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eco.nova SPEZIAL Lifestyle & Mobilität 2022

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lifestyle

MÄRZ 2022 | P.B.B. VERLAGSPOSTAMT 6020 INNSBRUCK | ZNR. GZ 02Z030672 M | EURO 3.00

N° 02

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© BLICKFANG PHOTOGRAPHIE

eco.edit

eco.nova-Herausgeber Sandra Nardin (re.) und Christoph Loreck mit Chefredakteurin Marina Bernardi

MAKE LOVE, NOT WAR Die äußeren Umstände machen es uns grad wahrlich nicht leicht. Deshalb ist es genau jetzt an der Zeit, dass wir unseren gesamten Optimismus und all unsere positive Energie zusammenkratzen und dem Leben mit einem Lächeln begegnen. 4

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ir sind generell keine Schwarzmaler, ganz im Gegenteil: Für uns kann es eigentlich nicht bunt genug sein. Wir lieben die Vielfalt, die Abwechslung, Originales und Originelles und hüpfen am liebsten mit Anlauf hinein in die gesamte Fülle, die das Leben zu bieten hat. Deshalb haben wir in diese Ausgabe wieder ein Potpourri an Life & Style gepackt, das quasi die gesamte Klaviatur der schönen Dinge spielt: Modisches zum Anziehen und Sich-Schmücken, Feines für Haut und Haar, Lässiges und Praktisches für den Garten sowie geniale Hotels, die Lust auf Urlaub machen. Den kann man schließlich nicht früh genug planen. Traditionell sind wir im Frühjahr auch wieder Auto gefahren und haben geschaut, welche neuen Fahrzeuge in näherer Zukunft zu den Händlern angerollt kommen – jene mit vier Rädern, aber auch mit zweien. Außerdem haben wir uns dem Wohlfühlen gewidmet und sind draufgekommen: Wer Liebe will, muss freundlich sein – und das in erster Linie zu sich selbst. Selbstfürsorge oder neumodisch „Self Care“ ist nicht egoistisch, sondern dringend „Das Leben lehrt. notwendig, denn nur wenn man gut zu sich selbst ist, haut Das Lachen korrigiert.“ das auch hin mit dem „Liebe deinen Nächsten“. V Y TAU TA S K A R A L IU S , DIC H T ER Ja, die Welt ist chaotisch, bisweilen beängstigend, trotzdem gibt es auch die guten Seiten, die erfreulichen, heiteren, bezaubernden, charmanten, behaglichen, gemütlichen, idyllischen, warmen, angenehmen, genießerischen, heimeligen, lauschigen und feinen Momente. Wenn man‘s genau betrachtet, sind die in Summe meist sogar in der Mehrheit. Wir müssen sie nur erkennen und wieder zu schätzen wissen. Und wann wäre eine bessere Zeit dafür als jetzt? Auch die Pantone-Farbe des Jahres mit dem klingenden Namen „very peri“ steht laut Eigendefinition der Farbsystemler übrigens für eine lebhafte, fröhliche Sicht auf die Welt. Und das Smiley feiert heuer offiziell seinen 50. Geburtstag – unter anderem deshalb grinst es auch so frech vom Cover. Sehen wir das als Zeichen, dass alles gut wird und 2022 letztlich ein Jahr voller Optimismus, Lebensfreude und reichlich Lachen. Wir halten‘s da ganz mit dem Schriftsteller und Maler Erhard Blanck: „Wer Tränen lacht, braucht sie nicht zu weinen.“ Schenken Sie sich zwischendurch selbst ein Lächeln. Ihre Redaktion der eco.nova


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einladung tirolpremiere

EINLADUNG ZUR CHARITY LESUNG 31.03.2022 . 19.00 UHR PETERA INNSBRUCK BRENNWEITE EIN BRONSKI KRIMI VON BERNHARD AICHNER

Frühling der Wunder. Deutschland erlebt das Unfassbare. Ein Blinder kann plötzlich wieder sehen, ein Terroranschlag wird verhindert, und eine Prophezeiung

Mit Spannung wurde er erwartet. Der neue Bronski Krimi von Bernhard Aichner. Anlässlich dieser Tirolpremiere ist der Tiroler Autor LIVE zu Gast bei PETERA Innsbruck. Gemeinsam mit dem bekannten Tiroler Musiker Frajo Köhle erwartet Sie an diesem Abend eine ganz besondere Lesung mit musikalischer Untermalung vom Feinsten. Wir freuen uns darauf, Sie an diesem exklsuiven Abend bei PETERA begrüßen zu dürfen und bitten um Ihre Anmeldung unter: event@petera.at Der Eintrittspreis beträgt € 25,- und kommt zu 100% dem Spendenkonto Nachbar in Not / Ukraine zu Gute. Es besteht auch die Möglichkeit direkt vorort bei uns im PETERA zu spenden. Weitere Information unter www.petera.at Maria-Theresien-Straße 18 . 6020 Innsbruck T +43 512 584860-17 . event@petera.at . www.petera.at petera.innsbruck petera_innsbruck

erschüttert das ganze Land. Verantwortlich dafür ist ein Mann, der aus dem Nichts kam. Ein Mönch, unscheinbar und bescheiden, das Volk glaubt an einen neuen Messias. Nur David Bronski und seine Kollegin Svenja Spielmann zweifeln. Sie machen sich auf die Suche nach der Wahrheit und decken den ungeheuren Plan eines Wahnsinnigen auf...


eco.inhalt

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FOTOS: MARIAN KRÖLL, ANDREAS FRIEDLE, TOM BAUSE, RENS VELTMAN

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MOBIL 08

KULT-LÄCHELN

Lizenz zum Lächeln: Das Smiley wird 50. Zumindest die patentierte Version davon.

LIFE

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ENTSCHLEUNIGUNGSBAD

Im Aigner Badl scheint die Zeit ein bisschen stehengeblieben.

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ICH LIEBE MICH!

Wer Liebe will, muss freundlich sein: vor allem zu sich selbst.

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SCHLAF GUT UND TRÄUM SCHÖN

Rund ein Drittel des Lebens verbringt der Mensch mit Schlafen. Warum wir schlafen müssen und wie wir es lernen können.

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HUMOR IST, WENN MAN TROTZDEM LACHT

Zu kaum einer Zeit hatte dieses Zitat wohl mehr Gültigkeit. Wolfgang Viertl-Strasser begegnet dem Begriff auf seine ganz eigene Art.

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MESSERSCHARF

STYLE

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EIN STÜCK VOM GLÜCK

Die besten Dinge passieren meist unverhofft. So erging es auch Mirjam Samweber mit ihrem glüxwerk. Eine Tasche als Handwerksstück.

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EINE ODE AN DAS HANDWERK

Kaum etwas ist so befriedigend, so schön, so erfüllend wie das Erschaffen von Dingen. Das sieht auch Doris Veltman so und strickt.

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UNTER DIE OBERFLÄCHE

Sich außen schön zu fühlen, macht auch was mit dem Innen.

ES WERDE FRÜHLING!

Die neuen Automodelle des Jahres.

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SOLIDE POWER

Nach dem Coupé und Cabrio ist bei BMW mit dem Gran Coupé auch die dritte Karosserievariante der 4er-Reihe erschienen.

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LIEBLINGS-KLASSE

Die neue Mecedes G-Klasse: ein Koloss von schier immenser Größe, gewaltiger Power und Prestige.

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PERFORMANCE-CAR

Mit dem Formentor schuf Cupra erstmals ein eigenständiges Modell, Anfang 2021 kam dieses als VZ e-Hybrid auf den Markt.

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#ONTHEROAD

Zwei Räder bewegen nicht nur den Körper, zwei Räder bewegen die Seele.

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ROLLIN‘

Elektrisch unterwegs auf zwei Rädern: unsere liebsten E-Roller und Elektrobikes.

UNTERWEGS

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DAS AUSSEN IM INNEN

Landscape Hotels verschmelzen quasi mit der umliegenden Landschaft. Wir haben geschaut, wo die Natur wohnt.

04 EDITORIAL 12 TREND DER AUSGABE 50 KÜCHEN-GENUSS 60 BLÄTTERWALD 64 MODISCHES 72 SCHMUCKE STÜCKE 86 SCHÖN(HEITS)DINGE 94 FEIN DAHEIM 102 IN KLEINEN DOSEN 146 SOZIALES

HER AUSGEBER & MEDIENINHABER: eco.nova Verlags GmbH, Hunoldstraße 20, 6020 Innsbruck, 0512/290088,

redaktion@econova.at, www.econova.at GESCHÄF T SLEITUNG: Christoph Loreck, Mag. Sandra Nardin A S SIS TENZ: Martin Weissenbrunner CHEFREDAK TION: Marina Bernardi AUTOREN DIESER AUSGABE: Marian Kröll, Felix Kasseroler, Ümmü Yüksek, Doris Helweg ANZEIGENVERK AUF: Ing. Christian Senn, Daniel Christleth, Matteo Loreck L AYOUT: Tom Binder LEK TOR AT: Mag. Christoph Slezak DRUCK: Radin-Berger-Print GmbH UNTERNEHMENSGEGENS TAND: Die Herstellung, der Verlag und der Vertrieb von Drucksorten aller Art, insbesondere der Zeitschrift eco.nova. GRUNDLEGENDE RICHT UNG: Unabhängiges österreichweites Magazin, das sich mit der Berichterstattung über Trends in den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft, Architektur, Gesundheit & Well­ness, Steuern, Recht, Kulinarium und Life­s tyle beschäftigt. Der Nachdruck, auch auszugsweise, sowie anderwertige Vervielfältigung sind nur mit vorheriger Zustimmung des Herausgebers gestattet. Für die Rücksendung von unverlangt eingesandten Manuskripten und Bildmaterial wird keine Gewähr übernommen. Namentlich gekennzeichnete Beiträge stellen nicht unbedingt die Meinung der Redaktion dar. JAHRE S ABO: EUR 25,00 (14 Ausgaben) // Sind Beiträge in dieser Ausgabe in der Kopfzeile mit dem FIRMENNAMEN gekennzeichnet, handelt es sich um BE Z AHLTE ANZEIGEN.

frühlingsgefühle auf den punkt. umringt von freunden auf der beheizten terrasse sitzen, den gin tonic schon in der hand, in freudiger erwartung auf die köstlichkeiten aus grander‘s küche. das grander +43 (0) 52 24 52 6 26 info@das-grander.at das-grander.at

Olaf Sierck ist gerade 20 geworden und damit der jüngste Messerschmied Österreichs. Eine Geschichte von Design, Stahl und gepflegter Messertradition.

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eco.life

KULT-LÄCHELN Lächle, und die Welt lächelt zurück: Das Smiley wird 50. Zumindest die patentierte Version davon. TEXT: MARINA BERNARDI

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Viele Menschen machte der Smiley bis heute reich. Nur nicht seinen eigentlichen Schöpfer. Für gute Laune sorgt er trotzdem.


eco.life

In a world you can by anything be kind.

unkti, Punkti, Strichi, Strichi, fertig ist das Mondgesichti. Der Amerikaner Harvey Ball kam im Jahr 1963 sogar mit noch einem Strich weniger aus, als er mit seinem Smiley die ultimative Designikone erfand. Und auch wenn diese bis heute für Fröhlichkeit, Optimismus und Lebensfreude steht, so ist ihre Geschichte eigentlich gar nicht so lustig. Das Problem: Harvey Ball ließ sich sein gelb behintergrundetes Lachgesicht nicht patentieren (wer schützt schon ein Lächeln?), sodass er daran nichts verdiente außer stattlichen 45 Dollar. Die wiederum bezahlte ihm eine Versicherungsgesellschaft, die ihn beauftragte, ein Mittel zu finden, um die Stimmung in der Belegschaft zu heben. Denn die war reichlich am Boden, nachdem das Unternehmen gerade in einer feindlichen Übernahme geschluckt worden war und die Mitarbeiter um ihre Jobs fürchteten. Der Plan: Lustige Ansteckbuttons sollten für gute Laune sorgen. Deren Ausgestaltung oblag Harvey Ball, der vier Jahre zuvor seine eigene Werbeagentur gegründet hatte. Es ist nicht ganz klar, ob er den Auftrag nicht ganz ernst nahm – was man ihm ob einer gewissen Absurdität, Jobverlustangst mit Buttons entgegenzutreten, irgendwie nicht verdenken kann – oder ob die einfachsten Ideen tatsächlich immer die besten sind: Ball jedenfalls setzte sich ans Klemmbrett, malte zwei Punkte und einen gebogenen Strich in einen gelben Kreis und nach keinen zehn Minuten war sein Werk vollendet. Voilà: Smiley! Weil ein Lächeln quasi weltumspannend und situationsunabhängig immer passt. Offenbar auch, wenn man befürchtet, entlassen zu werden, denn der Anstecker wurde ein voller Erfolg, und zwar derart, dass er bald auch an Kunden verschenkt wurde. Rasch gingen Bestellungen aus dem ganzen Land ein und der Smiley entwickelte eine Art Eigenleben. Aus den ursprünglich 100 Exemplaren für die Versicherungsangestellten wurden bis 1971 über 50 Millionen Buttons. Zudem grinste der Smiley von Tassen, Shirts, Jeans und Plattencovern. Ende der 1960er- und Anfang der 1970er-Jahre trugen Hippies die gelben Anstecker bei Anti-Vietnamkrieg-Demos.

LIZENZ UM ZU LÄCHELN

Mit dem globalen Dauergrinsen hatte Ball allerdings weniger zu tun (die Versicherungsgesellschaft im Übrigen auch nicht), denn außer den 45 Honorardollars floss Zeit seines Lebens kein weiteres Geld dafür auf sein Konto. Da er sich sein Lächeln eben nicht lizenzieren ließ, wurden andere damit reich, selbst wenn Ball lange um die Anerkennung als wahrer Vater des Smileys kämpfte. Letztlich war es der französische Journalist Franklin Loufrani, der

sich die Rechte daran sicherte. Vorerst kennzeichnete er im Jahr 1972 positive Nachrichten in der Zeitung „FranceSoire“ mit dem Gute-Laune-Symbol, ehe er die Chance erkannte und sich mit seiner „The Smiley Company“ den kleinen Kerl samt Namen patentieren ließ. Offenbar wohlwissend, dass er nicht der Erfinder desselbigen war, änderte er das Original vor allem in Bezug auf dessen Proportionen vorsichtshalber leicht ab. Am Siegeszug des gelben Spaßmachers änderte das wenig. Spätestens als Nicolas Loufrani 1997 die Unternehmensleitung von seinem Vater übernahm, war allerdings Schluss mit lustig. Sein strenger, teils barscher Umgang mit der Lizenzvergabe sorgt bisweilen für reichlich Ärger. Mittlerweile hält The Smiley Company Rechte an den Symbolen in über 100 Ländern quer über den Globus. 2020 lukrierte das Unternehmen Einnahmen in Höhe von rund 540 Millionen Dollar. Nicolas Loufrani indes war es auch, den die Anfänge des digitalen Zeitalters dazu trieben, das Smiley-Wörterbuch zu beginnen, indem er Emoticons schuf, die Emotionen in eine neue universelle Sprache kodierten. Heute wäre eine – digitale – Kommunikation ohne die Icons wohl kaum mehr denkbar. Manche Konversationen bestehen gar nur mehr aus Zeichen.

A LÄCHELN A DAY

Seine Lebensfreude hat Harvey Ball trotz entgangenen Gewinns übrigens nie verloren. Im Gegenteil. 1999 gründete er als Gegenmodell zum „neuen“ Smiley, dessen Kommerz ihm ziemlich widerstrebte, die „World Smile Corporation“ und rief den „World Smile Day“ aus, der jährlich am ersten Freitag im Oktober (heuer also der 7.) stattfindet und „dem Lächeln und freundlichen Taten“ gewidmet ist. Ball verkaufte in den USA Grußkarten und Buttons mit seinem Ur-Smiley und stiftete die Einnahmen für wohltätige Zwecke. Naturgemäß hatte Loufrani damit wenig Freude, musste es aber dennoch zur Kenntnis nehmen, denn er besaß in Amerika kein Copyright. Es mutet ein wenig wie ein Treppenwitz an. Im April 2001 starb der Smiley-Erfinder an Leberversagen, zu seinen Ehren wurde die „Harvey Ball World Smile Foundation“ (www.wordlsmile.org) gegründet, die sein Lächeln weiterhin um die Welt schickt. Kurz hatte Ball auch mit dem Gedanken gespielt, Loufrani zu verklagen. Weniger des Geldes wegen, sondern weil es der Franzose war, den die Medien als Erfinder des Smileys hochstilisierten. Gemacht hat er’s nicht, wie er der „Welt“ in einem Interview erklärte: „Man kann doch nicht wegen eines Lächelns klagen.“ Tja, das schönste Lächeln ist halt immer noch das ehrliche.

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SMILE YOUR LIFE

Wer alles mit einem Lächeln beginnt, dem wird das meiste gelingen. Hören Sie auf den Dalai Lama!

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VITAMIN SEA

Gute-Laune-Shopper von Kompanie der Weltentaucher aus Canvas mit Ledergurt. Um 189 Euro erhältlich im APFIs in Wattens.

RUNDE SACHE

WINKE-WINKE

Die süßen Lucky Cats haben bei uns – im Büro wie privat – schon vor einer Weile in allen erdenklichen Varianten Einzug gehalten. Nun gibt’s die japanische Winkekatze auch in einer Smiley-Version. Der Smiley kann übrigens auch aufs Handgelenk wandern. Um 29,95 Euro erhältlich im APFIs.

Für viele hat puzzeln etwas Meditatives. In diesem Fall arbeitet man sich Stück für Stück zu einem Lächeln. Smiley-Puzzle gesehen im APFIs in Wattens um 44,95 Euro.

ROCK- GIRL

Luftiger Rock für fröhliche Mädels von Molo. Um 59 Euro bei Geppetto in Innsbruck und Seefeld.


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ZUCKERSÜSS

Kordel-Halskette „happy face“ von Sorbet Island. Gekauft um 24,90 Euro bei Petera in Innsbruck.

QUIIIIETSCH

Mit diesem Pulli von Molto verlieren Sie Ihr Baby bestimmt nicht aus den Augen. Um 39 Euro bei Geppetto in Innsbruck und Seefeld.

CHARM -ANT

Ein kleines Lächeln fürs Handgelenk: Smiley-Charm fürs Pandora-ME-Link-Chain-Armband um 19 Euro. Einen Store gibt’s zum Beispiel im Innsbrucker Einkaufszentrum DEZ.

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SCHNEE IM SOMMER

Manchmal fragt man sich ja, wofür Schneekugeln eigentlich gut sind. In dem Fall sorgen sie für gute Stimmung. Für Positivdenker um 44,95 Euro im APFIs.

HAPPY FACE

Kaffee ist ja generell gut fürs Gemüt (so zumindest in der Redaktion), besonders positiv entfaltet sich seine Wirksamkeit im farbenfrohen SmileyBlümchen-Becher. Erhältlich um 22,95 Euro im APFIs in Wattens.

NOMNOM

Innsbruck hat kürzlich eine Dunkin-DonutFiliale bekommen (MariaTheresien-Straße 38) und mit ihr quasi den Inbegriff des Krapfenparadieses. „Mr. Happy“ mit Erdbeermarmeladenfülle und gelber Zuckerglasur zaubert schon beim Anblick ein Grinsen ins Gesicht. Donuts gibt’s in wirklich vielen Varianten ab 2,50 Euro.

IF YOU’RE HAPPY AND YOU KNOW IT …

… buy these socks. Auch die Macher von Happy Socks feiern den Smiley-Geburtstag mit einer exklusiven Sneakerssocken-Kollektion, kreiert vom weltberühmten Graffitikünstler André Saraiva. Die Modelle gibt’s einzeln, wir empfehlen jedoch gleich die lustige 3er-Pack-Edition um 49,95 Euro.

TM & © 1971 – 2022 The Smiley Company


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LI- LA- LAUNE

Auch auf den Nägeln sorgt die Trendfarbe des Jahres für gute Laune. Der Last&Shine-Nagellack von Manhattan trocknet flott und hält. 4,49 Euro.

TA-DAAS STATT TO-DOS

Auch für heuer haben die Farbinspiranten von Pantone ihre Farbe des Jahres gewählt und dieses Mal sogar eigens kreiert: Very Peri. Laut Eigendefinition steht der Farbton 17-3938 „für den Wandel unserer Zeit, für die Komplexität der Möglichkeiten, die vor uns liegen, und die neuen Erkenntnisse, die wir bereits erlangt haben“. Der Blauton mit rötlich-violetter Nuance repräsentiert eine lebhafte, fröhliche Sicht auf die Welt und eine dynamische Präsenz, die zu mutiger Kreativität und komplexem Ausdruck inspiriert. Na denn … MIT AKZENT

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Ledersneaker mit Farbtupfer und praktischem Klettverschluss von Philippe Model für Kids. Erhältlich um 205 Euro pro Paar im Geppetto von Petra Markt in Innsbruck und Seefeld.

SCHLAFSESSEL

Es gibt Sessel, die sich in ein Bett verwandeln lassen, bei PoLet von Twils ist es umgekehrt. Hochgeklappt wird die Liegefläche zur Lehne und verleiht dem Sessel etwas Thronhaftes. Erdacht wurde der Entwurf von Achille Castiglioni, der dem Möbel mit einem frechen Augenzwinkern begegnet. Erhältlich bei Wohndesign Freudling in Fügen, Preis auf Anfrage.

KAISERLICH - KÖNIGLICH LEDER- LEICHT

Leder muss nicht zwangsläufig immer in Schwarz oder Braun daherkommen, sondern kann auch ganz schön bunt, wie Inès & Maréchal mit ihrer Hose „Jardin“ (1.190 Euro) und dem dazupassenden Kurzmantel „Goldie“ (1.860 Euro) zeigt. Gesehen im lässigen Föger Woman Pure in Telfs.

Die „Imperiale“-Kollektion von Chopard zollt modernen Kaiserinnen Tribut – ein Schmuckstück wie eine Umarmung. Aus 18 Kt. Weißgold mit Amethyst. Um 2.270 Euro gesehen bei Gebrüder Armbruster Juwelier & Goldschmied in Seefeld.


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GOOD SPIRIT

„Spirit“ ist die junge und dynamische Kollektion von Annamaria Cammilli aus Florenz und mit ihren ungewöhnlichen Formen und fröhlichen Farben Ausdruck schmucker Lebensfreude. Ohrringe: 1.800 Euro, Ring: 1.830 Euro, Anhänger: 1.500 Euro. Erhältlich bei Gebrüder Armbruster Juwelier & Goldschmied in Seefeld und online unter www.shop-armbruster.at.

ALLES GESAGT

Mit seinem Statement „strong woman fight“ lässt der Sweater von Rich & Royal keine Fragen mehr offen. Zu erwerben bei Petera in Innsbruck um 99,95 Euro.

STRENG LIMITIERT!

GUT EINGEPACKT

Die Daunenjacke aus leichtem Nylon von Moncler ist ein echter All-TimeFavourite und kommt auch im trendigen Lila daher. Gesehen bei Einwaller um 625 Euro.

Zum 60. Geburtstag hat die Marke Rosenthal für die Kollektion „Sixty & Twelve“ tief in der hauseigenen Designkiste gegraben. 60 ausgesuchte Vasen in zwölf verschiedenen Farben sind eine formgewordene Zeitreise durch Rosenthals Formengeschichte. Jede Vase ist pro Farbe auf 60 Stück limitiert, zwei Exemplare hat Tyrolglas aus Innsbruck ergattert. Für Kunden heißt’s schnell sein, weil es wirklich nur diese beiden Stücke zu kaufen gibt. Links: Spirit Atlantic, 1999, 28 cm, Nr. 49/60, 205 Euro / rechts: Oasis Atlantic, 1991, 28 cm, Nr. 20/60, 145 Euro.

WIE MAN SICH BETTET …

Aus dem Bett „Windsor Dream“ von arketipo nach einem Design von Manzoni e Tapinassi möchte man gar nicht mehr aufstehen. Durch das klassisch-schöne Rundummuster lässt es sich auch in die Mitte des Raumes stellen. Die Samtvariante im angesagten Beerenton setzt ganz besondere Akzente. Rund 6.700 Euro. Arketipo erhältlich über Wohndesign Freudling in Fügen.

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KAUFHAUS TYROL

FRISCHER FASHION-FRÜHLING Stylisch und farbenfroh: die wichtigsten Modetrends für die neue Saison jetzt im Kaufhaus Tyrol.

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ie Fashion-Stores im Kaufhaus Tyrol sind schon für die kommenden wärmeren Tage gerüstet und zeigen, was die neue Saison modetechnisch so alles parat hält. Im Fokus stehen frische Farben sowie klassische, zeitlose Farbtöne, die mit Vielseitigkeit bestechen. Ein Trend der Saison? Eindeutig ein Statement-Piece in einer knalligen Farbe – und was würde sich hierfür besser eignen als die Pantonefarbe des Jahres „very peri“? Wem der trendige Lilaton nicht reicht, greift zu kräftigem Wiesengrün, sonnigem Gelb oder knalligem Rot. Die Füße fühlen sich heuer in angesagten Sneakers wohl. Hier schmücken unsere Füße zarte Pastelltöne wie Flieder und Hellblau, aber auch Schattierungen von Cremeweiß bis Beige liegen hoch im Kurs. Performance-Sneaker gelten 2022 als der Trend: Schuhe geprägt von Funktionalität und Komfort, jedoch ohne

dabei die Designkomponente außer Acht zu lassen.

PLATZ NEHMEN UND GENIESSEN

Für die Feinschmecker-Mittagspause bietet das Meersensei meisterhaftes Sushi, Maki und Sashimi und im 2. OG verbreitet illy, die Traditionsmarke aus Triest, unvergleichlich italienisches Lebensgefühl mit einer Vielfalt an Kaffee- und Snackspezialitäten. Ein perlendes Schlückchen, wie den eigens kreierten Chandon Garden Spritz oder einen alkoholfreien Original Cipriani-Bellini, genießt man in der K&Ö-Champagnerbar. Auch in der Bar Centrale werden köstliche Cocktails gemixt – den perfekten After-Work- beziehungsweise Pre-Dinner-Drink findet man hier auf der Sonnenterrasse. Fine Dining, geschmackliche Highlights und damit ein krönender Abschluss werden wie gewohnt im Das Schindler in Szene gesetzt. www.kaufhaus-tyrol.at PR


MEIN KAUFHAUS MEIN FRÜHLINGSFEELING


eco.life

EIN VIERTELJAHRTAUSEND GELEBTE BADEGESCHICHTE Ein Stückchen oberhalb des Drauufers, schattseitig, kaum mehr als einen Steinwurf vom vielbefahrenen Drauradweg entfernt, steht es da in seiner ganzen schlichten Pracht, das Aigner Badl. TEXT & FOTOS: MARIAN KRÖLL

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s ist gewissermaßen ein Relikt, das Aigner Badl, ein sogenanntes Bauernbadl, eine ganz aus Holz gemachte Antithese zu den uferlosen Wellnesslandschaften, wie sie heute üblich sind. Das Bauernbadl befindet sich in fast unverändertem Zustand, seit vor einem Vierteljahrtausend – das Badl wurde 1772 von Anton Aigner erbaut – der erste Gast seinen Körper im heilsamen Wasser der Calcium-Sulfat-Mineralquelle gebadet hat. Im Aigner Badl erwacht bis heute ein Stück Geschichte zum Leben, lässt sich am eigenen Leib nachspüren und nachfühlen. Das geht freilich nur in den warmen Sommermonaten. Im Winter schläft das denkmalgeschützte Badl. Im Haus, das nach den Standards des 18. Jahrhunderts gebaut wurde, ist es nur unwesentlich wärmer als im Freien.

