wieder viel getan. T E X T : I V O R U N G G & J O H A N N E S B A R B I S T, B I N D E R G R Ö S S W A N G R E C H T S A N W Ä LT E , I N N S B R U C K

190 Dr. Ivo Rungg

B

egriffe wie Datenschutz, Inter­ net of Things, Big Data oder In­ dustrie 4.0 sind in der Mitte des gesellschaftlichen Diskurses angelangt und werden intensiv und kont­ roversiell behandelt. Gleichzeitig wird die Vollendung des „digitalen Binnenmarktes“ von Seiten der Europäischen Union munter vorangetrieben. Die vier Grundfreiheiten der Europäischen Union – der freie Per­ sonenverkehr, der freie Warenverkehr, der freie Kapitalverkehr und der freie Dienst­ leistungsverkehr – sollen deshalb alsbald durch eine neue Grundfreiheit ergänzt wer­ den: den freien Datenverkehr. Dieses Bestre­ ben lässt erkennen, dass der europäische Gesetzgeber das enorme wirtschaftliche Po­ tenzial des Datenaustauschs erkannt hat und bestmöglich auf dessen freie Entfaltung hinwirkt. Auf Grundlage verschiedenster Studien rechnet die Europäische Kommissi­ on mit einem Wertschöpfungspotential von 739 Milliarden Euro bis zum Jahr 2020 – eine mehr als nur beachtliche Summe, die einer Verdoppelung des EU-BIPs auf bis zu vier Prozent gleichkommt. Im selben Zeit­ raum sollen zudem zehn Millionen Jobs in

der Datenwirtschaft entstehen. Der gesetz­ liche Rahmen für diesen freien Datenver­ kehr ist jedoch komplex: Personenbezogene Daten, also Informationen über Personen, sind durch die Datenschutz-Grundverord­ nung geschützt. Im Gegensatz dazu lautet die Maxime der Europäischen Kommission, den Fluss nicht personenbezogener Daten, insbesondere von Maschinendaten, mög­ lichst frei und schrankenlos zu gewährleis­ ten. So weit, so unklar. In Wissenschaft und Rechtsprechung herrscht nämlich genau hinsichtlich dieser Abgrenzung der unter­ schiedlichen Datenarten in einigen Fällen Uneinigkeit. Wer nach Klarheit bei dieser Frage strebt, findet sich schnell in einem Dickicht an Meinungen und Kontroversen wieder. Hier besteht Klärungsbedarf durch die Rechtsprechung. In der Rechtswissenschaft werden der­ zeit auch darüber Diskussionen geführt, wem Daten eigentlich zuzuordnen sind. Diese Frage ist in einer vernetzt arbeiten­ den Welt mit zahlreichen Schnittstellen und Verknüpfungen fundamental. Die Frage der Verfügungsmacht über Daten wird beispiels­ weise dann aufgeworfen, wenn ein Unter­ nehmer zur Optimierung seiner Prozesse auf einen sensorgenerierten Datensatz zugrei­ fen will. Doch wem gehört dieser Datensatz? Dem Maschinenhersteller? Dem Maschineneigentümer oder dem Softwarehersteller? Was, wenn auch ein Dritter, der über eine Schnittstelle Zugriff auf die Maschinen des Unternehmers hat, Ansprüche auf die Daten geltend macht? Genau diese offenen Fragen und Unklarheiten versuchen die Diskussi­ onen und rechtlichen Konzepte unter dem Schlagwort „data ownership“ zu klären. Oft können das Urheberrecht, das Lauterkeits­ recht oder die Bestimmungen zum Geheim­ nisschutz helfen. In der Regel ist derzeit die Verfügungsmacht über Daten aber haupt­

sächlich eine Frage der technischen Gege­ benheiten oder Gegenstand vertraglicher Vereinbarungen. Ob diese vertraglichen Ver­ einbarungen immer einen fairen Interes­ senausgleich ermöglichen, sei dahingestellt. Ähnliche Zuordnungsfragen können aber auch bei personenbezogenen Daten auftauchen; deren Beantwortung oft auch grundsätzliche gesellschaftspolitische Fra­ gestellungen betrifft. Gehört mein Geburts­ datum mir? Oder mein Name? Ist das mein Eigentum und wenn ja, kann ich das wirt­ schaftlich verwerten? Persönlichkeits-, da­ tenschutz-, aber auch grundrechtliche Be­ stimmungen greifen ineinander und stehen in einem Spannungsverhältnis mit unserem Gesellschaftssystem, das ganz wesentlich auf Informationsverknüpfung beruht. Für die Digitalisierung immer wichtiger ist auch die künstliche Intelligenz („artificial intelligence“), deren Entwicklung wesentlich von entsprechender Datenverfügbarkeit ab­ hängt. Lange wurde dieser Begriff noch mit dem Science-Fiction-Klassiker „I, Robot“ mit Will Smith und weißen Robotermännchen assoziiert. Besonders für Unternehmen ist das maschinelle Lernen und die Automa­ tisierung intelligenten Verhaltens jedoch nicht mehr nur vages und weit entferntes Zukunftsszenario, sondern Realität. Digitalisierung ist Realität und Zukunft zugleich. Unternehmen tun gut daran, sich ihre Digitalisierungsstrategie zu überlegen und darin die Fragen des Umgangs mit den wirtschaftlich relevanten Daten miteinzu­ beziehen. Welche Daten sind vorhanden, welche für das eigene Unternehmen not­ wendig und wie sind die Datenflüsse? Dies sind nur einige der Fragestellungen von ho­ her Wichtigkeit. Bei deren Beantwortung sind neben technischen und wirtschaftli­ chen auch rechtliche Überlegungen anzu­ stellen.


Tourismusbarometer 2019 Wie sehen Tourismusunternehmen die Entwicklungen ihrer Branche? Erfahren Sie mehr: www.deloitte.at/tourismusbarometer

Deloitte bezieht sich auf Deloitte Touche Tohmatsu Limited, eine “UK private company limited by guarantee” („DTTL“), deren Netzwerk von Mitgliedsunternehmen und deren verbundenen Unternehmen. DTTL und jedes ihrer Mitgliedsunternehmen sind rechtlich selbstständige und unabhängige Unternehmen. DTTL (auch “Deloitte Global” genannt) erbringt keine Dienstleistungen für Kunden. Unter www.deloitte.com/about finden Sie eine detaillierte Beschreibung von DTTL und ihrer Mitgliedsunternehmen. © 2019 Deloitte Tirol Wirtschaftsprüfungs GmbH


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500 DER GIPFEL DER TIROLER WIRTSCHAFT Zahlen, Daten, Fakten. Tirols Wirtschaft auf dem Prüfstand. In gewohnt exakter Qualität bietet eco.nova auch 2019 wieder eine Leistungsschau der Tiroler Wirtschaft – nach den objektiven Kriterien in Zusammenarbeit mit der KSV1870 Information GmbH. Gekürt wurden die Top-500-Betriebe in Tirol. Was Sie schon immer über die besten Unternehmen im Land wissen wollten. K O O R D I N AT I O N : M A R T I N W E I S S E N B R U N N E R

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Innsbruck

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Tyrolit – Schleifmittelwerke Swarovski KG

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316.757

688

345.930

680

119.903

685

242.920

666

396.396 (g)

Imst

652

338.957

Kufstein

650

Abfaltersbach Innsbruck *)

660

651

145.758 145.163 493.077

Stellt das Ergebnis im Gesamtranking der Top 500 dar, (g) Umsatz geschätzt


GrECo

GrECo SORGT FÜR SICHERE GESCHÄFTE Kreditversicherung als Steighilfe zum Erfolg.

G

rECo, Österreichs marktführender Risiko­ und Versicherungsmanager für Industrie, Handel, Gewerbe und den öffentlichen Sektor, verzeichnete 2018 ein Umsatz-, Ergebnis- und Prämienplus. Der konsolidierte Konzernumsatz der GrECo Holding stieg um 17,7 Prozent auf 94,2 Millionen Euro, das Betriebsergebnis um sie­ ben Prozent auf 12,8 Millionen Euro und das Prämienvolumen um 18,6 Prozent auf 760 Millionen Euro. 2018 war das beste Geschäftsjahr in der 94-jährigen Unternehmensgeschichte von GrECo. Zurückzuführen ist dieser Erfolg vor allem auf ein starkes organisches Wachstum in Österreich. „Wir haben den Schwung ins Jahr 2019 mitgenommen und sind in Tirol in allen Berei­ chen auf Schiene“, so Dr. Reinhold Resch, Mitglied der Geschäftsleitung. 2019 legt GrECo den Fokus verstärkt auf detailliertes Branchenwissen. „Spezialisierungen sind das Herzstück unserer Strategie. Dadurch können wir die Besonderheiten und Risiken bestimmter Branchen berück­ sichtigen und unseren Klienten mit speziellem Know-how auf Augenhöhe begegnen“, erläutert Resch.

RISIKEN REDUZIEREN

GrECo sucht und findet Absicherungslösungen, die am besten zu Ihren Geschäften und Geschäftsmodellen passen, und reduziert dadurch Ihre Risiken. Geschäfte halten unsere Wirtschaft am Laufen. Allerdings birgt jede Transaktion auch das Risi­ ko eines Zahlungsausfalls. Österreichische Exporteure und Importeure sehen sich auf den internationalen Märkten immer grö­ ßeren Risiken ausgesetzt: Politische Unru­ hen, ein instabiles wirtschaftliches Umfeld, sinkende Bonitäten oder eine mangelnde Zahlungsmoral der Kunden sind da keine Seltenheit. „Ein Lieferant, der seine Waren oder Dienstleistungen auf offene Rechnung verkauft, ist immer einem Kreditrisiko ausgesetzt. Wichtig ist zu erkennen, bei welchen Risiken Sicherheitsmaßnahmen erforderlich sind – und genau da kommen wir ins Spiel“, führt Resch aus. „Unsere Leistung für unsere Klienten umfasst die Analyse des aktuellen

Schadensbearbeitung und die Auszahlung großer Forderungsausfälle dafür, allfällige Liquiditätsverluste und Gewinneinbrüche zu kompensieren. Bei Exportgeschäften in schwierigen Märkten ist eine Absicherung unerlässlich. Unterschiedliche Rechtssys­ teme, lange Klagfristen oder das politische Umfeld erschweren oft das Durchsetzen von Forderungen. GrECo ist – unterstützt durch sein Competence Center mit seinem Expertenteam – auf diese heiklen Situationen vorbereitet.

EXPERTENMEINUNG ZÄHLT

Dr. Reinhold Resch, Leitung Region Tirol

Risiko­Portfolios, die Entwicklung eines Lö­ sungsansatzes sowie die Umsetzung, bis zur Unterstützung in der Schadenabwicklung.“

WAS MACHT EIN KREDITVERSICHERER?

Kreditversicherer prüfen die Bonität von Geschäftspartnern und beobachten sie laufend im Rahmen eines Frühwarnsystems. Das ist für viele Kunden von großer Bedeutung. Informationen über Märkte und Unternehmen sind die „Assets“ jedes Kreditversicherers – vor allem bei sich rasch ändernden Marktbedingungen. Die speziellen Informationssysteme der Kreditversicherer, gespeist durch externe und interne Informationskanäle, sowie ein starkes internationales Netzwerk helfen ent­ scheidend mit, einen Forderungsausfall zu vermeiden. Außerdem trennt ein Kreditversicherer die Spreu vom Weizen, Ratings und Scorings sind entscheidend. Unzureichen­ de Bonitäten der Geschäftspartner können letztlich nicht versichert werden. Trotz aller Sorgfalt und Prüfung kann ein Forderungsausfall nicht immer verhindert werden. Wird ein Geschäftspartner insolvent, dann sorgen eine rasche

Die Kreditversicherung ist ein Instrument zur Absicherung von Lieferantenkrediten, um das Ausfallrisiko abzufedern. Alternativ zur Absicherung des gesamten Geschäftsumsatzes im In- und Ausland bietet GrECo auch individuelle Lösungen für die Deckung einzelner Kunden oder eines einzelnen Geschäftes an, unabhängig davon, ob es sich um ein längerfristiges Projekt oder revol­ vierende Handelsgeschäfte handelt. Die Aufgabe von GrECo, heute und in Zukunft, ist der Spagat zwischen einem individuellen Absicherungskonzept und einer digitalen Beratungslösung. Wir erkennen die Bedürfnisse und Anforderungen unserer Klienten im digitalen Wandel und passen uns diesen Erfordernissen flexibel an. Da­ mit garantieren wir auch unter geänderten Rahmenbedingungen flexible, maßgeschnei­ derte Deckungskonzepte. PR

GRECO INTERNATIONAL AG

GrECo ist als unabhängiger Risiko- und Versicherungsberater für Industrie, Handel, Gewerbe und den öffentlichen Sektor mit 9 Standorten Marktführer in Österreich und führend in der Region CEE/SEE/CIS.

DR. REINHOLD RESCH Leitung Region Tirol www.greco.services

197


top.500

TIROLS TOP-HOLDINGS PLATZ

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13

198

14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25

GRUPPE

ORT

Swarovski Gruppe

Binderholz Gruppe

Fritz Egger Gruppe

Plansee Holding AG TIWAG-Konzern

Firmengruppe M-Preis

Pfeifer Gruppe

Swarco-Gruppe

Tyrolit Gruppe**

Bodner Gruppe

IGO Industries

Wedl Gruppe

Eglo Gruppe

Med-EL Gruppe

Unterberger Gruppe

Unterer Logistics Gruppe

Würth Hochenberger Gruppe

Transped Holding

Thöni Gruppe

IKB Konzern

Moser Holding AG

Leitner Gruppe

Gebro Gruppe

Hella Holding

Swarovski Optik Gruppe**

MA

UMSATZ*

Wattens

34.500

3.500.000.000

Fügen

2.737

1.311.400.000

St. Johann in Tirol Reutte

Innsbruck Völs

Imst

Wattens

Schwaz

Kufstein

Innsbruck

Mils

Pill

Innsbruck

Kufstein

Kundl

Innsbruck

Wörgl

Telfs

Innsbruck

Innsbruck

Telfs

Fieberbrunn

Abfaltersbach

Absam

9.200 7.611 1.415 6.100

2.000

3.808

4.600

2.750

3.560

1.399

4.307

1.900 650

600

805

309

643

1.629

1.416 284

503

1.331 960

2.680.000.000 1.300.000.000 1.238.700.000 900.000.000

720.000.000

689.241.000

676.000.000

580.000.000

577.000.000

517.500.000

514.940.000

380.000.000

320.500.000

318.000.000

308.929.535

276.000.000

261.500.000

259.700.000

240.000.000

190.565.000

185.540.000

180.700.000

156.300.000

*) Umsatz laut eco.nova-Recherche. **) Umsatz ist Teil der Swarovski Gruppe. Alle Angaben ohne Gewähr


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top.500

SÜDTIROLS TOP 100 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20

200

21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50

FIRMENNAME

ORT

Aspiag Service GmbH

Bozen

Avis Budget Italia AG * AGBA AG *

Dr.-Schär-Gruppe ***

Gruber Invest GmbH *

Rubner-Gruppe ***

Iveco Defence Vehicles AG

Europcar Italia AG

GKN Driveline Bruneck AG

Markas GmbH *

Röchling Automotive Italia GmbH

51 52

906.028.069

53

Bozen

813.714.000

54

Bozen

757.000.000

55

Neumarkt

464.100.000

56

Bozen

455.507.193

57

Bozen

385.640.325

58

Burgstall

347.000.000

59

Auer

316.841.553

60

Seetech Global Industries AG *** Würth GmbH ***

1.920.020.700 1.123.491.000

Bozen

Fercam Holding ***

UMSATZ

Bozen

Alperia AG *

Acciaierie Valbruna AG *

Die Gesamtleistung laut Bilanz der Südtiroler Kapitalgesellschaften basieren grundsätzlich auf den Daten des WIFO (Voraussetzung dafür ist, dass die Unternehmen die Bilanzen hinterlegen). Um diese Südtiroler Wertung zu vervollständigen, wurden von der Radius-Redaktion die Tabellen ergänzt.

Kiens

316.000.000

61

304.627.354

62

Bozen

283.680.599

63

268.917.493

64

242.153.929

65

Bozen

Bruneck

Bozen

Leifers

226.368.431

66 67

Algund

Athesia AG *

Bozen

219.390.586 197.425.957

68

GKN Sinter Metals AG

Bruneck

196.694.022

69

Brauerei Forst AG *

Progress Invest AG *

Finstral-Gruppe ***

Schweitzer-Gruppe ***

Technoalpin AG **

Ober Alp AG

Bayernland GmbH

Arrow ECS AG

The Wierer Holding AG *

Billig AG

Miele Italia GmbH

Fri-El Liquid Biomass AG *

Elektrisola Atesina GmbH

Pichler I&S GmbH *

Autoindustriale GmbH *

Schenk Italia AG *

Hertz Fleet (Italiana) GmbH

Thun AG

Allstar GmbH

Hoppe AG

Imotex GmbH (Auto Brenner) *

HAKA-Gruppe (duka) ***

Real Estate Services AG *

Interdent AG *

Sad Nahverkehr AG

Fri-El Trading GmbH

Brixen

194.562.073

70

193.000.000

71

Naturns

192.000.000

72

156.842.953

73

Bozen

155.029.048

74

142.107.054

75

Bozen

Unterinn

Bozen

Sterzing

141.865.445

76

Brixen

135.927.416

77

131.078.960

78

Eppan

121.842.372

79

120.226.323

80

Sand in Taufers

Neumarkt

Bozen

119.772.292

81

Bozen

116.947.589

82

112.656.782

83

Auer

Bozen

110.749.689

84

Bozen

109.025.054

85

107.337.127

86

Bozen

106.635.127

87

104.760.481

88

99.192.624

89

Bozen

Lana

Bozen

Brixen

Bozen

Bozen

Bozen

Bozen

98.000.000

90

88.411.394

91

83.869.226

92

82.542.894

93

80.629.005

94

FIRMENNAME

ORT

Monier AG

Kiens

Bozen

Bozen

69.844.614

Innerhofer Holding AG *

St. Lorenzen

68.941.700

LL International AG *

Tirol

Jenbacher GmbH

Hans Zipperle AG **

Nordpan AG

Neumarkt

Kurtatsch

58.926.585

Selectra AG

Bozen

58.394.229

Doppelmayr Italia GmbH **

Lana

Rail Traction Company AG

58.667.905 58.276.973

Franz Kraler GmbH

Toblach

57.261.829

Kostner GmbH *

Vahrn

Sport Alliance International AG **

Bozen

Onlinestore AG

Maico GmbH

A. Rieper AG

Frener & Reifer GmbH *

58.271.782

Kastelbell-Tschars

56.361.750

St. Leonhard i. P.

56.095.389

Vintl

54.925.764

Brixen

56.218.237 55.711.024 54.849.000

Leifers

54.301.570

Siegfried Ausserhofer GmbH *

Sand in Taufers

52.805.231

Ladurner Ambiente AG *

Bozen

Goldcar Italy GmbH Röfix AG

F.lli Clementi GmbH **

Zamboni GmbH *

ZG Lighting GmbH ** NKD Italien GmbH

Partschins

53.482.613

Leifers

52.576.525

Neumarkt

51.330.000

Bozen

50.226.781

Vahrn

52.152.000 50.473.761

Atzwanger AG *

Bozen

49.474.000

Pircher Finim AG *

47.267.358

Bozen

47.667.018

Beikircher Grünland GmbH

Toblach

Sand in Taufers

47.140.830

Exquisa Italia GmbH

Meran

Bozen

45.916.295

AL-KO Kober GmbH

Vintl

Oil Italia GmbH Torggler AG *

Hotel Adler GmbH *

Gerhò AG

46.207.258

St. Ulrich

45.471.462

Terlan

45.371.286

Stadtwerke Brixen AG

Brixen

Quick Service Logistics Italia GmbH

Bozen

45.437.366 45.366.729

Bozen

44.359.522

Liebherr – Emtec Italia AG

Brixen

44.236.887

Pompadour Tee GmbH **

Bozen

43.283.438

Auto-Plose Sadobre GmbH

Freienfeld

SEAB AG

Securitifleet AG

75.799.361

97

75.600.370

98

Pfalzen

72.233.503

99

71.254.833

100 Metall Steel GmbH

Bozen

Bozen

62.030.187

Bozen

P.A.C. AG *

Freienfeld

** Geschäftsjahr endete nicht mit dem 31.12.2017

65.816.348

Rothoblaas GmbH *

Wolf System GmbH

Konzentra Di Tosolini Pietro & C. AG *

67.327.401

62.340.159

96

* Konsolidierte Bilanz

65.930.390

Ignas Tour AG

95

Anjoka GmbH

Olang

Bozen

75.813.387

Bozen

67.363.427

Bozen

I.F.I. AG *

78.368.204

Julius Meinl Italia AG

69.012.051

Meran

Nagel Italia GmbH

Brixen Bozen

70.695.382

Ineco Auto AG

Plose Sistem Service AG

Superdistribuzione GmbH

UMSATZ

Moser Group GmbH *

Stadtwerke Bruneck Eco Center AG

Bozen

44.350.775 43.960.882

Naturns

42.700.075

Bruneck

40.529.531

Bozen Bozen

42.163.373 40.361.642 40.300.582

*** Daten wurden nicht vom WIFO übermittelt

Quelle: Radius – Magazin für die Europaregion Tirol


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top.500

TIROLS TOP 500

202

PLATZ

VORJAHR

FIRMENNAME

ORT

BRANCHE

1

1

Sandoz GmbH

Kundl

4720

2

3

TIWAG – Tiroler Wasserkraft AG**

Herstellung von pharmazeutischen und biotechnischen Produkten

Innsbruck

Elektrizitätserzeugung

1256

3

21)

Innio Jenbacher GmbH & Co. OG

Jenbach

Herstellung von Verbrennungsmotoren und Turbinen

1646

4

4

MPREIS Warenvertriebs GmbH**

Völs

Einzelhandel

5450

5

7

Montanwerke Brixlegg AG

Brixlegg

Kupferrecycling

292

6

5

Fritz Egger GmbH & Co. OG**

St. Johann i. Tirol

Herstellung von Furnier-, Sperrholz-, Holzfaser- und Holzspanplatten

1550

7

6

Tirol Kliniken GmbH

Innsbruck

Krankenhäuser

8508

8

8

D. Swarovski KG**

Wattens

Produktion und Verkauf von Kristallkomponenten

4800

9

102)

STIHL Tirol GmbH

Lang­ kampfen

10

11

PLANSEE SE**

Reutte

*)

Herstellung von land- und forstwirtschaftlichen Maschinen

Erzeugung von Roheisen, Stahl und Ferrolegierungen

MA

558 1317

UMSATZ

EGT *)

2018 1.700.000.000 (g) 2017 1.651.362.161 2016 1.700.000.000 (g)

2017 2016

142.413.008 68.857.388

2018 2016

78.400.996 75.006.737

2018 870.000.000 (g) 2017 819.000.000 (g) 2016 700.000.000

2017 2016

89.638.067 95.552.101

2018 736.320.000 (g) 2016/17 702.598.762 2016 697.000.000 2018 705.000.000 2017 567.570.000 2016 559.200.000

2018 2017 2016

2017 2016

14.792.322 15.721.462 13.203.069

2017 643.960.406

2018 2017 2016

85.167.918 64.348.382 77.036.352

2018 931.402.887 2017 805.500.000 2016 806.680.000

2018 588.430.000 2017 570.038.000 2016 554.021.573

10.704.761 –6.718.520

2018 2016

4.100.000 11.705.048

2018 2017 2016

53.003.553 57.187.338 50.650.592

2018 495.000.000 2017 470.000.000 2016 470.000.000

2018 385.700.000 2017 381.900.000 2016 266.900.000

2018 376.043.000 (g) 2017 341.990.000 (g) 2016 390.000.000 (g)

EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche, **) Unternehmen ist Teil einer Firmengruppe (Gruppenergebnisse siehe Seite 198), (g) Umsatz geschätzt, 1) ehemals GE Jenbacher GmbH & Co. OG, 2) ehemals VIKING GmbH

ANMERKUNGEN ZU DEN TOP 500: Für diese Auswertung wurden vorrangig die Umsätze und Mitarbeiterzahlen einzelner Unternehmen herangezogen, nicht aber die Umsätze und Mitarbeiterzahlen von Firmengruppen. Umsatzschätzungen (g): Umsätze von Unternehmen werden u. a. aus Geschäftsberichten, Bilanzen und Selbstauskünften entnommen. Sind keine konkreten Umsatzwerte zu erhalten, schätzt der KSV1870 den Umsatz eines Unternehmens aufgrund von KSV1870Erfahrungen, Branchenwerten und Vorjahreszahlen annähernd ein. Hinweis zu den Mitarbeitern (Mitarbeiterstand 0): Die Mitarbeiter wurden teilweise nicht bei dem angegebenen Rechtskörper beschäftigt, sondern bei Konzernunternehmen oder nahestehenden Unternehmen. Für diese Mitarbeiter erfolgt keine Kostenrechnung. EGT: Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (vor Steuern)

Gereiht wurden Unternehmen, deren Umsatzzahlen in der Datenbank des KSV1870 zuordenbar erfasst sind. Ein Anspruch auf Richtigkeit und/oder Vollständigkeit kann nicht abgeleitet werden. Da nicht jedes Unternehmen verpflichtet ist, seinen Umsatz bekannt zu geben, kann es möglich sein, dass eventuell Firmen fehlen. Stand: 14.06.2019. Sämtliche Angaben wurden mit größter Sorgfalt vom KSV1870 und dem Wirtschaftsmagazin eco. nova recherchiert. Dennoch sind Satz- und Druckfehler nicht auszuschließen. Die Angaben des vergangenen Jahres können von der letztjährigen Veröffentlichung abweichen, da geschätzte Umsätze präzisiert bzw. Zahlen nachgereicht wurden. Alle Angaben ohne Gewähr.


