Ausgabe Nr. 06 / Juli & August 2018, P.b.b. Verlagspostamt 6020 Innsbruck, ZNr. GZ 02Z030672 M, Euro 3.00
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DAS WIRTSCHAFTSMAGAZIN
TOP 500 Der Gipfel der Tiroler W IRT S CHA F T ZAHLEN, DATEN, FAKT EN .
Tirols Wirtschaft auf dem Prüfstand. Was Sie schon immer über die besten Betriebe im Land wissen wollten.
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Christoph Loreck und Mag. Sandra Nardin, eco.nova-Herausgeber
Wirtschaft am Punkt Seit mittlerweile elf Jahren verdienen wir uns unsere Sommerpause mit der Erscheinung der Top-500-Ausgabe. Natürlich recherchieren wir das ganze Jahr über akribisch und nach bestem Wissen und Gewissen. So viele Re-, Double- und TripleChecks wie in dieser Ausgabe gibt es jedoch in keiner anderen. benden ist positiv wie lange nicht. Die heimische Wirtschaft
verlangt: zeitlich, geistig, nervlich und in Bezug auf
bleibt nach einem optimistischen Start auf Wachstumskurs,
alle anderen Ressourcen. In der Top-500-Ausgabe
vor allem die Industrie, Bau- und Verkehrswirtschaft boo-
steckt jede Menge Herzblut, monatelange, akkurate Recherche
men. Die nahe Zukunft bietet alle Voraussetzungen, um sich
und Energie. Dennoch lieben wir sie, weil sie unser ureigens-
als Standort nach vorne zu entwickeln und dabei ordentlich
tes Interesse widerspiegelt: Wirtschaft pur.
voranzukommen. Die Rahmenbedingungen könnten besser
Seit einigen Jahren sind wir deshalb dazu übergegangen, die
kaum sein und diesen Drive gilt es zu nutzen: für Reformen,
für die eco.nova sonst üblichen Rubriken außen vor zu las-
für ein partnerschaftliches Miteinander, für konstruktive Ar-
sen und uns gänzlich auf den Standort Tirol zu konzentrie-
beit für Tirol und Österreich und letztlich auch für Europa.
ren, bietet er doch ein reichlich breites Spektrum an Themen.
Die Bundesregierung hat ambitionierte Maßnahmen ange-
Tirol ist nicht nur Tourismus. Wirtschaftlich hat unser Land
kündigt, einige sind bereits in Umsetzung. Was diese letztlich
so viel mehr zu bieten. Und das möchten wir Ihnen – rund
für unser (Wirschafts-)Leben bedeuten, wird sich zeigen.
um das Herzstück der Ausgabe: das Ranking der 500 umsatz-
Doch auch wir sind optimistisch – in Bezug auf den Standort,
stärksten Unternehmen im Land (ab Seite 156)! – in dieser
die Wirtschaft und Wirtschaftstreibenden und unser eigenes
Ausgabe zeigen.
Tun. Damit das auch in der Praxis gelingt, brauchen zumin-
Neben einer allgemeinen Bestandsaufnahme hat sich Redak-
dest wir eine kleine Pause, wohlwissend, dass die Wirtschaft
teur Marian Kröll dafür unter anderem intensiv des Themas
niemals stillsteht. Dennoch verabschieden wir uns im Juli in
Verkehr angenommen, der hierzulande seit vielen Jahren
die Sommerpause, um unsere Batterien wieder aufzuladen
ebenso viele Emotionen auslöst, und er hat sich eingehend
und neue Ideen für den Herbst zu sammeln. Haben auch Sie
mit Tirols Industrie beschäftigt, die im Schatten des Touris-
eine feine Zeit und lassen Sie es sich gut gehen.
Generelles Fazit: Österreich geht’s gut und Tirol noch ein bisschen besser. Die Stimmung unter Tirols Wirtschaftstrei-
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Standortbestimmung
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Verkehr ist für unser Wirtschafts-
in Tirol zumindest vorübergehend
system eine Grundvoraussetzung.
passé. Der Aufschwung ist da. Ob er
Besonders der Transit plagt die
gekommen ist, um zu bleiben, hängt
Tiroler jedoch seit langem. Kann ein
von mehreren Faktoren ab.
von Verlagerungsgetöse begleitetes
➼ 26 Im Interview: Landesrätin
politisches Projekt die Lösung sein?
Patrizia Zoller-Frischauf
➼ 56 Tirols Logistiker im Ranking
➼ 28 Tirol in Zahlen
31
Verkehr
Das Krisengerede scheint nicht nur
Industrie Tirols Industrie erbringt im Schatten des Tourismus Höchstleistungen. Und zwar schon lange, bevor die Freizeitwirtschaft Fuß fasste. Die Industrialisierung des Landes hat die Gesellschaft maßgeblich verändert. ➼ 38 Im Interview: PlanseeGeschäftsführer Ulrich Lausecker
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IMPRESSUM Herausgeber & Medieninhaber: eco.nova Verlags GmbH, Hunoldstraße 20, 6020 Innsbruck 0512/290088, redaktion@econova.at, www.econova.at Geschäftsleitung: Christoph Loreck, Mag. Sandra Nardin Assistenz: Martin Weissenbrunner // Chefredaktion: Marina Kremser Redaktion: eco.wirtschaft: Marian Kröll, Alexandra Keller, Sonja Niederbrunner, MMag. Klaus Schebesta, Mag. Sandra Nardin, Renate Linser-Sachers, Barbara Liesener, DI Caterina Molzer-Sauper, Marion Witting, MSc., Stefan D. Haigner // eco.zukunft: Doris Helweg // eco.geld: Dr. Michael Posselt // eco.kultur: Julia Sparber // eco.mobil: Bruno König // steuer.berater: Dr. Verena Maria Erian // recht.aktuell: RA Mag. Dr. Ivo Rungg // eco.life: Marina Kremser IHR 1. DERMAKOSMETISCHES FACHINSTITUT IN TIROL
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Anzeigenverkauf: Ing. Christian Senn, Bruno König, Tanja Ischia, Hannah Oderich, Hannelore Weissbacher // Grafik: Tom Binder, Florian Bürstl // Druck: Radin-Berger-Print GmbH Unternehmensgegenstand: Die Herstellung, der Verlag und der Vertrieb von Drucksorten aller Art, insbesondere der Zeitschrift eco.nova. // Grundlegende Richtung: Unabhängiges österreichweites Magazin, das sich mit der Berichterstattung über Trends in den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft, Architektur, Gesundheit & Wellness, Steuern, Recht, Kulinarium und Lifestyle beschäftigt. Der Nachdruck, auch auszugsweise, sowie anderwertige Vervielfältigung sind nur mit vorheriger Zustimmung des Herausgebers gestattet. Für die Rücksendung von unverlangt eingesandten Manuskripten und Bildmaterial wird keine Gewähr übernommen. Namentlich gekennzeichnete Beiträge stellen nicht unbedingt die Meinung der Redaktion dar. // Jahresabo: EUR 25,00 (14 Ausgaben)
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Im Brennglas Die Debatte um die Arbeitszeit-Flexibilisierung wirkt wie ein Brennglas, unter dem diametral entgegengesetzte politische Standpunkte aufkochen. // TEXT: KLAUS SCHEBESTA
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in Blick in die vorliegende Aus-
aufs Neue kritisiert. In ein paar Monaten
den und Finnland zum Beispiel, in einigen
gabe der Top 500 zeigt: Tirol
lässt sich freilich nicht aufräumen, was über
anderen sind deutlich höhere Maximal-
ist weit mehr als ein Touris-
Jahre und Jahrzehnte aufgehäuft wurde,
grenzen als zehn Stunden zulässig, etwa 13
musstandort und punktet mit
aber viele Unternehmer sehen erstmals seit
Stunden in Dänemark. Nach der Logik der
innovativen Betrieben quer über alle Bran-
langem Licht am Ende des Tunnels.
heimischen Oppositionsfront müsste dort
chen. Derzeit steht die Konjunkturlok voll
Eines der umstrittensten Vorhaben ist die Fle-
Arbeiten die Hölle sein und eine Ausbeu-
unter Dampf. Der aktuelle Wirtschafts- und
xibilisierung der Arbeitszeiten. Sie ist wie ein
tung bis zum Umfallen erfolgen. Tatsächlich
Arbeitsmarktbericht 2018 macht‘s amtlich:
Brennglas, unter dem diametral entgegenge-
haben aber Schweden, Finnland oder Dä-
Das Wachstum der Tiroler Wirtschaftsleis-
setzte politische Standpunkte aufkochen. Ar-
nemark die geringsten durchschnittlichen
tung liegt mit 3,5 Prozent deutlich über dem
beiterkammer, Gewerkschaften und SPÖ wit-
Arbeitszeiten aller Vollzeitbeschäftigten in
Österreich-Schnitt. Der Tourismusmotor
tern ihre Chance, dagegen mobil zu machen,
Europa – weit entfernt von den möglichen
brummt auf Hochtouren. Auch bei den Un-
und sparen nicht mit Polemik. Von „Lohn-
Maximalgrenzen. Das kann nur bedeuten:
ternehmensgründungen gibt es ein Plus. Bei
raub“ durch den „Konzern-Kanzler“ bis hin zu
Dort werden längere Arbeitstage nur spo-
der Wirtschaftsleistung liegt Tirol bei beacht-
„Verrat“ und „Schweinerei“ ist alles dabei, was
radisch genutzt. Eben dann, wenn der Hut
lichen 138 Prozent des EU-Schnitts.
sich medial plakativ verkaufen lässt. Uner-
brennt und Auftragsspitzen zu erledigen
Befeuert wird das Wachstum von einer guten
wähnt bleibt, dass schon letztes Jahr Kanzler
sind. Genau das ist der Sinn der österreichi-
internationalen Konjunktur und steigenden
Christian Kern in seinem Plan A flexiblere Ar-
schen Neuregelung.
Exportzahlen. Auch die neue Bundesregie-
beitszeiten eingefordert hat. Geflissentlich ig-
Wie auch immer das Kräftemessen mit der
rung ist nicht ganz unschuldig an der Auf-
noriert wird auch die Tatsache, dass es vor ei-
Regierung ausgehen wird: An flexibleren
bruchsstimmung. Während sich die Große
nem Jahr haarscharf eine Einigung zwischen
Arbeitszeiten wird auf Dauer kein Weg vor-
Koalition mit lähmendem Stillstand und ner-
der Wirtschaft und den Gewerkschaften
beiführen. Oft genug müssen Betriebe bei
venden Streitereien auszeichnete, setzen die
gegeben hätte. Zudem wird genüsslich mit
Engpässen – häufig mit Zustimmung des Be-
Neuen Impulse im Bereich Wirtschaft. Von
Halbwahrheiten operiert und der Zwölfstun-
triebsrates und der Belegschaft – die derzei-
praxistauglichen Richtlinien für die Arbeits-
dentag als Dauerzustand dargestellt. Dass
tigen Grenzen des Arbeitsrechts kurzzeitig
inspektorate über die Abschaffung von Mehr-
der Achtstundentag weiterhin die Normalität
überschreiten, um einen Auftrag abzuarbei-
fachstrafen im Verwaltungsrecht bis hin zur
bleibt, dass Zuschläge erhalten und Ausgleich
ten. Dieses Durchmogeln ist aber auf Dauer
Entrümpelung alter Gesetze und dem Kampf
in Zeit oder Geld erfolgen soll, wird ebenfalls
keine Lösung.
gegen das Gold Plating – die Bundesregierung
gerne unter den Tisch gekehrt.
In Zeiten, in denen Kunden gewohnt sind,
weiß, dass Betriebe Arbeitsplätze schaffen,
Die beharrliche Verwechslung von Höchstar-
alles flexibel zu bekommen – von flexib-
und verbessert die Rahmenbedingungen. Das
beitszeiten und durchschnittlichen Arbeits-
len Zinsen über flexible Vorsorge bis hin zu
ist auch höchste Zeit, denn in zahlreichen
zeiten schafft Verunsicherung. Wie schief
flexiblen Handytarifen und flexiblen Öff-
internationalen Vergleichen wurden Öster-
diese Argumentation liegt, wird bei einem
nungszeiten – werden die Betriebe nicht da-
reichs Wachstumsbremsen – überbordende
Blick auf europäische Nachbarn deutlich: In
rum herumkommen, selbst flexibel arbeiten
Bürokratie, lähmende Doppelgleisigkeiten
mehreren Ländern gibt es überhaupt keine
zu dürfen. Das ist eigentlich einleuchtend.
und eine hohe Steuerquote – immer wieder
maximale gesetzliche Arbeitszeit, in Schwe-
Aber offenbar nicht für alle.
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Der verzauberte Garten
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Das Krisengerede, das von 2008 weg einige Jahre lang Hochkonjunktur hatte, scheint nicht nur in Tirol zumindest vorübergehend passé. Der Aufschwung ist da. Ob er gekommen ist, um zu bleiben, hängt gleich von mehreren Faktoren ab und die entziehen sich weitgehend der direkten Gestaltungsmacht der Politik in Land und Bund. // TEXT: MARIAN KRÖLL
top.500
Doch für den Moment herrscht Ruhe, der
„Geht’s der Wirtschaft gut, geht’s der Wirt-
Konjunkturmotor schnurrt wie ein Kätz-
schaft gut“ heißt das Lied, das die Arbeit-
chen, die Zinsen sind weiterhin historisch
nehmervertretung bevorzugt singt. Die
niedrig. Die Stimmung ist an einem Hö-
Wahrheit im harmonischen Duett zwischen
hepunkt, das Konsumklima günstig, Kas-
Arbeitgebern und Arbeitnehmern liegt ver-
ie es um die Zukunft der gemeinsamen euro-
sandrarufe verhallen weitgehend ungehört.
mutlich irgendwo in der breiten Mitte zwi-
päischen Währung bestellt ist, hängt wesent-
Schließlich will sich niemand am Höhepunkt
schen Marktreligiosität und Realsozialismus.
lich von unserem südlichen Nachbarn Italien
die Party versauen lassen. Verständlich, zu-
Mit dem heraufdräuenden 12-Stunden-Tag
ab. Scheitert Italien, scheitert der Euro. Stiege
mal die brummende Wirtschaft ohnehin nur
steht der Sozialpartnerschaft die schwierige
mit Italien die nach dem Brexit drittgrößte
Beifahrer der Geschichte ist, oder manchmal
Übung ins Haus, die weitere Existenzberech-
Volkswirtschaft der EU notgedrungen aus,
eben auch Opfer der Umstände.
tigung des Wortes „Partnerschaft“ im Namen
hinterließe das ungleich größere finanzielle
zu rechtfertigen. Die Fronten zwischen Re-
Verwerfungen als die griechische Tragödie,
Die Wirtschaft wächst
die sich seit einigen Jahren in Athen entfal-
In Tirol zeigt sich die Wirtschaft – und mit
scheinen verhärtet, über eine völlige, wenig
tet und um die es mittlerweile ruhig gewor-
ihr der Arbeitsmarkt – seit einigen Jahren
anschlussfähige Neudefinition des Wortes
den ist. Der schönste Stiefel der Welt hat un-
von ihrer besten Seite. Das geht auch aus
„Freiwilligkeit“ scheint man zumindest in
glaubliche 2.300 Milliarden Euro Schulden
dem aktuellen Tiroler Wirtschafts- und Ar-
einer Partei intensiv nachzudenken. Sicher
angehäuft, die Schuldenquote ist nach jener
beitsmarktbericht hervor, dessen Kernpunkte
scheint, dass der Tag weiterhin ziemlich ex-
Griechenlands die höchste. Entwickelt die
unlängst vorgestellt wurden. Geht’s der Wirt-
akt 24 Stunden haben wird. Alles andere ist
Europäische Union für die Währungsunion
schaft gut, geht’s uns allen gut. So zumindest
in Schwebe.
kein geordnetes Verfahren für die Insolvenz
die marktgängige Theorie, die passend zur
einzelner Staaten, könnte es in nicht allzu fer-
Arbeitszeitflexibilisierung in einen Popsong
Plus und Minus
ner Zukunft so richtig ungemütlich werden.
mit der hitverdächtigen Textzeile „Geht‘s dem
Mit einem Wirtschaftswachstum von 3,5
Die Krise wäre mit einem Schlag zurück, und
Werner gut, geht‘s auch der Erna gut“ umge-
Prozent kommt Tirol deutliche 0,6 Prozent-
vermutlich wesentlich heftiger als es nach
modelt wurde. Statt dem Chartsturm folgte
punkte über dem Österreich-Schnitt von 2,9
2008 der Fall war. Den Großteil der Rechnung
umgehend ein Shitstorm und ein Hit wird
Prozent zu liegen. Ein Plus gab es im abge-
hätte dann Budgetkrösus Deutschland zu be-
die Arbeitszeitflexibilisierung – die sich, mit
laufenen Jahr 2017 auch bei den Neugrün-
gleichen, für Nettozahler Österreich würde es
Augenmaß durchgeführt, durchaus argu-
dungen, ebenso beim Exportvolumen, das
aber jedenfalls auch teuer.
mentieren lässt – wohl auch nicht mehr.
im ersten Halbjahr 2017 um 3,2 Prozentpunk-
16
eco.nova
gierung, Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite
top.500
BREITBANDANSCHLUSS IST KEIN STANDORTVORTEIL MEHR, SONDERN EINE MUST-HAVE-INFRASTRUKTUR. KEIN UNTERNEHMEN WÜRDE SICH HEUTE ETWAS AUF EINEN KANALANSCHLUSS EINBILDEN ODER SICH SEINER STROMVERSORGUNG RÜHMEN. te auf 6,11 Milliarden Euro zugelegt hat. „Der
ter sich. Laut Prognosen wird die Arbeitslo-
der Wertschöpfung. „Gute Zahlen bei Nächti-
Standort Tirol ist wettbewerbsfähig. Bei der
sigkeit auch heuer und im kommenden Jahr
gungen und Ankünften sind wichtig. Ich beto-
Wirtschaftsleistung liegen wir bei 138 Pro-
zurückgehen.
ne jedoch seit Jahren: Eine positive Entwick-
zent des EU-Schnitts – das ist ein Top-Wert“,
lung bei der Wertschöpfung ist mir wichtiger.
rätin Patrizia Zoller-Frischauf und Landes-
Herzmomente im Fremdenverkehr
hauptmann Günther Platter. Oberflächlich
Der Tourismus verzeichnete in der abgelaufe-
den Euro Wertschöpfung aus der diesjährigen
betrachtet ist das völlig richtig, bei genaue-
nen Wintersaison neue Höchstwerte, und das
Wintersaison einen neuen Spitzenwert errei-
rem Hinsehen relativiert sich dieser Befund
nicht nur bei Nächtigungen und Ankünften,
chen konnten“, zog Landeshauptmann und
etwas.
sondern auch dort, wo es wirklich zählt: bei
Tourismusreferent Günther Platter Bilanz.
meinen die zuständige Wirtschaftslandes-
Ich freue mich deshalb sehr, dass wir nach einer ersten Berechnung mit rund 2,5 Milliar-
Das österreichische Bruttoinlandsprodukt liegt bei 129 Prozent des EU-Schnitts. Dennoch kann der Sekt geschlossen bleiben. Bei den Durchschnittseinkommen reicht es nämlich für die Tiroler im Österreich-Vergleich nicht einmal zum Durchschnitt. Regelmäßig sind Tirols Arbeitnehmer ganz im Gegensatz zu Spitzenreiter Vorarlberg unter „ferner verdienten“ auf dem achten Rang, nur noch vor dem Burgenland, zu finden. Das Medianeinkommen – 50 Prozent verdienen mehr, 50 weniger – lag laut Zahlen des Hauptverbands der Sozialversicherungsträger 2016 bei 2.388 Euro brutto monatlich. Demgegenüber stehen höchste Lebenshaltungskosten und Preisniveaus, vor allem die Preise für Wohnraum sind empfindlich teuer. Der Konnex „leistbares Wohnen“ und Raumordnung scheint der Politik aber durchaus bewusst, erste konkrete Maßnahmen wurden im Zuge einer Raumordnungs-Gesetzesnovelle des TROG 2016 gesetzt. Den unterdurchschnittlichen Durchschnittseinkommen indes setzt besonders die saisonale Beschäftigung in Bau und Tourismus sowie die hohe Teilzeitquote zu. Letztere
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sorgt auch maßgeblich für das Lohngefälle zwischen Mann und Frau. Der Tourismus steht vor der Herausforderung, für mehr Ganzjahresarbeitsplätze sorgen zu müssen. Dies würde vermutlich auch die Attraktivität der Beschäftigung in diesem Bereich heben. Generell hat der Arbeitsmarkt 2017 mit einem Rückgang der Arbeitslosigkeit um 8,7
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top.500
DIE STIMMUNG IST AN EINEM HÖHEPUNKT, DAS KONSUMKLIMA GÜNSTIG, KASSANDRARUFE VERHALLEN WEITGEHEND UNGEHÖRT. SCHLIESSLICH WILL SICH NIEMAND AM HÖHEPUNKT DIE PARTY VERSAUEN LASSEN.
ten, I’m looking at you – kündet Patina vom
Und tatsächlich sprechen die Zahlen ei-
und den derzeit erlittenen Herzmomenten
ne eindeutig positive Sprache: Im Winter
liegen kaum mehr als zwei Jahrzehnte. In
Ruhm vergangener Tage, hierzulande dage-
2017/18 sind mit 6,2 Millionen Ankünften um
diesem Zeitraum hat man auch gelernt, dass
gen beherrscht – zumindest oberflächlich
rund 300.000 Gäste mehr ins Land gekom-
„schneller, weiter, höher“ im Tourismus nicht
– Hochglanz das alpine Landschaftsbild.
men als in der Vorjahressaison. Rekord. Mit
die allein seligmachende Maxime sein kann,
Daran trägt auch die finanzstarke Seilbahn-
27,6 Millionen Nächtigungen zwischen 1. No-
sondern dass es vielmehr die Preisdurchset-
wirtschaft, der Gottseibeiuns der Umwelt-
vember 2017 und 30. April 2018 gab es gegen-
zung und damit Erhöhung der Wertschöp-
bewegten, nennenswerten Anteil. Hier traut
über dem Vorjahreszeitraum einen satten
fung ist, auf die es unterm Strich ankommt.
man sich noch, selbstbewusst auch archi-
Zuwachs von 1,1 Millionen Nächtigungen.
Mittlerweile ist man diesbezüglich auf ei-
tektonische Akzente zu setzen. Und hat das
Dieser geht maßgeblich auf die Kappe der
nem guten Weg, aber eben noch lange nicht
nötige Kleingeld dafür und muss nicht vom
Deutschen, die bei den Übernachtungen um
am Ziel.
Steuerzahler alimentiert werden. Unrühmli-
5,4 Prozent zugelegt haben. Jeder Zweite, der
Dem Tourismus wird auch deshalb eine so
che Ausnahmen bestätigen die Regel.
in Tirol als Urlauber genächtigt hat, kommt
große Aufmerksamkeit zuteil, weil er sicht-
aus Deutschland.
barer ist als andere Wirtschaftszweige. Er
Tirol als Urlaubsland ist ungebrochen sexy,
generiert jährlich rund drei Milliarden Euro
Überholspur für die Datenautobahn
und das zunehmend auch im Sommer. Das
an direkter Wertschöpfung und löst – indi-
Während eine dritte Spur für die tatsächli-
liegt unter anderem daran, dass in die som-
rekt – noch einmal rund 2,8 Milliarden Euro
che Autobahn in Tirol nicht einmal annä-
merliche Infrastruktur investiert wurde, et-
aus. Je nach Berechnungsmethode können
hernd mehrheitsfähig wäre, ist man sich
wa um auf der Mountain- bzw. E-Bike-Welle
die Zahlen variieren.
einig, dass sämtliche Geschwindigkeitsbe-
mitreiten zu können. Der Umstand ist aber
Ein nicht nur, aber besonders tourismusspe-
grenzungen auf der Datenautobahn aufge-
auch der gestiegenen globalen Unsicherheit
zifisches Sorgenkind ist dabei der Arbeits-
hoben werden müssen, will das Land bei der
geschuldet. Tirol wird als sicher und – nicht
markt. Fachkräfte, allen voran Köche, wer-
Digitalisierung vorneweg fahren. Diese ist
nur geografisch – naheliegend empfunden.
den allerorten in Tirol dringend gesucht.
keineswegs mehr nur die Kür, sondern eine
Warum also in die Ferne schweifen? „Wir
Händeringend, versteht sich. Obwohl es
Pflichtübung, von der kein Wirtschafts- und
setzen in unserer Kommunikation auf be-
einen deutlichen Bewusstseinswandel in
kaum ein Lebensbereich ausgenommen blei-
geisternde, individuelle Herzmomente sowie
der Branche hin zu größerer Mitarbeiter-
ben wird. Dementsprechend ist ein Breit-
die Freizeitthemen Bergwandern, Radfah-
freundlichkeit und Vereinbarkeit von Beruf
bandanschluss kein Standortvorteil mehr,
ren und Klettern“, erklärt Tirol-Werbung-Ge-
und Familie gegeben hat, ist bei vielen Be-
sondern eine Must-have-Infrastruktur. Kein
schäftsführer Josef Margreiter. Bei diesen
trieben die Arbeitgebermarke noch ausbau-
Unternehmen würde sich heute etwas auf
Herzmomenten handelt es sich nicht etwa
fähig. Nicht selten wird hinter vorgehalte-
einen Kanalanschluss einbilden oder sich
um unerwünschte kardiologische Ereignis-
ner Hand über mangelnde Wertschätzung
seiner Stromversorgung rühmen.
se, sondern um chronische und vorbehaltlo-
geklagt. In einem Wirtschaftszweig, dessen
Die Politik hat erkannt, dass es sich beim
se Tirol-Liebe, wie sie in ihrer reinsten Form
Beschäftigte das Bild, das bei den Gästen
Breitbandausbau um eine Zukunftsfrage
von der Tirol Werbung ersonnen wurde.
entsteht, ganz wesentlich prägen, ist das
handelt, und bereits 2011 einen einschlägi-
#lovetirol nennt man das heutzutage in den
wahrlich kein Ruhmesblatt. Damit im Tou-
gen Masterplan ausgerufen. Heuer ging die
sozialen Medien. Whatever works.
rismus alles so bleiben kann, wie es ist, muss
Offensive in eine zumindest fünfjährige Ver-
Der Erfolg gibt den Touristikern zumin-
sich zwar nicht alles, aber doch vieles än-
längerung. „Wir sind damit Vorreiter unter
dest nicht Unrecht. Zwischen mehrheit-
dern. So ist der Eindruck, der entsteht.
den Bundesländern und können der Tiroler
lich miesem Gulasch, wie es der damalige
Bei der reinen „Hardware“ ist Tirols Gast-
Bevölkerung und insbesondere auch den
Spitzentouristiker Andreas Braun in den
ronomie und Hotellerie dagegen bestens
Tiroler Unternehmen im ländlichen Raum
1990er-Jahren noch vielerorts vorgefunden
aufgestellt, Investitionsstau herrscht nur
Glasfasernetze auf höchstem technischem
hatte, der zugkräftigen und selbstvergewis-
vereinzelt, allgemein ist das Niveau hoch.
Niveau bieten. Die Verfügbarkeit von ultra-
sernden Kampagne „Starkes Land“ Tirol
In manch anderer Tourismusregion – Kärn-
schnellem Internet ist ein äußerst wichti-
18
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ger Wettbewerbsvorteil für die Wirtschaft,
notwendigen Frequenzen im Herbst verstei-
Die Bemühungen des Landes um die Bereit-
nicht zuletzt auch für den Tourismus“, er-
gert werden.
stellung von Breitbandinfrastruktur sind
klärte Platter. Der Plan sieht vor, bis 2020
Der LTE-Nachfolger wird auch als Schlüssel
zwar richtig, dennoch hat der Landesrech-
nahezu allen Tiroler Haushalten einen Breit-
zur Verbreitung des Internet of Things gese-
nungshof in einer Prüfung ein typisch ös-
bandanschluss mit mindestens 30 MBit/s
hen, da die Kommunikation von Maschine
terreichisches Problem ausgemacht: Ein
und davon 50 Prozent mit mindestens 100
zu Maschine höhere Bandbreiten und kür-
teilweise kontraproduktives Nebeneinander
MBit/s zur Verfügung zu stellen. Die „digi-
zere Latenzzeiten braucht. Unter anderem
von Landes- und Bundesförderungen sowie
tale Kluft“ zwischen urbanen und ruralen
werden selbstfahrende Autos auf die Verfüg-
einen Wettbewerb zwischen öffentlicher
Gegenden soll dadurch geschlossen werden.
barkeit dieser Technologie angewiesen sein.
Hand und privaten Telekommunikationsun-
Beim Digitalisierungsgrad liegt Österreich
Die mittels 5G realisierte Gigabit-Gesell-
ternehmen. Parallele Breitbandinfrastruk-
im EU-Vergleich insgesamt im Mittelfeld. Als
schaft, die mitsamt ihren sich zunehmend
turen sind nicht im Sinne des Erfinders. Der
Vorreiter dürfen – wieder einmal – die Län-
vom User emanzipierenden Gerätschaften
Landesrechnungshof nennt sie sogar „volks-
der im Norden Europas gelten. „Ähnlich wie
Unmengen an Echtzeitdaten generiert, wird
wirtschaftlich nicht vertretbar“. Das Prob-
bei Forschung, Bildung und anderen The-
außerdem auf eine wesentlich höhere Dich-
lem kennt man im Landhaus, im zuständi-
men leidet Österreich bei der Digitalisierung
te an Mobilfunkmasten angewiesen sein. In
gen Bundesministerium auch.
am Fluch des gehobenen Mittelmaßes“, for-
Innsbruck startete T-Mobile bereits im Fe-
mulierte Wirtschaftsforscher Karl Aiginger
bruar mit einer Livedemo des kommenden
Es ist ein gutes Land
pointiert. Dort, wo schnelles Festnetz-Inter-
Standards in die Zukunft des Mobilfunks.
Vieles steht in wirtschaftlichen Belangen
net aus ökonomischen Gründen nicht trag-
Ein Blick auf den Breitbandatlas (www.
zur Debatte. Dass keine kapitalistische Ge-
bar scheint, ruht die Hoffnung auf dem Mo-
breitbandatlas.info) des Infrastrukturminis-
sellschaft losgelöst von wirtschaftlichen
bilfunk. Die Verfügbarkeit von LTE bzw. 4G
teriums verrät allerdings, dass die weißen
Entwicklungen existieren kann, ist dagegen
in Tirol nimmt stetig zu, bis 2025 hält man
Flecken auf der Netzabdeckungslandkar-
eine Binse. Die Tiroler Wirtschaft entwickelt
sogar die flächendeckende Versorgung mit
te in Tirol auch zukünftig nicht völlig ver-
sich gut. Das ist nicht zuletzt der Verfolgung
dem kommenden Mobilfunkstandard 5G
schwinden werden und an entlegenen Or-
einer kohärenten Innovations- und Techno-
für realistisch. Die Technologie soll voraus-
ten vom autonomen Fahren weiterhin keine
logiepolitik sowie einer guten Koordinati-
sichtlich 2020 an den Start gehen, die dafür
Gefahr droht.
on und Vernetzung zwischen Wissenschaft
22
eco.nova
top.500
und Unternehmen am Standort geschuldet.
tional mit dem Zerfall des Vielvölkerstaats
verbesserungswürdig sein. Der Transit wird
An dieser Stelle darf das dahingehende Wir-
mitgeschrumpft und daher eine schier un-
weiter durch die schmalen Täler donnern.
ken der landeseigenen Standortagentur mit
endliche Ressource, deren Abbau sich noch
Tirol wird ein teures, aber eben auch lebens-
ihren fünf Clustern Erneuerbare Energien,
viele Bundesregierungen mit Verve ver-
wertes Land bleiben. Leben und arbeiten,
Informationstechnologien, Life Sciences,
schreiben werden. An Fachkräften dürfte
wo andere Urlaub machen. Ganz ohne Iro-
Mechatronik und Wellness durchaus einmal
mit der Digitalisierung ante portas weiter-
nie kann man diesen Satz nicht schreiben.
positiv erwähnt werden.
hin an allen Ecken und Enden Mangel herr-
In Summe überwiegt aber der Gesamtein-
Die grundlegenden Rahmenbedingungen
schen. Das Image der Lehre wird weiterhin
druck: Es ist ein gutes Land.
dafür, dass es mit dem Wirtschaftswachstum in dieser Tonart weitergeht, sind vor Ort gegeben. Die politische und in Folge ökonomische Großwetterlage liegt dagegen außerhalb des Einflussbereichs der hiesigen Politik und Unternehmen. Die Hausaufgaben, um den Standort wettbewerbsfähig zu halten, werden von der Politik schrittweise erledigt. Damit dies nicht nur auf Kosten eines Sozialpartners geschieht, wird es Augenmaß brauchen. Forscher kann dagegen bei der Bürokratie zu Werke gegangen werden. Diese ist in Österreich nämlich nicht propor-
24
IN DEN LETZTEN ZWEI JAHRZEHNTEN HAT MAN GELERNT, DASS „SCHNELLER, WEITER, HÖHER“ IM TOURISMUS NICHT DIE ALLEIN SELIGMACHENDE MAXIME SEIN KANN, SONDERN DASS ES VIELMEHR DIE PREISDURCHSETZUNG UND DAMIT ERHÖHUNG DER WERTSCHÖPFUNG IST, AUF DIE ES UNTERM STRICH ANKOMMT.
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INTERVIEW
Von der Forschung zur Entwicklung Zahlreiche Studien belegen, dass die Ursache für den Wohlstand eines Landes in dessen Innovationskraft liegt. Und Innovation braucht Forschung. Wirtschaftslandesrätin Patrizia Zoller-Frischauf im Gespräch.
ECO.NOVA: Die Forschungsquote in Tirol
der Start Up Tirol GmbH für Forscher, die
steigt seit Jahren und kommt regelmäßig
Ergebnisse via Unternehmensgründung in
jenseits der drei Prozent und damit deut-
die Wirtschaft führen, und die Cluster der
lich über dem EU-Schnitt zu liegen. Welche
Standortagentur Tirol, die Unternehmen
Faktoren sind für diese Entwicklung aus-
und Forschungsinstitute gemeinsam mit der
schlaggebend?
zuständigen Transferstelle an der Universi-
PATRIZIA ZOLLER-FRISCHAUF: Das
tät Innsbruck zu Kooperationen vernetzen.
Land Tirol und die Tiroler Unternehmen
Einen Turbo beim Technologietransfer hat
wissen, dass Innovationen der Schlüssel zu
auch K-Regio, das Kompetenzzentrenpro-
Marktvorsprung, Wachstum und Arbeitsplät-
gramm des Landes mit KMU-Schwerpunkt,
zen von morgen sind. Die Ausgaben für For-
gezündet. Bis dato wurden bzw. werden hier
schung und Entwicklung bilden die Grund-
19 Forschungsverbünde aus Wirtschaft und
lage von Innovationen. Entsprechend ist es
Wissenschaft mit 13 Millionen Euro aus Mit-
uns mit Unterstützung auch von Bundessei-
teln von Land und EFRE-Fonds gefördert.
te gelungen, die Investitionen in Forschung und Entwicklung laufend zu erhöhen – allein
Für 2020 hat Österreich das Erreichen einer
seit 2009 um mehr als 40 Prozent auf knapp
Forschungsquote von 3,76 Prozent als Ziel
eine Milliarde Euro im Jahr 2015. Mit den
formuliert. Ist dieses Ziel realistisch, spezi-
Hochschulen und Universitäten am Standort
ell was den Tiroler „Beitrag“ betrifft? Tirols Forschungsquote wird alle zwei Jahre
konnten wir dafür einen zentralen Standortvorteil nutzen: Einer der wichtigsten Erfolgs-
verschoben. So sind im Jahr 2015 drei Viertel
erhoben und liegt im Jahr 2015, dem aktu-
faktoren für die so positive Entwicklung war
aller Forschungsausgaben in angewandte
ellsten regionalen Erhebungszeitraum der
und ist die heute deutlich gestärkte Zusam-
Forschung und experimentelle Entwicklung
Statistik Austria, bei 3,14 Prozent. Sie liegt zu-
menarbeit zwischen unseren Unternehmen
geflossen. Wir liegen hier nahe am Öster-
letzt durchgehend über der Forschungsquo-
und Forschungseinrichtungen.
reichschnitt von 82 Prozent. In Grundlagen-
te Österreichs und konnte im Rahmen der je-
forschung ist im Jahr 2015 ein Viertel aller
weils zweijährigen Erhebungsfenster schon
Wie viel trägt die öffentliche Hand bei, wie
Forschungsausgaben geflossen. Hier haben
zweimal um mehr als 0,4 Prozentpunkte
viel investieren die Betriebe selbst in For-
wir den Bundesländervergleich erneut ange-
zulegen. Damit ist das Ziel insbesondere für
schung und Entwicklung?
führt, nur Wien hat einen ähnlichen hohen
Tirol machbar. Dennoch ist es ein sehr ehr-
In Tirol finanzieren die Unternehmen im
Anteil investiert. Der Mehrwert dieses An-
geiziges Ziel: Um es zu erreichen, brauchen
aktuellen Erhebungsjahr 49 Prozent und da-
teils liegt im Potenzial der Grundlagenfor-
wir noch einmal frische Dynamik und die
mit fast die Hälfte der Forschungsausgaben.
schung für technologische Durchbrüche.
vereinten Kräfte aller Beteiligten. Richtigerweise erhöht der Bund im Doppelbudget
Mit diesem Wert liegt der Anteil der betrieblichen Finanzierung etwa im Österreich-
Was wird in Tirol getan, um Brücken zwi-
für 2018 und 2019 die Forschungsausgaben.
Schnitt. Bund und Land finanzieren in Tirol
schen Forschung, insbesondere Grundla-
Das Land Tirol unterstützt den Mehrbedarf
weitere 38 Prozent der Forschungsausgaben.
genforschung, und Wirtschaft zu schlagen?
durch die Programme der Technologieför-
Hier liegt der Anteil um fünf Prozentpunkte
Grundlagenforschung erfolgt schwerpunkt-
derung. Und die Wirtschaft ist mehr denn je
höher als im österreichischen Durchschnitt.
mäßig an den Hochschulen. Damit dort er-
gefordert, die Hochkonjunktur für kräftige
Die restliche Finanzierung erfolgt aus dem
zielte Ergebnisse schneller in die Wirtschaft
Investitionen in Forschung und Entwicklung
Ausland und durch die EU.
transferiert werden können, investiert das
zu nutzen und den bereits eingeschlagenen
Land Tirol seit Jahren konsequent in den
Weg fortzusetzen.
Wie hat sich in den vergangenen Jahren das
sogenannten Technologietransfer. Weitere
Verhältnis zwischen Grundlagenforschung
Beispiele sind die Förderungen von Bund
Welche Rolle spielt die Förderlandschaft in
und angewandter Forschung entwickelt?
und Land für mehrjährige, gemeinsame
der insgesamt erfreulichen Entwicklung?
Das Verhältnis hat sich in Tirol zuletzt et-
Forschungsprojekte von Wirtschaft und
Die öffentliche Hand kann mit den richtigen
was zugunsten der angewandten Forschung
Wissenschaft in COMET-Zentren, die Hilfe
Programmen sehr effektive und motivieren-
26
eco.nova
top.500
„INSGESAMT STEHT DIE FÖRDERLANDSCHAFT IN ÖSTERREICH VOR DER HERAUSFORDERUNG, SICH SO ZU VERÄNDERN, DASS AUS DER EUROPÄISCHEN TOP-PLATZIERUNG BEI DER FORSCHUNGSQUOTE AUCH EINE TOP-PLATZIERUNG IN INTERNATIONALEN INNOVATIONSRANKINGS WIRD.“ Patrizia Zoller-Frischauf
de Meilensteine setzen. Ein solcher war der
lung mit konkretem Schwerpunkt auf
sierungsoffensive wollen wir die Wirtschaft
Startschuss für die bereits genannten Kom-
marktfähige Endprodukte noch besser po-
dabei unterstützen, die Chancen, die aus
petenzzentren. Oder die Tiroler Innovations-
sitionieren?
neuen digitalen Technologien und aus einer
förderung, die im Jahr 2008 im Rahmen der
Insgesamt steht die Förderlandschaft in Ös-
neuen digitalen Kultur entstehen, frühzeitig
Technologieoffensive als maßgeschneider-
terreich vor der Herausforderung, sich so
für den eigenen Vorsprung zu nutzen.
tes Paket zur „Innovation gegen die Krise“
zu verändern, dass aus der europäischen
Ein zweites Themenfeld ist die Frage der
vom Stapel gelaufen ist. Dennoch: Das Tun
Top-Platzierung bei der Forschungsquote
Fachkräfte. Um unsere bewährte duale Aus-
muss von den Unternehmen kommen und
auch eine Top-Platzierung in internationalen
bildung noch weiter zu stärken, arbeiten
Förderungen bleiben der Zuckerguss auf der
Innovationsrankings wird. Auch Tirol will
alle Stakeholder vom Land Tirol über Wirt-
Torte. Aktuell hat die Breitband- und Digita-
hier einen Beitrag leisten. Inhaltlich bin ich
schaftskammer, Industriellenvereinigung
lisierungsoffensive des Landes das Potenzial,
überzeugt, dass dieser aus allen Stärkefel-
und Arbeiterkammer bis zum Landesschulrat
die gewinnbringende Auseinandersetzung
dern – von den Life Sciences über Energie-
in der Fachkräfteplattform zusammen. Es gilt,
mit einem Zukunftsthema zu beschleunigen.
und Alpintechnologien bis hin zu Mechatro-
die Lehre auch für Schulabgänger interessant
Dazu stellen wir nicht nur Förderungen zur
nik und IT – kommen kann.
zu machen, wie es mit der Initiative Lehre nach Matura bereits erfolgreich vorgemacht
Verfügung, sondern über die Standortagentur Tirol auch Beratung und Begleitung für
Die Konjunktur läuft momentan sehr dy-
wird. Nach wie vor muss die Forschungsbasis
die Einbindung digitaler Technologien in
namisch, der Arbeitsmarkt entwickelt sich
verbreitert werden, das heißt, dass langfris-
neue Geschäftsmodelle und die Unterneh-
entsprechend gut. Von welcher Seite ma-
tig absolut mehr Unternehmen in Forschung
menskultur. Parallel bietet die Website digi-
chen Sie die größten Herausforderungen
und Entwicklung investieren müssen. Un-
tal.tirol einen Überblick über zentrale Initia-
für die Zukunft des Wirtschaftsstandorts
ter diesem Gesichtspunkt forcieren wir auch
tiven und Projekte der Offensive.
aus und wie gedenken Sie diesen politisch
die Unterstützung für forschungsintensive
zu begegnen?
Hightech-Start-ups. Zudem muss am Stand-
In welchen Stärkefeldern kann sich Tirol
Technologisch von Seiten der Digitalisie-
ort künftig verstärkt internationales Beteili-
im Hinblick auf Forschung und Entwick-
rung. Mit Hilfe der Breitband- und Digitali-
gungskapital zugänglich sein.
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TIROL AUF EINEN BLICK
12.640 km2
Fläche nur 12,5 % der Fläche sind Dauersiedlungsraum
339.000
unselbständig Beschäftigte
13.827
vorgemerkte Arbeitslose
746.153
im Juni 2018
davon Männer: 6.440 • Frauen: 7.387 davon länger als 1 Jahr: 2.442 davon 50+: 4.568
Einwohner 17 % davon leben in Innsbruck
3,9 %*
Arbeitslosenquote Österreich: 6,8 %
42.000 Euro
*geschätzt
Wirtschaftsleistung pro Kopf
2.841
44.785
aktive Mitglieder der Wirtschaftskammer Tirol
davon 55,6 % EPU
19.833
Dienstgeberbetriebe
Unternehmensneugründungen 2017 davon 480 in Innsbruck Stadt und 631 in Innsbruck Land
2.356 Euro
Bruttomonatseinkommen in Tirol (Medianwert)
34
eröffnete Insolvenzen im ersten Quartal 2018
davon 109 Großbetriebe mit insgesamt über 65.700 Mitarbeitern
Insolvenzen gesamt (eröffnet und nicht eröffnet): 51 Geschätzte Insolvenzverbindlichkeiten: 13 Mio. Euro
Quellen: WK Tirol (Tiroler Wirtschaft in Zahlen 2017/2018; Mitgliederstatistik 2017; Beschäftigtenstatistik 2017), AMS (Arbeitsmarktinformation Mai 2018), KSV (Insolvenzstatistik Q1 2018)
47,7 Mio.
Nächtigungen im Tourismusjahr 2016/17 27,6 Mio. in der Wintersaison 2017/18
3.443
Lehrbetriebe davon 58,7 % in Gewerbe & Handwerk, 15,5 % im Handel und 13,2 % im Tourismus
SEIT 125 JAHREN ENTSTEHEN MIT PRÄZISION UND LEIDENSCHAFT WAHRE KUNSTWERKE.
10.708 Lehrlinge
6.668
gemeldete offene Stellen im Juni 2018 749 davon offene Lehrstellen, 185 Lehrstellensuchende 1893 JOHANNES DÜRRSTEIN EDITION
10,7 Mrd. Euro Industrieproduktion
w w w. u n i o n - g l a s h u e t t e . c o m
13,5 Mrd. Euro
Exporte in Tirol über die Hälfte der Exporte geht in drei Länder: Deutschland, Schweiz & Liechtenstein, Italien
Stadt Innsbruck
Erst zuhören, dann umsetzen Mit Georg Willi sitzt erstmals ein Grüner im Bürgermeistersessel einer Landeshauptstadt. Wie er das Amt anlegen wird und in welche Richtung sich Innsbruck entwickeln soll, erörtert Willi im Zwiegespräch mit Vorgängerin und nunmehrigen Vizebürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer. CHRISTINE OPPITZ-PLÖRER: Das Wachstum unserer Stadt ist ein Beleg für die hohe Lebensqualität und Attraktivität des Wirtschaftsstandortes Innsbruck. Sie beide waren sich einig darin, dass der Fokus der Medien auf finanzielle Negativschlagzeilen – etwa beim Patscherkofel – nicht zielführend sei. Welchen positiven Dingen wäre aus Ihrer beider Sicht in der Berichterstattung mehr Platz einzuräumen?
WILLI: Im Innsbrucker Stadtmagistrat passiert jeden Tag so viel Arbeit für die Bevölkerung. Jeder Bereich – vom Bürger*innenservice bis zur Stadtplanung – wäre für Positivschlagzeilen geeignet. Ich glaube, vor allem die unermüdliche Arbeit der städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter könnte verstärkt vor den Vorhang auf die mediale Bühne gebracht werden. Dazu kommen natürlich auch viele konkrete Maßnahmen und Projekte, die erwähnt werden könnten.
OPPITZ-PLÖRER: Es gibt so viele positive Themenbereiche, die für die Bevölkerung tagtäglich wichtig sind. Über die wollen wir
© IKM / DANIELA HOFER
mehr berichten. Das Haus der Musik mit elf verschiedenen Benutzern von Blasmusikverband bis Kammerspielen oder die neue Stadtbibliothek als soziales Lese-, Lern- und Bildungszentrum mit künftig über 150.000 Medien in zentralster Lage – beides sind generationenübergreifende und modern ausgestattete Einrichtungen für die Bevölkerung
ECO.NOVA: Sie sind noch verhältnismä-
übereinkommen der Koalition auch auf dem
über mehrere Jahrzehnte. Die Einsparungen
ßig neu im Amt. In welchen Bereichen wol-
richtigen Weg.
des Straßenbahnprojektes mit 50 Millionen
len Sie in der laufenden Periode Ihre politi-
Euro sind genauso wichtig zu erwähnen wie
schen Schwerpunkte setzen?
Ist das dynamische Wachstum der Stadt, vor
das umfangreiche Sport- und Kulturangebot,
GEORG WILLI: Die Schwerpunkte in die-
allem bezogen auf die Einwohnerzahl, aus Ih-
das von vielen Ehrenamtlichen mit Unter-
ser Periode decken sich mit den wichtigsten
rer Sicht ein wünschenswerter Zustand?
stützung der Stadt getragen wird. Das würde
Themen in der Wahlauseinandersetzung.
WILLI: Die Prognosen für das Bevölkerungs-
sich mehr Berücksichtigung verdienen. Es
Leistbares Wohnen, leistbare Mobilität und
wachstum sprechen eine klare Sprache und
gibt definitiv viele positive Themen!
eine Stadtführung, die zuerst nachfragt, den
fordern die Politik. Innsbruck zieht Men-
Menschen zuhört und dann umsetzt, stehen
schen an und wird wachsen, ob wir uns das
Innsbruck ist nicht nur eine höchst begehr-
für mich an erster Stelle. Gleichzeitig ist es
wünschen oder nicht. Dieser Herausforde-
te Stadt zum Leben, sondern auch ein sehr
wichtig, unseren Enkelinnen und Enkeln ge-
rung müssen wir uns stellen und die Chan-
attraktiver Wirtschaftsraum. Was wollen
sunde Stadtfinanzen und gute Infrastruktur
cen, die sich daraus ergeben, müssen wir
Sie konkret dafür tun, dass dem so bleibt,
zu hinterlassen. Da sind wir mit dem Arbeits-
nutzen.
oder ist das ohnehin ein Selbstläufer?
30
eco.nova
© CHRISTIAN FORCHER
© CHRISTIAN FORCHER
Stadt Innsbruck
„ICH WÜNSCHE MIR EIN INNSBRUCK, DAS IMMER WELTOFFEN UND MODERN BLEIBT UND AUF KRISEN UND CHANCEN WEITERHIN DYNAMISCH REAGIEREN KANN.“
„DAS WACHSTUM UNSERER STADT IST EIN BELEG FÜR DIE HOHE LEBENSQUALITÄT UND ATTRAKTIVITÄT DES WIRTSCHAFTSSTANDORTES INNSBRUCK.“
Bürgermeister Georg Willi
Vizebürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer
OPPITZ-PLÖRER: Ein Selbstläufer ist das
dass wir diesen Weg auch künftig fortfüh-
Frau Vizebürgermeisterin, Sie finden sich
sicher nicht. Wir müssen auch weiterhin al-
ren müssen, wenn wir eine echte Smart City
nach der Wahl in einer neuen alten Rolle
les daran setzen, attraktive Rahmenbedin-
werden wollen.
wieder. Worauf werden Sie in Ihrem neuen Aufgabengebiet Ihr besonderes Augen-
gungen besonders für unseren kleinen und
merk legen?
mittleren Betriebe zu erhalten und auszu-
Finanziell wird Innsbruck in Zukunft den
bauen. Wir wollen in Zusammenarbeit mit
Gürtel enger schnallen müssen. Wo sehen
OPPITZ-PLÖRER: Innsbruck ist als Wirt-
der Standortagentur noch attraktiver für
Sie die größten Einsparungspotenziale, wo
schaftsstandort sehr attraktiv und meine Be-
Start-ups werden. Behördenverfahren müs-
wollen Sie sogar mehr investieren?
strebungen werden darin liegen, als Ansprech-
sen vereinfacht und digitalisiert werden
WILLI: Ein engeres finanzielles Korsett soll
partner der Stadt Innsbruck noch mehr als
und auch die Wirtschaftsförderung werden
auch dazu dienen, überall nach Synergien zu
bisher persönlich zur Verfügung zu stehen.
wir evaluieren. Besonders am Herzen liegen
suchen. Wir haben uns auf ein sehr ambiti-
Die Kinder- und Jugendangebote sind für Fa-
mir die einzelnen Stadtteile, die wir als loka-
oniertes Arbeitsprogramm bis 2024 geeinigt,
milien von großer Bedeutung und hier ist mir
le Wirtschaftszentren stärken und fördern
müssen aber gleichzeitig mit beschränkten
Qualität sehr wichtig. Für unsere Senioren gilt
werden.
finanziellen Spielräumen umgehen. Ein ge-
es, Serviceangebote auszubauen und die Kul-
WILLI: Da kann ich mich Vizebürgermeis-
wisser Spardruck ist da und Investitionen
tur- und Sporteinrichtungen in den Vorder-
terin Oppitz-Plörer nur anschließen: Gera-
müssen sorgfältig abgewogen werden. Am
grund zu stellen. Die Wertschätzung der Stadt
de wer für die Wirtschaft attraktiv sein will,
liebsten sind mir gute Ideen, die wenig kos-
Innsbruck gegenüber der älteren Generation
muss innovativ, modern und zielstrebig sein.
ten – aber etwa steigende Investitionen in
ist mir ebenfalls ein besonderes Anliegen.
Die Anbindung an Datenhighways und mo-
den Radverkehr sind für die Modernisierung
derne städtische Infrastruktur möchte ich
der Stadt sicher notwendig. Wo die größten
Wie soll Ihr Innsbruck im Jahr 2028
verstärkt angehen. Wichtig ist aber auch die
Einsparungspotentiale liegen, wird sich erst
aussehen?
Zusammenarbeit im Großraum über Inns-
zeigen. Derzeit sind wir noch dabei, zu prü-
WILLI: In zehn Jahren kann viel passieren:
brucks Stadtgrenzen hinaus: Hier werde ich
fen, wo es Gestaltungsspielraum gibt.
Ich wünsche mir ein Innsbruck, das immer
als Bürgermeister der Landeshauptstadt als
OPPITZ-PLÖRER: In den nächsten Jah-
weltoffen und modern bleibt und auf Krisen
Vermittler und Impulsgeber tätig sein.
ren werden wir uns darauf fokussieren
und Chancen weiterhin dynamisch reagie-
können, das Geschaffene mit Leben zu fül-
ren kann. Dafür soll auch 2028 finanzieller
Mit dem EU-Projekt SINFONIA soll Inns-
len. Es wurden in den letzten zwei Perioden
Spielraum zur Verfügung stehen. Für mich
bruck zur „Smart City“ werden. Wie beur-
gemeinsam mit Land und Bund zahlreiche
ist Innsbruck die schönste Stadt überhaupt:
teilen Sie den Status quo auf diesem ambiti-
Infrastrukturprojekte für mehrere Genera-
Das sollen auch 2028 möglichst viele so se-
onierten Weg?
tionen parallel umgesetzt. Das hat vor al-
hen. Innsbruck hat viel Potential – das wol-
WILLI: Mit diesem Projekt wurden Millio-
lem dazu geführt, dass wir in Innsbruck die
len wir nutzen, um in Österreich und Europa
nen an EU-Förderungen nach Innsbruck ge-
Wirtschaftskrise mehr als gut überstanden
ganz vorne mitspielen zu können.
holt und wichtige Projekte gestartet: Dafür
haben und zahlreiche Jobs – allein aus den
OPPITZ-PLÖRER: Ich würde mich freu-
bin ich der Initiatorin Sonja Pitscheider sehr
städtischen Aufträgen verblieben 95 Pro-
en, wenn Innsbruck auch 2028 an der Spit-
dankbar. Aber bis Innsbruck in jeder Hin-
zent bei heimischen Unternehmen – in der
ze der österreichischen Landeshauptstädte
sicht eine „Smart City“ ist, gibt es noch eini-
Region gesichert wurden. Die Konjunktur
steht und attraktiver und dynamischer Wirt-
ges zu tun. In einer Arbeitsgruppe wird ge-
läuft derzeit auf Hochtouren und die we-
schaftsstandort und -motor in der Alpenregi-
meinsam mit den städtischen Unternehmen
sentlichen großen Projekte sind umgesetzt.
on ist. Die Bürgerinnen und Bürger nutzen
dieser Prozess vorangetrieben.
Innsbruck steht nach wie vor hervorragend
das umfangreiche Freizeit-, Kultur- und Mo-
OPPITZ-PLÖRER: Hier hat Sonja Pitschei-
da und liegt finanziell an der positiven
bilitätsangebot intensiv. Die Innsbruckerin-
der großartige Arbeit geleistet und es ist viel
Spitze der österreichischen Landeshaupt-
nen und Innsbrucker sollen stolz auf ihre
in diese Richtung weitergegangen. Klar ist,
städte!
Stadt sein können und gerne hier leben.
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Wasser ist Leben – nicht nur für uns Menschen, sondern auch für die Industrie (wenn auch nicht mehr ganz so bedeutungsvoll wie zu früheren Zeiten). Der SchlegeisSpeicher im Zillertal ist gleich beides: Er sorgt für Energie und ist gleichzeitig ein beliebtes Ausflugsziel.
Im Sog der weißen Kohle Tirols Industrie erbringt im Schatten des Tourismus Höchstleistungen. Und zwar schon lange, bevor die Freizeitwirtschaft Fuß fasste. Die Industrialisierung des Landes hat die Gesellschaft maßgeblich verändert und hatte viel mit der Nutzung der „weißen Kohle“, der Wasserkraft, zu tun. // TEXT: MARIAN KRÖLL
top.500
K
rise war gestern. Das Heute wird in der Tiroler Industrielandschaft von Optimismus und Zuversicht beherrscht.
Der Konjunkturmotor schnurrt. Mit einem Wertschöpfungsanteil von 23 Prozent sei die Industrie der größte Wirtschaftsbereich des Landes und beschäftige mehr als 41.000 Mitarbeiter, mit ausreichend Fachkräften könnten es sogar noch mehr sein, sagte Christoph Swarovski, Präsident der Industriellenvereinigung (IV) Tirol, im Rahmen einer Mitgliederversammlung im Mai. Tatsächlich ist die heimische Industrie ein Wirtschaftsbereich, der meist im Schatten des prominenteren Tourismus bleibt, diesen in mancherlei Hinsicht aber überflügelt. So erzielt die Industrie in Tirol mit ihren rund 450 Betrieben eine fast doppelt so hohe Wertschöpfung wie der Fremdenverkehr, wie aus einer im April präsentierten, aber nicht unumstrittenen Studie des Wirtschaftsforschungsinstituts Economica im Auftrag der Industriellenvereinigung hervorging. Die Österreichische Hoteliervereinigung sieht dagegen in der Wertschöpfung in Tirol ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Industrie und Tourismus. Sei’s drum, jedenfalls ist die Industrie in Tirol ein starker Wirtschaftssektor, der nicht einmal ansatzweise wegzudenken wäre. Die Gesamtproduktion der Tiroler Industrie ermehr als zehn Milliarden Euro. Fast 70 Prozent der Produktion gehen in den Export, 75 Prozent der Industriejobs hängen von Auslandsaufträgen ab. Die geografische Lage im Zentrum Europas kommt Tirol zugute.
Zum Wasser gegangen Besonders im frühindustriellen Zeitalter bestand die einzige Möglichkeit, sich die Kraft des Wassers in seiner hydraulischen Form zunutze zu machen, darin, zum Wasser zu gehen. Entsprechend war die Wasserkraft
© BIRGIT KOELL
reichte zuletzt (2016) einen Wert von etwas
Die Industrie war bereits lange vor dem Tourismus da. Und auch vor der technischen Möglichkeit zur Umsetzung von Wasserkraft in elektrische Energie, denn schon vorher existierten industrieähnliche Betriebe wie die Glockengießerei Grassmayr in Innsbruck – gegründet 1599 und heute wahrscheinlich ältestes Familienunternehmen Österreichs.
legen, dass sich Betriebe oft an Gewässern angesiedelt hätten, da fast alle Unternehmen Wasser in irgendeiner Form für den Betrieb brauchten. Als Tiroler Paradebeispiele dafür dürfen etwa der von Daniel Swarovski 1895 in Wattens gegründete Kristallglaskonzern und die 1921 von Paul Schwarzkopf in Reutte
„seit vielen Jahrhunderten von zentraler Be-
gegründeten Metallwerke Plansee gelten, die
deutung für die gewerbliche und industrielle Entwicklung Tirols“, erklärt Historiker
ten verwendet“, sagt Siegl. Doch damit nicht
heutzutage beide in ihren jeweiligen Kom-
Gerhard Siegl. Lange vor der Industrialisie-
genug. Die Standortwahl energieintensiver
petenzbereichen globale Player sind. Swa-
rung wurden Fließgewässer für den Antrieb
Industriebetriebe hing direkt mit der Ver-
rovski erkor die Mündung des wasserreichen
von Mühlen und Maschinen und als Trans-
fügbarkeit der Wasserkraft zusammen, wie
Wattenbachs als Standort und mietete sich
portwege genutzt. „Das Zeitalter der Elekt-
der Historiker ausführt: „Das Vorhandensein
anfangs in den Gebäuden der aufgelassenen
rizitätsgewinnung aus Wasserkraft begann
von ausreichend Wasser für die Stromge-
Rhomberg’schen Tuch- und Lodenfabrik ein,
in den letzten beiden Jahrzehnten des 19.
winnung – wofür in den Pionierjahren das
die zu diesem Zeitpunkt bereits über eine
Jahrhunderts. Der Strom wurde für die Stra-
natürliche Gefälle ausgenützt wurde – war
Wasserkraftanlage verfügte.
ßenbeleuchtung, Straßen- und Seilbahnen
Voraussetzung für die Ansiedlung energie-
Doch die Kraft des Wassers war nicht das
und nach und nach auch in Privathaushal-
intensiver Industrie.“ Es sei auf der Hand ge-
allein ausschlaggebende Kriterium, wie Ger-
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eco.nova
top.500
WIRTSCHAFTLICH WURDE DAS LAND AB DEN ER-JAHREN ZUNEHMEND VON DER ENTWICKLUNG DES TOURISMUS GETRIEBEN. INTERESSANT IST, DASS ALS ARBEITGEBER DER DIENSTLEISTUNGSBEREICH, VOR ALLEM DAS GAST- UND BEHERBERGUNGSGEWERBE, DEN INDUSTRIESEKTOR SCHON FRÜH ÜBERHOLTE UND TIROL DAMIT QUASI DIE INDUSTRIALISIERUNG „ÜBERSPRANG“. ALLERDINGS DARF DIE INDUSTRIE ALS PRODUKTIONSFAKTOR UND ARBEITGEBER NICHT UNTERSCHÄTZT WERDEN. hard Siegl ausführt: „Neben der Wasserkraft
oder im Vinschgau zum Einsatz kamen“, er-
Grassmayr oder die zahlreichen Textilfabri-
gehörten die reichlich vorhandenen Ar-
klärt Meixner.
ken, die man ‚Manufaktur‘ nannte und in der
beitskräfte, oft weichende Geschwister aus
Wissenschaft als ‚Frühindustrie‘ oder ‚Pro-
Standortfaktoren.“ Abgesehen von Erzen
Meilensteine der Industrialisierung
und Holz, das heute – wenn auch unter an-
Wie die Industrialisierung in Tirol verlief,
die Entwicklung sicher beschleunigt, aller-
deren Voraussetzungen als in vorindustriel-
ist zunächst gar nicht so einfach zu be-
dings in Tirol erst ab den 1880er-Jahren. Die
ler Zeit – wieder ein begehrtes Wirtschafts-
antworten, weil es nicht leicht sei, die Aus-
Zellulosefabrik in Wörgl (1880er-Jahre) die
gut ist, sei Tirol ein rohstoffarmes Land, so
gangs- und Endpunkte von prozesshaften
Teigwarenfabrik Josef Recheis (1889), Swa-
Siegl: „Außer man zählt das Wasser ebenfalls
Entwicklungen pauschal an Jahreszahlen
rovski (1895) und die Zementfabrik Schretter
als Rohstoff.“ Mit Blick auf die vielfältigen
festzumachen, erklärt Siegl und führt aus:
in Vils waren die wichtigsten Gründungen
Nutzungsmöglichkeiten und die Bedeutung
„Was wir landläufig unter Industrie verste-
vor der Jahrhundertwende. Nach dem Ende
des Wassers nicht nur in wirtschaftlicher
hen, hat im England des 18. Jahrhunderts
der Monarchie 1918 folgten zwei schwierige
Hinsicht eine durchaus zulässige Klassi-
begonnen, in Tirol erst Ende des 19. Jahrhun-
Jahrzehnte für die industrielle Entwicklung.
fizierung. So spricht auch Historiker Wol-
derts. Der Höhepunkt des Industriezeitaltes
Über den industriellen Aufschwung wäh-
fang Meixner, Vizerektor der Universität
war in den 1970er-Jahren erreicht, zumindest
rend der NS-Zeit wurde schon mehrfach ge-
Innsbruck, in einem Buchbeitrag in Bezug
wenn man von den Beschäftigungszahlen in
schrieben, er stand freilich im Kontext der
auf Wasser von Tirols „weißer Kohle“. „Holz
diesem Sektor ausgeht.“
Kriegskonjunktur, aber auch davon hat die
wurde mittels Wasser transportiert, also ge-
Anhand einiger geschichtlicher Daten zeich-
Tiroler Industrie letzten Endes profitiert
triftet. Seen und Flüsse fungierten als na-
net Siegl die Entwicklung der Industrie in
und nicht nur bauliche Einrichtungen, son-
türlicher Nahrungsspeicher für Lebensmit-
Tirol nach: „Meilensteine waren sicher die ab
dern auch unternehmerische Impulse haben
tel, vor allem Fische und Krebse. Gefrorenes
1860 bestehende Gewerbefreiheit oder die
in die Nachkriegszeit ausgestrahlt. Erst in
Wasser diente in Form von Eis und Schnee
technische Möglichkeit zur Umsetzung von
den 1970er-Jahren wurde der Sekundärsek-
zur Kühlung. In der Landwirtschaft gab es
Wasserkraft in elektrische Energie. Man darf
tor, gemessen an der Anzahl der Beschäftig-
seit Jahrhunderten ausgeklügelte Wasser-
aber nicht annehmen, dass nicht schon vor-
ten, vom Tertiärsektor überholt.“ Damals, in
systeme in Form von Waalen, die vor allem
her industrieähnliche Betriebe existiert hät-
den 1970ern, hat sich die sogenannte Dienst-
in wasserarmen Gebieten wie im Oberland
ten. Man denke nur an die Glockengießerei
leistungsgesellschaft herausgebildet, ein
Landwirtschaftsbetrieben, zu den positiven
toindustrie‘ bezeichnet. Die Übergänge sind zwar fließend, aber die Gewerbefreiheit hat
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Betriebe haben sich in Tirol oft an Gewässern angesiedelt. Auch Swarovski wurde 1895 an der Mündung des wasserreichen Wattenbachs gebaut, um aus ihm Energie zu gewinnen.
Strukturwandel, der bis heute anhält.
1960er-Jahren zunehmend von der Entwick-
Achse, diagnostiziert Meixner. Darüber hin-
Im Vergleich mit den angrenzenden Regio-
lung des Tourismus getrieben. Interessant
aus wirkten sich auch die gesellschaftlichen
nen Bayern und Vorarlberg sieht Wolfgang
ist, dass als Arbeitgeber der Dienstleistungs-
Verhältnisse nicht unbedingt fördernd auf
Meixner in Tirol im 19. Jahrhundert eine „ver-
bereich, vor allem das Gast- und Beherber-
den Sekundärsektor aus: „Es gab mentale
zögerte Industrialisierung“, die weit hinter
gungsgewerbe, den Industriesektor schon
Reservationen gegenüber der Industrialisie-
jenem Industrialisierungsgrad Bayerns und
früh überholte und Tirol damit quasi die In-
rung durch klerikal-konservative Kreise bis
Vorarlbergs lag. „Erst ab der zweiten Hälfte
dustrialisierung ‚übersprang‘. Allerdings darf
fast ans Ende des 19. Jahrhunderts, so etwa
des 19. Jahrhunderts erfolgte hier eine Auf-
die Industrie als Produktionsfaktor und Ar-
eine Angst vor den Fremden, die als Arbeiter
holphase, die aber durch den Ersten Welt-
beitgeber nicht unterschätzt werden.“ Und
zuwanderten, sowie vor einer Abwanderung
krieg gehemmt wurde“, sagt Meixner und
erst recht nicht, was die dort erzielte Wert-
aus der Landwirtschaft.“ Außerdem gab es
fährt fort: „Im 20. Jahrhundert stagnierte
schöpfung anbelangt.
in Tirol selbst kaum größere Städte und da-
die Tiroler Industrie in der Ersten Republik
mit Märkte für die Konsumgüterindustrie.
weitgehend, in der NS-Zeit erfolgte kriegsbe-
Hemmschuhe
dingt ein ‚Aufschwung‘ durch die Rüstungs-
Was die historische Entfaltung der Indust-
tierung in der Tiroler Industrie so hoch, weil
produktion unter Einsatz von Zwangsar-
rie in Tirol gehemmt habe, sei zum einen die
der Binnenmarkt bei weitem nicht genügt,
beit. Nach 1945 profitierte die Industrie vom
natürliche Rohstoffarmut des Landes sowie
um die erzeugten Produkte abzusetzen.
ERP, bekannt als Marshallplan. Wirtschaft-
die starke Orientierung des Landes hin zum
Die Industrialisierung veränderte und präg-
lich wurde das Land aber bereits ab den
„Fern-/Transit-Verkehr“ auf der Nord-Süd-
te auch die Gesellschaft, wie Wolfgang Meix-
Deshalb ist unter anderem die Exportorien-
ner erklärt: „Es kam zu einem Zuzug aus
„DURCH DIE INDUSTRIALISIERUNG KAM ES ZU EINEM ZUZUG AUS DEN NACHBARREGIONEN SOWIE VOM LAND AUS DER LANDWIRTSCHAFT. DAMIT WURDE DAS LAND ‚BUNTER‘, DIE DOMINANZ KONSERVATIVER STRÖMUNGEN WURDE GEBROCHEN.“ Historiker Wolfang Meixner, Vizerektor der Universität Innsbruck
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eco.nova
den Nachbarregionen sowie vom Land aus der Landwirtschaft. Damit wurde das Land ‚bunter‘, die Dominanz konservativer Strömungen wurde gebrochen. Es kam anfangs aber auch zur Entwicklung von Armut und Wohnungsnot, die aber im 20. Jahrhundert überwunden wurde. Das politische Spektrum wurde breiter, etwa durch die Sozialdemokratie, und es entstanden neue gesellschaftliche Bewegungen wie die Ge-
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„WAS WIR LANDLÄUFIG UNTER INDUSTRIE VERSTEHEN, HAT IM ENGLAND DES 18. JAHRHUNDERTS BEGONNEN, IN TIROL ERST ENDE DES 19. JAHRHUNDERTS. DER HÖHEPUNKT DES INDUSTRIEZEITALTERS WAR IN DEN 1970ER-JAHREN ERREICHT, ZUMINDEST WENN MAN VON DEN BESCHÄFTIGUNGSZAHLEN IN DIESEM SEKTOR AUSGEHT.“ Historiker Gerhard Siegl
beitsplätze verloren gehen, sondern sogar
werkschaft, die in Tirol zwar nie mehrheits-
ben füllt und zunehmend hochqualifizier-
bestimmend, sehr wohl aber mehrheitsver-
te Ganzjahresarbeitsplätze, an denen es im
mehr Jobs entstehen könnten. Vorausge-
ändernd wirkten.“
Tourismus noch mangelt, zur Verfügung
setzt, dass überhaupt Fachkräfte im nötigen
Tirol ist politisch nach wie vor ein ver-
stellt. Die Digitalisierung wird in der Tiroler
Ausmaß verfügbar sind.
gleichsweise (wert)konservatives Land, des-
Industrie als Chance gesehen, um weltweit
In Tirol finden schon bislang Tourismus
sen Wirtschaft und wissenschaftliche Ein-
konkurrenzfähig zu bleiben. Studien zeigen,
und Industrie ein gedeihliches Nebenein-
richtungen aber ein feines Sensorium für
dass der Alarmismus um die Digitalisierung
ander. Es deutet aus heutiger Sicht wenig
Innovation entwickelt haben.
als Jobkiller nicht begründet ist. Denn ge-
darauf hin, dass dem nicht so bleiben kann.
rade in jenen Ländern, die über die meisten
Vielmehr will das Land Tirol die internatio-
Industrieroboter verfügen, ist die Arbeitslo-
nale Strahlkraft der Marke „Tirol“ und deren
Die Industrie war in ihren Standortgemein-
sigkeit am geringsten. Man geht in der In-
positive Konnotation sogar noch verstärkt
den auch dafür verantwortlich, dass den
dustrie deshalb davon aus, dass durch den
für Produkte über den Tourismus hinaus
Tirolern in ihren Haushalten ein Licht auf-
technologischen Wandel nicht nur keine Ar-
nutzen.
Fiat lux!
ging. Und zwar ein elektrisches. So betrieb etwa die Zellulosefabrik in Wörgl ab 1887 ein eigenes Kraftwerk an der Brixentaler Ache. Mit dem Achenseekraftwerk ging 1927 das erste Speicherkraftwerk in Tirol in Betrieb. Die TIWAG war drei Jahre zuvor gegründet
Planen. Bauen. Wohnen.
worden. „Seither sind in mehreren Tiroler Seitentälern weitere Pumpspeicherkraftwerke entstanden, etwa im Ziller-, Sellrain- oder Kaunertal“, weiß Gerhard Siegl. Heutzutage nimmt die Wasserkraft für die Unternehmen keine derartige Schlüsselrolle mehr ein, weil Elektrizität im europäischen Verbund kein regionales Produkt mehr ist. Tendenziell geht für die bisher völlig selbstverständliche Energiesicherheit von der Energiewende der Deutschen ein gewisses Risiko aus, da es alles andere als trivial ist, Grundlastfähigkeit aus fossiler Energie und Atomkraftwerken gegen stark schwanken-
N E U BE I RIEDERBA U
de Erträge aus Erneuerbaren einzutauschen. Physikalische Gesetzmäßigkeiten sind nämlich nicht der politischen Willensbildung unterworfen. Da kann man die Energie drehen und wenden, wie man will. Insofern könnte der Wasserkraft in Zukunft sogar wieder eine wichtigere Rolle zukommen, wenngleich der Bau neuer Kraftwerke höchst umstritten ist und teils heftig bekämpft wird.
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Schlagwort Industrie 4.0 praktisch mit Le-
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INTERVIEW
Die Kraft des Wassers als Geburtshelfer Ulrich Lausecker, Geschäftsführer der Plansee SE, sieht die Wasserkraft als Geburtshelfer, unterzieht den Industriestandort Tirol einer kritischen Betrachtung und gewährt Einblicke in den Kulturwandel und die damit verbundene neue Offenheit, die mit der Digitalisierung und weiteren Internationalisierung Einzug hält. // INTERVIEW: MARIAN KRÖLL
ECO.NOVA: Welche Rolle hat die Wasser-
in einem gemeinsamen Europa auch sehr gut.
kraft historisch für den Industriestandort
Als problematisch am Wirtschaftsstandort
Tirol gespielt?
Tirol erachte ich neben den bereits angespro-
ULRICH LAUSECKER: Eine große. Gerade
chenen Themen ein gewisses Versorgungsge-
unser Unternehmen ist dafür ein Paradebei-
fälle zwischen dem Inntal und der Peripherie,
spiel. Ausschlaggebend für die Gründung 1921
auch was die Bildungsmöglichkeiten betrifft.
war die Verfügbarkeit elektrischer Energie
Es findet gerade eine Diskussion über die An-
aus Wasserkraft. Die Quelle dieser Energie –
siedelung einer HTL mit dem Fachbereich IT
der Plansee – war gleichzeitig Namensgeber
im Bezirk Außerfern statt, weil viele unserer
für das Unternehmen.
Schüler weit pendeln müssen, weil es hier keine derartigen technischen Ausbildungsmög-
Ist von diesem positiven Standortfaktor
lichkeiten gibt. Das ist ein Nachteil. Ich hof-
„Energie“ heute noch etwas übrig?
fe, dass die politischen Entscheidungsträger
Das ist nicht mehr so wichtig, weil es heute in
handeln und es im Bezirk bald eine IT-HTL
Europa ein extrem vernetztes Stromsystem
geben wird.
gibt. Dieses hat allerdings aus unserer Sicht Wie ist es um die wirtschaftlichen Rahmen-
einen entscheidenden Schwachpunkt. Das
bedingungen bestellt, die in der Einfluss-
Außerfern ist nur über eine 360-kV-Leitung aus dem Inntal angebunden. Wir hatten erst
Milliarde Euro in den vergangenen zehn bis
sphäre der Bundespolitik liegen?
vor wenigen Monaten einen Zwischenfall. Ein
15 Jahren, mit einem hervorragend einge-
Da gibt es die klassischen Themen wie die
Klein-Lkw hat einen der Masten gerammt
spielten Team von Mitarbeitern, das es im-
Steuerbelastung, die speziell bei den Lohnne-
und plötzlich war es im Außerfern finster.
mer wieder schafft, neue Herausforderungen
benkosten hoch ist, und die Arbeitszeitflexi-
Davon waren trotz Notstromversorgung
großartig zu meistern. Weitere Standort-
bilisierung, die ein ganz wesentlicher Aspekt
auch wir betroffen. Dieser Schwachpunkt im
faktoren sind die zentrale Lage in Europa,
für uns ist. Man darf nicht vergessen, dass
Stromnetz auf der Nord-Süd-Achse ist ein Ri-
die unmittelbare Nähe zu Deutschland, der
wir nicht mit Unternehmen aus Österreich
sikofaktor. Was für uns als Industriebetrieb
stärksten Wirtschaftsnation Europas. Auch
im Wettbewerb stehen. Wir sind ein globaler
am Standort weiterhin zählt, ist die flexible
die Erreichbarkeit spielt eine Rolle, allerdings
Spieler, der mit Unternehmen aus der ganzen
Verfügbarkeit von Energie zu wettbewerbsfä-
nur gen Norden. Wir wissen alle um die Ver-
Welt konkurriert. Diese haben vielfach andere
higen Preisen.
kehrsproblematik am Fernpass, die von Jahr
Rahmenbedingungen. Unsere Arbeitszeit-Re-
zu Jahr größer wird. Das wirkt auch auf den
gelungen sind in dieser Hinsicht durchaus
Plansee ist mittlerweile ein global ope-
Arbeitsmarkt. Es ist fast unmöglich, jeman-
problematisch. Außerdem halte ich die Um-
rierendes Unternehmen. Was hält Sie am
den aus dem Inntal zur Arbeit ins Außerfern
setzung bzw. systematische Übererfüllung
Standort?
zu locken.
von EU-Richtlinien für fragwürdig.
der Paul Schwarzkopf ausschlaggebend war:
Was schätzen Sie am Industriestandort
Sie meinen damit das sogenannte Gold
Nämlich den, dass es ihm schlichtweg hier
Tirol, wo sehen Sie Schwächen?
Plating?
gefiel. Es ist ja auch wahnsinnig schön hier.
Die zentrale Lage im Zentrum Europas ist si-
Ja. Das ist ein Trauerspiel für die Industrie,
Abgesehen davon: Der Standort Breiten-
cher ein großer Vorteil. Wir können sämtliche
weil dadurch Anforderungen gestellt werden,
wang/Reutte ist für die Plansee Group nach
europäische Kooperationsmöglichkeiten nut-
die absolut über Gebühr sind. Jüngst ist man
wie vor der mit Abstand wichtigste Produkti-
zen. Die Standortagentur Tirol bietet unter
erst mit der Datenschutz-Grundverordnung,
onsstandort. Ein gewachsener Standort mit
anderem wertvolle Unterstützung. Die Zu-
deren Grundgedanke ja positiv ist, weit übers
einer hervorragend ausgebauten Infrastruk-
sammenarbeit mit europäischen Forschungs-
Ziel hinausgeschossen. Die hundertprozenti-
tur, mit Investitionen von weit über einer
einrichtungen und Universitäten funktioniert
ge Umsetzung der gesetzlichen Anforderun-
Es gibt einen weiteren Faktor, der für Grün-
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ZUR PERSON
© MARIAN KRÖLL
Ulrich Lausecker ist seit Oktober 2016 Mitglied der Geschäftsführung von Plansee. Nach dem Studium der Betriebswirtschaft an der Universität Innsbruck startete der gebürtige Niederösterreicher seine Karriere 1997 bei Ceratizit in Reutte. Zunächst im Vertriebsinnendienst, dann als Leiter des Geschäftsbereichs Schnitt- und Stanzwerkzeuge. Im Jahr 2008 wechselte Lausecker zu Plansee, wo er den Bereich Beschichtungsanwendungen (Display, Solar, Verschleißschutz) verantwortete und ausbaute. Lausecker ist verheiratet und hat zwei Söhne.
Auf jeden Fall. Von Start-up-Unternehmen kann man unglaublich viel lernen, was die Agilität und Flexibilität in der Anpassung von Produkten, Prozessen und in der Kundenorientierung betrifft. Start-ups verwenden völlig andere Methoden, als sie in einem
gen ist ein monströser finanzieller und per-
sierung erhöhen, was uns wettbewerbsfähi-
etablierten, historisch gewachsenen Unter-
soneller Kraftakt. Da gibt es Auswüchse, die
ger macht.
nehmen üblich sind. Wir haben historisch gewachsene Prozesse und unterschiedlichs-
Prozesse, vor allem im Personalwesen, völlig Gut qualifizierte Menschen werden wohl
te Stakeholder mit unterschiedlichen Inte-
trotz oder gerade wegen fortschreitender
ressen. Das alles gibt es bei einem Start-up
Über Schlagworte wie Digitalisierung und
Digitalisierung nicht obsolet?
nicht. Die Verwendung agiler Innovationsme-
Industrie 4.0 wird ebenso häufig wie ab
Genau. Gut qualifizierte Fachkräfte haben im-
thoden, Prozesse, gepaart mit dem enormen
strakt und oberflächlich gesprochen. Was
mer Konjunktur. Man muss sich nur die der-
Ausmaß an Kundenorientierung – Schlag-
bedeuten diese konkret für einen Industrie-
zeitige Situation anschauen. Wir bekommen
wort „Design Thinking“ –, sind genau jene
betrieb wie Plansee?
gar nicht so viele Fachkräfte, wie wir brau-
Dinge, die man als etabliertes Unternehmen,
Natürlich wird das Thema Digitalisierung
chen würden, weil wir aus dem Inntal nie-
und ich sage ganz bewusst auch als konser-
derzeit gehypt. Allerdings bieten die Werk-
manden bekommen und mit dem wirtschaft-
vatives Unternehmen, aus der Start-up-Com-
zeuge der Digitalisierung faszinierende Mög-
lich starken Allgäu im Wettbewerb stehen.
munity mitnehmen kann.
ich mit dem Schlagwort Industrie 4.0 vor-
Inwiefern hat sich durch technologie
Muss man als Manager diesbezüglich be-
sichtig bin, weil es unzählige Definitionen
getriebene Entwicklungen Ihre Unterneh-
hutsam vorgehen, um die Mitarbeiter, die
gibt, sind ein gewisses Maß an Vernetzung
menskultur verändert?
Kontinuität gewohnt sind, nicht zu überfor-
von Anlagen und Automatisierung eine na-
Die Unternehmenskultur verändert sich nicht
dern?
turgegebene Sache, will man die Produktivi-
ruckartig, sondern evolutionär. Moderne
Ich würde es anders beschreiben: Als Ma-
tät steigern.
Kommunikationsmittel haben das Kommuni-
nagement muss man in der Lage sein, seinen
kationsverhalten der Menschen dramatisch
Mitarbeitern den Freiraum zu bieten, diese
Produktivitätssteigerung gehört für jedes
verändert. Wie wir miteinander kommunizie-
Methoden anwenden zu können. Nicht wir
Unternehmen ohnehin zum Tagesgeschäft.
ren, ist ein wesentlicher Kulturfaktor. Unsere
als Geschäftsführer sind es, die neue Prozes-
Ja, das ist unser tägliches Brot. Gerade auf Lo-
Unternehmenskultur wird sich schrittwei-
se „verordnen“, in den allermeisten Fällen sind
gistikebene haben wir uns mit ausgewählten
se verändern, hin zu einer neuen Offenheit.
wir sogar eher die Bremser und Blockierer.
Kunden bereits gut vernetzt und die Art und
Digitalisierung bedeutet mehr Transparenz,
Die Hüter der Historie sozusagen. Es ist an
Weise der Interaktion mit unseren Kunden
und zwar in allen Prozessen und auch zum
der Stelle wichtig, die Offenheit und den Mut
hat sich dadurch deutlich verändert. Die digi-
Kunden hin. Die Kunden- und Serviceorien-
zu haben, einmal neue Dinge auszuprobie-
tale Unterstützung aller möglichen Prozesse,
tierung bekommt im Zuge der fortschreiten-
ren und den Mitarbeitern diese Freiräume zu
vom Produktions-, Qualitäts-, Personal- bis
den Digitalisierung einen ganz anderen Stel-
geben. Wir versuchen ganz gezielt, einzelne
zum Vertriebsprozess, wird die Art, wie wir
lenwert.
Projekte mit anderen, neuen Methoden zu
auf den Kopf stellen.
lichkeiten für unser Unternehmen. Obwohl
arbeiten, deutlich verändern. Um dem Rech-
bearbeiten und daraus zu lernen. Um den Ver-
nung zu tragen, braucht es auch ein veränder-
Start-ups sind seit einigen Jahren in aller
änderungsprozess in Gang zu halten, muss
tes Ausbildungsprofil. Die Produktivität wird
Munde. Kann man aus dieser Sphäre als gro-
man erst im Kleinen positive Beispiele und
sich durch die Digitalisierung und Automati-
ßes Unternehmen etwas lernen?
Erfolgsgeschichten schaffen.
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IV Tirol
Faire Regelungen auch bei der Arbeitszeit! KOMMENTAR
Die Arbeit muss erledigt werden können, wenn die Aufträge da sind. Das stärkt den Wirtschaftsstandort, sichert die Arbeitsplätze und nutzt allen. Die Tiroler Industrie bekennt sich zu fairen Regelungen, wo es Sieger, aber keine Verlierer gibt.
BREITER KONSENS UNTER ARBEITNEHMERN UND ARBEITGEBERN! Es ist schwer nachvollziehbar, dass die Diskussion rund um das Thema Arbeitszeitflexibilisierung dermaßen emotional geführt wird. Insbesondere wenn man berücksichtigt, dass sich ein so breiter Konsens zur Sinnhaftigkeit unter Arbeitnehmern und Arbeitgebern gleichermaßen findet. Anzuerkennen ist, dass bereits heute einige Kollektivverträge über Betriebsvereinbarungen umfassende Flexibilität bei der Einteilung der Arbeitszeit gewähren. Und diese Möglichkeit zur Flexibilität sollte allen österreichischen Unternehmen und auch den Arbeitnehmern zugänglich sein! Es geht bei diesem Vorschlag nicht darum, irgendjemandem etwas abzuverlangen, was nicht zumutbar oder nicht gewollt wäre. Es geht darum, allen Wirtschaftstreibenden in unserem Land zu ermöglichen, dann zu fertigen, wenn die Aufträge im Hause sind. Spätestens seit der Wirtschaftskrise sehen sich unsere Unternehmen, motiviert durch ambitionierte Ziele der Kunden zur Senkung des Nettoumlaufvermögens, mit deutlich kürzeren Bestellzyklen, geringeren Bestellmengen und damit kleineren Einlastungslosen in der Produktion konfrontiert. Das dadurch häufige Umrüsten führt zu Ineffizienzen und damit oft deutlich höheren Fertigungskosten. Alles das verlangt eine deutlich größere Flexibilität in der Fertigung ab. Viele Mitarbeiter in den Betrieben haben dafür großes Verständnis, denn sie wissen, wie erfolgsentscheidend es ist, Aufträge fristgerecht zu erledigen und damit der Kundenerwartung zu entsprechen. Unsere Mitarbeiter wollen dafür klarerweise den gerechten Ausgleich. Und zu diesem bekennt sich die Industrie – selbstverständlich auch bei der Arbeitszeitflexibilisierung. Es geht also um ein gemeinsames Anliegen. Wer glaubt, dass eine einseitige Verteilung der Vorteile möglich ist, verkennt die Realität in der Arbeitswelt oder ignoriert sie. Dr. Christoph Swarovski, Präsident der Industriellenvereinigung Tirol
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eco.nova
M
enschen sollen nicht länger, aber flexibler arbeiten. Der gesetzliche 8-Stunden-Tag sowie die 40-Stunden-Woche bleiben erhalten. Einen generellen 12-Stunden-Tag oder gar eine 60-Stunden-Woche will die Industrie nicht und hat sie auch nie gefordert. Von flexiblen Arbeitszei-
ten können letztlich alle profitieren – davon ist die IV-Tirol überzeugt. Ein dynamischer Standort mit wettbewerbsfähigen Betrieben ist nun einmal die Basis für Wohlstand und soziale Sicherheit. Flexibles Arbeiten ist international üblich und selbst in den „Parade-Sozialstaaten“ Norwegen und Schweden gibt es nur Vorgaben für Ruhezeiten, aber keine gesetzlichen Höchstgrenzen für die tägliche und wöchentliche Höchstarbeitszeit.
Mehr Flexibilität für alle In vielen Betrieben ist eine flexible Arbeitszeit schon heute Realität, weil in Betriebsvereinbarungen vieles möglich ist. Die Erfahrungen sind durchwegs gut und es sind heute sehr oft auch die Arbeitnehmer, die Flexibilität fordern. Es gibt aber auch Branchen und einzelne Unternehmen, wo an den Bedarf angepasste Arbeitszeiten derzeit gesetzlich oder innerbetrieblich nicht möglich sind. Hier wird die gesetzliche Regelung Abhilfe schaffen. Ein Montagearbeiter soll nicht wegen einer Stunde Mehrarbeit entweder nicht nach Hause fahren können oder am nächsten Tag nochmals auf die Baustelle müssen. Wenn der Monatsabschluss zu machen ist oder ein großer Auftrag zu erledigen ist, sollen mehr Stunden möglich sein, die natürlich abgegolten oder in Freizeit ausgeglichen werden müssen.
Innsbrucker Kommunalbetriebe
I N D U S T R I E IN TIROL Innovativ. Zukunftsorientiert. International.
Zukunftsorientierte Ausbildung:
1.200 Lehrlinge,
100 Industrie-Lehrbetriebe, mehr als 60 verschiedene Lehrberufe Arbeitgeber für mehr als
Umsatz: Die Gesamtproduktion der Tiroler Industrie erzielte zuletzt einen Wert von über
41.000
Frauen und Männer auf gut bezahlten Ganzjahresarbeitsplätzen
10,7 Mrd. Euro
442
Betriebe Von 577 Mio. Euro, die von Unternehmen in den F&E-Bereich investiert werden, stammen mehr als
90 Prozent
von der Tiroler Industrie.
Knapp 70 Prozent
der Industrieproduktion gehen in den Export. 3 von 4 Industriearbeitsplätzen werden von Auslandsaufträgen gesichert. Direktexporte: etwa 6,4 Mrd. Euro
Steuerleistung: Tiroler Industrieunternehmen führten zuletzt über
1 Mrd. Euro
aus Körperschaftsteuer und Einkommensteuer an den Staatshaushalt ab. Dies entspricht einem Plus von 7 Prozent.
Freudenthaler
Mit Teamwork große Aufgaben erfolgreich meistern Nach der starken Bewältigung einer großen Herausforderung startet Freudenthaler – Westösterreichs führender Industrieentsorger – zum 45-jährigen Firmenjubiläum mit neuem Anlagenkonzept durch.
D
as Jubiläumsjahr 2018 begann
Perfekt gemeistert
neuesten Stand der Technik errichteten Hal-
für das Paradeunternehmen
Durch den unermüdlichen Einsatz des ge-
len werden zudem eine erhöhte Effizienz in
nicht wirklich wie geplant. Im
samten Teams und tatkräftige Unterstüt-
der Auftragsabwicklung ermöglichen.
März wurde bei einem großen
zung von Partnern konnten sämtliche Über-
Ingeborg Freudenthaler: „Der Brand und das
Brand eine der wesentlichen Lagerhallen des
nahmen unter Einhaltung der gegebenen
Meistern der daraus resultierenden Heraus-
Unternehmens nahezu komplett zerstört.
Sicherheitsvorschriften aufrechterhalten
forderungen waren für mich wieder einmal
Ursache war, dass es beim dort gelagerten,
werden – alle Kunden wurden wie gewohnt
ein schönes Beispiel, wie stark das Freuden-
zur Weiterverarbeitung vorbereiteten Ge-
bedient. In Rekordzeit wurde geplant und
thaler-Team ist – die Investition von 2,8 Milli-
misch in der Nacht zu einer Selbstentzün-
mit dem Wiederaufbau begonnen. Ende
onen Euro ist eine Investition in die Zukunft
dung kam. Dies stellte das gesamte Team vor
September ist es so weit – die mit externen
unserer starken Marke.“
eine sehr große Herausforderung, um den
Experten entworfenen Lagerhallen können
weiteren unterbrechungsfreien Ablauf der
wieder in Betrieb genommen werden. Ein be-
Teamwork
Entsorgung aufrechterhalten zu können, für
sonders innovatives Sicherheitskonzept und
Dass Freudenthaler nicht nur ein attraktives
den Freudenthaler seinen Kunden als ver-
umfassender Brandschutz sollen künftig
Dienstleistungsportfolio hat, sondern ganz
lässlicher Partner in der Pflicht steht.
noch mehr Sicherheit bieten. Die nach dem
besonders auf sein Team bauen kann, wur-
42
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Freudenthaler
„EIN EXZELLENTES GESAMTKONZEPT, MOTIVIERTE MITARBEITER UND NACHHALTIGES DENKEN IN JEDER HINSICHT – DAS SIND DIE PFEILER, AUF DENEN WIR UNSERE ZUKUNFT AUFBAUEN.“ Ingeborg Freudenthaler und Prokurist Christian Sailer
de bereits oft unter Beweis gestellt. Neben
der heimischen Industrie, zum Beispiel für
reich seit nunmehr 45 Jahren. Seit der Grün-
dem zweimaligen Gewinn des Austrian Qua-
Bohremulsionen, Öl-/Wassergemische, Was-
dung entwickelte sich Freudenthaler vom
lity Awards als bestgemanagtes KMU wur-
serlacke, Säuren/Laugen oder sortierfähi-
kleinen Handelsbetrieb mit Erdtanks zum
de Freudenthaler im Zuge dieser Verleihung
ge Baustellenmisch- und Gewerbeabfälle,
führenden Ansprechpartner im Bereich der
mit der Auszeichnung für „eine kraftvolle
stehen modernste Behandlungsanlagen zur
Entsorgung für Westösterreichs Wirtschaft.
Vision und engagierte Mitarbeiter“ geehrt.
umweltschonenden Verarbeitung der Abfälle
Geschäftsführerin Ingeborg Freudenthaler
Auch die eigenen Kunden bescheinigten
in Inzing zur Verfügung.
und Prokurist Christian Sailer dazu: „Ein ex-
Freudenthaler im Zuge der letzten Kunden-
zellentes Gesamtkonzept gepaart mit nach-
befragung, die Stärke und Flexibilität des
Alles aus einer Hand
gesamten Teams als wesentliches Alleinstel-
Freudenthaler bietet durch dieses Spektrum
starkes Bekenntnis zum Team. Das macht
lungsmerkmal.
für seine Kunden die Möglichkeit, den ge-
uns zum ersten Ansprechpartner im Bereich
samten Bedarf an Entsorgungsdienstleistun-
professionelle Abfallentsorgung in Westös-
gen mit einem einzigen Abnehmer zu reali-
terreich und zu einem der attraktivsten Ar-
Das exzellente Team von Freudenthaler hat
sieren und damit verbunden den Benefit, die
beitgeber in der Region.“
darüber hinaus in den letzten Jahren am
Verwaltungsarbeit im Bereich Entsorgung
Markt ein einzigartiges Dienstleistungsport-
weitestmöglich zu reduzieren und die eigene
folio geschaffen – von den gefährlichsten
Organisation schlank und effizient zu halten.
Behandlungskompetenz
Chemikalien bis hin zu Gewerbeabfällen in Containern. Freudenthaler bietet als Ge-
Excellence im Management
samtanbieter für nahezu jede Entsorgungs-
Die Schaffung eines solchen schlagkräfti-
anforderung eine attraktive Lösung.
gen Gesamtmodells fordert an der Spitze
Freudenthaler hat mit seinen in Westöster-
des Unternehmens ein vorausblickendes
reich führenden Kapazitäten eine wichti-
und professionelles Management. Ingeborg
ge infrastrukturelle Funktion als zentraler
Freudenthaler gelang es damit, eines der
und leistungsfähiger Entsorger. Es werden
wirtschaftlich stabilsten und erfolgreichs-
am Standort in Inzing mittlerweile pro Jahr
ten Unternehmen in Westösterreich auf-
60.000 Tonnen gefährliche und nicht gefähr-
zubauen. Dies wurde innerhalb der letzten
liche Abfälle übernommen, von denen ein
Jahre regelmäßig etwa als Preisträger im
großer Anteil in die eigenen Anlagen zur um-
Rahmen des Wettbewerbs „Austrias Leading
weltschonenden Behandlung gelangt.
Companies“, der durch das Wirtschaftsblatt
Der Entsorger geht dabei konsequent den
sowie KSV1870 und PwC Österreich verge-
Weg der Behandlung der Abfälle am eige-
ben wird, bestätigt. Das Unternehmen geht
nen Standort. Für große Mengenströme aus
dabei seinen Weg konsequent und erfolg-
haltigem Denken in jeder Hinsicht und ein
LEISTUNGEN
• Sammlung und Behandlung von gefährlichen und nicht gefährlichen Abfällen • Gewerbeabfallsammlung und -behandlung • Tankreinigung • Tanksanierung • Tankhandel • Altlastensanierung • Fettabscheiderreinigung • Ölabscheiderreinigung • 24-Stunden-Notruf
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43
© TIROL KLINIKEN
tirol.kliniken
tirol kliniken
Investitionen für Tirol – Investitionen für die Bevölkerung Die tirol kliniken sind als das führende Gesundheitsunternehmen des Landes und der Europaregion stetig um die Verbesserung und Erneuerung der weitläufigen bestehenden baulichen Infrastruktur bemüht.
„Zentrumsmedizin“ ist der Gedanke, der hinter dem Neubau der Inneren Medizin-Süd entlang der Kaiser-Josef-Straße steht. Vor allem die Verbindung von patientennaher Forschung und Patientenversorgung wird im neuen Gebäude gelebt. Das „Comprehensive Cancer Center Innsbruck“ (CCCI), das Kompetenzen aus Wissenschaft und Klinik bündelt, wird ebenso dort untergebracht wie ein spezieller, hochmoderner Laborbereich. Im fünften Stock werden Therapien der Zukunft erforscht und maßgeschneiderte Krebstherapeutika hergestellt.
A
signifikanten Investitionen ein bedeutender Auftraggeber für die gesamte heimische Bauwirtschaft, was den Erhalt von bestehenden und die Schaffung von neuen Arbeitsplätzen im ganzen Land begünstigt.
Neu eröffnet Die Innere Medizin-Süd, eines der großen Neubauprojekte der vergangenen Jahre am zentralen Standort der tirol kliniken in
n den Standorten der tirol kliniken
Innsbruck, ist vor Kurzem seiner Bestim-
in Innsbruck, Hall, Natters, Hochzirl
mung übergeben worden. Derzeit laufen
und Schwaz wird die Zielsetzung
letzte Komplettierungsarbeiten, unter an-
verfolgt, hervorragende Medizin und beste
derem an den Fassaden und im Umfeld des
Gesundheitsversorgung für die Bevölkerung
modernen Gebäudekomplexes. Professio-
in modernen, übersichtlichen und den aktu-
nelles Baumanagement, präzise Vorgaben
ellsten Anforderungen entsprechenden Ge-
und Umsetzungsbegleitung sowie sorgfälti-
bäuden und Bauwerken zu leisten.
ge Ressourcenvergabe und -verwaltung ha-
Darüber hinaus sind die tirol kliniken durch
ben dafür gesorgt, dass bei einer Gesamt-
den seit Jahren verfolgten Weg dieser Mo-
investition von rund 68 Millionen Euro von
dernisierung durch eine kontinuierliche
einer budgetären Punktlandung ausgegan-
Bautätigkeit und den damit einhergehenden
gen werden darf.
ZAHLEN – DATEN – FAKTEN • 100 % im Eigentum des Landes Tirol • Leitbetrieb der Gesundheitsversorgung in der Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino) Tirol Kliniken GmbH (Zahlen 2016) Umsatz: ca. 554 Millionen Euro • Standorte: - LandeskrankenhausUniversitätskliniken Innsbruck - Landeskrankenhaus Hall i. T. - Landeskrankenhaus HochzirlNatters (2 Standorte) - Landes-Pflegeklinik Tirol, Hall i. T. • MitarbeiterInnen: ca. 8300 • Systemisierte Betten: 2458 • ca. 57.000 operative und ca. 437.000 nichtoperative Einzelleistungen an stationären Patienten • ca. 1,9 Mio. Behandlungen (davon ca. 1,1 Mio. Diagnosen, Therapien) an ambulanten Patienten
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45
Vom guten und bösen Verkehr Verkehr entsteht, wenn Menschen ihre Mobilitätsbedürfnisse befriedigen. Außerdem ist er für unser arbeitsteiliges Wirtschaftssystem eine Grundvoraussetzung. Besonders der (Güter-) Transit plagt die Tiroler seit langem. Kann ein von Verlagerungsgetöse begleitetes politisches Projekt die Lösung sein? // TEXT: MARIAN KRÖLL
top.500
V
erkehr ist Leben! Dieses Diktum wird Tirols legendärem Langzeit-Landeshauptmann Eduard Wallnöfer zu-
geschrieben. Es hatte, als es geprägt wurde, wohl auch seine Berechtigung. Der Verkehr brachte Bewegung. Und mit dieser Bewegung kam der wirtschaftliche Aufschwung. Heute dagegen wird landauf, landab unter dem Verkehr – besonders in seiner transitierenden Ausprägung – gelitten. Er wird als Quell allen Übels ausgemacht, den es schnellstmöglich in die Schranken zu weisen bzw. unter die Erde zu verlegen gilt. Letzteres soll mit dem Brennner-Basistunnel (BBT) möglich werden. Kontrafaktisch wird deshalb seit Jahren einer Verlagerung des (Güter-)Transitverkehrs von der Straße auf die Schiene das Wort geredet, obwohl in der Realität seit gut zehn Jahren genau Gegenteiliges passiert. Da es – wie der damalige Landeshauptmann Wendelin
DER GÜTERTRANSIT MIT SEINEN RUND ZWEI MILLIONEN LKWFAHRTEN PRO JAHR DURCH TIROL NIMMT SICH GEGEN DEN EIGENEN, HAUSGEMACHTEN VERKEHR MIT SEINEN RUND , MILLIONEN PKWFAHRTEN PRO TAG GERADEZU LÄCHERLICH GERING AUS. DIE WAHRNEHMUNG IST ABER EINE VÖLLIG ANDERE. DESHALB IST DER TRANSIT AUCH EIN TAUGLICHER SÜNDENBOCK, DER DAVOR SCHÜTZT, DIE EIGENEN MOBILITÄTSGEWOHNHEITEN, DIE EBENSO AUF TÄGLICHER BASIS LÄRM UND SCHADSTOFFE ERZEUGEN KÖNNEN, ERNSTHAFT IN FRAGE ZU STELLEN.
Weingartner einmal definierte – Bestandteil der Tiroler Identität sei, eigenständig zu sein, da „sich die Tiroler ständig wehren mussten“,
als auch Italien anstelle der Verkehrsminis-
Mailer, der sich an der Uni Innsbruck von
kommt der Transit wie gerufen. An ihm ar-
ter lediglich die zweite Garnitur ohne über
Berufs wegen mit intelligenten Verkehrssys-
beiten sich Politik und Bevölkerung seit Jahr
das Unterzeichnen eines inhaltsarmen „Me-
temen beschäftigt, tunlichst entgegenwir-
und Tag ab, er ist die dankbare „Bedrohung“
morandum of Understanding“ hinausgehen-
ken. Verkehr erzeugt heutzutage eine ganze
von außen, die davon abhält, sich mit den
des Pouvoir hingeschickt hatten. Tirols Lan-
Menge an Daten, die in der Verkehrsplanung
hausgemachten Defiziten – nicht nur im Ver-
deshauptmann Günther Platter hatte seine
nutzbar sind, um eben diesen Verkehr be-
kehr – etwas eingehender zu beschäftigen.
Unterschrift unter selbiges verweigert. Mit
einflussen zu können. „Unser Arbeitsbereich
dem Hinweis, die Tiroler nicht verraten und
umfasst alle Arten von Verkehr. Es geht dar-
weitere leere Versprechungen unterzeichnen
um, das Mobilitätsverhalten auf intelligen-
Tatsächlich ist der Transit nicht nur ein ge-
zu wollen. Für Spannung in einem der emoti-
te, das heißt auch nachhaltige und sparsa-
fühltes oder gar imaginiertes Problem, son-
onalsten Kapitel der Tiroler Politik bleibt je-
me Art zu gestalten“, sagt Mailer. Intelligent
dern ein sehr reales, das das Leben eines
denfalls gesorgt.
sei eine Verkehrsplanung dann, wenn sie es
großen Teils der Bevölkerung nachhaltig
Wieder einmal heißt es: Tirol, das tapfere
schaffe, dass Mobilitätsbedürfnisse befriedigt
und meist negativ beeinflusst. Im vergange-
Land im Gebirg, wenn auch nicht gerade
werden können und der damit verbundene
nen Jahr haben rund 2,26 Millionen Lkw den
gegen den Rest der Welt, so doch den Rest
Verkehr gleichzeitig mit weniger Energie und
Brenner überquert, ein weiterer neuer Re-
der Union. Deutschlands Verkehrsminister
negativen Folgeerscheinungen auskomme.
kord für 2018 gilt als ausgemacht. Die Marke
Andreas Scheuer von der CSU, der „Lösun-
von 2,5 Millionen ist in Reichweite.
gen für den freien Warenverkehr und nicht
Mit politischen Maßnahmen wie einem vor
regionale Engstirnigkeit“ sehen will, hatte
Schnellere Systeme sparen keine Zeit
Ausnahmen strotzenden und daher wir-
bezogen auf Platters frühzeitige Abreise nur
Anders als eine gängige Zuordnung sieht
kungsarmen sektoralen Fahrverbot sowie
spöttelnde Tweets wie diesen parat: „Das plat-
Mailer Mobilität nicht per se als Grundbe-
Lkw-Blockabfertigungen hat sich das Land
te Verhalten blockiert uns im gemeinsamen
dürfnis, sondern vielmehr als „Enabler“, als
den Zorn der deutschen Nachbarn, allen vo-
Prozess am Brenner.“ Man wirft einander
Ermöglicher der menschlichen Bedürfnis-
ran jenen der Bayern, zugezogen. Den dor-
schlechten Stil vor. Wie noch zu zeigen sein
befriedigung. Dabei geben die Rahmenbe-
tigen politisch Verantwortlichen dürften
wird, ist der transitierende Verkehr aber bei-
dingungen vor, wie Mobilität ausgelebt wird.
die Befindlichkeiten zwischen Kufstein und
leibe keine Stilfrage, sondern viel grundsätzli-
Wechseln diese, ändert sich auch das Mobili-
dem Brenner einerlei sein. Die Situation ist
cherer, weil auch weltanschaulicher Natur.
tätsverhalten.
verfahren, Verhandlungen ohne Zorn und
Das vielschichtige Thema „Verkehr“ und die
Der technologische Fortschritt, der Verkehrs-
Eifer sind in die Ferne gerückt. Dazu passt
ihm zugrunde liegende Mobilität wird meist
mittel mit immer höheren Geschwindig-
auch das Scheitern des jüngsten Transitgip-
ebenso einseitig wie oberflächlich diskutiert.
keiten ermöglicht hat, veränderte unsere
fels in Bozen, zudem sowohl Deutschland
Dem möchte Universitätsprofessor Markus
Raumwahrnehmung signifikant. Das ist bei
Beschäftigungstherapie
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top.500
Sinnvolle Verkehrsplanung: Wo bis in die 1990er-Jahre noch dichter Autoverkehr samt täglichen Staus zum unansehnlichen Stadtbild gehörten, wird dies heute durch Fußgängerzonen deutlich aufgewertet. (Museumstraße li. und Franziskanerplatz).
näherer Betrachtung ein zweischneidiges
Hermann Knoflacher dem deutschen Spiegel
Pull, Zuckerbrot und Peitsche.
Schwert, weil der Mensch dadurch einer-
in einem Interview gesagt hatte, dass man
Wo vor Jahren noch dichter Autoverkehr
seits neue Räume gewonnen, sich aber auch
im Wien der 1970er-Jahre „die Autofahrer
samt täglichen Staus eine Selbstverständ-
Spielräume genommen hat. „Man sagt, die
genervt, Straßen verengt und systematisch
lichkeit war, beherrschen heute Fußgänger-
Erreichbarkeit würde größer werden, wenn
Stau erzeugt“ habe. Und Knoflacher legte
zonen das Stadtbild. So etwa in der Inns-
man Räume schneller überwinden kann. Die
mit Sätzen wie diesen sogar noch nach: „Der
brucker Maria-Theresien-Straße – früher
Überwindung von Raum ist an und für sich
Autofahrer ist kein Mensch. Er wird erst wie-
wichtige Verkehrsachse durch die Stadt und
aber nicht das Ziel des Menschen. Er möchte
der zum Menschen, wenn er aus dem Auto
heute eine der attraktivsten Einkaufsstraßen
irgendwo ankommen, Dinge erledigen“, er-
steigt.“ Und: „Das Auto hat sich wie ein Vi-
Österreichs. Generell hebt langsamer Ver-
läutert der Forscher. Das Wesen des Verkehrs
rus in unserem Gehirn festgesetzt, (...) genau
kehr die Qualität des Straßenraums. Bewegt
habe sich – wiederum bedingt durch die Tech-
da, wo wir mit rationalen Argumenten nicht
man sich nämlich schnell durch eine Stadt,
nologie – verändert. Es befindet sich mitt-
mehr zu erreichen sind.“
nimmt man das Umfeld nicht so genau wahr,
lerweile viel Energie im System, die noch in
Nun ist diese Position der Entmenschlichung
wie wenn man fußläufig unterwegs ist. Se-
erster Linie fossiler Natur ist. „Das bringt ne-
des Autofahrers in ihrer Radikalität zum
mantisch mag es zwar paradox klingen, dass
gative Begleiterscheinungen mit sich“, so der
Glück nicht mehrheitsfähig, regt aber den-
man jene Orte am eindrücklichsten erfährt,
Wissenschaftler. Die Zeit, die durch schnellere
noch zum Nachdenken an. Der Innsbrucker
an denen man nicht fährt, sondern zu Fuß
Verkehrsmittel hätte gewonnen werden kön-
Professor Markus Mailer sieht die Sache be-
geht. Es ist aber völlig logisch, wenn man be-
nen, wird aber nicht etwa eingespart, sondern
deutend nüchterner und meint zum Thema
denkt, dass der Mensch evolutionär nicht auf
investiert. Das führt zu einer paradoxen Situ-
Straßenrückbau: „Rückgebaut wird ja primär
Hochgeschwindigkeit getrimmt und senso-
ation. „Wir fahren weiter, verändern dadurch
nicht, um die Situation für Autofahrer zu er-
risch nicht dafür „ausgerüstet“ ist. „Wenn ich
die räumliche Struktur und verbringen nicht
schweren, sondern um einen Lebensraum
möchte, dass die Leute vermehrt wieder zu
weniger Zeit im Verkehr als früher, sondern
wieder aufzuwerten. Derartige Maßnahmen
Fuß gehen, muss ich ein Umfeld schaffen, in
gleich viel oder sogar mehr“, hält Mailer fest.
sind meist mit Alternativen wie Umfah-
dem das angenehm möglich ist“, sagt Markus
Jedes neue Verkehrsangebot, sei es eine neue
rungsstraßen oder einem verbesserten An-
Mailer. Der Aufenthalt und das Einkaufen in
Straße, Bahntrasse oder aber ein Radweg, ver-
gebot an öffentlichem Verkehr verbunden.“
autofreien Bereichen sind attraktiv, dennoch
ändert bzw. erhöht die Nachfrage. Vor allem
In der Verkehrsplanung heißt das Push und
müssen auch die Innenstädte für die Auto-
in den städtischen Räumen hat beispielsweise der Radverkehr durch neu geschaffene Infrastrukturen seit den 1980ern – wieder – stark zugenommen. Wer Radwege sät, wird Radfahrer ernten, wer Autobahnen ausbaut, entsprechend mehr Autofahrer und Güterverkehr, so lautet vereinfacht gesagt die Gleichung.
Zuckerbrot und Peitsche Der Hauptstadt-Boulevard, das Kleinformat und der Mob in den sozialen Medien waren naturgemäß außer sich, als Verkehrsplaner
50
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© MARIAN KRÖLL
top.500
„SICHER KÖNNTE MAN DURCH POLITISCHE MASSNAHMEN VERKEHR AUF DIE SCHIENE VERLAGERN. DAS IST NICHT ÜBERRASCHEND. WÜRDE MAN KEINEN BBT BAUEN, ABER DENNOCH MASSNAHMEN ZUR VERLAGERUNG SETZEN, ZEIGT SICH LAUT EINER STUDIE, DASS ES BEREITS JETZT GENÜGEND TRASSEN ÜBER DIE ALPEN GÄBE, UM DEN GESAMTEN GÜTERVERKEHR AUF DER SCHIENE ZU TRANSPORTIEREN.“ Jurist Lothar Gamper
fahrer erreichbar bleiben. Seit 2013 besteht
muss ausgewogen sein. Es geht darum, die
Kostenunwahrheiten
in Österreich zudem die Möglichkeit, Begeg-
verschiedenen Interessen klug auszuba-
Schlussendlich ist der Transit da und geht
nungszonen zu verordnen, die ein rücksichts-
lancieren“, formuliert Mailer die schwierige
auch nicht von selbst wieder weg. Dennoch
volles Nebeneinander von Langsam- und
Übung. Tirol sei aber aufgrund der geogra-
gibt es politische Stellschrauben, an denen
Kfz-Verkehr ermöglichen, sich unter anderem
fischen Gegebenheiten von jeher auch ein
gedreht werden könnte, um die Entwicklung
bereits in Kufstein bewährt haben und in St.
Transitland gewesen. Das ist für die Leidtra-
einzudämmen. Eine davon, und wahrschein-
Johann in Tirol gerade umgesetzt werden.
genden allerdings nur ein schwacher Trost,
lich die effektivste, ist die Kostenschraube.
Ein Patentrezept gibt es auch in der Verkehr-
für manche gar die Quadratur des Kreises.
„Natürlich spielt die Kostenstruktur eine gro-
splanung nicht. Zu komplex ist die Materie,
Mit Blick auf Tirol lässt sich argumentieren,
ße Rolle. Am Brenner gibt es einen Umweg-
zu groß die Anzahl von Faktoren, die einan-
dass die Europäische Union in der politischen
verkehr, der bis zu 30 Prozent des gesamten
der beeinflussen und aufeinander einwirken.
Praxis bislang gesellschaftliche Interessen
Güterverkehrsaufkommens ausmacht und
konsequent ökonomischen unterordnet. Der
kürzer über die Schweiz fahren könnte. Ver-
freie Warenverkehr als Fetisch der Brüsse-
kehrsplanerisch ist man dabei, an der Kos-
Das langjährige Leiden der Tiroler am Tran-
ler Bürokraten und der ihnen vorgelagerten
tenschraube zu drehen, etwa beim Thema
sit hat der Wallnöfer-Devise „Verkehr ist Le-
Lobbyisten sozusagen. „Die Bilanz des Tran-
Korridormaut“, meint Mailer. In die bisheri-
ben!“ mancherorts beinahe dystopischen
sitverkehrs fällt klar negativ aus. Er wird
ge Kostenunwahrheit spielt auch die Tatsa-
Charakter verliehen. Tirol ist des Durch-
meist heftig und emotional diskutiert, weil
che hinein, dass man hierzulande vor allem
zugsverkehrs überdrüssig, der das Inntal
der Transit in Tirol Belastungen bringt, ohne
Diesel günstiger tankt als im angrenzenden
seit 2002 zum größten Luftsanierungsgebiet
dass er großen Nutzen stiftet. Im Gesamtver-
Ausland. Dieser Umstand spiele in den Über-
der Europäischen Union macht oder zumin-
kehrssystem macht er gar nicht so einen gro-
legungen der Frächter sehr wohl eine Rolle,
dest wesentlich dazu beigetragen hat. Dem
ßen Teil aus, ist aber jener Verkehr, von dem
sagt Mailer.
Ausspruch Eduard Wallnöfers kann der Ver-
die Menschen hier nichts haben“, so die Diag-
Dass der Brenner insgesamt zu billig ist, liegt
kehrsforscher aber dennoch insofern etwas
nose Mailers.
aber notabene nicht an Tirol. Dort befindet
abgewinnen, als Mobilität in mancher Hin-
Der Gütertransit mit seinen rund zwei Millio-
man sich bei den zulässigen Wegekosten im
sicht sehr wohl „Leben“ bedeute. Eben dieses,
nen Lkw-Fahrten pro Jahr durch Tirol nimmt
oberen Bereich des Möglichen, in Deutsch-
unser aller Leben mit den unterschiedlichs-
sich gegen den eigenen, hausgemachten Ver-
land und Italien sind die Interessenlagen
ten Mobilitätswünschen und -erfordernissen
kehr mit seinen rund 1,5 Millionen Pkw-Fahr-
dagegen andere, wie vor allem die deutsche
bringe den Verkehr mit sich, der wiederum
ten pro Tag geradezu lächerlich gering aus.
Spitzenpolitik mit ihrem beinahe infantilen
gestaltbar sei. „Der Durchzugsverkehr bringt
Die Wahrnehmung ist aber eine völlig ande-
Schmollen ob der Lkw-Blockabfertigung – ei-
kein Leben nach Tirol, sondern dort, wo er
re. Deshalb ist der Transit auch ein tauglicher
ner Dosierungsmaßnahme, die den Stau hin-
herkommt und wo er hinfährt“, hält der Ver-
Sündenbock, der davor schützt, die eigenen
ter die Grenze verlagert – demonstriert. Tirol
kehrsexperte fest.
Mobilitätsgewohnheiten, die ebenso auf täg-
soll auf diese Maßnahme umgehend verzich-
Dem Verkehr wohnt indes eine ebenso be-
licher Basis Lärm und Schadstoffe erzeugen
ten, wenn es nach dem nördlichen Nachbarn
deutsame wirtschaftliche wie soziale Kompo-
können, ernsthaft in Frage zu stellen. Der Fis-
geht, dem als Exportnation Nummer eins der
nente inne. „Das Verhältnis zwischen diesen
kus profitiert zudem vom erhöhten Steuer-
freie Warenverkehr das höchste Gut ist. „Eine
beiden oft widerstreitenden Komponenten
aufkommen durch den Tanktourismus.
Maßnahme, die mutig und notwendig ist, um
Transitleiden
52
eco.nova
top.500
wart und Zukunft des Transits betrifft, in Tirol fürwahr nicht. Die Realität straft jedoch das Lager der Transit-Verlagerer Lügen. Zwischen 1960 und 2010 stieg das Transitgüterverkehrsaufkommen in Österreich um das 14-Fache. Auf der Schiene wurden in diesem Zeitraum immerhin fünf mal mehr Güter befördert, auf der Straße dagegen 115 mal so viel. Am Brenner sind 90 Prozent des Güterverkehrs dem Transit zuzurechnen. Die Verlagerung von der Straße auf die Schiene verläuft nicht nur schleppend, sondern seit 2008 sogar rückläufig. In Deutschland und noch größerem Maße Italien sieht die Situation sogar noch trister aus. Bewegung in die Debatte zu bringen“, meint
Das hat bislang für Deutschland aber noch
hingegen Markus Mailer zu selbiger. Mit den
keine Priorität“, so Mailer. Das von der Politik
Lkw-Blockabfertigungen verlagern sich nicht
formulierte Ziel, den Lkw-Straßentransit über
Bringt der BBT die Verkehrswende?
nur Staus hinter die Landesgrenze, sondern
den Brenner auf eine Million mehr als zu hal-
Die Erwartungshaltung, die in den BBT ge-
auch „Bewusstsein“, glaubt Mailer. Die Bayern
bieren, werde Begleitmaßnahmen brauchen,
setzt wird, wird dieser schon allein deshalb
sind darüber naturgemäß „not amused“, was
um überhaupt eine Chance auf Erfolg zu ha-
enttäuschen, weil sie aus heutiger Sicht
sie bislang jedoch noch nicht dazu veranlasst
ben. „Nur die teure Infrastruktur zu bauen,
schlicht unrealistisch ist. Mit oder ohne
hat, bei den notwendigen Zulaufstrecken
wird nicht dazu führen, dass die Lkw auf die
funktionierende Zulaufstrecken. Die An-
zum BBT ein höheres Tempo an den Tag zu
Schiene wechseln. Es braucht Zulaufstrecken,
haltspunkte, warum der BBT aller Voraus-
legen. „Es ist für Nordtirol besonders wichtig,
es braucht Verladeinfrastruktur, Kapazitäten.“
sicht nach ein milliardenschwerer Rohr-
dass die vor allem ab München stiefmütter-
An geschmeidiger Verlagerungsrhetorik
krepierer zu werden droht, hat der Jurist
lich behandelten Strecken ausgebaut werden.
mangelt es, was die Vergangenheit, Gegen-
Lothar Gamper, der 2009 bei der Tiroler Lan-
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stellt das Ergebnis im Gesamtranking der Top 500 dar,
(g)
Umsatz geschätzt
desumweltanwaltschaft für die Umweltver-
noch dazu häufig von Niedriglöhnern aus an-
träglichkeitsprüfung des BBT zuständig war,
deren Ländern besetzt werden. Investitionen
zu einem weiteren Drittel der Landwirtschaft
in akribischer Arbeit zusammengetragen.
in Innovation, Forschung und vor allem Bil-
und Industrie zuzurechnen“, rechnet Gamper
Gamper kritisiert das Fehlen von volkswirt-
dung sind viel effizienter und nachhaltiger.“
vor. „Die höchsten Schadstoffkonzentratio-
schaftlichen Kosten-Nutzen-Rechnungen bei
Die Kosten-Nutzen-Relation bei Bildungsin-
nen gibt es zwischen Vomp und Innsbruck.
Infrastrukturprojekten dieser Größenord-
vestitionen sei ungleich höher als bei Infra-
Hier müsste man Maßnahmen setzen“, sagt
nung, obwohl es mittlerweile die notwendige
strukturprojekten. Beim BBT habe man mit
Gamper. „Im Wipptal zwischen Innsbruck
Expertise und Methoden gäbe. „Aus meiner
einem sehr gefälligen Gutachten und viel
und Brixen werden dagegen an der Autobahn
Sicht dürfte man heute Verkehrsprojekte nur
Fantasie mit Mühe und Not ein Verhältnis
die Schadstoff-Grenzwerte sogar permanent
noch genehmigen, wenn eine verkehrspoli-
zwischen Kosten und Nutzen von 1:1 zustan-
unterschritten“, argumentiert der Jurist. Man
tische Studie einen volkswirtschaftlich aus-
de gebracht. Diese Kritik ist zunächst einmal
liege zwischen München und Verona überall
reichenden Nutzen attestiert.“ Milliardenpro-
sehr grundsätzlich. Man könnte argumentie-
über den Schadstoff-Grenzwerten, nur eben
jekte wie den BBT schlägt Gamper überdies
ren, dass Investitionen in Bildung und Infra-
nicht am Brenner, wo der Tunnel gebaut
nicht der Entscheidungssphäre des Politi-
struktur in entwickelten Gesellschaften kei-
wird. Für die Dauer des Baus verschlechte-
schen zu. „Eine politische Entscheidung ist
ne Entweder-oder-Frage sein können.
re sich dort jedoch die Luftqualität, um sich
es, eine Richtung bzw. ein Ziel vorzugeben“,
Doch auch der erhoffte Umweltnutzen wer-
nach Inbetriebnahme des Tunnels nur un-
sagt er. Die Mittel, wie man sich den von der
de sich, ist Gamper überzeugt, durch den BBT
wesentlich zu verbessern. Das Fazit Gampers
Politik formulierten Zielen annähern könne,
nicht einstellen. Zum einen, weil die der Pla-
lautet, dass es „keinen Umweltnutzen gibt,
seien dagegen auf anderem, wissenschaft-
nung zugrundeliegenden Verkehrsprognosen
der die Projektkosten ansatzweise rechtfer-
lichem Wege zu ermitteln. Nicht einmal als
überzogen seien, zum anderen, weil eine Hal-
tigen würde“. Die Verlagerung eines Teils des
Konjunkturlokomotive sei das Bauprojekt
bierung des Verkehrs keine Halbierung des
Schwerverkehrs von der Straße auf die Schie-
brauchbar, erläutert Gamper: „Es entstehen
Schadstoffausstoßes zur Folge hätte. „Schad-
ne macht in der Gesamtenergiebilanz außer-
Arbeitsplätze für die Dauer des Projekts, die
stoffe in Tirol sind zu einem Drittel dem Ver-
dem nicht automatisch einen schlanken Fuß,
kehr, zu einem Drittel dem Hausbrand und
MIT POLITISCHEN MASSNAHMEN WIE DEM SEKTORALEN FAHRVERBOT ODER LKWBLOCKABFERTIGUNGEN HAT SICH DAS LAND DEN ZORN DER DEUTSCHEN NACHBARN ZUGEZOGEN. DEN DORTIGEN POLITISCH VERANTWORTLICHEN DÜRFTEN DIE BEFINDLICHKEITEN ZWISCHEN KUFSTEIN UND DEM BRENNER EINERLEI SEIN. DIE SITUATION IST VERFAHREN, VERHANDLUNGEN OHNE ZORN UND EIFER SIND IN DIE FERNE GERÜCKT. 54
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26.06.2018 12:27:33
© ANDREAS FRIEDLE
top.500
„MAN SAGT, DIE ERREICHBARKEIT WÜRDE GRÖSSER WERDEN, WENN MAN RÄUME SCHNELLER ÜBERWINDEN KANN. DIE ÜBERWINDUNG VON RAUM IST AN UND FÜR SICH ABER NICHT DAS ZIEL DES MENSCHEN. ER MÖCHTE IRGENDWO ANKOMMEN, DINGE ERLEDIGEN.“ Univ.-Prof. Markus Mailer
solange die dafür verbrauchte elektrische
terien bauen, niemand eine Hochgeschwin-
Energie zu einem großen Teil fossil oder nuk-
digkeitsstrecke München–Verona in Betracht
Das ist nicht überraschend. Würde man kei-
lear erzeugt wird.
ziehen würde“. Für den Personenverkehr sei
nen BBT bauen, aber dennoch Maßnahmen
Ja nicht einmal in puncto Lärmschutz soll
zum einen die Nachfrage zu gering, der Gü-
zur Verlagerung setzen, zeigt sich laut einer
der Brenner-Basistunnel der große Wurf
terverkehr fahre weltweit nicht auf Hoch-
Studie, dass es bereits jetzt genügend Trassen
werden, zumal ja die Bahnstrecke über den
geschwindigkeitstrassen, weil der Güterzug
über die Alpen gäbe, um den gesamten Gü-
Brenner erhalten bleiben wird. Die Lärmbe-
dem schnelleren Personenzug im Weg sei
terverkehr auf der Schiene zu transportieren.
lastung durch die Bahn ist wesentlich veralte-
und schwere Güterzüge die Trasse ruinieren
Das Wesentlichere ist: Setzt man diese politi-
tem Material geschuldet, wie Lothar Gamper
würden. Damit habe man in Frankreich expe-
schen Maßnahmen, spielen plötzlich die We-
ausführt: „Wollte man den Eisenbahnlärm
rimentiert. „Niemand lässt über eine Hochge-
gekosten eine Rolle. Dann wird die kürzeste,
reduzieren, müsste man es so machen wie
schwindigkeitsstrecke Güterverkehr fahren“,
weil günstigste Route gewählt, die immer auf
beispielsweise die Amerikaner und Schweizer:
fasst Gamper zusammen.
der Achse München–Salzburg–Venedig oder
Anstelle von hässlichen und teuren Lärm-
Im TEN- (Transeuropäische Netze)-Priori-
Rotterdam–Genua, aber keinesfalls über den
schutzwänden greift man bei den Schienen –
tätsprojekt Nummer eins, der Schaffung einer
Brenner verläuft. Bei Kostenwahrheit hätte
an der Schwelle – und beim Rollmaterial ein.
Eisenbahn-Hochgeschwindigkeitsstrecke zwi-
der Brenner, auch auf der Straße, niemals je-
Speziell bei Güterzügen wird in der EU uraltes
schen Berlin und Palermo, sieht Lothar Gam-
ne Bedeutung, die er heute hat“, führt Lothar
und lautes Rollmaterial verwendet. Mit dem
per ein rein politisches Konstrukt. In der Tat
Gamper abschließend aus.
Geld, das der BBT verschlingt, könnte man
sollen diese Transeuropäischen Netze explizit
Der Brenner-Basistunnel wird unbeschadet
europaweit das Rollmaterial bei sämtlichen
der Entwicklung des Binnenmarkts und der
dessen ökonomischer Tragbarkeit gebaut,
Güterzügen erneuern. Dabei würde die Kos-
Verbesserung des wirtschaftlichen und sozia-
weil er ein politisches Projekt ist. Deshalb
ten-Nutzen-Rechnung stimmen.“
len Zusammenhalts in der EU dienen. Das ist
ist die Kindesweglegung, die vor allem auf
nicht verwerflich. Nur wirft es ein Schlaglicht
deutscher Seite, aber auch von Italien aus
darauf, dass das Infrastrukturprojekt nicht in
betrieben wird, gerade kein Beweis für die
Damit ist Gampers Argumentationskette
erster Linie nach ökonomischen bzw. logisti-
integrative Kraft gemeinsamer europäischer
aber noch nicht abgeschlossen: Eine Verlage-
schen Gesichtspunkten geplant wurde, son-
Verkehrsinfrastrukturvorhaben. Österreich
rung des Güterverkehrs auf die Schiene wer-
dern die europäische Integration befördern
gräbt, Deutschland untergräbt. Wer die Kos-
de in nennenswertem Umfang schon allein
soll. „Durch diesen Grundkonsens tut sich die
ten trägt und wie hoch diese letztlich tatsäch-
deshalb nicht stattfinden, weil in Italien auf
EU auch so schwer, Verkehrsbeschränkun-
lich ausfallen werden, lässt sich noch nicht
den Hochgeschwindigkeitsstrecken nur Per-
gen einzuführen“, folgert Gamper, der den mit
seriös sagen. Oskar Herics, der Vertreter Ös-
sonenverkehr abgewickelt werde. „Höchst-
dem Tunnelbau befassten Instanzen trotz um-
terreichs beim EU-Rechnungshof, kritisiert
rangige italienische Eisenbahnvertreter
fassender Kenntnis der tatsächlichen Fakten-
den „nationalen Fleckerlteppich“, der zumin-
haben mehrfach betont, dass südlich von
lage selektive Informationspolitik vorwirft.
dest bis 2040 verhindert, dass es eine gesamt-
Franzensfeste kein Güterzug auf einer Neu-
Die europäische Spitzenpolitik hätte es wo-
haft funktionierende Strecke München–Ve-
baustrecke verkehren würde, selbst wenn
möglich in der Hand, den BBT mit Leben,
rona geben wird. Der Transit wird Tirol aber
man sie bauen würde.“ Ferner hätten deut-
in diesem Fall eben in Form von Verkehr, zu
noch weit darüber hinaus beschäftigen, und
sche und italienische Eisenbahnvertreter
füllen. Der Konjunktiv ist allerdings ange-
zwar nicht nur am Brenner, sondern auch als
übereinstimmend gesagt, dass, „würde man
bracht, zumal das eine völlige Abkehr von
kollektive Projektionsfläche für all die negati-
das europäische Eisenbahnnetz nicht nach
der bisherigen politischen Praxis bedingt.
ven Aspekte, die unterschwellig mit dem indi-
politischen, sondern nach logistischen Kri-
„Sicher könnte man durch politische Maß-
viduellen Mobilitätsverhalten einhergehen.
Vom Graben und Untergraben
56
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nahmen Verkehr auf die Schiene verlagern.
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Wirtschaftskammer Tirol
Konjunkturmotor läuft Die Tiroler Wirtschaft ist mit vollen Auftragsbüchern und viel Optimismus ins heurige Jahr gestartet. Und auch die Halbjahresbilanz fällt durchaus positiv aus. Dennoch ist die Stimmung nicht gänzlich ungetrübt.
T
irols Wirtschaft zeigt sich in gu-
prognosen soll es auch das heurige werden.
der Nadel im Heuhaufen. Bodenseer sieht ei-
ter Verfassung und bleibt nach ei-
Erwartet wird eine Steigerung der Brutto-
nen Ansatzpunkt zur Gegensteuerung in der
nem optimistischen Start ins Jahr
wertschöpfung um drei bis 3,5 Prozent, was
überregionalen Arbeitsvermittlung und der
2018 auf einem dynamischen Wachstums-
zwar ein wenig hinter der des letzten Jahres
Regionalisierung von Mangelberufslisten.
kurs. Das sorgt für gute Stimmung: Der Ge-
liegt, aber dennoch positiv stimmt.
Auch beim Arbeiten für Asylwerber ortet
schäftsklimawert (Mittelwert von Lage und
er Potenzial – nicht nur für die Wirtschaft,
Erwartung) erreichte Anfang des Jahres mit
Die Nadel im Heuhaufen
65 Prozentpunkten ein All-Time-High und
Die Konjunktur boomt und doch scheint
den. Indirekt haben zudem die Arbeitszei-
übertraf damit auch den Höchstwert vom
nicht in allen Bereichen die Sonne. Wolken
ten mit dem Arbeitskräftemangel zu tun –
Juni 2017 (61 Prozentpunkte). Getragen wird
ziehen vorrangig beim Thema Arbeitskräfte
weil oftmals nicht dann gearbeitet werden
die gute Lage insbesondere von der Indust-
auf, was allen Branchen, aber vor allem dem
darf, wenn die Nachfrage da ist. Bodenseer:
rie, der Verkehrs- und der Bauwirtschaft. Für
Gewerbe und Handwerk zu schaffen macht.
„Die Flexibilisierung der Arbeitszeiten ist
Wirtschaftskammerpräsident Dr. Jürgen Bo-
Fachkräftemangel und die Preisentwicklung
dringend nötig – und definitiv ein Vorteil
denseer ist es genau diese Artenvielfalt, die
sind trotz durchaus positiver Entwicklung
für Betriebe UND Mitarbeiter.“ Wichtige An-
Tirol Vorteile bringt: „Wir sind breit und gut
die größten Hemmschuhe für einen noch
satzpunkte liegen auch in der Aus- und Wei-
aufgestellt, die Struktur ist ausgewogen und
stärkeren Aufschwung. Walter Bornett, Di-
terbildung. Die duale Ausbildung hat sich in
gut durchmischt, über alle Branchen und
rektor der KMU-Forschung Austria, schätzt,
den letzten Jahren enorm bewährt, die Wirt-
Unternehmensgrößen hinweg. Dieses breite
dass allein im Gewerbe und Handwerk in
schaftskammer leistet mit der Bildungsab-
Spektrum schafft Zuversicht.“
Tirol rund 3.000 hochqualifizierte Mitarbei-
teilung, dem Bildungsconsulting und dem
Insgesamt war die Entwicklung in Tirol im
ter fehlen. Geeignetes Personal zu finden
WIFI außerdem selbst wichtige Beiträge zur
vergangenen Jahr eine gute, laut Wirtschafts-
gleicht aber quasi überall einer Suche nach
beruflichen (Weiter)entwicklung.
SPIELRÄUME
Dr. Jürgen Bodenseer, Präsident der Wirtschaftskammer Tirol
58
eco.nova
sondern auch die Integration der Betreffen-
KOMMENTAR
Mit der Wirtschaftsfreundlichkeit der Großen Koalition war es nur mäßig bestellt. In zahlreichen Gesetzen hat sich inzwischen eine ordentliche Schieflage zu Lasten der heimischen Betriebe aufgestaut. Das bedeutet ausufernde Verfahren, hohe Strafen selbst bei kleinen Vergehen und überbordende Bürokratie. In vielen internationalen Rankings sind diese Wachstumsbremsen in Österreich kritisiert worden. Doch erst die neue Bundesregierung scheint zu erkennen: Die Betriebe schaffen die Arbeitsplätze. Und deswegen ist es vernünftig, diesen Rahmenbedingungen zu bieten, die Spielräume lassen und Lust auf Leistung machen. Das weiß auch die Tiroler Landesregierung. Der konstruktive Dialog zwischen der Wirtschaftskammer und dem Land in Form der Wirtschaftsgespräche geht in eine weitere Runde und bildet die Basis für Entscheidungen mit Hausverstand. „Durchs Reden kommen die Leut‘ z‘sammen“ ist eine traditionelle Tugend, die auch in Zeiten der Digitalisierung nichts an Aktualität verloren hat.
Fotos: WKT
Wirtschaftskammer Tirol
FAKTENCHECK
Die Branchen im Überblick Industrie
In der Diskussion über flexiblere Arbeitszeiten bringen deren Gegner zahlreiche Mythen und Märchen in Umlauf. Einem Faktencheck halten diese aber nicht stand. Denn flexible Arbeitszeit ist für Mitarbeiter, Unternehmer und Standort ein Gewinn. Flexible Arbeitszeit bringt eine Verlängerung der Arbeitszeit. FALSCH! Flexible Arbeitszeit bedeutet nicht, dass die Mitarbeiter insgesamt mehr bzw. länger arbeiten müssen. Es bleibt grundsätzlich bei 8 Stunden pro Tag und 40 Stunden pro Woche. 12 Stunden pro Tag bleiben die Ausnahme. Wichtig: Die 11. und 12. Stunde sind grundsätzlich Überstunden mit Zuschlag. Flexible Arbeitszeiten verschlechtern die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. FALSCH! Flexiblere Arbeitszeiten, die auf Betriebsebene geregelt werden, ermöglichen maßgeschneiderte Arrangements und neue Lösungen. So bringt mehr Flexibilität neue Chancen, Beruf und Familie besser zu vereinbaren.
Die Tiroler Industrie war einer der Haupttreiber des heimischen Aufschwungs. Die abgesetzte Produktion stieg (inklusive Bauindustrie) im Jahr 2017 um nominell 6,8 Prozent bzw. um 684 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr an und erreichte mit 10,7 Milliarden Euro einen neuen Höchstwert. Diesen Schwung hat die Branche ins heurige Jahr Mag. Hermann Lindner, Spartenobmann Industrie
mitgenommen. Laut Prognosen dürfte die abgesetzte Produktion der Tiroler Industrie heuer auf rund 11,35 Milliarden Euro (ein nominelles Plus von sechs Prozent) ansteigen. Ein Hauptgrund für die positive Entwicklung ist einmal mehr die lebhafte Exportnachfrage. Insgesamt wird die Tiroler Wirtschaft 2018 Waren im Wert von rund 13,5 Milliarden Euro exportieren. Dennoch hofft Mag. Hermann Lindner auf zusätzliche Konjunkturanreize durch die Politik – vor allem sollen Investitionen gefördert werden. Hier gelte es, die po-
Ing. Martin Wetscher, Spartenobmann Handel
Handel
sitive Stimmung auszunutzen, um gerade in Hinblick auf die Digitalisierung noch besser gerüstet zu sein. Unterstützung erhofft man
Flexible Arbeitszeiten machen den Arbeitsmarkt unsicherer und erhöhen den Druck. FALSCH! Flexible Arbeitszeiten sichern Arbeitsplätze. Das hat sich schon bisher gezeigt: 2009 ist die Wirtschaft in Österreich um 3,9 % eingebrochen, die Beschäftigung aber nur um 1,4 % gesunken. Der Großteil der Arbeitsplätze wurde durch Überstundenabbau und flexible Arbeitszeiten gesichert.
Der Handel ist eine konstante, starke Säu-
sich auf dem Arbeitskräftesektor (Stichwort:
le der Tiroler Wirtschaft. Die Umsätze sind
Qualifikation), die Arbeitszeitflexibilisierung
2017 nominell um 2,7 Prozent, real um 1,0
stimmt die Branche zuversichtlich.
Prozent gewachsen; im Schnitt waren rund 33.500 Mitarbeiter im Tiroler Einzelhandel tätig und damit ca. 1.000 mehr als 2016.
Transport & Verkehr
„Das Beschäftigungsplus von 3,3 Prozent ist
Nach einem grundsätzlich zufriedenstellen-
das höchste seit dem Jahr 2010. Damit un-
den vergangenen Jahr ist die Stimmung in
terstreicht der Handel einmal mehr, dass
der Verkehrswirtschaft auch 2018 gut. In Be-
er eine verlässliche und stabile Größe am
zug auf die Auftragserwartung liegt der Ver-
Kein Auftrag wird in Österreich wegen zu restriktiver Arbeitszeiten abgelehnt. FALSCH! Oft werden wichtige Aufträge auch dann abgearbeitet, wenn Arbeitszeitbestimmungen dem entgegenstehen. Mitarbeiter und Betriebsrat haben dafür meist Verständnis oder wollen es ausdrücklich selbst. Wir wollen aber keinen Graubereich mit Strafrisiko, sondern Rechtssicherheit.
Tiroler Arbeitsmarkt ist“, so Ing. Martin
kehr mit Handel und Tourismus an vorderster
Wetscher. Eine der größten Herausforde-
Front. Das Thema Transit bleibt dennoch ein
rungen der Branche wird indes auch heuer
Dauerbrenner. Bei aller Emotionalität mit fol-
und in Zukunft die zunehmende Digitalisie-
genden kurzfristigen Einzelmaßnahmen sollte
rung sein. Wetscher: „Der große Vorteil des
man jedoch die langfristige Perspektive nicht
herkömmlichen Handels gegenüber dem
aus den Augen verlieren. Gütertransporte hat
E-Commerce ist, dass er Einkaufen zum
es immer schon gegeben, eine wirtschaftli-
Erlebnis mit positiven Emotionen machen
che Entwicklung Tirols ist ohne gesicherte
kann.“ Diese Chance müsse konsequent ge-
Verkehrsströme nicht denkbar. Nun braucht
nutzt und durch persönlichen Service ver-
es Strategien und innovative Konzepte, die
All-in-Verträge sind ein Freibrief für unbezahlte Überstunden. FALSCH! Bei richtiger Anwendung bringen All-in-Verträge sowohl dem Arbeitnehmer als auch dem Arbeitgeber Vorteile. Arbeitnehmer profitieren von einer besseren sowie gleichmäßigeren Bezahlung, auch dann wenn keine Mehr- oder Überstunden anfallen. Arbeitgebern kommt eine einfachere Entgeltabrechnung und weniger Verwaltungsaufwand entgegen.
stärkt werden.
Mensch und Umwelt mit einschließen –
Mehr Fakten unter www.WKO.at/arbeitszeitneu
auch in Bezug auf den Brenner-Basistunnel. Möchte man generell die Verlagerung von der Straße auf die Schiene ernsthaft vorantreiben, kommt man nicht umhin, die beiden bestehenden Terminals für den unbegleiteten kombinierten Verkehr zu erweitern und Infrastrukturen zu schaffen, die auch für heimische Wirtschaft eine Verlagerung möglich macht. Letztlich aber erfordert Verkehrspolitik die Nutzung sämtlicher Möglichkeiten – das wiederum erfordert Expertenwissen sowie Gottfried Strobl, Spartenobmann Transport & Verkehr
das Know-how der Praktiker und darf nicht vorrangig politisch getrieben sein.
eco.nova
59
Wirtschaftskammer Tirol
Bank & Versicherung Die Bankenbranche hat es seit der Finanzkrise wahrlich nicht einfach. Vor allem kleinere Regionalbanken leiden unter der überbordenden Regulierungswut. „Derzeit wird mit Kanonen auf Spatzen geschossen – die Bürokratielawine lähmt regionale Institute“, so Mag. Harald Wanke. Ein ähnliches System wie in den USA, das die Regulierungen für kleine Banken erleichtert, mache auch für Europa und Österreich Sinn, denn speziell für die ländliche Entwicklung und als Partner für KMU spielen Regionalbanken eine große Rolle. Wanke: „Es braucht in der Regulierung eine stärkere Differenzierung nach Größe, Risiko und Geschäftsmodell, um die Belastung auf ein vernünftiges Maß Franz Jirka, Spartenobmann Gewerbe & Handwerk
Mag. Harald Wanke, Spartenobmann Bank & Versicherung
zu reduzieren. Das sichert ein breites Finanzierungsangebot mit attraktiven Konditionen für die Kunden.“ Konkret geht es um eine Erleichterung in der täglichen Bürokratie, etwa beim
Gewerbe & Handwerk
Meldewesen, der Offenlegung von Kennzahlen und Vergü-
Mit einem realen Umsatzplus von 1,4 Pro-
tungsbestimmungen. Auch bei der Umsetzung von Basel IV
zent ist die Entwicklung in der Branche
in der EU ab 2020 sollte die Proportionalität beachtet werden.
zwar gut, dennoch hinkt das Wachstum der Gesamtwirtschaft hinterher. De Ursache der gebremsten Entwicklung ist vorrangig
Information & Consulting
ein Kapazitätsproblem. Die Betriebe fin-
Die Digitalisierung ist kein Trendthema, sondern verändert
den schlichtweg keine Leute – und das in
unser Leben und Wirtschaften nachhaltig. Natürlich birgt sie
Zeiten voller Auftragsbücher. Helfen würde
Herausforderungen, bringt aber auch enormen Fortschritt.
zudem ein flexibleres Arbeitszeitrecht auf
Die Anbindung an den globalen Markt ist für alle Unterneh-
betrieblicher Ebene sowie ein Abflachen der
men unabhängig von deren Betriebsgröße einfacher gewor-
Lohn- und Gehaltsstufen. Dies brächte glei-
den, die Vielfalt an Möglichkeiten ist gestiegen. Aus diesem
chermaßen Vorteile für die junge und alte
Grund ist auch der Ausbau des Breitbandnetzes von größter
Mitarbeiterschaft. Weil Qualifikation generell
Wichtigkeit. Dass jedoch nicht jeder mit der zunehmenden
ein entscheidender Wettbewerbsfaktor ist,
Digitalisierung glücklich ist, liegt auf der Hand. Letztlich soll-
gilt es für Franz Jirka die duale Ausbildung
te die Technik den Menschen aber nicht ersetzen, sondern ihn
und den Meisterbrief zu stärken. Neben den
unterstützen. Gerade in der Sparte Information & Consulting
fehlenden Fachkräften ist in der Branche der zunehmende Preisdruck ein Problem. Die zu geringe Steigerung der Verkaufspreise hat das
lassen sich durch die Digitalisierung notwendige InformatioDietmar Hernegger, Spartenobmann Information & Consulting
nen schneller weitergeben und Beratungen effizienter durchführen. In Summe gesehen, bietet die Digitalisierung
Umsatzplus gedrückt. Jirka plädiert deshalb
viele Vorteile und macht uns das Leben leichter –
für mehr Mut zur Preiswahrheit. Auch beim
solange der Mensch noch das Sagen hat. Bei
Abbau überbordender Bauvorschriften und in
komplexen Themen wird Face-to-Face
der Energiepolitik liegt für ihn Potenzial.
immer noch die Beratung der Wahl bleiben.
Tourismus & Freizeitwirtschaft „Grundsätzlich ist die Tourismuswirtschaft mit der Nachfrage und Auslastung aktuell sehr zufrieden“, so Josef Hackl. Problematisch sei jedoch die sinkende Wertschöpfung. Wenn trotz guter Auslastung unterm Strich weniger übrig bleibt, müssen die Preise dringend an die Kostenstrukturen angepasst werden. Eine „Riesen-Herausforderung“ sieht Hackl auch im Mitarbeitermangel: „Einige Betriebe müssen Teilbereiche aufgrund eines akuten Mitarbeitermangels bereits schließen.“ Die Investition in Aus- und Weiterbildung ist für ihn neben der Anpassung der Beschäftigungsmöglichkeit für Drittstaatenangehörige die einzige Möglichkeit, dem Fachkräftemangel entJosef Hackl, Spartenobmann Tourismus & Freizeitwirtschaft
gegenzuwirken. Auch die Reparatur der Mehrwertsteuer für Beherbergungsbetriebe war für Hackl und die Sparte dringend notwendig. Auf der anderen Seite steht die Hotellerie mit der neuen Pauschalreiserichtlinie vor einer erneuten Herausforderung. Generell aber sehen die Leitbetriebe des Tiroler Tourismus laut aktuellem Konjunkturbarometer eine Verbesserung der Wirtschaftsfreundlichkeit der Behörden.
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Am Puls der Digitalisierung Mit digital.tirol werden Unternehmen gefördert und Tirols digitale Entwicklung gestärkt.
D
igitalisierung, das Schlagwort
programme des Landes Tirol. Von der Tiroler
der heutigen Zeit. Aus dem All-
Beratungsförderung werden externe Bera-
tag mittlerweile nicht mehr
tungsleistungen wie Unternehmens-, Inno-
wegzudenken, schreitet die di-
vations- und Technologie- sowie Digitalisie-
gitale Transformation auch in Unternehmen
rungsberatungen unterstützt. Ziel der Tiroler
unaufhaltsam voran. Digitalisierte Produk-
Digitalisierungsförderung ist es, neben der
tions- und Arbeitsprozesse legen den Grund-
Konzept- und Investitionsphase auch Aus-
stein für eine erfolgreiche Geschäftsent-
und Weiterbildungsmaßnahmen von Mit-
wicklung. Damit Tiroler Unternehmer auch
arbeiterinnen und Mitarbeitern zu fördern.
künftig im internationalen Wettbewerb ganz
Einmalige Digitalisierungsprojekte, welche
vorne mitspielen, erhalten sie von digital.tirol
eine besondere Bedeutung für eine konkrete
Unterstützung.
Region oder einen überregionalen Anspruch
Digitalisierung aktiv gestalten Im Rahmen von digital.tirol ziehen das Land
aufweisen, können als Leuchtturmprojekte gefördert werden.
nigung Tirol, Lebensraum 4.0, Standortagen-
Bereit für die digitale Entwicklung
tur Tirol und Wirtschaftskammer Tirol an
Um in der Zukunft erfolgreich zu sein, ist es
einem Strang, um die Digitalisierung in Tirol
wichtig, die Chancen der Digitalisierung zu
gemeinsam aktiv zu gestalten. Die jeweiligen
erkennen und diese zu nutzen. Nur wer am
Leistungen und Angebote der Kooperations-
Puls der Digitalisierung ist, kann im Wett-
partner werden auf digital.tirol gebündelt
bewerb bestehen und seine Marktposition
abgebildet und sind so leichter für Unter-
erweitern. Das wiederum trägt zur positiven
nehmer zugänglich. digital.tirol ist somit die
Entwicklung des Wirtschafts-, Arbeits- und
zentrale Anlaufstelle für Ihre Digitalisie-
Lebensraumes Tirol bei.
Tirol, Fachgruppe UBIT, Industriellenverei-
rungsvorhaben. Zudem bietet digital.tirol auch einen breiten
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digital.tirol ist ein freiwilliger Zusammenschluss von Fachgruppe UBIT, Industriellenvereinigung Tirol, Lebensraum Tirol 4.0, Standortagentur Tirol und Wirtschaftskammer Tirol. Unter digital.tirol laufen alle Digitalisierungsinitiativen von Land Tirol und Partnern zusammen. digital. tirol informiert über Förderungen, bietet Beratungen an und begleitet digitale Projekte. Bei Events bringt die Initiative Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft zusammen und regt den Austausch untereinander sowie mit Arbeitnehmern, Fachkräften und der Tiroler Bevölkerung an.
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Die Chancen der Digitalisierung wahrnehmen.
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top.500
Nach einem absoluten Rekordwinter 2017/18 dank optimaler Schneeverhältnisse, einer guten Ferienlage und einer kräftigen Konjunktur in den europäischen Hauptherkunftsmärkten erhoffen sich die Tourismusverantwortlichen mehr Selbstbewusstsein bei der Preisgestaltung und planen neben einer Offensive für touristische Fachkräfte auch eine Charmeoffensive für die Tiroler Bevölkerung.
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Charmeoffensive
T
© TIROL WERBUNG / FRANK BAUER
top.500
irol konnte aus der dies-
wortlichen, Arbeitsplätze im Tiroler Tou-
zweig Tourismus. Mit einer vom Land Tirol
jährigen Wintersaison mit
rismus wieder attraktiver zu machen. Dazu
erarbeiteten Charmeoffensive soll den Tiro-
rund 2,5 Milliarden Euro
gehören neben adäquater Entlohnung auch
lern der Mehrwert des Tourismus im eige-
Wertschöpfung einen neu-
attraktive Rahmenbedingungen wie gute
nen Land verdeutlicht werden. „Die Tiroler
en Spitzenwert erreichen“,
Weiterbildungsmöglichkeiten, interessante
profitieren massiv vom Tourismus“, so Plat-
bilanziert Landeshauptmann und Touris-
Arbeitszeitmodelle, die Nutzung der touris-
ter. Es werde laufend und auf hohem Niveau
musreferent Günther Platter, wodurch gute
tischen Infrastruktur des Betriebes und der
in die touristische Infrastruktur investiert.
Voraussetzungen für die erforderlichen In-
Region in der Freizeit sowie sonstige Vorzü-
„Rund 400 Millionen Euro an Investitionen
vestitionen in die touristische Infrastruktur
ge, die sich gerade im Tourismus anbieten.
tätigt Tirols Hotellerie und Gastronomie pro
und in touristisches Fachpersonal gegeben
Nachholbedarf gibt es auch in Sachen Be-
Jahr, wovon über 70 Prozent in die regionale
seien. Mit einer großangelegten Fachkräf-
wusstseinsbildung bzw. Wertschätzung der
Wirtschaft fließen“, unterstreicht auch Josef
teoffensive planen die Tourismusverant-
Tiroler Bevölkerung für den Wirtschafts-
Hackl, Spartenobmann der Wirtschaftskammer Tirol. Der Tourismus habe sich während
MIT EINER GROSSANGELEGTEN FACHKRÄFTEOFFENSIVE PLANEN DIE TOURISMUSVERANTWORTLICHEN, ARBEITSPLÄTZE IM TIROLER TOURISMUS WIEDER ATTRAKTIVER ZU MACHEN. NACHHOLBEDARF GIBT ES AUCH IN SACHEN WERTSCHÄTZUNG DER TIROLER BEVÖLKERUNG FÜR DEN WIRTSCHAFTSZWEIG TOURISMUS. 66
eco.nova
der Wirtschaftskrise als Fels in der Brandung erwiesen, die Landflucht konnte vermieden werden, Investitionen in öffentliche Verkehrsmittel, den Nah- und Flugverkehr, unzählige Kilometer Wander- und Radwege, Skipisten oder Langlaufloipen sowie die hohe Qualität von Sport- und Freizeiteinrichtungen im Sommer wie im Winter seien erhebliche Mehrwertfaktoren für die Tiroler Bevölkerung, die ohne Tourismus in dieser Qualität nicht möglich wären.
So viele Gäste wie noch nie „Als Bergregion ist Tirol mit Abstand Weltmarktführer“, kommentiert Tirol-Werbung-Geschäftsführer Josef Margreiter den Erfolg der vergangenen Wintersaison. „Dieser
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Winter war die beste Werbung.“ Mit 6,2 Millionen Ankünften sind im Winter 2017/18 um fast 300.000 Gäste mehr nach Tirol gekommen als im Vorjahr und damit so viele wie noch nie. Bei den Nächtigungen gab es mit 27,6 Millionen einen Zuwachs von 1,1 Millionen zum Vergleichszeitraum des Vorjahres. Maßgeblich für dieses Plus waren die Nahmärkte, allen voran die deutschen Gäste, deren Übernachtungen um 5,4 Prozent gewachsen sind. Somit stammt weiterhin jede zweite Übernachtung
„WIR SIND IN TIROL ÜBER ALLE KATEGORIEN HINWEG BESONDERS IM SOMMER UND SPEZIELL IM HINBLICK AUF UNSERE QUALITÄT SOWOHL BEI DEN BETRIEBEN ALS AUCH VOM ANGEBOT HER VIEL ZU BILLIG. WIR BRAUCHEN EINEN NEUEN MUT ZUM PREIS.“ Josef Hackl, Spartenobmann der Wirtschaftskammer Tirol
von einem deutschen Gast. Positiv bilanzierten auch die Quellmärk-
teter und couragierter gestalten zu können.
Rund 80 Kilometer Radwege wurden bereits
te Niederlande (plus 4,9 Prozent) und der
Dem pflichtet Hackl bei: „Wir sind in Tirol
saniert, neu gebaut oder sind aktuell in Bau,
Inlandsmarkt Österreich (plus 3,7 Prozent).
über alle Kategorien hinweg besonders im
weitere 155 Kilometer sind in Planung. Bis-
Leicht sinkend waren die Übernachtungen
Sommer und speziell im Hinblick auf unsere
lang seien laut Platter circa zwölf Millionen
der Schweizer Gäste (–2,2 Prozent) und der
Qualität sowohl bei den Betrieben als auch
Euro in die Radinfrastruktur geflossen.
Briten (–1,5 Prozent). Die Aufenthaltsdauer
vom Angebot her viel zu billig. Wir brauchen
Esther Wilhelm, Kommunikationsdirektorin
lag wie im Vorjahr bei durchschnittlich 4,5
einen neuen Mut zum Preis.“ Die Dienstleis-
der Straßenrad-WM, verweist auf das große
Tagen.
tungen im Tourismus seien ausgezeichnet
internationale Medieninteresse. Während
und verdienten daher auch einen entspre-
der Rad-WM werden 200 bis 250 Millionen
chenden Preis, zumal die Kosten laufend zu-
Menschen aus rund 150 Ländern Sport- und
Die gute Nachfrage im Winter soll sich auch
nehmen würden. Alleine die Arbeitskosten
Landschaftsbilder aus Tirol zu sehen bekom-
im Sommer fortsetzen. Laut saisonalem
seien in den vergangenen zwei Jahren um
men. Dadurch kann das gute Image Tirols
Tourismusbarometer, einer repräsentativen
rund sieben Prozent gestiegen, die Mitarbei-
als internationale Sport- und Tourismusdes-
Umfrage unter Tourismusbetrieben, sind
ter hätten davon allerdings nur geringfügig
tination weiterhin gefestigt und neue Ziel-
83 Prozent der befragten Betriebe mit der
profitiert.
gruppen angesprochen werden. Auch Micha-
Mut zum Preis
bisherigen Buchungslage für den Sommer
el Schöpf, Geschäftsführer der Kletter-WM,
(sehr) zufrieden. Diese gute Nachfrage gelte
Impulsgeber
es laut Margreiter nun, für eine selbstbe-
Gleich zwei Weltmeisterschaften finden mit
Berichterstattung, da es das erste Mal sei,
wusstere Preisgestaltung zu nutzen. Mittels
der Kletter- und der Straßenrad-Weltmeister-
dass das olympische Format bei einer Welt-
geplantem Preismonitoring soll es den Be-
schaft im kommenden September in Inns-
meisterschaft ausgetragen werde. Schöpf
trieben zukünftig erleichtert werden, ihre
bruck bzw. Tirol statt. Solche Großveranstal-
sieht in der Kletter-WM eine ideale Gelegen-
Preise in Hinblick auf saisonale Gegebenhei-
tungen sind laut Landeshauptmann Platter
heit, die Kompetenz Tirols im Klettersport
ten, Mitbewerber und Nachfrage zielgerich-
Impulse für den Ausbau der Infrastruktur.
nach innen und außen zu zeigen.
rechnet mit einer starken internationalen
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TIROLS TOURISMUS IM ÜBERBLICK DAS TOURISMUSJAHR 2016/2017 (1. November 2016 bis 31. Oktober 2017) Nächtigungen: 47,7 Mio. Gästeankünfte: 11,7 Mio. Durchschnittliche Aufenthaltsdauer: 4,1 Tage Wichtigste Quellenmärkte: Deutschland (51,4 % Anteil an Gesamtnächtigungen), Niederlande (10,1 %), Österreich (8,5 %), Schweiz (5,8 %), Vereinigtes Königreich (3,6 %)
WINTERSAISON 2017/2018 (1. November 2017 bis 30. April 2018) Nächtigungen: 27,6 Mio. Gästeankünfte: 6,2 Mio. Durchschnittliche Aufenthaltsdauer: 4,5 Tage Wichtigste Quellenmärkte: Deutschland (50,6 % Anteil an Gesamtnächtigungen), Niederlande (12,4 %), Österreich (6,7 %), Schweiz & Liechtenstein (4,7 %), Vereinigtes Königreich (4,4 %)
WIRTSCHAFTLICHE BEDEUTUNG DES TIROLER TOURISMUS • Anzahl der Beschäftigten: 60.000 Davon sind rund 50.000 in den so genannten „charakteristischen Tourismusindustrien“ wie Beherbergungs- und Gaststättenwesen, Personenverkehr und Reisebüros, Kultur, Unterhaltung oder Sport tätig. Der Rest arbeitet in tourismusverwandten und nicht tourismusspezifischen Branchen wie dem Einzelhandel oder Bankwesen. • Umsatz: 8,4 Mrd. Euro Davon 6,7 Mrd. Euro aus dem Nächtigungstourismus und 1,7 Mrd. durch Tagestouristen. • Tagesausgaben der Gäste (inkl. Anreise): Winter: 155 Euro / Sommer: 119 Euro Davon ca. 40 % für die Unterkunft, rund 15 % für Verpflegung, Einkäufe etwa 8 %. Ausgaben für Seilbahnen und öffentliche Verkehrsmittel vor Ort sind im Winter wesentlich höher: 16 % vs. 5 % im Sommer. • Wertschöpfung: 4,5 Mrd. Euro Das sind 17,5 % Anteil an der gesamten Tiroler Bruttowertschöpfung. Für Österreich liegt der Anteil der direkten Wertschöpfungseffekte des Tourismus an der Gesamtwertschöpfung bei 5,3 %.
BETTENSTAND • Tirol verfügt über rund 340.000 Betten (Bettenstand im Winter etwas höher als im Sommer). • Rund jedes zweite Bett in Tirol entfällt auf die Hotellerie, ein Drittel auf Ferienwohnungen und rund 8 % auf Privatquartiere. Quelle: Tirol Werbung
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RANKING*
FIRMENNAME
ORT
MA
UMSATZ
1
76
Silvrettaseilbahn AG
Ischgl
355
77.300.000
2
131
Bergbahn AG Kitzbühel
Kitzbühel
290
48.130.000 (g)
3
135
Zillertaler Gletscherbahn GmbH & Co. KG
Hintertux
298
47.770.000 (g)
4
143
Arlberger Bergbahnen AG
Innsbruck
253
44.700.000 (g)
5
149
Wintersport Tirol AG & Co. Stubaier Bergbahnen KG
Innsbruck
285
42.062.114
6
152
Seilbahn Komperdell GmbH
Serfaus
300
41.000.000 (g)
7
166
Mayrhofner Bergbahnen AG
Mayrhofen
171
35.600.000
8
171
Skiliftgesellschaft Sölden – Hochsölden GmbH
Sölden
240
33.500.000
9
178
Fisser Bergbahnen GmbH
Fiss
242
32.700.000 (g)
10
180
Ötztaler Gletscherbahn GmbH & Co. KG Sölden – Tirol
Sölden
138
32.500.000 (g)
11
205
Bergbahnen Skizentrum Hochzillertal GmbH & Co. KG
Kaltenbach
110
29.000.000
12
289
Liftgesellschaft Obergurgl GmbH
Obergurgl
100
20.370.337
13
339
Zeller Bergbahnen Zillertal GmbH & Co. KG
Zell a. Ziller
115
17.000.000
14
355
Pitztaler Gletscherbahn GmbH & Co. KG
St. Leonhard i. P.
108
16.000.000 (g)
15
356
Schilift-Zentrum-Gerlos GmbH
Gerlos
75
16.000.000
*)
stellt das Ergebnis im Gesamtranking der Top 500 dar,
(g)
Umsatz geschätzt
TIROLS TOP-HOTELS PLATZ
RANKING*
FIRMENNAME
ORT
MA
UMSATZ
1
174
Stanglwirt GmbH
Going
280
33.210.116
2
251
F. Kaltschmid Hotel GmbH
Seefeld
275
24.000.000
3
256
Pirktl Holiday GmbH & Co. KG
Mieming
263
23.500.000 (g)
4
263
Interalpen-Hotel Tyrol GmbH
Telfs
235
22.850.000 (g)
5
291
Stock GmbH
Finkenberg
174
20.343.236
6
331
Schlosshotel Kitzbühel GmbH
Kitzbühel
150
17.300.000 (g)
7
333
Schlosshotel Fiss GmbH
Fiss
140
17.300.000
8
335
Hotel Trofana Royal GmbH
Ischgl
145
17.260.000 (g)
9
338
Lanserhof GmbH
Lans
150
17.000.000
10
366
Ernst und Andrea Mayer Hotelbetriebs-GmbH
Lermoos
157
15.350.000 (g)
11
376
Karl Reiter Posthotel Achenkirch GmbH
Achenkirch
165
14.940.000 (g)
12
384
Stiebleichinger GmbH
Innsbruck
230
14.500.000 (g)
13
385
Christian Mühlberger Hotelbetriebs-GmbH
Kössen
144
14.500.000 (g)
14
396
Sporthotel Alpenrose Residenz Wolfgang Kostenzer GmbH
Maurach
150
14.063.858
15
405
Mattersberger Hotelbetriebs GmbH
Grän
130
13.663.401
*)
stellt das Ergebnis im Gesamtranking der Top 500 dar,
(g)
Umsatz geschätzt
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b Industrie- oder Konsumgüter: Dachser kennt die Bedürfnisse für nahezu alle Branchen aus
Handel und Industrie. Als weltweiter Logistikdienstleister arbeitet Dachser für zahlreiche österreichische Unternehmen. In Tirol
Rahmen der Kontraktlogistik sowie direk-
ist das global aufgestellte Familienunter-
ten Anschluss an das flächendeckende eu-
nehmen, das zu den führenden und erfah-
ropäische Transportnetzwerk und die welt-
rensten Logistikanbietern weltweit gehört,
weiten Luft- und Seefrachtdienstleistungen
mit einem von insgesamt neun österreichi-
von Dachser Air & Sea Logistics. Die Anlage
schen Standorten vertreten. Das weltweite
verfügt über 30 Tore, die Lager- und Logis-
Dachser-Netzwerk umfasst knapp 400 eige-
tikfläche umfasst zirka 4.700 Quadratmeter
ne Niederlassungen, die sowohl IT-seitig als
und knapp 1.000 Quadratmeter Büro- und
auch mit Stückgutverkehren direkt verbun-
Verwaltungsfläche stehen zur Verfügung.
den sind.
In einem weiteren Bauabschnitt können
Zu Jahresbeginn nahm das neue Logistik-
zusätzliche Verladestellen und Abstellplät-
zentrum Tirol mit einer Gesamtfläche von
ze errichtet werden. „Das neue Logistikzen-
rund 20.000 Quadratmetern seinen Betrieb
trum Tirol ist für Westösterreich und darü-
auf und wurde am 15. Mai in einem feierli-
ber hinaus von großer Bedeutung. Mit dem
chen Rahmen eröffnet. Der neue Standort in
neuen Standort stärken wir die Region und
Stans im Bezirk Schwaz ersetzt den bisheri-
schaffen zudem neue Arbeitsplätze“, erklärt
gen in Hall und bietet den Kunden alles aus
Günter Hirschbeck, Geschäftsführer Dach-
einer Hand: kundenindividuelle Services im
ser Austria European Logistics.
UNSER FOKUS: IHR GESCHÄFT
Auch in der täglichen Gestaltung der Logistikprozesse stehen den Kunden Dachser-Mitarbeiter zur Seite. Die Organisation im Logistikzentrum Tirol ist an den Prozessen orientiert, die zur Abwicklung der Transporte idealerweise erforderlich sind. Servicemitarbeiter des Standortes antizipieren Abweichungen vom Sollverlauf und kümmern sich darum, dass die Ware wie geplant ankommt. Unterstützt werden sie dabei unter anderem von regionalen Nahverkehrsfahrern, die ihr Gebiet und die lokale Anliefersituation gut kennen. Das Ergebnis ist ein Höchstmaß an Effizienz und Sicherheit für den Kunden. // www.dachser.at
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Ötztaler Radmarathon
Friedl mit der leeren Tasche
15. August 2018 Umhausen
02. September 2018 Sölden
Wandertheater 06. – 15. September 2018 Vent/Marzellferner
Tirol Werbung
Tiroler Tourismusforum: Kommunikation im Fokus
© TIROL WERBUNG / FRANZ OSS
„Werbewandel, Weltmeister und der Wow-Effekt großer Kinomomente“ – so lautete das Motto des diesjährigen Tiroler Tourismusforums, das ganz im Zeichen der Kommunikation stand. Erstmals konnten nicht nur die Besucher im Congresspark Igls den Branchentreff verfolgen, die Veranstaltung wurde auch via Livestream übertragen.
D
Freuen sich auf drei Weltmeisterschaften innerhalb von sechs Monaten und die Eröffnung der neuen James-Bond-Installation „007 Elements“ am Gaislachkogl in Sölden: Prokurist Florian Phleps (Tirol Werbung), Jakob Falkner (Geschäftsführer Bergbahnen Sölden), Tirol Werbung-Geschäftsführer Josef Margreiter, Kletter-Europameisterin Jessica Pilz und Rad-WM-Botschafter Thomas Rohregger (v.l.).
ie Entwicklung der Tirol Wer-
Mediahaus. Ziel sei es, Botschaften, Inhalte
Erfolgreicher Filmtourismus
bung zu einem Mediahaus, die
und Geschichten zu produzieren, um diese
Als bildgewaltiges „Filmfeuerwerk“ bilde-
Bedeutung und mediale Beglei-
auch auf direktem Weg an die Zielgruppen
te das 20-Jahr-Jubiläum der Cine Tirol den
tung von Weltmeisterschaften
zu vertreiben.
Abschluss des Forums: Mit amüsanten Hin-
sowie die Relevanz von Bewegtbildern an-
tergrundinformationen zur Gründung un-
lässlich des 20-Jahr-Jubiläums der Cine Tirol
Drei Weltmeisterschaften
bildeten die thematischen Schwerpunk-
Tirol positioniert sich touristisch als Sport-
Film Commission, Alt-Landeshauptmann
te des Tourismusforums, das in Form einer
land Nummer eins der Alpen. Mit drei
Wendelin Weingartner sowie die ehemaligen
TV-Sendung konzipiert war.
Weltmeisterschaften in sechs Monaten –
Landtagsabgeordneten Ernst Schöpf und
der IFSC Kletter-WM 2018, der UCI Stra-
Helmut Krieghofer die Gäste. Cine-Tirol-Lei-
ßenrad-WM 2018 und der FIS Nordischen
ter Johannes Köck hob die wirtschaftliche
In mehr als 125 Jahren touristischer Kom-
Ski-WM 2019 – soll dieses Profil weiter ge-
Bedeutung der Einrichtung hervor. Jakob
munikation hat Tirol Maßstäbe gesetzt – in
festigt werden. „Allein bei der UCI Straßen-
Falkner, Geschäftsführer der Bergbahnen
allen Epochen und ganz unterschiedlichen
rad-WM 2018 von 22. bis 30. September dür-
Sölden, gab exklusive Einblicke in die neue
Genres. „Die digitale Vernetzung hat die
fen wir mit rund 80 bis 100 Kamerateams
James-Bond-Installation „007 Elements“,
Gesetze touristischer Kommunikation wie-
rechnen, die 200 bis 300 Millionen Zuseher
die am 12. Juli am Gaislachkogl in Sölden
der völlig verändert“, so Tirol-Werbung-Ge-
erreichen“, verdeutlichten ORF-Tirol-Lan-
offiziell eröffnet wird. Lukas Krösslhuber,
schäftsführer Josef Margreiter. Um diesem
desdirektor Helmut Krieghofer und
Geschäftsführer des TVB Wilder Kaiser, be-
Wandel Rechnung zu tragen, vollziehe das
ORF-Sportchef Hans Peter Trost die medi-
richtete von der Anziehungskraft des „Berg-
Unternehmen aktuell eine Entwicklung zum
ale Wirkung.
doktor“, der in der Region gedreht wird.
Werbung im Wandel
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terhielten die „Geburtshelfer“ der Tiroler
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77
SZentrum
Das wandelbare Multitalent für alle
Attraktiv und vielseitig präsentiert sich das SZentrum im Herzen der Silberstadt Schwaz. Das Veranstaltungszentrum punktet vor allem in Sachen moderner Ausstattung, Vielseitigkeit sowie Wandelbarkeit und etablierte sich als ein pulsierender Treffpunkt für Kultur und Wirtschaft. Die leichte Erreichbarkeit und die perfekte Verkehrsanbindung sind ein weiteres Plus.
O
b im Meistersinger-Foyer, im
Obergeschoss sowie der Gastronomie.
für bis zu 160 Personen. Schimmerndes High-
Knappensaal oder im Silber-
Der Knappensaal bietet Raum zum Denken.
light des SZentrums ist der Schwazer Silber-
saal – der Charme des SZen-
Die außergewöhnliche Komposition der Fens-
saal. Die Geschichte der Silberstadt Schwaz
trums ist einzigartig. An den
ter öffnet die Aussicht auf die beeindrucken-
war Inspiration für die Gestaltung des Saales.
Wänden des großzügigen Empfangsbereichs
de Bergwelt und den Inn. Jeder Blick bringt
Eine Hightech-Bühne ermöglicht eine Viel-
finden sich faszinierende Ausschnitte der
eine andere Perspektive mit sich – und damit
zahl von unterschiedlichen Veranstaltungen:
weltberühmten Meistersingerfresken. Dieses
die Kreativität in Schwung. Der Seminar-
Theateraufführungen, Bälle, Partys, Konzerte,
rund 500 Jahre alte Juwel tritt in einen span-
raum bietet Platz für bis zu 150 Personen. Bei
Lesungen, Messen oder Präsentationen. 150
nenden Dialog mit der modernen Architek-
Bedarf lässt er sich in zwei Räume für je 75
bis 1.200 Besucher finden im Saal Platz, auf
tur, die einen beeindruckenden Blick auf die
Personen teilen. Außerdem ist er als abge-
der Galerie können zusätzlich 130 Personen
Tiroler Bergwelt gewährt. Das Foyer fungiert
trennter Bereich mit der Bar des Meistersin-
untergebracht werden. Durch mobile Trenn-
als kommunikative Drehscheibe zwischen
ger-Foyers buchbar. In dieser Variante bietet
wände können alle Räumlichkeiten an den
Hauptsaal, Seminarraum, der Tabaklounge im
er Platz für kleine Galaabende und Seminare
Wunsch des Veranstalters angepasst werden.
78
eco.nova
SZentrum
Etabliertes Veranstaltungszentrum Im September 2017 feierte das SZentrum bereits sein fünfjähriges Bestehen. Der Erfolg des Veranstaltungszentrums spiegelt sich auch in den erstaunlichen Besucherzahlen von 187.800 im Jahr 2017 wider. „Die Gäste sind am abwechslungsreichen Veranstaltungsprogramm interessiert und die Veranstalter loben das Service im SZentrum“, freut sich Geschäftsführer Manfred Berkmann. Besonders erfreulich ist auch das steigende Interesse der Tiroler Wirtschaft, die Räumlichkeiten zu nutzen. Zahlreiche namhafte Unternehmen schätzen das SZentrum aufgrund der perfekten Verkehrsanbindung und der optimalen Innenstadtlage. Rund 286 Veranstaltungstage konnten im Jahr 2017 erfolgreich durchgeführt werden. Um weiterhin Qualität und Kompetenz zu gewährleisten, sind laufende Entwicklungen ausschlaggebend, um weiterhin gleichermaßen attraktiv für Veranstalter wie Gäste zu bleiben. Zudem sehe man es als höchste Priorität, in Sachen Dienstleistung sich ständig weiterzuentwickeln.
VERANSTALTUNGSHIGHLIGHT ZU WEIHNACHTEN
„Stille Nacht! Heilige Nacht!“ ist ein Lied, dessen Zauber seit 200 Jahren ungebrochen ist. Ein Lied, das Trost verspricht und Hoffnung schenkt. Das bereits höchst erfolgreich verfilmte Singspiel über die authentische Geschichte der Geschwister Strasser, der „Lerchen“ aus dem Zillertal, erfährt im Jubiläumsjahr seine lang erwartete Wiederaufnahme. Die eigens adaptierte, mit authentischen Szenen aus Schwaz 1831 aufgewertete Bühnenfassung wird am 21., 22. und 23. Dezember im Silbersaal des SZentrums aufgeführt. Die „Lerchen“ aus dem Zillertal singen und spielen und werden durch ein erfahrenes, zwanzigköpfiges Schauspielerinnenensemble aus ganz Tirol sowie das internationale Kammerorchester „String Artists“ ergänzt. www.stille-nacht-schwaz.at Aktuelle Termine finden Sie im Veranstaltungskalender unter: www.SZentrum.at/veranstaltungen
SZENTRUM SCHWAZ
Tel.: 05242/6960-101 E-Mail: event@SZentrum.at www.SZentrum.at
eco.nova
79
Genauer hingeschaut Der Tourismus ist für Tirol wichtig. Darüber sind sich wohl alle einig. Rund 48 Millionen Nächtigungen sprechen für sich – scheinbar. Auch wird große Einigkeit dahingehend herrschen, dass Wirtschaft ein Kreislauf ist, in dem praktisch alles mit allem zusammenhängt und von daher viele Unternehmen, die der Tourismusbranche für Außenstehende unsichtbar zuliefern, vom Tiroler Tourismus profitieren – und vielleicht sogar leben. Wenn es aber dann zur Frage kommt, WIE wichtig der Tourismus für Tirol ist oder gar welcher Sektor in Tirol der wichtigste ist, beginnen die Meinungen deutlich auseinanderzugehen. Ist wirklich ganz Tirol ein Tourismusland? // TEXT: STEFAN D. HAIGNER
80
eco.nova
eco.nova
© TIROL WERBUNG/KLAUS KRANEBITTER
81
top.500
F
ür viele mag der Tourismus
von Eurostat, Input-Output-Tabellen, Da-
am wichtigsten sein, für an-
ten der Leistungs- und Strukturerhebung,
dere die Industrie – wie eine
Firmenbuchdaten, Daten der Arbeits-
aktuelle Studie von Econo-
marktdatenbank, der abgestimmten Er-
mica (2018) ausführt. Dass
werbsstatistik sowie Nächtigungsstatistiken ein.
es diesbezüglich unterschiedliche Auffassungen gibt, liegt wohl auch an uns Wirt-
Und damit noch kurz ein Wort zu den drei
schaftsforschern, ist doch der Tourismus als
Effekten, beziehungsweise ein Beispiel da-
Querschnittsmaterie empirisch nicht immer
zu: Wenn ein Tourist in Serfaus in ein Gast-
trennscharf abgrenzbar, weshalb es in der
haus essen geht, wird zunächst der Gastwirt
Natur der Sache liegt, dass nicht jeder Studie
direkt davon profitieren, da der durch ein
dieselbe Definition von Tourismus zugrunde
zusätzlich verkauftes Essen auch zusätzli-
liegt. Und damit nicht immer Äpfel mit
ches Einkommen erzielt. Für das zusätzlich
Äpfeln verglichen werden.
verkaufte Essen muss der Gastwirt jedoch zum Beispiel Fleisch und Kartoffeln kaufen,
Aber „Tourismusland“ hin oder her: Der Begriff schert Tirol über einen Kamm, weil er Ergebnis einer Durchschnittsbetrachtung ist. Aber genauso wie man in einem durchschnittlich zwei Zentimeter tiefen See er-
Dr. Stefan D. Haigner ist geschäftsführender Gesellschafter der Gesellschaft für Angewandte Wirtschaftsforschung (GAW).
die der Gastwirt vielleicht von einer lokalen Bäuerin bezieht, weshalb die Bäuerin indirekt vom verkauften Essen profitiert. So verdient letztlich der Gastwirt wie auch die
trinken kann, ist nicht ganz Tirol ein Tourismusland. Eine Feststellung, die beinahe als
also Vorleistungen beziehen. Lebensmittel,
Bäuerin am Verkauf der Speise. Es ist nun
Nullnummer durchgehen könnte, und doch
Hintergrundwissen
konnte bislang niemand Antwort auf die
Zur besseren Einschätzung der Ergebnisse
lich erzielten Einkommen wieder ausgegeben
Frage geben, wie wichtig der Tourismus für
vorab aber ein paar Bemerkungen.
wird. Der Gastwirt fährt also vielleicht nach
einzelne Regionen innerhalb Tirols ist.
1) Sämtliche Ergebnisse beziehen sich auf
Innsbruck und geht zum Friseur. Dadurch
Eine Frage, die aber nicht nur für Tirol rele-
den Nächtigungstourismus.
wahrscheinlich, dass ein Teil dieser zusätz-
entsteht beim Innsbrucker Friseur – diesmal
2) Datengrundlage der Nächtigungsausgaben
durch den Gastwirt – zusätzliche Nachfrage,
Angewandte Wirtschaftsforschung (GAW)
sind die sogenannten T-Mona-Daten, die
die jetzt zu zusätzlichem Einkommen beim
gemeinsam mit der FH Salzburg genau diese
aus regelmäßigen Befragungen von Gäs-
Friseur führt. Und so weiter. Letzteres ist der
Frage für das Bundesland Salzburg. Konkret,
ten gewonnen werden. Diese Daten um-
induzierte Effekt, also jener Effekt, der durch
welche Bedeutung der Nächtigungstourismus
fassen Ausgaben für Unterkunft, Packages,
die Verausgabung der direkt und indirekt
für die 18 Tourismusdestinationen zuzüglich
Essen, Verkehr, Anreise, Seilbahnen, Shop-
erzielten Einkommen entsteht. Für das Ver-
Saalbach-Hinterglemm und Obertauern hat.
ping und Sonstiges.
ständnis der nun folgenden Ergebnisse ist es
vant ist. So untersuchte die Gesellschaft für
3) Die präsentierten Ergebnisse umfassen so-
dabei wichtig, zu sehen, dass sowohl der indi-
mit der FH Salzburg parallel für Tirol un-
wohl direkte, indirekte als auch induzierte
rekte als auch der induzierte Effekt praktisch
tersucht, und zwar für alle 34 Tiroler Touris-
Effekte. Was das konkret bedeutet, kommt
überall anfallen können. Dies gilt in regiona-
musverbände (TVB). Damit werden in Bälde
gleich.
ler Hinsicht, wenn beide Effekte außerhalb
Selbiges hat die GAW nun auch gemeinsam
erstmals Vergleiche zwischen den beiden
4) Die Regionalisierung auf die TVB er-
jener Gemeinde wirken, in der der Tourist ur-
Bundesländern auf sehr kleinräumiger Ebene
folgte durch die Verschneidung mehre-
sprünglich essen ging. Und in sektoraler Hin-
möglich sein. Wir haben die Tirol-Ergebnisse1).
rer Datenquellen. Es fließen Daten der
sicht. Und damit zu den Ergebnissen.
Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung
Für die Sommersaison 2017 sowie die kürz-
der Statistik Austria und der Regionalen
lich abgelaufene Wintersaison 2017/18 beträgt
Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung
für Tirol die gesamte Wertschöpfung aus
) Eigenstudie der GAW in Kooperation mit der FH Salzburg. Die Studie kann kostenfrei unter office@gaw.institute angefragt werden.
1
dem Nächtigungstourismus 6,7 Milliarden
FÜR EINZELNE TOURISMUSVERBÄNDE KOMMT ES ZU EINER GROBEN UNTERSCHÄTZUNG IN BEZUG AUF DIE BEDEUTUNG DES NÄCHTIGUNGSTOURISMUS, WENN AUSSCHLIESSLICH AUF DIE DIREKTE WERTSCHÖPFUNG ABGESTELLT WIRD. 82
eco.nova
Euro*). Getrennt nach Saisonen sind es 2,5 Milliarden in der Sommersaison 2017 und 4,2 Milliarden in der Wintersaison 2017/18. Sektoral verteilt sich diese Wertschöpfung (gerundet) unter anderem mit 500 Millionen Euro auf die Sachgütererzeugung, mit 600 Millionen auf den Bau, mit 900 Millionen auf den Handel, mit 250 Millionen auf Kunst und Unterhaltung, mit 850 Millionen auf das Grundstücks- und Wohnungswesen sowie Unternehmensdienstleistungen sowie mit 50 *) Die abweichende Zahl zu jenen der Tirol Werbung (siehe voriger Beitrag) ergibt sich aus unterschiedlichen Berechnungsmethoden und das Einbeziehen auch induzierter Effekte durch die GAW.
INNSBRUCK GRAZ
OBJEKTIV UNABHÄNGIG PROFESSIONELL ...
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w w w. f i d e s . a t
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ABBILDUNG 1 Millionen Euro auf die Landwirtschaft. Mit diesen Wertschöpfungseffekten gehen für Tirol entsprechende Beschäftigungsund Einkommenseffekte einher. Erstere belaufen sich in Summe auf rund 84.000 Vollzeitäquivalente, Letztere auf knapp drei Milliarden Euro. Einkommen, die ihrerseits zu entsprechenden Einnahmen für die öffentliche Hand führen. Zum Beispiel in Form indirekter Steuern wie der Umsatzsteuer, die sich in Summe auf rund 1,2 Milliarden Euro belaufen, Lohnsteuer und Sozialabgaben (inklusive Dienstgeberbeiträge) in der Höhe von rund 1,4 Milliarden Euro. In Summe ist also der Nächtigungstourismus für Tirol wichtig.
Unterschied mit Effekt
wendel, liegt auf der Hand. Auch wenn zu
deren Ende liegen Hall-Wattens, das Wipptal
Auf Ebene der einzelnen Tourismusverbän-
bedenken ist, dass Nächtigung nicht gleich
und Tirol West mit 21 Millionen und darunter.
de zeigen sich dabei jedoch deutliche Unter-
Nächtigung ist, wenn etwa im Kitzbühel Tou-
Wird jedoch die Gesamtbedeutung des Näch-
schiede. Erstens sind die Unterschiede in der
rismus rund 60 Prozent aller Nächtigungen
tigungstourismus auf Ebene der TVB betrach-
Anzahl an Nächtigungen nach TVB erheb-
im 4- und 5-Sterne-Bereich anfallen und da-
tet, ändert sich das Bild. Dann zeigt sich näm-
lich. Das Ötztal hat hier die Nase mit mehr
mit mehr als jede zweite Nacht. Im Imst Tou-
lich, dass Innsbruck und seine Feriendörfer
als vier Millionen Nächtigungen vor Inns-
rismus hingegen nur jede zwanzigste Nacht.
mit großem Abstand führt (Gesamteffekt:
bruck und seinen Feriendörfern (grob drei
Wie beschrieben gehen vom Nächtigungstou-
1,2 Milliarden Euro) und das Ötztal mit etwas
Millionen). Paznaun-Ischgl, Zillertal Fügen
rismus immer drei Effekte aus. Drei Effekte,
mehr als 400 Millionen Euro Gesamteffekt im
Kaltenbach, Serfaus-Fiss-Ladis, Mayrhofen,
die dazu führen, dass sich die direkte Bedeu-
Vergleich dazu deutlich zurückfällt.
Seefeld, Osttirol und Wilder Kaiser folgen
tung des Nächtigungstourismus für einen
Umgekehrt zeigt sich, dass relativ nächti-
mit über zwei Millionen Nächtigungen. Am
Tourismusverband deutlich von der gesam-
gungsschwache TVB wie Hall-Wattens, die
anderen Ende liegen die Silberregion Kar-
ten Bedeutung unterscheiden kann. Die Frage
Silberregion Karwendel, die Hohe Salve, das
wendel mit rund 450.000 Nächtigungen so-
ist daher, wie hoch die einzelnen Effekte sind
Kufsteinerland und das Alpbachtal und Tiro-
wie das Wipptal, Hall-Wattens und Tirol West
und wo diese wirken. Wie Abbildung 1 (oben)
ler Seenland zwar in Bezug auf die direkte
mit jeweils rund 300.000 Nächtigungen.
zeigt, ist der direkte Wertschöpfungseffekt
Wertschöpfung aus dem Nächtigungstouris-
Dass damit in einer absoluten Betrachtung,
für das Ötztal am größten (knapp 300 Millio-
mus am unteren Ende liegen, aber nicht in
das heißt in Euro gemessen, der Nächti-
nen Euro), gefolgt von Innsbruck und seinen
Bezug auf den Gesamteffekt. Hall-Wattens
gungstourismus für das Ötztal von höherer
Feriendörfern (rund 240 Millionen Euro) und
kommt derart von Platz 32 auf Platz 4 bei der
Bedeutung ist als für die Silberregion Kar-
Paznaun-Ischgl (200 Millionen Euro). Am an-
gesamten Wertschöpfung. Ähnliches gilt für
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VOM NÄCHTIGUNGSTOURISMUS GEHEN IMMER DIREKTE, INDIREKTE UND INDUZIERTE EFFEKTE AUS. DREI EFFEKTE, DIE DAZU FÜHREN, DASS SICH DIE DIREKTE BEDEUTUNG DES NÄCHTIGUNGSTOURISMUS FÜR EINEN TOURISMUSVERBAND DEUTLICH VON DER GESAMTEN BEDEUTUNG UNTERSCHEIDEN KANN. DIE FRAGE IST DAHER, WIE HOCH DIE EINZELNEN EFFEKTE SIND UND WO DIESE WIRKEN. andere Tourismusverbände. Kufsteinerland:
te grundsätzlich Wertschöpfung in einer
von Platz 26 auf Platz 5. Silberregion Kar-
Region auf sich ziehen.
wendel: von Platz 29 auf Platz 8. Umgekehrt
ÜBER GAW
Die Gesellschaft für Angewandte Wirtschaftsforschung (GAW) ist eine private Forschungseinrichtung mit Sitz in Innsbruck, die für Unternehmen, Interessenvertretungen sowie die öffentliche Hand Studien zu volksund regionalwirtschaftlichen Themen erstellt. Im Bereich der Erstellung von Wertschöpfungsstudien, aber auch zum Thema kalte Progression zählt die GAW seit Jahren zu den führenden Forschungseinrichtungen in Österreich. // www.gaw.institute
fällt in dieser Betrachtung Serfaus-Fiss-La-
Absolut und relativ
dis von Platz 4 auf Platz 10 zurück.
Als erstes Fazit kann damit gesagt werden,
Die TVB Hall-Wattens auf der einen Seite so-
dass es für einzelne TVB zu einer groben Un-
wie Serfaus-Fiss-Ladis auf der anderen Seite
terschätzung in Bezug auf die Bedeutung des
sind dabei zwei bemerkenswerte Extreme.
Nächtigungstourismus kommt, wenn aus-
Dies deshalb, weil in Serfaus-Fiss-Ladis die
schließlich auf die direkte Wertschöpfung
direkte Wertschöpfung aus dem Nächti-
abgestellt wird. Die Silberregion, das Kufstei-
gungstourismus praktisch ident ist mit der
nerland oder Hall-Wattens sind Beispiele da-
Gesamtwertschöpfung. Ganz im Gegensatz
für. Daraus aber den Schluss zu ziehen, dass
zu Hall-Wattens. Hier liegt die gesamte Wert-
damit der Nächtigungstourismus für diese
schöpfung aus dem Nächtigungstourismus
TVB von hoher und höchster Bedeutung ist,
beinahe um den Faktor 12 über der direkten
wäre verfrüht2). Dies deshalb, da dazu die Be-
Wertschöpfung. Ähnlich die Situation für
deutung der anderen Wirtschaftssektoren
te entnommen werden kann. Wie die Karte
die Silberregion, das Kufsteinerland oder
im betreffenden TVB bekannt sein müsste
zeigt, ist beispielsweise die relative Bedeu-
für Innsbruck und seine Feriendörfer, wobei
beziehungsweise die gesamte Wertschöp-
tung des Nächtigungstourismus für sämtli-
Letztere zusätzlich von der Tatsache profi-
fung, um sodann die relative Bedeutung des
che TVB in der Inntalfurche zwischen zehn
tieren, dass mit Innsbruck die Landeshaupt-
Nächtigungstourismus für TVB berechnen
und 25 Prozent und im Schnitt bei rund 14
stadt Teil des TVB ist und Landeshauptstäd-
zu können. Ein Ergebnis, das der Tirol-Kar-
Prozent. Im Tirol-Vergleich bedeutet das die Laterne. Am oberen Ende befinden sich Tourismusverbände wie Serfaus-Fiss-Ladis und damit Verbände, in denen sich der Anteil an Wertschöpfung aus dem Nächtigungstourismus jenseits der 70-Prozent-Marke bewegt. Für Serfaus-Fiss-Ladis sogar bei über 80 Prozent. Pauschal gesprochen ist damit Tirol natürlich ein Tourismusland. Ein Blick auf die Karte zeigt aber, dass es erhebliche regionale Unterschiede gibt und es nicht wenige Tourismusverbände gibt, in denen der Nächtigungstourismus keinesfalls von dieser herausragenden Bedeutung ist. Für die Ent-
Anteil1) Wertschöpfung2) aus Nächtigungstourismus gemessen an der gesamten Wertschöpfung des jeweiligen TVB 70 % und mehr
wicklung geeigneter Strategien für den Wirtschaftsstandort Tirol ist das zu berücksichtigen. Ein Wetteifern der Sektoren um Platz eins, das diese regionalen Unterschiede igno-
zwischen 55 % und 70 %
riert, geht dabei an der Sache vorbei.
zwischen 40 % und 55 % zwischen 25 % und 40 % zwischen 10 % und 25 %
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1) Untere Grenze jeweils inklusive, obere exklusive 2) Wertschöpfung aus direktem, indirektem und induziertem Effekt Quelle: GAW 2018
) Auch ist zu beachten, dass sich die Tourismusverbände zum Teil deutlich bezüglich ihrer Größe unterscheiden. So umfasst Innsbruck und seine Feriendörfer knapp 40 Gemeinden, Osttirol mehr als 30, aber das Ötztal nur 6.
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ür viele Gastronomen ist der regelmäßige Einkauf von Waren über das Internet mittlerweile Alltag gewor-
den, denn mit dem richtigen Webshop spart man sich eine Menge Zeit und kann zudem besser planen. „Nach dem ersten Jahr sind wir sehr stolz auf unser großes Projekt ‚Web-
reits die Hälfte aller bei uns eingelangten Bestellungen von einem Smartphone getätigt. Der komplette Eurogast-Webshop ist ohne Tastatur bedienbar, das heißt auch für alle mobilen Endgeräte und für unterwegs perfekt geeignet“, so Geschäftsführer Marcello Posch, verantwortlich für den Bereich IT. In-
shop neu’. Wir ruhen uns aber nicht auf den
teressant ist laut Posch auch das Bestellver-
Lorbeeren aus, sondern entwickeln es lau-
halten der Eurogast-Kunden: „Bestellt wird
fend weiter und optimieren es. Unser Ziel ist
prinzipiell rund um die Uhr bis 2 Uhr nachts,
es, den Onlineumsatz auf rund 40 Prozent zu
ab 4:30 Uhr geht’s wieder weiter.“
steigern“, erklärt Susanna Berner, Geschäfts-
150.000 Artikel im Eurogast-Webshop
führerin von Eurogast Österreich. Schnelles und übersichtliches Bestellen – jederzeit und egal von wo aus – ist die Basis des Eurogast-Webshops. „Aktuell werden be-
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Das Eurogast-Managementboard: Marcello Posch, Susanna Berner und Peter Krug
Der Webshop enthält gesamt 150.000 Produkte und arbeitet mit 360-Grad-Ansichten,
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was die Bestellung enorm vereinfacht. Bei der Artikelsuche werden Suchvorschläge generiert, nach mehreren getätigten Bestellungen können die Vorschläge bereits präzisiert werden. „Je öfter man online bestellt, umso besser werden die Suchvorschläge“, erklärt Posch. Neu ist auch das Erstellen von Bestellvorla-
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Zwischen Popstar und Sternschnuppe In den sozialen Medien sind sie mittlerweile fast omnipräsent. Influencer sind die digitalen Meinungsführer, die sich auch Tirols Tourismus zunutze macht. Ohne strategischen Zugang zum Thema ist die Geldverschwendung vorprogrammiert. // TEXT: MARIAN KRÖLL
Dr. Barbara Theiner ist Bereichsleiterin für Tourismusmarketing am MCI sowie langjährige Unternehmensberaterin.
as phonetisch wie eine Grippe klingt, hat sich in den vergangenen Jahren tatsächlich epidemisch in den sozialen Medien verbreitet. Der Influencer ist heute fast omnipräsent, und Präsenz ist nicht nur gut fürs Geschäft, es ist die unabdingbare Grundbedingung des Influencer-Daseins. Der neudeutsche Begriff meint Personen, die durch Präsenz und Einfluss in den sozialen Netzwerken als Werbeträger betrachtet werden können. Dereinst, vor dem Jahr 2012 – im Internetzeitalter also vor einer halben Ewigkeit –, war es noch der Travel Blogger, wohl die Urform des Influencers. Damals, als Bloggen noch richtig angesagt war. Heute ist das Führen eines Weblogs in etwa so cool wie Facebook unter Pubertierenden. Die digitalen Meinungsführer sind weitergezogen zu anderen Plattformen, auf denen sie als „Content Creators“ ihre häufig bezahlten oder gesponserten Inhalte verbreiten können. Für die einen sind Influencer die Popstars unserer Zeit, für die anderen sind sie nicht mehr als eine vorübergehende Modeerscheinung, die – so wie einige ihrer Protagonisten, die in letzter Zeit auffällig gehäuft von Burn-out und dergleichen berichten – bereits mit ers-
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ten Ermüdungserscheinungen zu kämpfen hat. Es gibt heutzutage kaum noch große
unserem Marketingmix bereits ein fester
Marken, die zu Werbezwecken nicht auf Un-
Bestandteil. Solange der Output dafür
terstützung durch die digitalen Meinungs-
spricht, wird es für uns so bleiben.
führer setzen. Ob die derart lancierten KamWorauf gilt es aufzupassen, wenn man
gänzlich anderen Blatt.
mit einem Influencer zusammenarbeitet?
Die Idee, im Marketing auf Influencer zu set-
Primär ist darauf zu achten, einen pas-
zen, ist zunächst einmal nicht schlecht. Im
senden Influencer zu finden. Dabei sind
Gerangel um die knappe Aufmerksamkeit bleiben „klassische“ Werbeformen im Internet oft aufgrund von Ad-Blockern außen vor. Da ist es doch ungleich eleganter, die frohe Botschaft mittels Influencern zu verbreiten, die auf ihren jeweiligen Kanälen über eine mehr oder weniger große und engagierte Anhängerschaft verfügen. Doch selbst das ist nicht ohne Tücken. „Je mehr, desto besser“
© ÖTZTAL TOURISMUS
pagnen gelingen, steht wiederum auf einem
zwei Faktoren entscheidend: Die Zielgruppe des Influencers sollte mit der Zielgruppe der Destination einhergehen
IM INTERVIEW
Oliver Schwarz, Geschäftsführer des Ötztal Tourismus
und der Wert des Influencers muss identifiziert werden. Diesen Wert messen wir aber nicht an den Followerzahlen, die oft manipuliert werden, sondern an der Interaktion mit der Community: Qualität statt Quantität.
ist bezogen auf die Anzahl der Follower nicht zwingend richtig, wenn man berücksich-
ECO.NOVA: Wie schätzen Sie die Be-
Wie sind Ihre Erfahrungen mit dieser
tigt, dass man mit Bots oder durch schnöden
deutung des Influencer-Marketings für
Form des Marketings?
Follower-Kauf richtig tief in die Trickkiste
das Destinationsmarketing ein?
Das Prinzip Influencer-Marketing ist für
greifen kann. Follower müssen erstens ech-
OLIVER SCHWARZ: Durch die Intrans-
uns nicht neu, früher wurden hauptsäch-
te Menschen sein und sich zweitens für die
parenz des Produkts Reisen setzen die
lich klassische Multiplikatoren wie Jour-
transportierten Inhalte interessieren. Letz-
Menschen immer mehr auf authentische
nalisten und Redaktionen eingesetzt. Seit
teres lässt sich anhand von Reichweite, Im-
Empfehlungen, und in diesem Kontext
circa 2016 laden wir zusätzlich Social-Me-
pressions, Engagement Rates und Interaktio-
spielt das Influencer-Marketing im Des-
dia-Influencer ins Ötztal ein, mit denen
nen zumindest oberflächlich nachvollziehen.
tinationsmarketing eine große Rolle. Er-
wir einige sehr erfolgreiche Kooperatio-
Der Cost-per-Engagement (CPE) ist zum
folgreiche Influencer haben eine enge Be-
nen abwickeln konnten. Dies ging sogar
Beispiel eine Metrik, mit der Erfolg im In-
ziehung zu ihrer Community aufgebaut
so weit, dass Bilder aus dem Ötztal via
fluencer-Marketing gemessen werden kann.
und deren Vertrauen gewonnen. Dieses
Social Media viral gingen und dies bis
Influencer werden – ob zu Unrecht oder
Vertrauen sollten Destinationen sinnvoll
heute andauert. Der daraus entstandene
nicht – gehypt und gelten als Hoffnungs-
nutzen, um damit ihre Bekanntheit zu
Mediawert war bereits nach wenigen Ta-
träger der digitalen Werbewelt. Insofern ist
steigern und in der Phase der Buchungs-
gen im fünfstelligen Bereich. Allerdings
es auch logisch, dass man sich auch in Tirol
entscheidung zu wirken.
fokussieren wir uns zunehmend auf die Micro-Influencer (Influencer mit maxi-
zunehmend ihrer bedient. Es ist auch ohne einen Blick auf die einschlägigen Statistiken
Sehen Sie im Influencer-Marketing ei-
mal 20.000 Followern). Diese bieten höhe-
zu werfen nicht verwegen, den Fremdenver-
nen Hype oder eine bleibende Erschei-
re Engagementraten sowie eine sehr enge
kehr als massenkompatibelstes Produkt zu
nung in Zeiten von Social Media?
Beziehung zu ihren überdurchschnittlich
bezeichnen, das das Land zu bieten hat. Pro-
Influencer-Marketing ist wohl gekom-
aktiven Followern und sind für das Mar-
duktseitig stimmt das Gesamtpaket aus alpi-
men, um vorerst zu bleiben, und ist in
ketingbudget angenehmer.
nen Landschaften, zeitgemäßen Infrastrukturen und gekonnt inszenierter Tirolität. Der Tourismus brummt. Theiner. „Andere für sich sprechen zu lassen
erste Frage, die man sich stellen muss, ist
gehört heute zum E-Commerce-Marketing
die nach dem Warum. Warum will ich über-
dazu wie früher die Briefmarke auf der Wer-
haupt mit einem Influencer zusammenar-
Dr. Barbara Theiner ist Bereichsleiterin für
bepostkarte“, weiß auch Tourismusberater
beiten, welche Ziele will ich erreichen? Sind
Tourismusmarketing am Management Cen-
Thomas Reisenzahn von der Prodinger Tou-
es Image-, Profilierungs-, Neukundengewin-
ter Innsbruck/MCI sowie langjährige Unter-
rismusberatungs GmbH. „Influencer-Marke-
nungs- oder thematische Ziele? Wen will
nehmensberaterin für Tourismusmarketing.
ting ist eine Chance, die das Potenzial bietet,
ich mit meiner Botschaft erreichen?“, fragt
Die Expertin weiß, wie man die digita-
die Reiseentscheidungen zu beeinflussen.
Theiner. Diese Fragen sind keineswegs rhe-
len Meinungsführer effektiv zur Geltung
Gleichzeitig würde ich aber nicht jeden Blog-
torischer Natur. Wer darauf keine Antworten
bringt. „Mund-zu-Mund-Werbung war, ist
ger, YouTuber oder Instagramer mit hoher
hat, kann seine Influencer-Marketing-Am-
und wird auch zukünftig die absolut stärks-
Reichweite automatisch als Influencer be-
bitionen gleich wieder einstellen, weil die
te und wichtigste Form der Beeinflussung
zeichnen wollen“, hält Theiner fest.
Wahrscheinlichkeit der Geldverschwendung
von Konsumentscheidungen sein. Aufgrund
Reichweite ist also lange nicht alles. Nach
hoch ist. Mittlerweile gibt es sogar Agentu-
technologischer Entwicklungen hat diese
welchen Kriterien sucht man sich als Tou-
ren, die dabei unterstützen, Unternehmen
Word-of-Mouth-Kommunikation aber ganz
rismusverband oder Beherbergungsbetrieb
und Influencer zusammenzubringen, die zu-
neue Dimensionen angenommen“, erklärt
aber den passenden Influencer aus? „Die
einander passen. Die Marketingexpertin ist
Andere für sich sprechen lassen
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der Meinung, dass die Zusammenarbeit jedenfalls längerfristig angelegt werden sollte und die Reichweite nicht die größte Rolle spielt. Der Style des Influencers müsse zu den Botschaften passen, „meinen Brand unterstützen, und zwar nicht allein durch den Content, sondern durch das gesamte Auftreten“, sagt Theiner. Im Tourismus wird in Tirol allgemein nur wenig dem Zufall überlassen. Anders wären Höhenflüge, wie sie im Fremdenverkehr vorgezeigt werden, wohl nicht möglich. Doch wie professionell geht man ans Influencer-Marketing heran? „Das Thema Social Media, zu dem Influencer-Marketing gehört, hat definitiv in den allermeisten touristischen Betrieben Einzug gehalten. Leider geht man allgemein noch zu wenig professionell, strukturiert und strategisch damit um“, weiß Theiner. Die Gefahr, dass Kampagnen außer Kontrolle geraten und letztlich zu einem Debakel für den Auftraggeber werden könnten, besteht laut der Expertin kaum. Das gilt aber nur, wenn man vorher seine Hausaufgaben gemacht hat. „Die einzige Gefahr sehe ich darin, dass man ohne Planung auf einen Zug aufspringt und dann nicht weiß, in welche Richtung er fährt. Wenn ich mich damit beschäftigt habe, ist das Risiko aber sehr gering, dass kontraproduktive Inhalte transportiert werden. Imageschä-
IM INTERVIEW
Stefan Pühringer, Geschäftsführer des TVB Kufsteinerland
digend kann es dagegen sein, wenn der Style des Influencers überhaupt nicht zur eigenen Marke passt.“ Etwas pessimisti-
ECO.NOVA: Wie schätzen Sie die Bedeutung des Influen-
scher ist diesbezüglich Thomas Reisenzahn: „Wenn ein You-
cer-Marketings für das Destinationsmarketing ein?
Tuber das Markenimage bestimmen kann, dann gibt es keine
STEFAN PÜHRINGER: Influencer-Marketing ist mittler-
Kontrolle mehr. Das muss einem bewusst sein.“
weile ein fixer Bestandteil im Marketingmix einer Destina-
Die Onlinemarketingbudgets sind naturgemäß mit der steigen-
tion. Man erreicht hier punktgenau Zielgruppen bzw. Affi-
den Popularität der sozialen Medien mitgewachsen. Wie viel
nity-Groups. Zudem ist der Erfolg direkt messbar. Innerhalb
davon für Meinungsführer ausgegeben wird, lässt sich jedoch
unseres Tourismusverbandes haben wir einen eigenen Bud-
mangels Zahlen nicht mit Gewissheit sagen. Der Bereich sei in
getposten für Influencer-Marketing.
den letzten drei Jahren enorm gewachsen, weiß Reisenzahn aus Erfahrung.
Glaubwürdig?
Wie halten Sie es mit Influencern? Influencer werden bei uns durch unsere Agenturen und Mitarbeiter genau analysiert, so wie es auch bei Pressereisen der
Glaubwürdigkeit und Authentizität gelten gemeinhin als Con-
Fall ist. Es wird auch evaluiert, ob eine Fee bezahlt wird oder
ditio sine qua non im Geschäft der digitalen Meinungsmacher.
nicht. Natürlich gibt es auch in diesem Bereich viele schwar-
Umso überraschender ist das Ergebnis einer Untersuchung,
ze Schafe. Ein Problem ist, dass das Berufsfeld oft als privates
wonach 57 Prozent von mehr als 1.500 Social-Media-Nutzern
Hobby und für Gratisurlaube missbraucht wird.
in Influencern vor allem das sehen, was sie im Grunde genommen sind: nämlich Personen, die durch Werbung Einnahmen
Sehen Sie im Influencer-Marketing einen Hype oder eine
generieren möchten. Und es kommt noch dicker: 61 Prozent je-
bleibende Erscheinung?
ner, die keinem Social-Media-Sternchen folgen, halten Influen-
Definitiv eine bleibende Erscheinung, da wir ja wissen, wie
cer für unglaubwürdig, 57 Prozent für nicht authentisch. Gift
wichtig User generated Content mittlerweile geworden ist.
für die Glaubwürdigkeit ist es, wenn Influencer mit Marken kooperieren, die nicht zu ihnen passen. Von einem Drittel der
Worauf gilt es aufzupassen, wenn man mit einem Influen-
Konsumenten werden Kooperationen – also im Grunde genom-
cer zusammenarbeitet?
men der Kern dieses Geschäftsmodells – überhaupt abgelehnt.
Auf die Reichweiten. Dafür gibt es gute Bewertungsplattfor-
Drum prüfe, wer sich an einen Influencer bindet. „Man hat in
men zur Analyse diverser Kanäle. Außerdem ist auf die Qua-
Studien festgestellt, dass die Zielgruppe, die sich überhaupt von
lität des Contents zu achten und ob ein Mensch dahinter-
Influencern beeinflussen lässt, tendenziell eher auf ‚normale’
steckt, der den Kanal professionell betreibt.
Personen reagiert als auf Prominente“, erklärt Barbara Theiner. Es werde außerdem fein differenziert, ob jemand bezahlt wer-
Wie sind Ihre Erfahrungen mit dieser Form des Marketing?
de oder aber Testprodukte bzw. -aufenthalte als Sachleistung
Ich bin mit Online- und Social-Media-Marketing mitgewach-
bekomme, wobei Letzteres interessanterweise höhere Glaub-
sen und ehrlich gestanden, die Materie hat definitiv über-
würdigkeit genieße. Thomas Reisenzahn sieht das noch relativ
handgenommen. Der Tourismus transportiert Emotionen, da-
junge Influencer-Marketing bereits in einer generellen Glaub-
her würde ich sagen, dass der Bereich noch viel mehr in den
würdigkeitskrise. Deshalb sei geboten, sorgfältig jene digitalen
Fokus gerückt werden sollte. Wir haben erste Schritte unter-
Meinungsführer auszuwählen, die noch ein hohes Maß an Cre-
nommen, es ist aber noch viel Luft nach oben.
dibility besäßen.
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Der Print ist tot, es lebe der Print!
peal der jüngst unter Beschuss geratenen
sondern vielmehr gemeinsam Inhalte erar-
Zuckerberg-Plattform unter Teenagern als
beitet werden. Eine solche Vorgangsweise ist
Barbara Theiner glaubt, dass zukünftig die
enden wollend.
der Authentizität zuträglich und macht den
konventionelle PR wieder stärker an Bedeu-
cokreierten Content glaubwürdiger.
tung gewinnen wird. Schließlich gibt es dabei
Harte Arbeit
keine Ambivalenzen, es ist klar, dass es sich
In vielen jungen Menschen, die via Social
gehen, Social Media als Ganzes aber bleiben,
um eine bezahlte und hoffentlich hochwerti-
Media die Inhalte der Influencer konsumie-
da sie den sozialen Austausch technologisch
ge Leistung handelt. Aus den Ausführungen
ren, reift der Wunsch heran, selbst dazuge-
revolutioniert haben und per Knopfdruck
der Expertin wird klar, dass Influencer-Mar-
hören zu wollen. Die Erscheinung „Influen-
– zumindest theoretisch – globale Erreich-
keting jedenfalls kein Allheilmittel ist und
cer“ wird idealisiert, weil von außen nicht
barkeit rund um die Uhr ermöglichen. Dass
auch nicht das Schweizer Taschenmesser des
sichtbar ist, dass Geduld und Disziplin zum
Influencer-Marketing zukünftig zum Stan-
Social-Media-Marketings, sondern nur ein
Job gehören. „Influencer zu sein, ist absolut
dardrepertoire im Tourismusmarketing ge-
Werkzeug unter vielen. Noch dazu eines, das
harte Arbeit. Und nicht jeder, der eine große
hören wird, scheint abgemacht. Die Branche
gezielt und wohlüberlegt eingesetzt werden
Community hat, ist automatisch auch ein
wird sich weiter professionalisieren, „Hob-
Apps und Plattformen werden kommen und
will. Wem dagegen nur ein Hammer zur Verfügung steht, der wird alles für einen Nagel halten. So brachial geht es im Marketing aber nicht. Das Ziel sollte weiterhin die Methode determinieren, nicht umgekehrt. Der hartnäckige Abgesang auf das gedruckte Papier war schon einmal lauter, die Zahl jener, die die Vorzüge des Print zu schätzen wissen, steigt wieder. „Print hat nach wie
„DIE ERSTE FRAGE, DIE MAN SICH STELLEN MUSS, IST DIE NACH DEM WARUM. WARUM WILL ICH ÜBERHAUPT MIT EINEM INFLUENCER ZUSAMMENARBEITEN, WELCHE ZIELE WILL ICH ERREICHEN?“ Dr. Barbara Theiner
vor seine Berechtigung. Das Verhältnis zwischen analogen und digitalen Medien bei der
Influencer. Spricht man mit erfolgreichen
by“-Influencer dürften dadurch zunehmend
Reiseentscheidung ist entgegen der Wahr-
Bloggern, YouTubern und Instagramern,
von der Bildfläche verschwinden, sobald
nehmung immer noch ausgeglichen“, meint
wird einem erst bewusst, dass diese Arbeit
nachfrageseitig ein strategischer und profes-
Theiner. Der stärkste Vertriebskanal sei da-
außerdem mit einem enormen Druck ver-
sioneller Zugang zum Thema Einzug gehalten
bei generell weiterhin der eigene Mitarbeiter.
bunden ist, weil man die Community nicht
hat. Allein überstrapazieren sollte man diesen
Die Affinität zu Print oder Digital ist übri-
enttäuschen darf“, sagt Theiner.
Marketingkanal nicht. Die ideale Bewerbung
gens auch keine Generationenfrage. So ist
Am erfolgversprechendsten scheint das In-
einer Destination oder eines Beherbergungs-
die am stärksten wachsende Kohorte bei
fluencer-Marketing, wenn die Meinungs-
betriebs wird weiterhin vom gekonnten Be-
neuen Facebook-Usern jene zwischen 55 und
führer nicht zur Verteilung vorformulierter
spielen verschiedener Kanäle, etablierter wie
65 Jahren. Nicht zuletzt deshalb gilt der Ap-
Werbebotschaften „missbraucht“ werden,
neuer, digitaler wie analoger, abhängig sein.
98
eco.nova
top.500
Die TINIP-Sieger Jakob Straßl und Julian Thöni gemeinsam mit allen Kategorie-Gewinnern und Ehrengästen.
And the Oscar goes to ... Der Tiroler-Nachwuchs-Ingenieur-Preis TINIP 2018 geht an die HTL Anichstraße.
B
ereits zum neunten Mal wurde heuer der begehrte TINIP vergeben, für den wieder Projektarbeiten aus den Maturaklassen
der Tiroler HTL und artverwandter technischer Schulen in sechs
why not study at the top? LET’S GO DIGITAL!
verschiedenen Kategorien vergeben wurden. „Wettbewerbe sind ei-
• Digital Business
ne gute Gelegenheit, Schüler zu Höchstleistungen zu motivieren
• International Business
und diese einer breiteren Öffentlichkeit vorzustellen. Damit wird die
(MBA, Online) (MBA, Online)
enorme Bedeutung der HTL als Ausbildungsschiene für höherquali-
• Digital Economy & Leadership
fizierte technische Berufe deutlich“, eröffnete Wolfgang Pachatz vom
• Digital Marketing & Analytics
Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung die
(MSc, Online)
(MSc, Online)
TINIP-Preisverleihung. Der Tiroler-Nachwuchs-Ingenieur-Preis wurde von der Fachgruppe Ingenieurbüros der Tiroler Wirtschaftskammer in Zusammenarbeit mit dem Landesschulrat und den HTL initiiert, um die Verbindung von Wirtschaft und Schule zu fördern. Mit 34 Einreichungen wurde heuer ein absoluter Rekordwert erreicht.
Sieg mit Seil Sieger des TINIP 2018 sind Jakob Straßl und Julian Thöni von der HTL Anichstraße. Die zwei Schüler haben in der Kategorie Elektrotechnik/Elektronik/Informatik/Wirtschaftsingenieure eine App-gesteuerte Hyperlapse-Seilkamera ausgearbeitet. Bei dem entwickelten System wird die Kamera auf horizontal gespannten Seilen über mehrere Meter hinweg geführt. Die Kamera ist an einem Schlitten mit zweiachsigem Schwenkkopf befestigt, und kann somit beliebig bewegt werden. Der Schlitten, die Kamera und der Schwenkkopf werden von der entwickelten Steuerung über eine Android-App gesteuert.
DIE NOMINIERTEN Kategorie Maschinenbau/Gebäudetechnik/Mechatronik: David Dötlinger und Martin Kriechhammer, HTBLVA Anichstr. Kategorie Chemieingenieure: Lukas Blaßnig, Anna-Sophie Diegmann und Daniel Veselinovic, HTL Kramsach Kategorie Hochbau/Bautechnik/Innenarchitektur: Mladen Jerotić, Stefanie Schöpf, Franco Trentinaglia und Daniel Wieser, HTL Kramsach Kategorie Tiefbau: Maurice Walch, Manuel Rief und Mathias Schöpf, HTBLA Imst Kategorie Design: Johanna Hochschwarzer und Katharina Schermer, HTBLA Imst
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EMIUM
© FOTOLIA – SDECORAT
ATM
Der neue Masterlehrgang „Digital Transformation Manager“ der FH Kufstein Tirol rüstet die Teilnehmer mit aktuellstem Managementwissen und macht sie kompetent in der Transformation von Unternehmen.
Digitale Transformation braucht Spezialisten Mit einem neuen Masterlehrgang bildet die FH Kufstein Tirol Experten aus, die Unternehmen sicher auf ihrem Entwicklungspfad in das digitale Zeitalter begleiten.
W
ir sprachen mit Ge-
Wie können sich gerade regionale KMU
schäftsführer Prof. (FH)
rüsten, um den Zug nicht zu verpassen?
Dr. Thomas Madritsch
Die Grundvoraussetzung für eine erfolg-
über Veränderungswil-
reiche Transformation ist zunächst die Be-
len, Forschung sowie Aus- und Weiterbildung.
reitschaft zur Veränderung. Für einen effizienten und kostengünstigen Wandel zur
ECO.NOVA: Warum sollten sich Unter-
Digitalisierung braucht es schließlich Struk-
nehmen mit dem Thema Transformation
tur, Weitsicht und eine Investition in die
beschäftigen?
Kompetenzerweiterung der Mitarbeiter.
THOMAS MADRITSCH: Kein Unternehmen kann sich heutzutage dem Megatrend
Sie bieten eine Reihe an Studiengängen und
der Digitalisierung verschließen. Nicht nur
Lehrgängen an, die Fachkräfte speziell für
Prozesse in der Industrie und Verwaltung
die Herausforderungen der Digitalisierung
sind davon betroffen, auch die Anforde-
ausbilden. In welchen Bereichen?
rungen an die Arbeitswelt und an die Ausbildung der Mitarbeiter verändern sich zwangsläufig.
100
eco.nova
Prof. (FH) Dr. Thomas Madritsch, Geschäftsführer der FH Kufstein Tirol
Aktuell bieten wir vier* berufsbegleitende Masterstudiengänge im Themenfeld Digitalisierung an: Neben komplexen Softwaresys-
FH KUFSTEIN
Die FH Kufstein Tirol gewährleistet eine ganzheitliche Betrachtung der Digitalisierung in vier* Masterstudiengängen und einem neuen Masterlehrgang.
MASTERLEHRGANG „DIGITAL TRANSFORMATION MANAGEMENT“
temen im Studiengang Web Communication
lorstudium abgeschlossen und fünf Jahre
& Information Systems und der Digitalisie-
Berufserfahrung haben, lernen Transforma-
rung von Prozessen in ERP-Systeme & Ge-
tionsprozesse mit Berührungspunkten zu
schäftsprozessmanagement betrachten wir
technischen Aspekten zu planen, zu ini-
bereits die Entwicklung und Produktion
tiieren und zu steuern. In drei Semestern
physischer digitaler Systeme in Smart Pro-
betrachten die Teilnehmer unterschiedli-
ducts & Solutions. Mit unserem neuen Studi-
che Themenfelder im Bereich Industrie 4.0
engang Data Science & Intelligent Analytics*
aus betriebswirtschaftlicher und Manage-
vermitteln wir ab kommendem Herbst Kom-
ment-Sicht.
petenzen in der intelligenten Datenanalyse. Wie ist die Ausbildung aufgebaut?
• Anbieter: Business School der FH Kufstein Tirol in Kooperation mit der FH Joanneum in Graz und der Hochschule für Angewandte Sprachen des SDI München • Organisationsform: berufsbegleitend • Abschluss: Master of Arts in Digital Transformation Management • Anmeldung: bis 15. September 2018 • Start: 28. September 2018
MASTERSTUDIENGÄNGE:
• Data Science & Intelligent Analytics Abschluss: Master of Science in Engineering • ERP-Systeme & Geschäftsprozessmanagement Abschluss: Master of Arts in Business • Smart Products & Solutions Abschluss: Master of Science in Engineering • Web Communication & Information Systems Abschluss: Master of Science in Engineering
Inwiefern profitieren Unternehmen von
Speziell für die Zielgruppe konzipiert, findet
Ihrem Angebot?
der Lehrgang berufsbegleitend statt. Blen-
Grundsätzlich bieten wir Unternehmen meh-
ded Learning kombiniert internetbasier-
rere Möglichkeiten, mit uns zu kooperieren
tes Lernen mit einer sinnvollen Anzahl von
und vom Know-how unserer Forscher und
Präsenztagen und hält so Motivation und
Studierenden zu profitieren. Da wir mit dem
Work-Life-Balance hoch. Die Besonderheit
genannten Angebot eine ganzheitliche Be-
der Executive-Ausbildung ist die betriebs-
Jeweils berufsbegleitend, Anmeldung ab Oktober möglich, Start: Wintersemester 2019
trachtung der Digitalisierung gewährleisten
wirtschaftliche Kompetenz in Kombinati-
www.fh-kufstein.ac.at
können, ist das Spektrum der Möglichkeiten
on mit grundlegenden digital-technischen
sehr breit. So haben Firmen die Möglichkeit,
Kenntnissen und der Entwicklung von in-
konkrete Fragestellungen aus der Praxis im
dividuellen und zielgerichteten Lösungsan-
Wer sind die Experten, von denen die
Rahmen von Forschungsprojekten oder Pra-
sätzen.
Studierenden das Spezialwissen vermittelt bekommen?
xisprojekten von uns analysieren und beantworten zu lassen. Einen sehr nachhaltigen
Kufstein ist einer von drei Standorten.
Die Teilnehmer lernen von den Besten ihres
Nutzen bringt die Investition in die Aus- und
Wer ist noch am neuen Masterlehrgang
Fachs. Renommierte Spezialisten unterrich-
Weiterbildung des Personals. So bleiben Un-
beteiligt?
ten als externe Professionals, so erhalten
ternehmen fit für zukünftige Herausforderun-
Die Business School der FH Kufstein Tirol
auch die Unternehmen, die ihre Mitarbeite-
gen. Unser neuer Masterlehrgang beispiels-
bietet Digital Transformation Management
rinnen und Mitarbeiter von uns ausbilden
weise bildet Digital Transformation Manager
in Kooperation mit zwei hochspezialisierten
lassen, Zugang zu Wissen auf aktuellstem
aus, die eine zentrale Rolle als Professionals
Institutionen im Bereich der digitalen Trans-
Stand.
einnehmen und betriebswirtschaftliche Kom-
formation an. Ausgewählte Module finden in
petenz mit Digitalisierung vereinigen.
Graz an der FH Joanneum und an der Hochschule für Angewandte Sprachen des SDI
An wen richtet sich der Lehrgang konkret?
München statt. Neun der insgesamt zwölf
Professionals in Führungs- und Schnittstel-
Module absolvieren die Studierenden an der
lenpositionen und Berater, die ein Bache-
FH Kufstein Tirol.
* vorbehaltlich der Akkreditierung durch die AQ Austria Ermöglicht wurde die Entwicklung des Lehrgangs „Digital Transformation Management“ und des Studiengangs „Data Science & Intelligent Analytics“ durch das Regionalmanagement KUUSK, das dafür EU-Gelder aus dem Leader-Programm generieren konnte.
eco.nova
101
Bank Austria
Mit Lichtgeschwindigkeit Der Aufbau eines leistungsstarken Glasfasernetzes hat für die Digitalisierungsoffensive der Stadt Innsbruck hohe Priorität. Insgesamt 50 Millionen Euro investieren die Innsbrucker Kommunalbetriebe (IKB) in den Glasfaseraufbau. Mit Erfolg, denn Innsbruck liegt mit einem Versorgungsgrad von knapp 54 Prozent im europaweiten Spitzenfeld. // TEXT: DORIS HELWEG
A
ls einer der ersten Anbieter
Innsbruck im Spitzenfeld
weisend“, freut sich Müller, sieht dabei jedoch
in Österreich hat die IKB
Dass sich die hohen Investitionen gelohnt
durchaus noch Luft nach oben.
von Beginn an auf den Aus-
haben, zeigt der Versorgungsgrad allein des
bau eines leistungsstarken
IKB-Glasfasernetzes in Innsbruck von knapp
Individuelle Businesslösungen
Glasfasernetzes gesetzt. Seit dem Start vor
54 Prozent. Im Vergleich dazu reiht eine ak-
Insbesondere Unternehmen sind auf ausfall-
20 Jahren wurden über 35 Millionen Euro
tuelle internationale Studie Österreich mit
sichere und schnelle Internetanbindungen
investiert, weitere 15 Millionen werden fol-
1,1 Prozent als bedauerliches Schlusslicht ein,
angewiesen. Als regionales Unternehmen
gen. „Glasfaser ist eine Investition in die
der EU-Durchschnitt liegt bei knapp 14 Pro-
bietet die IKB ein breites Spektrum an indi-
Zukunft und auf lange Sicht die erste Wahl
zent. Weltweit führend sind die Vereinigten
viduellen Businesslösungen und punktet vor
für den Aufbau einer Breitbandinfrastruk-
Arabischen Emirate, Katar und Singapur mit
allem mit einem Vor-Ort-Service sowie zahl-
tur. Wir wollen der Motor für die Digitali-
über 90 Prozent Durchdringung. „Umso her-
reichen Zusatzleistungen wie Cloud-Compu-
sierung im Ballungsraum Innsbruck sein
ausragender ist das Ergebnis für Innsbruck,
ting, Telefonie, Serverhousing und einem lo-
und investieren dazu in den nächsten fünf
denn schnelles Glasfaser-Internet sichert
kalen Rechenzentrum in Innsbruck. Dass bei
Jahren weitere 15 Millionen Euro“, bestä-
nicht nur den Standort, sondern schafft auch
der IKB die Glasfaserleitungen bis ins Büro
tigt IKB-Vorstandsvorsitzender Helmuth
Arbeitsplätze und ist für Innsbruck als at-
verlegt werden, ist wohl auch ein entschei-
Müller.
traktiver Lebens- und Wirtschaftsraum weg-
dender Vorteil.
102
eco.nova
Mehrere hundert Gigabyte täglich
© ILVY RODLER
Innsbrucker Kommunalbetriebe
IKB-Vorstandsvorsitzender DI Helmuth Müller
Einer, der wissen muss, wie unverzichtbar schnelle und sichere Datenverbindungen sind, ist Dr. Thomas Nagler, CEO von ENVEO. Die ENVEO IT GmbH ist ein international tätiges Unternehmen mit Sitz in Innsbruck, spezialisiert auf Forschung und Dienstleistungen in den Fachgebieten Meteorologie und Fernerkundung. ENVEO bietet unter anderem tägliche detaillierte globale Schneekarten, die im Auftrag der Europäischen Kommission im Projekt GlobLand erstellt werden, Karten der Eisbewegung über Grönland und der Antarktis sowie die Kartierung von Gletscherflächen, die laufend aktualisiert werden. Eingangsdaten der von ENVEO erzeugten Produkte sind Satellitendaten, im Speziellen
INTERVIEW
von Sentinel-Satelliten des Copernicus-Erdbeobachtungsprogramms der Europäischen Union. Die zur Berechnung der Produkte benötigten Daten, bis zu mehreren 100 Gigabyte täglich, werden vom Datenzentrum der Euro-
Was macht Glasfaserleitungen so leistungsstark und wie schreitet der Ausbau in Innsbruck voran? Darüber haben wir mit dem Vorstandsvorsitzenden der IKB gesprochen.
päischen Weltraum Agentur ESA bei Rom in Echtzeit zu ENVEO transferiert. „Mit der IKB
ECO.NOVA: Was sind eigentlich Glas-
die Glasfaserleitungen gleich mit in das
wurde ein starker regionaler Partner gefun-
fasern und was unterscheidet Glasfa-
Gebäude.
den, der ein umfassendes Angebot für Daten-
seranbindungen von herkömmlichen
download und Rechenleistung für uns bereit-
Verkabelungen?
Wie weit ist der Ausbau bislang fortge-
stellt. Wir schätzen die IKB als flexiblen und
HELMUTH MÜLLER: Im Gegensatz
schritten?
langfristigen Partner, der regional agiert und
zu Kupfer- oder Coaxialkabeln bestehen
Unser Glasfasernetz erstreckt sich mitt-
den Service genau auf unsere Bedürfnisse
Glasfaserkabel aus hauchdünnen Licht-
lerweile auf fast 600 Kilometern Länge,
abstimmt“, findet Nagler lobende Worte für
wellenleitern aus Quarzglas und werden
im Endausbau ist eine Verdoppelung
das Businessangebot der IKB. // Infos unter
vorrangig in der Datenübertragung ein-
geplant. Derzeit haben etwa 18.000 Inns-
www.enveo.at und cryoportal.enveo.at
gesetzt. Diese erfolgt dabei in Lichtge-
brucker Haushalte einen direkten Zu-
schwindigkeit, das heißt, die Daten um-
gang zur hochleistungsfähigen Glasfaser.
runden in einer Sekunde 7,5 mal die Erde.
3.000 Gebäude mit 22.000 weiteren Ein-
Schneller geht es nicht. Als moderner
heiten sind bereits erschlossen. Damit
Dienstleister liefern wir diese Spitzen-
erreichen wir heute insgesamt 40.000
technologie direkt zum Kunden.
Büro- oder Wohneinheiten mit unserer Glasfaserinfrastruktur. In Innsbruck ist
Wo liegt der Vorteil?
somit der Versorgungsgrad mit FTTH (Fi-
Für den Kunden werden mit Glasfaser-
ber-to-the-Home)-Kunden bei bereits 24,2
leitungen Übertragungsgeschwindigkei-
Prozent und mit FTTB (Fiber-to-the-Buil-
ten von bis zu 10.000 Mbit/s erreicht. Ein
ding)-Kunden bei etwa 29,3 Prozent. Im
weiterer großer Vorteil ist, dass Down-
Österreich-Vergleich mit 1,1 Prozent und
und Uploads symmetrisch verlaufen, das
Europa-Durchschnitt mit knapp 14 Pro-
heißt in beide Richtungen gleich schnell.
zent eine absolut erfreuliche Bilanz.
Hat ein Kunde oder Unternehmen seine eigene Glasfaserleitung, so genießt er die
Welche Produkte und Services gibt es
volle, ungeteilte Geschwindigkeit.
zusätzlich zur Glasfaserleitung? Die Anbindung an unser Glasfasernetz
Karte der Eisgeschwindigkeit in Meter pro Tag (logarithmische Skala) von Grönland, berechnet aus Copernicus-Sentinel-1-Daten (Prozessierung durch ENVEO)
Wie erfolgt der Ausbau des Glasfaser-
bringt viele weitere Vorteile wie die Nut-
netzes in Innsbruck?
zung der lokalen Cloud-Lösungen der
Der Glasfaserausbau geschieht im Nor-
IKB sowie das Serverhousing des loka-
malfall zeitgleich mit anderen Infra-
len Rechenzentrums für zusätzliche
strukturmaßnahmen wie der Verlegung
Backups. Unseren Kunden stehen un-
von neuen Wasser- oder Stromleitun-
terschiedlichste Packages für ganz indivi-
gen. Wir verlegen also bei allen Infra-
duelle Businesslösungen zur Verfügung.
strukturmaßnahmen und Neubauten
// www.ikb.at
eco.nova
103
Follow the leader Ein Plädoyer für mehr Einfachheit. Im Unternehmen. In der Führung.
top.500
U
nser Kolumnist Alexander M. Schmid hat einiges
LEADERSHIP IST, ANDEREN DAS ARBEITSLEBEN EINFACHER ZU MACHEN.
zu sagen. Unter anderem zum Thema
dere immer wieder daran erinnern, es ebenso
lassen sich die vorhandenen Kräfte für das
Unternehmen, Un-
zu tun, wird sich das im Unternehmen nach-
Unternehmen voll nutzen. Schließlich wäre
ternehmenskultur und Führung. Deshalb
haltig manifestieren und auch von Beginn
es hinderlich, wenn der Vorangehende am
hat er einfach ein Buch geschrieben und es
an auf alle neuen Mitarbeiter übertragen.
Ende als Bremser dasteht und im wahrsten
auch gleich so genannt: „Einfach. Ein Buch“.
Führungskraft – die Kraft der Führung – be-
Sinne Energie vergeudet wird. Da ist es bes-
Denn es ist sein generelles Credo, sich wie-
deutet, so stark zu sein, um als Vorbild zu be-
ser, wie im Fußball als Coach an der Seiten-
der mehr aufs Wesentliche zu konzentrieren.
stehen und andere zu inspirieren, es ihnen
linie zu stehen und nur wenn nötig korrigie-
Sein Buch skizziert deshalb ein neues Mind-
gleich zu tun.
rend einzugreifen.
set für Unternehmen, die ihre ursprüngliche
Leadership ist letztlich keine Position, son-
Daseinsberechtigung wiederfinden und ihre
Leiten, aber nicht verleiten
Einzigartigkeit wiederbeleben wollen. Ein-
Führung bedeutet auch, Orientierung zu ge-
Mitarbeitern jederzeit frei, zu führen. Sie
fach, unkompliziert und fein zu lesen. Und
ben, ohne im Weg zu stehen. Es ist wichtig,
können das auf zweierlei Arten: Sie führen
weil uns das Buch selbst gefällt, verlosen wir
allen Mitarbeitern die Richtung vorzugeben
Kollegen mit ihrer Vorbildwirkung oder Kun-
drei davon.
und ab und an auch den Weg zu weisen, in-
den als kompetenter Ansprechpartner und
dem die Führungskraft vorangeht. Trotzdem
Betreuer. Sie brauchen dazu keine bestimm-
ist es notwendig, als solche im passenden
te Position oder einen Rang in der Unterneh-
Leadership oder Führungsqualität sind zwei
Moment aus dem Weg zu gehen und den
menshierarchie. Leadership ist, anderen das
allgegenwärtige Begriffe, denn je höher das
Mitarbeitern freien Lauf zu lassen. Nur so
Arbeitsleben einfacher zu machen.
Führungsrolle Ausmaß an Individualisierung in unserer
dern ein Verhalten. Deswegen steht es auch
auch der Bedarf an Führung. Was wie ein
Führungsverhalten trifft Mitarbeiter
Paradoxon klingt, ist insofern leicht zu er-
Team- oder Abteilungsleiter stehen vor der
klären, als dass für große Vorhaben einfach
Herausforderung, individuelle Mitarbeiter
mehr Individuen koordiniert, also geführt,
mit unterschiedlichen Persönlichkeitsprofi-
werden müssen, um sie zu meistern. Es
len und fachlichen Qualifikationen zu füh-
braucht einen roten Faden, an den sich alle
ren. Folglich wird ein One-size-fits-all-Zu-
Mitwirkenden halten und ihr persönliches
gang nicht funktionieren. Sobald man die
Gesellschaft ausgeprägt ist, umso höher ist
Potenzial entfalten können. Beginnend in unserer Kindheit orientieren wir uns an Vorbildern und suchen auch im beruflichen Leben weiter nach ihnen. Um ein Führungsvorbild zu sein, braucht es übrigens keine besondere Rolle, Funktion oder Position im Unternehmen. Jeder kann, soll und muss Führungskraft sein und mit seinem Verhalten als Vorbild für alle wirken. Das beginnt beim Umgang miteinander, dem Verhalten gegenüber Kunden und Lieferanten und endet beim Ein- oder Ausräumen des Geschirrspülers in der Kaffeeküche. Alles, was Sie tun, hat eine Wirkung auf andere und beeinflusst diese im positiven oder negativen Sinn. Wenn Sie als Chef nicht sorgsam mit Ressourcen umgehen, seien Sie nicht überrascht, wenn Ihre Mitarbeiter es auch nicht tun werden. Führungsqualität entsteht indes nicht von heute auf morgen. Sie ist das Ergebnis der Kontinuität von Tun und Lassen. Wie im Sprichwort „Steter Tropfen höhlt den Stein“ ist das vorgelebte Verhalten der Unternehmens- oder Abteilungsspitze Tag für Tag Quelle der Veränderung. Wenn diese die aufgestellten Leitlinien selbst einhalten und an-
106
eco.nova
EINFACH. EIN BUCH. Alexander M. Schmid 164 Seiten, EUR 19,95 www.dervereinfacher.at
Für einfachere Unternehmen. Für einfachere Produkte. Für einfacheres Miteinander. Die Zeiten durchschnittlicher Produkte für durchschnittliche Kunden mit durchschnittlichem Geschmack sind vorbei. Gefragt ist die einfache Lösung von individuellen Kundenbedürfnissen. „Einfach. Ein Buch.“ zeigt, wie mit Einfachheit als Mindset genau das möglich ist. Dabei wird Vereinfachung aus drei Perspektiven – Unternehmer, Führungskraft und Mitarbeiter – betrachtet. Es wird veranschaulicht, wie Sie mit den richtigen Fragen das Vereinfacher-Mindset im Unternehmen verankern.
MACHEN SIE’S EINFACH
Für alle, die ihre individuelle Einfachheit (wieder)entdecken wollen, verlosen wir drei Exemplare von „Einfach. Ein Buch.“ Schreiben Sie dazu einfach ein Mail an econova-buchverlosung@ einfach1buch.at.
Stärken der Mitarbeiter kennt und ihnen dementsprechende Aufgaben zuteilt, wirkt sich das positiv auf die Leistung des gesamten Teams aus. Aufgabe des Leiters ist es also, das Ziel des Teams derart auf alle Beteiligten herunterzubrechen, dass deren Beiträge zum Ergebnis mehr als die Summe der einzelnen Beiträge ergeben. Das funktioniert, wenn alle Teammitglieder wissen, wer wofür zuständig ist. Letztlich spielt dabei die Vorbildwirkung eine entscheidende Rolle. Unterschiede zu den kommunizierten Werten und Regeln des Unternehmens sorgen im Team für Irritationen und in der Folge zu einem Leistungsabfall.
Unternehmensführung ist Mitarbeiterführung Beim Thema Unternehmensführung geht es dem Wortsinn folgend darum, das Unternehmen zu führen und damit die Mitarbeiter, die dieses repräsentieren. Unternehmer wirken als Vorbild für ihre Führungskräfte und diese wiederum für ihre Mitarbeiter. Es ist also eine Herausforderung, die Kraft der Führung aufrechtzuerhalten und Tag für Tag unter Beweis zu stellen. Einfaches Führen bedeu-
top.500
tet das Vorleben von Werten und das Einhal-
als Ergebnis repräsentieren: nämlich die Ar-
ßerhalb werden die Wertschätzung und das
ten der eigenen Regeln und Entscheidungen.
beit dahinter.
Vertrauen in das Unternehmen daran ge-
Sich dieser Herausforderung zu stellen, be-
Zahlen sind kein Ziel per se, sondern nur
messen, wie es diese Werte lebt und Regeln
deutet, dass nur mehr wenig Zeit für das Ein-
Resultat einer Zielerreichung. Es geht nicht
einhält. Wasser predigen und Wein trinken
mischen ins Tagesgeschäft bleibt und damit
vorrangig darum, das Umsatzziel für das
funktioniert heute nicht mehr. Zu sehr ha-
weniger Gefahr besteht, tatsächlich im Weg
nächste Jahr um x Prozent zu erhöhen,
ben Transparenz und Vernetzung im (Ge-
zu stehen. Unternehmensführung heißt Ver-
sondern darum, sich darüber Gedanken zu
schäfts-)Alltag Fuß gefasst, als dass irgend-
trauen zu haben und Mitarbeiter einfach ein-
machen, wie es den Mitarbeitern einfacher
welche Ungereimtheiten verborgen blieben.
mal machen zu lassen. Schließlich haben Sie
gemacht werden kann, ihre Arbeit zu erle-
Es zahlt sich also gar nicht erst aus, eine
sie sich ausgesucht.
digen und ihnen Freiraum für Innovation
falsche Geschichte zu konstruieren. Weder
Letztlich gibt es für Führung oder Leader-
und Ideen zu schaffen, um den Kundennut-
in der externen und schon gar nicht in der
ship viele Definitionen und/oder Interpre-
zen weiter zu erhöhen. (Über)trifft man die
internen Kommunikation. Leadership ist
tationen. Grundsätzlich ist Führung ein
Erwartungen der Kunden, stellen sich bes-
damit der längste Hebel, mit dem sich ein
spezifisches Verhalten, das sich an eigens
sere Zahlen fast automatisch ein. Sowohl
Unternehmen auf die nächste Ebene heben
für ein Unternehmen festgelegten Werten
innerhalb eines Unternehmen als auch au-
lässt. (Quelle: Einfach. Ein Buch.).
und Regeln orientiert und Mitarbeiter dabei unterstützt, diese einzuhalten und gemeinsam ein gestecktes Ziel zu erreichen. Dazu braucht es nicht zwingend umfangreiche, komplizierte Systeme, sondern vor allem Disziplin und Konsequenz. Wer Führung mit Kontrolle gleichsetzt und entsprechende Systeme implementiert, verkennt das Potenzial der Vorbildwirkung. Zu intensive Kontrolle hat meist zur Folge, dass der Fokus immer mehr und mehr auf Zahlen gelegt wird anstatt darauf, was diese Zahlen
FÜHRUNG BEDEUTET, DEN MITARBEITERN EINE RICHTUNG VORZUGEBEN UND IM PASSENDEN MOMENT AUS DEM WEG ZU GEHEN, UM IHNEN FREIEN LAUF ZU LASSEN.
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eco.nova
107
top.500
INTERVIEW
Frauensachen WKÖ-Vizepräsidentin und Vorsitzende von Frau in der Wirtschaft (FiW) Martha Schultz im Gespräch über Frauenquoten und Quotenfrauen, Netzwerke und unternehmende Frauen.
ECO.NOVA: Der Anteil weiblicher Füh-
meistern. Ein weiteres Problem ist, dass Frau-
rungskräfte und Aufsichtsräte steigt an –
en sich oft zu wenig zutrauen. Hier müssen
wenn auch langsam. Warum glauben Sie,
wir ansetzen und konsequent am Bewusst-
müssen wir im Jahr 2018 noch immer darü-
seinswandel arbeiten. Und das tun wir auch –
ber reden?
etwa mit „Zukunft.Frauen“. Die gemeinsame
MARTHA SCHULTZ: Die gute Nachricht
Initiative von Wirtschaftskammer Österreich
zuerst: Österreichs Wirtschaft wird tatsäch-
(WKÖ), Bundesministerium für Digitalisierung
lich immer weiblicher. Im vergangenen Jahr
und Wirtschaftsstandort (BMDW) und Indus-
wurde mehr als jedes dritte Unternehmen
triellenvereinigung (IV) unterstützt qualifizier-
von einer Frau geleitet, bei den Unterneh-
te Frauen auf ihrem Weg in die Führungsetage
mensgründungen erreichte der Frauenanteil
und bereitet sie gezielt auf Aufsichtsrats- und
sogar ein All-Time-High mit rund 45 Prozent
Managementpositionen vor. Eine Aufsichts-
und auch im EU-Vergleich liegt Österreich
rätinnendatenbank macht das Potential von
beim Frauenanteil unter den Selbständigen
topqualifizierten weiblichen Führungskräften
an sechster Stelle unter den EU-28 und da-
sichtbar. Derzeit gibt es 606 Eintragungen.
mit über dem EU-Schnitt. Auch in Toppositionen von Unternehmen sieht man den stetig
Unternehmertum und Führung haben ein
steigenden Frauenanteil, etwa bei den han-
Stück weit auch mit Macht zu tun. Haben
delsrechtlichen Geschäftsführerinnen oder
Frauen ein anderes Verhältnis dazu als
den Aufsichtsrätinnen. Dennoch haben wir –
Männer?
vor allem in Entscheidungs- und Führungs-
Ich komme aus einer traditionell männlich
positionen – noch Aufholbedarf und auch
geprägten Branche. Vor diesem Hintergrund
das Bild des Entrepreneurs ist nach wie vor
und mit jahrelanger Erfahrung kann ich sa-
eher männlich geprägt. Die Gründe dafür lie-
gen, dass es sich bewährt hat, wenn sowohl
gen unter anderem im privaten Bereich, vor
Mann als auch Frau an vorderster Front ste-
allem in der Vereinbarkeit von Job und Fa-
hen. Ein „gemischtes Doppel“ an der Unter-
milie, die nach wie vor zumeist Frauensache
nehmensspitze bringt eine jeweils ergänzen-
ist. Hier braucht es nicht nur dringend ein
de Rollenverteilung und hat etwa meinen
gesellschaftliches Umdenken, um verkruste-
Bruder und mich stets zu einem erfolgrei-
te Rollenbilder aufzubrechen, sondern auch
chen Team gemacht.
rasche politische Weichenstellungen. Etwa den raschen, flächendeckenden Ausbau qua-
Führungspersönlichkeit. Zudem gibt es in
„Unternehmen“ Frauen anders?
litativ hochwertiger Kinderbetreuungsplätze
Aufsichtsräten von börsennotierten Unter-
Prinzipiell sind die Herausforderungen der
– eine unserer Hauptforderungen.
nehmen sowie von Unternehmen mit mehr
Selbständigkeit für Frauen und Männer – bis
als 1.000 Mitarbeitern ja seit Anfang dieses
auf das Vereinbarkeitsthema – sehr ähnlich.
Jahres eine verpflichtende Frauenquote.
Auch Unternehmergeist brauchen weibliche
Macht für Sie eine Frauenquote generell Sinn?
wie auch männliche Entrepreneure gleicher-
Ich bin selbst Unternehmerin und überzeugt,
Man spricht von der „gläsernen Decke“
maßen. Frauen sind zumeist sichere und da-
dass es wichtiger ist, Frauen auf ihrem Weg
oder männlichen Netzwerken, die es Frau-
durch oft erfolgreiche Gründerinnen, was
in Führungspositionen zu stärken und zu
en erschweren, ganz nach oben zu kommen.
vielleicht daran liegt, dass sie in der Regel
motivieren und endlich die nötigen Rahmen-
Kann es auch sein, dass manche Frauen
vorsichtiger und genauer planen als Männer.
bedingungen für die Vereinbarkeit von Job
schlichtweg nicht nach ganz oben wollen?
Außerdem bereiten sie sich intensiv auf die
und Familie zu schaffen, als die Quotenkeule
Auch wenn Österreichs Frauen top ausgebil-
Gründung vor und nutzen gern Beratungs-
zu schwingen. Denn einerseits sehe ich die-
det sind und über große fachliche Qualifika-
leistungen, wie etwa jene vom Gründerser-
se als Eingriff in die unternehmerische Frei-
tion und ein profundes Know-how verfügen,
vice. Was das Wachstum betrifft, verzeich-
heit, andererseits wollen wir Frauen, wenn
müssen sie karrieretechnisch nach wie vor
nen Frauen zwar nicht so starke Zuwächse
wir an der Spitze eines Unternehmens oder
oft zurückstecken. Die Gründe: alte Rollenbil-
wie im Vergleich gründende Männer, aber
einer Abteilung stehen, nicht als Quotenfrau
der und mangelhafte Rahmenbedingungen,
das Wachstum ist stetig und dadurch ist das
gelten, sondern als kompetente und ideale
um die Herausforderung der Vereinbarkeit zu
Risiko auch geringer.
108
eco.nova
P I O N I E R E D E R S T RO M Z E I T
W W W. F I EG L .CO. AT
BFI Tirol
Führen will gelernt sein
Eine gute Führungskraft muss nicht nur fachlich gute Grundkenntnisse haben, sondern auch vor allem gut mit Menschen umgehen können. Beides kann man sich aneignen.
D
as BFI Tirol hat mit dem ehemali-
„GUTE FÜHRUNG IST EINE KUNST. ES BENÖTIGT FINGERSPITZENGEFÜHL UND VIEL WISSEN.“
gen Spitzensportler und Führungsund Motivationstrainer Andreas
Schiener eine neue Ausbildungsreihe für (angehende) Führungskräfte entwickelt. Der Modullehrgang „General Management“ um-
Dr. Karin Klocker, Geschäftsführerin BFI Tirol
fasst neben einem Basismodul, das vor allem betriebswirtschaftliche Grundlagen vermittelt, auch aufbauende Lehrgänge.
als Teilbereich des unternehmerischen Füh-
licher Partner für professionelle Firmentrai-
Im Basismodul, das am 21. September 2018
rungssystems. Das Modul 4 umfasst Grund-
nings. Nutzen Sie das vielfältige Angebot für
startet, werden die wichtigsten Bereiche der
lagen des Marketings.
neue Perspektiven.
Betriebswirtschaft vermittelt und anhand
Das BFI Tirol bietet im Bereich Wirtschaft
von Praxisbeispielen erklärt, sodass die Ab-
und Recht zusätzlich eine breite Auswahl an
solventen tägliche Aufgaben als Führungs-
Seminaren und Lehrgängen. Vom Lehrgang
kräfte und Selbständige lösen können. In-
für HR-Manager, für angehende Buchhalter
haltliche Schwerpunkte sind strategisches
und Personalverrechner, einem Zertifikats-
Management, Projektmanagement, Grundla-
lehrgang zum PR-Fachmann bis hin zu Semi-
gen des Rechnungswesens, Unternehmens-
naren für Vertriebsexperten oder das perfek-
führung, Grundlagen Marketing und Sales,
te Sekretariat.
Personalmanagement und Arbeitsrecht. Modul 1 beschäftigt sich mit HR-Manage-
Maßgeschneiderte Trainings
ment und behandelt Themen wie Recruiting,
Für individuelle Anforderungen von Firmen
vertiefendes Arbeitsrecht und Personalpla-
werden maßgeschneiderte Schulungen kon-
nung. Modul 2 widmet sich dem Thema Füh-
zipiert und in den Unternehmen vor Ort oder
rung und den notwendigen persönlichen,
in einem der über 110 modernst ausgestatte-
unternehmerischen und Führungskompe-
ten Kursräume und Werkstätten in ganz Tirol
tenzen für diese verantwortungsvolle Auf-
durchgeführt. Das BFI Tirol ist mit seiner
gabe. Im Modul 3 geht es um Controlling
mehr als 50-jährigen Erfahrung ein verläss-
AKTUELLE SEMINARE • General Management – Betriebswirtschaftliche Basiskompetenz Start am 21. September 2018 • General Management – Modul 1: Human Resource Management Start am 11. Jänner 2019 • Public-Relations-Fachmann/-frau – Zertifikatslehrgang Start am 21. September 2018 • Ausbildung zum Dipl. Mentaltrainer Infoabend am 27. September 2018
❱
• Diplomierte/-r Diätkoch/-köchin Start am 27. September 2018 • Werkmeisterschule Elektrotechnik – 1. Semester Start am 10. September 2018 • Diplomlehrgang Mediation und Konfliktmanagement Start am 28. September 2018 • Fachlehrgang zum Betrieblichen Datenschutzbeauftragten Start am 12. Oktober 2018 • Lehrgang Buchhaltung Start am 22. Oktober 2018 • Lehre mit Matura und Berufsreifeprüfung Start im Herbst 2018 in ganz Tirol
Kontakt Firmenschulungen:
BFI TIROL © FOTOLIA
Ing.-Etzel-Straße 7, 6020 Innsbruck Tel.: 0512/59 660 info@bfi-tirol.at www.bfi.tirol
110
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18.06.2018 15:31:09
top.500
TIROLS BESTE ARBEITGEBER Das Wirtschaftsmagazin trend hat in Kooperation mit Statista, kununu und Xing im Rahmen eines aufwändigen Verfahrens auch heuer wieder die 300 besten Arbeitgeber Österreichs ermittelt – erschienen in der Ausgabe 13/2018. Wir haben die besten Tiroler herausgepickt.
L
aut trend flossen insgesamt über 165.000 Urteile aus vier verschiedenen Bewertungskanälen in das Ranking ein. Hierfür wurden zufällig 7.800 Arbeitnehmer mit breiter regionaler und
soziodemographischer Streuung im Rahmen eines Online-Access-Panels befragt, ob und inwiefern sie ihren Arbeitgeber weiterempfehlen würden. Das Spektrum reichte von 0 (würde ich auf gar keinen Fall weiterempfehlen) bis 10 (würde ich auf jeden Fall weiterempfehlen). Außerdem wurden 300.000 Mitglieder des beruflichen Netzwerks Xing, die kununu-Community und die trend-Leserschaft eingeladen, an der Befragung teilzunehmen. Zudem wurden 5.200 Arbeitgeber-Bewertungen der Plattform kununu.com berücksichtigt. Kurzum: die Datenbasis ist ganz schön umfangreich.
112
PLATZ
TRENDPLATZIERUNG
1
ARBEITGEBER
ORT
BRANCHE
SCORE
15
Egger
St. Johann
Fertig- und Gebrauchsgüter / Herstellung und Verarbeitung von Werk- und Baustoffen
8,13
2
19
Innsbrucker Kommunalbetriebe
Innsbruck
Rohstoffe, Energie, Ver- und Entsorgung / Internet, Telekommunikation und IT
8,08
3
37
TIWAG
Innsbruck
Rohstoffe, Energie, Ver- und Entsorgung
7,91
4
44
Universität Innsbruck
Innsbruck
Bildung und Forschung
7,87
5
47
Fröschl
Hall
Hoch- und Tiefbau
7,85
6
95
MED-EL
Innsbruck
Herstellung von elektromedizinischen Geräten
7,59
7
103
hollu
Zirl
Herstellung von Seifen, Wasch-, Reinigungs- und Poliermitteln
7,54
8
129
Bezirkskrankenhaus Kufstein
Kufstein
Gesundheit und Soziales
7,42
9
169
tirol kliniken
Innsbruck
Gesundheit und Soziales
7,25
10
179
Tiroler Versicherung
Innsbruck
Versicherungen
7,21
11
190
Swarovski
Wattens
Fertig- und Gebrauchsgüter / Einzelhandel, einzelhandelsnahe Dienstleistungen
7,14
12
214
Transped
Wörgl
Verkehr und Logistik
7,04
13
236
BTV – Vier Länder Bank
Innsbruck
Banken und Finanzdienstleistungen
6,93
14
281
Fachhochschule KufsteinTirol
Kufstein
Bildung und Forschung
6,73
15
285
Eurotours
Kitzbühel
Tourismus, Beherbergung, Entertainment und Freizeit
6,70
16
294
Sandoz
Kundl
Chemie und Pharma
6,65
eco.nova
Leitn
Ganz neu: das NOMOS-Ringdatum. Datum schnell verstellbar, vor und zurück.
Klassiker Tangente in groß und automatisch.
Das erste neomatik-Werk mit Datum.
Handgefertigt, aus Glashütter Manufaktur.
Update für eine Ikone. Die berühmte Tangente der Manufaktur NOMOS Glashütte wird zu Tangente neomatik 41 Update – automatisch, superflach, hochpräzise und mit einzigartigem Ringdatum: schnell verstellbar, vor und zurück, zwei rote Punkte rahmen den Tag. Dieses und zwei weitere Modelle mit dem neuen neomatik-Datumskaliber finden Sie ab sofort im besten Fachhandel. In Innsbruck bei: Juwelier Leitner, Uhren Schmollgruber und Juwelier Witzmann. Mehr: nomos-glashuette.com
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top.500
TOP COMPANY AWARD
Small, aber oho! Business Pool, der Experte in Sachen Personal- und Organisationsentwicklung, verlieh zum bereits dritten Mal den Top Company Award in Tirol.
Wirtschaftslandesrätin Patrizia Zoller-Frischauf (li.) und Business-Pool-Geschäftsführerin Barbara Jäger überreichten das Zertifikat für Mitarbeiterzufriedenheit an die TouristMobile GmbH, die durch Monty Bayer vertreten war.
M
it dem Top Company Award
Reise fokussiert und bauen mobile Applikati-
durch Eisbecken“, zählt Monty Bayer auf, der
werden die Besten der Bes-
onen, die Reisende großer Unternehmen be-
im Bereich IT & Support tätig und das Zug-
ten in den vier Kategorien
gleiten. Man kann mit unseren Apps buchen
pferd hinter diesen außergewöhnlichen Akti-
Hotel & Tourism, Small Enterprises, Medium
oder umbuchen, wir schicken Informatio-
vitäten ist. Das schweißt zusammen. „Unsere
Enterprises und Large Enterprises gekürt –
nen zur richtigen Zeit und verkürzen Prozes-
Geschäftsführerin findet das super und un-
nicht etwa von einer Fachjury, sondern von
se und machen einen Seamless-Reiseprozess
terstützt uns mit allen Mitteln“, ergänzt Mar-
den Mitarbeitern selbst. Wer die zufriedens-
von zu Hause bis nach Hause möglich“, er-
tin Wieser, der technische Leiter des Unter-
ten Mitarbeiter hat, gewinnt.
klärt Marina Hegemann, Geschäftsführerin
nehmens.
In der Kategorie „Small Enterprises“ sieg-
von TouristMobile, ihr erfolgreiches Produkt.
Wie im Sport ist den Mitarbeitern auch
te die Innsbrucker TouristMobile GmbH vor
Die zeitintensive Entwicklung einer derar-
im Geschäftsleben keine Hürde zu hoch
dem Coiffeur GONN PETRO aus Matrei in
tigen App mit breitem Funktionsumfang
und kein Hindernis zu schwierig. „Wir ha-
Osttirol und dem Intercoiffeur POCK aus St.
verlangt nach Teamgeist, alle Räder müs-
ben grundsätzlich sehr viel Spaß in unse-
Johann in Tirol.
sen ineinandergreifen. Das funktioniert im
rem Team und mögen einander sehr gern“,
Unternehmen sehr gut, wie Hegemann aus-
schwärmt Softwareentwickler Matthias Le-
führt: „Wir ziehen alle an einem Strang, ohne
xer vom netten Umfeld und der guten At-
TouristMobile entwickelt Reiseapps für Un-
dabei verbissen zu sein.“ Der Teamspirit wird
mosphäre im Unternehmen. „Hier erwartet
ternehmen aus aller Welt. Das aufstreben-
dabei auch außerhalb der Arbeit hochgehal-
niemand, dass man rund um die Uhr arbei-
de Unternehmen versprüht dabei den Esprit
ten. So nahmen motivierte Mitarbeiter von
tet, aber wenn es hart auf hart kommt, sind
und die Dynamik eines Start-ups. Das jun-
TouristMobile an einem Hindernislauf im
alle füreinander da“, sagt Marina Hegemann,
ge Team reüssiert mit Innovationsgeist und
Kühtai teil, für den sie sich gemeinsam vor-
die große Stücke auf ihr Team und dessen Zu-
einem hochproduktiven Arbeitsklima am
bereiteten. „Wir klettern über Wände, krie-
sammenhalt hält. // Infos zum Top Company
Weltmarkt. „Wir haben uns auf das Thema
chen durch Schlammlöcher, schwimmen
Award unter www.businesspool.at.
Teamspirit
114
eco.nova
Scho
Die Entscheidung, ob ein Mensch zu Ihnen passt, fällt in Sekunden. Bei Anlage-Produkten sehen wir das anders.
Denn bevor ein Investment in unser Portfolio aufgenommen wird, durchläuft es den strengsten Selektionsprozess, den nur wenige überstehen. Schließlich verdient Ihr Vermögen nur die sichersten und allerbesten Anlagen. Investieren statt Spekulieren. Eine Philosophie, die in den letzten Jahren mit allen wichtigen Auszeichnungen der Finanzbranche prämiert wurde. Schoellerbank Aktiengesellschaft Museumstraße 5 | 6021 Innsbruck E-Mail: innsbruck@schoellerbank.at Tel.: +43/512/582 817-0 www.schoellerbank.at
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TOP 500
im Gespräch
Christoph Reimer, BA, Leiter Personalmanagement der FH Kufstein Tirol
FRÖSCHL
© FH KUFSTEIN TIROL
T R E N D - P L AT Z I E R U N G :
© FRÖSCHL
re ch besser sind als ande Warum manche einfa
FACHHOCHSCHULE KUFSTEIN TIROL T R E N D - P L AT Z I E R U N G :
Was macht die FH Kufstein, um als Arbeitgeber attraktiv zu sein?
CHRISTOPH REIMER: Wir sehen uns als eine große Familie. Das betrifft auch das Arbeitsklima an der Fachhochschule. Trotz unserer Größe hat sich eine sehr persönliche Du-Kultur an der FH etabliert. Wir kennen einander gut und sprechen auch über Privates. Wichtig ist es uns, als Arbeitgeber vor allem für unsere Kollegen da zu sein, ihre Arbeit anzuerkennen und ihnen mit Wertschätzung zu begegnen. Wir haben immer ein offenes Ohr – sowohl für Mitarbeiter als auch für Studierende. Das gibt uns die Möglichkeit, empathisch und individuell auf bestimmte Bedürfnisse zu reagieren, und hilft uns, authentisch zu kommunizieren. Fachkräftemangel ist ein Thema der Stunde. Wie geht Fröschl dagegen an?
Wie kann man als Bildungseinrichtung zur Marke werden –
Bei uns bekommt jeder eine Chance und die Karriereleiter
für Mitarbeiter, aber auch für potenzielle Studierende?
steht allen von der Lehre bis in die Geschäftsleitung offen.
Die Werte, die uns wichtig erscheinen, haben wir in einem
„Karriere mit Lehre“ ist bei uns kein Schlagwort, sondern ge-
Leitbild festgehalten. So wollen wir dafür sorgen, dass unsere
lebte Realität. Das zeigt die hohe Zahl an langjährigen Mitar-
Mitarbeiter diese Werte nachhaltig leben. Dazu zählen neben
beitern, die oft schon in zweiter und dritter Generation ihren
Wissen und Transfer auch Offenheit und Diversität sowie Ver-
beruflichen (Lebens-)Weg mit uns beschreiten. Neben einer
trauen, Verbindlichkeit, Identifikation und Gemeinschaft.
ordentlichen Entlohnung und mannigfaltigen Schulungs- und
Ein weiterer Beitrag, als attraktiver Arbeitgeber wahrgenom-
Weiterbildungsmöglichkeiten ist uns der Zusammenhalt und
men zu werden, sind Arbeitszeitmodelle, die sich an den Le-
die Gesundheit unserer Kolleginnen und Kollegen sehr wichtig.
bensphasen orientieren. Zu einer ausgeglichenen Work-LifeBalance wollen wir unter anderem mit Angeboten wie Yoga, ei-
Wie würden Sie die DNA von Fröschl definieren?
nem Obstkorb und funktionalem Training beitragen. Nicht zu-
Wir stehen für qualitätsvolles, handwerklich perfektes und
letzt stehen wir für Familienfreundlichkeit. So setzen wir uns
kundenorientiertes Handeln. Das machen wir mit der notwen-
auch für Partner von neuen Mitarbeitern ein, die von weiter
digen Kreativität und Herzblut – Tag für Tag aufs Neue. Wir
her kommen, und unterstützen sie bei der Suche nach einem
fordern hohes Qualitätsbewusstsein auf allen Ebenen und in
Arbeitsplatz. Die Vereinbarkeit von Studium, Beruf und Familie
allen Bereichen. Das macht eine überdurchschnittliche Leis-
bestätigt uns das Zertifikat hochschuleundfamilie der Bundes-
tungsbereitschaft notwendig, die aber auch honoriert wird.
ministerin für Frauen, Familien und Jugend. Auch das gilt sowohl für Mitarbeiter als auch Studierende.
Wo liegt für Sie die größte Herausforderung in der Mitarbeiterführung?
Was macht generell eine gute Unternehmenskultur aus?
So wie unseren Kunden müssen wir auch unseren Mitarbei-
Wir verfolgen alle ein gemeinsames Ziel und identifizieren uns
tern einen Mehrwert bieten können. Daher arbeiten wir daran,
mit dem Sinn und Zweck der Fachhochschule. Als Bildungsein-
mit allen Kolleginnen und Kollegen laufend in Kontakt zu blei-
richtung ist uns auch bewusst, dass die Zufriedenheit der Stu-
ben. Das macht uns als Familienunternehmen aus.
dierenden stark von der Qualität unserer Mitarbeiter abhängt.
116
eco.nova
EGLO Immobilien
EGLO-Immobilien-Wohnanlage Puelacherweg in Telfs
Bmst. Ing. Daniel Kostenzer leitet die operativen Geschicke der EGLO Immobilien GmbH und setzt dabei auf individuelle, kundenorientierte Planung und Umsetzung von qualitativen Wohnräumen.
Großer Bruder baut auf kleine Schwester Die EGLO Immobilien GmbH hat mit ihrem Bruder EGLO Leuchten ein absolutes Vorbild im Erfüllen von Kundenbedürfnissen.
I
n diesem Fall hat der große Bruder EG-
Unternehmen langfristig Vorteile bringt. So
Als Teil der EGLO-Familie wissen Kunden,
LO Leuchten aus Pill 50 Jahre Erfahrung.
machen wir aus Kundenwünschen glückli-
mit wem sie es zu tun haben, und profitieren
Deren Gründer Ludwig Obwieser hat in
che EGLOisten“, bringt der zweite Geschäfts-
von der jahrzehntelangen Erfolgsgeschichte
dieser Zeit unfassbar viel zur Entwicklung
führer Dr. Andreas Lilg die vorgegebene
von EGLO Leuchten (5.000 Mitarbeiter mit
zeitgemäßer Wohnraumbeleuchtung beige-
Unternehmensphilosophie auf den Punkt.
einem weltweiten Umsatz von 500 Millionen
tragen. „Dieses Wissen nutzen wir bei EGLO
Die konsequente Kundenorientierung hat
Euro). Beide Unternehmen sind in Familien-
Immobilien, um Wohnräume zu schaffen,
sich für EGLO Immobilien vom ersten Tag
besitz und wissen, dass Größe nur dann eine
die über die üblichen Standards hinausge-
bezahlt gemacht und ein motiviertes Team
Stärke ist, wenn die Dinge im Kleinen funkti-
hen. Wir haben ein klares Bekenntnis zur
sorgt dafür, dass sich Kunden in allen Belan-
onieren. Deshalb kann EGLO Immobilien als
Individualisierung und dies setzt ein hohes
gen wohlfühlen. Vom ersten Gespräch über
regionaler, etablierter Partner seinen Kun-
Maß an Wertschätzung voraus“, so der ope-
die Individualisierung bis hin zur Schlüssel-
den höchste Sicherheit beim Kauf ihrer Im-
rative Geschäftsführer Bmst. Ing. Daniel
übergabe setzt das Unternehmen auf eine
mobilie garantieren.
Kostenzer.
klare, gemeinschaftliche Partnerschaft.
Großes „Schwester-Ehrenwort“!
Zuhören, verstehen und auf Kundenbedürf-
Um Kunden künftig noch besser betreuen
nisse individuell eingehen ist für ihn nicht
zu können, wurde vor kurzem die VESTA Ob-
nur eine Verpflichtung Kunden gegenüber,
jektmanagement GmbH gegründet, die sich
sondern eine Haltung, die im gesamten Un-
als eigenständiges Unternehmen um die Ver-
ternehmen gelebt wird. Möglich wird das
waltung der Liegenschaften kümmert. Mit
mit eigenen Planungs- und Umsetzungs-
der Vermittlung von bestehenden Immobi-
teams, die die Wünsche von Kunden in eine
lien schließt EGLO Immobilien in Kürze zu-
konkrete Umsetzung bringen.
dem die letzte Lücke und wird dadurch zum
Glückliche EGLOisten
umfassenden Immobilienspezialisten.
„Wir schauen nicht zuerst auf den Mehr-
Hohe Sicherheit für Käufer
aufwand, sondern auf den Mehrwert, der
Wie im richtigen Leben gibt der große Bru-
sowohl für den Käufer als auch für uns als
der dort Sicherheit, wo sie gebraucht wird.
AKTUELLE WOHNANLAGEN • Parkvillen in Igls-Innsbruck • Kirchenwirt in Münster • Feldblick in Wattens • Achensee Living in Maurach • Puelacherweg in Telfs
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eco.nova
117
TIROL KLINIKEN T R E N D - P L AT Z I E R U N G :
© DIE FOTOGRAFEN
top.500
INNSBRUCKER KOMMUNALBETRIEBE (IKB) T R E N D - P L AT Z I E R U N G :
Die Fluktuation in der IKB ist sehr gering. Was tun Sie als Unternehmen dafür? Die IKB ist ein in Tirol tief verwurzeltes Unternehmen mit vielen langjährigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Dass die Fluktuation so gering ist, spricht dafür, dass einiges in der Mitarbeiterpolitik gut läuft. Trotzdem haben wir schon vor einiger Zeit versucht, das Profil unseres Unternehmens noch klarer zu definieren, um letztendlich in der Öffentlichkeit als professionell, sympathisch und modern wahrgenommen zu werden. Dies natürlich auch, um ein interessanter Arbeitgeber zu sein. Wir bieten unseren Mitarbeitern attraktive und sichere Arbeitsplätze in einem hochinteressanten Unternehmen, das in seiner Geschäftstätigkeit sehr breit aufgestellt ist. Gutes Klima im Was macht die tirol kliniken zu einem guten Arbeitgeber?
Haus ist uns genauso wichtig wie die Möglichkeiten zur Weiter-
Neben verschiedensten Arbeitszeitmodellen (Zeitbankmodell,
entwicklung. Unsere Lehrlingsausbildung gehört sicher zu den
Eltern- bzw. Alters-Teilzeit, Sabbatical) und einer großen Aus-
besten im Land Tirol. Zusätzlich zu einer fairen Entlohnung
wahl an Sozialleistungen haben wir für unsere Mitarbeiter
erhalten unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verschie-
auch eine ganzjährige Kinderbetreuung mit großzügigen Öff-
denste Zusatzleistungen wie eine betriebseigene Pensionskassa,
nungszeiten. Die Gesundheit unserer Mitarbeiter ist uns wich-
Gesundheitsmanagement und eigene Sportangebote, jährliche
tig. Gesundheitsfördernde Maßnahmen gehören daher eben-
Entwicklungsgespräche, Aus- und Weiterbildung sowie finanzi-
falls zu unserem Angebot.
elle Unterstützungen wie Essens- und Fahrtkostenzuschüsse.
Die tirol kliniken bieten viele Chancen, sich auch innerhalb des Unternehmens persönlich und fachlich weiterzuentwickeln.
Wo liegt für die IKB mit all ihren unterschiedlichen Sparten
Entwicklungsbedürfnisse werden bei uns ernst genommen.
und Bereichen die größte Herausforderung in der Mitarbei-
Somit bieten wir maßgeschneiderte Personalentwicklungs-
terführung und der Etablierung einer gemeinsamen Unter-
und Führungskräfteprogramme für alle Berufsgruppen sowie
nehmenskultur?
handverlesene Fort- und Weiterbildungsangebote.
Das stellt tatsächlich eine große Herausforderung dar. Unterschiedlichste Geschäfte und Jobs (Energie, Trinkwasser, Abwas-
Ist es in einem derart verzweigten Unternehmen überhaupt
ser, Abfall, Internet, Bäder) an verschiedenen Standorten ma-
möglich, eine gemeinsame Unternehmenskultur zu entwickeln?
chen das nicht ganz einfach. Wir haben vor einigen Jahren ein
In unserem Unternehmen gibt es viele Identifikationsmöglich-
Projekt zur Erarbeitung des IKB-Unternehmensprofils durchge-
keiten auf Ebene der Berufsgruppen, der medizinischen Fächer
führt. Dabei haben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus allen
und der jeweiligen Abteilungen. Auf Basis dieser Vielfalt ent-
Bereichen in Projektteams und auch in Großgruppen zusam-
wickeln sich auf Ebene der tirol kliniken gemeinsame Werte
mengearbeitet. Nach Fertigstellung der angestrebten „Charak-
und Haltungen, die unsere Unternehmenskultur prägen. Die-
tereigenschaften“ der zukünftigen IKB kam es unter anderem zu
se vermitteln wir in unseren verschiedenen Personalentwick-
Roadshows in den vielen Betriebsstätten, zu denen alle IKB-Mit-
lungsmaßnahmen wie spezielle Führungskräfteprogramme,
arbeiter eingeladen wurden. So konnte sichergestellt werden,
über verschiedene interne Informationskanäle wie unser Mit-
dass alle die Informationen erhielten und die erarbeiteten Werte
arbeitermagazin „hoch3“ und wir versuchen diese auch als Füh-
und Kultur des Unternehmens mitgetragen haben. Seither wer-
rungskräfte tagtäglich vorzuleben.
den laufend Aktivitäten gesetzt, um die gewünschten Charaktereigenschaften und das Gemeinsame immer wieder bewusst zu
Wo liegen die Herausforderungen, ein Unternehmen mit über
machen und im Sinne von „EINS FÜR ALLE“ die Menschen in
8.000 Mitarbeitern zu führen?
den unterschiedlichen IKB-Bereichen zu verbinden.
Gut funktionierende medizinische, technische und administrative Fachabteilungen sind der Garant für die exzellente Versorgung unserer Patienten. Dafür benötigen wir eine große Anzahl engagierter und gut ausgebildeter Führungskräfte für unsere hochspezialisierte Expertenorganisation, die sowohl eine breite Fachexpertise als auch eine ausgeprägte Manageund Komplexität unseres Unternehmens ist ein Schlüssel für den Erfolg, dass diese Führungskräfte besonderen Wert auf die intensive Kommunikation zwischen den unterschiedlichen Berufsgruppen und Abteilungen legen.
118
eco.nova
© MARIAN KRÖLL
ment- und Sozialkompetenz mitbringen. Auf Grund der Größe
Wirtschaftsfaktor Raiffeisen in Tirol Mit 67 eigenständigen Banken, 213 Bankstellen und 365 Bankautomaten verfügt Raiffeisen mit Abstand über das größte Filialnetz in Tirol.
Mehr als 15 Mrd. Euro an Kundengeldern verwalten die Tiroler Raiffeisenbanken aktuell. Mehr als ein Drittel davon liegt auf Sparbüchern.
125.000 Mitglieder und damit Miteigentümer zählen die Tiroler Raiffeisenbanken.
44.000 Tiroler Firmen- und Geschäftskunden vertrauen auf Raiffeisen.
Mit rund 2.200 Arbeitsplätzen sind die Tiroler Raiffeisenbanken ein bedeutender Arbeitgeber in der Region.
2017 haben 13 junge Menschen ihre Lehre bei den Tiroler Raiffeisenbanken begonnen. Derzeit bilden 17 Raiffeisenbanken tirolweit 33 Lehrlinge aus.
10,7 Mrd. Euro Einlagen und 10,6 Mrd. Euro Ausleihungen hielten sich 2017 die Waage.
Raiffeisen ist der größte Tourismusfinanzier in Tirol. Die Tiroler Raiffeisenbanken betreuen mehr als 7.000 Tourismuskunden.
Mit mehr als 5 Mio. Euro jährlich unterstützt die Raiffeisen-Bankengruppe Tirol Soziales, Bildung, Sport, Kunst und Kultur in unserem Land. Die knapp 1.000 tirolweiten Förderprojekte sind auf der eigens geschaffenen Homepage raiffeisen.foerdert.tirol einzusehen.
TIROLS GRÖSSTE ARBEITGEBER PLATZ
RANKING*
1
6
FIRMENNAME
ORT
MA
UMSATZ/MA
Tirol Kliniken GmbH
Innsbruck
8.418
67.717
2
4
MPREIS Warenvertriebs GmbH
Völs
5.226
134.443
3
16
Universität Innsbruck
Innsbruck
4.825
59.606
4
8
D. Swarovski KG
Wattens
4.800
97.917
5
1
Sandoz GmbH
Kundl
4.721
349.791
6
18
Medizinische Universität Innsbruck
Innsbruck
2.020
125.402
7
2
GE Jenbacher GmbH & Co OG
Jenbach
1.600
511.875 (g)
8
15
Ing. Hans Bodner Baugesellschaft m.b.H. & Co. KG.
Kufstein
1.450
201.379
9
98
Lebenshilfe Tirol, gemeinnützige Gesellschaft m.b.H.
Innsbruck
1.445
41.626
10
5
Fritz Egger GmbH & Co. OG
St. Johann i. T.
1.440
423.611 (g)
11
11
PLANSEE SE
Reutte
1.317
259.674 (g)
12
59
SOS-Kinderdorf
Innsbruck
1.300
73.077
13
19
LIEBHERR-HAUSGERÄTE LIENZ GMBH
Lienz
1.286
196.952 (g)
14
3
TIWAG-Tiroler Wasserkraft AG
Innsbruck
1.280
629.297
15
104
Innsbrucker Soziale Dienste GmbH
Innsbruck
1.225
47.592
16
27
Tyrolit - Schleifmittelwerke Swarovski K.G.
Schwaz
1.208
160.530 (g)
17
21
Med-El Elektromedizinische Geräte Gesellschaft m.b.H.
Innsbruck
1.150
209.565 (g)
18
40
Swarovski Optik
Absam
930
157.125
19
12
Binderholz GmbH
Fügen
801
390.762
20
86
a.ö. Krankenhaus St. Vinzenz Betriebs GmbH
Zams
801
86.142
21
22
Wedl Handels-GmbH
Mils
682
338.346
22
110
Bezirkskrankenhaus Schwaz Betriebsgesellschaft m.b.H.
Schwaz
679
79.971
23
37
Innsbrucker Kommunalbetriebe Aktiengesellschaft
Innsbruck
675
238.627
24
20
CERATIZIT Austria Gesellschaft m.b.H.
Reutte
666
362.297 (g)
25
60
HELLA Sonnen- und Wetterschutztechnik GmbH
Abfaltersbach
651
144.608 (g)
26
30
Pfeifer Holz GmbH & Co KG
*)
27
25
Würth Hochenburger GmbH
Innsbruck
(g) Imst 640 293.391 stellt das Ergebnis im Gesamtranking der Top 500 dar, (g) Umsatz geschätzt
335.516
28
14
Unterberger
Kufstein
609
501.874
29
52
Adler-Werk Lackfabrik Johann Berghofer GmbH & Co KG
Schwaz
600
181.667
30
80
Felder KG
Hall i. Tirol
600
125.000 (g)
*)
120
611
eco.nova
stellt das Ergebnis im Gesamtranking der Top 500 dar,
(g)
Umsatz geschätzt
top.500
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eco.mmentar
Bernhard-Stefan Müller
Offline starten – offline enden Zweifellos kennen Sie folgende Situation: Sie wachen morgens auf und der erste Griff geht zum Mobiltelefon. Dieses wurde in den letzten Jahren zum schicken, ständigen Begleiter. Medienkonsum, Zeitung lesen, schnell „etwas googeln“, Shopping, Navigation und Kommunikation, all dies und vieles mehr nimmt uns das mittlerweile oft über 1.000 Euro teure Gerät ab. Dabei ist oft nicht mehr klar, ob Sie das Gerät im Griff haben oder das Gerät Sie. // TEXT: BERNHARD-STEFAN MÜLLER
D
ie Entwicklungen und Tech-
ne Stunde einer konzentrierten Arbeit von
sollte vor dem Frühstück im Idealfall nur als
nologien des 21. Jahrhunderts
nur 20 Minuten entspricht und somit nur 56
Weckerersatz dienen. Mit einem aus früheren
haben uns sicherlich in vie-
Prozent aller angefangenen Arbeiten an ei-
Zeiten bekannten Journal lässt sich ein per-
len Bereichen entlastet, doch
nem Tag erledigt werden.
fekter erster Tagesplan mit einer To-do-Liste
während die Technik immer neue Herausfor-
Wir sind ständig in freudiger Erwartung.
erstellen. Hierbei darf das Handy als Kalen-
derungen nimmt und sich immer schneller
Wir warten, wann denn unsere iWatch das
derersatz natürlich wieder unterstützen.
voranentwickelt, muss der Mensch Acht ge-
nächste Mal den Eingang einer wahnsinnig
Auch am Abend sollte dem Füller mit Papier
ben, bei dieser Geschwindigkeit nicht auf der
wichtigen Nachricht meldet, die wir dann
der Vorzug gegeben werden. Gedanken und
Strecke zu bleiben. Wir verbringen bereits
entweder auf dem Handgelenk, am Handy
To-dos vor dem Zubettgehen kurz aufzu-
heute oft weit mehr Zeit des Tages mit un-
oder in der Webversion lesen können. Die-
schreiben hilft dabei, besser ein- und durch-
serem Mobiltelefon als mit unserem Partner
se ständige Erreichbarkeit hat neben dem
zuschlafen. Auch beim Date oder dem gemüt-
oder Freunden. Dieses neue Nutzerverhalten
Privatleben auch das Geschäftsleben nach-
lichen Essen mit der Familie darf das Handy
und das dazu in Harvard erforschte Krank-
haltig verändert. Kundenanfragen, die frü-
getrost sich selbst überlassen werden. Nach
heitsbild „Attention Deficide Trade“, also die
her über Telefon und möglicherweise Fax
ein paar Wochen werden Sie diese Freiräume
Suche nach Ablenkung, haben auch unseren
gestellt wurden, kommen heute über fünf
zu schätzen beginnen. Das Anbehalten der
Arbeitsalltag völlig verändert und machen
Kanäle und mehr – ein für Klein- und Mittel-
Smart-Watch wird in diesem Zusammenhang
sehr oft krank.
betriebe kaum zu bewältigendes Kommuni-
übrigens als Schummeln bezeichnet.
Unsere Konzentrationsspanne liegt heute im
kationsproblem.
Durchschnitt nur noch bei elf Minuten, was übrigens nicht daran liegt, dass wir uns nicht
Digitales Burnout
länger konzentrieren könnten, sondern viel-
Unsere digitalen Helfer sollen uns in ers-
mehr daran, dass wir von Benachrichtigun-
ter Linie das Leben erleichtern und uns bei
gen diverser Apps, E-Mails, von Telefonaten
unserer täglichen Arbeit helfen. Wichtig ist
und diversem anderen Umgebungslärm vor-
jedoch, sich selbst gezielte Offlinezeiten zu
her abgelenkt werden. Doch oft lenkt man
verordnen. Ich rate in Coachings deshalb da-
sich auch selbst ab. Dies führt dazu, dass ei-
zu, offline in den Tag zu starten. Das Handy
„DER NEUROLOGE DR. BERND HUFNAGL ZEIGTE, DASS BEI EINER UNTERSUCHUNG VON FÜHRUNGSKRÄFTEN MITHILFE EINES HIRNSCANNERS UND DEM AUFZEIGEN DES BILDES EINES MOBILTELEFONS DASSELBE SUCHT- BZW. BELOHNUNGSAREAL DES HIRNS AUFLEUCHTET WIE BEI EINEM HEROINSÜCHTIGEN, DEM DAS BILD EINER SPRITZE GEZEIGT WÜRDE.“ 122
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ZUR PERSON
Bernhard-Stefan Müller ist Unternehmer und Führungskräftecoach. In seinen Vorträgen und Coachings beschäftigt er sich hauptsächlich mit den Themen Entrepreneurship, Zeitmanagement und Organisation. Sein Unternehmen unterstützt Gründer und Führungskräfte dabei, Unternehmensprozesse zu optimieren, und begleitet diese bei den Herausforderungen des Unternehmensalltags. Nähere Informationen finden Sie unter www.tantum.at oder durch die persönliche Kontaktaufnahme unter office@tantum.at.
Was zählt, sind die Menschen.
Unser Land braucht UnternehmerInnen, die an sich glauben. Und eine Bank, die an sie glaubt. Wir n iere z n a fin reichs Ă–ster chaft. Wirts
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25.06.18 10:40
Progress Werbung
Kreativität, Mut und Gestaltungskraft
V
Die Progress Werbung hat kürzlich den ersten Out-of-Home-Award Tirol vergeben. Wir holen die Sieger vor den Vorhang. ergeben
wird
der
Out-of-
Home-Award für herausragende kreative Leistungen in der Werbebranche.
Ausgezeichnet
wer-
den damit sowohl Agenturen als auch deren Auftraggeber: „Sie verdienen die Auszeichnung deshalb, weil sie den Mut hatten, auch gewagte Kreationen zuzulassen und zu fördern. Out of Home braucht Impact und einen Schuss Provokation und Witz“, so Fred Kendlbacher. Er ist gemeinsam mit Dominik Sobota Geschäftsleiter der Progress Werbung. Zusammen mit Tirol-Regionalmanager Peter Buglas haben die beiden Ende Juni in der Innsbrucker Soulkitchen die begehrten Kreativawards vergeben: „Wir alle, inklusive der Jury, sind überwältigt, welches Niveau an Kreativität, Witz, Mut und Gestaltungskraft die Tiroler Werbeszene hat. Und wie gut die Kreativen mit dem Medium Out of Home umgehen. Insgesamt gibt es fünf Kategorien mit je drei Gewinnern in Gold, Silber und Bronze. „Die Vielfalt der ausgezeichneten Sujets und Werbemedien zeigt, wie facettenreich die Außenwerbelandschaft der Progress Werbung in Tirol mittlerweile geworden ist, wie gut die Netze und die Infrastruktur funktionieren“, sagt Sobota. Und die Preisverleihung war gleich ein mehrfaches Fest: Zuerst die Gewinner vor den Vorhang, dann Fachgespräche unter Profis und zuletzt Fußball-WMLive-TV im Großformat – dazu feine Kulinarik.
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Progress Werbung
SO S EH E N S I EG E R AU S : P L A K AT : S TA D T I N N S B R U C K
MEIN INNSBRUCK – RAUM FÜR KULTUR UND CO. „Mein Innsbruck …“, ein 24-Bogen-Plakat mit unterschiedlichen Mutationen, weckt mit fröhlichen Testimonials Emotion und Patriotismus im besten Sinne. Silber geht an die Axamer Lizum, die sich naturverbunden romantisch als „Wanderbare Bergwelt“ und Idylle unweit der Stadt Innsbruck präsentiert. M-Preis als Dritter sagt „seriously sexy“ und weist den Weg zu seinem Supermarkt in Ischgl. Der wohl sympathischste Nahversorger in Westösterreich, sagen die Marktforscher.
Das Progress-Werbung-Team mit Fred Kendlbacher, Dominik Sobota und Peter Buglas mit Tina Radulovic, Daniela Hofer und Lisa Reinthaler (alle Stadt Innsbruck) / Hinten: Matthias Hörmannseder und Andreas Filthaut (Adpartners)
R O L L I N G B OA R D : S T U BA I E R G L E T S C H E R
FAMILY, LAND UND EISGROTTE
Die Stubaier Gletscher lockt die ganze Familie in die berüchtigte Eisgrotte – beeindruckend und natürlich Gold.
Catherine Propst (Stubaier Gletscher) und Mag. Andrea Sartori (Sartori & Thaler) mit Fred Kendlbacher, Dominik Sobota und Peter Buglas (alle Progress Werbung)
Platz zwei geht an den VVT (Verkehrsverbund Tirol), der das höchst erfolgreiche Jahresticket mit „Ein Ticket, ein Jahr, Bus und Bahn“ bewirbt und seine ökologische Einstellung betont. Den dritten Platz belegt die Schlick 2000 mit Panoramasesselbahn und neuen Pisten und dem Slogan „Geheimtipp gefunden“.
CITY LIGHT: OETZ
KUNTERBUNTES WIDIVERSUM Die Comicfiguren des Widiversums in der Almenregion Hochoetz sind das beste City Light: mit charismatischen Figuren und allerlei Einladungen zum Abenteuer. Echt witzig. Im Ötztal. Silber geht an die Sommerfestspiele Erl, die sich zurückhaltend nobel geben, und Bronze für die Herbstmesse Innsbruck: mit einem lachenden Kind inmitten von roten Herbstblättern. Fröhlichkeit pur. Und Genuss. Das City Light wurde in unterschiedlichen Mutationen präsentiert.
Charlie Zimmermann (Zimmermann & Pupp), Nadja Frischmann und Andreas Perberschlager (Bergbahnen Hochoetz) mit Fred Kendlbacher, Dominik Sobota und Peter Buglas
T R A N S P O R T M E D I A : S PA R K A S S E T I R O L
EIN BUS – EIN EYE-CATCHER
Die Sparkasse Tirol war der eindeutige Sieger der Kategorie – mit dem riesigen Bus samt Anhänger und dem markanten Slogan „#glaubandich – Träume nehmen Fahrt auf“ in einer sensationellen Umsetzung. Fred Kendlbacher und Dominik Sobota mit Martin Bucher (VVT), Johannes Rofner (Überall), Verena Lair und Mag. Thomas Haberl (Sparkasse Tirol), Sylvia Steger (IVB) / Hinten: Clemens Joast (Überall), Dr. Andreas Glätzle (Sparkasse Tirol) und Peter Buglas (Progress Werbung)
An die zweite Stelle setzt sich Aqua Dome/AAC mit einem IVB-Bus im TotalLook-Branding und beindruckenden Details. Der dritte Platz geht an das Serfaus Marketing mit einem Totallook-Bus, der gleich Lust auf einen Skitag im Tiroler Oberland macht.
I N N OVAT I V E & A M B I E N T M E D I A : H Ö R T N AG L
DAS GOLDENE MASCHERL
Hörtnagl kann’s: ein wunderschönes Festtagspaket für „Besser-Esser“, das Appetit und Vorfreude auf den Genuss macht. Hinterleuchtet in der City-LightLitfaßsäule. Eine Premiere für die innerstädtischen Kulturlitfaßsäulen: Das renommierte Osterfestival Tirol holt Silber. Bronze geht an die Swingcards der Innsbrucker Frühjahrsmesse in den Bussen: Ein Wegweiser und eine Einladung zum Gewinnspiel.
Fred Kendlbacher und Dominik Sobota (Progress Werbung), Johannes Chemnitz (Hörtnagl) und Peter Buglas (Progress Werbung)
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Glaubensfrage Geld Erfolg und Misserfolg der Vollgeld-Abstimmung in der Schweiz. // TEXT: STEFAN JENEWEIN
top.500
I
n der Schweiz fand am 10. Juni eine Volksabstimmung zum Vollgeld statt. Dabei stimmte knapp ein Viertel der Schweizer Wählerschaft für die Einführung von Vollgeld, während drei
von vier Stimmberechtigten dagegen votierten. An sich ein klares Ergebnis. Doch wenn man sich vor Augen führt, dass die Einführung von Vollgeld einer radikalen Abkehr vom bestehenden Geldsystem gleichkommt, kann die Zustimmung von einem Viertel der Schweizer Wählerschaft als durchaus beachtenswert bezeichnet werden. Die Gesellschaft für Angewandte Wirtschaftsforschung (GAW) aus Innsbruck hat sich bereits vor rund vier Jahren mit dem Thema Vollgeld auseinandergesetzt, als sie dazu in Vorwegnahme der Volksabstimmung ein Positionspapier für eine Schweizer Großbank ausgearbeitet hat. In diesem wurde die Funktionsweise des Vollgeldsystems erklärt sowie dessen Vor- und Nachteile gegenüber dem bestehenden Geldsystem aufgezeigt. Damals war das Thema Vollgeld in Österreich ein absolutes Expertenthema,
UNTER EINEM VOLLGELDREGIME WIRD DEN GESCHÄFTSBANKEN DIE GELDSCHÖPFUNG VERBOTEN. STATTDESSEN SOLL DIE ZENTRALBANK NICHT NUR WIE BEREITS HEUTE MÜNZEN UND BANKNOTEN IN UMLAUF BRINGEN, SONDERN AUCH DAS GESAMTE BUCHGELD. MIT DIESEM PRODUKTIONSMONOPOL KANN DIE ZENTRALBANK DIE GELDMENGE IN EINER VOLKSWIRTSCHAFT STEUERN, WAS IM BESTEHENDEN GELDSYSTEM DURCH DIE GELDSCHÖPFUNG DER GESCHÄFTSBANKEN NUR EINGESCHRÄNKT MÖGLICH IST.
mittlerweile ist – nicht zuletzt durch die Abstimmung in der Schweiz – interessierten Leserinnen und Lesern auch hierzulande zumindest der Begriff geläufig. Doch was ist
rund 1,1 Billionen Euro im Umlauf sind, be-
jenes Geld „verleihen“, das sie zuvor in müh-
eigentlich Vollgeld und warum käme seine
läuft sich der Wert des Buchgeldes auf mehr
samer Kleinarbeit von Sparerinnen und
Einführung einer Revolution des Geldsys-
als 10,8 Billionen Euro. Somit ist mit weniger
Sparern eingesammelt haben, entspricht
tems gleich?
als zehn Prozent der gesamten Geldmen-
nicht der Realität. Kundeneinlagen auf
Um die Idee von Vollgeld zu verstehen, muss
ge nur ein Bruchteil in Form von Bargeld in
Konten, egal ob ungebundene Sichteinla-
man zunächst wissen, wie das derzeitige
Umlauf.
gen auf unseren Gehalts- und Geschäfts-
Geldsystem funktioniert. Im Zentrum steht
konten oder gebundene Spareinlagen, sind
dabei die Frage, was zu Geld zählt und wer
... und wer schöpft es?
dieses Geld „produziert“ (im Fachjargon wird
Münzen und Banknoten werden durch die
ken, Kredite vergeben zu können. Vor die-
von Geldschöpfung gesprochen). Denn die
Zentralbank in Umlauf gebracht, indem sie
sem Hintergrund wird auch die Aussage
Verfechter von Vollgeld stoßen sich im We-
diese an die Geschäftsbanken ausgibt. An-
verständlich, dass Geschäftsbanken an der
sentlichen an der Art und Weise der Geld-
ders hingegen die Situation beim Buchgeld.
Geldschöpfung verdienen, denn schließ-
schöpfung im bestehenden Geldsystem.
Denn Buchgeld schöpfen die Geschäftsban-
lich erzielen sie ja Einkommen in Form von
ken, indem sie Kredite vergeben. Wenn Ih-
Zinsen.
Wie viel Geld gibt es ...
nen Ihre Hausbank etwa einen Kreditbetrag
keine notwendige Voraussetzung für Ban-
Zunächst einmal müssen wir uns fragen,
über 50.000 Euro auf Ihr Konto auszahlt
was überhaupt zu Geld zählt und wie viel es
(auf Ihr Konto bucht), entstehen per Knopf-
Woran sich VollgeldVerfechter stoßen
davon gibt. Dass Münzen und Banknoten zu
druck 50.000 Euro an Geld. Geld, das zuvor
Und genau hier spießt es sich für die Voll-
Geld zählen, dürfte bekannt sein. Daneben
nicht vorhanden war und allein durch die
geld-Verfechter, und das im Wesentlichen in
wird jedoch auch das so genannte Buchgeld
Buchung entsteht. Und dieser Vorgang ist
zweifacher Hinsicht: Zum einen sei es nicht
(= Giralgeld) unter Geld verstanden, also je-
der Kern der Funktionsweise unseres Geld-
einzusehen, warum (private) Geschäfts-
nes bargeldlose Zahlungsmittel, das elektro-
systems: Geschäftsbanken schöpfen Geld
banken an der Geldschöpfung in Form von
nisch in Form von Buchungen von Konto zu
via Kreditvergabe, daher wird unser Geld-
Zinseinnahmen verdienen. Es sei ein nicht
Konto bewegt wird. Und das ist viel. Denn
system auch als Schuldgeldsystem bezeich-
rechtfertigbares Privileg der Geschäftsban-
während in der Eurozone aktuell Münzen
net. Das in vielen Köpfen vorherrschende
ken gegenüber allen anderen Unternehmen,
und Banknoten, also Bargeld, im Wert von
Bild, dass Banken bei der Kreditvergabe nur
dass Erstere an der Produktion von Geld, das
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top.500
kein privates Gut ist, verdienen. „Fairer“ wäre
te Buchgeld profitieren, denn immerhin geht
es vielmehr, dass der Gewinn aus der Geld-
es hier um einige Milliarden Euro jährlich,
schöpfung der Allgemeinheit zugutekommt.
die in einem Vollgeldsystem von der Zent-
Zum anderen und darüber hinaus verorten
ralbank in das öffentliche Budget fließen. In
Vollgeld-Verfechter gerade in der jetzigen
Österreich wären dies im letzten Jahr rund
Form der Geldschöpfung durch Kreditverga-
zehn Milliarden Euro gewesen.
be die wesentliche Ursache für ein zu star-
Für die Geschäftsbanken hat dieses Verbot
kes Geldmengenwachstum, was seinerseits
der Geldschöpfung via Kreditvergabe gravie-
zur Spekulation einlädt, regelmäßig zu Bla-
rende Auswirkungen. Denn sie können in ei-
sen und Finanzkrisen führt und damit das
nem Vollgeldsystem nur mehr jene Mittel als
Wirtschaftssystem als Ganzes krisenanfäl-
Kredite vergeben, über die sie auch tatsäch-
lig macht.
lich verfügen. Dies können Spareinlagen von Kunden sein, aber auch Kredite von anderen
Vollgeldsystem auf einen Blick Was sind nun aber die Vorschläge der Vollgeld-Verfechter? Wie soll ein Vollgeldsystem funktionieren? Dazu sind im Kern zwei radikale Änderungen im Vergleich zum beste-
Banken oder der Zentralbank. Mag. Stefan Jenewein, Gesellschafter und Geschäftsführer der Gesellschaft für Angewandte Wirtschaftsforschung mbH (GAW). www.gaw.institute
henden Geldsystem angedacht.
2. G etrennte Konten für Zahlungsverkehr und Sparen Auch für uns Kunden ergeben sich unter einem Vollgeldregime spürbare Änderungen.
Geldsystem durch die Geldschöpfung der
Denn wir haben die Wahl zwischen zwei
1. V erbot der Geldschöpfung durch Geschäftsbanken
Geschäftsbanken nur eingeschränkt möglich
grundverschiedenen Arten von Konten. Frei-
ist. Damit erwarten sich Vollgeld-Verfechter
lich haben wir auch im bestehenden Geld-
Unter einem Vollgeldregime wird den Ge-
eine stabilere, weniger krisenanfällige Wirt-
system unterschiedliche Konten wie etwa
schäftsbanken die Geldschöpfung verbo-
schaftsentwicklung. Und durch die zusätzli-
Gehalts- und Sparkonten. Doch diese unter-
ten. Stattdessen soll die Zentralbank, die
chen Budgetmittel werden die öffentlichen
scheiden sich insofern nicht voneinander,
zur sogenannten Monetative, einer vierten
Haushalte spürbar entlastet.
als die Gelder auf beiden Kontenarten eine
Staatsgewalt, aufgewertet wird, nicht nur
Der Staat – und somit wir alle – würden
Verbindlichkeit der Geschäftsbank uns Kun-
wie bereits heute Münzen und Banknoten in
durch dieses von der Zentralbank geschöpf-
dinnen und Kunden gegenüber darstellen.
Umlauf bringen, sondern auch das gesamte Buchgeld. Dies soll geschehen, indem die Zentralbank das Buchgeld ohne Zins- und Rückzahlungsverpflichtung, also schuldfrei, an den Staat überweist – Geldschöpfung also ohne Verschuldung. Wie viel? Das soll sich an der Wirtschaftsentwicklung orientieren. Zu denken ist dabei an eine Höhe, die in etwa dem jährlichen Wirt-
Innsbruck
schaftswachstum entspricht. Damit wandert die Buchgeldschöpfung von den Geschäftsbanken zur Zentralbank, die somit über das „Produktionsmonopol“ für das gesamte Geld, also Münzen, Banknoten und Buchgeld, verfügt. Da alles Geld nun von der Zentralbank als staatliches Organ kommt, wird dieses Geld auch Vollgeld genannt: Vollgültiges und bestandsicheres Geld im Unterschied zu unserem heutigen Buchgeld, das streng genommen lediglich einen Anspruch auf Geld (also einen Anspruch auf Auszahlung von Bargeld) darstellt, auch wenn es ökonomisch betrachtet zwischen Buchgeld und Bargeld keinen Unterschied gibt. Mit diesem Produktionsmonopol kann die Zentralbank die Geldmenge in einer Volks-
www.norz.eu.com
wirtschaft steuern, was im bestehenden
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top.500
KONTENTRENNUNG IN EINEM VOLLGELDSYSTEM
BANK GELDKONTO Zahlungsverkehr
verwaltet
ANLAGEKONTO sparen
unverzinst
verzinst QUELLE: EIGENE DARSTELLUNG
Sie sind Bestandteil jeder Bankbilanz und ob
Bank gleichzeitig auch bewusst Mittel zur
derzeit an private Geschäftsbanken. Und
wir wollen oder nicht: Wir sind gegenüber
Kreditvergabe zur Verfügung. Denn es sind
die Geschäftsbanken würden ihr Privileg,
der Geschäftsbank in einer Gläubigerposi-
ausnahmslos die Gelder auf diesen Anla-
das sie in den Augen der Vollgeld-Verfech-
tion, unsere Guthaben stellen Forderungen
gekonten, die die Banken zur Kreditverga-
ter gegenüber anderen Unternehmen ha-
gegenüber der Geschäftsbank dar.
be heranziehen dürfen. Die Anlagekonten
ben, verlieren. Zum anderen sehen sie aber
Ganz anders hingegen in einem Vollgeldsys-
scheinen im Gegensatz zu den Geldkonten in
auch konkrete, unmittelbare positive Aus-
tem: Dort dient ein Konto der Abwicklung
der Bankbilanz auf, wir werden hier zu Gläu-
wirkungen. So soll das Finanz- und Wirt-
des Zahlungsverkehrs. Dieses Konto – und
bigern der Bank wie im derzeit bestehen-
schaftssystem weniger anfällig für Krisen
das ist der entscheidende Unterschied zum
den System. Die Anlagekonten sind damit
und Blasen sein und gleichzeitig der Staats-
bestehenden Geldsystem – wird außerhalb
auch prinzipiell mit Risiko behaftet, denn
haushalt durch die regelmäßigen Mittelzu-
der Bankbilanz geführt. Das bedeutet auch,
im Insolvenzfall sind die Gelder verloren wie
flüsse in Höhe der Geldschöpfung spürbar
dass die Gelder auf diesem Konto keine Ver-
im heutigen System – außer eine staatliche
entlastet werden.
bindlichkeit der Bank uns gegenüber dar-
Einlagensicherung steht für den Verlust der
stellen, wir werden hier nicht zu Gläubige-
Sparguthaben gerade.
Kritik am Vollgeldsystem
rinnen und Gläubigern der Bank. Vielmehr
Zusammengefasst bedeutet das für uns al-
Kritiker eines Vollgeldsystems befürchten
kann man sich dieses Konto wie einen Spar-
so, dass wir uns unter einem Vollgeldregime
durch das Verbot der Buchgeldschöpfung
strumpf vorstellen, in dem Geld verwahrt
bewusst entscheiden können, ob wir unser
durch die Geschäftsbanken eine Verknap-
wird. Die Bank verwaltet dieses Konto, wie
Geld auf unverzinsten, risikolosen Geldkon-
pung des Kreditvolumens und damit Frik-
sie dies heute etwa auch bei einem Wertpa-
ten außerhalb der Bankbilanz verwahren
tionen in der Wirtschaftsentwicklung. Dies
pierdepot tut, und wickelt auf diesem Konto
oder aber auf verzinsten, risikobehafteten
kann negative Auswirkungen auf Investi-
den Zahlungsverkehr ab. Auf das Geld auf
Anlagekonten der Bank zur Kreditvergabe
tionen, Wertschöpfung und Beschäftigung
diesem Konto hat die Bank keinen Zugriff,
zur Verfügung stellen wollen.
bedeuten. Das Zinsniveau würde unter ei-
sie kann es somit auch nicht zur Kreditver-
nem Vollgeldsystem möglicherweise stär-
der Bankbilanz steht, sind die Gelder auf die-
Vorteile laut VollgeldVerfechtern
sem Konto auch im Falle einer Insolvenz der
Vollgeld-Verfechter sehen in einem Voll-
und damit mehr Unruhe in der Wirtschafts-
Bank sicher. Bezeichnet wird dieses Konto
geldsystem Vorteile in zweierlei Hinsicht.
entwicklung. Auch würden Bankdienstleis-
als Geldkonto.
Zum einen erachten sie ein Vollgeldsystem
tungen etwa im Zusammenhang mit der
Neben Geldkonten sieht das Vollgeldregime
ganz grundsätzlich als die gesellschaftlich
Abwicklung des Zahlungsverkehrs auf den
für Kundinnen und Kunden für Sparzwe-
fairere Art und Weise, ein Geldsystem zu
Geldkonten spürbar teurer. Und nicht zuletzt
cke verzinste Anlagekonten vor. Mit dem
organisieren. Der Geldschöpfungsgewinn
wird der Machtzuwachs der Zentralbank
Ersparten auf diesen Konten stellen wir der
geht an die Öffentlichkeit und nicht wie
kritisch gesehen sowie die Überweisung des
gabe verwenden. Da dieses Konto außerhalb
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ker schwanken als derzeit. Damit wäre eine geringere Planungssicherheit verbunden
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neu geschöpften Buchgeldes von der Zentralbank in das öffentliche Budget. Damit könne der Druck der Regierung auf die Zentralbank größer werden, im Notfall auch einmal etwas mehr in das öffentliche Budget zu überweisen. Damit wiederum wäre nicht nur die Unabhängigkeit der Zentralbank in Gefahr. Auch die Finanzierung des Staates durch die Zentralbank wäre im Extremfall leichter oder schneller möglich als derzeit mit all ihren aus der Geschichte bekannten negativen Folgen. Und zu guter Letzt argumentieren Kritiker des Vollgeldes, dass das bestehende Geldsystem auch mit anderen Maßnahmen wie etwa strengeren Eigenkapitalvorschriften für Geschäftsbanken genauso gut krisensicherer gestaltet werden kann, ohne dass dabei gleich das ganze System in Frage gestellt und
TROTZ DES NEGATIVEN AUSGANGS DER ABSTIMMUNG IN DER SCHWEIZ HABEN DIE VOLLGELDVERFECHTER MEHR ALS NUR EINEN ACHTUNGSERFOLG ERZIELT. DENN DASS SICH IN DEN LETZTEN MONATEN UND JAHREN MEHR UND MEHR LEUTE MIT DEM GELDSYSTEM, SEINER FUNKTIONSWEISE, SEINEN SCHWÄCHEN SOWIE MÖGLICHEN REFORMEN AUSEINANDERGESETZT HABEN, IST JEDENFALLS ALS ERFOLG ZU WERTEN.
umgekrempelt werden müsse.
Einmaliger Umstellungsgewinn
fechter mehr als nur einen Achtungserfolg
Denn ein Grundverständnis des Geldsys-
erzielt. Denn dass sich in den letzten Mona-
tems als Herzstück unseres Wirtschaftssys-
Abschließend noch ein Punkt, der irgendwie
ten und Jahren mehr und mehr Leute mit
tems schadet mitnichten. Es ist vielmehr ei-
zu schön wirkt, um wahr sein zu können,
dem Geldsystem, seiner Funktionsweise,
ne notwendige Voraussetzung für sachliche
doch durch die Umstellung des bestehen-
seinen Schwächen sowie möglichen Refor-
Diskussionen, auch wenn oder gerade weil
den Geldsystems auf ein Vollgeldsystem kä-
men auseinandergesetzt haben, ist jedenfalls
das Thema „Geldsystem“ ein nicht sehr einfa-
me es zu einem zusätzlichen einmaligen Ef-
als Erfolg der Vollgeld-Verfechter zu werten.
ches ist.
fekt, nämlich einer radikalen Reduktion der Staatsschulden. Denn der derzeitige Bestand an Buchgeld kann im Zuge der Umstellung auf ein Vollgeldsystem sukzessive in die Staatskasse fließen. Dies kann geschehen, indem die Gelder auf unseren Konten (= Sichteinlagen) im Zuge der Umstellung auf ein Geldkonto außerhalb der Bankbilanz wandern – finanziell ändert das für uns nichts.
Innsbruck
Auf Seiten der Bank jedoch werden bilanztechnisch die Sichtguthaben in Verbindlichkeiten der Banken gegenüber der Zentralbank umgewandelt. Und da die Banken ihrerseits auch Forderungen gegenüber dem Staat haben (etwa in Form von Staatsanleihen), können diese Verbindlichkeiten mit den bestehenden Forderungen gegenüber dem Staat gegengerechnet werden, wodurch der Staat praktisch über Nacht entschuldet wäre. So wäre etwa die Schweiz zur Gänze entschuldet, Österreichs Schuldenstand würde um mehr als die Hälfte schrumpfen.
Erfolg der VollgeldAbstimmung Trotz des negativen Ausgangs der Abstim-
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mung in der Schweiz haben die Vollgeld-Ver-
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Der Weg heißt vorwärts Zehn Jahre nach Ausbruch der Finanzkrise ist das österreichische Bankensystem mehr oder weniger zur Normalität zurückgekehrt. Nach den großen Restrukturierungen der letzten Jahre haben viele Bankengewinne wieder ihr Vorkrisenniveau erreicht. Ausruhen ist dennoch keine Option.
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top.500
E
s scheint fast ein wenig paradox: In Zeiten größter Herausforderungen fuhren Tirols Banken in den vergangenen Jahren die teils besten Er-
gebnisse ihrer Firmengeschichte ein und es scheint so weiterzugehen, blickt man auf die Bilanzen der größten Institute des Landes.
DIE ÖSTERREICHISCHE WIRTSCHAFT VERZEICHNETE IM JAHR ERNEUT EIN DYNAMISCHES WACHSTUM. DABEI PROFITIERTEN SOWOHL UNTERNEHMEN ALS AUCH PRIVATE KREDITNEHMER VON HISTORISCH NIEDRIGEN ZINSEN.
Und die Branche hat es wahrlich nicht leicht. Das Image von Banken und Bankern war
wir es gewohnt sind“, sagt etwa BTV-Vor-
Konsolidierungsvorgang beschleunigt. Bis
schon besser. Auch wenn sich das Vertrauen
standsvorsitzender Gerhard Burtscher im
auf die Fusion der drei Volksbanken (Lan-
zwischenzeitlich wieder stabilisiert hat und
nachfolgenden Interview.
deck, Kufstein-Kitzbühel, Innsbruck-Schwaz)
Regionalbanken imagetechnisch ohnehin
Geld zu verdienen ist definitiv schwieri-
zur gemeinsamen Volksbank Tirol AG blie-
tendenziell besser durch die Krise kamen als
ger geworden, für beide Seiten: für die Bank
ben größere Zusammenschlüsse jedoch aus.
internationale Großbanken, so war das harte
selbst (und ja, das ist letztlich das Ziel von
Arbeit. Und auch wenn es durchaus schon
Banken und darf es auch sein) als auch für
Finanziell stabil
einfacher war, Banker zu sein, so sind es die
deren Kunden. Wirtschaftlich zu agieren,
Um auf Kurs zu bleiben, bleibt es dennoch
vielen Mitarbeiter und Vorstände in der Re-
funktioniert aber dennoch. Auch in Zeiten
wichtig, effizienzsteigernde Maßnahmen
gel dennoch immer noch gerne – trotz der
von Niedrig(st)zinsen und überbordendem
voranzutreiben, um die Wettbewerbsfähig-
vielen Regularien, die das Arbeiten und Wirt-
bürokratischem Aufwand, der teils nur sehr
keit zu erhöhen und über die Einbehaltung
schaften nicht unbedingt einfacher machen.
mitarbeiterintensiv zu bewältigen ist. Das ist
von Gewinnen die Risikotragfähigkeit der
„Die Regularien nehmen weiter zu und sind
ein Grund, warum kleinere Bankeinheiten
Banken weiter zu stärken. Um die Finanz-
in Teilbereichen zwischenzeitlich übertrie-
zusehends geschlossen wurden, vielerorts
marktstabilität dauerhaft zu sichern, sol-
ben. Besonders mühsam sind sie, wenn wir
wurden Filialen zugesperrt. Dass Tirol in der
len die Banken auch auf eine nachhaltige
vor lauter Formalismen die Kundenorientie-
Vergangenheit generell als overbanked galt,
Kreditvergabe, insbesondere bei Immobi-
rung nicht mehr ganz so leben können, wie
hat diesen Prozess mit beeinflusst und den
lienfinanzierungen, achten. „Die jüngsten Marktturbulenzen führten zu gestiegenen Risikoprämien bei Staatsanleihen und zu Kursverlusten auf den europäischen Aktien-
TIROLS TOP-BANKEN PLATZ
FIRMA
märkten. Das unterstreicht die NotwendigBILANZSUMME 2017
EGT 2017
MA
10.463.600.000
91.200.000
1.401
menwerk für den europäischen Banken- und
1
Bank für Tirol und Vorarlberg
2
Raiffeisen Landesbank Tirol AG
7.426.600.000
20.200.000
406
schreiten“, sagte Gouverneur Ewald Nowotny
3
Hypo Tirol Bank
7.057.600.000
22.000.000
512
anlässlich der Präsentation der 35. Ausgabe
4
Tiroler Sparkasse
3.592.000.000
28.600.000
562
5
Volksbank Tirol AG
3.100.900.000
12.600.000
401
6
Sparkasse Kufstein
1.698.950.053
14.610.147
233
im Jahr 2017 erneut ein dynamisches Wachs-
7
Sparkasse Schwaz
1.603.511.901
9.996.991
196
tum. Dabei profitierten sowohl Unterneh-
8
RaiffeisenBank Kitzbühel – St. Johann
1.350.183.000
13.257.000
120
9
Raiffeisen Bezirksbank Kufstein
1.215.343.049
8.554.168
201
Ost- und Südosteuropa (CESEE) erlebt wei-
10
Sparkasse Imst
995.964.152
7.675.648
154
terhin eine starke wirtschaftliche Expansion,
11
Sparkasse der Stadt Kitzbühel
864.000.000
7.138.000
139
12
Lienzer Sparkasse
389.333.000
880.000
61
13
Raiffeisen Regionalbank Hall
384.131.422
2.546.169
57
unterstützte die Ertragskraft österreichi-
14
Raiffeisen Regionalbank Schwaz
344.585.234
1.580.239
47
scher Unternehmen und hat sowohl deren
15
Raiffeisenbank Oberland
331.000.000
2.550.000
58
16
Sparkasse Rattenberg
321.938.353
1.646.698
53
17
Raiffeisenbank Wattens
284.242.374
1.520.033
49
höhte den Finanzierungsbedarf österreichi-
18
Raiffeisenbank Wipptal
259.862.733
1.512.790
29
scher Unternehmen. Trotz der zunehmen-
19
Raiffeisenbank Seefeld
248.994.326
2.455.826
53
Zu Redaktionsschluss waren noch nicht alle Bilanzen veröffentlicht bzw. wollten nicht alle Banken ihre Zahlen bekannt geben.
136
keit, auf dem Weg zu einem stabilen Rah-
eco.nova
Finanzmarkt möglichst schnell voranzu-
des Financial Stability Report der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB). Die österreichische Wirtschaft verzeichnete
men als auch private Kreditnehmer von historisch niedrigen Zinsen. Auch Zentral-,
was sich auch in den Gewinnen der österreichischen Tochterbanken widerspiegelt. Das kräftige Wirtschaftswachstum des Vorjahres
Schuldendienst erleichtert als auch ihr internes Finanzierungspotenzial gestärkt. Die anhaltende Erholung der Investitionen er-
den Aufnahme von Eigenkapital entfiel auch im Jahr 2017 ein Großteil der externen Finan-
Vermögen anvertrauen heißt für uns Chancen für Sie ergreifen.
DIE BANK FÜR ANSPRUCHSVOLLE PRIVATKUNDEN Vernunft, Verantwortung und Ertrag. Ertrag beginnt dort, wo die Chancen die Risiken überwiegen. Gemeinsames Ziel ist der langfristige Erfolg. Dafür setzen wir unsere Erfahrung und Expertise ein, dafür aktivieren wir unser gesamtes Potenzial. Unternehmerische Unabhängigkeit, verlässliche Werte und ein Betreuungsteam, das Ihre individuellen Bedürfnisse versteht: das macht die BTV zur idealen Veranlagungsbank für anspruchsvolle Privatkunden. Ihrem Vermögen verpflichtet. Unserem Weg verbunden. Seit 114 Jahren.
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Aus Auszeichnungen und Erfolgen in der Vergangenheit kann nicht auf zukünftige Erfolge oder Wertentwicklungen geschlossen werden. Mehr Infos zu den Auszeichnungen erhalten Sie unter: www.btv.at/auszeichnungen. Diese Marketingmitteilung/Werbemitteilung ist keine individuelle Anlageempfehlung, kein Angebot zur Zeichnung bzw. zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten.
top.500
zierung von nichtfinanziellen Unternehmen auf Kreditinstrumente. Zum ersten Mal seit fünf Jahren stellte dabei der heimische Finanzsektor die wichtigste Fremdfinanzierungsquelle für den österreichischen Unternehmenssektor dar und stellte knapp die Hälfte der Finanzierungsmittel bereit, nachdem in den beiden Jahren zuvor der größte Anteil aus ausländischen Finanzierungsquellen stammte. Bei den privaten Haushalten führte die geringere Sparquote im Jahr 2017 zu einem Rückgang der Geldvermögensbildung. Im Niedrigzinsumfeld zeigten die privaten Haushalte weiterhin eine starke Präferenz für hochliquide Bankeinlagen, während Nettoveranlagungen in Lebensversicherungen und Pensionsvorsorge im Jahr 2017 negativ waren. Das Wachstum der Bankkredite an private Haushalte hielt an und wurde weiterhin zu einem großen Teil von Immobilienfinanzierungen getragen. Aber auch Konsumkredite, die seit Ausbruch der Krise rückläufig waren, verzeichneten wieder positive Wachstumsraten. Die Anteile der Fremd-
Ausbruch der Krise. Damit kehrt er wieder
Grund ist es weiterhin wichtig, die operati-
währungskredite und der variabel verzins-
zur Normalität zurück, wenngleich es sich
ve Profitabilität nachhaltig zu stärken, das
ten Kredite an den Krediten an private Haus-
um eine neue Form der Normalität handelt.
heißt, die Kostenstruktur weiter zu optimie-
halte gingen weiter zurück, wenngleich bei-
Umstrukturierungen und Konsolidierungen
ren. Die systemischen Risiken aus der Immo-
de im europäischen Vergleich immer noch
haben die Struktur des österreichischen Ban-
bilienfinanzierung in Österreich sind derzeit
hoch sind.
kensystems verändert, während zusätzliches
begrenzt, allerdings muss dies auch in Zu-
Kernkapital aufgebaut und Kreditrisiken re-
kunft durch nachhaltige Kreditvergabestan-
duziert wurden, was zu einer Verbesserung
dards sichergestellt werden. Als nachhaltig
Zehn Jahre nach dem Zusammenbruch der
der Finanzmarktstabilität beigetragen hat.
erachtet die OeNB dabei ein angemessenes
US-Investmentbank Lehman Brothers im
Die österreichischen Banken konnten ih-
Mindestmaß an Eigenmitteln der Kreditneh-
Jahr 2008 hat sich die Lage der österreichi-
re Gewinne im Jahr 2017 sowohl im Inland
menden, eine sinnvolle Begrenzung ihres
schen Banken normalisiert. Im Jahr 2017 ver-
als auch im Ausland erneut steigern. Diese
Schuldendienstes im Verhältnis zum Net-
zeichnete der österreichische Bankensektor
Profitabilität beruht aber sehr stark auf his-
toeinkommen sowie Laufzeiten, die nicht
die höchste konsolidierte Profitabilität seit
torisch niedrigen Risikokosten. Aus diesem
unverhältnismäßig lang ausfallen und die
Normalzustand
Einkommensentwicklung über den Lebenszyklus berücksichtigen.
ZEHN JAHRE NACH DEM ZUSAMMENBRUCH DER USINVESTMENTBANK LEHMAN BROTHERS IM JAHR HAT SICH DIE LAGE DER ÖSTERREICHISCHEN BANKEN NORMALISIERT. IM JAHR VERZEICHNETE DER ÖSTERREICHISCHE BANKENSEKTOR DIE HÖCHSTE KONSOLIDIERTE PROFITABILITÄT SEIT AUSBRUCH DER KRISE. 138
eco.nova
So geht’s Tirol War es in der Vergangenheit just die heimische Landesbank, die als Sorgenkind galt, so hat sich die Hypo Tirol Bank in den letzten Jahren wieder stabilisiert. Luft nach oben gibt’s dennoch, auch wenn die Bank auf ein durchaus erfolgreiches Geschäftsjahr zurückblickt. Das wirtschaftliche Ergebnis liegt mit 22 Millionen Euro über den Planzahlen. Die Bilanzsumme pendelt sich mit 7,1 Milliarden Euro auf das avisierte Niveau der Neuausrichtung ein. „Wir haben unsere Bilanzsumme konsequent verringert und nun die vorgesehene Größenordnung erreicht. Die Risikovorsorge entwickelt sich positiv, neuerliche Upgrades bestätigen unsere wirtschaftliche Stabilität“, so Mag. Wilfried Stauder, Vorsitzender des Aufsichtsrates. Die Kern-
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Neubau Maisonette-Wohnung Prutz, 4 Zimmer, Wohnnutzfläche ca. 100,5 m², Loggia ca. 6,7 m², 1 Tiefgaragenabstellplatz, Keller, Dachterrasse optional
kapitalquote wurde seit 2012 um fünf Prozent verbessert – mit 14,5 Prozent liegt die Hypo Tirol Bank dabei im oberen Mittelfeld aller österreichischen Banken. Die Erfolge der Hypo Tirol Bank werden zudem durch Upgrades von unabhängigen Ratingagenturen bestätigt: „Standard & Poor’s honoriert unser positives Wachstum am Kernmarkt bei moderatem Risiko mit BBB+. Moody’s hebt das Rating auf Baa2. Beide Ratings sind mit positivem Ausblick versehen und ein Ausdruck unserer wirtschaftlichen Stabilität“, ergänzt Vorstandsvorsitzender Hans-Peter Hörtnagl. Zufrieden schaut auch die RLB aufs vergangene Jahr zurück. Die Gründe: mehr Kredite, eine gesteigerte Bilanzsumme, gewachsene Eigenmittel und die niedrigsten Risikokosten seit Bestehen. Besonders erfreulich für das Team
Landhausvilla Grinzens, 5 Zimmer zzgl. Wohnküche, Wohnnutzfläche ca. 180 m², Grundstücksfläche ca. 531 m², Terrassen ca. 136 m², Doppelgarage, 3 AAP, voll unterkellert
rund um Vorstandsvorsitzenden Johannes Ortner: Die Eigenmittelquote konnte auf 16,35 Prozent gesteigert werden. Ortner: „Wir stehen besser da denn je. Unsere Eigenkapitalsituation bildet eine starke Basis für unsere zukünftige Ausrichtung.“ Generell ist die Eigenkapitalausstattung der Top-5-Banken in Tirol durchaus solide, was als gutes Zeichen zu werten ist, sind Diskussionen über das Eigenkapital doch seit der Finanzkrise wieder in Mode gekommen. Letztlich war es nämlich der Mangel an selbigen, der die Krise überhaupt ausgelöst hatte. Da kapitalschwache Banken ihre Verluste nicht selbst auffangen konnten, wurde eine staatliche Bankenrettung erst nötig. Stärkere Regularien haben dazu
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geführt, dass sich Banken dahingehend besser aufstellen (mussten). Und es scheint gewirkt zu haben. Tirols Bankenlandschaft war zwar nie wirklich gefährdet und die Banken selbst standen zu einem Gutteil auf sicheren Beinen; strengere Vorgaben haben jedoch zu noch mehr Stabilität geführt und damit auch zu wachsendem Vertrauen. Und Vertrauen in die Bankenwelt hat einer Volkswirtschaft noch
IMMOBILIENMANAGEMENT JENEWEIN Peter Jenewein Eduard-Bodem-Gasse 8, 6020 Innsbruck Tel.: 0512-26 82 82, Mobil: 0664-110 8 200 E-Mail: office@immobilien-jenewein.at www.immobilien-jenewein.at
nie geschadet.
eco.nova
139
top.500
INTERVIEW
Gut aufgestellt Auch im vergangenen Jahr hat die BTV ihr Eigenkapital deutlich ausgebaut. Diese Kapitalstärke bildet eine solide Basis für das Bankgeschäft und eröffnet viele Möglichkeiten.
D
as bilanzielle Eigenka-
Die Digitalisierung beeinflusst auch die
pital 2017 der BTV ver-
Bankbranche. Wie gehen Sie mit dem ver-
zeichnete auch durch
mehrten Aufkommen von FinTechs oder
die Kapitalerhöhung im
Phänomenen wie Kryptowährungen um?
letztjährigen Frühjahr
Glauben Sie, dass vor allem Letztere bzw.
einen kräftigen Sprung von 148 Millionen
die Blockchain-Technologie, auf der sie ba-
auf 1.367 Millionen Euro. Das macht die Bank
sieren, Ihre Branche nachhaltig verändern
zur eigenkapitalstärksten in Westösterreich,
können bzw. werden?
seit Jahren gilt die BTV hierzulande als eine
FinTechs und Kryptowährungen beeinflus-
der (wirtschaftlich) solidesten und stabils-
sen zweifellos die Finanzbranche. Die Block-
ten Banken. Ein guter Grund, mit dem Vor-
chain-Technologie bietet gute Lösungsan-
standsvorsitzendenden Gerhard Burtscher
sätze für unterschiedlichste Anwendungen.
darüber zu reden.
Für uns und unsere Kunden steht aber nach wie vor das persönliche Gespräch im Mittel-
ECO.NOVA: Die BTV fährt seit Jahren
punkt. Dafür und für unser ausgezeichnetes
Top-Ergebnisse ein. Auch im vergangenen
Fachwissen werden wir geschätzt. Gerade die
Jahr wiesen die Geschäftsvolumina in al-
Handschlagqualität hat für den BTV-Bankier
len wichtigen Bilanzpositionen wie Kredite
eine besondere Bedeutung. Digitalisierung
an Kunden, betreute Kundengelder, Eigen-
und Elektrifizierung ergänzen den persönli-
kapital oder Bilanzsumme den höchsten
chen Kontakt durch neue Möglichkeiten der
Stand in der 114-jährigen Bankgeschichte
Kommunikation und schnellere sowie einfa-
auf. Wie ist dies möglich in Hinblick auf
chere Abwicklung.
immer schwieriger werdende RahmenbeSeit der Finanzkrise sind die Menschen in
einfacher machen, wirtschaftlich und auf
Hinblick auf Banken ein Stück weit sensib-
Wachstum ausgerichtet zu arbeiten?
ler geworden. Auch wenn der Imagescha-
GERHARD BURTSCHER: Durch sehr gute Mitarbeiter, sensationelle Kunden und Engagement. Wir versuchen, jeden Tag ein Stück besser zu werden. Tagtäglich führen wir viele Gespräche mit Kunden und wissen dadurch, was sie bewegt. Als eigenkapitalstärkste Bank Westösterreichs können wir mittelständische Unternehmen in ihrem Wachstumskurs begleiten und gleichzeitig ein sicherer Ort für die Vermögensanlage sein. Dies zeigt sich auch in unserem Geschäftsmodell, das wir seit 114 Jahren pflegen: Wir nehmen Einlagen von Kunden herein und stellen diese wiederum in derselben Region in Form von Krediten in einem sehr attraktiven Marktgebiet zur Verfügung. Die Basis für dieses Geschäftsmodell bilden die bestens ausgebildeten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die die Qualität sicherstellen. Dank unserer Kapitalstärke können wir auch ein verlässlicher Partner für unsere Kunden sein.
140
eco.nova
„DIE DIGITALISIERUNG ERGÄNZT DEN KUNDENKONTAKT DURCH NEUE MÖGLICHKEITEN DER KOMMUNIKATION. FÜR UNS STEHT ABER NACH WIE VOR DAS PERSÖNLICHE GESPRÄCH IM MITTELPUNKT.“ Gerhard Burtscher, Vorstandsvorsitzender der BTV
den sich hierzulande in Grenzen hielt und das Vertrauen wieder gestiegen ist: Hat sich die Kunden-Bank-Beziehung über die Jahre verändert (auch in Hinblick auf MiFID II, das ja noch stärker eingreift …)? Die Beziehung hat sich zweifellos verändert. Die Regularien nehmen weiter zu und sind in Teilbereichen zwischenzeitlich übertrieben. Besonders mühsam sind sie, wenn wir vor lauter Formalismen die Kundenorientierung nicht mehr ganz so leben können, wie wir es gewohnt sind und wie es unsere Kunden verdienen. Tirol galt viele Jahre als overbanked. Glauben Sie, dass sich der Markt mittlerweile stabilisiert hat? Noch nicht vollständig. Die Bankendichte hat ja in den vergangenen Jahren abgenommen, dieser Prozess wird die Banken aber generell in den kommenden Jahren noch begleiten. Die BTV ist dabei jedoch gut aufgestellt.
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dingungen, die es Banken nicht unbedingt
PORTRÄTWASSERZEICHEN Hält man die Banknote gegen das Licht, werden das Porträt der mythologischen Gestalt Europa, ein Fenster und die Wertzahl sichtbar.
PORTRÄT-FENSTER Betrachten Sie die Banknote gegen das Licht. Das im Hologramm enthaltene Fenster wird durchsichtig. In ihm erscheint ein Porträt der mythologischen Gestalt Europa, das von beiden Seiten des Geldscheins zu erkennen ist.
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top.500
DIE G ROSS E N FÜ N F IM DETAIL RAIFFEISEN-LANDESBANK TIROL Bilanzsumme
„VON JETZT AN WERDE ICH NUR NOCH SO VIEL AUSGEBEN, WIE ICH EINNEHME – SELBST WENN ICH MIR DAFÜR GELD BORGEN MUSS.“ Mark Twain, Schriftsteller
Bilanzsumme Betriebserträge
Betriebserträge
87,2 Mio. Euro
Ergebnis vor Steuern (EGT)
20,2 Mio. Euro
Ergebnis nach Steuern
14,1 Mio. Euro
Einlagen
1.858.4 Mio. Euro
Ausleihungen
2.611,4 Mio. Euro
Eigenkapital
424 Mio. Euro
Eigenmittel
458 Mio. Euro
Eigenmittelquote Kernkapital Kernkapitalquote Mitarbeiter
BANK FÜR TIROL UND VORARLBERG
7.426,6 Mio. Euro
16,35 % 413,7 Mio. Euro 14,77 % 406
TIROLER SPARKASSE 10.463,6 Mio. Euro 285,5 Mio. Euro
Bilanzsumme
3.592 Mio. Euro
Betriebserträge
88,9 Mio. Euro
Ergebnis vor Steuern (EGT)
91,2 Mio. Euro
Ergebnis vor Steuern (EGT)
28,6 Mio. Euro
Ergebnis nach Steuern
75,9 Mio. Euro
Ergebnis nach Steuern
21,8 Mio. Euro
Einlagen
7.605,7 Mio. Euro
Einlagen
2.583 Mio. Euro
Ausleihungen
7.336,4 Mio. Euro
Ausleihungen
2.774 Mio. Euro
Eigenkapital
1.367,3 Mio. Euro
Eigenkapital
262 Mio. Euro
Eigenmittel
228,1 Mio. Euro
Eigenmittel Eigenmittelquote Kernkapital Kernkapitalquote Mitarbeiter
1.125 Mio. Euro 15,83 % 1.069,8 Mio. Euro 15,05 % 1.401
HYPO TIROL BANK Bilanzsumme Betriebserträge
Eigenmittelquote Kernkapital Kernkapitalquote Mitarbeiter
14,86 % 221,6 Mio. Euro 14,44 % 562
VOLKSBANK TIROL 7.057,6 Mio. Euro 108,1 Mio. Euro
Bilanzsumme
3.100,9 Mio. Euro
Betriebserträge
76,6 Mio. Euro
Ergebnis vor Steuern (EGT)
22 Mio. Euro
Ergebnis vor Steuern (EGT)
12,6 Mio. Euro
Ergebnis nach Steuern
19 Mio. Euro
Ergebnis nach Steuern
14,6 Mio. Euro
Einlagen
3.187,4 Mio. Euro
Einlagen
2.473,9 Mio. Euro
Ausleihungen
5.346,2 Mio. Euro
Ausleihungen
2.577,6 Mio. Euro
Eigenkapital
544,4 Mio. Euro
Eigenkapital
Eigenmittel
584,6 Mio. Euro
Eigenmittel
Eigenmittelquote Kernkapital Kernkapitalquote Mitarbeiter
16,34 % 519,1 Mio. Euro 14,51 % 512
Eigenmittelquote Kernkapital Kernkapitalquote Mitarbeiter
342 Mio. Euro 345,3 Mio. Euro 19,1 % 316,4 Mio. Euro 17,5 % 401 Alle Angaben ohne Gewähr!
Mio. Euro
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Das Team an der Spitze. V. l.: Mag. Johannes Haid, Vorstand, Mag. Wilfried Stauder, AufsichtsratsVorsitzender, Johann-Peter HĂśrtnagl, Vorstands-Vorsitzender, Mag. Alexander WeiĂ&#x;, Vorstand
Hypo Tirol Bank: Einblicke und Aussichten.
Vor wenigen Wochen präsentierte die Landesbank ihre Bilanz. Ein guter Anlass, nachzufragen. Wie ist das letzte Geschäftsjahr gelaufen? Und: Welche Pläne gibt es für die Zukunft? Der Vorstand im Interview. Herr Hörtnagl, Ihr Resümee: War 2017 ein erfolgreiches Jahr? Wie geht es der Hypo Tirol? Lassen Sie es mich so zusammenfassen: Hinter der Hypo Tirol liegt ein ruhiges Jahr. Wir haben fokussiert daran gearbeitet, den eingeschlagenen Weg weiterzugehen. Mit Einsatz gegenüber unseren Kundinnen und Kunden und im Bewusstsein unserer Verantwortung. In Zahlen gemessen lässt sich das Jahr zusammenfassen: Das wirtschaftliche Ergebnis lag mit 22 Millionen Euro über den Plan. Die Kapitalausstattung ist komfortabel und seit dem Jahr 2012 um über 5 % gestiegen. Bei konstanter Bilanzsumme und bei den nach wie vor fordernden Marktbedingungen können wir also zu Recht behaupten, dass die Bank eine nachhaltig positive Entwicklung nimmt. Das bestätigt übrigens auch Standard & Poor´s mit einem neuerlichen Upgrade auf A- mit einem stabilen Ausblick für die Zukunft. Herr Weiß, die Hypo Tirol ist ein wichtiger Finanzierungspartner für die Tirolerinnen und Tiroler. Wie entwickelt sich das Kreditgeschäft? Gut. Schließlich sind die Zinsen noch immer niedrig und die Konjunkturprognosen positiv.
Mit einem Kreditvolumen von ten Säulen zur Umsetzung dieses knapp 5,3 Milliarden Euro sind wir Vorhabens sind: Steigerungen im ein wichtiger Geldgeber für Private, Kundengeschäft und Unternehmen und Öffentliche. Wir Kosteneffizienz. Das bedeutet, dass sehen es als unsere Aufgabe als wir die Chancen der Digitalisierung Landesbank, zukunftsfähige Ideen für unseren Erfolg nutzen, indem mit der finanziellen Schubkraft wir unser Angebot und unsere Proauszustatten, damit Tirol als Wirtzesse laufend modernisieren. schaftsregion und Lebensraum sein Da sind wir mit unserem Partner ganzes Potenzial entfalten kann. dem Allgemeinen Rechenzentrum Allein in Projekte von Tiroler KMU´s in guten Händen. fließen jährlich 400 Mio. Euro und mehr. In Form von FinanzierungsUnd was erwarten Kunden Ihrer strategien mit passenden Zins- und Meinung nach von einer moderRückzahlungsmodalitäten, abgenen Bank? stimmt auf die Liquiditäts-Anforderungen und optimiert durch Flexibilität. Das bedeutet die Vereine fundierte Förderungsberatung. netzung aller DienstleistungsGanz besonders schätzen Kundinangebote durch Omnichannelling. nen und Kunden unsere regionale Der Kunde entscheidet, wann und Präsenz. Sie ermöglicht es uns, wo er Bankgeschäfte tätigen will. Kreditentscheidungen nachvollzieh- Auch wenn Standardgeschäfte verbar, rasch und persönlich zu treffen. mehrt online abgewickelt werden, Damit auf dem Weg zum Ziel keine erwarten sich Kundinnen und Kunwertvolle Zeit verloren geht. den Interaktionsmöglichkeiten mit ihrer Bank. Es geht um fachliche, Herr Haid, wir haben jetzt gehört, emotionale und soziale Mehrwerwie es der Hypo Tirol geht. Bleibt te. An allen Kontaktpunkten. Und die Frage: Welche Pläne gibt es, trotz aller technischen Entwicklunan die gute Entwicklung der vergen: Es wird immer um den Mengangenen Jahre anzuschließen? schen gehen. Basierend auf unserer Unternehmensstrategie und Planungsvorgaben streben wir weiter ein kontrolliertes Wachstum im Kernmarkt Nord-, Ost-, Südtirol und Wien an. Die beiden wichtigs-
Aon
Sicher ist sicher
Mergers-&-Acquisitions (M&A)-Versicherungen haben eine rasante Entwicklung durchlaufen und sind heute ein Standardwerkzeug in vielen M&A-Transaktionen.
S
ind M&A-Versicherungen bereits auf
venter Schuldner zur Verfügung steht, gegen
dem Weg zum Standard? Fakt ist:
den er einen Direktanspruch hat.
M&A-Versicherungen gehören welt-
Außerdem ist es möglich, bei einer W&I-Käu-
weit zu einer der am stärksten wachsenden
ferpolizze Deckungssummen zu vereinbaren,
Versicherungsgattungen. Nachdem diese
die höher als der Haftungshöchstbetrag des
Versicherungslösung in der Finanzkrise fast
Verkäufers im Unternehmenskaufvertrag
gänzlich verschwunden war, erlebte sie im
sind und die länger laufen als die Verjäh-
Anschluss zunächst ein Comeback und seit
rungsfristen im Kaufvertrag.
einigen Jahren einen regelrechten Boom, lassen sich damit doch bei vielen Transak-
Transaktionsbeschleuniger
tionen die gesamten Haftungsrisiken absi-
Für den Käufer hat der Abschluss einer
chern. Die Risikoprüfung erfolgt schnell, fle-
M&A-Versicherung zudem den Vorteil, dass
xibel und professionell.
diese häufig erst dazu führt, dass auf dem
Risikominimierung Den Grundstein fast jedes M&A-Versicherungskonzeptes bildet eine so genannte Warranty-&-Indemnity-Versicherung (W&I-Versicherung). Diese greift ein, wenn sich ein vom Verkäufer abgegebenes Garantieversprechen als unrichtig herausstellt. Nur bereits bei der Transaktion bekannte Risiken sind dann nicht versichert. War früher die Verkäuferpolizze als eine besondere Form der Haftpflichtversicherung üblich, so kam es über die Jahre zu einem Paradigmenwechsel und Käufer haben sich zusehends vor (auch teilweise arglistig) falsch
„FUSIONEN UND ÜBERNAHMEN GEHÖREN ZU DEN ANSPRUCHSVOLLSTEN AUFGABEN, DIE WACHSTUMSORIENTIERTE UNTERNEHMEN ZU BEWÄLTIGEN HABEN. GUT, WENN MAN DABEI EINEN STARKEN PARTNER AN SEINER SEITE HAT. GEBEN SIE IHREN TRANSAKTIONEN MEHR SICHERHEIT.“ Mag. (FH) Ursula Hintringer, Geschäftsführerin AON Austria GmbH | Tirol
momentan vorherrschenden Verkäufermarkt überhaupt substanzielle Garantien abgegeben werden. Viele Verkäufer machen die Transaktion nämlich generell davon abhängig, dass der Käufer einen Abschluss einer derartigen Versicherung akzeptiert. Die Integration einer M&A-Polizze in die Vertragsverhandlungen darf die Transaktion jedoch nicht behindern, sondern muss diese – im Gegenteil – befördern. Mittlerweile sind derartige Polizzen fester Bestandteil im M&A-Geschäft. Studien zufolge kommt eine W&I-Polizze bereits bei über 20 Prozent der Transaktionen zum Einsatz. Sind Private-Equity-Gesellschaften
abgegebenen Garantien des Verkäufers ver-
involiert, sogar bei 40 Prozent. Teils werden
sichert. Das hat gute Gründe, denn damit
sie als Transaktionsbeschleuniger geschätzt,
kann sich der Käufer im Schadensfall direkt
teils tragen sie aber auch dem Absicherungs-
an seinen Versicherer wenden, der sich um
verlangen neuer Käufergruppen etwa aus
alles Weitere kümmert. Das spart Zeit, Ner-
Asien Rechnung.
ven und Kosten, auch weil dem Käufer mit
Um Fusionen und Übernahmen rasch und
dem Versicherer ein professioneller und sol-
professionell abzuwickeln, braucht es starke
146
eco.nova
Aon
Partner. Aon ist ein führender globaler Dienstleister für Risikomanagement sowie Versicherungs- und Rückversicherungsmakler und verfügt mit „M&A and Transaction Solutions“ über eine eigene Spezialeinheit, die Firmen weltweit bei Unternehmenstransaktionen berät. Mehr als 200 Experten bilden kompetente Teams aus Versicherungsspezialisten, Juristen und Unternehmensberatern, die im Anlassfall kompetent zur Seite stehen.
WEITERE M&A-VERSICHERUNGSPRODUKTE Tax-Indemnity-Polizze: Zwar decken normale W&I-Polizzen im Regelfall auch Steuergarantien und -freistellungen ab, jedoch nur in Bezug auf unbekannte Risiken. Daraus folgt, dass Steuerrisiken, die sich im Rahmen der Due-Diligence-Prüfung offenbaren, von der W&I-Polizze ausgeschlossen sind. Über spezielle Tax-Risk-Polizzen können solche bekannten Risiken nach individueller Prüfung gedeckt werden. Litigation-Buyout-Polizze: Laufende Gerichtsverfahren können ein großes Hindernis bei M&A- oder Real-Estate-Transaktionen darstellen, sodass Versicherungslösungen in diesem Bereich häufig erst eine erfolg- oder gewinnversprechende Veräußerung ermöglichen. Litigation-Buyout-Polizzen versichern dabei bestimmte rechtliche Risiken aus einem laufenden Gerichtsverfahren. Legal-Indemnity-Polizze: Immer häufiger werden auch bekannte Risiken aus Transaktionen abgesichert, für die der Verkäufer üblicherweise eine Freistellung (Idemnity) im Kaufvertrag gegeben hat. Besonders englische Versicherer überraschen jetzt öfter mit kreativen Ansätzen und Lösungen für offengelegte Risiken, wodurch viele Transaktionen überhaupt erst möglich werden.
Ansprechparter für Details: Robert Engels Managing Director DACH Aon M&A and Transaction Solutions robert.engels@aon.de
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Environmental-Polizze: Diese bietet sich zum einen bei Real-Estate-Transaktionen an und zum anderen bei solchen Unternehmenstransaktionen, bei denen ein Betriebsgrundstück zum Unternehmen gehört, auf dem möglicherweise Umweltbelastungen bestehen. Hier wird die Verpflichtung des Verkäufers versichert, den Käufer von bestimmten noch nicht realisierten Umweltrisiken freizustellen. Title-Versicherung/Rechtsmangelversicherung: Diese kann sich bei allen Transaktionen anbieten, bei denen ein möglicher Rechtsmangel eine gewisse Transaktionsunsicherheit geschaffen hat. Die versicherbaren Risiken betreffen etwa ein unsicheres Eigentumsverhältnis oder einen Mangel an einer öffentlich-rechtlichen Genehmigung, aber auch die wirksame Errichtung der zu verkaufenden Gesellschaft bzw. die wirksame Veräußerung verkaufter Gesellschaftsanteile. Eine Title-Versicherung bietet sich beispielsweise dann an, wenn Gesellschaftsanteile an einem Unternehmen von einer Vielzahl von Anteilseignern veräußert werden und die Verfügungsbefugnis einzelner Verkäufer oder auch der historische „Chain of Title“ fraglich erscheint.
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147
top.500
Flatrates für das neue Mobilitätsverhalten Werner Brunner denkt mit seinem Unternehmen YESCA den Autohandel neu und will unverwechselbar sein. Mit neuen Mobilitätslösungen geht er über das klassische Geschäft hinaus und hat sich die österreichweite Expansion zum Ziel gesetzt. // INTERVIEW: MARIAN KRÖLL
ECO.NOVA: Was hat Sie dazu bewogen,
Sie wollen mit YESCA nicht verwechsel-
enthalten. Der Kunde muss sich um nichts
mit YESCA eine neue Marke ins Leben zu
bar sein. Welches Konzept steckt hinter der
kümmern, die Abwicklung ist einfach und
rufen?
smarten Automobilität, der Sie sich ver-
transparent und kann auf die individuellen
WERNER BRUNNER: Der wesentliche
schrieben haben?
Bedürfnisse des Kunden zugeschnitten wer-
Hintergrund war der, dass der gesamte Au-
Wir wollen andere Formen von Automobi-
den. Die Mindestlaufzeit beträgt sechs Mo-
tomarkt in Tirol mehr oder weniger Einheits-
lität anbieten, die über das klassische Ge-
nate, grundsätzlich ist es aber schon ange-
brei ist. Alles ist austauschbar und verwech-
schäft, den Verkauf und die Reparatur, hin-
dacht, dass die Kunden auf Dauer mit einem
selbar. Um uns davon abzuheben, müssen
ausreichen. Wir bieten Mobilitätslösungen,
EinWagen unterwegs sind. Das Auto kann
wir anders sein. Das hat sich zudem so erge-
die einem sich verändernden Mobilitätsbe-
außerdem jederzeit gewechselt werden. So
ben, weil die vier Autohäuser bisher unter
dürfnis und Kundenverhalten gerecht wer-
passt sich das Fahrzeug an die Bedürfnisse
drei verschiedenen Namen firmiert haben.
den. Das Thema „Auto“ ist nicht mehr so vor-
an und nicht umgekehrt. Ein junges Paar hat
Ein einheitlicher Auftritt verlangt nach ei-
dergründig wie früher, der Besitz nicht mehr
etwa andere Anforderungen als eine junge
nem neuen Namen, besonders aber nach ei-
das Wesentlichste. Der Besitz eines Autos
Familie. Gewissermaßen ist EinWagen ein
nem neuen Konzept.
hatte früher eine andere Bedeutung. Deshalb
Abo für ein Auto.
ist heute Leasingfinanzierung auch im privaDer Autohandel ist ja kein ganz einfaches
ten Bereich derart weit verbreitet.
Mit MehrWagen haben Sie ein weiteres innovatives Konzept am Start. Statt einem
Pflaster. Warum haben Sie sich zum Wachstum entschieden?
Sie bieten unterschiedliche Modelle an.
Auto gibt es jeweils eines für den Sommer
Der Markt ist hart umkämpft. Es gibt zwei
„EinWagen“ heißt ihre Flatrate fürs
und ein anderes für den Winter. Wie sind
Möglichkeiten, sich zu behaupten. Eine da-
Auto. Was unterscheidet dieses Konzept
Sie darauf gekommen?
von ist es, ganz klein und spezialisiert zu
vom herkömmlichen Leasing?
Das hat sich aus vielen Gesprächen mit Kun-
sein, eine andere, eine gewisse Größe zu ha-
In unseren Flatrate-Modellen ist bis auf das
den herauskristallisiert. Oft habe ich gehört,
ben, um bei den Preisen mithalten zu kön-
Tanken und die Vignette alles inklusive. Je-
dass einem Kunden ein Wagen gefallen hat,
nen. Ich habe mich für letztere Variante ent-
des Auto ist vollkaskoversichert, Service und
aber mit der Einschränkung, dass gewisse
schieden.
Reifen sind in diesem Rundum-sorglos-Paket
Dinge, die vor allem im Winter relevant sind, wie etwa ein Allradantrieb, gefehlt haben. Bislang ist es so, dass Kunden das Auto wählen mussten, das für die extremsten Verhält-
Werner Brunner will mit YESCA Neues wagen.
nisse geeignet war. Das hat die Kosten erhöht. Mit MehrWagen kann sich der Kunde sein Mobilitätsangebot so zusammenstellen, wie es seinen wechselnden Bedürfnissen entspricht. Diese Kombination ist erweiterbar. Zukünftig soll es die Möglichkeit geben, im Winter Allrad, im Sommer Cabrio und im Herbst und Frühjahr mit einem normalen PKW fahren zu können. Ist es schwierig, dem Kunden, der das Übliche gewohnt ist, Ihr Konzept näherzubringen? Alles was von der Norm abweicht, ist an-
© MARIAN KRÖLL
fangs fremd. Neue Dinge stoßen zunächst
148
oft auf Skepsis. Daher ist auch der Beratungsaufwand hoch. Aber YESCA steht nicht umsonst für Antrieb, Reiz und Zunder und
eco.nova
top.500
wird diese Phase bravourös bewältigen. Mit
Die Wirtschaft boomt, Fachkräfte sind rar.
unserem Konzept wollen wir ein neues Be-
Wie geht es Ihnen in diesem Bereich?
dürfnis schaffen. In der digitalen Welt wird
Mechaniker sind in der ganzen Branche ab-
YESCA auf fruchtbaren Boden stoßen, weil
solute Mangelware. Das ist vielleicht sogar
YESCA zunächst Bedürfnisse weckt und
die größte Herausforderung der nächsten
gleichzeitig die Nachfrage befriedigen kann.
Jahre. Die Qualität der Lehrlinge wird tendenziell auch geringer. Gleichzeitig wird die
Wie wird Ihre neue Ausrichtung in der
Komplexität des Berufs höher. Mittlerweile
Branche gesehen?
ist der typische Kfz-Mechaniker, der in der
Es gibt zwar wenig direktes Feedback, aber
Werkstatt herumschraubt, ein Auslaufmo-
das, was wir tun, wird wahrscheinlich von
dell. Der Kfz-Techniker entwickelt sich im-
manchen als schräg empfunden. Das stört
mer mehr zum Kfz-Mechatroniker. Dafür
mich aber nicht weiter. Wir wollen anders
braucht es sehr gute Lehrlinge. Deshalb ist
sein als alle anderen. Mit dem Mainstream
es ganz wichtig, die eigene Mannschaft zu
schwimmen kann jeder. Wir wagen Neues
Elektromobilität greift derzeit noch vor
hegen und zu pflegen und sich auch das eine
und glauben, dass das auch die Kunden tun
allem in Zeitungsspalten und Fernsehbe-
oder andere Goodie zu überlegen.
werden.
richten Raum. Wie wird sich das weiterentwickeln?
Wo wollen Sie mit YESCA in den kommen-
Vor welchen Herausforderungen steht
Elektromobilität wird in den kommenden
den Jahren hin?
der Autohandel?
Jahren zum Standard, und zwar als ergän-
YESCA ist der Startschuss für eine öster-
Man muss sich als Unternehmen mehr auf
zende Variante zu Benziner und Dieselfahr-
reichweite Expansion. Ich möchte diese Fla-
die sich wandelnden sozialen Bedürfnisse
zeug. Die Elektromobilität wird den Ver-
trate mit einem Partnernetzwerk in ganz
einstellen. Es wird zu wenig sein, alles so zu
brenner nicht obsolet machen. Für jeden
Österreich ausrollen und sämtliche Prozesse,
machen wie bisher. Durch die Digitalisierung
Antriebstyp wird es weiterhin einen Bedarf
die in einem Autohaus stattfinden, digital
kann sich der Kunde das Angebot suchen,
geben. Die Aufbruchstimmung in der Elek-
und transparent für die Kunden abbilden.
das er braucht. Und es wird jemanden geben,
tromobilität ist tatsächlich eher medialer
Ich begreife in dieser Hinsicht die Digitalisie-
der genau das bietet, und zwar ortsunabhän-
und politischer Natur. Das autonome Fahren
rung als große Chance, die ich an vorderster
gig. Wer sich nicht auf den Markt einstellt,
wird definitiv eine einschneidendere Revolu-
Front mitgestalte. Denn wir sind da, wenn
den wird der Markt überholen.
tion als die Elektromobilität.
die Mobilität der Menschen uns braucht.
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eco.nova
149
top.500
Ford-Schritt mit Allrad Ford startet erstmals mit einer kompletten Allrad-SUV-Palette auf dem österreichischen Markt. EcoSport, Kuga und Edge sollen den Vierradanteil auch bei Ford deutlich nach oben orientieren. // TEXT: BRUNO KÖNIG
Kuga, EcoSport und Edge sollen den FordVierradanteil deutlich nach oben heben.
D
er SUV-Boom in Öster-
komplette Rundumerneuerung. Eine sehr
che Individualisierungsmöglichkeiten un-
reich ist weiterhin unge-
gelungene, wohlgemerkt. Deutlich wuchti-
terstreichen den dynamischen Auftritt ein
brochen. Im letzten Jahr
ger, stylischer und erwachsener wirkt der
weiteres Mal. Leistungsstufen mit 100, 125
betrug der Anteil der
EcoSport jetzt. Dazu kommen hochmoder-
und 140 PS, teils als Benziner, teils mit Die-
vierradgetriebenen Fahr-
ne Sicherheits- und Assistenztechnologien
selantrieb, stehen zur Auswahl. Bis auf den
zeuge 30 Prozent – Tendenz weiter steigend.
sowie Ausstattungsoptionen, inklusive dem
100-PS-Einsteiger sind alle Varianten auch
Besonders im gebirgigen Tirol ist der Allrad
aktuellsten Audiosystem SYNC 3 mit Sprach-
mit einer 6-Gang-Automatik bestellbar. Der
beliebt, weshalb der Aufpreis gerne in Kauf
steuerung.
Einstiegspreis für den Fronttriebler liegt bei
genommen wird.
Erstmals wird der EcoSport mit dem
20.800 Euro. Mit AWD-Allradantrieb rollt
Auch Ford profitierte von diesem Boom und
AWD-Allradantrieb sowie der sportlichen
der neue EcoSport ab 25.700 Euro aus dem
konnte seinen Allradanteil in den letzten drei
ST-Line angeboten. In genau dieser Kom-
Ford-Schauraum.
Jahren auf 15 Prozent verdoppeln. Zu verdan-
bination und dem neu entwickelten, 125 PS
ken ist das hauptsächlich dem Kuga, von dem
starken „Eco-Blue“-Turbodiesel waren wir
Kuga oder EcoSport?
2017 rund 4.000 Einheiten verkauft wurden
kürzlich rund um Kitzbühel unterwegs.
Ob sich der Kuga wieder als Topseller bei
und der damit das meistverkaufte Ford-Mo-
Unter anderem auch im nahe gelegenen
Ford auszeichnen oder doch vom EcoSport
dell in Österreich ist. Mit insgesamt aktuell
Hartsteinwerk, wo wir den intelligenten All-
abgelöst wird, wird sich zeigen. Zu empfeh-
neun Modellen, die mit dem AWD-Antrieb be-
rad auf Herz und Nieren testen konnten.
len sind beide, besonders auf der Straße, aber
stellbar sind, möchte Ford seinen Allradanteil
Dort zeigte sich der kompakte EcoSport als
eben auch im Gelände. Letztlich entschei-
mittelfristig auf 20 Prozent steigern.
wahrer Kraxler und sicherer Begleiter. Die
dend wird wohl der Platzbedarf sein. Da
steilen Auffahrten auf Sand, Schlamm und
schluckt der Kuga natürlich deutlich mehr
Schotter bewältigte der mittlerweile in Ru-
als sein kleiner Bruder. Sind beide zu klein,
Jüngster Zuwachs in der Ford-Allradpalet-
mänien gebaute EcoSport mit Bravour. Bei
bleibt noch die Option auf das Flaggschiff
te ist der neue EcoSport. Eigentlich sollte
den Abfahrten zeigte sich das wendige SUV
in der Ford-SUV-Palette: den luxuriösen
es beim kleinsten AWD-Modell ein Face-
als sicheres und vor allem spurtreues Ge-
Edge. Dafür sind dann allerdings mindestens
lift werden. Geworden ist es allerdings eine
fährt. Zwölf frische Lacktöne und zusätzli-
37.890 Euro an Budget nötig.
EcoSport Allrad
150
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top.500
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eco.nova
151
top.500
Škodas Karoq fährt sich, wie er aussieht: fesch und knackig.
Kleiner Bär Seit Einführung des Škoda Karoq ist Schluss mit knuffig. Der Nachfolger des Yeti ist ein pfiffiges Kompakt-SUV, das auf Emotion und Dynamik setzt. // TEXT: BRUNO KÖNIG
D
as Segment der kompak-
dem kleinen Müllsack in der Seitentür, der
klappen oder ganz ausbauen lassen. Die per
ten SUV ist das schnellst-
herausnehmbaren Taschenlampe im Koffer-
„Fußwisch“ zu öffnende Heckklappe und die
wachsende. Seit Anfang
raum und dem Eiskratzer im Tankdeckel. Das
optional elektrisch schwenkbare Anhänger-
2016 konnte das „A-Seg-
Cockpit ist intuitiv zu bedienen, glasklar ab-
kupplung sind ebenfalls praktisch.
ment“ um gute 25 Pro-
zulesen und kann auch per Handbewegung
zent zulegen. Das wird noch länger so blei-
gesteuert werden. Vermisst haben wir in un-
Komfort und Spritzigkeit
ben, denn allein im VW-Konzern erschienen
serem Test allerdings einen Drehknopf für
Schon nach wenigen gefahrenen Kilometern
in den letzten Monaten drei neue Modelle.
die Lautstärkenregelung. Das geht einzig über
fällt das komfortable Fahrwerk auf. Großzü-
Zum Audi Q2 und dem Seat Ateca kam der
die Touchbedienung oder das Multifunkti-
gig federnd schluckt es auch grobe Uneben-
VW T-Roc, der Seat Arona und eben der Ško-
onslenkrad. Voll überzeugen konnte hinge-
heiten. Dennoch bleibt genügend Straffheit,
da Karoq dazu. Der kompakte Karoq ist ne-
gen die geniale Rücksitzbank „Varioflex“: drei
um den sportlichen Charakter des Karoq zu
ben dem Kodiaq das zweite SUV der tsche-
Einzelsitze, die sich mehrfach verstellen, um-
unterstreichen. Die Bremsanlage greift bis-
chischen Marke und mindestens genauso erfolgreich wie der große Bär. Schon beim Einsteigen begeistert das an-
sig zu und bleibt stets gut dosierbar. Von sei-
ŠKODA KAROQ X STYLE TDI
ner Schokoladenseite zeigte sich der 2.0-Liter-TDI mit Allradantrieb: Stets souverän,
spruchsvolle Design des Karoq: kantig, mit
MOTOR:
2.0-Vierzylinder-TD
überaus leise und besonders spritzig bewegt
scharfen Linien, robuster Funktionalität und
LEISTUNG:
110 kW/150 PS
der Vierzylinder das hübsche SUV. Das ma-
harmonischen Formen. Auch der Innenraum
DREHMOMENT:
340 Nm
ximale Drehmoment von 340 Nm steht be-
zeigt sich mit feinen Materialien, einer hohen
0–100 KM/H:
9,3 sec
reits ab 1.500 Umdrehungen zur Verfügung.
SPITZE:
195 km/h
TESTVERBRAUCH:
6,3 Liter/100 km
CO2-AUSSTOSS:
137 g/km
hingestellt. Dank dem großen Radstand bie-
SPASSFAKTOR:
6 von 10
tet der Karoq ein üppiges Raumangebot und
PREIS:
ab 37.360 Euro
Qualität und einer Verarbeitung, wie man sie aus Fahrzeugen höherer Klassen kennt, von seiner besten Seite. Auf knackigen 4,38 Metern hat Škoda ein wirklich fesches Auto
punktet zudem mit pfiffigen Features wie
152
eco.nova
Unser Testverbrauch pendelte sich bei rund 6,3 Liter auf 100 Kilometer ein. Der 4x4-Allradantrieb harmoniert dabei hervorragend mit dem DSG-Doppelkupplungsgetriebe. Das Preis-Leistungs-Verhältnis konnte uns jedenfalls genauso überzeugen wie die Qualität und der optische Auftritt des Karoq.
da emobil
Wir lösen Elektromobilität da emobil ist der regionale Komplettanbieter bei Elektromobilitätslösungen. Das gemeinsame Unternehmen der beiden Tiroler Spezialisten bei Elektrotechnik und Energielieferung – fiegl+spielberger und Gutmann – nutzt Synergien und arbeitet einen Mehrwert für alle E-Mobilitätsuser heraus.
E
Intelligente Lösungen
gleich die Energie dazu, nämlich 100 Prozent
Wachstumsmarkt, in den wir mit da emobil eben erst
Als regionaler Kom-
Das Angebot reicht vom Verkauf oder der
plettanbieter bietet da
Vermietung der maßgeschneiderten Hard-
lektromobilität ist ein enormer
eingestiegen sind. Sehr selbst-
Ökostrom von Gutmann“, so Wach.
bewusst, wie wir meinen,
emobil individuelle Ge-
ware (Wallboxen) über spezifische Soft-
gerade in Kombination mit
samt-Ladelösungen – für
warelösungen bis hin zum laufenden Be-
unseren Angeboten in den
elektrisch betriebene Fahr-
trieb der Ladesäulen. So übernimmt da
Bereichen Elektrotechnik,
zeuge, E-Bikes und E-Busse
emobil das komplette operative Manage-
Photovoltaik und Speicherlö-
sowohl für Unternehmer
ment der gesamten Ladeinfrastruktur in-
und Fuhrparkmanager als
klusive Kundenabrechnung. „Alles kommt
sungen“, erklärt Alois Wach, Geschäftsführer von da emobil. Auch der Bund setzt bereits
auch Privatpersonen an. Und
aus einer Hand, ist auf die Kundenwünsche
erste Anreize und unterstützt den Umstieg
das herstellerunabhängig.
zugeschnitten mit dem Ziel, die einfachste,
auf ein E-Auto mit staatlichen Förderungen
Mit der schnellen Entwicklung steigen na-
effizienteste und umweltfreundlichste Lö-
von rund 4.000 Euro sowie weiteren steuer-
türlich auch die Anforderungen an die
sung zu finden. Damit machen wir den Ein-
lichen Anreizen – etwa Vorsteuerabzugsbe-
Ladeinfrastruktur. „Gerade bauen wir ein
stieg in die Elektromobilität attraktiv und
rechtigung oder kein Anfallen von NoVA und
eigenes Netz auf, beginnend mit der Aus-
bequem“, ist Wach überzeugt. Schon jetzt
motorbezogener Versicherungssteuer. Gela-
stattung aller Gutmann-Tankstellen mit
setzen einige renommierte Tiroler Betriebe
den werden die Elektroautos in Zukunft vor-
da-Schnellladestationen. Unsere Lösungen
auf die Leistungen von da emobil, die ihre
wiegend zu Hause oder bei der Arbeit. Studi-
eignen sich für den In- und Outdoorbereich
Kunden dabei unterstützen, sich schon heu-
en zufolge stehen Fahrzeuge rund 22 Stunden
ebenso wie für AC (= Wechselstrom) und DC
te für die Mobilitätsbedürfnisse von mor-
am Tag, ideal also, um sie aufzuladen.
(= Gleichstrom). Bei Bedarf bieten wir auch
gen zu rüsten.
emobil mit fiegl GUTMANN
e[h] fit? Was muss ich beim Kauf meiner Ladestation beachten? Diese und alle weiteren Fragen rund um die Elektromobilität beantworten und lösen wir gerne!
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eco.nova
153
top.500
TIROLS TOP-AUTOHÄUSER PLATZ
VORJAHR
TOP-MARKEN
FIRMA
UMSATZ 2017
UMSATZ 2016
MA
PLATZ
MARKE
STÜCK
1
1
Pappas Tirol GmbH, Hall
129.432.000
100.000.000
193
1
Volkswagen
3.259
2
2
Autohaus Schweiger, Reutte
102.000.000 (g)
85.000.000 (g)
67
2
Fiat
1.395
3
4
Autopark GmbH, Innsbruck
90.020.200
80.400.000
187
3
Seat
1.072
4
3
Autohaus VOWA, Innsbruck
90.000.000
82.000.000
165
4
Škoda
1.067
5
6
Autowelt Denzel & Unterberger, Innsbruck
46.546.000
43.300.000
85
5
Ford
861
6
Audi
662
6
5
Porsche Innsbruck
45.500.000
48.000.000
102
7
Mercedes-Benz
656
7
7
Autohaus Dosenberger, Innsbruck
42.500.000
39.100.000
60
8
Suzuki
655
8
8
BMW- Unterberger & Denzel, Innsbruck
38.481.000
36.800.000
76
9
9
9
BMW
566
Autohaus Falch, Zams
32.480.000 (g)
32.000.000 (g)
90
10
10
Hans Picker, Schwaz
27.820.000 (g)
27.000.000
70
10
Dacia
540
11
11
Unterberger Automobile, Kufstein
25.662.000
24.400.000
44
11
Opel
475
12
NEU
Porsche St. Johann
25.300.000
49
12
Toyota
452
13
NEU
Porsche Kufstein
24.100.000
45
14
16
Autohaus Strasser, Reith im Alpbachtal
15
12
Autohaus Manfred Neurauter, Telfs
16
17
Autohaus Huber, Zell am Ziller
17
20
Auto Meisinger, Völs
18
18
Autohaus Fuchs, Itter
19
13
Autohaus Pontiller, Lienz
20
14
Oberhofer Josef, Mils
21
NEU
22 23
23.500.000 (g) 23.295.000
20.000.000 22.000.000
75
(g)
47
22.800.000 (g)
19.000.000
43
21.535.144
18.000.000
54
21.500.000 (g)
18.900.000
49
21.360.000
21.000.000
80
21.320.000 (g)
21.000.000
60
Peugeot
418
Renault
356
15
Citroën
330
16
Hyundai
297
17
Mazda
280
18
Jeep
279
19
KIA
238
20
Nissan
195
21
Mitsubishi
165
22
Volvo
160
Porsche Wörgl
19.700.000
19
YESCA Mobilitäts GmbH, Innsbruck
18.000.000
18.200.000
40
15
Auto-Linser, Innsbruck
17.860.000 (g)
20.300.000
45
23
Land Rover
127
62
24
Honda
103
24
NEU
Kapferer & Kapferer, Umhausen
25
22
26
21
27
NEU
28
23
Autohaus Zorn-Wolf, Imst
12.180.000 (g)
29
24
Autoland PPAT, Innsbruck
12.180.000
30
NEU
41
13 14
17.746.811
Autohaus Brunner, Kirchbichl
13.200.000
(g)
13.000.000
45
25
Porsche
89
Auto Bernhard, Langkampfen
13.200.000 (g)
13.000.000
27
26
MINI
69
24
27
Alfa Romeo
55
12.000.000
26
28
Jaguar
49
12.000.000
35
29
Subaru
40
30
Smart
26
Unterberger Automobile II, Kufstein
Unterberger Automobile, St. Johann
12.525.000
(g)
12.172.000
24 (g)
Umsatz geschätzt
Verkaufte Stück von Jänner – Mai 2018 in Tirol
RESTWERTRIESEN
V
ergangenes Jahr wurden in Tirol 31.521 Neuwagen verkauft. In ganz Österreich waren es mehr als 353.000. In den ersten Jahren ist der Wertverlust eines Neufahrzeuges allerdings besonders hoch. Einige Modelle halten sich jedoch auffallend wertstabil. Hier haben wir jene Fahrzeuge gelistet, für die man nach vier Jahren noch am meisten bekommt. TOP 10 DER WERTSTABILSTEN AUTOS: 1. PORSCHE MACAN (60,5 %)* 2. MINI COUNTRYMAN (60 %) 3. AUDI Q2 (58 %) 4. BMW X1 (57,9 %) 5. VW TIGUAN (57,5 %)
6. MINI CLUBMAN (57 %) 7. OPEL ASTRA (56,5 %) 8. SUZUKI VITARA (55 %) 9. MAZDA MX-5 (54,5 %) 10. FORD FIESTA (53,5 %) * Prozentanteil vom Neupreis nach vier Jahren
154
eco.nova
top.500
Was ist WLTP? Um künftig realitätsnähere Verbrauchsanzeigen machen zu können, schreibt der Gesetzgeber ein neues Prüfverfahren vor. WLTP (Worldwide Harmonized Light-Duty Vehicles Test Procedure) nennt sich die neue Messung und wird ab 1. September 2018 für alle Neufahrzeuge verpflichtend. // TEXT: BRUNO KÖNIG
D
ass Verbrauchsangaben im Pros-
Autokäufern doch eine realitätsnähere In-
pekt und in der Realität oft weit
formationsbasis für Entscheidungen bei ei-
auseinanderklaffen, kennt wohl
ner Neuanschaffung.
jeder Autofahrer aus eigener Erfahrung. Das bedeutet einen höheren Spritverbrauch als
Was heißt das für Autofahrer?
angenommen, aber auch höhere Emissionen
Für bereits zugelassene Fahrzeuge ändert
für die Umwelt.
sich gar nichts. Wer aber ein neues Auto
Vor allem hängt der Kraftstoffverbrauch
kaufen möchte, sollte sich noch vor dem
vom Fahrstil, dem Wetter und der Fahrstre-
1. September umsehen: Danach wird für den-
cke ab. Unterschiede ergeben sich natürlich
selben Neuwagen aller Voraussicht nach ei-
auch durch Winterbereifung, Klimaanlage
ne höhere NoVA fällig. Denn durch das neue
und Beladungszustand des Fahrzeuges. Um
Messverfahren werden der Verbrauch und
solche Faktoren künftig besser einschätzen
damit auch der CO2-Ausstoß nach oben ge-
zu können, wird Fahrzeugen ab 1. September
hen. Experten rechnen mit bis zu plus 20
2018 nur noch eine Zulassung erteilt, wenn sie nach dem neuen WLTP-Verfahren gemes-
WLTP soll realitätsnähere Verbrauchsangaben bringen.
Prozent. Die Messwerte aus dem Labor und später
sen wurden. Der Testzyklus dauert dann 30
auf der Straße werden zwar auch dann nicht
statt 20 Minuten und verlängert sich von elf
km/h angehoben. Auch wenn WLTP nicht
identisch sein, sie sollten aber doch viel nä-
auf 23 gefahrene Kilometer. Zusätzlich wird
die gesamte Bandbreite der tatsächlichen
her am Alltag sein als bisher, ist der ÖAMTC
die Höchstgeschwindigkeit von 120 auf 131
Fahrzeugnutzung abbilden kann, bietet es
überzeugt.
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155
TOP 500 Der Gipfel der Tiroler WIRTSCHAFT Zahlen, Daten, Fakten. Tirols Wirtschaft auf dem Prüfstand. In gewohnt exakter Qualität bietet eco.nova auch 2018 wieder eine Leistungsschau der Tiroler Wirtschaft – nach den objektiven Kriterien in Zusammenarbeit mit der KSV1870 Information GmbH. Gekürt wurden die Top-500-Betriebe in Tirol. Was Sie schon immer über die besten Betriebe im Land wissen wollten. // KOORDINATION: MARTIN WEISSENBRUNNER
in Kooperation mit dem
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Geerdete Perspektiven „Bei neuen Projekten ist für die PEMA Gruppe besonders wichtig, eine moderne und kreative architektonische Lösung zu schaffen, die unseren hohen ästhetischen Ansprüchen gerecht wird. Erfolgreich ist eine Immobilienentwicklung aus unserer Sicht, wenn nach der Fertigstellung oder Revitalisierung eines Gebäudes ein Mehrwert für die Mieter, die Investoren und die BürgerInnen am jeweiligen Standort realisiert wurde.Wir sind bestrebt, einen urbanistischen Mehrwert für Generationen zu schaffen.” Mag. Markus Schafferer, Gründer und Mehrheitseigentümer PEMA Gruppe
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GE JENBACHER GMBH & CO. OG, JENBACH AKTUELLES RANKING: 2
+ 115 Mio.
VIKING GMBH, LANGKAMPFEN AKTUELLES RANKING: 10
+ 84 Mio.
PFEIFER TIMBER GMBH, IMST AKTUELLES RANKING:
+ 80,4 Mio.
EMPL FAHRZEUGWERK GMBH, KALTENBACH AKTUELLES RANKING:
+ 35,2 Mio.
FRÖSCHL AG & CO. KG, HALL IN TIROL AKTUELLES RANKING: 2
+ 35 Mio.
BINDERHOLZ BAUSYSTEME GMBH, FÜGEN AKTUELLES RANKING: 66
+ 33,3 Mio.
EUROTOURS GMBH, KITZBÜHEL AKTUELLES RANKING: 1
+ 32 Mio.
ING. HANS BODNER BAUGMBH & CO. KG, KUFSTEIN AKTUELLES RANKING: 1
+ 29,4 Mio.
PAPPAS TIROL GMBH, HALL IN TIROL AKTUELLES RANKING:
m3
1 0 0
m3 L3 8 9 6 7 4 1 0
8
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L3
1
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L3 8 89 96 67 74
41 10 1 0 m3 0 L3 0 m3 80 6
m3 93 m7 0 6 L3 4 6 7 81 7 4 9 4 1 6 1 0 7 m3 4
9
7
6
7 4
7
4 1
4
1 0
1
0 m3 m3 0
0
0
67 74
41 10 1 0 m3 0 L3 0 m3 80 6
m3 93 m7 0 6 L3 4 6 7 81 7 4 9 4 1 6 1 0 7 m3 4
m3
m3 L 3 L3 8 8 9 9 6 6 7 7 4 4 1
0
m3
m3 L 3 L3 8 8 9 9 6 6 7 7 4 4 1 1 0 0 m3 m3
0
6 7 4 1
0
1 0
1 m3 0 L3 m3 80
0 m3 m3
96
MARIACHER & FRIENDS
6
0
6 7
9 6 6 7 7 4 4 1 1
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1 m3 0 L3 m3 80
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9 6 6 7 7 4 4 1 1
6 7
ARCHE RINN, RINN Günther´s Spezialküche XXL 1 Bar , Kältetechnik 4
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3
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3
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0
6 7 4 1
TIROLS TOP-HOLDINGS PLATZ
GRUPPE
ORT
MA
UMSATZ
1
Swarovski Gruppe
Wattens
32.000
3.500.000.000
2
Fritz Egger Gruppe
St. Johann i. T.
8.145
2.380.000.000
3
Plansee Gruppe **
Reutte
6.396
1.170.000.000
4
TIWAG Konzern
Innsbruck
1.313
1.099.100.000
5
Binderholz Gruppe
Fügen
2.586
774.000.000
6
Firmengruppe M-Preis **
Völs
5.226
746.263.273
7
Swarco Gruppe
Wattens
3.681
675.100.000
8
Tyrolit Gruppe*
Schwaz
4.331
670.000.000
9
Pfeifer Gruppe
Imst
1.800
660.000.000
10
Bodner Gruppe
Kufstein
2.650
515.000.000
11
Wedl Konzern
Mils
1.361
510.600.000
12
Eglo Gruppe
Pill
3.008
510.560.000
13
IGO-Ortner Gruppe
Innsbruck
3.409
501.000.000
14
Med-EL Gruppe
Innsbruck
1.900
360.000.000
15
Unterberger Holding GmbH
Kufstein
609
305.641.000
16
Unterer Logistics Gruppe
Kundl
505
265.000.000
17
Würth Hochenberger Gruppe
Innsbruck
715
264.000.000
18
IKB Konzern
Innsbruck
1.632
254.711.000
19
Thöni Gruppe **
Telfs
642
246.700.000
20
Transped Holding
Wörgl
296
243.000.000
21
Moser Holding AG
Innsbruck
1.427
240.000.000
22
Hella Holding
Abfaltersbach
1.320
179.100.000
23
Gebro Gruppe
Fieberbrunn
479
176.590.000
24
Leitner Gruppe
Telfs
276
162.386.000
25
Swarovski Optik Gruppe*
Absam
930
146.126.000
*Umsatz ist Teil der Swarovski Gruppe, **2016/17
www.bodner-bau.at
Schlaue Kรถpfe setzen auf die BODNER-Gruppe.
top.500
AUFFÄLLIGES Was uns überrascht, verwundert und begeistert . . . . . . dass sich seit fünf Jahren erstmals Z W E I N E U E U N T E R N E H M E N unter den Top 10 befinden. . . . dass sich die U M S AT Z G R E N Z E , um unter den Top-500-Unternehmen gelistet zu sein, abermals nach oben verschoben und sich andererseits der Gesamtumsatz der Top-10Unternehmen – wenig, aber doch – verringert hat. . . . dass sich der gefühlte A U F S C H W U N G der Bau- und Logistikbranche im vergangenen Jahr auch tatsächlich in den Zahlen widerspiegelt und dass die Baubranche weitaus mehr Umsatz lukrieren muss, um auf dasselbe Ergebnis zu kommen wie ähnliche Betriebe anderer Branchen. . . . dass Sandoz seit 2008 unangefochtener U M S AT Z K A I S E R ist und die TIWAG als Zweitplatzierter heuer erstmals knapp überholt wurde. . . . dass die zehn größten Tiroler Arbeitgeber insgesamt rund M E H R M I TA R B E I T E R beschäftigen als im Vorjahr. . . . dass Tirols T O P - - S E I L B A H N E N alljährlich nicht nur viel Geld investieren, sie konnten im vergangenen Jahr auch ihre Umsätze gesamt um rund 7,6 % steigern. . . . dass öffentliche B I L D U N G S E I N R I C H T U N G E N in Bezug auf den Umsatz privaten Großbetrieben um nichts nachstehen. . . . dass sich auf den letzten 50 Plätzen N E U E I N S T E I G E R befinden. . . . dass die U M S AT Z D I F F E R E N Z zwischen dem Erst- und Zweitplatzierten höher ist als jene zwischen Platz 2 und 500. 164
eco.nova
SWARCO
Spricht die Ampel mit dem Auto …
Der Wattener Verkehrstechnologiekonzern SWARCO arbeitet an der Mobilität von morgen und vernetzt Verkehrsinfrastruktur mit modernen Fahrzeugen. eine neue Applikation lanciert: den „sprechenden“ Baustellen-Warnanhänger. Der am Rand der Autobahn platzierte Trailer informiert über Geschwindigkeitsbegrenzungen und die Verschwenkung in einen Baustellenbereich. „Neu ist, dass nun zugleich Informationen in Echtzeit über den Trailer und künftig in entsprechend vernetzte Fahrzeuge geliefert werden“, erklärt Michael Schuch, SWARCO-Vorstandsmitglied für Intelligent Transport Systems. „Sensoren erfassen anonymisiert die Bluetooth-Signale von Mobiltelefonen am Anfang und am Ende einer Autobahnbaustelle und ermitteln so die Durchfahrtszeit. Auf dem Warnanhänger vor der Baustelle wird dann in Minuten die Verzögerung angezeigt, die sich aufgrund der Baustelle ergibt.“ SWARCO hat für diesen neuen Service nicht nur das Interesse europäischer Autobahnbetreiber geweckt, sondern wurde dafür auch mit dem Burgenländischen Innovationspreis ausgezeichnet.
S
Selbständige Parkplatzsuche WARCO hat sich zum Ziel gesetzt, die Lebensqualität der Reisenden zu steigern, indem das Unterwegssein
schneller, sicherer, bequemer und umweltschonender wird. Die Vernetzung von Verkehrsträgern mit der Infrastruktur ist ein wichtiger Baustein dieser Lösungskompetenz. In Verona, Berlin, Garmisch und Trondheim hat es SWARCO mit dem Ampelassistenten bereits vorgemacht: Daten zur Ampelschaltung werden direkt ins Auto geliefert und geben dem Fahrer an einer Kreuzung Informationen über die Zeit bis zur nächsten Grünphase. „Im Armaturenbrett sieht man anschließend eine Geschwindigkeitsempfehlung, mit der man auf der ‚grünen Welle’ surft und auch die nächsten Kreuzungen ohne Wartezeiten und bei geringstmöglichem Spritverbrauch passiert“, erklärt Konzernsprecher Richard Neumann. In Dänemark testet SWARCO dieses Prinzip gerade in Form einer Smartphone-App für Radfahrer.
Baustelleninfos in Echtzeit In der sogenannten Infrastruktur-zu-Fahrzeug-Kommunikation (I2V) hat SWARCO
Als Verkehrsinfrastrukturspezialist koope-
DAS UNTERNEHMEN
Was 1969 mit einer kleinen Glasperlenfabrik in Amstetten begann, ist fast fünfzig Jahre später der stark gewachsene internationale Verkehrstechnologiekonzern SWARCO mit knapp 3.700 Beschäftigten in 80 Firmen und einem Jahresumsatz von zuletzt 675 Millionen Euro. Straßentunnel in Stockholm, Parkhäuser im United Kingdom, Autobahnleitsysteme in ganz Deutschland, der öffentliche Nahverkehr in Barcelona, der Flughafen von Sydney, die Interstate Highways der USA, die Straßenkreuzungen in Dubai oder La Paz funktionieren allesamt mit SWARCO-Hardund -Software. Das Herz des Firmengründers Manfred Swarovski hat kürzlich aufgehört zu schlagen. Doch über 3.600 Herzen schlagen weiter für sein Lebenswerk SWARCO und die Zukunft der Mobilität.
SWARCO AG
6112 Wattens office.ag@swarco.com www.swarco.com
riert SWARCO eng mit der Automobilindustrie, die an der Entwicklung der selbstfahrenden Autos arbeitet. „Damit sich die modernen Fahrzeuge mit Spurhalteassistent auf der Straße gut orientieren können und die Fahrspuren sozusagen maschinenlesbar werden, sind retroreflektierende und gut instand gehaltene Fahrbahnmarkierungen unerlässlich“, weiß SWARCO-Vorstandsmitglied Philipp Swarovski, Experte auf dem Gebiet der Bodenmarkierungen und deren intelligenter Weiterentwicklung. In einem Pilotprojekt mit Audi rüstet SWARCO ein Parkhaus mit entsprechender Technik aus, so dass Audi-Pkw sich selbständig, ohne dass noch ein Fahrer an Bord wäre, eine freie Parklücke suchen. Nach Eintippen eines Codes in eine Mobiltelefon-App kommt das Auto dann selbständig wieder zurück zu einer Übergabezone, wo der Autofahrer das Steuer wieder übernimmt. Keine Zeitverschwendung mehr durch Parkplatzsuchverkehr und bestmögliche Ausnutzung von Parkflächen sind nur zwei Vorteile dieses neuen Ansatzes.
eco.nova
165
top.500
TIROLS TOP 500 PLATZ
VORJAHR
FIRMENNAME
ORT
BRANCHE
MA
UMSATZ
EGT *)
1
1
Sandoz GmbH
Kundl
Herstellung von pharmazeutischen und biotechnischen Produkten
4721
2017 1.651.362.161 2016 1.700.000.000 (g) 2015 1.697.853.304
2016 68.857.388 2015 141.059.780 2014 65.056.910
2
4
GE Jenbacher GmbH & Co OG
Jenbach
Herstellung von Verbrennungsmotoren und Turbinen
1600
2017 819.000.000 (g) 2016 700.000.000 2015 691.922.535
2016 95.552.101 2015 75.467.032 2014 82.650.877
3
3
TIWAG-Tiroler Wasserkraft AG**
Innsbruck
Elektrizitätserzeugung
1280
2017 805.500.000 2016 806.680.000 2015 948.940.000
2016 75.006.737 2015 124.253.902 2014 108.154.632
4
5
MPREIS Warenvertriebs GmbH**
Völs
Einzelhandel
5226
2016/17 702.598.762 2016 697.000.000 2015 666.970.110
2017 15.721.462 2016 13.203.069
5
8
Fritz Egger GmbH & Co. OG**
St. Johann i. Tirol
Herstellung von Furnier-, Sperrholz-, Holzfaser- und Holzspanplatten
1440
2017 610.000.000 (g) 2015 486.193.277 2014 456.457.050
2017 64.348.382 2016 77.036.352
6
7
Tirol Kliniken GmbH
Innsbruck
Krankenhäuser
8418
2017 570.038.000 2016 554.021.573 2015 494.740.414
2016 11.705.048 2015 -5.683.517 2014 7.175.217
7
6
Montanwerke Brixlegg AG
Brixlegg
Kupferrecycling
302
2017 567.570.000 2016 559.200.000 2015 609.019.234
2016 -6.718.520 2015 544.443 2014 -9.944.321
8
9
D. Swarovski KG**
Wattens
Produktion und Verkauf von Kristallkomponenten
4800
2017 470.000.000 2016 470.000.000 2015 515.000.000
9
12
Pfeifer Timber GmbH**
Imst
Großhandel mit Holz
24
2017 455.000.000 2016 371.000.000 2015 385.600.000
10
16
VIKING GmbH
Langkampfen
Herstellung von land- und forstwirtschaftlichen Maschinen
480
2017 381.900.000 2016 266.900.000 2015 193.886.134
*)
EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche, **) Unternehmen ist Teil einer Firmengruppe (Gruppenergebnisse siehe Seite 162), (g) Umsatz geschätzt
ANMERKUNGEN ZU DEN TOP 500: Für diese Auswertung wurden vorrangig die Umsätze und Mitarbeiterzahlen einzelner Unternehmen herangezogen, nicht aber die Umsätze und Mitarbeiterzahlen von Firmengruppen. Umsatzschätzungen (g): Umsätze von Unternehmen werden u. a. aus Geschäftsberichten, Bilanzen und Selbstauskünften entnommen. Sind keine konkreten Umsatzwerte zu erhalten, schätzt der KSV1870 den Umsatz eines Unternehmens aufgrund von KSV1870Erfahrungen, Branchenwerten und Vorjahreszahlen annähernd ein. Hinweis zu den Mitarbeitern (Mitarbeiterstand 0): Die Mitarbeiter wurden teilweise nicht bei dem angegebenen Rechtskörper beschäftigt, sondern bei Konzernunternehmen oder nahestehenden Unternehmen. Für diese Mitarbeiter erfolgt keine Kostenrechnung. EGT: Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (vor Steuern) Gereiht wurden Unternehmen, deren Umsatzzahlen in der Datenbank des KSV1870 zuordenbar erfasst sind. Ein Anspruch auf Richtigkeit und/oder Vollständigkeit kann nicht abgeleitet werden. Da nicht jedes Unternehmen verpflichtet ist, seinen Umsatz bekannt zu geben, kann es möglich sein, dass eventuell Firmen fehlen. Stand: 23.05.2018. Sämtliche Angaben wurden mit größter Sorgfalt vom KSV1870 und dem Wirtschaftsmagazin eco.nova recherchiert. Dennoch sind Satz- und Druckfehler nicht auszuschließen. Die Angaben des vergangenen Jahres können von der letztjährigen Veröffentlichung abweichen, da geschätzte Umsätze präzisiert bzw. Zahlen nachgereicht wurden. Alle Angaben ohne Gewähr.
166
eco.nova
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top.500
PLATZ
VORJAHR
FIRMENNAME
ORT
BRANCHE
MA
UMSATZ
11
10
PLANSEE SE**
Reutte
Metallverarbeitung
1317
2017 2016 2015
341.990.000 (g) 390.000.000 (g) 386.996.165
2017 2016 2015
57.187.338 50.650.592 77.685.654
12
21
Binderholz GmbH**
Fügen
Sägewerke mit Weiterverarbeitung
801
2017 2016 2015
313.000.000 292.000.000 240.230.726
2016 2015 2014
21.050.756 13.412.807 5.370.337
13
14
Eurotours GmbH
Kitzbühel
Reisebüros
338
2017 2016 2015
312.106.485 278.718.903 268.100.000
2016 2015 2014
7.263.661 6.328.758 6.437.121
14
13
Unterberger
Kufstein
Automobile & Immobilien
609
2017 2016 2015
305.641.000 286.593.000 259.000.000
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Ing. Hans Bodner Bau GmbH & Co. KG**
Kufstein
Hochbau
1450
2017 2016 2015
292.000.000 260.000.000 208.266.536
2016 2015 2014
9.230.036 7.381.424 6.861.949
16
NEU
Universität Innsbruck***
Innsbruck
Bildungseinrichtung
4825
2017 2016 2015
287.600.000 265.829.943 273.927.616
17
17
Gutmann GmbH
Innsbruck
Großhandel mit festen Brennstoffen
2017 2016 2015
269.990.000 (g) 266.000.000 (g) 266.869.965
18
Medizinische Universität Innsbruck***
2017
253.312.844
2017
168.571
NEU
Innsbruck
Bildungseinrichtung
2020
19
15
LIEBHERR-Hausgeräte Lienz GMBH
Lienz
Herstellung von kälteund lufttechnischen Erzeugnissen
1286
2017 2016 2015
253.280.000 (g) 270.000.000 270.600.918
2016 2015 2014
6.553.483 13.119.654 8.967.087
20
22
CERATIZIT Austria GmbH
Reutte
Metallverarbeitung
666
2017 2016 2015
241.290.000 (g) 233.000.000 (g) 232.234.034
2017 2016 2015
48.924.510 38.992.489 42.736.181
21
20
Med-El Elektromedizinische Geräte GmbH
Innsbruck
Herstellung von elektromedizinischen Geräten
1150
2017 2016 2015
241.000.000 (g) 255.810.000 (g) 255.814.179
2016 2015 2014
15.822.000 40.292.393 8.023.273
22
26
Wedl Handels-GmbH**
Mils
Großhandel mit Nahrungsund Genussmitteln
682
2017 2016 2015
230.752.227 221.788.997 208.127.973
2016 2015 2014
84.625 1.395.020 1.029.207
23
24
Papierfabrik Wattens GmbH & Co. KG
Wattens
Herstellung von Spezialpapier
440
2017 2016 2015
223.360.000 (g) 225.000.000 (g) 238.686.234
24
23
TINETZ-Tiroler Netze GmbH
Thaur
Erbringung wirtschaftlicher Dienstleistungen
6
2017 2016 2015
218.000.000 231.000.000 267.320.989
25
32
Würth Hochenburger GmbH**
Innsbruck
Großhandel mit Baustoffen und Sanitärkeramik
611
2017 2016 2015
205.000.000 183.000.000 170.318.312
2016 2015 2014
2.082.063 1.010.244 1.856.843
26
27
ECCO Austria Zweigniederlassung der ECCO EMEA Sales SE
Lienz
Großhandel mit Schuhen
84
2017 2016 2015
204.000.000 (g) 212.000.000 (g) 211.829.000
27
28
Tyrolit – Schleifmittelwerke Swarovski KG**
Schwaz
Herstellung von Schleif-, Trenn-, Säge-, Bohr- und Trennwerkzeugen
1208
2017 2016 2015
193.920.000 (g) 192.000.000 (g) 192.000.000 (g)
28
34
TIGAS-Erdgas Tirol GmbH
Innsbruck
Gasverteilung durch Rohrleitungen
71
2017 2016 2015
192.600.000 181.928.996 210.949.093
2017 2016 2015
23.100.000 24.697.718 25.350.068
29
29
LIEBHERR-WERK TELFS GMBH
Telfs
Herstellung von Bergwerks-, Bau- und Baustoffmaschinen
560
2017 2016 2015
188.760.000 (g) 186.000.000 163.603.075
2016 2015 2013
13.663.455 19.893.160 6.334.562
30
30
Pfeifer Holz GmbH & Co. KG**
Imst
Säge-, Hobel- und Holzimprägnierwerke
640
2017 2016 2015
187.770.000 (g) 185.000.000 186.789.904
2016 2015 2014
7.113.743 7.205.516 -4.759.823
*)
168
EGT *)
EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche, **) Unternehmen ist Teil einer Firmengruppe (Gruppenergebnisse siehe Seite 162), (g) Umsatz geschätzt, *** Erstmals neu ins Ranking aufgenommen
eco.nova
Hansjörg Marko
Das Lebenswerk übergeben Unternehmensnachfolge zwischen Krise, Herausforderung und Chance.
V
ermehrt finden übergabefähige Unternehmen keinen geeigneten
„DIE UNTERNEHMENSNACHFOLGE ALS ÜBERGABE DER VERANTWORTUNG IN ANDERE HÄNDE ERFORDERT DIE WÜRDIGUNG DES LEBENSWERKES UND VERTRAUEN IN DIE NÄCHSTE GENERATION.“
Nachfolger oder scheuen die Über-
gabe – aus vielfältigen Gründen. Der zertifizierte Nachfolgeberater (CBSC) Hansjörg Marko warnt vor den Folgen einer verfehlten Strategie bei der Betriebsübergabe. Die
Hansjörg Marko
alarmierenden Daten aus der Wirtschaft erfordern eine Beratungsoffensive, um den Generationenwechsel zu unterstützen. In seiner wissenschaftlichen Arbeit präzisiert
finanziellen und rechtlichen Themen auch
Finanzierung oder Erb- und Unternehmens-
er die realen Herausforderungen beim Fort-
um ganz persönliche Fragen, die richtig unter
recht. Das braucht seine Zeit. Um eine nach-
bestand von Unternehmen: So werden mehr
die Haut gehen“, spricht er die persönlichen
haltige Übergabe zu sichern, mindestens drei
als 65 Prozent der Übergaben zu spät oder
Aspekte der Übergaben an. Diese „zutiefst
Jahre, sagt Marko. Ein erfahrener Nachfol-
nicht vorbereitet, jedes dritte Unternehmen
menschlichen Fragen“ kommen aus seiner
geberater, eingebunden in ein Expertennetz-
davon scheitert beim Generationswechsel.
Erfahrung in der Nachfolgeberatung zu kurz
werk, kann bei diesem Prozess wertvolle Un-
und führen zu gravierenden Konflikten, die
terstützung leisten.
eine Übergabe erschweren oder verhindern:
Für die Übergabe gibt es indes keine allge-
Überraschend ist, dass das Bewusstsein über
„Man muss als Experte die wirklichen, manch-
mein gültige Patentlösung, dafür sind Un-
die Notwendigkeit einer rechtzeitigen Nach-
mal verdeckten Motive bearbeiten können
ternehmen und Menschen zu verschieden.
folgeplanung und darüber hinaus strategi-
und den Handlungsrahmen für jeden Einzel-
Wichtig ist eine verbindliche Klärung und
sche Überlegungen zur Sicherung der Wett-
nen klären.“ Das ist nicht vorrangig ein The-
folglich ein individueller Übergabefahrplan,
bewerbsfähigkeit weitgehend fehlen. Die
ma von Zahlen, Daten und Fakten, es sind die
der auf die Ziele und Wünsche von Überge-
Gründe sieht der Experte vorrangig im per-
elementaren Fragen wie Lebenswerk, Macht,
ber wie Übernehmer Rücksicht nimmt. Im
sönlichen Bereich, aber auch in mangelndem
Aufgaben, Perspektiven im Ruhestand, Ge-
ersten Schritt sollte dabei ein Notfallplan für
Wissen über die Bewältigung der Probleme,
rechtigkeit, Familienfrieden, Vertrauen oder
Schutz und Sicherheit sorgen.
die mit der Übergabe verbunden sind.
Sicherheit für Alt und Jung.
Bewusstseinsbildung
Wie Marko betont, scheitern zahlreiche Betriebe bereits bei der Suche nach einem geeig-
Vorbereitung
neten Nachfolger. Hier gilt es, das Unterneh-
Als wesentlichen Erfolgsfaktor einer Überga-
men entsprechend aussagefähig darzustellen,
be nennt Marko die intensive Vorbereitung:
um die Chancen und Potenziale des Betriebes
„Spätestens, wenn Unternehmer den 60er
aufzuzeigen. „Die Übergabe ist kein Spazier-
feiern, ist die Zeit gekommen, darüber nach-
gang“, sagt Marko und weist auf die Komple-
zudenken.“ Die Unternehmensnachfolge be-
xität des Prozesses hin. „Es geht neben den
steht aus wichtigen Themenbereichen wie
INFOS
Für Fragen zum Thema Übergabe steht Ihnen Nachfolgeexperte Hansjörg Marko unter gesichert@ unternehmensnachfolge-planen.at zur Verfügung.
eco.nova
169
top.500
PLATZ
VORJAHR
31
FIRMENNAME
ORT
BRANCHE
MA
UMSATZ
33
Koch Media GmbH
Höfen
Großhandel Standardsoftware
149
2016 2015 2014
185.317.629 182.089.935 197.924.894
2016 2014/15 2014
-3.732.633 5.460.467 17.562.743
32
31
Thöni Industriebetriebe GmbH**
Telfs
Metallverarbeitung
543
2016/17 2016 2015
184.043.000 183.400.000 174.041.822
2017 2016 2015
10.347.155 4.212.050 7.287.646
33
38
EWT Truck & Trailer Handels GmbH
Kitzbühel
Handel mit Kraftwagen
10
2017 2016 2015
178.400.000 (g) 156.000.000 (g) 155.130.290
2016 2015 2014
4.021.680 7.199.467 2.687.805
34
36
Transped Europe GmbH
Wörgl
Dienstleistungen für den Verkehr
155
2017 2016 2015
175.970.000 (g) 159.000.000 157.528.942
2016 2015 2014
6.625.548 5.661.893 3.870.645
35
67
Empl Fahrzeugwerk GmbH
Kaltenbach
Herstellung von Karosserien, Aufbauten und Anhängern
300
2017 2016 2015
162.480.000 (g) 82.000.000 82.128.105
2016 2015 2014
29.587.720 9.021.349 10.082.528
36
35
Nothegger Transport Logistik GmbH
St. Ulrich a. Pillersee
Güterbeförderung im Straßenverkehr
385
2017 2016 2015
162.400.000 (g) 170.000.000 (g) 163.910.110
2016 2015
2.679.903 1.079.290
37
37
Innsbrucker Kommunalbetriebe AG**
Innsbruck
Allgemeine öffentliche Verwaltung
675
2017 2016 2015
161.073.000 157.735.653 160.512.322
2017 2016 2015
21.652.000 14.812.876 20.016.219
38
39
Berger Logistik GmbH
Wörgl
Dienstleistungen für den Verkehr
292
2017 2016 2015
152.410.000 (g) 150.000.000 150.719.237
2016 2015 2014
3.470.667 4.235.199 3.610.695
39
44
Ferrero Österreich HandelsGmbH
Innsbruck
Großhandel mit Nahrungsund Genussmitteln
40
2017 2016 2015
146.509.785 132.000.000 (g) 131.717.927
2016 2015
6.375.622 6.795.628
40
NEU
Swarovski Optik
Absam
Herstellung und Vertrieb von optischen Instrumenten und Geräten
930
2017 2016
146.126.000 140.000.000
41
40
Tiroler Versicherung V.a.G.
Innsbruck
Versicherungsdienstleistungen
289
2017 2016 2015
145.700.000 (*) 143.100.000 (*) 142.500.000 (*)
2017 2016 2015
3.400.000 5.870.275 3.048.567
42
41
Fröschl AG & Co. KG
Hall i. Tirol
Hoch- und Tiefbau
543
2017 2016 2015
142.435.885 107.232.658 112.768.526
43
43
Adolf Darbo AG
Stans
Marmeladen- und Saftherstellung
375
2017 2016 2015
138.000.000 133.000.000 118.779.285
2015 2014
10.249.118 9.732.557
44
46
Coveris Flexibles Austria GmbH
Langkampfen
Herstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
320
2017 2016 2015
131.500.000 124.300.000 126.906.955
2016 2015 2014
-2.103.007 616.371 -457.158
45
56
Pappas Tirol GmbH
Hall i. Tirol
Großhandel mit Kraftwagen
193
2017 2016 2015
129.432.000 100.000.000 94.142.904
2016 2015
-1.320.708 -182.828
46
45
Travel Europe Reiseveranstaltungs GmbH
Stans
Reiseveranstalter
120
2017/18 2016/17 2015/16
125.371.000 128.700.000 109.154.421
47
49
Handl Tyrol GmbH
Pians
Fleischverarbeitung
355
2017 2016 2015
121.167.851 110.600.000 103.498.949
2016 2015 2014
6.633.773 3.899.661 2.983.246
48
48
ARZ Allgemeines Rechenzentrum GmbH
Innsbruck
Datenverarbeitung, Hosting und damit verbundene Tätigkeiten
505
2017 2016 2015
117.000.000 (g) 114.040.000 (g) 114.039.226
2016 2015 2014
-1.050.994 263.876 347.045
49
55
NEUE HEIMAT TIROL Gemeinnützige WohnungsGmbH
Innsbruck
Erschließung von Grundstücken, Bauträger
141
2017 2016 2015
116.571.800 101.513.896 107.641.707
2017 2016 2015
21.440.643 20.685.666 19.408.772
50
Kundl
50
2017 2016 2015
115.670.000 (g) 110.000.000 101.190.942
1.226.684
Unterer GmbH**
Dienstleistungen für den Verkehr
2016
50
*)
170
eco.nova
EGT *)
EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche, **) Unternehmen ist Teil einer Firmengruppe (Gruppenergebnisse siehe Seite 162), (g) Umsatz geschätzt, (*) Brutto-Prämieneinnahmen
UBIT
Aufklärung .
Mitte Juni wurde der heurige Constantinus-Award verliehen. In der Kategorie IT gewann mit Lo.La Peak Solutions ein Tiroler Unternehmen. Im Bild v. l.: Peter Lieber (Sparx Systems / Partner des Constantinus), Stefan Ortner (Lo.La Peak Solutions), Walter Würtl (Lo.La), der Tiroler UBIT-Fachgruppenobmann Christoph Holz und Stellvertreter Werner Wild.
Bei der Vergabe des Constantinus, des Oscar der österreichischen Beratungs- und IT-Landschaft, triumphierte heuer in der Kategorie IT mit der Lo.La Peak Solutions GmbH ein Tiroler Unternehmen. Das ist kein Zufall, denn Tirols Wirtschaft hat beste Digitalisierungschancen.
D
ieser Erfolg ist kein Zufall, funk-
reiche des Lebens und Wirtschaftens glei-
schaft zu rücken und EPU als vorbildliche,
tioniert doch in Tirol die Verzah-
chermaßen umfasst, sind Daten, der Roh-
eigenverantwortliche Unternehmer im Zent-
nung zwischen Wissenschaft und
stoff des 21. Jahrhunderts. Daten, die, geht es
rum des Unternehmertums zu begreifen.
Wirtschaft und der Wissenstransfer immer
nach Visionären, irgendwann die informa-
Mit der Erhöhung nicht nur der Menge an
besser. Gewonnen hat das Tiroler Start-up
tionelle Funktion des Geldes übernehmen
generierten Daten, sondern auch der infor-
den Constantinus mit einem Projekt für die
und die Märkte, auf denen das Angebot über
mationellen Qualität durch die fortschrei-
ÖBB-Infrastruktur AG. Lo.La, das sich unter
den Preis definiert wird, von Grund auf ver-
tende Digitalisierung werde ein Bedeutungs-
anderem mit der Beurteilung von Lawinen-
ändern werden. Am vorläufigen Ende dieser
verlust globaler Megakonzerne einhergehen,
situationen beschäftigt, hat nämlich ein digi-
Entwicklungen steht der Datenkapitalis-
ist Holz überzeugt. Kleinere Unternehmen,
tales Entscheidungs-Unterstützungs-System
mus. Doch das ist vorerst noch Zukunftsmu-
und im globalen Maßstab zählt Holz alle
implementiert, das es den ÖBB-Lawinen-
sik. Und an dieser will die UBIT mitkom-
Tiroler Unternehmen dazu, hätten nicht mit
kommissionen ermöglicht, ihre Arbeit
ponieren. „Wir wollen aus Tirol heraus die
internen Märkten zu kämpfen und seien des-
schneller, effizienter und zielgerichteter zu
Digitalisierung vorantreiben. Für kleinere
halb zukünftig im Vorteil. „Unsere Struktur
erledigen.
Unternehmen gibt es zukünftig keine Wett-
in Tirol nimmt die Digitalisierung gewisser-
Erfolgsmodelle wie dieses zeigen, dass Tirol
bewerbsnachteile mehr. Das kommt unserer
maßen vorweg“, sagt der UBIT-Obmann. Es
als Wirtschaftsstandort in der Digitalisie-
verhältnismäßig kleinstrukturierten Wirt-
lässt sich noch nicht abschließend sagen, ob
rung munter vorangeht. Das ist besonders
schaft sehr zugute“, ist Holz überzeugt.
uns am Ende der digitalisierungsbedingten
der Fachgruppe UBIT (Unternehmensbe-
Umwälzungen eine schöne neue Welt der
ratung, Buchhaltung und IT) in der Wirt-
Schöne neue Datenwelt
schaftskammer Tirol ein Anliegen. UBIT-Ob-
Holz geht aber noch weiter und plädiert
Den Letzten beißen die Hunde.
mann Christoph Holz will der grassierenden
überdies für eine Aufklärung 2.0, die er in
Deshalb gilt es, sich vereint den Herausfor-
Digitalisierungsskepsis mit einem positiven
Anlehnung an Kant als „Ausgang des Men-
derungen und Chancen der Digitalisierung
Gegenentwurf begegnen.
schen aus seiner selbstverschuldeten Un-
zu stellen und diese mitzugestalten.
Digitalisierung ist keine Naturgewalt, sie
selbständigkeit“ verstanden wissen will.
wird letztlich von Menschen für Menschen
Was damit gemeint ist? „Die Zeiten des 9 to
gemacht und kann gelenkt und zu unseren
5 sind passé. Im Zeitalter der Digitalisierung
Gunsten gestaltet werden. Dafür braucht
können wir alle Unternehmer werden, uns
es den Mut, nach vorne zu schauen und als
von den gängigen Mustern und Strukturen
starker Wirtschaftsraum das Gemeinsame
emanzipieren.“ Dahinter steckt der Gedanke,
zu suchen. Dieses Gemeinsame, das alle Be-
das Unternehmertum in die Mitte der Gesell-
Daten erwartet, doch eines scheint gewiss:
eco.nova
171
top.500
PLATZ
VORJAHR
51
FIRMENNAME
ORT
BRANCHE
MA
UMSATZ
EGT *)
52
Eglo Leuchten GmbH**
Pill
Großhandel mit elektrischen Haushaltsgeräten
300
2017 2016 2015
113.420.641 106.770.000 103.378.000
52
62
Adler-Werk Lackfabrik Johann Berghofer GmbH & Co. KG
Schwaz
Großhandel und Vertrieb von Farben, Lacken und Holzschutzmittel
600
2017 2016 2015
109.000.000 89.700.000 84.938.876
53
53
Huber Einkauf GmbH & Co. KG
Pflach
Großhandel mit Nahrungsund Genussmitteln
18
2017 2016 2015
54
59
InterfoodLebensmittelgroßhandel GmbH
Hall i. Tirol
Großhandel mit Nahrungsund Genussmitteln
60
55
57
Morandell International GmbH
Wörgl
Großhandel mit Wein und Spirituosen
56
66
Autohaus Schweiger GmbH
Reutte
57
25
Klausner Trading International GmbH
58
72
59
2017 2016 2015
25.801.698 9.767.000 2.672.120
103.288.000 105.694.000 112.525.029
2016 2015 2014
8.272.419 10.502.929 11.153.630
2017 2016 2015
103.000.000 (g) 94.000.000 (g) 93.614.506
2017
1.247.260
232
2017 2016 2015
102.865.000 97.944.000 91.306.000
2017 2016 2015
2.960.316 2.557.000 1.433.000
Einzelhandel mit Kraftwagen
67
2017 2016 2015
102.000.000 (g) 85.000.000 89.200.000
2016 2015 2014
4.768.747 6.073.055 3.460.518
Oberndorf i. Tirol
Handelsvermittlung von Holz, Baustoffen und Anstrichmitteln
45
2016 2015 2014
100.000.000 215.000.000 (g) 215.118.694
2016 2015 2014
512.777 -233.429 -1.586.504
VERTEX GmbH
Kirchbichl
Dienstleistungen für den Verkehr
61
2017 2016 2015
98.400.000 80.000.000 39.300.000
2016 2015 2014
43.113 723.466 646.343
58
SOS-Kinderdorf
Innsbruck
Sozialwesen
1300
2017 2016 2015
95.000.000 95.000.000 95.000.000
60
60
HELLA Sonnen- und Wetterschutztechnik GmbH**
Abfaltersbach
Herstellung von Türen, Fenstern, Rahmen, Rollläden und Jalousien
651
2017 2016 2015
94.140.000 (g) 92.746.000 86.441.443
2016 2015 2014
-910.024 1.303.638 285.491
61
47
Leitner GmbH**
Telfs
Herstellung von Hebezeugen und Fördermitteln
171
2017 2016 2015
92.426.000 123.010.000 81.999.000
2017 2016 2015
8.549.000 14.537.000 1.704.000
62
68
Autopark GmbH
Innsbruck
Einzelhandel mit Kraftwagen
187
2017 2016 2015
90.020.200 80.431.355 71.618.487
63
84
Inntaler Logistik-Park GmbH
Kufstein
Tankstellen
7
2017 2016 2015
89.231.881 71.025.434 65.347.717
2017 2016 2014
2.164.507 1.819.592 23.115
64
69
Top Logistik GmbH
Kufstein
Dienstleistungen für den Verkehr
80
2017 2016 2015
86.260.000 80.200.000 68.438.752
65
64
HTB BauGmbH
Arzl i. Pitztal
Hochbau
454
2017 2016 2015
85.000.000 (g) 88.000.000 77.774.139
2017 2016 2015
7.550.334 3.975.502 3.090.324
66
116
Binderholz Bausysteme GmbH**
Fügen
Großhandel mit Holz
60
2017 2016 2015
85.000.000 50.000.000 (g) 48.000.000 (g)
2016 2015 2014
5.636.108 4.942.824 5.043.553
67
85
Servus Handels- und VerlagsGmbH
Innsbruck
Versand- und InternetEinzelhandel
185
2017 2016 2015
84.230.000 (g) 71.000.000 (g) 70.023.002
2016 2015 2014
5.273.726 3.216.650 1.410.147
68
73
Burton Sportartikel GmbH
Innsbruck
Großhandel mit Sportartikeln
100
2017/18 2015 2014
82.087.075 78.220.238 90.927.014
2017/18 2016 2015
3.951.495 3.793.682 4.409.960
69
70
Gebro Pharma GmbH**
Fieberbrunn
Großhandel mit pharmazeutischen Erzeugnissen
252
2017 2016 2015
81.320.000 (g) 80.105.000 73.904.095
2016 2015 2014
7.577.970 11.172.170 11.082.565
70
NEU
Steinbacher Erpfendorf
Erpfendorf
Herstellung und Vertrieb von Baustoffen
320
2017/18 2016/17
81.000.000 76.000.000
*)
172
eco.nova
EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche, **) Unternehmen ist Teil einer Firmengruppe (Gruppenergebnisse siehe Seite 162), (g) Umsatz geschätzt
W
WINNING STARTS WITH BEGINNING. WWW.TOPLOGISTIK.COM/JOBS
Willy Graf Str. 14 路 6330 Kufstein 路 AUSTRIA 路 Tel.: +43 5372 72022-0 路 top@toplogistik.com
top.500
PLATZ
VORJAHR
71
FIRMENNAME
ORT
BRANCHE
MA
UMSATZ
71
Tirolia-Spedition GmbH
Ebbs
Dienstleistungen für den Verkehr
68
2017 2016
80.000.000 80.000.000
72
75
Friedrich Deutsch Metallwerk GmbH
Innsbruck
Herstellung von Metallkonstruktionen
369
2017 2016 2015
78.329.507 76.771.791 66.696.418
2017 2015 2014
14.831.264 14.029.981 5.508.073
73
74
Fercam Austria GmbH
Kundl
Dienstleistungen für den Verkehr
85
2017 2016 2015
78.320.000 (g) 77.163.403 64.664.591
2016 2015
2.916.118 2.961.327
74
88
A. Loacker Konfekt GmbH
Heinfels
Herstellung von Nahrungsmitteln
350
2017 2016 2015
78.203.741 69.318.450 64.123.507
2016 2015 2014
3.273.149 7.161.389 6.963.632
75
54
Durst Phototechnik Digital Technology GmbH
Lienz
Herstellung von Mess-, Kontroll-, Navigationsinstrumenten
155
2017 2016 2015
77.810.000 (g) 104.030.000 103.072.590
2016 2015 2014
9.059.808 17.821.238 19.821.336
76
82
Silvrettaseilbahn AG
Ischgl
Seilbahn-, Sessel- und Schleppliftverkehr
355
2017 2016 2015
77.300.000 72.000.000 (g) 71.211.205
2016 2015 2014
20.810.543 18.555.357 19.051.488
77
78
Hartl Connect Transport GmbH
Vomp
Güterbeförderung im Straßenverkehr
40
2017 2016 2015
76.130.000 (g) 75.000.000 70.000.000
2016 2015 2014
1.932.921 2.407.336 2.252.472
78
Kundl
229
2017/18 2016 2015
76.000.000 72.539.000 73.408.924
1.011.025
Traktorenwerk Lindner GmbH
Herstellung von land- und forstwirtschaftlichen Maschinen
2017
81
79
83
Rissbacher Walter GmbH
Brixlegg
Großhandel mit Mineralölerzeugnissen
16
2017 2016 2015
76.000.000 72.000.000 77.500.000 (g)
2016 2015 2014
1.357.579 1.128.261 667.768
80
101
Felder KG
Hall i. Tirol
Herstellung von handgeführten Werkzeugen mit Motorantrieb
600
2017 2016 2015
75.000.000 (g) 60.000.000 (g) 60.000.000 (g)
81
86
Grissemann GmbH
Zams
Großhandel mit Nahrungsund Genussmitteln
334
2016/17 2016 2015
74.037.000 70.955.000 66.998.542
82
79
Brüder Theurl GmbH
Assling
Säge-, Hobel- und Holzimprägnierwerke
106
2017 2016 2015
74.000.000 (g) 74.170.000 73.435.345
2016 2015 2014
1.967.420 4.187.572 1.476.927
83
92
Anita Dr. Helbig GmbH
Kufstein
Herstellung von Wäsche
225
2017 2016 2015
71.860.000 (g) 65.100.000 (g) 65.028.332
2016 2015 2014
8.397.460 3.719.634 4.267.229
84
96
Ing. Hans Lang GmbH
Terfens
Hochbau
415
2017 2015/16 2014/15
70.000.000 (g) 63.000.000 60.000.000
2017 2016/17 2015
1.411.146 845.767 -249.297
85
87
Tiroler Rohre GmbH
Hall i. Tirol
Stahlgießereien
200
2017 2016 2015
70.000.000 (g) 69.783.000 68.225.962
2016 2015 2014
5.621.672 4.625.842 4.018.583
86
94
a.ö. Krankenhaus St. Vinzenz Betriebs GmbH
Zams
Krankenhäuser
801
2017 2016 2015
69.000.000 65.000.000 61.000.000
2017 2016 2015
-884.317 148.181 -1.002.402
87
91
Prim As Tiefkühlprodukte GmbH
Oberhofen i. Inntal
Herstellung von Backwaren
270
2017 2016 2015
68.000.000 (g) 68.000.000 65.782.928
2017 2016 2015
3.290.037 5.957.175 3.819.211
88
80
Fiegl & Spielberger GmbH
Innsbruck
Elektroinstallation
421
2017 2016 2015
65.209.000 73.600.000 65.000.000
89
100
D. Swarovski Tourism Services GmbH**
Innsbruck
Tourismus (Kristallwelten)
390
2017 2016 2015
65.000.000 60.945.971 67.952.742
2016 2015 2014
2.150.038 3.600.082 965.138
90
127
3con Anlagenbau GmbH
Ebbs
Herstellung von Metallwaren
330
2017 2016 2015
65.000.000 47.237.851 41.635.241
2016 2015
3.457.570 2.654.757
*)
174
eco.nova
EGT *)
EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche, **) Unternehmen ist Teil einer Firmengruppe (Gruppenergebnisse siehe Seite 162), (g) Umsatz geschätzt
© JUWELIER GOLDSCHMIED NORZ
NORZ
Claudia Auer-Hörtnagl mit Gatte Friedrich Auer und Doreen und Sebastian Schneemann (Kaufhaus Tyrol Centermanagement)
Innenstadtkaufleute-Obmann Thomas Hudovernik, Peter Zelger, August Penz (The Stage Hotel), Wirtschaftslandesrätin Patrizia Zoller-Frischauf und Dietmar Hernegger (Druckerei Hernegger)
Christoph und Andrea Norz mit Wirtschaftskammerpräsident Jürgen Bodenseer sowie Schmuckdesignerin Antje Liebscher
Verena Wieser (Bürohaus Ernst Schmid) mit Peter J. Mirski, Thomas List (Bigli Österreich), Carina und Paul Fink (Moden Fink)
Edles aus der Schmiede
Individuelle Formensprache, meisterhafte Goldschmiedekunst und intensive Beratung sind das Credo der führenden Goldschmiede Tirols. Um dafür auch in Zukunft gerüstet zu sein, hat sich Juwelier Goldschmied NORZ in den vergangenen Monaten rundum erneuert.
D
ie handwerkliche Tradition haben
uns das vorstellen“, erklärt Christoph Norz.
nen, die in der hauseigenen Werkstätte unter
wir nie aus den Augen verloren. Sie
Entwickelt wurde das Raumkonzept vom
der Leitung von Goldschmied und Diaman-
ist unser höchstes Gut, damit
Innsbrucker Architekten Jürgen Kitzmüller.
tenfachmann Christoph Norz umgesetzt
wollen wir uns auch in Zukunft behaupten“,
Neben der Umgestaltung der Innenräume
werden. Dabei setzt die Traditionswerkstatt
sagte Christoph Norz anlässlich des 250-jäh-
wurden auch die Fassade und die Schaufens-
neben Diamanten auf das geschmiedete,
rigen Jubiläums. Das war im Jahr 2014. Vier
ter in der NORZ-Passage erneuert und erwei-
18-karätige Gold. Durch eine spezielle, exklu-
Jahre später erhält diese goldene Formel eine
tert. Die Vitrinen aus Panzerglas sind von au-
sive Oberflächenbehandlung entsteht eine
erneute Bekräftigung. Mit 254 Jahren Unter-
ßen und innen optimal einzusehen, was eine
bewusst lebendige und handwerkliche Op-
nehmensgeschichte ist Juwelier Goldschmied
komplexe Lichtplanung notwendig machte.
tik und repräsentiert somit den typischen
NORZ die älteste und traditionsreichste Gold-
Unter anderem wurden dazu vom Grazer
NORZ-Stil.
schmiedewerkstätte Tirols in Familienbe-
Lichtmacher Jürgen Unger von Shoup Abso-
sitz. Seit 1764 stehen edle Schmuckkreationen
lute Lighting über 200 einstellbare Lichtpunk-
und Goldschmiedekunst im Mittelpunkt des
te installiert, die Materialien wie Platin, Gold
NORZschen Schaffens.
und Silber ins rechte Licht rücken und Bril-
Von Jänner bis Mai 2018 wurden nun die ge-
lanten und Edelsteine funkeln lassen.
samte Geschäfts- und Bürofläche sowie die Goldschmiedewerkstätte komplett neu gestal-
Typisch NORZ
tet. „Das ermöglicht uns, unsere handwerkliche
Das Haus NORZ steht seit über zehn Gene-
Tradition in dem Maße fortzusetzen, wie wir
rationen für eigene Entwürfe und Kollektio-
JUWELIER GOLDSCHMIED NORZ Maria-Theresien-Straße 8 6020 Innsbruck Tel.: 0512/584431 www.norz.gold
eco.nova
175
top.500
PLATZ
VORJAHR
91
FIRMENNAME
ORT
BRANCHE
MA
UMSATZ
93
Travel Partner GmbH
Ellmau
Reisebüros
120
2017 2016 2015
65.000.000 (g) 65.100.000 60.000.000
2016 2015
2.683.614 2.030.000
92
89
ILF Consulting Engineers Austria GmbH
Rum
Ingenieurbüros
473
2017 2016 2015
64.260.000 (g) 69.200.000 62.173.766
2016 2015 2014
2.938.211 4.799.081 3.990.349
93
95
Multivac Maschinenbau GmbH + Co. KG
Lechaschau
Herstellung von Maschinen
360
2017 2016 2015
64.000.000 (g) 64.000.000 64.000.000
94
98
WMF in Österreich GmbH
Innsbruck
Großhandel mit keramischen Erzeugnissen, Glaswaren etc.
340
2017 2016
63.500.000 62.848.000
2016 2015 2014
4.178.729 5.380.117 4.149.639
95
111
ARGE Baustahl Eisen BlasyNeptun GmbH
Innsbruck
Erzeugung von Roheisen
50
2017 2016 2015
63.000.000 (g) 52.100.000 (g) 52.032.592
2015 2014
114.052 531.024
96
99
Besi Austria GmbH
Radfeld
Herstellung von elektronischen Bauelementen
220
2017 2016 2015
62.000.000 (g) 61.576.000 57.953.005
2015 2014
4.681.864 5.132.996
97
42
Ortner GmbH
Innsbruck
Gas-, Wasser-, Heizungsund Lüftungs- und Klimaanlageninstallation
420
2017 2016 2015
61.740.000 (g) 141.000.000 (g) 140.587.191
2016 2015 2014
4.176.826 4.400.475 3.806.215
98
103
Lebenshilfe Tirol, gemeinnützige GmbH
Innsbruck
Sozialwesen
1445
2017 2016 2015
60.150.000 56.000.000 (g) 55.725.450
2016 2015 2014
1.632.476 392.777 -1.264.899
99
102
METRON Handel GmbH
Langkampfen
Großhandel mit pharmazeutischen Erzeugnissen
30
2017 2016 2015
60.000.000 (g) 60.000.000 (g) 60.000.000 (g)
100
105
Freudenberg Sealing Technologies Austria GmbH & Co. KG
Kufstein
Herstellung von Gummiwaren
305
2017 2016 2015
59.870.000 (g) 55.619.000 (g) 54.796.888
2016 2015 2014
5.182.823 4.460.450 2.494.202
101
114
Tiroler Glashütte GmbH (Riedel)
Kufstein
Herstellung von Hohlglas
190
2017 2016 2015
59.480.000 (g) 51.000.000 (g) 50.710.513
2016 2015 2014
3.611.138 6.934.640 -2.489.851
102
104
Schlüsselverlag J. S. Moser GmbH**
Innsbruck
Korrespondenz- und Nachrichtenbüros
0
2017 2015 2014
59.469.658 55.649.007 55.391.356
2017 2016 2015
2.935.341 -3.682.839 -655.363
103
121
BTV-Anlagenleasing 1 GmbH
Innsbruck
Leasing von Grundstücken, Gebäuden und Wohnungen
0
2017 2016 2015
59.213.070 48.086.902 21.143.321
2017 2016 2015
1.913.933 592136 1139332
104
118
Innsbrucker Soziale Dienste GmbH
Innsbruck
Sozialwesen
1225
2017 2016 2015
58.300.000 49.940.000 48.428.682
2016 2015
-1.589.311 -1.979.589
105
112
Dinkhauser Kartonagen GmbH
Hall i. Tirol
Herstellung von Wellpapier und Verpackungsmitteln
245
2017 2016 2015
58.000.000 52.000.000 48.807.996
2015 2014
6.367.230 3.624.369
106
119
Aqipa GmbH
Kundl
Großhandel mit Geräten der Unterhaltungselektronik
60
2017 2016 2015
58.000.000 48.300.000 (g) 48.237.646
2017 2016 2015
-172.077 2.625.554 4.564.468
107
110
Austria Bau Tirol und Vorarlberg Handels GmbH
Innsbruck
Handelsvermittlung von Holz, Baustoffen und Anstrichmitteln
7
2017 2016 2015
56.948.692 53.000.000 46.109.959
2017 2015
133.899 116.345
108
97
Elektrizitätswerke Reutte AG
Reutte
Elektrizitätserzeugung
240
2017 2015 2014
56.294.682 62.724.689 65.731.905
2017 2016 2014/15
4.100.236 4.604.344 8.853.489
109
61
BeMo Tunnelling GmbH
Innsbruck
Tiefbau
480
2017 2016 2015
54.685.792 92.565.036 92.565.036
2017 2015
2.881.237 1.658.014
110
139
Bezirkskrankenhaus Schwaz BetriebsGmbH
Schwaz
Krankenhäuser
679
2017 2016 2015
54.300.000 42.000.000 41.106.533
2017 2015 2014
1.587.711 88.894 88.893
*)
176
eco.nova
EGT *)
EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche, **) Unternehmen ist Teil einer Firmengruppe (Gruppenergebnisse siehe Seite 162), (g) Umsatz geschätzt
PRINOTH
Pionier der Pistenpräparierung PRINOTH ist weltweit als führender Hersteller von Pistenfahrzeugen bekannt und hat die perfekte Piste quasi erfunden.
I
n den Anfängen des Wintersports wurde
PRINOTH seit jeher bekannt und das per-
und Winkelsensoren eingehen. Das bedeutet
der Schnee mit Skiern gepresst. Firmen-
fekte Pistenbild (auch Finish genannt) ist
eine Optimierung des Schneemanagements
gründer Ernst Prinoth begann als einer
Markenzeichen des Unternehmens.
von der Produktion über die Verteilung bis
der Ersten, Maschinen einzusetzen, um das
hin zur Präparierung. Das Schneehöhen-
Skifahren einfacher und sicherer zu machen.
Digitalisierung auf der Piste
Heute kann die Qualität der Pisten bei der
Neben der Hardware bietet PRINOTH auch
Skisprungschanzen angewendet. Das Sys-
Wahl eines Skiortes ausschlaggebend sein.
neueste digitale Lösungen zur weiteren
tem kann auf jedem Pistenfahrzeugtyp ins-
Wenn es um die technologische Lösung für
Optimierung der Pistenpräparierung: Ein
talliert werden – herstellerunabhängig.
Pistenpräparierung geht, so ist das Traditi-
im Fahrzeug installierter Monitor zeigt die
onsunternehmen PRINOTH, mit Standorten
exakte Schneehöhe an; mit dem Flotten-
in Sterzing und Telfs, die erste Adresse.
management-System kann ein Skigebiet
Jahrzehntelange Erfahrung
Optimierungspotenziale beim Fahren und Präparieren leicht identifizieren und das
Vor über 55 Jahren entwickelte Ernst Prinoth
Personal darauf schulen.
den ersten Prototypen einer Schneewalze –
Beim satellitenbasierten 3D-Schneehöhen-
heute ist PRINOTH Weltmarktführer für
mess-System arbeitet PRINOTH mit dem
hochtechnologische und bedienungsfreund-
Schweizer Vermessungsspezialisten Leica
liche Pistengeräte. PRINOTH bietet für je-
Geosystems zusammen. Basierend auf dem
de Bedingung – ob flache oder steile Hänge,
bewährten Leica iCON alpine System bie-
nasser, fester oder eisiger Schnee – das rich-
tet PRINOTH ein Ready-Kit speziell für die
tige technische Equipment, um die Schnee-
Anforderungen im Schnee an. Ein 3D-Mo-
oberfläche über Nacht wieder perfekt auf-
dell des schneelosen Geländes ist dabei die
zubereiten.
Grundlage für die exakte, zentimetergenaue
Entscheidend bei der Präparierung sind
Bemessung der Schneehöhe – und bietet
auch die gleichmäßige Verteilung des
viele Vorteile. Der Fahrer kann während des
Schnees sowie eine perfekte und technisch
Präparierens unmittelbar auf die in Echtzeit
ausgereifte Fräse. Für die Frästechnologie ist
ausgewerteten Daten der GPS-Antennen
mess-System wird für Pisten, Parks sowie
FREUDE AN INNOVATION
Die Geschichte von PRINOTH ist eine Tiroler Erfolgsstory: von einer kleinen Autowerkstatt zum Technologieführer für Pistenfahrzeuge weltweit. Kern des Erfolgs bildet der Pioniergeist des Unternehmens: Inzwischen hat PRINOTH sein Geschäftsfeld erfolgreich erweitert und die Nutzfahrzeuge des Firmenportfolios liefern heute die perfekte Lösung für Ansprüche aller Art: PRINOTH Kettenfahrzeuge bewältigen unwegsamste Gebiete; das PRINOTH Vegetation Management bietet ein breites Spektrum leistungsstarker Mulcher und Fräsen. Kein Gelände zu schwer, keine Anforderung zu hoch. // www.prinoth.com
eco.nova
177
top.500
PLATZ
VORJAHR
111
FIRMENNAME
ORT
BRANCHE
MA
UMSATZ
117
Verkehrsverbund Tirol GesmbH.
Innsbruck
Dienstleistungen für den Landverkehr
49
2016 2015
53.800.000 49.356.902
2016 2015 2014
-480.426 -319.322 -314.156
112
109
Peter Troppacher GmbH
Volders
Großhandel mit Mineralölerzeugnissen
24
2017 2016 2015
53.800.000 (g) 53.000.000 (g) 53.000.000
2017 2016 2015
159.095 223.561 -4.316
113
134
hollu Systemhygiene GmbH
Zirl
Herstellung von Seifen, Wasch-, Reinigungs- und Poliermitteln
409
2017 2016/17 2015/16
53.150.000 50.402.000 49.000.000
2017/18 2016/17 2015/16
898.000 241.600 520.100
114
1131)
Fluckinger Transport GmbH
Volders
Güterbeförderung im Straßenverkehr
220
2017 2016 2015
52.500.000 (g) 51.900.000 55.100.000
115
123
Dr. W. Lüftner Reisen GmbH
Innsbruck
Reisebüros
25
2017 2016 2015
52.500.000 (g) 48.000.000 (g) 47.943.000
2016 2015 2014
2.026.096 5.052.166 4.226.561
116
108
AL-KO Technology Austria GmbH
Ramsau i. Zillertal
Herstellung von land- und forstwirtschaftlichen Maschinen
150
2017 2016 2015
52.000.000 54.000.000 (g) 53.195.127
2016 2015
2.111.609 2.510.896
117
Unterer Tank & Service GmbH**
Tankstellen
6
52.000.000 43.300.000 47.000.000
1.774.919
Kundl
2017 2016 2015
2016
136
118
242
Technoalpin Austria GmbH
Volders
Großhandel mit Maschinen und Ausrüstungen
38
2017 2016 2015
51.868.000 38.997.000 25.000.000 (g)
2017 2016 2015
13.983.843 10.852.917 5.330.568
119
129
Riedhart Handels GmbH
Wörgl
Großhandel mit Nahrungsund Genussmitteln
155
2017 2016 2015
51.300.000 47.000.000 45.941.586
120
124
Haya International Trading OG
Kirchbichl
Großhandel mit Nahrungsund Genussmitteln
5
2017 2016 2015
51.200.000 48.000.000 46.400.000
121
132
Österreichische Blechwarenfabrik Pirlo GmbH & Co. KG
Kufstein
Herstellung von Metallwaren
330
2017 2016 2015
51.016.804 43.594.815 42.435.166
2017 2016 2015
6.861.799 6.400.452 5.954.795
122
162
Innsbrucker Verkehrsbetriebe und Stubaitalbahn GmbH
Innsbruck
Autobusliniennahverkehr
373
2017 2016 2015
50.463.186 36.800.000 (g) 36.724.143
123
133
Tiroler gemeinnützige Wohnungsbau- und SiedlungsGmbH
Innsbruck
Erschließung von Grundstücken, Bauträger
92
2017 2016 2015
50.300.000 43.536.600 40.317.224
2017 2016 2015
7.712.000 8.543.500 8.144.000
124
224
bofrost* Austria GmbH
Ötztal Bahnhof
Großhandel mit Fleisch und Fleischwaren
500
2017 2016 2015
50.000.000 (g) 26.500.000 (g) 26.056.000
2017 2016 2015
358.768 1.153.243 -63.400
125
153
Prinoth GmbH**
Telfs
Großhandel mit Maschinen und Ausrüstungen
84
2017 2016 2015
49.467.000 38.807.000 42.240.000
2017 2016 2015
272.000 765.000 1.610.000
126
107
Rieder GmbH & Co. KG
Ried i. Zillertal
Hochbau
410
2017 2016 2015
49.400.000 (g) 55.000.000 (g) 55.131.463
2016 2015 2014
2.198.294 256.823 2.629.877
127
120
Bitbau Dörr GmbH
Innsbruck
Großhandel mit Baustoffen und Sanitärkeramik
85
2017 2016 2015
49.230.000 (g) 48.200.000 48.200.000
2016 2014
3.058.053 2.168.804
128
106
Innsbrucker Immobilien GmbH & Co. KG
Innsbruck
Verwaltung von Grundstücken, Gebäuden und Wohnungen
132
2017 2016 2015
48.633.000 55.037.045 43.393.337
2017 2016 2015
-3.803.090 -2.552.657 -2.564.689
129
135
ASFINAG Alpenstraßen GmbH
Innsbruck
Bau von Straßen
240
2017 2016 2015
48.500.000 43.349.135 43.349.135
2016 2015 2014
3.220.318 3.172.194 3.917.091
130
126
Alpenländische Heimstätte, gemeinnützige Wohnungsbauund SiedlungsGmbH
Innsbruck
Wohnungs- und Siedlungsbau
58
2017 2016 2015
48.460.000 (g) 47.300.000 (g) 47.234.273
2016 2015 2014
12.495.103 13.571.385 8.200.856
*)
178
EGT *)
EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche, **) Unternehmen ist Teil einer Firmengruppe (Gruppenergebnisse siehe Seite 162), (g) Umsatz geschätzt, 1) ehemals Fluckinger Holding GmbH
eco.nova
Maschinenring
Jobgarant in jeder Region
© CHRISTIAN VORHOFER
Schneeräumer, Baumexperten und Grünraumspezialisten: Die Profis vom Land arbeiten beim Maschinenring.
© MARTIN LUGGER
Der Maschinenring ist ein vielseitiger Dienstgeber: Der Winterdienst ist eine der Kerndienstleistungen.
© MASCHINENRING
Die Baumexperten des Maschinenrings sorgen für sichere Abtragungen und die Pflege von grünen Riesen.
selt werden – zum Beispiel vom gärtneri-
U
In den Bereichen Gartengestaltung und Grünraumpflege sind MaschinenringArbeiter landesweit im Einsatz.
rsprünglich zur Erschließung von landwirtschaftsverträglichem Zuerwerb für Tiroler Bauern ge-
Individuell, flexibel & vielfältig
schen Bereich in der warmen Jahreszeit zum Winterdienst in den kalten Monaten.
Seit über 20 Jahren regionale Wertschöpfung „Seit der Gründung der gewerblichen Maschinenring-Genossenschaft im Jahr 1997
gründet, sind die Tätigkeitsbereiche des Ma-
Je nach persönlichen Fähigkeiten und Zeit-
sind wir bestrebt, durch ein vielfältiges
schinenrings heute vielfältiger und professi-
ressourcen finden sich beim Maschinenring
Dienstleistungsangebot Jobs in allen Regio-
oneller denn je. Mit sechs Standorten bietet
spannende Aufgaben in einem bodenstän-
nen Tirols zu schaffen und so den ländlichen
das regional verwurzelte Dienstleistungsun-
digen Umfeld: Die Einsatzfelder reichen von
Raum aktiv mitzugestalten und abzusichern.
ternehmen eine breite Palette an Jobmög-
Fachberufen wie Zimmerer, Tischler, Elektri-
Auch in wirtschaftlicher Hinsicht ergeben
lichkeiten, die vom Winterdienst über Grün-
ker und Gärtner über Hilfsarbeiterstellen in
sich positive Effekte, da neben den Arbeits-
raumbetreuung, Baumpflege und -kontrolle
Gewerbe, Industrie und Transport bis hin zu
plätzen auch die Wertschöpfung in den Re-
bis zu Forstdienstleistungen reicht. Außer-
saisonalen Jobs beispielsweise bei Bergbah-
gionen gehalten werden kann“, weiß Maschi-
dem ist der Maschinenring die führende
nen oder im Winterdienst. Auch im Bereich
nenring-Landesobmann Christian Angerer.
Jobdrehscheibe im Bereich der Zeitarbeit in
der Landwirtschaft verfügt der Maschinen-
Er freut sich über die positive Entwicklung
Tirol und damit Vermittler von Arbeitskräf-
ring über Jobmodelle, die gerade für Land-
des bäuerlichen Unternehmens und die viel-
ten für große und kleine Betriebe in den un-
wirte und Hofübernehmer flexiblen Zuver-
fältigen Möglichkeiten, die sich auch jungen
terschiedlichsten Sparten. Das Unterneh-
dienst neben der Arbeit am eigenen Betrieb
Menschen bieten: „Das Konzept, den Ma-
men der Tiroler Bauern versorgt rund 3.000
ermöglichen.
schinenring zum schlagkräftigen, regionalen
Menschen im ländlichen Raum mit individu-
Der Maschinenring verwirklicht zudem die
Dienstleister weiterzuentwickeln, geht auf
ellen Einkommensmöglichkeiten und sichert
Kombination von verschiedenen Berufsfel-
und so freuen wir uns, heute auch Lehrbe-
durch flexible Erwerbskombinationen für
dern und sorgt damit für abwechslungsrei-
trieb für Gärtner, Forstfacharbeiter sowie
Landwirte auch den Erhalt der kleinbäuerli-
che Arbeitsplätze. So kann saisonal zwischen
Bürokauffrauen und -männer zu sein.“
chen Strukturen in Tirol.
verschiedenen Tätigkeitsbereichen gewech-
// www.maschinenring.tirol
eco.nova
179
top.500
PLATZ
VORJAHR
131
FIRMENNAME
ORT
BRANCHE
MA
UMSATZ
125
Bergbahn AG Kitzbühel
Kitzbühel
Seilbahn-, Sessel- und Schleppliftverkehr
290
2017 2016 2015
48.130.000 (g) 47.500.000 45.033.239
2016 2015 2014
5.868.006 5.089.818 4.884.349
132
156
Leonhard Lang GmbH
Innsbruck
Herstellung von elektromedizinischen Geräten
337
2017 2016 2015
48.000.000 38.000.000 (g) 38.000.000 (g)
2017 2016 2015
272.450 1.069.363 201.747
133
131
AT-Thurner Bau GmbH
Imst
Hochbau
250
2017 2016 2015
48.000.000 (g) 44.000.000 43.000.000
2017 2016 2015
356.883 277.644 276.629
134
122
Sinnesberger GmbH
Kirchdorf
Großhandel mit Nahrungsund Genussmitteln
180
2017 2016 2015
48.000.000 48.000.000 45.226.789
135
128
Zillertaler Gletscherbahn GmbH & Co. KG
Hintertux
Seilbahn-, Sessel- und Schleppliftverkehr
298
2017 2016 2015
47.770.000 (g) 47.059.605 47.059.605
2017 2016 2015
11.436.444 8.678.321 8.726.528
136
148
Franz Achleitner Fahrzeugbau und Reifenzentrum GMBH
Wörgl
Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenmotoren
260
2017 2016
47.500.000 39.450.376
2017 2016 2014
653.831 306.269 1.047.171
137
63
„Wohnungseigentum“, Tiroler gemeinnützige WohnbauGmbH
Innsbruck
Verwaltung von Grundstücken, Gebäuden und Wohnungen
83
2017/18 2016 2015
47.500.000 (g) 89.600.000 (g) 89.574.412
2016 2015 2014
6.844.454 11.883.094 6.427.710
138
154
ZIMA Tirol
Innsbruck
Erschließung von Grundstücken, Bauträger
33
2017 2016 2015
46.040.000 38.737.000 23.361.340
139
140
Morawa-Berchtold Transporte GmbH
Innsbruck
Güterbeförderung im Straßenverkehr
240
2017 2016 2015
45.600.000 42.000.000 (g) 41.000.000 (g)
2017 2015
1.818.836 1.903.541
140
115
Sportalm GmbH
Kitzbühel
Herstellung von Oberbekleidung
175
2017 2016 2015
45.000.000 (g) 50.000.000 50.000.000
2017 2016 2015
781.618 2.266.034 2.481.663
141
152
Ing. Berger & Brunner BauGmbH
Inzing
Tiefbau
210
2017 2016 2015
44.960.000 (g) 38.900.000 44.300.000
2016 2015 2014
153.219 176.964 273.275
142
141
Alois Mayr Bauwaren GmbH
Wörgl
Großhandel mit Baustoffen und Sanitärkeramik
115
2017 2016 2015
44.905.000 41.747.621 40.882.341
143
142
Arlberger Bergbahnen AG
Innsbruck
Seilbahn-, Sessel- und Schleppliftverkehr
253
2017 2016 2015
44.700.000 (g) 41.100.000 (g) 41.088.872
2016 2015 2014
11.798.969 11.088.492 7.613.278
144
137
Troger-Holz GmbH
Vomperbach
Säge-, Hobel- und Holzimprägnierwerke
88
2017 2016 2015
44.500.000 43.099.441 41.045.879
2016 2015 2014
-645.587 80.571 -1.665.510
145
169
Autobedarf Karl Kastner GmbH
Innsbruck
Einzelhandel mit Kraftwagenteilen und -zubehör
225
2017 2016 2015
44.000.000 35.000.000 34.774.178
2017 2016 2015
1.413.003 756.670 199.876
146
173
Gerätewerk Matrei e. Gen.
Matrei a. Brenner
Herstellung von elektrischen Haushaltsgeräten
140
2017 2016 2015
44.000.000 34.000.000 33.829.842
2016 2015 2014
3.540.522 3.957.110 2.350.869
147
138
Media Markt TV-Hifi-Elektro GmbH
Innsbruck
Einzelhandel mit Geräten der Unterhaltungselektronik
73
2017 2016 2015
43.747.046 42.230.000 (g) 42.227.250
2016 2015 2014
3.551.633 4.226.966 4.166.313
148
149
Autohaus Hans Dosenberger GmbH & Co. Kommanditgesellschaft
Rum
Einzelhandel mit Kraftwagen
60
2017 2016 2015
42.500.000 39.100.000 37.800.000
149
166
Wintersport Tirol AG & Co. Stubaier Bergbahnen Kommanditgesellschaft
Innsbruck
Seilbahn-, Sessel- und Schleppliftverkehr
285
2017 2016 2015
42.062.114 36.250.000 (g) 36.113.544
2017 2015 2014
5.470.600 5.410.126 6.693.967
150
161
Österreichischer Alpenverein (ÖAV)
Innsbruck
Interessenvertretungen
45
2017 2016 2015
42.000.000 (g) 37.000.000 (g) 36.500.000 (g)
*)
180
eco.nova
EGT *)
EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche, **) Unternehmen ist Teil einer Firmengruppe (Gruppenergebnisse siehe Seite 162), (g) Umsatz geschätzt
MOSER Wohnbau
Projekt HIWA VIER in Innsbruck-Hötting
Das neue Projekt in der Heiliggeiststraße setzt auf eine innovative und lichtdurchlässige Architektur.
Mit Konzept und Anspruch Architektur, die dem Menschen nutzt und seinem Sinn für Ästhetik schmeichelt.
B
ei Moser Wohnbau & Immobili-
kontinuierlichen Weiterentwicklung der Bau-
licht und ein innovatives Verständnis von
en betrachten wir die Entwick-
kultur in Österreich zu sein und eine deutli-
räumlichem Kontext gefragt.
lung von Bauvorhaben nicht nur
che Wertsteigerung für Bewohner und Umge-
Der neue Anspruch an die Architektur rich-
bung einer Immobilie zu schaffen.
tet sich auf eine Zusammenführung von Mo-
im Angesicht der Lage, sondern sehen eine Aufwertung jedes Standortes mithilfe aus-
derne und Funktionalität, die spielerisch mit
gewählter Architektur. Die Wahl des richti-
Licht & Dimension
gen Architekten für unsere Projekte steht
Die Studie „Healthy Home Barometer – a sur-
stets im Vordergrund. Jedes neue Bauvorha-
vey among European citizens“, einer europa-
ben hat seine eigenen Herausforderungen
weiten Umfrage zur Wohngesundheit, an der
und bedarf einer individuellen architekto-
2014 insgesamt 12.000 Menschen aus zwölf
Modern und hochwertig im historischen Konsens
nischen Vision, um sich bestmöglich in der
Ländern Europas teilnahmen, ergab, dass der
Mit dem neuen Projekt in der Innsbrucker
Umgebung stimmig einzufügen.
Europäer noch nie so viel Zeit im Innenraum
Heiliggeiststraße von Moser Wohnbau sieht
Der Blick mancher Bauherren endet zu oft
verbracht hat wie heute. Der verminderte Zu-
die Planung vor, viel natürliches Tageslicht in
an der Grundstücksgrenze und die Effekte
gang zur frischen Luft und Tageslicht hat bei
das Rauminnere zu lenken, um den räumli-
der Architektur auf Bewohner, Umgebung
vielen Menschen die „innere Uhr“ aus dem
chen Einschränkungen von zur Norm gewor-
und Wert der Immobilie werden ignoriert.
Gleichgewicht gebracht. Gepaart mit kleine-
denen Kleinwohnungen entgegenzuwirken.
Die Fassaden von Wohnbauten werden oft-
ren Grundrissen von Wohnungen, teilweise
Die Fassade wird zu einer reinen Glasfläche
mals nur als Teil des öffentlichen Raumes
schlechter Luftqualität und höheren Energie-
und bildet eine externe lichtdurchlässige
begriffen und verfallen der Anonymität.
kosten sind nun architektonische Lösungen
Wand, die mithilfe von ganz öffnenden Fens-
Aussagekräftige Architektur wertet jedes
notwendig, um die räumliche Behaglichkeit
tern den Innen- und Außenraum mühelos
Bauvorhaben auf und strahlt auch wirt-
und damit das Wohlbefinden der Bewohner
verbindet. Um ein Verknüpfungselement zur
schaftlich auf ihr Umfeld aus.
einer Immobilie zu erhöhen. Hier sind Tages-
Umgebung herzustellen, wurden transpa-
Das Ziel von Moser Wohnbau ist, ein mög-
gegenwärtigen Stand der architektonischen Entwicklungen reflektieren, sondern auch überzeugend neue Wege aufzeigen. Deshalb greifen wir auf eine Vielzahl von Architekten zurück, um dem Einheitsbrei zu entkommen und auf jedem Standort ein Unikat zu schaffen. Wesentlich ist, dass es gelingt, Teil einer
Wohnraum kreiert.
rente Fassadenelemente geplant, um gezielt
lichst breites Spektrum an hochwertigen Immobilien zu schaffen, die nicht nur den
Licht und Luft neue Dimensionen für den
Akzente der umliegenden gründerzeitlichen
MOSER WOHNBAU & IMMOBILIEN GMBH
Sparkassenplatz 2 6020 Innsbruck Tel.: 0512/563 471 www.moser-wohnbau.com Ansprechpartnerin für den Verkauf: Anna Weber
Fassadenelemente modern zu interpretieren. Dieses architektonische Echo lässt Alt und Neu auf diese Weise zu einer Einheit verschmelzen, die wie aus einem Guss scheint. Neue Projekte von Moser Wohnbau werden alle nach dem Vorbild architektonischer Schönheit geplant, die eine Immobilie und deren Umgebung wesentlich aufwerten.
eco.nova
181
top.500
PLATZ
VORJAHR
151
FIRMENNAME
ORT
BRANCHE
MA
UMSATZ
160
KATHREIN Mobilcom Austria GmbH
Niederndorf
Herstellung von Geräten und Einrichtungen derTelekommunikationstechnik
220
2017 2016 2015
41.690.000 (g) 37.060.000 (g) 37.057.181
2016 2015 2014
1.498.521 2.026.271 2.822.993
152
144
Seilbahn Komperdell GmbH
Serfaus
Seilbahn-, Sessel- und Schleppliftverkehr
300
2017 2016 2015
41.000.000 (g) 40.100.000 4.200.000
2016 2015
5.295.393 2.218.510
153
168
Holz - Marberger GmbH
Ötztal Bahnhof
Großhandel mit Holz
75
2017 2016 2015
40.800.000 35.500.000 35.015.077
2017 2015 2014
2.400.000 1.357.108 1.357.000
154
145
Wilhelm Gronbach GmbH & Co. KG
Niederndorf
Herstellung von elektrischen Haushaltsgeräten
100
2017 2016 2015
40.600.000 (g) 40.000.000 35.000.000 (g)
2016 2015 2014
2.813.033 2.268.812 1.518.928
155
151
STARK Internationale Transporte GmbH
Radfeld
Güterbeförderung im Straßenverkehr
42
2017 2016 2015
40.600.000 39.000.000 (g) 39.000.000
2016 2015 2014
738.498 843.578 817.090
156
146
Rotes Kreuz Tirol gemeinnützige Rettungsdienst GmbH
Rum
Erbringung von Dienstleistungen
21
2017 2016 2015
40.600.000 (g) 40.000.000 (g) 39.097.236
2016 2015
997.875 3.999.762
157
147
Karl Thrainer Handels GmbH
Niederndorf
Tankstellen
17
2017 2016 2015
40.000.000 40.000.000 40.000.000
158
150
TOM TAILOR Retail GmbH
Wörgl
Einzelhandel mit Textilien
388
2017 2016 2015
39.590.000 (g) 39.000.000 (g) 38.505.089
2016 2015 2014
533.748 1.155.192 2.235.277
159
157
Schretter & Cie GmbH & Co. KG
Vils
Herstellung von Zement
176
2017 2016 2015
39.000.000 38.000.000 38.000.000
2016 2015 2014
-102.991 38.659 -24.058
160
39.000.000 (g)
2016
1.757.913
STS Transport GmbH
Wörgl
Güterbeförderung im Straßenverkehr
2017
172 1)
55
161
158
Nordpan Rubner Holzbauelemente GmbH
Strassen
Herstellung von Furnier-, Sperrholz-, Holzfaser- und Holzspanplatten
93
2017 2016 2015
38.570.000 38.000.000 (g) 37.000.000 (g)
2016 2015 2014
2.747.620 2.015.899 1.847.810
162
167
Johann Huter u. Söhne
Innsbruck
Hochbau
260
2017 2016 2015
38.000.000 36.000.000 (g) 36.000.000
2014
158.402
163
170
Tiroler FlughafenbetriebsGmbH
Innsbruck
Dienstleistungen für die Luftfahrt
166
2017 2016 2015
37.300.000 35.000.000 34.500.000
2017 2016 2015
8.400.000 6.600.000 5.700.000
164
2017
37.050.000 (g)
NEU
Engleder Handels GmbH
Weer
Tankstellen
30
165
164
Engleder GmbH
Mils
Beteiligungsgesellschaften
0
2016 2015
36.500.000 36.000.000
2014
158.402
166
194
Mayrhofner Bergbahnen AG
Mayrhofen
Seilbahn-, Sessel- und Schleppliftverkehr
171
2017 2016 2015
35.600.000 30.000.000 31.174.160
2016 2015 2014
3.916.089 1.928.472 4.641.461
167
171
Juwel H. Wüster GmbH
Imst
Herstellung von Metallkonstruktionen
67
2017 2016 2015
35.000.000 (g) 35.000.000 (g) 35.000.000 (g)
2015 2014
-148.438 113.423
168
190
Ernst Derfeser GmbH
Vomp
Gewinnung von Kies, Sand, Ton und Kaolin
246
2017 2016 2015
34.500.000 30.000.000 (g) 30.000.000 (g)
2015 2014
4.359.383 2.292.905
169
163
neue deutsche Filmgesellschaft mbH Niederlassung Österreich
Innsbruck
Herstellung von Filmen, Videofilmen und Fernsehprogrammen
45
2017 2016 2015
34.000.000 (g) 36.500.000 (g) 36.534.477
170
186
Reform Martin GmbH
Innsbruck
Einzelhandel
280
2017 2016 2015
33.500.000 31.200.000 30.600.000
2016 2014
1.923.791 1.884.116
*)
182
EGT *)
EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche, **) Unternehmen ist Teil einer Firmengruppe (Gruppenergebnisse siehe Seite 162), (g) Umsatz geschätzt, 1) ehemals Sonder Transport Service GmbH
eco.nova
Lindner Traktoren
Innovativ: Das Reihenlenksystem TracLink Pilot Laser tastet die Reihen im Weinberg ab, der Traktor hält die Spur automatisch.
Rückenwind durch Innovation Das Tiroler Familienunternehmen Lindner produzierte 2017 insgesamt 1.300 Geotrac-, Lintrac- und Unitrac-Modelle. Die Exportquote liegt bei mehr als 50 Prozent. In diesem Jahr präsentiert Lindner wieder mehrere innovative Entwicklungen – unter anderem den neuen stufenlosen Lintrac 110.
V
or genau 70 Jahren fertigte Lind-
Investitionsvolumen für das Kompetenz-
den Weinbau, den Forst und den Kommunal-
ner mit dem S14 den ersten Trak-
zentrum in Blotzheim betrug zwei Millionen
bereich“, sagt Hermann Lindner.
tor der Firmengeschichte. Im Jahr
Euro.
Eine weitere Innovation hat Lindner ge-
2017 wurden in Kundl insgesamt 1.300 Trak-
meinsam mit dem niederösterreichischen
trac, Lintrac und Unitrac hergestellt. Die
Neuer Lintrac 110, Weinbau-Innovation
Traktoren und Transporter kommen in der
Auch 2018 hat Lindner wieder einige Inno-
lenksystem TracLink Pilot Laser powered
Berg- und Grünlandwirtschaft, der Kultur-
vationen in der Pipeline: Kürzlich stellte das
by PAS. „Der Laser tastet die Reihen ab, der
landwirtschaft und im Kommunalbereich
Unternehmen den ersten Lintrac für Roll-
Traktor hält die Spur automatisch. Der Fah-
zum Einsatz. „Wir konnten mit unserer Ni-
stuhlfahrer vor. Und im Sommer erfolgt der
rer des Lintracs kann sich im Weinberg voll
schenstrategie punkten und den Umsatz im
Startschuss für die Serienproduktion des stu-
auf die Anbaugeräte konzentrieren und
Geschäftsjahr 2017/2018 um fast sechs Pro-
fenlosen Lintrac 110. „Wir liefern damit einen
muss nicht mehr lenken“, erklärt Technolo-
zent auf 76 Millionen Euro steigern. Einen
kompakten, wendigen und stufenlosen Trak-
gie-Geschäftsführer Stefan Lindner.
wesentlichen Beitrag leisteten unsere stu-
tor für die Berg- und Grünlandwirtschaft,
// www.lindner-traktoren.at
toren und Transporter der Marken Geo-
Start-up PAS Peschak Autonome Systeme für Weinbauern entwickelt: das Reihen-
fenlosen Fahrzeuge“, betont Geschäftsführer Hermann Lindner. Besonders erfolgreich lief das Geschäft im Ausland: Die Exportquote liegt bei mehr als 50 Prozent. Lindner beschäftigt am Standort Kundl 229 Mitarbeiter.
Neuer Frankreich-Standort Stichwort Export: Anfang 2018 eröffnete Lindner seinen neuen Frankreich-Standort. „Vom strategisch gut gelegenen Blotzheim aus wollen wir die Kunden im französischsprachigen Raum, im Südwesten Deutschlands und im Westen der Schweiz noch besser betreuen“, erklärt David Lindner, Geschäftsführer von Lindner Frankreich. Das
Lindner hat den Lintrac von Konrad Großlercher in Virgen auf die Bedürfnisse von Rollstuhlfahrern angepasst.
eco.nova
183
top.500
PLATZ
VORJAHR
171
FIRMENNAME
ORT
BRANCHE
MA
UMSATZ
Skiliftgesellschaft Sölden – Hochsölden GmbH
240
2016 2015 2014
33.500.000 28.000.000 27.000.000
13.620.692
Sölden
Seilbahn-, Sessel- und Schleppliftverkehr
2017
205
172
177
Autohof Huter GmbH
Vils
Vorbereitende Baustellenarbeiten
42
2017 2016
33.500.000 (g) 33.000.000 (g)
2016 2015 2014
1.360.693 847.117 695.287
173
159
E.G.O. Austria Elektrogeräte GmbH
Heinfels
Herstellung von Heizkörpern und -kesseln für Zentralheizungen
181
2017 2016 2015
33.300.000 37.074.000 (g) 36.526.338
2016 2014
4.592.134 7.286.667
174
180
Stanglwirt GmbH
Going
Restaurants und Gaststätten
280
2016 2015
33.210.116 31.550.104
2017 2016 2015
3.740.765 2.995.562 2.282.433
175
178
AP-Kufstein GmbH
Kufstein
Tankstellen
12
2017 2016 2015
33.110.000 33.000.000 (g) 33.000.000
176
176
Weber Beton Logistik GmbH
Inzing
Güterbeförderung im Straßenverkehr
146
2017 2016 2015
33.000.000 (g) 33.000.000 30.882.000
2016 2015 2014
2.434.341 3.337.186 1.414.179
177
174
INTERCHIM AUSTRIA Internationaler Chemiehandel GmbH
Wörgl
Großhandel mit chemischen Erzeugnissen
10
2017 2016 2015
33.000.000 34.000.000 39.100.000
2016 2015 2014
319.508 -1.261 1.343.778
178
202
Fisser-Bergbahnen-GmbH
Fiss
Seilbahn-, Sessel- und Schleppliftverkehr
242
2017 2016 2015
32.700.000 (g) 28.790.000 (g) 28.500.000
2016 2015 2014
2.098.350 214.594 -1.874.157
179
220
SPZ Zementwerk Eiberg GmbH. & Co. KG
Kufstein
Herstellung von Zement
55
2017 2016 2015
32.590.000 (g) 27.000.000 29.048.469
2016 2015 2014
2.273.868 2.056.530 1.238.482
180
Ötztaler Gletscherbahn GmbH & Co. KG Sölden – Tirol
138
2016 2015 2014
32.500.000 (g) 30.000.000 26.000.000 (g)
8.774.542
Sölden
Seilbahn-, Sessel- und Schleppliftverkehr
2017
192
181
181
Opbacher Installationen GmbH
Fügen
Gas-, Wasser-, Heizungsund Lüftungs- und Klimaanlageninstallation
210
2017 2016 2015
32.480.000 32.000.000 (g) 31.000.000 (g)
2015 2013
477.705 287.456
182
183
Falch GmbH
Zams
Einzelhandel mit Kraftwagen
90
2017 2016 2015
32.480.000 (g) 32.000.000 (g) 31.000.000 (g)
2017 2016 2015
2.133.001 1.999.648 1.822.818
183
195
CURA-Marketing GmbH
Innsbruck
Großhandel mit kosmetischen Erzeugnissen und Körperpflegemitteln
85
2017 2016 2015
32.480.000 (g) 30.000.000 (g) 30.000.000
2016 2015
2.829.528 1.501.104
184
143
MWM Austria GmbH
Schwaz
Handelsvermittlung von Maschinen, technischem Bedarf
38
2017 2016 2015
32.400.000 (g) 41.000.000 (g) 40.771.169
2016 2015 2014
1.613.428 3.015.041 4.314.780
185
199
Nutzfahrzeuge Leasing AG
Wörgl
Leasing von Kraftwagen
11
2017 2016 2015
32.000.000 30.000.000 27.000.000
2016 2015 2014
823.496 560.807 574.900
186
Lienz
115
2017 2016 2015
31.870.000 (g) 31.400.000 32.000.000
471.818
RGO Lagerhaus GmbH
Einzelhandel mit Metallwaren, Anstrichmitteln, Bauund Heimwerkerbedarf
2016
185
187
204
DAKA Entsorgungsunternehmen GmbH & Co. KG
Schwaz
Sammlung nicht gefährlicher Abfälle
170
2017 2016 2015
31.198.000 28.600.000 24.600.000
188
196
Heavyteam-Spezialtransport GmbH
Kufstein
Dienstleistungen für den Verkehr
51
2017 2016 2015
31.000.000 (g) 30.000.000 29.854.195
2016 2015 2013
1.046.138 822.147 523.208
189
188
Brüder Unterweger GmbH
Thal Assling
Großhandel
49
2017 2015 2014
30.835.204 30.761.043 25.281.000
2017 2016
2.357.887 4.591.213
190
200
STUBAI KSHB GmbH
Fulpmes
Herstellung von Werkzeugen
155
2017 2016 2015
30.760.000 (g) 29.500.000 29.348.918
2016 2015 2014
1.247.584 662.088 1.204.533
*)
184
eco.nova
EGT *)
EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche, **) Unternehmen ist Teil einer Firmengruppe (Gruppenergebnisse siehe Seite 162), (g) Umsatz geschätzt
Bank Austria
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eine Version für Android und für iPhone,
Dieses Service kann extra eingestellt wer-
selbstverständlich kostenlos.
eco.nova
185
top.500
PLATZ
VORJAHR
FIRMENNAME
ORT
BRANCHE
MA
UMSATZ
191
231
Innbus GmbH
Innsbruck
Autobusliniennahverkehr
317
2017 2016 2015
30.500.000 (g) 25.500.000 (g) 25.415.547
2016 2015 2014
-53.726 30.404 -161.049
192
187
J. Zimmer Maschinenbau GmbH
Kufstein
Maschinenherstellung
147
2017 2016 2015
30.500.000 (g) 31.000.000 28.237.000
2016 2015 2014
2.351.327 1.556.401 1.769.358
193
193
Luzian Bouvier Haustechnik & Fliesen GmbH
Zams
Gas-, Wasser-, Heizungsund Lüftungs- und Klimaanlageninstallation
220
2017 2016 2015
30.450.000 30.000.000 29.000.000
194
179
Rieder Bau- GmbH & Co. KG
Schwoich
Hochbau
130
2017 2016 2015
30.450.000 (g) 32.500.000 29.700.000
195
236
GA Actuation Systems GmbH
Zellberg
Herstellung von Mess-, Kontroll-, Navigationsinstrumenten
110
2017 2016 2015
30.000.000 25.000.000 (g) 24.897.257
2016 2015
455.957 442.163
196
2
Goldbet Sportwetten GmbH
Innsbruck
Online Gambling
98
2017 2016 2015
30.000.000 (g) 972.000.000 (g) 971.263.681
2016 2015 2014
824.230 11.764.767 17.668.823
197
207
Ragg GmbH
Hall i. Tirol
Großhandel mit Altmaterialien und Reststoffen
90
2017 2016 2015
30.000.000 28.000.000 29.854.233
2016 2015 2014
1.479.851 -486.046 9.086
198
208
Berger Fahrzeugtechnik GmbH
Radfeld
Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenmotoren
68
2017 2016 2015
30.000.000 (g) 28.000.000 27.933.019
2016 2015 2014
2.412.820 901.022 835.791
199
226
Reisebüro Idealtours GmbH
Brixlegg
Reisebüros
60
2017 2016 2015
30.000.000 26.300.000 25.000.000
200
197
Zuegg GmbH & Co. KG
NußdorfDebant
Großhandel mit Nahrungsund Genussmitteln
24
2017 2016 2015
30.000.000 (g) 30.000.000 (g) 30.000.000
2016 2015 2014
1.604.353 1.406.347 1.187.822
201
189
exceet Card Austria GmbH
Kematen i. Tirol
Herstellung von Kunststoffen in Primärformen
99
2017 2016 2015
29.735.195 30.330.000 30.033.856
2017 2015
1.102.997 516.376
202
203
Pharmazeutische Fabrik Montavit GmbH
Absam
Großhandel mit pharmazeutischen Erzeugnissen
167
2017 2016
29.600.000 27.409.272
203
233
Barracuda Networks AG
Innsbruck
Software
180
2017 2016 2015
29.000.000 25.297.000 13.211.367
2017 2016 2015
3.742.664 3.743.000 1.389.587
204
246
MOGUNTIA FOOD GmbH
Kirchbichl
Herstellung von Würzmitteln und Soßen
120
2017 2016 2015
29.000.000 (g) 24.170.000 (g) 23.928.692
2016 2015 2014
230.751 531.380 672.428
205
206
Bergbahnen Skizentrum Hochzillertal GmbH & Co. KG
Kaltenbach
Seilbahn-, Sessel- und Schleppliftverkehr
110
2017 2016 2015
29.000.000 28.000.000 (g) 27.664.393
2016 2015 2014
7.384.078 6.863.099 5.975.662
206
254
Tyrol Air Ambulance GmbH
Innsbruck
Personenbeförderung in der Luftfahrt
113
2017 2016 2015
28.760.000 23.510.000 (g) 23.272.766
2016 2015 2014
-2.052.443 179.109 -1.739.064
207
217
Techem Messtechnik GmbH
Innsbruck
Erbringung von Dienstleistungen
134
2017 2016 2015
28.700.000 27.000.000 (g) 26.689.244
2017 2016 2015
7.722.140 6.600.972 5.420.614
208
270
GSK-Gebro Consumer Healthcare GmbH**
Fieberbrunn
Großhandel mit pharmazeutischen Erzeugnissen
15
2017 2016 2015
28.700.000 22.000.000 (g) 21.836.922
2016 2015
5.335.609 4.445.475
209
225
MR-Service Tirol registrierte Genossenschaft mit beschränkter Haftung
Innsbruck
Garten- und Landschaftsbau sowie Erbringung von Dienstleistungen
298
2017 2015/16 2014
28.620.952 26.484.843 27.613.497
2017 2015/16 2014
808.388 236.178 443.002
210
279
Plattner u. Co. Kalkwerk Zirl in Tirol GmbH & Co. KG
Zirl
Zwischenlager/Steinbruch
43
2017 2016 2015
28.449.000 20.461.898 17.727.840
*)
186
eco.nova
EGT *)
EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche, **) Unternehmen ist Teil einer Firmengruppe (Gruppenergebnisse siehe Seite 162), (g) Umsatz geschätzt
In der Schule waren wir nicht immer beliebt. Aber jetzt rechnen wir besser als die anderen.
WIRTSCHAFTSTREUHAND TIROL Steuerberatungs GmbH & CoKG
6020 Innsbruck
Rennweg 18
Tel. 0512/589902
www.wtt.at
top.500
PLATZ
VORJAHR
211
FIRMENNAME
ORT
BRANCHE
MA
UMSATZ
EGT *)
209
Transport Logistica GmbH
Gries a. Brenner
Dienstleistungen für den Verkehr
30
2017 2016 2015
28.420.000 (g) 28.000.000 (g) 27.981.900
212
210
Sanatorium Kettenbrücke der Barmherzigen Schwestern GmbH
Innsbruck
Krankenhäuser
250
2017 2016 2015
213
215
Josef Recheis Eierteigwarenfabrik und Walzmühle GmbH
Hall i. Tirol
Herstellung von Teigwaren
103
214
216
RECON Europe GmbH
Ebbs
Handelsvermittlung von Waren
215
175 1)
Moser GmbH
Jenbach
Großhandel mit Mineralölerzeugnissen
216
238
TUNAP Cosmetics GmbH
Kematen i. Tirol
217
229
Nothegger Systemlogistik GmbH
218
219
219
2014
994.672
28.000.000 27.900.000 26.207.747
2016 2015
936.559 1.315.472
2017 2016 2015
28.000.000 (g) 27.500.000 27.479.771
2016 2015 2014
148.735 202.798 260.276
35
2017 2016 2015
28.000.000 27.200.000 19.100.000
2016 2015 2014
1.400.261 510.848 611.117
2
2017 2016 2015
28.000.000 34.000.000 (g) 34.000.000
Herstellung von Körperpflegemitteln und Duftstoffen
100
2017 2016 2015
27.900.000 (g) 25.000.000 (g) 24.955.745
2016 2015 2014
-4.430.348 -3.705.725 -1.496.121
Dienstleistungen für den Verkehr
27.896.938 26.000.000 22.500.000 (G)
245.925
147
2017 2016 2015
2016
Radfeld
Hans Picker GesmbH
Schwaz
Einzelhandel mit Kraftwagen
70
2017 2015 2014
27.820.000 (g) 27.000.000 (g) 26.000.000
2016 2015
364.934 60.038
211
Bauwaren Canal GmbH & Co. KG
Hall i. Tirol
Baustoffhandel
40
2017 2016 2015
27.724.000 27.531.714 27.109.860
220
155
BTV-Real-Leasing II GmbH
Innsbruck
Leasing von Grundstücken, Gebäuden und Wohnungen
0
2017 2016 2015
27.555.488 38.579.618 38.043.752
2017 2016 2015
1.184.077 2.479.634 1.901.060
221
232
TÜV SÜD Landesgesellschaft Österreich GmbH
Jenbach
Instandhaltung und Reparatur von Kraftwagen
200
2017 2016 2015
27.500.000 25.500.000 (g) 25.498.146
2016 2015
1.975.036 1.654.794
222
222
Aqua Dome Tirol Therme Längenfeld GMBH & Co. KG
Längenfeld
Hotels
217
2017 2016 2015
27.400.000 26.822.000 25.738.608
2017 2016 2014
4.680.000 2.592.000 526.112
223
258
Reifenteam Varga GmbH
Thaur
Großhandel mit Kraftwagenteilen und -zubehör
100
2017 2016 2015
27.300.000 23.000.000 22.000.000
2016 2015 2014
530.904 269.280 73.231
224
227
Verlagsanstalt Tyrolia GmbH
Innsbruck
Einzelhandel mit Büchern
198
2017 2016 2015
27.260.000 26.000.000 (g) 25.806.157
2017 2015 2014
863.766 531.082 746.755
225
223
Electro Terminal GmbH & Co. KG
Innsbruck
Herstellung von elektrischem Installationsmaterial
111
2017 2016 2015
27.100.000 (g) 26.700.000 (g) 26.700.000
2017 2016 2015
2.405.205 1.519.631 1.414.054
226
262
Nanu-Nana Handelsgesellschaft mbH
Innsbruck
Einzelhandel
156
2017 2016 2015
27.000.000 (g) 22.500.000 (g) 22.143.000
2016 2015 2014
1.453.512 1.725.664 1.793.108
227
240
Vizrt Austria GmbH
Vomp
Software
80
2017 2016 2015
27.000.000 25.000.000 23.000.000
2016 2015 2014
1.052.268 3.150.348 471.150
228
221
TOM TAILOR GmbH
Wörgl
Großhandel mit Textilien
35
2017 2016 2015
27.000.000 27.000.000 27.000.000
2016 2015 2014
-119.187 -714.502 7.095
229
201
SWARCO AG**
Wattens
Beteiligungsgesellschaften
59
2017 2016 2015
26.700.000 29.000.000 (g) 28.801.074
2016 2015
15.883.497 18.579.252
230
228
ATP Innsbruck Planungs GmbH
Innsbruck
Architekturbüros
150
2017 2016 2015
26.390.000 (g) 26.000.000 (g) 26.000.000 (g)
2016 2015 2014
2.432.510 2.474.234 1.855.565
*)
188
EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche, **) Unternehmen ist Teil einer Firmengruppe (Gruppenergebnisse siehe Seite 162), (g) Umsatz geschätzt, 1) ehemals Moser GmbH & Co. KG
eco.nova
Banken Versicherungsmakler
Unternehmen weltweit versichern
Für expandierende Unternehmen gestaltet sich die Suche nach einem Partner für internationale Versicherungsprogramme zunehmend schwieriger. Der Schlüssel zum Erfolg liegt in der Wahl des richtigen Versicherers. ausländische Mutter- und deren Tochtergesellschaften über sogenannte Masterverträge. Müssen Polizzen darüber hinaus lokal abgeschlossen werden, arbeitet der 3 BVM mit seinem international eingespielten Netzwerk zusammen. So kann der 3 BVM Unternehmen weltweit und lückenlos versichern. „Damit sich unsere Kunden auf ihre Arbeit konzentrieren können und sich nicht mit lokalen Vorschriften auseinandersetzen müssen, kümmern wir uns um den weltweiten Schutz ihres Unternehmens“, betont Bernhard Prenn die Vorteile eines zentralen Ansprechpartners. Die Kunden profitieren von einem globalen Reporting, einem einheitlichen Risiko- und Schadeninformationssystem sowie von einem einheitlichen Versicherungsschutz des Konzerns. Dadurch können der Verwaltungsaufwand reduziert und mögliche Prämieneinsparungen realisiert
© ANDREAS FRIEDLE
werden.
3 BVM – WIR MANAGEN IHR RISIKO
„DAMIT SICH UNSERE KUNDEN AUF IHRE ARBEIT KONZENTRIEREN KÖNNEN UND SICH NICHT MIT LOKALEN VORSCHRIFTEN AUSEINANDERSETZEN MÜSSEN, KÜMMERN WIR UNS UM DEN WELTWEITEN SCHUTZ IHRES UNTERNEHMENS.“ Bernhard Prenn, Staatlich geprüfter Versicherungsmakler, 3 Banken Versicherungsmakler GmbH
E
inige Länder außerhalb der EU
Rückzug von großen Versicherungen aus
schreiben allen niedergelassenen
dem jeweiligen Land sein. Mitunter hat das
Unternehmen vor, Versicherungen
massive Auswirkungen für Unternehmer
bei einem lokal zugelassenen Versicherungs-
wie die Einschränkung des Versicherungs-
unternehmen abzuschließen. Bis jetzt wur-
schutzes, Deckungslücken, hoher Verwal-
den jedoch – wenn überhaupt – nur Verwar-
tungsaufwand, fehlende Transparenz oder
nungen ausgesprochen. Um die regionalen
auch Bilanzierungsprobleme aufgrund inter-
Versicherer besser zu schützen, werden die
nationaler Verschiebungen des Vermögens“,
Einhaltung von aufsichts- und steuerrecht-
benennt Bernhard Prenn, 3 Banken Versiche-
lichen Vorschriften und die Zahlungsflüs-
rungsmakler, mögliche Konsequenzen für
se bei Schadensfällen von lokalen Behörden
Unternehmer.
in einigen Ländern verstärkt kontrolliert
Der Schlüssel zum Erfolg liegt in der Wahl
und Vergehen werden vermehrt mit hohen
des richtigen Versicherers. Der 3 Banken Ver-
Strafen belegt. „Die Folge daraus kann der
sicherungsmakler (3 BVM) versichert in- bzw.
Die 3 Banken Versicherungsmakler Gesellschaft m.b.H. ist der exklusive Makler der 3 Banken Gruppe und gehört zu den führenden Beratungsunternehmen am Versicherungssektor. Seit über 40 Jahren ist das Unternehmen österreichweit präsent und betreut von hier aus zahlreiche expandierende Kunden – von Handels-, Tourismus- und Gewerbebetrieben bis hin zu Industrieunternehmen. Der 3 BVM ist darüber hinaus Experte für betriebliche Vorsorgemodelle.
Versicherungsmakler 3 BANKEN VERSICHERUNGSMAKLER GMBH Bernhard Prenn Stadtforum, 6020 Innsbruck Tel.: 0505 333 – 2005 bernhard.prenn@3bvm.at www.3bvm.at
eco.nova
189
top.500
PLATZ
VORJAHR
231
ORT
BRANCHE
212
Egger Holzwerkstoffe GmbH**
St. Johann i. Tirol
Beteiligungsgesellschaften
232
307
BE-terna GmbH
Innsbruck
Unternehmensberatung
233
249
Euroclima Apparatebau GmbH
Sillian
234
184
Stadtwerke Hall in Tirol GmbH
235
NEU
236
UMSATZ
EGT *)
2017 26.100.000 2015 27.604.573 2014 30.788.159
2017 14.559.586 2016 6.681.149 2015 10.464.160
170
2017 26.000.000 2016 18.500.000 (g) 2015 18.500.000 (g)
2016 2.761.529 2015 4.161.609 2014 1.166.918
Herstellung von kälteund lufttechnischen Erzeugnissen
92
2017 26.000.000 2016 24.000.000 2015 22.000.000
2016 1.925.912 2015 1.839.598 2014 1.945.365
Hall i. Tirol
Wärme- und Kälteversorgung
48
2017 26.000.000 2016 31.500.000 2015 30.980.383
2016 2.728.000 2015 3.007.251 2014 2.799.494
Sportwagen Leasing GmbH
Kufstein
Einzelhandel mit Kraftwagen
2
191
MS Design GmbH
Roppen
Herstellung von Teilen und Zubehör für Kraftwagen
210
2017 25.535.931 2015 30.000.000 2014 25.000.000
2017 280.898 2014 -1.073.003
237
213
Planlicht GmbH & Co. KG
Vomp
Herstellung von elektrischen Lampen und Leuchten
165
2017 25.500.000 (g) 2016 27.500.000 2015 27.500.000
2016 -962.493 2015 1.018.626 2014 734.977
238
300
Austria Ski VeranstaltungsGmbH
Innsbruck
Erbringung von Dienstleistungen
2
2017 25.480.000 (g) 2015 20.000.000 2014 25.000.000 (g)
2017 1.573.759 2016 1.706.029 2015 1.472.201
239
235
Stadtwerke Kufstein GmbH
Kufstein
Elektrizitätserzeugung
135
2017 25.380.000 (g) 2016 25.000.000 (g) 2015 25.240.000
2017 4.803.695 2016 5.429.216 2014/15 5.502.000
240
241
Hager TransportGmbH
Wörgl
Güterbeförderung im Straßenverkehr
24
2017 25.380.000 (g) 2016 25.000.000 2015 23.000.000
241
272
PROLICHT GmbH
Götzens
Großhandel mit elektrischen Haushaltsgeräten
140
2017 25.220.000 (g) 2016 21.510.000 (g) 2015 21.512.420
2016 1.401.489 2015 2.260.529 2014 2.334.400
242
234
VERITAS AUSTRIA GmbH
Mieders
Herstellung von technischen Kunststoffteilen
210
2017 25.200.000 (g) 2016 25.000.000 2015 27.300.000
2016 1.895.876 2015 2.050.457 2014 1.522.887
243
256
Soziale Einrichtungen der Barmherzigen Schwestern Zams Betriebs GmbH
Zams
Sonstige Heime (ohne Erholungs- und Ferienheime)
450
2017 25.120.000 (g) 2016 23.000.000 (g) 2015 22.495.270
2016 375.486 2015 123.786 2014 112.789
244
267
Ing. Franz Thurner Baumeister GmbH & Co. KG
Oetz
Hochbau
165
2017 25.000.000 2016 22.000.000 2015 28.000.000
2016 84.231 2015 106.430 2014 349.791
245
269
Österreichischer Skiverband (ÖSV)
Innsbruck
Erbringung von Dienstleistungen des Sports
35
2017 25.000.000 2016 22.000.000 (g) 2015 22.000.000
246
244
Tyrolean Jet Service NfgGmbH & Co. KG
Innsbruck
Dienstleistungen für die Luftfahrt
67
2017 24.870.000 (g) 2016 24.500.000 (g) 2015 24.500.000 (g)
247
473
Thöni Automotive Components GmbH
Telfs
Großhandel mit Kraftwagenteilen und -zubehör
0
2016/17 24.815.000 2016 11.000.000 (g) 2015 11.000.000 (g)
248
251
Köllensperger Stahlhandel GmbH & Co. KG
Thaur
Großhandel mit Erzen, Eisen, Stahl und Halbzeug
49
2017 24.410.000 (g) 2016 24.000.000 (g) 2015 23.948.388
249
230
Einrichtungshaus Föger GmbH
Pfaffenhofen
Einzelhandel mit Wohnmöbeln
130
2017 24.360.000 2016 25.800.000 2015 26.000.000
250
250
Neurauter * frisch GmbH
Ötztal Bahnhof
Großhandel mit Nahrungsund Genussmitteln
74
2016 24.360.000 2015 24.000.000 2014 22.250.000
*)
190
eco.nova
MA
0
2017 26.000.000 (g)
2017 -2.566.570 2016 -2.863.952 2014 -1.733.159
fpapier der Mitglieder fpapier fpapier der der Mitglieder Mitglieder
FIRMENNAME
2017 1.210.327 2016 972.698 2015 1.085.024
2017 85.517 2016 352.163 2015 95.945
EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche, **) Unternehmen ist Teil einer Firmengruppe (Gruppenergebnisse siehe Seite 162), (g) Umsatz geschätzt
© ANDREAS FRIEDLE
IRIRIRDr.Dr.Rhomberg Dr.Rhomberg Rhomberg && Partner &Partner Partner KG KG KG Immobilien Immobilien Immobilien
IR
Entwicklung Entwicklung Entwicklung Verwaltung Verwaltung Verwaltung Vermietung Vermietung Vermietung
Immobilien
Dr. Rhomberg & Partner KG
Entwicklung
Verkauf Verkauf Verkauf
Verwaltung Vermietung
Die Immobilien Dr. Rhomberg & Partner KG hat sich in den letzten Jahren zu einer der führenden FirmenVerkauf in Sachen Immobilienverwaltung, Immobilienvermietung und Immobilienverkauf entwickelt. Da unser Kundenkreis stetig wächst, hat sich unser Team auf aktuell 15 Mitarbeiter vergrößert. Somit mussten auch die Büroräumlichkeiten erweitert werden. Eine neue Software wurde angeschafft, die nicht nur abrechnungstechnisch, sondern auch bezüglich WorkfIow und Arbeitsabläufe eine professionellere und eff izientere Betreuung unserer Kunden ermöglicht.
Darstellungsvorschlag ist 70% verkleinert
UNSERE LEISTUNGEN, UNSERE STÄRKEN
Darstellungsvorschlag ist 70% verkleinert Darstellungsvorschlag ist 70% verkleinert Darstellungsvorschlag ist 70% verkleinert
Darstellungsvorschlag ist 70% verkleinert Darstellungsvorschlag ist 70% verkleinert Darstellungsvorschlag ist 70% verkleinert
Weiters wird aktuell ein Büro mit Rechtsanwalt Mag. Martin Singer in Schwaz eröffnet.
Liegenschaftsverwaltung, Facility Management
Immobilienvermittlung, Vermietung und Verkauf
Wir kümmern uns um kaufmännische, juristische, technische und organisatorische Fragen
Sorgfältige Beratung bei Mieter- und Käuferauswahl
Verwalten bedeutet bei uns vielmehr rundum betreuen, und zwar engagiert, fIexibel und mit persönlichem Einsatz
Langfristige Mieterbetreuung
Profunde Schätzung des Immobilienwertes
Ansprechende Präsentation Ihrer Objekte auf den gängigen Online-Plattformen
Für jeden Verwaltungsauftrag entwickeln wir individuelle Konzepte
Erstellung eines Exposés mit all den wichtigen Informationen
Praktisches und kosteneff izientes Handeln
Vorbereitung der Vertragsunterlagen
Unser Büro ist ganztags für Sie da
Übergabe der Immobilie
papier der Mitglieder
5 GRÜNDE, WARUM SIE BEI UNS RICHTIG SIND
IR
Immobilien
Dr. Rhomberg & Partner KG
Verwendung nicht kleiner als 41nicht mm Verwendung Verwendung kleiner als 41nicht mm kleiner als 41 mm
IR IR Dr.Dr.Rhomberg Rhomberg && Partner Partner KG KG Immobilien Immobilien
Verwendung nicht kleiner als 41 mm
Verwendung nicht kleiner als 41nicht mm Verwendung Verwendung kleiner als 41nicht mm kleiner als 41 mm
▲ Vermögenswert: Wir schätzen, erhalten und steigern den Wert Ihrer Immobilie. ▲ Wer Köpfchen hat: Nicht alle Wartungen sind zwangsläuf ig notwendig, manche kosten einfach nur Geld, und zwar Ihr Geld, das wir verwalten und investieren. ▲ Sie sind es uns wert: Wir führen ausschließlich Einzelbesichtigungen nach Wünschen unserer Kunden durch. ▲ Flexibel sein ˛ verlässlich bleiben: Spezif ische Fortbildungen und Investitionen in unsere IT-Ausstattung und Verwaltungssoftware garantieren, dass unser Know-how stets auf dem neuesten Stand ist. ▲ Weil Gutes nahe liegt: Wir arbeiten mit verlässlichen Partnern aus der Region zusammen.
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Kohlstattgasse Kohlstattgasse Kohlstattgasse 1 1 1 T +43 T +43 (0)512 563771 (0)512 T +43 (0)512 563771 563771 office@immobilien-rhomberg.at office@immobilien-rhomberg.at office@immobilien-rhomberg.at Verwaltung T +43 (0)512 563771 office@immobilien-rhomberg.at Kohlstattgasse 1 60www.immobilien-rhomberg.at Verkauf Verkauf A - 6020 A - 6020 AInnsbRucK - 6020 InnsbRucK InnsbRucK F +43 F +43 (0)512 F +43 (0)512 (0)512 56377156377156377160 60 www.immobilien-rhomberg.at www.immobilien-rhomberg.at InnsbRucK +43 (0)512 56377160 www.immobilien-rhomberg.at A22,- 6020 Raiffeisen-Landesbank Raiffeisen-Landesbank Raiffeisen-Landesbank Tirol AG Tirol•Tirol AGBIC: AG • RZTIAT BIC: • BIC: RZTIAT 22, RZTIAT IBAN: IBAN: AT61 22, IBAN: 3600 AT61 AT61 3600 00003600 0000 03810000 0381 59170381 5917 • FFN. 5917 • 244735f, FN. • 244735f, FN. LG 244735f, Innsbruck LG Innsbruck LG Innsbruck • UID-Nr. • UID-Nr. •ATU UID-Nr. 57814912 ATU 57814912 ATU 57814912
Vermietung
Raiffeisen-Landesbank Tirol AG • BIC: RZTIAT 22, IBAN: AT61 3600 0000 0381 5917 • FN. 244735f, LG Innsbruck • UID-Nr. ATU 57814912
Verkau
top.500
PLATZ
VORJAHR
251
FIRMENNAME
ORT
BRANCHE
MA
UMSATZ
EGT *)
248
F. Kaltschmid Hotel GmbH
Seefeld
Hotels
275
2017 24.000.000 2016 24.000.000 (g) 2015 24.900.375
2016 126.404 2015 -49.691 2014 -419.519
252
384
Geppert GmbH
Hall i. Tirol
Herstellung von Verbrennungsmotoren und Turbinen
80
2017 24.000.000 (g) 2016 14.180.000 (g) 2015 14.041.385
2016 170.200 2015 1.172.157 2014 2.822.105
253
253
IDM-Energiesysteme GmbH
Matrei i. Osttirol
Herstellung von Heizkörpern und -kesseln für Zentralheizungen
120
2017 23.980.000 2016 23.630.000 (g) 2015 23.400.000
2016 1.801.895 2015 1.468.442 2014 -551.832
254
255
SPGPrints Austria GmbH
Langkampfen
Maschinenherstellung
120
2017 23.850.000 2016 23.500.000 (g) 2015 23.500.000
2016 3.419.867 2015 3.039.846 2014 2.701.155
255
260
Braunegger KG
Kaltenbach
Großhandel mit Nahrungsund Genussmitteln
108
2017 23.600.000 2016 22.800.000 (g) 2015 22.800.000
256
281
Pirktl Holiday GmbH & Co. KG
Mieming
Hotels
263
2017 23.500.000 (g) 2016 20.900.000 (g) 2015 20.836.514
2016 3.927.844 2015 2.523.458 2014 3.329.106
257
290
Autohaus Strasser GmbH
Reith i. Alpbachtal
Einzelhandel mit Kraftwagen
75
2017 23.500.000 2016 20.000.000 (g) 2015 19.790.145
2016 437.233 2015 364.162 2014 571.820
258
257
Tiroler Backhaus GmbH
Kematen i. Tirol
Herstellung von Backwaren
226
2017 23.350.000 (g) 2016 23.000.000 (g) 2015 23.000.000 (g)
2017 704.908 2016 1.012.498 2015 941.944
259
259
Hausberger Elektrotechnik GmbH
Innsbruck
Großhandel mit elektrischen Haushaltsgeräten
60
2017 23.350.000 (g) 2016 23.000.000 (g) 2015 23.000.000
2017 175.722 2016 -1.044.650 2015 111.921
260
268
Autohaus Manfred Neurauter GmbH
Telfs
Einzelhandel mit Kraftwagen
47
2017 23.295.000 2016 22.000.000 2015 19.000.000
261
274
KLEEN-TEX Industries GmbH
Kufstein
Herstellung von Teppichen
65
2016 23.128.713 2016 21.300.000 (g) 2015 21.380.213
2017 1.103.106 2016 726.961 2015 756.883
262
247
Andrä Hörtnagl Produktion und Handel GmbH
Hall i. Tirol
Fleischverarbeitung
170
2017 23.040.000 2016 24.100.000 2015 23.000.000 (g)
2016 -236.696 2015 70.836 2014 -118.999
263
243
INTERALPEN-HOTEL TYROL GMBH
Telfs
Hotels
235
2017 22.850.000 (g) 2016 24.500.000 (g) 2015 24.913.912
2016 -2.965.248 2015 -344.485
264
263
Neuschmied Holz GmbH
Hopfgarten
Säge-, Hobel- und Holzimprägnierwerke
60
2017 22.840.000 (g) 2016 22.500.000 2015 23.499.067
2016 1.271.540 2015 1.291.518 2014 808.695
265
304
Hermann Huber Autohaus GmbH
Zellberg
Einzelhandel mit Kraftwagen
43
2017 22.800.000 (g) 2016 19.000.000 (g) 2015 18.890.000
2016 2.393.067 2015 1.972.165 2014 1.852.827
266
NEU
Ötztal Tourismus
Sölden
Interessenvertretungen
100
267
308
Geberit Huter GmbH
Matrei a. Brenner
Herstellung von Sanitärkeramik
124
2017 22.645.000 2016 18.500.000 2015 18.058.141
2016 1.705.112 2015 1.451.752 2014 562.655
268
289
Dietrich, Luft & Klima GmbH
Kirchbichl
Herstellung von kälteund lufttechnischen Erzeugnissen
100
2017 22.000.000 2016 20.000.000 2015 17.879.667
2017 1.276.056 2016 1.905.366 2015 709.352
269
218
AFS Logistic Solutions GmbH
Zirl
Dienstleistungen für den Verkehr
65
2017 22.000.000 2016 27.000.000 2015 24.206.610
2017 267.784 2015 267.175 2014 275.725
270
280
Alpinschule Innsbruck GmbH
Natters
Reisebüros
35
2017 22.000.000 2016 20.913.160 2015 18.729.736
2017 214.000 2016 702.703 2014 84.536
2017 22.700.000
*)
192
eco.nova
EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche, **) Unternehmen ist Teil einer Firmengruppe (Gruppenergebnisse siehe Seite 162), (g) Umsatz geschätzt
© HOLY
© VOLKSBANK
Volksbank Tirol
„Wir wollen in allen Regionen Tirols auch künftig ein verlässlicher Finanzpartner für unsere Kunden sein“, erklärt das Vorstandstrio der Volksbank Tirol unisono. Von links: Mag. Martin Holzer (Vorstandsvorsitzender-Stellvertreter), Mag. Markus Hörmann (Vorstandsvorsitzender) und Werner Foidl (Vorstand).
Für ihre herausragende kunden- und bedarfsorientierte Fondsberatung wurde die Volksbank Tirol im Mai 2018 bereits zum zweiten Mal in Folge von Union Investment mit dem „Prix de Fonds“ ausgezeichnet.
Volksbank Tirol auf erfolgreichem Wachstumskurs Das vergangene Geschäftsjahr war von hohen Wachstumsraten in allen Geschäftsbereichen gekennzeichnet – eine „geplante“ Auswirkung der erfolgreichen Fusion der Tiroler Volksbanken im Jahr 2016.
D
as Betriebsergebnis legte als Folge
Banken des Landes. Diese erfreulichen
des überdurchschnittlichen Wachs-
Bilanzzahlen des Jahres 2017 wurden am
Starker Partner für die Tiroler Wirtschaft
tums um rund 56 Prozent zu. Die
29. Juni 2018 der Hauptversammlung zur
Mit einer Jahresproduktion von 650 neu-
Beschlussfassung vorgelegt.
en Kommerzkrediten und einem Finanzie-
Bilanzsumme erhöhte sich 2017 um vier Prozent auf 3,1 Milliarden Euro. Mit Eigenmitteln in Höhe von 345 Millionen Euro zählt die
© VOLKSBANK
Volksbank Tirol AG zu den kapitalstärksten
Starke Eigenkapitalausstattung
trug die Volksbank Tirol 2017 als Unternehmer-Bank einen wesentlichen Anteil an der
Die durchschnittliche Kernkapitalquote der
KMU-Milliarde der Volksbanken. Das Kom-
österreichischen Banken beträgt 15,3 Pro-
merzkreditvolumen erhöhte sich damit ins-
zent. Die Volksbank Tirol liegt mit 17,5 Pro-
gesamt um drei Prozent, tirolweit werden
zent deutlich über dieser Quote und belegt
nunmehr rund 8.000 Firmenkunden von der
damit einen Spitzenplatz im österreichi-
Volksbank Tirol betreut. Die im Vorjahr aus-
schen Bankenranking.
gerufene Finanzierungsoffensive geht 2018
Wachstum beim Wertpapiergeschäft Das Kunden-Depotvolumen konnte 2017 um
mit einer weiteren Unternehmer-Milliarde der Volksbanken österreichweit in die Verlängerung.
läuft das Wertpapiergeschäft in der Volks-
Prozent plus beim Wohnbaukreditvolumen
bank Tirol hervorragend. Allein der Nettoab-
Auch bei den Wohnbaukrediten wurden 2017
satz an Fonds von Union Investment betrug
Volumen und Anzahl deutlich gesteigert.
in den ersten fünf Monaten über 100 Millio-
Über 200 Millionen Euro an Neukrediten
nen Euro und es konnten zahlreiche Kunden
wurden an rund 1.400 Tiroler Bauherren ver-
für den Abschluss eines neuen Fondsspar-
geben und unterstreichen die Kompetenz
planes gewonnen werden.
der Volksbank Tirol als Wohnbau-Bank.
sechs Prozent gesteigert werden. Auch 2018
Die Volksbank Tirol AG verfügt über eine hervorragende Kapitalausstattung.
rungsvolumen von rund 300 Millionen Euro
eco.nova
193
top.500
PLATZ
VORJAHR
271
FIRMENNAME
ORT
BRANCHE
286
Alpina Food & Dairy Products GmbH
Wörgl
Milchverarbeitung
272
283
Anthentic Logistik GmbH
Langkampfen
273
317
Auto Meisinger GmbH
274
275
275
UMSATZ
EGT *)
10
2017 22.000.000 2016 20.300.000 2015 20.375.188
2016 948.891 2015 575.855 2014 424.225
Dienstleistungen für den Verkehr
25
2017 21.820.000 (g) 2016 20.500.000 (g) 2015 20.300.000
2016 2.113.518 2015 1.996.178 2014 1.604.971
Völs
Einzelhandel mit Kraftwagen
54
2017 21.535.144 2016 18.000.000 2015 17.765.408
2017 386.997 2016 340.601 2015 276.868
Raiffeisengen. Osttirol, registrierte Genossenschaft mit beschränkter Haftung
Lienz
Herstellung von Futtermitteln für Nutztiere
57
2017 21.500.000 (g) 2016 21.200.000 2015 20.124.228
2015 540.113 2014 1.082.687
305
Autohaus Rudolf Fuchs GmbH
Itter
Einzelhandel mit Kraftwagen
49
2017 21.500.000 2016 18.878.427
2017 714.514 2016 677.522 2015 162.810
276
339
Wintersport Tirol Handels GmbH
Innsbruck
Einzelhandel mit Fahrrädern, Sport- und Campingartikeln
116
2017 21.484.587 2016 16.700.000 2015 16.060.387
2016 1.464.891 2015 1.040.675 2014 786.551
277
295
Transalpine Ölleitung in Österreich GmbH
Matrei i. Osttirol
Transport in Rohrfernleitungen
27
2017 21.410.000 (g) 2016 20.000.000 (g) 2015 19.167.013
2016 1.734.535 2015 1.687.906 2014 2.008.407
278
276
Autohaus Pontiller GmbH
Lienz
Einzelhandel mit Kraftwagen
3
2017 21.360.000 2016 21.000.000 2015 21.000.000
2017 609.463 2016 433.568 2015 403.616
279
277
Oberhofer Josef GmbH
Mils
Einzelhandel mit Kraftwagen
60
2017 21.320.000 (g) 2016 21.000.000 (g) 2015 21.000.000
2017 821.831 2016 615.735 2015 735.227
280
237
Ingenieure Maurer Wallnöfer GmbH & Co. KG
Ötztal Bahnhof
Erschließung von Grundstücken, Bauträger
105
2017 21.000.000 2016 25.000.000 2015 23.968.717
2016 1.237.506 2015 1.339.096 2014 347.015
281
198
Sinnesberger Mineralölvertriebs GmbH
Kirchdorf i. Tirol
Tankstellen
14
2017 21.000.000 2016 30.000.000 2015 30.000.000
282
278
Street One ModehandelsGmbH
Innsbruck
Großhandel mit Textilien
6
2017 21.000.000 2016 21.000.000 2015 21.000.000
283
282
MK Illumination Handels GmbH
Innsbruck
Großhandel mit Möbeln, Teppichen, Lampen und Leuchten
38
2017 20.800.000 (g) 2016 20.500.000 (g) 2015 20.000.000
2017 617.772 2016 853.876 2015 1.221.090
284
265
Barilla Austria GmbH
Innsbruck
Großhandel mit Nahrungsund Genussmitteln
7
2017 20.645.000 (g) 2016 22.300.000 2015 22.238.253
2016 2.781.226 2015 1.674.063 2014 1.167.279
285
329
Sanatorium der Kreuzschwestern GmbH
Rum
Krankenhäuser
253
2017 20.576.367 2016 17.000.000 (g) 2015 17.000.000
2016 772.133 2015 206.964 2014 -34.532
286
294
Aebi Schmidt Austria GmbH
Inzing
Großhandel mit landwirtschaftlichen Maschinen und Geräten
36
2017 20.500.000 (g) 2016 20.000.000 (g) 2015 20.540.384
2016 -127.422 2015 69.000 2014 65.395
287
306
Gemeinnützige Hauptgen. des Siedlerbundes registrierte Gen. mit beschränkter Haftung
Innsbruck
Erschließung von Grundstücken, Bauträger
31
2017 20.500.000 (g) 2016 18.900.000 (g) 2015 18.881.523
2016 5.894.717 2015 4.161.526 2014 4.290.901
288
271
DEMACLENKO GmbH**
Telfs
Großhandel mit Maschinen und Ausrüstungen
21
2017 20.493.000 2016 21.515.000 2015 20.753.000
2017 214.000 2016 353.000 2014 121.954
289
302
Liftgesellschaft Obergurgl, GmbH
Obergurgl
Seilbahn-, Sessel- und Schleppliftverkehr
100
2016 20.370.337 2015 19.405.701 2014 19.339.422
2017 2.629.093 2016 3.676.411 2015 3.346.112
290
261
Moguntia-Werke Gewürzindustrie GmbH
Kirchbichl
Großhandel mit Kaffee, Tee, Kakao und Gewürzen
2017 20.350.000 (g) 2016 22.700.000 2015 22.625.115
2016 -1.405.898 2015 -36.401 2014 -1.287.494
*)
194
eco.nova
MA
6
EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche, **) Unternehmen ist Teil einer Firmengruppe (Gruppenergebnisse siehe Seite 162), (g) Umsatz geschätzt
12 Jahre
Spezialausbildungen in der Schweiz, den USA und Brasilien Praxis-Standorte in
Wien & Innsbruck Fokus auf plastische
Gesichtschirurgie & Eigenfett
Seit 5 Jahren
beliebteste
Plastische Chirurg
Dr. Markus Handle, Tirol & Wien
We s t ö s t e r r e i c h s
in seine Heimat Tirol. Nach 12 Jahren Spezialausbildung in der Schweiz, den USA und Brasilien kann er voller Stolz auf die letzen Jahre in Tirol zurückblicken. Sein ten belohnt. Seit nunmehr fünf Jahren führt Dr. Handle das Zufriedenheitsranking der Ärzteplattform DocFinder in Westösterreich an. Er möchte sich hiermit für die Treue seiner Patienten und ihre aufrichtigen Bewertungen bedanken. Neben seinem Standort in Wien, welcher primär der Ausbildung von Ärzten dient, wird der Standort im Herzen der Innsbrucker Altstadt in den nächsten Jahren weiter ausgebaut werden. Der Fokus seiner Arbeit liegt in der Plastischen Gesichtschirurgie und dem Zukunftsfiller Eigenfett. Gefragt nach seinem Erfolgsgeheimnis verrät er uns, dass dies eine Konsequenz von unstillbarem Ehrgeiz und einem niemals endenden Drang nach Perfektion und natürlichen Resultaten ist. Sicherlich wäre all dies ohne eine entsprechende Ausbildung in den Hochburgen der Plastischen Chirurgie in den USA und Brasilien niemals möglich gewesen. In seiner Ausbildungsakademie gibt Dr. Handle sein Wissen an Fachkollegen weiter und schult sie im In- und Ausland. Seit dem Jahre 2012 gilt seine Innsbrucker Niederlassung auch als Anlaufpunkt für Komplikationen nach ästhetisch plastischen Eingriffen im Gesicht.
Praxis im Helblinghaus Herzog-Friedrich-Straße 10 6020 Innsbruck
Praxis beim Esterházypark Schadekgasse 4 1060 Wien
www.theface-plasticsurgery.com
unermüdlicher Eifer und Drang nach Perfektion wurde durch die Zufriedenheit seiner Patien-
ordination.innsbruck@theface-plasticsurgery.com
Mehr als acht Jahre sind vergangen seit der Rückkehr von Dr. Handle
top.500
PLATZ
VORJAHR
291
FIRMENNAME
ORT
BRANCHE
MA
UMSATZ
EGT *)
287
Stock GmbH
Finkenberg
Hotels
174
2016 2016/17 2015
20.343.236 20.288.000 17.150.000
292
296
Früchte Maier GmbH & Co. KG
Kitzbühel
Großhandel mit Obst, Gemüse und Kartoffeln
26
2017 2016 2015
20.300.000 (g) 20.000.000 (g) 20.000.000
293
298
Schwaninger Vieh Export GmbH
Weer
Großhandel mit lebenden Tieren
12
2017 2016 2015
20.300.000 (g) 20.000.000 (g) 20.000.000
294
301
Ager GmbH
Söll
Großhandel mit Fleisch und Fleischwaren
107
2017 2016 2015
295
288
Mode von Feucht GmbH
Hall i. Tirol
Einzelhandel mit Bekleidung
210
296
292
Anton Rauch GmbH & Co. KG
Innsbruck
Mahl- und Schälmühlen
297
297
Inntaler Transporte GmbH
Wörgl
298
264
Geisler & Trimmel General Contractor GmbH
299
299
300
2017 2016/17 2015
585.053 1.632.516 -18.903
20.100.000 19.800.000 19.700.000
2016 2015 2014
257.240 244.881 316.970
2017 2016 2015
20.000.000 (g) 20.000.000 (g) 19.457.709
2017 2016 2015
285.199 348.376 229.012
25
2017 2016 2015
20.000.000 20.000.000 20.000.000
2016 2015 2014
619.100 4.652.463 433.490
Tankstellen
20
2017 2016
20.000.000 20.313.000
6
20.000.000 22.500.000 30.000.000
955.535
Ingenieurbüros
2017 2016 2015
2016
Brixlegg
Kitzbüheler Ski Club (K.S.C.)
Kitzbühel
Sportverein
6
2017 2016
20.000.000 (g) 20.000.000 (g)
334
ALPEWA Metallproduktion GmbH
Kirchbichl
Herstellung von Metallwaren
27
2017 2016 2015
19.990.000 (g) 17.000.000 (g) 16.764.697
2016 2015 2014
2.573 117.544 313.506
301
291
Gebrüder Kofler GmbH
Landeck
Großhandel mit Obst, Gemüse und Kartoffeln
50
2017 2016 2015
19.800.000 (g) 20.000.000 18.960.000
302
273
Primagaz GmbH
Kirchbichl
Gas-, Wasser-, Heizungsund Lüftungs- und Klimaanlageninstallation
63
2017 2016 2015
19.590.000 (g) 21.400.000 (g) 21.410.745
2016 2015 2014
1.453.105 2.006.056 106.803
303
310
Speckbacher Handels GmbH
Reutte
Großhandel mit Nahrungsund Genussmitteln
66
2017 2016 2015
19.500.000 18.500.000 18.900.000
304
293
KP Plattner GmbH
Rum
Großhandel mit Nahrungsund Genussmitteln
39
2016 2015 2014
19.386.568 20.000.000 19.650.000
2016 2015
2.252.729 2.083.429
305
303
Reha Zentrum Münster Betriebs GmbH
Münster
Krankenhäuser
245
2017 2016 2015
19.290.000 (g) 19.000.000 (g) 18.000.000 (g)
2016 2015 2014
993.646 912.173 1.007.175
306
319
Saturn Innsbruck Electro-HandelsGmbH
Innsbruck
Einzelhandel mit Geräten der Unterhaltungselektronik
39
2016/17 2016 2015
19.117.770 18.000.000 (g) 17.646.405
2015 2014
90.468 -106.280
307
324
GKI Sanitär-VertriebsGmbH
Ebbs
Produktion und Vertrieb von Sanitärprodukten
30
2017 2016 2015
19.100.000 17.600.000 14.600.000
308
284
Stadtwerke Schwaz GmbH
Schwaz
Elektrizitätserzeugung
80
2017 2016 2015
19.000.000 20.400.000 (g) 20.386.529
2017 2016 2015
4.717.711 3.503.216 3.964.029
309
325
Schuler GmbH
Völs
Großhandel mit elektrischen Haushaltsgeräten
52
2016 2015
19.000.000 17.500.000
2017 2016 2015
1.157.507 637.502 973.208
310
368
Kurz Fertigteilbau GmbH
Langkampfen
Hochbau
60
2017 2016 2015
18.950.000 (g) 14.900.000 14.832.139
2016 2015 2014
230.175 79.583 175.441
*)
196
eco.nova
EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche, **) Unternehmen ist Teil einer Firmengruppe (Gruppenergebnisse siehe Seite 162), (g) Umsatz geschätzt
ATM
Jahre für die Gemeinden
Dr. Alfred Egger, Geschäftsführer der Abfallwirtschaft Tirol Mitte GmbH (ATM) und Obmann des Vereines der Tiroler Abfallwirtschaftsverbände, im Interview über 25 Jahre ATM, modernes Ressourcenmanagement und innovative EU-Projekte.
„Tirol klaubt auf“ – über 7.000 Freiwillige machten heuer bei der Flurreinigung mit.
ECO.NOVA: Die ATM wird heuer 25 Jahre.
der beste Ort dafür. Deshalb wollen wir auf
Was sind die Meilensteine in der Unterneh-
unseren bürgerfreundlichen Recyclinghö-
mensgeschichte?
fen bestes Service und die kürzeste Abwick-
ALFRED EGGER: Angefangen hat alles
lung mit der entsprechenden Fachberatung
mit Graslboden. Vor 25 Jahren wurde die da-
bieten. Die bargeldlose Abrechnung mittels
mals modernste Deponie Österreichs mit
Bürgercard gehört ebenso dazu. Derzeit läuft
den niedrigsten Entsorgungskosten in Be-
eine Studie, die Recyclinghöfe regionsweise
trieb genommen. Gleichzeitig startete die
zusammenzufassen. Alle Abfälle müssen ja
Verpackungssammlung, die damals priva-
nicht überall abzugeben sein. Man bündelt
tisiert wurde. Durch die ATM wurden die
das, was täglich anfällt, in kurzer Entfer-
Leistungen der Gemeinden gebündelt. Die
nung, was sporadisch anfällt, wie etwa Fahr-
ATM hat die Verhandlungen mit der ARA
radakkus oder Problemstoffe, in größerer
und die Abrechnungen übernommen. Das
Entfernung mit längeren Öffnungszeiten.
machen wir heute noch, ebenso die Nachsorge für Graslboden. Es war wichtig, mit der Kraft der zwei Bezirke Innsbruck-Land und Schwaz aufzutreten. Ein weiterer logischer Schritt war die Abfallberatung für die 104 Gemeinden durch die ATM. Und schließlich die Inbetriebnahme des Recycling Zen-
„WIR WOLLEN AUF UNSEREN BÜRGERFREUNDLICHEN RECYCLINGHÖFEN BESTES SERVICE UND PERFEKTE FACHBERATUNG BIETEN.“ Dr. Alfred Egger
Gibt es weitere Innovationen? Ein zweites EU-Projekt befasst sich mit Lebensmitteln wie Obst und Gemüse, die optisch nicht die Handelsanforderungen erfüllen, aber qualitativ hochwertig sind. Wir wollen nicht, dass es Abfall wird, sondern daraus Produkte erzeugen. Derzeit sind wir im
trums Ahrental zusammen mit der IKB,
Gespräch mit Gemüsebauern und Gastrono-
wo die Haushaltsabfälle der Bezirke Innsbruck-Land, Schwaz und der Stadt Inns-
stoffen. Bei ReUse läuft aktuell ein EU-Pro-
miebetrieben. Mit einer eigenen Marke wol-
bruck sortiert und einer Wiederverwertung
jekt zum Thema Smart ReUse-Parks. Das
len wir das Bewusstsein dafür schärfen.
zugeführt werden. Zudem starteten wir Ini-
Projekt zielt darauf ab, die Verwendungsdau-
tiativen wie ÖLI, Europas erfolgreichstes
er von Gütern zu verlängern. Ein sogenann-
Sammelsystem für Altspeisefette und -öle.
ter Smart ReUse-Park – einer soll in Innsbruck Umgebung entstehen – beinhaltet
Worauf konzentriert sich die ATM in der
Reparatur, Tauschbörsen etc. Andererseits
Zukunft?
geht es um die Qualitätssteigerung bei der
Zwei Bereiche sind wichtig: Einerseits ReUse
Erfassung von Wertstoffen. Sekundärroh-
(„Wiederverwendung“), andererseits die Qua-
stoffe erzielen die meisten Erlöse, wenn man
litätssteigerung bei der Erfassung von Wert-
sie sortenrein erfasst. Der Recyclinghof ist
ABFALLWIRTSCHAFT TIROL MITTE GMBH
Die ATM ist die Umweltserviceorganisation der 104 Gemeinden in den Bezirken Innsbruck-Land und Schwaz sowie mit der IKB Betreiberin des Recycling Zentrums Ahrental. www.atm-online.at
eco.nova
197
top.500
PLATZ
VORJAHR
311
FIRMENNAME
ORT
BRANCHE
MA
UMSATZ
309
Rossbacher GmbH
Lienz
Sammlung nicht gefährlicher Abfälle
89
2017 2016 2015
18.780.000 18.500.000 19.000.000
312
311
Dannemann Global Extrusion GmbH
Jochberg
Herstellung von Baubedarfsartikeln
52
2017 2016 2015
18.780.000 (g) 18.500.000 (g) 18.500.000 (g)
313
312
ICV Handels GmbH
Hopfgarten
Großhandel
20
2017 2016 2015
18.780.000 (g) 18.500.000 (g) 18.500.000
314
214
Plansee Group Service GmbH**
Reutte
Datenverarbeitung, Hosting und damit verbundene Tätigkeiten
155
2017 2016 2015
18.750.000 (g) 27.500.000 (g) 27.150.264
315
338
B-Transport GmbH
Hall i. Tirol
Güterbeförderung, Maschinenvermietung
107
2017 2016 2015
18.289.000 16.079.508 16.829.510
316
318
Beat the Street – Jörg Philipp Touring Service GmbH
Fritzens
Erbringung von Dienstleistungen für die darstellende Kunst
50
2017 2016 2015
18.270.000 (g) 18.000.000 17.212.407
317
320
Christophorus Reiseveranstaltungs GmbH
Mayrhofen
Reisebüros
24
2017 2016 2015
18.270.000 (g) 18.000.000 (g) 18.000.000
318
314 1)
ErlebnisSennerei Zillertal KG
Mayrhofen
Milchverarbeitung
5
2016 2016 2015
18.180.000 18.180.000 18.000.000
319
343
SOS-KINDERDORF INTERNATIONAL
Innsbruck
Sozialwesen
280
2017 2016 2015
18.000.000 (g) 16.000.000 (g) 17.000.000
320
182
Purzelbaum Handels-GmbH
Kufstein
Einzelhandel mit Textilien
123
2017 2016 2015
18.000.000 (g) 32.000.000 (g) 31.000.000 (g)
321
313 2)
YESCA Mobilitäts GmbH
Innsbruck
Reparatur und Instandhaltung von Fahrzeugen
40
2017 2016
18.000.000 18.200.000
322
321
Schmid Holz GmbH
Westendorf
Großhandel mit Holz
8
2017 2016 2015
18.000.000 18.000.000 18.000.000
323
285
Auto-Linser GmbH
Innsbruck
Einzelhandel mit Kraftwagen
45
2017 2016 2015
324
326
Privatquelle Gruber GmbH & Co. KG
Brixlegg
Herstellung von Erfrischungsgetränken, Gewinnung Mineralwässer
80
325
NEU
Kapferer und Kapferer GmbH & Co. KG
Umhausen
Einzelhandel mit Kraftwagen
62
326
340
Kufgem GmbH
Kufstein
Erbringung von Dienstleistungen der IT
101
327
335
Cecil Modehandel GmbH
Innsbruck
Großhandel mit Textilien
10
328
377
Dipl.-Ing. Hans Goidinger, Bau- und Leichtbeton GmbH
Wattens
Hochbau, Handel und Erzeugung von Baustoffen
80
329
NEU
Elekta GmbH
Innsbruck
Großhandel mit medizinischen und orthopädischen Artikeln, Laborbedarf
26
330
446
Edi Light GmbH**
Pill
Großhandel mit Möbeln, Teppichen, Lampen und Leuchten
5
*)
198
eco.nova
EGT *) 2016 2015 2014
480.532 770.319 796.419
2017 2016 2015
2.628.378 2.546.677 755.797
2016 2015 2014
1.875.110 1.863.723 774.841
2016 2015 2014
625.172 1.426.989 3.126.914
17.860.000 (g) 20.300.000 17.600.000
2016 2015
317.781 215.238
2017 2015/16 2015
17.760.000 (g) 17.447.000 16.900.000
2017 2016 2015
1.004.744 86.417 187.229
2017
17.746.811
2017 2016 2015
17.500.000 16.500.000 13.974.889
2017 2016 2015/16
2.881.000 1.934.212 1.900.000
2017 2016
17.500.000 (g) 17.000.000 (g)
2017 2016 2015
17.350.000 (g) 14.500.000 14.500.000
2016
17.333.618
2017
2.611.894
2017 2016 2015
17.320.000 12.000.000 11.673.000
2017
659.000
EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche, **) Unternehmen ist Teil einer Firmengruppe (Gruppenergebnisse siehe Seite 162), (g) Umsatz geschätzt, 1) ehemals ErlebnisSennerei - Brigitte Kröll e.U., 2) ehemals Autohaus Hanl Betriebsführungs-GmbH
GrECo JLT
Sicher durch die Reputationskrise Was haben Rolex, LEGO, Google und adidas gemeinsam? Laut der RepTrak®100Analyse des Reputation Institute (RI) in 2018 rangieren diese Unternehmen unter den Top 10 der renommiertesten Unternehmen der Welt. Falle einer Krise besser gerüstet zu sein. Für
Deckungselemente
Allianz Reputation Protect
Assistance
Reputationskrisen-Präventionsworkshop
Kostendeckung
Versicherungsschutz für: • Reputationskrisenkosten • Reputations-MonitoringService-Kosten • Reputationskrisen-Ursachenermittlungskosten
NEU: Reputationsvermögensschaden
F
die Kostendeckung ist „Allianz Reputation Protect“ bewusst mit sehr weiter Versicherungsfalldefinition angelegt. Der Versicherungsschutz greift, wenn ein Topmanager des versicherten Unternehmens ein Ereignis als kritisch für dessen Reputation einstuft. Wirkt sich die negative Medienberichtserstattung in der Krise auf die Geschäftsergebnisse aus und der Betriebsgewinn sinkt, ersetzt Allianz den Reputationsvermögens-
Versicherungsschutz für: Entgangenen Betriebsgewinn
schaden in Form des entgangenen Betriebsgewinns bis zu dem vereinbarten Limit. Derzeit können Limits bis zu 25 Millionen Euro eingekauft werden, wobei für den Reputationsvermögensschaden üblicherweise ein Sublimit von 50 Prozent greift.
ür Niels B. Christiansen, CEO der
weltweit. Wenn nicht sofort nach Ausbruch
LEGO Group, ist klar: Eine starke
einer Krise mit großer Empathie auf negati-
Reputation erreicht niemand zufäl-
ve Berichte reagiert wird und das Krisenma-
Schnell und professionell durch die Krise
lig. So hat beispielsweise laut RI unterneh-
nagement rasch greift, entsteht eine syste-
Im Rahmen der Kostendeckung stehen
merische Transparenz und Ethik, der faire
matische Vertrauenskrise, die sich zu einem
Medienanalysten und Kommunikations-
Umgang mit den Stakeholdern sowie das
Unternehmensschaden auswachsen kann. Es
experten beratend zur Seite und bieten
klare Bekenntnis, einen gesellschaftlichen
überrascht daher nicht, dass der Reputations-
24/7-Krisenunterstützung. Ihr Support um-
Beitrag zu leisten, zum Toprating von LEGO
verlust mittlerweile zu den Top-10-Unterneh-
fasst beispielsweise Strategieentwicklung,
geführt. Reputation ist schließlich der gute
mensrisiken zählt. Bei österreichischen Mana-
Kommunikationsplanung, Steuerung des
Name einer Person oder einer Organisation
gern rangiert er laut Allianz-Risk-Barometer
Kontakts zur Presse und anderen Stakehol-
bzw. das Vertrauen, das in sie gesetzt wird.
2018 sogar an vierter Stelle.
dern sowie der Medienhotline. Rechtzeitig
Schätzungen zufolge macht die Reputation
erkannt und professionell gegengesteuert
zwischen 20 und 60 Prozent des Unterneh-
Impulsgeber
menswertes aus.
Flashback: Allianz Arena im Mai 2017. GrECo
onskrise wesentlich reduziert oder im Opti-
JLT, Österreichs führender Risiko- und Ver-
malfall verhindert werden.
Bedrohungsszenario
können die Auswirkungen einer Reputati-
sicherungsberater, Media Tenor, der Schwei-
„Amazon entsorgt täglich neuwertige Pro-
zer Medienanalyst, und Allianz, ein weltweit
dukte im Wert Tausender Euro. Ein Skan-
führender Versicherer, diskutieren mit Ma-
dal?“, so die Presse am 13. Juni 2018. Diese
nagern namhafter österreichischer Marken-
und ähnliche Berichte sind den heimischen
unternehmen das Potenzial und die Auswir-
Medien nahezu täglich zu entnehmen und
kungen von Reputationsrisiken bzw. deren
geeignet, die Unternehmensreputation nega-
Absicherungsbedarf. Rund ein Jahr später
tiv zu beeinflussen.
können heimische Unternehmen erstmals
Reputationskrisen können, nach Branchen
auf einen umfassenden Reputationsschutz
unterschiedlich, durch mangelnde Produkt-
für Krisensituationen zurückgreifen. Allianz
oder Servicequalität, Managementfehler, Da-
bietet exklusiv über GrECo JLT mit Allianz
tenschutzverletzungen und Cybervorfälle, Ar-
Reputation Protect einen „Rundum-Versi-
beitsbedingungen, Umweltschäden und vieles
cherungsschutz“ an, der neben Beratungs-
mehr entstehen – oft auch unverschuldet. Der
und Serviceleistungen auch ein Bilanz-
digitale Wandel, der Aufstieg sozialer Medi-
schutzelement bietet.
en und die Verunsicherung durch Fake-News
Die Assistance beinhaltet dabei die Durch-
begünstigen diese zusätzlich. Zwei Milliar-
führung eines Präventionsworkshops durch
den Smartphone-User können heute Nach-
Medienanalysten, eine Reputationserstbe-
richten versenden, mehr als zwei Drittel aller
ratung und -bewertung einschließlich Emp-
Krisen verbreiten sich innerhalb eines Tages
fehlungen zur Schadenminderung, um im
GrECo JLT
GrECo JLT ist als unabhängiger Risiko- und Versicherungsberater für Industrie, Handel, Gewerbe und den öffentlichen Sektor mit 9 Standorten Marktführer in Österreich und führend in der Region CEE/SEE/CIS.
THOMAS ELLER
Regional Manager Tirol GrECo International AG www.greco-jlt.com
eco.nova
199
top.500
PLATZ
VORJAHR
FIRMENNAME
ORT
BRANCHE
MA
331
NEU
Schlosshotel Kitzbühel GmbH
Kitzbühel
Hotels
150
332
323
Elektro Müller GmbH & Co. KG
Landeck
Elektroinstallation
149
2017 17.300.000 2016 17.800.000 2015 13.500.000 (g)
333
344
Schlosshotel Fiss GmbH
Fiss
Hotels
140
2017/18 17.300.000 2016 16.000.000 2015 16.000.000
2017/18 5.300.000 2013 4.814.116
334
327
Giesswein Walkwaren AG
Brixlegg
Herstellung von gewirktem und gestricktem Stoff
104
2017 17.300.000 2016 17.010.000 (g) 2015 16.842.000
2017 74.608 2016 114.784 2015 146.011
335
316
Hotel Trofana Royal GmbH
Ischgl
Hotels
145
2017 17.260.000 (g) 2016 18.025.626 2015 16.861.005
2016 4.079.289 2015 2.616.499
336
328
Der Bäcker Ruetz GmbH
Kematen i. Tirol
Einzelhandel mit Back- und Süßwaren
235
2017 17.100.000 (g) 2016 17.000.000 (g) 2015 17.000.000 (g)
2017 651.950 2016 601.718 2015 214.728
337
364
Auer GmbH
Pfons
Güterbeförderung im Straßenverkehr
110
2017 17.050.000 (g) 2016 15.000.000 (g) 2015 17.209.905
2017 1.536.359 2016 1.701.438 2015 758.498
338
330
Lanserhof GmbH
Lans
Hotels
150
2017 17.000.000 2016 6.500.000
2016 -2.862.628 2015 1.289.105 2014 964.092
339
331
Zeller Bergbahnen Zillertal GmbH & Co. KG
Zell a. Ziller
Seilbahn-, Sessel- und Schleppliftverkehr
115
2017 17.000.000 2016 17.000.000 2015 17.000.000
2016 948.634 2015 1.528.654 2014 1.012.707
340
332
Ortner und Stanger GesmbH & Co. KG
Innsbruck
Großhandel mit elektronischen Bauteilen und Telekommunikationsgeräten
100
2017 17.000.000 (g) 2016 17.000.000 (g) 2015 17.000.000 (g)
2016 -103.839 2015 -342.334 2014 -376.617
341
333
Elitec Elektrotechnik HandelsGmbH
Innsbruck
Großhandel mit Metallund Kunststoffwaren für Bauzwecke
50
2017 17.000.000 2016 13.000.000
2015 530.000
342
315
Eisendle Frisch- und Tiefkühlwaren KG
Hall i. Tirol
Großhandel mit Nahrungsund Genussmitteln
48
2016 17.000.000 2015 16.704.030
343
337
Burgstaller Bau GmbH
Innsbruck
Wohnungs- und Siedlungsbau
6
2017 17.000.000 (g) 2016 17.000.000 (g) 2015 17.000.000
344
470
dez Einkaufszentren GmbH
Innsbruck
Vermietung und Verpachtung
0
2017 17.000.000 (g) 2016 11.000.000 (g) 2015 10.967.465
2016 3.719.196 2015 3.008.410 2014 2.855.256
345
393
Thöni Holding GmbH**
Telfs
Beteiligungsgesellschaften
16
2016/17 16.939.000 2016 13.800.000 2015 13.345.126
2017 12.982.217 2016 12.151.018 2015 7.954.457
346
245
A.S.T. BauGmbH
Innsbruck
Erschließung von Grundstücken, Bauträger
45
2017 16.690.000 (g) 2016 24.500.000 2015 42.430.950
2017 710.266 2016 947.286 2015 469.225
347
336
HS Holzexport Schuster GmbH
Innsbruck
Großhandel mit festen Brennstoffen
7
2017 16.560.000 2016 17.000.000 2015 15.900.000
2016 173.865 2015 268.785 2014 196.792
348
341
MEDIA MARKT Wörgl TVHifi-Elektro GmbH
Wörgl
Einzelhandel mit Geräten der Unterhaltungselektronik
30
2016/17 16.450.388 2016 16.500.000 (g) 2015 15.790.600
2016 1.065.976 2015 1.229.443 2014 1.275.164
349
346
ACP IT Solutions GmbH
Innsbruck
Einzelhandel mit Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und Software
44
2017 16.240.000 (g) 2016 16.000.000 2015 16.000.000
350
379
Stadtwerke Wörgl GmbH
Wörgl
Elektrizitätserzeugung
57
2017 16.200.000 (g) 2016 14.500.000 (g) 2015 14.424.058
EGT *)
2017 17.300.000 (g)
*)
200
UMSATZ
eco.nova
2017 -225.260 2016 -254.968 2015 357.431
EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche, **) Unternehmen ist Teil einer Firmengruppe (Gruppenergebnisse siehe Seite 162), (g) Umsatz geschätzt
IQ TEC
Farbe bekennen
Die Lifestylemarke Bang & Olufsen präsentiert ein drahtloses Lautsprechersystem, das herausragenden Klang (wie von den Dänen gewohnt) mit individualisierbarem Design und angenehmer Raumakustik verbindet. Der Name: BeoSound Shape.
B BeoSound Shape ist ein modulares Lautsprechersystem, bestehend aus sechseckigen Kacheln, die dekorativ in einer beliebigen Anzahl und einem individuellen Muster an der Wand angebracht werden können. Mit BeoSound Shape sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt und Designliebhaber können voll und ganz auf die Individualität eines Raumes eingehen.
IQ - TEC Mühlthaler GmbH & CoKG Bundesstraße 18A 6063 Rum Tel. (05 12) 39 36 10 smartcommanding@iq-tec.at
eoSound Shape ist als wahrhafti-
ckender Klangleistung. Je nach individuellen
ge „Wall of Sound“ mit einem be-
Designvorstellungen können unendlich viele
eindruckenden Klang nicht nur ein
Kacheln miteinander kombiniert werden. Und
perfekter Stimmungsmacher, sondern dank
nicht nur die Anordnung des BeoSound Sha-
seiner einzigartigen Resonanzdämpfungs-
pe kann ganz nach individuellen Wünschen
funktionen auch ideal für große, multifunk-
gestaltet werden, das Lautsprechersystem bie-
tionale Räume. „Das akustische Raumkli-
tet außerdem eine große Auswahl von Farben
ma ist essenziell für unser körperliches und
und Stoffen. Durch den BeoSound-Core-Ver-
seelisches Wohlbefinden, genauso wie na-
bindungshub, der hinter einer der sechsecki-
türliche Lichtverhältnisse, frische Luft und
gen Kacheln verborgen ist, wird das kabellose
Bewegung. BeoSound Shape ist dank seiner
Streamen von Musik in hoher Audioqualität
intelligenten Klangverteilung und resonanz-
vom Mobilgerät über Streamingtechnologi-
absorbierenden Wirkung bestens gerüstet,
en wie AirPlay, integriertem Chromecast oder
die Herausforderungen der Raumakustik zu
Bluetooth ermöglicht. BeoSound Core ver-
meistern“, erklärt Marie Kristine Schmidt,
fügt außerdem über Multiroom-Funktionen,
Vice President Brand, Design & Marketing.
durch die er mühelos mit weiteren Bang-&-
BeoSound Shape besteht aus mehreren Ka-
Olufsen- und B&O-PLAY-Produkten kombi-
cheln, die jeweils einen Lautsprecher, Verstär-
niert werden kann. So können unterschied-
ker oder akustischen Dämpfer beinhalten.
liche Musiktitel in verschiedenen Räumen
Mindestens sechs Kacheln verbinden sich zu
wiedergegeben werden oder man lässt einen
einem Ganzen und überzeugen mit beeindru-
Titel im gesamten Zuhause abspielen.
EIN MUSIKALISCHES KUNSTWERK Die sechseckigen Kacheln des einzigartigen Drahtlos-Lautsprechesystems BeoSound Shape tragen selbst im ausgeschalteten Zustand zur Verbesserung der Raumakustik bei. Frei kombinierbar für maximale Kreativität.
eco.nova
201
top.500
PLATZ
VORJAHR
351
FIRMENNAME
ORT
BRANCHE
MA
UMSATZ
355
Gebrüder Schwaiger GmbH
Weer
Güterbeförderung im Straßenverkehr
33
2017 2016 2015
16.200.000 (g) 15.400.000 (g) 15.302.913
2016
1.008.080
352
342
Tirol Werbung GmbH
Innsbruck
Werbegestaltung
80
2017 2016 2015
16.100.000 16.100.000 16.100.000
2016 2015 2014
3.500 3.500 2.875
353
352
Abfallbehandlung Ahrental GmbH
Innsbruck
Deponierung nicht gefährlicher Abfälle
25
2017 2016 2015
16.100.000 (g) 15.500.000 15.354.509
2016 2015 2014
510.676 700.854 740.495
354
347
TIRLOG Transport GmbH
Kirchbichl
Güterbeförderung im Straßenverkehr
20
2017 2016 2015
16.080.000 (g) 15.845.213 14.773.637
2016 2015
160.000 139.920
355
345
Pitztaler Gletscherbahn GmbH & Co. KG
St. Leonhard i. Pitztal
Seilbahn-, Sessel- und Schleppliftverkehr
108
2017 2016 2015
16.000.000 (g) 16.000.000 (g) 15.900.000
2017 2016 2015
4.038.321 2.841.516 3.294.085
356
373
Schilift-Zentrum-Gerlos GmbH
Gerlos
Seilbahn-, Sessel- und Schleppliftverkehr
75
2017 2016 2015
16.000.000 14.600.000 (g) 14.519.269
2016 2015 2014
3.149.400 2.634.851 962.628
357
351
Helbling VerlagsGmbH
Rum
Verlegen von Büchern
65
2017 2016 2015
16.000.000 (g) 15.500.000 (g) 15.400.000
2017 2016 2015
907.339 876.583 919.948
358
349
Kreis Industriehandel GmbH
Innsbruck
Großhandel mit Nahrungsund Genussmitteln
12
2017 2016
15.940.000 (g) 15.700.000 (g)
359
348
Idealbau GmbH
Kitzbühel
Hochbau
50
2017 2016 2015
15.900.000 (g) 15.700.000 (g) 12.825.815
2016 2015 2014
163.622 1.591.608 56.358
360
426
Moser Wohnbau & Immobilien GmbH
Innsbruck
Erschließung von Grundstücken, Bauträger
6
2017 2016
15.900.000 12.000.000
2017 2014
1.400.000 1.735.059
361
394
Machines Highest Mechatronic GmbH
Erl
Herstellung von Maschinen
68
2017 2016 2015
15.800.000 13.700.000 (g) 13.628.076
2016 2015
1.259.541 571.449
362
354
Rieder's Quellen-Betriebe GmbH
Münster
Herstellung von Erfrischungsgetränken, Gewinnung Mineralwässer
32
2017 2016 2015
15.730.000 (g) 15.450.000 15.388.426
2016 2015 2014
1.799.869 1.532.834 945.633
363
362
Bernard Ingenieure ZT-GmbH
Hall i. Tirol
Ingenieurbüros
180
2017 2016 2015
15.600.000 15.000.000 14.500.000
2016 2015 2014
278.969 307.593 350.354
364
350
VS-Hohldielen-West- GmbH
Radfeld
Erzeugung/Herstellung Betonwaren
69
2017 2016 2015
15.578.000 14.965.547 14.868.915
365
2017
15.570.000 (g)
2016
374.389
NEU
MWS Aluguss GmbH
Schwoich
Leichtmetallgießereien
72
366
367
Ernst und Andrea Mayer Hotelbetriebs-GmbH
Lermoos
Hotels
157
2017 2016 2015
15.350.000 (g) 14.900.000 (g) 14.700.000
2016 2015 2014
2.479.236 1.484.978 2.245.912
367
359
SCOTT Sports SA, Niederlassung Österreich
Innsbruck
Großhandel mit Sportartikeln
12
2017 2016
15.300.000 (g) 15.200.000 (g)
368
322
ROWA-Moser Handels-GmbH
Innsbruck
Großhandel mit elektronischen Bauteilen und Telekommunikationsgeräten
43
2016 2015 2014
15.254.975 17.867.969 12.826.400
2017 2016 2015
1.214.118 1.407.069 297.167
369
Tyrolean Airways Luftfahrzeuge Technik GmbH
15.210.000 (g)
2016
-75.558
Innsbruck
Reparatur und Instandhaltung von Luftfahrzeugen
2017
NEU
120
370
358
Katzenberger Beton- und Fertigteilwerk GmbH
Innsbruck
Bauwarenhandel
26
2017 2016 2015
15.100.000 16.087.682 14.281.080
*)
202
eco.nova
EGT *)
EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche, **) Unternehmen ist Teil einer Firmengruppe (Gruppenergebnisse siehe Seite 162), (g) Umsatz geschätzt
Fliesen Jenewein
Elmar Jenewein
Fliesenprofis aus Leidenschaft Fliesen Jenewein ist längst zum Synonym für bedarfsorientierte Planung sowie fachgerechte und zuverlässige Ausführungen geworden.
N
icht nur in Wohnmagazinen fin-
te Ausführung. Wichtig sind Elmar Jenewein
den sich Fliesen in neuem Ter-
dabei vor allem seine Mitarbeiter: „Unsere
rain abseits von Badezimmer und
langjährigen, erfahrenen und kompetenten
Küche wieder. Fliesen sind längst in der
Mitarbeiter sind das Kapital unseres Unter-
wohnlichen Praxis angekommen – weil sie
nehmens. Die Fliesenleger sind Meister ihres
praktisch, flexibel und unglaublich anpas-
Fachs und auch das restliche Team ist pro-
sungsfähig sind. Doch trotz aller Vorteile
fessionell und motiviert. Wir möchten mit
bergen Fliesen auch Herausforderungen –
Topprodukten und perfekter Verarbeitung
vor allem in der Verlegung. Dafür braucht es
beeindrucken.“
Profis und das richtige Arbeitsgerät. Bei Flie-
Das Leistungsspektrum reicht von Sanierun-
sen Jenewein kennt man sich aus, wenn es
gen und Ausbauten im Privatbereich über
ums Thema Fliesen geht.
die Umsetzung im öffentlichen und Objekt-
Insgesamt 900 Quadratmeter Schauflächen
bereich bis hin zur Ausführung ganzer Well-
in Imst und Innsbruck erwarten die Kunden,
nessanlagen. Dafür arbeiten die Fliesenprofis
die hier Inspiration und Anregungen für das
mit ausgewählten örtlichen Installateuren
eigene Zuhause finden. Haben Sie Ihre Lieb-
zusammen. Auch dieser Regionalitätsgedan-
lingsfliese in den Schauräumen gefunden,
ke ist ein großes Plus und wird von Kunden
folgt eine ebenso penible wie termingerech-
und Partnern gleichermaßen geschätzt.
Erfüllen auch Sie sich Ihre ganz persönlichen Fliesenträume.
JENEWEIN GMBH
Gewerbepark 16, 6460 Imst Tel.: 05412/66 813 Trientlgasse 41, 6020 Innsbruck Tel.: 0512/89 02 91 www.jenewein-fliesen.com
eco.nova
203
top.500
PLATZ
VORJAHR
371
FIRMENNAME
ORT
BRANCHE
MA
UMSATZ
EGT *)
398
slw Soziale Dienste GmbH
Axams
Sozialwesen
220
2017 2016 2015
15.005.218 13.547.000 12.975.250
372
371
Wetscher GmbH
Fügen
Einzelhandel mit Wohnmöbeln
85
2017 2016 2015
373
239
Alois Wild GmbH
Rum
Großhandel mit Schreibwaren und Bürobedarf
73
374
366
Rebecca Kirchbaumer
Völs
Tankstellen
24
375
391
Stoll Reisen International GmbH & Co. KG
Söll
Reisebüros
376
374
Karl Reiter Posthotel Achenkirch GmbH
Achenkirch
377
369
Bauunternehmung Dipl.-Ing. Walter Frey GmbH
378
400
379
2015 2014
-813.252 -490.068
15.000.000 (g) 14.700.000 (g) 14.500.000
2017 2016
489.817 392.838
2017 2016 2015
15.000.000 25.000.000 (g) 25.000.000 (g)
2016 2015 2014
-1.254.011 -2.231.853 -325.820
2017 2016
15.000.000 (g) 15.000.000 (g)
15
2017 2016 2015
15.000.000 14.000.000 (g) 14.000.000
Hotels
165
2017 2015 2014
14.940.000 (g) 14.500.000 14.000.000
2017 2016 2015
74.631 761.562 1.398.544
Lienz
Wohnungs- und Siedlungsbau
114
2017 2016 2015
14.850.000 (g) 14.800.000 14.800.000
2016 2014
82.837 75.429
Fachhochschule Kufstein Tirol Bildungs GmbH
Kufstein
Bildungseinrichtung
124
2017 2016 2015
14.800.000 13.500.000 12.700.000
2016 2015
635.813 140.524
370
BOE Gebäudemanagement GmbH
Innsbruck
Verwaltung von Grundstücken, Gebäuden und Wohnungen
91
2016 2015
14.700.000 (g) 14.700.000
2016 2015 2014
1.151.847 1.137.379 900.020
380
365
Stadtwerke Kitzbühel
Kitzbühel
Elektrizitätserzeugung
32
2017 2016 2015
14.700.000 15.000.000 14.000.000
381
453
Intergraphik GmbH**
Innsbruck
Drucken von Zeitungen
18
2017 2016 2015
14.636.699 11.700.000 (g) 11.728.682
2017 2016 2015
2.041.498 1.515.043 1.833.679
382
403
Stubai ZMV GmbH
Fulpmes
Großhandel mit Metallund Kunststoffwaren für Bauzwecke
33
2017 2016 2015
14.632.400 13.350.000 12.999.901
2016 2015 2014
553.981 645.018 619.954
383
372
VIVEA Gesundheit Bad Häring GmbH
Bad Häring
Heil-, Kur- und Thermalbäder
250
2017 2016 2015
14.500.000 (g) 14.672.368 12.527.044
2016 2015 2014
-130.083 -896.389 2.015.768
384
382
Stiebleichinger GmbH
Innsbruck
Hotels
230
2017 2016 2015
14.500.000 (g) 14.300.000 (g) 14.189.580
2017 2016 2015
809.702 1.620.068 1.110.537
385
404
Christian Mühlberger Hotelbetriebs-GmbH
Kössen
Hotels
144
2017 2016 2015
14.500.000 (g) 13.300.000 (g) 13.144.779
2017 2016 2015
1.646.769 1.104.794 956.329
386
378
Berg- & Skilift Hochsöll GmbH u. Co. KG
Söll
Seilbahn-, Sessel- und Schleppliftverkehr
85
2017 2016 2015
14.500.000 14.500.000 (g) 14.500.000
2016 2015 2014
496.690 1.584.349 932.640
387
380
Milford Tee Austria GmbH
Hall i. Tirol
Verarbeitung von Kaffee und Tee
15
2017 2016 2015
14.500.000 (g) 14.500.000 18.220.000
2016 2015 2014
485.916 -596.542 -6.961
388
421
Logsystems GmbH
Kufstein
Dienstleistungen für den Verkehr
7
2017 2016 2015
14.500.000 12.600.000 11.412.561
2014
795.121
389
385
Heinritzi Restaurant GmbH
Kitzbühel
Restaurants und Gaststätten
200
2017 2016 2015
14.410.000 (g) 14.000.000 (g) 13.984.988
2016 2015
294.917 490.655
390
381
Holzbau Saurer GmbH & Co. KG
Höfen
Fertighaus- und Hallenerzeugung
95
2017 2016 2015
14.400.000 (g) 14.400.000 (g) 14.397.440
2015 2014
279.042 438.758
*)
204
eco.nova
EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche, **) Unternehmen ist Teil einer Firmengruppe (Gruppenergebnisse siehe Seite 162), (g) Umsatz geschätzt
VORHER DENKEN DANN HANDELN
Ingenieurbüros arbeiten unabhängig, neutral und vor allem treuhändisch für ihren Auftraggeber, für den sie beraten, planen, berechnen, untersuchen und überwachen. Sie sind daher keine Hersteller und nehmen an der Ausführung des Werkes selbst nicht teil. www.vorherdenker.at
VORHER DENKER
Ihre Tiroler Ingenieurbüros
top.500
PLATZ
VORJAHR
391
FIRMENNAME
ORT
BRANCHE
383
Physiotherm GmbH
Thaur
Herstellung von elektromedizinischen Geräten
3
2017 2016
14.300.000 (g) 14.293.763
2017 2015 2014
-1.821.838 29.752 -327.319
392
356
Feratel Media Technologies AG
Innsbruck
Herstellung von elektrischen Ausrüstungen und Geräten
94
2017 2016 2015
14.240.000 15.370.000 (g) 15.370.603
2017 2016 2015
1.251.420 923.330 825.061
393
386
EAE Stöckl ElektroanlagenElektrifizierungsGmbH
Innsbruck
Elektroinstallation
93
2017 2016 2015
14.210.000 (g) 14.000.000 (g) 13.608.325
2016 2015 2014
734.845 246.348 540.976
394
389
Foto Lamprechter GmbH & Co. KG
Innsbruck
Einzelhandel mit Fotoartikeln, optischen und feinmechanischen Artikeln
48
2017 2016 2015
14.210.000 (g) 14.000.000 13.700.000
395
390
Ludwig Canal's Kinder, Baustoffwerke, Imst, GmbH & Co. KG
Imst
Herstellung von Erzeugnissen aus Beton, Zement und Kalksandstein
34
2017 2016
14.200.000 (g) 14.000.000 (g)
396
399
Sporthotel Alpenrose Residenz Wolfgang Kostenzer GmbH
Maurach
Hotels
150
2016 2015
14.063.858 13.331.222
2017 2016 2015
336.610 149.487 828.142
397
395
Gerzabekteam GmbH
Kitzbühel
Hochbau
107
2017 2016 2015
14.000.000 13.600.000 13.500.000 (g)
2017 2016 2015
-154.189 576.739 -193.838
398
387
FIAI Handels GmbH
Schwoich
Großhandel mit elektronischen Bauteilen undTelekommunikationsgeräten
50
2017 2016
14.000.000 12.000.000
399
388
Josef Einwaller e.U.
Innsbruck
Einzelhandel mit Bekleidung
50
2017 2016 2015
14.000.000 14.000.000 13.900.000
400
392
Tyrol Crystal Handels- GmbH
Kufstein
Großhandel mit keramischen Erzeugnissen, Glaswaren etc.
0
2017 2015 2014
14.000.000 (g) 14.000.000 13.800.000
2017 2016 2015
4.456.465 -2.135.193 5.352.001
401
Imst
11
2017 2016 2015
13.900.000 13.200.000 13.200.000
2.115.066
Sunkid GmbH
Großhandel mit Maschinen und Ausrüstungen
2017
408
402
376
Rathgeber GmbH
Innsbruck
Herstellung von Werkzeugen
103
2017 2016 2015
13.800.000 (g) 14.500.000 (g) 14.300.000
2016
492.085
403
402
Profipac Verpackung GmbH
Kirchbichl
Herstellung von Wellpapier und Verpackungsmitteln
12
2017 2016 2015
13.700.000 (g) 13.500.000 (g) 13.200.000
404
412
BFI Tirol Bildungs GmbH
Innsbruck
Bildungseinrichtung
180
2017 2016 2015
13.680.000 13.000.000 11.401.304
2017 2016 2015
-222.000 -386.839 -1.223.336
405
465
Mattersberger HotelbetriebsgmbH
Grän
Hotels
130
2016 2015
13.663.401 11.081.702
2017 2016
1.398.468 -216.165
406
425
Media Markt Imst TV-HifiElektro GmbH
Imst
Einzelhandel mit Geräten der Unterhaltungselektronik
27
2016/17 2016 2015
13.549.282 12.500.000 (g) 12.127.921
2016 2015 2014
362.312 106.068 175.943
407
405
Bergbahn Scheffau am Wilden Kaiser GmbH & Co. KG
Scheffau a. Wilden Kaiser
Seilbahn-, Sessel- und Schleppliftverkehr
65
2017 2016 2015
13.530.000 (g) 13.300.000 (g) 13.205.742
2016 2015 2014
5.919.578 3.606.597 4.421.310
408
397
KLAFS GmbH
Hopfgarten
Saunabau
56
2017 2016 2015
13.500.000 13.600.000 13.000.000
2016 2014
198.635 127.213
409
427
WESTCAM Datentechnik GmbH
Mils
Datenverarbeitung, Hosting und damit verbundene Tätigkeiten
53
2017 2016 2015
13.500.000 (g) 12.350.000 (g) 12.338.615
2016 2015 2014
1.072.783 971.446 698.660
410
452
Freudenthaler GmbH & Co. KG
Inzing
Sammlung nicht gefährlicher Abfälle
50
2017 2016 2015
13.470.000 11.750.000 11.100.000
2017 2015
1.000.000 910.069
*)
206
eco.nova
MA
UMSATZ
EGT *)
EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche, **) Unternehmen ist Teil einer Firmengruppe (Gruppenergebnisse siehe Seite 162), (g) Umsatz geschätzt
STIHL Tirol
Auf dem Gelände in Langkampfen entsteht gerade eine zusätzliche Arbeitsfläche von 20.000 Quadratmetern. Der Abschluss des Erweiterungsbaus ist für Ende 2018 geplant.
VIKING wird zu STIHL Tirol Die VIKING GmbH mit Sitz in Langkampfen wurde mit Anfang Juli 2018 in STIHL Tirol GmbH umbenannt. Die Umfirmierung erfolgt im Zuge des Markenwechsels: Ab 2019 wird das komplette Produktsortiment von VIKING unter der Marke STIHL vertrieben.
D
as Unternehmen im Tiroler Un-
Die Zugkraft der Marke STIHL
terland zählt nicht nur zu den
Für den Markenwechsel von VIKING zu
umsatzstärksten Unternehmen
STIHL sprechen eindeutige Vorteile: Die in-
im Bezirk Kufstein, sondern gilt auch als at-
ternationale Markenbekanntheit von STIHL
traktiver Arbeitgeber in der Region. VIKING
und die damit verbundene Zugkraft der
wurde 1981 in Kufstein gegründet und ist
Marke steigern die Absatzchancen erheblich
bereits seit 1992 eine 100-prozentige Toch-
und öffnen zudem Türen zu neuen Märkten.
ter der STIHL Gruppe. Mit 480 Mitarbeitern
Die Marke VIKING hat sich in den vergan-
wurde 2017 ein Umsatz von 381,9 Millionen
genen Jahren auf dem europäischen Markt
Euro erzielt. STIHL Tirol wird weiterhin
sehr gut entwickelt, war jedoch auf anderen
das bisherige Produktportfolio von VIKING
Kontinenten wie Asien und Amerika kaum
produzieren und als Kompetenzzentrum
bzw. nicht vertreten. Auch wenn die Priorität
für bodengeführte Gartengeräte Produk-
auf den bestehenden VIKING-Märkten liegt,
te gemeinsam mit dem STIHL-Stammhaus
öffnet der Markenwechsel dem bislang grü-
entwickeln. Zudem produziert das Werk in
nen Sortiment mittelfristig eine weltweite
Langkampfen einen Großteil der STIHL-
Vertriebsperspektive. Somit entstehen klare
Akku- und Elektro-Produkte und ist somit
Wachstumschancen für das Produktsorti-
ein wichtiger Teil des weltweiten STIHL-
ment, die den Standort in Langkampfen wei-
Fertigungsverbundes. Clemens Schaller, Ge-
ter stärken werden. Bereits Anfang 2018 star-
schäftsführer von STIHL Tirol, betont: „Um
tete der Verkauf der Akku-Rasenmäher unter
der weltweit steigenden Nachfrage nach
der Marke STIHL, die weiteren Produktgrup-
Gartengeräten gerecht zu werden, investie-
pen folgen bis Anfang 2019.
ren wir derzeit im Standort Langkampfen 22,8 Millionen Euro in den Ausbau der Produktion und Entwicklung. Mit dieser Rekordinvestition schaffen wir 100 neue Arbeitsplätze und stellen damit die Weichen für weiteres Wachstum an unserem Standort in Langkampfen.“
Mit Clemens Schaller startete kürzlich auch ein neuer Geschäftsführer beim erfolgreichen Tiroler Gartengerätehersteller. Im Zuge des Markenwechselprojekts erfolgt die Umstellung aller Geräte, wie im Bild der Gartenhäcksler, die ab 2019 unter der Marke STIHL vertrieben werden.
INFOS
Weitere Informationen zu den Premium-Produkten von STIHL Tirol sowie den nächsten Fachhändler in Ihrer Nähe finden Sie unter www.stihl-tirol.at.
eco.nova
207
top.500
PLATZ
VORJAHR
411
FIRMENNAME
ORT
BRANCHE
MA
UMSATZ
EGT *)
407
Fleischhof Oberland GmbH & Co. KG
Imst
Großhandel mit Fleisch und Fleischwaren
70
13.400.000 2017 2016 13.200.000 (g) 2015 12.900.000 (g)
2016 1.434.980 2015 1.157.218 2014 803.428
412
409
Transped Immofinanz GmbH
Wörgl
Tankstellen
7
2017 13.370.000 (g) 2016 13.200.000 (g) 2015 13.121.000
2016 718.587 2015 627.434 2014 542.243
413
EWA Energie- und Wirtschaftsbetriebe der Gemeinde St. Anton GmbH
St. Anton a. Arlberg
2017
2017 74.295
NEU
Elektrizitätserzeugung
80
414
415
Hans Brunner GmbH
Kirchbichl
Einzelhandel mit Kraftwagen
45
415
416
Johann Ischia & Co. Im- und Export-GmbH & Co. KG
Innsbruck
Großhandel mit Obst, Gemüse und Kartoffeln
38
2017 13.200.000 (g) 2016 13.000.000 (g) 2015 13.000.000
416
417
E. Bernhard GmbH
Langkampfen
Einzelhandel mit Kraftwagen
27
13.200.000 (g) 2017 2016 13.000.000 (g) 2015 14.000.000
417
418
Hubert Singer - Transporte und Erdbewegungen GmbH
Innsbruck
Abbrucharbeiten
15
2017 13.200.000 (g) 2016 13.000.000 (g) 2015 13.000.000
418
419
Tyrol Pneu Räder und Tuning GmbH
Innsbruck
Einzelhandel mit Kraftwagenteilen und -zubehör
6
2017 13.200.000 (g) 2016 13.000.000 (g) 2015 12.500.000
419
406
OFA Immobilien GmbH
Innsbruck
Kauf und Verkauf von Grundstücken, Gebäuden und Wohnungen
6
2017 13.137.000 2016 13.300.000 (g) 2015 13.300.000
2017 537.000 2015 160.897
420
448
Der Lärchenhof – Martin Unterrainer GmbH
Erpfendorf
Hotels
130
2017 13.110.000 (g) 2016 11.800.000 (g) 2015 11.701.083
2016 1.097.954 2015 652.886 2014 736.607
421
396
Olymp Werk GmbH
Ötztal Bahnhof
Herstellung von Öfen und Brennern
113
2017 13.100.000 2016 13.600.000 2015 13.307.446
2016 -270.839 2015 15.973 2014 -409.858
422
411
Apotheke Mag. Pollack
Hall i. Tirol
Apotheken
32
2017 13.081.026 2016 13.064.297 2015 10.000.000
423
439
AST Eis- und Solartechnik GmbH
Höfen
Herstellung von nichtelektrischen Haushaltsgeräten
40
2017 13.022.000 2016 12.000.000 2015 11.000.000
2017 291.830 2014 65.082
424
420
exceet electronics GesmbH
Ebbs
Herstellung von Mess-, Kontroll-, Navigationsinstrumenten
76
2017 13.000.000 (g) 2016 12.786.426 2015 10.708.165
2016 -1.289.952 2015 -1.015.835 2014 1.027.971
425
413
Hauschild Installationen GmbH & Co. KG
Aurach b. Kitzbühel
Gas-, Wasser-, Heizungsund Lüftungs- und Klimaanlageninstallation
70
2017 13.000.000 2016 13.000.000 2015 11.500.000
426
497
Klumaier x Tanner GmbH
Schwaz
Gastronomieanlagen
32
2017 13.000.000 2016 10.000.000 2015 8.000.000
427
422
Innbus Regionalverkehr GmbH
Innsbruck
Personenbeförderung im Landverkehr
0
2017 13.000.000 2016 12.600.000 2015 12.000.000
428
357
WP-Wörgartner ProduktionsGmbH
Oberndorf i. Tirol
Herstellung von Schmiede-, Press-, Zieh- und Stanzteilen
49
2017 12.967.632 2016 15.300.000 2015 10.907.627
429
410
Tirol Logistik GmbH & Co. KG
Innsbruck
Post-, Kurier- und Expressdienste
29
2017 12.902.644 2016 13.100.176 2015 13.052.947
2017 112.246 2015 277.937
430
432
STASTO Automation KG
Innsbruck
Großhandel mit Maschinen und Ausrüstungen
50
2017 12.855.434 (g) 2016 12.081.000 2015 11.885.615
2017 850.000 2016 880.000 2015 1.437.511
*)
208
eco.nova
13.200.000 (g)
2017 13.200.000 (g) 2016 13.000.000 (g)
2014 255.050
2017 2.302.356 2015 1.610.423
EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche, **) Unternehmen ist Teil einer Firmengruppe (Gruppenergebnisse siehe Seite 162), (g) Umsatz geschätzt
Generali Versicherung
Der Kunde im Mittelpunkt Die Generali Versicherung, mit 15 Prozent Marktanteil die Nummer 2 in Tirol, blickt trotz Niedrigzins, komplexer Regulatorien und Wettbewerbsdruck auf eine erfolgreiche Geschäftsentwicklung 2017 und auf ein nachhaltiges Wachstum zurück.
Seit 2017 bietet die Generali Onlineberechnungen für einfache Produkte im Internet, die großen Zuspruch finden. Die Onlinepräsenz der Generali-Kundenbetreuer wurde maßgeblich mit eigenen Websites und österreichweit 470 Facebook-Pages gesteigert. Unabhängig von der Wahl des Vertriebskanals steht bei der Generali ein persönlicher Risikodialog zur optimalen Abdeckung des Kundenbedarfs bei jedem Beratungsgespräch im Vordergrund. Kunden können ihre Anträge einfach und zeitsparend direkt am Touchscreen ihres Smartphones, Tablets oder Notebooks signieren. Forciert wird auch das papierlose Arbeiten: Im Tiroler Exklusivvertrieb laufen bereits 94 Prozent der Geschäftsfälle im Massengeschäft auf elektronischem Weg. Generali-Vorstandsmitglied Arno Schuchter, Ressort Vertrieb-Marketing, und Markus Winkler, Regionaldirektor für Tirol und Vorarlberg
D
ie Generali Tirol zieht eine posi-
auf die sich die Generali konzentriert. Neue
tive Bilanz über das abgelaufene
Technologien müssen einen Mehrwert für
Geschäftsjahr. „Die Generali Ver-
die Versicherungsnehmer bringen und ihre
sicherung Tirol konnte in einem herausfor-
Zufriedenheit steigern“, betont Arno Schuch-
dernden Umfeld Prämienzuwächse in allen
ter, Vorstand für Vertrieb-Marketing der Ge-
Sparten erzielen, ihren Marktanteil von 13,5
nerali Versicherung.
auf 14,9 Prozent steigern und damit ihre Top-
Generali-Kunden können aus diversen Kom-
position als Nummer 2 des Landes ausbauen.
munikations- und Vertriebswegen frei wäh-
Diesen Erfolg führen wir auf unsere hohe
len – persönlich oder digital, aber immer mit
Vertriebsstärke, ein ausgezeichnetes Pro-
individueller Beratung. Dazu steht in Tirol
duktangebot, eine exzellente Servicequalität
eines der dichtesten und erfolgreichsten Ver-
sowie eine hochwertige persönliche Bera-
triebsnetze der Versicherungsbranche zur
tung zurück“, erklärt Markus Winkler, Regio-
Verfügung, das entsprechend künftiger An-
naldirektor für Tirol und Vorarlberg.
forderungen laufend weiterentwickelt wird:
Kundenperspektive im Fokus
Im Exklusiv-Vertrieb wurden unter dem Titel „Onboarding“ eine Reihe von Initiativen –
Über digitale Kanäle einfach und transpa-
von einem neuen Recruiting-Prozess bis hin
rent mit dem Kunden vom Erstkontakt über
zu einer adaptierten Grundausbildung und
den Vertragsabschluss bis idealerweise zur
einem neuen Vergütungsmodell – gestar-
Vertragsverlängerung oder Weiterempfeh-
tet. Ebenso vertreibt die Generali Tirol ihre
lung zu interagieren, setzt neue Fertigkeiten
Versicherungen über 199 Maklerpartner so-
und eine entsprechende Infrastruktur vor-
wie über die Bankpartner BAWAG P.S.K. und
aus, die bei der Generali bereits Realität sind.
Bank für Tirol und Vorarlberg. Vertriebs-
Kundenbedürfnisse stehen im Mittelpunkt
kooperationen bestehen weiters mit dem
der Digitalisierungsinitiativen. „Einfach,
ÖAMTC, dem Österreichischen Alpenverein
maßgeschneidert, jederzeit und überall, aber
und der Deutschen Vermögensberatung.
auch geschützt und privat – so lauten die
Auch die Kommunikationskanäle wurden
wesentlichen Anforderungen der Kunden,
an die digitalen Anforderungen angepasst.
NEUER CYBER-SCHUTZ
Seit Juni 2018 reagiert die Generali mit der Erweiterung ihrer Produktwelt um das Thema Cyber auf neuen Absicherungsbedarf, den das digitale Zeitalter mit sich bringt. Insbesondere im KMU-Bereich ist die Nachfrage nach Absicherung von Schäden durch Hackerangriffe und Datenverluste rapide angestiegen. Mit der neuen Cyber-Versicherung leistet die Generali mehr als nur eine Absicherung für den Fall der Fälle. Der Kunde wird durch ein Radarsystem geschleust, das sein Gefahrenpotential durchleuchtet und analysiert. Darauf aufbauende Verbesserungsvorschläge dienen der Prävention. Tritt dennoch ein Schaden ein, ist dieser von der Versicherung gedeckt.
GENERALI TIROL IN ZAHLEN 140 Kundenbetreuer 4 Lehrlinge im Außendienst 15 Konzernagenten 10 Geschäftsstellen 199 Maklerpartner 15 % Marktanteil 94 % papierlose Anträge Verrechnete Prämien direkt (brutto) • Schaden/Unfall: 117,3 Mio. Euro • Leben/Kranken: 65,6 Mio. Euro • Gesamt: 183,0 Mio. Euro
eco.nova
209
top.500
PLATZ
VORJAHR
431
FIRMENNAME
ORT
BRANCHE
MA
UMSATZ
EGT *)
414
Spechtenhauser Holz- und Glasbau GmbH
Innsbruck
Bautischlerei/Holz- und Glasbau
47
2017 12.800.000 2016 13.000.000 (g) 2015 12.951.844
2017 544.278 2016 550.247 2015 1.137.671
432
424
UMIT – Private Universität für Gesundheitswissenschaften, Med. Informatik und Technik
Hall i. Tirol
Tertiärer Unterricht
170
2017 12.690.000 (g) 2016 12.500.000 2015 12.200.000
433
423
pro mente tirol
Innsbruck
Sozialwesen
250
2017 12.500.000 (g) 2016 12.500.000 (g) 2015 12.500.000 (g)
434
434
Nikolaus Auer
Umhausen
Hochbau
85
435
479
Kienpointner GmbH
Waidring
Einzelhandel mit Wohnmöbeln
82
2017 12.460.000 (g) 2016 10.500.000 (g) 2015 10.500.000
2017 449.823 2016 22.648
436
457
Falkner & Riml GmbH
Längenfeld
Elektroinstallation
100
2017 12.450.000 (g) 2016 11.500.000 2015 11.026.564
2016 1.259.927 2015 270.514 2014 -66.800
437
436
Betriebsgesellschaft – Nauderer Bergbahnen AG & Co. KG
Nauders
Seilbahn-, Sessel- und Schleppliftverkehr
70
2017 12.320.000 (g) 2016 12.000.000 2015 10.168.271
2016 711.742 2015 -55.952
438
468
Sport Glanzer GmbH & Co. KG
Sölden
Einzelhandel mit Fahrrädern, Sport- und Campingartikeln
67
2016 12.205.716 2015 10.981.403
439
NEU
Handl Tyrol Gastronomieservice GmbH
Pians
Großhandel mit Fleisch und Fleischwaren
21
440
447
Tiroler Vieh Marketing eGen
Innsbruck
Großhandel mit lebenden Tieren
8
2017 12.200.000 (g) 2016 12.000.000 (g) 2015 12.000.000
441
454
SILLPARK Shopping Center GmbH
Innsbruck
Vermietung und Verpachtung
0
2017 12.200.000 2016 11.670.000 2015 11.510.974
442
435
Pletzer Anton GmbH
Hopfgarten
Gas-, Wasser-, Heizungsund Lüftungs- und Klimaanlageninstallation
81
2017 12.180.000 (g) 2016 12.000.000 2015 9.468.726
443
437
Goidinger Bau GmbH
Zams
Hochbau
55
2017 12.180.000 (g) 2016 12.000.000 (g) 2015 12.000.000
444
440
Vita+ Naturprodukte GmbH
Langkampfen
Großhandel mit Nahrungsund Genussmitteln
40
2017 12.180.000 (g) 2016 12.000.000 2015 12.000.000
445
443
Autoland PPAT GmbH
Innsbruck
Instandhaltung und Reparatur von Kraftwagen
35
2017 12.180.000 (g) 2016 12.000.000 2015 10.000.000
446
442
Kompass Karten GmbH
Innsbruck
Verlegen von Karten und Büchern
33
447
445
Zorn-Wolf GmbH
Imst
Einzelhandel mit Kraftwagen
26
2017 12.180.000 (g) 2016 12.000.000 (g) 2015 12.000.000
448
444
Stöckl Johann Landmaschinen GmbH & Co. KG
Westendorf
Großhandel mit landwirtschaftlichen Maschinen und Geräten
26
2017 12.180.000 (g) 2016 12.000.000 2015 14.000.000
449
433
Hotel Jungbrunn GmbH & Co OG
Tannheim
Hotels
135
450
459
ADVOKAT Unternehmensberatung – GREITER & GREITER GmbH
Innsbruck
Unternehmensberatung
55
*)
210
2017 12.500.000 2016 12.000.000 (g)
2017 1.059.160 2016 540.280 2015 621.056
2017 12.200.000
2016 1.382.633 2015 1.159.597
2015 133.584
2014 524.463
2017 12.180.000 (g) 2016 12.000.000 (g)
2017 12.000.000 (g) 2016 12.000.000 (g) 2017 12.000.000 2016 11.500.000 2015 11.000.000
EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche, **) Unternehmen ist Teil einer Firmengruppe (Gruppenergebnisse siehe Seite 162), (g) Umsatz geschätzt
eco.nova
Ins_
BETRIEBLICHE GESUNDHEITSVORSORGE AUS EINER HAND
www.arbeitsmedizin-hall.at
Ins_AMZ-Hall_econova_A4_2.indd 1
14.06.17 09:36
top.500
PLATZ
VORJAHR
451
FIRMENNAME
ORT
BRANCHE
MA
438
Unterweger Früchteküche GmbH
Assling
Großhandel mit Nahrungsund Genussmitteln
44
452
441
M&H Transport GmbH
Innsbruck
Güterbeförderung im Straßenverkehr
38
453
NEU
Tyrolit AG
Schwaz
Beteiligungsgesellschaften
23
454
NEU
„Mineralöl-Express“ Pfeifer GmbH
Landeck
Einzelhandel mit Brennstoffen
5
455
449
Kahlbacher Machinery GmbH
Kitzbühel
Herstellung von Maschinen
103
2017 11.980.000 (g) 2016 11.800.000 (g) 2015 11.791.000
2017 1.861.678 2016 31.312 2015 244.893
456
451
Heliotherm Wärmepumpentechnik GmbH
Langkampfen
Herstellung von Pumpen und Kompressoren
65
2017 11.980.000 (g) 2016 11.800.000 (g) 2015 11.767.000
2017 -1.618 2016 179.263 2015 703.355
457
455
Bellutti Planen Innsbruck GmbH
Innsbruck
Erzeugung von Planen und technischen Textilien
120
2017 11.900.000 2016 11.600.000 2015 11.400.000
458
NEU
DMH Handels GmbH
Kufstein
Großhandel mit Holz
11
459
450
Bergbahnen Ellmau – Going GmbH & Co. Hartkaiserbahn KG
Ellmau
Seilbahn-, Sessel- und Schleppliftverkehr
100
460
NEU
Ing. Schweiger, Fulpmes, GmbH
Fulpmes
Herstellung von Metallkonstruktionen
55
461
429
Universal Gebäudereinigung GmbH
Innsbruck
Reinigung
3
462
NEU
BiologoN GmbH
Itter
Herstellung von Nahrungsmitteln
60
463
431
Raiffeisen-Lagerhaus Hopfgarten-Wörgl und Umgebung registrierte Gen. mbH
Hopfgarten
Großhandel
20
2017 11.700.000 (g) 2016 12.160.000 2015 12.171.060
2016 149.176 2015 165.807 2014 80.051
464
456
Bauunternehmung Buchauer & Strasser GmbH
Wörgl
Hochbau
120
2017 11.670.000 (g) 2016 11.500.000 (g) 2015 11.158.732
2016 89.168 2015 -98.319 2014 -323.397
465
458
kdg mediatech GmbH
Elbigenalp
Herstellung von magnetischen und optischen Datenträgern
55
2017 11.670.000 (g) 2016 11.500.000 2015 16.500.000
2016 -382.378 2015 -308.576 2014 346.279
466
493
Aufschnaiter Einrichtungshaus Tischlerei GmbH & Co. KG
St. Johann i. Tirol
Einzelhandel mit Wohnmöbeln
59
2017 11.620.000 (g) 2016 10.000.000 2015 9.133.322
467
476
Cleanaway Österreich GmbH
Wörgl
Rückgewinnung sortierter Werkstoffe
190
2017 11.500.000 2016 10.500.000 (g) 2015 10.500.000 (g)
468
460
Christophorus Reisen – Franz Kröll (e.U.)
Mayrhofen
Reisebüros
45
2017 11.500.000 (g) 2016 11.500.000 (g) 2015 11.500.000 (g)
469
401
MenüMobil Food Service Systems GmbH
Inzing
Spezialunternehmen für Speiseverteil- und Transportsysteme
22
2017 11.500.000 2016 13.500.000 2015 13.000.000
470
461
Löwe – Bär Hotels GmbH
Serfaus
Hotels
83
2017 11.470.000 (g) 2016 11.300.000 (g) 2015 11.000.000
EGT *)
2016 12.000.000 (g)
2017 12.000.000 (g) 2016 12.000.000 2015 6.000.000 2017 12.000.000 (g)
2016 12.000.000
2017 11.900.000
*)
212
UMSATZ
eco.nova
2017 11.800.000 (g) 2016 11.800.000 2015 11.800.000 2017
2016 1.732.084 2015 -897.458 2014 2.016.873
11.800.000 (g)
2017 11.800.000 2016 12.200.000 2015 12.000.000
2017 402.174 2016 526.257 2015 360.707
2017
2017 852.530
11.746.258
2014 1.821.529
2016 423.085 2015 893.939 2014 882.841
2016 2.564.709 2015 1.756.116 2014 2.917.213
EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche, **) Unternehmen ist Teil einer Firmengruppe (Gruppenergebnisse siehe Seite 162), (g) Umsatz geschätzt
© CMI
CMI
Viel Neues
Christian Mayerhofer, Geschäftsführer Congress Messe Innsbruck
Die Congress Messe Innsbruck (CMI) bildet den Rahmen für zahlreiche Veranstaltungen. Ein Schwerpunkt liegt heuer neben EU-Konferenzen auch auf den beiden Weltmeisterschaften. Dipl.-BW (FH) Direktor Christian Mayerhofer, Geschäftsführer der Congress Messe Innsbruck, im Interview über Großveranstaltungen und CD-Aufnahmen.
ECO.NOVA: Wie entwickelt sich das Ver-
Wildbachverbauung zu gewinnen. Aber auch
von Abendveranstaltungen. Ein großes Dan-
anstaltungsjahr 2018, stehen besondere
auf der Messe Innsbruck wird viel Neues ge-
keschön gebührt unseren Kunden, die sich
Highlights an?
boten, unter anderem findet mit der ÖKO
sehr verständnisvoll gezeigt haben und mit
CHRISTIAN MAYERHOFER: Zu Beginn
FAIR Tirol die erste Messe für Nachhaltigkeit
uns zusammen für die Veranstaltungsdauer
möchte ich die Gelegenheit ergreifen und
im Westen Österreichs statt.
adäquate Alternativtermine gesucht und gefunden haben.
den Top 500 Tiroler Unternehmen zu ihrer Wirtschaftsleistung im Geschäftsjahr 2017
In welcher Form wirken sich die anstehen-
herzlich gratulieren. Als Leitbetrieb unter
den Weltmeisterschaften im Radfahren
Gibt es andere außergewöhnliche Nut-
den Tiroler Veranstaltungshäusern und zen-
und Klettern auf die CMI aus?
zungsformen der CMI in jüngster Zeit?
trale Plattform des wirtschaftlichen und
Wir freuen uns sehr, dass Innsbruck erneut
Wir dürfen uns als Congress Messe Inns-
wissenschaftlichen Austauschs erleben wir
seine Kompetenz in der Planung und Durch-
bruck über einen sehr guten Buchungsstatus
die Erfolge der heimischen Unternehmen
führung von Großveranstaltungen unter Be-
freuen und sind in der glücklichen Lage, an
auf unseren Veranstaltungen hautnah. Die
weis stellen darf. Durch die Multifunktiona-
unseren drei Standorten für sehr viele Ver-
positive Wirtschaftslage Tirols spiegelt sich
lität, zentrale Lage der Standorte, Größe der
anstaltungsarten und -formen und für die
unter anderem im Kongress- und Messejahr
Infrastruktur und nicht zuletzt unsere er-
unterschiedlichsten Anforderungen – sowohl
2017 wider, in dem sich Tirol laut MIRA-Stu-
fahrenen Mitarbeiter ist die Congress Messe
in der Beratung, den technischen Lösungen
die in Bezug auf die Nächtigungszahlen
Innsbruck in das Konzept der UCI Straßen-
bis hin zur Full-Service-PCO-Betreuung (Pro-
nach Wien erneut als stärkste Kongressdesti-
rad-WM 2018 eingebunden. So werden wir in
fessional Congress Organiser) – umfassende
nation behaupten konnte. Auch 2018 verläuft
dieser Zeit Medien- und Pressezentrum, sind
Leistungen bereitstellen zu können. Darüber
mit über 450 geplanten Veranstaltungen in
der Host für einen internationalen Kongress
hinaus gibt es immer wieder außergewöhn-
unseren drei Häusern Congress Innsbruck,
des Weltradverbandes, zu dem Teilnehmer
liche Nutzungsformen. Ein gutes Beispiel
Messe Innsbruck und dem congresspark igls
aus über 180 Ländern erwartet werden, und
dafür sind die erst kürzlich stattgefundenen
positiv. Einen Schwerpunkt werden dabei,
dürfen die VIPs in wunderbarem Ambiente
Musikaufnahmen von Grammy-Preisträger
aufgrund der österreichischen Rats-
gemeinsam mit unserem Cateringpartner
René Jacobs für die Produktion seiner neuen
präsidentschaft, EU-Konferenzen bilden.
COME INN Gastro DoN verwöhnen. Noch
CD mit der ersten und sechsten Sinfonie von
Außerdem ist es gelungen, zusammen mit
vor der Rad-WM werden die weltbesten Klet-
Schubert. Die hervorragende Akustik hat den
dem Österreichischen Bundesministerium
terprofis und tausende Kletterbegeisterte
Meister überzeugt und es war ein Vergnügen,
für Forst und dem Land Tirol den Weltleit-
zur Kletter-WM erwartet. Auch hier dürfen
als Zaungast den Klängen zu lauschen.
kongress zum Thema Schnee, Lawinen und
wir unterstützen, zum Beispiel im Rahmen
// www.cmi.at
eco.nova
213
top.500
PLATZ
VORJAHR
471
FIRMENNAME
ORT
BRANCHE
462
ALPHA Transport GmbH
Kufstein
Dienstleistungen für den Verkehr
12
2017 11.370.000 (g) 2016 11.200.000 2015 4.500.000
472
463
SPEDIMAX Transportservice GmbH
Hall i. Tirol
Dienstleistungen für den Verkehr
13
2017 11.320.000 (g) 2016 11.150.000 2015 11.551.210
473
464
Teadit International Produktions GmbH
Kufstein
Herstellung von technischen Kunststoffteilen
39
11.280.000 (g) 2017 2016 11.110.000 (g) 2015 11.000.000 (g)
2014 1.680.875
474
2017/18 703.000
Greenstorm Mobility GmbH
Söll
Vermietung von Sport- und Freizeitgeräten
2017/18 11.226.000
NEU
40
475
471
VENTOTRANS GmbH
Kirchbichl
Dienstleistungen für den Verkehr
16
11.170.000 (g) 2017 2016 11.000.000 (g) 2015 11.000.000
2014 273.238
476
474
GEO-ALPINBAU GmbH
Mils b. Imst
Sonstige spezialisierte Bautätigkeiten a.n.g. (ohne Isolierer)
43
2017 11.090.000 (g) 2016 10.900.000 (g) 2015 10.853.978
477
467
Geschützte Werkstätte integrative Betriebe Tirol - GmbH
Vomp
Herstellung von Verpackungsmitteln
260
2017 11.000.000 (g) 2016 11.000.000 2015 9.632.433
478
NEU
Hotel Kitzhof GmbH
Kitzbühel
Hotels
80
479
NEU
ERC-LOGISTIK GmbH
Kufstein
Dienstleistungen für den Verkehr
15
480
472
CMH Consulting, Management und Handel GmbH
Kufstein
Großhandel mit Bekleidung
6
481
NEU
Miller Optik Gesellschaft mbH
Innsbruck
Großhandel mit Foto- und optischen Erzeugnissen
105
482
480
Metall Kofler GmbH
Fulpmes
Herstellung von Metallkonstruktionen
61
2017 10.820.322 2016 10.500.000 2015 10.213.012
483
478
Höpperger GmbH & Co. KG
Rietz
Mineralölverarbeitung
84
2017 10.810.000 (g) 2016 10.500.000 2015 9.456.650
484
NEU
Albrecht Hotel GmbH
Seefeld
Hotels
99
485
360
Fröschl Beton GmbH & Co. KG
Hall i. Tirol
Herstellung/Erzeugung von Transportbeton
14
2017 10.735.000 2016 15.167.615 2015 12.030.160
486
477
Hotel Quellenhof GmbH
Leutasch
Hotels
103
2017 10.660.000 (g) 2015 10.500.000 2014 8.900.000 (g)
487
481
Huber Tirol GmbH
St. Johann i. Tirol
Schlachten (ohne Schlachten von Geflügel)
32
2017 10.660.000 (g) 2016 10.500.000 2015 9.000.000
488
483
Autofrächterei Gebrüder Melmer GmbH & Co. KG
Imst
Güterbeförderung im Straßenverkehr
70
2017 10.500.000 (g) 2016 10.300.000 2015 10.315.978
489
492
Steinplatte AufschließungsGmbH & Co. Kommanditgesellschaft
Waidring
Seilbahn-, Sessel- und Schleppliftverkehr
50
2017 10.500.000 2016 10.000.000 2015 10.432.787
490
482
Skiliftgesellschaft Hochfügen, GmbH
Fügen
Seilbahn-, Sessel- und Schleppliftverkehr
44
2017 10.470.000 (g) 2016 10.318.637 2015 10.060.356
UMSATZ
EGT *)
2016 1.046.038
2017 11.000.000
2016 1.117.049
2017 11.000.000
2015 245.508
2017 11.000.000 2016 10.700.000
2017 319.517 2016 348.643 2015 -1.547.782
2017
10.900.000
2017 694.011 2015 137.517
2016 173.761 2015 63.541
2017 10.761.974
*)
214
MA
2017 607.051 2016 796.297
2015 588.966
2016 1.847.591 2015 1.324.467
2016 1.087.755 2015 518.426
EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche, **) Unternehmen ist Teil einer Firmengruppe (Gruppenergebnisse siehe Seite 162), (g) Umsatz geschätzt
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Starke Partner, starke Marke: STRAUSS & PARTNER wird UBM Development UBM Development Österreich GmbH Niederlassung West Porr-Straße 1 | 6175 Kematen | Österreich T. +43 50 626-3120 | F. +43 50 626-3133 tirol@ubm-development.com ubm-development.com 180626_Econova_final_NEU.indd 1
26.06.2018 12:27:33
top.500
PLATZ
VORJAHR
FIRMENNAME
ORT
BRANCHE
491
NEU
Günter Langebner GmbH
Wörgl
Einzelhandel mit Kraftwagen
21
492
NEU
Sporthotel Silvretta GmbH
Ischgl
Hotels
50
493
485
APL Apparatebau GmbH
Hopfgarten
Herstellung von Metallkonstruktionen
494
475
Alpina Druck GmbH
Innsbruck
495
491
Felbertauernstraße-AG
496
NEU
497
*)
MA
UMSATZ
EGT *)
2017
10.450.000 (g)
2017
10.380.000 (g)
2016
1.915.486
55
2017 2016 2015
10.350.000 (g) 10.200.000 (g) 10.200.000 (g)
2016 2015 2014
1.448.470 1.787.118 1.583.747
Druckerei
65
2017 2016 2015
10.300.000 10.800.000 10.005.469
Lienz
Mautstraßen
55
2017 2016 2015
10.230.000 (g) 10.000.000 8.239.730
2016 2015
797.112 -90.522
2017
10.200.000
Laner Schuh GmbH
Innsbruck
Einzelhandel mit Schuhen
102
488
Schalber Alois GmbH
Serfaus
Hotels
100
2017 2016 2015
10.150.000 (g) 10.000.000 10.300.000
2016 2015 2014
958.010 204.992 -383.999
498
490
Koppensteiner GmbH
Weer
Vorbereitende Baustellenarbeiten
70
2017 2016 2015
10.150.000 (g) 10.000.000 11.000.000
2016 2015 2014
1.057.694 513.792 521.858
499
494 1)
Wetscher Möbel Mitnahme GmbH
Fügen
Einzelhandel mit Wohnmöbeln
45
2017 2016 2015
10.150.000 (g) 10.000.000 (g) 10.000.000 (g)
500
495
Trop Möbelabholmarkt GmbH
St. Johann i. Tirol
Einzelhandel mit Wohnmöbeln
41
2017 2016 2015
10.150.000 (g) 10.000.000 (g) 10.000.000
EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche, **) Unternehmen ist Teil einer Firmengruppe (Gruppenergebnisse siehe Seite 162), (g) Umsatz geschätzt, 1) ehemals Avanti Möbel-Mitnahmemarkt GmbH
TirolerSpruch_alle_180x122.indd 1
03.07.2018 08:11:49
GE
Die Energiezukunft gestalten Jenbach ist ein Ort mit Tradition, aber die Zeit steht hier alles andere als still. Denn hier werden mit den grünen Jenbacher Gasmotoren innovative Lösungen für eine effiziente, flexible und umweltfreundlichere Energieversorgung entwickelt. In Tirol zu Hause, in aller Welt erfolgreich.
© GE JENBACHER GMBH & CO OG
„Brilliant Place to Work” in Jenbach
Mit Know-how und Präzision zum Welterfolg.
S
eit mehr als 60 Jahren arbeiten in
grüneren Zukunft – und ist damit auf flexi-
des Jahres“ ausgezeichnet wurde. Weltweit
Jenbach Pioniere, Problemlöser,
ble, umweltfreundliche Energielieferanten
ist es ein erfahrenes Team von mehr als 2.600
Menschen mit Vorstellungskraft, Vi-
angewiesen.
Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die den
sionen und Führungsqualitäten gemeinsam
Denn bei aller Umweltfreundlichkeit brin-
erfolgreichen Wachstumskurs der Jenbacher
an innovativen Energielösungen und gestal-
gen erneuerbare Energiequellen wie Wind
Gasmotoren vorantreiben.
ten damit aktiv unsere Zukunft mit. Das Un-
und Sonne den Nachteil mit sich, dass sie
Auch als Arbeitgeber bleibt das Unterneh-
ternehmen hat sich über die Jahrzehnte von
nicht planbar sind und daher auch keine si-
men nicht stehen, sondern entwickelt als
einem Hersteller von Dieselmotoren und Lo-
chere Versorgung garantieren können. Das
„Brilliant Place to Work“ sein attraktives An-
komotiven zu einem der weltweit führenden
bedeutet, dass bei Flaute oder dichter Wol-
gebot für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
Spezialisten für Gasmotoren und Blockheiz-
kendecke rasch ein anderer Energieerzeuger
immer weiter. Neben verschiedenen Pro-
kraftwerke entwickelt.
einspringen muss, um sie zu ersetzen. Als
grammen im Rahmen der HealthAhead-Ini-
Rund 19.000 Jenbacher Gasmotoren sind
Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) betriebene
tiative wie Yoga, BaseFive oder Betriebssport
heute weltweit im Einsatz. Mit ihrer innova-
Gasmotorenkraftwerke wie jene aus Jen-
und einer Kantine mit italienischem Hau-
tiven Technologie erzeugen sie umweltge-
bach eignen sich dafür hervorragend. Denn
benkoch bietet der mit dem BFG-Gütesiegel
rechtere und sauberere Energie und tragen
sie punkten nicht nur mit hervorragenden
ausgezeichnete Betrieb in Jenbach auch in-
dazu bei, Energieprobleme auf der ganzen
Brennstoffnutzungsgraden, sondern auch
teressante Weiterbildungsmöglichkeiten und
Welt zu lösen und die Lebensqualität vieler
mit hoher Betriebsflexibilität.
sonstige Benefits an.
Menschen zu verbessern.
Ein aktuelles Beispiel ist das derzeit in Bau
Nachhaltiger Erfolg – Erfolg durch Nachhaltigkeit
befindliche Küstenkraftwerk in Kiel, das modernste und flexibelste Gasmotorenheizkraftwerk Europas. Sein Herzstück sind 20 Jenba-
Der Jenbacher Gasmotorenspezialist verbin-
cher 9,5-MW-Gasmotoren, die ab 2019 neue
det Tradition mit Innovation – und techno-
Maßstäbe in puncto Flexibilität, Brennstoff-
logischen Fortschritt mit exzellenten wirt-
nutzung und Klimaschutz setzen werden.
schaftlichen Ergebnissen. Das versteht die Jenbacher Gasmotorensparte unter nachhal-
Arbeitsplatz mit Aussicht
tigem Erfolg. Gleichzeitig steht Nachhaltig-
Heute arbeiten mehr als 1.600 Mitarbeiterin-
keit buchstäblich im Zentrum der Unterneh-
nen und Mitarbeiter in der Brilliant Factory
menstätigkeit. Denn die Energieversorgung
am Standort Jenbach – jener Leitfabrik von
entwickelt sich derzeit in Richtung einer
GE, die 2017 mit dem GEO Award der „Fabrik
AMBITIONIERTE MITARBEITER IMMER WILLKOMMEN!
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217
Wellwasser
1
© WELLWASSER
2 3
Aktivkohle-Anschwemmfilter und Silberionen entfernen Schmutz und Partikel größer 0,5 µm Wellwasser-Aktivator: Edelstahlgehäuse gefüllt mit ausgesuchten Kristallen Mechanischer Bakterienfilter mit Trenngrenze 0,1 µm. Bakterienzurückhaltung: › 99,99999 % › LOG7
Veredelt in Tirol
wellwasser® – sauber und gesund. Mit den drei Editionen Gastro, Home und Business bietet wellwasser® die optimale Anlage für gesichertes Wasser.
W
asser ist das wertvollste Le-
Gesundheit im Fokus
liefern wir mit unseren wellwasser®- Trink-
bensmittel! Auch wenn un-
Für Geschäftsführer Dietmar Meraner ist
brunnen für Schulen und Kindergärten ei-
ser Wasser jeden Tiroler
auch der Gesundheitsaspekt entscheidend:
nen wertvollen Beitrag zur gesunden Er-
Wasserversorger in einwandfreier Quali-
„Im Zeitalter eines nicht mehr überschauba-
nährung in der Entwicklungsphase unserer
tät verlässt, verliert es diese oftmals auf
ren Marktes an Nahrungsergänzungsmitteln
Kinder. Meine Vision ist es, Tirol neben Tou-
dem Weg zum Glas – aufgrund älterer, un-
ist eine Rückbesinnung auf die reine Aus-
rismus und Sport auch in puncto Wasser zur
dichter Leitungen, längerer Standzeit des
gangssubstanz Wasser wichtig. Zum Beispiel
Nummer eins zu machen.“
Wassers oder unsauberer Anschlüsse. Die Wellwasser Technology GmbH hat es sich deshalb zur Aufgabe gemacht, den Tirolern und seinen Gästen frisches und gesichertes Wasser in unbegrenzter Menge zur Verfügung zu stellen – direkt aus dem Hahn gezapft, frisch gekühlt, still oder perlend. Dafür wurde von Wellwasser Technology die Hightech-Wasseraufbereitungsanlage (HTWAA) entwickelt.
218
eco.nova
WELLWASSER IST REGIONALITÄT, NACHHALTIGKEIT, UMWELTSCHUTZ, LEBT GASTFREUNDSCHAFT UND IST EIN STÜCK HEIMAT. Dietmar Meraner, GF Wellwasser Technology GmbH
Wellwasser
GASTRO
Für die Gastronomie entfällt das aufwendige Handling mit sperrigen Kisten. Dadurch wird auch Platz im Lager und in Kühlschubladen geschaffen. Gäste und Einheimische kommen in den Genuss von qualitätsvollem, heimischem Wasser – einfach aus der Schankanlage gezapft, still oder perlend und in edlen wellwasser® -Karaffen kredenzt.
HOME
Gesichertes, qualitätsvolles Wasser ist auch in den eigenen vier Wänden ein Muss – es beginnt schon bei der Wasserentnahme fürs Kochen und Zubereiten und endet beim Trinken des frischen Wassers. So wird schon Kindern von Anfang an Zugang zu bestem Wasser geboten, sodass sie die Qualität und den Wert des gesunden und sicheren Wassers zu schätzen lernen.
BUSINESS
Frisches, klares und gesundes Wasser steigert die Leistungsfähigkeit, Konzentration und das allgemeine Wohlbefinden – ideal für den Arbeitsalltag. Die wellwasser® Business-Edition ist gezielt auf die Platzierung in Büros, Produktionsstätten oder Shops entwickelt worden. Mitarbeiter haben so unbegrenzten Zugang zu sauberem Wasser, still oder perlend.
Weitere Vorteile
nennt man die Eigenschaft der Aktivkohle,
der Regel unter dem Küchenwaschbecken.
Neben dem Gesundheitsaspekt liegen wei-
schlechten Geschmack, unangenehmen Ge-
Damit ist gewährleistet, dass das saubere
tere Vorteile von wellwasser® auf der Hand:
ruch oder Verfärbungen zu neutralisieren.
Wasser nicht wieder durch verunreinigte
Leergut, Transportwege und Müllentsor-
Im Aktivator beeinflussen ausgesuchte Kris-
Leitungswege belastet wird.
gung entfallen, was die Umweltbelastung
talle das Wasser positiv. Der Bakterienfilter
reduziert.
hat die Aufgabe, pathogene Keime aus dem
So arbeitet die HTWAA Der Aktivkohle-Anschwemmfilter entfernt
Wasser zu filtern. Solche Ultrafilter werden z. B. auch in der Medizintechnik verwendet.
Schmutz und Partikel, die größer als 0,5 μm
Einfach installiert
(0,0005 mm) sind. Zum Vergleich: Die durch-
Wir installieren die HTWAA immer so nah
schnittliche Dicke eines Haares beträgt 0,05
wie möglich an der Entnahmestelle. In der
mm. Im Wasser gelöste wertvolle Inhaltsstof-
Gastronomie wird sie direkt vor dem Kar-
fe wie Magnesium, Kalzium, Kalium etc. blei-
bonator der Schankanlage installiert. Der
ben im Wasser, weil diese eine Teilchengröße
Karbonator kühlt und versetzt das saubere
haben, die wesentlich unter der Trenngren-
wellwasser® mit Kohlensäure. Bei den Busi-
ze der Membran liegt. Ein Aktivkohlepuder
nessanlagen ist sie im Gerät eingebaut und
übernimmt die Aufgabe der Adsorption. So
bei der Home-Edition steht die HTWAA in
WELLWASSER TECHNOLOGY GMBH
Stadlweg 23, 6020 Innsbruck Tel.: 0512/560966 Mobil: 0664/1007746 office@wellwasser-technology.com www.wellwasser.com
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219
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ALPHABETISCHE REIHUNG 3con Anlagenbau GmbH
90
A. Loacker Konfekt GmbH a.ö. Krankenhaus St. Vinzenz Betriebs GmbH A.S.T. Baugesellschaft m.b.H. Abfallbehandlung Ahrental GmbH ACP IT Solutions GmbH Adler-Werk Lackfabrik Johann Berghofer GmbH & Co. KG Adolf Darbo AG ADVOKAT Unternehmensberatung - GREITER & GREITER GmbH Aebi Schmidt Austria GmbH AFS Logistic Solutions GmbH Ager GmbH AL-KO Technology Austria GmbH Albrecht Hotel GmbH Alois Mayr Bauwaren GmbH Alois Wild GmbH Alpenländische Heimstätte, gemeinnützige Wohnungsbau- und Siedlungs GmbH ALPEWA Metallproduktion GmbH ALPHA Transport GmbH Alpina Druck GmbH Alpina Food & Dairy Products GmbH Alpinschule Innsbruck GmbH Andrä Hörtnagl Produktion und Handel GmbH Anita Dr. Helbig GmbH Anthentic Logistik GmbH Anton Rauch GmbH & Co. KG AP-Kufstein GmbH APL Apparatebau GmbH Apotheke Mag. Pollack Aqipa GmbH Aqua Dome Tirol Therme Längenfeld GMBH & Co. KG ARGE Baustahl Eisen Blasy-Neptun GmbH Arlberger Bergbahnen AG ARZ Allgemeines Rechenzentrum GmbH ASFINAG Alpenstraßen GmbH AST Eis- und Solartechnik GmbH AT-Thurner Bau GmbH ATP Innsbruck Planungs GmbH Auer GmbH Aufschnaiter Einrichtungshaus Tischlerei GmbH & Co. KG Austria Bau Tirol und Vorarlberg Handels GmbH AUSTRIA SKI VERANSTALTUNGSGESELLSCHAFT m.b.H. Auto Meisinger GmbH Auto-Linser GmbH Autobedarf Karl Kastner GmbH Autofrächterei Gebrüder Melmer GmbH & Co. KG Autohaus Hans Dosenberger GmbH & Co. KG Autohaus Manfred Neurauter GmbH Autohaus Pontiller GmbH Autohaus Rudolf Fuchs GmbH Autohaus Schweiger GmbH Autohaus Strasser GmbH Autohof Huter GmbH Autoland PPAT GmbH Autopark GmbH
74 86 346 353 349 52 43 450 286 269 294 116 484 142 373
B-Transport GmbH Barilla Austria GmbH Barracuda Networks AG Bauunternehmung Buchauer & Strasser GmbH Bauunternehmung Dipl.Ing. Walter Frey GmbH Bauwaren Canal GmbH & Co. KG BE-terna GmbH Beat the Street - Jörg Philipp Touring Service GmbH Bellutti Planen Innsbruck GmbH BeMo Tunnelling GmbH Berg- & Skilift Hochsöll GmbH u. Co. KG Bergbahn AG Kitzbühel Bergbahn Scheffau am Wilden Kaiser GmbH & Co. KG Bergbahnen Ellmau - Going GmbH & Co. Hartkaiserbahn KG Bergbahnen Skizentrum Hochzillertal GmbH & Co. KG Berger Fahrzeugtechnik GmbH Berger Logistik GmbH Bernard Ingenieure ZT-GmbH Besi Austria GmbH Betriebsgesellschaft - Nauderer Bergbahnen AG & Co. KG Bezirkskrankenhaus Schwaz Betriebsgesellschaft m.b.H. BFI Tirol Bildungs GmbH Binderholz Bausysteme GmbH Binderholz GmbH
315 284 203 464 377 219 232 316 457 109 386 131 407 459 205 198 38 363 96 437 110 404 66 12
220
130 300 471 494 271 270 261 83 272 296 175 493 422 106 222 95 143 48 129 423 133 230 337 466 107 238 273 323 145 488 148 262 278 275 56 257 172 445 62
BiologoN GmbH Bitbau Dörr GmbH BOE Gebäudemanagement GmbH bofrost* Austria GmbH Braunegger KG. Brüder Theurl GmbH Brüder Unterweger GmbH BTV-Anlagenleasing 1 GmbH BTV-Real-Leasing II GmbH Burgstaller Bau GmbH „Burton“ Sportartikel GmbH
462 127 379 124 255 82 189 103 220 343 68
Cecil Modehandel GmbH CERATIZIT Austria GmbH Christian Mühlberger Hotelbetriebs- GmbH Christophorus Reisen - Franz Kröll (e.U.) Christophorus Reiseveranstaltungs GmbH Cleanaway Österreich GmbH CMH Consulting, Management und Handel GmbH Coveris Flexibles Austria GmbH CURA-Marketing GmbH
327 20 385 468 317 467 480 44 183
D. Swarovski KG D. Swarovski Tourism Services GmbH DAKA Entsorgungsunternehmen GmbH & Co. KG Dannemann Global Extrusion GmbH DEMACLENKO GmbH Der Bäcker Ruetz GmbH Der Lärchenhof - Martin Unterrainer GmbH dez Einkaufszentren GmbH Dietrich, Luft und Klima, GmbH Dinkhauser Kartonagen GmbH Dipl. Ing. Hans Goidinger, Bau- und Leichtbeton GmbH DMH Handels GmbH Dr. W. Lüftner Reisen HmbH Durst Phototechnik Digital Technology GmbH
8 89 187 312 288 336 420 344 268 105 328 458 115 75
E. Bernhard GmbH E.G.O. Austria Elektrogeräte GmbH EAE Stöckl Elektroanlagen- Elektrifizierungs GmbH ECCO Austria Zweigniederlassung der ECCO EMEA Sales SE Edi Light GmbH Egger Holzwerkstoffe GmbH Eglo Leuchten GmbH Einrichtungshaus Föger GmbH Eisendle Frisch- und Tiefkühlwaren KG Electro Terminal GmbH & Co. KG Elekta GmbH Elektrizitätswerke Reutte AG Elektro Müller GmbH & Co. KG Elitec Elektrotechnik Handelsgesellschaft m.b.H. Empl Fahrzeugwerk GmbH Engleder GmbH Engleder Handels GmbH ERC - LOGISTIK GmbH ErlebnisSennerei Zillertal KG Ernst Derfeser GmbH Ernst und Andrea Mayer Hotelbetriebs-GmbH Euroclima Apparatebau GmbH Eurotours GmbH EWA Energie- & Wirtschaftsbetriebe der Gem. St. Anton GmbH EWT Truck & Trailer Handels GmbH exceet Card Austria GmbH exceet electronics GesmbH
416 173 393 26 330 231 51 249 342 225 329 108 332 341 35 165 164 479 318 168 366 233 13 413 33 201 424
F. Kaltschmid Hotel GmbH Fachhochschule Kufstein Tirol Bildungs GmbH Falch GmbH Falkner & Riml GmbH Felbertauernstraße-AG Felder KG Feratel Media Technologies AG Fercam Austria GmbH Ferrero Österreich Handels GmbH FIAI Handels GmbH Fiegl & Spielberger GmbH Fisser-Bergbahnen GmbH Fleischhof Oberland GmbH & Co. KG Fluckinger Transport GmbH Foto Lamprechter GmbH & Co. KG Franz Achleitner-Fahrzeugbau und Reifenzentrum GMBH Freudenberg Sealing Technologies Austria GmbH & Co. KG
251 378 182 436 495 80 392 73 39 398 88 178 411 114 394 136 100
Freudenthaler GmbH & Co. KG Friedrich Deutsch Metallwerk GmbH Fritz Egger GmbH & Co. OG Fröschl AG & Co. KG Fröschl Beton GmbH & Co. KG Früchte Maier GmbH & Co. KG
410 72 5 42 485 292
GA Actuation Systems GmbH GE Jenbacher GmbH & Co. OG Geberit Huter GmbH Gebro Pharma GmbH Gebrüder Kofler GmbH Gebrüder Schwaiger GmbH Geisler & Trimmel General Contractor GmbH Gemeinnützige Hauptgenossenschaft des Siedlerbundes registrierte Genossenschaft mit beschränkter Haftung GEO - ALPINBAU GmbH Geppert GmbH Gerätewerk Matrei e.Gen. Gerzabekteam GmbH Geschützte Werkstätte - integrative Betriebe Tirol GmbH Giesswein Walkwaren AG GKI Sanitär-VertriebsgesmbH Goidinger Bau GmbH Goldbet Sportwetten GmbH Greenstorm Mobility GmbH Grissemann GmbH GSK-Gebro Consumer Healthcare GmbH Günter Langebner GmbH Gutmann GmbH
195 2 267 69 301 351 298
Hager Transportgesellschaft m.b.H. Handl Tyrol Gastronomieservice GmbH Handl Tyrol GmbH Hans Brunner GmbH Hans Picker GesmbH Hartl Connect Transport GmbH Hausberger Elektrotechnik GmbH Hauschild Installationen GmbH & Co. KG Haya International Trading OG Heavyteam-Spezialtransport GmbH Heinritzi Restaurant GmbH Helbling Verlagsgesellschaft m.b.H. Heliotherm Wärmepumpentechnik GmbH HELLA Sonnen- und Wetterschutztechnik GmbH Hermann Huber Autohaus GmbH hollu Systemhygiene GmbH Holz - Marberger GmbH Holzbau Saurer GmbH & Co. KG Höpperger GmbH & Co. KG Hotel Jungbrunn GmbH & Co. OG Hotel Kitzhof GmbH Hotel Quellenhof GmbH Hotel Trofana Royal GmbH HS Holzexport Schuster GmbH HTB Baugesellschaft m.b.H. Huber Einkauf GmbH & Co. KG Huber Tirol GmbH Hubert Singer - Transporte und Erdbewegungen GmbH
240 439 47 414 218 77 259 425 120 188 389 357 456 60 265 113 153 390 483 449 478 486 335 347 65 53 487 417
ICV Handels GmbH Idealbau GmbH IDM-Energiesysteme GmbH ILF Consulting Engineers Austria GmbH Ing. Berger & Brunner Baugesellschaft m.b.H. Ing. Franz Thurner Baumeister GmbH & Co. KG Ing. Hans Bodner Baugesellschaft m.b.H. & Co. KG Ing. Hans Lang GmbH Ing. Schweiger, Fulpmes, GmbH Ingenieure Maurer Wallnöfer GmbH & Co. KG Innbus GmbH Innbus Regionalverkehr GmbH Innsbrucker Immobilien GmbH & Co. KG Innsbrucker Kommunalbetriebe AG Innsbrucker Soziale Dienste GmbH Innsbrucker Verkehrsbetriebe und Stubaitalbahn GmbH Inntaler Logistik - Park GmbH Inntaler Transporte GmbH INTERALPEN-HOTEL TYROL GMBH „INTERCHIM AUSTRIA“ Internationaler Chemiehandel GmbH Interfood-Lebensmittelgroßhandel GmbH Intergraphik GmbH
313 359 253 92 141 244 15 84 460 280 191 427 128 37 104 122 63 297 263 177 54 381
287 476 252 146 397 477 334 307 443 196 474 81 208 491 17
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J. Zimmer Maschinenbau GmbH Johann Huter u. Söhne Johann Ischia & Co. Im- und Export GmbH & Co. KG Josef Einwaller e.U. Josef Recheis Eierteigwarenfabrik und Walzmühle GmbH Juwel H. Wüster GmbH
192 162 415 399 213 167
Kahlbacher Machinery GmbH Kapferer und Kapferer GmbH & Co. KG Karl Reiter Posthotel Achenkirch GmbH Karl Thrainer Handels GmbH KATHREIN Mobilcom Austria GmbH Katzenberger Beton- und Fertigteilwerk GmbH kdg mediatech GmbH Kienpointner GmbH Kitzbüheler Ski Club (K.S.C.) KLAFS GmbH Klausner Trading International GmbH KLEEN-TEX Industries GmbH Klumaier x Tanner GmbH Koch Media GmbH Köllensperger Stahlhandel GmbH & Co. KG Kompass Karten GmbH Koppensteiner GmbH KP Plattner GmbH Kreis Industriehandel GmbH Kufgem GmbH Kurz Fertigteilbau GmbH
455 325 376 157 151 370 465 435 299 408 57 260 426 31 248 446 498 304 358 326 310
Laner Schuh GmbH Lanserhof GmbH Lebenshilfe Tirol, gemeinnützige GmbH Leitner GmbH Leonhard Lang GmbH LIEBHERR-HAUSGERÄTE LIENZ GMBH LIEBHERR-WERK TELFS GMBH Liftgesellschaft Obergurgl, GmbH Logsystems GmbH Löwe - Bär Hotels GmbH Ludwig Canal‘s Kinder, Baustoffwerke, Imst, GmbH & Co. KG Luzian Bouvier Haustechnik & Fliesen GmbH
496 338 98 61 132 19 29 289 388 470 395 193
M&H Transport GmbH Machines Highest Mechatronic GmbH Mattersberger HotelbetriebsgmbH Mayrhofner Bergbahnen Aktien- gesellschaft Med-El Elektromedizinische Geräte GmbH Media Markt Imst TV-Hifi- Elektro GmbH Media Markt TV-Hifi-Elektro GmbH MEDIA MARKT Wörgl TV-Hifi- Elektro GmbH Medizinische Universität Innsbruck MenüMobil Food Service Systems GmbH Metall Kofler GmbH METRON HANDEL GMBH Milford Tee Austria GmbH Miller Optik Gesellschaft mbH „Mineralöl-Express“ Pfeifer GmbH MK Illumination Handels GmbH Mode von Feucht GmbH MOGUNTIA FOOD GmbH Moguntia-Werke Gewürzindustrie GmbH Montanwerke Brixlegg AG Morandell International GmbH Morawa-Berchtold Transporte GmbH Moser GmbH Moser Wohnbau & Immobilien GmbH MPREIS Warenvertriebs GmbH MR-Service Tirol registrierte Genossenschaft mbH MS Design GmbH Multivac Maschinenbau GmbH + Co. KG MWM Austria GmbH MWS Aluguss GmbH
452 361 405 166 21 406 147 348 18 469 482 99 387 481 454 283 295 204 290 7 55 139 215 360 4 209 236 93 184 365
Nanu-Nana Handelsgesellschaft mbH neue deutsche Filmgesellschaft mbH Niederlassung Österreich NEUE HEIMAT TIROL Gemeinnützige WohnungsGmbH Neurauter * frisch GmbH Neuschmied Holz GmbH Nikolaus Auer Nordpan Rubner Holzbauelemente GmbH Nothegger Systemlogistik GmbH Nothegger Transport Logistik GmbH Nutzfahrzeuge Leasing AG
226 169 49 250 264 434 161 217 36 185
Oberhofer Josef GmbH OFA Immobilien GmbH Olymp Werk GmbH Opbacher Installationen GmbH Ortner GmbH Ortner und Stanger GesmbH & Co. KG Österreichische Blechwarenfabrik Pirlo GmbH & Co. KG Österreichischer Alpenverein (OeAV) Österreichischer Skiverband (ÖSV) Ötztal Tourismus Ötztaler Gletscherbahn - GmbH & Co. KG Sölden - Tirol
279 419 421 181 97 340 121 150 245 266 180
222
eco.nova
Papierfabrik Wattens GmbH & Co. KG Pappas Tirol GmbH Peter Troppacher GmbH Pfeifer Holz GmbH & Co. KG Pfeifer Timber GmbH Pharmazeutische Fabrik Montavit GmbH Physiotherm GmbH Pirktl Holiday GmbH & Co. KG Pitztaler Gletscherbahn GmbH & Co. KG Planlicht GmbH & Co. KG Plansee Group Service GmbH PLANSEE SE Plattner u. Co. Kalkwerk Zirl in Tirol GmbH & Co. KG Pletzer Anton GmbH Prim As Tiefkühlprodukte GmbH Primagaz GmbH Prinoth GmbH Privatquelle Gruber GmbH & Co. KG pro mente tirol Profipac Verpackung GmbH PROLICHT GmbH Purzelbaum Handels-GmbH Ragg GmbH Raiffeisen-Lagerhaus Hopfgarten-Wörgl und Umgebung registrierte Genossen- schaft mit beschränkter Haftung Raiffeisengenossenschaft Osttirol, registrierte Genossenschaft mit beschränkter Haftung Rathgeber GmbH Rebecca Kirchbaumer RECON Europe GmbH Reform Martin GmbH Reha Zentrum Münster Betriebs GmbH Reifenteam Varga GmbH Reisebüro Idealtours GmbH RGO Lagerhaus GmbH Rieder Bau- gesellschaft m.b.H. & Co. KG Rieder GmbH & Co. KG Rieder‘s Quellen-Betriebe GmbH Riedhart Handels GmbH Rissbacher Walter GmbH Rossbacher GmbH Rotes Kreuz Tirol gemeinnützige Rettungsdienst GmbH ROWA - Moser Handels-GmbH
23 45 112 30 9 202 391 256 355 237 314 11 210 442 87 302 125 324 433 403 241 320 197 463 274 402 374 214 170 305 223 199 186 194 126 362 119 79 311 156 368
Sanatorium der Kreuzschwestern GmbH 285 Sanatorium Kettenbrücke der Barmherzigen Schwestern GmbH 212 Sandoz GmbH 1 Saturn Innsbruck Electro-Handels GmbH 306 Schalber Alois GmbH 497 Schilift-Zentrum-Gerlos GmbH 356 Schlosshotel Fiss GmbH 333 Schlosshotel Kitzbühel GmbH 331 Schlüsselverlag J.S. Moser GmbH 102 Schmid Holz GmbH 322 Schretter & Cie GmbH & Co. KG 159 Schuler GmbH 309 Schwaninger Vieh Export GmbH 293 SCOTT Sports SA, Niederlassung Österreich 367 Seilbahn Komperdell GmbH 152 Servus Handels- und Verlags-GmbH 67 SILLPARK Shopping Center GmbH 441 Silvrettaseilbahn AG 76 Sinnesberger GmbH 134 Sinnesberger Mineralölvertriebs GmbH 281 Skiliftgesellschaft Hochfügen, GmbH 490 Skiliftgesellschaft Sölden - Hochsölden GmbH 171 slw Soziale Dienste GmbH 371 SOS-Kinderdorf 59 SOS-KINDERDORF INTERNATIONAL 319 Soziale Einrichtungen der Barmherzigen Schwestern Zams Betriebs GmbH 243 Spechtenhauser Holz- und Glasbau GmbH 431 Speckbacher Handels GmbH 303 SPEDIMAX Transportservice GmbH 472 SPGPrints Austria GmbH 254 Sport Glanzer GmbH & Co. KG 438 Sportalm GmbH 140 Sporthotel Alpenrose Residenz Wolfgang Kostenzer GmbH 396 Sporthotel Silvretta GmbH 492 Sportwagen Leasing GmbH 235 SPZ Zementwerk Eiberg GmbH & Co. KG 179 Stadtwerke Hall in Tirol GmbH 234 Stadtwerke Kitzbühel 380 Stadtwerke Kufstein GmbH 239 Stadtwerke Schwaz GmbH 308 Stadtwerke Wörgl GmbH 350 Stanglwirt GmbH 174 STARK Internationale Transporte GmbH 155 STASTO Automation KG 430 Steinbacher Erpfendorf 70 Steinplatte Aufschliessungs- GmbH & Co. KG 489 Stiebleichinger GmbH 384 Stock GmbH 291 Stöckl Johann Landmaschinen GmbH & Co. KG 448
Stoll - Reisen International GmbH & Co. KG Street One Modehandels- gesellschaft m.b.H. STS Transport GmbH STUBAI KSHB GmbH Stubai ZMV GmbH Sunkid GmbH SWARCO AG Swarovski Optik
375 282 160 190 382 401 229 40
Teadit International Produktions GmbH Techem Messtechnik GmbH Technoalpin Austria GmbH Thöni Automotive Components GmbH Thöni Holding GmbH Thöni Industriebetriebe GmbH TIGAS-Erdgas Tirol GmbH TINETZ-Tiroler Netze GmbH TIRLOG Transport GmbH Tirol Kliniken GmbH Tirol Logistik GmbH & Co. KG Tirol Werbung GmbH Tiroler Backhaus GmbH Tiroler Flughafenbetriebs- gesellschaft m.b.H. Tiroler gemeinnützige Wohnungsbau- und SiedlungsGmbH Tiroler Glashütte GmbH (Riedel) Tiroler Rohre GmbH Tiroler Versicherung V.a.G. Tiroler Vieh Marketing eGen Tirolia-Spedition GmbH TIWAG-Tiroler Wasserkraft AG TOM TAILOR GmbH TOM TAILOR Retail GmbH Top Logistik GmbH Traktorenwerk Lindner GmbH Transalpine Ölleitung in Österreich GmbH Transped Europe GmbH Transped Immofinanz GmbH Transport Logistica GmbH Travel Europe Reiseveranstaltungs GmbH Travel Partner GmbH Troger-Holz GmbH Trop Möbelabholmarkt GmbH TUNAP Cosmetics GmbH TÜV SÜD Landesgesellschaft Österreich GmbH Tyrol Air Ambulance GmbH Tyrol Crystal Handels- gesellschaft m.b.H. Tyrol Pneu Räder und Tuning GmbH Tyrolean Airways Luftfahrzeuge Technik GmbH Tyrolean Jet Service Nfg GmbH & Co. KG Tyrolit - Schleifmittelwerke Swarovski K.G. Tyrolit AG
473 207 118 247 345 32 28 24 354 6 429 352 258 163 123 101 85 41 440 71 3 228 158 64 78 277 34 412 211 46 91 144 500 216 221 206 400 418 369 246 27 453
UMIT - Private Universität für Gesund- heitswissenschaften, Medizinische Informatik und Technik GmbH Universal Gebäudereinigung GmbH Universität Innsbruck Unterberger Unterer GmbH Unterer Tank & Service GmbH Unterweger Früchteküche GmbH
432 461 16 14 50 117 451
VENTOTRANS GmbH VERITAS AUSTRIA GmbH Verkehrsverbund Tirol GmbH Verlagsanstalt Tyrolia GmbH VERTEX GmbH VIKING GmbH Vita+ Naturprodukte GmbH VIVEA Gesundheit Bad Häring GmbH Vizrt Austria GmbH VS-Hohldielen-West- GmbH
475 242 111 224 58 10 444 383 227 364
Weber Beton Logistik GmbH Wedl Handels-GmbH WESTCAM Datentechnik GmbH Wetscher GmbH Wetscher Möbel Mitnahme GmbH Wilhelm Gronbach GmbH & Co. KG Wintersport Tirol AG & Co. Stubaier Bergbahnen KG Wintersport Tirol Handels GmbH WMF in Österreich GmbH „Wohnungseigentum“, Tiroler gemein- nützige Wohnbau GmbH WP-Wörgartner Produktions-GmbH Würth Hochenburger GmbH
176 22 409 372 499 154 149 276 94 137 428 25
YESCA Mobilitäts GmbH
321
Zeller Bergbahnen Zillertal GmbH & Co. KG Zillertaler Gletscherbahn GmbH & Co. KG ZIMA Tirol Zorn - Wolf GmbH Zuegg GmbH & Co. KG
339 135 138 447 200
© WODICKA
AMS
Qualifizierung für Beschäftigte Mit dem Programm „Qualifizierung für Beschäftigte“ unterstützt das AMS Tirol vor allem Klein- und Mittelbetriebe bei der Gestaltung und Umsetzung von Maßnahmen der Mitarbeiterqualifizierung. Jetzt auch wieder ab 16 Maßnahmenstunden.
Frauen tun sich oft schwerer, weshalb wir Frauen bereits mit Lehrabschluss und mittlerer Schulbildung in das Förderprogramm aufnehmen“, betont Mag. Christian Schaur.
Wissen der Mitarbeiter, Kapital der Unternehmen Das AMS übernimmt die Hälfte der Kurskosten und beteiligt sich zudem bei länger dauernden Maßnahmen an den Personalkosten. Gefördert werden können alle Maß-
D
nahmen und Kurse, die in der Wirtschaft benötigt werden und anwendbar sind, sagt as AMS investiert mit diesem Pro-
Schaur: „Wir fördern technische Ausbildun-
gramm in Beschäftigte, damit soll
gen ebenso wie wirtschaftliche sowie Kurse,
Arbeitslosigkeit bereits im Vorfeld
die die Soft-Skills der Mitarbeiter verbessern.
verhindert werden. Zielgruppe sind Ältere,
Entscheidend ist, dass die Ausbildung auf
niedrig Qualifizierte und Frauen. „Personen
das Berufsleben abgestimmt ist.“ Wichtig ist
über 45 Jahre und Menschen mit maximal
auch die Dauer der Weiterbildung. Ein Kurs
Pflichtschulabschluss sind für das AMS er-
muss mindestens 16 Maßnahmenstunden
fahrungsgemäß schwieriger auf dem Ar-
umfassen, ab der 25. Stunde übernimmt das
beitsmarkt zu vermitteln. Deshalb gilt es, ih-
AMS sogar 50 Prozent der Lohnkosten, wenn
re Dienstverhältnisse durch Weiterbildung
der Kurs während der bezahlten Arbeitszeit
und Höherqualifizierung zu sichern. Auch
stattfindet.
QUALIFIZIERUNG FÜR BESCHÄFTIGTE: WAS IST ZU TUN? Es muss ein Begehrensformular verwendet werden. Dieses kann beim AMS Tirol angefordert oder unter www.ams.at/_docs/qfb-begehren.doc heruntergeladen werden. Das Begehren muss eine Woche vor Schulungsbeginn • vollständig ausgefüllt und • im Original bei der Landesgeschäftsstelle des AMS Tirol, Amraser Straße 8, 6020 Innsbruck, eingelangt sein. Infos unter Tel. 0512/58 46 64 Nach Kursende muss zur Auszahlung der Beihilfe eine Kopie der Rechnung, des Lohnkontos, der Teilnahmebestätigung sowie die Abrechnungsunterlagen „Kosten“ und „Kursteilnahme“ an das AMS Tirol übermittelt werden (kein Fax oder E-Mail). Infos erteilen alle Geschäftsstellen beim AMS Tirol. Kontaktieren Sie auch die AMSServiceLine unter 0512/58 19 99.
ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG
eco.nova
223
top.500
Dr. Ivo Rungg
Der Gesellschaftssitz wird mobil Während ein Gesellschaftssitz traditionell mit einem Staat fest verbunden und daher eine Sitzverlegung in das Ausland rechtlich nicht vorgesehen und praktisch unmöglich war, wurde es bald ein Ziel der Europäischen Union, eine Sitzverlegung innerhalb der EU möglich zu machen. Über Gesetzesinitiativen und unter tatkräftiger Mithilfe der Judikatur des Europäischen Gerichtshofes ist der Gesellschaftssitz innerhalb der EU nun tatsächlich mobil geworden. // TEXT: IVO RUNGG & JOHANNES BARBIST, BINDER GRÖSSWANG RECHTSANWÄLTE, INNSBRUCK
S
o bereiteten Entscheidungen des
nerhalb der EU schon in deren Rechtsgrund-
schaftsrechtlicher Mobilität wurde zuletzt
Europäischen Gerichtshofes mit
lage vorgesehen.
durch seine Entscheidung Polbud Ende 2017
klingenden Namen wie Über-
Parallel zu diesen Entwicklungen sah auch
gesetzt und die Anforderungen an die Sitz-
seering, Centros, Daily Mail oder
der Europäische Gerichtshof die Notwendig-
verlegung erneut gelockert (EuGH, 25.10.2017
Cartesio dem Zuzug und Wegzug des Verwal-
keit, durch Auslegung und Präzisierung des
– C-106/16). Darin führte der EuGH auf, dass
tungssitzes einer Gesellschaft den Weg. Auch
europäischen Normenbestandes die Nieder-
auf Grund der Niederlassungsfreiheit die
die internationale Verschmelzungsrichtlinie
lassungsfreiheit von Gesellschaften zu stär-
Verlegung des satzungsmäßigen Sitzes einer
der EU aus 2005 brachte in Österreich viel
ken, und bekräftigte somit in seiner Recht-
Gesellschaft nicht automatisch die Verle-
Bewegung in diese Entwicklung.
sprechung der letzten Jahre besonders in den
gung des tatsächlichen Sitzes zur Folge ha-
Durch die Umsetzung der europäischen Ver-
genannten Entscheidungen die Bedeutung
ben muss. Die bis dato erforderliche Ansied-
schmelzungsrichtlinie wurde eine grenz-
der Niederlassungsfreiheit für Gesellschaf-
lung und Ausübung einer wirtschaftlichen
überschreitende Verschmelzung innerhalb
ten. Im Lichte der Grundfreiheiten wurde
Tätigkeit im Niederlassungsstaat ist somit
der EU möglich, was zumindest praktisch
daher argumentiert, dass Gesellschaften, die
Geschichte. Ferner betonte er erneut, dass
einer Sitzverlegung nahekam. Allerdings
den Sitz oder die Hauptverwaltung innerhalb
die Erlangung günstigerer Rechtsvorschrif-
war diese Option für eine Gesellschaft nicht
der EU haben, das Recht zustehe, sich in ei-
ten durch gezielte Sitzverlegungen demnach
identitätswahrend, da der ursprüngliche
nem anderen Mitgliedstaat niederzulassen.
für sich allein gesehen kein Missbrauch sei,
Rechtsträger auf Grund der Übertragung
Daraus resultiere ein Anspruch auf Transfer
selbst dann, wenn die Gesellschaft im Nie-
bzw. Verschmelzung mit der neugegründe-
in eine dem Recht des Niederlassungsstaats
derlassungsstaat gar keine tatsächliche wirt-
ten Gesellschaft in der Zielrechtsordnung
unterliegende Gesellschaft, ohne dass durch
schaftliche Tätigkeit ausübe.
unterging. In der Praxis kann der Vorgang
nationale Regelungen der grenzüberschrei-
Die Sitzverlegung innerhalb der EU ist im
der Neugründung und Verschmelzung
tende Transfer erschwert oder gar verhindert
kleinstrukturierten Europa von wesentlicher
dabei zusätzlich vor allem durch steuer-
werden darf. Die Sitzverlegung wurde dabei
Bedeutung für Unternehmen, man denke
rechtliche Anforderungen sowie mögliche
allerdings an drei wesentliche Anforderun-
nur an Tirol mit den nahen Grenzen. Viele
Change-of-Control-Klauseln in Verträgen er-
gen geknüpft: Zum einen sind Verfahren
Voraussetzungen wurden bereits geschaffen
schwert werden.
zum Schutz der Gläubiger, Minderheitenge-
und der Gesellschaftssitz ist tatsächlich über
Eine noch frühere Idee der EU zur Sicher-
sellschafter und Arbeitnehmer strikt einzu-
die letzten Jahre in der EU mobil geworden,
stellung der Niederlassungsfreiheit war die
halten, zum anderen muss die Sitzverlegung
auch wenn noch offene Fragen bestehen
Schaffung eigener europäischer Gesell-
nach dem Recht des Zuzugsstaates auch zu-
und da und dort noch Zurückhaltung beim
schaftsformen. Allen voran ist dabei natür-
lässig sein und zuletzt muss auch der Verwal-
nationalen Gesetzgeber oder Behörden be-
lich die Societas Europaea, also die Euro-
tungssitz der Gesellschaft verlegt werden.
stehen, um eine grenzüberschreitende Sitz-
päische Gesellschaft, zu nennen. Bei dieser
Ein weiterer wichtiger Schritt des Europä-
verlegung auch zu einem üblichen gesell-
Gesellschaftsform war eine Sitzverlegung in-
ischen Gerichtshofs in Richtung gesell-
schaftsrechtlichen Vorgang zu machen.
224
eco.nova
KSV
Wenn Kunden eine Spur der Verwüstung hinterlassen Die finanziellen Verluste, die Kunden in Österreich hinterlassen, summieren sich auf 3,65 Milliarden Euro pro Jahr. Darauf sitzen bleiben die anderen Unternehmen. Doch so weit muss es nicht kommen.
den. Durch die Einmeldung in den Bonitätsmonitor wird das Ausfallrisiko aktiv gemanagt. So weit der Optimalfall.
Das Risiko in der Datenbank Oft gesehen: Der einmal festgelegte Einkaufsrahmen bzw. die Zahlungsmodalität eines Kunden wird nie mehr hinterfragt. Das Monitoring fehlt und der Vertrieb misst die Qualität der Geschäftsbeziehung daran, wie gut die Stimmung ist bzw. wie viele Aufträge hereinkommen. Und das führt nicht zwangsläufig zu Zahlungen. Große KSV1870-Kunden im Monitoring-Bereich wissen das und lassen laufend bis zu 10.000 Unternehmen beobachten. // Sie wollen Zahlungsausfälle mit effektivem Risikomanagement vermeiden? Mehr unter www.ksv.at/prophylaxe
© PETRA SPIOLA
TIPP: KSV1870 BONITÄTSMONITOR
E
Mag. Ricardo-José Vybiral, MBA, Vorstand der KSV1870 Holding AG
s ist kein Pappenstiel: Pro Jahr ent-
klärt werden. Und zwar durch ein Bonitäts-
steht durch Insolvenzen hierzu-
monitoring, das 365 Tage im Jahr in Alarmbe-
lande ein finanzieller Schaden von
reitschaft ist.“
2,3 Milliarden Euro – betroffen sind meist Unternehmen, die sich nicht durch Sicher-
Jedem Kunden das Seine
heiten schützen konnten. Hinzu kommen
Die Bonität wird beim KSV1870 durch ein
Rechnungen in der Höhe von 1,35 Milliarden
tagaktuelles Rating beschrieben. Bei der
Euro, die selbst nach Mahnungen nicht be-
kleinsten Änderung wird das Unternehmen,
zahlt werden. „Durch Quotenzahlungen bei
das eine Firma beobachten lässt, informiert
Insolvenzen und die Betreibung offener For-
und kann reagieren. „Aber jede Medaille hat
derungen durch Spezialisten fließt ein Teil in
eine zweite Seite. Verbessert sich die Boni-
die Kassen der Unternehmen zurück, doch
tät, können Einschränkungen gelockert und
das macht die Verluste bei Weitem nicht
neue Potenziale erschlossen werden“, so Vy-
wett“, so Mag. Ricardo-José Vybiral, MBA,
biral. In der Praxis beziehen Unternehmen
Vorstand der KSV1870 Holding AG. „Dabei
zur ersten Orientierung eine Bonitätsaus-
kann die Frage, ob sich ein Geschäftspartner
kunft, auf Basis dieser die Eckpunkte der
zu einem Risiko entwickelt, lange vorher ge-
neuen Geschäftsbeziehung festgelegt wer-
Die Insolvenz eines Geschäftspartners lässt sich meist nicht verhindern – häufig aber vorhersagen. Bei 85 Prozent aller Insolvenzen zeigt das KSV1870 Rating bereits ein Jahr vorher ein erhöhtes Risiko an. Was kann ich tun, um Ausfallrisiken zu minimieren? • Übergeben Sie Ihre Daten an den KSV1870, definieren Sie Beobachtungskriterien und wählen Sie eine Produktvariante. • Der KSV1870 gleicht die erhaltenen Daten mit seiner Wirtschaftsdatenbank ab. • Mit dem Abgleichergebnis können Sie Ihre Datenbank aktualisieren. • Zusätzlich bekommen Sie zu allen Unternehmen im Monitor einen Basisbericht (ausgenommen in der Produktvariante Compact). • Ihre Kunden sind nun im Monitoring. • Bei Veränderung der Bonität werden Sie automatisch und tagaktuell informiert. So können Sie frühzeitig Maßnahmen ergreifen. Mehr unter www.ksv.at/bonitaetsmonitor
eco.nova
225
RA Georg Ganner
Unternehmen weiterdenken Unternehmensübergaben: Rechtsanwalt Dr. Georg Ganner verschafft Ihnen einen rechtlichen Überblick.
M
it der Übertragung von Ih-
Übergabe (für den Fortbestand des Unter-
ternehmensgegenstände (d. h. Wirtschafts-
rem Unternehmen, werden
nehmens) noch weiter für das zu übertra-
güter) wie Liegenschaften oder Patentrech-
Sie als Unternehmer bereits
gene Unternehmen tätig bleiben möchten/
te übertragen werden.
konfrontiert sein oder in Zu-
können bzw. ob Sie aus der Übertragung
kunft konfrontiert werden. Die rechtzeiti-
neben einem einmaligen Übergabepreis
ge Auseinandersetzung mit den rechtlichen
(Verkaufserlös) allenfalls laufende Einnah-
Möglichkeiten der Übertragung Ihres Un-
men sicherstellen können bzw. möchten.
ternehmens ist die Grundlage, dafür, dass
Im erstgenannten Fall sind die Übernahme
Sie sowohl die Früchte Ihrer unternehmeri-
von Aufgaben für das übertragene Unter-
schen Tätigkeit ernten als auch den Fortbe-
nehmen als Konsulent, die Belegung einer
stand Ihres Unternehmens über Ihre Wir-
Aufsichtsratsfunktion oder die Beklei-
kungszeit hinaus sicherstellen.
dung einer sonstigen Funktion zum Bei-
Zu unterscheiden sind Übertragungen von
spiel Geschäftsführung/Prokura denkbar.
Unternehmen aus Alters- und/oder Gesund-
Zur Sicherstellung einer reinen laufenden
heitsgründen einerseits und vorzeitige – in
Einkunft könnte die Unternehmensverpach-
aller Regel strategisch, wirtschaftlich moti-
tung für Sie interessant sein.
vierte – Übertragungen andererseits. Bei je-
In Abhängigkeit von der bestehenden Un-
der Unternehmensveräußerung sollten Sie
ternehmensform (Einzelunternehmen /
sich fragen, ob eine familieninterne Übertra-
Personengesellschaft / Kapitalgesellschaft)
gung an geeignete innerfamiliäre Nachfol-
wird rechtlich zwischen Verkauf des „good
ger möglich ist und angestrebt wird, oder ob
will“ eines Unternehmens bzw. dem Verkauf
Ihr Unternehmen an familienexterne Nach-
von Unternehmensteilen und der Abtre-
folger/Übernehmer übertragen werden soll.
tung von Geschäftsanteilen unterschieden.
Alternativ kann eine Mischform, sohin eine
In jüngerer Zeit fallen häufig Fachbegrif-
teils innerfamiliäre und teils externe Über-
fe aus dem englischen wie „share deal“ oder
tragung, sinnvoll sein.
„asset deal“. Vereinfacht gesagt werden
Bei Unternehmensveräußerungen sollten
bei einem „share deal“ Gesellschaftsantei-
Sie sich als Übergeber auch mit der Fra-
le abgetreten („share“ = Gesellschaftsanteil),
ge auseinandersetzen, ob Sie selbst ab der
während bei einem „asset deal“ einzelne Un-
226
eco.nova
DIE KANZLEI
Dr. Georg Ganner ist seit 2006 mit seinem Rechtsanwaltsunternehmen im Zentrum von Innsbruck als Rechtsanwalt tätig. Er ist einerseits auf Unternehmens-/Gesellschaftsrecht sowie Immobilienrecht und Familienrecht andererseits spezialisiert und bietet Unternehmern interdisziplinäre Vertretung, insbesondere im Zusammenhang mit Unternehmensübertragung, an. Das Team von Dr. Georg Ganner steht Ihnen für die rechtliche Begleitung rund um die Übertragung Ihres Unternehmens sowohl beratend als auch bei der Vertragsgestaltung, Vertragserrichtung und Durchführung nach telefonischer Terminvereinbarung gerne zur Verfügung.
DR. GEORG GANNER
Rechtsanwalt Wilhelm-Greil-Straße 14 6020 Innsbruck Tel.: 0512/58 38 20 Mobil: 0676/53 43 759 office@ra-ganner.at www.rechtsanwalt-tirol.co.at
RA Georg Ganner
UNSERE K A NZ LEI SCHW ERPU NKTE :
IMMOBILIENVERTRAGSRECHT
Die besonderen Stärken der Kanzlei liegen im Immobilien- und Vertragsrecht. Rechtsanwalt Dr. Ganner vertritt Sie in Immobilienangelegenheiten allumfassend sowohl bei der vertraglichen wie auch gerichtlichen Durchsetzung Ihrer Interessen. Bei Kauf, Tausch, Schenkung, Vermietung oder der erbrechtlichen Regelung im Zusammenhang mit Immobilien aller Art, insbesondere Wohnungen, Häusern, Grundstücken und Miteigentumsanteilen, bietet das Unternehmen effiziente, zeitnahe und diskrete rechtliche Vertretung. Gerade im Zuge von Immobilientransaktionen bietet sich die Gelegenheit, die dinglichen Rechte und Lasten zu überprüfen. Häufig sind zahlreiche Leitungs-, Wegrechte udgl. nicht verbrieft und sollten im Zuge des Verkaufes/Übergabe einer Liegenschaft im Sinne der Rechtssicherheit grundbücherlich geregelt werden. • Vertragserrichtung und Vertragsgestaltung • Treuhandabwicklung • Grundbuchabwicklung • Wohnungseigentumsbegründung • Bauträgervertragsabwicklung
EHE- UND FAMILIENRECHT
Die Ehescheidung im Einvernehmen setzt voraus, dass beide Ehegatten die Ehescheidung begehren, die eheliche Lebensgemeinschaft seit mehr als sechs Monaten aufgehoben und die Ehe so tief und unheilbar zerrüttet ist, dass eine Wiederherstellung der Ehe nicht möglich ist. Zudem ist eine Scheidungsfolgenvereinbarung nach § 55a Ehegesetz zwischen den Ehegatten zu schließen. In dieser sind der Ehegattenunterhalt, die Obsorge, der Kindesunterhalt, die Aufteilung des ehelichen Vermögens und der ehelichen Schulden zu regeln. Ist eine Scheidung im Einvernehmen nicht möglich, so kann die Ehescheidung im Klagswege gegenüber dem anderen Ehegatten begehrt werden. Einerseits ist hier die Scheidung wegen Eheverfehlungen (Ehescheidung wegen Verschulden des anderen Ehegatten) und andererseits die Ehescheidung wegen sonstiger Ehescheidungsgründe (z. B. die Aufhebung der ehelichen Lebensgemeinschaft seit mehr als drei Jahren; wegen ekelerregender Krankheit usw.) vorgesehen. Zu beachten ist, dass im Falle der Ehescheidung im Klagswege ein gesondertes Verfahren über den einstweiligen Unterhalt bis zur Ehescheidung einerseits und andererseits, nach Rechtskraft der Ehescheidung der nacheheliche Unterhalt und die Aufteilung des ehelichen Vermögens in gesonderten Verfahren geltend zu machen ist. Rechtliche Vertretung in gerichtlichen Verfahren in Familienrechtssachen: • Scheidungsklagen und Widerklagen • Unterhaltsklagen auf Ehegattenunterhalt während und nach der Ehe • Anträge auf Aufteilung des ehelichen Gebrauchsvermögens • Obsorge- und Besuchsrechtsanträge • Einvernehmliche Ehescheidung
UNTERNEHMENS- UND GESELLSCHAFTSRECHT
Gesellschaftsgründung und Vertragsgestaltung für Unternehmen und Gesellschafter: • Auswahl der rechtlich zweckmäßigsten Gesellschaftsform • Gestaltung und Verfassung von Gesellschaftsverträgen • Errichtung und Abwicklung von Unternehmenskauf- und Verkaufsverträgen • Abtretungsverträge von Gesellschaftsanteilen • Urheberrechtsverträge • Künstlerverträge • Konzipierung von Anleihen und Anleihenbedingungen • Allgemeine Geschäftsbedingungen • Geschäftsführerverträge • Gerichtliche Durchsetzung Ihrer zivilrechtlichen und gesellschaftsrechtlichen Forderungen Interessen: • Zivilrechtliche Klagen und Klagsabwehr • Gewährleistungs- und Schadenersatzprozessvertretung • Unlauteres Wettbewerbsrecht und Urheberrechtsschutz • Vertretung im Mahnverfahren
eco.nova
227
top.500
ZUZUGSBEGÜNSTIGUNG:
Der frühe Vogel fängt den Wurm Wissenschaftler und Forscher, die vom Ausland nach Österreich zuziehen, können unter bestimmten Voraussetzungen einen satten Steuerfreibetrag in Höhe von 30 Prozent lukrieren. Da die Antragsfrist auf sechs Monate beschränkt ist, heißt es schnell sein. // TEXT: STB DR. VERENA MARIA ERIAN, STB RAIMUND ELLER, STB MAG. EVA MESSENLECHNER
U
m vom Steuerfreibetrag zu
sur zum Beispiel auch eine Privatordination,
men werden. Gutachterliche Tätigkeiten im
profitieren, ist nachzuwei-
so darf der Zuzugsfreibetrag nur für die wis-
Rahmen einer Universitätsprofessur müssen
sen, dass es sich um eine
senschaftliche Tätigkeit in Anspruch genom-
hingegen nicht herausgeschält werden.
wissenschaftliche Tätigkeit
im öffentlichen Interesse handelt. Dies ist etwa bei einer Professur im Sinne des § 94 des Universitätsgesetzes oder bei einem Wissenschaftler, der in seinem Habilitationsfach tätig ist, der Fall. Bei gemischten Tätigkeitsbereichen (z. B. Forschung und Lehre) muss der wissenschaftliche Teil überwiegen. Betreibt ein Arzt mit einer Universitätsprofes-
228
eco.nova
BEISPIEL ZUZUGSFREIBETRAG Steuerpflichtige Inlandseinkünfte - Zuzugsfreibetrag in Höhe von 30 % = Bemessungsgrundlage ESt Steuer auf Inlandseinkünfte lt. ESt-Tarif
mit Freibetrag
ohne Freibetrag
100.000 Euro 30.000 Euro 70.000 Euro 23.280 Euro
100.000 Euro 0 Euro 100.000 Euro 37.880 Euro
Der neue Audi A7 Sportback. Die schönste Form, voraus zu sein.
Unverkennbar, unverwechselbar, A7. Von den geschärften Leuchten mit eigenständiger Lichtsignatur über die aufrechte Front mit breitem Singleframe und der coupéhaften Silhouette – der Audi A7 Sportback ist Botschafter einer revolutionären Designsprache. Der Beweis, dass man seiner Linie treu bleiben kann, indem man sie neu erfindet.
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25.09.17 13:55
wwww
© HOFER
top.500
Koproduktion der Ärztesteuerberater vom Team Jünger und der Team Tirol Steuerberater GmbH: StB Dr. Verena Maria Erian, StB Mag. Eva Messenlechner und StB Raimund Eller, v. l.
dem Zuzug und zum Antragszeitpunkt
Alternativ oder zusätzlich zum Freibetrag
zugsbegünstigung würde im Falle eines Dop-
kann auch die Beseitigung einer allfälligen
pelbesteuerungsabkommens mit Anrech-
steuerlichen Mehrbelastung beantragt wer-
nungsmethode eine Nachzahlung von rund
den. Dies kann dann interessant sein, wenn
99.000 Euro herauskommen. Damit ergibt
interessen in einem Zeitraum von zehn
auch Einkünfte aus dem Ausland vorliegen,
sich hier aus der Zuzugsbegünstigung ein
Jahren und zum Antragszeitpunkt (Auflis-
die dort mit einem verhältnismäßig nied-
Steuervorteil in Höhe von sage und schreibe
tung, muss individuell glaubhaft gemacht
rigen Steuersatz veranlagt wurden. Zudem
rund 82.000 Euro pro Jahr. Die Möglichkeit
hängt die Vorteilhaftigkeit vom jeweils gülti-
der Beseitigung einer solchen steuerlichen
gen Doppelbesteuerungsabkommen ab.
Mehrbelastung gibt es im Übrigen auch für
chen Mehrbelastung die vollständige Dar-
Künstler und Sportler.
stellung der Ermittlung des pauschalen
// Tipp: Vor Inanspruchnahme der Beseiti-
(Meldezettel/Mietverträge) • Bekanntgabe der Mittelpunkte der Lebens-
werden) • Für Anträge auf Beseitigung der steuerli-
Steuersatzes.
gung der steuerlichen Mehrbelastung sollte
Rechtzeitige Antragstellung
das Ergebnis jedenfalls mit dem Resultat auf
Für beide Begünstigungen, das heißt sowohl
Im Verzeichnis sind die geforderten Angaben
Basis der regulären Anwendung des gelten-
für die Geltendmachung des Freibetrages als
systematisch und übersichtlich darzustel-
den Doppelbesteuerungsabkommens vergli-
auch die Beseitigung der steuerlichen Mehr-
len sowie Verweise auf beigelegte Nachweise
chen werden.
belastung, ist jedenfalls binnen sechs Mo-
(Sortierung und Nummerierung bei mehre-
naten nach Zuzug ein Antrag zu stellen. Aus
ren Nachweisen) vorzunehmen. Fehlen Un-
dem Antrag muss hervorgehen, ob er sich
terlagen beim eingebrachten Antrag, kann
auf den Zuzugsfreibetrag, die Beseitigung
(muss aber nicht!) das Bundesministerium
In den Einkommensteuerrichtlinien findet
einer steuerlichen Mehrbelastung oder auf
für Finanzen (BMF) eine Frist zur Nachrei-
sich dazu ein besonders lukratives Beispiel,
beides bezieht. Der Antrag ist zwar prinzi-
chung gewähren.
in dem der betreffende Steuerpflichtige
piell formlos, muss aber ein Verzeichnis mit
Das BMF entscheidet mittels Bescheid über
zwar in Österreich ansässig ist und hier be-
folgenden Angaben samt den dazugehörigen
die Gewährung oder Abweisung des Antra-
günstigte Einkünfte erzielt, aber den aller-
Unterlagen enthalten:
ges und gibt im Bescheid bei positiver Erle-
größten Teil seiner Einkünfte weiterhin aus
• Glaubhaftmachung des öffentlichen Inter-
digung den sachlichen Umfang, den Beginn
Beispiel Beseitigung der steuerlichen Mehrbelastung:
dem Ausland bezieht. Das steuerpflichtige Inlandseinkommen beträgt 85.000 Euro und die Auslandseinkünfte rund 344.000 Euro. Nach einer bestimmten Systematik wird nun ein pauschaler Steuersatz, der in den vorangegangenen drei Jahren durchschnittlich im Ausland zur Anwendung gelangt ist,
esses des Zuzugs (z. B. Dienstvertrag) zettel) • Bekanntgabe des Zuzugszeitpunktes (Meldezettel/Mietvertrag/Schulbesuchsbestätigung der Kinder) • Bekanntgabe der inländischen Wohnsit-
ermittelt. Dieser liegt im vorliegenden Fall
ze in einem Zeitraum von zehn Jahren vor
bei rund 21 Prozent. Im Ergebnis kommt es
dem Zuzug und zum Antragszeitpunkt
nun in Österreich unter Anrechnung der bereits im Ausland bezahlten Steuer zu einer Nachzahlung von rund 17.000 Euro. Ohne Zu-
230
eco.nova
sowie die Dauer der Begünstigung an.
• Bekanntgabe des Wegzugstaates (Melde-
(Meldezettel/Mietverträge) • Bekanntgabe der ausländischen Wohnsitze in einem Zeitraum von fünf Jahren vor
ACHTUNG!
Die Aktion steht offensichtlich unter dem Motto: „Nur der frühe Vogel fängt den Wurm.“ Falls Sie jemanden kennen, der hier profitieren könnte und den Sie mögen, oder wenn Sie gar selbst betroffen sind, dann handeln Sie schnell. Der Antrag kann nur innerhalb von sechs Monaten ab Zuzug rechtswirksam gestellt werden.
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Gebührenfallen bei der Unternehmensnachfolge Die Generationennachfolge ist im Bereich der Familienunternehmen ein Vorgang von größter Bedeutung und Tragweite, wobei neben den betriebswirtschaftlichen Aspekten einer Übergabe auch eine Vielzahl von gesetzlichen Bestimmungen zu beachten ist. // TEXT: ANDREAS KAPFERER, DANIEL HOFER
I
nsbesondere im Bereich des Abga-
len an die nächste Generation üblicherwei-
benrechts und speziell im Bereich
se im Schenkungswege. Häufig liegt jedoch
die Leibrente zu bezahlen. Sie gilt daher als
der Einkommensteuer gelangen
keine reine Schenkung vor, sondern eine
höchstpersönliches Recht und kann beispiels-
eine Reihe von einschlägigen Be-
sogenannte „gemischte Schenkung“, bei wel-
weise nicht vererbt oder veräußert werden.
stimmungen zur Anwendung. .
cher der oder die Übernehmer vertraglich
Im Vordergrund steht dabei vor allem der
Oftmals wenig beachtet bleibt jedoch der
bestimmte Gegenleistungen an den Über-
Versorgungsgedanke. Eine Bereicherung des
Umstand, dass durch den Vorgang der Unter-
geber zu erbringen haben. Diese Gegenleis-
Übergebers, der sich eines Hauptteiles sei-
nehmensnachfolge durchaus auch Gebüh-
tungen zielen in der Regel auf die finanzielle
nes Vermögens (Betrieb oder Gesellschafts-
ren nach dem Gebührengesetz in nicht un-
Absicherung des Übergebers ab. In diesem
anteile) entledigt, kann durch die zugesagte
beträchtlicher Höhe anfallen können.
Zusammenhang kommt es häufig – vor al-
Leibrente üblicherweise nicht eintreten und
lem im Bereich des Gastgewerbes – zur Ein-
ist auch nicht beabsichtigt. Somit handelt es
räumung einer Leibrente an den Übergeber.
sich bei der eingeräumten Leibrente in den
Unter Leibrente versteht man einen auf Le-
meisten Fällen nicht um eine Gegenleistung
Im Familienverband erfolgt die Übertra-
benszeit des Berechtigten wiederkehrend
zur Erlangung des Betriebes, sondern um ei-
gung von Betrieben oder Gesellschaftsantei-
zu zahlenden Geldbetrag. Verstirbt der Be-
ne Versorgungsleistung. Trotzdem unterliegen
Leibrente zur Versorgung des Übergebers
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eco.nova
rechtigte, so erlischt auch die Verpflichtung,
© DIE FOTOGRAFEN
top.500
Mag. Andreas Kapferer, LL.M., Partner bei Deloitte, und Daniel Hofer, BA, Steuerberater bei Deloitte
Leibrentenverträge bei Zutreffen der Vor-
net werden, sondern es ist die Gebühr vom
Die Auswirkungen dieser Sichtweise sind
aussetzungen der Gebührenpflicht in Höhe
Wert der übertragenen Gesellschaftsanteile
von einiger Tragweite, da unter übernomme-
von zwei Prozent vom Wert der Leibrente,
zu berechnen. Es sind daher durchaus Kon-
nen Leistungen klarerweise nicht bloß Ab-
mindestens aber vom Wert der übertrage-
stellationen denkbar, in denen die anfallen-
findungsbeträge in Geld zu verstehen sind,
nen Sachen.
de Gebühr den Barwert der Leibrente sogar
sondern schlichtweg alle Leistungen im
Nach Ansicht des Bundesfinanzgerichtes
übersteigt.
Zusammenhang mit der Abgabe eines Erb-
enthalten Leibrentenverträge nämlich ein
Die derzeitige Judikatur des Bundesfinanz-
bzw. Pflichtteilsverzichtes. Beispielsweise
ausreichendes aleatorisches (d. h. vom Zu-
gerichtes führt vor allem im Hinblick auf
müsste sodann die Übertragung eines Un-
fall abhängiges) Element, um als Glücksver-
die Übertragung von Familienbetrieben und
ternehmens oder eines Gesellschaftsanteiles
trag im Sinne des Gebührengesetzes gese-
-gesellschaften gegen Leibrente zu einem
unter gleichzeitiger Abgabe eines Erb- bzw.
hen werden zu können. Das Gericht vertritt
insgesamt unbefriedigenden Ergebnis. Auch
Pflichtteilsverzichtes zu einer Gebührenbe-
dabei den Standpunkt, dass der gebühren-
wenn sich der Übergeber eine nur gering-
messung in Höhe von zwei Prozent des Wer-
pflichtige Tatbestand dann erfüllt sei, sobald
fügige Leibrente zur Absicherung seiner Al-
tes des übertragenen (beweglichen) Vermö-
überhaupt eine bewegliche Sache für die
tersversorgung ausbedingt, erfolgt die Be-
gens führen. // www.deloitte-tirol.at
Gewährung der Leibrente überlassen werde.
messung der Gebühr stets mindestens vom
Auf den Wert der Leibrente komme es dabei
Wert des übertragenen Vermögens.
nicht an. Wird im Rahmen von Betriebsübertragun-
Erb- und Pflichtteilsverzicht
gen eine Leibrente für den Übergeber verein-
Im Zuge der vermögensrechtlichen Neuord-
bart und darüber auch eine entsprechende
nung der Besitzverhältnisse bei Unterneh-
Urkunde erstellt – dies ist bei Betriebsüber-
mensnachfolgen kommt es regelmäßig zur
tragungen schon aus zivilrechtlichen Überle-
Abgabe von Pflichtteilsverzichten seitens des
gungen nahezu unabdingbar –, so unterliegt
oder der Übernehmenden sowie allfällig wei-
der (Bar-)Wert der Leibrente, mindestens
terer Familienangehöriger, die mit sonstigem
jedoch der Wert der übertragenen beweg-
Vermögen bedacht werden.
lichen Sachen, einer Gebühr von zwei Pro-
Nach der aktuellen Judikatur des Bundes-
zent. Der Wert allfällig übertragener Grund-
finanzgerichtes kann ein derartiger Pflicht-
stücke ist dabei auszuklammern, da diese
teilsverzicht jedoch eine Gebührenpflicht
unbewegliches Vermögen darstellen und der
auslösen. Wird ein Erb -bzw. Pflichtteils-
Grunderwerbsteuer unterliegen.
verzichtsvertrag gegen eine Abfindung ge-
Werden hingegen Gesellschaftsanteile, die
schlossen und werden dadurch streitige oder
per se als bewegliches Vermögen gelten, ge-
zweifelhafte Rechte durch gegenseitiges
gen Zusage einer Leibrente übertragen (bei-
Nachgeben beseitigt, ist dies nach Ansicht
spielsweise Anteile an einer OG, KG oder
des Bundesfinanzgerichtes als außergericht-
GmbH), so dürfen nach herrschender An-
licher Vergleich einzustufen und somit eine
sicht allfällig in der Gesellschaft enthaltene
Rechtsgeschäftsgebühr in Höhe von zwei
Grundstücke jedoch nicht aus der Gebüh-
Prozent vom Gesamtwert der von jeder Par-
renbemessungsgrundlage herausgerech-
tei übernommenen Leistungen zu entrichten.
FAZIT
Bei unentgeltlichen Unternehmensübertragungen kann es durch den Anfall von Gebühren, wie insbesondere für die Einräumung von Leibrenten und der Vergleichsgebühr bei einem Erb- oder Pflichtteilsverzicht, zu wesentlichen Abgabenbelastungen kommen. Ausweichstrategien zur Vermeidung der aufgezeigten Gebühren sind in den meisten Fällen mit einer Einbuße an Rechtssicherheit verbunden, was ebenfalls zu erheblichen Risiken führen kann. In dieser Hinsicht wäre aufgrund der wesentlichen volkswirtschaftlichen Bedeutung der Familienbetriebe eine gesetzliche Ausnahme von der Gebührenpflicht für Betriebsübertragungen wünschenswert. Bis dahin ist eine gebührenrechtlich optimale Übertragung meist nur mit entsprechenden Vermeidungsstrategien unter Abwägung aller Interessen realisierbar.
eco.nova
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Hotel & Chalet Aurelio
Yoga mit Alpakas im Aurelio – ein neuer Trend?
So geht Sommer!
Neue Skischuhe direkt von der Hotelterrasse: Das Aurelio in Lech startet im August seine 3-D-Körper-Scan-Aktion.
A
urelios Hotelterrasse ist diesen
jeder Teilnehmer an der Aktion seine persön-
Auch Kochkurse mit dem hauseigenen Kü-
Sommer nicht nur für bergaffine
lichen 3-D-Daten außerdem auf einem Da-
chenchef werden immer wieder angeboten.
Sonnenanbeter ein feines Plätz-
tenstick zum Mitnehmen.
Das Hotel Aurelio und die wunderbare Le-
chen, sie bietet vom 18. bis 24. August außerdem die Möglichkeit, einen 3-D-Scan Ihres
Sommer im Aurelio
Körpers anfertigen zu lassen. Die Daten sind
Das Thema „Körper und Geist“ steht im Mit-
dann zur Maßanfertigung verschiedens-
telpunkt der kurzen, aber umso schöneren
ter Dinge verfügbar: Skischuhe, Dirndl, Hut,
Sommersaison im Aurelio. Yogaworkshops
Anzug … alles ist möglich. Das Aurelio stellt
und der hauseigene Spa-Bereich laden neben
dabei nicht nur den 3-D-Scanner zur Verfü-
der 3-D-Körper-Scan-Aktion auch Tirolerin-
gung, sondern organisiert auch gleich die
nen und Tiroler zum Tagesausflug nach Lech
Kontakte zu den entsprechenden Schnei-
ein. Und wer bereits von Yoga mit Ziegen ge-
dern, Hutmachern und anderen Professi-
lesen hat, wartet sicher schon gespannt auf
onisten. Wer etwa persönlich angepasste
Yoga mit den Alpakas – ein völlig neues Kon-
Skischuhe haben möchte, kann dank einer
zept, das im Hotel Aurelio mit Augenzwin-
speziellen Kooperation des Aurelio mit der
kern umgesetzt wird.
Skischuhmanufaktur Strolz die 3-D-Daten
Und als Abschluss vielleicht ein 10-Gang-
direkt an diese weitergeben. Die Fertigung
Gourmetmenü im mit drei Hauben prä-
der perfekt sitzenden Skischuhe startet
mierten Restaurant? Oder kleine leichte Ge-
dann nach Maß, ohne dass man zuvor noch
richte beim Showcooking auf der Terrasse
ins Geschäft muss. Und man selbst startet
zu Mittag? Vielleicht auch einfach nach der
bereits im Sommer bestens gerüstet in die
Bergtour Fingerfood mit einem Aperitif auf
Wintersaison. Unabhängig von der direkten
der Terrasse oder an der Hotelbar genießen?
Verarbeitung des Datenmaterials bekommt
Bitte gerne im Aurelio.
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cher Bergwelt sind diesen Sommer auf jeden Fall einen Besuch wert.
AURELIO LECH
• 5-Sterne-Superior-Hotel & Chalet • Day-Spa • Luxury-Gourmet-Hotel of Western Europe 2017 • Sommer 2018 geöffnet von 17. August bis 9. September • Terrasse und Restaurant geöffnet von 12 bis 21 Uhr (letzte Bestellung) • Hotelbar bis 24 Uhr
HOTEL & CHALET AURELIO Tannberg 130 6764 Lech am Arlberg Tel.: 05583/2214 office@aureliolech.com www.aureliolech.com
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