N° 11 lifestyle
ACHTSAM KOCHEN
PAUL IVIĆ ÜBERS KOCHEN OHNE FLEISCH RAUHNÄCHTE
NOVEMBER 2023 | P.B.B. VERLAGSPOSTAMT 6020 INNSBRUCK | ZNR. GZ 02Z030672 M | EURO 3.00
ZWÖLF NÄCHTE AUSSERHALB DER ZEIT
KLEINSTADT MIT GRÖSSE
Life
EIN STREIFZUG DURCH HALL #SELFCARE
VERGISS DICH NICHT!
Style
Man muss das Leben tanzen.
DIAGNOSTICS
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BIOHACKING
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Wir f reuen uns auf Deinen Besuch!
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silvester feiern
wie daheim
eco.nova-Herausgeber Sandra Nardin (re.) und Christoph Loreck mit Chefredakteurin Marina Bernardi
TANZ MAL DRÜBER NACH Wir haben uns entschieden und sagen vielleicht.
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er Winter ist ein recht zwiespältiger Zeitgenosse. Die einen können gar nicht genug bekommen von der prickelnden Luft auf der Haut und dem wohlig-flauschigen Weiß (wenn es denn kommt), das einen umgibt. Für die anderen ist der Winter vor allem kalt, nass und dunkel. Die einen lassen sich mitreißen von der vorweihnachtlichen Freude, den erleuchteten Städten, dem Duft und den Klängen der Christkindlmärkte, die anderen sehen dort nur Kitsch und Ramsch und überhaupt ist die Vorweihnachtszeit die stressigste überhaupt. Wir geben es zu: Auch wir taumeln ein wenig zwischen Freud und Leid, weil sich zum Jahresendspurt die Arbeit besonders ballt, auf der anderen Seite wollen wir uns den Spaß daran aber nicht nehmen lassen. Es kommt also nicht von ungefähr, dass wir die zweite Lifestyle-Ausgabe des Jahres auf genau diesen Moment gelegt haben. Eben weil es gut tut, sich in einer Zeit, die außenrum hektisch und manchmal auch ein bisserl mühsam ist, einfach mal nur mit schönen Dingen zu beschäftigen: einem Stadtbummel durch Hall zum Beispiel, Essen und Trinken, Wohnen und Wohlfühlen. Das macht die Arbeit für uns als Redaktion – ganz egoistisch betrachtet – fraglos angenehmer, vorrangig wollen wir damit aber Sie aus dem Gehetze und der Geschäftigkeit des Alltags holen und Ihnen zeigen: Egal, wo wie was passiert – das Leben ist schön. Vor allem ist es so schön, wie wir es uns machen. Das heißt auch, sich zwischendurch selbst etwas Gutes zu tun. Das muss im Übrigen nicht zwangsläufig monetärer Natur sein, wenngleich es natürlich durchaus Freude bereitet, sich das Kleidungsstück zu gönnen, an dem man am Schaufenster schon drei Mal vorübergegangen ist, sich selbst mit einem schönen Schmuckstück zu beschenken oder sich mit einem wunderbaren Essen zu belohnen. Wahres Wohlbefinden jedoch kommt von innen. Oder anders ausgedrückt: Selfcare is the new black! Nehmen Sie sich die Freiheit, nicht immer erreichbar sein zu müssen, nicht immer etwas tun zu müssen, nicht immer perfekt sein zu müssen, nicht immer funktionieren zu müssen oder überhaupt irgendwas zu müssen. Singen Sie, als würde niemand zuhören, und tanzen Sie, als sähe niemand hin! Haben Sie ein entspanntes Rest-Jahr! Ihre Lifestyle-Redaktion
Müllerstrasse 11 6020 Innsbruck I 0512 - 21 44 11 kosmetik-aurora.at I shop.kosmetik-aurora.at Öffnungszeiten im Dezember: Montag - Samstag 09:00 bis 18:00 Uhr
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FOTOS: TVB HALL-WATTENS, DEISL.COM – SAUNA & WELLNESS, ISABELLE BACHER, INGO PERTRAMER , DANIEL JAROSCH, TOM BAUSE
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LIFE & STYLE 12
KLEINSTADT MIT GRÖSSE
Der mehr als 700-jährigen Geschichte begegnet man in Hall an allen Ecken und Enden. Ein Streifzug durch die Gassen der Salzstadt.
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IT’S A MAN’S WORLD
KULINARIK 102
SIRUP ME UP
Sirup muss nicht immer pickig-süß sein. Drei Tiroler Unternehmen zeigen, wie es natürlich(er) geht.
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ES LEBE DAS LEBEN
aul Ivić über vegetarische Haute P Cuisine, Achtsamkeit und das wunderbare Kochen ohne Fleisch.
Was James Brown einst besang, wird bei MILANO Männermoden seit 35 Jahren zelebriert.
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Das junge Unternehmen pro planche hat eines der zentralsten Elemente der Küche, das Schneidbrett, quasi neu erfunden.
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VERGISS DICH NICHT
Die Selbstfürsorge hat wie so vieles einen aufgehübschten Namen bekommen: Self Care. Das Ziel: Sich selbst Gutes tun, um mehr Entspannung, Gelassenheit und Lebensfreude zu finden. HEISS AUF HITZE
Immer mehr Menschen lernen das Saunieren zu schätzen – so sehr, dass Saunen vermehrt den eigenen Wohnraum erobern.
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WILDER LAVENDEL
In Wildermieming entlockt Herbert Jäger seinen Lavendelblüten herrliche Heilkräfte. Und überrascht.
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WORK-COOKING-BALANCE
Einrichten ist nicht nur das bloße Aufstellen von Möbeln. Ganz besonders gilt das für die Küche.
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AUSSERHALB DER ZEIT
Zwischen 21. Dezember und 6. Jänner wecken die finsteren Tage tiefste Gefühle. In der Zeit „zwischen den Jahren“ nehmen die Rauhnächte einen ganz besonderen Platz ein.
SCHÖN UND GUT
Hochwertiges Lachsfleisch erkennt man bereits bei Ansicht – wie bei Alaska Wild Salmon. Unsere Rezepttipps.
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SCHNEIDBRETT 2.0
I M . P O R T R ÄT
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BILD-GESCHICHTEN
Der Schwazer Gregor Sailer ist einer, der in seinen Bildern ganz genau hinschaut. Auch dorthin, wo es weh tut. Nicht, um zu verletzen oder zu heilen, er zeigt, was ist.
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TOUCHÉ!
Ihre Arbeiten berühren mit einer leisen Kraft. Künstlerin Judith Klemenc gibt dem Unartikulierbaren eine Sprache.
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MOBIL 186
STERNDERL SCHAUEN
Ob elegant, sportlich oder alltagstauglich. Kaum ein Modell ist so vielseitig einsetzbar wie die Mercedes E-Klasse. Bei der neuen Limousine handelt es sich nicht nur um ein unfassbar schickes Modell, sondern auch um ein technologisches Wunderkind.
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POWER-DIESEL
Der Audi SQ5 TDI quattro ist eine feine Mischung aus großartigen Leistungswerten, gelungenem Design, sportlichem Fahrverhalten … und ordentlich Platz.
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SPORTSKANONE
1998 erstmals auf dem Automobilmarkt vertreten, feiert Smart mit dem #1 einen Neuanfang und ist damit ordentlich gewachsen.
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CROSSOVER-FACELIFT
Rund dreieinhalb Jahre nach Vorstellung erhält der XCeed, das Crossover von Kia, sein Facelift. Und das ist – bis auf kleine Abzüge in der B-Note – durchaus gelungen.
EINER, DER ANECKT
Viele haben eine Meinung zu ihm. Doch wie tickt Chris Moser? Ein Porträt über einen vielschichtigen Mann.
HER AUSGEBER & MEDIENINHABER: eco.nova Verlags GmbH, Hunoldstraße 20, 6020 Innsbruck, 0512/290088, redaktion@econova.at,
www.econova.at GESCHÄF T SLEITUNG: Christoph Loreck, Mag. Sandra Nardin A S SIS TENZ: Martin Weissenbrunner CHEFREDAK TION: Marina Bernardi AUTOREN DIESER AUSGABE: Marian Kröll, Felix Kasseroler, Alexandra Keller, Christiane Fasching, Doris Helweg, Barbara Liesener, Caterina Molzer-Sauper, Patricia Wimmer ANZEIGENVERK AUF: Ing. Christian Senn, Daniel Christleth, Matteo Loreck L AYOUT: Tom Binder LEK TOR AT: Mag. Christoph Slezak DRUCK: Radin-Berger-Print GmbH COVERFOTO: Günther Egger & Moritz Orgler UNTERNEHMENS GEGENS TAND: Die Herstellung, der Verlag und Vertrieb von Drucksorten aller Art, insbesondere der Zeitschrift eco.nova GRUNDLEGENDE RICHT UNG: Unabhängiges österreichweites Magazin, das sich mit der Berichterstattung über Trends in den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft, Architektur, Gesundheit & Wellness, Steuern, Recht, Kulinarium und Lifestyle beschäftigt. Der Nachdruck, auch auszugsweise, sowie anderwertige Vervielfältigung sind nur mit vorheriger Zustimmung des Herausgebers gestattet. Für die Rücksendung von unverlangt eingesandten Manuskripten und Bildmaterial wird keine Gewähr übernommen. Namentlich gekennzeichnete Beiträge stellen nicht unbedingt die Meinung der Redaktion dar. JAHRE S ABO: EUR 25,00 (14 Ausgaben) // Sind Beiträge in dieser Ausgabe in der Kopfzeile mit dem FIRMENNAMEN gekennzeichnet, handelt es sich um BE Z AHLTE ANZEIGEN.
08 EDITORIAL 24 MODISCHES 56 SCHÖN(HEITS)DINGE 68 FEIN DAHEIM 98 ESSEN & TRINKEN 130 LOKALAUGENSCHEIN 162 BLÄTTERN & LESEN 170 IN KLEINEN DOSEN 180 WEIHNACHTLICHES
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KLEINSTADT MIT GRÖSSE Der mehr als 700-jährigen Geschichte begegnet man in Hall an allen Ecken und Enden: Die Geburtsstätte des US-Dollars und einstige Salzmetropole punktet aber nicht nur mit der größten Altstadt Nordtirols, sondern auch mit individuellem Charme, der durchaus urbanen Charakter hat. Hall hallt nach. T E X T : C H R I S T I A N E FA S C H I N G
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FOTOS: © WATZEK, TOURISMUSVERBAND HALL–WATTENS
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m Sonntagmorgen versteht man in Hall kaum sein eigenes Wort. Denn schon in aller Herrgottsfrüh schallt aus allen Himmelsrichtungen Glockengeläut durch das oft als „Mittelalter-Perle“ titulierte Städtchen, in dem Langschläfer das Nachsehen haben. Hier, wo neben der Pfarrkirche St. Nikolaus auch noch die Jesuitenkirche, die Franziskanerkirche und die Herz-Jesu-Basilika das schmucke Stadtbild sicht- und hörbar prägen, ist es nun mal nicht leicht, sündig lang auszuschlafen. Wobei alteingesessene Haller*innen standhaft behaupten, dass sie die klerikalen Weckrufe längst nicht mehr aus der Ruhe bringen. Vielmehr schrecken sie auf, wenn in den Ostertagen kurzzeitig mal kein Glockenton durch jene Stadt hallt, in der an allen Ecken und Enden Geschichte steckt. So erinnert ein kunstvolles Mosaik an der Hauswand des einstigen Gerichtsgebäudes in der Milser Straße an den ehemals hier ansässigen Universalgelehrten Hippolyt Guarinoni, der zu Beginn des 17. Jahrhunderts nicht nur lebensrettende Hygienemaßnahmen ersann, sondern auch die böse Saat für den antisemitischen Anderl-von-RinnKult säte. Wer beim Erkundungsgang durch
Die verwinkelten Gassen und weitläufigen Plätze der malerischen Haller Altstadt sind nach wie vor frei von krachlautem und grausligem Tourismuskitsch. Vielmehr hat man das Gefühl, in einem authentischen Freiluftmuseum gelandet zu sein.
die Stadt genauer hinschaut, entdeckt an so mancher historischen Fassade aber auch ominöse Eisenklammern. Diese gemahnen an das Schreckensjahr 1670, in dem in Hall die Erde so heftig bebte, dass kaum ein Stein auf dem anderen blieb und neben etlichen Bürgerhäusern auch der eingestürzte Turm der Pfarrkirche neu aufgebaut werden musste und der barocke Baustil Einzug ins bislang gotische Erscheinungsbild hielt. Schon bei der Fahrt über die Autobahnbrücke erspäht man mit dem Münzerturm das Wahrzeichen der Stadt, die sich die Wiege des US-Dollars nennen darf. Geht dieser doch auf den in der Burg Hasegg geprägten und rund um die Welt gereisten Taler zurück. Darauf ist man „ze Halle“, das 1256 erstmals urkundlich erwähnt und anno 1303
zur Stadt erhoben wurde, leidlich stolz. Seinen wirtschaftlichen Aufschwung soll das Städtchen am Inn indes einem aufmerksamen Ritter und salzhungrigen Hirschen zu verdanken haben: Der Legende nach sei dereinst nämlich Ritter Nikolaus von Rohrbach auf der Pirsch ins Gespräch mit hiesigen Jägern gekommen, die ihm von einer eigentümlichen Beobachtung erzählten. An einem Felsen im Halltal würden sie immer wieder ein Rudel Rotwild sehen, das gierig an den Steinen leckte. Der Edelmann tat’s den Tieren gleich und freute sich über den würzigen Nachgeschmack seiner Felsforschung, die im 13. Jahrhundert den Grundstein für den Salzabbau legte, der erst 1967 eingestellt wurde. Geblieben sind die beiden Löwen im Haller Stadtwappen, die sich mit ihren Pranken an einem Salzfassl festkrallen. Dabei handelt es sich übrigens um die bislang einzige Löwensichtung in der mehr als 700-jährigen Historie der Salzstadt, in die sich Besucher*innen sogleich schockverlieben. Die verwinkelten Gassen und weitläufigen Plätze der malerischen Altstadt – ihres Zeichens die größte in ganz Nordtirol – sind nämlich nach wie vor frei von krachlautem und grausligem Tourismuskitsch. Vielmehr hat man das Gefühl, in einem authentischen Freiluftmuseum gelandet zu sein, das einen das ganze Jahr hindurch bezaubert. Das schätzen auch die knapp 14.500 Haller*innen, unter die sich auch so manches Unikat gemischt hat.
15.– 31.3.2024 Innsbruck Hall in Tirol
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RAUSCHEBART UND TAUBENFRAU
Wer in Hall aufgewachsen ist, wundert sich längst nicht mehr über den hageren Herrn mit Rauschebart, knorriger Stimme und extravagantem Kleidungsstil, der am Oberen Stadtplatz gern freimütig über Gott und die Welt parliert. Monty-Python-Legende John Cleese, der vor ein paar Jahren beim Literaturfest „Sprachsalz“ zu Gast war, blieb indes kurz die Spucke weg, als ihm bei seinem Walk-around ein Kerl im Piratenlook ein laustarkes „Hi John“ entgegenschmetterte. Doch Hall ist auch die Heimat der „Taubenfrau“, die sich aufopfernd ums gurrende Federvieh kümmert und etwaige Kritik daran geflissentlich überhört. Wer die Postleitzahl 6060 in der DNA hat, dürfte obendrein einem nunmehr im Ruhestand befindlichen Straßenkehrer zugejubelt haben, als dieser noch forsch vom Sprungturm des gerade im Umbau begriffenen Schwimmbads hechtete. Dass man dort – und wirklich nur dort – „Zehner hupft“ zu brüllen hat, wenn man von ganz oben ins Becken springt, ist eine Haller Eigenart, für die man andernorts belächelt wird. Sei’s drum: Warum immer mit dem Strom schwimmen, wenn man auch ein wenig anders sein kann?
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Das hat sich wohl auch Grafikerin Katrin Stiller gedacht, die in der Arbesgasse mit dem „Büro im Laden“ einen stylishen Concept Store betreibt, den man – ob man will oder nicht – stets mit einem neuen Lieblingsstück verlässt. Das hippe Ladele samt individuellem Sortiment würde auch gut nach Berlin passen. Nur gäb’s hier wohl keinen verglasten Blick auf eine historische Latrine. Gutes Stichwort: In der Eugenstraße, wo einst die sogenannten „Fetzweiber“ den Inhalt des öffentlichen Pissoirs zur Salmiakfabrik vor die Stadt karrten, duftet es nun verführerisch nach lukullischen Köstlichkeiten. Was auf die Haube des mit drei Michelin-Sternen ausgezeichneten Spitzenkochs Johannes Nuding geht, der sein Handwerk in Toprestaurants in Paris, Moskau und London verfeinert hat, ehe er 2022 wieder in die Haller Heimat zurückkehrte, wo er im 400 Jahre alten Familienbetrieb „Schwarzer Adler“ Haute Cuisine mit Soul-Food mischt. Eine Kleinstadt kann also durchaus auch urban sein – und sogar einen Vulkan beherbergen. So brodelt in der Krippgasse seit 1989 das Feuer im „Kulturlabor Stromboli“, wo ein kunterbuntes Kulturprogramm Klein und Groß in seinen Bann zieht. Just aufs selbe Jahr geht auch die Gründung des international renommierten „Osterfestival Tirol“ zurück, das der „Galerie St. Barbara“ zu verdanken ist, die obendrein die Veran-
staltungsreihe „musik+“ ins Leben gerufen hat. Überhaupt scheint Hall ein fruchtbarer Boden für Kultur zu sein: So gewann zuletzt das „Theater Szenario“ den Tiroler Volksbühnenpreis, über den sich 2012 schon das Freiluftensemble der „Haller Gassenspiele“ freuen durfte. Spannende literarische Akzente werden überdies jedes Jahr im September gesetzt, wenn das Festival „Sprachsalz“ hochkarätige Autor*innen ins Parkhotel lockt, wo der denkmalgeschützte Welzenbacherturm mit dem markanten Glasturm vom Architektenduo Henke & Schreieck eine außergewöhnliche architektonische Einheit bildet. Zu erzählen gäbe es über Hall noch viel. Aber am besten macht man sich selbst ein Bild vom konturenreichen Gesicht dieser großartigen Kleinstadt. Wer noch nie hier war, wird wiederkommen wollen. Wer hier lebt, will auch hier bleiben. Ich spreche aus Erfahrung.
Dass man im Schwimmbad am Sprungturm „Zehner hupft“ zu brüllen hat, wenn man von ganz oben ins Becken springt, ist eine Haller Eigenart, für die man andernorts wohl belächelt würde.
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HALL IN KÜRZE
© WATZEK PHOTOGRAPHIE
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Münze Hall
Rosalon
K U N S T & K U LT U R
KULTURLABOR Seinen Beinamen trägt das „Stromboli“ in der Krippgasse 11 völlig zu Recht, zählt es doch zu einem der vielseitigsten Kultur- und Kommunikationszentren der Region. Pro Jahr finden hier rund 120 Veranstaltungen statt. Es wird getanzt, gelauscht, gelernt, gefeiert, getrunken und gelacht. www.stromboli.at
GESCHICHTSORT
Sie ist kaum zu übersehen, die mittelalterliche Burg Hasegg. Wie wir im Text zuvor gelernt haben, gilt die Münze Hall als Geburtsort des Talers und des Dollars, auf deren Spuren man heute im Museum wandelt. Glanzstück ist der Nachbau der ersten Münzprägemaschine, die im Mittalter als technische Sensation galt und täglich rund 4.000 Münzen prägte. Modernität ins alte Gemäuer bringt die Galerie „im Vektor“ mit ihren zeitgenössischen Ausstellungsräumen. www.muenze-hall.at
KUNST TRIFFT ARCHITEKTUR
Die Galerie Klocker am Unteren Stadtplatz ist ob ihrer Architektur quasi selbst ein Kunstwerk. Insgesamt umfasst die Sammlung Klocker rund 1.200 Werke von Max
Weiler, Paul Flora und zeitgenössischen österreichischen und Tiroler Künstler*innen sowie heimischer Kunst nach 1945. Die Stiftung erweitert die Sammlung durch regelmäßige Ankäufe – primär mit Gegenwartskunst der Gewinner des eigenen Kunstpreises. www.klockermuseum.at
NEUE KUNST IN ALTEN MAUERN
Nicht minder spannend zeigt sich die Altstadt Galerie Hall in der Schlossergasse, die über drei Etagen zeitgenössische Kunst in einem 700-jährigen mittelalterlichen Gebäude präsentiert. Über die Jahre ist die Galerie von Hannes Niederlechner zum Treffpunkt für Sammler und Kunstliebhaber geworden, im Fokus steht zeitgenössische österreichische Kunst. www.altstadtgaleriehall.com
HALL IM SOMMER
Alljährlich werden beim BurgSommer Hall die Burg Hasegg und ihr Hofratsgarten zum Ort hochkarätiger Konzerte, feinhumoriger Theaterproduktionen und spannender Ausstellungen. Immer wieder sind dabei Hochkaräter der heimischen Kulturszene mit dabei. www.burgsommer-hall.at ESSEN & TRINKEN
WIR SAGEN EUCH AN … Der Advent ist an sich schon eine ganz besondere Zeit, in Hall ist er das noch ein Stück mehr, taucht er die gesamte Stadt doch in ein einzigartiges Licht der Vorfreude. Tag für Tag rückt das große Fest näher und als Beweis werden die auf die Fassaden am Oberen Stadtplatz projizierten Zahlen des Adventkalenders täglich eingefärbt. Am Adventmarkt treffen sich Einheimische und Gäste, stöbern sich durch traditionelles Handwerk und genießen sich durch kulinarische Köstlichkeiten. Infos zu den Ausstellern und dem umfangreichen (Kinder-)Programm finden Sie unter www.advent-hall-tirol.at.
KÜNSTLERISCH WERTVOLL Die Bretze in der Salzburger Straße zählte zu den kulinarischen Institutionen in Hall. Über Jahrzehnte hinweg stiegen hier bildende Künstler ab und tauschten ihre Bilder gegen Speis, Trank und Logis. In den letzten Jahren wurde die Bretze vollständig renoviert und modernisiert und ist nun ein wunderbares Zusammenspiel aus Tradition und neuen Elementen – auch am Teller. www.bretze.xyz
TREFFPUNKT
Am Oberen Stadtplatz trifft man sich in Sabine Zoderers kleiner „Wurstkultur“, in der es neben dem Namensgeber
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Restaurant Welzenbacher
und allerlei Senfsorten auch ein frisches, warmes Tagesgedicht (ja, richtig gelesen!) und Eintopfiges im Rexglas gibt.
ITALOFLAIR
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Das Gasthaus zur Krippe in der Milser Straße mag nicht so klingen, aber hier gibt’s wirklich ausgezeichnete italienische Küche. Dafür sorgt Familie Marra aus Jesolo, die mit ganz viel Amore frisch und authentisch-mediterran kocht. Herrliche Pizza inklusive!
KULINARISCHER HEIMKEHRER
Seit Eckart Witzigmann ist Johannes Nuding der erste gebürtige Österreicher, der vom Guide Michelin mit drei Sternen belohnt wurde. Nach vielen Jahren in Tophäusern quer über den Globus ist Nuding im vergangenen Jahr nach Hall zurückgekehrt. Die Menüs im Schwarzen Adler in der Altstadt sind Momentaufnahmen der Saison, vorwiegend regionale Produkte werden frankophil-international interpretiert. www.schwarzeradler-hall.tirol
Roseneck
sergasse. Hier feiert man Feste und das Leben. Auf der Karte finden sich Pasta und Salate, frisch und aus feinsten vorrangig italienischen Produkten. www.bar-centrale.at
BREAKFAST + LUNCH = BRUNCH
Und den genießt man besonders gut im lässig-entspannten FLOS Coffee & Bagles in der Krippgasse 10. Der bewährte amerikanische Brotklassiker fusioniert hier mit herzhaften regionalen Zutaten zu einem glokalen Ganzen. Der Kaffee kommt aus der Rösterei Unbound aus Wattens. www.flos.cafe
VON FRÜHSTÜCK BIS SPÄT
Im Roseneck in der Wallpachgasse trifft man sich zum Frühstück, isst gemütlich zu Mittag und schlürft feine Drinks. Die Weinkarte ist gut sortiert, die Spirituosen auch. www.facebook.com/roseneckhall
HEIMATBEKENNTNIS
Im Restaurant Welzenbacher im markanten Parkhotel Hall wird auch für Nicht-Hotelgäste gekocht. Die Karte ist kreativ, verwendet werden so gut es geht regionale Zutaten, weshalb das Lokal auch die Auszeichnung „Bewusst Tirol“ tragen darf. Im Sommer lockt die Terrasse! www.parkhotel-hall.com
L’ITALIANITÀ Das kleine Kellerlokal Ombra in der Schlossergasse hat gerade einmal 18 Sitzplätze. Das sorgt für eine gemütliche Wohnzimmeratmosphäre, in der die Gastgeber Marco und Daniela Briola täglich frische Pasta, Fisch- und Fleischgerichte kredenzt. Und dazu natürlich herrlichen Wein. www.vineria-ombra.at
DOLCE VITA In Hall ist definitiv der Süden zuhause – so auch in der Bar Centrale von Matteo und Davide Tamburini in der Schlos-
FLOS Coffee & Bagles
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WEIN - FEIN Im Marcello’s ist der gute italienische Genuss daheim – in der Küche des Pizza Grande am Oberen Stadtplatz und ganz besonders beim Wein. In der eigenen Vinothek in der Krippgasse wird verkostet, im Weinhandel gekauft, dazwischen gibt’s vinophile Veranstaltungen. www.marcellos.at
KAFFEEPAUSE Das Café im Zeindlhaus in der Agramsgasse ist klein, fein und persönlich. Und serviert ganz besonders guten Kaffee. Für den kleinen Hunger gibt es Toasts, Flammkuchen oder Wurstsalat.
SO MUSS EIS!
Der nächste Sommer kommt bestimmt. Wenn es heiß ist, kühlt man sich am besten mit den herrlichen italienischen Eisspezialitäten von Fabio Valenti und seinem La Brioche am Oberen Stadtplatz.
Tortenmädchen
SHOPPEN & FREUEN
NICHT IN TORTE ZU FASSEN
ARBEITEN UND WOHLFÜHLEN
Der Name „Tortenmädchen“ ist Programm: Lisa Haas zaubert süße Naschereien vom Feinsten. Dabei arbeitet sie ausschließlich mit fairen und regionalen Rohstoffen. Gekostet wird in ihrem Café am Stadtgraben 14. Denn kein Kuchen ist auch keine Lösung. www.tortenmädchen.at
Weil Kreativsein und die Liebe zum Gestalten ganz viele verschiedene Formen annehmen kann, hat Katrin Stiller ihr Grafikbüro in der Arbesgasse mit einem Geschäft der schönen Dinge kombiniert. Im Laden findet man ganz viele Wunderbarigkeiten und Geschenke, die man sich auch ganz gerne mal selbst macht. www.dasbüroimladen.at
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Wöchentlich Interessantes aus Hall in Tirol und der Region erfahren
www.hall-in-tirol.at
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eco.life
KAMINSKY Schmuck_Fashion_Concept
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Das Büro im Laden
WO DIE SCHÖNEN DINGE WOHNEN
DURCHBLICK
Petra Kaminsky’s Concept Store in der Schlossergasse ist ein Kleinod der schönen Dinge. Hier gibt’s viel Platz für die zahlreichen schmucken Stücke, modische Feinheiten und Accessoires. Neben bekannten liebgewonnenen Brands kommen auch immer wieder neue Labels dazu. www.petrakaminsky.at
Seit 1988 fertigt Karl Spanring in der Arbesgasse hochwertige optische Brillen und Kontaktlinsen. Bei den Marken setzt man stark auf die Heimat: So finden sich hier unter anderem die kreativen Fassungen von ROLF oder Brillen von Gloryfy. www.spanring-brillen.at
MODEWELT
LEBENSMITTEL UND SO:
Seit fast 20 Jahren zeigt Vettori Moden in seinen drei Shops lässige Mode für Sie, Ihn und Sportfreunde – modern, trendig, jung, stilvoll, edel und alles zusammen. Fachberatung inklusive. www.vettori-moden.at
ROSIG
Roswitha Gundolf entschloss sich nach Jahren als selbständige Beraterin im Bereich Interiordesign zu einem eigenen kleinen Laden. Durch einen Zufall ist sie in der Haller Rosengasse gelandet, dort, wo früher ein kleines Geschirrgeschäft war. Neben Ess- und Kochgeschirr gibt es Beleuchtungen, Kleinmöbel und Wohnaccessoires von Textilien bis zur Kerze. Oder Gießkannen. www.rosalon.at
HITS FOR KIDS Elke Hell hat in ihrem Interior for kids in der Eugenstraße alles zusammengetragen, was kleine Menschen – und ihre Eltern – glücklich macht. Im entspannten Ambiente finden sich handverlesene Kleinmöbel und Accessoires, Baby-Erstausstattung, Pflegeprodukte und Spielwaren. www.interiorforkids.at
SCHUH - BIDU Schuhmachermeister Marc Achmüller übersiedelte mit seinem SchuhLabor Mitte 2022 mit seinem Geschäft und der Werkstatt von Steinach mitten in die Haller Altstadt und fertigt dort maßgeschneiderte Schuhe. Dazu gibt’s (Ski-)Schuhe renommierter Marken. www.schuhlabor.at
UNVERPACKT Julien Hamonic hat mit dem „Nahtur & Nackig“ einen nachhaltigen Laden eröffnet, in dem es ausschließlich biologische, regionale und großteils unverpackte Produkte gibt. Im Sortiment findet man so ziemlich alles, was man in der Küche braucht, kombiniert mit speziellen kulinarischen Besonderheiten, sowie offene Haushalts- und Hygieneprodukte. Seit November in der Wallpachgasse 15. www.nahtur-und-nackig.at
BROTLIEBE Dem Geruch eines frischen Brotes kann man kaum widerstehen. Besonders gut duftet es in der Bäckerei Liebe Sonne in der Agramsgasse, wo mit hochwertigem Biogetreide gebacken wird. Immer der Nase nach! www.liebesonne.eu
FRISCHE FRÜCHTE Knackig frisches Obst und Gemüse findet man am Oberen Stadtplatz bei Klaus Ploner, der auch gerne und gut berät. Auch Gastronomen aus der Region decken sich bei ihm ein.
MARKTTAG
Jeden Samstagvormittag treffen sich im Zentrum der Haller Altstadt zahlreiche Marktständler und haben Waren aus bäuerlichen Familienbetrieben im Gepäck. Was auf den heimischen Feldern und in den Gärten wächst oder selbst erzeugt wird, kann man hier frisch kaufen.
eco.life
BESSER NACKT
ALS STILLOS
„Mir sind Frauen dann am liebsten, wenn sie Accessoires tragen. Und nur die“, meinte einst der Schriftsteller und Maler Erhard Blanck. Wir haben auf den folgenden Seiten ein paar Inspirationen für Sie. Und auch Kleidung – für alle Fälle.
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WELLIG
Die Ringe aus der Kollektion „Mini Waves“ von Bigli aus Roségold werden durch feinste Brillanten aufgewertet. Erhältlich bei Gebrüder Armbruster in Seefeld ab 2.350 Euro, dazu gibt’s auch passende Ohrringe.
MÜTZENLIEBE
Die superweichen Kaschmirbeanies vom deutschen Brand V Von Goat werden aus 100 Prozent Kaschmirwolle in Nepal gefertigt. In einer kleinen Manufaktur werden sie cozy und soft doppelt gefilzt und sind ohne Zusätze im natürlichen Ursprung. Gesehen in verschiedenen Farben um 115 Euro im Resort in Innsbruck.
MEISTERDIEB
So nennt sich die lässige Sonnenbrille von Einstoffen, die am liebsten auf richtig coolen Trägern Platz nimmt. Ab 169 Euro erhältlich in Tanja Schaffenraths Sehenswert in Wattens.
eco.life
„Eleganz ist das Gleichgewicht von Proportion, Emotion und Überraschung.“ VA L E N T IN O
PUDERROSA
Die feminine Damenjacke von Colmar ORIGINAL ist durch ihre schillernde Optik und den Satineffekt ein echter Hingucker und hält schön warm. Für die Wattierung werden rückgewonnene Kamelhaarund Seidenmäntel aufgearbeitet und mit recycelten Fasern gemischt. Um 455 Euro gesehen bei Colmar in der RathausGalerie in Innsbruck.
SITUATIONSELASTISCH
Die unaufgeregten Armbänder aus der Kollektion „Solo“ von Fope kommen mit flexiblen Armbändern und passen sich damit fast jedem Handgelenk an. Erhältlich in verschiedenen Ausführungen, uns gefällt jene aus 750er-Rosé- und Weißgold mit Brillanten sehr. Um 5.660 Euro bei Gebrüder Armbruster in Seefeld oder online www.shop-armbruster.at.
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DÄNEN - CHIC
Kaffe ist eine dänische Modemarke aus Ikast, deren Kollektionen für moderne Frauen jeden Alters, jeder Größe und Persönlichkeit konzipiert sind. Unser Highlight: die Bluse im Animalprint. Angezogen bei Petra Kaminsky um 59,95 Euro.
START- UP -SCHUH
Petra Kaminsky hat in ihrem Concept Store in Hall das junge Label KUMI von Spanien nach Österreich geholt und damit vegane Sneakers aus qualitativ hochwertigen Materialien und mit niedrigem Umwelteinfluss. Ziel der Start-upper: Ein langlebiges und zukunftsfähiges Produkt auf den Fashion-Markt zu bringen. Preis: 190 Euro.
PEACE!
Die Ohrringe von LULU COPENHAGEN kommen in den unterschiedlichsten Ausführungen daher, 100 Prozent nickelfrei, emailliert, aus Sterlingsilber oder Messing und immer mit einem Augenzwinkern. Alle Ohrringe werden einzeln verkauft. Ab 20 Euro erhältlich in Katrin Stillers Büro im Laden in Hall.
OH YEAH!
Die neuen Modelle von O MY BAG sind da. Die Amsterdamer produzieren unter ethischen Kriterien in Indien, schaffen dort Arbeitsplätze und ermöglichen Aus- und Weiterbildungen. Auf jedes Modell gewährt das Label lebenslange Garantie. Eine lässige Auswahl gibt es im Concept Store von Petra Kaminsky in Hall. Geldbörsen ab 69 Euro, Taschen ab 159 Euro.
eco.life
SAG JA! SCHUH - BIDU
Das kleine Label WAYZ aus Portugal fertigt ethisch und transparent Ledersneakers aus eco-friendly und recycelten Materialien direkt vor Ort in Porto. We like! Um 175 Euro gesehen bei Petra Kaminsky in Hall.
Ob romantisch, klassisch oder modern: Der Verlobungsring ist so individuell wie seine Trägerin. Bei Juwelier Winkler in Landeck kommt der gerne aus der hauseigenen Werkstatt. Klassische Ringe ab 1.425 Euro, Verlobungsbrillantringe ab 3.355 Euro, Herzdiamantringe ab 1.410 Euro.
BIG IN JAPAN VERWANDLUNGSKÜNSTLER
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Die Multisize-Diamantringe von Serafino Consoli lassen sich um bis zu 25 Größen verändern und verwandeln sich damit in ein Armband. Verschiedene Ausführungen finden Sie bei Gebrüder Armbruster in Seefeld.
Styling ist schon lange nicht mehr nur Hut, Mantel, Pullover oder Hose. Es braucht auch die richtige Socke. ROTOTO ist eine Premium-Sockenmarke aus Japan, die 2014 von Designer Daisuke Ishii gegründet wurde und nun ins Resort nach Innsbruck gekommen ist. Das Baumwoll-Sockenglück gibt’s in verschiedenen Farben um je 30 Euro.
WEAR A CROWN
Die Brillen von Coblens schauen ganz nach dem Motto „Looking wow“ nicht nur echt tippitoppi aus, sie haben auch ganz wunderbare Namen: Er trägt Modell Pilotenschein, sie Rolltreppe. Um je 429 Euro gesehen im Sehenswert in Wattens.
FÜR IHN
Die Herrenjacke mit fester Kapuze und mattem Ripstop-Gewebe von Colmar ORIGINALS ist ein absolutes Trendpiece. Für angenehme Wärme sorgen feine Entendaunen. Um 525 Euro erhältlich im Store in der Innsbrucker RathausGalerie.
Regionalität ist der Edelstein, der am schönsten glänzt. Ihr Tiroler Uhren- und Juwelenhandel
TRENDFARBE PURPLE
Die Brillenmacher des steirischen Labels Andy Wolf kennen sich aus, wenn es um Trends geht. Aktuell mögen die Designer Purple sehr, das in allen möglichen Schattierungen daherkommt. Andy Wolf gibt’s in mannigfaltiger Ausführung bei der zauberhaften Tanja Schaffenrath in ihrem Sehenswert in Wattens.
BUMM, BUMM
Seit 35 Jahren schlagen die Herzen von Chopard und der Mille Miglia im Einklang. Als offizieller Zeitnehmer des weltweit berühmtesten Gleichmäßigkeitsrennens für Oldtimer hat Chopard den Mille-Miglia-Chronographen entwickelt. Die aktuelle Variante mit 40,5-mmEdelstahlgehäuse und Kautschukband kostet 9.770 Euro. Gesehen bei Gebrüder Armbruster in Seefeld.
eco.life
KLEINE SCHÖNHEITEN
Ring (1.390 Euro), Ohrstecker (1.640 Euro) und der Anhänger Assolo (1.290 Euro) der Kollektion Les Petits von Annamaria Cammilli Firenze aus 750er-Gelbgold Sunrise und Brillanten sind auffällig unauffällig und gerade deshalb so schön. Erhältlich bei Gebrüder Armbruster in Seefeld oder online www.shop-armbruster.at.
„Fremden Stil nachahmen heißt eine Maske tragen.“ ARTHUR SCHOPENHAUER
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WINTER- HIGHLIGHT
Mit der langen Oversize-Damenjacke von Colmar ORIGINALS kommt man stylisch durch die kalte Jahreszeit. Durch ihr wasserabweisendes Material ist der Maxi-Mantel maximal funktional, der hohe Kragen sorgt für feine Wärme. Um 615 Euro gesehen im neuen Colmar-Store in der Innsbrucker RathausGalerie.
MONOCHROM
Mit zwei neuen Modellen in der Kollektion „Colors of TOP GUN“ unterstreicht IWC Schaffhausen seine umfassende Kompetenz in der Herstellung von Uhren aus farbiger Keramik. Die Pilot’s Watch Timezoner TOP GUN Woodland hat ein dunkelgrünes Keramikgehäuse sowie einen Gehäusering und eine Krone aus Ceratanium bekommen. Das zweite Modell wurde in Sandfarbe gepackt. 19.200 Euro. IWC gesehen zum Beispiel bei Juwelier Witzmann in Innsbruck.
STATEMENT-SCHMUCK
Der Edelstahlschmuck von La Mollla ist das Ergebnis der künstlerischen Vision von Tiziana Redavid, Designerin, Malerin, Zeichnerin, Architektin und Kreativdirektorin der Marke. Der extravagante Damenschmuck wird in Frankreich entworfen und in Italien mit Federn aus zertifiziertem Edelstahl hergestellt. Die schmucken Stücke gibt’s bei Petra Kaminsky in Hall, Armbänder ab 94 Euro, Ketten ab 168 Euro.
FLOWER- POWER
Die Blossom-Sonnenbrillen von Andy Wolf sind von den Blüten der Wildblumenwiese rund um das Headquarter in der Steiermark inspiriert. Dass sie in Paris mit dem Silmo-Award ausgezeichnet wurden, verstehen wir vollumfänglich. Anzuprobieren im Sehenswert in Wattens! Preis: 399 Euro.
ALPHA- MÄNNCHEN
Die Kollektion „Blurred Lines“ von AlphaTauri vereint bewährte Elemente mit innovativem Design, inspiriert vom Rennsport und dessen Geschwindigkeit, wobei die Farbpalette von erdigen Tönen bis hin zu ausgeblichenen Nuancen reicht. Strickjacke aus Kaschmirmix um 400 Euro. Alpha Tauri erhältlich bei Schmitt + Lair in Innsbruck.
eco.life
IT’S A MAN’S WORLD Was James Brown in seinem weltberühmten Song aus den 1960ern stimmgewaltig besingt, wird im Innsbrucker Modefachgeschäft für Herren seit 35 Jahren erfolgreich zelebriert. MILANO Männermoden gilt als der Herrenausstatter im Raum Innsbruck schlechthin – hier weiß man, was Männer mögen. T E X T : D O R I S H E LW E G
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Für Männer mit Stil: Sascha Reiter im neuen Pal Zileri-Sakko, Schneider Hisham Khalil, Inhaber Franz Wieshaber und Geschäftsführerin Sandra Mackic
eco.life
„Wir haben ein Auge dafür, was zum jeweiligen Typ Mann passt, der in unser Geschäft kommt.“ FRANZ WIESHABER
eit der Eröffnung des Geschäftes für exklusive Männermoden 1988 gelingt es Franz Wieshaber mit seinem Team ungebrochen, seine Kunden klassisch wie modebewusst individuell top gestylt auszustatten. „Wir machen das Einkaufen für den Mann definitiv einfacher“, sind sich Inhaber Franz Wieshaber und Geschäftsführerin Sandra Mackic einig. Die beiden wissen, was sie tun – gemeinsam mit ihrem Team. „Unsere Stärke liegt in der Beratung. Wir haben ein Auge dafür, was zum jeweiligen Typ Mann passt, der in unser Geschäft kommt“, sagt Franz Wieshaber.
MASSARBEIT
© ANDREAS FRIEDLE
„Mann“ findet hier alles, was er braucht – von der Unterwäsche bis zum Maßanzug, vom Hemd bis zur lässig-legeren Freizeitbekleidung. Der Fokus liegt auf perfekt sitzenden
Anzügen, von klassisch bis ausgefallen, mit einer vielfältigen Auswahl in verschiedensten Preisklassen und alles in hervorragenden Qualitäten. Besonderes Augenmerk wird bei MILANO auf die richtige Passform gelegt. Damit der Anzug auch perfekt sitzt, ist Schneider Hisham Khalal nahezu rund um die Uhr zur Stelle, wenn es etwas anzupassen gibt. „In unserer hauseigenen Schneiderei werden Änderungen schnell und unkompliziert erledigt“, bekräftigt Sandra Mackic. Kunden schwärmen regelrecht davon, was hier aus einem Anzug von der Stange durch individuelle Maßanpassungen noch alles herausgeholt wird und bis ins Detail für einen perfekten Sitz sorgt.
FÜR INDIVIDUALISTEN Wer lieber gleich seinen eigenen, individuellen Maßanzug kreieren will, ist bei MILANO ebenfalls in besten Händen. Auf Wunsch kann der Herr von Welt Stoff, Innenfutter, Knöpfe und Nähte selbst wählen und sich den Anzug auf seine Körpermaße angepasst nähen lassen. „Mit unserem Maßprogramm sprechen wir Individualisten an, die gerne Unikate tragen“, erklärt Wieshaber, dem das Faible für Herrenmode bereits in die Wiege gelegt wurde. Denn schon sein Vater Josef Wieshaber widmete sein Lebenswerk der Herrenmode und eröffnete nach fast 30 Jahren Erfahrung bei Club Herrenmoden im Alter von 50 Jahren sein eigenes Geschäft MILANO Herrenmoden am heutigen Standort in der Wilhelm-Greil-Straße 17 in Innsbruck. „Wir wollen uns abheben, uns spezialisieren“, lautet seit jeher das Credo von Vater und Sohn. Und diese Philosophie wird bis heute zelebriert. „Kunden sollen sich bei uns wohlfühlen. Wir nehmen uns Zeit und bieten ihnen immer ein besonders angenehmes und persönliches Einkaufserlebnis mit ausführlichen Stilberatungen für jeden Anlass, sei es Hochzeit, Festmode, Business- oder Freizeitlook. Und das alles gerne auch bei einem gemütlichen Drink – unser Kühlschrank ist stets gut gefüllt“, schmunzelt Franz Wieshaber.