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w w w. f i d e s . a t


204

PLATZ

VORJAHR

11

FIRMENNAME

ORT

BRANCHE

MA

24

TINETZ-Tiroler Netze GmbH

Thaur

Erbringung wirtschaftlicher Dienstleistungen

12

14

Unterberger

Kufstein

Automobile & Immobilien

650

13

13

Eurotours GmbH

Kitzbühel

Reisebüros

313

14

16

Universität Innsbruck

Innsbruck

Bildungseinrichtung

15

12

Binderholz GmbH**

Fügen

Säge-, Hobel- und Holzimprägnierwerke

830

16

29

LIEBHERR-WERK TELFS GmbH

Telfs

Herstellung von Bergwerks-, Bau- und Baustoffmaschinen

739

17

15

Ing. Hans Bodner BauGmbH & Co. KG**

Kufstein

Hochbau

1280

18

19

LIEBHERR-HAUSGERÄTE LIENZ GmbH

Lienz

Herstellung von kälte- und lufttechnischen Erzeugnissen

1346

19

21

Med-El Elektromedizinische Geräte GmbH**

Innsbruck

Herstellung von elektromedizinischen Geräten

1301

20

20

CERATIZIT Austria GmbH

Reutte

Erzeugung und erste Bearbeitung von Edelmetallen

666

21

31

Koch Media GmbH

Höfen

Großhandel mit Spielwaren und Musikinstrumenten

22

18

Medizinische Universität Innsbruck

Innsbruck

23

25

Würth Hochenburger GmbH**

24

22

25

6

UMSATZ

EGT *)

2018 323.314.786 2017 218.000.000 2016 231.000.000 2018 320.500.000 2017 305.641.000 2016 286.593.000 2018 318.138.168 2017 312.106.485 2016 278.718.903

2017 2016

7.157.530 7.263.661

2018 290.673.009 2017 313.000.000 2016 292.000.000

2017 2016

27.086.336 21.050.756

2017 2016

11.580.693 13.663.455

2018 281.000.000 2017 292.000.000 2016 260.000.000

2017 2016

11.021.814 9.230.036

2017 2016

9.160.207 6.553.483

2018 264.141.000 (g) 2017 241.000.000 (g) 2016 255.810.000 (g)

2017 2016

7.568.000 15.822.000

2018 264.000.000 (g) 2017 241.290.000 (g) 2016 233.000.000 (g)

2018 2016

63.663.633 48.924.510 38.992.489

149

2018 260.739.000 (g) 2016 185.317.629

2018 2017 2016

Bildungseinrichtung

2040

2018 241.387.807 2017 253.312.844

2018 2017

263.122 168.571

Innsbruck

Großhandel mit Baustoffen und Sanitärkeramik

688

2017 2016

2.104.491 2.082.063

Wedl Handels-GmbH**

Mils

Großhandel mit Nahrungsund Genussmitteln

2018 238.000.000 2017 205.000.000 2016 183.000.000

734

2016

84.625

30

Pfeifer Holz GmbH & Co. KG**

Imst

Säge-, Hobel- und Holzimprägnierwerke

2018 232.500.000 2017 230.752.227 2016 221.788.997

652

2017 2016

11.097.707 7.113.743

26

23

Papierfabrik Wattens GmbH & Co. KG

2018 221.000.000 2017 187.770.000 (g) 2016 185.000.000

Wattens

Herstellung von Spezialpapier

415

2017 2016

83.075.204 95.307.701

27

28

TIGAS-Erdgas Tirol GmbH

Innsbruck

Gasverteilung durch Rohrleitungen

2018 216.000.000 2017 223.360.000 (g) 2016 225.000.000 (g)

76

2018 2017 2016

17.103.627 23.100.000 24.697.718

28

27

Tyrolit – Schleifmittelwerke Swarovski K.G.**

2018 207.960.589 2017 192.600.000 2016 181.928.996

Schwaz

29

32

Thöni Industriebetriebe GmbH**

Telfs

Erzeugung und erste Bearbeitung von Aluminium

2018 2017 2016

11.740.192 10.347.155 4.212.050

30

17

Gutmann GmbH 1)

Innsbruck

Großhandel mit festen Brennstoffen

2017/18 195.784.000 (g) 2016/17 184.043.000 2016 183.400.000

*)

Herstellung von Schleif-, Trenn-, Säge-, Bohr- und Trennwerkzeugen

5.006

1250 517

2018 301.300.000 2017 287.600.000 2016 265.829.943

2018 288.300.000 2017 188.760.000 (g) 2016 186.000.000

2018 266.600.000 2017 253.280.000 (g) 2016 270.000.000

2018 196.829.000 (g) 2017 193.920.000 (g) 2016 192.000.000 (g)

2018 194.878.000 (g) 2017 269.990.000 (g) 2016 266.000.000 (g)

–31.890.328 –3.732.633

EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche, **) Unternehmen ist Teil einer Firmengruppe (Gruppenergebnisse siehe Seite 198), (g) Umsatz geschätzt, 1) Umsatz erstmals abzüglich Mineralölsteuer


NORZ

FÜR UNVERGESSLICHE MOMENTE Seit 255 Jahren entstehen bei Goldschmied-Juwelier NORZ wertvolle Originale – gefertigt in der eigenen Werkstatt.

D

as Haus Norz steht seit 1764 für Vertrauen und Verlässlichkeit. Goldschmiedemeister Christoph Norz hat vor rund 30 Jahren in Antwerpen am renommierten HRD-Institut die Ausbildung zum diplomierten Diamantfachmann absolviert und gilt seit Langem als der Ex­ perte für Diamanten in Innsbruck. „Bei der Arbeit mit Diamanten geht es darum, den Zauber des Lichts mit seinem Funkeln

einzufangen“, beschreibt er und Andrea Norz ergänzt: „Ein Diamantring ist für uns Frauen das schönste Zeichen der Liebe. Er steht für die Unvergänglichkeit und über­ dauert Modeströmungen und Zeiten. Ein Diamantring schenkt jeden Tag Freude.“ Und weil jeder Mensch seine individuel­ len Vorstellungen vom eigenen Glück hat, ist die Diamantring-Kollektion bei NORZ besonders umfangreich. Jedes Stück wird

nach den Entwürfen von Christoph Norz mit den Goldschmieden der hauseigenen Werkstatt umgesetzt – wie der Spannring mit dem 2,11 ct. schweren, naturbraunen Brillanten. Christoph Norz: „Beim Entwurf war mein Gedanke: pur, klar, zeitlos. Der kostbare Stein ist ohne jede Fassung in das massive Roségold eingespannt und scheint zu schweben.“ Schwerelos – ein Diamant für unvergessliche Momente eben. PR

205

Strahlendes Naturgelb oder klares, funkelndes Weiß – wer die Wahl hat, hat die Qual.

Andrea und Christoph Norz

IHR GOLDSCHMIED SEIT 1764

Maria-Theresien-Str. 8 | A-6020 Innsbruck | Telefon +43 512 58 44 31 | Öffnungszeiten: Mo - Fr 9:30 - 13:00, 14:00 - 18:00, Sa 9:30 – 13:00 | www.norz.gold


206

PLATZ

VORJAHR

31

FIRMENNAME

ORT

BRANCHE

MA

UMSATZ

EGT *)

34

Transped Europe GmbH**

Wörgl

188

2018 190.648.000 (g) 2017 175.970.000 (g) 2016 159.000.000

2017 2016

6.409.288 6.625.548

32

33

EWT Truck & Trailer Handels GmbH

Erbringung von Dienstleistungen für den Verkehr

Kitzbühel

Handel mit Kraftwagen

14

2016

4.021.680

33

37

Innsbrucker Kommunalbetriebe AG**

Innsbruck

Elektrizitätserzeugung

685

2018 166.400.000 2017 161.073.000 2016 157.735.653

2017 2016

21.700.000 14.812.876

34

42

Fröschl AG & Co. KG

Hall i. Tirol

Hoch- und Tiefbau

566

35

39

Ferrero Österreich HandelsGmbH

Innsbruck

Großhandel mit Nahrungsund Genussmitteln

40

2018 157.254.488 2017 146.509.785 2016 132.000.000 (g)

2017 2016

6.271.556 6.375.622

36

40

SWAROVSKI OPTIK

Absam

37

38

Berger Logistik GmbH

Wörgl

Erbringung von Dienstleistungen für den Verkehr

290

2018 152.000.000 (g) 2017 152.410.000 (g) 2016 150.000.000

2017 2016

2.736.124 3.470.667

38

41

Tiroler Versicherung V.a.G.

Innsbruck

Versicherungsdienstleistungen

301

2018 2017 2016

4.900.000 3.400.000 5.870.275

39

43

Adolf Darbo AG

Stans

Marmeladen- und Saftherstellung

2018 150.000.000 (*) 2017 145.700.000 (*) 2016 143.100.000 (*)

340

40

36

Nothegger Transport Logistik GmbH

St. Ulrich a. Pillersee

Güterbeförderung im Straßen­ verkehr

350

2018 138.500.000 (g) 2017 162.400.000 (g) 2016 170.000.000 (g)

2017 2016

3.510.449 2.679.903

41

47

Handl Tyrol GmbH

Pians

Fleischverarbeitung

544

2016

6.633.773

42

50

Unterer GmbH**

Kundl

60

2018 135.000.000 (g) 2017 115.670.000 (g) 2016 110.000.000

2017 2016

2.044.255 1.226.684

43

44

Coveris Flexibles Austria GmbH

Lang­ kampfen

Erbringung von Dienstleistungen für den Verkehr

2018 137.700.000 2017 121.167.851 2016 110.600.000

2017 2016

–3.587.261 –2.103.007

44

283

MK Illumination Handels GmbH

Innsbruck

Großhandel mit Möbeln, Teppichen, Lampen und Leuchten

2018 132.793.000 (g) 2017 131.500.000 2016 124.300.000

62

2018 130.000.000 2017 20.800.000 (g) 2016 20.500.000 (g)

2017 2016

617.772 853.876

45

45

Pappas Tirol GmbH

Hall i. Tirol

Großhandel mit Kraftwagen

193

2017 2016

118.134 –1.320.708

46

58

VERTEX GmbH

Kirchbichl

61

2018 128.412.595 2017 98.400.000 2016 80.000.000

2018 2016

2.650.840 43.113

47

48

ARZ Allgemeines Rechenzentrum GmbH

Erbringung von Dienstleistungen für den Verkehr

2018 129.000.000 (g) 2017 129.432.000 2016 100.000.000

Innsbruck

2017 2016

74.366 –1.050.994

48

96

Besi Austria GmbH

Radfeld

Herstellung von elektronischen Bauelementen

211

2017

9.403.630

49

46

Travel Europe Reiseveranstaltungs GmbH

2018 121.000.000 2017 62.000.000 (g) 2016 61.576.000

Stans

Reiseveranstalter

132

2017 2016

–1.325.318 1.077.644

50

35

Empl Fahrzeugwerk GmbH

Kaltenbach

Herstellung von Karosserien, Aufbauten und Anhängern

300

2017 2016

29.569.004 29.587.720

*)

Herstellung und Vertrieb von optischen Instrumenten und Geräten

Herstellung von Verpackungsmitteln

Datenverarbeitung, Hosting und damit verbundene Tätigkeiten

960

320

610

2018 182.753.265 2017 178.400.000 (g) 2016 156.000.000 (g)

2018 160.234.814 2017 142.435.885 2016 107.232.658

2018 156.300.000 2017 146.126.000 2016 140.000.000

2018 140.300.000 2017 138.000.000 2016 133.000.000

2018 128.000.000 (g) 2017 117.000.000 (g) 2016 114.040.000 (g)

2018/19 120.421.000 2017/18 125.371.000 2016/17 128.700.000

2018 120.000.000 (g) 2017 162.480.000 (g) 2016 82.000.000

EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche, **) Unternehmen ist Teil einer Firmengruppe (Gruppenergebnisse siehe Seite 198), (g) Umsatz geschätzt, (*) Brutto-Prämieneinnahmen


ICH SETZE AUF MEINE SPARKASSE.

STEFAN WAGGER

Geschäftsstellenleiter St. Anton am Arlberg

FRANZ TANDL Sparkasse Imst AG Geschäftsstelle St. Anton am Arlberg Tel.: 05 0100 77137 service@sparkasse-imst.at

sparkasse.at/imst

Hotel „Alte Post“ St. Anton am Arlberg

MARTIN SIEGELE

Kommerzkunden-Betreuer Region Landeck


208

PLATZ

VORJAHR

51

FIRMENNAME

ORT

BRANCHE

MA

UMSATZ

54

InterfoodLebensmittelgroßhandel GmbH

Hall i. Tirol

Großhandel mit Nahrungsund Genussmitteln

70

52

61

Leitner GmbH**

Telfs

Herstellung von Hebezeugen und Fördermitteln

2018 114.734.682 2017 103.000.000 (g) 2016 94.000.000 (g)

180

53

52

Adler-Werk Lackfabrik Johann Berghofer GmbH & Co. KG

Schwaz

54

55

Morandell International GmbH

Wörgl

Großhandel mit Wein und Spirituosen

241

55

51

Eglo Leuchten GmbH**

Pill

Großhandel mit elektrischen Haushaltsgeräten

283

56

53

Huber Einkauf GmbH & Co. KG

Pflach

Großhandel mit Nahrungsund Genussmitteln

20

57

49

NEUE HEIMAT TIROL Gemeinnützige WohnungsGmbH

Innsbruck

Erschließung von Grundstücken, Bauträger

146

58

56

Autohaus Schweiger GmbH

Reutte

Einzelhandel mit Kraftwagen

70

59

72

Friedrich Deutsch Metallwerk GmbH

Innsbruck

Herstellung von Metallkonstruktionen

445

60

65

HTB BauGmbH

Arzl im Pitztal

Hochbau

500

61

60

HELLA Sonnen- und Wetterschutztechnik GmbH**

Abfal­ tersbach

660

62

67

Servus Handels- und VerlagsGmbH

Polling i. Tirol

Herstellung von Türen, Fenstern, Rahmen, Rollläden und Jalousien

63

97

Ortner GmbH

Innsbruck

Gas-, Wasser-, Heizungsund Lüftungs- und Klimaanlageninstallation

651

64

62

Autopark GmbH

Innsbruck

Einzelhandel mit Kraftwagen

215

65

64

Top Logistik GmbH

Kufstein

Erbringung von Dienstleistungen für den Verkehr

90

66

73

Fercam Austria GmbH

Kundl

67

82

Brüder Theurl GmbH

Assling

Säge-, Hobel- und Holzimprägnierwerke

106

68

66

Binderholz Bausysteme GmbH**

Fügen

Großhandel mit Holz

61

69

75

Durst Phototechnik Digital Technology GmbH

Lienz

196

70

69

Gebro Pharma GmbH**

Fieber­ brunn

Herstellung von Mess-, Kontroll- und Navigationsinstrumenten

*)

Großhandel und Vertrieb von Farben, Lacken und Holzschutzmittel

Versand- und InternetEinzelhandel

Erbringung von Dienstleistungen für den Verkehr

Großhandel mit pharmazeutischen Produkten

607

197

110

236

EGT *)

2018 113.244.000 2017 92.426.000 2016 123.010.000

2018 2017 2016

7.875.000 8.549.000 14.537.000

2017 109.100.400 2016 97.944.000

2018 2017 2016

2.771.144 2.960.316 2.557.000

2017 2016

4.212.765 8.272.419

2018 112.948.000 2017 109.000.000 2016 89.700.000

2018 105.503.000 2017 113.420.641 2016 106.770.000 2018 104.900.000 2017 103.288.000 2016 105.694.000 2018 101.969.854 2017 116.571.800 2016 20.685.666

2018 2017 2016

11.041.000 25.801.698 9.767.000

2018 2017 2016

21.206.883 21.440.643 20.685.666

2018 97.000.000 (g) 2017 85.000.000 (g) 2016 88.000.000

2018 2017 2016

7.887.885 7.550.334 3.975.502

2018 94.699.000 (g) 2017 84.230.000 (g) 2016 71.000.000 (g)

2017 2016

6.419.878 5.273.726

2018 2016

3.550.595 4.176.826

2018 93.000.000 2017 90.020.200 2016 80.431.355

2018

2.014.000

2018 91.194.410 2017 78.320.000 (g) 2016 77.163.403

2018 2016

4.055.819 2.916.118

2018 86.083.975 (g) 2017 74.000.000 (g) 2016 74.170.000

2017 2016

4.413.797 1.967.420

2018 85.000.000 (g) 2017 85.000.000 2016 50.000.000 (g)

2016

5.636.108

2018 83.739.665 (g) 2017 77.810.000 (g) 2016 104.030.000

2017 2016

7.108.463 9.059.808

2017 2016

8.223.495 7.577.970

2018 100.000.000 (g) 2017 102.000.000 (g) 2016 85.000.000 2018 97.017.576 2017 78.329.507 2016 76.771.791

2018 96.200.000 2017 94.140.000 (g) 2016 92.746.000

2018 94.501.000 2017 61.740.000 (g) 2016 141.000.000 (g)

2018 91.800.000 2017 86.260.000 2016 80.200.000

2018 83.452.609 (g) 2017 81.320.000 (g) 2016 80.105.000

2017 2016

2017 2016

4.442.421 4.768.747

1.759.682 –910.024

EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche, **) Unternehmen ist Teil einer Firmengruppe (Gruppenergebnisse siehe Seite 198), (g) Umsatz geschätzt


WINNING STARTS WITH BEGINNING. WWW.TOPLOGISTIK.COM/JOBS

Willy Graf Str. 14 路 6330 Kufstein 路 AUSTRIA 路 Tel.: +43 5372 72022-0 路 top@toplogistik.com


210

PLATZ

VORJAHR

71

FIRMENNAME

ORT

BRANCHE

MA

UMSATZ

EGT *)

68

Burton Sportartikel GmbH

Innsbruck

Großhandel mit Sportartikeln

100

2018 82.910.000 (g) 2017/18 82.087.075

2018 2016

3.951.495 3.793.682

72

70

Steinbacher Erpfendorf

Erpfendorf

320

73

122

Innsbrucker Verkehrsbetriebe und Stubaitalbahn GmbH inkl. Innbus

Herstellung von Furnier-, Sperrholz-, Holzfaser- und Holzspanplatten

Innsbruck

Autobusliniennahverkehr

680

74

74

A. Loacker Konfekt GmbH

Heinfels

Herstellung von Nahrungsmitteln

375

2017 2016

2.776.635 3.273.149

75

103

BTV-Anlagenleasing 1 GmbH

Innsbruck

Leasing von Grundstücken, Gebäuden und Wohnungen

3.431.696 1.913.933 592.136

76

71

Tirolia-Spedition GmbH

Ebbs

Erbringung von Dienstleistungen für den Verkehr

2018 2017 2016

68

77

88

Fiegl & Spielberger GmbH

Innsbruck

Elektroinstallation

440

78

76

Silvrettaseilbahn AG

Ischgl

Seilbahn-, Sessel- und Schleppliftverkehr

355

2017 2016

23.999.787 20.810.543

79

78

Traktorenwerk Lindner GmbH

Kundl

2018 2017

1.186.293 1.011.025

80

77

Hartl Connect Transport GmbH

Vomp

Güterbeförderung im Straßenverkehr

2018 77.000.000 (g) 2017/18 76.000.000 2016 72.539.000

110

2017 2016

1.567.749 1.932.921

81

79

Rissbacher Walter GmbH

Brixlegg

Großhandel mit Mineralölerzeugnissen

16

2017 2016

1.337.185 1.357.579

82

81

Grissemann GmbH

Zams

Großhandel mit Nahrungsund Genussmitteln

2018 76.706.000 (g) 2017 76.000.000 2016 72.000.000

363

83

80

Felder KG

Hall i. Tirol

Herstellung von handgeführten Werkzeugen mit Motorantrieb

80

84

84

Ing. Hans Lang GmbH

Terfens

Hochbau

410

85

105

Dinkhauser Kartonagen GmbH

Hall i. Tirol

Herstellung von Wellpapier und Verpackungsmitteln

255

86

83

Anita Dr. Helbig GmbH

Kufstein

Herstellung von Wäsche

225

87

86

a.ö. Krankenhaus St. Vinzenz Betriebs GmbH

Zams

Krankenhäuser

827

88

87

Prim As Tiefkühlprodukte GmbH

Herstellung von Fertiggerichten

270

89

100

Freudenberg Sealing Technologies Austria GmbH & Co. KG

Oberhofen i. Inntal Kufstein

Herstellung von Gummiwaren

317

90

85

TIROLER ROHRE GmbH

Hall i. Tirol

Stahlgießereien

200

*)

Herstellung von land- und forstwirtschaftlichen Maschinen

0

232

2018 82.086.239 2017/18 81.000.000 2016/17 76.000.000

2018 81.533.778 2017 79.301.945 2016 78.650.230

2018 81.267.462 2017 78.203.741 2016 69.318.450

2018 80.386.107 2017 59.213.070 2016 48.086.902

2018 80.000.000 2017 80.000.000 2018 78.787.000 2017 65.209.000 2016 73.600.000

2018 78.461.000 (g) 2017 77.300.000 2016 72.000.000 (g)

2018 77.000.000 (g) 2017 76.130.000 (g) 2016 75.000.000

2017/18 76.425.000 2016/17 74.037.000 2016 70.955.000

2018 75.000.000 (g) 2017 75.000.000 (g) 2016 60.000.000 (g) 2017/18 74.733.000 2017 70.000.000 (g) 2015/16 63.000.000

2018 1.446.781 2017 1.411.146 2016/17 845.767 2017

8.439.898

2018 71.509.000 (g) 2017 71.860.000 (g) 2016 65.100.000 (g)

2017 2016

4.551.353 8.397.460

2018 71.000.000 2017 69.000.000 2016 65.000.000

2018 2017 2016

409.959 –884.317 148.181

2018 66.543.000 (g) 2017 59.870.000 (g) 2016 55.619.000 (g)

2017 2016

7.063.485 5.182.823

2018 71.977.297 2017 58.000.000 2016 52.000.000

2018 70.616.000 (g) 2017 68.000.000 (g) 2016 68.000.000

2018 66.207.000 (g) 2017 70.000.000 (g) 2016 69.783.000

2018 2017 2016

2017 2016

2.769.600 3.290.037 5.957.175

4.701.341 5.621.672

EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche, **) Unternehmen ist Teil einer Firmengruppe (Gruppenergebnisse siehe Seite 198), (g) Umsatz geschätzt


JENEWEIN IMMOBILIEN

IMMOBILIENPROFIS MIT POWER Der Geschäftsführer der Firma Immobilienmanagement Jenewein GmbH, Peter Jenewein, legt großen Wert auf die professionelle und zielorientierte Arbeit durch sein bestens ausgebildetes Team mit geballter Frauenpower.

E

s ist die Mischung aus langjähriger Erfahrung und einem sehr guten Netz­ werk, die den Erfolg von Peter Jene­ wein ausmacht. Bereits seit Jahrzehnten ist der Firmeninhaber von Immobilienmanagement Jenewein ein kompetenter Ansprechpartner in allen Belangen der Immobilienbranche. Gemeinsam mit seinem Team ist er für eine professionelle, zielorientierte und seriöse Abwicklung bekannt.

KOMPETENZ UND VERANTWORTUNG

Die Erfahrung eines erfolgreichen Teams schafft Vertrauen. Beim Immobilienmanagement Jenewein liegt dieser Erfolg zum einen am ehrlichen Interesse an den Geschäftspartnern und zum anderen an der zielorientierten, professionellen und erfolgreichen Abwicklung von Immobilientransaktionen im privaten und gewerblichen Bereich. Die selbst auferlegten Qualitätskriterien reichen vom ersten Kontakt mit dem Kunden über Immobilienbewertung als

Sachverständige, Erstellen von exklusi­ ven Hochglanzexposés bis hin zur finalen Vertragsbesprechung, Unterfertigung sowie persönlichen Übergabe der Immobilie.

Menschen, die uns erfolgreich macht. Und für diesen Erfolg bin ich sehr dankbar“, weiß Peter Jenewein dies auch zu schätzen. PR

DIREKTER KONTAKT

„Das gegenseitige Vertrauen ist die Grundlage für eine gute und erfolgreiche Zusammenarbeit“, erklärt Peter Jenewein. Das Portfolio bietet dabei neben klassischen Immobilien jeder Größe und Preislage auch außergewöhnliche, luxuriöse Objekte, die vom Firmeninhaber selbst betreut werden. Gastronomie und Beherbergungsobjekte hat das Immobilienmanagement Jenewein genauso im Repertoire. Für eine umfangreiche und persönliche Betreuung sorgt das hoch qualifizierte Team, das – abgesehen von Geschäftsführer Peter Jenewein – aus Frauen besteht. Dass diese geballte Frauenpower direkt zum Erfolg führt, zeigt sich beim Immobilienmanagement Jenewein ganz offensichtlich. „Es ist die Freude an der Begegnung mit vielen wunderbaren

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211


212

PLATZ

VORJAHR

91

FIRMENNAME

ORT

BRANCHE

MA

UMSATZ

EGT *)

89

D. Swarovski Tourism Services GmbH**

Innsbruck

Tourismus (Kristallwelten)

400

2017 2016

4.113.484 2.150.038

92

92

ILF Consulting Engineers Austria GmbH

2018 65.400.000 2017 65.000.000 2016 60.945.971

Rum

Ingenieurbüros

540

2017 2016

8.122.554 2.938.211

93

94

WMF in Österreich GmbH

Innsbruck

340

2018 64.135.000 (g) 2017 63.500.000

2016

4.178.729

94

95

ARGE Baustahl Eisen BlasyNeptun GmbH

Großhandel mit keramischen Erzeugnissen, Glaswaren und Reinigungsmitteln

2018 65.000.000 2017 64.260.000 (g) 2016 69.200.000

Innsbruck

Erzeugung von Roheisen, Stahl und Ferrolegierungen

50

2017

955.007

95

93

Multivac Maschinenbau GmbH + Co. KG

2018 64.063.825 2017 63.000.000 (g) 2016 52.100.000 (g)

Lechaschau

Herstellung von Maschinen

360

96

91

Travel Partner GmbH

Ellmau

Reisebüros

111

2017 2016

877.192 2.683.614

97

107

Austria Bau Tirol und Vorarlberg Handels GmbH

Innsbruck

Handelsvermittlung von Holz, Baustoffen und Anstrichmitteln

2018 63.767.724 (g) 2017 65.000.000 (g) 2016 65.100.000 2018 62.686.137 2017 56.948.692 2016 53.000.000

2017

133.899

98

184

MWM Austria GmbH

Schwaz

2018 62.100.000 2017 32.400.000 (g) 2016 41.000.000 (g)

2017 2016

4.321.276 1.613.428

99

113

hollu Systemhygiene GmbH

Zirl

2018 732.073 2017/18 898.000 2016/17 241.600

100

99

METRON HANDEL GmbH

Lang­ kampfen

2018 60.000.000 2017 53.150.000 2016/17 50.402.000

101

Schlüsselverlag J. S. Moser GmbH**

Innsbruck

Korrespondenz- und Nachrich­ tenbüros

2017 59.837.462

102

102

98

Lebenshilfe Tirol, gemeinnützige GmbH

2018 2017 2016

Innsbruck

Sozialwesen

103

112

Peter Troppacher GmbH

Volders

Großhandel mit Mineralölerzeugnissen

25

104

90

3con Anlagenbau GmbH

Ebbs

Herstellung von Metallwaren

345

105

NEU

Tiroler Soziale Dienste GmbH

Innsbruck

Sozialwesen

80

106

114

Fluckinger Transport GmbH

Volders

Güterbeförderung im Straßenverkehr

220

107

117

Unterer Tank & Service GmbH**

Kundl

Tankstellen

7

108

175

AP-Kufstein GmbH

Kufstein

Tankstellen

12

109

125

Prinoth GmbH**

Telfs

Großhandel mit Maschinen und Ausrüstungen

85

110

106

Aqipa GmbH

Kundl

Großhandel mit Geräten der Unterhaltungselektronik

66

*)

Handelsvermittlung von Maschinen

Herstellung von Seifen, Wasch-, Reinigungs- und Poliermitteln

Großhandel mit pharmazeutischen Erzeugnissen

8 38 405 30

2018 64.000.000 (g) 2017 64.000.000 (g) 2016 64.000.000

2018 60.000.000 (g) 2017 60.000.000 (g) 2016 60.000.000 (g)

0 1445

1.610.441 2.935.341 –3.682.839

2018 59.774.000 (g) 2017 60.150.000 2016 56.000.000 (g)

2017 2016

719.828 1.632.476

2018 59.400.000 2017 65.000.000 2016 47.237.851

2018 2017 2016

2017 2016

–61.627 159.095 223.561

2.072.132 3.457.570

2017

228.374

2018 58.400.000 2017 52.000.000 2016 43.300.000

2017 2016

2.498.027 1.774.919

2018 58.272.000 2017 49.467.000 2016 38.807.000

2018 2017 2016

484.000 272.000 765.000

2018 59.500.000 (g) 2017 53.800.000 (g) 2016 53.000.000 (g)

2018 59.142.040 (g)

2018 59.000.000 2017 52.500.000 (g) 2016 51.900.000

2018 58.350.000 2017 33.110.000 2016 33.000.000 (g)

2017/18 58.250.000 (g) 2017 58.000.000 2016 48.300.000 (g)

2018 2017 2016

2.991.832 –172.077 2.625.554

EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche, **) Unternehmen ist Teil einer Firmengruppe (Gruppenergebnisse siehe Seite 198), (g) Umsatz geschätzt


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214

PLATZ

VORJAHR

FIRMENNAME

ORT

BRANCHE

MA

UMSATZ

EGT *)

111

115

Dr. W. Lüftner Reisen GmbH

Innsbruck

Reisebüros

25

2018 57.503.000 (g) 2017 52.500.000 (g) 2016 48.000.000 (g)

2017 2016

5.292.476 2.026.096

112

101

Tiroler Glashütte GmbH (Riedel)

Kufstein

Herstellung von Hohlglas

190

2017 2016

6.620.424 3.611.138

113

63

Inntaler Logistik-Park GmbH

Kufstein

Tankstellen

2018 56.000.000 2017 89.231.881 2016 71.025.434

2017 2016

2.164.507 1.819.592

114

2017 55.869.956

108

Elektrizitätswerk Reutte AG

Reutte

Elektrizitätserzeugung

239

2017 2016

4.954.917 4.604.344

115

110

Bezirkskrankenhaus Schwaz BetriebsGmbH

Schwaz

Krankenhäuser

695

2018 2017

2.554.079 1.587.711

116

119

Riedhart Handels GmbH

Wörgl

165

117

130

Alpenländische Heimstätte, gemeinnützige Wohnungsbauund Siedlungs-GmbH

Großhandel mit Nahrungsund Genussmitteln

2018 55.419.632 2017 54.300.000 2016 42.000.000

Innsbruck

Wohnungs- und Siedlungsbau

58

2017 2016

13.776.435 12.495.103

118

104

Innsbrucker Soziale Dienste GmbH

Innsbruck

Altenheime, Alten- und Behindertenwohnheime

2018 53.150.000 (g) 2017 48.460.000 (g) 2016 47.300.000 (g) 2018 53.000.000 (g) 2017 58.300.000 2016 49.940.000

2017 2016

–2.922.181 –1.589.311

119

111

Verkehrsverbund Tirol GesmbH.

Innsbruck

2017 52.476.000 2016 53.800.000

2017 2016

–322.832 –480.426

120

131

Bergbahn AG Kitzbühel

Kitzbühel

295

2018 52.000.000 (g) 2017 48.130.000 (g) 2016 47.500.000

2017 2016

6.005.805 5.868.006

121

121

Österreichische Blechwarenfabrik Pirlo GmbH & Co. KG

Seilbahn-, Sessel- und Schleppliftverkehr

Kufstein

Herstellung von Metallwaren

296

136

Wörgl

Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenmotoren

272

2018 51.806.054 (g) 2017 47.500.000

348.314 653.831 306.269

123

126

Rieder GmbH & Co. KG

Ried i. Zillertal

2018 2017 2016

6.861.799 6.861.799 6.400.452

122

Franz Achleitner-Fahrzeugbau und Reifenzentrum GmbH

2018 2017 2016

Hochbau

410

124

127

Bitbau Dörr GmbH

Innsbruck

Großhandel mit Baustoffen und Sanitärkeramik

87

2018 50.500.000 2017 49.230.000 (g) 2016 48.200.000

2017 2016

4.040.264 3.058.053

125

133

AT-Thurner Bau GmbH

Imst

Hochbau

300

Technoalpin Austria GmbH

Volders

40

127

124

bofrost* Austria GmbH

Ötztal Bahnhof

Großhandel mit Fleisch und Fleischwaren

433

2018 2017 2016

2.062.954 358.768 1.153.243

128

134

Sinnesberger GmbH

Kirchdorf

Großhandel mit Nahrungsund Genussmitteln

2018 49.900.000 2017 50.000.000 (g) 2016 26.500.000 (g)

2018 2017 2016

484.914 356.883 277.644

118

2017/18 49.978.248 2017 51.868.000 2016 38.997.000

2018 2017 2016

126

Großhandel mit Maschinen und Ausrüstungen

2018 50.000.000 2017 48.000.000 (g) 2016 44.000.000

185

129

194

Rieder Bau-GmbH & Co. KG

Schwoich

Hochbau

140

130

120

Haya International Trading OG

Kirchbichl

Großhandel mit Nahrungsund Genussmitteln

*)

Erbringung von Dienstleistungen für den Landverkehr

6

1200 49

4

2018 56.819.000 (g) 2017 59.480.000 (g) 2016 51.000.000 (g)

2018 53.400.000 2017 51.300.000 2016 47.000.000

2018 51.846.000 2017 51.016.804 2016 43.594.815

2018 51.593.000 (g) 2017 49.400.000 (g) 2016 55.000.000 (g)

2018 49.500.000 2017 48.000.000 2016 48.000.000

2017 2016

2.235.001 2.198.294

11.748.580 13.983.843 10.852.917

2018 49.500.000 2017 30.450.000 (g) 2016 32.500.000 2018 49.200.000 2017 51.200.000 2016 48.000.000

EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche, **) Unternehmen ist Teil einer Firmengruppe (Gruppenergebnisse siehe Seite 198), (g) Umsatz geschätzt


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DIE PROFIS IM FINDEN Die Suche nach dem perfekten Job oder dem Mitarbeiter, der 100-prozentig ins Unternehmen passt, kann dauern. Deshalb lassen Sie lieber gleich die Profis ran. Willkommen bei der impetus Personalberatung.

I

mpetus (lat.) bedeutet innerer Antrieb, Schwung, Motivation. Und das ist es, was die professionelle Personalberatung leistet: Mit impetus finden Sie genau die richtige Person für die offene Jobposition und umgekehrt genau das richtige Unternehmen für die gewünschte Stelle. „Wir bringen zu­ sammen, was zusammenpasst, und lassen nicht eher locker, bis wir das geschafft ha­ ben“, betont Geschäftsführer Mag. Hannes Klausner. „Dabei greifen wir auf unsere Erfahrung aus der Wirtschaftspraxis zurück. Wir wissen also, wovon wir reden. Denn wir haben es selbst erlebt“, ergänzt Geschäftsführerin Mag. Elisabeth Klausner.

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„Wir finden“, so die vier Profi-Recruiter der impetus Personalberatung: Laura Kuhnen, BA, Geschäftsführer Mag. Hannes Klausner, Geschäftsführerin Mag. Elisabeth Klausner und Manuel Hofer.

versprechen: Wir finden. Nicht ohne Grund der Claim des Unternehmens. „Oft sind ge­ suchte Positionen nicht ausgeschrieben, son­ dern die Unternehmen beauftragen uns di­ rekt mit der Personalsuche. Wer sich also verändern möchte, sollte sich bei uns mel­ den“, so Klausner.

WAS HEISST DAS FÜR UNTERNEHMEN?

Der Arbeitsmarkt tickt heute anders als früher, vieles hat sich verändert. „Wir befinden uns im digitalen Bewerbungszeitalter“, er­

läutert Klausner. Natürlich kann man warten, bis die Bewerbungen eintrudeln ... aber da wartet man mitunter ganz schön lange. Besser: Die impetus-Profis mit Ihrer Mitarbeitersuche beauftragen. So sparen Sie sich wertvolle Zeit und können sich darauf verlassen, dass Sie die perfekte Verstärkung für Ihr Team bekommen. PR

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Inserat Econova Riss 180x122.indd 1

11.06.19 14:01

215


216

PLATZ

VORJAHR

FIRMENNAME

ORT

BRANCHE

MA

UMSATZ

EGT *)

131

128

Innsbrucker Immobilien GmbH & CoKG

Innsbruck

Verwaltung von Grundstücken, Gebäuden und Wohnungen

130

2018 49.119.000 (g) 2017 48.633.000 2016 55.037.045

2017 2016

–3.803.090 –2.552.657

132

129

ASFINAG Alpenstraßen GmbH

Innsbruck

Bau von Straßen

240

2017 2016

3.582.311 3.220.318

133

132

Leonhard Lang GmbH

Innsbruck

Herstellung von elektromedizinischen Geräten

337

2018 48.697.167 2017 48.000.000 2016 38.000.000 (g)

2018 2017 2016

614.907 272.450 1.069.363

134

NEU

Bäumler Immobilien GmbH

Innsbruck

Vermietung und Verpachtung

85

135

135

Zillertaler Gletscherbahn GmbH & Co. KG

Hintertux

Seilbahn-, Sessel- und Schleppliftverkehr

323

2017 48.109.159 2016 47.059.605

2018 2017 2016

6.547.244 11.436.444 8.678.321

136

142

Alois Mayr Bauwaren GmbH

Wörgl

Baustoffhandel

117

137

143

Arlberger Bergbahnen AG

Innsbruck

Seilbahn-, Sessel- und Schleppliftverkehr

253

2018 46.894.000 (g) 2017 44.700.000 (g) 2016 41.100.000 (g)

2017 2016

13.263.803 11.798.969

138

NEU

ICM Baumanagement GmbH

Innsbruck

Ingenieurbüros

2

139

140

Sportalm GmbH

Kitzbühel

Herstellung von Oberbekleidung

175

2017 45.616.959 2016 50.000.000

139

Innsbruck

Güterbeförderung im Straßenverkehr

941.122 781.618 2.266.034

140

Morawa-Berchtold Transporte GmbH

2018 2017 2016

236

141

145

Autobedarf Karl Kastner GmbH

Innsbruck

Einzelhandel mit Kraftwagenteilen und -zubehör

225

2018 45.000.000 (g) 2017 44.000.000 2016 35.000.000

2018 2017 2016

1.218.248 1.413.003 756.670

142

141

Ing. Berger & Brunner BauGmbH

Inzing

Tiefbau

210

143

144

Troger-Holz GmbH

Vomper­ bach

Säge-, Hobel- und Holzimprägnierwerke

93

2017 2016

1.451.422 –645.587

144

146

Gerätewerk Matrei e.Gen.

Matrei a. Brenner

Herstellung von elektrischen Haushaltsgeräten

2019 45.000.000 2017 44.500.000 2016 43.099.441

137

2017 2016

5.231.943 3.540.522

145

148

Autohaus Hans Dosenberger GmbH & Co. KG

2018 44.825.000 (g) 2017 44.000.000 2016 34.000.000

Rum

Einzelhandel mit Kraftwagen

85

146

153

Holz Marberger GmbH

Ötztal Bahnhof

Großhandel mit Holz

75

2017 2016

2.400.000 1.093.450

147

160

STS Transport GmbH

Wörgl

62

2018 43.000.000 (g) 2017 39.000.000 (g)

2017 2016

2.307.959 1.757.913

148

123

Tiroler gemeinnützige Wohnungsbau- und SiedlungsGmbH

Güterbeförderung im Straßenverkehr

2018 44.000.000 2017 40.800.000 2016 35.500.000

Innsbruck

Erschließung von Grundstücken, Bauträger

81

2018 2017 2016

11.196.841 7.712.000 8.543.500

149

161

Nordpan Rubner Holzbauele­ mente GmbH

2018 42.076.673 2017 50.300.000 2016 43.536.600

Strassen

150

116

AL-KO Technology Austria GmbH

Ramsau i. Zillertal

2018 42.060.000 (g) 2017 52.000.000 2016 54.000.000 (g)

2017 2016

5.653.030 2.111.609

*)

Herstellung von Furnier-, Sperrholz-, Holzfaser- und Holzspanplatten Herstellung von land- und forstwirtschaftlichen Maschinen

93 150

2018 48.994.000 (g) 2017 48.500.000 2016 43.349.135

2018 48.682.000 (g)

2018 47.216.000 2017 44.905.000 2016 41.747.621

2017 45.680.000 (g)

2018 45.000.000 2017 45.600.000 2016 42.000.000 (g)

2018 45.000.000 (g) 2017 44.960.000 (g) 2016 38.900.000

2018 44.000.000 2017 42.500.000 2016 39.100.000

2018 42.069.000 (g) 2017 38.570.000 2016 38.000.000 (g)

2018 2017

2017 2016

2017 2016

1.591.233 1.818.836

105.912 153.219

3.183.387 2.747.620

EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche, **) Unternehmen ist Teil einer Firmengruppe (Gruppenergebnisse siehe Seite 198), (g) Umsatz geschätzt


HANSJÖRG MARKO

DAS LEBENSWERK ÜBERGEBEN Unternehmensnachfolge zwischen Krise, Herausforderung und Chance.

„Die Unternehmensnachfolge, als Übergabe der Verantwortung in andere Hände, erfordert die Würdigung des Lebenswerkes und Vertrauen in die nächste Generation.“ HANSJÖRG MARKO

V

ermehrt finden übergabefähige Un­ ternehmen keinen geeigneten Nach­ folger oder scheuen die Übergabe – aus vielfältigen Gründen. Der zertifizierte Nachfolgeberater (CBSC) Hansjörg Marko warnt vor den Folgen einer verfehlten Strategie bei der Betriebsübergabe. Die alarmie­ renden Daten aus der Wirtschaft erfordern eine Beratungsoffensive, um den Generationenwechsel zu unterstützen. In seiner wissenschaftlichen Arbeit präzisiert er die realen Herausforderungen beim Fortbestand von Unternehmen: So werden mehr als 65 Prozent der Übergaben zu spät oder nicht vorbereitet, jedes dritte Unternehmen davon scheitert beim Generationswechsel.

BEWUSSTSEINSBILDUNG

Überraschend ist, dass das Bewusstsein über die Notwendigkeit einer rechtzeitigen Nachfolgeplanung und darüber hinaus strategische Überlegungen zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit weitgehend fehlen. Die Gründe sieht der Experte vorrangig im persönlichen Bereich, aber auch in mangelndem Wissen über die Bewältigung der Prob­ leme, die mit der Übergabe verbunden sind. Wie Marko betont, scheitern zahlreiche Betriebe bereits bei der Suche nach einem geeigneten Nachfolger. Hier gilt es, das Un-

ternehmen entsprechend aussagefähig darzustellen, um die Chancen und Potenziale des Betriebes aufzuzeigen. „Die Übergabe ist kein Spaziergang“, sagt Marko und weist auf die Komplexität des Prozesses hin. „Es geht neben den finanziellen und rechtlichen Themen auch um ganz persönliche Fragen, die richtig unter die Haut gehen“, spricht er die persönlichen Aspekte der Übergaben an. Diese „zutiefst menschlichen Fragen“ kommen aus seiner Erfahrung in der Nachfolgeberatung zu kurz und führen zu gravierenden Konflikten, die eine Übergabe erschweren oder verhindern: „Man muss als Experte die wirklichen, manchmal verdeckten Motive bearbeiten können und den Handlungsrahmen für jeden Einzelnen klären.“ Das ist nicht vorrangig ein Thema von Zahlen, Daten und Fakten, es sind die elementaren Fragen wie Lebenswerk, Macht, Aufgaben, Perspektiven im Ruhestand, Gerechtigkeit, Familienfrieden, Vertrauen oder Sicherheit für Alt und Jung.

KONTAKT

Als wesentlichen Erfolgsfaktor einer Übergabe nennt Marko die intensive Vor­ bereitung: „Spätestens, wenn Unternehmer den 60er feiern, ist die Zeit gekommen, darüber nachzudenken.“ Die Unterneh­ mensnachfolge besteht aus wichtigen Themenbereichen wie Finanzierung oder Erb­ und Unternehmensrecht. Das braucht seine Zeit. Um eine nachhaltige Übergabe zu sichern, mindestens drei Jahre, sagt Marko. Ein erfahrener Nachfolgeberater, eingebunden in ein Expertennetzwerk, kann bei diesem Prozess wertvolle Un­ terstützung leisten. Für die Übergabe gibt es indes keine allgemein gültige Patentlösung, dafür sind Un­ ternehmen und Menschen zu verschieden. Wichtig ist eine verbindliche Klärung und folglich ein individueller Übergabefahrplan, der auf die Ziele und Wünsche von Übergeber wie Übernehmer Rücksicht nimmt. Im ersten Schritt sollte dabei ein Notfallplan für Schutz und Sicherheit sorgen. PR

Für Fragen zum Thema Übergabe steht Ihnen Nachfolgeexperte Hansjörg Marko unter der E-Mail-Adresse gesichert@unternehmensnachfolge-planen.at gerne zur Verfügung.

217


218

PLATZ

VORJAHR

FIRMENNAME

ORT

BRANCHE

MA

UMSATZ

EGT *)

151

155

STARK Internationale Transporte GmbH

Radfeld

Güterbeförderung im Straßen­ verkehr

42

2017 2016

823.377 738.498

152

147

Media Markt TV-Hifi-Elektro GmbH

Innsbruck

Einzelhandel mit Geräten der Unterhaltungselektronik

2018 42.000.000 2017 40.600.000 2016 39.000.000 (g)

74

2017 2016

3.761.465 3.551.633

153

154

Wilhelm Gronbach GmbH & Co. KG

Nie­ derndorf

Herstellung von elektrischen Haushaltsgeräten

100

2017 2016

2.914.333 2.813.033

154

152

Seilbahn Komperdell GmbH

Serfaus

Seilbahn-, Sessel- und Schleppliftverkehr

2018 41.006.000 (g) 2017 40.600.000 (g) 2016 40.000.000

308

2018 41.000.000 (g) 2017 41.000.000 (g) 2016 40.100.000

2017 2016

3.930.916 5.295.393

155

158

TOM TAILOR Retail GmbH

Wörgl

Einzelhandel mit Textilien

270

2017 2016

777.405 533.748

156

156

Rotes Kreuz Tirol gemeinnützige Rettungsdienst GmbH

Rum

Erbringung von Dienstleistungen

2018 40.500.000 2017 39.590.000 (g) 2016 39.000.000 (g)

20

2017 2016

457.155 997.875

157

157

Karl Thrainer Handels GmbH

Nie­ derndorf

2018 40.500.000 (g) 2017 40.600.000 (g) 2016 40.000.000 (g)

Tankstellen

17

158

NEU

Hochstaffl Nutzfahrzeuge GmbH

Kundl

Handel mit Kraftwagen

23

2018 39.757.000 (g)

2017

588.075

159

NEU

Black Diamond Equipment Europe GmbH

Innsbruck

Herstellung von Sportgeräten

36

2018 39.500.000 (g)

2017

145.176

160

159

Schretter & Cie GmbH & Co. KG

Vils

Herstellung von Zement

176

2018 39.390.000 (g) 2017 39.000.000 2016 38.000.000

2017 2016

26.566 –102.991

161

162

Johann Huter u. Söhne

Innsbruck

Hochbau

260

162

203

Barracuda Networks AG

Innsbruck

Software

178

2018 2017 2016

5.973.420 3.742.664 3.743.000

163

214

RECON Europe GmbH

Ebbs

Handelsvermittlung von Waren

2018 38.767.000 (g) 2017 29.000.000 2016 25.297.000

41

164

163

Tiroler Flughafenbetriebs-GmbH

Innsbruck

7.131.000 8.400.000 6.600.000

149

Innsbruck

Seilbahn-, Sessel- und Schleppliftverkehr

2018 2017 2016

165

Wintersport Tirol AG & Co. Stubaier Bergbahnen KG

2018 37.925.000 2017 37.300.000 2016 35.000.000

285

166

164

Engleder Handels GmbH

Weer

Tankstellen

30

167

190

STUBAI KSHB GmbH

Fulpmes

Herstellung von Werkzeugen

170

168

170

Reform Martin GmbH

Innsbruck

Einzelhandel

290

169

204

MOGUNTIA FOOD GmbH

Kirchbichl

Herstellung von Würzmitteln und Soßen

138

170

166

Mayrhofner Bergbahnen AG

Mayrhofen

Seilbahn-, Sessel- und Schleppliftverkehr

171

*)

Erbringung von Dienstleistungen für die Luftfahrt

166

2018 41.765.000 2017 43.747.046 2016 42.230.000 (g)

2018 40.000.000 2017 40.000.000 2016 40.000.000

2018 38.780.000 (g) 2017 38.000.000 2016 36.000.000 (g)

2018 38.600.000 2017 28.000.000 2016 27.200.000

2017 2016

1.020.618 1.400.261

2018 37.307.300 2017 42.062.114 2016 36.250.000 (g)

2018 2017

2.257.346 5.470.600

2018 36.200.000 (g) 2017 30.760.000 (g) 2016 29.500.000

2017 2016

1.448.965 1.247.584

2019 36.000.000 2017 33.500.000 2016 31.200.000

2018 35.900.000 2017 29.000.000 (g) 2016 24.170.000 (g)

2018 2017 2016 2017 2016

762.189 1.213.766 1.923.791

2018 35.605.779 2017 35.600.000 2016 30.000.000

2017 2016

5.310.748 3.916.089

2018 37.050.000 (g) 2017 37.050.000 (g)

1.215.912 230.751

EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche, **) Unternehmen ist Teil einer Firmengruppe (Gruppenergebnisse siehe Seite 198), (g) Umsatz geschätzt


Shaping the world since 1919. Unsere Leidenschaft für Technologie und das Streben nach Innovation lassen seit 100 Jahren führende Schleiflösungen für Kunden in aller Welt entstehen.


220

PLATZ

VORJAHR

FIRMENNAME

ORT

BRANCHE

MA

UMSATZ

EGT *)

171

167

Juwel H. Wüster GmbH

Imst

Herstellung von Metallkonstruktionen

67

2018 35.020.000 (g) 2017 35.000.000 (g) 2016 35.000.000 (g)

2016

42.269

172

183

CURA-Marketing GmbH

Innsbruck

2017 2016

4.837.921 2.829.528

173

137

„Wohnungseigentum“, Tiroler gemeinnützige Wohnbau GmbH

Innsbruck

Verwaltung von Grundstücken, Gebäuden und Wohnungen

2019 35.000.000 2017 32.480.000 (g) 2016 30.000.000 (g)

83

2017 2016

8.956.545 6.844.454

174

179

SPZ Zementwerk Eiberg GmbH & Co. KG

2018 35.000.000 (g) 2017/18 47.500.000 (g) 2016 89.600.000 (g)

Kufstein

Herstellung von Zement

55

2017 2016

2.368.963 2.273.868

175

171

Skiliftgesellschaft Sölden – Hoch- sölden GmbH

Sölden

Seilbahn-, Sessel- und Schleppliftverkehr

2018 34.910.000 (g) 2017 32.590.000 (g) 2016 27.000.000

240

2018 34.513.000 (g) 2016 33.500.000

2018 2017

14.543.463 13.620.692

176

174

Stanglwirt GmbH

Going

Restaurants und Gaststätten

287

2017 34.507.089 2016 33.210.116

3.689.167 3.740.765 2.995.562

177

168

Ernst Derfeser GmbH

Vomp

Gewinnung von Kies, Sand, Ton und Kaolin

2018 2017 2016

246

178

230

ATP Innsbruck Planungs GmbH

Innsbruck

Architekturbüros

177

2017 2016

2.569.227 2.432.510

179

181

Opbacher Installationen GmbH

Fügen

Gas-, Wasser-, Heizungsund Lüftungs- und Klimaanlageninstallation

210

2018 34.000.000 2017 32.480.000 2016 32.000.000 (g)

2018

770.000

180

199

Reisebüro Idealtours GmbH

Brixlegg

Reisebüros

60

181

172

Autohof Huter GmbH

Vils

Vorbereitende Baustellenarbeiten

42

2018 33.835.000 (g) 2017 33.500.000 (g) 2016 33.000.000 (g)

2017 2016

1.438.610 1.360.693

182

186

RGO Lagerhaus GmbH

Lienz

2017 2016

1.146.191 471.818

183

176

Weber Beton Logistik GmbH

Inzing

Güterbeförderung im Straßenverkehr

2018 33.687.000 (g) 2017 31.870.000 (g) 2016 31.400.000

160

2017 2016

830.592 2.434.341

184

180

Ötztaler Gletscherbahn GmbH & Co. KG Sölden – Tirol

Sölden

138

8.774.542

185

177

Wörgl

Großhandel mit chemischen Erzeugnissen

2018 33.000.000 (g) 2016 32.500.000 (g) 2015 30.000.000

2017

INTERCHIM AUSTRIA Internationaler Chemiehandel GmbH

Seilbahn-, Sessel- und Schleppliftverkehr

2018 33.000.000 2017 33.000.000 (g) 2016 33.000.000

11

2018 33.000.000 (g) 2017 33.000.000 2016 34.000.000

2017 2016

125.583 319.508

186

182

Falch GmbH

Zams

Einzelhandel mit Kraftwagen

88

2.146.089 2.133.001 1.999.648

202

Absam

Großhandel mit pharmazeutischen Produkten

2018 2017 2016

187

Pharmazeutische Fabrik Montavit GmbH

2018 32.805.000 (g) 2017 32.480.000 (g) 2016 32.000.000 (g)

200

188

178

Fisser-Bergbahnen-GmbH

Fiss

Seilbahn-, Sessel- und Schleppliftverkehr

248

2017 2016

2.671.809 2.098.350

189

173

E.G.O. Austria Elektrogeräte GmbH

2018 32.250.000 (g) 2017 32.700.000 (g) 2016 28.790.000 (g)

Heinfels

2017 2016

3.483.063 4.592.134

190

233

Euroclima Apparatebau GmbH

Sillian

2018 32.000.000 2017 26.000.000 2016 24.000.000

2017 2016

979.057 1.925.912

*)

Großhandel mit kosmetischen Erzeugnissen und Körperpflegemitteln

Einzelhandel mit Metallwaren, Anstrichmitteln, Bau- und Heimwerkerbedarf

Herstellung von Heizkörpern und -kesseln für Zentralheizungen

Herstellung von kälte- und lufttechnischen Erzeugnissen

105

116

181 102

2018 34.500.000 (g) 2017 34.500.000 2016 30.000.000 (g) 2018 34.062.592 2017 26.390.000 (g) 2016 26.000.000 (g)

2018 34.000.000 2017 30.000.000 2016 26.300.000

2018 32.380.000 2017 29.600.000

2018 32.148.000 2017 33.300.000 2016 37.074.000 (g)

2017

5.127.339

EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche, **) Unternehmen ist Teil einer Firmengruppe (Gruppenergebnisse siehe Seite 198), (g) Umsatz geschätzt


Fliesen Keramik Jenewein Gesellschaft m.b.H Fliesen- und Natursteinverlegung Gewerbepark 15, 6460 Imst, +43 (0)54 12/66 8 13 Trientlgasse 41, 6020 Innsbruck, +43 (0)512/89 02 91 www.jenewein-fliesen.com

Mosaik Naturstein


222

PLATZ

VORJAHR

FIRMENNAME

ORT

BRANCHE

MA

UMSATZ

EGT *)

191

185

Nutzfahrzeuge Leasing AG

Wörgl

Leasing von Kraftwagen

12

2017 2016

1.102.152 823.496

192

189

Brüder Unterweger GmbH

ThalAssling

Herstellung von etherischen Ölen

2018 32.000.000 (g) 2017 32.000.000 2016 30.000.000

49

198

Berger Fahrzeugtechnik GmbH

Radfeld

68

2017 2016

194

193

Luzian Bouvier Haustechnik & Fliesen GmbH

2018 31.600.000 (g) 2017 30.000.000 (g) 2016 28.000.000

3.915.855 2.357.887 4.591.213

193

Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenmotoren

2018 2017 2016

Zams

2018

362.784

195

205

Bergbahnen Skizentrum Hochzillertal GmbH & Co. KG

Kaltenbach

Seilbahn-, Sessel- und Schleppliftverkehr

2018 31.500.000 2017 30.450.000 2016 30.000.000

110

2018 31.396.617 (g) 2017 29.000.000 2016 28.000.000 (g)

2017 2016

9.873.470 7.384.078

196

239

Stadtwerke Kufstein GmbH

Kufstein

Elektrizitätserzeugung

140

2019 31.000.000 2017 25.380.000 (g) 2016 25.000.000 (g)

227

Vizrt Austria GmbH

Vomp

Software

65

2017 2016

5.703.905 4.803.695 5.429.216

197

1.241.957 1.052.268

198

208

GSK-Gebro Consumer Healthcare GmbH**

Fieber­ brunn

Großhandel mit pharmazeutischen Produkten

2018 31.000.000 2017 27.000.000 2016 25.000.000

2018 2017 2016

15

2017 2016

5.304.550 5.335.609

199

187

DAKA Entsorgungsunternehmen GmbH & Co. KG

Schwaz

Sammlung nicht gefährlicher Abfälle

185

2018 30.640.000 2017 31.198.000 2016 28.600.000

2017

1.441.163

200

195

GA Actuation Systems GmbH

Zellberg

2017 2016

185.110 455.957

201

200

Zuegg GmbH & Co. KG

NußdorfDebant

2018 30.307.000 (g) 2017 30.000.000 2016 25.000.000 (g) 2018 30.300.000 (g) 2017 30.000.000 (g) 2016 30.000.000 (g)

2017 2016

1.621.517 1.604.353

202

241

PROLICHT GmbH

Götzens

2017 2016

1.967.373 1.401.489

203

247

Thöni Automotive Components GmbH**

2018 30.200.000 2017 25.220.000 (g) 2016 21.510.000 (g)

Telfs

204

201

exceet Card Austria GmbH

Kematen i. Tirol

2018 30.137.109 2017 29.735.195 2016 30.330.000

2018 2017

2.035.277 1.102.997

205

226

Nanu-Nana HandelsGmbH

2017 2016

4.117.416 1.453.512

206

197

2018 30.000.000 (g) 2017 30.000.000 2016 28.000.000

2017 2016

1.494.467 1.479.851

207

2018 30.000.000 2017 31.000.000 (g) 2016 30.000.000

2017 2016

1.175.672 1.046.138

2018 29.935.000 (g) 2017 30.500.000 (g) 2016 31.000.000

2017 2016

1.199.947 2.351.327

2018 29.735.950 2017 26.700.000 2016 29.000.000 (g)

2018 2016

18.977.928 15.883.497

2018 29.498.000 (g) 2017 28.700.000 2016 27.000.000 (g)

2018 2017 2016

6.651.557 7.722.140 6.600.972

Gas-, Wasser-, Heizungsund Lüftungs- und Klimaanlageninstallation

Herstellung von Mess-, Kontroll- und Navigationsinstrumenten

221

110

Großhandel mit Nahrungsund Genussmitteln

24

Großhandel mit elektrischen Haushaltsgeräten

219

Großhandel mit Kraftwagenteilen und -zubehör

0

Herstellung von Kunststoffen in Primärformen

106

Innsbruck

Einzelhandel

156

Ragg GmbH

Hall i. Tirol

Großhandel mit Altmaterialien und Reststoffen

90

188

Heavyteam-Spezialtransport GmbH

Kufstein

208

192

J. Zimmer Maschinenbau GmbH

Kufstein

Herstellung von Maschinen für die Textil- und Bekleidungsherstellung

147

209

229

Swarco AG**

Wattens

Beteiligungsgesellschaften

63

210

207

Techem Messtechnik GmbH

Innsbruck

Erbringung von Dienstleistungen

140

*)

Erbringung von Dienstleistungen für den Verkehr

51

2018 31.644.528 2017 30.835.204

2018 31.000.000 2017 28.700.000 2016 22.000.000 (g)

2017/18 30.138.000 2016/17 24.815.000 2016 11.000.000 (g)

2018 30.003.802 (g) 2017 27.000.000 (g) 2016 22.500.000 (g)

1.730.574 2.412.820

EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche, **) Unternehmen ist Teil einer Firmengruppe (Gruppenergebnisse siehe Seite 198), (g) Umsatz geschätzt


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224

PLATZ

VORJAHR

FIRMENNAME

ORT

BRANCHE

MA

UMSATZ

EGT *)

211

206

Tyrol Air Ambulance GmbH

Innsbruck

Personenbeförderung in der Luftfahrt

113

2017 2016

–387.388 –2.052.443

212

240

Hager TransportGmbH

Wörgl

Güterbeförderung im Straßenverkehr

2018 29.048.000 (g) 2017 28.760.000 2016 23.510.000 (g)

26

213

211

Transport Logistica GmbH

Gries a. Brenner

2018 28.704.000 (g) 2017 28.420.000 (g) 2016 28.000.000 (g)

2017

1.500.434

214

276

Wintersport Tirol Handels GmbH

Innsbruck

2017 2016

1.165.719 1.464.891

215

217

Nothegger Systemlogistik GmbH

Radfeld

147

2017 2016

–290.884 245.925

216

212

Sanatorium Kettenbrücke der Barmherzigen Schwestern GmbH

Erbringung von Dienstleistungen für den Verkehr

2018 28.429.072 2017 21.484.587 2016 16.700.000

Innsbruck

Krankenhäuser

239

2018 2016

1.170.000 936.559

217

209

MR-Service Tirol registrierte Genossenschaft mit beschränkter Haftung

Innsbruck

Erbringung von landwirtschaftlichen Dienstleistungen

2018 28.200.000 2017 28.000.000 2016 27.900.000

296

218

237

Planlicht GmbH & Co. KG

Vomp

156

2018 28.000.000 2017 25.500.000 (g) 2016 27.500.000

2017 2016

733.835 –962.493

219

213

Josef Recheis Eierteigwarenfabrik und Walzmühle GmbH

Herstellung von elektrischen Lampen und Leuchten

Hall i. Tirol

Herstellung von Teigwaren

103

2017 2016

–16.896 148.735

220

218

Hans Picker GesmbH

Schwaz

Einzelhandel mit Kraftwagen

69

2018 28.000.000 2017 27.820.000 (g)

2017 2016

314.806 364.934

221

215

Moser GmbH

Jenbach

Großhandel mit Mineralölerzeugnissen

2

222

222

Aqua Dome Tirol Therme Längenfeld GmbH & Co. KG

Längenfeld

Hotels

230

2018 2017 2016

18.629.505 4.680.000 2.592.000

223

275

Autohaus Rudolf Fuchs GmbH

Itter

Einzelhandel mit Kraftwagen

49

224

224

Verlagsanstalt Tyrolia GmbH

Innsbruck

Einzelhandel mit Büchern

198

225

2231)

Reifen Team West GmbH

Thaur

Großhandel mit Kraftwagen­ teilen und -zubehör

100

226

271

Alpina Food & Dairy Products GmbH

Wörgl

Milchverarbeitung

10

227

219

Bauwaren Canal GmbH & Co. KG

Hall i. Tirol

Baustoffhandel

42

228

231

Egger Holzwerkstoffe GmbH**

St. Johann i. Tirol

Beteiligungsgesellschaften

0

229

225

Electro Terminal GmbH & Co. KG

Innsbruck

Herstellung von elektrischem Installationsmaterial

111

230

234

Stadtwerke Hall in Tirol GmbH

Hall i. Tirol

Wärme- und Kälteversorgung

48

*)

Erbringung von Dienstleistungen für den Verkehr

Einzelhandel mit Fahrrädern, Sport- und Campingartikeln

47 145

2018 29.000.000 2017 25.380.000 (g) 2016 25.000.000

2018 28.332.000 2017 27.896.938 2016 26.000.000

2018 28.017.021 2017 28.620.952 2015/16 26.484.843

2018 28.000.000 (g) 2017 28.000.000 (g) 2016 27.500.000

2017 28.000.000 2017 28.000.000 2016 34.000.000 (g) 2018 27.893.594 2017 27.400.000 2016 26.822.000

2018 27.618.636 (g) 2017 21.500.000

2018 637.599 2017 808.388 2015/16 236.178

2018 2017 2016

796.914 714.514 677.522

2017 2016

1.102.372 530.904

2018 27.500.000 (g) 2017 22.000.000 2016 20.300.000

2017 2016

1.301.159 948.891

2018 27.300.000 2017 26.100.000

2017 2016

14.559.586 6.681.149

2018 27.100.000 (g) 2017 27.100.000 (g) 2016 26.700.000 (g)

2018 2017 2016

2.456.982 2.405.205 1.519.631

2018 27.600.000 2017 27.260.000 2016 26.000.000 (g)

2018 27.500.000 (g) 2017 27.300.000 2016 23.000.000

2018 27.301.000 2017 27.724.000 2016 27.531.714

2018 27.037.000 (g) 2017 26.000.000 2016 31.500.000

2017

2017 2016

863.766

2.714.041 2.728.000

EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche, **) Unternehmen ist Teil einer Firmengruppe (Gruppenergebnisse siehe Seite 198), (g) Umsatz geschätzt 1) ehemals Reifenteam Varga GmbH


da E-Mobilität ∙ Langer Weg 28 ∙ A – 6020 Innsbruck

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Laden, tanken, Auto waschen … dann noch ein schneller Espresso: Bezahlt wird bargeldlos mit der da Tank- & Ladekarte, die Rechnung flattert am Monatsende in Ihr MailPostfach. Klingt praktisch? „Ist es auch“, sagt da Geschäftsführer Alois Wach. Vier Fragen zu der Karte, die Elektromobilität unkompliziert macht. Kundenkarten kennt man ja. Aber was macht die da Tank- & Ladekarte anders? „Wir wollen, dass Elektromobilität einfach ist: Deshalb setzen wir alle Services auf eine Karte. Weil wir ein Tochterunternehmen von GUTMANN sind, haben unsere Kunden einen zweifachen Vorteil. Sie können an der da Ladestation laden und gleichzeitig alle Leistungen an der Tankstelle nutzen, von der Waschanlage bis zum Shop. Am Monatsende erhalten Sie eine übersichtliche Gesamtrechnung.“ Diese Karte kostet doch bestimmt? „Unsere Karte ist kostenlos. Und ohne Bindung. Aber sie lohnt sich: Wer die da Tank- & Ladekarte jetzt beantragt, lädt sein E-Auto einen Monat lang gratis.“

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Kann ich mein Auto mit dieser Karte nur an da Ladestationen laden? „Nein. Die Karte funktioniert nicht nur im Eigennetz, Sie können damit auch bei allen has.to.be-Roamingpartnern laden. Abgerechnet wird trotzdem über die da Karte.“ Was mache ich, wenn ich schon eine GUTMANN-Karte habe, aber eine da Ladekarte will? „Bestehende GUTMANN-Tankkarten können ganz einfach zur gemeinsamen Karte umgetauscht werden. Geben Sie nur Ihre Kundennummer bekannt, schon können Sie den kompletten Service nutzen.“

Die da Tank- & Ladekarte: Jetzt anfordern Wie Sie zur Tank- & Ladekarte von da kommen? Einfach umblättern, den Antrag ausfüllen und an uns schicken oder mailen.

→ www.da-emobil.com


226

PLATZ

VORJAHR

FIRMENNAME

ORT

BRANCHE

MA

UMSATZ

EGT *)

231

320

Purzelbaum Handels-GmbH

Kufstein

Einzelhandel mit Textilien

145

2017 2016

1.954.865 625.172

232

210

Plattner u. Co. Kalkwerk Zirl in Tirol GmbH & Co. KG

2018 27.000.000 2017 18.000.000 (g) 2016 32.000.000 (g)

Zirl

Zwischenlager / Steinbruch

43

233

248

Köllensperger Stahlhandel GmbH & Co. KG

Thaur

Großhandel mit Erzen, Eisen, Stahl und Halbzeug

50

2018 26.577.000 (g) 2017 24.410.000 (g) 2016 24.000.000 (g)

2018 2017 2016

1.493.483 1.210.327 972.698

234

228

TOM TAILOR GmbH

Wörgl

Großhandel mit Textilien

27

235

243

Soziale Einrichtungen der Barmherzigen Schwestern Zams Betriebs GmbH

Zams

Heime (ohne Erholungs- und Ferienheime)

537

236

NEU

Ing. Bodner Wohnbau GmbH**

Kufstein

Erschließung von Grundstücken, Bauträger

237

232

BE-terna GmbH

Innsbruck

Erbringung von Dienstleistungen der Informationstechnologie

238

235

Sportwagen Leasing GmbH

Kufstein

Einzelhandel mit Kraftwagen

239

236

MS Design GmbH

Roppen

Herstellung von Teilen und Zubehör für Kraftwagen

240

238

AUSTRIA SKI VERANSTALTUNGS GmbH

Innsbruck

Erbringung von Dienstleistungen

241

262

Andrä Hörtnagl Produktion und Handel GmbH

Hall i. Tirol

Fleischverarbeitung

170

242

244

Ing. Franz Thurner Baumeister GmbH & Co. KG

Oetz

Hochbau

165

243

NEU

ALPHA Logistik GmbH

Kufstein

Erbringung von Dienstleistungen für den Verkehr

227

244

2461)

Tyrolean Jet Services GmbH

Innsbruck

245

1962)

Logispin Austria GmbH

Innsbruck

Wett-, Toto- und Lotteriewesen

15

246

298

Geisler & Trimmel General Contractor GmbH

Brixlegg

Ingenieurbüros

6

247

263

INTERALPEN-HOTEL TYROL GmbH

Telfs

Hotels

258

248

251

F. Kaltschmid Hotel GmbH

Seefeld

Hotels

275

249

250

Neurauter * frisch GmbH

Ötztal Bahnhof

Großhandel mit Nahrungsund Genussmitteln

74

250

321

YESCA Mobilitäts GmbH

Innsbruck

Reparatur und Instandhaltung von Fahrzeugen

50

*)

Erbringung von Dienstleistungen für die Luftfahrt

2018 26.809.000 2017 28.449.000 2016 20.461.898

2018 26.500.000 2017 27.000.000 2016 27.000.000

2017 2016

1.221.720 –119.187

2018 26.472.856 2017 25.120.000 (g) 2016 23.000.000 (g)

2018 2016

–259.470 375.486

2018 26.000.000 (g) 2017 26.000.000 2016 18.500.000 (g)

2017 2016

3.667.719 2.761.529

1

2018 26.000.000 (g) 2017 26.000.000 (g)

210

2018 25.550.000 (g) 2017 25.535.931

2017

280.898

2

2018 25.480.000 (g) 2017 25.480.000 (g)

2018 2017 2016

1.606.873 1.573.759 1.706.029

2018 26.377.000

180

67

2018 25.400.000 2017 23.040.000 2016 24.100.000

2017 2016

–381.914 –236.696

2018 25.250.000 (g) 2017 25.000.000 2016 22.000.000

2017 2016

155.445 84.231

2018 25.166.678

2018

1.289.624

2018 25.119.000 (g) 2017 24.870.000 (g) 2016 24.500.000 (g)

2018 2017 2016

–2.941.310 –2.566.570 –2.863.952

2018 25.000.000 2017 20.000.000 2016 22.500.000

2017 2016

341.426 955.535

2018 24.900.000 2017 22.850.000 (g) 2016 24.500.000 (g)

2017 2016

–1.336.804 –2.965.248

2018 24.750.000 (g) 2017 24.000.000 2016 24.000.000 (g)

2017 2016

–303.616 126.404

2018 24.725.000 2016 24.360.000

2017 2016

85.517 352.163

2018 25.000.000 (g) 2017 30.000.000 (g) 2016 972.000.000 (g)

2018 24.500.000 2017 18.000.000 2016 18.200.000

2016

824.230

EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche, **) Unternehmen ist Teil einer Firmengruppe (Gruppenergebnisse siehe Seite 198), (g) Umsatz geschätzt 1) ehemals Tyrolean Jet Service Mfg-GmbH & Co. KG 2) ehemals Goldbet Sportwetten GmbH


da E-Mobilität ∙ Langer Weg 28 ∙ A – 6020 Innsbruck

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2

3

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Kundendaten

* Pflichtfelder

Vor- und Nachname *

Kundennummer (wird von da ausgefüllt)

Firmenname

UID-Nr. (gilt nur für Firmen)

PLZ, Ort *

Straße, Haus-Nr. *

Telefon und / oder Mobiltelefon (für Rückfragen) *

E-Mail

Autokennzeichen *

Bankeinzugsermächtigung

Bankinstitut

IBAN

Ausweisnummer (Pass, Führerschein)

BIC

Geburtsdatum

Ich ermächtige (Wir ermächtigen) die Gutmann GmbH, Zahlungen von meinem (unserem) Konto mittels SEPA-Lastschrift einzuziehen. Zugleich weise ich mein (weisen wir unser) Kreditinstitut an, die von Gutmann GmbH auf mein (unser) Konto gezogenen SEPA-Lastschriften einzulösen. Ich kann (Wir können) innerhalb von 8 Wochen, beginnend mit dem Belastungsdatum, die Erstattung des belasteten Betrages verlangen. Es gelten dabei die mit meinem (unserem) Kreditinstitut vereinbarten Bedingungen. Die ALB sowie alle weiteren Informationen sind unter www.gutmann.cc abrufbar bzw. werden dem Kunden vor Vertragsabschluss via Email zur Verfügung gestellt, wobei der Kunde bereits an dieser Stelle sein Einverständnis dazu erteilt.

Ort, Datum

Fragen?

Unterschrift Kunde *

Einfach anrufen unter: +43 (0)50 2277 2277


228

PLATZ

VORJAHR

FIRMENNAME

ORT

BRANCHE

MA

UMSATZ

EGT *)

251

221

TÜV SÜD Landesgesellschaft Österreich GmbH

Jenbach

Instandhaltung und Reparatur von Kraftwagen

200

2017 2016

239.926 1.975.036

252

249

Einrichtungshaus Föger GmbH

Pfaffenho­ fen

2019 24.379.000 2017 27.500.000 2016 25.500.000 (g)

253

253

IDM-Energiesysteme GmbH

Matrei i. Osttirol

2018 24.340.000 (g) 2017 23.980.000 2016 23.630.000 (g)

2017 2016

2.023.202 1.801.895

254

256

Pirktl Holiday GmbH & Co. KG

2017 2016

3.173.412 3.927.844

255

265

2018 24.240.000 (g) 2017 22.800.000 (g) 2016 19.000.000 (g)

2016

2.393.067

256

2018 24.000.000 (g) 2017 24.000.000 (g) 2016 14.180.000 (g)

2016

170.200

2017 2016

854.620 437.233

2018 23.900.000 (g) 2017 23.850.000 2016 23.500.000 (g)

2017 2016

2.926.407 3.419.867

2018 23.605.000 (g) 2017 22.000.000 2016 27.000.000

2018 2017

2.380 267.784

2018 23.600.000 2017 22.000.000 2016 20.913.160

2018 23.580.000 (g) 2017 23.350.000 (g) 2016 23.000.000 (g)

2018 2017 2016

2018 23.350.000 (g) 2017 23.350.000 (g) 2016 23.000.000 (g)

2018 2017 2016

1.758.091 214.000 702.703

2018 2017 2016

341.578 704.908 1.012.498

Handelsvermittlung von Möbeln, Einrichtungs- und Haushaltsgegenständen

135

Herstellung von Heizkörpern und -kesseln für Zentralheizungen

120

Mieming

Hotels

263

Hermann Huber Autohaus GmbH

Zellberg

Einzelhandel mit Kraftwagen

50

260

Autohaus Manfred Neurauter GmbH

Telfs

Einzelhandel mit Kraftwagen

46

257

252

Geppert GmbH

Hall i. Tirol

80

258

257

Autohaus Strasser GmbH

Reith i. Alpbachtal

Herstellung von Verbrennungsmotoren und Turbinen Einzelhandel mit Kraftwagen

75

259

254

SPGPrints Austria GmbH

Lang­ kampfen

Herstellung von Maschinen für die Textil- und Bekleidungsherstellung

124

260

255

Braunegger KG

Kaltenbach

261

269

AFS Logistic Solutions GmbH

Zirl

Erbringung von Dienstleistungen für den Verkehr

65

262

270

Alpinschule Innsbruck GmbH

Natters

Reisebüros

40

263

259

Hausberger Elektrotechnik GmbH

Innsbruck

Großhandel mit elektrischen Haushaltsgeräten

60

264

258

Tiroler Backhaus GmbH

Kematen i. Tirol

Herstellung von Backwaren

226

265

242

VERITAS AUSTRIA GmbH

Mieders

Herstellung von technischen Kunststoffteilen

210

266

264

Neuschmied Holz GmbH

Hopfgarten

Säge-, Hobel- und Holzimprägnierwerke

60

267

302

Primagaz GmbH

Kirchbichl

268

301

Gebrüder Kofler GmbH

Landeck

Großhandel mit Obst, Gemüse und Kartoffeln

50

269

267

Geberit Huter GmbH

Matrei a. Brenner

Herstellung von Sanitärkeramik

124

270

273

Auto Meisinger GmbH

Völs

Einzelhandel mit Kraftwagen

51

*)

Großhandel mit Nahrungsund Genussmitteln

Gas-, Wasser-, Heizungsund Lüftungs- und Klimaanlageninstallation

115

70

2018 24.360.000 (g) 2017 24.360.000 2016 25.800.000

2018 24.325.000 (g) 2017 23.500.000 (g) 2016 20.900.000 (g)

2018 24.150.000 2017 23.295.000 2016 22.000.000

2018 24.000.000 (g) 2017 23.500.000 2016 20.000.000 (g)

2018 23.800.000 2017 23.600.000 2016 22.800.000 (g)

12.461 175.722 –1.044.650

2018 23.146.270 (g) 2017 25.200.000 (g) 2016 25.000.000

2017 2016

1.322.223 1.895.876

2017 2016

1.352.380 1.271.540

2019 23.000.000 2017 19.590.000 (g) 2016 21.400.000 (g)

2017 2016

1.058.995 1.453.105

2018 22.872.000 (g) 2017 22.645.000 2016 18.500.000

2017 2016

2.308.383 1.705.112

2018 2017 2016

100.000 386.997 340.601

2018 23.068.000 (g) 2017 22.840.000 (g) 2016 22.500.000

2018 23.000.000 2017 19.800.000 (g) 2016 20.000.000

2018 22.840.000 2017 21.535.144 2016 18.000.000

EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche, **) Unternehmen ist Teil einer Firmengruppe (Gruppenergebnisse siehe Seite 198), (g) Umsatz geschätzt


VORHER DENKEN DANN HANDELN

Ingenieurbüros arbeiten unabhängig, neutral und vor allem treuhändisch für ihren Auftraggeber, für den sie beraten, planen, berechnen, untersuchen und überwachen. Sie sind daher keine Hersteller und nehmen an der Ausführung des Werkes selbst nicht teil. www.vorherdenker.at

VORHER DENKER

Ihre Tiroler Ingenieurbüros


230

PLATZ

VORJAHR

FIRMENNAME

ORT

BRANCHE

MA

UMSATZ

EGT *)

271

272

Anthentic Logistik GmbH

Erbringung von Dienstleistungen für den Verkehr

21

2018 22.800.000 2017 21.820.000 (g) 2016 20.500.000 (g)

2017 2016

1.639.973 2.113.518

272

274

Raiffeisengen. Osttirol, registrierte Genossenschaft mit beschränkter Haftung

Lang­ kampfen

2017

1.187.887

273

4241)

Kontron Austria Electronics GmbH

2018 22.421.000 (g) 2017 21.500.000 (g) 2016 21.200.000

Ebbs

2018 2016

786.338 –1.289.952

274

268

Dietrich, Luft und Klima, GmbH

Kirchbichl

Herstellung von kälte- und lufttechnischen Erzeugnissen

2018 22.400.000 2017 13.000.000 (g) 2016 12.786.426

HS Holzexport Schuster GmbH

Innsbruck

7

2017 2016

1.359.488 1.276.056 1.905.366

347

276

290

Moguntia-Werke Gewürzindustrie GmbH

Kirchbichl

Großhandel mit Kaffee, Tee, Kakao und Gewürzen

2018 22.200.000 2017 16.560.000 2016 17.000.000

2018 2017 2016

275

Großhandel mit festen Brennstoffen

2018 22.220.000 (g) 2017 22.000.000 2016 20.000.000

6

2017 2016

–3.172.800 –1.405.898

277

286

Aebi Schmidt Austria GmbH

Inzing

Großhandel mit landwirtschaftlichen Maschinen und Geräten

2018 22.100.000 2017 20.350.000 (g) 2016 22.700.000

35

2017 2016

327.531 –127.422

278

261

KLEEN-TEX Industries GmbH

Kufstein

Herstellung von Teppichen

65

2017 21.749.279 2016 23.128.713

–223.020 1.103.106 726.961

279

291

Stock GmbH

Finkenberg

Hotels

180

2018 21.719.192 2016 20.343.236

2018 2017 2016

280

322

Schmid Holz GmbH

Westendorf

Großhandel mit Holz

9

281

278

Autohaus Pontiller GmbH

Lienz

Einzelhandel mit Kraftwagen

3

2018 21.574.000 (g) 2017 21.360.000 2016 21.000.000

2018 2017 2016

1.041.137 609.463 433.568

282

279

Oberhofer Josef GmbH

Mils

Einzelhandel mit Kraftwagen

60

283

346

A.S.T. BauGmbH

Innsbruck

Erschließung von Grundstücken, Bauträger

45

2018 2017 2016

1.630.217 710.266 947.286

284

300

ALPEWA Metallproduktion GmbH

2018 21.514.000 (g) 2017 16.690.000 (g) 2016 24.500.000

Kirchbichl

Herstellung von Metallwaren

27

285

281

Sinnesberger Mineralölvertriebs GmbH

Kirchdorf

Tankstellen

15

286

282

Street One Modehandels-GmbH

Innsbruck

Großhandel mit Textilien

6

287

310

Kurz Fertigteilbau GmbH

Lang­ kampfen

Hochbau

60

2017 2016

501.448 230.175

288

475

VENTOTRANS GmbH

Kirchbichl

22

359.076

289

277

Matrei i. Osttirol

2018 21.196.199 2017 11.170.000 (g) 2016 11.000.000 (g)

2018

Transalpine Ölleitung in Österreich GmbH

Erbringung von Dienstleistungen für den Verkehr

2018 21.295.000 (g) 2017 18.950.000 (g) 2016 14.900.000

2018 21.179.000 (g) 2017 21.410.000 (g) 2016 20.000.000 (g)

2017 2016

1.458.623 1.734.535

290

284

Barilla Austria GmbH

Innsbruck

2018 21.162.000 (g) 2017 20.645.000 (g) 2016 22.300.000

2017 2016

2.645.039 2.781.226

*)

Lienz

Herstellung von Futtermitteln für Nutztiere Herstellung von Mess-, Kontroll- und Navigationsinstrumenten

49 100 105

Transport in Rohrfernleitungen

27

Großhandel mit Nahrungsund Genussmitteln

7

2018 22.000.000 (g) 2017 20.500.000 (g) 2016 20.000.000 (g)

2018 21.700.000 2017 18.000.000 2016 18.000.000

2018 21.533.000 (g) 2017 21.320.000 (g) 2016 21.000.000 (g)

2018 21.500.000 (g) 2017 19.990.000 (g) 2016 17.000.000 (g)

183.851 173.865

2018 1.160.585 2017 585.053 2016/17 1.632.516

2018 2017 2016

2016

738.765 821.831 615.735

2.573

2018 21.500.000 2017 21.000.000 2016 30.000.000

2018 21.315.000 (g) 2017 21.000.000 2016 21.000.000

EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche, **) Unternehmen ist Teil einer Firmengruppe (Gruppenergebnisse siehe Seite 198), (g) Umsatz geschätzt 1) ehemals exceet electronics GmbH


MASCHINENRING Arbeiten, wo andere Urlaub machen: Anja Idl und ihr Team im Einsatz am Felber Tauern.

Schöne Aussichten: Roman Lanzinger und Toni Angerer sind für den Maschinenring als Forst- und Waldpflegearbeiter im Einsatz.

ARBEITEN, WO ES AM SCHÖNSTEN IST Das Thermometer im Tal hat die 30-Grad-Marke bereits geknackt, bis zum Nachmittag sollen es 34 Grad werden. Deutlich angenehmer ist es da, wo sich Anja Idl und ihr Team befinden. Auf 1.600 Metern Seehöhe weht ein laues Lüftchen. Keine Wolke trübt den Blick auf die Gipfel der Venedigergruppe, die Murmelen pfeifen und der Tauernbach rauscht. Der perfekte Tag, hier oben zu sein, am Felber Tauern.

W

as nach einem Blogeintrag ei­ nes begeisterten Bergwanderers klingt, ist nichts anderes als ein ganz normaler Arbeitstag für das Maschinenring-Team, das im Auftrag der Felbertauernstraßen AG Rekultivierungen, Aufforstungen und Bepflanzungsmaßnahmen durchführt. Über mehrere Wochen sind die Arbeitskräfte damit beschäftigt, ökologische Maßnahmen umzusetzen, Holzzäune zu errichten, Landschaftselemente zu gestalten und Brut­ und Rückzugselemente für diverse Tierarten anzulegen. Die ausgebildete Na­ tur- und Landschaftspflegerin Anja Idl vom Maschinenring verbringt einen Großteil ihrer Arbeitszeit in der freien Natur, oft entlang von Wander- und Ausflugsstrecken, wo es immer wieder vorkommt, dass Anja mit vorbeikommenden Touristen ins Gespräch kommt, die sich auch einen solchen Arbeitsplatz wünschen würden.

Ortswechsel: Im Tiroler Unterland in der Gemeinde Erlerberg sind Roman Lanzinger und Toni Angerer in der wunderbaren Wald- und Bergwelt unterwegs. Aber nicht als Wanderer, sondern im Auftrag des Maschinenrings. Und auch Roman und To­ ni können sich nicht über ihren Ausblick am Arbeitsplatz beklagen. Denn die beiden Forstarbeiter durchforsten und pflegen Wälder. Mit einem Panorama auf die um­ liegenden Gipfel, an dem man sich kaum sattsehen kann. Für die Naturburschen genau das Richtige.

MEHR ALS NUR EIN SCHÖNER AUSBLICK

Zu einem „schönen Arbeitsplatz“ gehört aber nicht nur der Ausblick, sondern da spielen mehrere Faktoren mit. Flexible Beschäftigungsvarianten, Einsatzmöglichkei­ ten in allen Regionen Tirols, Verlässlichkeit

bei der Auszahlung der Gehälter und eine gut organisierte Firmenstruktur machen einen Arbeitsplatz für einen Mitarbeiter erst richtig „schön“. Geschäftsführer Mag. Hannes Ziegler legt Wert darauf, dass sich die Mitarbeiter beim Maschinenring gut betreut fühlen: „Um auf individuelle Bedürfnisse eingehen zu können, haben wir über die Jahre verschiedenste Beschäftigungsmo­ delle entwickelt. Wenn unsere Leute sehen, dass man sich um sie bemüht, dann fühlen sie sich wohl und bleiben dem Unterneh­ men langfristig erhalten.“ Und wie es aussieht, liegt der Maschi­ nenring hier als Arbeitgeber goldrichtig. Die Abwechslung und die Flexibilität, die den Arbeitnehmern über das ganze Jahr geboten wird, ist enorm. Ob Sommer oder Winter, ob Arbeiten in der freien Natur oder inhouse. Ob Teilzeit, Vollzeit oder saisonal. Der Ma­ schinenring sorgt dafür, dass das Arbeiten eine schöne Sache ist. So soll’s auch sein. Übrigens: Der Maschinenring ist laufend auf der Suche nach zusätzlichen Arbeitskräften und hätte noch ein paar Arbeitsplätze mit „schönem Ausblick“ zu vergeben beziehungsweise leere Arbeitshosen zu füllen. Alle Informationen dazu unter www.vollehose.at

MASCHINENRING TIROL

PR

• 7 Geschäftsstellen in Tirol • rund 3.000 Arbeitskräfte in allen Bereichen des Maschinenrings • Jahreserlös 52,8 Mio. Euro (agrarischer Verrechnungswert, MRService Tirol reg. Gen.m.b.H., Maschinenring Personal und Service eGen) • rund 5.000 Kunden

231


232

PLATZ

VORJAHR

FIRMENNAME

ORT

BRANCHE

MA

291

NEU

Landecker Verkehrsbetriebe Kienzl Reisen GmbH

Schönwies

Autobusliniennahverkehr

15

292

412

Transped Immofinanz GmbH**

Wörgl

Tankstellen

5

293

293

Schwaninger Vieh Export GmbH

Weer

Großhandel mit lebenden Tieren

12

294

292

Früchte Maier GmbH & Co. KG

Kitzbühel

24

295

287

Gemeinnützige Hauptgen. des Siedlerbundes registrierte Genossenschaft mbH

Großhandel mit Obst, Gemüse und Kartoffeln

Innsbruck

Erschließung von Grundstücken, Bauträger

31

296

294

Ager GmbH

Söll

Großhandel mit Fleisch und Fleischwaren

107

297

307

GKI Sanitär-VertriebsGmbH

Ebbs

Produktion und Vertrieb von Sanitärprodukten

31

298

324

Privatquelle Gruber GmbH & Co. KG

Brixlegg

299

289

Liftgesellschaft Obergurgl, GmbH

Obergurgl

Seilbahn-, Sessel- und Schleppliftverkehr

100

300

305

Reha Zentrum Münster Betriebs GmbH

Münster

Krankenhäuser

258

301

295

Mode von Feucht GmbH

Hall i. Tirol

Einzelhandel mit Bekleidung

210

302

316

Beat the Street – Jörg Philipp Touring Service GmbH

Fritzens

Erbrngung von Dienstleistung für die darstellende Kunst

52

303

57

Klausner Trading International GmbH

Oberndorf i. Tirol

Handelsvermittlung von Holz, Baustoffen und Anstrichmitteln

40

2018 20.000.000 2016 100.000.000

304

297

Inntaler Transporte GmbH

Wörgl

Tankstellen

20

2018 20.000.000 2017 20.000.000

305

308

Stadtwerke Schwaz GmbH

Schwaz

Elektrizitätserzeugung

80

306

315

B-Transport GmbH

Hall i. Tirol

Güterbeförderung, Maschinenvermietung

109

307

409

WESTCAM Datentechnik GmbH

Mils

308

280

Ingenieure Maurer Wallnöfer GmbH & Co. KG

Ötztal Bahnhof

309

NEU

KP Immo GmbH

Rum

Verwaltung von Grundstücken, Gebäuden und Wohnungen

310

359

Idealbau GmbH

Kitzbühel

Hochbau

*)

Herstellung von Erfrischungsgetränken, Gewinnung Mineralwässer

Datenverarbeitung, Hosting und damit verbundene Tätigkeiten Erschließung von Grundstücken, Bauträger

82

55 100

50

UMSATZ

EGT *)

2018 21.000.000 (g)

2018 20.611.557 2017 13.370.000 (g) 2016 13.200.000 (g)

2017 2016

730.857 718.587

2017 2016

4.566.361 5.894.717

2018 20.301.000 (g) 2017 20.100.000 2016 19.800.000

2017 2016

391.659 257.240

2018 20.252.655 2017 17.760.000 (g) 2015/16 17.447.000

2018 2017 2016

879.068 1.004.744 86.417

2018 20.000.000 (g) 2017 19.290.000 (g) 2016 19.000.000 (g)

2017 2016

929.337 993.646

2018 20.503.000 (g) 2017 20.300.000 (g) 2016 20.000.000 (g) 2018 20.500.000 2017 20.300.000 (g) 2016 20.000.000 (g)

2018 20.350.000 (g) 2017 20.500.000 (g) 2016 18.900.000 (g)

2018 20.300.000 2017 19.100.000 2016 17.600.000

2017 20.110.356 2016 20.370.337

2018 20.000.000 (g) 2017 20.000.000 (g) 2016 20.000.000 (g)

2018 2017 2016

2.827.936 2.629.093 3.676.411

2018 2017 2016

94.893 285.199 348.376

2017 2016

1.337.617 512.777

2018 19.726.000 (g) 2017 19.000.000 2016 20.400.000 (g)

2018 2017 2016

5.123.860 4.717.711 3.503.216

2018 19.521.000 2017 13.500.000 (g) 2016 12.350.000 (g)

2017 2016

1.196.739 1.072.783

2018 19.433.000 2017 21.000.000 2016 25.000.000

2017 2016

968.354 1.237.506

2018 19.386.568 (g)

2017

1.827.975

2018 19.333.000 (g) 2017 15.900.000 (g) 2016 15.700.000 (g)

2017 2016

102.455 163.622

2018 20.000.000 2017 18.270.000 (g) 2016 18.000.000

2018 19.578.000 2017 18.289.000 2016 16.079.508

2017 2016

1.855.870 1.875.110

EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche, **) Unternehmen ist Teil einer Firmengruppe (Gruppenergebnisse siehe Seite 198), (g) Umsatz geschätzt


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234

PLATZ

VORJAHR

FIRMENNAME

ORT

BRANCHE

MA

UMSATZ

EGT *)

311

335

Hotel Trofana Royal GmbH

Ischgl

Hotels

145

2018 2016

5.250.000 4.079.289

312

379

BOE Gebäudemanagement GmbH

Innsbruck

Verwaltung von Grundstücken, Gebäuden und Wohnungen

2018 19.330.000 2017 17.260.000 (g) 2016 18.025.626 2018 19.315.000 2016 14.700.000 (g)

2018 2016

5.120.000 1.151.847

313

303

Speckbacher Handels GmbH

Reutte

Großhandel mit Nahrungsund Genussmitteln

66

2018

–63.811

314

309

Schuler GmbH

Völs

Großhandel mit elektrischen Haushaltsgeräten

2018 19.290.000 (g) 2017 19.500.000 2016 18.500.000

52

288

DEMACLENKO GmbH**

Telfs

19

306

Innsbruck

Einzelhandel mit Geräten der Unterhaltungselektronik

2018 2017 2016

316

Saturn Innsbruck ElectroHandelsGmbH

2018 19.049.000 2017 20.493.000 2016 21.515.000

1.162.223 1.157.507 637.502

315

Großhandel mit Maschinen und Ausrüstungen

2018 2017 2016

39

2017 2016

378.541 –6.228

317

138

ZIMA Tirol

Innsbruck

Erschließung von Grundstücken, Bauträger

33

318

216

TUNAP Cosmetics GmbH

Kematen i. Tirol

319

311

Rossbacher GmbH

Lienz

320

312

Dannemann Global Extrusion GmbH

Jochberg

Herstellung von Baubedarfsartikeln aus Kunststoff

52

321

313

ICV Handels GmbH

Hopfgarten

Großhandel

20

322

334

Giesswein Walkwaren AG

Brixlegg

Herstellung von gewirktem und gestricktem Stoff

104

323

365

MWS Aluguss GmbH

Schwoich

Leichtmetallgießereien

324

304

KP Plattner GmbH

Rum

325

317

Christophorus Reiseveranstaltungs GmbH

326

318

327

2018 19.285.000 (g) 2016 19.000.000

2018 19.035.000 2016/17 19.117.770 2016 18.000.000 (g) 2018 19.018.599 2017 46.040.000 2016 38.737.000

2018 19.000.000 (g) 2017 27.900.000 (g) 2016 25.000.000 (g)

228.000 352.991 353.000

2017 2016

–3.579.879 –4.430.348

2017 2016

348.741 480.532

2017 18.734.000 2016 17.010.000 (g)

2017 2016

74.608 114.784

85

2018 18.500.000 2017 15.570.000 (g)

2017 2016

919.680 374.389

Handelsvermittlung von Nahrungsmitteln, Getränken und Tabakwaren

41

2018 18.500.000 2016 19.386.568

2018 2016

1.831.224 2.252.729

Mayrhofen

Reisebüros

24

ErlebnisSennerei Zillertal KG

Mayrhofen

Milchverarbeitung

5

2018 18.362.000 (g) 2016 18.180.000

325

Kapferer und Kapferer GmbH & Co. KG

Umhausen

Instandhaltung und Reparatur von Kraftwagen

62

2018 18.300.000 2017 17.746.811

328

388

Logsystems GmbH

Kufstein

2018

1.694.620

329

368

ROWA-Moser Handels-GmbH

Innsbruck

Großhandel mit elektronischen Bauteilen und Telekommunikationsgeräten

2018 18.224.518 2017 14.500.000 2016 12.600.000

44

323

Auto-Linser GmbH

Innsbruck

Einzelhandel mit Kraftwagen

45

2016

1.478.520 1.214.118 1.407.069

330

2018 18.039.000 (g) 2017 17.860.000 (g) 2016 20.300.000

2018 2017 2016

*)

Herstellung von Körperpflegemitteln und Duftstoffen

Sammlung nicht gefährlicher Abfälle

Erbringung von Dienstleistungen für den Verkehr

77 89

9

2018 18.968.000 (g) 2017 18.780.000 2016 18.500.000 2018 18.968.000 (g) 2017 18.780.000 (g) 2016 18.500.000 (g) 2018 18.780.000 (g) 2017 18.780.000 (g) 2016 18.500.000 (g)

2018 18.453.000 (g) 2017 18.270.000 (g) 2016 18.000.000 (g)

2017 18.117.389 2016 15.254.975

317.781

EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche, **) Unternehmen ist Teil einer Firmengruppe (Gruppenergebnisse siehe Seite 198), (g) Umsatz geschätzt


ATM

Apfelbutzn rein, Plastik nein: v. l. Hermann Weratschnig, MBA M.Sc. (Umweltreferent Stadt Schwaz), Dr. Alfred Egger (GF ATM), Josef Kröll (GF Bioenergie Schlitters GmbH) und Vbgm. Mag. Martin Wex (Stadt Schwaz)

DIE GRÜNE WELLE Die Abfallwirtschaft Tirol Mitte (ATM) nimmt seit über 25 Jahren mit ihrem Know-how und kreativen Initiativen eine Vorreiterrolle in der Abfallwirtschaft ein. 235 © ATM

führer der Abfallwirtschaft Tirol Mitte GmbH (ATM), die das Projekt gemeinsam mit Land Tirol, ARGE Kompost und Biogas Tirol, den Tiroler Obst- und Gartenbauvereinen und mehreren Tiroler Abfallverbänden startete. Ziel ist es, durch Information und Motivation der Bürgerinnen und Bürger eine nach­ haltige Qualitätsverbesserung des Tiroler Bioabfalls zu bewirken. ATM-Geschäftsführer Dr. Alfred Egger

A

lle Ampeln auf Grün. Das freut dieses Mal nicht nur die Autofahrer. Bei der tirolweiten Aktion „Apfelbutzn rein, Plastik nein“ hoffen die Initiatoren auf die große grüne Welle. Schließlich zeigen die grünen Ampelanhänger an, dass die Biotonne frei von Fehlwürfen wie etwa Restmüll, Plastik- und Metallverpackungen ist. Bei einem roten Anhänger gibt es noch Bedarf zur genaueren Trennung der Bioabfälle. „Bio­ abfälle sind kein Müll. Sie sind wertvoller Rohstoff für Kompost und die Gewinnung von erneuerbarer Energie. Das ist ein na­ türlicher Kreislauf, der durch die Verunreinigung des Bioabfalls aber zunehmend in Gefahr gerät“, so Dr. Alfred Egger, Geschäfts-

RECYCLINGHÖFE DER ZUKUNFT

Neben der Aufklärung, was in den Bioabfall gehört, gibt es in den nächsten Wochen stichprobenartige Kontrollen der Biotonnen. Finden die Sammler zwischen den Speiseresten Störstoffe, wird ein roter Ampelanhänger befestigt. „Das soll motivieren, bes­ ser zu trennen, um nur noch grüne Ampeln zu bekommen“, erklärt Egger, dem generell die Qualitätssteigerung bei der Erfassung von Wertstoffen ein großes Anliegen ist. Seit über 25 Jahren trägt die ATM mit ihren kreativen Initiativen und Kampagnen – von der Brillensammlung bis zur ÖLI-Sammlung – zur Bewusstseinsbildung für die sortenrei­ ne Trennung und Sammlung von Abfällen bei. „Der Recyclinghof ist der beste Ort da­ für. Deshalb wollen wir auf unseren Recy­ clinghöfen bestes Service und die kürzeste Abwicklung mit der entsprechenden Fachberatung bieten“, begründet Dr. Egger. Die

bargeldlose Abrechnung mittels Bürgercard gehört ebenso dazu wie bürgerfreundliche Öffnungszeiten. Ein neuer hochmoderner Recyclinghof entsteht derzeit in Weer, weite­ re regionale Wertstoff­ und Entsorgungszen­ tren werden von der ATM aktuell geplant.

GRENZÜBERSCHREITENDE PROJEKTE

Zusätzliche Schwerpunkte des ATM-Expertenteams sind Aktionen zur Abfallvermeidung und zur Wiederverwendung (ReUse). Beispielsweise mit einem Projekt, das darauf abzielt, die Verwendungsdauer von Gütern zu verlängern. Die langjährige Erfahrung und das Umwelt-Know-how werden zudem in grenzüberschreitenden Projekten mit den unterschiedlichsten Kooperationspartnern eingebracht. Für nachhaltige Einfälle für Abfälle ist also auch in Zukunft gesorgt. PR

ATM

Die ATM ist die Umweltserviceorganisation der 104 Gemeinden in den Bezirken Innsbruck-Land und Schwaz sowie mit der IKB Betreiberin des Recycling Zentrums Ahrental. www.atm-online.at


236

PLATZ

VORJAHR

FIRMENNAME

ORT

BRANCHE

MA

UMSATZ

EGT *)

331

377

Bauunternehmung Dipl.-Ing. Walter Frey GmbH

Lienz

Wohnungs- und Siedlungsbau

114

2018 18.000.000 (g) 2017 14.850.000 (g) 2016 14.800.000

2017 2016

1.263.493 82.837

332

NEU

Auto Bacher GmbH

Hall i. Tirol

Einzelhandel mit Kraftwagen

50

333

337

Auer GmbH

Pfons

Güterbeförderung im Straßenverkehr

110

2018 17.826.796 (g) 2017 17.050.000 (g) 2016 15.000.000 (g)

2018 2017 2016

1.199.073 1.536.359 1.701.438

334

333

Schlosshotel Fiss GmbH

Fiss

Hotels

140

335

326

Kufgem GmbH

Kufstein

Erbringung von Dienstleistungen der Informationstechnologie

3

2018 17.542.000 (g) 2017 17.500.000 2016 16.500.000

2018 2017 2016

2.321.000 2.881.000 1.934.212

336

327

Cecil Modehandel GmbH

Innsbruck

Großhandel mit Textilien

10

337

285

Sanatorium der Kreuzschwestern GmbH

Rum

Krankenhäuser

175

2017 2016

836.099 772.133

338

329

Elekta GmbH

Innsbruck

Großhandel mit medizinischen und orthopädischen Artikeln

2018 17.433.000 (g) 2017 20.576.367 2016 17.000.000 (g)

26

2018 17.333.618 2016 17.333.618

2018 2017

4.316.929 2.611.894

339

372

Wetscher GmbH

Fügen

Einzelhandel mit Wohnmöbeln

85

2018 2017 2016

740.358 489.817 392.838

340

314

Plansee Group Service GmbH**

Reutte

155

341

339

Zeller Bergbahnen Zillertal GmbH & Co. KG

Zell am Ziller

Erbringung von Dienstleistungen der Informations­ technologie

2018 17.200.000 (g) 2017 15.000.000 (g) 2016 14.700.000 (g)

2018 17.170.000 (g) 2017 17.000.000 2016 17.000.000

2017 2016

1.669.941 948.634

342

402

Rathgeber GmbH

343

NEU

344

Seilbahn-, Sessel- und Schleppliftverkehr

115

Innsbruck

Herstellung von Werkzeugen

103

Tyrolit Construction Products GmbH

Schwaz

85

341

Elitec Elektrotechnik HandelsGmbH

Herstellung von Schleifkörpern und Schleifmitteln

Innsbruck

Großhandel mit Metallund Kunststoffwaren für Bauzwecke

50

345

343

Burgstaller Bau GmbH

Innsbruck

Wohnungs- und Siedlungsbau

6

346

392

Feratel Media Technologies AG

Innsbruck

Herstellung von elektrischen Geräten

99

347

336

Der Bäcker Ruetz GmbH

Kematen i. Tirol

Einzelhandel mit Back- und Süßwaren

235

348

338

Lanserhof GmbH

Lans

Hotels

150

349

328

Dipl.-Ing. Hans Goidinger, Bauund Leichtbeton GmbH

Wattens

Hochbau, Handel und Erzeu­ gung von Baustoffen

85

350

382

Stubai ZMV GmbH

Fulpmes *)

Großhandel mit Metallund Kunststoffwaren für Bauzwecke

33

2018 18.000.000 (g)

2018 17.600.000 2017/18 17.300.000 2016 16.000.000

2018 17.500.000 (g) 2017 17.500.000 (g) 2016 17.000.000 (g)

2018 17.197.000 (g) 2017 18.750.000 (g) 2016 27.500.000 (g)

2018 17.170.000 (g) 2017 13.800.000 (g) 2016 14.500.000 (g)

2018 5.000.000 2017/18 5.300.000

2018 2017 2016

396.536 2.628.378 2.546.677

2016

492.085

2018 2017 2016

978.612 1.251.420 923.330

2017 2016

–239.448 –2.862.628

2017 2016

760.727 553.981

2018 17.170.000 (g)

2018 17.170.000 (g) 2017 17.000.000 2018 17.170.000 (g) 2017 17.000.000 (g) 2016 17.000.000 (g) 2017 17.129.848 2016 15.370.000 (g)

2018 17.100.000 (g) 2017 17.100.000 (g) 2016 17.000.000 (g) 2018 17.000.000 (g) 2017 17.000.000 2018 17.000.000 2017 17.350.000 (g) 2016 14.500.000 2019 17.000.000 2017 14.632.400 2016 13.350.000

2018 2017 2016

715.591 651.950 601.718

EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche, **) Unternehmen ist Teil einer Firmengruppe (Gruppenergebnisse siehe Seite 198), (g) Umsatz geschätzt


d e s i g n b y w w w. d e n k - a t e l i e r . c o m

Wohnen mit Naturstein im Innen und AuĂ&#x;enbereich

w w w . k a m a - n a t u r s t e i n . a t i h r

t i r o l e r

s t e i n m e t z

&

p f l a s t e r e r


238

PLATZ

VORJAHR

FIRMENNAME

ORT

BRANCHE

MA

UMSATZ

EGT *)

351

353

Abfallbehandlung Ahrental GmbH

Innsbruck

Deponierung nicht gefährlicher Abfälle

31

2017 2016

270.329 510.676

352

356

Schilift-Zentrum-Gerlos GmbH

Gerlos

Seilbahn-, Sessel- und Schleppliftverkehr

2018 16.957.749 (g) 2017 16.100.000 (g) 2016 15.500.000

85

2018 16.807.000 (g) 2017 16.000.000 2016 14.600.000 (g)

2017 2016

1.343.714 3.149.400

353

344

dez Einkaufszentren GmbH

Innsbruck

Vermietung und Verpachtung

2018 16.673.000 (g) 2017 17.000.000 (g) 2016 11.000.000 (g)

2017 2016

3.725.453 3.719.196

354

3831)

Vivea Bad Häring GmbH

Bad Häring

Heil-, Kur- und Thermalbäder

250

2018 16.635.000 (g) 2017 14.500.000 (g) 2016 14.672.368

2017 2016

–880.678 –130.083

355

350

Stadtwerke Wörgl GmbH

Wörgl

Elektrizitätserzeugung

57

2018 2017 2016

228.368 –225.260 –254.968

356

349

ACP IT Solutions GmbH

Innsbruck

Einzelhandel mit Datenverar­ beitungsgeräten, peripheren Geräten und Software

2018 16.588.000 (g) 2017 16.200.000 (g) 2016 14.500.000 (g)

45

357

220

BTV-Real-Leasing II GmbH

Innsbruck

Leasing von Grundstücken, Gebäuden und Wohnungen

2

2018 16.341.674 2017 27.555.488 2016 38.579.618

2018 2017 2016

1.274.118 1.184.077 2.479.634

358

370

Katzenberger GmbH

Innsbruck

Bauwarenhandel

29

359

352

Tirol Werbung GmbH

Innsbruck

Werbegestaltung

90

2017 2016

3.500 3.500

360

358

Kreis Industriehandel GmbH

Innsbruck

Großhandel mit Nahrungsund Genussmitteln

2018 16.100.000 (g) 2017 16.100.000 2016 16.100.000

5

361

348

MEDIA MARKT Wörgl TV-HifiElektro GmbH

Wörgl

Einzelhandel mit Geräten der Unterhaltungselektronik

30

2018 16.039.000 2016/17 16.450.388 2016 16.500.000 (g)

2017 2016

1.138.820 1.065.976

362

363

Bernard Ingenieure ZT-GmbH

Hall i. Tirol

Ingenieurbüros

166

2018 2016

375.208 278.969

363

2018 16.000.000

NEU

Zillertaler Verkehrsbetriebe AG

Jenbach

165

2017

198.602

364

355

Pitztaler Gletscherbahn GmbH & Co. KG

St. Leon­ hard i. Pitztal

Personenbeförderung im Eisenbahnfernverkehr

2018 16.019.222 2017 15.600.000 2016 15.000.000

Seilbahn-, Sessel- und Schleppliftverkehr

100

2018 16.000.000 (g) 2017 16.000.000 (g) 2016 16.000.000 (g)

2018 2017 2016

2.452.945 4.038.321 2.841.516

365

357

Helbling VerlagsGmbH

Rum

Verlegen von Büchern

65

366

354

TIRLOG Transport GmbH

Kirchbichl

Güterbeförderung im Straßenverkehr

20

2016

160.000

367

351

Gebrüder Schwaiger GmbH

Weer

Güterbeförderung im Straßenverkehr

2018 16.000.000 (g) 2017 16.080.000 (g) 2016 15.845.213

33

2017 2016

842.877 1.008.080

368

364

VS-Hohldielen-West GmbH

Radfeld

Erzeugung / Herstellung Betonwaren

2018 15.917.000 (g) 2017 16.200.000 (g) 2016 15.400.000 (g)

67

369

396

Sporthotel Alpenrose Residenz Wolfgang Kostenzer GmbH

Maurach

Hotels

150

2018 15.712.673 (g) 2016 14.063.858

–366.905 336.610 149.487

370

378

Fachhochschule Kufstein Tirol Bildungs GmbH

2018 2017 2016

Kufstein

Bildungseinrichtung

135

*)

2018 16.402.000 (g) 2017 16.240.000 (g) 2016 16.000.000

2018 16.280.000 2017 15.100.000 2016 16.087.682

2018 16.099.000 (g) 2017 15.940.000 (g) 2016 15.700.000 (g)

2018 16.000.000 2017 16.000.000 (g) 2016 15.500.000 (g)

2018 15.818.283 2017 15.578.000 2016 14.965.547

2018 15.700.000 2017 14.800.000 2016 13.500.000

2018 2017 2016

2016

851.796 907.339 876.583

635.813

EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche, **) Unternehmen ist Teil einer Firmengruppe (Gruppenergebnisse siehe Seite 198), (g) Umsatz geschätzt 1) ehemals VIVEA Gesundheit Bad Häring GmbH


International vernetzt - regional verankert

Top Performer

Top 10 in der Employability der Absolventinnen und Absolventen aller österreichischen Hochschulen

Beste Hochschule Westösterreichs

Quelle: Global Employability Survey 2017 von Emerging und trendence

unter 1700 Universitäten weltweit

3

Top-Ergebnisse im Bereich Internationale Ausrichtung

Top 3

Quelle: U-Multirank Top Performing Universities 2019

in Österreich im Bildungsbereich

Rang

International vernetzt:

75

2

Beste Spin-off-Strategie: Österreichweit führend mit

unter den beliebtesten Arbeitgebern in Tirol

Prozent

sam mit internationalen Co-AutorInnen.

dank spannender Arbeitsinhalte, familienfreundlicher Arbeitsbedingungen und einem internationalen Arbeitsumfeld

Quelle: Universität Innsbruck in Zahlen 2019

Quelle: Ranking „Österreichs beste Arbeitgeber 2019“ der Zeitschrift trend

der Publikationen entstehen gemein-

40 Millionen Euro

öffentlicher Forschungsmittel national und international eingeworben

E

20% Steigerung in 4 Jahren Quelle: Universität Innsbruck in Zahlen 2019

Wir bauen Brücken in die Zukunft.

12 Unternehmens-

beteilungen

durch die 2008 gegründete Beteiligungsholding Quelle: www.uibk.ac.at/ transferstelle/beteiligungen/

Jedes Jahr über

4000

neue Fachleute

die auf dem aktuellen Stand der Forschung ausgebildet wurden Quelle: Semesterstatistiken https://orawww.uibk.ac.at/public/stv01_pub.liste

www.uibk.ac.at

© BfÖ 2019, Foto: © TVB Innsbruck / Helga Andreatta

Internationale Spitzenforschung, engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und hoch motivierte Studierende machen die Universität Innsbruck zu einem Motor für Wirtschaft und zum Impulsgeber für die Gesellschaft in der Region und weit darüber hinaus.


240

PLATZ

VORJAHR

FIRMENNAME

ORT

BRANCHE

MA

UMSATZ

EGT *)

371

345

Thöni Holding GmbH**

Telfs

Beteiligungsgesellschaften

17

2017 2016

12.982.217 12.151.018

372

361

Machines Highest Mechatronic GmbH

2017/18 15.696.000 2016/17 16.939.000 2016 13.800.000

Erl

Herstellung von Maschinen .

68

2017 2016

549.907 1.259.541

373

423

AST Eis- und Solartechnik GmbH

Höfen

Herstellung von nichtelektrischen Haushaltsgeräten

40

2018 2017

983.181 291.830

374

362

Rieder's Quellen-Betriebe GmbH

Münster

Herstellung von Erfrischungsgetränken, Gewinnung Mineralwässer

2018 15.465.000 (g) 2017 13.022.000 2016 12.000.000

32

2018 15.396.211 (g) 2017 15.730.000 (g) 2016 15.450.000

2017 2016

1.778.149 1.799.869

375

389

Heinritzi Restaurant GmbH

Kitzbühel

Restaurants und Gaststätten

200

2017 2016

456.656 294.917

376

366

Ernst und Andrea Mayer Hotelbetriebs-GmbH

2018 15.000.000 (g) 2017 14.410.000 (g) 2016 14.000.000 (g)

Lermoos

Hotels

160

2017 2016

3.373.344 2.479.236

377

386

Berg- & Skilift Hochsöll GmbH u. Co. KG

Söll

Seilbahn-, Sessel- und Schleppliftverkehr

2018 15.000.000 2017 15.350.000 (g) 2016 14.900.000 (g)

85

2018 15.000.000 2017 14.500.000 2016 14.500.000 (g)

2017 2016

1.456.001 496.690

378

373

Alois Wild GmbH

Rum

Großhandel

58

2017 2016

–254.624 –1.254.011

379

NEU

MILLENNIUM UHREN GmbH

Innsbruck

Einzelhandel mit Uhren und Schmuck

2018 15.000.000 (g) 2017 15.000.000 2016 25.000.000 (g)

15

380

387

Milford Tee Austria GmbH

Hall i. Tirol

Verarbeitung von Kaffee und Tee

15

2017 2016

–1.428.284 485.916

381

NEU

Autohaus Haidacher GmbH

Zell am Ziller

2018 15.000.000 2017 14.500.000 (g) 2016 14.500.000

Einzelhandel mit Kraftwagen

27

382

376

Karl Reiter Posthotel Achenkirch GmbH

Achenkirch

Hotels

165

2017 14.940.000 (g) 2017 14.940.000 (g)

2018 2017 2016

–602.366 74.631 761.562

383

380

Stadtwerke Kitzbühel e.U.

Kitzbühel

Elektrizitätserzeugung

32

384

384

Stiebleichinger GmbH

Innsbruck

Hotels

236

646.882 809.702 1.620.068

385

405

Mattersberger HotelbetriebsgmbH

2018 2017 2016

Grän

Hotels

165

386

371

slw Soziale Dienste GmbH

Axams

Sozialwesen

220

387

381

Intergraphik GmbH**

Innsbruck

Drucken von Zeitungen

18

388

NEU

Heinritzi Salzburg GmbH

Kitzbühel

Restaurants und Gaststätten

204

389

385

Christian Mühlberger Hotelbetriebs-GmbH

Kössen

Hotels

144

390

400

Tyrol Crystal Handels-GmbH

Kufstein

Großhandel mit keramischen Erzeugnissen, Glaswaren und Reinigungsmitteln

*)

2018 15.500.000 (g) 2017 15.800.000 2016 13.700.000 (g)

2018 15.000.000

1

2018 14.968.000 (g)

2018 14.847.000 (g) 2017 14.700.000 2016 15.000.000 2018 14.700.000 (g) 2017 14.500.000 (g) 2016 14.300.000 (g) 2017 14.652.259 2016 13.663.401

2018 2017 2016

1.833.998 1.398.468 –216.165

2018 14.552.694 2017 14.636.699 2016 11.700.000 (g)

2018 2017 2016

1.795.083 2.041.498 1.515.043

2018 14.500.000 (g) 2017 14.500.000 (g) 2016 13.300.000 (g)

2018 2017 2016

1.911.009 1.646.769 1.104.794

2018 14.630.667 2017 15.005.218 2016 13.547.000

2018 14.500.000 (g)

2018 14.500.000 (g) 2017 14.000.000 (g)

2018

2017

2018 2017 2016

305.941

534.149

–4.684.447 4.456.465 –2.135.193

EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche, **) Unternehmen ist Teil einer Firmengruppe (Gruppenergebnisse siehe Seite 198), (g) Umsatz geschätzt


GEIGER+PLATTER

© ANDREAS FRIEDLE

© AXEL SPRINGER / TARGET GROUP

Die schöne Bäderausstellung sorgt für Inspiration.

Mag. Roswitha Matzler und Klaus Platter bleiben der Tradition und Regionalität verbunden.

241

INSPIRATION BAD Als letzter Verfechter seiner Zunft als regionales Familienunternehmen setzt Geiger+Platter ganz bewusst einen Gegentrend und stellt Werte wie Servicequalität, namhafte Markenware und ein einzigartiges Ersatzteillager in den Vordergrund. Die bestens ausgebildeten und versierten Mitarbeiter wissen, wovon sie reden. T E X T : D O R I S H E LW E G

L

eicht ist es nicht, als letzter verblie­ bener regionaler Familienbetrieb in diesem Wettbewerb zu bestehen“, ge­ steht Mag. Roswitha Matzler, Tochter des Firmengründers Rudolf Geiger, die gemeinsam mit Klaus Platter, Sohn des zweiten Firmengründers Friedrich Platter, den Heizungs- und Sanitärbedarf Geiger+Platter leitet. Dennoch halten sie an ihrer Philoso­ phie fest, ebenso wie an ihrem Standort in der Innsbrucker Kölderer Straße. Denn sie wollen nah am Kunden sein, am Installateur, der hier nicht nur qualitativ hochwertige Waren vorfindet, sondern auch ein wahr­ lich einzigartiges Ersatzteillager. Auch für bald zwanzig Jahre alte Produkte gibt es

hier noch Ersatzteile und man setzt hier bewusst einen Gegentrend im Sinn von Regionalität und Nachhaltigkeit, nicht alles immer gleich neu zu kaufen, sondern bei einer Armatur auch mal nur die kaputt gegangene Kartusche auszutauschen. Klein und fein gestaltet sich auch der Schauraum vor Ort. Die Bäderausstellung mit realen Bäderwelten und neuen Lichtkon­ zepten erzeugt ein angenehmes Raumklima und inspiriert Kunden äußerst anschaulich bei der Gestaltung ihres Wohlfühlortes Bad. Damit man sich sein Traumbad auch gleich so richtig gut vorstellen kann, erstellen die versierten Mitarbeiter bildhafte 3-D-Pläne. Dabei finden sich die persönlichen Vorlieben

und Wünsche der Kunden ebenso wieder wie die neuesten Trends am Markt. Neben jahrelangem Erfahrungsschatz und fundiertem Fachwissen stehen die Experten von Geiger+Platter auch dann mit Rat und Tat zur Seite, wenn etwas nach dem Kauf nicht so funktioniert, wie es sollte. Einen Ansprechpartner auch bei Problemen zu haben oder auf Fragen professionelle Antworten zu erhalten, ist und bleibt die Stärke eines regionalen Partners vor Ort – auch wenn der Preis aus dem Internet mitunter mal verlockend sein kann, zählen bei Geiger+Platter immer noch die guten alten Werte wie Verlässlichkeit und Know-how. www.geiger-platter.at

PR


242

PLATZ

VORJAHR

FIRMENNAME

ORT

BRANCHE

MA

UMSATZ

EGT *)

391

393

EAE Stöckl ElektroanlagenElektrifizierungsGmbH

Innsbruck

Elektroinstallation

93

2017 2016

748.543 734.845

392

394

Foto Lamprechter GmbH & Co. KG

Innsbruck

Einzelhandel mit Fotoartikeln, optischen und feinmechanischenArtikeln

2018 14.352.000 (g) 2017 14.210.000 (g) 2016 14.000.000 (g)

48

393

410

Freudenthaler GmbH & Co. KG

Inzing

Sammlung nicht gefährlicher Abfälle

52

2017

1.045.184

394

390

Holzbau Saurer GmbH & Co. KG

Höfen

Fertighaus- und Hallenerzeugung

2018 14.313.000 2017 13.470.000 2016 11.750.000

95

2018 14.297.000 (g) 2017 14.400.000 (g) 2016 14.400.000 (g)

2017

441.328

395

3991)

Einwaller GmbH

Innsbruck

Einzelhandel mit Bekleidung

48

396

428

WP-Wörgartner ProduktionsGmbH

Oberndorf i. Tirol

Herstellung von Schmiede-, Press-, Zieh- und Stanzteilen

58

2018 2017

1.148.475 2.302.356

397

398

FIAI Handels GmbH

Schwoich

Großhandel mit elektronischen Bauteilen undTelekommunika­ tionsgeräten

2018 14.150.189 2017 12.967.632 2016 15.300.000

50

398

404

BFI Tirol Bildungs GmbH

Innsbruck

Bildungseinrichtung

186

399

397

Gerzabekteam GmbH

Kitzbühel

Hochbau

104

2018 2017 2016

64.473 –154.189 576.739

400

426

Klumaier x Tanner GmbH

Schwaz

Gastronomieanlagen

38

401

395

Ludwig Canal's Kinder, Baustoffwerke, Imst, GmbH & Co. KG

Imst

30

402

360

Moser Wohnbau & Immobilien GmbH

Herstellung von Erzeugnissen aus Beton, Zement und Kalksandstein

Innsbruck

Erschließung von Grundstücken, Bauträger

5

2018 14.000.000 2017 15.900.000

2017

1.400.000

403

430

STASTO Automation KG

Innsbruck

Großhandel mit Maschinen und Ausrüstungen

50

2018 13.916.000 2017 12.855.434 (g) 2016 12.081.000

2018 2017 2016

1.600.000 850.000 880.000

4042)

332

Elektro Müller GmbH & Co. KG

Landeck

Elektroinstallation

160

405

401

Sunkid GmbH

Imst

Großhandel mit Maschinen und Ausrüstungen

9

2018 2017

1.514.215 2.115.066

406

403

Profipac Verpackung GmbH

Kirchbichl

Großhandel mit Gebrauchsund Verbrauchsgütern

2018 13.833.274 (g) 2017 13.900.000 2016 13.200.000

10

407

421

Olymp Werk GmbH

ÖtztalBahnhof

Herstellung von Öfen und Brennern

114

2017 2016

396.495 –270.839

408

411

Fleischhof Oberland GmbH & Co. KG

Imst

Großhandel mit Fleisch und Fleischwaren

2018 13.695.000 (g) 2017 13.100.000 2016 13.600.000

70

2017 2016

1.091.073 1.434.980

409

NEU

Autohaus Luxner GmbH

Strass i. Zillertal

2018 13.534.000 (g) 2017 13.400.000 2016 13.200.000 (g)

Einzelhandel mit Kraftwagen

36

2018 13.510.843 (g)

2017

–11.719

410

406

Media Markt Imst TV-Hifi-Elektro GmbH

Imst

Einzelhandel mit Geräten der Unterhaltungselektronik

27

2018 13.503.000 2016/17 13.549.282 2016 12.500.000 (g)

2017 2016

778.192 362.312

*)

2018 14.352.000 (g) 2017 14.210.000 (g) 2016 14.000.000

2017/18 14.200.000 2017 14.000.000 2016 14.000.000

2018 14.140.000 (g) 2017 14.000.000 2018 14.000.000 2017 13.680.000 2016 13.000.000 2018 14.000.000 2017 14.000.000 2016 13.600.000 2018 14.000.000 2017 13.000.000 2016 10.000.000

2018 14.000.000 (g) 2017 14.200.000 (g) 2016 14.000.000 (g)

2018 17.100.000 2) 2017 13.910.000 (g) 2017 17.300.000 2)

2018 13.700.000 (g) 2017 13.700.000 (g) 2016 13.500.000 (g)

EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche, **) Unternehmen ist Teil einer Firmengruppe (Gruppenergebnisse siehe Seite 198), (g) Umsatz geschätzt 1) ehemals Josef Einwaller e.U. 2) Umsatz erst nach Redaktionschluss eingelangt (entspricht Platz 348 im Ranking)


IQ -TEC

KOMPLETTLÖSUNGEN NACH MASS © BLICKFANG PHOTOGRAPHIE

Was Technologie dem Menschen bringt und wie sie in seine Gewohnheiten passt – das ist das oberste Anliegen von Christian Mühlthaler. Mit IQ-TEC trägt er seine Liebe zu Design gepaart mit hoher Qualität in zweiter Generation weiter.

Faszinierendes Design trifft auf magische Choreografie: Mit dem neuen BeoVisionHarmony-Konzept hat Bang & Olufsen die optische Präsenz des TV-Geräts reduziert.

Das mittlerweile elfköpfige Team rund um Christian Mühlthaler (stehend, 3. v. r.) ist geprägt durch das ehrliche Bestreben, jeden Tag sein Bestes zu geben und abgegebene Versprechen auch einzuhalten.

B

egonnen hat der gelernte Radio­ und Fernsehtechnikmeister in einer kleinen Werkstatt in der Höttinger Gasse in Innsbruck. Bald war Christian Mühlthaler klar, „dass nur ein gut funktionierendes Zusammenspiel von hochwertigen Fernseh-, Lautsprecher- und Videogeräten sowie technisch durchdachter Vernetzung Aussichten auf Erfolg haben wird“, blickt er heute auf 30 erfolgreiche Jahre als Unternehmer in der schnelllebigen Elektrobranche zurück. Am 27. Mai 1989, genau am Geburtstag von Sohn Philipp, hat Mühlthaler das Bang&-Olufsen-Geschäft gemeinsam mit seinem Sandkastenfreund Ing. Hans-Peter Schober in der Pradler Straße eröffnet. Mit dem mo­ dernen Markenshop im B&O-Design war er der Erste seiner Art in Tirol und der Zweite österreichweit. „Wir sind der Überzeugung, dass sich Photovoltaik und E-Mobilität als eine der zukunftsweisenden alternativen Energiegewinnungssysteme und Antriebsformen am Markt etablieren werden“, sagt Christian Mühlthaler. IQ-TEC bietet innovative und individuelle Gesamtlösungen in Bezug auf E-Mobilität und Photovoltaik und ist Partner von Da-emobil.

Kundenorientierte Bedarfserhebung, Planung, Ausführung und Services sind bis heute die Erfolgsfaktoren des Unternehmens. „Von der klassischen Elektroinstallation, Multimedia, Photovoltaik mit E­Tankstellen und Videoüberwachung bis hin zur Alarmanlage können wir unseren Kunden heute alles aus einer Hand anbieten“, sagt Mühlthaler.

NEUE GENERATION, NEUER STANDORT

Mit dem Einstieg der beiden Söhne in das Unternehmen hatte Christian Mühlthaler nie

243

gerechnet, umso mehr freut es ihn, dass nun beide ihre Kompetenz einbringen: Philipp ist seit sechs Jahren als Elektroinstallati­ onstechnikermeister und nunmehriger Geschäftsführer für den Bereich Elektrotechnik im Team, Clemens seit vier Jahren als aus­ gebildeter Elektrotechniker und jetzt auch Geschäftsführer im Verkauf und Service für die hochwertigen Produkte von B&O sowie Loewe zuständig. Der Umstrukturierung des Unterneh­ mens ging ein großer Schritt im Februar des letzten Jahres voraus: Das Unternehmen übersiedelte von Pradl nach Rum. Der neue Standort bietet auf 400 Quadratmetern ein optimales Arbeitsumfeld mit Schauraum, Servicebereich, Lager und insgesamt elf Kundenparkplätzen direkt vor dem Geschäft und in der Tiefgarage – selbstverständlich mit E­Tankstelle. PR

IQ -TEC

Mühlthaler GmbH & Co KG Bundesstraße 18a 6063 Rum Tel.: 0512/39 36 10 www.iq-tec.at


244

PLATZ

VORJAHR

FIRMENNAME

ORT

BRANCHE

MA

UMSATZ

411

449

Hotel Jungbrunn GmbH & Co. OG

Tannheim

Hotels

145

412

407

Bergbahn Scheffau am Wilden Kaiser GmbH & Co. KG

Scheffau a. Wilden Kaiser

Seilbahn-, Sessel- und Schleppliftverkehr

2018 13.500.000 2017 12.000.000 (g) 2016 12.000.000 (g)

65

413

445

Autoland PPAT GmbH

Innsbruck

Instandhaltung und Reparatur von Kraftwagen

35

414

296

Anton Rauch GmbH & Co. KG

Innsbruck

Mahl- und Schälmühlen

25

415

415

Johann Ischia & Co. Im- und Export-GmbH & Co. KG

Innsbruck

Großhandel mit Obst, Gemüse und Kartoffeln

38

416

417

Hubert Singer – Transporte und Erdbewegungen GmbH

Innsbruck

Abbrucharbeiten

15

417

420

Der Lärchenhof – Martin Unterrainer GmbH

Erpfendorf

Hotels

142

418

414

Hans Brunner GmbH

Kirchbichl

Einzelhandel mit Kraftwagen

45

419

413

EWA Energie- und Wirtschaftsbetriebe der Gemeinde St. Anton GmbH

St. Anton a. Arlberg

Elektrizitätserzeugung

28

420

418

Tyrol Pneu Räder und Tuning GmbH

Innsbruck

Einzelhandel mit Kraftwagenteilen und -zubehör

8

421

408

KLAFS GmbH

Hopfgarten

Saunabau

56

422

429

Tirol Logistik GmbH & Co. KG

Innsbruck

Post-, Kurier- und Expressdienste

30

423

425

Hauschild Installationen GmbH & Co. KG

Aurach b. Kitzbühel

424

487

Huber Tirol GmbH

St. Johann i. Tirol

425

451

Unterweger Früchteküche GmbH

426

427

427

Gas-, Wasser-, Heizungsund Lüftungs- und Klimaanlageninstallation

70

Schlachten (ohne Schlachten von Geflügel)

47

Assling

Großhandel mit Nahrungsund Genussmitteln

44

Innbus Regionalverkehr GmbH

Innsbruck

Personenbeförderung im Landverkehr

0

474

Greenstorm Mobility GmbH

Kufstein

80

428

432

UMIT – Private Universität für Gesundheitswissenschaften, Med. Informatik und Technik

Vermietung von Sport- und Freizeitgeräten

Hall i. Tirol

Tertiärer Unterricht

346

429

431

Spechtenhauser Holz- und Glasbau GmbH

Innsbruck

Bautischlerei

47

430

NEU

SPONTEX Logistics GmbH

Kufstein

Erbringung von Dienstleistungen für den Verkehr

20

*)

EGT *)

2018 13.500.000 (g) 2017 13.530.000 (g) 2016 13.300.000 (g)

2017 2016

1.610.957 5.919.578

2019 13.500.000 2017 20.000.000 2016 20.000.000

2017 2016

1.606.620 619.100

2018 13.300.000 (g) 2017 13.110.000 (g) 2016 11.800.000 (g)

2017 2016

1.370.744 1.097.954

2018 13.300.000 (g) 2017 13.200.000 (g)

2018 2017

29.360 74.295

2018 2016

54.000 198.635

2018 2017

–28.583 112.246

2017

133.580

2018

756.060

2018 2017 2016

1.081.152 544.278 550.247

2018 13.500.000 2017 12.180.000 (g) 2016 12.000.000

2018 13.332.000 2017 13.200.000 (g) 2016 13.000.000 (g)

2018 13.332.000 (g) 2017 13.200.000 (g) 2016 13.000.000 (g)

2018 13.300.000 (g) 2017 13.200.000 (g) 2016 13.000.000 (g)

2018 13.200.000 (g) 2017 13.200.000 (g) 2016 13.000.000 (g) 2018 13.055.000 2017 13.500.000 2016 13.600.000

2018 13.029.105 (g) 2017 12.902.644 2016 13.100.176 2018 13.000.000 2017 13.000.000 2016 13.000.000

2018 13.000.000 2017 10.660.000 (g) 2016 10.500.000 2018 13.000.000 2016 12.000.000 (g) 2018 13.000.000 2017 13.000.000 2016 12.600.000 2018 12.914.969 2017/18 11.226.000 2018 12.817.000 (g) 2017 12.690.000 (g) 2016 12.500.000 2018 12.800.000 (g) 2017 12.800.000 2016 13.000.000 (g) 2018 12.775.614

2018

427.016

EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche, **) Unternehmen ist Teil einer Firmengruppe (Gruppenergebnisse siehe Seite 198), (g) Umsatz geschätzt


promotion

Schon gehört? Mit Erdgas sind wir vorn dabei.

Überlegenheit kommt von Weiterdenken. Wer den Ton angeben will, muss der Zeit voraus sein. Möglichkeiten dazu gibt es genug. Das gilt jedenfalls für Erdgas. Für diesen Energieträger ergeben sich dank innovativer technischer Lösungen immer neue Anwendungsgebiete. Das in Tirol verwendete Erdgas stammt zu 70 % aus Westeuropa. TIGAS-Erdgas Tirol GmbH Ein Unternehmen der TIWAG-Gruppe

Weiter denken. Besser bleiben. TIGAS. www.tigas.at

245

Ihre Experte für Organisation und Personal


246

PLATZ

VORJAHR

FIRMENNAME

ORT

BRANCHE

MA

431

NEU

World-Direct eBusiness solutions GmbH

Sistrans

Einzelhandel mit medizinischen und orthopädischen Artikeln

80

432

NEU

Finance Alpin Kitzbühel GmbH

Kitzbühel

Beteiligungsgesellschaften

8

433

466

Aufschnaiter Einrichtungshaus Tischlerei GmbH & Co. KG

Einzelhandel mit Wohnmöbeln

59

434

463

Raiffeisen-Lagerhaus Hopfgarten-Wörgl u. U. registrierte Gen. mbH

St. Johann i. Tirol Hopfgarten

Großhandel mit Gebrauchsund Verbrauchsgütern

20

435

438

Sport Glanzer GmbH & Co. KG

Sölden

Einzelhandel mit Fahrrädern, Sport- und Campingartikeln

436

439

Handl Tyrol Gastronomieservice GmbH

Pians

437

450

ADVOKAT Unternehmensberatung – GREITER & GREITER GmbH

438

435

439

UMSATZ

EGT *)

2018 12.768.325

2018

1.159.720

2018 12.700.000

2017

–30.401

2018 12.669.000 (g) 2017 11.620.000 (g) 2016 10.000.000

2017

1.400.496

2017 2016

255.131 149.176

70

2018 12.587.210 (g) 2016 12.205.716

Großhandel mit Fleisch und Fleischwaren

1.148.649 1.059.160 540.280

21

2018 12.540.000 2017 12.200.000

2018 2017 2016

Innsbruck

Unternehmensberatung

65

Kienpointner GmbH

Waidring

Einzelhandel mit Wohnmöbeln

82

2017 12.460.000 (g) 2016 10.500.000 (g)

2017 2016

449.823 22.648

4371)

Nauderer Bergbahnen AG

Nauders

Seilbahn-, Sessel- und Schleppliftverkehr

50

2016

–55.042

440

444

Vita+ Naturprodukte GmbH

Lang­ kampfen

Großhandel mit Nahrungsund Genussmitteln

2018 12.410.000 (g) 2017 12.320.000 (g) 2016 12.000.000

44

441

441

SILLPARK Shopping Center GmbH

Innsbruck

Vermietung und Verpachtung

2018 12.256.000 (g) 2017 12.200.000 2016 11.670.000

2017 2016

2.170.458 1.382.633

442

436

Falkner & Riml GmbH

Längenfeld

Elektroinstallation

100

2017 2016

1.555.472 1.259.927

443

447

Zorn-Wolf GmbH

Imst

Einzelhandel mit Kraftwagen

26

444

446

Kompass Karten GmbH

Innsbruck

Verlegen von Karten und Büchern

33

445

448

Stöckl Johann Landmaschinen GmbH & Co. KG

Westendorf

446

452

M&H Transport GmbH

Innsbruck

Güterbeförderung im Straßen­ verkehr

38

447

455

Kahlbacher Machinery GmbH

Kitzbühel

Herstellung von Maschinen

103

2018 12.100.000 (g) 2017 11.980.000 (g) 2016 11.800.000 (g)

2018 2017 2016

770.153 1.861.678 31.312

448

NEU

Eberharter-Gruber GesmbH

Fügen

Hochbau

72

449

498

Koppensteiner GmbH

Weer

Vorbereitende Baustellenarbeiten

70

2018 12.000.000 2017 10.150.000 (g) 2016 10.000.000

2017 2016

–64.574 1.057.694

450

479

ERC-LOGISTIK GmbH

Kufstein

2015

245.508

*)

Großhandel mit landwirtschaftlichen Maschinen und Geräten

Erbringung von Dienstleistungen für den Verkehr

28

15

2018 12.667.000 (g) 2017 11.700.000 (g) 2016 12.160.000

2018 12.500.000 2017 12.000.000 2016 11.500.000

2018 12.302.000 (g) 2017 12.180.000 (g) 2016 12.000.000

2018 12.214.000 (g) 2017 12.450.000 (g) 2016 11.500.000 2018 12.200.000 (g) 2017 12.180.000 (g) 2016 12.000.000 (g) 2018 12.180.000 (g) 2017 12.180.000 (g) 2016 12.000.000 (g) 2018 12.180.000 (g) 2017 12.180.000 (g) 2016 12.000.000 2018 12.120.000 (g) 2017 12.000.000 (g) 2016 12.000.000

2018 12.000.000 (g)

2018 12.000.000 2017 11.000.000

2017

567.304

EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche, **) Unternehmen ist Teil einer Firmengruppe (Gruppenergebnisse siehe Seite 198), (g) Umsatz geschätzt 1) ehemals Betriebsgesellschaft – Nauderer Bergbahnen AG & Co. KG


WIR MACHEN RICHTIG SAUBER UND HELFEN BEI PERSONALENGPÄSSEN SCHNELL AUS!

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248

PLATZ

VORJAHR

FIRMENNAME

ORT

BRANCHE

MA

UMSATZ

451

458

DMH Handels GmbH

Kufstein

Großhandel mit Holz

11

2018 12.000.000 2017 11.900.000

452

454

„Mineralöl-Express“ Pfeifer GmbH

Landeck

Einzelhandel mit Brennstoffen

5

2018 12.000.000 2016 12.000.000

453

NEU

FEI-Feiersinger GmbH

Hopfgarten

Wohnungs- und Siedlungsbau

1

454

NEU

A&B Ausgleichsenergie & Bilanzgruppen- Management AG

Innsbruck

Erbringung wirtschaftlicher Dienstleistungen

455

456

Heliotherm Wärmepumpentechnik GmbH

Lang­ kampfen

Herstellung von Pumpen und Kompressoren

65

456

461

Universal Gebäudereinigung GmbH

Innsbruck

Reinigung

381

457

459

Bergbahnen Ellmau – Going GmbH & Co. Hartkaiserbahn KG

Ellmau

Seilbahn-, Sessel- und Schleppliftverkehr

199

458

460

Ing. Schweiger, Fulpmes, GmbH

Fulpmes

Herstellung von Metallkonstruktionen

55

459

NEU

KINO BetriebsGmbH

Innsbruck

Kinos

86

460

483

Höpperger GmbH & Co. KG

Rietz

Mineralölverarbeitung

88

461

464

Bauunternehmung Buchauer & Strasser GmbH

Wörgl

Hochbau

120

462

482

Metall Kofler GmbH

Fulpmes

Herstellung von Metallkonstruktionen

61

463

467

Cleanaway Österreich GmbH

Wörgl

Rückgewinnung sortierter Werkstoffe

190

464

470

Löwe – Bär Hotels GmbH

Serfaus

Hotels

83

465

462

BiologoN GmbH

Itter

Herstellung von Nahrungsmitteln

466

492

Sporthotel Silvretta GmbH

Ischgl

467

469

MenüMobil Food Service Systems GmbH

Inzing

468

473

Teadit International Produktions GmbH

Kufstein

469

471

ALPHA Transport GmbH

Kufstein

470

488

Autofrächterei Gebrüder Melmer GmbH & Co. KG

Imst

EGT *)

2019 12.000.000

*)

2018 12.000.000 (g)

2017

206.058

2018 11.980.000 (g) 2017 11.980.000 (g) 2016 11.800.000 (g)

2018 2017 2016

176.488 –1.618 179.263

2018 11.977.000 (g) 2017 11.800.000 2016 12.200.000

2018 2017 2016

–239.025 402.174 526.257

2018 11.897.000 (g)

2017

–453.069

2018 11.800.000 2017 10.810.000 (g) 2016 10.500.000

2017 2016

263.193 173.761

2018 11.787.000 (g) 2017 11.670.000 (g) 2016 11.500.000 (g)

2017 2016

47.769 89.168

2018 2017

131.478 694.011

2018 11.615.000 (g) 2017 11.500.000 2016 10.500.000 (g)

2017 2016

758.292 423.085

2017 2016

3.269.785 2.564.709

71

2018 11.522.050,37 2017 11.746.258

2018 2017

633.728 852.530

Hotels

88

2018 11.500.000 (g) 2017 10.380.000 (g)

2017 2016

782.143 1.915.486

Spezialunternehmen für Speiseverteil- und Transportsysteme

19

2017 11.500.000 2016 13.500.000

Herstellung von technischen Kunststoffteilen Erbringung von Dienstleistungen für den Verkehr Güterbeförderung im Straßenverkehr

39 12 80

2018 11.918.000 (g) 2017 11.800.000 (g) 2016 11.800.000

2017 2016

2.136.217 1.732.084

2018 11.918.000 (g) 2017 11.800.000 (g)

2018 11.698.472 2017 10.820.322 2016 10.500.000

2018 11.585.000 (g) 2017 11.470.000 (g) 2016 11.300.000 (g)

2018 11.400.000 (g) 2017 11.280.000 (g) 2016 11.110.000 (g) 2017 11.370.000 (g) 2016 11.200.000 2018 11.300.000 2017 10.500.000 (g) 2016 10.300.000

EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche, **) Unternehmen ist Teil einer Firmengruppe (Gruppenergebnisse siehe Seite 198), (g) Umsatz geschätzt


In der Schule waren wir nicht immer beliebt. Aber jetzt rechnen wir besser als die anderen.

WIRTSCHAFTSTREUHAND TIROL Steuerberatungs GmbH & CoKG

6020 Innsbruck

Rennweg 18

Tel. 0512/589902

www.wtt.at


250

PLATZ

VORJAHR

FIRMENNAME

ORT

BRANCHE

MA

UMSATZ

471

472

SPEDIMAX Transportservice GmbH

Hall i. Tirol

Erbringung von Dienstleistungen für den Verkehr

13

2018 11.211.000 (g) 2017 11.320.000 (g) 2016 11.150.000

472

476

GEO-ALPINBAU GmbH

Mils b. Imst

spezialisierte Bautätigkeiten

43

473

478

Hotel Kitzhof GmbH

Kitzbühel

Hotels

80

474

442

Pletzer Anton GmbH

Hopfgarten

81

475

489

Steinplatte AufschließungsGmbH & Co. KG

Gas-, Wasser-, Heizungsund Lüftungs- und Klimaanlageninstallation

Waidring

Seilbahn-, Sessel- und Schleppliftverkehr

50

476

477

Geschützte Werkstätte – Integrative Betriebe Tirol GmbH

Vomp

Herstellung von Verpackungs­ mitteln

260

477

NEU

HB Technik GmbH & Co. KG

Hall i. Tirol

17

478

480

CMH Consulting, Management und Handel GmbH

Großhandel mit elektronischen Bauteilen und Telekommunikationsgeräten

Kufstein

Großhandel mit Bekleidung

6

2018 11.000.000 (g) 2017 11.000.000

479

484

Albrecht Hotel GmbH

Seefeld

Hotels

127

2018 10.870.000 (g) 2017 10.761.974

480

481

Miller Optik GmbH

Innsbruck

Großhandel mit Foto- und optischen Erzeugnissen

110

2018 10.775.654 2017 10.900.000

481

465

kdg mediatech GmbH

Elbigenalp

Herstellung von magnetischen und optischen Datenträgern

44

482

486

Hotel Quellenhof GmbH

Leutasch

Hotels

120

483

490

Skiliftgesellschaft Hochfügen, GmbH

Fügen

Seilbahn-, Sessel- und Schleppliftverkehr

44

484

491

Günter Langebner GmbH

Wörgl

Einzelhandel mit Kraftwagen

21

485

NEU

Bergbahnen Rosshütte Seefeld-Tirol-Reith AG

Seefeld

Seilbahn-, Sessel- und Schleppliftverkehr

87

486

493

APL Apparatebau GmbH

Hopfgarten

Herstellung von Metallkonstruktionen

55

487

NEU

Tiroler Tageszeitung GmbH**

Innsbruck

Verlegen von Zeitungen

94

488

NEU

Gubert GmbH

Jenbach

Bergbaubetrieb

19

489

NEU

Bergbahnen Westendorf GmbH

Westendorf

Seilbahn-, Sessel- und Schleppliftverkehr

65

490

497

Schalber Alois GmbH

Serfaus

Hotels

105

2018 11.090.000 (g) 2017 11.090.000 (g) 2016 10.900.000 (g) 2018 11.089.000 (g) 2017 11.000.000 2018 11.047.000 2017 12.180.000 (g) 2016 12.000.000

2018 11.031.000 (g) 2017 10.500.000 2016 10.000.000

EGT *)

2016

1.046.038

2017 2016

1.824.249 1.117.049

2017 2016

1.844.091 1.847.591

2018 2017 2016

461.374 319.517 348.643

2017 2016

155.867 –382.378

2018 2017 2016

1.625.884 607.051 796.297

2018 11.000.000 (g) 2017 11.000.000 (g) 2016 11.000.000

2018 11.000.000 010

2018 10.700.000 (g) 2017 11.670.000 (g) 2016 11.500.000 2017 10.660.000 (g) 2017 10.660.000 (g) 2018 10.570.000 (g) 2017 10.470.000 (g) 2016 10.318.637

2017 2016

–306.721 1.087.755

2017 10.529.271

2018

926.581

2018 10.454.000 (g) 2017 10.350.000 (g) 2016 10.200.000 (g)

2017 2016

797.945 1.448.470

2018

103.046

2018 10.263.000 (g)

2017

427.514

2018 10.252.000 (g) 2017 10.150.000 (g) 2016 10.000.000

2017 2016

577.442 958.010

2018 10.555.000 (g) 2017 10.450.000 (g)

2017 10.358.801

2018 10.331.000

*)

EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche, **) Unternehmen ist Teil einer Firmengruppe (Gruppenergebnisse siehe Seite 198), (g) Umsatz geschätzt


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Entgeltliche Einschaltung


252

PLATZ

VORJAHR

FIRMENNAME

ORT

BRANCHE

MA

UMSATZ

491

500

Trop Möbelabholmarkt GmbH

St. Johann i. Tirol

Einzelhandel mit Wohnmöbeln

41

492

NEU

Eisen Puschner GmbH

Wörgl

Erzeugung von Roheisen, Stahl und Ferrolegierungen

2018 10.250.000 (g) 2017 10.150.000 (g) 2016 10.000.000 (g)

35

493

NEU

Huber Hotels GmbH

Galtür

Hotels

110

494

495

Felbertauernstraße-AG

Lienz

Mautstraßen

58

495

NEU

Kitzsport GmbH

Kitzbühel

Einzelhandel mit Fahrrädern, Sport- und Campingartikeln

49

496

499

Wetscher Möbel Mitnahme GmbH

Fügen

Einzelhandel mit Wohnmöbeln

45

497

NEU

Gallzeiner Luft-, Staub- und Abgastechnik GmbH

Gallzein

Herstellung von kälte- und lufttechnischen Erzeugnissen

41

498

NEU

Schwarzenauer GmbH

Kirchbichl

Einzelhandel mit Kraftwagen

14

499

NEU

Hubert Waldhart GmbH

Telfs

Einzelhandel mit Brennstoffen

13

500

NEU

CAR-GEM Großhandels GmbH

Neustift i. Stubaital

Großhandel mit Kraftwagen

2

*)

IoT

EGT *)

2018 10.201.000 (g)

2018 10.200.000 (g)

2017

887.145

2018 10.200.000 (g) 2017 10.230.000 (g) 2016 10.000.000

2017 2016

784.578 797.112

2018 10.200.000 (g)

2018 10.200.000 (g) 2017 10.150.000 (g) 2016 10.000.000 (g) 2018 10.200.000

2018 10.200.000 (g)

2018 10.200.000 (g)

2018 10.200.000 (g)

EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche, **) Unternehmen ist Teil einer Firmengruppe (Gruppenergebnisse siehe Seite 198), (g) Umsatz geschätzt

Einbindung

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Management

Verwaltung und Steuerung

Überwachung

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WELLWASSER

254

ZUM GUTEN ESSEN DAS BESTE WELLWASSER Mit der GASTRO & HOME Edition bietet wellwasser® die optimale Lösung für sauberes, gesichertes und gesundes Wasser.

W

asser ist das wertvollste Lebensmittel! Auch wenn unser Wasser jeden Tiro­ ler Wasserversorger in einwandfreier Qualität verlässt, verliert es diese oftmals auf dem Weg zum Glas – aufgrund älterer, undichter Leitungen, längerer Standzeit des Wassers oder unsau­ berer Anschlüsse. Die Wellwasser Technology GmbH hat es sich deshalb zur Aufgabe gemacht, den Tirolern und ihren Gästen frisches und gesichertes Wasser in unbe­ grenzter Menge zur Verfügung zu stellen – direkt aus dem Hahn gezapft, frisch gekühlt, still oder perlend. Dafür wurde von Wellwasser Technology die GASTRO & HOME Edition entwickelt.

GESUNDHEIT IM FOKUS Für Geschäftsführer Dietmar Meraner ist auch der Gesundheitsaspekt entscheidend: „Im Zeitalter eines nicht mehr überschaubaren Marktes an Nahrungsergänzungsmitteln ist eine Rückbesinnung auf die reine Ausgangssubstanz Wasser wichtig. Zum Beispiel liefern wir mit unseren wellwasser®­ Trink­ brunnen für Schulen und Kindergärten einen

wertvollen Beitrag zur gesunden Ernährung in der Entwicklungsphase unserer Kinder. Meine Vision ist es, Tirol neben Tourismus und Sport auch in puncto Wasser zur Nummer eins zu machen.“

WEITERE VORTEILE

Neben dem Gesundheitsaspekt liegen weitere Vorteile von wellwasser® auf der Hand:

wellwasser® ist Regionalität, Nachhaltigkeit, Umweltschutz, lebt Gastfreundschaft und ist ein Stück Heimat. DIETMAR MERANER, GF WELLWASSER TECHNOLOGY GMBH


WELLWASSER

255 GASTRO

HOME

ruch oder Verfärbungen zu neutralisieren. Im Aktivator beeinflussen ausgesuchte Kristalle das Wasser positiv. Der Bakterienfilter hat die Aufgabe, pathogene Keime aus dem Wasser zu filtern. Solche Ultrafilter werden z. B. auch in der Medizintechnik verwendet.

gesicherte und gesunde wellwasser® nicht wieder durch verunreinigte Leitungswege belastet wird. PR

Wir installieren das 3filter System immer so nah wie möglich an der Entnahmestelle. In der Gastronomie wird es direkt vor dem Karbonator der Schankanlage installiert. Der Karbonator kühlt und versetzt das saubere wellwasser® mit Kohlensäure. Bei der HOME-Edition steht das 3filter System in der Regel unter dem Küchenwaschbecken. Damit ist gewährleistet, dass das saubere,

Stadlweg 23, 6020 Innsbruck Tel.: 0512/560966 Mobil: 0664/1007746 office@wellwasser-technology.com www.wellwasser.com

Für die Gastronomie entfällt das aufwendige Handling mit sperrigen Kisten. Dadurch wird auch Platz im Lager und in Kühlschubladen geschaffen. Gäste und Einheimische kommen in den Genuss von qualitätsvollem, heimischem Wasser – einfach aus der Schankanlage gezapft, still oder perlend und in edlen wellwasser-Karaffen kredenzt.

Leergut, Transportwege und Müllentsorgung entfallen, was die Umweltbelastung reduziert.

3FILTER SYSTEM

Der Aktivkohle-Anschwemmfilter entfernt Schmutz und Partikel, die größer als 0,5 μm (0,0005 mm) sind. Zum Vergleich: Die durchschnittliche Dicke eines Haares beträgt 0,05 mm. Im Wasser gelöste wertvolle Inhaltsstoffe wie Magnesium, Kalzium, Kalium etc. bleiben im Wasser, weil diese eine Teilchengröße haben, die wesentlich unter der Trenngren­ ze der Membran liegt. Ein Aktivkohlepuder übernimmt die Aufgabe der Adsorption. So nennt man die Eigenschaft der Aktivkohle, schlechten Geschmack, unangenehmen Ge-

EINFACH INSTALLIERT

Gesichertes, qualitätsvolles Wasser ist auch in den eigenen vier Wänden ein Muss – es beginnt schon bei der Wasserentnahme fürs Kochen und Zubereiten und endet beim Trinken des frischen Wassers. So wird schon Kindern von Anfang an Zugang zu bestem Wasser geboten, sodass sie die Qualität und den Wert des gesunden und sicheren Wassers zu schätzen lernen.

WELLWASSER TECHNOLOGY GMBH


top.500

ALPHABETISCHE REIHUNG DER TOP 500

256

3con Anlagenbau GmbH A. Loacker Konfekt GmbH a.ö. Krankenhaus St. Vinzenz Betriebs GmbH A.S.T. BauGmbH A&B Ausgleichsenergie & Bilanzgruppen- Management AG Abfallbehandlung Ahrental GmbH ACP IT Solutions GmbH Adler-Werk Lackfabrik Johann Berghofer GmbH & Co. KG Adolf Darbo AG ADVOKAT Unternehmensberatung – GREITER & GREITER GmbH Aebi Schmidt Austria GmbH AFS Logistic Solutions GmbH Ager GmbH AL-KO Technology Austria GmbH Albrecht Hotel GmbH Alois Mayr Bauwaren GmbH Alois Wild GmbH Alpenländische Heimstätte, gemeinnützige Wohnungsbau- und Siedlungs-GmbH ALPEWA Metallproduktion GmbH ALPHA Logistik GmbH ALPHA Transport GmbH Alpina Food & Dairy Products GmbH Alpinschule Innsbruck GmbH Andrä Hörtnagl Produktion und Handel GmbH Anita Dr. Helbig GmbH Anthentic Logistik GmbH Anton Rauch GmbH & Co. KG AP-Kufstein GmbH APL Apparatebau GmbH Aqipa GmbH Aqua Dome Tirol Therme Längenfeld GmbH & Co. KG ARGE Baustahl Eisen Blasy-Neptun GmbH Arlberger Bergbahnen AG ARZ Allgemeines Rechenzentrum GmbH ASFINAG Alpenstraßen GmbH AST Eis- und Solartechnik GmbH AT-Thurner Bau GmbH ATP Innsbruck Planungs GmbH Auer GmbH Aufschnaiter Einrichtungshaus Tischlerei GmbH & Co. KG Austria Bau Tirol und Vorarlberg Handels GmbH AUSTRIA SKI VERANSTALTUNGS GmbH Auto Bacher GmbH Auto Meisinger GmbH Auto-Linser GmbH Autobedarf Karl Kastner GmbH Autofrächterei Gebrüder Melmer GmbH & Co. KG Autohaus Haidacher GmbH Autohaus Hans Dosenberger GmbH & Co. KG Autohaus Luxner GmbH Autohaus Manfred Neurauter GmbH Autohaus Pontiller GmbH Autohaus Rudolf Fuchs GmbH Autohaus Schweiger GmbH Autohaus Strasser GmbH Autohof Huter GmbH Autoland PPAT GmbH Autopark GmbH B-Transport GmbH Barilla Austria GmbH Barracuda Networks AG Bäumler Immobilien GmbH Bauunternehmung Buchauer & Strasser GmbH Bauunternehmung Dipl.-Ing. Walter Frey GmbH Bauwaren Canal GmbH & Co. KG BE-terna GmbH Beat the Street – Jörg Philipp Touring Service GmbH Berg- & Skilift Hochsöll GmbH u. Co. KG Bergbahn AG Kitzbühel Bergbahn Scheffau am Wilden Kaiser GmbH & Co. KG Bergbahnen Ellmau – Going GmbH & Co. Hartkaiserbahn KG Bergbahnen Rosshütte Seefeld-Tirol-Reith AG Bergbahnen Skizentrum Hochzillertal GmbH & Co. KG Bergbahnen Westendorf GmbH Berger Fahrzeugtechnik GmbH Berger Logistik GmbH Bernard Ingenieure ZT-GmbH Besi Austria GmbH

104 74 87 283 454 351 356 53 39 437 277 261 296 150 479 136 378 117 284 243 469 226 262 241 86 271 414 108 486 110 222 94 137 47 132 373 125 178 333 433 97 240 332 270 330 141 470 381 145 409 256 281 223 58 258 181 413 64 306 290 162 134 461 331 227 237 302 377 120 412 457 485 195 489 193 37 362 48

Bezirkskrankenhaus Schwaz BetriebsGmbH BFI Tirol Bildungs GmbH Binderholz Bausysteme GmbH Binderholz GmbH BiologoN GmbH Bitbau Dörr GmbH Black Diamond Equipment Europe GmbH BOE Gebäudemanagement GmbH bofrost* Austria GmbH Braunegger KG Brüder Theurl GmbH Brüder Unterweger GmbH BTV-Anlagenleasing 1 GmbH BTV-Real-Leasing II GmbH Burgstaller Bau GmbH Burton Sportartikel GmbH CAR-GEM Großhandels GmbH Cecil Modehandel GmbH CERATIZIT Austria GmbH Christian Mühlberger Hotelbetriebs-GmbH Christophorus Reiseveranstaltungs GmbH Cleanaway Österreich GmbH CMH Consulting, Management und Handel GmbH Coveris Flexibles Austria GmbH CURA-Marketing GmbH D. Swarovski KG D. Swarovski Tourism Services GmbH DAKA Entsorgungsunternehmen GmbH & Co. KG Dannemann Global Extrusion GmbH DEMACLENKO GmbH Der Bäcker Ruetz GmbH Der Lärchenhof – Martin Unterrainer GmbH dez Einkaufszentren GmbH Dietrich, Luft und Klima, GmbH Dinkhauser Kartonagen GmbH Dipl.-Ing. Hans Goidinger, Bau- und Leichtbeton GmbH DMH Handels GmbH Dr. W. Lüftner Reisen GmbH Durst Phototechnik Digital Technology GmbH E.G.O. Austria Elektrogeräte GmbH EAE Stöckl Elektroanlagen- ElektrifizierungsGmbH Eberharter-Gruber GesmbH Egger Holzwerkstoffe GmbH Eglo Leuchten GmbH Einrichtungshaus Föger GmbH Einwaller GmbH Eisen Puschner GmbH Electro Terminal GmbH & Co. KG Elekta GmbH Elektrizitätswerk Reutte AG Elektro Müller GmbH & Co. KG Elitec Elektrotechnik HandelsGmbH Empl Fahrzeugwerk GmbH Engleder Handels GmbH ERC-LOGISTIK GmbH ErlebnisSennerei Zillertal KG Ernst Derfeser GmbH Ernst und Andrea Mayer Hotelbetriebs-GmbH Euroclima Apparatebau GmbH Eurotours GmbH EWA Energie- & Wirtschaftsbetr. Gemeinde St. Anton GmbH EWT Truck & Trailer Handels GmbH exceet Card Austria GmbH F. Kaltschmid Hotel GmbH Fachhochschule Kufstein Tirol Bildungs GmbH Falch GmbH Falkner & Riml GmbH FEI-Feiersinger GmbH Felbertauernstraße-AG Felder KG Feratel Media Technologies AG Fercam Austria GmbH Ferrero Österreich HandelsGmbH FIAI Handels GmbH Fiegl & Spielberger GmbH Finance Alpin Kitzbühel GmbH Fisser-Bergbahnen-GmbH

115 398 68 15 465 124 159 312 127 260 67 192 75 357 345 71 500 336 20 389 325 463 478 43 172 8 91 199 320 315 347 417 353 274 85 349 451 111 69 189 391 448 228 55 252 395 492 229 338 114 404 344 50 166 450 326 177 376 190 13 419 32 204 248 370 186 442 453 494 83 346 66 35 397 77 432 188

Fleischhof Oberland GmbH & Co. KG Fluckinger Transport GmbH Foto Lamprechter GmbH & Co. KG Franz Achleitner-Fahrzeugbau und Reifenzentrum GmbH Freudenberg Sealing Technologies Austria GmbH & Co. KG Freudenthaler GmbH & Co. KG Friedrich Deutsch Metallwerk GmbH Fritz Egger GmbH & Co. OG Fröschl AG & Co. KG Früchte Maier GmbH & Co. KG GA Actuation Systems GmbH Gallzeiner Luft-, Staub- und Abgastechnik GmbH Geberit Huter GmbH Gebro Pharma GmbH Gebrüder Kofler GmbH Gebrüder Schwaiger GmbH Geisler & Trimmel General Contractor GmbH Gemeinnützige Hauptgen. des Siedlerbundes registr. Gen. mbH GEO-ALPINBAU GmbH Geppert GmbH Gerätewerk Matrei e.Gen. Gerzabekteam GmbH Geschützte Werkstätte – Integrative Betriebe Tirol GmbH Giesswein Walkwaren AG GKI Sanitär-VertriebsGmbH Greenstorm Mobility GmbH Grissemann GmbH GSK-Gebro Consumer Healthcare GmbH Gubert GmbH Günter Langebner GmbH Gutmann GmbH Hager TransportGmbH Handl Tyrol Gastronomieservice GmbH Handl Tyrol GmbH Hans Brunner GmbH Hans Picker GesmbH Hartl Connect Transport GmbH Hausberger Elektrotechnik GmbH Hauschild Installationen GmbH & Co. KG Haya International Trading OG HB Technik GmbH & Co. KG Heavyteam-Spezialtransport GmbH Heinritzi Restaurant GmbH Heinritzi Salzburg GmbH Helbling VerlagsGmbH Heliotherm Wärmepumpentechnik GmbH HELLA Sonnen- und Wetterschutztechnik GmbH Hermann Huber Autohaus GmbH Hochstaffl Nutzfahrzeuge GmbH hollu Systemhygiene GmbH Holz Marberger GmbH Holzbau Saurer GmbH & Co. KG Höpperger GmbH & Co. KG Hotel Jungbrunn GmbH & Co. OG Hotel Kitzhof GmbH Hotel Quellenhof GmbH Hotel Trofana Royal GmbH HS Holzexport Schuster GmbH HTB BauGmbH Huber Einkauf GmbH & Co. KG Huber Hotels GmbH Huber Tirol GmbH Hubert Singer – Transporte und Erdbewegungen GmbH Hubert Waldhart GmbH ICM Baumanagement GmbH ICV Handels GmbH Idealbau GmbH IDM-Energiesysteme GmbH ILF Consulting Engineers Austria GmbH Ing. Berger & Brunner BauGmbH Ing. Bodner Wohnbau GmbH Ing. Franz Thurner Baumeister GmbH & Co. KG Ing. Hans Bodner BauGmbH & Co. KG Ing. Hans Lang GmbH Ing. Schweiger, Fulpmes, GmbH Ingenieure Maurer Wallnöfer GmbH & Co. KG Innbus Regionalverkehr GmbH Innio Jenbacher GmbH & Co. OG

408 106 392 122 89 393 59 6 34 294 200 497 269 70 268 367 246 295 472 257 144 399 476 322 297 427 82 198 488 484 30 212 436 41 418 220 80 263 423 130 477 207 375 388 365 455 61 255 158 99 146 394 460 411 473 482 311 275 60 56 493 424 416 499 138 321 310 253 92 142 236 242 17 84 458 308 426 3


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KIDS

TRAM AWARD 05/2019

INNSBRUCK Meinhardstraße 3 Tel. +43 512 58 04 69

INNSBRUCK Fallmerayerstraße 3 Tel. +43 512 58 47 12

TELFS Bahnhofstraße 2 Tel. +43 5262 634 96

SEEFELD Klosterstraße 43 Tel. +43 5212 28 85

info@isser.at www.isser.at |

isser.optik


top.500

258

Innsbrucker Immobilien GmbH & CoKG Innsbrucker Kommunalbetriebe AG Innsbrucker Soziale Dienste GmbH Innsbrucker Verkehrsbetriebe & Stubaitalbahn GmbH inkl. Innbus Inntaler Logistik-Park GmbH Inntaler Transporte GmbH INTERALPEN-HOTEL TYROL GmbH INTERCHIM AUSTRIA Internationaler Chemiehandel GmbH Interfood-Lebensmittelgroßhandel GmbH Intergraphik GmbH J. Zimmer Maschinenbau GmbH Johann Huter u. Söhne Johann Ischia & Co. Im- und Export-GmbH & Co. KG Josef Recheis Eierteigwarenfabrik und Walzmühle GmbH Juwel H. Wüster GmbH Kahlbacher Machinery GmbH Kapferer und Kapferer GmbH & Co. KG Karl Reiter Posthotel Achenkirch GmbH Karl Thrainer Handels GmbH Katzenberger GmbH kdg mediatech GmbH Kienpointner GmbH KINO BetriebsGmbH Kitzsport GmbH KLAFS GmbH Klausner Trading International GmbH KLEEN-TEX Industries GmbH Klumaier x Tanner GmbH Koch Media GmbH Köllensperger Stahlhandel GmbH & Co. KG Kompass Karten GmbH Kontron Austria Electronics GmbH Koppensteiner GmbH KP Immo GmbH KP Plattner GmbH Kreis Industriehandel GmbH Kufgem GmbH Kurz Fertigteilbau GmbH Landecker Verkehrsbetriebe Kienzl Reisen GmbH Lanserhof GmbH Lebenshilfe Tirol, gemeinnützige GmbH Leitner GmbH Leonhard Lang GmbH LIEBHERR-HAUSGERÄTE LIENZ GmbH LIEBHERR-WERK TELFS GmbH Liftgesellschaft Obergurgl, GmbH Logispin Austria GmbH Logsystems GmbH Löwe – Bär Hotels GmbH Ludwig Canal‘s Kinder, Baustoffwerke, Imst, GmbH & Co. KG Luzian Bouvier Haustechnik & Fliesen GmbH M&H Transport GmbH Machines Highest Mechatronic GmbH Mattersberger HotelbetriebsgmbH Mayrhofner Bergbahnen AG Med-El Elektromedizinische Geräte GmbH Media Markt Imst TV-Hifi-Elektro GmbH Media Markt TV-Hifi-Elektro GmbH MEDIA MARKT Wörgl TV-Hifi-Elektro GmbH Medizinische Universität Innsbruck MenüMobil Food Service Systems GmbH Metall Kofler GmbH METRON HANDEL GmbH Milford Tee Austria GmbH MILLENNIUM UHREN GmbH Miller Optik GmbH „Mineralöl-Express“ Pfeifer GmbH MK Illumination Handels GmbH Mode von Feucht GmbH MOGUNTIA FOOD GmbH Moguntia-Werke Gewürzindustrie GmbH Montanwerke Brixlegg AG Morandell International GmbH Morawa-Berchtold Transporte GmbH Moser GmbH Moser Wohnbau & Immobilien GmbH MPREIS Warenvertriebs GmbH MR-Service Tirol registrierte Genossenschaft mbH MS Design GmbH Multivac Maschinenbau GmbH & Co. KG MWM Austria GmbH MWS Aluguss GmbH Nanu-Nana HandelsGmbH Nauderer Bergbahnen AG NEUE HEIMAT TIROL Gemeinnützige WohnungsGmbH Neurauter * frisch GmbH Neuschmied Holz GmbH Nordpan Rubner Holzbauelemente GmbH Nothegger Systemlogistik GmbH Nothegger Transport Logistik GmbH Nutzfahrzeuge Leasing AG

131 33 118 73 113 304 247 185 51 387 208 161 415 219 171 447 327 382 157 358 481 438 459 495 421 303 278 400 21 233 444 273 449 309 324 360 335 287 291 348 102 52 133 18 16 299 245 328 464 401 194 446 372 385 170 19 410 152 361 22 467 462 100 380 379 480 452 44 301 169 276 5 54 140 221 402 4 217 239 95 98 323 205 439 57 249 266 149 215 40 191

Oberhofer Josef GmbH Olymp Werk GmbH Opbacher Installationen GmbH Ortner GmbH Österreichische Blechwarenfabrik Pirlo GmbH & Co. KG Ötztaler Gletscherbahn GmbH & Co. KG Sölden – Tirol Papierfabrik Wattens GmbH & Co. KG Pappas Tirol GmbH Peter Troppacher GmbH Pfeifer Holz GmbH & Co. KG Pharmazeutische Fabrik Montavit GmbH Pirktl Holiday GmbH & Co. KG Pitztaler Gletscherbahn GmbH & Co. KG Planlicht GmbH & Co. KG Plansee Group Service GmbH PLANSEE SE Plattner u. Co. Kalkwerk Zirl in Tirol GmbH & Co. KG Pletzer Anton GmbH Prim As Tiefkühlprodukte GmbH Primagaz GmbH Prinoth GmbH Privatquelle Gruber GmbH & Co. KG Profipac Verpackung GmbH PROLICHT GmbH Purzelbaum Handels-GmbH Ragg GmbH Raiffeisen-Lagerhaus Hopfgarten-Wörgl u. U. registr. Gen. mbH Raiffeisengen. Osttirol, registrierte Genossenschaft mbH Rathgeber GmbH RECON Europe GmbH Reform Martin GmbH Reha Zentrum Münster Betriebs GmbH Reifen Team West GmbH Reisebüro Idealtours GmbH RGO Lagerhaus GmbH Rieder Bau-GmbH & Co. KG Rieder GmbH & Co. KG Rieder‘s Quellen-Betriebe GmbH Riedhart Handels GmbH Rissbacher Walter GmbH Rossbacher GmbH Rotes Kreuz Tirol gemeinnützige Rettungsdienst GmbH ROWA-Moser Handels-GmbH Sanatorium der Kreuzschwestern GmbH Sanatorium Kettenbrücke der Barmherzigen Schwestern GmbH Sandoz GmbH Saturn Innsbruck Electro-HandelsGmbH Schalber Alois GmbH Schilift-Zentrum-Gerlos GmbH Schlosshotel Fiss GmbH Schlüsselverlag J. S. Moser GmbH Schmid Holz GmbH Schretter & Cie GmbH & Co. KG Schuler GmbH Schwaninger Vieh Export GmbH Schwarzenauer GmbH Seilbahn Komperdell GmbH Servus Handels- und Verlags-GmbH SILLPARK Shopping Center GmbH Silvrettaseilbahn AG Sinnesberger GmbH Sinnesberger Mineralölvertriebs GmbH Skiliftgesellschaft Hochfügen, GmbH Skiliftgesellschaft Sölden – Hoch- sölden GmbH slw Soziale Dienste GmbH Soziale Einrichtungen der Barmherzigen Schwestern Zams Betriebs GmbH Spechtenhauser Holz- und Glasbau GmbH Speckbacher Handels GmbH SPEDIMAX Transportservice GmbH SPGPrints Austria GmbH SPONTEX Logistics GmbH Sport Glanzer GmbH & Co. KG Sportalm GmbH Sporthotel Alpenrose Residenz Wolfgang Kostenzer GmbH Sporthotel Silvretta GmbH Sportwagen Leasing GmbH SPZ Zementwerk Eiberg GmbH & Co. KG Stadtwerke Hall in Tirol GmbH Stadtwerke Kitzbühel e.U. Stadtwerke Kufstein GmbH Stadtwerke Schwaz GmbH Stadtwerke Wörgl GmbH Stanglwirt GmbH STARK Internationale Transporte GmbH STASTO Automation KG Steinbacher Erpfendorf Steinplatte Aufschließungs- GmbH & Co. KG Stiebleichinger GmbH STIHL Tirol GmbH Stock GmbH Stöckl Johann Landmaschinen GmbH & Co. KG Street One Modehandels-GmbH

282 407 179 63 121 184 26 45 103 25 187 254 364 218 340 10 232 474 88 267 109 298 406 202 231 206 434 272 342 163 168 300 225 180 182 129 123 374 116 81 319 156 329 337 216 1 316 490 352 334 101 280 160 314 293 498 154 62 441 78 128 285 483 175 386 235 429 313 471 259 430 435 139 369 466 238 174 230 383 196 305 355 176 151 403 72 475 384 9 279 445 286

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147 167 350 405 209 36 468 210 126 203 371 29 27 11 366 7 422 359 264 164 148 112 90 105 487 38 76 2 234 155 65 79 289 31 292 213 49 96 143 491 318 251 211 390 420 244 28 343 428 456 14 12 42 107 425 288 265 119 224 46 440 354 197 368 183 24 307 339 496 153 165 214 93 173 431 396 23 250 341 135 363 317 443 201


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