Ausgabe Nr. 08 / Juli, August 2015, P.b.b. Verlagspostamt 6020 Innsbruck, ZNr. GZ 02Z030672 M, Euro 3.00
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DAS WIRTSCHAFTSMAGAZIN
TOP 500 Der Gipfel der Tiroler Wirtschaft
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GUT ... UND DOCH NUR SO HALB Die gute Nachricht: Das Wachstum in Tirol liegt deutlich über dem Österreichschnitt. Der allerdings liegt bei 0,3 Prozent. Ähnlich verhält es sich mit den Arbeitslosenzahlen: Im Österreichvergleich mögen wir gar nicht schlecht liegen. Im Gegenteil. Und doch sind fast 30.000 Menschen in unserem Land ohne Job. Fakt ist, dass wir in fast allen relevanten internationalen Standortvergleichen verlieren. Da kann kein Schönreden darüber hinwegtäuschen.
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atürlich freut man sich über gute Nachrichten. So generell. Dennoch muss man immer auch genauer hinschauen. Vor allem beim Wort „besser“. Denn „besser“ ist vergleichend. Die Frage ist also: Woran misst man sich? Ist man stolz darauf, besser zu sein als jene, denen es (noch) schlechter geht, oder sollte man sich nicht eher nach vorne orientieren? Und wir verstehen durchaus, dass besser zu sein auch besser für das eigene Ego ist. Weiterbringen tut es einen aber nicht. Man kann nur wachsen, wenn man sich Herausforderungen stellt, seine Grenzen auslotet und auch einmal darüberspringt, wenn man das eigene Tun laufend hinterfragt. Kritisch und man Kritik auch annimmt. In der Regel will einem damit keiner etwas Böses. Wer Kritik übt, hat sich mit der Situation auseinandergesetzt und will sie verbessern. Und manchmal tut es durchaus gut, zu scheitern, weil es Platz für Neues schafft: für neue Ideen, neue Impulse, für Innovative und Weiterdenker. Eine gute Nachricht ist auch, dass sich der Geschäftsklimawert unter Tirols Unternehmern deutlich gebessert hat. Es herrscht also tendenziell gute Stimmung im Land. Dennoch zeigt sich eines ganz deutlich – und das durch alle Branchen: Es braucht Entlastungen für Unternehmer und vor allem weniger Bürokratie; dafür mehr Praxisnähe und ein Verständnis der Politik für die Probleme des realen (Unternehmer-)Lebens. Es braucht Rahmenbedingungen, unter denen sich Arbeit wieder lohnt und Spaß macht und die die Investitionslust heben. Ansonsten wird Tirol insbesondere im internationalen Vergleich weiter an Boden verlieren.
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TOP.500: INHALT 018
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Gutes Klima, aber falscher Fokus
Die Konjunkturlage hat sich in Tirol gegenüber dem Jahreswechsel deutlich gebessert, der Geschäftsklimawert ist mit 34 Prozentpunkten so gut wie zuletzt 2011. Dennoch wird in der Politik der Fokus nach wie vor auf die falschen Dinge gelegt.
Arbeitsmarkt
Die Arbeitslosenquote liegt in Tirol derzeit bei 7,8 Prozent. Fast die Hälfte der Arbeitslosen kommt über einen Pflichtschulabschluss nicht hinaus. Deshalb: Bilden Sie sich!
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Jungunternehmer
Im September ist die Junge Wirtschaft Tirol Gastgeber der Bundestagung 2015. Dann pulsiert zwei Tage und Nächte frisches Unternehmerblut durch Innsbruck. Was es für erfolgreiches Unternehmertum braucht, verraten die Keynotespeaker.
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Industrie
Die Industrie ist ein Fundament für jeden Wirtschaftsstandort. Wie es Tirol geht, was funktioniert und was eher weniger, darüber sprachen wir mit Reinhard Schretter.
Innsbruck
Bürgermeisterin Christine OppitzPlörer über die Stadt, ihre Chancen und Innsbruck als Bildungsstandort.
Tourismus
In der vergangenen Wintersaison sind so viele Gäste nach Tirol gekommen wie nie zuvor. Doch wie geht es Tirol als Tourismusstandort wirklich? Josef Margreiter, Tirol Werbung, und Franz Hörl, neuer Wirtschaftskammer-Spartenobmann Tourismus und Freizeitwirtschaft, im Interview.
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112 Bauwirtschaft
Die wirtschaftliche Situation der Tiroler Baubranche lässt sich mit verhalten positiv beschreiben. Was in Tirol wirklich los ist, wie neue Gesetze dem Pfusch den Kampf ansagen und was die Sanierungsoffensive bringt.
136 Banken
Während die Zahlen der heimischen Banken insgesamt eine stabile bis positive Entwicklung zeigen, blieb in einigen Häusern doch kein
FRONT HEIMAT TIROL IM ERSTEN WELTKRIEG
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Stein auf dem anderen. Allen voran beschäftigt uns in Tirol vor allem die Entwicklung der Landesbank.
152 Autohandel
Die Autobranche kämpft. Und das schon seit geraumer Zeit. Also so weit nichts Neues auf weiter Flur. Deshalb präsentieren wir Ihnen heuer: das Top-500-Auto.
AB SEITE 160:
TIROLS TOP 500 – DAS RANKING
222 steuer.berater
160: Die Aufsteiger 164: Gruppen & Holdings 166: Die besten 15 170: Das Ranking 216: Alphabetische Liste
230 recht.aktuell
IMPRESSUM Herausgeber & Medieninhaber: eco.nova Verlags GmbH, Hunoldstraße 20, 6020 Innsbruck Tel.: 0512/290088, redaktion@econova.at, www.econova.at Geschäftsleitung: Christoph Loreck, Mag. Sandra Nardin Assistenz: Ruth Loreck, Martin Weissenbrunner Chefredaktion: Marina Kremser Redaktion: eco.wirtschaft: MMag. Klaus Schebesta, Mag. Sandra Nardin, Renate Linser-Sachers, Alexandra Keller, Barbara Liesener, DI Caterina MolzerSauper, Uwe Schwinghammer, Mag. Barbara Wildauer, Marion Witting, MSc., Doris Helweg // eco.zukunft: Dr. Barbara Hoffmann, Tamara Kainz // eco.geld: Dr. Michael Posselt, Michael Kordovsky // eco.kultur: Julia Sparber // eco.mobil: Bruno König // steuer.berater: Dr. Verena Maria Erian // recht.aktuell: RA Mag. Dr. Ivo Rungg // eco.life: Marina Kremser Anzeigenverkauf: Ing. Christian Senn, Bruno König, Tanja Ischia, Hannelore Weissbacher, Hannah Oderich Grafik: Sophie Frenzel // Druck: Radin-Berger-Print GmbH Unternehmensgegenstand: Die Herstellung, der Verlag und der Vertrieb von Drucksorten aller Art, insbesondere der Zeitschrift eco.nova. // Grundlegende Richtung: Unabhängiges österreichweites Magazin, das sich mit der Berichterstattung über Trends in den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft, Architektur, Gesundheit & Wellness, Steuern, Recht, Kulinarium und Lifestyle beschäftigt. Der Nachdruck, auch auszugsweise, sowie anderwertige Vervielfältigung sind nur mit vorheriger Zustimmung des Herausgebers gestattet. Für die Rücksendung von unverlangt eingesandten Manuskripten und Bildmaterial wird keine Gewähr übernommen. Namentlich gekennzeichnete Beiträge stellen nicht unbedingt die Meinung der Redaktion dar.
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SCHÖNE NEUE ARBEITSWELT So stellt sich also Minister Hundstorfer die Arbeitswelt vor. Eine Bildbeschreibung. // Text: Klaus Schebesta
Mitarbeiter lustig bunte Wandfarbe
Kunst!
beide sind fröhlich und entspannt
Lampe zum Zeitunglesen
Chefin
viele Aktenordner Licht! Aktenschrank
Wohnzimmerstuhl fürs Mittagsschläfchen Kein Computer, kein Telefon
Herrin der Zeit
Arbeitsgerät aus Cupertino Kaffee kitschig-gelber Schreibtisch
unbequemer Arbeitssessel Die guten Rauleder-Clarks (nur fürs Foto)
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o sieht Arbeiten aus, wenn es nach dem Sozialministerium geht. Die an sich löbliche Beschäftigungsinitiative 50+ setzt auf revolutionäre Sujets und eine Bildsprache mit feiner psychologischer Nuancierung. Fangen wir bei der Chefin an: Wie praktisch, dass sie deutlich älter ist als ihr Mitarbeiter. Sie sitzt an einem kitschig-gelben Schreibtisch, den sie bei einer öffentlichen Versteigerung von Inventargegenständen einer aufgelassenen Postfiliale erworben hat, und verfügt über ein elektronisches Arbeitsgerät aus Cupertino. Sie ist die Herrin über die Zeit, darum hat sie eine Uhr an der Wand. Aktenschränke und Ordner (ebenfalls Versteigerungsobjekte) sind bei ihr – vermutlich hat sie ja ein höheres Einkommen und soll dafür gefälligst arbeiten. Ihre Seite ist die rechte im Bild – dort gehört sie auch politisch hin. Alle Unternehmer sind konservativ. Der Mitarbeiter – der durchaus als Mittvierziger durchgeht – sitzt in einem Büro mit lustig-bunter Wandfarbe, die subtil Ökogesinnung suggeriert. Normalerweise trägt er im Büro Birkenstock, fürs Foto
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hat er widerwillig seine Rauleder-Clarks angezogen. Seine Seite ist die linke im Bild – dort gehört er auch politisch hin. Alle Mitarbeiter wählen SPÖ. Er hat keinen PC oder gar ein Telefon, dafür Kunst an der Wand und einen Wohnzimmerstuhl fürs Mittagsschläfchen. Sein Arbeitssessel ist unbequem und vor allem unbeweglich – für flexible Arbeitszeiten ist er nicht zu begeistern. Er braucht im Gegensatz zur Chefin – die die gesamten Arbeitsgeräte auf ihrer Seite hat – kein Licht am Schreibtisch. Dieses findet sich nur zum Lesen der Zeitung beim Wohnzimmerstuhl in der Ecke. Hauptsache beide sind irre entspannt und lächeln den ganzen Tag in die Kamera. Die Chefin hat auch allen Grund zur Freude: Der Mitarbeiter ist heute schon um zehn vor zwei aus der Mittagspause gekommen und freut sich auf den Kaffee, den ihm seine Arbeitgeberin bereits auf den Schreibtisch gestellt hat. Mit einem Schuss Milch und einem halben Löffel Zucker, wie immer.
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FALSCHER FOKUS Die Konjunkturlage in Tirol hat sich gegenüber dem Jahreswechsel 2014/15 im Frühjahr deutlich gebessert. Der Geschäftsklimawert ist mit 34 Prozentpunkten so gut wie zuletzt 2011. Unter den Unternehmern herrscht also tendenziell gute Stimmung. Hauptursache ist ein deutlich verbessertes Exportumfeld. Diese Tatsache kann aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass nicht alles eitel Sonnenschein ist im heiligen Land.
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atürlich freuen wir uns über gute Konjunkturdaten, darüber, dass das Top-Tirol-Barometer nach oben zeigt, 44 Prozent der Unternehmer ihre Geschäftslage als gut bezeichnen, die Umsatzentwicklung steigt. Doch meist geht mit Licht auch Schatten einher. Die Gründe für die positive Stimmung liegen in der guten Tourismussaison,
ist die Unsicherheit bei Unternehmern spürbar. Wie schon seit Jahren. Das spiegelt sich auch in verminderter Investitionstätigkeit wider. Zwar planen 23 Prozent der Leitbetriebe in den kommenden Monaten wieder mehr zu investieren, allerdings wird auch jeder Fünfte damit zurückfahren. Das spürt vor allem die Bauwirtschaft. Und nicht zuletzt sind es die unternehmerischen Inves-
„MIT DER STEUERREFORM HAT DIE BUNDESREGIERUNG VERSUCHT, EIN SIGNAL ZU SETZEN, WAS ABER NUR TEILWEISE GELANG. EINE ZUKUNFTSORIENTIERTE REFORMBZW. STANDORTPOLITIK SOLLTE DIE WIRTSCHAFT UND DEN ARBEITSMARKT STIMULIEREN UND FÜR NEUE STRUKTUREN SORGEN. DIE SÄUMIGKEIT DER ÖFFENTLICHEN HAND BELASTET DIE UNTERNEHMEN IN IHRER WETTBEWERBSFÄHIGKEIT, ABER AUCH DEN STAAT SELBST BEI DER IMMER SCHWIERIGER WERDENDEN FINANZIERUNG VON SOZIALLEISTUNGEN.“ IV-Präsident Reinhard Schretter.
dem Schweizer Franken und dem anziehenden Export, analysiert die Wirtschaftskammer. Die relativ gute Geschäftslage geht ergo insbesondere auf die Industrie und den produzierenden Bereich zurück. Was für diesen naturgemäß schön ist, Probleme in anderen Wirtschaftsbereichen aber etwas zurückdrängt. Was nach wie vor fehlt, ist ein Umfeld, das Betriebe dazu bringt, zu investieren und neue Arbeitsplätze zu schaffen. Noch immer
titionen, die viel über einen Standort aussagen. Investitonen sind ein klares Bekenntnis zum Standort. Umgekehrt gilt das natürlich genauso. Landeshauptmann Günther Platter jedenfalls zeigt sich zufrieden: „Mit dem Wachstum unserer Wirtschaftsleistung kann man unter Betrachtung der derzeitigen nationalen und internationalen Gegebenheiten sehr zufrieden sein.“ Immerhin liegt dieses Wachstum deutlich über dem Österreichschnitt. Der allerdings liegt bei 0,3 Prozent. eco.nova
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„WIR MÜSSEN DARÜBER REDEN, WIE WIR BETRIEBE DAZU KRIEGEN, ZU INVESTIEREN UND NEUE ARBEITSPLÄTZE ZU SCHAFFEN.“ WK-Präsident Jürgen Bodenseer.
Und obwohl vor allem die Industrie aktuell recht gut unterwegs ist, ist es IV-Präsident Reinhard Schretter, der warnt: „Das Abgleiten in allen relevanten Standortvergleichen ist bedenklich.“ Auch wenn Tirol noch immer der bessere Teil Österrreichs ist. Will man jedoch weiterkommen, darf man sich nicht daran orientieren, was hinter einem geschieht, sondern wie man zu den Besseren aufschließt. Das scheint in Österreich im Allgemeinen und in Tirol im Speziellen jedoch noch nicht angekommen. Die Bewahrung des Status quo ist kein probates Mittel für Fortschritt. Auch wenn man lange Zeit in vielen Punkten voraus war: Auch Lorbeerkränze welken. Österreich liegt im aktuellen Wettbewerbsranking des renommierten Lausanner Institutes IMD nur noch auf Rang 26. 2007 war es noch Rang 11. Bei der Steuer- und Abgabenquote liegen wir weltweit auf Rang 8. In Worten: a.c.h.t!
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Deshalb relativiert Kammerpräsident Jürgen Bodenseer die Aufbruchstimmung: „Neue Belastungen und fehlende Reformen lassen noch keinen nachhaltigen Aufschwung erwarten. Aktuell ist es zwar ein erfreulicher, aber importierter Erfolg. Wir müssen umso härter dafür kämpfen, dass wir endlich die Rahmenbedingungen bekommen, die wir brauchen, um wieder zu wachsen.“ Wirtschaftskammerdirektorin Evelyn Geiger-Anker geht in dieselbe Richtung: „Das aktuelle Steuerpaket und die ausbleibenden Reformen stiften Verwirrung und verunsichern die Betriebe nach wie vor. Was fehlt, sind klare Investitionsanreize wie eine degressive Abschreibung oder eine Investitionszuwachsprämie.“ Und so kommt auch die Personalentwicklung nicht mit der optimistischen Stimmung mit. Von den aktuell positiven Entwicklungen kann der Arbeitsmarkt nicht profitieren. Traditionell reagiert dieser
erst mit starker zeitlicher Verzögerung. Und dies erst, wenn der Aufschwung nachhaltig ist. Die anhaltend niedrige Investitionsbereitschaft nährt jedenfalls Zweifel, ob die derzeitige Erholungsphase nicht doch nur ein konjunkturelles Strohfeuer ist. Wenn dem so ist, nützt der kurzfristige Optimismus dem Arbeitsmarkt gleich null. Rund ein Viertel der Betriebe will aktuell zwar neue Mitarbeiter einstellen, 16 Prozent sehen sich jedoch gezwungen, den Mitarbeiterstand zu reduzieren. Besonders gesucht wird Personal im Handel oder der Bauwirtschaft, saisonbedingt reduziert wird beim Verkehr, in den auch die Seilbahnen fallen, und im Tourismus. Richtig schlecht schaut es in Tirol in Bezug auf das unternehmerische Risiko aus. Die Werte bewegen sich quer durch alle Branchen im deutlichen Minusbereich – besonders im Gewerbe und der Bauwirtschaft. Das zeigt auf sehr prägnante Weise, wie groß die
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Verunsicherung im Land tatsächlich ist. Und auch, dass der Gedanke mit dem Strohfeuer kein ganz so verkehrter ist. Nicht zuletzt, weil die derzeitige Erholungsphase kaum auf den Verdienst der heimischen Wirtschaftspolitik zurückgeht, sondern auf die Verbesserungen im internationalen Umfeld zurückzuführen ist. Und die können sich rasch ändern. Besonders in turbulenten Zeiten wie diesen. Wobei gesagt werden muss, dass natürlich auch im Heimatland darauf geschaut werden muss, Bedingungen zu schaffen, die es ermöglichen, international konkurrenzfähig zu bleiben. Ganz unschuldig am Erfolg ist die heimische Politik dann wohl doch nicht. Dennoch braucht es noch weit größere Anstrengungen und vor allem den Willen, etwas zu verändern. Veränderungen brauchen Zeit. Und Mut. Und sie brauchen eine Denke, die über Legislaturperioden hinausgeht.
„FÜR EINE POSITIVE PERSONALENTWICKLUNG BRAUCHEN WIR AUS DER ERFAHRUNG HERAUS MINDESTENS ZWEI PROZENT WACHSTUM.“
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WIRTSCHAFT IN ZAHLEN
BEZIRKSERGEBNISSE 2014 (Anzahl Betriebe / Beschäftigte) • • • • • • • • •
Innsbruck Stadt: ...... 7.599 / 55.594 Innsbruck Land: ...... 9.077 /48.075 Imst: ............................. 3.158 / 16.002 Landeck: .................... 2.514 / 12.406 Reutte: ........................ 1.898 / 10.468 Schwaz: ...................... 4.404 / 26.803 Kufstein: ..................... 5.710 / 33.619 Kitzbühel: .................. 4.692 / 19.535 Lienz: ........................... 2.489 / 12.591
Vergleicht man die Beschäftigungsstruktur der einzelnen Bezirke, werden die regionalen Unterschiede deutlich. So spielt im Bezirk Reutte die Industrie als Dienstgeber die größte Rolle, gefolgt von Innsbruck Land und Kufstein. Deutlich vom Tourismus geprägt ist Landeck, aber auch in Kitzbühel, Imst, Reutte und Schwaz ist der Tourismus ein wichtiger Arbeitgeber. Erwartungsgemäß dominiert in Innsbruck Stadt der Handel, aber auch in Innsbruck Land und Imst werden dort viele Personen beschäftigt.
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728.500 EINWOHNER
im Jahresdurchschnitt 2014. Gesamtösterreich: 8.579.000 Bevölkerungsentwicklung 2000 bis 2014 in Tirol: +8,4 %
41.500
BETRIEBE 2014
davon EPU: 53,1 % 1 bis 9 Beschäftigte: 36,6 % 10 bis 49 Beschäftigte: 8,6 % 40 bis 249 Beschäftigte: 1,4 % Ab 250 Beschäftigte: 0,3 % Die meisten EPUs finden sich in der Sparte Gewerbe & Handwerk (60 %) sowie Information & Consulting (67 %), die meisten Großbetriebe prozentuell bei den Banken & Versicherungen (7,4 %), wobei einzig die Industrie Betriebe mit 1.000 und mehr Beschäftigen auflistet.
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2.358
UNTERNEHMENSGRÜNDUNGEN 2014
• • • • • • • • •
davon in Innsbruck: ....441 Innsbruck Land: .........558 Imst: ...........................199 Landeck: .....................110 Reutte: ........................101 Schwaz: ......................255 Kufstein: .....................297 Kitzbühel: ...................243 Lienz: .........................154
Tirol ist ein Land der Gründerinnen: Der Anteil an Frauen bei Neugründungen liegt bei 51,2 %. 35,6 % der aktiven Spartenmitglieder sind Frauen.
1,8 %
WIRTSCHAFTSWACHSTUM
–34,7 %
Reale Veränderung der Bruttowertschöpfung in den Jahren 2000 bis 2014, Durchschnitt pro Jahr.
INSOLVENZEN IM ERSTEN HALBJAHR 2015 FÄLLE 1. HALBJAHR 2015: 128 Passiva in Mio. Euro: 50 Betroffene Dienstnehmer: 444 Fälle 1. Halbjahr 2014: 196 Passiva in Mio. Euro: 60 Betroffene Dienstnehmer: 615
DIE BISHER GRÖSSTEN INSOLVENZEN IN TIROL For Friends Hotel GmbH, Mösern: 15,1 Mio. Euro Centralbau GmbH, Innsbruck: 7,5 Mio. Euro Hotel Tschirgantblick Röck GmbH, Wenns: 3,1 Mio. Euro Meraner Catering GmbH, Wattens: 2,2 Mio. Euro Bundschuh Reisen GmbH, Lienz: 1,9 Mio. Euro
Die Insolvenzsituation in Tirol ist im ersten Halbjahr sehr ruhig. Waren die Vergleichszahlen bereits im Vergleichszeitraum 2014 niedrig, kam es in den ersten sechs Monaten des Jahres zu einer weiteren Reduktion der Insolvenzen. Damit liegt Tirol zusammen mit Vorarlberg an der Spitze jener Bundesländer mit dem deutlichsten Rückgang. Wie bereits seit Jahren prägen insbesondere Klein- und Kleinstinsolvenzen das Bild in Tirol. Dennoch gab es vor allem im zweiten Quartal 2015 einige größere Insolvenzen. Insgesamt meldeten Konkursgläubiger im ersten Halbjahr rund 50 Millionen Euro an Konkursforderungen in den Insolvenzverfahren an. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies einen Rückgang um etwa 17 Prozent. Im Vergleich zur starken Reduktion bei der Anzahl der Verfahren ist dieser Rückgang relativ gering – ein Hinweis darauf, dass die Verfahren 2015 tendenziell etwas größer sind als im Jahr zuvor.
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0,6 % INFLATION IM JÄNNER 2015
Die Inflation sinkt auf den niedrigsten Wert seit Oktober 2009, nicht zuletzt aufgrund der fallenden Treibstoffpreise. Teurer geworden sind Strom und Grundgebühren, billiger Heizöl, Diesel und Superbenzin.
€
28.761.000.000 Euro
REGIONALES BRUTTOINLANDSPRODUKT 2013 2005: 25.641 Mio. Euro // 2000: 17.841 Mio. Euro Veränderung von 2000 bis 2013 in %: 61,2
REGIONALES BIP JE EINWOHNER 2013, NOMINELL:
40.000 Euro
2010: 36.100 // 2000: 26.600 Veränderung von 2000 bis 2013 in %: 50,4
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eco.kolumne Andreas Juen
TEURES ÜBERGEPÄCK
Wenn sich Früchte so fein machen, wie sie schmecken, hat das einen guten Grund:
Wenn Sie in letzter Zeit in den Urlaub geflogen sind, ist Ihnen wahrscheinlich aufgefallen, wie streng das Gewicht des Gepäcks inzwischen kontrolliert wird. Wer seine Dinge nicht einmal für zwei Wochen loslassen kann und zu viel im Koffer mitschleppt, zahlt. Doch „Übergepäck“ kommt nicht nur auf Reisen teuer.
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icher fallen Ihnen Unternehmen ein, die gescheitert sind, weil sie zu sehr oder zu lange an etwas festgehalten haben: an Personen, Strategien, einem eingeschlagenen Weg, fixen Erwartungen, vergangenen Erfolgsmodellen oder starren Einstellungen. Was besorgte Mütter oft erst bei ihren Kindern lernen müssen, ist auch für Entscheider und Führungskräfte eine elementare Kompetenz: „loslassen können“. Denn „Loslassen“ ist Voraussetzung für Entwicklung. Doch Loslassen ist aus vielen Gründen einfacher gesagt als getan: Das Bedürfnis nach Sicherheit und Kontrolle, Widerstand vor Veränderung, die Angst zu versagen, akzeptieren oder Abschied nehmen müssen, Gewohnheitsdenken und Nostalgie sind nur einige. Auch hinter Tugenden wie Treue und Verantwortungsbewusstsein versteckt sich manchmal eine mangelnde Fähigkeit loszulassen. Wer am Alten zu sehr festhält, droht, das Neue zu übersehen oder falsch einzuschätzen. Wer zu akribisch plant, kommt nicht in die Phase der Umsetzung. Loslassen hilft, um Raum für erforderliche Veränderungen und Kreativität zu schaffen, um nicht zu erstarren, um neue Perspektiven zu eröffnen, um sich weiterzuentwickeln. Erst die Hand, die etwas loslässt, wird frei, um Neues in Angriff zu nehmen. Das muss nicht immer heißen, etwas komplett zu verwerfen. Loslassen kann auch bedeuten, etwas nur vorerst zur Seite zu legen oder nach einer neuen Balance bzw. Kompromissen zu suchen. Viele unserer Seminarteilnehmer erleben Loslassen als eine große Herausforderung. Sie verbinden damit einen Verlust. Doch bei näherer Betrachtung beginnt die zweite Seite der Medaille zu glänzen. Mit Pfeil und Bogen erleben sie die verschiedenen Qualitäten des Loslassens – von frustriert, kontrolliert bis hin zu befreiend. Sie erkennen, dass sie selbst ihre Haltung wählen können. Sie spüren, welche Freude und Kraft in dem dadurch möglichen Aufbruch liegt. Loslassen ist nicht nur ein zentrales Thema für jedes Unternehmen. Es ist auch eine Art Energiesparprogramm auf persönlicher Ebene – eine Fähigkeit, mit der Sie sich viel Frust und Ärger ersparen und Ihr Leben vereinfachen. Wann haben Sie zuletzt den Inhalt Ihres Koffers überprüft?
Auch im Jahr 2014 ist es Darbo gelungen, ein Top Ranking innerhalb der umsatzstärksten Tiroler Unternehmen einzunehmen. Das liegt an unseren treuen Kunden, aber auch an unseren fleißigen Mitarbeitern – bei beiden wollen wir uns speziell bedanken.
Herzlichst, Ihr Andreas Juen PS: Haben auch Sie Lust bekommen, das eine oder andere loszulassen? Dann schreiben Sie an office@aventurin-bogenwelten. com. Gerne lassen wir Ihnen ein paar Tipps zukommen, die Sie dabei unterstützen. www.aventurin-bogenwelten.com eco.nova
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Land Tirol
DIE WIRTSCHAFT ANKURBELN Mitte Juni beschloss die Tiroler Landesregierung ein 135 Millionen schweres Impulspaket, um damit die Konjunktur im Bundesland anzukurbeln. Das Paket besteht aus fünf Teilen und soll insgesamt ein Investitionsvolumen von 600 Millionen Euro auslösen. // Text: Uwe Schwinghammer, Foto: Land Tirol/Die Fotografen, Standortagentur
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pare in der Zeit, dann hast du in der Not. An diesen alten Spruch hält sich die Tiroler Landesregierung, die nun ein 135 Millionen Euro teures Impulspaket auf den Weg bringt. Damit soll die immer noch schwächelnde Konjunktur im Land angekurbelt werden. Was bitter notwendig sei, so Landeshauptmann Günther Platter: „Die Konjunkturlokomotive kämpft immer noch mit der schweren Last der Finanzkrise von 2008.“ Und auch wenn man in Tirol verhältnismäßig gut dastehe, was die Arbeitslosen- oder Tourismusstatistik angehe, so benötige es doch dringend eines Anstoßes durch die öffentliche Hand. Dank einer sparsamen Finanzpolitik, so Platter, könne man diesen auch geben: „Wir haben im Budget 2015/16 rechtzeitig gehandelt. Dort sind bereits wichtige Impulse gesetzt worden. Ich erinnere an die Erweiterung des Congresszentrums in Alpbach oder das Haus der Musik in Innsbruck. Nun legen wir noch ein ordentliches Paket nach. Wir können es uns leisten, so ein Impulspaket zu schnüren, ohne neue Schulden zu machen. Wir verlassen unseren konsequenten Budgetkurs nicht.“
FÜNF BLÖCKE
Das Impulspaket ist in fünf Blöcke unterteilt: 53 Millionen Euro für den Wohnbau, 24,75 Millionen Euro für die Bauwirtschaft all-
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gemein, 21,7 Millionen Euro für die Wirtschaftsförderung, eine Winterbauoffensive und den Tourismus sowie 10,55 Millionen Euro für Bildung und Soziales. Und schließlich soll auch der Tiroler Energieversorger TIWAG Investitionen und Instandhaltungen um 25 Millionen Euro vorziehen. Landeshauptmann-Stellvertreterin Ingrid Felipe freut sich über einige Punkte in diesem Impulspaket ganz besonders. Etwa darüber, dass nun zahlreiche Landesgebäude oder auch Bahnhöfe und Bahnsteige rascher barrierefrei umgebaut werden sollen. Maßnahmen, die einer breiten Bevölkerungsschicht zugute kommen, wie Felipe betont: „Es geht dabei ja nicht nur um Menschen, die von Geburt an ein Handicap haben, sondern auch um ältere Menschen, Familien mit Kinderwägen. Und wenn jemand eine schwere Einkaufstasche hat, dann freut er sich auch, wenn er nicht Treppen steigen muss.“ Aber auch Naturschönheiten sollen barrierefrei werden, so Felipe: „Auch das Erlebnis Natur soll allen zugänglich gemacht werden.“ Insgesamt handle es sich um ein Paket für Tirol, betont Landeshauptmann Platter. Er erwarte sich daher auch speziell von den Bauträgern, dass bei den Aufträgen besonders heimische Klein- und Mittelbetriebe zum Zug kämen. Er lege auch Wert darauf, dass es sich bei diesem Paket nicht um „Schlag-
LHStvin Ingrid Felipe und LH Günther Platter präsentierten das Impulspaket über 135 Millionen Euro
zeilen“ handle, sondern um detailliert geplante Maßnahmen. In den kommenden Wochen werden für die konkreten Projekte Anträge von den zuständigen Mitgliedern der Landesregierung ausgearbeitet und zuerst der Regierung und dann dem Tiroler Landtag vorgelegt. Dazu wird auch die Sommerpause der Regierung verkürzt. Erste positive Stimmen gibt es bereits. Wie jene von Wirtschaftskammerpräsident Jürgen Bodenseer: „Das von der Tiroler Landesregierung beschlossene Impulspaket ist ein wertvolles Signal für die Tiroler. Es ist besonders wichtig, dass mit dem Paket vor allem durch die heimische Wirtschaft umsetzbare, baureife Projekte angeschoben werden.“
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dabei zu unterstützen, gute Mitarbeiter und Fachkräfte zu halten sowie die Attraktivität als Arbeitgeber zu steigern, um schneller zu qualifizierten Mitarbeitern zu kommen. Heimische Unternehmen sollen mit Werkzeugen ausgestattet werden, um der wirtschaftlichen Dynamik auch in Zukunft gewachsen zu sein.
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BILDEN. SIE. SICH. Mit 1. Juni hat das Arbeitsmarktservice seine Statistik für den Monat Mai veröffentlicht. Demnach sind aktuell 25.726 Menschen in Tirol arbeitslos gemeldet. Die Arbeitslosenquote liegt bei 7,8 Prozent. Anlass für vorsichtigen Optimismus bieten die Tatsachen, dass die Arbeitslosenzahlen in nahezu allen Bezirken im Vergleich zum Stichtag des Vorjahres rückläuf ig sind und Tirol deutlich unter dem Österreichschnitt von 8,6 Prozent liegt. Das hilft freilich all jenen nicht, die sich dennoch in der Statistik wiederf inden. Das probateste Mittel gegen die eigene Arbeitslosigkeit: Bildung. Denn fast die Hälfte der Arbeitslosen kommt nicht über einen Pflichtschulabschluss hinaus. // Foto: Julia Türtscher 30
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ie aktuelle Arbeitslosenstatistik gäbe Anlass zur Hoffnung. Meinen zumindest Landeshauptmann Günther Platter und Arbeitslandesrat Johannes Tratter. Und sie ist es bekanntlich auch, die zuletzt stirbt. Tatsächlich verzeichnet Tirol aktuell mit insgesamt 0,2 Prozent den niedrigsten Anstieg der Arbeitslosigkeit in Österreich. Im Vergleich dazu waren es in Wien 23,9 Prozent, in Niederösterreich 13,9 Prozent und in Oberösterreich immer noch 12,2 Prozent. Im Österreichschnitt mögen wir also (sehr) gut liegen. Das sollte aber kein Grund zur Freude sein in Zeiten, die so wirtschaftlich angespannt sind wie diese. Und nur weil andere schlechter sind, ist es kein Zeichen dafür, selbst zu den wirklich Guten zu gehören. Immerhin sind es dennoch über 25.700 Menschen, die in unserem Land keine Arbeit haben. Aber man darf nicht nur schimpfen. So sind die Arbeitslosenzahlen im Vergleich zum Mai des Vorjahres in quasi allen Bezirken gesunken – in Kitzbühel sogar um 10,6 Prozent. Auch Landeck (-2,7 Prozent) und Imst (-2,5 Prozent) zeigen ermutigende Aufwärtstrends. Einzig die Bezirke Innsbruck Stadt und Land zeigen ein Plus bei den Arbeitslosen (6,1 Prozent). Diese Zahlen können jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass in manchen Bezirken die Arbeitslosigkeit bei über zehn Prozent liegt. Eine besonders deutliche Sprache sprechen die Arbeitslosenzahlen, wenn man sie auf den Bildungsstand herunterbricht. Über 47 Prozent verfügen österreichweit gesehen lediglich über einen Pflichtschulabschluss. Ergo ist Bildung nach wie vor der Schlüssel zum Erfolg. Und wird es auch immer bleiben. Auch die Lehre allein hilft heute übrigens wenig. Ab dem Abschluss einer mittleren Schule sinkt die Quote dagegen immens. Und es muss auch nicht zwingend eine Uni sein ... Nach wie vor ein Problem ist die Generation 50+. So waren im Mai über 88.000 arbeitssuchende Personen über 50 Jahre alt. Das ist ein Zuwachs von stattlichen 16,8 Prozent. Sie in den Arbeitsmarkt zu vermitteln, ist traurigerweise immer noch eine Herausforderung. Und auch zwischen den Geschlechtern herrscht nach wie vor ein Ungleichgewicht. Während bei Männern die Arbeitslosenquote 7,0 Prozent beträgt, so sind es bei Frauen 8,6 Prozent. Sind sie am Arbeitsmarkt, verdienen sie nach wie vor weniger. Um fast ein Viertel. Die schlimmste Kombination ist folglich die Frau ab 50. Und gerade weil das so ist, sprachen wir für die heurige Top-500-Ausgabe nicht mit den „klassischen“ Arbeitsmarkt-Vertretern, sondern mit Dr. Itta Tenschert, einer der Geschäftsführerinnen von „Frauen im Brennpunkt“, ein Verein, der im Auftrag des AMS Tirol unter anderem das FrauenBerufsZentrum
„ICH HALTE ES FÜR EIN GROSSES PROBLEM, DAS DIE LOGIK DER ERWERBSARBEIT DER LOGIK DER IN JEDEM LEBEN FUNDAMENTALEN EREIGNISSE DIAMETRAL GEGENÜBERSTEHT: DAS BEGLEITEN VON KINDERN, KRANKEN UND ALTEN MENSCHEN BRAUCHT ZEIT, MUSSE, EIN SICH-DEMANDEREN- ODER SICHSELBST-WIDMEN. ALL DIES KÖNNEN MENSCHEN, DIE IN DER LOGIK DES ARBEITSMARKTES FUNKTIONIEREN, KAUM NOCH ERÜBRIGEN.“ Dr. Itta Tenschert, frauen im brennpunkt
Tirol führt und im Zuge dessen mit Beratungen und Workshops arbeitsuchende Frauen beim Einstieg in die Erwerbsarbeit unterstützt. Und das ist gut so, denn eine Führungskräftebefragung von Ernst & Young zeigt eine positive Korrelation zwischen Unternehmenserfolg und Frauenförderung. Gleichberechtigung ist somit auch eine Frage der unternehmerischen Vernunft. Die aber leider viel zu wenig in der Praxis angekommen ist. Der Anteil der Frauen in Führungspositionen ist noch immer erschreckend gering. Das ist etwa für Tenschert ein Mitgrund, warum die Einkommensschere zwischen Mann und Frau derart auseinandergeht ... ECO.NOVA: Die Gleichstellung im Berufsleben ist nach wie vor nicht gegeben. Noch immer verdienen Frauen im Durchschnitt weniger als Männer. Warum? ITTA TENSCHERT: Das hat mehrere Gründe. Einerseits ist es die horizontale Segregation am Arbeitsmarkt. Frauen arbeiten vorwiegend in bestimmten Branchen, die von vornherein schlecht(er) bezahlt werden – etwa in der Pflege oder im Handel. Auf der anderen Seite ist es die vertikale Segregation: Frauen arbeiten vorwiegend in niedrigeren beruflichen Positionen als Männer. Generell haben wir ein Problem in der gesellschaftlichen Bewertung von Arbeit: Die Arbeit mit Maschinen, also technische Berufe, wird weitaus höher bewertet als jene mit Menschen. Auch bei der Teilzeitarbeit ist der Anteil an Frauen höher, weil sie den überwiegenden Teil der Familienarbeit übernehmen. Und manchmal ist es eine ganz offene Diskriminierung: Frauen erhalten für gleichwertige Arbeit schlichtweg weniger Geld.
Männer gelten gemeinhin als durchsetzungsfähiger und „lauter“ als Frauen. Trauen sich Frauen zu wenig zu? Historisch gesehen ist es relativ neu, dass Frauen in öffentlichen Ämtern eine Rolle spielen. Dass sie dieselben Bildungschancen haben als Männer. Dass sie in Führungspositionen vorgedrungen sind. Das mag ein Grund sein, dass es für manche Frauen nicht leicht ist, selbstbewusst zu ihren Fähigkeiten zu stehen. Generell halte ich jedoch nicht viel von der Zuschreibung bestimmter Eigenschaften an Frauen oder Männer. Das ist individuell sehr unterschiedlich. Aber natürlich ist es sinnvoll, sich für Verhandlungen mit dem Arbeitgeber gut vorzubereiten. Dazu gehört, sich seiner eigenen Stärken bewusst zu sein. In unserem FrauenBerufsZentrum arbeiten wir mit Frauen deshalb auch unter anderem an der Stärkung ihres Selbstbewusstseins. Sie helfen in Ihrem Beratungszentrum Frauen bei der Arbeitssuche und dem Finden neuer Perspektiven. Haben Sie das Gefühl, dass der Bedarf an Beratungen zunimmt? Absolut! Die Arbeitslosenzahlen steigen und das ist auch in Österreich spürbar, wo wir bis jetzt immer gut dagestanden sind. In Tirol ist die Arbeitslosigkeit bei Frauen merklich höher als bei Männern, vor allem bei älteren Arbeitnehmerinnen. Dass es für Über-50-Jährige am Arbeitsmarkt schwierig ist, ist ein bekanntes Phänomen. Das FrauenBerufsZentrum ist sehr gut gebucht, sodass wir teilweise leider Wartezeiten haben. Generell würde ich sagen, dass der Beratungsbedarf steigen wird. Es geht bei uns um
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eine ganzheitliche Betrachtung der Situation. Frauen plagen meist auch finanzielle Belastungen, sie haben Trennungen hinter sich, gesundheitliche – psychische wie physische – Probleme. Vieles davon geht miteinander einher. Die Arbeitssuche ist der Brennpunkt, an dem alle Themen sichtbar werden. Frauen leisten privat immer noch den größten Teil der unbezahlten Arbeit. Auch das ist ein Problem am Arbeitsmarkt. Viele Frauen stehen deshalb nicht uneingeschränkt zur Verfügung. Oder wollen dies gar nicht. Sie können nicht rund um die Uhr und vielleicht auch noch samstags und sonntags für den Arbeitgeber da sein. Weil sie sich auch um Kinder, Kranke und alte Menschen kümmern und den Großteil der Haushaltsarbeit erledigen.
SPAR-Geschäftsführer Dr. Christof Rissbacher (li.) und Direktor der Villa Blanka Dr. Peter Kreinig (re.) freuen sich über die Fortsetzung der Kooperation. Im Bild mit den beiden Villa-Blanka-Schülern Markus Cammerlander und Theresa Gabl // Foto: SPAR
AUSBILDUNGSOFFENSIVE SPAR investiert laufend in die Aus- und Weiterbildung seiner Mitarbeiter. Nun wurde die erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Villa Blanka in Innsbruck verlängert. Die renommierte Tourismusschule bietet auch künftig allen SPAR-Mitarbeitern und -Händlern ausgewählte Kurse und Seminare zur Weiterbildung an. Seit 2012 läuft die Kooperation zwischen SPAR und Tirols ältester Tourismusschule. Die Nachfrage nach den speziell für SPAR-Mitarbeiter und -Einzelhändler entwickelten Kursen ist ungebrochen. Die Zusammenarbeit wird daher fortgesetzt und intensiviert. „Professioneller Umgang mit Kunden“ heißt ein neuer Kurs, der ab sofort angeboten wird und das umfassende Aus- und Weiterbildungsangebot ergänzt.
NEUN WORKSHOPS PRO JAHR Die Seminare „Alles rund ums Fleisch“, „Grundkurs Wein“, „Interkultureller Umgang“ sowie „Die Welt der Spirituosen“ werden weiterhin angeboten. Erfahrene Referenten mit Praxisbezug stehen wieder als Vortragende zur Verfügung. Neun Mal im Jahr laden SPAR und Villa Blanka künftig zu diesen Weiterbildungskursen. Die Teilnahme ist nicht auf Innsbruck beschränkt. Alle Nordtiroler SPAR-Mitarbeiter und -Einzelhändler können und sollen das Angebot nutzen. Dr. Peter Kreinig, Direktor der Villa Blanka, freut sich über die Fortsetzung der Zusammenarbeit: „Ausgezeichnete Umgangsformen und exzellente Beratung werden in der Villa Blanka großgeschrieben. Unsere Expertise und Erfahrung vermitteln wir gerne branchenübergreifend weiter. SPAR ist hier ein toller Partner. Wir profitieren vom Austausch, weil auch wir wertvolle und nützliche Inputs für unsere Ausbildung erhalten.“
ERFOLGREICHER WISSENSTRANSFER „SPAR steht für höchste Qualität. Dieser Anspruch beschränkt sich aber nicht auf die Produkte, sondern wird ganzheitlich und umfassend gelebt“, steht auch für Dr. Christof Rissbacher, SPAR-Geschäftsführer für Tirol und Salzburg, fest. „Unsere Mitarbeiter tragen ganz wesentlich zu unserer Wahrnehmung bei den Kunden bei. Die Seminare bieten uns die Möglichkeit, noch mehr und besser auf die täglichen Anforderungen unserer Konsumentinnen und Konsumenten einzugehen.“ Alle SPAR-Mitarbeiter können die Kurse wieder kostenlos besuchen.
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Glauben Sie, dass man dieses Problem irgendwann gelöst bekommt? Im Endeffekt wird der Arbeitsmarkt immer schneller, noch flexibler und dynamischer. Und es sind immer noch die Frauen, die eher bei der Familie bleiben, den Haushalt führen und damit gar nicht so sehr mithalten können. Verstärkt sich der Effekt damit noch? Aus meiner Sicht ist das keine Frage der Natur, sondern der Rollenund Arbeitsaufteilung. Die Dynamiken der Erwerbsarbeit stehen vielen Logiken im Leben derart entgegen, dass es sich über kurz oder lang so nicht mehr ausgehen kann. Wir sehen heute bei vielen jungen Menschen, dass sie nicht mehr interessiert sind an einem Job, den man nur mit einer Unterzeichnung eines All-inclusive-Vertrages bekommt. Es ist also schon eine Gegenbewegung erkennbar. Aber ich denke, das geht nur in kleinen Schritten. Und wir müssen dieses klassische Mann-Frau-Denken auflösen. Das Meistern des täglichen Lebens hängt nicht vom Geschlecht ab. Jeder Mensch sollte die Ressourcen haben, die alltäglichen Arbeiten abseits der „klassischen“ Erwerbsarbeit zu leisten. Es geht nicht darum, dass die Hausarbeit bezahlt wird. Wo soll auch das Geld dafür herkommen? Aber man muss endlich erkennen, dass ein großer Teil der Wirtschaft auf unbezahlter Arbeit basiert. Man setzt „die Wirtschaft“ immer mit Firmen und Unternehmen gleich. Aber Wirtschaft sind alle Menschen. Und ganz besonders die, die zu Hause kochen, einkaufen und waschen. Die Haushalte tragen maßgeblich zum Bruttosozialprodukt bei. Würden gewisse Dienstleistungen zu Hause nicht mehr erledigt, könnte niemand mehr dem Arbeitsmarkt in dieser Form, wie er es heute verlangt, zur Verfügung stehen. Wir müssen erkennen, dass die Menschen in verschiedenen Lebensphasen unterschiedliche Bedürfnisse haben, die mit ihrer Erwerbsarbeit durchaus kollidieren können. Es gibt Zeiten im Leben, wo man eine Pause braucht. Viele können den Anforderungen der Erwerbsarbeit nur mit größter Anstrengung standhalten. Wenn sie die einander gegenläufigen Ansprüche nicht dauerhaft erfüllen können, werden sie als unfähig abgestempelt. Es ist eine wichtige Aufgabe, berufliche Tätigkeiten und das Sorgen für das Leben selbst für Männer und Frauen in Zukunft vereinbar zu machen. Arbeitslosigkeit ist auch eine Frage der Bildung. Schaut man sich die Studierendenzahlen an, so zeigt sich, dass die Frauenquote bei Studienabschlüssen tendenziell steigt. Höherqualifizierung ist also bei den Jungen generell weniger das Thema. Wo hakt es hier? Es ist durchaus so, dass Frauen heute höher qualifiziert sind. Das hat aber bedauerlicherweise nicht dazu geführt, dass sie parallel dazu genauso gute Positionen am Arbeitsmarkt finden. Das hinkt etwas hinterher. Ich denke, dass für junge Menschen die Qualifizierung an sich gar nicht der Punkt ist. Viele absolvieren sogar Mehrfachausbildungen. Das Problem ist vielmehr, dass man ohne Praxiserfahrung nicht mehr so leicht eine Stelle bekommt. Die erste Stelle nach dem Studienabschluss ist eine große Hürde. Wir haben selbst über 100 Arbeit-
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nehmerinnen in unserer Organisation. Darunter viele Ältere, weil ich selbst es sehr schätze, wenn eine Mitarbeiterin Erfahrung mitbringt. Aber es ist wichtig, auch den Jungen eine Chance zu geben. Gerade junge Menschen scheinen heute oftmals orientierungslos. Ist es Mädchen – und natürlich auch Buben – überhaupt zumutbar, bereits in so frühem Alter (berufliche) Entscheidungen fürs Leben zu treffen? Das ist tatsächlich sehr viel verlangt. Mit 15 oder 16 Jahren haben die meisten jungen Leute noch eine sehr vage Vorstellung davon, wo sie beruflich hin möchten. Viele orientieren sich am Vorbild ihrer Eltern. Das Spektrum an Berufen, in denen sich junge Frauen traditionell orientieren, ist weitaus enger als bei jungen Männern. Junge Leute brauchen Zeit, für sich zu überprüfen, ob diese Vorstellung für sie der richtige Weg ist. Ich bin der Meinung, dass sich eine Verlängerung der Schulpflicht und ein verstärktes Augenmerk auf berufliche Belange in einem weiteren Schuljahr positiv auswirken könnten. Junge Frauen orientieren sich oft früh an einer zukünftigen Rolle in einer Familie. Das „Zuverdienerinnen-Modell“ ist in den Köpfen noch sehr verbreitet. Eine große Herausforderung ist es in meinen Augen, sich klar zu werden, dass es für jede Frau wichtig ist, eine existenzsichernde Tätigkeit anzustreben.
FRAUEN IM BRENNPUNKT 1986 wurde der gemeinnützige, politisch und konfessionell unabhängige Verein gegründet. Heute ist Frauen im Brennpunkt mit rund 100 Mitarbeiterinnen einer der größten Frauenbetriebe in Tirol. Der Verein bietet ganztägige und ganzjährige Kinderbetreuung bei Tagesmüttern und in Kinderkrippen. Zweimal pro Jahr wird eine zertifizierte Ausbildung zur/m Tagesmutter/-vater organisiert. Einen weiteren Schwerpunkt bildet die Beratung von Frauen und Mädchen. Im FrauenBerufsZentrum werden Frauen bei der Arbeitssuche unterstützt, wobei sie drei Monate lang intensiv mit Beratungen und Workshops begleitet und ihnen neue Perspektiven aufgezeigt werden. Voraussetzung für die Beratung ist eine Vormerkung beim AMS. Neben einer Anlaufstelle in Innsbruck wurden kürzlich eine weitere in Schwaz und in Wörgl eröffnet. Im Auftrag der Frauenministerin arbeitet Frauen im Brennpunkt als Frauenservicestelle, setzt sich für die Gleichstellung von Frauen ein und veranstaltet frauenspezifische Bildungsangebote. www.fib.at
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WIR SIND, WAS WIR DENKEN BUDDHA
Alles, was wir sind, entsteht mit unseren Gedanken. Mit unseren Gedanken schaffen wir die Welt. Wenn wir etwas denken, fühlen oder wahrnehmen, bewerten wir intuitiv, was das für uns bedeutet: ob positiv, neutral oder negativ. Diese Bewertungen laufen blitzschnell – in einem Sekundenbruchteil – im Unterbewusstsein ab. Innere Überzeugungen beherrschen unser Leben sowohl positiv als auch negativ. Bei Neugeborenen ist das Gehirn wie eine „leere Festplatte“, die von Geburt an bespielt wird. Bei vielen Menschen sind die Überzeugungen (Glaubenssätze) bereits im Kindesalter entstanden, bedingt durch Erziehung und Gesellschaft. Obwohl es meistens gut gemeint war, können diese Prägungen im Erwachsenenalter jedoch hinderlich, störend und sogar destruktiv wirken. Wenn wir etwas positiv bewerten, werden Endorphine, Serotonin und Co. ausgeschüttet. Wir fühlen uns gut, sind motiviert und entsprechend leistungsfähig. Der Erfolg stellt sich ganz zwangsläufig ein. Wenn wir etwas als negativ bewerten, etwas als Belastung (Stressor) empfinden, läuft ganz automatisch das Gleiche ab, jedoch im negativen Sinn. Es kommt zum Ausstoß von Stresshormonen (Adrenalin, Cortisol). Folglich stehen wir unter Druck, haben Angst, bis hin zu körperlichen Symptomen und Reaktionen. Wir fühlen uns dann schlecht, lustlos und können unser Leistungspotenzial nicht entfalten, wir sind teilweise sogar wie gelähmt und unfähig, etwas zu tun. Das bedeutet, dass wir mit unseren Gedanken auch Einfluss auf unsere Gesundheit, Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden nehmen können. Und in jedem Menschen schlummern Fähigkeiten und Ressourcen, aus sich heraus etwas zu verändern. Bei jeder angestrebten Veränderung muss die ganze Person mit ihrem sozialen Umfeld, mit ihren Zielen und vor allem mit ihren Werten, die sie gerade steuern, einbezogen werden. Es ist erstaunlich, wie viel an Wissen in uns bereits vorhanden ist, ohne dass wir uns dessen bewusst sind. Oft ist das Bauchgefühl (Intuition) ein Hinweis dafür, wenn etwas nicht mehr stimmig ist. Um wieder eine ausgewogene Balance zu erreichen, kann qualifiziertes Coaching äußerst effektiv sein. Ein guter Coach schafft einen Rahmen, in dem rationales Wissen (Denkprozesse), somatisches Wissen (Körper) und emotionales Wissen (Gefühle) gleichberechtigt zu Willensbildung und Entscheidungsfindung herangezogen werden können. Durch ein gelungenes Coaching werden bekannte und unbewusste Informationen neu sortiert und bewertet. Unklare und damit beängstigende Situationen bekommen Struktur und Klarheit. Daraus entsteht für den Klienten „neues“ Wissen, seine „Festplatte“ wird quasi neu bespielt. Eine gute Voraussetzung, damit positive Veränderung im Menschen nachhaltig wirksam werden kann.
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ARBEITSMARKT IN ZAHLEN (ZAHLEN MAI 2015)
306.000 BESCHÄFTIGTE
Frauen: 143.000 // Männer: 163.000
25.726
ARBEITSLOSE • • • • • • •
Frauen: 13.412 // Männer: 12.314 Unter 25 Jahre: 3.593 25 bis 50 Jahre: 15.404 Über 50 Jahre: 6.729 Ausländer: 6.922 Langzeitbeschäftigungslos: 3.561 In Schulungen des AMS: 2.561
Auffallend: Vor allem die Zahl der Langzeitarbeitslosen ist im Vergleich zum Vorjahr extrem gestigen. Um 32,5 Prozent nämlich. Auch die Über-50-Jährigen haben um 7,4 Prozent zugenommen, die Zahl der Unter-25-Jähringen ging hingegen um 6,3 Prozent zurück. Die meisten Arbeitslosen mit 9.580 finden sich weit voran im Bereich Beherbergung & Gastronomie, auch wenn der Wert um 7,3 % im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen ist. Die größten Zuwächse gab es in den Wirtschaftsklassen Land-/ Forstwirtschaft/Bergbau (+52,5 %) und Information & Kommunikation (+16,8 %).
ARBEITSLOSE NACH BILDUNGSABSCHLUSS:
(österreichweit in %) • Pflichtschule: ............................................................... 47,1 • Lehre: ............................................................................... 31,5 • Mittlere technisch-gewerbliche Schule: ..........0,5 • Mittlere kaufmännische Schule: ...........................2,2 • Sonstige mittlere Schule: ....................................... 2,4 • AHS: ....................................................................................3,6 • Höhere technisch-gewerbliche Schule: ............1,9 • Höhere kaufmännische Schule: ............................ 1,8 • Sonstige höhere Schule: ..........................................2,3 • Akademie (PÄDAK u.Ä.): ...........................................0,3 • Fachhochschule: ...........................................................0,7 • Universität, Hochschule: ......................................... 5,0 • Ungeklärt: ....................................................................... 0,6
ARBEITSLOSENQUOTE NACH BILDUNGSABSCHLUSS UND GESCHLECHT:
(österreichweit in %, männlich / weiblich) • Pflichtschule: ....................................................... 47 / 48 • Lehre:....................................................................... 36 / 26 • BMS: .................................................................................3 / 7 • AHS. ................................................................................ 3 / 4 • BHS: .................................................................................5 / 7 • Uni, FH, Akademie: ...................................................5 / 7
Frauen und Männer liegen fast überall ähnlich, einzig bei der Lehre ist der Unterschied markant. Die Arbeitslosenquote bei Frauen mit Lehrabschluss liegt bei 26 %, bei Männern bei 36 %.
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Quelle: AMS
GESAMT-ARBEITSLOSENQUOTE IN ÖSTERREICH: 8,6 %
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eco.mmentar Mag. Barbara Jäger, M.Sc. Business Pool Austria
TOP COMPANY AWARD 7,8 %
ARBEITSLOSENQUOTE
Gemeldete offene Stellen im Mai: 3.186 Gemeldete offene Lehrstellen im Mai: 616 Lehrstellensuchende: 328
ARBEITSLOSENQUOTEN NACH BEZIRKEN (Zahlen April 2015, in %) • • • • • • • •
Innsbruck Stadt & Land: .............7,5 Imst: ..........................................10,0 Landeck: ....................................17,3 Reutte: .......................................11,5 Schwaz: ........................................9,9 Kufstein: ......................................8,4 Kitzbühel: ..................................11,8 Lienz: ........................................12,5
VERÄNDERUNG DER ARBEITSLOSIGKEIT (Mai 2015 zu 2014, in %) • • • • • • • •
Innsbruck Stadt & Land: ..........+6,1 Imst: .......................................... -2,5 Landeck: .................................... -2,7 Reutte: ....................................... -1,9 Schwaz: ...................................... -1,5 Kufstein: .................................... -0,3 Kitzbühel: ................................ -10,6 Lienz: ........................................ -1,5
Die meisten Arbeitslosen mit über 30.000 wurden in den letzten 12 Monaten im April 2015 sowie im November 2014 verzeichnet; die wenigsten mit unter 18.000 im Juli und August 2014.
Wir suchen gemeinsam mit dem Land Tirol und der Industriellenvereinigung die besten Arbeitgeber Tirols. Der von Business Pool Austria initiierte Wettbewerb „Top Company Award“ (TCA) basiert auf der Messung der Unternehmenskultur in Tiroler Unternehmen – unabhängig von deren Größe. Dabei spielen die Mitarbeiter die zentrale Rolle: Ihre Aussagen gehen zu zwei Drittel in die Gesamtbewertung ein. Durch eine anonyme Mitarbeiterbefragung bestehend aus einem Fragebogen mit rund 100 ausgewählten Aussagen und offenen Fragen zur Unternehmenskultur werden die „Top Companies“ gekürt. Wer sich leistungsstarke Mitarbeiter wünscht, muss die Zufriedenheit und das emotionale Wohl der beschäftigten Menschen im Auge behalten. Denn zufriedene Arbeitskräfte sind produktiver – und das wünscht sich jedes Unternehmen. Im Rahmen des „Top Company Award“ werden Unternehmen prämiert, die auf dieses Wohlbefinden achten. Die Bewertung kommt direkt von den Betroffenen.
MOTIVIERTE, ZUFRIEDENE MITARBEITER SIND DAS ENTSCHEIDENDE KRITERIUM FÜR DEN UNTERNEHMENSERFOLG! Eine gute Unternehmenskultur, die mit dem Wohlbefinden der Mitarbeiter fest verbunden ist, hat entscheidenden Einfluss auf die Mitarbeiterbindung und gibt bestehenden Fachkräften einen guten Grund, bei ihrem aktuellen Arbeitgeber zu bleiben. Fachkräfte, die im Ausland studiert haben, wählen häufig auch ihren Arbeitsplatz dort und kehren beruflich ihrer Heimat den Rücken. Wenn sich jedoch Tiroler Unternehmen als gute und interessante Arbeitgeber erweisen, steigert das die Wahrscheinlichkeit der Rückkehr dieser Fachkräfte. Je attraktiver Tirol als Arbeitsstandort ist, desto eher werden auch ausländische Fachkräfte zu uns kommen. Aus diesen Gründen ist es wichtig für Unternehmen, ideale Rahmenbedingungen zu schaffen bzw. auf das Wohlbefinden der Mitarbeiter zu achten und in die Unternehmenskultur zu investieren. Wir verbringen viel Zeit am Arbeitsplatz. Meistens sind es acht Stunden – manchmal auch mehr. Das ist kostbare Lebenszeit. Heutzutage ist es alles andere als einfach, Berufs-, Privat- und Familienleben zu vereinbaren. Um ein gutes Gleichgewicht zu finden, muss die Arbeitszeit von den Menschen wieder als wichtige, sinnvolle Lebenszeit wahrgenommen werden. Denn nur wenn die Arbeit Sinn macht, kommen Freude und Zufriedenheit. Jeder Mitarbeiter und jede Führungskraft müsste sich die Fragen stellen: Mache ich meine Arbeit mit Begeisterung und Lust? Wie nutze ich diese Lebenszeit? Zudem müsste sich jeder Mensch fragen, was ihm wirklich wichtig ist. Denn jeder Tag ist ein Geschenk.
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DIE MACHT DER BEGEISTERUNG Noch bis Ende September können Sie sich zum Best Company Award anmelden. Mit diesem sucht Business Pool Austria gemeisam mit der Industriellenvereinigung und dem Land Tirol den besten heimischen Arbeitgeber. Doch was macht einen guten Arbeitgeber aus?
„JE VERFESTIGTER DIE UNTERNEHMENSKULTUR, DESTO EHER FINDE ICH DIE MITARBEITER, DIE ZU MIR PASSEN.“ Barbara Jäger, Business Pool Austria
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ir sprachen mit Barbara Jäger, MSc, Geschäftsführerin von Business Pool Austria über Unternehmenskultur und warum es so wichtig ist, Freude an der Arbeit zu haben. ECO.NOVA: Ganz gerade heraus gefragt: Was muss für Sie in guter Arbeitgeber haben? BARBARA JÄGER: Ein guter Arbeitgeber holt seine Mitarbeiter mit ins Boot. Ein optimaler Output wird nur durch ein Miteinander von Arbeitgeber und -nehmer erreicht. Es ist zwar eine abgedroschene Floskel, aber es stimmt: Es braucht die Balance zwischen fordern und fördern. Ich bin der Meinung, ein guter Arbeitgeber gibt die Richtilinie vor, schafft Leitplanken, ermöglicht aber
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auch gezielte Freiräume. Und zwar nicht nach dem Laissez-Fair-Prinzip, sondern mit klaren Zieldefinitionen. Die Mitarbeiter müssen wissen, was von ihnen verlangt wird. Nur dann kann man sie gezielt aufbauen und dorthin führen. Viele Mitarbeiter wissen gar nicht, was konkret von ihnen verlangt wird und wundern sich, wenn es schließlich zur Trennung kommt. Auf der anderen Seite kann eine Erwartung nicht erfüllt werden, wenn man sie nicht klar kommuniziert.
Menschen einen Job haben, der ihnen keinen Spaß macht. Das ist meiner Meinung nach ein horrender Schaden. Für den Mitarbeiter und dessen Psyche ... schließlich kostet es viel Energie, eine Arbeit zu verrichten, die man nicht gerne macht. Und für den Unternehmer. Vor allem in kleinen Unternehmen wird es unmittelbar spürbar, wenn das Klima leidet und die Produktivität sinkt. Der Arbeitsalltag dreht sich mehr um die persönlichen Probleme, als dass man sich effektiv mit dem Produkt, Markt oder Kunden beschäftigt.
Spüren Sie den aktuellen Generationenkonflikt? Die Älteren, die alles so machen, weil es bisher erfolgreich war, und die Jungen, die eine teils komplett konträre Einstellung zur Arbeit haben? Ja, und das ist gerade auf Führungsebene gar nicht so einfach zusammenzubringen. Die junge Generation hat oft einen ganz anderen Zugang zum Thema Führung. Kommt es zu einem Generationenwechsel an der Spitze, ist es oft schwierig, vor allem die älteren Mitarbeiter in die neue Ära mitzunehmen. Schlussendlich kann ich nur dann gut führen, wenn ich weiß, wie meine Mitarbeiter ticken. Führungswechsel stellen aber auch die Mitarbeiter vor Herauforderungen. Wir beobachten immer wieder, dass sich bei Generationswechseln in den Unternehmen oftmals auch viele altgediente Mitarbeiter verabschieden. Im guten Fall tun sie das wirklich, im schlechten Fall tun sie es nur innerlich. Das ist ein massives Problem, denn jemand der innerlich gekündigt hat, bringt nicht mehr den Einsatz und Elan mit und gerade mit älteren Arbeitnehmern, die zudem in der Regel auch teurer sind, geht viel Know-how verloren. Und damit der Mehrwert des Unternehemens.
Haben Sie das Gefühl, Unternehmer sind sich dessen bewusst? Obwohl die Theorie eigentlich jeder kennt, gibt es in der Praxis noch viel zu tun. Die Hardware ist in vielen Betrieben wirklich toll – die technische Ausstattung, die Architektur, das Interieur. Aber die Software stimmt nicht. Die Sensibilität für dieses Thema steigt zum Glück. Das ist auch in Hinblick auf den verschärften Fachkräftemangel nicht zu unterschätzen. Wenn ich Mitarbeitern tolle Optionen bieten kann, habe ich größere Chance, sie für mein Unternehmen zu gewinnen. Gerade gut ausgebildete Fachkräfte haben heute die Möglichkeit zu selektieren und sich ihren Arbeitgeber auszusuchen. Sie gehen dort hin, wo sie sich am wohlsten fühlen. Mitarbeiter über monetäre Anreize zu binden, ist sehr kurzfristig gedacht. Denn wenn jemand des Geldes wegen kommt, ist er auch des Geldes wegen wieder weg, sobald er wo anders mehr geboten bekommt. Langfristig braucht es begeisterte Mitarbeiter, die gerne arbeiten, wo sie arbeiten – die Motivation steigt, Fehlzeiten verringern sind, die Fehlerquote geht zurück. Das sind Dinge, die sich effektiv in Zahlen messen lassen.
Auf der anderen Seite kann es auch keine Lösung für den Mitarbeiter sein, wenn er täglich zu einer Arbeit geht, die er eigentlich nicht mag. Natürlich. Und wenn wir von Unternehmenskultur sprechen, soll es ja ein Mehrwert für alle sein: für den Unternehmer UND den Mitarbeiter. Das meinte ich mit dem „Miteinander“. Zahlreiche Studien belegen, dass viele
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IDEE SUCHT KAPITAL – KAPITAL SUCHT IDEE Im Investorennetzwerk Tirol „innet“ sind über 80 Investoren auf der Suche nach vielversprechenden Beteiligungsmöglichkeiten. Die Standortagentur Tirol führt Tiroler Gründer und Start-ups mit Kapitalgebern zusammen. Gleichzeitig arbeitet sie daran, das Investoren- und Betreuungsnetzwerk weiter zu internationalisieren und Tirol als attraktiven Standort für innovative Unternehmensgründungen zu positionieren. Rainer Seyrling, Leiter der Abteilung Wirtschaft und Arbeit im Amt der Tiroler Landesregierung
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ie Stimmung bei den Tiroler Gründern ist gut, bestätigt der beim Start-up Day 2015 soeben präsentierte erste Tiroler Start-up-Szenemonitor. Die zentralen Argumente, am Standort Tirol zu gründen, sind die Lebensqualität am Standort, die umfassende Unterstützung für Gründer und die Nähe zu den großen Märkten. Gerade schickt sich ein weiteres Thema an, zu einem zentralen Vorteil für Start-ups am Standort Tirol zu werden – nämlich ein ausgezeichneter Zugang zu Beteiligungskapital über das Investorennetzwerk Tirol. Das trifft sich gut, schließlich wollen 81 Prozent der im Szenemonitor befragten Gründer und Start-ups in den nächsten fünf Jahren wachsen. „Business Angel- oder Venture-Capital-Finanzierungen sind eine attraktive Alternative zum Bankkredit oder einer öffentlichen Förderung, vor allem, wenn ein Start-up oder Jungunternehmen dynamisch wachsen will. Deshalb hat das Land Tirol im Jahr 2012 das Investorennetzwerk Tirol – kurz unter innet bekannt – unter dem Dach des akademischen
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Harald Gohm, Geschäftsführer der Standortagentur Tirol
Gründerzentrums CAST etabliert“, berichtet Rainer Seyrling, Leiter der Abteilung Wirtschaft und Arbeit im Amt der Tiroler Landesregierung. Nach zwei Jahren konnte man bereits eine Erfolgsbilanz mit über 80 Investorenkontakten und neun Deals für Tiroler Unternehmen wie Blue Code bzw. VeroPay, AFreeze, M-Pulso, Trigger Research oder Organoids vorweisen. Künftig will man noch mehr innovationsorientierten Tiroler Gründungen oder Jungunternehmen auch außerhalb der Akademia Zugang zu privatem Beteiligungskapital ermöglichen und die Anzahl der Business Angel-Beteiligungen in Tirol weiter erhöhen. Deshalb hat das Land Tirol jetzt die Standortagentur Tirol mit dem weiteren Auf- und Ausbau des Investorennetzwerkes Tirol betraut. „Nicht nur bei regionalen Investoren oder Investorengruppen wie dem Tiroler Adlerrunde Start up Fonds oder der Tyrolean Business Angels GmbH, sondern insbesondere auch bei unseren internationalen Kontakten ist das Interesse derzeit sehr hoch, Kapital in dynamische Start-ups zu investieren“, berichtet dazu
Standortagentur Tirol-Geschäftsführer Harald Gohm. „Diese aktuelle Aufbruchsstimmung wollen wir nutzen, um das Investorennetzwerk Tirol im Rahmen unserer Auslandsauftritte weiter zu internationalisieren“, so Gohm. Gohm erwartet dabei einen zweiten Effekt: „Gelingt es uns, verstärkt internationale Investoren für innovationsstarke Ideen und Projekte aus Tirol zu begeistern, erhöhen wir nicht nur die Wachstumsdynamik im Land und schaffen hochwertige Arbeitsplätze, sondern positionieren Tirol zugleich als attraktiven Standort für Entrepreneure.“ Das könnte bereits beim Business Angel Summit Kitzbühel 2015 gelingen, den die Standortagentur Tirol und aws - i² Business Angels Austria am 3. Juli in Kooperation mit dem European Investment Fund, der Außenwirtschaft Österreich und dem deutschen „Business Angel of the Year“ im Jahr 2008, Jürgen Popp, organisieren. Internationale Investoren führt man hier mit herausragenden Projekten im Technikumfeld aus Tirol beziehungsweise Österreich zusammen. Gelingt es Tiroler Start-ups, sich dort gut zu verkaufen, dürfte das die positive Stimmung im Gründerland Tirol noch weiter beleben.
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FRISCHER AUFTRITT ZUM JUBILÄUM: 110 JAHRE HOLLU! Seit 110 Jahren garantiert hollu optimale Unterstützung in allen Bereichen der Reinigung & Hygiene für den gewerblichen Anwender und punktet branchenübergreifend als professioneller Hygienepartner. Zum großen Jubiläum erstrahlt die Marke hollu nun selbst in neuem Glanz. // Fotos: hollu „so geht sauber“ – warum haben Sie sich für diesen Claim entschieden? SIMON MEINSCHAD: Unser neuer Claim formuliert den Anspruch, den wir an uns selbst stellen, und steht gleichzeitig für unser Bestreben, moderne, funktionale und kundenorientierte Hygienelösungen zu entwickeln.
„Seit 110 Jahren treibt hollu Innovation & Weiterentwicklung kontinuierlich voran – was nun im neuen Markenauftritt zum Ausdruck kommt“, so Geschäftsführer Simon Meinschad (li.) und Inhaber Werner Holluschek.
Frisches Logo, selbstbewusster Claim: Zum 110-jährigen Jubiläum begeistert hollu mit neuem Markenauftritt.
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m Tiroler Hauptstandort Zirl treibt der Hygienespezialist die eigene Weiterentwicklung konsequent voran. 375 Mitarbeiter österreichweit halten die Marke lebendig und machen hollu zu dem, was es ist: Ein zielstrebiges Unternehmen, das die Themen Reinigung und Hygiene aktiv gestaltet und dabei immer einen sauberen Umgang mit Mensch und Umwelt pflegt. Wertschätzung gegenüber Kunden, Geschäftspartnern und Mitarbeitern prägt die nachhaltige Firmenstrategie – Stabilität und gesundes Wachstum kennzeichnen die geschäftliche Entwicklung. Im Jubiläumsjahr hat hollu also allen Grund zu strahlen und nimmt mit neuem Marken-
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auftritt Kurs auf die Zukunft. Wir sprachen mit der Unternehmensleitung über den neuen Markenauftritt. ECO.NOVA: Im Jubiläumsjahr überrascht hollu mit neuem Markenauftritt. Warum? WERNER HOLLUSCHEK: Als Spezialist für Reinigung und Hygiene arbeiten wir ständig daran, uns und unsere Leistungen weiterzuentwickeln. Da war es nur ein nächster logischer Schritt, diesen internen Anspruch auch über unseren Außenauftritt zu transportieren. Das neue Logo ist offener, moderner und frischer. Hier setzen wir den Fokus auf hohe Hygienekompetenz im Einklang mit Mensch und Umwelt.
Was hat sich sonst noch verändert? WERNER HOLLUSCHEK: Unsere Kernleistung – die Entwicklung ganzheitlicher Reinigungs- und Hygienesysteme – tragen wir ab sofort im Firmennamen: hollu Systemhygiene GmbH. Unser neuer Auftritt ist das Ergebnis eines professionellen Markenbildungsprozesses, in den Erkenntnisse und Meinungen von Kunden, Partnern und Mitarbeitern mit eingeflossen sind. Bei hollu hat sich viel getan. Was kann man in den nächsten Jahren erwarten? SIMON MEINSCHAD: Wir werden weiterhin die Themen Innovation und Nachhaltigkeit forcieren und die Entwicklung ganzheitlicher Reinigungs- und Hygienesysteme vorantreiben. Oberste Prämisse und Motor für unsere Leistungen ist es, die Anwendungen der täglichen Reinigung für unsere Kunden sicher, effizient und einfach zu gestalten. Neben Forschung & Entwicklung werden wir weiterhin in unseren Hauptstandort Zirl sowie österreichweit in die hollu-Niederlassungen investieren, um in jeder Hinsicht auf dem neuesten Stand zu sein.
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TIROLER DRUCKSPEZIALITÄTEN Im Hause Alpina wird nicht einfach nur gedruckt. Hier werden im wahrsten Sinne des Wortes Druckspezialitäten gefertigt. Ob in Form eines kuscheligen Hotelprospektes oder des schönsten Buches Österreichs – in der Innsbrucker eigentümergeführten Druckerei werden Printprodukte nach allen Regeln der Kunst veredelt und somit zu etwas ganz Besonderem. Und das mit einem klaren Bekenntnis zum Standort Tirol. // Text: Doris Helweg, Fotos: Birgit Koell „Inhalt und Erscheinungsbild müssen in ihrer Gesamtheit stimmig sein. Unsere Kunden schätzen unseren kreativen Umgang mit Materialien und Veredelungen.“ Dr. Andreas Lechleitner und Mag. Martin Fiegl
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as monotone Rattern erinnert fast ein bisschen an Schiffsturbinen. Für die beiden Geschäftsführer Mag. Martin Fiegl und Dr. Andreas Lechleitner ein Wohlklang. Die Druckmaschinen laufen heiß, im Dreischichtbetrieb an mindestens fünf Tagen die Woche. Dabei ist es nicht bloß die Kunst des Bogenoffsetdruckes, die Alpina Druck so auszeichnet, sondern vor allem auch die Veredelung der hochwertig gedruckten Produkte. Ein Hotelprospekt etwa, der nicht nur in seiner Optik überzeugt, sondern insbesondere durch seine außergewöhnliche Haptik: Ein kuschelweiches Cover mit Softtouch-Lackierung lässt den Leser schon beim ersten Berühren in die Wohlfühlwelt eines Kuschelhotels eintauchen. Prospekte oder Bücher mit allen Sinnen erleben zu können, das macht zeitgemäße Printprodukte zu etwas ganz Besonderem. Und diesen besonderen Veredelungen hat sich das mittelständische Tiroler Druckereiunternehmen mit seinen 65 hochqualifizierten Mitarbeitern seit mehr als fünfzig Jahren voll und ganz verschrieben. „Wir sehen
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uns als verlässlicher und kompetenter Partner der heimischen Betriebe und der Werbewirtschaft“, freuen sich Fiegl und Lechleitner über ihre langjährigen, sehr engen Kundenbeziehungen und eine stetig positive Geschäftsentwicklung.
JA ZUR REGION!
Zurzeit verspüren die Innsbrucker Druckspezialisten einen Trend zu verstärktem regionalem Bewusstsein in den Tiroler Betrieben. „Wir freuen uns über dieses nachhaltige Denken, das in den heimischen Unternehmen in den letzten Jahren immer mehr Einzug hält. Unsere Kunden sichern sich damit nicht nur hochwertige Qualität, sie sorgen gleichzeitig dafür, dass die Wertschöpfung in Tirol bleibt, sichern 65 einheimische Arbeitsplätze, schaffen Lehr- und Ausbildungsplätze für unsere Jugend und schützen unsere Umwelt durch die Vermeidung langer Transportwege. Dafür möchten wir uns bei all unseren Kunden bedanken!“ Gelebtes Verantwortungsbewusstsein beweist Alpina Druck auch durch die Zertifizierung für das FSC-Nach-
haltigkeitsgütesiegel sowie die Zertifizierung zum klimaneutralen Druck. Die Bandbreite der Alpina-Druckspezialitäten ist groß, ob edle Kalender, Broschüren, Prospekte, Bücher oder Postkarten, sämtliche Produkte überzeugen in ihrer Gesamtheit mit dem gewissen Etwas. Dahinter stehen unfassendes Know-how und kompetente Beratung: Inhalt und gefertigtes Produkt sollen harmonieren, eine ansprechende Einheit bilden, so die Firmenphilosophie. Nicht umsonst vertrauen hunderte regionale wie auch internationale Kunden auf Alpina Druck, den kompetenten Partner in allen Belangen des Offsetdrucks.
ALPINA DRUCK GMBH
Haller Straße 121, 6022 Innsbruck Tel.: 0512/24720-0 www.alpinadruck.com Geschäftsführung: Mag. Martin Fiegl, Dr. Andreas Lechleitner Mitarbeiter: 65 Umsatz: 11 Millionen jährlich
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INNSBRUCK SCHNÜRT DIE RUCKSÄCKE Am 25. und 26. September ist die Junge Wirtschaft Tirol Gastgeber der JW-Bundestagung 2015. Mitten im Herz der Alpen wird zwei Tage und Nächte lang Unternehmerblut pulsieren. Mit dem Motto „Berge versetzen“ trifft das größte Netzwerktreffen Österreichs genau den Nerv der jungen Aufsteiger. // Text: Marion Witting, Foto: Tom Bause
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assende Ausrüstung, festes Schuhwerk, gute Kondition und Ausdauer, ausreichend Verpflegung und vielleicht ein Schnapserl für den Gipfelsieg: Ohne dieses Rüstzeug sind Berge nicht zu bezwingen und noch weniger zu versetzen. Ähnliche Grundvoraussetzungen müssen junge Unternehmer mitbringen, wenn sie ihre Ideen durchsetzen und einen eigenen Betrieb gründen wollen. „Deshalb waren wir Organisatoren der 22. Bundestagung der Jungen Wirtschaft in Tirol uns über das Motto ‚Berge versetzen – junge Gipfelstür-
Für die Bundestagung 2015 sind die Programmpunkte fix und die Organisatoren optimistisch. JW-Obmann Mario Eckmaier ist drauf und dran, in Innsbruck „Berge zu versetzen“...
mer‘ auf Anhieb einig. Wer die Mühen eines Aufstiegs über die Hürden, die ein Berg auf dem Weg zum Gipfel birgt, kennt und die Freuden erlebt hat, mit denen er am Fuß des Gipfelkreuzes belohnt wird, der kann dem Vergleich zum Gründen eines Betriebes jedenfalls etwas abgewinnen. Beides sind Leistungen, die man nicht vom Stand weg erbringt und die einer überlegten Vorbereitung bedürfen“, bringt es Mario Eckmaier, Vorsitzender der Jungen Wirtschaft Tirol, auf den Punkt. Gründungswilligen würden in Österreich ohnehin nicht gerade Rosen gestreut,
meint Eckmaier im Hinblick auf die hierzulande herrschenden wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, die dringend entrümpelt gehörten: „Bürokratieabbau, Steuererleichterungen anstelle von immer mehr Steuerbelastungen und flexibler einsetzbare Mitarbeiter durch Änderungen im Arbeitsgesetz sind Dauerforderungen der Jungen Wirtschaft. Bereits erzielte Erfolge, wie die Erreichung von Erleichterungen bei GmbH-Gründungen seit 2010 oder die Änderungen im Crowdfundinggesetz, die ab Herbst Einzug in das Unternehmensgesetzbuch halten soleco.nova
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len, bringen jungen Unternehmern in der Gründungsphase und auch danach Vorteile. Für Gründer kann die Finanzierung einer Idee durch Beteiligung von vielen Kleininvestoren den Start ins Unternehmen bedeuten, für bestehende junge Unternehmen kann diese alternative Finanzierungsmethode eine notwendige, sonst nicht durchführbare Investition ermöglichen.“
MITGLIEDER DER JW SIND UNTER 40
Eine Mitgliedschaft bei der Jungen Wirtschaft lohnt sich in jedem Fall, zumal sie kostenlos ist und mit keiner Verpflichtung verbunden, außer, dass man nicht älter als 40 Jahre ist. „JW-Mitglieder genießen nur Vorteile“, erklärt Eckmaier. Einladungen zu interessanten Veranstaltungen und Vorträgen
BEWEG DICH RICHTUNG JUNGE WIRTSCHAFT
Als junger Unternehmer den TirolVorteil nicht zu nutzen, wenn man Spitzenprogramm direkt vor die Haustüre geliefert bekommt, bezeichnet JW-Vorsitzender Mario Eckmaier scherzhaft als „fahrlässig“: „Mit dem Bonus im Rücken, dass Tirol eine besondere Anziehungskraft genießt, wollen wir heuer die 1.000-Teilnehmer-Marke knacken“, legt Eckmaier die Latte hoch. Er tourt derzeit mit einem motivierten Team begeisterter JungeWirtschaft-Mitglieder durch die Bundesländer und macht mit herzhafter Unterstützung von Speck Handl und Brennerei Erber bei Brettljause und Schnaps Stimmung für die Bundestagung im September in Innsbruck. Einladend ist auch das extra produzierte Video mit allen Locations der Bundestagung und tollen Einblendungen der imposanten Tiroler Bergwelt, zu sehen auf YouTube und auf der Homepage der Jungen Wirtschaft Tirol unter www.jungewirtschaft.at/tirol Alle Informationen zur 22. Bundestagung der Jungen Wirtschaft vom 25. bis 26.09.2015 in Innsbruck und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie unter www.jungewirtschaft.at/ bundestagung
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mit aktuell gefragten Referenten zu brennenden Themen werden während des gesamten Jahres weitestgehend kostenlos angeboten. Die größte Veranstaltung und damit auch der jährliche Höhepunkt für viele treue und begeisterte Mitglieder ist ohne Zweifel die Bundestagung der Jungen Wirtschaft. „Vor acht Jahren war ich in Salzburg das erste Mal dabei und seither habe ich keine Bundestagung mehr ausgelassen!“, schwärmt Mario Eckmaier von der jedes Jahr in einem anderen Bundesland stattfindenden Netzwerkveranstaltung mit Vortragsangebot auf hohem Niveau zu einem Toppreis, der für jeden leistbar ist. „Keine andere Tagung ist so sehr auf die Bedürfnisse junger Wirtschaftstreibender ausgerichtet“, sagt er. Jungunternehmer sind sehr oft Einpersonenunternehmer und somit geschäftlich „solo“ unterwegs. In der lockeren Atmosphäre unter Gleichgesinnten ist die Hürde, anfänglich „allein“ dort zu sein, schnell überwunden. Die meisten Erstbesucher würden rasch zu „Wiederholungstätern“ und können dem Gesamtpaket aus Kontaktpflege, Wissenszuwachs durch Vorträge von international anerkannten Referenten und einem lockeren Rahmenprogramm ohne große Etikette nur schwer widerstehen. „Wer das ‚Heimspiel’ heuer in Innsbruck verpasst, ist selbst schuld“, betont Mario Eckmaier die Jahrzehntchance, bei der Bundestagung der Jungen Wirtschaft 2015 in Innsbruck, sozusagen vor der Haustüre, dabei zu sein.
TIME-OUT VOM UNTERNEHMERALLTAG
Neben dem breit gefächerten Angebot an Vorträgen wird in Innsbruck heuer ein zusätzlicher Schwerpunkt auf Familienbetriebe gelegt. Als Einstieg am Freitag, 25.9., um 11 Uhr eröffnet Maximilian Riedel, Nachfolger im Tiroler Traditionsunternehmen Riedel Glas, Kufstein, die Family Lounge. Mit dem anschließenden Networking für Familienbetriebe und einem gemeinsamen Mittagessen wurde ein geballtes Sonderpaket speziell für Teilnehmer aus diesem Unternehmerkreis geschnürt. Nach der offiziellen Eröffnung durch WKO-Präsident Christoph Leitl, Landesrätin Patrizia Zoller-Frischauf und den Präsidenten der Wirtschaftskammer Tirol, Jürgen Bodenseer, folgt bei den Vorträgen Schlager auf Schlager: Keynote-Speaker Jochen Schweizer eröffnet den Reigen um 14 Uhr. Der Abenteurer, Erlebnisexperte und Unternehmer mit Visionen ist vielen auch bekannt aus der Start-up-Casting-Show auf Vox „Die Höhle des Löwen“. In seinem Vortrag „Vom
Hinfallen und Wiederaufstehen – warum Menschen fliegen können müssen“ geht es nicht nur um außergewöhnliche Etappen seines Lebens, sondern auch um seine Reise zu sich selbst. Gleich nach der Pause folgt die zweite Keynote vom fundierten Experten für Komplexitätsmanagement, Governance und Leadership, dem Wissenschaftler, Autor und Unternehmer Fredmund Malik. Auch er nimmt Bezug auf sein neues Buch „Wenn Grenzen keine sind“, in dem er das Bergsteigen mit seinen Gemeinsamkeiten und Unterschieden zu Management als eine gute „Steighilfe“ für Unternehmer sieht. Konkrete Praxistipps für den beruflichen und privaten Lebensalltag und die Grundlagen erfolgreicher Körpersprache vermittelt Stefan Verra in seinem kurzweiligen Vortrag mit Humor „Was sagt mein Körper und warum weiß ich nichts davon?“, bevor die Junge Wirtschaft dann nach einem vollgepackten Input- und Netzwerktag ab 20 Uhr zur Party ins Salzlager Hall einlädt.