FÜHREND IN SACHEN HOCHZEITSMODE
Mit einer Auswahl von hunderten Hochzeitsanzügen vom klassischen bis zum schrägen Design ist MILANO Männermoden für seine Spezialisierung auf die perfekte Hochzeitsmode über die Landesgrenzen hinaus bekannt. „Bei uns findet der Bräutigam Modelle von namhaften Herstellern wie Wilvorst, Green Line, Prestige und Tziacco. Designeranzüge der Marken Enzo Romano, Lubiam und Pal Zileri runden die Hochzeitsmode perfekt ab. Zudem bieten wir für den schönsten Tag im Leben eines Mannes natürlich auch Maßanfertigungen“, erzählt Geschäftsführerin Sandra Mackic.
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eco.life
„In unserer hauseigenen Schneiderei werden Änderungen schnell und unkompliziert erledigt.“ SANDRA MACKIC
Wissen, was Männern passt: Inhaber Franz Wieshaber mit seiner Geschäftsführerin und Partnerin Sandra Mackic
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Nicht nur Hochzeiter werden hier perfekt eingekleidet, auch Trauzeugen, Brautväter oder Hochzeitsgäste sind in der Wahl des richtigen Outfits bestens beraten und sollen mit ihren Kleidungsstücken lange Freude haben. Bei MILANO finden Männer nicht nur hochpreisige Teile, sondern auch den Business- oder Freizeitlook für jeden Tag, jedoch immer mit dem Augenmerk auf hervorragende Qualität.
im Nightlife von Innsbruck auch eine gute Figur machte. Gerne erinnert sich der modebewusste Geschäftsmann auch an originelle Feierlichkeiten wie die Eröffnung von MILANO Couture im Jahr 1996. „Ich bin damals auf Messen gefahren und habe
nur eingekauft, was mir gefällt. Noch heute sprechen Damen von der gelungenen Auswahl an Designerstücken. Es war jedoch keine gute Idee, zwei Geschäfte nebeneinander zu führen, und so haben wir uns 2002 entschieden, das Damengeschäft zu schließen und wieder zurück zu unseren Wurzeln, der Herrenmode, zu kehren.“ Und das mit Erfolg, wie das 35-jährige Jubiläum beweist. Mit ein paar Umbauten und der Vergrößerung der Schneiderei im Geschäft wird der namhafte Herrenausstatter nächstes Jahr in neuem Glanz erstrahlen und weiterhin dafür Sorge tragen, dass „Mann“ perfekt gestylt erscheint. PR Topmode aus dem Jahr 1988
35 JAHRE FÜR MÄNNER MIT STIL
Wenn modebewusste Männer seit nunmehr 35 Jahren auf MILANO Männermoden setzen, dann muss Inhaber Franz Wieshaber definitiv etwas richtig gemacht haben. Seine Gabe, Herren top gestylt auszustatten, teilt er mit seinem versierten Team, allen voran Geschäftsführerin Sandra Mackic, die schon seit vielen Jahren im Modebusiness tätig ist und seit einigen Jahren auch privat an der Seite von Franz Wieshaber steht. Mit Sascha Reiter hat MILANO seit zehn Jahren einen Profi-Styleberater im Team, der mit seinem hervorragenden Gespür für das passende Outfit hochgeschätzt wird. „Viele Stammkunden erinnern sich auch gerne noch an Rosalinde und Edi, die guten Seelen unseres Hauses. Die beiden sind mittlerweile im Ruhestand“, ist es Franz Wieshaber ein Anliegen, auch seine ehemaligen Mitarbeiter*innen zu würdigen. „Wir wachsen mit unserer Stammkundschaft“, lächelt Franz Wieshaber und erinnert sich an frühere Zeiten, in denen er so zwischendurch beim Ausgehen sogar nächtens ein neues Outfit an den Mann brachte und einem Kunden sozusagen aus der Patsche half, damit er
Eröffnung von MILANO Couture im Jahr 1996
Wahre Werte seit 1953 6500 LANDECK, MAISENGASSE 6 TEL. +43 5442 62778 WWW.UHREN-WINKLER.AT
MILLER OPTIK
DURCHGEBLICKT Die Brillentrends für 2024 sind geprägt von Vielfalt und Individualität. Egal, ob Sie nach einer umweltfreundlichen Brille, einer retro-inspirierten Fassung oder einer Hightech-Smart-Brille suchen: Es gibt für jeden Geschmack und Bedarf die passende Option. Miller United Optics zeigt die neuesten Modelle im Brillensegment.
N I N E T I E S - R E V I VA L
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Schmale Sonnenbrillen feiern ihr Comeback: In diesem Herbst/Winter erleben schmale Sonnenbrillen im Stil der 1990er-Jahre ein beeindruckendes Comeback. Diese schicken, schmalen Fassungen mit kleinen Gläsern sind ein Tribut an die modische Ära der Spice Girls und der Backstreet Boys. Egal, ob in dezenten Farben oder mit auffälligen Akzenten – schmale Sonnenbrillen verleihen jedem Look eine Prise Nostalgie und Coolness. KLARE SACHE
Transparente Brillenfassungen sind der Inbegriff von Eleganz und Vielseitigkeit. Diese durchsichtigen Fassungen passen zu nahezu jedem Outfit und Anlass. Egal, ob in zartem Pastell oder klarem Kristall – sie verleihen dem Gesicht eine subtile Note und sind besonders bei minimalistisch orientierten Brillenträgern beliebt.
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RETRO-CHARME
Runde Brillen sind ein Vintage-Trend, der sich im Winter 2023 fortsetzt. Dieser zeitlose Stil wurde von Ikonen wie John Lennon geprägt und erlebt eine Renaissance. Mit schlanken Metallfassungen oder modischen Farbakzenten verleihen runde Brillen jedem Look eine Portion Nostalgie und Charme. WA R M E FA R B T Ö N E
Farblich setzt der Herbst/Winter 23/24 auf warme Töne. Smaragdgrün und Rostrot stehen im Mittelpunkt und verleihen Brillen einen Hauch von Herbstzauber. Diese Farben ergänzen nahezu jeden Teint und sind perfekte Begleiter für die kühleren Monate.
MILLER OPTIK Als Familienbetrieb legen wir nicht nur einen großen Wert auf hohe Qualität und eine fachkundige Beratung, sondern auch auf einen Toppreis. Als Mitbegründer und Partner von United Optics, einer Gemeinschaft führender Fachoptiker in Österreich, geben wir daher die günstigen Einkaufspreise direkt an unsere Kund*innen weiter.
Als Fach- und Stilexperten für Sehen und Hören vereinen wir unsere Leidenschaft für Qualitäts- und Präzisionsarbeit mit dem großen Wunsch, den Menschen durch unser Tun mehr Lebensqualität zu schenken. Wir empfehlen daher unseren Kund*innen, alle zwei Jahre einen Sehtest zu machen, denn nur die perfekte Brille entspricht Ihren aktuellen Sehanforderungen und steigert somit Ihre Lebensqualität. Bei uns erhalten Sie schnell und unkompliziert einen Termin. Unsere bestens ausgebildeten Optiker*innen und Augenoptikmeister*innen messen Ihre aktuelle Sehstärke mit neuesten Technologien und modernster Ausstattung. Vereinbaren Sie am besten gleich einen Termin für Ihren kostenlosen Sehtest! Meraner Straße 3, 6020 Innsbruck, Tel.: 0512/59438, optik@miller.at
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AKTUELLE BRILLENTRENDS:
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ESPRIT
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99 Euro
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133 Euro
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139 Euro
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317 Euro
182 Euro
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VERGISS DICH NICHT Liebe deinen Nächsten wie dich selbst. Das steht schon in der Bibel und auch wenn man nicht unbedingt ein Freund des Gottesbuches ist, so sollte man sich zumindest selbst ein guter sein. TEXT: MARINA BERNARDI
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eco.life
W O H L F Ü H LT I P P # 1 :
YOGA
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an muss die Bibel nicht mögen, aber mitunter finden sich darin doch ganz kluge Worte. „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ impliziert in erster Linie, mit sich im Reinen zu sein. Nur wenn man gut zu sich ist, kann man auch gut zu anderen sein. Gerade Frauen neigen ganz gerne dazu, zuerst darauf zu schauen, dass es allen anderen gut geht. Und vergessen dabei auf sich selbst. Nur macht es wenig Sinn, wenn sich alle anderen wohl fühlen, bespaßt, bebügelt, beputzt und täglich frisch bekocht werden und man selber auf der Strecke bleibt. Wer Liebe will, muss freundlich sein: vor allem zu sich selbst. Wohlbefinden und Gesundheit beginnen mit dem achtsamen Umgang mit dem eigenen Körper – und Geist.
Yogini werden weibliche Yoga-Praktizierende genannt. Das Wort bedeutet auch „Zauberin“. Und das trifft im Kern, was Yoga ist, was es mit uns macht – machen kann, wenn wir uns darauf einlassen und es zulassen. Es formt den Körper, es reinigt die Gedanken, es vermag ein Gefühl der Fülle im Inneren zu geben, das schwer zu beschreiben ist. Es bereitet den Weg zu einem Ich, das wir so vielleicht noch gar nicht kennen. Das ist in der Tat zauberhaft. Und überhaupt nicht so esoterisch, wie es sich vielleicht anhört. Yoga ist anstrengend und fordernd, es ist entspannend und liebevoll, es füllt uns auf und macht uns gleichzeitig leer.
SELF CARE IS THE NEW BLACK Die Selbstliebe oder Selbstfürsorge hat wie so vieles mittlerweile einen aufgehübschten, englischen Namen bekommen: Self Care. Das Ziel: mehr Entspannung, Gelassenheit und Lebensfreude zu finden. Es geht um das Erkennen der eigenen Bedürfnisse, auch wenn es im Leben gerade stressig ist, einem die
W O H L F Ü H LT I P P # 2 :
MEDITATION Neben Yoga kann auch Meditation zu mehr Ausgeglichenheit und Fokussierung im Alltag führen – dann nämlich, wenn man es schafft, seine Gedanken unter Kontrolle zu bringen und sich nicht (mehr) unnötig ablenken zu lassen. Der beste Zeitpunkt, um zu meditieren, ist übrigens immer genau dann, wenn man sich die Zeit und Ruhe dafür nehmen kann. Dieses totale In-sich-Kehren mag anfangs etwas gewöhnungsbedürftig sein, ist jedoch ein ganz wunderbarer Ausgleich zum oft hektischen Alltag. Probieren Sie es aus – bequem sitzend oder gemütlich liegend.
Arbeit über den Kopf wächst und man von einem Termin zum nächsten hastet. Genau dann sollte man sein Wohlbefinden ganz oben auf die To-do-Liste setzen. Zeit mit sich selbst zu verbringen, fällt den meisten dabei gar nicht so leicht. Ebenso wie das entspannte Nichtstun, das in unserer Gesellschaft meist fälschlicherweise mit Faulheit assoziiert wird. Wir haben das Gefühl, jede freie Minute mit Aktivität füllen zu müssen. Dabei sollten wir viel öfter mal die Füße hochlegen und den lieben Gott einen guten Mann sein lassen. Das tut nicht nur gut, sondern ist höchst notwendig. Vor allem in einer Zeit, die ohnehin schon chaotisch und hektisch ist, sollten wir zumindest Ruhe in uns selbst finden können und uns die Erlaubnis zur Langsamkeit geben. Es ist für das eigene Wohlbefinden und die mentale Gesundheit unentbehrlich, immer wieder in sich hineinzuhören und sich mit Rücksicht zu begegnen. Deshalb: Langeweile zwischendurch ist super!
brandnamic.com | Foto: Belvita-Hotel Alpin Panorama Hotel Hubertus (Manuel Kottersteger)
Von Seelenruhe geküsst. Belvita. Die Erinnerung an die Winter von damals. Unbeschwertheit und Seelenglück. Nicht denken, nur spüren. Schreiben Sie Ihr Wintermärchen in den 30 Belvita Leading Wellnesshotels Südtirol.
belvita.it
eco.life
Um „bessere Menschen“ zu sein, müssen wird derweil nicht zwangsläufig zu perfekten Yogis werden (obwohl Yoga durchaus seine Vorzüge hat!), in ein teures Spa-Retreat investieren und uns plötzlich vegan ernähren. Self Care ist kein Luxusgut. Letztlich ist es überhaupt nichts, was man kaufen kann. Gerade das macht es so wertvoll.
ICH LIEBE MICH
EL HOT P TIP
© ALEX FILZ
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„Zeit, die man sich nimmt, ist Zeit, die einem etwas gibt“, meinte der kluge Aphoristiker Ernst Ferstl. Und recht hat er. Zeit ist allerdings etwas, das die Leute heute nicht mehr haben – oder eben sich vielmehr nicht mehr nehmen. Das sind nämlich zwei Paar Schuhe. Die Beschäftigung mit sich selbst geht in den Wirren des Alltags komplett unter. Wir haben verlernt, auf unseren Körper zu hören, der uns in der Regel ganz genau sagt, was er von einem möchte, und der uns meist sehr eindeutige Signale gibt, wenn es dringend Zeit dafür wäre, eben einmal genau eines zu tun: nämlich nichts. Einen Gang zurückzuschalten, Pause zu machen, innezuhalten, Stille auszuhalten.
W O H L F Ü H LT I P P # 3 :
WALDBADEN Die Natur, und im Speziellen der Wald, ist für viele Menschen ein Sehnsuchts- wie Kraftort gleichermaßen. Ein Ort zum Nachdenken und um zu sich zu kommen. Ein Aufenthalt im Wald mit all seinen duftenden, natürlichen Botenstoffen stärkt das Immunsystem, senkt den Blutdruck und fördert den Schlaf. Die besondere Atmosphäre lässt uns sanft und wie nebenbei zur Ruhe kommen. Mit „Waldbaden“ hat der Aufenthalt zwischen Bäumen einen Namen bekommen – einen etwas eigenwilligen zwar, Sinn macht’s trotzdem.
N AT U R N A H , G A S T L I C H UND VOLLER GEFÜHL
Schon die Anreise über die geschwungene Landstraße, vorbei an Bauernhöfen und Weinbergen, bis zu einer sonnigen Anhöhe verspricht: Hier fällt Ausspannen leicht. Auf 1.160 Metern gelegen mit freiem Blick auf die Dolomiten fanden schon im Jahr 1888 die ersten Gäste in den Gnollhof. Heute führt die vierte Generation der Familie Verginer das Hotel, das als gastlicher Kraftort im Landhausstil Genuss und Entspannung bietet. Infinitypool, Wellness mit Sauna und Beautypakete bereichern die Auszeit. Ruheräume, Veranda, Suiten und Zimmer verströmen den harzigen Duft aus dem angrenzenden Fichtenwald, und aus Küche und Keller verwöhnen regionale Spezialitäten die Gäste. Das Köcheteam setzt auf handverlesene Produkte und kocht Gerichte von alpiner Würze und mediterraner Leichtigkeit. Ins Glas kommen nur ausgewählte Weine, wie jene vom familieneigenen Weingut Taschlerhof. www.gnollhof.it
ANKOMMEN. RUHE FINDEN
brandnamic.com | Foto: Luca Putzer
Ihr Kraftplatz in den Dolomiten. Ein Ort der Geborgenheit für das kleine und das große Glück. Ungezwungen, herzlich und verwurzelt. Mit dem Auge für das Besondere. Und Sie, umhüllt von Stille und Harmonie, mittendrin. An nichts denken müssen. Dank unseres All-Day-Inklusiv-Arrangements. Erlebnisfrühstück am Genussmarkt. Vitale Nachmittagsjause. Abendliche Genussreisen. Südtiroler Weine, Spirituosen und Biere, Sensoria-Aperitifs, frisches Quellwasser und lokale Softdrinks. Exklusiv inklusiv. Sensoria Dolomites. Your adults-only all-inclusive retreat. sensoriadolomites.com
EL HOT P TIP
Wer Liebe will, muss freundlich sein: vor allem zu sich selbst.
L O G E N P L AT Z
Alissa Levy hat in der Einleitung zu ihrem wirklich zauberhaften Buch „Chips im Bett und Yoga im Park“ (erschienen vor einiger Zeit bei Knesebeck) ihre eigenen Erfahrungen niedergeschrieben und trifft es ziemlich genau: „Self Care? Früher dachte ich: Kerze anmachen, Bad einlassen. Fertig. Stunden später war ich irgendwie immer noch nicht entspannt. Auch wenn ich die Erdbeermaske noch so lange einwirken ließ. Komischerweise kam ich am besten bei einer Tüte Chips im Bett runter oder wenn ich spontan zum Yoga in den Park ging. Machte ich etwas falsch? Nein! Denn bei Self Care geht es genau darum: Was für die eine von euch nur Krümel im Bett bedeutet, ist für die andere vielleicht genau das Richtige. Achtsamkeit und Zeit für sich selbst sehen für jeden Menschen anders aus.“ Seelenschmeichler müssen nichts großartig Innovatives sein, manchmal sind es launige Gespräche zu Mittag, die einen mühsamen Arbeitstag auflockern, die Lieblingsmusik, die die Stimmung aufhellt, eine Tasse Kakao am Balkon, bei der einem die Sonnenstrahlen die Nase kitzeln, das Schnurren einer Katze oder das Zügeln des eigenen Perfektionismus. Gut ist manchmal gut genug, es muss nicht alles bis ins kleinste Detail perfekt sein. Sich Zeit für sich zu nehmen, ist eigentlich ganz simpel und doch so schwer. Selbstfürsorge hat dabei nichts mit Egoismus zu tun. Sie ist nötig für unsere mentale Gesundheit und Resilienz. Dazu gehört auch, abends das Handy zur Seite zu legen, um den eigenen Gedanken Raum zu geben oder nein zu sagen und Grenzen zu setzen. Erlauben Sie sich, Dinge, auf die Sie schlichtweg keine Lust haben, einfach einmal nicht zu tun. Viele zögern dabei, sich abzugrenzen oder sich einer Situation zu entziehen, weil sie Angst haben, unhöflich zu sein. Doch ein Nein ist ein Ja zu sich selbst. Es ist wichtig, sich selbst den Respekt entgegenzubringen, den wir anderen wie selbstverständlich einräumen. Ganz generell. W O H L F Ü H LT I P P # 4 :
PAUSE DRÜCKEN
© FLORIAN ANDERGASSEN
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Ankommen, umschauen, staunen. Im Restaurant, im Zirben-Ruheraum, in der Panoramasauna, am neuen Outdoorpool, im Garten und in allen Zimmern und Suiten – überall breitet sich ein unvergleichlicher Weitblick aus. Nach umfangreichen Baumaßnahmen können Gäste dieses Panorama im DAS GERSTL Alpine Retreat jetzt noch intensiver genießen. Dabei wurden nicht nur der Garten und das Venosta Spa vergrößert, sondern auch die Außenanlagen um einen ganzjährig beheizten Pool und einen weiteren Whirlpool ergänzt. Auch das Angebot an Suiten ist noch exklusiver geworden: Vier elegante Garden-Suiten mit Whirlpool auf der Terrasse und eine neue, große Pool-Suite mit eigenem Infinity- und Whirlpool, Veranda sowie Garten bilden die Logenplätze für die schönsten Bergblicke. Damit nichts das einzigartige Panorama beeinträchtigt, wurde der Autoverkehr vor dem Haus durch eine neu erbaute Straßengalerie aus dem Sichtfeld entfernt. Bei aller Innovationsfreude setzt die Gastgeberfamilie auch auf Bewährtes. Die regional orientierte Küche, die ihre Produkte aus der Umgebung bezieht, hat bereits Tradition. Dieses Konzept setzt sich auch jenseits der kulinarischen Genüsse fort: Baumaterialien stammen nach Möglichkeit aus der Umgebung und werden von einheimischen Handwerkern verarbeitet und auch die Kosmetikprodukte bestehen aus regionalen Ingredienzien. www.dasgerstl.com
Wer aktiv ist, darf und soll rasten. Bewegung ist gut und steigert das Wohlbefinden. Sie fordert das Herz, macht den Kopf frei, stärkt das Immunsystem und ist wichtig für die Psyche. Doch Regeneration ist ebenso notwendig. Pausen sind eine Leistung für sich und nicht nur erlaubt, sondern ausdrücklich erwünscht. Besonders wirksam sind sie natürlich, wenn man sich dabei ein paar Tage Kurzurlaub nehmen kann und sich auch örtlich aus dem Alltag herausnimmt.
Yoga, Pilates & Barre im Herzen von Innsbruck Zeit für Dich. Abseits der belebten Maria-Theresien-Straße, versteckt in einem ruhigen Hinterhof, befindet sich unser schönes Studio Myndflow. Fern vom Lärm und Trubel der Stadt, findest du bei uns einen Ort der Ruhe, der Klarheit, der Leichtigkeit.
Egal ob beim Yoga, Pilates oder Ballett Barre - mit unserem abwechslungsreichen Kursplanmöchten wir dich dazu ermutigen, wieder auf dein Körpergefühl zu hören. Bei uns findest du bestimmt deinen Lieblingsflow, den du ganz flexibel über Eversports oder unter Studio Myndflow buchen kannst. www.studio-myndflow.at
eco.life
Mehr Raum, mehr Qualität
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Eingebettet im malerischen Tal der Almen im Salzburgerland erstrahlt der Nesslerhof seit Juli 2023 im neuen Glanz.
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as „natureness hotel“ Nesslerhof in Großarl lädt aktive und naturverbundene Genießer zum herbstlichen Wohlfühlurlaub oder zu einem entspannten Tag im Day Spa ein. Großzügige, schick-elegante Suiten mit Outdoor-Badewanne, eigenem Pool und Sauna auf der Privatterrasse gehören zu den neuesten Rückzugsorten.
MAGISCH
Das Highlight im Nesslerhof ist definitiv die 194 Quadratmeter große Suite „Bergmagie“ mit eigenem Pool, eigener Sauna und Kamin im Wohnbereich. Sie bietet, was ihr Name verspricht: magische Urlaubsmomente mit sensationellem Blick auf die Großarler Berglandschaft. Aber auch ihre kleineren Schwestern, die Suiten „Hochgefühl“ (156 Quadratmeter) samt Außensauna und Whirl-
pool sowie „Sterndlgucker“ (80 Quadratmeter), stehen ihr in nichts nach. In der weitläufigen Wasser- und Saunawelt lässt es sich dazu nach Lust und Laune relaxen und planschen. Erholung vom Alltag bietet der moderne Spa mit verschiedenen Saunen mit täglichen Aufgüssen, entspannt wird in einem der acht Ruheräume. Der 25 Meter lange, beheizte Außenpool lädt auch an kühleren Tagen ein, seine Bahnen zu ziehen – Bergpanoramablick stets inklusive. Der Nesslerhof verwöhnt nicht nur mit regionalen Hochgenüssen und Fleisch aus der hauseigenen Metzgerei, sondern besticht auch durch seine ideale Lage: Im Tal der Almen erwartet Aktivurlauber ein abwechslungsreiches Wanderangebot, im Winter ermöglicht die Bergbahn direkt gegenüber dem Hotel bequemes Ski-in-Ski-out mit Einstieg in die Skiregion Ski Amadé .
HOTEL NESSLERHOF Unterbergstraße 50, 5611 Großarl Tel.: 06414/81200, info@nesslerhof.at
www.nesslerhof.at
über den Dächern von Mühlau
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Deisl vereint außergewöhnliches Design und traditionelle Konstruktionsformen mit einem breiten Repertoire an innovativen und natürlichen Materialien, hochwertigen Oberflächenveredelungen und smarter Wellnesstechnik.
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HEISS AUF HITZE
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ie spinnen mitnichten, die Finnen, denn das Saunieren ist außerordentlich gesund und gehört nicht umsonst zur dortigen Folklore. Auch in unseren Breiten erfreut sich das Schwitzen – allein oder in kleiner Gruppe – gerade in der kalten Jahreszeit höchster Beliebtheit. Das Vorhandensein unterschiedlicher Saunen gehört in den weitläufigen Wellnesslandschaften hiesiger Hotels fast schon zur Grundausstattung. Aus guten Gründen. Die Wirkung der Sauna ist so entspannend wie gesundheitsfördernd. Sobald man eintritt, wird der ganze Körper von wohlig warmer bis anregend heißer Luft und je nach Saunaart unterschiedlich hoher Luftfeuchtigkeit eingehüllt. Dazu kommt der Duft von Holz und das Knistern sowie Klacken des Saunaofens. Und Stille. Meistens zumindest. Saunieren hilft dabei, den Körper zu reinigen und zu entgiften, wirkt positiv auf das vegetative Nervensystem und stärkt das Immunsystem. Regelmäßige Saunagänge machen die Haut reiner und geschmeidiger. Während der Schwitzphase steigt die Körpertemperatur auf bis zu 39 °C. Dieses künstliche Fieber bringt das Immunsystem in Schwung. Besonders wichtig ist es, sich nach dem Saunagang gut abzukühlen – am besten nach dem Duschen in einem Kaltbad. Das entspannt die Muskulatur, regt Kreislauf und Stoffwechsel an und erzeugt Wohlbefinden. Ein Saunagang reinigt den Körper ebenso gründlich und schonend wie den Geist.
DAMPF MACHEN
Zu den besonderen Saunaerlebnissen gehört zweifellos der Aufguss. Dabei wird mit einem Schöpfer aus einem Holzeimer wohldosiert Wasser auf den mit bis zu 500 °C heißen Steinen gefüllten Ofen gegossen. Für den dabei unter den typischen Zischlauten entstehenden Dampf haben die Finnen sogar ein eigenes Wort kreiert, das uns im
© DEISL.COM – SAUNA & WELLNESS
Obwohl das Wort Sauna finnischen Ursprungs ist, haben die Finnen entgegen landläufiger Meinung das Schwitzen nicht erfunden. Eigentlich aber ist es völlig egal, woher die Schwitzstuben kommen, denn unterm Strich zählt nur eines: Sauna ist super!
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Bereits die frühesten Kulturen kannten die heilsame Wirkung des Schwitzens. Ein Feuer, Steine und ein Zelt – so ungefähr muss man sich die Anfänge einer Sauna vorstellen. Und letztlich ist damit schon die erste Variante gar nicht so weit weg von der heutigen.
Deutschen noch fehlt: Löyly. Ausgesprochen wird es unter Aufbietung von reichlich Umlauten als der „Löülü“. Naturgemäß sind die höchstgelegenen Plätze in der Sauna immer die heißesten. Hier kann der Löyly schon einmal hart an der Schmerzgrenze sein. Hierzulande ist bei Aufgüssen das Wasser im Saunakübel nicht selten mit ätherischen Ölen aromatisiert. Dann riecht es in der Sauna eben nach Zirbenwald, Zitrusfrüchten, Zypressenholz oder anderen Aromen. Erlaubt ist, was gut riecht und gut tut. Dem professionellen Saunameister oder einem
sonstigen Saunaveteranen obliegt es, beim Aufguss den Saunadampf im Raum gleichmäßig zu verteilen. Das geschieht meist mit einem frischen Handtuch oder einem großen Fächer. Aufgüsse werden regelrecht zelebriert und können landestypisch sehr unterschiedlich ausfallen. Der Salz-Aufguss, bei dem der Körper zwischendurch mit grobem Salz eingerieben wird, ist ein Peeling für die Haut und wirkt schweißtreibend und desinfizierend. Mit seiner hautreinigenden und pflegenden Wirkung ist auch der Honig-Aufguss ein süßes Saunavergnügen.
eco.life
48 HEREINSPAZIERT UND LOSGESCHWITZT Immer mehr Menschen lernen das Saunieren zu schätzen – so sehr, dass Saunen vermehrt den eigenen Wohnraum erobern. Die Möglichkeiten sind auch hier vielfältig. Die meisten Saunen werden dabei individuell für den Kunden hergestellt und passgenau in meist bestehende Räume integriert. Glücklich, wer die Sauna schon im Neubau mitdenken kann. Früher fand man die gute Schwitzstube meist im Keller, heute kann sie (fast) überall stehen. Trendbewusst im Bad, als Highlight im Wohnraum, für alle mit einem Wellnessraum Gesegneten ebendort oder im Freien. In einer Sauna schwitzt es sich eigentlich überall gut und mittlerweile sind Technik, Design und Architektur derart ausgereift, dass sie kaum für Einschränkungen sorgen. Der heimische Saunahersteller Deisl hat sich auf die Planung und Umsetzung maßgeschneiderter Sauna- und Wellnessprojekte spezialisiert. In der Steiermark und in Tirol von Hand gefertigt entstehen moderne Sauna-Unikate und Wellnessoasen für den Innen- und Außenbereich, die sich harmonisch in das persönliche Wohn- und Wellnesskonzept einfügen. „Im Einklang mit der Architektur realisieren wir Ent-
spannungsoasen, die Menschen und ihre Lebensräume auf vielschichtige Weise bereichern. Dazu sagen wir Individuellness“, so Geschäftsführer Josef Deisl, dem wir ein paar Fragen gestellt haben.
ECO.NOVA: Was sollte man bei einem Saunakauf besonders beachten? JOSEF DEISL: Der Saunakauf ist eine langfristige Entscheidung. Normalerweise kauft man sich im privaten Bereich eine Sauna für 20 Jahre und mehr, also oftmals einmal im Leben. Da sollte die Chemie zwischen dem Saunabauer und dem Kunden stimmen. Bei Deisl kümmert sich ein persönlicher Planer oder eine persönliche Planerin vom Erstkontakt bis zum ersten Aufguss und darüber hinaus um Ihr Projekt, Ihre Anliegen und Vorstellungen. Natürlich ist auch die Bauweise der Sauna ausschlaggebend dafür, wie lange Sie in der neuen Sauna Wellnessmomente genießen können. Hier empfehle ich klar eine maßgeschneiderte Lösung anstatt der Sauna von der Stange. Eine Sauna nach Maß können Sie nahezu in jeden Raum formschön und stilvoll integrieren. Der vorhandene Nutzraum wird bestmöglich ausgenutzt und auch die Ausstattung ist auf Ihre Wellnessbedürfnisse zugeschnitten. So werden Sie bestimmt länger Freude an der Sauna haben und diese
auch in Ihr Wellnessritual integrieren. Weitere Argumente, die beim Saunakauf ausschlaggebend sein sollten, sind etwa eine ökologische Bauweise, Regionalität und der Einsatz von heimischen Hölzern. Welche Räume eignen sich für eine Sauna bzw. wo lässt sich die Sauna nachträglich in ein Haus oder die Wohnung integrieren? Während bis vor wenigen Jahren die Sauna im Keller versteckt wurde, ist sie heute ein architektonisch aufwendig inszeniertes Designelement, das zum Teil des Lebensraumes wird. Besonders geeignet und oft genutzt werden Badezimmer, ehemalige Kinderzimmer oder Terrassen. Selbst in Kleiderschränke, Container und Bauwägen haben wir schon Saunen eingebaut. Im Grunde eignet sich nahezu jeder Innen- und Außenraum, da individuelle Saunen an die räumlichen und architektonischen Gegebenheiten angepasst werden können. Wie viel Platz sollte man für eine Sauna einplanen? Oft verbirgt sich hinter einer kleinen ungenutzten Ecke das Potential für eine Wellnessoase. Bereits zwei mal zwei Meter reichen aus, um eine Sauna für vier Personen anzulegen. Aber auch kompaktere Lösungen sind zum Beispiel mit Unterbank-
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Das Baden hatte in der Geschichte der menschlichen Körperkultur meist einen Stellenwert, der weit über das bloße Reinigen hinausging. Das Bad hatte soziale und kulturelle Bedeutung. Vielfach hat die körperliche Reinigung auch die symbolische Funktion der seelischen Entschlackung.
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oder Hinterwandöfen und einer cleveren Liegenanordnung möglich. Schon ab zwei Quadratmetern lassen sich kleinste Flächen im Bad, Wohnraum oder sogar am Balkon mit einer maßgeschneiderten Sauna ausstatten. Ganz gleich, ob Dachschrägen, Erker und Stiegen den Wohn- oder Nassraum beschneiden, mit planerischem Fingerspitzengefühl kann ein erfahrener Planer nahezu überall einen maßgeschneiderten Wellnesstraum verwirklichen. Die Wellnessbedürfnisse werden dabei immer vielschichtiger und müssen mit dem wenigen zur Verfügung stehenden Wohnraum vereinbar sein. Clevere und kompakte All-in-one-Lösungen aus Sauna, Biosauna, Warmluftbad, Farblichtund Infrarotanwendungen sind aktuell sehr gefragt. Im Saunadesign erfreuen sich vor allem der Einsatz von großflächigen Glaselementen wie Panoramafenster oder Übereckverglasungen sowie indirekte LED-Beleuchtungen seit Jahren besonderer Beliebtheit. Beim Einsatz von Glas ist allerdings das gesunde Verhältnis von Glas und Holzelementen entscheidend, damit sich auch ein gutes Wärmeklima entwickeln kann.
Sie verzichten bei Ihren Saunen bewusst auf synthetische Isolierungen und bauen vorrangig in Massivholz-Blockbauweise. Warum? Das Holz macht die Qualität jeder Sauna sicht- und spürbar, daher legen wir besonderes Augenmerk auf die sorgfältige Auswahl hochwertiger Hölzer aus besten Lagen und nachhaltig bewirtschafteten Wäldern. Wir greifen dabei bewusst auf drei im Saunabau bewährte Hauptholzarten zurück – Fichte, Zirbe und Zeder –, da sie in den Saunen ein besonders intensives und natürliches Wärmeklima entfalten. Am liebsten bauen wir ungesperrte Vollholzkonstruktionen und vereinen dabei moderne Gestaltungsansätze mit einer bewährten, traditionellen Bauweise, nämlich einer Steckkonstruktion aus vier Zentimeter
starken Blockbohlen. Die Massivholzsauna braucht zwar etwas länger zum Aufheizen als eine Elementsauna bzw. Sauna mit Zwischenisolierung, weil die Holzmasse die Wärme so ähnlich speichert wie ein Kaminofen mit viel (keramischer) Speichermasse, dafür ist die Wärme länger anhaltend und „wohliger“ durch die Speicherleistung des Holzes bzw. des atmungsaktiven Kerns. Für Sonderlösungen – sprich Saunen in Sandwichbauweise – greifen wir auch auf die Natur zurück und verwenden ausschließlich hochwertige Schafschurwolle. Dieser natürliche Werkstoff garantiert ein gutes und natürliches Saunaklima. Wohin gehen die aktuellen Saunatrends? Ganz klar in Richtung Smart Home und Private-Spa-Lösungen mit umfangreichem Wellnessprogramm. Die Klimavielfalt einer Kombinationssauna lässt sich heute per Smartphone steuern und mit persönlich abgestimmten Wellnessprofilen in ein abwechslungsreiches Feuchte-Warmluftbad
verwandeln. Die smarte Sauna kennt die individuellen Vorlieben jedes Familienmitgliedes und bietet für alle ein optimales – das heißt bedürfnisorientiertes – Wellnessprogramm. Natürlich ist auch Nachhaltigkeit ein Thema. Unser Bestreben bei Deisl ist es, nachhaltig zu wirtschaften, mit ökologischem Bewusstsein und Liebe zur Region. Wir achten darauf, Ressourcen gewissenhaft einzusetzen und hochwertige, langlebige Produkte zu schaffen. Was ist Ihr persönliches Lieblingsfeature in der Sauna? Mein persönliches technisches Lieblingsfeature ist die Anbindung der Sauna an eine Haussteuerung. So wird die Sauna Teil des Smart Home und lässt sich kinderleicht vom Smartphone und komfortabel über die Bedienungspanels der Haussteuerung vorheizen und steuern. Geht es um das Design der Sauna, so spielt für mich Licht eine ganz wesentliche und leider vielfach unterschätzte Rolle. Die Lichtgestaltung der Sauna hat bei vielen Projekten mit offener Saunaarchitektur eine wesentliche Wirkung auf die Stimmung im ganzen Raum. Hier gibt es enormen Gestaltungsspielraum, es können bewusst Akzente und Highlights gesetzt und die Stimmung auf die Wellnessbedürfnisse der Nutzer abgestimmt werden. Mich persönlich fasziniert auch nach wie vor der aromatische Eigenduft des Holzes. Ich bin ein großer Fan der Zirbe. Ihr Holz enthält ätherische Öle und Harze, die seit jeher als Naturheilmittel verwendet werden und in der Sauna für einen angenehmen, langanhaltenden Duft sorgen. Da braucht es keine zusätzlichen Duftstoffe mehr.
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MEISTER DES LEICHTEN DESIGNS Der neue Beolab 8 der dänischen Klang- und Designschmiede Bang & Olufsen ist ein Surround-Sound-Kraftpaket mit raumfüllender Klangtreue. Er ist maximal flexibel, lässt sich überall unkompliziert platzieren und passt sich jeder (Raum-)Situation an.
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it dem Beolab 8 ist Bang & Olufsen eine weitere Lautsprecher-Sensation gelungen und mit ihr ein Multitalent mit kraftvollem, detailreichem HD-Klang – egal, ob solo oder im harmonischen Zusammenspiel. Ein spezielles Mikrofon erfasst dabei die Umgebung und sorgt für eine angepasste, kristallklare und klangtreue Wiedergabe. Über die zentrale Mozart-Plattform lässt sich über WLAN oder Bluetooth unkompliziert eine Verbindung aufbauen, was für praktisch unbegrenzte Streamingmöglichkeiten sorgt. Die intuitive gläserne Bedienoberfläche reagiert auf Berührung. „Inspiriert durch die Highend-Beolab-
Der Beolab 8 ist so konzipiert, dass er aus jedem Blickwinkel gut aussieht, unabhängig davon, wie und wo der Lautsprecher platziert wird.
Reihe war es unser Ziel, für den Beolab 8 die akustische Essenz der beeindruckenden Lautsprecher in ein kompaktes Format zu destillieren“, sagen die Klangexperten. Was ganz wunderbar gelungen ist. Der Beolab 8 funktioniert als eigenständiger Lautsprecher, fühlt sich aber vor allem in Gesellschaft besonders wohl. Als Duo sorgt er für ein unvergleichliches Stereoerlebnis, lässt sich aber auch mit TV-Geräten und Soundsystemen verbinden, die älter als 30 Jahre alt sind. Die vier schlank-skulpturalen Standvarianten sind wahre Kunstwerke, die Auswahl an verschiedenen Bezügen erweitert die Individualisierungsmöglichkeiten zusätzlich. PR
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CORTHEA
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Die CORTHEA-Gartenvilla im Innenhof des historischen Palais Trapp in Innsbruck steht den Mitgliedern auch für eigene Events zur Verfügung.
CORTHEA – ÖSTERREICHS ERSTER GESUNDHEITSUND WELLNESSMEMBERSHIP-CLUB Sind Member-Clubs hierzulande generell eher selten, so kann CORTHEA mit seiner einzigartigen Auswahl an hocheffektiven, teils mit dem NASA Research Center entwickelten High-Performance-Geräten im Bereich Bewegung und Fitness, Ernährung, Regeneration und Anti-Aging mit Recht als außergewöhnlich bezeichnet werden. TEXT: BARBARA LIESENER
CORTHEA
Mit CORTHEA ist in Innsbruck ein Ort wie kein anderer entstanden, dessen Leistungen für Mitglieder so umfassend und vielseitig für Körper, Geist und Seele sind wie in den Clubs der Metropolen dieser Welt – und noch effizienter.
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inen Wellbeing-Ort dieser Güteklasse vermutet man in großen Weltmetropolen. Dass ein alle Aspekte von Körper, Geist und Seele umfassendes, ganzheitliches Konzept im Herzen der Tiroler Landeshauptstadt verwirklicht wurde, ist Marie Haim-Swarovski, Paul Scheithauer und Stephen Thompson zu verdanken. Die von den Gründer*innen kreierte Vision wurde von renommierten Mediziner*innen, Biochemiker*innen, Sportwissenschaftler*innen und Therapeut*innen unter Berücksichtigung neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse umgesetzt. So ist in Innsbruck ein Ort wie kein anderer entstanden, dessen Leistungen für Mitglieder so umfassend und vielseitig sind wie in den Clubs der Metropolen dieser Welt – und noch effizienter.
DIE PHILOSOPHIE
CORTHEA richtet sich an all jene, die ihr persönliches Wohlbefinden, ihre Gesundheit und ganzheitliche Lebensqualität langfristig optimieren und erhalten möchten. Physisches und psychisches Wohlgefühl beruhen zu großen Teilen auf vier Säulen: der Qualität von Bewegung, Ernährung, Regeneration und mentaler Stärke. Der dadurch gestartete Verjüngungsprozess ist die wohltuende Krönung der von den CORTHEA-Spezia-
list*innen für ihre Mitglieder individuell zusammengestellten Programme. Vorab werden im Rahmen von Erstgesprächen, einem allgemeinmedizinischen Check-up, einer sportmedizinischen Status-quo-Erhebung und einer Mikrobiom-Analyse klare Ziele ermittelt. Jedem Mitglied wird ein Team aus medizinischen Expert*innen und Sportwissenschaftler*innen zur Seite gestellt. Begleitete Trainingseinheiten sorgen für Motivation, Ausdauer, Kontinuität sowie hohe Effizienz durch die korrekte Umsetzung der Methoden. In Ergänzung zu den High-Performance-Geräten sind die CORTHEA-Spezialist*innen auch in der Heilmethodik verschiedenster Massagetechniken geschult. Mitglieder können Massageanwendungen ebenso wie regelmäßige Yoga-, Pilates- oder Meditationskurse in Anspruch nehmen.
DIE LOCATION
Weg vom Trubel der Innsbrucker Innenstadt, in bester Lage, eingebettet in der traumhaften Gartenlandschaft des historischen Palais Trapp, liegt das elegante Townhouse. Auf dem Weg dorthin verteilen sich Pavillons für Massagen und Gruppenkurse. Das Erdgeschoss der Gartenvilla beherbergt
DIE TRAININGSGERÄTE VASPER Außer bei CORTHEA gibt es dieses gemeinsam mit dem NASA Research Center entwickelte HightechGerät nur an zwei weiteren Orten in ganz Europa. An den Oberschenkeln und Oberarmen werden Kompressionsmanschetten mit flüssiger Kälte angebracht. Durch klassisches Intervalltraining werden Kraft, Ausdauer und Muskelmasse aufgebaut. Stoffwechsel und Fettverbrennung werden gesteigert, Stresshormone abgebaut und die Ausschüttung von Glückshormonen gefördert. In nur 21 Minuten werden so Ergebnisse erzielt, für die man mindestens 90 Minuten aufwenden müsste.
ICAROS
In einer Plank-Position fliegt man mit dem Hightech-Trainingsgerät virtuell durch die Alpen oder erkundet spannende Unterwasserlandschaften. Gesteuert wird es mit der Verlagerung des Körpergewichts in allen räumlichen Dimensionen. Die intensiven Workouts trainieren Tiefenmuskulatur, Koordination und Reflexe. Icaros wird im Sport-, Kraft- und Rehabilitationstraining eingesetzt.
KÄLTEKAMMER
In der Kältekammer wird der Körper für drei Minuten Temperaturen von bis zu minus 110 Grad ausgesetzt, was einen entzündungshemmenden, hautstraffenden und verjüngenden Effekt auf den ganzen Körper ausübt. Durch die Kälte werden auch Endorphine ausgeschüttet, das gesamte Immunsystem gestärkt und Durchblutung, Stoffwechsel und Fettverbrennung angeregt, sobald der Körper daran arbeitet, wieder auf Normaltemperatur zu kommen. Ganz nebenbei werden so bis zu 800 Kalorien verbrannt.
NOVOTHOR
FOTOS: © HANNES KLÄGER/CORTHEA
Durch Hightech unterstütztes Intervalltraining wird am Vasper in kurzer Zeit Kraft, Ausdauer und Muskelmasse aufgebaut.