IM WECHSELBAD DER MODEN

Einst war Tirol mit Heilquellen und Bädern reich gesegnet. „In jedem Tal und in fast jedem Dorf gab es die Bauernbadln, die dieses kostbare Geschenk der Natur dem Heilungsuchenden anbieten konnten“, schreibt Autorin Eva Lechner zum Thema „Heilende Wasser“. Bei der damaligen Badekultur soll zwar angeblich nicht immer das heilende Wasser im Mittelpunkt des Interesses gestanden haben, sondern mitunter auch geistvollere Flüssigkeiten, die zur innerlichen Anwendung gelangt sind und dazu geführt haben, dass das Baden im heilsamen Wasser samt Rahmenprogramm bisweilen nicht ausschließlich eine besinnliche Angelegenheit war, sondern eine echte Hetz. Das kann man sich lebhaft vorstellen, wenn man weiß, dass ein Bauernbad, das etwas auf sich hielt, immer mit einem Wirtshaus einherging.

Ob Baden gerade „in“ war, hing wesentlich von den jeweils herrschenden gesellschaftlichen Verhältnissen ab. Und auch das einsetzende Sommerfrischewesen habe, hieß es in einem 1905 vom Mediziner und Pharmakologen Josef Nevinny gehaltenen und anschließend verschriftlichen Vortrag in Innsbruck, „Anstoß zur Entwicklung des Badewesens in Tirol“ gegeben. Die Heilbäder im Lande „wurden aber bald nicht nur krankheitshalber, sondern vorzugsweise des Vergnügens wegen, insbesondere von vornehmen Frauen besucht. Im 18. Jahrhundert kam es häufig vor, daß Bräute eine alljährliche Badereise ‚ehekontraktlich‘ sich sicherten“, trug Nevinny vor. Und, Stand 1905: „Eine Reihe solcher ‚Badln‘ besteht heute noch, andere wieder wurden in Sommerfrischen und Kurorte für Fremde umgewandelt.“ Die Längenfelder Schwefelquelle – heute gibt es dort ein großes Thermenresort – wurde beispielsweise bereits im 16. Jahr-

hundert als Bauernbadl genutzt. Bis in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts gab es dort an Infrastruktur nur ein einfaches, hölzernes Badhaus mit Wannenhaus und einigen Zimmern sowie eine Holzkapelle. Die Entwicklung ist allerorts so weitergegangen. Die früheren Badln sind entweder aufgelassen worden oder modernen Einrichtungen gewichen und deshalb steht das Aigner Badl heute als originales Bauernbadl allein auf weiter Flur. Von Nevinny erfahren wir auch, wie es um die Einrichtung der Bauernbadln bestellt war und wie es eben heute in Abfaltersbach noch ist: „Die Einrichtung der ‚Bauernbadln‘ war eine primitive. Im ‚Badhäusl‘, zumeist ein Holzbau, standen in der ‚Badstuben‘ einige Wannen aus Holz in 1 bis 2 Reihen, die eine für die Männlein, die andere für die Weiblein, durch ‚Firhäng‘ oder hölzerne Zwischenwände getrennt. Zu den Wannen gehörten ‚Schaffeln‘, ‚Brenten‘ (Bottiche),


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und ‚Zuber‘, ferner Decken und ‚Leilachen‘ (Lein- bzw. Bettücher).“ Im Vortrag wird zudem auch der dortige Lebenswandel beschrieben: „Was das Leben und Treiben in den ‚Badln‘ anbelangt, so scheint dasselbe sehr gemütlich und fröhlich verlaufen zu sein. Baden – das Trinken der Mineralwässer war weniger üblich, stand jedenfalls hinter dem Baden zurück –, pokulieren, Kegelspiel, ‚Watschelen‘ (gemeint ist das heutige Boccia) und andere einfache Spiele und Vergnügungen, gemeinsame Ausflüge und Spaziergänge vertrieben die Zeit“, referierte Nevinny einst. Und tatsächlich gab es auch beim Aigner Badl Freizeitinfrastruktur, konkret in Form eines Schießstandes, der allerdings längst aufgelassen wurde, ebenso wie eine Kegelbahn, die einem Parkplatz gewichen ist.

ENTSCHLEUNIGUNGSBAD

Früher war es üblich, dass ein Bauernbadl auch Zimmer für längere Kuraufenthalte hatte. Heute nutzt Familie Aigner den oberen Stock des Hauses als privaten Rückzugsort

„Hier bei uns geht es darum, zur Ruhe zu kommen, zu erfahren, wie wenig man eigentlich braucht, um glücklich zu sein. Wirklich zur Ruhe kommen, wer kann das heute noch?“ ANNA AIGNER

und lebt in der Zeit, in der das Badl offen hat, mit Freude dort, obwohl sich das moderne Heim der Familie nur einige hundert Meter weit weg befindet. „Das ist für mich so, als würde ich auf die Alm gehen. Meine Kinder freuen sich immer, wenn wir im Sommer hierherkommen. Sie haben hier nichts und müssen sich aktiv selbst beschäftigen – ohne Smartphones, Fernsehen und Internet“, sagt Anna Aigner, die den Betrieb führt. Dieser reduzierte Seinszustand wird heute andernorts sogar als „Digital Detox“, als


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digitales Entgiften, touristisch vermarktet, im rustikalen Bauernbadl gibt’s ihn quasi dazu, von Haus aus. Das Aigner Badl ist durch und durch Familienbetrieb. „Mein Vater kocht, meine Mutter kümmert sich um das Badehaus und auch meine Tochter und mein Sohn helfen mit“, sagt Aigner. Viele Leute kommen im Sommer auch wegen der Gastronomie her, genießen Speis und Trank und den Blick auf Abfaltersbach. Was sich im Inneren des altehrwürdigen Hauses abspielt, dürfte vielen dagegen gar nicht so recht bewusst sein.

WONNE IN DER WANNE

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„Wahrscheinlich wissen die wenigsten Osttiroler, was im Aigner Badl passiert. Eher weiß es noch der Gast als der Einheimische“, glaubt Aigner. Doch was ist es, das hier passiert? Ein Heilbad in einer der insgesamt acht Wannen, die in vier holzvertäfelten Einzelund zwei Doppelkabinen aufgestellt sind, nimmt 20 Minuten in Anspruch. Viel länger sollte man im schwefeligen Wasser auch gar nicht unbedingt liegen. Das Quellwasser in den urigen Badewannen aus Lärchenholz wird auf ideale 38° Celsius erhitzt. Heutzutage geht das mittels Boiler, früher wurde das kalte Quellwasser über einem Feuer erwärmt. Neue Wannen beziehen die Aigners von einem Fassbinder aus Kärnten, einige Badegäste haben sich angeblich sogar bereits eine derartige Wanne ins eigene Heim geholt. Sitzt man erst einmal in besagter Wanne, wird auf diese noch ein Deckel gelegt und das ebenso heil- wie erholsame Bad kann beginnen. Olfaktorisch ist das Schwefelwasser übrigens unauffällig, weil es – da es aus einer kalten Quelle stammt – keine unangenehm riechenden Schwefelgase enthält. Im Anschluss an das Bad erfolgt eine halbstündige Entspannungsphase auf einer der Holzliegen in der Kabine. Abtrocknen oder abduschen sollte man sich nicht. So kann das Quellwasser gut in den Körper eindringen und seine positive Wirkung entfalten. „Mit den heutigen Wellnesstempeln kann man das nicht vergleichen. Hier bei uns geht es darum, zur Ruhe zu kommen, zu erfahren, wie wenig man eigentlich braucht, um glücklich zu sein. Wirklich zur Ruhe kommen, wer kann das heute noch?“, fragt sich die Hausherrin und erzählt von einem Gast, der die Ruhe in der Wanne nicht ausgehalten hätte und das ohnehin kurze Vergnügen vorzeitig abbrechen musste: „Es ist kaum zu glauben, aber für manche ist das ruhige Liegen in der Wanne Schwerstarbeit.“

HEILSAMES NASS Das schwefelige Heilwasser, das aus einer Quelle etwas oberhalb des Badhauses entspringt, trägt seinen Namen zu Recht, ist es doch von berufener universitärer Seite als heilende Calcium-Sulfat-Mineralquelle anerkannt. Es gibt in Tirol in Summe an die hundert Heilwässer, bei deren Nutzung es noch einiges an Potenzial gäbe. Das Thema Bauernbadl ist – sieht man vom Aigner Badl einmal ab – eingeschlafen, aber wer weiß, vielleicht wird es irgendwann wieder zum Leben erweckt, zumal es für rustikale und naturnahe Heilbäder im Sinne einer Rückbesinnung auf das Wesentliche sicher einen Markt gibt. „Schwefelwasser ist besonders für die Haut und den Gelenkapparat sehr gut“, weiß Anna Aigner. Wenn’s also im Bewegungsapparat merklich zwickt, bietet sich ein Abstecher ins Badl zur Linderung der Beschwerden an. Eine Reservierung einige Tage vor dem geplanten Besuch ist allerdings zu empfehlen. Selbstredend kann man das Wasser auch trinken. Als Trinkwasser darf Anna Aigner das Quellwasser zwar nicht deklarieren, dafür wäre die Installation einer Filteranlage notwendig. „Gesetz ist Gesetz, aber grundsätzlich ist dieses Wasser optimal für Trinkkuren geeignet“, sagt sie. Doch eine derartige Investition muss sich rechnen, und in das alte Gebäude muss ohnehin kontinuierlich Geld gesteckt werden. „Etwas Derartiges zu erhalten ist nicht gerade ein Pappenstiel“, sagt die Besitzerin. Das Aigner Badl ist eine Konstante. Bis vor einigen Jahrzehnten eines von gleich mehreren Bädern in Osttirol – darunter Bad Weitlanbrunn, das sogenannte Ettlbadl in Lienz, Bad Jungbrunn bei Lavant oder das Kalksteiner Bad –, ist es heute weitum das letzte seiner Art. Und so liebevoll, wie sich Familie Aigner um ihr Badl kümmert, ist es durchaus vorstellbar, dass es noch ein weiteres Vierteljahrtausend dem Lauf der Zeit trotzt und zu einem Erlebnis einlädt, das erfrischend anders ist als zeitgenössische Wellness.

Als typisches Bauernbadl ist das Aigner Badl das letzte seiner Art und lädt ein zu einer heilsamen und nostalgischen Badekultur, wie es sie heute kaum mehr gibt.


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ICH LIEBE MICH Wer Liebe will, muss freundlich sein: vor allem mit sich selbst. Wohlbefinden und Gesundheit beginnen mit dem achtsamen Umgang mit seinem eigenen Körper – und Geist. TEXT: MARINA BERNARDI


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eit mit sich selbst zu verbringen, fällt den meisten ganz schön schwer. Wer jedoch mit sich allein ganz gut leben kann und sich mag, ist klar im Vorteil. Dazu gehört auch, Stille – und Langeweile – aushalten zu können. Man muss auch einfach mal die Füße hochlegen und den lieben Gott einen guten Mann sein lassen können. Geht nicht? Geht!

WO DIE RUHE WOHNT

Die Selbstliebe oder Selbstfürsorge hat wie so vieles mittlerweile einen aufgehübschten, englischen Namen bekommen: Self Care. Der achtsame Umgang mit sich selbst indes gestaltet sich für jeden unterschiedlich. Viele denken: Kerze anmachen, Bad einlassen, fertig. Und man wundert sich, dass man auch Stunden später noch immer nicht entspannt ist, obwohl man die selbstgemachte Gurkenmaske noch so lange einwirken lässt. Ruhe in sich selbst zu finden, braucht in der Tat Zeit. Das funktioniert nicht auf Knopfdruck. Vielfach haben wir verlernt, uns selbst genug zu sein, und wir müssen uns die Erlaubnis zum Nichtstun wieder erarbeiten, doch es ist für das eigene Wohlbefinden und die mentale Gesundheit unentbehrlich, auf seinen Körper und die eigenen Bedürfnisse zu hören und sich selbst mit Rücksicht zu begegnen. Wir müssen dafür nicht zwangsläufig zu perfekten Yogis werden, in ein teures Spa-Retreat investieren, ein Elektroauto kaufen und uns plötzlich vegan ernähren, um „bessere“ Men-

Im Wesentlichen geht es uns allen doch darum, mit uns selbst zufrieden zu sein. Dafür sollten wir in erster Linie an unserer Persönlichkeit arbeiten und nicht an der äußeren Fassade.

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Entschleunigung. Das Wort wird viel strapaziert. Fast ein wenig wie die Nachhaltigkeit. Schlussendlich sind beides nur Worte, wenn man sie nicht mit Leben füllt.

schen zu werden. Self Care ist kein Luxusgut. Letztlich ist es überhaupt nichts, was man kaufen kann. Gerade das macht es so wertvoll. Manchmal reichen schon kleine Dinge, um den Blick auf uns und unsere Umgebung zu schärfen. Wichtig ist jedoch immer: Selbstbewusstsein, nämlich im Sinne dessen, sich seiner selbst bewusst zu sein. Das ist die Basis für ein glückliches Leben. Und letztlich kann nur der, der gut zu sich selbst ist, auch gut zu anderen sein.

SICH ZEIT NEHMEN

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„Und dann muss man ja auch noch Zeit haben, einfach dazusitzen und vor sich hinzuschauen“, befand dereinst die großartige Astrid Lindgren. Zeit ist allerdings etwas, das die Leute heute nicht mehr zu haben scheinen – oder sich vielmehr nicht mehr geben. Die Beschäftigung mit sich selbst geht komplett unter. Wir wissen nicht mehr, was uns wirklich guttut. Fragt man jemanden danach, kommt als Antwort oft eine sportliche Aktivität. Vermutlich, weil man weiß, dass Sport prinzipiell immer etwas Gutes ist. Aber ist es das tatsächlich gewesen? Wir haben gelernt: Ein gesunder Geist wohnt in einem gesunden Körper. Körperlich fit und gesund zu sein, ist wesentlich, doch damit wird nicht automatisch auch die Seele glücklich. Wie für ein trainiertes Äußeres braucht auch das Innen gezielte und bewusste Beschäftigung, um in sich stabil zu bleiben. Resilient zu sein. Seelenschmeichler müssen übrigens nichts großartig Innovatives sein, manchmal ist es die Pizza zu Mittag, auf die man sich nach einem mühsamen Arbeitsvormittag freut, die Lieblingsmusik, die gute Laune macht, oder eine Tasse Kaffee am Balkon, bei der man den Blick ins Nichts schweifen lässt. Wir brauchen Ankerpunkte, die uns aus der Hektik herausbringen – wenn auch nur für kurze Zeit. Wir sind in unserem Alltag so eingefahren, dass es dringend notwendig ist, sich diese Auszeiten gewollt zu nehmen. Man muss nicht immer aktiv sein. Im Gegenteil. Langeweile zwischendurch ist super für den Geist.

Sich Zeit für sich zu nehmen, ist eigentlich ganz simpel und doch so schwer. Selbstfürsorge hat dabei nichts mit Egoismus zu tun. Sie ist nötig für unsere mentale Gesundheit. Dazu gehört auch, vor allem abends das Handy zur Seite zu legen, um den eigenen Gedanken Raum zu geben oder nein

zu sagen und Grenzen zu setzen. Erlauben Sie sich, Dinge, auf die Sie schlichtweg keine Lust haben, einfach einmal nicht zu tun. Viele zögern dabei, sich abzugrenzen oder sich einer Situation zu entziehen, weil sie Angst haben, unhöflich zu sein. Nur bleibt man dabei mit der Zeit selbst auf der Strecke. Es ist wichtig, sich selbst den Respekt entgegenzubringen, den wir anderen wie selbstverständlich einräumen. Im richtigen Moment nein zu sagen ist ein Zeichen dafür, dass wir uns selbst im Blick behalten. Das ist (anfangs) schwierig, stößt aber auf mehr Verständnis auf der Gegenseite, als man meinen möchte. Letztlich sollte man es sich wert sein, sich selbst ein guter Freund zu sein.

KURZURLAUBE FÜR DIE SEELE Inneres Wohlbefinden kann man nicht kaufen, dennoch kann man dafür von außen ein bisschen nachhelfen. Manchmal tut es einfach gut, sich außerhalb der eigenen vier Wände kleine Auszeiten vom Alltag zu nehmen.

FLOATING

Floating ist eine meditative Wunderwaffe zur effektiven Stresslinderung und Tiefenentspannung. Dabei befindet man sich in einer mit einer gesättigten Salzlösung befüllten Wanne in einer Art Schwebezustand. Die Flüssigkeit ist auf die menschliche Körpertemperatur angepasst, der Deckel der Wanne geschlossen, um Licht und Lärm auszuschließen. In dieser Schwerelosigkeit treibt man vor sich hin, während kein Reiz die Gedanken trübt und man sich dem beruhigenden Nichts hingibt. Im vergangenen Jahr hat Julian Zenzmaier mit seinem FLOATINTIROL in Thaur einen wunderbaren Rückzugsort geschaffen. Ab 50 Euro. www.floatintirol.at

DAY-SPA

Eine herrliche Alltagsalternative zum Wellnessurlaub ist ein Besuch im Day Spa. Kurzurlaub ganz nah und doch weit weg. The Point – Day Spa in Hall schafft dafür den optimalen Raum. Neben verschiedenen Behandlungen und einem Private Spa gibt’s bereits fertig zusammengestellte Packages. Zum Loslassen empfehlen wir „Feel good“ mit Meersalz-Körperpeeling, 60-Minuten-Massage und einer Ohrenkerzenbehandlung. Die zwei Stunden Wohlfühlzeit bucht man um 154 Euro. www.the-point-dayspa.at

BEAUTY

Weil es dem Innen guttut, wenn auch das Außen passt, wirkt eine Kosmetikbehandlung fürs Wohlfühlen manchmal Wunder. Wir vertrauen dabei vollumfänglich auf die Experten vom Kosmetikinstitut Aurora in Innsbruck. Beim „Beauty Classics“-Verwöhnpaket wird Schönheit kultiviert und zelebriert. Nach einer 90-Minuten-Gesichtsbehandlung wird das neue Wohlgefühl durch eine Maniküre und Pediküre ergänzt. Die rund dreieinhalb Verwöhnstunden kosten 215 Euro. www.kosmetik-aurora.at

FREUNDINNENTAG

Auch wenn Selbstfürsorge oft mit Me-Time gleichgesetzt wird, so funktioniert Verwöhnung auch als Freundinnen-Auszeit. Das Freundinnen-De-luxe-Programm im Haus der Schönheit im Osten von Innsbruck beinhaltet eine Hautanalyse, Gesichtsbehandlung inklusive Rückenmassage und Algenpackung, GellackManiküre, kosmetische Fußpflege, Kopfhaut- und Haaranalyse samt Haarpflege. 200 Euro pro Person. www.haus-der-schoenheit.at

YOGA MIT ALPAKAS

Ein paar Hundert Höhenmeter entfernt von der Gampe im Ötztal wohnt Caroline Santer. Die junge Ingenieurin lebt dort ihren Traum von der eigenen Alpaka-Zucht. Neben Wanderungen bietet sie seit kurzem auch Yoga mit ihren Tieren an. Die Alpakas stehen im Stadl mitten unter den Yogis und strahlen eine angenehme Ruhe aus, die auch auf die Kursteilnehmer übergeht. Wir sind ein bisschen verliebt … www.soelden-alpakas.at


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Die Lust und das süße Leben Das Wort Yoga bedeutet Verbindung und meint damit auch die Vereinigung mit dem eigenen Selbst. Das klingt fast schon esoterisch und vielleicht etwas merkwürdig, ist aber alles andere als das. Es ist eine zauberhafte Reise, die Körper, Geist und Seele erfasst. Ein Plädoyer fürs Geschehenlassen. AYOG DER NG ÜBU SGABE U A

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ür viele ist der Frühling die Zeit, schon an den Sommer zu denken. Und an die Urlaubsplanung. Vorfreude ist die bekanntlich die schönste Freude und keine Zeit des Jahres lässt uns so herrlich weit denken wie der Sommer. Ein milder Abend, ein Gläschen Wein, kurze Kleidung. Wir wollen endlich die Süße des Lebens mit allen Sinnen genießen, weit weg vom täglichen Murmeltier, das uns den Rest des Jahres begleitet und uns kaum Zeit zum Leben lässt. Man freut sich monatelang auf eine Auszeit, doch das Genießen fällt manch einem dann doch etwas schwer. Das Problem ist: Wir planen das süße Leben, anstatt es einfach zu erleben.

ABSCHALTEN UND SICH TRAGEN LASSEN

Eine Yogaübung, die dabei hilft, Dinge einfach sein zu lassen, wie sie sind, offen zu werden und auszuspannen, ist die liegende Brücke. Diese Haltung kommt aus dem Yin-Yoga und bietet eine herrlich süße Auszeit. AUSFÜHRUNG:

Legen Sie sich auf die Matte und halten Sie ein bis zwei Blöcke bereit. Alternativ können es auch zwei gleich große Bücher sein. Stellen Sie Ihre Beine auf, heben mit einer Einatmung das Becken hoch und stellen zunächst einen Block direkt

unters Kreuzbein. Der Block ist dann richtig positioniert, wenn sich das Gefühl des Getragenwerdens einstellt und Sie keine Schmerzen empfinden. Legen Sie gerne eine Decke als Polsterung darüber. Strecken Sie nun vorsichtig Arme und Beine aus. Wenn der untere Rücken keine Probleme macht, können Sie den zweiten Block dazunehmen und die Brücke spannt sich weiter. Versuchen Sie hier all Ihr Gewicht abzugeben und lassen Sie sich tragen. Der Atem darf fließen, gerne können Sie die Ausatmung ein paar Mal betonen, um leichter Vertrauen in die Gewichtsabgabe zu bekommen. WIRKUNG:

Diese Haltung wirkt als sanfte Rückbeuge auf die Oberschenkelvorderseite und Leiste, wirkt wohltuend auf die Organe im Unterleib und öffnet sanft die Strukturen bis tief in den Bauch hinein.

DORIS DAZ ist selbständige Yogalehrerin mit eigenem Studio in Absam (dazYOGA), zweifache Mutter, arbeitet mit Meridianen und Klang, gibt Thai-Yoga-Sessions und liebt das Leben. Naturfreundin und Optimistin hoch zwei sieht sie den Körper als Fläche der Reflektion und schreibt gerne über das Leben – ehrlich, authentisch und ein wenig tirolerisch. www.dazyoga.at


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Auch wenn das rasante Leben Ihre Leidenschaft ist – bei uns im Hohenwart werden Sie 100%ig entschleunigen wollen. So entspannend sind unsere Wellnessangebote, zum Innehalten verführend die Ausblicke, beglückend unser Allround-Service.

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MACH MAL PAUSE! Es macht durchaus Sinn, das ganze Jahr über acht auf sich zu geben, gerade der Frühling ist jedoch für viele die Zeit für eine Frischekur, um seinen Körper von unnötigen Belastungen zu befreien. Detox ist der neumodische und freundlichere Begriff zum früheren „Entgiften“. Das hilft, um Ballast loszuwerden und gleichzeitig das Immunsystem zu stärken. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf den Entgiftungsorganen Leber und Niere und in hohem Maß auf der Darmgesundheit – ein Thema mit dem Sexappeal einer Brotkrume, aber maßgeblich fürs Wohlbefinden. Wir zeigen Ihnen auf den folgenden Seiten, wo man besonders gut abschalten kann und wo man beim Yoga seine innere Mitte stärkt.

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N AT Ü R L I C H

Im Hotel Höflehner im steiermärkischen Haus im Ennstal wohnt die Natur. Das spiegelt auch die 6-N-Philosophie des Hauses deutlich wider – Naturerlebnis, Natürlichkeit, Naturwellness, Naturkulinarium, Nachhaltigkeit und Naturdesign. Entsprechend lädt das Höflehner zum Ankommen und Abschalten ein. So geht man auch beim Wellness weg vom übertriebenen Schnickschnack, entspannt wird im Almsaunadorf oder der Naturwasserwelt, täglich stehen außerdem bis zu acht verschiedene Kurse zur Wahl, die den Körper ebenso fordern (und fördern) wie den Geist. Unter anderem gibt’s Achtsamkeits- und Entspannungstrainings und Yogakurse, die bei schönem Wetter gerne in den Wald verlegt werden. In der Küche treffen der Saison folgend heimische Produkte auf kreative Kochkunst, in den Zimmern sorgt die Zirbe als Allroundtalent für Regeneration und einen guten Schlaf. TIPP: Berg-Yoga-Kurzurlaub, 3 Übernachtungen inkl.

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„Q“-URLAUB DELUXE ... In Südtirol trifft man auf 5-Sterne Luxus-Urlaub in doppelter Ausgabe! Die Quellenhof Luxury Resorts vereinen in perfekter Harmonie Südtiroler Herzlichkeit und das typische italienisches Lebensgefühl „la dolce vita“. Genießen Sie das exklusive Wohlfühl-, Gourmet-, und Sportangebot in Ihrem neuen Lieblings-Luxusresort!

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FRAUENSACHE

2011 eröffnete die VAMED in Gars am Kamp unweit der Wachau das weltweit erste Gesundheitsresort nur für Frauen. Denn es gibt ihn, den Geschlechterunterschied in der Medizin. Nicht nur bei der Diagnose sollten geschlechtsspezifische Symptome berücksichtigt werden, auch in der Therapie sind individualisierte, geschlechtssensitive Konzepte gefragter denn je. Im la pura women’s health resort werden Frauen nach den neuesten Erkenntnissen der Gendermedizin behandelt. Denn Frauen sind eben anders gesund als Männer. Im la pura gibt es als Basis die la pura Kur, die lehrt, achtsam mit sich und seinem Körper umzugehen. Ergänzt wird diese durch spezielle Detox-Angebote für Körper und Geist, eine F.-X.-Mayr-Kur eigens für Frauen und die besonderen Anforderungen des weiblichen Organismus, innovative Healthy-Aging-Check-ups oder TCM-Schmerztherapien. chem Anfangsgespräch, täglichem 45-Euro-Kurguthaben auf Therapiebehandlungen und Vollpension, ab 1.045 Euro. www.lapura.at

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TIPP: la pura Kur, ab 5 Nächten inklusive ärztli-

ZUM BLEIBEN GEMACHT

Das BLEIB BERG in – man könnt’s fast ein wenig vermuten – Bad Bleiberg in Kärnten trägt das „Health Retreat“ schon im Namen. Entsprechend ist hier alles auf das Thema Gesundheit ausgelegt. Die vier Programme Gesund, Aktiv, Vital und Stark zielen dabei auf unterschiedliche Bedürfnisse ab. Unter der ärztlichen Leitung von Prim. Dr. Bruno Pramsohler, einem der führenden Experten rund um Stress und Schlaf, verspricht das BLEIB BERG Health Retreat einen Ort für Prävention, ganzheitliche Gesundheit sowie Kurfasten nach F. X. Mayr und FODMAP. Die eigene Thermalquelle tut ihr Übriges. Begleitet wird das Angebot von einem ausgewogenen, eigens konzipierten Ernährungskonzept, dessen Fokus auf Reduktion und Schonung liegt. Das BLEIB BERG ist übrigens auch für Tagesgäste geöffnet, sollten Sie mal in der Nähe sein (Tageseintritt inklusive Frühstück und Mittagessen: 69 Euro). TIPP: Bleib STARK, 7, 10 oder 14 Nächte, Diagnostik,

verschiedene Therapien und Rituale (z. B. Mindcoaching, Biofeedbacktherapie, Kryotherapie …), ab 1.684 Euro. www.bleib-berg.com


brandnamic.com | Foto: Stafler (Hannes Niederkofler)

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EINMAL ZU DEN STERNEN – UND ZURÜCK. Spitzenkoch Peter Girtler nimmt Sie in seiner Zwei-Sterne- und Vier-HaubenKüche im Romantik Hotel Stafler mit auf eine Reise: durch tiefe Täler, über Flüsse, Seen und hohe Berge, bis in den siebten Genusshimmel. Ein Fest für alle Sinne!