DER ZWEITE TAG
Mit Veranstaltungsbeginn am Samstag, 26.9., um 10 Uhr ist auch für Nachtschwärmer genügend Zeit zum Ausschlafen eingeplant, denn bei der Bundestagung der Jungen Wirtschaft gilt als oberstes Gebot: Nichts versäumen! Der erste Impulsvortrag am Samstag kommt von Toni Innauer. Der ehemalige Spitzensportler, Trainer und Bestsellerautor spricht über Leistungskultur – Wurzeln und Innovation, Erfolg und Fairness. Weiter geht es mit Marc Gassert, dem blonden Shaolin, der einen Großteil seines Lebens in unterschiedlichen Kulturen auf verschiedenen Kontinenten verbrachte und bei namhaften Großmeistern die asiatische Kampfkunst erlernte. Sein Thema: „Nicht das Anfangen wird belohnt, sondern das Durchhalten.“ Zum „Tanz der Ideen – andersDenker sind erfolgreicher“ lädt Hannes Treichl, Top-Speaker, Autor und Gründer, ein und richtet seinen bunt illustrierten Appell an alle, die Neues schaffen wollen und genug haben von der langweiligen grauen Mitte. Zwei weitere Impulsbeiträge von Martha Schultz, Schultz Gruppe, sowie von Maria und Balthasar Hauser, Stanglwirt, runden das Vortragspaket ab. Der Galaabend in der Dogana des Congress Innsbruck verspricht jede Menge Unterhaltung und eine große Tombola mit attraktiven Preisen. Fix dabei sind Dirk Stermann & Christoph Grissemann, die als Moderatoren durch den ganzen Abend führen werden.
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HINGEHEN, BLEIBEN UND VIEL MITNEHMEN! Anna Lebesmühlbacher ist heuer in Innsbruck auf jeden Fall dabei: „Von der Bundestagung der Jungen Wirtschaft kann man nur profitieren!“
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NEU: TAPAS IM GRANDER RESTAURANT Anna Lebesmühlbacher, Tiroler Gemüsekiste
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ir haben die Bundestagung in Linz zur Fortbildung genutzt“, blickt Anna Lebesmühlbacher zurück auf ihre erste JW-Bundestagung 2010. Als Mitglied der Jungen Wirtschaft erhielt sie einen Newsletter, der auf das große Netzwerktreffen hinwies, und fand im Programm einige Vortragende, die sie unbedingt hören wollte, weil sie für ihren Familienbetrieb interessant erschienen. Kurzentschlossen meldete sie sich an. „Natürlich war ich neugierig, was uns dort erwarten würde“, sagt die 27-Jährige, die seit 2008 gemeinsam mit ihren Eltern Brigitte und Michael sowie mit ihrer Schwester Pia das Unternehmen „Tiroler Gemüsekiste“ führt. Die Idee zur Gründung dieses innovativen Unternehmens entstand vor elf Jahren, erzählt Lebesmühlbacher: „Mein Vater war lange Zeit in der Saatgutbranche tätig und wurde oft mit der Problematik konfrontiert, dass Landwirte gerne direkt an den Endverbraucher vermarkten würden. Andererseits wünschen sich viele Leute, frische Produkte direkt vom Landwirt beziehen zu können. Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, das Bindeglied zu sein, und sind seither Ansprechpartner für beide Seiten. Wir kümmern uns um Bestellungen, Kundenwünsche, die Auslieferung und die Verrechnung. Die Produzenten konzentrieren sich auf den Anbau. Durch das Feedback der Kunden passt sich auch der Anbauplan der Landwirte an die ‚Trends‘ und Wünsche an.“ Im Kolsasser Familienbetrieb „Tiroler Gemüsekiste“ hat jeder seinen eigenen Aufgabenbereich. Geschäftliche Entscheidungen werden immer gemeinsam getroffen. „Mittlerweile produzieren vier Landwirte für uns, an die 40 Auslieferer stellen die Gemüsekisten zu“, beschreibt Anna die Firmenentwicklung.
TOLLE VORTRÄGE
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Am meisten beeindruckt hat sie bei der Bundestagung in Linz der Vortrag von Gregor Schlierenzauer. „Es ist vor allem aber auch das Drumherum, was diese Veranstaltung ausmacht“, ergänzt sie: „Angefangen von den vielen Möglichkeiten, sich mit anderen Unternehmerinnen und Unternehmern auszutauschen und Kontakte zu knüpfen, bis zum Abendprogramm, das sehr gut organisiert ist und die interessanten Info-Tage in lockerer, gemütlicher und sehr persönlicher Atmosphäre ausklingen lässt.“ Alleine deshalb würde sie die Bundestagung in Innsbruck jedem Tiroler Jungunternehmer empfehlen: „Vor allem am Anfang, kurz nach der Gründung eines Unternehmens, kann man sich meist keine teure Weiterbildung leisten“, weiß sie aus eigener Erfahrung und spricht das gut geschnürte Gesamtpaket an, das für jeden erschwinglich sei. Nach dem Austragungsort Wien im letzten Jahr freut sich Anna schon auf die diesjährige JW-Bundestagung: „In Innsbruck bin ich selbstverständlich wieder dabei!“
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Mark Schuchter, JW-Funktionär und Unternehmer
„DIE BUNDESTAGUNG IST EINFACH GENIAL!“ 2010 in Linz war Mark Schuchter das erste Mal dabei. Seither hat er keine Bundestagung der Jungen Wirtschaft mehr ausgelassen.
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ie Bundestagung ist einfach genial. Das sagt einer, der ganz zufällig auf die Idee kam, als damals neues Mitglied der Jungen Wirtschaft sich diese Veranstaltung einmal anzuschauen: „2010 hatte ich mich gerade selbstständig gemacht und war geschäftlich in Wels unterwegs. Da lag Linz nahe genug, um auf einen Abstecher vorbeizuschauen. Aus dem Abstecher wurde ein ganzes Wochenende“, lacht der mittlerweile engagierte JW-Funktionär, dass die Bundestagung heuer „dahoam“ stattfindet. „Mit dem Austragungsort Innsbruck genießen wir Tiroler Heimvorteil und damit kurze Wege zu einer zweitägigen Veranstaltung, die wirklich für jeden jungen Unternehmer etwas bietet“, schwärmt Schuchter und verweist auf das hochkarätige Programm, dicht besetzt mit Vortragenden aus ganz unterschiedlichen Fachbereichen, die ihr Wissen in knappen Präsentationen auf den Punkt gebracht vermitteln und für spezifische Fragen und Diskussionen zur Verfügung stehen. Wissenszuwachs ist ein bewährter Teil der Bundestagung. „Ganz wichtig für junge Unternehmer, die meist Einzelkämpfer sind, ist aber vor allem der Austausch untereinander, um den eigenen Blickwinkel einmal zu wechseln und mit anderen zu reden, wie sie ihren Unternehmeralltag meistern“, sagt Schuchter, selbst Einpersonenunternehmer und erfolgreicher Unternehmensberater im Bereich IT- und Immobilienprojektentwicklungen: „Wie löst du das mit der SVA?“ oder „Wie machst du das mit deiner Betriebsausfallsversicherung?“ sind Fragen, auf die man
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im Gespräch oft schlaue Ansätze erhält und dabei ganz schnell erkennt, ich bin nicht allein mit meinem Rucksack voller Herausforderungen, der oft ganz schön schwer werden kann. „Dass wir Jungen täglich die Welt ein wenig aus den Angeln heben wollen, ist klar“, schmunzelt Schuchter, „und dieser gemeinsame Anspruch verbindet eben und bringt so manche Geschäftskontakte auf den Weg, die jahrelang halten und zu echten Freundschaften wachsen.“ Als Interessenvertreter sieht Mark Schuchter auch die politischen Themen, die aufsteigende Unternehmer bewegen, auf der Bundestagung gut platziert. „Aus den vielen Gesprächen und daraus formulierten gemeinsamen Bedürfnissen entstehen sehr oft im Rahmen der Bundestagung die Themen, die wir auf der politischen Ebene für uns junge Unternehmer fordern und letztendlich auch mit Erfolg vertreten. Beispiele dafür sind die GmbH light oder, ganz aktuell, das neue Crowdfunding-Gesetz, das die Junge Wirtschaft durchsetzen konnte zum Vorteil einer Vielzahl von Mitgliedern“, beschreibt Schuchter einen Teil seiner Arbeit als Funktionär. Er ist EPU-Sprecher für Tirol und seit einem Jahr Obmann der Jungen Wirtschaft im Bezirk Innsbruck-Stadt und Innsbruck-Land. Viele Mitglieder der JW sind EPU, wie er selbst. Damit ergebe sich für ihn auch bei der Vertretung der politischen Themen eine Schnittmenge, die Sinn mache. Als begeisterter Unternehmer kann Mark Schuchter vor allem den Tiroler Kollegen den größten Jungunternehmerkongress Öster-
reichs in der eigenen Hauptstadt heuer nur ans Herz legen und bringt es auf den Punkt: „Die Bundestagung bringt unter ein Dach, was junge Unternehmer brauchen. Das sind starke Impulse, neues Know-how, spannende Kontakte und beste Stimmung in einem zwanglosen Rahmen.“
In Tirol gibt es derzeit knapp 4.000 JW-Mitglieder, in ganz Österreich sind es circa 37.000. Um bei ihren Mitgliedern vor Ort zu sein und sie gut zu vernetzen, finden in jedem Bezirk Tirols jährlich mehrere Veranstaltungen der JW statt. Fast alle Veranstaltungen sind kostenlos. Sie dienen jungen Unternehmern vor allem dazu, ihr Unternehmen durch das JW-Netzwerk zu stärken. In Tirol vertreten insgesamt 44 JW-Funktionäre die Interessen der jungen Unternehmerinnen und Unternehmer. Was bewegt die Junge Wirtschaft? Die Junge Wirtschaft Österreich sieht sich als „Anwalt“ der Jungunternehmer. Mit der kostenlosen JW-Mitgliedschaft bekommst du nicht nur eine starke, moderne Interessenvertretung deiner Anliegen. Im Paket sind auch innovative Services und interessante Kontakte zu anderen Jungunternehmern. Mitglied werden ist ganz einfach – du musst nur zwischen 18 und 40 Jahren alt sein. Alle Informationen findest du unter www.jungewirtschaft.at/tirol
ANTWORTEN AUF FRAGEN ZU BANK, KREDIT UND BÖRSE
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5 FRAGEN AN ...
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© Manu Theobald
... FREDMUND MALIK
Wie interpretieren Sie das Motto der Bundestagung der Jungen Wirtschaft 2015 in Innsbruck – „Berge versetzen“? Das Motto passt nicht nur perfekt nach Tirol, sondern auch in die heutige Welt und Wirtschaftslage – und gilt im Besonderen für Unternehmer. Für gute Alpinisten sind schwierige Touren ja eine Herausforderung und sinnbildlich haben viele Tiroler und Südtiroler Alpinisten „Berge versetzt“. Man muss das Handwerk beherrschen, und das gilt für Unternehmer und besonders für Jungunternehmer genau gleich. Sie müssen in der heutigen Zeit oftmals wirklich fast „Berge versetzen“ und vor allem müssen sie den Mut haben, neue Wege zu gehen und neue Methoden anzuwenden.
Welche Botschaft bringen Sie den jungen Unternehmern nach Innsbruck mit? Sie sollten vor allem sehr gut auf ihre „Expeditionen“ vorbereitet sein. Der Schlüssel zum Erfolg ist nicht der Plan, sondern die Vorbereitung auf mögliche Ereignisse. Wie man dies macht, zeige ich in meinem Vortrag. Wir befinden uns in einem Wandel hin zu einer Welt mit so komplexen Vernetzungen, dass man sie weder kontrollieren noch überblicken kann. Gerade jetzt ist es daher sehr wichtig, sich gut vorzubereiten und infolge auch richtig zu navigieren. Die Geschichte der Navigation zeigt anschaulich, wie der Mensch gelernt hat, mit Komplexität umzugehen und sie zu seinem Vorteil zu nutzen, wie er gelernt hat, auch das Unbekannte zu meistern. Wer das besser kann als andere, hat die Nase vorn und hat die Chancen auf seiner Seite. Was denken Sie – haben es Jungunternehmer heute schwerer oder leichter als noch vor zehn Jahren? Sowohl als auch. Wir haben inzwischen viele Dinge zur Verfügung, die einem das Unternehmerleben einfacher machen. Die neuen Technologien, die leistungsstarken Computer und Smartphones. Wir sind unabhängig von Ort und Zeit, können von überall her erreicht werden und umgekehrt. Innovationen sind immer eine Herausforderung. Man braucht etwas Zeit, um sich an Unvertrautes zu gewöhnen, aber dann läuft es umso besser. Kann man irgendwann von einer Sättigung des Marktes reden oder gibt es immer Märkte, die zu erobern sind?
Es wird in den Jahren vor uns mehr neue Märkte geben als vielleicht je zuvor. Aber es gibt auch ein Auf und Ab. Die Entwicklungen sind nicht linear, das ist temporären Schwankungen unterworfen. Der Wandel, den ich vorhin erwähnte, hin zu einer Komplexitätsgesellschaft – ich nenne das die „Große Transformation21“ – hat hier aber einiges verändert. Dadurch entstehen überdurchschnittlich häufig neue Märkte aus dem Nichts. Diese Transformation ist dabei, das Wirtschaften grundlegend zu verändern. Wer das aber versteht, neue Methoden anwendet und sich durch Nein-Sager nicht behindern lässt, hat gute Chancen. Und ein bisschen Glück braucht man auch noch. Mit welchen Worten würden Sie einen jungen Unternehmer aufrichten, der mit seinem Unternehmen gescheitert ist? Ich würde ihm oder ihr raten, nicht aufzugeben. Vielleicht muss man nur den Berg wechseln oder sollte das Felsklettern lassen und zu Skitouren übergehen. Aber es kommt auf die individuellen Umstände an, was ich ihm oder ihr sagen würde, und daher würde ich zuerst mal zuhören. Wenn die Schulden zu groß sind, muss man anders vorgehen, als wenn sich das im Rahmen hält. Aber wenn immer es möglich ist, sollte man einen zweiten und vielleicht auch einen dritten Versuch wagen. Denn die kostbaren Erfahrungen, die man dabei überhaupt erst sammeln konnte, sollte man nicht ungenutzt lassen.
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... JOCHEN SCHWEIZER
© GABO für Jochen Schweitzer
bens. Ich war nach New York gereist, um im Mandarin Oriental vor potenziellen Investoren mein Geschäftsmodell zu pitchen. Ich brauchte eine Million Euro, um meine Idee von einem neuen Handelsprodukt umzusetzen. Ich wollte Erlebnisse als Handelsprodukt konfigurieren und in einer Box verfügbar machen. Nach einer halben Stunde sagte einer der Investoren zu mir: „Junger Mann, wir glauben nicht, dass man Erlebnisse handeln kann. Und übrigens: Sie werden auf Ihrer Suche nach Geldgebern für diese Idee auf einen Haufen Leute treffen, die zwei Dinge besitzen, die Sie nicht haben, Herr Schweizer – erstens Zeit und zweitens Geld.“ Ich habe es trotzdem gemacht und später, nachdem ich den Proof of Concept nachweisen konnte, auch Investoren gefunden. Junge Unternehmer können heute auf der Suche nach Geld auf eine Vielzahl von Institutionen, Fonds oder privaten Investoren zurückgreifen. Generell haben sich die Themen Venture Capital und Seed Investments sehr viel weiter entwickelt.
Wie interpretieren Sie das Motto der Bundestagung der Jungen Wirtschaft 2015 in Innsbruck – „Berge versetzen“? Für mich steht das Motto „Berge versetzen“ für eine innere Einstellung. Früher oder später sehen wir uns alle mit beruflichen, unternehmerischen oder privaten Veränderungen und Schwierigkeiten konfrontiert, die wir nicht planen und nicht verhindern können. Wir stehen dann metaphorisch vor einem Berg, der unüberwindbar scheint. In meinem Leben stand ich häufig vor so einem Berg, aber ich habe mich nie mit der Situation abgefunden. Ich habe nie aufgegeben und damit auch einige Berge versetzt. Aber nicht jeder Berg lässt sich versetzen. Auch das habe ich gelernt. Manchmal hilft eine neue Perspektive und es tun sich Wege um einen Berg herum auf. Voraussetzung ist aber, dass man sich nicht von der Situation überfordern lässt, sondern weiter an sich glaubt, sich seine Stär-
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ken bewusst macht und nie aufgibt. Jeder gute Unternehmer hat diese innere Einstellung. Welche Botschaft bringen Sie den jungen Unternehmern nach Innsbruck mit? Es geht im Leben darum, immer einmal mehr aufzustehen als man hingefallen ist. Der unbedingte Wille, Leistung zu erbringen und nach einer Niederlage wieder aufzustehen, ist Grundvoraussetzung, um erfolgreich zu sein. Unabhängig davon, ob im Beruf, als Unternehmer oder im Privaten. Was denken Sie – haben es Jungunternehmer heute schwerer oder leichter als noch vor zehn Jahren? Ich glaube, dass es heute mit einer guten Idee und einem soliden Businessplan viel mehr Möglichkeiten gibt, erfolgreich zu sein. Vor etwas über zehn Jahren stand ich vor einer der größten Entscheidungen meines Le-
Kann man irgendwann von einer Sättigung des Marktes reden oder gibt es immer Märkte, die zu erobern sind? Einzelne Märkte können gesättigt sein, dann gilt es in einem Verdrängungswettbewerb zu bestehen. Gleichzeitig öffnen sich aber immer neue Märkte. Und es ergeben sich auch in etablierten Märkten neue Business Opportunities. Aber immer gilt: Aktives, agiles Handeln ist gefragt, nicht passives Warten auf eine Fügung des Schicksals. Mit welchen Worten würden Sie einen jungen Unternehmer aufrichten, der mit seinem Unternehmen gescheitert ist? Für mich hat jeder Applaus verdient, der etwas ernsthaft, aufrichtig und mit dem nötigen Einsatz versucht hat. Rückschläge gehören dazu. Ich kenne keinen Unternehmer, der mit seinem ersten Unternehmen sofort erfolgreich war. Auch ich habe mit meiner ersten Firma kein Geld verdient. Egal was man anpackt, in den seltensten Fällen geht es immer nur nach vorne. Entscheidend ist, wie man mit den Schwierigkeiten, die sich auf dem Weg unweigerlich ergeben werden, umgeht. Stolpersteine, Hindernisse und missglückte Aktionen sind immer eine Entwicklungschance. Die gemachten Fehler müssen analysiert und daraus gelernt werden. So können Hindernisse nach und nach überwunden werden. Und mit jedem weiteren Versuch klappt es etwas besser.
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experten.tipp Dr. Christof Splechtna
© Johannes Weiss
... TONI INNAUER
Wie interpretieren Sie das Motto der Bundestagung der Jungen Wirtschaft 2015 in Innsbruck – „Berge versetzen“? Für mich steht „Berge versetzen“ für jenen Prozess in Unternehmen, Teams oder einzelnen Personen, der uns ermutigt und befähigt, Außergewöhnliches anzustreben, gegen innere und äußere Widerstände und Bedenken durchzuhalten und schwierige Ziele zu erreichen. Welche Botschaft bringen Sie den jungen Unternehmern nach Innsbruck mit? Selbst erlebte Beispiele aus dem Spitzensport, der ja auch mehr und mehr ein großer wirtschaftlicher Player geworden ist, zeigen die enormen Herausforderungen dieser exotischen Welt, aber auch die Analogien zum Berufsleben der Kongressteilnehmer. Hier wie dort geht es um Lernprozesse, Zielsetzungen, den Mut, sich weiterzuentwickeln, sich auch „neu zu erfinden“, die Bedeutung von Vorbildern und Teams, den Spielraum für eine positive Fehlerkultur und den geschickten Umgang mit der eigenen Energie. Was denken Sie – haben es Jungunternehmer heute schwerer oder leichter als noch vor zehn Jahren? Es war sicher vor zehn Jahren nicht leicht als Jungunternehmer und ist auch heute kein Kinderspiel. Wie in der Risikosportart Skispringen sind ein gesunder Schuss Realitätssinn und Risikomanagement angebracht, weil da wie dort Übermut kein guter Ratgeber ist. Kann man irgendwann von einer Sättigung des Marktes reden oder gibt es immer Märkte, die zu erobern sind? In Skispringen sind immer wieder überraschende Dinge entwickelt worden, als wir „Insider“ schon meinten, es gehe nur noch um das Ausreizen und Verdrängen der vorhandenen Möglichkeiten. Mit Sicherheit haben wir in Europa in vielen Segmenten eine gesättigte Volkswirtschaft und es ist herausfordernd, echte Innovationen statt Scheininnovationen zu entwickeln. Aber es tauchen andererseits immer wieder grandiose Ideen auf, die selbst Insider nicht kommen sahen. Mit welchen Worten würden Sie einen jungen Unternehmer aufrichten, der mit seinem Unternehmen gescheitert ist? Das ist das tägliche emotionale Brot vieler Sportler, dass man öfters scheitert als gewinnt. In Sport und Wirtschaft ist es hart, die Erfolglosigkeit der eigenen Anstrengungen zur Kenntnis nehmen zu müssen. Der Erfolg schmeckt dann aber umso besser, wenn es endlich wieder aufwärts geht, weil der Misserfolg den Erlebnishintergrund für spätere geglückte Entwicklungen bildet. Essentiell ist es, die Niederlagen mit einem bestimmten Abstand sachlich analysieren zu wollen und zu können, statt zu verdrängen. Wer keine Fehler macht, der lernt nicht dazu, der wird nie ein wirkliches „G’spür“ und Intuition für eine Sache entwickeln können.
KREDITSICHERHEITEN EINMAL ANDERS Sicherheiten neben Hypothek und persönlicher Haftung
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as Bedürfnis eines Kreditgebers nach Sicherheiten, die allfällige Zahlungsschwierigkeiten eines Unternehmens durch andere Rückführungsmöglichkeiten relativieren, ist groß. Nicht nur der verständliche Wunsch, möglichst viele der vergebenen Kredite zurückzubekommen, sondern auch die eigenkapitalreduzierende Wirkung der Sicherheiten lässt diesen Anspruch steigen. Während in vielen Unternehmen das vorhandene Sicherheitenpotential ausgeschöpft scheint, weil das Liegenschaftsvermögen bereits belastet ist und Garantien und Bürgschaften nicht mehr sinnvoll sind, liegt häufig ungenütztes Potential im Unternehmensvermögen. Drei Beispiele seien hier dargestellt, die zusätzliches Sicherheitenpotential darstellen können:
FORDERUNGSZESSION
Die Betriebsmittelfinanzierung, welche die Vorfinanzierung der Kundenforderungen darstellt, kann einfach und ohne besondere Publizität für den eigenen Kunden an eine Bank zediert werden. Sowohl Administration als auch Kosten sind überschaubar, die Sicherheit aber für eine Bank sehr bedeutend, weil ein Zusammenhang mit der Umsatzentwicklung besteht.
SICHERUNGSEIGENTUM
Investitionsfinanzierungen von Maschinen oder Anlagen können mit entsprechender Kennzeichnung als Kreditsicherheit dienen. Die notwendige Publizität (erkennbare Kennzeichnung an der Anlage) führt jedoch zu entsprechender Außenwirkung, die in Kauf genommen werden muss.
SICHERUNGSWEISE ABTRETUNG VON RECHTEN
Weniger verbreitet ist die sicherungsweise Abtretung von Rechten (z.B. Abbaurechte), die allerdings nicht in unmittelbarem Zusammenhang mit der wirtschaftlichen Existenzfähigkeit des Kreditnehmers stehen sollte. Auch hier ist eine gewisse Publizität in Kauf zu nehmen, da der Vertragspartner (derjenige, der das Recht gewährt) in Kenntnis zu setzen ist bzw. zustimmen muss. Die Kenntnis über solche Potentiale kann im Wachstum oder in der Konsolidierung einen Kreditantrag unterstützen.
WEITERE INFOS:
Splechtna Gesellschaft m.b.H. Grabenweg 3, 6020 Innsbruck, www.splechtna.eu
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CAST
BRAUCHT MEINE UNTERNEHMENSIDEE EINEN SCHÜTZENDEN ZAUN? Gewerbliche Schutzrechte können für den Erfolg eines Start-ups entscheidend sein, sie sind jedoch nicht immer der Schlüssel zum Erfolg. Die Entscheidung, ob es sinnvoll ist, seine Ideen schützen zu lassen, ist komplex und stark branchenabhängig. Ein werthaltiges Patentportfolio kann aber entscheidenden Einfluss auf den späteren Erfolg einer Unternehmung haben. Das Tiroler Gründungszentrum CAST (Center for Academic Spin-offs Tyrol) ist kompetenter Ansprechpartner in diesen Fragestellungen. // Text: Barbara Hoffmann-Ammann
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atente sind gewerbliche Schutzrechte, die dem Inhaber ein zeitlich befristetes Monopol gewähren und so erlauben, technische Ent-
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wicklungen vor unautorisierter Nachahmung oder Nutzung zu schützen. „Man kann sich Patente wie einen Zaun um ein Grundstück vorstellen, von dem man sich in Zukunft ho-
hen wirtschaftlichen Nutzen verspricht. Klarerweise ist ein Zaun als Schutz nur dann hilfreich, wenn er mögliche Eindringlinge wirksam abwehren kann, er also keine Lö-
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cher hat. Ist das Grundstück allerdings nur wenig fruchtbar, dann ist auch ein gut gesicherter Zaun wenig hilfreich“, so anschaulich beschreibt Erwin Gutlederer vom CASTTeam die gewerblichen Schutzrechte. „Der Wert liegt also in der Technologie, und ein Zaun, der hilft, diese Technologie zu verteidigen, kann ein zusätzlicher Werttreiber sein“, erklärt Gutlederer, der promovierte Physiker und zugelassene Vertreter vor dem europäischen Patentamt, den Nutzen gewerblicher Schutzrechte. Es ist daher wichtig, sich mit dem Thema zu Beginn einer Start-up-Gründung zu beschäftigen.
PATENTE BRAUCHEN EINEN MARKT
Gerade in der Startphase sind Budgets meist knapp und insbesondere internationale Patent-Auslandseinreichungen scheinen vielen Erfindern aus dem akademischen Umfeld als zu aufwändig und kostspielig. Kosten verursachen nicht nur die Gebühren, sondern auch der Patentanwalt, der jedenfalls für die Erstellung der Patentschrift zu Rate gezogen werden sollte. Denn hierbei kommt es vor allem auf die Formulierung an: „Als Erfinder muss ich genau wissen, was ich schützen lassen will und sollte“, erklärt Pinar Kilickiran. Die promovierte Chemikerin ist ebenfalls als Beraterin für Tiroler Start-ups beim CAST tätig. Die Formulierung eines Patentes ist entscheidend, damit eine innovative Idee auch wirklich geschützt ist und die Schutzrechte nicht umgangen werden können. Eineinhalb Jahre nach der Patentierung werden die Schutzrechte veröffentlicht. „Wenn es dann für die Konkurrenz möglich ist, mit einer kleinen Veränderung die Schutzrechte zu umgehen oder sogar die neue Entwicklung patentieren zu lassen, sind die Schutzrechte wertlos“, meint Kilickiran. Aus ihrer Sicht wird bei Erfindungsmeldungen von Forschern häufig nur die Neuigkeit und Patentierbarkeit einer Erfindung oder Idee überprüft. „Das alleine bringt aber kein Geld, es braucht dafür auch einen Markt“, erklärt Kilickiran. Auch für ihren Kollegen Erwin Gutlederer steht die wirtschaftliche Sinnhaftigkeit bei einer Patentierung im Vordergrund. Dabei sollte man vor allem die weitere Entwicklung des Unternehmens berücksichtigen. „Gerade bei der Suche nach Investoren sind Schutzrechte ein sehr wichtiges Asset, also gewünscht“, erklärt Gutlederer.
IST DIE IDEE AUCH WIRKLICH NEU?
Bevor ein Patent eingereicht werden sollte, ist die Frage zu klären, ob eine Idee wirklich neu
Erwin Gutlederer
Pinar Kilickiran
ist. Eine Patentrecherche klärt dies im Vorfeld ab und macht gegebenenfalls auf schon bestehende Schutzrechte aufmerksam. So kann verhindert werden, dass Kosten für eine Einreichung beim Patentamt anfallen, obwohl die Idee nicht mehr schützbar ist. Aber auch die Forscher selbst müssen sehr vorsichtig sein, denn als neuwertig gilt eine Erfindung nur dann, wenn sie noch nicht bekannt ist. „Unter Umständen kann es schon ausreichen, von einer Erfindung nur mündlich auf einem Kongress zu berichten“, sagt Gutlederer. „Zum Glück sind Wissenschaftler heutzutage immer sensibilisierter und achten darauf, dass ihre wirtschaftlich verwertbaren Forschungsergebnisse nicht veröffentlicht werden.“
ligere Nachbauten, also Generika, zu verkaufen“, erklärt Kilickiran. Die Zeitspanne reicht unter Umständen nicht aus, die hohen Investitionskosten wieder einzunehmen. „Wir raten daher meistens, nicht zu früh, sondern erst vor Beginn der In-vivo-Studien eine Erfindung patentieren zu lassen“, sagt Kilickiran.
SINNHAFTIGKEIT AUCH BRANCHENABHÄNGIG
Ob ein Patent sinnhaft ist oder nicht, hängt auch stark von der Branche ab. Die Beurteilung kann trotzdem von Fall zu Fall unterschiedlich ausfallen. In der IT-Branche steht bei Innovationen beispielsweise häufig die Geschwindigkeit im Vordergrund. Der Erfolg einer Unternehmung hängt häufig davon ab, der Erste auf dem Markt zu sein und beispielsweise im B2C-Bereich sich frühzeitig seine Nutzercommunity aufzubauen. Patentierungen sind gerade im Bereich der Softwareentwicklung umstritten und schwierig. „Dafür muss ich den Algorithmus veröffentlichen, was dazu führen kann, dass meine Erfindung leichter kopiert werden kann“, erklärt Kilickiran. Sehr wichtig sind Patente dagegen im Bereich der Life Sciences. Hier steht vor der Markteinführung meist jahrelange Entwicklungsarbeit. Erfolgsentscheidend kann allerdings auch der Zeitpunkt sein: Wird beispielsweise ein neues Medikamenten-Target gefunden, kann es Jahre dauern, bis alle notwendigen Studien für eine Zulassung auf dem Markt abgeschlossen sind. „Ein Patent schützt aber maximal für 20 Jahre. Wenn die Entwicklung beispielsweise zehn Jahre dauert, ist das Produkt auf dem Markt nur für weitere zehn Jahre geschützt, bevor es erlaubt ist, bil-
HeART: ERFOLG MIT PATENT
Bereits Erfahrung mit dem Thema Patentierung hat das CAST-Team „HeART“. Die Ausgründung der Medizinischen Universität Innsbruck hat eine Behandlung der Folgen eines Herzinfarktes mittels Stoßwellen entwickelt. Die Therapie hat eine ausgeprägte regenerative Wirkung auf den erkrankten Herzmuskel und das Team konnte bereits sehr vielversprechende Verbesserungen der Herzfunktion in ersten Versuchen nachweisen. Bis zu einer Markteinführung dürften allerdings noch rund drei Jahre vergehen, sagt der designierte Geschäftsführer Christian Dorfmüller. Das Start-up hat sich für eine Patentierung seiner Idee entschieden. „Wir haben dadurch vor allem die Freiheit zu wirtschaften erhalten, denn wenn unsere Ideen erst einmal geschützt sind, dann kann jemand anderes nicht etwas Ähnliches tun oder uns verbieten, das zu tun.“ Als zweiten wichtigen Grund nennt Dorfmüller die Investorensuche. „Für Geldgeber sind die Schutzrechte ein ganz wichtiges Kriterium.“ Das Thema Patentrechte ist für die Unternehmensgründer allerdings noch nicht abgeschlossen, sondern beschäftigt sie laufend. „Natürlich steht unser Projekt klar im Fokus, aber wenn sich noch weitere Ideen ergeben, dann werden wir auch für diese den Patentprozess anstoßen.“
KONTAKT
CAST Gründungszentrum GmbH Wilhelm-Greil-Straße 15 6020 Innsbruck Tel.: 0512/282 283-0 office@cast-tyrol.com
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„ARBEIT IST KEINE FIXE GRÖSSE“ Die Industrie ist ein stabiles Fundament für jeden Wirtschaftsstandort. Wie es Tirol geht, was funktioniert und an welchen Stellen nachjustiert werden muss, darüber sprachen wir mit Reinhard Schretter. // Text: Klaus Schebesta 56
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er Präsident der Industriellenvereinigung Tirol, Reinhard Schretter, erklärt im Interview, was Schwarz-Grün besser machen muss, wo die Steuerreform versagt hat, was der Markt selbst regulieren kann und warum die Versuche, die vorhandene Arbeit mittels Überstunden-Euro und längerer Urlaube zu vermehren, nicht funktionieren. ECO.NOVA: Wie geht es dem Standort Österreich bzw. Tirol aus Ihrer Sicht? REINHARD SCHRETTER: Das Abgleiten in allen relevanten Standortvergleichen ist bedenklich. Besonders schmerzhaft ist das Zurückfallen gegenüber Deutschland, zu dem es an sich viele Parallelen gibt. Dass Österreich das bessere Deutschland ist, ist längst nicht mehr so. Heute hat sich dieses Verhältnis umgekehrt. Der von der Industriellenvereinigung seit längerem kritisierte Stillstand findet tatsächlich statt und ist zu einer messbaren Größe geworden. Was Tirol betrifft, schlagen natürlich viele österreichische Rahmenbedingungen durch, wir sind aber insgesamt immer noch der bessere Teil Österreichs. Die Unternehmen sind allerdings mit länger werdenden Genehmigungsverfahren konfrontiert. Die viel zitierte „Verwaltungsreform“ kommt also nicht voran? Nein, die bestehenden fünf Verwaltungsebenen EU-Bund-Land-Bezirk-Gemeinde gestalten Entscheidungsabläufe zäh. Ich würde keine der Ebenen abschaffen, aber Straffungen durch Zusammenlegungen und klar strukturierte Verfahrensgänge inklusive Fristen vornehmen. Es gibt hier unnötige Doppelgleisigkeiten und bürokratische Umwege, wo viel Steuergeld versickert. Schwarz-Grün hat sich gerade beim zweijährigen Jubiläum selbst gefeiert. Sehen Sie auch Grund zum Jubeln? Jubel ist in der Politik selten angebracht. Positiv ist auf jeden Fall, dass das Landesbudget ohne Neuverschuldung auskommt. Die Herausforderung ist, diese Linie beizubehalten. Seitens der Unternehmen bemerken wir eine Spannung zwischen realistischen und nicht realitätsnahen Ansätzen in der Umweltpolitik. Es gibt viel Grün im Regierungsprogramm. Gut ist, dass der Ausbau der Wasserkraft akkordiert scheint. Wie beurteilen Sie die Diskussion über die roten Zonen? Diese sind für den Standort ebenfalls sehr
kritisch. Es ist hier dringend eine Unterstützung seitens des Landes notwendig, sobald Unternehmer in ihrer Entwicklung eingeengt werden. Es braucht eine rasche Errichtung der Schutzbauten und die Bereitstellung von Ersatzflächen, wo dies möglich ist. Sie haben beim Interview vor einem Jahr gesagt, eine Steuerreform sei dringend nötig. Hat die inzwischen beschlossene Steuerreform Ihre Erwartungen erfüllt? Nur teilweise. Positiv zu bewerten ist das Zurückdrängen der kalten Progression. Zumindest eine Zeit lang gibt es nun höhere verfügbare Einkommen, was sowohl den Konsumenten als auch der Wirtschaft hilft. Ein Erfolg ist auch, dass Erbschafts-, Schenkungs- und Vermögenssteuern in der angepeilten Form verhindert werden konnten. Irritierend ist, dass diese zusätzlichen Belastungen knapp nach der Einigung von einigen Regierungsmitgliedern wieder ins Spiel gebracht wurden. Negativ sind die vorgenommenen Steuererhöhungen, insbesondere bei der Grunderwerbssteuer. Die Bemessung nach dem Verkehrswert wird zu Konflikten und Verzögerungen bei Eigentumsübertragungen führen. Das bremst auch Bewilligungsverfahren. Die Registrierkassenpflicht ist zwar kein Thema der Industrie, mich stört aber die darin enthaltene Pauschalverurteilung von Unternehmen. Sie haben beim Energieeffizienzgesetz stets Bürokratie, Strafen und Zwang kritisiert. Seit dem 1.1.2015 ist es nun in Kraft. Wie sind die ersten Erfahrungen der Tiroler Industriebetriebe mit diesem Gesetz? Es ist leider das eingetreten, was wir befürchtet haben: Die Betriebe müssen sich mit enormer Bürokratie herumschlagen. Zudem besteht derzeit noch hoher Interpretationsspielraum, was bedeutet, dass auch die Rechtssicherheit nicht im nötigen Maß vorhanden ist. Die Adressaten des Gesetzes sind nur scheinbar die Energielieferanten. In der Praxis wälzen diese die Belastungen auf die Verbraucher über. Viel sinnvoller wäre gewesen, den Markt entscheiden zu lassen: Auf Dauer können nur effiziente Energieverbraucher bestehen. Wer Energie verschwendet, ist mit seinen Preisen nicht wettbewerbsfähig und verschwindet vom Markt. Das hätte funktioniert – aber die Politik hat wieder einmal der Bürokratie mehr vertraut als dem Markt und so ein Gesetzesungetüm geschaffen, das sich als Kostentreiber bemerkbar macht.
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nicht „verwalten“ – sie entsteht jeden Tag durch findige Unternehmer und motivierte Mitarbeiter neu. Das Arbeitsvolumen ist eine Funktion der Tüchtigkeit unserer Leistungsträger und kein Resultat von mathematischen Spielen. Nehmen wir das Beispiel eines Handwerkers in Grenznähe, der sich um Aufträge im Ausland bemüht. Bei kurzen Arbeitszeiten – und damit langen Liefer- und Produktionszeiten sowie höheren Arbeitskosten – sinkt seine Chance, Aufträge zu bekommen. Diese geforderten Arbeitszeitverkürzungen – bei vollem Lohnausgleich, das darf man ja nicht vergessen – bringen volkswirtschaftlich betrachtet keine zusätzlichen Arbeitsplätze, sondern bewirken durch die sinkende Wettbewerbsfähigkeit das Gegenteil. Auch die Realität widerlegt diese Annahmen: Unternehmer produzieren ja auch jetzt schon nicht gerne mit Überstunden – weil sie teuer sind. Wenn die Formel der Gewerkschaft stimmen würde, dann würden ja bereits jetzt die Betriebe die Überstunden durch fixe Arbeitsverhältnisse ersetzen. Kurzfristige Auftragsschwankungen und krankheitsbedingte Ausfälle von Mitarbeitern lassen sich aber nur durch andere Mitglieder der Belegschaft und nicht durch die Einstellung zusätzlicher – nebenbei erwähnt: nicht eingeschulter – Arbeitskräfte bewältigen. Das sind theoretische Gedankenspiele, die in der Praxis nicht funktionieren.
„DAS ARBEITSVOLUMEN IST EINE FUNKTION DER TÜCHTIGKEIT UNSERER LEISTUNGSTRÄGER UND KEIN RESULTAT VON MATHEMATISCHEN SPIELEN.“ Reinhard Schretter
Die EU hat das Ziel einer Reindustrialisierung aufgestellt. Wozu braucht es mehr Industrie und wie kann dieses Ziel in der Praxis erreicht werden? Die EU-Kommission hat 20 Prozent Industriequote als Ziel definiert, da dies ein stabiles Fundament für jeden Wirtschaftsstandort darstellt. In Tirol sind wir zum Glück oberhalb dieser Marke, deshalb möchte ich bei uns von Weiterindustrialisierung sprechen. Es ist für die Regionen von enormer Bedeutung, über leistungsstarke Leitbetriebe zu verfügen, ganz gleich, ob sie aus Industrie oder Tourismus kommen. Diese Leitbetriebe strahlen auf viele KMU aus, die als Zulieferer tätig sind, und haben die Funktion einer Lokomotive. Die Leitbetriebe bringen mit ihrem hohen Exportanteil viel Geld ins Land und beleben die Wirtschaftskreisläufe. Regionen ohne Leitbetriebe weisen auch in Bezug auf Kleinunternehmen und EPU unterdurchschnittliche Werte auf. Wie lässt sich dieses Ziel der Weiterindustrialisierung erreichen? Verkürzt gesprochen: Indem die Vorschläge der Industriellenvereinigung umgesetzt wer-
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den. Diese betreffen eine Steuerpolitik mit Augenmaß, bildungs- und arbeitsmarktpolitische Maßnahmen, ein Zurückdrängen der Überregulierung, eine funktionsfähige Infrastruktur und eine kluge Raumordnung. Das sind die großen Stellschrauben für den Standort, an denen die Politik drehen muss. In allen Bereichen gibt es noch reichlich Potenzial für Verbesserungen. Wir dürfen beispielsweise nicht vergessen, dass Österreich trotz der gerade beschlossenen Steuerreform nach wie vor ein Höchststeuerland ist. Bei der Entscheidung für Ansiedlungen spielen mehrere Faktoren eine Rolle – die Höhe der Steuern ist jedenfalls ein wichtiges Entscheidungskriterium. Gewerkschaften und SPÖ bringen altbekannte Vorschläge in die Diskussion ein: Die sechste Urlaubswoche könne neue Arbeitsplätze schaffen, heißt es. Der Überstunden-Euro ebenfalls, da so statt Überstunden neue Mitarbeiter eingestellt werden. Was halten Sie von dieser Logik? Nichts. Diese Theorien gehen alle von der Annahme aus, dass Arbeit eine fixe, vorgegebene Größe wäre. Arbeit lässt sich jedoch
Zusammengefasst: In welchen drei Bereichen liegen die größten Herausforderungen für die heimischen Industriebetriebe? In der Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit, der Erschließung weiterer Nischen und im Finden und Halten von geeigneten Fachkräften. Die derzeit wichtigste Aufgabe der Bundesregierung aus Sicht der Industriellenvereinigung? Diese liegt eindeutig in der Aufhebung der gegenseitigen Blockadepolitik. Langfristig ist es aus meiner Sicht sehr wohl überlegenswert, über ein neues Mehrheitswahlrecht nachzudenken, da wir ansonsten noch über Jahre in weitgehendem Stillstand verharren werden. Die derzeit wichtigste Aufgabe der Landesregierung aus Sicht der Industriellenvereinigung? Die Linie und beschlossenen Pfade einhalten – etwa beim Budget oder auch beim Ausbau der heimischen Wasserkraft. Und dass sie bei allen Entscheidungen berücksichtigt, dass letztlich wirtschaftliche Wertschöpfung die Basis für sozial Gewolltes ist.
Wirtschaftskammer Tirol
WIRTSCHAFTSMOTOR INDUSTRIE Die Industrie ist eine der tragenden Säulen unseres Landes. Mit einem Wert von 9,55 Milliarden Euro der abgesetzten Produktion erzielte die Tiroler Industrie die zweitbeste Bilanz in der Geschichte. Trotz teils schwieriger Rahmenfaktoren.
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ie Standortfaktoren in Tirol sind gut, aber nicht gut genug für die heimische Industrie. Doch trotz eines schwierigen Umfeldes konnte die Tiroler Industrie 2014 ein erfreuliches Wachstum verzeichnen. Entgegen dem Österreichtrend stieg der Wert der abgesetzten Produktion um 2,6 Prozent auf rund 9,5 Milliarden Euro. Damit erzielte die Tiroler Industrie ihr bislang zweitbestes Ergebnis der Geschichte. Die Industrielandschaft in Tirol hat sich im vergangenen Jahrhundert indes entscheidend verändert. Während ab dem Mittelalter der Bergbau mit Salz und Erz sowie die Textilindustrie die wesentlichen Standbeine waren, bestimmt heute eine breite, gesunde Mischung von Betrieben der chemischen Industrie (einschließlich der nicht unwesentlichen pharmazeutischen Betriebe), Glasindustrie, Maschinen- und Stahlbauindustrie sowie der Bau-, Elektro- und Metallindustrie das Erscheinungsbild der produzierenden Wirtschaft Tirols.
WICHTIGER ARBEITGEBER
Zwar weist Tirol mit einem Anteil von 6,5 Prozent im Bundesländervergleich eine eher geringe Produktivität auf. Das hat aber vorrangig mit der kleinbetrieblich-mittelständischen Struktur und ihrem spezifischen Branchenmix zu tun. Von den insgesamt 429 Unternehmen sind lediglich 40 Großbetriebe – gerade in der Sparte Industrie eine tendenziell niedere Quote. Diese 40 Großbetriebe (also rund 9 %) beschäftigen allerdings über 70 Prozent der in der Branche tätigen Mitarbeiter. Die volkswirtschaftlich hohe Bedeutung der Industrie zeigen auch die Lohnrechnungen: Über drei Milliarden Euro bezahlten die Tiroler Industriebetriebe im Jahr 2014 an Löhnen und Gehältern.
GUTE PROGNOSEN
Auch für das heurige Jahr herrscht innerhalb der Tiroler Industrie eine positive Grundstimmung. Laut Konjunkturbarometer der Wirtschaftskammer Tirol erreicht der Geschäftsklimawert mit 48 Prozentpunkten bei der Industrie ein Allzeithoch. 58 Prozent der Befragten berichten von einer guten aktuellen Geschäftslage und guten Umsätzen. Und über die Hälfte der Befragten geht auch von einer ebensolchen Entwicklung aus. Das veranlasst immerhin 13 Prozent dazu, neue Mitarbeiter einzustellen. Außerdem will fast ein Viertel der Industrieunternehmen im nächsten halben Jahr wieder mehr investieren. Ein Vorhaben, das der noch verhalten positiven Stimmung im Baugewerbe gut tun würde. Trotz allem Optimismus wird das unternehmerische Risiko als anhaltend hoch eingeschätzt – 27 Prozent der Betriebe gehen von einer Risikozunahme aus.
429 BETRIEBE davon: EPU ohne Beschäftigte: 345 Kleinst- & Kleinbetriebe (1–49 B.): 311 Mittelbetriebe (50–249 B.): 78 Großbetriebe (250–999 B.): 33 Großbetriebe (über 1.000 B.): 7
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Lohn- und Gehaltszahlungen im produzierenden Bereich im Jahr 2014 (inkl. Sonderzahlungen)
„DER GESCHÄFTSKLIMAWERT ERREICHTE IN DER INDUSTRIE KÜRZLICH EIN ALLZEITHOCH.“ Obmann Mag. Hermann Lindner und Geschäftsführer Mag. Oswald Wolkenstein, Wirtschaftskammer Tirol, Sparte Industrie
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BESCHÄFTIGTE
davon in: Kleist- & Kleinbetrieben (1–49 B.): 3.629 Mittelbetrieben (50–249 B.): 8.490 Großbetrieben (250–999 B.): 15.302 Großbetrieben (über 1.000 B.): 13.756
40 GROSSBETRIEBE
in Tirol beschäftigen fast
30.000 MITARBEITER
Der Rest verteilt sich auf Klein(st)- und Mittelbetriebe.
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VIKING
VIKING – INNOVATIV, FAMILIÄR, INTERNATIONAL Die VIKING GmbH zählt nicht nur zu den umsatzstärksten Unternehmen im Raum Kufstein, sondern gilt auch als beliebter Arbeitgeber in der Region.
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Für das erfolgreiche Miteinander in einem spannenden, internationalen Umfeld sind gutes Teamplay und ein familiäres Betriebsklima förderlich. Für die individuelle Entwicklung ermöglicht VIKING seinen Mitarbeitern eine große Palette an Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Neben einer Lehrausbildung in den Bereichen Mechatronik, IT, Logistik und Büro unterstützt das Unternehmen auch viele seiner Mitarbeiter bei der Erlangung von Abschlüssen über den zweiten Bildungsweg und bei berufsbegleitenden Studien. Außerdem bietet VIKING zusätzliche Leistungen wie einen kostenlosen Gartengeräteverleih und eine Betriebskantine. Mit einem freiwilligen Fahrtkostenzuschuss sowie verschiedenen Zeitmodellen geht man auch besonders auf die Bedürfnisse aller Pendler und Mitarbeiter mit Familie ein.
VIKING AUF EINEN BLICK
Der Rasenmäher ist heute das Lead-Produkt von VIKING.
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ATTRAKTIVER ARBEITGEBER
Weitere Informationen zur Marke VIKING sowie den nächsten VIKING Fachhändler in Ihrer Nähe f inden Sie unter www.viking.at. Aktuelle Stellenangebote f inden Sie auch unter www.jobs.viking.at.
er Grundstein für den Erfolg des Gartengeräte-Premiumherstellers VIKING wurde 1981 in Kufstein gelegt. Das erste Produkt war damals der Gartenhäcksler. Heute produziert VIKING in Langkampfen Rasenmäher, Robotermäher, Aufsitzmäher, Vertikutierer, Gartenhäcksler und Motorhacken sowie zahlreiche Akku- und Elektroprodukte der Marke STIHL. Seit 1992 gehört das Unternehmen zur deutschen STIHL-Gruppe. Innerhalb dieser ist VIKING das Unternehmen mit Gartenkompetenz, setzt auf Premiumqualität sowie auf die Beratung und den Service der ca. 11.000 Fachhändler. Von der Produktqualität zeugen zahlreiche Auszeichnungen, die alljährlich von unabhängigen
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nicht nur technisch versierte, sondern engagierte Mitarbeiter in allen Bereichen.
Testern und Fachjurys an das Unternehmen verliehen werden.
AUS FREUDE AM RASEN
Gemäß seinem Leitspruch „Aus Freude am Rasen“ und pünktlich zum Anpfiff der neuen Gartensaison präsentierte VIKING – wie jedes Jahr – sein attraktives neues Gartengerätesortiment. Bereits Ende 2014 wurden die Rasentraktoren der Serie T4 mit Seitenauswurf sowie das gesamte Motorhacken-Programm runderneuert. Zu Jahresbeginn präsentierte VIKING die neuen Profi-Rasenmäher Serie 7 für harte Dauereinsätze. Es folgte eine sehr erfolgreiche Markteinführung des ME 235, eines wendigen, nur 13 Kilogramm schweren Elektro-Rasenmähers für den Hobbygärtner. Im Juni 2015 wurde der neue Elektro-Gartenhäcksler GE 140 L vorgestellt, der mit einer Schneidwalze ruhig und kraftvoll Äste und Zweige verarbeitet und besonders für hartes Häckselgut geeignet ist. Innovation wird großgeschrieben im Unternehmen. Kernmarkt von VIKING ist vorwiegend Europa. An seinem Firmensitz in Langkampfen arbeiten insgesamt ca. 350 Mitarbeiter gemeinsam daran, neue und innovative Produkte zu entwickeln und erfolgreich auf den Markt zu bringen. Dafür braucht es
• 1981: Gründung der VIKING GmbH • 1992: VIKING wird ein Unternehmen der STIHL Gruppe • 2001: Verlagerung des Firmenstandorts von Kufstein ins Kompetenzzentrum für Gartengeräte nach Langkampfen • 2007: Erster Ausbau des VIKINGWerks • 2012: Zweiter Ausbau für zusätzliche 16.000 qm Nutzfläche Geschäftsführung: Dr. Peter Pretzsch Produktpalette: Rasenmäher, Robotermäher, Aufsitzmäher, Gartenhäcksler, Vertikutierer, Motorhacken sowie zahlreiche Akku- und Elektroprodukte der Marke STIHL Geschäftszahlen 2014: Mitarbeiter: 350 Umsatz: 179,3 Mio. Euro Bilanz: 111,9 Mio. Euro Eigenkapital: 72 Mio. Euro Eigenkapitalquote: 64 % Exportanteil: 98 %
VIKING GMBH
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In der Schule waren wir nicht immer beliebt. Aber jetzt rechnen wir besser als die anderen.
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ENERGIE PIONIER AUS JENBACH Einer der bedeutendsten Trends der Energiebranche besteht in der verlässlichen Versorgung mit Energie nahe dem Ort des Verbrauchs. So wird für den Zeitraum 2014 bis 2020 prognostiziert, dass der Bedarf an dezentralen Energielösungen um 40 Prozent stärker steigen wird als der weltweite Strombedarf insgesamt. GE arbeitet am Standort Jenbach genau an solchen innovativen Lösungen, um dieser Nachfrage zu begegnen. Damit ist das Unternehmen bereits heute Technologieführer im Bereich dezentraler Energiegewinnung. folg, sondern sichert unsere Rolle als Pionier in der Entwicklung innovativer Technologien einmal mehr ab.“
SELBSTVERSORGER
Von diesem technologischen Vorsprung profitieren natürlich auch die Kunden der „Distributed-Power“-Sparte von GE. So auch die Innsbrucker Kommunalbetriebe AG, deren Kläranlage gerade mit zwei neuen, hocheffizienten Gasmotoren von GE aufgerüstet wird. In einem Blockheizkraftwerk werden sie zukünftig Strom und Wärme aus biogenem Abfall produzieren. Dank der effizienten Motoren aus Jenbach kann sich die Innsbrucker Kläranlage dann zu 100 Prozent selbst mit Strom und Wärme versorgen. Doch damit nicht genug. Die Blockheizkraftwerke produzieren zusätzlich Strom und Wärme, die in das Versorgungsnetz der Innsbrucker Kommunalbetriebe eingespeist werden können.
PIONIERARBEIT
IKB-Vorstandsvorsitzender DI Harald Schneider, Franz Luxner, Sales Manager Österreich, Schweiz und Luxemburg von Jenbacher Gasmotoren von GE, IKB-Vorstandsdirektor DI Helmuth Müller, DI Bernhard Zit, Leiter Geschäftsbereich Abwasser der IKB, und DI Klemens Geiger, Abteilungsleiter Abwasserreinigung der IKB
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eben der Leistung – also grob gesprochen der „Erzeugungskraft“ einer Anlage – ist auch der Wirkungsgrad ein Indikator für technologisch ausgereifte Motoren. Denn je weniger Primärenergie ein Motor pro erzeugter Kilowattstunde Strom benötigt, desto besser für die Umwelt und die Kostenrechnung des Betreibers. Die Gasmotoren aus Jenbach zählen hier seit Jahren zu den Besten ihrer Klasse. Ein Paradebeispiel dafür sind die 10-MW-Gasmotoren der Baureihe 9.
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Im Testbetrieb demonstrierte das Unternehmen Anfang 2015 erstmals einen elektrischen Wirkungsgrad von über 50 Prozent – ein bislang unerreichter Spitzenwert in dieser Motorenklasse und ein echter Meilenstein in der dezentralen Energieversorgung. Die Bedeutung dieses Durchbruchs unterstreicht auch Martin Mühlbacher, Standortleiter des Bereichs Gasmotoren bei GE in Jenbach: „Dass wir in der 10-MW-Gasmotorenklasse einen Wirkungsgrad von 50,1 Prozent erzielen konnten, ist nicht nur ein historischer Er-
Die Innovationskraft der Jenbacher Produktlinie von GE reicht aber weit über die Bereitstellung zuverlässiger und hocheffizienter Motoren hinaus. Im Mai 2015 wurde mit der Eröffnung des ersten Hybridkraftwerks Berlins echte Pionierarbeit in Sachen dezentraler Energiegewinnung geleistet. Das Kraftwerk kombiniert eine 600-kW-Aufdach-Photovoltaikanlage mit einer flexiblen 400-kW-Kraft-Wärme-Kopplungsanlage (KWK) sowie einer innovativen Batterielösung, die nicht genutzte Energie speichert und bei Bedarf in das örtliche Versorgungsnetz einspeist. Das Herzstück der Anlage bildet dabei ein Gasmotor des Typs J312 von GE in Jenbach, der im Gesamtwirkungsgrad Spitzenwerte von bis zu 90 Prozent erreicht. Eine weitere wichtige Aufgabe der innovativen Motorentechnologie aus Jenbach besteht dabei neben ihrer hohen Effizienz in der Gewährleistung der Zuverlässigkeit des Hybridkraftwerks. Denn mit den extrem kurzen Startzeiten der Jenbacher Motoren kann rasch und flexibel auf Ausfälle der Solaranlage, etwa an bewölkten Tagen, reagiert und dadurch die durchgängige Stromversorgung sichergestellt werden. //www.ge-distributedpower.com
Industriellenvereinigung
EIN GUTER STANDORT MUSS MIT DER ENTWICKLUNG SEINER WACHSTUMSTREIBER MITHALTEN Die Tiroler Industrie steht für Wohlstand und Sozialleistungen. Sie hat sich einen zukunftsorientierten Standort verdient. // Foto: Die Fotografen
Dr. Reinhard Schretter, Präsident der Industriellenvereinigung Tirol
STANDORT ÖSTERREICH AM PRÜFSTAND
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ie Erwartungen zur weiteren Entwicklung sind in der Konjunkturerhebung der Industriellenvereinigung Tirol im ersten Quartal 2015 etwas zurückgestellt. Die aktuelle Statistik allerdings stellt der Tiroler Industrie für das zurückliegende Gesamtjahr ein gutes Zeugnis aus. Viele Industrieunternehmen haben sich trotz schwieriger Rahmenbedingungen als äußerst robust erwiesen. Dank ihrer Innovationskraft war der Wirtschaftszweig einer der wenigen Wachstumstreiber im Lande.
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Im aktuellen Wettbewerbsranking 2015 des renommierten Lausanner Institutes IMD findet sich Österreich erst auf Rang 26 – 2007 war es noch Rang 11. Wird das Land vom Sog der Mittelmäßigkeit erfasst? Wie kann der Wertschöpfungs- und Innovationsmotor wieder angekurbelt werden, um damit einen Platz in der Spitzengruppe der Länder zu sichern? Die Säumigkeit der öffentlichen Hand darf die Unternehmen in ihrer Wettbewerbsfähigkeit nicht weiter belasten. Vielmehr sollte eine zukunftsorientierte Reformbzw. Standortpolitik die Wirtschaft und den Arbeitsmarkt stimulieren. Der Wert der abgesetzten Produktion stieg in Tirol 2014 um 2,6 Prozent auf 9,5 Milliarden Euro. Das ist vor allem auch deshalb so erstaunlich, weil die Entwicklung im selben Zeitraum im Österreichschnitt eine völlig andere war: Sie ging nämlich um 2,6 Prozent zurück. Die Tiroler Industrie konnte wohl auch von der Wachstumsstärke Deutschlands profitieren. Insgesamt setzte sie im Ausland Waren im Wert von 5,7 Milliarden Euro ab, davon etwa 3 Milliarden in den Euroländern. Der Mitarbeiterstand hält sich nach wie vor bei einer Zahl von über 41.000 Industriebeschäftigten.
WACHSTUMSBREMSEN LÖSEN
Hohe Arbeitszusatzkosten, Betriebsanlageverfahren sowie eingeschränkte Möglichkeiten für Betriebserweiterungen (rote Zonen) lasten auf der Zukunftsfähigkeit eines Standortes. Es darf nicht wundern, dass das Produktionswachstum nicht mit einem Wachstum an Arbeitsplätzen verbunden war. Obwohl die Tiroler Industrie entgegen dem internationalen Trend in den letzten 15 Jahren um 7.300 Beschäftigte – das sind 22 Prozent – zulegen konnte, scheint diese Entwicklung laut WK-Statistik vorerst einen Plafond erreicht zu haben.
Industriellenvereinigung
DIE INDUSTRIE BRAUCHT FACHKRÄFTE UND POSITIVE STIMMUNG Drei Fragen stellten wir drei Industrieunternehmen in Tirol: Was braucht der Wirtschaftsstandort Tirol aus Sicht der Tiroler Unternehmen? Welche Voraussetzungen braucht die Industrie am Standort Tirol, damit es weiterhin gut laufen kann? Welche Themen stehen in den Unternehmen an – besonders in Bezug auf die Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeitund welche Weichen müssen dazu aktuell bei den Rahmenbedingungen für die Zukunft gestellt werden? ANDREA BERGHOFER
Adler-Werk Lackfabrik J. Berghofer GmbH & Co KG in Schwaz Wir benötigen ein positives Innovationsklima, rasche Genehmigungsverfahren und Bürokratieabbau in allen Bereichen, insbesondere für forschungsintensive Unternehmen. Unser Bildungssystem muss zukunftsfähig reformiert werden. Dabei geht es nicht nur um die höheren Schulen und Universitäten, sondern vor allem um die Attraktivierung der Lehre. Die Verfügbarkeit von Fachkräften, vor allem in technischen Bereichen, macht uns jetzt schon zu schaffen. Die Regulierungswut ist in den letzten Jahren sehr stark gestiegen, sodass dafür hoch ausgebildete Mitarbeiter eingestellt werden mussten, die diese gesetzlichen Auflagen umsetzen. Das geht einerseits zu Lasten der Forschung und andererseits wird das Endprodukt für den Kunden teurer, sodass Erzeugnisse aus Billiglohnländern es noch leichter haben. Unser hohes Steuer- und Abgabenniveau, insbesondere die hohen Lohnnebenkosten, stellen einen deutlichen Wettbewerbsnachteil gegenüber anderen Ländern dar. Ein positives gesellschaftliches Verständnis für unternehmerische Belange sollte gefördert werden. Unternehmen sind nicht nur eine wirtschaftliche Veranstaltung, sondern wir verstehen uns als Sinnstifter, übernehmen gemeinsam mit unseren Mitarbeitern Verantwortung und tragen zur Wertschöpfung in der Region bei. Politik muss berechenbar sein, die ständigen Veränderungen aufgrund unterschiedlicher politischer Zusammensetzungen erschweren unsere Langfristplanungen. Wir benötigen klare und dauerhafte Ansagen der Politik, um nachhaltige Investitionen rechtfertigen zu können. Darüber hinaus brauchen wir Investitionsförderungen, damit die Wertschöpfung wieder ins Land Tirol und nach Österreich geholt wird.
MAG. MANFRED PLETZER
Pletzer Gruppe – MP Holding GmbH, Hopfgarten Die Grundlage eines jeden erfolgreichen Unternehmens sind die Mitarbeiter. Das Angebot an qualifizierten Facharbeitern, Technikern und Akademikern ist eine wesentliche Voraussetzung für den Standort Tirol. Die Industrie benötigt laufend Mitarbeiter aus allen drei Kategorien. Im Kampf um die knappe Ressource Mitarbeiter gewinnt die Lebensqualität zunehmend an Bedeutung. Damit ist es unbedingt erforderlich, neben einem weiteren Ausbau der Aus- und Weiterbildung in enger Kooperation mit der Wirtschaft auch die Lebensqualität im Land weiter zu steigern. Die Verfügbarkeit von Flächen und Raum zur weiteren Entwicklung und für Wachstum gewinnt dabei immer mehr an Bedeutung. Eine rein punktuell einseitige interessenpolitische und nur lokale und zumeist einschränkende Raumordnungspolitik stellt ein großes Hindernis für die zukünftige Entwicklung dar. Unser wichtigstes Projekt zur Verbesserung unserer Wettbewerbsfähigkeit liegt zur Zeit im Human-Ressource-Management. Die Suche nach passenden Mitarbeitern und die Weiterbildung und Weiterentwicklung der bestehenden Mitarbeiter sowie die Flexibilisierung von Arbeits- und Lebenswelten unserer Mitarbeiter soll unsere Innovationskraft und Leistungsqualität weiter ausbauen und langfristig absichern. Zur Absicherung der Verfügbarkeit von qualifizierten Arbeitskräften braucht es kontrollierte Zuwanderung, autonome leistungsfähige Bildungseinrichtungen und ausreichende Lebensräume. Als zweiter wesentlicher Punkt muss die lokale und regionale Verwaltung inhaltlich (Regelungen) und organisatorisch massiv umgebaut und reduziert werden, um mehr Gestaltungsräume zu schaffen und sich der neuen Situation einer globalisierten Welt anzupassen. Dazu braucht es massive Investitionen in Bildungs- und Integrationseinrichtungen, gegenfinanziert durch massiven Abbau von bürokratischen Hürden und Zusammenlegung von Verwaltungsstrukturen.
DI MAX KLOGER
Tiroler Rohre GmbH in Hall in Tirol Als Voraussetzungen braucht die Industrie am Standort Tirol vor allem qualifiziertes und motiviertes Personal, geringe Energiekosten, Senkung der Lohnnebenkosten sowie rasche und transparente Genehmigungsverfahren. Im Unternehmen befassen wir uns mit ständigen Verbesserungen in allen Unternehmensprozessen. Aktuell erleben wir eine Verschlechterung der Rahmenbedingungen durch eine Flut neuer Auflagen verbunden mit hohen Kosten durch Staat und EU. Weichen, die jetzt bei den Rahmenbedingungen für die Zukunft gestellt werden müssen, damit die Entwicklung positiv weitergehen kann, sind Ausbau der Wasserkraft, die Sicherstellung günstiger Energiekosten, Entrümpelung überalterter Regelwerke, Verordnungen und Gesetze und eine Senkung der Lohnnebenkosten.
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EINE STADT IN DER OFFENSIVE Innsbruck wächst: qualitativ wie quantitativ. Innerhalb Tirols hat die Landeshauptstadt ihre ganz eigene Dynamik – die sie auch auszunutzen weiß. Die Beliebtheit Innsbrucks ist ungebrochen. Immer mehr Menschen zieht es in die Stadt. Auch Unternehmer. Weil sie über eine gute Infrastruktur verfügt und ein hochwertiges (Lebens-)Umfeld bietet. Und in keiner Stadt liegt urban und alpin wohl so dicht beieinander wie hier ...
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nnsbruck ist eine Stadt der Gegensätze. Die Stadt ist unglaublich dynamisch, entwickelt sich weiter, erfindet sich neu. Umgeben wird sie indes von einer starren Bergwelt, die einen klaren Rahmen vorgibt. Doch innerhalb dessen weiß sich die Stadt zu bewegen und ihre Potenziale zu nutzen. Und gerade das macht Innsbruck l(i)ebenswert, schafft Raum für Kreativität und innovatives Unternehmertum. Es ist kein Zufall, dass die Start-up-Szene floriert, viele hochwertige Projekte knapp vor
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der Umsetzung stehen oder mittendrin sind. Was Innsbruck auszeichnet, ist der Mut, auch in schwierigen Zeiten zu investieren und in die wirtschaftliche Offensive zu gehen. Gleichzeitig hat die Stadt in den vergangenen Jahren einen Markenbildungsprozess eingeleitet, um sich nach außen hin noch klarer zu positionieren und schärfere Konturen zu bekommen – auch und vor allem als Wirtschaftsstandort. Der ungebrochene Zuzug zeigt, dass die Stadt derzeit wohl al-
les richtig macht. Das stellt die Stadtplaner aber auch vor Herausforderungen. Bis 2025 muss ein neues Raumordnungskonzept erstellt werden. Großes Thema: Wohnraumschaffung. Man geht davon aus, dass die Stadt im nächsten Jahrzehnt um rund 1.300 Bewohner jährlich wächst. Hinzu kommt die wirtschaftliche Entwicklung. Es geht also einerseits um quantitative Entwicklung – wo wächst man – als auch um die qualitative – wie wächst man. Klar ist, dass Innsbruck für
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ge und langwierige Arbeit. Ich bin aber davon überzeugt, dass wir bereits sehr weit gekommen sind und der Begriff „alpin-urban“ bei einer Vielzahl an InnsbruckerInnen sowie auch Gästen direkt mit unserer Landeshauptstadt verknüpft ist. Wichtig ist allerdings, dass wir kontinuierlich an diesem Prozess weiterarbeiten. Nach der Belebung der Innenstadt sollen nun die Stadtteile stärker hervorgehoben und ihre individuellen Stärken forciert werden. Initiativen werden gestartet und einzelne Vereine versuchen mit viel Engagement, ihren Stadtteil aktiv zu stärken. Wie sehen Sie diese Entwicklung? Der Großteil der Innsbrucker Stadtteile hat eine starke Identität. Diese sollte auch gefördert werden. In Pradl fand vor kurzem beispielsweise ein Unternehmerfest statt. Die dort ansässigen Unternehmer bekamen eine Plattform, um sich zu präsentieren und bekannt zu machen. Es ist wichtig, dass auch die kleinen Betriebe, die in den unterschiedlichen Stadtteilen beheimatet sind, Beachtung erfahren; denn sie machen einen großen Teil der Identitäten unserer Stadtteile aus. Die Stadt unterstützt die Identitätsbildung der einzelnen Stadtteile durch Bürgerbeteiligungsprozesse wie beispielsweise in Anpruggen oder Mühlau.
große, produzierende Betriebe mäßig geeignet ist. Es gilt daher, die dienstleistungsorientierte Ökonomie zu forcieren und die entsprechenden Rahmenbedingungen dafür zu schaffen. Der Ausbau des MCI ist ein wichtiger Schritt, den Ausbildungssektor diezsbezüglich noch weiter zu stärken. Generell ist in Innsbruck in den vergangenen Jahren viel passiert. Nach der erfolgreichen Innenstadtentwicklung widmet man sich nun vermehrt den einzelnen Stadtteilen, große Bauvorhaben stehen an. Wir sprachen mit Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer über „ihre“ Stadt. ECO.NOVA: Innsbruck hat in den vergangenen Jahren einen umfangreichen Markenbildungsprozess eingeleitet und das Schlagwort alpin-urban darin verankert. Wie sehr ist dieser Prozess in der Bevölkerung bzw. auch bei Gästen angekommen? CHRISTINE OPPITZ-PLÖRER: Ein Markenbildungsprozess ist eine aufwändi-
Mit dem PEMA-II-Projekt oder auch dem Haus der Musik werden riesige Bauprojekte in Angriff genommen. Generell hat sich Innsbruck in den letzten Jahren extrem entwickelt. Kann es realistischerweise in diesem Tempo weitergehen? Fakt ist, dass Innsbruck eine Stadt ist, die nicht stillsteht. PEMA II und das Haus der Musik sind nur zwei Beispiele dafür. Mit Sicherheit lässt sich aber sagen, dass auch in Zukunft einiges passieren wird: Der Neubau des MCI sowie des Sicherheitszentrum werden beispielsweise aktuell geplant und verhandelt. Mir ist es zudem ein großes Anliegen, dass die Stadt auch in konjunkturell schlechten Zeiten investiert – in die Wirtschaft und in die Menschen. Das beweist beispielsweise das Investitionsvolumen von rund 440 Millionen Euro, die von der Stadt Innsbruck und ihren Beteiligungen in den Jahren 2012 und 2013 investiert wurden. Die Stadt allein hat 2015 Investitionen in der Höhe von rund 82 Millionen Euro im Budget verankert. Innsbruck wächst – und immer noch mehr Menschen drängen herein. Auf der anderen Seite ist die Stadt ein attraktiver Wirt-
„MIR IST ES EIN GROSSES ANLIEGEN, DASS DIE STADT AUCH IN KONJUNKTURELL SCHLECHTEN ZEITEN INVESTIERT – IN DIE WIRTSCHAFT UND IN DIE MENSCHEN.“ Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer
schaftsstandort. Wie lässt sich dieser Spagat zwischen Wohnen und der wirtschaftlichen Entwicklung für die Zukunft lösen? Die Wohnbauoffensive 2012 bis 2018 ist die größte, die unsere Stadt erlebt, seit den Olympischen Spielen. Leistbaren Wohnraum zu schaffen ist der Stadtregierung ein großes Anliegen. Natürlich aber auch die wirtschaftliche Entwicklung. Die beiden Dinge schließen sich aber nicht aus, sie gehen Hand in Hand. Qualitätvolles Wohnen benötigt Infrastruktur, Wirtschaftsbetriebe ebenfalls. Innsbruck hat sich als Bildungsstandort etabliert, das MCI wird ausgebaut, seit Längerem ist der Zusammenschluss der Tiroler Hochschulen zu einem „Campus Tirol“ geplant. Wie ist hier der Stand bzw. gibt es einen konkreten Zeitplan? Für die Vorbereitungen des Neubaus des MCI stehen wir gemeinsam mit Land und Bund vor dem Abschluss der letzten Verhandlungen. Ich freue mich bereits darauf, weil ich davon überzeugt bin, dass dieses Projekt das internationale Ansehen des Bildungsstandorts Innsbruck noch einmal auf eine neue Stufe heben wird. eco.nova
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tirol kiniken
NEUER NAME, BEWÄHRTE QUALITÄT Mit Stichtag 24. Juni 2015 wurde der Name der Tiroler Krankenhaus-Holding von TILAK in tirol kliniken geändert. Damit wurde an der Innsbrucker Klinik und an den Krankenhäusern in Hall und Hochzirl - Natters, aber auch an der Landes-Pflegeklinik in Hall optisch einiges anders. Doch qualitativ bleibt alles altbewährt. // Text: Uwe Schwinghammer, Foto: Die Fotografen
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as Wichtigste gleich vorneweg: Für die Patientinnen und Patienten in Innsbruck, Hall, Natters und Hochzirl sowie für die Studierenden am Ausbildungszentrum West für Gesundheitsberufe (AZW) bleibt alles, wie es war. Die Namensänderung betrifft ausschließlich die Holding, also den Betreiber der besagten Häuser. Die tirol kliniken bleiben unverändert das größte Gesundheitsunternehmen in Westösterreich und decken alle Bereiche ab, von der Grundversorgung bis zur Spitzenmedizin. Die Ansprechpartner und Telefonnummern bleiben dieselben. Lediglich die E-Mail-Adressen bekommen eine neue Endung. Sie bestehen in Zukunft aus name@tirol-kliniken.at. Der Vorteil für die Patientinnen und Patienten: Dieses Schema wird in Zukunft für alle Einrichtungen der tirol kliniken an allen Standorten gelten.
IDENTIFIKATION MIT DEM UNTERNEHMEN
Doch warum diese Änderung? Die „Tilak“ war eine Gründung der frühen 1990er-Jahre und der Name ist nicht selbsterklärend.
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Aus diesem Grund fasste man schließlich den Beschluss, den Namen zu ändern, erklärt Geschäftsführer Stefan Deflorian: „Wir haben uns einen ausgezeichneten Ruf über die Grenzen Tirols und Österreichs hinaus erworben. Daher wollten wir einen Namen, der sofort unsere Leistungen erkenntlich macht und auch im Ausland verständlich ist. Die Entscheidung fiel auf tirol kliniken. Tirol ist eine Marke für sich, die weltbekannt ist. Kliniken steht für das, was wir machen und worin wir gut sind.“ Die Umbenennung sei nicht zuletzt auch eine Frage der Identifikation mit dem Unternehmen gewesen. Personaldirektor Markus Schwab und Medizindirektor Wolfgang Buchberger: „Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wollen dort beschäftigt sein, wo auch Klinik draufsteht.“ Wie sehr der Belegschaft die neue Namensgebung ein Anliegen war, beweist das neue Logo. Es wurde im Rahmen eines internen Wettbewerbs innerhalb des Unternehmens ermittelt, bei dem es 750 Einreichungen gegeben hat.
tirol kliniken
• 38 Universitätskliniken in Innsbruck • Landeskrankenhaus und Landes-Pflegeklinik in Hall • Landeskrankenhaus Hochzirl Natters, seit Anfang des Jahres 2015 unter einer Verwaltung • Ausbildungszentrum West (AZW) mit knapp 800 Studierenden, die sich jährlich aus- und weiterbilden • Ca. 7.900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter • Fast 2500 Betten • Über eine Million ambulante und 120.000 stationäre Patientinnen und Patienten pro Jahr Weitere Informationen im Internet: www.tirol-kliniken.at
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EDLER VERMIETER Edeltechnik Kluckner steht für Qualität, Verlässlichkeit und Kompetenz. Vor Kurzem hat Bernhard Kluckner am Standort in der Innsbrucker Valiergasse großzügig umgebaut und diese Schlagworte einmal mehr in der Praxis unter Beweis gestellt. Denn nicht nur in der täglichen Arbeit ist Kluckner ein verlässlicher Partner, sondern auch als Bauherr. Nicht zuletzt durch seine Tätigkeiten im Ladenbau hat er ein hohes Verständnis für Architektur und die Bedürfnisse all jener, die sie benutzen. // Fotos: renemarschall.at, Bruno König
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ittlerweile sind unter der Edelgruppe Kluckner vier Unternehmen vereint, die das gesamte Spektrum des Ladenbaus abdecken. Damit kann der gesamte Lebensmittelhandel aus nur einer Hand qualitativ hochwertig und mit einem hohen Maß an Design eingerichtet werden. Bernhard Kluckner ist aber nicht nur klassischer Unternehmer mit Affinität zu Architektur, sondern auch Vermieter. Und an die Gebäude für seine Mieter stellt er dieselben hohen Ansprüche wie an sich selbst. Deshalb hat er in Sachen Architektur beim kürzlichen Zubau hinter dem eigenen Firmengebäude wieder auf Wolfgang Baumgartner vertraut, mit dem ihn bereits einige Projekte verbinden. Man kennt sich. Das macht die Zusam-
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menarbeit leicht. Das mag auch der Grund sein, warum die gemeinsame Arbeit eine richtig angenehme war, wie beide Seiten betonen. „Bernhard Kluckner verfügt über ein profundes Bauwissen und weiß genau, was er will. So galt es für mich, seine bereits sehr konkreten Vorstellungen noch zu Papier zu bringen“, so der Architekt. Herausgekommen ist eine Holzkonstruktion, die vor allem die Optik und Behaglichkeit des Gebäudes unterstreicht. Damit es trotz Sonneneinstrahlung kühl bleibt, wurden Fenster mit Dreifachverglasung verbaut, unterstützt durch eine Spiegelverglasung nach außen, die zusätzlich für ein spannendes Spiel mit der Umgebung sorgt. Generell ging es vor allem darum, das Erscheinungsbild des Gebäudes zu
verbessern und die Fassadengestaltung zu optimieren. Profiteur ist die Firma GFI, die bereits seit 1994 in Tirol ansässig ist – seit 2006 an diesem Standort. Und der drohte aus allen Nähten zu platzen. Schließlich betreut GFI rund 200 Kunden in Tirol. Dank perfekter Planung wurde das Gebäude innerhalb kürzester Zeit erweitert, was vor allem deshalb wichtig war, weil das Projekt bei vollem Geschäftsbetrieb durchgeführt wurde. Mit der Vergrößerung gewannen vorrangig die Büros, das Lager und der Ausstellungsraum an Raum. Aktuell verfügt GFI in Innsbruck über 1.100 Quadratmeter Lager- und 220 Quadratmeter Bürofläche. Etwas mehr als ein Drittel davon sind neu dazugekommen. Auch für Wolfgang Geir, Niederlassungslei-
Edeltechnik Kluckner
ERÖFFNUNGSFEIER Mitte Juni wurden die neuen Räume von GFI in Innsbruck mit zahlreichen Freunden und Kunden eröffnet.
Unternehmerfamilie: Tanja, Kristina, Bernhard, Doris und Sonja Kluckner
Helmut Natterer, Volksbank, Kathrin und Wolfgang Baumgartner, Architekt
tung von GFI in Innsbruck, war die Zusammenarbeit mit Kluckner eine durchaus feine: „Bernhard Kluckner war beim Umbau natürlich federführend. Er hat dabei aber sehr detailliert auf unsere Bedürfnisse Rücksicht genommen, sodass wir uns in den neuen Räumlichkeiten mehr als wohl fühlen.” Mit wir meint Geir ihn und seine 13 Mitarbeiter, die an diesem Standort tätig sind. GFI ist ein Teil der international erfolgreichen Solar Gruppe, die sechs Niederlassungen in Österreich und insgesamt rund 3.000 Mitarbeiter zählt. Die stark dezentralisierte Organisation erlaubt es, ganz nah am Kunden zu sein. Etwas, das GFI mit Edeltechnik Kluckner verbindet: Markt- und Kundennähe. Und eine gewisse Bodenständigkeit, durch die man sich stets auf Augenhöhe begegnet.
Eingeweiht wurden die neuen Räumlichkeiten Mitte Juni mit einem großen Fest samt Zelt und Blasmusik, vielen Freunden, Kunden und Interessierten – und perfektem Wetter.
Hans Gritsch, Herbert Sauer und Jan-Karl Schönegger, Fa. Store Manufaktur
EDELTECHNIK KLUCKNER Valiergasse 38, 6020 Innsbruck Tel.: 0512/34 42 28 office@kluckner.at www.kluckner.at GFI Elektro Tel.: 0512/33 535 www.gfi-elektro.at
Daniel Herold, Andrea und Albert Siebenförcher, Fa. Kälteplan
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EAE Stöckl
MIT WERKZEUGKISTE UND LAPTOP Prozessleittechnik als auch Gebäudeleittechnik sind zwei große Kompetenzfelder im umfassenden Leistungsspektrum von EAE Stöckl – Elektroanlagen-Elektrifizierungsgesellschaft m.b.H – in Innsbruck. Zur Werkzeugkiste dazu hat sich dabei schon länger der Laptop gesellt.
Moderne Haustechnik wird heute automatisch gesteuert und vom Computer, Handy oder Tablet aus überwacht und auch mal händisch gesteuert
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AE Stöckl in Innsbruck am Griesauweg im Gewerbegebiet Rossau ist seit mehr als 60 Jahren im Bereich Elektroanlagen tätig – von der Planung bis zur Überprüfung, von Gewerbe über Industrie bis hin zu Bauten der öffentlichen Hand. Zwei Kompetenzbereiche daraus sind die Prozessleittechnik und Gebäudeleittechnik. Ing. Andreas Stöckl leitet das Unternehmen seit 1992: „Mit 100 Mitarbeitern stehen wir unseren Kunden bei allen Problemlösungen und mit einer den Bedürfnissen angepassten qualitätsvollen Planung, Ausführung und auch Wartung und Überprüfung ihrer Elektroanlagen tatkräftig zur Seite.“
KOMPLEXE GEBÄUDEUND HAUSTECHNIK
Um den hohen Komfortbedürfnissen der heutigen Zeit gerecht zu werden, ist der Einsatz von intelligenten Gebäudeleitsystemen unabdingbar. Mit einem Bedienelement schaltet man heute nicht mehr eine Lampe, sondern man erzeugt eine Lichtstimmung. Mehrere Leuchtpunkte werden dazu unterschiedlich gedimmt und perfekt aufeinander abgestimmt. Das Gebäude
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wird visualisiert, Betriebs- und Störmeldungen dargestellt und selbstverständlich besteht auch die Möglichkeit einer zentralen Bedienung. Die größte Herausforderung dabei ist, die Kundenwünsche richtig zu erfassen und zu erkennen. Die Möglichkeiten sind umfangreich, aber gerade Haustechnik muss sich an die Bedürfnisse des Kunden anpassen und die Handhabung sollte möglichst bequem und einfach sein. Prozessleittechnik ist überall dort gefragt, wo Prozesse gesteuert und überwacht werden – vom produzierenden Gewerbe über Industrie bis zur Umwelt- und Tunneltechnik. Mit speicherprogrammierbaren Steuerungen (SPS) und übergeordneten Prozessleitsystemen werden verfahrenstechnische Anlagen wie Produktionsanlagen, Straßentunnel, Kläranlagen usw. gesteuert und geregelt. Neben der Steuerfunktion erfüllt die Prozessleittechnik weitere wichtige Aufgaben wie Visualisierung und Bedienung, Störmeldung und Weiterleitung, Datenerfassung und Auswertung sowie eine automatische Prozessoptimierung. Letztlich gewährleistet der Einsatz dieser komplexen Systeme einen umfassenden Kundennutzen, wie z.B. Erhöhung
Ing. Andreas Stöckl, EAE Stöckl GesmbH, Griesauweg 30 in Innsbruck
der Betriebssicherheit, Optimierung der Prozessabläufe und eine Senkung der Produktions- bzw. Betriebskosten.
FUNKTIONSSANIERUNGEN SIND GROSSES THEMA
Jeder Anlagenbetreiber im gewerblichen Bereich ist gesetzlich verpflichtet, seine Anlagen in ordnungsgemäßem Zustand zu halten, und es ist dies auch durch wiederkehrende Überprüfungen nachzuweisen. Das trifft nicht nur Unternehmen, sondern z.B. auch gewerbliche Vermieter. Besonders bei Ergänzungen der Anlage durch Umbauten oder Erweiterungen müssen Pläne, Prüfprotokolle und das Anlagenbuch nachgeführt werden. Andreas Stöckl: „Es kommt immer wieder vor, dass die zwingend vorgeschriebenen Anlagenbücher nicht existieren, das sollte im Interesse des Anlagenbetreibers, der Betriebssicherheit der Anlage und auch der Mitarbeiter umgehend behoben werden. Es genügt nicht, dass eine Anlage funktioniert, es müssen auch alle gesetzlichen Anforderungen erfüllt sein. Letztlich ist der Anlagenbetreiber dafür verantwortlich und auch haftbar. // www.eae.at
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Universität Innsbruck
LEUCHTTURM DES WISSENS Tilman Märk wurde im Februar 2015 für eine weitere Funktionsperiode als Rektor der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck wiedergewählt und formulierte drei wesentliche Ziele für seine zweite Amtsperiode von 2016 bis 2020: Die Spitzenposition der Universität Innsbruck absichern und – wenn möglich – ausbauen; Qualität in Forschung und Lehre weiter heben; Infrastruktur ausbauen. // Foto: Julia Türtscher ten Linie als Gestalter dieser Veränderungen. Wir trafen Tilman Märk zum Interview. ECO.NOVA: Das dritte Viertel Ihrer aktuellen Funktionsperiode ist gerade vorbei – vor einem Jahr haben Sie über die Halbzeit Ihrer Amtszeit eine sehr positive Bilanz der aktuellen Entwicklung der Leopold-Franzens-Universität gezogen. Wie ist die Ausgangslage für das kommende Jahr? TILMAN MÄRK: Die Ausgangslage vor dem letzten Viertel meiner ersten Amtsperiode – ich wurde ja bereits für eine zweite Periode bestätigt – ist, wie man so schön sagt, den Umständen entsprechend gut. Die soeben veröffentliche Wissensbilanz bescheinigt uns gute Werte in Lehre, Forschung und Technologietransfer. Jedoch haben wir derzeit sehr herausfordernde Rahmenbedingungen, da die Zahl der Studierenden bei fast 30.000 liegt und damit die Notwendigkeiten von zusätzlichem Personal und Lehr- und Forschungsinfrastruktur steigen, ohne dass sich das bei unseren Budgetvorgaben entsprechend abfangen lässt. Um hier doch erfolgreich sein zu können, bedarf es zusätzlicher Anstrengungen und die leisten wir.
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Die LFU ist sehr erfolgreich in der Drittmitteleinwerbung. Wie schaut die Perspektive für 2015/16 aus? Die Erhöhung der Drittmitteleinnahmen ist eine Möglichkeit, den beschriebenen Herausforderungen zu begegnen. Und es ist uns tatsächlich gelungen, obwohl wir hier bereits auf einem sehr hohen Niveau unterwegs sind, diese Summe auch im vergangenen Jahr wieder um knapp 11 Prozent auf über 58 Millionen Euro zu steigern. Trotz des Erfolgs ist uns jedoch bewusst, dass dies alles irgendwann an Grenzen stoßen wird. Wir arbeiten daher daran, mithilfe von Effizienzmaßnahmen unsere Kosten unter anderem im Bereich der Infrastruktur und des Energieverbrauchs zu senken. ie Leopold-Franzens-Universität Innsbruck hat in den vergangenen Jahren an
Gebäuden und auch organisatorisch einen sichtbaren Wandel durchgemacht. Der Rektor steht mit seinem Team in der vorders-
Wie entwickeln sich die finanziellen Rahmenbedingungen von Seiten des Bundes? Noch wissen wir nicht genau, wie unser finanzieller Verfügungsrahmen für die kom-
Universität Innsbruck
menden drei Jahre aussehen wird, die Verhandlungen mit dem Ministerium stehen noch an. Trotz der Sparmaßnahmen werden den Universitäten in der kommenden Leistungsvereinbarungsperiode von 2016 bis 2018 insgesamt für alle Unis lediglich ca. 6 Prozent mehr zu Verfügung stehen. Diese werden aufgrund von kaum beeinflussbaren Struktureffekten, wie der Inflation oder künftigen Gehaltsabschlüsse, maximal ausreichen, den Status quo zu halten. Ich bin aber zuversichtlich, dass es uns auf Basis unserer erfolgreichen Entwicklung in den vergangenen Jahren, des immensen Einsatzes aller Mitarbeiter und mithilfe unseres Entwicklungsplanes gelingen wird, in den Verhandlungen eine entsprechende positive Stimmung für unsere Universität zu schaffen und letztlich unseren Weg als erfolgreiche internationale Forschungsuniversität wie bisher weitergehen zu können.
Die jüngsten organisatorischen Veränderungen waren die Schaffung der neuen Fakultät „School of Education“, also die entsprechende Struktur für die Lehrerbildung neu, die Eingliederung der bisherigen Institute der Österreichischen Akademie der Wissenschaften im Bereich der Alternsforschung, der Limnologie am Mondsee und der Atemgasanalytik und die Einrichtung von Bachelorstudien in Landeck und in Lienz. Im Bereich der Lehre sind wir außerdem gerade dabei, gemeinsam mit dem Senat das Studienangebot im Rahmen einer Initiative „Bologna Revisited“ wieder stärker zu akademisieren. Im Bereich der Forschung sind außerdem in letzter Zeit wieder einige neue Forschungszentren entstanden, darunter das interfakultäre Forschungszentrum für Tourismus. Außerdem konnte unsere Physik jüngst ein neues FWF-Doktoratskolleg einwerben.
Welche Themen bewegen bzw. beschäftigen Sie derzeit am stärksten? Derzeit beschäftigen mich die bevorstehenden Verhandlungen mit dem Ministerium besonders. Damit verbunden sind auch die Anstrengungen, unsere räumliche Situation und unsere Infrastruktur in absehbarer Zeit zu verbessern. Last, but not least beginnen wir gerade damit, uns auf unser 350-JahrJubiläum 2019 vorzubereiten.
Wie sehen Sie die Entwicklung der Vernetzung der Universität Innsbruck mit der regionalen Wirtschaft? Besonders freut mich, dass die Universität Innsbruck ein wichtiger Partner für die regionale Politik und die hiesigen Unternehmen geworden ist bzw. sich immer mehr dazu entwickelt. Gerade im Bereich der KMUs ist dabei noch Luft nach oben. Wir haben entsprechende Strukturen und Beratungseinrichtungen an der LFUI und ich kann nur betonen: Nehmen Sie uns in Anspruch, treten Sie mit uns in Kontakt!
Welche Bauvorhaben stehen derzeit an bzw. sind in Umsetzung? Es gibt derzeit insbesondere zwei Bauvorhaben, die extrem wichtig für unsere weitere Entwicklung sind: Das „Haus der Physik“ am Campus Technik und der Abriss bzw. der Neubau der „Alten Chemie“ am Campus Innrain. Bezüglich der Alten Chemie haben wir alle grundsätzlichen Planungen und Vorbereitungen schon vor zwei Jahren abgeschlossen und stehen in den Startlöchern, es gab bereits eine Quasi-Bewilligung für die Ausschreibung des Wettbewerbs durch den früheren Minister. Leider haben wir aber bisher noch keine finale Finanzierungszusage bzw. Genehmigung des Finanzministeriums dafür. Noch dringender ist allerdings der Erweiterungsbau für die Physik. Die Situation am Campus Technik ist durch die steigenden Studierendenzahlen, die erfolgten Neuberufungen und die Förderung der MINT-Fächer prekär, wir mieten jetzt sogar Container an, um die ärgste Raumnot zu überbrücken. Sind größere organisatorische Änderungen in der Lehre, beim Studienangebot und in der Forschung in Planung?
Wie entwickelt sich aus Ihrer Sicht das Zusammenwachsen der Bildungseinrichtungen in Tirol? Wie weit ist der „Campus Tirol“ schon realisiert, was sind die nächsten geplanten Schritte? Die Zusammenarbeit zwischen den acht Tiroler Hochschulen, die den Kern des Campus Tirol bilden, entwickelt sich sehr gut. Wir arbeiten gemeinsam daran, unser Angebot aufeinander abzustimmen und uns noch mehr zu vernetzen. Die gemeinsamen Studienangebote mit der UMIT im Bereich der Mechatronik hier in Innsbruck und künftig in Lienz sowie im Tourismus in Landeck belegen das. Weitere gemeinsame Studien sind mit der Medizinischen Universität, den Pädagogischen Hochschulen und dem MCI geplant. Der nächste große Schritt wird eine Enquete zum Campus Tirol sein, die wir gemeinsam mit dem Land Tirol im September durchführen werden. Hier werden dann Vertreter der Hochschulen mit jenen aus Politik, Gesellschaft und Wirtschaft in einem offenen Brainstorming ihre Wünsche und Ideen
zum Campus Tirol formulieren. Ich bin schon sehr gespannt auf das Ergebnis, das dann letztlich die Grundlage für weitere Entwicklungen und Maßnahmen liefern könnte. Das Ganze ist ein Prozess, der die Möglichkeiten in unserer Region optimieren soll und dazu beitragen kann, unsere künftige positive Entwicklung zu sichern. Hat sich die Universität in den letzten Jahren generell verändert, gibt es noch das Bild des Elfenbeinturmes? Und welches Bild würden Sie von der LFU 2015 zeichnen? Ein Elfenbeinturm ist die Universität schon lange nicht mehr. Natürlich ist sie ein Ort des Denkens und des kreativen Handelns. Aber moderne Wissenschaft findet heute in Teams statt und steht immer im Bezug zu gesellschaftlichen Fragestellungen oder Herausforderungen. Daher ist die Konstante einer Universität ihr Wandel und das Streben nach neuer Erkenntnis. In diesem Sinne sind wir spätestens seit Einführung des UG 2002 sehr offen und viele Publikumsveranstaltungen wie die Junge Uni oder Forschungsnächte haben sich entwickelt. Gleiches gilt auch für entsprechende Beratungs- und Kooperationsangebote für Unternehmen. Die letzten zehn Jahre Autonomie haben diesen Prozess noch einmal beschleunigt und unterstützt. Die Universität Innsbruck ist heute eine sehr aktive, international und regional stark integrierte und zugleich sichtbare Universität, mit diversen wissenschaftlichen Leuchttürmen in allen Fachbereichen.
ZUR PERSON
Tilmann Märk wurde 1944 in Seefeld geboren. Nach der Matura in Innsbruck studierte er Physik an der Universität Innsbruck, sein Doktorat in Experimentalphysik erlangte er 1968, die Habilitation folgte 1976. Nach einer erfolgreichen wissenschaftlichen Karriere im In- und Ausland folgte umfassendes Engagement in der universitären Selbstverwaltung in Innsbruck – u.a. als Vorstand des Instituts für Ionenphysik von 1993 bis 2005. 2003 wurde Tilman Märk Vizerektor für Forschung, im Dezember 2011 zum Rektor gewählt und Anfang des Jahres bis 2020 im Amt bestätigt. Tilmann Märk ist Träger zweier Ehrendoktorate sowie einer Vielzahl wissenschaftlicher Auszeichnungen. Er ist Mitglied in diversen nationalen und internationalen Fachgesellschaften sowie verschiedenen Herausgeberboards von wissenschaftlichen Fachmagazinen.
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Der Vizepräsident der Christian Doppler Forschungsgesellschaft, Prof. Dr. Lorenz Sigl, VRin für Forschung, Univ.-Prof.in Dr.in Christine Bandtlow, CD-LaborLeiterin Univ.-Prof.in Dr.in Cornelia Lass-Flörl, Rektorin o. Univ.-Prof.in Dr.in Helga Fritsch und die Industriepartner Michael Egger jun. von der Fritz Egger GesmbH & CO OG sowie Dr. Martin Dittmer von der Gilead Sciences GesmbH
FORSCHUNGSWISSEN FÜR DEN MARKT An der Medizinischen Universität Innsbruck wurde am 19. Mai 2015 ein weiteres neues Christian Doppler Forschungslabor eröffnet. Im Fokus des „CD-Labors für invasive Pilzinfektionen“ unter der Leitung von Univ.-Prof.in Dr.in Cornelia Lass-Flörl, Direktorin der Sektion für Hygiene und Medizinische Mikrobiologie, steht die Entwicklung innovativer S trategien für die Diagnose und Therapie von Infektionen. // Foto: MUI
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m internationalen Wettstreit der Ideen sind Christian-Doppler-Labors von entscheidender Bedeutung, weil sie neues Wissen marktfähig und somit für Unternehmen nutzbar machen. Das sichert Wachstum und Arbeitsplätze am Standort Österreich. CD-Labors werden je zur Hälfte durch das Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft (BMWFW) sowie kooperierende Mitgliedsunternehmen der Christian Doppler Forschungsgesellschaft (CDG), die als Träger fungiert, finanziert. Das neue „CD-Labor für invasive Pilzinfektionen“ hat Anfang Mai seine Arbeit aufgenommen und wurde kürzlich offiziell eröffnet. „Eingebettet in den immunologisch-infektiologischen Forschungsschwerpunkt der Medizinischen Universität Innsbruck erwarten wir aus der Arbeit des neuen CD-Labors vielversprechende und weitreichende Erkenntnisse, die zur Entwicklung innovativer Strategien gegen den dramatischen Anstieg von Infektionskrankheiten beitragen können“, so die Rektorin
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der Medizinischen Universität Innsbruck, o. Univ.-Prof.in Dr.in Helga Fritsch.
HERAUSFORDERUNG INFEKTIONSKRANKHEITEN
Infektionskrankheiten zählen zu den häufigsten Todesursachen weltweit. In europäischen Kliniken erkrankt jeder 14. Patient an einer Infektion, das sind vier Millionen Menschen jährlich. Zu den wichtigsten Pathogenen gehören Bakterien, Viren und Pilze. Pilzinfektionen – Aspergillosen und Infektionen durch Mucormyzeten – bei schwer kranken Patienten haben in den letzten Jahren dramatisch zugenommen. Ein wesentlicher Grund dafür ist die steigende Zahl stark immungeschwächter oder schwer kranker Patienten, therapeutische Interventionsmöglichkeiten sind mangels potenter Medikamente sehr eingeschränkt. Vor diesem Hintergrund zielt das neue CD-Labor darauf ab, die Ausbreitung von Krankenhausinfektionen mittels multidimensionalem Präventionsansatz zu stoppen.
HÖHERE QUALITÄT UND WENIGER KOSTEN
„Eine Reihe wichtiger Erreger kontaminieren das patientennahe Umfeld und können Wochen bis Monate auf trockenen Oberflächen überleben und so über direkte bzw. indirekte Kontakte zur Infektionsquelle werden“, gibt Univ.-Prof.in Dr.in Cornelia Lass-Flörl, Fachärztin für Hygiene und Mikrobiologie und ausgewiesene Expertin für die Epidemiologie, Diagnostik, Therapie und Prävention von Pilzinfektionen, zu bedenken. Gemeinsam mit den Industriepartnern Fritz Egger GesmbH & Co OG und Gilead Sciences GesmbH arbeitet Lass-Flörl an einer innovativen molekularbasierenden Diagnostik von Pilzinfektionen, untersucht und bewertet diverse Kombinationstherapien und erforscht und entwickelt Materialsysteme für keimfreie Oberflächen. Die neuartigen antimikrobiellen Oberflächen sollen eine rasch abtötende Wirksamkeit gegen zahlreiche Mikroorganismen aufweisen sowie unabhängig von Resistenzen gegen Antibiotika und Antimykotika wirken und damit die Rate an Krankenhausinfektionen reduzieren helfen.
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Berufstätige Entscheidungsträger finden mit postgradualen Masterstudiengängen, klassischen Zertifikats-Lehrgängen sowie neuen kompakten Lehrgängen am MCI zahlreiche flexible Möglichkeiten zur Karriereentwicklung. Punktgenaue Seminare, maßgeschneiderte Firmentrainings und internationale Summer Schools runden das Angebot ab (siehe nachstehende Auswahl).
Die Royal Roads University zählt zu den renommiertesten Universitäten in Kanada mit hoher Expertise im Bereich Blended Learning und interaktiver Executive Education // Foto: Fotolia/David Bukach
MCI GOES ONLINE:
INTERNATIONALER ONLINE-MBA AB HERBST Flexibles Lernen: DasWohnzimmer wird zu Büro und Hörsaal. Unter dem Motto „Manage globally – learn differently“ startet im Herbst 2015 das englischsprachige MBA-Studium in International Business. Das hochstehende Weiterbildungsprogramm unterstützt die persönliche und berufliche Entwicklung von im Beruf stehenden Entscheidungsträgern. In Zusammenarbeit mit der renommierten Royal Roads University in Kanada kommt ein innovatives Blended-Learning-Konzept mit klassischen Präsenzphasen, interaktiven Online-Modulen und modernsten Medien zum Einsatz. Das Studium zeichnet sich durch Interaktivität und Praxisorientierung aus und vermittelt Managementkompetenzen, Leadership-Skills und bietet eine hervorragende Plattform für internationales Networking. // Weitere Informationen: www.mci.edu/mba-international-business
MCI AUCH IN FORSCHUNG SPITZE Die soeben erstellte Forschungsbilanz zeigt, dass das MCI im Bereich Forschung kraftvoll zulegt. Diese weist von 2010 bis 2014 beeindruckende 4.556 wissenschaftliche Publikationen in Form von Beiträgen in Fachzeitschriften, Fachbüchern, Konferenzbeiträgen und Monografien aus. 2014 wurdenw zudem Doktoratskooperationen u. a. mit der Universität Innsbruck und der Medizinischen Universität Innsbruck abgeschlossen. Gemeinsam ist allen Forschungsprojekten die enge Zusammenarbeit mit namhaften Industrieunternehmen und vielfältigen Organisationen im In- und Ausland. Unternehmen schätzen wissenschaftliche Lösungskompetenz und kreatives Potenzial am MCI
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Zertifkats-Lehrgänge (Auszug) • Controlling & Unternehmenssteuerung: Erfolg planen, Prozesse gestalten, Ergebnisse realisieren • Family Business: Führung, Dynamik & Sicherung von Familienunternehmen • General Management: Betriebswirtschaft für Nichtbetriebswirte • General Management Compact: Management-Know-how für den Führungsnachwuchs (Blended Learning) • Innovations-, Produkt- & Prozessmanagement: Wettbewerbsvorteile durch Markt- und Technologieorientierung • Markenorientierte Organisationsentwicklung: Strategische Positionierung & Profilierung von Unternehmen • Marketing: Erfolg durch professionelle Marktbearbeitung • Personalmanagement: Human Resource Development in lernenden Organisationen Managementseminare (Auszug) Impulse zu den Themen Management, Führung, Kommunikation und Persönlichkeitsentwicklung* • Geschäftsprozessmanagement • Organizational Behavior & Dynamics (Blended Learning) • Social Media Management • Women in Leadership (in Englisch) *auch maßgeschneidert möglich
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• Gegründet 1995 als Management-zentrum der Universität Innsbruck • 3.000 Studierende • 1.000 Lehrende aus Wissenschaft, Wirtschaft und freien Berufen • 198 Partnerunis aus aller Welt • Laufend Spitzenergebnisse in Umfragen und Rankings
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MENSCH, NATUR UND KULTUR – EINE CHANCE FÜR DEN TOURISMUS Eine Projektgruppe des Landeck-Studiums „Wirtschaft, Sport- und Gesundheitstourismus“ präsentierte Mitte Juni Ansätze für innovativen Kulturtourismus in der Region.
Die Studiengruppe des Bachelorstudiums „Wirtschaft, Gesundheits- und Sporttourismus“, die die Ergebnisse ihrer Projektarbeit präsentiert hat, traf sich mit den Diskussionsteilnehmern der Veranstaltung zum Gruppenfoto.
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as historische Ambiente von Schloss Landeck und die Finissage der Kunstausstellung „Trans Limite“ der Künstlerinnen Annamaria Gelmi, Erika Inger und Gabriela Nepo-Stieldorf nutzte dieser Tage eine Projektgruppe des Bachelor-Studienganges „Wirtschaft, Gesundheits- und Sporttourismus“, um ihre Ideen für einen innovativen Kulturtourismus für das Tiroler Oberland und die angrenzenden Regionen zu präsentieren. Im Rahmen einer Projektarbeit – initiiert von der Künstlerin Gabriela Nepo-Stieldorf – wurde von den Studierenden in den vergangenen Wochen ein kulturtouristisches Projekt entwickelt, bei dem aus bereits bestehenden kulturellen Angeboten in der Region pulsierende, innovative Angebote geschaffen werden. Unter dem Motto „Mensch – Natur – Kultur“ wollen die Studierenden mit zusätzlichen Impulsen zu einer authentischen Vermarktung des Tiroler Oberlandes beitragen und Schritt für Schritt und unter Einbeziehung aller Bezugsgruppen einen nachhaltigen Kultur-Qualitätstourismus etablieren. In der an der Projektpräsentation anschließenden Podiumsdiskussion mit hochkaräti-
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UMIT-Studiengangsleiter Peter Heimerl (l.) und Projektpräsentatorin Silvia Verres (M.) konnten mit Söldens Bürgermeister und Gemeindeverbandspräsident Ernst Schöpf, dem Galtürer Bürgermeister und Landtagsvizepräsidenten Anton Mattle, Florian Werner vom Hospiz in St. Christoph und dem Landecker Bürgermeister Wolfgang Jörg hochkarätige Diskutanten gewinnen.
gen Teilnehmern wie Florentine Prantl von Pro Vita Alpina, Söldens Bürgermeister und Gemeindeverbandspräsident Ernst Schöpf, dem Galtürer Bürgermeister und Landtagsvizepräsidenten Anton Mattle, FH-KufsteinVizerektorin Verena Teissl und Florian Werner vom Hospiz in St. Christoph wurden die Ideen und Ansätze der studentischen Projektgruppe vollinhaltlich bestätigt. Unisono war man der Meinung, dass Kulturtourismus neben dem Erlebnis Berg im Sommer wie auch im Winter immer nur ein touristisches Zusatzangebot sein kann, das für die Region einen Mehrwert schafft. Ein wesentlicher Erfolgsfaktor dabei sei die Vernetzung des kulturellen Angebotes auch über die Grenzen der Region hinaus und das Nutzen von Synergien im Rahmen von Kooperationen. Der Landecker Bürgermeister Wolfgang Jörg zeigte sich sehr angetan von der Arbeit der Projektgruppe. „Die präsentierte Arbeit zeigt die Potentiale, die für die Region, aber auch für die Stadt Landeck im Kulturtourismus liegen, schön auf.“ In diesem Zusammenhang betonte Jörg auch, dass bereits jetzt in der Aufbauphase des Landecker Studiums „Wirtschaft, Gesundheits- und Sporttourismus“
sichtbar wird, welche große Chance dieses Studium für die Landecker darstellt. Er freue sich schon heute auf die Ergebnisse des Studierendenprojektes über eine mögliche touristische Nutzung der Sanna, das von der Stadt Landeck in Auftrag gegeben wurde.
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Das Bachelorstudium „Wirtschaft, Gesundheits- und Sporttourismus“ wird in Kooperation von der Universität Innsbruck und der Tiroler Health & Life Sciences Universität UMIT in Landeck angeboten. Mit dem Studium wird eine hochqualifizierte universitäre Ausbildung – unterstützt vom Land Tirol – in einer der tourismusintensivsten Regionen Tirols etabliert. Der Schwerpunkt der Ausbildung liegt im alpinen Freizeit- und Gesundheitstourismus. Das Studium bereitet die Studierenden auf leitende, planende, analysierende und beratende Tätigkeiten in Unternehmen der Tourismus- und Freizeitwirtschaft vor. Infos unter www.umit.at oder lehre@umit.at
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„WIR STEHEN VOR NEUEN HERAUSFORDERUNGEN!“ Alle Jahre wieder bittet eco.nova den Tiroler Landestourismusdirektor und Geschäftsführer der Tirol Werbung, Josef Margreiter, in der aktuellen Ausgabe zum Interview über die Situation im Tourismus als Hauptwirtschaftszweig des Landes. So auch heuer. // Text: Barbara Liesener, Foto: Tirol Werbung/Markus Burke
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n der vergangenen Wintersaison sind so viele Gäste nach Tirol gekommen wie nie zuvor: Von November 2014 bis April 2015 hat Tirols Tourismusstatistik rund 5,6 Mio. Ankünfte verzeichnet. Das entspricht einem Plus von vier Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Nächtigungen haben um 2,1 Prozent auf knapp 25,9 Mio. zugelegt. Hauptverantwortlich für diese positive Entwicklung ist ein deutliches Plus am Hauptmarkt Deutschland – deutsche Gäste sorgten für rund jede zweite Winternächtigung in Tirol. Auch aus den Niederlanden, der Schweiz und Großbritannien wurde ein Wachstum verzeichnet, Rückgänge wies vor allem der russische Markt aus. Und: Der Trend zu kürzeren Aufenthalten hat sich auch im vergangenen Winter fortgesetzt. Trotz derart positiver Zahlen fällt die Reaktion der heimischen Touristiker vor dem Hintergrund der steigenden Belastungen für die Branche – insbesondere durch die geplante Steuerreform – jedoch verhalten aus. ECO.NOVA: Gegen die ungerechte Besteuerung im Tourismus bzw. die Erhöhung der Mehrwertsteuer für Nächtigungen haben die Tiroler Touristiker massiv protestiert. Was wurde in Wien erreicht? JOSEF MARGREITER: Die Tiroler Tourismusbranche hat völlig zu Recht ein Signal gesetzt, dass es so nicht geht, und auf Nachbesserungen der geplanten Steuerreform gedrängt. Die Initiative geht in erster Linie von den Betrieben und deren Vertretung, der Wirtschaftskammer, aus, die ja unmittelbar betroffen sind. Mit den Plänen der Regierung zur Steuerreform wurde eine Belastungsgrenze nicht nur erreicht, sondern überschritten! Der Tiroler Tourismus wird immer gerne als Leitbranche und Wirtschaftsmotor bezeichnet. Um diese Rolle allerdings weiter erfüllen zu können, müssen die Rahmenbedingungen stimmen. Es soll zwar Nachbesserungen bei Grunderwerbssteuer und Abschrei-
bungen geben, aber die große Belastung, die Ungleichbehandlung des Tourismus bei der Mehrwertsteuer, bleibt. Das bedeutet eine Schwächung in der internationalen Wettbewerbsfähigkeit. Es gibt also keinen Grund zum Jubeln. Mit erstem Mai ist die touristische Sommersaison 2015 in Tirol gestartet. Wie ist die bisherige Buchungslage bzw. Ihre Einschätzung? Wir sind trotz Erschwernissen optimistisch in die Sommersaison 2015 gestartet. Der Tiroler Bergsommer hat sich in den vergangenen Jahren gut entwickelt und zeigt Perspektive. Im Zehnjahresvergleich haben die Ankünfte um ein Drittel und die Übernachtungen um neun Prozent zugelegt. Laut Tourismusbarometer (Befragung von 350 Betrieben im April 2015) sind 65 Prozent der Tiroler Unterkunftsbetriebe mit der Buchungslage zufrieden bzw. sehr zufrieden. Dieses Ergebnis ist tendenziell besser als im Vorjahr. Die Hälfte der befragten Unterkunftsbetriebe geht davon aus, den Umsatz des Vorjahres halten zu können, wobei die Umsatzerwartung in der gehobenen Kategorie am positivsten ist. Was die Entwicklung unserer Hauptherkunftsmärkte angeht, so wird die Buchungslage aus Deutschland am positivsten beurteilt, auch der Inlandstourismus entwickelt sich hinsichtlich der bisherigen Buchungen gut, ebenso die Niederlande. Ein erwähnenswertes großes Wachstum erwarten wir für den diesjährigen Sommer aus der Schweiz – vor allem bedingt durch die starke Frankenaufwertung. Kurzfristig wird diese auf Tirol mit Sicherheit einen positiven Effekt haben, die langfristige Entwicklung aus der Schweiz ist allerdings differenzierter zu betrachten: In der Schweiz selbst herrscht keine Euphorie, die exportorientierte Wirtschaft leidet und von der Entwicklung der Wirtschaft wird mittel- und langfristig abhängen, wie reiselustig die Schweizer in Zukunft sind. Außerdem ist der interna-
tionale Wettbewerb um die Schweizer Gäste massiv gestiegen. Für den langfristigen Erfolg sind andere Faktoren wichtiger als der Preis: unser bewährtes touristisches Angebot auf höchstem Niveau, unsere gelebte Tiroler Gastfreundschaft und selbstverständlich die stetige Kontinuität unserer Bewerbung auf dem Markt. Wenn wir in vergangenen Saisonen aufgrund von Budgetkürzungen und Einsparungen unsere Werbepräsenz auf einzelnen Märkten zurücknehmen mussten, bekamen wir das in den Folgesaisonen durchaus zu spüren. Der internationale Verdrängungswettbewerb um Marktanteile setzt sofort ein. Neben dem besten touristischen Können braucht es auch angemessen hohe Budgets, um in den stark umkämpften Herkunftsmärkten ausreichend präsent sein zu können. Trotz positiver Entwicklung liegt der Sommertourismus weiter hinter dem Wintertourismus zurück. Wie wollen Sie den Sommer stärken und was sind die inhaltlichen Schwerpunkte des Tiroler Bergsommers? Der Tiroler Bergsommer hat definitiv noch Wachstumspotential. Wir müssen vor allem die Wertschöpfung im Sommer weiterentwickeln. Der Vergleich der durchschnittlichen Tagesausgaben im Winter zu jenen im Sommer dient als gutes Beispiel. Unsere Wintergäste geben pro Tag im Schnitt 155 Euro aus, die Sommergäste im Vergleich 119 Euro. Wir müssen unsere langjährige Strategie in Richtung Ganzjahrestourismus weiter festigen und verstärkte Investitionen in hochwertige Angebote und Premiumprodukte des Sommertourismus tätigen, wie es z.B. die „Area 47“ im Ötztal oder namhafte gesundheitsfördernde Ganzjahresbetriebe mit internationalem Renommee sind. Wir brauchen weitere touristische Topprodukte, um die vorhandenen Wachstumschancen zu nutzen! Da die Anforderungen an den Sommertourismus allerdings deutlich komplexer und schwieriger eco.nova
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bung fokussiert sich im Sommer 2015 aufs Weitwandern, wobei der alpine Charakter im Mittelpunkt steht. Mein Tipp zum zehnjährigen Jubiläum: der Adlerweg! Auch die Themen Radfahren und Biken haben Wachstumspotential und stellen einen Schwerpunkt unserer Sommerbewerbung 2015 dar. Eine Hauptzielgruppe unserer Kampagnen auf den Herkunftsmärkten sind die Familien, die Tiroler Partnerorte und Regionen der Angebotsgruppe „Familiennester Tirol“ haben wieder sehr attraktive Urlaubsangebote für Familien mit Kindern ausgearbeitet.
„UM SICH DEN ZUKÜNFTIGEN HERAUSFORDERUNGEN IM TOURISMUS GUT GERÜSTET STELLEN ZU KÖNNEN, MÜSSEN DIE TIROLER REGIONEN EIN KLARES DESTINATIONSPROFIL AUFWEISEN.“ Josef Margreiter
sind und zusätzliche Faktoren wie die aktuelle Wettersituation eine noch viel größere Rolle spielen als im Winter, ist das kein einfaches Unterfangen. Ein inhaltlicher Schwerpunkt des Tiroler Bergsommers, der auf den bewährten vier Säulen Familienerlebnis, Sport & Aktiv, Natur & Gesundheit sowie Kultur & Kulinarik
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basiert, ist 2015 verstärkt das Thema „Wandern“, das sich in den Alpen nach wie vor und mittlerweile – nicht zuletzt dank großer Hollywood-Kinoproduktionen wie „Der große Trip“ – auch in den USA steigender Beliebtheit erfreut. Wandern hat in Tirol großes Potential. Alleine in Deutschland gibt es 40 Millionen aktive Wanderer. Die Tirol Wer-
Mit welchen zusätzlichen Herausforderungen ist der Tiroler Tourismus konfrontiert? Da gibt es einige. Die Struktur des Tiroler Tourismus ist von Familienbetrieben geprägt und lebt vom erfolgreichen Generationenwechsel als Garant einer nachhaltigen Entwicklung. Aufgrund der vielen zunehmenden Belastungen – die geplante Steuerreform ist nur eine davon – ist die Betriebsübergabe an die Folgegeneration keine Selbstverständlichkeit mehr. Die generelle Zunahme von Auflagen und Vorschriften – Steuerreform, BaselIII-Vorschreibungen, damit verbundene hohe Kosten und die insgesamt steigende Bürokratie – sind keine einladenden Faktoren für junge Menschen, in den elterlichen Betrieb einzusteigen. Dazu kommt, dass die Tiroler genügend Möglichkeiten haben, in anderen Branchen zu arbeiten, dies aber vor allem in den Zentralräumen des Landes, in den Städten und Zentren, nicht in den Tälern und ländlichen Gebieten. Die Peripherie lebt ganz vom Tourismus. Neben wirtschaftlichen Faktoren sind es vor allem auch gesellschaftliche Aspekte, die sich in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten stark gewandelt haben. Wir haben heute andere Familienstrukturen und Lebensformen und eine zunehmende Individualisierung der Lebensstile. Die Arbeit im eigenen Betrieb ist eine sehr harte und es gibt sicher leichtere Wege, sich sein Geld zu verdienen. Um sich den zukünftigen Herausforderungen im Tourismus auf allen Ebenen gut gerüstet stellen zu können, müssen auch die Tiroler Regionen ein klares Destinationsprofil aufweisen. Positive Beispiele für eine messbare und sehr erfolgreiche Profilierung sind u.a. die Regionen Serfaus-Fiss-Ladis, St. Anton, Ischgl oder das Villgratental. Die Entwicklung dieser Positionierung ist Aufgabe der gesamten Region. Wer Kräfte konzentriert, dem gelingt es besser, Spitzenleistungen zu entwickeln, und ein klares Profil sorgt für mehr Aufmerksamkeit auf einem immer kompetitiveren Markt.
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WIRTSCHAFTSFAKTOR TOURISMUS
Der Tiroler Tourismus beschäftigt 71.000 Erwerbstätige (Selbstständige und Unselbstständige; Vollzeitäquivalente). Tagesausgaben der Gäste (inkl. Anreise): Winter 155 Euro / Sommer 119 Euro Jeder dritte Euro in Tirol wird im Tourismus verdient, österreichweit jeder sechste. Tourismus in Tirol generiert ca. 7,3 Mrd. Euro Umsatz. 5,6 Mrd. aus dem Nächtigungstourismus und 1,6 Mrd. durch Tagestouristen. Der direkte Anteil des Tourismus am BIP liegt in Tirol im Schnitt bei 18 %. Österreich: 5,8 %
ANKÜNFTE:
Winter 2013/14: 5,3 Mio. Sommer 2014: 5,0 Mio. Tourismusjahr 2013/14: 10,3 Mio.
ÜBERNACHTUNGEN:
Winter 2013/14: 25,4 Mio. Sommer 2014: 19,0 Mio. Tourismusjahr 2013/14: 44,3 Mio.
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• Winter 2013/14: 4,8 Tage • Sommer 2014: 3,8 Tage Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer der Gäste in Tirol sank in den vergangenen 10 Tourismusjahren von 5,0 auf 4,3 Tage.
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TOP-5-QUELLENMÄRKTE: TOURISMUSJAHR 2013/14 LAND
Montag Ruhetag und Samstag Mittag geschlossen
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ÜBERNACHTUNGEN
ANTEIL GÄSTEMIX
Deutschland
22.626.965
51,1 %
Niederlande
4.553.361
10,3 %
Österreich
3.814.569
8,6 %
Schweiz
2.586.126
5,8 %
Vereinigtes Königreich
1.651.917
3,7 %
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La vera cucina italiana
eco.nova
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DIE DEPPEN DER NATION Seit Kurzem ist Franz Hörl neuer Obmann der Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft in der Wirtschaftskammer Tirol. Er wirft einen kritischen Blick auf die aktuelle Situation seiner Branche und erklärt, warum er die Touristiker als Melkkühe sieht. // Text: Klaus Schebesta
F
ranz Hörl erklärt, ob die Nachbesserungen bei der Steuerreform ausreichend sind, wie sich die Vertretung von Tourismus und Seilbahnen vereinbaren lässt und was die ÖVP machen muss, damit ihr die Kernwähler nicht abhanden kommen. ECO.NOVA: Wie geht es dem Tiroler Tourismus aktuell? FRANZ HÖRL: Trotz eines wetterbedingt holprigen Starts in den Winter ist es unter dem Strich die drittbeste Wintersaison aller Zeiten geworden, in manchen Regionen sogar die beste. Diesbezüglich besteht wirklich Grund zur Freude. Trotzdem liegt die Stimmung der Touristiker im Keller. Schuld daran ist eine Reihe von Belastungen, die sich über die letzten Jahre angesammelt hat. Von der Streichung der Energieabgabevergütung über die Allergene-Kennzeichnung bis hin zum Zickzackkurs beim Rauchverbot – die Wirte haben in letzter Zeit allerhand mitmachen müssen. Und dann noch diese Steuerreform, die sich an den Tourismusbetrieben festgebissen hat. Die Touristiker sehen sich als Melkkuh und Deppen der Nation, auch wenn der Steuerreform im letzten Moment noch einige Giftzähne gezogen werden konnten. Versteht Wien überhaupt die Probleme des Westens? Ich glaube, dass nach wie vor die Tiefe und die sports. business. entertainment.
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eco.nova
sports. business. entertainment.
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Wucht der Unzufriedenheit auf Bundesebene nicht ganz erkannt wird. Man muss sich das einmal vorstellen: An einem strahlend schönen Apriltag, an dem sämtliche Pisten in Betrieb sind und auch die Golfplätze schon geöffnet haben, gehen in Innsbruck 2.000 Hoteliers und Gastwirte auf die Straße, um gegen die Steuerreform zu protestieren. Da braucht es schon eine enorme Wut im Bauch, um diesen Schritt zu setzen. Wie groß diese Wut war, sieht man daran, dass sowohl der Landeshauptmann als auch die Wirtschaftslandesrätin ausgepfiffen wurden, obwohl die Steuerreform natürlich ein Bundesthema ist. Ich habe das Gefühl, dass der wirkliche Ernst der Lage in Wien immer noch nicht realisiert wurde.
„ES BRAUCHT SCHON EINE ENORME WUT IM BAUCH, UM BEI PRACHTWETTER DEMONSTRIEREN ZU GEHEN.“ Franz Hörl
Immerhin hat es nun einige Nachbesserungen gegeben. Sind Sie zufrieden damit? Der größte Fortschritt sind sicherlich die Betriebsübergaben im Familienkreis, die generell mit 0,5 Prozent festgesetzt wurden. Damit werden Übergaben zwar etwas teurer, aber sie sind nicht existenzgefährdend. Dass bei der Grundstückspreisermittlung entweder auf den Immobilienpreisspiegel der WKO oder eine Multiplikatorentabelle des Finanzministeriums zurückgegriffen werden kann, ist auch eine Verbesserung, die wir erreichen konnten – die sich allerdings erst in der Praxis bewähren muss. Wichtig war es auch, dass Schulden bei Betriebsübergaben geltend gemacht werden können und damit zu keinen Mehrkosten führen. Damit wird eine Übergabe im Familienverband wesentlich erleichtert. Wie auch durch die Möglichkeit, die Grunderwerbssteuerlast auf fünf Jahre aufzusplitten.
Es soll explizit vorgesehen werden, dass ortsübliche nichtalkoholische Frühstücksgetränke, die im Rahmen einer Beherbergung verabreicht werden, dem 10-prozentigen Satz unterliegen, wenn der Preis für das Frühstück samt Getränken im Beherbergungsentgelt enthalten ist. Unsere Forderung bleibt aufrecht, dass es auch bei der Umsatzsteuer im Halb- und Vollpensionssegment zu weiteren Entbürokratisierungen kommen muss. Eine maßgebliche Bewegung wurde bei den Abschreibungen erzielt. In der Realität müssen Tourismusbetriebe ja viele ihrer Anlagen und Einrichtungen wesentlich rascher erneuern als dies in den Richtlinien theoretisch vorgesehen wäre. Besonders was Bäder, Böden, Haustechnik etc. betrifft, wird es künftig möglich sein, diese Ersatzaufwendungen steuerlich sofort abzusetzen. Unter dem Strich bleibt die Steuerreform eine speziell für den Tourismus unerfreuliche politische Weichenstellung. Immerhin ist es jedoch auf Druck der Westachse gelungen, die gröbsten Beeinträchtigungen abzufedern. Finanzminister Schelling hat sich für sachliche Argumente offen gezeigt und Kompromissbereitschaft bewiesen.
Welche Kompromisse konnten bei der Mehrwertsteuer und der Abschreibungsdauer für Investitionen erzielt werden?
Als Sie kürzlich Spartenobmann in der Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft geworden sind, gab es Stimmen, die die Verein-
barkeit mit Ihrer Tätigkeit in der Fachgruppe der Seilbahner angezweifelt haben. Wie stehen Sie dazu? Als Erstes möchte ich festhalten, dass ich die Übernahme der Sparte nicht geplant habe, sondern dieser Wunsch an mich herangetragen worden ist. Für mich war es eine Bedingung bei der Übernahme dieser Aufgabe, dass ich nach wie vor die Seilbahnen vertreten werde. Bei diesen beiden Branchen gibt es über weite Strecken ein hohes Maß an Gemeinsamkeiten. Wir sitzen beide im gleichen Boot, bedienen dieselben Märkte und sind denselben internationalen Wettbewerbsbedingungen ausgeliefert. Wir bemühen uns beide um den Gast und um möglichst erfolgreiche Saisonen. Bei den Touristikern ist der Arbeitsmarkt dominant, bei den Seilbahnen sind es neue Projekte und auch der Bau von Ersatzanlagen mit einem hohen Aufwand für die nötigen Verfahren. Dass die Vertretung beider Branchen nicht kompatibel sein sollte, ist eine künstlich aufgebauschte Problematik. Wie sieht es bei der Forderung der Seilbahn an die Touristiker aus, bei der Finanzierung von Beschneiungsanlagen mitzuwirken? Auch diese Diskussion ist nichts Neues und hat eine gewisse Berechtigung. Ich kenne das Thema bereits seit Langem aus der Praxis als Wirt, Seilbahner und Bürgermeister eines Ortes. Für diese Frage gibt es keine Antwort, die man von oben herab für das ganze Land geben könnte. Die Beteiligung der Touristiker an der Finanzierung von Schneeanlagen lässt sich nur lokal und regional behandeln, da die Konstellationen vor Ort sehr unterschiedlich sind. Wir haben diese Frage in Gerlos ganz konkret so gelöst, dass die Seilbahnen diese Investitionen tragen und vom Tourismusver-
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es kommt zu einem Markteinbruch, weil unsere Betriebe viel zu viel Energie für bürokratische Fleißaufgaben verwenden müssen. Dann wären wir an einem Punkt angelangt, der wirklich kritisch ist. Ich werde der Politik in aller Deutlichkeit klarmachen, dass es nicht so weit kommen darf. Wenn nötig, wird es weitere Demonstrationen geben. Die Unternehmer sind an einem Punkt angelangt, wo es ans Eingemachte geht. Ist ein Nationalratsmandat in der nächsten Periode noch ein Ziel? Aufgrund der heiklen Situation für die Branche und der großen Herausforderungen, die vor uns liegen, habe ich gar keine Zeit, über Derartiges nachzudenken. Was muss die ÖVP machen, damit ihr nicht die Touristiker als Kernwähler abhanden kommen? Ihr Parteiprogramm ernst nehmen und einhalten.
„DASS DIE VERTRETUNG VON TOURISTIKERN UND SEILBAHNERN NICHT KOMPATIBEL SEIN SOLLTE, IST EINE KÜNSTLICH AUFGEBAUSCHTE PROBLEMATIK.“ Franz Hörl
band dafür Zuschüsse gewährt wurden. Von der Schneesicherheit profitiert der ganze Ort, daher ist eine gewisse Gemeinsamkeit bei der Finanzierung auch gerechtfertigt. Wenn wir mit unseren Angeboten nicht international konkurrenzfähig bleiben, werden uns ganz schnell die Gäste ausgehen. Das wissen alle vernünftigen Kräfte im Land und ziehen an einem Strang. Was sagen Sie, wenn die Gewerkschaft zur Mehrwertsteuererhöhung meint, „diese zahle ja ohnehin der Gast“? Das funktioniert nur in Gunstlagen und auch dort nur teilweise. Der weit überwiegende Teil unserer Tourismusbetriebe kann jedoch nicht einfach so die Preise hinaufschrauben, da sie in hartem Wettbewerb stehen und der Preisdruck innerhalb der Branche enorm ist. Diese theoretischen Denkmodelle spielen sich in der Realität einfach nicht. Was muss sich in der nächsten Zeit für die Betriebe verbessern? Wir müssen von dieser Belastungslawine he-
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eco.nova
runterkommen. Unsere Betriebe brauchen dringend weniger Statistiken, weniger Beauftragte, weniger Bürokratie, damit ihnen mehr Zeit und Kraft fürs eigentliche Geschäft bleibt. Es ist ja bezeichnend, dass sich die Unternehmer mehr mit Gesetzen, Auflagen, Kontrollen und anderen Erschwernissen herumplagen müssen, anstatt sich um den Markt und ihre Gäste kümmern zu können. Das würde auf Dauer zum echten Problem für unseren Standort. Nur so kann der Tiroler Tourismus auch in Zukunft erfolgreich bleiben und – das vergessen Politiker meist – Steuern zahlen. Die Bundesregierung hat angekündigt, Ende Juni Vorschläge für die Entbürokratisierung vorzulegen. Ich hoffe, dass das keine Marketingmaßnahme ist, sondern substantiell dazu führt, sinnlose Bürokratie abzuschaffen. Wie sieht für Sie der worst case aus und was machen Sie dann? Ein gar nicht unwahrscheinliches Negativszenario lässt sich wie folgt skizzieren: Es gibt keine Bewegung bei der Entbürokratisierung, die steuerliche Belastung zieht weiter an und
Wie stehen Sie zur alten Forderung nach einem eigenen Tourismuslandesrat? Gelassen. Der Tourismus ist für mich eine typische Querschnittsmaterie, die in mehreren Ressorts zuhause ist. Außerdem befürchte ich, dass ein alleiniger Tourismuslandesrat eine zu geringe Hausmacht hätte. Ich finde, dass das Bündeln der Tourismuskompetenzen beim Landeshauptmann seine Berechtigung hat und so für diese so wichtige Sparte für Tirol eine optimale politische Vertretung gewährleistet ist. Wie sehr sind Sie mit der Tirol Werbung und der Verbreiterung der Marke Tirol zufrieden? Ich möchte hier gar nicht im Detail darauf eingehen. Nur so viel: Wie jede Werbung ist auch die Tirol Werbung verbesserungswürdig. Was die Verbreiterung der Marke betrifft, kann ich das im Prinzip schon nachvollziehen. Allerdings muss sehr darauf geachtet werden, zu welchen Produkten die Marke Tirol passt, um diese unter dem Strich nicht zu entwerten und zu verwässern. Bei Agrarprodukten macht es aus meiner Sicht beispielsweise durchaus Sinn, die Marke Tirol einzusetzen. Das passt mit dem Land und dem Tourismus perfekt zusammen und ergibt eine gegenseitige Aufladung. Für das Zillertal wird eine zweite Straße diskutiert. Was halten Sie davon? Das wäre, speziell für den vorderen Teil des Tales, sicher ein Zukunftstraum. Ich kann mir allerdings nicht vorstellen, dass ich die Realisierung noch erleben werde.
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TIROLS TOP-20-HOTELS PLATZ
FIRMA
ORT
UMSATZ
1 (1)
Stanglwirt GmbH
Going
2013
27.000.000
2 (3)
F. Kaltschmid Hotel GmbH
Seefeld
2014
23.000.000
3 (2)
INTERALPEN-HOTEL TYROL GMBH
Telfs
2014
4 (4)
Pirktl Holiday GmbH & Co KG
Mieming
5 (13)(1)
Stock GmbH
MA
RANKING
270
194
240
230
20.100.000
292
262
2014
19.000.000
258
282
Finkenberg
2013
16.588.468
160
320
Ischgl
2014
15.700.000
(g)
135
331
Fiss
2014
14.500.000
(g)
130
356
Achenkirch
2014
14.000.000
(g)
150
369
6 (5)
Hotel Trofana Royal GmbH
7 (7)
Schlosshotel Fiss GmbH
8 (6)
Karl Reiter Posthotel Achenkirch GmbH
9 (8)
Ernst und Andrea Mayer Hotelbetriebs-GmbH
Lermoos
2014
14.000.000
135
370
10 (10)
Sporthotel Alpenrose Residenz Wolfgang Kostenzer GmbH
Maurach
2014
13.500.000
150
388
11 (9)
Lanserhof GmbH
Lans
2014
12.700.000
120
410
12 (14)
Christian Mühlberger Hotelbetriebs-GmbH
Kössen
2013
12.462.324
144
417
13 (11)
Hotel Jungbrunn GmbH & Co OG
Tannheim
2014
12.000.000
(g)
130
427
14 (12)
Der Lärchenhof – Martin Unterrainer GmbH
Erpfendorf
2014
12.000.000
(g)
125
428
15 (15)
Löwe – Bär Hotels GmbH
Serfaus
2014
11.100.000
(g)
81
452
16 (16)
Schlosshotel Kitzbühel GmbH
Kitzbühel
2014
11.000.000
(g)
150
453
17 (17)
Schalber Alois GmbH
Serfaus
2014
10.300.000
100
477
18 (18)
liebes Rot-Flüh Hotelbetriebs GmbH & Co KG
Haldensee
2014
9.600.000
(g)
130
500
19 (19)
Hotel Regina Fiegl GmbH
Sölden
2014
9.200.000
(g)
45
20 (neu)
Mattersberger HotelbetriebsgmbH
Grän
2013
9.000.000
(g)
128
*)
TIROLS TOP-10-SEILBAHNEN PLATZ
EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche, (g) Umsatz geschätzt, (1) Sporthotel Stock GmbH
FIRMA
ORT
UMSATZ
1 (1)
Silvrettaseilbahn Aktiengesellschaft
Ischgl
2014
64.900.000
2 (2)
Bergbahn Aktiengesellschaft Kitzbühel
Kitzbühel
2014
43.000.000
3 (3)
Arlberger Bergbahnen Aktiengesellschaft
Innsbruck
2014
41.000.000
4 (4)
Wintersport Tirol Aktiengesellschaft & Co. Stubaier Bergbahnen Kommanditgesellschaft
Innsbruck
2014
5 (5)
Zillertaler Gletscherbahn GmbH & Co. KG
Hintertux
6 (7)
Mayrhofner Bergbahnen Aktiengesellschaft
7 (6)
Seilbahn Komperdell Gesellschaft m.b.H.
8 (9)
Bergbahnen Skizentrum Hochzillertal Gesellschaft m.b.H. & Co. Kommanditgesellschaft
9
Fisser-Bergbahnen-Gesellschaft m.b.H.
10
Skiliftgesellschaft Sölden – Hochsölden GmbH
MA
RANKING
330
84
280
129
245
134
35.147.000
271
159
2014
32.000.000
286
173
Mayrhofen
2014
32.000.000
165
174
Serfaus
2014
30.000.000
400
183
Kaltenbach
2014
26.600.000
104
199
Fiss
2014
26.300.000
222
201
Sölden
2013
25.000.000
211
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*)
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(g)
eco.nova
(g)
(g)
(g)
EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche, (g) Umsatz geschätzt Alle Angaben ohne Gewähr!
Individuelle juristische Beratung und Vertretung. Seit 1897.
Tirol Werbung
TIROLER TOURISMUS AUF INNOVATIVEM HÖHENFLUG Am 23. Juni fand im Congresspark Igls das Tiroler Tourismusforum 2015 statt. Die jährliche Veranstaltung bildet traditionell den Rahmen für die Verleihung des Tirol Touristica, der für herausragende touristische Leistungen vergeben wird. Darüber hinaus wurde der „Tiroler Weg 2021“, die Zukunftsstrategie für den Tiroler Tourismus, präsentiert. // Fotos: Die Fotografen, Tirol Werbung
Nur so sichern wir unsere Vorreiterrolle im alpinen Tourismus auf Dauer ab“, so Platter.
AUSGEZEICHNETE TOURISMUSPROJEKTE
Die Preisträger des Tirol Touristica 2015 und ihre Gratulanten, hinten v.l.: Alois Schild (Künstler), Josef Margreiter (Geschäftsführer Tirol Werbung), Andreas Kleinhansl (Hypo Tirol Bank), Paul Günther (Bergbahn Pillerseetal – Jakobskreuz), Stefan Lochbihler (highline179), Hans Adelsberger (Obmann TVB Wilder Kaiser); vorne v.l.: ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel, Hannes Parth (Vorstand Silvrettaseilbahn AG – Top of the Mountain Concerts), Franz Tschiderer (Obmann TVB Serfaus-Fiss-Ladis – Bikepark).
D
er Tirol Touristica ist einer der höchsten Tourismuspreise im Land und wird seit 1996 verliehen. Jedes Jahr wird eine herausragende Persönlichkeit für ihr Lebenswerk ausgezeichnet. Innovative Projekte werden alle zwei Jahre in vier verschiedenen Kategorien prämiert. Zu den Bewertungskriterien der Fachjury zählen unter anderem die Vernetzung mit Partnern, die Nachhaltigkeit des Projektes sowie ein messbarer Geschäftserfolg. 25 Projekte wurden in diesem Jahr zum Tirol Touristica eingereicht, zehn Namen standen auf der Liste für die Auszeichnung
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eco.nova
des persönlichen Lebenswerks – mehr als je zuvor. „Diesem hohen Maß an Innovation und Qualität ist es zu verdanken, dass der heimische Tourismus zu Recht als Leitbranche bezeichnet wird. Schließlich hängt der wirtschaftliche Erfolg in bedeutendem Maße von Innovationsfähigkeit ab“, betonte Tirols Landeshauptmann und Tourismusreferent Günther Platter im Rahmen der Veranstaltung im Congresspark Igls. „Eine gute Idee allein ist allerdings zu wenig. Es braucht auch die Umsetzungsstärke unserer Unternehmer, um die Projekte zu realisieren und nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg zu ermöglichen.
Der Tirol Touristica in der Kategorie Angebotsentwicklung ging an den Bikepark Serfaus-Fiss-Ladis. Sieben Trails verschiedener Schwierigkeitsstufen, ein Kids Park, ein Pump Track und weitere „Park Areas“ ziehen Sportler aus dem In- und Ausland an. Die Jury sprach in ihrer Begründung von einem „wichtigen Beitrag für Tirols Positionierung als Radland der Alpen“. In der Kategorie Infrastruktur und Bauten erhielten sowohl das Jakobskreuz im Pillerseetal als auch die „highline179“ einen Tirol Touristica. Beim Jakobskreuz war die Jury vom Innovationsgrad angetan, mit dem das mit 30 Metern höchste begehbare Gipfelkreuz der Welt die Region im Sommer und Winter gleichermaßen attraktiviert. Die Reuttener „highline179“, die das Fort Claudia mit der Burgenwelt Ehrenberg verbindet, wartet ebenfalls mit einem Superlativ auf: Sie ist mit 406 Metern die „längste Fußgängerhängebrücke der Welt im Tibet-Style“. Die „Top of the Mountain Concerts“ in Ischgl wurden in der Kategorie Events und Großveranstaltungen ausgezeichnet. Für die Jury hat diese Konzertreihe, die schon Topstars wie Elton John, Katy Perry oder Robbie Williams auf die Idalpe gebracht hat, „den Ort zu einer international bekannten Wintersportdestination gemacht und sorgt am Ende der Saison nochmals für volle Betten“. Der Tourismusverband Wilder Kaiser erhielt den Tirol Touristica in der Kategorie Marketing und Vertrieb für seinen Vermietercoach. Dieser kommt direkt zu den Vermietern ins Haus und unterstützt sie dabei, ihr Angebot besser zu vermarkten und zu verkaufen.
TOURISTICA FÜR SCHRÖCKSNADEL
ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel wurde beim diesjährigen Tiroler Tourismusforum
Tirol Werbung
Dolomiti“ in Osttirol, dem Weitwanderweg „KAT-Walk“ in den Kitzbüheler Alpen, der Ötztal Premium Card, dem Skidepot Fiss, dem Internationalen Tiroler Koasalauf in St. Johann, dem Mountainbike-Festival „KitzAlpBike“ im Brixental sowie den Ski-Weltcuprennen der Damen im Kühtai. Agrarmarketing-Tirol-Geschäftsführer Wendelin Juen (re.) und seine regionalen Produzenten wie Schnapsbrenner Günter Kammerlander (li.) boten im „Tiroler Genussgarten“ Gaumenfreuden, die Flughafen-Geschäftsführer Marco Pernetta genoss
Zahlreiche Branchenvertreter und Partner waren in den Congresspark Igls gekommen
Hubert Siller präsentierte die neu ausgearbeitete Tourismusstrategie „Tiroler Weg 2021“
Diskutierten mit Moderatorin Isabella Krassnitzer (l.) zum Tiroler Weg 2021: Alfons Parth (Vorstandsvorsitzender Verband Tiroler Tourismusverbände), Wirtschaftskammerpräsident Jürgen Bodenseer, Franz Tschiderer (Vorstand Tirol Tourism Board), Theresa Leitner (MCI Tourismus) und Michael Brandl (Prokurist Tirol Werbung)
Das Duo Harfonie begleitete – ergänzt um ein paar Familienmitglieder – die Veranstaltung musikalisch
Stefan Isser und Christiane Gasser (beide Kristallwelten) mit Georg Hechenblaikner (Congress Centrum Alpbach)
DER TIROLER WEG 2021
Ein bestimmendes Thema beim Forum war auch der „Tiroler Weg 2021“, die neue Strategie für den heimischen Tourismus. Der „Tiroler Weg“ bildet seit vielen Jahren die Leitlinie für Wirtschaft und Politik zur touristischen Weiterentwicklung Tirols. Nach dem ersten Marketingkonzept Anfang der 1990er-Jahre wurden 1998, 2002 und 2008 mit dem „Neuen Tiroler Weg“ Fortsetzungen präsentiert, die der Tourismusbranche als praxisorientierte Wegweiser dienten. Kernthemen wie „Marke Tirol“, „Gastfreundschaft“, „20 Top-Destinationen“, „Wir Menschen im Tourismus“, „Wertschöpfung und Tourismuskompetenz“ stärken bis heute das Bewusstsein und geben der Wettbewerbsfähigkeit des Tiroler Tourismus deutliche Impulse. Tirols Tourismus ist heute mehr denn je ein zentraler Wirtschafts- und Wohlstandsfaktor. Er trägt zur hohen Lebensqualität der Bevölkerung bei, schafft den kommenden Generationen – insbesondere auch im ländlichen Raum – Arbeitsplätze und Perspektiven. Um die führende Position im internationalen Wettbewerb zu festigen, braucht es Weiterentwicklung. Mit dem „Tiroler Weg 2021“ einigt sich der Tiroler Tourismus auf ein richtungweisendes Zukunftsbild.
GEMEINSAME VISION
WK-Spartenobmann Franz Hörl und Gerhard Föger, Leiter der Landes-Tourismusabteilung
für sein Lebenswerk ausgezeichnet. „Er hat das Bild der Wintersportdestination Tirol seit vielen Jahren entscheidend mitgeprägt. Seine Bemühungen rund um den Skisport tragen maßgeblich dazu bei, dass die Faszination des Wintersportlandes Tirol weit über die Grenzen hinausstrahlt“, führte die Jury aus. „Mit der Verleihung des Tirol Touristica wollen wir uns bei den heimischen Touristikern für ihre impulsgebenden Leistungen bedanken und diese würdigen. Denn der Erfolg unserer Branche basiert bekanntlich nicht nur auf der einzigartigen alpinen Landschaft und Lebenskultur Tirols, sondern wird erst durch
Drei Geschäftsführer (v. l.): Klaus Loukota (Urlaub am Bauernhof), Andreas Lackner (TVB Mayrhofen-Hippach) und Andreas Steibl (TVB Paznaun-Ischgl)
die professionelle Arbeit unserer Touristiker und ihre Investitionsbereitschaft ermöglicht. Daher soll diese Auszeichnung auch Ansporn für viele weitere unserer Leistungsträger sein“, erklärte Josef Margreiter, Geschäftsführer der Tirol Werbung.
SIEBEN ANERKENNUNGSPREISE VERGEBEN
Unter den zahlreichen Einreichungen sprach die Jury sieben weiteren erfolgreichen Innovationen, bei denen es knapp nicht zum Tirol Touristica gereicht hat, einen Anerkennungspreis zu: Dem Loipenwandern ohne Gepäck „Trans
Eine Tourismusvision („Tirol ist der Inbegriff alpinen Lebensgefühls“), drei große Linien („Lebens- & Erholungsraum; „Familienunternehmen“; „Kompetenzführerschaft“) und vier strategische Handlungsfelder („Unternehmer & Mitarbeiter; „Destinationsmanagement“; „Umwelt & Klima“; „Tourismus & Standort“) inklusive definierter Aktionsprogramme bilden die Kernbotschaften der Zukunftsstrategie für den Tiroler Tourismus. Landeshauptmann Günther Platter: „Neben den Spitzenleistungen der heimischen Unternehmer ist es vor allem der intensiven Zusammenarbeit mit der Landwirtschaft zu verdanken, dass unsere Regionen für die Tiroler und ihre Gäste einen wertvollen und unverzichtbaren Lebens- und Erholungsraum bieten. Der Tiroler Weg 2021 dient uns als Orientierung für die künftige Entwicklung der Branche. Seine Botschaft macht uns stolz, Vorreiter im alpinen Tourismus zu sein.“ eco.nova
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Achenseeschiffahrt
2015 GEHT’S AUF AM ACHENSEE Nach den wilden sind es nun unsere zahmen einheimischen Experten, die wissen, dass der Achensee zwischen Karwendel- und Rofangebirge einer der schönsten Winkel des Universums ist. Nur eines macht dieses Landschafts- und Naturerlebnis noch schöner, ja eigentlich perfekt: Die Schifffahrt auf dem Achensee. Hier wird Genießen leicht gemacht: mit Bordgastronomie auf den beiden großen Schiffen „Stadt Innsbruck“ und der rundumerneuerten „Tirol“ sowie Barrierefreiheit – denn hier soll nichts die Freude trüben.
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eco.nova
Achenseeschiffahrt
A
lles neu auf dem rundum erneuerten Flaggschiff „MS Tirol“: Nach fast zwei Jahrzehnten wurden 2012/13 die Motoren getauscht und im Winter/Frühjahr 2014/15 das äußere Erscheinungsbild und die gesamte Innenausstattung großzügig erneuert. Panoramafenster ermöglichen den Passagieren einen weitläufigen Blick über den See und auf die beeindruckende Bergwelt. Im Inneren erwartet die Gäste Tiroler Gemütlichkeit gepaart mit Tiroler Kunst und modernster Schiffstechnik. Das Herzstück des Schiffes bildet die Haupttreppe ins Oberdeck, die vom Tiroler Künstler Manfred Hörl gestaltet wurde. Sie zeigt sich sozusagen als „Treppe über dem Wasserfall“. Weitere Kunstakzente setzte der akad. Bildhauer und Maler Christian Mayr aus Mutters. So ist die MS Tirol würdiger Träger und Botschafter des Landes Tirol auf seinem größten See. Das Schiff ist aufgrund seiner räumlichen Auslegung und Größe bestens geeignet für die zahlreichen, zum Teil sehr unterschiedlichen Veranstaltungen. Besucher des Motorschiffes Tirol erleben eine einzigartige Kombination aus Tiroler Authentizität, Ambiente, modernster Technik und Kundenfreundlichkeit und das alles natürlich barrierefrei. Zahlreiche Veranstaltungen unterschiedlicher Art, wie Krimidinner, Achenseer Sommernacht, MS Marc Pircher oder „Die goldenen 20er-Jahre“ bis hin zum stimmungsvollen Jahresausklang der Seeweihnacht am Achensee, machen die Schifffahrt zum einzigartigen Veranstaltungsort der Achenseeregion. Auch Betriebsausflüge sind herzlich willkommen.
EINKEHR
Einkehren lässt sich in der Gaisalm, der einzigen Alm, die nur zu Fuß oder mit dem Schiff erreichbar ist. Da freut man sich auf die kulinarischen Schmankerl, von Kasspatzln und Kaspressknödeln bis hin zum Schweinsbraten und dem köstlichen, hausgemachten Apfelstrudel. Hier wird jeder Gaumen fündig. Firmenausflüge, Geburtstage, Jubiläen oder jeder andere Grund für eine Feier: Die Gaisalm ist der ideale Ort zum Feiern, wo auch die kleinen Gäste rund um den neuen Spielplatz auf ihre Rechnung kommen. Da kann man sich schon auf das „Gaisalmfestl“ freuen, das heuer am 13. September stattfindet und alljährlich ein Highlight im Veranstaltungskalender am Achensee darstellt.
Herzlich willkommen an Bord!
VERANSTALTUNGSKALENDER 2015: • ABENDRUNDFAHRT MIT MUSIK und Felsenleuchten in der Gaisalmklamm. Jeden Freitag bis 2. Oktober. • ACHENSEER SOMMERNACHT Genießen Sie ein 4-gängiges Menü im Hotel mit einer anschließenden Schiffs-Abendrundfahrt. Jeden Freitag bis 2. Oktober. Reservierung erforderlich! • MS MARC PIRCHER Kreuzen Sie musikalisch mit Marc Pircher den Achensee, mit anschließender Autogrammstunde. 9., 23. und 30. Juli, 27. August und 10. September um 16.10 Uhr. Reservierung erforderlich! • ILLUSIONEN UND ZAUBEREI Ein Abend voller Zauberei und Mysterien mit dem Illusionisten Philipp Oberlohr. 8. und 22. Juli, 23. September und 7. Oktober. Reservierung erforderlich! • KRIMIDINNER® „Bis dass der Tod uns scheidet!“ Ein neuer, atemberaubender Krimi. Tatort MS Tirol. Tatzeiten: 25. Juli, 1. und 22. August, 5. und 26. September, 10. und 24. Oktober. Reservierung erforderlich! • DIE GOLDENEN 20ER-JAHRE Wir entführen Sie zusammen mit dem Franz-Schubert-Konservatorium in die schillernde Zeit der 20er-Jahre. Mit Songs und Schlagern von Bekanntheiten wie: Heinz Rühmann, Frank Sinatra, Gene Kelly, Doris Day, Bing Crosby, Grace Kelly u. v. m. 16. und 23. Juli, 13., 20. und 27. August. Reservierung erforderlich! • JUZI-WANDERTAG am Freitag, 14. August. • FRÜHSCHOPPEN AUF DER GAISALM Jeden 2. Sonntag findet ein Frühschoppen auf der Gaisalm mit der 6-MannGruppe TANZIG – innovativ und traditionell statt. Eine richtige „Tanzl-Musik“. 12. und 26. Juli, 16. und 30. August und 27. September. Von 11 Uhr bis 14 Uhr. • GAISALMFESTL Tanz, Musik, gute Unterhaltung sowie heimische Schmankerl beim Frühschoppen mit Radio U1 und bekannten Volksmusikgruppen, am Sonntag, 13. September. • SEEWEIHNACHT AM ACHENSEE mit dem schwimmenden Christkindlmarkt, Glühwein, Weihnachtsweisen und der besinnlichen Langsamkeit der Schiffe. 28. und 29. November, 4., 5., 6., 8., 11., 12., 13., 18., 19. und 20. Dezember. Reservierung erforderlich!
ACHENSEESCHIFFAHRT UND GAISALM 6213 Pertisau Tel. 05243/5253-0 info@tirol-schiffahrt.at tirol-schiffahrt.at
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Wirtschaftskammer Tirol
DAS HERZSTÜCK DER TIROLER WIRTSCHAFT Der Tourismus spielt in Tirol seit jeher eine zentrale Rolle. Der direkte Anteil des Tourismus am BIP liegt hierzulande im Schnitt bei 18 Prozent. Gleichzeitig trägt die Branche direkt und indirekt zur exzellenten Infrastruktur in unserem Land bei, die nicht nur den Gästen, sondern auch den Einheimischen zugute kommt. Auch die geringe Importabhängigkeit von Handwerk, Baugewerbe, Landwirtschaft & Co. für das Beherbergungs- und Gaststättenwesen gilt als großes Plus des Tourismus und sichert Einkommen und Arbeitsplätze. // Foto: Markus Gorfler
TIROL IST DIE ALPINE TOURISMUSDESTINATION MIT DEM HÖCHSTEN ANTEIL AM INTERNATIONALEN REISEMARKT. DER TIROLER TOURISMUS IST DAMIT NOCH STÄRKER EXPORTORIENTIERT ALS DIE HEIMISCHE INDUSTRIE.
Franz Hörl, Obmann der Sparte Tourismus & Freizeitwirtschaft der Wirtschaftskammer Tirol
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it einem Anteil von über 90 Prozent an Auslandsnächtigungen präsentiert sich Tirol noch immer als „exportorientiertes“ Bundesland. Denn egal, ob ein Land Waren ins Ausland exportiert oder ausländische Gäste bei sich beherbergt – in beiden Fällen werden Devisen verdient und ein Beitrag zur aktiven Zahlungsbilanz geleistet. Jeder zweite Gast kommt dabei aus Deutschland, am längsten mit im Schnitt 6,4 Tagen bleiben Gäste
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aus Russland. Generell verweilen die Gäste im Winter durchschnittlich länger als im Sommer (4,8 zu 3,8 Tage) und lassen hier auch mehr Geld im Land. So betragen die Tagesausgaben je Gast im Winter im Schnitt 155 Euro, im Sommer 119 Euro. Mit einem geschätzten Konsum von rund 8,5 Milliarden Euro und einer daraus resultierenden Bruttowertschöpfung von über vier Milliarden Euro stellt der Tourismus den bedeutendsten Wirtschaftszweig des Landes dar. Nahezu jeder dritte Euro wird in Tirol direkt oder indirekt in der Tourismus- und Freizeitwirtschaft verdient. Da freut es natürlich doppelt, dass über die Hälfte der Tourismusbetriebe laut dem aktuellen Konjunkturbarometer Top-Tirol von einer guten Geschäftslage berichten. Auch wenn die Wintersaison 2014/15 mit einem holprigen Start zu kämpfen hatte, so war es am Ende doch eine erfolgreiche. Der späte Ostertermin und die gute Schneesituation sorgten für gute Nächtigungszahlen auch noch im April. Nächtigungszahlen allein sind allerdings kein Indikator für eine erfolgreiche Tourismusbranche. Sinkende Margen durch ständig steigende Kosten bei annähernd gleich bleibender Einnahmensituation stellen für die Tourismuswirtschaft eine enorme Herausforderung dar. Der große Aufschrei der Touristiker gegen die Steu-
erreform, die den Tourismus überproportional trifft, war und ist kein „Jammern auf hohem Niveau“, sondern Ausdruck unglaublicher Existenzsorgen einer ganzen Branche! Über 2.000 Touristiker gingen in Innsbruck auf die Straße und demonstrierten gegen diese überbordende Belastungswelle für ihre Branche – eine noch nie dagewesene Reaktion der Unternehmerschaft. Mit diesem Rückenwind der Solidarität, der politischen Unterstützung der Landeshauptleute aus Tirol, Vorarlberg und Salzburg konnten in intensiven Verhandlungen mit der Bundesregierung und dem Finanzminister einige Giftzähne dieser „Belastungsreform“ gezogen werden. Trotz einiger Nachbesserungen des Paketes, das ursprünglich als in Stein gemeißelt gegolten hat, bleiben die Belastungen gerade für die Tourismuswirtschaft unglaublich hoch und gefährden die Wirtschaftskraft des Standortes Tirol nachhaltig. Es ist ein Gebot der Stunde, dass die Interessenvertreter in der Wirtschaftskammer auch weiterhin mit voller Kraft für ihre Kolleginnen und Kollegen kämpfen werden.
DAS.KRONTHALER
PRIVILEGIERT TAGEN Ein Freund des Hauses war es, der sagte: „DAS KRONTHALER****S liegt in einer beneidenswerten Ruhe, aus der man die Welt neu erbauen könnte.“ Gäste und geschätzte Partner geben ihm Recht. Doch nicht nur die bevorzugte Lage hoch über den Dächern der Naturparkgemeinde Achenkirch macht das 4-Sterne-Superior-Hotel am Achensee so einzigartig inspirierend.
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eitblick trifft Freigeistigkeit. Höchste Professionalität auf Service aus Leidenschaft. Architektur und Ambiente sind so ausdrucksstark, dass sie für sich selbst sprechen – und Seminargäste wie die D. Swarovski KG, proHolz Tirol, die Sandoz GmbH oder die Red Bull GmbH mit natürlicher Leichtigkeit gewinnen. Hier, an diesem bemerkenswerten Kraftplatz, liegt das Fundament für Entscheidungen mit Bestand. Hier wird Erfolg neu erdacht – und Zukunft geschaffen. Neben der markanten Szenerie des Rofan- und Karwendelgebirges und dem in sich ruhenden Achensee sind es vor allem die Menschen, die DAS KRONTHALER****S zu einem so außergewöhnlichen Ort machen. Tagen im Alpine Lifestyle Hotel am Achensee heißt effektiv produktiv sein und erfolgreich präsentieren im Kreise echter Profis. Kompromisslos erstklassige Leistung von der Organisation über die Betreuung vor Ort bis zum Meeting- & Incentive-Management ist eine Selbstverständlichkeit – und stets gelebt von charmanten Persönlichkeiten, welche die anspruchsvolle Philosophie des Hauses verkörpern. Die lichtgefluteten Tagungsräume selbst bie-
ten neben dem wundervollen Blick in die Gartenanlage stilvoll-designstarkes Interieur und modernste Technik: Vom Beamer über Funkmikrofone und Bose Sound Station ist alles vorhanden. Der Raum Karwendel bietet auf 180 Quadratmetern Platz für bis zu 100 Personen. Der Raum Rofan I umfasst 75 Quadratmeter, der Raum Rofan II 45 Quadratmeter und Gespräche im kleinen Rahmen gelingen im 30 Quadratmeter großen Private Meeting Room ganz besonders. Die Tagesabläufe werden vom DAS KRONTHALER-MICE-Team perfekt getimed – jeder Handgriff ist der Handgriff eines Könners. So auch in der hervorragenden Gourmetküche. Unter der Leitung von Chef de Cuisine Michael Oberwalder entsteht hier Grandioses für den Gaumen. Von der Genussregion Tirol und der Haute Cuisine der Welt inspirierte Kreationen belohnen gebührend für gemeinsam gemeisterte Meilensteine und schmeicheln Mitarbeitern, Partnern und Kunden. Ob das Seminar-ALL-iN, der Light Lunch oder das abendliche Degustationsmenü mit Weinbegleitung: Alles folgt der Prämisse, mit Exzellenz und Originalität zu begeistern. Begeisternd ist im DAS KRONTHALER****S auch das Wohlfühlerlebnis: 2.500 Quadrat-
meter alpine Wellness mit Saunawelt, beheiztem Indoor- & Outdoor-Pool und dem Beauty-Spa natur[e].spa.BOXX sowie das Gym mit Tirols einzigem Personal Training Outdoor-Parcours, entwickelt vom R1 Sports Club, Small-Group-Trainings und geführte Wander- und Biketouren in die Bergwelt schaffen eine Work-Life-Balance, die zu neuen Höchstleistungen motiviert. In den Zimmern & Suiten residiert man entspannt und großzügig auf 30 bis 130 Quadratmetern, genießt das faszinierende Panorama am Nature-Living-Balkon – und hat Lust, bald schon privat einmal den einzigartigen DAS KRONTHALER****S-Lebensluxus auszukosten.
DAS KRONTHALER****S
Am Waldweg 105a, 6215 Achenkirch Tel.: 05246/6389 welcome@daskronthaler.com www.daskronthaler.com
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SZentrum
DAS WANDELBARE MULTITALENT Das SZentrum ist ein attraktiver Veranstaltungsort im Herzen der Silberstadt Schwaz. Ein pulsierender Treffpunkt für Wirtschaft und Kultur mit perfekter Verkehrsanbindung. Die Eventlocation punktet vor allem in Sachen moderner Ausstattung, Wandelbarkeit und Vielseitigkeit.
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b im Meistersinger-Foyer, im Knappensaal oder im Silbersaal – der Charme des SZentrums ist einzigartig. An den Wänden des großzügigen Empfangsbereichs finden sich faszinierende Ausschnitte der weltberühmten Meistersingerfresken. Dieses rund 500 Jahre alte Juwel tritt in einen spannenden Dialog mit der modernen Architektur, die einen beeindruckenden Blick auf die Tiroler Bergwelt gewährt. Das Foyer fungiert als kommunikative Drehscheibe zwi-
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schen Hauptsaal, Seminarraum, der Lounge im Obergeschoss sowie der Gastronomie. Der Knappensaal bietet Raum zum Denken. Die außergewöhnliche Komposition der Fenster öffnet die Aussicht auf die beeindruckende Bergwelt und den Inn. Jeder Blick bringt eine andere Perspektive mit sich – und damit die Kreativität in Schwung. Der Seminarraum bietet Platz für bis zu 150 Personen. Bei Bedarf lässt er sich in zwei Räume für je 75 Personen teilen. Außerdem ist er als abgetrennter Bereich mit der Bar des Meistersin-
ger-Foyers buchbar. In dieser Variante bietet er Platz für kleine Galaabende und Seminare für bis zu 160 Personen. Schimmerndes Highlight des SZentrums ist der Schwazer Silbersaal. Die Geschichte der Silberstadt Schwaz ist Inspiration für die Gestaltung des Saales: In Silber gehalten, verweist der Eingangsbereich auf die Silberzeit der Stadt. Eine Hightechbühne ermöglicht eine Vielzahl von unterschiedlichen Veranstaltungen: Theateraufführungen, Bälle, Partys, Konzerte, Lesungen, Messen oder Präsentationen.
SZentrum
150 bis 1.200 Besucher finden im Saal Platz, auf der Galerie können zusätzlich 130 Personen untergebracht werden. Durch mobile Trennwände können alle Räumlichkeiten an den Wunsch des Veranstalters angepasst werden.
AUF DEM ERFOLGSWEG
Viele Tiroler Veranstalter haben Gefallen an den Räumlichkeiten in Schwaz gefunden und zählen bereits zum fixen Kundenstamm des SZentrums. Der erfolgreiche Weg, den das Veranstaltungszentrum eingeschlagen hat, zeigt sich in der erstaunlichen Besucheranzahl von 145.000 im Jahr 2014. „Es freut uns, viele positive Rückmeldungen aus der Bevölkerung zu erhalten, die die Entwicklungen des Veranstaltungszentrums betreffen“, freut sich der Geschäftsführer der Stadtmarketing und Saalmanagement Schwaz GmbH, Manfred Berkmann. „Die Gäste sind am abwechslungsreichen Programm interessiert und die Veranstalter loben das Service im SZentrum.“ Besonders erfreulich ist neben den Besucher-
zahlen auch das steigende Interesse der Tiroler Wirtschaft, die Räumlichkeiten des Veranstaltungszentrums zu nutzen. Zahlreiche namhafte Unternehmen schätzen das SZentrum aufgrund der perfekten Verkehrsanbindung und optimalen Innenstadtlage. Rund 245 Veranstaltungstage konnten im Jahr 2014 erfolgreich durchgeführt werden. Um weiter-
hin Qualität und Kompetenz zu gewährleisten, sind laufende Entwicklungen von neuen Eigenevents und Seminarpaketen ausschlaggebend, um weiterhin gleichermaßen attraktiv für Veranstalter wie Gäste zu bleiben. Zudem sehe man es als höchste Priorität, in Sachen Dienstleistung sich ständig weiterzuentwickeln.
VERANSTALTUNGS-HIGHLIGHTS
Auch in der 2. Jahreshälfte 2015 wird im SZentrum wieder einiges geboten. Nach dem Outreach-Festival im August und den Klangspuren im September macht Roland Düringer mit seinem Vortrag „WIR – Ein Umstand“ am 8. Oktober Station im SZentrum. Am 12. November ist „Luis aus Südtirol“ mit seinem Programm „Oschpele“ zu Besuch. Der aktuelle Veranstaltungskalender und weitere Informationen sind unter www.SZentrum.at zu finden.
KONTAKT
SZentrum Schwaz Tel.: 05242/6960-101, event@SZentrum.at www.SZentrum.at
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Sportsclinic Austria
EINE RECHNUNG FÜR EINEN GANZEN HEILUNGSPROZESS Die Betreiber der „Sportsclinic Austria“ feilen an einem neuen Konzept. Operation, Reha, Unterbringung und Nachsorge sollen in einer Hand liegen und dafür soll es auch nur eine Rechnung geben. // Text: Uwe Schwinghammer, Foto: Die Fotografen
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ir sprachen mit Dr. Florian Kamelger, CEO der Sports Medicine Excellence Group, über neue Ideen und bürokratische Hindernisse, teure Strukturen und den Wandel im Gesundheitssystem. ECO.NOVA: Die „Sportsclinic Austria“ hat sich in den letzten Jahren im Bereich der Verletzungen am Bewegungsapparat in Österreich einen guten Namen gemacht. Jetzt wollen Sie dieses Konzept wesentlich erweitern. In welche Richtung? DR. FLORIAN KAMELGER: Die Marke „Sportsclinic“ ist beim aktiven Patienten Tirols über die Jahre natürlich ein Begriff geworden. Die „Sportsclinic Austria“ gehört zur Sports Medicine Excellence Gruppe, in der seit 2007 in Österreich, Deutschland, der Schweiz und Südtirol über 250.000 Patien-
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Visualisierung des Projektes „Ob dem Holz“ im Appenzeller Land in der Nordostschweiz
ten behandelt und etwa 50.000 Operationen durchgeführt wurden. Die große Erfahrung, die wir durch unsere internationale Tätigkeit in diesen vier komplett unterschiedlichen Gesundheitssystemen gewonnen haben, zeigt uns, dass die Gesundheit im Allgemeinen und der Markt des Bewegungsapparats im Speziellen in den nächsten Jahren einem großen Wandel unterliegen werden. Die Prozesskosten pro Patient sind in Österreich um bis zu Faktor drei größer als in Deutschland. Das heißt, ein und derselbe Eingriff an einem vergleichbaren Patienten kostet hierzulande bis zu dreimal so viel! Ineffizienzen in den Abläufen, aber auch die Starre der Gesetzgebung führen zu diesen horrenden Kosten. Der Kostendruck von Seiten der Kostenträger, letztendlich der Steuerzahler, muss und wird größer werden. Darauf bereiten wir uns mit einem innovativen Konzept vor.
Wie viele große international tätige Versicherer und Klinikgruppen sind auch wir überzeugt, dass der größte Teil der Erkrankungen und Verletzungen des Bewegungsapparats in fünf bis sieben Jahren ambulant, also tagesklinisch, operiert werden wird, weil eine Versorgung in teuren stationären Strukturen nicht mehr notwendig ist – natürlich nur, wenn für eine postoperative Nachsorge im Sinne der Regeneration des Patienten gesorgt ist. In diese Richtung werden wir gehen. Drei solche Projekte, in denen der Aufenthalt in einem Therapie- und Regenerationszentrum einer ambulanten Operation oder aber einer konservativ behandelten Verletzung folgt, sind in der Nordost-, in der Südostschweiz und in Bad Wiessee am Tegernsee in der Konzeptionsphase. Ein viertes ist für Tirol geplant. Die Zukunft liegt in der Abwicklung der gesamten Behandlungskette ei-
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Personal Training umfassen, tragen sowohl zur Regeneration wie auch gleichzeitig zur Prävention neuer Verletzungen bei. Ein so einschneidendes Erlebnis im Leben wie eine Verletzung oder Erkrankung kann und sollte genutzt werden, die Weichen richtig zu stellen und das Körperbewusstsein zu stärken. Regelmäßige Check-ups in den Monaten nach dem ersten Aufenthalt tragen dazu und zur Qualitätskontrolle bei. Der Ehepartner oder die Ehepartnerin kann selbstverständlich ebenfalls dabei sein. Die psychische Gesundheit ist ja schließlich Teil des Therapieerfolges. Dr. Florian Kamelger, CEO der Sports Medicine Excellence Group
nes Patienten über sogenannte Komplexpauschalen. Die Komplexpauschalen, die wir mit großen Krankenversicherungen in Deutschland und der Schweiz verhandeln, umfassen den Behandlungszyklus vom ersten Kontakt des Patienten mit dem Arzt über die prä, peri- und postoperative Phase bis zur letzten Therapiestunde vor der Entlassung. Wir sprechen also über einen Preis über die gesamte Wertschöpfungskette. Nur so bekommt der Zahler Planungs- und Kostensicherheit über diesen Prozess. Qualität, Zeit und der Preis sind die drei Parameter, auf die es ankommt und die dem Zahler wichtig sind. Worin liegt der besondere Benefit für die Patienten? Der Patient wird als Gast und Kunde gesehen und auch so behandelt. Medizinisch höchste Qualität wird kombiniert mit einem Aufenthalt im Therapie- und Regenerationszentrum, in das er noch am selben Tag der Operation gelangt und in dem er fokussiert an seiner Genesung arbeitet und von Therapeuten und Hotelleriebediensteten umsorgt wird. Die Nähe unserer Zentren zur Natur wird genutzt, um die Natur in die Therapiepläne und -abläufe maßgeblich miteinzubeziehen. Flexibilität in der Tagesplanung, die ausgerichtet ist auf des Patienten Gewohnheiten und Vorlieben, eine Verpflegung auf gastronomisch hohem Niveau und ein luxuriöses Ambiente tragen zum Wohlbefinden und zur Beschleunigung der Regeneration bei. Therapeutische Programme, die die klassische Physiotherapie und darüber hinaus eine therapeutische Rundumbetreuung des Patienten bis zum
Sie haben sich mit Matteo Thun einen prominenten Architekten mit Sitz in Mailand ins Boot geholt. Warum ausgerechnet ihn? Matteo Thun ist ein Architekt, der für seine nachhaltige Bauweise und die Nähe seiner Projekte zur Natur bekannt ist. Er versteht es, die Naturmaterialien für sich sprechen zu lassen und Luxus in Funktionalität einzubetten. Das hat er schon in vielen seiner Projekte bewiesen. Natürliches und nachhaltiges Bauen ist uns sehr wichtig. Der Alpenraum, der uns Lebensraum und Naturparadies in einem ist, hat einen gesundheitsfördernden Einfluss auf uns Menschen. Diesen Einfluss sollten wir uns in der Regeneration nach einer Verletzung oder Operation vermehrt zunutze machen und diese Phase der Genesung in Richtung Natur und natürliches Ambiente verschieben. Unter dem Markennamen „Hospitecture“ arbeiten wir gemeinsam mit Matteo Thun an Konzepten, wie unsere Therapie- und Regenerationszentren aussehen werden und ihre Einbettung in die Natur umgesetzt werden kann. Insgesamt klingt „Hospitecture“ sehr teuer. Wie soll sich das ein durchschnittlicher Patient leisten können? Hospitecture beschäftigt sich mit der Architektur des zukünftigen Zentrums des Bewegungsapparats, in dem der Gast – „hospes“ kommt aus dem Lateinischen und bedeutet Gast – einkehren und verweilen kann, während seine Regeneration erfolgt. Eine natürliche und nachhaltige Bauweise prägt die Architektur, und die nötige Effizienz in den Abläufen, die dem Patienten zugute kommt, kann in die Planungen vom ersten Tag an einfließen. Mit Krankenkassen und Betriebskassen vereinbarte Komplexpauschalen werden sich nach dem Marktumfeld richten.
Erfolgreich wird nur der sein, der die heutigen Kostenstrukturen durchbrechen und signifikant günstiger oder aber Zusatzleistungen anbieten kann, obwohl er gleiche oder höhere medizinische Qualität bietet. Insofern wird unser Konzept nicht nur leistbar sein, sondern den Versicherern die unternehmerische Verantwortung über den Prozess abnehmen und zum ersten Mal eine volkswirtschaftliche und so gesamtheitliche Sicht an den Tag legen. Wir fokussieren immer und an allen Standorten auch auf den allgemeinversicherten Patienten. Das ist uns wichtig und gehört für uns zur sozialen und gesellschaftlichen Nachhaltigkeit dazu. Das dort verwendete Geld ist letztendlich jenes des Steuerzahlers, und dieser Verantwortung sind wir uns selbstverständlich bewusst. Glauben Sie, dass die heimischen Krankenkassen auf Ihr Angebot der Komplexpauschale einsteigen werden? Ich denke, der Druck auf die Kostenträger wird auch in Österreich immer größer. Wir müssen versuchen, jetzt darauf zu reagieren und neue Modelle auf ihre Alltagstauglichkeit zu prüfen. Die Komplexpauschale spannt den Bogen von heute von Krankenkassen bezahlten Leistungen bis zu heute noch von Rentenkassen übernommenen rehabilitativen Versorgungen. Das scheint ein Hindernis zu sein, ist es aber nicht, wenn sich die Gesundheitspolitik damit befasst und die Regeln adaptiert. Das wird sie tun müssen. Ein Bereich wie der Bewegungsapparat ist ideal, eine Pauschale vom ersten Tag der Behandlung bis zum allerletzten zu vereinbaren, weil er in nahezu der Gänze der Fälle sehr gut kalkulierbar ist. Natürlich wird es den Willen zu Reformen brauchen, aber wir sehen in Österreichs Nachbarländern Deutschland und Schweiz, dass integrierte Versorgung und Komplexpauschalen ein extrem spannendes Thema sind, mit dem Qualität gesteigert, zeitliche Abläufe optimiert und Kosten gesenkt werden können. Und was passiert, wenn sie es nicht tun? Dann wird der Patient, der sich immer mehr als mündiger Kunde sieht und entsprechend handelt, den nötigen politischen Druck aufbauen, dass in diese Richtung gearbeitet wird.
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WIRTSCHAFTSGUT WOHNEN Wohnen in Innsbruck ist nach wie vor attraktiv, der Zustrom ungebrochen. Und das trotz nach wie vor steigender Preise. Laut dem Prochecked-Immobilien-Index sind die Preise für Wohnungen im Erstverkauf seit 2006 um über 62 Prozent nach oben geklettert, im Wiederverkauf sind es immer noch 46 Prozent. Warum das so ist? Auch beim Wohnen werden die Preise durch Angebot und Nachfrage bestimmt.
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ohnen ist immer noch eine Frage des Geldes. Denn gerade in Ballungszentren bewegen sich die Preise in Sphären, die nicht mehr jeder bezahlen kann. Oder will. Und nach wie vor ist die Tendenz steigend. Vor allem Grundstücke sind vielerorts kaum mehr leistbar. In Tirol liegen die Quadratmeterpreise teilweise bereits bei über 1.000 Euro, vor allem die Gegend um Kitz-
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DER TYPISCHE WOHNUNGSKÄUFER IN INNSBRUCK IST ÖSTERREICHER, MÄNNLICH UND EINZELPERSON.
bühel erlebt aktuell einen gewaltigen Preisaufschwung. Generell geht der Trend auch hier weiter nach oben – und das in ganz Österreich. Nur in vereinzelten Gebieten Nie-
derösterreichs werden Gründe wieder billiger. Und trotzdem: Die Menschen zieht es in die Städte. Auch und vor allem in Tirol. Das Ausweichen in günstigere – aber na-
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Das Prochecked-Team Mag. (FH) Armin Hilpolt, Mag. (FH) Peter Berger und Mag. (FH) Michael Kugler
türlich auch abgelegenere – Seitentäler findet nicht oder nur wenig statt. Deshalb gehen Experten auch nicht davon aus, dass die Preise in absehbarer Zeit ihren Kurs ändern werden. Nachfrage und Angebot bestimmen den Preis. Auch beim Wohnen. In Innsbruck besteht hier ein klares Missverhältnis. Einen gesetzlichen Eingriff hält Arno Wimmer von der Fachgruppe der Immobilien- und Vermögenstreuhänder der Wirtschaftskammer Tirol aber dennoch für falsch und marktverzerrend. Hinzu kommt, dass Geld aktuell einen eher bescheidenen Wert hat: Ein Eldorado für Kreditnehmer, die damit relativ günstig an Kredite kommen und dieses Geld lieber in Realwerten anlegen als in weniger fassbare Investments.
INNSBRUCKER IMMOBILIENMARKT
Innerhalb Tirols übt Innsbruck als Landeshauptstadt natürlich einen besonderen Reiz aus und verfügt über eine ganz eigene Dynamik am Immobilienmarkt. Die Experten von Prochecked, Mag. (FH) Peter Berger, Mag. (FH) Armin Hilpolt und Mag. (FH) Michael Kugler, haben sich den Immobilienmarkt Innsbruck heuer bereits zum zehnten Mal sehr genau angesehen und dafür rund 1.200 Immobilienkäufe des vergangenen Jahres analysiert. Das ist rund ein Drittel mehr als noch im Jahr zuvor. Was vor zehn Jahren als Experiment begann, ist inzwischen zu einer festen Größe für die Tiroler Immobilienwirtschaft geworden. Seit der ersten Ausgabe hat das Prochecked-Team über 10.000 Datensätze bearbeitet. So ist der Marktbericht ein gutes Tool für Immobilienmakler, aber auch für Kunden, um einen Überblick über das aktuelle Marktgeschehen zu bekommen, eigene Preisvorstellungen zu konkretisieren und gegebenenfalls zu relativieren. Auffallend im vergangenen Jahr: Der Verhältnis von Privat- und Bauträgerverkäufen hat sich erstmals quasi umgekehrt. Erfolgten bis dato rund 60 Prozent der Verkäufe über Privatpersonen, so sind 2014 erstmals über die Hälfte aller Transaktionen
über Bauträger gelaufen. Die Neubauquote ist also um Etliches gestiegen. Rege Kaufvorgänge finden sich seit Jahren dementsprechend in der Höttinger Au. Rund ein Fünftel aller Wohnungen wird hier gekauft – großteils in den zahlreich entstehenden Wohnanlagen. Das hat schlussendlich auch dazu geführt, dass die Erstverkaufspreise im vergangenen Jahr um über 15 Prozent gefallen sind (im Vergleich zu 2006 aber dennoch um über 100 Prozent gestiegen). Wo man sich eine Immobilie anschafft, sollte man sich in Innsbruck indes ganz genau überlegen, denn die Preisdifferenz in den einzelnen Stadtteilen geht im Erstverkauf um bis zu 94 Prozent auseinander, im Wiederverkauf um 63. Und: Heuer wurde beim Wiederverkauf erstmals die 10.000-Euro-Grenze geknackt. In Hötting lag der höchste Kaufpreis bei 10.529 Euro pro Quadratmeter, in Wilten sogar bei schwindelerregenden 10.796 Euro. Auch wenn diese Preise Ausreißer nach oben sind: Sie zeigen deutlich, dass Immobilienpreise ihren ganz eigenen Gesetzen unterliegen und kaum Grenzen kennen. Den höchsten prozentuellen Preisanstieg in den letzten zehn Jahren verzeichneten übrigens Wohnungen unter 40 Quadratmeter. Sie sind es auch, die im Wiederverkauf die höchsten durchschnittlichen Preise erzielen, während im Erstverkauf Wohnungen jenseits der 100 Quadratmeter im Schnitt am teuersten sind. Vermutlich, weil sich die größten Wohnungen meist am Dach befinden ... Generell hat der Durchschnittspreis im Erstverkaufssegment erstmals die 4.000-EuroMarke durchbrochen. Betrachtet man den PIX (ProcheckedImmobilien-Index) über die letzten zehn Jahre, so sind Immobilien – vor allem im Erstverkauf – preislich stets gestiegen, mit teils aufsehenerregenden Sprüngen. Gerade deshalb ist es so wichtig, sich bei Kauf- oder Verkaufsinteresse einen Überblick über das Immobilienmarktgeschehen zu verschaffen. So unterschiedlich wie die Menschen, die in Innsbruck leben, sind auch die Immobilien – und deren Preise.
IMMOBILIENMARKTBERICHT WOHNEN UND WIRTSCHAFTEN IN INNSBRUCK
Der Marktbericht ist ein Spiegelbild der aktuellen Wohnpreissituation. Allen am Wohnungsmarkt Interessierten gibt er eine kompakte und übersichtliche Darstellung und Orientierung des Innsbrucker Wohnungsmarktes. Im Erhebungszeitraum 1. Jänner bis 31. Dezmber 2014 wurden insgesamt 1.195 Käufe analysiert und die Daten durch ein anerkanntes wissenschaftlich fundiertes statistisches Verfahren aufbereitet, gefiltert und gesondert ausgewertet: • 17 Stadtteile • 4 Wohnungsgrößen • 4 vordefinierte Wohnungskategorien • Primär- & Sekundärmarkt Neu sind der Jahresvergleich und die Preisentwicklung auf Basis der Marktberichte seit dem Start im Jahr 2006. Zudem beinhaltet der Marktbericht Informationen zur historischen Entwicklung der Stadt, eine Übersicht über aktuelle und neue Immobilienprojekte, Factboxen zur Infrastruktur der einzelnen Stadtteile und aktuelle demographische Werte der Stadt Innsbruck. In einem Trendbarometer erhält der Leser außerdem einen Ausblick auf die künftige Entwicklung des Wohnungsmarktes. Der Immobilienmarktbericht kann via Homepage angefordert werden.
PROCHECKED IMMOBILIEN Brixner Straße 4, 6020 Innsbruck www.prochecked.at
Im Wiederverkauf wurden 2014 erstmals über 10.000 Euro pro Quadratmeter erzielt.
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WOHNEN & WIRTSCHAFTEN IN INNSBRUCK Anfang Juni wurde der neue Immobilienmarktbericht des Prochecked-Teams in den Räumlichkeiten des Hauptsponsors Hypo Tirol Bank präsentiert – Rahmenprogramm inklusive. // Fotos: Birgit Pichler
Johannes Haid, Vorstand der Hypo Tirol Bank, Arno Wimmer, Obmann-Stellvertreter der Fachgruppe der Immobilien- und Vermögenstreuhänder in der Wirtschaftskammer Tirol, Neue-Heimat-Tirol-Geschäftsführer Hannes Gschwentner, Armin Hilpold, Peter Berger und Michael Kugler (alle drei Prochecked), Buchautor und Seminarveranstalter Gregor Heiss und Moderator Mario Zangerl, Hypo-Leitung Firmenkunden
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er Immobilienmarktbericht von Prochecked zeichnet heuer bereits zum 10. Mal eine detaillierte Landkarte des Innsbrucker Immobilienmarktes und ist Werkzeug und Nachschlagewerk für alle, die wissen wollen, wo und wie Innsbrucks Immobilienwerte stehen. Zur Präsentation der Jubiläumsausgabe lud Prochecked in den Hypo-Saal und umrahmte diese mit Vorträgen von Mag. Florian Weiß, Bereichsleiter Treasury der Hypo Tirol Bank, der über aktuelle Herausforderungen am Bankensektor generell sowie die Chancen des niedrigen Zinsniveaus im Speziellen sprach, sowie Leadershiptrainer Gregor Heiß. Er beschäftigt sich seit über 20 Jahren mit Erfolgsphilosophien, Persönlichkeitsentwicklung und dem Aufbau mentaler Stärke. 1. Michael Kugler und Armin Hilpold, beide Prochecked, mit Immobiliensachverständigem Werner Procksch und Siegfried Resl, P&R VerwaltungsGmbH 2. Johannes Rachl, Hypo Tirol, Nikolaus Resl, WAT, Josef Nocker, Kranebitterhof, und Thomas Hirschmann, Hypo Tirol 3. Thomas Leitner, Hypo Tirol, Anna-Maria Zatura-Rieser, WE Tirol, und Christian Karl, REMAX 4. Andreas Kössler und Gebhard Jenewein, beide Innreal, mit Armin Ennemoser, Cityreal 5. Arno Wimmer, REMAX & Obmann-Stellvertreter in der Wirtschaftskammer Tirol, mit den Weinberg-Ladys Eva Reich und Nadine Zirknitzer
DER IMMOBILIENMARKTBERICHT KANN UNTER WWW.PROCHECKED.AT ANGEFORDERT WERDEN!
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SCHWENDT In den Kitzbüheler Alpen, unweit der deutschen Grenze, befindet sich dieses kanadische Blockhaus auf einer Grundfläche von ca. 1.000 qm und mit ca. 190 qm Wohnfläche. Das Holz wurde bei Vollmond geschlägert und mit Bienenwachs eingelassen. Die Ausstattung (u.a. 4 Schlafräume) mit wunderbarem Wintergarten, großer Küche und vielen technischen Highlights lässt keine Wünsche offen.
INNSBRUCK-HÖTTING Sehr schöne und gemütliche 2-Zimmer-Garten-Wohnung mit rund 65 qm Wohnfläche und über 100 qm Außenfläche. Hier genießen Sie stadtnahe einen wunderbaren Blick auf die Bergkulisse. Ebenso aber sind Sie in wenigen Minuten im Zentrum oder im umliegenden Naherholungsgebiet Höttinger Bild, Planötzenhof etc. Alle öffentlichen Verkehrsmittel sowie Geschäfte für den täglichen Bedarf befinden sich in unmittelbarer Umgebung. Ergänzend zu dieser gepflegten Einheit gehört noch ein Tiefgaragen-Stellplatz sowie ein Kellerabteil dazu.
IHRE ANSPRECHPARTNERIN ZU DIESEN BEIDEN PROJEKTEN: NADJA EL MANCHI RE/MAX Conterra Immobilien GmbH Amraser Straße 85, 6020 Innsbruck Mobil +43 (0) 664/50 58 677 Fax +43 (0) 512/566 988 20 elmanchi@conterra.at www.remax.conterra.at
NEUBAU IN INNSBRUCK Am östlichen Stadtrand von Innsbruck entsteht eine kleine, feine Wohnanlage mit nur 5 Wohneinheiten. Geplant sind je zwei 2-Zimmer-Wohnungen, im EG mit Eigengärten, im OG mit Terrassen und – das Highlight – eine exklusive PENTHOUSE-Wohnung mit großzügiger Dachterrasse, die als 3- oder 4-Zimmer-Wohnung ausgeführt werden kann. Die Lage bietet eine hervorragende Infrastruktur sowie Verbindung ins Zentrum mit öffentlichen Verkehrsmitteln im 10-Minuten-Takt. Die Wohnungen sind bestens geeignet für Eigennutzer wie auch als interessante Anlageobjekte. Fertigstellung ist bis Ende 2016 geplant.
IHRE ANSPRECHPARTNERIN ZU DIESEM PROJEKT: IRMA WIMMER-WECHSLER RE/MAX Conterra Immobilien GmbH Amraser Straße 85, 6020 Innsbruck Mobil +43 (0) 664 / 210 16 29 Fax +43 (0) 512 / 566 988 20 wechsler@conterra.at www.remax.conterra.at Firmenbuchgericht: LG Innsbruck FN 177527w
PEMA Gruppe
SKYLINES FÜR KÜNFTIGE GENERATIONEN Städtebau auf höchstem Niveau. Unter dieser Prämisse errichtet die PEMA-Gruppe Immobilienprojekte mit urbanistischem Mehrwert! // Fotos: Soll und Haben, Porr AG
„WIR WOLLEN URBANISTISCHEN MEHRWERT FÜR MIETER, INVESTOR UND DIE BEWOHNER DER JEWEILIGEN STADT SCHAFFEN.“ PEMA-Eigentümer Markus Schafferer
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it „Headline“ setzte die PEMA-Gruppe gleich mit ihrem ersten großen Projekt in Tirol ein stattliches Zeichen. Das ehemalige Postverteilerzentrum beim Innsbrucker Hauptbahnhof wurde durch ein modernes, ästhetisches Büro- und Geschäftsgebäude mit 21.000 Quadratmetern Nutzfläche ersetzt. Blickfang des Komplexes ist ein 49 Meter hoher Turm, der höchste in der Innsbrucker Innenstadt. Rund 60 Millionen Euro wurden von PEMA-Eigentümer Markus Schafferer investiert.
MIT HERAUSRAGENDEN PROJEKTEN STEIL NACH OBEN
HEADLINE
Büro- und Hotelkomplex im ehemaligen Postverteilerzentrum Innsbruck, Brunecker Straße • Baujahre: 2010 bis 2012 • 21.000 m2 Nutzfläche • Raum für 1.000 Arbeitsplätze geschaffen Hotelturm: 49 Meter hoch, 12 Geschosse
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Hoch hinaus will man auch in unmittelbarer Nachbarschaft: Gegenüber errichtet die PEMA-Gruppe einen zweiten Turm, ebenfalls knapp 50 Meter hoch. P2 wird als Eingangstor zum neuen Stadtteil am Frachtenbahnhof ein Identifikationspunkt des Innsbrucker Stadtzentrums. Neben Büro- und Shoppingflächen werden hier auch 120 Mietwohnungen entstehen. „Mit Headline und P2 tragen wir dazu bei, dass wir das Areal um den Hauptbahnhof positiv beleben“, unterstreicht der PEMA-Eigentümer. Mit derartigen Landmarks will die PEMA-Gruppe städtebaulich in der obersten Liga Fuß fassen und Projekte realisieren, die auch international her-
PEMA Gruppe
P2
Retail- und Wohnobjekt mit auf einen transparenten Sockel aufgesetztem Turm Innsbruck, Amraser Straße 2–4 Spatenstich: Anfang 2015 • 19.000 m2 Fläche • Turm: 49 Meter hoch, 10 Geschosse • Geschäfts , Büro und Wohngebäude
zeigbar sind. Mit dem Ziel, einen urbanistischen Mehrwert sowie Skylines für künftige Generationen zu schaffen und den öffentlichen Raum attraktiver zu machen, ist die PEMA-Gruppe nun auch in Wien angetreten. Schafferer: „Mit dem Kauf des Headquarters des Baukonzerns PORR ist es uns Ende 2014 gelungen, ein erstes Ausrufezeichen zu setzen.“ Die PEMAGruppe kaufte den 80 Meter hohen PORR-Tower um einen zweistelligen Millionenbetrag. Der 22-stöckige Gebäudekomplex bleibt mindestens bis zum Jahr 2030 Firmensitz des erfolgreichen internationalen Baukonzerns. In Wien residiert die PEMA-Gruppe seit Kurzem auf dem Stock-im-Eisen-Platz 3.
PEMA-GRUPPE
Seit der Gründung im Jahr 2005 entwickelte die Gruppe Immobilienprojekte mit einem Gesamtvolumen von rund 350 Millionen Euro in Österreich, Deutschland und Südtirol. Das Unternehmen steht im Eigentum des Innsbrucker Immobilieninvestors Markus Schafferer. Derzeit entsteht im Zentrum von Innsbruck der 50 Meter hohe Gebäudekomplex P2. www.pema.at
PORR-TOWER
Erstes Wien-Investment der PEMA-Gruppe: Headquarter der PORR AG Wien Favoriten • 80 Meter hoch, 22 Stockwerke
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Bonne Apart
EXKLUSIVITÄT HAT EINEN NAMEN Die Bonne Apart Group ist im Herzen Innsbrucks zu Hause ... aber weit darüber hinaus tätig. Neben Grundstücken nahe der Landeshauptstadt sucht das Team aktuell Standorte für eine traditionsreiche Wiener Kaffeehausdynastie sowie für Hotelprojekte in verschiedenen europäischen Großstädten. So unterschiedlich die Anfragen, so ähnlich der Anspruch an die Immobilie: exklusiv, hochwertig, edel.
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mmobilienangelegenheiten sind eine Sache des Vertrauens – ob im privaten oder im gewerblichen Bereich. Umso mehr, wenn es sich um derart hochwertige Projekte handelt, wie sie die Bonne Apart Group betreut. Lösungen von der Stange sind nicht ihre Sache – Bonne Apart steht für das Außergewöhnliche, Qualität ganz weit oben. Das Unternehmen rund um die Geschäftsführer Doris Obermoser-Crepaz, Simon Kikl und Stefan Warger ist ein verlässlicher und diskreter Partner für die Vermittlung exklusiver, edler Immobilien. Daneben entwickelt und realisiert Bonne Apart auch selbst Immobilienprojekte – teils in Kooperation mit renommierten Bauträgern. Deshalb werden laufend Grundstücke gesucht. Vor allem in Innsbruck und Umgebung. Das ist naturgemäß eine Herausforderung. Aber eine, die sich lohnt.
IMMOBILIEN INTERNATIONAL
Auch wenn bei Bonne Apart hauptsächlich Immobilien in Innsbruck vermittelt werden, so gibt es geografisch keine Einschränkungen. Aktuell unterstützen die Immobilienmanager zum Beispiel die traditionsreiche Wiener Kaffeehausdynastie Aida Café-Konditorei bei ihrer weltweiten Expansion. Im Franchisesystem sollen Standorte in Toplagen im Inund Ausland entstehen. Filialen in Jeddah (Saudi-Arabien), Krakau, Almaty oder Shanghai bestehen bereits. Nun soll der mitteleuropäische Raum in den Fokus rücken. Dafür sucht Bonne Apart derzeit adäquate Lokalitäten. Vermehrte Anfragen kommen zudem aus dem Bereich der Hotellerie. Internationale Hotels und -ketten sind auf der Suche nach passenden Objekten in Wien und anderen europäischen Metropolen – gerne auch zum Renovieren. Bonne Apart hilft auch hier aktiv bei der Suche. Anregungen, Informationen und Angebote sind jederzeit willkommen!
BONNE APART GROUP
Geschäftsführer der Bonne Apart Group: Doris Obermoser-Crepaz mit Stefan Warger (li.) und Simon Kikl
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Immobilien & Projektentwicklung Maria-Theresien-Straße 29/3. OG 6020 Innsbruck Tel.: 0512/909060 office@bonne-apart.at www.bonne-apart.at
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VERHALTEN POSITIV So lässt sich die aktuelle wirtschaftliche Situation der Tiroler Baubranche in kurzen Worten beschreiben. Doch die neue gesetzliche Lage will dem Pfusch am Bau den Kampf ansagen. Und das werden vor allem die Häuslbauer und Kleinstbetriebe zu spüren bekommen. // Text: Doris Helweg, Fotos: Vanmey Photography, Birgit Koell
„JEDE ZUSÄTZLICHE BARRIERE, DIE DEM PFUSCHERTUM EINHALT GEBIETET, IST POSITIV.“ Mag. Thomas Bodner, Geschäftsführer Bodner Bau
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ie Lage im klassischen Baubereich ist recht stabil“, erklärt Landesinnungsmeister DI Anton Rieder zur aktuellen wirtschaftlichen Situation der Bauwirtschaft. Mit insge-
samt 8.238 Betrieben und rund 36.500 Arbeitnehmern setzte die Tiroler Bauwirtschaft im Jahr 2014 eine Produktion von 1.549,9 Millionen Euro ab, das sind geschätzte sieben Prozent der gesamten Wertschöpfung Tirols. eco.nova
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„DIE GANZ GROSSEN BAUVORHABEN VON SEITEN DES LANDES WIE BRENNER-BASISTUNNEL UND GKI GEHEN LEIDER ZUM GROSSTEIL AN DER TIROLER BAUWIRTSCHAFT VORBEI.“ DI Anton Rieder, Landesinnungsmeister Bau der Wirtschaftskammer Tirol
Trotz der stabilen Lage unterliegt aber auch die Baubranche einem Wandel. „Seit 2008 ist es sehr schwierig geworden, Jahresvorhersagen zu treffen. Bauvorhaben werden immer kurzfristiger, insbesondere durch die langen Verfahrenszeiten“, so Rieder. Das kann auch Mag. Thomas Bodner, Geschäftsführer des größten heimischen Bauunternehmens mit über 2.000 Mitarbeitern, bestätigen: „Die Projektentwicklungsphasen dauern aufgrund von unzähligen Genehmigungsverfahren immer länger. Darum fordern Investoren dann einen raschen Baufortschritt. Arbeitsvorbereitung und Bauzeit werden somit immer kürzer.“
auswachsen“, weiß Rieder, „darum besteht jetzt Handlungsbedarf.“ Und so lautet eine zentrale Forderung der Tiroler Bauwirtschaft, diese Verfahrenszeiten zu vereinfachen und zu verkürzen. Im Tiroler Baupakt 2015, der von der Landesinnung gefordert und von Landesrätin Patrizia Zoller-Frischauf und Landesrat Johannes Tratter im Februar 2015 fixiert wurde, ist ein wesentlicher Punkt, schnellere Verfahren zu gewährleisten. „Es zeichnet sich ein positiver Zugang der Politik ab, in der effektiven Umsetzung wird es schon schwieriger werden, die bürokratischen Wege zu vereinfachen und zu verkürzen“, so Rieder.
LANGE VERFAHRENSZEITEN
SANIERUNGSOFFENSIVE
Tatsächlich dauern Baubescheide oftmals zwei bis drei Jahre, für Bauträger und Investoren eine lange Zeit. „So lange Verfahrenszeiten können sich in Zeiten höherer Zinssätze zu einem wirtschaftlichen Problem
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Eine weitere Forderung des Tiroler Baupaktes 2015 ist die Verlängerung der Sanierungsoffensive. Das Land Tirol ortet für die kommenden Jahre einen geringeren Wohnbaubedarf. Tirol wachse nicht mehr so stark wie in den letzten
zwanzig Jahren. Deshalb sind im aktuellen Regierungsprogramm nur mehr durchschnittlich 2.200 Einheiten pro Jahr vorgesehen. In den Jahren bis 2013 wurden noch durchschnittlich 2.760 geförderte Einheiten pro Jahr gebaut. „Mit der Sanierungsoffensive soll zumindest ein Teil der entgangenen Bauvolumina mit Sanierungen kompensiert werden. Im Verhältnis ein kleiner, dennoch wichtiger Aspekt für die Tiroler Baubranche“, so Rieder.
FLAUTE BEI GEWERBEUND INDUSTRIEBAUTEN
Während die Lage im sozialen Wohnbau und öffentlichen Bauten noch so einigermaßen stabil ist, ortet Bodner im Tiefbau und Bereich Gewerbe und Industrie einen starken Rückgang. „Wir hoffen auf eine Belebung in diesem Bereich ab dem Jahr 2016. Die wirtschaftliche Situation in Österreich hinkt noch hinterher. In Deutschland boomt
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der Baumarkt aufgrund des wirtschaftlichen Aufschwungs sowohl im öffentlichen Sektor als auch im Gewerbe- und Industriebau. Insbesondere im Zentralraum München herrscht eine rege Bautätigkeit, sowohl im Wohnungsbau als auch in Industrie und Gewerbe sowie Schulen und Kindergärten“, so Bodner.
WIRTSCHAFTLICHE UND SAISONALE SCHWANKUNGEN
Während große Bauunternehmen wirtschaftliche und saisonale Schwankungen aufgrund ihrer geografischen Ausbreitung noch leichter ausgleichen können, wird es für kleinere Anbieter oft schon schwieriger, den Mitarbeiterstamm ausreichend zu beschäftigen. So verlagert zum Beispiel Bodner aktuell Mitarbeiter vom auftragsschwächeren Osttirol nach Nordtirol oder von Tirol ins auftragsstarke Bayern. „Aber auch saisonale Schwankungen sind nicht immer einfach auszugleichen. Hier müssen Bauunternehmer auf Maßnahmen wie Jahresarbeitszeitmodell, Leasingpersonal oder Subvergabe zurückgreifen“, ergänzt Rieder. Subvergaben sind aber genau zu prüfen, da in den Bereichen Qualität und Schwarzarbeit oftmals Nachteile für den Bauherren entstehen können.
KAMPF DEM PFUSCH
Die Summen gehen in die Milliardenhöhe. Schwarzarbeit belastet vor allem die Baubranche und Handwerksbetriebe. Am meisten gepfuscht wird im Osten Österreichs, aber auch in Tirol hat die Baubranche mit Billigstanbietern aus dem Ausland zu kämpfen. Mit dem Gesetz gegen Lohn- und Sozialdumping versucht die Bundesregierung diesem Treiben Einhalt zu gebieten. Das neue Bundesvergabegesetz auf Basis der EU-Richtlinie sieht vor, den Bestbieter vor dem Billigstbieter zu wählen, was aber auch bedeutet, dass sich der Bauherr wesentlich intensiver mit der Vergabe auseinandersetzen muss. „Wir stehen zu den neuen Gesetzen, fordern aber auch einen fairen Wettbewerb. Die Regierung soll in allen Ecken kehren, auch im kleinstrukturierten und privaten Bereich. Denn in der Regel werden die großen Betriebe wesentlich häufiger kontrolliert als die kleinen. Sollte die Umsetzung und Kontrolle dieser neuen Gesetze auch lückenlos funktionieren, werden diese sicher nicht spurlos an der Baubranche vorbeigehen und somit auch der Pfusch unter Druck kommen“, ist Rieder überzeugt. Tatsächlich hat die Finanzpolizei allein in Tirol an die hundert Angestellte, einige davon als fliegende Mitarbeiter, die tagtäglich auf den Baustellen kontrollieren. Rieder: „Ich glaube, bei den gestandenen Bauunternehmen in Tirol ist das sowieso kein relevantes Thema mehr. Gepfuscht wird eher mehr beim Häuslbau und bei der Sanierung. Die Gesetze gehen mittlerweile sehr weit, sodass auch im kleinstrukturierten Bereich und in der Subvergabe die Regelungen verschärft wurden.“
AUSSICHTEN
Wie die Zukunft aussieht? „In einem Zeithorizont bis Spätsommer 2015 kann ich von einer durchaus vorsichtig positiven Stimmung in der Tiroler Baubranche ausgehen. Darüber hinaus wird es schwierig, Vorhersagen zu treffen“, sagt der Landesinnungsmeister. Auch Bodner ist mit der Geschäftslage zufrieden, ortet aber von Bund, Land und Gemeinden keine großartige Belebung. „Die Bauwirtschaft in Tirol ist verhalten, aber immer noch auf hohem Niveau. Im Bereich Gewerbe und Industrie hoffen wir auf eine Belebung im nächsten Jahr.“ „Die ganz großen Bauvorhaben von Seiten des Landes wie Brenner-Basistunnel und GKI (Gemeinschaftskraftwerk Inn) gehen leider zum Großteil an der Tiroler Bauwirtschaft vorbei“, bedauert Rieder. „Aktuell baut der gemeinnützige Wohnbauträger Neue Heimat einige Projekte, der MCI-Neubau, PemaII und TILAK sind im Raum Innsbruck derzeit die größten Projekte“, so Rieder weiter. Erfreulich ist laut Rieder die relativ gute Mitarbeitersituation. Die Berufszufriedenheit am Bau ist vergleichsweise hoch, obwohl die Margen konstant niedrig sind. „Für den enormen Einsatz und das hohe Risiko als Bauunternehmer ist die Rendite eindeutig zu gering.“
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BAUPROJEKTE DER TIROLER LANDESREGIERUNG 2015 • Bezirkshauptmannschaft Kitzbühel – Baustufe 2, Generalsanierung und Erweiterung Marienheim Gesamtprojektkosten: 5,40 Mio. Euro • Glasfachschule Kramsach; Neubau HTL Chemie Gesamtprojektkosten: 5,50 Mio. Euro • Schwaz, Landesjugendheim St.Martin; Generalsanierung und Funktionsadaptierung Gesamtprojektkosten: 6,70 Mio. Euro • Hall in Tirol, Neubau Sammlungs- und Forschungszentrum der Tiroler Landesmuseen Gesamtprojektkosten: 23,90 Mio. Euro • St. Johann in Tirol, Landeslehranstalt; Neubau Werkstättengebäude und Funktionsadaptierung Gesamtprojektkosten: 5 Mio. Euro • Absam, Tiroler Fachberufsschule für Holztechnik; Neubau Abbundanlage Gesamtprojektkosten: 2,70 Mio. Euro • Landeck, Tiroler Fachberufsschule für Tourismus und Handel; Generalsanierung und Erweiterung Küche Gesamtprojektkosten: 4 Mio. Euro • Lienz, Landeslehranstalt; Generalsanierung Müllerhof Gesamtprojektkosten: 1,50 Mio. Euro • Innsbruck, Bürgerstraße; Generalsanierung Landesforstdirektion Gesamtprojektkosten: 1,80 Mio. Euro • Innsbruck, Lohbachufer; Tiroler Fachberufsschule, laufende Sanierung Gesamtprojektkosten: 10 Mio. Euro • Hall in Tirol, Tiroler Fachberufsschule für Garten, Raum und Mode; Neubau Werkstättengebäude Gesamtprojektkosten: 7,90 Mio. Euro
TIROLER BAUWIRTSCHAFT IN ZAHLEN 2014 Gesamtunternehmen Bauwirtschaft Tirol 2014:......... 8.238 davon: Bauhauptgewerbe Landesinnung Bau.......................................1.748 Bauindustrie...................................................................................................10 Baunebengewerbe................................................................................5.315 Bauhilfsgewerbe.....................................................................................1.165 Gesamt Arbeitnehmer Bauwirtschaft Tirol 2014: .... 36.435 davon: Arbeiter................................................................................................. 24.863 Angestellte...............................................................................................8.431 Lehrlinge......................................................................................................3141 Gesamt Dienstgeberbetriebe .............................................. 3.397 Bauleistung 2014.............................................. 1.549,9 Millionen Euro Quelle: Wirtschaftskammer Tirol
TIROLS TOP-10-BAUBETRIEBE PLATZ
FIRMA
1 (1)
Ing. Hans Bodner Baugesellschaft m.b.H. & Co. KG
2 (2)
BeMo Tunnelling GmbH
3 (3)
Fröschl AG & Co. KG HTB Baugesellschaft m.b.H.
4 (4)(1)
ORT Kufstein
UMSATZ
MA
2014 230.000.000 1100
19
(g) 2014 150.500.000
318
35
Hall i. Tirol
2013/14 107.589.000
488
48
Arzl i. Pitztal
2014 65.000.000 431
82
Terfens
2014 57.000.000 390
94
Innsbruck
5 (5)
Ing. Hans Lang Gesellschaft m.b.H.
6 (6)
Rieder GmbH & Co KG
Ried i. Zillertal
2014 53.000.000 324
102
7 (7)
AT-Thurner Bau GmbH
Imst
2014 38.100.000 225
148
8 (8)
Johann Huter u. Söhne
Innsbruck
2014 32.200.000 260
172
9 (9)
Rieder Baugesellschaft m.b.H. & Co. KG
Schwoich
2014/15 29.200.000
125
188
2014 19.500.000 170
277
10 (neu)
Ing. Franz Thurner Baumeister Gesellschaft m.b.H. & Co. KG
Oetz
(1)
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Das TINIP-Siegerprojekt der HTL Imst: Biwakschachtel – Notunterkunft im hochalpinen Raum
THE WINNER TAKES IT ALL Bereits zum sechsten Mal wurde heuer der Tiroler-Nachwuchs-IngenieurPreis TINIP verliehen. Prämiert wurden Projektarbeiten aus den Maturajahrgängen 2014/15 der Tiroler HTLs und artverwandter technischer Schulen in sechs verschiedenen Kategorien. Gewonnen hat den TINIP 2015 die HTL Imst. // Fotos: Saringer
D
er Tiroler-NachwuchsIngenieur-Preis TINIP wurde von der Fachgruppe Ingenieurbüros der Wirtschaftskammer Tirol in Zusammenarbeit mit dem Landesschulrat und den HTLs initiiert, um die Verbindung von Wirtschaft und Schule zu fördern. 23 Projekte in sechs Kategorien wurden heuer eingereicht. Insgesamt wird von der Jury je Kategorie ein Projekt nominiert. Diese Nominierten erhalten neben einer Urkunde jeweils einen Preisgeldscheck in Höhe von 1.000 Euro. Der TINIP-Sieger erhält zusätzlich noch einmal 1.000 Euro Preisgeld.
„Wichtig war, eine klare Bauform auszuarbeiten, um den Kontrast zu den dort verstreut liegenden Felsblöcken aufzuzeigen. Die Notunterkunft sollte auf das Notwendigste reduziert sein und doch dem heutigen Standard entsprechen“, so Patrik Moser. „Die Biwakschachtel ist einfach mal was Neues! Aber es war auch sehr aufwendig. 700 bis 800 Stunden Arbeit stecken in unserem Projekt. Wir mussten ja auch ab und zu wandern gehen“, schmunzelt Projektpartnerin Teresa Pohl.
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DIE GEWINNER
Sieger des TINIP 2015 sind Teresa Pohl und Patrik Moser von der HTL Imst. Die beiden Schüler haben in der Kategorie Hochbau/Bautechnik/Innenarchitektur eine Biwakschachtel, eine Notunterkunft im hochalpinen Raum, entworfen. Die Unterkunft ist in den Luibisböden, im Geigenkamm der Ötztaler Alpen, positioniert und beinhaltet einen Schlaf-, Essund Aufenthaltsplatz für acht Personen.
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Die TINIP-Nominierten und -Sieger: 1. Reihe: Florian Pinggera, Pilipp Tramberger, Dominic Riedl und Ercüment Yesilkas 2. Reihe: Elisabeth Gram, Anna-Sophia Triendl, Lisa-Marie Nagele, Lukas Rosenkranz, Raphael Tiefnig und TINIP-Gewinnerin Teresa Pohl Hinten: Reinhold Poscher, Martin Gruber, Julian Mangott, TINIP-Gewinner Patrik Moser, Daniel Kühbacher und Paul Jochum
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ATP architekten ingenieure
MODERNE ARBEITSWELTEN BEI ATP Ganz im Sinne der integralen Planung, die bei ATP architekten ingenieure seit vielen Jahren erfolgreich angewendet wird, wurde nun auch das Arbeiten in den eigenen Büroräumlichkeiten dementsprechend adaptiert. Ein ultramodernes, Disziplinen-übergreifendes Bürogeschoß ist der Startschuss für die neuen Arbeitswelten im Unternehmen. // Text: Caterina Molzer-Sauper, Fotos: ATP, C. Molzer-Sauper
Retail, Entertainment, Shopping, Büro und Industriebau – werden mit Hilfe modernster interdisziplinärer Planungsprozesse erarbeitet. Als größtes Architektur- und Ingenieurbüro Österreichs wurde ATP als erstes Büro weltweit für Integrale Planung ISO-zertifiziert und gilt sowohl als Pionier auf dem Gebiet der interdisziplinären Planung als auch als Experte in den Bereichen Consulting und Forschung. Diverse Awards bestätigen immer wieder den zukunftsweisenden Weg der bekanntesten Architekturmarke Österreichs.
Bauingenieur Gerald Hulka und Architekt Robert Kelca, ATP-Partner und GF von ATP Innsbruck
ATP-Arbeitswelten im Büro Innsbruck: Transparenz und individuelle Rückzugszonen. Foto: ATP/Becker
LOKAL VERANKERT – INTERNATIONAL ERFOLGREICH
Dass man als Unternehmen mit Sitz in Tirol sowohl national als auch international erfolgreich tätig sein und stetig wachsen und moderner werden kann, lässt sich am Beispiel ATP deutlich verfolgen. Nach dem Motto „Klein und Groß in nah und fern“ genießen alle Mitarbeiter die Möglichkeit, beruflich die große weite Welt zu erobern und doch privat ihrer Heimat treu zu bleiben. Die gute Vernetzung innerhalb aller Beteiligten und das Planungstool BIM für die integrale, lebenszyklusorientierte Planung von Gebäuden garantieren höchste Qualität aller Projekte vom idyllischen Gebirgstal bis zur großen Metropole Indiens. Diese Art der Planung gilt als Voraussetzung für eine ökonomische, ökologische und soziokulturelle Umsetzung im Sinne der Nutzer.
INVESTITIONEN IN MENSCH UND BILDUNG
Büro der Zukunft – flexibler Workspace für kommunikatives Planen im Team
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ie ATP Holding mit Sitz in Innsbruck ist weltweit an acht Standorten mit über
550 Mitarbeitern präsent. Projekte unterschiedlichster Größenordnung in Tirol, Österreich und weltweit – speziell in den Bereichen
Neben dem vollen Einsatz für laufende Projekte setzt man bei ATP seit jeher auf das Wohl der Mitarbeiter und auf wichtige gesellschaftspolitische Projekte zum Thema Weiterbildung. Flexible Arbeitszeiten, hochmoderne Arbeitsplätze, ein Mitarbeiter-Partizipationsmodell, Wissenstransfer in der ATP-Akademie und eine familienfreundliche Unternehmensstruktur mit firmeninterner Kinderbetreuung sorgen für ein angenehmes, soziales Betriebsklima. Aufgrund des kontinuierlichen Wachstums an allen acht Standorten ist ATP stets auf der Suche nach Verstärkung durch talentierte Architekten und Ingenieure mit und ohne Berufserfahrung.
ATP architekten ingenieure
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3.
Mit ihrer Kernkompetenz, der integralen Planung, unterstützt durch das BIM-Datenmodell, punkten ATP architekten ingenieure im In- und Ausland speziell in folgenden Bereichen: • Produktion und Logistik • Retail und Entertainment • Büro und Verwaltung • Gesundheitswesen • Lehre und Forschung • Tourismus • Wohnbau • Multifunktionale Zentren Bei allen Projekten arbeiten die beteiligten Architekten und Ingenieure simultan und teamorientiert unter einem Dach, um die jeweils beste innovative Lösung zu erarbeiten und deren qualitätsgerechte bauliche Umsetzung zu kontrollieren.
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PROJEKTBEISPIELE IM ÜBERBLICK
1. Universität Innsbruck: Fakultät für Architektur und Fakultät für Technische Wissenschaften der Uni Innsbruck // Foto: ATP/Thomas Jantscher 2. Exklusive Uhrenmanufaktur erweitert ihren Firmensitz // Visualisierung: ATP architekten ingenieure
3. Multifunktionales Einkaufs- und Freizeitcenter im kroatischen Opatija // Visualisierung: ATP/ZOOMVP 4. Sillpark Innsbruck: Refurbishment eines innerstädtischen Einkaufzentrums // Visualisierung: ATP architekten ingenieure
5. Aus Holz und Glas – das neue KinderBildungszentrum in Holzgau mit „alpinem Park“ // Visualisierung: ATP sphere/sonaar
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ENGINEERING EXCELLENCE AUS TIROL Die weltweit tätige ILF Gruppe besteht aus mehreren unabhängigen Ingenieur- und Beratungsunternehmen und erbringt umfassende, ganzheitliche Planungs- und Beratungsleistungen für Industrie- und Infrastrukturprojekte. Das Unternehmen gehörte 2014 zu den zehn am stärksten wachsenden Unternehmen der Top-500-Betriebe in Tirol. Im Gespräch über aktuelle Entwicklungen des Wirtschaftsstandortes gaben die zwei Geschäftsführer, Dipl.-Ing. Alexander Speckle und Mag. Josef P. Mayr, einen Einblick, welche Themen und Herausforderungen eines der größten Ingenieurbüros im deutschsprachigen Raum beschäftigen. // Text: Barbara Wildauer, Fotos: Julia Türtscher, ILF
Dipl.-Ing. Alexander Speckle und Mag. Josef P. Mayr
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ie Unternehmensgruppe wurde vor fast 50 Jahren durch Pius Lässer und Adolf Feizlmayr in Innsbruck gegründet und zählt mittlerweile weltweit ca. 2.000 Mitarbeiter an über 40 Standorten. Die österreichische Gesellschaft firmiert unter dem Namen „ILF Consulting Engineers Austria GmbH“ (vormals ILF Beratende Ingenieure ZT GmbH) und beschäftigt ca. 420 Mitarbeiter in Österreich, wobei ca. 220 am Hauptstandort in Rum bei Innsbruck tätig sind. ECO.NOVA: ILF Consulting Engineers sind besonders in Infrastrukturprojekten tätig. Was hat sich dabei in den letzten Jahren verändert? ALEXANDER SPECKLE: Generell hat sich die gesamtwirtschaftliche Situation stark verändert. Gerade international wird der Wettbewerb immer härter. So spielt neben der Qualität bei vielen großen Ausschreibungen leider immer noch der Preis eine übergeordnete Rolle. Hier ist es für uns schwierig, gegen Unternehmen mit verlängerter Werkbank in Asien zu bestehen. Unser Ansatz ist ein anderer: Wir wollen durch hervorragende Qualität unsere Kunden überzeugen. Das Investment in eine überlegte, optimierte Planung und Vorbereitung eines Projektes rechnet sich für den Kunden in aller Regel in der Ausführung – hier sehen wir unsere Chance. „Engineering Excellence“ ist nicht nur der Leitspruch unseres Unternehmens, sondern damit unterscheiden wir uns auch von vielen Mitbewerbern. JOSEF MAYR: Früher gab es viele Großprojekte in Mitteleuropa, die für das Wachstum unseres Unternehmens mitverantwortlich waren. Aufgrund der derzeitigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen finden die großen Projekte aktuell im Nahen Osten, Afrika, Asien und Südamerika statt und immer weniger bei uns vor der „Haustüre“. Dies stellt uns vor neue Herausforderungen. Trotz dieser Rahmenbedingungen wächst das Unternehmen. Wie passen Sie sich an die Gegebenheiten an? MAYR: Eine unserer großen Stärken ist, dass wir nationale und internationale Großprojekte aus einer Hand bearbeiten können. Dadurch vermeiden wir Schnittstellen und Zeitverluste und erreichen eine Risikominimierung für unsere Kunden. Wir sind ein Unternehmen, das sich zu 100 Prozent im Privatbesitz der Gründerfamilien befindet, und sind damit völlig unabhängig von anderen Interessen. Der wichtigste Punkt ist aber wohl, dass im Mittelpunkt der Geschäftsmodelle immer die
GENERELL HAT SICH DIE GESAMTWIRTSCHAFTLICHE SITUATION STARK VERÄNDERT. GERADE INTERNATIONAL WIRD DER WETTBEWERB IMMER HÄRTER. SO SPIELT NEBEN DER QUALITÄT BEI VIELEN GROSSEN AUSSCHREIBUNGEN LEIDER IMMER NOCH DER PREIS EINE ÜBERGEORDNETE ROLLE.
maßgeschneiderte Lösung für den Kunden steht. Wir konnten uns am Markt einen sehr guten Ruf gerade bei großen Infrastrukturprojekten aufbauen. Durch den hohen Personalstand gewährleisten wir für unsere Kunden schnelle und flexible Unterstützung. ILF hat in 45 Jahren ca. 6.000 Projekte abgeschlossen. Damit verfügen wir in allen bearbeiteten Bereichen über sehr spezielles Know-how und langjährige Erfahrung, auf die unsere Kunden weltweit gerne zurückgreifen. SPECKLE: Die Firmengründer haben das Unternehmen frühzeitig sowohl in fachlicher als auch regionaler Hinsicht diversifiziert und stabile, langfristige Beziehungen zu den Kunden aufgebaut. Wir arbeiten national wie international in den Bereichen Öl und Gas, Wasser und Umwelt, Energie und Klimaschutz sowie Verkehr und Bauwerke. Dabei haben wir öffentliche und private Kunden und arbeiten auch für multilaterale Entwicklungsbanken wie die Weltbank. Wenn ein Bereich einmal schwächelt, versuchen wir, das durch andere Bereiche auszugleichen. Diese interdisziplinäre Ausrichtung unterscheidet uns von vielen anderen Ingenieurunternehmen im deutschsprachigen Raum und ist einer der Eckpfeiler unseres Erfolges. Sie haben eine ganze Liste an Projekten mitgebracht – von Aserbaidschan bis Deutschland. Unterscheiden sich die internationalen Projekte von nationalen? SPECKLE: International geht der Trend hin zu Großprojekten, in denen das Ingenieurbüro alle technischen Disziplinen abzudecken hat und teilweise auch große Personalkapazitäten mobilisieren muss. Gegenüber den in Mitteleuropa Schritt für Schritt durch den Endkunden entwickelten Projekten werden am inter-
nationalen Markt Projekte bereits nach frühen Planungsphasen in die Umsetzung gebracht. Dies bedingt, dass sich die ausführenden Bauunternehmen als Totalunternehmer betätigen und sich die Planungsbüros in ihr Team holen. Daher sind vermehrt auch Baufirmen unsere Kunden, für die wir die Planung abwickeln. Alternativ dazu sind wir international auch für die Endkunden tätig, indem wir Konzepte und Machbarkeitsstudien erstellen, anschließend die Bauleistungen ausschreiben, später dann die Planung der Firmen überprüfen und die Umsetzung überwachen. MAYR: Unsere internationalen Kunden wollen vermehrt einen großen Teil der Projektbearbeitung vor Ort durchführen lassen. Hier ist es herausfordernd, ausreichend erfahrene Ingenieure mit der entsprechenden Mobilität zu finden. Diese Mobilität stellt jedoch eine wesentliche Entwicklungschance für unsere Mitarbeiter dar: Durch die internationalen Projekte, bei denen die Mitarbeiter von Anfang bis zum Projektabschluss mitwirken, fördert und unterstützt ILF diese beruflich und bietet eine Chance zur persönlichen Weiterentwicklung. Wir sind ständig auf der Suche nach motivierten Mitarbeitern. Ist ILF beim Brenner-Basistunnel dabei? SPECKLE: Der Brenner-Basistunnel ist ein Teil der ILF-Geschichte. Bereits in den 70erund 80er-Jahren des letzten Jahrhunderts haben wir an Trassen- und Variantenstudien für das Projekt gearbeitet. In einem weiteren Schritt waren wir an der Planung und Baubegleitung bei der Zulaufstrecke zum Basistunnel und am Abschnitt in Franzensfeste beschäftigt. Zurzeit arbeiten wir am Tunnel selbst an diversen Stollen sowie am Hauptlos im Zuge einer projektübergreifenden Regelplanung. > eco.nova
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Der Firmensitz von ILF Consulting Engineers Austria GmbH in Rum in Tirol
Was bedeutet es, wenn Sie sich vermehrt international ausrichten müssen? MAYR: Die wirtschaftliche Krise und ihre Auswirkungen werden in der Bauindustrie immer mehr spürbar. Gerade in Europa werden zurzeit große Investitionen im Bereich Infrastruktur zurückgehalten bzw. gestoppt. Da wir schon seit den Gründungsjahren des Unternehmens im fernen Ausland wie in Nigeria oder Saudi-Arabien tätig sind, können wir diese Entwicklungen teilweise abfedern. Ergänzend dazu sehen wir hoffnungsvoll auf (für uns) neue Märkte in Asien, Afrika oder Südamerika. Ein weiterer Eckpfeiler unseres Erfolges sind unsere Mitarbeiter, die wir sehr gezielt ausbilden und entwickeln. Dazu betreiben wir seit einigen Jahren eine eigene Ausbildungsstätte, die „ILF Academy“, um unter anderem auch auf internationale Einsätze vorbereitet zu sein. SPECKLE: Auf der anderen Seite brauchen wir natürlich einen gewissen Heimmarkt, vor allem auch für die Ausbildung von jungen Mitarbeitern und um unseren internationalen Kunden die Projekte im eigenen Land als Referenzanlagen höchster Qualität zeigen zu können. Hier haben wir doch berechtigte Hoffnungen, dass sich gewisse derzeitige Rahmenbedingungen wie die Wirtschaftsund Finanzkrise sowie der eingebrochene Energiepreis wieder positiv entwickeln werden. Wir setzen jedenfalls weiterhin auf den Standort in Österreich. Was sind für Sie interessante Projekte in Österreich? SPECKLE: Für uns interessant ist jede Art von innovativem Ausbau der Infrastruktur – von der Wasserkraft über Strom und Gas bis hin zu Tourismus oder Verkehr und Abwasser. Derzeit arbeiten wir unter anderem an der Erweiterung der Kläranlage in Wien, die eine der größten ihrer Art in Europa ist. Au-
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ßerdem haben wir vor Kurzem einen Auftrag für die gesamte Planung und Bauaufsicht für das Pumpspeicherwasserkraftwerk Koralm erhalten, das mit seinen 940 MW nach Fertigstellung das leistungsstärkste Wasserkraftwerk Österreichs sein wird. Weiters arbeiten wir an den drei großen Tunnelbauvorhaben in Österreich (Brenner, Koralm und Semmering) mit. MAYR: Gerade für uns als Tiroler Unternehmen ist es sehr wichtig und wertvoll, unseren Kunden zeigen zu können, dass wir auch vor Ort in Österreich präsent sind und starke Referenzprojekte vorweisen können. Speziell nationale Erfahrung wird von unseren Kunden sehr geschätzt und teilweise auch sogar eigens in den Ausschreibungen verlangt. Deshalb ist es für uns auch so wichtig, unsere innovativen und maßgeschneiderten Projektlösungen auch inländischen Kunden anbieten zu können.
wieder an den komplexen Genehmigungsverfahren, die Projekte hinauszögern oder sogar gänzlich stoppen. Weiters sind auch die Auswirkungen der Wirtschafts- und Finanzkrise in Österreich deutlich zu spüren. Es werden generell schon weniger Projekte als noch vor einigen Jahren ausgeschrieben bzw. realisiert.
Würden Sie sagen, die Aufträge in Österreich fehlen? MAYR: Ingenieur- und Beratungsunternehmen leben von der erfolgreichen Umsetzung bedeutender Projekte. Aus diesem Grund hoffen wir darauf, dass in Zukunft wieder mehr Aufträge in Österreich ausgeschrieben und in weiterer Folge auch konkret umgesetzt werden können. Hier sehen wir aufgrund unserer langjährigen Erfahrung und hohen Leistungsfähigkeit große Chancen, auch auf dem heimischen Markt wieder vermehrt tätig werden zu können. Vielleicht sind hier neue, innovative Umsetzungsmodelle wie bei der Realisierung der Innsbrucker Nordkettenbahnen zielführend. Dieses Projekt wurde gemeinsam mit privaten Partnern als Public-Private-Partnership realisiert. SPECKLE: Man kann nicht sagen, dass die Aufträge gänzlich fehlen, allerdings scheitern zurzeit viele bereits ausgeschriebene Projekte an der tatsächlichen Realisierung. Neben der Hürde der Finanzierung liegt dies aber auch immer
Welche Bereiche sind in Tirol noch ausbaufähig? SPECKLE: Vor allem im Tourismus- und Infrastrukturbereich gibt es durchaus einige Unternehmen, die bereit sind, Investitionen zu tätigen und neue Projekte umzusetzen. Es waren auch unsere österreichischen Tourismus- und Infrastrukturpioniere, die mit ihren Visionen Tirol und die restlichen Bundesländer wirtschaftlich wettbewerbsfähig und erfolgreich gemacht haben. MAYR: Wir als Unternehmen wünschen uns natürlich, dass zukünftig noch mehr in den Ausbau der Infrastruktur investiert wird. Dabei kann es sich sowohl um Wasserkraft- und Kläranlagen sowie Abwasserentsorgungssysteme als auch um Gasleitungen oder Tourismusgebiete und Verkehrsprojekte handeln. Da wir in allen genannten Bereichen bedeutende Projekte bearbeiten und auch eine Vielzahl bereits erfolgreich abgeschlossen haben, wäre so eine Entwicklung für uns wünschenswert.
Was bedeutet das für die ILF mit Blick auf die eigene Entwicklung? SPECKLE: Für uns bedeutet dies, dass wir weiterhin die Strategie der regionalen Diversifikation, also Tätigkeit in vielen Regionen der Welt, verfolgen werden. Damit werden hohe Anforderungen an die Mitarbeiter gestellt, andererseits aber auch Arbeitsplätze in Österreich gesichert. Ein weiteres Wachstum des Unternehmens können wir aber vermutlich nur im Ausland generieren.
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DRUCK MIT ZERTIFIKAT RWf mit Sitz in Volders vereint als Full-Service-Agentur Tradition mit Hightech und überzeugt mit Kreativität und Wissen ... und wertvollen Netzwerken. Kürzlich wurde das Unternehmen nach ISO 12647 zertifiziert.
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as sich hinter dem etwas sperrigen Kürzel verbirgt, ist ein neuer Qualitätsstandard im Offset- und Digitaldruck. Vorrangig geht es dabei um Prozessoptimierung und Qualitätsmanagement. Denn RWf ist weit mehr, als es der Name „Frömelt – Hechenleitner Werbegesellschaft mbH“ vermuten ließe. Neben sämtlichen Formen von Media & Werbung steht RWf nämlich auch für feinste Druckverfahren. Der hochqualitative Offsetdruck, modernste Produktionsmittel und hochqualifizierte Mitarbeiter sorgen für brillante Ergebnisse. Und so bekommen Kunden von RWf quasi alles aus einer Hand – vom Briefing bis zur Druckendstufe. Und alles dazwischen. Lokale und internationale Kontakte sorgen dafür, dass jeder Kunde genau das bekommt, was er braucht. Egal wie groß der Auftrag ist. Oder wie speziell.
Die ISO-Zertifizierung ist ein weiterer Schritt in Sachen Qualitätssicherung und damit zu stets perfektem Output. Keine Branche ist in so hohem Maß von technischen Variablen und Veränderungen betroffen wie die Druckindustrie. Das neu implementierte Qualitätskonzept ist hocheffizient und hebt durch intelligente Standards das Prozessoptimierungspotenzial im Unternehmen. Denn auch dort, wo alles schon gut zu laufen scheint, gibt es immer noch etwas zu verbessern, um die Effizienz zu steigern und damit auch in Zukunft konkurrenzfähig zu bleiben. Das Ergebnis des Optimierungsprozesses: Sämtliche Produkte erzielen stets einen einheitlichen hohen Qualitätsstandard, der für Kunden und Mitarbeiter jederzeit messtechnisch nachvollziehbar ist. Das reduziert Abstimmzeiten, sorgt für Flexibilität und schafft Freiräume, um rascher reagieren zu können.
NEU BEI RWF: DJET
Der neue DJet ist ein effizientes Inkjet-Drucksystem, produziert pro Stunde z. B. bis zu 40 beidseitig bedruckte Formen 70 x 100 und ist perfekt für Kleinauflagen und Formproof. Mit dem Doppelseitendrucker wird die Produktion von Kleinauflagen flexibler, schneller und damit auch wirtschaftlicher als bisher.
KONTAKT
RWF Frömelt – Hechenleitner Werbegesellschaft mbH Alpenstraße 2, 6111 Volders Tel.: 05224/52 785, office@rwf.at www.rwf-media.com
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STRAUSS & PARTNER
WOHN- UND GESCHÄFTSHAUS DORFSCHMIEDE, ST. JOHANN IN TIROL
Im Zentrum der Marktgemeinde entstehen in der Verlängerung der Fußgängerzone zwei Baukörper mit einer hochwertigen Wohnanlage mit 37 Einheiten sowie Geschäftsflächen im Erdgeschoß und einer gemeinsamen Tiefgarage mit 50 Stellplätzen. Bahnhof, Krankenhaus und die Talstation der St. Johanner Bergbahnen sind bequem fußläufig erreichbar. // Nutzung: Wohnungen & Geschäftsflächen // Wohnnutzfläche: ca. 2.700 qm
WOHNPARK KLOSTERSTRASSE, SEEFELD
In der großzügigen Wohnanlage mit zwei eigenständigen Gebäuden im Herzen von Seefeld dominiert innen wie außen der wohnliche Werkstoff Holz. Die Grundrisse der 2-, 3- und 4-Zimmer-Wohnungen sind noch nach Wunsch flexibel gestaltbar. Das Projekt überzeugt durch seine besonders sonnige und ruhige Lage inmitten eines Sportund Naturparadieses. // Nutzung: Wohnungen
NEU AUSGERICHTET Die STRAUSS & PARTNER Development GmbH steht für Kompetenz in der Entwicklung, Errichtung, Finanzierung und Verwertung von Immobilien. Anfang 2015 wurde das Unternehmen zur 100-Prozent-Tochter der UBM Development AG und bearbeitet in Österreich im Sinne einer operativen Ländergesellschaft den gesamten Kompetenzbereich der Projektabwicklung. Dies umfasst alle Phasen von der Idee bis zum Verkauf eines Projektes.
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ie STRAUSS & PARTNER Development GmbH versteht sich als Projektentwickler, der durch die Bündelung des Immobilien-Know-hows entlang der gesamten Wertschöpfungskette sämtliche Bereiche in
technischer, kaufmännischer sowie rechtlicher Hinsicht abdeckt. Das Unternehmen steht für innovative Konzepte und herausragende Architektur und ist seinen Auftraggebern ein starker Partner in jeder Ausbaustufe. Aktuell ent-
stehen in Tirol das Wohn- und Geschäftshaus Dorfschmiede in markanter Lage in der Speckbacherstraße in St. Johann sowie der Wohnpark Klosterstraße in Seefeld – umgeben von wunderbarer Natur und nur 30 Minuten von Innsbruck entfernt.
VORZEIGEPROJEKT: HOTEL RAMADA, INNSBRUCK
Leben, Arbeiten und Freizeit an einem Standort. Die Erfolgsgeschichte des Stadtteils am Tivoli ist mehr als beeindruckend.Der Auslastungsgrad und wirtschaftliche Erfolg des Hotels nach viereinhalb Jahren Betriebsphase bestätigt das perfekt an den Standort angepasste Betriebskonzept des internationalen Hotelbetreibers. Betreiber wie Investor STRAUSS & PARTNER sind mit dem wirtschaftlichen Erfolg hoch zufrieden. Das Hotel Ramada Innsbruck Tivoli ist dabei nur eines von vielen Hotelprojekten, die STRAUSS & PARTNER Development GmbH erfolgreich entwickelt.
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STRAUSS & PARTNER DEVELOPMENT GMBH Niederlassung West Porr-Straße 1, 6175 Kematen Tel.: 050 626-3120 www.strauss-partner.com
STRAUSS & PARTNER
UBM-PROJEKT „NEUE MITTE”, SALZBURG LEHEN
Auf dem Areal des ehemaligen Lehener Fußballstadions entstand ein neues Stadtzentrum für die Stadt Salzburg. Das Projekt transformiert das alte Lehener Stadion zwar, behält aber auch wesentliche Gestaltungsmerkmale bei: So wurde das Spielfeld als öffentlicher Park mit englischem Rasen der Allgemeinheit zugänglich gemacht. Das wesentliche Gestaltungsmerkmal der „Neuen Mitte“ Salzburg Lehen ist aber die Panorama-Bar in 32 Metern Höhe. Der schwebend wirkende Bauteil bietet Aussicht über die gesamte Stadt. Rund um einen öffentlichen Park liegen Wohnungen, ein Seniorenheim, diverse Geschäftslokale und die Stadtbibliothek der Stadt Salzburg. // Nutzung: Einzelhandel, Büro, öffentliche Einrichtung // Grundfläche: rund 2 Hektar // Projektlaufzeit: 2005 bis 2008
UBM Development – der fokussierte Immobilienentwickler und Trade Developer UBM ist ein internationaler, seit 1873 an der Wiener Börse notierender Immobilien entwickler mit Sitz in Wien. Das Unternehmen konzentriert sich auf die reine Immobilienentwicklung und deckt dabei die gesamte Wertschöpfungskette von Umwidmung und Baugenehmigung über Planung, Marketing, Bauabwicklung und Vermietung bis zum Verkauf ab. Der Fokus liegt dabei auf den drei Heimmärkten Österreich, Deutschland und Polen sowie auf den drei Asset-Klassen Wohnen, Hotel und Büro. Die interne technische und kaufmännische Expertise in der gesamten Wertschöpfungskette ermöglicht direkte Kostenkontrolle und höhere Profitabilität. Die UBM verfügt über ein erfahrenes und engagiertes Führungsteam mit ausgezeich-
neter Erfolgsbilanz. Lokales Netzwerk und Know-how machen die Akquisition attraktiver Projekte und deren erfolgreiche Abwicklung erst möglich. Ein zentrales Transaktionsteam mit internationalen Kontakten ermöglicht die Identifikation der passenden Käufer. Schon in den ersten sechs Monaten des Jahres 2015 hat UBM ein rasantes Tempo vorgelegt. Im Februar 2015 wurde UBM mit dem von der Porr abgespaltenen Immobilienteil verschmolzen. Unter anderem gehört nun die auf Immobilienentwicklungen in Österreich spezialisierte ehemalige Porr-Tochter STRAUSS & PARTNER zum UBM-Konzern. Daher firmieren die Aktivitäten der UBM in Österreich als STRAUSS & PARTNER. Dank der Kapitalerhöhung im Mai 2015 konnte UBM ihren Bekanntheitsgrad
bei Investoren am Kapitalmarkt noch weiter ausbauen. Ein Streubesitzanteil von über 50 Prozent macht die Aktie zu einem sowohl für internationale Investoren als auch für Kleinaktionäre attraktiven Wertpapier. UBM hat sich vorgenommen, ihr herausragendes Geschäftsergebnis 2014 in 2015 noch einmal zu übertreffen. Verantwortlich dafür sollen der Abverkauf eines größeren Portfolios, die Nutzung von Synergien durch die Verschmelzung sowie das derzeit ausgezeichnete Marktumfeld in der Immobilienwirtschaft sein. UBM Development AG Floridsdorfer Hauptstraße 1 1210 Wien www.umb.at eco.nova
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Kontakt Projekte Kitzbühel: ZIMA UNTERBERGER Immobilien GmbH Leopoldstraße 1/4 | A-6020 Innsbruck 0512/348178 | innsbruck@zima.at
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AFS
DIE BEWEGER Stillstand ist Rückschritt. Nun mag diese Erkenntnis keine wirklich neue sein, Gültigkeit hat sie allemal. Denn wer sich nicht bewegt, kommt selbst nicht vom Fleck und wird zudem von allen Seiten überholt. Und schon ist man hinter alle anderen zurückgefallen. Warum das bei AFS All Freight Systems anders ist? Weil Bewegung deren Alltag ist – im eigentlichen wie im übertragenen Sinne.
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ie Wirtschaft steht nicht still. Selbst wenn uns Konjunkturdaten manchmal etwas anderes suggerieren. Doch im Wortsinn tut sie es nicht. Und so ist die Transportwirtschaft immer auch Abbild der wirtschaftlichen Entwicklung. Geht’s den Spediteuren gut, geht’s uns allen gut. Nimmt man dazu AFS als Maßstab, so steht Tirol richtig gut da. AFS ist durch seine Standorte in Zirl, Wals und im schweizerischen St. Margrethen regionaler Logistikpartner quasi im gesamten Alpenraum. Nach wie vor eigentümergeführt sind nicht nur die Gründer Johann Stark und Martin Köcher tief in Tirol verankert, sondern mit ihnen das gesamte Unternehmen. Regionalität trifft Internationalität, denn auch heimische Unternehmen sind weit über die Landesgrenzen hinaus tätig und brauchen einen Partner,
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auf den sie sich verlassen können – und vor allem einen, der die heimischen Gepflogenheiten kennt. Nähe schafft Vertrauen. Handschlagqualität ist bei AFS kein Lippenbekenntnis, man begegnet sich auf Augenhöhe. Das Unternehmen ist nach wir vor unabhängig und eigenständig. Da keine Konzernstrukturen und -interessen im Hintergrund stehen, ist man nur dem Kunden verpflichtet. Und sich selbst. Dies ermöglicht, die wirklich beste Lösung für den Kunden zu finden und dafür aus allen Logistikpartnern den optimalen herauszufiltern. So kann maßgeschneiderter Service zu einem fairen Preis geboten werden. „Big enough to handle, small enough to care“ ist nicht umsonst das Motto von AFS. Durch ein weltweites Partnernetz können kunden- und branchenspezifische Systemlösungen erstellt werden, die alle Stufen der Prozesskette mit einbeziehen. Weil hier nichts von der Stange
kommt, ist die Variantenvielfalt riesig. Auch das Team lernt aus jedem Vorgang, wächst mit den Herausforderungen und ist damit Dienstleister in seinem ursprünglichsten Sinne. AFS leistet Dienst am Kunden, den er in dieser Art und Weise kaum wo sonst geboten bekommt: individuell, transparent und partnerschaftlich. Es geht längst nicht mehr nur darum, Warenflüsse zu organisieren – das Schlüsselmoment ist der Service. Dafür wird die gesamte IT-Struktur maßgeschneidert. Durch diese Strategie zählt AFS mittlerweile zu den drei größten privaten Komplettanbietern der Branche.
SERVICE MIT MASSANZUG
Um die Informationsströme künftig noch effizienter managen zu können, wurde auf der Homepage www.afs-austria.at ein eigenes Servicecenter eingerichtet. Hier lassen sich via Cargo-Tracking Sendungen ver-
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folgen oder über unkomplizierte Software tools (Rechnungs-)Daten jeglicher Art in Echtzeit abrufen. Auch hier wird wieder auf das Maßanzug-Konzept gesetzt: Generell findet der Kunde alles, was er auch finden möchte, genau dann, wenn er es braucht – maßgeschneidert, prozessoptimiert und einfach über den Webbrowser.
STÄNDIG IN BEWEGUNG
AFS hilft aber nicht nur, die beste Lösung für den Transport von Waren zu finden. Das Unternehmen ist auch selbst ständig in Bewegung. 1994 gegründet, ist All Freight Systems ständig gewachsen – qualitativ wie quantitativ. Auf Kapitalseite seit jeher gut aufgestellt, ist das Unternehmen an der Eltec Handels GmbH beteiligt, die als Tochterunternehmen heuer ihr 20-jähriges Jubiläum feiert. Doch es ist vor allem die Verbindung zu einem weiteren Unternehmen, die AFS zu einem Meilenstein in der Unternehmensgeschichte verholfen hat. Mitte Juni 2014 kam es bei der damaligen Tridonic connection Innsbruck zu einem Management-Buy-out und der gleichzeitigen Umbenennung zu Electro-Terminal. In dieser Phase hatte AFS die Möglichkeit, sich wesentlich am Unternehmen zu beteiligen. Diese intensive Zusammenarbeit sorgt für hohe Synergieeffekte auf beiden Seiten: Electro-Terminal profitiert durch den Know-how-Transfer im Bereich der Logistik, AFS durch das Naheverhältnis zur Industrie, in der man seither als Partner noch tiefer Fuß fassen konnte. So konnten vor allem in den letzten Jahren große namhafte Tiroler (Familien-)Betriebe als neue Kunden gewonnen werden. Die Marktdurchdringung ist damit reichlich größer geworden. Geholfen hat mit Sicherheit auch die Erweiterung des Unternehmens und die Übersiedlung an den jetzigen Standort im Gewerbegebiet in Zirl. Mit 15.000 Quadratmetern Logistikflächen, 2.500 Quadratmetern Büroräumlichkeiten und 2.300 Quadratmetern Freifläche ist man definitiv in der Lage, auch größere Kunden zufriedenstellend zu bedienen. Dass das Konzept aufgeht, zeigt sich darin, dass die Flächen – vor gerade einmal 1,5 Jahren bezogen – schon wieder aus allen Nähten zu platzen drohen. Die erstklassige Auslastung lässt bereits an ein Zubauprojekt denken. Ein Problem ist jedoch auch für AFS, qualifizierte Mitarbeiter zu finden. Gerade im Bereich Luftfracht/Seefracht/Zoll ist man aktiv auf der Suche nach Verstärkung. Was nicht einfach ist ... aber nicht am Unternehmen liegt. Denn AFS ist ein höchst moderner Arbeitgeber mit einem kollegi-
alen Team und gelebter „Gesundheit am Arbeitsplatz – in Form eines eigenen InHouse-Fitnessstudios nämlich. Damit auch die Mitarbeiter in Bewegung bleiben. Viele Kollegen kommen über persönliche Kontakte und Empfehlungen ins Team, aktuell werden auch acht Lehrlinge ausgebildet.
Als lehrlingsausbildender Betrieb möchte man seinen Teil zum Gesellschaftsauftrag leisten – und tut dies auch noch auf andere Weise. Seit Jahren sponsert AFS soziale Projekte wie das Jugendland-Woodschtock oder Kinder-Garteln und ist auch Logistikpartner der Kunstmesse ART Innsbruck.
AFS-Gründer und -Eigentümer Johann Stark und Martin Köcher
Drei der acht Lehrlinge bei AFS: Jan, Felix und Julia
AFS – ALL FREIGHT SYSTEMS Speditions GmbH & Co KG Europastraße 4, 6170 Zirl Tel.: 05238/57 000 office@afs-austria.at www.afs-austria.at Leistungen: • Luft-/Seefracht & Zoll • LKW Europa-Ladungsverkehr • Sammelverkehre / Expresstransporte / Paketversand • Beschaffung & Distributionslogistik Servicecenter: • Cargo-Tracking • Shipping Net • Data-Center • Dokumente-Download
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Ennemoser Sonnenschutz
WIR STELLEN ALLES IN DEN SCHATTEN Ennemoser ist ein Familienbetrieb mit über 40-jähriger Erfahrung in der Sonnen- und Wetterschutzanlagenbranche. Zufriedene Kunden sind die Firmenphilosophie von Ennemoser. Das bedeutet freundliche Beratung und individuelle Planung durch erfahrene Kundenberater und viel Zeit für Gespräche über Wünsche und Anliegen der Kunden. Fachmännische und sorgfältige Montage gehört ebenso zum hohen Qualitätsanspruch von Ennemoser wie das ausgezeichnete Preis-Leistungs-Verhältnis. // Fotos: Werbeagentur IdFactory, Ennemoser
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onnenschutzsysteme müssen heute gleichzeitig höchst unterschiedliche Funktionen erfüllen: Sie sollen die Innenräume vor Überhitzung aufgrund der Sonneneinstrahlung schützen und eine Blendung an fensternahen Arbeitsplätzen infolge übermäßigen Lichteinfalls verhindern. Gleichzeitig dürfen sie die wesentlichen Funktionen der Fenster, die sie beschatten, nicht beeinträchtigen. Sie prägen als sichtbare Bestandteile das Bild einer Fassade und müssen daher mit dem architektonischen Konzept des Gebäudes im Einklang stehen.
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LEBENSQUALITÄT STEIGERN & ENERGIE SPAREN
Bewegliche Raffstores lösen die klassischen Außenjalousien immer mehr ab; auch der bekannte Rollladen ist rückläufig, vor allem deshalb, weil er in Technik und Ausführung nicht mehr zur Architektur mit den großen Fenstern und dem Vollwärmeschutz passt. Ennemoser hat deshalb mit dem „Faltpac 13“ einen Faltrollladen entwickelt, der sich wie ein Raffstore in die Fassade einbauen und viel Sonnenlicht durchlässt, bei dem auch der Wind kein Problem ist und der trotzdem die Vorteile eines Rollladens – etwa den Einbruchschutz –
mitbringt. Moderne Sonnenschutzsysteme haben auch enormes Potenzial in puncto Klimaschutz: Konsequent eingesetzt, spart ein intelligent gesteuerter Sonnenschutz Energie für Heizung, künstliche Beleuchtung und Klimatisierung und senkt somit den CO2-Ausstoß. Ennemoser fertigt für Sie auch Insektenschutzlösungen nach Maß. Ob für Fenster, Balkon- oder Terrassentüren: Die individuellen Lösungen machen jeden Raum zur insektenfreien Zone. Wirkungsvoll, elegant und umweltfreundlich und dabei fast unsichtbar – für erholsame Nächte und ungestörten Schlaf ohne chemische Mittel.
Ennemoser Sonnenschutz
SERVICE WIRD GROSSGESCHRIEBEN
Ennemoser als Fachbetrieb unterstützt Sie bei der Planung und Ausführung unterschiedlichster Anforderungsprofile in allen Bereichen von Sonnen- und Wetterschutzanlagen. Durch das regelmäßig geschulte Fachpersonal erhalten Sie umfassende Beratung, bei Ihnen vor Ort oder in der Firma
mit großem Ausstellungsraum. Zuverlässigkeit und hohes fachliches und handwerkliches Können sind dabei die Grundlagen des Erfolgs. Ennemoser montiert und repariert natürlich alle angebotenen, aber auch Fremdprodukte. Vom Firmensitz in Innsbruck werden Kunden in ganz Westösterreich, Südtirol und Bayern betreut.
WEITERE INFORMATIONEN
Sie vermissen noch etwas, haben Fragen oder auch Anregungen? Nehmen Sie doch einfach Kontakt mit uns auf oder besuchen Sie unsere Homepage unter www.ennemoser-sonnenschutz.at. Wir beraten Sie gerne ausführlich und erstellen Ihnen ein unverbindliches Angebot. Remo Ennemoser
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Fliesen Jenewein
Das Leistungsspektrum von Jenewein reicht von Sanierungen und Ausbauten im Privatbereich bis hin zur Umsetzung unkonventioneller Ideen. Auch die Gestaltung kompletter Wellnessanlagen übernehmen die Fliesenprofis gerne.
FLIESEN-KOMPETENZ Beratung, Planung, Ausführung: Jenewein kennt sich aus, wenn es ums Thema Fliesen geht.
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anglebigkeit, Pflegeleichtigkeit, Hygiene und eine unendliche Vielfalt an Farben, Oberflächen, Formaten und Dekorationen sorgen bei Fliesen für einen Aufschwung der besonderen Klasse. Längst haben sie ihr klassisches Territorium verlassen und finden sich nebst Küche und Bad in quasi jedem Raum wieder. Mit dieser Vielfalt steigen auch die Anforderungen an Beratung, Planung, Verlegung und Projektausführung – und damit auch an jene Unternehmen, die sich Bauherren als Partner aussuchen. Elmar Jenewein und sein Team sind Spezialisten rund um das Thema Fliesen und verfügen über jahrelanges Know-how, um auf jedes Kundenbedürfnis individuell eingehen zu können. „Kompetente Beratung, professionelle Planung und perfekte Ausführung stehen im Mittelpunkt unserer Arbeit. Ob für private Wohnraumgestaltung, öffentliche Anwendungsbereiche, Sanierung oder kleine Reparatur – unsere Fliesenleger verwirk-
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lichen Ihren Traum und sind jeder kreativen Herausforderung gewachsen“, so Jenewein.
QUALIFIZIERTE BERATUNG
Den Möglichkeiten im Design sind ob der zahllosen Farb- und Materialkombinationen heute kaum noch Grenzen gesetzt. Um einen Überblick zu bekommen und sich für das eigene Zuhause inspirieren zu lassen, präsentiert Jenewein in seinen Schauräumen in Imst und Innsbruck aktuelle Kollektionen, Trends und bewährte Produkte. Haben Sie Ihre grundsätzliche Wahl getroffen, geht’s an die konkrete Planung. Jenewein: „Wir besprechen mit Ihnen vor Ort Ihre Vorstellungen hinsichtlich der Umsetzung und Möglichkeiten und erstellen eine exakte Kostenkalkulation, auf die Sie sich verlassen können.“ Die klassische Verlegearbeit von Fliesen und Mosaiken zählt folglich zu den Kernkompetenzen des Unternehmens und er-
folgt entsprechend professionell und bis ins Detail perfekt. Dafür sorgt ein Team aus 18 Fliesenlegern, die allesamt über langjährige Berufserfahrung verfügen. Um einen reibungslosen Ablauf zu garantieren, arbeitet Jenewein außerdem mit namhaften Installateuren aus der Umgebung zusammen. „Ausgezeichneter Service, Qualität und kompetente Fachberatung sind unser Credo und zufriedene Kunden unsere größte Motivation“, so Jenewein.
JENEWEIN GMBH Gewerbepark 16, 6410 Imst Tel.: 05412/66 813 Trientlgasse 41, 6020 Innsbruck Tel.: 0512/89 02 91 www.fliesen-jenewein.com
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360째 Energie Stark- und Schwachstromanlagen
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Wirtschaftskammer Tirol
HANDEL IM UMBRUCH: MEHR CHANCEN ALS RISIKEN Mehr als 52.000 Beschäftigte finden im Tiroler Handel attraktive Arbeitsplätze. Die Betriebe stehen vor einer Reihe von Umbrüchen und Veränderungen – wie etwa dem Onlinehandel, der die Chance bietet, neue Kundenschichten zu erobern. // Text: Klaus Schebesta
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er Tiroler Handel ist eine der wichtigsten wirtschaftlichen Säulen am Standort Tirol. Die Sparte Handel der Wirtschaftskammer Tirol vertritt rund ein Viertel aller Unternehmer in Tirol. Mit mehr als 52.000 Beschäftigten zählen die Handelsbetriebe zu den wichtigsten Arbeitgebern im Land. Die Stabilität dieser Branche gründet sich unter anderem auf die gleichmäßige Verteilung auf unterschiedliche Betriebsgrößen: Etwa 60 Prozent der Beschäftigten arbeiten im Einzelhandel, rund ein Viertel im Großhandel, ein Achtel ist der Kfz-Wirtschaft zuzurechnen. Handelsbetriebe gehören traditionell zu den wichtigsten Arbeitgebern im Teilzeitbereich. Die Zunahme von Teilzeit-Arbeitsplätzen wird in den Medien häufig negativ dargestellt. Zu Unrecht, wie Spartenobmann Martin Wetscher feststellt: In zahlreichen Studien gibt die überwiegende Zahl der Teilzeitbeschäftigten an, dass die Arbeitszeiten ihrem persönlichen Wunsch entsprechen. Besonders die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist ohne das Angebot an attraktiven Teilzeitstellen im Tiroler Handel nicht denkbar. Eine stärkere Flexibilisierung der Arbeitszeiten ist für den Spartenobmann ein Gebot der Stunde. „Um die Öffnungszeiten den Kundenwünschen anpassen zu können, ist diese Flexibilisierung unumgänglich. Handelsgeschäfte müssen dann aufsperren, wenn Kunden da sind. In der Landwirtschaft heißt es, dass man dann heuen muss, wenn die Sonne scheint – dieses Prinzip gilt für Handelsbetriebe auch. Selbstverständlich braucht
es einen vernünftigen Rahmen für die Öffnungszeiten. Innerhalb dieses Rahmens sollen sich die Betriebe jedoch nach dem Markt richten können“, erklärt Wetscher. Die Tiroler Handelsbetriebe erfüllen auch in der Ausbildung der Jugendlichen eine wichtige Funktion. Derzeit gibt es rund 1.900 Lehrlinge im Tiroler Handel. Spartenobmann-Stellvertreter und SPAR-Vorstandsmitglied Hans K. Reisch ist die Lehrlingsausbildung ein besonderes Anliegen: „Die duale Ausbildung ist ein europäisches Erfolgsmodell. Besonders im Handel vermitteln die Tiroler Lehrbetriebe eine Mischung aus Theorie und Praxis, die unmittelbar im Berufsleben einsetzbar ist.“ Aufgrund der Geburtenrückgänge ist mittlerweile längst der Kampf um die besten Lehrlinge ausgebrochen. Reisch ist davon überzeugt, dass dies eine besondere Chance für die Jugendlichen darstellt und sich auch der Einsatz für die Betriebe lohnt: „Der Kunde von heute will solide Beratung und fairen Service. Dies ist nur mit entsprechend ausgebildeten Fachkräften zu bewerkstelligen.“
DIE ZUKUNFT DES HANDELS
Die Zukunft im Handel liegt nicht in einem „more of the same“, sondern in einem Mehr an Innovationen. Über zusätzliche Handelsflächen wird nichts zu gewinnen sein, ist sich Spartengeschäftsführer Alois Schellhorn sicher: „Der heimische Handel liegt mit zwei Quadratmetern Ladenfläche pro Einwohner im europäischen Spitzenfeld.
„UM DIE ÖFFNUNGSZEITEN DEN KUNDENWÜNSCHEN ANPASSEN ZU KÖNNEN, IST DIESE FLEXIBILISIERUNG UNUMGÄNGLICH. HANDELSGESCHÄFTE MÜSSEN DANN AUFSPERREN, WENN KUNDEN DA SIND.“ Martin Wetscher
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„DIE DUALE AUSBILDUNG IST EIN EUROPÄISCHES ERFOLGSMODELL. BESONDERS IM HANDEL VERMITTELN DIE TIROLER LEHRBETRIEBE EINE MISCHUNG AUS THEORIE UND PRAXIS, DIE UNMITTELBAR IM BERUFSLEBEN EINSETZBAR IST.“ Hans K. Reisch
Dieses Kriterium ist ausgereizt.“ Schellhorn sieht die heimischen Händler vielmehr dabei gefordert, die aktuellen Umbrüche in der Branche mitzugestalten und aktiv für sich zu nutzen. Einer dieser Trends ist die Renaissance der Innenstädte: Einkaufserlebnis in historischem Ambiente ist absolut „in“. Die Politik ist gefordert, diese einmalige Chance zu unterstützen. „Dazu gehören auch entsprechende Parkmöglichkeiten. Eine zu lange und zu teure Parkraumbewirtschaftung hindert potentielle Kunden daran, die Innenstadt zu frequentieren. Wenn der Politik wirklich an der Ortskernbelebung gelegen ist, dann dürfen Parken und Einkaufsnächte nicht ein unüberwindliches Hindernis darstellen“, so Schellhorn. Der Handel ist ständig in Bewegung, das war schon immer so. Schellhorn erinnert an die Veränderungen vor einigen Jahrzehnten, als die Greißlergeschäfte zu Supermärkten und Selbstbedienungsläden wurden. „Auch damals waren diejenigen Unternehmer am erfolgreichsten, die diesem Trend aktiv gefolgt sind und ihn für sich genutzt haben“, so Schellhorn.
WENDEPUNKT ONLINEHANDEL
Heute stehen wir an einem ähnlichen Wendepunkt: Das aktuelle Zauberwort heißt Onlinehandel, das jedoch wie alles Neue
Wirtschaftskammer Tirol
Das Führungsteam des Tiroler Handels in der Tiroler Wirtschaftskammer: Spartengeschäftsführer Alois Schellhorn, Vizepräsidentin Barbara M. Thaler, Spartenobmann Martin Wetscher und sein Stellvertreter Hans K. Reisch
Ängste und Abwehrreaktionen auslöst. „In diesem Trend stecken mehr Chancen als Risiken“, erklärt Barbara M. Thaler, WK-Vizepräsidentin und Obfrau des Versand- und Onlinehandels. Um dies zu erkennen, muss man die Tatsachen beleuchten und einige Mythen entstauben. Erstens: Die Dimensionen des Onlinehandels sind nicht so, dass sie alles beherrschen: Derzeit handelt es sich um rund 4,5 Prozent aller Einzelhandelsumsätze in Österreich, in den USA liegt der Onlinehandel bei einem Anteil von zehn Prozent. Zweitens: „Der Onlinehandel ist keine Entscheidung entweder-oder. Die größten Erfolgschancen liegen in einer Kombination aus Ladengeschäft und Onlineshop“, weiß Barbara M. Thaler. Zwei Drittel aller Umsätze im heimischen Internet-Ein-
„WENN DER POLITIK WIRKLICH AN DER ORTSKERNBELEBUNG GELEGEN IST, DANN DÜRFEN PARKEN UND EINKAUFSNÄCHTE NICHT EIN UNÜBERWINDBARES HINDERNIS DARSTELLEN.“ Alois Schellhorn
„DER ONLINEHANDEL IST KEINE ENTSCHEIDUNG ENTWEDER-ODER. DIE GRÖSSTEN ERFOLGSCHANCEN LIEGEN IN EINER KOMBINATION AUS LADENGESCHÄFT UND ONLINESHOP.“ Barbara M. Thaler
zelhandel entfallen auf Onlineshops von lokalen Einzelhandelsunternehmen. Daher sollten sich traditionelle Handelsbetriebe weniger vor der Konkurrenz von Onlinehändlern fürchten, sondern selbst diesen Vertriebskanal für sich nutzen. Drittens: Es stimmt nicht, dass sich Kunden zunehmend in Ladengeschäften beraten und informieren lassen und dann günstiger auf Onlineplattformen einkaufen. „Renommierte Studien belegen, dass sich deutlich mehr Kunden online informieren, um dann beim lokalen Händler einkaufen zu gehen“, so Thaler. Viertens: Es muss nicht gleich das volle Programm sein, das heißt: Besonders für kleine Betriebe braucht es nicht gleich einen eigenen Online-Shop. Viele starten mit Produktpräsentationen auf Online-Marktplätzen. Das absolute Minimum für einen Händler ist eine professionell gestaltete Homepage, mit der er im Internet auffindbar ist.
Die Sparte Handel begleitet ihre Mitglieder bei der Bewältigung der Herausforderung E-Commerce: Neben bereits bestehenden Hilfestellungen, wie zum Beispiel dem Leitfaden Internethandel, dem Rechtshilfepaket oder regelmäßigen E-Commerce-Sprechstunden, wird es künftig vermehrt themenspezifische Veranstaltungen, Workshops und Seminare geben. Damit die Betriebe die aktuellen Veränderungen bewältigen können, müssen sie ihre ganze unternehmerische Energie darauf konzentrieren. „Ich hoffe, das erkennt auch die Politik und lässt den Unternehmern genügend Spielraum, anstatt ihnen mit Auflagen, Regulierungen und Kontrollen Zeit und Geld zu stehlen“, erklärt Wetscher.
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BERG UND TAL W채hrend die Zahlen der heimischen Banken insgesamt eine stabile bis positive Entwicklung zeigen, so blieb in einigen H채usern doch kein Stein auf dem anderen. Allen voran besch채ftigt uns in Tirol vor allem die Entwicklung der Landesbank.
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K
eine Frage: Die Branche hat es schwer. Und wird zum Großteil durch fremdes Verschulden unter Generalverdacht gestellt. Natürlich ist es unfair, einen Wirtschaftszweig kollektiv zu verurteilen, und die Rahmenbedingungen werden nicht einfacher werden. Doch zu Tode gejammert ist auch gestorben. Deshalb gilt es, das Beste aus der Situation zu machen. Denn Bankenabgabe oder EZB-Entscheidungen treffen alle heimischen Banken. Die einzige Chance, wirtschaftlich zu arbeiten – denn auch Banken sind Unternehmen – ist, sich für die Zukunft zu rüsten, vorausschauend zu planen und sich ständig selbst zu hinterfragen und Entscheidungen laufend zu überprüfen. Dafür braucht es auch die richtigen Menschen an der Spitze. In den vergangenen Jahren hat sich in den Vorständen heimischer Banken einiges verändert. Nach dem Abgang von Markus Jochum soll Hypo-Urgestein Hans-Peter Hörtnagl die Bank wieder auf Kurs bringen. Zur Seite gestellt bekommen hat er Hannes Haid und Alexander Weiss. Bei der BTV ist es Ende des Jahres so weit, wenn Michael Perger, Gerhard Burtscher und Mario Pabst auf den langjährigen, extrem erfolgreichen Vorstand Peter Gaugg und Matthias Moncher folgen. Wenngleich den einen eine ungleich angenehmere Aufgabe bevorsteht als den anderen. Denn während die BTV auf ein zeitweises Milliarden-Eigenkapitalpolster und das abermals beste Ergebnis der Geschichte zurückblicken kann, verhagelt es der Hypo Tirol Bank ein weiteres Mal die Bilanz. Die ja generell eine positive Entwicklung zeigen würde, wenn ... ja wenn.
DAS SORGENKIND
Die Hypo musste im vergangenen Jahr aufgrund des von der Finanzmarktaufsicht verfügten Zahlungsstopps der Heta Vorsorge in Höhe von 38,7 Mio. Euro treffen. Ohne diese außerordentliche Vorsorge läge das Konzernergebnis vor Steuern bei 21,5 Mio. Euro. Das wären mehr als 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Nun kam es aber anders und die Bilanz weist ein Minus von 18,5 Mio. Euro aus, nach Steuern von knapp minus 26 Mio. Euro. In Abstimmung mit dem Land wird deshalb heuer keine Dividende ausbezahlt. Hinzu kommt, dass der Zahlungsstopp eine Herabstufung der Bank ausgelöst hat. Moody’s hat im Mai das Bankenrating von ohnehin nicht sonderlich berauschendem Baa2 auf Ba1 gesenkt. Was der Aufsichtsratsvorsitzende Wilfried Stauder so nicht stehen lassen will. „Wir gehen mit der Entscheidung eco.nova
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GENERELL IST ZU HOFFEN, DASS NEUE STRUKTUREN IN DER BANKENBRANCHE RASCH GREIFEN. DIE RAHMENBEDINGUNGEN MIT NIEDRIGEM WACHSTUM UND NIEDRIGEN ZINSEN, ABER HOHEN KOSTEN UND ÜBERBORDENDEN REGULARIEN SIND SCHWIERIG GENUG. LAHME/GELÄHMTE UND MIT SICH SELBST BESCHÄFTIGTE BANKEN SIND KEINE HILFE. DIE HEIMISCHE WIRTSCHAFT BRAUCHT STARKE BANKEN, DIE DIE BETRIEBE BEI IHREN UNTERNEHMUNGEN UNTERSTÜTZEN UND IHNEN ZUR SEITE STEHEN.
von Moody’s nicht konform, obwohl diese aufgrund der Ereignisse in den letzten Wochen von uns befürchtet wurde. Die Auswirkungen des Heta-Zahlungsstopps haben das Vertrauen in den österreichischen Kapitalmarkt spürbar erschüttert. Wir müssen nun die Vorgehensweise des Finanzministeriums ausbaden“, schimpft er. Vorstandsmitglied Hans-Peter Hörtnagl ergänzt: „Dass Banken mit guten Bilanzzahlen und einem loyalen und wirtschaftlich bestens aufgestellten Eigentümer herabgestuft werden, ist prinzipiell unlogisch und sehr enttäuschend.“ Umso mehr, als dass Moody’s selbst das Finanzrating der Hypo Tirol Bank, das sich aus den Finanzkennzahlen errechnet, als stabil bewertet und damit die gute Entwicklung der Bank generell bestätigt. Auffallend in der Bilanz ist jedoch das etwas eigenwillige Verhältnis zwischen Ausleihungen und Einlagen. Während dieses sich etwa bei der BTV oder Tiroler Sparkasse fast die Waage hält, sind die Ausleihungen bei der Hypo mit rund 5,4 Mrd. Euro fast doppelt so hoch wie die Einlagen – und fast das Zehnfache der Eigenmittel. Vor den drei Herren an der Spitze liegt ein großer Berg Arbeit und sie werden sich in nächster Zeit beweisen müssen. Die kurz angedachte Änderung des Namens der Landesbank ist hoffentlich nicht der Weisheit letzter Schluss.
VON HAFTUNGEN UND FUSIONEN
Nachdem man die Kreditmisere in Italien also einigermaßen aufgearbeitet hat, drückt nun die Hypo-Alpe-Adria-Abbaubank Heta die Hypo Tirol in die roten Zahlen. Da hilft es auch nicht, das Ergebnis durch die unvorhergesehenen Geschehnisse schönzureden. Denn jeder hat sein Päckchen zu tragen. Bestes Beispiel: die Tiroler Volksbanken. Hier sind es die Haftungen für die ÖVAG (Österreichische Volksbanken AG), die die Bilanzen der heimischen Institute zunichte machen und die Institute zu Fusionen zwingen. Abtrünnige, wie die VB Osttirol, werden von der FMA zur Räson gebracht. Fusionen gibt es auch auf dem Raiffeisensektor. Waren es bislang eher kleinere
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Banken, die sich zusammenschlossen, um ihre Kräfte zu bündeln, so bildet sich im Unterland mit der Raiffeisenbank Wörgl-Kufstein, der sich nun auch die RB Mittleres Unterinntal sowie die Raiffeisenbank Bad Häring-Schwoich anschließen, eine große Regionalbank mit mehr als einer Milliarde Euro Bilanzsumme. In vergleichsweise ruhigem Fahrwasser segeln indes die Tiroler Sparkassen. So konnten die acht Tiroler Sparkassen 2014 nicht nur ihren Gewinn steigern, auch Fusionen sind bislang dort kein Thema. Auch das schlechte Ergebnis der Erste Bank Group durch Milliardenabschreibungen in Osteuropa hätte keinen negativen Einfluss auf die Tiroler Sparkassen gehabt, so Harald Wanke, Obmann des Sparkassen Landesverbandes. Überwälzungen auf regionale Institute hätten nicht stattgefunden.
DIE GEWINNER
Der Tiroler Sparkasse ist es sogar richtig gut ergangen. Sie konnte ihren Jahresüberschuss vor Steuern mehr als verdoppeln, nach Steuern ging es noch deutlicher nach oben. Alles in allem sorgte ein solides Einlagenwachstum für die Steigerung – bei gleichzeitig stabiler Kreditentwicklung. Konkret liegt das Ausleihungen-Einlagen-Verhältnis (LtD-Ratio) bei guten 110 Prozent. Einzig die Eigenmittel sanken von 225,5 auf 206,8 Millionen Euro und mit ihnen die Eigenmittelquote, die dennoch bei 14,1 Prozent und damit weit über den geforderten Kapitalanforderungen liegt. Vorstandsvorsitzender Hans Unterdorfer zeigt sich zufrieden: „Der solide Gewinn ist auch von einem sehr guten Risikoergebnis getragen, womit die Tiroler Sparkasse über eine sehr soli-
de Entwicklung verfügt.“ Auch die Raiffeisen Landesbank blickt mit einem guten Gefühl auf das vergangene Jahr zurück. Einlage und Ausleihungen stehen in einem guten Verhältnis, die (gesteigerten) Eigenmittel bilden mit 411 Mio. Euro und einer Quote von 12,2 Prozent ein solides Fundament. Von Kreditklemme ist bei der RLB jedenfalls keine Spur. Vorstandssprecher Hannes Schmid: „Die Raiffeisen Bankengruppe Tirol hat der Tiroler Bevölkerung und Wirtschaft letztes Jahr um knapp sechs Prozent mehr Kredite zur Verfügung gestellt, und das, obwohl der Markt nur unter einem Prozent gewachsen ist.“ Stolz ist man bei der RLB auch auf die Steigerung des Betriebsergebnisses um 3,7 Prozent auf 42,3 Millionen Euro. Dass darauf rund 16 Millionen Euro an Wertberichtigungen erfolgten, steht auf einem anderen Blatt. Unterm Strich kam es dennoch zu einer leichten Steigerung des EGTs, das Ergebnis nach Steuern stieg dafür um stattliche 17,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Als wohl solideste Bank der „großen Vier“ zeigt sich einmal mehr die BTV. Als einziges Institut schafft sie es, die Einlagen höher zu halten als die Ausleihungen und dabei dennoch am meisten Geld zur Verfügung zu stellen. Die Eigenmittel sind mit 930 Mio. Euro extrem hoch und kratzen im Jahr an der Milliardengrenze, der Konzernjahresüberschuss stieg um elf Prozent auf über 76 Millionen Euro. Und Noch-Vorstandssprecher Peter Gaugg hat ein Ziel für die Bank: „Unser Auftrag als Unternehmerbank ist es, die Betriebe in unserem Marktgebiet mit Liquidität für nachhaltige Investitionen zu versorgen. Wir wollen die Nummer 1 bei Exportfonds-Finanzierungen an Westösterreichs KMU bleiben.“
TIROLS BANKEN IN ZAHLEN
Bilanzsumme ................................................................47.637 Mio. Euro .............................. (–1,1 %) Betriebsergebnis ..............................................................345 Mio. Euro ........................ (+2,23 %) EGT ......................................................................................... 246 Mio. Euro ........................ (+9,77 %) Wertberichtigungen auf Kredite ............................... 110 Mio. Euro ........................ (+0,37 %) erwarteter Jahresüberschuss ................................... 166 Mio. Euro ......................... (+7,77 %) Mitarbeiter .............................................................................................6.797 Quelle: OeNB, Regionaltabellen, Stand 31.12.2014
Impulse für Tirol 2015 Eine erfolgreiche Initiative geht weiter. Die Hypo Tirol Bank stellt heuer 350 Mio. Euro zur Verfügung. Für innovative und zukunftsweisende Ideen. Für Unternehmer, die schon jetzt in die Zukunft investieren. Keine Bank ist so eng mit der Entwicklung der heimischen Wirtschaft verbunden wie „unsere Landesbank“. Heimische Betriebe aktiv bei ihrem Weg in die Zukunft zu unterstützen, ist seit über 100 Jahren unser Auftrag. Mit dieser Initiative setzt die Hypo Tirol Bank einen finanzstarken Impuls für unser Land.
IDEEN BRAUCHEN SICHERHEIT UND GESTALTUNGSFREIHEIT All jene, die das günstige Zinsumfeld als Chance erkennen und jetzt in ihren Wettbewerbsvorteil von morgen investieren, sind bei den erfahrenen Kundenbetreuern der Landesbank gut aufgehoben. Durch unsere regionale Ausrichtung kennen wir Menschen und Märkte. Unsere Entscheidungen werden vor Ort getroffen. Dadurch können unsere Finanzierungen maßgeschneidert dort bereit gestellt werden, wo sie gebraucht werden: bei heimischen klein- und mittelständischen Unternehmen. Das schafft Vertrauen und gibt Sicherheit.
UNSER ANGEBOT █ Individuelle Finanzierungsmodelle: Wir finden die richtige Finanzierungsstrategie, die zu Ihren Anforderungen passt. █ Maximale Flexibilität bei Rückzahlung und Laufzeit: Damit Sie sich optimal an die Änderungen des Marktes anpassen können. █ Bestmöglichen Schutz vor Zins- und Kursschwankungen: Weil die Entwicklungen an den Kapitalmärkten nicht vorhersehbar sind.
v. l.: Mag. Stefan Moser, Mag. (FH) Mario Zangerl und Mag. Andreas Kleinhansl
FÖRDERUNGEN EFFIZIENT NUTZEN Durch intensive Zusammenarbeit mit den Förderstellen von Bund und Land ermöglichen wir Unternehmen den Zugang zu attraktiven Förderungen und lohnenden Zuschüssen. Erfahrungsgemäß wird der bürokratische Aufwand bei Förderansuchen unterschätzt. Auch dabei hilft die Hypo Tirol Bank.
„Bei der Initiative „Impulse für Tirol“ geht es um mehr als um Geld. Viele Tiroler Unternehmer sind engagierte Vorbilder und innovative Vordenker. Die Hypo Tirol Bank wird im Herbst wieder fünf interessante Projekte aus der Initiative auswählen und die Unternehmer für Innovation, Mut, Schaffenskraft, Weitblick und Kreativität prämieren.“ Mag. (FH) Mario Zangerl Bereichsleiter Firmenkunden
Fortschritt beginnt mit der Verwirklichung von Ideen. JETZT INFORMIEREN Mehr zu flexiblen Finanzierungsmodellen und lohnenden Förderungen unter:
www.impulse-tirol.at
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TIROLS TOP-BANKEN PLATZ
UMSATZ 2014
EGT 2014
MITARBEITER
1
Bank für Tirol und Vorarlberg
FIRMA
9.600.000.000
89.800.000
1.195
2
Hypo Tirol Bank
8.255.000.000
-18.500.000
566
3
Raiffeisen Landesbank Tirol
7.079.000.000
26.500.000
370
4
Tiroler Sparkasse
3.495.000.000
24.400.000
642
5
Sparkasse Schwaz
1.488.000.000
7.712.000
178
6
Sparkasse Kufstein
1.473.000.000
14.766.000
235
7
Volksbank Tirol Innsbruck-Schwaz
1.184.000.000
9.200.000
220
8
Volksbank Landeck
990.000.000
5.652.000
144
9
Volksbank Kufstein-Kitzbühel
893.000.000
5.500.000
180
10
Sparkasse Imst
836.000.000
4.400.000
151
11
Sparkasse der Stadt Kitzbühel
781.000.000
5.966.000
132
12
RaiffeisenBank Kitzbühel
718.000.000
7.579.000
76 130
13
Raiffeisenbank Wörgl-Kufstein
702.000.000
5.818.000
14
Raiffeisen RegionalBank Fieberbrunn
487.000.000
3.629.000
66
15
Volksbank Osttirol-Westkärnten
380.000.000
328.000
88
16
Lienzer Sparkasse
372.000.000
1.818.000
60
17
Raiffeisenbank Regionalbank Hall i. T.
295.000.000
1.803.000
53
18
Raiffeisenbank Mittleres Unterinntal
274.100.000
1.800.000
51
19
Raiffeisenbank Wattens
258.000.000
2.286.000
45
20
Sparkasse Rattenberg
257.000.000
1.856.000
48
21
Raiffeisenbank Wipptal
249.000.000
1.348.000
39
22
Raiffeisen RegionalBank Schwaz
248.000.000
1.610.000
38
Zu Redaktionsschluss waren noch nicht alle Bilanzen veröffentlicht bzw. wollten nicht alle Banken ihre Zahlen bekannt geben.
DIE GROSSEN VIER IM DETAIL BANK FÜR TIROL UND VORARLBERG
RAIFFEISEN LANDESBANK TIROL AG
Bilanzsumme
9.600 Mio. Euro (+0,1 %)
Bilanzsumme
7.079 Mio. Euro (-3,0 %)
Betriebserträge
226,8 Mio. Euro (+2,2 %)
Betriebserträge
107,7 Mio. Euro (-2,9 %)
Ergebnis vor Steuern
89,8 Mio. Euro (+4,0 %)
Ergebnis vor Steuern
Ergebnis nach Steuern
76,1 Mio. Euro (+11 %)
Ergebnis nach Steuern
26,5 Mio. Euro (+3,5 %) 21,0 Mio. Euro (+17,3 %)
Einlagen
6.920 Mio. Euro (+3,2 %)
Einlagen
1.698 Mio. Euro (+4,7 %)
Ausleihungen
6.390 Mio. Euro (-0,3 %)
Ausleihungen
2.353 Mio. Euro (+/- 0 %)
Eigenmittel Eigenmittelquote Kernkapital Kernkapitalquote Mitarbeiter
930 Mio. Euro (-3,5 %) 15 % (-6,0 %) 796 Mio. (-1,4 %) 12,8 % 1.195
HYPO TIROL BANK AG
Eigenmittel Eigenmittelquote Kernkapital
411 Mio. Euro (+5,4 %) 13,5 % (+6,3 %) 381,5 Mio. (+2,5 %)
Kernkapitalquote
12,2 %
Mitarbeiter
ca. 370
TIROLER SPARKASSE BANK AG
Bilanzsumme
8.255 Mio. Euro (-7,3 %)
Bilanzsumme
Betriebserträge
71,2 Mio. Euro (-29,2 %)
Betriebserträge
3.495 Mio. Euro (-1,4 %) 87,4 Mio. Euro (+4,2 %)
Ergebnis vor Steuern
-18,5 Mio. Euro (> -100 %)
Ergebnis vor Steuern
24,4 Mio. Euro (+119,7 %)
Ergebnis nach Steuern
-25,7 Mio. Euro (> -100 %)
Ergebnis nach Steuern
23,0 Mio. Euro (+452,6 %)
Einlagen
2.812 Mio. Euro (+5,4 %)
Einlagen
2.193 Mio. Euro (+2,5 %)
Ausleihungen
5.387 Mio. Euro (-3,9 %)
Ausleihungen
2.533 Mio. Euro (+0,6 %)
Eigenmittel
206,8 Mio. Euro (-8,3 %)
Eigenmittel Eigenmittelquote Kernkapital Kernkapitalquote Mitarbeiter
562 Mio. Euro (-0,9 %) 13,5 % (+2,0 %) 449 Mio. (+2,5 %) 10,8 % 566
Eigenmittelquote Kernkapital Kernkapitalquote Mitarbeiter
14,9 % (-3,9 %) 195,6 Mio. (-2,6 %) 14,1 % 642 Alle Angaben ohne Gewähr!
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Volksbank
VOLKSBANK VERDOPPELT GEWINN UND STOCKT EIGENMITTEL AUF Mit einem Betriebsergebnis von 11,4 Millionen Euro (+ 52 %) konnte die Volksbank Tirol Innsbruck-Schwaz AG das Geschäftsjahr 2014 äußerst erfolgreich abschließen. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) wurde mit 9,2 Millionen Euro sogar mehr als verdoppelt und auch die Eigenmittel wurden auf knapp 140 Millionen Euro respektabel aufgestockt. // Fotos: Holy Die Volksbank Tirol Innsbruck-Schwaz AG verfügt über eine hervorragende Kapitalausstattung.
Die beiden Vorstände Mag. Anton Fuchs (li.) und Mag. Markus Hörmann halten die Volksbank Tirol Innsbruck-Schwaz AG weiterhin auf Erfolgskurs und blicken optimistisch in die Zukunft.
S
ehr erfreulich ist die Entwicklung unseres Dienstleistungsgeschäftes. So beträgt unser Provisionssaldo gemessen an der Bilanzsumme bereits 1,4 Prozent, was im Vergleich zu den österreichischen Banken einen Spitzenwert darstellt“, sagte Markus Hörmann, Vorstandsdirektor der Volksbank Tirol InnsbruckSchwaz AG, anlässlich der Generalversammlung.
KREDITWACHSTUM
„Bei der Volksbank Tirol Innsbruck-Schwaz AG gab und gibt es keine Kreditklemme – weder bei Unternehmern noch bei Privaten. Während bei einigen Tiroler Banken das Kreditvolumen im Vorjahr schrumpfte oder stagnierte, konnte die Volksbank Tirol Innsbruck-Schwaz AG bei den Ausleihungen ein Plus von immerhin 2,1 Prozent erzielen“, zeigte sich Anton Fuchs, der gemeinsam mit Markus Hörmann die Bank führt, durchaus zufrieden mit der Entwicklung des Kreditgeschäftes.
EINLAGEN IM PLUS
Auch die Passivseite der Bilanz, die die Kundeneinlagen widerspiegelt, weist einen positiven Trend aus. Trotz der derzeitigen Niedrigzinsphase gab es bei den Spar- und Sichteinlagen 2014 ein Wachstum von 2,2 Prozent.
HOHE EIGENMITTEL
Als stark in der Region verankerte Bank verfügt die Volksbank Tirol Innsbruck-Schwaz AG über eine gesunde Kapitalausstattung. Durchschnittlich verfügen Österreichs Banken über eine Kernkapitalquote von 11,9 Prozent. Die Volksbank Tirol Innsbruck-Schwaz AG erzielt bei dieser Kennzahl den hervorragenden Wert von 21,3 Prozent und zählt damit weiterhin zu den kapitalstärksten Banken in Österreich.
ERFOLGREICHER START 2015
Mit 31. März 2015 konnte die Volksbank Tirol Innsbruck-Schwaz AG das absolut beste Quartalsergebnis in der nunmehr 145-jährigen Firmengeschichte verbuchen. Stolz sind die beiden Vorstände Anton Fuchs und Markus Hörmann auch auf die Spitzenposition der Volksbank Tirol Innsbruck-Schwaz AG im gesamten VB-Sektor: „Unser Institut liegt beim aktuellen Ertragsranking der 42 österreichischen Volksbanken derzeit an erster Stelle. Zurückzuführen ist dieses fabelhafte Ergebnis in erster Linie auf unsere erfolgreichen Umschichtungsstrategien im Wertpapierbereich, wodurch nicht nur wir, sondern auch unsere Kunden schöne Gewinne erzielen konnten, was uns natürlich besonders freut.“ eco.nova
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Bank Austria
JETZT EXPORTCHANCEN NUTZEN MIT DER BANK AUSTRIA – DEM PARTNER BEI AUSLANDSGESCHÄFTEN Der niedrige Eurokurs begünstigt die österreichische Exportwirtschaft. Die Bank Austria steht außenhandelsorientierten Unternehmen mit kompetenter Beratung und Unterstützung durch maßgeschneiderte Finanzierungs-, Zahlungsverkehrsund Absicherungslösungen zur Seite. forderlich sind. Dabei kann es sich zum Beispiel um die Investition in zusätzliche Kapazitäten oder in Maschinen und Anlagen handeln, die zur Be- und Verarbeitung im Inland nötig sind. Was kostet diese Vorfinanzierung? Die Konditionen sind äußerst attraktiv. Sie entsprechen jenen, die auch für Investitionen bzw. Beteiligungen im Ausland zur Anwendung kommen. Detaillierte Informationen dazu bietet unter anderem unser Förderratgeber im Internet. Markus Sappl
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ir sprachen mit Markus Sappl, Leiter Firmenkunden Tirol, über die wirtschaftlichen Entwicklungen im Allgemeinen und den Beitrag der Bank Austria im Speziellen. ECO.NOVA: Wie schätzen Sie die weitere wirtschaftliche Entwicklung ein? MARKUS SAPPL: Ich denke, dass zumindest zwei Faktoren der österreichischen Wirtschaft in den kommenden Monaten zu mehr Schwung verhelfen sollten: Das sind der schwächere Euro und das billigere Öl. Der Euro hat im vergangenen halben Jahr gegenüber dem US-Dollar um über 20 Prozent an Wert verloren. Das hilft der Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Exportwirtschaft und eröffnet neue Absatzchancen für exportorientierte Unternehmen außerhalb des Euroraums. Aufgrund der gelockerten Geldpolitik der Europäischen Zentralbank ist zu erwarten, dass der schwache Eurokurs und dessen exportstützende Wirkung längere Zeit erhalten bleiben. Außenhandel als Schlüssel zum Erfolg – welchen Beitrag leistet die Bank Austria? Wir stellen Unternehmen alles aus einer Hand zur Verfügung, was sie im Rahmen ihrer Außenhandelsaktivitäten benötigen: Das beginnt bei der Finanzierung und geht über das Akkreditiv- und Dokumentengeschäft bis hin zu Lösungen für die Zins- und Währungsabsicherung. Damit machen wir die
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eco.nova
weltweiten Geschäfte der österreichischen Unternehmen auch weltweit sicher. Inwieweit profitieren Unternehmen vom umfassenden Netzwerk der Bank Austria? Als Finanzpartner im grenzüberschreitenden Geschäft begleiten wir unsere Kundinnen und Kunden über unser dichtes Netzwerk in Zentral- und Osteuropa, unsere Niederlassungen in den USA und Asien sowie rund 4.000 Korrespondenzbanken an jeden Punkt der Welt. Das gilt auch und insbesondere für exportorientierte Klein- und Mittelbetriebe (KMU). Wir unterstützen sie durch umfassendes Beratungs-Know-how und genaue Kenntnis der lokalen Märkte sowie höchste <Servicequalität und sorgen mit professionellen Lösungen für einen sicheren und reibungslosen Ablauf des Auslandsgeschäfts. Übrigens setzt schon jedes zweite Unternehmen in Österreich, das im Außenhandel tätig ist, auf die Expertise und Verlässlichkeit der Bank Austria. Um exportieren zu können, muss oft zuerst im Inland investiert werden. Gibt es dafür spezielle Vorfinanzierungen? Die Oesterreichische Kontrollbank (OeKB), mit der die Bank Austria seit vielen Jahren hervorragend zusammenarbeitet, hat eine Möglichkeit geschaffen bzw. ausgeweitet, Materialien und Investitionen zu finanzieren, die im österreichischen Betrieb für das Vorbereiten und Abarbeiten konkreter Exportaufträge er-
WELTWEIT ZUHAUSE
Unternehmen profitieren mehrfach von der internationalen Ausrichtung der Bank Austria bzw. der UniCredit: • Starke Wurzeln in 17 Ländern Europas (davon 14 Länder in Zentral- und Osteuropa) • Weltweites Netzwerk in 50 Märkten, darunter USA und Asien • Zugang zu rund 4.000 Partnerbanken in 150 Ländern • Höchste Servicequalität in den Bereichen Exportfinanzierung, Dokumenten- und Garantiegeschäft, Absicherung von Währungsrisiken und grenzüberschreitender Zahlungsverkehr • Unterstützung bei der Auswahl von Förderungen: http://foerderratgeber.bankaustria.at
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NACHHALTIGER WACHSTUMSKURS Die Generali Versicherung in Tirol blickt auf eine sehr erfolgreiche Entwicklung 2014 zurück. Tirol ist innerhalb der Generali Versicherung das Bundesland mit dem größten Prämienwachstum. So ist das Prämienaufkommen um herausragende 19,9 Prozent auf 200,7 Millionen Euro gestiegen. MedCare: Prämienplan mit einer lebenslangen Prämienreduktion ab dem 65. Lebensjahr. Auch die Expat Gesundheitsvorsorge für vorübergehende Auslandsaufenthalte, ergänzende Gesundheits-Assistance-Angebote, verbesserte Selbstbehaltsregeln und das betriebliche Gesundheitsförderungsangebot Fit4Business für Unternehmer mit umfassenden Beratungs- und Unterstützungsdienstleistungen zählen zum Angebot.
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Arno Schuchter, Mitglied des Vorstandes/Ressort Vertrieb–Marketing, Generali Holding Vienna AG und Generali Versicherung AG Markus Winkler, Regionaldirektor für Tirol und Vorarlberg, Generali Versicherung AG
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ie Generali Versicherung ist mit einem Marktanteil von 13,4 Prozent die drittgrößte österreichische Versicherungsgesellschaft und Marktführer in der Lebensversicherung mit laufender Prämienzahlung, Schaden-/ Unfallversicherung, Kfz- und Rechtsschutzversicherung sowie in der Haushalt-/Eigenheimversicherung. Innerhalb der Gruppe konnte sich vor allem Tirol behaupten – mit dem größten Prämienwachstum aller Bundesländer. Markus Winkler, Regionaldirektor für Tirol und Vorarlberg: „In fast allen Sparten gelang ein Prämienwachstum deutlich über dem Markt, was auf die starke Leistung unseres Exklusivvertriebes und unserer Vertriebspartner zurückzuführen ist.“ Um diese noch weiter zu stärken, wird die hochqualitative, individuelle Beratung noch weiter ausgebaut. 2015 werden mindestens 15 neue Kundenbetreuer aufgenommen und das Serviceangebot laufend erweitert. Nach dem Ausbau der mobilen Services mit der Notfall-, Unwetter-, Service-Card-
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und Schaden-App wird intensiv am Ausbau der elektronischen Kundenkommunikation gearbeitet. Darüber hinaus stellt die laufende Optimierung der Produkt- und Servicepalette einen wichtigen Erfolgsfaktor dar. Dazu zählen mit dem Start von „Betrieb & Beruf“ im Juni die Einführung einer neuen Produktwelt im Bereich Nicht-Leben sowie ein Schwerpunkt in der Gesundheitsvorsorge.
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Die Generali hat für 2015 das Gesundheitsjahr ausgerufen und startet mit einer Reihe neuer Produkte und Initiativen. Im Mittelpunkt steht das neue Gesundheitscoaching mit der Medizinerin und Moderatorin Vera Russwurm als Testimonial, das auf die grundlegenden Faktoren Bewegung und Ernährung abzielt. Professionelle Gesundheitscoaches begleiten dabei Sonderklasse-Kunden acht Wochen bei ihrem individuellen Gesundheitsprogramm. Weitere Maßnahmen und Aktionen im Gesundheitsjahr sind das neue Produkt
Das historische Niedrigzinsumfeld und die erweiterten Transparenz- und Kapitalerfordernisse in Hinblick auf Solvency II stellen die Versicherungswirtschaft vor große Herausforderungen. Trotz dieser schwierigen Rahmenbedingungen ist die Bedeutung der Lebensversicherung für die private Altersvorsorge unverändert groß. Mit einer Gesamtverzinsung von 3,25 Prozent in der klassischen Lebensversicherung bietet die Generali ein weiterhin attraktives Angebot. Zur Absicherung der Gesamtverzinsung sowie zur Sicherung der Kontinuität in der laufenden Prämienfortzahlung werden in Zukunft Einmalprämien selektiv gezeichnet.
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UNIQA
VERSICHERER VOR ORT Als Tirols größter regionaler Versicherer mit einem Marktanteil von über 25 Prozent will UNIQA Tirol das Netz von aktuell rund 50 Standorten in den kommenden drei bis fünf Jahren im zweistelligen Bereich ausbauen und so noch näher an den Kunden rücken. Begleitet wird die neue Denkweise des Versicherers von der für die Branche unkonventionellen Werbekampagne „Denk UNIQA“. // Foto: Birgit Koell
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NIQA Tirol hat ein klares Ziel: Als „Versicherer vor Ort“ noch präsenter zu sein, um damit zum Nahversorger für die Regionen zu werden. Diego Reichstamm, Landesdirektor UNIQA Tirol: „Wir sind aktuell auf der Suche nach guten Leuten, die in der Versicherungsbranche etwas bewegen wollen. Ihnen möchten wir die Möglichkeit geben, in einer Art Franchisesystem eine so genannte GeneralAgentur zu eröffnen.“ Gemeint ist damit eine kleine Einheit bestehend aus zwei bis vier Vertriebsmitarbeitern und einem Backoffice-Bereich, in dem das Privatkundengeschäft abgewickelt werden kann. Diese Partner machen die Polizzierung und Kleinschadenerledigung ganz unkompliziert vor Ort möglich. „Es ist heute entscheidend, direkt beim Kunden zu sein. Ihm ist es völlig egal, wo die technischen Hintergrundaktivitäten zu seinem Fall ablaufen. Wichtig ist ihm, im Schadensfall sofort den richtigen Ansprechpartner zu haben. Das ist auch unser Leistungsversprechen. Und hier möchten wir laufend besser und schneller werden“, konstatiert Reichstamm.
„ES IST HEUTE ENTSCHEIDEND, DIREKT BEIM KUNDEN ZU SEIN. WICHTIG IST IHM, IM SCHADENSFALL SOFORT DEN RICHTIGEN ANSPRECHPARTNER ZU HABEN. DAS IST AUCH UNSER LEISTUNGSVERSPRECHEN. HIER MÖCHTEN WIR LAUFEND BESSER UND SCHNELLER WERDEN.“ Diego Reichstamm, Landesdirektor UNIQA Tirol
UNIQA LANDESDIREKTION TIROL IN ZAHLEN • • • • •
Gesamtprämienvolumen: ca. 307 Mio. Euro Marktanteil: 25,0 Prozent Kunden: 200.000 Verwaltete Verträge: 400.000 Standorte insgesamt: 44 // davon Landesdirektion: 1, regionale Servicecenter: 10, GeneralAgenturen: 33 • Mitarbeiter: 390 // davon vor Ort beim Kunden: 253 • KFZ-Zulassungsstellen: 26 Kundenservice in Tirol: • Unwetterwarnungen: 397.000 Kundenabos UNIQA SafeLine (KFZ-Versicherung): 3.900 Verträge
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Die Vertriebswege von UNIQA sind vielfältig: Neben den GeneralAgenturen gibt es angestellte Außendienstmitarbeiter, die den regionalen Standorten zugeteilt sind. Dass dieser breit gefächerte Ansatz funktioniert, zeigt nicht zuletzt, dass das Unternehmen in Österreich bereits zum 12. Mal in Folge als vertrauenswürdigster Versicherer ausgezeichnet wurde. „Um dieses Vertrauen über einen langen Zeitraum zu erreichen, muss man sich immer wieder neu beweisen“, weiß Reichstamm.
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Baubeginn
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eco.nova
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ck Klausner
KRISENMANAGEMENT IN EXTREMFÄLLEN Alle Jahre zerstören Naturkatastrophen Straßen, Häuser, Infrastruktur und Betriebe. Zuletzt legte die Hochwasserkatastrophe im Sommer 2013 die halbe Wirtschaft in den Bezirken Kufstein und Kitzbühel lahm. Besonders betroffen war die Firma Steinbacher Dämmstoff GmbH in Erpfendorf, wo das gesamte Betriebsgelände überflutet, die Produktion lahmgelegt und der komplette Lagerbestand vernichtet worden ist. 300 Mitarbeiter waren betroffen, die Schadensumme betrug mehrere Millionen Euro. Das überschwemmte Betriebsgelände von Steinbacher
Christian Klausner, ck Versicherungsmakler GmbH: „Wir sind stolz, unserer Aufgabe als Krisenmanager optimal nachgekommen zu sein.“
Mag. Roland Hebbel, Steinbacher Dämmstoff GmbH: „Ohne die rasche finanzielle Hilfe wäre der Schaden deutlich höher ausgefallen.“
B
ei einer derartigen Katastrophe ist ein umgehendes und effektives Krisenmanagement mit folgender Schadensregulierung überlebensnotwendig, um einerseits den Betrieb so gut als möglich aufrechterhalten zu können und andererseits um die Schadensumme zu minimieren. Primäre Arbeit ist es, den Schaden genau zu dokumentieren und der Höhe nach bestimmen zu lassen, damit der Versicherungskunde auch rasch zu einer monetären Hilfe bzw. zu einer vertraglich zugesicherten Versicherungsentschädigung gelangt. „In unserem Fall konnten wir umgehend mit der Schadensregulierung beginnen“, so Versicherungsmakler Christian Klausner. „Nach der Erstinformation
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des Schadens an uns wurden umgehend Krisenmaßnahmen nach einem klar strukturierten Risikomanagement (organisiert vom Kunden) eingeleitet. Bereits am zweiten Tag nach dem Unglück waren wir mit einem Spezial-Sachverständigenteam aus ganz Österreich vor Ort und haben die Schäden (Gebäude, Lager, Technik etc.) mit den gemeinsam bestimmten Spezialisten aufgenommen und für die Versicherung dokumentiert“, so Klausner. Nicht zuletzt aufgrund dieser ausführlichen und fundierten Dokumentation hat der Kunde bereits nach kurzer Zeit eine erste Akontozahlung erhalten. Dies ist umso wichtiger, da die Liquidität in solchen Krisensituationen ein ausgesprochen wichtiger Faktor ist. „Ohne die
rasche finanzielle Hilfe wäre der Schaden sicher noch höher ausgefallen. So konnten wir nach den Aufräumarbeiten möglichst schnell wieder den Betrieb aufnehmen und somit die Lieferfähigkeit für die Kunden gewährleisten. Dies war die höchste Priorität“, so Steinbacher-Geschäftsführer Mag. Roland Hebbel. Ohne ein derart strukturiertes Krisenmanagement direkt beim Kunden wäre ein solch zügiges Vorgehen natürlich nicht möglich gewesen. „Nicht zuletzt aufgrund unseres sogar über die nationalen Grenzen hinausgehenden Sachverständigennetzes konnte die Erstversorgung optimal sichergestellt werden. In Summe handelte es sich bei dem Fall um den größten zusammenhängenden durch ein Hochwasser bedingten Versicherungsschaden in Österreich und wir sind stolz, unserer Aufgabe als Krisenmanager optimal nachgekommen zu sein“, so Klausner.
Weitere Informationen und Rückfragen zur optimalen Schadensregulierung und -abwicklung:
ck CHRISTIAN KLAUSNER VERSICHERUNGSMAKLER GMBH
Museumstraße 8/IV, 6020 Innsbruck Tel.: 0512/574757 Mobil: 0664/1384344 klausner@klausner-versichert.at www.klausner-versichert.at
Nicht auf den Wind kommt es an, sondern wie man die Segel setzt. Unsere Steuerexperten setzen die Segel sowohl für internationale Unternehmensgruppen als auch für Familienunternehmen und Privatpersonen. Dabei decken wir sämtliche Aspekte des internationalen und nationalen Steuerrechts ab und bieten Ihnen maßgeschneiderte Lösungen.
Kontaktieren Sie uns: Mag. Andreas Kapferer, LL.M. Partner +43 512 582 555 39 akapferer@deloitte.at
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© 2015 Deloitte Tirol Wirtschaftsprüfungs GmbH Deloitte bezieht sich auf Deloitte Touche Tohmatsu Limited, eine „UK private company limited by guarantee“ („DTTL“), deren Netzwerk von Mitgliedsunternehmen und deren verbundenen Unternehmen. DTTL und jedes ihrer Mitgliedsunternehmen sind rechtlich selbstständige und unabhängige Unternehmen. DTTL (auch „Deloitte Global“ genannt) erbringt keine Dienstleistungen für Kunden. Unter www.deloitte.com/about finden Sie eine detaillierte Beschreibung von DTTL und ihrer Mitgliedsunternehmen.
Innsbruck Imst St. Anton
TIROLER Versicherung
DIE EINZIGE HEIMISCHE VERSICHERUNG
Das Team im Kundenbüro Reutte Mühler Straße 12 // Tel. 0 56 72/64 8 48 Mo. – Do.: 8 – 12:30 und 13:30 – 16 Uhr Fr.: 8 – 13 Uhr; KFZ-Anm.: Mo. – Fr.: 8 – 12 Uhr
Das Team im Kundenbüro Innsbruck Wilhelm-Greil-Straße 10 // Tel. 0512/53 13-0 Mo. – Do.: 7:30 – 16:30 und Fr.: 7:30 – 15 Uhr KFZ-Anm.: Mo. – Do.: 8 – 16 Uhr, Fr.: 8 – 14 Uhr
Das Team im Kundenbüro Hall Innsbrucker Straße 84 // Tel. 0 52 23/41 3 77, Mo. – Do.: 7:30 – 16:30 und Fr.: 7:30 – 15 Uhr, KFZ-Anm.: Mo. – Do.: 8 – 16 Uhr, Fr.: 8 – 14 Uhr
ST. JOHANN REUTTE
HALL
TELFS
KUFSTEIN KITZBÜHEL WÖRGL SCHWAZ
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IMST LANDECK Das Team im Kundenbüro Landeck Malser Straße 56 // Tel. 0 54 42/62 2 77 Mo. – Do.: 8 – 12:30 und 13:30 – 16 Uhr Fr.: 8 – 13 Uhr, KFZ-Anm.: Mo. – Fr.: 8 – 12 Uhr
Sterzing
Mals
Sand i. T.
LIENZ
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Sarnthein
Brixen
BOZEN
Das Team im Kundenbüro Imst Schustergasse 27 // Tel. 0 54 12/66 0 92 Mo. – Do.: 8 – 12:30 und 13:30 – 16 Uhr Fr.: 8 – 13 Uhr, KFZ-Anm.: Mo. – Fr.: 8 – 12 Uhr
Das Team der Maklerabteilung Innsbruck Wilhelm-Greil-Straße 10, Tel. 0512/53 13-1313 Mo. – Do.: 7:30 – 16:30 Fr.: 7:30 – 12 Uhr
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Das Team im Kundenbüro Schwaz Münchner Straße 20 // Tel. 0 52 42/62 3 98 Mo. – Do.: 8 – 12:30 und 13:30 – 16 Uhr Fr.: 8 – 13 Uhr, KFZ-Anm.: Mo. – Fr.: 8 –12 Uhr
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Das Team im Kundenbüro Wörgl Bahnhofstraße 8a // Tel. 0 53 32/72 4 60 Mo. – Do.: 8 – 12:30 und 13:30 – 16 Uhr Fr.: 8 – 13 Uhr, KFZ-Anm.: Mo. – Fr.: 8 – 12 Uhr
TIROLER Versicherung Die TIROLER-Vorstände Mag. Franz Mair und Dr. Walter Schieferer sowie Marketingleiter Martin Reiter mit historischen Utensilien aus dem Firmenarchiv
Das Team im Kundenbüro St. Johann Wieshoferstraße 9 // Tel. 0 53 52/64 6 31 Mo. – Do.: 8 – 12:30 und 13:30 – 16 Uhr Fr.: 8 – 13 Uhr, KFZ-Anm.: Mo. – Fr.: 8 – 12 Uhr
SEIT 190 JAHREN IST TIROL FELSENFEST VERSICHERT Vor 190 Jahren bekamen die Tiroler erstmals die Möglichkeit, ihr Hab und Gut zu versichern. Schon vier Jahre zuvor hatte der Kaiser den Privatverein „allergnädigst bewilliget“ und 1823 die Statuten genehmigt. Als 1825 das nötige Startkapital für das operative Geschäft gesichert war, nahm die TIROLER ihre Geschäftstätigkeit auf. Heute gilt sie als eine der ältesten durchgehend bestehenden Tiroler Firmen und blickt auf eine bewegte Geschichte zurück.
Das Team im Kundenbüro Kitzbühel Im Gries 11 // Tel. 0 53 56/62 5 74 Mo. – Do.: 8 – 12:30 und 13:30 – 16 Uhr Fr.: 8 – 13 Uhr, KFZ-Anm.: Mo. – Fr.: 8 – 12 Uhr
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ie TIROLER VERSICHERUNG ist die älteste Versicherung Tirols, die drittälteste Österreichs und seit der Wiederaufnahme der Geschäftstätigkeit in Südtirol im Jahr 2006 auch die älteste Versicherung Italiens. Die TIROLER ist heute die einzige in der gesamten Region Tirol-Südtirol-Trentino tätige Versicherung, die zu 100 Prozent „tirolerisch“ ist, und zählt als moderner Universalversicherer 117.000 Mitglieder (= Kunden).
PRIVATVEREIN VON ANFANG AN
Das Team im Kundenbüro Kufstein Salurner Straße 38 // Tel. 0 53 72/62 1 31 Mo. – Do.: 8 – 12:30 und 13:30 – 16 Uhr Fr.: 8 – 13 Uhr, KFZ-Anm.: Mo. – Fr.: 8 – 12 Uhr
Die TIROLER VERSICHERUNG ist seit ihrer Gründung ein Verein auf Gegenseitigkeit und daher ausschließlich ihren Mitgliedern verpflichtet. „Diese Gesellschaftsform entspricht dem Grundgedanken einer Versicherung: Gewinne bleiben im Verein, kommen den Mitgliedern zugute und werden privat zur Bildung hoher Rücklagen verwendet“, so Vorstand Dr. Walter Schieferer. Im Gegensatz zu anderen Versicherungsanstalten hat die TIROLER VERSICHERUNG keine Shareholder und zahlt keine Dividenden. Ein Fonds für besonders schwer Betroffene bietet über die Versicherungsleistungen hinaus zusätzliche Hilfe für die Mitglieder bei außerordentlichen Schicksalsschlägen. „Auch alle Entscheidungsträger sind Mitglieder und sorgen dafür, dass das Geld ausschließlich im eigenen Land bleibt. Sponsoringgelder fließen nur an Kunden und innerhalb der Region und alle Aufträge ergehen ebenfalls ausschließlich an Kunden und somit an Tiroler Firmen“, berichtet Schieferer. Alle Geschäftsbereiche werden von der Firmenzentrale in Innsbruck aus gesteuert. Dadurch passieren alle wichtigen Entscheidungen nahe an den Kunden. So vielfältig wie die Ansprüche an das Leben, so vielfältig sind auch die Versicherungsprodukte. Als einziges Unternehmen in der Region Tirol-Südtirol-Trentino entwickelt die TIROLER die Produkte vollkommen eigenständig und angepasst an die regionalen Bedürfnisse. „Unser Grundsatz ist es, Sicherheit in unserer Region zu bieten“, erklärt Vorstand Mag. Franz Mair. „Vor allem in der Schadenserledigung bemühen wir uns, rasch zu handeln. Das macht uns stark!“ Als einzige Versicherung im Land hat die TIROLER eine offizielle Partnerschaft mit Tirols Feuerwehren und führt alljährlich gezielte Aktionen zur Schadenverhütung durch.
TIROLER MIT MEHRWERT
Das Team im Kundenbüro Lienz Mühlgasse 6A // Tel. 0 48 52/65 6 46 Mo. – Do.: 8 – 12:30 und 13:30 – 16 Uhr Fr.: 8 – 13 Uhr, KFZ-Anm.: Mo. – Fr.: 8 – 12 Uhr
Auch durch Förderprogramme im Sport- und Kultursektor sorgt die TIROLER VERSICHERUNG für nachhaltige Erfolge in der Region. Vielen erfolgreichen Sportlern konnte durch eine Starthilfe der Weg zur Karriere erleichtert werden. Als langjähriger Partner großer Veranstaltungen leistet die TIROLER einen wertvollen Beitrag zum Erhalt der Tiroler Kulturlandschaft. Mit mehr als 290 Mitarbeitern und einer Bilanzsumme von über 325 Mio. Euro zählt die TIROLER VERSICHERUNG zu den erfolgreichsten Tiroler Unternehmen. // www.tiroler.at eco.nova
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DAS TOP-500-FAHRZEUG 1977 kam der erste 7er-BMW auf den Markt. Seitdem steht die Modellreihe für Luxus, Sportlichkeit und hohen Reisekomfort. Auch die sechste Generation, die Ende Oktober auf den Markt kommt, soll Wegbereiter für eine moderne, zeitgemäße und zukunftsweisende Form sein. // Text: Bruno König, Fotos: BMW
W
ir denken voraus bei allem, was wir tun, und streben stets nach Perfektion. Das Ergebnis ist immer Freude am Fahren. Sie weist uns den Weg in die Zukunft. In diesem Fahrzeug steckt alles, was wir bei BMW heute können“, sagte Harald Krüger, Vorsitzender des Vorstandes der BMW AG, anlässlich der Präsentation der neuesten Generation des 7er-BMW. Die neuen innovativen Fahrassistenzsysteme bedeuten einen Quantensprung für noch mehr Sicherheit und Komfort in der Luxus-
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klasse. Zum einen kann das neue ConnectedDrive-Angebot den Fahrer bis zu 210 km/h in der Lenk- und Spurführung teilautomatisiert unterstützen und zum anderen passt sich der 7er per Knopfdruck automatisch an die vorgegebenen Tempolimits an.
FERNGESTEUERTES PARKEN
Als weltweit erstes Fahrzeug bietet der neue 7er „ferngesteuertes Parken“. Dabei übernimmt das Fahrzeug völlig selbständig das Ein- und Ausfahren aus der Garage oder Parklücke. Der Fahrer muss dazu nicht ein-
mal im Auto sitzen. Alles was er dafür braucht, ist der vielseitig verwendbare Display-Schlüssel, der ihn außerdem mit nützlichen Infos zu Reichweite, Verriegelung und Servicemeldungen versorgt. Oder auch zum Aktivieren der Standheizung dient. Neu im 7er ist auch der „Adaptive Mode“, der sich automatisch an den persönlichen Fahrstil und die besonderen Anforderungen der Strecke anpasst. Zudem konnte das Gewicht des neuen 7er im Vergleich zum Vorgänger um rund 130 Kilo gesenkt werden. Zu verdan-
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„Bei allem, was wir tun, streben wir nach Perfektion“, Harald Krüger, Vorsitzender des Vorstandes BMW AG
ken ist dies einem speziellen Materialmix aus CFK-Strukturen mit Stahl, Alu, Magnesium und Kunststoff. Die Karosserie hat zudem einen Kern aus Carbon. In Verbindung mit den neuesten Motoren und dem weiterentwickelten 8-Gang-Automatikgetriebe kommt der 730d mit nunmehr 265 PS Leistung auf einen Durchschnittsverbrauch von sensationellen 4,5 Liter auf 100 Kilometer bei nur 119 Gramm CO2 pro Kilometer. Dazu kommt im nächsten Jahr ein Plug-in-Hybrid, der nur mehr 2,1 Liter auf 100 Kilometer verbrauchen soll und rund 40 Kilometer rein elektrisch fahren kann. Weltpremiere im neuen 7er feiert bei BMW die Gestiksteuerung: Durch definierte Handbewegungen kann zum Beispiel das Soundsystem bedient oder Telefonanru-
fe entgegengenommen bzw. abgelehnt werden. Das optionale Laserlicht verdoppelt die Leuchtweite von 300 auf 600 Meter.
MASSGESCHNEIDERTER 7ER
Obwohl das Design des neuen 7er global ausgerichtet ist, können Kunden aus Europa, Asien und Amerika spezielle Charaktere in ihr Fahrzeug bringen. Chinesen zum Beispiel wollen mehr Chrom an ihrem Fahrzeug, Amerikaner fast immer ein M-Sportpaket. Diesen Wünschen kommt BMW nach. „Jeder 7er ist maßgeschneidert. Unsere Kunden können aus schier unendlichen Möglichkeiten ihr Fahrzeug ganz individuell ausstatten. Damit wird jeder 7er so einzigartig wie sein Besitzer selbst. Auch das ist für uns moderner Luxus“, betont Krüger.
Premiere feiert BMWs Neuer im September auf der IAA in Frankfurt. Die Markteinführung ist für den 24. Oktober geplant. Der Einstiegspreis in Österreich liegt bei 96.000 Euro für den 730d. Neben dem Diesel wird noch ein 5,0-Liter-Benziner mit 450 PS angeboten. Der feine Achtzylinder startet bei 133.000 Euro.
BMW-7ER-REIHE: 730d (265 PS) �������������������ab 96.000 Euro 730d xDrive ���������������������� ab 103.000 Euro 730 Ld xDrive ������������������ ab 112.000 Euro 750i xDrive (450 PS) ���� ab 133.000 Euro 750 Li xDrive �������������������� ab 140.000 Euro
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TIROLS TOP-AUTOHÄUSER PLATZ
UMSATZ 2014
UMSATZ 2013
1
Retterwerk GmbH
FIRMA
89.460.700
110.000.000
MITARBEITER 182
2
VOWA Innsbruck
80.273.882
82.000.000
165
3
Autohaus Schweiger GmbH
75.000.000
72.000.000
54
4
Autopark GmbH
65.500.000
62.500.000
175
5
Porsche Innsbruck
47.828.000
49.150.000
102
6
Falch GmbH
31.000.000
39.000.000
90
7
Hans Picker GesmbH
26.000.000
26.000.000
70
8
Autohaus Dosenberger
22.000.000
29.500.000
48
9
Autohaus Pontiller
21.000.000
21.000.000
80
10
Oberhofer Josef GmbH
21.000.000
21.000.000
60
11
Autohaus Strasser
19.105.398
17.000.000
68
12
Auto-Linser GmbH
17.800.000
28.000.000
55
13
Autohaus Rudolf Fuchs GmbH
17.283.627
16.000.000
49
14
Autohaus Hermann Huber
15.000.000
18.000.000
35
16
Auto-Meisinger
14.700.000
17.000.000
48
15
Autohaus Bernhard GmbH
14.500.000
18.000.000
38
17
Hans Brunner GmbH
12.070.219
11.800.000
44
18
Zorn-Wolf GmbH
10.900.000
10.900.000
26
19
Autohaus Neurauter
10.600.000
10.500.000
46
20
Auto-Falbesoner GmbH
10.500.000
10.000.000
27
21
Friedrich Haun GmbH
9.000.000
12.200.000
25
22
Autohaus Luxner GmbH
9.000.000
33
23
Manfred Ellensohn GmbH
9.000.000
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DIE BELIEBTESTEN 20 MARKEN
DIE BELIEBTESTEN MODELLE
MARKE
VERKAUFTE STÜCK
VORJAHR
MARKE
VERKAUFTE STÜCK
VORJAHR
Volkswagen
2.850
2.798
VW Golf
637
638
Škoda
902
819
VW Tiguan
392
380
Audi
605
793
Škoda Octavia
307
299
Ford
595
659
Škoda Fabia
241
162
Fiat
552
581
VW Polo
232
371
BMW
500
456
Fiat Panda
200
196
Seat
499
558
Seat Ibiza
199
229
Opel
486
486
Škoda Yeti
195
239
Mercedes
467
499
Ford Focus
175
201
Suzuki
417
317
Seat Leon
156
155
Peugeot
391
374
Audi Q3
155
172
Toyota
376
407
Suzuki SX4
155
122
Dacia
348
346
Opel Corsa
146
54
Renault
310
343
Audi A3
139
209
Hyundai
268
322
VW Caddy
133
166
Citroën
232
300
Mercedes C-Klasse
130
76
Kia
222
302
Opel Mokka
120
144
Nissan
203
190
Suzuki Swift
118
136
Mazda
169
242
VW Sharan
115
158
Mitsubishi
146
102
VW Bus
100 (g)
120 (g)
Jänner bis Mai 2015
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Wirtschaftskammer Tirol
WAS TIROL BEWEGT In der Verkehrswirtschaft spiegelt sich zu einem großen Teil die Wirtschaftsleistung eines Landes wider. Ist der Warenumschlag hoch, geht es auch der Wirtschaft gut. Dabei ist es gerade die Verkehrswirtschaft, die seit Jahren mit schwierigen Rahmenbedingungen zu kämpfen hat.
D
ie Sparte „Transport und Verkehr“ der Wirtschaftskammer Tirol ist gemessen an der Anzahl der Mitglieder eine relativ kleine Gruppe – und trotzdem enorm umfangreich. Neben den klassischen Transport unternehmen fallen zum Beispiel die Busse samt Postbus AG, die IVB, die ÖBB, aber auch die Seilbahnen und Verkehrs-Nebenbetriebe wie Tankstellen und Fahrschulen sowie der gesamte Flugverkehr darunter. Deshalb ist die Stimmungslage innerhalb der Fachgruppe auch ein guter Indikator für die gesamte Tiroler Wirtschaft. Wir sprachen mit Spartenobmann Gottfried Strobl. ECO.NOVA: Welches Thema bewegt die Verkehrswirtschaft aktuell am meisten? GOTTFRIED STROBL: Es sind generell die schwierigen Rahmenbedingungen, die uns wie jedes andere Gewerbe auch belasten. Die Verkehrswirtschaft hat jedoch eine Sonderstellung, weil zusätzlich sämtliche verkehrspolitischen Rahmenbedingungen, die entweder bereits gesetzt wurden oder in naher Zukunft gesetzt werden, um vermeintlich den Alpentransit einzudämmen, primär unsere eigenen Unternehmen treffen. Welche Rahmenbedingungen prangern Sie im Besonderen an? Allein schon die Bestimmungen hinsichtlich des Nachtfahrverbotes zeigen, dass viele Regularien viel zu kurzsichtig getroffen werden. Konkret geht es darum, dass künftig nur noch Euro-VI-LKWs ohne Ausnahmegenehmigung auf der Inntalautobahn fahren dürfen. Hier zeigt der Vergleich mit anderen Bundesländern, dass die Vorschriften in Tirol weitaus strenger sind und naturgemäß indirekt zu Preissteigerungen führen. Nun haben jedoch viele Transportunternehmen ihren Fuhrpark erst um viel Geld aufgerüstet und nun sollen diese Modelle schon wieder Geschichte sein. Das Problem ist, dass solche Regelungen die
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eco.nova
eigenen Transporteure weitaus mehr treffen als den Transitverkehr. Denn unsere Fahrzeuge verfügen in der Regel nicht über jene Fahrleistungen, die im Alpentransit zum Einsatz kommen. Wenn ein LKW laufend zwischen dem Ruhrgebiet und Rom hin- und herpendelt, kommt er auf eine weitaus höhere Kilometerleistung. Die Fahrzeuge werden folglich etwa alle drei Jahre ausgetauscht, während die heimischen Unternehmer zwischen zehn und fünfzehn Jahre dafür benötigen. Das heißt: Unsere Investitionsrhythmen sind viel länger und wir mit der Umrüstung des Fahrzeugbestandes immer ein wenig hinten. Und man darf dabei eines nicht vergessen: Ca. 90 Prozent aller Waren, die Tirol benötigt, werden über Terminals (Großhandel, Speditionen etc.) umgeschlagen und anschließend über Flächenverkehre den Empfängern zugestellt. Das heißt, ein Großteil der Waren, die man in die Hand bekommt, ist irgendwann in unserem Land umgeschlagen worden, und alle verkehrspolitischen Entscheidungen treffen natürlich auch uns selbst massiv. Ist der Transitverkehr an sich für unsere heimischen Unternehmer ein Problem? Prinzipiell ist er für die Tiroler Transporteure kein großes Thema mehr. Natürlich bewegt er uns, weil diese Fahrzeuge die heimische Verkehrsinfrastruktur belasten. Das Aufgabengebiet unserer Unternehmen liegt eher in der Heimat, weil wir im internationalen Wettbewerb nicht mehr mithalten können. Vor 15 oder 20 Jahren lag der Nord-SüdVerkehr noch zu 80 Prozent in Tiroler Hand, die Fracht wurde also über unsere Transporteure geliefert. Heute haben wir effektiv nur noch wenige Unternehmen, die diese Strecke bedienen. Aber es sind heute nicht weniger LKWs auf den Straßen. Nicht einer. Nur die Steuern werden anderswo kassiert und die Wertschöpfung woanders lukriert. Wenn man heute auf der Autobahn fährt, sieht man kaum noch Tiroler LKWs.
Ein Thema, das im Zuge der Verkehrsdiskussion immer wieder auf den Tisch kommt, ist die Maut. Tirol ist das einzige Bundesland, das für den Wirtschaftsverkehr ohne Sondermaut nicht befahren werden kann. Kommt man von Vorarlberg, muss man durch den Arlbergtunnel, Richtung Süden muss man über den Brenner und im Unterinntal wird eine Sondermaut fällig. Insgesamt fällt damit ein Mehr von 25 bis 30 Prozent an Mautkosten an. Jeder Transport wird damit teurer. Die Transportkosten beeinflussen zunehmend die Wettbewerbsfähigkeit von Wirtschaftsstandorten. Tirol hat hier keine guten Voraussetzungen. Die Problematik, die wir daran sehen, ist, dass diese negative Entwicklung nicht schlagartig erfolgt, sondern schleichend. Aber irgendwann ist auch für Unternehmer Schluss mit lustig. In der Praxis heißt das, dass Betriebe ihren Standort in Tirol zwar halten, Investitionen aber – wenn möglich – im Ausland tätigen. Auch wenn Unternehmen nicht unmittelbar zusperren: Ein Investitionsstopp in Tirol reicht aus, um die Geschäfte sukzessive ins Ausland zu verlagern. Zum Schluss bleiben vielleicht nur noch die Unternehmenszentralen in Tirol. Dieser schleichende Prozess ist deshalb gefährlich, weil man leicht übersehen kann, dass Betriebe mehr im Ausland als im Inland investieren. Und das hat dann natürlich Auswirkungen auf die Beschäftigung. In Tirol sind wir an einem Punkt angelangt, an dem wir das Rad wieder zurückschrauben müssen. Wir brauchen wieder mehr Beschäftigung, die Arbeitslosenzahlen sind so hoch wie nie. Es mag viele Erklärungen dafür geben, aber in Wirklichkeit ist es so, dass es für große Unternehmen nicht mehr attraktiv ist, hier zu investieren. Die Struktur in Tirol ist zwar sehr von Klein- und Mittelbetrieben geprägt, was sehr positiv ist, weil diese Unternehmen auch in Krisenzeiten stabiler sind. Aber für eine Beschäftigungsoffensive brauchen wir auch die Großbetriebe. Wenn ein Betrieb drei Mitarbeiter beschäftigt, braucht er im Verhält-
Wirtschaftskammer Tirol
TIROLER VERKEHRSWIRTSCHAFT IN ZAHLEN 2014
„WILL MAN DEN ALPENTRANSITVERKEHR VERLAGERN, MUSS MAN AN DER QUELLE UND AM ZIEL ANSETZEN UND UMSCHLAGPLÄTZE SCHAFFEN. DER TIROLERISCHE WEG HINGEGEN IST, DIE LKWS IN WÖRGL AUF EINEN ZUG ZU VERLAGERN UND SIE DAMIT AUF DEN BRENNER ZU FAHREN. DAS FÜHRT ZU KEINER NACHHALTIGEN LÖSUNG.“ Spartenobmann Gottfried Strobl
nis eine viel größere Mehrleistung, um einen vierten einzustellen, als ein Großbetrieb. Welche Schlüsse ziehen Sie aus der heimischen Transportwirtschaft für die Wirtschaft generell? Eigentlich bräuchte man nur die Situation der Spediteure abzufragen, um zu wissen, wie es dem Wirtschaftsstandort Tirol geht. Es geht dabei nicht um den Umsatz, sondern um das transportierte Volumen. Wir haben im letzten Herbst bereits gesehen, dass wir nicht dort hinkommen werden, wo wir eigentlich hinkommen wollen. In den östlichen Bundesländern hat das Geschäft bereits wieder angezogen, wir hinken noch deutlich hinterher.
Generell gibt es in Tirol eine Reihe unsinniger Fahrverbote, die teils groteske Geschichten schreiben: Wenn man die Vignettenkontrolle bei Kufstein aufhebt und die Bürgermeister – zu Recht – sagen, es brauche Maßnahmen, um den gesamten Mautfluchtverkehr nicht durch die Stadt zu leiten, und die einzige Lösung der Politik ist, ein LKW-Fahrverbot zu verordnen, dann ist das – gelinde gesagt – fragwürdig. Noch dazu, wo die Verkehrsbeschränkung auf der einzigen Zufahrt in das Kufsteiner Gewerbegebiet erlassen wird, das erst vor relativ kurzer Zeit entwickelt wurde, um jene Betriebe, die sehr verkehrsintensiv sind, aus der Stadt in der Peripherie anzusiedeln. Und jetzt kann man sie nicht mehr anfahren.
Haben Sie Lösungsvorschläge? Wahrscheinlich ist eine Änderung nur durch einen radikalen Schnitt herbeizuführen. Wir müssen vor allem auch bei den Fahrverboten genauer hinschauen. Es scheint, als brauche jeder Bürgermeister sein eigenes Fahrverbot. Das führt jedoch dazu, dass unsere Fahrzeuge nicht mehr optimal disponiert werden können – weil der Fahrer jedes Mal um die Ecke fahren muss. Das ist mit ein Grund, warum in Tirol viele Produkte teurer sind, einfach weil die Wege länger werden und diese Umwege jemand bezahlen muss. Und das ist letztlich immer der Kunde.
Wo besteht noch Nachholbedarf ? Wir müssen auch weiterhin in die Straßeninfrastruktur investieren. Seit Jahrzehnten diskutieren wir über den Ausbau des Fernpasses. Jedes Wochenende gibt es am Lermooser Tunnel Blockabfertigung und es ist niemand in der Lage, diesen Missstand zu beseitigen. Es traut sich keiner drüber – lieber lassen wir unsere Gäste im Stau stehen. Die Frage ist, wie lange diese sich das noch gefallen lassen werden. Wir müssen endlich handeln. Wir können nicht immer nur mit Sperren reagieren und meinen, mit Verkehrsbeschränkungen internationale Probleme lösen zu können.
Mitglieder (Veränderung in % zu 2013) Sparte Transport & Verkehr gesamt: 3.792 (+0,42) davon: • Schienenbahnen: 13 (+160,00) • Autobus-, Luftfahrt- und Schifffahrtunternehmungen: 277 (+1,46) • Seilbahnen: 201 (–1,96) • Spediteure: 139 (+1,45) • Beförderungsgewerbe mit PKW: 1.782 (+/–0) • Güterbeförderungsgewerbe: 1.182 (–0,68) • Fahrschulen und allgemeiner Verkehr: 97 (+4,30) • Garagen-, Tankstellen und Servicestationsunternehmen: 485 (+1,67) Beschäftigte Arbeitgeberbetriebe: 1.202 (–4,30) Arbeitnehmer: 19.261 (+1,04) Lehrbetriebe: 73 (–6,42) Lehrlinge: 210 (+1,94) Davon neu eingestellt: 65 (–1,52) Beförderte Personen • Schiene: ÖBB-Nahverkehr: 15,95 Mio. (2013) IVB-Straßenbahnbetrieb: 9,22 Mio. (+14,55) Stubaitalbahn: 1,19 Mio. (+8,57) Achenseebahn: 109.000 (-0,51) Zillertalbahn: 2,15 Mio. (2013) • Innsbrucker Taxigewerbe: 2,22 Mio. (–7,0) • Kraftlinienverkehr: ÖBB-Postbus GmbH: 21,82 Mio. (2013) IVB-Busbetrieb: 46,55 Mio. (+2,29) STB-Busbetrieb: 2,22 Mio. (+4,17) • Luftfahrt: Tyrolean Airways: 11,20 Mio. (–1,1) • Schifffahrt: Achensee: 254.000 (+1,53) Plansee/Heiterwanger See: 20.000 (+/–0) • Seilbahnen Winter 2012/13: 280,30 Mio. (–4,3)
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TIROLS TOP Zahlen, Daten, Fakten. Tirols Wirtschaft auf dem Prüfstand. In gewohnt exakter Qualität bietet eco.nova auch 2015 wieder eine Leistungsschau der Tiroler Wirtschaft – nach den objektiven Kriterien in Zusammenarbeit mit der KSV1870 Information GmbH. Gekürt wurden die Top-500-Betriebe in Tirol. Was Sie schon immer über die besten Betriebe im Land wissen wollten ... // Koordination & Abwicklung: Martin Weissenbrunner
DIE AUFSTEIGER
1.
2. 3.
+ 214 Plätze
VIBRANT MED-EL HEARING TECHNOLOGY GMBH, INNSBRUCK Aktuelles Ranking: 286
+ 135 Plätze
BERGER FAHRZEUGTECHNIK GES.M.B.H., RADFELD Aktuelles Ranking: 212
+ 129 Plätze
GEMEINNÜTZIGE HAUPTGENOSSENSCHAFT DES SIEDLERBUNDES REG. GEN.MBH, INNSBRUCK Aktuelles Ranking: 303
4 AQIPA GMBH, KUNDL Aktuelles Ranking: 156 // +107 Plätze 5 PLANLICHT GMBH & CO. KG, VOMP Aktuelles Ranking: 225 // +96 Plätze 6 GEISLER & TRIMMEL GENERAL CONTRACTOR GMBH, BRIXLEGG Aktuelles Ranking: 299 // +96 Plätze
7 REFORM MARTIN GMBH, INNSBRUCK Aktuelles Ranking: 281 // +92 Plätze 8 INGENIEURE MAURER WALLNÖFER GESELLSCHAFT M.B.H. & CO. KG., ÖTZTAL BAHNHOF Aktuelles Ranking: 296 // +88 Plätze 9 HAGER TRANSPORTGESELLSCHAFT M.B.H., WÖRGL Aktuelles Ranking: 273 // +72 Plätze 10 KUFGEM-EDV-GESELLSCHAFT M.B.H., KUFSTEIN Aktuelles Ranking: 396 // +57 Plätze 160 160
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500 top.500
in Kooperation mit dem
DIE UMSATZSTEIGERER
1.
2. 3.
+ 30 Mio.
MPREIS WARENVERTRIEBS GMBH, VÖLS Aktuelles Ranking: 4
+ 27,3 Mio.
ING. HANS BODNER BAUGESELLSCHAFT M.B.H. & CO. KG, KUFSTEIN Aktuelles Ranking: 19
+ 25,4 Mio.
VIKING GMBH, LANGKAMPFEN Aktuelles Ranking: 30
4 GOLDBET SPORTWETTEN GMBH, INNSBUCK Aktuelles Ranking: 8 // +25 Mio. 5 TIROL KLINIKEN GMBH, INNSBUCK Aktuelles Ranking: 7 // +23,7 Mio. 6 KOCH MEDIA GMBH, HÖFEN Aktuelles Ranking: 22 // +20,3 Mio. 7 „WOHNUNGSEIGENTUM“, TIROLER GEMEINNÜTZIGE WOHNBAUGESELLSCHAFT M.B.H., INNSBUCK Aktuelles Ranking: 95 // +18,9 Mio. 8 BERGER LOGISTIK GMBH, RADFELD Aktuelles Ranking: 41 // +18,2 Mio. 9 NEUE HEIMAT TIROL GEMEINNÜTZIGE WOHNUNGSGMBH, INNSBRUCK Aktuelles Ranking: 50 // +18,1 Mio. 10 LIEBHERR-WERK TELFS GMBH, TELFS Aktuelles Ranking: 34 // +16,9 Mio.
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In der Hauptrolle: John Travolta, Filmlegende, Pilot und Aeronautik-Freak. Im Rampenlicht: die mythische North American X-15, ehemalige Geschwindigkeits- und Flughöhenrekordhalterin sowie Wegbereiterin für Weltraumflüge. Produktionsleiter: Breitling, der privilegierte Partner der Aeronautik dank seiner zuverlässigen, präzisen und bahnbrechenden Instrumente – wie der Chronomat, des Pilotenchronografen par excellence. Willkommen in der Welt der Legende, der Spitzenleistung und der Performance.
WELCOME TO MY WORLD
CHRONOMAT 44
top.500
TIROLS TOP-HOLDINGS
1.
FRITZ UNTERBERGER, UNTERBERGER HOLDING GMBH
Der Grundstein der Gruppe wurde mit der Gründung des Autohauses BMW Kufstein im Jahr 1976 gelegt – im Laufe der Zeit folgte die Ausweitung auf den Immobilien-, Leasing- und Beteiligungsbereich. Auch seine drei Söhne Gerald, Dieter und Fritz jr. sind im Unternehmen verankert.
2. 3.
SWAROVSKI GRUPPE, WATTENS
Beschäftigte: 30.000 // Umsatz: 3.050.000.000
FRITZ EGGER GRUPPE, ST. JOHANN IN TIROL Beschäftigte: 7.215 // Umsatz: 2.220.000.000
PLANSEE-GRUPPE, REUTTE
Beschäftigte: 6.060 // Umsatz: 1.200.000.000
4 FIRMENGRUPPE M-PREIS, VÖLS Beschäftigte: 5.500 // Umsatz: 772.000.000
5 TYROLIT GRUPPE
, SCHWAZ
1)
Beschäftigte: 4.671 // Umsatz: 602.000.000
INGRID HOCHMAIR, MED-EL
Gestartet als universitärer Spin-off brachte sie das Unternehmen (Gründung 1990) gemeinsam mit ihrem Mann Erwin Hochmair mit seinen Cochlea-Implantaten in aller Stille zum Weltführer. Rund 15 Prozent des Umsatzes gehen bei Med-El in die Forschung. Hochmair ist zudem Mutter von vier Kindern und wurde mit dem begehrten Lasker Award ausgezeichnet.
ALOIS WEGSCHEIDER, UNTERNEHMENSGRUPPE WEGSCHEIDER
Seit 1992 führt er die Unternehmensgruppe mit ihren rund 30 Firmen bereits in fünfter Generation. Die Kernkompetenz des Unternehmens liegt auf dem Themenbereich Bau – in all seinen Facetten. Seit dem Jahr 2000 existiert außerdem die Alois Wegscheider Privatstiftung.
6 WEDL KONZERN, MILS
Beschäftigte: 1.280 // Umsatz: 549.200.000
7 PFEIFER HOLDING GMBH, IMST Beschäftigte: 1.400 // Umsatz: 536.000.000
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eco.nova
8 IGO-ORTNER GRUPPE, INNSBRUCK Beschäftigte: 3.366 // Umsatz: 512.000.000
9 SWARCO AG KONZERN, WATTENS
Beschäftigte: 2.773 // Umsatz: 509.206.000
10 EGLO GRUPPE, PILL
Beschäftigte: 1.525 // Umsatz: 381.600.000
11 BODNER GRUPPE, KUFSTEIN Beschäftigte: 2.075 // Umsatz: 362.500.000
12 KLAUSNER GRUPPE, OBERNDORF Beschäftigte: 800 (**) // Umsatz: 340.000.000 (**)
top.500
1)
Umsatz ist Teil der Swarovski Gruppe, * 2014/15, ** 2012. (g) geschätzt. Alle Angaben ohne Gewähr!
13 UNTERBERGER HOLDING GMBH, KUFSTEIN
Beschäftigte: 498 // Umsatz: 240.800.000
14 MED EL GRUPPE, INNSBRUCK
Beschäftigte: 1.050 // Umsatz: 240.000.000 (g)
15 MOSER HOLDING AG, INNSBRUCK Beschäftigte: 1.420 // Umsatz: 237.000.000
16 IKB KONZERN, INNSBRUCK
Beschäftigte: 1.546 // Umsatz: 232.000.000
THOMAS BODNER, BODNER GRUPPE
17 THÖNI GRUPPE, TELFS
Beschäftigte: 578 // Umsatz: 211.100.000
18 TRANSPED HOLDING, WÖRGL Beschäftigte: 223 // Umsatz: 190.000.000
19 WÜRTH HOCHENBERGER GRUPPE, INNSBRUCK Beschäftigte: 596 // Umsatz: 186.800.000
20 GEBRO GRUPPE, FIEBERBRUNN Beschäftigte: 451 // Umsatz: 165.800.000
Thomas Bodner ist 1984 ins Unternehmen eingestiegen. Heute wird die Unternehmensgruppe von den Geschäftsführern Hans, Helmut und Thomas Bodner geleitet. 2013 feierte das Unternehmen sein 100-jähriges Bestehen. Unter anderem gehören über die Bodner Privatstiftung das Atrium Amras sowie das Kulturquartier Kufstein zur Gruppe.
21 HELLA-GRUPPE, ABFALTERSBACH Beschäftigte: 1.296 // Umsatz: 163.513.910
22 UNTERER GRUPPE, KUNDL
Beschäftigte: 420 (**) // Umsatz: 159.000.000 (**)
23 LEITNER GRUPPE, TELFS
Beschäftigte: 207 // Umsatz: 139.741.000
HARALD SCHNEIDER, VORSTANDSVORSITZENDER DER IKB
Harald Schneider ist 2010 dem damaligen langjährigen Vorstandsvorsitzenden der IKB, Elmar Schmid, nachgefolgt. Die Innsbrucker Kommunalbetriebe AG gliedert sich in sieben Sparten und umfasst folgende Tochterunternehmen: Innsbrucker Verkehrsbetriebe und Stubaital GmbH, Innbus Regionalverkehr GmbH, Inn-Bus GmbH, Mussmann GmbH, Naturstrom Mühlau GmbH, Innsbrucker Nordkettenbahnen GmbH, Tiroler Flughafenbetriebsgesellschaft mbH sowie ProContracting Italia GmbH.
24 INNTALER LOGISTIK PARK GMBH UND HOLDING, KUFSTEIN Beschäftigte: 5 // Umsatz: 126.543.000
25 REUTTE HOLDING AG, REUTTE Beschäftigte: 424 (*) // Umsatz: 120.000.000 (*)
26 SWAROVSKI OPTIK GRUPPE
Beschäftigte: 793 // Umsatz: 118.800.000
, ABSAM
1)
27 HOCHSTAFFL HOLDING AG, WÖRGL
Beschäftigte: 170 // Umsatz: 110.000.000
28 UNTERNEHMENSGRUPPE WEGSCHEIDER, WÖRGL Beschäftigte: 320 // Umsatz: 103.000.000
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top.500
DIE BESTEN SANDOZ GMBH, KUNDL
Umsatz: 1.500.000.000 // Mitarbeiter: 3.628
1. 166
eco.nova
Seit dem erstmaligen Erscheinen unserer Top-500-Ausgabe im Jahr 2008 liegt Sandoz als Teil der Schweizer Novartis-Gruppe auf dem unangefochtenen und weit abgelegenen Platz 1. Die Ums채tze der ehemaligen Biochemie bewegten sich im Laufe der Jahre zwischen 1,2 und 1,5 Mrd. Euro. Der Akademikeranteil unter den Mitarbeitern liegt bei 체ber 20 Prozent, rund 17 Prozent sind im Bereich von Forschung & Entwicklung besch채ftigt.
2.
top.500
TIWAG – TIROLER WASSERKRAFT AG, INNSBRUCK Umsatz: 968.714.000 // Mitarbeiter: 1.290
Die TIWAG befindet sich ebenso seit Jahren auf dem sicheren zweiten Platz. 2005 hat das Landesunternehmen erstmals die Umsatzmilliarde geknackt, heuer ist das nicht mehr gelungen. Der Energieversorger ist u. a. mit der TIGAS GmbH (Platz 30 / Umsatz rd. 189 Mio. Euro), der Achenseeschiffahrt-GesmbH oder der TINETZ-Stromnetz Tirol AG (Rang 18 / Umsatz rd. 240 Mio. Euro) verbandelt und Mitglied im österreichischen Stromverbund.
3.
GE JENBACHER GMBH & CO OG, JENBACH Umsatz: 730.000.000 // Mitarbeiter: 1.585
2008 mit einem Umsatz von 560 Mio. Euro von Platz fünf aus gestartet, war GE Jenbacher als führender Hersteller von Gasmotoren stets weit vorne und meist auf den Plätzen drei und vier zu finden. 2013 kratzte die General-Electric-Tochter an der Milliardengrenze beim Umsatz. Die ist heuer zwar nicht erreicht, Platz 3 bleibt’s – wie 2013 – trotzdem.
4.
MPREIS WARENVERTRIEBS GMBH, VÖLS Umsatz: 670.000.000 // Mitarbeiter: 5.500
Die Mölks sind die vermutlich verschwiegensten Familienunternehmer des Landes. Über Geschäftsführer Hansjörg Mölk ist so gut wie nichts Privates bekannt. Macht aber nichts, schließlich geht es ums Unternehmen. Und dem geht es gut. Kürzlich zum besten Arbeitgeber Tirols ausgezeichnet, arbeiten hier Menschen aus über 50 Nationen. Bis auf 2009 war MPREIS stets in den Top 10.
5.
5. MONTANWERKE BRIXLEGG AKTIENGESELLSCHAFT, BRIXLEGG Umsatz: 596.000.000 // Mitarbeiter: 300
Gestartet von Platz 6 und 550 Mio. Euro Umsatz sind die Montanwerke 2012 kurz aufs Stockerl gehüpft und konnten die darauffolgenden Jahre Umsätze jenseits der 800.000 Euro erzielen. Heuer ging’s erstmals wieder zurück – auch beim EGT, das nach einem ViermillionenMinus im Vorjahr heuer auf –23 Mio. angewachsen ist. Das letzte positive EGT wurde für das Jahr 2011 erwirtschaftet. Seit 2012 steht das Unternehmen im Eigentum der Umcor Holding GmbH, einer Tochter der Umcor AG aus Zürich.
6.
6. D. SWAROVSKI KG, WATTENS Umsatz: 500.000.000 // Mitarbeiter: 5.000
Die wohl funkelndste Marke des Landes hat in ihrer Firmengeschichte viele Hochs und Tiefs erlebt. Letztere aber immer wieder halbwegs glimpflich und medienunwirksam überstanden. Markus Langes-Swarovski ist als heutiges Gesicht des Unternehmens mit gerade einmal 28 Jahren an die oberste Spitze gehoben worden. Nach wie vor wird das Unternehmen trotz verschachtelter Familienstruktur als KG geführt – und ist somit nicht veröffentlichungspflichtig. Für die Verschwiegenheit nimmt die Familie offensichtlich gerne unbeschränkte Haftung in Kauf.
7.
7. TIROL KLINIKEN GMBH, INNSBRUCK Umsatz: 481.700.000 // Mitarbeiter: 7.910
Die ehemalige TILAK hat mit 24. Juni einen neuen Namen bekommen. Tirol Kliniken nämlich. Ansonsten ist alles beim Alten. Zum ersten Mal in die Top 10 gekommen ist die – damals noch – TILAK im Jahr 2010 und durch eine Umsatzsteigerung von 50 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gleich auf Platz fünf gesprungen. Damals lag der Umsatz bei 532 Mio. Euro, die halbe Milliarde ist’s seitdem nie mehr geworden.
8.
8. GOLDBET SPORTWETTEN GMBH, INNSBRUCK Umsatz: 450.000.000 // Mitarbeiter: 119
Das internationale Unternehmen für Online-Unterhaltung und Sportwetten hat sich ohne großes Aufsehen bereits im Jahr 2000 in Innsbruck angesiedelt und taucht in unserer Liste erstmals 2012 auf. Damaliger Neueinstieg auf Platz 7! Mit rund 450 Mio. Euro Umsatz. Den gibt es auch dieses Mal wieder, wenngleich davon hierzulande aber nur ein beschauliches EGT von zwei Millionen Euro übrig bleibt. 100-Prozent-Gesellschafter von Goldbet ist die Firma Sports and Entertainment Invest GmbH, die wiederum einer Firma Magloo Ltd. sowie der GB Invest Holding AG gehört. eco.nova
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9.
top.500
FRITZ EGGER GMBH & CO. OG, ST. JOHANN Umsatz: 444.037.516 // Mitarbeiter: 1.328
Gegründet wurde das Holzunternehmen 1961 von Fritz Egger sen. Seitdem hat sich über die Landesgrenzen hinaus viel getan. Mit einem Umsatz von 2,2 Mrd. Euro scheint die Gruppe auch in unseren Holdings auf, das Einzelunternehmen ist seit Jahren in den Top 10. 2010, 2011 und 2012 hat Egger zudem eine eigene Unternehmensanleihe mit je einem Emissionsvolumen von 100 bis 200 Mio. Euro auf den Markt gebracht. Gut gewirtschaftet: Rund ein Zehntel des Umsatzes bleibt unterm Strich als EGT.
PLANSEE SE, REUTTE
Umsatz: 406.000.000 // Mitarbeiter: 1.337 Nach wie vor ist das Unternehmen mit all seinen Verzweigungen im Besitz der Familie Schwarzkopf. Weltweit sind in der Holding über 6.000 Mitarbeiter beschäftigt – rund ein Drittel davon in Breitenwang. Das Unternehmen befand sich in den letzten Jahren immer rund um den 10. Platz wieder, einzig 2012 gab es einen Umsatzeinbruch auf knapp über 100.000 Euro und einen Rückfall auf Platz 53! Im Jahr darauf war alles wieder gut ... Im Verhältnis sensationelles EGT!
11.
D. SWAROVSKI DISTRIBUTION GMBH, WATTENS Umsatz: 380.715.068 // Mitarbeiter: 75
Neu dabei, weil quasi neu gegründet ist die D. Swarovski Distribution als 100-Prozent-Tochter der KG in Wattens. Das Unternehmen beschäftigt sich – der Name lässt’s vermuten – mit dem Vertrieb und der Vermarktung von Schmuck & Co. Natürlich hauptsächlich aus dem eigenen Haus.
GUTMANN GESELLSCHAFT M.B.H., INNSBRUCK Umsatz: 306.144.097 // Mitarbeiter: 230
Begonnen hat die Unternehmensgeschichte mit dem Handel mit Heizöl, 1962 wurde die erste eigene Tankstelle eröffnet. 2010 hat Gutmann in unserer Liste einen schönen Sprung nach vorne gemacht und ist mit über 200 Mio. Euro erstmals in der Zehnerreihe aufgetaucht – von Platz 26 auf 13. Seitdem pendelt der Umsatz zwischen rund 200 und 320 Mio. Euro. Mit der Liberalisierung des Erdgasmarktes ist Gutmann 2013 auch in diesen eingestiegen.
13.
Umsatz: 266.088.007// Mitarbeiter: 4.574 Warum die Uni in unserer Liste als Neueinstieg geführt wird? Nicht etwa, weil sie es in den vergangenen Jahren bezogen auf den Umsatz nicht geschafft hätte, sondern weil wir die öffentlichen Bildungseinrichtungen aus dem Ranking genommen haben. Das haben wir heuer geändert, weil ein Umsatz von 266 Mio. Euro eine doch recht deutliche Sprache spricht. Wie viel unterm Strich übrigbleibt, lässt sich aber schwer sagen.
Umsatz: 257.000.000 // Mitarbeiter: 1.275
Wer kennt sie nicht, die Kühlschränke von Liebherr? Und genau deshalb befindet sich das Unternehmen in schöner Regelmäßigkeit ganz weit vorne. Spezialisiert auf die Entwicklung und Produktion energieeffizienter Kühl- und Gefriergeräte werden genau davon jährlich rund 470.000 Stück hergestellt. Das macht die Osttiroler zu einem der führenden europäischen Anbieter in diesem Bereich.
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12.
UNIVERSITÄT INNSBRUCK
LIEBHERR-HAUSGERÄTE LIENZ GMBH, LIENZ
15.
10.
14.
EUROTOURS GESELLSCHAFT M.B.H., KITZBÜHEL Umsatz: 253.900.000 // Mitarbeiter: 306
Firmengründer Hans-Dieter Toth ist von Anfang an einen unkonventionellen Weg gegangen und hat Eurotours damit zum Trendsetter für innovative Produkte gemacht. Was hinter dem Unternehmen wirklich steckt, lässt sich in wenigen Worten kaum beschreiben. Hinter Eurotours stehen über 1.300 Geschäftskunden in 64 Ländern und Niederlassungen in Kitzbühel, Wien, Salzburg, Italien, Polen, Slowenien, Deutschland und Tschechien. Allein in Kitzbühel wird so viel Umsatz generiert, dass es seit sechs Jahren für die Top 20 der 500 besten Unternehmen Tirols reicht.
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Rechtsanwalt-GmbH Europarechtsexperte
Größe durch Spezialisierung Großzügige Räumlichkeiten im eigenen Stöcklgebäude im Innsbrucker Arkadenhof und in den Sprechstellen Kitzbühel und Zillertal stehen zur Verfügung, um Ihre rechtlichen Anliegen zu besprechen und zu bewältigen!
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Fachkanzlei für Europäisches Wirtschaftsrecht Firmengründungen und Umwandlungen Gewerbe- und Betriebsanlagenrecht Wettbewerbsrecht Luftfahrtrecht
Kanzlei Arkadenhof Innsbruck Maria-Theresien-Straße 34 6020 Innsbruck Tel.: +43/(0)512/584424
Sprechstelle Kitzbühel Jochbergerstraße 18 6370 Kitzbühel Tel.: +43/(0)512/584424 advokatur@dr-schoepf.at
www.advokatur-schoepf.at
Sprechstelle Zillertal Haus Nr. 111a 6272 Ried im Zillertal Tel.: +43/(0)512/584424
top.500
TIROLS TOP 500 PLATZ
FIRMENNAME
ORT
BRANCHE
MA
UMSATZ
1
Sandoz GmbH
Kundl
Herstellung von pharmazeutischen und biotechnischen Produkten
3628
2014 2013 2012
1.500.000.000 1.495.672.532 1.449.492.227
2
TIWAG-Tiroler Wasserkraft AG
Innsbruck
Energieversorger
1290
2014 2013 2012
968.714.000 1.048.926.624 1.185.000.000
3
GE Jenbacher GmbH & Co OG
Jenbach
Herstellung von Verbrennungsmotoren und Turbinen
1585
2014 2013 2012
730.000.000 730.000.000 768.433.000
4
MPREIS Warenvertriebs GmbH
Völs
Einzelhandel
5500
2014 2013 2012
670.000.000 640.000.000 567.000.000
(VORJAHR)
(1)
(2)
(4)
(5)
EGT*) (g)
(g)
Brixlegg
Kupferrecycling
300
2014 2013 2012
596.000.000 835.000.000 820.800.000
(g)
(3)
Montanwerke Brixlegg Aktiengesellschaft
6
Wattens
Produktion und Verkauf von Kristallkomponenten
5000
2014 2013 2012
500.000.000 495.000.000 500.000.000
(g)
D. Swarovski KG
481.700.000 457.951.538 450.000.000 450.000.000 425.000.000 430.000.000
5
(6)
7
Tirol Kliniken GmbH
Innsbruck
Krankenhäuser
7910
2014 2013 2012
8
Goldbet Sportwetten GmbH
Innsbruck
Online Gambling
119
2014 2013 2012
Fritz Egger GmbH & Co. OG
St. Johann i. Tirol
Säge-, Hobel- und Holzimprägnierwerke
1328
2013 444.037.516 2011/12 436.340.320
Metallverarbeitung
1337
2014 406.000.000 2013 404.000.000 2011/12 453.034.879
7(1)
(9)
9
(8)
10
PLANSEE SE
11
D. Swarovski Distribution GmbH
12
Gutmann Gesellschaft m.b.H.
13
Universität Innsbruck
(10)
(neu)
(12)
(neu)
14
Reutte
Wattens
Einzelhandel mit Uhren und Schmuck
75
2014
Innsbruck
Tankstellen
230
2013 306.144.097 2012/13 317.649.149 2012 321.386.000
Innsbruck
Bildungseinrichtung
4574
2014
266.088.007
Herstellung von kälte- und lufttechnischen Erzeugnissen
1275
2014 2013 2012
257.000.000 252.663.000 243.766.237
Reisebüros
306
2014 2013 2012
253.900.000 250.000.000 234.000.000
(13)
LIEBHERR-HAUSGERÄTE LIENZ GMBH
Lienz
15
Eurotours Gesellschaft m.b.H.
Kitzbühel
(15)
*)
ANMERKUNGEN ZU DEN TOP 500:
(g) (g)
2013 2012 2011
39.519.392 60.071.278 119.905.224
2014 2013 2012
108.154.632 121.441.286 125.253.020
2013 2012
114.586.645 93.120.045
2013 2012 2011
-23.129.240 -4.219.961 3.289.181
2013 2012
7.175.217 30.314.846
2013 2012 2011
1.966.736 -866.200 10.009.284
2014 2013 2012
43.535.159 38.835.789 59.955.731
2014 2013 2012
87.872.324 67.007.676 91.330.448
2014
22.397.536
2013 2012 2011
6.255.243 7.642.406 7.941.718
2013
7.704.397
(g) (g)
(g) (g) (g)
(g) (g)
380.715.068
(g)
EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche, (g) Umsatz geschätzt (1) ehemals TILAK – Tiroler Landeskrankenanstalten GmbH
Für diese Auswertung wurden vorrangig die Umsätze und Mitarbeiterzahlen einzelner Unternehmen herangezogen, nicht aber die Umsätze und Mitarbeiterzahlen von Firmengruppen. Umsatzschätzungen (g): Umsätze von Unternehmen werden u. a. aus Geschäftsberichten, Bilanzen und Selbstauskünften entnommen. Sind keine konkreten Umsatzwerte zu erhalten, schätzt der KSV1870 den Umsatz eines Unternehmens aufgrund von KSV1870-Erfahrungen, Branchenwerten und Vorjahreszahlen annähernd ein. Hinweis zu den Mitarbeitern (Mitarbeiterstand 0): Die Mitarbeiter wurden teilweise nicht bei dem angegebenen Rechtskörper beschäftigt, sondern bei Konzernunternehmen oder nahestehenden Unternehmen. Für diese Mitarbeiter erfolgt keine Kostenrechnung. Sämtliche Angaben wurden mit größter Sorgfalt vom KSV1870 und dem Wirtschaftsmagazin eco.nova recherchiert. Dennoch sind Satz- und Druckfehler nicht auszuschließen. Alle Angaben ohne Gewähr. Die Aufsteiger 2015
170
eco.nova
Die Umsatzsteigerer 2015
ivb.at
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Entgeltliche Einschaltung
top.500
PLATZ
(VORJAHR)
FIRMENNAME
16
Klausner Trading International GmbH
17
Unterberger
18
TINETZ-Stromnetz Tirol AG
(14)
(16)
(17)
19
Oberndorf i. Tirol Kufstein
Thaur
BRANCHE
MA
Großhandel mit Holz
57
Automobile & Immobilie
498
2014 240.800.000 2013 241.000.000 2012 230.000.000
6
2014 240.000.000 2013 240.324.416 2012 237.000.000
Hochbau
1100
2014 230.000.000 2013 202.750.000 2012 170.000.000
Säge-, Hobel- und Holzimprägnierwerke
710
2014 225.000.000 2013 2.145.258 2013 215.000.000 2012 31.635.515 (g) 2012 232.000.000 2011 8.429.514
Großhandel mit Nahrungs- und Genussmitteln
895
(g) 2014 223.000.000 2013 317.444 (g) 2013 214.000.000 2012 577.432 2012 204.131.299 2011 1.079.084
Erbringung wirtschaftlicher Dienstleistungen
UMSATZ
EGT*)
(g) 2013 251.000.000 2013 365.429 2012 250.907.432 2012 636.706 2011/12 276.000.000 (g)
2014 5.765.000 2012 7.643.788 2011 5.627.046
(21)
Ing. Hans Bodner Baugesellschaft m.b.H. & Co. KG
20
Binderholz GmbH
21
Wedl Handels-GmbH
22
Koch Media GmbH
Höfen
Großhandel mit Standardsoftware
140
2014 220.000.000 2013 199.661.286 2012 166.543.117
23
CERATIZIT Austria Gesellschaft m.b.H.
Reutte
Metallverarbeitung
653
(g) 2014 203.100.000 2014 35.912.417 2012 197.554.131 2013 24.087.118 2011/12 212.000.000 (g) 2012 43.186.109
24
(18)
Papierfabrik Wattens GmbH & Co KG
Wattens
Herstellung von Spezialpapier
430
2014 200.000.000 2013 91.223.561 2013 220.000.000 2012 90.016.305 (g) 2012 230.000.000 2011 60.207.918
25
Pfeifer Timber GmbH
Großhandel mit Holz
20
2014 200.000.000
Innsbruck
Herstellung von elektromedizinischen Geräten
995
Schwaz
Herstellung von Schleif-, Trenn-, Säge-, Bohr- und Abrichtwerkzeugen
1216
(19)
(20)
(23)
(24)
(22)
Kufstein
Fügen
Mils
Imst
26
Med-El Elektromedizinische Geräte Gesellschaft m.b.H.
27
(26)
Tyrolit-Schleifmittelwerke Swarovski KG
28
Pfeifer Holz GmbH & Co KG
29
TIGAS-Erdgas Tirol GmbH
30
VIKING GmbH
31
Thöni Industriebetriebe GmbH
Telfs
(30)
Innsbrucker Kommunalbetriebe Aktiengesellschaft
33
Würth Hochenburger GmbH
34
LIEBHERR-WERK TELFS GMBH
35
BeMo Tunnelling GmbH
36
AL-KO Kober Gesellschaft m.b.H. EWT Truck & Trailer Handels GmbH
(27)
(28)
(25)
(31)
(29)
32
(34)
(38)
(32)
(35)
37
(36)
Die Aufsteiger 2015
172
ORT
eco.nova
Die Umsatzsteigerer 2015
2014 17.562.743 2013 14.683.132 2012 14.218.938
(g) 2014 192.000.000 2013 13.675.885 (g) 2013 190.000.000 2012 30.458.380 2012 158.000.000 2011 22.819.917 (g) 2014 191.700.000 2013 191.700.000 2012 181.130.000
Großhandel mit Holz
577
2014 190.000.000 2013 186.000.000 2012 194.000.000
2013 -2.011.136 2012 -5.558.100 2011 -659.728
Gasverteilung durch Rohrleitungen
88
2014 189.000.000 2013 195.005.832 2012 182.200.000
2014 27.800.000 2013 27.342.454 2012 31.898.865
Gartengerätehersteller
350
2014 179.300.000 2013 153.900.000 2012 140.000.000
Erzeugung und erste Bearbeitung von Aluminium
472
2013 160.318.057 2014 4.320.329 (g) 2012 188.000.000 2012 15.299.222
Innsbruck
Allgemeine öffentliche Verwaltung
640
2014 154.390.000 2013 156.800.000 2012 155.258.962
2014 20.460.000 2013 22.200.000 2012 19.526.534
Innsbruck
Großhandel mit Baustoffen und Sanitärkeramik
526
2014 152.700.000 2013 149.961.082 2012 145.327.088
2013 3.459.836 2012 5.112.270
Herstellung von Bergwerks-, Bau- und Baustoffmaschinen
476
2014 152.000.000 2013 135.100.000 2012 190.000.000
2013 6.334.562 2012 21.706.093 2011 21.692.191
Tiefbau
318
(g) 2014 150.500.000 2013 343.250 2013 150.000.000 2012 -2.233.384 (g) 2012 138.000.000 2011 2.413.765
Zellberg
Herstellung von Teilen und Zubehör für Kraftwagen
639
2014 140.100.000 2013 3.050.818 2013 142.500.000 2012 9.005.043 (g) 2012 150.000.000 2011 12.206.613
Kitzbühel
Großhandel mit Kraftwagen
8
(g) 2014 137.200.000 2013 137.173.095 2012 1.778.956 2012 123.795.554
Imst
Innsbruck
Langkampfen
Telfs
Innsbruck
*)
EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche, (g) Umsatz geschätzt
UBIT
WIR NEHMEN WISSEN IN BETRIEB Tiroler Informationstechnologen, Unternehmensberater und Buchhaltungsberufe, kurz auch UBIT genannt, sind stets engagiert, erfolgreich und zukunftsweisend für eine florierende Wirtschaft im Einsatz. // Text: Doris Helweg, Foto: Julia Türtscher
Setzen sich für die Stärkung des IT-Standorts Tirol ein (v.l.): StandortagenturGeschäftsführer Harald Gohm, WK-Vizepräsidentin Barbara M. Thaler, Wirtschaftslandesrätin Patrizia Zoller-Frischauf und Christoph Holz, Fachgruppenobmann UBIT in der Wirtschaftskammer Tirol
M
it rund 4.000 Mitgliedern erwirtschaftet die UBIT mehr als 360 Millionen Euro Bruttowertschöpfung und zählt damit zu den größten Fachgruppen der Wirtschaftskammer Tirol. „Unsere Mitgliedsbetriebe sind dynamisch und zukunftsorientiert. Das wissen die Tiroler Unternehmer schon lange und greifen verstärkt auf das Know-how unserer Tiroler Dienstleistungsbetriebe zurück“, freut sich UBIT-Fachgruppenobmann DI Christoph Holz. „Was unsere drei doch recht unterschiedlichen Berufsgruppen eint, ist die Dienstleistung“, weiß Fachgruppenobmann-Stellvertreter Werner Wild. „Ein Drittel der UBIT-Mitglieder sind Unternehmensberater, 42 Prozent Informationstechnologen und 25 Prozent kommen aus der Berufsgruppe der Buchhalter.“ Mit der Kampagne „Wir nehmen Wissen in Betrieb“ kommuniziert die Fachgruppe, dass ihre Mitgliedsbetriebe die Brücke von der Theorie zur Praxis schlagen. „Unsere Mitgliedsbetriebe liefern maßgeschneiderte Lösungen für ihre Kunden“, erläutert Mag. Christian Putzer, Berufsgruppensprecher der Unternehmensberater, „denn sie beraten nicht nur, sondern gestalten auch die Umsetzung dieser Lösungen mit.“ Fundiertes Expertenwissen und praktische Erfahrung machen die Berufsgruppen der UBIT so unverzichtbar für die Tiroler Unternehmen. „Gerade kleinere Unternehmen sollten Arbeiten und Aufgaben an externe Spezialisten delegieren, um sich auf ihre Kerngeschäftsfelder fokussieren zu können“, ist Mag. Sybille Regensberger, Fachgruppenobfrau-Stellvertreterin und Berufsgruppensprecherin der Buchhaltungsberufe, überzeugt.
DIGITALE TRENDS AM TIROLER IT-DAY
Bereits zum vierten Mal nutzten Unternehmer wie auch IT-Verantwortliche beim Tiroler IT-Day die Gelegenheit, sich bei Vorträgen und Workshops über künftige Trends in der digitalen Welt zu informieren. „Die Tiroler Unternehmen stoßen in einer sich stetig verändernden und hochkomplexen technischen Welt auf immer neue Herausforderungen, die kompetenter Lösungen bedürfen“, weiß
Wirtschaftslandesrätin Patrizia Zoller-Frischauf in ihren Eröffnungsworten über die Bedürfnisse heimischer Unternehmen. In seinem Vortrag „Digitale Transformation im Mittelstand – im Spannungsfeld zwischen industrieller Revolution und Ernüchterung im Alltag“ erklärte Keynote-Speaker Matthias Uhrig, dass kleine und mittelständische Unternehmen im Spannungsfeld der Chancen stehen und mit Investitionen reagieren müssen, um konkurrenzfähig zu bleiben. Christiane Noll von Microsoft Österreich stellte in ihrem Vortrag die Initiative „Citizen First“ vor, die dem öffentlichen Sektor innovative Lösungen für größeren Bürgermehrwert ermöglichen soll. Ein gutes Beispiel dafür sei der Bildungssektor, bei dem Lehrpersonen und Schulen dabei unterstützt werden, den Unterricht innovativ und zeitgemäß zu gestalten. Der 4. Tiroler IT-Day war also für die Verantwortlichen wieder ein voller Erfolg und zeigt, dass die Fachgruppe mit den vielfältigen Angeboten für die IT-Branche auf dem richtigen Weg ist. „Die Tiroler IT-Wirtschaft boomt“, halten Fachgruppenobmann DI Christoph Holz und IT-Berufsgruppensprecher Ing. Alfred Gunsch unisono fest. „Die Leistungsbreite und Qualität der heimischen IT-Produkte ist herausragend und besticht auch im internationalen Bereich. Als Standort für zukunftsweisende Bildungs- und Forschungseinrichtungen ist Tirol auch Geburtsstätte vieler engagierter und aufstrebender IT-Unternehmen, die mit der Entwicklung von Schlüsseltechnologien Innovationen vorantreiben.“
INFORMATIONSTECHNOLOGIE
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www.ubit.at/tirol
eco.nova
173
top.500
PLATZ
(VORJAHR)
38
FIRMENNAME
BRANCHE
MA
UMSATZ
Versicherungsdienstleistungen
291
(1) 2014 136.000.000 2014 800.000 (1) 2013 128.600.000 2012 2.200.000 (1) 2012 124.700.000
Dienstleistungen für den Verkehr
140
2014 135.377.290 2013 127.000.000 2012 119.072.649
Güterbeförderung im Straßenverkehr
460
(g) 2015 135.000.000 2013 -1.062.974 2013 136.000.000 2012 1.047.493 2012 111.000.000 2011 2.711.905
Radfeld
Dienstleistungen für den Verkehr
250
2014 132.000.000 2013 113.800.000 2012 101.500.000
2013 3.011.366 2012 3.836.089 2011 4.090.793
Großhandel mit Nahrungs- und Genussmitteln
18
2014 124.900.000 2013 115.800.000 2012 109.000.000
2013 10.560.429 2012 8.230.224 2011 5.899.279
Datenverarbeitung, Hosting und damit verbundene Tätigkeiten
484
2014 123.743.000 2013 113.000.000 2012 107.000.000
2014 347.045 2012 285.361 2011 116.796
Marmeladen- und Saftherstellung
319
2014 123.500.000 2013 123.900.000 2012 117.200.000
Herstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
311
(g) 2014 119.000.000 2013 470.670 2013 118.900.000 2012 -3.422.341 2012 110.800.000 2011 -262.934
Großhandel mit Nahrungs- und Genussmitteln
38
(g) 2014 116.000.000 2013 17.481.239 (g) 2013 110.000.000 2012 21.752.694 2012 109.800.000 2011 19.980.968
Großhandel mit elektronischen Bauteilen und Telekommunikationsgeräten
6
2014 113.000.000 2013 150.000.000 2012 130.000.000
Hochbau
488
2013/14 107.589.000 2013 109.077.000 2012 98.000.000
Reisebüros
160
2014 104.859.095 2013 96.865.000 2012 85.024.000
Erschließung von Grundstücken, Bauträger
113
2014 100.500.000 2013 82.400.000 2012 89.858.358
2014 16.786.322 2013 14.915.000 2012 11.617.916
Fleischverarbeitung
355
2014 99.000.000 2013 99.000.000 2012 96.000.000
2013 4.356.985 2012 2.049.401 2011 3.052.907
Großhandel mit Sportartikeln
100
2014 98.000.000 2014 4.763.722 (g) 2013 118.500.000 2013 5.634.522 2011/12 139.282.761 2012 6.132.006
Großhandel mit Foto- und optischen Erzeugnissen
31
2014 97.247.824 2013 98.800.000 2012 97.368.000
2013 2.641.689 2012 2.397.997
Großhandel mit pharmazeutischen Erzeugnissen
280
2014 95.000.000 2013 80.800.000 2012 72.200.000
2013 8.910.074
Sozialwesen
1200
2014 90.000.000 2013 80.000.000 2012 80.000.000
Großhandel mit Kraftwagen
182
2014 89.460.700 2013/14 110.000.000 2012 70.000.000
2014 2.057 2013 240.405 2012 495.779
7
2014 86.031.621 2013 114.307.000 2012 115.347.568
2013 536.249 2012 397.066
Großhandel mit Wein und Spirituosen
210
2014 85.500.000 2013 83.000.000 2012 81.000.000
2014 770.000 2013 1.411.876 2012 1.076.220
Herstellung von Türen, Fenstern, Rahmen, Rollläden und Jalousien
659
2014 85.000.000 2012 74.100.000
2013 889.564 2012 978.728 2011 384.719
(39)
TIROLER VERSICHERUNG V.a.G.
39
Transped Europe GmbH
40
Nothegger Transport Logistik GmbH
41
Berger Logistik GmbH
42
Huber Einkauf GmbH & Co. KG
Pflach
(47)
ARZ Allgemeines Rechenzentrum GmbH
Innsbruck
44
Adolf Darbo Aktiengesellschaft
Stans
45
Coveris Flexibles Austria GmbH
Langkampfen
46
Ferrero Österreich Handelsges.m.b.H.
(40)
(37)
(46)
(44)
43
(41)
(42)
(48)
47
Innsbruck
Wörgl St. Ulrich a. Pillersee
Innsbruck
(33)
TTC Trade and Consulting GmbH Niederlassung Österreich
48
Fröschl AG & Co. KG
Hall i. Tirol
49
Travel Partner Reisen
Ellmau
(51)
(56)
50
(61)
NEUE HEIMAT TIROL Gemeinnützige WohnungsGmbH
51
Handl Tyrol GmbH
(54)
Kufstein
Innsbruck
Pians
52
„Burton“ Sportartikel Gesellschaft m.b.H.
Innsbruck
53
(55)
SWAROVSKI OPTIK Vertriebs GmbH
Absam
54
Gebro Pharma GmbH
55
SOS-Kinderdorf
56
Retterwerk GmbH
57
Inntaler Logistik – Park GmbH
Kufstein
58
Morandell International GmbH
Wörgl
(43)
(65)
(66)
(50)
(45)
(59)
59
(62)
HELLA Sonnen- und Wetterschutztechnik GmbH
Die Aufsteiger 2015
174
ORT
eco.nova
Die Umsatzsteigerer 2015
Fieberbrunn
Innsbruck
Hall i. Tirol
Abfaltersbach
Tankstellen
*)
EGT*)
2014 3.870.645 2012 3.319.185 2011 4.286.179
EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche, (g) Umsatz geschätzt (1) Brutto-Prämieneinnahmen
top.500 Barracuda
READY FOR BARRACUDA NETWORKS Barracuda: Internationales und hochtechnologisches Unternehmen sucht Top-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter. DAS WIRKLICHE „SOZIALE NETZWERK“
Barracuda ist ein internationales Unternehmen mit internationalen Kunden und Partnern. Unternehmensphilosophie von Barracuda ist es, auch im Bereich der Mitarbeiter auf ein internationales Team zu setzen, das die Sprache der Kunden spricht. In den europäischen Hauptniederlassungen sind Mitarbeiter aus einer Vielzahl an Kulturen tätig. Mitarbeiter von Barracuda sind ein Teil des erfolgreichen Teams und mehr als „normale“ Kollegen – der Erfolg von Barbecues, Bowling, Gokart-Rennen und diverse weitere Veranstaltungen zeigen, dass Mitarbeiter Teil der großen Barracuda-Familie werden.
WAS ERWARTET DICH BEI BARRACUDA?
D
as weltweit tätige IT-Security-Unternehmen Barracuda entwickelt und bietet leistungsstarke und benutzerfreundliche Security- und Storagelösungen. Die Cloud-vernetzten Lösungen aus dem Hause Barracuda unterstützen Kunden dabei, Sicherheitsbedrohungen zu begegnen, die Leistungsfähigkeit des Unternehmensnetzwerks zu steigern sowie Daten zu schützen und zu speichern. Sämtliche Lösungen sind darauf ausgerichtet, den IT-Betrieb im Unternehmen zu vereinfachen, und leisten damit einen Beitrag zur Steigerung des Return-on-Investments im Technologiebereich. Das weltweite Headquarter von Barracuda befindet sich im Silicon Valley – Nord-Kalifornien, das Unternehmen ist an der New Yorker Börse notiert (NYSE: CUDA). Seit der Gründung konnte der Security- und Storagespezialist mehr als 150.000 Kunden, dar-
unter Coca-Cola, FedEx, Harvard University, IBM oder auch L’Oreal, in über 100 Ländern von der Qualität seiner Produkte überzeugen.
STANDORTE IN INNSBRUCK UND WIEN
Da die beiden österreichischen Unternehmensstandorte in Wien und Innsbruck in den letzten Jahren stark gewachsen sind, gibt es weiter den Bedarf an Mitarbeitern in den Bereichen Software Development, Training, Quality Assurance, Technical Support, Product Management und Sales. Die beiden heimischen Standorte sind für die Entwicklung der Topprodukte „Barracuda NG Firewall“ und „Barracuda Firewall“ zuständig. Der technische Support für die Security-Produktfamilie ist rund um die Uhr im Einsatz und betreut weltweit alle Barracuda-Kunden. Zur Zeit sind in Österreich zirka 160 Mitarbeiter tätig.
Barracuda-Mitarbeiter lernen nie aus. Neben einer äußerst gründlichen Einschulung liegt ein Hauptaugenmerk auf Ausbildungsund Weiterbildungsmöglichkeiten, etwa in der hauseigenen Barracuda University. In dieser werden Neuigkeiten der Barracuda-Produktfamilie präsentiert, aber auch vermittelt, wie man zum Beispiel mögliche Bedrohungen durch moderne Sicherheitsarchitekturen abwenden kann. Das Markenzeichen der Mitarbeiter lautet: Qualified by Barracuda! Weiters gibt es die Chance, Englischkurse inkl. Cambridge-Zertifizierung zu besuchen. Mitarbeiter können sich durch ein Gleitzeitmodell die Arbeitszeit flexibel einteilen. Auch auf die Gesundheit der Mitarbeiter wird gesetzt: Ergonomische und geräumige Arbeitsplätze und verschiedene Benefits werden angeboten. In der Kantine gibt es ein vergünstigtes Mittagessen, es besteht die Möglichkeit, gratis in einem Partner-Fitnesscenter zu trainieren, wöchentliche Massagetermine wahrzunehmen. Obst, Kaffee, Tee und kalte Getränke stehen zur freien Entnahme zur Verfügung.
WIE FINDEST DU DEINE STELLE?
Auf der Website www.barracuda.com findest du unter dem Menüpunkt Unternehmen/ Karriere immer die aktuell ausgeschriebenen Jobs für alle Standorte. Wenn du „Ready for Barracuda“ bist und deine Karriere in einem internationalen Unternehmen starten willst, bewirb dich einfach in wenigen Schritten online und überzeuge uns von deinen Qualifikationen. // www.barracuda.com eco.nova
175
top.500
PLATZ
(VORJAHR)
60
(58)
61
FIRMENNAME
Swarovski-Optik KG
(70)
Empl Fahrzeugwerk Gesellschaft m.b.H.
62
Tirolia-Spedition Gesellschaft m.b.H.
63
Eglo Leuchten GmbH
(60)
(72)
ORT
Absam
Kaltenbach
Ebbs
Pill
BRANCHE
MA
UMSATZ
Herstellung von optischen und fotografischen Geräten
620
(g) 2014 85.000.000 2013 84.500.000 2012 81.200.000
Herstellung von Karosserien, Aufbauten und Anhängern
320
2014 85.000.000 2013 11.048.997 (g) 2013 75.000.000 2012 12.372.229 (g) 2012 80.000.000 2011 12.000.076
Dienstleistungen für den Verkehr
65
2014 85.000.000 2013 83.000.000 2012 83.000.000
Einzelhandel mit elektrischen Haushaltsgeräten
215
2014 84.800.000 2013 72.599.000 2012 75.500.000
2014 1.525.000 2013 2.584.000 2011 4.156.989
(64)
Durst Phototechnik Digital Technology GmbH
Lienz
Herstellung von Mess-, Kontroll- und Navigationsinstrumenten
155
(g) 2014 82.000.000 2013 14.141.809 2013 81.979.689 2012 15.402.338 2012 77.569.769 2011 12.480.295
65
Leitner GmbH
Telfs
Herstellung von Hebezeugen und Fördermitteln
121
2014 81.817.000 2013 77.400.000 2012 74.900.000
64
(68)
2014 9.958.794 2013 16.179.673 2012 7.358.549
(67)
Adler-Werk Lackfabrik Johann Berghofer GmbH & Co KG
Schwaz
Großhandel und Vetrieb von Farben, Lacken und Holzschutzmitteln
365
2014 80.000.000 2013 79.000.000 2012 75.400.000
67
Unterer Gesellschaft m.b.H.
Kundl
Vermietung von Kraftwagen
38
2014 80.000.000 2013 71.000.000 2012 60.000.000
68
Travel Europe Reiseveranstaltungs GmbH
Stans
Reiseveranstalter
110
(g) 2013 79.000.000 2014 3.086.173 2012 107.400.000 2013 -2.952.941 2011/12 87.027.057 2012 551.690
69
(69)
Traktorenwerk Lindner Gesellschaft m.b.H.
Kundl
Herstellung von land- und forstwirtschaftlichen Maschinen
221
2014 77.500.000 2013 76.300.000 2012 75.891.287
2014 1.077.171 2013 2.555.193 2012 3.779.456
70
Rissbacher Walter GmbH
Großhandel mit Mineralölerzeugnissen
15
2014 77.500.000 2013 82.000.000 2012 96.000.000
2013 825.991 2012 659.848 2011 509.007
71
Autohaus Schweiger GmbH
Einzelhandel mit Kraftwagen
54
2014 75.000.000 2013 72.000.000 2012 54.000.000
2013 3.913.400 2012 2.766.617 2011 1.752.773
66
(75)
(52)
(63)
(74)
Brixlegg
Reutte
2013 1.437.734 2012 405.645 2011 979.236
(71)
Interfood-Lebensmittelgroßhandel GmbH
Hall i. Tirol
Großhandel mit Nahrungs- und Genussmitteln
50
2014 73.000.000 2014 899.763 (g) 2013 73.000.000 2013 492.977 2012 78.237.000 2012 31.348
73
Steinbacher Vertriebs GmbH
Erpfendorf
Großhandel mit Baustoffen und Sanitärkeramik
60
(g) 2014 72.000.000 2013 1.584.475 2013 72.000.000 2012 2.059.907 2012 75.000.000
74
Ortner Ges.m.b.H.
Innsbruck
Gas-, Wasser-, Heizungs- und Lüftungs- und Klimaanlageninstallation
612
(g) 2014 70.000.000 2013 3.255.952 (g) 2013 110.000.000 2012 4.923.388 2012 100.000.000 2011 4.834.525
(84)
Prim As Tiefkühlprodukte Gesellschaft m.b.H.
Oberhofen i. Inntal
Herstellung von Backwaren
240
2014 68.000.000 (g) 2014 2.191.457 2013 60.000.000 2013 786.788 (g) 2012 61.000.000 2012 1.105.972
76
Besi Austria GmbH
Radfeld
Herstellung von elektronischen Bauelementen
230
2014 67.200.000 2013 9.033.754 2013 53.710.034 2011 25.638.985 (g) 2012 135.000.000
77
Elektrizitätswerke Reutte AG
Reutte
Elektrizitätserzeugung
223
2014 66.000.000 2012/13 66.638.631 2012 66.192.488
2014 9.136.855 2012/13 4.899.956 2011/12 6.680.809
78
Brüder Theurl GmbH
Assling
Säge-, Hobel- und Holzimprägnierwerke
85
2014 66.000.000 2013 60.000.000 2012 62.000.000
2013 1.343.168 2012 1.135.233 2011 3.223.458
79
Tiroler Rohre GmbH
Hall i. Tirol
Stahlgießereien
184
2014 65.984.000 2013 61.900.000 2012 61.860.899
2013 4.155.376 2012 -1.424.381 2011 -2.120.893
Rum
Ingenieurbüros
410
2014 65.600.000 2013 12.379.154 (g) 2013 88.000.000 2012 3.246.059 2012 66.000.000 2011 4.785.375
Einzelhandel mit Kraftwagen
175
2014 65.500.000 2013 62.500.000 2012 61.300.000
72
(73)
(1)
(49)
75
(100)
(76)
(89)
(83)
80
(57)(2)
81
(82)
ILF Consulting Engineers Austria GmbH Autopark GmbH
Innsbruck
(1)
176
EGT*)
eco.nova
2014 1.000.000 2012 1.076.654
*) EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche, (g) Umsatz geschätzt Steinbacher Dämmstoff Gesellschaft m. b. H. (2) ILF Beratende Ingenieure ZT Gesellschaft mbH
Dinkhauser
VERPACKUNGEN FÜR „RICHTIGE“ SACHEN Dreimal im Monat – so oft hat jeder Österreicher eine Verpackung aus dem Hause Dinkhauser Kartonagen in der Hand. Wie sich ein Tiroler Unternehmen in der Welt der Verpackung einen Spitzenplatz erkämpft hat.
Paul und Katharina Schäfer
F
ast 170 Jahre, 250 Mitarbeiter, seit fünf Generationen familiengeführt – das ist Dinkhauser Kartonagen auf den Punkt gebracht. Zahlen, die eine deutliche Sprache sprechen: von Kontinuität und Flexibilität, von Engagement und Menschlichkeit. Dinkhauser Kartonagen produziert hochwertige Verpackungen für Kunden in ganz Europa – allein in Hall etwa 700.000 Stück
täglich! Das breite Spektrum reicht von bedruckten Verkaufsverpackungen bis zu Versandverpackungen für Onlineshops. Die Verpackungsbranche ist stark von Konzernen geprägt. Dinkhauser Kartonagen spielt gezielt die Vorteile des Mittelstands aus: Kundennähe, Produkt-Know-how, kurze Entscheidungswege und die unabhängige, langfristige Investitionspolitik eines Familienunternehmens, dem der Standort Tirol wichtig ist. Personalentwicklung, ein stabiles, motivierendes Arbeitsumfeld und die Vielfalt von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit den unterschiedlichsten Voraussetzungen schaffen die Basis für ein stabiles, gesundes Unternehmen. Die jüngst erhaltenen Auszeichnungen als bester Familienbetrieb Tirols 2015 und „Wir sind inklusiv“ zeigen, wie Dinkhauser Kartonagen diese Konzepte mit Leben erfüllt. Das langfristige Ergebnis: Mehr als 40 Prozent des Teams sind seit über zehn Jahren im Unternehmen.
DINKHAUSER KARTONAGEN GMBH Josef-Dinkhauser-Straße 1 6060 Hall in Tirol Tel.: 05223/5812-0 office@dinkhauser.at
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eco.nova
177
top.500
PLATZ
(VORJAHR)
FIRMENNAME
ORT
BRANCHE
MA
UMSATZ
Hochbau
431
2014 2013 2012
65.000.000 65.000.000 46.460.860
Elektroinstallation
400
2014 2013 2012
65.000.000 65.000.000 62.000.000
2014 2013 2012
2.825.083 3.414.675 2.044.762
(g)
2013 2012 2011
19.199.443 17.931.545 18.179.625
(g)
2014
2.416.000
2013 2012
2.545.162 2.667.654
2013 2012 2011
1.850.089 1.010.463 1.773.687
2013 2012 2011
1.952.790 4.219.196 2.094.416
2013 2012 2011
-287.382 -276.492 -228.586
82
HTB Baugesellschaft m.b.H.
83
Fiegl & Spielberger GmbH
84
Silvrettaseilbahn Aktiengesellschaft
Ischgl
Seilbahn-, Sessel- und Schleppliftverkehr
330
2014 2013 2012
64.900.000 64.000.000 62.000.000
85
Grissemann Gesellschaft m.b.H.
Zams
Großhandel mit Nahrungs- und Genussmitteln
254
2014 2013 2012
62.300.000 55.000.000 54.200.000
86
Top Logistik GmbH
Kufstein
Dienstleistungen für den Verkehr
60
2014 2013 2012
60.300.000 50.092.844 47.060.901
87
Herstellung von Holzbearbeitungsmaschinen und Zubehör
400
2014 2013 2012
60.000.000 60.000.000 60.000.000
(g)
Felder KG
200
2014 2013 2012
60.000.000 57.000.000 56.000.000
(g)
Herstellung von Wäsche Großhandel mit pharmazeutischen Erzeugnissen
2014 2013 2012
60.000.000 60.000.000 60.000.000
(g)
30
Tankstellen
6
2014 2013 2012
60.000.000 60.000.000 65.000.000
(78)(1)
(80)
(81)
(98)
(108)
(88)
Arzl i. Pitztal
Innsbruck
Hall i. Tirol
(g) (g)
88
Anita Dr. Helbig GmbH
89
METRON HANDEL GMBH
Langkampfen
90
Unterer Tank & Service GmbH
Kundl
91
Verkehrsverbund Tirol GesmbH.
Innsbruck
Dienstleistungen für den Landverkehr
43
2014 2012 2011
59.000.000 66.400.000 58.000.000
Wasserkraftwerk Stanzertal GmbH
Strengen
Elektrizitätserzeugung
0
2014 2013 2012
58.000.000 58.000.000 50.000.000
WMF in Österreich Gesellschaft m.b.H.
Innsbruck
Großhandel mit keramischen Erzeugnissen, Glaswaren etc.
343
2014 2013 2012
57.100.000 53.100.000 53.100.000
2013 2012 2011
3.102.946 2.452.209 2.893.894
Hochbau
390
2014 2013 2012
57.000.000 60.000.000 50.000.000
2014 2013 2012
320.000 467.837 -1.913.360
Verwaltung von Grundstücken, Gebäuden und Wohnungen
90
2014 2013 2012
56.700.000 37.800.000 53.000.000
2013 2012 2011
6.346.260 4.286.593 4.161.176
Güterbeförderung im Straßenverkehr
250
2014 2013 2012
56.000.000 60.000.000 57.000.000
2014
3.390.937
181
2014 2013 2012
56.000.000 56.000.000 52.000.000
2014 2013 2012
4.970.964 5.733.192 4.710.844
0
2014 2013 2012
55.538.002 55.668.397 54.292.072
2014 2013 2012
1.126.706 1.011.097 2.591.271
Krankenhäuser
660
2014 2013 2012
55.000.000 51.000.000 50.000.000
2013 2012 2011
-3.609.391 -570.189 -594.903
1323
2014 2013 2012
53.984.107 49.000.000 46.000.000
2013 2012 2011
839.222 -616.458 -1.588.559
3
2014 2013 2012
53.400.000 53.400.000 56.500.000
324
2014 2013 2012
53.000.000 45.700.000 53.000.000
(g)
2013 2012 2011
4.087.702 2.514.439 2.660.438
23
2014 2013 2012
53.000.000 59.200.000 59.200.000
(g)
2014 2013 2012
2.147.797 521.490 -188.515
(93)
(87)
(90)
(77)
92
(92)
93
(102)
94
(86)
95
(149)
96
Ing. Hans Lang Gesellschaft m.b.H. „Wohnungseigentum“, Tiroler gemeinnützige Wohnbaugesellschaft m.b.H.
Kufstein
Terfens
Innsbruck
(85)
Fluckinger Transportgesellschaft m.b.H.
97
Sportalm Gesellschaft m.b.H.
Kitzbühel
Herstellung von Oberbekleidung
98
Schlüsselverlag J. S. Moser GmbH
Innsbruck
Medienunternehmen
(96)
(97)
99
(106)
100
A. ö. Krankenhaus St. Vinzenz Betriebs GmbH
Volders
Zams
(112)
Lebenshilfe Tirol, gemeinnützige Gesellschaft m.b.H.
Innsbruck
Sozialwesen
101
Haya International Trading OG
Kirchbichl
Großhandel mit Nahrungs- und Genussmitteln
102
Rieder GmbH & Co KG
(101)
(115)
103 (91)
Peter Troppacher GmbH
Die Aufsteiger 2015
178
EGT*)
eco.nova
Die Umsatzsteigerer 2015
Ried i. Zillertal
Volders
Hochbau
Einzelhandel mit Brennstoffen
*)
(g)
(g) (g)
(g)
(g)
(g) (g) (g) (g)
(g)
(g) (g)
(g)
EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche, (g) Umsatz geschätzt (1) Hoch-Tief-Bau-Imst Gesellschaft m. b. H.
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PLATZ
(VORJAHR)
104 (94)
105
FIRMENNAME
D. Swarovski Tourism Services GmbH
(95)
Multivac Maschinenbau Gesellschaft m.b.H. + Co. KG
106
Bitbau Dörr GmbH
(103)
107
ORT
Wattens
Lechaschau
Innsbruck
BRANCHE
MA
UMSATZ
EGT*)
Tourismus (Kristallwelten)
293
2014 2013 2012
52.551.646 56.592.661 51.000.000
Herstellung von kälte- und lufttechnischen Erzeugnissen
360
2014 2013 2012
52.000.000 56.500.000 53.000.000
Großhandel mit Baustoffen und Sanitärkeramik
84
2014 2012
52.000.000 53.000.000
Herstellung von Gummiwaren
390
2014 2013 2012
51.000.000 50.000.000 58.000.000
(g)
(g) (g)
(g)
2014 2013 2012
965.138 3.091.448 1.047.394
2012 2011
1.399.601 1.390.461
2013 2012 2011
2.252.197 1.024.648 -2.926.827
2013 2012 2011
2.707.857 715.647 1.735.577
2013 2012 2011
302.080 274.379 351.222
(109)
Freudenberg Spezialdichtungsprodukte Austria GmbH & Co KG
108
L. Kögl Pharma GmbH
Innsbruck
Großhandel mit pharmazeutischen Erzeugnissen
52
2014 2013 2012
51.000.000 55.000.000 55.000.000
Innsbruck
Erzeugung von Roheisen
38
2014 2013 2012
51.000.000 51.000.000 56.500.000
(g)
(105)
ARGE Baustahl Eisen BlasyNeptun GmbH
2013 2013 2012
422.400 422.400 131.578
110
MWM Austria GmbH
Handelsvermittlung von Maschinen und technischem Bedarf
34
2014 2013
50.500.000 51.500.000
(g)
2013 2012
2.872.531 3.878.514
111
VERTEX GmbH
Kirchbichl
Dienstleistungen für den Verkehr
28
2013 2012 2011/12
50.051.209 36.796.361 23.896.000
2014 2013
646.343 928.481
112
A. Loacker Konfekt Ges.m.b.H.
Heinfels
Herstellung von Nahrungsmitteln
210
2014 2013 2012
50.000.000 48.500.000 45.000.000
2013 2012 2011
5.823.930 4.907.341 4.858.184
113
Hartl Connect Transport GmbH
Vomp
Güterbeförderung im Straßenverkehr
40
2014 2013 2012
50.000.000 50.000.000 45.000.000
2013
1.415.607
(111)
Austria Bau Tirol und Vorarlberg Handels GmbH
Innsbruck
Einzelhandel mit Metallwaren, Anstrichmitteln und Heimwerkerbedarf
8
2014 2013 2012
50.000.000 50.000.000 46.500.000
2011
142.900
115
Binderholz Bausysteme GmbH
Fügen
Herstellung von Furnier-, Sperrholz-, Holzfaser- und Holzspanplatten
116
2014 2013 2012
48.000.000 38.000.000 30.000.000
2013 2012 2011
2.894.261 1.978.573 2.153.253
Herstellung von Hohlglas
209
2014 2013 2012
46.800.000 50.682.000 36.500.000
2013 2012 2011
1.713.972 5.364.982 -4.166.175
2013 2012 2011
2.536.698 2.487.718 89.820
2014 2012 2011
5.508.073 6.174.783 7.036.668
(99)
109
(104)
(153)
(113)
(110)
114
(148)
Kufstein
Schwaz
(g) (g)
(g)
(g)
(g)
116
Tiroler Glashütte GmbH (Riedel)
117
Kathrein Austria Gesellschaft m.b.H.
Niederndorf
Herstellung von Geräten und Einrichtungen der Telekommunikationstechnik
351
2014 2013 2012
46.500.000 42.200.000 35.000.000
(116)
Friedrich Deutsch Metallwerk Gesellschaft m.b.H.
Innsbruck
Herstellung von Metallkonstruktionen
300
2014 2013 2012
46.500.000 45.200.000 44.000.000
119
Fercam Austria GmbH
Kundl
Dienstleistungen für den Verkehr
55
2014 2013 2012
46.000.000 30.500.000 27.800.000
2013
346.656
120
Dinkhauser Kartonagen GmbH
Hall i. Tirol
Herstellung von Wellpapier und Verpackungsmitteln
235
2014 2013 2012
45.700.000 44.000.000 41.800.000
2012 2011
2.560.655 2.486.491
121
Innsbrucker Soziale Dienste GmbH
Innsbruck
Sozialwesen
1136
2014 2013 2012
45.500.000 44.000.000 41.000.000
2013 2012 2011
-939.623 -790.727 -394.229
Alpenländische Heimstätte, gemeinnützige Wohnungsbau- und Siedlungsgesellschaft m.b.H.
Innsbruck
Wohnungs- und Siedlungsbau
53
2014 2013 2012
45.000.000 44.077.000 42.600.000
2013 2012 2011
9.369.390 7.845.387 6.262.878
123
ICM Baumanagement GmbH
Innsbruck
Ingenieurbüros
5
2014 2013 2012
45.000.000 45.000.000 28.700.000
124
hollu Systemhygiene GmbH
(107)
(126)
118
(175)
(120)
(121)
122
(119)
(117)
(124)(1)
125
(118)
Raiffeisengenossenschaft Osttirol, registrierte Genossenschaft mit beschränkter Haftung
Kufstein
Zirl
Lienz
eco.nova
(g) (g) (g)
(g) (g) (g)
Großhandel mit keramischen Erzeugnissen, Glaswaren und Reinigungsmitteln
355
2014/15 2013 2012
44.772.173 43.069.919 40.600.000
2014 2013 2012
1.138.019 2.391.454 2.661.520
Großhandel mit Getreide, Rohtabak, Saatgut und Futtermitteln
125
2014 2013 2012
44.600.000 44.871.000 43.500.000
2013 2012 2011
948.532 617.126 748.547
*)
180
(g)
EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche, (g) Umsatz geschätzt (1) Julius Holluschek GmbH
Juwelier Norz
TREND: MARSALA
Andrea und Christoph Norz besuchen als Schmuckscouts die internationalen Fachmessen in München, Vicenza und Basel. Weltweite Trends bei Formen, Materialien und Farben fließen unmittelbar in die Kollektion ein.
TRENDS UND HANDWERK BEI GOLDSCHMIEDE NORZ
Erdbeere, Orange und ein Schuss Marsala. Das sind die Trendfarben des Sommers 2015. Sie sind wunderschön und sie schmecken auch als Fruchtsalat köstlich. Marsala wurde von Modeschöpfern und Designern zur Trendfarbe des Jahres gekürt und stammt von einem sizilianischen Likörwein, der sich durch einen sehr kühlen dunklen Rotton auszeichnet. Die Ohrringe aus Roségold mit den roten Granaten vermitteln italienisches Lebensgefühl pur. In Kombination mit dem Ring wirken sie zu einem unifarbenen Outfit geheimnisvoll und verführerisch.
Goldschmiedejuwelier NORZ präsentiert die Highlights der internationalen Schmucktrends: Farbe, Leichtigkeit und 250-jähriges Handwerk bestimmen die aktuelle NORZ-Kollektion.
WWW.NORZ.EU.COM
MUST HAVE: ARMREIF
Ein weiterer Sommertrend ist ein Klassiker. Ohne Armreif geht dieses Jahr gar nichts. Dezent und trotzdem auffallend lautet die Devise. Leicht in geschmiedeter Optik oder aus Emaille – Animal Prints machen Lust auf Strand und Urlaub.
LIEBLINGSSTÜCK: GESCHMIEDETES GOLD
Geschmiedetes Gold ist eine spezielle Oberflächentechnik aus dem Hause NORZ. Das Gold wird geschmiedet, gehämmert und geschabt. Dadurch entsteht eine lebendige Oberfläche mit bewusst handwerklichem Touch. Die Kette aus geschmiedetem Gold hat sowohl das Zeug zum Klassiker als auch zum Lieblingsstück des Sommers. Sie wirkt locker, lässig, leicht und peppt jedes Kleidungsstück auf. Dazu passen dünne leichte Ringe, ebenfalls aus geschmiedetem Gold. Verbunden mit einer brillantbesetzten Spange in Weißgold wirken sie vor allem auf gebräunter Sommerhaut sehr edel. Die luftigen Ohrringe mit Brillanten in Gelbgold runden diese Kollektion ab.
eco.nova
181
top.500
PLATZ
FIRMENNAME
ORT
BRANCHE
MA
UMSATZ
126
Riedhart Handels GmbH
Wörgl
Großhandel mit Nahrungs- und Genussmitteln
126
2014 43.500.000 2013 3.585.640 2013 44.000.000 2011 1.180.503 (g) 2012 40.000.000
127
Prinoth Gesellschaft m.b.H.
Telfs
Großhandel mit Maschinen und Ausrüstungen
72
2014 43.471.000 2013 38.400.000 2012 37.000.000
(123)
Franz Achleitner-Fahrzeugbau und Reifenzentrum GmbH
Wörgl
Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenmotoren
225
2014 43.300.000 (g) 2013 318.258 (g) 2013 43.750.000 2011 391.101 2012 43.720.000
129
Bergbahn Aktiengesellschaft Kitzbühel
Kitzbühel
Seilbahn-, Sessel- und Schleppliftverkehr
280
2014 43.000.000 2013 5.034.086 2013 40.000.000 2012 2.007.290 (g) 2012 39.000.000 2011 2.000.061
(125)
Swarovski Austria Vertriebsgesellschaft m.b.H. & Co. KG
Rum
Einzelhandel
150
2014 43.000.000 2013 42.500.000 2012 43.600.000
2014 5.032.677 2013 5.321.843 2012 5.733.090
131
ASFINAG Alpenstraßen GmbH
Innsbruck
Bau von Straßen
240
2014 42.000.000 2013 40.000.000 2012 39.369.000
2013 1.720.148 2011 1.509.234
132
Sinnesberger GmbH
Kirchdorf
Großhandel mit Nahrungs- und Genussmitteln
145
2014 42.000.000 2013 40.500.000 2012 38.000.000
2014 2.948.684 2013 3.038.520 2012 2.700.000
133
Morawa-Berchtold Transporte GmbH
Innsbruck
Güterbeförderung im Straßenverkehr
280
2014 41.000.000 2014 1.503.524 (g) 2013 36.000.000 2013 1.551.956 (g) 2012 36.000.000 2011 523.422
(145)
Arlberger Bergbahnen Aktiengesellschaft
Innsbruck
Seilbahn-, Sessel- und Schleppliftverkehr
245
2014 41.000.000 (g) 2013 10.486.712 (g) 2013 38.203.000 2012 8.937.032 (g) 2012 37.000.000 2011 11.435.411
135
Alois Mayr Bauwaren GmbH
Wörgl
Großhandel mit Baustoffen und Sanitärkeramik
123
2014 41.000.000 (g) 2013 41.000.000 2012 42.500.000
2013 773.897 2012 927.345 2011 1.559.378
136
Media Markt TV-Hifi-Elektro Gesellschaft m.b.H.
Innsbruck
Einzelhandel mit Geräten der Unterhaltungselektronik
98
2014 41.000.000 (g) 2013 42.000.000 2012 42.200.000
2013 4.834.810 2012 4.112.899 2011 4.903.862
137
BTV-Real-Leasing II Gesellschaft m.b.H.
Innsbruck
Leasing von Grundstücken, Gebäuden und Wohnungen
0
2014 40.999.775 2013 38.960.040 2012 36.520.233
2014 641.175 2013 1.565.260 2012 818.381
138
Österreichische Blechwarenfabrik Pirlo Gesellschaft m.b.H. & Co KG
Kufstein
Herstellung von Metallwaren
227
2014 40.000.000 2013 40.000.000 2012 38.000.000
2014 6.327.800 2013 5.097.744 2012 6.390.143
139
(146)
Innsbrucker Immobilien GmbH & CoKG
Verwaltung von Grundstücken, Gebäuden und Wohnungen
133
2014 40.000.000 (g) 2013 38.000.000 2012 38.000.000
2013 -3.471.444 2012 -5.342.524 2011 -6.798.288
140
Karl Thrainer Handels GmbH
Tankstellen
16
2014 40.000.000 2013 40.000.000 2012 40.000.000
141
SIGNA Prime Selection AG
Innsbruck
Vermietung und Verpachtung
6
2014 40.000.000 (g)
(138)(1)
SILLINSEL VERWALTUNGS GmbH
Innsbruck
Verwaltung von Grundstücken, Gebäuden und Wohnungen
4
2013 40.000.000 2012 38.000.000
143
Troger-Holz Gesellschaft m.b.H.
Vomperbach
Säge-, Hobel- und Holzimprägnierwerke
75
2014 39.500.000 2012 40.000.000
2013 -3.448.020 2011 -2.106.490
144
Egger Holzwerkstoffe GmbH
Beteiligungsgesellschaften
0
2013 39.302.459 2012 20.811.411
2014 16.496.939 2013 28.806.673 2012 -43.503.793
Großhandel mit chemischen Erzeugnissen
12
2014 39.000.000 2013 39.000.000 2012 37.000.000
2013 895.608 2012 954.640 2011 1.534.382
Datenverarbeitung, Hosting und damit verbundene Tätigkeiten
0
2014 38.700.000 (g) 2013 38.682.892 2012 36.446.000
2013 -1.484.460 2012 48.066 2011 260.931
540
2014 38.400.000 (g) 2013 41.100.000 2012 35.600.000
2013 -148.058 2012 -301.577 2011 -112.151
(VORJAHR)
(122)
(144)
128
(134)
130
(137)
(132)
(155)
134
(130)
(127)
(142)
(133)
(136)
(neu)
142
(135)
(128)
Innsbruck
Niederndorf
St. Johann i. Tirol
145
„INTERCHIM AUSTRIA“ Internationaler Chemiehandel GmbH
Wörgl
146
RRZ Raiffeisen Rechenzentrum Tirol GmbH
Innsbruck
147
Bezirkskrankenhaus Schwaz Betriebsgesellschaft m.b.H.
Schwaz
(140)
(143)
(129)
Krankenhäuser
*)
182
eco.nova
EGT*)
2014 4.851.158 2013 2.041.149 2012 2.690.121
2012 35.371.261
EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche, (g) Umsatz geschätzt (1) Sillinselerrichter GmbH
Media Markt
25 JAHRE MEDIA MARKT Media Markt feiert sein Vierteljahrhundert in Innsbruck: Seit 1990 überzeugt der Technikmarkt mit der größten Auswahl der Region, mit Top-Markenprodukten und aktuellsten Trends zu absoluten Spitzenpreisen. Vom Jubiläum profitieren natürlich auch die Kunden: Bei der Nr. 1 in Innsbruck gibt es jetzt einzigartige Angebote quer durchs gesamte Sortiment – von Haushalt bis Heimkino, vom Smartphone bis zum Tablet.
A
ls Media Markt im Jahr 1990 in Innsbruck eröffnet wurde, freuten sich Technikfans aus der gesamten Umgebung: Endlich hielt die Nr. 1 der Elektro- und Elektronikbranche Einzug in die Landeshauptstadt. Seither wurde Media Markt kontinuierlich ausgebaut und erweitert. Den Startschuss für eine längerfristige Optimiertung setzte der Riesenumbau im Jahr 2005. Drei Jahre später wurde diese mit einer Erweiterung des Marktes vollendet. 2015 feiert Media Markt nun sein 25. Jubiläum und erfreut damit abermals alle Technikfreunde, denn der Markt lässt seine Kunden daran teilhaben: Top-Markenprodukte zu unglaublich günstigen Preisen und ein einmaliges Shoppingerlebnis bieten Spaß und Hightech-Trends pur! Seit Beginn begeistert Media Markt Innsbruck Kunden aus der Region mit den innovativsten Markenprodukten: Die neuesten Techniktrends sind bei Media Markt
Innsbruck stets vorführbereit ausgestellt, in großen Stückzahlen lagernd und deshalb meist auch sofort mitnahmebereit. Und wer es nicht innerhalb der Öffnungszeiten in den Laden schafft, für den ist Media Markt 24 Stunden online erreichbar. Unter www.mediamarkt.at ist das riesige Sortiment jederzeit und überall abrufbar. Neben den begehrtesten Markenprodukten bietet Media Markt einen perfekten Rundum-Service von der Lieferung bis zur Geräteversicherung – das sorgt für noch mehr Vergnügen beim Technikshopping.
www.mediamarkt.at
„DEN 25. GEBURTSTAG VON MEDIA MARKT FEIERT DIE NR. 1 IN INNSBRUCK MIT UNGLAUBLICHEN GEBURTSTAGSHIGHLIGHTS! VORBEISCHAUEN UND SICH SELBST ÜBERZEUGEN – SO LAUTET DAS MOTTO.“ Gerhard Moser, Geschäftsführer von Media Markt Innsbruck
eco.nova
183
top.500
PLATZ
FIRMENNAME
ORT
BRANCHE
MA
UMSATZ
EGT*)
148
AT-Thurner Bau GmbH
Imst
Hochbau
225
2014 38.100.000 2013 37.000.000 2012 34.000.000
2014 275.154 2013 -300.008 2012 -458.923
149
Leonhard Lang GmbH
Innsbruck
Großhandel mit medizinischen und orthopädischen Artikeln, Laborbedarf
270
2014 38.000.000 2013 35.000.000 2012 35.000.000
2014 -292.199 2013 1.112.396 2012 1.355.152
150
Tiroler gemeinnützige Wohnungsbauund Siedlungsgesellschaft m.b.H.
Innsbruck
Verwaltung von Grundstücken, Gebäuden und Wohnungen
84
2014 37.000.000 (g) 2014 6.300.000 2013 40.700.000 2013 6.044.711 (g) 2012 35.000.000 2012 5.444.650
151
Nordpan Rubner Holzbauelemente GmbH
Säge-, Hobel- und Holzimprägnierwerke
83
2014 37.000.000 2013 37.000.000 2012 36.000.000
2013 1.371.068 2012 1.055.916 2011 2.885.912
152
(156)
Sinnesberger Mineralölvertriebs GmbH
Kirchdorf
Einzelhandel mit Brennstoffen
13
2014 37.000.000 2013 36.000.000 2012 32.600.000
2014 98.196 2013 56.305 2012 45.182
153
Österreichischer Alpenverein (OeAV)
Innsbruck
Interessenvertretungen und Vereinigungen
42
2014 36.500.000 (g) (g) 2013 35.800.000 (g) 2012 33.000.000
Herstellung von Heizkörpern und -kesseln für Zentralheizungen
177
2014 36.300.000 2013 36.953.000 2012 38.900.000
Autobusliniennahverkehr
375
2015 36.237.636 2013 24.728.856 2012 23.600.000
Großhandel mit Geräten der Unterhaltungselektronik
40
2014 35.800.000 2013 20.000.000 2012 19.000.000
2014 4.843.272 2012 1.517.252
(VORJAHR)
(150)
(161)
(131)
(151)
(157)
154
E.G.O. Austria Elektrogeräte Gesellschaft m.b.H.
155
(206)
Innsbrucker Verkehrsbetriebe und Stubaitalbahn GmbH
156
Aqipa GmbH
(152)
(263)
Strassen
Heinfels
Innsbruck
Kundl
2013 6.960.180 2012 5.893.553 2011 5.295.263
(163)
STARK Internationale Transporte Gesellschaft m.b.H.
Radfeld
Güterbeförderung im Straßenverkehr
40
2014 35.500.000 2013 34.700.000 2012 34.500.000
2013 723.544 2012 707.504 2011 945.394
158
Holz Marberger GmbH
Ötztal Bahnhof
Großhandel mit Holz
67
2014 35.280.000 2013 34.000.000 2012 32.500.000
2014 1.005.000 2013 1.444.522 2012 1.423.081
Wintersport Tirol Aktiengesellschaft & Co. Stubaier Bergbahnen Kommanditgesellschaft
Innsbruck
Seilbahn-, Sessel- und Schleppliftverkehr
271
2014 35.147.000 2013 33.000.000 2012 34.300.000
2013 6.239.640 2012 6.367.079
Einzelhandel mit Textilien
300
2014 35.000.000
2013 2.785.805
Erbringung von Dienstleistungen für die Luftfahrt
162
2014 35.000.000 2013 35.000.000 2012 33.076.000
2014 6.200.000 2013 6.812.644 2012 4.080.419
Herstellung von Metallkonstruktionen
67
2014 35.000.000 (g) 2013 190.969 (g) 2013 35.000.000 2012 67.493 (g) 2012 35.000.000 2011 11.472
Großhandel mit Nahrungs- und Genussmitteln
50
2014 35.000.000 2013 35.000.000 2012 35.000.000
157
(165)
159
(168)
160
(neu)
161
TOM TAILOR Retail GmbH
Wörgl
(158)
Tiroler Flughafenbetriebsgesellschaft m.b.H.
162
Juwel H. Wüster GmbH
Imst
163
Zuegg GmbH & Co KG
NußdorfDebant
164
Engleder GmbH
Weer
Tankstellen
30
2014 35.000.000 2013 35.000.000 2012 35.000.000
165
Schretter & Cie GmbH & Co KG
Vils
Herstellung von Zement
180
2014 34.000.000 2013 34.000.000 2012 34.000.000
166
Aktiv Klimahaus Süd GmbH
Kramsach
Erschließung von Grundstücken, Bauträger
1
2014 34.000.000
167
Personal Shop Handels-GmbH
Innsbruck
Einzelhandel
0
2014 34.000.000 2013 925.962 (g) 2013 31.500.000 2012 2.015.894 2012 31.530.137 2011 1.571.529
(167)
BTV-Anlagenleasing 3 Gesellschaft m.b.H.
Innsbruck
Leasing von Grundstücken, Gebäuden und Wohnungen
0
2014 33.300.000 (g) 2013 33.376.275
2013 5.205.152
169
Ragg GmbH
Großhandel mit Altmaterialien und Reststoffen
72
2014 33.000.000 2013 25.000.000 2012 25.000.000
2013 777.352
(160)
(159)
(162)
(164)
(neu)
(173)
168
(202)
Die Aufsteiger 2015
184
eco.nova
Die Umsatzsteigerer 2015
Innsbruck
Hall i. Tirol
*)
2013 595.441 2012 352.196 2011 442.274
2013 -445.834 2012 -525.624 2011 39.688
EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche, (g) Umsatz geschätzt
Pirlo
PIRLO – VERPACKUNGEN SEIT 1908 1908 gründete Oskar Pirlo in Kufstein ein Unternehmen zur Herstellung von Metallverpackungen aus Weißblech und Aluminium. Pirlo-Verpackungen werden in den Branchen Chemie und Technik, Lebensmittel, Kosmetik und Pharma sowie Media und Genussmittel weltweit eingesetzt. Seit 2010 ergänzen Pirlo Tubes – digital bedruckbare Tuben aus Kunststoff – das innovative Produktsortiment. wie zunehmend Markenfälschungssicherheit für den Hersteller müssen erfüllt werden. Julius Lüthi: „Weißblech- und Aludosen sind heute noch genauso zuverlässig und vor allem innovativ wie vor 100 Jahren und garantieren dazu eine praktisch vollständige Wiederverwertbarkeit – 90 Prozent der Verpackungen werden in Österreich ohne Qualitätsverlust beliebig oft recycelt. Bei unseren Tubes erreichen wir durch Materialeffizienz enorme Einsparungen beim Rohstoff. Die Anforderungen an Verpackungen, über das Produkt, seine Herstellung, Anwendung und auch die Hersteller zu informieren, wird dabei immer größer und stellt uns gemeinsam mit unseren Kunden vor große Herausforderungen.“
VERPACKUNGSGROSSMACHT
Rainer Carqueville und Julius Lüthi vor dem Firmenlogo, das aus den Porträts der Mitarbeiter zusammengesetzt ist
R
ainer Carqueville und Julius Lüthi führen in vierter Generation das Traditionsunternehmen Pirlo in Kufstein und an zwei weiteren Firmenstandorten in Europa. Pirlo-Produkte sind auf der ganzen Welt im Einsatz und werden entsprechend den Anforderungen der Kunden und der Märkte ständig neuen Anforderungen angepasst.
INTELLIGENTE HÜLLE MIT VIEL FUNKTION
Verpackung hat auf den ersten flüchtigen Blick vor allem den Schutz des Produktes im Fokus, bei genauerem Hinsehen wird es aber sehr anspruchsvoll. Verpackung spielt auch die erste Rolle in der Präsentation und damit Kommunikation des Produktes mit dem Kunden. Design zieht die Blicke des Kunden auf das Produkt, Schutzfunktion, Haltbarkeit, technische Raffinessen und vor allem Bedienungsqualität und Sicherheit bei Verschlüssen, Entnahme oder auch Transportschutz so-
Pirlo ist weltweit unterwegs. Unter anderem auch mit einer „Roadshow“, die den Kunden die neuesten Entwicklungen sozusagen frei Haus präsentiert.
Die Weißblechdose ist für viele Produkte nach wie vor erste Wahl an Schutz, Sicherheit und auch Funktionalität und Qualitätssicherung.
35.000 Mitarbeiter, das sind 5,5 Prozent der Industriearbeitsplätze, sind in Österreich in der Verpackungsindustrie beschäftigt und erwirtschaften dabei ein Produktionsvolumen von 4,5 Milliarden Euro, das sind 1,5 Prozent des Bruttoinlandsproduktes.
MEHR ALS 100 JAHRE FAMILIENTRADITION
Das Traditionsunternehmen in Kufstein mit 370 Mitarbeitern und etwa 60 Millionen Euro Umsatz wird von Rainer Carqueville und Julius Lüthi geleitet. Seit der Gründung 1908 durch Oskar Pirlo – 1910 kam Julius Lüthi als Partner dazu – wird das Unternehmen als Familienunternehmen geführt. Julius Lüthi: „Das ist auch 2015 so. Nicht nur die Firmenleitung ist Familientradition, sondern auch unter unseren Mitarbeitern finden sich viele Familien, einige davon auch schon über mehrere Generationen.“ 260 Mitarbeiter sind in Kufstein beschäftigt. Rainer Carqueville: „Wir sind in den letzten zehn Jahren stark gewachsen – vom Umsatz und den Mitarbeitern her. Wir benötigen in unserem Unternehmen zahlreiche technische Ausbildungen – vom Werkzeugmacher (Maschinenschlosser) über Produktionstechniker bis zum Elektriker. Im Betrieb selber haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, eigene Facharbeiter als Lehrlinge auszubilden. Derzeit werden jedes Jahr etwa drei Lehrlinge aufgenommen.“ eco.nova
185
top.500
PLATZ
ORT
BRANCHE
MA
UMSATZ
Autohof Huter GmbH
Vils
Tankstellen
42
2014 33.000.000 (g) 2013 1.106.124 (g) 2013 33.000.000 2012 1.565.671 2012 33.000.000 2011 1.165.913
(neu)
Ing. Berger & Brunner Baugesellschaft m.b.H.
Inzing
Tiefbau
153
2014 32.300.000 (g)
2013 564.797
172
Johann Huter u. Söhne
Innsbruck
Hochbau
260
2014 32.200.000 2013 32.000.000 2012 33.000.000
2013 56.513 2012 -79.133 2011 8.189
173
Zillertaler Gletscherbahn GmbH & Co. KG
Hintertux
Seilbahn-, Sessel- und Schleppliftverkehr
286
2014 32.000.000 2012 32.000.000
2014 3.054.637 2013 6.277.922 2012 5.037.740
174
(179)
Mayrhofner Bergbahnen Aktiengesellschaft
Mayrhofen
Seilbahn-, Sessel- und Schleppliftverkehr
165
2014 32.000.000 2013 6.161.378 (g) 2013 30.000.000 2012 5.495.478 (g) 2012 26.000.000 2011 3.317.801
175
Moser GmbH & Co KG
Jenbach
(176)
Autobedarf Karl Kastner Gesellschaft m.b.H.
Innsbruck
177
Opbacher Installationen GmbH
178
Purzelbaum Handels-Ges.m.b.H.
179
Falch GmbH
(VORJAHR)
170
(169)
171
(170)
(172)
(79)
176
(147)
(187)
(141)
180
FIRMENNAME
Fügen
Kufstein
Zams
Großhandel mit Mineralölerzeugnissen
2
EGT*)
2014 32.000.000 (g) 2012 65.000.000 2011/12 65.000.000
2010 43.413 2014 -56.811 2013 25.862 2012 238.781
Großhandel mit Kraftwagenteilen und -zubehör
180
2014 31.500.000 2013 30.300.000 2012 30.500.000
Gas-, Wasser-, Heizungs- und Lüftungsund Klimaanlageninstallation
196
2014 31.000.000 (g) 2013 38.000.000 2013 287.456 (g) 2012 29.000.000
Einzelhandel mit Textilien
99
2014 31.000.000 2013 4.926.296 (g) 2013 27.600.000 2012 3.483.323 2012 25.000.000
Einzelhandel mit Kraftwagen
90
2014 31.000.000 (g) 2013 39.000.000 2011/12 37.000.000
Herstellung von Filmen, Videofilmen und Fernsehprogrammen
48
2014 31.000.000 (g)
Wärme- und Kälteversorgung
47
2014 31.000.000 2013 30.000.000 2012 30.600.000
2014 1.442.662 2013 1.590.139
(neu)
Neue deutsche Filmgesellschaft mbH Niederlassung Österreich
181
Stadtwerke Hall in Tirol GmbH
182
Physiotherm GmbH
Thaur
Einzelhandel
136
2014 30.800.000 2013 27.500.000 2012 26.000.000
(177)
Seilbahn Komperdell Gesellschaft m.b.H.
Serfaus
Seilbahn-, Sessel- und Schleppliftverkehr
400
2014 30.000.000 2013 2.340.354 (g) 2013 30.000.000 2012 158.915 2012 30.000.000
184
Ernst Derfeser GmbH
Vomp
Gewinnung von Kies, Sand, Ton und Kaolin
220
2014 30.000.000 (g) 2013 30.000.000 2012 30.000.000
185
Primagaz GmbH
Großhandel mit Mineralölerzeugnissen
65
2014 30.000.000 (g) 2013 1.587.367 (g) 2013 32.000.000 2012 327.818 2012 32.000.000 2011 865.878
186
Sonder Transport Service GmbH
Güterbeförderung im Straßenverkehr
65
2014 29.658.038 2013 26.300.000 2012 27.600.000
2014 795.483 2012 903.317 2011 1.010.894
(181)
(195)
183
(178)
(171)
(192)
Innsbruck
Hall i. Tirol
Kirchbichl
Wörgl
2013 2.722.675 2012 2.213.942 2011 2.157.784
2013 610.160 2012 1.199.795 2011 682.095
187
MR-Service Tirol registrierte Genossenschaft mit beschränkter Haftung
Innsbruck
Garten- und Landschaftsbau sowie Erbringung von sonstigen gärtnerischen Dienstleistungen
330
2013 29.594.835 2012 28.863.730
2014 443.002 2012 372.304 2011 266.766
188
Rieder Baugesellschaft m.b.H. & Co. KG
Schwoich
Hochbau
125
2014/15 29.200.000 2013 27.010.600 2012 23.000.000
2013 2.683.553
189
Luzian Bouvier Haustechnik & Fliesen GmbH
Gas-, Wasser-, Heizungs- und Lüftungsund Klimaanlageninstallation
212
2014 29.000.000 2014 884.657 (g) 2013 34.000.000 2013 709.655 2012 26.000.000 2012 538.066
190
(174)
Servus Handels- und VerlagsGesellschaft m.b.H.
Innsbruck
Versand- und Internet-Einzelhandel
150
2014 29.000.000 (g) 2013 974.406 (g) 2013 31.000.000 2012 741.615 2012 32.503.856 2011 1.512.142
191
Gerätewerk Matrei e.Gen.
Matrei i. Osttirol
Herstellung von elektrischen Haushaltsgeräten
130
2014 28.200.000 2013 22.800.000 2012 21.500.000
(183)
(188)
(166)
(229)
Zams
*)
186
eco.nova
2013 1.447.451 2012 1.110.289 2011 1.233.113
EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche, (g) Umsatz geschätzt
Wüstenrot top.500
EIN STARKER PARTNER FÜR ALLE LEBENSLAGEN Wüstenrot, der Pionier des Bausparens, wird 90 Jahre und blickt auf eine einmalige Erfolgsgeschichte zurück. Sicherheit und Vertrauen sowie Nähe zum Kunden sind die Werte, die den Finanzkonzern durch viele Phasen und Entwicklungen des letzten Jahrhunderts getragen haben. Bis heute hat Wüstenrot 440.000 Eigenheime finanziert.
„VERTRAUEN UND SICHERHEIT SIND IM SENSIBLEN BEREICH DER FINANZDIENSTLEISTUNG, WO ES UM LANGFRISTIGE ENTSCHEIDUNGEN GEHT, WICHTIGER DENN JE.“ Dr. Susanne Riess, Generaldirektorin der Wüstenrot Gruppe
L
eistbaren Wohnraum zu schaffen war der Grundgedanke, der 1925 das Fundament für die Gründung der Wüstenrot Bausparkasse legte. Damit begann eine Erfolgsgeschichte, die ihresgleichen in Österreich sucht. Von der ersten Wohnraumfinanzierung mit Wüstenrot bis heute hat sich viel verändert. Der Zweite Weltkrieg, die unvorstellbaren Härten des Wiederaufbaus, Hoch- und Niedrigzinsphasen, wirtschaftliche Boomjahre, Stagnation und die Finanzkrise 2008 stellten das Unternehmen immer wieder vor neue Herausforderungen.
ALLES AUS EINER HAND
Wüstenrot hat sich in all diesen Jahren erfolgreich den Aufgaben gestellt und mit der Gründung der Versicherung im Jahr 1973 das Produktangebot entscheidend erweitert. Heute bietet die Wüstenrot Gruppe Gesamtlösungen aus einer Hand an, wenn es ums Wohnen, die eigene Vorsorge, Gesundheit, Mobilität oder den Aufbau von Vermögen geht.
Mit 2,2 Millionen Kunden steht der Finanzkonzern laut OGM-Vertrauensranking an erster Stelle. Nähe zum Kunden durch ein gut ausgebautes Servicenetz zeichnet den Finanzdienstleister aus. Mit neun Landesdirektionen und zahlreichen Filialen ist Wüstenrot in allen Bundesländern stark vertreten und regional fest verankert.
SICHER UND LEISTBAR FINANZIEREN
Finanzierungslösungen werden bei Wüstenrot individuell auf die Bedürfnisse der Kunden abgestimmt und bieten ein Höchstmaß an Flexibilität. Sehr attraktiv sind aufgrund der Niedrigzinsphase Darlehen mit fixen Zinsen für 10 oder 16 Jahre. Zu einer sicheren Finanzierung zählt auch die optimale Absicherung von Zuhause und Familie. Zum 90-jährigen Firmenjubiläum belohnt Wüstenrot seine Kunden und schenkt ihnen bis zu 10 Monatsprämien*.
GEBÜHRENFREI UMSCHULDEN
Wüstenrot-Kunden profitieren auch von einem umfassenden Service. Für all jene,
die zum Beispiel bereits mit Fremdwährungskrediten oder hoch verzinsten EuroKrediten finanziert haben, bietet Wüstenrot jetzt einen kostenlosen Kreditcheck. Dabei werden die Tilgungsträger geprüft und der beste Zeitpunkt für eine Umschuldung ermittelt. Kommt eine Umschuldung in Frage, übernimmt Wüstenrot jetzt dafür die Pfandrechtseintragungsgebühr. Dieser Service ist einmalig in Österreich. Sie haben Interesse an einem unverbindlichen Beratungsgespräch zu Ihrer flexiblen Finanzierung? Wenden Sie sich an Ihren WüstenrotFinanzberater und vereinbaren Sie einen Termin. Berater und Kundenbüros in Ihrer Nähe finden Sie unter: www.wuestenrot.at
WÜSTENROT LANDESDIREKTION TIROL
Olympiastraße 39, 6020 Innsbruck Tel.: 057070 452 innsbruck@wuestenrot.at
*Aktionszeitraum 01.02.2014 – 31.12.2015 (Abschlusszeitraum). Bei Abschluss von Versicherungsprodukten zu Ihrem Wüstenrot-Darlehen erhalten Sie für die Zusatzprodukte je nach Reihung ein bis vier Monatsprämien auf das jeweilige Zusatzprodukt gutgeschrieben. Die Gutschrift erfolgt am Vertragskonto nach Polizzierung. Die Reihenfolge kann frei gewählt werden, wobei die Haus & Heim Versicherung immer als Erste gereiht wird (= 1 Monatsprämie). Laufzeitbeginn der Versicherungsprodukte muss nicht im Aktionszeitraum sein, aber binnen 12 Monaten nach Abschluss erfolgen. Nicht mit anderen Aktionen kombinierbar. Barablöse nicht möglich.
eco.nova
187
top.500
PLATZ
(VORJAHR)
FIRMENNAME
ORT
BRANCHE
MA
UMSATZ
EGT*)
(154)
MS-Design, Auto-Tuning Gesellschaft m.b.H.
Roppen
Herstellung von Teilen und Zubehör für Kraftwagen
232
2014 28.000.000 (g) 2014 -1.073.003 (g) 2012 36.000.000 2013 -2.842.165 (g) 2011/12 30.000.000 2012 16.445
193
VERITAS AUSTRIA GmbH
Mieders
Herstellung von technischen Kunststoffteilen
245
2014 27.700.000 2013 24.200.000 2012 25.800.000
2013 905.125 2012 1.010.630 2011 1.139.278
194
Stanglwirt GmbH
Going
Hotels
270
2013 27.000.000 2012 22.000.000
2014 2.582.147 2013 1.352.820 2012 1.159.400
195
Alois Wild GmbH
Rum
Großhandel
92
2014 27.000.000 (g) 2013 27.000.000 2012 27.000.000
2013 -529.008 2012 2.438 2011 151.627
196
Nutzfahrzeuge Leasing AG
Wörgl
Leasing von Kraftwagen
11
2014 27.000.000 2013 23.500.000 2012 19.000.000
2013 668.503 2012 644.403 2011 464.440
197
A.S.T. Baugesellschaft m.b.H.
Erschließung von Grundstücken, Bauträger
22
2014 26.705.000 2013 21.100.000 2011/12 23.311.592
2014 -189.789 2013 1.125.808 2011 196.932
198
bofrost* Dienstleistungs GmbH
Wirtschaftliche Dienstleistungen für Unternehmen und Privatpersonen
47
2014 26.605.000 2013 26.250.000 2012 28.300.000
2014 -1.798.259 2013 -246.717
192
(213)
(191)
(189)
(220)
(247)
(193)
Innsbruck Ötztal Bahnhof
199
Bergbahnen Skizentrum Hochzillertal Gesellschaft m.b.H. & Co. Kommanditgesellschaft
Kaltenbach
Seilbahn-, Sessel- und Schleppliftverkehr
104
2014 26.600.000 (g) 2013 7.908.813 (g) 2013 25.350.000 2012 2.248.836 2012 23.800.000 2011 4.836.727
200
Verlagsanstalt Tyrolia Gesellschaft m.b.H.
Innsbruck
Einzelhandel mit Büchern
196
2014 26.400.000 2014 750.000 (g) 2013 25.830.000 2012 952.252 2012 25.700.000 2011 717.716
201
(184)
Fisser-Bergbahnen-Gesellschaft m.b.H.
Seilbahn-, Sessel- und Schleppliftverkehr
222
2014 26.300.000 2013 28.000.000 2012 24.000.000
2012 229.418 2011 -1.210.369
202
Föger-Wohnen Gesellschaft m.b.H.
Einzelhandel mit Wohnmöbeln
155
2013/14 26.040.000 2013 24.500.000 2012 26.000.000
2013/14 90.064
203
STUBAI KSHB GmbH
Herstellung von Werkzeugen
150
2014 26.000.000 (g) 2013 25.910.000 2012 24.033.000
2013 238.504 2012 338.654 2011 800.550
Herstellung von Teigwaren
100
2014 26.000.000 2013 30.000.000 2012 29.500.000
2013 362.288 2012 -77.621
(200)
(197)
(207)
(196)
204
Fiss
Pfaffenhofen
Fulpmes
(180)
Josef Recheis Eierteigwarenfabrik und Walzmühle Gesellschaft m.b.H.
205
Hans Picker GesmbH
Schwaz
Einzelhandel mit Kraftwagen
70
2014 26.000.000 (g) 2014 27.404 (g) 2013 26.000.000 2013 276.547 2012 26.000.000 2012 444.407
206
TOM TAILOR Gesellschaft m.b.H.
Wörgl
Großhandel mit Textilien
35
2014 26.000.000 (g) 2013 25.800.000 2012 27.100.000
207
Bauwaren Canal & Co.KG
Hall i. Tirol
Einzelhandel mit Metallwaren, Anstrichmitteln und Heimwerkerbedarf
38
2013 25.118.000 2012 26.336.000
208
Skiliftgesellschaft Sölden – Hochsölden GmbH
Sölden
Seilbahn-, Sessel- und Schleppliftverkehr
211
2013 25.000.000 2012 30.000.000
2013 8.824.352 2012 8.604.902
209
Ötztaler Gletscherbahn – Gesellschaft m.b.H. & Co. KG. Sölden – Tirol
Sölden
Seilbahn-, Sessel- und Schleppliftverkehr
127
2013 25.000.000 2012 26.700.000
2014 2.160.347 2013 1.349.611 2012 2.912.528
210
(190)
Stadtwerke Kufstein Gesellschaft m.b.H.
Kufstein
Elektrizitätserzeugung
110
2014 25.000.000 (g) 2012 26.580.000 2011/12 27.230.000
2014 5.558.016 2013 5.889.758 2012 1.234.277
211
CURA-Marketing GmbH
Großhandel mit kosmetischen Erzeugnissen und Körperpflegemitteln
65
2014 25.000.000 2013 25.000.000 2012 20.000.000
2013 1.339.665 2012 672.909 2011 369.909
212
Berger Fahrzeugtechnik Ges.m.b.H.
Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenmotoren
53
2014 25.000.000 2013 -356.104 (g) 2013 15.000.000 2012 -1.249.849 2012 15.000.000 2011 -2.124.080
Großhandel mit Erzen, Eisen, Stahl und Halbzeug
50
2014 25.000.000 (g) 2013 25.000.000 2012 25.000.000
(194)
(198)
(199)
(201)
(218)
(203)
(347)
213
(204)
Köllensperger Stahlhandel GmbH & Co KG
Die Aufsteiger 2015
188
eco.nova
Die Umsatzsteigerer 2015
Hall i. Tirol
Innsbruck
Radfeld
Thaur
*)
2013 1.604.506 2012 -238.139 2011 978.102
2014 1.240.796 2013 1.200.710 2012 1.288.231
EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche, (g) Umsatz geschätzt
Rieder Bau
BM DI Anton Rieder // Foto: C. Ascher
DER EXPERTE Traditionsbewusst und innovativ: Planen, Bauen und Wohnen mit knapp 60 Jahren Erfahrung.
S
eit dem Jahr 1956 verbindet RIEDERBAU Tradition mit Innovation. Der handwerkliche Baumeisterbetrieb hat sich zu einem innovativen Generalunternehmen mit über 100 Mitarbeitern entwickelt. Kunden profitieren von der langjährigen Erfahrung im qualitätsvollen Wohnund Gewerbebau, ergänzt durch hohe Planungskompetenz. RIEDERBAU ist für seine Kunden ein kompetenter Ansprechpartner in allen Bereichen rund ums Hausbauen. Das beginnt bei der erfolgreichen Grundstückssuche mittels digitaler Datenbank und endet bei der Schlüsselübergabe des individuell geplanten Hauses. Selbstverständlich kann ein Projekt auch in jeder beliebigen Bauphase übergeben werden. Schon bei der Konzeption setzt RIEDERBAU auf fortschrittlichste Technik. Mit einer speziellen Gebäudeplanungssoftware können RIEDERBAU-Häuser bereits in der Planungsphase in einer 3-D-Animation virtuell betreten werden, damit ein gut durchdachtes Gesamtkonzept entsteht, das sich den Bedürfnissen seiner Bewohner optimal anpasst. Darauf aufbauend können die Kosten und Termine konkretisiert und vertraglich fixiert werden. In der Ausführung setzt der Familienbetrieb ebenfalls auf eine Kombination aus Tradition und Innovation: Jedes massive RIEDERBAU-Haus wird individuell geplant, unter Berücksichtigung der hohen Standards der Energie- und Kosteneffizienz. Das ist der Schlüssel zu komfortablem und personalisiertem Wohnen: Denn die eigenen vier Wände sollen die Persönlichkeit und Lebensweise seiner Bewohner widerspiegeln. Für schnelle Veränderungen des Lebensraumes, barrierefreie Umbauten und kleine Sanierungen ist der RIEDERBAU-Express die Lösung: Die schnelle Einsatztruppe des traditionsreichen Familienunternehmens hat langjährige Erfahrung am Bau. Sie kümmert sich professionell um jedes Anliegen in der Gestaltung des Wohnbereichs oder des Außenbereichs. Wie alle RIEDERBAU-Mitarbeiter bilden sie sich ständig weiter. Denn vom Planer über den Bauleiter, vom Polier bis zum Facharbeiter achtet jeder im Team auf die qualitativ hochwertige Ausführung innovativer Konzepte.
Das RIEDERBAU-Haus Das RIEDERBAU-Haus kombiniert die Vorteile der Massivbauweise mit dem kompletten Leistungspaket eines erfahrenen und kompetenten Baumeisters. Dazu gehören anspruchsvolle und kreative Planung genauso wie die ausführliche und kompetente Beratung im Vorfeld. Jedes Gebäude wird individuell geplant und an Ihre Bedürfnisse angepasst. Das RIEDERBAU-Haus wird schlüsselfertig oder nach definierten Ausbaustufen übergeben. Zum Einsatz kommen nur wertvolle Materialien in Markenqualität. In jedem Fall werden geprüfte Qualität, Fixtermin und Fixpreis vertraglich vereinbart.
Ihre Vorteile: • • • • • • •
Alles aus einer Hand Individuelle Planung Fixpreis zum Fixtermin Ausbaustufen frei wählbar Über 50 Jahre Erfahrung Geprüfte Qualität Innovativ und energieeffizient
RIEDERBAU GmbH & Co KG 6334 Schwoich, Egerbach 12 Tel: +43 (0)5372 62688 E-Mail: office@riederbau.at www.riederbau.at
eco.nova
189
top.500
PLATZ
(VORJAHR)
214
FIRMENNAME
ORT
BRANCHE
MA
UMSATZ
283
2014 24.953.263 (g) 2013 22.700.000 2012 22.619.000
EGT*)
Innbus GmbH
Innsbruck
Autobusliniennahverkehr
(205)
AUSTRIA SKI VERANSTALTUNGSGESELLSCHAFT m.b.H.
Innsbruck
Erbringung von Dienstleistungen
2
2013 24.900.000 (g)
216
exceet Card Austria GmbH
Kematen i. Tirol
Herstellung von Kunststoffen in Primärformen
63
2014 24.700.000 (g) 2013 469.921 (g) 2013 21.000.000 2012 557.295 2012 20.000.000 2011 972.862
(209)
Tyrolean Jet Service Nfg GmbH & Co KG
Innsbruck
Erbringung von Dienstleistungen für die Luftfahrt
69
2014 24.500.000 (g) 2013 24.400.000 2012 24.900.000
218
ASAP-TRADING GMBH
Kufstein
Großhandel mit Datenverarbeitungsgeräten und peripheren Einheiten
3
2014 24.500.000 (g) (g) 2013 24.500.000 (g) 2012 24.500.000
(232)
Pharmazeutische Fabrik Montavit Gesellschaft m.b.H.
Absam
Großhandel mit pharmazeutischen Erzeugnissen
137
2014 24.400.000 2013 22.500.000 (g) 2012 20.000.000
220
Plansee Group Service GmbH
Reutte
Datenverarbeitung, Hosting und damit verbundene Tätigkeiten
137
2013 24.003.878
2014 574.409 2013 1.131.327
Krankenhäuser
300
2014 24.000.000 2013 23.500.000 2012 23.000.000
2013 449.022 2012 613.000
(230)
215
(252)
217
(208)
219
(231)
2014 1.348.880
2013 -2.624.009 2012 -421.766 2011 -6.442.070
221
Sanatorium Kettenbrücke der Barmherzigen Schwestern GmbH
Innsbruck
222
DAKA Entsorgungsunternehmen GmbH & Co. KG
Schwaz
Sammlung von Abfällen
156
2014 24.000.000 2013 24.397.547 2012 23.683.000
2013 5.235.805
223
(210)
SPZ Zementwerk Eiberg GmbH & Co KG
Kufstein
Herstellung von Zement
55
2014 23.700.000 2013 24.400.000 2012 26.100.000
2013 1.606.289 2012 2.321.075 2011 5.329.205
224
ATP Innsbruck Planungs GmbH
Ingenieurbüros
150
2014 23.500.000 2012 18.900.000
225
Planlicht GmbH & Co. KG
Herstellung von elektrischen Lampen und Leuchten
145
2014 23.500.000 2013 16.040.243 2012 15.412.455
226
Braunegger KG
Kaltenbach
Großhandel mit Nahrungs- und Genussmitteln
118
2014 23.500.000 2013 23.500.000 2012 23.700.000
227
Heavyteam-Spezialtransport GmbH
Kufstein
Dienstleistungen für den Verkehr
45
2014 23.500.000 2013 22.126.000 2012 21.000.000
2013 523.208 2012 292.685 2011 26.544
228
IDM-Energiesysteme GmbH
Matrei i. Osttirol
Herstellung von Heizkörpern und -kesseln für Zentralheizungen
112
2014 23.400.000 2013 27.600.000 2012 26.453.000
2013 2.843.142 2012 2.939.578 2011 1.134.334
229
Swareflex GmbH
Vomp
Herstellung von keramischen Erzeugnissen
68
(g) 2014 23.300.000 2013 -1.920.052
230
F. Kaltschmid Hotel GmbH
Seefeld
Hotels
240
(g) 2014 23.000.000 2013 -446.246 (g) 2013 20.000.000 2012 -376.723 (g) 2012 19.060.000 2011 -107.349
231
Tiroler Backhaus GmbH
Kematen i. Tirol
Herstellung von Backwaren
193
(g) 2014 23.000.000 2014 1.800.208 (g) 2013 23.000.000 2013 2.059.501 2012 23.000.000 2012 1.932.497
232
Aqua Dome Tirol Therme Längenfeld GmbH & CO KG
Längenfeld
Schwimmbäder und Schwimmstadien
190
2014 23.000.000 2013 22.375.890 2012 17.900.000
233
J. Zimmer Maschinenbau Gesellschaft m.b.H.
Maschinenherstellung
139
(g) 2014 23.000.000 2013 1.376.918 2013 24.000.000 2012 3.052.744 2012 31.800.000 2011 2.904.182
234
Milford Tee Austria Gesellschaft m.b.H.
Großhandel mit Kaffee, Tee, Kakao und Gewürzen
80
2014 23.000.000 2013 23.000.000 2012 23.000.000
235
Hausberger Elektrotechnik Gesellschaft m.b.H.
Groß- und Einzelhandel mit elektrischen Haushaltsgeräten
68
2014 23.000.000 2014 188.233 (g) 2013 23.000.000 2013 -17.143 2012 23.000.000 2012 155.517
(221)
(211)
(270)
(321)
(219)
(236)
(186)
(neu)
(266)
(226)
(234)
(215)
(224)
(223)
Die Aufsteiger 2015
190
eco.nova
Die Umsatzsteigerer 2015
Innsbruck
Vomp
Kufstein
Hall i. Tirol
Innsbruck
*)
2013 724.073 2012 542.246
2013 1.414.738 2011 -1.768.900
2013 184.798 2012 106.204 2011 -83.985
EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche, (g) Umsatz geschätzt
Allgemeines Rechenzentrum top.500
cen das Auslangen zu finden und Projekte zu strecken. Als IT-Dienstleister mit geschlossener Kundengruppe sind wir in der glücklichen Lage, das auch tun zu können. Wären wir am freien Markt tätig, wüsste ich nicht, wie wir den momentanen Bedarf abdecken könnten. Wenn man dort Aufträge nicht bedienen kann, ist der Kunde auch für die Zukunft weg.
FACHKRÄFTE GESUCHT! Das Allgemeine Rechenzentrum (ARZ) mit Standorten in Innsbruck und Wien ist Kompetenzzentrum für IT-Dienstleistungen und damit Partner zahlreicher Banken, Krankenhäuser und Gebietskörperschaften ... und händeringend auf der Suche nach qualifizierten Mitarbeitern.
F
achkräfte sind in Österreich Mangelware. Das weiß man nicht erst seit gestern. Und das Problem wird größer. Ein Unternehmen, das diese Problematik seit geraumer Zeit aus der täglichen Praxis kennt, ist das ARZ. Wir sprachen mit Mag. Bernd Geiger, einem der drei Geschäftsführer, über mangelnde Ausbildungsmöglichkeiten und Zukunftschancen. ECO.NOVA: Das ARZ ist laufend auf der Suche nach neuen, gut ausgebildeten Mitarbeitern. Nach welchen Fachkräften suchen Sie konkret? BERND GEIGER: Generell brauchen wir zwei Typen von Mitarbeitern: den Softwareentwickler und den IT-Techniker. Und gerade bei Zweiterem tun wir uns extrem schwer. Auf universitärer Ebene gibt es ein relativ breites Ausbildungsspektrum. Uni-Absolventen bewegen sich jedoch in anderen Sphären und orientieren sich folglich lieber in Richtung Enwicklung. Dabei ist auch die Technik extrem spannend und immer herausfordernder. Gerade im technischen Bereich wachsen wir aktuell extrem schnell. Wir haben in den vergangenen Jahren an die zehn
Mitarbeiter jährlich gesucht, aber nur sehr schwer gefunden. Woran liegt dies Ihrer Meinung nach? Mangelt es im Bereich der Technik vorrangig an Ausbildungsmöglichkeiten oder an der Motivation? In erster Linie sicher an den entsprechenden Ausbildungsstätten. Die HTL in der Anichstraße verfügt zwar über einen ausgezeichneten Ruf und auch aus dem IT-Kolleg in Imst rekrutieren wir immer wieder gute Mitarbeiter – dann ist die Auswahl aber schon erschöpft. Was hinzukommt: In Tirol ringen drei, vier große Unternehmen stets um dieselben Mitarbeiter und warten schon immer auf die neuen Jahrgänge. Und die Mitarbeiter im Senioritätsprinzip, also jene mit viel Erfahrung, wechseln selten, sind sehr mit dem Unternehmen verbunden. Bei uns genauso wie bei anderen. Wie gehen Sie mit diesem Problem um? Wir probieren, aus der bestehenden Mannschaft mehr herauszuholen, wohlwissend, dass wir in bestimmten Bereichen ad hoc fünf bis sechs Leute mehr einstellen könnten. Wir müssen versuchen, mit bestehenden Ressour-
Sehen Sie in näherer Zukunft eine Lösung für das Fachkräfteproblem? Ehrlich gesagt, nein. Auch wenn seitens des Landes oder der Universität immer wieder Offensiven gestartet werden – etwa mehr Frauen in die Technik zu bringen –, so fruchten die in der Regel erst nach zehn Jahren, wenn überhaupt. Hier hinkt Tirol etwas hinten nach und startet derartige Initiativen erst, wenn die Not schon groß ist. Langfristig lässt sich der Mangel mit Sicherheit nur durch entsprechende Ausbildungsstätten abfedern. IT-Schwerpunkte in der AHS oder HAK sind dafür aber zu wenig. Das Berufsbild des Informationstechnikers ist derart komplex geworden, dass es tiefgehende Ausbildungen und ein hohes Maß an technischem Verständnis braucht. Gerade in einem so sensiblen Bereich wie dem unseren. Die IT-Branche ist sehr männerlastig. Auch bei Ihnen? Ja, leider. Wir haben einen Frauenanteil von 17 Prozent. Der Großteil davon arbeitet in der Kundenbetreuung, in den technischen Abteilungen sind es weitaus weniger. Dabei sind Frauen in Mathematik und Logik um nichts schlechter als Männer und für Teams mit Sicherheit eine Bereicherung. Was zeichnet das ARZ als Arbeitgeber aus? Gerade für junge Leute ist es optimal, bei einem Arbeitgeber wie dem ARZ zu beginnen. Wir verfügen über alle modernen, neuen Technologien, man wird sehr rasch mit Praxisanforderungen konfrontiert und lernt daran. Wir investieren jedes Jahr rund 800.000 Euro in die Aus- und Weiterbildung von Mitarbeitern und auch das Betriebsklima ist mehr als angenehm. Wir haben eine Fluktuation von gerade einmal drei Prozent.
ARZ – ZAHLEN & FAKTEN • Mitarbeiter: 520 davon in Innsbruck: 370 • Umsatz: 124 Mio. Euro • 2 parallele Rechenzentren • Transaktionen/Tag: 8,3 bis 12 Mio. • Server: 2.000 • Workstations: 17.000 www.arz.at
eco.nova
191
top.500
PLATZ
FIRMENNAME
ORT
BRANCHE
MA
UMSATZ
Vizrt Austria GmbH
Vomp
Software
57
2014 23.000.000 2013 506.416 2013 20.200.000 2012 424.970 (g) 2012 18.500.000 2011 244.074
237
Brüder Unterweger Gesellschaft m.b.H.
Thal-Assling
Großhandel mit kosmetischen Erzeugnissen und Körperpflegemitteln
43
2014 23.000.000 2013 19.000.000 2012 18.000.000
238
Dr. W. Lüftner Reisen Gesellschaft mbH
Reisebüros
19
(g) 2014 23.000.000 2013 4.396.999 (g) 2013 23.000.000 2012 4.999.360 2012 23.000.000 2011 6.494.284
239
(227)
Andrä Hörtnagl Produktion und Handel GmbH
Hall i. Tirol
Fleischverarbeitung
175
2014 22.700.000 2013 23.000.000 2012 22.650.000
2013 236.126 2012 340.322 2011 247.388
240
MOGUNTIA FOOD GmbH
Kirchbichl
Großhandel mit Kaffee, Tee, Kakao und Gewürzen
90
2014 22.600.000 2013 22.200.000 2012 22.700.000
2013 718.968 2012 558.872 2011 1.769.250
241
SWARCO AG
Beteiligungsgesellschaften
55
2014 22.558.000 2013 18.941.329 2013 28.264.859 (g) 2012 9.300.000
242
Reifenteam Varga GmbH
Thaur
Einzelhandel mit Kraftwagenteilen und -zubehör
80
2014 22.500.000 2013 22.500.000 2012 22.400.000
9
2014 22.500.000 2013 628.250 (g) 2012 22.100.000 2011 -851.283
(VORJAHR)
236
(255)
(273)
(225)
(235)
(1)
(277)
(233)
243
Innsbruck
Wattens
EGT*)
2011 1.862.434
2013 297.879 2012 604.919 2011 566.683
(228)
Moguntia-Werke Gewürzindustrie GmbH
Kirchbichl
Großhandel mit Kaffee, Tee, Kakao und Gewürzen
244
Techem Messtechnik GmbH
Innsbruck
Erbringung von Dienstleistungen
135
2014 4.966.584 2013 22.217.675 2013 5.048.950 (g) 2012 20.500.000 2011 4.585.355
245
SPGPrints Austria GmbH
Maschinenherstellung
102
2014 22.000.000 2013 18.000.000 2012 18.000.000
Einzelhandel mit Kraftwagen
48
(g) 2014 22.000.000 2013 -309.260 2013 29.500.000 2012 204.514 2012 26.300.000 2011 305.628
Erbringung von Dienstleistungen des Sports
35
(g) 2014 22.000.000 2013 22.000.000 2012 22.000.000
Großhandel mit Mineralölerzeugnissen
20
2014 21.900.000 2013 24.200.000 2012 27.172.000
2012 82.341
Innsbruck
Herstellung von elektrischem Installationsmaterial
100
2013 21.803.000 2012 22.000.000
2013 1.008.969 2012 1.374.334
Götzens
Produktion von Lichtsystemen
130
2014 21.700.000 2013 18.500.000 2012 17.000.000
2014 2.200.000 2012 154.672 2011 1.178.417
Zams
Heime (ohne Erholungs- und Ferienheime)
450
2014 21.500.000 2013 21.500.000 2012 20.000.000
2013 334.925 2012 477.298 2011 708.417
Säge-, Hobel- und Holzimprägnierwerke
53
2014 21.500.000 2013 21.500.000 2012 22.000.000
2013 1.233.454 2012 1.106.189 2011 1.453.793
(246)
(286)
246
(182)
247
(237)
248
Autohaus Hans Dosenberger Gesellschaft m.b.H. & Co. Kommanditgesellschaft
Rum
Österreichischer Skiverband (ÖSV)
Innsbruck
(212)
Tyczka Neue Gastechnik Gesellschaft m.b.H. & Co. KG
249
Electro Terminal GmbH & Co KG
250
PROLICHT GmbH
(239)(2)
(280)
251
Langkampfen
Thaur
2013 3.244.764 2012 2.101.453 2011 2.114.871
(242)
Soziale Einrichtungen der Barmherzigen Schwestern Zams Betriebs GmbH
252
Neuschmied Holz GmbH
253
Reisebüro Idealtours GmbH
Brixlegg
Reisebüros
50
2014 21.500.000 2013 19.000.000 2012 19.000.000
254
Stadtwerke Schwaz GmbH
Schwaz
Elektrizitätserzeugung
74
2013 21.203.629 2012 21.500.000
255
3con Anlagenbau GmbH
Ebbs
Herstellung von Metallwaren
210
(g) 2014 21.000.000 2013 1.086.366 2013 20.142.375
(248)
Autohaus Pontiller Gesellschaft m.b.H.
Lienz
Einzelhandel mit Kraftwagen
80
(g) 2014 21.000.000 2014 332.125 2013 21.000.000 2013 570.215 2012 21.000.000 2012 752.005
257
Oberhofer Josef GmbH
Mils
Einzelhandel mit Kraftwagen
60
2014 21.000.000 2013 21.000.000 2012 20.500.000
(243)
(276)
(222)
(256)
256
(249)
Hopfgarten
(1)
192
eco.nova
2014 4.159.327 2013 3.968.499 2012 2.894.621
2014 245.000 2013 493.287 2012 491.807
*) EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche, (g) Umsatz geschätzt Haya Lebensmittelerzeugungs GmbH (2) Tridonic connection technology GmbH & Co KG
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top.500
PLATZ
(VORJAHR)
FIRMENNAME
ORT
BRANCHE
MA
UMSATZ
EGT*)
Technoalpin Austria GmbH
Innsbruck
Großhandel mit Maschinen und Ausrüstungen
17
2014 1.092.642 (g) 2013 21.000.000 2013 2.640.063 2012 18.000.000 2012 2.848.421
(254)
Street One Modehandelsgesellschaft m.b.H.
Innsbruck
Großhandel mit Textilien
7
(g) 2014 21.000.000 2013 2.904.256 (g) 2013 20.400.000 2012 2.262.399 2012 24.200.000 2011 4.927.437
260
Schmid Holz GmbH
Großhandel mit Holz
5
(g) 2014 21.000.000 (g) 2013 21.000.000 2012 21.000.000
261
Transped Immofinanz GmbH
Wörgl
Tankstellen
7
2014 20.156.047 2013 21.800.000 2012 24.030.223
2014 542.243 2012 1.460.508 2011 1.731.599
(257)
INTERALPEN-HOTEL TYROL GMBH
Telfs
Hotels
292
2014 20.100.000 2013 20.100.000 2012 18.600.000
2013 -2.899.450 2012 -3.747.255 2011 -4.288.266
263
Nanu-Nana Handelsgesellschaft mbH
Einzelhandel
148
(g) 2014 20.000.000 2013 1.730.193 (g) 2013 18.800.000 2012 1.575.326 (g) 2012 17.550.000 2011 1.281.895
264
Weber Beton Logistik GmbH
Güterbeförderung im Straßenverkehr
100
2014 20.000.000 2013 18.000.000 2012 10.700.000
265
Wilhelm Gronbach GmbH & Co KG
Herstellung von elektrischen Haushaltsgeräten
80
(g) 2014 20.000.000 2013 1.098.047 2013 20.000.000 2012 1.271.237 2012 20.000.000 2011 960.933
266
exceet electronics GesmbH
Ebbs
Großhandel mit elektronischen Bauteilen und Telekommunikationsgeräten
65
(g) 2014 20.000.000 2013 -1.334.964 (g) 2013 20.000.000 2012 -1.296.988 (g) 2012 25.000.000 2011 151.460
267
Anton Rauch Gesellschaft m.b.H. & Co. KG
Innsbruck
Mahl- und Schälmühlen
50
2014 20.000.000 2013 24.000.000 2012 24.000.000
268
Transalpine Ölleitung in Österreich Gesellschaft m.b.H.
Matrei i. Osttirol
Transport in Rohrfernleitungen
26
(g) 2014 20.000.000 2013 2.043.408 2013 19.000.000 2012 853.277 2012 18.000.000 2011 911.426
269
Willi Betz Güterfernverkehr Gesellschaft m.b.H.
Beteiligungsgesellschaften
20
(g) 2014 20.000.000 2012 4.172.193 (g) 2013 20.000.000 2011 -2.122.091 2012 20.000.000
270
(323)
Novartis Consumer Health-Gebro GmbH
Fieberbrunn
Großhandel mit pharmazeutischen Erzeugnissen
15
2014 20.000.000 2013 16.000.000 (g) 2012 16.000.000
271
Früchte Maier GmbH & Co KG
Kitzbühel
Großhandel mit Obst, Gemüse und Kartoffeln
10
2013 20.000.000
272
Alpina Food & Dairy Products GmbH
Wörgl
Milchverarbeitung
9
2014 20.000.000 2013 16.000.000 2012 12.000.000
273
Hager Transportgesellschaft m.b.H.
Wörgl
Güterbeförderung im Straßenverkehr
9
2014 20.000.000 2013 15.000.000 2012 12.000.000
274
Schwaninger Vieh Export GmbH
Weer
Großhandel mit lebenden Tieren
9
2014 20.000.000 2013 20.000.000 2012 20.000.000
275
Hager Holding GmbH
Wörgl
Vermietung und Verpachtung
1
2014 20.000.000
276
Ager Gesellschaft m.b.H.
Söll
Großhandel mit Fleisch und Fleischwaren
107
2014 19.700.000 2013 237.213 (g) 2013 19.700.000 2012 288.710 2012 19.700.000 2011 266.890
277
Ing. Franz Thurner Baumeister Gesellschaft m.b.H. & Co. KG
Oetz
Hochbau
170
2014 19.500.000 2013 18.300.000 2012 22.392.000
2013 13.755 2012 2.788 2011 -1.361.591
(268)
278
Zeller Bergbahnen Zillertal GmbH & Co KG
Seilbahn-, Sessel- und Schleppliftverkehr
120
2014 19.500.000 2013 19.500.000 2012 16.000.000
2013 981.578 2012 782.125 2011 146.294
279
KLEEN-TEX Industries GmbH
Herstellung von Gummiwaren
58
2014 19.341.000 2013 19.283.716 2012 20.000.000
2014 1.167.000 2013 531.253 2012 485.638
258
(250)
259
(251)
(240)
262
(278)
(293)
(264)
(261)
(1)
(216)
(271)
(262)
(neu)
(326)
(345)
(260)
(neu)
(267)
(284)
(269)
Die Aufsteiger 2015
194
eco.nova
Die Umsatzsteigerer 2015
Westendorf
Innsbruck
Inzing
Niederndorf
Kundl
Zell a. Ziller
Kufstein
*)
2013 -513.054 2012 524.279 2011 -536.992
2013 486.322
EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche, (g) Umsatz geschätzt (1) Contec Steuerungstechnik und Automation Gesellschaft m. b. H.
,,
n ild he sc bstb n l Me Se le n e e i l ea nv . ho m id eitet c s l e r g e ab zu ih h be h c Ich Weg lgrei o m erf de uf
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top.500
PLATZ
(VORJAHR)
FIRMENNAME
ORT
BRANCHE
MA
UMSATZ
EGT*)
280
Autohaus Strasser Gesellschaft m.b.H.
Reith i. Alpbachtal
Einzelhandel mit Kraftwagen
68
2013 19.105.398 2013 596.735 (g) 2012 15.600.000 2012 542.453
281
Reform Martin GmbH
Innsbruck
Einzelhandel mit Nahrungs- und Genussmitteln
129
2014 19.050.000 2014 1.497.494 (g) 2013 13.600.000 2013 1.036.647 (g) 2012 13.600.000
282
Pirktl Holiday GmbH & Co KG
Mieming
Hotels
258
2014 19.000.000 2013 2.226.700 2013 18.000.000 2012 1.563.370 (g) 2012 16.400.000 2011 2.996.190
(306)
(373)
(291)
(317)
Euroclima Apparatebau Gesellschaft m.b.H.
Sillian
Herstellung von kälte- und lufttechnischen Erzeugnissen
68
2014 19.000.000 2013 16.500.000 2012 13.500.000
284
Speckbacher Handels GmbH
Reutte
Großhandel mit Nahrungs- und Genussmitteln
62
(g) 2014 19.000.000
285
Geppert GmbH
Ingenieurbüros
62
2014 19.000.000 2013 19.000.000 2012 19.000.000
Herstellung von elektromedizinischen Geräten
43
(g) 2014 19.000.000 2013 481.089 (g) 2013 9.500.000
Großhandel mit Nahrungs-, Genussmitteln und Tabakwaren
38
2013 19.000.000 2012 20.000.000
(g) 2014 19.000.000 2013 204.384 2013 19.000.000 2012 -582.673 2012 18.091.607 2011 -291.017
283
(neu)
(275)
286
Hall i. Tirol
2013 1.817.114 2012 919.862 2011 210.695
2013 2.493.839
(500)
VIBRANT Med-El Hearing Technology GmbH
287
KP Plattner GmbH
288
Aebi Schmidt Austria GmbH
Inzing
Großhandel mit landwirtschaftlichen Maschinen und Geräten
33
289
Alois Speckbacher KG
Reutte
Vermietung und Verpachtung
0
2013 19.000.000 2012 18.000.000
Herstellung von kälte- und lufttechnischen Erzeugnissen
100
2013 18.919.949 2012 15.000.000
2014 1.706.993 2012 1.098.014 2011 455.861
2013 18.775.191 2012 17.216.000 2011/12 15.351.000
2014 270.820 2013 398.217 2012 -110.090
(258)
(274)
(272)
290
Innsbruck
Rum
2014 1.901.538 2013 774.265 2012 1.401.282
(307)
Dietrich, Luft und Klima, Gesellschaft m.b.H.
Kirchbichl
291
Neurauter * frisch GmbH
Ötztal Bahnhof
Großhandel mit Nahrungs- und Genussmitteln
65
(285)
TERNA GmbH – Zentrum für Business Software
Innsbruck
ERP-Software, Consulting, Informationstechnologie
136
293
Dannemann Global Extrusion GmbH
Jochberg
Herstellung von Baubedarfsartikeln
52
(g) 2014 18.500.000 (g) 2013 18.500.000 (g) 2012 18.400.000
294
ICV Handels GmbH
Hopfgarten
Großhandel
16
2014 18.500.000 2013 18.500.000 2012 18.000.000
295
Mode von Feucht GmbH
Hall i. Tirol
Einzelhandel mit Bekleidung
156
(g) 2014 18.000.000 2014 327.962 2013 17.500.000 2012/13 148.659 (g) 2012 15.000.000
Erschließung von Grundstücken, Bauträger
120
2014 18.000.000 2013 13.000.000 2012 13.500.000
(g) 2014 18.000.000 2013 -3.901.287 (g) 2013 23.700.000 2012 -1.491.150 (g) 2012 18.000.000
(300)
292
(281)
(282)
(297)
296
2013 -410.982 2012 -151.670 2011 57.810
(384)
Ingenieure Maurer Wallnöfer Gesellschaft m.b.H. & Co. KG
297
TUNAP Cosmetics GmbH
Kematen i. Tirol
Herstellung von Körperpflegemitteln und Duftstoffen
100
298
Christophorus Reiseveranstaltungs GmbH
Mayrhofen
Reisebüros
23
299
(395)
Geisler & Trimmel General Contractor GmbH
Brixlegg
Ingenieurbüros
8
2014 18.000.000 2013 12.500.000 2012 17.500.000
300
Livestock GmbH
Pettnau
Großhandel mit lebenden Tieren
7
2014 18.000.000 2013 21.000.000 2012 21.000.000
Zirl
Dienstleistungen für den Verkehr
65
2014 275.725 2013 17.968.953 2013 384.602 (g) 2012 16.300.000 2012 179.533
(217)
(287)
(253)
301
(296)
AFS-All Freight Systems Speditions-GmbH & Co KG
Die Aufsteiger 2015
196
eco.nova
Die Umsatzsteigerer 2015
Ötztal Bahnhof
(g) 2014 18.500.000 2013 18.059.128 2013 1.912.161 2012 17.000.000
*)
(g) 2014 18.000.000 (g) 2013 18.000.000 2012 18.000.000
2012 -995.704 2011 -473.883
EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche, (g) Umsatz geschätzt
ATM
STARKE UMWELTZEICHEN Ausgezeichnet für nachhaltige Ideen: Das Team der ATM – Abfallwirtschaft Tirol Mitte freut sich über „Silber“ für das „Repair Projekt Tirol“, das mit den Repair Cafés und dem Online-Reparaturführer als Vorzeigeprojekt gilt. Initiativen wie diese hat die ATM aber noch viele im Köcher.
D
ie Altstoff Recycling Austria AG (ARA) und das Magazin Umweltschutz zeichnen jährlich engagierte Abfallberater aus ganz Österreich aus, die sich besonders um die Themen Recycling und Abfallvermeidung verdient gemacht haben. In der Kategorie „Abfallvermeidung“ ging der zweite Platz nach Tirol. Das Team der ATM freut sich gemeinsam mit der Gründerin der Repair Cafés Tirol, Mag. Michaela Brötz, über die Auszeichnung: „Es bestätigt uns, dass nachhaltiges Reparieren und Abfallvermeidung den Menschen ein Anliegen sind!“ In mehr als 23 Orten gibt es bereits Reparaturcafés, viele weitere sind in Planung. Der Reparaturführer ist ab Ende Juni mit allen wichtigen Infos und Adressen im Internet abrufbar. Interessierte Reparaturbetriebe können sich ab sofort unter www.reparaturfuehrer.at eintragen.
ERSTE TIROLER BRILLENSAMMLUNG
Das neue Besucherzentrum in der Restabfallsortieranlage Ahrental begeistert nicht nur die kleinen Besucher sondern auch BM Andrä Rupprechter. Für Interessierte gibt es nach Voranmeldung kostenlose Führungen. Anmeldungen unter www.ma-ahrental.at
Eine weitere Initiative hat ebenfalls alle Erwartungen übertroffen. Nach dem Start der Tiroler Brillensammlung landeten allein in der ersten Woche über 1.000 Brillen in den Sammelboxen auf den Recyclinghöfen bzw. bei den Optikern. Die alten, nicht mehr verwendeten Brillen werden in der Optikerschule Hall sortiert und nach Sehstärken gekennzeichnet. Dann werden sie nach Afrika geschickt, wo man dankbar über die Brillenspenden ist. „In dieser strukturierten Form und Größe findet eine Brillensammlung zum ersten Mal in Tirol statt“, erklärt ATMChef Dr. Alfred Egger, der für das Projekt das Land Tirol, die Wirtschaftskammer und SWARCO mit ins Boot holte.
FLURREINIGUNG MOBILISIERT
Stolz auf die Auszeichnung: v. l. TBF-Geschäftsführerin Margarete Ringler, ATM-Projektleiterin Mag. Annemarie Morbach, ATM-Chef Dr. Alfred Egger und Mag. Michaela Brötz (TBF – Tiroler Bildungsforum)
Ein starkes Zeichen setzt die ATM jedes Jahr bei der Flurreinigung: Mehr als 5.000 Freiwillige waren auch heuer wieder unterwegs, um „Dorfputz“ zu machen. Im Sommer konzentriert man sich auf „Saubere Berge“ und „Saubere Gewässer“. Die ATM ist die Umweltserviceorganisation der 104 Gemeinden in den Bezirken Innsbruck-Land sowie Schwaz und gemeinsam mit der IKB – Innsbrucker Kommunalbetriebe Betreiberin der MA Ahrental. www.atm-online.at eco.nova
197
top.500
PLATZ
(VORJAHR)
FIRMENNAME
ORT
BRANCHE
MA
UMSATZ
EGT*) 2014 56.115 2012 239.391 2011 585.628
Auto-Linser GmbH
Innsbruck
Einzelhandel von Kraftwagen
55
2014 17.800.000 2013 28.000.000 2012 25.700.000
Gemeinnützige Hauptgenossenschaft des Siedlerbundes registrierte Genossenschaft mit beschränkter Haftung
Innsbruck
Erschließung von Grundstücken, Bauträger
30
(g) 2014 17.800.000 2013 4.885.160 (g) 2013 11.500.000 2012 2.623.785 (g) 2012 11.500.000 2011 2.542.493
304
Geberit Huter GmbH
Matrei i. Osttirol
Herstellung von Sanitärkeramik
105
2014 17.700.000 2013 21.200.000 2012 16.000.000
305
Sennerei Zillertal – Brigitte Kröll e.U.
Milchverarbeitung
65
2014 17.500.000 2013 17.000.000 2012 16.763.000
306
Schuler Gesellschaft m.b.H.
Großhandel mit elektrischen Haushaltsgeräten
52
2014 401.042 (g) 2013 17.400.000 2013 444.127 (g) 2012 17.400.000 2012 932.593
Großhandel mit Nahrungs- und Genussmitteln
46
2013 17.353.455 2012 18.000.000
Einzelhandel mit Kraftwagen
49
2014 17.283.627 2012 16.500.000 2014 17.200.000 2013 16.000.000 2012 16.000.000
302
(185)
303
(432)
(245)
(309)
(298)
Mayrhofen
Völs
2013 899.487 2012 1.333.507 2011 1.057.418
307
Eisendle Frisch- und Tiefkühlwaren KG
(327)
308
Autohaus Rudolf Fuchs Gesellschaft m.b.H.
309
Gebrüder Kofler Gesellschaft m.b.H.
Landeck
Großhandel mit Nahrungs- und Genussmitteln
50
310
Cecil Modehandel GmbH
Innsbruck
Großhandel mit Textilien
9
311
SOS-KINDERDORF INTERNATIONAL
Innsbruck
Sozialwesen
240
2014 17.000.000 (g) 2012 16.500.000
312
Reha Zentrum Münster Betriebs GmbH
Münster
Sozialwesen
219
2014 17.000.000
313
Sanatorium der Kreuzschwestern Gesellschaft m.b.H.
Krankenhäuser
200
(g) 2014 17.000.000 2013 164.648 (g) 2013 17.000.000 2012 -703.135 2012 17.000.000 2011 -443.788
314
Ortner und Stanger GesmbH & Co KG
Groß- und Einzelhandel
105
2014 17.000.000 2013 17.000.000 2012 17.000.000
315
(328)
Alpinschule Innsbruck Gesellschaft m.b.H.
Natters
Bildungseinrichtung
45
316
Burgstaller Bau GmbH
Innsbruck
Wohnungs- und Siedlungsbau
4
317
Privatquelle Gruber GmbH & Co KG
Brixlegg
Herstellung von Erfrischungsgetränken, Gewinnung Mineralwässer
72
2014 210.557 2013 16.871.988 2013 177.099 (g) 2012 12.500.000 2012 221.699
318
Holzbau Saurer Ges.m.b.H. & Co KG
Höfen
Zimmerei
95
2014 16.800.000 2012 16.600.000
319
B-Transport GmbH
Hall i. Tirol
Güterbeförderung im Straßenverkehr
102
2013 16.618.000 2012 16.300.000
320
Stock GmbH
Finkenberg
Hotels
160
2013 16.588.468 2014 745.155 2012 11.914.423 2013 -392.306 (g) 2012 11.500.000 2012 1.004.078
321
RECON Europe GmbH
Handelsvermittlung von Waren
22
2014 16.515.830
2014 611.117
Seilbahn-, Sessel- und Schleppliftverkehr
108
2014 16.500.000 2013 14.200.000 2012 13.414.000
2014 1.998.876 2013 1.868.452 2012 2.570.500
Sammlung von Abfällen
89
(289)
(322)
(312)
(302)
(neu)
(311)
(303)
(310)
(319)
(324)
(313)
(424)
(1)
(neu)
322
(362)
Pitztaler Gletscherbahn Gesellschaft m.b.H. & Co. KG
323
Rossbacher GmbH
(318)
Die Aufsteiger 2015
198
eco.nova
Die Umsatzsteigerer 2015
Hall i. Tirol
Itter
Rum
Innsbruck
Ebbs St. Leonhard i. Pitztal Lienz
*)
2014 283.837 2013 758.232 2012 752.311
(g) 2014 17.200.000 2013 2.360.477 (g) 2013 16.770.000 2012 2.251.063 2012 19.000.000 2011 3.850.560
2013 783.428
2013 -46.564 2012 45.252 2011 44.335
(g) 2014 17.000.000 2013 -77.190 2013 16.000.000 2012 183.199 2012 16.300.000 2011 192.162 (g) 2014 17.000.000 (g) 2013 17.000.000 (g) 2012 17.000.000
2014 395.000 2013 327.888 2011 149.097
(g) 2014 16.500.000 (g) 2013 16.500.000 2011 1.256.176 (g) 2012 16.500.000
EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche, (g) Umsatz geschätzt (1) Sporthotel Stock GmbH
TIGAS
TIROLER ERDGASVERSORGER SETZT ERFOLGSKURS FORT Die TIGAS versorgt seit 1987 Tirol mit Erdgas. Neben dem Kerngeschäft, der Verteilung und dem Verkauf von Erdgas, hat die TIGAS in neue Geschäftsbereiche investiert und sich zu einem innovativen und vielseitigen Energiedienstleistungsunternehmen entwickelt. verursachen sie keine umweltbelastenden und gesundheitsgefährdenden Feinstaub- und Rußpartikel und die CO2-Emissionen sind gering. Die TIGAS unterstützt die Etablierung von Erdgas als Kraftstoff durch ein attraktives Förderungsprogramm für die Anschaffung von erdgasbetriebenen Fahrzeugen und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Umweltschonung und Emissionsentlastung. Mit 27 Tankstellen steht Erdgasautofahrern eine flächendeckende Erdgastankstelleninfrastruktur zur Verfügung; weitere sind in Planung. Seit November 2014 können an der AVIA-Tankstelle in Schlitters Erdgasautos auch mit reinem Biogas betankt werden. Biogas ermöglicht Mobilität mit einem heimischen, CO2-neutralen und feinstaubvermeidenden Treibstoff bei äußerst niedrigen Kosten.
ZUKUNFTSWEISENDE GESCHÄFTSFELDER
Die TIGAS investiert in die Nutzbarmachung regenerativer regionaler Energieressourcen wie Biogas. Seit November 2014 können an der AVIA-Tankstelle in Schlitters Erdgasfahrzeuge mit Biogas betankt werden.
M
ehr als 100.000 Tiroler Haushalte, Industrie- und Gewerbebetriebe in über 160 Tiroler Gemeinden haben bereits ihre Wärmeversorgung auf Erdgas umgestellt und nutzen die Vorteile des effizienten und wirtschaftlichen Energieträgers. Im Jahr 2015 liegt der Investitionsschwerpunkt der TIGAS im Oberinntal sowie im Paznauntal: „Wir entsprechen damit der erfreulich starken Nachfrage. Diese ist aufgrund des hohen Preisvorteils von Erdgas und seiner vielseitigen Anwendungsmöglichkeiten weiter deutlich angestiegen“, betont TIGAS-Geschäftsführer Dr. Philipp Hiltpolt. Die bestehenden Erdgasnetze in Tirol werden verdichtet und weiter ausgebaut, die Gemeinden Fendels, Galtür, Serfaus und Erl im Jahr 2015 neu erschlossen. Das in Tirol verwendete Erdgas stammt zu rund 70 Prozent aus Westeuropa, zum Teil aus eigenen Produktionsquellen der TIGAS. Dadurch garantiert die TIGAS auch in Zukunft größtmögliche Versorgungssicherheit bei stabilen Preisen.
PREISGÜNSTIGER KRAFTSTOFF DER ZUKUNFT
Erdgas wird auch als sehr wirtschaftlicher und umweltfreundlicher Kraftstoff für Erdgasautos geschätzt. In puncto Treibstoffkosten, die sich um rund die Hälfte reduzieren, bieten Erdgasautos einen deutlichen Vorteil gegenüber Benzin- und Dieselfahrzeugen. Außerdem
Neben der erfolgreichen Entwicklung des Kerngeschäfts, der Verteilung und dem Verkauf von Erdgas sowie dem Auf- und Ausbau der Erdgastankstelleninfrastruktur, hat die TIGAS die Aktivitäten in den Geschäftsbereichen Fernwärme, Energieanlagen-Management und Biogas ausgeweitet und vorangetrieben. Bei der Entwicklung neuer Projekte liegt der Fokus stets auf Versorgungssicherheit, Umweltfreundlichkeit, Steigerung der Energieeffizienz und Erhöhung des Anteils regenerativer Ressourcen. Bereits seit mehreren Jahren konzentriert sich die TIGAS auf die Nutzbarmachung regenerativer regionaler Energieressourcen wie Fernwärme aus industrieller Abwärme und Biogas und mobilisiert damit neue bisher ungenutzte heimische Energiepotenziale. Ab sofort ist für Tiroler Kunden auch eine Belieferung mit CO2-neutralem, heimischem Biogas möglich. Das in Strass und Schlitters im Zillertal gewonnene Biogas wird von der TIGAS auf Erdgasqualität aufbereitet und über das Erdgasnetz zu den Kunden transportiert. Die TIGAS ist bestrebt, weitere heimische Biogasressourcen für die Tiroler Energieversorgung nutzbar zu machen.
WUSSTEN SIE, DASS …
… über 160 Gemeinden in Tirol an das Erdgasnetz angeschlossen sind? … die TIGAS mehr als 100.000 Tiroler Haushalte, Industrieund Gewerbebetriebe mit Erdgas versorgt? … das Tiroler Erdgasleitungsnetz bereits eine Länge von über 3.230 Kilometern aufweist? … in Tirol derzeit 27 Erdgastankstellen, inklusive einer Biogastankstelle, in Betrieb sind? … die TIGAS durch ihre Beteiligungen an der Bayerngas GmbH und der Bayerngas Norge AS über eigenes Erdgas aus sechs Erdgas-Produktionsfeldern in der Nordsee verfügt?
TIGAS-ERDGAS TIROL GMBH Salurner Straße 15 6020 Innsbruck Serviceline: 0800/828 829 www.tigas.at
eco.nova
199
top.500
PLATZ
(VORJAHR)
FIRMENNAME
ORT
BRANCHE
MA
UMSATZ
EGT*)
2014 16.500.000 2013 21.437.000 2012 25.200.000
2013 115.562 2012 228.248 2011 1.047.196
324
kdg mediatech GmbH
Elbigenalp
Herstellung von magnetischen und optischen Datenträgern
65
325
Barilla Austria GmbH
Innsbruck
Großhandel mit Nahrungs- und Genussmitteln
7
(g) 2014 16.500.000 2013 789.638 2013 16.000.000 2012 634.611 (g) 2012 16.000.000 2011 1.793.504
(316)
Saturn Innsbruck ElectroHandelsges.m.b.H.
Innsbruck
Einzelhandel mit elektrischen Haushaltsgeräten
60
(g) 2014 16.150.000 2013 -192.977 (g) 2013 16.600.000 2012 -218.969 (g) 2012 16.400.000 2011 -415.800
327
Idealbau Gesellschaft m.b.H.
Kitzbühel
Hochbau
80
2013 16.139.542 2012 14.000.000
2014 56.358 2013 -1.235.925 2012 -361.664
328
Tirol Werbung GmbH
Innsbruck
Tourismus & Marketing
80
2014 16.100.000 2013 24.172.010 2012 16.100.000
2013 5.939 2011 -6.498
329
ALPEWA Metallproduktion GmbH
Kirchbichl
Herstellung von Metallwaren
21
(g) 2014 16.000.000 2013 505.011 2013 16.600.000 2012 223.397 2012 20.000.000 2011 309.444
330
Kreis Industriehandel GmbH
Innsbruck
Großhandel mit Nahrungs- und Genussmitteln
12
(g) 2014 16.000.000 2013 16.000.000 2012 16.000.000
331
Hotel Trofana Royal GmbH
Ischgl
Hotels
135
(g) 2014 15.700.000 2013 3.293.535 (g) 2013 16.600.000 2012 3.881.831 (g) 2012 16.000.000 2011 2.289.496
332
Der Bäcker Ruetz GmbH
Kematen i. Tirol
Einzelhandel mit Back- und Süßwaren
250
(g) 2014 15.500.000 2014 122.011 2013 15.200.000 2012/13 248.642 2012 15.189.476 2012 345.518
(346)
HS Holzexport Schuster Gesellschaft m.b.H.
Innsbruck
Großhandel mit Holz
7
334
Anthentic Logistik GmbH
Dienstleistungen für den Verkehr
11
(g) 2014 15.300.000 2013 15.300.000 2012 14.200.000
Großhandel mit Sportartikeln
12
(g) 2014 15.200.000 (g) 2013 15.200.000 2012 15.100.700
Herstellung von gewirktem und gestricktem Stoff
106
2013 15.119.000 2011/12 18.914.000
Rückgewinnung sortierter Werkstoffe
40
2013 15.024.000 2012 15.400.000
Ingenieurbüros
170
2014 15.000.000 2013 16.000.000 2011/12 18.800.000
2013 190.742 2012 -949.225 2011 578.165
Personenbeförderung im Eisenbahnfernverkehr
164
2014 15.000.000 2013 14.550.000 2012 15.100.000
2013 -98.466 2012 -805.288 2011 400.918
Herstellung von Elektrizitätsverteilungs- und -schalteinrichtungen
75
2014 15.000.000 2013 15.000.000 2012 15.000.000
2013 461.613 2012 960.265 2011 254.375 2013 887.659 2012 990.625 2011 209.836
(244)
(331)
326
(335)
(214)
(314)
(332)
(315)
(340)
333
(338)
Langkampfen
2014 15.500.000 2013 15.000.000 2012 15.000.000
2013 127.745 2012 115.644 2011 111.466
335
SCOTT Sports SA, Niederlassung Österreich
336
Giesswein Walkwaren Aktiengesellschaft
337
Plattner u. Co. Kalkwerk Zirl in Tirol GmbH & Co. KG
Zirl
338
Bernard Ingenieure ZT-Gesellschaft m.b.H.
Hall i. Tirol
339
Zillertaler Verkehrsbetriebe Aktiengesellschaft
340
EAE Stöckl ElektroanlagenElektrifizierungsgesellschaft m.b.H.
341
Beat the Street – Jörg Philipp Touring Service GmbH
Fritzens
Erbringung von Dienstleistungen für die darstellende Kunst
50
2014 15.000.000 2013 14.800.000 2012 14.500.000
342
Hermann Huber Autohaus Ges.m.b.H.
Zellberg
Einzelhandel mit Kraftwagen
41
(g) 2014 15.000.000 2013 1.810.861 2013 18.000.000 2012 2.435.078 2012 15.000.000 2011 1.765.729
343
(391)
Rieder's Quellen-Betriebe Gesellschaft m.b.H.
Münster
Herstellung von Erfrischungsgetränken, Gewinnung Mineralwässer
32
(g) 2014 15.000.000 2013 1.123.535 (g) 2013 12.940.000 2012 955.604 2012 13.600.000 2011 640.471
344
MK Illumination Handels GmbH
Innsbruck
Einzelhandel mit elektrischen Haushaltsgeräten
31
2014 567.326 2013 15.000.000 2013 1.084.970 (g) 2012 15.050.000 2012 629.599
345
ACP IT Solutions GmbH
Innsbruck
Einzelhandel mit Datenverarbeitungsgeräten und Software
30
2013 15.000.000 2012 15.000.000
(339)
(304)
(299)
(333)
(358)
(350)
(354)
(290)
(342)
(344)
Innsbruck
Brixlegg
Jenbach
Innsbruck
*)
200
eco.nova
2014 251.702 2013 -243.836 2012 -125.241
EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche, (g) Umsatz geschätzt
Metek
SHISHA-ZELT IN OSTTIROLER MEMBRANBAUWEISE Das Zelt als einer der Ursprungsmythen von Architektur. In Erbil, einer der ältesten Städte der Welt, hat Metek im Auftrag der kurdischen Regierung ein hochmodernes Membranzelt im traditionellen Orientstil realisiert. Eine Luxusjurte mit Prestigeeffekt.
D
ie professionelle Inszenierung von Räumen mit technischen Textilien, Metall, Glas und Licht.“ Mit diesem Kompetenzanspruch gelang es dem Unternehmen Metek, in Erbil einen prestigereichen Auftrag zu akquirieren. Die Millionenstadt und Regierungssitz der Autonomen Region Kurdistan erlebt gerade einen stürmischen Aufschwung. Repräsentation und Fortschritt sind wichtige Gestaltungspfeiler. Besonders gefragt: westliche Qualitätsarbeit.
ORIENTALISCHES FLAIR, WESTLICHES KNOW-HOW
Metek wurde mit dem Bau eines Objektes zur Wahrnehmung von Repräsentationsaufgaben beauftragt. Optisch an ein Shisha-Zelt erinnernd, technisch auf dem innovativsten Stand mit integrierter Klima- und Heizanlage für das subtropisch trockene Klima mit sehr heißen Sommern und Minusgraden im Win-
ter. Die tragende Struktur aus Stahl und die ausgeklügelte Membranbauweise folgen dem orientalischen Architekturstil mit fließenden Formen und arabeskenhaften Ornamenten. Das Zelt weist einen Durchmesser von zehn Metern auf und wurde von der Planung über die Produktion bis zur Montage von Metek individuell betreut. Die Bauteile wurden zuhause in Osttirol hergestellt, auf LKWs verladen und vor Ort von hauseigenen Technikern fachgerecht montiert. Zwischen Projektstart und schlüsselfertiger Übergabe lagen lediglich vier Monate.
1001 MÖGLICHKEITEN TEXTILER ARCHITEKTUR
Dieses außergewöhnliche Projekt zeigt, dass textile Architektur es ermöglicht, immer wieder neue Formen zu entdecken und in einzigartige Bauwerke umzusetzen. Darüber hinaus zeigen sich die Vorteile einer Membrankonstruktion in der Ausbildung großer,
stützenfreier Räume mit sagenhaften Lichtverhältnissen bis hin zu einer kurzen Bauzeit mit schneller Montage. Die leichte Bauweise überzeugt auch mit einem minimalen Einsatz der Ressourcen (Stahl, Seile, Membrane etc.) und gleichzeitig maximaler Sicherheit, Stabilität und Langlebigkeit.
Metek Austria mit Sitz in Assling und einer weiteren Niederlassung in Südtirol und über 40-jährigem Know-how beweist mit diesem Auftrag seine hohe Flexibilität und Problemlösungskompetenz, die auch das Interesse internationaler Kunden weckt. Mehr zum Thema „Textile Architektur“ und zu den weiteren Kompetenzbereichen der Firma Metek (Automatische Türen, Glas und Metall, Fassadentechnik) unter www.metek.me
eco.nova
201
top.500
PLATZ
(VORJAHR)
FIRMENNAME
ORT
BRANCHE
MA
UMSATZ
EGT*) 2013 757.531 2012 418.009
346
Abfallbehandlung Ahrental GmbH
Innsbruck
Deponierung nicht gefährlicher Abfälle
28
2014 15.000.000 2013 14.600.000 2012 14.000.000
347
FUTURE LIFE Bauträger GmbH
Innsbruck
Erschließung von Grundstücken, Bauträger
3
2013 15.000.000 2012 15.000.000
348
Auer GmbH
Pfons
Güterbeförderung im Straßenverkehr
100
2013 14.923.618 2012 13.525.518
349
Bauunternehmung Dipl.-Ing. Walter Frey GmbH
Lienz
Tiefbau
120
2013 183.173 2014 14.800.000 2012 575.001 (g) 2012 17.800.000 2011 338.736
350
(371)
BOE Gebäudemanagement Gesellschaft m.b.H.
Verwaltung von Grundstücken, Gebäuden und Wohnungen
88
2014 14.700.000 2013 13.900.000 2012 13.900.000
2013 792.157 2012 672.992
351
Kurz Fertigteilbau GmbH
Hochbau
60
2014 14.700.000 2013 16.100.000 2012 15.600.000
2013 236.211 2012 172.577 2011 137.635
352
Helbling Verlagsgesellschaft m.b.H.
Rum
Verlegen von Büchern
56
(g) 2014 14.700.000 2014 861.368 2013 14.700.000 2013 857.249 2011/12 13.500.000 2012 1.101.225
353
Auto Meisinger Gesellschaft m.b.H.
Völs
Einzelhandel mit Kraftwagen
48
2014 14.700.000 2013 -95.052 2013 17.000.000 2012 245.241 (g) 2012 17.850.000 2011 337.584
354
ROWA-Moser Handels-GmbH
Großhandel mit elektronischen Bauteilen und Telekommunikationsgeräten
42
2013 14.677.762 2012 15.494.474
2014 921.432
355
Schafferer Holzbau GesmbH
Zimmerei
50
2014 14.600.000
2013 370.180
356
Schlosshotel Fiss GmbH
Hotels
130
(g) 2014 14.500.000 2013 4.814.116 2013 15.000.000 2012 4.614.580
357
Tyrol Air Ambulance GmbH
Innsbruck
Erbringung von Dienstleistungen für die Luftfahrt
128
(g) 2014 14.500.000 2013 806.876 2013 14.500.000 2012 -3.442.339 (g) 2012 14.500.000 2011 -4.321.043
358
Wintersport Tirol Handels GmbH
Innsbruck
Einzelhandel mit Fahrrädern, Sport- und Campingartikeln
81
(g) 2014 14.500.000 2013 721.373 (g) 2013 13.300.000 2012 829.070 2012 13.230.000
359
Dipl.-Ing. Hans Goidinger, Bau und Leichtbeton Gesellschaft m.b.H.
Wattens
Hochbau, Handel und Erzeugung von Baustoffen
80
2014 14.500.000 2013 17.000.000 2012 13.500.000
360
(382)
Helikopter Air Transport Gesellschaft m.b.H.
Reparatur und Instandhaltung von Luftfahrzeugen
40
(g) 2014 14.500.000 2013 1.222.410 (g) 2013 13.250.000 2012 3.520.059 2012 12.500.000 2011 1.757.532
361
E. Bernhard GmbH
Einzelhandel mit Kraftwagen
38
2014 14.500.000 2012 9.000.000
(357)
(348)
(374)
(353)
(320)
(355)
(308)
(336)
(neu)
(352)
(361)
(380)
(305)
(288)
Innsbruck
Langkampfen
Innsbruck
Navis
Fiss
Innsbruck
Langkampfen
2014 784.804 2013 169.494 2012 1.091.332
(301)
Dipl.-Ing. Werner Goidinger, Bauund Betonwarengesellschaft m.b.H.
Zams
Hochbau, Handel und Erzeugung von Baustoffen
0
2013 14.500.000 2012 18.000.000
2014 524.463 2013 -34.954 2012 168.723
363
DEMACLENKO GmbH
Telfs
Einzelhandel
14
2014 14.453.000
2014 121.954
364
Olymp Werk GmbH
Ötztal Bahnhof
Großhandel mit Maschinen und Ausrüstungen
113
2014 14.300.000 2013 15.466.000 2012 15.900.000
2013 -448.396 2012 -177.136 2011 188.909
(neu)
BOE Baumanagement Gesellschaft m.b.H.
Innsbruck
Erschließung von Grundstücken, Bauträger
6
2014 14.300.000
366
Stadtwerke Wörgl GmbH
Wörgl
Elektrizitätserzeugung
51
2013 14.269.343 2012 15.000.000
367
BFI Tirol Bildungs GmbH
Innsbruck
Bildungseinrichtung
147
2014 14.214.340 2014 14.232 2013 13.600.000 2012 16.924 2012 12.970.000
362
(neu)
(337)
365
(343)
(390)
*)
202
eco.nova
2014 1.002.925 2013 927.948 2012 652.038
EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche, (g) Umsatz geschätzt
Maschinenring
Direkt vor dem eigenen Bauernhof beginnt für die Mitarbeiter im Maschinenring-Winterdienst der Arbeitsort. Mit kräftigen Traktoren räumen die Mitglieder des Maschinenrings hunderte Kilometer Straßen, Parkplätze und Freiflächen und sorgen so im Winter für ein sicheres Vorankommen.
IM WINTERDIENST DIE NUMMER 1 Der Maschinenring ist ein bäuerliches Dienstleistungsunternehmen, mit der Landwirtschaft verwurzelt und bietet Grünraum-, Winter- und Personaldienstleistungen an. Er ist genossenschaftlich organisiert und besteht auf der Primärebene aus sechs regionalen Maschinenringen. Die Maschinenringe zählen tirolweit rund 7.000 Mitglieder, die gleichzeitig Eigentümer sind.
D
enkt man an Winter, denkt man an Schnee. Doch die weiße Pracht in Tirol ist auch mit vielerlei Gefahren und Aufgaben verbunden: dem Winterdienst beispielsweise. Es gab Zeiten, in denen die Kinder morgens mit der Rodel in die Schule schlitterten. Wie ihre Eltern bei Schneelage einen Arbeitsplatz erreichen konnten, der nicht gerade um die Ecke lag, ist uns heute nicht mehr klar. Schon längst sorgt ein perfekter Winterdienst vielerorts dafür, dass Straßen und Wege von Schnee und Eis befreit sind und alle Ziele das ganze Jahr über sicher erreichbar bleiben. Dabei ist der Winterdienst selbst nicht unbedingt sichtbar, wohl aber seine Ergebnisse. Winterdienst heißt, die Umgebung von den Einflüssen des Winters zu befreien. Dabei wird Schnee verräumt und Salz oder Splitt gestreut. Es werden Dächer abgeschöpft und Eiszapfen entfernt. „In erster Linie geht es
darum, die Gefahren, die Schnee und Eis mit sich bringen, zu beseitigen und die Sicherheit auf Verkehrsflächen wiederherzustellen“, so Geschäftsführer Mag. Hannes Ziegler. Dabei kommen schweres Gerät mit Traktor und Schneepflug, Schneefräsen oder auch die einfache Handschaufel zum Einsatz. In Tirol vertrauen zahlreiche Unternehmen und Gemeinden dem bäuerlichen Dienstleistungsunternehmen Maschinenring. Einfahrten, Firmen- und Kundenparkplätze wie auch Unternehmensgebäude werden vielfach von Tirols Bauern betreut. Mehr als 1.000 Winterdienstkunden zählt der Maschinenring nur in Tirol und ist so die Nummer 1 in Sachen Winterdienst. Der Winterdienst ist neben Grünraumdiensten wie Rasenpflege und Baumschnitt, Dienstleistungen in den Bereichen Forst und Biomasse sowie dem Personalleasing das wichtigste Standbein des Maschinenrings. Neben
der jahrelangen Erfahrung und der guten technischen Ausrüstung punktet der Maschinenring vor allem mit einem innovativen Auftragsmanagement und der Verfügbarkeit von flexiblen und kurzzeitig abrufbaren Dienstleistern flächendeckend über das ganze Land. Dabei ist der Maschinenring vor allem auch wichtiger Arbeitgeber im ländlichen Raum. „Durch unseren Erfolg tragen wir dazu bei, die Einkommenssituation von Landwirten zu verbessern. Unsere Dienstleister sind zum Großteil Bauern. Ohne diesen Zusatzverdienst wären viele Bauernhöfe kaum überlebensfähig“, weiß Ziegler. Dieser Effekt ist auch vielen Unternehmen und Gemeinden wichtig, denen bei Partnerschaften auch Regionalität und Nachhaltigkeit wichtig sind. Wer den Maschinenring als Partner im Winterdienst einsetzt, unterstützt damit schlussendlich auch die heimische Landwirtschaft. Ein starkes Argument also, das für den Einsatz der bäuerlichen Dienstleister spricht. eco.nova
203
top.500
PLATZ
(VORJAHR)
368
(283)
FIRMENNAME
Kahlbacher Machinery GmbH
369
Karl Reiter Posthotel Achenkirch GmbH
370
Ernst und Andrea Mayer Hotelbetriebs-GmbH
371
(366)
Berg- & Skilift Hochsöll Gesellschaft m.b.H. u. Co. KG
372
Wetscher GmbH
(349)
(368)
(351)
373
ORT
BRANCHE
MA
UMSATZ
EGT*)
Herstellung von Maschinen
110
2015 14.100.000 2014 18.400.000 2012 21.000.000
2014 2.427.306 2012 1.256.517
Achenkirch
Hotels
150
(g) 2014 14.000.000 2014 708.946 2013 15.000.000 2013 1.590.598 2012 15.000.000 2012 653.302
Lermoos
Hotels
135
2014 14.000.000 2013 14.000.000 2012 13.500.000
Seilbahn-, Sessel- und Schleppliftverkehr
95
2014 14.000.000 2013 865.408 (g) 2013 14.000.000 2012 791.245 2012 14.000.000 2011 1.302.454
Einzelhandel mit Wohnmöbeln
75
2014 14.000.000 2012 12.000.000
Reisebüros
40
2014 14.000.000 2013 14.000.000 2012 14.000.000
Kitzbühel
Söll
Fügen
2013 2.240.813 2012 1.388.528 2011 1.175.688
2014 1.432.251
(363)
Stoll-Reisen International Ges.m.b.H. & Co. KG
374
Hochfilzer GmbH & Co KG
Kundl
Großhandel mit landwirtschaftlichen Maschinen und Geräten
38
2013 14.000.000 2012 14.000.000
375
Gebrüder Schwaiger Gesellschaft m.b.H.
Weer
Güterbeförderung im Straßenverkehr
34
(g) 2014 14.000.000 2012 686.693 2013 14.000.000 2012 15.000.000
376
(364)
Ludwig Canal's Kinder, Baustoffwerke, Imst, Gesellschaft m.b.H. & Co. KG
Imst
Herstellung von Erzeugnissen aus Beton, Zement und Kalksandstein für den Bau
32
(g) 2014 14.000.000 2013 14.000.000 2011 -62.426 (g) 2012 14.000.000
377
Inntal Verlags GmbH
Medienunternehmen
31
(g) 2014 14.000.000 (g) 2013 14.000.000 (g) 2012 14.000.000
(369)
(365)
(370)
Söll
Innsbruck
378
Stöckl Johann Landmaschinen Gesellschaft m.b.H. & Co. KG
Westendorf
Großhandel mit landwirtschaftlichen Maschinen und Geräten
30
2014 14.000.000 2013 13.000.000 2012 12.000.000
(279)
379
Liftgesellschaft Obergurgl, Gesellschaft m.b.H.
Obergurgl
Hotels
30
(g) 2014 14.000.000 2013 2.965.806 2012 18.729.000 2012 -394.875
380
dez Einkaufszentren GmbH
Innsbruck
Vermietung und Verpachtung
0
(g) 2014 14.000.000 2013 -7.064.743 (g) 2013 14.000.000 2012 1.571.513 (g) 2012 14.000.000 2011 325.577
Erbringung von Dienstleistungen
87
2014 13.900.000 2013 11.600.000
Einzelhandel mit elektrischen Haushaltsgeräten
28
(g) 2014 13.801.000 2013 1.046.284 (g) 2013 13.000.000 2012 940.165 (g) 2012 13.200.000 2011 1.062.608
Saunabau
62
2014 13.800.000 2013 14.500.000 2012 14.400.000
(386)
(367)
381
TÜV SÜD Landesgesellschaft Österreich GmbH
382
(389)
MEDIA MARKT Wörgl TV-Hifi-Elektro GmbH
383
KLAFS GmbH
384
Stadtwerke Kitzbühel
Kitzbühel
Wasserversorgung
30
2014 13.800.000 2013 13.800.000 2012 12.500.000
385
Feratel Media Technologies AG
Innsbruck
Dienstleistungen in der ITund Tourismusbranche
74
2013 13.721.079 2011/12 13.733.067
386
Josef Einwaller e.U.
Innsbruck
Einzelhandel mit Bekleidung
50
2014 13.600.000 2013 13.500.000 2012 12.700.000
387
TIRLOG Transport GmbH
Kirchbichl
Dienstleistungen für den Verkehr
21
2014 13.555.356 2013 14.628.022 2012 13.034.365
2014 188.110 2013 218.458 2012 69.427
(430)
(359)
(372)
(376)
(378)
(356)
Jenbach
Wörgl
Hopfgarten
2013 48.909
2014 635.256 2013 906.767 2012 1.115.250
388
Sporthotel Alpenrose Residenz Wolfgang Kostenzer GmbH
Maurach
Hotels
150
2014 13.500.000 2013 12.546.094 2012 12.500.000
2013 524.255 2012 94.997
389
Spechtenhauser Holz- und Glasbau GmbH
Innsbruck
Bautischlerei/Holz- und Glasbau
90
2014 13.500.000 2013 15.100.000 2012 13.400.000
2014 832.056 2013 667.227 2012 1.065.962
(393)
(341)
*)
204
eco.nova
EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche, (g) Umsatz geschätzt
IQ TEC top.500
D NAVIGATION AUF HOLZ UND ALU Bang & Olufsen vereint mit BeoSound Moment uneingeschränkten Zugriff auf digitale Musik mit neuer Einfachheit und verspielter Kreativität.
as Herzstück der BeoSound Moment bildet die abnehmbare, doppelseitige Bedienoberfläche, die zwei verschiedene Hörerlebnisse ermöglicht. Auf der einen Seite befindet sich sich die weltweit erste berührungsempfindliche Holzoberfläche zur Bedienung der BeoSound Moment, auf der anderen eine elegante Oberfläche aus Aluminium, die mit einem Touchscreen für eine direkte Interaktion ausgestattet ist. Die Seite aus edlem Eichenholz ermöglicht mit nur einer Berührung die Wiedergabe genau der Musik, die gerade zur Tageslaune des Benutzers passt. Eine einzige Berührung genügt, um die Musik über die Lautsprecher wiederzugeben. Die Seite aus elegantem Alu lädt mit einem Touchscreen zur Interaktion ein. Hier kann der Musikliebhaber online zahlreiche Kataloge des integrierten Musikdienstes durchsuchen, in seinen bevorzugten Wiedergabelisten stöbern und seine Musiksammlung mit anderen teilen. Auf der Aluminiumseite befindet sich zudem eine weitere, neue Funktion – das innovative MoodWheel. Eine Berührung des mehrfarbigen Rades aktiviert eine automatisch generierte Wiedergabeliste, deren Titel durch die Position des Fingers auf dem Rad bestimmt werden. Je näher man sich dabei in der Mitte des Rades befindet, umso vertrauter ist die Musik. Berührt man das MoodWheel im Inneren, werden ausschließlich Titel aus der eigenen Musiksammlung wiedergegeben. Die äußeren Bereiche entführen den Zuhörer auf eine Entdeckungsreise zu weiteren, dem Benutzer noch unbekannten Musiktiteln, die derselben Stimmung entsprechen. BeoSound Moment ist mit den neuen drahlosen und den klassischen drahtgebundenen B&O-Lautsprechern kompatibel und sorgt für ein beeindruckendes akustisches Erlebnis. Erhältlich ist das Soundsystem ab sofort um 2.195 Euro.
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eco.nova
205
top.500
PLATZ
FIRMENNAME
ORT
BRANCHE
MA
UMSATZ
390
Gerlos
Seilbahn-, Sessel- und Schleppliftverkehr
88
2014 2013 2012
13.500.000 12.500.000 11.800.000
(g)
Schilift-Zentrum Gerlos GmbH
391
Rathgeber GmbH
Innsbruck
Herstellung von Werkzeugen
84
2014 2013
13.500.000 9.370.085
(g)
Imst
Großhandel mit Fleisch und Fleischwaren
70
2014 2013 2012
13.500.000 13.000.000 13.000.000
Langkampfen
Herstellung von Pumpen und Kompressoren
65
2014
13.500.000
(g)
Einzelhandel mit Fotoartikeln, optischen und feinmechanischen Artikeln
2014 2013 2012
13.500.000 13.500.000 13.500.000
(g)
46
(VORJAHR)
(396)
(neu)
392
(383)
Fleischhof Oberland GmbH & Co. KG
393
AB Besitzgesellschaft mbH
(Neu)
394
(375)
Foto Lamprechter Gesellschaft m.b.H. & Co KG
Innsbruck
EGT*) 2013 2012 2011
2.107.088 2.098.872 2.113.491
2012
504.614
2013 2012 2011
921.112 1.039.360 1.096.740
2014
1.013.572
(g) (g)
(377)
Tyrol Crystal Handelsgesellschaft m.b.H.
Kufstein
Großhandel mit keramischen Erzeugnissen, Glaswaren und Reinigungsmitteln
0
2013 2011/12
13.500.000 13.500.000
2014 2013 2012
4.083.923 6.853.009 4.630.561
396
KUFGEM-EDV-Gesellschaft m.b.H.
Kufstein
Erbringung von Dienstleistungen der IT
80
2013 2012
13.370.105 10.800.000
2014 2013 2012
1.505.220 1.949.349 1.544.474
397
Gerzabekteam GmbH
Kitzbühel
Hochbau
100
2013 2012
13.291.549 13.000.000
2014 2013 2012
200.627 182.527 107.095
398
Profipac Verpackung Gesellschaft m.b.H.
Kirchbichl
Herstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
12
2014 2013 2012
13.200.000 13.000.000 13.000.000
399
(427)
VS-Hohldielen-West-Gesellschaft m.b.H.
Radfeld
Herstellung von Gipserzeugnissen für den Bau
62
2014 2013 2012
13.100.000 11.700.000 11.700.000
2013 2012 2011
467.277 105.477 497.034
400
Alpin Spedition GmbH
Kirchbichl
Dienstleistungen für den Verkehr
21
2014 2013 2012
13.100.000 12.200.000 10.000.000
2011
17.190
401
Fröschl Beton GmbH & Co KG
Hall i. Tirol
Herstellung von Erzeugnissen aus Beton, Zement und Kalksandstein für den Bau
12
2013 2012
13.060.700 12.200.000
402
Tirol Logistik GmbH & Co KG
Innsbruck
Post-, Kurier- und Expressdienste
30
2014 2013 2012
13.042.871 13.291.058 13.458.601
2014 2013 2012
101.825 -40.288 -606.822
(419)
EWA Energie- und Wirtschaftsbetriebe der Gemeinde St. Anton GmbH
St. Anton a. Arlberg
Elektrizitätserzeugung
80
2014 2013 2012
13.000.000 12.000.000 13.100.000
2014 2013 2012
586.419 484.217 78.663
404
TiSUN GmbH
Söll
Großhandel mit Baustoffen und Sanitärkeramik
80
2014 2013 2012
13.000.000 16.000.000 21.000.000
2014 2013 2012
111.095 280.408 497.038
Innsbruck
Großhandel mit Obst, Gemüse und Kartoffeln
35
2014 2013 2012
13.000.000 13.000.000 10.000.000
Vermietung und Verpachtung
14
2014 2012
13.000.000 12.000.000
2014 2013 2012
9.929.447 9.080.892 11.528.070
395
(453)
(385)
(387)
(404)
(429)
(381)
403
(329)
405
(g) (g)
(g)
(g)
(388)
Johann Ischia & Co. Im- und Exportgesellschaft m.b.H. & Co. KG
406
Thöni Holding GmbH
Telfs
407
Barracuda Networks AG
Innsbruck
Software
160
2014 2013 2011/12
12.800.000 11.361.712 10.205.472
2014
1.400.000
408
Falkner & Riml GmbH
Längenfeld
Elektroinstallation
85
2014
12.800.000
2013
-440.790
(410)
(438)
(neu)
(g) (g)
(g)
(392)
GKI SanitärvertriebsgesmbH/G. Kantor e.U.
Ebbs
Produktion und Vertrieb von Sanitärprodukten
28
2014 2013 2012
12.800.000 12.600.000 10.400.000
410
Lanserhof GmbH
Lans
Hotels
120
2014 2013 2012
12.700.000 13.300.000 13.000.000
2013 2012 2011
973.468 1.094.445 695.376
Großhandel
19
2014 2013 2012
12.700.000 12.000.000 11.260.000
2013
73.792
409
(379)
411
(418)
Raiffeisen-Lagerhaus Hopfgarten-Wörgl und Umgebung registrierte Genossenschaft mit beschränkter Haftung
Die Aufsteiger 2015
206
eco.nova
Die Umsatzsteigerer 2015
Hopfgarten
*)
EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche, (g) Umsatz geschätzt
Qualit채t f체r Besser-Esser!
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Gluten- und lactosefrei
14 Filialen in Tirol und im gut sortierten Fachhandel
top.500
PLATZ
FIRMENNAME
ORT
BRANCHE
MA
UMSATZ
EGT*)
412
slw Soziale Dienste GmbH
Axams
Berufsorganisationen
205
2014 12.600.000 2013 12.244.593 2012 11.550.874
2013 -580.369 2012 -72.826
413
ZIMA Tirol
Innsbruck
Erschließung von Grundstücken, Bauträger
26
2014 12.588.355
2014 311.191
414
pro mente tirol
Innsbruck
Sozialwesen
250
Seilbahn-, Sessel- und Schleppliftverkehr
60
Einzelhandel mit Kraftwagenteilen und -zubehör
6
2014 12.500.000 2013 12.500.000 2012 12.500.000
(VORJAHR)
(401)
(neu)
(397)
415
(434)
Bergbahn Scheffau am Wilden Kaiser Gesellschaft m.b.H. & Co. KG
Scheffau a. Wilder Kaiser
416
Tyrol Pneu Räder und Tuning GmbH
Innsbruck
(398)
(g) 2014 12.500.000 2013 12.500.000 2012 12.000.000 (g) 2014 12.500.000 2013 3.413.354 2013 11.500.000 2012 2.378.470 2012 11.500.000 2011 3.478.593
(428)
Christian Mühlberger Hotelbetriebs-GmbH
Kössen
Hotels
144
2013 12.462.324 2012 11.699.294 2011/12 11.137.952
418
Inntaler Transporte Ges.m.b.H.
Kufstein
Dienstleistungen für den Verkehr
10
2014 12.361.000 2013 12.178.000 2012 12.914.613
419
Bioenergie Kufstein GmbH
Kufstein
Wärme- und Kälteversorgung
0
420
SPONTEX Logistics GmbH
Dienstleistungen für den Verkehr
14
2014 12.292.805 2013 10.312.184
421
Stubai ZMV GmbH
Fulpmes
Großhandel mit Metall- und Kunststoffwaren für Bauzwecke
30
(g) 2014 12.200.000 2013 461.801 (g) 2013 12.150.000 2012 206.672 2012 12.150.000
(394)
Bergbahnen Ellmau – Going GmbH & Co. Hartkaiserbahn KG
Ellmau
Seilbahn-, Sessel- und Schleppliftverkehr
85
2014 12.140.000 2013 12.500.000 2012 11.000.000
2013 1.994.288 2012 1.072.578 2011 1.121.997
423
Hans Brunner Gesellschaft m.b.H.
Kirchbichl
Einzelhandel mit Kraftwagen
44
2013 12.070.219 2012 12.634.000
2014 255.050 2013 1.095.736 2012 488.142
424
Universal Gebäudereinigung Gesellschaft m.b.H.
Innsbruck
Reinigung
410
2014 12.000.000 2013 11.000.000 2012 11.000.000
2014 575.722
425
UMIT – Private Universität für Gesundheitswissenschaften, Medizinische Informatik und Technik Gesellschaft mbH
Hall i. Tirol
Tertiärer Unterricht
170
2014 12.000.000 2013 12.000.000 2012 12.000.000
426
VIVEA Gesundheit Bad Häring GmbH
Bad Häring
Heil-, Kur- und Thermalbäder
160
2014 12.000.000 2013 12.100.000 2012 12.000.000
417
(405)
(403)
(463)
(406)
422
(425)
(443)
(420)
(408)
(1)
427
Wörgl
2014 1.774.386 2013 1.076.742 2012 1.545.039
(g) 2014 12.300.000 2013 746.399 (g) 2013 12.200.000 2012 855.507 2012 11.600.000 2011 -456.908
2014 259.171 2013 312.084
2013 1.797.476 2012 2.035.147 2011 912.883
Hotel Jungbrunn GmbH & Co OG
Tannheim
Hotels
130
(g) 2014 12.000.000 2012 11.300.000
(422)
Der Lärchenhof – Martin Unterrainer GmbH
Erpfendorf
Hotels
125
(g) 2014 12.000.000 2013 1.379.823 (g) 2013 12.000.000 2012 1.306.781 2011/12 12.000.000 2011 133.295
429
Nikolaus Auer
Umhausen
Hochbau
85
(g) 2014 12.000.000 (g) 2013 12.000.000 2012 12.000.000
Herstellung von Bier
58
2013 12.000.000 2012 14.000.000
(417)
428
(413)
430
(414)
Brauhaus Simon Strasser, Zillertal Bier-Hotel Bräu GmbH
Zell a. Ziller
431
Unterweger Früchteküche GmbH
Assling
Großhandel mit Nahrungs- und Genussmitteln
47
(g) 2014 12.000.000 2012 12.120.000 2012 74.432 2011/12 11.493.264
432
Vita+ Naturprodukte GmbH
Langkampfen
Großhandel mit Nahrungs- und Genussmitteln
45
2014 12.000.000 2013 12.000.000 2012 13.862.000
433
Kompass Karten GmbH
Verlegen von Büchern
35
(g) 2014 12.000.000 (g) 2013 12.000.000 2012 12.000.000
(407)
(416)
(412)
Innsbruck
*)
208
eco.nova
2011 -4.821.382
EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche, (g) Umsatz geschätzt (1) Kurzentrum Bad Häring GmbH
Bellutti
NEUES AUS TIROL „BELLUTTI OUT OF HOME“ Aus Bellutti Planen wird Bellutti Out of Home. Der Grund dafür liegt auf der Hand, weiß der Inhaber KR Arthur Bellutti zu berichten: „Seit vielen Jahren haben wir uns sehr intensiv in Richtung Druck und technische Konfektion entwickelt. Das Wort Planen ist für uns einfach nicht mehr zeitgemäß. Out of Home ist der Fachbegriff für Außenwerbung und passt einfach besser zu uns und unserer Produktpalette.
NEUE WEGE BESCHREITEN.
Wir haben uns eine starke Position am Markt erarbeitet. In unseren Sparten Werbe-, Sport-, Bau-, Profi- und Techtex entwickeln und produzieren wir heute Qualitätsprodukte, wie Torlaufflaggen, Startnummern, Prallschutzmatten, XL-Prints, technische Speziallösungen, Inflatables, Sonnensegel und vieles mehr. Wir statten die Olympischen Winterspiele, die Weltmeisterschaften und den FIS Weltcup aus. Zu unseren Kunden zählen Red Bull, Audi, WWP, Mini, Breitling, VW und viele mehr. Wir konzentrieren uns darauf, innovative Produkte zu entwickeln und die Qualität zu verbessern. Das wird die Strategie von Bellutti Out of Home für die nächsten Jahre sein“, sagt KR Arthur Bellutti. www.bellutti.at KR Arthur Bellutti testet die B-Intense-Infrarotkabinen
KR Arthur Bellutti, Lebensgefährtin Petra Volgger, Tochter Verena und Sohn Manuel Bellutti
Der jüngste Spross der Bellutti Gruppe ist das Design-Center „Living & More“. Es befindet sich auf der Haller Straße, direkt auf dem eigenen Firmengelände und wurde erst vor wenigen Wochen eröffnet. Bellutti präsentiert und verkauft auf frisch renovierten 1200 Quadratmetern Küchen, Möbel und ausgesuchte Accessoires der nachstehenden Marken. www.bellutti-living.at
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eco.nova
209
top.500
PLATZ
(VORJAHR)
FIRMENNAME
ORT
BRANCHE
MA
UMSATZ
Hall i. Tirol
Dienstleistungen für den Verkehr
15
(g) 2014 12.000.000 (g) 2011 127.094 2013 11.600.000 2012 11.600.000
434
SPEDIMAX Transportservice GmbH
435
PEN-CARGO GmbH
Radfeld
Dienstleistungen für den Verkehr
14
2014 12.000.000 2012 13.800.000
436
FM2 Wohnbau GmbH
Söll
Erschließung von Grundstücken, Bauträger
0
2014 12.000.000
(431)
(423)
(421)
437
EGT*)
2011 233.360
(409)
Katzenberger Beton- und Fertigteilwerk GmbH
Innsbruck
Großhandel mit Baustoffen und Sanitärkeramik
19
2013 11.936.000 2012 11.743.000
438
Tiroler Vieh Marketing eGen
Innsbruck
Großhandel mit lebenden Tieren
8
2014 11.800.000 2013 11.000.000
439
Gubert GmbH & CO Nfg. KG
Jenbach
Steinbruch und Gesteinsaufbearbeitung
19
2013 11.717.000
(426)
Teadit International Produktions GmbH
Kufstein
Großhandel
43
(g) 2014 11.700.000 2013 524.747 2013 11.700.000 2012 568.537 2012 11.000.000 2011 949.712
441
Elektro Müller GmbH & Co. KG
Landeck
Einzelhandel mit elektrischen Haushaltsgeräten
140
(g) 2014 11.500.000 2014 662.236 (g) 2013 12.000.000 2013 1.409.270 2012 12.000.000 2012 743.293
(411)
Hauschild Installationen GmbH & Co KG
Aurach b. Kitzbühel
Gas-, Wasser-, Heizungs- und Lüftungs- und Klimaanlageninstallation
70
2014 11.500.000 2013 12.000.000 2012 11.000.000
443
Machines Highest Mechatronic GmbH
Erl
Herstellung von Maschinen
60
2014 11.500.000 2013 8.800.000
444
WESTCAM Datentechnik Gesellschaft m.b.H.
Mils
Datenverarbeitung, Hosting und damit verbundene Tätigkeiten
52
2014 11.500.000 2013 10.830.000 2012 10.740.000
445
Christophorus Reisen – Franz Kröll (e.U.)
Mayrhofen
Reisebüros
45
(g) 2014 11.500.000 (g) 2013 11.400.000 (g) 2012 11.000.000
446
(433)
Elitec Elektrotechnik Handelsgesellschaft m.b.H.
Innsbruck
Großhandel mit Metall- und Kunststoffwaren für Bauzwecke
43
(g) 2014 11.500.000 2013 11.500.000 2012 10.977.000
447
GEO-ALPINBAU GmbH
Mils b. Imst
Tiefbau
33
(g) 2014 11.500.000
Großhandel mit Schuhen
4
2014 11.500.000
Handel und Dienstleistungsqualität – Pneumatik, Armaturen & Hydraulik
40
2014 11.340.000 2013 11.041.000 2012 11.040.853
Bildungseinrichtung
110
Einzelhandel mit elektrischen Haushaltsgeräten
34
(g) 2014 11.220.000 2013 299.759 (g) 2013 11.500.000 2012 105.700 (g) 2012 10.900.000 2011 310.206
Serfaus
Hotels
81
(g) 2014 11.100.000 2013 2.649.433 (g) 2013 11.100.000 2012 1.449.487 (g) 2012 11.000.000 2011 2.601.090
Hotels
150
(g) 2014 11.000.000 (g) 2013 11.000.000 (g) 2012 11.000.000
Hochbau
120
(g) 2014 11.000.000 2013 561.325 (g) 2013 14.500.000 2012 -839.540 2012 13.000.000 2011 -333.285
Güterbeförderung im Straßenverkehr
40
(445)
(neu)
440
(415)
442
(neu)
(451)
(436)
(neu)
448
(neu)
ECCO Austria, Zweigniederlassung der ECCO EMEA Sales SE
449
STASTO Ing. Stocker KG
(440)
Lienz
Innsbruck
450
Fachhochschule Kufstein Tirol Bildungs GmbH
451
(435)
Media Markt Imst TV-HifiElektro GmbH
452
Löwe – Bär Hotels GmbH
453
Schlosshotel Kitzbühel GmbH
Kitzbühel
454
Bauunternehmung Buchauer & Strasser Gesellschaft m.b.H.
Wörgl
455
Huter Recycling und Transport GesmbH
(437)
(439)
(447)
(360)
(444)
Kufstein
Imst
Steinach a. Brenner
*)
210
eco.nova
2013 159.432
2014 1.450.000 2013 1.415.305 2012 1.627.723
(g) 2014 11.300.000 (g) 2013 11.300.000 2012 11.300.000
(g) 2014 11.000.000 (g) 2013 11.000.000 (g) 2012 11.300.000
EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche, (g) Umsatz geschätzt
Führungswechsel bei der Hypo Tirol Bank Am 13. Mai 2015 hat der Aufsichtsrat der Hypo Tirol Bank mit Hans-Peter Hörtnagl, Mag. Johannes Haid und Mag. Alexander Weiss den Vorstand neu bestellt. Hörtnagl, der seit 2011 dem Vorstand angehört, wird Vorsitzender des Vorstands. Der neue Vorstand ist nach Aussage des Aufsichtsratsvorsitzenden, Mag. Wilfried Stauder, die richtige Mischung aus Kontinuität und Auffrischung. „Ihre Qualifikation, ihre Einstellung und vor allem ihre bisherige Arbeit in der Bank haben dem Auf-
sichtsrat nach einem sorgfältigen Auswahlverfahren die Entscheidung leicht gemacht“, so Stauder.
KUNDEN UND KERNMÄRKTE IM FOKUS Der neu bestellte Vorstand wird die Konzentration auf die Kernmärkte Tirol und Südtirol, den Abbau der Risiken und die damit verbundene Konsolidierung weiter vorantreiben. Mit
Unsere Landesbank.
der Bilanz 2014 konnte die Bank dazu durchwegs positive Zahlen vorweisen. Das Kernkapital erhöhte sich von 430 Mio. auf 449 Mio. und die Kernkapitalquote hat sich von 10,33 % auf 10,80 % weiter verbessert. Der nunmehrige Vorsitzende des Vorstands Hans-Peter Hörtnagl zu den Zielen: „In den nächsten Jahren gilt es, die fundamentalen Daten der Bank weiter zu verbessern, die Risiken zu minimieren, um damit das Vertrauen der Kunden und des Marktes auszubauen.“
v. l.: Mag. Wilfried Stauder, Mag. Johannes Haid, Hans-Peter Hörtnagl, Mag. Alexander Weiss, Landeshauptmann Günther Platter
MAG. JOHANNES HAID
HANS-PETER HÖRTNAGL
MAG. ALEXANDER WEISS
Der studierte Betriebswirt ist 2005 zur Hypo Tirol Bank gekommen. Beim Abbau des Kreditportfolios in Italien und der Überleitung in eine EU-Filiale war er federführend. Für Haid als Vertriebsvorstand zählt vor allem der persönliche Kontakt: „Die Kunden sollen sich bei uns wohlfühlen, weil sie uns kennen und uns vertrauen.“
Der 56-jährige Trinser begann 1978 in der Auslandsabteilung der Hypo Tirol Bank. Er durchlief bis zur Bestellung in den Vorstand im Jahre 2011 unterschiedliche Positionen wie Abteilungsleiter Ausland und Bereichsleiter Treasury. „Die Vision einer starken Landesbank zum Nutzen von Menschen, Wirtschaft und Eigentümer sind für mich Motivation weiter zu machen.“
Weiss hat in Innsbruck Betriebswirtschaft studiert, ist 22 Jahre in der Bank und kennt alle wesentlichen Bereiche. Er hat unter anderem den Privatkunden-Vertrieb geleitet und war vor dem Wechsel in den Vorstand für das gesamte Kreditportfolio verantwortlich. Weiss wird Risikovorstand. Für ihn steht fest: „Landesbank sein heißt für mich vor allem, Entwicklungen zu ermöglichen.“
HYPO TIROL BANK AG Zentrale Meraner Straße 8 6020 Innsbruck Tel 050700 zentrale@hypotirol.com www.hypotirol.com
Unsere Landesbank.
top.500
PLATZ
FIRMENNAME
ORT
BRANCHE
MA
(461)
Skiliftgesellschaft Hochfügen, Gesellschaft m.b.H.
Fügen
Seilbahn-, Sessel- und Schleppliftverkehr
40
(g) 2014 11.000.000 2013 10.518.384 2013 1.340.663 2012 9.190.000
457
Intergraphik GmbH
Innsbruck
Drucken von Zeitungen
18
2013 11.000.000 2012 11.000.000
458
Knoxville Handels GmbH
Innsbruck
Großhandel mit Sportartikeln
4
2015 11.000.000 2013 16.000.000 2012 19.000.000
Großhandel mit Kraftwagenteilen und -zubehör
0
(g) 2014 11.000.000 2013 11.000.000 (g) 2012 11.000.000
(VORJAHR)
456
(442)
(334)
459
UMSATZ
EGT*)
2014 2.279.543 2013 2.484.929
(448)
Thöni Automotive Components GmbH
460
Sport Glanzer GmbH & Co KG
Sölden
Einzelhandel mit Fahrrädern, Sport- und Campingartikeln
50
2013 10.951.682 2012 10.786.196
2014 620.100 2013 308.225 2012 30.326
461
VENTOTRANS GmbH
Wörgl
Dienstleistungen für den Verkehr
10
2014 10.904.094 2013 9.298.747
2014 273.238 2013 350.429
462
Bellutti Planen Innsbruck GmbH
Erzeugung von Planen und technischen Textilien
96
2014 10.900.000 2013 10.700.000
Apotheken
32
(g) 2014 10.900.000 2013 10.000.000 2012 10.200.000
(457)
(neu)
(458)
463
Telfs
Innsbruck
(469)
Kur- und Stadtapotheke Mag. pharm. Günther Pollack
464
Zorn-Wolf GmbH
Imst
Einzelhandel von Kraftwagen
26
(g) 2014 10.900.000 2013 10.900.000 2012 10.900.000
465
Sunkid GmbH
Imst
Großhandel mit Maschinen und Ausrüstungen
7
(g) 2014 10.800.000 2012 10.800.000
466
Alpina Druck GmbH
Druckerei
71
2014 10.727.000 2013 10.650.000 2012 11.092.000
467
Autohaus Manfred Neurauter GmbH
Telfs
Einzelhandel von Kraftwagen
46
2014 10.600.000 2013 10.500.000 (g) 2012 9.500.000
(441)
Geiger & Platter Gesellschaft m.b.H. und Co. Kommanditgesellschaft
Innsbruck
Großhandel mit Metall- und Kunststoffwaren für Bauzwecke
22
2014 10.600.000 2013 -209.957 (g) 2013 11.010.000 2012 -75.614 2012 11.000.000 2011 190.968
469
Metall Kofler Gesellschaft m.b.H.
Herstellung von Werkzeugen
60
2014 10.500.000 2013 9.400.000
470
APL Apparatebau GmbH
Herstellung von Metallkonstruktionen
55
2014 10.500.000 2013 12.500.000 2012 14.679.000
2013 2.408.681 2012 2.646.686 2011 897.561
471
Freudenthaler GmbH & Co KG
Sammlung von Abfällen
49
2014 10.500.000 2013 10.175.000 2012 10.700.000
2013 834.086 2012 1.200.000
472
Kienpointner GmbH
Einzelhandel mit Wohnmöbeln
40
2014 10.500.000 2013 9.800.000 2012 10.000.000
2012 -828.478 2011 41.814
473
AST Eis- und Solartechnik GmbH
Reutte
Herstellung von Kunsteisbahnen und Solaranlagen
38
(g) 2014 10.500.000 2014 65.082 2012/13 9.623.875 2012/13 -335.416 2012 11.500.000 2011/12 572.418
474
Auto-Falbesoner GmbH
Birgitz
Einzelhandel mit Kraftwagen
27
2014 10.500.000 (g) 2013 10.000.000 2012 10.000.000
(449)
(454)
(460)
(462)
468
(neu)
(399)
(466)
(485)(1)
(492)
(477)
Hall i. Tirol
Innsbruck
Fulpmes
Hopfgarten
Inzing
Waidring
475
Manfred Neurauter Liegenschaftsverwaltungs GmbH
Telfs
Vermietung und Verpachtung
0
2013 10.500.000
476
(295)
CMH Consulting, Management und Handel GmbH
Kufstein
Großhandel mit Bekleidung
5
(g) 2015 10.338.000 2014 -2.837.210 (g) 2014 17.783.000 2013 -1.392.650 2012 20.092.490 2012 734.318
477
Schalber Alois GmbH
Serfaus
Hotels
(neu)
(473)
100 *)
212
eco.nova
2014 10.300.000 2013 10.000.000 2012 10.000.000
2013 212.850 2012 138.102 2011 490.912
EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche, (g) Umsatz geschätzt (1) Gerhard Kienpointner GmbH
TIROLS GRÖSSTER MARKT- UND KOMMUNIKATIONSPLATZ GRATULIERT DEN TOP500. Drei Standorte + exzellenter Service = eine Vielzahl an Möglichkeiten für Ihren Erfolg.
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top.500
PLATZ
(VORJAHR)
FIRMENNAME
ORT
BRANCHE
MA
UMSATZ
EGT*)
478
Bezirksblätter Tirol GmbH
Innsbruck
Medienunternehmen
67
(g) 2014 10.100.000 2013 2.433.688 (g) 2013 9.800.000 2012 925.463 (g) 2012 9.900.000 2011 2.266.103
479
MCP Sound & Media GmbH
Ötztal Bahnhof
Großhandel mit Geräten der Unterhaltungselektronik
63
2013 10.100.000 2013 10.100.000
480
ONEX Handel GmbH
Ebbs
Großhandel mit pharmazeutischen Erzeugnissen
22
2014 10.100.000 2013 10.100.000 2012 10.100.000
481
Cleanaway Österreich GmbH
Wörgl
Rückgewinnung sortierter Werkstoffe
155
2014 10.000.000 2013 9.000.000 2012 9.000.000
2013 496.331
482
Koppensteiner Gesellschaft m.b.H.
Weer
Vorbereitende Baustellenarbeiten
70
2014 10.000.000 2013 9.900.000
2013 1.436.169 2012 -487.180
(486)
(467)
(468)
(neu)
(484)
483
2013 -1.964.245
(470)
Steinplatte Aufschließungsgesellschaft m.b.H. & Co. Kommanditgesellschaft
Waidring
Seilbahn-, Sessel- und Schleppliftverkehr
50
2014 10.000.000 2013 10.000.000
484
WP-Wörgartner Produktions-GmbH
Oberndorf i. Tirol
Herstellung von Schmiede-, Press-, Zieh- und Stanzteilen
50
(g) 2014 10.000.000 2013 1.933.617 2013 9.800.000 2012 1.273.031 2012 8.939.455
485
Avanti Möbel-Mitnahmemarkt GmbH
Innsbruck
Einzelhandel mit Wohnmöbeln
45
2014 10.000.000 2013 8.500.000
St. Johann i. Tirol
Einzelhandel mit Wohnmöbeln
42
(g) 2015 10.000.000 2012 717.564
(487)
(neu)
486
2013 669.000
(neu)
Aufschnaiter Einrichtungshaus Tischlerei GmbH & Co. KG
487
Eisen Puschner GmbH
Wörgl
Erzeugung von Roheisen
40
2014 10.000.000 2013 10.200.000 2012 11.100.000
488
RGO Lagerhaus GmbH
Lienz
Einzelhandel mit Metallwaren, Anstrichmitteln und Heimwerkerbedarf
35
2014 10.000.000 2013 10.000.000 2012 9.250.000
Hall i. Tirol
Großhandel mit Baustoffen und Sanitärkeramik
17
2014 10.000.000 2013 10.000.000 (g) 2012 10.000.000
Telfs
Einzelhandel mit Brennstoffen
12
(g) 2014 10.000.000 (g) 2013 10.000.000 (g) 2012 10.000.000
Großhandel mit kosmetischen Erzeugnissen und Körperpflegemitteln
10
(g) 2015 10.000.000 2013 10.000.000 2012 10.000.000
Großhandel mit elektrischen Haushaltsgeräten
8
2014 10.000.000 2013 10.000.000 2011 2.151.718 (g) 2012 10.000.000
Güterbeförderung im Straßenverkehr
7
2014 10.000.000
(465)
(474)
(1)
489
(471)
HB Technik Huber & Büchele Gesellschaft m.b.H. & Co. KG
490
Hubert Waldhart GmbH
491
LR Health & Beauty Systems GmbH
Innsbruck
(480)
Gronbach Forschungs- und Entwicklungs GmbH & Co KG
Niederndorf
493
Felix Troll Transport GmbH
494
„Mineralöl-Express“ Pfeifer GmbH
Landeck
Einzelhandel mit Brennstoffen
4
2014 10.000.000 2013 12.500.000 2012 12.000.000
495
Astrid Eisendle
Gries am Brenner
Buffets und Imbissstuben
3
2014 10.000.000 2013 10.000.000
(481)
(478)
492
(neu)
(400)
(482)
Imst
2012 598.753 2011 472.062
496
Handl Tyrol Gastronomieservice GmbH
Pians
Großhandel mit Fleisch und Fleischwaren
22
2014 9.979.000 2013 9.650.000 2012 9.300.000
497
(497)
Autofrächterei Gebrüder Melmer Gesellschaft m.b.H. & Co. KG
Imst
Güterbeförderung im Straßenverkehr
62
2014 9.900.000 2013 9.500.000 2012 9.500.000
498
AT Petrol Handels GmbH
Kufstein
Einzelhandel mit Brennstoffen
1
2014 9.800.000
499
Betriebsgesellschaft – Nauderer Bergbahnen Gesellschaft m.b.H. & Co. KG
Nauders
Seilbahn-, Sessel- und Schleppliftverkehr
70
(g) 2014 9.700.000 2013 538.208 2013 9.680.000 2012 26.254
500
liebes Rot-Flüh Hotelbetriebs GmbH & Co KG
Haldensee
Hotels
130
(g) 2014 9.600.000 2012 43.094 2013 9.600.000 2011 127.211 (g) 2012 10.000.000
(491)
(neu)
(490)
(493)
214
*)
eco.nova
EGT laut Firmenbuch und eco.nova-Recherche, (g) Umsatz geschätzt (1) RGO Bau GmbH
BFI
NEUES BFI-TIROL-KURSPROGRAMM Die aktuelle SORA-Studie untermauert die Bedeutung von Weiterbildung im Beruf. 8 von 10 Tiroler Arbeitnehmern bestätigen, dass Weiterbildung für die Bewältigung ihrer beruflichen Aufgaben wichtig ist.
V
om Lehrling bis zur Führungskraft wird Weiterbildung zunehmend hoch geschätzt. Dies unterstreicht, dass die Anforderungen an die Arbeitnehmer weiter an Dynamik und Komplexität gewinnen und es erforderlich ist, sein Wissen kontinuierlich durch Weiterbildung am aktuellen Stand zu halten, um den ständig steigenden Anforderungen am Arbeitsplatz gerecht zu werden.
ARBEITNEHMER ZAHLEN MIT
Mehr als ein Drittel der befragten Tiroler berichtete, selber Kosten der beruflichen Weiterbildung zu tragen. Dies zeigt, dass Arbeitnehmer bereit sind, auch in die eigene Tasche zu greifen, um sich für ihr berufliches Aufgabengebiet fit zu machen bzw. am Ball zu bleiben – damit man den Anforderungen am Arbeitsplatz auch weiterhin gewachsen ist. Hinweis: Umfangreiche Förderprogramme bieten finanzielle Beihilfen bei beruflichen Qualifizierungsvorhaben.
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AUSWAHL AKTUELLER KURSE • Sommer-Update Computer im Berufsalltag Start: 28. Juli 2015 • Facebook-Marketing für die Gastronomie Ab 6. August 2015 • Kompaktlehrgang Experte Kundenbetreuung (in Modulen) Start: 13. November 2015 • Einblick in Mediation und Konfliktmanagement Am 18. September 2015 • A2+ Sommerintensivkurse in Englisch, Französisch und Italienisch Termine: 3. bis 27. August 2015 • A1 Sommerintensivkurse als Vorbereitung für Universität, Hochschule und Auslandsaufenthalt in Spanisch und Russisch und B1 – B2 für Englisch, Französisch, Italienisch und Spanisch Von 3. bis 27. August 2015 • Werkmeisterschule Elektrotechnik Beginn: 21. September 2015 • Ausbildung zur Sicherheitsfachkraft Start: 5. Oktober 2015 • Rückenfitness – Praxisseminar Am 17. September 2015
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255 112 99 197 393 346 345 66 44 288 301 276 166 36 135 289 195 122 329 400 466 272 315 239 88 334 267 470 156 232 109 134 43 218 131 473 495 498 148 224 348 486 114 215 353 474 302 176 497 246 467 256 308 71 280 170 81 485
3con Anlagenbau GmbH A. Loacker Konfekt Ges.m.b.H. A.ö. Krankenhaus St. Vinzenz Betriebs GmbH A.S.T. Baugesellschaft m.b.H. AB Besitzgesellschaft mbH Abfallbehandlung Ahrental GmbH ACP IT Solutions GmbH Adler-Werk Lackfabrik Johann Berghofer GmbH & Co KG Adolf Darbo Aktiengesellschaft Aebi Schmidt Austria GmbH AFS-All Freight Systems Speditions-GmbH & Co KG Ager Gesellschaft m.b.H. Aktiv Klimahaus Süd GmbH AL-KO Kober Gesellschaft m.b.H. Alois Mayr Bauwaren GmbH Alois Speckbacher KG Alois Wild GmbH Alpenländische Heimstätte, gemeinnützige Wohnungsbau- und Siedlungsgesellschaft m.b.H. ALPEWA Metallproduktion GmbH Alpin Spedition GmbH Alpina Druck GmbH Alpina Food & Dairy Products GmbH Alpinschule Innsbruck Gesellschaft m.b.H Andrä Hörtnagl Produktion und Handel GmbH Anita Dr. Helbig GmbH Anthentic Logistik GmbH Anton Rauch Gesellschaft m.b.H. & Co. KG APL Apparatebau GmbH Aqipa GmbH Aqua Dome Tirol Therme Längenfeld GmbH & CO KG ARGE Baustahl Eisen Blasy-Neptun GmbH Arlberger Bergbahnen Aktiengesellschaft ARZ Allgemeines Rechenzentrum GmbH ASAP-TRADING GMBH ASFINAG Alpenstraßen GmbH AST Eis- und Solartechnik GmbH Astrid Eisendle AT Petrol Handels GmbH AT-Thurner Bau GmbH ATP Innsbruck Planungs GmbH Auer GmbH Aufschnaiter Einrichtungshaus Tischlerei GmbH & Co. KG Austria Bau Tirol und Vorarlberg Handels GmbH AUSTRIA SKI VERANSTALTUNGSGESELLSCHAFT m.b.H. Auto Meisinger Gesellschaft m.b.H. Auto-Falbesoner GmbH Auto-Linser GmbH Autobedarf Karl Kastner Gesellschaft m.b.H. Autofrächterei Gebrüder Melmer Gesellschaft m.b.H. & Co. KG Autohaus Hans Dosenberger Gesellschaft m.b.H. & Co. Kommanditgesellschaft Autohaus Manfred Neurauter GmbH Autohaus Pontiller Gesellschaft m.b.H. Autohaus Rudolf Fuchs Gesellschaft m.b.H. Autohaus Schweiger GmbH Autohaus Strasser Gesellschaft m.b.H. Autohof Huter GmbH Autopark GmbH Avanti Möbel-Mitnahmemarkt GmbH
319 325 407 454 349 207 341 462 35 371 129 415 422 199 212 41 338 76
B-Transport GmbH Barilla Austria GmbH Barracuda Networks AG Bauunternehmung Buchauer & Strasser Gesellschaft m.b.H. Bauunternehmung Dipl. Ing. Walter Frey GmbH Bauwaren Canal & Co.KG Beat the Street – Jörg Philipp Touring Service GmbH Bellutti Planen Innsbruck GmbH BeMo Tunnelling GmbH Berg- & Skilift Hochsöll Gesellschaft m.b.H. u. Co. KG Bergbahn Aktiengesellschaft Kitzbühel Bergbahn Scheffau am Wilden Kaiser Gesellschaft m.b.H. & Co. KG Bergbahnen Ellmau-Going GmbH & Co. Hartkaiserbahn KG Bergbahnen Skizentrum Hochzillertal Gesellschaft m.b.H. & Co. Kommanditgesellschaft Berger Fahrzeugtechnik Ges.m.b.H. Berger Logistik GmbH Bernard Ingenieure ZT-Gesellschaft m.b.H. Besi Austria GmbH
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499 478 147 367 115 20 419 106 365 350 198 430 226 78 237 168 137 316 52
Betriebsgesellschaft – Nauderer Bergbahnen Gesellschaft m.b.H. & Co. KG Bezirksblätter Tirol GmbH Bezirkskrankenhaus Schwaz Betriebsgesellschaft m.b.H. BFI Tirol Bildungs GmbH Binderholz Bausysteme GmbH Binderholz GmbH Bioenergie Kufstein GmbH Bitbau Dörr GmbH BOE Baumanagement Gesellschaft m.b.H. BOE Gebäudemanagement Gesellschaft m.b.H. bofrost* Dienstleistungs GmbH Brauhaus Simon Strasser, Zillertal Bier-Hotel Bräu GmbH Braunegger KG Brüder Theurl GmbH Brüder Unterweger Gesellschaft m.b.H. BTV-Anlagenleasing 3 Gesellschaft m.b.H. BTV-Real-Leasing II Gesellschaft m.b.H. Burgstaller Bau GmbH „Burton“ Sportartikel Gesellschaft m.b.H.
310 23 417 445 298 481 476 45 211
Cecil Modehandel GmbH CERATIZIT Austria Gesellschaft m.b.H. Christian Mühlberger Hotelbetriebs-GmbH Christophorus Reisen – Franz Kröll (e.U.) Christophorus Reiseveranstaltungs GmbH Cleanaway Österreich GmbH CMH Consulting, Management und Handel GmbH Coveris Flexibles Austria GmbH CURA-Marketing GmbH
11 6 104 222 293 363 332 428 380 290 120 359 362 238 64
D. Swarovski Distribution GmbH D. Swarovski KG D. Swarovski Tourism Services GmbH DAKA Entsorgungsunternehmen GmbH & Co. KG Dannemann Global Extrusion GmbH DEMACLENKO GmbH Der Bäcker Ruetz GmbH Der Lärchenhof – Martin Unterrainer GmbH dez Einkaufszentren GmbH Dietrich, Luft und Klima, Gesellschaft m.b.H. Dinkhauser Kartonagen GmbH Dipl.-Ing. Hans Goidinger, Bau und Leichtbeton Gesellschaft m.b.H. Dipl.-Ing. Werner Goidinger, Bau- und Betonwarengesellschaft m.b.H. Dr. W. Lüftner Reisen Gesellschaft mbH. Durst Phototechnik Digital Technology GmbH
361 154 340 448 144 63 487 307 249 77 441 446 61 164 184 370 283 15 403 37 216 266
E. Bernhard GmbH E.G.O. Austria Elektrogeräte Gesellschaft m.b.H. EAE Stöckl Elektroanlagen-Elektrifizierungsges. m.b.H. ECCO Austria, Zweigniederlassung der ECCO EMEA Sales SE Egger Holzwerkstoffe GmbH Eglo Leuchten GmbH Eisen Puschner GmbH Eisendle Frisch- und Tiefkühlwaren KG Electro Terminal GmbH & Co KG Elektrizitätswerke Reutte AG Elektro Müller GmbH & Co. KG Elitec Elektrotechnik Handelsgesellschaft m.b.H. Empl Fahrzeugwerk Gesellschaft m.b.H. Engleder GmbH Ernst Derfeser GmbH Ernst und Andrea Mayer Hotelbetriebs-GmbH Euroclima Apparatebau Gesellschaft m.b.H. Eurotours Gesellschaft m.b.H. EWA Energie- und Wirtschaftsbetriebe der Gemeinde St. Anton GmbH EWT Truck & Trailer Handels GmbH exceet Card Austria GmbH exceet electronics GesmbH
230 450 179 408 87 493 385 119 46 83
F. Kaltschmid Hotel GmbH Fachhochschule Kufstein Tirol Bildungs GmbH Falch GmbH Falkner & Riml GmbH Felder KG Felix Troll Transport GmbH Feratel Media Technologies AG Fercam Austria GmbH Ferrero Österreich Handelsges.m.b.H. Fiegl & Spielberger GmbH
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201 392 96 436 202 394 128 107 471 118 9 48 401 271 347
Fisser-Bergbahnen-Gesellschaft m.b.H. Fleischhof Oberland GmbH & Co. KG Fluckinger Transportgesellschaft m.b.H. FM2 Wohnbau GmbH Föger-Wohnen Gesellschaft m.b.H. Foto Lamprechter Gesellschaft m.b.H. & Co KG Franz Achleitner – Fahrzeugbau und Reifenzentrum GmbH Freudenberg Spezialdichtungsprodukte Austria GmbH & Co KG Freudenthaler GmbH & Co KG Friedrich Deutsch Metallwerk Gesellschaft m.b.H. Fritz Egger GmbH & Co. OG Fröschl AG & Co. KG Fröschl Beton GmbH & Co KG Früchte Maier GmbH & Co KG FUTURE LIFE Bauträger GmbH
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3 GE Jenbacher GmbH & Co OG 304 Geberit Huter GmbH 54 Gebro Pharma GmbH 309 Gebrüder Kofler Gesellschaft m.b.H. 375 Gebrüder Schwaiger Gesellschaft m.b.H. 468 Geiger & Platter Gesellschaft m.b.H. und Co. Kommanditgesellschaft 299 Geisler & Trimmel General Contractor GmbH 303 Gemeinnützige Hauptgenossenschaft des Siedlerbundes registrierte Genossenschaft mit beschränkter Haftung 447 GEO – ALPINBAU GmbH 285 Geppert GmbH 191 Gerätewerk Matrei e.Gen. 397 Gerzabekteam GmbH 336 Giesswein Walkwaren Aktiengesellschaft 409 GKI SanitärvertriebsgesmbH/G. Kantor e.U. 8 Goldbet Sportwetten GmbH 85 Grissemann Gesellschaft m.b.H. 492 Gronbach Forschungs- und Entwicklungs GmbH & Co KG 439 Gubert GmbH & CO Nfg. KG 12 Gutmann Gesellschaft m.b.H.
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275 273 496 51 423 205 113 235 442 101 489 227 352 360 59 342 374 124 158 318 427 331 333 82 42 490 455 123 294 327 228 80 171 277 19 94 296 214 139 32 121 155 377 57
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Hager Holding GmbH Hager Transportgesellschaft m.b.H. Handl Tyrol Gastronomieservice GmbH Handl Tyrol GmbH Hans Brunner Gesellschaft m.b.H. Hans Picker GesmbH Hartl Connect Transport GmbH Hausberger Elektrotechnik Gesellschaft m.b.H. Hauschild Installationen GmbH & Co KG Haya International Trading OG HB Technik Huber & Büchele Gesellschaft m.b.H. & Co. KG Heavyteam-Spezialtransport GmbH Helbling Verlagsgesellschaft m.b.H. Helikopter Air Transport Gesellschaft m.b.H. HELLA Sonnen- und Wetterschutztechnik GmbH Hermann Huber Autohaus Ges.m.b.H. Hochfilzer GmbH & Co KG hollu Systemhygiene GmbH Holz – Marberger GmbH Holzbau Saurer Ges.m.b.H. & Co KG Hotel Jungbrunn GmbH & Co OG Hotel Trofana Royal GmbH HS Holzexport Schuster Gesellschaft m.b.H. HTB Baugesellschaft m.b.H. Huber Einkauf GmbH & Co. KG Hubert Waldhart GmbH Huter Recycling und Transport GesmbH ICM Baumanagement GmbH ICV Handels GmbH Idealbau Gesellschaft m.b.H. IDM-Energiesysteme GmbH ILF Consulting Engineers Austria GmbH Ing. Berger & Brunner Baugesellschaft m.b.H. Ing. Franz Thurner Baumeister Gesellschaft m.b.H. & Co. KG Ing. Hans Bodner Baugesellschaft m.b.H. & Co. KG Ing. Hans Lang Gesellschaft m.b.H. Ingenieure Maurer Wallnöfer Gesellschaft m.b.H. & Co. KG Innbus GmbH Innsbrucker Immobilien GmbH & CoKG Innsbrucker Kommunalbetriebe Aktiengesellschaft Innsbrucker Soziale Dienste GmbH Innsbrucker Verkehrsbetriebe und Stubaitalbahn GmbH Inntal Verlags GmbH Inntaler Logistik – Park GmbH
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233 172 405 386 204 162
J. Zimmer Maschinenbau Gesellschaft m.b.H. Johann Huter u. Söhne Johann Ischia & Co. Im- und Exportgesellschaft m.b.H. & Co. KG Josef Einwaller e.U. Josef Recheis Eierteigwarenfabrik und Walzmühle Gesellschaft m.b.H. Juwel H. Wüster GmbH
368 369 140 117 437 324 472 383 16 279 458 22 213 433 482 287 330 396 463 351
Kahlbacher Machinery GmbH Karl Reiter Posthotel Achenkirch GmbH Karl Thrainer Handels GmbH Kathrein Austria Gesellschaft m.b.H. Katzenberger Beton- und Fertigteilwerk GmbH kdg mediatech GmbH Kienpointner GmbH KLAFS GmbH Klausner Trading International GmbH KLEEN-TEX Industries GmbH Knoxville Handels GmbH Koch Media GmbH Köllensperger Stahlhandel GmbH & Co KG Kompass Karten GmbH Koppensteiner Gesellschaft m.b.H. KP Plattner GmbH Kreis Industriehandel GmbH KUFGEM-EDV-Gesellschaft m.b.H. Kur- und Stadtapotheke Mag. pharm. Günther Pollack Kurz Fertigteilbau GmbH
108 410 100 65 149 500 14 34 379 300 452 491 376 189
L. Kögl Pharma GmbH Lanserhof GmbH Lebenshilfe Tirol, gemeinnützige Gesellschaft m.b.H. Leitner GmbH Leonhard Lang GmbH liebes Rot-Flüh Hotelbetriebs GmbH & Co KG LIEBHERR-HAUSGERÄTE LIENZ GMBH LIEBHERR-WERK TELFS GMBH Liftgesellschaft Obergurgl, Gesellschaft m.b.H. Livestock GmbH Löwe – Bär Hotels GmbH LR Health & Beauty Systems GmbH Ludwig Canal's Kinder, Baustoffwerke, Imst, Gesellschaft m.b.H. & Co. KG Luzian Bouvier Haustechnik & Fliesen GmbH
443 475 174 479 26 451 136 382 469 89 494 234 344 295 240 243 5 58 133 175 4 187 192 105 110
Machines Highest Mechatronic GmbH Manfred Neurauter Liegenschaftsverwaltungs GmbH Mayrhofner Bergbahnen Aktiengesellschaft MCP Sound & Media GmbH Med-El Elektromedizinische Geräte Gesellschaft m.b.H. Media Markt Imst TV-Hifi-Elektro GmbH Media Markt TV-Hifi-Elektro Gesellschaft m.b.H. MEDIA MARKT Wörgl TV-Hifi-Elektro GmbH Metall Kofler Gesellschaft m.b.H. METRON HANDEL GMBH „Mineralöl-Express“ Pfeifer GmbH Milford Tee Austria Gesellschaft m.b.H. MK Illumination Handels GmbH Mode von Feucht GmbH MOGUNTIA FOOD GmbH Moguntia-Werke Gewürzindustrie GmbH Montanwerke Brixlegg Aktiengesellschaft Morandell International GmbH Morawa-Berchtold Transporte GmbH Moser GmbH & Co KG MPREIS Warenvertriebs GmbH MR-Service Tirol registrierte Genossenschaft mit beschränkter Haftung MS-Design, Auto-Tuning Gesellschaft m.b.H. Multivac Maschinenbau Gesellschaft m.b.H. + Co. KG MWM Austria GmbH
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263 Nanu-Nana Handelsgesellschaft mbH 180 Neue deutsche Filmgesellschaft mbH, Niederlassung Österreich 50 NEUE HEIMAT TIROL Gemeinnützige WohnungsGmbH 291 Neurauter * frisch GmbH 252 Neuschmied Holz GmbH 429 Nikolaus Auer 151 Nordpan Rubner Holzbauelemente GmbH 40 Nothegger Transport Logistik GmbH 270 Novartis Consumer Health-Gebro GmbH 196 Nutzfahrzeuge Leasing AG
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257 364 480 177 74 314 138 153
Oberhofer Josef GmbH Olymp Werk GmbH ONEX Handel GmbH Opbacher Installationen GmbH Ortner Ges.m.b.H. Ortner und Stanger GesmbH & Co KG Österreichische Blechwarenfabrik Pirlo Gesellschaft m.b.H. & Co KG Österreichischer Alpenverein (ÖAV)
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Österreichischer Skiverband (ÖSV) Ötztaler Gletscherbahn – Gesellschaft m.b.H. & Co. KG Sölden – Tirol
24 435 167 103 28 25 219 182 282 322 225 220 10 337 75 185 127 317 414 398 250 178
Papierfabrik Wattens GmbH & Co KG PEN-CARGO GmbH Personal Shop Handels-GmbH Peter Troppacher GmbH Pfeifer Holz GmbH & Co KG Pfeifer Timber GmbH Pharmazeutische Fabrik Montavit Gesellschaft m.b.H. Physiotherm GmbH Pirktl Holiday GmbH & Co KG Pitztaler Gletscherbahn Gesellschaft m.b.H. & Co. KG Planlicht GmbH & Co. KG Plansee Group Service GmbH PLANSEE SE Plattner u. Co. Kalkwerk Zirl in Tirol GmbH & Co.KG Prim As Tiefkühlprodukte Gesellschaft m.b.H. Primagaz GmbH Prinoth Gesellschaft m.b.H. Privatquelle Gruber GmbH & Co KG pro mente tirol Profipac Verpackung Gesellschaft m.b.H. PROLICHT GmbH Purzelbaum Handels-Ges.m.b.H.
169 411 125 391 321 281 312 242 253 56 488 188 102 343 126 70 323 354 146
Ragg GmbH Raiffeisen-Lagerhaus Hopfgarten-Wörgl und Umgebung registrierte Genossenschaft mit beschränkter Haftung Raiffeisengenossenschaft Osttirol, registrierte Genossenschaft mit beschränkter Haftung Rathgeber GmbH RECON Europe GmbH Reform Martin GmbH Reha Zentrum Münster Betriebs GmbH Reifenteam Varga GmbH Reisebüro Idealtours GmbH Retterwerk GmbH RGO Lagerhaus GmbH Rieder Baugesellschaft m.b.H. & Co. KG Rieder GmbH & Co KG Rieder's Quellen-Betriebe Gesellschaft m.b.H. Riedhart Handels GmbH Rissbacher Walter GmbH Rossbacher GmbH ROWA-Moser Handels-GmbH RRZ Raiffeisen Rechenzentrum Tirol GmbH
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313 Sanatorium der Kreuzschwestern Gesellschaft m.b.H. 221 Sanatorium Kettenbrücke der Barmherzigen Schwestern GmbH 1 Sandoz GmbH 326 Saturn Innsbruck Electro-Handelsges.m.b.H. 355 Schafferer Holzbau GesmbH 477 Schalber Alois GmbH 390 Schilift-Zentrum Gerlos GmbH 356 Schlosshotel Fiss GmbH 453 Schlosshotel Kitzbühel GmbH 98 Schlüsselverlag J. S. Moser GmbH 260 Schmid Holz GmbH 165 Schretter & Cie GmbH & Co KG 306 Schuler Gesellschaft m.b.H. 274 Schwaninger Vieh Export GmbH 335 SCOTT Sports SA, Niederlassung Österreich 183 Seilbahn Komperdell Gesellschaft m.b.H. 305 Sennerei Zillertal – Brigitte Kröll e.U. 190 Servus Handels- und Verlags-Gesellschaft m.b.H. 141 SIGNA Prime Selection AG 142 SILLINSEL VERWALTUNGS GmbH 84 Silvrettaseilbahn Aktiengesellschaft 132 Sinnesberger GmbH 152 Sinnesberger Mineralölvertriebs GmbH 456 Skiliftgesellschaft Hochfügen, Gesellschaft m.b.H. 208 Skiliftgesellschaft Sölden-Hochsölden GmbH 412 slw Soziale Dienste GmbH 186 Sonder Transport Service GmbH 55 SOS-Kinderdorf 311 SOS-KINDERDORF INTERNATIONAL 251 Soziale Einrichtungen der Barmherzigen Schwestern Zams Betriebs GmbH 389 Spechtenhauser Holz- und Glasbau GmbH 284 Speckbacher Handels GmbH 434 SPEDIMAX Transportservice GmbH 245 SPGPrints Austria GmbH 420 SPONTEX Logistics GmbH 460 Sport Glanzer GmbH & Co KG 97 Sportalm Gesellschaft m.b.H. 388 Sporthotel Alpenrose Residenz Wolfgang Kostenzer GmbH 223 SPZ Zementwerk Eiberg GmbH & Co KG 181 Stadtwerke Hall in Tirol GmbH 384 Stadtwerke Kitzbühel 210 Stadtwerke Kufstein Gesellschaft m.b.H. 254 Stadtwerke Schwaz GmbH 366 Stadtwerke Wörgl GmbH 194 Stanglwirt GmbH 157 STARK Internationale Transporte Gesellschaft m.b.H. 449 STASTO Ing. Stocker KG 73 Steinbacher Vertriebs GmbH 483 Steinplatte Aufschließungsgesellschaft
320 378 373 259 203 421 465 241 229 130 53 60
m.b.H. & Co. Kommanditgesellschaft Stock GmbH Stöckl Johann Landmaschinen Gesellschaft m.b.H. & Co. KG Stoll-Reisen International Ges.m.b.H. & Co. KG Street One Modehandelsgesellschaft m.b.H. STUBAI KSHB GmbH Stubai ZMV GmbH Sunkid GmbH SWARCO AG Swareflex GmbH Swarovski Austria Vertriebsgesellschaft m.b.H. & Co. KG SWAROVSKI OPTIK Vertriebs GmbH Swarovski-Optik KG
440 244 258 292 459 406 31 29 18 387 7 402 328 231 161 150 116 79 38 438 62 404 2 206 160 86 69 268 39 261 68 49 143 47 297 381 248 357 395 416 217 27
Teadit International Produktions GmbH Techem Messtechnik GmbH Technoalpin Austria GmbH TERNA GmbH – Zentrum für Business Software Thöni Automotive Components GmbH Thöni Holding GmbH Thöni Industriebetriebe GmbH TIGAS-Erdgas Tirol GmbH TINETZ-Stromnetz Tirol AG TIRLOG Transport GmbH Tirol Kliniken GmbH Tirol Logistik GmbH & Co KG Tirol Werbung GmbH Tiroler Backhaus GmbH Tiroler Flughafenbetriebsgesellschaft m.b.H. Tiroler gemeinnützige Wohnungsbau- und Siedlungsgesellschaft m.b.H. Tiroler Glashütte GmbH (Riedel) Tiroler Rohre GmbH TIROLER VERSICHERUNG V.a.G. Tiroler Vieh Marketing eGen Tirolia-Spedition Gesellschaft m.b.H. TiSUN GmbH TIWAG-Tiroler Wasserkraft AG TOM TAILOR Gesellschaft m.b.H. TOM TAILOR Retail GmbH Top Logistik GmbH Traktorenwerk Lindner Gesellschaft m.b.H. Transalpine Ölleitung in Österreich Gesellschaft m.b.H. Transped Europe GmbH Transped Immofinanz GmbH Travel Europe Reiseveranstaltungs GmbH Travel Partner Reisen Troger-Holz Gesellschaft m.b.H. TTC Trade and Consulting GmbH, Niederlassung Österreich TUNAP Cosmetics GmbH TÜV SÜD Landesgesellschaft Österreich GmbH Tyczka Neue Gastechnik – Gesellschaft m.b.H. & Co. KG Tyrol Air Ambulance GmbH Tyrol Crystal Handelsgesellschaft m.b.H. Tyrol Pneu Räder und Tuning GmbH Tyrolean Jet Service Nfg GmbH & Co KG Tyrolit-Schleifmittelwerke Swarovski KG
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425 UMIT – Private Universität für Gesundheitswissenschaften, Medizinische Informatik und Technik Gesellschaft mbH 424 Universal Gebäudereinigung Gesellschaft m.b.H. 13 Universität Innsbruck 17 Unterberger 67 Unterer Gesellschaft m.b.H. 90 Unterer Tank & Service GmbH 431 Unterweger Früchteküche GmbH
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461 193 91 200 111 286 30 432 426 236 399
VENTOTRANS GmbH VERITAS AUSTRIA GmbH Verkehrsverbund Tirol GesmbH. Verlagsanstalt Tyrolia Gesellschaft m.b.H. VERTEX GmbH VIBRANT Med-El Hearing Technology GmbH VIKING GmbH Vita+ Naturprodukte GmbH VIVEA Gesundheit Bad Häring GmbH Vizrt Austria GmbH VS-Hohldielen-West-Gesellschaft m.b.H.
92 264 21 444 372 265 269 159 358 93 95 484 33
Wasserkraftwerk Stanzertal GmbH Weber Beton Logistik GmbH Wedl Handels-GmbH WESTCAM Datentechnik Gesellschaft m.b.H. Wetscher GmbH Wilhelm Gronbach GmbH & Co KG Willi Betz Güterfernverkehr Gesellschaft m.b.H. Wintersport Tirol Aktiengesellschaft & Co. Stubaier Bergbahnen Kommanditgesellschaft Wintersport Tirol Handels GmbH WMF in Österreich Gesellschaft m.b.H. „Wohnungseigentum“, Tiroler gemeinnützige Wohnbaugesellschaft m.b.H. WP-Wörgartner Produktions-GmbH Würth Hochenburger GmbH
278 173 339 413 464 163
Zeller Bergbahnen Zillertal GmbH & Co KG Zillertaler Gletscherbahn GmbH & Co. KG Zillertaler Verkehrsbetriebe Aktiengesellschaft ZIMA Tirol Zorn–Wolf GmbH Zuegg GmbH & Co KG
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Lino-Putz
ZUHAUSE WOHLFÜHLEN Der qualitätsgeprüfte Handwerksbetrieb Lino-Putz ist der Spezialist für Vollwärmeschutz, Außen- und Innenputz sowie Gerüstbau.
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ino-Putz mit Sitz in Neustift im Stubaital ist mit seinem jungen dynamischen Team seit 2005 tirolweit tätig und sorgt dafür, dass optimal gedämmte und hochwertig verputzte Gebäude ihren Bewohnern lange Freude bereiten. Großer Wert wird auf individuelle Beratung, angemessene Preise, Verwendung von hochwertigen Materialien sowie termin- und fachgerechte Ausführung durch kompetente Mitarbeiter gelegt. Um sich auch zuhause das ganze Jahr wohl zu fühlen, wird bei Neubauten heute schon fast selbstverständlich an eine gute Dämmung gedacht und in den verschiedensten Farben verputzt. Bei bestehenden Gebäuden bzw.
Umbauten sowie Erweiterungen bedarf es meist näherer Information und oft auch Erstbesichtigungen durch einen Fachbetrieb, um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen. Lino-Putz stellt große Anforderungen in Bezug auf Qualifikation an seine Mitarbeiter. So verfügt die Firma neben den Verputzspezialisten über erfahrene Gerüstbauer sowie über qualifizierte Fachleute im Bereich Wärmedämmung und Wärmeisolierung. Geprägt durch die Berufspraxis am Bau kommt die Forderung vom Firmenchef, dass Sicherheit auf den Baustellen von Lino-Putz großgeschrieben wird. Deshalb beschäftigt das Unternehmen auch selber erfahrene Gerüst-
bauer bzw. verfügt über Gerüste, die allen gesetzlichen Vorschriften entsprechen. Die Firma Lino-Putz berät Sie gerne und erstellt ein kostenloses Komplettangebot.
Wir freuen uns auf Ihren Anruf! LINO-PUTZ
Innen- und Außenputz, Vollwärmeschutz, Gerüstverleih Höhlebachstraße 2, 6167 Neustift Tel.: 0676/6144546 office@linoputz.at www.linoputz.at
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NEUES DESIGN FÜR KSV1870 BONITÄTSAUSKÜNFTE Der Service wurde optisch einem Relaunch unterzogen, um Informationen verständlicher und Fakten noch schneller erkennbar zu machen. // Foto: Petra Spiola
Ü
ber die eigene Wirtschaftsdatenbank erhalten KSV1870Mitglieder und -Kunden online Zugriff auf rund 600.000 Unternehmen in Österreich – über jedes einzelne Unternehmen können Bonitätsauskünfte abgerufen werden. „Aber nicht nur auf einen hochwertigen und validierten Inhalt kommt es der Wirtschaft heute an, sondern auch auf eine Aufmachung, die eine rasche Wahrnehmung der Information ermöglicht. Entsprechend hoch sind die Anforderungen an Übersichtlichkeit und gute Lesbarkeit. Die neue Auskunft punktet mit vielen visuellen Gestaltungselementen, etwa der Einbindung von Infografiken mit Farbleitsystem und übersichtlich gestalteten Texten wie Branchenvergleichen“, so Roland Führer, Geschäftsführer der KSV1870 Information GmbH.
ranten können es sich heute leisten, auf potenzielle Kunden zu verzichten. Aber bedeutend größer ist der Verlust, wenn sich Forderungen als uneinbringlich erweisen. Das KSV1870 Rating ist ein aussagekräftiges Instrument, mit dem wir unsere Kunden im Rahmen eines professionellen Risikomanagements unterstützen – nun auch in verbesserter visueller Form“, so KSV1870-Vorstand Johannes Nejedlik.
KSV1870 RATINGDISPLAY: SCHNELL ORIENTIERT
Ein weiteres Ergebnis des Relaunches ist die Entwicklung des KSV1870 RatingDisplays auf Basis der bewährten Ratingskala, die die Bonität in sieben Klassen einteilt und das Ausfallrisiko gemäß den Ampelfarben darstellt. In der neuen Auskunft wird das KSV1870 Rating von Unternehmen nun mithilfe eines Zeigers markiert – das Ausfallrisiko ist damit auf einen Blick erkennbar. „Immer weniger Liefe-
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DIE VORTEILE AUF EINEN BLICK • Das KSV1870 Rating wird visuell in Form des KSV1870 RatingDisplays dargestellt. Der Zeiger markiert die Bonität des abgefragten Unternehmens. Beim KSV1870 Rating handelt es sich um eine Kennzahl, die unter Berücksichtigung vieler Fakten errechnet wird und rasch Auskunft über das Ausfallrisiko bzw. die Insolvenzwahrscheinlichkeit eines Unternehmens gibt. • Alle wesentlichen Informationen auf Seite 1. • Erklärende Texte verbessern die Verständlichkeit. • Mehr Übersicht und verbesserte Lesbarkeit durch grafische Aufteilung. • Farbige Gestaltung der wesentlichen Beschreibungen und Fakten. • Branchenvergleiche runden das Bild ab.
DIE NEUE KSV1870 BONITÄTSAUSKUNFT
Johannes Nejedlik, Vorstand der KSV1870 Holding AG
Sie wollen wissen, was sich bei den KSV1870 Bonitätsauskünften verändert hat? Unter http://dieneueauskunft.ksv.at oder www.ksv.at erfahren Sie alle Details.
oberhollenzer kommunikation
TEXTFIT – DARAUF KOMMT‘S AN! Im Job sind klare Informationen und Botschaften gerade in schriftlicher Form oft entscheidend. Social Media haben dem Schreiben nichts an Bedeutung und Schwierigkeit genommen. Ganz im Gegenteil: Die Herausforderung des digitalen Zeitalters ist es, seine Botschaft kurz und knackig rüberzubringen. Wie das gelingt, erklärt Kommunikationsexpertin Mag. Birgit Oberhollenzer-Praschberger.
Mag. Birgit Oberhollenzer-Praschberger
Schlüsselwörter zu verwenden. Rechtschreibfehler gehen gar nicht. Schließlich ist das Geschriebene wie eine Visitenkarte des Unternehmens!
TEXTWERKSTATT
E
inen flotten Spruch auf Facebook posten, 140 Zeichen twittern und fundierte Presseinfos per E-Mail versenden – ein gewisses Sprachverständnis und die richtige Ausdrucksweise gehören für die meisten zum beruflichen Alltag. Doch so nebenbei schnell einen professionellen Text zu schreiben, geht den wenigsten so mühelos von der Hand. Während PR-Agenturen in der Vergangenheit eher mit Medienarbeit in Verbindung gebracht wurden, hat sich ihr Betätigungsfeld gerade hier enorm erweitert, weiß Birgit Oberhollenzer-Praschberger, Gründerin von
oberhollenzer kommunikation. „Egal ob es um einen Pressetext, ein Interview oder eine Website geht, es kommt auf die Textlänge an. Wer seine Botschaft kurz und knackig vermittelt, hat die Nase vorn!“
WAS MACHT EINEN GUTEN TEXT AUS?
„Die zentrale Botschaft sollte einfach, konkret, verständlich und dem Umfeld entsprechend formuliert werden“, erklärt die PR-Expertin. Ganz wichtig sei es auch, sein Zielpublikum vor Augen zu behalten, aktiv Bilder im Kopf zu erzeugen und die richtigen
Daher sollte nichts dem Zufall überlassen werden. In speziellen Workshops hilft die Germanistin Einzelpersonen oder Firmen aus den verschiedensten Branchen bei der Weiterentwicklung sämtlicher Kommunikationsformen. „Ein Produkt muss entsprechend vermarktet werden, damit es angenommen wird. Ein Unternehmen muss sich sprachlich gut präsentieren, damit es wahr- und ernstgenommen wird“, so Oberhollenzer-Praschberger. Seit vielen Jahren arbeitet die ehemalige Journalistin im PR-Bereich. Sie weiß, worauf es ankommt. Text ist nicht gleich Text. Die Presseaussendung eignet sich nicht für einen Twitter-Post. Und auf der Website sollte anders kommuniziert werden als auf der Facebook-Seite. Doch zur Beruhigung: Professionelles Texten kann geübt werden. Wem ab und zu die Worte fehlen, der kann sich in Sachen Unternehmenskommunikation einem Profi anvertrauen. Am besten man lässt sich beraten, wo es Verbesserungsmöglichkeiten gibt. Damit klargestellt ist: Die Botschaft kommt an! www.oberhollenzer.at eco.nova
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TIPPS UND INFOS ZUM FERIALJOB Wer vorhat, in den Ferien nicht nur zu ruh’n, sondern auch etwas zu tun, ahnt oft gar nicht, was es dabei alles zu beachten gilt. Hier daher rechtzeitig vor dem nahenden Sommer die wichtigsten Informationen und Tipps zum Jobben. // Text: STB Dr. Verena Maria Erian, STB Raimund Eller, STB Mag. Eva Messenlechner
tätig, da für sie die persönliche Abhängigkeit und Weisungsgebundenheit hinsichtlich Arbeitszeit, Arbeitsort und arbeitsbezogenes Verhalten gilt. Es besteht Anspruch auf zumindest kollektivvertragliche Entlohnung, anteiliges Weihnachts- und Urlaubsgeld (wenn der maßgebliche Kollektivvertrag das vorsieht), Urlaub bzw. geldmäßige Abfindung dafür und Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall.
3. VOLONTÄRE:
Dies sind Personen (nicht nur Schüler oder Studenten), die sich ausschließlich zum Zweck der Erweiterung und Anwendung von Kenntnissen sowie zum Erwerb von Fertigkeiten für die Praxis ohne Arbeitspflicht und ohne Entgeltanspruch in Betrieben betätigen. Die Tätigkeit eines Volontärs ist durch Schul- oder Studienbestimmungen nicht vorgeschrieben und auch nicht allgemein üblich.
FAMILIENBEIHILFE
ARBEITSRECHT
Primär ist es gut zu wissen, dass Ferialjob nicht gleich Ferialjob ist, sondern es davon drei Gattungen gibt:
1. ECHTE FERIALPRAKTIKANTEN:
Das sind Schüler oder Studenten, die ein vorgeschriebenes oder übliches Praktikum absolvieren. Hier steht der Lern- und Ausbildungszweck im Vordergrund. Es besteht keine Arbeitspflicht und keine Bindung an Arbeitszeiten, Arbeitsort und Arbeitsanweisungen. Diese Spezies ist somit kein Arbeitnehmer
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im arbeitsrechtlichen Sinn und unterliegt daher nicht den arbeitsrechtlichen Gesetzen und Kollektivverträgen. Es gebührt keine Sonderzahlung und kein Urlaub. In der Regel gibt es nur ein Taschengeld, das frei vereinbart werden kann und üblicherweise unter dem Lohn eines normalen Arbeitnehmers liegt.
2. FERIALARBEITNEHMER:
Sicherlich der häufigste und üblichste Fall: Schüler und Studenten, die in den Ferien arbeiten, um etwas zu verdienen. Ferialarbeitnehmer sind immer in einem Dienstverhältnis
Zuerst die gute Nachricht: Bis zur Vollendung des 19. Lebensjahres kann man unbegrenzt dazuverdienen – die Familienbeihilfe wird in jedem Fall weiter ausbezahlt. Danach kann es brenzlig werden. Für den Bezug der Familienbeihilfe darf das zu versteuernde Gesamteinkommen dann den Betrag von derzeit 10.000 Euro pro Jahr nicht überschreiten. Passiert dies doch, dann wird die Familienbeihilfe gekürzt. Ab einem Zuverdienst von 13.492,- Euro pro Jahr ist die Familienbeihilfe für das gesamte Kalenderjahr zur Gänze verloren. Achtung: Es erfolgt im Nachhinein eine Rückforderung durch das Finanzamt! Die gute Nachricht dazu: Bestimmte Einkünfte bleiben dabei unschädlich und werden bei der Ermittlung obiger Einkommensgrenze nicht mitgerechnet. Dazu gehören z.B. Entschädigungen aus einem anerkannten Lehrverhältnis, Waisenpensionen und Waisenversorgungsgenüsse, Beihilfen nach dem Studienförderungs- und dem Schülerbeihilfengesetz, Arbeitslosengeld, Wochengeld, Kinderbetreuungsgeld etc. Abgesehen von der Überschreitung der Einkommensgrenze kann
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Koproduktion der EMF TEAM TIROL STEUERBERATER GMBH und der ÄRZTESPEZIALISTEN vom TEAM JÜNGER: STB Dr. Verena Maria Erian, STB Mag. Eva Messenlechner, STB Raimund Eller, v. l.
es jedoch auch aus anderen Gründen zum Verlust der Familienbeihilfe kommen. So kommt es in der Praxis sehr häufig vor, dass die Familienbeihilfe deshalb verloren geht, weil verlangte Leistungsnachweise zur Ausbildung nicht rechtzeitig vorgelegt werden können. Für Studierende gilt z.B., dass der erste Studienabschnitt spätestens ein Semester nach der vorgeschriebenen Mindeststudiendauer erfolgreich abgeschlossen sein muss. Zum Nachweis ist das erste Diplomprüfungszeugnis vorzulegen. Gelingt dies nicht, so ruht der Anspruch auf Familienbeihilfe bis zum tatsächlichen Abschluss des ersten Studienabschnittes. Ab dem Monat, in dem die letzte Prüfung des ersten Abschnittes abgelegt wird, steht erneut Familienbeihilfe zu. Für das erneute Aufleben der Familienbeihilfe gilt das Datum der letzten Prüfung und nicht etwa das spätere Ausstellungsdatum des Zeugnisses. Nach den für den zweiten Studienabschnitt vorgesehenen Semestern zuzüglich eines Toleranzsemesters muss das zweite Diplomprüfungszeugnis für den weiteren Bezug der Familienbeihilfe z.B. für einen etwaigen dritten Studienabschnitt vorgelegt werden. Maximal kann die Familienbeihilfe bis zur Altersgrenze von 24 Jahren bzw. 25 Jahren bei Präsenz- oder Zivildienst, Schwangerschaft oder erheblicher Behinderung bezogen werden.
STUDIENBEIHILFE
Bis zu einem Höchstbetrag der Jahreseinkünfte von im Regelfall 10.000 Euro hat ein Zuverdienst keine Auswirkungen auf die Studienbeihilfe. Wird dieser Höchstbetrag jedoch überschritten, dann ruht im jeweiligen Kalenderjahr der Anspruch auf Studienbeihilfe im Ausmaß der Überschreitung.
STEUER & SOZIALVERSICHERUNG
Steuerlich werden Ferialjobber als ganz nor-
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male Arbeitnehmer behandelt. Somit muss der Dienstgeber vom Bruttolohn die Lohnsteuer einbehalten. Diese fällt in der Regel ab einem Monatsbrutto von rund 1.200 Euro an. Ein Lohnkonto muss geführt und ein Lohnzettel ausgestellt werden. Zudem ist jeder Dienstnehmer bei der Gebietskrankenkasse anzumelden. Volontäre sind demgegenüber bei der Allgemeinen Unfallversicherungsan-
stalt anzumelden. Bei einem Einkommen ab der Geringfügigkeitsgrenze (405,98 Euro) ist man vollversichert. Es fallen Pensions-, Kranken- und Unfallversicherungsbeiträge an, die vom Arbeitgeber einbehalten und abgeführt werden müssen. Bis zur Geringfügigkeitsgrenze ist lediglich die Unfallversicherung in Höhe von 1,4 Prozent zu berappen.
TIPPS & RESÜMEE Es ist wichtig, die Art des Ferialjobs klarzustellen. Besonders die Höhe der zustehenden Bezüge ist bei den verschiedenen Gattungen sehr unterschiedlich geregelt. Auch „Ferialjob-Gehaltsabrechnungen“ sollten von einem Steuerberater Ihres Vertrauens überprüft werden. Etwaige Fehlberechnungen – und solche kommen öfter vor, als man glauben möchte – können dann sofort beim jeweiligen Dienstgeber reklamiert werden. Es empfiehlt sich unbedingt eine Arbeitnehmerveranlagung beim Finanzamt. Auch dies bringt in den meisten Fällen bares Geld aufgrund möglicher Rückerstattungen. Achtung vor dem Verlust der Kinderbeihilfe! Ab 19 Jahren kann ein Jahreseinkommen von mehr als 10.000 Euro zum teilweisen und ab 13.492 Euro zum gänzlichen Verlust der Familienbeihilfe führen. Ebenso kann es ab dieser Größenordnung auch zum teilweisen oder gänzlichen Verlust einer etwaigen Studienbeihilfe kommen. Besuchen Sie die Internetplattform www.watchlist-praktikum.at. Diese dient dazu, die Rechte von jungen Menschen in der Arbeitswelt durchzusetzen und Missbräuche einzudämmen. Das Interessante an dieser Plattform ist, dass aktuelle, aber auch ehemalige Praktikanten anonym über das Praktikum in einem Unternehmen berichten können. Die erhobenen Daten werden an die Gebietskrankenkassen weitergeleitet. Die genannten Unternehmen werden überprüft und müssen auch mit Strafen rechnen. Vor allem aber lohnt es sich, trotz aller Argumente für Ferialjobs den Ausbildungserfolg im Auge zu behalten. Gelingt es Studierenden z. B. nicht, den ersten Studienabschnitt innerhalb der dafür vorgesehenen Mindeststudiendauer zuzüglich eines Toleranzsemesters erfolgreich abzuschließen, so ist die Familienbeihilfe bis zum tatsächlichen Abschluss des ersten Studienabschnittes zur Gänze verloren. Unter diesem Aspekt kann es mitunter sinnvoller sein, die Ferienzeit zur Vorbereitung eventuell noch fehlender Prüfungen zu nutzen und das „echte Arbeiten“ vorerst noch sein zu lassen.
PORTRÄTWASSERZEICHEN Hält man die Banknote gegen das Licht, werden das Porträt der mythologischen Gestalt Europa, ein Fenster und die Wertzahl sichtbar.
PORTRÄT-FENSTER Betrachten Sie die Banknote gegen das Licht. Das im Hologramm enthaltene Fenster wird durchsichtig. In ihm erscheint ein Porträt der Europa, das von beiden Seiten des Geldscheins zu erkennen ist. PAPIER UND RELIEF Das Papier fühlt sich griffig und fest an. Auf der Vorderseite kann man am linken und rechten Rand erhabene Linien ertasten. Auch Hauptmotiv, Schrift und große Wertzahl haben ein fühlbares Relief.
SMARAGDZAHL Beim Kippen bewegt sich ein Lichtbalken auf und ab. Die Farbe der Zahl verändert sich von Smaragdgrün zu Tiefblau. SICHERHEITSFADEN Hält man die Banknote gegen das Licht, wird ein dunkler Streifen mit €-Symbol und Wertzahl sichtbar.
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NEUES RUND UM DIE IMMOBILIENBESTEUERUNG Der Ministerrat hat nunmehr den Hauptteil der Steuerreform 2015/2016, das Steuerreformgesetz 2015/2016, beschlossen. Darin sind wesentliche Verschärfungen in Zusammenhang mit der Besteuerung von Immobilien vorgesehen. Durch gezielte Maßnahmen im Jahr 2015 können die negativen Steuerfolgen in Einzelfällen noch vermieden werden. // Text: Andreas Kapferer
IMMOBILIENERTRAGSTEUER (IMMOEST)
Bei Grundstücksveräußerungen ab 1.1.2016 soll der besondere Steuersatz für Immobilienveräußerungen von 25 auf 30 Prozent angehoben werden und der Inflationsabschlag entfallen. Damit erhöht sich die Steuerbelas-
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tung bei Verkauf von Altfällen (unter „Altfall“ versteht man den Verkauf einer Liegenschaft, die vor dem 1. April 2002 angeschafft wurde) von 3,5 auf 4,2 Prozent bzw. von 15 auf 18 Prozent bei Umwidmungsfällen. Wird zur Regelbesteuerung mit dem Tarifsatz optiert, so dürfen hingegen künftig auch Werbungs-
kosten bzw. Betriebsausgaben bei der Berechnung der Steuerbasis abgezogen werden. Verluste aus Grundstücksveräußerungen sollen künftig zu 60 anstatt zu 50 Prozent mit Überschüssen aus Vermietung und Verpachtung ausgeglichen werden können. Auf Antrag soll auch eine Verteilung des Verlustausglei-
steuer.berater
ches auf 15 Jahre möglich sein. Im betrieblichen Bereich soll ein negativer Überhang zu 60 Prozent mit anderen „normalbesteuerten“ Einkünften ausgeglichen werden können. Der Inflationsabschlag entfällt auch bei Grundstücksveräußerungen durch Kapitalgesellschaften.
ABSCHREIBUNGEN
Bei der Absetzung für Abnutzung (AfA) von Gebäuden soll der Abschreibungssatz für unmittelbar betrieblich genutzte Betriebsgebäude auf 2,5 Prozent vereinheitlicht werden. Andererseits kommt bei Betriebsgebäuden, die zu Wohnzwecken vermietet werden, künftig ein Abschreibungssatz von 1,5 (wie bei der Vermietung von privaten Liegenschaften) statt bisher 2 Prozent zur Anwendung. Bei bebauten Mietgrundstücken des Privatvermögens werden ab 1.1.2016 die Abschreibungen nur von 60 Prozent (anstatt bisher 80 Prozent) der historischen Anschaffungskosten der Immobilie gerechnet (40 Prozent „Grundanteil“), sofern ein anderes Aufteilungsverhältnis nicht nachgewiesen wird. Anwendbar sollen alle Änderungen auch auf bereits vermietete Gebäude sein. Bei offenkundigem erheblichem Abweichen der tatsächlichen Verhältnisse soll das Finanzamt ein abweichendes Aufteilungsverhältnis zwischen Grund und Boden und Gebäude feststellen können. Instandhaltungsaufwendungen können und Instandsetzungsaufwendungen für Wohngebäude müssen derzeit per Antrag auf zehn Jahre verteilt abgesetzt werden. Ab 1.1.2016 sollen diese auf 15 Jahre verlängert werden. Die Verlängerung soll auch für noch nicht zur Gänze verbrauchte Zehntelabsetzungen aus der Vergangenheit gelten.
GRUNDERWERBSTEUER (GREST) FÜR SCHENKUNGEN UND ERBSCHAFTEN
Die größten Änderungen sieht das Steuerreformgesetz im Bereich der Grunderwerbsteuer vor. Zwar wurde von der Wiedereinführung einer Erbschafts- und Schenkungssteuer abgesehen, dafür soll die unentgeltliche Übertragung (Schenkung oder Erbschaft) von Immobilien ab 2016 teilweise deutlich höher besteuert werden. Nur bei der Übertragung land- und forstwirtschaftlicher Grundstücke wird an der bisherigen Besteuerung (2 Prozent vom einfachen Einheitswert innerhalb des Familienkreises) festgehalten. Bei Übertragungen anderer Immobilien ab 1.1.2016 wird es auch innerhalb des Familienkreises keine begünstigte Besteuerung auf Basis des davor gülti-
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gen dreifachen Einheitswertes und auch keinen begünstigten Steuersatz von 2 Prozent mehr geben. Vielmehr erfolgt die Besteuerung grundsätzlich auf Basis des sogenannten „Grundstückswertes“, der am Verkehrswert orientiert ist (Grundstückslisten mit standardisierten Werten gemäß Grundstückslage werden durch Verordnung geregelt). Bei einer Gegenleistung (z. B. Kaufpreis, Wohnrechtseinräumung oder Hypothekenübernahme) von über 70 Prozent des Grundstückswertes fallen 3,5 Prozent vom vollen Grundstückswert an („entgeltliche Erwerbe“). Bei einer Gegenleistung von mehr als 30 Prozent, aber unter 70 Prozent des Grundstückswerts fallen 3,5 Prozent nur von der Gegenleistung an, während zusätzlich der unentgeltliche Anteil am Grundstückswert (die Differenz zwischen Grundstückswert und Gegenleistung) dem sogenannten Stufentarif für unentgeltliche Übertragungen unterliegt („teilentgeltliche Erwerbe“). Beträgt die Gegenleistung maximal 30 Prozent des Grundstückswertes („unentgeltliche Erwerbe“), ist der Stufentarif auf den vollen Grundstückswert anzuwenden. Davon abweichend sollen aber Erwerbe innerhalb des Familienkreises zur Gänze als unentgeltlich behandelt werden, auch wenn eine (teilweise) Gegenleistung erfolgt. Der Stufentarif für unentgeltliche Erwerbe beträgt von 0 bis 250.000 Euro 0,5 Prozent, von 250.001 bis 400.000 Euro 2 Prozent, darüber generell 3,5 Prozent. Bei unentgeltlichen Betriebsübertragungen wird der betriebliche Freibetrag von 365.000 auf 900.000 Euro angehoben und die GrESt mit 0,5 Prozent des gesamten Grundstückswertes gedeckelt. Für Umgründungen gilt generell der begünstigte Tarif von 0,5 Prozent. Die auf den unentgeltlichen Teil einer Transaktion anwendbare Stufentarifsteuer kann genauso wie jede GrESt mit einem Tarif von 0,5 Prozent auf Antrag auf zwei bis fünf Jahre verteilt werden. Außerdem sind in Zukunft Erwerbe von Todes wegen bzw. aufgrund von Schenkungen zwischen Ehegatten bzw. eingetragenen Partnern hinsichtlich des Hauptwohnsitzes bis zu einem Freibetrag von 150 m2 von der GrESt befreit und darüber hinaus zum Stufentarif vom anteiligen Grundstückswert zu besteuern.
GRUNDSTÜCKSBESITZENDE GESELLSCHAFTEN
Bei Erwerben ab 1.1.2016 soll in Zukunft nach deutschem Vorbild die Vereinigung von mindestens 95 Prozent der Anteile an einer grundstücksbesitzenden Kapitalgesellschaft in einer Hand einer 0,5-prozentigen GrESt berechnet vom Grundstückswert (davor wurden nur 100-prozentige Anteilsvereinigungen
Mag. Andreas Kapferer, LL.M., Partner bei Deloitte bzw. Kapferer Frei Grüner
mit 3,5 Prozent, allerdings vom niedrigeren dreifachen Einheitswert, erfasst) unterliegen. Gleiches gilt, wenn ab 1.1.2016 innerhalb von fünf Jahren mindestens 95 Prozent der Anteile an einer grundstücksbesitzenden Personengesellschaft (KG, OG) auf neue Gesellschafter übergehen. Treuhändig gehaltene Anteile sind nunmehr stets dem Treugeber zuzurechnen.
STEUEROPTIMIERUNG IN 2015
Bei Veräußerung einer Immobilie im Jahr 2015 gilt noch ein Steuersatz von 25 statt 30 Prozent ab 2016. Bei unentgeltlichen Übergaben von Immobilien innerhalb der Familie kann 2015 noch die sehr günstige Besteuerung mit 2 Prozent vom dreifachen Einheitswert genutzt werden. Ist ein Verkauf oder eine unentgeltliche Übertragung einer Immobilie in der näheren Zukunft absehbar, so sollte deshalb dringend überlegt werden, ob eine Abwicklung noch im Jahr 2015 sinnvoll und steuerlich vorteilhaft ist. In manchen Fällen mag sogar ein Zuwarten auf 2016 vorteilhaft sein, da sich die Steuerbelastung reduziert. Die Übertragung einer Immobilie im Familienkreis sollte aber nur dann vorgezogen werden, wenn die persönliche und familiäre Perspektive klar ist. Die drohenden höheren Steuerlasten dürfen kein Anlass sein, um eine voreilige Übergabe herbeizuführen. Die endgültige Gesetzeswerdung durch Beschluss des Parlaments bleibt abzuwarten. Dies soll noch im Juli erfolgen. // Kontakt und Informationen www.deloitte-tirol.at
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Ein wichtiger Faktor zur Verbesserung der Wohnqualität ist der nachträgliche Einbau von Liften. Besonders SeniorInnen, gehbehinderte Menschen sowie Familien mit kleinen Kindern profitieren dadurch. Vor kurzen wurde der 80. nachträgliche Lifteinbau der NEUEN HEIMAT TIROL in der Wohnanlage Egerdachstraße 28 in Innsbruck fertiggestellt.
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SAFE HARBOR – SICHERER DATENHAFEN USA In unserer globalisierten Welt ist der Transfer von Kunden-, Mitarbeiter- und anderen sogenannten personenbezogenen Daten in andere Länder der Welt zu einer Realität geworden. Einerseits liegt das daran, dass Unternehmen in vielen Ländern tätig sind, andererseits ist die Verarbeitung der Daten durch Dienstleister in Ländern außerhalb der EU oft deutlich günstiger. Da aber der Transfer Risiken für die Sicherheit und den Umgang mit den Daten mit sich bringt, darf die Weitergabe in solche nur unter Einhaltung bestimmter Voraussetzungen erfolgen. Unternehmen in den USA sind dabei solchen in der EU gleichgestellt, wenn sie Safe-Harbor-zertifiziert sind. // Text: Ivo Rungg & Johannes Barbist, Binder Grösswang Rechtsanwälte, Innsbruck, Foto: Livia Rungg
Dr. Ivo Rungg
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intergrund der Beschränkungen des Transfers von Daten in Länder außerhalb der EU ist, dass der Gesetzgeber – in den meisten Fällen zu Recht – befürchtet, dass dort kein ähnlich hohes Schutzniveau wie innerhalb der EU herrscht und damit die Daten nicht mehr den relativ strikten EU- und nationalen Regelungen betreffend Verwendung, Richtigstellungs-, Auskunftsverpflichtungen und Auswertung der Daten unterliegen. Aus diesem Grund ist eine Datenweitergabe in solche Drittländer nur dann erlaubt, wenn im Empfängerstaat ein angemessenes Datenschutzniveau gewährleistet ist. Das trifft laut der Europäischen Kommission auf die Schweiz, Argentinien, Guernsey, die Isle of Man, Jersey, die Färöer-Inseln, Andorra, Uruguay, Neuseeland, Kanada sowie Israel zu.
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Diese geografischen Einschränkungen gelten im Wesentlichen nicht, wenn der Betroffene einem solchen Datentransfer „ohne Zweifel zugestimmt“ hat oder wenn ein eindeutig im Interesse des Betroffenen abgeschlossener Vertrag nicht anders erfüllt werden kann. Liegt auch eine solche Ausnahme nicht vor, muss das Unternehmen eine Genehmigung der österreichischen Datenschutzbehörde beantragen. In diesem Antrag muss unter anderem glaubhaft gemacht werden, dass die schutzwürdigen Geheimhaltungsinteressen des Betroffenen auch vom im Ausland befindlichen Empfänger gewahrt werden. Eine Sonderstellung im europäischen und somit auch österreichischen Datenschutzrecht nehmen die Vereinigten Staaten von Amerika ein. Obwohl sie über kein dem europäischen Schutzgedanken entsprechendes Datenschutzrecht verfügen, kann der Datenverkehr mit den USA auch dann genehmigungsfrei erfolgen, wenn keine der oben angesprochenen Ausnahmen zutrifft. Aufgrund der für Europa enormen wirtschaftlichen und politischen Bedeutung der USA hat nämlich die Europäische Kommission für den Datenverkehr mit den USA die Ausnahmeregelung des sogenannten „Safe Harbor“ geschaffen. Demnach kann sich jedes US-amerikanische Unternehmen in die vom US-Handelsministerium geführte Liste eintragen lassen. Dazu müssen sie sich verpflichten, die sieben Grundsätze des Safe Harbors („Safe Harbor Principles“) anzuerkennen und einzuhalten sowie die zugehörigen 15 „Frequently Asked Questions“ zu beachten. Die sieben Grundsätze betreffen die datenschutzrelevanten Themen der Informationspflicht, Wahlmöglichkeit/Widerspruchsrecht und Zugangs-/Auskunftsrecht der Betroffenen, Weitergabe der Daten, Datensicherheit so-
wie Datenintegrität. Außerdem müssen sich die Unternehmen verpflichten, einem Streitschlichtungsmechanismus, der dem Betroffenen die Durchsetzung seiner Rechte sichern soll, beizutreten. Durch dieses Regelungskonvolut sollen die eingetragenen Unternehmen somit vertraglich dazu verpflichtet sein, ein angemessenes Datenschutzniveau einzuhalten. Möchte nun ein österreichisches Unternehmen persönliche Daten an einen Empfänger in den USA schicken, muss er auf der Homepage des US-Handelsministeriums prüfen, ob sich dieser Empfänger in die Liste eintragen hat lassen. Wenn der Empfänger eingetragen ist, ist er bezüglich personenbezogener Daten als „sicherer Hafen“ (Safe Harbor) anzusehen. Das hat zur Folge, dass er datenschutzrechtlich behandelt wird, als ob er sich in einem EU-Mitgliedstaat befinden würde. An dieser Regelung wird nun vermehrt Kritik geübt. Bemängelt wird insbesondere, dass nicht ausreichend kontrolliert wird, ob die eingetragenen Unternehmen auch tatsächlich ihre datenschutzrechtlichen Verpflichtungen einhalten. Zudem steht man seit dem NSA-Skandal der US-amerikanischen Einstellung zum Datenschutz generell skeptisch gegenüber. Dies haben mittlerweile auch namhafte EU-Politiker sowie das EU-Parlament zum Anlass genommen, um sich gegen die Safe-Harbor-Regelung auszusprechen. Die Europäische Kommission hat die Safe-Harbour-Regelung letztes Jahr unter Beobachtung gestellt. Trotz dieser zum Teil durchaus berechtigten Kritiken ist ein Datenaustausch mit den USA wesentlicher Bestandteil des Funktionierens unseres Wirtschaftssystems. Deshalb bleibt es abzuwarten, ob und inwiefern im Rahmen des geplanten TTIP-Abkommens mit den USA auch der Datentransfer neu geregelt werden wird.
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DIE NOVELLIERUNG DES ÖFFENTLICHEN VERGABERECHTS Die drei neuen EU-Vergaberichtlinien sind bis 18. April 2016 in nationales Recht umzusetzen.
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n Österreich geschieht diese Umsetzung durch die sogenannte „kleine“ Novelle 2015 (BVergG Novelle 2015) und anschließend durch eine weitere „große“ Novelle 2016. Die erstgenannte Novelle des BVergG 2006 ist momentan als Ministerialentwurf vorhanden. Die diesbezügliche Begutachtungsfrist ist bereits abgelaufen. Dieses Bundesgesetz tritt aller Voraussicht nach am 1. Oktober 2015 in Kraft. Die zweite Novellierung ist für das Frühjahr 2016 geplant. Die neuen EU-Vergaberichtlinien basieren auf der Präferenz des „Bestbieterprinzips“. In der derzeitigen Praxis finden die Auftragsvergaben jedoch meist nach dem „Billigstbieterprinzip“ statt. Um dem entgegenzuwirken, werden im BVergG Novelle 2015 Kategorien von Vergabeverfahren aufgelistet, die ausschließlich nach dem „Bestbieterprinzip“ zu verfahren haben. Darüber hinaus sieht die Novelle bestimmte Voraussetzungen für die Zulässigkeit des „Billigstbieterprinzips“ vor. Im bisherigen BVergG 2006 finden sich bereits Regelungen zu den Subunternehmer-
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leistungen (§ 83 BVergG 2006). Diese Regelungen sehen die teilweise Einschränkung der Weitergabe von Aufträgen und deren Bekanntmachung vor. Durch die Novellierung soll das „Bestbieterprinzip“ durch die grundsätzliche Verpflichtung zur Bekanntgabe aller Subunternehmer im Angebot gestärkt werden. Dadurch soll dem Auftraggeber ein Einblick in die Ausführungsstruktur des potentiellen Auftragnehmers ermöglicht werden. Weiters soll im Zuge der Vertragsausführung ein Wechsel bzw. eine Neuerung der Kette der ausführenden Unternehmen (Subunternehmen) durch folgende zwei Voraussetzungen beschränkt werden: Zum einen bedarf es der ausdrücklichen Zustimmung des Auftraggebers und zum anderen muss eine Änderung in der Kette der ausführenden Unternehmen auch aus sachlichen Gründen zulässig sein. Schließlich kann der Auftraggeber – sofern dies gewünscht ist – festlegen, dass für bestimmte Vertragstypen kritische Bestandteile des Auftrages ausschließlich vom Auftragnehmer bzw. einem Mitglied der
Arbeits- oder Bietergemeinschaft ausgeführt werden müssen. Mit der gegenständlichen Novellierung möchte der Gesetzgeber der Erkenntnis des Verwaltungsgerichtshofes (VwGH) vom 23.05.2014 entgegentreten. In diesem Erkenntnis hat der VwGH erwogen, dass bei Kleinlosen (USB-Losen) bei Oberschwellenaufträgen der geschätzte Auftragswert von Losen im Zusammenhang mit der „Kleinlosregelung“ nicht herangezogen werden kann. Durch die Novelle soll erreicht werden, dass Kleinlose eines Oberschwellenauftrages wieder nach den Verfahrensarten des Unterschwellenbereichs (USB) vergeben werden können. Zum Schluss wird das BVergG 2006 entsprechend der Novellierung des Arbeitsvertragsrechts-Anpassungsgesetzes (AVRAG) angepasst. Es wird sich zeigen, wie sich die jeweiligen Novellierungen in der Praxis bewähren, und es darf jedenfalls gehofft werden, dass die jeweiligen Umsetzungen der Richtlinien fristgerecht erfolgen.
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ES IST DES LERNENS KEIN ENDE Das AMS fördert die Qualifizierung für Beschäftigte in Tiroler Betrieben. // Foto: Wodicka oft schwerer, weshalb wir Frauen bereits mit Lehrabschluss und mittlerer Schulbildung in das Förderprogramm aufnehmen.“
WISSEN DER MITARBEITER. KAPITAL DER UNTERNEHMEN
Das AMS übernimmt die Hälfte der Kurskosten und beteiligt sich zudem bei länger dauernden Maßnahmen an den Personalkosten. Gefördert werden können alle Maßnahmen und Kurse, die in der Wirtschaft benötigt werden und anwendbar sind, sagt Schaur: „Wir fördern technische Ausbildungen ebenso wie wirtschaftliche sowie Kurse, die die Soft-Skills der Mitarbeiter verbessern. Entscheidend ist, dass die Ausbildung für das Berufsleben verwertbar und notwendig ist. Privatausbildungen und Hobbykurse sind für dieses Programm klarerweise kein Thema.“ Wichtig ist neben der beruflichen Anwendung auch die Dauer der Weiterbildung. Ein Kurs muss mindestens 24 Maßnahmenstunden umfassen, ab der 33. Stunde übernimmt das AMS sogar 50 Prozent der Lohnkosten für die versäumte Arbeitszeit.
QUALIFIZIERUNG FÜR BESCHÄFTIGTE
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it dem Programm „Qualifizierung für Beschäftigte“ unterstützt das AMS Tirol vor allem Klein- und Mittelbetriebe bei der Gestaltung und Umsetzung von Maßnahmen der Mitarbeiterqualifizierung. „Die Qualifizierung von Beschäftigten stellt für Unternehmen eine wirkungsvolle Strategie zur Prävention gegenüber dem wachsenden Fachkräftebedarf dar. Wenn Betriebe mit ihren Mitarbeitern Weiterbildungen vereinbaren, können diese im Rahmen der ‚Qualifizierung für Beschäftigte‘ vom AMS mitfinanziert werden“, erklärt Mag. Christian Schaur vom AMS Tirol. Mit der „Qualifizierungsförderung für Beschäftigte“ beteiligt sich das AMS seit Jänner 2015 wieder an den Aus- und Weiterbildungskosten von Mitarbeitern in Tiroler Betrieben. Der Schwerpunkt liegt dabei auf niedrig qualifizierten Personen, Älteren und
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Frauen. Ziel des Förderprogramms ist es, die Wettbewerbsfähigkeit der Tiroler Betriebe zu erhöhen und die Jobs der Arbeitnehmer besser abzusichern.
ÄLTERE, NIEDRIG QUALIFIZIERTE, FRAUEN
Das AMS investiert mit diesem Programm in Beschäftigte. Damit soll Arbeitslosigkeit bereits im Vorfeld verhindert werden. Da Ältere, niedrig Qualifizierte und teilweise Frauen laut Statistik stärker von einem Arbeitsplatzverlust gefährdet sind, werden speziell diese Zielgruppen gefördert, betont Mag. Christian Schaur: „Personen über 45 Jahre und Menschen mit maximal Pflichtschulabschluss sind für das AMS erfahrungsgemäß schwieriger auf dem Arbeitsmarkt zu vermitteln. Deshalb gilt es hier besonders, ihre Dienstverhältnisse durch Weiterbildung und Höherqualifizierung zu sichern. Auch Frauen tun sich
Informationen erteilen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Service für Unternehmen beim AMS Tirol. Besuchen Sie auch unsere Homepage www.ams.at/tirol oder kontaktieren Sie die AMS-ServiceLine unter 0512/58 19 99. • Es muss ein Begehrensformular verwendet werden. Dieses kann beim AMS Tirol angefordert oder unter www.ams.at/_docs/qfb-begehren. doc heruntergeladen werden. • Das Begehren muss eine Woche vor Schulungsbeginn + vollständig ausgefüllt + im Original bei der Landesgeschäftsstelle des AMS Tirol, Amraser Straße 8, 6020 Innsbruck, Tel.: 0512/58 46 64 eingelangt sein. • Nach Kursende muss zur Auszahlung der Beihilfe eine Kopie der Teilnahmebestätigung mit der Originalunterschrift der teilnehmenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an das AMS Tirol übermittelt werden (kein Fax oder E-Mail).
Der neue BMW 5er Gran Turismo
Freude am Fahren
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Indem man Organisatorisches einfach abgibt: Der rund um die Uhr verfügbare Concierge Service im neuen BMW 5er Gran Turismo reserviert für Sie Hotelzimmer, verrät Ihnen das Kinoprogramm oder schickt die Route zur nächsten Nachtapotheke direkt an Ihr Navigationssystem.
Unterberger – Denzel GmbH & Co KG
Griesauweg 32, 6020 Innsbruck Telefon 0512/33435, info@unterberger-denzel.bmw.at www.unterberger-denzel.bmw.at
BMW 5er Gran Turismo: 135 kW (184 PS) bis 330 kW (450 PS), Kraftstoffverbrauch gesamt von 5,5 l/100 km bis 9,6 l/100 km, CO2-Emission von 144 g/km bis 224 g/km.
Symbolfoto
www.bmw.at/5er
WKO.at/tirol
: 0 0 5 TOP E Z T I P S TROTZ WIND! GEGEN
Land von 40.000 Wer es schafft, in einem 500 zu zählen, Top Unternehmen zu den z oben zu stehen – gan ßt der weiß, was es hei und der Gegenwind dort, wo die Luft dünner ne gratulieren wir heftiger ist. In diesem Sin n und sichern allen Top-500 Unternehme dafür zu sorgen, ihnen auch weiterhin zu, ganz wohl fühlen. dass sie sich ganz oben MER. IHRE UNTERNEHMERKAM