Das elegante Entree des öffentlich zugänglichen CORTHEA Concept Stores
In den Wintermonaten leidet man in mitteleuropäischen Breitengraden oft an chronischem Lichtmangel. CORTHEA bietet mit dem einzigen NovoTHOR Österreichs die effizienteste Lichttherapie, womit in nur 15 Minuten die Durchblutung gefördert, Entzündungsreaktionen vermindert, die Muskulatur regeneriert und die körpereigene Abwehrkraft und die Kollagenproduktion gesteigert werden. Regelmäßige Anwendungen helfen bei chronischen Schmerzen und heben sowohl die Stimmung als auch das allgemeine Wohlbefinden nachhaltig. Durch die erhöhte körpereigene Kollagenproduktion wird schon nach acht Anwendungen ein natürlicher Verjüngungseffekt erzielt.
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CORTHEA
HÖHENTRAINING Die IHHT (Intervall/IntermittierendeHypoxie-Hyperoxie-Therapie) steht für eine Form des stimulierten Höhentrainings zur Verbesserung der Energiegewinnung in den Mitochondrien (Zellkraftwerken). Höhentraining führt neben anderen positiven Effekten zu einer spürbaren Steigerung der körperlichen Leistungsfähigkeit und einer deutlichen Gewichtsabnahme. Bei CORTHEA wird die Therapie mit anderen Trainingseinheiten kombiniert, was zusätzliche positive und langfristige Effekte auf den menschlichen Organismus hat. Nach nur 15 Einheiten steigt der Fettstoffwechsel um bis zu 70 Prozent und verjüngt die Zellen messbar.
Der NovoTHOR bietet die effizienteste Lichttherapie in ganz Österreich.
In den Pavillons finden Massageeinheiten und Gruppenstunden statt.
einen Salon, wo Mitglieder und ihre Gäste basierend auf dem CORTHEA-Ernährungskonzept aus einem hochwertigen Angebot an gesunden Speisen und Getränken wählen können. Im Obergeschoss befinden sich die einzeln vergebenen Umkleidesuiten, von denen aus man zu den direkt angeschlossenen Trainings- und Anwendungsräumen, dem Bewegungslabor und den Regenerationsgeräten gelangt. Im Innenhof des Palais Trapp liegt der öffentlich zugängliche Concept Store, welcher von Nahrungsergänzungsmitteln über Bio-Naturkosmetik auch hochwertige Wellness-, Yoga- und Sportbekleidung anbietet. Insidertipp: Hier findet man auch perfekte Geschenke!
Mitglieder stets oberste Priorität hat. Die Trainingsgeräte und Anwendungen entsprechen dem neuesten Stand der Forschung und wurden in Zusammenarbeit mit führenden sportwissenschaftlichen Einrichtungen und Universitäten zusammengestellt. So werden beste Ergebnisse – sowohl spürbar als auch nach außen hin sichtbar – mit geringem Zeitaufwand erzielt. Kurzum erreicht man bei einem korrekt durchgeführten Training in einem Fünftel der Zeit die gleiche Wirkung. CORTHEA ist der Ort für die kurze persönliche Auszeit mitten im Alltag mit höchster Trainingseffizienz. PR
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Das Biofeedback-gesteuerte Training dient als ideale Optimierung für fast jede sportliche Disziplin und ermöglicht, Bewegungsabläufe mit maximaler Kontrolle und exakt definierten Leistungsparametern auszuführen. Das System erlaubt die perfekte Durchführung hunderter Übungen mit einem Fokus auf Körperhaltung, Funktionstraining, Gleichgewicht und Kraftaufbau. So wird das gelenkschonende Erreichen athletischer und ästhetischer Ziele ermöglicht.
WALKER VIEW
Das Gerät, das aussieht wie ein einfaches Laufband, ist ein hochsensibles Analyselabor, das exakte Lauf- und Ganganalysen durchführt. Die Ergebnisse erlauben Mitgliedern, ihre (Geh-) Haltung und die Belastung auf den gesamten Bewegungsapparat zu verbessern. Darüber hinaus ist es ein hocheffektives Trainingsgerät.
WENN HIGHTECH TRADITION ERGÄNZT
CORTHEA setzt auf höchste Effizienz und Achtsamkeit, wobei das Wohlbefinden der
CORTHEA Palais Trapp Maria-Theresien-Straße 38 6020 Innsbruck Tel.: 0512/237 888 home@corthea.com
www.corthea.com
MEMBERSHIP - PAKETE
Die Umkleidesuiten werden einzeln vergeben und sind direkt an die Trainings- und Anwendungsräume, das Bewegungslabor und die Regenerationsgeräte angeschlossen.
CORTHEA bietet vier verschiedene Membership-Pakete an. So gibt es neben „Basic“ und „Seamless“ auch eine „International“ und eine „Flexible“ Mitgliedschaft, die es ermöglicht, nach dem Check-up zu Beginn der Mitgliedschaft Anwendungen einzeln zu buchen. Alle MembershipPakete eröffnen den Mitgliedern Zugang zur Infrastruktur inklusive Salon (Restaurantbereich) und Anwendungsräumen. Mitglieder haben zusätzlich die Möglichkeit, Freunde in den Salon einzuladen oder die gesamte Gartenvilla außerhalb der Öffnungszeiten für eigene private oder berufliche Veranstaltungen zu mieten. Mitgliedschaftspakete beginnen bei monatlich 270 Euro.
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Die Wetscher Wohngalerien im Zillertal – Österreichs erste Adresse für schönes Wohnen.
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BEAUTY IS AN ATTITUDE Ja, da hat sie schon recht, die Josephine Esther Mentzer, besser bekannt als Estée Lauder. Aber Schönheit kann man eben auch sehen. Hier ein paar Nachhelferleins.
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„Was zur Sünde reizen soll, das muss schön sein.“ MARTIN LUTHER (JA, EHRLICH!)
REVOLUTIONÄR
Eine verstärkte transdermale Absorption der Inhaltsstoffe mit gesteigerter Mikrozirkulation führt in „heal“ als Teil der Medical-SkinCare-Linie von The Face by Pure Cell zu einer Sauerstoffanreicherung des Gewebes mit beschleunigter Heilung und Neubildung von Kollagen und Elastin. Das Spray ist äußerst effektiv in den Bereichen Anti-Aging und zur Wundregeneration einsetzbar. Erhältlich in den Ordinationen von Dr. Markus Handle in Innsbruck, Wien und Baar/Zug.
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Auch wenn man generell wenig Make-up trägt, eine Pudergrundierung macht immer Sinn. Die Loose Base von glo skin beauty ist echt super! Um 58 Euro erhältlich im Kosmetikinstitut Aurora in Innsbruck.
BRUSTCHIRURGIE ANDERS
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ei Brustoperationen werden Implantate oft unter den Brustmuskel gelegt. Dies entspricht nicht mehr dem Goldstandard der Medizin. Oft ist genau dies die Ursache für starke Schmerzen, eine hohe Komplikationsrate und das Abrutschen des Brustgewebes. Letzteres ist eine der häufigsten Indikationen für eine Korrektur-OP zur Verbesserung der Ästhetik. Wenn erforderlich, sollte die gesamte Kapsel(fibrose) mitentfernt und der Brustmuskel rekonstruiert werden. Dieser wirkt als Atemhilfsmuskel (Sport) und Stabilisator der Schulter. Durch eine direkte Positionierung auf dem Brustmuskel und Eigenfetttransfertechniken werden natürlichere Resultate erzielt, bieten eine raschere Erholungsphase, minimalste Schmerzen und Langlebigkeit. Das Verrutschen von Implantaten wird durch die Verwendung von polyurethanbeschichteten Implantaten zur Gänze vermieden. Zudem sinkt das Kapselfibrose-Risiko deutlich. Bei plastischen Eingriffen muss die Intakheit der körpereigenen Anatomie und Funktion gewahrt werden. PR
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Durch regelmäßiges Training kann sich der Stoffwechselumsatz und damit der Bedarf an bestimmten Nährstoffen erhöhen. Biogena Sports – Essentials bietet die optimale Basisversorgung mit 20 Mikronährstoffen für mehr Energie, Fokus, Muskelkraft, Ausdauer und Leistung. 120 Kapseln um 64,90 Euro unter www.biogena.com.
„Charme ist der unsichtbare Teil der Schönheit, ohne den niemand wirklich schön sein kann.“ SOPHIA LOREN
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HAUT UND HAAR
FEUCHTIGKEITSSPENDER
Die kuscheligen Herbst- und Winterabende sind perfekt für etwas #Metime. Denn vor allem in der kalten Jahreszeit tut Selfcare nicht nur der Seele gut. Eine reichhaltige Pflegeroutine ist auch wichtig, um Haut und Haar gegen die rauen Temperaturen zu wappnen. Lush zeigt, wie’s geht – unter anderem mit dem reichhaltigen Tofu Cream Shampoo. Das zaubert glänzendes Haar. 180 ml um 25,95 Euro unter www.lush.com.
Die Winterzeit ist eine Herausforderung für unsere Gesichtshaut. Die Hydro Foam Mask von QMS Medicosmetics ist eine intensiv feuchtigkeitsspendende, leicht straffende Schaummaske und das perfekte Helferlein. Um 61 Euro gesehen im Kosmetikinstitut Aurora in Innsbruck.
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RIML AESTHETICS
DIE BESTE VERSION VON SICH SELBST Dem eigenen Schönheitsideal möglichst nahe zu kommen, das wünschen wir uns doch insgeheim alle ein wenig. Privatdozent Dr. Stefan Riml hilft mit seinem Zentrum für Ästhetik und Wohlbefinden, diesem individuellen Ideal seiner Patient*innen näherzukommen. T E X T : D O R I S H E LW E G
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Tagesklinische und ambulante Operationen können im modern ausgestatteten Operationssaal in Sistrans in örtlicher Betäubung oder Vollnarkose durchgeführt werden.
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in kleines Fältchen hier, ein Nasenhöckerchen da, mit seinem hohen Qualitätsanspruch ist es Privatdozent Dr. Stefan Riml in erster Linie wichtig, das persönliche Schönheitsempfinden seiner Patient*innen kennenzulernen. „Ich möchte herausfinden, was meine Patient*innen schön finden und was sie gerne möchten, da hat jeder sein individuelles Schönheits-
ideal“, weiß der erfahrene plastische Chirurg. Denn in Sachen Schönheit ist nicht nur höchste fachliche Kompetenz gefragt, sondern vor allem auch Einfühlungsvermögen. Und genau dem hat sich Dr. Riml mit seinem Team im Zentrum für Ästhetik und Wohlbefinden verschrieben. Mit einer Kombination aus medizinischer Kosmetik und plastischer Chirurgie auf höchs-
tem Niveau können Besucher*innen hier ihrem persönlichen Schönheitsideal in einem diskreten Wohlfühlambiente in aller Ruhe näherkommen.
VOLLES SPEKTRUM DER ÄSTHETISCHEN CHIRURGIE
Von wenig invasiven Behandlungen wie Botox-Behandlungen bis hin zu operati-
RIML AESTHETICS
Vertrauensbasis: Einfühlungsvermögen und ausführliche Beratung sind der Grundstein für ein perfektes Ergebnis.
ven Eingriffen hält riml aesthetics das volle Spektrum der Schönheitschirurgie bereit. Ein hochmoderner Operationssaal mit Aufwachraum auf dem letzten Stand der Technik ermöglicht kleine Eingriffe in örtlicher Betäubung ebenso wie Operationen in Vollnarkose mit einem kompetenten Anästhesisten. Als jahrelanger Leiter der plastischen Chirurgie des Brustzentrums St. Gallen in der Schweiz ist unter anderem die Brustchirurgie ein Spezialgebiet des erfahrenen Chirurgen. Brustvergrößerungen mit Implantaten oder Eigenfett sind im diskreten Zentrum in Sistrans ebenso möglich wie Brustverkleinerungen oder -straffungen. Weitere Schwerpunkte liegen in der Gesichtschirurgie wie Nasenkorrekturen, Ohrenanpassungen oder Lidstraffungen. „Während Unterspritzungen mit Botox oder Hyaluron keinen dauerhaften Effekt erzielen und in der Regel zweimal im Jahr durchgeführt werden sollten, liefern operative Eingriffe wie Facelifts bleibende Effekte und können den Zahn der Zeit gerne mal für fünfzehn Jahre zurückdrehen“, so Dr. Riml. Um operative Eingriffe zu vermeiden und Falten erst gar nicht entstehen zu lassen, rät der Experte schon in jungen Jahren mit medizinischer Kosmetik oder minimalinvasiven Verfahren zu starten, „damit die Falten erst gar nicht kommen“. Das Fachgebiet der plastischen Chirurgie reicht jedoch von Kopf bis Fuß und so stehen Straffungen der Bauchdecke, der Arme oder Beine, Fettabsaugungen oder Genitalkorrekturen ebenso an der Tagesordnung wie vertiefte Handchirurgie.
VERTRAUEN UND DISKRETION
Nahe am Zentrum und doch abseits im Grünen befinden sich die Räumlichkeiten ge-
Auf Wunsch finden Patient*innen nach einem Eingriff in den Beauty Apartments mit entsprechender Nachsorge Ruhe und Erholung.
schützt vor neugierigen Blicken und bieten auf Wunsch mit den Beauty Apartments nach einem Eingriff Erholung unter größtmöglicher Wahrung der Privatsphäre. In ausführlichen Beratungsgesprächen klärt der versierte Ästhet seine Patient*innen nicht nur über die Behandlungsmöglichkeiten und ihre etwaigen Risiken auf, sondern nimmt sich viel Zeit, um ihre Wünsche und Erwartungen bestmöglich zu ergründen und zu erfüllen. „Die Gespräche
dauern in der Tat meist wesentlich länger als der Eingriff an sich“, sagt Riml und ergänzt: „Bei Operationen müssen zwischen Beratungsgespräch und Eingriff mindestens zwei Wochen Bedenkzeit eingehalten werden.“ Dieses menschliche Einfühlungsvermögen gepaart mit der hohen fachlichen Kompetenz schafft Vertrauen. Und Vertrauen ist essenziell, um sich für einen Eingriff in die Hände eines Spezialisten zu begeben. riml-aesthetics.com
„Das Streben nach Perfektion ist ein Merkmal unserer Zeit. Für immer mehr geht dieses so weit, über eine Schönheitsoperation nachzudenken.“ STEFAN RIML
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eco.life
MUT MIT DUFT Lavendel kann federleicht eine kleine Weltgeschichte schreiben. Mit Episoden, die einen Bogen von Kleopatra über Hildegard von Bingen oder die Pest hin zu erstaunlichen wissenschaftlichen Studien der Gegenwart spannen. Das jüngste Kapitel dieses violetten Büchleins wird in Tirol geschrieben. In Wildermieming, um genau zu sein, wo Herbert Jäger seinen Lavendelblüten herrliche Heilkräfte entlockt. Und überrascht. TEXT: ALEXANDRA KELLER
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b diese Geschichte nun wahr ist oder nicht, ist eigentlich egal, denn prickelnd ist sie allemal. Ihr Schauplatz ist das Schlafgemach von Kleopatra, der für ihre politische Gewitztheit, Schönheit und Verführungskunst berühmten ägyptischen Königin. Vor rund 2.070 Jahren regierte sie als letzte Pharaonin das Pyramidenreich, das die römischen Feldherren – allen voran Julius Cäsar – ziemlich reizte. Auch mit ihm soll Kleopatra ein Techtelmechtel gehabt haben, doch ihre große Liebe war einer seiner Nachfolger: Marcus Antonius. Um ihn erst zu betören und dann zu verführen, soll die antike Füchsin den Duft von Lavendel eingesetzt haben. Zeugen dafür gibt es leider keine, doch kann eine hohe Konzentration von Lavendelöl narkotische Wirkungen zeigen. Vielleicht waren sie es, die den tragischen Helden umhauten. Vielleicht auch nicht. Fix ist jedenfalls, dass die Ägypter die duften Wirkstoffe der kleinen violetten Blüten bei der Mumifizierung ihrer Toten verwendet haben. In der Antike ist auch der Name der farbenfrohen Pflanze entstanden. In Rom wurde Lavendel wegen seiner beruhigenden, für die Haut wohltuenden und fein riechenden Eigenschaften zum Baden und Waschen genutzt. „Lavare“, das lateinische Wort für waschen, ist etymologische Patin des Lavendel, dessen heilsamer Siegeszug von vielen klingenden Namen begleitet wird. Nachdem die Dampfdestillation, also das ziemlich nützliche Zauberspiel zwischen Erhitzen und Abkühlen beziehungsweise Verdampfung und Kondensation, auch in Europa ätherische Öle aus dafür geeigneten Heilpflanzen herstellen ließ, verwendete die mittelalterliche Universalgelehrte Hildegard von Bingen das so gewonnene Lavendelöl, um Zahn- und Kopfschmerzen zu lindern. Ein paar hundert Jahre später tat das auch Paracelsus und Anfang des 17. Jahrhunderts wurde zudem beschrieben, wie aufgedrehte Kinder mit La-
Angesichts der Lavendelmeere, die in der Provence wogen, und wohlwissend, dass die robuste Pflanze hauptsächlich im mediterranen Raum zu Hause ist, überrascht der Blick auf die Lavendelfelder am 900 Meter hoch gelegenen Mieminger Plateau. Sie wecken Neugier.
vendelwasser beruhigt werden können. Zu den historischen Lavendelanekdoten zählt auch, dass sich die Pestdoktoren zum Schutz vor dem schwarzen Tod mit Lavendel getränkte Lappen in die schnabelartigen Gesichtsmasken steckten.
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Die Wirkung von Lavendel zieht sich wie ein violetter Faden durch die Geschichte von Leiden und Heilen. Federleicht kann mit diesem Lippenblütler eine kleine Weltgeschichte geschrieben werden. Ihr jüngstes Kapitel überrascht. Denn es spielt dort, wo es wohl kaum jemand vermuten würde. In Tirol. In Wildermieming, um genau zu sein, wo Herbert Jäger vor drei Jahren begonnen hat, seinem Lavendel die Essenz zu entlocken und ein Öl mit ganz besonderem Charakter herzustellen. Dem Charakter der Tiroler Berge. Angesichts der Lavendelmeere, die in der Provence wogen, und wohlwissend, dass die robuste Pflanze hauptsächlich im mediterranen Raum zu Hause ist, überrascht der Blick auf die Lavendelfelder am 900 Meter hoch gelegenen Mieminger Plateau. Sie wecken Neugier. „Nachdem meine Frau Lydia und ich in den 1990er-Jahren unser ökologisches Haus gebaut hatten – eine rundum begrünte Pyramide –, haben wir uns von meiner Mama einen Lavendel geholt. Mir hat die Pflanze
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Dass Lavendel eine ganz besondere Pflanze ist, war ihm da längst klar geworden. Einen gewissen Hang zum Grün hatte er schon lange. Auf dem Dach des ungewöhnlichen Wohnhauses wächst Thymian, im Garten wachsen seltene, teils schon 35 Jahre alte Palmen, und mit den Lavendelfeldern zeigt der Wildermieminger so bunt wie großflächig, dass „diese Flora“ keine geografischen Grenzen kennt und sie immer mal auch gerne sprengt. „Wir haben hauptsächlich den medizinischen Lavendel gesetzt, den officinalis“, sagt Herbert, und ergänzt: „Er hat über 300 Inhaltsstoffe drin.“ Sie aufzuzählen, macht nur Chemikern Spaß. Neben Gerbstoffen oder der antibakteriell, antiviral und entzündungshemmend wirkenden Rosmarinsäure, steckt jedenfalls auch Campher in den lilafarbenen Schätzchen. Seit das auf wissenschaftliche Weise möglich ist, werden die über Jahrtausende genutzten Wirkungen Schlag auf Schlag nachgewiesen. Die mit zahlreichen Studien belegten heilsamen Effekte des Lavendelöls ziehen dabei einen erleichternden Bogen von Unruhe, Schlafstörungen oder Menstruationsbeschwerden über Kopfschmerzen, Migräne oder Muskelkater hin zu Wunden im Allgemeinen und Verbrennungen im Speziellen.
ECHTER LAVENDEL
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„Wir haben hauptsächlich den medizinischen Lavendel gesetzt, den officinalis. Er hat über 300 Inhaltsstoffe drin.“ HERBERT JÄGER
getaugt“, erzählt Herbert Jäger. Der schon recht betagte Lavendelstock hat sich wohlgefühlt. Er vermehrte sich lustig, blühte mal hier auf, mal da, „und da haben wir gemerkt, dass Lavendel ein Überlebenskünstler ist“. Der Tiroler Winter konnte den Pflänzchen, die sich vermeintlich nur in lauwarmen Gefilden wohlfühlen, nichts anhaben, und auf ebenso wundersame Weise, wie sich der erste Lavendel im Jäger’schen Garten vermehrte, schlug er starke Wurzeln in den Nasen und Köpfen des Ehepaars. Und verführte sie schließlich zu einem Experiment. Mit einer Zwei-Liter-Destille entlockten sie den Blüten die ersten Öltropfen. Mögen die technischen Erklärungen der Destillation auch noch so simpel klingen, so haftet der Methode doch immer etwas Mystisches an. Herbert Jäger wurde jedenfalls davon verzaubert und als bei ihm berufliche Veränderungen anstanden, begann er seine Zukunft lila zu färben.
In den großen Lavendelregionen Europas wird hauptsächlich die dem Lavendel verwandte Pflanze Lavandin angepflanzt. Deren Öl fließt reichlicher, riecht auch ähnlich herrlich, doch die chemische Zusammensetzung ist anders. Für medizinische Zwecke und richtig feine Parfums wird der echte Lavendel verwendet, auf den sich auch Herbert spezialisiert und den er auch immer bei sich hat. Zu seiner Notfallausrüstung am Feld und in den Bergen zählen ein Fläschchen Lavendelöl und ein Fläschchen mit dem Öl der scharfen Minze, das er ebenso selbst destilliert. „Das Minzöl zieht derart in die Nase – ja, selbst wenn du halb tot bist, reißt du da die Augen auf“, weiß er. Beim Erblicken der Wildermieminger Lavendelfelder ist der Effekt auf die Augen ziemlich ähnlich. Die Bewohner*innen der alten Bergdoktor-Schauplätze haben sich aber längst daran gewöhnt. Im ersten Jahr hatten die Jägers 500 Pflänzchen gesetzt, rasch kamen mehr dazu, aktuell sind es 3.300 und Herbert sagt: „Das ist der Maximalstand, das ist echt brutal viel Arbeit.“ Er betont es leichtlippig. Wie jemand, dem das überhaupt nichts ausmacht. Die vier in allen Wildermieminger Lagen verteilten Lavendelfelder zu pflegen, dort zu jäten und wenn die Zeit gekommen ist, die Blüten zu ernten, ist aber nur ein Teil seines neuen Jobs, dessen Feinheiten er sich in weiten Teilen selbst beigebracht hat. Bevor Herbert sich in die duftenden Welten stürzte, war er in der Leitung der Qualitätssicherung für Medizinprodukte tätig. Die dabei geforderte Akribie gepaart mit Neugier fällt jedenfalls auf ziemlich fruchtbaren Boden. „Ich lerne jeden Tag“, sagt Herbert und lenkt den Blick von den Lavendelfeldern weg – hin zum Destillieren, das er sich mit demselben Wissensdurst und fast ohne Hilfe beibrachte. Auf einer
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Die große Destille, mit der Herbert heute arbeitet, hat er sich selbst gebaut. Schlicht, weil er’s kann.
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alpinen Seehöhe von 900 Metern gelten nun einmal andere Regeln als in der Provence, weswegen nur ein furchtloser Autodidakt diesen Weg beschreiten kann. Die große Destille, mit der Herbert heute arbeitet, hat er sich auch selbst gebaut. Schlicht, weil er’s kann. Ein nimmermüder Tüftler bringt die besten Voraussetzungen mit, um Neuland zu erobern. Und auf dem Neuland der Jägers ist vieles, nicht nur allerfeinstes Lavendelöl mit speziellem Tiroler Charakter zu finden. Unter dem Namen „Wilder Naturprodukte“ bieten die Jägers zwischenzeitlich eine große Palette geballter Tiroler Geruchsexplosionen an, zu denen auch die Pflanzenwasser zählen, die im Zuge der Destillation gewonnen und für Saunaspäße oder Raumbeduftungen verwendet werden können. Auch Salbei, Thymian oder scharfe Minze werden auf eigenen Feldern geerntet. Um die guten ätherischen Geister aus Latschenkiefern, Kiefern, Tannen, Fichten oder Wacholder destillieren zu können, sind jedoch weitere Wege und viele Höhenmeter nötig. „Meine Frau sagt immer, Herbert, du hast den lässigsten Arbeitsplatz.“ Sie hat recht. Denn Herr Jäger muss ja sammeln. Und wenn nicht in den Bergen, dann eben in der Stadt. „Ich habe aus der Schwarzkiefer, die im Hofgarten in Innsbruck gestanden ist, ätherisches Öl destilliert“, sagt er. Der so mächtige wie prächtige Baum war im Juli 2023 – im Zuge der überraschend wilden Winde – umgefallen, doch dank Herbert haben die Fans
der Schwarzkiefer nun die Chance, sich „in Öl“ an sie erinnern zu können. Auch den Innsbrucker Christbaum des letzten Jahres, diese stattliche 40 Jahre alte Fichte, wurde am Mieminger Plateau in seine duftenden Essenz verwandelt und der Gedanke, dass auf diese Weise all die frohen Stimmungen der immer außergewöhnlich schönen Zeit eingefangen wurden, hat was. Davon muss auch Stefan Mair überzeugt sein, der die Wilder-Öle – jene der Hofgarten-Schwarzkiefer und des Christbaums inklusive – jüngst in das Sortiment von „Mair’s Beerengarten“ aufgenommen hat. Für die Wilder Naturprodukte geht es gerade Schlag auf Schlag. Im Rahmen der Innsbrucker Herbstmesse konnte Herbert viele Kontakte knüpfen, an seinem Netzwerk werkeln und seine Düfte bekannt machen. Seit Oktober 2023 sind die Wilder-Sammlungen zudem biozertifiziert. „Für alles, was wir selber anbauen, müssen wir noch zwei Jahre warten“, sagt Herbert. Keine Zertifizierung, aber viel Freude zeichnet eine ganz spezielle Mischung aus. Als Nachbarn und Anrainer fragten, ob Herbert auch den Lavendel aus ihren Gärten verwenden und verarbeiten könne, hatte er eine Idee. „Aus dem Lavendel der ganzen Gärten in der Region machen wir eine eigene Charge. Der heißt Mieminger Cuvée“, erzählt er. Jede Gartenfamilie bekommt dann ein Fläschchen und Herbert weiß: „Da hat jeder eine Gaudi.“ Eine Gaudi und viel wirkungsreichen Duft, der auf geheimnisvolle Weise eine Brücke von Wildermieming zurück zu Kleopatra schlägt. Tja, wer hätte das gedacht. shop.wilder.tirol
Der Lavendula officinalis hat den höchsten Anteil aktiver Inhaltsstoffe innerhalb des Lavendels. Das von der Blüte gewonnene und zu 100 Prozent naturreine Öl verfügt über unglaublich vielseitige, positive Eigenschaften. Und riecht gut.
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Dr. Elisabeth Zanon ist Ärztin für plastische, ästhetische und rekonstruktive Chirurgie in Innsbruck.
HAU(P)TSACHE Eine neue Ära in der ästhetischen Medizin. 67
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ie Alterung der Haut stellt uns in der ästheVON ELISABETH ZANON tischen Medizin immer wieder vor neue Herausforderungen. Der Fortschritt in der Medizin macht auch im Bereich des Anti-Agings nicht halt. Immer wieder kommen neue Produkte auf den Markt, die vielversprechend klingen und es bei gezielter Anwendung auch sind. Wir Ärztinnen und Ärzte sind in der ästhetischen Medizin gefordert, uns laufend Kenntnisse über deren Einsatz und Wirkung zu erarbeiten.
FRISCH UND SCHÖN
Die Hauptursachen für die Alterung der Haut sind eine Abnahme von Elastin, Kollagen, Eiweiß und Hyaluron. Auch der Fettgewebsanteil der Haut sinkt, wodurch sie dünner und weniger elastisch wird und schneller einreißt. Der Alterungsprozess der Haut geschieht phasenweise, daher ist auch jede Behandlung entsprechend anzupassen. Je nach individueller Beschaffenheit der Haut, dem Alter und den Wünschen der Patientinnen und Patienten wird eine entsprechende Therapieform gewählt – immer mit dem Ziel, ein natürliches Ergebnis zu erhalten, das die Ausstrahlung der betroffenen Person verbessert, ohne ihre Individualität zu verändern. Am Ende sollte der Kommentar stehen: „Ich fühle mich wohler, frischer und schöner.“ Im Großen und Ganzen geht es darum, der Haut jene Substanzen zuzu-
führen, die die Neubildung von kollagenen Zellen, die Durchblutung der Haut und die Feuchtigkeitsbindung der Zelle aktivieren und verbessern. Nur wenn ein Produkt zielgerichtet angewendet wird, kann eine deutliche Verbesserung des Hautbildes erzielt werden. Die Fülle an Produkten und Behandlungsmöglichkeiten hat innerhalb der letzten Jahre massiv zugenommen. Nur ein Arzt oder eine Ärztin, die sich mit den vielfältigen Behandlungsoptionen intensiv und laufend auseinandersetzt, kann eine optimale Betreuung garantieren – sowohl im konservativen als auch im invasiven, chirurgischen Bereich. Ob Unterspritzungen verschiedenster Art, Botox, Filler, Fadenlifting, Eigenfett oder operative Eingriffe die Therapie der Wahl sind, ist dabei immer in einem ausführlichen Beratungsgespräch zu entscheiden. Dabei ist das Verantwortungsbewusstsein von uns Ärzten gefordert, denn aus meiner Sicht handelt es sich immer um medizinische Eingriffe, die letztlich zur Verbesserung der Gesundheit beitragen sollen – und diese ist laut Definition der WHO die Übereinstimmung von psychischem, physischem und sozialem Wohlbefinden. In jedem Fall sind die Wünsche und finanziellen Möglichkeiten der Patientinnen und Patienten oberstes Gebot. Ärztinnen und Ärzte stehen in der Pflicht, ehrlich über die Möglichkeiten einer Optimierung aufzuklären und unter Umständen auch Grenzen aufzuzeigen.
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KALTE HÄNDE, WARMES HERZ © OLIVER JAIST
Wir mögen den Winter. Wenn es so herrlich knirscht unter den Füßen, dann geht uns das Herz auf. Und wenn wir dann mit roten Näschen zurück nach Hause kommen, darf es dort gerne kuschelig werden.
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City Apartement, München, Holzrausch
BEST OF INTERIOR Das gleichnamige Buch wirft einen Blick durchs Schlüsselloch von 50 im wahrsten Sinne ausgezeichneten, weil von einer hochkarätigen Fachjury prämierten Interiors. Herausgekommen ist ein Standardwerk zum Thema Wohnen mit opulenten Bildern, informativen Texten und umfangreichen Herstellerhinweisen. Best of interior 2023, Callwey Verlag, 448 Seiten, EUR 59,95
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Weil’s beim Wohnen zwischendurch auch Pragmatismus braucht: Die neue MieleWaschmaschine WCE 460 Eco Performance zeichnet sich nicht nur durch eine erstklassige Energieeffizienz aus, sondern ist auch auf eine Lebensdauer von 20 Jahren getestet. Und falls es besonders schnell gehen muss, werden dank der Programmoption QuickPowerWash bis zu vier Kilogramm Wäsche in nur 49 Minuten sauber. www.miele.at
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„Das wahre Leben beginnt nach dem Aufräumen.“
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Das Sofa „Standard“ von Edra ist der perfekte Vertreter der Zeitlosigkeit. Die verschiedenen Elemente, die auch als alleinstehende Module wunderbar funktionieren, lassen sich zu einem gemütlichen Nest zusammenfügen. Das Sofa ist geprägt von seinen intelligenten Rückenlehnen, die zugleich Armlehnen sein können und eine Vielzahl an Liegepositionen ermöglichen. Edra erhältlich bei mg interior in Innsbruck, wo es auch gleich die perfekte Beratung dazu gibt.
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Glück kann man nie genug haben: Die Winkekatze von Luckycat kommt winters in dezenten Farben daher. Ab 16,95 Euro gesehen im APFIs.
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Möbel von USM sind so zeitlose wie flexible Klassiker, die wirklich immer und überall passen – besonders als findig-kreative Homeoffice-Lösung. Die Schreibtischvariante im Bild kommt mit einer Klapptür und Kabelauslass und kostet rund 1.300 Euro. Die Experten von mg interior in Innsbruck schneidern Ihrer Wohnung (aber auch dem Büro und Geschäftsräumen) das perfekte Möbel auf den Leib.
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Die Beleuchtung ist die wohl unterschätzteste Spezies in einem Zuhause. Dabei ist das passende Licht essenziell für die Stimmung. Die Ayno-Leuchtenfamilie von Midgard gibt es in den unterschiedlichsten Ausführungen als Stehlampe, für den Tisch oder die Wand und damit für jedes Bedürfnis. Auch in Hellgrau gesehen im Rosalon in Hall. Ab ca. 250 Euro.
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MKS Falkner baut EdelstahlDesignküchen passgenau nach Wunsch und Maß. Neben der Funktionalität setzen die Küchen auch optisch Akzente, unabhängig davon, ob sie das Interieur bereichern oder outdoor Platz finden.
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ABIMIS BY MKS
KÜCHENGESCHICHTEN „Die entscheidenden Dinge passieren immer in der Küche“, sagt ein Sprichwort. Gerade deshalb braucht es dort passgenaue, individuelle Planung, die sich nach den Abläufen und Gewohnheiten der Nutzer*innen richtet – funktional, ästhetisch und emotional. TEXT: MARINA BERNARDI
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inrichten ist nicht nur das bloße Aufstellen von Möbeln. Ganz besonders gilt dies für die Küche, die heute die verschiedensten Funktionen zu erfüllen hat. Sie ist weit mehr als der Ort, an dem gekocht wird. Vorbei sind die Zeiten, in denen die Hausfrau einsam und allein hinterm Herd stand. Die Küche sucht sich Verbündete – den Essbereich und manchmal das gesamte Wohnzimmer. Die Raumaufteilung wird offener, die Räume verschwimmen. Und so wurde die Küche im Laufe der Jahre zum wohl wichtigsten Platz im Haus. Hier wird gekocht und gegessen, sie bietet Raum für Gespräche, für gemeinsame Zeit, für Leben daheim. Die Küche von heute ist die Verbindung von Emotion und Funktion. Auch das Aussehen und die Struktur verändern sich und werden immer offener und einsehbarer. Die neuen und einzigartigen Edelstahl-Designküchen von Abimis by MKS beeindrucken mit ihrem professionellen und modernen Aussehen. Abimis entwirft Designerküchen für diejenigen, die das gleiche Handwerkszeug wie die größten Köche in ihrem eigenen Zuhause haben möchten. Extra dicke, fugenlose Arbeitsplatten. Kochfelder, die professionelle Leistung beim Kochen garantieren. Opti-
mierte Räume basierend auf dem Gastronorm-System. Gekühlte Abfallbehälter zur Beseitigung von Bakterien und unangenehmen Gerüchen. Tadellose Lösungen mit viel Liebe zum Detail. Darum geht es bei Abimis-Küchen. Kochen ist zum Event geworden.
WORK - COOKING - BALANCE
Küchen sollten vor allem ausreichend Platz bieten. Um Zutaten zu verarbeiten und die notwendigen Küchen utensilien zur Hand zu haben. Eine griffbereite Anordnung der wichtigsten Accessoires erlaubt ein effektives Arbeiten mit ungestörten Abläufen. Stauraum ist wichtig, um eine übersichtliche Organisation von Geschirr und Vorräten zu bekommen. Die Herausforderung dabei ist, ausreichend (Schrank-)Module einzusetzen, die Küche aber dennoch nicht zu überladen. Wie vieles unterliegen auch Küchen bestimmten Moden, dennoch sollten Sie gerade hier darauf achten, ihr einen zeitlosen Touch zu geben. Schließlich sollen Sie sich viele Jahre damit wohlfühlen. Die Auswahl an Küchen ist dabei so vielfältig wie nie und wird dem Anspruch, auch nach Jahren noch Gültigkeit zu haben,
Die Küche ist vielfach Dreh- und Angelpunkt des Geschehens. In der Hotellerie und Gastronomie sowieso, aber auch im eigenen Zuhause wurde sie mit der Zeit zum Hauptdarsteller des Wohnraums. Und zum Kommunikationszentrum.
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ABIMIS BY MKS
gerne und oft gerecht. Die Materialien werden hochwertiger und langlebiger, die Gestaltungsmöglichkeiten flexibler und individueller. Und auch die Elektrogeräte werden verstärkt zu Designobjekten, die sich nicht mehr hinter Schranktüren verstecken müssen. Die Experten von MKS Falkner aus Prutz beschäftigen sich seit über 40 Jahren mit der Planung und Ausführung hochwertiger Küchen – Gewerbe-, aber auch exklusiver privater Küchen. Wie sich die Küche an sich verändert hat, so wuchs auch das Unternehmen mit seinen Aufgaben. Heute ist MKS Falkner Ihr Partner für professionelle Küchenausstattung im Neubau, bei Umbauten wie bei Modernisierungen. Egal ob private Küchen, Outdoorküchen oder Küchen in Loungebereichen. Die langjährige Erfahrung sorgt im Einbau für höchste Professionalität, selbst bei kniffligen Raumsituationen oder extravaganten Wünschen. Egal ob modern oder traditionell, puristisch-zurückhaltend oder großzügig-opulent, indoor oder outdoor.
KÜCHEN VON ANFANG BIS ENDE
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Seit sich die Küche vermehrt Richtung Wohnraum geöffnet hat, wird eine individuelle und präzise Planung immer wichtiger – in funktionaler wie ästhetischer Hinsicht. Auch die Ansprüche passionierter Hobbyköch*innen an Geräte, Platz und optimierte Arbeitsabläufe steigen. Das erfordert Know-how, Erfahrung und viel Fingerspitzengefühl, um den Kund*innen jene Küche nach Maß zu schneidern, die rundum passt – zu jenen, die sie nutzen, ihren Bedürfnissen und Wünschen, und zur Umgebung. Viele begeisterte Kund*innen zeigen, dass MKS Falkner genau das auf beeindruckende Weise immer wieder schafft. Und weil sich heute quasi die gesamte Wohnung nach draußen verlagern lässt, wird nun auch im Freien aufgekocht. Sofas und Loungemöbel sehen optisch schon seit geraumer Zeit fast genauso aus wie ihre Drinnen-Geschwister, das gilt zwischenzeitlich auch für Outdoorküchen, die man bei MKS Falkner gerne mit gemütlichen Loungebereichen für das perfekte Urlaubsfeeling daheim kombiniert. Gewerkt wird draußen nicht nur am Grill oder Pizza-Steinofen, sondern so richtig. Mit allem Drum und Dran. Mittlerweile sind der Küche auch im Outdoorbereich fast keine Grenzen mehr gesetzt. PR
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„Die Abgrenzung zwischen meiner Architektur und dem Interiordesign war immer etwas schwierig. Mit den beiden neuen Marken und vertrauten Netzwerkpartnern können wir nun gemeinsam alles aus einer Hand anbieten.“ JÜRGEN KITZMÜLLER
m beeindruckenden Gebäudekomplex der ehemaligen Spinnerei in der Rhombergstraße in Absam ist nun das Architekturbüro Seite an Seite mit dem neuen Design Network ALIVA und der Handelsagentur für Möbel und Accessoires HUVILA angesiedelt. 50 ausgewählte Netzwerkpartner aus der Region und darüber hinaus, aus den Bereichen Handwerk, Beleuchtung, Interiordesign, Technik, Farbgestaltung, Textilien und mehr zeigen gemeinsam, was im Bereich hochwertiger Raumausstattung alles möglich ist, und können Designträume verwirklichen. Besonders Kunden aus den Bereichen Hotellerie und Gastronomie, dem hochwertigen Einzelhandel und anspruchsvolle Privatkunden schätzen das „Alles aus einer Hand“-Konzept und vertrauen auf höchste Qualität, Individualität und Wertschätzung. Architekt Jürgen Kitzmüller hat es geschafft, Synergien perfekt miteinander zu kombinieren, die Grenzen zwischen Architektur und Design zu öffnen und die Bereiche miteinander zu verschmelzen. Zusätzlich wird es demnächst eigene Brands geben, die wiederum höchst kreative Lösungen anbieten können.
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Im ALIVA-Schauraum auf 800 Quadratmetern kommt man als Besucher aus dem Staunen nicht heraus. Über einen langen Gang, entlang dessen Seiten sämtliche Netzwerkpartner präsentiert werden, taucht man in die Welt
des hochkarätigen Interiordesigns ein. Bis ins letzte Detail ausgeklügelte Lösungen von höchster Qualität machen klar, dass hier fast nichts unmöglich ist. Als Kunde kann man sich mit allen Sinnen von der hohen Qualität sämtlicher Oberflächen und Objekte überzeugen und das wunderbare Ambiente in Ruhe auf sich wirken lassen. Egal ob geselliger Wohnbereich, Küche, Büro, Schlafzimmer oder Bad – es findet sich zu jedem Thema der dementsprechend gestaltete Bereich. Vom eigens angefertigten Möbelbeschlag bis zum Lederboden beeindrucken und erfreuen alle ausgestellten Objekte das Herz eines jeden Schöngeistes.
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© GREGOR SAILER
REITER DESIGN
Der Lino-C-Sessel ist ein Möbelstück natürlicher Eleganz. Mit klaren Linien und Massivholzbeinen verkörpert er Standhaftigkeit und Selbstbewusstsein. Gleichzeitig bietet die elastische Rückenlehne einen einladenden Sitz, passt sich eng an Ihren Rücken an, bietet Unterstützung und sorgt für sehr guten Komfort. Linoleum, als Hauptbestandteil des Lino C, ist ein umweltfreundliches Material, das aus natürlichen Rohstoffen wie Leinöl, Holzmehl und Jute besteht. Es ist eine nachhaltige Alternative zu Plastik und zeichnet sich durch seine Natürlichkeit und Langlebigkeit aus. Dieser Sessel schafft ein gemütliches Nest, in dem Sie sich entspannen können. Es vereint Komfort und Stil auf einzigartige Weise.
WO DESIGN ZUHAUSE IST Die reiter design gmbh erarbeitet Gesamtkonzepte für Wohnen und Arbeiten und ist kompetenter Partner für Bauherren, Architekten und Designliebhaber.
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eit fast 40 Jahren setzt reiter design Standards für Designermöbel, Licht und Accessoires. Auf 450 Quadratmetern präsentiert das Unternehmen in der Südbahnstraße in Innsbruck eine große Auswahl an führenden internationalen Premiummarken wie Cassina, Edra, Hussl, Rimadesio, USM, Vitra, Wittmann und viele mehr. „Wir lieben und leben Design. Deshalb beraten wir unsere Kunden bei ihren Projekten von der ersten Idee bis zur fertigen Umsetzung und liefern Topmarken sowie besten Service. Die perfekte Umsetzung der individuellen Vorstellungen unserer Kunden hat dabei oberste Priorität“, so Geschäftsführer Harald F. Künzle.
für die jeweilige Stimmung im Raum wichtig ist. Licht, wo man es wirklich braucht, direkt oder indirekt. Als Pendelleuchte, Steh- oder Tischleuchte – oder auch richtig platzierte Wandlampen. Im Vordergrund steht dabei immer die Atmosphäre, das Wohlgefühl beim Kunden. Es geht darum, dass die Räume eine Geschichte erzählen und entdeckt werden können. „Design ist eine Leidenschaft, für uns und unsere Kunden. Das Wichtigste ist, dass wir den Kunden genau zuhören, dass wir erspüren, was sie wollen, was ihnen gefällt. Diese Vorstellungen werden mit den
ALLES IM GANZEN
Die Erstellung eines Gesamtkonzeptes mit Farben und Materialien, abgestimmt auf die ausgesuchten Möbel, erfordert viel Feingefühl und Erfahrung. Schließlich geht es am Ende um das Zusammenspiel von Wandfarben, Teppichen, Stoffen und Möbeln. Ob beispielsweise ein Tisch aus Massivholz oder die Platte aus Marmor ist, entscheidet über alles rundherum: die Stühle, die Art der Beleuchtung, das Sideboard oder den Stil von Bezügen. Nicht zu vergessen das Licht, das
Besuchen Sie den reiter design Showroom in Innsbruck, lassen Sie sich inspirieren und fühlen Sie sich ganz wie zuhause.