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Bleiben Sie nach dem exklusiven Zwei-Sterne- und Vier-Hauben-Dinner in der Gourmetstube bei uns im Hotel und genießen Sie eine erholsame Nacht mit herrlichem Frühstück am Morgen.


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BACK TO THE ROOTS

Am Stierbauerhof von Sportpädagogin und Mediatorin Gudrun Inreiter und Körperarbeiterin Helga Steinbauer in St. Andrä-Höch in der Südweststeiermark wird man ganz auf sich selbst zurückgeworfen. Und das ist eine echt wunderbare Erfahrung. Hier kann man für ein paar Stunden oder auch Tage Yoga machen, einen Workshop buchen, Körpertherapien in Anspruch nehmen oder sich mit einer hawaiianischen Massage verwöhnen lassen. Am Stierbauerhof (der zwar noch so heißt, aber in dem es keine Stiere mehr gibt) kann man einfach nur sein und wohnen und die Ruhe der Einöde genießen, oder auch aktiv sein, die Gegend erkunden und sich anschließend eine Massage gönnen.

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TIPP: Luna Yoga Retreat „Wachsen und sich zeigen“ mit Gudrun Inreiter, 16. bis 19. Juni 2022, Yoga und Meditation, Tanz der Chakren, Schamanische Rituale, Waldbaden, Bewusstseinsarbeit, 3 Nächte inkl. Frühstück und Abendessen, Seminarpreis: 280 Euro, Übernachtung ab 150 Euro. www.stierbauerhof.at

GESUNDHEIT BEGINNT IM DARM

Wo vor 50 Jahren Ordensschwestern Kneipp(kur)Gäste begrüßten, stehen heute der Darm und die Gesundheit im Zentrum. Ernährung und Fasten sind im Kurhaus Marienkron in Mönchhof im Burgenland Teil der Therapie. So hat das erprobte Basisprogramm vor allem das Ziel, dem Bauchgefühl einen Neubeginn zu ermöglichen. Im Kurhaus direkt neben dem Kloster dreht sich entsprechend alles um Entschleunigung, Balance und Wohlbefinden, die Therapieangebote sorgen für eine ganzheitliche Frischzellenkur, um die Selbstwahrnehmung und Achtsamkeit für den eigenen Körper und Geist zu schulen. Die Kuren beinhalten verschiedene Massagen, Wickel und Bäder sowie Einzel- und Gruppencoachings, zwischendurch entspannt man am Pool oder in der Sauna, im weitläufigen naturbelassenen Kurpark tankt man an der frischen Luft neue Energie. TIPP: Die Basis als Start. 10-Tages-Kur für Darm,

Gesundheit und den Stoffwechsel, ab 2.210 Euro. www.marienkron.at


brandnamic.com | Foto: allesfoto.com, GA-Service/Rupert Mühlbacher, Brandnamic

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EIN LEBENSLANGER WEG ZU DEN EIGENEN WURZELN Lifestyle und Selfcare waren in meiner Jugendzeit noch keine geläufigen Begriffe bzw. hießen Lebensstil und Selbstliebe. Von beiden gab es seit jeher eine bunte Palette individueller Spielarten, die aber im Rahmen gesellschaftlicher Übereinkünfte – ob zu Recht oder zu Unrecht – klar unterscheidbar waren.

VON

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eute leben wir nicht nur in einer postmodernen, sondern KURT LOEWIT auch postfaktischen Gesellschaft. So heißen beispielsweise Unwahrheiten nicht Falschinformationen und Lügen, sondern „fake news“, „alternative facts“ oder „andere Narrative“. Es ist schwieriger geworden, sich zurechtzufinden, auch in Bezug auf Liebe und Partnerschaft. Zwar reimte J. W. v. Goethe schon vor über 250 Jahren: „Eines schickt sich nicht für alle. Sehe jeder wie er’s treibe, sehe jeder wo er bleibe und wer steht, dass er nicht falle!“, doch deutet dieses „fallen“ wohl auf rigide Moralvorstellungen und klare Grenzsetzungen hin. Die heutige Maxime des „anything goes“, alles ist möglich, biete hingegen keine Orientierungshilfen mehr an. Menschen als Beziehungswesen mit einem sozialen Gehirn sind jedoch auf Gedeih und Verderb auf Beziehungen und Partnerschaft angewiesen. Ihre Lebensqualität hängt von der Qualität ihrer Beziehungen ab und diese wiederum von der je persönlichen Fähigkeit zu lieben. Ist das nicht trivial und selbstverständlich? Wenn es das wäre, würden nicht so viele glückversprechende Verbindungen misslingen, denn die Voraussetzung, andere lieben zu können, ist die schwierige Kunst, zuerst sich selbst zu lieben. Das ist nichts Neues („Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst“), aber es ist in unserer Zeit schwieriger zu verwirklichen. Vielleicht ist die Selbstliebe deswegen zum großen Thema geworden – und weil das deutsche Wort Liebe schon so abgegriffen ist, dann lieber englisch Selfcare? Care heißt Fürsorge, Aufmerksamkeit, Sorgfalt, Pflege, auch Mühe, also gleich ein Inhaltsverzeichnis von Liebe. Doch wo bleibt die Selbstlosigkeit? Die Treue? „Liebe ist“ … wenn man selbst verzichtet und nur für den anderen da ist, wurde behauptet, sonst ist es purer Egoismus. Die Fakten widerlegen solchen „Idealismus“, er funktioniert nicht als Prinzip, obwohl er in Extremsituationen notwendig sein kann. Selbstliebe hingegen müsste in narzisstisch geprägten Zeiten genügend vorhanden sein, könnte man meinen – aber

der selbstverliebte Narzisst sieht eben nur sich selbst, Partner und Freunde sind primär Aufputz seiner Großartigkeit. Was ist dann mit Selbstliebe gemeint? Orientierung können die angeborenen universellen menschlichen Grundbedürfnisse nach Angenommensein, Nähe, Wärme, Geborgenheit und Sicherheit etc. bieten – im Fall der Selbstliebe nicht nach außen an Andere, sondern nach innen an sich selbst gerichtet: Dazu gehört das Bemühen um Selbsterkenntnis und ein Sich-annehmen, wie man ist, was nicht bedeutet, sich und seine Talente nicht weiterzuentwickeln, zunächst selbst, dann mit Freunden und Partnern. Es geht darum, sich selbst zu mögen, mit sich selbst Geduld zu haben, sich zu verzeihen, aber auch sich zu loben, sich Gutes zu tun, sich zu freuen, genießen zu können, neugierig zu bleiben und sich das Staunen-Könne zu bewahren, Zeit für sich zu nehmen, sich um Selbstbeherrschung zu bemühen, den Humor nicht zu verlieren und die Sonne nicht über seinen Zorn untergehen zu lassen – alles Fähigkeiten und Eigenschaften, die dem Gelingen von Freundschaft und Partnerschaft förderlich sein werden. Nicht zuletzt gehört zu alldem, sich nicht selbst niederzumachen, sich nicht wegen geringer Fehlleistungen selbst zu beschimpfen (du Esel, Idiot, Versager, aus dir wird nichts werden…), sondern versuchen, die Ursachen zu ergründen. Hier kommen Kindheit, Familie und Umwelt mit ins Spiel, also die ganze eigene Lern- und Lebensgeschichte, wissend, dass man nie ausgelernt haben wird.

KURT LOEWIT Der ehemalige Universitätsprofessor Dr. Kurt Loewit (geb. 1934) ist Sexualmediziner, Arzt für psychotherapeutische Medizin sowie dipl. Ehe- und Familienberater. Er hat in den 1970er-Jahren die Sexualmedizin an der Universität Innsbruck etabliert und die Grundlagen für eine paar- und kommunikationszentrierte Sexualtherapie geschaffen. Sein Buch ist eine dringende Leseempfehlung: Der Grundwurm in der Paarbeziehung, 144 Seiten, ca. 15 Euro


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FRAUENSACHE IST VERTRAUENSSACHE Mit dieser klaren Ansage begibt sich Dr. Anouk Gaber-Wagener in eine nächsthöhere Ebene ihrer beruflichen Laufbahn. Als Fachärztin für Frauenheilkunde sowie Ärztin für Allgemeinmedizin eröffnete sie am 1. Dezember 2021 ihre eigene Praxis im Herzen Innsbrucks. Von Frauen für Frauen.


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DR. GABER - WAGENER

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ach Absolvierung des Studiums für Humanmedizin an der Medizinischen Universität Innsbruck stand Dr. Anouk Gaber-Wagener vor der Entscheidung eines Fachgebiets. Die Wahl fiel ihr jedoch nicht besonders schwer, denn gerade die Abwechslung und die Möglichkeit zu operieren machten die Frauenheilkunde sehr attraktiv für sie. Ab 2013 war Dr. Gaber-Wagener als Fachärztin und Oberärztin an der Frauenklinik Innsbruck tätig. Diese Tätigkeit setzt sie nun im Sanatorium Kettenbrücke fort.

LIEBEVOLL EINGERICHTETE ORDINATION ZUM WOHLFÜHLEN

Für ihre eigene Praxis hat sich Dr. Gaber-Wagener mit ganz viel Liebe zum Detail ans Werk gemacht. Die Vision, ein Ambiente zu schaffen, wo sich ihre Patientinnen wohlfühlen und wo sie selbst gerne arbeitet, ist ihr mehr als gelungen. Die angenehmen Farben – perfekt aufeinander abgestimmt – tragen zu einer friedlichen Atmosphäre bei. Die Warte- und Behandlungsräumlichkeiten sind freundlich und elegant eingerichtet. Ausgestattet mit modernster Medizintechnik strahlt die Ordination Professionalität und Harmonie aus. Die Bilder sprechen für sich ...

EINFÜHLSAME FRAUENHEILKUNDE AM PULS DER ZEIT Durch jahrelange Erfahrung als Gynäkologin weiß Dr. Gaber-Wagener, wie abwechslungsreich, aber auch sensibel das Fachgebiet der Frauenheilkunde sein kann. Genau deshalb ist ihr oberstes Anliegen, ihren Patientinnen eine behagliche Atmosphäre sowie ein vertrauensvolles Gesprächsklima zu bieten. Vertrauen bedeutet für sie in erster Linie Diskretion und Ehrlichkeit. Ihre Patientinnen sollen offen über ihre Sorgen sprechen können und wissen, dass nichts nach außen gelangt. Als Frauenärztin sieht sich Dr. Gaber-Wagener als eine Vertrauensperson und Ansprechpartnerin auf Augenhöhe. Deshalb ist sie für ihre Patientinnen auch in Notfällen jederzeit erreichbar.

sen begleiten. Außerdem spricht sie als gebürtige Luxemburgerin neben Deutsch auch Französisch und Englisch, somit kann sie in drei Sprachen umfassend beraten und behandeln. Mit Leidenschaft redet Dr. Gaber-Wagener über die besonders schönen Momente als Gynäkologin: Eine Frau über neun Monate zu begleiten und zu sehen, dass sie ein gesundes Baby auf die Welt bringt ... Da weiß sie, sie hat sich richtig entschieden. PR

ÄRZTIN MIT AMBITIONEN UND LEIDENSCHAFT

Zusätzlich zu ihren Ausbildungen als Frauenärztin und Allgemeinmedizinerin hat sich Anouk Gaber-Wagener in der Notfall- und Palliativmedizin ausbilden lassen. Um sich stets auf dem aktuellsten wissenschaftlichen Stand zu halten, besucht sie regelmäßig Fortund Weiterbildungen. So kann sie ihre Patientinnen mit einem umfassenden Repertoire an medizinischem Allgemein- und Fachwis-

DR. ANOUK GABER-WAGENER Meraner Straße 3 6020 Innsbruck Tel.: 0512/55 98 00 praxis@dr-gaber.at

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„SCHLAF GUT UND TRÄUM SCHÖN.“ Warum wir schlafen müssen und wie wir es lernen können. INTERVIEW: MARINA BERNARDI

„Mit Schlafcoachings kann man innerhalb kürzester Zeit wirklich etwas bewegen und dadurch seine Lebensqualität nachhaltig steigern.“ MELANIE ROBERTSON

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m Gesundheitszentrum Park Igls steht – dem Namen folgend – die Gesundheit im Zentrum, körperlich wie psychisch. Der Fokus liegt auf gesunder Ernährung, bewusster Bewegung und tiefgreifender Regeneration, vereint mit der traditionellen Frühdiagnostik nach F. X. Mayr und modernsten schulmedizinischen Methoden. Die Moderne Mayr-Therapie reinigt Körper und Geist und stärkt das Immunsystem. In Kombination mit gezielten und bewussten An- und Entspannungsphasen sowie verschiedenen Therapieangeboten geht es darum, sein (seelisches) Gleichgewicht wiederzufinden, um damit seine Resilienz, also seine psychische Widerstandsfähigkeit zu stärken. Während der Kur wird dabei eines fast immer zum Thema: der Schlaf, der während des Aufenthaltes ob genereller Dünnhäutigkeit und der Entgiftungsvorgänge im Körper nicht immer ein guter ist. Doch auch abseits davon spielen Schlafstörungen und deren Behandlung im Park Igls ihre Rolle. Für die Ursachenfindung und Diagnoseerstellung steht ein mobiles Schlaflabor zur Verfügung, geholfen wird unter anderem mit Schlafcoachings oder Hypno-Akupunktur.

VERSCHLAFEN

Rund ein Drittel des Lebens verbringt der Mensch mit Schlafen. Es gibt auf der Welt keine bekannte Spezies, die nicht schläft, wenn-

gleich alle Lebewesen es auf unterschiedliche Weise tun. So verkehrt kann Schlaf also nicht sein, selbst wenn es evolutionsbiologisch eigentlich Quatsch ist: Wir schließen die Augen, verlieren das Bewusstsein für die Außenwelt, das Gefühl für Raum und Zeit, sehen Dinge, die nicht da sind, und können uns während dieser Zeit weder verteidigen noch ernähren oder fortpflanzen. Dennoch müssen wir schlafen. Gesunder Schlaf regeneriert nicht nur den Körper, er ist zudem Voraussetzung für ein funktionierendes Gehirn. Rund ein Viertel aller Österreicher*innen leidet indes unter Beeinträchtigungen des Nachtschlafs. Das ist nicht zwangsläufig ein Problem, kann aber zu einem werden. Wir haben mit Dr. Peter Gartner, medizinischer Leiter des Park Igls, sowie der klinischen Neuro- und Gesundheitspsychologin Mag. Dr. Melanie Robertson ebendort gesprochen – darüber, wann Handlungsbedarf bei Schlafstörungen besteht, übers Träumen und warum man das Bett ausschließlich zum Schlafen nutzen sollte (und gegebenenfalls, um darin Sex zu haben).

ECO.NOVA: Schlafstörungen sind mittlerweile zu einer Zivilisationskrankheit

geworden. Nun schläft jeder einmal schlecht, wann aber ist es an der Zeit, sich Hilfe zu holen? MELANIE ROBERTSON: In erster Linie hängt dies vom subjektiven Leidensdruck ab. Wenn jemand wenig schläft, aber sich dadurch nicht negativ beeinträchtigt fühlt, ist keine Behandlungsbedürftigkeit gegeben. Sobald jedoch die Lebensqualität darunter zu leiden beginnt, lohnt es sich, eine Intervention zu starten und sich Hilfe zu suchen. PETER GARTNER: Generell unterscheidet man bei Schlafstörungen zwischen Ein- und Durchschlafstörungen. Gerade bei zweiteren ist das Problem oft gar keines, weil kein Mensch tatsächlich die ganze Nacht durchschläft. Untersuchungen im Schlaflabor machen deutlich, wie oft man in der Nacht erwacht. In der Regel hat man das am Morgen vergessen, es gibt jedoch Menschen, die nehmen dieses Aufwachen bewusster wahr und haben dann das Gefühl, schlecht zu schlafen. ROBERTSON: Uns ist es deshalb wichtig, unseren Patient*innen entsprechende Informationen an die Hand zu geben. Während des Nachtschlafs gar nicht zu erwachen, wäre völlig abnormal, nur wissen das die wenigsten. Das Wissen darum hilft wiederum vielfach,


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den Druck aus dem Thema zu nehmen. Denn schon allein die Erwartungshaltung beim Schlafengehen, dass man ohnehin nicht durchschlafen kann, führt bei vielen zu Stress. Die Angst vor der Angst führt folglich zu tatsächlichen Schlafproblemen. Aus diesem Teufelskreis gilt es auszubrechen.

Warum müssen wir überhaupt schlafen? ROBERTSON: Schlaf ist vor allem dazu da, Körper und Geist zur Ruhe zu bringen und die Psyche zu regenerieren. Gerade in der Nacht finden viele Verarbeitungsprozesse statt – vorrangig in unseren Träumen.

Sagen Träume etwas über unsere Schlafqualität aus? ROBERTSON: Nein. Und selbst wenn es aufwühlende Träume sind, sind sie wichtig. Diese weisen auch nicht zwingend auf ein gravierendes Problem hin, sondern sind Teil dieser Verarbeitungsprozesse. Über

„Wir müssen wieder lernen, auf natürlichem Weg auf unseren Körper zu hören und ihn nicht ständig mit irgendwelchen technischen Hilfsmitteln zu messen.“ PETER GARNTER

die Qualität des Schlafes sagt letztlich nur das persönliche Befinden am nächsten Tag etwas aus.

Wie viel Schlaf ist denn normal? ROBERTSON: Die Frage ist weniger, was allgemein „normal“ ist, denn ob man persönlich ausreichend schläft. Oft wird Schlafqualität mit Schlafquantität verwechselt. Es gibt Menschen, die kommen mit fünf Stunden Schlaf völlig aus. Fühlen sie sich am nächsten Tag fit und ausgeruht, braucht man daran nichts zu ändern. Hat man untertags jedoch ein vermehrtes Schlafbedürfnis, kann sich schlecht konzentrieren, schläft bei monotonen Arbeiten oder beim Autofahren fast ein, wird es zum Problem. Tatsächlicher Schlafmangel, wenn also jemand weniger schläft, als es Körper, Gehirn und Psyche brauchen, kann das Übergewicht begünstigen, zu Bluthochdruck führen und langfristig das Immun-


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FOTOS: © ANDREAS FIEDLE

„Problematisch ist, direkt vor dem Schlaf vor elektronischen Geräten zu sitzen – Fernseher, Tablet, Smartphone – weil deren hoher Blaulichtanteil den Körper in eine Art Tagmodus versetzt und die Melatoninproduktion eingeschränkt wird.“

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system schwächen, was eine Vielzahl weiterer Krankheiten zur Folge haben kann. Dazu wirkt sich Schlafmangel negativ auf die Psyche aus und kann bis zu Depressionen führen. GARTNER: Tatsächliche Schlafstörungen gehören unbedingt behandelt. Die Schlafqualität lässt sich dafür mittels Polysomnographie im Schlaflabor messen, bei der zum Beispiel die Sauerstoffsättigung im Blut während des Schlafes beobachtet wird. Sind Blutdruck und Puls im Normbereich, abwechselnde Gehirnaktivitäten messbar und eine bestimmte Anzahl an Schlafzyklen durchgemacht worden, kann man objektiv sagen, dass es so aussieht, als wäre es ein erholsamer Schlaf gewesen. Das Entscheidende bleibt aber selbst dann die subjektive Empfindung. Schlaflaboruntersuchungen empfehlen sich übrigens auch bei Schnarchen. Das ist an sich kein großes Problem und vielfach – meist für den Partner – einfach lästig. Kritisch wird es bei der so genannten Schlafapnoe, bei der es zu teilweisen Atemaussetzern im Schlaf kommt. ROBERTSON: Viele Menschen haben das Gefühl, insbesondere in der zweiten Nachthälfte schlecht zu schlafen und lange wachzuliegen. Die zweite Nachthälfte ist tatsächlich jene, in der wir einen überwiegend leichten Schlaf haben. Auch hier kann es ganz hilfreich sein, in einem Schlaflabor untersuchen zu lassen, ob man tatsächlich nicht schläft oder nur das Ge-

BESSER SCHLAFEN Mit folgenden einfachen Maßnahmen lässt sich gesunder Schlaf aus eigener Kraft fördern: • Unsere Ernährung und Verdauung wirken sich auf den Schlaf aus. Wichtig: Auf schwere Mahlzeiten am Abend verzichten – auch dem Körpergewicht zuliebe! • A lkohol erleichtert zwar das abendliche Einschlafen, nicht jedoch das Wiedereinschlafen nach nächtlichem Erwachen. • Appetitzügler können zu Schlafstörungen führen. • Regelmäßige Bewegung und körperliches Training beugen Schlafstörungen vor. • Beruhigende Einschlafrituale wie Lesen, Meditieren oder Entspannungsmusik, etwa Alphawellenmusik, wirken sich günstig auf den Schlaf aus. • Digital Detox: Gönnen Sie sich abends bzw. nächtens eine Pause von Handy, Tablet, PC, Fernseher und Co. Wirkt Wunder! • Ruhe bewahren: Nachts aufzuwachen ist keine Schlafstörung, sondern völlig normal. Tipp: Schauen Sie nicht auf die Uhr. Quelle: Park Igls

fühl hat. Wovon ich hingegen gänzlich abrate, sind Schlaf-Apps. Die bitte sofort löschen! Der Schlaf soll etwas Natürliches sein. Es gibt Menschen, bei denen ist das subjektive Empfinden am Morgen ein gutes, aber die App sagt, man habe zu wenig geschlafen oder zu lange wachgelegen, und schon hat man das Gefühl, etwas sei falsch gelaufen.

Haben Sie das Gefühl, dass sich die Menschen zu sehr auf technische Hilfsmittel und deren Auswertungen verlassen, als auf sich selbst zu hören? Haben wir verlernt, unseren Körper zu verstehen? GARTNER: Ja, definitiv. Deshalb hören wir in der Behandlung von Schlafstörungen ganz genau hin, denn wir wollen echte Beschwerden behandeln und nicht irgendwelche Zahlen verschönern. Die Mayr-Kur ist eine gute Anleitung dazu, sich wieder auf sich selbst zu besinnen und seinen Körper teilweise gänzlich neu kennenzulernen. Während der Kur wird man zwar ein wenig dünnhäutiger, gleichzeitig werden aber die Sinne geschärft – Geruchssinn, Geschmack, ja sogar das Sehen verbessert sich. Insofern ist die Kur auch etwas, das langfristig zu einem verbesserten Schlaf führen kann, eben weil man wieder lernt, auf seinen Körper zu hören. Was sind abgesehen von der Dünnhäutigkeit während der Kur die häufigsten Ursachen für Schlafstörungen? ROBERTSON: Schlafstörungen werden – temporär – oft durch physische Ursachen wie Schmerzen verursacht. Beim überwiegenden Teil handelt es sich jedoch um mentale Belastungen. Menschen, die sich viele Gedanken machen, sich übermäßig um andere sorgen oder perfektionistisch veranlagt sind, sind eher von Schlafstörungen betroffen als jene, die dem Leben mit einer gewissen Lockerheit begegnen. Manche Menschen sind einfach von Natur aus gelassener und schlafen selbst im Flugzeug oder Zug oder bei einem höheren Geräuschpegel problemlos ein. Schlafstörungen können überdies hormonell bedingt sein, bei


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Frauen zum Beispiel um die Zeit des Wechsels. Gemeinhin spricht man von Schlafstörungen, wenn der Nachtschlaf mindestens dreimal pro Woche über einen Monat hinweg sehr fragmentiert ist, man über längere Zeit wach liegt oder nicht einschlafen kann bzw. frühmorgendlich erwacht – alles gepaart mit einem subjektiven Leidensdruck. GARTNER: Schlafstörungen können außerdem ein Hinweis für körperliche Beschwerden sein. Wenn jemand regelmäßig zwischen ein und drei Uhr erwacht, kann zum Beispiel die Leber betroffen sein. Zu dieser Nachtzeit ist unsere Leber besonders aktiv und produziert zum Beispiel Cholesterin, sorgt für die Entgiftung und setzt die Gallenflüssigkeit neu zusammen. Hat die Leber viel zu tun, weil sie etwa mit Alkoholabbau beschäftigt ist, kann das zu einer Überforderung führen und den Schlaf negativ beeinflussen. Die Zeit gegen fünf Uhr morgens gehört dem Dickdarm. Wacht man hier regelmäßig auf, obwohl man spät ins Bett geht, lohnt ein genauerer Blick.

Welche Rolle spielt die Ernährung im Zusammenhang mit gesundem Schlaf? GARTNER: Eine große! Wenn man abends zu viel zu sich nimmt, ist schlechter Schlaf die Folge. Unter anderem, weil es durch die horizontale Liegeposition leichter zu einem Reflux kommt, zumal der untere Teil der Speiseröhre höher ist als der obere und Flüssigkeit aus dem Magen zurückrinnt. Das führt zu einem Erwachen, weil man hustet oder der Kehlkopf gereizt ist. Es ist jedoch gar nicht so sehr die Menge, die man abends zu sich nimmt, als die Art der Nahrung und des Essens. Wer schnell und abends schwer Verdauliches wie Salat isst, schafft ein Ungleichgewicht im Körper, die Folge sind Schmerzen oder Blähungen. Wir empfehlen, so oft es geht, das Abendessen ersatzlos zu streichen. Zweimal die Woche ist praktikabel im Alltag und hilft, einen guten Schlaf zu unterstützen. Macht Sport vor dem Schlafengehen Sinn? GARTNER: Das kommt ganz auf die Intensität an. Ein Trainingsbereich, der fordernd, aber gerade noch angenehm ist – im Übrigen immer der ideale Bereich – sorgt für eine rechtschaffene Müdigkeit und einen guten Schlaf. Wenn man es übertreibt und die Muskulatur zu sehr beansprucht, geht man hingegen eine Sauerstoffschuld ein und der Schlaf kann leiden. Dann ist man quasi zu müde, um zu schlafen. ROBERTSON: Im Zuge des Schlafcoachings empfehlen wir

„Tatsächliche Schlafstörungen gehören unbedingt behandelt. Die Schlafqualität lässt sich dafür mittels Polysomnographie im Schlaflabor messen.“ PETER GARTNER

39 Bewegung an der frischen Luft – vor allem im Winter, wo wir meist den ganzen Tag von künstlichen Lichtquellen umgeben sind. Der natürliche Rhythmus mit wechselnden Lichtintensitäten über den Tag ist wichtig, um die Schlafqualität zu fördern.

Welche Maßnahmen sind einem guten Schlaf grundsätzlich zuträglich? ROBERTSON: Problematisch ist, direkt vor dem Schlaf vor elektronischen Geräten zu sitzen – Fernseher, Tablet, Smartphone – weil deren hoher Blaulichtanteil den Köper in eine Art Tagmodus versetzt und die Melatoninproduktion eingeschränkt wird. Das Hormon ist jedoch essenziell für einen erholsamen Schlaf. Unsere Empfehlung ist, rund eine dreiviertel Stunde bis Stunde vor dem Zubettgehen sämtliche Geräte auszuschalten. Warme Bäder oder Duschen helfen, die Muskulatur zu entspannen, auch Musikhören oder Lesen fährt uns herunter. Perfekt ist dafür ein bequemer Sessel oder Ähnliches, das Bett selbst sollte man wirklich nur zum Schlafen nutzen.

Bekommt man Schlafstörungen nicht selbst in den Griff, wie können sie professionell behandelt werden? ROBERTSON: Wurden alle körperlichen und neurologischen Ursachen ausgeschlossen, ist

das Schlafcoaching eine wunderbare Art, die Schlafqualität zu verbessern. Im Zuge dessen wird Wissen über den Schlaf vermittelt und wir geben Werkzeuge an die Hand, mit denen oftmals nur durch kleine Verhaltensänderungen viel erreicht werden kann. Bei hartnäckigen Schlafstörungen können vorübergehend Medikamente Schlafanstöße geben. Mittlerweile gibt es Präparate, die nach vier bis sechs Stunden vom Körper bereits wieder vollständig abgebaut werden, dennoch bleibt natürlich die Ursachenforschung und -behandlung das Mittel der Wahl. Für diese Ursachenfindung braucht’s oft gar nicht viel. Zwei, drei Einheiten können bereits viel verändern und bewegen. GARTNER: Sollte ein Schlafcoaching allein nicht ausreichen, bieten wir in unserem Haus die so genannte Hypno-Akupunktur an, eine Kombination aus medizinischer Hypnose und Akupunktur. Bei Zweiterer geht es um den Ausgleich der Energieflüsse im Körper, die Hypnose beschäftigt sich mit der Psyche. Der Patient wird in einen Zustand der Trance versetzt, um folglich in dessen Unbewusstes vorzudringen. Dieses steuert unter anderem unseren Schlaf-Wach-Rhythmus und wenn das Unbewusste – vereinfacht gesagt – kapiert hat, dass man schlafen kann, wenn man will, ist sehr viel geholfen.


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Manchmal braucht’s nicht viel für einen gesunden Schlaf.

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Gesunder Schlaf braucht ein gutes Raumklima. Die Raumlüfter von zirb. sorgen für optimale Luftfeuchtigkeit, feiner Zirbenduft für Wohlbefinden. Noch dazu schauen die Teile gut aus. Aber Achtung: Die Geräte sind zwar echt super, aber leider nicht ganz günstig. Die Lüfter sind ab 299 Euro zu haben, dazu braucht’s jedoch (regelmäßig) Ölessenzen und von Zeit zu Zeit neue Zirbenlocken. Essenzen gibt’s in verschiedenen Duftnoten um 27,90 Euro, die Löckchen ab 23,90 Euro. www.zirb.at

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Ein wohliges Bad wirkt nach einem stressigen Tag Wunder. Das Edelstein-Basenbad vom Tiroler Kräuterhof balanciert gleichzeitig den SäureBasen-Haushalt, entschlackt und pflegt die Haut. Mit Lapislazuli und Amethyst. 100 g um 5,90 Euro unter www.tiroler-kraeuterhof.com.

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Das Hormon Melatonin steuert den Tag-NachtRhythmus und ist somit essenziell für einen guten Schlaf. Der Schlaf-gut-Spray von dreep soll mit Passionsblume und Pfefferminze auf natürliche Weise helfen, dem Körper zusätzliches Melatonin zuzuführen und dadurch die Einschlafzeit zu verkürzen. Dafür sprüht man einfach zwei Stöße rund eine halbe Stunde vorm Schlafengehen unter die Zunge. 30 ml um 19,90 Euro unter www.dreep.com.

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Der Raum- und Kissenspray „Beauty Sleep“ von Elixr duftet herrlich nach Lavendel, dem beruhigende und entspannungsfördernde Eigenschaften zugeschrieben werden. Dazu kommen Zirbe und Orange als Booster. Einfach auf den Poster sprühen und genießen. Hilft’s nicht beim Einschlafen, so riecht es zumindests gut im Raum. Um 8,99 Euro unter www.elixr.de.

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ABWARTEN UND TEE TRINKEN

Um seinem Körper zu signalisieren, dass es Zeit fürs Bett wird, helfen Einschlafrituale. Eine Tasse Tee zum Beispiel. „Eine Mütze voll Schlaf“ von Sonnentor ist eine Mischung aus Schafgarbe, Zitronenmelisse, Brombeerblättern, Lavendel, Orangenschalen und Fenchel. Alles bio natürlich. 3,99 Euro. www.sonnentor.com

Vielfach ist psychischer Stress eine Ursache für Schlafstörungen. Yoga und Meditation helfen beim Abschalten. Villgrater Natur hat eine eigene Yogalinie im Sortiment – mit dabei sind unter anderem Matten (125 Euro), Meditationskissen (120 Euro), Nackenrollen (95 Euro), Sitzpouf (75 Euro) und Yogablöcke (24,90 Euro) aus natürlichen Materialien. www.villgraternatur.at


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Humor ist, wenn man trotzdem lacht Zu kaum einer Zeit hatte das Zitat von Otto Julius Bierbaum wohl mehr Gültigkeit. Verloren ist, wer den Humor verlor. Wolfgang Viertl-Strasser begegnet dem Begriff auf seine ganz eigene Art. Er ist Chemiker, war Senior Lecturer an der Uni Innsbruck, ist Schauspieler, Regisseur und bei den Roten Nasen Clowndoctors, Improvisationstalent und derzeit in Ausbildung zum Patentanwalt. INTERVIEW: MARINA BERNARDI

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ufmerksam geworden sind wir auf Wolfgang Viertl-Strasser unter anderem durch sein Stück „Erika und die zweite Welle“, das sich in einer Mischung aus Theater, Liveexperimenten und Tanz mit der Biografie der Innsbrucker Chemieprofessorin Erika Cremer beschäftigt und in dem er unter anderem Regie führte. Wolfgang Viertl-Strasser ist einer, der scheinbar Unvereinbares in sich vereint, der in der Chemie pragmatisch-rational ebenso verankert ist wie künstlerisch-empathisch im Schauspiel und der Clownerie. Wir trafen im Gespräch auf einen klugen Mann mit wirklich feinem Humor.

Schaut man sich Ihre Biografie an, trifft man darin die unterschiedlichsten Persönlichkeiten. Wie kam es zu dieser nüchtern-kreativen Kombination? WOLFGANG VIERTL-STRASSER: Ich teile mein Leben grob in die zwei Bereiche des Technisch-Naturwissenschaftlichen und des Kreativ-Künstlerischen. Die technische Schiene ergab sich dabei völlig unspektakulär. Ich bin ins Gymnasium gegangen und anschließend an die HTL Fulpmes – eigentlich intendiert, weil ich die Tischlerei meines Vaters übernehmen hätte sollen, der Modellbauer für Industriebetriebe war. Da der Beruf als Selbständiger keine Zukunft hatte, habe ich den Betrieb nicht übernommen und bin in eine andere Richtung abgebogen. Auch der künstlerische Zugang entstammt der Unterstufenzeit und begann im Schultheater. Das Theater ist bald zu einem großen Lebensinhalt geworden und macht mittlerweile einen ECO.NOVA:

ebenso großen Teil meiner Persönlichkeit aus. Im Laufe der Zeit hat sich dieser Teil immer weiterentwickelt und ist dem Schultheater entwachsen. Ich kam zu anderen Theatergruppen, wurde Mitglied verschiedener Ensembles, vorrangig in Hall, wo ich gewohnt habe, sowie in Innsbruck. Aus dem heraus hat sich ein semiprofessioneller Zugang zum Thema entwickelt. Ich bin bei den Rote Nasen Clowndoctors gelandet, hab selbstständig Projekte umgesetzt und mich vom Theater ausgehend in alle möglichen literarischen und dramaturgischen Richtungen entfaltet. Es gibt Menschen, die begegnen dem Leben eher mit dem Kopf, andere mit dem Bauch. Bei Ihnen scheint es gefühlt beides zu sein. Wo sind Sie eher zuhause? Ich bin eher Kopfmensch, versuche aber, in den Bauch hinunterzugelangen.

Also eher Ratio als Emotio? Mhm … bei meiner Tätigkeit als Kunstschaffender, sprich als Darsteller oder Regisseur, steht eigentlich eher der emotionale, künstlerische und

kreative Bereich im Vordergrund, tatsächlich ist es aber notwendig, auch an kreative Dinge mit einem gewissen Maß an Rationalität heranzugehen. Auf der anderen Seite ist auch in der Wissenschaft eine gewisse Form von Humor wichtig. Wenn man jahrelang an einem Projekt arbeitet und es nicht so recht funktionieren mag, dann ist ein künstlerischer Ansatz nicht der verkehrteste. Auch bei Präsentationen: Wenn man auf einem Kongress ist oder Vorträge hält, ist es absolut notwendig, dass man in der Lage ist, frei zu sprechen, auch vor einem größeren Publikum. So gesehen bedingen sich beide Bereiche zwar nicht unbedingt, aber sie ergänzen sich. In „Erika und die zweite Welle“, das letztes Jahr im Oktober Premiere feierte, haben Sie alle diese Elemente miteinander verbunden. Worum geht’s in dem Stück? Das Stück habe ich letztes Jahr gemeinsam mit Eva Maria Kirschner und Martina Strasser auf die Bühne gebracht. Wir haben dafür eine Förderung vom Land Tirol bekommen

„Es lohnt sich, auch an kreative Dinge mit einem gewissen Maß an Rationalität heranzugehen. Auf der anderen Seite ist auch in der Wissenschaft eine gewisse Form von Humor wichtig.“ WOLFGANG VIERTL-STRASSER


Multitalent Wolfgang ViertlStrasser 2018 bei den Haller Gassenspielen in Stefan Zweig’s „Volpone“.

© ANDREA WEBER FOTOGRAFIE

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und es bereits an mehreren Orten in Tirol zur Aufführung gebracht. Wir beschäftigen uns darin mit der Biografie der Chemieprofessorin Erika Cremer, die in den 1940er-Jahren in Innsbruck tätig und als Frau zu dieser Zeit allerhand Repressalien ausgesetzt war. Gegen Ende ihres Lebens und auch posthum hat sie doch noch jene Anerkennung erfahren, die ihr eigentlich schon zu Lebzeiten zugestanden hätte. Sie hätte sogar den Nobelpreis verdient, hat jedoch nie die Aufmerksamkeit bekommen, die sie dafür gebraucht hätte. Ihre Biografie haben wir künstlerisch erarbeitet und dargestellt, mit Chemieexperimenten kombiniert und dem Zuschauer damit ein chemisch-biografisches künstlerisches Darbietungspaket für die Füße gelegt. Das fand ich sehr lässig, denn ich mag es, wenn sich scheinbar konträre Dinge zu etwas Gemeinsamem zusammenfügen – wenn also These und Antithese zur Synthese werden. Sie haben durch die Liveexperimente Theater auch zur Wissensvermittlung genutzt. Soll das Publikum aus Ihren Stücken generell etwas lernen bzw. soll

Ihre Kunst über die reine Unterhaltung hinausgehen? Auf jeden Fall. Schon vor besagtem Stück habe ich mich in der so genannten „Chemie-Clownerie“, ein Solokabarett ebenfalsl mit Liveexperimenten, dem Thema Wissensvermittlung genähert. Ich habe auch viel unterrichtet, war drei Jahre Senior Lecturer an der Uni und mehrere Jahre Lektor am MCI und habe unter anderem an der Volkshochschule Kurse für Kinder und Jugendliche gegeben. Ich würde sagen – und das ist eines der Talente, zu dem ich tatsächlich stehe –, dass ich Dinge gut erklären kann. So gesehen ist es ein wichtiger Aspekt bei allem, was ich tue. Es steht zwar nicht im Vordergrund, ich bin jedoch der Meinung, dass jeder etwas aus einer Vorlesung oder einem Theaterstück mitnehmen sollte, das er vorher noch nicht wusste.

Sie arbeiten mittlerweile Vollzeit in einer Kanzlei und lassen sich zum Patentanwalt ausbilden. Wie viel Zeit bleibt da noch fürs Theater? Bis Dezember des letzten Jahres war ich hauptberuflich und professionell künstlerisch tätig. Meine Anstellung an der Uni ist regelkonform ausgelaufen, sodass ich

Zeit hatte, mich voll auf das Erika-Biografietheater zu konzentrieren, außerdem habe ich gemeinsam mit der Arbeiterkammer eine Hörspielreihe begonnen. Jedes Monat kommen zwei Folgen von Winnie Ohnesorg heraus, eine liebevoll und schön geschriebene Geschichte von Armin Muigg für Kinder ab fünf Jahren, die ich vertone – also einspreche und mit Effekten und Atmosphären hinterlege. Es gab auch immer wieder kleinere Gigs und Improshows. Derzeit gilt mein berufliches Leben der Ausbildung zum Patentanwalt. Das Hörspiel läuft zwar noch und für den Sommer sind drei Auftritte geplant, aktuell widme ich mich jedoch eher wieder der technisch-naturwissenschaftlihen Seite meines Lebens. Sie haben in der Vergangenheit viele unterschiedliche Ausbildungen in den verschiedensten Bereichen absolviert. Welche war die bisher schwierigste? Für mich persönlich war die wohl schwierigste Zeit jene an der HTL. Nicht wegen des Lernens allerdings. Ich war in der Unterstufe nie ein guter Schüler und immer knapp vorm Durchfallen, in der HTL hab ich plötzlich nur mehr


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„Ich versuche, eine Rolle, die ich verkörpere, für mich persönlich so gut darzustellen, wie es mir möglich ist, und gleichzeitig im Kopf zu behalten, wie diese in Relation zu den anderen Figuren steht.“ WOLFGANG VIERTL-STRASSER

Einser bekommen. Der Grund war, dass ich im Stubaital im Internat war und da gab’s abseits der Schule nicht sonderlich viel zu tun. In dieser Zeit habe ich viel gelernt, in der Schule und bei mir selbst, und ich möchte die Zeit nicht missen, aber wiederholen auch nicht. Ich war mit meinen neuen Klassenkameraden nicht wirklich auf einer Wellenlänge und ziemlich isoliert. In Anbetracht dessen waren das echt schwierige fünf Jahre – weg von meinen Freunden, mit denen ich sehr eng war und immer noch bin, und weg vom Theater. Das war für mich derart schlimm, dass mich meine Mutter einmal die Woche abgeholt hat, sodass ich mittwochs zum Darstellenden Spiel an meine alte Schule durfte.

Sie stehen in Ihrem kreativen Leben sowohl auf der Bühne als auch davor – als Regisseur und Autor. Ist der Zugang zur Kreativität ein anderer, wenn man sie selbst darstellt oder sie von außen betrachtet? Ja, schon. Ich bin der Meinung, ein guter Darsteller versucht seinen eigenen Part als Teil des Ensembles zu sehen. Ich versuche, die Rolle, die ich verkörpere, für mich persönlich so gut darzustellen, wie es mir möglich ist, und gleichzeitig im Kopf zu behalten, wie diese in Relation zu den anderen Figuren steht. Oft gibt es bei Ensembles einen Schauspieler, der extrem heraussticht – dann ist alles beim Teufel, weil ein Stück ein homogenes Bild, ein Gesamtkunstwerk abgeben soll. Für viele Schauspieler ist es schwierig, nicht nur den eigenen Part gut zu machen, sondern sich auch in Beziehung zu anderen zu setzen. Als Regisseur und Projektleiter hat man, wenn man sich wie ich in der freien Szene bewegt, dafür andere Aufgaben, die auch über das Künstlerische hinausgehen. Ich habe beispielsweise keine Regieassistenz, kümmere mich um das Bühnenbild oder – wie im Fall der Erika Cremer, wo Chemikalien im Spiel waren – um Requisiten, man ist für die gesamte Abwicklung und Organisation zuständig. Als Darsteller

hat man den „Luxus“, sich um nichts anderes kümmern zu müssen. Man arbeitet mit dem, was einem gegeben ist, um daraus dem Stück so gut wie möglich zu dienen. Als Regisseur hat man noch viele andere Dinge im Kopf, das ist ein gänzlich anderes Arbeiten mit anderen Herausforderungen. Auf der anderen Seite ist man damit emotional nicht so gefordert wie jemand, der sich voll auf seine Rolle einlässt.

Wo sehen Sie sich selbst in fünf Jahren? Hätten Sie mir diese Frage vor einem Jahr gestellt, hätte ich sie wohl nicht so einfach beantworten können, im Moment weiß ich das in der Tat sehr genau. Ich mache meine Ausbildung zum europäischen Patentanwalt, die drei Jahre dauert, und danach noch eine zweijährige zum österreichischen. So gesehen sind meine nächsten fünf Jahre sehr genau geplant.

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Messerscharfes Handwerk Olaf Sierck ist gerade 20 geworden und damit der jüngste Messerschmied Österreichs. Beigebracht hat er sich dieses uralte, vom Aussterben bedrohte Handwerk selbst, weil es in Österreich diesen Lehrberuf nicht mehr gibt. Dabei ist das Messer in seinen unzähligen Erscheinungsformen seit Jahrtausenden das Zivilisationswerkzeug schlechthin und damit viel zu schade, um es allein der Industrie zu überlassen. TEXT: MARIAN KRÖLL

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s darf mit Fug und Recht behauptet werden, dass das Messer das wichtigste Werkzeug der Menschheit ist, ursprünglich Werkzeug und Waffe in einem wurde es zumindest in unseren Breiten zum fixen Bestandteil des Essbestecks. Bis heute ist das Messer eines der wenigen Werkzeuge, das wir – die meisten von uns in den unterschiedlichen Formen und Gestalten eines Küchenmessers – unmittelbar an uns heranlassen. Deshalb will der richtige Umgang mit dem Messer erlernt sein. Wobei es „das“ eine Messer ja gar nicht mehr gibt. Heute gibt es für beinahe jeden Verwendungszweck ein passendes und dementsprechend auch kein wirkliches Universalmesser, kein Übermesser, das alles kann. „Es gibt zwar Allzweckmesser, die man für viele Dinge benutzen kann, die aber keinen Zweck richtig gut erfüllen“, sagt Olaf Sierck. Der heute 20-Jährige hat bereits mit 14 Jahren begonnen, in der Werkstatt seines Vaters an einem Stück Stahl zu feilen, der, wie der Messermacher heute weiß, „überhaupt nicht dafür geeignet war, ein Messer zu sein“. Aus diesen ersten Versuchen hat sich zunächst ein Hobby, dann eine Leidenschaft und letztlich ein Beruf entwickelt. Aus der väterlichen Werkstatt zog Sierck zum Messermachen zunächst in eine Gartenhütte, folglich in eine Scheune und seit Juni vergangenen Jahres schließlich in seine eigene Werkstatt samt angeschlossenem Büro in Pflach. Weil es den Lehrberuf Messerschmied in Österreich seit über zehn Jahren nicht mehr gibt, begann Sierck nach der Matura eine Lehre zum Metall- und Zerspanungstechniker. „Der Beruf ist zwar hochautomatisiert und weniger Handwerk, doch grundsätzlich geht es darum, Stahl zu bearbeiten, aber eben mit moderneren Verfahren“, sagt Sierck, der dem Werkstoff Stahl also auch in der Lehre verbunden bleibt,

wenngleich seine Messerproduktion nach traditionellen Methoden abläuft. Sierck ist Autodidakt, wälzt Fachbücher, sieht sich YouTube-Videos an, probiert aus, verwirft und übt weiter. „Es ist ein Handwerk, nur durchs Lesen und Zusehen kann man es nicht erlernen“, sagt Sierck, hält kurz inne und meint: „Ich habe sicherlich schon an die 500 Messer hergestellt, die ersten hundert wahren wahrscheinlich nix.“ Freilich gemessen am beachtlichen Niveau, das der junge Messerschmied heute erreicht hat. Er versteht sich nicht nur auf den Umgang mit verschiedenen Stählen, sondern ist auch mit anderen Materialien wie diversen Hölzern oder Kunststoffen vertraut, aus denen Messergriffe gefertigt sind. Selbst die Scheiden, nicht selten aus Leder, stellt Sierck selbst her.

MESSERS SCHNEIDE

Der junge Messermacher hat mittlerweile schon einige Stammkunden und ist auf Jagd- und Outdoormesser spezialisiert, obwohl interessanterweise – und wahrscheinlich auch bedingt durch die Pandemie – seine Küchenmesser sehr gefragt sind. Diese sind naturgemäß leichter und haben eine dünnere Klinge als Outdoor- oder Jagdmesser, die im Alltag weit größeren Belastungen ausgesetzt sind und entsprechend größeren Kräften widerstehen müssen. „Ein Küchenmesser ist eleganter und leichter und die Klinge ist viel dünner ausgeschliffen“, sagt der Experte, der beim robusten Jagd- wie beim filigraneren Küchenmesser gleichermaßen zu Hause ist. Das Schmieden brachte sich Olaf Sierck vor ein paar Jahren in einer selbstgebauten Esse aus Porenbeton-Ziegeln bei. „Am Ende des Tages verlässt du dann müde und dreckig die Werkstatt, hast aber ein selbstgeschmiedetes Kunststück in der Hand. Handgemacht. Das ist ein Gefühl, das mir von Anfang an sehr gut gefallen hat“, sagt


„Am Ende des Tages verlässt du müde und dreckig die Werkstatt, hast aber ein selbstgeschmiedetes Kunststück in der Hand.“ OLAF SIERCK


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der junge Messermacher. Klingen könne man entweder selbst schmieden oder aus einem Stück Flachstahl herausarbeiten. Ersteres ist freilich aufwendiger, bringt aber einzigartige Ergebnisse. Sierck arbeitet beispielsweise gerne mit Puddeleisen, das vor über 100 Jahren nach einem Verfahren hergestellt wurde, das es heute nicht mehr gibt. Das berühmteste Bauwerk aus Puddeleisen ist übrigens der Eiffelturm. Aus dem alten Eisen, das man heute noch stückweise aus Altbeständen kaufen kann, lassen sich besonders schöne Messer herstellen. Ebenso wie aus Damast bzw. Damaszener Stahl, der durch seine auffällige Musterung glänzt. Die Technik entstand ursprünglich in Indien und gelangte über den Nahen Osten nach Europa. „Beim Damastschmieden verbindet man einen harten mit einem zähen Stahl, um die für ein Messer gewünschten Eigenschaften zu erreichen“, erklärt Sierck. Freilich kann man diese Eigenschaften heutzutage mit einem guten Werkzeugstahl ebenso erreichen bzw. übertreffen, aber an die spezielle Ästhetik eines handgeschmiedeten Damastmessers kommt man damit nicht heran. „Der Damastlook ist etwas Besonderes, nur deswegen werden diese Messer immer noch gefertigt“, meint der junge Messerschmied, der diese Fertigkeit weiter verfeinern möchte. Durch den höheren Arbeitsaufwand ist ein Damastmesser klarerweise um einiges teurer als ein Messer aus Monostahl.

DESIGN, STAHL UND GRIFFMATERIAL

Olaf Sierck ist ein Tüftler und Perfektionist. „Als ich begonnen habe, hatte ich eine völlig andere Vorstellung von einem Messer als heute. Mich fasziniert, dass es gefühlt unendlich viele verschiedene Materialien gibt und die Kunst darin liegt, das perfekte Design mit dem passenden Stahl und Griffmaterial zu kombinieren. Gelingt das, kommt ein sehr gutes Messer heraus. Das ist aber gar nicht so einfach und braucht viel Zeit und Übung“, erläutert Sierck, der irgend-

Das Messer ist ein Werkzeug, das in seiner Handhabung danach verlangt, beherrscht zu werden. Wer mit einem Messer nicht richtig umgehen kann, schneidet sich früher oder später ins eigene Fleisch. wann ein fast perfektes Messer herstellen will. An dieses hohe, ja wahrscheinlich unerreichbare Ziel tastet er sich Schritt für Schritt heran. „Das perfekte Messer gibt es nicht, aber das Streben danach ist da. Ich versuche immer, das Beste aus jedem Stück Stahl herauszuholen.“ Seine Messer designt Olaf Sierck selbst, wie es sich für einen Messerer gehört. Mittlerweile hat er einige Hundert verschiedene Designs auf Lager, die er zum größten Teil bereits umgesetzt hat. Bei vielen seiner Messer handelt es sich um Einzelanfertigungen, die exakt nach den Vorstellungen und Anforderungen des Kunden geschaffen werden. Die Industrie kann das nicht. Das ist die Nische, in der die Messerschmiede auch heute noch sicher sind, zumal die Industrie an die Standards, die gute handgeschmiedete Messer setzen, nach wie vor nicht wirklich herankommt. Einmal im Jahr macht Olaf Sierck sein sogenanntes „Jahresmesser“, ein ganz besonderes Stück, das die kontinuierlichen Fortschritte in seiner Kunstfertigkeit demonstriert und von dem er sich im Normalfall auch nicht trennt. 2020 hat er beispielsweise ein Messer mit schwarzbrünierter Klinge und Elfenbeingriff kreiert, letztes Jahr ein an ein


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Trotz seines klaren Zwecks und seiner jeweiligen Form, die immer der Funktion folgt, verfügt das Messer über schwer fassbare, unantastbare Eigenschaften. Nimmt man es in die Hand, spürt sein Gewicht, geht man eine Verbindung mit ihm ein. Das Messer wird so gewissermaßen zur Verlängerung der Hand und tut, was die Hand nun einmal nicht kann: schneiden.

Nakiri-Kochmesser angelehntes Messer mit japanischer Klingenform und europäischem Griff aus San-Mai-Stahl, ein spezieller Damast. Irgendwann, vielleicht sogar noch heuer, wird Olaf Sierck ein Messer mit einem Griff aus Mammut-Backenzahn machen, der in Bayern gefunden wurde und den Sierck bereits auf Lager hat. „Das wird eher ein Ausstellungs- bzw. Sammlerstück mit Damaststahl und Gravuren werden“, sagt der Messerschmied, der allerdings – die Betonung liegt auf noch – nicht gravieren kann.

GEPFLEGTE MESSERTRADITION

„Europa hat eine gute Messertradition, aber die japanische hat sich mit guten Stählen und Geometrien sehr viel früher beschäftigt. Man kann über das Messerschmieden von den Japanern sehr viel lernen. Ich habe mich ein bisschen eingelesen, bin aber wahrscheinlich in meinem Wissen darüber erst relativ am Anfang“, meint Sierck, der gut zwei Dutzend Bücher über Messer am Schreibtisch liegen hat, die noch darauf warten, eingehend studiert zu werden. Gefragt, welches seiner Messermodelle ihm besonders gefällt, holt der junge Messerschmied aus: „Ich fertige das Jagdmesser ‚Open Force‘ mit einem Griff aus Mooreiche, zwischen fünf- und siebentausend Jahre alt, und damit sehr rustikal. Zur Klinge und zum Design passen aber auch modernere Griffmaterialien. Ich mag rustikale Messer mit Holzgriff, sehe in der heutigen Zeit jedoch Kunststoffe, die pflegeleichter, hygienischer und praktischer sind, eher im Vorteil. Das Open Force mit modernerem Griffmaterial wäre wohl mein ideales Messer, oder mein Küchenmesserdesign ‚String‘ aus Kohlenstoffstahl, der zwar sehr hart, aber nicht rostfrei ist. Das hat den Vorteil, dass es zum einen eine hohe Schärfe und Schnitthaltigkeit*) aufweist und sich zum anderen Geometrien schleifen lassen, die mit einem pulvermetallurgisch hergestellten Stahl nicht möglich sind. In Kombination mit einem modernen Griffmaterial ergibt sich ein zwar pflegeintensives, aber sehr hochwertiges und universell einsetzbares Messer für die Küche.“ Pflege ist ein Thema, dass von den allermeisten Messerbesitzern sträflich vernachlässigt wird. Mitunter wandert ein Messer auch schon einmal in den Geschirrspüler, messertechnisch ein Desaster. Viel besser ist es, das Messer unmittelbar nach Gebrauch mit lauwarmem Wasser von Hand abzuwaschen und anschließend gut abzutrocknen. Holzgriffe lassen sich zudem gut mit Speiseöl – etwa Oliven- oder Rapsöl – behandeln. Klingen aus Kohlenstoffstahl *Schnitthaltigkeit: Widerstand der Schneide gegen Abnutzung durch mechanische, thermische und chemische Einflüsse. Sie beschreibt, wie lange eine Klinge scharf bleibt.

49 brauchen sowieso eine regelmäßige Ölung, damit sie nicht korrodieren. Dafür gibt es spezielle Öle. „Ein gut gepflegtes Messer hält ewig“, sagt Olaf Sierck. Das relativiert die im Vergleich zum billigen Industrieprodukt höheren Anschaffungskosten handgefertigter Messer. Das Schleifen sollte man, sofern man nicht ganz genau weiß, was man tut, eher einem Profi überlassen. Zum Beispiel Olaf Sierck, der praktischerweise auch ein Schleifservice anbietet.

JEDEM ZWECK SEIN MESSER

„Ein Messer sollte prinzipiell schneiden, es muss gut und sicher in der Hand liegen. Das ist das wichtigste. Die Frage ist aber auch, was es denn schneiden soll. Gemüse, Fleisch, Holz?“, sagt Sierck. Beiläufig bemerkt der Messerschmied, dass ein Brotmesser Brot niemals so gut schneiden könne wie ein gutes Küchenmesser: „Ein Brotmesser ist nur deshalb entstanden, weil viele Leute mit einem scharfen Messer nicht umgehen können. Ein Wellenschliff hat keinerlei Vorteile, damit kann man Brot höchstens sägen.“ Hübsch auszusehen alleine genügt auch nicht, im Zweifel geht für Olaf Sierck Praktikabilität sogar über Design, im Idealfall verbinden sich beide Elemente. Das Messer ist wohl das perfekte Beispiel für ein Werkzeug, dessen Form weitestgehend seiner Funktion folgt. Irgendwann möchte Olaf Sierck von seinem Handwerk leben. Bis es so weit ist, geht der junge Mann nach der Arbeit bzw. Ausbildung in seine Werkstatt, um noch ein paar Stunden anzuhängen und seiner messerscharfen Leidenschaft nachzugehen. „Jede Stunde, die ich hier an meinen Messern arbeite, ist eine Investition in meine Zukunft“, sagt er.


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DIE KÜCHE IST ZUM TANZEN DA

Vom Essen, Trinken und Genießen.

LA VITA É BELLA

Neben einem guten Olivenöl darf in der Küche auch ein Balsamico nicht fehlen. Eine feine Variante ist dieser Balsamico di Modena mit Himbeeren, die für einen schönen Geschmackstwist sorgen. 250 ml um 14,60 Euro im Onlineshop von Suwi Zlatics Suwine Gourmet Play Store. www.suwine.at

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BLACK BEAUTY

Essen macht sich ja selten von allein. Und zum Kochen braucht’s ordentliche Messer. Wir empfehlen die Serie „Darkline“ von Tyrolit Life, die das Unternehmen in Zusammenarbeit mit dem Werkzeughersteller Stubai und drei österreichischen Spitzenköchen kreiert hat. Weil sich Tyrolit bekanntermaßen mit Schleifmitteln beschäftigt, sind die schwarzen Schönheiten quasi selbstredend messerscharf, dazu leicht und liegen perfekt in der Hand. Erhältlich in sechs Varianten ab 249,90 Euro unter www.tyrolitlife.com.


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GIB DEINEM LEBEN EINEN GIN TAKE A BREATH

Der Dekanter „Mystique“ von Zalto ist perfekt für Rotweine, die viel Luftkontakt brauchen, um sich zu entfalten. Volumen: 1.900 ml, um rund 100 Euro bei mg interior.

Gins schießen ja grad wie Schwammerln aus dem Boden, aber nicht jeder davon darf auch bei uns ins Gläschen. Der Premium Dry Gin „Li_Ax Botanica“ von Gottardi darf, wenngleich ihm ein Tonic als Partner guttut. Der Gin ist ein Gemeinschaftsprojekt von Elisabeth (Spitzname Lisa) und Alexander Gottardi – daher der Name – und der Bootleggers Manufaktur. Die obligatorischen Wacholderbeeren haben Marillen, Waldhonig, Süßholzund Angelikawurzel zur Seite bekommen, zusätzlich wurde der Gin mit dem Blauburgunder Gottardi Reserva infusioniert.

Als Signature Drink empfehlen die Macher den „Sevilla Sunrise“, auch wir sind Fans seit dem ersten Schluck.

ILLUSTRE GASTGEBER Mit dem Hype um das Kochen steht immer mehr der gedeckte Tisch im Mittelpunkt. Das war unter anderem der Anlass für den Callwey Verlag, den DINEUS, den großen Preis der Tischkultur, ins Leben zu rufen, der heuer zum dritten Mal vergeben wurde. Die von Herstellern rund um die Tischkultur eingereichten Produkte, Designs und Innovationen wurden von einer hochkarätigen Jury aus Experten, Designern und unabhängigen Industrieund Medienvertretern der Branche bewertet und prämiert. Zum ersten Mal konnten heuer auch Interessierte mittels Onlinevoting mitstimmen. Das dazugehörige Jahrbuch präsentiert die aktuellsten Trends der Tischkultur mit persönlichen Homestories bekannter Persönlichkeiten wie Barbara Becker oder Cornelia Poletto, die auch gleich praktische Gastgebertipps zu verschiedenen Themen geben. Denn Tischkultur bedeutet so viel mehr als Kochen und Essen: Herzlichkeit, Passion und eine Prise Lässigkeit braucht es auch. In gewohnter Callwey-Manier ist das Buch randvoll mit stylischen Bildern, verpackt in ansprechendem Layout. Tischkultur, Julia Dettmer, Callwey Verlag, 176 Seiten, EUR 46,30

SEVILLA SUNRISE Z U TA T E N :

40 ml Gottardi Gin 20 ml Blutorangensaft Fentimans Mandarine & Sevilla Orange SO WIRDS GEMACHT:

Alle Zutaten in einem Longdrinkglas auf Eis verrühren und mit Mandarinenstücken und frischer Zitronenverbene dekorieren.

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KÄFFCHENZEIT

Coffee is a hug in a mug: Kürzlich ist uns jener von Kaffeewunder in die Hände gefallen und wir können ihn vollumfänglich empfehlen. Der Kaffee entspringt einer Familienrösterei aus Salzburg, wird im Single-BlendVerfahren schonend in zwei Graden (Italian & French) geröstet und in nachhaltiger Kraftpapierverpackung in vier Sorten angeboten. 500 g ab 12,50 Euro unter www.kaffeewunder.com (auch für Firmen und Gastro).

ES BRAUT SICH WAS ZUSAMMEN

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ICE, ICE, BABY

Eis geht eigentlich immer. Die Mädels von Veganista zeigen, dass das auch vegan super funktioniert. Verschiedene Sorten um je 5,99 Euro bei Spar.

Als „Edelsud“ preisen die Jungs von der Privatbrauerei Geigenseer rund um Braumeister Bastian Stolz ihr gleichnamiges Bier an. Und nehmen damit ihren Mund nicht zu voll, denn tatsächlich kann sich das Bier aus dem Osttiroler Defereggental sehen, riechen und vor allem schmecken lassen. Das güldene Brauwerk mit seinen 4,9 Prozent Alkoholgehalt ist als Märzen angelegt und überzeugt durch Süffigkeit und Vollmundigkeit – für Sie gekostet! www.geigenseer.at

PORZELLANGESCHICHTEN

Zu einem gelungenen Essen gehört ein schön gedeckter Tisch. Die Porzellanfiguren von räder Design eigenen sich als Vase und Kerzenhalter gleichermaßen. Am wohlsten fühlen sie sich als Grüppchen. Erhältlich in verschiedenen Größen ab 16,95 Euro im APFIs.

IN DER VIELFALT LIEGT DIE WÜRZE

Zugegeben, das reimt sich nicht so toll wie das Originalzitat, trifft den Inhalt dieser Box aber bei weitem besser. Im Probiermix „Würz dich um die Welt“ von Sonnentor finden sich zehn verschiedene Gewürze aus der ganzen Welt, im Rezeptheftchen die passenden Inspirationen. 5,49 Euro. Einen Shop gibt es zum Beispiel in der Museumstraße in Innsbruck.


THERESE MÖLK

SCHMECKT ALLEN

G

enießen mit gutem Gewissen: Die Bäckerei Therese Mölk bezieht bereits über 94 Prozent der Rohstoffe von regionalen Partnern und Bauern aus Tirol und Österreich. Knapp 30 Bio-Bäuerinnen und Bio-Bauern bauen für Therese Mölk Getreide in Tirol an, das in der Wieshofer Mühle in St. Johann vermahlen wird. Auch der Topfen kommt aus der Region, die Eier aus Österreich und Freilandhaltung. Durch diese stark regionale Ausrichtung bleibt die Wertschöpfung im Land und der transportbedingte CO2-Ausstoß möglichst gering. Seit Jänner 2022 ist die Bäckerei Therese Mölk auch Klimabündnis-Betrieb. Brot der Bäckerei Therese Mölk tut jedoch nicht nur der Umwelt und der Region gut, sondern auch den Konsumenten. Die langzeitgeführten Backwaren sind leichter verdaulich, geschmacklich intensiver und länger haltbar. Und die Produktvielfalt ist riesig:

Der Umwelt, weil 94% der Zutaten aus der Region kommen. Der Region, weil die Wertschöpfung im Land bleibt. Dem Land, weil das schmackhafte Brot aus einem Klimabündnisbetrieb kommt. Dem Bäcker, weil sein Handwerk zählt. Und uns allen, weil wir es mit gutem Gewissen genießen können.

© PATRICK SARINGER

In der Backstube der Bäckerei Therese Mölk, einem Produktionsbetrieb der Firma MPREIS in Völs, wird pures Brot ohne künstliche Zusatzstoffe, Farbstoffe oder Emulgatoren nach traditionellem Bäckerhandwerk gebacken.

Therese Mölk ist längst nicht nur mehr durch ihre Vollkornbrotspezialitäten, ihr klassisches Frühstücksgebäck und ihre unvergleichbaren Krapfen- und Kuchenvariationen, die bei Baguette erhältlich sind, bekannt. Auch in die Tiefkühltruhen von MPREIS haben die Bäckerei- und Konditoreiwaren Einzug ge-

halten, wo sich pures Brot zum Fertigbacken für daheim findet, außerdem Süßwaren wie Thereses Sachertorte, Thereses Apfelstrudel oder Thereses Marillen- und Topfenknödel. Alle Informationen zur Bäckerei Therese Mölk und den Produkten gibt’s unter www.therese-moelk.at. PR


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SCHWARZES GOLD

Suwi Zlatic ist nicht nur Experte in Sachen Wein und Sake, er kennt sich auch mit Trüffeln aus. Unter dem Label „GENIUS tartufi“ gibt es eine Reihe an wunderbaren Produkten – unter anderem Perlen vom schwarzen Wintertrüffel. Optisch erinnern sie an Kaviar, geschmacklich bilden sie das i-Tüpfelchen auf vielen Speisen. Um 26,90 Euro im Onlineshop unter www.suwine.at.

URLAUBSFEELING

Salz und Pfeffer braucht’s in jeder Küche. Und weil die recht oft zum Einsatz kommen, macht es durchaus Sinn, sie in schöne Mühlen zu füllen, damit man beim Kochen stets Freude hat. Außerdem machen die auch am Tisch eine gute Figur. „scharfe BRISE“ und „meer SALZ“ von räder Design sorgen auch gleich für Urlaubsstimmung. Um je 34,95 Euro gesehen im APFIs.

PURER GESCHMACK

Die geschälten – gelben! – Tomaten von Marzanella haben es uns angetan und das nicht nur, weil sie im pinken Vintagelook daherkommen. Die sind mit ihrer angenehmen Süße richtig, richtig gut. Das Döschen bekommen Sie nebst anderen (italienischen) Delikatessen um 2,50 Euro im Resort in Innsbruck.

SCHOKOLIEBE

Beim Franzosen in der Markthalle sind wir kulinarisch schon oft hängen geblieben. Seit Ende des letzten Jahres gibt’s dort auch echte französische Schokolade. Die ist nicht nur supergut, sondern hat auch eine künstlerisch-lässige Verpackung bekommen. Erhältlich in verschiedenen Varianten sowie als Box mit 16 kleinen Täfelchen. 9 Euro.

MORGENESSEN

Für viele ist das Frühstück die wichtigste Mahlzeit des Tages. Mit den Breakfast Bowls von Foodspring startet man gleich gut in den Tag. Verschiedene Geschmacksrichtungen, 450 g um 19,99 Euro. www.foodspring.at

NOBLESSE

Kaviar ist definitiv kein Produkt für jeden Tag, soll es jedoch mal was ganz Besonderes sein, empfehlen wir den Alpenkaviar von Oona Caviar aus der Schweiz. Das Tropenhaus Frutigen kombiniert auf einzigartige Weise tropisches Ambiente mit Fischzucht und alpiner Umgebung. Die 50-g-Dose kostet rund 100 Euro, erhältlich ist sie im Fruchthof.


© INGE PRADER

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DER FRÜHLING TREIBT’S BUNT Mit dem Erwachen der Natur wird unser Leben drinnen wie draußen wieder farbenreich. Im TIROLER EDLES ist Farbe sowieso Programm. TAFELFREUDEN I

TAFELFREUDEN II

Geschirr mag ein alltäglicher Gebrauchsgegenstand sein, doch es kann so viel mehr. Denn wie wir wissen, isst das Auge mit. Dieser Überzeugung folgt die Keramikerin Dagmar Eder aus Lienz in Osttirol. „Weil jeder anders isst“, ist auch jedes Stück aus ihrer Werkstatt ein Unikat. Besonders soll es sein und schön, das Geschirr, weil es Wertschätzung bedeutet: sich selbst, den Gästen und dem Essen gegenüber. Neben den edlen Stücken von Dagmar Eder gibt es im TIROLER EDLES auch Porzellan vom Innsbrucker Thomas Berktold, Keramik aus Südtirol von Karl Heinz Malfertheiner, Glasschönheiten des gebürtigen Inzingers Robert Comploj und einzigartige Holzschalen des Natterer Drechselgenies Walter Trampusch.

Wo Geschirr mit Stil ist, sollte feines Gewebe nicht fehlen. Von Hand gewebte Tischsets und Servietten gehören dabei zur ersten Klasse der Tischwäsche. Im TIROLER EDLES vertreten sind Werkstücke von Regina Knoflach, die in Igls ihre Handweberei betreibt, sowie von Herman Kühebacher aus Niederdorf im Südtiroler Pustertal, der das überlieferte Handwerk der Weberzunft seit Jahrzehnten hochhält.

TAFELFREUDEN III

Doch was wäre der Tisch ohne kulinarischen Genuss, Ostern ohne das Nest und was das Leben ohne Süßes hintennach? Für alle diese Lebensangelegenheiten gibt es im TIROLER EDLES eine Antwort – unter anderem in Form von Schokolade! PR

TIROLER EDLES Seilergasse 13, 6020 Innsbruck Tel.: 0512/582393 shop@tiroleredles.at Öffnungszeiten: Mo. bis Fr. von 10 bis 18 Uhr Sa. von 10 bis 15 Uhr

Onlineshop: www.tiroleredles.at


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Freundschaft „Es ist keine gute Küche, wenn sie nicht aus Freundschaft zu demjenigen, für den sie bestimmt ist, gemacht wurde“, befand Paul Bocuse, und beim Kochen kannte er sich bekanntermaßen aus. Na denn: Ran an den Herd.

PURE FRISCHE ANDREAS CAMINADA AT V E R L A G , 2 4 0 S E I T E N , E U R 3 6 , 0 0

P U R A PA S S I O N E

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CLAUDIO DEL PRINCIPE AT V E R L A G , 2 4 0 S E I T E N , EUR 30,80

MAGIC FOOD MAURO BERGONZOLI & FRANZISKA GRÄFIN FUGGER VON B A B E N H A U S E N , C A L LW E Y V E R L A G , 208 SEITEN, EUR 39,95

Der Künstler und seine Lebenspartnerin verzichten seit einigen Jahren komplett auf tierische Produkte, Zucker und Gluten und haben 77 Rezepte aus ihrem reichen Fundus in diesem Buch zusammengetragen. Buntes und Schmackhaftes für Körper, Geist und Seele.

Von der Mama schmeckt’s halt doch am besten, deshalb hat Texter, Storyteller und Kochbuchautor Claudio Del Principe 100 Rezepte von den Müttern (Mamma Luisa und Mamma Lina) seiner Freunde Cemal und Maurizio in ein Buch gepackt. Es ist die Wiederentdeckung der Einfachheit der italienischen Küche und gerade deshalb so gut. Puristisches Soulfood für jeden Tag sozusagen, gekocht und authentisch fotografiert vom Aufschreiber der Rezepte und mit MammaGeheimtipps ergänzt.

Dreisternekoch Andreas Caminada bringt mit „Pure Frische“ sein drittes Herz-Buch heraus und widmet sich darin vollumfänglich der vegetarischen Küche. Er zeigt damit, wie köstlich und vielfältig das Kochen ohne Fleisch sein kann, und liefert dazu Rezepte, die wirklich jeder nachkochen kann. Manchmal braucht’s einfach nur eine Inspiration.


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AU S G E G R A B E N CLAUDIA STEINSCHNEIDER & U T E S T Ü C K L E R - S AT T L E R AT V E R L A G , 2 0 0 S E I T E N , E U R 3 0 , 8 0

Es gibt Gemüsesorten, von denen hat man noch gar nie gehört, oder man kennt sie vom Hörensagen, weiß aber nicht, was man damit anstellt. Dieses Buch beantwortet viele Fragen rund um alles, was unter der Erde verborgen liegt, und zeigt gleichzeitig, wie man es selbst anbaut. Neben Rezepten findet sich darin richtig viel Info zum Knollengemüse.

TOPINAMBURCREMESUPPE Z U TA T E N F Ü R 2 P E R S O N E N :

D O L C E I TA L I A D A N I E L A & F E L I X PA R T E N Z I GERSTENBERG VERLAG, 160 SEITEN, EUR 26,00

Italien ist bekannt für seine Dolci, die dort in den unterschiedlichsten Formen und Geschmäckern daherkommen. In diesem Buch versammelt sich der gesamte kulinarische Süden. Die Optik ist da und dort etwas gewöhnungsbedürftig, das tut der Lust auf Süßes aber keinen Abbruch.

1 TL Zitronensaft 500 g Topinambur 1 Zwiebel 2 EL Pflanzenöl 1 Schuss Weißwein 2 EL Reis 1.300 ml heiße Gemüsebrühe 3 EL Sahne (Rahm) oder Kokosmilch Salz, Pfeffer aus der Mühle geriebene Muskatnuss nach Belieben SO WIRDS GEMACHT:

1E ine Schüssel Wasser mit etwas Zitronensaft

MORGENSTUND C O N S TA N Z E G U H R , G E R S T E N B E R G V E R L A G , 128 SEITEN, EUR 22,00

bereitstellen. 2D ie Topinamburknollen unter fließendem Wasser mit einer Gemüsebürste säubern. Sie müssen nicht geschält werden, allerdings wird die Suppe etwas heller, wenn man sie schält. Die Knollen in grobe Stücke schneiden und bis zur weiteren Verwendung im Zitronenwasser einlegen, damit sie sich nicht verfärben. 3D ie Zwiebel schälen, grob schneiden, im Öl anschwitzen und mit einem Schuss Weißwein ablöschen. Die Topinamburstücke und den Reis dazugeben und mit der heißen Gemüsebrühe aufgießen. Die Suppe so lange kochen, bis Gemüse und Reis weich sind. 4Z um Schluss die Sahne oder Kokosmilch zugeben, salzen, pfeffern, nach Belieben mit Muskatnuss verfeinern und fein pürieren.

TIPPS: Der Start in den Tag beginnt für viele mit einem guten Frühstück. Constanze Guhr kombiniert in ihrem Buch Rezeptideen mit Tipps und Ritualen für einen gelungenen Morgen und weil sie praktischerweise auch Illustratorin ist, hat das Buch ein ganz zauberhaftes Design bekommen.

• Ein paar dünne Scheiben Topinambur in heißem Öl frittieren und damit die Suppe garnieren – das sieht dekorativ aus und schmeckt hervorragend. • Die Suppe nach Belieben beispielsweise mit Knoblauchsprossen garnieren, auch frische Petersilie passt geschmacklich sehr gut dazu.

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NICHTS ALS NATUR UND KULTUR „Kommen Sie zu uns – wir haben nichts!“ TEXT: MARIAN KRÖLL

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Buch-Herausgeber Josef Schett erkannte schon vor 30 Jahren das Potential von Naturmaterialien für den Wohnbereich und gründete aus dem Bergbauernhof seiner Familie das Unternehmen Villgrater Natur.


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it dieser einen Sentenz hat ein renommiertes deutsches Medium 2005 die Quintessenz des Villgratentals zugleich erfasst und doch völlig verfehlt. Das pittoreske Villgratental wurde damals medial zur alpinen Variante des gallischen Dorfs hochgejazzt, das sich einer expansionsfreudigen Wintertourismusindustrie hartnäckig verweigert und dadurch zum Skitouren-, Ursprünglichkeits- und Nachhaltigkeits-Dorado geworden ist. Das Villgratental ist arm und reich zugleich. Arm an jenen nicht ausschließlich positiven Nebenwirkungen, die der Massentourismus in Tirol mit sich gebracht hat, und reich an Kultur, Handwerk und Geschichte. Das erstaunliche Buchprojekt Villgrater Natur – Villgrater Kultur hat ein Schlaglicht auf diesen Reichtum geworfen. „Unberührt vom Tosen der touristisch erschlossenen Alpenwelt, konserviert das Villgratental nahezu unverändert das ebenso beschauliche wie beschwerliche Dasein längst vergangener Zeiten. Das soll nach dem erklärten Willen seiner Bewohner auch so bleiben. Jahrhundertealte Bräuche und Kulturwerte haben sich in der Abgeschiedenheit des Tales ebenso erhalten wie eine intakte, wenn auch übermächtige und bisweilen lebensbedrohliche Natur“, wird im Klappentext angeteasert, was zwischen den Buchdeckeln auf fast 400 Seiten auch formidabel eingelöst wird. Der Detailgrad des Buches ist beachtlich, es ist nichts weniger als ein reich bebilderter Parforceritt, der unter anderem durch Kapitel führt, in denen es um die Historie, Namenwelt, Elementarereignisse, touristische Aneignung der alpinen Kulisse, die drei Almdörfer und nicht zuletzt das Schaf als Kulturträger geht. Herausgeber des Buches sind der Unternehmer Josef Schett und der Ethnologe Andreas Rauchegger. Ersterer kultivierte mit seinem Unternehmen Villgrater Natur das beinahe ausgestorbene Handwerk der Wollverarbeitung und hauchte ursprünglichen Produktionsprozessen neues Leben ein, in Zweiterem fand Schett den idealen Autor und Ethnologen, um die bisher mündlich überlieferten Geschichten

Es gibt im Villgratental nicht etwa nichts, sondern von manchem weniger. Und manchmal ist gerade dieses Weniger ganz gewiss mehr. aus dem und über das Tal wissenschaftlich aufzubereiten und für die Nachwelt in die Schriftform zu überführen.

WO WENIGER MEHR IST

Franz Fischler, von dem das Vorwort stammt, gibt den Villgratern etwas mit auf die Reise, was freilich für den gesamten alpinen Raum gelten darf: „Es gibt wirklich keinen plausiblen Grund, den Alpenraum von vorneherein zu einer zweitklassigen Region zu erklären. Worauf es ankommt, ist, Lebensformen und Sozialmodelle zu entwickeln, die auf die Besonderheiten des alpinen Raumes abgestimmt sind, und nicht einfach urbane Lebensmodelle zu kopieren.“ Davon sind die Bewohner des Villgratentals nachweislich weit entfernt, schreiben diese doch seit Jahrhunderten ihre eigene Geschichte, ohne sich groß um das zu kümmern, was in urbanisierten Gegenden des Landes für richtig und maßgeblich gehalten wird. So hat man es geschafft, manchem unvermeidlich scheinenden Trend bis heute zu entgehen und stattdessen auf die Dinge zu setzen, die besser zur eigenen Geschichte, Kultur, kurzum zur eigenen Identität passen. Selbstläufer ist das freilich keiner, wie Andreas Rauchegger beschreibt: „Auf Urlauber und Tagesgäste übt dieser anthropogene Flecken einen großen Reiz aus, geprägt von gepflegten Fluren und ebenso schmucken Höfen und Almhäusern, die Ergebnis und

Ausdruck von bodenständigem Handwerk und traditioneller Baukultur sind. Was für die Einheimischen alltäglich und nach wie vor mit beträchtlichem Arbeitsaufwand und Verzicht verbunden ist, bleibt den Kurzbesuchern und Urlaubsgästen als malerisch und authentisch in Erinnerung.“

VILLGRATER NATUR – VILLGRATER KULTUR Gestützt auf die Forschungen namhafter Wissenschaftler – Ethnologen, Linguisten und Historiker – wie auch auf die Erinnerungen der Menschen Villgratens, vermittelt dieses Buch einen umfassenden Blick auf Geschichte, Lebenswelt und Landschaft dieses einzigartigen alpinen Kleinods.

380 Seiten inkl. Bildmaterial. Zu bestellen um 49,90 Euro unter www.villgraternatur.at

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MIT EINEM GUTEN BUCH IST ALLES HALB SO SCHLIMM! Laubwald, Nadelwald, Mischwald, Regenwald … Unser liebstes Geräusch ist definitiv das Rascheln im Blätterwald, wenn es samtig knistert beim Umblättern der Buchseiten. Es klingt ein wenig wie trockenes Laub, auf das man drauftritt, oder nasser Schnee, der vom Dach rutscht. Vielleicht auch wie der Flügelschlag eines Vogels, wenn er dabei nicht zwitschert. Lesen ist immer ein bisschen wie reisen im Kopf.

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E I N S C H ÖN E R E R S C H L U S S BEKIM SEJRANOVIC, FOLIO VERLAG, 304 SEITEN, EUR 22,00

Ein Bosnier setzt sich nach Oslo ab und wird dort Universitätslektor und Norwegisch-Lehrer. Eine schöne, autobiografisch angelehnte Geschichte über ein Leben von sich weg, um letztlich wieder bei sich anzukommen. Aus dem Bosnischen übersetzt von Klaus Detlef Olof, der aus guten Gründen den Österreichischen Staatspreis für literarische Übersetzung erhalten hat.

B E I DE N TA N N E N L E N Z K O P P E L S TÄ T T E R , K I E P E N H E U E R & W I T S C H , 336 SEITEN, EUR 12,00

S TA D T W I L DP F L A N Z E N Ein Mord im Südtiroler Sarntal und der siebte Fall für Commissario Grauner, ermittelt wird in Gourmetkreisen. Tot ist die Restaurantkritikerin Carla Manfredi, gestorben unter mysteriösen Umständen. Detail am Rande: Autor Lenz Koppelstätter ist gerngesehener Gast im Restaurant Terra, zufälligerweise ebenfalls gelegen im Sarntal und geführt von Heinrich und Gisela Schneider und deren Mann Karl Manfredi (!). Einen Besuch dort können wir übrigens vollumfänglich empfehlen, weil das kulinarische Erlebnis echt grandios ist.

MU T T E R S P R AC H E MADDALENA FINGERLE, FOLIO VERLAG, 180 SEITEN, EUR 22,00

Paolo Prescher ist besessen von Worten, deshalb machen sie ihm auch das Leben schwer, obwohl es eigentlich ganz leicht sein könnte. Autorin Maddalena Fingerle indes beherrscht die Worte, schreibt mal ausgedehnt, mal rasant, mit Ironie und ohne. So sehr ihr Protagonist am Verfall der Sprache verzweifelt, so sehr ist das Buch eine Verneigung davor.

J O N A S F R E I , AT V E R L A G , 352 SEITEN, EUR 29,00

Kleine Pflanzenkunde für Städter, denn wer sagt, dass nicht auch der urbane Raum von Natur aus grün und bunt sein kann. Das Buch nimmt mit auf 52 Reisen (also für jede Woche des Jahres) in die städtische Pflanzenwelt und beschreibt typische Wildpflanzen, wie sie in den Städten spontan wachsen.

MO S T BA RON E HELMUT SCHARNER, GMEINER VERLAG, 316 SEITEN, EUR 14,50

Provinzkrimis haben ihren eigenen Charme. Irgendwie sind sie der Koriander unter den Büchern – entweder man liebt sie, oder man hasst sie. In „Mostbarone“ nimmt Helmut Scharner den Leser jedenfalls – man könnte es erahnen – mit ins niederösterreichische Mostviertel, wo es mit einem Erschlagenen beginnt und ein weiterer Mord folgt, sehr zum Missfallen von Major Brandner.

L I K E S T D U N O C H ODE R L E B S T D U S C H ON ? CHRISTINA FEIRER K R E M AY R & S C H E R I AU , 176 SEITEN, EUR 22,00

DI E E I S TAU C H E R K AS K A B RY L A , R E S I D E N Z V E R L AG , 3 2 0 S E I T E N, E U R 2 4 , 0 0

Drei Außenseiter, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten, finden in ihrer Schulzeit zusammen und bilden die unzertrennlichen „Eistaucher“, die durch eine schreckliche Tat für immer aneinandergebunden sind. Ein Buch über Rache, die Ursache von Radikalisierung und gleichzeitig ein Plädoyer für Solidarität. Kaska Bryla hat dafür eine spannende Erzählweise gefunden, nicht nur in der Sprache, sondern auch in der Form, indem sie Vergangenheit und Gegenwart kapitelweise abwechselt.

Dass das Smartphone mittlerweile einen wesentlichen Teil unseres Tages bestimmt, ist unbestritten. Dass diese Entwicklung nicht guttut, auch. Digital-Detox-Coach Christina Feirer zeigt, wie ein achtsamerer Umgang damit funktionieren kann, ohne dabei den Zeigefinger zu erheben. Für einen Weg in eine selbstbestimmte digitale Zukunft.

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„Meine Bedenken, dass die Gäste wellwasser® nicht akzeptieren, waren vollkommen unbegründet. Ganz im Gegenteil. Die beste Investition seit Jahren.“ Thomas Hackl Hotel Goldener Adler, Innsbruck

„Mit dem Um- und Neubau hat sich das wellwasser® Konzept angeboten. Im Nachhinein betrachtet - ich hätte mich schon früher dafür entscheiden sollen.

„ Unser Qualitätsanspruch ist sehr hoch, umso mehr freut es uns, dass wir mit wellwasser® unser heimisches Quellwasser unseren Gästen anbieten können.

Roland Haslwanter Hotel Habicher Hof , Ötz

Nachhaltig und frisch!“

wellwasser® ist so einfach und immer frisch vom Hahn, pur und zum Mixen, ALLE sind glücklich und zufrieden mit dem guten wellwasser® Devta Ghamal Bonsai Sushi Bar & Cafe Bar Restaurant Hungerburg

wellwasser® Partnerbetriebe:

Gaby und Alexander Struth Hotel – Gasthof Blaue Quelle, Erl

Ich muss dankbar für das wellwasser® Konzept sein. Kann nicht mehr dazu sagen. Ich spare Platz, Arbeit, Zeit & Geld in meinen Lokalen und habe mit wellwasser® das beste Getränk! Dil Ghamal Sensei Sushi Bar, Innsbruck Momoness – Taste of Nepal, Innsbruck


„besuche mich und gewinne“ 30x je 1 wellwasser® Karaffe mit einer Edelstahlkugel 3x je 2 Nächte für zwei Personen in einem wellwasser® Hotel in Tirol

Frisch – rein – mineralhaltig

„Mit wellwasser® still und perlend bieten wir unseren Gästen ein top regionales Produkt von höchster Qualität an - während wir gleichzeitig auf unsere Umwelt achten und unseren CO2 Abdruck verringern.“

und so geht’s:

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solltest du dich in einem wellwasser® Partnerbetrieb befinden - schieß ein foto mit Karaffe… und schick es mit dem Namen des Betriebes an folgende Mailadresse: office@wellwasser.com Einsendeschluss ist der 31. März 2022, Gewinnbedingungen unter

wellwasser® – umweltfreundlich, keine Transportwege, kein Plastik, Wegfall von Kühlung, Lagerung und Entsorgung, keimfrei gefiltert, natürlicher Mineralstoffgehalt


WIESE FÜR BRILLE

eco.life

Wiederkehrende eco.nova-Leser wissen, dass wir große Fans der Brillen der steirischen Marke Andy Wolf sind. Und jetzt sogar noch ein bisserl mehr, denn mit der neuen Kampagne „Grow with us“ rekultiviert das Unternehmen für jede verkaufte Brillenfassung einen Quadratmeter Wildblumen in Österreich. Verschiedene Modelle nebst perfekter Beratung gibt’s in Tanja Schaffenraths Sehenswert in Wattens.

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© STEPHANIE PFÄNDER

ALLES GUTE ZUM ALLTAG Man muss die Tage feiern, wie sie fallen: Hüpfen Sie rein ins (Mode-)Vergnügen.


eco.life

AUF LEISEN SOHLEN In den superfeinen Ledersneakers von Hogan geht man wie auf Watte. In verschiedenen Designs um je 319 Euro gesehen bei Schmitt & Lair in Innsbruck.

KLEIDSAM

Das Seidenkleid von Dorothee Schumacher sorgt mit seinem Taillengürtel und feinfließenden Formen für eine elegante, feminine Silhouette. Um 695,90 Euro erhältlich im by Fink’s in Innsbruck.

NIMM MICH MIT LUST AUF SOMMER

Die Jeansjacke von CREAM aus Dänemark (129,90 Euro) können wir uns ganz besonders gut auf Festivals vorstellen. Sie macht aber natürlich überall eine gute Figur. Die Jacke finden Sie nebst vielen anderen coolen Outfits bei KAMINSKY Schmuck_Fashion_Concept in Hall.

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SCHUHBIDU

Ob Casual oder Business: Sneakers sind mittlerweile absolut salonfähig geworden und Best Buddys in jeder Lebenslage. Die Schuhe von Copenhagen Studios sind aus superweichem Leder und werden in Italien gefertigt. Verschiedene Modelle um 169,90 Euro gesehen bei Petra Kaminsky in Hall.

NATURMÄDL

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Das Baumwollshirt „Girl Pow(d)er“ ist perfekt für alle starken Mädels, die gern im Schnee unterwegs sind. Sitzt superfein, das Blau gibt schon beim Überziehen Power. Um 39,90 Euro in den Tirol Shops in der Innsbrucker Maria-TheresienStraße und am Burggraben (Innsbruck Tourismus) oder unter www.tirolshop.com.

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SCHNUTENPULLI

Vermutlich wird uns die gute alte Maske noch ein bisserl begleiten. Stylische FFP2-Modelle gibt’s von KAZE Origins. Zugegeben, die sind nicht ganz günstig, sehen aber echt gut aus. In vielen schönen Farben um je rund fünf Euro gesehen bei Petera und im Resort in Innsbruck.

ENTSPANNT EUCH! 66

Einfachheit ist nicht das Gegenteil, sondern die Abwesenheit von Komplexität. Und so wird’s auch bei Männern modisch wieder unkomplizierter. T-Shirt von Simon Gray um 89,90 Euro gesehen bei Schmitt & Lair in der Innsbrucker Bürgerstraße.

SMILE

So genannte EnvelopeBags sind schon seit Längerem die Must-haves überhaupt. Salopp unterm Arm geklemmt machen sie quasi alles mit. Im APFIs haben wir ganz entzückende Samtvarianten von sorbet island gesehen – passend zum Smiley-Geburtstag auch in einer SMILE-Version. Zaubert sofort ein Lächeln ins Gesicht. Je 58,95 Euro.

ANKER LICHTEN

Coblens-Brillen sind in ihrer puristischen Ausführung richtig lässig und begegnen dem Leben mit einem Augenzwinkern. Modell „Anker“ aus der Kollektion „Schifffahrtsstraße“ kostet rund 450 Euro und ist im Sehenswert in Wattens käuflich zu erwerben.

AUTOBAHN / KINDERSITZ

Wie genau die Brillenmarke Coblens auf ihre Kollektions- und Modellnamen kommt, wissen wir nicht. Was wir aber wissen, ist, dass die Fassungen verdammt gut aussehen. Eines unserer aktuellen Favourites ist das Modell „Kindersitz“ aus der Serie „Autobahn“. Zu haben um rund 400 Euro im sehenswerten Sehenswert in Wattens.

KLOTZEN, NICHT KLECKERN

Die einen riskieren eine dicke Lippe, wir haben lieber dicke Sohlen. Zugegeben, die rosafarbene Variante von Copenhagen Studios ist nichts für schwache Nerven. Erhältlich bei Petera am Eingang zu den Rathaus Galerien. 229 Euro.


InnsbruckerStr. Str. 22 22 ·· A-6100 A-6100 Seefeld Tirol Innsbrucker Seefeldinin Tirol + 43 (0)5212 2317-0 · juwelier@armbruster.at 2317-0 · juwelier@armbruster.at www.armbruster.at Innsbruckerwww.armbruster.at Str. 22 22 ·· A-6100 A-6100 Seefeld Tirol Innsbrucker Str. Seefeldinin Tirol + 43 (0)5212 2317-0 · juwelier@armbruster.at + 43 (0)5212 2317-0 · juwelier@armbruster.at www.armbruster.at + 43 (0)5212

www.armbruster.at


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GUT GEWICKELT

ZUGEPICKT

Die Sohlen der Veja-Sneakers sind aus fair gehandeltem Naturkautschuk, das mintartige Matcha erinnert uns an Eiscreme. Nomnom. Und bequem sind sie auch noch. Jackpot. Veja „Recife“ mit Klett um 139 Euro bei Petera in Innsbruck.

Schals sind ein zeitloser Modeklassiker und passen eigentlich immer und überall. Die Oversize-Variante im chicen Karomuster von Faliero Sarti ist einer unserer Lieblinge. Schal „Luca“ – nebst anderen Ausführungen – gesehen bei Petera in Innsbruck um 175 Euro.

„Eleganz ist das Gleichgewicht von Proportion, Emotion und Überraschung.“ VA L E N T IN O G A R AVA NI, I TA L IENI S C HER MODE S C HÖP F ER

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SIND WIR NICHT ALLE EIN BISSCHEN RETRO?

Die meisten von uns kennen sie wohl noch aus der eigenen Kindheit, im Gegensatz zu der Version aus den 1980ern sind die aktuellen Korbtaschen von Sun Jellies jedoch aus recycelbarem Kunststoff, waschbar und langlebig. Wir freuen uns sehr, dass das APFIs die Körbe wiederbelebt hat. In verschiedenen Farben und Größen ab 24,95 Euro.


just landed @ teresa

Erlerstraße 10 . 6020 Innsbruck . Austria . T. +43 512 584860-25 Montag – Freitag 9.30 – 18.30 Uhr . Samstag 10.00 – 18.00 Uhr . www.petera.at


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EASY CHEESY

Die Herren-Slim-Fit-Cargopant von Drykorn aus TechnoStretch hört auf den klingenden Namen „Lago“ und sorgt in Kombination mit Shirt, Sneakers und Sakko für einen alltagstauglichen Easy-Look. Um 149,90 Euro im by Fink’s in Innsbruck zu haben.

KRA- BUM!

Bauchtaschen – oder wie sie heutzutage genannt werden: Bum Bags – sind nach wie vor super-in. Getragen werden sie übrigens weniger dort, wo es ihr Name vermuten ließe, sondern lässig quer über die Brust. Die Ledertaschen von O MY BAG werden fair und nachhaltig von Frauen in Indien produziert. Das Label aus Amsterdam schafft dort Arbeitsplätze und ermöglicht den Mitarbeiterinnen Aus- und Weiterbildung. Neben den Bum Bags (ca. 130 Euro) haben wir bei Petra Kaminsky in Hall noch viele weitere Handtaschen und Accessoires der Marke entdeckt.

FLAUSCHWEICH

Wir lieben Cashmere, weil es sich so wunderbar zart anfühlt auf der Haut. Der Rundhalspullover mit Seitenschlitzen von Theory schmeichelt jeder Frau. Um 335 Euro gesehen im coolen Store von Föger Woman Pure in Telfs.

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FRÜHLINGSERWACHEN

Schön langsam wird es auch im Kleiderschrank wieder luftiger. Das Kimonokleid von Falconeri gibt’s um 199 Euro, einen Shop in der Innsbrucker MariaTheresien-Straße.

ANZIEHEND

Einen gut sitzenden Wollmantel sollte jede Frau im Schrank haben. Der Mantel aus Cashmere und Wolle mit abnehmbarem Bindegürtel von Theory hat es uns besonders angetan. Um 745 Euro mitgenommen aus dem Föger Women Pure in Telfs.

GLITZER- FLITZER

Die Pailettenhose „Alice“ von Cambio macht ganz schön was her und ist nicht nur auf Partys ein Hingucker. Der elastische Bund sorgt für ein angenehmes Tragegefühl. Bei Petera gesehen um 189,95 Euro.


SILLPARK

SHOP DIE SONNE REIN!

FOTOS: © CHRIS PRERKLES

Bei Peek & Cloppenburg, Primark, New Yorker und Co. zieht bereits die Frühlingsmode ein. Sensationelle Farben, Schnitte und Specials warten darauf, entdeckt zu werden. Schauen Sie vorbei und holen Sie sich den Frühling nach Hause!

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on Topmarken bis hin zur Mode für den kleineren Geldbeutel wird im SILLPARK alles an Fashion geboten, was das Herz begehrt. Egal ob Sie auf der Suche nach Basics oder den neuesten Trendoutfits sind, im Fashiontempel SILLPARK finden Sie bestimmt das Richtige.

PEEK & CLOPPENBURG: TOPMARKEN, URBAN STYLE UND VIELES MEHR

PEEK & CLOPPENBURG bietet sowohl ein ausgewähltes Sortiment aus international erfolgreichen Marken wie Guess, Calvin Klein und G-Star als auch beliebten Eigenlabels wie Jake*s und Review. Zudem sind zahlreiche Originalshops vertreten, darunter von Marken wie HUGO, Tommy Hilfiger, Polo Ralph Lauren, Boss und Marc Cain. Der einzige P&C-Store in Tirol zeichnet sich außerdem durch ein hochwertiges Angebot an Abend- und Cocktailmode für besondere Anlässe aus und besticht hier insbesondere mit den Exklusivmarken Jake*s und Christian Berg. Besonderes Highlight ist die Athleisure- und Sneaker-Area für die junge Zielgruppe mit den aktuellsten Trends aus urbanen und sportlichen Styles. Die Kollektionen von adidas,

Nike, Ellesse, Champion und Levi’s gibt es in den Boutiquebereichen gleichermaßen für Damen und Herren.

PRIMARK: AMAZING FASHION ZU AMAZING PREISEN

Die Mode des irischen Labels bietet ein sehr breites und vor allem leistbares Sortiment. Primark steht für hippe Mode zu erschwinglichen Preisen und ist der Treffpunkt für preisbewusste Modeliebhaber. Von Basics bis zu ausgefallenen Must-haves für die verschiedensten Anlässe finden Sie alles, was Sie brauchen, im einzigen Primark Westösterreichs.

ONLY: INTERNATIONALE MODEMARKEN AT ITS BEST!

Der größte Only-Store Österreichs bietet eine Vielzahl verschiedener Styles zum Wohlfühlen. Unabhängig von Alter oder Größe finden Sie im SILLPARK ONLY Store bestimmt Ihr Lieblingsstück mit einem rebellischen, coolen und stilvollen Charakter. Auch DENIM war schon immer ein wichtiger Bestandteil der Marke, weshalb auch eine Vielzahl verschiedener Stile von Jeans, Jeansjacken, Röcken und vielem mehr in un-

terschiedlichen Passformen und Waschungen angeboten wird.

H&M: WE LOVE FASHION

Der schwedische Textilriese zeichnet sich durch seinen sensationellen Produktmix aus. Von schlichten, praktischen Basics bis hin zu aktuellen Trends hat der Modegigant alles im Sortiment. Auch zahlreiche namhafte Designer haben bereits mit H&M zusammengearbeitet und Designermode für kleinere Geldbeutel kreiert.

NEW YORKER: DRESS FOR THE MOMENT

Einzigartige Mode für jeden Moment finden Sie auf jeden Fall im New-Yorker-Store im zweiten und dritten Obergeschoss des SILLPARK. Das in Deutschland ansässige Unternehmen hat sich auf Mode für Junge und Junggebliebene spezialisiert und ermutigt seine Kunden immer wieder, neue Styles zu probieren und sich selbst und die Mode neu zu entdecken. www.sillpark.at PR


Die neue Kollektion von Pascale Lion aus eco.life Paris ist eine spannende Mischung aus Opulenz und Leichtigkeit. Passend zu den Halsketten (ab 69 Euro) gibt’s auch Ohrhänger. Gesehen in Petra Kaminskys zauberhaften Laden in Hall.

RETRO -TOUCH

Die sportlich-chice Chronomat 32 von Breitling ist eine unkomplizierte Begleiterin für jeden Anlass. Uns gefällt vor allem die coole Edelstahlvariante mit dem fröhlich-rosafarbenen Zifferblatt. Durchmesser: 32 mm, 4.150 Euro. Gesehen bei Juwelier Leitner in Innsbruck.

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UNTER BEOBACHTUNG

Die Big Pilot’s Watch 43 Spitfire von IWC besticht durch ihre geradlinige Ästhetik mit einem mattgrauen Gehäuse und einer Krone aus Titan sowie einem schwarzen Zifferblatt im Stil von historischen Beobachtungsuhren. 9.500 Euro. IWC erhältlich bei Juwelier Witzmann in Innsbruck.

HAPPINESS IS WEARING JEWELLERY Egal, welche Fragen das Leben stellt: Schmuck ist die Antwort. Uhren gehen auch!


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EI, WIE SCHÖN!

Die Egg-Charms von Tatiana Fabergé sind eine verspielte Anspielung auf die legendären kaiserlichen Fabergé-Eier und in verschiedenen Designs erhältlich. Anhänger mit Kette, Kollektion Tsars, 750erGelbgold, Emaille und Brillanten. Um 3.225 Euro erhältlich bei Gebrüder Armbruster Juwelier & Goldschmied in Seefeld und online unter www.shop-armbruster.at.

RASANT

Der Classic Racing Automatik Chronograph von Chopard mit seinem perlmuttfarbenen Zifferblatt und den 51 Diamanten ist einer, der auffällt. Das weiße Kautschukband passt perfekt. 39 mm Durchmesser, 14.100 Euro. Gesehen bei Juwelier Leitner in der Maria-Theresien-Straße in Innsbruck.

MEISTERLICH

Die Meister fein Automatic von Junghans ist mit ihrem zarten Roséton, der reduzierten Linienführung und den langgezogenen Indizes besonders elegant. 39,9-mm-Edelstahlgehäuse, 1.340 Euro. Junghans erhältlich zum Beispiel bei Norbert Huber in Innsbruck.

WEISS - HEIT

Die Kollektion Adventure Sport von Norqain ist robust und chic zugleich und verleiht sportlichen Aktivitäten einen eleganten Touch. 37-mm-Edelstahlgehäuse mit einer Lünette aus Rotgold und Keramikring, Perlmutt-Zifferblatt mit Diamantindizes, 3.790 Euro. Erhältlich bei Juwelier Leitner in Innsbruck.

DIE NEUE ZARTHEIT

Manchen kann es auch am Finger nicht opulent genug sein, andere mögen’s lieber filigraner. Letzteren empfehlen wir die Ringe von Nordahl Jewelry. Die sind zart und besonders zugleich und letztlich ist es genau das, was wir am Schmuckdesign der Dänen lieben. Ab 25 Euro gesehen bei Petra Kaminsky in Hall, wo es auch passende Creolen gibt.

LIEBLINGSFARBE? BUNT!

Das Armband „Africa“ von Marco Bicego sorgt für gute Laune am Handgelenk. Aus 750erGelbgold mit Farbedelsteinen um 2.920 Euro gesehen bei Gebrüder Armbruster Juwelier & Goldschmied in Seefeld und online unter www.shop-armbruster.at.

„Schmuck soll einen nicht wohlhabend erscheinen lassen, sondern schmücken. Deshalb habe ich immer gerne falschen Schmuck getragen.“ COCO CHANEL

DOLCE VITA

Wir mögen den luxuriös-lässigen Look von Ponte Vecchio Gioielli, der auch in den Ohrhängern „Iside“ auf feine Weise durchkommt. Aus 750er-Roségold mit Brillanten und blauen Saphiren. Um 1.940 Euro bei Gebrüder Armbruster Juwelier & Goldschmied in Seefeld und online unter www.shop-armbruster.at.

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EIN STÜCK VOM GLÜCK Die besten Dinge passieren meist unverhofft. So erging es auch Mirjam Samweber mit ihrem glüxwerk. Ein Glück für sie, aber auch für uns, die wir ihre Taschen richtig gut finden. TEXT: MARINA BERNARDI

reativ sei sie schon immer gewesen, erzählt Mirjam Samweber. Dass es letztlich jedoch Taschen werden würden, war nicht immer so klar. Nach der Matura hat Samweber eine Zeitlang Architektur studiert, dann im Bäderdesign gearbeitet und ist im Zuge einer Faschingsdienstagsparty in der Finanzwelt gelandet, in der sie zwölf Jahre geblieben ist. Als Babyglück und Finanzkrise zusammenfielen, war es eine Art Zeichen. „Meine Filiale wurde geschlossen und ich hab mich gefragt, was ich jetzt machen soll“, blickt sie zurück. Genäht habe sie quasi schon von Kindesbeinen an, an der Nähmaschine der Mutter, an der sie unter anderem Kleider für ihre Barbie geschneidert hat. Später kreierte sie auch Taschen für Familie und Freunde, also meinte ihr Mann, sie solle sich eine gscheite Nähmaschine kaufen und das Hobby zum Beruf machen.

WENN NICHT JETZT, WANN DANN

„Ich habe über die Ermutigungen meines Mannes nachgedacht, überlegt … und es gemacht“, sagt Mirjam Samweber, die sich ihr Wissen in penibler autodidaktischer Manier angeeignet hat. Leder wurde eingekauft – „mein Lieblingsmaterial“ –, genäht, getestet, verworfen, weiterversucht. Nach einem halben Jahr des Probierens meldete sie das Gewerbe an und bewarb sich bei den ersten Märkten. Bis heute hat die Taschenmacherin den Schritt nie bereut: „Ich bin nach wie vor total happy mit der Entscheidung. Eigentlich bin ich sehr sicherheitsliebend und habe in meiner Zeit bei der Bank viele fiEin Faible für Taschen hatte Mirjam Samweber schon immer. Mit der Manufaktur glüxwerk machte sie ihr Hobby zum Beruf.

„Ich arbeite total gerne zuhause. Sobald morgens alle außer Haus sind, sitze ich an meiner Nähmaschine.“ MIRJAM SAMWEBER

nanzielle Desaster gesehen. Aktiv hätte ich meinen Job vermutlich nicht gekündigt. Jetzt bin ich überglücklich, dass es so gekommen ist. Lange war mir nicht bewusst, wie gedanklich eingesperrt ich in meinem Beruf eigentlich war.“ Glück war es, das Mirjam Samweber von Beginn an begleitete. Es scheint wie eine Belohnung für ihren Mut: „Von Anfang an durfte ich mit tollen Unternehmen zusammenarbeiten und alles ist fast wie von allein gelaufen.“ Daher auch der Name ihres Unternehmens. glüxwerk, das für ein Handwerk steht, das (sie) glücklich macht. Das x gibt dem ganzen noch ein kleines Augenzwinkern und einen coolen Drive. Ganz so, wie ihre Taschen sind.

INDIVIDUELLE DESIGNSTÜCKE

Auch wenn Leder in all seinem Facettenreichtum Samwebers Lieblingsmaterial ist, so darf weit mehr unter die Nadeln ihrer Nähmaschine. Gleich zu glüxwerk-Beginn-Zeiten entdeckte die Designerin einen alten Bauzaun samt Planen in der Nähe der Wagner’schen und marschierte schnurstracks in die Buchhandlung, um eine Kooperation anzubieten. Schade wär’s schließlich um die Planen, wenn man sie nicht mehr braucht. Tatsächlich lag noch eine gänzlich neue, aber verdruckte Plane im Keller, die man ihr gerne überließ. Und schon wurde aus einem nicht mehr gebrauchten Geschäftsbanner, der bis dato keinen Nutzen hatte, aber Platz brauchte, eine praktische, robuste Tasche.

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„Die Arbeit mit den verschiedensten Werkstoffen braucht viel Übung, Recherche und Ausprobieren. Ich habe mir alles selbst beigebracht.“ MIRJAM SAMWEBER

© ANDREAS FRIEDLE

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An Ideen mangelt es Mirjam Samweber generell nicht: „Ich gehe mit offenen Augen durch die Welt, schaue in sozialen Netzwerken oder blättere durch Modemagazine. Ich sauge alles in mich auf und entwickle daraus meine eigenen Ideen. Ich bin ein Nachdenker und hab das Ergebnis meist schon vor Augen. Dann überlege ich mir, wie die Umsetzung funktionieren könnte.“ Bis ein neues Design fertig ist, braucht es seine Zeit. glüxwerk ist nach wie vor eine One-Woman-Show. Wo andere Unternehmen Design- und Entwicklungsabteilungen haben, hat glüxwerk Mirjam Samweber. Ist eine neue Tasche genäht, wird sie dem Umfeld zum Testen gege-

ben. Mama, Schwester und Freundinnen sind ehrliche Feedbackgeberinnen. „Bis ich ein gutes Gefühl dabei habe, ein neues Modell in den Verkauf zu geben, dauert es schon ein paar Monate“, rechnet Samweber. Und weil aus jeder Lederhaut nur ein Exemplar eines Modells hergestellt wird, ist jede Tasche ein Unikat. „Funktional, schlicht und mit Raffinesse“, beschreibt Frau glüxwerk gutes Design, das sie selbstredend auch so bei ihren Taschen umsetzt. Das Sortiment ist vielfältig. Groß, klein, Shopper, Bum Bags, Rucksäcke, Handyumhängetaschen, Circle Bags, farbenfroh, zurückhaltend, glänzend, matt, in verschiedenen Materialien, Schnitten, Oberflächen und mit feinen Details. Puristisch, aber immer wohldurchdacht. Gern gekauftes Stück ist aktuell die Sisu-Bag, eine Mischung aus Totebag und Backpack – also eine Tragtasche, die durch eine gewiefte Platzierung des Riemens zum Rucksack wird. Bei den kleineren Modellen sind die Bauchtaschen, lässig über die Brust getragen, extrem beliebt. Die haben den wundervollen Namen „Wundervoll“ bekommen, weil es tatsächlich ein Wunder ist, wie viel man in die kleinen Dinger hineinbekommt, bis sie voll sind. Bei Mirjam Samweber sind nicht nur die Designs durchdacht, sondern auch die Namen dazu. Mittlerweile haben sich zudem die Circle Bags, kleine runde Taschen, zu echten Allroundern entwickelt. „Als ich das erste Mal mit dem Modell auf einem Designmarkt war, wurden sie gar nicht gut angenommen. Ich hatte eine ganz Wand mit den Circle Bags dekoriert und die Leute haben sie zwar angeschaut, aber verkauft hab ich fast keine davon. Beim nächsten Mal sind sie plötzlich weggegangen wie die sprichwörtlichen warmen Semmeln. Manchmal dauert es ein bisschen, bis neue Modelle von den Kunden angenommen werden“, sagt die Designerin mit einem Lächeln. Man kann bei ihr übrigens auch sein ganz persönliches glüxwerk-Glückstück auf Basis vorhandener Modelle bestellen. „Wenn Kundinnen zum Beispiel eine individuelle Arbeitstasche möchten, dann erarbeiten wir Design und Funktion gemeinsam. Der Kunde erzählt mir seine Vorstellungen und ich lasse dann meine Ideen und Erfahrungen einfließen.“ Zu kaufen sind die Taschen allesamt als Einzelstücke zum Beispiel bei Petra König in Schwaz oder im Warehouse und Tiroler Edles in Innsbruck. www.glüxwerk.at PR


Unser Angebot auf einen Blick: Kompetente, modische und individuelle Beratung Sehstärkenbestimmung Professionelle Kontaktlinsenanpassung Internationale Brillenmode Eigene Werkstatt Tanja Schaffenrath Augenoptikermeisterin und Inhaberin

Dr.-Karl-Stainer-Straße 2 . 6112 Wattens . Tel: 05224/537 26 . info@optik-sehenswert.at . www.optik-sehenswert.at Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag von 9 bis 12 und 15 bis 18 Uhr und Samstag von 9 bis 12 Uhr . Kundenparkplatz vor der Tür


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EINE ODE AN DAS HANDWERK Kaum etwas ist so befriedigend, so schön, so erfüllend wie das Erschaffen von Dingen. Das Wissen, dass das Ergebnis der eigenen Hände Werk ist, ist wunderbar. Das sieht auch Doris Veltman so und strickt. TEXT: MARINA BERNARDI


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„Der Prozess des Werdens ist ein rationaler, der Moment, in dem ein Stück fertig ist, ist dann schon sehr emotional.“ DORIS V ELT M A N

besten Fall auch anderen. Doris Veltman ist Strickdesignerin und hat sich einem Handwerk verschrieben, das wie so viele andere vom Aussterben bedroht ist. Was unendlich schade ist, weil es ein wunderschönes ist – im Tun und im Ergebnis. „Was mir am Stricken gefällt, ist, was man aus einem Faden machen kann und wie daraus eine Form entsteht“, sagt Doris Veltman, die wir in ihrem kleinen Atelier in der Schwazer Tannenberggasse besuchen. Im Mittelpunkt: die Strickmaschine, umgeben von allerlei Garnen und fertigen Stücken, deren fließende Formen man sofort anfassen, deren Haptik erfassen möchte.

WOLLE – DIE WANDLUNG

n Zeiten fortschreitender Globalisierung, Informationsflut und ständiger Erreichbarkeit sehnen sich wieder mehr Menschen nach dem Echten, Authentischen und Ehrlichen. Es ist das Erschaffen von Dingen, in denen wir Ruhe finden und das uns gut tut. Im

Viele verbinden Wolle mit groben Strickpullis aus Omas Zeiten. Heute ist Wolle jedoch wunderbar wandelbar, modern, modisch und unglaublich vielseitig – für ebenso unkomplizierte wie elegante Looks. „Ich kaufe nur qualitativ hochwertige Wolle, feinste Materialien“, erzählt Veltman. Und das spürt man. Die Stücke fühlen sich allesamt herrlich fein und edel an, perfekt gearbeitet bis ins Detail. An ihrer Strickmaschine verarbeitet die Designerin Baumwolle, Merino, Kaschmir oder Mohair, vielfach aus Italien. „Meine neueste Wolle kommt aus England, die ist etwas grober, aber trotzdem richtig schön“, ergänzt sie. An ihre Rohmaterialien zu kommen sei indes gar nicht so einfach, denn für die großen Hersteller sei sie schlichtweg zu klein: „Ich war einmal auf einer Garnmesse, eine Art Vernissage der Hersteller, an denen sie ihre Produkte vorstellen. Dort sind Einkäufer von Palmers, Wolford oder Drykorn zu Gast. Das ist für kleine Handwerksbetriebe wie meinen echt schwierig. Dennoch habe ich über die Jahre viele gute Tipps gesammelt, sodass ich zu meinen Materialien komme. Ich mag keine Restposten kaufen müssen. Wenn mir ein Garn gefällt, arbeite ich oft jahrelang damit. Da ist es wichtig, das gleiche Garn in derselben Qualität wieder zu bekommen.“ Jedes Garn hat seine Eigenheiten, nicht jedes ist für alles

geeignet. Es ist ein Entwicklungsprozess, bis aus der Wolle ein fertiges Stück wird, das schließlich auch in die Kollektion darf. So unterschiedlich die Teile sind, eines ist ihnen allen gemein: Die Designs sind nicht fest verstrickt, sondern locker-leicht, selbst die gewalkte Merinowolle kommt in luftiger Transparenz daher. Angefangen hat Doris Veltman vor rund 20 Jahren und eigentlich sei es gar keine Absicht gewesen, das Stricken zum Beruf zu machen. Es waren schöne Zufälle, die sie schlussendlich dazu führten. Dann hat es sich einfach ergeben. Beginnend mit einem Schal wird die Wolle heute zu quasi allem verarbeitet, was Körper und Haut schmeichelt: entspannte Trägerhemden, lässige Hoodies, samtig-zarte Tücher, Pullover, Kleider, Jacken, Twin-Sets. „Es geht mir dabei nicht darum, bestehende Moden zu reproduzieren oder einfach etwas nachzustricken. Ich kreiere meine eigenen Designs, um damit etwas Individuelles, Einzigartiges zu schaffen. Meine Stücke sollen Freude bereiten, die Trägerin positiv verändern und strahlen lassen und ihr ein gutes Gefühl geben.“ Doris Veltman sieht in ihren Kleidungsstücken eine Art Architektur für den Körper, der sie sich auf ihre ganz eigene Weise annähert. Zuerst ist das Design im Kopf – „die Idee ist oft ganz plötzlich da“ – und wird Stück für Stück Realität. Obwohl fast ihre gesamte Familie künstlerisch veranlagt ist, ist die Kreateurin laut eigenen Angaben „zeichnerisch nicht so begabt“. Deshalb hat sie ihre eigene Schrift entwickelt, um ihre Designs zu Papier zu bringen: „Für andere sind meine Aufzeichnungen wohl ein Rätsel, aber für mich passt es.“ Erhältlich sind die Kreationen von Doris Veltman natürlich in ihrem Atelier in der Tannenberggasse in Schwaz (wenn sie da ist, steht eine Puppe draußen), außerdem findet man sie auf ausgesuchten Design- und Textilmärkten, ausgewählte Teile auch im Tiroler Edles in der Innsbrucker Altstadt. Weitere Infos gibt’s auf Facebook – @Strickatelier – doris veltman.

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DOWN TO EARTH Wer sich auf unbekanntes Terrain wagt, kann nur gewinnen: Erkenntnisse und Lebenserfahrung. Beides steht auch der Mode gut, in der sich in dieser Saison Natürlichkeit, Harmonie und gleichzeitig Spannung und Kontraste widerspiegeln. So pur, dass zur Geltung kommt, was normalerweise gar nicht augenfällig ist: Materialität, Textur, Haptik, Verarbeitung, Details – die Einfachheit kehrt das Innerste nach außen. Self-Love statt Show-off.


FOTOS: © UCM/MASCULIN

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Linke Seite: Casual: T-Shirt von Simon Gray: 89,90 Euro / Sneakers von Axel Arigato: 199 Euro Diese Seite: Gut angezogen: Weste: 499 Euro, Jacke: 339 Euro, Hose: 189 Euro, alles von Herno


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Freude an der Wahl: Sakko: 449 Euro, Hoodie: 259 Euro, Hose: 309 Euro, alles von Eleventy

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A L L E T E I L E E R H Ä LT L I C H B E I S C H M I T T & L A I R ANICHSTRASSE 4, 6020 INNSBRUCK, TEL.: 0512/58 84 04, W W W. S C H M I T T U N D L A I R . A T


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Maschen auf der Haut: Hoodie: 299 Euro, Bermudas: 179 Euro, beides von 04651/

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KAWANA

ANDREAS-HOFERSTR. 14 • 6020 INNSBRUCK 0664 88363270 • INFO@ENDLESS-RIDING.AT WWW.ENDLESS-RIDING.AT Scanne den Code, um direkt auf die Website zu gelangen.

ÖFFNUNGSZEITEN: MITTWOCH–FREITAG: 10:00 BIS 18:00 SAMSTAG: 10:00 BIS 13:00


CLIFTON 8

CLIFTON 8

TIROLS

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FÜRSTENWEG 153 • 6020 INNSBRUCK 0512 277877 • OFFICE@TIROLSAIL.COM WWW.TIROLSAIL.COM ÖFFNUNGSZEITEN: MONTAG–FREITAG: 9:00 BIS 12:00 UND 14:30 BIS 18:00 SAMSTAG: 9:00 BIS 12:00

BLASIUS-HUEBER-STRASSE 14 • A-6020 INNSBRUCK 0512 286707 • OFFICE@SPORT-SPEZIAL.AT ÖFFNUNGSZEITEN: MONTAG–FREITAG: 9:00 BIS 13:00 UND 14:00 BIS 18:30 UHR SAMSTAG: 9:00 BIS 13:00 UHR WEIHNACHTSSAMSTAGE: 30.11./7./14./21.12.: 9:00 BIS 17:00


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MIRROR, MIRROR ON THE WALL, I AM PRETTY, NO DISCUSSION AT ALL.

Das Leben ist so schön, wie wir es uns machen …

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„Gut zurechtgemacht fürs Ausgehen ist eine Frau dann, wenn ihr Begleiter lieber mit ihr Zuhause bliebe.“ OLGA T S CHECHOWA , SCHAUSPIELERIN


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FRÜHLINGSERWACHEN

DIE NEUE MATTHEIT

Der transparente Puder von Maria Galland harmonisiert den Teint und mattiert wirklich sensationell. Um 45 Euro in der Parfümerie Weigand.

Bei Tachezy ist der Frühling eingezogen: In „Nomade“ von Chloé trifft der intensiv-mineralische Charakter von Eichenmoos auf die Süße der Mirabelle, dazu kommt die blumige Frische der Freesie – perfekt für die eigenständige, selbstbewusste Frau. Eau de Toilette, 30 ml, 63,90 Euro.

DIE KRAFT DES MEERES In der Gesichts- und Augencreme „Citadine Citylife“ steckt die geballte Kraft des Meeres, die die müde, belastete und fahle Städterhaut wieder wach macht. Um 78,90 Euro erhältlich in Maida Caluks Haus der Schönheit in Innsbruck.

SPLISH SPLASH

Das Gesichts- und Körperwasser „Sunsplash“ von Ligne St. Barth sorgt mit einem duftenden Cocktail aus Grapefruit, Zitrusfrüchten und Blüten für Urlaubsfeeling im eigenen Badezimmer. Um 53 Euro im Innsbrucker Kosmetikinstitut Aurora.

NATÜRLICH

Karin Hainzer und Berno Mühlburger haben die Kraft der Alpen in ihre Naturkosmetik gepackt. Unter dem Namen „dolomant COSMETICS“ gibt’s einen Hautbalsam (24,90 Euro), einen Lippenpflegebalsam (7,90 Euro) sowie eine Naturseife (6,90 Euro) aus der wunderbaren Alpenrose. www.dolomant.at

MASKENBALL

Die Power-Firm-Maske vom QMS Medicosmetics ist Wellness pur für trockene Haut. Sie entspannt, spendet Feuchtigkeit und stabilisiert gestresste Haut. Gesehen um 83 Euro im Kosmetikinstitut Aurora, in dem wir unser Gesicht gerne und regelmäßig verwöhnen lassen.

GUTER GRUND

Die „Pressed Base“ Make-up-Foundation von Glo Skin Beauty sorgt für die perfekte Basisgrundierung, deckt langanhaltend und sorgt für einen Sofort-Strahl-Effekt. Um 56 Euro erhältlich im Kosmetikinstitut Aurora in der Innsbrucker Müllerstraße oder im Onlineshop unter shop.kosmetik-aurora.at.

WIR HABEN DIE HAARE SCHÖN In der kalten Jahreszeit ist das Haar oft ganz schön mitgenommen. „Essential Instant Care“ von Marlies Möller wurde speziell für trockenes und beanspruchtes Haar entwickelt, um ihm wieder mehr Sprungkraft zu verleihen. Daily Mild Shampoo, 200 ml, 23,50 Euro. Marlies Möller erhältlich bei Tachezy.

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TIEFENREINIGUNG

Beautyregel Nummer eins: Das Gesicht immer gut reinigen. Am liebsten tun wir das mit dem „Deep Gentle Cleanser“ von QMS Medicosmetics, der die Haut gleichzeitig gut pflegt und sie zart und geschmeidig macht. Funktioniert auch bei Augen-Make-up. Mitgenommen um 44 Euro aus dem Kosmetikinstitut Aurora.

FÜR FREIGEISTER

Burberry HER ist eine spielerische Mischung aus blumigen Pfingstrosen, fröhlichen Kopfnoten aus Birnen sowie Erdbeere, schwarze Johannisbeere und rosa Pfeffer – veredelt mit einer Herznote aus Geißblatt, Maiglöckchen und Rose. Die süchtig machenden Moschus- und Zedernholzbasisnoten sorgen für einen sanften Abschluss. Das Ergebnis ist ein kraftvollfemininer Duft, verpackt in cooles Flakondesign. Eau de Toilette, 30 ml 59,90 Euro bei Tachezy.

ULTIMATIVRASUR

Die „Ultimate Brushless Shave Cream – White Eagle“ von Kiehl’s ist eine pinselfreie Rasiercreme für eine gründliche und – dank Menthol – erfrischende Rasur. Praktisch: Man braucht theoretisch nicht mal Wasser dafür. 75 ml um 11 Euro, einen kleinen Laden finden Sie in der Anichstraße in Innsbruck.

TIPP:

Proben aller Düfte auf diesen Seiten erhalten Sie kostenlos in den Tachezy-Filialen.

FÜR HAUT UND HAAR 88

Das Duschgel, das eigentlich keines sein will, aber natürlich doch eines ist, von Juliette has a gun verleiht eine cremige-weiche Feuchtigkeit und sieht dazu noch richtig cool aus. 250 ml um 30 Euro in der Parfümerie Weigand in der Innsbrucker Altstadt oder im Onlineshop unter www.weigand.at/shop.

HANDZAHM

NAGELPFLEGE

AUGEN AUF!

Augenbrauen sind wichtig für das Erscheinungsbild und geben dem Gesicht Struktur. Deshalb sollte man sich gut darum kümmern. Das transparente Brow Gel von Glo Skin Beauty definiert die Brauenlinie und sorgt dafür, dass die Härchen an Ort und Stelle bleiben. Um 26,50 Euro erhältlich im Kosmetikinstitut Aurora, in dem unter anderem auch ein professionelles (noninvasives!) Brauenlifting angeboten wird.

Nicht nur der Nagel an sich will gepflegt werden, sondern auch die Haut drumrum. Toll ist das „Spa Nail & Cuticle Oil“ von Alessandro mit wertvollem Arganöl. Um 9,95 Euro im Haus der Schönheit im Menardi Center beim DEZ. Mit Nägeln kennen die sich dort ganz besonders gut aus!

FLORAL- FRISCH

Mit „Rose Goldea Blossom Delight“ überträgt Bulgari den intensiven Charakter der Rose in eine leichte, transparente und besonders strahlende Duftsignatur. Eau de Toilette, 50 ml, gesehen bei Tachezy um 87 Euro.

Das Silky Gloves Protecting Hand Serum umhüllt die Haut wie ein unsichtbarer Handschuh und sorgt für streichelweiche Hände. We love! Um 16,95 Euro gesehen im Haus der Schönheit im Osten von Innsbruck bzw. in dessen Onlineshop unter www.haus-der-schoenheit.at.


THE FACE BY PURE CELL

KÖRPER-NAH Lösen Behandlungen mit Eigenfett jene mit Hyaluronsäure ab?

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ie Praktiken in der modernen plastisch-ästhetischen Medizin haben sich über die Jahr(zehnt)e deutlich zum Positiven verändert. Die Möglichkeiten sind vielfältiger geworden, die Techniken wurden verfeinert. Die Zeiten, als plastische Chirurgie mit Künstlichkeit assoziiert wurde, sind passé. Vielmehr geht es heute darum, die natürliche Schönheit zu unterstreichen und zu optimieren. Dieser Schritt Richtung Natürlichkeit spiegelt sich auch in den Behandlungsmethoden wider. „Der Trend geht klar zum Eigenfett“, sagt der plastische Chirurg Dr. Markus Handle mit Praxen in Innsbruck, Wien und Baar in der Schweiz. Er ist Experte für den sensiblen Bereich des Gesichtes und führt dort bereits seit über 14 Jahren Fett-Transplantationen durch. Waren diese früher noch so etwas wie die Exoten unter den Methoden, sind sie heute immer mehr eine sinnvolle Alternative zu Hyaluroninjektionen. Das hat mehrere Gründe.

NACHTEILE IN VORTEILE WANDELN

Hyaluronsäure ist eine zwar körperähnliche, aber chemisch hergestellte Substanz, die durch ihre Struktur vom Körper als Fremdstoff wahrgenommen werden kann. In seltenen Fällen kann dies zu Komplikationen führen, meist zu so genannten Granulomen, Verhärtungen, welche durch einen Entzündungsprozess und immunologisch entstehen. Bei Eigenfett-Transplantationen werden – dem Namen der Technik folgend – körpereigene Fettzellen verwendet, die im Rahmen einer abgewandelten Fettabsaugung gewonnen werden. Das Risiko für Komplikationen ist bei fachgerechter Durchführung folglich wesentlich geringer und die Behandlung mit Eigenfett – vor allem auch in höherem Alter – besser verträglich. Und: Während Hyaluron punktuell injiziert wird, verteilt sich das Eigenfett teils auch aktiv im Gewebe. Die Ergebnisse sind also in der Regel natürlicher. „Wir machen bei Transplantationen von Eigenfett im Grunde aus einem Nachteil einen Vorteil. Wie befreien die Patient*innen von überschüssigem Fett zum Beispiel an Oberschenkeln, dem

„DER TREND BEI ÄSTHE TISCHEN EINGRIFFEN GEHT SOWOHL BEIM ERGEBNIS AL S AUCH BEI DEN VERWENDE TEN S U B S TA N Z E N I M M E R WEITER IN RICHTUNG N AT Ü R L I C H K E I T. M A N BEWEGT SICH WEG VON KÜNSTLICH HERGES T E L LT E N S T O F F E N , H I N Z U A U S F E T TGEWEBE GEWONNENEN L E B E N D E N Z E L L E N .“ DR. MARKUS HANDLE

Bauch oder den Flanken und verteilen es in jene Regionen, in denen es einen Nutzen entfaltet – etwa im Gesicht zur Unterspritzung von Falten, um verlorengegangenes Volumen zu ersetzen, so Dr. Markus Handle. Die Fettzellen müssen nach der Transplantation in der neuen Umgebung anwachsen, gleichzeitig entstehen neue Blutgefäße, der Stoffwechsel wird stimuliert, das Gewebe widerstandsfähiger und die Haut rosiger, was nach der Abheilungsphase zu einer erfrischten, verjüngten Optik führt. Fettzellen von den Außenseiten der Oberschenkel – auch bekannt als Reiterhosen – eignen sich außerdem perfekt für Brustvergrößerungen. „In einer Sitzung können die Brüste um rund eine Körbchengröße dauerhaft vergrößert werden. Auch der Po lässt sich mittels Eigenfett oftmals ohne Implantate modellieren“, so der erfahrene plastische Chirurg. Entnimmt man zusätzlich das Fett aus den Flanken, lässt sich damit die Taille optimieren. Deshalb eignen sich Behandlungen mit Eigenfett grundsätzlich hervorragend für Bodycontouring-Eingriffe, die den Körper modellieren und für eine bessere Form und Spannkraft des Gewebes sorgen. Eigenfett-Transplantationen erfordern ne-

ben Wissen um die Anatomie und die angewandten Techniken indes immer auch ein hohes Maß an Fingerspitzengefühl. Markus Handle: „Bei Eigenfett-Transplantationen werden die Zellen in einer Sitzung abgesaugt und an anderer Stelle injiziert, wir arbeiten also mit lebenden Zellen. Diese müssen in der Tat mit Samthandschuhen angefasst werden.“ PR

DR. MARKUS HANDLE Facharzt für Plastische Chirurgie Gerichtssachverständiger

Praxis The Face by Pure Cell Kapuzinergasse 20, 6020 Innsbruck Schadekgasse 4, 1060 Wien Marktgasse 13, CH-6340 Baar opening 2023: Kirschentalgasse 31, 6020 Innsbruck

www.purecell.at

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HAUS DER SCHÖNHEIT

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LÄCHLE DICH SCHÖN Es gibt Abschnitte im Leben, die laufen so gar nicht nach Plan. Sie werfen uns ab und an sogar gänzlich aus der Bahn und stellen uns vor Herausforderungen, denen man am liebsten nie begegnet wäre. Wenn im Inneren Chaos herrscht, wirkt es tatsächlich manchmal Wunder, seinem Außen Gutes zu tun, um die eigene Welt wieder ein kleines bisschen besser zu machen. TEXT: MARINA BERNARDI

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ahre Schönheit kommt von innen, besagt eine altbekannte Weisheit. Und tatsächlich lassen positive Charaktereigenschaften einen Menschen strahlen, ganz unabhängig von seinem äußeren Erscheinungsbild. Ist man mit sich selbst im Reinen, geht damit quasi wie von allein eine optimistische, lebensbejahende Ausstrahlung einher. Doch es gibt Phasen im Leben, die sind eben nicht gut, fröhlich und glücklich. Manchmal treffen uns aus heiterem Himmel tragische Schicksalsschläge oder Krankheiten, die oft eine ganze Lebensgeschichte umschreiben und die etwas in

unserem Inneren zerbrechen lassen. Gerade in solchen Zeiten ist es wichtig, sich etwas Gutes zu tun und sein eigenes Wohlbefinden nicht hintanzustellen. Und hier kann, soll und darf es auch um das Außen gehen.

DAS INNEN DURCHS AUSSEN STÄRKEN

Behandlungen, die die Schönheit fördern und unterstützen, werden vielfach als etwas Oberflächliches angesehen. Doch das ist zu kurz gedacht. Sich nach außen schön zu fühlen, macht auch etwas mit unserem Inneren und verändert unsere Haltung – im eigentlichen wie im übertragenen Sinn.

Wer sich wohl fühlt, geht aufrechter durchs Leben. Sich selbst Gutes zu tun, auf sich zu achten und sich von Zeit zu Zeit bewusst selbst an die erste Stelle zu setzen, ist so viel mehr als eine klare Haut, ein strahlendes Make-up, gepflegte Nägel oder ein trendiger Haarschnitt. Es ist Balsam für die Seele und stärkt uns von innen heraus. Wie uns ein tolles Kleidungsstück zu mehr Selbstbewusstsein verhelfen kann, so kann das auch ein äußeres Erscheinungsbild, mit dem wir uns wohl fühlen. Maida Caluk ist Inhaberin des Haus der Schönheit im Osten von Innsbruck, in dem sich ebendiese Schönheit in den verschie-


© ANDREAS FRIEDLE

HAUS DER SCHÖNHEIT

densten Facetten erleben lässt. Auf 400 Quadratmetern kann man sich von Kopf bis Fuß verwöhnen lassen. Friseur, Wimpern, Nägel, Haarentfernung, Fußpflege, Kosmetik, Gesichts- und Körperbehandlungen, alles unter einem Dach. Maida Caluk war es dabei schon immer ein Anliegen, den Menschen nicht nur äußerlich zu betrachten, sondern ihn als Gesamtes zu sehen. Menschen schöner zu machen, geht weit unter die Oberfläche. Deshalb ist das Haus der Schönheit gerne Teil der Initiative „Pay with a smile“, im Zuge derer ausgewählte Menschen, die gerade eine schwere Zeit durchmachen oder hinter sich gebracht haben, kostenlos behandelt werden. „Gesund und zufrieden zu sein ist keine Selbstverständlichkeit. Wir sollten dankbar und demütig sein, wenn wir in dieser glücklichen Lage sind. Davon möchten wir ein kleines Stück zurückgeben und dieses positive Gefühl teilen“, sagt Caluk.

PAY WITH A SMILE

Grundsätzlich kann man im Zuge der Initiative aus allen Behandlungsmöglichkeiten wählen. Wenn zum Beispiel durch eine Chemotherapie die Haare ausfallen, können die Augenbrauen mittels Permanent-Make-up aufgefüllt werden, um der Krankheit ein

© PATRICK SARINGER

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„Wir möchten mit ‚Pay with a smile‘ von unserem eigenen Glück, gesund zu sein und es gut im Leben zu haben, etwas abgeben, um unseren Kundinnen und Kunden zumindest einen kleinen Augenblick der Unbeschwertheit zu schenken.“ MAIDA CALUK

Stück ihren optischen Schrecken zu nehmen, verschiedene Gesichtsbehandlungen lassen den Alltag für ein paar Momente vor der Tür und verwöhnen Haut und Gemüt nachhaltig, ein professionelles Make-up sorgt bei Frauen für ihren ganz persönlichen Prinzessinnen-Augenblick. „Das ehrliche Lächeln unserer Kundinnen und Kunden ist dann die schönste Bezahlung für uns und wir wissen wieder, warum wir unseren Beruf so lieben“, findet Caluk. Wenn Sie gerne teilnehmen möchten, erzählen Sie Ihre Geschichte unter office@haus-der-schoenheit.at.

Unter allen Einsendungen werden die Gewinner ausgewählt. Ihre Geschichte geht natürlich nicht an die Öffentlichkeit, sondern bleibt bei Maida Caluk, die sensibel und rücksichtsvoll damit umgeht.

HAUS DER SCHÖNHEIT Amraser-See-Straße 56 Menardi Center, 3. Stock Nord DEZ-Areal, 6020 Innsbruck Tel.: 0512/34 21 49 office@haus-der-schoenheit.at

www.haus-der-schoenheit.at


© REINHOLD SIGL

ORTHOPÄDIE KNIE & FUSS IM ZENTRUM

IN BEWEGUNG BLEIBEN

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Die Orthopäden Doz. Dr. Gerhard Kaufmann und Prof. Dr. Mag. Michael Liebensteiner zeigen mit ihrer Ordination bereits im Namen sehr deutlich, worum es in ihrer Praxis geht: Knie & Fuß im Zentrum.

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n zentraler Lage am Innrain 2, angrenzend an den Innsbrucker Marktplatz und in unmittelbarer Nähe zu drei Parkgaragen, liegt die Wahlarztpraxis „Orthopädie Fuß & Knie im Zentrum“. Seit neun Jahren beschäftigt sich Doz. Dr. Gerhard Kaufmann hier vorrangig mit sämtlichen Problemstellungen rund um Fuß und Fußgelenk, seit letztem Sommer ist mit Prof. Dr. Michael Liebensteiner ein ausgewiesener Experte für komplexe Knieerkrankungen dazugekommen. Der Schwerpunkt der Praxis ist folglich klar: die untere Extremität, das Bein. Gerhard Kaufmann, ehemaliger Leiter des Fußteams der Orthopädie an der Universitätsklinik Innsbruck, sowie Michael Liebensteiner, vormals Leiter des Knieteams ebendort und Senior-Operateur mit mehr als 100 Endoprothetik-Eingriffen pro Jahr, decken sohin gemeinsam das gesamte Spektrum rund um Verletzungen, Erkrankungen und Fehlstellungen des Beines und Fußes ab.

VON HÜFTE BIS ZEH Das medizinische Fachgebiet der Orthopädie bzw. der orthopädischen Chirurgie ist mit der Diagnose sowie der konservativen wie operativen Behandlung von Störungen des Stütz- und Bewegungsapparates befasst. Zur bildgebenden Diagnostik stehen im OFZ dafür ein modernes Röntgen- und Ultraschallgerät direkt in der Praxis bereit, notwendige Operationen werden im Sanatorium Kettenbrücke der Barmherzigen Schwestern durchgeführt.

Welches sind die klassischen Verletzungsmuster, mit denen Patienten bei Ihnen vorstellig werden? GERHARD KAUFMANN: Einerseits sind hier typische akut aufgetretene Schmerzsituationen durch Überknöcheln am Sprunggelenk oder Meniskusverletzungen am Kniegelenk, andererseits generelle Verschleißerscheinungen des Bewegungsapparates zu nennen. Hinzu ECO.NOVA:

kommen Fehlstellungen des Hallux valgus, des Großzehenballens, oder Beinachsenveränderungen, die bis ins Knie wirken. Auch Bandverletzungen sind häufig, am Knie in der Regel Kreuz- oder Seitenband, im Sprunggelenksbereich die Außenbänder. Einen meiner Arbeitsschwerpunkte stellen außerdem kinderorthopädische Problemstellungen und damit einhergehende Behandlungen von Knicksenk- oder Plattfüßen oder zum Beispiel bei kindlichen Hüfterkrankungen dar. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Anwendung arthroskopischer Operationstechniken im Fuß- und Sprunggelenksbereich. Hier wird die Operation über eine Kamera und ein Miniinstrument durchgeführt, was sich vorteilhaft auf die Weichteile des Operationsgebietes auswirkt. Welche Therapiemöglichkeiten stehen zur Wahl? MICHAEL LIEBENSTEINER: Das hängt natürlich stark vom jeweiligen Be-


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schwerdebild ab, das erste Mittel der Wahl ist jedoch nach Möglichkeit immer der konservative, der nichtoperative Weg: Schmerz- und Physiotherapie oder das Verabreichen von Infiltrationen. Es gibt tatsächlich sehr wenige Krankheitsbilder, bei denen die Operation die erste Option ist. Normalerweise steht sie erst am Ende, wenn alle anderen Behandlungsmöglichkeiten ausgeschöpft sind.

Sie sind beide langjährige Experten auf Ihrem Gebiet. Wie haben sich die Methoden bei orthopädischen Eingriffen in dieser Zeit weiterentwickelt? LIEBENSTEINER: Die Technologie, operative Verfahren sowie das Material von Prothesen haben sich stetig weiterentwickelt und verbessert. Eingriffe werden außerdem immer öfter minimalinvasiv durchgeführt, der Hautschnitt wird somit kleiner. Das sorgt auch für eine geringere Weichteilschädigung und eine raschere Regeneration des Patienten. Wir können die Patienten also schneller wieder in Bewegung bringen. KAUFMANN:Ich habe vor einigen Jahren zur Korrektur des Hallux valgus eine eigene Operationstechnik entwickelt und dafür die offene Methode hin zu einer minimal­invasiven adaptiert. Studien belegen, dass der minimalinvasive Eingriff im Ergebnis mit der bis dorthin gängigen Methode vergleichbar ist. Die postoperativen Schmerzen konnten ebenso wie der stationäre Aufenthalt nach dem Eingriff jedoch signifikant verringert werden, was Vorteile für den Patienten bringt. Generell ist bei Eingriffen gerade im Bereich des Fußes eine frühe Aktivierung und Mobilisierung wichtig, um eine Versteifung des Gelenkes zu verhindern. Wir versuchen deshalb immer, Fuß und Bein so kurz wie möglich zu immobilisieren und ein Eingipsen durch moderne Alternativen zu umgehen. LIEBENSTEINER:Die frühfunktionelle Nachbehandlung spielt definitiv eine große Rolle. Wichtig bei unserer Arbeit ist, die Funktion der jeweiligen beeinträchtigten Körperstellen wiederherzustellen und die Mobilität der Menschen möglichst bis ins hohe Alter zu gewährleisten. PR

DIE UNGLÜCKLICHE KNIEPROTHESE Die Erfolgsrate der Knieprothese liegt bei richtiger Anwendung zwischen 90 und 95 Prozent. Leider bedeutet dies auch, dass eine beträchtliche Zahl von Patienten mit dem Ergebnis nicht vollends zufrieden ist. Bei jenen Patienten ist das häufigste Symptom der Knieschmerz, gelegentlich auch fehlende Stabilität oder zu geringes Bewegungsausmaß. VON: DR. MAG. MICHAEL LIEBENSTEINER

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eit verbreitet sind im Zusammenhang mit „unglücklichen Knieprothesen“ Probleme im Bereich der Kniescheibe. Die natürlich belassene Kniescheibe ist mit dem Kontakt zur metallenen Knieprothese überfordert. Oft kann durch einen simplen Ersatz der Kniescheibenrückfläche unter Erhalt der sonstigen Prothesenteile ein deutlicher Erfolg erzielt werden. Im Fall von fehlender Stabilität kann zunächst mit orthopädietechnischen Hilfsmitteln (Knieschiene) versucht werden, Abhilfe zu schaffen. Oft ist allerdings der Wechsel auf eine Knieprothese mit erhöhter Eigenstabilität notwendig. Gelegentlich werden Prothesenteile nicht in der optimalen Positionierung implantiert. Die Folge sind meist Schmerzen, die von den umgebenden Weichteilen herrühren, da diese mit der ungewohnten neuen Architektur des Kniegelenkes nicht zurechtkommen. In solchen Fällen ist leider meist ein Wechsel der Prothese erforderlich. Als mechanische Bauteile sind Knieprothesen naturgemäß auch einem Verschleiß unterworfen. In diesen Fällen kommt es nach oft vielen zufriedenstellenden Jahren zu neu auftretenden Beschwerden, die auf Abrieb bzw. Lockerung der Prothese zurückzuführen sind. Auch in diesen Fällen kann durch einen Wechsel der Prothese meist ein sehr guter Erfolg erzielt werden. Seltenere Fälle einer „unglücklicher Knieprothese“ sind auf übermäßige innere Narbenbildung, eine so genannte Arthrofibrose mit zu geringem Bewegungsausmaß, chronische Besiedelung mit Bakterien (Protheseninfekt) mit Schmerzen, Entzündungszeichen und Fieberschüben oder zu früh erfolgte Prothesenimplantation bei nur gering ausgeprägtem Gelenkverschleiß zurückzuführen. Erfreulicherweise kann den meisten Patienten mit „unglücklicher Knieprothese“ geholfen werden. Allerdings ist immer eine gründliche fachmännische Abklärung erforderlich, um zu einer präzisen Diagnose zu gelangen.

ORTHOPÄDIE KNIE & FUSS IM ZENTRUM Innrain 2, 6020 Innsbruck Tel.: 0512/56 39 00 praxis@ofz-innsbruck.at

www.ofz-innsbruck.at

Termine nach Vereinbarung.

Li.: Beispiel eines schweren Verschleißes der Kniescheibe mit vorderen Knieschmerzen. Re.: Beispiel eines Implantates, das in nicht optimaler Drehung und Neigung implantiert wurde.

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FLECHTWERK

Das Geflecht ist eines der Lieblingsthemen von Flexform und hat in der Vergangenheit zahlreiche Produkte der Indoor-Kollektion inspiriert. Es ist deshalb keine Überraschung, dass es auch bei der Draußen-Wohnlandschaft Vulcano das Leitmotiv ist. Gestaltet wurde das Sofa von Antonio Citterio, der viel Raum für Kombinationsmöglichkeiten gelassen hat. 3er-Sofa ab ca. 15.000 Euro. Die passende Planung übernimmt gerne das Team von Wetscher in Fügen.

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SCHÖN HIER! Wohnen ist das Leben zuhause – wahlweise auch draußen. Willkommen daheim.


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I M M O T I O N E N proudly presented by

Who else?

SESSELSTUDIE

Setz dich her, sind wir mehr: fermob hat seine neue STUDIE-Kollektion vorgestellt. Designer Tristan Lohner hat sich dafür markentypisch wieder am Minimalismus bedient, zumindest im Design, denn sitzen tut man maximal gut! Erhältlich mit und ohne Armlehne ab rund 270 Euro. fermob erhältlich bei Virsalis in Innsbruck. Achtung: Günter Salzmann ist mit seinem feinen Laden Ende letzten Jahres in die Hörtnagl-Passage übersiedelt!

47°18‘24.98“N 10°58‘25.003“E / Einfamilienhaus in MIEMING, Gesamtfläche ca. 610 m², Wohnnutzfläche ca. 134 m², 5 Zimmer, 2 Bäder, Baujahr ca. 1997, Keller / Garage / AAP / Balkon, HWB 109,8 kWh/m2a, KP 1.295.000 Euro

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47°15‘40.424“N 11°22‘36.743“E / schöne 4-Zimmer-Wohnung in INNSBRUCK, Wohnnutzfläche ca. 116 m², 4 Zimmer, Baujahr 1962, Keller / Balkon, HWB 61,65 kWh/m2a, KP 730.000 Euro

Attraktive Wohnung in INNSBRUCK, zentrale Lage, Wohnnutzfläche ca. 45 m², 2 Zimmer, Baujahr 1912 / generalsaniert 2009, Lift vorhanden, WG-geeignet, aufrechter Mietvertrag bis 6/2022, HWB 83,90 kWh/m2a, KP 416.000 Euro

ICH GEHE MIT MEINER LATERNE

Laternen dürfen für uns auf keiner Terrasse fehlen, weil sie im Handumdrehen eine angenehme Atmosphäre schaffen. In jene Variante von House Doctor passt neben der Kerze noch allerhand andere Deko. Verschiedene Größen ab 99,95 Euro gesehen im APFIs in Wattens.

IMMOBILIENMANAGEMENT JENEWEIN GmbH Eduard-Bodem-Gasse 8, 6020 Innsbruck Tel.: 0512-26 82 82 E-Mail: office@immobilien-jenewein.at www.immobilien-jenewein.at


Wo sich die Begeisterung für Design, Handwerk und besondere Innenarchitektur durch jede Sekunde des Tages zieht, entsteht Einrichtung mit Exzellenz. Wir begleiten Sie persönlich vom allerersten bis zum allerletzten Schritt in Richtung perfektes Zuhause.

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Style Loft Inntal Komplette Innenarchitektur & Umsetzung by Wohndesign Freudling

MEHR RAUM FÜRS LEBEN.


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HUIII …

Ein Grund, warum wir das APFIs so sehr mögen, ist die Schaukel im Laden. Und ja, die darf man wirklich benutzen! Daneben gibt’s auch eine zum Erwerb: die Bambusvariante von Madam Stoltz nämlich. Erhältlich um 79,95 Euro.

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OUTDOOR- DINNER

Das Thema Garten ist und bleibt ein Megatrend. Sämtliche Premiummarken haben mittlerweile Outdoorkollektionen im Sortiment, die beinahe keine Wünsche offenlassen und die dem Innen um nichts mehr nachstehen. So gesehen auch bei Cassina. Der elegante Esstisch „Dine out“ mit Latten aus massivem Teakholz nach einem Design von Rodolfo Dordoni und das dazugehörige Sitzwerk aus von Hand geflochtenen Kordeln sind in Optik und Qualität von seinen Interior-Geschwistern nicht mehr zu unterscheiden. Tisch ab ca. 6.000 Euro, Armlehnstuhl je rund 1.100 Euro. Erhätlich bei Wetscher in Fügen.

SAY HAY

EXTREME- LÜMMELING

Sitzsäcke stehen für die ultimative Bequemlichkeit, weil sie sich dem In-ihnen-Sitzenden quasi in jeder Nuance anpassen. B-Bag Mighty-B Aqua gesehen bei mg interior. In zwei Größen ab 179 Euro.

Im Innsbrucker Resort ist kürzlich die dänische Kultmarke HAY mit all ihrer Buntheit eingezogen. Besonders praktisch finden wir die stapelbaren Aufbewahrungskistchen aus recyceltem Polypropylen, die für ordentlich Ordnung sorgen. Verschiedene Größen und Farben ab 8 Euro.

FÜSSE HOCH

FÜR DRÜBER

Am Pflanzentopf Maia von Eternit aus Faserzement gefällt uns besonders seine verspielte Oberfläche, mit der man topfmäßig mal richtig schön aus der Reihe tanzen kann. Höhe: 50 cm, Durchmesser: 59 cm. In verschiedenen Farben ab 467 Euro bei mg interior.

In seiner MBRACE-Kollektion kombiniert Sebastian Herkner die Sitzflächen aus DedonFasern mit einem Gestell aus massivem Teakholz. Die Sessel sind ein echter Dauerbrenner. Völlig zu Recht, wie wir finden. Loungechair ca. 1.500 Euro, Hocker ca. 700 Euro. Erhältlich bei Wetscher in Fügen.


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FLAUSCHIG AB AN DEN POOL

Die stapelbare Liege „Piper“ von Roda aus pulverbeschichtetem Alu macht sich besonders gut am Pool, fühlt sich aber auch auf jeder Terrasse wohl. Ihre großzügige Fläche macht sie extra komfortabel. Ab 3.516 Euro bei mg interior in Innsbruck.

BÄM!

Die Marke fatboy kennt man am ehesten ob ihrer knautschigen Sitzsäcke. Mittlerweile gibt’s ein ganz vielfältiges Sortiment, das Anfang des Jahres um den fröhlichen Sessel „Kaboom“ erweitert wurde. Rund, freundlich und charaktervoll steht er da und schaut fast ein wenig aus, als wäre er einem Comic entsprungen. Und weil er dazu auch richtig strapazierfähig ist, kann man ihn das ganze Jahr über draußen lassen. Verschiedene Farben um je 559 Euro. fatboy in Innsbruck erhältlich in der Couchzone Beer und im Einrichtungshaus Kranebitter.

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NICHT ANFASSEN

Die Terrasse wird heutzutage vielfach ganzjährig bewohnt. Wenn’s draußen noch nicht ganz so warm ist, mummelt man sich am besten in eine dicke Wolldecke. Wir kuscheln uns am liebsten ins flauschige Plaid von Cosy Living (der Name ist Programm!). Das hält warm und schaut auch noch gut aus. Um 99 Euro gesehen im APFIs in Wattens.

TISCHDEKO

Teelichter sind an lauen Abenden die idealen Stimmungsmacher. Im Steinzeug-Teelichthalter von House Doctor bekommt das Licht einen ganz eigenen Charme. Um 52,95 Euro mitgenommen aus dem APFIs in Wattens.

Dass die Outdoor-Bodenleuchte „Don’t touch“ von Karman (Design: Matteo Ugolini) diesen Namen trägt, kommt nicht von ungefähr, denn man ist tatsächlich verleitet, ihr ständig über ihre Stäbchen zu streicheln. Erhältlich (und zum Mitnehmen darf man sie auch anfassen!) in Weiß um rund 1.100 Euro bei mg interior an der Innsbrucker Haller Straße.

ALLESKÖNNER

Das neue Outdoorsofa „Patio“ von Minotti (Design: GamFratesi) bietet schier unzählige Kombinationsmöglichkeiten je nach verfügbarem Raum und gewünschter Atmosphäre. 2er- und 3er-Sofa, Daybed, Sessel, verschiedene Bezüge – alles da. Preis je nach Ausführung, erhältlich bei Wetscher.

KISSENSCHLACHT

Kissen kann man ja generell nie genug haben – innen und außen. Im APFIs in Wattens gibt es eine tolle Auswahl an Kissenhüllen von Madam Stoltz, die wir am liebsten alle mit nach Hause nehmen möchten. Ab 39,95 Euro.


MARINA HATZL

DRAUSSEN DAHEIM Der süßliche Duft von Blumen, Frühlingsgräsern und Schneeschmelze liegt in der Luft. Die Sonne wärmt und lädt dazu ein, die Seele baumeln zu lassen. Endlich wieder den Tag unter freiem Himmel genießen. Durchatmen.

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ich auf dem Gartensofa und den anschmiegsamen Polstern gemütlich niederlassen. Sich heimelig fühlen. Dem Farbenspiel des warmen Winds begegnen und Neues entdecken. Die Leichtigkeit spüren und einen erfrischenden Drink mit Freunden zu Hause im Garten oder mit Gästen auf der Hotelterrasse einnehmen. Ja, wir alle sehnen uns nach den warmen Monaten. Und einem Ort zum Wohlfühlen und Genießen. Die dekorative Raumgestaltung von Innen- und Außenbereichen ist für mich ein Lebenselixier. Als Ideengeberin genieße ich es in vollen Zügen, bei der Suche nach besonderen Dingen zu unterstützen. Ich entwickle individuelle Stylingkonzepte, die in ihrer Umsetzung schön und funktional sind. Die durch neue Farbkombinationen, Muster und Formen inspirieren. Die dazu einladen, Neues für sich wahrzunehmen, und dazu verleiten, mit einem frischen Blick Momente festzuhalten. Als Erweiterung des Wohnraums bzw. als ein Zimmer im Grünen stellt die Terrasse, der Balkon oder der Garten ein wichtiges Bindeglied zwischen Natur und Architektur dar. Deshalb achte ich als Interieur-Stylistin

und Dekorateurin darauf, den architektonischen Charakter der Innenräume im Freien fortzuführen. Im Mittelpunkt steht, den individuellen Stil meiner Kund*innen einzufangen, richtig zur Geltung zu bringen und mit frischen Ideen zu ergänzen. Ich unterstütze sie darin, vorhandenes Mobiliar mit originellen Interior-Styling-Ergänzungen in ein stimmiges Gesamtbild zu bringen: In der enormen Vielfalt an Möglichkeiten ziehe ich den roten Faden und setze visuelle Akzente, sodass ausgewählte Designelemente ihre Wirkung schön entfalten können. Dies lädt geradezu zum Entdecken mit allen Sinnen ein. Wie sich Stoffe und Materialien anfühlen, welche Farbkombinationen faszinieren und welche Blumen ideale Duftnuancen dezent verteilen, stellen in meiner Tätigkeit wesentliche Themen dar und zeichnen meine dekorative Raumgestaltung aus. Die Schlichtheit und die detailreiche Fülle zugleich kreieren ein besonderes Ambiente und verzaubern vom ersten Moment an. So wird man leicht dazu verleitet, auch mal länger sitzen zu bleiben als ausgemacht. Die Terrasse wird zum Treffpunkt für Freunde und Nachbarn. Urlauber*in-

nen entscheiden sich für einen Drink im Hotelgarten, der ihre Blicke einfängt und zum Entdecken und Wohlfühlen einlädt. Ich denke, wir können es alle kaum erwarten: Die Tage unter freiem Himmel dürfen endlich wieder kommen. PR

MARINA HATZL Dekorateurin und Interior-Stylistin seit über 25 Jahren Innovative Konzepte und inspirierende Dekorationen für Ihr Hotel und Ihr Zuhause. Frauental 9 6067 Absam

Möchten Sie Ihre Terrasse oder Ihren Garten neu dekorieren? Dann kontaktieren Sie mich gerne für ein Beratungsgespräch. Tel.: 0699/105 511 66 info@marinahatzl.com Instagram: @marinahatzl


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L I F E & S T Y L E , T R E N D S , G E N U S S U N D K U LT U R I N K L E I N E N D O S E N

© DEAN CHALKLEY

KURZ & BÜNDIG

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ALARMSTUFE ROT

LEBENSMITTELRETTUNG Täglich landen in gastronomischen Betrieben oder bei Produzenten kurz vor oder nach Betriebsschluss wertvolle Lebensmittel im Abfall. „Too Good To Go“ setzt dem eine Initiative entgegen und rettet quasi Essen per App. Diese ermöglicht es Betrieben wie Bäckereien, Restaurants, Cafés, Hotels, Produzenten und Supermärkten, ihr überschüssiges Essen zu einem vergünstigten Preis an Selbstabholer*innen abzugeben. In der App sehen Konsument*innen, welche Betriebe in ihrer Umgebung mitmachen, und können das – einwandfreie – Essen zu einem Drittel des Preises direkt über die App kaufen, ihr Sackerl im Lokal oder Markt abholen und so vor der Verschwendung bewahren. www.toogoodtogo.at

Veranstaltungstechnisch war es in den vergangenen Coronajahren eher schwierig in Ischgl, dabei sind die Top-of-theMountain-Konzerte immer hochkarätig besetzt und gern besucht. Heuer sollte es jedoch wieder klappen. Am 2. April eröffnen Simply Red die neue Eventreihe „Spring Blanc“, die aufkommende Frühlingsgefühle auf und abseits der Piste auf viele verschiedene Arten zelebriert, und geben damit gleichzeitig ihr Ischgl-Debüt. Am Ostersonntag (17. April) gibt sich dann Max Mutzke beim Top-of-theMountain-Easter-Concert auf der legendären Ischgl Stage die Ehre. Der Eintritt ist im Tagesskipass inkludiert. Die Däumchen sind gedrückt! Infos unter www.ischgl.com.


eco.life

© ANDREAS FRIEDLE

erfolgs.geschichten

Lorenz Wedl, MSc. (re.) mit Mag. Robert Deflorian, Firmenkundenbetreuer der Hypo Tirol

Qualität erleben HOMMAGE AN EINEN GANZ GROSSEN

Nach zwei Versuchen in den Jahren 2020 und 2021 klappt es heuer endlich mit der Ausstellung des Künstlers Elmar Kopp und seinen Malereien in der Innsbrucker Galerie Nothburga. Kopp studierte Malerei und Bildhauerei an der Akademie der Bildenden Künste in Wien, 1982 wurde ihm der Berufstitel Professor verliehen. Elmar Kopp beeindruckt mit einem breiten künstlerischen Œuvre. Eine Vielzahl seiner Werke im öffentlichen Raum sind als Fassadengestaltung bekannt, auch Reliefs oder Freiplastiken, ebenso Betonglasfenster, Glasmalereien und Mosaike. Mit ungebrochenem Schöpfungs- und Gestaltungswillen widmete er sich mehr der Malerei und schuf Stilleben und Landschaften in intensiv leuchtenden Farben. Auftragsarbeiten im In- und Ausland, Preise und zahlreiche Auszeichnungen würdigten sein Schaffenswerk. Bis zu seinem 90. Lebensjahr war der vor zwei Jahren verstorbene Maler täglich in seinem Atelier künstlerisch tätig, in der Galerie Nothburga ist noch bis 16. April 2022 eine beeindruckende Schau des großen Tiroler Künstlers zu sehen.

Hinweis: In Gedenken an die 2014 verstorbene Elfriede Gerber, Gründerin und langjährige Leiterin der Galerie Nothburga, wird heuer zum dritten Mal der Fritzi-Gerber-Preis unter dem Titel „PLASTIK, SKULPTUR und OBJEKT im kleinen Format“ ausgelobt. Die Ausschreibung richtet sich an Künstler*innen, die in Tirol, Südtirol oder dem Trentino leben. Es gibt keine Altersbegrenzung, eine Fachjury entscheidet. Die Nominiertenausstellung findet im Jänner 2023 statt, bei der Eröffnung wird der/die Preisträger*in bekannt gegeben. Infos unter www.galerienothburga.at.

1904 als Kolonialwarengeschäft gegründet, zählt das Handelshaus Wedl heute zu den Top-10-Unternehmen des Lebensmittelhandels in Österreich. Tradition, Beständigkeit, Know-how und Servicequalität – dafür steht das Handelshaus Wedl seit seiner Gründung. Leopold Wedl I. legte vor 118 Jahren den Grundstein für ein Unternehmen, das auf eine lange Tradition und eine äußerst dynamische Entwicklung verweisen kann. „Die Strategie unseres Hauses ist es seit eh und je, durch Kompetenz, Service, hohe Produktqualität und Innovationsbereitschaft zu überzeugen“, erklärt Kommerzialrat Leopold Wedl III., der das Familienunternehmen seit 1965 zur heutigen Größe ausgebaut hat. Neben dem qualitativ hochwertigen Lebensmittelvollsortiment mit knapp 30.000 Artikeln hat sich das Handelshaus Wedl vor allem mit Kaffeespezialitäten aus eigenen Röstereien einen Namen gemacht. Mit einzigartigen Marken wie „Bristot, Vescovi und Testa Rossa caffé“ sowie einer umfangreichen fachkundigen Beratung können auch höchste Qualitätsansprüche der Kunden erfüllt werden. Das Kerngeschäft des Handelshauses Wedl ist jedoch nach wie vor der Gastro-Großhandel mit den erfolgreichen C+C-Abholmärkten in Innsbruck, Saalfelden, St. Johann i. P., Ried, