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eco.nova Top 500 2018

Page 92

Ausgabe Nr. 06 / Juli & August 2018, P.b.b. Verlagspostamt 6020 Innsbruck, ZNr. GZ 02Z030672 M, Euro 3.00

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DAS WIRTSCHAFTSMAGAZIN

TOP 500 Der Gipfel der Tiroler W IRT S CHA F T ZAHLEN, DATEN, FAKT EN .

Tirols Wirtschaft auf dem Prüfstand. Was Sie schon immer über die besten Betriebe im Land wissen wollten.

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Christoph Loreck und Mag. Sandra Nardin, eco.nova-Herausgeber

Wirtschaft am Punkt Seit mittlerweile elf Jahren verdienen wir uns unsere Sommerpause mit der Erscheinung der Top-500-Ausgabe. Natürlich recherchieren wir das ganze Jahr über akribisch und nach bestem Wissen und Gewissen. So viele Re-, Double- und TripleChecks wie in dieser Ausgabe gibt es jedoch in keiner anderen. benden ist positiv wie lange nicht. Die heimische Wirtschaft

verlangt: zeitlich, geistig, nervlich und in Bezug auf

bleibt nach einem optimistischen Start auf Wachstumskurs,

alle anderen Ressourcen. In der Top-500-Ausgabe

vor allem die Industrie, Bau- und Verkehrswirtschaft boo-

steckt jede Menge Herzblut, monatelange, akkurate Recherche

men. Die nahe Zukunft bietet alle Voraussetzungen, um sich

und Energie. Dennoch lieben wir sie, weil sie unser ureigens-

als Standort nach vorne zu entwickeln und dabei ordentlich

tes Interesse widerspiegelt: Wirtschaft pur.

voranzukommen. Die Rahmenbedingungen könnten besser

Seit einigen Jahren sind wir deshalb dazu übergegangen, die

kaum sein und diesen Drive gilt es zu nutzen: für Reformen,

für die eco.nova sonst üblichen Rubriken außen vor zu las-

für ein partnerschaftliches Miteinander, für konstruktive Ar-

sen und uns gänzlich auf den Standort Tirol zu konzentrie-

beit für Tirol und Österreich und letztlich auch für Europa.

ren, bietet er doch ein reichlich breites Spektrum an Themen.

Die Bundesregierung hat ambitionierte Maßnahmen ange-

Tirol ist nicht nur Tourismus. Wirtschaftlich hat unser Land

kündigt, einige sind bereits in Umsetzung. Was diese letztlich

so viel mehr zu bieten. Und das möchten wir Ihnen – rund

für unser (Wirschafts-)Leben bedeuten, wird sich zeigen.

um das Herzstück der Ausgabe: das Ranking der 500 umsatz-

Doch auch wir sind optimistisch – in Bezug auf den Standort,

stärksten Unternehmen im Land (ab Seite 156)! – in dieser

die Wirtschaft und Wirtschaftstreibenden und unser eigenes

Ausgabe zeigen.

Tun. Damit das auch in der Praxis gelingt, brauchen zumin-

Neben einer allgemeinen Bestandsaufnahme hat sich Redak-

dest wir eine kleine Pause, wohlwissend, dass die Wirtschaft

teur Marian Kröll dafür unter anderem intensiv des Themas

niemals stillsteht. Dennoch verabschieden wir uns im Juli in

Verkehr angenommen, der hierzulande seit vielen Jahren

die Sommerpause, um unsere Batterien wieder aufzuladen

ebenso viele Emotionen auslöst, und er hat sich eingehend

und neue Ideen für den Herbst zu sammeln. Haben auch Sie

mit Tirols Industrie beschäftigt, die im Schatten des Touris-

eine feine Zeit und lassen Sie es sich gut gehen.

Generelles Fazit: Österreich geht’s gut und Tirol noch ein bisschen besser. Die Stimmung unter Tirols Wirtschaftstrei-

Genießen Sie den Sommer, Ihre Redaktion der eco.nova

Mag. Dr. med. dent. Lars Heidenreich Kinder- und Jugendzahnheilkunde • Implantologie • Zahnerhaltung • Zahnersatz Schmerzbehandlung • Keramik-Sofortversorgung • Prophylaxe & Zahnaufhellung TIVOLI office · Olympiastraße 17 · 6020 Innsbruck · Tel.: 0512/36 37 38 · office@skydent.at · www.skydent.at

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s ist alljährlich jene Ausgabe, die uns am meisten ab-


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64

31

46 14

Standortbestimmung

46

Verkehr ist für unser Wirtschafts-

in Tirol zumindest vorübergehend

system eine Grundvoraussetzung.

passé. Der Aufschwung ist da. Ob er

Besonders der Transit plagt die

gekommen ist, um zu bleiben, hängt

Tiroler jedoch seit langem. Kann ein

von mehreren Faktoren ab.

von Verlagerungsgetöse begleitetes

➼ 26 Im Interview: Landesrätin

politisches Projekt die Lösung sein?

Patrizia Zoller-Frischauf

➼ 56 Tirols Logistiker im Ranking

➼ 28 Tirol in Zahlen

31

Verkehr

Das Krisengerede scheint nicht nur

Industrie Tirols Industrie erbringt im Schatten des Tourismus Höchstleistungen. Und zwar schon lange, bevor die Freizeitwirtschaft Fuß fasste. Die Industrialisierung des Landes hat die Gesellschaft maßgeblich verändert. ➼ 38 Im Interview: PlanseeGeschäftsführer Ulrich Lausecker

64

Tourismus Nach einem Rekordwinter planen

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unserer Gesellschaft ausgeprägt

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ist, umso höher ist auch der Bedarf

sich die österreichweite Expansion

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156

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IMPRESSUM Herausgeber & Medieninhaber: eco.nova Verlags GmbH, Hunoldstraße 20, 6020 Innsbruck 0512/290088, redaktion@econova.at, www.econova.at Geschäftsleitung: Christoph Loreck, Mag. Sandra Nardin Assistenz: Martin Weissenbrunner // Chefredaktion: Marina Kremser Redaktion: eco.wirtschaft: Marian Kröll, Alexandra Keller, Sonja Niederbrunner, MMag. Klaus Schebesta, Mag. Sandra Nardin, Renate Linser-Sachers, Barbara Liesener, DI Caterina Molzer-Sauper, Marion Witting, MSc., Stefan D. Haigner // eco.zukunft: Doris Helweg // eco.geld: Dr. Michael Posselt // eco.kultur: Julia Sparber // eco.mobil: Bruno König // steuer.berater: Dr. Verena Maria Erian // recht.aktuell: RA Mag. Dr. Ivo Rungg // eco.life: Marina Kremser IHR 1. DERMAKOSMETISCHES FACHINSTITUT IN TIROL

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Anzeigenverkauf: Ing. Christian Senn, Bruno König, Tanja Ischia, Hannah Oderich, Hannelore Weissbacher // Grafik: Tom Binder, Florian Bürstl // Druck: Radin-Berger-Print GmbH Unternehmensgegenstand: Die Herstellung, der Verlag und der Vertrieb von Drucksorten aller Art, insbesondere der Zeitschrift eco.nova. // Grundlegende Richtung: Unabhängiges österreichweites Magazin, das sich mit der Berichterstattung über Trends in den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft, Architektur, Gesundheit & Wellness, Steuern, Recht, Kulinarium und Lifestyle beschäftigt. Der Nachdruck, auch auszugsweise, sowie anderwertige Vervielfältigung sind nur mit vorheriger Zustimmung des Herausgebers gestattet. Für die Rücksendung von unverlangt eingesandten Manuskripten und Bildmaterial wird keine Gewähr übernommen. Namentlich gekennzeichnete Beiträge stellen nicht unbedingt die Meinung der Redaktion dar. // Jahresabo: EUR 25,00 (14 Ausgaben)

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MMag. Klaus Schebesta

Im Brennglas Die Debatte um die Arbeitszeit-Flexibilisierung wirkt wie ein Brennglas, unter dem diametral entgegengesetzte politische Standpunkte aufkochen. // TEXT: KLAUS SCHEBESTA

E

in Blick in die vorliegende Aus-

aufs Neue kritisiert. In ein paar Monaten

den und Finnland zum Beispiel, in einigen

gabe der Top 500 zeigt: Tirol

lässt sich freilich nicht aufräumen, was über

anderen sind deutlich höhere Maximal-

ist weit mehr als ein Touris-

Jahre und Jahrzehnte aufgehäuft wurde,

grenzen als zehn Stunden zulässig, etwa 13

musstandort und punktet mit

aber viele Unternehmer sehen erstmals seit

Stunden in Dänemark. Nach der Logik der

innovativen Betrieben quer über alle Bran-

langem Licht am Ende des Tunnels.

heimischen Oppositionsfront müsste dort

chen. Derzeit steht die Konjunkturlok voll

Eines der umstrittensten Vorhaben ist die Fle-

Arbeiten die Hölle sein und eine Ausbeu-

unter Dampf. Der aktuelle Wirtschafts- und

xibilisierung der Arbeitszeiten. Sie ist wie ein

tung bis zum Umfallen erfolgen. Tatsächlich

Arbeitsmarktbericht 2018 macht‘s amtlich:

Brennglas, unter dem diametral entgegenge-

haben aber Schweden, Finnland oder Dä-

Das Wachstum der Tiroler Wirtschaftsleis-

setzte politische Standpunkte aufkochen. Ar-

nemark die geringsten durchschnittlichen

tung liegt mit 3,5 Prozent deutlich über dem

beiterkammer, Gewerkschaften und SPÖ wit-

Arbeitszeiten aller Vollzeitbeschäftigten in

Österreich-Schnitt. Der Tourismusmotor

tern ihre Chance, dagegen mobil zu machen,

Europa – weit entfernt von den möglichen

brummt auf Hochtouren. Auch bei den Un-

und sparen nicht mit Polemik. Von „Lohn-

Maximalgrenzen. Das kann nur bedeuten:

ternehmensgründungen gibt es ein Plus. Bei

raub“ durch den „Konzern-Kanzler“ bis hin zu

Dort werden längere Arbeitstage nur spo-

der Wirtschaftsleistung liegt Tirol bei beacht-

„Verrat“ und „Schweinerei“ ist alles dabei, was

radisch genutzt. Eben dann, wenn der Hut

lichen 138 Prozent des EU-Schnitts.

sich medial plakativ verkaufen lässt. Uner-

brennt und Auftragsspitzen zu erledigen

Befeuert wird das Wachstum von einer guten

wähnt bleibt, dass schon letztes Jahr Kanzler

sind. Genau das ist der Sinn der österreichi-

internationalen Konjunktur und steigenden

Christian Kern in seinem Plan A flexiblere Ar-

schen Neuregelung.

Exportzahlen. Auch die neue Bundesregie-

beitszeiten eingefordert hat. Geflissentlich ig-

Wie auch immer das Kräftemessen mit der

rung ist nicht ganz unschuldig an der Auf-

noriert wird auch die Tatsache, dass es vor ei-

Regierung ausgehen wird: An flexibleren

bruchsstimmung. Während sich die Große

nem Jahr haarscharf eine Einigung zwischen

Arbeitszeiten wird auf Dauer kein Weg vor-

Koalition mit lähmendem Stillstand und ner-

der Wirtschaft und den Gewerkschaften

beiführen. Oft genug müssen Betriebe bei

venden Streitereien auszeichnete, setzen die

gegeben hätte. Zudem wird genüsslich mit

Engpässen – häufig mit Zustimmung des Be-

Neuen Impulse im Bereich Wirtschaft. Von

Halbwahrheiten operiert und der Zwölfstun-

triebsrates und der Belegschaft – die derzei-

praxistauglichen Richtlinien für die Arbeits-

dentag als Dauerzustand dargestellt. Dass

tigen Grenzen des Arbeitsrechts kurzzeitig

inspektorate über die Abschaffung von Mehr-

der Achtstundentag weiterhin die Normalität

überschreiten, um einen Auftrag abzuarbei-

fachstrafen im Verwaltungsrecht bis hin zur

bleibt, dass Zuschläge erhalten und Ausgleich

ten. Dieses Durchmogeln ist aber auf Dauer

Entrümpelung alter Gesetze und dem Kampf

in Zeit oder Geld erfolgen soll, wird ebenfalls

keine Lösung.

gegen das Gold Plating – die Bundesregierung

gerne unter den Tisch gekehrt.

In Zeiten, in denen Kunden gewohnt sind,

weiß, dass Betriebe Arbeitsplätze schaffen,

Die beharrliche Verwechslung von Höchstar-

alles flexibel zu bekommen – von flexib-

und verbessert die Rahmenbedingungen. Das

beitszeiten und durchschnittlichen Arbeits-

len Zinsen über flexible Vorsorge bis hin zu

ist auch höchste Zeit, denn in zahlreichen

zeiten schafft Verunsicherung. Wie schief

flexiblen Handytarifen und flexiblen Öff-

internationalen Vergleichen wurden Öster-

diese Argumentation liegt, wird bei einem

nungszeiten – werden die Betriebe nicht da-

reichs Wachstumsbremsen – überbordende

Blick auf europäische Nachbarn deutlich: In

rum herumkommen, selbst flexibel arbeiten

Bürokratie, lähmende Doppelgleisigkeiten

mehreren Ländern gibt es überhaupt keine

zu dürfen. Das ist eigentlich einleuchtend.

und eine hohe Steuerquote – immer wieder

maximale gesetzliche Arbeitszeit, in Schwe-

Aber offenbar nicht für alle.

12

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Das Krisengerede, das von 2008 weg einige Jahre lang Hochkonjunktur hatte, scheint nicht nur in Tirol zumindest vorübergehend passé. Der Aufschwung ist da. Ob er gekommen ist, um zu bleiben, hängt gleich von mehreren Faktoren ab und die entziehen sich weitgehend der direkten Gestaltungsmacht der Politik in Land und Bund. // TEXT: MARIAN KRÖLL


top.500

Doch für den Moment herrscht Ruhe, der

„Geht’s der Wirtschaft gut, geht’s der Wirt-

Konjunkturmotor schnurrt wie ein Kätz-

schaft gut“ heißt das Lied, das die Arbeit-

chen, die Zinsen sind weiterhin historisch

nehmervertretung bevorzugt singt. Die

niedrig. Die Stimmung ist an einem Hö-

Wahrheit im harmonischen Duett zwischen

hepunkt, das Konsumklima günstig, Kas-

Arbeitgebern und Arbeitnehmern liegt ver-

ie es um die Zukunft der gemeinsamen euro-

sandrarufe verhallen weitgehend ungehört.

mutlich irgendwo in der breiten Mitte zwi-

päischen Währung bestellt ist, hängt wesent-

Schließlich will sich niemand am Höhepunkt

schen Marktreligiosität und Realsozialismus.

lich von unserem südlichen Nachbarn Italien

die Party versauen lassen. Verständlich, zu-

Mit dem heraufdräuenden 12-Stunden-Tag

ab. Scheitert Italien, scheitert der Euro. Stiege

mal die brummende Wirtschaft ohnehin nur

steht der Sozialpartnerschaft die schwierige

mit Italien die nach dem Brexit drittgrößte

Beifahrer der Geschichte ist, oder manchmal

Übung ins Haus, die weitere Existenzberech-

Volkswirtschaft der EU notgedrungen aus,

eben auch Opfer der Umstände.

tigung des Wortes „Partnerschaft“ im Namen

hinterließe das ungleich größere finanzielle

zu rechtfertigen. Die Fronten zwischen Re-

Verwerfungen als die griechische Tragödie,

Die Wirtschaft wächst

die sich seit einigen Jahren in Athen entfal-

In Tirol zeigt sich die Wirtschaft – und mit

scheinen verhärtet, über eine völlige, wenig

tet und um die es mittlerweile ruhig gewor-

ihr der Arbeitsmarkt – seit einigen Jahren

anschlussfähige Neudefinition des Wortes

den ist. Der schönste Stiefel der Welt hat un-

von ihrer besten Seite. Das geht auch aus

„Freiwilligkeit“ scheint man zumindest in

glaubliche 2.300 Milliarden Euro Schulden

dem aktuellen Tiroler Wirtschafts- und Ar-

einer Partei intensiv nachzudenken. Sicher

angehäuft, die Schuldenquote ist nach jener

beitsmarktbericht hervor, dessen Kernpunkte

scheint, dass der Tag weiterhin ziemlich ex-

Griechenlands die höchste. Entwickelt die

unlängst vorgestellt wurden. Geht’s der Wirt-

akt 24 Stunden haben wird. Alles andere ist

Europäische Union für die Währungsunion

schaft gut, geht’s uns allen gut. So zumindest

in Schwebe.

kein geordnetes Verfahren für die Insolvenz

die marktgängige Theorie, die passend zur

einzelner Staaten, könnte es in nicht allzu fer-

Arbeitszeitflexibilisierung in einen Popsong

Plus und Minus

ner Zukunft so richtig ungemütlich werden.

mit der hitverdächtigen Textzeile „Geht‘s dem

Mit einem Wirtschaftswachstum von 3,5

Die Krise wäre mit einem Schlag zurück, und

Werner gut, geht‘s auch der Erna gut“ umge-

Prozent kommt Tirol deutliche 0,6 Prozent-

vermutlich wesentlich heftiger als es nach

modelt wurde. Statt dem Chartsturm folgte

punkte über dem Österreich-Schnitt von 2,9

2008 der Fall war. Den Großteil der Rechnung

umgehend ein Shitstorm und ein Hit wird

Prozent zu liegen. Ein Plus gab es im abge-

hätte dann Budgetkrösus Deutschland zu be-

die Arbeitszeitflexibilisierung – die sich, mit

laufenen Jahr 2017 auch bei den Neugrün-

gleichen, für Nettozahler Österreich würde es

Augenmaß durchgeführt, durchaus argu-

dungen, ebenso beim Exportvolumen, das

aber jedenfalls auch teuer.

mentieren lässt – wohl auch nicht mehr.

im ersten Halbjahr 2017 um 3,2 Prozentpunk-

16

eco.nova

gierung, Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite


top.500

BREITBANDANSCHLUSS IST KEIN STANDORTVORTEIL MEHR, SONDERN EINE MUST-HAVE-INFRASTRUKTUR. KEIN UNTERNEHMEN WÜRDE SICH HEUTE ETWAS AUF EINEN KANALANSCHLUSS EINBILDEN ODER SICH SEINER STROMVERSORGUNG RÜHMEN. te auf 6,11 Milliarden Euro zugelegt hat. „Der

ter sich. Laut Prognosen wird die Arbeitslo-

der Wertschöpfung. „Gute Zahlen bei Nächti-

Standort Tirol ist wettbewerbsfähig. Bei der

sigkeit auch heuer und im kommenden Jahr

gungen und Ankünften sind wichtig. Ich beto-

Wirtschaftsleistung liegen wir bei 138 Pro-

zurückgehen.

ne jedoch seit Jahren: Eine positive Entwick-

zent des EU-Schnitts – das ist ein Top-Wert“,

lung bei der Wertschöpfung ist mir wichtiger.

rätin Patrizia Zoller-Frischauf und Landes-

Herzmomente im Fremdenverkehr

hauptmann Günther Platter. Oberflächlich

Der Tourismus verzeichnete in der abgelaufe-

den Euro Wertschöpfung aus der diesjährigen

betrachtet ist das völlig richtig, bei genaue-

nen Wintersaison neue Höchstwerte, und das

Wintersaison einen neuen Spitzenwert errei-

rem Hinsehen relativiert sich dieser Befund

nicht nur bei Nächtigungen und Ankünften,

chen konnten“, zog Landeshauptmann und

etwas.

sondern auch dort, wo es wirklich zählt: bei

Tourismusreferent Günther Platter Bilanz.

meinen die zuständige Wirtschaftslandes-

Ich freue mich deshalb sehr, dass wir nach einer ersten Berechnung mit rund 2,5 Milliar-

Das österreichische Bruttoinlandsprodukt liegt bei 129 Prozent des EU-Schnitts. Dennoch kann der Sekt geschlossen bleiben. Bei den Durchschnittseinkommen reicht es nämlich für die Tiroler im Österreich-Vergleich nicht einmal zum Durchschnitt. Regelmäßig sind Tirols Arbeitnehmer ganz im Gegensatz zu Spitzenreiter Vorarlberg unter „ferner verdienten“ auf dem achten Rang, nur noch vor dem Burgenland, zu finden. Das Medianeinkommen – 50 Prozent verdienen mehr, 50 weniger – lag laut Zahlen des Hauptverbands der Sozialversicherungsträger 2016 bei 2.388 Euro brutto monatlich. Demgegenüber stehen höchste Lebenshaltungskosten und Preisniveaus, vor allem die Preise für Wohnraum sind empfindlich teuer. Der Konnex „leistbares Wohnen“ und Raumordnung scheint der Politik aber durchaus bewusst, erste konkrete Maßnahmen wurden im Zuge einer Raumordnungs-Gesetzesnovelle des TROG 2016 gesetzt. Den unterdurchschnittlichen Durchschnittseinkommen indes setzt besonders die saisonale Beschäftigung in Bau und Tourismus sowie die hohe Teilzeitquote zu. Letztere

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sorgt auch maßgeblich für das Lohngefälle zwischen Mann und Frau. Der Tourismus steht vor der Herausforderung, für mehr Ganzjahresarbeitsplätze sorgen zu müssen. Dies würde vermutlich auch die Attraktivität der Beschäftigung in diesem Bereich heben. Generell hat der Arbeitsmarkt 2017 mit einem Rückgang der Arbeitslosigkeit um 8,7

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Prozentpunkte auf 5,8 Prozent bei einem gleichzeitigen Beschäftigungswachstum von 2,3 Prozentpunkten ein sehr gutes Jahr hin-

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eco.nova

17


top.500

DIE STIMMUNG IST AN EINEM HÖHEPUNKT, DAS KONSUMKLIMA GÜNSTIG, KASSANDRARUFE VERHALLEN WEITGEHEND UNGEHÖRT. SCHLIESSLICH WILL SICH NIEMAND AM HÖHEPUNKT DIE PARTY VERSAUEN LASSEN.

ten, I’m looking at you – kündet Patina vom

Und tatsächlich sprechen die Zahlen ei-

und den derzeit erlittenen Herzmomenten

ne eindeutig positive Sprache: Im Winter

liegen kaum mehr als zwei Jahrzehnte. In

Ruhm vergangener Tage, hierzulande dage-

2017/18 sind mit 6,2 Millionen Ankünften um

diesem Zeitraum hat man auch gelernt, dass

gen beherrscht – zumindest oberflächlich

rund 300.000 Gäste mehr ins Land gekom-

„schneller, weiter, höher“ im Tourismus nicht

– Hochglanz das alpine Landschaftsbild.

men als in der Vorjahressaison. Rekord. Mit

die allein seligmachende Maxime sein kann,

Daran trägt auch die finanzstarke Seilbahn-

27,6 Millionen Nächtigungen zwischen 1. No-

sondern dass es vielmehr die Preisdurchset-

wirtschaft, der Gottseibeiuns der Umwelt-

vember 2017 und 30. April 2018 gab es gegen-

zung und damit Erhöhung der Wertschöp-

bewegten, nennenswerten Anteil. Hier traut

über dem Vorjahreszeitraum einen satten

fung ist, auf die es unterm Strich ankommt.

man sich noch, selbstbewusst auch archi-

Zuwachs von 1,1 Millionen Nächtigungen.

Mittlerweile ist man diesbezüglich auf ei-

tektonische Akzente zu setzen. Und hat das

Dieser geht maßgeblich auf die Kappe der

nem guten Weg, aber eben noch lange nicht

nötige Kleingeld dafür und muss nicht vom

Deutschen, die bei den Übernachtungen um

am Ziel.

Steuerzahler alimentiert werden. Unrühmli-

5,4 Prozent zugelegt haben. Jeder Zweite, der

Dem Tourismus wird auch deshalb eine so

che Ausnahmen bestätigen die Regel.

in Tirol als Urlauber genächtigt hat, kommt

große Aufmerksamkeit zuteil, weil er sicht-

aus Deutschland.

barer ist als andere Wirtschaftszweige. Er

Tirol als Urlaubsland ist ungebrochen sexy,

generiert jährlich rund drei Milliarden Euro

Überholspur für die Datenautobahn

und das zunehmend auch im Sommer. Das

an direkter Wertschöpfung und löst – indi-

Während eine dritte Spur für die tatsächli-

liegt unter anderem daran, dass in die som-

rekt – noch einmal rund 2,8 Milliarden Euro

che Autobahn in Tirol nicht einmal annä-

merliche Infrastruktur investiert wurde, et-

aus. Je nach Berechnungsmethode können

hernd mehrheitsfähig wäre, ist man sich

wa um auf der Mountain- bzw. E-Bike-Welle

die Zahlen variieren.

einig, dass sämtliche Geschwindigkeitsbe-

mitreiten zu können. Der Umstand ist aber

Ein nicht nur, aber besonders tourismusspe-

grenzungen auf der Datenautobahn aufge-

auch der gestiegenen globalen Unsicherheit

zifisches Sorgenkind ist dabei der Arbeits-

hoben werden müssen, will das Land bei der

geschuldet. Tirol wird als sicher und – nicht

markt. Fachkräfte, allen voran Köche, wer-

Digitalisierung vorneweg fahren. Diese ist

nur geografisch – naheliegend empfunden.

den allerorten in Tirol dringend gesucht.

keineswegs mehr nur die Kür, sondern eine

Warum also in die Ferne schweifen? „Wir

Händeringend, versteht sich. Obwohl es

Pflichtübung, von der kein Wirtschafts- und

setzen in unserer Kommunikation auf be-

einen deutlichen Bewusstseinswandel in

kaum ein Lebensbereich ausgenommen blei-

geisternde, individuelle Herzmomente sowie

der Branche hin zu größerer Mitarbeiter-

ben wird. Dementsprechend ist ein Breit-

die Freizeitthemen Bergwandern, Radfah-

freundlichkeit und Vereinbarkeit von Beruf

bandanschluss kein Standortvorteil mehr,

ren und Klettern“, erklärt Tirol-Werbung-Ge-

und Familie gegeben hat, ist bei vielen Be-

sondern eine Must-have-Infrastruktur. Kein

schäftsführer Josef Margreiter. Bei diesen

trieben die Arbeitgebermarke noch ausbau-

Unternehmen würde sich heute etwas auf

Herzmomenten handelt es sich nicht etwa

fähig. Nicht selten wird hinter vorgehalte-

einen Kanalanschluss einbilden oder sich

um unerwünschte kardiologische Ereignis-

ner Hand über mangelnde Wertschätzung

seiner Stromversorgung rühmen.

se, sondern um chronische und vorbehaltlo-

geklagt. In einem Wirtschaftszweig, dessen

Die Politik hat erkannt, dass es sich beim

se Tirol-Liebe, wie sie in ihrer reinsten Form

Beschäftigte das Bild, das bei den Gästen

Breitbandausbau um eine Zukunftsfrage

von der Tirol Werbung ersonnen wurde.

entsteht, ganz wesentlich prägen, ist das

handelt, und bereits 2011 einen einschlägi-

#lovetirol nennt man das heutzutage in den

wahrlich kein Ruhmesblatt. Damit im Tou-

gen Masterplan ausgerufen. Heuer ging die

sozialen Medien. Whatever works.

rismus alles so bleiben kann, wie es ist, muss

Offensive in eine zumindest fünfjährige Ver-

Der Erfolg gibt den Touristikern zumin-

sich zwar nicht alles, aber doch vieles än-

längerung. „Wir sind damit Vorreiter unter

dest nicht Unrecht. Zwischen mehrheit-

dern. So ist der Eindruck, der entsteht.

den Bundesländern und können der Tiroler

lich miesem Gulasch, wie es der damalige

Bei der reinen „Hardware“ ist Tirols Gast-

Bevölkerung und insbesondere auch den

Spitzentouristiker Andreas Braun in den

ronomie und Hotellerie dagegen bestens

Tiroler Unternehmen im ländlichen Raum

1990er-Jahren noch vielerorts vorgefunden

aufgestellt, Investitionsstau herrscht nur

Glasfasernetze auf höchstem technischem

hatte, der zugkräftigen und selbstvergewis-

vereinzelt, allgemein ist das Niveau hoch.

Niveau bieten. Die Verfügbarkeit von ultra-

sernden Kampagne „Starkes Land“ Tirol

In manch anderer Tourismusregion – Kärn-

schnellem Internet ist ein äußerst wichti-

18

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ger Wettbewerbsvorteil für die Wirtschaft,

notwendigen Frequenzen im Herbst verstei-

Die Bemühungen des Landes um die Bereit-

nicht zuletzt auch für den Tourismus“, er-

gert werden.

stellung von Breitbandinfrastruktur sind

klärte Platter. Der Plan sieht vor, bis 2020

Der LTE-Nachfolger wird auch als Schlüssel

zwar richtig, dennoch hat der Landesrech-

nahezu allen Tiroler Haushalten einen Breit-

zur Verbreitung des Internet of Things gese-

nungshof in einer Prüfung ein typisch ös-

bandanschluss mit mindestens 30 MBit/s

hen, da die Kommunikation von Maschine

terreichisches Problem ausgemacht: Ein

und davon 50 Prozent mit mindestens 100

zu Maschine höhere Bandbreiten und kür-

teilweise kontraproduktives Nebeneinander

MBit/s zur Verfügung zu stellen. Die „digi-

zere Latenzzeiten braucht. Unter anderem

von Landes- und Bundesförderungen sowie

tale Kluft“ zwischen urbanen und ruralen

werden selbstfahrende Autos auf die Verfüg-

einen Wettbewerb zwischen öffentlicher

Gegenden soll dadurch geschlossen werden.

barkeit dieser Technologie angewiesen sein.

Hand und privaten Telekommunikationsun-

Beim Digitalisierungsgrad liegt Österreich

Die mittels 5G realisierte Gigabit-Gesell-

ternehmen. Parallele Breitbandinfrastruk-

im EU-Vergleich insgesamt im Mittelfeld. Als

schaft, die mitsamt ihren sich zunehmend

turen sind nicht im Sinne des Erfinders. Der

Vorreiter dürfen – wieder einmal – die Län-

vom User emanzipierenden Gerätschaften

Landesrechnungshof nennt sie sogar „volks-

der im Norden Europas gelten. „Ähnlich wie

Unmengen an Echtzeitdaten generiert, wird

wirtschaftlich nicht vertretbar“. Das Prob-

bei Forschung, Bildung und anderen The-

außerdem auf eine wesentlich höhere Dich-

lem kennt man im Landhaus, im zuständi-

men leidet Österreich bei der Digitalisierung

te an Mobilfunkmasten angewiesen sein. In

gen Bundesministerium auch.

am Fluch des gehobenen Mittelmaßes“, for-

Innsbruck startete T-Mobile bereits im Fe-

mulierte Wirtschaftsforscher Karl Aiginger

bruar mit einer Livedemo des kommenden

Es ist ein gutes Land

pointiert. Dort, wo schnelles Festnetz-Inter-

Standards in die Zukunft des Mobilfunks.

Vieles steht in wirtschaftlichen Belangen

net aus ökonomischen Gründen nicht trag-

Ein Blick auf den Breitbandatlas (www.

zur Debatte. Dass keine kapitalistische Ge-

bar scheint, ruht die Hoffnung auf dem Mo-

breitbandatlas.info) des Infrastrukturminis-

sellschaft losgelöst von wirtschaftlichen

bilfunk. Die Verfügbarkeit von LTE bzw. 4G

teriums verrät allerdings, dass die weißen

Entwicklungen existieren kann, ist dagegen

in Tirol nimmt stetig zu, bis 2025 hält man

Flecken auf der Netzabdeckungslandkar-

eine Binse. Die Tiroler Wirtschaft entwickelt

sogar die flächendeckende Versorgung mit

te in Tirol auch zukünftig nicht völlig ver-

sich gut. Das ist nicht zuletzt der Verfolgung

dem kommenden Mobilfunkstandard 5G

schwinden werden und an entlegenen Or-

einer kohärenten Innovations- und Techno-

für realistisch. Die Technologie soll voraus-

ten vom autonomen Fahren weiterhin keine

logiepolitik sowie einer guten Koordinati-

sichtlich 2020 an den Start gehen, die dafür

Gefahr droht.

on und Vernetzung zwischen Wissenschaft

22

eco.nova


top.500

und Unternehmen am Standort geschuldet.

tional mit dem Zerfall des Vielvölkerstaats

verbesserungswürdig sein. Der Transit wird

An dieser Stelle darf das dahingehende Wir-

mitgeschrumpft und daher eine schier un-

weiter durch die schmalen Täler donnern.

ken der landeseigenen Standortagentur mit

endliche Ressource, deren Abbau sich noch

Tirol wird ein teures, aber eben auch lebens-

ihren fünf Clustern Erneuerbare Energien,

viele Bundesregierungen mit Verve ver-

wertes Land bleiben. Leben und arbeiten,

Informationstechnologien, Life Sciences,

schreiben werden. An Fachkräften dürfte

wo andere Urlaub machen. Ganz ohne Iro-

Mechatronik und Wellness durchaus einmal

mit der Digitalisierung ante portas weiter-

nie kann man diesen Satz nicht schreiben.

positiv erwähnt werden.

hin an allen Ecken und Enden Mangel herr-

In Summe überwiegt aber der Gesamtein-

Die grundlegenden Rahmenbedingungen

schen. Das Image der Lehre wird weiterhin

druck: Es ist ein gutes Land.

dafür, dass es mit dem Wirtschaftswachstum in dieser Tonart weitergeht, sind vor Ort gegeben. Die politische und in Folge ökonomische Großwetterlage liegt dagegen außerhalb des Einflussbereichs der hiesigen Politik und Unternehmen. Die Hausaufgaben, um den Standort wettbewerbsfähig zu halten, werden von der Politik schrittweise erledigt. Damit dies nicht nur auf Kosten eines Sozialpartners geschieht, wird es Augenmaß brauchen. Forscher kann dagegen bei der Bürokratie zu Werke gegangen werden. Diese ist in Österreich nämlich nicht propor-

24

IN DEN LETZTEN ZWEI JAHRZEHNTEN HAT MAN GELERNT, DASS „SCHNELLER, WEITER, HÖHER“ IM TOURISMUS NICHT DIE ALLEIN SELIGMACHENDE MAXIME SEIN KANN, SONDERN DASS ES VIELMEHR DIE PREISDURCHSETZUNG UND DAMIT ERHÖHUNG DER WERTSCHÖPFUNG IST, AUF DIE ES UNTERM STRICH ANKOMMT.

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INTERVIEW

Von der Forschung zur Entwicklung Zahlreiche Studien belegen, dass die Ursache für den Wohlstand eines Landes in dessen Innovationskraft liegt. Und Innovation braucht Forschung. Wirtschaftslandesrätin Patrizia Zoller-Frischauf im Gespräch.

ECO.NOVA: Die Forschungsquote in Tirol

der Start Up Tirol GmbH für Forscher, die

steigt seit Jahren und kommt regelmäßig

Ergebnisse via Unternehmensgründung in

jenseits der drei Prozent und damit deut-

die Wirtschaft führen, und die Cluster der

lich über dem EU-Schnitt zu liegen. Welche

Standortagentur Tirol, die Unternehmen

Faktoren sind für diese Entwicklung aus-

und Forschungsinstitute gemeinsam mit der

schlaggebend?

zuständigen Transferstelle an der Universi-

PATRIZIA ZOLLER-FRISCHAUF: Das

tät Innsbruck zu Kooperationen vernetzen.

Land Tirol und die Tiroler Unternehmen

Einen Turbo beim Technologietransfer hat

wissen, dass Innovationen der Schlüssel zu

auch K-Regio, das Kompetenzzentrenpro-

Marktvorsprung, Wachstum und Arbeitsplät-

gramm des Landes mit KMU-Schwerpunkt,

zen von morgen sind. Die Ausgaben für For-

gezündet. Bis dato wurden bzw. werden hier

schung und Entwicklung bilden die Grund-

19 Forschungsverbünde aus Wirtschaft und

lage von Innovationen. Entsprechend ist es

Wissenschaft mit 13 Millionen Euro aus Mit-

uns mit Unterstützung auch von Bundessei-

teln von Land und EFRE-Fonds gefördert.

te gelungen, die Investitionen in Forschung und Entwicklung laufend zu erhöhen – allein

Für 2020 hat Österreich das Erreichen einer

seit 2009 um mehr als 40 Prozent auf knapp

Forschungsquote von 3,76 Prozent als Ziel

eine Milliarde Euro im Jahr 2015. Mit den

formuliert. Ist dieses Ziel realistisch, spezi-

Hochschulen und Universitäten am Standort

ell was den Tiroler „Beitrag“ betrifft? Tirols Forschungsquote wird alle zwei Jahre

konnten wir dafür einen zentralen Standortvorteil nutzen: Einer der wichtigsten Erfolgs-

verschoben. So sind im Jahr 2015 drei Viertel

erhoben und liegt im Jahr 2015, dem aktu-

faktoren für die so positive Entwicklung war

aller Forschungsausgaben in angewandte

ellsten regionalen Erhebungszeitraum der

und ist die heute deutlich gestärkte Zusam-

Forschung und experimentelle Entwicklung

Statistik Austria, bei 3,14 Prozent. Sie liegt zu-

menarbeit zwischen unseren Unternehmen

geflossen. Wir liegen hier nahe am Öster-

letzt durchgehend über der Forschungsquo-

und Forschungseinrichtungen.

reichschnitt von 82 Prozent. In Grundlagen-

te Österreichs und konnte im Rahmen der je-

forschung ist im Jahr 2015 ein Viertel aller

weils zweijährigen Erhebungsfenster schon

Wie viel trägt die öffentliche Hand bei, wie

Forschungsausgaben geflossen. Hier haben

zweimal um mehr als 0,4 Prozentpunkte

viel investieren die Betriebe selbst in For-

wir den Bundesländervergleich erneut ange-

zulegen. Damit ist das Ziel insbesondere für

schung und Entwicklung?

führt, nur Wien hat einen ähnlichen hohen

Tirol machbar. Dennoch ist es ein sehr ehr-

In Tirol finanzieren die Unternehmen im

Anteil investiert. Der Mehrwert dieses An-

geiziges Ziel: Um es zu erreichen, brauchen

aktuellen Erhebungsjahr 49 Prozent und da-

teils liegt im Potenzial der Grundlagenfor-

wir noch einmal frische Dynamik und die

mit fast die Hälfte der Forschungsausgaben.

schung für technologische Durchbrüche.

vereinten Kräfte aller Beteiligten. Richtigerweise erhöht der Bund im Doppelbudget

Mit diesem Wert liegt der Anteil der betrieblichen Finanzierung etwa im Österreich-

Was wird in Tirol getan, um Brücken zwi-

für 2018 und 2019 die Forschungsausgaben.

Schnitt. Bund und Land finanzieren in Tirol

schen Forschung, insbesondere Grundla-

Das Land Tirol unterstützt den Mehrbedarf

weitere 38 Prozent der Forschungsausgaben.

genforschung, und Wirtschaft zu schlagen?

durch die Programme der Technologieför-

Hier liegt der Anteil um fünf Prozentpunkte

Grundlagenforschung erfolgt schwerpunkt-

derung. Und die Wirtschaft ist mehr denn je

höher als im österreichischen Durchschnitt.

mäßig an den Hochschulen. Damit dort er-

gefordert, die Hochkonjunktur für kräftige

Die restliche Finanzierung erfolgt aus dem

zielte Ergebnisse schneller in die Wirtschaft

Investitionen in Forschung und Entwicklung

Ausland und durch die EU.

transferiert werden können, investiert das

zu nutzen und den bereits eingeschlagenen

Land Tirol seit Jahren konsequent in den

Weg fortzusetzen.

Wie hat sich in den vergangenen Jahren das

sogenannten Technologietransfer. Weitere

Verhältnis zwischen Grundlagenforschung

Beispiele sind die Förderungen von Bund

Welche Rolle spielt die Förderlandschaft in

und angewandter Forschung entwickelt?

und Land für mehrjährige, gemeinsame

der insgesamt erfreulichen Entwicklung?

Das Verhältnis hat sich in Tirol zuletzt et-

Forschungsprojekte von Wirtschaft und

Die öffentliche Hand kann mit den richtigen

was zugunsten der angewandten Forschung

Wissenschaft in COMET-Zentren, die Hilfe

Programmen sehr effektive und motivieren-

26

eco.nova


top.500

„INSGESAMT STEHT DIE FÖRDERLANDSCHAFT IN ÖSTERREICH VOR DER HERAUSFORDERUNG, SICH SO ZU VERÄNDERN, DASS AUS DER EUROPÄISCHEN TOP-PLATZIERUNG BEI DER FORSCHUNGSQUOTE AUCH EINE TOP-PLATZIERUNG IN INTERNATIONALEN INNOVATIONSRANKINGS WIRD.“ Patrizia Zoller-Frischauf

de Meilensteine setzen. Ein solcher war der

lung mit konkretem Schwerpunkt auf

sierungsoffensive wollen wir die Wirtschaft

Startschuss für die bereits genannten Kom-

marktfähige Endprodukte noch besser po-

dabei unterstützen, die Chancen, die aus

petenzzentren. Oder die Tiroler Innovations-

sitionieren?

neuen digitalen Technologien und aus einer

förderung, die im Jahr 2008 im Rahmen der

Insgesamt steht die Förderlandschaft in Ös-

neuen digitalen Kultur entstehen, frühzeitig

Technologieoffensive als maßgeschneider-

terreich vor der Herausforderung, sich so

für den eigenen Vorsprung zu nutzen.

tes Paket zur „Innovation gegen die Krise“

zu verändern, dass aus der europäischen

Ein zweites Themenfeld ist die Frage der

vom Stapel gelaufen ist. Dennoch: Das Tun

Top-Platzierung bei der Forschungsquote

Fachkräfte. Um unsere bewährte duale Aus-

muss von den Unternehmen kommen und

auch eine Top-Platzierung in internationalen

bildung noch weiter zu stärken, arbeiten

Förderungen bleiben der Zuckerguss auf der

Innovationsrankings wird. Auch Tirol will

alle Stakeholder vom Land Tirol über Wirt-

Torte. Aktuell hat die Breitband- und Digita-

hier einen Beitrag leisten. Inhaltlich bin ich

schaftskammer, Industriellenvereinigung

lisierungsoffensive des Landes das Potenzial,

überzeugt, dass dieser aus allen Stärkefel-

und Arbeiterkammer bis zum Landesschulrat

die gewinnbringende Auseinandersetzung

dern – von den Life Sciences über Energie-

in der Fachkräfteplattform zusammen. Es gilt,

mit einem Zukunftsthema zu beschleunigen.

und Alpintechnologien bis hin zu Mechatro-

die Lehre auch für Schulabgänger interessant

Dazu stellen wir nicht nur Förderungen zur

nik und IT – kommen kann.

zu machen, wie es mit der Initiative Lehre nach Matura bereits erfolgreich vorgemacht

Verfügung, sondern über die Standortagentur Tirol auch Beratung und Begleitung für

Die Konjunktur läuft momentan sehr dy-

wird. Nach wie vor muss die Forschungsbasis

die Einbindung digitaler Technologien in

namisch, der Arbeitsmarkt entwickelt sich

verbreitert werden, das heißt, dass langfris-

neue Geschäftsmodelle und die Unterneh-

entsprechend gut. Von welcher Seite ma-

tig absolut mehr Unternehmen in Forschung

menskultur. Parallel bietet die Website digi-

chen Sie die größten Herausforderungen

und Entwicklung investieren müssen. Un-

tal.tirol einen Überblick über zentrale Initia-

für die Zukunft des Wirtschaftsstandorts

ter diesem Gesichtspunkt forcieren wir auch

tiven und Projekte der Offensive.

aus und wie gedenken Sie diesen politisch

die Unterstützung für forschungsintensive

zu begegnen?

Hightech-Start-ups. Zudem muss am Stand-

In welchen Stärkefeldern kann sich Tirol

Technologisch von Seiten der Digitalisie-

ort künftig verstärkt internationales Beteili-

im Hinblick auf Forschung und Entwick-

rung. Mit Hilfe der Breitband- und Digitali-

gungskapital zugänglich sein.

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eco.nova

27


TIROL AUF EINEN BLICK

12.640 km2

Fläche nur 12,5 % der Fläche sind Dauersiedlungsraum

339.000

unselbständig Beschäftigte

13.827

vorgemerkte Arbeitslose

746.153

im Juni 2018

davon Männer: 6.440 • Frauen: 7.387 davon länger als 1 Jahr: 2.442 davon 50+: 4.568

Einwohner 17 % davon leben in Innsbruck

3,9 %*

Arbeitslosenquote Österreich: 6,8 %

42.000 Euro

*geschätzt

Wirtschaftsleistung pro Kopf

2.841

44.785

aktive Mitglieder der Wirtschaftskammer Tirol

davon 55,6 % EPU

19.833

Dienstgeberbetriebe

Unternehmensneugründungen 2017 davon 480 in Innsbruck Stadt und 631 in Innsbruck Land

2.356 Euro

Bruttomonatseinkommen in Tirol (Medianwert)

34

eröffnete Insolvenzen im ersten Quartal 2018

davon 109 Großbetriebe mit insgesamt über 65.700 Mitarbeitern

Insolvenzen gesamt (eröffnet und nicht eröffnet): 51 Geschätzte Insolvenzverbindlichkeiten: 13 Mio. Euro

Quellen: WK Tirol (Tiroler Wirtschaft in Zahlen 2017/2018; Mitgliederstatistik 2017; Beschäftigtenstatistik 2017), AMS (Arbeitsmarktinformation Mai 2018), KSV (Insolvenzstatistik Q1 2018)


47,7 Mio.

Nächtigungen im Tourismusjahr 2016/17 27,6 Mio. in der Wintersaison 2017/18

3.443

Lehrbetriebe davon 58,7 % in Gewerbe & Handwerk, 15,5 % im Handel und 13,2 % im Tourismus

SEIT 125 JAHREN ENTSTEHEN MIT PRÄZISION UND LEIDENSCHAFT WAHRE KUNSTWERKE.

10.708 Lehrlinge

6.668

gemeldete offene Stellen im Juni 2018 749 davon offene Lehrstellen, 185 Lehrstellensuchende 1893 JOHANNES DÜRRSTEIN EDITION

10,7 Mrd. Euro Industrieproduktion

w w w. u n i o n - g l a s h u e t t e . c o m

13,5 Mrd. Euro

Exporte in Tirol über die Hälfte der Exporte geht in drei Länder: Deutschland, Schweiz & Liechtenstein, Italien


Stadt Innsbruck

Erst zuhören, dann umsetzen Mit Georg Willi sitzt erstmals ein Grüner im Bürgermeistersessel einer Landeshauptstadt. Wie er das Amt anlegen wird und in welche Richtung sich Innsbruck entwickeln soll, erörtert Willi im Zwiegespräch mit Vorgängerin und nunmehrigen Vizebürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer. CHRISTINE OPPITZ-PLÖRER: Das Wachstum unserer Stadt ist ein Beleg für die hohe Lebensqualität und Attraktivität des Wirtschaftsstandortes Innsbruck. Sie beide waren sich einig darin, dass der Fokus der Medien auf finanzielle Negativschlagzeilen – etwa beim Patscherkofel – nicht zielführend sei. Welchen positiven Dingen wäre aus Ihrer beider Sicht in der Berichterstattung mehr Platz einzuräumen?

WILLI: Im Innsbrucker Stadtmagistrat passiert jeden Tag so viel Arbeit für die Bevölkerung. Jeder Bereich – vom Bürger*innenservice bis zur Stadtplanung – wäre für Positivschlagzeilen geeignet. Ich glaube, vor allem die unermüdliche Arbeit der städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter könnte verstärkt vor den Vorhang auf die mediale Bühne gebracht werden. Dazu kommen natürlich auch viele konkrete Maßnahmen und Projekte, die erwähnt werden könnten.

OPPITZ-PLÖRER: Es gibt so viele positive Themenbereiche, die für die Bevölkerung tagtäglich wichtig sind. Über die wollen wir

© IKM / DANIELA HOFER

mehr berichten. Das Haus der Musik mit elf verschiedenen Benutzern von Blasmusikverband bis Kammerspielen oder die neue Stadtbibliothek als soziales Lese-, Lern- und Bildungszentrum mit künftig über 150.000 Medien in zentralster Lage – beides sind generationenübergreifende und modern ausgestattete Einrichtungen für die Bevölkerung

ECO.NOVA: Sie sind noch verhältnismä-

übereinkommen der Koalition auch auf dem

über mehrere Jahrzehnte. Die Einsparungen

ßig neu im Amt. In welchen Bereichen wol-

richtigen Weg.

des Straßenbahnprojektes mit 50 Millionen

len Sie in der laufenden Periode Ihre politi-

Euro sind genauso wichtig zu erwähnen wie

schen Schwerpunkte setzen?

Ist das dynamische Wachstum der Stadt, vor

das umfangreiche Sport- und Kulturangebot,

GEORG WILLI: Die Schwerpunkte in die-

allem bezogen auf die Einwohnerzahl, aus Ih-

das von vielen Ehrenamtlichen mit Unter-

ser Periode decken sich mit den wichtigsten

rer Sicht ein wünschenswerter Zustand?

stützung der Stadt getragen wird. Das würde

Themen in der Wahlauseinandersetzung.

WILLI: Die Prognosen für das Bevölkerungs-

sich mehr Berücksichtigung verdienen. Es

Leistbares Wohnen, leistbare Mobilität und

wachstum sprechen eine klare Sprache und

gibt definitiv viele positive Themen!

eine Stadtführung, die zuerst nachfragt, den

fordern die Politik. Innsbruck zieht Men-

Menschen zuhört und dann umsetzt, stehen

schen an und wird wachsen, ob wir uns das

Innsbruck ist nicht nur eine höchst begehr-

für mich an erster Stelle. Gleichzeitig ist es

wünschen oder nicht. Dieser Herausforde-

te Stadt zum Leben, sondern auch ein sehr

wichtig, unseren Enkelinnen und Enkeln ge-

rung müssen wir uns stellen und die Chan-

attraktiver Wirtschaftsraum. Was wollen

sunde Stadtfinanzen und gute Infrastruktur

cen, die sich daraus ergeben, müssen wir

Sie konkret dafür tun, dass dem so bleibt,

zu hinterlassen. Da sind wir mit dem Arbeits-

nutzen.

oder ist das ohnehin ein Selbstläufer?

30

eco.nova


© CHRISTIAN FORCHER

© CHRISTIAN FORCHER

Stadt Innsbruck

„ICH WÜNSCHE MIR EIN INNSBRUCK, DAS IMMER WELTOFFEN UND MODERN BLEIBT UND AUF KRISEN UND CHANCEN WEITERHIN DYNAMISCH REAGIEREN KANN.“

„DAS WACHSTUM UNSERER STADT IST EIN BELEG FÜR DIE HOHE LEBENSQUALITÄT UND ATTRAKTIVITÄT DES WIRTSCHAFTSSTANDORTES INNSBRUCK.“

Bürgermeister Georg Willi

Vizebürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer

OPPITZ-PLÖRER: Ein Selbstläufer ist das

dass wir diesen Weg auch künftig fortfüh-

Frau Vizebürgermeisterin, Sie finden sich

sicher nicht. Wir müssen auch weiterhin al-

ren müssen, wenn wir eine echte Smart City

nach der Wahl in einer neuen alten Rolle

les daran setzen, attraktive Rahmenbedin-

werden wollen.

wieder. Worauf werden Sie in Ihrem neuen Aufgabengebiet Ihr besonderes Augen-

gungen besonders für unseren kleinen und

merk legen?

mittleren Betriebe zu erhalten und auszu-

Finanziell wird Innsbruck in Zukunft den

bauen. Wir wollen in Zusammenarbeit mit

Gürtel enger schnallen müssen. Wo sehen

OPPITZ-PLÖRER: Innsbruck ist als Wirt-

der Standortagentur noch attraktiver für

Sie die größten Einsparungspotenziale, wo

schaftsstandort sehr attraktiv und meine Be-

Start-ups werden. Behördenverfahren müs-

wollen Sie sogar mehr investieren?

strebungen werden darin liegen, als Ansprech-

sen vereinfacht und digitalisiert werden

WILLI: Ein engeres finanzielles Korsett soll

partner der Stadt Innsbruck noch mehr als

und auch die Wirtschaftsförderung werden

auch dazu dienen, überall nach Synergien zu

bisher persönlich zur Verfügung zu stehen.

wir evaluieren. Besonders am Herzen liegen

suchen. Wir haben uns auf ein sehr ambiti-

Die Kinder- und Jugendangebote sind für Fa-

mir die einzelnen Stadtteile, die wir als loka-

oniertes Arbeitsprogramm bis 2024 geeinigt,

milien von großer Bedeutung und hier ist mir

le Wirtschaftszentren stärken und fördern

müssen aber gleichzeitig mit beschränkten

Qualität sehr wichtig. Für unsere Senioren gilt

werden.

finanziellen Spielräumen umgehen. Ein ge-

es, Serviceangebote auszubauen und die Kul-

WILLI: Da kann ich mich Vizebürgermeis-

wisser Spardruck ist da und Investitionen

tur- und Sporteinrichtungen in den Vorder-

terin Oppitz-Plörer nur anschließen: Gera-

müssen sorgfältig abgewogen werden. Am

grund zu stellen. Die Wertschätzung der Stadt

de wer für die Wirtschaft attraktiv sein will,

liebsten sind mir gute Ideen, die wenig kos-

Innsbruck gegenüber der älteren Generation

muss innovativ, modern und zielstrebig sein.

ten – aber etwa steigende Investitionen in

ist mir ebenfalls ein besonderes Anliegen.

Die Anbindung an Datenhighways und mo-

den Radverkehr sind für die Modernisierung

derne städtische Infrastruktur möchte ich

der Stadt sicher notwendig. Wo die größten

Wie soll Ihr Innsbruck im Jahr 2028

verstärkt angehen. Wichtig ist aber auch die

Einsparungspotentiale liegen, wird sich erst

aussehen?

Zusammenarbeit im Großraum über Inns-

zeigen. Derzeit sind wir noch dabei, zu prü-

WILLI: In zehn Jahren kann viel passieren:

brucks Stadtgrenzen hinaus: Hier werde ich

fen, wo es Gestaltungsspielraum gibt.

Ich wünsche mir ein Innsbruck, das immer

als Bürgermeister der Landeshauptstadt als

OPPITZ-PLÖRER: In den nächsten Jah-

weltoffen und modern bleibt und auf Krisen

Vermittler und Impulsgeber tätig sein.

ren werden wir uns darauf fokussieren

und Chancen weiterhin dynamisch reagie-

können, das Geschaffene mit Leben zu fül-

ren kann. Dafür soll auch 2028 finanzieller

Mit dem EU-Projekt SINFONIA soll Inns-

len. Es wurden in den letzten zwei Perioden

Spielraum zur Verfügung stehen. Für mich

bruck zur „Smart City“ werden. Wie beur-

gemeinsam mit Land und Bund zahlreiche

ist Innsbruck die schönste Stadt überhaupt:

teilen Sie den Status quo auf diesem ambiti-

Infrastrukturprojekte für mehrere Genera-

Das sollen auch 2028 möglichst viele so se-

onierten Weg?

tionen parallel umgesetzt. Das hat vor al-

hen. Innsbruck hat viel Potential – das wol-

WILLI: Mit diesem Projekt wurden Millio-

lem dazu geführt, dass wir in Innsbruck die

len wir nutzen, um in Österreich und Europa

nen an EU-Förderungen nach Innsbruck ge-

Wirtschaftskrise mehr als gut überstanden

ganz vorne mitspielen zu können.

holt und wichtige Projekte gestartet: Dafür

haben und zahlreiche Jobs – allein aus den

OPPITZ-PLÖRER: Ich würde mich freu-

bin ich der Initiatorin Sonja Pitscheider sehr

städtischen Aufträgen verblieben 95 Pro-

en, wenn Innsbruck auch 2028 an der Spit-

dankbar. Aber bis Innsbruck in jeder Hin-

zent bei heimischen Unternehmen – in der

ze der österreichischen Landeshauptstädte

sicht eine „Smart City“ ist, gibt es noch eini-

Region gesichert wurden. Die Konjunktur

steht und attraktiver und dynamischer Wirt-

ges zu tun. In einer Arbeitsgruppe wird ge-

läuft derzeit auf Hochtouren und die we-

schaftsstandort und -motor in der Alpenregi-

meinsam mit den städtischen Unternehmen

sentlichen großen Projekte sind umgesetzt.

on ist. Die Bürgerinnen und Bürger nutzen

dieser Prozess vorangetrieben.

Innsbruck steht nach wie vor hervorragend

das umfangreiche Freizeit-, Kultur- und Mo-

OPPITZ-PLÖRER: Hier hat Sonja Pitschei-

da und liegt finanziell an der positiven

bilitätsangebot intensiv. Die Innsbruckerin-

der großartige Arbeit geleistet und es ist viel

Spitze der österreichischen Landeshaupt-

nen und Innsbrucker sollen stolz auf ihre

in diese Richtung weitergegangen. Klar ist,

städte!

Stadt sein können und gerne hier leben.

eco.nova

31


Wasser ist Leben – nicht nur für uns Menschen, sondern auch für die Industrie (wenn auch nicht mehr ganz so bedeutungsvoll wie zu früheren Zeiten). Der SchlegeisSpeicher im Zillertal ist gleich beides: Er sorgt für Energie und ist gleichzeitig ein beliebtes Ausflugsziel.


Im Sog der weißen Kohle Tirols Industrie erbringt im Schatten des Tourismus Höchstleistungen. Und zwar schon lange, bevor die Freizeitwirtschaft Fuß fasste. Die Industrialisierung des Landes hat die Gesellschaft maßgeblich verändert und hatte viel mit der Nutzung der „weißen Kohle“, der Wasserkraft, zu tun. // TEXT: MARIAN KRÖLL


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K

rise war gestern. Das Heute wird in der Tiroler Industrielandschaft von Optimismus und Zuversicht beherrscht.

Der Konjunkturmotor schnurrt. Mit einem Wertschöpfungsanteil von 23 Prozent sei die Industrie der größte Wirtschaftsbereich des Landes und beschäftige mehr als 41.000 Mitarbeiter, mit ausreichend Fachkräften könnten es sogar noch mehr sein, sagte Christoph Swarovski, Präsident der Industriellenvereinigung (IV) Tirol, im Rahmen einer Mitgliederversammlung im Mai. Tatsächlich ist die heimische Industrie ein Wirtschaftsbereich, der meist im Schatten des prominenteren Tourismus bleibt, diesen in mancherlei Hinsicht aber überflügelt. So erzielt die Industrie in Tirol mit ihren rund 450 Betrieben eine fast doppelt so hohe Wertschöpfung wie der Fremdenverkehr, wie aus einer im April präsentierten, aber nicht unumstrittenen Studie des Wirtschaftsforschungsinstituts Economica im Auftrag der Industriellenvereinigung hervorging. Die Österreichische Hoteliervereinigung sieht dagegen in der Wertschöpfung in Tirol ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Industrie und Tourismus. Sei’s drum, jedenfalls ist die Industrie in Tirol ein starker Wirtschaftssektor, der nicht einmal ansatzweise wegzudenken wäre. Die Gesamtproduktion der Tiroler Industrie ermehr als zehn Milliarden Euro. Fast 70 Prozent der Produktion gehen in den Export, 75 Prozent der Industriejobs hängen von Auslandsaufträgen ab. Die geografische Lage im Zentrum Europas kommt Tirol zugute.

Zum Wasser gegangen Besonders im frühindustriellen Zeitalter bestand die einzige Möglichkeit, sich die Kraft des Wassers in seiner hydraulischen Form zunutze zu machen, darin, zum Wasser zu gehen. Entsprechend war die Wasserkraft

© BIRGIT KOELL

reichte zuletzt (2016) einen Wert von etwas

Die Industrie war bereits lange vor dem Tourismus da. Und auch vor der technischen Möglichkeit zur Umsetzung von Wasserkraft in elektrische Energie, denn schon vorher existierten industrieähnliche Betriebe wie die Glockengießerei Grassmayr in Innsbruck – gegründet 1599 und heute wahrscheinlich ältestes Familienunternehmen Österreichs.

legen, dass sich Betriebe oft an Gewässern angesiedelt hätten, da fast alle Unternehmen Wasser in irgendeiner Form für den Betrieb brauchten. Als Tiroler Paradebeispiele dafür dürfen etwa der von Daniel Swarovski 1895 in Wattens gegründete Kristallglaskonzern und die 1921 von Paul Schwarzkopf in Reutte

„seit vielen Jahrhunderten von zentraler Be-

gegründeten Metallwerke Plansee gelten, die

deutung für die gewerbliche und industrielle Entwicklung Tirols“, erklärt Historiker

ten verwendet“, sagt Siegl. Doch damit nicht

heutzutage beide in ihren jeweiligen Kom-

Gerhard Siegl. Lange vor der Industrialisie-

genug. Die Standortwahl energieintensiver

petenzbereichen globale Player sind. Swa-

rung wurden Fließgewässer für den Antrieb

Industriebetriebe hing direkt mit der Ver-

rovski erkor die Mündung des wasserreichen

von Mühlen und Maschinen und als Trans-

fügbarkeit der Wasserkraft zusammen, wie

Wattenbachs als Standort und mietete sich

portwege genutzt. „Das Zeitalter der Elekt-

der Historiker ausführt: „Das Vorhandensein

anfangs in den Gebäuden der aufgelassenen

rizitätsgewinnung aus Wasserkraft begann

von ausreichend Wasser für die Stromge-

Rhomberg’schen Tuch- und Lodenfabrik ein,

in den letzten beiden Jahrzehnten des 19.

winnung – wofür in den Pionierjahren das

die zu diesem Zeitpunkt bereits über eine

Jahrhunderts. Der Strom wurde für die Stra-

natürliche Gefälle ausgenützt wurde – war

Wasserkraftanlage verfügte.

ßenbeleuchtung, Straßen- und Seilbahnen

Voraussetzung für die Ansiedlung energie-

Doch die Kraft des Wassers war nicht das

und nach und nach auch in Privathaushal-

intensiver Industrie.“ Es sei auf der Hand ge-

allein ausschlaggebende Kriterium, wie Ger-

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eco.nova


top.500

WIRTSCHAFTLICH WURDE DAS LAND AB DEN ER-JAHREN ZUNEHMEND VON DER ENTWICKLUNG DES TOURISMUS GETRIEBEN. INTERESSANT IST, DASS ALS ARBEITGEBER DER DIENSTLEISTUNGSBEREICH, VOR ALLEM DAS GAST- UND BEHERBERGUNGSGEWERBE, DEN INDUSTRIESEKTOR SCHON FRÜH ÜBERHOLTE UND TIROL DAMIT QUASI DIE INDUSTRIALISIERUNG „ÜBERSPRANG“. ALLERDINGS DARF DIE INDUSTRIE ALS PRODUKTIONSFAKTOR UND ARBEITGEBER NICHT UNTERSCHÄTZT WERDEN. hard Siegl ausführt: „Neben der Wasserkraft

oder im Vinschgau zum Einsatz kamen“, er-

Grassmayr oder die zahlreichen Textilfabri-

gehörten die reichlich vorhandenen Ar-

klärt Meixner.

ken, die man ‚Manufaktur‘ nannte und in der

beitskräfte, oft weichende Geschwister aus

Wissenschaft als ‚Frühindustrie‘ oder ‚Pro-

Standortfaktoren.“ Abgesehen von Erzen

Meilensteine der Industrialisierung

und Holz, das heute – wenn auch unter an-

Wie die Industrialisierung in Tirol verlief,

die Entwicklung sicher beschleunigt, aller-

deren Voraussetzungen als in vorindustriel-

ist zunächst gar nicht so einfach zu be-

dings in Tirol erst ab den 1880er-Jahren. Die

ler Zeit – wieder ein begehrtes Wirtschafts-

antworten, weil es nicht leicht sei, die Aus-

Zellulosefabrik in Wörgl (1880er-Jahre) die

gut ist, sei Tirol ein rohstoffarmes Land, so

gangs- und Endpunkte von prozesshaften

Teigwarenfabrik Josef Recheis (1889), Swa-

Siegl: „Außer man zählt das Wasser ebenfalls

Entwicklungen pauschal an Jahreszahlen

rovski (1895) und die Zementfabrik Schretter

als Rohstoff.“ Mit Blick auf die vielfältigen

festzumachen, erklärt Siegl und führt aus:

in Vils waren die wichtigsten Gründungen

Nutzungsmöglichkeiten und die Bedeutung

„Was wir landläufig unter Industrie verste-

vor der Jahrhundertwende. Nach dem Ende

des Wassers nicht nur in wirtschaftlicher

hen, hat im England des 18. Jahrhunderts

der Monarchie 1918 folgten zwei schwierige

Hinsicht eine durchaus zulässige Klassi-

begonnen, in Tirol erst Ende des 19. Jahrhun-

Jahrzehnte für die industrielle Entwicklung.

fizierung. So spricht auch Historiker Wol-

derts. Der Höhepunkt des Industriezeitaltes

Über den industriellen Aufschwung wäh-

fang Meixner, Vizerektor der Universität

war in den 1970er-Jahren erreicht, zumindest

rend der NS-Zeit wurde schon mehrfach ge-

Innsbruck, in einem Buchbeitrag in Bezug

wenn man von den Beschäftigungszahlen in

schrieben, er stand freilich im Kontext der

auf Wasser von Tirols „weißer Kohle“. „Holz

diesem Sektor ausgeht.“

Kriegskonjunktur, aber auch davon hat die

wurde mittels Wasser transportiert, also ge-

Anhand einiger geschichtlicher Daten zeich-

Tiroler Industrie letzten Endes profitiert

triftet. Seen und Flüsse fungierten als na-

net Siegl die Entwicklung der Industrie in

und nicht nur bauliche Einrichtungen, son-

türlicher Nahrungsspeicher für Lebensmit-

Tirol nach: „Meilensteine waren sicher die ab

dern auch unternehmerische Impulse haben

tel, vor allem Fische und Krebse. Gefrorenes

1860 bestehende Gewerbefreiheit oder die

in die Nachkriegszeit ausgestrahlt. Erst in

Wasser diente in Form von Eis und Schnee

technische Möglichkeit zur Umsetzung von

den 1970er-Jahren wurde der Sekundärsek-

zur Kühlung. In der Landwirtschaft gab es

Wasserkraft in elektrische Energie. Man darf

tor, gemessen an der Anzahl der Beschäftig-

seit Jahrhunderten ausgeklügelte Wasser-

aber nicht annehmen, dass nicht schon vor-

ten, vom Tertiärsektor überholt.“ Damals, in

systeme in Form von Waalen, die vor allem

her industrieähnliche Betriebe existiert hät-

den 1970ern, hat sich die sogenannte Dienst-

in wasserarmen Gebieten wie im Oberland

ten. Man denke nur an die Glockengießerei

leistungsgesellschaft herausgebildet, ein

Landwirtschaftsbetrieben, zu den positiven

toindustrie‘ bezeichnet. Die Übergänge sind zwar fließend, aber die Gewerbefreiheit hat

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Betriebe haben sich in Tirol oft an Gewässern angesiedelt. Auch Swarovski wurde 1895 an der Mündung des wasserreichen Wattenbachs gebaut, um aus ihm Energie zu gewinnen.

Strukturwandel, der bis heute anhält.

1960er-Jahren zunehmend von der Entwick-

Achse, diagnostiziert Meixner. Darüber hin-

Im Vergleich mit den angrenzenden Regio-

lung des Tourismus getrieben. Interessant

aus wirkten sich auch die gesellschaftlichen

nen Bayern und Vorarlberg sieht Wolfgang

ist, dass als Arbeitgeber der Dienstleistungs-

Verhältnisse nicht unbedingt fördernd auf

Meixner in Tirol im 19. Jahrhundert eine „ver-

bereich, vor allem das Gast- und Beherber-

den Sekundärsektor aus: „Es gab mentale

zögerte Industrialisierung“, die weit hinter

gungsgewerbe, den Industriesektor schon

Reservationen gegenüber der Industrialisie-

jenem Industrialisierungsgrad Bayerns und

früh überholte und Tirol damit quasi die In-

rung durch klerikal-konservative Kreise bis

Vorarlbergs lag. „Erst ab der zweiten Hälfte

dustrialisierung ‚übersprang‘. Allerdings darf

fast ans Ende des 19. Jahrhunderts, so etwa

des 19. Jahrhunderts erfolgte hier eine Auf-

die Industrie als Produktionsfaktor und Ar-

eine Angst vor den Fremden, die als Arbeiter

holphase, die aber durch den Ersten Welt-

beitgeber nicht unterschätzt werden.“ Und

zuwanderten, sowie vor einer Abwanderung

krieg gehemmt wurde“, sagt Meixner und

erst recht nicht, was die dort erzielte Wert-

aus der Landwirtschaft.“ Außerdem gab es

fährt fort: „Im 20. Jahrhundert stagnierte

schöpfung anbelangt.

in Tirol selbst kaum größere Städte und da-

die Tiroler Industrie in der Ersten Republik

mit Märkte für die Konsumgüterindustrie.

weitgehend, in der NS-Zeit erfolgte kriegsbe-

Hemmschuhe

dingt ein ‚Aufschwung‘ durch die Rüstungs-

Was die historische Entfaltung der Indust-

tierung in der Tiroler Industrie so hoch, weil

produktion unter Einsatz von Zwangsar-

rie in Tirol gehemmt habe, sei zum einen die

der Binnenmarkt bei weitem nicht genügt,

beit. Nach 1945 profitierte die Industrie vom

natürliche Rohstoffarmut des Landes sowie

um die erzeugten Produkte abzusetzen.

ERP, bekannt als Marshallplan. Wirtschaft-

die starke Orientierung des Landes hin zum

Die Industrialisierung veränderte und präg-

lich wurde das Land aber bereits ab den

„Fern-/Transit-Verkehr“ auf der Nord-Süd-

te auch die Gesellschaft, wie Wolfgang Meix-

Deshalb ist unter anderem die Exportorien-

ner erklärt: „Es kam zu einem Zuzug aus

„DURCH DIE INDUSTRIALISIERUNG KAM ES ZU EINEM ZUZUG AUS DEN NACHBARREGIONEN SOWIE VOM LAND AUS DER LANDWIRTSCHAFT. DAMIT WURDE DAS LAND ‚BUNTER‘, DIE DOMINANZ KONSERVATIVER STRÖMUNGEN WURDE GEBROCHEN.“ Historiker Wolfang Meixner, Vizerektor der Universität Innsbruck

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eco.nova

den Nachbarregionen sowie vom Land aus der Landwirtschaft. Damit wurde das Land ‚bunter‘, die Dominanz konservativer Strömungen wurde gebrochen. Es kam anfangs aber auch zur Entwicklung von Armut und Wohnungsnot, die aber im 20. Jahrhundert überwunden wurde. Das politische Spektrum wurde breiter, etwa durch die Sozialdemokratie, und es entstanden neue gesellschaftliche Bewegungen wie die Ge-


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„WAS WIR LANDLÄUFIG UNTER INDUSTRIE VERSTEHEN, HAT IM ENGLAND DES 18. JAHRHUNDERTS BEGONNEN, IN TIROL ERST ENDE DES 19. JAHRHUNDERTS. DER HÖHEPUNKT DES INDUSTRIEZEITALTERS WAR IN DEN 1970ER-JAHREN ERREICHT, ZUMINDEST WENN MAN VON DEN BESCHÄFTIGUNGSZAHLEN IN DIESEM SEKTOR AUSGEHT.“ Historiker Gerhard Siegl

beitsplätze verloren gehen, sondern sogar

werkschaft, die in Tirol zwar nie mehrheits-

ben füllt und zunehmend hochqualifizier-

bestimmend, sehr wohl aber mehrheitsver-

te Ganzjahresarbeitsplätze, an denen es im

mehr Jobs entstehen könnten. Vorausge-

ändernd wirkten.“

Tourismus noch mangelt, zur Verfügung

setzt, dass überhaupt Fachkräfte im nötigen

Tirol ist politisch nach wie vor ein ver-

stellt. Die Digitalisierung wird in der Tiroler

Ausmaß verfügbar sind.

gleichsweise (wert)konservatives Land, des-

Industrie als Chance gesehen, um weltweit

In Tirol finden schon bislang Tourismus

sen Wirtschaft und wissenschaftliche Ein-

konkurrenzfähig zu bleiben. Studien zeigen,

und Industrie ein gedeihliches Nebenein-

richtungen aber ein feines Sensorium für

dass der Alarmismus um die Digitalisierung

ander. Es deutet aus heutiger Sicht wenig

Innovation entwickelt haben.

als Jobkiller nicht begründet ist. Denn ge-

darauf hin, dass dem nicht so bleiben kann.

rade in jenen Ländern, die über die meisten

Vielmehr will das Land Tirol die internatio-

Industrieroboter verfügen, ist die Arbeitslo-

nale Strahlkraft der Marke „Tirol“ und deren

Die Industrie war in ihren Standortgemein-

sigkeit am geringsten. Man geht in der In-

positive Konnotation sogar noch verstärkt

den auch dafür verantwortlich, dass den

dustrie deshalb davon aus, dass durch den

für Produkte über den Tourismus hinaus

Tirolern in ihren Haushalten ein Licht auf-

technologischen Wandel nicht nur keine Ar-

nutzen.

Fiat lux!

ging. Und zwar ein elektrisches. So betrieb etwa die Zellulosefabrik in Wörgl ab 1887 ein eigenes Kraftwerk an der Brixentaler Ache. Mit dem Achenseekraftwerk ging 1927 das erste Speicherkraftwerk in Tirol in Betrieb. Die TIWAG war drei Jahre zuvor gegründet

Planen. Bauen. Wohnen.

worden. „Seither sind in mehreren Tiroler Seitentälern weitere Pumpspeicherkraftwerke entstanden, etwa im Ziller-, Sellrain- oder Kaunertal“, weiß Gerhard Siegl. Heutzutage nimmt die Wasserkraft für die Unternehmen keine derartige Schlüsselrolle mehr ein, weil Elektrizität im europäischen Verbund kein regionales Produkt mehr ist. Tendenziell geht für die bisher völlig selbstverständliche Energiesicherheit von der Energiewende der Deutschen ein gewisses Risiko aus, da es alles andere als trivial ist, Grundlastfähigkeit aus fossiler Energie und Atomkraftwerken gegen stark schwanken-

N E U BE I RIEDERBA U

de Erträge aus Erneuerbaren einzutauschen. Physikalische Gesetzmäßigkeiten sind nämlich nicht der politischen Willensbildung unterworfen. Da kann man die Energie drehen und wenden, wie man will. Insofern könnte der Wasserkraft in Zukunft sogar wieder eine wichtigere Rolle zukommen, wenngleich der Bau neuer Kraftwerke höchst umstritten ist und teils heftig bekämpft wird.

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INTERVIEW

Die Kraft des Wassers als Geburtshelfer Ulrich Lausecker, Geschäftsführer der Plansee SE, sieht die Wasserkraft als Geburtshelfer, unterzieht den Industriestandort Tirol einer kritischen Betrachtung und gewährt Einblicke in den Kulturwandel und die damit verbundene neue Offenheit, die mit der Digitalisierung und weiteren Internationalisierung Einzug hält. // INTERVIEW: MARIAN KRÖLL

ECO.NOVA: Welche Rolle hat die Wasser-

in einem gemeinsamen Europa auch sehr gut.

kraft historisch für den Industriestandort

Als problematisch am Wirtschaftsstandort

Tirol gespielt?

Tirol erachte ich neben den bereits angespro-

ULRICH LAUSECKER: Eine große. Gerade

chenen Themen ein gewisses Versorgungsge-

unser Unternehmen ist dafür ein Paradebei-

fälle zwischen dem Inntal und der Peripherie,

spiel. Ausschlaggebend für die Gründung 1921

auch was die Bildungsmöglichkeiten betrifft.

war die Verfügbarkeit elektrischer Energie

Es findet gerade eine Diskussion über die An-

aus Wasserkraft. Die Quelle dieser Energie –

siedelung einer HTL mit dem Fachbereich IT

der Plansee – war gleichzeitig Namensgeber

im Bezirk Außerfern statt, weil viele unserer

für das Unternehmen.

Schüler weit pendeln müssen, weil es hier keine derartigen technischen Ausbildungsmög-

Ist von diesem positiven Standortfaktor

lichkeiten gibt. Das ist ein Nachteil. Ich hof-

„Energie“ heute noch etwas übrig?

fe, dass die politischen Entscheidungsträger

Das ist nicht mehr so wichtig, weil es heute in

handeln und es im Bezirk bald eine IT-HTL

Europa ein extrem vernetztes Stromsystem

geben wird.

gibt. Dieses hat allerdings aus unserer Sicht Wie ist es um die wirtschaftlichen Rahmen-

einen entscheidenden Schwachpunkt. Das

bedingungen bestellt, die in der Einfluss-

Außerfern ist nur über eine 360-kV-Leitung aus dem Inntal angebunden. Wir hatten erst

Milliarde Euro in den vergangenen zehn bis

sphäre der Bundespolitik liegen?

vor wenigen Monaten einen Zwischenfall. Ein

15 Jahren, mit einem hervorragend einge-

Da gibt es die klassischen Themen wie die

Klein-Lkw hat einen der Masten gerammt

spielten Team von Mitarbeitern, das es im-

Steuerbelastung, die speziell bei den Lohnne-

und plötzlich war es im Außerfern finster.

mer wieder schafft, neue Herausforderungen

benkosten hoch ist, und die Arbeitszeitflexi-

Davon waren trotz Notstromversorgung

großartig zu meistern. Weitere Standort-

bilisierung, die ein ganz wesentlicher Aspekt

auch wir betroffen. Dieser Schwachpunkt im

faktoren sind die zentrale Lage in Europa,

für uns ist. Man darf nicht vergessen, dass

Stromnetz auf der Nord-Süd-Achse ist ein Ri-

die unmittelbare Nähe zu Deutschland, der

wir nicht mit Unternehmen aus Österreich

sikofaktor. Was für uns als Industriebetrieb

stärksten Wirtschaftsnation Europas. Auch

im Wettbewerb stehen. Wir sind ein globaler

am Standort weiterhin zählt, ist die flexible

die Erreichbarkeit spielt eine Rolle, allerdings

Spieler, der mit Unternehmen aus der ganzen

Verfügbarkeit von Energie zu wettbewerbsfä-

nur gen Norden. Wir wissen alle um die Ver-

Welt konkurriert. Diese haben vielfach andere

higen Preisen.

kehrsproblematik am Fernpass, die von Jahr

Rahmenbedingungen. Unsere Arbeitszeit-Re-

zu Jahr größer wird. Das wirkt auch auf den

gelungen sind in dieser Hinsicht durchaus

Plansee ist mittlerweile ein global ope-

Arbeitsmarkt. Es ist fast unmöglich, jeman-

problematisch. Außerdem halte ich die Um-

rierendes Unternehmen. Was hält Sie am

den aus dem Inntal zur Arbeit ins Außerfern

setzung bzw. systematische Übererfüllung

Standort?

zu locken.

von EU-Richtlinien für fragwürdig.

der Paul Schwarzkopf ausschlaggebend war:

Was schätzen Sie am Industriestandort

Sie meinen damit das sogenannte Gold

Nämlich den, dass es ihm schlichtweg hier

Tirol, wo sehen Sie Schwächen?

Plating?

gefiel. Es ist ja auch wahnsinnig schön hier.

Die zentrale Lage im Zentrum Europas ist si-

Ja. Das ist ein Trauerspiel für die Industrie,

Abgesehen davon: Der Standort Breiten-

cher ein großer Vorteil. Wir können sämtliche

weil dadurch Anforderungen gestellt werden,

wang/Reutte ist für die Plansee Group nach

europäische Kooperationsmöglichkeiten nut-

die absolut über Gebühr sind. Jüngst ist man

wie vor der mit Abstand wichtigste Produkti-

zen. Die Standortagentur Tirol bietet unter

erst mit der Datenschutz-Grundverordnung,

onsstandort. Ein gewachsener Standort mit

anderem wertvolle Unterstützung. Die Zu-

deren Grundgedanke ja positiv ist, weit übers

einer hervorragend ausgebauten Infrastruk-

sammenarbeit mit europäischen Forschungs-

Ziel hinausgeschossen. Die hundertprozenti-

tur, mit Investitionen von weit über einer

einrichtungen und Universitäten funktioniert

ge Umsetzung der gesetzlichen Anforderun-

Es gibt einen weiteren Faktor, der für Grün-

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ZUR PERSON

© MARIAN KRÖLL

Ulrich Lausecker ist seit Oktober 2016 Mitglied der Geschäftsführung von Plansee. Nach dem Studium der Betriebswirtschaft an der Universität Innsbruck startete der gebürtige Niederösterreicher seine Karriere 1997 bei Ceratizit in Reutte. Zunächst im Vertriebsinnendienst, dann als Leiter des Geschäftsbereichs Schnitt- und Stanzwerkzeuge. Im Jahr 2008 wechselte Lausecker zu Plansee, wo er den Bereich Beschichtungsanwendungen (Display, Solar, Verschleißschutz) verantwortete und ausbaute. Lausecker ist verheiratet und hat zwei Söhne.

Auf jeden Fall. Von Start-up-Unternehmen kann man unglaublich viel lernen, was die Agilität und Flexibilität in der Anpassung von Produkten, Prozessen und in der Kundenorientierung betrifft. Start-ups verwenden völlig andere Methoden, als sie in einem

gen ist ein monströser finanzieller und per-

sierung erhöhen, was uns wettbewerbsfähi-

etablierten, historisch gewachsenen Unter-

soneller Kraftakt. Da gibt es Auswüchse, die

ger macht.

nehmen üblich sind. Wir haben historisch gewachsene Prozesse und unterschiedlichs-

Prozesse, vor allem im Personalwesen, völlig Gut qualifizierte Menschen werden wohl

te Stakeholder mit unterschiedlichen Inte-

trotz oder gerade wegen fortschreitender

ressen. Das alles gibt es bei einem Start-up

Über Schlagworte wie Digitalisierung und

Digitalisierung nicht obsolet?

nicht. Die Verwendung agiler Innovationsme-

Industrie 4.0 wird ebenso häufig wie ab­

Genau. Gut qualifizierte Fachkräfte haben im-

thoden, Prozesse, gepaart mit dem enormen

strakt und oberflächlich gesprochen. Was

mer Konjunktur. Man muss sich nur die der-

Ausmaß an Kundenorientierung – Schlag-

bedeuten diese konkret für einen Industrie-

zeitige Situation anschauen. Wir bekommen

wort „Design Thinking“ –, sind genau jene

betrieb wie Plansee?

gar nicht so viele Fachkräfte, wie wir brau-

Dinge, die man als etabliertes Unternehmen,

Natürlich wird das Thema Digitalisierung

chen würden, weil wir aus dem Inntal nie-

und ich sage ganz bewusst auch als konser-

derzeit gehypt. Allerdings bieten die Werk-

manden bekommen und mit dem wirtschaft-

vatives Unternehmen, aus der Start-up-Com-

zeuge der Digitalisierung faszinierende Mög-

lich starken Allgäu im Wettbewerb stehen.

munity mitnehmen kann.

ich mit dem Schlagwort Industrie 4.0 vor-

Inwiefern hat sich durch technologie­

Muss man als Manager diesbezüglich be-

sichtig bin, weil es unzählige Definitionen

getriebene Entwicklungen Ihre Unterneh-

hutsam vorgehen, um die Mitarbeiter, die

gibt, sind ein gewisses Maß an Vernetzung

menskultur verändert?

Kontinuität gewohnt sind, nicht zu überfor-

von Anlagen und Automatisierung eine na-

Die Unternehmenskultur verändert sich nicht

dern?

turgegebene Sache, will man die Produktivi-

ruckartig, sondern evolutionär. Moderne

Ich würde es anders beschreiben: Als Ma-

tät steigern.

Kommunikationsmittel haben das Kommuni-

nagement muss man in der Lage sein, seinen

kationsverhalten der Menschen dramatisch

Mitarbeitern den Freiraum zu bieten, diese

Produktivitätssteigerung gehört für jedes

verändert. Wie wir miteinander kommunizie-

Methoden anwenden zu können. Nicht wir

Unternehmen ohnehin zum Tagesgeschäft.

ren, ist ein wesentlicher Kulturfaktor. Unsere

als Geschäftsführer sind es, die neue Prozes-

Ja, das ist unser tägliches Brot. Gerade auf Lo-

Unternehmenskultur wird sich schrittwei-

se „verordnen“, in den allermeisten Fällen sind

gistikebene haben wir uns mit ausgewählten

se verändern, hin zu einer neuen Offenheit.

wir sogar eher die Bremser und Blockierer.

Kunden bereits gut vernetzt und die Art und

Digitalisierung bedeutet mehr Transparenz,

Die Hüter der Historie sozusagen. Es ist an

Weise der Interaktion mit unseren Kunden

und zwar in allen Prozessen und auch zum

der Stelle wichtig, die Offenheit und den Mut

hat sich dadurch deutlich verändert. Die digi-

Kunden hin. Die Kunden- und Serviceorien-

zu haben, einmal neue Dinge auszuprobie-

tale Unterstützung aller möglichen Prozesse,

tierung bekommt im Zuge der fortschreiten-

ren und den Mitarbeitern diese Freiräume zu

vom Produktions-, Qualitäts-, Personal- bis

den Digitalisierung einen ganz anderen Stel-

geben. Wir versuchen ganz gezielt, einzelne

zum Vertriebsprozess, wird die Art, wie wir

lenwert.

Projekte mit anderen, neuen Methoden zu

auf den Kopf stellen.

lichkeiten für unser Unternehmen. Obwohl

arbeiten, deutlich verändern. Um dem Rech-

bearbeiten und daraus zu lernen. Um den Ver-

nung zu tragen, braucht es auch ein veränder-

Start-ups sind seit einigen Jahren in aller

änderungsprozess in Gang zu halten, muss

tes Ausbildungsprofil. Die Produktivität wird

Munde. Kann man aus dieser Sphäre als gro-

man erst im Kleinen positive Beispiele und

sich durch die Digitalisierung und Automati-

ßes Unternehmen etwas lernen?

Erfolgsgeschichten schaffen.

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IV Tirol

Faire Regelungen auch bei der Arbeitszeit! KOMMENTAR

Die Arbeit muss erledigt werden können, wenn die Aufträge da sind. Das stärkt den Wirtschaftsstandort, sichert die Arbeitsplätze und nutzt allen. Die Tiroler Industrie bekennt sich zu fairen Regelungen, wo es Sieger, aber keine Verlierer gibt.

BREITER KONSENS UNTER ARBEITNEHMERN UND ARBEITGEBERN! Es ist schwer nachvollziehbar, dass die Diskussion rund um das Thema Arbeitszeitflexibilisierung dermaßen emotional geführt wird. Insbesondere wenn man berücksichtigt, dass sich ein so breiter Konsens zur Sinnhaftigkeit unter Arbeitnehmern und Arbeitgebern gleichermaßen findet. Anzuerkennen ist, dass bereits heute einige Kollektivverträge über Betriebsvereinbarungen umfassende Flexibilität bei der Einteilung der Arbeitszeit gewähren. Und diese Möglichkeit zur Flexibilität sollte allen österreichischen Unternehmen und auch den Arbeitnehmern zugänglich sein! Es geht bei diesem Vorschlag nicht darum, irgendjemandem etwas abzuverlangen, was nicht zumutbar oder nicht gewollt wäre. Es geht darum, allen Wirtschaftstreibenden in unserem Land zu ermöglichen, dann zu fertigen, wenn die Aufträge im Hause sind. Spätestens seit der Wirtschaftskrise sehen sich unsere Unternehmen, motiviert durch ambitionierte Ziele der Kunden zur Senkung des Nettoumlaufvermögens, mit deutlich kürzeren Bestellzyklen, geringeren Bestellmengen und damit kleineren Einlastungslosen in der Produktion konfrontiert. Das dadurch häufige Umrüsten führt zu Ineffizienzen und damit oft deutlich höheren Fertigungskosten. Alles das verlangt eine deutlich größere Flexibilität in der Fertigung ab. Viele Mitarbeiter in den Betrieben haben dafür großes Verständnis, denn sie wissen, wie erfolgsentscheidend es ist, Aufträge fristgerecht zu erledigen und damit der Kundenerwartung zu entsprechen. Unsere Mitarbeiter wollen dafür klarerweise den gerechten Ausgleich. Und zu diesem bekennt sich die Industrie – selbstverständlich auch bei der Arbeitszeitflexibilisierung. Es geht also um ein gemeinsames Anliegen. Wer glaubt, dass eine einseitige Verteilung der Vorteile möglich ist, verkennt die Realität in der Arbeitswelt oder ignoriert sie. Dr. Christoph Swarovski, Präsident der Industriellenvereinigung Tirol

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M

enschen sollen nicht länger, aber flexibler arbeiten. Der gesetzliche 8-Stunden-Tag sowie die 40-Stunden-Woche bleiben erhalten. Einen generellen 12-Stunden-Tag oder gar eine 60-Stunden-Woche will die Industrie nicht und hat sie auch nie gefordert. Von flexiblen Arbeitszei-

ten können letztlich alle profitieren – davon ist die IV-Tirol überzeugt. Ein dynamischer Standort mit wettbewerbsfähigen Betrieben ist nun einmal die Basis für Wohlstand und soziale Sicherheit. Flexibles Arbeiten ist international üblich und selbst in den „Parade-Sozialstaaten“ Norwegen und Schweden gibt es nur Vorgaben für Ruhezeiten, aber keine gesetzlichen Höchstgrenzen für die tägliche und wöchentliche Höchstarbeitszeit.

Mehr Flexibilität für alle In vielen Betrieben ist eine flexible Arbeitszeit schon heute Realität, weil in Betriebsvereinbarungen vieles möglich ist. Die Erfahrungen sind durchwegs gut und es sind heute sehr oft auch die Arbeitnehmer, die Flexibilität fordern. Es gibt aber auch Branchen und einzelne Unternehmen, wo an den Bedarf angepasste Arbeitszeiten derzeit gesetzlich oder innerbetrieblich nicht möglich sind. Hier wird die gesetzliche Regelung Abhilfe schaffen. Ein Montagearbeiter soll nicht wegen einer Stunde Mehrarbeit entweder nicht nach Hause fahren können oder am nächsten Tag nochmals auf die Baustelle müssen. Wenn der Monatsabschluss zu machen ist oder ein großer Auftrag zu erledigen ist, sollen mehr Stunden möglich sein, die natürlich abgegolten oder in Freizeit ausgeglichen werden müssen.


Innsbrucker Kommunalbetriebe

I N D U S T R I E IN TIROL Innovativ. Zukunftsorientiert. International.

Zukunftsorientierte Ausbildung:

1.200 Lehrlinge,

100 Industrie-Lehrbetriebe, mehr als 60 verschiedene Lehrberufe Arbeitgeber für mehr als

Umsatz: Die Gesamtproduktion der Tiroler Industrie erzielte zuletzt einen Wert von über

41.000

Frauen und Männer auf gut bezahlten Ganzjahresarbeitsplätzen

10,7 Mrd. Euro

442

Betriebe Von 577 Mio. Euro, die von Unternehmen in den F&E-Bereich investiert werden, stammen mehr als

90 Prozent

von der Tiroler Industrie.

Knapp 70 Prozent

der Industrieproduktion gehen in den Export. 3 von 4 Industriearbeitsplätzen werden von Auslandsaufträgen gesichert. Direktexporte: etwa 6,4 Mrd. Euro

Steuerleistung: Tiroler Industrieunternehmen führten zuletzt über

1 Mrd. Euro

aus Körperschaftsteuer und Einkommensteuer an den Staatshaushalt ab. Dies entspricht einem Plus von 7 Prozent.


Freudenthaler

Mit Teamwork große Aufgaben erfolgreich meistern Nach der starken Bewältigung einer großen Herausforderung startet Freudenthaler – Westösterreichs führender Industrieentsorger – zum 45-jährigen Firmenjubiläum mit neuem Anlagenkonzept durch.

D

as Jubiläumsjahr 2018 begann

Perfekt gemeistert

neuesten Stand der Technik errichteten Hal-

für das Paradeunternehmen

Durch den unermüdlichen Einsatz des ge-

len werden zudem eine erhöhte Effizienz in

nicht wirklich wie geplant. Im

samten Teams und tatkräftige Unterstüt-

der Auftragsabwicklung ermöglichen.

März wurde bei einem großen

zung von Partnern konnten sämtliche Über-

Ingeborg Freudenthaler: „Der Brand und das

Brand eine der wesentlichen Lagerhallen des

nahmen unter Einhaltung der gegebenen

Meistern der daraus resultierenden Heraus-

Unternehmens nahezu komplett zerstört.

Sicherheitsvorschriften aufrechterhalten

forderungen waren für mich wieder einmal

Ursache war, dass es beim dort gelagerten,

werden – alle Kunden wurden wie gewohnt

ein schönes Beispiel, wie stark das Freuden-

zur Weiterverarbeitung vorbereiteten Ge-

bedient. In Rekordzeit wurde geplant und

thaler-Team ist – die Investition von 2,8 Milli-

misch in der Nacht zu einer Selbstentzün-

mit dem Wiederaufbau begonnen. Ende

onen Euro ist eine Investition in die Zukunft

dung kam. Dies stellte das gesamte Team vor

September ist es so weit – die mit externen

unserer starken Marke.“

eine sehr große Herausforderung, um den

Experten entworfenen Lagerhallen können

weiteren unterbrechungsfreien Ablauf der

wieder in Betrieb genommen werden. Ein be-

Teamwork

Entsorgung aufrechterhalten zu können, für

sonders innovatives Sicherheitskonzept und

Dass Freudenthaler nicht nur ein attraktives

den Freudenthaler seinen Kunden als ver-

umfassender Brandschutz sollen künftig

Dienstleistungsportfolio hat, sondern ganz

lässlicher Partner in der Pflicht steht.

noch mehr Sicherheit bieten. Die nach dem

besonders auf sein Team bauen kann, wur-

42

eco.nova


Freudenthaler

„EIN EXZELLENTES GESAMTKONZEPT, MOTIVIERTE MITARBEITER UND NACHHALTIGES DENKEN IN JEDER HINSICHT – DAS SIND DIE PFEILER, AUF DENEN WIR UNSERE ZUKUNFT AUFBAUEN.“ Ingeborg Freudenthaler und Prokurist Christian Sailer

de bereits oft unter Beweis gestellt. Neben

der heimischen Industrie, zum Beispiel für

reich seit nunmehr 45 Jahren. Seit der Grün-

dem zweimaligen Gewinn des Austrian Qua-

Bohremulsionen, Öl-/Wassergemische, Was-

dung entwickelte sich Freudenthaler vom

lity Awards als bestgemanagtes KMU wur-

serlacke, Säuren/Laugen oder sortierfähi-

kleinen Handelsbetrieb mit Erdtanks zum

de Freudenthaler im Zuge dieser Verleihung

ge Baustellenmisch- und Gewerbeabfälle,

führenden Ansprechpartner im Bereich der

mit der Auszeichnung für „eine kraftvolle

stehen modernste Behandlungsanlagen zur

Entsorgung für Westösterreichs Wirtschaft.

Vision und engagierte Mitarbeiter“ geehrt.

umweltschonenden Verarbeitung der Abfälle

Geschäftsführerin Ingeborg Freudenthaler

Auch die eigenen Kunden bescheinigten

in Inzing zur Verfügung.

und Prokurist Christian Sailer dazu: „Ein ex-

Freudenthaler im Zuge der letzten Kunden-

zellentes Gesamtkonzept gepaart mit nach-

befragung, die Stärke und Flexibilität des

Alles aus einer Hand

gesamten Teams als wesentliches Alleinstel-

Freudenthaler bietet durch dieses Spektrum

starkes Bekenntnis zum Team. Das macht

lungsmerkmal.

für seine Kunden die Möglichkeit, den ge-

uns zum ersten Ansprechpartner im Bereich

samten Bedarf an Entsorgungsdienstleistun-

professionelle Abfallentsorgung in Westös-

gen mit einem einzigen Abnehmer zu reali-

terreich und zu einem der attraktivsten Ar-

Das exzellente Team von Freudenthaler hat

sieren und damit verbunden den Benefit, die

beitgeber in der Region.“

darüber hinaus in den letzten Jahren am

Verwaltungsarbeit im Bereich Entsorgung

Markt ein einzigartiges Dienstleistungsport-

weitestmöglich zu reduzieren und die eigene

folio geschaffen – von den gefährlichsten

Organisation schlank und effizient zu halten.

Behandlungskompetenz

Chemikalien bis hin zu Gewerbeabfällen in Containern. Freudenthaler bietet als Ge-

Excellence im Management

samtanbieter für nahezu jede Entsorgungs-

Die Schaffung eines solchen schlagkräfti-

anforderung eine attraktive Lösung.

gen Gesamtmodells fordert an der Spitze

Freudenthaler hat mit seinen in Westöster-

des Unternehmens ein vorausblickendes

reich führenden Kapazitäten eine wichti-

und professionelles Management. Ingeborg

ge infrastrukturelle Funktion als zentraler

Freudenthaler gelang es damit, eines der

und leistungsfähiger Entsorger. Es werden

wirtschaftlich stabilsten und erfolgreichs-

am Standort in Inzing mittlerweile pro Jahr

ten Unternehmen in Westösterreich auf-

60.000 Tonnen gefährliche und nicht gefähr-

zubauen. Dies wurde innerhalb der letzten

liche Abfälle übernommen, von denen ein

Jahre regelmäßig etwa als Preisträger im

großer Anteil in die eigenen Anlagen zur um-

Rahmen des Wettbewerbs „Austrias Leading

weltschonenden Behandlung gelangt.

Companies“, der durch das Wirtschaftsblatt

Der Entsorger geht dabei konsequent den

sowie KSV1870 und PwC Österreich verge-

Weg der Behandlung der Abfälle am eige-

ben wird, bestätigt. Das Unternehmen geht

nen Standort. Für große Mengenströme aus

dabei seinen Weg konsequent und erfolg-

haltigem Denken in jeder Hinsicht und ein

LEISTUNGEN

• Sammlung und Behandlung von gefährlichen und nicht gefährlichen Abfällen • Gewerbeabfallsammlung und -behandlung • Tankreinigung • Tanksanierung • Tankhandel • Altlastensanierung • Fettabscheiderreinigung • Ölabscheiderreinigung • 24-Stunden-Notruf

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eco.nova

43


© TIROL KLINIKEN

tirol.kliniken


tirol kliniken

Investitionen für Tirol – Investitionen für die Bevölkerung Die tirol kliniken sind als das führende Gesundheitsunternehmen des Landes und der Europaregion stetig um die Verbesserung und Erneuerung der weitläufigen bestehenden baulichen Infrastruktur bemüht.

„Zentrumsmedizin“ ist der Gedanke, der hinter dem Neubau der Inneren Medizin-Süd entlang der Kaiser-Josef-Straße steht. Vor allem die Verbindung von patientennaher Forschung und Patientenversorgung wird im neuen Gebäude gelebt. Das „Comprehensive Cancer Center Innsbruck“ (CCCI), das Kompetenzen aus Wissenschaft und Klinik bündelt, wird ebenso dort untergebracht wie ein spezieller, hochmoderner Laborbereich. Im fünften Stock werden Therapien der Zukunft erforscht und maßgeschneiderte Krebstherapeutika hergestellt.

A

signifikanten Investitionen ein bedeutender Auftraggeber für die gesamte heimische Bauwirtschaft, was den Erhalt von bestehenden und die Schaffung von neuen Arbeitsplätzen im ganzen Land begünstigt.

Neu eröffnet Die Innere Medizin-Süd, eines der großen Neubauprojekte der vergangenen Jahre am zentralen Standort der tirol kliniken in

n den Standorten der tirol kliniken

Innsbruck, ist vor Kurzem seiner Bestim-

in Innsbruck, Hall, Natters, Hochzirl

mung übergeben worden. Derzeit laufen

und Schwaz wird die Zielsetzung

letzte Komplettierungsarbeiten, unter an-

verfolgt, hervorragende Medizin und beste

derem an den Fassaden und im Umfeld des

Gesundheitsversorgung für die Bevölkerung

modernen Gebäudekomplexes. Professio-

in modernen, übersichtlichen und den aktu-

nelles Baumanagement, präzise Vorgaben

ellsten Anforderungen entsprechenden Ge-

und Umsetzungsbegleitung sowie sorgfälti-

bäuden und Bauwerken zu leisten.

ge Ressourcenvergabe und -verwaltung ha-

Darüber hinaus sind die tirol kliniken durch

ben dafür gesorgt, dass bei einer Gesamt-

den seit Jahren verfolgten Weg dieser Mo-

investition von rund 68 Millionen Euro von

dernisierung durch eine kontinuierliche

einer budgetären Punktlandung ausgegan-

Bautätigkeit und den damit einhergehenden

gen werden darf.

ZAHLEN – DATEN – FAKTEN • 100 % im Eigentum des Landes Tirol • Leitbetrieb der Gesundheitsversorgung in der Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino) Tirol Kliniken GmbH (Zahlen 2016)  Umsatz: ca. 554 Millionen Euro • Standorte: - LandeskrankenhausUniversitätskliniken Innsbruck - Landeskrankenhaus Hall i. T. - Landeskrankenhaus HochzirlNatters (2 Standorte) - Landes-Pflegeklinik Tirol, Hall i. T. • MitarbeiterInnen: ca. 8300 • Systemisierte Betten: 2458 • ca. 57.000 operative und ca. 437.000 nichtoperative Einzelleistungen an stationären Patienten • ca. 1,9 Mio. Behandlungen (davon ca. 1,1 Mio. Diagnosen, Therapien) an ambulanten Patienten

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45


Vom guten und bösen Verkehr Verkehr entsteht, wenn Menschen ihre Mobilitätsbedürfnisse befriedigen. Außerdem ist er für unser arbeitsteiliges Wirtschaftssystem eine Grundvoraussetzung. Besonders der (Güter-) Transit plagt die Tiroler seit langem. Kann ein von Verlagerungsgetöse begleitetes politisches Projekt die Lösung sein? // TEXT: MARIAN KRÖLL


top.500

V

erkehr ist Leben! Dieses Diktum wird Tirols legendärem Langzeit-Landeshauptmann Eduard Wallnöfer zu-

geschrieben. Es hatte, als es geprägt wurde, wohl auch seine Berechtigung. Der Verkehr brachte Bewegung. Und mit dieser Bewegung kam der wirtschaftliche Aufschwung. Heute dagegen wird landauf, landab unter dem Verkehr – besonders in seiner transitierenden Ausprägung – gelitten. Er wird als Quell allen Übels ausgemacht, den es schnellstmöglich in die Schranken zu weisen bzw. unter die Erde zu verlegen gilt. Letzteres soll mit dem Brennner-Basistunnel (BBT) möglich werden. Kontrafaktisch wird deshalb seit Jahren einer Verlagerung des (Güter-)Transitverkehrs von der Straße auf die Schiene das Wort geredet, obwohl in der Realität seit gut zehn Jahren genau Gegenteiliges passiert. Da es – wie der damalige Landeshauptmann Wendelin

DER GÜTERTRANSIT MIT SEINEN RUND ZWEI MILLIONEN LKWFAHRTEN PRO JAHR DURCH TIROL NIMMT SICH GEGEN DEN EIGENEN, HAUSGEMACHTEN VERKEHR MIT SEINEN RUND , MILLIONEN PKWFAHRTEN PRO TAG GERADEZU LÄCHERLICH GERING AUS. DIE WAHRNEHMUNG IST ABER EINE VÖLLIG ANDERE. DESHALB IST DER TRANSIT AUCH EIN TAUGLICHER SÜNDENBOCK, DER DAVOR SCHÜTZT, DIE EIGENEN MOBILITÄTSGEWOHNHEITEN, DIE EBENSO AUF TÄGLICHER BASIS LÄRM UND SCHADSTOFFE ERZEUGEN KÖNNEN, ERNSTHAFT IN FRAGE ZU STELLEN.

Weingartner einmal definierte – Bestandteil der Tiroler Identität sei, eigenständig zu sein, da „sich die Tiroler ständig wehren mussten“,

als auch Italien anstelle der Verkehrsminis-

Mailer, der sich an der Uni Innsbruck von

kommt der Transit wie gerufen. An ihm ar-

ter lediglich die zweite Garnitur ohne über

Berufs wegen mit intelligenten Verkehrssys-

beiten sich Politik und Bevölkerung seit Jahr

das Unterzeichnen eines inhaltsarmen „Me-

temen beschäftigt, tunlichst entgegenwir-

und Tag ab, er ist die dankbare „Bedrohung“

morandum of Understanding“ hinausgehen-

ken. Verkehr erzeugt heutzutage eine ganze

von außen, die davon abhält, sich mit den

des Pouvoir hingeschickt hatten. Tirols Lan-

Menge an Daten, die in der Verkehrsplanung

hausgemachten Defiziten – nicht nur im Ver-

deshauptmann Günther Platter hatte seine

nutzbar sind, um eben diesen Verkehr be-

kehr – etwas eingehender zu beschäftigen.

Unterschrift unter selbiges verweigert. Mit

einflussen zu können. „Unser Arbeitsbereich

dem Hinweis, die Tiroler nicht verraten und

umfasst alle Arten von Verkehr. Es geht dar-

weitere leere Versprechungen unterzeichnen

um, das Mobilitätsverhalten auf intelligen-

Tatsächlich ist der Transit nicht nur ein ge-

zu wollen. Für Spannung in einem der emoti-

te, das heißt auch nachhaltige und sparsa-

fühltes oder gar imaginiertes Problem, son-

onalsten Kapitel der Tiroler Politik bleibt je-

me Art zu gestalten“, sagt Mailer. Intelligent

dern ein sehr reales, das das Leben eines

denfalls gesorgt.

sei eine Verkehrsplanung dann, wenn sie es

großen Teils der Bevölkerung nachhaltig

Wieder einmal heißt es: Tirol, das tapfere

schaffe, dass Mobilitätsbedürfnisse befriedigt

und meist negativ beeinflusst. Im vergange-

Land im Gebirg, wenn auch nicht gerade

werden können und der damit verbundene

nen Jahr haben rund 2,26 Millionen Lkw den

gegen den Rest der Welt, so doch den Rest

Verkehr gleichzeitig mit weniger Energie und

Brenner überquert, ein weiterer neuer Re-

der Union. Deutschlands Verkehrsminister

negativen Folgeerscheinungen auskomme.

kord für 2018 gilt als ausgemacht. Die Marke

Andreas Scheuer von der CSU, der „Lösun-

von 2,5 Millionen ist in Reichweite.

gen für den freien Warenverkehr und nicht

Mit politischen Maßnahmen wie einem vor

regionale Engstirnigkeit“ sehen will, hatte

Schnellere Systeme sparen keine Zeit

Ausnahmen strotzenden und daher wir-

bezogen auf Platters frühzeitige Abreise nur

Anders als eine gängige Zuordnung sieht

kungsarmen sektoralen Fahrverbot sowie

spöttelnde Tweets wie diesen parat: „Das plat-

Mailer Mobilität nicht per se als Grundbe-

Lkw-Blockabfertigungen hat sich das Land

te Verhalten blockiert uns im gemeinsamen

dürfnis, sondern vielmehr als „Enabler“, als

den Zorn der deutschen Nachbarn, allen vo-

Prozess am Brenner.“ Man wirft einander

Ermöglicher der menschlichen Bedürfnis-

ran jenen der Bayern, zugezogen. Den dor-

schlechten Stil vor. Wie noch zu zeigen sein

befriedigung. Dabei geben die Rahmenbe-

tigen politisch Verantwortlichen dürften

wird, ist der transitierende Verkehr aber bei-

dingungen vor, wie Mobilität ausgelebt wird.

die Befindlichkeiten zwischen Kufstein und

leibe keine Stilfrage, sondern viel grundsätzli-

Wechseln diese, ändert sich auch das Mobili-

dem Brenner einerlei sein. Die Situation ist

cherer, weil auch weltanschaulicher Natur.

tätsverhalten.

verfahren, Verhandlungen ohne Zorn und

Das vielschichtige Thema „Verkehr“ und die

Der technologische Fortschritt, der Verkehrs-

Eifer sind in die Ferne gerückt. Dazu passt

ihm zugrunde liegende Mobilität wird meist

mittel mit immer höheren Geschwindig-

auch das Scheitern des jüngsten Transitgip-

ebenso einseitig wie oberflächlich diskutiert.

keiten ermöglicht hat, veränderte unsere

fels in Bozen, zudem sowohl Deutschland

Dem möchte Universitätsprofessor Markus

Raumwahrnehmung signifikant. Das ist bei

Beschäftigungstherapie

48

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top.500

Sinnvolle Verkehrsplanung: Wo bis in die 1990er-Jahre noch dichter Autoverkehr samt täglichen Staus zum unansehnlichen Stadtbild gehörten, wird dies heute durch Fußgängerzonen deutlich aufgewertet. (Museumstraße li. und Franziskanerplatz).

näherer Betrachtung ein zweischneidiges

Hermann Knoflacher dem deutschen Spiegel

Pull, Zuckerbrot und Peitsche.

Schwert, weil der Mensch dadurch einer-

in einem Interview gesagt hatte, dass man

Wo vor Jahren noch dichter Autoverkehr

seits neue Räume gewonnen, sich aber auch

im Wien der 1970er-Jahre „die Autofahrer

samt täglichen Staus eine Selbstverständ-

Spielräume genommen hat. „Man sagt, die

genervt, Straßen verengt und systematisch

lichkeit war, beherrschen heute Fußgänger-

Erreichbarkeit würde größer werden, wenn

Stau erzeugt“ habe. Und Knoflacher legte

zonen das Stadtbild. So etwa in der Inns-

man Räume schneller überwinden kann. Die

mit Sätzen wie diesen sogar noch nach: „Der

brucker Maria-Theresien-Straße – früher

Überwindung von Raum ist an und für sich

Autofahrer ist kein Mensch. Er wird erst wie-

wichtige Verkehrsachse durch die Stadt und

aber nicht das Ziel des Menschen. Er möchte

der zum Menschen, wenn er aus dem Auto

heute eine der attraktivsten Einkaufsstraßen

irgendwo ankommen, Dinge erledigen“, er-

steigt.“ Und: „Das Auto hat sich wie ein Vi-

Österreichs. Generell hebt langsamer Ver-

läutert der Forscher. Das Wesen des Verkehrs

rus in unserem Gehirn festgesetzt, (...) genau

kehr die Qualität des Straßenraums. Bewegt

habe sich – wiederum bedingt durch die Tech-

da, wo wir mit rationalen Argumenten nicht

man sich nämlich schnell durch eine Stadt,

nologie – verändert. Es befindet sich mitt-

mehr zu erreichen sind.“

nimmt man das Umfeld nicht so genau wahr,

lerweile viel Energie im System, die noch in

Nun ist diese Position der Entmenschlichung

wie wenn man fußläufig unterwegs ist. Se-

erster Linie fossiler Natur ist. „Das bringt ne-

des Autofahrers in ihrer Radikalität zum

mantisch mag es zwar paradox klingen, dass

gative Begleiterscheinungen mit sich“, so der

Glück nicht mehrheitsfähig, regt aber den-

man jene Orte am eindrücklichsten erfährt,

Wissenschaftler. Die Zeit, die durch schnellere

noch zum Nachdenken an. Der Innsbrucker

an denen man nicht fährt, sondern zu Fuß

Verkehrsmittel hätte gewonnen werden kön-

Professor Markus Mailer sieht die Sache be-

geht. Es ist aber völlig logisch, wenn man be-

nen, wird aber nicht etwa eingespart, sondern

deutend nüchterner und meint zum Thema

denkt, dass der Mensch evolutionär nicht auf

investiert. Das führt zu einer paradoxen Situ-

Straßenrückbau: „Rückgebaut wird ja primär

Hochgeschwindigkeit getrimmt und senso-

ation. „Wir fahren weiter, verändern dadurch

nicht, um die Situation für Autofahrer zu er-

risch nicht dafür „ausgerüstet“ ist. „Wenn ich

die räumliche Struktur und verbringen nicht

schweren, sondern um einen Lebensraum

möchte, dass die Leute vermehrt wieder zu

weniger Zeit im Verkehr als früher, sondern

wieder aufzuwerten. Derartige Maßnahmen

Fuß gehen, muss ich ein Umfeld schaffen, in

gleich viel oder sogar mehr“, hält Mailer fest.

sind meist mit Alternativen wie Umfah-

dem das angenehm möglich ist“, sagt Markus

Jedes neue Verkehrsangebot, sei es eine neue

rungsstraßen oder einem verbesserten An-

Mailer. Der Aufenthalt und das Einkaufen in

Straße, Bahntrasse oder aber ein Radweg, ver-

gebot an öffentlichem Verkehr verbunden.“

autofreien Bereichen sind attraktiv, dennoch

ändert bzw. erhöht die Nachfrage. Vor allem

In der Verkehrsplanung heißt das Push und

müssen auch die Innenstädte für die Auto-

in den städtischen Räumen hat beispielsweise der Radverkehr durch neu geschaffene Infrastrukturen seit den 1980ern – wieder – stark zugenommen. Wer Radwege sät, wird Radfahrer ernten, wer Autobahnen ausbaut, entsprechend mehr Autofahrer und Güterverkehr, so lautet vereinfacht gesagt die Gleichung.

Zuckerbrot und Peitsche Der Hauptstadt-Boulevard, das Kleinformat und der Mob in den sozialen Medien waren naturgemäß außer sich, als Verkehrsplaner

50

eco.nova

TIROL IST AUFGRUND DER GEOGRAFISCHEN GEGEBENHEITEN VON JEHER AUCH EIN TRANSITLAND GEWESEN. DAS IST FÜR DIE LEIDTRAGENDEN ALLERDINGS NUR EIN SCHWACHER TROST, FÜR MANCHE GAR DIE QUADRATUR DES KREISES.


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© MARIAN KRÖLL

top.500

„SICHER KÖNNTE MAN DURCH POLITISCHE MASSNAHMEN VERKEHR AUF DIE SCHIENE VERLAGERN. DAS IST NICHT ÜBERRASCHEND. WÜRDE MAN KEINEN BBT BAUEN, ABER DENNOCH MASSNAHMEN ZUR VERLAGERUNG SETZEN, ZEIGT SICH LAUT EINER STUDIE, DASS ES BEREITS JETZT GENÜGEND TRASSEN ÜBER DIE ALPEN GÄBE, UM DEN GESAMTEN GÜTERVERKEHR AUF DER SCHIENE ZU TRANSPORTIEREN.“ Jurist Lothar Gamper

fahrer erreichbar bleiben. Seit 2013 besteht

muss ausgewogen sein. Es geht darum, die

Kostenunwahrheiten

in Österreich zudem die Möglichkeit, Begeg-

verschiedenen Interessen klug auszuba-

Schlussendlich ist der Transit da und geht

nungszonen zu verordnen, die ein rücksichts-

lancieren“, formuliert Mailer die schwierige

auch nicht von selbst wieder weg. Dennoch

volles Nebeneinander von Langsam- und

Übung. Tirol sei aber aufgrund der geogra-

gibt es politische Stellschrauben, an denen

Kfz-Verkehr ermöglichen, sich unter anderem

fischen Gegebenheiten von jeher auch ein

gedreht werden könnte, um die Entwicklung

bereits in Kufstein bewährt haben und in St.

Transitland gewesen. Das ist für die Leidtra-

einzudämmen. Eine davon, und wahrschein-

Johann in Tirol gerade umgesetzt werden.

genden allerdings nur ein schwacher Trost,

lich die effektivste, ist die Kostenschraube.

Ein Patentrezept gibt es auch in der Verkehr-

für manche gar die Quadratur des Kreises.

„Natürlich spielt die Kostenstruktur eine gro-

splanung nicht. Zu komplex ist die Materie,

Mit Blick auf Tirol lässt sich argumentieren,

ße Rolle. Am Brenner gibt es einen Umweg-

zu groß die Anzahl von Faktoren, die einan-

dass die Europäische Union in der politischen

verkehr, der bis zu 30 Prozent des gesamten

der beeinflussen und aufeinander einwirken.

Praxis bislang gesellschaftliche Interessen

Güterverkehrsaufkommens ausmacht und

konsequent ökonomischen unterordnet. Der

kürzer über die Schweiz fahren könnte. Ver-

freie Warenverkehr als Fetisch der Brüsse-

kehrsplanerisch ist man dabei, an der Kos-

Das langjährige Leiden der Tiroler am Tran-

ler Bürokraten und der ihnen vorgelagerten

tenschraube zu drehen, etwa beim Thema

sit hat der Wallnöfer-Devise „Verkehr ist Le-

Lobbyisten sozusagen. „Die Bilanz des Tran-

Korridormaut“, meint Mailer. In die bisheri-

ben!“ mancherorts beinahe dystopischen

sitverkehrs fällt klar negativ aus. Er wird

ge Kostenunwahrheit spielt auch die Tatsa-

Charakter verliehen. Tirol ist des Durch-

meist heftig und emotional diskutiert, weil

che hinein, dass man hierzulande vor allem

zugsverkehrs überdrüssig, der das Inntal

der Transit in Tirol Belastungen bringt, ohne

Diesel günstiger tankt als im angrenzenden

seit 2002 zum größten Luftsanierungsgebiet

dass er großen Nutzen stiftet. Im Gesamtver-

Ausland. Dieser Umstand spiele in den Über-

der Europäischen Union macht oder zumin-

kehrssystem macht er gar nicht so einen gro-

legungen der Frächter sehr wohl eine Rolle,

dest wesentlich dazu beigetragen hat. Dem

ßen Teil aus, ist aber jener Verkehr, von dem

sagt Mailer.

Ausspruch Eduard Wallnöfers kann der Ver-

die Menschen hier nichts haben“, so die Diag-

Dass der Brenner insgesamt zu billig ist, liegt

kehrsforscher aber dennoch insofern etwas

nose Mailers.

aber notabene nicht an Tirol. Dort befindet

abgewinnen, als Mobilität in mancher Hin-

Der Gütertransit mit seinen rund zwei Millio-

man sich bei den zulässigen Wegekosten im

sicht sehr wohl „Leben“ bedeute. Eben dieses,

nen Lkw-Fahrten pro Jahr durch Tirol nimmt

oberen Bereich des Möglichen, in Deutsch-

unser aller Leben mit den unterschiedlichs-

sich gegen den eigenen, hausgemachten Ver-

land und Italien sind die Interessenlagen

ten Mobilitätswünschen und -erfordernissen

kehr mit seinen rund 1,5 Millionen Pkw-Fahr-

dagegen andere, wie vor allem die deutsche

bringe den Verkehr mit sich, der wiederum

ten pro Tag geradezu lächerlich gering aus.

Spitzenpolitik mit ihrem beinahe infantilen

gestaltbar sei. „Der Durchzugsverkehr bringt

Die Wahrnehmung ist aber eine völlig ande-

Schmollen ob der Lkw-Blockabfertigung – ei-

kein Leben nach Tirol, sondern dort, wo er

re. Deshalb ist der Transit auch ein tauglicher

ner Dosierungsmaßnahme, die den Stau hin-

herkommt und wo er hinfährt“, hält der Ver-

Sündenbock, der davor schützt, die eigenen

ter die Grenze verlagert – demonstriert. Tirol

kehrsexperte fest.

Mobilitätsgewohnheiten, die ebenso auf täg-

soll auf diese Maßnahme umgehend verzich-

Dem Verkehr wohnt indes eine ebenso be-

licher Basis Lärm und Schadstoffe erzeugen

ten, wenn es nach dem nördlichen Nachbarn

deutsame wirtschaftliche wie soziale Kompo-

können, ernsthaft in Frage zu stellen. Der Fis-

geht, dem als Exportnation Nummer eins der

nente inne. „Das Verhältnis zwischen diesen

kus profitiert zudem vom erhöhten Steuer-

freie Warenverkehr das höchste Gut ist. „Eine

beiden oft widerstreitenden Komponenten

aufkommen durch den Tanktourismus.

Maßnahme, die mutig und notwendig ist, um

Transitleiden

52

eco.nova


top.500

wart und Zukunft des Transits betrifft, in Tirol fürwahr nicht. Die Realität straft jedoch das Lager der Transit-Verlagerer Lügen. Zwischen 1960 und 2010 stieg das Transitgüterverkehrsaufkommen in Österreich um das 14-Fache. Auf der Schiene wurden in diesem Zeitraum immerhin fünf mal mehr Güter befördert, auf der Straße dagegen 115 mal so viel. Am Brenner sind 90 Prozent des Güterverkehrs dem Transit zuzurechnen. Die Verlagerung von der Straße auf die Schiene verläuft nicht nur schleppend, sondern seit 2008 sogar rückläufig. In Deutschland und noch größerem Maße Italien sieht die Situation sogar noch trister aus. Bewegung in die Debatte zu bringen“, meint

Das hat bislang für Deutschland aber noch

hingegen Markus Mailer zu selbiger. Mit den

keine Priorität“, so Mailer. Das von der Politik

Lkw-Blockabfertigungen verlagern sich nicht

formulierte Ziel, den Lkw-Straßentransit über

Bringt der BBT die Verkehrswende?

nur Staus hinter die Landesgrenze, sondern

den Brenner auf eine Million mehr als zu hal-

Die Erwartungshaltung, die in den BBT ge-

auch „Bewusstsein“, glaubt Mailer. Die Bayern

bieren, werde Begleitmaßnahmen brauchen,

setzt wird, wird dieser schon allein deshalb

sind darüber naturgemäß „not amused“, was

um überhaupt eine Chance auf Erfolg zu ha-

enttäuschen, weil sie aus heutiger Sicht

sie bislang jedoch noch nicht dazu veranlasst

ben. „Nur die teure Infrastruktur zu bauen,

schlicht unrealistisch ist. Mit oder ohne

hat, bei den notwendigen Zulaufstrecken

wird nicht dazu führen, dass die Lkw auf die

funktionierende Zulaufstrecken. Die An-

zum BBT ein höheres Tempo an den Tag zu

Schiene wechseln. Es braucht Zulaufstrecken,

haltspunkte, warum der BBT aller Voraus-

legen. „Es ist für Nordtirol besonders wichtig,

es braucht Verladeinfrastruktur, Kapazitäten.“

sicht nach ein milliardenschwerer Rohr-

dass die vor allem ab München stiefmütter-

An geschmeidiger Verlagerungsrhetorik

krepierer zu werden droht, hat der Jurist

lich behandelten Strecken ausgebaut werden.

mangelt es, was die Vergangenheit, Gegen-

Lothar Gamper, der 2009 bei der Tiroler Lan-

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53


top.500

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162.400.000 (g)

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Berger Logistik GmbH

Wörgl

292

152.410.000 (g)

4

50

Unterer GmbH

Kundl

50

115.670.000 (g)

5

58

VERTEX GmbH

Kirchbichl

61

98.400.000

6

64

Top Logistik GmbH

Kufstein

80

86.260.000

7

71

Tirolia-Spedition GmbH

Ebbs

68

80.000.000

8

73

Fercam Austria GmbH

Kundl

85

78.320.000 (g)

9

77

Hartl Connect Transport GmbH

Vomp

40

76.130.000 (g)

10

114

Fluckinger Transport GmbH

Volders

220

52.500.000 (g)

11

139

Morawa-Berchtold Transporte GmbH

Innsbruck

240

45.600.000

12

155

STARK Internationale Transporte GmbH

Radfeld

42

40.600.000

13

160

STS Transport GmbH

Wörgl

55

39.000.000 (g)

14

176

Weber Beton Logistik GmbH

Inzing

146

33.000.000 (g)

15

188

Heavyteam-Spezialtransport GmbH

Kufstein

51

31.000.000 (g)

*)

stellt das Ergebnis im Gesamtranking der Top 500 dar,

(g)

Umsatz geschätzt

desumweltanwaltschaft für die Umweltver-

noch dazu häufig von Niedriglöhnern aus an-

träglichkeitsprüfung des BBT zuständig war,

deren Ländern besetzt werden. Investitionen

zu einem weiteren Drittel der Landwirtschaft

in akribischer Arbeit zusammengetragen.

in Innovation, Forschung und vor allem Bil-

und Industrie zuzurechnen“, rechnet Gamper

Gamper kritisiert das Fehlen von volkswirt-

dung sind viel effizienter und nachhaltiger.“

vor. „Die höchsten Schadstoffkonzentratio-

schaftlichen Kosten-Nutzen-Rechnungen bei

Die Kosten-Nutzen-Relation bei Bildungsin-

nen gibt es zwischen Vomp und Innsbruck.

Infrastrukturprojekten dieser Größenord-

vestitionen sei ungleich höher als bei Infra-

Hier müsste man Maßnahmen setzen“, sagt

nung, obwohl es mittlerweile die notwendige

strukturprojekten. Beim BBT habe man mit

Gamper. „Im Wipptal zwischen Innsbruck

Expertise und Methoden gäbe. „Aus meiner

einem sehr gefälligen Gutachten und viel

und Brixen werden dagegen an der Autobahn

Sicht dürfte man heute Verkehrsprojekte nur

Fantasie mit Mühe und Not ein Verhältnis

die Schadstoff-Grenzwerte sogar permanent

noch genehmigen, wenn eine verkehrspoli-

zwischen Kosten und Nutzen von 1:1 zustan-

unterschritten“, argumentiert der Jurist. Man

tische Studie einen volkswirtschaftlich aus-

de gebracht. Diese Kritik ist zunächst einmal

liege zwischen München und Verona überall

reichenden Nutzen attestiert.“ Milliardenpro-

sehr grundsätzlich. Man könnte argumentie-

über den Schadstoff-Grenzwerten, nur eben

jekte wie den BBT schlägt Gamper überdies

ren, dass Investitionen in Bildung und Infra-

nicht am Brenner, wo der Tunnel gebaut

nicht der Entscheidungssphäre des Politi-

struktur in entwickelten Gesellschaften kei-

wird. Für die Dauer des Baus verschlechte-

schen zu. „Eine politische Entscheidung ist

ne Entweder-oder-Frage sein können.

re sich dort jedoch die Luftqualität, um sich

es, eine Richtung bzw. ein Ziel vorzugeben“,

Doch auch der erhoffte Umweltnutzen wer-

nach Inbetriebnahme des Tunnels nur un-

sagt er. Die Mittel, wie man sich den von der

de sich, ist Gamper überzeugt, durch den BBT

wesentlich zu verbessern. Das Fazit Gampers

Politik formulierten Zielen annähern könne,

nicht einstellen. Zum einen, weil die der Pla-

lautet, dass es „keinen Umweltnutzen gibt,

seien dagegen auf anderem, wissenschaft-

nung zugrundeliegenden Verkehrsprognosen

der die Projektkosten ansatzweise rechtfer-

lichem Wege zu ermitteln. Nicht einmal als

überzogen seien, zum anderen, weil eine Hal-

tigen würde“. Die Verlagerung eines Teils des

Konjunkturlokomotive sei das Bauprojekt

bierung des Verkehrs keine Halbierung des

Schwerverkehrs von der Straße auf die Schie-

brauchbar, erläutert Gamper: „Es entstehen

Schadstoffausstoßes zur Folge hätte. „Schad-

ne macht in der Gesamtenergiebilanz außer-

Arbeitsplätze für die Dauer des Projekts, die

stoffe in Tirol sind zu einem Drittel dem Ver-

dem nicht automatisch einen schlanken Fuß,

kehr, zu einem Drittel dem Hausbrand und

MIT POLITISCHEN MASSNAHMEN WIE DEM SEKTORALEN FAHRVERBOT ODER LKWBLOCKABFERTIGUNGEN HAT SICH DAS LAND DEN ZORN DER DEUTSCHEN NACHBARN ZUGEZOGEN. DEN DORTIGEN POLITISCH VERANTWORTLICHEN DÜRFTEN DIE BEFINDLICHKEITEN ZWISCHEN KUFSTEIN UND DEM BRENNER EINERLEI SEIN. DIE SITUATION IST VERFAHREN, VERHANDLUNGEN OHNE ZORN UND EIFER SIND IN DIE FERNE GERÜCKT. 54

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26.06.2018 12:27:33


© ANDREAS FRIEDLE

top.500

„MAN SAGT, DIE ERREICHBARKEIT WÜRDE GRÖSSER WERDEN, WENN MAN RÄUME SCHNELLER ÜBERWINDEN KANN. DIE ÜBERWINDUNG VON RAUM IST AN UND FÜR SICH ABER NICHT DAS ZIEL DES MENSCHEN. ER MÖCHTE IRGENDWO ANKOMMEN, DINGE ERLEDIGEN.“ Univ.-Prof. Markus Mailer

solange die dafür verbrauchte elektrische

terien bauen, niemand eine Hochgeschwin-

Energie zu einem großen Teil fossil oder nuk-

digkeitsstrecke München–Verona in Betracht

Das ist nicht überraschend. Würde man kei-

lear erzeugt wird.

ziehen würde“. Für den Personenverkehr sei

nen BBT bauen, aber dennoch Maßnahmen

Ja nicht einmal in puncto Lärmschutz soll

zum einen die Nachfrage zu gering, der Gü-

zur Verlagerung setzen, zeigt sich laut einer

der Brenner-Basistunnel der große Wurf

terverkehr fahre weltweit nicht auf Hoch-

Studie, dass es bereits jetzt genügend Trassen

werden, zumal ja die Bahnstrecke über den

geschwindigkeitstrassen, weil der Güterzug

über die Alpen gäbe, um den gesamten Gü-

Brenner erhalten bleiben wird. Die Lärmbe-

dem schnelleren Personenzug im Weg sei

terverkehr auf der Schiene zu transportieren.

lastung durch die Bahn ist wesentlich veralte-

und schwere Güterzüge die Trasse ruinieren

Das Wesentlichere ist: Setzt man diese politi-

tem Material geschuldet, wie Lothar Gamper

würden. Damit habe man in Frankreich expe-

schen Maßnahmen, spielen plötzlich die We-

ausführt: „Wollte man den Eisenbahnlärm

rimentiert. „Niemand lässt über eine Hochge-

gekosten eine Rolle. Dann wird die kürzeste,

reduzieren, müsste man es so machen wie

schwindigkeitsstrecke Güterverkehr fahren“,

weil günstigste Route gewählt, die immer auf

beispielsweise die Amerikaner und Schweizer:

fasst Gamper zusammen.

der Achse München–Salzburg–Venedig oder

Anstelle von hässlichen und teuren Lärm-

Im TEN- (Transeuropäische Netze)-Priori-

Rotterdam–Genua, aber keinesfalls über den

schutzwänden greift man bei den Schienen –

tätsprojekt Nummer eins, der Schaffung einer

Brenner verläuft. Bei Kostenwahrheit hätte

an der Schwelle – und beim Rollmaterial ein.

Eisenbahn-Hochgeschwindigkeitsstrecke zwi-

der Brenner, auch auf der Straße, niemals je-

Speziell bei Güterzügen wird in der EU uraltes

schen Berlin und Palermo, sieht Lothar Gam-

ne Bedeutung, die er heute hat“, führt Lothar

und lautes Rollmaterial verwendet. Mit dem

per ein rein politisches Konstrukt. In der Tat

Gamper abschließend aus.

Geld, das der BBT verschlingt, könnte man

sollen diese Transeuropäischen Netze explizit

Der Brenner-Basistunnel wird unbeschadet

europaweit das Rollmaterial bei sämtlichen

der Entwicklung des Binnenmarkts und der

dessen ökonomischer Tragbarkeit gebaut,

Güterzügen erneuern. Dabei würde die Kos-

Verbesserung des wirtschaftlichen und sozia-

weil er ein politisches Projekt ist. Deshalb

ten-Nutzen-Rechnung stimmen.“

len Zusammenhalts in der EU dienen. Das ist

ist die Kindesweglegung, die vor allem auf

nicht verwerflich. Nur wirft es ein Schlaglicht

deutscher Seite, aber auch von Italien aus

darauf, dass das Infrastrukturprojekt nicht in

betrieben wird, gerade kein Beweis für die

Damit ist Gampers Argumentationskette

erster Linie nach ökonomischen bzw. logisti-

integrative Kraft gemeinsamer europäischer

aber noch nicht abgeschlossen: Eine Verlage-

schen Gesichtspunkten geplant wurde, son-

Verkehrsinfrastrukturvorhaben. Österreich

rung des Güterverkehrs auf die Schiene wer-

dern die europäische Integration befördern

gräbt, Deutschland untergräbt. Wer die Kos-

de in nennenswertem Umfang schon allein

soll. „Durch diesen Grundkonsens tut sich die

ten trägt und wie hoch diese letztlich tatsäch-

deshalb nicht stattfinden, weil in Italien auf

EU auch so schwer, Verkehrsbeschränkun-

lich ausfallen werden, lässt sich noch nicht

den Hochgeschwindigkeitsstrecken nur Per-

gen einzuführen“, folgert Gamper, der den mit

seriös sagen. Oskar Herics, der Vertreter Ös-

sonenverkehr abgewickelt werde. „Höchst-

dem Tunnelbau befassten Instanzen trotz um-

terreichs beim EU-Rechnungshof, kritisiert

rangige italienische Eisenbahnvertreter

fassender Kenntnis der tatsächlichen Fakten-

den „nationalen Fleckerlteppich“, der zumin-

haben mehrfach betont, dass südlich von

lage selektive Informationspolitik vorwirft.

dest bis 2040 verhindert, dass es eine gesamt-

Franzensfeste kein Güterzug auf einer Neu-

Die europäische Spitzenpolitik hätte es wo-

haft funktionierende Strecke München–Ve-

baustrecke verkehren würde, selbst wenn

möglich in der Hand, den BBT mit Leben,

rona geben wird. Der Transit wird Tirol aber

man sie bauen würde.“ Ferner hätten deut-

in diesem Fall eben in Form von Verkehr, zu

noch weit darüber hinaus beschäftigen, und

sche und italienische Eisenbahnvertreter

füllen. Der Konjunktiv ist allerdings ange-

zwar nicht nur am Brenner, sondern auch als

übereinstimmend gesagt, dass, „würde man

bracht, zumal das eine völlige Abkehr von

kollektive Projektionsfläche für all die negati-

das europäische Eisenbahnnetz nicht nach

der bisherigen politischen Praxis bedingt.

ven Aspekte, die unterschwellig mit dem indi-

politischen, sondern nach logistischen Kri-

„Sicher könnte man durch politische Maß-

viduellen Mobilitätsverhalten einhergehen.

Vom Graben und Untergraben

56

eco.nova

nahmen Verkehr auf die Schiene verlagern.


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Wirtschaftskammer Tirol

Konjunkturmotor läuft Die Tiroler Wirtschaft ist mit vollen Auftragsbüchern und viel Optimismus ins heurige Jahr gestartet. Und auch die Halbjahresbilanz fällt durchaus positiv aus. Dennoch ist die Stimmung nicht gänzlich ungetrübt.

T

irols Wirtschaft zeigt sich in gu-

prognosen soll es auch das heurige werden.

der Nadel im Heuhaufen. Bodenseer sieht ei-

ter Verfassung und bleibt nach ei-

Erwartet wird eine Steigerung der Brutto-

nen Ansatzpunkt zur Gegensteuerung in der

nem optimistischen Start ins Jahr

wertschöpfung um drei bis 3,5 Prozent, was

überregionalen Arbeitsvermittlung und der

2018 auf einem dynamischen Wachstums-

zwar ein wenig hinter der des letzten Jahres

Regionalisierung von Mangelberufslisten.

kurs. Das sorgt für gute Stimmung: Der Ge-

liegt, aber dennoch positiv stimmt.

Auch beim Arbeiten für Asylwerber ortet

schäftsklimawert (Mittelwert von Lage und

er Potenzial – nicht nur für die Wirtschaft,

Erwartung) erreichte Anfang des Jahres mit

Die Nadel im Heuhaufen

65 Prozentpunkten ein All-Time-High und

Die Konjunktur boomt und doch scheint

den. Indirekt haben zudem die Arbeitszei-

übertraf damit auch den Höchstwert vom

nicht in allen Bereichen die Sonne. Wolken

ten mit dem Arbeitskräftemangel zu tun –

Juni 2017 (61 Prozentpunkte). Getragen wird

ziehen vorrangig beim Thema Arbeitskräfte

weil oftmals nicht dann gearbeitet werden

die gute Lage insbesondere von der Indust-

auf, was allen Branchen, aber vor allem dem

darf, wenn die Nachfrage da ist. Bodenseer:

rie, der Verkehrs- und der Bauwirtschaft. Für

Gewerbe und Handwerk zu schaffen macht.

„Die Flexibilisierung der Arbeitszeiten ist

Wirtschaftskammerpräsident Dr. Jürgen Bo-

Fachkräftemangel und die Preisentwicklung

dringend nötig – und definitiv ein Vorteil

denseer ist es genau diese Artenvielfalt, die

sind trotz durchaus positiver Entwicklung

für Betriebe UND Mitarbeiter.“ Wichtige An-

Tirol Vorteile bringt: „Wir sind breit und gut

die größten Hemmschuhe für einen noch

satzpunkte liegen auch in der Aus- und Wei-

aufgestellt, die Struktur ist ausgewogen und

stärkeren Aufschwung. Walter Bornett, Di-

terbildung. Die duale Ausbildung hat sich in

gut durchmischt, über alle Branchen und

rektor der KMU-Forschung Austria, schätzt,

den letzten Jahren enorm bewährt, die Wirt-

Unternehmensgrößen hinweg. Dieses breite

dass allein im Gewerbe und Handwerk in

schaftskammer leistet mit der Bildungsab-

Spektrum schafft Zuversicht.“

Tirol rund 3.000 hochqualifizierte Mitarbei-

teilung, dem Bildungsconsulting und dem

Insgesamt war die Entwicklung in Tirol im

ter fehlen. Geeignetes Personal zu finden

WIFI außerdem selbst wichtige Beiträge zur

vergangenen Jahr eine gute, laut Wirtschafts-

gleicht aber quasi überall einer Suche nach

beruflichen (Weiter)entwicklung.

SPIELRÄUME

Dr. Jürgen Bodenseer, Präsident der Wirtschaftskammer Tirol

58

eco.nova

sondern auch die Integration der Betreffen-

KOMMENTAR

Mit der Wirtschaftsfreundlichkeit der Großen Koalition war es nur mäßig bestellt. In zahlreichen Gesetzen hat sich inzwischen eine ordentliche Schieflage zu Lasten der heimischen Betriebe aufgestaut. Das bedeutet ausufernde Verfahren, hohe Strafen selbst bei kleinen Vergehen und überbordende Bürokratie. In vielen internationalen Rankings sind diese Wachstumsbremsen in Österreich kritisiert worden. Doch erst die neue Bundesregierung scheint zu erkennen: Die Betriebe schaffen die Arbeitsplätze. Und deswegen ist es vernünftig, diesen Rahmenbedingungen zu bieten, die Spielräume lassen und Lust auf Leistung machen. Das weiß auch die Tiroler Landesregierung. Der konstruktive Dialog zwischen der Wirtschaftskammer und dem Land in Form der Wirtschaftsgespräche geht in eine weitere Runde und bildet die Basis für Entscheidungen mit Hausverstand. „Durchs Reden kommen die Leut‘ z‘sammen“ ist eine traditionelle Tugend, die auch in Zeiten der Digitalisierung nichts an Aktualität verloren hat.

Fotos: WKT


Wirtschaftskammer Tirol

FAKTENCHECK

Die Branchen im Überblick Industrie

In der Diskussion über flexiblere Arbeitszeiten bringen deren Gegner zahlreiche Mythen und Märchen in Umlauf. Einem Faktencheck halten diese aber nicht stand. Denn flexible Arbeitszeit ist für Mitarbeiter, Unternehmer und Standort ein Gewinn. Flexible Arbeitszeit bringt eine Verlängerung der Arbeitszeit. FALSCH! Flexible Arbeitszeit bedeutet nicht, dass die Mitarbeiter insgesamt mehr bzw. länger arbeiten müssen. Es bleibt grundsätzlich bei 8 Stunden pro Tag und 40 Stunden pro Woche. 12 Stunden pro Tag bleiben die Ausnahme. Wichtig: Die 11. und 12. Stunde sind grundsätzlich Überstunden mit Zuschlag. Flexible Arbeitszeiten verschlechtern die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. FALSCH! Flexiblere Arbeitszeiten, die auf Betriebsebene geregelt werden, ermöglichen maßgeschneiderte Arrangements und neue Lösungen. So bringt mehr Flexibilität neue Chancen, Beruf und Familie besser zu vereinbaren.

Die Tiroler Industrie war einer der Haupttreiber des heimischen Aufschwungs. Die abgesetzte Produktion stieg (inklusive Bauindustrie) im Jahr 2017 um nominell 6,8 Prozent bzw. um 684 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr an und erreichte mit 10,7 Milliarden Euro einen neuen Höchstwert. Diesen Schwung hat die Branche ins heurige Jahr Mag. Hermann Lindner, Spartenobmann Industrie

mitgenommen. Laut Prognosen dürfte die abgesetzte Produktion der Tiroler Industrie heuer auf rund 11,35 Milliarden Euro (ein nominelles Plus von sechs Prozent) ansteigen. Ein Hauptgrund für die positive Entwicklung ist einmal mehr die lebhafte Exportnachfrage. Insgesamt wird die Tiroler Wirtschaft 2018 Waren im Wert von rund 13,5 Milliarden Euro exportieren. Dennoch hofft Mag. Hermann Lindner auf zusätzliche Konjunkturanreize durch die Politik – vor allem sollen Investitionen gefördert werden. Hier gelte es, die po-

Ing. Martin Wetscher, Spartenobmann Handel

Handel

sitive Stimmung auszunutzen, um gerade in Hinblick auf die Digitalisierung noch besser gerüstet zu sein. Unterstützung erhofft man

Flexible Arbeitszeiten machen den Arbeitsmarkt unsicherer und erhöhen den Druck. FALSCH! Flexible Arbeitszeiten sichern Arbeitsplätze. Das hat sich schon bisher gezeigt: 2009 ist die Wirtschaft in Österreich um 3,9 % eingebrochen, die Beschäftigung aber nur um 1,4 % gesunken. Der Großteil der Arbeitsplätze wurde durch Überstundenabbau und flexible Arbeitszeiten gesichert.

Der Handel ist eine konstante, starke Säu-

sich auf dem Arbeitskräftesektor (Stichwort:

le der Tiroler Wirtschaft. Die Umsätze sind

Qualifikation), die Arbeitszeitflexibilisierung

2017 nominell um 2,7 Prozent, real um 1,0

stimmt die Branche zuversichtlich.

Prozent gewachsen; im Schnitt waren rund 33.500 Mitarbeiter im Tiroler Einzelhandel tätig und damit ca. 1.000 mehr als 2016.

Transport & Verkehr

„Das Beschäftigungsplus von 3,3 Prozent ist

Nach einem grundsätzlich zufriedenstellen-

das höchste seit dem Jahr 2010. Damit un-

den vergangenen Jahr ist die Stimmung in

terstreicht der Handel einmal mehr, dass

der Verkehrswirtschaft auch 2018 gut. In Be-

er eine verlässliche und stabile Größe am

zug auf die Auftragserwartung liegt der Ver-

Kein Auftrag wird in Österreich wegen zu restriktiver Arbeitszeiten abgelehnt. FALSCH! Oft werden wichtige Aufträge auch dann abgearbeitet, wenn Arbeitszeitbestimmungen dem entgegenstehen. Mitarbeiter und Betriebsrat haben dafür meist Verständnis oder wollen es ausdrücklich selbst. Wir wollen aber keinen Graubereich mit Strafrisiko, sondern Rechtssicherheit.

Tiroler Arbeitsmarkt ist“, so Ing. Martin

kehr mit Handel und Tourismus an vorderster

Wetscher. Eine der größten Herausforde-

Front. Das Thema Transit bleibt dennoch ein

rungen der Branche wird indes auch heuer

Dauerbrenner. Bei aller Emotionalität mit fol-

und in Zukunft die zunehmende Digitalisie-

genden kurzfristigen Einzelmaßnahmen sollte

rung sein. Wetscher: „Der große Vorteil des

man jedoch die langfristige Perspektive nicht

herkömmlichen Handels gegenüber dem

aus den Augen verlieren. Gütertransporte hat

E-Commerce ist, dass er Einkaufen zum

es immer schon gegeben, eine wirtschaftli-

Erlebnis mit positiven Emotionen machen

che Entwicklung Tirols ist ohne gesicherte

kann.“ Diese Chance müsse konsequent ge-

Verkehrsströme nicht denkbar. Nun braucht

nutzt und durch persönlichen Service ver-

es Strategien und innovative Konzepte, die

All-in-Verträge sind ein Freibrief für unbezahlte Überstunden. FALSCH! Bei richtiger Anwendung bringen All-in-Verträge sowohl dem Arbeitnehmer als auch dem Arbeitgeber Vorteile. Arbeitnehmer profitieren von einer besseren sowie gleichmäßigeren Bezahlung, auch dann wenn keine Mehr- oder Überstunden anfallen. Arbeitgebern kommt eine einfachere Entgeltabrechnung und weniger Verwaltungsaufwand entgegen.

stärkt werden.

Mensch und Umwelt mit einschließen –

Mehr Fakten unter www.WKO.at/arbeitszeitneu

auch in Bezug auf den Brenner-Basistunnel. Möchte man generell die Verlagerung von der Straße auf die Schiene ernsthaft vorantreiben, kommt man nicht umhin, die beiden bestehenden Terminals für den unbegleiteten kombinierten Verkehr zu erweitern und Infrastrukturen zu schaffen, die auch für heimische Wirtschaft eine Verlagerung möglich macht. Letztlich aber erfordert Verkehrspolitik die Nutzung sämtlicher Möglichkeiten – das wiederum erfordert Expertenwissen sowie Gottfried Strobl, Spartenobmann Transport & Verkehr

das Know-how der Praktiker und darf nicht vorrangig politisch getrieben sein.

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59


Wirtschaftskammer Tirol

Bank & Versicherung Die Bankenbranche hat es seit der Finanzkrise wahrlich nicht einfach. Vor allem kleinere Regionalbanken leiden unter der überbordenden Regulierungswut. „Derzeit wird mit Kanonen auf Spatzen geschossen – die Bürokratielawine lähmt regionale Institute“, so Mag. Harald Wanke. Ein ähnliches System wie in den USA, das die Regulierungen für kleine Banken erleichtert, mache auch für Europa und Österreich Sinn, denn speziell für die ländliche Entwicklung und als Partner für KMU spielen Regionalbanken eine große Rolle. Wanke: „Es braucht in der Regulierung eine stärkere Differenzierung nach Größe, Risiko und Geschäftsmodell, um die Belastung auf ein vernünftiges Maß Franz Jirka, Spartenobmann Gewerbe & Handwerk

Mag. Harald Wanke, Spartenobmann Bank & Versicherung

zu reduzieren. Das sichert ein breites Finanzierungsangebot mit attraktiven Konditionen für die Kunden.“ Konkret geht es um eine Erleichterung in der täglichen Bürokratie, etwa beim

Gewerbe & Handwerk

Meldewesen, der Offenlegung von Kennzahlen und Vergü-

Mit einem realen Umsatzplus von 1,4 Pro-

tungsbestimmungen. Auch bei der Umsetzung von Basel IV

zent ist die Entwicklung in der Branche

in der EU ab 2020 sollte die Proportionalität beachtet werden.

zwar gut, dennoch hinkt das Wachstum der Gesamtwirtschaft hinterher. De Ursache der gebremsten Entwicklung ist vorrangig

Information & Consulting

ein Kapazitätsproblem. Die Betriebe fin-

Die Digitalisierung ist kein Trendthema, sondern verändert

den schlichtweg keine Leute – und das in

unser Leben und Wirtschaften nachhaltig. Natürlich birgt sie

Zeiten voller Auftragsbücher. Helfen würde

Herausforderungen, bringt aber auch enormen Fortschritt.

zudem ein flexibleres Arbeitszeitrecht auf

Die Anbindung an den globalen Markt ist für alle Unterneh-

betrieblicher Ebene sowie ein Abflachen der

men unabhängig von deren Betriebsgröße einfacher gewor-

Lohn- und Gehaltsstufen. Dies brächte glei-

den, die Vielfalt an Möglichkeiten ist gestiegen. Aus diesem

chermaßen Vorteile für die junge und alte

Grund ist auch der Ausbau des Breitbandnetzes von größter

Mitarbeiterschaft. Weil Qualifikation generell

Wichtigkeit. Dass jedoch nicht jeder mit der zunehmenden

ein entscheidender Wettbewerbsfaktor ist,

Digitalisierung glücklich ist, liegt auf der Hand. Letztlich soll-

gilt es für Franz Jirka die duale Ausbildung

te die Technik den Menschen aber nicht ersetzen, sondern ihn

und den Meisterbrief zu stärken. Neben den

unterstützen. Gerade in der Sparte Information & Consulting

fehlenden Fachkräften ist in der Branche der zunehmende Preisdruck ein Problem. Die zu geringe Steigerung der Verkaufspreise hat das

lassen sich durch die Digitalisierung notwendige InformatioDietmar Hernegger, Spartenobmann Information & Consulting

nen schneller weitergeben und Beratungen effizienter durchführen. In Summe gesehen, bietet die Digitalisierung

Umsatzplus gedrückt. Jirka plädiert deshalb

viele Vorteile und macht uns das Leben leichter –

für mehr Mut zur Preiswahrheit. Auch beim

solange der Mensch noch das Sagen hat. Bei

Abbau überbordender Bauvorschriften und in

komplexen Themen wird Face-to-Face

der Energiepolitik liegt für ihn Potenzial.

immer noch die Beratung der Wahl bleiben.

Tourismus & Freizeitwirtschaft „Grundsätzlich ist die Tourismuswirtschaft mit der Nachfrage und Auslastung aktuell sehr zufrieden“, so Josef Hackl. Problematisch sei jedoch die sinkende Wertschöpfung. Wenn trotz guter Auslastung unterm Strich weniger übrig bleibt, müssen die Preise dringend an die Kostenstrukturen angepasst werden. Eine „Riesen-Herausforderung“ sieht Hackl auch im Mitarbeitermangel: „Einige Betriebe müssen Teilbereiche aufgrund eines akuten Mitarbeitermangels bereits schließen.“ Die Investition in Aus- und Weiterbildung ist für ihn neben der Anpassung der Beschäftigungsmöglichkeit für Drittstaatenangehörige die einzige Möglichkeit, dem Fachkräftemangel entJosef Hackl, Spartenobmann Tourismus & Freizeitwirtschaft

gegenzuwirken. Auch die Reparatur der Mehrwertsteuer für Beherbergungsbetriebe war für Hackl und die Sparte dringend notwendig. Auf der anderen Seite steht die Hotellerie mit der neuen Pauschalreiserichtlinie vor einer erneuten Herausforderung. Generell aber sehen die Leitbetriebe des Tiroler Tourismus laut aktuellem Konjunkturbarometer eine Verbesserung der Wirtschaftsfreundlichkeit der Behörden.

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Am Puls der Digitalisierung Mit digital.tirol werden Unternehmen gefördert und Tirols digitale Entwicklung gestärkt.

D

igitalisierung, das Schlagwort

programme des Landes Tirol. Von der Tiroler

der heutigen Zeit. Aus dem All-

Beratungsförderung werden externe Bera-

tag mittlerweile nicht mehr

tungsleistungen wie Unternehmens-, Inno-

wegzudenken, schreitet die di-

vations- und Technologie- sowie Digitalisie-

gitale Transformation auch in Unternehmen

rungsberatungen unterstützt. Ziel der Tiroler

unaufhaltsam voran. Digitalisierte Produk-

Digitalisierungsförderung ist es, neben der

tions- und Arbeitsprozesse legen den Grund-

Konzept- und Investitionsphase auch Aus-

stein für eine erfolgreiche Geschäftsent-

und Weiterbildungsmaßnahmen von Mit-

wicklung. Damit Tiroler Unternehmer auch

arbeiterinnen und Mitarbeitern zu fördern.

künftig im internationalen Wettbewerb ganz

Einmalige Digitalisierungsprojekte, welche

vorne mitspielen, erhalten sie von digital.tirol

eine besondere Bedeutung für eine konkrete

Unterstützung.

Region oder einen überregionalen Anspruch

Digitalisierung aktiv gestalten Im Rahmen von digital.tirol ziehen das Land

aufweisen, können als Leuchtturmprojekte gefördert werden.

nigung Tirol, Lebensraum 4.0, Standortagen-

Bereit für die digitale Entwicklung

tur Tirol und Wirtschaftskammer Tirol an

Um in der Zukunft erfolgreich zu sein, ist es

einem Strang, um die Digitalisierung in Tirol

wichtig, die Chancen der Digitalisierung zu

gemeinsam aktiv zu gestalten. Die jeweiligen

erkennen und diese zu nutzen. Nur wer am

Leistungen und Angebote der Kooperations-

Puls der Digitalisierung ist, kann im Wett-

partner werden auf digital.tirol gebündelt

bewerb bestehen und seine Marktposition

abgebildet und sind so leichter für Unter-

erweitern. Das wiederum trägt zur positiven

nehmer zugänglich. digital.tirol ist somit die

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Nach einem absoluten Rekordwinter 2017/18 dank optimaler Schneeverhältnisse, einer guten Ferienlage und einer kräftigen Konjunktur in den europäischen Hauptherkunftsmärkten erhoffen sich die Tourismusverantwortlichen mehr Selbstbewusstsein bei der Preisgestaltung und planen neben einer Offensive für touristische Fachkräfte auch eine Charmeoffensive für die Tiroler Bevölkerung.

© TIROL WERBUNG / HEINZ ZAK

Charmeoffensive


T

© TIROL WERBUNG / FRANK BAUER

top.500

irol konnte aus der dies-

wortlichen, Arbeitsplätze im Tiroler Tou-

zweig Tourismus. Mit einer vom Land Tirol

jährigen Wintersaison mit

rismus wieder attraktiver zu machen. Dazu

erarbeiteten Charmeoffensive soll den Tiro-

rund 2,5 Milliarden Euro

gehören neben adäquater Entlohnung auch

lern der Mehrwert des Tourismus im eige-

Wertschöpfung einen neu-

attraktive Rahmenbedingungen wie gute

nen Land verdeutlicht werden. „Die Tiroler

en Spitzenwert erreichen“,

Weiterbildungsmöglichkeiten, interessante

profitieren massiv vom Tourismus“, so Plat-

bilanziert Landeshauptmann und Touris-

Arbeitszeitmodelle, die Nutzung der touris-

ter. Es werde laufend und auf hohem Niveau

musreferent Günther Platter, wodurch gute

tischen Infrastruktur des Betriebes und der

in die touristische Infrastruktur investiert.

Voraussetzungen für die erforderlichen In-

Region in der Freizeit sowie sonstige Vorzü-

„Rund 400 Millionen Euro an Investitionen

vestitionen in die touristische Infrastruktur

ge, die sich gerade im Tourismus anbieten.

tätigt Tirols Hotellerie und Gastronomie pro

und in touristisches Fachpersonal gegeben

Nachholbedarf gibt es auch in Sachen Be-

Jahr, wovon über 70 Prozent in die regionale

seien. Mit einer großangelegten Fachkräf-

wusstseinsbildung bzw. Wertschätzung der

Wirtschaft fließen“, unterstreicht auch Josef

teoffensive planen die Tourismusverant-

Tiroler Bevölkerung für den Wirtschafts-

Hackl, Spartenobmann der Wirtschaftskammer Tirol. Der Tourismus habe sich während

MIT EINER GROSSANGELEGTEN FACHKRÄFTEOFFENSIVE PLANEN DIE TOURISMUSVERANTWORTLICHEN, ARBEITSPLÄTZE IM TIROLER TOURISMUS WIEDER ATTRAKTIVER ZU MACHEN. NACHHOLBEDARF GIBT ES AUCH IN SACHEN WERTSCHÄTZUNG DER TIROLER BEVÖLKERUNG FÜR DEN WIRTSCHAFTSZWEIG TOURISMUS. 66

eco.nova

der Wirtschaftskrise als Fels in der Brandung erwiesen, die Landflucht konnte vermieden werden, Investitionen in öffentliche Verkehrsmittel, den Nah- und Flugverkehr, unzählige Kilometer Wander- und Radwege, Skipisten oder Langlaufloipen sowie die hohe Qualität von Sport- und Freizeiteinrichtungen im Sommer wie im Winter seien erhebliche Mehrwertfaktoren für die Tiroler Bevölkerung, die ohne Tourismus in dieser Qualität nicht möglich wären.

So viele Gäste wie noch nie „Als Bergregion ist Tirol mit Abstand Weltmarktführer“, kommentiert Tirol-Werbung-Geschäftsführer Josef Margreiter den Erfolg der vergangenen Wintersaison. „Dieser


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top.500

Winter war die beste Werbung.“ Mit 6,2 Millionen Ankünften sind im Winter 2017/18 um fast 300.000 Gäste mehr nach Tirol gekommen als im Vorjahr und damit so viele wie noch nie. Bei den Nächtigungen gab es mit 27,6 Millionen einen Zuwachs von 1,1 Millionen zum Vergleichszeitraum des Vorjahres. Maßgeblich für dieses Plus waren die Nahmärkte, allen voran die deutschen Gäste, deren Übernachtungen um 5,4 Prozent gewachsen sind. Somit stammt weiterhin jede zweite Übernachtung

„WIR SIND IN TIROL ÜBER ALLE KATEGORIEN HINWEG BESONDERS IM SOMMER UND SPEZIELL IM HINBLICK AUF UNSERE QUALITÄT SOWOHL BEI DEN BETRIEBEN ALS AUCH VOM ANGEBOT HER VIEL ZU BILLIG. WIR BRAUCHEN EINEN NEUEN MUT ZUM PREIS.“ Josef Hackl, Spartenobmann der Wirtschaftskammer Tirol

von einem deutschen Gast. Positiv bilanzierten auch die Quellmärk-

teter und couragierter gestalten zu können.

Rund 80 Kilometer Radwege wurden bereits

te Niederlande (plus 4,9 Prozent) und der

Dem pflichtet Hackl bei: „Wir sind in Tirol

saniert, neu gebaut oder sind aktuell in Bau,

Inlandsmarkt Österreich (plus 3,7 Prozent).

über alle Kategorien hinweg besonders im

weitere 155 Kilometer sind in Planung. Bis-

Leicht sinkend waren die Übernachtungen

Sommer und speziell im Hinblick auf unsere

lang seien laut Platter circa zwölf Millionen

der Schweizer Gäste (–2,2 Prozent) und der

Qualität sowohl bei den Betrieben als auch

Euro in die Radinfrastruktur geflossen.

Briten (–1,5 Prozent). Die Aufenthaltsdauer

vom Angebot her viel zu billig. Wir brauchen

Esther Wilhelm, Kommunikationsdirektorin

lag wie im Vorjahr bei durchschnittlich 4,5

einen neuen Mut zum Preis.“ Die Dienstleis-

der Straßenrad-WM, verweist auf das große

Tagen.

tungen im Tourismus seien ausgezeichnet

internationale Medieninteresse. Während

und verdienten daher auch einen entspre-

der Rad-WM werden 200 bis 250 Millionen

chenden Preis, zumal die Kosten laufend zu-

Menschen aus rund 150 Ländern Sport- und

Die gute Nachfrage im Winter soll sich auch

nehmen würden. Alleine die Arbeitskosten

Landschaftsbilder aus Tirol zu sehen bekom-

im Sommer fortsetzen. Laut saisonalem

seien in den vergangenen zwei Jahren um

men. Dadurch kann das gute Image Tirols

Tourismusbarometer, einer repräsentativen

rund sieben Prozent gestiegen, die Mitarbei-

als internationale Sport- und Tourismusdes-

Umfrage unter Tourismusbetrieben, sind

ter hätten davon allerdings nur geringfügig

tination weiterhin gefestigt und neue Ziel-

83 Prozent der befragten Betriebe mit der

profitiert.

gruppen angesprochen werden. Auch Micha-

Mut zum Preis

bisherigen Buchungslage für den Sommer

el Schöpf, Geschäftsführer der Kletter-WM,

(sehr) zufrieden. Diese gute Nachfrage gelte

Impulsgeber

es laut Margreiter nun, für eine selbstbe-

Gleich zwei Weltmeisterschaften finden mit

Berichterstattung, da es das erste Mal sei,

wusstere Preisgestaltung zu nutzen. Mittels

der Kletter- und der Straßenrad-Weltmeister-

dass das olympische Format bei einer Welt-

geplantem Preismonitoring soll es den Be-

schaft im kommenden September in Inns-

meisterschaft ausgetragen werde. Schöpf

trieben zukünftig erleichtert werden, ihre

bruck bzw. Tirol statt. Solche Großveranstal-

sieht in der Kletter-WM eine ideale Gelegen-

Preise in Hinblick auf saisonale Gegebenhei-

tungen sind laut Landeshauptmann Platter

heit, die Kompetenz Tirols im Klettersport

ten, Mitbewerber und Nachfrage zielgerich-

Impulse für den Ausbau der Infrastruktur.

nach innen und außen zu zeigen.

rechnet mit einer starken internationalen

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TIROLS TOURISMUS IM ÜBERBLICK DAS TOURISMUSJAHR 2016/2017 (1. November 2016 bis 31. Oktober 2017) Nächtigungen: 47,7 Mio. Gästeankünfte: 11,7 Mio. Durchschnittliche Aufenthaltsdauer: 4,1 Tage Wichtigste Quellenmärkte: Deutschland (51,4 % Anteil an Gesamtnächtigungen), Niederlande (10,1 %), Österreich (8,5 %), Schweiz (5,8 %), Vereinigtes Königreich (3,6 %)

WINTERSAISON 2017/2018 (1. November 2017 bis 30. April 2018) Nächtigungen: 27,6 Mio. Gästeankünfte: 6,2 Mio. Durchschnittliche Aufenthaltsdauer: 4,5 Tage Wichtigste Quellenmärkte: Deutschland (50,6 % Anteil an Gesamtnächtigungen), Niederlande (12,4 %), Österreich (6,7 %), Schweiz & Liechtenstein (4,7 %), Vereinigtes Königreich (4,4 %)

WIRTSCHAFTLICHE BEDEUTUNG DES TIROLER TOURISMUS • Anzahl der Beschäftigten: 60.000 Davon sind rund 50.000 in den so genannten „charakteristischen Tourismusindustrien“ wie Beherbergungs- und Gaststättenwesen, Personenverkehr und Reisebüros, Kultur, Unterhaltung oder Sport tätig. Der Rest arbeitet in tourismusverwandten und nicht tourismusspezifischen Branchen wie dem Einzelhandel oder Bankwesen. • Umsatz: 8,4 Mrd. Euro Davon 6,7 Mrd. Euro aus dem Nächtigungstourismus und 1,7 Mrd. durch Tagestouristen. • Tagesausgaben der Gäste (inkl. Anreise): Winter: 155 Euro / Sommer: 119 Euro Davon ca. 40 % für die Unterkunft, rund 15 % für Verpflegung, Einkäufe etwa 8 %. Ausgaben für Seilbahnen und öffentliche Verkehrsmittel vor Ort sind im Winter wesentlich höher: 16 % vs. 5 % im Sommer. • Wertschöpfung: 4,5 Mrd. Euro Das sind 17,5 % Anteil an der gesamten Tiroler Bruttowertschöpfung. Für Österreich liegt der Anteil der direkten Wertschöpfungseffekte des Tourismus an der Gesamtwertschöpfung bei 5,3 %.

BETTENSTAND • Tirol verfügt über rund 340.000 Betten (Bettenstand im Winter etwas höher als im Sommer). • Rund jedes zweite Bett in Tirol entfällt auf die Hotellerie, ein Drittel auf Ferienwohnungen und rund 8 % auf Privatquartiere. Quelle: Tirol Werbung

70

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TIROLS TOP-SEILBAHNEN PLATZ

RANKING*

FIRMENNAME

ORT

MA

UMSATZ

1

76

Silvrettaseilbahn AG

Ischgl

355

77.300.000

2

131

Bergbahn AG Kitzbühel

Kitzbühel

290

48.130.000 (g)

3

135

Zillertaler Gletscherbahn GmbH & Co. KG

Hintertux

298

47.770.000 (g)

4

143

Arlberger Bergbahnen AG

Innsbruck

253

44.700.000 (g)

5

149

Wintersport Tirol AG & Co. Stubaier Bergbahnen KG

Innsbruck

285

42.062.114

6

152

Seilbahn Komperdell GmbH

Serfaus

300

41.000.000 (g)

7

166

Mayrhofner Bergbahnen AG

Mayrhofen

171

35.600.000

8

171

Skiliftgesellschaft Sölden – Hochsölden GmbH

Sölden

240

33.500.000

9

178

Fisser Bergbahnen GmbH

Fiss

242

32.700.000 (g)

10

180

Ötztaler Gletscherbahn GmbH & Co. KG Sölden – Tirol

Sölden

138

32.500.000 (g)

11

205

Bergbahnen Skizentrum Hochzillertal GmbH & Co. KG

Kaltenbach

110

29.000.000

12

289

Liftgesellschaft Obergurgl GmbH

Obergurgl

100

20.370.337

13

339

Zeller Bergbahnen Zillertal GmbH & Co. KG

Zell a. Ziller

115

17.000.000

14

355

Pitztaler Gletscherbahn GmbH & Co. KG

St. Leonhard i. P.

108

16.000.000 (g)

15

356

Schilift-Zentrum-Gerlos GmbH

Gerlos

75

16.000.000

*)

stellt das Ergebnis im Gesamtranking der Top 500 dar,

(g)

Umsatz geschätzt

TIROLS TOP-HOTELS PLATZ

RANKING*

FIRMENNAME

ORT

MA

UMSATZ

1

174

Stanglwirt GmbH

Going

280

33.210.116

2

251

F. Kaltschmid Hotel GmbH

Seefeld

275

24.000.000

3

256

Pirktl Holiday GmbH & Co. KG

Mieming

263

23.500.000 (g)

4

263

Interalpen-Hotel Tyrol GmbH

Telfs

235

22.850.000 (g)

5

291

Stock GmbH

Finkenberg

174

20.343.236

6

331

Schlosshotel Kitzbühel GmbH

Kitzbühel

150

17.300.000 (g)

7

333

Schlosshotel Fiss GmbH

Fiss

140

17.300.000

8

335

Hotel Trofana Royal GmbH

Ischgl

145

17.260.000 (g)

9

338

Lanserhof GmbH

Lans

150

17.000.000

10

366

Ernst und Andrea Mayer Hotelbetriebs-GmbH

Lermoos

157

15.350.000 (g)

11

376

Karl Reiter Posthotel Achenkirch GmbH

Achenkirch

165

14.940.000 (g)

12

384

Stiebleichinger GmbH

Innsbruck

230

14.500.000 (g)

13

385

Christian Mühlberger Hotelbetriebs-GmbH

Kössen

144

14.500.000 (g)

14

396

Sporthotel Alpenrose Residenz Wolfgang Kostenzer GmbH

Maurach

150

14.063.858

15

405

Mattersberger Hotelbetriebs GmbH

Grän

130

13.663.401

*)

stellt das Ergebnis im Gesamtranking der Top 500 dar,

(g)

Umsatz geschätzt


Dachser

Know-how, speziell für Sie Nur wer Ihre Branche gut kennt, Ihre Situation eingehend analysiert und Ihre Anforderungen verstanden hat, kann das, was das traditionsreiche Familienunternehmen Dachser Ihnen Tag für Tag bietet: Die für Sie optimale Supply-Chain entwickeln und managen.

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b Industrie- oder Konsumgüter: Dachser kennt die Bedürfnisse für nahezu alle Branchen aus

Handel und Industrie. Als weltweiter Logistikdienstleister arbeitet Dachser für zahlreiche österreichische Unternehmen. In Tirol

Rahmen der Kontraktlogistik sowie direk-

ist das global aufgestellte Familienunter-

ten Anschluss an das flächendeckende eu-

nehmen, das zu den führenden und erfah-

ropäische Transportnetzwerk und die welt-

rensten Logistikanbietern weltweit gehört,

weiten Luft- und Seefrachtdienstleistungen

mit einem von insgesamt neun österreichi-

von Dachser Air & Sea Logistics. Die Anlage

schen Standorten vertreten. Das weltweite

verfügt über 30 Tore, die Lager- und Logis-

Dachser-Netzwerk umfasst knapp 400 eige-

tikfläche umfasst zirka 4.700 Quadratmeter

ne Niederlassungen, die sowohl IT-seitig als

und knapp 1.000 Quadratmeter Büro- und

auch mit Stückgutverkehren direkt verbun-

Verwaltungsfläche stehen zur Verfügung.

den sind.

In einem weiteren Bauabschnitt können

Zu Jahresbeginn nahm das neue Logistik-

zusätzliche Verladestellen und Abstellplät-

zentrum Tirol mit einer Gesamtfläche von

ze errichtet werden. „Das neue Logistikzen-

rund 20.000 Quadratmetern seinen Betrieb

trum Tirol ist für Westösterreich und darü-

auf und wurde am 15. Mai in einem feierli-

ber hinaus von großer Bedeutung. Mit dem

chen Rahmen eröffnet. Der neue Standort in

neuen Standort stärken wir die Region und

Stans im Bezirk Schwaz ersetzt den bisheri-

schaffen zudem neue Arbeitsplätze“, erklärt

gen in Hall und bietet den Kunden alles aus

Günter Hirschbeck, Geschäftsführer Dach-

einer Hand: kundenindividuelle Services im

ser Austria European Logistics.

UNSER FOKUS: IHR GESCHÄFT

Auch in der täglichen Gestaltung der Logistikprozesse stehen den Kunden Dachser-Mitarbeiter zur Seite. Die Organisation im Logistikzentrum Tirol ist an den Prozessen orientiert, die zur Abwicklung der Transporte idealerweise erforderlich sind. Servicemitarbeiter des Standortes antizipieren Abweichungen vom Sollverlauf und kümmern sich darum, dass die Ware wie geplant ankommt. Unterstützt werden sie dabei unter anderem von regionalen Nahverkehrsfahrern, die ihr Gebiet und die lokale Anliefersituation gut kennen. Das Ergebnis ist ein Höchstmaß an Effizienz und Sicherheit für den Kunden. // www.dachser.at

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Wandertheater 06. – 15. September 2018 Vent/Marzellferner


Tirol Werbung

Tiroler Tourismusforum: Kommunikation im Fokus

© TIROL WERBUNG / FRANZ OSS

„Werbewandel, Weltmeister und der Wow-Effekt großer Kinomomente“ – so lautete das Motto des diesjährigen Tiroler Tourismusforums, das ganz im Zeichen der Kommunikation stand. Erstmals konnten nicht nur die Besucher im Congresspark Igls den Branchentreff verfolgen, die Veranstaltung wurde auch via Livestream übertragen.

D

Freuen sich auf drei Weltmeisterschaften innerhalb von sechs Monaten und die Eröffnung der neuen James-Bond-Installation „007 Elements“ am Gaislachkogl in Sölden: Prokurist Florian Phleps (Tirol Werbung), Jakob Falkner (Geschäftsführer Bergbahnen Sölden), Tirol Werbung-Geschäftsführer Josef Margreiter, Kletter-Europameisterin Jessica Pilz und Rad-WM-Botschafter Thomas Rohregger (v.l.).

ie Entwicklung der Tirol Wer-

Mediahaus. Ziel sei es, Botschaften, Inhalte

Erfolgreicher Filmtourismus

bung zu einem Mediahaus, die

und Geschichten zu produzieren, um diese

Als bildgewaltiges „Filmfeuerwerk“ bilde-

Bedeutung und mediale Beglei-

auch auf direktem Weg an die Zielgruppen

te das 20-Jahr-Jubiläum der Cine Tirol den

tung von Weltmeisterschaften

zu vertreiben.

Abschluss des Forums: Mit amüsanten Hin-

sowie die Relevanz von Bewegtbildern an-

tergrundinformationen zur Gründung un-

lässlich des 20-Jahr-Jubiläums der Cine Tirol

Drei Weltmeisterschaften

bildeten die thematischen Schwerpunk-

Tirol positioniert sich touristisch als Sport-

Film Commission, Alt-Landeshauptmann

te des Tourismusforums, das in Form einer

land Nummer eins der Alpen. Mit drei

Wendelin Weingartner sowie die ehemaligen

TV-Sendung konzipiert war.

Weltmeisterschaften in sechs Monaten –

Landtagsabgeordneten Ernst Schöpf und

der IFSC Kletter-WM 2018, der UCI Stra-

Helmut Krieghofer die Gäste. Cine-Tirol-Lei-

ßenrad-WM 2018 und der FIS Nordischen

ter Johannes Köck hob die wirtschaftliche

In mehr als 125 Jahren touristischer Kom-

Ski-WM 2019 – soll dieses Profil weiter ge-

Bedeutung der Einrichtung hervor. Jakob

munikation hat Tirol Maßstäbe gesetzt – in

festigt werden. „Allein bei der UCI Straßen-

Falkner, Geschäftsführer der Bergbahnen

allen Epochen und ganz unterschiedlichen

rad-WM 2018 von 22. bis 30. September dür-

Sölden, gab exklusive Einblicke in die neue

Genres. „Die digitale Vernetzung hat die

fen wir mit rund 80 bis 100 Kamerateams

James-Bond-Installation „007 Elements“,

Gesetze touristischer Kommunikation wie-

rechnen, die 200 bis 300 Millionen Zuseher

die am 12. Juli am Gaislachkogl in Sölden

der völlig verändert“, so Tirol-Werbung-Ge-

erreichen“, verdeutlichten ORF-Tirol-Lan-

offiziell eröffnet wird. Lukas Krösslhuber,

schäftsführer Josef Margreiter. Um diesem

desdirektor Helmut Krieghofer und

Geschäftsführer des TVB Wilder Kaiser, be-

Wandel Rechnung zu tragen, vollziehe das

ORF-Sportchef Hans Peter Trost die medi-

richtete von der Anziehungskraft des „Berg-

Unternehmen aktuell eine Entwicklung zum

ale Wirkung.

doktor“, der in der Region gedreht wird.

Werbung im Wandel

76

eco.nova

terhielten die „Geburtshelfer“ der Tiroler


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SZentrum

Das wandelbare Multitalent für alle

Attraktiv und vielseitig präsentiert sich das SZentrum im Herzen der Silberstadt Schwaz. Das Veranstaltungszentrum punktet vor allem in Sachen moderner Ausstattung, Vielseitigkeit sowie Wandelbarkeit und etablierte sich als ein pulsierender Treffpunkt für Kultur und Wirtschaft. Die leichte Erreichbarkeit und die perfekte Verkehrsanbindung sind ein weiteres Plus.

O

b im Meistersinger-Foyer, im

Obergeschoss sowie der Gastronomie.

für bis zu 160 Personen. Schimmerndes High-

Knappensaal oder im Silber-

Der Knappensaal bietet Raum zum Denken.

light des SZentrums ist der Schwazer Silber-

saal – der Charme des SZen-

Die außergewöhnliche Komposition der Fens-

saal. Die Geschichte der Silberstadt Schwaz

trums ist einzigartig. An den

ter öffnet die Aussicht auf die beeindrucken-

war Inspiration für die Gestaltung des Saales.

Wänden des großzügigen Empfangsbereichs

de Bergwelt und den Inn. Jeder Blick bringt

Eine Hightech-Bühne ermöglicht eine Viel-

finden sich faszinierende Ausschnitte der

eine andere Perspektive mit sich – und damit

zahl von unterschiedlichen Veranstaltungen:

weltberühmten Meistersingerfresken. Dieses

die Kreativität in Schwung. Der Seminar-

Theateraufführungen, Bälle, Partys, Konzerte,

rund 500 Jahre alte Juwel tritt in einen span-

raum bietet Platz für bis zu 150 Personen. Bei

Lesungen, Messen oder Präsentationen. 150

nenden Dialog mit der modernen Architek-

Bedarf lässt er sich in zwei Räume für je 75

bis 1.200 Besucher finden im Saal Platz, auf

tur, die einen beeindruckenden Blick auf die

Personen teilen. Außerdem ist er als abge-

der Galerie können zusätzlich 130 Personen

Tiroler Bergwelt gewährt. Das Foyer fungiert

trennter Bereich mit der Bar des Meistersin-

untergebracht werden. Durch mobile Trenn-

als kommunikative Drehscheibe zwischen

ger-Foyers buchbar. In dieser Variante bietet

wände können alle Räumlichkeiten an den

Hauptsaal, Seminarraum, der Tabaklounge im

er Platz für kleine Galaabende und Seminare

Wunsch des Veranstalters angepasst werden.

78

eco.nova


SZentrum

Etabliertes Veranstaltungszentrum Im September 2017 feierte das SZentrum bereits sein fünfjähriges Bestehen. Der Erfolg des Veranstaltungszentrums spiegelt sich auch in den erstaunlichen Besucherzahlen von 187.800 im Jahr 2017 wider. „Die Gäste sind am abwechslungsreichen Veranstaltungsprogramm interessiert und die Veranstalter loben das Service im SZentrum“, freut sich Geschäftsführer Manfred Berkmann. Besonders erfreulich ist auch das steigende Interesse der Tiroler Wirtschaft, die Räumlichkeiten zu nutzen. Zahlreiche namhafte Unternehmen schätzen das SZentrum aufgrund der perfekten Verkehrsanbindung und der optimalen Innenstadtlage. Rund 286 Veranstaltungstage konnten im Jahr 2017 erfolgreich durchgeführt werden. Um weiterhin Qualität und Kompetenz zu gewährleisten, sind laufende Entwicklungen ausschlaggebend, um weiterhin gleichermaßen attraktiv für Veranstalter wie Gäste zu bleiben. Zudem sehe man es als höchste Priorität, in Sachen Dienstleistung sich ständig weiterzuentwickeln.

VERANSTALTUNGSHIGHLIGHT ZU WEIHNACHTEN

„Stille Nacht! Heilige Nacht!“ ist ein Lied, dessen Zauber seit 200 Jahren ungebrochen ist. Ein Lied, das Trost verspricht und Hoffnung schenkt. Das bereits höchst erfolgreich verfilmte Singspiel über die authentische Geschichte der Geschwister Strasser, der „Lerchen“ aus dem Zillertal, erfährt im Jubiläumsjahr seine lang erwartete Wiederaufnahme. Die eigens adaptierte, mit authentischen Szenen aus Schwaz 1831 aufgewertete Bühnenfassung wird am 21., 22. und 23. Dezember im Silbersaal des SZentrums aufgeführt. Die „Lerchen“ aus dem Zillertal singen und spielen und werden durch ein erfahrenes, zwanzigköpfiges Schauspielerinnenensemble aus ganz Tirol sowie das internationale Kammerorchester „String Artists“ ergänzt. www.stille-nacht-schwaz.at Aktuelle Termine finden Sie im Veranstaltungskalender unter: www.SZentrum.at/veranstaltungen

SZENTRUM SCHWAZ

Tel.: 05242/6960-101 E-Mail: event@SZentrum.at www.SZentrum.at

eco.nova

79


Genauer hingeschaut Der Tourismus ist für Tirol wichtig. Darüber sind sich wohl alle einig. Rund 48 Millionen Nächtigungen sprechen für sich – scheinbar. Auch wird große Einigkeit dahingehend herrschen, dass Wirtschaft ein Kreislauf ist, in dem praktisch alles mit allem zusammenhängt und von daher viele Unternehmen, die der Tourismusbranche für Außenstehende unsichtbar zuliefern, vom Tiroler Tourismus profitieren – und vielleicht sogar leben. Wenn es aber dann zur Frage kommt, WIE wichtig der Tourismus für Tirol ist oder gar welcher Sektor in Tirol der wichtigste ist, beginnen die Meinungen deutlich auseinanderzugehen. Ist wirklich ganz Tirol ein Tourismusland? // TEXT: STEFAN D. HAIGNER

80

eco.nova


eco.nova

© TIROL WERBUNG/KLAUS KRANEBITTER

81


top.500

F

ür viele mag der Tourismus

von Eurostat, Input-Output-Tabellen, Da-

am wichtigsten sein, für an-

ten der Leistungs- und Strukturerhebung,

dere die Industrie – wie eine

Firmenbuchdaten, Daten der Arbeits-

aktuelle Studie von Econo-

marktdatenbank, der abgestimmten Er-

mica (2018) ausführt. Dass

werbsstatistik sowie Nächtigungsstatistiken ein.

es diesbezüglich unterschiedliche Auffassungen gibt, liegt wohl auch an uns Wirt-

Und damit noch kurz ein Wort zu den drei

schaftsforschern, ist doch der Tourismus als

Effekten, beziehungsweise ein Beispiel da-

Querschnittsmaterie empirisch nicht immer

zu: Wenn ein Tourist in Serfaus in ein Gast-

trennscharf abgrenzbar, weshalb es in der

haus essen geht, wird zunächst der Gastwirt

Natur der Sache liegt, dass nicht jeder Studie

direkt davon profitieren, da der durch ein

dieselbe Definition von Tourismus zugrunde

zusätzlich verkauftes Essen auch zusätzli-

liegt. Und damit nicht immer Äpfel mit

ches Einkommen erzielt. Für das zusätzlich

Äpfeln verglichen werden.

verkaufte Essen muss der Gastwirt jedoch zum Beispiel Fleisch und Kartoffeln kaufen,

Aber „Tourismusland“ hin oder her: Der Begriff schert Tirol über einen Kamm, weil er Ergebnis einer Durchschnittsbetrachtung ist. Aber genauso wie man in einem durchschnittlich zwei Zentimeter tiefen See er-

Dr. Stefan D. Haigner ist geschäftsführender Gesellschafter der Gesellschaft für Angewandte Wirtschaftsforschung (GAW).

die der Gastwirt vielleicht von einer lokalen Bäuerin bezieht, weshalb die Bäuerin indirekt vom verkauften Essen profitiert. So verdient letztlich der Gastwirt wie auch die

trinken kann, ist nicht ganz Tirol ein Tourismusland. Eine Feststellung, die beinahe als

also Vorleistungen beziehen. Lebensmittel,

Bäuerin am Verkauf der Speise. Es ist nun

Nullnummer durchgehen könnte, und doch

Hintergrundwissen

konnte bislang niemand Antwort auf die

Zur besseren Einschätzung der Ergebnisse

lich erzielten Einkommen wieder ausgegeben

Frage geben, wie wichtig der Tourismus für

vorab aber ein paar Bemerkungen.

wird. Der Gastwirt fährt also vielleicht nach

einzelne Regionen innerhalb Tirols ist.

1) Sämtliche Ergebnisse beziehen sich auf

Innsbruck und geht zum Friseur. Dadurch

Eine Frage, die aber nicht nur für Tirol rele-

den Nächtigungstourismus.

wahrscheinlich, dass ein Teil dieser zusätz-

entsteht beim Innsbrucker Friseur – diesmal

2) Datengrundlage der Nächtigungsausgaben

durch den Gastwirt – zusätzliche Nachfrage,

Angewandte Wirtschaftsforschung (GAW)

sind die sogenannten T-Mona-Daten, die

die jetzt zu zusätzlichem Einkommen beim

gemeinsam mit der FH Salzburg genau diese

aus regelmäßigen Befragungen von Gäs-

Friseur führt. Und so weiter. Letzteres ist der

Frage für das Bundesland Salzburg. Konkret,

ten gewonnen werden. Diese Daten um-

induzierte Effekt, also jener Effekt, der durch

welche Bedeutung der Nächtigungstourismus

fassen Ausgaben für Unterkunft, Packages,

die Verausgabung der direkt und indirekt

für die 18 Tourismusdestinationen zuzüglich

Essen, Verkehr, Anreise, Seilbahnen, Shop-

erzielten Einkommen entsteht. Für das Ver-

Saalbach-Hinterglemm und Obertauern hat.

ping und Sonstiges.

ständnis der nun folgenden Ergebnisse ist es

vant ist. So untersuchte die Gesellschaft für

3) Die präsentierten Ergebnisse umfassen so-

dabei wichtig, zu sehen, dass sowohl der indi-

mit der FH Salzburg parallel für Tirol un-

wohl direkte, indirekte als auch induzierte

rekte als auch der induzierte Effekt praktisch

tersucht, und zwar für alle 34 Tiroler Touris-

Effekte. Was das konkret bedeutet, kommt

überall anfallen können. Dies gilt in regiona-

musverbände (TVB). Damit werden in Bälde

gleich.

ler Hinsicht, wenn beide Effekte außerhalb

Selbiges hat die GAW nun auch gemeinsam

erstmals Vergleiche zwischen den beiden

4) Die Regionalisierung auf die TVB er-

jener Gemeinde wirken, in der der Tourist ur-

Bundesländern auf sehr kleinräumiger Ebene

folgte durch die Verschneidung mehre-

sprünglich essen ging. Und in sektoraler Hin-

möglich sein. Wir haben die Tirol-Ergebnisse1).

rer Datenquellen. Es fließen Daten der

sicht. Und damit zu den Ergebnissen.

Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung

Für die Sommersaison 2017 sowie die kürz-

der Statistik Austria und der Regionalen

lich abgelaufene Wintersaison 2017/18 beträgt

Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung

für Tirol die gesamte Wertschöpfung aus

) Eigenstudie der GAW in Kooperation mit der FH Salzburg. Die Studie kann kostenfrei unter office@gaw.institute angefragt werden.

1

dem Nächtigungstourismus 6,7 Milliarden

FÜR EINZELNE TOURISMUSVERBÄNDE KOMMT ES ZU EINER GROBEN UNTERSCHÄTZUNG IN BEZUG AUF DIE BEDEUTUNG DES NÄCHTIGUNGSTOURISMUS, WENN AUSSCHLIESSLICH AUF DIE DIREKTE WERTSCHÖPFUNG ABGESTELLT WIRD. 82

eco.nova

Euro*). Getrennt nach Saisonen sind es 2,5 Milliarden in der Sommersaison 2017 und 4,2 Milliarden in der Wintersaison 2017/18. Sektoral verteilt sich diese Wertschöpfung (gerundet) unter anderem mit 500 Millionen Euro auf die Sachgütererzeugung, mit 600 Millionen auf den Bau, mit 900 Millionen auf den Handel, mit 250 Millionen auf Kunst und Unterhaltung, mit 850 Millionen auf das Grundstücks- und Wohnungswesen sowie Unternehmensdienstleistungen sowie mit 50 *) Die abweichende Zahl zu jenen der Tirol Werbung (siehe voriger Beitrag) ergibt sich aus unterschiedlichen Berechnungsmethoden und das Einbeziehen auch induzierter Effekte durch die GAW.


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ABBILDUNG 1 Millionen Euro auf die Landwirtschaft. Mit diesen Wertschöpfungseffekten gehen für Tirol entsprechende Beschäftigungsund Einkommenseffekte einher. Erstere belaufen sich in Summe auf rund 84.000 Vollzeitäquivalente, Letztere auf knapp drei Milliarden Euro. Einkommen, die ihrerseits zu entsprechenden Einnahmen für die öffentliche Hand führen. Zum Beispiel in Form indirekter Steuern wie der Umsatzsteuer, die sich in Summe auf rund 1,2 Milliarden Euro belaufen, Lohnsteuer und Sozialabgaben (inklusive Dienstgeberbeiträge) in der Höhe von rund 1,4 Milliarden Euro. In Summe ist also der Nächtigungstourismus für Tirol wichtig.

Unterschied mit Effekt

wendel, liegt auf der Hand. Auch wenn zu

deren Ende liegen Hall-Wattens, das Wipptal

Auf Ebene der einzelnen Tourismusverbän-

bedenken ist, dass Nächtigung nicht gleich

und Tirol West mit 21 Millionen und darunter.

de zeigen sich dabei jedoch deutliche Unter-

Nächtigung ist, wenn etwa im Kitzbühel Tou-

Wird jedoch die Gesamtbedeutung des Näch-

schiede. Erstens sind die Unterschiede in der

rismus rund 60 Prozent aller Nächtigungen

tigungstourismus auf Ebene der TVB betrach-

Anzahl an Nächtigungen nach TVB erheb-

im 4- und 5-Sterne-Bereich anfallen und da-

tet, ändert sich das Bild. Dann zeigt sich näm-

lich. Das Ötztal hat hier die Nase mit mehr

mit mehr als jede zweite Nacht. Im Imst Tou-

lich, dass Innsbruck und seine Feriendörfer

als vier Millionen Nächtigungen vor Inns-

rismus hingegen nur jede zwanzigste Nacht.

mit großem Abstand führt (Gesamteffekt:

bruck und seinen Feriendörfern (grob drei

Wie beschrieben gehen vom Nächtigungstou-

1,2 Milliarden Euro) und das Ötztal mit etwas

Millionen). Paznaun-Ischgl, Zillertal Fügen

rismus immer drei Effekte aus. Drei Effekte,

mehr als 400 Millionen Euro Gesamteffekt im

Kaltenbach, Serfaus-Fiss-Ladis, Mayrhofen,

die dazu führen, dass sich die direkte Bedeu-

Vergleich dazu deutlich zurückfällt.

Seefeld, Osttirol und Wilder Kaiser folgen

tung des Nächtigungstourismus für einen

Umgekehrt zeigt sich, dass relativ nächti-

mit über zwei Millionen Nächtigungen. Am

Tourismusverband deutlich von der gesam-

gungsschwache TVB wie Hall-Wattens, die

anderen Ende liegen die Silberregion Kar-

ten Bedeutung unterscheiden kann. Die Frage

Silberregion Karwendel, die Hohe Salve, das

wendel mit rund 450.000 Nächtigungen so-

ist daher, wie hoch die einzelnen Effekte sind

Kufsteinerland und das Alpbachtal und Tiro-

wie das Wipptal, Hall-Wattens und Tirol West

und wo diese wirken. Wie Abbildung 1 (oben)

ler Seenland zwar in Bezug auf die direkte

mit jeweils rund 300.000 Nächtigungen.

zeigt, ist der direkte Wertschöpfungseffekt

Wertschöpfung aus dem Nächtigungstouris-

Dass damit in einer absoluten Betrachtung,

für das Ötztal am größten (knapp 300 Millio-

mus am unteren Ende liegen, aber nicht in

das heißt in Euro gemessen, der Nächti-

nen Euro), gefolgt von Innsbruck und seinen

Bezug auf den Gesamteffekt. Hall-Wattens

gungstourismus für das Ötztal von höherer

Feriendörfern (rund 240 Millionen Euro) und

kommt derart von Platz 32 auf Platz 4 bei der

Bedeutung ist als für die Silberregion Kar-

Paznaun-Ischgl (200 Millionen Euro). Am an-

gesamten Wertschöpfung. Ähnliches gilt für

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VOM NÄCHTIGUNGSTOURISMUS GEHEN IMMER DIREKTE, INDIREKTE UND INDUZIERTE EFFEKTE AUS. DREI EFFEKTE, DIE DAZU FÜHREN, DASS SICH DIE DIREKTE BEDEUTUNG DES NÄCHTIGUNGSTOURISMUS FÜR EINEN TOURISMUSVERBAND DEUTLICH VON DER GESAMTEN BEDEUTUNG UNTERSCHEIDEN KANN. DIE FRAGE IST DAHER, WIE HOCH DIE EINZELNEN EFFEKTE SIND UND WO DIESE WIRKEN. andere Tourismusverbände. Kufsteinerland:

te grundsätzlich Wertschöpfung in einer

von Platz 26 auf Platz 5. Silberregion Kar-

Region auf sich ziehen.

wendel: von Platz 29 auf Platz 8. Umgekehrt

ÜBER GAW

Die Gesellschaft für Angewandte Wirtschaftsforschung (GAW) ist eine private Forschungseinrichtung mit Sitz in Innsbruck, die für Unternehmen, Interessenvertretungen sowie die öffentliche Hand Studien zu volksund regionalwirtschaftlichen Themen erstellt. Im Bereich der Erstellung von Wertschöpfungsstudien, aber auch zum Thema kalte Progression zählt die GAW seit Jahren zu den führenden Forschungseinrichtungen in Österreich. // www.gaw.institute

fällt in dieser Betrachtung Serfaus-Fiss-La-

Absolut und relativ

dis von Platz 4 auf Platz 10 zurück.

Als erstes Fazit kann damit gesagt werden,

Die TVB Hall-Wattens auf der einen Seite so-

dass es für einzelne TVB zu einer groben Un-

wie Serfaus-Fiss-Ladis auf der anderen Seite

terschätzung in Bezug auf die Bedeutung des

sind dabei zwei bemerkenswerte Extreme.

Nächtigungstourismus kommt, wenn aus-

Dies deshalb, weil in Serfaus-Fiss-Ladis die

schließlich auf die direkte Wertschöpfung

direkte Wertschöpfung aus dem Nächti-

abgestellt wird. Die Silberregion, das Kufstei-

gungstourismus praktisch ident ist mit der

nerland oder Hall-Wattens sind Beispiele da-

Gesamtwertschöpfung. Ganz im Gegensatz

für. Daraus aber den Schluss zu ziehen, dass

zu Hall-Wattens. Hier liegt die gesamte Wert-

damit der Nächtigungstourismus für diese

schöpfung aus dem Nächtigungstourismus

TVB von hoher und höchster Bedeutung ist,

beinahe um den Faktor 12 über der direkten

wäre verfrüht2). Dies deshalb, da dazu die Be-

Wertschöpfung. Ähnlich die Situation für

deutung der anderen Wirtschaftssektoren

te entnommen werden kann. Wie die Karte

die Silberregion, das Kufsteinerland oder

im betreffenden TVB bekannt sein müsste

zeigt, ist beispielsweise die relative Bedeu-

für Innsbruck und seine Feriendörfer, wobei

beziehungsweise die gesamte Wertschöp-

tung des Nächtigungstourismus für sämtli-

Letztere zusätzlich von der Tatsache profi-

fung, um sodann die relative Bedeutung des

che TVB in der Inntalfurche zwischen zehn

tieren, dass mit Innsbruck die Landeshaupt-

Nächtigungstourismus für TVB berechnen

und 25 Prozent und im Schnitt bei rund 14

stadt Teil des TVB ist und Landeshauptstäd-

zu können. Ein Ergebnis, das der Tirol-Kar-

Prozent. Im Tirol-Vergleich bedeutet das die Laterne. Am oberen Ende befinden sich Tourismusverbände wie Serfaus-Fiss-Ladis und damit Verbände, in denen sich der Anteil an Wertschöpfung aus dem Nächtigungstourismus jenseits der 70-Prozent-Marke bewegt. Für Serfaus-Fiss-Ladis sogar bei über 80 Prozent. Pauschal gesprochen ist damit Tirol natürlich ein Tourismusland. Ein Blick auf die Karte zeigt aber, dass es erhebliche regionale Unterschiede gibt und es nicht wenige Tourismusverbände gibt, in denen der Nächtigungstourismus keinesfalls von dieser herausragenden Bedeutung ist. Für die Ent-

Anteil1) Wertschöpfung2) aus Nächtigungstourismus gemessen an der gesamten Wertschöpfung des jeweiligen TVB 70 % und mehr

wicklung geeigneter Strategien für den Wirtschaftsstandort Tirol ist das zu berücksichtigen. Ein Wetteifern der Sektoren um Platz eins, das diese regionalen Unterschiede igno-

zwischen 55 % und 70 %

riert, geht dabei an der Sache vorbei.

zwischen 40 % und 55 % zwischen 25 % und 40 % zwischen 10 % und 25 %

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1) Untere Grenze jeweils inklusive, obere exklusive 2) Wertschöpfung aus direktem, indirektem und induziertem Effekt Quelle: GAW 2018

) Auch ist zu beachten, dass sich die Tourismusverbände zum Teil deutlich bezüglich ihrer Größe unterscheiden. So umfasst Innsbruck und seine Feriendörfer knapp 40 Gemeinden, Osttirol mehr als 30, aber das Ötztal nur 6.

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Unter „Genuss 360” greift Eurogast kulinarische Trends auf, zu denen Experten ein einzigartiges und hochwertiges Produktsortiment aus regionalen und internationalen Spezialitäten zusammenstellen. Nach den Trendthemen Frühstück und feine Burger liegt das aktuelle Augenmerk noch auf Schweinefleisch, für das Spitzenkoch Konstantin Filippou Pate steht. In den nächsten Wochen startet Eurogast dann mit einem neuen Schwerpunkt. Alle Zutaten dafür sind natürlich auch im Webshop erhältlich.

Neuer Webshop beflügelt Umsatz Seit gut einem Jahr ist der neue Eurogast-Webshop freigeschaltet. Knapp 35 Prozent der Gastronomiekunden bestellen bereits online, die Aufträge wurden dadurch um 15 Prozent gesteigert. Insgesamt haben die rund 10.000 aktiven Kunden in diesem Jahr 150.000 Aufträge getätigt, zu Spitzenzeiten gehen 850 Bestellungen ein.

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ür viele Gastronomen ist der regelmäßige Einkauf von Waren über das Internet mittlerweile Alltag gewor-

den, denn mit dem richtigen Webshop spart man sich eine Menge Zeit und kann zudem besser planen. „Nach dem ersten Jahr sind wir sehr stolz auf unser großes Projekt ‚Web-

reits die Hälfte aller bei uns eingelangten Bestellungen von einem Smartphone getätigt. Der komplette Eurogast-Webshop ist ohne Tastatur bedienbar, das heißt auch für alle mobilen Endgeräte und für unterwegs perfekt geeignet“, so Geschäftsführer Marcello Posch, verantwortlich für den Bereich IT. In-

shop neu’. Wir ruhen uns aber nicht auf den

teressant ist laut Posch auch das Bestellver-

Lorbeeren aus, sondern entwickeln es lau-

halten der Eurogast-Kunden: „Bestellt wird

fend weiter und optimieren es. Unser Ziel ist

prinzipiell rund um die Uhr bis 2 Uhr nachts,

es, den Onlineumsatz auf rund 40 Prozent zu

ab 4:30 Uhr geht’s wieder weiter.“

steigern“, erklärt Susanna Berner, Geschäfts-

150.000 Artikel im Eurogast-Webshop

führerin von Eurogast Österreich. Schnelles und übersichtliches Bestellen – jederzeit und egal von wo aus – ist die Basis des Eurogast-Webshops. „Aktuell werden be-

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Das Eurogast-Managementboard: Marcello Posch, Susanna Berner und Peter Krug

Der Webshop enthält gesamt 150.000 Produkte und arbeitet mit 360-Grad-Ansichten,


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was die Bestellung enorm vereinfacht. Bei der Artikelsuche werden Suchvorschläge generiert, nach mehreren getätigten Bestellungen können die Vorschläge bereits präzisiert werden. „Je öfter man online bestellt, umso besser werden die Suchvorschläge“, erklärt Posch. Neu ist auch das Erstellen von Bestellvorla-

„DER KOMPLETTE EUROGAST-WEBSHOP IST OHNE TASTATUR BEDIENBAR, DAS HEISST AUCH FÜR ALLE MOBILEN ENDGERÄTE UND FÜR UNTERWEGS PERFEKT GEEIGNET.“ Marcello Posch, Geschäftsführer Eurogast Österreich

gen. Für wiederkehrende Kunden kann einfach eine eigene Vorlage kreiert werden. Die Zustellung der Produkte erfolgt zeitgerecht

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Zwischen Popstar und Sternschnuppe In den sozialen Medien sind sie mittlerweile fast omnipräsent. Influencer sind die digitalen Meinungsführer, die sich auch Tirols Tourismus zunutze macht. Ohne strategischen Zugang zum Thema ist die Geldverschwendung vorprogrammiert. // TEXT: MARIAN KRÖLL

Dr. Barbara Theiner ist Bereichsleiterin für Tourismusmarketing am MCI sowie langjährige Unternehmensberaterin.

as phonetisch wie eine Grippe klingt, hat sich in den vergangenen Jahren tatsächlich epidemisch in den sozialen Medien verbreitet. Der Influencer ist heute fast omnipräsent, und Präsenz ist nicht nur gut fürs Geschäft, es ist die unabdingbare Grundbedingung des Influencer-Daseins. Der neudeutsche Begriff meint Personen, die durch Präsenz und Einfluss in den sozialen Netzwerken als Werbeträger betrachtet werden können. Dereinst, vor dem Jahr 2012 – im Internetzeitalter also vor einer halben Ewigkeit –, war es noch der Travel Blogger, wohl die Urform des Influencers. Damals, als Bloggen noch richtig angesagt war. Heute ist das Führen eines Weblogs in etwa so cool wie Facebook unter Pubertierenden. Die digitalen Meinungsführer sind weitergezogen zu anderen Plattformen, auf denen sie als „Content Creators“ ihre häufig bezahlten oder gesponserten Inhalte verbreiten können. Für die einen sind Influencer die Popstars unserer Zeit, für die anderen sind sie nicht mehr als eine vorübergehende Modeerscheinung, die – so wie einige ihrer Protagonisten, die in letzter Zeit auffällig gehäuft von Burn-out und dergleichen berichten – bereits mit ers-

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ten Ermüdungserscheinungen zu kämpfen hat. Es gibt heutzutage kaum noch große

unserem Marketingmix bereits ein fester

Marken, die zu Werbezwecken nicht auf Un-

Bestandteil. Solange der Output dafür

terstützung durch die digitalen Meinungs-

spricht, wird es für uns so bleiben.

führer setzen. Ob die derart lancierten KamWorauf gilt es aufzupassen, wenn man

gänzlich anderen Blatt.

mit einem Influencer zusammenarbeitet?

Die Idee, im Marketing auf Influencer zu set-

Primär ist darauf zu achten, einen pas-

zen, ist zunächst einmal nicht schlecht. Im

senden Influencer zu finden. Dabei sind

Gerangel um die knappe Aufmerksamkeit bleiben „klassische“ Werbeformen im Internet oft aufgrund von Ad-Blockern außen vor. Da ist es doch ungleich eleganter, die frohe Botschaft mittels Influencern zu verbreiten, die auf ihren jeweiligen Kanälen über eine mehr oder weniger große und engagierte Anhängerschaft verfügen. Doch selbst das ist nicht ohne Tücken. „Je mehr, desto besser“

© ÖTZTAL TOURISMUS

pagnen gelingen, steht wiederum auf einem

zwei Faktoren entscheidend: Die Zielgruppe des Influencers sollte mit der Zielgruppe der Destination einhergehen

IM INTERVIEW

Oliver Schwarz, Geschäftsführer des Ötztal Tourismus

und der Wert des Influencers muss identifiziert werden. Diesen Wert messen wir aber nicht an den Followerzahlen, die oft manipuliert werden, sondern an der Interaktion mit der Community: Qualität statt Quantität.

ist bezogen auf die Anzahl der Follower nicht zwingend richtig, wenn man berücksich-

ECO.NOVA: Wie schätzen Sie die Be-

Wie sind Ihre Erfahrungen mit dieser

tigt, dass man mit Bots oder durch schnöden

deutung des Influencer-Marketings für

Form des Marketings?

Follower-Kauf richtig tief in die Trickkiste

das Destinationsmarketing ein?

Das Prinzip Influencer-Marketing ist für

greifen kann. Follower müssen erstens ech-

OLIVER SCHWARZ: Durch die Intrans-

uns nicht neu, früher wurden hauptsäch-

te Menschen sein und sich zweitens für die

parenz des Produkts Reisen setzen die

lich klassische Multiplikatoren wie Jour-

transportierten Inhalte interessieren. Letz-

Menschen immer mehr auf authentische

nalisten und Redaktionen eingesetzt. Seit

teres lässt sich anhand von Reichweite, Im-

Empfehlungen, und in diesem Kontext

circa 2016 laden wir zusätzlich Social-Me-

pressions, Engagement Rates und Interaktio-

spielt das Influencer-Marketing im Des-

dia-Influencer ins Ötztal ein, mit denen

nen zumindest oberflächlich nachvollziehen.

tinationsmarketing eine große Rolle. Er-

wir einige sehr erfolgreiche Kooperatio-

Der Cost-per-Engagement (CPE) ist zum

folgreiche Influencer haben eine enge Be-

nen abwickeln konnten. Dies ging sogar

Beispiel eine Metrik, mit der Erfolg im In-

ziehung zu ihrer Community aufgebaut

so weit, dass Bilder aus dem Ötztal via

fluencer-Marketing gemessen werden kann.

und deren Vertrauen gewonnen. Dieses

Social Media viral gingen und dies bis

Influencer werden – ob zu Unrecht oder

Vertrauen sollten Destinationen sinnvoll

heute andauert. Der daraus entstandene

nicht – gehypt und gelten als Hoffnungs-

nutzen, um damit ihre Bekanntheit zu

Mediawert war bereits nach wenigen Ta-

träger der digitalen Werbewelt. Insofern ist

steigern und in der Phase der Buchungs-

gen im fünfstelligen Bereich. Allerdings

es auch logisch, dass man sich auch in Tirol

entscheidung zu wirken.

fokussieren wir uns zunehmend auf die Micro-Influencer (Influencer mit maxi-

zunehmend ihrer bedient. Es ist auch ohne einen Blick auf die einschlägigen Statistiken

Sehen Sie im Influencer-Marketing ei-

mal 20.000 Followern). Diese bieten höhe-

zu werfen nicht verwegen, den Fremdenver-

nen Hype oder eine bleibende Erschei-

re Engagementraten sowie eine sehr enge

kehr als massenkompatibelstes Produkt zu

nung in Zeiten von Social Media?

Beziehung zu ihren überdurchschnittlich

bezeichnen, das das Land zu bieten hat. Pro-

Influencer-Marketing ist wohl gekom-

aktiven Followern und sind für das Mar-

duktseitig stimmt das Gesamtpaket aus alpi-

men, um vorerst zu bleiben, und ist in

ketingbudget angenehmer.

nen Landschaften, zeitgemäßen Infrastrukturen und gekonnt inszenierter Tirolität. Der Tourismus brummt. Theiner. „Andere für sich sprechen zu lassen

erste Frage, die man sich stellen muss, ist

gehört heute zum E-Commerce-Marketing

die nach dem Warum. Warum will ich über-

dazu wie früher die Briefmarke auf der Wer-

haupt mit einem Influencer zusammenar-

Dr. Barbara Theiner ist Bereichsleiterin für

bepostkarte“, weiß auch Tourismusberater

beiten, welche Ziele will ich erreichen? Sind

Tourismusmarketing am Management Cen-

Thomas Reisenzahn von der Prodinger Tou-

es Image-, Profilierungs-, Neukundengewin-

ter Innsbruck/MCI sowie langjährige Unter-

rismusberatungs GmbH. „Influencer-Marke-

nungs- oder thematische Ziele? Wen will

nehmensberaterin für Tourismusmarketing.

ting ist eine Chance, die das Potenzial bietet,

ich mit meiner Botschaft erreichen?“, fragt

Die Expertin weiß, wie man die digita-

die Reiseentscheidungen zu beeinflussen.

Theiner. Diese Fragen sind keineswegs rhe-

len Meinungsführer effektiv zur Geltung

Gleichzeitig würde ich aber nicht jeden Blog-

torischer Natur. Wer darauf keine Antworten

bringt. „Mund-zu-Mund-Werbung war, ist

ger, YouTuber oder Instagramer mit hoher

hat, kann seine Influencer-Marketing-Am-

und wird auch zukünftig die absolut stärks-

Reichweite automatisch als Influencer be-

bitionen gleich wieder einstellen, weil die

te und wichtigste Form der Beeinflussung

zeichnen wollen“, hält Theiner fest.

Wahrscheinlichkeit der Geldverschwendung

von Konsumentscheidungen sein. Aufgrund

Reichweite ist also lange nicht alles. Nach

hoch ist. Mittlerweile gibt es sogar Agentu-

technologischer Entwicklungen hat diese

welchen Kriterien sucht man sich als Tou-

ren, die dabei unterstützen, Unternehmen

Word-of-Mouth-Kommunikation aber ganz

rismusverband oder Beherbergungsbetrieb

und Influencer zusammenzubringen, die zu-

neue Dimensionen angenommen“, erklärt

aber den passenden Influencer aus? „Die

einander passen. Die Marketingexpertin ist

Andere für sich sprechen lassen

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der Meinung, dass die Zusammenarbeit jedenfalls längerfristig angelegt werden sollte und die Reichweite nicht die größte Rolle spielt. Der Style des Influencers müsse zu den Botschaften passen, „meinen Brand unterstützen, und zwar nicht allein durch den Content, sondern durch das gesamte Auftreten“, sagt Theiner. Im Tourismus wird in Tirol allgemein nur wenig dem Zufall überlassen. Anders wären Höhenflüge, wie sie im Fremdenverkehr vorgezeigt werden, wohl nicht möglich. Doch wie professionell geht man ans Influencer-Marketing heran? „Das Thema Social Media, zu dem Influencer-Marketing gehört, hat definitiv in den allermeisten touristischen Betrieben Einzug gehalten. Leider geht man allgemein noch zu wenig professionell, strukturiert und strategisch damit um“, weiß Theiner. Die Gefahr, dass Kampagnen außer Kontrolle geraten und letztlich zu einem Debakel für den Auftraggeber werden könnten, besteht laut der Expertin kaum. Das gilt aber nur, wenn man vorher seine Hausaufgaben gemacht hat. „Die einzige Gefahr sehe ich darin, dass man ohne Planung auf einen Zug aufspringt und dann nicht weiß, in welche Richtung er fährt. Wenn ich mich damit beschäftigt habe, ist das Risiko aber sehr gering, dass kontraproduktive Inhalte transportiert werden. Imageschä-

IM INTERVIEW

Stefan Pühringer, Geschäftsführer des TVB Kufsteinerland

digend kann es dagegen sein, wenn der Style des Influencers überhaupt nicht zur eigenen Marke passt.“ Etwas pessimisti-

ECO.NOVA: Wie schätzen Sie die Bedeutung des Influen-

scher ist diesbezüglich Thomas Reisenzahn: „Wenn ein You-

cer-Marketings für das Destinationsmarketing ein?

Tuber das Markenimage bestimmen kann, dann gibt es keine

STEFAN PÜHRINGER: Influencer-Marketing ist mittler-

Kontrolle mehr. Das muss einem bewusst sein.“

weile ein fixer Bestandteil im Marketingmix einer Destina-

Die Onlinemarketingbudgets sind naturgemäß mit der steigen-

tion. Man erreicht hier punktgenau Zielgruppen bzw. Affi-

den Popularität der sozialen Medien mitgewachsen. Wie viel

nity-Groups. Zudem ist der Erfolg direkt messbar. Innerhalb

davon für Meinungsführer ausgegeben wird, lässt sich jedoch

unseres Tourismusverbandes haben wir einen eigenen Bud-

mangels Zahlen nicht mit Gewissheit sagen. Der Bereich sei in

getposten für Influencer-Marketing.

den letzten drei Jahren enorm gewachsen, weiß Reisenzahn aus Erfahrung.

Glaubwürdig?

Wie halten Sie es mit Influencern? Influencer werden bei uns durch unsere Agenturen und Mitarbeiter genau analysiert, so wie es auch bei Pressereisen der

Glaubwürdigkeit und Authentizität gelten gemeinhin als Con-

Fall ist. Es wird auch evaluiert, ob eine Fee bezahlt wird oder

ditio sine qua non im Geschäft der digitalen Meinungsmacher.

nicht. Natürlich gibt es auch in diesem Bereich viele schwar-

Umso überraschender ist das Ergebnis einer Untersuchung,

ze Schafe. Ein Problem ist, dass das Berufsfeld oft als privates

wonach 57 Prozent von mehr als 1.500 Social-Media-Nutzern

Hobby und für Gratisurlaube missbraucht wird.

in Influencern vor allem das sehen, was sie im Grunde genommen sind: nämlich Personen, die durch Werbung Einnahmen

Sehen Sie im Influencer-Marketing einen Hype oder eine

generieren möchten. Und es kommt noch dicker: 61 Prozent je-

bleibende Erscheinung?

ner, die keinem Social-Media-Sternchen folgen, halten Influen-

Definitiv eine bleibende Erscheinung, da wir ja wissen, wie

cer für unglaubwürdig, 57 Prozent für nicht authentisch. Gift

wichtig User generated Content mittlerweile geworden ist.

für die Glaubwürdigkeit ist es, wenn Influencer mit Marken kooperieren, die nicht zu ihnen passen. Von einem Drittel der

Worauf gilt es aufzupassen, wenn man mit einem Influen-

Konsumenten werden Kooperationen – also im Grunde genom-

cer zusammenarbeitet?

men der Kern dieses Geschäftsmodells – überhaupt abgelehnt.

Auf die Reichweiten. Dafür gibt es gute Bewertungsplattfor-

Drum prüfe, wer sich an einen Influencer bindet. „Man hat in

men zur Analyse diverser Kanäle. Außerdem ist auf die Qua-

Studien festgestellt, dass die Zielgruppe, die sich überhaupt von

lität des Contents zu achten und ob ein Mensch dahinter-

Influencern beeinflussen lässt, tendenziell eher auf ‚normale’

steckt, der den Kanal professionell betreibt.

Personen reagiert als auf Prominente“, erklärt Barbara Theiner. Es werde außerdem fein differenziert, ob jemand bezahlt wer-

Wie sind Ihre Erfahrungen mit dieser Form des Marketing?

de oder aber Testprodukte bzw. -aufenthalte als Sachleistung

Ich bin mit Online- und Social-Media-Marketing mitgewach-

bekomme, wobei Letzteres interessanterweise höhere Glaub-

sen und ehrlich gestanden, die Materie hat definitiv über-

würdigkeit genieße. Thomas Reisenzahn sieht das noch relativ

handgenommen. Der Tourismus transportiert Emotionen, da-

junge Influencer-Marketing bereits in einer generellen Glaub-

her würde ich sagen, dass der Bereich noch viel mehr in den

würdigkeitskrise. Deshalb sei geboten, sorgfältig jene digitalen

Fokus gerückt werden sollte. Wir haben erste Schritte unter-

Meinungsführer auszuwählen, die noch ein hohes Maß an Cre-

nommen, es ist aber noch viel Luft nach oben.

dibility besäßen.

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Der Print ist tot, es lebe der Print!

peal der jüngst unter Beschuss geratenen

sondern vielmehr gemeinsam Inhalte erar-

Zuckerberg-Plattform unter Teenagern als

beitet werden. Eine solche Vorgangsweise ist

Barbara Theiner glaubt, dass zukünftig die

enden wollend.

der Authentizität zuträglich und macht den

konventionelle PR wieder stärker an Bedeu-

cokreierten Content glaubwürdiger.

tung gewinnen wird. Schließlich gibt es dabei

Harte Arbeit

keine Ambivalenzen, es ist klar, dass es sich

In vielen jungen Menschen, die via Social

gehen, Social Media als Ganzes aber bleiben,

um eine bezahlte und hoffentlich hochwerti-

Media die Inhalte der Influencer konsumie-

da sie den sozialen Austausch technologisch

ge Leistung handelt. Aus den Ausführungen

ren, reift der Wunsch heran, selbst dazuge-

revolutioniert haben und per Knopfdruck

der Expertin wird klar, dass Influencer-Mar-

hören zu wollen. Die Erscheinung „Influen-

– zumindest theoretisch – globale Erreich-

keting jedenfalls kein Allheilmittel ist und

cer“ wird idealisiert, weil von außen nicht

barkeit rund um die Uhr ermöglichen. Dass

auch nicht das Schweizer Taschenmesser des

sichtbar ist, dass Geduld und Disziplin zum

Influencer-Marketing zukünftig zum Stan-

Social-Media-Marketings, sondern nur ein

Job gehören. „Influencer zu sein, ist absolut

dardrepertoire im Tourismusmarketing ge-

Werkzeug unter vielen. Noch dazu eines, das

harte Arbeit. Und nicht jeder, der eine große

hören wird, scheint abgemacht. Die Branche

gezielt und wohlüberlegt eingesetzt werden

Community hat, ist automatisch auch ein

wird sich weiter professionalisieren, „Hob-

Apps und Plattformen werden kommen und

will. Wem dagegen nur ein Hammer zur Verfügung steht, der wird alles für einen Nagel halten. So brachial geht es im Marketing aber nicht. Das Ziel sollte weiterhin die Methode determinieren, nicht umgekehrt. Der hartnäckige Abgesang auf das gedruckte Papier war schon einmal lauter, die Zahl jener, die die Vorzüge des Print zu schätzen wissen, steigt wieder. „Print hat nach wie

„DIE ERSTE FRAGE, DIE MAN SICH STELLEN MUSS, IST DIE NACH DEM WARUM. WARUM WILL ICH ÜBERHAUPT MIT EINEM INFLUENCER ZUSAMMENARBEITEN, WELCHE ZIELE WILL ICH ERREICHEN?“ Dr. Barbara Theiner

vor seine Berechtigung. Das Verhältnis zwischen analogen und digitalen Medien bei der

Influencer. Spricht man mit erfolgreichen

by“-Influencer dürften dadurch zunehmend

Reiseentscheidung ist entgegen der Wahr-

Bloggern, YouTubern und Instagramern,

von der Bildfläche verschwinden, sobald

nehmung immer noch ausgeglichen“, meint

wird einem erst bewusst, dass diese Arbeit

nachfrageseitig ein strategischer und profes-

Theiner. Der stärkste Vertriebskanal sei da-

außerdem mit einem enormen Druck ver-

sioneller Zugang zum Thema Einzug gehalten

bei generell weiterhin der eigene Mitarbeiter.

bunden ist, weil man die Community nicht

hat. Allein überstrapazieren sollte man diesen

Die Affinität zu Print oder Digital ist übri-

enttäuschen darf“, sagt Theiner.

Marketingkanal nicht. Die ideale Bewerbung

gens auch keine Generationenfrage. So ist

Am erfolgversprechendsten scheint das In-

einer Destination oder eines Beherbergungs-

die am stärksten wachsende Kohorte bei

fluencer-Marketing, wenn die Meinungs-

betriebs wird weiterhin vom gekonnten Be-

neuen Facebook-Usern jene zwischen 55 und

führer nicht zur Verteilung vorformulierter

spielen verschiedener Kanäle, etablierter wie

65 Jahren. Nicht zuletzt deshalb gilt der Ap-

Werbebotschaften „missbraucht“ werden,

neuer, digitaler wie analoger, abhängig sein.

98

eco.nova


top.500

Die TINIP-Sieger Jakob Straßl und Julian Thöni gemeinsam mit allen Kategorie-Gewinnern und Ehrengästen.

And the Oscar goes to ... Der Tiroler-Nachwuchs-Ingenieur-Preis TINIP 2018 geht an die HTL Anichstraße.

B

ereits zum neunten Mal wurde heuer der begehrte TINIP vergeben, für den wieder Projektarbeiten aus den Maturaklassen

der Tiroler HTL und artverwandter technischer Schulen in sechs

why not study at the top? LET’S GO DIGITAL!

verschiedenen Kategorien vergeben wurden. „Wettbewerbe sind ei-

• Digital Business

ne gute Gelegenheit, Schüler zu Höchstleistungen zu motivieren

• International Business

und diese einer breiteren Öffentlichkeit vorzustellen. Damit wird die

(MBA, Online) (MBA, Online)

enorme Bedeutung der HTL als Ausbildungsschiene für höherquali-

• Digital Economy & Leadership

fizierte technische Berufe deutlich“, eröffnete Wolfgang Pachatz vom

• Digital Marketing & Analytics

Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung die

(MSc, Online)

(MSc, Online)

TINIP-Preisverleihung. Der Tiroler-Nachwuchs-Ingenieur-Preis wurde von der Fachgruppe Ingenieurbüros der Tiroler Wirtschaftskammer in Zusammenarbeit mit dem Landesschulrat und den HTL initiiert, um die Verbindung von Wirtschaft und Schule zu fördern. Mit 34 Einreichungen wurde heuer ein absoluter Rekordwert erreicht.

Sieg mit Seil Sieger des TINIP 2018 sind Jakob Straßl und Julian Thöni von der HTL Anichstraße. Die zwei Schüler haben in der Kategorie Elektrotechnik/Elektronik/Informatik/Wirtschaftsingenieure eine App-gesteuerte Hyperlapse-Seilkamera ausgearbeitet. Bei dem entwickelten System wird die Kamera auf horizontal gespannten Seilen über mehrere Meter hinweg geführt. Die Kamera ist an einem Schlitten mit zweiachsigem Schwenkkopf befestigt, und kann somit beliebig bewegt werden. Der Schlitten, die Kamera und der Schwenkkopf werden von der entwickelten Steuerung über eine Android-App gesteuert.

DIE NOMINIERTEN Kategorie Maschinenbau/Gebäudetechnik/Mechatronik: David Dötlinger und Martin Kriechhammer, HTBLVA Anichstr. Kategorie Chemieingenieure: Lukas Blaßnig, Anna-Sophie Diegmann und Daniel Veselinovic, HTL Kramsach Kategorie Hochbau/Bautechnik/Innenarchitektur: Mladen Jerotić, Stefanie Schöpf, Franco Trentinaglia und Daniel Wieser, HTL Kramsach Kategorie Tiefbau: Maurice Walch, Manuel Rief und Mathias Schöpf, HTBLA Imst Kategorie Design: Johanna Hochschwarzer und Katharina Schermer, HTBLA Imst

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EMIUM


© FOTOLIA – SDECORAT

ATM

Der neue Masterlehrgang „Digital Transformation Manager“ der FH Kufstein Tirol rüstet die Teilnehmer mit aktuellstem Managementwissen und macht sie kompetent in der Transformation von Unternehmen.

Digitale Transformation braucht Spezialisten Mit einem neuen Masterlehrgang bildet die FH Kufstein Tirol Experten aus, die Unternehmen sicher auf ihrem Entwicklungspfad in das digitale Zeitalter begleiten.

W

ir sprachen mit Ge-

Wie können sich gerade regionale KMU

schäftsführer Prof. (FH)

rüsten, um den Zug nicht zu verpassen?

Dr. Thomas Madritsch

Die Grundvoraussetzung für eine erfolg-

über Veränderungswil-

reiche Transformation ist zunächst die Be-

len, Forschung sowie Aus- und Weiterbildung.

reitschaft zur Veränderung. Für einen effizienten und kostengünstigen Wandel zur

ECO.NOVA: Warum sollten sich Unter-

Digitalisierung braucht es schließlich Struk-

nehmen mit dem Thema Transformation

tur, Weitsicht und eine Investition in die

beschäftigen?

Kompetenzerweiterung der Mitarbeiter.

THOMAS MADRITSCH: Kein Unternehmen kann sich heutzutage dem Megatrend

Sie bieten eine Reihe an Studiengängen und

der Digitalisierung verschließen. Nicht nur

Lehrgängen an, die Fachkräfte speziell für

Prozesse in der Industrie und Verwaltung

die Herausforderungen der Digitalisierung

sind davon betroffen, auch die Anforde-

ausbilden. In welchen Bereichen?

rungen an die Arbeitswelt und an die Ausbildung der Mitarbeiter verändern sich zwangsläufig.

100

eco.nova

Prof. (FH) Dr. Thomas Madritsch, Geschäftsführer der FH Kufstein Tirol

Aktuell bieten wir vier* berufsbegleitende Masterstudiengänge im Themenfeld Digitalisierung an: Neben komplexen Softwaresys-


FH KUFSTEIN

Die FH Kufstein Tirol gewährleistet eine ganzheitliche Betrachtung der Digitalisierung in vier* Masterstudiengängen und einem neuen Masterlehrgang.

MASTERLEHRGANG „DIGITAL TRANSFORMATION MANAGEMENT“

temen im Studiengang Web Communication

lorstudium abgeschlossen und fünf Jahre

& Information Systems und der Digitalisie-

Berufserfahrung haben, lernen Transforma-

rung von Prozessen in ERP-Systeme & Ge-

tionsprozesse mit Berührungspunkten zu

schäftsprozessmanagement betrachten wir

technischen Aspekten zu planen, zu ini-

bereits die Entwicklung und Produktion

tiieren und zu steuern. In drei Semestern

physischer digitaler Systeme in Smart Pro-

betrachten die Teilnehmer unterschiedli-

ducts & Solutions. Mit unserem neuen Studi-

che Themenfelder im Bereich Industrie 4.0

engang Data Science & Intelligent Analytics*

aus betriebswirtschaftlicher und Manage-

vermitteln wir ab kommendem Herbst Kom-

ment-Sicht.

petenzen in der intelligenten Datenanalyse. Wie ist die Ausbildung aufgebaut?

• Anbieter: Business School der FH Kufstein Tirol in Kooperation mit der FH Joanneum in Graz und der Hochschule für Angewandte Sprachen des SDI München • Organisationsform: berufsbegleitend • Abschluss: Master of Arts in Digital Transformation Management • Anmeldung: bis 15. September 2018 • Start: 28. September 2018

MASTERSTUDIENGÄNGE:

• Data Science & Intelligent Analytics Abschluss: Master of Science in Engineering • ERP-Systeme & Geschäftsprozessmanagement Abschluss: Master of Arts in Business • Smart Products & Solutions Abschluss: Master of Science in Engineering • Web Communication & Information Systems Abschluss: Master of Science in Engineering

Inwiefern profitieren Unternehmen von

Speziell für die Zielgruppe konzipiert, findet

Ihrem Angebot?

der Lehrgang berufsbegleitend statt. Blen-

Grundsätzlich bieten wir Unternehmen meh-

ded Learning kombiniert internetbasier-

rere Möglichkeiten, mit uns zu kooperieren

tes Lernen mit einer sinnvollen Anzahl von

und vom Know-how unserer Forscher und

Präsenztagen und hält so Motivation und

Studierenden zu profitieren. Da wir mit dem

Work-Life-Balance hoch. Die Besonderheit

genannten Angebot eine ganzheitliche Be-

der Executive-Ausbildung ist die betriebs-

Jeweils berufsbegleitend, Anmeldung ab Oktober möglich, Start: Wintersemester 2019

trachtung der Digitalisierung gewährleisten

wirtschaftliche Kompetenz in Kombinati-

www.fh-kufstein.ac.at

können, ist das Spektrum der Möglichkeiten

on mit grundlegenden digital-technischen

sehr breit. So haben Firmen die Möglichkeit,

Kenntnissen und der Entwicklung von in-

konkrete Fragestellungen aus der Praxis im

dividuellen und zielgerichteten Lösungsan-

Wer sind die Experten, von denen die

Rahmen von Forschungsprojekten oder Pra-

sätzen.

Studierenden das Spezialwissen vermittelt bekommen?

xisprojekten von uns analysieren und beantworten zu lassen. Einen sehr nachhaltigen

Kufstein ist einer von drei Standorten.

Die Teilnehmer lernen von den Besten ihres

Nutzen bringt die Investition in die Aus- und

Wer ist noch am neuen Masterlehrgang

Fachs. Renommierte Spezialisten unterrich-

Weiterbildung des Personals. So bleiben Un-

beteiligt?

ten als externe Professionals, so erhalten

ternehmen fit für zukünftige Herausforderun-

Die Business School der FH Kufstein Tirol

auch die Unternehmen, die ihre Mitarbeite-

gen. Unser neuer Masterlehrgang beispiels-

bietet Digital Transformation Management

rinnen und Mitarbeiter von uns ausbilden

weise bildet Digital Transformation Manager

in Kooperation mit zwei hochspezialisierten

lassen, Zugang zu Wissen auf aktuellstem

aus, die eine zentrale Rolle als Professionals

Institutionen im Bereich der digitalen Trans-

Stand.

einnehmen und betriebswirtschaftliche Kom-

formation an. Ausgewählte Module finden in

petenz mit Digitalisierung vereinigen.

Graz an der FH Joanneum und an der Hochschule für Angewandte Sprachen des SDI

An wen richtet sich der Lehrgang konkret?

München statt. Neun der insgesamt zwölf

Professionals in Führungs- und Schnittstel-

Module absolvieren die Studierenden an der

lenpositionen und Berater, die ein Bache-

FH Kufstein Tirol.

* vorbehaltlich der Akkreditierung durch die AQ Austria Ermöglicht wurde die Entwicklung des Lehrgangs „Digital Transformation Management“ und des Studiengangs „Data Science & Intelligent Analytics“ durch das Regionalmanagement KUUSK, das dafür EU-Gelder aus dem Leader-Programm generieren konnte.

eco.nova

101


Bank Austria

Mit Lichtgeschwindigkeit Der Aufbau eines leistungsstarken Glasfasernetzes hat für die Digitalisierungsoffensive der Stadt Innsbruck hohe Priorität. Insgesamt 50 Millionen Euro investieren die Innsbrucker Kommunalbetriebe (IKB) in den Glasfaseraufbau. Mit Erfolg, denn Innsbruck liegt mit einem Versorgungsgrad von knapp 54 Prozent im europaweiten Spitzenfeld. // TEXT: DORIS HELWEG

A

ls einer der ersten Anbieter

Innsbruck im Spitzenfeld

weisend“, freut sich Müller, sieht dabei jedoch

in Österreich hat die IKB

Dass sich die hohen Investitionen gelohnt

durchaus noch Luft nach oben.

von Beginn an auf den Aus-

haben, zeigt der Versorgungsgrad allein des

bau eines leistungsstarken

IKB-Glasfasernetzes in Innsbruck von knapp

Individuelle Businesslösungen

Glasfasernetzes gesetzt. Seit dem Start vor

54 Prozent. Im Vergleich dazu reiht eine ak-

Insbesondere Unternehmen sind auf ausfall-

20 Jahren wurden über 35 Millionen Euro

tuelle internationale Studie Österreich mit

sichere und schnelle Internetanbindungen

investiert, weitere 15 Millionen werden fol-

1,1 Prozent als bedauerliches Schlusslicht ein,

angewiesen. Als regionales Unternehmen

gen. „Glasfaser ist eine Investition in die

der EU-Durchschnitt liegt bei knapp 14 Pro-

bietet die IKB ein breites Spektrum an indi-

Zukunft und auf lange Sicht die erste Wahl

zent. Weltweit führend sind die Vereinigten

viduellen Businesslösungen und punktet vor

für den Aufbau einer Breitbandinfrastruk-

Arabischen Emirate, Katar und Singapur mit

allem mit einem Vor-Ort-Service sowie zahl-

tur. Wir wollen der Motor für die Digitali-

über 90 Prozent Durchdringung. „Umso her-

reichen Zusatzleistungen wie Cloud-Compu-

sierung im Ballungsraum Innsbruck sein

ausragender ist das Ergebnis für Innsbruck,

ting, Telefonie, Serverhousing und einem lo-

und investieren dazu in den nächsten fünf

denn schnelles Glasfaser-Internet sichert

kalen Rechenzentrum in Innsbruck. Dass bei

Jahren weitere 15 Millionen Euro“, bestä-

nicht nur den Standort, sondern schafft auch

der IKB die Glasfaserleitungen bis ins Büro

tigt IKB-Vorstandsvorsitzender Helmuth

Arbeitsplätze und ist für Innsbruck als at-

verlegt werden, ist wohl auch ein entschei-

Müller.

traktiver Lebens- und Wirtschaftsraum weg-

dender Vorteil.

102

eco.nova


Mehrere hundert Gigabyte täglich

© ILVY RODLER

Innsbrucker Kommunalbetriebe

IKB-Vorstandsvorsitzender DI Helmuth Müller

Einer, der wissen muss, wie unverzichtbar schnelle und sichere Datenverbindungen sind, ist Dr. Thomas Nagler, CEO von ENVEO. Die ENVEO IT GmbH ist ein international tätiges Unternehmen mit Sitz in Innsbruck, spezialisiert auf Forschung und Dienstleistungen in den Fachgebieten Meteorologie und Fernerkundung. ENVEO bietet unter anderem tägliche detaillierte globale Schneekarten, die im Auftrag der Europäischen Kommission im Projekt GlobLand erstellt werden, Karten der Eisbewegung über Grönland und der Antarktis sowie die Kartierung von Gletscherflächen, die laufend aktualisiert werden. Eingangsdaten der von ENVEO erzeugten Produkte sind Satellitendaten, im Speziellen

INTERVIEW

von Sentinel-Satelliten des Copernicus-Erdbeobachtungsprogramms der Europäischen Union. Die zur Berechnung der Produkte benötigten Daten, bis zu mehreren 100 Gigabyte täglich, werden vom Datenzentrum der Euro-

Was macht Glasfaserleitungen so leistungsstark und wie schreitet der Ausbau in Innsbruck voran? Darüber haben wir mit dem Vorstandsvorsitzenden der IKB gesprochen.

päischen Weltraum Agentur ESA bei Rom in Echtzeit zu ENVEO transferiert. „Mit der IKB

ECO.NOVA: Was sind eigentlich Glas-

die Glasfaserleitungen gleich mit in das

wurde ein starker regionaler Partner gefun-

fasern und was unterscheidet Glasfa-

Gebäude.

den, der ein umfassendes Angebot für Daten-

seranbindungen von herkömmlichen

download und Rechenleistung für uns bereit-

Verkabelungen?

Wie weit ist der Ausbau bislang fortge-

stellt. Wir schätzen die IKB als flexiblen und

HELMUTH MÜLLER: Im Gegensatz

schritten?

langfristigen Partner, der regional agiert und

zu Kupfer- oder Coaxialkabeln bestehen

Unser Glasfasernetz erstreckt sich mitt-

den Service genau auf unsere Bedürfnisse

Glasfaserkabel aus hauchdünnen Licht-

lerweile auf fast 600 Kilometern Länge,

abstimmt“, findet Nagler lobende Worte für

wellenleitern aus Quarzglas und werden

im Endausbau ist eine Verdoppelung

das Businessangebot der IKB. // Infos unter

vorrangig in der Datenübertragung ein-

geplant. Derzeit haben etwa 18.000 Inns-

www.enveo.at und cryoportal.enveo.at

gesetzt. Diese erfolgt dabei in Lichtge-

brucker Haushalte einen direkten Zu-

schwindigkeit, das heißt, die Daten um-

gang zur hochleistungsfähigen Glasfaser.

runden in einer Sekunde 7,5 mal die Erde.

3.000 Gebäude mit 22.000 weiteren Ein-

Schneller geht es nicht. Als moderner

heiten sind bereits erschlossen. Damit

Dienstleister liefern wir diese Spitzen-

erreichen wir heute insgesamt 40.000

technologie direkt zum Kunden.

Büro- oder Wohneinheiten mit unserer Glasfaserinfrastruktur. In Innsbruck ist

Wo liegt der Vorteil?

somit der Versorgungsgrad mit FTTH (Fi-

Für den Kunden werden mit Glasfaser-

ber-to-the-Home)-Kunden bei bereits 24,2

leitungen Übertragungsgeschwindigkei-

Prozent und mit FTTB (Fiber-to-the-Buil-

ten von bis zu 10.000 Mbit/s erreicht. Ein

ding)-Kunden bei etwa 29,3 Prozent. Im

weiterer großer Vorteil ist, dass Down-

Österreich-Vergleich mit 1,1 Prozent und

und Uploads symmetrisch verlaufen, das

Europa-Durchschnitt mit knapp 14 Pro-

heißt in beide Richtungen gleich schnell.

zent eine absolut erfreuliche Bilanz.

Hat ein Kunde oder Unternehmen seine eigene Glasfaserleitung, so genießt er die

Welche Produkte und Services gibt es

volle, ungeteilte Geschwindigkeit.

zusätzlich zur Glasfaserleitung? Die Anbindung an unser Glasfasernetz

Karte der Eisgeschwindigkeit in Meter pro Tag (logarithmische Skala) von Grönland, berechnet aus Copernicus-Sentinel-1-Daten (Prozessierung durch ENVEO)

Wie erfolgt der Ausbau des Glasfaser-

bringt viele weitere Vorteile wie die Nut-

netzes in Innsbruck?

zung der lokalen Cloud-Lösungen der

Der Glasfaserausbau geschieht im Nor-

IKB sowie das Serverhousing des loka-

malfall zeitgleich mit anderen Infra-

len Rechenzentrums für zusätzliche

strukturmaßnahmen wie der Verlegung

Backups. Unseren Kunden stehen un-

von neuen Wasser- oder Stromleitun-

terschiedlichste Packages für ganz indivi-

gen. Wir verlegen also bei allen Infra-

duelle Businesslösungen zur Verfügung.

strukturmaßnahmen und Neubauten

// www.ikb.at

eco.nova

103


Follow the leader Ein Plädoyer für mehr Einfachheit. Im Unternehmen. In der Führung.


top.500

U

nser Kolumnist Alexander M. Schmid hat einiges

LEADERSHIP IST, ANDEREN DAS ARBEITSLEBEN EINFACHER ZU MACHEN.

zu sagen. Unter anderem zum Thema

dere immer wieder daran erinnern, es ebenso

lassen sich die vorhandenen Kräfte für das

Unternehmen, Un-

zu tun, wird sich das im Unternehmen nach-

Unternehmen voll nutzen. Schließlich wäre

ternehmenskultur und Führung. Deshalb

haltig manifestieren und auch von Beginn

es hinderlich, wenn der Vorangehende am

hat er einfach ein Buch geschrieben und es

an auf alle neuen Mitarbeiter übertragen.

Ende als Bremser dasteht und im wahrsten

auch gleich so genannt: „Einfach. Ein Buch“.

Führungskraft – die Kraft der Führung – be-

Sinne Energie vergeudet wird. Da ist es bes-

Denn es ist sein generelles Credo, sich wie-

deutet, so stark zu sein, um als Vorbild zu be-

ser, wie im Fußball als Coach an der Seiten-

der mehr aufs Wesentliche zu konzentrieren.

stehen und andere zu inspirieren, es ihnen

linie zu stehen und nur wenn nötig korrigie-

Sein Buch skizziert deshalb ein neues Mind-

gleich zu tun.

rend einzugreifen.

set für Unternehmen, die ihre ursprüngliche

Leadership ist letztlich keine Position, son-

Daseinsberechtigung wiederfinden und ihre

Leiten, aber nicht verleiten

Einzigartigkeit wiederbeleben wollen. Ein-

Führung bedeutet auch, Orientierung zu ge-

Mitarbeitern jederzeit frei, zu führen. Sie

fach, unkompliziert und fein zu lesen. Und

ben, ohne im Weg zu stehen. Es ist wichtig,

können das auf zweierlei Arten: Sie führen

weil uns das Buch selbst gefällt, verlosen wir

allen Mitarbeitern die Richtung vorzugeben

Kollegen mit ihrer Vorbildwirkung oder Kun-

drei davon.

und ab und an auch den Weg zu weisen, in-

den als kompetenter Ansprechpartner und

dem die Führungskraft vorangeht. Trotzdem

Betreuer. Sie brauchen dazu keine bestimm-

ist es notwendig, als solche im passenden

te Position oder einen Rang in der Unterneh-

Leadership oder Führungsqualität sind zwei

Moment aus dem Weg zu gehen und den

menshierarchie. Leadership ist, anderen das

allgegenwärtige Begriffe, denn je höher das

Mitarbeitern freien Lauf zu lassen. Nur so

Arbeitsleben einfacher zu machen.

Führungsrolle Ausmaß an Individualisierung in unserer

dern ein Verhalten. Deswegen steht es auch

auch der Bedarf an Führung. Was wie ein

Führungsverhalten trifft Mitarbeiter

Paradoxon klingt, ist insofern leicht zu er-

Team- oder Abteilungsleiter stehen vor der

klären, als dass für große Vorhaben einfach

Herausforderung, individuelle Mitarbeiter

mehr Individuen koordiniert, also geführt,

mit unterschiedlichen Persönlichkeitsprofi-

werden müssen, um sie zu meistern. Es

len und fachlichen Qualifikationen zu füh-

braucht einen roten Faden, an den sich alle

ren. Folglich wird ein One-size-fits-all-Zu-

Mitwirkenden halten und ihr persönliches

gang nicht funktionieren. Sobald man die

Gesellschaft ausgeprägt ist, umso höher ist

Potenzial entfalten können. Beginnend in unserer Kindheit orientieren wir uns an Vorbildern und suchen auch im beruflichen Leben weiter nach ihnen. Um ein Führungsvorbild zu sein, braucht es übrigens keine besondere Rolle, Funktion oder Position im Unternehmen. Jeder kann, soll und muss Führungskraft sein und mit seinem Verhalten als Vorbild für alle wirken. Das beginnt beim Umgang miteinander, dem Verhalten gegenüber Kunden und Lieferanten und endet beim Ein- oder Ausräumen des Geschirrspülers in der Kaffeeküche. Alles, was Sie tun, hat eine Wirkung auf andere und beeinflusst diese im positiven oder negativen Sinn. Wenn Sie als Chef nicht sorgsam mit Ressourcen umgehen, seien Sie nicht überrascht, wenn Ihre Mitarbeiter es auch nicht tun werden. Führungsqualität entsteht indes nicht von heute auf morgen. Sie ist das Ergebnis der Kontinuität von Tun und Lassen. Wie im Sprichwort „Steter Tropfen höhlt den Stein“ ist das vorgelebte Verhalten der Unternehmens- oder Abteilungsspitze Tag für Tag Quelle der Veränderung. Wenn diese die aufgestellten Leitlinien selbst einhalten und an-

106

eco.nova

EINFACH. EIN BUCH. Alexander M. Schmid 164 Seiten, EUR 19,95 www.dervereinfacher.at

Für einfachere Unternehmen. Für einfachere Produkte. Für einfacheres Miteinander. Die Zeiten durchschnittlicher Produkte für durchschnittliche Kunden mit durchschnittlichem Geschmack sind vorbei. Gefragt ist die einfache Lösung von individuellen Kundenbedürfnissen. „Einfach. Ein Buch.“ zeigt, wie mit Einfachheit als Mindset genau das möglich ist. Dabei wird Vereinfachung aus drei Perspektiven – Unternehmer, Führungskraft und Mitarbeiter – betrachtet. Es wird veranschaulicht, wie Sie mit den richtigen Fragen das Vereinfacher-Mindset im Unternehmen verankern.

MACHEN SIE’S EINFACH

Für alle, die ihre individuelle Einfachheit (wieder)entdecken wollen, verlosen wir drei Exemplare von „Einfach. Ein Buch.“ Schreiben Sie dazu einfach ein Mail an econova-buchverlosung@ einfach1buch.at.

Stärken der Mitarbeiter kennt und ihnen dementsprechende Aufgaben zuteilt, wirkt sich das positiv auf die Leistung des gesamten Teams aus. Aufgabe des Leiters ist es also, das Ziel des Teams derart auf alle Beteiligten herunterzubrechen, dass deren Beiträge zum Ergebnis mehr als die Summe der einzelnen Beiträge ergeben. Das funktioniert, wenn alle Teammitglieder wissen, wer wofür zuständig ist. Letztlich spielt dabei die Vorbildwirkung eine entscheidende Rolle. Unterschiede zu den kommunizierten Werten und Regeln des Unternehmens sorgen im Team für Irritationen und in der Folge zu einem Leistungsabfall.

Unternehmensführung ist Mitarbeiterführung Beim Thema Unternehmensführung geht es dem Wortsinn folgend darum, das Unternehmen zu führen und damit die Mitarbeiter, die dieses repräsentieren. Unternehmer wirken als Vorbild für ihre Führungskräfte und diese wiederum für ihre Mitarbeiter. Es ist also eine Herausforderung, die Kraft der Führung aufrechtzuerhalten und Tag für Tag unter Beweis zu stellen. Einfaches Führen bedeu-


top.500

tet das Vorleben von Werten und das Einhal-

als Ergebnis repräsentieren: nämlich die Ar-

ßerhalb werden die Wertschätzung und das

ten der eigenen Regeln und Entscheidungen.

beit dahinter.

Vertrauen in das Unternehmen daran ge-

Sich dieser Herausforderung zu stellen, be-

Zahlen sind kein Ziel per se, sondern nur

messen, wie es diese Werte lebt und Regeln

deutet, dass nur mehr wenig Zeit für das Ein-

Resultat einer Zielerreichung. Es geht nicht

einhält. Wasser predigen und Wein trinken

mischen ins Tagesgeschäft bleibt und damit

vorrangig darum, das Umsatzziel für das

funktioniert heute nicht mehr. Zu sehr ha-

weniger Gefahr besteht, tatsächlich im Weg

nächste Jahr um x Prozent zu erhöhen,

ben Transparenz und Vernetzung im (Ge-

zu stehen. Unternehmensführung heißt Ver-

sondern darum, sich darüber Gedanken zu

schäfts-)Alltag Fuß gefasst, als dass irgend-

trauen zu haben und Mitarbeiter einfach ein-

machen, wie es den Mitarbeitern einfacher

welche Ungereimtheiten verborgen blieben.

mal machen zu lassen. Schließlich haben Sie

gemacht werden kann, ihre Arbeit zu erle-

Es zahlt sich also gar nicht erst aus, eine

sie sich ausgesucht.

digen und ihnen Freiraum für Innovation

falsche Geschichte zu konstruieren. Weder

Letztlich gibt es für Führung oder Leader-

und Ideen zu schaffen, um den Kundennut-

in der externen und schon gar nicht in der

ship viele Definitionen und/oder Interpre-

zen weiter zu erhöhen. (Über)trifft man die

internen Kommunikation. Leadership ist

tationen. Grundsätzlich ist Führung ein

Erwartungen der Kunden, stellen sich bes-

damit der längste Hebel, mit dem sich ein

spezifisches Verhalten, das sich an eigens

sere Zahlen fast automatisch ein. Sowohl

Unternehmen auf die nächste Ebene heben

für ein Unternehmen festgelegten Werten

innerhalb eines Unternehmen als auch au-

lässt. (Quelle: Einfach. Ein Buch.).

und Regeln orientiert und Mitarbeiter dabei unterstützt, diese einzuhalten und gemeinsam ein gestecktes Ziel zu erreichen. Dazu braucht es nicht zwingend umfangreiche, komplizierte Systeme, sondern vor allem Disziplin und Konsequenz. Wer Führung mit Kontrolle gleichsetzt und entsprechende Systeme implementiert, verkennt das Potenzial der Vorbildwirkung. Zu intensive Kontrolle hat meist zur Folge, dass der Fokus immer mehr und mehr auf Zahlen gelegt wird anstatt darauf, was diese Zahlen

FÜHRUNG BEDEUTET, DEN MITARBEITERN EINE RICHTUNG VORZUGEBEN UND IM PASSENDEN MOMENT AUS DEM WEG ZU GEHEN, UM IHNEN FREIEN LAUF ZU LASSEN.

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eco.nova

107


top.500

INTERVIEW

Frauensachen WKÖ-Vizepräsidentin und Vorsitzende von Frau in der Wirtschaft (FiW) Martha Schultz im Gespräch über Frauenquoten und Quotenfrauen, Netzwerke und unternehmende Frauen.

ECO.NOVA: Der Anteil weiblicher Füh-

meistern. Ein weiteres Problem ist, dass Frau-

rungskräfte und Aufsichtsräte steigt an –

en sich oft zu wenig zutrauen. Hier müssen

wenn auch langsam. Warum glauben Sie,

wir ansetzen und konsequent am Bewusst-

müssen wir im Jahr 2018 noch immer darü-

seinswandel arbeiten. Und das tun wir auch –

ber reden?

etwa mit „Zukunft.Frauen“. Die gemeinsame

MARTHA SCHULTZ: Die gute Nachricht

Initiative von Wirtschaftskammer Österreich

zuerst: Österreichs Wirtschaft wird tatsäch-

(WKÖ), Bundesministerium für Digitalisierung

lich immer weiblicher. Im vergangenen Jahr

und Wirtschaftsstandort (BMDW) und Indus-

wurde mehr als jedes dritte Unternehmen

triellenvereinigung (IV) unterstützt qualifizier-

von einer Frau geleitet, bei den Unterneh-

te Frauen auf ihrem Weg in die Führungsetage

mensgründungen erreichte der Frauenanteil

und bereitet sie gezielt auf Aufsichtsrats- und

sogar ein All-Time-High mit rund 45 Prozent

Managementpositionen vor. Eine Aufsichts-

und auch im EU-Vergleich liegt Österreich

rätinnendatenbank macht das Potential von

beim Frauenanteil unter den Selbständigen

topqualifizierten weiblichen Führungskräften

an sechster Stelle unter den EU-28 und da-

sichtbar. Derzeit gibt es 606 Eintragungen.

mit über dem EU-Schnitt. Auch in Toppositionen von Unternehmen sieht man den stetig

Unternehmertum und Führung haben ein

steigenden Frauenanteil, etwa bei den han-

Stück weit auch mit Macht zu tun. Haben

delsrechtlichen Geschäftsführerinnen oder

Frauen ein anderes Verhältnis dazu als

den Aufsichtsrätinnen. Dennoch haben wir –

Männer?

vor allem in Entscheidungs- und Führungs-

Ich komme aus einer traditionell männlich

positionen – noch Aufholbedarf und auch

geprägten Branche. Vor diesem Hintergrund

das Bild des Entrepreneurs ist nach wie vor

und mit jahrelanger Erfahrung kann ich sa-

eher männlich geprägt. Die Gründe dafür lie-

gen, dass es sich bewährt hat, wenn sowohl

gen unter anderem im privaten Bereich, vor

Mann als auch Frau an vorderster Front ste-

allem in der Vereinbarkeit von Job und Fa-

hen. Ein „gemischtes Doppel“ an der Unter-

milie, die nach wie vor zumeist Frauensache

nehmensspitze bringt eine jeweils ergänzen-

ist. Hier braucht es nicht nur dringend ein

de Rollenverteilung und hat etwa meinen

gesellschaftliches Umdenken, um verkruste-

Bruder und mich stets zu einem erfolgrei-

te Rollenbilder aufzubrechen, sondern auch

chen Team gemacht.

rasche politische Weichenstellungen. Etwa den raschen, flächendeckenden Ausbau qua-

Führungspersönlichkeit. Zudem gibt es in

„Unternehmen“ Frauen anders?

litativ hochwertiger Kinderbetreuungsplätze

Aufsichtsräten von börsennotierten Unter-

Prinzipiell sind die Herausforderungen der

– eine unserer Hauptforderungen.

nehmen sowie von Unternehmen mit mehr

Selbständigkeit für Frauen und Männer – bis

als 1.000 Mitarbeitern ja seit Anfang dieses

auf das Vereinbarkeitsthema – sehr ähnlich.

Jahres eine verpflichtende Frauenquote.

Auch Unternehmergeist brauchen weibliche

Macht für Sie eine Frauenquote generell Sinn?

wie auch männliche Entrepreneure gleicher-

Ich bin selbst Unternehmerin und überzeugt,

Man spricht von der „gläsernen Decke“

maßen. Frauen sind zumeist sichere und da-

dass es wichtiger ist, Frauen auf ihrem Weg

oder männlichen Netzwerken, die es Frau-

durch oft erfolgreiche Gründerinnen, was

in Führungspositionen zu stärken und zu

en erschweren, ganz nach oben zu kommen.

vielleicht daran liegt, dass sie in der Regel

motivieren und endlich die nötigen Rahmen-

Kann es auch sein, dass manche Frauen

vorsichtiger und genauer planen als Männer.

bedingungen für die Vereinbarkeit von Job

schlichtweg nicht nach ganz oben wollen?

Außerdem bereiten sie sich intensiv auf die

und Familie zu schaffen, als die Quotenkeule

Auch wenn Österreichs Frauen top ausgebil-

Gründung vor und nutzen gern Beratungs-

zu schwingen. Denn einerseits sehe ich die-

det sind und über große fachliche Qualifika-

leistungen, wie etwa jene vom Gründerser-

se als Eingriff in die unternehmerische Frei-

tion und ein profundes Know-how verfügen,

vice. Was das Wachstum betrifft, verzeich-

heit, andererseits wollen wir Frauen, wenn

müssen sie karrieretechnisch nach wie vor

nen Frauen zwar nicht so starke Zuwächse

wir an der Spitze eines Unternehmens oder

oft zurückstecken. Die Gründe: alte Rollenbil-

wie im Vergleich gründende Männer, aber

einer Abteilung stehen, nicht als Quotenfrau

der und mangelhafte Rahmenbedingungen,

das Wachstum ist stetig und dadurch ist das

gelten, sondern als kompetente und ideale

um die Herausforderung der Vereinbarkeit zu

Risiko auch geringer.

108

eco.nova


P I O N I E R E D E R S T RO M Z E I T

W W W. F I EG L .CO. AT


BFI Tirol

Führen will gelernt sein

Eine gute Führungskraft muss nicht nur fachlich gute Grundkenntnisse haben, sondern auch vor allem gut mit Menschen umgehen können. Beides kann man sich aneignen.

D

as BFI Tirol hat mit dem ehemali-

„GUTE FÜHRUNG IST EINE KUNST. ES BENÖTIGT FINGERSPITZENGEFÜHL UND VIEL WISSEN.“

gen Spitzensportler und Führungsund Motivationstrainer Andreas

Schiener eine neue Ausbildungsreihe für (angehende) Führungskräfte entwickelt. Der Modullehrgang „General Management“ um-

Dr. Karin Klocker, Geschäftsführerin BFI Tirol

fasst neben einem Basismodul, das vor allem betriebswirtschaftliche Grundlagen vermittelt, auch aufbauende Lehrgänge.

als Teilbereich des unternehmerischen Füh-

licher Partner für professionelle Firmentrai-

Im Basismodul, das am 21. September 2018

rungssystems. Das Modul 4 umfasst Grund-

nings. Nutzen Sie das vielfältige Angebot für

startet, werden die wichtigsten Bereiche der

lagen des Marketings.

neue Perspektiven.

Betriebswirtschaft vermittelt und anhand

Das BFI Tirol bietet im Bereich Wirtschaft

von Praxisbeispielen erklärt, sodass die Ab-

und Recht zusätzlich eine breite Auswahl an

solventen tägliche Aufgaben als Führungs-

Seminaren und Lehrgängen. Vom Lehrgang

kräfte und Selbständige lösen können. In-

für HR-Manager, für angehende Buchhalter

haltliche Schwerpunkte sind strategisches

und Personalverrechner, einem Zertifikats-

Management, Projektmanagement, Grundla-

lehrgang zum PR-Fachmann bis hin zu Semi-

gen des Rechnungswesens, Unternehmens-

naren für Vertriebsexperten oder das perfek-

führung, Grundlagen Marketing und Sales,

te Sekretariat.

Personalmanagement und Arbeitsrecht. Modul 1 beschäftigt sich mit HR-Manage-

Maßgeschneiderte Trainings

ment und behandelt Themen wie Recruiting,

Für individuelle Anforderungen von Firmen

vertiefendes Arbeitsrecht und Personalpla-

werden maßgeschneiderte Schulungen kon-

nung. Modul 2 widmet sich dem Thema Füh-

zipiert und in den Unternehmen vor Ort oder

rung und den notwendigen persönlichen,

in einem der über 110 modernst ausgestatte-

unternehmerischen und Führungskompe-

ten Kursräume und Werkstätten in ganz Tirol

tenzen für diese verantwortungsvolle Auf-

durchgeführt. Das BFI Tirol ist mit seiner

gabe. Im Modul 3 geht es um Controlling

mehr als 50-jährigen Erfahrung ein verläss-

AKTUELLE SEMINARE • General Management – Betriebswirtschaftliche Basiskompetenz Start am 21. September 2018 • General Management – Modul 1: Human Resource Management Start am 11. Jänner 2019 • Public-Relations-Fachmann/-frau – Zertifikatslehrgang Start am 21. September 2018 • Ausbildung zum Dipl. Mentaltrainer Infoabend am 27. September 2018

❱

• Diplomierte/-r Diätkoch/-köchin Start am 27. September 2018 • Werkmeisterschule Elektrotechnik – 1. Semester Start am 10. September 2018 • Diplomlehrgang Mediation und Konfliktmanagement Start am 28. September 2018 • Fachlehrgang zum Betrieblichen Datenschutzbeauftragten Start am 12. Oktober 2018 • Lehrgang Buchhaltung Start am 22. Oktober 2018 • Lehre mit Matura und Berufsreifeprüfung Start im Herbst 2018 in ganz Tirol

Kontakt Firmenschulungen:

BFI TIROL © FOTOLIA

Ing.-Etzel-Straße 7, 6020 Innsbruck Tel.: 0512/59 660 info@bfi-tirol.at www.bfi.tirol

110

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18.06.2018 15:31:09


top.500

TIROLS BESTE ARBEITGEBER Das Wirtschaftsmagazin trend hat in Kooperation mit Statista, kununu und Xing im Rahmen eines aufwändigen Verfahrens auch heuer wieder die 300 besten Arbeitgeber Österreichs ermittelt – erschienen in der Ausgabe 13/2018. Wir haben die besten Tiroler herausgepickt.

L

aut trend flossen insgesamt über 165.000 Urteile aus vier verschiedenen Bewertungskanälen in das Ranking ein. Hierfür wurden zufällig 7.800 Arbeitnehmer mit breiter regionaler und

soziodemographischer Streuung im Rahmen eines Online-Access-Panels befragt, ob und inwiefern sie ihren Arbeitgeber weiterempfehlen würden. Das Spektrum reichte von 0 (würde ich auf gar keinen Fall weiterempfehlen) bis 10 (würde ich auf jeden Fall weiterempfehlen). Außerdem wurden 300.000 Mitglieder des beruflichen Netzwerks Xing, die kununu-Community und die trend-Leserschaft eingeladen, an der Befragung teilzunehmen. Zudem wurden 5.200 Arbeitgeber-Bewertungen der Plattform kununu.com berücksichtigt. Kurzum: die Datenbasis ist ganz schön umfangreich.

112

PLATZ

TRENDPLATZIERUNG

1

ARBEITGEBER

ORT

BRANCHE

SCORE

15

Egger

St. Johann

Fertig- und Gebrauchsgüter / Herstellung und Verarbeitung von Werk- und Baustoffen

8,13

2

19

Innsbrucker Kommunalbetriebe

Innsbruck

Rohstoffe, Energie, Ver- und Entsorgung / Internet, Telekommunikation und IT

8,08

3

37

TIWAG

Innsbruck

Rohstoffe, Energie, Ver- und Entsorgung

7,91

4

44

Universität Innsbruck

Innsbruck

Bildung und Forschung

7,87

5

47

Fröschl

Hall

Hoch- und Tiefbau

7,85

6

95

MED-EL

Innsbruck

Herstellung von elektromedizinischen Geräten

7,59

7

103

hollu

Zirl

Herstellung von Seifen, Wasch-, Reinigungs- und Poliermitteln

7,54

8

129

Bezirkskrankenhaus Kufstein

Kufstein

Gesundheit und Soziales

7,42

9

169

tirol kliniken

Innsbruck

Gesundheit und Soziales

7,25

10

179

Tiroler Versicherung

Innsbruck

Versicherungen

7,21

11

190

Swarovski

Wattens

Fertig- und Gebrauchsgüter / Einzelhandel, einzelhandelsnahe Dienstleistungen

7,14

12

214

Transped

Wörgl

Verkehr und Logistik

7,04

13

236

BTV – Vier Länder Bank

Innsbruck

Banken und Finanzdienstleistungen

6,93

14

281

Fachhochschule KufsteinTirol

Kufstein

Bildung und Forschung

6,73

15

285

Eurotours

Kitzbühel

Tourismus, Beherbergung, Entertainment und Freizeit

6,70

16

294

Sandoz

Kundl

Chemie und Pharma

6,65

eco.nova

Leitn


Ganz neu: das NOMOS-Ringdatum. Datum schnell verstellbar, vor und zurück.

Klassiker Tangente in groß und automatisch.

Das erste neomatik-Werk mit Datum.

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top.500

TOP COMPANY AWARD

Small, aber oho! Business Pool, der Experte in Sachen Personal- und Organisationsentwicklung, verlieh zum bereits dritten Mal den Top Company Award in Tirol.

Wirtschaftslandesrätin Patrizia Zoller-Frischauf (li.) und Business-Pool-Geschäftsführerin Barbara Jäger überreichten das Zertifikat für Mitarbeiterzufriedenheit an die TouristMobile GmbH, die durch Monty Bayer vertreten war.

M

it dem Top Company Award

Reise fokussiert und bauen mobile Applikati-

durch Eisbecken“, zählt Monty Bayer auf, der

werden die Besten der Bes-

onen, die Reisende großer Unternehmen be-

im Bereich IT & Support tätig und das Zug-

ten in den vier Kategorien

gleiten. Man kann mit unseren Apps buchen

pferd hinter diesen außergewöhnlichen Akti-

Hotel & Tourism, Small Enterprises, Medium

oder umbuchen, wir schicken Informatio-

vitäten ist. Das schweißt zusammen. „Unsere

Enterprises und Large Enterprises gekürt –

nen zur richtigen Zeit und verkürzen Prozes-

Geschäftsführerin findet das super und un-

nicht etwa von einer Fachjury, sondern von

se und machen einen Seamless-Reiseprozess

terstützt uns mit allen Mitteln“, ergänzt Mar-

den Mitarbeitern selbst. Wer die zufriedens-

von zu Hause bis nach Hause möglich“, er-

tin Wieser, der technische Leiter des Unter-

ten Mitarbeiter hat, gewinnt.

klärt Marina Hegemann, Geschäftsführerin

nehmens.

In der Kategorie „Small Enterprises“ sieg-

von TouristMobile, ihr erfolgreiches Produkt.

Wie im Sport ist den Mitarbeitern auch

te die Innsbrucker TouristMobile GmbH vor

Die zeitintensive Entwicklung einer derar-

im Geschäftsleben keine Hürde zu hoch

dem Coiffeur GONN PETRO aus Matrei in

tigen App mit breitem Funktionsumfang

und kein Hindernis zu schwierig. „Wir ha-

Osttirol und dem Intercoiffeur POCK aus St.

verlangt nach Teamgeist, alle Räder müs-

ben grundsätzlich sehr viel Spaß in unse-

Johann in Tirol.

sen ineinandergreifen. Das funktioniert im

rem Team und mögen einander sehr gern“,

Unternehmen sehr gut, wie Hegemann aus-

schwärmt Softwareentwickler Matthias Le-

führt: „Wir ziehen alle an einem Strang, ohne

xer vom netten Umfeld und der guten At-

TouristMobile entwickelt Reiseapps für Un-

dabei verbissen zu sein.“ Der Teamspirit wird

mosphäre im Unternehmen. „Hier erwartet

ternehmen aus aller Welt. Das aufstreben-

dabei auch außerhalb der Arbeit hochgehal-

niemand, dass man rund um die Uhr arbei-

de Unternehmen versprüht dabei den Esprit

ten. So nahmen motivierte Mitarbeiter von

tet, aber wenn es hart auf hart kommt, sind

und die Dynamik eines Start-ups. Das jun-

TouristMobile an einem Hindernislauf im

alle füreinander da“, sagt Marina Hegemann,

ge Team reüssiert mit Innovationsgeist und

Kühtai teil, für den sie sich gemeinsam vor-

die große Stücke auf ihr Team und dessen Zu-

einem hochproduktiven Arbeitsklima am

bereiteten. „Wir klettern über Wände, krie-

sammenhalt hält. // Infos zum Top Company

Weltmarkt. „Wir haben uns auf das Thema

chen durch Schlammlöcher, schwimmen

Award unter www.businesspool.at.

Teamspirit

114

eco.nova

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Die Entscheidung, ob ein Mensch zu Ihnen passt, fällt in Sekunden. Bei Anlage-Produkten sehen wir das anders.

Denn bevor ein Investment in unser Portfolio aufgenommen wird, durchläuft es den strengsten Selektionsprozess, den nur wenige überstehen. Schließlich verdient Ihr Vermögen nur die sichersten und allerbesten Anlagen. Investieren statt Spekulieren. Eine Philosophie, die in den letzten Jahren mit allen wichtigen Auszeichnungen der Finanzbranche prämiert wurde. Schoellerbank Aktiengesellschaft Museumstraße 5 | 6021 Innsbruck E-Mail: innsbruck@schoellerbank.at Tel.: +43/512/582 817-0 www.schoellerbank.at

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22.05.18 10:35


TOP 500

im Gespräch

Christoph Reimer, BA, Leiter Personalmanagement der FH Kufstein Tirol

FRÖSCHL

© FH KUFSTEIN TIROL

T R E N D - P L AT Z I E R U N G : 

© FRÖSCHL

re ch besser sind als ande Warum manche einfa

FACHHOCHSCHULE KUFSTEIN TIROL T R E N D - P L AT Z I E R U N G :   

Was macht die FH Kufstein, um als Arbeitgeber attraktiv zu sein?

CHRISTOPH REIMER: Wir sehen uns als eine große Familie. Das betrifft auch das Arbeitsklima an der Fachhochschule. Trotz unserer Größe hat sich eine sehr persönliche Du-Kultur an der FH etabliert. Wir kennen einander gut und sprechen auch über Privates. Wichtig ist es uns, als Arbeitgeber vor allem für unsere Kollegen da zu sein, ihre Arbeit anzuerkennen und ihnen mit Wertschätzung zu begegnen. Wir haben immer ein offenes Ohr – sowohl für Mitarbeiter als auch für Studierende. Das gibt uns die Möglichkeit, empathisch und individuell auf bestimmte Bedürfnisse zu reagieren, und hilft uns, authentisch zu kommunizieren. Fachkräftemangel ist ein Thema der Stunde. Wie geht Fröschl dagegen an?

Wie kann man als Bildungseinrichtung zur Marke werden –

Bei uns bekommt jeder eine Chance und die Karriereleiter

für Mitarbeiter, aber auch für potenzielle Studierende?

steht allen von der Lehre bis in die Geschäftsleitung offen.

Die Werte, die uns wichtig erscheinen, haben wir in einem

„Karriere mit Lehre“ ist bei uns kein Schlagwort, sondern ge-

Leitbild festgehalten. So wollen wir dafür sorgen, dass unsere

lebte Realität. Das zeigt die hohe Zahl an langjährigen Mitar-

Mitarbeiter diese Werte nachhaltig leben. Dazu zählen neben

beitern, die oft schon in zweiter und dritter Generation ihren

Wissen und Transfer auch Offenheit und Diversität sowie Ver-

beruflichen (Lebens-)Weg mit uns beschreiten. Neben einer

trauen, Verbindlichkeit, Identifikation und Gemeinschaft.

ordentlichen Entlohnung und mannigfaltigen Schulungs- und

Ein weiterer Beitrag, als attraktiver Arbeitgeber wahrgenom-

Weiterbildungsmöglichkeiten ist uns der Zusammenhalt und

men zu werden, sind Arbeitszeitmodelle, die sich an den Le-

die Gesundheit unserer Kolleginnen und Kollegen sehr wichtig.

bensphasen orientieren. Zu einer ausgeglichenen Work-LifeBalance wollen wir unter anderem mit Angeboten wie Yoga, ei-

Wie würden Sie die DNA von Fröschl definieren?

nem Obstkorb und funktionalem Training beitragen. Nicht zu-

Wir stehen für qualitätsvolles, handwerklich perfektes und

letzt stehen wir für Familienfreundlichkeit. So setzen wir uns

kundenorientiertes Handeln. Das machen wir mit der notwen-

auch für Partner von neuen Mitarbeitern ein, die von weiter

digen Kreativität und Herzblut – Tag für Tag aufs Neue. Wir

her kommen, und unterstützen sie bei der Suche nach einem

fordern hohes Qualitätsbewusstsein auf allen Ebenen und in

Arbeitsplatz. Die Vereinbarkeit von Studium, Beruf und Familie

allen Bereichen. Das macht eine überdurchschnittliche Leis-

bestätigt uns das Zertifikat hochschuleundfamilie der Bundes-

tungsbereitschaft notwendig, die aber auch honoriert wird.

ministerin für Frauen, Familien und Jugend. Auch das gilt sowohl für Mitarbeiter als auch Studierende.

Wo liegt für Sie die größte Herausforderung in der Mitarbeiterführung?

Was macht generell eine gute Unternehmenskultur aus?

So wie unseren Kunden müssen wir auch unseren Mitarbei-

Wir verfolgen alle ein gemeinsames Ziel und identifizieren uns

tern einen Mehrwert bieten können. Daher arbeiten wir daran,

mit dem Sinn und Zweck der Fachhochschule. Als Bildungsein-

mit allen Kolleginnen und Kollegen laufend in Kontakt zu blei-

richtung ist uns auch bewusst, dass die Zufriedenheit der Stu-

ben. Das macht uns als Familienunternehmen aus.

dierenden stark von der Qualität unserer Mitarbeiter abhängt.

116

eco.nova


EGLO Immobilien

EGLO-Immobilien-Wohnanlage Puelacherweg in Telfs

Bmst. Ing. Daniel Kostenzer leitet die operativen Geschicke der EGLO Immobilien GmbH und setzt dabei auf individuelle, kundenorientierte Planung und Umsetzung von qualitativen Wohnräumen.

Großer Bruder baut auf kleine Schwester Die EGLO Immobilien GmbH hat mit ihrem Bruder EGLO Leuchten ein absolutes Vorbild im Erfüllen von Kundenbedürfnissen.

I

n diesem Fall hat der große Bruder EG-

Unternehmen langfristig Vorteile bringt. So

Als Teil der EGLO-Familie wissen Kunden,

LO Leuchten aus Pill 50 Jahre Erfahrung.

machen wir aus Kundenwünschen glückli-

mit wem sie es zu tun haben, und profitieren

Deren Gründer Ludwig Obwieser hat in

che EGLOisten“, bringt der zweite Geschäfts-

von der jahrzehntelangen Erfolgsgeschichte

dieser Zeit unfassbar viel zur Entwicklung

führer Dr. Andreas Lilg die vorgegebene

von EGLO Leuchten (5.000 Mitarbeiter mit

zeitgemäßer Wohnraumbeleuchtung beige-

Unternehmensphilosophie auf den Punkt.

einem weltweiten Umsatz von 500 Millionen

tragen. „Dieses Wissen nutzen wir bei EGLO

Die konsequente Kundenorientierung hat

Euro). Beide Unternehmen sind in Familien-

Immobilien, um Wohnräume zu schaffen,

sich für EGLO Immobilien vom ersten Tag

besitz und wissen, dass Größe nur dann eine

die über die üblichen Standards hinausge-

bezahlt gemacht und ein motiviertes Team

Stärke ist, wenn die Dinge im Kleinen funkti-

hen. Wir haben ein klares Bekenntnis zur

sorgt dafür, dass sich Kunden in allen Belan-

onieren. Deshalb kann EGLO Immobilien als

Individualisierung und dies setzt ein hohes

gen wohlfühlen. Vom ersten Gespräch über

regionaler, etablierter Partner seinen Kun-

Maß an Wertschätzung voraus“, so der ope-

die Individualisierung bis hin zur Schlüssel-

den höchste Sicherheit beim Kauf ihrer Im-

rative Geschäftsführer Bmst. Ing. Daniel

übergabe setzt das Unternehmen auf eine

mobilie garantieren.

Kostenzer.

klare, gemeinschaftliche Partnerschaft.

Großes „Schwester-Ehrenwort“!

Zuhören, verstehen und auf Kundenbedürf-

Um Kunden künftig noch besser betreuen

nisse individuell eingehen ist für ihn nicht

zu können, wurde vor kurzem die VESTA Ob-

nur eine Verpflichtung Kunden gegenüber,

jektmanagement GmbH gegründet, die sich

sondern eine Haltung, die im gesamten Un-

als eigenständiges Unternehmen um die Ver-

ternehmen gelebt wird. Möglich wird das

waltung der Liegenschaften kümmert. Mit

mit eigenen Planungs- und Umsetzungs-

der Vermittlung von bestehenden Immobi-

teams, die die Wünsche von Kunden in eine

lien schließt EGLO Immobilien in Kürze zu-

konkrete Umsetzung bringen.

dem die letzte Lücke und wird dadurch zum

Glückliche EGLOisten

umfassenden Immobilienspezialisten.

„Wir schauen nicht zuerst auf den Mehr-

Hohe Sicherheit für Käufer

aufwand, sondern auf den Mehrwert, der

Wie im richtigen Leben gibt der große Bru-

sowohl für den Käufer als auch für uns als

der dort Sicherheit, wo sie gebraucht wird.

AKTUELLE WOHNANLAGEN • Parkvillen in Igls-Innsbruck • Kirchenwirt in Münster • Feldblick in Wattens • Achensee Living in Maurach • Puelacherweg in Telfs

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eco.nova

117


TIROL KLINIKEN T R E N D - P L AT Z I E R U N G :   

© DIE FOTOGRAFEN

top.500

INNSBRUCKER KOMMUNALBETRIEBE (IKB) T R E N D - P L AT Z I E R U N G :  

Die Fluktuation in der IKB ist sehr gering. Was tun Sie als Unternehmen dafür? Die IKB ist ein in Tirol tief verwurzeltes Unternehmen mit vielen langjährigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Dass die Fluktuation so gering ist, spricht dafür, dass einiges in der Mitarbeiterpolitik gut läuft. Trotzdem haben wir schon vor einiger Zeit versucht, das Profil unseres Unternehmens noch klarer zu definieren, um letztendlich in der Öffentlichkeit als professionell, sympathisch und modern wahrgenommen zu werden. Dies natürlich auch, um ein interessanter Arbeitgeber zu sein. Wir bieten unseren Mitarbeitern attraktive und sichere Arbeitsplätze in einem hochinteressanten Unternehmen, das in seiner Geschäftstätigkeit sehr breit aufgestellt ist. Gutes Klima im Was macht die tirol kliniken zu einem guten Arbeitgeber?

Haus ist uns genauso wichtig wie die Möglichkeiten zur Weiter-

Neben verschiedensten Arbeitszeitmodellen (Zeitbankmodell,

entwicklung. Unsere Lehrlingsausbildung gehört sicher zu den

Eltern- bzw. Alters-Teilzeit, Sabbatical) und einer großen Aus-

besten im Land Tirol. Zusätzlich zu einer fairen Entlohnung

wahl an Sozialleistungen haben wir für unsere Mitarbeiter

erhalten unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verschie-

auch eine ganzjährige Kinderbetreuung mit großzügigen Öff-

denste Zusatzleistungen wie eine betriebseigene Pensionskassa,

nungszeiten. Die Gesundheit unserer Mitarbeiter ist uns wich-

Gesundheitsmanagement und eigene Sportangebote, jährliche

tig. Gesundheitsfördernde Maßnahmen gehören daher eben-

Entwicklungsgespräche, Aus- und Weiterbildung sowie finanzi-

falls zu unserem Angebot.

elle Unterstützungen wie Essens- und Fahrtkostenzuschüsse.

Die tirol kliniken bieten viele Chancen, sich auch innerhalb des Unternehmens persönlich und fachlich weiterzuentwickeln.

Wo liegt für die IKB mit all ihren unterschiedlichen Sparten

Entwicklungsbedürfnisse werden bei uns ernst genommen.

und Bereichen die größte Herausforderung in der Mitarbei-

Somit bieten wir maßgeschneiderte Personalentwicklungs-

terführung und der Etablierung einer gemeinsamen Unter-

und Führungskräfteprogramme für alle Berufsgruppen sowie

nehmenskultur?

handverlesene Fort- und Weiterbildungsangebote.

Das stellt tatsächlich eine große Herausforderung dar. Unterschiedlichste Geschäfte und Jobs (Energie, Trinkwasser, Abwas-

Ist es in einem derart verzweigten Unternehmen überhaupt

ser, Abfall, Internet, Bäder) an verschiedenen Standorten ma-

möglich, eine gemeinsame Unternehmenskultur zu entwickeln?

chen das nicht ganz einfach. Wir haben vor einigen Jahren ein

In unserem Unternehmen gibt es viele Identifikationsmöglich-

Projekt zur Erarbeitung des IKB-Unternehmensprofils durchge-

keiten auf Ebene der Berufsgruppen, der medizinischen Fächer

führt. Dabei haben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus allen

und der jeweiligen Abteilungen. Auf Basis dieser Vielfalt ent-

Bereichen in Projektteams und auch in Großgruppen zusam-

wickeln sich auf Ebene der tirol kliniken gemeinsame Werte

mengearbeitet. Nach Fertigstellung der angestrebten „Charak-

und Haltungen, die unsere Unternehmenskultur prägen. Die-

tereigenschaften“ der zukünftigen IKB kam es unter anderem zu

se vermitteln wir in unseren verschiedenen Personalentwick-

Roadshows in den vielen Betriebsstätten, zu denen alle IKB-Mit-

lungsmaßnahmen wie spezielle Führungskräfteprogramme,

arbeiter eingeladen wurden. So konnte sichergestellt werden,

über verschiedene interne Informationskanäle wie unser Mit-

dass alle die Informationen erhielten und die erarbeiteten Werte

arbeitermagazin „hoch3“ und wir versuchen diese auch als Füh-

und Kultur des Unternehmens mitgetragen haben. Seither wer-

rungskräfte tagtäglich vorzuleben.

den laufend Aktivitäten gesetzt, um die gewünschten Charaktereigenschaften und das Gemeinsame immer wieder bewusst zu

Wo liegen die Herausforderungen, ein Unternehmen mit über

machen und im Sinne von „EINS FÜR ALLE“ die Menschen in

8.000 Mitarbeitern zu führen?

den unterschiedlichen IKB-Bereichen zu verbinden.

Gut funktionierende medizinische, technische und administrative Fachabteilungen sind der Garant für die exzellente Versorgung unserer Patienten. Dafür benötigen wir eine große Anzahl engagierter und gut ausgebildeter Führungskräfte für unsere hochspezialisierte Expertenorganisation, die sowohl eine breite Fachexpertise als auch eine ausgeprägte Manageund Komplexität unseres Unternehmens ist ein Schlüssel für den Erfolg, dass diese Führungskräfte besonderen Wert auf die intensive Kommunikation zwischen den unterschiedlichen Berufsgruppen und Abteilungen legen.

118

eco.nova

© MARIAN KRÖLL

ment- und Sozialkompetenz mitbringen. Auf Grund der Größe


Wirtschaftsfaktor Raiffeisen in Tirol Mit 67 eigenständigen Banken, 213 Bankstellen und 365 Bankautomaten verfügt Raiffeisen mit Abstand über das größte Filialnetz in Tirol.

Mehr als 15 Mrd. Euro an Kundengeldern verwalten die Tiroler Raiffeisenbanken aktuell. Mehr als ein Drittel davon liegt auf Sparbüchern.

125.000 Mitglieder und damit Miteigentümer zählen die Tiroler Raiffeisenbanken.

44.000 Tiroler Firmen- und Geschäftskunden vertrauen auf Raiffeisen.

Mit rund 2.200 Arbeitsplätzen sind die Tiroler Raiffeisenbanken ein bedeutender Arbeitgeber in der Region.

2017 haben 13 junge Menschen ihre Lehre bei den Tiroler Raiffeisenbanken begonnen. Derzeit bilden 17 Raiffeisenbanken tirolweit 33 Lehrlinge aus.

10,7 Mrd. Euro Einlagen und 10,6 Mrd. Euro Ausleihungen hielten sich 2017 die Waage.

Raiffeisen ist der größte Tourismusfinanzier in Tirol. Die Tiroler Raiffeisenbanken betreuen mehr als 7.000 Tourismuskunden.

Mit mehr als 5 Mio. Euro jährlich unterstützt die Raiffeisen-Bankengruppe Tirol Soziales, Bildung, Sport, Kunst und Kultur in unserem Land. Die knapp 1.000 tirolweiten Förderprojekte sind auf der eigens geschaffenen Homepage raiffeisen.foerdert.tirol einzusehen.


TIROLS GRÖSSTE ARBEITGEBER PLATZ

RANKING*

1

6

FIRMENNAME

ORT

MA

UMSATZ/MA

Tirol Kliniken GmbH

Innsbruck

8.418

67.717

2

4

MPREIS Warenvertriebs GmbH

Völs

5.226

134.443

3

16

Universität Innsbruck

Innsbruck

4.825

59.606

4

8

D. Swarovski KG

Wattens

4.800

97.917

5

1

Sandoz GmbH

Kundl

4.721

349.791

6

18

Medizinische Universität Innsbruck

Innsbruck

2.020

125.402

7

2

GE Jenbacher GmbH & Co OG

Jenbach

1.600

511.875 (g)

8

15

Ing. Hans Bodner Baugesellschaft m.b.H. & Co. KG.

Kufstein

1.450

201.379

9

98

Lebenshilfe Tirol, gemeinnützige Gesellschaft m.b.H.

Innsbruck

1.445

41.626

10

5

Fritz Egger GmbH & Co. OG

St. Johann i. T.

1.440

423.611 (g)

11

11

PLANSEE SE

Reutte

1.317

259.674 (g)

12

59

SOS-Kinderdorf

Innsbruck

1.300

73.077

13

19

LIEBHERR-HAUSGERÄTE LIENZ GMBH

Lienz

1.286

196.952 (g)

14

3

TIWAG-Tiroler Wasserkraft AG

Innsbruck

1.280

629.297

15

104

Innsbrucker Soziale Dienste GmbH

Innsbruck

1.225

47.592

16

27

Tyrolit - Schleifmittelwerke Swarovski K.G.

Schwaz

1.208

160.530 (g)

17

21

Med-El Elektromedizinische Geräte Gesellschaft m.b.H.

Innsbruck

1.150

209.565 (g)

18

40

Swarovski Optik

Absam

930

157.125

19

12

Binderholz GmbH

Fügen

801

390.762

20

86

a.ö. Krankenhaus St. Vinzenz Betriebs GmbH

Zams

801

86.142

21

22

Wedl Handels-GmbH

Mils

682

338.346

22

110

Bezirkskrankenhaus Schwaz Betriebsgesellschaft m.b.H.

Schwaz

679

79.971

23

37

Innsbrucker Kommunalbetriebe Aktiengesellschaft

Innsbruck

675

238.627

24

20

CERATIZIT Austria Gesellschaft m.b.H.

Reutte

666

362.297 (g)

25

60

HELLA Sonnen- und Wetterschutztechnik GmbH

Abfaltersbach

651

144.608 (g)

26

30

Pfeifer Holz GmbH & Co KG

*)

27

25

Würth Hochenburger GmbH

Innsbruck

(g) Imst 640 293.391 stellt das Ergebnis im Gesamtranking der Top 500 dar, (g) Umsatz geschätzt

335.516

28

14

Unterberger

Kufstein

609

501.874

29

52

Adler-Werk Lackfabrik Johann Berghofer GmbH & Co KG

Schwaz

600

181.667

30

80

Felder KG

Hall i. Tirol

600

125.000 (g)

*)

120

611

eco.nova

stellt das Ergebnis im Gesamtranking der Top 500 dar,

(g)

Umsatz geschätzt


top.500

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Bernhard-Stefan Müller

Offline starten – offline enden Zweifellos kennen Sie folgende Situation: Sie wachen morgens auf und der erste Griff geht zum Mobiltelefon. Dieses wurde in den letzten Jahren zum schicken, ständigen Begleiter. Medienkonsum, Zeitung lesen, schnell „etwas googeln“, Shopping, Navigation und Kommunikation, all dies und vieles mehr nimmt uns das mittlerweile oft über 1.000 Euro teure Gerät ab. Dabei ist oft nicht mehr klar, ob Sie das Gerät im Griff haben oder das Gerät Sie. // TEXT: BERNHARD-STEFAN MÜLLER

D

ie Entwicklungen und Tech-

ne Stunde einer konzentrierten Arbeit von

sollte vor dem Frühstück im Idealfall nur als

nologien des 21. Jahrhunderts

nur 20 Minuten entspricht und somit nur 56

Weckerersatz dienen. Mit einem aus früheren

haben uns sicherlich in vie-

Prozent aller angefangenen Arbeiten an ei-

Zeiten bekannten Journal lässt sich ein per-

len Bereichen entlastet, doch

nem Tag erledigt werden.

fekter erster Tagesplan mit einer To-do-Liste

während die Technik immer neue Herausfor-

Wir sind ständig in freudiger Erwartung.

erstellen. Hierbei darf das Handy als Kalen-

derungen nimmt und sich immer schneller

Wir warten, wann denn unsere iWatch das

derersatz natürlich wieder unterstützen.

voranentwickelt, muss der Mensch Acht ge-

nächste Mal den Eingang einer wahnsinnig

Auch am Abend sollte dem Füller mit Papier

ben, bei dieser Geschwindigkeit nicht auf der

wichtigen Nachricht meldet, die wir dann

der Vorzug gegeben werden. Gedanken und

Strecke zu bleiben. Wir verbringen bereits

entweder auf dem Handgelenk, am Handy

To-dos vor dem Zubettgehen kurz aufzu-

heute oft weit mehr Zeit des Tages mit un-

oder in der Webversion lesen können. Die-

schreiben hilft dabei, besser ein- und durch-

serem Mobiltelefon als mit unserem Partner

se ständige Erreichbarkeit hat neben dem

zuschlafen. Auch beim Date oder dem gemüt-

oder Freunden. Dieses neue Nutzerverhalten

Privatleben auch das Geschäftsleben nach-

lichen Essen mit der Familie darf das Handy

und das dazu in Harvard erforschte Krank-

haltig verändert. Kundenanfragen, die frü-

getrost sich selbst überlassen werden. Nach

heitsbild „Attention Deficide Trade“, also die

her über Telefon und möglicherweise Fax

ein paar Wochen werden Sie diese Freiräume

Suche nach Ablenkung, haben auch unseren

gestellt wurden, kommen heute über fünf

zu schätzen beginnen. Das Anbehalten der

Arbeitsalltag völlig verändert und machen

Kanäle und mehr – ein für Klein- und Mittel-

Smart-Watch wird in diesem Zusammenhang

sehr oft krank.

betriebe kaum zu bewältigendes Kommuni-

übrigens als Schummeln bezeichnet.

Unsere Konzentrationsspanne liegt heute im

kationsproblem.

Durchschnitt nur noch bei elf Minuten, was übrigens nicht daran liegt, dass wir uns nicht

Digitales Burnout

länger konzentrieren könnten, sondern viel-

Unsere digitalen Helfer sollen uns in ers-

mehr daran, dass wir von Benachrichtigun-

ter Linie das Leben erleichtern und uns bei

gen diverser Apps, E-Mails, von Telefonaten

unserer täglichen Arbeit helfen. Wichtig ist

und diversem anderen Umgebungslärm vor-

jedoch, sich selbst gezielte Offlinezeiten zu

her abgelenkt werden. Doch oft lenkt man

verordnen. Ich rate in Coachings deshalb da-

sich auch selbst ab. Dies führt dazu, dass ei-

zu, offline in den Tag zu starten. Das Handy

„DER NEUROLOGE DR. BERND HUFNAGL ZEIGTE, DASS BEI EINER UNTERSUCHUNG VON FÜHRUNGSKRÄFTEN MITHILFE EINES HIRNSCANNERS UND DEM AUFZEIGEN DES BILDES EINES MOBILTELEFONS DASSELBE SUCHT- BZW. BELOHNUNGSAREAL DES HIRNS AUFLEUCHTET WIE BEI EINEM HEROINSÜCHTIGEN, DEM DAS BILD EINER SPRITZE GEZEIGT WÜRDE.“ 122

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ZUR PERSON

Bernhard-Stefan Müller ist Unternehmer und Führungskräftecoach. In seinen Vorträgen und Coachings beschäftigt er sich hauptsächlich mit den Themen Entrepreneurship, Zeitmanagement und Organisation. Sein Unternehmen unterstützt Gründer und Führungskräfte dabei, Unternehmensprozesse zu optimieren, und begleitet diese bei den Herausforderungen des Unternehmensalltags. Nähere Informationen finden Sie unter www.tantum.at oder durch die persönliche Kontaktaufnahme unter office@tantum.at.


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Progress Werbung

Kreativität, Mut und Gestaltungskraft

V

Die Progress Werbung hat kürzlich den ersten Out-of-Home-Award Tirol vergeben. Wir holen die Sieger vor den Vorhang. ergeben

wird

der

Out-of-

Home-Award für herausragende kreative Leistungen in der Werbebranche.

Ausgezeichnet

wer-

den damit sowohl Agenturen als auch deren Auftraggeber: „Sie verdienen die Auszeichnung deshalb, weil sie den Mut hatten, auch gewagte Kreationen zuzulassen und zu fördern. Out of Home braucht Impact und einen Schuss Provokation und Witz“, so Fred Kendlbacher. Er ist gemeinsam mit Dominik Sobota Geschäftsleiter der Progress Werbung. Zusammen mit Tirol-Regionalmanager Peter Buglas haben die beiden Ende Juni in der Innsbrucker Soulkitchen die begehrten Kreativawards vergeben: „Wir alle, inklusive der Jury, sind überwältigt, welches Niveau an Kreativität, Witz, Mut und Gestaltungskraft die Tiroler Werbeszene hat. Und wie gut die Kreativen mit dem Medium Out of Home umgehen. Insgesamt gibt es fünf Kategorien mit je drei Gewinnern in Gold, Silber und Bronze. „Die Vielfalt der ausgezeichneten Sujets und Werbemedien zeigt, wie facettenreich die Außenwerbelandschaft der Progress Werbung in Tirol mittlerweile geworden ist, wie gut die Netze und die Infrastruktur funktionieren“, sagt Sobota. Und die Preisverleihung war gleich ein mehrfaches Fest: Zuerst die Gewinner vor den Vorhang, dann Fachgespräche unter Profis und zuletzt Fußball-WMLive-TV im Großformat – dazu feine Kulinarik.

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Progress Werbung

SO S EH E N S I EG E R AU S : P L A K AT : S TA D T I N N S B R U C K

MEIN INNSBRUCK – RAUM FÜR KULTUR UND CO. „Mein Innsbruck …“, ein 24-Bogen-Plakat mit unterschiedlichen Mutationen, weckt mit fröhlichen Testimonials Emotion und Patriotismus im besten Sinne. Silber geht an die Axamer Lizum, die sich naturverbunden romantisch als „Wanderbare Bergwelt“ und Idylle unweit der Stadt Innsbruck präsentiert. M-Preis als Dritter sagt „seriously sexy“ und weist den Weg zu seinem Supermarkt in Ischgl. Der wohl sympathischste Nahversorger in Westösterreich, sagen die Marktforscher.

Das Progress-Werbung-Team mit Fred Kendlbacher, Dominik Sobota und Peter Buglas mit Tina Radulovic, Daniela Hofer und Lisa Reinthaler (alle Stadt Innsbruck) / Hinten: Matthias Hörmannseder und Andreas Filthaut (Adpartners)

R O L L I N G B OA R D : S T U BA I E R G L E T S C H E R

FAMILY, LAND UND EISGROTTE

Die Stubaier Gletscher lockt die ganze Familie in die berüchtigte Eisgrotte – beeindruckend und natürlich Gold.

Catherine Propst (Stubaier Gletscher) und Mag. Andrea Sartori (Sartori & Thaler) mit Fred Kendlbacher, Dominik Sobota und Peter Buglas (alle Progress Werbung)

Platz zwei geht an den VVT (Verkehrsverbund Tirol), der das höchst erfolgreiche Jahresticket mit „Ein Ticket, ein Jahr, Bus und Bahn“ bewirbt und seine ökologische Einstellung betont. Den dritten Platz belegt die Schlick 2000 mit Panoramasesselbahn und neuen Pisten und dem Slogan „Geheimtipp gefunden“.

CITY LIGHT: OETZ

KUNTERBUNTES WIDIVERSUM Die Comicfiguren des Widiversums in der Almenregion Hochoetz sind das beste City Light: mit charismatischen Figuren und allerlei Einladungen zum Abenteuer. Echt witzig. Im Ötztal. Silber geht an die Sommerfestspiele Erl, die sich zurückhaltend nobel geben, und Bronze für die Herbstmesse Innsbruck: mit einem lachenden Kind inmitten von roten Herbstblättern. Fröhlichkeit pur. Und Genuss. Das City Light wurde in unterschiedlichen Mutationen präsentiert.

Charlie Zimmermann (Zimmermann & Pupp), Nadja Frischmann und Andreas Perberschlager (Bergbahnen Hochoetz) mit Fred Kendlbacher, Dominik Sobota und Peter Buglas

T R A N S P O R T M E D I A : S PA R K A S S E T I R O L

EIN BUS – EIN EYE-CATCHER

Die Sparkasse Tirol war der eindeutige Sieger der Kategorie – mit dem riesigen Bus samt Anhänger und dem markanten Slogan „#glaubandich – Träume nehmen Fahrt auf“ in einer sensationellen Umsetzung. Fred Kendlbacher und Dominik Sobota mit Martin Bucher (VVT), Johannes Rofner (Überall), Verena Lair und Mag. Thomas Haberl (Sparkasse Tirol), Sylvia Steger (IVB) / Hinten: Clemens Joast (Überall), Dr. Andreas Glätzle (Sparkasse Tirol) und Peter Buglas (Progress Werbung)

An die zweite Stelle setzt sich Aqua Dome/AAC mit einem IVB-Bus im TotalLook-Branding und beindruckenden Details. Der dritte Platz geht an das Serfaus Marketing mit einem Totallook-Bus, der gleich Lust auf einen Skitag im Tiroler Oberland macht.

I N N OVAT I V E & A M B I E N T M E D I A : H Ö R T N AG L

DAS GOLDENE MASCHERL

Hörtnagl kann’s: ein wunderschönes Festtagspaket für „Besser-Esser“, das Appetit und Vorfreude auf den Genuss macht. Hinterleuchtet in der City-LightLitfaßsäule. Eine Premiere für die innerstädtischen Kulturlitfaßsäulen: Das renommierte Osterfestival Tirol holt Silber. Bronze geht an die Swingcards der Innsbrucker Frühjahrsmesse in den Bussen: Ein Wegweiser und eine Einladung zum Gewinnspiel.

Fred Kendlbacher und Dominik Sobota (Progress Werbung), Johannes Chemnitz (Hörtnagl) und Peter Buglas (Progress Werbung)

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Glaubensfrage Geld Erfolg und Misserfolg der Vollgeld-Abstimmung in der Schweiz. // TEXT: STEFAN JENEWEIN


top.500

I

n der Schweiz fand am 10. Juni eine Volksabstimmung zum Vollgeld statt. Dabei stimmte knapp ein Viertel der Schweizer Wählerschaft für die Einführung von Vollgeld, während drei

von vier Stimmberechtigten dagegen votierten. An sich ein klares Ergebnis. Doch wenn man sich vor Augen führt, dass die Einführung von Vollgeld einer radikalen Abkehr vom bestehenden Geldsystem gleichkommt, kann die Zustimmung von einem Viertel der Schweizer Wählerschaft als durchaus beachtenswert bezeichnet werden. Die Gesellschaft für Angewandte Wirtschaftsforschung (GAW) aus Innsbruck hat sich bereits vor rund vier Jahren mit dem Thema Vollgeld auseinandergesetzt, als sie dazu in Vorwegnahme der Volksabstimmung ein Positionspapier für eine Schweizer Großbank ausgearbeitet hat. In diesem wurde die Funktionsweise des Vollgeldsystems erklärt sowie dessen Vor- und Nachteile gegenüber dem bestehenden Geldsystem aufgezeigt. Damals war das Thema Vollgeld in Österreich ein absolutes Expertenthema,

UNTER EINEM VOLLGELDREGIME WIRD DEN GESCHÄFTSBANKEN DIE GELDSCHÖPFUNG VERBOTEN. STATTDESSEN SOLL DIE ZENTRALBANK NICHT NUR WIE BEREITS HEUTE MÜNZEN UND BANKNOTEN IN UMLAUF BRINGEN, SONDERN AUCH DAS GESAMTE BUCHGELD. MIT DIESEM PRODUKTIONSMONOPOL KANN DIE ZENTRALBANK DIE GELDMENGE IN EINER VOLKSWIRTSCHAFT STEUERN, WAS IM BESTEHENDEN GELDSYSTEM DURCH DIE GELDSCHÖPFUNG DER GESCHÄFTSBANKEN NUR EINGESCHRÄNKT MÖGLICH IST.

mittlerweile ist – nicht zuletzt durch die Abstimmung in der Schweiz – interessierten Leserinnen und Lesern auch hierzulande zumindest der Begriff geläufig. Doch was ist

rund 1,1 Billionen Euro im Umlauf sind, be-

jenes Geld „verleihen“, das sie zuvor in müh-

eigentlich Vollgeld und warum käme seine

läuft sich der Wert des Buchgeldes auf mehr

samer Kleinarbeit von Sparerinnen und

Einführung einer Revolution des Geldsys-

als 10,8 Billionen Euro. Somit ist mit weniger

Sparern eingesammelt haben, entspricht

tems gleich?

als zehn Prozent der gesamten Geldmen-

nicht der Realität. Kundeneinlagen auf

Um die Idee von Vollgeld zu verstehen, muss

ge nur ein Bruchteil in Form von Bargeld in

Konten, egal ob ungebundene Sichteinla-

man zunächst wissen, wie das derzeitige

Umlauf.

gen auf unseren Gehalts- und Geschäfts-

Geldsystem funktioniert. Im Zentrum steht

konten oder gebundene Spareinlagen, sind

dabei die Frage, was zu Geld zählt und wer

... und wer schöpft es?

dieses Geld „produziert“ (im Fachjargon wird

Münzen und Banknoten werden durch die

ken, Kredite vergeben zu können. Vor die-

von Geldschöpfung gesprochen). Denn die

Zentralbank in Umlauf gebracht, indem sie

sem Hintergrund wird auch die Aussage

Verfechter von Vollgeld stoßen sich im We-

diese an die Geschäftsbanken ausgibt. An-

verständlich, dass Geschäftsbanken an der

sentlichen an der Art und Weise der Geld-

ders hingegen die Situation beim Buchgeld.

Geldschöpfung verdienen, denn schließ-

schöpfung im bestehenden Geldsystem.

Denn Buchgeld schöpfen die Geschäftsban-

lich erzielen sie ja Einkommen in Form von

ken, indem sie Kredite vergeben. Wenn Ih-

Zinsen.

Wie viel Geld gibt es ...

nen Ihre Hausbank etwa einen Kreditbetrag

keine notwendige Voraussetzung für Ban-

Zunächst einmal müssen wir uns fragen,

über 50.000 Euro auf Ihr Konto auszahlt

was überhaupt zu Geld zählt und wie viel es

(auf Ihr Konto bucht), entstehen per Knopf-

Woran sich VollgeldVerfechter stoßen

davon gibt. Dass Münzen und Banknoten zu

druck 50.000 Euro an Geld. Geld, das zuvor

Und genau hier spießt es sich für die Voll-

Geld zählen, dürfte bekannt sein. Daneben

nicht vorhanden war und allein durch die

geld-Verfechter, und das im Wesentlichen in

wird jedoch auch das so genannte Buchgeld

Buchung entsteht. Und dieser Vorgang ist

zweifacher Hinsicht: Zum einen sei es nicht

(= Giralgeld) unter Geld verstanden, also je-

der Kern der Funktionsweise unseres Geld-

einzusehen, warum (private) Geschäfts-

nes bargeldlose Zahlungsmittel, das elektro-

systems: Geschäftsbanken schöpfen Geld

banken an der Geldschöpfung in Form von

nisch in Form von Buchungen von Konto zu

via Kreditvergabe, daher wird unser Geld-

Zinseinnahmen verdienen. Es sei ein nicht

Konto bewegt wird. Und das ist viel. Denn

system auch als Schuldgeldsystem bezeich-

rechtfertigbares Privileg der Geschäftsban-

während in der Eurozone aktuell Münzen

net. Das in vielen Köpfen vorherrschende

ken gegenüber allen anderen Unternehmen,

und Banknoten, also Bargeld, im Wert von

Bild, dass Banken bei der Kreditvergabe nur

dass Erstere an der Produktion von Geld, das

130

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top.500

kein privates Gut ist, verdienen. „Fairer“ wäre

te Buchgeld profitieren, denn immerhin geht

es vielmehr, dass der Gewinn aus der Geld-

es hier um einige Milliarden Euro jährlich,

schöpfung der Allgemeinheit zugutekommt.

die in einem Vollgeldsystem von der Zent-

Zum anderen und darüber hinaus verorten

ralbank in das öffentliche Budget fließen. In

Vollgeld-Verfechter gerade in der jetzigen

Österreich wären dies im letzten Jahr rund

Form der Geldschöpfung durch Kreditverga-

zehn Milliarden Euro gewesen.

be die wesentliche Ursache für ein zu star-

Für die Geschäftsbanken hat dieses Verbot

kes Geldmengenwachstum, was seinerseits

der Geldschöpfung via Kreditvergabe gravie-

zur Spekulation einlädt, regelmäßig zu Bla-

rende Auswirkungen. Denn sie können in ei-

sen und Finanzkrisen führt und damit das

nem Vollgeldsystem nur mehr jene Mittel als

Wirtschaftssystem als Ganzes krisenanfäl-

Kredite vergeben, über die sie auch tatsäch-

lig macht.

lich verfügen. Dies können Spareinlagen von Kunden sein, aber auch Kredite von anderen

Vollgeldsystem auf einen Blick Was sind nun aber die Vorschläge der Vollgeld-Verfechter? Wie soll ein Vollgeldsystem funktionieren? Dazu sind im Kern zwei radikale Änderungen im Vergleich zum beste-

Banken oder der Zentralbank. Mag. Stefan Jenewein, Gesellschafter und Geschäftsführer der Gesellschaft für Angewandte Wirtschaftsforschung mbH (GAW). www.gaw.institute

henden Geldsystem angedacht.

2. G etrennte Konten für Zahlungsverkehr und Sparen Auch für uns Kunden ergeben sich unter einem Vollgeldregime spürbare Änderungen.

Geldsystem durch die Geldschöpfung der

Denn wir haben die Wahl zwischen zwei

1. V erbot der Geldschöpfung durch Geschäftsbanken

Geschäftsbanken nur eingeschränkt möglich

grundverschiedenen Arten von Konten. Frei-

ist. Damit erwarten sich Vollgeld-Verfechter

lich haben wir auch im bestehenden Geld-

Unter einem Vollgeldregime wird den Ge-

eine stabilere, weniger krisenanfällige Wirt-

system unterschiedliche Konten wie etwa

schäftsbanken die Geldschöpfung verbo-

schaftsentwicklung. Und durch die zusätzli-

Gehalts- und Sparkonten. Doch diese unter-

ten. Stattdessen soll die Zentralbank, die

chen Budgetmittel werden die öffentlichen

scheiden sich insofern nicht voneinander,

zur sogenannten Monetative, einer vierten

Haushalte spürbar entlastet.

als die Gelder auf beiden Kontenarten eine

Staatsgewalt, aufgewertet wird, nicht nur

Der Staat – und somit wir alle – würden

Verbindlichkeit der Geschäftsbank uns Kun-

wie bereits heute Münzen und Banknoten in

durch dieses von der Zentralbank geschöpf-

dinnen und Kunden gegenüber darstellen.

Umlauf bringen, sondern auch das gesamte Buchgeld. Dies soll geschehen, indem die Zentralbank das Buchgeld ohne Zins- und Rückzahlungsverpflichtung, also schuldfrei, an den Staat überweist – Geldschöpfung also ohne Verschuldung. Wie viel? Das soll sich an der Wirtschaftsentwicklung orientieren. Zu denken ist dabei an eine Höhe, die in etwa dem jährlichen Wirt-

Innsbruck

schaftswachstum entspricht. Damit wandert die Buchgeldschöpfung von den Geschäftsbanken zur Zentralbank, die somit über das „Produktionsmonopol“ für das gesamte Geld, also Münzen, Banknoten und Buchgeld, verfügt. Da alles Geld nun von der Zentralbank als staatliches Organ kommt, wird dieses Geld auch Vollgeld genannt: Vollgültiges und bestandsicheres Geld im Unterschied zu unserem heutigen Buchgeld, das streng genommen lediglich einen Anspruch auf Geld (also einen Anspruch auf Auszahlung von Bargeld) darstellt, auch wenn es ökonomisch betrachtet zwischen Buchgeld und Bargeld keinen Unterschied gibt. Mit diesem Produktionsmonopol kann die Zentralbank die Geldmenge in einer Volks-

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wirtschaft steuern, was im bestehenden

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top.500

KONTENTRENNUNG IN EINEM VOLLGELDSYSTEM

BANK GELDKONTO Zahlungsverkehr

verwaltet

ANLAGEKONTO sparen

unverzinst

verzinst QUELLE: EIGENE DARSTELLUNG

Sie sind Bestandteil jeder Bankbilanz und ob

Bank gleichzeitig auch bewusst Mittel zur

derzeit an private Geschäftsbanken. Und

wir wollen oder nicht: Wir sind gegenüber

Kreditvergabe zur Verfügung. Denn es sind

die Geschäftsbanken würden ihr Privileg,

der Geschäftsbank in einer Gläubigerposi-

ausnahmslos die Gelder auf diesen Anla-

das sie in den Augen der Vollgeld-Verfech-

tion, unsere Guthaben stellen Forderungen

gekonten, die die Banken zur Kreditverga-

ter gegenüber anderen Unternehmen ha-

gegenüber der Geschäftsbank dar.

be heranziehen dürfen. Die Anlagekonten

ben, verlieren. Zum anderen sehen sie aber

Ganz anders hingegen in einem Vollgeldsys-

scheinen im Gegensatz zu den Geldkonten in

auch konkrete, unmittelbare positive Aus-

tem: Dort dient ein Konto der Abwicklung

der Bankbilanz auf, wir werden hier zu Gläu-

wirkungen. So soll das Finanz- und Wirt-

des Zahlungsverkehrs. Dieses Konto – und

bigern der Bank wie im derzeit bestehen-

schaftssystem weniger anfällig für Krisen

das ist der entscheidende Unterschied zum

den System. Die Anlagekonten sind damit

und Blasen sein und gleichzeitig der Staats-

bestehenden Geldsystem – wird außerhalb

auch prinzipiell mit Risiko behaftet, denn

haushalt durch die regelmäßigen Mittelzu-

der Bankbilanz geführt. Das bedeutet auch,

im Insolvenzfall sind die Gelder verloren wie

flüsse in Höhe der Geldschöpfung spürbar

dass die Gelder auf diesem Konto keine Ver-

im heutigen System – außer eine staatliche

entlastet werden.

bindlichkeit der Bank uns gegenüber dar-

Einlagensicherung steht für den Verlust der

stellen, wir werden hier nicht zu Gläubige-

Sparguthaben gerade.

Kritik am Vollgeldsystem

rinnen und Gläubigern der Bank. Vielmehr

Zusammengefasst bedeutet das für uns al-

Kritiker eines Vollgeldsystems befürchten

kann man sich dieses Konto wie einen Spar-

so, dass wir uns unter einem Vollgeldregime

durch das Verbot der Buchgeldschöpfung

strumpf vorstellen, in dem Geld verwahrt

bewusst entscheiden können, ob wir unser

durch die Geschäftsbanken eine Verknap-

wird. Die Bank verwaltet dieses Konto, wie

Geld auf unverzinsten, risikolosen Geldkon-

pung des Kreditvolumens und damit Frik-

sie dies heute etwa auch bei einem Wertpa-

ten außerhalb der Bankbilanz verwahren

tionen in der Wirtschaftsentwicklung. Dies

pierdepot tut, und wickelt auf diesem Konto

oder aber auf verzinsten, risikobehafteten

kann negative Auswirkungen auf Investi-

den Zahlungsverkehr ab. Auf das Geld auf

Anlagekonten der Bank zur Kreditvergabe

tionen, Wertschöpfung und Beschäftigung

diesem Konto hat die Bank keinen Zugriff,

zur Verfügung stellen wollen.

bedeuten. Das Zinsniveau würde unter ei-

sie kann es somit auch nicht zur Kreditver-

nem Vollgeldsystem möglicherweise stär-

der Bankbilanz steht, sind die Gelder auf die-

Vorteile laut VollgeldVerfechtern

sem Konto auch im Falle einer Insolvenz der

Vollgeld-Verfechter sehen in einem Voll-

und damit mehr Unruhe in der Wirtschafts-

Bank sicher. Bezeichnet wird dieses Konto

geldsystem Vorteile in zweierlei Hinsicht.

entwicklung. Auch würden Bankdienstleis-

als Geldkonto.

Zum einen erachten sie ein Vollgeldsystem

tungen etwa im Zusammenhang mit der

Neben Geldkonten sieht das Vollgeldregime

ganz grundsätzlich als die gesellschaftlich

Abwicklung des Zahlungsverkehrs auf den

für Kundinnen und Kunden für Sparzwe-

fairere Art und Weise, ein Geldsystem zu

Geldkonten spürbar teurer. Und nicht zuletzt

cke verzinste Anlagekonten vor. Mit dem

organisieren. Der Geldschöpfungsgewinn

wird der Machtzuwachs der Zentralbank

Ersparten auf diesen Konten stellen wir der

geht an die Öffentlichkeit und nicht wie

kritisch gesehen sowie die Überweisung des

gabe verwenden. Da dieses Konto außerhalb

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ker schwanken als derzeit. Damit wäre eine geringere Planungssicherheit verbunden


top.500

neu geschöpften Buchgeldes von der Zentralbank in das öffentliche Budget. Damit könne der Druck der Regierung auf die Zentralbank größer werden, im Notfall auch einmal etwas mehr in das öffentliche Budget zu überweisen. Damit wiederum wäre nicht nur die Unabhängigkeit der Zentralbank in Gefahr. Auch die Finanzierung des Staates durch die Zentralbank wäre im Extremfall leichter oder schneller möglich als derzeit mit all ihren aus der Geschichte bekannten negativen Folgen. Und zu guter Letzt argumentieren Kritiker des Vollgeldes, dass das bestehende Geldsystem auch mit anderen Maßnahmen wie etwa strengeren Eigenkapitalvorschriften für Geschäftsbanken genauso gut krisensicherer gestaltet werden kann, ohne dass dabei gleich das ganze System in Frage gestellt und

TROTZ DES NEGATIVEN AUSGANGS DER ABSTIMMUNG IN DER SCHWEIZ HABEN DIE VOLLGELDVERFECHTER MEHR ALS NUR EINEN ACHTUNGSERFOLG ERZIELT. DENN DASS SICH IN DEN LETZTEN MONATEN UND JAHREN MEHR UND MEHR LEUTE MIT DEM GELDSYSTEM, SEINER FUNKTIONSWEISE, SEINEN SCHWÄCHEN SOWIE MÖGLICHEN REFORMEN AUSEINANDERGESETZT HABEN, IST JEDENFALLS ALS ERFOLG ZU WERTEN.

umgekrempelt werden müsse.

Einmaliger Umstellungsgewinn

fechter mehr als nur einen Achtungserfolg

Denn ein Grundverständnis des Geldsys-

erzielt. Denn dass sich in den letzten Mona-

tems als Herzstück unseres Wirtschaftssys-

Abschließend noch ein Punkt, der irgendwie

ten und Jahren mehr und mehr Leute mit

tems schadet mitnichten. Es ist vielmehr ei-

zu schön wirkt, um wahr sein zu können,

dem Geldsystem, seiner Funktionsweise,

ne notwendige Voraussetzung für sachliche

doch durch die Umstellung des bestehen-

seinen Schwächen sowie möglichen Refor-

Diskussionen, auch wenn oder gerade weil

den Geldsystems auf ein Vollgeldsystem kä-

men auseinandergesetzt haben, ist jedenfalls

das Thema „Geldsystem“ ein nicht sehr einfa-

me es zu einem zusätzlichen einmaligen Ef-

als Erfolg der Vollgeld-Verfechter zu werten.

ches ist.

fekt, nämlich einer radikalen Reduktion der Staatsschulden. Denn der derzeitige Bestand an Buchgeld kann im Zuge der Umstellung auf ein Vollgeldsystem sukzessive in die Staatskasse fließen. Dies kann geschehen, indem die Gelder auf unseren Konten (= Sichteinlagen) im Zuge der Umstellung auf ein Geldkonto außerhalb der Bankbilanz wandern – finanziell ändert das für uns nichts.

Innsbruck

Auf Seiten der Bank jedoch werden bilanztechnisch die Sichtguthaben in Verbindlichkeiten der Banken gegenüber der Zentralbank umgewandelt. Und da die Banken ihrerseits auch Forderungen gegenüber dem Staat haben (etwa in Form von Staatsanleihen), können diese Verbindlichkeiten mit den bestehenden Forderungen gegenüber dem Staat gegengerechnet werden, wodurch der Staat praktisch über Nacht entschuldet wäre. So wäre etwa die Schweiz zur Gänze entschuldet, Österreichs Schuldenstand würde um mehr als die Hälfte schrumpfen.

Erfolg der VollgeldAbstimmung Trotz des negativen Ausgangs der Abstim-

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mung in der Schweiz haben die Vollgeld-Ver-

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top.500

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top.500

Der Weg heißt vorwärts Zehn Jahre nach Ausbruch der Finanzkrise ist das österreichische Bankensystem mehr oder weniger zur Normalität zurückgekehrt. Nach den großen Restrukturierungen der letzten Jahre haben viele Bankengewinne wieder ihr Vorkrisenniveau erreicht. Ausruhen ist dennoch keine Option.

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135


top.500

E

s scheint fast ein wenig paradox: In Zeiten größter Herausforderungen fuhren Tirols Banken in den vergangenen Jahren die teils besten Er-

gebnisse ihrer Firmengeschichte ein und es scheint so weiterzugehen, blickt man auf die Bilanzen der größten Institute des Landes.

DIE ÖSTERREICHISCHE WIRTSCHAFT VERZEICHNETE IM JAHR  ERNEUT EIN DYNAMISCHES WACHSTUM. DABEI PROFITIERTEN SOWOHL UNTERNEHMEN ALS AUCH PRIVATE KREDITNEHMER VON HISTORISCH NIEDRIGEN ZINSEN.

Und die Branche hat es wahrlich nicht leicht. Das Image von Banken und Bankern war

wir es gewohnt sind“, sagt etwa BTV-Vor-

Konsolidierungsvorgang beschleunigt. Bis

schon besser. Auch wenn sich das Vertrauen

standsvorsitzender Gerhard Burtscher im

auf die Fusion der drei Volksbanken (Lan-

zwischenzeitlich wieder stabilisiert hat und

nachfolgenden Interview.

deck, Kufstein-Kitzbühel, Innsbruck-Schwaz)

Regionalbanken imagetechnisch ohnehin

Geld zu verdienen ist definitiv schwieri-

zur gemeinsamen Volksbank Tirol AG blie-

tendenziell besser durch die Krise kamen als

ger geworden, für beide Seiten: für die Bank

ben größere Zusammenschlüsse jedoch aus.

internationale Großbanken, so war das harte

selbst (und ja, das ist letztlich das Ziel von

Arbeit. Und auch wenn es durchaus schon

Banken und darf es auch sein) als auch für

Finanziell stabil

einfacher war, Banker zu sein, so sind es die

deren Kunden. Wirtschaftlich zu agieren,

Um auf Kurs zu bleiben, bleibt es dennoch

vielen Mitarbeiter und Vorstände in der Re-

funktioniert aber dennoch. Auch in Zeiten

wichtig, effizienzsteigernde Maßnahmen

gel dennoch immer noch gerne – trotz der

von Niedrig(st)zinsen und überbordendem

voranzutreiben, um die Wettbewerbsfähig-

vielen Regularien, die das Arbeiten und Wirt-

bürokratischem Aufwand, der teils nur sehr

keit zu erhöhen und über die Einbehaltung

schaften nicht unbedingt einfacher machen.

mitarbeiterintensiv zu bewältigen ist. Das ist

von Gewinnen die Risikotragfähigkeit der

„Die Regularien nehmen weiter zu und sind

ein Grund, warum kleinere Bankeinheiten

Banken weiter zu stärken. Um die Finanz-

in Teilbereichen zwischenzeitlich übertrie-

zusehends geschlossen wurden, vielerorts

marktstabilität dauerhaft zu sichern, sol-

ben. Besonders mühsam sind sie, wenn wir

wurden Filialen zugesperrt. Dass Tirol in der

len die Banken auch auf eine nachhaltige

vor lauter Formalismen die Kundenorientie-

Vergangenheit generell als overbanked galt,

Kreditvergabe, insbesondere bei Immobi-

rung nicht mehr ganz so leben können, wie

hat diesen Prozess mit beeinflusst und den

lienfinanzierungen, achten. „Die jüngsten Marktturbulenzen führten zu gestiegenen Risikoprämien bei Staatsanleihen und zu Kursverlusten auf den europäischen Aktien-

TIROLS TOP-BANKEN PLATZ

FIRMA

märkten. Das unterstreicht die NotwendigBILANZSUMME 2017

EGT 2017

MA

10.463.600.000

91.200.000

1.401

menwerk für den europäischen Banken- und

1

Bank für Tirol und Vorarlberg

2

Raiffeisen Landesbank Tirol AG

7.426.600.000

20.200.000

406

schreiten“, sagte Gouverneur Ewald Nowotny

3

Hypo Tirol Bank

7.057.600.000

22.000.000

512

anlässlich der Präsentation der 35. Ausgabe

4

Tiroler Sparkasse

3.592.000.000

28.600.000

562

5

Volksbank Tirol AG

3.100.900.000

12.600.000

401

6

Sparkasse Kufstein

1.698.950.053

14.610.147

233

im Jahr 2017 erneut ein dynamisches Wachs-

7

Sparkasse Schwaz

1.603.511.901

9.996.991

196

tum. Dabei profitierten sowohl Unterneh-

8

RaiffeisenBank Kitzbühel – St. Johann

1.350.183.000

13.257.000

120

9

Raiffeisen Bezirksbank Kufstein

1.215.343.049

8.554.168

201

Ost- und Südosteuropa (CESEE) erlebt wei-

10

Sparkasse Imst

995.964.152

7.675.648

154

terhin eine starke wirtschaftliche Expansion,

11

Sparkasse der Stadt Kitzbühel

864.000.000

7.138.000

139

12

Lienzer Sparkasse

389.333.000

880.000

61

13

Raiffeisen Regionalbank Hall

384.131.422

2.546.169

57

unterstützte die Ertragskraft österreichi-

14

Raiffeisen Regionalbank Schwaz

344.585.234

1.580.239

47

scher Unternehmen und hat sowohl deren

15

Raiffeisenbank Oberland

331.000.000

2.550.000

58

16

Sparkasse Rattenberg

321.938.353

1.646.698

53

17

Raiffeisenbank Wattens

284.242.374

1.520.033

49

höhte den Finanzierungsbedarf österreichi-

18

Raiffeisenbank Wipptal

259.862.733

1.512.790

29

scher Unternehmen. Trotz der zunehmen-

19

Raiffeisenbank Seefeld

248.994.326

2.455.826

53

Zu Redaktionsschluss waren noch nicht alle Bilanzen veröffentlicht bzw. wollten nicht alle Banken ihre Zahlen bekannt geben.

136

keit, auf dem Weg zu einem stabilen Rah-

eco.nova

Finanzmarkt möglichst schnell voranzu-

des Financial Stability Report der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB). Die österreichische Wirtschaft verzeichnete

men als auch private Kreditnehmer von historisch niedrigen Zinsen. Auch Zentral-,

was sich auch in den Gewinnen der österreichischen Tochterbanken widerspiegelt. Das kräftige Wirtschaftswachstum des Vorjahres

Schuldendienst erleichtert als auch ihr internes Finanzierungspotenzial gestärkt. Die anhaltende Erholung der Investitionen er-

den Aufnahme von Eigenkapital entfiel auch im Jahr 2017 ein Großteil der externen Finan-


Vermögen anvertrauen heißt für uns Chancen für Sie ergreifen.

DIE BANK FÜR ANSPRUCHSVOLLE PRIVATKUNDEN Vernunft, Verantwortung und Ertrag. Ertrag beginnt dort, wo die Chancen die Risiken überwiegen. Gemeinsames Ziel ist der langfristige Erfolg. Dafür setzen wir unsere Erfahrung und Expertise ein, dafür aktivieren wir unser gesamtes Potenzial. Unternehmerische Unabhängigkeit, verlässliche Werte und ein Betreuungsteam, das Ihre individuellen Bedürfnisse versteht: das macht die BTV zur idealen Veranlagungsbank für anspruchsvolle Privatkunden. Ihrem Vermögen verpflichtet. Unserem Weg verbunden. Seit 114 Jahren.

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Aus Auszeichnungen und Erfolgen in der Vergangenheit kann nicht auf zukünftige Erfolge oder Wertentwicklungen geschlossen werden. Mehr Infos zu den Auszeichnungen erhalten Sie unter: www.btv.at/auszeichnungen. Diese Marketingmitteilung/Werbemitteilung ist keine individuelle Anlageempfehlung, kein Angebot zur Zeichnung bzw. zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten.


top.500

zierung von nichtfinanziellen Unternehmen auf Kreditinstrumente. Zum ersten Mal seit fünf Jahren stellte dabei der heimische Finanzsektor die wichtigste Fremdfinanzierungsquelle für den österreichischen Unternehmenssektor dar und stellte knapp die Hälfte der Finanzierungsmittel bereit, nachdem in den beiden Jahren zuvor der größte Anteil aus ausländischen Finanzierungsquellen stammte. Bei den privaten Haushalten führte die geringere Sparquote im Jahr 2017 zu einem Rückgang der Geldvermögensbildung. Im Niedrigzinsumfeld zeigten die privaten Haushalte weiterhin eine starke Präferenz für hochliquide Bankeinlagen, während Nettoveranlagungen in Lebensversicherungen und Pensionsvorsorge im Jahr 2017 negativ waren. Das Wachstum der Bankkredite an private Haushalte hielt an und wurde weiterhin zu einem großen Teil von Immobilienfinanzierungen getragen. Aber auch Konsumkredite, die seit Ausbruch der Krise rückläufig waren, verzeichneten wieder positive Wachstumsraten. Die Anteile der Fremd-

Ausbruch der Krise. Damit kehrt er wieder

Grund ist es weiterhin wichtig, die operati-

währungskredite und der variabel verzins-

zur Normalität zurück, wenngleich es sich

ve Profitabilität nachhaltig zu stärken, das

ten Kredite an den Krediten an private Haus-

um eine neue Form der Normalität handelt.

heißt, die Kostenstruktur weiter zu optimie-

halte gingen weiter zurück, wenngleich bei-

Umstrukturierungen und Konsolidierungen

ren. Die systemischen Risiken aus der Immo-

de im europäischen Vergleich immer noch

haben die Struktur des österreichischen Ban-

bilienfinanzierung in Österreich sind derzeit

hoch sind.

kensystems verändert, während zusätzliches

begrenzt, allerdings muss dies auch in Zu-

Kernkapital aufgebaut und Kreditrisiken re-

kunft durch nachhaltige Kreditvergabestan-

duziert wurden, was zu einer Verbesserung

dards sichergestellt werden. Als nachhaltig

Zehn Jahre nach dem Zusammenbruch der

der Finanzmarktstabilität beigetragen hat.

erachtet die OeNB dabei ein angemessenes

US-Investmentbank Lehman Brothers im

Die österreichischen Banken konnten ih-

Mindestmaß an Eigenmitteln der Kreditneh-

Jahr 2008 hat sich die Lage der österreichi-

re Gewinne im Jahr 2017 sowohl im Inland

menden, eine sinnvolle Begrenzung ihres

schen Banken normalisiert. Im Jahr 2017 ver-

als auch im Ausland erneut steigern. Diese

Schuldendienstes im Verhältnis zum Net-

zeichnete der österreichische Bankensektor

Profitabilität beruht aber sehr stark auf his-

toeinkommen sowie Laufzeiten, die nicht

die höchste konsolidierte Profitabilität seit

torisch niedrigen Risikokosten. Aus diesem

unverhältnismäßig lang ausfallen und die

Normalzustand

Einkommensentwicklung über den Lebenszyklus berücksichtigen.

ZEHN JAHRE NACH DEM ZUSAMMENBRUCH DER USINVESTMENTBANK LEHMAN BROTHERS IM JAHR  HAT SICH DIE LAGE DER ÖSTERREICHISCHEN BANKEN NORMALISIERT. IM JAHR  VERZEICHNETE DER ÖSTERREICHISCHE BANKENSEKTOR DIE HÖCHSTE KONSOLIDIERTE PROFITABILITÄT SEIT AUSBRUCH DER KRISE. 138

eco.nova

So geht’s Tirol War es in der Vergangenheit just die heimische Landesbank, die als Sorgenkind galt, so hat sich die Hypo Tirol Bank in den letzten Jahren wieder stabilisiert. Luft nach oben gibt’s dennoch, auch wenn die Bank auf ein durchaus erfolgreiches Geschäftsjahr zurückblickt. Das wirtschaftliche Ergebnis liegt mit 22 Millionen Euro über den Planzahlen. Die Bilanzsumme pendelt sich mit 7,1 Milliarden Euro auf das avisierte Niveau der Neuausrichtung ein. „Wir haben unsere Bilanzsumme konsequent verringert und nun die vorgesehene Größenordnung erreicht. Die Risikovorsorge entwickelt sich positiv, neuerliche Upgrades bestätigen unsere wirtschaftliche Stabilität“, so Mag. Wilfried Stauder, Vorsitzender des Aufsichtsrates. Die Kern-


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kapitalquote wurde seit 2012 um fünf Prozent verbessert – mit 14,5 Prozent liegt die Hypo Tirol Bank dabei im oberen Mittelfeld aller österreichischen Banken. Die Erfolge der Hypo Tirol Bank werden zudem durch Upgrades von unabhängigen Ratingagenturen bestätigt: „Standard & Poor’s honoriert unser positives Wachstum am Kernmarkt bei moderatem Risiko mit BBB+. Moody’s hebt das Rating auf Baa2. Beide Ratings sind mit positivem Ausblick versehen und ein Ausdruck unserer wirtschaftlichen Stabilität“, ergänzt Vorstandsvorsitzender Hans-Peter Hörtnagl. Zufrieden schaut auch die RLB aufs vergangene Jahr zurück. Die Gründe: mehr Kredite, eine gesteigerte Bilanzsumme, gewachsene Eigenmittel und die niedrigsten Risikokosten seit Bestehen. Besonders erfreulich für das Team

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rund um Vorstandsvorsitzenden Johannes Ortner: Die Eigenmittelquote konnte auf 16,35 Prozent gesteigert werden. Ortner: „Wir stehen besser da denn je. Unsere Eigenkapitalsituation bildet eine starke Basis für unsere zukünftige Ausrichtung.“ Generell ist die Eigenkapitalausstattung der Top-5-Banken in Tirol durchaus solide, was als gutes Zeichen zu werten ist, sind Diskussionen über das Eigenkapital doch seit der Finanzkrise wieder in Mode gekommen. Letztlich war es nämlich der Mangel an selbigen, der die Krise überhaupt ausgelöst hatte. Da kapitalschwache Banken ihre Verluste nicht selbst auffangen konnten, wurde eine staatliche Bankenrettung erst nötig. Stärkere Regularien haben dazu

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geführt, dass sich Banken dahingehend besser aufstellen (mussten). Und es scheint gewirkt zu haben. Tirols Bankenlandschaft war zwar nie wirklich gefährdet und die Banken selbst standen zu einem Gutteil auf sicheren Beinen; strengere Vorgaben haben jedoch zu noch mehr Stabilität geführt und damit auch zu wachsendem Vertrauen. Und Vertrauen in die Bankenwelt hat einer Volkswirtschaft noch

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nie geschadet.

eco.nova

139


top.500

INTERVIEW

Gut aufgestellt Auch im vergangenen Jahr hat die BTV ihr Eigenkapital deutlich ausgebaut. Diese Kapitalstärke bildet eine solide Basis für das Bankgeschäft und eröffnet viele Möglichkeiten.

D

as bilanzielle Eigenka-

Die Digitalisierung beeinflusst auch die

pital 2017 der BTV ver-

Bankbranche. Wie gehen Sie mit dem ver-

zeichnete auch durch

mehrten Aufkommen von FinTechs oder

die Kapitalerhöhung im

Phänomenen wie Kryptowährungen um?

letztjährigen Frühjahr

Glauben Sie, dass vor allem Letztere bzw.

einen kräftigen Sprung von 148 Millionen

die Blockchain-Technologie, auf der sie ba-

auf 1.367 Millionen Euro. Das macht die Bank

sieren, Ihre Branche nachhaltig verändern

zur eigenkapitalstärksten in Westösterreich,

können bzw. werden?

seit Jahren gilt die BTV hierzulande als eine

FinTechs und Kryptowährungen beeinflus-

der (wirtschaftlich) solidesten und stabils-

sen zweifellos die Finanzbranche. Die Block-

ten Banken. Ein guter Grund, mit dem Vor-

chain-Technologie bietet gute Lösungsan-

standsvorsitzendenden Gerhard Burtscher

sätze für unterschiedlichste Anwendungen.

darüber zu reden.

Für uns und unsere Kunden steht aber nach wie vor das persönliche Gespräch im Mittel-

ECO.NOVA: Die BTV fährt seit Jahren

punkt. Dafür und für unser ausgezeichnetes

Top-Ergebnisse ein. Auch im vergangenen

Fachwissen werden wir geschätzt. Gerade die

Jahr wiesen die Geschäftsvolumina in al-

Handschlagqualität hat für den BTV-Bankier

len wichtigen Bilanzpositionen wie Kredite

eine besondere Bedeutung. Digitalisierung

an Kunden, betreute Kundengelder, Eigen-

und Elektrifizierung ergänzen den persönli-

kapital oder Bilanzsumme den höchsten

chen Kontakt durch neue Möglichkeiten der

Stand in der 114-jährigen Bankgeschichte

Kommunikation und schnellere sowie einfa-

auf. Wie ist dies möglich in Hinblick auf

chere Abwicklung.

immer schwieriger werdende RahmenbeSeit der Finanzkrise sind die Menschen in

einfacher machen, wirtschaftlich und auf

Hinblick auf Banken ein Stück weit sensib-

Wachstum ausgerichtet zu arbeiten?

ler geworden. Auch wenn der Imagescha-

GERHARD BURTSCHER: Durch sehr gute Mitarbeiter, sensationelle Kunden und Engagement. Wir versuchen, jeden Tag ein Stück besser zu werden. Tagtäglich führen wir viele Gespräche mit Kunden und wissen dadurch, was sie bewegt. Als eigenkapitalstärkste Bank Westösterreichs können wir mittelständische Unternehmen in ihrem Wachstumskurs begleiten und gleichzeitig ein sicherer Ort für die Vermögensanlage sein. Dies zeigt sich auch in unserem Geschäftsmodell, das wir seit 114 Jahren pflegen: Wir nehmen Einlagen von Kunden herein und stellen diese wiederum in derselben Region in Form von Krediten in einem sehr attraktiven Marktgebiet zur Verfügung. Die Basis für dieses Geschäftsmodell bilden die bestens ausgebildeten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die die Qualität sicherstellen. Dank unserer Kapitalstärke können wir auch ein verlässlicher Partner für unsere Kunden sein.

140

eco.nova

„DIE DIGITALISIERUNG ERGÄNZT DEN KUNDENKONTAKT DURCH NEUE MÖGLICHKEITEN DER KOMMUNIKATION. FÜR UNS STEHT ABER NACH WIE VOR DAS PERSÖNLICHE GESPRÄCH IM MITTELPUNKT.“ Gerhard Burtscher, Vorstandsvorsitzender der BTV

den sich hierzulande in Grenzen hielt und das Vertrauen wieder gestiegen ist: Hat sich die Kunden-Bank-Beziehung über die Jahre verändert (auch in Hinblick auf MiFID II, das ja noch stärker eingreift …)? Die Beziehung hat sich zweifellos verändert. Die Regularien nehmen weiter zu und sind in Teilbereichen zwischenzeitlich übertrieben. Besonders mühsam sind sie, wenn wir vor lauter Formalismen die Kundenorientierung nicht mehr ganz so leben können, wie wir es gewohnt sind und wie es unsere Kunden verdienen. Tirol galt viele Jahre als overbanked. Glauben Sie, dass sich der Markt mittlerweile stabilisiert hat? Noch nicht vollständig. Die Bankendichte hat ja in den vergangenen Jahren abgenommen, dieser Prozess wird die Banken aber generell in den kommenden Jahren noch begleiten. Die BTV ist dabei jedoch gut aufgestellt.

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dingungen, die es Banken nicht unbedingt


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„VON JETZT AN WERDE ICH NUR NOCH SO VIEL AUSGEBEN, WIE ICH EINNEHME – SELBST WENN ICH MIR DAFÜR GELD BORGEN MUSS.“ Mark Twain, Schriftsteller

Bilanzsumme Betriebserträge

Betriebserträge

87,2 Mio. Euro

Ergebnis vor Steuern (EGT)

20,2 Mio. Euro

Ergebnis nach Steuern

14,1 Mio. Euro

Einlagen

1.858.4 Mio. Euro

Ausleihungen

2.611,4 Mio. Euro

Eigenkapital

424 Mio. Euro

Eigenmittel

458 Mio. Euro

Eigenmittelquote Kernkapital Kernkapitalquote Mitarbeiter

BANK FÜR TIROL UND VORARLBERG

7.426,6 Mio. Euro

16,35 % 413,7 Mio. Euro 14,77 % 406

TIROLER SPARKASSE 10.463,6 Mio. Euro 285,5 Mio. Euro

Bilanzsumme

3.592 Mio. Euro

Betriebserträge

88,9 Mio. Euro

Ergebnis vor Steuern (EGT)

91,2 Mio. Euro

Ergebnis vor Steuern (EGT)

28,6 Mio. Euro

Ergebnis nach Steuern

75,9 Mio. Euro

Ergebnis nach Steuern

21,8 Mio. Euro

Einlagen

7.605,7 Mio. Euro

Einlagen

2.583 Mio. Euro

Ausleihungen

7.336,4 Mio. Euro

Ausleihungen

2.774 Mio. Euro

Eigenkapital

1.367,3 Mio. Euro

Eigenkapital

262 Mio. Euro

Eigenmittel

228,1 Mio. Euro

Eigenmittel Eigenmittelquote Kernkapital Kernkapitalquote Mitarbeiter

1.125 Mio. Euro 15,83 % 1.069,8 Mio. Euro 15,05 % 1.401

HYPO TIROL BANK Bilanzsumme Betriebserträge

Eigenmittelquote Kernkapital Kernkapitalquote Mitarbeiter

14,86 % 221,6 Mio. Euro 14,44 % 562

VOLKSBANK TIROL 7.057,6 Mio. Euro 108,1 Mio. Euro

Bilanzsumme

3.100,9 Mio. Euro

Betriebserträge

76,6 Mio. Euro

Ergebnis vor Steuern (EGT)

22 Mio. Euro

Ergebnis vor Steuern (EGT)

12,6 Mio. Euro

Ergebnis nach Steuern

19 Mio. Euro

Ergebnis nach Steuern

14,6 Mio. Euro

Einlagen

3.187,4 Mio. Euro

Einlagen

2.473,9 Mio. Euro

Ausleihungen

5.346,2 Mio. Euro

Ausleihungen

2.577,6 Mio. Euro

Eigenkapital

544,4 Mio. Euro

Eigenkapital

Eigenmittel

584,6 Mio. Euro

Eigenmittel

Eigenmittelquote Kernkapital Kernkapitalquote Mitarbeiter

16,34 % 519,1 Mio. Euro 14,51 % 512

Eigenmittelquote Kernkapital Kernkapitalquote Mitarbeiter

342 Mio. Euro 345,3 Mio. Euro 19,1 % 316,4 Mio. Euro 17,5 % 401 Alle Angaben ohne Gewähr!

Mio. Euro

142

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Das Team an der Spitze. V. l.: Mag. Johannes Haid, Vorstand, Mag. Wilfried Stauder, AufsichtsratsVorsitzender, Johann-Peter HĂśrtnagl, Vorstands-Vorsitzender, Mag. Alexander WeiĂ&#x;, Vorstand


Hypo Tirol Bank: Einblicke und Aussichten.

Vor wenigen Wochen präsentierte die Landesbank ihre Bilanz. Ein guter Anlass, nachzufragen. Wie ist das letzte Geschäftsjahr gelaufen? Und: Welche Pläne gibt es für die Zukunft? Der Vorstand im Interview. Herr Hörtnagl, Ihr Resümee: War 2017 ein erfolgreiches Jahr? Wie geht es der Hypo Tirol? Lassen Sie es mich so zusammenfassen: Hinter der Hypo Tirol liegt ein ruhiges Jahr. Wir haben fokussiert daran gearbeitet, den eingeschlagenen Weg weiterzugehen. Mit Einsatz gegenüber unseren Kundinnen und Kunden und im Bewusstsein unserer Verantwortung. In Zahlen gemessen lässt sich das Jahr zusammenfassen: Das wirtschaftliche Ergebnis lag mit 22 Millionen Euro über den Plan. Die Kapitalausstattung ist komfortabel und seit dem Jahr 2012 um über 5 % gestiegen. Bei konstanter Bilanzsumme und bei den nach wie vor fordernden Marktbedingungen können wir also zu Recht behaupten, dass die Bank eine nachhaltig positive Entwicklung nimmt. Das bestätigt übrigens auch Standard & Poor´s mit einem neuerlichen Upgrade auf A- mit einem stabilen Ausblick für die Zukunft. Herr Weiß, die Hypo Tirol ist ein wichtiger Finanzierungspartner für die Tirolerinnen und Tiroler. Wie entwickelt sich das Kreditgeschäft? Gut. Schließlich sind die Zinsen noch immer niedrig und die Konjunkturprognosen positiv.

Mit einem Kreditvolumen von ten Säulen zur Umsetzung dieses knapp 5,3 Milliarden Euro sind wir Vorhabens sind: Steigerungen im ein wichtiger Geldgeber für Private, Kundengeschäft und Unternehmen und Öffentliche. Wir Kosteneffizienz. Das bedeutet, dass sehen es als unsere Aufgabe als wir die Chancen der Digitalisierung Landesbank, zukunftsfähige Ideen für unseren Erfolg nutzen, indem mit der finanziellen Schubkraft wir unser Angebot und unsere Proauszustatten, damit Tirol als Wirtzesse laufend modernisieren. schaftsregion und Lebensraum sein Da sind wir mit unserem Partner ganzes Potenzial entfalten kann. dem Allgemeinen Rechenzentrum Allein in Projekte von Tiroler KMU´s in guten Händen. fließen jährlich 400 Mio. Euro und mehr. In Form von FinanzierungsUnd was erwarten Kunden Ihrer strategien mit passenden Zins- und Meinung nach von einer moderRückzahlungsmodalitäten, abgenen Bank? stimmt auf die Liquiditäts-Anforderungen und optimiert durch Flexibilität. Das bedeutet die Vereine fundierte Förderungsberatung. netzung aller DienstleistungsGanz besonders schätzen Kundinangebote durch Omnichannelling. nen und Kunden unsere regionale Der Kunde entscheidet, wann und Präsenz. Sie ermöglicht es uns, wo er Bankgeschäfte tätigen will. Kreditentscheidungen nachvollzieh- Auch wenn Standardgeschäfte verbar, rasch und persönlich zu treffen. mehrt online abgewickelt werden, Damit auf dem Weg zum Ziel keine erwarten sich Kundinnen und Kunwertvolle Zeit verloren geht. den Interaktionsmöglichkeiten mit ihrer Bank. Es geht um fachliche, Herr Haid, wir haben jetzt gehört, emotionale und soziale Mehrwerwie es der Hypo Tirol geht. Bleibt te. An allen Kontaktpunkten. Und die Frage: Welche Pläne gibt es, trotz aller technischen Entwicklunan die gute Entwicklung der vergen: Es wird immer um den Mengangenen Jahre anzuschließen? schen gehen. Basierend auf unserer Unternehmensstrategie und Planungsvorgaben streben wir weiter ein kontrolliertes Wachstum im Kernmarkt Nord-, Ost-, Südtirol und Wien an. Die beiden wichtigs-


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Sicher ist sicher

Mergers-&-Acquisitions (M&A)-Versicherungen haben eine rasante Entwicklung durchlaufen und sind heute ein Standardwerkzeug in vielen M&A-Transaktionen.

S

ind M&A-Versicherungen bereits auf

venter Schuldner zur Verfügung steht, gegen

dem Weg zum Standard? Fakt ist:

den er einen Direktanspruch hat.

M&A-Versicherungen gehören welt-

Außerdem ist es möglich, bei einer W&I-Käu-

weit zu einer der am stärksten wachsenden

ferpolizze Deckungssummen zu vereinbaren,

Versicherungsgattungen. Nachdem diese

die höher als der Haftungshöchstbetrag des

Versicherungslösung in der Finanzkrise fast

Verkäufers im Unternehmenskaufvertrag

gänzlich verschwunden war, erlebte sie im

sind und die länger laufen als die Verjäh-

Anschluss zunächst ein Comeback und seit

rungsfristen im Kaufvertrag.

einigen Jahren einen regelrechten Boom, lassen sich damit doch bei vielen Transak-

Transaktionsbeschleuniger

tionen die gesamten Haftungsrisiken absi-

Für den Käufer hat der Abschluss einer

chern. Die Risikoprüfung erfolgt schnell, fle-

M&A-Versicherung zudem den Vorteil, dass

xibel und professionell.

diese häufig erst dazu führt, dass auf dem

Risikominimierung Den Grundstein fast jedes M&A-Versicherungskonzeptes bildet eine so genannte Warranty-&-Indemnity-Versicherung (W&I-Versicherung). Diese greift ein, wenn sich ein vom Verkäufer abgegebenes Garantieversprechen als unrichtig herausstellt. Nur bereits bei der Transaktion bekannte Risiken sind dann nicht versichert. War früher die Verkäuferpolizze als eine besondere Form der Haftpflichtversicherung üblich, so kam es über die Jahre zu einem Paradigmenwechsel und Käufer haben sich zusehends vor (auch teilweise arglistig) falsch

„FUSIONEN UND ÜBERNAHMEN GEHÖREN ZU DEN ANSPRUCHSVOLLSTEN AUFGABEN, DIE WACHSTUMSORIENTIERTE UNTERNEHMEN ZU BEWÄLTIGEN HABEN. GUT, WENN MAN DABEI EINEN STARKEN PARTNER AN SEINER SEITE HAT. GEBEN SIE IHREN TRANSAKTIONEN MEHR SICHERHEIT.“ Mag. (FH) Ursula Hintringer, Geschäftsführerin AON Austria GmbH | Tirol

momentan vorherrschenden Verkäufermarkt überhaupt substanzielle Garantien abgegeben werden. Viele Verkäufer machen die Transaktion nämlich generell davon abhängig, dass der Käufer einen Abschluss einer derartigen Versicherung akzeptiert. Die Integration einer M&A-Polizze in die Vertragsverhandlungen darf die Transaktion jedoch nicht behindern, sondern muss diese – im Gegenteil – befördern. Mittlerweile sind derartige Polizzen fester Bestandteil im M&A-Geschäft. Studien zufolge kommt eine W&I-Polizze bereits bei über 20 Prozent der Transaktionen zum Einsatz. Sind Private-Equity-Gesellschaften

abgegebenen Garantien des Verkäufers ver-

involiert, sogar bei 40 Prozent. Teils werden

sichert. Das hat gute Gründe, denn damit

sie als Transaktionsbeschleuniger geschätzt,

kann sich der Käufer im Schadensfall direkt

teils tragen sie aber auch dem Absicherungs-

an seinen Versicherer wenden, der sich um

verlangen neuer Käufergruppen etwa aus

alles Weitere kümmert. Das spart Zeit, Ner-

Asien Rechnung.

ven und Kosten, auch weil dem Käufer mit

Um Fusionen und Übernahmen rasch und

dem Versicherer ein professioneller und sol-

professionell abzuwickeln, braucht es starke

146

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Partner. Aon ist ein führender globaler Dienstleister für Risikomanagement sowie Versicherungs- und Rückversicherungsmakler und verfügt mit „M&A and Transaction Solutions“ über eine eigene Spezialeinheit, die Firmen weltweit bei Unternehmenstransaktionen berät. Mehr als 200 Experten bilden kompetente Teams aus Versicherungsspezialisten, Juristen und Unternehmensberatern, die im Anlassfall kompetent zur Seite stehen.

WEITERE M&A-VERSICHERUNGSPRODUKTE Tax-Indemnity-Polizze: Zwar decken normale W&I-Polizzen im Regelfall auch Steuergarantien und -freistellungen ab, jedoch nur in Bezug auf unbekannte Risiken. Daraus folgt, dass Steuerrisiken, die sich im Rahmen der Due-Diligence-Prüfung offenbaren, von der W&I-Polizze ausgeschlossen sind. Über spezielle Tax-Risk-Polizzen können solche bekannten Risiken nach individueller Prüfung gedeckt werden. Litigation-Buyout-Polizze: Laufende Gerichtsverfahren können ein großes Hindernis bei M&A- oder Real-Estate-Transaktionen darstellen, sodass Versicherungslösungen in diesem Bereich häufig erst eine erfolg- oder gewinnversprechende Veräußerung ermöglichen. Litigation-Buyout-Polizzen versichern dabei bestimmte rechtliche Risiken aus einem laufenden Gerichtsverfahren. Legal-Indemnity-Polizze: Immer häufiger werden auch bekannte Risiken aus Transaktionen abgesichert, für die der Verkäufer üblicherweise eine Freistellung (Idemnity) im Kaufvertrag gegeben hat. Besonders englische Versicherer überraschen jetzt öfter mit kreativen Ansätzen und Lösungen für offengelegte Risiken, wodurch viele Transaktionen überhaupt erst möglich werden.

Ansprechparter für Details: Robert Engels Managing Director DACH Aon M&A and Transaction Solutions robert.engels@aon.de

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Environmental-Polizze: Diese bietet sich zum einen bei Real-Estate-Transaktionen an und zum anderen bei solchen Unternehmenstransaktionen, bei denen ein Betriebsgrundstück zum Unternehmen gehört, auf dem möglicherweise Umweltbelastungen bestehen. Hier wird die Verpflichtung des Verkäufers versichert, den Käufer von bestimmten noch nicht realisierten Umweltrisiken freizustellen. Title-Versicherung/Rechtsmangelversicherung: Diese kann sich bei allen Transaktionen anbieten, bei denen ein möglicher Rechtsmangel eine gewisse Transaktionsunsicherheit geschaffen hat. Die versicherbaren Risiken betreffen etwa ein unsicheres Eigentumsverhältnis oder einen Mangel an einer öffentlich-rechtlichen Genehmigung, aber auch die wirksame Errichtung der zu verkaufenden Gesellschaft bzw. die wirksame Veräußerung verkaufter Gesellschaftsanteile. Eine Title-Versicherung bietet sich beispielsweise dann an, wenn Gesellschaftsanteile an einem Unternehmen von einer Vielzahl von Anteilseignern veräußert werden und die Verfügungsbefugnis einzelner Verkäufer oder auch der historische „Chain of Title“ fraglich erscheint.

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147


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Flatrates für das neue Mobilitätsverhalten Werner Brunner denkt mit seinem Unternehmen YESCA den Autohandel neu und will unverwechselbar sein. Mit neuen Mobilitätslösungen geht er über das klassische Geschäft hinaus und hat sich die österreichweite Expansion zum Ziel gesetzt. // INTERVIEW: MARIAN KRÖLL

ECO.NOVA: Was hat Sie dazu bewogen,

Sie wollen mit YESCA nicht verwechsel-

enthalten. Der Kunde muss sich um nichts

mit YESCA eine neue Marke ins Leben zu

bar sein. Welches Konzept steckt hinter der

kümmern, die Abwicklung ist einfach und

rufen?

smarten Automobilität, der Sie sich ver-

transparent und kann auf die individuellen

WERNER BRUNNER: Der wesentliche

schrieben haben?

Bedürfnisse des Kunden zugeschnitten wer-

Hintergrund war der, dass der gesamte Au-

Wir wollen andere Formen von Automobi-

den. Die Mindestlaufzeit beträgt sechs Mo-

tomarkt in Tirol mehr oder weniger Einheits-

lität anbieten, die über das klassische Ge-

nate, grundsätzlich ist es aber schon ange-

brei ist. Alles ist austauschbar und verwech-

schäft, den Verkauf und die Reparatur, hin-

dacht, dass die Kunden auf Dauer mit einem

selbar. Um uns davon abzuheben, müssen

ausreichen. Wir bieten Mobilitätslösungen,

EinWagen unterwegs sind. Das Auto kann

wir anders sein. Das hat sich zudem so erge-

die einem sich verändernden Mobilitätsbe-

außerdem jederzeit gewechselt werden. So

ben, weil die vier Autohäuser bisher unter

dürfnis und Kundenverhalten gerecht wer-

passt sich das Fahrzeug an die Bedürfnisse

drei verschiedenen Namen firmiert haben.

den. Das Thema „Auto“ ist nicht mehr so vor-

an und nicht umgekehrt. Ein junges Paar hat

Ein einheitlicher Auftritt verlangt nach ei-

dergründig wie früher, der Besitz nicht mehr

etwa andere Anforderungen als eine junge

nem neuen Namen, besonders aber nach ei-

das Wesentlichste. Der Besitz eines Autos

Familie. Gewissermaßen ist EinWagen ein

nem neuen Konzept.

hatte früher eine andere Bedeutung. Deshalb

Abo für ein Auto.

ist heute Leasingfinanzierung auch im privaDer Autohandel ist ja kein ganz einfaches

ten Bereich derart weit verbreitet.

Mit MehrWagen haben Sie ein weiteres innovatives Konzept am Start. Statt einem

Pflaster. Warum haben Sie sich zum Wachstum entschieden?

Sie bieten unterschiedliche Modelle an.

Auto gibt es jeweils eines für den Sommer

Der Markt ist hart umkämpft. Es gibt zwei

„EinWagen“ heißt ihre Flatrate fürs

und ein anderes für den Winter. Wie sind

Möglichkeiten, sich zu behaupten. Eine da-

Auto. Was unterscheidet dieses Konzept

Sie darauf gekommen?

von ist es, ganz klein und spezialisiert zu

vom herkömmlichen Leasing?

Das hat sich aus vielen Gesprächen mit Kun-

sein, eine andere, eine gewisse Größe zu ha-

In unseren Flatrate-Modellen ist bis auf das

den herauskristallisiert. Oft habe ich gehört,

ben, um bei den Preisen mithalten zu kön-

Tanken und die Vignette alles inklusive. Je-

dass einem Kunden ein Wagen gefallen hat,

nen. Ich habe mich für letztere Variante ent-

des Auto ist vollkaskoversichert, Service und

aber mit der Einschränkung, dass gewisse

schieden.

Reifen sind in diesem Rundum-sorglos-Paket

Dinge, die vor allem im Winter relevant sind, wie etwa ein Allradantrieb, gefehlt haben. Bislang ist es so, dass Kunden das Auto wählen mussten, das für die extremsten Verhält-

Werner Brunner will mit YESCA Neues wagen.

nisse geeignet war. Das hat die Kosten erhöht. Mit MehrWagen kann sich der Kunde sein Mobilitätsangebot so zusammenstellen, wie es seinen wechselnden Bedürfnissen entspricht. Diese Kombination ist erweiterbar. Zukünftig soll es die Möglichkeit geben, im Winter Allrad, im Sommer Cabrio und im Herbst und Frühjahr mit einem normalen PKW fahren zu können. Ist es schwierig, dem Kunden, der das Übliche gewohnt ist, Ihr Konzept näherzubringen? Alles was von der Norm abweicht, ist an-

© MARIAN KRÖLL

fangs fremd. Neue Dinge stoßen zunächst

148

oft auf Skepsis. Daher ist auch der Beratungsaufwand hoch. Aber YESCA steht nicht umsonst für Antrieb, Reiz und Zunder und

eco.nova


top.500

wird diese Phase bravourös bewältigen. Mit

Die Wirtschaft boomt, Fachkräfte sind rar.

unserem Konzept wollen wir ein neues Be-

Wie geht es Ihnen in diesem Bereich?

dürfnis schaffen. In der digitalen Welt wird

Mechaniker sind in der ganzen Branche ab-

YESCA auf fruchtbaren Boden stoßen, weil

solute Mangelware. Das ist vielleicht sogar

YESCA zunächst Bedürfnisse weckt und

die größte Herausforderung der nächsten

gleichzeitig die Nachfrage befriedigen kann.

Jahre. Die Qualität der Lehrlinge wird tendenziell auch geringer. Gleichzeitig wird die

Wie wird Ihre neue Ausrichtung in der

Komplexität des Berufs höher. Mittlerweile

Branche gesehen?

ist der typische Kfz-Mechaniker, der in der

Es gibt zwar wenig direktes Feedback, aber

Werkstatt herumschraubt, ein Auslaufmo-

das, was wir tun, wird wahrscheinlich von

dell. Der Kfz-Techniker entwickelt sich im-

manchen als schräg empfunden. Das stört

mer mehr zum Kfz-Mechatroniker. Dafür

mich aber nicht weiter. Wir wollen anders

braucht es sehr gute Lehrlinge. Deshalb ist

sein als alle anderen. Mit dem Mainstream

es ganz wichtig, die eigene Mannschaft zu

schwimmen kann jeder. Wir wagen Neues

Elektromobilität greift derzeit noch vor

hegen und zu pflegen und sich auch das eine

und glauben, dass das auch die Kunden tun

allem in Zeitungsspalten und Fernsehbe-

oder andere Goodie zu überlegen.

werden.

richten Raum. Wie wird sich das weiterentwickeln?

Wo wollen Sie mit YESCA in den kommen-

Vor welchen Herausforderungen steht

Elektromobilität wird in den kommenden

den Jahren hin?

der Autohandel?

Jahren zum Standard, und zwar als ergän-

YESCA ist der Startschuss für eine öster-

Man muss sich als Unternehmen mehr auf

zende Variante zu Benziner und Dieselfahr-

reichweite Expansion. Ich möchte diese Fla-

die sich wandelnden sozialen Bedürfnisse

zeug. Die Elektromobilität wird den Ver-

trate mit einem Partnernetzwerk in ganz

einstellen. Es wird zu wenig sein, alles so zu

brenner nicht obsolet machen. Für jeden

Österreich ausrollen und sämtliche Prozesse,

machen wie bisher. Durch die Digitalisierung

Antriebstyp wird es weiterhin einen Bedarf

die in einem Autohaus stattfinden, digital

kann sich der Kunde das Angebot suchen,

geben. Die Aufbruchstimmung in der Elek-

und transparent für die Kunden abbilden.

das er braucht. Und es wird jemanden geben,

tromobilität ist tatsächlich eher medialer

Ich begreife in dieser Hinsicht die Digitalisie-

der genau das bietet, und zwar ortsunabhän-

und politischer Natur. Das autonome Fahren

rung als große Chance, die ich an vorderster

gig. Wer sich nicht auf den Markt einstellt,

wird definitiv eine einschneidendere Revolu-

Front mitgestalte. Denn wir sind da, wenn

den wird der Markt überholen.

tion als die Elektromobilität.

die Mobilität der Menschen uns braucht.

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eco.nova

149


top.500

Ford-Schritt mit Allrad Ford startet erstmals mit einer kompletten Allrad-SUV-Palette auf dem österreichischen Markt. EcoSport, Kuga und Edge sollen den Vierradanteil auch bei Ford deutlich nach oben orientieren. // TEXT: BRUNO KÖNIG

Kuga, EcoSport und Edge sollen den FordVierradanteil deutlich nach oben heben.

D

er SUV-Boom in Öster-

komplette Rundumerneuerung. Eine sehr

che Individualisierungsmöglichkeiten un-

reich ist weiterhin unge-

gelungene, wohlgemerkt. Deutlich wuchti-

terstreichen den dynamischen Auftritt ein

brochen. Im letzten Jahr

ger, stylischer und erwachsener wirkt der

weiteres Mal. Leistungsstufen mit 100, 125

betrug der Anteil der

EcoSport jetzt. Dazu kommen hochmoder-

und 140 PS, teils als Benziner, teils mit Die-

vierradgetriebenen Fahr-

ne Sicherheits- und Assistenztechnologien

selantrieb, stehen zur Auswahl. Bis auf den

zeuge 30 Prozent – Tendenz weiter steigend.

sowie Ausstattungsoptionen, inklusive dem

100-PS-Einsteiger sind alle Varianten auch

Besonders im gebirgigen Tirol ist der Allrad

aktuellsten Audiosystem SYNC 3 mit Sprach-

mit einer 6-Gang-Automatik bestellbar. Der

beliebt, weshalb der Aufpreis gerne in Kauf

steuerung.

Einstiegspreis für den Fronttriebler liegt bei

genommen wird.

Erstmals wird der EcoSport mit dem

20.800 Euro. Mit AWD-Allradantrieb rollt

Auch Ford profitierte von diesem Boom und

AWD-Allradantrieb sowie der sportlichen

der neue EcoSport ab 25.700 Euro aus dem

konnte seinen Allradanteil in den letzten drei

ST-Line angeboten. In genau dieser Kom-

Ford-Schauraum.

Jahren auf 15 Prozent verdoppeln. Zu verdan-

bination und dem neu entwickelten, 125 PS

ken ist das hauptsächlich dem Kuga, von dem

starken „Eco-Blue“-Turbodiesel waren wir

Kuga oder EcoSport?

2017 rund 4.000 Einheiten verkauft wurden

kürzlich rund um Kitzbühel unterwegs.

Ob sich der Kuga wieder als Topseller bei

und der damit das meistverkaufte Ford-Mo-

Unter anderem auch im nahe gelegenen

Ford auszeichnen oder doch vom EcoSport

dell in Österreich ist. Mit insgesamt aktuell

Hartsteinwerk, wo wir den intelligenten All-

abgelöst wird, wird sich zeigen. Zu empfeh-

neun Modellen, die mit dem AWD-Antrieb be-

rad auf Herz und Nieren testen konnten.

len sind beide, besonders auf der Straße, aber

stellbar sind, möchte Ford seinen Allradanteil

Dort zeigte sich der kompakte EcoSport als

eben auch im Gelände. Letztlich entschei-

mittelfristig auf 20 Prozent steigern.

wahrer Kraxler und sicherer Begleiter. Die

dend wird wohl der Platzbedarf sein. Da

steilen Auffahrten auf Sand, Schlamm und

schluckt der Kuga natürlich deutlich mehr

Schotter bewältigte der mittlerweile in Ru-

als sein kleiner Bruder. Sind beide zu klein,

Jüngster Zuwachs in der Ford-Allradpalet-

mänien gebaute EcoSport mit Bravour. Bei

bleibt noch die Option auf das Flaggschiff

te ist der neue EcoSport. Eigentlich sollte

den Abfahrten zeigte sich das wendige SUV

in der Ford-SUV-Palette: den luxuriösen

es beim kleinsten AWD-Modell ein Face-

als sicheres und vor allem spurtreues Ge-

Edge. Dafür sind dann allerdings mindestens

lift werden. Geworden ist es allerdings eine

fährt. Zwölf frische Lacktöne und zusätzli-

37.890 Euro an Budget nötig.

EcoSport Allrad

150

eco.nova


top.500

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eco.nova

151


top.500

Škodas Karoq fährt sich, wie er aussieht: fesch und knackig.

Kleiner Bär Seit Einführung des Škoda Karoq ist Schluss mit knuffig. Der Nachfolger des Yeti ist ein pfiffiges Kompakt-SUV, das auf Emotion und Dynamik setzt. // TEXT: BRUNO KÖNIG

D

as Segment der kompak-

dem kleinen Müllsack in der Seitentür, der

klappen oder ganz ausbauen lassen. Die per

ten SUV ist das schnellst-

herausnehmbaren Taschenlampe im Koffer-

„Fußwisch“ zu öffnende Heckklappe und die

wachsende. Seit Anfang

raum und dem Eiskratzer im Tankdeckel. Das

optional elektrisch schwenkbare Anhänger-

2016 konnte das „A-Seg-

Cockpit ist intuitiv zu bedienen, glasklar ab-

kupplung sind ebenfalls praktisch.

ment“ um gute 25 Pro-

zulesen und kann auch per Handbewegung

zent zulegen. Das wird noch länger so blei-

gesteuert werden. Vermisst haben wir in un-

Komfort und Spritzigkeit

ben, denn allein im VW-Konzern erschienen

serem Test allerdings einen Drehknopf für

Schon nach wenigen gefahrenen Kilometern

in den letzten Monaten drei neue Modelle.

die Lautstärkenregelung. Das geht einzig über

fällt das komfortable Fahrwerk auf. Großzü-

Zum Audi Q2 und dem Seat Ateca kam der

die Touchbedienung oder das Multifunkti-

gig federnd schluckt es auch grobe Uneben-

VW T-Roc, der Seat Arona und eben der Ško-

onslenkrad. Voll überzeugen konnte hinge-

heiten. Dennoch bleibt genügend Straffheit,

da Karoq dazu. Der kompakte Karoq ist ne-

gen die geniale Rücksitzbank „Varioflex“: drei

um den sportlichen Charakter des Karoq zu

ben dem Kodiaq das zweite SUV der tsche-

Einzelsitze, die sich mehrfach verstellen, um-

unterstreichen. Die Bremsanlage greift bis-

chischen Marke und mindestens genauso erfolgreich wie der große Bär. Schon beim Einsteigen begeistert das an-

sig zu und bleibt stets gut dosierbar. Von sei-

ŠKODA KAROQ X STYLE TDI

ner Schokoladenseite zeigte sich der 2.0-Liter-TDI mit Allradantrieb: Stets souverän,

spruchsvolle Design des Karoq: kantig, mit

MOTOR:

2.0-Vierzylinder-TD

überaus leise und besonders spritzig bewegt

scharfen Linien, robuster Funktionalität und

LEISTUNG:

110 kW/150 PS

der Vierzylinder das hübsche SUV. Das ma-

harmonischen Formen. Auch der Innenraum

DREHMOMENT:

340 Nm

ximale Drehmoment von 340 Nm steht be-

zeigt sich mit feinen Materialien, einer hohen

0–100 KM/H:

9,3 sec

reits ab 1.500 Umdrehungen zur Verfügung.

SPITZE:

195 km/h

TESTVERBRAUCH:

6,3 Liter/100 km

CO2-AUSSTOSS:

137 g/km

hingestellt. Dank dem großen Radstand bie-

SPASSFAKTOR:

6 von 10

tet der Karoq ein üppiges Raumangebot und

PREIS:

ab 37.360 Euro

Qualität und einer Verarbeitung, wie man sie aus Fahrzeugen höherer Klassen kennt, von seiner besten Seite. Auf knackigen 4,38 Metern hat Škoda ein wirklich fesches Auto

punktet zudem mit pfiffigen Features wie

152

eco.nova

Unser Testverbrauch pendelte sich bei rund 6,3 Liter auf 100 Kilometer ein. Der 4x4-Allradantrieb harmoniert dabei hervorragend mit dem DSG-Doppelkupplungsgetriebe. Das Preis-Leistungs-Verhältnis konnte uns jedenfalls genauso überzeugen wie die Qualität und der optische Auftritt des Karoq.


da emobil

Wir lösen Elektromobilität da emobil ist der regionale Komplettanbieter bei Elektromobilitätslösungen. Das gemeinsame Unternehmen der beiden Tiroler Spezialisten bei Elektrotechnik und Energielieferung – fiegl+spielberger und Gutmann – nutzt Synergien und arbeitet einen Mehrwert für alle E-Mobilitätsuser heraus.

E

Intelligente Lösungen

gleich die Energie dazu, nämlich 100 Prozent

Wachstumsmarkt, in den wir mit da emobil eben erst

Als regionaler Kom-

Das Angebot reicht vom Verkauf oder der

plettanbieter bietet da

Vermietung der maßgeschneiderten Hard-

lektromobilität ist ein enormer

eingestiegen sind. Sehr selbst-

Ökostrom von Gutmann“, so Wach.

bewusst, wie wir meinen,

emobil individuelle Ge-

ware (Wallboxen) über spezifische Soft-

gerade in Kombination mit

samt-Ladelösungen – für

warelösungen bis hin zum laufenden Be-

unseren Angeboten in den

elektrisch betriebene Fahr-

trieb der Ladesäulen. So übernimmt da

Bereichen Elektrotechnik,

zeuge, E-Bikes und E-Busse

emobil das komplette operative Manage-

Photovoltaik und Speicherlö-

sowohl für Unternehmer

ment der gesamten Ladeinfrastruktur in-

und Fuhrparkmanager als

klusive Kundenabrechnung. „Alles kommt

sungen“, erklärt Alois Wach, Geschäftsführer von da emobil. Auch der Bund setzt bereits

auch Privatpersonen an. Und

aus einer Hand, ist auf die Kundenwünsche

erste Anreize und unterstützt den Umstieg

das herstellerunabhängig.

zugeschnitten mit dem Ziel, die einfachste,

auf ein E-Auto mit staatlichen Förderungen

Mit der schnellen Entwicklung steigen na-

effizienteste und umweltfreundlichste Lö-

von rund 4.000 Euro sowie weiteren steuer-

türlich auch die Anforderungen an die

sung zu finden. Damit machen wir den Ein-

lichen Anreizen – etwa Vorsteuerabzugsbe-

Ladeinfrastruktur. „Gerade bauen wir ein

stieg in die Elektromobilität attraktiv und

rechtigung oder kein Anfallen von NoVA und

eigenes Netz auf, beginnend mit der Aus-

bequem“, ist Wach überzeugt. Schon jetzt

motorbezogener Versicherungssteuer. Gela-

stattung aller Gutmann-Tankstellen mit

setzen einige renommierte Tiroler Betriebe

den werden die Elektroautos in Zukunft vor-

da-Schnellladestationen. Unsere Lösungen

auf die Leistungen von da emobil, die ihre

wiegend zu Hause oder bei der Arbeit. Studi-

eignen sich für den In- und Outdoorbereich

Kunden dabei unterstützen, sich schon heu-

en zufolge stehen Fahrzeuge rund 22 Stunden

ebenso wie für AC (= Wechselstrom) und DC

te für die Mobilitätsbedürfnisse von mor-

am Tag, ideal also, um sie aufzuladen.

(= Gleichstrom). Bei Bedarf bieten wir auch

gen zu rüsten.

emobil mit fiegl GUTMANN

e[h] fit? Was muss ich beim Kauf meiner Ladestation beachten? Diese und alle weiteren Fragen rund um die Elektromobilität beantworten und lösen wir gerne!

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eco.nova

153


top.500

TIROLS TOP-AUTOHÄUSER PLATZ

VORJAHR

TOP-MARKEN

FIRMA

UMSATZ 2017

UMSATZ 2016

MA

PLATZ

MARKE

STÜCK

1

1

Pappas Tirol GmbH, Hall

129.432.000

100.000.000

193

1

Volkswagen

3.259

2

2

Autohaus Schweiger, Reutte

102.000.000 (g)

85.000.000 (g)

67

2

Fiat

1.395

3

4

Autopark GmbH, Innsbruck

90.020.200

80.400.000

187

3

Seat

1.072

4

3

Autohaus VOWA, Innsbruck

90.000.000

82.000.000

165

4

Škoda

1.067

5

6

Autowelt Denzel & Unterberger, Innsbruck

46.546.000

43.300.000

85

5

Ford

861

6

Audi

662

6

5

Porsche Innsbruck

45.500.000

48.000.000

102

7

Mercedes-Benz

656

7

7

Autohaus Dosenberger, Innsbruck

42.500.000

39.100.000

60

8

Suzuki

655

8

8

BMW- Unterberger & Denzel, Innsbruck

38.481.000

36.800.000

76

9

9

9

BMW

566

Autohaus Falch, Zams

32.480.000 (g)

32.000.000 (g)

90

10

10

Hans Picker, Schwaz

27.820.000 (g)

27.000.000

70

10

Dacia

540

11

11

Unterberger Automobile, Kufstein

25.662.000

24.400.000

44

11

Opel

475

12

NEU

Porsche St. Johann

25.300.000

49

12

Toyota

452

13

NEU

Porsche Kufstein

24.100.000

45

14

16

Autohaus Strasser, Reith im Alpbachtal

15

12

Autohaus Manfred Neurauter, Telfs

16

17

Autohaus Huber, Zell am Ziller

17

20

Auto Meisinger, Völs

18

18

Autohaus Fuchs, Itter

19

13

Autohaus Pontiller, Lienz

20

14

Oberhofer Josef, Mils

21

NEU

22 23

23.500.000 (g) 23.295.000

20.000.000 22.000.000

75

(g)

47

22.800.000 (g)

19.000.000

43

21.535.144

18.000.000

54

21.500.000 (g)

18.900.000

49

21.360.000

21.000.000

80

21.320.000 (g)

21.000.000

60

Peugeot

418

Renault

356

15

Citroën

330

16

Hyundai

297

17

Mazda

280

18

Jeep

279

19

KIA

238

20

Nissan

195

21

Mitsubishi

165

22

Volvo

160

Porsche Wörgl

19.700.000

19

YESCA Mobilitäts GmbH, Innsbruck

18.000.000

18.200.000

40

15

Auto-Linser, Innsbruck

17.860.000 (g)

20.300.000

45

23

Land Rover

127

62

24

Honda

103

24

NEU

Kapferer & Kapferer, Umhausen

25

22

26

21

27

NEU

28

23

Autohaus Zorn-Wolf, Imst

12.180.000 (g)

29

24

Autoland PPAT, Innsbruck

12.180.000

30

NEU

41

13 14

17.746.811

Autohaus Brunner, Kirchbichl

13.200.000

(g)

13.000.000

45

25

Porsche

89

Auto Bernhard, Langkampfen

13.200.000 (g)

13.000.000

27

26

MINI

69

24

27

Alfa Romeo

55

12.000.000

26

28

Jaguar

49

12.000.000

35

29

Subaru

40

30

Smart

26

Unterberger Automobile II, Kufstein

Unterberger Automobile, St. Johann

12.525.000

(g)

12.172.000

24 (g)

Umsatz geschätzt

Verkaufte Stück von Jänner – Mai 2018 in Tirol

RESTWERTRIESEN

V

ergangenes Jahr wurden in Tirol 31.521 Neuwagen verkauft. In ganz Österreich waren es mehr als 353.000. In den ersten Jahren ist der Wertverlust eines Neufahrzeuges allerdings besonders hoch. Einige Modelle halten sich jedoch auffallend wertstabil. Hier haben wir jene Fahrzeuge gelistet, für die man nach vier Jahren noch am meisten bekommt. TOP 10 DER WERTSTABILSTEN AUTOS: 1. PORSCHE MACAN (60,5 %)* 2. MINI COUNTRYMAN (60 %) 3. AUDI Q2 (58 %) 4. BMW X1 (57,9 %) 5. VW TIGUAN (57,5 %)

6. MINI CLUBMAN (57 %) 7. OPEL ASTRA (56,5 %) 8. SUZUKI VITARA (55 %) 9. MAZDA MX-5 (54,5 %) 10. FORD FIESTA (53,5 %) * Prozentanteil vom Neupreis nach vier Jahren

154

eco.nova


top.500

Was ist WLTP? Um künftig realitätsnähere Verbrauchsanzeigen machen zu können, schreibt der Gesetzgeber ein neues Prüfverfahren vor. WLTP (Worldwide Harmonized Light-Duty Vehicles Test Procedure) nennt sich die neue Messung und wird ab 1. September 2018 für alle Neufahrzeuge verpflichtend. // TEXT: BRUNO KÖNIG

D

ass Verbrauchsangaben im Pros-

Autokäufern doch eine realitätsnähere In-

pekt und in der Realität oft weit

formationsbasis für Entscheidungen bei ei-

auseinanderklaffen, kennt wohl

ner Neuanschaffung.

jeder Autofahrer aus eigener Erfahrung. Das bedeutet einen höheren Spritverbrauch als

Was heißt das für Autofahrer?

angenommen, aber auch höhere Emissionen

Für bereits zugelassene Fahrzeuge ändert

für die Umwelt.

sich gar nichts. Wer aber ein neues Auto

Vor allem hängt der Kraftstoffverbrauch

kaufen möchte, sollte sich noch vor dem

vom Fahrstil, dem Wetter und der Fahrstre-

1. September umsehen: Danach wird für den-

cke ab. Unterschiede ergeben sich natürlich

selben Neuwagen aller Voraussicht nach ei-

auch durch Winterbereifung, Klimaanlage

ne höhere NoVA fällig. Denn durch das neue

und Beladungszustand des Fahrzeuges. Um

Messverfahren werden der Verbrauch und

solche Faktoren künftig besser einschätzen

damit auch der CO2-Ausstoß nach oben ge-

zu können, wird Fahrzeugen ab 1. September

hen. Experten rechnen mit bis zu plus 20

2018 nur noch eine Zulassung erteilt, wenn sie nach dem neuen WLTP-Verfahren gemes-

WLTP soll realitätsnähere Verbrauchsangaben bringen.

Prozent. Die Messwerte aus dem Labor und später

sen wurden. Der Testzyklus dauert dann 30

auf der Straße werden zwar auch dann nicht

statt 20 Minuten und verlängert sich von elf

km/h angehoben. Auch wenn WLTP nicht

identisch sein, sie sollten aber doch viel nä-

auf 23 gefahrene Kilometer. Zusätzlich wird

die gesamte Bandbreite der tatsächlichen

her am Alltag sein als bisher, ist der ÖAMTC

die Höchstgeschwindigkeit von 120 auf 131

Fahrzeugnutzung abbilden kann, bietet es

überzeugt.

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eco.nova

155


TOP 500 Der Gipfel der Tiroler WIRTSCHAFT Zahlen, Daten, Fakten. Tirols Wirtschaft auf dem Prüfstand. In gewohnt exakter Qualität bietet eco.nova auch 2018 wieder eine Leistungsschau der Tiroler Wirtschaft – nach den objektiven Kriterien in Zusammenarbeit mit der KSV1870 Information GmbH. Gekürt wurden die Top-500-Betriebe in Tirol. Was Sie schon immer über die besten Betriebe im Land wissen wollten. // KOORDINATION: MARTIN WEISSENBRUNNER


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DIE UMSATZSTEIGERER + 123,8 Mio.

FRITZ EGGER GMBH & CO. OG, ST. JOHANN IN TIROL AKTUELLES RANKING: 

+ 119 Mio.

GE JENBACHER GMBH & CO. OG, JENBACH AKTUELLES RANKING: 2

+ 115 Mio.

VIKING GMBH, LANGKAMPFEN AKTUELLES RANKING: 10

+ 84 Mio.

PFEIFER TIMBER GMBH, IMST AKTUELLES RANKING: 

+ 80,4 Mio.

EMPL FAHRZEUGWERK GMBH, KALTENBACH AKTUELLES RANKING: 

+ 35,2 Mio.

FRÖSCHL AG & CO. KG, HALL IN TIROL AKTUELLES RANKING: 2

+ 35 Mio.

BINDERHOLZ BAUSYSTEME GMBH, FÜGEN AKTUELLES RANKING: 66

+ 33,3 Mio.

EUROTOURS GMBH, KITZBÜHEL AKTUELLES RANKING: 1

+ 32 Mio.

ING. HANS BODNER BAUGMBH & CO. KG, KUFSTEIN AKTUELLES RANKING: 1

+ 29,4 Mio.

PAPPAS TIROL GMBH, HALL IN TIROL AKTUELLES RANKING: 


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IHRE VISION, UNSERE MISSION

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Wenn es um Komplettlösungen für die Gastronomie und Hotellerie geht, haben wir viele gute Ideen, ein 65-köpfiges Berater-, Planer- und Kältetechnik-Expertenteam und über 500 starke Partner aus den Bereichen Architektur und Interieur aufzuweisen. Bar & Lounge . Buffet-Anlagen . Gewerbeküchen & Showküchen Weinschränke & Vitrinen . Kälte- & Klimatechnik ... alles aus einer Hand!

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41 7 1 10 4 0 3 0m 1 L33 0 m 0 80 6

m3 93 m7 0 6 L3 4 6 7 81 7 4 9 4 1 6 1 0 7 m3 4

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TIROLS TOP-HOLDINGS PLATZ

GRUPPE

ORT

MA

UMSATZ

1

Swarovski Gruppe

Wattens

32.000

3.500.000.000

2

Fritz Egger Gruppe

St. Johann i. T.

8.145

2.380.000.000

3

Plansee Gruppe **

Reutte

6.396

1.170.000.000

4

TIWAG Konzern

Innsbruck

1.313

1.099.100.000

5

Binderholz Gruppe

Fügen

2.586

774.000.000

6

Firmengruppe M-Preis **

Völs

5.226

746.263.273

7

Swarco Gruppe

Wattens

3.681

675.100.000

8

Tyrolit Gruppe*

Schwaz

4.331

670.000.000

9

Pfeifer Gruppe

Imst

1.800

660.000.000

10

Bodner Gruppe

Kufstein

2.650

515.000.000

11

Wedl Konzern

Mils

1.361

510.600.000

12

Eglo Gruppe

Pill

3.008

510.560.000

13

IGO-Ortner Gruppe

Innsbruck

3.409

501.000.000

14

Med-EL Gruppe

Innsbruck

1.900

360.000.000

15

Unterberger Holding GmbH

Kufstein

609

305.641.000

16

Unterer Logistics Gruppe

Kundl

505

265.000.000

17

Würth Hochenberger Gruppe

Innsbruck

715

264.000.000

18

IKB Konzern

Innsbruck

1.632

254.711.000

19

Thöni Gruppe **

Telfs

642

246.700.000

20

Transped Holding

Wörgl

296

243.000.000

21

Moser Holding AG

Innsbruck

1.427

240.000.000

22

Hella Holding

Abfaltersbach

1.320

179.100.000

23

Gebro Gruppe

Fieberbrunn

479

176.590.000

24

Leitner Gruppe

Telfs

276

162.386.000

25

Swarovski Optik Gruppe*

Absam

930

146.126.000

*Umsatz ist Teil der Swarovski Gruppe, **2016/17


www.bodner-bau.at

Schlaue Kรถpfe setzen auf die BODNER-Gruppe.


top.500

AUFFÄLLIGES Was uns überrascht, verwundert und begeistert . . . . . . dass sich seit fünf Jahren erstmals Z W E I N E U E U N T E R N E H M E N unter den Top 10 befinden. . . . dass sich die U M S AT Z G R E N Z E , um unter den Top-500-Unternehmen gelistet zu sein, abermals nach oben verschoben und sich andererseits der Gesamtumsatz der Top-10Unternehmen – wenig, aber doch – verringert hat. . . . dass sich der gefühlte A U F S C H W U N G der Bau- und Logistikbranche im vergangenen Jahr auch tatsächlich in den Zahlen widerspiegelt und dass die Baubranche weitaus mehr Umsatz lukrieren muss, um auf dasselbe Ergebnis zu kommen wie ähnliche Betriebe anderer Branchen. . . . dass Sandoz seit 2008 unangefochtener U M S AT Z K A I S E R ist und die TIWAG als Zweitplatzierter heuer erstmals knapp überholt wurde. . . . dass die zehn größten Tiroler Arbeitgeber insgesamt rund    M E H R M I TA R B E I T E R beschäftigen als im Vorjahr. . . . dass Tirols T O P -   - S E I L B A H N E N alljährlich nicht nur viel Geld investieren, sie konnten im vergangenen Jahr auch ihre Umsätze gesamt um rund 7,6 % steigern. . . . dass öffentliche B I L D U N G S E I N R I C H T U N G E N in Bezug auf den Umsatz privaten Großbetrieben um nichts nachstehen. . . . dass sich auf den letzten 50 Plätzen   N E U E I N S T E I G E R befinden. . . . dass die U M S AT Z D I F F E R E N Z zwischen dem Erst- und Zweitplatzierten höher ist als jene zwischen Platz 2 und 500. 164

eco.nova


SWARCO

Spricht die Ampel mit dem Auto …

Der Wattener Verkehrstechnologiekonzern SWARCO arbeitet an der Mobilität von morgen und vernetzt Verkehrsinfrastruktur mit modernen Fahrzeugen. eine neue Applikation lanciert: den „sprechenden“ Baustellen-Warnanhänger. Der am Rand der Autobahn platzierte Trailer informiert über Geschwindigkeitsbegrenzungen und die Verschwenkung in einen Baustellenbereich. „Neu ist, dass nun zugleich Informationen in Echtzeit über den Trailer und künftig in entsprechend vernetzte Fahrzeuge geliefert werden“, erklärt Michael Schuch, SWARCO-Vorstandsmitglied für Intelligent Transport Systems. „Sensoren erfassen anonymisiert die Bluetooth-Signale von Mobiltelefonen am Anfang und am Ende einer Autobahnbaustelle und ermitteln so die Durchfahrtszeit. Auf dem Warnanhänger vor der Baustelle wird dann in Minuten die Verzögerung angezeigt, die sich aufgrund der Baustelle ergibt.“ SWARCO hat für diesen neuen Service nicht nur das Interesse europäischer Autobahnbetreiber geweckt, sondern wurde dafür auch mit dem Burgenländischen Innovationspreis ausgezeichnet.

S

Selbständige Parkplatzsuche WARCO hat sich zum Ziel gesetzt, die Lebensqualität der Reisenden zu steigern, indem das Unterwegssein

schneller, sicherer, bequemer und umweltschonender wird. Die Vernetzung von Verkehrsträgern mit der Infrastruktur ist ein wichtiger Baustein dieser Lösungskompetenz. In Verona, Berlin, Garmisch und Trondheim hat es SWARCO mit dem Ampelassistenten bereits vorgemacht: Daten zur Ampelschaltung werden direkt ins Auto geliefert und geben dem Fahrer an einer Kreuzung Informationen über die Zeit bis zur nächsten Grünphase. „Im Armaturenbrett sieht man anschließend eine Geschwindigkeitsempfehlung, mit der man auf der ‚grünen Welle’ surft und auch die nächsten Kreuzungen ohne Wartezeiten und bei geringstmöglichem Spritverbrauch passiert“, erklärt Konzernsprecher Richard Neumann. In Dänemark testet SWARCO dieses Prinzip gerade in Form einer Smartphone-App für Radfahrer.

Baustelleninfos in Echtzeit In der sogenannten Infrastruktur-zu-Fahrzeug-Kommunikation (I2V) hat SWARCO

Als Verkehrsinfrastrukturspezialist koope-

DAS UNTERNEHMEN

Was 1969 mit einer kleinen Glasperlenfabrik in Amstetten begann, ist fast fünfzig Jahre später der stark gewachsene internationale Verkehrstechnologiekonzern SWARCO mit knapp 3.700 Beschäftigten in 80 Firmen und einem Jahresumsatz von zuletzt 675 Millionen Euro. Straßentunnel in Stockholm, Parkhäuser im United Kingdom, Autobahnleitsysteme in ganz Deutschland, der öffentliche Nahverkehr in Barcelona, der Flughafen von Sydney, die Interstate Highways der USA, die Straßenkreuzungen in Dubai oder La Paz funktionieren allesamt mit SWARCO-Hardund -Software. Das Herz des Firmengründers Manfred Swarovski hat kürzlich aufgehört zu schlagen. Doch über 3.600 Herzen schlagen weiter für sein Lebenswerk SWARCO und die Zukunft der Mobilität.

SWARCO AG

6112 Wattens office.ag@swarco.com www.swarco.com

riert SWARCO eng mit der Automobilindustrie, die an der Entwicklung der selbstfahrenden Autos arbeitet. „Damit sich die modernen Fahrzeuge mit Spurhalteassistent auf der Straße gut orientieren können und die Fahrspuren sozusagen maschinenlesbar werden, sind retroreflektierende und gut instand gehaltene Fahrbahnmarkierungen unerlässlich“, weiß SWARCO-Vorstandsmitglied Philipp Swarovski, Experte auf dem Gebiet der Bodenmarkierungen und deren intelligenter Weiterentwicklung. In einem Pilotprojekt mit Audi rüstet SWARCO ein Parkhaus mit entsprechender Technik aus, so dass Audi-Pkw sich selbständig, ohne dass noch ein Fahrer an Bord wäre, eine freie Parklücke suchen. Nach Eintippen eines Codes in eine Mobiltelefon-App kommt das Auto dann selbständig wieder zurück zu einer Übergabezone, wo der Autofahrer das Steuer wieder übernimmt. Keine Zeitverschwendung mehr durch Parkplatzsuchverkehr und bestmögliche Ausnutzung von Parkflächen sind nur zwei Vorteile dieses neuen Ansatzes.

eco.nova

165


top.500

TIROLS TOP 500 PLATZ

VORJAHR

FIRMENNAME

ORT

BRANCHE

MA

UMSATZ

EGT *)

1

1

Sandoz GmbH

Kundl

Herstellung von pharmazeutischen und biotechnischen Produkten

4721

2017 1.651.362.161 2016 1.700.000.000 (g) 2015 1.697.853.304

2016 68.857.388 2015 141.059.780 2014 65.056.910

2

4

GE Jenbacher GmbH & Co OG

Jenbach

Herstellung von Verbrennungsmotoren und Turbinen

1600

2017 819.000.000 (g) 2016 700.000.000 2015 691.922.535

2016 95.552.101 2015 75.467.032 2014 82.650.877

3

3

TIWAG-Tiroler Wasserkraft AG**

Innsbruck

Elektrizitätserzeugung

1280

2017 805.500.000 2016 806.680.000 2015 948.940.000

2016 75.006.737 2015 124.253.902 2014 108.154.632

4

5

MPREIS Warenvertriebs GmbH**

Völs

Einzelhandel

5226

2016/17 702.598.762 2016 697.000.000 2015 666.970.110

2017 15.721.462 2016 13.203.069

5

8

Fritz Egger GmbH & Co. OG**

St. Johann i. Tirol

Herstellung von Furnier-, Sperrholz-, Holzfaser- und Holzspanplatten

1440

2017 610.000.000 (g) 2015 486.193.277 2014 456.457.050

2017 64.348.382 2016 77.036.352

6

7

Tirol Kliniken GmbH

Innsbruck

Krankenhäuser

8418

2017 570.038.000 2016 554.021.573 2015 494.740.414

2016 11.705.048 2015 -5.683.517 2014 7.175.217

7

6

Montanwerke Brixlegg AG

Brixlegg

Kupferrecycling

302

2017 567.570.000 2016 559.200.000 2015 609.019.234

2016 -6.718.520 2015 544.443 2014 -9.944.321

8

9

D. Swarovski KG**

Wattens

Produktion und Verkauf von Kristallkomponenten

4800

2017 470.000.000 2016 470.000.000 2015 515.000.000

9

12

Pfeifer Timber GmbH**

Imst

Großhandel mit Holz

24

2017 455.000.000 2016 371.000.000 2015 385.600.000

10

16

VIKING GmbH

Langkampfen

Herstellung von land- und forstwirtschaftlichen Maschinen

480

2017 381.900.000 2016 266.900.000 2015 193.886.134

*)

EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche, **) Unternehmen ist Teil einer Firmengruppe (Gruppenergebnisse siehe Seite 162), (g) Umsatz geschätzt

ANMERKUNGEN ZU DEN TOP 500: Für diese Auswertung wurden vorrangig die Umsätze und Mitarbeiterzahlen einzelner Unternehmen herangezogen, nicht aber die Umsätze und Mitarbeiterzahlen von Firmengruppen. Umsatzschätzungen (g): Umsätze von Unternehmen werden u. a. aus Geschäftsberichten, Bilanzen und Selbstauskünften entnommen. Sind keine konkreten Umsatzwerte zu erhalten, schätzt der KSV1870 den Umsatz eines Unternehmens aufgrund von KSV1870Erfahrungen, Branchenwerten und Vorjahreszahlen annähernd ein. Hinweis zu den Mitarbeitern (Mitarbeiterstand 0): Die Mitarbeiter wurden teilweise nicht bei dem angegebenen Rechtskörper beschäftigt, sondern bei Konzernunternehmen oder nahestehenden Unternehmen. Für diese Mitarbeiter erfolgt keine Kostenrechnung. EGT: Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (vor Steuern) Gereiht wurden Unternehmen, deren Umsatzzahlen in der Datenbank des KSV1870 zuordenbar erfasst sind. Ein Anspruch auf Richtigkeit und/oder Vollständigkeit kann nicht abgeleitet werden. Da nicht jedes Unternehmen verpflichtet ist, seinen Umsatz bekannt zu geben, kann es möglich sein, dass eventuell Firmen fehlen. Stand: 23.05.2018. Sämtliche Angaben wurden mit größter Sorgfalt vom KSV1870 und dem Wirtschaftsmagazin eco.nova recherchiert. Dennoch sind Satz- und Druckfehler nicht auszuschließen. Die Angaben des vergangenen Jahres können von der letztjährigen Veröffentlichung abweichen, da geschätzte Umsätze präzisiert bzw. Zahlen nachgereicht wurden. Alle Angaben ohne Gewähr.

166

eco.nova


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top.500

PLATZ

VORJAHR

FIRMENNAME

ORT

BRANCHE

MA

UMSATZ

11

10

PLANSEE SE**

Reutte

Metallverarbeitung

1317

2017 2016 2015

341.990.000 (g) 390.000.000 (g) 386.996.165

2017 2016 2015

57.187.338 50.650.592 77.685.654

12

21

Binderholz GmbH**

Fügen

Sägewerke mit Weiterverarbeitung

801

2017 2016 2015

313.000.000 292.000.000 240.230.726

2016 2015 2014

21.050.756 13.412.807 5.370.337

13

14

Eurotours GmbH

Kitzbühel

Reisebüros

338

2017 2016 2015

312.106.485 278.718.903 268.100.000

2016 2015 2014

7.263.661 6.328.758 6.437.121

14

13

Unterberger

Kufstein

Automobile & Immobilien

609

2017 2016 2015

305.641.000 286.593.000 259.000.000

15

19

Ing. Hans Bodner Bau GmbH & Co. KG**

Kufstein

Hochbau

1450

2017 2016 2015

292.000.000 260.000.000 208.266.536

2016 2015 2014

9.230.036 7.381.424 6.861.949

16

NEU

Universität Innsbruck***

Innsbruck

Bildungseinrichtung

4825

2017 2016 2015

287.600.000 265.829.943 273.927.616

17

17

Gutmann GmbH

Innsbruck

Großhandel mit festen Brennstoffen

2017 2016 2015

269.990.000 (g) 266.000.000 (g) 266.869.965

18

Medizinische Universität Innsbruck***

2017

253.312.844

2017

168.571

NEU

Innsbruck

Bildungseinrichtung

2020

19

15

LIEBHERR-Hausgeräte Lienz GMBH

Lienz

Herstellung von kälteund lufttechnischen Erzeugnissen

1286

2017 2016 2015

253.280.000 (g) 270.000.000 270.600.918

2016 2015 2014

6.553.483 13.119.654 8.967.087

20

22

CERATIZIT Austria GmbH

Reutte

Metallverarbeitung

666

2017 2016 2015

241.290.000 (g) 233.000.000 (g) 232.234.034

2017 2016 2015

48.924.510 38.992.489 42.736.181

21

20

Med-El Elektromedizinische Geräte GmbH

Innsbruck

Herstellung von elektromedizinischen Geräten

1150

2017 2016 2015

241.000.000 (g) 255.810.000 (g) 255.814.179

2016 2015 2014

15.822.000 40.292.393 8.023.273

22

26

Wedl Handels-GmbH**

Mils

Großhandel mit Nahrungsund Genussmitteln

682

2017 2016 2015

230.752.227 221.788.997 208.127.973

2016 2015 2014

84.625 1.395.020 1.029.207

23

24

Papierfabrik Wattens GmbH & Co. KG

Wattens

Herstellung von Spezialpapier

440

2017 2016 2015

223.360.000 (g) 225.000.000 (g) 238.686.234

24

23

TINETZ-Tiroler Netze GmbH

Thaur

Erbringung wirtschaftlicher Dienstleistungen

6

2017 2016 2015

218.000.000 231.000.000 267.320.989

25

32

Würth Hochenburger GmbH**

Innsbruck

Großhandel mit Baustoffen und Sanitärkeramik

611

2017 2016 2015

205.000.000 183.000.000 170.318.312

2016 2015 2014

2.082.063 1.010.244 1.856.843

26

27

ECCO Austria Zweigniederlassung der ECCO EMEA Sales SE

Lienz

Großhandel mit Schuhen

84

2017 2016 2015

204.000.000 (g) 212.000.000 (g) 211.829.000

27

28

Tyrolit – Schleifmittelwerke Swarovski KG**

Schwaz

Herstellung von Schleif-, Trenn-, Säge-, Bohr- und Trennwerkzeugen

1208

2017 2016 2015

193.920.000 (g) 192.000.000 (g) 192.000.000 (g)

28

34

TIGAS-Erdgas Tirol GmbH

Innsbruck

Gasverteilung durch Rohrleitungen

71

2017 2016 2015

192.600.000 181.928.996 210.949.093

2017 2016 2015

23.100.000 24.697.718 25.350.068

29

29

LIEBHERR-WERK TELFS GMBH

Telfs

Herstellung von Bergwerks-, Bau- und Baustoffmaschinen

560

2017 2016 2015

188.760.000 (g) 186.000.000 163.603.075

2016 2015 2013

13.663.455 19.893.160 6.334.562

30

30

Pfeifer Holz GmbH & Co. KG**

Imst

Säge-, Hobel- und Holzimprägnierwerke

640

2017 2016 2015

187.770.000 (g) 185.000.000 186.789.904

2016 2015 2014

7.113.743 7.205.516 -4.759.823

*)

168

EGT *)

EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche, **) Unternehmen ist Teil einer Firmengruppe (Gruppenergebnisse siehe Seite 162), (g) Umsatz geschätzt, *** Erstmals neu ins Ranking aufgenommen

eco.nova


Hansjörg Marko

Das Lebenswerk übergeben Unternehmensnachfolge zwischen Krise, Herausforderung und Chance.

V

ermehrt finden übergabefähige Unternehmen keinen geeigneten

„DIE UNTERNEHMENSNACHFOLGE ALS ÜBERGABE DER VERANTWORTUNG IN ANDERE HÄNDE ERFORDERT DIE WÜRDIGUNG DES LEBENSWERKES UND VERTRAUEN IN DIE NÄCHSTE GENERATION.“

Nachfolger oder scheuen die Über-

gabe – aus vielfältigen Gründen. Der zertifizierte Nachfolgeberater (CBSC) Hansjörg Marko warnt vor den Folgen einer verfehlten Strategie bei der Betriebsübergabe. Die

Hansjörg Marko

alarmierenden Daten aus der Wirtschaft erfordern eine Beratungsoffensive, um den Generationenwechsel zu unterstützen. In seiner wissenschaftlichen Arbeit präzisiert

finanziellen und rechtlichen Themen auch

Finanzierung oder Erb- und Unternehmens-

er die realen Herausforderungen beim Fort-

um ganz persönliche Fragen, die richtig unter

recht. Das braucht seine Zeit. Um eine nach-

bestand von Unternehmen: So werden mehr

die Haut gehen“, spricht er die persönlichen

haltige Übergabe zu sichern, mindestens drei

als 65 Prozent der Übergaben zu spät oder

Aspekte der Übergaben an. Diese „zutiefst

Jahre, sagt Marko. Ein erfahrener Nachfol-

nicht vorbereitet, jedes dritte Unternehmen

menschlichen Fragen“ kommen aus seiner

geberater, eingebunden in ein Expertennetz-

davon scheitert beim Generationswechsel.

Erfahrung in der Nachfolgeberatung zu kurz

werk, kann bei diesem Prozess wertvolle Un-

und führen zu gravierenden Konflikten, die

terstützung leisten.

eine Übergabe erschweren oder verhindern:

Für die Übergabe gibt es indes keine allge-

Überraschend ist, dass das Bewusstsein über

„Man muss als Experte die wirklichen, manch-

mein gültige Patentlösung, dafür sind Un-

die Notwendigkeit einer rechtzeitigen Nach-

mal verdeckten Motive bearbeiten können

ternehmen und Menschen zu verschieden.

folgeplanung und darüber hinaus strategi-

und den Handlungsrahmen für jeden Einzel-

Wichtig ist eine verbindliche Klärung und

sche Überlegungen zur Sicherung der Wett-

nen klären.“ Das ist nicht vorrangig ein The-

folglich ein individueller Übergabefahrplan,

bewerbsfähigkeit weitgehend fehlen. Die

ma von Zahlen, Daten und Fakten, es sind die

der auf die Ziele und Wünsche von Überge-

Gründe sieht der Experte vorrangig im per-

elementaren Fragen wie Lebenswerk, Macht,

ber wie Übernehmer Rücksicht nimmt. Im

sönlichen Bereich, aber auch in mangelndem

Aufgaben, Perspektiven im Ruhestand, Ge-

ersten Schritt sollte dabei ein Notfallplan für

Wissen über die Bewältigung der Probleme,

rechtigkeit, Familienfrieden, Vertrauen oder

Schutz und Sicherheit sorgen.

die mit der Übergabe verbunden sind.

Sicherheit für Alt und Jung.

Bewusstseinsbildung

Wie Marko betont, scheitern zahlreiche Betriebe bereits bei der Suche nach einem geeig-

Vorbereitung

neten Nachfolger. Hier gilt es, das Unterneh-

Als wesentlichen Erfolgsfaktor einer Überga-

men entsprechend aussagefähig darzustellen,

be nennt Marko die intensive Vorbereitung:

um die Chancen und Potenziale des Betriebes

„Spätestens, wenn Unternehmer den 60er

aufzuzeigen. „Die Übergabe ist kein Spazier-

feiern, ist die Zeit gekommen, darüber nach-

gang“, sagt Marko und weist auf die Komple-

zudenken.“ Die Unternehmensnachfolge be-

xität des Prozesses hin. „Es geht neben den

steht aus wichtigen Themenbereichen wie

INFOS

Für Fragen zum Thema Übergabe steht Ihnen Nachfolgeexperte Hansjörg Marko unter gesichert@ unternehmensnachfolge-planen.at zur Verfügung.

eco.nova

169


top.500

PLATZ

VORJAHR

31

FIRMENNAME

ORT

BRANCHE

MA

UMSATZ

33

Koch Media GmbH

Höfen

Großhandel Standardsoftware

149

2016 2015 2014

185.317.629 182.089.935 197.924.894

2016 2014/15 2014

-3.732.633 5.460.467 17.562.743

32

31

Thöni Industriebetriebe GmbH**

Telfs

Metallverarbeitung

543

2016/17 2016 2015

184.043.000 183.400.000 174.041.822

2017 2016 2015

10.347.155 4.212.050 7.287.646

33

38

EWT Truck & Trailer Handels GmbH

Kitzbühel

Handel mit Kraftwagen

10

2017 2016 2015

178.400.000 (g) 156.000.000 (g) 155.130.290

2016 2015 2014

4.021.680 7.199.467 2.687.805

34

36

Transped Europe GmbH

Wörgl

Dienstleistungen für den Verkehr

155

2017 2016 2015

175.970.000 (g) 159.000.000 157.528.942

2016 2015 2014

6.625.548 5.661.893 3.870.645

35

67

Empl Fahrzeugwerk GmbH

Kaltenbach

Herstellung von Karosserien, Aufbauten und Anhängern

300

2017 2016 2015

162.480.000 (g) 82.000.000 82.128.105

2016 2015 2014

29.587.720 9.021.349 10.082.528

36

35

Nothegger Transport Logistik GmbH

St. Ulrich a. Pillersee

Güterbeförderung im Straßenverkehr

385

2017 2016 2015

162.400.000 (g) 170.000.000 (g) 163.910.110

2016 2015

2.679.903 1.079.290

37

37

Innsbrucker Kommunalbetriebe AG**

Innsbruck

Allgemeine öffentliche Verwaltung

675

2017 2016 2015

161.073.000 157.735.653 160.512.322

2017 2016 2015

21.652.000 14.812.876 20.016.219

38

39

Berger Logistik GmbH

Wörgl

Dienstleistungen für den Verkehr

292

2017 2016 2015

152.410.000 (g) 150.000.000 150.719.237

2016 2015 2014

3.470.667 4.235.199 3.610.695

39

44

Ferrero Österreich HandelsGmbH

Innsbruck

Großhandel mit Nahrungsund Genussmitteln

40

2017 2016 2015

146.509.785 132.000.000 (g) 131.717.927

2016 2015

6.375.622 6.795.628

40

NEU

Swarovski Optik

Absam

Herstellung und Vertrieb von optischen Instrumenten und Geräten

930

2017 2016

146.126.000 140.000.000

41

40

Tiroler Versicherung V.a.G.

Innsbruck

Versicherungsdienstleistungen

289

2017 2016 2015

145.700.000 (*) 143.100.000 (*) 142.500.000 (*)

2017 2016 2015

3.400.000 5.870.275 3.048.567

42

41

Fröschl AG & Co. KG

Hall i. Tirol

Hoch- und Tiefbau

543

2017 2016 2015

142.435.885 107.232.658 112.768.526

43

43

Adolf Darbo AG

Stans

Marmeladen- und Saftherstellung

375

2017 2016 2015

138.000.000 133.000.000 118.779.285

2015 2014

10.249.118 9.732.557

44

46

Coveris Flexibles Austria GmbH

Langkampfen

Herstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen

320

2017 2016 2015

131.500.000 124.300.000 126.906.955

2016 2015 2014

-2.103.007 616.371 -457.158

45

56

Pappas Tirol GmbH

Hall i. Tirol

Großhandel mit Kraftwagen

193

2017 2016 2015

129.432.000 100.000.000 94.142.904

2016 2015

-1.320.708 -182.828

46

45

Travel Europe Reiseveranstaltungs GmbH

Stans

Reiseveranstalter

120

2017/18 2016/17 2015/16

125.371.000 128.700.000 109.154.421

47

49

Handl Tyrol GmbH

Pians

Fleischverarbeitung

355

2017 2016 2015

121.167.851 110.600.000 103.498.949

2016 2015 2014

6.633.773 3.899.661 2.983.246

48

48

ARZ Allgemeines Rechenzentrum GmbH

Innsbruck

Datenverarbeitung, Hosting und damit verbundene Tätigkeiten

505

2017 2016 2015

117.000.000 (g) 114.040.000 (g) 114.039.226

2016 2015 2014

-1.050.994 263.876 347.045

49

55

NEUE HEIMAT TIROL Gemeinnützige WohnungsGmbH

Innsbruck

Erschließung von Grundstücken, Bauträger

141

2017 2016 2015

116.571.800 101.513.896 107.641.707

2017 2016 2015

21.440.643 20.685.666 19.408.772

50

Kundl

50

2017 2016 2015

115.670.000 (g) 110.000.000 101.190.942

1.226.684

Unterer GmbH**

Dienstleistungen für den Verkehr

2016

50

*)

170

eco.nova

EGT *)

EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche, **) Unternehmen ist Teil einer Firmengruppe (Gruppenergebnisse siehe Seite 162), (g) Umsatz geschätzt, (*) Brutto-Prämieneinnahmen


UBIT

Aufklärung .

Mitte Juni wurde der heurige Constantinus-Award verliehen. In der Kategorie IT gewann mit Lo.La Peak Solutions ein Tiroler Unternehmen. Im Bild v. l.: Peter Lieber (Sparx Systems / Partner des Constantinus), Stefan Ortner (Lo.La Peak Solutions), Walter Würtl (Lo.La), der Tiroler UBIT-Fachgruppenobmann Christoph Holz und Stellvertreter Werner Wild.

Bei der Vergabe des Constantinus, des Oscar der österreichischen Beratungs- und IT-Landschaft, triumphierte heuer in der Kategorie IT mit der Lo.La Peak Solutions GmbH ein Tiroler Unternehmen. Das ist kein Zufall, denn Tirols Wirtschaft hat beste Digitalisierungschancen.

D

ieser Erfolg ist kein Zufall, funk-

reiche des Lebens und Wirtschaftens glei-

schaft zu rücken und EPU als vorbildliche,

tioniert doch in Tirol die Verzah-

chermaßen umfasst, sind Daten, der Roh-

eigenverantwortliche Unternehmer im Zent-

nung zwischen Wissenschaft und

stoff des 21. Jahrhunderts. Daten, die, geht es

rum des Unternehmertums zu begreifen.

Wirtschaft und der Wissenstransfer immer

nach Visionären, irgendwann die informa-

Mit der Erhöhung nicht nur der Menge an

besser. Gewonnen hat das Tiroler Start-up

tionelle Funktion des Geldes übernehmen

generierten Daten, sondern auch der infor-

den Constantinus mit einem Projekt für die

und die Märkte, auf denen das Angebot über

mationellen Qualität durch die fortschrei-

ÖBB-Infrastruktur AG. Lo.La, das sich unter

den Preis definiert wird, von Grund auf ver-

tende Digitalisierung werde ein Bedeutungs-

anderem mit der Beurteilung von Lawinen-

ändern werden. Am vorläufigen Ende dieser

verlust globaler Megakonzerne einhergehen,

situationen beschäftigt, hat nämlich ein digi-

Entwicklungen steht der Datenkapitalis-

ist Holz überzeugt. Kleinere Unternehmen,

tales Entscheidungs-Unterstützungs-System

mus. Doch das ist vorerst noch Zukunftsmu-

und im globalen Maßstab zählt Holz alle

implementiert, das es den ÖBB-Lawinen-

sik. Und an dieser will die UBIT mitkom-

Tiroler Unternehmen dazu, hätten nicht mit

kommissionen ermöglicht, ihre Arbeit

ponieren. „Wir wollen aus Tirol heraus die

internen Märkten zu kämpfen und seien des-

schneller, effizienter und zielgerichteter zu

Digitalisierung vorantreiben. Für kleinere

halb zukünftig im Vorteil. „Unsere Struktur

erledigen.

Unternehmen gibt es zukünftig keine Wett-

in Tirol nimmt die Digitalisierung gewisser-

Erfolgsmodelle wie dieses zeigen, dass Tirol

bewerbsnachteile mehr. Das kommt unserer

maßen vorweg“, sagt der UBIT-Obmann. Es

als Wirtschaftsstandort in der Digitalisie-

verhältnismäßig kleinstrukturierten Wirt-

lässt sich noch nicht abschließend sagen, ob

rung munter vorangeht. Das ist besonders

schaft sehr zugute“, ist Holz überzeugt.

uns am Ende der digitalisierungsbedingten

der Fachgruppe UBIT (Unternehmensbe-

Umwälzungen eine schöne neue Welt der

ratung, Buchhaltung und IT) in der Wirt-

Schöne neue Datenwelt

schaftskammer Tirol ein Anliegen. UBIT-Ob-

Holz geht aber noch weiter und plädiert

Den Letzten beißen die Hunde.

mann Christoph Holz will der grassierenden

überdies für eine Aufklärung 2.0, die er in

Deshalb gilt es, sich vereint den Herausfor-

Digitalisierungsskepsis mit einem positiven

Anlehnung an Kant als „Ausgang des Men-

derungen und Chancen der Digitalisierung

Gegenentwurf begegnen.

schen aus seiner selbstverschuldeten Un-

zu stellen und diese mitzugestalten.

Digitalisierung ist keine Naturgewalt, sie

selbständigkeit“ verstanden wissen will.

wird letztlich von Menschen für Menschen

Was damit gemeint ist? „Die Zeiten des 9 to

gemacht und kann gelenkt und zu unseren

5 sind passé. Im Zeitalter der Digitalisierung

Gunsten gestaltet werden. Dafür braucht

können wir alle Unternehmer werden, uns

es den Mut, nach vorne zu schauen und als

von den gängigen Mustern und Strukturen

starker Wirtschaftsraum das Gemeinsame

emanzipieren.“ Dahinter steckt der Gedanke,

zu suchen. Dieses Gemeinsame, das alle Be-

das Unternehmertum in die Mitte der Gesell-

Daten erwartet, doch eines scheint gewiss:

eco.nova

171


top.500

PLATZ

VORJAHR

51

FIRMENNAME

ORT

BRANCHE

MA

UMSATZ

EGT *)

52

Eglo Leuchten GmbH**

Pill

Großhandel mit elektrischen Haushaltsgeräten

300

2017 2016 2015

113.420.641 106.770.000 103.378.000

52

62

Adler-Werk Lackfabrik Johann Berghofer GmbH & Co. KG

Schwaz

Großhandel und Vertrieb von Farben, Lacken und Holzschutzmittel

600

2017 2016 2015

109.000.000 89.700.000 84.938.876

53

53

Huber Einkauf GmbH & Co. KG

Pflach

Großhandel mit Nahrungsund Genussmitteln

18

2017 2016 2015

54

59

InterfoodLebensmittelgroßhandel GmbH

Hall i. Tirol

Großhandel mit Nahrungsund Genussmitteln

60

55

57

Morandell International GmbH

Wörgl

Großhandel mit Wein und Spirituosen

56

66

Autohaus Schweiger GmbH

Reutte

57

25

Klausner Trading International GmbH

58

72

59

2017 2016 2015

25.801.698 9.767.000 2.672.120

103.288.000 105.694.000 112.525.029

2016 2015 2014

8.272.419 10.502.929 11.153.630

2017 2016 2015

103.000.000 (g) 94.000.000 (g) 93.614.506

2017

1.247.260

232

2017 2016 2015

102.865.000 97.944.000 91.306.000

2017 2016 2015

2.960.316 2.557.000 1.433.000

Einzelhandel mit Kraftwagen

67

2017 2016 2015

102.000.000 (g) 85.000.000 89.200.000

2016 2015 2014

4.768.747 6.073.055 3.460.518

Oberndorf i. Tirol

Handelsvermittlung von Holz, Baustoffen und Anstrichmitteln

45

2016 2015 2014

100.000.000 215.000.000 (g) 215.118.694

2016 2015 2014

512.777 -233.429 -1.586.504

VERTEX GmbH

Kirchbichl

Dienstleistungen für den Verkehr

61

2017 2016 2015

98.400.000 80.000.000 39.300.000

2016 2015 2014

43.113 723.466 646.343

58

SOS-Kinderdorf

Innsbruck

Sozialwesen

1300

2017 2016 2015

95.000.000 95.000.000 95.000.000

60

60

HELLA Sonnen- und Wetterschutztechnik GmbH**

Abfaltersbach

Herstellung von Türen, Fenstern, Rahmen, Rollläden und Jalousien

651

2017 2016 2015

94.140.000 (g) 92.746.000 86.441.443

2016 2015 2014

-910.024 1.303.638 285.491

61

47

Leitner GmbH**

Telfs

Herstellung von Hebezeugen und Fördermitteln

171

2017 2016 2015

92.426.000 123.010.000 81.999.000

2017 2016 2015

8.549.000 14.537.000 1.704.000

62

68

Autopark GmbH

Innsbruck

Einzelhandel mit Kraftwagen

187

2017 2016 2015

90.020.200 80.431.355 71.618.487

63

84

Inntaler Logistik-Park GmbH

Kufstein

Tankstellen

7

2017 2016 2015

89.231.881 71.025.434 65.347.717

2017 2016 2014

2.164.507 1.819.592 23.115

64

69

Top Logistik GmbH

Kufstein

Dienstleistungen für den Verkehr

80

2017 2016 2015

86.260.000 80.200.000 68.438.752

65

64

HTB BauGmbH

Arzl i. Pitztal

Hochbau

454

2017 2016 2015

85.000.000 (g) 88.000.000 77.774.139

2017 2016 2015

7.550.334 3.975.502 3.090.324

66

116

Binderholz Bausysteme GmbH**

Fügen

Großhandel mit Holz

60

2017 2016 2015

85.000.000 50.000.000 (g) 48.000.000 (g)

2016 2015 2014

5.636.108 4.942.824 5.043.553

67

85

Servus Handels- und VerlagsGmbH

Innsbruck

Versand- und InternetEinzelhandel

185

2017 2016 2015

84.230.000 (g) 71.000.000 (g) 70.023.002

2016 2015 2014

5.273.726 3.216.650 1.410.147

68

73

Burton Sportartikel GmbH

Innsbruck

Großhandel mit Sportartikeln

100

2017/18 2015 2014

82.087.075 78.220.238 90.927.014

2017/18 2016 2015

3.951.495 3.793.682 4.409.960

69

70

Gebro Pharma GmbH**

Fieberbrunn

Großhandel mit pharmazeutischen Erzeugnissen

252

2017 2016 2015

81.320.000 (g) 80.105.000 73.904.095

2016 2015 2014

7.577.970 11.172.170 11.082.565

70

NEU

Steinbacher Erpfendorf

Erpfendorf

Herstellung und Vertrieb von Baustoffen

320

2017/18 2016/17

81.000.000 76.000.000

*)

172

eco.nova

EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche, **) Unternehmen ist Teil einer Firmengruppe (Gruppenergebnisse siehe Seite 162), (g) Umsatz geschätzt

W


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top.500

PLATZ

VORJAHR

71

FIRMENNAME

ORT

BRANCHE

MA

UMSATZ

71

Tirolia-Spedition GmbH

Ebbs

Dienstleistungen für den Verkehr

68

2017 2016

80.000.000 80.000.000

72

75

Friedrich Deutsch Metallwerk GmbH

Innsbruck

Herstellung von Metallkonstruktionen

369

2017 2016 2015

78.329.507 76.771.791 66.696.418

2017 2015 2014

14.831.264 14.029.981 5.508.073

73

74

Fercam Austria GmbH

Kundl

Dienstleistungen für den Verkehr

85

2017 2016 2015

78.320.000 (g) 77.163.403 64.664.591

2016 2015

2.916.118 2.961.327

74

88

A. Loacker Konfekt GmbH

Heinfels

Herstellung von Nahrungsmitteln

350

2017 2016 2015

78.203.741 69.318.450 64.123.507

2016 2015 2014

3.273.149 7.161.389 6.963.632

75

54

Durst Phototechnik Digital Technology GmbH

Lienz

Herstellung von Mess-, Kontroll-, Navigationsinstrumenten

155

2017 2016 2015

77.810.000 (g) 104.030.000 103.072.590

2016 2015 2014

9.059.808 17.821.238 19.821.336

76

82

Silvrettaseilbahn AG

Ischgl

Seilbahn-, Sessel- und Schleppliftverkehr

355

2017 2016 2015

77.300.000 72.000.000 (g) 71.211.205

2016 2015 2014

20.810.543 18.555.357 19.051.488

77

78

Hartl Connect Transport GmbH

Vomp

Güterbeförderung im Straßenverkehr

40

2017 2016 2015

76.130.000 (g) 75.000.000 70.000.000

2016 2015 2014

1.932.921 2.407.336 2.252.472

78

Kundl

229

2017/18 2016 2015

76.000.000 72.539.000 73.408.924

1.011.025

Traktorenwerk Lindner GmbH

Herstellung von land- und forstwirtschaftlichen Maschinen

2017

81

79

83

Rissbacher Walter GmbH

Brixlegg

Großhandel mit Mineralölerzeugnissen

16

2017 2016 2015

76.000.000 72.000.000 77.500.000 (g)

2016 2015 2014

1.357.579 1.128.261 667.768

80

101

Felder KG

Hall i. Tirol

Herstellung von handgeführten Werkzeugen mit Motorantrieb

600

2017 2016 2015

75.000.000 (g) 60.000.000 (g) 60.000.000 (g)

81

86

Grissemann GmbH

Zams

Großhandel mit Nahrungsund Genussmitteln

334

2016/17 2016 2015

74.037.000 70.955.000 66.998.542

82

79

Brüder Theurl GmbH

Assling

Säge-, Hobel- und Holzimprägnierwerke

106

2017 2016 2015

74.000.000 (g) 74.170.000 73.435.345

2016 2015 2014

1.967.420 4.187.572 1.476.927

83

92

Anita Dr. Helbig GmbH

Kufstein

Herstellung von Wäsche

225

2017 2016 2015

71.860.000 (g) 65.100.000 (g) 65.028.332

2016 2015 2014

8.397.460 3.719.634 4.267.229

84

96

Ing. Hans Lang GmbH

Terfens

Hochbau

415

2017 2015/16 2014/15

70.000.000 (g) 63.000.000 60.000.000

2017 2016/17 2015

1.411.146 845.767 -249.297

85

87

Tiroler Rohre GmbH

Hall i. Tirol

Stahlgießereien

200

2017 2016 2015

70.000.000 (g) 69.783.000 68.225.962

2016 2015 2014

5.621.672 4.625.842 4.018.583

86

94

a.ö. Krankenhaus St. Vinzenz Betriebs GmbH

Zams

Krankenhäuser

801

2017 2016 2015

69.000.000 65.000.000 61.000.000

2017 2016 2015

-884.317 148.181 -1.002.402

87

91

Prim As Tiefkühlprodukte GmbH

Oberhofen i. Inntal

Herstellung von Backwaren

270

2017 2016 2015

68.000.000 (g) 68.000.000 65.782.928

2017 2016 2015

3.290.037 5.957.175 3.819.211

88

80

Fiegl & Spielberger GmbH

Innsbruck

Elektroinstallation

421

2017 2016 2015

65.209.000 73.600.000 65.000.000

89

100

D. Swarovski Tourism Services GmbH**

Innsbruck

Tourismus (Kristallwelten)

390

2017 2016 2015

65.000.000 60.945.971 67.952.742

2016 2015 2014

2.150.038 3.600.082 965.138

90

127

3con Anlagenbau GmbH

Ebbs

Herstellung von Metallwaren

330

2017 2016 2015

65.000.000 47.237.851 41.635.241

2016 2015

3.457.570 2.654.757

*)

174

eco.nova

EGT *)

EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche, **) Unternehmen ist Teil einer Firmengruppe (Gruppenergebnisse siehe Seite 162), (g) Umsatz geschätzt


© JUWELIER GOLDSCHMIED NORZ

NORZ

Claudia Auer-Hörtnagl mit Gatte Friedrich Auer und Doreen und Sebastian Schneemann (Kaufhaus Tyrol Centermanagement)

Innenstadtkaufleute-Obmann Thomas Hudovernik, Peter Zelger, August Penz (The Stage Hotel), Wirtschaftslandesrätin Patrizia Zoller-Frischauf und Dietmar Hernegger (Druckerei Hernegger)

Christoph und Andrea Norz mit Wirtschaftskammerpräsident Jürgen Bodenseer sowie Schmuckdesignerin Antje Liebscher

Verena Wieser (Bürohaus Ernst Schmid) mit Peter J. Mirski, Thomas List (Bigli Österreich), Carina und Paul Fink (Moden Fink)

Edles aus der Schmiede

Individuelle Formensprache, meisterhafte Goldschmiedekunst und intensive Beratung sind das Credo der führenden Goldschmiede Tirols. Um dafür auch in Zukunft gerüstet zu sein, hat sich Juwelier Goldschmied NORZ in den vergangenen Monaten rundum erneuert.

D

ie handwerkliche Tradition haben

uns das vorstellen“, erklärt Christoph Norz.

nen, die in der hauseigenen Werkstätte unter

wir nie aus den Augen verloren. Sie

Entwickelt wurde das Raumkonzept vom

der Leitung von Goldschmied und Diaman-

ist unser höchstes Gut, damit

Innsbrucker Architekten Jürgen Kitzmüller.

tenfachmann Christoph Norz umgesetzt

wollen wir uns auch in Zukunft behaupten“,

Neben der Umgestaltung der Innenräume

werden. Dabei setzt die Traditionswerkstatt

sagte Christoph Norz anlässlich des 250-jäh-

wurden auch die Fassade und die Schaufens-

neben Diamanten auf das geschmiedete,

rigen Jubiläums. Das war im Jahr 2014. Vier

ter in der NORZ-Passage erneuert und erwei-

18-karätige Gold. Durch eine spezielle, exklu-

Jahre später erhält diese goldene Formel eine

tert. Die Vitrinen aus Panzerglas sind von au-

sive Oberflächenbehandlung entsteht eine

erneute Bekräftigung. Mit 254 Jahren Unter-

ßen und innen optimal einzusehen, was eine

bewusst lebendige und handwerkliche Op-

nehmensgeschichte ist Juwelier Goldschmied

komplexe Lichtplanung notwendig machte.

tik und repräsentiert somit den typischen

NORZ die älteste und traditionsreichste Gold-

Unter anderem wurden dazu vom Grazer

NORZ-Stil.

schmiedewerkstätte Tirols in Familienbe-

Lichtmacher Jürgen Unger von Shoup Abso-

sitz. Seit 1764 stehen edle Schmuckkreationen

lute Lighting über 200 einstellbare Lichtpunk-

und Goldschmiedekunst im Mittelpunkt des

te installiert, die Materialien wie Platin, Gold

NORZschen Schaffens.

und Silber ins rechte Licht rücken und Bril-

Von Jänner bis Mai 2018 wurden nun die ge-

lanten und Edelsteine funkeln lassen.

samte Geschäfts- und Bürofläche sowie die Goldschmiedewerkstätte komplett neu gestal-

Typisch NORZ

tet. „Das ermöglicht uns, unsere handwerkliche

Das Haus NORZ steht seit über zehn Gene-

Tradition in dem Maße fortzusetzen, wie wir

rationen für eigene Entwürfe und Kollektio-

JUWELIER GOLDSCHMIED NORZ Maria-Theresien-Straße 8 6020 Innsbruck Tel.: 0512/584431 www.norz.gold

eco.nova

175


top.500

PLATZ

VORJAHR

91

FIRMENNAME

ORT

BRANCHE

MA

UMSATZ

93

Travel Partner GmbH

Ellmau

Reisebüros

120

2017 2016 2015

65.000.000 (g) 65.100.000 60.000.000

2016 2015

2.683.614 2.030.000

92

89

ILF Consulting Engineers Austria GmbH

Rum

Ingenieurbüros

473

2017 2016 2015

64.260.000 (g) 69.200.000 62.173.766

2016 2015 2014

2.938.211 4.799.081 3.990.349

93

95

Multivac Maschinenbau GmbH + Co. KG

Lechaschau

Herstellung von Maschinen

360

2017 2016 2015

64.000.000 (g) 64.000.000 64.000.000

94

98

WMF in Österreich GmbH

Innsbruck

Großhandel mit keramischen Erzeugnissen, Glaswaren etc.

340

2017 2016

63.500.000 62.848.000

2016 2015 2014

4.178.729 5.380.117 4.149.639

95

111

ARGE Baustahl Eisen BlasyNeptun GmbH

Innsbruck

Erzeugung von Roheisen

50

2017 2016 2015

63.000.000 (g) 52.100.000 (g) 52.032.592

2015 2014

114.052 531.024

96

99

Besi Austria GmbH

Radfeld

Herstellung von elektronischen Bauelementen

220

2017 2016 2015

62.000.000 (g) 61.576.000 57.953.005

2015 2014

4.681.864 5.132.996

97

42

Ortner GmbH

Innsbruck

Gas-, Wasser-, Heizungsund Lüftungs- und Klimaanlageninstallation

420

2017 2016 2015

61.740.000 (g) 141.000.000 (g) 140.587.191

2016 2015 2014

4.176.826 4.400.475 3.806.215

98

103

Lebenshilfe Tirol, gemeinnützige GmbH

Innsbruck

Sozialwesen

1445

2017 2016 2015

60.150.000 56.000.000 (g) 55.725.450

2016 2015 2014

1.632.476 392.777 -1.264.899

99

102

METRON Handel GmbH

Langkampfen

Großhandel mit pharmazeutischen Erzeugnissen

30

2017 2016 2015

60.000.000 (g) 60.000.000 (g) 60.000.000 (g)

100

105

Freudenberg Sealing Technologies Austria GmbH & Co. KG

Kufstein

Herstellung von Gummiwaren

305

2017 2016 2015

59.870.000 (g) 55.619.000 (g) 54.796.888

2016 2015 2014

5.182.823 4.460.450 2.494.202

101

114

Tiroler Glashütte GmbH (Riedel)

Kufstein

Herstellung von Hohlglas

190

2017 2016 2015

59.480.000 (g) 51.000.000 (g) 50.710.513

2016 2015 2014

3.611.138 6.934.640 -2.489.851

102

104

Schlüsselverlag J. S. Moser GmbH**

Innsbruck

Korrespondenz- und Nachrichtenbüros

0

2017 2015 2014

59.469.658 55.649.007 55.391.356

2017 2016 2015

2.935.341 -3.682.839 -655.363

103

121

BTV-Anlagenleasing 1 GmbH

Innsbruck

Leasing von Grundstücken, Gebäuden und Wohnungen

0

2017 2016 2015

59.213.070 48.086.902 21.143.321

2017 2016 2015

1.913.933 592136 1139332

104

118

Innsbrucker Soziale Dienste GmbH

Innsbruck

Sozialwesen

1225

2017 2016 2015

58.300.000 49.940.000 48.428.682

2016 2015

-1.589.311 -1.979.589

105

112

Dinkhauser Kartonagen GmbH

Hall i. Tirol

Herstellung von Wellpapier und Verpackungsmitteln

245

2017 2016 2015

58.000.000 52.000.000 48.807.996

2015 2014

6.367.230 3.624.369

106

119

Aqipa GmbH

Kundl

Großhandel mit Geräten der Unterhaltungselektronik

60

2017 2016 2015

58.000.000 48.300.000 (g) 48.237.646

2017 2016 2015

-172.077 2.625.554 4.564.468

107

110

Austria Bau Tirol und Vorarlberg Handels GmbH

Innsbruck

Handelsvermittlung von Holz, Baustoffen und Anstrichmitteln

7

2017 2016 2015

56.948.692 53.000.000 46.109.959

2017 2015

133.899 116.345

108

97

Elektrizitätswerke Reutte AG

Reutte

Elektrizitätserzeugung

240

2017 2015 2014

56.294.682 62.724.689 65.731.905

2017 2016 2014/15

4.100.236 4.604.344 8.853.489

109

61

BeMo Tunnelling GmbH

Innsbruck

Tiefbau

480

2017 2016 2015

54.685.792 92.565.036 92.565.036

2017 2015

2.881.237 1.658.014

110

139

Bezirkskrankenhaus Schwaz BetriebsGmbH

Schwaz

Krankenhäuser

679

2017 2016 2015

54.300.000 42.000.000 41.106.533

2017 2015 2014

1.587.711 88.894 88.893

*)

176

eco.nova

EGT *)

EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche, **) Unternehmen ist Teil einer Firmengruppe (Gruppenergebnisse siehe Seite 162), (g) Umsatz geschätzt


PRINOTH

Pionier der Pistenpräparierung PRINOTH ist weltweit als führender Hersteller von Pistenfahrzeugen bekannt und hat die perfekte Piste quasi erfunden.

I

n den Anfängen des Wintersports wurde

PRINOTH seit jeher bekannt und das per-

und Winkelsensoren eingehen. Das bedeutet

der Schnee mit Skiern gepresst. Firmen-

fekte Pistenbild (auch Finish genannt) ist

eine Optimierung des Schneemanagements

gründer Ernst Prinoth begann als einer

Markenzeichen des Unternehmens.

von der Produktion über die Verteilung bis

der Ersten, Maschinen einzusetzen, um das

hin zur Präparierung. Das Schneehöhen-

Skifahren einfacher und sicherer zu machen.

Digitalisierung auf der Piste

Heute kann die Qualität der Pisten bei der

Neben der Hardware bietet PRINOTH auch

Skisprungschanzen angewendet. Das Sys-

Wahl eines Skiortes ausschlaggebend sein.

neueste digitale Lösungen zur weiteren

tem kann auf jedem Pistenfahrzeugtyp ins-

Wenn es um die technologische Lösung für

Optimierung der Pistenpräparierung: Ein

talliert werden – herstellerunabhängig.

Pistenpräparierung geht, so ist das Traditi-

im Fahrzeug installierter Monitor zeigt die

onsunternehmen PRINOTH, mit Standorten

exakte Schneehöhe an; mit dem Flotten-

in Sterzing und Telfs, die erste Adresse.

management-System kann ein Skigebiet

Jahrzehntelange Erfahrung

Optimierungspotenziale beim Fahren und Präparieren leicht identifizieren und das

Vor über 55 Jahren entwickelte Ernst Prinoth

Personal darauf schulen.

den ersten Prototypen einer Schneewalze –

Beim satellitenbasierten 3D-Schneehöhen-

heute ist PRINOTH Weltmarktführer für

mess-System arbeitet PRINOTH mit dem

hochtechnologische und bedienungsfreund-

Schweizer Vermessungsspezialisten Leica

liche Pistengeräte. PRINOTH bietet für je-

Geosystems zusammen. Basierend auf dem

de Bedingung – ob flache oder steile Hänge,

bewährten Leica iCON alpine System bie-

nasser, fester oder eisiger Schnee – das rich-

tet PRINOTH ein Ready-Kit speziell für die

tige technische Equipment, um die Schnee-

Anforderungen im Schnee an. Ein 3D-Mo-

oberfläche über Nacht wieder perfekt auf-

dell des schneelosen Geländes ist dabei die

zubereiten.

Grundlage für die exakte, zentimetergenaue

Entscheidend bei der Präparierung sind

Bemessung der Schneehöhe – und bietet

auch die gleichmäßige Verteilung des

viele Vorteile. Der Fahrer kann während des

Schnees sowie eine perfekte und technisch

Präparierens unmittelbar auf die in Echtzeit

ausgereifte Fräse. Für die Frästechnologie ist

ausgewerteten Daten der GPS-Antennen

mess-System wird für Pisten, Parks sowie

FREUDE AN INNOVATION

Die Geschichte von PRINOTH ist eine Tiroler Erfolgsstory: von einer kleinen Autowerkstatt zum Technologieführer für Pistenfahrzeuge weltweit. Kern des Erfolgs bildet der Pioniergeist des Unternehmens: Inzwischen hat PRINOTH sein Geschäftsfeld erfolgreich erweitert und die Nutzfahrzeuge des Firmenportfolios liefern heute die perfekte Lösung für Ansprüche aller Art: PRINOTH Kettenfahrzeuge bewältigen unwegsamste Gebiete; das PRINOTH Vegetation Management bietet ein breites Spektrum leistungsstarker Mulcher und Fräsen. Kein Gelände zu schwer, keine Anforderung zu hoch. // www.prinoth.com

eco.nova

177


top.500

PLATZ

VORJAHR

111

FIRMENNAME

ORT

BRANCHE

MA

UMSATZ

117

Verkehrsverbund Tirol GesmbH.

Innsbruck

Dienstleistungen für den Landverkehr

49

2016 2015

53.800.000 49.356.902

2016 2015 2014

-480.426 -319.322 -314.156

112

109

Peter Troppacher GmbH

Volders

Großhandel mit Mineralölerzeugnissen

24

2017 2016 2015

53.800.000 (g) 53.000.000 (g) 53.000.000

2017 2016 2015

159.095 223.561 -4.316

113

134

hollu Systemhygiene GmbH

Zirl

Herstellung von Seifen, Wasch-, Reinigungs- und Poliermitteln

409

2017 2016/17 2015/16

53.150.000 50.402.000 49.000.000

2017/18 2016/17 2015/16

898.000 241.600 520.100

114

1131)

Fluckinger Transport GmbH

Volders

Güterbeförderung im Straßenverkehr

220

2017 2016 2015

52.500.000 (g) 51.900.000 55.100.000

115

123

Dr. W. Lüftner Reisen GmbH

Innsbruck

Reisebüros

25

2017 2016 2015

52.500.000 (g) 48.000.000 (g) 47.943.000

2016 2015 2014

2.026.096 5.052.166 4.226.561

116

108

AL-KO Technology Austria GmbH

Ramsau i. Zillertal

Herstellung von land- und forstwirtschaftlichen Maschinen

150

2017 2016 2015

52.000.000 54.000.000 (g) 53.195.127

2016 2015

2.111.609 2.510.896

117

Unterer Tank & Service GmbH**

Tankstellen

6

52.000.000 43.300.000 47.000.000

1.774.919

Kundl

2017 2016 2015

2016

136

118

242

Technoalpin Austria GmbH

Volders

Großhandel mit Maschinen und Ausrüstungen

38

2017 2016 2015

51.868.000 38.997.000 25.000.000 (g)

2017 2016 2015

13.983.843 10.852.917 5.330.568

119

129

Riedhart Handels GmbH

Wörgl

Großhandel mit Nahrungsund Genussmitteln

155

2017 2016 2015

51.300.000 47.000.000 45.941.586

120

124

Haya International Trading OG

Kirchbichl

Großhandel mit Nahrungsund Genussmitteln

5

2017 2016 2015

51.200.000 48.000.000 46.400.000

121

132

Österreichische Blechwarenfabrik Pirlo GmbH & Co. KG

Kufstein

Herstellung von Metallwaren

330

2017 2016 2015

51.016.804 43.594.815 42.435.166

2017 2016 2015

6.861.799 6.400.452 5.954.795

122

162

Innsbrucker Verkehrsbetriebe und Stubaitalbahn GmbH

Innsbruck

Autobusliniennahverkehr

373

2017 2016 2015

50.463.186 36.800.000 (g) 36.724.143

123

133

Tiroler gemeinnützige Wohnungsbau- und SiedlungsGmbH

Innsbruck

Erschließung von Grundstücken, Bauträger

92

2017 2016 2015

50.300.000 43.536.600 40.317.224

2017 2016 2015

7.712.000 8.543.500 8.144.000

124

224

bofrost* Austria GmbH

Ötztal Bahnhof

Großhandel mit Fleisch und Fleischwaren

500

2017 2016 2015

50.000.000 (g) 26.500.000 (g) 26.056.000

2017 2016 2015

358.768 1.153.243 -63.400

125

153

Prinoth GmbH**

Telfs

Großhandel mit Maschinen und Ausrüstungen

84

2017 2016 2015

49.467.000 38.807.000 42.240.000

2017 2016 2015

272.000 765.000 1.610.000

126

107

Rieder GmbH & Co. KG

Ried i. Zillertal

Hochbau

410

2017 2016 2015

49.400.000 (g) 55.000.000 (g) 55.131.463

2016 2015 2014

2.198.294 256.823 2.629.877

127

120

Bitbau Dörr GmbH

Innsbruck

Großhandel mit Baustoffen und Sanitärkeramik

85

2017 2016 2015

49.230.000 (g) 48.200.000 48.200.000

2016 2014

3.058.053 2.168.804

128

106

Innsbrucker Immobilien GmbH & Co. KG

Innsbruck

Verwaltung von Grundstücken, Gebäuden und Wohnungen

132

2017 2016 2015

48.633.000 55.037.045 43.393.337

2017 2016 2015

-3.803.090 -2.552.657 -2.564.689

129

135

ASFINAG Alpenstraßen GmbH

Innsbruck

Bau von Straßen

240

2017 2016 2015

48.500.000 43.349.135 43.349.135

2016 2015 2014

3.220.318 3.172.194 3.917.091

130

126

Alpenländische Heimstätte, gemeinnützige Wohnungsbauund SiedlungsGmbH

Innsbruck

Wohnungs- und Siedlungsbau

58

2017 2016 2015

48.460.000 (g) 47.300.000 (g) 47.234.273

2016 2015 2014

12.495.103 13.571.385 8.200.856

*)

178

EGT *)

EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche, **) Unternehmen ist Teil einer Firmengruppe (Gruppenergebnisse siehe Seite 162), (g) Umsatz geschätzt, 1) ehemals Fluckinger Holding GmbH

eco.nova


Maschinenring

Jobgarant in jeder Region

© CHRISTIAN VORHOFER

Schneeräumer, Baumexperten und Grünraumspezialisten: Die Profis vom Land arbeiten beim Maschinenring.

© MARTIN LUGGER

Der Maschinenring ist ein vielseitiger Dienstgeber: Der Winterdienst ist eine der Kerndienstleistungen.

© MASCHINENRING

Die Baumexperten des Maschinenrings sorgen für sichere Abtragungen und die Pflege von grünen Riesen.

selt werden – zum Beispiel vom gärtneri-

U

In den Bereichen Gartengestaltung und Grünraumpflege sind MaschinenringArbeiter landesweit im Einsatz.

rsprünglich zur Erschließung von landwirtschaftsverträglichem Zuerwerb für Tiroler Bauern ge-

Individuell, flexibel & vielfältig

schen Bereich in der warmen Jahreszeit zum Winterdienst in den kalten Monaten.

Seit über 20 Jahren regionale Wertschöpfung „Seit der Gründung der gewerblichen Maschinenring-Genossenschaft im Jahr 1997

gründet, sind die Tätigkeitsbereiche des Ma-

Je nach persönlichen Fähigkeiten und Zeit-

sind wir bestrebt, durch ein vielfältiges

schinenrings heute vielfältiger und professi-

ressourcen finden sich beim Maschinenring

Dienstleistungsangebot Jobs in allen Regio-

oneller denn je. Mit sechs Standorten bietet

spannende Aufgaben in einem bodenstän-

nen Tirols zu schaffen und so den ländlichen

das regional verwurzelte Dienstleistungsun-

digen Umfeld: Die Einsatzfelder reichen von

Raum aktiv mitzugestalten und abzusichern.

ternehmen eine breite Palette an Jobmög-

Fachberufen wie Zimmerer, Tischler, Elektri-

Auch in wirtschaftlicher Hinsicht ergeben

lichkeiten, die vom Winterdienst über Grün-

ker und Gärtner über Hilfsarbeiterstellen in

sich positive Effekte, da neben den Arbeits-

raumbetreuung, Baumpflege und -kontrolle

Gewerbe, Industrie und Transport bis hin zu

plätzen auch die Wertschöpfung in den Re-

bis zu Forstdienstleistungen reicht. Außer-

saisonalen Jobs beispielsweise bei Bergbah-

gionen gehalten werden kann“, weiß Maschi-

dem ist der Maschinenring die führende

nen oder im Winterdienst. Auch im Bereich

nenring-Landesobmann Christian Angerer.

Jobdrehscheibe im Bereich der Zeitarbeit in

der Landwirtschaft verfügt der Maschinen-

Er freut sich über die positive Entwicklung

Tirol und damit Vermittler von Arbeitskräf-

ring über Jobmodelle, die gerade für Land-

des bäuerlichen Unternehmens und die viel-

ten für große und kleine Betriebe in den un-

wirte und Hofübernehmer flexiblen Zuver-

fältigen Möglichkeiten, die sich auch jungen

terschiedlichsten Sparten. Das Unterneh-

dienst neben der Arbeit am eigenen Betrieb

Menschen bieten: „Das Konzept, den Ma-

men der Tiroler Bauern versorgt rund 3.000

ermöglichen.

schinenring zum schlagkräftigen, regionalen

Menschen im ländlichen Raum mit individu-

Der Maschinenring verwirklicht zudem die

Dienstleister weiterzuentwickeln, geht auf

ellen Einkommensmöglichkeiten und sichert

Kombination von verschiedenen Berufsfel-

und so freuen wir uns, heute auch Lehrbe-

durch flexible Erwerbskombinationen für

dern und sorgt damit für abwechslungsrei-

trieb für Gärtner, Forstfacharbeiter sowie

Landwirte auch den Erhalt der kleinbäuerli-

che Arbeitsplätze. So kann saisonal zwischen

Bürokauffrauen und -männer zu sein.“

chen Strukturen in Tirol.

verschiedenen Tätigkeitsbereichen gewech-

// www.maschinenring.tirol

eco.nova

179


top.500

PLATZ

VORJAHR

131

FIRMENNAME

ORT

BRANCHE

MA

UMSATZ

125

Bergbahn AG Kitzbühel

Kitzbühel

Seilbahn-, Sessel- und Schleppliftverkehr

290

2017 2016 2015

48.130.000 (g) 47.500.000 45.033.239

2016 2015 2014

5.868.006 5.089.818 4.884.349

132

156

Leonhard Lang GmbH

Innsbruck

Herstellung von elektromedizinischen Geräten

337

2017 2016 2015

48.000.000 38.000.000 (g) 38.000.000 (g)

2017 2016 2015

272.450 1.069.363 201.747

133

131

AT-Thurner Bau GmbH

Imst

Hochbau

250

2017 2016 2015

48.000.000 (g) 44.000.000 43.000.000

2017 2016 2015

356.883 277.644 276.629

134

122

Sinnesberger GmbH

Kirchdorf

Großhandel mit Nahrungsund Genussmitteln

180

2017 2016 2015

48.000.000 48.000.000 45.226.789

135

128

Zillertaler Gletscherbahn GmbH & Co. KG

Hintertux

Seilbahn-, Sessel- und Schleppliftverkehr

298

2017 2016 2015

47.770.000 (g) 47.059.605 47.059.605

2017 2016 2015

11.436.444 8.678.321 8.726.528

136

148

Franz Achleitner Fahrzeugbau und Reifenzentrum GMBH

Wörgl

Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenmotoren

260

2017 2016

47.500.000 39.450.376

2017 2016 2014

653.831 306.269 1.047.171

137

63

„Wohnungseigentum“, Tiroler gemeinnützige WohnbauGmbH

Innsbruck

Verwaltung von Grundstücken, Gebäuden und Wohnungen

83

2017/18 2016 2015

47.500.000 (g) 89.600.000 (g) 89.574.412

2016 2015 2014

6.844.454 11.883.094 6.427.710

138

154

ZIMA Tirol

Innsbruck

Erschließung von Grundstücken, Bauträger

33

2017 2016 2015

46.040.000 38.737.000 23.361.340

139

140

Morawa-Berchtold Transporte GmbH

Innsbruck

Güterbeförderung im Straßenverkehr

240

2017 2016 2015

45.600.000 42.000.000 (g) 41.000.000 (g)

2017 2015

1.818.836 1.903.541

140

115

Sportalm GmbH

Kitzbühel

Herstellung von Oberbekleidung

175

2017 2016 2015

45.000.000 (g) 50.000.000 50.000.000

2017 2016 2015

781.618 2.266.034 2.481.663

141

152

Ing. Berger & Brunner BauGmbH

Inzing

Tiefbau

210

2017 2016 2015

44.960.000 (g) 38.900.000 44.300.000

2016 2015 2014

153.219 176.964 273.275

142

141

Alois Mayr Bauwaren GmbH

Wörgl

Großhandel mit Baustoffen und Sanitärkeramik

115

2017 2016 2015

44.905.000 41.747.621 40.882.341

143

142

Arlberger Bergbahnen AG

Innsbruck

Seilbahn-, Sessel- und Schleppliftverkehr

253

2017 2016 2015

44.700.000 (g) 41.100.000 (g) 41.088.872

2016 2015 2014

11.798.969 11.088.492 7.613.278

144

137

Troger-Holz GmbH

Vomperbach

Säge-, Hobel- und Holzimprägnierwerke

88

2017 2016 2015

44.500.000 43.099.441 41.045.879

2016 2015 2014

-645.587 80.571 -1.665.510

145

169

Autobedarf Karl Kastner GmbH

Innsbruck

Einzelhandel mit Kraftwagenteilen und -zubehör

225

2017 2016 2015

44.000.000 35.000.000 34.774.178

2017 2016 2015

1.413.003 756.670 199.876

146

173

Gerätewerk Matrei e. Gen.

Matrei a. Brenner

Herstellung von elektrischen Haushaltsgeräten

140

2017 2016 2015

44.000.000 34.000.000 33.829.842

2016 2015 2014

3.540.522 3.957.110 2.350.869

147

138

Media Markt TV-Hifi-Elektro GmbH

Innsbruck

Einzelhandel mit Geräten der Unterhaltungselektronik

73

2017 2016 2015

43.747.046 42.230.000 (g) 42.227.250

2016 2015 2014

3.551.633 4.226.966 4.166.313

148

149

Autohaus Hans Dosenberger GmbH & Co. Kommanditgesellschaft

Rum

Einzelhandel mit Kraftwagen

60

2017 2016 2015

42.500.000 39.100.000 37.800.000

149

166

Wintersport Tirol AG & Co. Stubaier Bergbahnen Kommanditgesellschaft

Innsbruck

Seilbahn-, Sessel- und Schleppliftverkehr

285

2017 2016 2015

42.062.114 36.250.000 (g) 36.113.544

2017 2015 2014

5.470.600 5.410.126 6.693.967

150

161

Österreichischer Alpenverein (ÖAV)

Innsbruck

Interessenvertretungen

45

2017 2016 2015

42.000.000 (g) 37.000.000 (g) 36.500.000 (g)

*)

180

eco.nova

EGT *)

EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche, **) Unternehmen ist Teil einer Firmengruppe (Gruppenergebnisse siehe Seite 162), (g) Umsatz geschätzt


MOSER Wohnbau

Projekt HIWA VIER in Innsbruck-Hötting

Das neue Projekt in der Heiliggeiststraße setzt auf eine innovative und lichtdurchlässige Architektur.

Mit Konzept und Anspruch Architektur, die dem Menschen nutzt und seinem Sinn für Ästhetik schmeichelt.

B

ei Moser Wohnbau & Immobili-

kontinuierlichen Weiterentwicklung der Bau-

licht und ein innovatives Verständnis von

en betrachten wir die Entwick-

kultur in Österreich zu sein und eine deutli-

räumlichem Kontext gefragt.

lung von Bauvorhaben nicht nur

che Wertsteigerung für Bewohner und Umge-

Der neue Anspruch an die Architektur rich-

bung einer Immobilie zu schaffen.

tet sich auf eine Zusammenführung von Mo-

im Angesicht der Lage, sondern sehen eine Aufwertung jedes Standortes mithilfe aus-

derne und Funktionalität, die spielerisch mit

gewählter Architektur. Die Wahl des richti-

Licht & Dimension

gen Architekten für unsere Projekte steht

Die Studie „Healthy Home Barometer – a sur-

stets im Vordergrund. Jedes neue Bauvorha-

vey among European citizens“, einer europa-

ben hat seine eigenen Herausforderungen

weiten Umfrage zur Wohngesundheit, an der

und bedarf einer individuellen architekto-

2014 insgesamt 12.000 Menschen aus zwölf

Modern und hochwertig im historischen Konsens

nischen Vision, um sich bestmöglich in der

Ländern Europas teilnahmen, ergab, dass der

Mit dem neuen Projekt in der Innsbrucker

Umgebung stimmig einzufügen.

Europäer noch nie so viel Zeit im Innenraum

Heiliggeiststraße von Moser Wohnbau sieht

Der Blick mancher Bauherren endet zu oft

verbracht hat wie heute. Der verminderte Zu-

die Planung vor, viel natürliches Tageslicht in

an der Grundstücksgrenze und die Effekte

gang zur frischen Luft und Tageslicht hat bei

das Rauminnere zu lenken, um den räumli-

der Architektur auf Bewohner, Umgebung

vielen Menschen die „innere Uhr“ aus dem

chen Einschränkungen von zur Norm gewor-

und Wert der Immobilie werden ignoriert.

Gleichgewicht gebracht. Gepaart mit kleine-

denen Kleinwohnungen entgegenzuwirken.

Die Fassaden von Wohnbauten werden oft-

ren Grundrissen von Wohnungen, teilweise

Die Fassade wird zu einer reinen Glasfläche

mals nur als Teil des öffentlichen Raumes

schlechter Luftqualität und höheren Energie-

und bildet eine externe lichtdurchlässige

begriffen und verfallen der Anonymität.

kosten sind nun architektonische Lösungen

Wand, die mithilfe von ganz öffnenden Fens-

Aussagekräftige Architektur wertet jedes

notwendig, um die räumliche Behaglichkeit

tern den Innen- und Außenraum mühelos

Bauvorhaben auf und strahlt auch wirt-

und damit das Wohlbefinden der Bewohner

verbindet. Um ein Verknüpfungselement zur

schaftlich auf ihr Umfeld aus.

einer Immobilie zu erhöhen. Hier sind Tages-

Umgebung herzustellen, wurden transpa-

Das Ziel von Moser Wohnbau ist, ein mög-

gegenwärtigen Stand der architektonischen Entwicklungen reflektieren, sondern auch überzeugend neue Wege aufzeigen. Deshalb greifen wir auf eine Vielzahl von Architekten zurück, um dem Einheitsbrei zu entkommen und auf jedem Standort ein Unikat zu schaffen. Wesentlich ist, dass es gelingt, Teil einer

Wohnraum kreiert.

rente Fassadenelemente geplant, um gezielt

lichst breites Spektrum an hochwertigen Immobilien zu schaffen, die nicht nur den

Licht und Luft neue Dimensionen für den

Akzente der umliegenden gründerzeitlichen

MOSER WOHNBAU & IMMOBILIEN GMBH

Sparkassenplatz 2 6020 Innsbruck Tel.: 0512/563 471 www.moser-wohnbau.com Ansprechpartnerin für den Verkauf: Anna Weber

Fassadenelemente modern zu interpretieren. Dieses architektonische Echo lässt Alt und Neu auf diese Weise zu einer Einheit verschmelzen, die wie aus einem Guss scheint. Neue Projekte von Moser Wohnbau werden alle nach dem Vorbild architektonischer Schönheit geplant, die eine Immobilie und deren Umgebung wesentlich aufwerten.

eco.nova

181


top.500

PLATZ

VORJAHR

151

FIRMENNAME

ORT

BRANCHE

MA

UMSATZ

160

KATHREIN Mobilcom Austria GmbH

Niederndorf

Herstellung von Geräten und Einrichtungen derTelekommunikationstechnik

220

2017 2016 2015

41.690.000 (g) 37.060.000 (g) 37.057.181

2016 2015 2014

1.498.521 2.026.271 2.822.993

152

144

Seilbahn Komperdell GmbH

Serfaus

Seilbahn-, Sessel- und Schleppliftverkehr

300

2017 2016 2015

41.000.000 (g) 40.100.000 4.200.000

2016 2015

5.295.393 2.218.510

153

168

Holz - Marberger GmbH

Ötztal Bahnhof

Großhandel mit Holz

75

2017 2016 2015

40.800.000 35.500.000 35.015.077

2017 2015 2014

2.400.000 1.357.108 1.357.000

154

145

Wilhelm Gronbach GmbH & Co. KG

Niederndorf

Herstellung von elektrischen Haushaltsgeräten

100

2017 2016 2015

40.600.000 (g) 40.000.000 35.000.000 (g)

2016 2015 2014

2.813.033 2.268.812 1.518.928

155

151

STARK Internationale Transporte GmbH

Radfeld

Güterbeförderung im Straßenverkehr

42

2017 2016 2015

40.600.000 39.000.000 (g) 39.000.000

2016 2015 2014

738.498 843.578 817.090

156

146

Rotes Kreuz Tirol gemeinnützige Rettungsdienst GmbH

Rum

Erbringung von Dienstleistungen

21

2017 2016 2015

40.600.000 (g) 40.000.000 (g) 39.097.236

2016 2015

997.875 3.999.762

157

147

Karl Thrainer Handels GmbH

Niederndorf

Tankstellen

17

2017 2016 2015

40.000.000 40.000.000 40.000.000

158

150

TOM TAILOR Retail GmbH

Wörgl

Einzelhandel mit Textilien

388

2017 2016 2015

39.590.000 (g) 39.000.000 (g) 38.505.089

2016 2015 2014

533.748 1.155.192 2.235.277

159

157

Schretter & Cie GmbH & Co. KG

Vils

Herstellung von Zement

176

2017 2016 2015

39.000.000 38.000.000 38.000.000

2016 2015 2014

-102.991 38.659 -24.058

160

39.000.000 (g)

2016

1.757.913

STS Transport GmbH

Wörgl

Güterbeförderung im Straßenverkehr

2017

172 1)

55

161

158

Nordpan Rubner Holzbauelemente GmbH

Strassen

Herstellung von Furnier-, Sperrholz-, Holzfaser- und Holzspanplatten

93

2017 2016 2015

38.570.000 38.000.000 (g) 37.000.000 (g)

2016 2015 2014

2.747.620 2.015.899 1.847.810

162

167

Johann Huter u. Söhne

Innsbruck

Hochbau

260

2017 2016 2015

38.000.000 36.000.000 (g) 36.000.000

2014

158.402

163

170

Tiroler FlughafenbetriebsGmbH

Innsbruck

Dienstleistungen für die Luftfahrt

166

2017 2016 2015

37.300.000 35.000.000 34.500.000

2017 2016 2015

8.400.000 6.600.000 5.700.000

164

2017

37.050.000 (g)

NEU

Engleder Handels GmbH

Weer

Tankstellen

30

165

164

Engleder GmbH

Mils

Beteiligungsgesellschaften

0

2016 2015

36.500.000 36.000.000

2014

158.402

166

194

Mayrhofner Bergbahnen AG

Mayrhofen

Seilbahn-, Sessel- und Schleppliftverkehr

171

2017 2016 2015

35.600.000 30.000.000 31.174.160

2016 2015 2014

3.916.089 1.928.472 4.641.461

167

171

Juwel H. Wüster GmbH

Imst

Herstellung von Metallkonstruktionen

67

2017 2016 2015

35.000.000 (g) 35.000.000 (g) 35.000.000 (g)

2015 2014

-148.438 113.423

168

190

Ernst Derfeser GmbH

Vomp

Gewinnung von Kies, Sand, Ton und Kaolin

246

2017 2016 2015

34.500.000 30.000.000 (g) 30.000.000 (g)

2015 2014

4.359.383 2.292.905

169

163

neue deutsche Filmgesellschaft mbH Niederlassung Österreich

Innsbruck

Herstellung von Filmen, Videofilmen und Fernsehprogrammen

45

2017 2016 2015

34.000.000 (g) 36.500.000 (g) 36.534.477

170

186

Reform Martin GmbH

Innsbruck

Einzelhandel

280

2017 2016 2015

33.500.000 31.200.000 30.600.000

2016 2014

1.923.791 1.884.116

*)

182

EGT *)

EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche, **) Unternehmen ist Teil einer Firmengruppe (Gruppenergebnisse siehe Seite 162), (g) Umsatz geschätzt, 1) ehemals Sonder Transport Service GmbH

eco.nova


Lindner Traktoren

Innovativ: Das Reihenlenksystem TracLink Pilot Laser tastet die Reihen im Weinberg ab, der Traktor hält die Spur automatisch.

Rückenwind durch Innovation Das Tiroler Familienunternehmen Lindner produzierte 2017 insgesamt 1.300 Geotrac-, Lintrac- und Unitrac-Modelle. Die Exportquote liegt bei mehr als 50 Prozent. In diesem Jahr präsentiert Lindner wieder mehrere innovative Entwicklungen – unter anderem den neuen stufenlosen Lintrac 110.

V

or genau 70 Jahren fertigte Lind-

Investitionsvolumen für das Kompetenz-

den Weinbau, den Forst und den Kommunal-

ner mit dem S14 den ersten Trak-

zentrum in Blotzheim betrug zwei Millionen

bereich“, sagt Hermann Lindner.

tor der Firmengeschichte. Im Jahr

Euro.

Eine weitere Innovation hat Lindner ge-

2017 wurden in Kundl insgesamt 1.300 Trak-

meinsam mit dem niederösterreichischen

trac, Lintrac und Unitrac hergestellt. Die

Neuer Lintrac 110, Weinbau-Innovation

Traktoren und Transporter kommen in der

Auch 2018 hat Lindner wieder einige Inno-

lenksystem TracLink Pilot Laser powered

Berg- und Grünlandwirtschaft, der Kultur-

vationen in der Pipeline: Kürzlich stellte das

by PAS. „Der Laser tastet die Reihen ab, der

landwirtschaft und im Kommunalbereich

Unternehmen den ersten Lintrac für Roll-

Traktor hält die Spur automatisch. Der Fah-

zum Einsatz. „Wir konnten mit unserer Ni-

stuhlfahrer vor. Und im Sommer erfolgt der

rer des Lintracs kann sich im Weinberg voll

schenstrategie punkten und den Umsatz im

Startschuss für die Serienproduktion des stu-

auf die Anbaugeräte konzentrieren und

Geschäftsjahr 2017/2018 um fast sechs Pro-

fenlosen Lintrac 110. „Wir liefern damit einen

muss nicht mehr lenken“, erklärt Technolo-

zent auf 76 Millionen Euro steigern. Einen

kompakten, wendigen und stufenlosen Trak-

gie-Geschäftsführer Stefan Lindner.

wesentlichen Beitrag leisteten unsere stu-

tor für die Berg- und Grünlandwirtschaft,

// www.lindner-traktoren.at

toren und Transporter der Marken Geo-

Start-up PAS Peschak Autonome Systeme für Weinbauern entwickelt: das Reihen-

fenlosen Fahrzeuge“, betont Geschäftsführer Hermann Lindner. Besonders erfolgreich lief das Geschäft im Ausland: Die Exportquote liegt bei mehr als 50 Prozent. Lindner beschäftigt am Standort Kundl 229 Mitarbeiter.

Neuer Frankreich-Standort Stichwort Export: Anfang 2018 eröffnete Lindner seinen neuen Frankreich-Standort. „Vom strategisch gut gelegenen Blotzheim aus wollen wir die Kunden im französischsprachigen Raum, im Südwesten Deutschlands und im Westen der Schweiz noch besser betreuen“, erklärt David Lindner, Geschäftsführer von Lindner Frankreich. Das

Lindner hat den Lintrac von Konrad Großlercher in Virgen auf die Bedürfnisse von Rollstuhlfahrern angepasst.

eco.nova

183


top.500

PLATZ

VORJAHR

171

FIRMENNAME

ORT

BRANCHE

MA

UMSATZ

Skiliftgesellschaft Sölden – Hochsölden GmbH

240

2016 2015 2014

33.500.000 28.000.000 27.000.000

13.620.692

Sölden

Seilbahn-, Sessel- und Schleppliftverkehr

2017

205

172

177

Autohof Huter GmbH

Vils

Vorbereitende Baustellenarbeiten

42

2017 2016

33.500.000 (g) 33.000.000 (g)

2016 2015 2014

1.360.693 847.117 695.287

173

159

E.G.O. Austria Elektrogeräte GmbH

Heinfels

Herstellung von Heizkörpern und -kesseln für Zentralheizungen

181

2017 2016 2015

33.300.000 37.074.000 (g) 36.526.338

2016 2014

4.592.134 7.286.667

174

180

Stanglwirt GmbH

Going

Restaurants und Gaststätten

280

2016 2015

33.210.116 31.550.104

2017 2016 2015

3.740.765 2.995.562 2.282.433

175

178

AP-Kufstein GmbH

Kufstein

Tankstellen

12

2017 2016 2015

33.110.000 33.000.000 (g) 33.000.000

176

176

Weber Beton Logistik GmbH

Inzing

Güterbeförderung im Straßenverkehr

146

2017 2016 2015

33.000.000 (g) 33.000.000 30.882.000

2016 2015 2014

2.434.341 3.337.186 1.414.179

177

174

INTERCHIM AUSTRIA Internationaler Chemiehandel GmbH

Wörgl

Großhandel mit chemischen Erzeugnissen

10

2017 2016 2015

33.000.000 34.000.000 39.100.000

2016 2015 2014

319.508 -1.261 1.343.778

178

202

Fisser-Bergbahnen-GmbH

Fiss

Seilbahn-, Sessel- und Schleppliftverkehr

242

2017 2016 2015

32.700.000 (g) 28.790.000 (g) 28.500.000

2016 2015 2014

2.098.350 214.594 -1.874.157

179

220

SPZ Zementwerk Eiberg GmbH. & Co. KG

Kufstein

Herstellung von Zement

55

2017 2016 2015

32.590.000 (g) 27.000.000 29.048.469

2016 2015 2014

2.273.868 2.056.530 1.238.482

180

Ötztaler Gletscherbahn GmbH & Co. KG Sölden – Tirol

138

2016 2015 2014

32.500.000 (g) 30.000.000 26.000.000 (g)

8.774.542

Sölden

Seilbahn-, Sessel- und Schleppliftverkehr

2017

192

181

181

Opbacher Installationen GmbH

Fügen

Gas-, Wasser-, Heizungsund Lüftungs- und Klimaanlageninstallation

210

2017 2016 2015

32.480.000 32.000.000 (g) 31.000.000 (g)

2015 2013

477.705 287.456

182

183

Falch GmbH

Zams

Einzelhandel mit Kraftwagen

90

2017 2016 2015

32.480.000 (g) 32.000.000 (g) 31.000.000 (g)

2017 2016 2015

2.133.001 1.999.648 1.822.818

183

195

CURA-Marketing GmbH

Innsbruck

Großhandel mit kosmetischen Erzeugnissen und Körperpflegemitteln

85

2017 2016 2015

32.480.000 (g) 30.000.000 (g) 30.000.000

2016 2015

2.829.528 1.501.104

184

143

MWM Austria GmbH

Schwaz

Handelsvermittlung von Maschinen, technischem Bedarf

38

2017 2016 2015

32.400.000 (g) 41.000.000 (g) 40.771.169

2016 2015 2014

1.613.428 3.015.041 4.314.780

185

199

Nutzfahrzeuge Leasing AG

Wörgl

Leasing von Kraftwagen

11

2017 2016 2015

32.000.000 30.000.000 27.000.000

2016 2015 2014

823.496 560.807 574.900

186

Lienz

115

2017 2016 2015

31.870.000 (g) 31.400.000 32.000.000

471.818

RGO Lagerhaus GmbH

Einzelhandel mit Metallwaren, Anstrichmitteln, Bauund Heimwerkerbedarf

2016

185

187

204

DAKA Entsorgungsunternehmen GmbH & Co. KG

Schwaz

Sammlung nicht gefährlicher Abfälle

170

2017 2016 2015

31.198.000 28.600.000 24.600.000

188

196

Heavyteam-Spezialtransport GmbH

Kufstein

Dienstleistungen für den Verkehr

51

2017 2016 2015

31.000.000 (g) 30.000.000 29.854.195

2016 2015 2013

1.046.138 822.147 523.208

189

188

Brüder Unterweger GmbH

Thal Assling

Großhandel

49

2017 2015 2014

30.835.204 30.761.043 25.281.000

2017 2016

2.357.887 4.591.213

190

200

STUBAI KSHB GmbH

Fulpmes

Herstellung von Werkzeugen

155

2017 2016 2015

30.760.000 (g) 29.500.000 29.348.918

2016 2015 2014

1.247.584 662.088 1.204.533

*)

184

eco.nova

EGT *)

EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche, **) Unternehmen ist Teil einer Firmengruppe (Gruppenergebnisse siehe Seite 162), (g) Umsatz geschätzt


Bank Austria

Die neue App „Wirtschaft to go“ ist kostenlos in Ihrem App-Store für Android und iOS erhältlich.

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Markus Sappl, Landesdirektor Firmenkunden Tirol

lysen, Kommentare und Branchenberichte unserer Expertinnen und Experten zur Verfügung – vor allem aus den Bereichen Econo-

den. So ist gewährleistet, dass unsere Kun-

mic Research und Private Banking Research.

den nur jene Infos erhalten, die sie auch

Für die App sind diese Inhalte speziell mit ei-

wirklich wünschen und brauchen.

genen Kurztexten aufbereitet. Sie sind übersichtlich in vier Rubriken unterteilt: Wirt-

Wie kommt man am schnellsten

schaft Österreich, Wirtschaft International,

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App-Store heruntergeladen werden. Es gibt

Wir informieren über Push-Nachrichten.

eine Version für Android und für iPhone,

Dieses Service kann extra eingestellt wer-

selbstverständlich kostenlos.

eco.nova

185


top.500

PLATZ

VORJAHR

FIRMENNAME

ORT

BRANCHE

MA

UMSATZ

191

231

Innbus GmbH

Innsbruck

Autobusliniennahverkehr

317

2017 2016 2015

30.500.000 (g) 25.500.000 (g) 25.415.547

2016 2015 2014

-53.726 30.404 -161.049

192

187

J. Zimmer Maschinenbau GmbH

Kufstein

Maschinenherstellung

147

2017 2016 2015

30.500.000 (g) 31.000.000 28.237.000

2016 2015 2014

2.351.327 1.556.401 1.769.358

193

193

Luzian Bouvier Haustechnik & Fliesen GmbH

Zams

Gas-, Wasser-, Heizungsund Lüftungs- und Klimaanlageninstallation

220

2017 2016 2015

30.450.000 30.000.000 29.000.000

194

179

Rieder Bau- GmbH & Co. KG

Schwoich

Hochbau

130

2017 2016 2015

30.450.000 (g) 32.500.000 29.700.000

195

236

GA Actuation Systems GmbH

Zellberg

Herstellung von Mess-, Kontroll-, Navigationsinstrumenten

110

2017 2016 2015

30.000.000 25.000.000 (g) 24.897.257

2016 2015

455.957 442.163

196

2

Goldbet Sportwetten GmbH

Innsbruck

Online Gambling

98

2017 2016 2015

30.000.000 (g) 972.000.000 (g) 971.263.681

2016 2015 2014

824.230 11.764.767 17.668.823

197

207

Ragg GmbH

Hall i. Tirol

Großhandel mit Altmaterialien und Reststoffen

90

2017 2016 2015

30.000.000 28.000.000 29.854.233

2016 2015 2014

1.479.851 -486.046 9.086

198

208

Berger Fahrzeugtechnik GmbH

Radfeld

Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenmotoren

68

2017 2016 2015

30.000.000 (g) 28.000.000 27.933.019

2016 2015 2014

2.412.820 901.022 835.791

199

226

Reisebüro Idealtours GmbH

Brixlegg

Reisebüros

60

2017 2016 2015

30.000.000 26.300.000 25.000.000

200

197

Zuegg GmbH & Co. KG

NußdorfDebant

Großhandel mit Nahrungsund Genussmitteln

24

2017 2016 2015

30.000.000 (g) 30.000.000 (g) 30.000.000

2016 2015 2014

1.604.353 1.406.347 1.187.822

201

189

exceet Card Austria GmbH

Kematen i. Tirol

Herstellung von Kunststoffen in Primärformen

99

2017 2016 2015

29.735.195 30.330.000 30.033.856

2017 2015

1.102.997 516.376

202

203

Pharmazeutische Fabrik Montavit GmbH

Absam

Großhandel mit pharmazeutischen Erzeugnissen

167

2017 2016

29.600.000 27.409.272

203

233

Barracuda Networks AG

Innsbruck

Software

180

2017 2016 2015

29.000.000 25.297.000 13.211.367

2017 2016 2015

3.742.664 3.743.000 1.389.587

204

246

MOGUNTIA FOOD GmbH

Kirchbichl

Herstellung von Würzmitteln und Soßen

120

2017 2016 2015

29.000.000 (g) 24.170.000 (g) 23.928.692

2016 2015 2014

230.751 531.380 672.428

205

206

Bergbahnen Skizentrum Hochzillertal GmbH & Co. KG

Kaltenbach

Seilbahn-, Sessel- und Schleppliftverkehr

110

2017 2016 2015

29.000.000 28.000.000 (g) 27.664.393

2016 2015 2014

7.384.078 6.863.099 5.975.662

206

254

Tyrol Air Ambulance GmbH

Innsbruck

Personenbeförderung in der Luftfahrt

113

2017 2016 2015

28.760.000 23.510.000 (g) 23.272.766

2016 2015 2014

-2.052.443 179.109 -1.739.064

207

217

Techem Messtechnik GmbH

Innsbruck

Erbringung von Dienstleistungen

134

2017 2016 2015

28.700.000 27.000.000 (g) 26.689.244

2017 2016 2015

7.722.140 6.600.972 5.420.614

208

270

GSK-Gebro Consumer Healthcare GmbH**

Fieberbrunn

Großhandel mit pharmazeutischen Erzeugnissen

15

2017 2016 2015

28.700.000 22.000.000 (g) 21.836.922

2016 2015

5.335.609 4.445.475

209

225

MR-Service Tirol registrierte Genossenschaft mit beschränkter Haftung

Innsbruck

Garten- und Landschaftsbau sowie Erbringung von Dienstleistungen

298

2017 2015/16 2014

28.620.952 26.484.843 27.613.497

2017 2015/16 2014

808.388 236.178 443.002

210

279

Plattner u. Co. Kalkwerk Zirl in Tirol GmbH & Co. KG

Zirl

Zwischenlager/Steinbruch

43

2017 2016 2015

28.449.000 20.461.898 17.727.840

*)

186

eco.nova

EGT *)

EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche, **) Unternehmen ist Teil einer Firmengruppe (Gruppenergebnisse siehe Seite 162), (g) Umsatz geschätzt


In der Schule waren wir nicht immer beliebt. Aber jetzt rechnen wir besser als die anderen.

WIRTSCHAFTSTREUHAND TIROL Steuerberatungs GmbH & CoKG

6020 Innsbruck

Rennweg 18

Tel. 0512/589902

www.wtt.at


top.500

PLATZ

VORJAHR

211

FIRMENNAME

ORT

BRANCHE

MA

UMSATZ

EGT *)

209

Transport Logistica GmbH

Gries a. Brenner

Dienstleistungen für den Verkehr

30

2017 2016 2015

28.420.000 (g) 28.000.000 (g) 27.981.900

212

210

Sanatorium Kettenbrücke der Barmherzigen Schwestern GmbH

Innsbruck

Krankenhäuser

250

2017 2016 2015

213

215

Josef Recheis Eierteigwarenfabrik und Walzmühle GmbH

Hall i. Tirol

Herstellung von Teigwaren

103

214

216

RECON Europe GmbH

Ebbs

Handelsvermittlung von Waren

215

175 1)

Moser GmbH

Jenbach

Großhandel mit Mineralölerzeugnissen

216

238

TUNAP Cosmetics GmbH

Kematen i. Tirol

217

229

Nothegger Systemlogistik GmbH

218

219

219

2014

994.672

28.000.000 27.900.000 26.207.747

2016 2015

936.559 1.315.472

2017 2016 2015

28.000.000 (g) 27.500.000 27.479.771

2016 2015 2014

148.735 202.798 260.276

35

2017 2016 2015

28.000.000 27.200.000 19.100.000

2016 2015 2014

1.400.261 510.848 611.117

2

2017 2016 2015

28.000.000 34.000.000 (g) 34.000.000

Herstellung von Körperpflegemitteln und Duftstoffen

100

2017 2016 2015

27.900.000 (g) 25.000.000 (g) 24.955.745

2016 2015 2014

-4.430.348 -3.705.725 -1.496.121

Dienstleistungen für den Verkehr

27.896.938 26.000.000 22.500.000 (G)

245.925

147

2017 2016 2015

2016

Radfeld

Hans Picker GesmbH

Schwaz

Einzelhandel mit Kraftwagen

70

2017 2015 2014

27.820.000 (g) 27.000.000 (g) 26.000.000

2016 2015

364.934 60.038

211

Bauwaren Canal GmbH & Co. KG

Hall i. Tirol

Baustoffhandel

40

2017 2016 2015

27.724.000 27.531.714 27.109.860

220

155

BTV-Real-Leasing II GmbH

Innsbruck

Leasing von Grundstücken, Gebäuden und Wohnungen

0

2017 2016 2015

27.555.488 38.579.618 38.043.752

2017 2016 2015

1.184.077 2.479.634 1.901.060

221

232

TÜV SÜD Landesgesellschaft Österreich GmbH

Jenbach

Instandhaltung und Reparatur von Kraftwagen

200

2017 2016 2015

27.500.000 25.500.000 (g) 25.498.146

2016 2015

1.975.036 1.654.794

222

222

Aqua Dome Tirol Therme Längenfeld GMBH & Co. KG

Längenfeld

Hotels

217

2017 2016 2015

27.400.000 26.822.000 25.738.608

2017 2016 2014

4.680.000 2.592.000 526.112

223

258

Reifenteam Varga GmbH

Thaur

Großhandel mit Kraftwagenteilen und -zubehör

100

2017 2016 2015

27.300.000 23.000.000 22.000.000

2016 2015 2014

530.904 269.280 73.231

224

227

Verlagsanstalt Tyrolia GmbH

Innsbruck

Einzelhandel mit Büchern

198

2017 2016 2015

27.260.000 26.000.000 (g) 25.806.157

2017 2015 2014

863.766 531.082 746.755

225

223

Electro Terminal GmbH & Co. KG

Innsbruck

Herstellung von elektrischem Installationsmaterial

111

2017 2016 2015

27.100.000 (g) 26.700.000 (g) 26.700.000

2017 2016 2015

2.405.205 1.519.631 1.414.054

226

262

Nanu-Nana Handelsgesellschaft mbH

Innsbruck

Einzelhandel

156

2017 2016 2015

27.000.000 (g) 22.500.000 (g) 22.143.000

2016 2015 2014

1.453.512 1.725.664 1.793.108

227

240

Vizrt Austria GmbH

Vomp

Software

80

2017 2016 2015

27.000.000 25.000.000 23.000.000

2016 2015 2014

1.052.268 3.150.348 471.150

228

221

TOM TAILOR GmbH

Wörgl

Großhandel mit Textilien

35

2017 2016 2015

27.000.000 27.000.000 27.000.000

2016 2015 2014

-119.187 -714.502 7.095

229

201

SWARCO AG**

Wattens

Beteiligungsgesellschaften

59

2017 2016 2015

26.700.000 29.000.000 (g) 28.801.074

2016 2015

15.883.497 18.579.252

230

228

ATP Innsbruck Planungs GmbH

Innsbruck

Architekturbüros

150

2017 2016 2015

26.390.000 (g) 26.000.000 (g) 26.000.000 (g)

2016 2015 2014

2.432.510 2.474.234 1.855.565

*)

188

EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche, **) Unternehmen ist Teil einer Firmengruppe (Gruppenergebnisse siehe Seite 162), (g) Umsatz geschätzt, 1) ehemals Moser GmbH & Co. KG

eco.nova


 Banken Versicherungsmakler

Unternehmen weltweit versichern

Für expandierende Unternehmen gestaltet sich die Suche nach einem Partner für internationale Versicherungsprogramme zunehmend schwieriger. Der Schlüssel zum Erfolg liegt in der Wahl des richtigen Versicherers. ausländische Mutter- und deren Tochtergesellschaften über sogenannte Masterverträge. Müssen Polizzen darüber hinaus lokal abgeschlossen werden, arbeitet der 3 BVM mit seinem international eingespielten Netzwerk zusammen. So kann der 3 BVM Unternehmen weltweit und lückenlos versichern. „Damit sich unsere Kunden auf ihre Arbeit konzentrieren können und sich nicht mit lokalen Vorschriften auseinandersetzen müssen, kümmern wir uns um den weltweiten Schutz ihres Unternehmens“, betont Bernhard Prenn die Vorteile eines zentralen Ansprechpartners. Die Kunden profitieren von einem globalen Reporting, einem einheitlichen Risiko- und Schadeninformationssystem sowie von einem einheitlichen Versicherungsschutz des Konzerns. Dadurch können der Verwaltungsaufwand reduziert und mögliche Prämieneinsparungen realisiert

© ANDREAS FRIEDLE

werden.

3 BVM – WIR MANAGEN IHR RISIKO

„DAMIT SICH UNSERE KUNDEN AUF IHRE ARBEIT KONZENTRIEREN KÖNNEN UND SICH NICHT MIT LOKALEN VORSCHRIFTEN AUSEINANDERSETZEN MÜSSEN, KÜMMERN WIR UNS UM DEN WELTWEITEN SCHUTZ IHRES UNTERNEHMENS.“ Bernhard Prenn, Staatlich geprüfter Versicherungsmakler, 3 Banken Versicherungsmakler GmbH

E

inige Länder außerhalb der EU

Rückzug von großen Versicherungen aus

schreiben allen niedergelassenen

dem jeweiligen Land sein. Mitunter hat das

Unternehmen vor, Versicherungen

massive Auswirkungen für Unternehmer

bei einem lokal zugelassenen Versicherungs-

wie die Einschränkung des Versicherungs-

unternehmen abzuschließen. Bis jetzt wur-

schutzes, Deckungslücken, hoher Verwal-

den jedoch – wenn überhaupt – nur Verwar-

tungsaufwand, fehlende Transparenz oder

nungen ausgesprochen. Um die regionalen

auch Bilanzierungsprobleme aufgrund inter-

Versicherer besser zu schützen, werden die

nationaler Verschiebungen des Vermögens“,

Einhaltung von aufsichts- und steuerrecht-

benennt Bernhard Prenn, 3 Banken Versiche-

lichen Vorschriften und die Zahlungsflüs-

rungsmakler, mögliche Konsequenzen für

se bei Schadensfällen von lokalen Behörden

Unternehmer.

in einigen Ländern verstärkt kontrolliert

Der Schlüssel zum Erfolg liegt in der Wahl

und Vergehen werden vermehrt mit hohen

des richtigen Versicherers. Der 3 Banken Ver-

Strafen belegt. „Die Folge daraus kann der

sicherungsmakler (3 BVM) versichert in- bzw.

Die 3 Banken Versicherungsmakler Gesellschaft m.b.H. ist der exklusive Makler der 3 Banken Gruppe und gehört zu den führenden Beratungsunternehmen am Versicherungssektor. Seit über 40 Jahren ist das Unternehmen österreichweit präsent und betreut von hier aus zahlreiche expandierende Kunden – von Handels-, Tourismus- und Gewerbebetrieben bis hin zu Industrieunternehmen. Der 3 BVM ist darüber hinaus Experte für betriebliche Vorsorgemodelle.

Versicherungsmakler 3 BANKEN VERSICHERUNGSMAKLER GMBH Bernhard Prenn Stadtforum, 6020 Innsbruck Tel.: 0505 333 – 2005 bernhard.prenn@3bvm.at www.3bvm.at

eco.nova

189


top.500

PLATZ

VORJAHR

231

ORT

BRANCHE

212

Egger Holzwerkstoffe GmbH**

St. Johann i. Tirol

Beteiligungsgesellschaften

232

307

BE-terna GmbH

Innsbruck

Unternehmensberatung

233

249

Euroclima Apparatebau GmbH

Sillian

234

184

Stadtwerke Hall in Tirol GmbH

235

NEU

236

UMSATZ

EGT *)

2017 26.100.000 2015 27.604.573 2014 30.788.159

2017 14.559.586 2016 6.681.149 2015 10.464.160

170

2017 26.000.000 2016 18.500.000 (g) 2015 18.500.000 (g)

2016 2.761.529 2015 4.161.609 2014 1.166.918

Herstellung von kälteund lufttechnischen Erzeugnissen

92

2017 26.000.000 2016 24.000.000 2015 22.000.000

2016 1.925.912 2015 1.839.598 2014 1.945.365

Hall i. Tirol

Wärme- und Kälteversorgung

48

2017 26.000.000 2016 31.500.000 2015 30.980.383

2016 2.728.000 2015 3.007.251 2014 2.799.494

Sportwagen Leasing GmbH

Kufstein

Einzelhandel mit Kraftwagen

2

191

MS Design GmbH

Roppen

Herstellung von Teilen und Zubehör für Kraftwagen

210

2017 25.535.931 2015 30.000.000 2014 25.000.000

2017 280.898 2014 -1.073.003

237

213

Planlicht GmbH & Co. KG

Vomp

Herstellung von elektrischen Lampen und Leuchten

165

2017 25.500.000 (g) 2016 27.500.000 2015 27.500.000

2016 -962.493 2015 1.018.626 2014 734.977

238

300

Austria Ski VeranstaltungsGmbH

Innsbruck

Erbringung von Dienstleistungen

2

2017 25.480.000 (g) 2015 20.000.000 2014 25.000.000 (g)

2017 1.573.759 2016 1.706.029 2015 1.472.201

239

235

Stadtwerke Kufstein GmbH

Kufstein

Elektrizitätserzeugung

135

2017 25.380.000 (g) 2016 25.000.000 (g) 2015 25.240.000

2017 4.803.695 2016 5.429.216 2014/15 5.502.000

240

241

Hager TransportGmbH

Wörgl

Güterbeförderung im Straßenverkehr

24

2017 25.380.000 (g) 2016 25.000.000 2015 23.000.000

241

272

PROLICHT GmbH

Götzens

Großhandel mit elektrischen Haushaltsgeräten

140

2017 25.220.000 (g) 2016 21.510.000 (g) 2015 21.512.420

2016 1.401.489 2015 2.260.529 2014 2.334.400

242

234

VERITAS AUSTRIA GmbH

Mieders

Herstellung von technischen Kunststoffteilen

210

2017 25.200.000 (g) 2016 25.000.000 2015 27.300.000

2016 1.895.876 2015 2.050.457 2014 1.522.887

243

256

Soziale Einrichtungen der Barmherzigen Schwestern Zams Betriebs GmbH

Zams

Sonstige Heime (ohne Erholungs- und Ferienheime)

450

2017 25.120.000 (g) 2016 23.000.000 (g) 2015 22.495.270

2016 375.486 2015 123.786 2014 112.789

244

267

Ing. Franz Thurner Baumeister GmbH & Co. KG

Oetz

Hochbau

165

2017 25.000.000 2016 22.000.000 2015 28.000.000

2016 84.231 2015 106.430 2014 349.791

245

269

Österreichischer Skiverband (ÖSV)

Innsbruck

Erbringung von Dienstleistungen des Sports

35

2017 25.000.000 2016 22.000.000 (g) 2015 22.000.000

246

244

Tyrolean Jet Service NfgGmbH & Co. KG

Innsbruck

Dienstleistungen für die Luftfahrt

67

2017 24.870.000 (g) 2016 24.500.000 (g) 2015 24.500.000 (g)

247

473

Thöni Automotive Components GmbH

Telfs

Großhandel mit Kraftwagenteilen und -zubehör

0

2016/17 24.815.000 2016 11.000.000 (g) 2015 11.000.000 (g)

248

251

Köllensperger Stahlhandel GmbH & Co. KG

Thaur

Großhandel mit Erzen, Eisen, Stahl und Halbzeug

49

2017 24.410.000 (g) 2016 24.000.000 (g) 2015 23.948.388

249

230

Einrichtungshaus Föger GmbH

Pfaffenhofen

Einzelhandel mit Wohnmöbeln

130

2017 24.360.000 2016 25.800.000 2015 26.000.000

250

250

Neurauter * frisch GmbH

Ötztal Bahnhof

Großhandel mit Nahrungsund Genussmitteln

74

2016 24.360.000 2015 24.000.000 2014 22.250.000

*)

190

eco.nova

MA

0

2017 26.000.000 (g)

2017 -2.566.570 2016 -2.863.952 2014 -1.733.159

fpapier der Mitglieder fpapier fpapier der der Mitglieder Mitglieder

FIRMENNAME

2017 1.210.327 2016 972.698 2015 1.085.024

2017 85.517 2016 352.163 2015 95.945

EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche, **) Unternehmen ist Teil einer Firmengruppe (Gruppenergebnisse siehe Seite 162), (g) Umsatz geschätzt


© ANDREAS FRIEDLE

IRIRIRDr.Dr.Rhomberg Dr.Rhomberg Rhomberg && Partner &Partner Partner KG KG KG Immobilien Immobilien Immobilien

IR

Entwicklung Entwicklung Entwicklung Verwaltung Verwaltung Verwaltung Vermietung Vermietung Vermietung

Immobilien

Dr. Rhomberg & Partner KG

Entwicklung

Verkauf Verkauf Verkauf

Verwaltung Vermietung

Die Immobilien Dr. Rhomberg & Partner KG hat sich in den letzten Jahren zu einer der führenden FirmenVerkauf in Sachen Immobilienverwaltung, Immobilienvermietung und Immobilienverkauf entwickelt. Da unser Kundenkreis stetig wächst, hat sich unser Team auf aktuell 15 Mitarbeiter vergrößert. Somit mussten auch die Büroräumlichkeiten erweitert werden. Eine neue Software wurde angeschafft, die nicht nur abrechnungstechnisch, sondern auch bezüglich WorkfIow und Arbeitsabläufe eine professionellere und eff izientere Betreuung unserer Kunden ermöglicht.

Darstellungsvorschlag ist 70% verkleinert

UNSERE LEISTUNGEN, UNSERE STÄRKEN

Darstellungsvorschlag ist 70% verkleinert Darstellungsvorschlag ist 70% verkleinert Darstellungsvorschlag ist 70% verkleinert

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Weiters wird aktuell ein Büro mit Rechtsanwalt Mag. Martin Singer in Schwaz eröffnet.

Liegenschaftsverwaltung, Facility Management

Immobilienvermittlung, Vermietung und Verkauf

Wir kümmern uns um kaufmännische, juristische, technische und organisatorische Fragen

Sorgfältige Beratung bei Mieter- und Käuferauswahl

Verwalten bedeutet bei uns vielmehr rundum betreuen, und zwar engagiert, fIexibel und mit persönlichem Einsatz

Langfristige Mieterbetreuung

Profunde Schätzung des Immobilienwertes

Ansprechende Präsentation Ihrer Objekte auf den gängigen Online-Plattformen

Für jeden Verwaltungsauftrag entwickeln wir individuelle Konzepte

Erstellung eines Exposés mit all den wichtigen Informationen

Praktisches und kosteneff izientes Handeln

Vorbereitung der Vertragsunterlagen

Unser Büro ist ganztags für Sie da

Übergabe der Immobilie

papier der Mitglieder

5 GRÜNDE, WARUM SIE BEI UNS RICHTIG SIND

IR

Immobilien

Dr. Rhomberg & Partner KG

Verwendung nicht kleiner als 41nicht mm Verwendung Verwendung kleiner als 41nicht mm kleiner als 41 mm

IR IR Dr.Dr.Rhomberg Rhomberg && Partner Partner KG KG Immobilien Immobilien

Verwendung nicht kleiner als 41 mm

Verwendung nicht kleiner als 41nicht mm Verwendung Verwendung kleiner als 41nicht mm kleiner als 41 mm

▲ Vermögenswert: Wir schätzen, erhalten und steigern den Wert Ihrer Immobilie. ▲ Wer Köpfchen hat: Nicht alle Wartungen sind zwangsläuf ig notwendig, manche kosten einfach nur Geld, und zwar Ihr Geld, das wir verwalten und investieren. ▲ Sie sind es uns wert: Wir führen ausschließlich Einzelbesichtigungen nach Wünschen unserer Kunden durch. ▲ Flexibel sein ˛ verlässlich bleiben: Spezif ische Fortbildungen und Investitionen in unsere IT-Ausstattung und Verwaltungssoftware garantieren, dass unser Know-how stets auf dem neuesten Stand ist. ▲ Weil Gutes nahe liegt: Wir arbeiten mit verlässlichen Partnern aus der Region zusammen.

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Entwicklung

Vermietung Vermietung

Kohlstattgasse Kohlstattgasse Kohlstattgasse 1 1 1 T +43 T +43 (0)512 563771 (0)512 T +43 (0)512 563771 563771 office@immobilien-rhomberg.at office@immobilien-rhomberg.at office@immobilien-rhomberg.at Verwaltung T +43 (0)512 563771 office@immobilien-rhomberg.at Kohlstattgasse 1 60www.immobilien-rhomberg.at Verkauf Verkauf A - 6020 A - 6020 AInnsbRucK - 6020 InnsbRucK InnsbRucK F +43 F +43 (0)512 F +43 (0)512 (0)512 56377156377156377160 60 www.immobilien-rhomberg.at www.immobilien-rhomberg.at InnsbRucK +43 (0)512 56377160 www.immobilien-rhomberg.at A22,- 6020 Raiffeisen-Landesbank Raiffeisen-Landesbank Raiffeisen-Landesbank Tirol AG Tirol•Tirol AGBIC: AG • RZTIAT BIC: • BIC: RZTIAT 22, RZTIAT IBAN: IBAN: AT61 22, IBAN: 3600 AT61 AT61 3600 00003600 0000 03810000 0381 59170381 5917 • FFN. 5917 • 244735f, FN. • 244735f, FN. LG 244735f, Innsbruck LG Innsbruck LG Innsbruck • UID-Nr. • UID-Nr. •ATU UID-Nr. 57814912 ATU 57814912 ATU 57814912

Vermietung

Raiffeisen-Landesbank Tirol AG • BIC: RZTIAT 22, IBAN: AT61 3600 0000 0381 5917 • FN. 244735f, LG Innsbruck • UID-Nr. ATU 57814912

Verkau


top.500

PLATZ

VORJAHR

251

FIRMENNAME

ORT

BRANCHE

MA

UMSATZ

EGT *)

248

F. Kaltschmid Hotel GmbH

Seefeld

Hotels

275

2017 24.000.000 2016 24.000.000 (g) 2015 24.900.375

2016 126.404 2015 -49.691 2014 -419.519

252

384

Geppert GmbH

Hall i. Tirol

Herstellung von Verbrennungsmotoren und Turbinen

80

2017 24.000.000 (g) 2016 14.180.000 (g) 2015 14.041.385

2016 170.200 2015 1.172.157 2014 2.822.105

253

253

IDM-Energiesysteme GmbH

Matrei i. Osttirol

Herstellung von Heizkörpern und -kesseln für Zentralheizungen

120

2017 23.980.000 2016 23.630.000 (g) 2015 23.400.000

2016 1.801.895 2015 1.468.442 2014 -551.832

254

255

SPGPrints Austria GmbH

Langkampfen

Maschinenherstellung

120

2017 23.850.000 2016 23.500.000 (g) 2015 23.500.000

2016 3.419.867 2015 3.039.846 2014 2.701.155

255

260

Braunegger KG

Kaltenbach

Großhandel mit Nahrungsund Genussmitteln

108

2017 23.600.000 2016 22.800.000 (g) 2015 22.800.000

256

281

Pirktl Holiday GmbH & Co. KG

Mieming

Hotels

263

2017 23.500.000 (g) 2016 20.900.000 (g) 2015 20.836.514

2016 3.927.844 2015 2.523.458 2014 3.329.106

257

290

Autohaus Strasser GmbH

Reith i. Alpbachtal

Einzelhandel mit Kraftwagen

75

2017 23.500.000 2016 20.000.000 (g) 2015 19.790.145

2016 437.233 2015 364.162 2014 571.820

258

257

Tiroler Backhaus GmbH

Kematen i. Tirol

Herstellung von Backwaren

226

2017 23.350.000 (g) 2016 23.000.000 (g) 2015 23.000.000 (g)

2017 704.908 2016 1.012.498 2015 941.944

259

259

Hausberger Elektrotechnik GmbH

Innsbruck

Großhandel mit elektrischen Haushaltsgeräten

60

2017 23.350.000 (g) 2016 23.000.000 (g) 2015 23.000.000

2017 175.722 2016 -1.044.650 2015 111.921

260

268

Autohaus Manfred Neurauter GmbH

Telfs

Einzelhandel mit Kraftwagen

47

2017 23.295.000 2016 22.000.000 2015 19.000.000

261

274

KLEEN-TEX Industries GmbH

Kufstein

Herstellung von Teppichen

65

2016 23.128.713 2016 21.300.000 (g) 2015 21.380.213

2017 1.103.106 2016 726.961 2015 756.883

262

247

Andrä Hörtnagl Produktion und Handel GmbH

Hall i. Tirol

Fleischverarbeitung

170

2017 23.040.000 2016 24.100.000 2015 23.000.000 (g)

2016 -236.696 2015 70.836 2014 -118.999

263

243

INTERALPEN-HOTEL TYROL GMBH

Telfs

Hotels

235

2017 22.850.000 (g) 2016 24.500.000 (g) 2015 24.913.912

2016 -2.965.248 2015 -344.485

264

263

Neuschmied Holz GmbH

Hopfgarten

Säge-, Hobel- und Holzimprägnierwerke

60

2017 22.840.000 (g) 2016 22.500.000 2015 23.499.067

2016 1.271.540 2015 1.291.518 2014 808.695

265

304

Hermann Huber Autohaus GmbH

Zellberg

Einzelhandel mit Kraftwagen

43

2017 22.800.000 (g) 2016 19.000.000 (g) 2015 18.890.000

2016 2.393.067 2015 1.972.165 2014 1.852.827

266

NEU

Ötztal Tourismus

Sölden

Interessenvertretungen

100

267

308

Geberit Huter GmbH

Matrei a. Brenner

Herstellung von Sanitärkeramik

124

2017 22.645.000 2016 18.500.000 2015 18.058.141

2016 1.705.112 2015 1.451.752 2014 562.655

268

289

Dietrich, Luft & Klima GmbH

Kirchbichl

Herstellung von kälteund lufttechnischen Erzeugnissen

100

2017 22.000.000 2016 20.000.000 2015 17.879.667

2017 1.276.056 2016 1.905.366 2015 709.352

269

218

AFS Logistic Solutions GmbH

Zirl

Dienstleistungen für den Verkehr

65

2017 22.000.000 2016 27.000.000 2015 24.206.610

2017 267.784 2015 267.175 2014 275.725

270

280

Alpinschule Innsbruck GmbH

Natters

Reisebüros

35

2017 22.000.000 2016 20.913.160 2015 18.729.736

2017 214.000 2016 702.703 2014 84.536

2017 22.700.000

*)

192

eco.nova

EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche, **) Unternehmen ist Teil einer Firmengruppe (Gruppenergebnisse siehe Seite 162), (g) Umsatz geschätzt


© HOLY

© VOLKSBANK

Volksbank Tirol

„Wir wollen in allen Regionen Tirols auch künftig ein verlässlicher Finanzpartner für unsere Kunden sein“, erklärt das Vorstandstrio der Volksbank Tirol unisono. Von links: Mag. Martin Holzer (Vorstandsvorsitzender-Stellvertreter), Mag. Markus Hörmann (Vorstandsvorsitzender) und Werner Foidl (Vorstand).

Für ihre herausragende kunden- und bedarfsorientierte Fondsberatung wurde die Volksbank Tirol im Mai 2018 bereits zum zweiten Mal in Folge von Union Investment mit dem „Prix de Fonds“ ausgezeichnet.

Volksbank Tirol auf erfolgreichem Wachstumskurs Das vergangene Geschäftsjahr war von hohen Wachstumsraten in allen Geschäftsbereichen gekennzeichnet – eine „geplante“ Auswirkung der erfolgreichen Fusion der Tiroler Volksbanken im Jahr 2016.

D

as Betriebsergebnis legte als Folge

Banken des Landes. Diese erfreulichen

des überdurchschnittlichen Wachs-

Bilanzzahlen des Jahres 2017 wurden am

Starker Partner für die Tiroler Wirtschaft

tums um rund 56 Prozent zu. Die

29. Juni 2018 der Hauptversammlung zur

Mit einer Jahresproduktion von 650 neu-

Beschlussfassung vorgelegt.

en Kommerzkrediten und einem Finanzie-

Bilanzsumme erhöhte sich 2017 um vier Prozent auf 3,1 Milliarden Euro. Mit Eigenmitteln in Höhe von 345 Millionen Euro zählt die

© VOLKSBANK

Volksbank Tirol AG zu den kapitalstärksten

Starke Eigenkapitalausstattung

trug die Volksbank Tirol 2017 als Unternehmer-Bank einen wesentlichen Anteil an der

Die durchschnittliche Kernkapitalquote der

KMU-Milliarde der Volksbanken. Das Kom-

österreichischen Banken beträgt 15,3 Pro-

merzkreditvolumen erhöhte sich damit ins-

zent. Die Volksbank Tirol liegt mit 17,5 Pro-

gesamt um drei Prozent, tirolweit werden

zent deutlich über dieser Quote und belegt

nunmehr rund 8.000 Firmenkunden von der

damit einen Spitzenplatz im österreichi-

Volksbank Tirol betreut. Die im Vorjahr aus-

schen Bankenranking.

gerufene Finanzierungsoffensive geht 2018

Wachstum beim Wertpapiergeschäft Das Kunden-Depotvolumen konnte 2017 um

mit einer weiteren Unternehmer-Milliarde der Volksbanken österreichweit in die Verlängerung.

läuft das Wertpapiergeschäft in der Volks-

 Prozent plus beim Wohnbaukreditvolumen

bank Tirol hervorragend. Allein der Nettoab-

Auch bei den Wohnbaukrediten wurden 2017

satz an Fonds von Union Investment betrug

Volumen und Anzahl deutlich gesteigert.

in den ersten fünf Monaten über 100 Millio-

Über 200 Millionen Euro an Neukrediten

nen Euro und es konnten zahlreiche Kunden

wurden an rund 1.400 Tiroler Bauherren ver-

für den Abschluss eines neuen Fondsspar-

geben und unterstreichen die Kompetenz

planes gewonnen werden.

der Volksbank Tirol als Wohnbau-Bank.

sechs Prozent gesteigert werden. Auch 2018

Die Volksbank Tirol AG verfügt über eine hervorragende Kapitalausstattung.

rungsvolumen von rund 300 Millionen Euro

eco.nova

193


top.500

PLATZ

VORJAHR

271

FIRMENNAME

ORT

BRANCHE

286

Alpina Food & Dairy Products GmbH

Wörgl

Milchverarbeitung

272

283

Anthentic Logistik GmbH

Langkampfen

273

317

Auto Meisinger GmbH

274

275

275

UMSATZ

EGT *)

10

2017 22.000.000 2016 20.300.000 2015 20.375.188

2016 948.891 2015 575.855 2014 424.225

Dienstleistungen für den Verkehr

25

2017 21.820.000 (g) 2016 20.500.000 (g) 2015 20.300.000

2016 2.113.518 2015 1.996.178 2014 1.604.971

Völs

Einzelhandel mit Kraftwagen

54

2017 21.535.144 2016 18.000.000 2015 17.765.408

2017 386.997 2016 340.601 2015 276.868

Raiffeisengen. Osttirol, registrierte Genossenschaft mit beschränkter Haftung

Lienz

Herstellung von Futtermitteln für Nutztiere

57

2017 21.500.000 (g) 2016 21.200.000 2015 20.124.228

2015 540.113 2014 1.082.687

305

Autohaus Rudolf Fuchs GmbH

Itter

Einzelhandel mit Kraftwagen

49

2017 21.500.000 2016 18.878.427

2017 714.514 2016 677.522 2015 162.810

276

339

Wintersport Tirol Handels GmbH

Innsbruck

Einzelhandel mit Fahrrädern, Sport- und Campingartikeln

116

2017 21.484.587 2016 16.700.000 2015 16.060.387

2016 1.464.891 2015 1.040.675 2014 786.551

277

295

Transalpine Ölleitung in Österreich GmbH

Matrei i. Osttirol

Transport in Rohrfernleitungen

27

2017 21.410.000 (g) 2016 20.000.000 (g) 2015 19.167.013

2016 1.734.535 2015 1.687.906 2014 2.008.407

278

276

Autohaus Pontiller GmbH

Lienz

Einzelhandel mit Kraftwagen

3

2017 21.360.000 2016 21.000.000 2015 21.000.000

2017 609.463 2016 433.568 2015 403.616

279

277

Oberhofer Josef GmbH

Mils

Einzelhandel mit Kraftwagen

60

2017 21.320.000 (g) 2016 21.000.000 (g) 2015 21.000.000

2017 821.831 2016 615.735 2015 735.227

280

237

Ingenieure Maurer Wallnöfer GmbH & Co. KG

Ötztal Bahnhof

Erschließung von Grundstücken, Bauträger

105

2017 21.000.000 2016 25.000.000 2015 23.968.717

2016 1.237.506 2015 1.339.096 2014 347.015

281

198

Sinnesberger Mineralölvertriebs GmbH

Kirchdorf i. Tirol

Tankstellen

14

2017 21.000.000 2016 30.000.000 2015 30.000.000

282

278

Street One ModehandelsGmbH

Innsbruck

Großhandel mit Textilien

6

2017 21.000.000 2016 21.000.000 2015 21.000.000

283

282

MK Illumination Handels GmbH

Innsbruck

Großhandel mit Möbeln, Teppichen, Lampen und Leuchten

38

2017 20.800.000 (g) 2016 20.500.000 (g) 2015 20.000.000

2017 617.772 2016 853.876 2015 1.221.090

284

265

Barilla Austria GmbH

Innsbruck

Großhandel mit Nahrungsund Genussmitteln

7

2017 20.645.000 (g) 2016 22.300.000 2015 22.238.253

2016 2.781.226 2015 1.674.063 2014 1.167.279

285

329

Sanatorium der Kreuzschwestern GmbH

Rum

Krankenhäuser

253

2017 20.576.367 2016 17.000.000 (g) 2015 17.000.000

2016 772.133 2015 206.964 2014 -34.532

286

294

Aebi Schmidt Austria GmbH

Inzing

Großhandel mit landwirtschaftlichen Maschinen und Geräten

36

2017 20.500.000 (g) 2016 20.000.000 (g) 2015 20.540.384

2016 -127.422 2015 69.000 2014 65.395

287

306

Gemeinnützige Hauptgen. des Siedlerbundes registrierte Gen. mit beschränkter Haftung

Innsbruck

Erschließung von Grundstücken, Bauträger

31

2017 20.500.000 (g) 2016 18.900.000 (g) 2015 18.881.523

2016 5.894.717 2015 4.161.526 2014 4.290.901

288

271

DEMACLENKO GmbH**

Telfs

Großhandel mit Maschinen und Ausrüstungen

21

2017 20.493.000 2016 21.515.000 2015 20.753.000

2017 214.000 2016 353.000 2014 121.954

289

302

Liftgesellschaft Obergurgl, GmbH

Obergurgl

Seilbahn-, Sessel- und Schleppliftverkehr

100

2016 20.370.337 2015 19.405.701 2014 19.339.422

2017 2.629.093 2016 3.676.411 2015 3.346.112

290

261

Moguntia-Werke Gewürzindustrie GmbH

Kirchbichl

Großhandel mit Kaffee, Tee, Kakao und Gewürzen

2017 20.350.000 (g) 2016 22.700.000 2015 22.625.115

2016 -1.405.898 2015 -36.401 2014 -1.287.494

*)

194

eco.nova

MA

6

EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche, **) Unternehmen ist Teil einer Firmengruppe (Gruppenergebnisse siehe Seite 162), (g) Umsatz geschätzt


12 Jahre

Spezialausbildungen in der Schweiz, den USA und Brasilien Praxis-Standorte in

Wien & Innsbruck Fokus auf plastische

Gesichtschirurgie & Eigenfett

Seit 5 Jahren

beliebteste

Plastische Chirurg

Dr. Markus Handle, Tirol & Wien

We s t ö s t e r r e i c h s

in seine Heimat Tirol. Nach 12 Jahren Spezialausbildung in der Schweiz, den USA und Brasilien kann er voller Stolz auf die letzen Jahre in Tirol zurückblicken. Sein ten belohnt. Seit nunmehr fünf Jahren führt Dr. Handle das Zufriedenheitsranking der Ärzteplattform DocFinder in Westösterreich an. Er möchte sich hiermit für die Treue seiner Patienten und ihre aufrichtigen Bewertungen bedanken. Neben seinem Standort in Wien, welcher primär der Ausbildung von Ärzten dient, wird der Standort im Herzen der Innsbrucker Altstadt in den nächsten Jahren weiter ausgebaut werden. Der Fokus seiner Arbeit liegt in der Plastischen Gesichtschirurgie und dem Zukunftsfiller Eigenfett. Gefragt nach seinem Erfolgsgeheimnis verrät er uns, dass dies eine Konsequenz von unstillbarem Ehrgeiz und einem niemals endenden Drang nach Perfektion und natürlichen Resultaten ist. Sicherlich wäre all dies ohne eine entsprechende Ausbildung in den Hochburgen der Plastischen Chirurgie in den USA und Brasilien niemals möglich gewesen. In seiner Ausbildungsakademie gibt Dr. Handle sein Wissen an Fachkollegen weiter und schult sie im In- und Ausland. Seit dem Jahre 2012 gilt seine Innsbrucker Niederlassung auch als Anlaufpunkt für Komplikationen nach ästhetisch plastischen Eingriffen im Gesicht.

Praxis im Helblinghaus Herzog-Friedrich-Straße 10 6020 Innsbruck

Praxis beim Esterházypark Schadekgasse 4 1060 Wien

www.theface-plasticsurgery.com

unermüdlicher Eifer und Drang nach Perfektion wurde durch die Zufriedenheit seiner Patien-

ordination.innsbruck@theface-plasticsurgery.com

Mehr als acht Jahre sind vergangen seit der Rückkehr von Dr. Handle


top.500

PLATZ

VORJAHR

291

FIRMENNAME

ORT

BRANCHE

MA

UMSATZ

EGT *)

287

Stock GmbH

Finkenberg

Hotels

174

2016 2016/17 2015

20.343.236 20.288.000 17.150.000

292

296

Früchte Maier GmbH & Co. KG

Kitzbühel

Großhandel mit Obst, Gemüse und Kartoffeln

26

2017 2016 2015

20.300.000 (g) 20.000.000 (g) 20.000.000

293

298

Schwaninger Vieh Export GmbH

Weer

Großhandel mit lebenden Tieren

12

2017 2016 2015

20.300.000 (g) 20.000.000 (g) 20.000.000

294

301

Ager GmbH

Söll

Großhandel mit Fleisch und Fleischwaren

107

2017 2016 2015

295

288

Mode von Feucht GmbH

Hall i. Tirol

Einzelhandel mit Bekleidung

210

296

292

Anton Rauch GmbH & Co. KG

Innsbruck

Mahl- und Schälmühlen

297

297

Inntaler Transporte GmbH

Wörgl

298

264

Geisler & Trimmel General Contractor GmbH

299

299

300

2017 2016/17 2015

585.053 1.632.516 -18.903

20.100.000 19.800.000 19.700.000

2016 2015 2014

257.240 244.881 316.970

2017 2016 2015

20.000.000 (g) 20.000.000 (g) 19.457.709

2017 2016 2015

285.199 348.376 229.012

25

2017 2016 2015

20.000.000 20.000.000 20.000.000

2016 2015 2014

619.100 4.652.463 433.490

Tankstellen

20

2017 2016

20.000.000 20.313.000

6

20.000.000 22.500.000 30.000.000

955.535

Ingenieurbüros

2017 2016 2015

2016

Brixlegg

Kitzbüheler Ski Club (K.S.C.)

Kitzbühel

Sportverein

6

2017 2016

20.000.000 (g) 20.000.000 (g)

334

ALPEWA Metallproduktion GmbH

Kirchbichl

Herstellung von Metallwaren

27

2017 2016 2015

19.990.000 (g) 17.000.000 (g) 16.764.697

2016 2015 2014

2.573 117.544 313.506

301

291

Gebrüder Kofler GmbH

Landeck

Großhandel mit Obst, Gemüse und Kartoffeln

50

2017 2016 2015

19.800.000 (g) 20.000.000 18.960.000

302

273

Primagaz GmbH

Kirchbichl

Gas-, Wasser-, Heizungsund Lüftungs- und Klimaanlageninstallation

63

2017 2016 2015

19.590.000 (g) 21.400.000 (g) 21.410.745

2016 2015 2014

1.453.105 2.006.056 106.803

303

310

Speckbacher Handels GmbH

Reutte

Großhandel mit Nahrungsund Genussmitteln

66

2017 2016 2015

19.500.000 18.500.000 18.900.000

304

293

KP Plattner GmbH

Rum

Großhandel mit Nahrungsund Genussmitteln

39

2016 2015 2014

19.386.568 20.000.000 19.650.000

2016 2015

2.252.729 2.083.429

305

303

Reha Zentrum Münster Betriebs GmbH

Münster

Krankenhäuser

245

2017 2016 2015

19.290.000 (g) 19.000.000 (g) 18.000.000 (g)

2016 2015 2014

993.646 912.173 1.007.175

306

319

Saturn Innsbruck Electro-HandelsGmbH

Innsbruck

Einzelhandel mit Geräten der Unterhaltungselektronik

39

2016/17 2016 2015

19.117.770 18.000.000 (g) 17.646.405

2015 2014

90.468 -106.280

307

324

GKI Sanitär-VertriebsGmbH

Ebbs

Produktion und Vertrieb von Sanitärprodukten

30

2017 2016 2015

19.100.000 17.600.000 14.600.000

308

284

Stadtwerke Schwaz GmbH

Schwaz

Elektrizitätserzeugung

80

2017 2016 2015

19.000.000 20.400.000 (g) 20.386.529

2017 2016 2015

4.717.711 3.503.216 3.964.029

309

325

Schuler GmbH

Völs

Großhandel mit elektrischen Haushaltsgeräten

52

2016 2015

19.000.000 17.500.000

2017 2016 2015

1.157.507 637.502 973.208

310

368

Kurz Fertigteilbau GmbH

Langkampfen

Hochbau

60

2017 2016 2015

18.950.000 (g) 14.900.000 14.832.139

2016 2015 2014

230.175 79.583 175.441

*)

196

eco.nova

EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche, **) Unternehmen ist Teil einer Firmengruppe (Gruppenergebnisse siehe Seite 162), (g) Umsatz geschätzt


ATM

 Jahre für die Gemeinden

Dr. Alfred Egger, Geschäftsführer der Abfallwirtschaft Tirol Mitte GmbH (ATM) und Obmann des Vereines der Tiroler Abfallwirtschaftsverbände, im Interview über 25 Jahre ATM, modernes Ressourcenmanagement und innovative EU-Projekte.

„Tirol klaubt auf“ – über 7.000 Freiwillige machten heuer bei der Flurreinigung mit.

ECO.NOVA: Die ATM wird heuer 25 Jahre.

der beste Ort dafür. Deshalb wollen wir auf

Was sind die Meilensteine in der Unterneh-

unseren bürgerfreundlichen Recyclinghö-

mensgeschichte?

fen bestes Service und die kürzeste Abwick-

ALFRED EGGER: Angefangen hat alles

lung mit der entsprechenden Fachberatung

mit Graslboden. Vor 25 Jahren wurde die da-

bieten. Die bargeldlose Abrechnung mittels

mals modernste Deponie Österreichs mit

Bürgercard gehört ebenso dazu. Derzeit läuft

den niedrigsten Entsorgungskosten in Be-

eine Studie, die Recyclinghöfe regionsweise

trieb genommen. Gleichzeitig startete die

zusammenzufassen. Alle Abfälle müssen ja

Verpackungssammlung, die damals priva-

nicht überall abzugeben sein. Man bündelt

tisiert wurde. Durch die ATM wurden die

das, was täglich anfällt, in kurzer Entfer-

Leistungen der Gemeinden gebündelt. Die

nung, was sporadisch anfällt, wie etwa Fahr-

ATM hat die Verhandlungen mit der ARA

radakkus oder Problemstoffe, in größerer

und die Abrechnungen übernommen. Das

Entfernung mit längeren Öffnungszeiten.

machen wir heute noch, ebenso die Nachsorge für Graslboden. Es war wichtig, mit der Kraft der zwei Bezirke Innsbruck-Land und Schwaz aufzutreten. Ein weiterer logischer Schritt war die Abfallberatung für die 104 Gemeinden durch die ATM. Und schließlich die Inbetriebnahme des Recycling Zen-

„WIR WOLLEN AUF UNSEREN BÜRGERFREUNDLICHEN RECYCLINGHÖFEN BESTES SERVICE UND PERFEKTE FACHBERATUNG BIETEN.“ Dr. Alfred Egger

Gibt es weitere Innovationen? Ein zweites EU-Projekt befasst sich mit Lebensmitteln wie Obst und Gemüse, die optisch nicht die Handelsanforderungen erfüllen, aber qualitativ hochwertig sind. Wir wollen nicht, dass es Abfall wird, sondern daraus Produkte erzeugen. Derzeit sind wir im

trums Ahrental zusammen mit der IKB,

Gespräch mit Gemüsebauern und Gastrono-

wo die Haushaltsabfälle der Bezirke Innsbruck-Land, Schwaz und der Stadt Inns-

stoffen. Bei ReUse läuft aktuell ein EU-Pro-

miebetrieben. Mit einer eigenen Marke wol-

bruck sortiert und einer Wiederverwertung

jekt zum Thema Smart ReUse-Parks. Das

len wir das Bewusstsein dafür schärfen.

zugeführt werden. Zudem starteten wir Ini-

Projekt zielt darauf ab, die Verwendungsdau-

tiativen wie ÖLI, Europas erfolgreichstes

er von Gütern zu verlängern. Ein sogenann-

Sammelsystem für Altspeisefette und -öle.

ter Smart ReUse-Park – einer soll in Innsbruck Umgebung entstehen – beinhaltet

Worauf konzentriert sich die ATM in der

Reparatur, Tauschbörsen etc. Andererseits

Zukunft?

geht es um die Qualitätssteigerung bei der

Zwei Bereiche sind wichtig: Einerseits ReUse

Erfassung von Wertstoffen. Sekundärroh-

(„Wiederverwendung“), andererseits die Qua-

stoffe erzielen die meisten Erlöse, wenn man

litätssteigerung bei der Erfassung von Wert-

sie sortenrein erfasst. Der Recyclinghof ist

ABFALLWIRTSCHAFT TIROL MITTE GMBH

Die ATM ist die Umweltserviceorganisation der 104 Gemeinden in den Bezirken Innsbruck-Land und Schwaz sowie mit der IKB Betreiberin des Recycling Zentrums Ahrental. www.atm-online.at

eco.nova

197


top.500

PLATZ

VORJAHR

311

FIRMENNAME

ORT

BRANCHE

MA

UMSATZ

309

Rossbacher GmbH

Lienz

Sammlung nicht gefährlicher Abfälle

89

2017 2016 2015

18.780.000 18.500.000 19.000.000

312

311

Dannemann Global Extrusion GmbH

Jochberg

Herstellung von Baubedarfsartikeln

52

2017 2016 2015

18.780.000 (g) 18.500.000 (g) 18.500.000 (g)

313

312

ICV Handels GmbH

Hopfgarten

Großhandel

20

2017 2016 2015

18.780.000 (g) 18.500.000 (g) 18.500.000

314

214

Plansee Group Service GmbH**

Reutte

Datenverarbeitung, Hosting und damit verbundene Tätigkeiten

155

2017 2016 2015

18.750.000 (g) 27.500.000 (g) 27.150.264

315

338

B-Transport GmbH

Hall i. Tirol

Güterbeförderung, Maschinenvermietung

107

2017 2016 2015

18.289.000 16.079.508 16.829.510

316

318

Beat the Street – Jörg Philipp Touring Service GmbH

Fritzens

Erbringung von Dienstleistungen für die darstellende Kunst

50

2017 2016 2015

18.270.000 (g) 18.000.000 17.212.407

317

320

Christophorus Reiseveranstaltungs GmbH

Mayrhofen

Reisebüros

24

2017 2016 2015

18.270.000 (g) 18.000.000 (g) 18.000.000

318

314 1)

ErlebnisSennerei Zillertal KG

Mayrhofen

Milchverarbeitung

5

2016 2016 2015

18.180.000 18.180.000 18.000.000

319

343

SOS-KINDERDORF INTERNATIONAL

Innsbruck

Sozialwesen

280

2017 2016 2015

18.000.000 (g) 16.000.000 (g) 17.000.000

320

182

Purzelbaum Handels-GmbH

Kufstein

Einzelhandel mit Textilien

123

2017 2016 2015

18.000.000 (g) 32.000.000 (g) 31.000.000 (g)

321

313 2)

YESCA Mobilitäts GmbH

Innsbruck

Reparatur und Instandhaltung von Fahrzeugen

40

2017 2016

18.000.000 18.200.000

322

321

Schmid Holz GmbH

Westendorf

Großhandel mit Holz

8

2017 2016 2015

18.000.000 18.000.000 18.000.000

323

285

Auto-Linser GmbH

Innsbruck

Einzelhandel mit Kraftwagen

45

2017 2016 2015

324

326

Privatquelle Gruber GmbH & Co. KG

Brixlegg

Herstellung von Erfrischungsgetränken, Gewinnung Mineralwässer

80

325

NEU

Kapferer und Kapferer GmbH & Co. KG

Umhausen

Einzelhandel mit Kraftwagen

62

326

340

Kufgem GmbH

Kufstein

Erbringung von Dienstleistungen der IT

101

327

335

Cecil Modehandel GmbH

Innsbruck

Großhandel mit Textilien

10

328

377

Dipl.-Ing. Hans Goidinger, Bau- und Leichtbeton GmbH

Wattens

Hochbau, Handel und Erzeugung von Baustoffen

80

329

NEU

Elekta GmbH

Innsbruck

Großhandel mit medizinischen und orthopädischen Artikeln, Laborbedarf

26

330

446

Edi Light GmbH**

Pill

Großhandel mit Möbeln, Teppichen, Lampen und Leuchten

5

*)

198

eco.nova

EGT *) 2016 2015 2014

480.532 770.319 796.419

2017 2016 2015

2.628.378 2.546.677 755.797

2016 2015 2014

1.875.110 1.863.723 774.841

2016 2015 2014

625.172 1.426.989 3.126.914

17.860.000 (g) 20.300.000 17.600.000

2016 2015

317.781 215.238

2017 2015/16 2015

17.760.000 (g) 17.447.000 16.900.000

2017 2016 2015

1.004.744 86.417 187.229

2017

17.746.811

2017 2016 2015

17.500.000 16.500.000 13.974.889

2017 2016 2015/16

2.881.000 1.934.212 1.900.000

2017 2016

17.500.000 (g) 17.000.000 (g)

2017 2016 2015

17.350.000 (g) 14.500.000 14.500.000

2016

17.333.618

2017

2.611.894

2017 2016 2015

17.320.000 12.000.000 11.673.000

2017

659.000

EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche, **) Unternehmen ist Teil einer Firmengruppe (Gruppenergebnisse siehe Seite 162), (g) Umsatz geschätzt, 1) ehemals ErlebnisSennerei - Brigitte Kröll e.U., 2) ehemals Autohaus Hanl Betriebsführungs-GmbH


GrECo JLT

Sicher durch die Reputationskrise Was haben Rolex, LEGO, Google und adidas gemeinsam? Laut der RepTrak®100Analyse des Reputation Institute (RI) in 2018 rangieren diese Unternehmen unter den Top 10 der renommiertesten Unternehmen der Welt. Falle einer Krise besser gerüstet zu sein. Für

Deckungselemente

Allianz Reputation Protect

Assistance

Reputationskrisen-Präventionsworkshop

Kostendeckung

Versicherungsschutz für: • Reputationskrisenkosten • Reputations-MonitoringService-Kosten • Reputationskrisen-Ursachenermittlungskosten

NEU: Reputationsvermögensschaden

F

die Kostendeckung ist „Allianz Reputation Protect“ bewusst mit sehr weiter Versicherungsfalldefinition angelegt. Der Versicherungsschutz greift, wenn ein Topmanager des versicherten Unternehmens ein Ereignis als kritisch für dessen Reputation einstuft. Wirkt sich die negative Medienberichtserstattung in der Krise auf die Geschäftsergebnisse aus und der Betriebsgewinn sinkt, ersetzt Allianz den Reputationsvermögens-

Versicherungsschutz für: Entgangenen Betriebsgewinn

schaden in Form des entgangenen Betriebsgewinns bis zu dem vereinbarten Limit. Derzeit können Limits bis zu 25 Millionen Euro eingekauft werden, wobei für den Reputationsvermögensschaden üblicherweise ein Sublimit von 50 Prozent greift.

ür Niels B. Christiansen, CEO der

weltweit. Wenn nicht sofort nach Ausbruch

LEGO Group, ist klar: Eine starke

einer Krise mit großer Empathie auf negati-

Reputation erreicht niemand zufäl-

ve Berichte reagiert wird und das Krisenma-

Schnell und professionell durch die Krise

lig. So hat beispielsweise laut RI unterneh-

nagement rasch greift, entsteht eine syste-

Im Rahmen der Kostendeckung stehen

merische Transparenz und Ethik, der faire

matische Vertrauenskrise, die sich zu einem

Medienanalysten und Kommunikations-

Umgang mit den Stakeholdern sowie das

Unternehmensschaden auswachsen kann. Es

experten beratend zur Seite und bieten

klare Bekenntnis, einen gesellschaftlichen

überrascht daher nicht, dass der Reputations-

24/7-Krisenunterstützung. Ihr Support um-

Beitrag zu leisten, zum Toprating von LEGO

verlust mittlerweile zu den Top-10-Unterneh-

fasst beispielsweise Strategieentwicklung,

geführt. Reputation ist schließlich der gute

mensrisiken zählt. Bei österreichischen Mana-

Kommunikationsplanung, Steuerung des

Name einer Person oder einer Organisation

gern rangiert er laut Allianz-Risk-Barometer

Kontakts zur Presse und anderen Stakehol-

bzw. das Vertrauen, das in sie gesetzt wird.

2018 sogar an vierter Stelle.

dern sowie der Medienhotline. Rechtzeitig

Schätzungen zufolge macht die Reputation

erkannt und professionell gegengesteuert

zwischen 20 und 60 Prozent des Unterneh-

Impulsgeber

menswertes aus.

Flashback: Allianz Arena im Mai 2017. GrECo

onskrise wesentlich reduziert oder im Opti-

JLT, Österreichs führender Risiko- und Ver-

malfall verhindert werden.

Bedrohungsszenario

können die Auswirkungen einer Reputati-

sicherungsberater, Media Tenor, der Schwei-

„Amazon entsorgt täglich neuwertige Pro-

zer Medienanalyst, und Allianz, ein weltweit

dukte im Wert Tausender Euro. Ein Skan-

führender Versicherer, diskutieren mit Ma-

dal?“, so die Presse am 13. Juni 2018. Diese

nagern namhafter österreichischer Marken-

und ähnliche Berichte sind den heimischen

unternehmen das Potenzial und die Auswir-

Medien nahezu täglich zu entnehmen und

kungen von Reputationsrisiken bzw. deren

geeignet, die Unternehmensreputation nega-

Absicherungsbedarf. Rund ein Jahr später

tiv zu beeinflussen.

können heimische Unternehmen erstmals

Reputationskrisen können, nach Branchen

auf einen umfassenden Reputationsschutz

unterschiedlich, durch mangelnde Produkt-

für Krisensituationen zurückgreifen. Allianz

oder Servicequalität, Managementfehler, Da-

bietet exklusiv über GrECo JLT mit Allianz

tenschutzverletzungen und Cybervorfälle, Ar-

Reputation Protect einen „Rundum-Versi-

beitsbedingungen, Umweltschäden und vieles

cherungsschutz“ an, der neben Beratungs-

mehr entstehen – oft auch unverschuldet. Der

und Serviceleistungen auch ein Bilanz-

digitale Wandel, der Aufstieg sozialer Medi-

schutzelement bietet.

en und die Verunsicherung durch Fake-News

Die Assistance beinhaltet dabei die Durch-

begünstigen diese zusätzlich. Zwei Milliar-

führung eines Präventionsworkshops durch

den Smartphone-User können heute Nach-

Medienanalysten, eine Reputationserstbe-

richten versenden, mehr als zwei Drittel aller

ratung und -bewertung einschließlich Emp-

Krisen verbreiten sich innerhalb eines Tages

fehlungen zur Schadenminderung, um im

GrECo JLT

GrECo JLT ist als unabhängiger Risiko- und Versicherungsberater für Industrie, Handel, Gewerbe und den öffentlichen Sektor mit 9 Standorten Marktführer in Österreich und führend in der Region CEE/SEE/CIS.

THOMAS ELLER

Regional Manager Tirol GrECo International AG www.greco-jlt.com

eco.nova

199


top.500

PLATZ

VORJAHR

FIRMENNAME

ORT

BRANCHE

MA

331

NEU

Schlosshotel Kitzbühel GmbH

Kitzbühel

Hotels

150

332

323

Elektro Müller GmbH & Co. KG

Landeck

Elektroinstallation

149

2017 17.300.000 2016 17.800.000 2015 13.500.000 (g)

333

344

Schlosshotel Fiss GmbH

Fiss

Hotels

140

2017/18 17.300.000 2016 16.000.000 2015 16.000.000

2017/18 5.300.000 2013 4.814.116

334

327

Giesswein Walkwaren AG

Brixlegg

Herstellung von gewirktem und gestricktem Stoff

104

2017 17.300.000 2016 17.010.000 (g) 2015 16.842.000

2017 74.608 2016 114.784 2015 146.011

335

316

Hotel Trofana Royal GmbH

Ischgl

Hotels

145

2017 17.260.000 (g) 2016 18.025.626 2015 16.861.005

2016 4.079.289 2015 2.616.499

336

328

Der Bäcker Ruetz GmbH

Kematen i. Tirol

Einzelhandel mit Back- und Süßwaren

235

2017 17.100.000 (g) 2016 17.000.000 (g) 2015 17.000.000 (g)

2017 651.950 2016 601.718 2015 214.728

337

364

Auer GmbH

Pfons

Güterbeförderung im Straßenverkehr

110

2017 17.050.000 (g) 2016 15.000.000 (g) 2015 17.209.905

2017 1.536.359 2016 1.701.438 2015 758.498

338

330

Lanserhof GmbH

Lans

Hotels

150

2017 17.000.000 2016 6.500.000

2016 -2.862.628 2015 1.289.105 2014 964.092

339

331

Zeller Bergbahnen Zillertal GmbH & Co. KG

Zell a. Ziller

Seilbahn-, Sessel- und Schleppliftverkehr

115

2017 17.000.000 2016 17.000.000 2015 17.000.000

2016 948.634 2015 1.528.654 2014 1.012.707

340

332

Ortner und Stanger GesmbH & Co. KG

Innsbruck

Großhandel mit elektronischen Bauteilen und Telekommunikationsgeräten

100

2017 17.000.000 (g) 2016 17.000.000 (g) 2015 17.000.000 (g)

2016 -103.839 2015 -342.334 2014 -376.617

341

333

Elitec Elektrotechnik HandelsGmbH

Innsbruck

Großhandel mit Metallund Kunststoffwaren für Bauzwecke

50

2017 17.000.000 2016 13.000.000

2015 530.000

342

315

Eisendle Frisch- und Tiefkühlwaren KG

Hall i. Tirol

Großhandel mit Nahrungsund Genussmitteln

48

2016 17.000.000 2015 16.704.030

343

337

Burgstaller Bau GmbH

Innsbruck

Wohnungs- und Siedlungsbau

6

2017 17.000.000 (g) 2016 17.000.000 (g) 2015 17.000.000

344

470

dez Einkaufszentren GmbH

Innsbruck

Vermietung und Verpachtung

0

2017 17.000.000 (g) 2016 11.000.000 (g) 2015 10.967.465

2016 3.719.196 2015 3.008.410 2014 2.855.256

345

393

Thöni Holding GmbH**

Telfs

Beteiligungsgesellschaften

16

2016/17 16.939.000 2016 13.800.000 2015 13.345.126

2017 12.982.217 2016 12.151.018 2015 7.954.457

346

245

A.S.T. BauGmbH

Innsbruck

Erschließung von Grundstücken, Bauträger

45

2017 16.690.000 (g) 2016 24.500.000 2015 42.430.950

2017 710.266 2016 947.286 2015 469.225

347

336

HS Holzexport Schuster GmbH

Innsbruck

Großhandel mit festen Brennstoffen

7

2017 16.560.000 2016 17.000.000 2015 15.900.000

2016 173.865 2015 268.785 2014 196.792

348

341

MEDIA MARKT Wörgl TVHifi-Elektro GmbH

Wörgl

Einzelhandel mit Geräten der Unterhaltungselektronik

30

2016/17 16.450.388 2016 16.500.000 (g) 2015 15.790.600

2016 1.065.976 2015 1.229.443 2014 1.275.164

349

346

ACP IT Solutions GmbH

Innsbruck

Einzelhandel mit Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und Software

44

2017 16.240.000 (g) 2016 16.000.000 2015 16.000.000

350

379

Stadtwerke Wörgl GmbH

Wörgl

Elektrizitätserzeugung

57

2017 16.200.000 (g) 2016 14.500.000 (g) 2015 14.424.058

EGT *)

2017 17.300.000 (g)

*)

200

UMSATZ

eco.nova

2017 -225.260 2016 -254.968 2015 357.431

EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche, **) Unternehmen ist Teil einer Firmengruppe (Gruppenergebnisse siehe Seite 162), (g) Umsatz geschätzt


IQ TEC

Farbe bekennen

Die Lifestylemarke Bang & Olufsen präsentiert ein drahtloses Lautsprechersystem, das herausragenden Klang (wie von den Dänen gewohnt) mit individualisierbarem Design und angenehmer Raumakustik verbindet. Der Name: BeoSound Shape.

B BeoSound Shape ist ein modulares Lautsprechersystem, bestehend aus sechseckigen Kacheln, die dekorativ in einer beliebigen Anzahl und einem individuellen Muster an der Wand angebracht werden können. Mit BeoSound Shape sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt und Designliebhaber können voll und ganz auf die Individualität eines Raumes eingehen.

IQ - TEC Mühlthaler GmbH & CoKG Bundesstraße 18A 6063 Rum Tel. (05 12) 39 36 10 smartcommanding@iq-tec.at

eoSound Shape ist als wahrhafti-

ckender Klangleistung. Je nach individuellen

ge „Wall of Sound“ mit einem be-

Designvorstellungen können unendlich viele

eindruckenden Klang nicht nur ein

Kacheln miteinander kombiniert werden. Und

perfekter Stimmungsmacher, sondern dank

nicht nur die Anordnung des BeoSound Sha-

seiner einzigartigen Resonanzdämpfungs-

pe kann ganz nach individuellen Wünschen

funktionen auch ideal für große, multifunk-

gestaltet werden, das Lautsprechersystem bie-

tionale Räume. „Das akustische Raumkli-

tet außerdem eine große Auswahl von Farben

ma ist essenziell für unser körperliches und

und Stoffen. Durch den BeoSound-Core-Ver-

seelisches Wohlbefinden, genauso wie na-

bindungshub, der hinter einer der sechsecki-

türliche Lichtverhältnisse, frische Luft und

gen Kacheln verborgen ist, wird das kabellose

Bewegung. BeoSound Shape ist dank seiner

Streamen von Musik in hoher Audioqualität

intelligenten Klangverteilung und resonanz-

vom Mobilgerät über Streamingtechnologi-

absorbierenden Wirkung bestens gerüstet,

en wie AirPlay, integriertem Chromecast oder

die Herausforderungen der Raumakustik zu

Bluetooth ermöglicht. BeoSound Core ver-

meistern“, erklärt Marie Kristine Schmidt,

fügt außerdem über Multiroom-Funktionen,

Vice President Brand, Design & Marketing.

durch die er mühelos mit weiteren Bang-&-

BeoSound Shape besteht aus mehreren Ka-

Olufsen- und B&O-PLAY-Produkten kombi-

cheln, die jeweils einen Lautsprecher, Verstär-

niert werden kann. So können unterschied-

ker oder akustischen Dämpfer beinhalten.

liche Musiktitel in verschiedenen Räumen

Mindestens sechs Kacheln verbinden sich zu

wiedergegeben werden oder man lässt einen

einem Ganzen und überzeugen mit beeindru-

Titel im gesamten Zuhause abspielen.

EIN MUSIKALISCHES KUNSTWERK Die sechseckigen Kacheln des einzigartigen Drahtlos-Lautsprechesystems BeoSound Shape tragen selbst im ausgeschalteten Zustand zur Verbesserung der Raumakustik bei. Frei kombinierbar für maximale Kreativität.

eco.nova

201


top.500

PLATZ

VORJAHR

351

FIRMENNAME

ORT

BRANCHE

MA

UMSATZ

355

Gebrüder Schwaiger GmbH

Weer

Güterbeförderung im Straßenverkehr

33

2017 2016 2015

16.200.000 (g) 15.400.000 (g) 15.302.913

2016

1.008.080

352

342

Tirol Werbung GmbH

Innsbruck

Werbegestaltung

80

2017 2016 2015

16.100.000 16.100.000 16.100.000

2016 2015 2014

3.500 3.500 2.875

353

352

Abfallbehandlung Ahrental GmbH

Innsbruck

Deponierung nicht gefährlicher Abfälle

25

2017 2016 2015

16.100.000 (g) 15.500.000 15.354.509

2016 2015 2014

510.676 700.854 740.495

354

347

TIRLOG Transport GmbH

Kirchbichl

Güterbeförderung im Straßenverkehr

20

2017 2016 2015

16.080.000 (g) 15.845.213 14.773.637

2016 2015

160.000 139.920

355

345

Pitztaler Gletscherbahn GmbH & Co. KG

St. Leonhard i. Pitztal

Seilbahn-, Sessel- und Schleppliftverkehr

108

2017 2016 2015

16.000.000 (g) 16.000.000 (g) 15.900.000

2017 2016 2015

4.038.321 2.841.516 3.294.085

356

373

Schilift-Zentrum-Gerlos GmbH

Gerlos

Seilbahn-, Sessel- und Schleppliftverkehr

75

2017 2016 2015

16.000.000 14.600.000 (g) 14.519.269

2016 2015 2014

3.149.400 2.634.851 962.628

357

351

Helbling VerlagsGmbH

Rum

Verlegen von Büchern

65

2017 2016 2015

16.000.000 (g) 15.500.000 (g) 15.400.000

2017 2016 2015

907.339 876.583 919.948

358

349

Kreis Industriehandel GmbH

Innsbruck

Großhandel mit Nahrungsund Genussmitteln

12

2017 2016

15.940.000 (g) 15.700.000 (g)

359

348

Idealbau GmbH

Kitzbühel

Hochbau

50

2017 2016 2015

15.900.000 (g) 15.700.000 (g) 12.825.815

2016 2015 2014

163.622 1.591.608 56.358

360

426

Moser Wohnbau & Immobilien GmbH

Innsbruck

Erschließung von Grundstücken, Bauträger

6

2017 2016

15.900.000 12.000.000

2017 2014

1.400.000 1.735.059

361

394

Machines Highest Mechatronic GmbH

Erl

Herstellung von Maschinen

68

2017 2016 2015

15.800.000 13.700.000 (g) 13.628.076

2016 2015

1.259.541 571.449

362

354

Rieder's Quellen-Betriebe GmbH

Münster

Herstellung von Erfrischungsgetränken, Gewinnung Mineralwässer

32

2017 2016 2015

15.730.000 (g) 15.450.000 15.388.426

2016 2015 2014

1.799.869 1.532.834 945.633

363

362

Bernard Ingenieure ZT-GmbH

Hall i. Tirol

Ingenieurbüros

180

2017 2016 2015

15.600.000 15.000.000 14.500.000

2016 2015 2014

278.969 307.593 350.354

364

350

VS-Hohldielen-West- GmbH

Radfeld

Erzeugung/Herstellung Betonwaren

69

2017 2016 2015

15.578.000 14.965.547 14.868.915

365

2017

15.570.000 (g)

2016

374.389

NEU

MWS Aluguss GmbH

Schwoich

Leichtmetallgießereien

72

366

367

Ernst und Andrea Mayer Hotelbetriebs-GmbH

Lermoos

Hotels

157

2017 2016 2015

15.350.000 (g) 14.900.000 (g) 14.700.000

2016 2015 2014

2.479.236 1.484.978 2.245.912

367

359

SCOTT Sports SA, Niederlassung Österreich

Innsbruck

Großhandel mit Sportartikeln

12

2017 2016

15.300.000 (g) 15.200.000 (g)

368

322

ROWA-Moser Handels-GmbH

Innsbruck

Großhandel mit elektronischen Bauteilen und Telekommunikationsgeräten

43

2016 2015 2014

15.254.975 17.867.969 12.826.400

2017 2016 2015

1.214.118 1.407.069 297.167

369

Tyrolean Airways Luftfahrzeuge Technik GmbH

15.210.000 (g)

2016

-75.558

Innsbruck

Reparatur und Instandhaltung von Luftfahrzeugen

2017

NEU

120

370

358

Katzenberger Beton- und Fertigteilwerk GmbH

Innsbruck

Bauwarenhandel

26

2017 2016 2015

15.100.000 16.087.682 14.281.080

*)

202

eco.nova

EGT *)

EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche, **) Unternehmen ist Teil einer Firmengruppe (Gruppenergebnisse siehe Seite 162), (g) Umsatz geschätzt


Fliesen Jenewein

Elmar Jenewein

Fliesenprofis aus Leidenschaft Fliesen Jenewein ist längst zum Synonym für bedarfsorientierte Planung sowie fachgerechte und zuverlässige Ausführungen geworden.

N

icht nur in Wohnmagazinen fin-

te Ausführung. Wichtig sind Elmar Jenewein

den sich Fliesen in neuem Ter-

dabei vor allem seine Mitarbeiter: „Unsere

rain abseits von Badezimmer und

langjährigen, erfahrenen und kompetenten

Küche wieder. Fliesen sind längst in der

Mitarbeiter sind das Kapital unseres Unter-

wohnlichen Praxis angekommen – weil sie

nehmens. Die Fliesenleger sind Meister ihres

praktisch, flexibel und unglaublich anpas-

Fachs und auch das restliche Team ist pro-

sungsfähig sind. Doch trotz aller Vorteile

fessionell und motiviert. Wir möchten mit

bergen Fliesen auch Herausforderungen –

Topprodukten und perfekter Verarbeitung

vor allem in der Verlegung. Dafür braucht es

beeindrucken.“

Profis und das richtige Arbeitsgerät. Bei Flie-

Das Leistungsspektrum reicht von Sanierun-

sen Jenewein kennt man sich aus, wenn es

gen und Ausbauten im Privatbereich über

ums Thema Fliesen geht.

die Umsetzung im öffentlichen und Objekt-

Insgesamt 900 Quadratmeter Schauflächen

bereich bis hin zur Ausführung ganzer Well-

in Imst und Innsbruck erwarten die Kunden,

nessanlagen. Dafür arbeiten die Fliesenprofis

die hier Inspiration und Anregungen für das

mit ausgewählten örtlichen Installateuren

eigene Zuhause finden. Haben Sie Ihre Lieb-

zusammen. Auch dieser Regionalitätsgedan-

lingsfliese in den Schauräumen gefunden,

ke ist ein großes Plus und wird von Kunden

folgt eine ebenso penible wie termingerech-

und Partnern gleichermaßen geschätzt.

Erfüllen auch Sie sich Ihre ganz persönlichen Fliesenträume.

JENEWEIN GMBH

Gewerbepark 16, 6460 Imst Tel.: 05412/66 813 Trientlgasse 41, 6020 Innsbruck Tel.: 0512/89 02 91 www.jenewein-fliesen.com

eco.nova

203


top.500

PLATZ

VORJAHR

371

FIRMENNAME

ORT

BRANCHE

MA

UMSATZ

EGT *)

398

slw Soziale Dienste GmbH

Axams

Sozialwesen

220

2017 2016 2015

15.005.218 13.547.000 12.975.250

372

371

Wetscher GmbH

Fügen

Einzelhandel mit Wohnmöbeln

85

2017 2016 2015

373

239

Alois Wild GmbH

Rum

Großhandel mit Schreibwaren und Bürobedarf

73

374

366

Rebecca Kirchbaumer

Völs

Tankstellen

24

375

391

Stoll Reisen International GmbH & Co. KG

Söll

Reisebüros

376

374

Karl Reiter Posthotel Achenkirch GmbH

Achenkirch

377

369

Bauunternehmung Dipl.-Ing. Walter Frey GmbH

378

400

379

2015 2014

-813.252 -490.068

15.000.000 (g) 14.700.000 (g) 14.500.000

2017 2016

489.817 392.838

2017 2016 2015

15.000.000 25.000.000 (g) 25.000.000 (g)

2016 2015 2014

-1.254.011 -2.231.853 -325.820

2017 2016

15.000.000 (g) 15.000.000 (g)

15

2017 2016 2015

15.000.000 14.000.000 (g) 14.000.000

Hotels

165

2017 2015 2014

14.940.000 (g) 14.500.000 14.000.000

2017 2016 2015

74.631 761.562 1.398.544

Lienz

Wohnungs- und Siedlungsbau

114

2017 2016 2015

14.850.000 (g) 14.800.000 14.800.000

2016 2014

82.837 75.429

Fachhochschule Kufstein Tirol Bildungs GmbH

Kufstein

Bildungseinrichtung

124

2017 2016 2015

14.800.000 13.500.000 12.700.000

2016 2015

635.813 140.524

370

BOE Gebäudemanagement GmbH

Innsbruck

Verwaltung von Grundstücken, Gebäuden und Wohnungen

91

2016 2015

14.700.000 (g) 14.700.000

2016 2015 2014

1.151.847 1.137.379 900.020

380

365

Stadtwerke Kitzbühel

Kitzbühel

Elektrizitätserzeugung

32

2017 2016 2015

14.700.000 15.000.000 14.000.000

381

453

Intergraphik GmbH**

Innsbruck

Drucken von Zeitungen

18

2017 2016 2015

14.636.699 11.700.000 (g) 11.728.682

2017 2016 2015

2.041.498 1.515.043 1.833.679

382

403

Stubai ZMV GmbH

Fulpmes

Großhandel mit Metallund Kunststoffwaren für Bauzwecke

33

2017 2016 2015

14.632.400 13.350.000 12.999.901

2016 2015 2014

553.981 645.018 619.954

383

372

VIVEA Gesundheit Bad Häring GmbH

Bad Häring

Heil-, Kur- und Thermalbäder

250

2017 2016 2015

14.500.000 (g) 14.672.368 12.527.044

2016 2015 2014

-130.083 -896.389 2.015.768

384

382

Stiebleichinger GmbH

Innsbruck

Hotels

230

2017 2016 2015

14.500.000 (g) 14.300.000 (g) 14.189.580

2017 2016 2015

809.702 1.620.068 1.110.537

385

404

Christian Mühlberger Hotelbetriebs-GmbH

Kössen

Hotels

144

2017 2016 2015

14.500.000 (g) 13.300.000 (g) 13.144.779

2017 2016 2015

1.646.769 1.104.794 956.329

386

378

Berg- & Skilift Hochsöll GmbH u. Co. KG

Söll

Seilbahn-, Sessel- und Schleppliftverkehr

85

2017 2016 2015

14.500.000 14.500.000 (g) 14.500.000

2016 2015 2014

496.690 1.584.349 932.640

387

380

Milford Tee Austria GmbH

Hall i. Tirol

Verarbeitung von Kaffee und Tee

15

2017 2016 2015

14.500.000 (g) 14.500.000 18.220.000

2016 2015 2014

485.916 -596.542 -6.961

388

421

Logsystems GmbH

Kufstein

Dienstleistungen für den Verkehr

7

2017 2016 2015

14.500.000 12.600.000 11.412.561

2014

795.121

389

385

Heinritzi Restaurant GmbH

Kitzbühel

Restaurants und Gaststätten

200

2017 2016 2015

14.410.000 (g) 14.000.000 (g) 13.984.988

2016 2015

294.917 490.655

390

381

Holzbau Saurer GmbH & Co. KG

Höfen

Fertighaus- und Hallenerzeugung

95

2017 2016 2015

14.400.000 (g) 14.400.000 (g) 14.397.440

2015 2014

279.042 438.758

*)

204

eco.nova

EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche, **) Unternehmen ist Teil einer Firmengruppe (Gruppenergebnisse siehe Seite 162), (g) Umsatz geschätzt


VORHER DENKEN DANN HANDELN

Ingenieurbüros arbeiten unabhängig, neutral und vor allem treuhändisch für ihren Auftraggeber, für den sie beraten, planen, berechnen, untersuchen und überwachen. Sie sind daher keine Hersteller und nehmen an der Ausführung des Werkes selbst nicht teil. www.vorherdenker.at

VORHER DENKER

Ihre Tiroler Ingenieurbüros


top.500

PLATZ

VORJAHR

391

FIRMENNAME

ORT

BRANCHE

383

Physiotherm GmbH

Thaur

Herstellung von elektromedizinischen Geräten

3

2017 2016

14.300.000 (g) 14.293.763

2017 2015 2014

-1.821.838 29.752 -327.319

392

356

Feratel Media Technologies AG

Innsbruck

Herstellung von elektrischen Ausrüstungen und Geräten

94

2017 2016 2015

14.240.000 15.370.000 (g) 15.370.603

2017 2016 2015

1.251.420 923.330 825.061

393

386

EAE Stöckl ElektroanlagenElektrifizierungsGmbH

Innsbruck

Elektroinstallation

93

2017 2016 2015

14.210.000 (g) 14.000.000 (g) 13.608.325

2016 2015 2014

734.845 246.348 540.976

394

389

Foto Lamprechter GmbH & Co. KG

Innsbruck

Einzelhandel mit Fotoartikeln, optischen und feinmechanischen Artikeln

48

2017 2016 2015

14.210.000 (g) 14.000.000 13.700.000

395

390

Ludwig Canal's Kinder, Baustoffwerke, Imst, GmbH & Co. KG

Imst

Herstellung von Erzeugnissen aus Beton, Zement und Kalksandstein

34

2017 2016

14.200.000 (g) 14.000.000 (g)

396

399

Sporthotel Alpenrose Residenz Wolfgang Kostenzer GmbH

Maurach

Hotels

150

2016 2015

14.063.858 13.331.222

2017 2016 2015

336.610 149.487 828.142

397

395

Gerzabekteam GmbH

Kitzbühel

Hochbau

107

2017 2016 2015

14.000.000 13.600.000 13.500.000 (g)

2017 2016 2015

-154.189 576.739 -193.838

398

387

FIAI Handels GmbH

Schwoich

Großhandel mit elektronischen Bauteilen undTelekommunikationsgeräten

50

2017 2016

14.000.000 12.000.000

399

388

Josef Einwaller e.U.

Innsbruck

Einzelhandel mit Bekleidung

50

2017 2016 2015

14.000.000 14.000.000 13.900.000

400

392

Tyrol Crystal Handels- GmbH

Kufstein

Großhandel mit keramischen Erzeugnissen, Glaswaren etc.

0

2017 2015 2014

14.000.000 (g) 14.000.000 13.800.000

2017 2016 2015

4.456.465 -2.135.193 5.352.001

401

Imst

11

2017 2016 2015

13.900.000 13.200.000 13.200.000

2.115.066

Sunkid GmbH

Großhandel mit Maschinen und Ausrüstungen

2017

408

402

376

Rathgeber GmbH

Innsbruck

Herstellung von Werkzeugen

103

2017 2016 2015

13.800.000 (g) 14.500.000 (g) 14.300.000

2016

492.085

403

402

Profipac Verpackung GmbH

Kirchbichl

Herstellung von Wellpapier und Verpackungsmitteln

12

2017 2016 2015

13.700.000 (g) 13.500.000 (g) 13.200.000

404

412

BFI Tirol Bildungs GmbH

Innsbruck

Bildungseinrichtung

180

2017 2016 2015

13.680.000 13.000.000 11.401.304

2017 2016 2015

-222.000 -386.839 -1.223.336

405

465

Mattersberger HotelbetriebsgmbH

Grän

Hotels

130

2016 2015

13.663.401 11.081.702

2017 2016

1.398.468 -216.165

406

425

Media Markt Imst TV-HifiElektro GmbH

Imst

Einzelhandel mit Geräten der Unterhaltungselektronik

27

2016/17 2016 2015

13.549.282 12.500.000 (g) 12.127.921

2016 2015 2014

362.312 106.068 175.943

407

405

Bergbahn Scheffau am Wilden Kaiser GmbH & Co. KG

Scheffau a. Wilden Kaiser

Seilbahn-, Sessel- und Schleppliftverkehr

65

2017 2016 2015

13.530.000 (g) 13.300.000 (g) 13.205.742

2016 2015 2014

5.919.578 3.606.597 4.421.310

408

397

KLAFS GmbH

Hopfgarten

Saunabau

56

2017 2016 2015

13.500.000 13.600.000 13.000.000

2016 2014

198.635 127.213

409

427

WESTCAM Datentechnik GmbH

Mils

Datenverarbeitung, Hosting und damit verbundene Tätigkeiten

53

2017 2016 2015

13.500.000 (g) 12.350.000 (g) 12.338.615

2016 2015 2014

1.072.783 971.446 698.660

410

452

Freudenthaler GmbH & Co. KG

Inzing

Sammlung nicht gefährlicher Abfälle

50

2017 2016 2015

13.470.000 11.750.000 11.100.000

2017 2015

1.000.000 910.069

*)

206

eco.nova

MA

UMSATZ

EGT *)

EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche, **) Unternehmen ist Teil einer Firmengruppe (Gruppenergebnisse siehe Seite 162), (g) Umsatz geschätzt


STIHL Tirol

Auf dem Gelände in Langkampfen entsteht gerade eine zusätzliche Arbeitsfläche von 20.000 Quadratmetern. Der Abschluss des Erweiterungsbaus ist für Ende 2018 geplant.

VIKING wird zu STIHL Tirol Die VIKING GmbH mit Sitz in Langkampfen wurde mit Anfang Juli 2018 in STIHL Tirol GmbH umbenannt. Die Umfirmierung erfolgt im Zuge des Markenwechsels: Ab 2019 wird das komplette Produktsortiment von VIKING unter der Marke STIHL vertrieben.

D

as Unternehmen im Tiroler Un-

Die Zugkraft der Marke STIHL

terland zählt nicht nur zu den

Für den Markenwechsel von VIKING zu

umsatzstärksten Unternehmen

STIHL sprechen eindeutige Vorteile: Die in-

im Bezirk Kufstein, sondern gilt auch als at-

ternationale Markenbekanntheit von STIHL

traktiver Arbeitgeber in der Region. VIKING

und die damit verbundene Zugkraft der

wurde 1981 in Kufstein gegründet und ist

Marke steigern die Absatzchancen erheblich

bereits seit 1992 eine 100-prozentige Toch-

und öffnen zudem Türen zu neuen Märkten.

ter der STIHL Gruppe. Mit 480 Mitarbeitern

Die Marke VIKING hat sich in den vergan-

wurde 2017 ein Umsatz von 381,9 Millionen

genen Jahren auf dem europäischen Markt

Euro erzielt. STIHL Tirol wird weiterhin

sehr gut entwickelt, war jedoch auf anderen

das bisherige Produktportfolio von VIKING

Kontinenten wie Asien und Amerika kaum

produzieren und als Kompetenzzentrum

bzw. nicht vertreten. Auch wenn die Priorität

für bodengeführte Gartengeräte Produk-

auf den bestehenden VIKING-Märkten liegt,

te gemeinsam mit dem STIHL-Stammhaus

öffnet der Markenwechsel dem bislang grü-

entwickeln. Zudem produziert das Werk in

nen Sortiment mittelfristig eine weltweite

Langkampfen einen Großteil der STIHL-

Vertriebsperspektive. Somit entstehen klare

Akku- und Elektro-Produkte und ist somit

Wachstumschancen für das Produktsorti-

ein wichtiger Teil des weltweiten STIHL-

ment, die den Standort in Langkampfen wei-

Fertigungsverbundes. Clemens Schaller, Ge-

ter stärken werden. Bereits Anfang 2018 star-

schäftsführer von STIHL Tirol, betont: „Um

tete der Verkauf der Akku-Rasenmäher unter

der weltweit steigenden Nachfrage nach

der Marke STIHL, die weiteren Produktgrup-

Gartengeräten gerecht zu werden, investie-

pen folgen bis Anfang 2019.

ren wir derzeit im Standort Langkampfen 22,8 Millionen Euro in den Ausbau der Produktion und Entwicklung. Mit dieser Rekordinvestition schaffen wir 100 neue Arbeitsplätze und stellen damit die Weichen für weiteres Wachstum an unserem Standort in Langkampfen.“

Mit Clemens Schaller startete kürzlich auch ein neuer Geschäftsführer beim erfolgreichen Tiroler Gartengerätehersteller. Im Zuge des Markenwechselprojekts erfolgt die Umstellung aller Geräte, wie im Bild der Gartenhäcksler, die ab 2019 unter der Marke STIHL vertrieben werden.

INFOS

Weitere Informationen zu den Premium-Produkten von STIHL Tirol sowie den nächsten Fachhändler in Ihrer Nähe finden Sie unter www.stihl-tirol.at.

eco.nova

207


top.500

PLATZ

VORJAHR

411

FIRMENNAME

ORT

BRANCHE

MA

UMSATZ

EGT *)

407

Fleischhof Oberland GmbH & Co. KG

Imst

Großhandel mit Fleisch und Fleischwaren

70

13.400.000 2017 2016 13.200.000 (g) 2015 12.900.000 (g)

2016 1.434.980 2015 1.157.218 2014 803.428

412

409

Transped Immofinanz GmbH

Wörgl

Tankstellen

7

2017 13.370.000 (g) 2016 13.200.000 (g) 2015 13.121.000

2016 718.587 2015 627.434 2014 542.243

413

EWA Energie- und Wirtschaftsbetriebe der Gemeinde St. Anton GmbH

St. Anton a. Arlberg

2017

2017 74.295

NEU

Elektrizitätserzeugung

80

414

415

Hans Brunner GmbH

Kirchbichl

Einzelhandel mit Kraftwagen

45

415

416

Johann Ischia & Co. Im- und Export-GmbH & Co. KG

Innsbruck

Großhandel mit Obst, Gemüse und Kartoffeln

38

2017 13.200.000 (g) 2016 13.000.000 (g) 2015 13.000.000

416

417

E. Bernhard GmbH

Langkampfen

Einzelhandel mit Kraftwagen

27

13.200.000 (g) 2017 2016 13.000.000 (g) 2015 14.000.000

417

418

Hubert Singer - Transporte und Erdbewegungen GmbH

Innsbruck

Abbrucharbeiten

15

2017 13.200.000 (g) 2016 13.000.000 (g) 2015 13.000.000

418

419

Tyrol Pneu Räder und Tuning GmbH

Innsbruck

Einzelhandel mit Kraftwagenteilen und -zubehör

6

2017 13.200.000 (g) 2016 13.000.000 (g) 2015 12.500.000

419

406

OFA Immobilien GmbH

Innsbruck

Kauf und Verkauf von Grundstücken, Gebäuden und Wohnungen

6

2017 13.137.000 2016 13.300.000 (g) 2015 13.300.000

2017 537.000 2015 160.897

420

448

Der Lärchenhof – Martin Unterrainer GmbH

Erpfendorf

Hotels

130

2017 13.110.000 (g) 2016 11.800.000 (g) 2015 11.701.083

2016 1.097.954 2015 652.886 2014 736.607

421

396

Olymp Werk GmbH

Ötztal Bahnhof

Herstellung von Öfen und Brennern

113

2017 13.100.000 2016 13.600.000 2015 13.307.446

2016 -270.839 2015 15.973 2014 -409.858

422

411

Apotheke Mag. Pollack

Hall i. Tirol

Apotheken

32

2017 13.081.026 2016 13.064.297 2015 10.000.000

423

439

AST Eis- und Solartechnik GmbH

Höfen

Herstellung von nichtelektrischen Haushaltsgeräten

40

2017 13.022.000 2016 12.000.000 2015 11.000.000

2017 291.830 2014 65.082

424

420

exceet electronics GesmbH

Ebbs

Herstellung von Mess-, Kontroll-, Navigationsinstrumenten

76

2017 13.000.000 (g) 2016 12.786.426 2015 10.708.165

2016 -1.289.952 2015 -1.015.835 2014 1.027.971

425

413

Hauschild Installationen GmbH & Co. KG

Aurach b. Kitzbühel

Gas-, Wasser-, Heizungsund Lüftungs- und Klimaanlageninstallation

70

2017 13.000.000 2016 13.000.000 2015 11.500.000

426

497

Klumaier x Tanner GmbH

Schwaz

Gastronomieanlagen

32

2017 13.000.000 2016 10.000.000 2015 8.000.000

427

422

Innbus Regionalverkehr GmbH

Innsbruck

Personenbeförderung im Landverkehr

0

2017 13.000.000 2016 12.600.000 2015 12.000.000

428

357

WP-Wörgartner ProduktionsGmbH

Oberndorf i. Tirol

Herstellung von Schmiede-, Press-, Zieh- und Stanzteilen

49

2017 12.967.632 2016 15.300.000 2015 10.907.627

429

410

Tirol Logistik GmbH & Co. KG

Innsbruck

Post-, Kurier- und Expressdienste

29

2017 12.902.644 2016 13.100.176 2015 13.052.947

2017 112.246 2015 277.937

430

432

STASTO Automation KG

Innsbruck

Großhandel mit Maschinen und Ausrüstungen

50

2017 12.855.434 (g) 2016 12.081.000 2015 11.885.615

2017 850.000 2016 880.000 2015 1.437.511

*)

208

eco.nova

13.200.000 (g)

2017 13.200.000 (g) 2016 13.000.000 (g)

2014 255.050

2017 2.302.356 2015 1.610.423

EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche, **) Unternehmen ist Teil einer Firmengruppe (Gruppenergebnisse siehe Seite 162), (g) Umsatz geschätzt


Generali Versicherung

Der Kunde im Mittelpunkt Die Generali Versicherung, mit 15 Prozent Marktanteil die Nummer 2 in Tirol, blickt trotz Niedrigzins, komplexer Regulatorien und Wettbewerbsdruck auf eine erfolgreiche Geschäftsentwicklung 2017 und auf ein nachhaltiges Wachstum zurück.

Seit 2017 bietet die Generali Onlineberechnungen für einfache Produkte im Internet, die großen Zuspruch finden. Die Onlinepräsenz der Generali-Kundenbetreuer wurde maßgeblich mit eigenen Websites und österreichweit 470 Facebook-Pages gesteigert. Unabhängig von der Wahl des Vertriebskanals steht bei der Generali ein persönlicher Risikodialog zur optimalen Abdeckung des Kundenbedarfs bei jedem Beratungsgespräch im Vordergrund. Kunden können ihre Anträge einfach und zeitsparend direkt am Touchscreen ihres Smartphones, Tablets oder Notebooks signieren. Forciert wird auch das papierlose Arbeiten: Im Tiroler Exklusivvertrieb laufen bereits 94 Prozent der Geschäftsfälle im Massengeschäft auf elektronischem Weg. Generali-Vorstandsmitglied Arno Schuchter, Ressort Vertrieb-Marketing, und Markus Winkler, Regionaldirektor für Tirol und Vorarlberg

D

ie Generali Tirol zieht eine posi-

auf die sich die Generali konzentriert. Neue

tive Bilanz über das abgelaufene

Technologien müssen einen Mehrwert für

Geschäftsjahr. „Die Generali Ver-

die Versicherungsnehmer bringen und ihre

sicherung Tirol konnte in einem herausfor-

Zufriedenheit steigern“, betont Arno Schuch-

dernden Umfeld Prämienzuwächse in allen

ter, Vorstand für Vertrieb-Marketing der Ge-

Sparten erzielen, ihren Marktanteil von 13,5

nerali Versicherung.

auf 14,9 Prozent steigern und damit ihre Top-

Generali-Kunden können aus diversen Kom-

position als Nummer 2 des Landes ausbauen.

munikations- und Vertriebswegen frei wäh-

Diesen Erfolg führen wir auf unsere hohe

len – persönlich oder digital, aber immer mit

Vertriebsstärke, ein ausgezeichnetes Pro-

individueller Beratung. Dazu steht in Tirol

duktangebot, eine exzellente Servicequalität

eines der dichtesten und erfolgreichsten Ver-

sowie eine hochwertige persönliche Bera-

triebsnetze der Versicherungsbranche zur

tung zurück“, erklärt Markus Winkler, Regio-

Verfügung, das entsprechend künftiger An-

naldirektor für Tirol und Vorarlberg.

forderungen laufend weiterentwickelt wird:

Kundenperspektive im Fokus

Im Exklusiv-Vertrieb wurden unter dem Titel „Onboarding“ eine Reihe von Initiativen –

Über digitale Kanäle einfach und transpa-

von einem neuen Recruiting-Prozess bis hin

rent mit dem Kunden vom Erstkontakt über

zu einer adaptierten Grundausbildung und

den Vertragsabschluss bis idealerweise zur

einem neuen Vergütungsmodell – gestar-

Vertragsverlängerung oder Weiterempfeh-

tet. Ebenso vertreibt die Generali Tirol ihre

lung zu interagieren, setzt neue Fertigkeiten

Versicherungen über 199 Maklerpartner so-

und eine entsprechende Infrastruktur vor-

wie über die Bankpartner BAWAG P.S.K. und

aus, die bei der Generali bereits Realität sind.

Bank für Tirol und Vorarlberg. Vertriebs-

Kundenbedürfnisse stehen im Mittelpunkt

kooperationen bestehen weiters mit dem

der Digitalisierungsinitiativen. „Einfach,

ÖAMTC, dem Österreichischen Alpenverein

maßgeschneidert, jederzeit und überall, aber

und der Deutschen Vermögensberatung.

auch geschützt und privat – so lauten die

Auch die Kommunikationskanäle wurden

wesentlichen Anforderungen der Kunden,

an die digitalen Anforderungen angepasst.

NEUER CYBER-SCHUTZ

Seit Juni 2018 reagiert die Generali mit der Erweiterung ihrer Produktwelt um das Thema Cyber auf neuen Absicherungsbedarf, den das digitale Zeitalter mit sich bringt. Insbesondere im KMU-Bereich ist die Nachfrage nach Absicherung von Schäden durch Hackerangriffe und Datenverluste rapide angestiegen. Mit der neuen Cyber-Versicherung leistet die Generali mehr als nur eine Absicherung für den Fall der Fälle. Der Kunde wird durch ein Radarsystem geschleust, das sein Gefahrenpotential durchleuchtet und analysiert. Darauf aufbauende Verbesserungsvorschläge dienen der Prävention. Tritt dennoch ein Schaden ein, ist dieser von der Versicherung gedeckt.

GENERALI TIROL IN ZAHLEN 140 Kundenbetreuer 4 Lehrlinge im Außendienst 15 Konzernagenten 10 Geschäftsstellen 199 Maklerpartner 15 % Marktanteil 94 % papierlose Anträge Verrechnete Prämien direkt (brutto) • Schaden/Unfall: 117,3 Mio. Euro • Leben/Kranken: 65,6 Mio. Euro • Gesamt: 183,0 Mio. Euro

eco.nova

209


top.500

PLATZ

VORJAHR

431

FIRMENNAME

ORT

BRANCHE

MA

UMSATZ

EGT *)

414

Spechtenhauser Holz- und Glasbau GmbH

Innsbruck

Bautischlerei/Holz- und Glasbau

47

2017 12.800.000 2016 13.000.000 (g) 2015 12.951.844

2017 544.278 2016 550.247 2015 1.137.671

432

424

UMIT – Private Universität für Gesundheitswissenschaften, Med. Informatik und Technik

Hall i. Tirol

Tertiärer Unterricht

170

2017 12.690.000 (g) 2016 12.500.000 2015 12.200.000

433

423

pro mente tirol

Innsbruck

Sozialwesen

250

2017 12.500.000 (g) 2016 12.500.000 (g) 2015 12.500.000 (g)

434

434

Nikolaus Auer

Umhausen

Hochbau

85

435

479

Kienpointner GmbH

Waidring

Einzelhandel mit Wohnmöbeln

82

2017 12.460.000 (g) 2016 10.500.000 (g) 2015 10.500.000

2017 449.823 2016 22.648

436

457

Falkner & Riml GmbH

Längenfeld

Elektroinstallation

100

2017 12.450.000 (g) 2016 11.500.000 2015 11.026.564

2016 1.259.927 2015 270.514 2014 -66.800

437

436

Betriebsgesellschaft – Nauderer Bergbahnen AG & Co. KG

Nauders

Seilbahn-, Sessel- und Schleppliftverkehr

70

2017 12.320.000 (g) 2016 12.000.000 2015 10.168.271

2016 711.742 2015 -55.952

438

468

Sport Glanzer GmbH & Co. KG

Sölden

Einzelhandel mit Fahrrädern, Sport- und Campingartikeln

67

2016 12.205.716 2015 10.981.403

439

NEU

Handl Tyrol Gastronomieservice GmbH

Pians

Großhandel mit Fleisch und Fleischwaren

21

440

447

Tiroler Vieh Marketing eGen

Innsbruck

Großhandel mit lebenden Tieren

8

2017 12.200.000 (g) 2016 12.000.000 (g) 2015 12.000.000

441

454

SILLPARK Shopping Center GmbH

Innsbruck

Vermietung und Verpachtung

0

2017 12.200.000 2016 11.670.000 2015 11.510.974

442

435

Pletzer Anton GmbH

Hopfgarten

Gas-, Wasser-, Heizungsund Lüftungs- und Klimaanlageninstallation

81

2017 12.180.000 (g) 2016 12.000.000 2015 9.468.726

443

437

Goidinger Bau GmbH

Zams

Hochbau

55

2017 12.180.000 (g) 2016 12.000.000 (g) 2015 12.000.000

444

440

Vita+ Naturprodukte GmbH

Langkampfen

Großhandel mit Nahrungsund Genussmitteln

40

2017 12.180.000 (g) 2016 12.000.000 2015 12.000.000

445

443

Autoland PPAT GmbH

Innsbruck

Instandhaltung und Reparatur von Kraftwagen

35

2017 12.180.000 (g) 2016 12.000.000 2015 10.000.000

446

442

Kompass Karten GmbH

Innsbruck

Verlegen von Karten und Büchern

33

447

445

Zorn-Wolf GmbH

Imst

Einzelhandel mit Kraftwagen

26

2017 12.180.000 (g) 2016 12.000.000 (g) 2015 12.000.000

448

444

Stöckl Johann Landmaschinen GmbH & Co. KG

Westendorf

Großhandel mit landwirtschaftlichen Maschinen und Geräten

26

2017 12.180.000 (g) 2016 12.000.000 2015 14.000.000

449

433

Hotel Jungbrunn GmbH & Co OG

Tannheim

Hotels

135

450

459

ADVOKAT Unternehmensberatung – GREITER & GREITER GmbH

Innsbruck

Unternehmensberatung

55

*)

210

2017 12.500.000 2016 12.000.000 (g)

2017 1.059.160 2016 540.280 2015 621.056

2017 12.200.000

2016 1.382.633 2015 1.159.597

2015 133.584

2014 524.463

2017 12.180.000 (g) 2016 12.000.000 (g)

2017 12.000.000 (g) 2016 12.000.000 (g) 2017 12.000.000 2016 11.500.000 2015 11.000.000

EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche, **) Unternehmen ist Teil einer Firmengruppe (Gruppenergebnisse siehe Seite 162), (g) Umsatz geschätzt

eco.nova

Ins_


BETRIEBLICHE GESUNDHEITSVORSORGE AUS EINER HAND

www.arbeitsmedizin-hall.at

Ins_AMZ-Hall_econova_A4_2.indd 1

14.06.17 09:36


top.500

PLATZ

VORJAHR

451

FIRMENNAME

ORT

BRANCHE

MA

438

Unterweger Früchteküche GmbH

Assling

Großhandel mit Nahrungsund Genussmitteln

44

452

441

M&H Transport GmbH

Innsbruck

Güterbeförderung im Straßenverkehr

38

453

NEU

Tyrolit AG

Schwaz

Beteiligungsgesellschaften

23

454

NEU

„Mineralöl-Express“ Pfeifer GmbH

Landeck

Einzelhandel mit Brennstoffen

5

455

449

Kahlbacher Machinery GmbH

Kitzbühel

Herstellung von Maschinen

103

2017 11.980.000 (g) 2016 11.800.000 (g) 2015 11.791.000

2017 1.861.678 2016 31.312 2015 244.893

456

451

Heliotherm Wärmepumpentechnik GmbH

Langkampfen

Herstellung von Pumpen und Kompressoren

65

2017 11.980.000 (g) 2016 11.800.000 (g) 2015 11.767.000

2017 -1.618 2016 179.263 2015 703.355

457

455

Bellutti Planen Innsbruck GmbH

Innsbruck

Erzeugung von Planen und technischen Textilien

120

2017 11.900.000 2016 11.600.000 2015 11.400.000

458

NEU

DMH Handels GmbH

Kufstein

Großhandel mit Holz

11

459

450

Bergbahnen Ellmau – Going GmbH & Co. Hartkaiserbahn KG

Ellmau

Seilbahn-, Sessel- und Schleppliftverkehr

100

460

NEU

Ing. Schweiger, Fulpmes, GmbH

Fulpmes

Herstellung von Metallkonstruktionen

55

461

429

Universal Gebäudereinigung GmbH

Innsbruck

Reinigung

3

462

NEU

BiologoN GmbH

Itter

Herstellung von Nahrungsmitteln

60

463

431

Raiffeisen-Lagerhaus Hopfgarten-Wörgl und Umgebung registrierte Gen. mbH

Hopfgarten

Großhandel

20

2017 11.700.000 (g) 2016 12.160.000 2015 12.171.060

2016 149.176 2015 165.807 2014 80.051

464

456

Bauunternehmung Buchauer & Strasser GmbH

Wörgl

Hochbau

120

2017 11.670.000 (g) 2016 11.500.000 (g) 2015 11.158.732

2016 89.168 2015 -98.319 2014 -323.397

465

458

kdg mediatech GmbH

Elbigenalp

Herstellung von magnetischen und optischen Datenträgern

55

2017 11.670.000 (g) 2016 11.500.000 2015 16.500.000

2016 -382.378 2015 -308.576 2014 346.279

466

493

Aufschnaiter Einrichtungshaus Tischlerei GmbH & Co. KG

St. Johann i. Tirol

Einzelhandel mit Wohnmöbeln

59

2017 11.620.000 (g) 2016 10.000.000 2015 9.133.322

467

476

Cleanaway Österreich GmbH

Wörgl

Rückgewinnung sortierter Werkstoffe

190

2017 11.500.000 2016 10.500.000 (g) 2015 10.500.000 (g)

468

460

Christophorus Reisen – Franz Kröll (e.U.)

Mayrhofen

Reisebüros

45

2017 11.500.000 (g) 2016 11.500.000 (g) 2015 11.500.000 (g)

469

401

MenüMobil Food Service Systems GmbH

Inzing

Spezialunternehmen für Speiseverteil- und Transportsysteme

22

2017 11.500.000 2016 13.500.000 2015 13.000.000

470

461

Löwe – Bär Hotels GmbH

Serfaus

Hotels

83

2017 11.470.000 (g) 2016 11.300.000 (g) 2015 11.000.000

EGT *)

2016 12.000.000 (g)

2017 12.000.000 (g) 2016 12.000.000 2015 6.000.000 2017 12.000.000 (g)

2016 12.000.000

2017 11.900.000

*)

212

UMSATZ

eco.nova

2017 11.800.000 (g) 2016 11.800.000 2015 11.800.000 2017

2016 1.732.084 2015 -897.458 2014 2.016.873

11.800.000 (g)

2017 11.800.000 2016 12.200.000 2015 12.000.000

2017 402.174 2016 526.257 2015 360.707

2017

2017 852.530

11.746.258

2014 1.821.529

2016 423.085 2015 893.939 2014 882.841

2016 2.564.709 2015 1.756.116 2014 2.917.213

EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche, **) Unternehmen ist Teil einer Firmengruppe (Gruppenergebnisse siehe Seite 162), (g) Umsatz geschätzt


© CMI

CMI

Viel Neues

Christian Mayerhofer, Geschäftsführer Congress Messe Innsbruck

Die Congress Messe Innsbruck (CMI) bildet den Rahmen für zahlreiche Veranstaltungen. Ein Schwerpunkt liegt heuer neben EU-Konferenzen auch auf den beiden Weltmeisterschaften. Dipl.-BW (FH) Direktor Christian Mayerhofer, Geschäftsführer der Congress Messe Innsbruck, im Interview über Großveranstaltungen und CD-Aufnahmen.

ECO.NOVA: Wie entwickelt sich das Ver-

Wildbachverbauung zu gewinnen. Aber auch

von Abendveranstaltungen. Ein großes Dan-

anstaltungsjahr 2018, stehen besondere

auf der Messe Innsbruck wird viel Neues ge-

keschön gebührt unseren Kunden, die sich

Highlights an?

boten, unter anderem findet mit der ÖKO

sehr verständnisvoll gezeigt haben und mit

CHRISTIAN MAYERHOFER: Zu Beginn

FAIR Tirol die erste Messe für Nachhaltigkeit

uns zusammen für die Veranstaltungsdauer

möchte ich die Gelegenheit ergreifen und

im Westen Österreichs statt.

adäquate Alternativtermine gesucht und gefunden haben.

den Top 500 Tiroler Unternehmen zu ihrer Wirtschaftsleistung im Geschäftsjahr 2017

In welcher Form wirken sich die anstehen-

herzlich gratulieren. Als Leitbetrieb unter

den Weltmeisterschaften im Radfahren

Gibt es andere außergewöhnliche Nut-

den Tiroler Veranstaltungshäusern und zen-

und Klettern auf die CMI aus?

zungsformen der CMI in jüngster Zeit?

trale Plattform des wirtschaftlichen und

Wir freuen uns sehr, dass Innsbruck erneut

Wir dürfen uns als Congress Messe Inns-

wissenschaftlichen Austauschs erleben wir

seine Kompetenz in der Planung und Durch-

bruck über einen sehr guten Buchungsstatus

die Erfolge der heimischen Unternehmen

führung von Großveranstaltungen unter Be-

freuen und sind in der glücklichen Lage, an

auf unseren Veranstaltungen hautnah. Die

weis stellen darf. Durch die Multifunktiona-

unseren drei Standorten für sehr viele Ver-

positive Wirtschaftslage Tirols spiegelt sich

lität, zentrale Lage der Standorte, Größe der

anstaltungsarten und -formen und für die

unter anderem im Kongress- und Messejahr

Infrastruktur und nicht zuletzt unsere er-

unterschiedlichsten Anforderungen – sowohl

2017 wider, in dem sich Tirol laut MIRA-Stu-

fahrenen Mitarbeiter ist die Congress Messe

in der Beratung, den technischen Lösungen

die in Bezug auf die Nächtigungszahlen

Innsbruck in das Konzept der UCI Straßen-

bis hin zur Full-Service-PCO-Betreuung (Pro-

nach Wien erneut als stärkste Kongressdesti-

rad-WM 2018 eingebunden. So werden wir in

fessional Congress Organiser) – umfassende

nation behaupten konnte. Auch 2018 verläuft

dieser Zeit Medien- und Pressezentrum, sind

Leistungen bereitstellen zu können. Darüber

mit über 450 geplanten Veranstaltungen in

der Host für einen internationalen Kongress

hinaus gibt es immer wieder außergewöhn-

unseren drei Häusern Congress Innsbruck,

des Weltradverbandes, zu dem Teilnehmer

liche Nutzungsformen. Ein gutes Beispiel

Messe Innsbruck und dem congresspark igls

aus über 180 Ländern erwartet werden, und

dafür sind die erst kürzlich stattgefundenen

positiv. Einen Schwerpunkt werden dabei,

dürfen die VIPs in wunderbarem Ambiente

Musikaufnahmen von Grammy-Preisträger

aufgrund der österreichischen Rats-

gemeinsam mit unserem Cateringpartner

René Jacobs für die Produktion seiner neuen

präsidentschaft, EU-Konferenzen bilden.

COME INN Gastro DoN verwöhnen. Noch

CD mit der ersten und sechsten Sinfonie von

Außerdem ist es gelungen, zusammen mit

vor der Rad-WM werden die weltbesten Klet-

Schubert. Die hervorragende Akustik hat den

dem Österreichischen Bundesministerium

terprofis und tausende Kletterbegeisterte

Meister überzeugt und es war ein Vergnügen,

für Forst und dem Land Tirol den Weltleit-

zur Kletter-WM erwartet. Auch hier dürfen

als Zaungast den Klängen zu lauschen.

kongress zum Thema Schnee, Lawinen und

wir unterstützen, zum Beispiel im Rahmen

// www.cmi.at

eco.nova

213


top.500

PLATZ

VORJAHR

471

FIRMENNAME

ORT

BRANCHE

462

ALPHA Transport GmbH

Kufstein

Dienstleistungen für den Verkehr

12

2017 11.370.000 (g) 2016 11.200.000 2015 4.500.000

472

463

SPEDIMAX Transportservice GmbH

Hall i. Tirol

Dienstleistungen für den Verkehr

13

2017 11.320.000 (g) 2016 11.150.000 2015 11.551.210

473

464

Teadit International Produktions GmbH

Kufstein

Herstellung von technischen Kunststoffteilen

39

11.280.000 (g) 2017 2016 11.110.000 (g) 2015 11.000.000 (g)

2014 1.680.875

474

2017/18 703.000

Greenstorm Mobility GmbH

Söll

Vermietung von Sport- und Freizeitgeräten

2017/18 11.226.000

NEU

40

475

471

VENTOTRANS GmbH

Kirchbichl

Dienstleistungen für den Verkehr

16

11.170.000 (g) 2017 2016 11.000.000 (g) 2015 11.000.000

2014 273.238

476

474

GEO-ALPINBAU GmbH

Mils b. Imst

Sonstige spezialisierte Bautätigkeiten a.n.g. (ohne Isolierer)

43

2017 11.090.000 (g) 2016 10.900.000 (g) 2015 10.853.978

477

467

Geschützte Werkstätte integrative Betriebe Tirol - GmbH

Vomp

Herstellung von Verpackungsmitteln

260

2017 11.000.000 (g) 2016 11.000.000 2015 9.632.433

478

NEU

Hotel Kitzhof GmbH

Kitzbühel

Hotels

80

479

NEU

ERC-LOGISTIK GmbH

Kufstein

Dienstleistungen für den Verkehr

15

480

472

CMH Consulting, Management und Handel GmbH

Kufstein

Großhandel mit Bekleidung

6

481

NEU

Miller Optik Gesellschaft mbH

Innsbruck

Großhandel mit Foto- und optischen Erzeugnissen

105

482

480

Metall Kofler GmbH

Fulpmes

Herstellung von Metallkonstruktionen

61

2017 10.820.322 2016 10.500.000 2015 10.213.012

483

478

Höpperger GmbH & Co. KG

Rietz

Mineralölverarbeitung

84

2017 10.810.000 (g) 2016 10.500.000 2015 9.456.650

484

NEU

Albrecht Hotel GmbH

Seefeld

Hotels

99

485

360

Fröschl Beton GmbH & Co. KG

Hall i. Tirol

Herstellung/Erzeugung von Transportbeton

14

2017 10.735.000 2016 15.167.615 2015 12.030.160

486

477

Hotel Quellenhof GmbH

Leutasch

Hotels

103

2017 10.660.000 (g) 2015 10.500.000 2014 8.900.000 (g)

487

481

Huber Tirol GmbH

St. Johann i. Tirol

Schlachten (ohne Schlachten von Geflügel)

32

2017 10.660.000 (g) 2016 10.500.000 2015 9.000.000

488

483

Autofrächterei Gebrüder Melmer GmbH & Co. KG

Imst

Güterbeförderung im Straßenverkehr

70

2017 10.500.000 (g) 2016 10.300.000 2015 10.315.978

489

492

Steinplatte AufschließungsGmbH & Co. Kommanditgesellschaft

Waidring

Seilbahn-, Sessel- und Schleppliftverkehr

50

2017 10.500.000 2016 10.000.000 2015 10.432.787

490

482

Skiliftgesellschaft Hochfügen, GmbH

Fügen

Seilbahn-, Sessel- und Schleppliftverkehr

44

2017 10.470.000 (g) 2016 10.318.637 2015 10.060.356

UMSATZ

EGT *)

2016 1.046.038

2017 11.000.000

2016 1.117.049

2017 11.000.000

2015 245.508

2017 11.000.000 2016 10.700.000

2017 319.517 2016 348.643 2015 -1.547.782

2017

10.900.000

2017 694.011 2015 137.517

2016 173.761 2015 63.541

2017 10.761.974

*)

214

MA

2017 607.051 2016 796.297

2015 588.966

2016 1.847.591 2015 1.324.467

2016 1.087.755 2015 518.426

EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche, **) Unternehmen ist Teil einer Firmengruppe (Gruppenergebnisse siehe Seite 162), (g) Umsatz geschätzt

eco.nova

18062


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Starke Partner, starke Marke: STRAUSS & PARTNER wird UBM Development UBM Development Österreich GmbH Niederlassung West Porr-Straße 1 | 6175 Kematen | Österreich T. +43 50 626-3120 | F. +43 50 626-3133 tirol@ubm-development.com ubm-development.com 180626_Econova_final_NEU.indd 1

26.06.2018 12:27:33


top.500

PLATZ

VORJAHR

FIRMENNAME

ORT

BRANCHE

491

NEU

Günter Langebner GmbH

Wörgl

Einzelhandel mit Kraftwagen

21

492

NEU

Sporthotel Silvretta GmbH

Ischgl

Hotels

50

493

485

APL Apparatebau GmbH

Hopfgarten

Herstellung von Metallkonstruktionen

494

475

Alpina Druck GmbH

Innsbruck

495

491

Felbertauernstraße-AG

496

NEU

497

*)

MA

UMSATZ

EGT *)

2017

10.450.000 (g)

2017

10.380.000 (g)

2016

1.915.486

55

2017 2016 2015

10.350.000 (g) 10.200.000 (g) 10.200.000 (g)

2016 2015 2014

1.448.470 1.787.118 1.583.747

Druckerei

65

2017 2016 2015

10.300.000 10.800.000 10.005.469

Lienz

Mautstraßen

55

2017 2016 2015

10.230.000 (g) 10.000.000 8.239.730

2016 2015

797.112 -90.522

2017

10.200.000

Laner Schuh GmbH

Innsbruck

Einzelhandel mit Schuhen

102

488

Schalber Alois GmbH

Serfaus

Hotels

100

2017 2016 2015

10.150.000 (g) 10.000.000 10.300.000

2016 2015 2014

958.010 204.992 -383.999

498

490

Koppensteiner GmbH

Weer

Vorbereitende Baustellenarbeiten

70

2017 2016 2015

10.150.000 (g) 10.000.000 11.000.000

2016 2015 2014

1.057.694 513.792 521.858

499

494 1)

Wetscher Möbel Mitnahme GmbH

Fügen

Einzelhandel mit Wohnmöbeln

45

2017 2016 2015

10.150.000 (g) 10.000.000 (g) 10.000.000 (g)

500

495

Trop Möbelabholmarkt GmbH

St. Johann i. Tirol

Einzelhandel mit Wohnmöbeln

41

2017 2016 2015

10.150.000 (g) 10.000.000 (g) 10.000.000

EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche, **) Unternehmen ist Teil einer Firmengruppe (Gruppenergebnisse siehe Seite 162), (g) Umsatz geschätzt, 1) ehemals Avanti Möbel-Mitnahmemarkt GmbH

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03.07.2018 08:11:49


GE

Die Energiezukunft gestalten Jenbach ist ein Ort mit Tradition, aber die Zeit steht hier alles andere als still. Denn hier werden mit den grünen Jenbacher Gasmotoren innovative Lösungen für eine effiziente, flexible und umweltfreundlichere Energieversorgung entwickelt. In Tirol zu Hause, in aller Welt erfolgreich.

© GE JENBACHER GMBH & CO OG

„Brilliant Place to Work” in Jenbach

Mit Know-how und Präzision zum Welterfolg.

S

eit mehr als 60 Jahren arbeiten in

grüneren Zukunft – und ist damit auf flexi-

des Jahres“ ausgezeichnet wurde. Weltweit

Jenbach Pioniere, Problemlöser,

ble, umweltfreundliche Energielieferanten

ist es ein erfahrenes Team von mehr als 2.600

Menschen mit Vorstellungskraft, Vi-

angewiesen.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die den

sionen und Führungsqualitäten gemeinsam

Denn bei aller Umweltfreundlichkeit brin-

erfolgreichen Wachstumskurs der Jenbacher

an innovativen Energielösungen und gestal-

gen erneuerbare Energiequellen wie Wind

Gasmotoren vorantreiben.

ten damit aktiv unsere Zukunft mit. Das Un-

und Sonne den Nachteil mit sich, dass sie

Auch als Arbeitgeber bleibt das Unterneh-

ternehmen hat sich über die Jahrzehnte von

nicht planbar sind und daher auch keine si-

men nicht stehen, sondern entwickelt als

einem Hersteller von Dieselmotoren und Lo-

chere Versorgung garantieren können. Das

„Brilliant Place to Work“ sein attraktives An-

komotiven zu einem der weltweit führenden

bedeutet, dass bei Flaute oder dichter Wol-

gebot für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Spezialisten für Gasmotoren und Blockheiz-

kendecke rasch ein anderer Energieerzeuger

immer weiter. Neben verschiedenen Pro-

kraftwerke entwickelt.

einspringen muss, um sie zu ersetzen. Als

grammen im Rahmen der HealthAhead-Ini-

Rund 19.000 Jenbacher Gasmotoren sind

Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) betriebene

tiative wie Yoga, BaseFive oder Betriebssport

heute weltweit im Einsatz. Mit ihrer innova-

Gasmotorenkraftwerke wie jene aus Jen-

und einer Kantine mit italienischem Hau-

tiven Technologie erzeugen sie umweltge-

bach eignen sich dafür hervorragend. Denn

benkoch bietet der mit dem BFG-Gütesiegel

rechtere und sauberere Energie und tragen

sie punkten nicht nur mit hervorragenden

ausgezeichnete Betrieb in Jenbach auch in-

dazu bei, Energieprobleme auf der ganzen

Brennstoffnutzungsgraden, sondern auch

teressante Weiterbildungsmöglichkeiten und

Welt zu lösen und die Lebensqualität vieler

mit hoher Betriebsflexibilität.

sonstige Benefits an.

Menschen zu verbessern.

Ein aktuelles Beispiel ist das derzeit in Bau

Nachhaltiger Erfolg – Erfolg durch Nachhaltigkeit

befindliche Küstenkraftwerk in Kiel, das modernste und flexibelste Gasmotorenheizkraftwerk Europas. Sein Herzstück sind 20 Jenba-

Der Jenbacher Gasmotorenspezialist verbin-

cher 9,5-MW-Gasmotoren, die ab 2019 neue

det Tradition mit Innovation – und techno-

Maßstäbe in puncto Flexibilität, Brennstoff-

logischen Fortschritt mit exzellenten wirt-

nutzung und Klimaschutz setzen werden.

schaftlichen Ergebnissen. Das versteht die Jenbacher Gasmotorensparte unter nachhal-

Arbeitsplatz mit Aussicht

tigem Erfolg. Gleichzeitig steht Nachhaltig-

Heute arbeiten mehr als 1.600 Mitarbeiterin-

keit buchstäblich im Zentrum der Unterneh-

nen und Mitarbeiter in der Brilliant Factory

menstätigkeit. Denn die Energieversorgung

am Standort Jenbach – jener Leitfabrik von

entwickelt sich derzeit in Richtung einer

GE, die 2017 mit dem GEO Award der „Fabrik

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217


Wellwasser

1

© WELLWASSER

2 3

Aktivkohle-Anschwemmfilter und Silberionen entfernen Schmutz und Partikel größer 0,5 µm Wellwasser-Aktivator: Edelstahlgehäuse gefüllt mit ausgesuchten Kristallen Mechanischer Bakterienfilter mit Trenngrenze 0,1 µm. Bakterienzurückhaltung: › 99,99999 % › LOG7

Veredelt in Tirol

wellwasser® – sauber und gesund. Mit den drei Editionen Gastro, Home und Business bietet wellwasser® die optimale Anlage für gesichertes Wasser.

W

asser ist das wertvollste Le-

Gesundheit im Fokus

liefern wir mit unseren wellwasser®- Trink-

bensmittel! Auch wenn un-

Für Geschäftsführer Dietmar Meraner ist

brunnen für Schulen und Kindergärten ei-

ser Wasser jeden Tiroler

auch der Gesundheitsaspekt entscheidend:

nen wertvollen Beitrag zur gesunden Er-

Wasserversorger in einwandfreier Quali-

„Im Zeitalter eines nicht mehr überschauba-

nährung in der Entwicklungsphase unserer

tät verlässt, verliert es diese oftmals auf

ren Marktes an Nahrungsergänzungsmitteln

Kinder. Meine Vision ist es, Tirol neben Tou-

dem Weg zum Glas – aufgrund älterer, un-

ist eine Rückbesinnung auf die reine Aus-

rismus und Sport auch in puncto Wasser zur

dichter Leitungen, längerer Standzeit des

gangssubstanz Wasser wichtig. Zum Beispiel

Nummer eins zu machen.“

Wassers oder unsauberer Anschlüsse. Die Wellwasser Technology GmbH hat es sich deshalb zur Aufgabe gemacht, den Tirolern und seinen Gästen frisches und gesichertes Wasser in unbegrenzter Menge zur Verfügung zu stellen – direkt aus dem Hahn gezapft, frisch gekühlt, still oder perlend. Dafür wurde von Wellwasser Technology die Hightech-Wasseraufbereitungsanlage (HTWAA) entwickelt.

218

eco.nova

WELLWASSER IST REGIONALITÄT, NACHHALTIGKEIT, UMWELTSCHUTZ, LEBT GASTFREUNDSCHAFT UND IST EIN STÜCK HEIMAT. Dietmar Meraner, GF Wellwasser Technology GmbH


Wellwasser

GASTRO

Für die Gastronomie entfällt das aufwendige Handling mit sperrigen Kisten. Dadurch wird auch Platz im Lager und in Kühlschubladen geschaffen. Gäste und Einheimische kommen in den Genuss von qualitätsvollem, heimischem Wasser – einfach aus der Schankanlage gezapft, still oder perlend und in edlen wellwasser® -Karaffen kredenzt.

HOME

Gesichertes, qualitätsvolles Wasser ist auch in den eigenen vier Wänden ein Muss – es beginnt schon bei der Wasserentnahme fürs Kochen und Zubereiten und endet beim Trinken des frischen Wassers. So wird schon Kindern von Anfang an Zugang zu bestem Wasser geboten, sodass sie die Qualität und den Wert des gesunden und sicheren Wassers zu schätzen lernen.

BUSINESS

Frisches, klares und gesundes Wasser steigert die Leistungsfähigkeit, Konzentration und das allgemeine Wohlbefinden – ideal für den Arbeitsalltag. Die wellwasser® Business-Edition ist gezielt auf die Platzierung in Büros, Produktionsstätten oder Shops entwickelt worden. Mitarbeiter haben so unbegrenzten Zugang zu sauberem Wasser, still oder perlend.

Weitere Vorteile

nennt man die Eigenschaft der Aktivkohle,

der Regel unter dem Küchenwaschbecken.

Neben dem Gesundheitsaspekt liegen wei-

schlechten Geschmack, unangenehmen Ge-

Damit ist gewährleistet, dass das saubere

tere Vorteile von wellwasser® auf der Hand:

ruch oder Verfärbungen zu neutralisieren.

Wasser nicht wieder durch verunreinigte

Leergut, Transportwege und Müllentsor-

Im Aktivator beeinflussen ausgesuchte Kris-

Leitungswege belastet wird.

gung entfallen, was die Umweltbelastung

talle das Wasser positiv. Der Bakterienfilter

reduziert.

hat die Aufgabe, pathogene Keime aus dem

So arbeitet die HTWAA Der Aktivkohle-Anschwemmfilter entfernt

Wasser zu filtern. Solche Ultrafilter werden z. B. auch in der Medizintechnik verwendet.

Schmutz und Partikel, die größer als 0,5 μm

Einfach installiert

(0,0005 mm) sind. Zum Vergleich: Die durch-

Wir installieren die HTWAA immer so nah

schnittliche Dicke eines Haares beträgt 0,05

wie möglich an der Entnahmestelle. In der

mm. Im Wasser gelöste wertvolle Inhaltsstof-

Gastronomie wird sie direkt vor dem Kar-

fe wie Magnesium, Kalzium, Kalium etc. blei-

bonator der Schankanlage installiert. Der

ben im Wasser, weil diese eine Teilchengröße

Karbonator kühlt und versetzt das saubere

haben, die wesentlich unter der Trenngren-

wellwasser® mit Kohlensäure. Bei den Busi-

ze der Membran liegt. Ein Aktivkohlepuder

nessanlagen ist sie im Gerät eingebaut und

übernimmt die Aufgabe der Adsorption. So

bei der Home-Edition steht die HTWAA in

WELLWASSER TECHNOLOGY GMBH

Stadlweg 23, 6020 Innsbruck Tel.: 0512/560966 Mobil: 0664/1007746 office@wellwasser-technology.com www.wellwasser.com

eco.nova

219


top.500

ALPHABETISCHE REIHUNG 3con Anlagenbau GmbH

90

A. Loacker Konfekt GmbH a.ö. Krankenhaus St. Vinzenz Betriebs GmbH A.S.T. Baugesellschaft m.b.H. Abfallbehandlung Ahrental GmbH ACP IT Solutions GmbH Adler-Werk Lackfabrik Johann Berghofer GmbH & Co. KG Adolf Darbo AG ADVOKAT Unternehmensberatung - GREITER & GREITER GmbH Aebi Schmidt Austria GmbH AFS Logistic Solutions GmbH Ager GmbH AL-KO Technology Austria GmbH Albrecht Hotel GmbH Alois Mayr Bauwaren GmbH Alois Wild GmbH Alpenländische Heimstätte, gemeinnützige Wohnungsbau- und Siedlungs GmbH ALPEWA Metallproduktion GmbH ALPHA Transport GmbH Alpina Druck GmbH Alpina Food & Dairy Products GmbH Alpinschule Innsbruck GmbH Andrä Hörtnagl Produktion und Handel GmbH Anita Dr. Helbig GmbH Anthentic Logistik GmbH Anton Rauch GmbH & Co. KG AP-Kufstein GmbH APL Apparatebau GmbH Apotheke Mag. Pollack Aqipa GmbH Aqua Dome Tirol Therme Längenfeld GMBH & Co. KG ARGE Baustahl Eisen Blasy-Neptun GmbH Arlberger Bergbahnen AG ARZ Allgemeines Rechenzentrum GmbH ASFINAG Alpenstraßen GmbH AST Eis- und Solartechnik GmbH AT-Thurner Bau GmbH ATP Innsbruck Planungs GmbH Auer GmbH Aufschnaiter Einrichtungshaus Tischlerei GmbH & Co. KG Austria Bau Tirol und Vorarlberg Handels GmbH AUSTRIA SKI VERANSTALTUNGSGESELLSCHAFT m.b.H. Auto Meisinger GmbH Auto-Linser GmbH Autobedarf Karl Kastner GmbH Autofrächterei Gebrüder Melmer GmbH & Co. KG Autohaus Hans Dosenberger GmbH & Co. KG Autohaus Manfred Neurauter GmbH Autohaus Pontiller GmbH Autohaus Rudolf Fuchs GmbH Autohaus Schweiger GmbH Autohaus Strasser GmbH Autohof Huter GmbH Autoland PPAT GmbH Autopark GmbH

74 86 346 353 349 52 43 450 286 269 294 116 484 142 373

B-Transport GmbH Barilla Austria GmbH Barracuda Networks AG Bauunternehmung Buchauer & Strasser GmbH Bauunternehmung Dipl.Ing. Walter Frey GmbH Bauwaren Canal GmbH & Co. KG BE-terna GmbH Beat the Street - Jörg Philipp Touring Service GmbH Bellutti Planen Innsbruck GmbH BeMo Tunnelling GmbH Berg- & Skilift Hochsöll GmbH u. Co. KG Bergbahn AG Kitzbühel Bergbahn Scheffau am Wilden Kaiser GmbH & Co. KG Bergbahnen Ellmau - Going GmbH & Co. Hartkaiserbahn KG Bergbahnen Skizentrum Hochzillertal GmbH & Co. KG Berger Fahrzeugtechnik GmbH Berger Logistik GmbH Bernard Ingenieure ZT-GmbH Besi Austria GmbH Betriebsgesellschaft - Nauderer Bergbahnen AG & Co. KG Bezirkskrankenhaus Schwaz Betriebsgesellschaft m.b.H. BFI Tirol Bildungs GmbH Binderholz Bausysteme GmbH Binderholz GmbH

315 284 203 464 377 219 232 316 457 109 386 131 407 459 205 198 38 363 96 437 110 404 66 12

220

130 300 471 494 271 270 261 83 272 296 175 493 422 106 222 95 143 48 129 423 133 230 337 466 107 238 273 323 145 488 148 262 278 275 56 257 172 445 62

BiologoN GmbH Bitbau Dörr GmbH BOE Gebäudemanagement GmbH bofrost* Austria GmbH Braunegger KG. Brüder Theurl GmbH Brüder Unterweger GmbH BTV-Anlagenleasing 1 GmbH BTV-Real-Leasing II GmbH Burgstaller Bau GmbH „Burton“ Sportartikel GmbH

462 127 379 124 255 82 189 103 220 343 68

Cecil Modehandel GmbH CERATIZIT Austria GmbH Christian Mühlberger Hotelbetriebs- GmbH Christophorus Reisen - Franz Kröll (e.U.) Christophorus Reiseveranstaltungs GmbH Cleanaway Österreich GmbH CMH Consulting, Management und Handel GmbH Coveris Flexibles Austria GmbH CURA-Marketing GmbH

327 20 385 468 317 467 480 44 183

D. Swarovski KG D. Swarovski Tourism Services GmbH DAKA Entsorgungsunternehmen GmbH & Co. KG Dannemann Global Extrusion GmbH DEMACLENKO GmbH Der Bäcker Ruetz GmbH Der Lärchenhof - Martin Unterrainer GmbH dez Einkaufszentren GmbH Dietrich, Luft und Klima, GmbH Dinkhauser Kartonagen GmbH Dipl. Ing. Hans Goidinger, Bau- und Leichtbeton GmbH DMH Handels GmbH Dr. W. Lüftner Reisen HmbH Durst Phototechnik Digital Technology GmbH

8 89 187 312 288 336 420 344 268 105 328 458 115 75

E. Bernhard GmbH E.G.O. Austria Elektrogeräte GmbH EAE Stöckl Elektroanlagen- Elektrifizierungs GmbH ECCO Austria Zweigniederlassung der ECCO EMEA Sales SE Edi Light GmbH Egger Holzwerkstoffe GmbH Eglo Leuchten GmbH Einrichtungshaus Föger GmbH Eisendle Frisch- und Tiefkühlwaren KG Electro Terminal GmbH & Co. KG Elekta GmbH Elektrizitätswerke Reutte AG Elektro Müller GmbH & Co. KG Elitec Elektrotechnik Handelsgesellschaft m.b.H. Empl Fahrzeugwerk GmbH Engleder GmbH Engleder Handels GmbH ERC - LOGISTIK GmbH ErlebnisSennerei Zillertal KG Ernst Derfeser GmbH Ernst und Andrea Mayer Hotelbetriebs-GmbH Euroclima Apparatebau GmbH Eurotours GmbH EWA Energie- & Wirtschaftsbetriebe der Gem. St. Anton GmbH EWT Truck & Trailer Handels GmbH exceet Card Austria GmbH exceet electronics GesmbH

416 173 393 26 330 231 51 249 342 225 329 108 332 341 35 165 164 479 318 168 366 233 13 413 33 201 424

F. Kaltschmid Hotel GmbH Fachhochschule Kufstein Tirol Bildungs GmbH Falch GmbH Falkner & Riml GmbH Felbertauernstraße-AG Felder KG Feratel Media Technologies AG Fercam Austria GmbH Ferrero Österreich Handels GmbH FIAI Handels GmbH Fiegl & Spielberger GmbH Fisser-Bergbahnen GmbH Fleischhof Oberland GmbH & Co. KG Fluckinger Transport GmbH Foto Lamprechter GmbH & Co. KG Franz Achleitner-Fahrzeugbau und Reifenzentrum GMBH Freudenberg Sealing Technologies Austria GmbH & Co. KG

251 378 182 436 495 80 392 73 39 398 88 178 411 114 394 136 100

Freudenthaler GmbH & Co. KG Friedrich Deutsch Metallwerk GmbH Fritz Egger GmbH & Co. OG Fröschl AG & Co. KG Fröschl Beton GmbH & Co. KG Früchte Maier GmbH & Co. KG

410 72 5 42 485 292

GA Actuation Systems GmbH GE Jenbacher GmbH & Co. OG Geberit Huter GmbH Gebro Pharma GmbH Gebrüder Kofler GmbH Gebrüder Schwaiger GmbH Geisler & Trimmel General Contractor GmbH Gemeinnützige Hauptgenossenschaft des Siedlerbundes registrierte Genossenschaft mit beschränkter Haftung GEO - ALPINBAU GmbH Geppert GmbH Gerätewerk Matrei e.Gen. Gerzabekteam GmbH Geschützte Werkstätte - integrative Betriebe Tirol GmbH Giesswein Walkwaren AG GKI Sanitär-VertriebsgesmbH Goidinger Bau GmbH Goldbet Sportwetten GmbH Greenstorm Mobility GmbH Grissemann GmbH GSK-Gebro Consumer Healthcare GmbH Günter Langebner GmbH Gutmann GmbH

195 2 267 69 301 351 298

Hager Transportgesellschaft m.b.H. Handl Tyrol Gastronomieservice GmbH Handl Tyrol GmbH Hans Brunner GmbH Hans Picker GesmbH Hartl Connect Transport GmbH Hausberger Elektrotechnik GmbH Hauschild Installationen GmbH & Co. KG Haya International Trading OG Heavyteam-Spezialtransport GmbH Heinritzi Restaurant GmbH Helbling Verlagsgesellschaft m.b.H. Heliotherm Wärmepumpentechnik GmbH HELLA Sonnen- und Wetterschutztechnik GmbH Hermann Huber Autohaus GmbH hollu Systemhygiene GmbH Holz - Marberger GmbH Holzbau Saurer GmbH & Co. KG Höpperger GmbH & Co. KG Hotel Jungbrunn GmbH & Co. OG Hotel Kitzhof GmbH Hotel Quellenhof GmbH Hotel Trofana Royal GmbH HS Holzexport Schuster GmbH HTB Baugesellschaft m.b.H. Huber Einkauf GmbH & Co. KG Huber Tirol GmbH Hubert Singer - Transporte und Erdbewegungen GmbH

240 439 47 414 218 77 259 425 120 188 389 357 456 60 265 113 153 390 483 449 478 486 335 347 65 53 487 417

ICV Handels GmbH Idealbau GmbH IDM-Energiesysteme GmbH ILF Consulting Engineers Austria GmbH Ing. Berger & Brunner Baugesellschaft m.b.H. Ing. Franz Thurner Baumeister GmbH & Co. KG Ing. Hans Bodner Baugesellschaft m.b.H. & Co. KG Ing. Hans Lang GmbH Ing. Schweiger, Fulpmes, GmbH Ingenieure Maurer Wallnöfer GmbH & Co. KG Innbus GmbH Innbus Regionalverkehr GmbH Innsbrucker Immobilien GmbH & Co. KG Innsbrucker Kommunalbetriebe AG Innsbrucker Soziale Dienste GmbH Innsbrucker Verkehrsbetriebe und Stubaitalbahn GmbH Inntaler Logistik - Park GmbH Inntaler Transporte GmbH INTERALPEN-HOTEL TYROL GMBH „INTERCHIM AUSTRIA“ Internationaler Chemiehandel GmbH Interfood-Lebensmittelgroßhandel GmbH Intergraphik GmbH

313 359 253 92 141 244 15 84 460 280 191 427 128 37 104 122 63 297 263 177 54 381

287 476 252 146 397 477 334 307 443 196 474 81 208 491 17

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1

Mehr Informationen zu Jaguar Care unter: jaguar.at/JaguarCare

Jaguar I-PACE Stromverbrauch in kWh/100 km: 24,2–21,2 (komb.); CO2-Emissionen in g/km: 0 (komb.), nach WLTP. Autowelt Innsbruck Denzel & Unterberger GmbH & Co. KG Griesauweg 28, 6020 Innsbruck Tel.: 0512 3323-0, E-Mail: info@denzel-unterberger.cc jaguar-innsbruck.at

P02778_JGAT_I-PACE_T3_210x297_Autowelt Innsbruck.indd 1

20.06.18 09:49


top.500

J. Zimmer Maschinenbau GmbH Johann Huter u. Söhne Johann Ischia & Co. Im- und Export GmbH & Co. KG Josef Einwaller e.U. Josef Recheis Eierteigwarenfabrik und Walzmühle GmbH Juwel H. Wüster GmbH

192 162 415 399 213 167

Kahlbacher Machinery GmbH Kapferer und Kapferer GmbH & Co. KG Karl Reiter Posthotel Achenkirch GmbH Karl Thrainer Handels GmbH KATHREIN Mobilcom Austria GmbH Katzenberger Beton- und Fertigteilwerk GmbH kdg mediatech GmbH Kienpointner GmbH Kitzbüheler Ski Club (K.S.C.) KLAFS GmbH Klausner Trading International GmbH KLEEN-TEX Industries GmbH Klumaier x Tanner GmbH Koch Media GmbH Köllensperger Stahlhandel GmbH & Co. KG Kompass Karten GmbH Koppensteiner GmbH KP Plattner GmbH Kreis Industriehandel GmbH Kufgem GmbH Kurz Fertigteilbau GmbH

455 325 376 157 151 370 465 435 299 408 57 260 426 31 248 446 498 304 358 326 310

Laner Schuh GmbH Lanserhof GmbH Lebenshilfe Tirol, gemeinnützige GmbH Leitner GmbH Leonhard Lang GmbH LIEBHERR-HAUSGERÄTE LIENZ GMBH LIEBHERR-WERK TELFS GMBH Liftgesellschaft Obergurgl, GmbH Logsystems GmbH Löwe - Bär Hotels GmbH Ludwig Canal‘s Kinder, Baustoffwerke, Imst, GmbH & Co. KG Luzian Bouvier Haustechnik & Fliesen GmbH

496 338 98 61 132 19 29 289 388 470 395 193

M&H Transport GmbH Machines Highest Mechatronic GmbH Mattersberger HotelbetriebsgmbH Mayrhofner Bergbahnen Aktien- gesellschaft Med-El Elektromedizinische Geräte GmbH Media Markt Imst TV-Hifi- Elektro GmbH Media Markt TV-Hifi-Elektro GmbH MEDIA MARKT Wörgl TV-Hifi- Elektro GmbH Medizinische Universität Innsbruck MenüMobil Food Service Systems GmbH Metall Kofler GmbH METRON HANDEL GMBH Milford Tee Austria GmbH Miller Optik Gesellschaft mbH „Mineralöl-Express“ Pfeifer GmbH MK Illumination Handels GmbH Mode von Feucht GmbH MOGUNTIA FOOD GmbH Moguntia-Werke Gewürzindustrie GmbH Montanwerke Brixlegg AG Morandell International GmbH Morawa-Berchtold Transporte GmbH Moser GmbH Moser Wohnbau & Immobilien GmbH MPREIS Warenvertriebs GmbH MR-Service Tirol registrierte Genossenschaft mbH MS Design GmbH Multivac Maschinenbau GmbH + Co. KG MWM Austria GmbH MWS Aluguss GmbH

452 361 405 166 21 406 147 348 18 469 482 99 387 481 454 283 295 204 290 7 55 139 215 360 4 209 236 93 184 365

Nanu-Nana Handelsgesellschaft mbH neue deutsche Filmgesellschaft mbH Niederlassung Österreich NEUE HEIMAT TIROL Gemeinnützige WohnungsGmbH Neurauter * frisch GmbH Neuschmied Holz GmbH Nikolaus Auer Nordpan Rubner Holzbauelemente GmbH Nothegger Systemlogistik GmbH Nothegger Transport Logistik GmbH Nutzfahrzeuge Leasing AG

226 169 49 250 264 434 161 217 36 185

Oberhofer Josef GmbH OFA Immobilien GmbH Olymp Werk GmbH Opbacher Installationen GmbH Ortner GmbH Ortner und Stanger GesmbH & Co. KG Österreichische Blechwarenfabrik Pirlo GmbH & Co. KG Österreichischer Alpenverein (OeAV) Österreichischer Skiverband (ÖSV) Ötztal Tourismus Ötztaler Gletscherbahn - GmbH & Co. KG Sölden - Tirol

279 419 421 181 97 340 121 150 245 266 180

222

eco.nova

Papierfabrik Wattens GmbH & Co. KG Pappas Tirol GmbH Peter Troppacher GmbH Pfeifer Holz GmbH & Co. KG Pfeifer Timber GmbH Pharmazeutische Fabrik Montavit GmbH Physiotherm GmbH Pirktl Holiday GmbH & Co. KG Pitztaler Gletscherbahn GmbH & Co. KG Planlicht GmbH & Co. KG Plansee Group Service GmbH PLANSEE SE Plattner u. Co. Kalkwerk Zirl in Tirol GmbH & Co. KG Pletzer Anton GmbH Prim As Tiefkühlprodukte GmbH Primagaz GmbH Prinoth GmbH Privatquelle Gruber GmbH & Co. KG pro mente tirol Profipac Verpackung GmbH PROLICHT GmbH Purzelbaum Handels-GmbH Ragg GmbH Raiffeisen-Lagerhaus Hopfgarten-Wörgl und Umgebung registrierte Genossen- schaft mit beschränkter Haftung Raiffeisengenossenschaft Osttirol, registrierte Genossenschaft mit beschränkter Haftung Rathgeber GmbH Rebecca Kirchbaumer RECON Europe GmbH Reform Martin GmbH Reha Zentrum Münster Betriebs GmbH Reifenteam Varga GmbH Reisebüro Idealtours GmbH RGO Lagerhaus GmbH Rieder Bau- gesellschaft m.b.H. & Co. KG Rieder GmbH & Co. KG Rieder‘s Quellen-Betriebe GmbH Riedhart Handels GmbH Rissbacher Walter GmbH Rossbacher GmbH Rotes Kreuz Tirol gemeinnützige Rettungsdienst GmbH ROWA - Moser Handels-GmbH

23 45 112 30 9 202 391 256 355 237 314 11 210 442 87 302 125 324 433 403 241 320 197 463 274 402 374 214 170 305 223 199 186 194 126 362 119 79 311 156 368

Sanatorium der Kreuzschwestern GmbH 285 Sanatorium Kettenbrücke der Barmherzigen Schwestern GmbH 212 Sandoz GmbH 1 Saturn Innsbruck Electro-Handels GmbH 306 Schalber Alois GmbH 497 Schilift-Zentrum-Gerlos GmbH 356 Schlosshotel Fiss GmbH 333 Schlosshotel Kitzbühel GmbH 331 Schlüsselverlag J.S. Moser GmbH 102 Schmid Holz GmbH 322 Schretter & Cie GmbH & Co. KG 159 Schuler GmbH 309 Schwaninger Vieh Export GmbH 293 SCOTT Sports SA, Niederlassung Österreich 367 Seilbahn Komperdell GmbH 152 Servus Handels- und Verlags-GmbH 67 SILLPARK Shopping Center GmbH 441 Silvrettaseilbahn AG 76 Sinnesberger GmbH 134 Sinnesberger Mineralölvertriebs GmbH 281 Skiliftgesellschaft Hochfügen, GmbH 490 Skiliftgesellschaft Sölden - Hochsölden GmbH 171 slw Soziale Dienste GmbH 371 SOS-Kinderdorf 59 SOS-KINDERDORF INTERNATIONAL 319 Soziale Einrichtungen der Barmherzigen Schwestern Zams Betriebs GmbH 243 Spechtenhauser Holz- und Glasbau GmbH 431 Speckbacher Handels GmbH 303 SPEDIMAX Transportservice GmbH 472 SPGPrints Austria GmbH 254 Sport Glanzer GmbH & Co. KG 438 Sportalm GmbH 140 Sporthotel Alpenrose Residenz Wolfgang Kostenzer GmbH 396 Sporthotel Silvretta GmbH 492 Sportwagen Leasing GmbH 235 SPZ Zementwerk Eiberg GmbH & Co. KG 179 Stadtwerke Hall in Tirol GmbH 234 Stadtwerke Kitzbühel 380 Stadtwerke Kufstein GmbH 239 Stadtwerke Schwaz GmbH 308 Stadtwerke Wörgl GmbH 350 Stanglwirt GmbH 174 STARK Internationale Transporte GmbH 155 STASTO Automation KG 430 Steinbacher Erpfendorf 70 Steinplatte Aufschliessungs- GmbH & Co. KG 489 Stiebleichinger GmbH 384 Stock GmbH 291 Stöckl Johann Landmaschinen GmbH & Co. KG 448

Stoll - Reisen International GmbH & Co. KG Street One Modehandels- gesellschaft m.b.H. STS Transport GmbH STUBAI KSHB GmbH Stubai ZMV GmbH Sunkid GmbH SWARCO AG Swarovski Optik

375 282 160 190 382 401 229 40

Teadit International Produktions GmbH Techem Messtechnik GmbH Technoalpin Austria GmbH Thöni Automotive Components GmbH Thöni Holding GmbH Thöni Industriebetriebe GmbH TIGAS-Erdgas Tirol GmbH TINETZ-Tiroler Netze GmbH TIRLOG Transport GmbH Tirol Kliniken GmbH Tirol Logistik GmbH & Co. KG Tirol Werbung GmbH Tiroler Backhaus GmbH Tiroler Flughafenbetriebs- gesellschaft m.b.H. Tiroler gemeinnützige Wohnungsbau- und SiedlungsGmbH Tiroler Glashütte GmbH (Riedel) Tiroler Rohre GmbH Tiroler Versicherung V.a.G. Tiroler Vieh Marketing eGen Tirolia-Spedition GmbH TIWAG-Tiroler Wasserkraft AG TOM TAILOR GmbH TOM TAILOR Retail GmbH Top Logistik GmbH Traktorenwerk Lindner GmbH Transalpine Ölleitung in Österreich GmbH Transped Europe GmbH Transped Immofinanz GmbH Transport Logistica GmbH Travel Europe Reiseveranstaltungs GmbH Travel Partner GmbH Troger-Holz GmbH Trop Möbelabholmarkt GmbH TUNAP Cosmetics GmbH TÜV SÜD Landesgesellschaft Österreich GmbH Tyrol Air Ambulance GmbH Tyrol Crystal Handels- gesellschaft m.b.H. Tyrol Pneu Räder und Tuning GmbH Tyrolean Airways Luftfahrzeuge Technik GmbH Tyrolean Jet Service Nfg GmbH & Co. KG Tyrolit - Schleifmittelwerke Swarovski K.G. Tyrolit AG

473 207 118 247 345 32 28 24 354 6 429 352 258 163 123 101 85 41 440 71 3 228 158 64 78 277 34 412 211 46 91 144 500 216 221 206 400 418 369 246 27 453

UMIT - Private Universität für Gesund- heitswissenschaften, Medizinische Informatik und Technik GmbH Universal Gebäudereinigung GmbH Universität Innsbruck Unterberger Unterer GmbH Unterer Tank & Service GmbH Unterweger Früchteküche GmbH

432 461 16 14 50 117 451

VENTOTRANS GmbH VERITAS AUSTRIA GmbH Verkehrsverbund Tirol GmbH Verlagsanstalt Tyrolia GmbH VERTEX GmbH VIKING GmbH Vita+ Naturprodukte GmbH VIVEA Gesundheit Bad Häring GmbH Vizrt Austria GmbH VS-Hohldielen-West- GmbH

475 242 111 224 58 10 444 383 227 364

Weber Beton Logistik GmbH Wedl Handels-GmbH WESTCAM Datentechnik GmbH Wetscher GmbH Wetscher Möbel Mitnahme GmbH Wilhelm Gronbach GmbH & Co. KG Wintersport Tirol AG & Co. Stubaier Bergbahnen KG Wintersport Tirol Handels GmbH WMF in Österreich GmbH „Wohnungseigentum“, Tiroler gemein- nützige Wohnbau GmbH WP-Wörgartner Produktions-GmbH Würth Hochenburger GmbH

176 22 409 372 499 154 149 276 94 137 428 25

YESCA Mobilitäts GmbH

321

Zeller Bergbahnen Zillertal GmbH & Co. KG Zillertaler Gletscherbahn GmbH & Co. KG ZIMA Tirol Zorn - Wolf GmbH Zuegg GmbH & Co. KG

339 135 138 447 200


© WODICKA

AMS

Qualifizierung für Beschäftigte Mit dem Programm „Qualifizierung für Beschäftigte“ unterstützt das AMS Tirol vor allem Klein- und Mittelbetriebe bei der Gestaltung und Umsetzung von Maßnahmen der Mitarbeiterqualifizierung. Jetzt auch wieder ab 16 Maßnahmenstunden.

Frauen tun sich oft schwerer, weshalb wir Frauen bereits mit Lehrabschluss und mittlerer Schulbildung in das Förderprogramm aufnehmen“, betont Mag. Christian Schaur.

Wissen der Mitarbeiter, Kapital der Unternehmen Das AMS übernimmt die Hälfte der Kurskosten und beteiligt sich zudem bei länger dauernden Maßnahmen an den Personalkosten. Gefördert werden können alle Maß-

D

nahmen und Kurse, die in der Wirtschaft benötigt werden und anwendbar sind, sagt as AMS investiert mit diesem Pro-

Schaur: „Wir fördern technische Ausbildun-

gramm in Beschäftigte, damit soll

gen ebenso wie wirtschaftliche sowie Kurse,

Arbeitslosigkeit bereits im Vorfeld

die die Soft-Skills der Mitarbeiter verbessern.

verhindert werden. Zielgruppe sind Ältere,

Entscheidend ist, dass die Ausbildung auf

niedrig Qualifizierte und Frauen. „Personen

das Berufsleben abgestimmt ist.“ Wichtig ist

über 45 Jahre und Menschen mit maximal

auch die Dauer der Weiterbildung. Ein Kurs

Pflichtschulabschluss sind für das AMS er-

muss mindestens 16 Maßnahmenstunden

fahrungsgemäß schwieriger auf dem Ar-

umfassen, ab der 25. Stunde übernimmt das

beitsmarkt zu vermitteln. Deshalb gilt es, ih-

AMS sogar 50 Prozent der Lohnkosten, wenn

re Dienstverhältnisse durch Weiterbildung

der Kurs während der bezahlten Arbeitszeit

und Höherqualifizierung zu sichern. Auch

stattfindet.

QUALIFIZIERUNG FÜR BESCHÄFTIGTE: WAS IST ZU TUN? Es muss ein Begehrensformular verwendet werden. Dieses kann beim AMS Tirol angefordert oder unter www.ams.at/_docs/qfb-begehren.doc heruntergeladen werden. Das Begehren muss eine Woche vor Schulungsbeginn • vollständig ausgefüllt und • im Original bei der Landesgeschäftsstelle des AMS Tirol, Amraser Straße 8, 6020 Innsbruck, eingelangt sein. Infos unter Tel. 0512/58 46 64 Nach Kursende muss zur Auszahlung der Beihilfe eine Kopie der Rechnung, des Lohnkontos, der Teilnahmebestätigung sowie die Abrechnungsunterlagen „Kosten“ und „Kursteilnahme“ an das AMS Tirol übermittelt werden (kein Fax oder E-Mail). Infos erteilen alle Geschäftsstellen beim AMS Tirol. Kontaktieren Sie auch die AMSServiceLine unter 0512/58 19 99.

ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

eco.nova

223


top.500

Dr. Ivo Rungg

Der Gesellschaftssitz wird mobil Während ein Gesellschaftssitz traditionell mit einem Staat fest verbunden und daher eine Sitzverlegung in das Ausland rechtlich nicht vorgesehen und praktisch unmöglich war, wurde es bald ein Ziel der Europäischen Union, eine Sitzverlegung innerhalb der EU möglich zu machen. Über Gesetzesinitiativen und unter tatkräftiger Mithilfe der Judikatur des Europäischen Gerichtshofes ist der Gesellschaftssitz innerhalb der EU nun tatsächlich mobil geworden. // TEXT: IVO RUNGG & JOHANNES BARBIST, BINDER GRÖSSWANG RECHTSANWÄLTE, INNSBRUCK

S

o bereiteten Entscheidungen des

nerhalb der EU schon in deren Rechtsgrund-

schaftsrechtlicher Mobilität wurde zuletzt

Europäischen Gerichtshofes mit

lage vorgesehen.

durch seine Entscheidung Polbud Ende 2017

klingenden Namen wie Über-

Parallel zu diesen Entwicklungen sah auch

gesetzt und die Anforderungen an die Sitz-

seering, Centros, Daily Mail oder

der Europäische Gerichtshof die Notwendig-

verlegung erneut gelockert (EuGH, 25.10.2017

Cartesio dem Zuzug und Wegzug des Verwal-

keit, durch Auslegung und Präzisierung des

– C-106/16). Darin führte der EuGH auf, dass

tungssitzes einer Gesellschaft den Weg. Auch

europäischen Normenbestandes die Nieder-

auf Grund der Niederlassungsfreiheit die

die internationale Verschmelzungsrichtlinie

lassungsfreiheit von Gesellschaften zu stär-

Verlegung des satzungsmäßigen Sitzes einer

der EU aus 2005 brachte in Österreich viel

ken, und bekräftigte somit in seiner Recht-

Gesellschaft nicht automatisch die Verle-

Bewegung in diese Entwicklung.

sprechung der letzten Jahre besonders in den

gung des tatsächlichen Sitzes zur Folge ha-

Durch die Umsetzung der europäischen Ver-

genannten Entscheidungen die Bedeutung

ben muss. Die bis dato erforderliche Ansied-

schmelzungsrichtlinie wurde eine grenz-

der Niederlassungsfreiheit für Gesellschaf-

lung und Ausübung einer wirtschaftlichen

überschreitende Verschmelzung innerhalb

ten. Im Lichte der Grundfreiheiten wurde

Tätigkeit im Niederlassungsstaat ist somit

der EU möglich, was zumindest praktisch

daher argumentiert, dass Gesellschaften, die

Geschichte. Ferner betonte er erneut, dass

einer Sitzverlegung nahekam. Allerdings

den Sitz oder die Hauptverwaltung innerhalb

die Erlangung günstigerer Rechtsvorschrif-

war diese Option für eine Gesellschaft nicht

der EU haben, das Recht zustehe, sich in ei-

ten durch gezielte Sitzverlegungen demnach

identitätswahrend, da der ursprüngliche

nem anderen Mitgliedstaat niederzulassen.

für sich allein gesehen kein Missbrauch sei,

Rechtsträger auf Grund der Übertragung

Daraus resultiere ein Anspruch auf Transfer

selbst dann, wenn die Gesellschaft im Nie-

bzw. Verschmelzung mit der neugegründe-

in eine dem Recht des Niederlassungsstaats

derlassungsstaat gar keine tatsächliche wirt-

ten Gesellschaft in der Zielrechtsordnung

unterliegende Gesellschaft, ohne dass durch

schaftliche Tätigkeit ausübe.

unterging. In der Praxis kann der Vorgang

nationale Regelungen der grenzüberschrei-

Die Sitzverlegung innerhalb der EU ist im

der Neugründung und Verschmelzung

tende Transfer erschwert oder gar verhindert

kleinstrukturierten Europa von wesentlicher

dabei zusätzlich vor allem durch steuer-

werden darf. Die Sitzverlegung wurde dabei

Bedeutung für Unternehmen, man denke

rechtliche Anforderungen sowie mögliche

allerdings an drei wesentliche Anforderun-

nur an Tirol mit den nahen Grenzen. Viele

Change-of-Control-Klauseln in Verträgen er-

gen geknüpft: Zum einen sind Verfahren

Voraussetzungen wurden bereits geschaffen

schwert werden.

zum Schutz der Gläubiger, Minderheitenge-

und der Gesellschaftssitz ist tatsächlich über

Eine noch frühere Idee der EU zur Sicher-

sellschafter und Arbeitnehmer strikt einzu-

die letzten Jahre in der EU mobil geworden,

stellung der Niederlassungsfreiheit war die

halten, zum anderen muss die Sitzverlegung

auch wenn noch offene Fragen bestehen

Schaffung eigener europäischer Gesell-

nach dem Recht des Zuzugsstaates auch zu-

und da und dort noch Zurückhaltung beim

schaftsformen. Allen voran ist dabei natür-

lässig sein und zuletzt muss auch der Verwal-

nationalen Gesetzgeber oder Behörden be-

lich die Societas Europaea, also die Euro-

tungssitz der Gesellschaft verlegt werden.

stehen, um eine grenzüberschreitende Sitz-

päische Gesellschaft, zu nennen. Bei dieser

Ein weiterer wichtiger Schritt des Europä-

verlegung auch zu einem üblichen gesell-

Gesellschaftsform war eine Sitzverlegung in-

ischen Gerichtshofs in Richtung gesell-

schaftsrechtlichen Vorgang zu machen.

224

eco.nova


KSV

Wenn Kunden eine Spur der Verwüstung hinterlassen Die finanziellen Verluste, die Kunden in Österreich hinterlassen, summieren sich auf 3,65 Milliarden Euro pro Jahr. Darauf sitzen bleiben die anderen Unternehmen. Doch so weit muss es nicht kommen.

den. Durch die Einmeldung in den Bonitätsmonitor wird das Ausfallrisiko aktiv gemanagt. So weit der Optimalfall.

Das Risiko in der Datenbank Oft gesehen: Der einmal festgelegte Einkaufsrahmen bzw. die Zahlungsmodalität eines Kunden wird nie mehr hinterfragt. Das Monitoring fehlt und der Vertrieb misst die Qualität der Geschäftsbeziehung daran, wie gut die Stimmung ist bzw. wie viele Aufträge hereinkommen. Und das führt nicht zwangsläufig zu Zahlungen. Große KSV1870-Kunden im Monitoring-Bereich wissen das und lassen laufend bis zu 10.000 Unternehmen beobachten. // Sie wollen Zahlungsausfälle mit effektivem Risikomanagement vermeiden? Mehr unter www.ksv.at/prophylaxe

© PETRA SPIOLA

TIPP: KSV1870 BONITÄTSMONITOR

E

Mag. Ricardo-José Vybiral, MBA, Vorstand der KSV1870 Holding AG

s ist kein Pappenstiel: Pro Jahr ent-

klärt werden. Und zwar durch ein Bonitäts-

steht durch Insolvenzen hierzu-

monitoring, das 365 Tage im Jahr in Alarmbe-

lande ein finanzieller Schaden von

reitschaft ist.“

2,3 Milliarden Euro – betroffen sind meist Unternehmen, die sich nicht durch Sicher-

Jedem Kunden das Seine

heiten schützen konnten. Hinzu kommen

Die Bonität wird beim KSV1870 durch ein

Rechnungen in der Höhe von 1,35 Milliarden

tagaktuelles Rating beschrieben. Bei der

Euro, die selbst nach Mahnungen nicht be-

kleinsten Änderung wird das Unternehmen,

zahlt werden. „Durch Quotenzahlungen bei

das eine Firma beobachten lässt, informiert

Insolvenzen und die Betreibung offener For-

und kann reagieren. „Aber jede Medaille hat

derungen durch Spezialisten fließt ein Teil in

eine zweite Seite. Verbessert sich die Boni-

die Kassen der Unternehmen zurück, doch

tät, können Einschränkungen gelockert und

das macht die Verluste bei Weitem nicht

neue Potenziale erschlossen werden“, so Vy-

wett“, so Mag. Ricardo-José Vybiral, MBA,

biral. In der Praxis beziehen Unternehmen

Vorstand der KSV1870 Holding AG. „Dabei

zur ersten Orientierung eine Bonitätsaus-

kann die Frage, ob sich ein Geschäftspartner

kunft, auf Basis dieser die Eckpunkte der

zu einem Risiko entwickelt, lange vorher ge-

neuen Geschäftsbeziehung festgelegt wer-

Die Insolvenz eines Geschäftspartners lässt sich meist nicht verhindern – häufig aber vorhersagen. Bei 85 Prozent aller Insolvenzen zeigt das KSV1870 Rating bereits ein Jahr vorher ein erhöhtes Risiko an. Was kann ich tun, um Ausfallrisiken zu minimieren? • Übergeben Sie Ihre Daten an den KSV1870, definieren Sie Beobachtungskriterien und wählen Sie eine Produktvariante. • Der KSV1870 gleicht die erhaltenen Daten mit seiner Wirtschaftsdatenbank ab. • Mit dem Abgleichergebnis können Sie Ihre Datenbank aktualisieren. • Zusätzlich bekommen Sie zu allen Unternehmen im Monitor einen Basisbericht (ausgenommen in der Produktvariante Compact). • Ihre Kunden sind nun im Monitoring. • Bei Veränderung der Bonität werden Sie automatisch und tagaktuell informiert. So können Sie frühzeitig Maßnahmen ergreifen. Mehr unter www.ksv.at/bonitaetsmonitor

eco.nova

225


RA Georg Ganner

Unternehmen weiterdenken Unternehmensübergaben: Rechtsanwalt Dr. Georg Ganner verschafft Ihnen einen rechtlichen Überblick.

M

it der Übertragung von Ih-

Übergabe (für den Fortbestand des Unter-

ternehmensgegenstände (d. h. Wirtschafts-

rem Unternehmen, werden

nehmens) noch weiter für das zu übertra-

güter) wie Liegenschaften oder Patentrech-

Sie als Unternehmer bereits

gene Unternehmen tätig bleiben möchten/

te übertragen werden.

konfrontiert sein oder in Zu-

können bzw. ob Sie aus der Übertragung

kunft konfrontiert werden. Die rechtzeiti-

neben einem einmaligen Übergabepreis

ge Auseinandersetzung mit den rechtlichen

(Verkaufserlös) allenfalls laufende Einnah-

Möglichkeiten der Übertragung Ihres Un-

men sicherstellen können bzw. möchten.

ternehmens ist die Grundlage, dafür, dass

Im erstgenannten Fall sind die Übernahme

Sie sowohl die Früchte Ihrer unternehmeri-

von Aufgaben für das übertragene Unter-

schen Tätigkeit ernten als auch den Fortbe-

nehmen als Konsulent, die Belegung einer

stand Ihres Unternehmens über Ihre Wir-

Aufsichtsratsfunktion oder die Beklei-

kungszeit hinaus sicherstellen.

dung einer sonstigen Funktion zum Bei-

Zu unterscheiden sind Übertragungen von

spiel Geschäftsführung/Prokura denkbar.

Unternehmen aus Alters- und/oder Gesund-

Zur Sicherstellung einer reinen laufenden

heitsgründen einerseits und vorzeitige – in

Einkunft könnte die Unternehmensverpach-

aller Regel strategisch, wirtschaftlich moti-

tung für Sie interessant sein.

vierte – Übertragungen andererseits. Bei je-

In Abhängigkeit von der bestehenden Un-

der Unternehmensveräußerung sollten Sie

ternehmensform (Einzelunternehmen /

sich fragen, ob eine familieninterne Übertra-

Personengesellschaft / Kapitalgesellschaft)

gung an geeignete innerfamiliäre Nachfol-

wird rechtlich zwischen Verkauf des „good

ger möglich ist und angestrebt wird, oder ob

will“ eines Unternehmens bzw. dem Verkauf

Ihr Unternehmen an familienexterne Nach-

von Unternehmensteilen und der Abtre-

folger/Übernehmer übertragen werden soll.

tung von Geschäftsanteilen unterschieden.

Alternativ kann eine Mischform, sohin eine

In jüngerer Zeit fallen häufig Fachbegrif-

teils innerfamiliäre und teils externe Über-

fe aus dem englischen wie „share deal“ oder

tragung, sinnvoll sein.

„asset deal“. Vereinfacht gesagt werden

Bei Unternehmensveräußerungen sollten

bei einem „share deal“ Gesellschaftsantei-

Sie sich als Übergeber auch mit der Fra-

le abgetreten („share“ = Gesellschaftsanteil),

ge auseinandersetzen, ob Sie selbst ab der

während bei einem „asset deal“ einzelne Un-

226

eco.nova

DIE KANZLEI

Dr. Georg Ganner ist seit 2006 mit seinem Rechtsanwaltsunternehmen im Zentrum von Innsbruck als Rechtsanwalt tätig. Er ist einerseits auf Unternehmens-/Gesellschaftsrecht sowie Immobilienrecht und Familienrecht andererseits spezialisiert und bietet Unternehmern interdisziplinäre Vertretung, insbesondere im Zusammenhang mit Unternehmensübertragung, an. Das Team von Dr. Georg Ganner steht Ihnen für die rechtliche Begleitung rund um die Übertragung Ihres Unternehmens sowohl beratend als auch bei der Vertragsgestaltung, Vertragserrichtung und Durchführung nach telefonischer Terminvereinbarung gerne zur Verfügung.

DR. GEORG GANNER

Rechtsanwalt Wilhelm-Greil-Straße 14 6020 Innsbruck Tel.: 0512/58 38 20 Mobil: 0676/53 43 759 office@ra-ganner.at www.rechtsanwalt-tirol.co.at


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UNSERE K A NZ LEI SCHW ERPU NKTE :

IMMOBILIENVERTRAGSRECHT

Die besonderen Stärken der Kanzlei liegen im Immobilien- und Vertragsrecht. Rechtsanwalt Dr. Ganner vertritt Sie in Immobilienangelegenheiten allumfassend sowohl bei der vertraglichen wie auch gerichtlichen Durchsetzung Ihrer Interessen. Bei Kauf, Tausch, Schenkung, Vermietung oder der erbrechtlichen Regelung im Zusammenhang mit Immobilien aller Art, insbesondere Wohnungen, Häusern, Grundstücken und Miteigentumsanteilen, bietet das Unternehmen effiziente, zeitnahe und diskrete rechtliche Vertretung. Gerade im Zuge von Immobilientransaktionen bietet sich die Gelegenheit, die dinglichen Rechte und Lasten zu überprüfen. Häufig sind zahlreiche Leitungs-, Wegrechte udgl. nicht verbrieft und sollten im Zuge des Verkaufes/Übergabe einer Liegenschaft im Sinne der Rechtssicherheit grundbücherlich geregelt werden. • Vertragserrichtung und Vertragsgestaltung • Treuhandabwicklung • Grundbuchabwicklung • Wohnungseigentumsbegründung • Bauträgervertragsabwicklung

EHE- UND FAMILIENRECHT

Die Ehescheidung im Einvernehmen setzt voraus, dass beide Ehegatten die Ehescheidung begehren, die eheliche Lebensgemeinschaft seit mehr als sechs Monaten aufgehoben und die Ehe so tief und unheilbar zerrüttet ist, dass eine Wiederherstellung der Ehe nicht möglich ist. Zudem ist eine Scheidungsfolgenvereinbarung nach § 55a Ehegesetz zwischen den Ehegatten zu schließen. In dieser sind der Ehegattenunterhalt, die Obsorge, der Kindesunterhalt, die Aufteilung des ehelichen Vermögens und der ehelichen Schulden zu regeln. Ist eine Scheidung im Einvernehmen nicht möglich, so kann die Ehescheidung im Klagswege gegenüber dem anderen Ehegatten begehrt werden. Einerseits ist hier die Scheidung wegen Eheverfehlungen (Ehescheidung wegen Verschulden des anderen Ehegatten) und andererseits die Ehescheidung wegen sonstiger Ehescheidungsgründe (z. B. die Aufhebung der ehelichen Lebensgemeinschaft seit mehr als drei Jahren; wegen ekelerregender Krankheit usw.) vorgesehen. Zu beachten ist, dass im Falle der Ehescheidung im Klagswege ein gesondertes Verfahren über den einstweiligen Unterhalt bis zur Ehescheidung einerseits und andererseits, nach Rechtskraft der Ehescheidung der nacheheliche Unterhalt und die Aufteilung des ehelichen Vermögens in gesonderten Verfahren geltend zu machen ist. Rechtliche Vertretung in gerichtlichen Verfahren in Familienrechtssachen: • Scheidungsklagen und Widerklagen • Unterhaltsklagen auf Ehegattenunterhalt während und nach der Ehe • Anträge auf Aufteilung des ehelichen Gebrauchsvermögens • Obsorge- und Besuchsrechtsanträge • Einvernehmliche Ehescheidung

UNTERNEHMENS- UND GESELLSCHAFTSRECHT

Gesellschaftsgründung und Vertragsgestaltung für Unternehmen und Gesellschafter: • Auswahl der rechtlich zweckmäßigsten Gesellschaftsform • Gestaltung und Verfassung von Gesellschaftsverträgen • Errichtung und Abwicklung von Unternehmenskauf- und Verkaufsverträgen • Abtretungsverträge von Gesellschaftsanteilen • Urheberrechtsverträge • Künstlerverträge • Konzipierung von Anleihen und Anleihenbedingungen • Allgemeine Geschäftsbedingungen • Geschäftsführerverträge • Gerichtliche Durchsetzung Ihrer zivilrechtlichen und gesellschaftsrechtlichen Forderungen Interessen: • Zivilrechtliche Klagen und Klagsabwehr • Gewährleistungs- und Schadenersatzprozessvertretung • Unlauteres Wettbewerbsrecht und Urheberrechtsschutz • Vertretung im Mahnverfahren

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ZUZUGSBEGÜNSTIGUNG:

Der frühe Vogel fängt den Wurm Wissenschaftler und Forscher, die vom Ausland nach Österreich zuziehen, können unter bestimmten Voraussetzungen einen satten Steuerfreibetrag in Höhe von 30 Prozent lukrieren. Da die Antragsfrist auf sechs Monate beschränkt ist, heißt es schnell sein. // TEXT: STB DR. VERENA MARIA ERIAN, STB RAIMUND ELLER, STB MAG. EVA MESSENLECHNER

U

m vom Steuerfreibetrag zu

sur zum Beispiel auch eine Privatordination,

men werden. Gutachterliche Tätigkeiten im

profitieren, ist nachzuwei-

so darf der Zuzugsfreibetrag nur für die wis-

Rahmen einer Universitätsprofessur müssen

sen, dass es sich um eine

senschaftliche Tätigkeit in Anspruch genom-

hingegen nicht herausgeschält werden.

wissenschaftliche Tätigkeit

im öffentlichen Interesse handelt. Dies ist etwa bei einer Professur im Sinne des § 94 des Universitätsgesetzes oder bei einem Wissenschaftler, der in seinem Habilitationsfach tätig ist, der Fall. Bei gemischten Tätigkeitsbereichen (z. B. Forschung und Lehre) muss der wissenschaftliche Teil überwiegen. Betreibt ein Arzt mit einer Universitätsprofes-

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BEISPIEL ZUZUGSFREIBETRAG Steuerpflichtige Inlandseinkünfte - Zuzugsfreibetrag in Höhe von 30 % = Bemessungsgrundlage ESt Steuer auf Inlandseinkünfte lt. ESt-Tarif

mit Freibetrag

ohne Freibetrag

100.000 Euro 30.000 Euro 70.000 Euro 23.280 Euro

100.000 Euro 0 Euro 100.000 Euro 37.880 Euro


Der neue Audi A7 Sportback. Die schönste Form, voraus zu sein.

Unverkennbar, unverwechselbar, A7. Von den geschärften Leuchten mit eigenständiger Lichtsignatur über die aufrechte Front mit breitem Singleframe und der coupéhaften Silhouette – der Audi A7 Sportback ist Botschafter einer revolutionären Designsprache. Der Beweis, dass man seiner Linie treu bleiben kann, indem man sie neu erfindet.

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Koproduktion der Ärztesteuerberater vom Team Jünger und der Team Tirol Steuerberater GmbH: StB Dr. Verena Maria Erian, StB Mag. Eva Messenlechner und StB Raimund Eller, v. l.

dem Zuzug und zum Antragszeitpunkt

Alternativ oder zusätzlich zum Freibetrag

zugsbegünstigung würde im Falle eines Dop-

kann auch die Beseitigung einer allfälligen

pelbesteuerungsabkommens mit Anrech-

steuerlichen Mehrbelastung beantragt wer-

nungsmethode eine Nachzahlung von rund

den. Dies kann dann interessant sein, wenn

99.000 Euro herauskommen. Damit ergibt

interessen in einem Zeitraum von zehn

auch Einkünfte aus dem Ausland vorliegen,

sich hier aus der Zuzugsbegünstigung ein

Jahren und zum Antragszeitpunkt (Auflis-

die dort mit einem verhältnismäßig nied-

Steuervorteil in Höhe von sage und schreibe

tung, muss individuell glaubhaft gemacht

rigen Steuersatz veranlagt wurden. Zudem

rund 82.000 Euro pro Jahr. Die Möglichkeit

hängt die Vorteilhaftigkeit vom jeweils gülti-

der Beseitigung einer solchen steuerlichen

gen Doppelbesteuerungsabkommen ab.

Mehrbelastung gibt es im Übrigen auch für

chen Mehrbelastung die vollständige Dar-

Künstler und Sportler.

stellung der Ermittlung des pauschalen

// Tipp: Vor Inanspruchnahme der Beseiti-

(Meldezettel/Mietverträge) • Bekanntgabe der Mittelpunkte der Lebens-

werden) • Für Anträge auf Beseitigung der steuerli-

Steuersatzes.

gung der steuerlichen Mehrbelastung sollte

Rechtzeitige Antragstellung

das Ergebnis jedenfalls mit dem Resultat auf

Für beide Begünstigungen, das heißt sowohl

Im Verzeichnis sind die geforderten Angaben

Basis der regulären Anwendung des gelten-

für die Geltendmachung des Freibetrages als

systematisch und übersichtlich darzustel-

den Doppelbesteuerungsabkommens vergli-

auch die Beseitigung der steuerlichen Mehr-

len sowie Verweise auf beigelegte Nachweise

chen werden.

belastung, ist jedenfalls binnen sechs Mo-

(Sortierung und Nummerierung bei mehre-

naten nach Zuzug ein Antrag zu stellen. Aus

ren Nachweisen) vorzunehmen. Fehlen Un-

dem Antrag muss hervorgehen, ob er sich

terlagen beim eingebrachten Antrag, kann

auf den Zuzugsfreibetrag, die Beseitigung

(muss aber nicht!) das Bundesministerium

In den Einkommensteuerrichtlinien findet

einer steuerlichen Mehrbelastung oder auf

für Finanzen (BMF) eine Frist zur Nachrei-

sich dazu ein besonders lukratives Beispiel,

beides bezieht. Der Antrag ist zwar prinzi-

chung gewähren.

in dem der betreffende Steuerpflichtige

piell formlos, muss aber ein Verzeichnis mit

Das BMF entscheidet mittels Bescheid über

zwar in Österreich ansässig ist und hier be-

folgenden Angaben samt den dazugehörigen

die Gewährung oder Abweisung des Antra-

günstigte Einkünfte erzielt, aber den aller-

Unterlagen enthalten:

ges und gibt im Bescheid bei positiver Erle-

größten Teil seiner Einkünfte weiterhin aus

• Glaubhaftmachung des öffentlichen Inter-

digung den sachlichen Umfang, den Beginn

Beispiel Beseitigung der steuerlichen Mehrbelastung:

dem Ausland bezieht. Das steuerpflichtige Inlandseinkommen beträgt 85.000 Euro und die Auslandseinkünfte rund 344.000 Euro. Nach einer bestimmten Systematik wird nun ein pauschaler Steuersatz, der in den vorangegangenen drei Jahren durchschnittlich im Ausland zur Anwendung gelangt ist,

esses des Zuzugs (z. B. Dienstvertrag) zettel) • Bekanntgabe des Zuzugszeitpunktes (Meldezettel/Mietvertrag/Schulbesuchsbestätigung der Kinder) • Bekanntgabe der inländischen Wohnsit-

ermittelt. Dieser liegt im vorliegenden Fall

ze in einem Zeitraum von zehn Jahren vor

bei rund 21 Prozent. Im Ergebnis kommt es

dem Zuzug und zum Antragszeitpunkt

nun in Österreich unter Anrechnung der bereits im Ausland bezahlten Steuer zu einer Nachzahlung von rund 17.000 Euro. Ohne Zu-

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sowie die Dauer der Begünstigung an.

• Bekanntgabe des Wegzugstaates (Melde-

(Meldezettel/Mietverträge) • Bekanntgabe der ausländischen Wohnsitze in einem Zeitraum von fünf Jahren vor

ACHTUNG!

Die Aktion steht offensichtlich unter dem Motto: „Nur der frühe Vogel fängt den Wurm.“ Falls Sie jemanden kennen, der hier profitieren könnte und den Sie mögen, oder wenn Sie gar selbst betroffen sind, dann handeln Sie schnell. Der Antrag kann nur innerhalb von sechs Monaten ab Zuzug rechtswirksam gestellt werden.


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Gebührenfallen bei der Unternehmensnachfolge Die Generationennachfolge ist im Bereich der Familienunternehmen ein Vorgang von größter Bedeutung und Tragweite, wobei neben den betriebswirtschaftlichen Aspekten einer Übergabe auch eine Vielzahl von gesetzlichen Bestimmungen zu beachten ist. // TEXT: ANDREAS KAPFERER, DANIEL HOFER

I

nsbesondere im Bereich des Abga-

len an die nächste Generation üblicherwei-

benrechts und speziell im Bereich

se im Schenkungswege. Häufig liegt jedoch

die Leibrente zu bezahlen. Sie gilt daher als

der Einkommensteuer gelangen

keine reine Schenkung vor, sondern eine

höchstpersönliches Recht und kann beispiels-

eine Reihe von einschlägigen Be-

sogenannte „gemischte Schenkung“, bei wel-

weise nicht vererbt oder veräußert werden.

stimmungen zur Anwendung. .

cher der oder die Übernehmer vertraglich

Im Vordergrund steht dabei vor allem der

Oftmals wenig beachtet bleibt jedoch der

bestimmte Gegenleistungen an den Über-

Versorgungsgedanke. Eine Bereicherung des

Umstand, dass durch den Vorgang der Unter-

geber zu erbringen haben. Diese Gegenleis-

Übergebers, der sich eines Hauptteiles sei-

nehmensnachfolge durchaus auch Gebüh-

tungen zielen in der Regel auf die finanzielle

nes Vermögens (Betrieb oder Gesellschafts-

ren nach dem Gebührengesetz in nicht un-

Absicherung des Übergebers ab. In diesem

anteile) entledigt, kann durch die zugesagte

beträchtlicher Höhe anfallen können.

Zusammenhang kommt es häufig – vor al-

Leibrente üblicherweise nicht eintreten und

lem im Bereich des Gastgewerbes – zur Ein-

ist auch nicht beabsichtigt. Somit handelt es

räumung einer Leibrente an den Übergeber.

sich bei der eingeräumten Leibrente in den

Unter Leibrente versteht man einen auf Le-

meisten Fällen nicht um eine Gegenleistung

Im Familienverband erfolgt die Übertra-

benszeit des Berechtigten wiederkehrend

zur Erlangung des Betriebes, sondern um ei-

gung von Betrieben oder Gesellschaftsantei-

zu zahlenden Geldbetrag. Verstirbt der Be-

ne Versorgungsleistung. Trotzdem unterliegen

Leibrente zur Versorgung des Übergebers

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rechtigte, so erlischt auch die Verpflichtung,


© DIE FOTOGRAFEN

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Mag. Andreas Kapferer, LL.M., Partner bei Deloitte, und Daniel Hofer, BA, Steuerberater bei Deloitte

Leibrentenverträge bei Zutreffen der Vor-

net werden, sondern es ist die Gebühr vom

Die Auswirkungen dieser Sichtweise sind

aussetzungen der Gebührenpflicht in Höhe

Wert der übertragenen Gesellschaftsanteile

von einiger Tragweite, da unter übernomme-

von zwei Prozent vom Wert der Leibrente,

zu berechnen. Es sind daher durchaus Kon-

nen Leistungen klarerweise nicht bloß Ab-

mindestens aber vom Wert der übertrage-

stellationen denkbar, in denen die anfallen-

findungsbeträge in Geld zu verstehen sind,

nen Sachen.

de Gebühr den Barwert der Leibrente sogar

sondern schlichtweg alle Leistungen im

Nach Ansicht des Bundesfinanzgerichtes

übersteigt.

Zusammenhang mit der Abgabe eines Erb-

enthalten Leibrentenverträge nämlich ein

Die derzeitige Judikatur des Bundesfinanz-

bzw. Pflichtteilsverzichtes. Beispielsweise

ausreichendes aleatorisches (d. h. vom Zu-

gerichtes führt vor allem im Hinblick auf

müsste sodann die Übertragung eines Un-

fall abhängiges) Element, um als Glücksver-

die Übertragung von Familienbetrieben und

ternehmens oder eines Gesellschaftsanteiles

trag im Sinne des Gebührengesetzes gese-

-gesellschaften gegen Leibrente zu einem

unter gleichzeitiger Abgabe eines Erb- bzw.

hen werden zu können. Das Gericht vertritt

insgesamt unbefriedigenden Ergebnis. Auch

Pflichtteilsverzichtes zu einer Gebührenbe-

dabei den Standpunkt, dass der gebühren-

wenn sich der Übergeber eine nur gering-

messung in Höhe von zwei Prozent des Wer-

pflichtige Tatbestand dann erfüllt sei, sobald

fügige Leibrente zur Absicherung seiner Al-

tes des übertragenen (beweglichen) Vermö-

überhaupt eine bewegliche Sache für die

tersversorgung ausbedingt, erfolgt die Be-

gens führen. // www.deloitte-tirol.at

Gewährung der Leibrente überlassen werde.

messung der Gebühr stets mindestens vom

Auf den Wert der Leibrente komme es dabei

Wert des übertragenen Vermögens.

nicht an. Wird im Rahmen von Betriebsübertragun-

Erb- und Pflichtteilsverzicht

gen eine Leibrente für den Übergeber verein-

Im Zuge der vermögensrechtlichen Neuord-

bart und darüber auch eine entsprechende

nung der Besitzverhältnisse bei Unterneh-

Urkunde erstellt – dies ist bei Betriebsüber-

mensnachfolgen kommt es regelmäßig zur

tragungen schon aus zivilrechtlichen Überle-

Abgabe von Pflichtteilsverzichten seitens des

gungen nahezu unabdingbar –, so unterliegt

oder der Übernehmenden sowie allfällig wei-

der (Bar-)Wert der Leibrente, mindestens

terer Familienangehöriger, die mit sonstigem

jedoch der Wert der übertragenen beweg-

Vermögen bedacht werden.

lichen Sachen, einer Gebühr von zwei Pro-

Nach der aktuellen Judikatur des Bundes-

zent. Der Wert allfällig übertragener Grund-

finanzgerichtes kann ein derartiger Pflicht-

stücke ist dabei auszuklammern, da diese

teilsverzicht jedoch eine Gebührenpflicht

unbewegliches Vermögen darstellen und der

auslösen. Wird ein Erb -bzw. Pflichtteils-

Grunderwerbsteuer unterliegen.

verzichtsvertrag gegen eine Abfindung ge-

Werden hingegen Gesellschaftsanteile, die

schlossen und werden dadurch streitige oder

per se als bewegliches Vermögen gelten, ge-

zweifelhafte Rechte durch gegenseitiges

gen Zusage einer Leibrente übertragen (bei-

Nachgeben beseitigt, ist dies nach Ansicht

spielsweise Anteile an einer OG, KG oder

des Bundesfinanzgerichtes als außergericht-

GmbH), so dürfen nach herrschender An-

licher Vergleich einzustufen und somit eine

sicht allfällig in der Gesellschaft enthaltene

Rechtsgeschäftsgebühr in Höhe von zwei

Grundstücke jedoch nicht aus der Gebüh-

Prozent vom Gesamtwert der von jeder Par-

renbemessungsgrundlage herausgerech-

tei übernommenen Leistungen zu entrichten.

FAZIT

Bei unentgeltlichen Unternehmensübertragungen kann es durch den Anfall von Gebühren, wie insbesondere für die Einräumung von Leibrenten und der Vergleichsgebühr bei einem Erb- oder Pflichtteilsverzicht, zu wesentlichen Abgabenbelastungen kommen. Ausweichstrategien zur Vermeidung der aufgezeigten Gebühren sind in den meisten Fällen mit einer Einbuße an Rechtssicherheit verbunden, was ebenfalls zu erheblichen Risiken führen kann. In dieser Hinsicht wäre aufgrund der wesentlichen volkswirtschaftlichen Bedeutung der Familienbetriebe eine gesetzliche Ausnahme von der Gebührenpflicht für Betriebsübertragungen wünschenswert. Bis dahin ist eine gebührenrechtlich optimale Übertragung meist nur mit entsprechenden Vermeidungsstrategien unter Abwägung aller Interessen realisierbar.

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Hotel & Chalet Aurelio

Yoga mit Alpakas im Aurelio – ein neuer Trend?

So geht Sommer!

Neue Skischuhe direkt von der Hotelterrasse: Das Aurelio in Lech startet im August seine 3-D-Körper-Scan-Aktion.

A

urelios Hotelterrasse ist diesen

jeder Teilnehmer an der Aktion seine persön-

Auch Kochkurse mit dem hauseigenen Kü-

Sommer nicht nur für bergaffine

lichen 3-D-Daten außerdem auf einem Da-

chenchef werden immer wieder angeboten.

Sonnenanbeter ein feines Plätz-

tenstick zum Mitnehmen.

Das Hotel Aurelio und die wunderbare Le-

chen, sie bietet vom 18. bis 24. August außerdem die Möglichkeit, einen 3-D-Scan Ihres

Sommer im Aurelio

Körpers anfertigen zu lassen. Die Daten sind

Das Thema „Körper und Geist“ steht im Mit-

dann zur Maßanfertigung verschiedens-

telpunkt der kurzen, aber umso schöneren

ter Dinge verfügbar: Skischuhe, Dirndl, Hut,

Sommersaison im Aurelio. Yogaworkshops

Anzug … alles ist möglich. Das Aurelio stellt

und der hauseigene Spa-Bereich laden neben

dabei nicht nur den 3-D-Scanner zur Verfü-

der 3-D-Körper-Scan-Aktion auch Tirolerin-

gung, sondern organisiert auch gleich die

nen und Tiroler zum Tagesausflug nach Lech

Kontakte zu den entsprechenden Schnei-

ein. Und wer bereits von Yoga mit Ziegen ge-

dern, Hutmachern und anderen Professi-

lesen hat, wartet sicher schon gespannt auf

onisten. Wer etwa persönlich angepasste

Yoga mit den Alpakas – ein völlig neues Kon-

Skischuhe haben möchte, kann dank einer

zept, das im Hotel Aurelio mit Augenzwin-

speziellen Kooperation des Aurelio mit der

kern umgesetzt wird.

Skischuhmanufaktur Strolz die 3-D-Daten

Und als Abschluss vielleicht ein 10-Gang-

direkt an diese weitergeben. Die Fertigung

Gourmetmenü im mit drei Hauben prä-

der perfekt sitzenden Skischuhe startet

mierten Restaurant? Oder kleine leichte Ge-

dann nach Maß, ohne dass man zuvor noch

richte beim Showcooking auf der Terrasse

ins Geschäft muss. Und man selbst startet

zu Mittag? Vielleicht auch einfach nach der

bereits im Sommer bestens gerüstet in die

Bergtour Fingerfood mit einem Aperitif auf

Wintersaison. Unabhängig von der direkten

der Terrasse oder an der Hotelbar genießen?

Verarbeitung des Datenmaterials bekommt

Bitte gerne im Aurelio.

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cher Bergwelt sind diesen Sommer auf jeden Fall einen Besuch wert.

AURELIO LECH

• 5-Sterne-Superior-Hotel & Chalet • Day-Spa • Luxury-Gourmet-Hotel of Western Europe 2017 • Sommer 2018 geöffnet von 17. August bis 9. September • Terrasse und Restaurant geöffnet von 12 bis 21 Uhr (letzte Bestellung) • Hotelbar bis 24 Uhr

HOTEL & CHALET AURELIO Tannberg 130 6764 Lech am Arlberg Tel.: 05583/2214 office@aureliolech.com www.aureliolech.com

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