Visionen von Raum und Einrichtung in Einklang gebracht, um die Wünsche der Kunden gänzlich zu erfüllen“, so Harald F. Künzle.
AUS DER REGION
© JENS ELLENSOHN FOTOGRAFIE
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Seit 1976 steht Hussl für zeitloses, modernes Design und handgefertigte Stühle aus Massivholz. Das Familienunternehmen in zweiter Generation besteht seit fast einem halben Jahrhundert in der Möbelbranche und hat sich zu einem bedeutenden Namen entwickelt, der für innovative Designs, hochwertige Materialien und nachhaltige Produktion steht. Hussl verfolgt eine einzigartige Philosophie bei der Möbelherstellung. Die Zusammenarbeit mit Designern und die Förderung von Eigenentwicklungen stehen im Mittelpunkt ihres Designprozesses. Dieser ständige Austausch zwischen Kreativen und dem Unternehmen sichert die Einzigartigkeit und Qualität der Produkte. Holz und Holzwerkstoffe sind die Hauptbestandteile der Möbel, und innovative Verarbeitungsmethoden verleihen ihnen ihre ansprechenden Designs. Hussl und reiter design arbeiten bereits seit fast 30 Jahren zusammen. Eine langjährige Vertriebspartnerschaft auf Augenhöhe und den Kunden im Fokus. www.reiter.design PR
Fotografie: Gregor Sailer / Grafik-Design: circus.at
Hier sitzt Toni Innauer und macht nichts.
Stühle und Tische vom UMLBERG
erhältlich bei:
reiter design gmbh Südbahnstraße 1 A–6020 Innsbruck
T +43 512 560606 office@reiter.design www.reiter.design
eco.life
Das Team des Möbelstudio Spechtenhauser: Nicole Egger, David Seiwald, Carmen Daum, Manuela Presslaber und Maximilian Thurnher-Walch
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STILVOLLE WOHN(T)RÄUME Einrichten ist eine Frage des persönlichen Stils und stets geprägt von zeitgemäßen Trends. Diese Parameter in ein Gesamtkonzept zu gießen und bis ins kleinste Detail aufeinander abzustimmen, ist die Berufung und Leidenschaft der Einrichtungsplaner*innen vom Möbelstudio Spechtenhauser in Innsbruck. T E X T : D O R I S H E LW E G
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s sind die kleinen Finessen und das Gespür für die Wohnträume der Kund*innen, welche die stimmigen Wohnkonzepte der Einrichtungsplaner*innen von Spechtenhauser so individuell und behaglich machen. Reduziert geradlinig und trotzdem ansprechend wohnlich, so kann man in kurzen Worten das Ambiente im Spechtenhauser Möbelstudio beschreiben. Auf 500 Quadratmetern bekommt der Besucher*innen einen stilvollen Eindruck davon, was mit gesamtheitlicher Betrachtung der auszustattenden Räumlichkeiten alles möglich ist. Die gekonnt inszenierten Einrichtungsbereiche sind gespickt mit Finessen aus der hauseigenen Möbelwerkstatt und spielen alle derzeit erdenklichen Stückchen. „Im Wohnbereich sind dunkle und erdige Töne nach wie vor ange-
sagt“, weiß Studioleiter David Seiwald und ergänzt: „Wir kombinieren diese dunklen Elemente gerne mit hellen und flauschigen Polstermöbeln, um hier einen schönen Kontrast zu schaffen.“
GESAMTHEITLICHE WOHNKONZEPTE
Der Trend zum individuellen Innenausbau ist für Seiwald deutlich spürbar. „Kund*innen schätzen immer mehr das Rundumpaket vom Boden bis zur Decke. Wir richten uns nach den individuellen Bedürfnissen unserer Kund*innen und versuchen mit dem zur Verfügung stehenden Budget optimale Einrichtungspläne zu gestalten.“ Großes Augenmerk wird dabei auch auf praktische Umsetzungen gelegt, denn was nützt einem das schönste Design, wenn
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„Im Wohnbereich sind dunkle und erdige Töne nach wie vor angesagt. Wir kombinieren diese gerne mit hellen Polstermöbeln, um hier einen schönen Kontrast zu schaffen.“
Küchen mit matten Fronten wirken besonders edel.
DAV ID S E I WA L D, S T UD I O L E I T E R
dabei die Funktionalität verloren geht. Diese Philosophie zieht sich durch alle Wohnbereiche, von der Küche über das Bad bis zu den Wohn- und Schlafräumen. „Es geht um das Gesamtbild des ganzen Raumes oder Objektes, alles soll stimmig sein. Das inkludiert Böden genauso wie Wände oder Fenster. Wir haben den Vorteil, viele Gewerke aus unserem eigenen Unternehmen stellen zu können und in enger Zusammenarbeit mit unseren Unternehmensbereichen Fensterbau, Möbelbau und Glasbau Komplettlösungen anzubieten. In diesem Bereich haben wir in Tirol schon ein gewisses Alleinstellungsmerkmal“, freut sich Seiwald.
Einschubtüren eignen sich perfekt, um Gerätschaften gekonnt zu verstecken und sie bei Bedarf ungehindert zu erreichen.
Auch im Badezimmer halten immer öfter dunkle Hölzer wie Räuchereiche Einzug. Wichtig: das passende Lichtkonzept.
INDIVIDUALISIERTE LÖSUNGEN
Je nach Raumangebot lässt das Spechtenhauser-Team individuelle Wohnträume entstehen und vergisst dabei keineswegs auf die Funktionalität. Da verbirgt sich beispielsweise ein praktischer Abstellraum hinter einer Schranktür oder eine Schattenküche im Hinterbereich einer schicken Showküche. Auch sogenannte Kleingerätegaragen sorgen für optische Highlights und lassen Küchenutensilien wie Toaster, Küchenmaschine oder Wasserkocher schnell und stilvoll hinter Einschub- oder Faltschiebetüren verschwinden. Bei Objektsanierungen werden alle nötigen Arbeiten wie Trockenbau, Wasser- und Elektroinstallation, Böden etc. mitgedacht. Bei Neubauten rät Seiwald, schon in der frühen Planungsphase die Inneneinrichtung mit einzubeziehen, damit etwaige bauliche Veränderungen noch berücksichtigt und Kabelschächte oder entsprechende Elektroinstallationen adaptiert werden können.
SPECHTENHAUSER MÖBELSTUDIO
Fürstenweg 82, 6020 Innsbruck Tel.: 0512/2202 500, ms@spechtenhauser.com
www.spechtenhauser.com
Möbel in warmdunkler Räuchereiche harmonieren wunderbar mit hellen Stoffen.
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Das Ritual des Räucherns darf bei keinem kirchlichen Anlass fehlen. Pater Markus, Guardian im Franziskanerkloster Schwaz, begleitet das Weihrauchfass quasi täglich.
© ISABELLE BACHER
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AUSSERHALB DER ZEIT Zwischen 21. Dezember und 6. Jänner wecken die finsteren Tage tiefste Gefühle. Die Sehnsucht nach Licht spannt den Bogen in dieser unwirklichen Zeit „zwischen den Jahren“, in der die Raunächte einen ganz besonderen Platz einnehmen. Ob bei Kelten, Germanen, Alemannen oder Christen – das ewig wiederkehrende Machtspiel zwischen Dunkelheit und Licht war und bleibt ein mystischer Höhepunkt des Jahres. Und immer siegt das Licht. Gott sei Dank. TEXT: ALEXANDRA KELLER
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ie fließenden Handbewegungen verraten Könnerschaft. Dass Markus Schlichthärle das Weihrauchfass wie im Schlaf bedienen kann, versteht sich angesichts seines Berufes oder vielmehr seiner Berufung aber irgendwie von selbst. Er ist Franziskanerpater. Pater Markus. Seit Oktober 2021 ist er Guardian im Franziskanerkloster Schwaz, der Obere des Konvents also. Dass der Klostervorsteher bei den Franziskanern Guardian genannt wird, geht direkt auf den Ordensgründer Franz von Assisi zurück. Die lateinische Bezeichnung für Wächter oder Hüter war ihm offenkundig lieber als das sonst für diese Klosterfunktion übliche Superior. Zu Pater Markus passt Guardian auf jeden Fall besser, lässt er mit seiner so herzlichen wie heiteren Art doch jeglichen himmlisch-hierarchisch bedingten Titelrespekt im Nu verpuffen.
RICHTUNG HIMMEL
„Das ist ein spezieller Weihrauch, der auch für Asthmatiker geeignet ist. Ich bin Asthmatiker und ist der Weihrauch ein Glump, muss ich sofort husten“, erzählt Pater Markus, während er mit einer Feuerzeugflam-
Wohnungen, Häuser und Ställe werden „ausgeräuchert“ beziehungsweise mit Rauch gereinigt und harmonisiert, damit das alte Jahr abgeschlossen werden und das neue mit guten Energien beginnen kann.
me am schwarzen Kohlestück zündelt. Hat die Rauchfasskohle erst einmal Feuer gefangen, verteilt sich die Glut darin wie von Geisterhand und sobald sie für ihren Dienst bereit ist, nimmt der Pater den dafür bestimmten Löffel vom Rauchfass-Ständer und verteilt behutsam die Weihrauchkugeln darauf. Rot sind sie, gelb, grün oder braun und das Fass, in dem sie gelagert werden, verrät, dass Pater Markus stets größere Mengen davon benötigt. Kein Wunder, ist der Duft von Weihrauch doch so etwas wie das Parfum der katholischen Kirchen. „Genau. Du riechst es lang und überall. Der Weihrauch findet immer seinen Weg“, sagt Pater Markus und blickt dem feinen Rauch hinterher. Als würde der Rauch auf unsichtbare Kräfte reagieren, wabert er mal hin, mal her,
mal schnell, mal langsam und bildet sich kringelnde Wölkchen, denen satte Wolken folgen, wenn das Weihrauchfass geschwungen und die Glut mit dem Luftstrom angefacht wird. Begleitet von dem so typischen Klingklang des Kirchenutensils steigt der Rauch auf – hinauf. Verlässlich tut er das. Immer. „Oft fehlen uns die Worte, auch im Gebet zu Gott. Da ist es fein, wenn du ein Körndl auf die Kohle gibst und alles hineinlegst, was dein Herz bewegt, belastet oder erfüllt. Und dann geht es Richtung Himmel“, sagt Pater Markus. Ein schöner Gedanke ist das, so kraftvoll wie das Ritual des Räucherns selbst, das bei so gut wie keinem kirchlichen Anlass fehlen darf. In vielen Kulturen hat das Räuchern immer schon viel Leben begleitet. Ob sich der Rauch nun aus edlem Harz der Levante nährt, das zu Jesus’ Zeiten so wertvoll war wie Gold, oder aus auf heimischen Wiesen und in Wäldern erst gesammelten, dann getrockneten Kräutern – diesem sanften Verbrennen haftet stets Heilsames an. Schon in der Steinzeit haben die Menschen die Wirkung von Heilkräutern „per fumum“, also über den Rauch aufgenommen. Die Kräutersträuße im Herrgottswinkel der Bauernhäuser spendeten das ganze Jahr über das passende Heilkraut für allerlei Wehwehchen sowie Räucherrituale und die Tatsache, dass diese Tradition in vielen Ecken der Welt erhalten geblieben ist, weist auf ihre Urkraft hin – denn die steckt drin.
GROSSES THEATER
An ein paar ganz speziellen Tagen verdichtet sich dieses leise Spiel mit dem Feuer zu großem Theater. Dann, wenn die Tage kurz sind, die Nächte aber lang und die Macht der Dunkelheit auf Seelen und Gemüter drückt. „Die Raunächte“, verrät Pater Markus, „die Raunächte sind eine besondere
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Zeit, es sind ganz besondere Tage.“ Stimmt. In den Tagen und Nächten zwischen dem 21. Dezember und dem 5. Januar ballen sich kosmische, mythologische, natürliche, himmlische und menschliche Extreme auf außergewöhnliche und auch unheimliche Weise. Und in den Raunächten, die je nach Kulturkreis oder Tradition unterschiedlich angegeben, meist aber in den Nächten des 24. Dezember, 31. Dezember und 5. Januar so richtig zelebriert werden, hilft der Weihrauch dabei, den Extremen mit einem heiligen beziehungsweise heilenden Ritual zu begegnen. Indem Wohnungen, Häuser und Ställe „ausgeräuchert“ beziehungsweise mit Rauch gereinigt und harmonisiert werden, damit das alte Jahr abgeschlossen und das neue mit guten Energien beginnen kann. „Wir gehen am 6. Januar durch alle Gebäude des Klosters – mit Weihrauch und Weihwasser“, erzählt Pater Markus. Der 6. Januar ist nicht nur der Tag der Heiligen Drei Könige, wie Pater Markus weiß: „Der 6. Januar ist der Tag, an dem Christus die
ganze Welt erleuchtet, der große Lichttag. In Spanien ist der 6. Januar der Tag, an dem du die Geschenke bekommst, nicht der 24. Dezember.“ Die Daten verwirren ein wenig, doch egal wo und egal wie, in allen Kulturen hatten und haben sie eine außergewöhnliche Bedeutung. „Da ist das Christentum den Kelten, Germanen und Alemannen sehr nahegekommen. Man geht ja nicht davon aus, dass Jesus wirklich am 25. Dezember geboren wurde“, erklärt Pater Markus und weist auf das Weihnachtsevangelium hin, in dem von Hirten gesprochen wird, die auf
dem freien Feld lagerten, was nicht in den Winter passe: „Es war eine ganz bewusste Entscheidung, den Heiligen Abend am 24. und das Weihnachtsfest am 25. Dezember zu feiern, weil das der Tag ist, an dem wir göttliche Hilfe ganz besonders brauchen und die Macht der Dunkelheit durch die Macht des Lichtes, also durch Christus, durchbrochen wird.“ Die Sehnsucht nach Licht bestimmt die Dramaturgie. Vor allem in den Alpenländern tut sie das, wo die Berge schwere Schatten werfen und dem Sonnenschein oft über viele Wochen nicht den Funken einer erhellenden Chance lassen.
„In den Raunächten kommt alles zusammen, die ganzen Ängste und Bedürfnisse der Menschen spielen eine große Rolle.“ PAT ER M A RK U S
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„Der Weihrauch findet immer seinen Weg.“ PAT ER M A RK U S
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Zwischen dem 21. und dem 24. Dezember steht die Sonne am tiefsten. Das sind die Tage, an denen am wenigsten Energie in der Natur ist, bis die Sonne am 24. wieder neu geboren wird und mit ihr alle Hoffnungen. „Es ist finster, kalt und auch ein wenig unlebenswert. Finsternis, kein Licht, keine Wärme, gar nichts – das sind Urängste der Menschen und in diesen Tagen merkt man, dass es ans Eingemachte geht“, weiß Pater Markus und hält fest: „In den Raunächten kommt alles zusammen, die ganzen Ängste und Bedürfnisse der Menschen spielen eine große Rolle.“ Als die Welt noch nicht durchelektrisiert war, wirkte diese Dunkelzeit natürlich noch viel tiefer und gruseliger, doch haben die schon lange und überall präsenten Lichtquellen die dunklen Jahresende-Kräfte nicht ausgelöscht. Gar nicht. Die emotionalen Urgeschichten, von denen Pater Markus spricht, bleiben bestimmend für diese Zeit. Das Bedürfnis, das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen etwa, es gut aufgeräumt, schulden- wie schuldfrei abzuschließen, hat sich nicht zuletzt in den ganz schnöden Mammonwelten verfestigt, wo der 31. Jänner vielfach Stichtag für die Buchhaltungen ist. Es ist auch nicht schwer geworden, den Geschichten zu folgen, mit denen die Menschen ihren Ängsten angemessen wild Luft machten. Da ist die wilde Percht unterwegs. Der Teufel ist los. Das Schlechte schleicht um die Häuser und damit es sich nicht in den Lebensräumen guter Menschen verfängt, darf in den Raunächten keine Wäsche in den Häusern hängen. Die Percht ist die Göttin der Anderswelt, die Anführerin der wilden Jagd und Göttin der Raunächte. Anderswelt passt ziemlich gut, ist die Zeitspanne, die gerne als „zwischen den Jahren“ bezeichnet wird, doch eine Art Unzeit. „Der Mondkalender deckt sich nicht mit dem Monatskalender – eigentlich ist das Jahr schon zu Ende“, so Pater Markus. Der germanische Mondkalender beschreibt das Jahr mit zwölf Mondmonaten und 354 Tagen. Demnach geht das Jahr mit dem 20. Dezember zu Ende, dem Tag mit der längsten Nacht des Jahres, dem Tag der Wintersonnenwende. Die Differenz zu unserem Sonnenkalender beträgt 11 Tage beziehungsweise 12 Nächte. 12 Nächte außerhalb der Zeit. Die Raunächte.
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Markenmöbel, Maßarbeit und Inneneinrichtung aus Innsbruck. Tel +43 (0)512 2202-500 www.spechtenhauser.com
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RAUCHZEICHEN Mit Gerüchen ist es ein bisschen wie mit Melodien: Manche davon treffen uns mitten ins Herz. Weil wir damit spezielle Orte, Begegnungen oder Sehnsüchte verbinden. Und dann gibt es Düfte, die gehören für uns zu ganz bestimmten Jahreszeiten. Weihrauch zum Beispiel.
BALSAM FÜR DIE SEELE
Otmar Posch aus Volders ist weithin für sein Räucherwerk bekannt. In seine besonderen Mischungen kommen dabei wertvolle Inhalte aus eigenem Anbau, die er von Hand weiterverarbeitet und die einen mitnehmen auf eine sinnliche Reise, deren Ziel absolutes Wohlbefinden ist. Sie bringen Harmonie ins eigene Zuhause und Ausgeglichenheit und Ruhe ins eigene Ich. Die wunderbaren Mischungen von Otmar Posch sind im APFIs erhältlich.
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RAUHNÄCHTE – 12 TAGE NUR FÜR DICH Tanja Köhler, Knesebeck Verlag, 144 Seiten, EUR 18,50 Um die Rauhnächte ranken sich seit jeher Legenden, Mythen und magische Geschichten. Es ist eine Zeit des Innehaltens und der Reflexion, Altes soll losgelassen und Neues begrüßt werden – eine gute Gelegenheit für ein Rendezvous mit sich selbst! Das neue Buch der Psychologin Tanja Köhler leitet durch alle zwölf Tage und stellt jede Rauhnacht unter ein bestimmtes Motto. Ein Rauhnächte-Guide, der ermutigt, sich selbst und den eigenen Wünschen mehr Raum zu geben, Klarheit in die eigene Lebenssituation zu bringen und gestärkt ins neue Jahr zu starten.
WENN DIE NATUR MIT DER SEELE SPRICHT
MUSCO. pures Kräuterwerk ist altes Wissen mit Zeitgeist und hilft mit der Kraft der Natur, uns wieder mit unseren Sinnen zu verbinden. Agnes und Katja haben dafür Räuchermischungen aus puren, unbehandelten Wildkräutern zusammengestellt – liebevoll geerntet und von Hand verlesen in den Wäldern, Wiesen und Gärten des Tiroler Mittelgebirges. „Wild und Wunder“ beinhaltet dabei 13 natürliche Rauhnachtmischungen aus wilden Kräutern (elf Mischungen abgefüllt im Glas, eine Räucherkugel und ein kleines Räucherbündel) und einen unterstützenden Kalender, der durch die magische Zeit begleitet. Die handgegossenen Baumharz-Cookies mit Gänseblümchen und Lavendel indes sind wie Waldbaden zwischendurch. Mit jedem Cookie kann rund zehn Mal für fünf Minuten geräuchert werden, die ätherischen Öle und Terpene stärken das Immunsystem und helfen gleichzeitig, körperliche und seelische Wunden zu schließen. Zwei Cookies kommen im Set im Baumwoll-Sachet und mit einer Messingschale zum tropffreien Verräuchern auf dem Stövchen. MUSCO. pures Kräuterwerk ist neu im APFIs in Wattens eingezogen. ILLU: © NICOLE PFEIFFER/KNESEBECK VERLAG
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Die feinste Confiserie von Berger ist vor kurzem auch nach Innsbruck gekommen. In der neu eröffneten Filiale am Sparkassenplatz finden sich wunderbare Kreationen aus zartschmelzender Bio- und FairtradeSchokolade, die mit viel Liebe und handwerklicher Leidenschaft im Familienbetrieb in Lofer gefertigt werden. Nomnom!
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SIEGER by FÜRSTENBERG erweitert seine Champagnerbecher-Kollektion um zwei neue Designs und verneigt sich damit vor der Schönheit der Natur. In edlem Blau gehalten und innen 24-karätig vergoldet, werden Monkey und Leopard zu eleganten Begleitern für besondere Momente. Je 185 Euro. SIEGER by FÜRSTENBERG gesehen bei Tyrolglas in Innsbruck.
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Die Osttiroler Brauerei Geigenseer aus dem Defereggental ist vom falstaff 2023 nicht nur zur beliebtesten Mikrobrauerei Tirols gekürt worden, ihr „Edelsud“ Helles hats bei der „Austria Beer Challenge“ in Wien, quasi der österreichischen Bier-Staatsmeisterschaft, in der Kategorie „Leichte Lagerbiere und Münchner Helle“ auch auf den zweiten Platz geschafft. Wer nicht direkt zur Brauerei fahren kann, kann die edlen Hopfentropfen auch unter www.geigenseer.com bestellen.
UNGEWÖHNLICH, ABER INNOVATIV
Zum ersten Mal wurde heuer der Tiroler Lebensmittelinnovationspreis als Gemeinschaftsprojekt der Agrarmarketing Tirol und des Landesgremiums des Tiroler Lebensmittelhandels in der Wirtschaftskammer Tirol verliehen. Gewonnen hat das Molkebier „Ku Brew“, das aus einer Kooperation von Bierol und den Milchbuben entstanden ist. Aus Molke, einem Nebenprodukt der Käseherstellung, wurde dabei ein erfrischendes Bier entwickelt.
THERESE MÖLK
© BÄCKEREI THERESE MÖLK
Weihnachtsspezialitäten wie saftiger Lebkuchen von Therese Mölk sorgen für süße Momente zuhause.
Der Herr Friedrich Eierlikör kommt mit nur wenigen hochwertigen Zutaten aus.
Für Selberbacker: Thereses Vanillekipferl- und Lebkuchenteig machen das Backen einfach.
WEIHNACHTLICHE VORFREUDEN Lebkuchen, Eierlikör und Keksteige zum Selberbacken: Um die Adventzeit zu versüßen, wartet MPREIS mit einem umfangreichen Weihnachtssortiment von Therese Mölk auf.
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orfreude ist die schönste Freude, sagt man. Das gilt natürlich auch für Weihnachten. Damit die Tage bis zum Fest gefühlt ein bisserl kürzer werden, kommen aus der Bäckerei Therese Mölk wieder süße vorweihnachtliche Spezialitäten – allen voran die köstlichen handgemachten Kekse, die mit feinsten Zutaten nach hauseigenen Rezepturen vom Konditormeister mit viel Liebe von Hand geformt und verziert werden. Florentiner, Vanillekipferl, Zimtkekse und Linzer Augen sind längst zu Klassikern geworden.
PURER GENUSS
Auch die traditionellen Lebkuchen werden nach altem Rezept und nur aus besten heimischen Zutaten wie Roggenmehl, Freilandeiern und Honig hergestellt. Dazu sorgen die typischen Gewürze Zimt, Nelken, Ingwer, Kardamom und Muskatnuss für den charakteristischen Geschmack und Geruch und wärmen von innen. Gefüllt werden die Lebkuchen mit hochwertiger Marillen- und Powidlmarmelade sowie feinster Nougatcreme. Die Konditor*innen der Bä-
KAISERWEIHNACHT Die Bäckerei Therese Mölk ist auch dieses Jahr wieder bei der traditionellen Kaiserweihnacht am Bergisel mit einem Stand vertreten. Die Bäcker*innen und Konditor*innen haben speziell dafür in Handarbeit ein köstliches Weihnachtssortiment gezaubert: süße Kekse, fruchtige Zelten, Honiglebkuchen in verschiedenen Sorten und viele weitere Köstlichkeiten. Dafür werden ausschließlich Freilandeier aus Österreich, beste Butter und Konfitüre aus Tirol verwendet. Diese und die nachhaltigen Spirituosen aus Brot von gestern können ab 17. November gerne verkostet werden!
www.therese-moelk.at
ckerei Therese Mölk überziehen den Lebkuchen zum Schluss mit Schokolade aus Fairtrade-Kakao. Wer seine Kekse lieber selber backt, in der oft stressigen Vorweihnacht jedoch Zeit sparen will, der greift zu Thereses feinem Lebkuchenteig und Thereses Vanillekipferlteig zum Selberbacken. Beide werden vom Konditormeister mit regionalen Rohstoffen hergestellt und daheim ganz unkompliziert zu purem Genuss.
BESONDERHEIT ZUM TRINKEN
Nicht fehlen darf zur Weihnachtszeit der wunderbare hausgemachte Herr Friedrich Eierlikör. Zum nachhaltigen Alkohol aus Brot von gestern kommen nur beste österreichische Freilandeier und Schlagobers aus Tirol in den süßen Klassiker. Die Liköre kommen ganz ohne künstliche Zusätze oder Aromen aus und werden ausschließlich durch 15 Prozent Trinkstärke haltbar gemacht. TIPP: Der Eierlikör sollte bei Zimmertempe-
ratur (nicht im Kühlschrank!) aufbewahrt und nach dem Öffnen rasch verbraucht werden. PR
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WEINLIEBE
Wenn erst einmal die „Große Liebe“ ins Leben tritt, will man sich nicht mehr mit weniger zufrieden geben! „Mr. Lover Lover“ vom Rotweingut Lang aus Neckenmarkt ist die Kreation von Junior Stefan Andreas Lang und ein tiefgründiger, eleganter schwarzroter Merlot. Um 45 Euro unter www.rotweinelang.at. Mehr zum Weingut lesen Sie auf Seite 132.
AUF EINEN TOAST
Ein gscheiter Toaster sollte eigentlich in keinem ordentlichen Haushalt fehlen. Unser Tipp: Der Zweischlitztoaster von Milantoast. Gesehen um 279 Euro in Roswitha Gundolfs Rosalon in Hall.
BOCK AUF RAMEN?
Seit einigen Jahren treten Ramen ihren kulinarischen Siegeszug auch hierzulande an. Viele Lokale, wo man den japanischen Klassiker in wirklich guter Qualität bekommt, gibt es indes nicht. Die Macher von J.Kinski haben eine eigene Box zusammengestellt, mit der man sich das Dingens einfach selbst machen kann. Und das ist tatsächlich „lecker seit immer“. Die Box gibt’s um 55,97 Euro unter www.j-kinski.de, offline bekommt man eine Auswahl zum Beispiel bei Denns Biomarkt oder im Fruchthof in Innsbruck.
BU C TIP HP
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MANN BACKT PIZZA Marian Moschen Tyrolia Verlag, 208 Seiten, EUR 29,– Marian Moschen hat schon vieles gebacken – Torten und Brot in jeweils den verschiedensten Varianten etwa. In seinem neuesten Buch widmet er sich der Pizza. Ob knusprig-dünn oder fluffiger mit luftigen Blasen – in diesem Buch gibt‘s eine große Auswahl an Pizzateig-Rezepten und ganz viele Ideen für den idealen Belag.
GIN - DERASSA
Im Juli 2021 haben Patrick Thurner und Michael Kröll ihre TK Spirits OG als kleinen Manufakturbetrieb in Jerzens im vorderen Pitztal gegründet. Wir haben kürzlich eine Kostprobe ihres Gins bekommen und echte Freude damit. Insgesamt haben 21 Botanicals ihren Weg in die Flasche gefunden – unter anderem rosa Schafgarbe, Jiaogulan und Zirbe. Viele der verwendeten Botanicals werden selbst angesetzt bzw. direkt aus der Region bezogen, destilliert wird mit kleinsten Kupferdestillen. Toll ist auch das Drumherum, kommt der Gin doch in der Keramikflasche mit Wachsversiegelung daher. 500 ml um 43 Euro unter www.tk-spirits.at.
DER BÄCKER RUETZ
ES DUFTET AUS DER RUETZ-BACKSTUBE Nehmen Sie sich Zeit zum Genießen.
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WEIHNACHTSKEKSE – LIEBEVOLL HANDGEMACHT
TIROLER VOLLKORNSTOLLEN – HEIMAT PUR
Sie duften verführerisch, die großen und kleinen Backkunstwerke, die liebevolle Detailarbeit macht dabei schon dem Auge Appetit auf mehr. Dass der Bäcker Ruetz als traditionsverbundener und vielfach prämierter Meisterbetrieb nur die allerbesten Zutaten verwendet, versteht sich von selbst. Schließlich ist es kein Zufall, dass die Weihnachtsgebäcke wie selbstgemacht schmecken.
Probieren Sie unbedingt auch den hochwertigen Tiroler Vollkornstollen – gebacken aus 100 Prozent Tiroler Weizen-Vollkornmehl und feinster Tiroler Butter, verfeinert mit Rosinen und kandierten Früchten. Von Hand geformt schmeckt der Tiroler Klassiker nach Heimat pur.
CHAMPAGNERSTOLLEN – EDEL UND KÖSTLICH
Der edle Champagnerstollen vom Bäcker Ruetz wird mit kandierten Orangenschalen, Rosinen, Mandeln und gerösteten Haselnüssen delikat abgeschmeckt. Das Besondere: Die Früchte werden vorab in bestem Champagner eingelegt, das sorgt für die unverkennbar prickelnde Note. Vollendet wird der noch ofenwarme Stollen mit flüssiger Butter und einer feinen Schicht Staubzucker.
die süßen, soften Lebkuchen das ideale Mitbringsel im Advent, denn sie sind ein idealer Begleiter zum gemütlichen Nachmittagskaffee. PR
SCHOKO - KOKOS - STOLLEN – DER EXOTISCHE
Der neue Schoko-Kokos-Stollen aus dem Hause Ruetz ist schlichtweg himmlisch. Feinste Milchschokolade und exotische Kokosflocken geben dem neuen Stollen seine unverkennbare Note.
LEBKUCHEN – SÜSS UND SOFT
VERSCHENKEN SIE GENUSS
Die neuen, saftig weichen Honiglebkuchen in Sternform gibt’s heuer gefüllt mit fruchtiger Himbeermarmelade oder feinster Kuvertüre überzogen. Hübsch verpackt sind
Sind Sie noch auf der Suche nach dem passenden Weihnachtsgeschenk? Wie wär‘s mit einem GenussGutschein vom Bäcker Ruetz? Erhältlich in allen Ruetz-Bäckereien!
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SIRUP ME UP Wenn man in Tirol ans Trinken denkt, dann kommt einem vermutlich zuerst der traditionelle Schnaps in den Sinn – mit all seinen regionalen Ausprägungen vom Krautinger bis zum Enzner. Wir Tiroler können aber auch ganz gut ohne Alkohol … TEXT: MARINA BERNARDI
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enn wir nichts trinken, verdursten wir nach etwa drei bis vier Tagen. So schlimm muss es gar nicht sein, schon ein etwas weniger dramatischer Flüssigkeitsmangel sorgt für körperliches Unwohlsein, Kopfschmerzen, Konzentrationsmangel und Hauttrockenheit. Auch unsere Nieren haben mit zu wenig Flüssigkeit nur mäßig Freude daran, zu arbeiten. Um
gesund und leistungsfähig zu bleiben, sollte ein Erwachsener täglich rund eineinhalb bis zwei Liter Wasser trinken. Das ist für manchen gar nicht so einfach. Ab und an hilft es, dem Wasser ein bisschen Geschmack hinzuzufügen. In Form von Sirup zum Beispiel. Der muss übrigens nicht immer pickig-süß sein. Drei Tiroler Unternehmen zeigen, wie es auch natürlich(er) geht.
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„In unseren Produkten verwenden wir mehr Zapfen, Tee, Blüte und Frucht und weniger Zucker. Die Getränke profitieren so von einem natürlichen Süße-Säure-Spiel.“ N I K O L A U S L E U P R E C H T, N A K O S I R U P
JENSEITS VON EINHEITSGESCHMACK
Es waren seine argentinische Wurzeln und der Mate-Tee, die Nikolaus Leuprecht dazu inspiriert haben, aus verschiedensten Zutaten neue Drinks zu kreieren. 2017 schließlich gründete der Getränkekünstler sein Unternehmen nako Sirup. Seitdem stellen er und seine Frau Ariane hochwertige Sirupe aus regionalen Zutaten her. Bei deren Auswahl achten die beiden vor allem auf ökologisch nachhaltigen Anbau und beziehen dazu hochwertige Biotees aus ausschließlich fairem Handel. „Ich beschäftige mich schon länger mit verschiedenen Geschmackssorten jenseits von Einheitsbrei“, sagt Leuprecht. Seine argentinischen Verwandten brachten ihm bei ihren Besuchen immer wieder Mate-Tee mit, mit dem Nikolaus Leuprecht in seiner damaligen Wohngemeinschaft immer wieder mit verschiedenen Aufgüssen und Extraktionen experimentierte. Den Mitbewohnern gefiel’s und nach etlichen Vorstufen und vielem Probieren ist letztlich der Mate-Sirup entstanden: „Unser USP ist, dass wir in erster Linie mehr geschmackgebende Zutaten wie Zapfen, Tee, Blüten oder Früchte verwenden. Das macht den Sirup ertragreicher.“ So kommt auch das Mischverhältnis von 1:10 zustande, anstatt der üblichen 1:6 oder 1:7 bei industriellen Produkten. „Das heißt, es ist auch weniger Zucker drin, das Getränk lebt von seinem Süße-Säure-Spiel“, erklärt Leuprecht.
Angefangen hat man in den Innsbrucker Viaduktbögen, mittlerweile ist nako Sirup in Thaur zuhause und teilt sich dort die Räumlichkeiten mit der regionalen Eismanufaktur „Hitzefrei“, die handgemachtes Eis am Stiel herstellt. Leuprecht: „Wir hatten anfangs auch richtig viele Sorten im Angebot, das war aber nicht wirklich zielführend, also haben wir uns fokussiert. Aus Erfahrung wissen wir, welche Sorten gut funktionieren.“ Heimische Sorten wie die Zirbe sind besonders gefragt, auch der Hibiskus-Grüntee-Lemongras-Sirup ist beliebt, Pfefferminze sowieso. Neu im Sortiment ist der Zapfn-Bio-Zirbenradler, der in Kooperation mit den kreativ-verrückten Jungs von Bierol (Stichwort Molke-Bier / siehe Seite 98) aus Schwoich entstanden ist. Zwischenzeitlich hat man es auch geschafft, auf Bio-Austria-Standard umzustellen: „Wir verwenden ausschließlich biologischen österreichischen Rübenzucker und mehr als zwei Drittel heimische Zutaten. Und es gibt uns auch in vielen Biomärkten, darauf sind wir sehr stolz“, so Leuprecht. Auch bei der Verpackung bleibt man der Philosophie treu: Die Sirupe werden in wiederwendbare Glasflaschen – deren Etikett wir im Übrigen wirklich super finden – aus der Steiermark abgefüllt. www.nako.tirol
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„Mit dem Naturpark Karwendel haben wir einen perfekten Partner gefunden, der uns ermöglicht, die Zapfen dort offiziell sammeln zu dürfen.“ MAX & MICHAEL, ALPPINE SPIRITS
DIE BESSERE ZIRBE?
Sie trotzt Wind und Wetter, überlebt unter meterdicken Schneedecken und bildet nicht selten die Baumgrenze: die Latschenkiefer. Ein besonderer Baum, der nicht nur vor Lawinenabgängen schützt, sondern auch von vielen Menschen auf Grund seiner diversen heilenden Wirkungen geschätzt wird. Doch auch geschmacklich hat die Latschenkiefer einiges zu bieten. Dies erkannte das junge Innsbrucker Unternehmen AlpPine Spirits und kreierte mit dem Zapfenstreich einen auf einem alten Familienrezept basierenden Latschenlikör, der ausschließlich aus natürlichen und regionalen Zutaten besteht. Aufgrund der dunklen Farbe wird der Likör oftmals mit der Zirbe verwechselt. „Nach einem Geschmackstest sind sich die Probanden jedoch meist einig: „Die Latsche ist eindeutig die bessere Zirbe“, finden die beiden Gründer Max und Michael. In der Zwischenzeit gibt es die Latsche auch ohne Alkohol, als Sirup nämlich. Die Zapfen für die besonderen Flüssigkeiten kommen dabei aus dem Naturpark Karwendel. Die Latsche bedeckt rund 17 Prozent des 727 Quadratmeter großen Naturparks und gehört zu dessen typischem Landschaftsbild. AlpPine Spirits hat dabei die außergewöhnliche Genehmigung, die Zapfen dort zu entnehmen, was ihre Produkte zu einer echten Rarität macht. „Da die Latschenkiefer unter Naturschutz
steht, ist es tatsächlich nur uns gestattet, Zapfen aus dem Naturpark Karwendel zu entnehmen, wofür ein Teil der Einnahmen wiederum in den Naturschutz fließt“, so die Latschenjungs. Der AlpPine-Sirup besteht vollumfänglich aus natürlichen Zutaten und wird zur Gänze in Handarbeit in Tirol hergestellt. Die Latsche verleiht ihm eine fein-harzige Note, die durch die zugegebene Zitronensäure im Vordergrund aber immer noch fein-frisch ist. Das macht den Sirup nicht zu süß und nicht zu trocken. „Lagom“ würden die Schweden sagen. Genau richtig. Gemischt mit Wasser wird im Verhältnis 1:8, aus einer Sirupflasche lassen sich also rund 4,5 Liter Limonade herstellen. Und weil Max und Michael halt doch nicht ganz aus ihrer Haut können und ihr Hauptprodukt dem Namen „Spirit“ folgend der Latschenlikör und damit Alkohol ist, empfehlen Sie gerne, den Sirup mit Sekt oder Prosecco zu einem etwas anderen Aperitif zu vereinen oder ihn mit Bier zum Radler zu mischen. Der AlpPine-Sirup verträgt sich außerdem gut mit Tonic (besonders mit Orangenscheibe und sommers mit geschnittenen Erdbeeren), mag aber auch Gin. Unser persönlicher Favorit ist allerdings der Pine Sour. Das Rezept gibt’s nebst anderen unter www.alppinespirits.com .
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„Wir arbeiten in unseren Säften sehr viel mit Gemüse, um den Zuckeranteil und damit die glykämische Last niedrig zu halten.“ JOSEF JENEWEIN, BERGBLUT
SAFTLADEN IM BESTEN SINN
Bergblut aus dem Tiroler Unterland stellt zwar keine Sirupe her, aber Säfte, und das zählt irgendwie auch, finden wir. Von Kirchberg aus ist damit ein Saftladen im allerbesten Sinne entstanden. Federführend dabei war Josef „Seppi“ Jenewein, der in jungen Jahren Skispringer gewesen ist und dabei quasi naturgemäß schon früh mit dem Thema gesunde Ernährung in Berührung gekommen ist. „Power zu haben und dabei auch noch leicht zu sein, ist nicht so einfach“, weiß Jenewein, der seit über 20 Jahren auch als Skisprungtrainer arbeitet und zwei Fitnessstudios betrieben hat. Die gesundheitliche Wirkung von Obst- und Gemüsesäften hat ihm vor Jahren eine Heilpraktikerin nähergebracht. Was bei Bergblut in die Flasche kommt, ist „kein Smoothie, sondern ein Direktsaft“, betont Jenewein: „Der Smoothie muss verdaut werden, der Saft nicht. Die Idee dahinter ist, dass man bei der Saftkur nur Säfte zu sich nimmt und den Organen eine notwendige Pause gönnt, ohne auf wertvolle Mineralstoffe und Vitamine verzichten zu müssen.“ Anfangs experimentierte Jenewein in der elterlichen Küche an verschiedenen Saftkreationen und produzierte die ersten Monate dort. Bald baute er die elterliche Garage um und so hat Bergblut gewissermaßen als Garagenfirma begonnen. In den vergangenen Jahren haben die Säfte und Shots,
die durch den großzügigen Einsatz von Kurkuma und Ingwer ordentlich Wumms haben, aus Tirol richtig abgehoben und vor allem über den Onlinehandel guten Absatz gefunden. Das Produzieren war selbst in der umgebauten Garage nicht mehr zu schaffen, weshalb das Sortiment jetzt von einem bayrischen Lohnabfüller hergestellt wird. Natürlich natürlich, genauso wie Seppi Jenewein sie konzipiert hat. Im Zuge des Umstiegs konnte man die Säfte erstmals auch biozertifizieren lassen. „Das war bei den kleineren Mengen vorher zu teuer“, sagt Jenewein. Bergblut beinhaltet ausschließlich biologische Zutaten, die vorwiegend aus österreichischem Obst und Gemüse gewonnen werden. Alle Produkte sind zu 100 Prozent natürlich und vegan, ohne sie künstlich aufzuhübschen. „Die Schnelllebigkeit unserer Zeit macht es immer schwerer, sich während des vollgepackten Alltags gesund und ausgewogen zu ernähren. Daher haben wir uns zum Ziel gesetzt, jedem Einzelnen gesunde Lebensmittel möglichst einfach und in herausragender Qualität zugänglich zu machen“, so Josef Jenewein, der in David Schmidt einen kongenialen Partner gefunden hat, der vor allem fürs Marketing zuständig ist. Im letzten Jahr haben rund 4,5 Tonnen Ware den kleinen Zweimannbetrieb verlassen. www.dasbergblut.com
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FOREVER – HINGEBUNGSVOLLE SCHÖPFUNG Das Familienweingut K+K Kirnbauer thront über den Dächern des Blaufränkischlandes. Hier verwöhnt die Sonne die Reben 300 Tage im Jahr. Gemeinsam mit den schweren Böden gedeihen hier die besten Rotweine auf den 45 Hektar Rebfläche des Weinguts.
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armonie von Wein und Holz ist DIE Philosophie des Hauses Kirnbauer. Man hat sich ganz der nachhaltigen Bewirtschaftung verschrieben: Schonung von Natur und Ressourcen soll auch nachfolgenden Generationen optimale Weinbaubedingungen ermöglichen. Seit einigen Jahren leiten Marlene und Markus Kirnbauer die Geschicke des Weinguts. Momente voller Genuss zu schaffen, lebensbereichernde und verbindende Begegnungen zu ermöglichen und die Menschen glücklicher zu machen, das gehört neben feinstem Wein zu den Wünschen der Kirnbauers. Als Winzer ist Markus Kirnbauer bekannt für sein kompromissloses Qualitätsstreben. Der burgenländische Winemaker, dessen Leidenschaft für Wein und sein handwerkliches Geschick ihm bereits in die Wiege gelegt wurden, hat sich international einen Namen als Cuvée-Spezialist gemacht. Die Kombination von Tradition und Innovation gepaart mit Nachhaltigkeit spiegelt seine Vision wider. Seine Begeisterung für Wein und das Streben nach Perfektion führten Markus Kirnbauer auf eine Reise, auf der er sich sowohl in traditionelle als auch moderne Weinherstellungsverfahren vertiefte. Was den Winzer besonders auszeichnet, ist seine Fähigkeit, erstklassige Cuvées zu kreieren. Er hat das außergewöhnliche Talent, die besten Eigenschaften jeder Sorte zu kombinieren, um ausdrucksstarke und ausgewogene Weine zu schaffen. Seine Cuvées sind geprägt von einer harmonischen Verschmelzung von Aromen, die die Vielfalt und Tiefe des Blaufränkischlandes widerspiegeln. Die wohl bekannteste seiner Schöpfungen ist die Rotwein-Cuvée DAS PHANTOM.
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Forever ist den außergewöhnlichsten Momenten des Lebens gewidmet, die ewig in Erinnerung bleiben sollen – ein großer Rotwein aus 45 Prozent Merlot, 38 Prozent Ca-
bernet Sauvignon und 17 Prozent Cabernet Franc, der durch seine Intensität am Gaumen und seine kräftigen Tannine besticht. Er wird 38 Monate in ausschließlich neuen französischen Barriques ausgebaut und zeichnet sich durch eine sehr lange Haltbarkeit aus. Die verschiedenen Rebsorten werden sorten- und lagenrein ausgebaut. Nach dem Barriqueausbau werden die Weine sorgfältig cuvéetiert und zur Vollendung gebracht. Eine limitierte Auflage, die nur in den besten Jahren vinifiziert wird. Ein brillierendes Rubinrot mit dichtem, dunklem Kern im Glas. Die Nase besticht durch die Verspieltheit der verschiedenen Rebsorten und Fruchtkomponenten. Reife Cassis, Brombeere, schwarze Johannisbeere, Veilchen sowie Pfeffer, Minze und eine betörende Röstaromatik wechseln
sich ab. Kräftiges Tannin und saftige Säure bilden eine außergewöhnliche Balance und einen eleganten Körper. Faszinierende Länge im Abgang, fast forever.
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Nicht nur in Form einer neuen Etikette, sondern gemeinsam mit Karin Teigl, alias Constantly K, wird die neue Designlinie auf ein neues Level gehoben. Von Silber auf Gold, denn Gold steht an oberster Stelle – ganz wie der große Rotwein Forever. Edel, elegant, geheimnisvoll, modern, selbstbewusst und hochwertig. Karin Teigl: „Ich finde, dass Forever alle Attribute widerspiegelt, für die ich selbst auch stehe: selbstbewusst, modern, hochwertig, aber trotzdem bodenständig und sich selbst forever treu.“ PR
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ACHTSAM KOCHEN Der Tiroler Paul Ivić kocht in seinem TIAN in Wien bewusst vegetarisch, mit höchstem Respekt vor dem Lebensmittel und Wertschätzung all jenen gegenüber, die es produzieren. Als einziges vegetarisches Restaurant in Österreich hält das TIAN seit 2014 einen Michelin-Stern und vier Hauben von Gault&Millau und hat sich damit in den vegetarischen Olymp gekocht. INTERVIEW: MARINA BERNARDI
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ass das TIAN heißt, wie es heißt, hat gute Gründe. Und davon gleich mehrere. Im Chinesischen bedeutet es „Himmel“ (das Restaurant befindet sich passenderweise in der Himmelpfortgasse und auch kulinarisch wähnt man sich dort), im Französischen kennt man ihn als vegetarischen Eintopf und in Tirol – Chef de Cuisine Paul Ivić kommt aus Serfaus – heißt „tian“ umgangssprachlich so viel wie „machen“ oder „anpacken“. Vor zwölf Jahren gründete Christian Halper das erste TIAN Restaurant, Paul Ivić war quasi von Anfang an mit an Bord. Seither wird im TIAN alles daran gesetzt, den eigenen hohen Anspruch an eine außergewöhnliche Küche mit leidenschaftlicher Experimentierfreude zu verbinden. ECO.NOVA: Nachhaltigkeit ist heute ein
weit gedehnter Begriff und verkommt vielfach zum Marketingsprech. Nur selten wird er wirklich mit Leben gefüllt. Wie ist die Herangehensweise im TIAN an das Thema? PAUL IVIĆ: Nachhaltigkeit wird tatsächlich sehr inflationär verwendet. Bohrt man in die Tiefe, wissen die meisten allerdings gar nicht, worum es dabei wirklich geht. Unser Thema ist das Essen und Trinken und innerhalb dieses Rahmens versuchen wir, alles zu tun, um tatsächlich nachhaltig zu arbeiten. Wir haben uns bewusst der Bodenkultur, Biodynamik, Diversität, Permakultur und der Verwertung von Streuobst sowie der Reduktion der Lebensmittelverschwendung verschrieben. Wir leben das in der Küche und versuchen, unsere Philosophie durch Kochbücher oder Videos in die Welt zu tragen. FOTOS: INGO PERTRAMER
Woher bezieht ihr die Lebensmittel, die ins TIAN dürfen? Regional vor bio oder umgekehrt? Regionalität hat tatsächlich ihre Tücken. Von Wien aus gesehen, liegt uns Bratislava näher als Innsbruck, aber jeder in Österreich würde sagen, Produkte aus Tirol sind regional. Wir versuchen natürlich, unsere Lebensmittel vorrangig von lokalen Produzenten zu beziehen, schauen aber vor allem auf die ökologische Sinnhaftigkeit. Ich würde zum Beispiel auch keine Avocado kaufen, selbst wenn der Baum neben dem TIAN wachsen würde, weil der Wasserverbrauch absurd hoch ist. Viele Großkonzerne bauen Lebensmittel in Regionen an, die diese nicht vertragen, und richten damit große ökologische Schäden an. Es geht ausschließlich um Profit und das ist nicht meine Welt.
Du begründest die Entscheidung, vegetarisch zu kochen, unter anderem mit der Verantwortung für die Rohstoffe und die Menschen, die dahinterstehen. Nun könnte man sich auch gegenüber dem Bio-Landwirt, der Tiere hält, verantwortlich fühlen ... Richtig. Und ich bin auch der Meinung, dass es einen gewissen Anteil an Fleisch in der Küche verträgt. Wir brauchen unsere Bauern, die mit ihren Tieren für die Landschaftspflege sorgen. Der Großteil unseres Fleischkonsums wird aber nun mal aus der Massentierhaltung gedeckt. Christian Halper hat das TIAN aus einem ökologischen Idealismus heraus gegründet und sich bewusst dafür entschieden, auf Fleisch und Fisch am Teller zu verzichten. Ich habe das sehr spannend gefunden. Wir haben diesen Weg eingeschlagen und zeigen, dass vegetarische und vegane Küche nichts mit Verzicht
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Fairness als Fundament: Topinambur, Schwarzwurzel, Späternte – Paul Ivićs Menü im TIAN liest sich wie ein Spaziergang durch den Gemüsegarten. Und doch ist es viel eher ein Symbol dessen, was Nachhaltigkeit in der Spitzengastronomie tatsächlich bedeutet. Für den Küchenchef ist sie ein täglich gelebtes kulinarisches Prinzip. Aus einem Selbstverständnis verarbeitet er kompromisslos fair erzeugte und biologische Produkte, darunter auch beinahe in Vergessenheit geratene Gemüse-, Obst- und Getreidesorten.
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zu tun hat, sondern dass sie grandios schmecken und extrem kreativ sein kann.
Muss man in der vegetarischen Küche generell mehr Kreativität auf den Teller bringen, um die Gäste zu überzeugen? Die meisten Menschen wissen gar nicht um die wunderbare Vielfalt von Gemüse, schlicht, weil es in den Supermärkten nur eine sehr beschränkte Auswahl gibt. Deshalb ist für sie die vegetarische Küche in der Assoziation oft eintönig und fad. Es gibt über 10.000 Tomatensorten, von denen wir in der breiten Masse nur vier oder fünf kennen, eben weil keine Alternativen angeboten werden. Das gilt auch für viele andere Gemüse. Es gibt so viel Spannendes, was wir über die Zeit aus den Augen verloren haben. Vieles ist von unseren Tellern verschwunden, weil sich auch Restaurants immer mehr auf Fleisch und Fisch konzentriert haben. Erwarten sich Gäste in der Topgastronomie bestimmte „Luxusprodukte“ wie Jakobsmuscheln oder Koberind? Ich glaube, das wurde auch seitens der Gastronomie getrieben, bestimmten Produkten eine große Bedeutung zu geben. Für mich ist zum Beispiel Kaviar kein Luxusprodukt, für mich ist Luxus eine Karotte, die direkt aus der Erde gezogen wird und die ich ohne Bedenken schmecken kann. Das gilt auch
„Wir möchten unseren Gästen durch den Geschmack am Teller bewusst machen, dass gutes Essen einen guten Boden braucht.“ PAUL IVIĆ
für die so genannten Edelteile beim Fleisch. Ein Kalbsschwanz steht einem Kalbsrücken um nichts nach. Wir merken das auch bei so manchem Tester, der das TIAN nicht richtig einordnen kann, weil ihm eben vermeintliche Luxusprodukte fehlen. Ich sehe das anders und habe eine andere Vorstellung von Qualität.
Dennoch wird das TIAN in schöner Regelmäßigkeit ausgezeichnet. Arbeitest du als Koch auf solche Auszeichnungen hin oder sind sie „nice to have“ bzw. ist man darauf stolz oder hat man auch den Druck, sie zu halten? Druck sind Auszeichnungen für mich nie. Druck machen mir eher die Finanzen, weil man auch eine Verantwortung gegenüber seinen Mitarbeiter*innen hat. In unseren Betrieben arbeiten rund 50 Leute, das ist nicht nichts. Auszeichnungen
sind natürlich super und freuen uns. Stolz macht mich aber vor allem unser Team und was wir gemeinsam schaffen. Wir haben viele langjährige Mitarbeiter*innen, das ist in der Branche keine Selbstverständlichkeit, und wir bekommen auch viele tolle Bewerbungen. Man merkt, dass viele Leute in ihrer Arbeit einen Sinn suchen. Wenn man in der Gastronomie nur als Tellertaxi abgestellt wird und in der Küche vorpanierte Schnitzel herausbackt, dann wird man auch keine Mitarbeiter*innen ansprechen, die etwas bewegen wollen und motiviert sind. Ökologie und der soziale Aspekt sind zwei Aspekte der Nachhaltigkeit. Ökonomie ist der dritte. Ein Menü im TIAN muss man sich leisten können. Nimmt man sich damit nicht automatisch selbst eine gewisse Gästeschicht weg? Die Frage ist eher: Will man für jeden kochen? Ich will keine Würstel mit Pommes machen, dafür bin ich nicht Koch geworden. Das hat nichts mit elitär zu tun. Ich hatte auch nicht viel Geld und habe darauf gespart, mir ein gutes Essen zu leisten. Mit dem Bistro am Spittelberg haben wir außerdem ein Lokal geschaffen, das im Preissegment deutlich günstiger liegt. Die Preisdiskussion finde ich generell schwierig, weil der Preis stark an den Mitarbeiterkosten hängt. Alle schreien nach fairen Löhnen oder nach Bioprodukten aus heimischer Land-
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Im September 2015 eröffnete das TIAN Bistro am Spittelberg. Bedingungslos frische, unkomplizierte, aber dennoch anspruchsvolle vegetarische und vegane Küche – so lautet das Konzept. Nach dem Motto „Einmal alles bitte“ kann man sich beim „Sharing Chef’s Garden“ mit unterschiedlichen Kreationen aus der Küche überraschen lassen und bekommt saisonale Gerichte in die Tischmitte zum Teilen und gemeinsamen Probieren serviert.
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wirtschaft, aber als Konsument*in will man weder das eine noch das andere bezahlen. Das funktioniert nicht.
Wie geht ihr in der Küche an ein neues Gericht heran – geht ihr von einem Grundprodukt aus und kreiert das Gericht dazu oder ist das Gericht im Kopf, und man schaut, welchen Weg man dorthin nimmt? Hinter jedem Gericht stecken immer sehr viele Menschen. Manche Gerichte brauchen ein Jahr, manche haben wir in zwei Tagen. In der Regel bauen wir ein Gericht von einem Grundprodukt auf, das wir versuchen, so wenig wie möglich zu verfälschen. Im Restaurant sind wir sehr clean, da kommt fast nichts anderes auf den Teller als der Eigengeschmack des Produktes und Salz. Im Bistro darf ein bisserl mehr dran. Man soll den Unterschied zwischen den zwei Betrieben merken dürfen. Auch wenn sie dieselbe DNA haben, möchten wir die Diversität fördern.
Die meisten Gäste, die ins TIAN kommen, wissen um die Philosophie dahinter. Braucht es trotzdem eine Erklärung am Gast und wie viel Verantwortung muss man auch dem Gast übertragen, was sein Essen betrifft? Bei uns braucht kein Gast Verantwortung zu übernehmen, ganz im Gegenteil. Wir möchten ihm Verantwortung
abnehmen. Unsere Gäste sollen einen gemütlichen Abend haben und in entspannter Atmosphäre ein gutes Essen genießen. Sie sollen auch nicht über unsere Philosophie nachdenken müssen. Die bekommen sie durch unseren Service und am Teller mit. Mir ist wichtig, dass unsere Gäste aus dem TIAN glücklich nach Hause gehen. Wir hatten früher öfter die Problematik, dass vor allem Männer dachten, es sei ihr letztes Abendmahl, wenn sie vegetarisch essen (müssen). Das ist mittlerweile nicht mehr so. Wir sind keine Hardliner oder militant, unser Essen soll schmecken und Spaß machen. Selbst wenn jemand Fleisch isst – und ich tue das selbst in Maßen –, möchte er nicht immer eines am Teller haben. Was wir machen, das können wir.
„Auszeichnungen sind eine schöne Bestätigung dafür, dass man die Dinge, die man macht, sehr gut macht, und sie helfen, dass man gehört wird.“ PAUL IVIĆ
Wieso bist du Koch geworden? Das hat meine Schwester zu verantworten, ich selber wollte das eigentlich gar nicht. Im Nachhinein habe ich allerdings festgestellt, dass es sehr wohl Sinn macht. Seit ich denken kann, ist das Essen eines meiner wichtigsten Themen. Ich war nie derjenige, der der Mama oder Oma in der Küche über die Schulter geschaut hat, aber ich hab immer gern gegessen. Es hat mich emotional frustriert, wenn ich nichts Gscheites bekommen habe. Das war für mich eine Kränkung und tiefe Beleidigung. Mir waren Lebensmittel immer schon wichtig, nur habe ich das lange nicht verstanden. Und obwohl ich gut in der Schule war, wollte ich dort nicht mehr hingehen. Also bin ich Koch geworden. Deshalb finde ich das Argument, wir kochen nur für eine Elite, auch nicht richtig. Meine Eltern und Großeltern hatten auch nicht viel Geld und haben trotzdem immer die besten Lebensmittel verarbeitet. Sie haben sie aber nicht verschwendet. Heute feiern sich Menschen selbst, wenn sie für irgendwelche Lebensmittel zehn oder 20 Prozent weniger bezahlen, und schmeißen dann die Hälfte weg. Schaut man in die Mülleimer, finden sich dort Tonnen von Lebensmitteln, die alle noch verwertbar wären. Da wird Geld verbrannt, aber Hauptsache, man hat beim Einkauf gespart. Das ist die wahre Form von Dekadenz. www.tian-restaurant.com
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SCHÖN UND GUT Lachs gibt es mittlerweile in den verschiedensten Varianten in beinahe jedem Supermarkt. Die meisten davon stammen aus Lachszuchten, von denen die meisten unter zumindest fragwürdigen Umständen „frischen Fisch“ produzieren. Dabei ist der Lachs quasi von Natur aus fast perfekt. Wie jener von Alaska Wild Salmon. TEXT: MARINA BERNARDI
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ochwertiges Lachsfleisch erkennt man bereits bei Ansicht. Ein Lachs aus Wildfang scheint richtiggehend zu leuchten, ist muskulös und sattrot. Die Farbe kommt von den kleinen Fischen und Krebsen, von denen sich die Tiere in ihrer natürlichen Umgebung ernähren, und weicht tatsächlich stark ab vom blassen Orangeton seiner Käfig-Artgenossen. Vom Geschmack gar nicht zu reden.
FRISCHER FISCH
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Kulinarik und Fischerei waren für die Familie Schrettl schon immer ein zentraler Lebensinhalt. Reinhold Schrettl war dabei seit jeher ein kompromissloser Verfechter von höchstem kulinarischen Genuss in Einklang mit Ethik, Fairness den Lieferant*innen und Verbundenheit den Kund*innen gegenüber. Selbst passionierter Angler hat er aus dieser Leidenschaft ein Unternehmen gemacht. Unter dem Namen Alaska Wild Salmon & Seafood werden hochwertige Fische und Meeresfrüchte aus Wildfang direkt aus Alaska importiert – gefangen, weiterverarbeitet und geräuchert von Menschen, die die Familie Schrettl persönlich kennt. Bis zu ihrem Fang haben die Tiere frei, natürlich und wild gelebt, und weil die Regeln für den Fischfang in Alaska streng
sind, ist der Ertrag limitiert. „Die Natur gibt her, was sie hergibt“, sagt Claudia Schrettl. Sie führt das Unternehmen seit dem viel zu frühen Tod ihres Vaters zusammen mit Mutter Edith und Schwester Carmen sowie gemeinsam mit Gabriele Adelsberger ganz im Sinne des Gründers weiter. Gab es bei Alaska Wild Salmon & Seafood anfangs ausschließlich Räucherlachs, wurde das Sortiment zuerst um frischen Fisch erweitert und ist seither auf über zehn Wildfang-Produkte angewachsen. Nebst dem namensgebenden Lachs in verschiedenen Varianten gibt es unter anderem feinen Heilbutt, hochwertigen Black Cod und zarte Jakobsmuscheln. Um maximale Frische zu garantieren, erfolgt die Lieferung nur drei Mal im Jahr, für die aktuelle Weihnachtslieferung ist am 8. Dezember Bestellschluss. Genossen werden die Produkte am besten so natürlich wie möglich, damit sie ihren wunderbaren Eigengeschmack erhalten. Ein paar Rezeptinspirationen haben wir hier für Sie.
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Lachstatar der Wildnis zutaten für 4 Personen 400 g Lachs natur ½ Limette 2 Schalotten, fein gewürfelt 1 kleine rote Chilischote, fein gewürfelt 2 EL Olivenöl 2 EL Dill, klein gehackt Salz Deko nach Jahreszeit
SO WIRDS GEMACHT:
1 Den Lachs in kleine Würfel schneiden und mit dem Limettensaft
beträufeln. Anschließend Schalotten, Dill, Chili und das Olivenöl unter den Lachs mischen und gut vermengen. Mit Salz abschmecken. 2 Das Lachstatar in den Kühlschrank stellen und durchziehen lassen (bis zu 2 Stunden). 3 Anschließend das Tatar auf einem Teller anrichten. Dazu entweder einen Vorspeisenring verwenden oder aus dem Lachstatar Laibchen formen. TIPP: Dazu passt Toastbrot oder Baguette.
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Black cod
umrahmt von Safran zutaten für 4 Personen SAUCE CA. 250 ML:
SO WIRDS GEMACHT:
2 EL Schalotten, fein geschnitten 250 ml Fischfonds 125 ml Weißwein trocken 125 ml Wermut 125 ml Schlagobers 50 g Butter zum Montieren 2 EL Schlagobers, halbgeschlagen Safranfäden Salz Zitronensaft
1F ür die Safransauce Schalotten, Fischfonds, Weißwein und
FISCH:
800 Gramm Fischfilet Salz 1 Zitrone, in Scheiben 4 große weiße Spargel, in Stücke geschnitten Olivenöl Backpapier
Wermut 5 Minuten reduzierend kochen, anschließend durch ein feines Sieb seihen. 2M it einem Löffel von Weißwein die Safranfäden erhitzen und der Grundsauce beimengen. 3K alten Schlagobers zugießen, nochmals reduzieren und kochen, bis eine sämige Konsistenz entsteht. Zum Schluss kalte Butterstücke einrühren und die Sauce mit Stabmixer aufmixen. 4H albgeschlagenen Obers unterheben und mit Salz und Zitrone verfeinern. Bei Bedarf kann die Konsistenz mit spritzigen Weißwein, Fischfond oder Schlagobers reguliert werden. 5F ür den Fisch den Backofen auf 100 °C vorheizen und ein
Backblech auf die unterste Stufe geben. 6D as Fischfilet auf ein Backpapier geben, mit Salz und Pfeffer würzen, mit Olivenöl beträufeln und mit Zitronenscheiben belegen. Den Spargel mit Olivenöl beträufeln, ein wenig salzen und dazulegen. 7D en Fisch ca. 35 bis 40 Minuten im Ofen garen, bis ein in die dickste Stelle des Fleisches gestecktes Küchenthermometer 55 Grad anzeigt. Den Fisch aus dem Ofen nehmen und 5 Minuten ruhen lassen 8 Auf dem Teller mit der Sauce anrichten.
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Gebratener Lachs
mit Kartoffel-Sellerie-Püree zutaten für 4 Personen
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PÜREE:
SO WIRDS GEMACHT:
400 g Knollensellerie 600 g mehlige Kartoffeln 6 Zweige Thymian 1 Zitrone 100 ml Olivenöl 3 Zehen Knoblauch 1 TL Salz
1 Die Kartoffeln und den Sellerie mit den Thymianzweigen,
FISCH:
Ca. 800 g Lachs Öl, Butter Zitrone Salz
Knoblauch und Zitronenschale in einen großen Topf geben, mit Wasser auffüllen, bis sie 2 cm hoch bedeckt sind, und anschließend ca. 25 Minuten kochen, bis die Kartoffeln und der Sellerie weich genug zum Zerstampfen sind. 2 Ein Sieb auf eine große Schüssel geben, die Kartoffeln und den Sellerie abtropfen lassen und dabei etwas vom Kochwasser aufbehalten. Die Kartoffeln und den Sellerie mit Knoblauch und Zitronenschale wieder in den Topf geben und fein pürieren. Nach und nach das Olivenöl sowie 140 ml Kochwasser hinzufügen, bis ein glattes Püree entsteht. 3 Den Fisch zu braten ist einfach und doch gefinkelt: Grundsätzlich
ist es wichtig, den Fisch einige Zeit vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank zu nehmen, sodass er Zimmertemperatur hat, bevor man ihn in die Pfanne gibt. So ist es einfacher, den richtigen Garpunkt zu erwischen. 4 Die Fischfilets auf der Hautseite leicht einritzen, damit sie sich beim Braten nicht wölben. Den Fisch auf der Fleischseite mit Zitronensaft und Salz würzen. 5 Die Butter in einer beschichten Pfanne erhitzen. Den Fisch zuerst auf der Hautseite anbraten, dann den Fisch wenden und die Fleischseite der Fischfilets nur kurz anbraten. 6 Den Lachs sollte man nicht bei hoher Hitze braten, damit das Eiweiß nicht zu stark austritt, ansonsten besteht die Gefahr, dass er zu trocken wird. Nach ca. 7 Minuten ist der Fisch gar. Er sollte innen noch leicht glasig sein und ca. 50 °C haben.
TIPP: M an kann zum Fisch Rosmarin, Lorbeer oder Knoblauch in die Pfanne geben, um für weitere Aromen zu sorgen. Bei hoher Qualität des Fisches wäre es allerdings ein wenig schade, da der Eigengeschmack nicht so zur Geltung kommt.
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BRETTER, DIE DIE WELT BEDEUTEN Das Schneidebrett ist zweifellos die Grundlage beinahe jeden guten Gerichtes. Kaum ein Rezept kommt ohne Zutaten aus, die in irgendeiner Form mit dem Messer geschnitten, zugeputzt oder pariert werden müssten. Das junge Unternehmen pro planche rund um Armin Hofmann und Roland Tiefnig hat eines der zentralsten Elemente der Küche, das Küchenutensil par excellence, quasi neu erfunden. In elegantem Schwarz, hergestellt aus Papier. TEXT: MARIAN KRÖLL
„Unsere Schneidebretter sind hart genug, um nicht sofort tiefe Furchen zu bekommen, und weich genug, damit die Klinge der Messer nicht darunter leidet.“ ROLAND TIEFNIG
elbst zu Hause kochen ist nicht erst seit gestern ein gesellschaftlicher Megatrend. Davon zeugen unzählige Kochshows im TV ebenso wie eine gefühlte Fantastilliarde von Inhalten im Netz sowie eine stattliche Anzahl an immer neuen Küchengadgets. Manche sinnvoll, andere eher weniger. So wie man wohl das Rad nicht neu erfinden braucht, so muss es sich – könnte man annehmen – wohl auch mit dem Schneidebrett verhalten. Falsch! Die beiden Osttiroler Jungunternehmer und Cousins Armin Hofmann und Roland Tiefnig strafen diese ignorante Haltung gegenüber einem der elementarsten Küchenutensilien mit ihrem Unternehmen pro planche seit 2020 Lügen. Wie konnte es dazu kommen, dass zwei junge Männer – man ist versucht zu sagen, ausgerechnet – das Schneidebrett neu erfunden haben? Im Zuge des gemeinschaftlichen Kochens, man schrieb das Jahr 2018, entzündete sich unter den kulinarisch interessierten Technikern eine Debatte darüber, welcher Art von Schneidebrett der Vorzug zu geben sei. Roland Tiefnig neigte vor allem aus Natürlichkeits- und Nachhaltigkeitsgründen eher dem Holz zu, der pragmatische Cousin Armin Hofmann schien eher auf Plastik zu setzen, das im Handling wie in der maschinellen Reinigung im Geschirrspüler unkomplizierter zu sein schien.
Beide waren schließlich unzufrieden, weil ein Material fehlte, das die Vorteile von Holz und Plastik miteinander zu verbinden wusste. Die Schneidebretter-Innovation schien bereits vor langer Zeit in eine evolutionäre Sackgasse eingebogen zu sein. „Es gibt heute unglaublich viele Küchengadgets, aber bei so etwas Einfachem wie einem Schneidebrett gibt es nur Kompromisse“, so die beiden. Das war für die Erfinder, gerade was das Schneidebrett als zentrales Element in der Küche anging, kein haltbarer Zustand.
DAS KOMPROMISSLOSE SCHNEIDEBRETT
Also machten sich Hofmann und Tiefnig daran, ein Schneidebrett zu entwickeln, das kompromisslos sein sollte. Es galt, ein Material zu finden, das nichts weniger als die eierlegende Wollmilchsau unter den Schneidebrettern sein sollte. „Wir sind keine Köche, uns hat vor allem die technische Herausforderung gereizt“, sagt Tiefnig. Die beiden Jungunternehmer haben einen profunden Background in der Produktentwicklung und im technischen Projektmanagement und sind strategisch und informiert an das Problem herangegangen. Es wurde im
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Roland Tiefnig und Armin Hofmann haben 2020 ihr Unternehmen pro planche gegründet und damit das Schneidebrett neu erfunden.
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Folgenden viel ausprobiert und recherchiert, das ideale Material ließ noch auf sich warten. So lange, bis man schließlich auf einen Hersteller von Papierverbundstoffen stößt, die vordem vor allem als Baustoffe, insbesondere an Fassaden, eingesetzt wurden. Diese Platten werden allerdings mit einem Kunststoff laminiert. Damit konnten die pro-planche-Gründer vorerst nichts anfangen. Sie haben sich also nach einem Hersteller umgesehen, der das aus Recyclingpapier – konkret Papierabschnitte aus der industriellen Papierproduktion – bestehende Material herstellen kann, ohne dabei auf Kunststoffe oder Kunststofflaminierungen zurückzugreifen. Eine weitere Anforderung war, dass alle europäischen Anforderungen für den Kontakt mit Lebensmitteln erfüllt werden. Die Haftung zwischen den über 60 Papierlagen entsteht durch das Imprägnieren in das Trägerharz und die Kombination aus Hitze und Druck. Vom aus der Schale der Cashewnuss gewonnenen natürlichen Harz rührt auch das durchaus elegante matte Schwarz der pro-planche-Produkte. „Die Lagen werden in einem recht komplexen Prozess gestapelt, gepresst und unter Hitze ausgebacken“, erklärt Roland Tiefnig den ersten Teil des Herstellungsprozesses. Mit 66 Lagen, da fängt das (kulinarische) Leben eines innovativen Schneidebretts aber erst so richtig an. Die Endfertigung wird in Osttirol vom sozialökonomischen Betrieb „Schindel & Holz“ erledigt. Dort werden die Bretter zugeschnitten, die Saftrillen ausgefräst und das dezente Logo eingraviert.
SCHNEIDIGES SCHNEIDEBRETT
Haptisch stellten die Schneidebrett-Entwickler die Anforderung, dass sich die Produkt-
oberflächen wie Papier anfühlen sollten, damit die taktile Abgrenzung zu den nicht nachhaltigen, erdölbasierten Produktnachbarn ab der ersten Berührung gelingen sollte. Das ist – so viel darf man behaupten – eindrucksvoll gelungen. Geradezu papieren-samtig liegen die Schneidebretter in der Hand, bereit dafür, auf ihnen die Grundlage für ein Gedicht von einem Gericht zu schaffen. Außerdem sind die mattschwarzen Bretter ein echter Hingucker, auf denen sich auch in der Präsentation und nicht nur während des Kochens allerlei Wohlschmeckendes anrichten lässt. Zu schön sind sie, die Bretter, um etwaigen Gästen, die sich zum gemeinsamen Genießen eingefunden haben, ihren Anblick vorzuenthalten. Aus ästhetischen Gründen, weil die pro-planche-Bretter an Schiefer erinnern, werden sie auch in der Gastronomie gerne anstelle von Tellern oder zum Anrichten von Käseplatten und Ähnlichem eingesetzt. Die Schneidebretter auf Papierbasis sind aber nicht nur schön, sondern dazu noch extrem robust. Das geht allerdings nicht, wie etwa beim Schneiden auf Glas oder Stein, auf Kosten der Messer, die die pro-planche-Produkte schonend zu behandeln wissen. Auch das ist kein Zufall: „Unsere Schneidebret-
ter sind hart genug, um nicht sofort tiefe Furchen zu bekommen, und weich genug, damit die Klinge der Messer nicht darunter leidet“, hält Roland Tiefnig fest. Kurzum: Messerschonend. Sollten sich nach längerer Nutzung einmal doch ein paar Schnitte im Brett zeigen, kann man das Brett übrigens mit einem feinen Schleifpapier behandeln und anschließend einölen, und es wird wieder so gut wie neu. Interessanterweise ist auch im Papier-Harz-Verbundmaterial jene antibakterielle Wirkung nachgewiesen, die Holzbretter durch die darin enthaltenen Gerbsäuren entfalten. „Unsere Kunden schätzen sowohl die praktischen Qualitäten als auch die Ästhetik unserer Produkte“, sagen die beiden Gründer. Deshalb darf es auch gerne mehr davon geben. Ein schneidiges Schneidebrett aus Osttirol ist übrigens auch ein mehr als nur passabler Geschenktipp, zu Weihnachten etwa und in allen anderen Lebenslagen. Bei pro planche ist mit dem Schneidebrett das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht. Die Entwicklung geht weiter, die Zeichen stehen auf Ausdifferenzierung der Produktpalette. So hat man ein stylish-praktisches Back- und Nudelbrett samt rutschfester Korkmatte als Unterlage gelauncht, ebenso wie ein Maki-Set, bestehend aus Schneidebrett sowie Stäbchen und einem Schälchen aus Metall. Das junge Unternehmen pro planche steht für Nachhaltigkeit, Hygiene und Widerstandsfestigkeit und besticht mit durchdachtem Design, in der Region produziert und hergestellt aus zukunftsfähigen und nachwachsenden Werkstoffen. Gut für die Umwelt, gut zu den Messern, gut zu den Lebensmitteln, liegt gut in der Hand und ist auch noch gut anzusehen. Besser geht’s nicht. www.proplanche.com
Geradezu papieren-samtig liegen die mattschwarzen Schneidebretter in der Hand, bereit dafür, auf ihnen die Grundlage für ein Gedicht von einem Gericht zu schaffen.
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LOKALAUGENSCHEIN Neu eingedeckt, kulinarisch (wieder)entdeckt und All-time-Favourites.
M ZU ER NG EN Ä L IB BLE
VE TA R G E ISC H
KULINARISCHE OFFENBARUNG
GENUSS - KLEINOD 130
Kürzlich waren wir zusammen mit ganz wunderbaren Menschen im Weyerhof in Bramberg zu Gast – der ist zwar nicht mehr ganz in Tirol, aber quasi um die Ecke. Vor allem hat er sich die Erwähnung vollumfänglich verdient, weil wir einen wirklich tollen Abend verbrachten. Das liegt natürlich an der Begleitung (liebe Grüße an der Stelle an HV!), ganz besonders aber am Essen und der Atmosphäre. Gastgeberfamilie Meilinger hat es geschafft, die alten Gemäuer mit Modernität zu füllen, ohne deren Geschichte zu verleugnen. Das Ambiente ist traditionell, ohne kitschig zu sein, das Essen authentisch und regional-kreativ, mit höchster handwerklicher Fertigkeit hergestellt, wobei jedes Produkt am Teller erkennbar bleiben darf. Die Wirtshausklassiker passen perfekt in die Umgebung und haben wie das Interieur ein kleines avantgardistisches Augenzwinkern bekommen. Weil auch die Weinkarte reichlich und hochwertig bestückt ist, lohnt es sich definitiv, hier zu übernachten. Die Zimmer sind wie das gesamte Haus gepflegt und wirklich schön, im Bad gibt’s Produkte von be … my friend, einem kleinen, veganen Salzburger Kosmetikunternehmen, dessen Produkte man hier auch kaufen kann! WEYERHOF, WEYER 9, 5733 BRAMBERG, WWW.WEYERHOF.AT
In Peter Fankhausers Küche im Guat’z Essen im Zillertal spielen Gemüse, Kräuter und Obst die Haupt- und Schlüsselrolle. Und das so gekonnt und gut, dass sie Fleisch & Co. völlig vergessen lassen. Fankhauser zeigt, dass vegetarisches und veganes Kochen nichts mit Verzicht zu tun hat, sondern nachhaltige Aha-Erlebnisse hervorrufen kann. Das sehen auch die Tester des Gault&Millau so, die Fankhauser mit drei Hauben bedacht und damit zum mindestens zweitbesten vegetarisch-veganen Restaurant in Österreich geadelt haben. Wobei dazugesagt werden muss, dass Fankhausers Konzept im gesamten deutschsprachigen Alpenraum wohl einzigartig ist, stammen doch mindestens 80 Prozent der verkochten Zutaten aus der eigenen Permakultur, die der Koch in enger Zusammenarbeit mit Gärtnern in jahrelanger akribischer Arbeit angelegt hat. Auf die Teller kommen kreativ-bunte Gerichte, die das Auge gleichermaßen erfreuen wie den Gaumen, der dabei mit intensiven Geschmäckern gekitzelt und zwischendurch auch immer wieder mit gänzlich neuen Aromen überrascht wird. GUAT’Z ESSEN, OBERE MÄRZ 36, 6275 STUMM, WWW.GUATZESSEN.AT
ER INT ONAL TI NA
DIE NEUE BUNTHEIT Das Cool Run Inn in Innsbruck ist tatsächlich eine karibisch-kulinarische Überraschung. Und das auf ganzer Linie positiv. Der bunte Barbereich samt Aquarium ist zwar eine kleine Herausforderung fürs Auge, der angeschlossene Restaurantteil trotz türkiser Wände jedoch nicht unelegant. Das Essen jedenfalls ist immer und überall hervorragend. Die Karte bietet schöne Möglichkeiten, um sich durch verschiedene Aromen und Geschmäcker zu kosten. Wir haben die knusprigen Fish & Chips probiert, das Sashimi-Tunfischsteak, das wirklich nur ganz kurz angebraten an den Tisch kam, und die karibische Nationalspeise Saltfish-Stew, das seinem Namen gerecht wird, aber wirklich gut gemacht ist. Der Salat ist frisch und knackig. Auf einer eigenen Karte gibt es ein breites Angebot an veganen Speisen, die Weinkarte ist unvermutet gut bestückt. Mit dem Service sollte man etwas Geduld haben, aber es lohnt sich! Im Keller wird gefeiert. COOL RUN INN, SCHÖPFSTRASSE 14, 6020 INNSBRUCK, WWW.COOL-RUN-INN.AT
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AB IN DEN SÜDEN Das Wein- und Gourmetmagazin Falstaff hat kürzlich in der Messe Bozen seine besten Restaurants und außergewöhnlichsten Weine Südtirols präsentiert und dabei gleichzeitig den neuen italienischen Wein- sowie den Südtiroler Restaurantguide vorgestellt, den es ab sofort zu kaufen gibt. The best of the best zeigen wir Ihnen hier: R E S TA U R A N T D E S J A H R E S
TERRA – THE MAGIC PLACE, SARNTHEIN Mit einer Lage auf 1.600 Metern ist das Terra das höchstgelegene Zwei-Sterne-Restaurant Italiens. Küchenchef Heinrich Schneider fährt in der Küche eine eigene Linie. Die ist sehr kreativ, alpin-mediterran sowieso, Schneider nimmt aber auch klare Anleihen an der nordischen Küche. Grandios ist die Abstimmung der einzelnen Komponenten. Heinrichs Schwester Gisela Schneider sorgt kongenial für die passende Weinbegleitung. www.terra.place
FREIZEITWOHNSITZ ** CHARMANTES EINFAMILIENHAUS ACHENKIRCH UG/EG/1. OG, Gst. ca. 570 m², WNFL ca. 140 m², Baujahr 1974, 2017 generalsaniert, Garten, Terrasse, Doppelgarage, Keller, Sauna, Fitness, HWB in Arbeit, Kaufpreis 900.000 Euro
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GASTHAUS DES JAHRES
NEUBAU 3-ZIMMER-GARTENWOHNUNG THAUR WNFL ca. 67,28 m², Terrasse ca. 13,79 m², Garten ca. 38,87 m², Luftwärmepumpe, HWB 43,00 kWh/m²a, Kaufpreis 463.000 Euro
KIRCHERHOF, ALBEINS/BRIXEN Der Kircherhof ist zuallererst ein Hof, also ein vollwertiger landwirtschaftlicher Betrieb. Bereits seit vier Generationen ist er im Besitz der Familie Noflatscher. Die Idee, hier auch ein Gasthaus zu eröffnen, wurde 2023 mit dem Antreten der neuen Generation geboren, seitdem werden am Kircherhof auch Gäste bewirtet. Verkocht wird zum größten Teil, was am Hof wächst, also in erster Linie Gemüse aus dem Garten, und was aus eigener Haltung oder von kleinen Höfen in der Südtiroler Bergen stammt. www.kircherhof.it GOURMETHÜTTE DES JAHRES
FELTUNER HÜTTE, RITTNER HORN Die Feltuner Hütte, betrieben von der Familie Rabanser, liegt auf rund 2.000 Metern Höhe und ist nur per Seilbahn oder zu Fuß zu erreichen. Serviert werden Klassiker der Südtiroler Küche. Dafür werden vorwiegend lokale Produkte direkt vom Bauern verwendet, die nicht nur nachhaltig sind, sondern auch nachhaltig guttun. Die Küchenchefin zaubert allerlei Köstlichkeiten auf den Tisch: von Latschenbandnudeln mit Rittner Hirschragout über Gulasch vom Rittner Almrind bis hin zu Lamm nach Schöpsernes-Art. Für den Weinservice ist Juniorchef Valentin Rabanser zuständig. Quelle: www.falstaff.com
GEPFLEGTE TERRASSENWOHNUNG NEU-ARZL 3 Zimmer, WNFL ca. 66,10 m², Balkon ca. 7,05 m², Baujahr 2012, Keller, HWB 41,7 kWh/m²a, Kaufpreis 382.000 Euro
AM PULS DER IMMOBILIE IMMOBILIENMANAGEMENT JENEWEIN GmbH Eduard-Bodem-Gasse 8, 6020 Innsbruck Tel.: 0512-26 82 82 E-Mail: office@immobilien-jenewein.at www.immobilien-jenewein.at
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Die beiden Weinmaker Stefan Lang als Mastermind des Weingutes und Sohn Stefan Andreas, der mittlerweile federführend mit dabei ist und für die neueste Kreation „Große Liebe – Mr. Lover, Lover“, einen vollmundigen schwarzroten Merlot, verantwortlich zeichnet.
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LANG LEBE DIE LIEBE Am Rotweingut Lang im burgenländischen Neckenmarkt ist die Liebe zu Hause, die in der Cuvée „Raue Liebe“ ihre Krönung findet. TEXT: MARINA BERNARDI
Andrea und Stefan Lang mit ihren Kindern Stefan Andreas, Theres und Anna, von denen jeder seine Aufgabe am Weingut gefunden hat. Besonders wenn die Raue Liebe aus der Erde kommt, ist die Freude groß.
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GUTER WEIN BRAUCHT LANG –
deshalb darf jeder Wein ins Holzfass, um noch mehr Eleganz, Harmonie und Samtigkeit zu bekommen.
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ein ist Leidenschaft, Herzblut, das tiefe Verständnis für die Natur und gewachsenes Know-how in der Kellerarbeit. Vor allem aber ist Wein eines: eine lebenslange Liebe. Und am Rotweingut Lang erzählt die eine ganz besondere Geschichte. Als Stefan und Andrea Lang ihr Weingut umbauten, fanden sie einen Brief – geschrieben an Stefans Großvater. Darin wird er gebeten, sich doch für die Frau zu entscheiden, die am Hof mit anpacken kann, und somit eine Partnerschaft der Vernunft einzugehen und nicht seinem Herzen zu folgen. An alte vergangene Zeiten denkend, kam den beiden eine weitere Erinnerung an Stefans Großvater Sepp. Zum Schutz vor Plündereien vergrub er im Zweiten Weltkrieg seine besten Weinfässer tief in der Erde und holte diese in der Zeit des Friedens wieder ans Tageslicht. Dabei stellte er fest, dass er durch das Vergraben seine besten Weine hervorgebracht hatte. Der Brief mit der bitteren Wahrheit einer unerfüllten Liebe sowie Großvater Sepps vergrabene Weinfässer vereinen sich heute in der großartigen Cuvée „Raue Liebe“, die zum Herzenswein der Langs wurde. Dreieinhalb Jahre reift die Top-Cuvée aus Blaufränkisch, Zweigelt, St. Laurent, Merlot und Cabernet Sauvignon in Barriques im Gewölbekeller, bevor der Schatz des Rotweinguts Lang für ein weiteres Jahr in einen tiefen Schlaf unter die
Erde geschickt wird. In rund zwei Metern Tiefe sorgt Mutter Natur für den Feinschliff der edlen Tropfen – geschützt vor winterlichem Frost und jeglichen Keimen. Durch das spezielle Mikroklima in der Tiefe und den stetigen Austausch zwischen Wein und Erde erhält die Raue Liebe ihre wohlverdiente Struktur und Eleganz. Wie ein wärmender Mantel umschließt der Boden die Weinfässer und sorgt so für gleichmäßiges Klima, tiefe Dunkelheit und Stille zum Reifen. „Hier kann der Wein genau die Ruhe und Kraft tanken, die er beim Genießen ausstrahlen soll. Diese spezielle Form der Reifung ist eine der ältesten und feinsten Methoden der Welt“, erklärt Stefan Lang. Das Ergebnis ist ein Wein für die Liebe, der all die Geschichten vereint, die das Weingut je erzählt hat. Generell hat sich die Familie Lang mit ihren Weinen ganz der Liebe verschrieben – von der fruchtig-weißen „Prickelnden Liebe“ über den Weinquickie „Schnelle Liebe“, eine feine Cuvée aus Blaufränkisch und Merlot in der Halbflasche (die wir im übrigen superpraktisch finden!), bis zum Merlot „Große Liebe – Mr. Lover, Lover“, der neuesten Kreation von Junior Stefan Andreas Lang, mit einem dichten, vollmundigen Körper und herrlicher Extraktsüße. Vor einiger Zeit hat Stefan Andreas Lang das Ruder am Weingut übernommen und sich zum echten Allrounder und Hauptverantwortlichen in der Weinbereitung und Ver-
marktung entwickelt. Wir durften seinen Merlot kosten und können Ihnen sagen: Er macht das großartig. Mutter Andrea ist die Seele des Vertriebs und kennt fast jeden Kunden und seine vinophilen Vorlieben persönlich und auch die beiden Mädels Theres und Anna sind immer zu Stelle, wenn Hilfe gebraucht wird – sei es bei Verkostungen und Präsentationen oder in Sachen Social Media. Vater Stefan hat als „Overhead“ am Weingut den nötigen Gesamtblick, agiert stets kreativ mit Weit- und Überblick und tüftelt als Perfektionist immer an neuen Technologien und Ideen. Es ist die Beständigkeit und gleichzeitige Weiterentwicklung, das unbändige Streben nach Qualität und tiefgründigen Weinen, die Nase und Gaumen mal sanft kitzeln und mal mit wuchtiger Opulenz treffen, was das Weingut Lang über Generationen erfolgreich macht. Jeder Wein ist ein Fest, jede Cuvée eine perfekte Klaviatur, die alle Stückerln spielt. Alle Weine reifen im Holzfass, wo sie über mehrere Monate ihre einzigartige Eleganz, Harmonie und Samtigkeit bekommen. Denn guter Wein braucht LANG.
ROTWEINGUT LANG Lange Zeile 11, 7311 Neckenmarkt Tel.: 02610/42384 office@rotweinelang.at
www.rotweinelang.at
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ALLES ERLAUBT, WAS SPASS MACHT Mit einem einzigartigen Mix aus feinen Speisen, coolen Drinks, chilliger Musik und einem legeren Ambiente können Gäste in der Wäscherei einfach eine gute Zeit genießen und nebenbei auch noch eine Runde Billard spielen. T E X T : D O R I S H E LW E G
FOTOS: © TOM BAUSE
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„Kochen muss in erster Linie Spaß machen, dann gelingt’s auch … meistens.“ ALF ANGLEITNER
davon, ob er aus dem kulinarischen Speisenangebot des Hauses wählt oder einfach nur mit seinen Kolleg*innen und Freund*innen einen Drink genießen will.“
DIE KÜCHE: THE PLACE WHERE MAGIC HAPPENS
E
s sind die familiäre Atmosphäre, das kulinarische Angebot und nicht zuletzt der Service, warum Gäste der Wäscherei immer wieder zu Wiederholungstätern werden. Das stimmige Zusammenspiel aus hausgemachten und durchaus exquisiten Leckerbissen in einem trendigen Ambiente und die lockerlässige Stimmung gepaart mit einem unaufdringlich freundlichen Lächeln, macht die Wäscherei zu einem beliebten Treffpunkt nach der Arbeit oder zum Ausgehen. „Ungezwungen, eine passende Beschreibung“, wie Alf Angleitner schmunzelnd meint. „Jeder Gast ist willkommen, völlig unabhängig
Gekocht wird fast ausschließlich mit frischen Lebensmitteln.
Was Alfs Küche so besonders macht, ist vor allem sein authentischer Zugang: „In der Küche wird fast ausschließlich mit frischen Produkten gearbeitet, die wir vom Metzger, Gemüsehändler und Bäcker unseres Vertrauens beziehen.“ So landen auch immer wieder kulinarische Überraschungen auf der kleinen, aber durchaus extravaganten Speisekarte. „Das, was wir anbieten, soll ehrlich sein“, ist es Alf wichtig und so experimentiert er auch gerne mal mit seinen Gerichten, lässt asiatische Aromen einfließen oder bringt sein „legendary Pastrami“, das er in New York kennengerlernt hat, zur Perfektion. „Ganz besonders freut es mich, mit Roland Gradnitzer von der Götzner Alm, einen Freund und passionierten Top Koch für diesen Winter in unserem Team zu begrüßen. Er wird mit Sicherheit unseren Gaumen viel Freude bereiten“, ist der Unternehmer überzeugt.
DIE BAR: THE PLACE TO ENJOY
Der gemütliche Rahmen mit dem hervorragenden Speisenangebot wird erwartungsgemäß mit einer richtig gut sortierten Bar ergänzt. Für Weinliebhaber hält der Chef eine
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Mit acht Billardtischen, vier Dartautomaten und unzähligen Karten- und Brettspielen, gepaart mit dem gastronomisch hochwertigen Angebot, finden Kulinarikfreunde und Spielfreudige in der Wäscherei alles für einen gelungenen Abend.
respektable und stetig wachsende Weinkarte mit großen Namen, die jeder Weinliebhaber schätzt, und kleinen Naturwein-Manufakturen bereit. Das umfangreiche Getränkeangebot beinhaltet auch regionales Craft Beer und Cocktails, „die keine Raketenwissenschaft sind, aber dafür umso mehr Spaß machen“, so Alf. Dank dem harmonischen Mix aus Speisen- und Getränkeangebot eignet sich die Wäscherei bestens für Firmenfeiern, Geburtstage und Festlichkeiten verschiedenster Art. Es wäre nicht Alf, wenn er nicht für jede Feier auch ein individuelles Angebot kreieren würde. Ob mehrgängige Menüs, Flying Fingerfood oder Party pur, erlaubt ist alles, was Spaß macht.
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Auf der Weinkarte findet sich Klassisches großer Namen ebenso wie kleine Naturwein-Etiketten.
DIE LOKATION: EINFACH NUR GENIESSEN
Vor allem bei Schönwetter sollte man einen Besuch auf die Dachterrasse der altehrwürdigen Wäscherei Gasser wagen. Der knapp 360 Grad urban-romantische Ausblick reicht von der Serles über die Martinswand bis zur Nordkette. Dazwischen findet man das alte Stellwerk, die Rundremise inklusive Lokdrehscheibe und den mächtigen historischen Backsteinschlot des ehemaligen Kesselhauses der Wäscherei Gasser. Was gibt es Schöneres, als in so einem Ambiente gemütlich im Freien den wohlverdienten Feierabend zu genießen. „Natürlich achten wir schon darauf, dass es auf der Terrasse nicht zu laut wird, da wir stets für ein gutes Miteinander auch mit unseren Nachbarn bemüht sind.“ Im Einvernehmen mit dem Vermieter stehen den Gästen für die Dauer ihres Besuchs sämtliche freien Parkplätze im Innenhof des Areals zur Verfügung.
PLAY YOUR GAME
„Ungezwungen genießen“ lautet das Motto in der Wäscherei.
Ganz nebenbei, also angrenzend an die Gastronomie, kann man ganz locker bei einer Runde Billard entspannen oder einen Dartautomaten foltern. In regelmäßigen Abständen finden auch regionale und nationale Billardmeisterschaften statt, bei denen sich Spielbegeisterte den einen oder anderen Tipp abholen können. Zudem bietet die Wäscherei ihren Gästen zahlreiche andere Spielemöglichkeiten wie Poker oder diverse Karten- und Brettspiele an. So außergewöhnlich die Lage in einer alten Wäscherei ist, so außergewöhnlich ist das Angebot des trendigen In-Lokals in Wilten.
I-PACE AUSTRIA EDITION
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DER „WMFLIFESTYLE“ Lifestyle: Lebensstil; [moderne] charakteristische Art und Weise, das Leben zu gestalten – so lautet zumindest die Definition hinter dem Begriff. Doch was genau hat WMF damit zu tun?
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WMF PROFESSIONAL
Die neue Hybridkaffeemaschine „WMF espresso NEXT“ kombiniert die Vorteile von Siebträgermaschinen mit jenen eines Vollautomaten.
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affee ist weit mehr als nur eine heiße Flüssigkeit mit Koffein, die uns hilft, den stressigen Alltag zu bewältigen. Die Kaffeezubereitung ist ein Ritual, der gemeinsame Kaffeegenuss nicht zuletzt eine soziale Interaktion und für viele ein unverzichtbarer Bestandteil ihres Lebensstils. Für WMF Professional, den Branchenprimus mit einer jahrhundertealten Geschichte, ist das Thema Kaffee und Kaffeezubereitung einer der Eckpfeiler für Kundenzufriedenheit. Egal, ob es sich um die unzähligen Kunden im Bereich der Gastronomie oder um den Endkunden an sich handelt: Der Anspruch von WMF ist, als Synonym für Qualität, Ästhetik und Innovation wahrgenommen zu werden. „Die reine Funktionalität einer Kaffeemaschine ist heutzutage ein Hygienefaktor, uns geht es vielmehr um ein hohes Maß an Genuss, Ästhetik und letztendlich auch Effizienz, wenn wir Lösungen für unsere Kunden entwickeln und umsetzen“, so Markus Ferrigato, Geschäftsführer von WMF Professional Österreich.
DESIGN UND ÄSTHETIK ALS LIFESTYLE - FAKTOR
WMF zeichnet sich bereits über Jahre durch zeitloses und elegantes Design aus. Jede einzelne Kaffeemaschine verkörpert einen modernen, ästhetisch ansprechenden und zeitgemäßen Stil. Dadurch passen die klaren Linien, das ansprechende Äußere und die durchdachte Gestaltung perfekt in verschiedene Umgebungen – sei es ein stilvolles Café, ein gehobenes Restaurant, die gemütliche Hütte im Skigebiet oder das Großraumbüro. WMF setzt auf zeitlose Eleganz, die den Geschmack einer anspruchsvollen Zielgruppe bedient. „Wir versuchen stets, am Puls der Zeit zu sein. Nur so können wir geänderte
Bedürfnisse antizipieren und entsprechende Innovationen auf den Markt bringen, die einen echten Mehrwert für unsere Kunden darstellen“, erklärt Ferrigato.
DER NEXT- LEVEL - LIFESTYLE
Gelungen ist das eindrucksvoll mit der neuen Hybridkaffeemaschine „WMF espresso NEXT“, die die Vorteile von Siebträgermaschinen und Vollautomaten kombiniert. Somit kann man in Zeiten des akuten Fachkräftemangels exzellente Barista-Qualität mit nur wenigen Handgriffen bieten, ohne das Bedienpersonal zuerst umfangreich schulen und ausbilden zu müssen. Die einfache Handhabung und Bedienung gepaart mit der schlichten Eleganz im Design macht die WMF espresso NEXT somit zu einem Lifestyle-Must-have im Gastronomiebereich. Dazu ist auch ein umfassendes Leistungsspektrum Teil des Wertversprechens von WMF. So kann sich Lifestyle auch durch eine Neugestaltung der Aufgaben zeigen. Wer einen unabhängigen Lifestyle verfolgen möchte, ohne jedoch die Kontrolle über das tägliche Business aus der Hand zu geben, kann sich auf die umfangreichen Tätigkeiten des werkseigenen Kundendiensts von WMF Professional verlassen. Ein klar definierter Prozess mit einer hohen Erreichbarkeit der Service-Line, gepaart mit kurzen Reaktionszeiten, sorgt für Transparenz und das gute Gefühl, dass Störungen an Kaffeemaschinen rasch behoben werden.
LIFESTYLE - FAKTOR NACHHALTIGKEIT
Ein nachhaltiger Lifestyle ist aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Mittlerweile sind Nachhaltigkeitsmaßnahmen in so gut wie jedem Unternehmen fest verankert, was
sich auch bei der Wahl der Kaffeemaschinen bemerkbar macht. Vor allem in Büros wird immer öfter frisch gemahlener Bohnenkaffee als nachhaltige Lösung erkannt und nachgefragt. Auch in diesem Umfeld überzeugt WMF Professional als starker Partner mit Kaffeemaschinen, die richtig dimensioniert sind, um auch kleinere Büros optimal zu bedienen. Neben kleineren Änderungen wie der kompletten Umstellung auf das „Paperless Office“, zu dem auch eine digitale Rechnungslegung gehört, ist das Kundendienst-Team mit voll elektrischen Fahrzeugen in den Straßen von Wien unterwegs – ein Service nicht nur für Kunden, sondern auch für die Umwelt. In einem übergeordneten Kontext auf Gesamtunternehmensebene schafft WMF einen großen Beitrag zur Nachhaltigkeit durch energieeffiziente Technologien, recycelbare Materialien und umweltfreundliche Produktionsprozesse am Standort Geislingen in Deutschland, wo die Kaffeemaschinen hergestellt werden.
VOLLENDETER GENUSS
Die Kreation des perfekten Espresso ist eine Facette, doch schlussendlich ist es der Genuss, der zählt. Auch in diesem Bereich ist der Lifestylegedanke ein wesentlicher Faktor für WMF: Die neuen „True Flavour“-Gläser von WMF Professional Hotelequipment heben den Genuss von Getränken und Speisen auf ein neues Niveau. Diese Gläser sind darauf ausgelegt, den vollen Geschmack zu betonen, und perfekt geeignet für die Präsentation von Getränken wie Kaffee, Tee, aber auch Cocktails und diverse andere Köstlichkeiten. Sie verleihen Getränken eine Eleganz, die man nicht nur schmecken kann. PR
WMF IN ÖSTERREICH GMBH Langer Weg 28, 6020 Innsbruck Tel.: 0512/3302–110 gastro@wmf.at
www.wmf-kaffeemaschinen.at
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Foto: Gerhard Berger
Seit 1267 in Eppan /Südtirol und seit 1944 in Nordtirol bestens etabliert. 1944 Gründung durch Peter Meraner sen. (Winzer aus Südtirol) 1956 Übernahme des Betriebes durch seine Söhne Peter und Edi 1988 Erwerb der Linherr GmbH und Übersiedelung zum Rennweg 16 in Innsbruck 1995 Übernahme der Geschäftsleitung durch Dietmar Meraner 1995 Projektstart „Hamburger Fischmarkt“, jetziges 28. Fischvergnügen am Inn 2023 1997 Kauf der Geschäftsanteile Weinkellerei P. Meraner GmbH und Linherr GmbH durch Dietmar Meraner-Pfurtscheller 2005 Projektstart wellwasser® - „aus Leitungswasser wird DAS Getränk wellwasser®“ 2021 Verein Weinwerbung TIROL – der Tiroler Weinfachhandel übersiedelt zum Rennweg 16 in Innsbruck
über 750 Jahre Weinerfahrung
zum guten Wein das beste Wasser aus Leitungswasser wird DAS Getränk wellwasser® still oder perlend
Die Wellwasser Technology GmbH wurde als Finalist beim Energy Globe Austria in der Kategorie WASSER ausgezeichnet. Der Energy Globe Award ist der weltweit bedeutendste Umweltpreis und zeichnet jährlich, auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene, herausragende nachhaltige Projekte aus.
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Foto: © www.guentheregger.at
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HYPO TIROL
„UNSERE FERTIGUNGSTIEFE IST EIN GROSSER VORTEIL“ Die Schweiger Fulpmes GmbH gehört zu den traditionsreichen metallverarbeitenden Betrieben im Stubaital. Im Interview spricht Markus Schweiger über die Entwicklung des Unternehmens – und was sich auf dem Weg zum Technologieführer alles verändert hat.
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Sabine Moser – Hypo Tirol, Künstler Alois Schild, Susanne Endl – Hypo Tirol Vorstandsmitglied, Markus Schweiger – CEO Schweiger Fulpmes und Robert Deflorian – Hypo Tirol
Mehr Infos unter: impulse-tirol.at
HYPO TIROL
ECO.NOVA: Die Schweiger Fulpmes GmbH feiert heuer ihr 70-jähriges Bestehen. Was freut Sie besonders? MARKUS SCHWEIGER: Ich führe das Unternehmen in dritter Generation. Mein Großvater und mein Vater waren immer große Vorbilder für mich. Ich konnte auf einen hervorragenden Namen aufbauen und das Unternehmen weiterentwickeln.
Wie hat sich das Unternehmen seit seiner Gründung 1953 verändert? Die Gewerbeunternehmen in Fulpmes befanden sich ursprünglich am Schlickerbach. Schweiger war einer der ersten Betriebe, die Anfang der 1970er Jahre ins neue Gewerbegebiet Medraz übersiedelten. 1974 haben wir das jetzige Hauptgebäude errichtet. In den 1980er-Jahren führten mein Onkel und mein Vater den Betrieb erfolgreich weiter und bauten ihn aus. Seit 1989 verfügen wir über eine eigene Gesenkschmiede. 1994 haben wir das Unternehmen um einen zweiten Standort vergrößert, 2007 kam eine Produktionshalle hinzu, vor fünf Jahren eine weitere. 2019 haben wir das Haupthaus saniert und letztes Jahr aufgestockt. Ihr Großvater stellte landwirtschaftliche Geräte her. Heute bietet Schweiger Fulpmes mehrere Produktlinien. Was genau produzieren Sie? Bereits in den 1960er-Jahren begann mein Großvater, Seilklemmen für Seilbahnen und Skilifte herzustellen, noch heute eines unserer zentralen Standbeine. Zu den Seilklemmen kommen heute Motorenteile für Motorräder, auch für den Motorsport – mit viel Innovationskraft. Dazu Spezialteile für den Maschinenbau, Schredderwerkzeuge für die Recyclingtechnik, weiters Bergsportprodukte wie Karabiner, Sicherungs- und Bergegeräte sowie Komponenten für Windräder. Gerade in der erneuerbaren Energie steckt großes Potenzial.
Apropos erneuerbare Energie: Auf dem Dach des Hauptgebäudes ist eine Photovoltaikanlage installiert. Wie viel Ihres Energiebedarfs können Sie damit decken? Seit 2022 produzieren wir ein Viertel unseres Stroms selbst. Die Photovoltaikanlage ist eine gute Investition, sie amortisiert sich rasch. Problematisch bleiben aber dennoch die hohen Strompreise, was ich in Tirol nicht nachvollziehen kann. Auch die Gaskosten bringen Probleme. Unsere Gesenkschmiede ist gasbetrieben, die Ausgaben dafür sind gerade in der letzten Zeit extrem gestiegen. Was wird in der Schmiede gemacht? Dort werden die Rohteile für unsere Zerspanung hergestellt. Das bringt zum einen den Vorteil, dass wir die Rohteile auf die weitere Verarbeitung abstimmen können, und zum anderen nicht auf Zulieferbetriebe angewiesen sind, was sich auch in der Corona-Zeit als Vorteil erwiesen hat. Wir besorgen das Rohmaterial, alles andere machen wir selbst. Unsere Kunden schätzen es sehr, dass alles aus einer Hand kommt: von der Konstruktion über die Prototypen bis zur Fertigung und Oberflächenbehandlung. Diese Fertigungstiefe ist ein wichtiger Vorteil gegenüber Mitbewerbern.
Schweiger Fulpmes ist im Seilbahnbereich tätig. Werden noch Bahnen gebaut? Im Bereich der Seilbahnen für Skigebiete beschäftigen wir uns hauptsächlich mit der Erneuerung von Anlagen und Ersatzlieferungen für bestehende Lifte. Jedoch wird im urbanen Umfeld immer mehr auf Seilbahnen als Zubringer gesetzt. Immerhin ist auch die Seilbahn ein Teil der E-Mobilität.
Das Stubaital hat eine lange Tradition in der Metallverarbeitung, die HTL Fulpmes ist auf die Bereiche Kunststoff und Metall fokussiert. Trotzdem: Ist der Standort
Für den Erfolg Ihres Unternehmens
heute noch konkurrenzfähig? Wir haben einen sehr guten Ruf in der Branche. Aber natürlich braucht man einen Vergleich mit Indien oder anderen Ländern mit Niedriglohnstruktur und wenig bis keinen Auflagen nicht anzustellen. Wir erzeugen qualitativ hochwertige Produkte, leben in einer tollen Region, im Herzen Europas. Wir sind hier verwurzelt, so wie unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter! Unsere Kunden finden sich hauptsächlich in Österreich, Deutschland, der Schweiz und Italien, also im Bereich überschaubarer Lieferdistanzen. Kein Betrieb im Stubaital macht das Gleiche wie der andere, wir konkurrenzieren uns nicht gegenseitig. Wie gehen Sie mit dem Fachkräftemangel um? Oder sind Sie davon nicht betroffen? Wir haben 95 Beschäftigte, einen sehr stabilen Mitarbeiterstamm. „Von der Lehre bis zur Pension“ ist bei den Jungen heute allerdings kein Thema mehr. Darauf haben wir uns längst eingestellt. Flexible Arbeitszeiten etwa sind Standard. Wir trauen den Leuten etwas zu, geben ihnen Verantwortung. Die Strukturen sind flach, und das Verhältnis untereinander sehr gut. Derzeit bilden wir sechs Lehrlinge aus, die meisten bleiben nach der Lehrzeit im Betrieb und besetzen Schlüsselpositionen. Immer ein gutes Zeichen.
70 Jahre Firmenjubiläum ist nicht nur ein Grund zurückzuschauen, sondern auch einen Blick in die Zukunft zu werfen. Wie geht es weiter? Wir haben in den letzten Jahren kräftig investiert. Die Finanzierung läuft über die Hypo Tirol, mit der schon mein Vater bestens zusammengearbeitet hat. Auch bezüglich vierter Generation schaut es gut aus. Meine Söhne sind ebenfalls sehr technikaffin und arbeiten in den Ferien im Betrieb. Ich bin also sehr zuversichtlich, was die Zukunft von Schweiger Fulpmes anbelangt. PR
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BILDGESCHICHTEN Gregor Sailer ist einer, der in seinen Bildern ganz genau hinschaut. Auch dorthin, wo es weh tut. Nicht, um zu verletzen oder zu heilen, er zeigt, was ist. TEXT: MARINA BERNARDI
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Military Facility, Norwegian Armed Forces, Andøya, Norway, 2020 / aus der Serie „The Polar Silk Road“
Schnöggersburg I, German Army, Sachsen-Anhalt, Germany, 2017 / aus der Serie „The Potemkin Village“
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© PATRICK SARINGER
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„Es sind die Geschichten, die ich erzählen möchte, die mich zu bestimmten Orten führen.“ GREGOR SAILER
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eine Fotos sind sensibel und feinfühlig und dennoch voller Kraft. Reduziert und gleichzeitig detailreich. Nichts ist zu viel, nichts zu wenig. In der Ruhe der Bilder liegt eine ganz eigene Stärke. Die Fotografien sind trotz Großformat nicht laut, haben aber viel zu sagen. Gregor Sailer ist ein akribischer Vorbereiter. Das muss er sein, weil hinter jedem seiner Fotografien eine Geschichte steckt. Es ist kein wahlloses Knipsen, an dessen Ende tausende Digitalfotos stehen, von denen fast alle wieder gelöscht werden. Seine Bilder sind das Ergebnis monate- und manchmal jahrelanger Recherchearbeit und zahlreicher Reisen, die ihn in für andere unzugäng-
ZUR PERSON Gregor Sailer wurde 1980 in Schwaz geboren, studierte in Dortmund und merkte rasch, dass er sich in freien Projekten am wohlsten fühlt. Schon während des Studiums veröffentlichte er seine ersten Publikationen, mittlerweile sind zehn Bücher erschienen. Seine Arbeiten wurden vielfach ausgezeichnet, seine Fotos in zahlreichen internationalen (Einzel-) Ausstellungen präsentiert.
liche Landschaften führen, in abgeriegelte Territorien oder militärische Sperrgebiete. Meist muss ein Bild mit einem Mal Auslösen sitzen. Sein Medium ist die Fachkamera und der analoge Film. „Es hat mich nie so sehr in die Studiofotografie oder Werbung gezogen. Das war nie meine Leidenschaft“, erzählt Sailer. Seine Leidenschaft ist das Erzählen von Geschichten. „Ich möchte Zugänge schaffen – inhaltlich und bildlich –, die sonst im Verborgenen bleiben. Es sind die Geschichten, die ich erzählen möchte, die mich zu bestimmten Orten führen.“ Diesen Orten nähert er sich vorrangig über deren architektonische Strukturen, die er in den Kontext zur Landschaft stellt. Die Bilder kommen in der Regel ohne Menschen aus, auch wenn die Orte bewohnt sind: „Ich bin weniger interessiert an Lost Places, die Präsenz der Menschen ist spürbar, auch wenn sie nicht ersichtlich sind.“ Gelegenheiten, bildjournalistisch aufrüttelnde Fotos zu machen, hatte Gregor Sailer einige. In seinem Kopf sind die erschütternden Bilder stets präsent, fotografiert hat er sie bewusst nicht. Seine Stärke ist die Unaufgeregtheit. Das birgt durchaus die Gefahr, schwierige Themen zu verklären. Das braucht Fingerspitzengefühl. Gregor Sailer hat es. „Einfach nur Fotos zu machen, ist mir zu wenig. Es braucht ein Narrativ im Hintergrund, sonst funktioniert das für mich nicht.“ Seine Projekte entstehen oft aus einer vagen Idee. Teils reift sie über Jahre hinweg, bis Gregor Sailer für sich selbst begreift, was er eigentlich aussagen möchte. Nach der Konzeptionsphase geht es in die konkrete Umsetzung. Es gilt Orte zu finden, „die sowohl visuell spannend sind als auch als Bild funktionieren“, Genehmigungen einzuholen und zu hoffen, dass sie vor Ort eingehalten werden. Viele seiner Projekte sind weltumspannend, er setzt verschiedene Orte miteinander in Bezug, beleuchtet Themen aus verschiedenen Blickwinkeln, versucht, sie umfangreich zu bearbeiten. Das eröff-
Fotos: © Christof Simon
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net Möglichkeiten, Geschichten ganz neu zu erzählen, neue Interpretationen zu finden. Je sensibler, exponierter oder riskanter ein Ort ist, umso schwieriger wird es mit Zutrittsgenehmigungen. Diese entscheiden über die finale Bildauswahl deshalb stark mit. „Ganz ohne Material bin ich aber noch nie nach Hause gefahren“, sagt Sailer. Alles andere wäre – wirtschaftlicher – Irrsinn. Gregor Sailer ist vierfacher Vater, hat eine Familie zu ernähren. Monetär abgegolten ist sein Tun dennoch nie vollständig. „Meine Arbeit lässt sich nicht materiell aufrechnen, aber man kann Teil von etwas gesellschaftlich Notwendigem sein“, sagt er. Wenn er sich zum Beispiel wie in „The Polar Silk Road“ bei minus 55 Grad in militärischen Sperrzonen und der Unberechenbarkeit der Arktis ebendort mit deren wirtschaftlicher Nutzung auseinandersetzt oder in „Closed Cities“ in einem Langzeitprojekt die geschlossenen Stadtformen in Algerien/Westsahara, Argentinien, Aserbaidschan, Chile, Katar und Russland untersucht. Quasi als dessen Weiterführung entstand „The Potemkin Village“, das auf eindrucksvolle Weise aktuelle architektonische Erscheinungsformen, angetrieben von politischen, militärischen und wirtschaftlichen Motiven, zeigt. Seine Serie „The Box“ ist noch bis 28. Jänner 2024 Teil der Ausstellung im Zuge des Projekts „Memories of Memories“ im Museum der Völker in Schwaz zu sehen. Gregor Sailers Zugang zur Fotografie ist ein ganz eigener. Der Prozess der Analogfotografie ist ein anderer als der des schnell-
MEMORIES OF MEMORIES Das Projekt „Memories of Memories“*) reflektiert die Wirkmacht von Erinnerungen, kollektiver als auch individueller. Im Fokus steht dabei das Lager Oradour in Schwaz und seine Geschichte vom Nationalsozialismus und Krieg bis in die unmittelbare Gegenwart. In einer geheimen Fabrik in den Schwazer Bergwerksstollen wurden gegen Ende des Zweiten Weltkrieges Hunderte Zwangsarbeiter ausgebeutet. In der sogenannten „Messerschmitthalle“ arbeiteten sie unter unmenschlichen Bedingungen am ersten Düsenjäger der Welt. 1947 sprengten französische Pioniere den Nazi-Rüstungsbetrieb. Bis öffentlich bekannt wurde, was im Schwazer Bergwerk geschehen war, dauerte es Jahrzehnte. Zugänglich gemacht wurde die Messerschmitthalle nie. Die zwei Fotokünstler Arno Gisinger und Gregor Sailer machen diesen verborgenen und nahezu vergessenen Ort sichtbar. Gregor Sailer zeigt im Museum der Völker in Schwaz dabei Werke aus seiner Serie „The Box“, großformatige, in hartem SchwarzWeiß-Kontrast aufgenommene Bilder, die für diese besondere Ausstellung völlig neu kontextualisiert wurden. Zu sehen ist die Ausstellung noch bis 28. Jänner 2024.
www.museumdervoelker.com
*)„Memories of Memories“ ist ein Kooperationsprojekt der Tiroler Landesmuseen mit zahlreichen Schwazer Kulturinstitutionen (Klangspuren, Rabalderhaus, Museum der Völker, Kunstraum Schwaz, Toni-Knapp-Haus, Stadtarchiv Schwaz) sowie dem Institut für Gestaltung, i.sd – Konstruktion und Gestaltung der Universität Innsbruck, dem Tiroler Landestheater und dem Klocker Museum Hall.
„Ich möchte eine Kommunikationsebene zwischen Bild, Inhalt und Betrachter schaffen.“ GREGOR SAILER
lebigen Digitalen. Man lässt sich bewusster auf die Umgebung ein, was auch heißt, auf das eine, einzige Bild manchmal stundenlang zu warten. Das braucht Geduld und höchste Konzentration. „Ich mag das“, sagt Gregor Sailer. „Wenn man sich auf analoge Großformatfotografie spezialisiert, sensibilisiert man sich mehr auf den Ort. Man muss ihn wirken lassen, das Wesentliche erkennen.“ Zu seinen Bildern gibt es stets eine Geschichte, manchmal begleitende Videos, die deren Entstehen zeigen. Seine Bücher sind ergänzt durch kluge Texte, die das Gezeigte einordnen. Das Bild müsse letztlich aber für sich allein sprechen. Darf man seine Bilder auch einfach nur schön finden, fragen wir ihn. „Das ist völlig legitim, das überlasse ich dem Betrachter. Mir ist auch die ästhetische Oberfläche wichtig, man kann die Bilder also auch nur rein ästhetisch lesen. Aber natürlich ist es schön, wenn man sich tiefer in das Bild fallen lässt.“ Reinfallen unter www.gregorsailer.com .
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TOUCHÉ! Ihre Arbeiten berühren mit einer leisen, durchdringenden Kraft und geben dem Unartikulierbaren Raum und Sprache. Auf ihrem Weg zur Analphabetin erschafft die Tiroler Künstlerin Judith Klemenc starke Berührungsmomente, die in die Haut gehen, unter die Haut gehen. TEXT: ALEXANDRA KELLER
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Im Frühjahr 2021 bespielte Judith Klemenc den Glaskubus vor dem Landestheater in Innsbruck mit der Ausstellung „Voilà! Voler:“ und machte Kunst damit niederschwellig zugänglich.
oxhandschuhe. Auf einem Regal im Atelier der Künstlerin im Innsbrucker Schloss Büchsenhausen stehen Boxhandschuhe – neben anderen Dingen, nebenbei. Die Gestalt der Handschuhe wirkt weich, doch sind sie aus Ton geformt und das ist es wohl, was das Auge kitzelt und Fragen reizt. „Ja, der Ton, der total zerbrechlich ist. Es ist unmöglich mit diesen Boxhandschuhen zu boxen. Jeder Schlag würde sie zerstören“, sagt Judith Klemenc. Es ist, als würde die Künstlerin mit diesem Bild eine Tür in ihre Welt öffnen. Eine Welt anderswo, eine Welt abseits der konstruierten Wirklichkeiten und Klammern, eine Welt, in der sie dem Unartikulierbaren eine Sprache gibt. Das Schreiben darüber gleicht der unmöglichen Quadratur des Kreises. Doch einen Versuch ist es wert. Nicht zuletzt, weil Judith Klemenc
das Unfassbare fassbar macht. Und das am liebsten im öffentlichen Raum. Wie in Innsbruck im Frühjahr 2021, im Glaskubus vor dem Landestheater. „Es war so schön, dass Menschen in den Kubus kamen, die vorher kaum mit Kunst in Berührung gekommen sind“, sagt sie. Im Rahmen des Zwischennutzungsprojektes „Reich für die Insel – RFDINSEL“ hatte Judith Klemenc den Kubus mit der Ausstellung „Voilà! Voler:“ bespielt und ihn in ein Kunst-Kraftwerk verwandelt. Es setzte Energien frei, für die es kein Messinstrument gibt. Muss es auch nicht. Berührung braucht keinen Maßstab, Verletzlichkeit lässt sich nicht in eine Skala pressen und Hoffnung nicht mit Zahlenwerk fassen. Auf dem Plakat zur Ausstellung ist
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„Vielleicht ist meine Kunst eine sinnliche Wissenskultur. Es braucht diese sinnliche Wissenskultur, damit dieses nicht Beschreibbare beschreibbar wird.“
ein Ausschnitt von „wings“ zu sehen, einer Arbeit mit weißen Federn, die in der Ausstellung selbst Teil einer Installation gewesen war, in der Schönheit und Erschütterndes, Weiches und Gewaltsames verdichtet und mit all ihren Zwischentönen spürbar wurde.
FOTOS: © DANIEL JAROSCH
JUDITH KLEMENC
BEWUSST- SEIN
Selbst zweidimensional im Katalog zur Ausstellung eingefangen und festgehalten, verlieren die Arbeiten nicht an Kraft. Die Ausschnitte aus dem Video „burning feet“ etwa, in dem Judith Klemenc Füße aus Gips in einen wilden Schneehang setzte, wie zu einem unmöglichen Marsch. Die Füße hatte sie mit Wachs und Dochten gefüllt und nachdem diese von der Künstlerin entzündet wurden, brannten die Füße knisternd bis tief in die Nacht, der Rauch zog dem Winterhimmel entgegen und schwarze Spuren spannten eine Verbindung von Fuß zu Fuß. Im Video können sie das mit dem Klick auf „play“ immer wieder tun und immer wieder brennen sich die Bilder tief ins Bewusstsein, wo etwas geweckt wird. „Diese performative Arbeit von Judith Klemenc könnte nicht aktueller sein“, schreibt Elisabeth Schäfer dazu im Katalog Voilà! Voler: „In der Nacht auf den 9.9.2020 sind im Flüchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos mehrere Feuer ausgebrochen, die mehr als 12.000 Menschen obdachlos haben werden lassen. Von diesen Menschen haben noch sehr, sehr wenige ihre Füße über die Grenze setzen können.“ Weder laut noch plakativ, aber mit klarer Haltung und begleitet von einem subtilen Aufschrei treffen Klemenc’ Arbeiten auf mal verschlungenen, mal direkten Wegen einen Nerv, einen siebten Sinn – oder einen achten. Jedenfalls einen unter der Unzulänglichkeit bekannter Artikulierungsmöglichkeiten verborgenen. „Vielleicht ist meine Kunst eine sinnliche Wissenskultur. Es braucht diese sinnliche Wissenskultur, damit dieses nicht Beschreibbare beschreibbar wird“, stellt sie klar. Verletzliches und Verwundbares mäandern durch ihr Werk und auf die Frage, welche Trigger es waren, die sie Künstlerin werden ließen, sagt Judith Klemenc: „An und für sich hat sich das aus einer Not heraus ergeben, sich zu artikulieren, eine Sprache zu finden, das zum Ausdruck zu bringen, was durch Worte nicht ausdrückbar ist.“ Ihre Erfahrungen von Gewalt und Diskriminierung, Sexismus und Klassismus sind es, die sie auf die Suche nach Ausdrucksmöglichkeiten gehen ließen. Klemenc ist tief in der feministischen Bewegung verwurzelt, setzt sich intensiv intellektuell damit auseinander, widersetzt
Für „burning feet“ setzte Judith Klemenc einen Docht in Füße aus Gips und setzte sie in einen wilden Schneehang. Nachdem sie entzündet wurden, brannten die Füße knisternd bis tief in die Nacht, schwarze Spuren spannten danach eine Verbindung von Fuß zu Fuß.
Die drei großflächigen schwarzen Rabenflügel symbolisieren sogenannte Rabentöchter und waren Teil der gleichnamigen Ausstellung im November 2021.
„dancer avec annie“ ist 2022 aus Strumpf, Watte und Gips entstanden.
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„wings“ ist eine Arbeit mit weißen Federn, in der Schönheit und Erschütterndes, Weiches und Gewaltsames verdichtet und mit all ihren Zwischentönen spürbar wird. Das Bild war in der Ausstellung „Voilà! Voler:“ auch Teil der Installation.
154 sich trotzig allen endgültigen Definitionen und entwickelt ihre Sprache immer weiter. Der liberale Feminismus, dieser oft von privilegierten Frauen zelebrierte Marktfeminismus, dessen Vertreter*innen fern jeglicher Betroffenheit „der Sache“ selbst mehr schaden als nützen, bereitet ihr Unbehagen. Nicht aber der antikapitalistische Feminismus, der in Spanien oder Lateinamerika gelebt wird. „Diese Bewegung ist eine Solidarisierung von unten. Das ist eine ganz andere Kraft. Ich glaube, diese Bewegung soll immer eine Solidarisierungsbewegung sein. Sie hat immer mit dem Leid zu tun“, sagt sie und lässt Eindrücke einer Frauendemonstration in Spanien lebendig werden, wo Frauen, Männer, Kinder, ältere Menschen, Menschen mit Beeinträchtigungen, Menschen aller Klassen für eine Stärkung der Frauen auf die Straße gingen: „Ich habe so etwas noch nie gesehen.“ Im Video „Mara“ hat die Künstlerin ihre spanischen Wahrnehmungen übersetzt – und spürbar gemacht.
ANALPHABETIN WERDEN
Wo die Rahmen des ABC zu eng sind, die Möglichkeiten schlicht zu erbärmlich, um den Wirklichkeiten mit all ihren Nuancen gerecht werden zu können, entstehen riesenhafte Hohlräume, die gefüllt werden wollen. „Das Alphabet, in dem wir sprechen müssen, ist eine Form von Einverleibung. Da geht es um die Frage, was braucht es, um Analphabetin zu werden, um Berührung zuzulassen und die Klammern zu öffnen“, sagt sie. Sie spricht mit Vorsicht – nicht zurückhaltend, sondern mit Respekt vor den Worten, die auch gesprochen wie
Schwarz auf Weiß in der Luft hängen bleiben, wo sie den Zwischenwelten den Garaus zu machen drohen. Die Differenzlinien zwischen Körper und Sprache sind die Herausforderung. Sie aufzulösen beziehungsweise zu einem Ganzen zu formen, verwendet Judith Klemenc unterschiedlichste Materialien und Medien, arbeitet mit ihnen, als wären sie Instrumente eines Orchesters. Bildhauerei hat sie studiert, mit Keramik zu arbeiten gelernt, Nähen beherrschte sie schon immer gut und den Rest hat sie sich beigebracht. „Ich merke zunehmend, dass ich zu den weicheren Materialien greife. Da bin ich zur Zeit ganz affin. Beispielsweise die Rabenfedern, die machen etwas mit mir“, sagt sie. Haben sie dieses Etwas mit ihr gemacht und wurden von ihr in neue Bedeutungsdimensionen gehoben, machen sie das auch bei den Betrachter*innen. Am Beginn jeder neuen Arbeit steht die absolute Orientierungslosigkeit. Der Zustand, der Menschen rasch in Panik zu versetzen vermag, ist Teil ihrer Arbeitsdynamik beziehungsweise des Werdeprozesses. „Es ist wie nach Worten ringen oder mit dem Material ringen – dann findet sich etwas, formt sich, spricht mit mir“, sagt sie. Seit zwei, drei Monaten arbeitet Judith Klemenc beispielsweise an einer Installation, die im Frühjahr 2024 im Fotoforum in Innsbruck zu sehen sein wird. Die Arbeit entwickle sich dauernd. Sie räumt sie weg, dann wieder her: „Es ist interessant, mich dabei zu beobachten. So multimedial, wie diese Arbeit sein wird, sind wenige Arbeiten von mir.“ Fotografie, Objekte, Installationen, Videos, Performances. Alles spielt zusammen, wirkt zusammen, wenn es so sein will. Berührung ist der Schlüssel. Auch für die Wirkungen nach außen, die sie gerne beobachtet, selbst wenn der Wert, den eine Arbeit nach außen produziert, nicht entscheidend ist. „Da ist so eine Gewissheit da“, sagt sie, „wie darauf reagiert wird, ist spannend im Sinne der Überraschung.“ Gerne erinnert sich die Künstlerin an eine Überraschung im Rahmen einer Ausstellung in Rom. Vor der Vernissage war der Raum, in dem ihre Installation stand, gereinigt worden. „Die Reinigungskraft ging in den Raum, sah die Installation und begann zu weinen. Das berührt als Künstlerin sehr“, erzählt Klemenc, deren Kunstwerk etwas in der Reinigungskraft zum Schwingen gebracht, aufgewühlt und geöffnet haben muss, für das sie zuvor keine Sprache gefunden hatte: „Diesen Augenblick teilen zu dürfen, diesen Moment der Intimität, den diese Reinigungskraft zugelassen hat, ist schön.“ Schön und groß. Sie sagt: „Ich hoffe, dass alle meine Arbeiten in einer Form berühren oder etwas touchieren.“ Das tun sie. Touché! www.judithklemenc.at
„Ich hoffe, dass alle meine Arbeiten in einer Form berühren oder etwas touchieren.“ JUDITH KLEMENC
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TIROLER FESTSPIELE ERL WINTER 26. — 07. DEZ
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J.S. BACH DAS WEIHNACHTS ORATORIUM (I – VI)
TÖLZER KNABENCHOR ALPENLÄNDISCHE WEIHNACHT
mit schwungvollen Werken von Peter Tschaikowski Musikalische Leitung Dmitry Liss
Musikalische Leitung Johannes Debus
10.
SO DEZ 11:00 Uhr – Festspielhaus KONZERT
WEIHNACHTSKONZERT
Mit Werken von Bach und Händel Musikalische Leitung Simone di Felice
26.
DI DEZ 18:00 Uhr – Festspielhaus OPER
NIKOLAI RIMSKI-KORSAKOW SCHNEEFLÖCKCHEN Ein wunderschönes und zugleich grausames Märchen mit zu Herzen gehenden Arien Musikalische Leitung Dmitry Liss
27. DEZ MI 03. JAN SA 06. JAN MI
PREMIERE
Ein stimmungsvolles Weihnachtskonzert Chorleitung Christian Fliegner
29.
FR DEZ 18:00 Uhr – Festspielhaus SPECIAL
30 JAHRE FRANUI MUSICBANDA FRANUI Geburtstagskonzert 30 Jahre FRANUI!
30.
SA DEZ 18:00 Uhr – Festspielhaus KONZERT
FRANZ LEHÁR DER GRAF VON LUXEMBURG
(KONZERTANTE VORSTELLUNG) Hinreißende Melodien aus der silbernen Operettenära Musikalische Leitung Erik Nielsen
31. DEZ DO 04. JAN SO
jeweils 18:00 Uhr – Festspielhaus
18:00 Uhr – Festspielhaus
OPER
ADOLPHE ADAM LE POSTILLON DE LONJUMEAU Mit Pietro Adaini in der berühmten Partie als Postillon mit dem hohen D, Monika Buczkowska als seine Frau u.v.m. Musikalische Leitung Beomseok Yi
28. DEZ FR 05. JAN DO
WA-PREMIERE
jeweils 18:00 Uhr – Festspielhaus
NEUJAHRSKONZERT
01.
MO JAN 11:00 Uhr – Festspielhaus POLSTERKONZERTE
DUO LUMINUS FLINKE FLÖTEN UND TANZENDE TASTEN Große Meister werden für kleine Menschen nahbar und lebendig präsentiert Konzept und Moderation Gabriele Baba
02.
DI JAN 14 und 16 :00 Uhr KONZERT
ABSCHLUSSKONZERT
Mit berühmten Werken von Prokofjew, Mahler und Dvořák Musikalische Leitung Erik Nielsen Sopranistin Catriona Morison
07.
SO JAN 11:00 Uhr – Festspielhaus
www.tiroler-festspiele.at
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DES WINTERS KLARHEIT Wenn der Winterhimmel seine Schleusen öffnet und es wieder zu knirschen anfängt unter den Sohlen, dann beginnt für viele die schönste Zeit des Jahres. Auch kulturell. Diesen Winter können Liebhaber der Klassik bei den Tiroler Festspielen Erl wieder ein selten gespieltes Opernjuwel genießen. Und viele weitere Highlights.
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Regisseurin Florentine Klepper hat mit ihrer Inszenierung von „Rusalka“ bereits im Winter 2019/20 überzeugt, in der heurigen Wintersaison bringt sie Nikolai RimskiKorsakows „Schneeflöckchen“ auf die Bühne.
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anchmal braucht es keine Worte, manchmal reicht es, zu spüren und zu erleben; das Prickeln der kalten Luft auf den Wangen zu fühlen, dazu der betörende Duft, der dem Winter so zu eigen ist, und die Klänge, die in der kalten Jahreszeit ein bisschen tiefer sinken als sonst. Jede Zeit hat ihren Zauber, doch keine kommt dem Winter gleich. Er, der alle Facetten des Lebens in gleichmäßiges Weiß hüllt – und damit gleichermaßen verbirgt wie offenbart. Seit über 400 Jahren wird im Örtchen Erl Theater gespielt. Seit einiger Zeit auch im Winter, jener Jahreszeit, der ein ganz besonderer Zauber innewohnt. Auch auf der Bühne. Erl war und ist ursprünglich vor allem für seine Passionsspiele bekannt. Nach dem Zweiten Weltkrieg fiel das ursprüngliche Passionsspielhaus aus Holz allerdings den Flammen zum Opfer. In den 1950er-Jahren beauftragte der Passionsspielverein folglich den Architekten Robert Schuller mit der Planung eines neuen Hauses, das aufgrund seiner markanten Form zu einem Wahrzeichen der Gemeinde geworden ist. Damals wie heute ist das Passionsspielhaus für seine perfekte Akustik bekannt, kann allerdings wegen fehlender Heizung nur im Sommer bespielt werden. Um die Musikaffinität des Ortes aufzugreifen und noch mehr Kultur, klassische Musik, Oper und Kammermusik in den ländlichen Raum zu bringen, gründete Dirigent, Regisseur, Komponist und Autor Gustav Kuhn im Jahr 1998 die Tiroler Festspiele Erl, die ein Jahr darauf mit der Aufführung von Richard Wagners „Das Rheingold“ offiziell eröffnet wurden. Die Festspiele wuchsen und es brauchte eine Spielstätte, die auch im Winter entsprechende Aufführungen möglich machte. Mit dem Bau des nebenan liegenden Festspielhauses konnte die Sommer- um eine entsprechende Wintersaison erweitert werden, die mittlerweile sogar um Zwischenzeiten verlängert wurden.
FOTOS: © XIOMARA BENDER
Im Sommer 2024 kommt der gesamte Zyklus von Richard Wagners „Ring der Nibelungen“ – Rheingold, Walküre, Siegfried und Götterdämmerung – zur Aufführung. Im Bild eine Szene aus der vergangenen Göttdämmerung.
MÄRCHENWINTER
TIROLER FESTSPIELE ERL Der Klang der Tiroler Festspiele Erl findet inzwischen weit über die Landesgrenzen hinaus Resonanz. Fernab der Großstädte entwickelt sich hier seit über 20 Jahren inmitten schönster Naturlandschaft ein fruchtbarer Boden für Kultur auf höchstem Niveau.
WINTERPROGRAMM: • Schneeflöckchen: 27. Dezember 2023 / 3. + 6. Jänner 2024 • L e Postillion de Lonjumeau: 28. Dezember 2023 / 5. Jänner 2024 • Der Graf von Luxemburg: 31. Dezember 2023 / 4. Jänner 2024 Das komplette Winterprogramm, Tickets und weitere Infos finden Sie unter www.tiroler-festspiele.at .
Bot der heurige Sommer ein buntes Potpourri an Opern, (Kammer-)Konzerten und Weltmusik, so wird der Winter nicht minder fantastisch. In Erl treffen im Winterprogramm vom 26. Dezember 2023 bis 7. Jänner 2024 verschiedene Kulturen, Lebensweisen und Ansichten aufeinander, die sich in all ihrer Unterschiedlichkeit im Gleichklang der Musik auf wunderbare Weise zusammenfinden. Für die Tage zwischen dem Weihnachtsfest, Neujahr und dem Dreikönigstag haben die Tiroler Festspiele Erl wieder ein vielfältiges Programm zusammengestellt – mit dabei das Opernjuwel „Schneeflöckchen“ von Nikolai Rimski-Korsakow. Die Legende vom Schneeflöckchen (russisch: Snegurotschka) ist fast allen Osteuropäer*innen ein Begriff – nicht wenige betrachten die Geschichte als Teil ihrer Kindheit, so wie es unseren Breiten die Märchen der Brüder Grimm sind. Trotz der großen Popularität ist das Märchen in Mittel- und Westeuropa so gut wie unbekannt. In Erl kommt die Opernrarität nun zur Aufführung. Regisseurin Florentine Klepper hat mit ihrer Inszenierung von Antonín Dvořáks „Rusalka“ das Publikum bereits im Winter 2019/20 berührt, nun erzählt sie erneut ein Märchendrama um eine junge Frau, die ihre Liebesfähigkeit teuer erkauft. Das wunderschöne, mitreißende und zugleich grausame Märchen begeistert mit romantisch-melodienreicher Musik und zu Herzen gehenden Arien. Den Taktstock hält Maestro Dmitry Liss fest in der Hand.
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und danach mehr als 300 Mal hintereinander im Theater an der Wien aufgeführt wurde. Das Neujahrskonzert – ebenfalls gespielt vom Orchester und Chor der Tiroler Festspiele Erl – besticht mit Melodien von Peter Tschaikowski, Maestro Dmitry Liss wird dabei Stücke wie „Capriccio Italien“, „Nussknacker-Suite“ sowie Auszüge aus der Oper „Eugen Onegin“ dirigieren. Das Abschlusskonzert bietet bekannte Werke von Gustav Mahler, Sergej Prokofjew und Antonín Dvořák. Dazwischen begeistern die Erler Lieblinge Franui, der Tölzer Knabenchor gibt stimmungsvolle Weihnachtslieder zum Besten.
FRÜHLINGSERWACHEN
„Le Postillon de Lonjumeau“ ist eine Wiederentdeckung des Festspielintendanten Bernd Loebe und wird aufgrund des großen Erfolges im Jahr 2021 im heurigen Winter wieder aufgeführt.
158 Mit „Le Postillon de Lonjumeau“ von Adolphe Adam wird ein Stück wiederaufgenommen, das der Gattung Oper ein kleines Augenzwinkern verleiht. Adams spritzige Opéra comique war bereits kurz nach ihrer erfolgreichen Pariser Uraufführung 1836 ein internationaler Kassenschlager: Man pfiff die eingängigen Melodien und erzählte sich die Pointen der gesprochenen Dialoge auf den Straßen der europäischen Hauptstädte, selbst Richard Wagner sang hin und wieder das berühmte „Postillon-Lied“ vor sich hin, wenn er nachts nicht schlafen konnte. Festspiel-Intendant Bernd Loebe holte das Stück 2021 nach Erl, der Gästezuspruch steigerte sich nach der Premiere im Dezember 2021 und den großartigen Medienberichten so enorm, dass die Oper in diesem Winter wiederaufgenommen wird. Unter der Leitung des Kapellmeisters der Festspiele, Beomseok Yi, wird sich Pietro Adaini als Postillon Chapelou zur gesanglichen Bestleistung des hohen C aufschwingen. Zweimal wird außerdem „Der Graf von Luxemburg“ auf die Bühne kommen. Mit der bittersüßen Romanze aus der Feder von Franz Lehár präsentieren die Tiroler Festspiele Erl erstmalig sein Werk. In den zwei konzertanten Aufführungen tritt Chefdirigent Erik Nielsen ans Pult, mit Anna Gabler und Francisco Brito wirken zwei
Publikumslieblinge aus der jüngsten Erler Vergangenheit als Graf von Luxemburg und Angèle Didier mit. Gestartet werden die Winterfestspiele indes am 26. Dezember mit dem traditionellen Weihnachtskonzert. Passend zur Jahreszeit spielen Orchester und Chor der Tiroler Festspiele Erl neben Bach und Händel den Auszug L‘inverno – der Winter“ aus Antonio Vivaldis „Vier Jahreszeiten“. Am Silvesterabend begleiten die wunderbaren Melodien wie „Mädel klein, Mädel fein“ oder „Bist du’s, lachendes Glück …“ ins neue Jahr. Kein Geringerer als Robert Stolz dirigierte die Uraufführung dieser Operette von Franz Léhar, die mit stürmischem Applaus bedacht
Nach einer kurzen Festspielpause geht es im Frühjahr bunt und fröhlich weiter. Vom 21. bis 24. März 2024 stehen die Klaviertage im Zeichen von Chopin und Schumann, auch Lukas Geniušas kommt wieder auf einen Soloabend nach Erl, nachdem er das Publikum bereits beim Finale der Winterfestspiele 2022/23 mit Rachmaninow begeisterte. Die Concordia Benefiz Matinee, der inzwischen traditionelle Abschluss der Klaviertage, wartet mit berühmten Kompositionen von Wagner (Siegfried-Idyll), Schubert (Symphonie Nr. 5 B-Dur) und Beethoven (Symphonie Nr. 6 F-Dur „Pastorale“) auf. Das genaue Programm für die Sommerfestspiele vom 4. bis 28. Juli 2024 ist aktuell noch in Ausarbeitung, fest steht bereits, dass im kommenden Jahr Richard Wagners „Ring des Nibelungen“ mit allen vier Teilen gespielt wird. Der gesamte Zyklus wird dabei zweimal (an je vier Tagen) aufgeführt. Das bewährte künstlerische Team unter der Leitung von Kammersängerin Brigitte Fassbaender und dem musikalischen Leiter Erik Nielsen wird wie bereits in den Jahren zuvor Regie und Musik übernehmen. Der Kartenvorverkauf hat bereits begonnen.
Es gibt Opern, die nebst den opulenten Klassikern der Geschichte eine Art Schattendasein fristen. Völlig zu Unrecht. Die Tiroler Festspiele Erl bringen im Winter unter anderem mit „Schneeflöckchen“ eine berührende Opernrarität zur Aufführung, die in die wunderbare Welt der slawischen Volksmythen und Legenden entführt.
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EINER, DER ANECKT Er ist Künstler, Autor, Restaurator archäologischer Bodenfunde, Betreuer an der Freien Schule Lernwerkstatt Zauberwinkl und Aktivist. Und viele haben eine Meinung zu ihm. Doch wie tickt Chris Moser? Ein Porträt über einen vielschichtigen Mann. T E X T : PAT R I C I A W I M M E R
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eboren 1976 ist Chris Moser in Innsbruck aufgewachsen – klassisch mit Mutter, Vater und zwei jüngeren Geschwistern im Reihenhaus mit Garten. Kirchgänge und das sonntägliche gemeinsame Essen mit Schweinsbraten und Co. gehörten dazu. Als Moser acht Jahre alt war, trennten sich seine Eltern und es folgte ein Umzug nach Landeck. Die Zeit dort sei toll gewesen, erzählt er: viel Natur, viele Abenteuer und eine große Verwandtschaft mit vielen Kindern zum Spielen. Nach der Volksschule ging es für Moser aufs Gymnasium, das er allerdings nach der fünften Klasse abbrach. Während dieser Zeit gründete er gemeinsam mit Kollegen eine Metallband – die vor allem ob ihrer Neuartigkeit und Sozialkritik sehr erfolgreich war. Bis nach Polen spielte man Konzerte. Während manche seiner Bandkollegen und andere Jugendliche sich dabei nach den Konzerten reichlich mit Alkohol oder Drogen zudröhnten, blieb Moser stets nüchtern. Aus Gründen. Einer dieser Knackpunkte war, als er mit etwa 15 auf einem Konzert war und „einen wahnsinnig coolen Typen“ sah, der mächtig Eindruck bei ihm machte. Dieser Eindruck ging jedoch gründlich verloren, als er denselben Mann Stunden später völlig betrunken am Boden des Bahnhofs in seinem eigenen Erbrochenen liegen sah. Heute ist Chris Moser Teil der „Straight-Edge“-Bewegung, die ein nüchternes und drogenfreies Leben propagiert, seit der Geburt des ersten Kindes lebt er mit seiner Frau Karin außerdem vegan. Dass Chris Moser Künstler wurde, auch das geht auf seine Gymnasialzeit zurück, als er begann, Graffitis mit sozialkritischen Inhalten zu sprayen. Da er dies illegal machte, dauerte es nicht lange, bis die Polizei auf ihn aufmerksam wurde. Seine Graffitis hatten allerdings nicht nur dort für Aufsehen gesorgt, auch Monika Lami, angesehene Galeristin der Galerie Elefant, war auf Mosers Kunst aufmerksam geworden und suchte nach ihm via Presseaussendung. Auch auf den Rat sei-
„Ich verurteile niemanden, auch wenn das die Menschen immer glauben!“ CHRIS MOSER
ner Mutter hin meldete sich Moser bei der Galeristin. Bereits 1995 bekam er seine erste Einzelausstellung, von Anfang 1995 bis Ende 1996 sprayte er Auftragsarbeiten für Hotels, Autohäuser oder Versicherungsbüros – auch in Hinblick auf die zu erwartende Strafe ob seiner illegalen Graffitis.
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AKTIVISMUS UND KUNST Nach Abbruch des Gymnasiums begann Chris Moser seine Lehre als Kunstschmied. Zwar mochte er die Tätigkeit und faszinierte ihn das Element Feuer, doch die immer gleichen Auftragsarbeiten ließen ihn weiter auf die Suche gehen, sodass er die Lehre abbrach. Schließlich begann eine Ausbildung als Bildhauer. 1997 hat er diese mit Auszeichnung abgeschlossen. Zwischenzeitlich war der Plan, Ausbildungen an der Kunsthochschule in Linz und der Akademie der bildenden Künste in Wien zu absolvieren. Bei Ersterer passte er nicht ins Schema – Moser arbeitete und arbeitet bis heute nicht abstrakt –, bei Zweiterer entschied er sich aus privaten Gründen dagegen. Das erste Kind war unterwegs. 1998 wurde Moser zum ersten Mal Vater. Zwei weitere Kinder folgten. Der Familie zuliebe entschieden sich Chris und Karin Moser für einen Umzug in ein über 400 Jahre altes, ehemaliges Bauernhaus im Tiroler Unterland, das bereits im Besitz seiner Familie war. Das Jahr darauf begann Chris Moser seine Arbeit als Restaurator bei der Stadtarchäologie Hall, wo er bis heute tätig ist. 2006 waren er und seine Frau zudem Mitbegründer der Freien Schule Lernwerkstatt Zauberwinkl, in der Kinder selbstbestimmt lernen können und der Lebensund Lernprozess als Ganzes betrachtet wird. Bereits in seiner Kindheit lernte Moser von seiner alleinerziehenden Mutter Weltoffenheit und Wertschätzung gegenüber Menschen, unabhängig von Geschlecht, ethnischer Herkunft oder Religion. Dass auch Tiere diskriminiert und „genutzt“ werden dürfen, stieß ihm aber ebenso sauer auf. So schloss er sich dem Verein gegen Tierfabriken (VGT) an, der bereits jede Menge Aufmerksamkeit durch provokante Aktionen auf sich gezogen hatte. Letztlich erregte die Gruppe vor allem durch die Verhaftung (2008) und den anschließenden Prozess (2010/2011) gegen Chris Moser und weitere Aktivist*innen wegen Terrorismus für Aufsehen. Er wurde im Zuge des so genannten „Tierschützerprozesses“ freigesprochen, verbrachte jedoch einzige Zeit in Untersuchungshaft, während der er das erste von insgesamt vier Büchern zu schreiben begann. Rund 20 Jahre lang betrieb Moser seinen Aktivismus beim VGT mit reiner Konfrontationstaktik, mittlerweile mache er das nicht mehr ausschließlich so. Er habe gelernt, öfter auch einen Schritt zurückzugehen, die Beweggründe von Menschen zu hinterfragen und zu verstehen. Auch wenn er sie deshalb nicht immer gutheißt. Mit der Kunst hält es Chris Moser ähnlich: „Ich mache keine Kunst, die man leicht verdauen kann. Ich will aufzeigen und die Welt zum Positiven verändern.“ Dafür lässt er vieles an sich herankommen, engagiert sich für Geflüchtete und ist mittlerweile auch für Workshops gebucht. Für den Ethikunterricht an Schulen ist er ein gefragter Mann. 2019 war er der Tiroler Spitzenkandidat der Parlamentsliste „Jetzt“. Chris Moser nützt seine Kunst als eine Art Waffe, um Ungerechtigkeiten und Ausbeutung aufzuzeigen. Dem Einwand „Kunst muss gar nichts, Kunst ist frei!“ fügt er hinzu: „Aber bitte nicht frei von Inhalt!“
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Chris Moser macht keine Kunst, die man leicht verdauen kann. Er will aufzeigen und die Welt zum Positiven verändern.
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WANDERTAG „Bücher lesen heißt wandern gehen in ferne Welten, aus den Stuben, über die Sterne.“
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Heute gibt es 20 Millionen Arten auf unserem Planeten. Doch was wir sehen, ist nur eine Momentaufnahme. 99 Prozent der Spezies sind im Laufe der Erdgeschichte ausgestorben. „Life on our Planet“ erzählt in der spannenden achtteiligen Netflix-Doku – produziert von Steven Spielberg, gesprochen von Morgan Freeman – von ihrem Aufstieg und Fall, Knesebeck bringt das Buch zur herbstlichen Doku-Sensation.
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Das legendäre Café Schindler wurde 1922 nach den Schrecken des Ersten Weltkriegs gegründet und schnell zum pulsierenden sozialen Zentrum von Innsbruck – bis die Nazis kamen. Meriel Schindler hat eine äußerst genau recherchierte und zutiefst berührende Familiengeschichte niedergeschrieben.
Wir mögen ja Krimis mit Lokalkolorit – die sind ganz wunderbar zum Lesen im Bett. Martina Parkers Vorgängerromane waren allesamt Bestseller, nun erscheint der vierte Gartenkrimi rund um den Klub der Grünen Daumen. Wieder wird fröhlich gegartelt, geliebt und gemordet.
Alex hat mit 30 Jahren eine Diagnose bekommen, die ihm einen nahen Tod bescheinigt. Anstatt zu kämpfen will er die Zeit auskosten und dann in ein Hospiz gehen. Seine Umgebung sieht das naturgemäß anders. Was, wenn dann plötzlich jemand die Uhr zurückstellt? Eine ebenso berührende wie beglückende Geschichte über Verzweiflung, Liebe, Wut und Hoffnung.
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CHANCEN DER DIGITALISIERUNG NUTZEN
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In kleinstrukturierten Unternehmen fehlen oftmals Know-how und Ressourcen, um die Möglichkeiten der Digitalisierung zu nutzen. Abhilfe schafft das DigitalLotsen-Programm, eine Digitalisierungsinitiative von Standortagentur Tirol und Wirtschaftskammer Tirol, finanziert vom Land Tirol.
166 Das Digital-Lotsen-Programm ist ein niederschwelliges Angebot für Kleinstund Kleinbetriebe und genau auf deren Anfordernisse zugeschnitten.
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ie Digitalisierung eröffnet zahlreiche Chancen für Unternehmen. Durch gezielte Maßnahmen können die Effizienz gesteigert und die Wettbewerbsfähigkeit verbessert werden. Darüber hinaus ermöglichen es digitale Lösungen, potenzielle Kund*innen rund um die Uhr zu erreichen. Digitale Tools helfen zudem, die Bedürfnisse der Kund*innen besser zu verstehen und personalisierte Angebote zu erstellen. Automatisierte Lager- und Bestandsverwaltungsprogramme sorgen für mehr Effizienz in der Lagerhaltung. Und nicht zuletzt können digitalisierte Lösungen dazu beitragen, den Kundenservice zu verbessern.
DIGITALISIERUNG FÜR UNTERNEHMEN NUTZEN
„Tiroler Unternehmen sind großteils schon voll in der Digitalisierung angekommen“, so Marcus Hofer, Geschäftsführer der Standortagentur Tirol. Doch gerade in kleineren Betrieben fehlen immer wieder Ressourcen und Expertise, um bestmöglich von den Möglichkeiten der Digitalisierung zu profitieren. „An dieser Stelle setzt unser Digital-Lotsen-Programm an“, erklärt Hofer. Dieses stellt
DIGITAL- LOTSEN Das Programm steht allen Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft mit Standort in Tirol offen. Der maximale Jahresumsatz darf höchstens zehn Millionen Euro betragen, die Anzahl der Mitarbeiter*innen 49 nicht übersteigen. Außerdem müssen die teilnehmenden Unternehmen über eine Betriebsstätte im Sinne eines stationären Verkaufslokals verfügen. Jedes Unternehmen kann 15 Beratungsstunden im Gegenwert von 1.000 Euro zuzüglich allfälliger gesetzlicher Umsatzsteuer in Anspruch nehmen. Als Gegenleistung verpflichten sich die Unternehmen zur Teilnahme an einer kurzen Onlineumfrage und Unterfertigung einer Checkliste sowie dem Aufstellen einer Digital-Lotsen-Werbetafel. Abgewickelt wird das Programm von lokalen Kooperationspartner*innen. Diese Partner, bei denen eine Teilnahme am Programm angefragt werden kann, sind auf der Webseite www.standort-tirol.at/digitallotsen gelistet.
Kleinst- und Kleinbetrieben mit stationären Geschäftslokalen ein niederschwelliges Beratungsangebot zur Verfügung, um wichtige Digitalisierungsschritte umzusetzen. Dank finanzieller Unterstützung des Landes Tirol ist das Programm für die teilnehmenden Unternehmen kostenlos. Unternehmen können die Hilfe von regionalen IT-Expert*innen in Anspruch nehmen, den sogenannten Digital-Lotsen. Diese kommen bestenfalls direkt in die jeweiligen Betriebe, um konkrete Digitalisierungsmaßnahmen zu erarbeiten und umzusetzen. Dabei gehe es oft um einfache, aber wichtige Fragestellungen, weiß Hofer: „Unternehmer*innen möchten beispielsweise wissen, wie sie mithilfe einer Website mehr Kund*innen erreichen oder wie sie einen Onlineshop konzipieren und aufbauen können.“ Wieder andere möchten Tipps, wie sie ihre Firmendaten sicher speichern und sich vor rechtlichen Problemen schützen können. Und es geht auch um ganz konkrete Anliegen, wie den Aufbau eines WLAN-Netzes für Kund*innen, das Planen von Social-Media-Aktivitäten, Online-Werbung oder das Anlegen von Firmen-E-Mail-Adressen. Das Digital-Lotsen-Programm wurde von der Standortagentur Tirol in Zusammenarbeit mit der Wirtschaftskammer Tirol auf das ganze Bundesland ausgerollt. Das Land Tirol stellt hierfür finanzielle Mittel bereit. Durch die Abwicklung mittels Sponsorings fallen für die Partnerunternehmen keine Kosten an. Durch Kooperationen mit öffentlichen Institutionen (z. B. Stadtmarketings, Ortsmarketings, Kaufmannschaften, Regionalmanagements etc.) wird das Programm landesweit umgesetzt. „Diese Vorgehensweise hat sich bestens bewährt“, erklärt Marcus Hofer: Die lokalen Organisationen haben den direkten Kontakt zu ihren Mitgliedsunternehmen und können das Programm dadurch optimal bekannt machen. Und die Unternehmen haben nur einen geringen Aufwand für die Teilnahme am Programm. PR
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STANDORTSTÄRKUNG Das Projekt „Attraktiver Arbeitsraum“, das unter dem Claim „Tirol. Mehr vom Leben“ agiert, unterstützt Tiroler Unternehmen der Industrie sowie Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) bei der Vernetzung mit Studierenden und Absolvierenden aus den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT). Das entsprechende Leistungsangebot steht ab 2024 zur Verfügung.
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ie Ausbildungsmöglichkeiten sind zwar vorhanden, dennoch herrscht in Tirol – wie in vielen anderen Regionen – ein deutlicher MINT-Fachkräftemangel. Dies stellt nicht nur für die betroffenen Unternehmen eine Herausforderung dar, sondern ist auch für die erfolgreiche wirtschaftliche Entwicklung Tirols insgesamt problematisch. Das Land Tirol hat daher diverse Initiativen gestartet, um Tirol als Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort weiter zu stärken. Eine wichtige Voraussetzung dafür: wirtschaftlich-technologische Entwicklungen und Innovationen. Dafür braucht es wiederum die entsprechenden Fachkräfte. An dieser Stelle kommt das Projekt „Attraktiver Arbeitsraum“ der Standortagen-
tur Tirol ins Spiel: Ab 2024 werden Tiroler Unternehmen der Industrie und IKT dabei unterstützt, sich mit Studierenden und Absolvierenden des MINT-Bereichs regional und bundesweit zu vernetzen. Im Fokus: zukünftige Fachkräfte am Standort Tirol und Tiroler*innen sowie Tirol-Liebhaber*innen, die in anderen Bundesländern in Österreich studieren. Darüber hinaus ist geplant, Tirol als attraktiven Lebens- und Arbeitsraum zu präsentieren, um Fachkräfte für den Standort zu begeistern und für den Tiroler Arbeitsmarkt zu gewinnen. Mit dem im Rahmen von „Tirol. Mehr vom Leben – Attraktiver Arbeitsraum“ entwickelten Leistungsangebot erhalten Unternehmen die passende Unterstützung, um die für sie geeigneten MINT-Fachkräfte zu finden. PR
ATTRAKTIVER ARBEITSRAUM Als Unternehmen der Industrie oder IKT sind Sie daran interessiert, sich mit zukünftigen MINT-Fachkräften zu vernetzen und Talente zu finden? Das Leistungsangebot des Projekts „Attraktiver Arbeitsraum“ unterstützt Sie dabei. Kontaktieren Sie uns für mehr Informationen zum Projekt unter 0512/57 62 62-293 oder career@standort-tirol.at.
LERNEN SIE DAS PROJEKT KENNEN!
Die Projektbeteiligten stellen „Tirol. Mehr vom Leben – Attraktiver Arbeitsraum“ in Osttirol vor. Wann: 21. November 2023 von 17 bis 20 Uhr Wo: Durst Austria GmbH, Julius-Durst-Straße 11, 9900 Lienz
Erfahren Sie mehr über das Programm und melden Sie sich kostenfrei für den Termin an!
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MUT ZUR VERÄNDERUNG
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it dem Tirol Change Award gibt die Lebensraum Tirol Holding Unternehmen und Personen aus den unterschiedlichsten Branchen und Gesellschaftsbereichen eine Bühne, die einen aktiven Beitrag zur ökosozialen Transformation unseres Landes leisten. „Unternehmen und Personen, die vorbildlich in Sachen Nachhaltigkeit agieren, gebührt größte Anerkennung. Das ist auch der Hintergrund für den Tirol Change Summit und Change Award“, betont Josef Margreiter, Geschäftsführer der Lebensraum Tirol Holding. Nachdem im Vorjahr Ambros Gasser, CEO von ASI-Reisen, die begehrte Auszeichnung entgegennehmen durfte, gilt es auch heuer wieder, aus den zehn Nominierten den Gewinner oder die Gewinnerin zu küren. Margreiter: „Besonders wichtig ist uns, dass nicht nur eine Expertenjury an der Abstimmung beteiligt ist, sondern auch alle Tirolerinnen und Tiroler. Sie können das ihrer Meinung nach außergewöhnlichste Projekt mit ihrer Stimme entscheidend unterstützen.“ Unterstützt wird der Tirol Change Award von der Raiffeisen-Landesbank Tirol AG. „Die Schlagworte Nachhaltigkeit und Change sind angesichts der Energie- und Klimakrise in aller Munde. Auch im Finanzsektor spielt das Thema Nachhaltigkeit eine bedeutende Rolle für Einzelpersonen sowie für Unternehmen und daher unterstützen wir es, dass inspirierende Persönlichkeiten sowie engagierte Unternehmen aus Tirol diesen Worten eine handfeste Bedeutung verleihen und beispielhaft vorangehen“, so ihr stellvertretender Vorstandsvorsitzender Thomas Wass.
DIE NOMINIERTEN
• Daniel Flock und Markus Schreiner, die mit den Alpengarnelen Krustentiere und Fisch aus heimischer Aufzucht bieten • Montanwerke Brixlegg, die das weltweit klimafreundlichste Kupfer produzieren • Musiker Manu Delago, der mit seiner Recycling Tour eine umweltfreundliche Alter-
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„Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt“, sagte dereinst Mahatma Gandhi. Mit dem Tirol Change Award werden heuer zum vierten Mal jene Unternehmen ausgezeichnet, die den Mut haben, voranzugehen und in die nachhaltige Entwicklung unseres Landes zu investieren.
Die Nominierten für den 4. Tirol Change Award stehen fest, das Onlinevoting läuft bereits.
native zur herkömmlichen Konzerttournee gefunden hat • Impact Hub Tirol, der Menschen inspiriert, verbindet und befähigt, unternehmerischen Impact zu schaffen und Ideen umzusetzen • Trailrunning-Pionier Alexander Pittl, der als Veranstalter der Berglauf- und Trailrunning-WM 2023 sowie zahlreicher weiterer Laufevents nachhaltige Wirkung für Tirol erzielt • Revitalyze, ein Start-up, das die Wiederverwendung von kreislauffähigen Bauteilen ermöglicht • Naturschutzhof „Going Artenreich“, ein Ort, an dem Lebensräume für Pflanzen und Tiere entstehen, erhalten und geschützt werden • Iseltrail, ein Wanderweg entlang des letzten frei fließenden Gletscherflusses der Alpen und Gewinner des „Tirol Touristica“ 2023
• Tiroler Rohre, Hersteller von duktilen Rohr- und Pfahlsystemen mit kleinstmöglichem ökologischem Fußabdruck • Molkebier „Ku Brew“, ein Kooperationsprodukt von Bierol Brauerei und Milchbuben Käserei und Gewinner des 1. Tiroler Lebensmittelinnovationspreises 2023
JETZT ABSTIMMEN
Das Online-Voting läuft noch bis 14. Dezember und ist zusammen mit ausführlichen Informationen über die Nominierten auf www.lebensraum. tirol/erfolgsgeschichten zu finden. Die Gewinnerin oder der Gewinner wird durch die Ergebnisse des Onlinevotings und die Bewertung einer Fachjury ermittelt. Die Auszeichnung erfolgt im Rahmen des Tirol Change Summit am 18. Dezember 2023 in der Silvretta Therme Ischgl. Tirols Landeshauptmann Anton Mattle wird beim 4. Tirol Change Award den Ehrenschutz innehaben.
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Florian Mayer (Mi.) und TV-Koch Mike Süsser (3. v. re.) mit einem Teil des Familux-Teams
TRENDIGER G E N E R AT I O N S W E C H S E L
Vor mehr als 30 Jahren legten Andrea und Ernst Mayer den Grundstein der pionierhaften Erfolgsgeschichte in der internationalen Familienhotellerie mit ihrer FamiluxHotelgruppe und dem Fokus auf Familien mit Kindern. Gemeinsam mit ihren Söhnen Florian und Julian Mayer, mit denen sie sich in den vergangenen Jahren die Geschäftsführung teilten, wurde 2023 als das Jahr des Generationenwechsel festgelegt – und nun auch offiziell vollzogen. „Eine Menge ist in den mehr als drei Jahrzehnten passiert, in denen wir die Alpenrose in Lermoos übernommen und zu einer familiengeführten Hotelgruppe mit derzeit vier Standorten in Österreich und Deutschland entwickelt haben“, resümieren Andrea und Ernst Mayer. „Nun ist es aber an der Zeit, die alleinige Unternehmensführung unseren Söhnen Florian und Julian zu übertragen“, so Ernst Mayer. Die beiden werden das Familienunternehmen zukünftig zusammen führen. Als erstes Projekt, das gleichermaßen Auswirkungen auf die Arbeitgebermarke Familux Family sowie die Hotel-Brand Familux haben wird, wurde ein Kulinarik-Trendscout an Bord geholt. Kein Geringerer als Spitzenkoch Mike Süsser hält für die Familux Resorts ständig und überall die Augen offen und sorgt für Vernetzung mit internationalen Expert*innen. „Mithilfe von gemeinsamen Food-Trend-Touren mit unseren Mitarbeiter*innen in angesagte Gourmetmetropolen und auf Messen können wir gemeinsam mit ihm Kulinariktrends aufspüren, Neues planen und weitere starke Akzente in der Familienhotellerie setzen“, so Julian Mayer.
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1 Das Team von 123gold Innsbruck, v. l.: Liliane Berger, Bettina Kohlegger, Geschäftsführerin Constanze Schröder und Priska Flür 2 Nadine Rieck und Clemens Baumann (beide TPA Steuerberatung) mit Bettina Kohlegger 3 Florian Eisenmann (Restaurant Auis, Restaurant FloJos), Christian Schröder (Goldschmiede Schröder&Rüscher) und Burkhard Pederiva (Restaurant Stiftskeller) 4 Lukas Mayer (Augenoptik Mayer Innsbruck), Anna Strießnig (Petera) und Vizebürgermeister Johannes Anzengruber 5 Frank Walz, Filippa Ferreira und Patricia Karg (alle EGF Schmuckmanufaktur Pforzheim) mit Constanze Schröder und Bettina Kohlegger 6 Philipp Schmollgruber und Christiane Schmollgruber (beide Uhren Schmollgruber) mit Raimund Kellner (Restaurant Stiftskeller)
© MARIA KIRCHNER
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BITTE ZU TISCH
Noch bis 29. April 2024 zeigt die neue Schau im Kaiserjägermuseum beim Tirol Panorama am Bergisel schönes Geschirr und Besteck aus dem Bestand der Tiroler Kaiserjäger. Porzellan, Gläser und Tafelsilber veranschaulichen, wie zur Blütezeit der Jägertruppe um 1900 am Bergisel gespeist und gefeiert wurde. Die Tischkultur darf dabei stellvertretend für die großbürgerlichen Traditionen der damaligen Zeit stehen. Vor allem aber rückt sie ein weiteres Mal das gesellschaftliche Leben der Kaiserjägeroffiziere in den Mittelpunkt. www.tiroler-landesmuseen.at
© GERT PERAUER
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Vor 40 Jahren, exakt am 1. Oktober 1983, wurde in der Burg Hasegg die Charterurkunde an den Lions Club Hall in Tirol überreicht. Dieses Jubiläum feierte der Club mit seinem Partnerclub Gießen „Justus von Liebig“ kürzlich im Grünwalderhof in Patsch. Den Auftakt der Feierlichkeiten bildete fast selbstredend der Ort des Ursprungs der Gründung mit einer Führung durch Hall mit Fokus auf die Geschichte der Stadt sowie einer Themenführung „Der Henker von Hall“, die sich übrigens vollumfänglich empfehlen lässt. Lions Clubs gibt es quer über den Globus. Sie sind mit insgesamt 1,4 Millionen Mitgliedern die weltweit größte Serviceorganisation. Seit nun mehr als 40 Jahren werden von den Haller Löwen unter großem persönlichem Engagement der Clubmitglieder Spenden gesammelt und unter dem Motto „We Serve“ in Not geratene und bedürftige Personen, vorwiegend aus dem Raum Hall in Tirol, schnell und unkompliziert unterstützt. So wurden im Laufe der Jahrzehnte von den Mitgliedern über eine halbe Million Euro gesammelt und wieder verteilt. Sieben der ursprünglich 28 Gründungsmitglieder sind bis heute aktiv vertreten. Infos unter hall.lions.at.
FÜR CONNAISSEURE Bereits letztes Jahr zeichnete die Luxus-Plattform Connoisseur Circle das Gradonna****s Mountain Resort als Österreichs bestes Boutique- und Designhotel aus: Das Vier-Sterne-Superior-Resort überzeugte mit seiner imposanten Lage inmitten der Osttiroler Berglandschaft, durch seine architektonischen Besonderheiten und seinen unverwechselbaren Stil. Die beliebte Reise-Plattform ermittelte die Gewinner in den verschiedenen Kategorien via TrustYou-Score, Publikumsvoting und mittels einer unabhängigen Jury aus Reiseredakteuren, die die Hotels testen. Auch heuer wurde das Haus wieder mit dem beliebten Titel geadelt.
THERESE MÖLK
Ihr robustes Gehäuse sorgt dafür, dass die Wild ONE Skeleton bei allen sportlichen Aktivitäten gut geschützt ist. Mit einer Wasserdichte bis zu einer Tiefe von 200 Metern ist sie auch bei Wassersportarten gerne mit dabei.
SOMMER-FLASHBACK Das Schweizer Familienunternehmen NORQAIN steht für Innovation, leistungsstarkes Design und hohe Uhrmacherkunst. Mit der Kombination aus zwei der beliebtesten Zeitmesser und einem knalligen Farbton setzt die Marke mit der Wild ONE Skeleton ein farbenfrohes Statement.
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ie neue Wild ONE Skeleton in auffälligem Türkis weckt die Erinnerung an einen Tag am Meer mit glasklarem Wasser und atemberaubendem Sonnenuntergang. Das skelettierte Uhrwerk NN08S ist dasselbe, mit dem das beliebte Independence-Skeleton-Modell ausgestattet ist. „Die Wild ONE und die Independence Skeleton waren beide sofortige Erfolge, die dazu beigetragen haben, unseren Namen in der Schweizer Uhrenindustrie zu stärken. Mit der Kombination der beiden Modelle beweisen wir, dass eine Uhr hohe Uhrmacherkunst, bahnbrechende Innovation und ein auffallendes, einzigartiges Design in sich vereinen kann“, sagt NORQAIN-Gründer und -CEO Ben Küffer.
DIE NEUE LEICHTIGKEIT
Mit ihrem türkisblauen Stoßdämpfer aus Kautschuk und passendem Armband wird die Wild ONE sofort zum auffallenden Statement. Dazu überzeugt sie mit einer
bahnbrechenden Gehäusekonstruktion, die die Erschütterungen und Bewegungen des Hochleistungssports aushält. Das Gehäuse wird dabei aus dem so ultrarobusten wie leichten Material NORTEQ gefertigt, das exklusiv für NORQAIN entwickelt wurde. Das NORTEQ-Komposit bietet das perfekte Gleichgewicht zwischen Dichte, Elastizität und Widerstandsfähigkeit für eine optimale Stoßdämpfung. NORQAIN ist damit die erste Uhrenmarke, die ein massengefärbtes Gehäuse aus Karbonfaserverbundstoff anbietet, das neben dem schwarzen Standard-Carbon-Look eine Vielzahl von Farben ermöglicht. Unter anderem wurde auch eine burgunderrote Farbe entwickelt, die in einem limitierten Sondermodell zum Einsatz kommt. Während die sommerlich-türkise Variante perfekt ist für einen aktiven Tag am Meer, kommt das Modell in Burgunderrot in einer dunkleren, verträumteren Farbe daher, die an das Licht eines sommerlichen Sonnenun-
tergangs erinnert. Die Wild ONE Skeleton Burgundy war nach ihrem Launch im Jahr 2022 sofort ausverkauft und kommt in der Neuauflage in einer limitierten Stückzahl von 300 auf den Markt. PR
NORQAIN ist erhältlich bei Juwelier Leitner in Innsbruck!
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eco.expertentipp
Dr. Lukas König ist öffentlicher Notar in Innsbruck.
KLARE VERHÄLTNISSE Auch wenn man sich gegenseitig nur das Beste wünscht: In jeder Beziehung können sich Dinge ändern. Dass eine mögliche Trennung trotzdem fair und ohne aufwändiges Verfahren abläuft, ist in jedem Fall wünschenswert. 174
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n Ehe- und Partnerschaftsverträgen kann vorab vieles geregelt und Eigentumsverhältnisse, Rechte und Pflichten in individuellen Regelungen festgehalten werden. Generell unterscheidet man dabei Vermögensregelungen für die Dauer der Ehe bzw. Partnerschaft (Güterverträge) und jene Regelungen für den Fall der Scheidung/Trennung (Vorwegvereinbarung). In solchen Verträgen können beispielsweise der Unterhalt oder Ausgleichsleistungen für in Zusammenhang mit Kindererziehung oder Pflege geleistete unbezahlte Arbeit vereinbart werden. Außerdem lässt sich die Aufteilung des ehelichen Vermögens vorweg regeln. Dabei ist es sinnvoll, festzuhalten, welche Vermögenswerte von wem in die Ehe bzw. Partnerschaft miteingebracht wurden und die damit einer Aufteilung im Trennungsfall entzogen sind. Gerade bei Lebensgemeinschaften ist ein Vertrag empfehlenswert, da es hier keine gesetzliche Regelung gibt und im Fall des Beziehungsendes oft nur der Weg zum Gericht bleibt, um Ansprüche abzuklären und durchzusetzen. Notar*innen können bei der Errichtung von Eheund Partnerschaftsverträgen als neutrale und objektive Rechtsdienstleister*innen für klare Verhältnisse sorgen und eine faire Rechtsgrundlage schaffen. Sie denken mit Ihnen in guten (Beziehungs-)Zeiten voraus, damit für alle Fälle vorgesorgt ist. PR
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Erlerstraße 4/2. OG, 6020 Innsbruck Tel.: 0512/58 70 10, www.ak-notariat.at
BEZIEHUNGSWEISE
Die aktuelle Ausstellung des Künstlers Siggi Hofer in der zeitgenössischen Galerie Im Vektor in der historischen Burg Hasegg in Hall entstand aus einer Kooperation der Firma Museumspartner und Steinmayr & Co und war eigentlich als „Special“ für die gemeinsame Eröffnung des neuen Hauptquartiers von Museumspartner in Zirl konzipiert. Nachdem die Dauer von einem Tag aber viel zu kurz ist, um so einen tollen Künstler gleich wieder nach Wien ziehen zu lassen, hat die Galerie die Werke übernommen und sie in einer etwas erweiterten Form in das Programm der „Premierentage – Wege zur Kunst“ eingebettet. Der italienisch-österreichische Künstler setzt sich in seinen Werken mit der Analyse gesellschaftlicher Prozesse und vermeintlicher Wirklichkeiten auseinander und versucht dabei neue und ungewöhnliche Denkansätze zu entwickeln. Sein Œuvre besteht aus Zeichnungen, Malerei, Skulpturen, Installationen und Texten. Hofers Ausstellungen sind Rauminstallationen, in denen die einzelnen Werke ihre Autonomie aufgeben und Teil eines größeren Ganzen werden. Schicht für Schicht baut der Künstler ein dichtes Beziehungsgeflecht im Raum auf, in dem alles durch unsichtbare Erzählfäden miteinander verbunden und zu einem Metatext verwoben wird. Die Ausstellung ist noch bis 5. Jänner 2024 zu sehen.
JUWELIER LEITNER Maria -Theresien - Straße 37 | 6 020 Innsbruck w w w.juwelier- leitner.com
© ZILLERSEASONS, DIRK TACKE
eco.life
erfolgs.geschichten
MMag. Sonja Pesjak – Firmenkundenbetreuerin Hypo Tirol mit Jan Gröber und Christa Eisenrigler-Gröber
Autohaus mit Tradition 176
Im Jahr 1900 von den Urgroßeltern als Geschäft für Fahrräder gegründet, ist das Autohaus Eisenrigler in Imst stetig zu einem bedeutenden Autohaus der Region herangewachsen. Das Autohaus Eisenrigler zählt seit Jahrzehnten zu einem geschätzten Partner in Sachen Auto der Marken VW, Audi, Seat, Škoda und Cupra. Ursprünglich als Geschäft mit Handelswaren wie Fahrräder und Nähmaschinen gegründet, entwickelte sich das Business rasch in Richtung Kraftfahrzeuge. Beginnend mit einer Tankstelle und einer KFZ-Reparaturwerkstätte bekam Hans Eisenrigler im Jahr 1948 die Vertretung der Automarke VW. 1976 übernahm Herbert Eisenrigler den Betrieb und übersiedelte das aufstrebende Autohaus an den heutigen Standort in der Thomas-Walch-Straße in Imst. Nach stetigen Vergrößerungen übernahm 2003 die heutige Geschäftsführerin Christa Eisenrigler-Gröber das erfolgreiche Autohaus und setzte mit einem neuen Schauraum und einer Tiefgarage sowie der Eingliederung der benachbarten Autowerkstätte Konrad in das Unternehmen das Wachstum fort. Mit hohem Qualitätsbewusstsein und der Leidenschaft für Autos tritt mit Jan Gröber bereits die fünfte Generation in die Fußstapfen der erfolgreichen Vorfahren. Heute präsentiert sich der traditionell gewachsene Betrieb als renommiertes Autohaus und beschäftigt rund 30 Mitarbeiter, die sich professionell um die Anliegen der zahlreichen Kundinnen und Kunden kümmern. Denn ein Auto muss nicht nur einwandfrei funktionieren, sondern soll seinen Fahrerinnen und Fahrern auch Freude bereiten. Eine verlässliche Partnerschaft verbindet den Traditionsbetrieb auch mit der Hypo Tirol. „Wir haben unsere Erweiterungen im Jahr 2003 und den Zukauf 2017 über die Hypo Tirol finanziert und sind sowohl mit den Konditionen als auch mit der laufenden Betreuung durch MMag. Sonja Pesjak sehr zufrieden“, freut sich Christa Eisenrigler-Gröber über die seit Jahrzehnten gute Zusammenarbeit mit der Hypo Tirol. PR
SO GEHT HOLZBAU
Das Green-Spa-Hotel MalisGarten der Familie Binder-Egger in Zell am Ziller wurde als reiner Holzbau konzipiert, wobei konsequent auf die Verwendung heimischer Hölzer geachtet wurde. Das Fünf-Sterne-Hotel hebt die Verzahnung von Design und Konstruktion damit auf ein neues Level. Verantwortlich dafür zeichnet das Tiroler Architekturbüro MEISSL Architects. Am Beispiel von MalisGarten wird deutlich, dass der Baustoff Massivholz so gut wie keine Grenzen kennt: Von der Tragkonstruktion bis zum Innenausbau zieht sich dieses Thema konsequent durch das gesamte Haus und schafft den Rahmen für die Positionierung als naturnahes und regional geprägtes Gästehaus. Das gefällt auch dem Gault&Millau Hotelguide, der das Haus zum „Hotel des Jahres 2024“ gekürt hat.
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© RAIFFEISEN TIROL/FRANZ OSS
BESTER KÄSEMACHER
Christine Hofer (Geschäftsführerin Raiffeisen Werbung Tirol), der Kemater Bürgermeister, KiBiz-Pädagogin Alice Tropper, IKB-Vorstandsvorsitzender Helmuth Müller, Anja Holluschek (hollu), RLB-Tirol-Vorstandsvorsitzender Reinhard Mayr und der Sprecher der Raiffeisen-Bankengruppe Tirol, Gerd Estermann
B E S T E N A C H H A LT I G E © REGINE SCHÖTTL
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Bereits zum dritten Mal haben die Tiroler Raiffeisenbanken den #beeraiffeisenAWARD verliehen, mit dem tirolweit Projekte vor den Vorhang geholt werden, die sich in besonderer Weise für den Erhalt und die Förderung der Artenvielfalt engagieren. Ausgezeichnet wurden die IKB für ihre Blumenwiesen und die Firma hollu aus Zirl für ihr Projekt Naherholungspark (beide Kategorie Unternehmen und Institutionen), außerdem die Gemeinde Kematen (Kategorie Gemeinden und Vereine) mit ihrem „bienen- und insektenfreundlichen Kematen“ sowie der Kindergarten im KiBiZ Volders (Kategorie Schulen und Kindergärten) für sein Projekt „Wiesenzauber“. In der Kategorie Privatpersonen ging der #beeraiffeisenAWARD heuer an Gerd und Claudia Estermann aus Mötz für ihren bereits seit 1999 bestehenden wildromantischen Garten mit Teich, den sie bewusst als Rückzugsgebiet für Pflanzen und Tiere angelegt haben und in den sie auch regelmäßig Kindergartenkinder und Schulklassen einladen, um ihnen Respekt und Wertschätzung für Pflanzen und Tiere zu vermitteln.
© TVB PAZNAUN/ISCHGL
FLEISSIGE BIENCHEN
Die Käsejury hat in Galtür ihr Urteil gesprochen und die Gewinner der 29. Internationalen Almkäseolympiade gekürt: Das größte und beste RohmilchkäseSortiment im Alpenraum kann demnach heuer Benni Schmidhofer von der Holzalm Hochfügen mit sieben von sieben möglichen Auszeichnungen (vier Mal Gold, drei Mal Bronze) bieten. Um die begehrten Sennerharfen buhlten dieses Jahr 130 Almen aus vier Ländern mit 370 Käselaiben. Für den Titel „bester Almkäse im Alpenraum 2023“ mussten die Käselaibe vor den strengen Augen und Geschmacksnerven einer internationalen Jury bestehen. Die Käseexperten aus Industrie, Handel und Ausbildung beurteilten Äußeres, Inneres, Geschmack und Konsistenz und zeichneten die besten Produkte mit einer Sennerharfe in Gold, Silber oder Bronze aus. Den Tagessieg in der Kategorie Hartkäse und die goldene Sennerharfe holte sich Michael Amann von der Alpe Gamp mit seinem Gamp Käse. Eine weitere goldene Sennerharfe und damit den Tagessieg in der Kategorie Schnittkäse erhielt Martin Lutz von der Alpkäserei Siez aus der Schweiz.
Felicitas Kohler, Geschäftsführerin der PLANLICHT GROUP, wurde Anfang Oktober zur „Steirischen Unternehmerin des Jahres 2023“ gekürt. Die Wirtschaftskammer Steiermark vergab den Preis heuer zum achten Mal, um die außergewöhnlichen Erfolge von Unternehmerinnen zu feiern. Dabei wurden in fünf Kategorien Frauen für ihre beeindruckenden Leistungen und die bemerkenswerte Frauenpower geehrt. Felicitas Kohler ist demnach die „beste Nachhaltige“. Als Tiroler Familienunternehmen steht PLANLICHT seit mehr als 35 Jahren international für hochqualitative architektonische Lichtlösungen und hohe Servicestandards. Die Zentrale befindet sich in Vomp, im heurigen Jahr wurde im steirischen Murau die PLANFACTORY als CO2-neutraler Fertigungsstandort in Betrieb genommen.
Infos zur Aktion:
© Alessandra Laurencik
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WINTER-WUNDER Achtung, auch heuer ist Weihnachten wieder am 24. Dezember!
ADVENT, ADVENT
Im Fall von House Doctor brennt das Lichtlein nicht am Adventkranz, sondern ganz nachhaltig im Vierer-Kerzenhalter. Gesehen um 49,95 Euro im APFIs.
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Ä TÄNNSCHEN PLEASE
Die Tannenbaumkerzen sind 100 Prozent natürlich, umweltfreundlich und handgefertigt. Jeder Kauf unterstützt außerdem ein Fair-Trade-Projekt in Java. Verschiedene Farben, 2er-Set um 27,50 Euro leuchten gesehen in Katrin Stillers Büro im Laden in Hall.
WEIHNACHTSGURKE
Christmas Pickle einmal anders: Im APFIs werden Gurken nicht nur gegessen, sondern auch an den Baum gehängtn. Gurke um 16,95 Euro.
STERNDERL
Minimalisten lassen ihn solo wirken, er fühlt sich aber auch mit Partnern wohl. 40-ZentimeterPapierstern von House Doctor, um 34,95 Euro erhältlich im APFIs.
WEISSE WEISE
Wenn die Heiligen Drei Könige kommen, ist Weihnachten zwar schon vorbei, in die Zeit passt’s trotzdem. Balthasar (29,95 Euro), Melchior (24,95 Euro) und Caspar (19,95 Euro) sind schon im APFIs eingekehrt.
eco.life
„Erst wenn Weihnachten im Herzen ist, liegt Weihnachten auch in der Luft.“ WILLIAM TURNER ELLIS
WEIHNACHTSGESCHIRR
Christkind, Christkind, guter Gast, hast du mir was mitgebracht? Das Tellerchen von räder design schenken wir uns gleich selbst! Um 13,94 Euro gesehen im APFIs.
BADEFREUDEN
MERRY ZIRBMES
Die Sache ist ja die: Weihnachtsbäume sind zwar nett, machen aber auch ganz schön Schmutz. Und seien wir ehrlich: Sonderlich nachhaltig sind sie auch nicht, außer sie leben noch und man setzt sie in den Garten. Mit dem Zirbenholzbaum von Building Project aus Ampass gibt’s eine langlebige Alternative, die noch dazu gut ausschaut – und das schon ohne Deko. Erhältlich in verschiedenen Hölzern und Größen von 40 bis 220 Zentimeter. www.building-project.at
STANDHAFT
Der Christbaumständer Copenhagen mit Seilzug von Krinner ist nicht nur richtig stabil, er hat auch einen Designpreis gewonnen. In Eiche um 159 Euro gesehen bei Rosalon in Hall. Alternativ gibt es eine Betonvariante um 179 Euro.
Bei Lush ist kürzlich die Weihnachtskollektion eingezogen. Wir haben uns mit der fröhlichen „Catch me if you can“-Badebombe schon mal ein Entspannungsbad eingelasssen. Drin ist Ingwer, Kakao, Limette und Orange. Um 6,50 Euro erhältlich unter www.lush.com oder im Shop in der Innsbrucker MariaTheresien-Straße.
KERZENSCHEIN
Nicht nur für den Weihnachtsbaum braucht’s die passenden Kerzen, sie tauchen auch das Daheim in wohlig-warmes Licht. Jene von Cozy Living mögen wir besonders gern, weil die wirklich richtig schön sind. Ab 4,95 Euro im APFIs in Wattens.
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TIROLER EDLES
EDLES SCHENKEN ZUR WEIHNACHTSZEIT
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Als Geheimtipp für besondere Geschenke aus der Region hat sich das Tiroler Edles in der Innsbrucker Altstadt mittlerweile etabliert. Dort ist man schon auf die Advents- und Weihnachtszeit eingestimmt.
G
eschenke suchen und individuell zusammenstellen, schmökern, verweilen … das ist im Tiroler Edles bei besonders angenehmer Atmosphäre möglich. Neben dem beständigen Sortiment gibt es immer wieder Neues zu entdecken. Ausgesucht werden von der Inhaberin Therese Fiegl nur hochqualitative, schöne und stilvolle Produkte, hinter denen eine Philosophie und Menschen mit besonderen Begabungen stecken und die einen starken Tirol-Bezug haben.
OH DU EDLE
Was wäre Weihnachten ohne Schokolade? Die fünf herrlichen „OH DU EDLE“-Sorten – Bratapfel, Glühwein, Marzipan-Orange, Weihrauch und Lebkuchen – können sowohl einzeln als auch in verschiedenen Sets erworben werden. Und um die Vorweihnachtszeit Tag für Tag zu versüßen, stehen auch schon die Tiroler-Edle-Adventkalender in zwei Varianten bereit: Eine kompakte Kartonbox mit 24 edlen Schokotäfelchen in sechs weihnachtlichen Sorten und die exquisite Version mit 24
erlesenen, handgefertigten Pralinen. Ein besonderer Genuss!
EDEL GEBRANNT
In der einen oder anderen Tiroler-EdleSchokolade befindet sich Edelbrand aus der Feindestillerie Kössler in Stanz, eine der besten Edelbrennereien des Landes mit internationalem Ruf. Die guten Tropfen sind als TIROLER EDLER auch in ihrer reinsten Form mit Bergmarille, Apfel-Wacholder, Spenling-Zwetschke und Williamsbirne erhältlich. Und neben feinen Likören gibt es neuerdings einen herrlichen Gin mit einer unglaublichen Geschmacksvielfalt aus dem Hause Kössler.
REGIONALE FIRMENGESCHENKE
Auch Unternehmen werden im Tiroler Edles fündig: Geschenksets werden liebevoll nach individuellen Vorstellungen zusammengestellt und dekoriert. Der Größenordnung sind hier keine Grenzen gesetzt – von kleinen Schokoladen- oder Seifengeschenken bis zu größeren Präsenten mit mehreren Produkten ist alles möglich. PR
Gerne werden die Geschenke bei uns individuell verpackt – die Dirndlverpackung wurde für das Tiroler Edles handgefertigt.
TIROLER EDLES Seilergasse 13, 6020 Innsbruck Tel.: 0512/582393 shop@tiroleredles.at
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OLYMPIAHALLE Herr Seiler und Herr Speer rufen 2023 wieder nach ihrer Band und Crew, satteln die Transporter und belegen die Kojen ihrer Tourbusse, um erneut die Bühnen in Österreich zu erobern. Mit dabei haben sie dann selbstverständlich nicht nur all ihre Hits, allen voran „Hödn“, „Ham kummst“, sondern auch ihre brandneue Single „Waun da Wind geht“.
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Dieses Weihnachtsgeschenk kommt sicher gut an Der nachhaltige Zirbenbaum für Kunden, Mitarbeiter und Freunde! Unser Mini aus Tiroler Zirbenholz kommt jetzt ganz groß raus – im neuen, praktischen Geschenkskarton. Nachhaltig und duftend, wandelbar und kreativ, nadelfrei und besonders. Der nachhaltige Tiroler Baum ist auch in anderen Größen und outdoor-tauglichen Hölzern erhältlich. Ein einzigartiger Blickfang am Eingang, in Ihrem Entrée oder Schauraum.
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Guntram Kirchebner (Leitung Family Wealth Tirol), Mag. Andreas Scheiber, CFP ® (Regionalleitung Tirol), Mag. Martin Maier, EIP ® (Private Banking), Mario Bernardi, CFP ® (Leitung Private Banking Innsbruck), und Monika Pichler (Assistenz Private Banking)
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TIEFE WURZELN, STARKE ÄSTE Die Geschichte des Bankhaus Spängler ist geprägt von Visionären und Rebellen. Sie erzählt von Tugenden und Werten, die von Generation zu Generation weitergegeben wurden. Seit 1828 steht das Bankhaus für nachhaltiges Denken, Weitblick und Großmut. Dass der aktuell letzte Ast des Salzburger Bankhauses in Richtung Tirol gewachsen ist, ist kein Zufall. Wie kaum etwas in der langen Geschichte.
BANKHAUS SPÄNGLER
Erfahrung und Empathie bedeutet, den Krawattenknoten enger zu binden, wenn es die Situation erfordert, und den obersten Hemdknopf zu öffnen, wenn es angebracht ist.
T
radition ist für manchen altbacken und rückwärts gewandt. Das tut ihr Unrecht. Um die Zeit zu überdauern, heißt es mit ihr zu gehen. Sich anzupassen, immer einen Schritt voraus zu sein. Tradition heißt, seine Stärken zu kennen, aus Erfahrungen klüger zu werden und die Gewissheit zu haben, auch raue Zeiten zu überstehen, nachhaltig und langfristig zu denken und nicht den schnelllebigen, kurzfristigen Erfolgen zu erliegen. Kaum etwas ist moderner als Tradition.
STYLE YOUR (FAMILY)LIFE
Das Bankhaus Spängler blickt als älteste Privatbank Österreichs auf eine lange Geschichte zurück, hat seine Wurzeln tief in die Erde gegraben, um aus diesem Halt seine Äste in den Wind zu strecken. Nach fast 200 Jahren ist das Unternehmen nach wie vor in Familien hand und wird aktuell in siebter Generation geführt. Ausgehend vom Stammsitz in Salzburg ist das Bankhaus Spängler auf derzeit neun Standorte angewachsen. Jener in Kitzbühel war der erste außerhalb des Landes Salzburg, der jüngste Standort wurde 2021 in Innsbruck eröffnet. Das kommt nicht von ungefähr. Familienunternehmen bilden das Rückgrat der Tiroler Wirtschaft. Von Klein- und Mittelbetrieben bis hin zu den ganz Großen des Landes und quer durch alle Branchen. Sie sind das wirtschaftliche Herz, Impulsgeber und Konstante und auf ihre ganz individuelle Art sind sie auch die Köpfe Tirols. So unterschiedlich jede einzelne Familie ist, sie haben doch alle eines gemeinsam: das unbedingte Wollen, etwas zu bewegen. Selbst Familienunternehmen weiß das Bankhaus Spängler um die Bedürfnisse, aber auch die Tücken von Familien. Wie lebt es sich mit der geerbten Verantwortung und wie funktioniert das Neben- und Miteinander, wenn die Vorsicht der Alten auf den Mut der Jungen prallt, die Gewohnheiten aus Jahrzehnten auf den Wunsch nach Veränderung? Was ist die Triebfeder, wenn ein Unternehmen nicht gegründet, sondern übernommen wurde, und wie geht man als Familie privat in die Zukunft? Mit Guntram Kirchebner und Mario Bernardi konnten für den Standort in Innsbruck zwei sehr erfahrene Berater gewonnen werden, die nicht nur FOTOS: ANDREAS FRIEDLE
das Bankgeschäft bis ins letzte Detail zu verstehen gelernt haben, sondern auch die Menschen mit all ihren Wünschen und Sorgen. Durch jahrelange Erfahrung und höchste Kompetenz begegnet man jedem Menschen mit Empathie und gleichzeitig professioneller Unaufgeregtheit, die nicht das Vermögen in den Vordergrund stellt, sondern die Situation als Gesamtheit erfasst.
BEST IN FAMILY BANKING – BANKING ABSEITS DES MAINSTREAMS
Seit jeher ist Konzentration auf Familienunternehmen die Kernkompetenz des Bankhaus Spängler – von der individuellen Vermögensverwaltung über die Erstellung eines Familienkodex bis zur Unternehmensübergabe, wenn nötig auch außerhalb der Familie. Vor allem die Nachfolgeberatung im Rahmen des Family Managements wurde im vergangenen Jahr stark nachgefragt. Mit der unabhängigen Spängler Immobilien GmbH bietet das Bankhaus außerdem Zugang zu Premium-Immobilien, noch bevor sie auf den freien Markt kommen, hilft aber natürlich auch beim Verkauf. Die Online-Vermögensverwaltung CARL, benannt nach dem Gründer, ermöglicht demgegenüber die professionelle Verwaltung kleinerer Vermögen. Durch das gewachsene Know-how und die gewonnenen Erfahrungen aus jedem einzelnen Gespräch traut man sich, immer wieder auch unkonventionelle Lösungen zu finden und vollumfänglich für und mit den Kund*innen zu arbeiten. Das verlangt primär nach einer kommunikativen, vertrauensvollen Unternehmenskultur und einer fortschrittlichen Führung, die diese Freiheiten zulässt. Ein starkes professionelles Netzwerk, eine gute Vernetzung in den Kunst- und Kulturbereich sowie ein reger Austausch mit den Kund*innen etwa bei entspannten Veranstaltungen sorgen immer wieder für kreativen Input. Seit langem ist das Bankhaus Spängler mit den Salzburger Festspielen mehr als freundschaftlich verbunden, in Innsbruck begeisterte heuer Tobias Moretti mit einer Lesung am Bergisel. Weil Banking eben nicht nur Zahlen sind, sondern zutiefst menschlich ist. PR Seine Familie hat man. Seine Bank wählt man. www.spaengler.at
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eco.mobil
STERNDERL SCHAUEN Ob elegant, sportlich oder alltagstauglich. Kaum ein Modell ist so vielseitig einsetzbar wie die Mercedes E-Klasse. TEXT: FELIX KASSEROLER // FOTOS: TOM BAUSE
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eco.mobil
E
s ist wenig verwunderlich, dass die E-Klasse seit Jahrzehnten zu den beliebtesten Modellen des deutschen Automobilherstellers gehört. Mit der neuen Generation – intern W 214 genannt – hebt Mercedes die Messlatte erneut deutlich an. Sowohl optisch als auch technisch erhält man nur das Allerbeste, inklusive dem auffällig luxuriösen Flair während der Fahrt. Wir durften uns die neue E-Klasse als Limousine bereits zu Gemüte führen und sind begeistert.
KLEINE S - KLASSE
Auch wenn die neue E-Klasse als 220d 4MATIC mit 91.763,40 Euro (Testwagen) keineswegs als preiswert zu bezeichnen ist, so erhält man dafür enorm viel Auto. Und eines, das sich wahrlich sehen lassen kann. Sowohl die aus dem Profil zu betrachtende, weit nach hinten verlagerte Fahrerkabine als auch die Rückansicht mit den markanten Heckleuchten sorgen für die entsprechend luxuriöse Optik. Dazu kommen die optionalen 20-Zoll-Leichtmetallfelgen im Vielspeichendesign und die eingelassenen Türgriffe. Die Front dominiert durch die für eine E-Klasse typische Vier-Augen-Lichtsignatur – hier mitsamt dem optionalen Digital Light –, zwischen denen bei der getesteten AMG-Line ein großer Zentralstern seinen Platz gefunden hat.
AUFGERÄUMTES COCKPIT
Auch ein Blick in das Interieur macht den Sprung deutlich, den Mercedes mit der neuen E-Klasse gewagt hat. Von hochwertigen Materialien über beste Verarbeitung bis hin zu schickem Design – die E-Klasse hat alles. Unweigerlich fällt der Blick beim Einsteigen auf das große Zentraldisplay, dessen Bedienung überaus intuitiv und einfach verläuft. Gegen Aufpreis gibt es – man kennt ihn so ähnlich aus der S-Klasse – den MBUX-Superscreen, wodurch auch der Beifahrer ein eigenes Schalt- und Anzeigedisplay erhält. Dass sich die E-Klasse stark an Businesskunden orientiert, zeigt im Übrigen auch die App-Auswahl, lassen sich doch beispielsweise via Zoom dank eingebauter Kamera auch Videocalls im Wagen abhalten. Für den notwendigen Komfort sorgen die mit einer Kombination aus Leder und Mikrofaser überzogenen Sportsitze. AMG-Fußmatten, diverse Zierelemente aus Ledernachbildung und Mikrofaser sowie das am Griffbereich perforierte, unten abgeflachte Multifunktions-Sportlenkrad in Nappaleder sorgen als Teil des optionalen AMG-Line-Interieur-
pakets für den gewissen Tick Sportlichkeit. Abgerundet wird das Innenraumdesign vom gegen Aufpreis erhältlichen Panorama-Schiebedach.
VIELFÄLTIGE ANTRIEBSVARIANTEN
Hinsichtlich der Antriebspalette macht Mercedes mit diversen Mild- und Plug-in-Hybrid-Modellen keine Abstriche. Diese reicht vom Einsteigermodell E 200 mit 150 kW (204 PS) bis hin zum E 450 mit 280 kW (381 PS). Der hier getestete Mild-Hybrid E 220d 4MATIC wird von einem 145 kW (197 PS) starken 2-Liter-Vierzylinder-Dieselmotor mit einem maximalen Drehmoment von 440 Newtonmeter angetrieben, eine E-Maschine generiert beim Beschleunigen weitere 17 kW (23 PS). Die Kraftübertragung auf in diesem Fall alle vier Räder erfolgt bei sämtlichen Modellvarianten über das serienmäßige 9G-Tronic-Getriebe. Im Ergebnis gelingt der Sprint von 0 auf 100 km/h beim 1.975 Kilogramm schweren 220d 4MATIC somit in 7,8 Sekunden, der Verbrauch ist mit 4,8 Liter nach WLTP entsprechend gering. Passend dazu: Der sportlich gestaltete Motorsound lässt selbst den Einsteigerdiesel beim Beschleunigen klangvoll aufheulen. Natürlich hat die E-Klasse auch die Crème de la Crème an Fahrsicherheits- und Assistenzsystemen mit an Bord: Spurhalte- und Abstandsassistent, Lenkassistent, Parkassistent und Verkehrszeichenassistent in bester Qualität sind nur einige der zahlreichen Möglichkeiten, die teilweise gegen Aufpreis zu haben sind.
KOMFORTABLES FAHRGEFÜHL
In Sachen Fahrverhalten überzeugt die E-Klasse auf ganzer Linie. Sowohl das Fahr-
gefühl an sich – dank Agility-Control-Fahrwerk mit selektivem Dämpfungssystem und Tieferlegung bei der AMG-Line entsprechend sportlich – als auch der Komfort lassen keine Wünsche offen. Letzterer ist nicht zuletzt den überaus geräumigen Platzverhältnissen sowohl im Fond – auch wenn man nicht zu groß gewachsen sein sollte – als auch im Gepäckraumabteil geschuldet. Insgesamt 540 Liter fasst die knapp fünf Meter lange Limousine. Fazit? Bei der neuen E-Klasse handelt es sich nicht nur um ein unfassbar schickes Modell, sondern im Übrigen dank MBUX in dritter Generation auch um ein technologisches Wunderkind. Für den eingangs erwähnten Preis durchaus gerechtfertigt.
MERCEDES E 220D 4MATIC Antrieb: Allrad Leistung: 145 kW/197 PS Drehmoment: 440 Nm Beschleunigung: 0–100 km/h: 7,8 sec Spitze: 233 km/h Verbrauch: 4,8 Liter/100 km (lt. WLTP) Spaßfaktor: 8,5 von 10 Preis Testwagen: 91.763 Euro
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POWER-DIESEL Der Audi SQ5 TDI quattro ist eine feine Mischung aus großartigen Leistungswerten, gelungenem Design, sportlichem Fahrverhalten … und ordentlich Platz. TEXT: FELIX KASSEROLER // FOTOS: TOM BAUSE
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s ist kein Geheimnis, dass Dieselfahrzeuge insbesondere seit dem VW-Abgasskandal im Jahr 2015 kontinuierlich an Beliebtheit verlieren. Nichtsdestotrotz lag der Anteil neu zugelassener Dieselfahrzeuge von Jänner bis August 2023 bei knapp über 20 Prozent, dazu kommen weitere sechs Prozent an Fahrzeugen, die von einer Kombinati-
on aus Diesel- und Elektromotor betrieben werden. In Zahlen bedeutet das also, dass rund jedes vierte neu zugelassene Fahrzeug zumindest teilweise von einem Dieselmotor betrieben wird. Im Vergleich dazu lag der Anteil an rein elektrisch betriebenen neu zugelassenen Fahrzeugen in derselben Zeitspanne bei rund 19 Prozent und damit 57 Prozent höher als im Jahr zuvor. Auch
wenn deutlich ein Trend in Richtung alternativ angetriebene PKW zu erkennen ist, sind die Nutzer*innen nach wie vor skeptisch und tendieren weiterhin eher zu herkömmlichen Verbrennern oder zumindest gemischt angetriebenen Modellen. Um eben solch ein gemischt angetriebenes Fahrzeug handelt es sich beim aktuellen Audi SQ5 TDI quattro. Angetrieben
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Vor allem, wenn man mit dem Audi SQ5 sportlich unterwegs ist, könnte man glatt vergessen, dass man in einem SUV mit einem Gewicht von knapp 2,1 Tonnen sitzt. von einem 3-Liter-V6-Turbo-Dieselmotor in Kombination mit einem 48-Volt-Mildhybridsystem bringt das deutsche Power-SUV satte 341 PS (251 kW) und ein maximales Drehmoment von 700 Newtonmetern auf die Straße. Entsprechend rasant und spielerisch gestaltet sich in 5,1 Sekunden der Sprint von 0 auf 100 km/h, die Höchstgeschwindigkeit ist bei 250 km/h elektronisch abgeriegelt. Mit 8,2 Litern hält sich dabei der Verbrauch für den SQ5 TDI angesichts seiner Abmessungen von knapp 4,7 Metern Länge und 1,6 Metern Höhe sowie seiner Leistung durchaus in Grenzen.
SPORTLICHES DESIGN
Optisch fällt im Vergleich zum Vorgängermodell insbesondere die optionale Matrix-LED-Lichtsignatur auf, die in Kombination mit dem typischen S-spezifischen Singleframe-Kühlergrill mitsamt den bei einem S-Modell geläufigen großen Lufteinlässen in der Frontschürze einen angriffslustigen Look verleiht. Das Heck wiederum ist geprägt von den optionalen OLED-Heckleuchten, wobei beim Fahrzeugkauf aus drei verschiedenen Lichtsignatur-Designs gewählt werden kann. Das Hauptaugenmerk liegt indes auf den proportional groß gehaltenen vier Endrohren, die beispielsweise im Vergleich zu jenen des Audi S6 nicht direkt zu erkennen geben, dass es sich auch hier nur um Blenden handelt, zumal die Rohrandeutung kegelförmig nach innen zuläuft. Insoweit stört man sich auch nicht am besonders in der Beschleunigungsphase wunderbar ausgefüllten Klang, der hier naturgemäß wie bereits beim ersten SQ5 im Jahr 2012 einem Soundsystem entspringt. Optische Highlights des Profils sind neben den serienmäßigen 20-Zoll-Aluminiumrädern auch die typischen rot lackierten Bremssättel.
(LEICHTE) ABZÜGE BEIM INTERIEUR
Zwar ist das ein Paradebeispiel für das sogenannte Jammern auf hohem Niveau, doch wirkt das Cockpit im Hinblick auf vergleichbare Modelle deutscher Premiumautomobilhersteller ein wenig altbacken. Dass das in gewisser Hinsicht auch Vorteile hat, spiegeln zahlreiche Tasten und Knöpfe wider, denn auch wenn das zentrale 10,1 Zoll große
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AUDI SQ5 TDI QUATTRO Antrieb: Allrad Leistung: 251 kW/341 PS Drehmoment: 700 Nm Beschleunigung: 0–100 km/h: 5,1 sec Spitze: 250 km/h Verbrauch: 8,2 Liter/100 km Spaßfaktor: 9,5 von 10 Preis Testwagen: 95.990 Euro
MMI-Touchdisplay durchaus angenehm und intuitiv zu bedienen ist, sind gerade während der Fahrt Kurzwahltasten beispielsweise zur Einstellung der Klimaanlage Gold wert. Außerdem lässt sich dadurch die Anzahl der Fingerabdrücke, die sich im Licht einer tief stehenden Sonne meist nur zu gern zu erkennen geben, deutlich minimieren. Aufgefallen ist uns hier vor allem die Drive-Select-Taste, die das Menü zur Auswahl aus den diversen Fahrmodi öffnet. Besonders spannend? Der Dynamic-Modus. Denn wie es sich für einen echten S gehört, zeigt auch der SQ5 auf Wunsch, was er kann. Als weiteres Bedienelement fungiert das 12,3 Zoll große Audi virtual cockpit plus hinter dem Multifunktions-Lederlenkrad mit Kontrastnähten – MMI-Navi plus inklusive.
FAZIT: TOP!
Besonders erfreulich ist das Platzangebot im Audi SQ5 – sowohl in der Fahrerkabine selbst als auch im Gepäckraumabteil. Stattliche 520 Liter fasst der Laderaum, bei umgeklappter zweiter Sitzreihe sogar 1.520 Liter. Dabei sorgt neben der übermäßigen Power auch der konstante Schub für das sportlich-freudige Fahrgefühl, die direkte Lenkung überträgt insbesondere im Dynamic-Modus jeden Lenkbefehl eins zu eins auf die Straße.
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SPORTSKANONE 1998 erstmals auf dem Automobilmarkt vertreten, feiert Smart mit dem #1 einen Neuanfang. TEXT: FELIX KASSEROLER // FOTOS: TOM BAUSE
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eit 2019/2020 gehört Smart einem Joint Venture zwischen Mercedes und dem chinesischen Automobilriesen Geely, das die Marke aus dem Mikro- und Kleinwagensegment holen will und im Zuge des Transformationsprozesses mit dem #1 ein rein elektrisches B-SUV auf den Markt gebracht hat. Mit dem neuen #1 BRABUS kommt nun ein Modell auf den Markt, das – man kann’s erahnen – einer mehr als 20 Jahre bestehenden Kooperation zwischen Smart und BRABUS entspringt. Das Ergebnis? Eine einwandfrei gelungene Kombination aus schickem Design, ordentlich Power und geräumigen Platzverhältnissen. Mit einem 313 Liter großen Laderaumabteil ist der Smart wahrlich erwachsen geworden. Zugegeben, mit vergleichbaren SUV-Modellen kann das nicht mithalten, im Vergleich zu seinen Vorgängern ist das allerdings ordentlich.
aufs Beste auskosten. Doch auch wenn die Beschleunigung noch so viel Spaß macht, ab und an heißt es, den Gasfuß zu zügeln, um die maximale Reichweite von bis zu 400 Kilometern nach WLTP hinzubekommen. Auch optisch hat sich einiges getan, wenngleich die BRABUS-Variante äußerlich nur vereinzelt durch ein paar Veränderungen an den Stoßfängern, den Seitenschwellern oder den BRABUS-Schriftzügen in Er-
Satte 315 kW (428 PS) generiert der Elektromotor unter der Haube des Kompakt-SUVs. Gepaart mit dem maximalen Drehmoment von 543 Newtonmetern wird der 1,9 Tonnen schwere #1 somit in nur 3,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h katapultiert. Diese schier unglaubliche Performance lässt sich im hauseigenen BRABUS-Fahrmodus
Antrieb: Allrad Leistung: 315 kW/428 PS Drehmoment: 543 Nm Beschleunigung: 0–100 km/h: 3,9 sec Spitze: 180 km/h Reichweite: 400 km (nach WLTP) Spaßfaktor: 9 von 10* Preis: 49.990 Euro * 12 Punkte für die Beschleunigung
SOLIDE REICHWEITE
SMART #1 BRABUS
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scheinung tritt. Visuelle Highlights sind die beiden durchgezogenen Leuchtenbänder vorne und hinten sowie die versenkten Türgriffe. Das Interieur besticht durch zahlreiche BRABUS-typische rote Farbakzente: Vom Gurt über die Kontrastnähte an den Sitzen bis zu den eindrucksvoll gestalteten Kopfstützen mit BRABUS-Logo zieht sich sozusagen ein roter Faden. Sobald man auf den Mikrofasersitzen im Cockpit Platz genommen hat, richtet sich der Blick unweigerlich auf das zentrale 12,8 Zoll große CSD-Display, auf dem den Fahrer rechts unten ein Avatar in Gestalt eines Fuchses als sogenannter intelligenter Begleiter begrüßt und ihm via Sprachsteuerung Arbeit abnehmen soll. Vergleichsweise klein fällt mit 9,2 Zoll hingegen das Fahrerdisplay aus, das sich hinter dem mit einem leuchtenden BRABUS-Logo versehenen Alcantara-Sportlenkrad regelrecht zu verbergen scheint. Absolutes Highlight des Interieurs: das großzügig ausgeformte Halo-Panoramadach. Ob der Smart #1 in der BRABUS-Variante im Ergebnis Sinn macht, muss jeder für sich entscheiden. Die enorme Beschleunigung macht definitiv Spaß und der #1 hat auch sonst einiges zu bieten. Ob das allerdings einen Preis ab 49.990 Euro rechtfertigt, sei dahingestellt.
NEUE PERSPEKTIVEN
STIHL TIROL GOES INNSBRUCK Der Hightech-Gartengeräte-Hersteller STIHL Tirol, Teil der global tätigen STIHL Gruppe, ist ein mehrfach ausgezeichneter Arbeitgeber und geht nun neue Wege.
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m Firmensitz von STIHL Tirol in Langkampfen im Tiroler Unterland arbeiten mehr als 800 Mitarbeiter*innen. Kaum ein anderes Unternehmen in Tirol ist in den vergangenen Jahren so dynamisch und zugleich stabil gewachsen wie der Gartengerätehersteller, der sich auch als Akkuspezialist der weltweit tätigen STIHL Gruppe etabliert hat. 2022 hat STIHL Tirol einen Jahresumsatz von rund 769 Millionen Euro erzielt. Nun rückt auch die Landeshauptstadt in den Fokus. Dort entstehen gerade neue Büroflächen, die vor allem auch neuen Mitarbeiter*innen aus dem Raum Innsbruck und Tiroler Oberland die Möglichkeit bieten, für STIHL Tirol zu arbeiten. Nach dem Ansatz des New-Work-Prinzips sind die Arbeitsplätze so gestaltet, dass
Gemeinschaft plus Innovation gewährleistet werden. Das bedeutet unter anderem flexible Arbeitsplätze und extra Räume, die zum kreativen Denken einladen. „Unser Ziel ist es, in den nächsten Jahren weiter zu wachsen. Um dieses Ziel zu erreichen, benötigen wir entsprechend qualifiziertes Fachpersonal. Daher sehe ich es als unsere Aufgabe, bestehende und zukünftige Mitarbeitende mit neuen Jobmodellen zu überzeugen“, sagt Jan Grigor Schubert, Geschäftsführer von STIHL Tirol. Neben einem sicheren Arbeitsplatz mit vielfältigen Entwicklungs- und Aufstiegschancen bietet STIHL Tirol auch zahlreiche Benefits sowie Arbeitszeitmodelle, die eine gute Vereinbarkeit von Beruf und Freizeit ermöglichen. Interessierte sind herzlich eingeladen, sich auf stihl-tirol.at/innsbruck
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Startklar: Der Kia Ceed GT wartet nur darauf, sein Facelift in die Welt zu tragen.
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PRUNK UND PROTZ Erstmalig im Jahr 2013 präsentiert, beschert uns der südkoreanische Automobilhersteller Kia nun ein Facelift zum Ceed GT. Dieser basiert auf der im Jahr 2018 erschienen dritten Generation des optisch wahrlich gelungenen Kompaktwagens. Insoweit unterscheidet sich das Design der sportlichen Variante nur marginal, erst im Detail offenbaren sich feine, aber doch drastisch aufwertende Unterschiede. TEXT: FELIX KASSEROLER // FOTOS: TOM BAUSE
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ie Erfolgschancen des Kia Ceed GT lassen sich vorab nur schwer einschätzen, zu groß ist die Konkurrenz im Kompaktwagensegment. Selbst innerhalb des Konzerns wird – entsprechend der strikten Trennungspolitik innerhalb der Autohersteller – mit dem Hyundai i30 ein starker Konkurrent angeboten. Wir durften uns den Kia Ceed GT ausgiebig zu Gemüte führen.
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GERNE NOCH ETWAS MEHR POWER
Angetrieben wird der schicke, rund 1,4 Tonnen schwere Flitzer seit jeher von einem 150 kW (204 PS) starken 1,6-Liter-Vierzylinder-Turbobenzinmotor mit einem maximalen Drehmoment von 265 Newtonmetern. Mithilfe des hochtourig schaltenden 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebes galoppiert der Ceed GT in sportlichen 7,4 Sekunden von 0 auf 100 km/h bis hin zur Maximalgeschwindigkeit von ansehnlichen 225 km/h. Entsprechend seinem Gemüt als Sportwagen fällt auch der Verbrauch mit 6,8 Litern auf dem Papier (und realistisch über zehn Litern bei sportlicher Fahrweise) sowie der CO2-Ausstoß mit 153 Gramm pro Kilometer voluminös aus. Entsprechend protzig gestaltet sich beim Ceed GT auch das Fahrgefühl. Dies ist nicht nur dem grollenden Sound aus den beiden Fanfaren am Heck, sondern auch dem harten Fahrwerk sowie dem geringen Wendekreis von nur 10,6 Metern geschuldet, wodurch der knapp über 4,3 Meter lange Wagen sportlich um jede Kurve gleitet. Dazu kommt beim etwas rasanteren Weg zur Ampel beim Runterschalten der aufheulende Motor, der bei jedem Gangwechsel nach unten künstliches Zwischengas zuschaltet. Die einen mögen’s, die anderen nicht. Laut ist es allemal.
RÖHRENDER KLANG
Optisch hat sich bereits bei der dritten Auflage des Ceed im Jahr 2018 einiges getan und der Kompaktwagen wurde deutlich aufgewertet.
Optisch hat sich bereits bei der dritten Auflage des Ceed im Jahr 2018 einiges getan und der Kompaktwagen wurde deutlich aufgewertet. So ist es kaum verwunderlich, dass Kia den beliebten Ceed auch in der GT-Variante getreu dem Motto „was funktioniert, soll man nicht ändern“ abgesehen vom ein oder anderen sportlichen Extra mehr oder weniger unverändert lässt. So verpassen die Südkoreaner dem GT einen optisch äußerst ansprechenden Kühlergrill mitsamt sportlichen Stoßfängern sowie in Wagenfarbe gehaltene Seitenschweller. Das Heck besticht schon in der GT-Line durch die Rückleuchten bestehend aus 48 wabenförmigen LEDs, die zugleich als dynamischer Blinker fungieren. Rund ums Auto finden sich beim GT tiefrote Akzente, die dem Gesamtkonzept das gewisse Etwas und den Tick Sportlichkeit verleihen, den
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Dank des hochtourig schaltenden 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebes galoppiert der Ceed GT sportlich dahin, entsprechend protzig gestaltet sich das Fahrgefühl. Dies ist nicht nur dem grollenden Sound aus den beiden Fanfaren am Heck, sondern auch dem harten Fahrwerk geschuldet. der Wagen verdient – beispielsweise am Kühlergrill, den Seitenschwellern und den 18-Zoll-Leichtmetallrädern. Das Highlight ist mit Sicherheit die monströs anmutende Doppelrohrauspuffanlage am Heck, die nicht nur optisch viel hermacht, sondern insbesondere bei den unteren Gängen im Sportmodus einen klangvollen Sound ertönen lässt.
STILVOLLES INTERIEUR
Der Innenraum im Ceed GT wirkt ordentlich und komfortabel, mit ausreichend Stauraum und sauberer Verarbeitung. Platz genommen wird auf Veloursledersitzen mit Echtlederapplikation im GT-Design inklusive roten Ziernähten und eigesticktem GT-Logo. Sowohl die vordere als auch die hintere Sitzreihe ist dabei beheizbar. Besonders stylisch: das beheizbare, abgeflachte GT-Lederlenkrad samt zentriertem Lederschaltknauf. Darüber findet sich das intuitiv zu
KIA CEED GT Antrieb: Front Leistung: 150 kW/204 PS Drehmoment: 265 Nm Beschleunigung: 0–100 km/h: 7,4 sec Spitze: 225 km/h Verbrauch: 6,8 l/100 km Spaßfaktor: 9,5 von 10 Preis: ab 42.590 Euro
bedienende 10,25 Zoll große Navigationsdisplay, das in Kombination mit dem 12,3 Zoll großen Supervision Cluster hinter dem Lenkrad sämtliche notwendigen Informationen bietet. Auch im Bereich Konnektivität steht der Ceed GT der Konkurrenz mit Apple CarPlay und Android Auto um nichts nach. Dazu erhält der GT in unserem Fall ein sich öffnendes Panoramaglasdach sowie ein JBL-Soundsystem. Natürlich verpackt Kia im Ceed GT auch sämtliche Fahr- und Assistenzsysteme, von Parksensoren über Spurfolge- und Spurhalteassistent bis hin zum adaptiven Tempomat inklusive Geschwindigkeitsbegrenzer mit Stop-&-Go-Funktion. Auch ein überaus vorausschauendes autonomes Notbremssystem mit Fußgänger- und Fahrraderkennung ist beim Ceed GT mit an Bord. Das hat seinen Preis, denn die Kosten für den schicken Flitzer mit dem röhrenden Klang belaufen sich auf zumindest 42.590 Euro.
Punkte Wohnpaket 50 Millionen Euro mehr für leistbaren und nachhaltigen Wohnraum in Tirol. Das hat sich unter anderem geändert:
■ Photovoltaik-Förderung erhöht und ausgeweitet
Beispiel: Für eine PV-Anlage mit 16 Kilowatt-Peak gibt es bis zu 4.000 Euro Förderung. Auch kleine Anlagen werden gefördert!
■ Günstige Kredite bei verdichteter Bauweise
Beispiel: Drei-Personen-Haushalt erhält für 100 Quadratmeter Wohnfläche Kredit in Höhe von 195.000 Euro statt 165.000 Euro.
■ Höhere Einkommensgrenzen Wohnbauförderung
Beispiel: Zwei-Personen-Haushalt mit 5.400 Euro Nettoeinkommen kann nun auch Wohnbauförderung beantragen.
■ Außerdem:
Verbesserte Mietzinsbeihilfe und Wohnbeihilfe Höhere Zuschüsse für energiesparende und umweltfreundliche Maßnahmen. Weiterhin einkommensunabhängige Förderungen bei Sanierungen.
Informationen unter: Entgeldliche Information
www.tirol.gv.at/wohnbaufoerderung
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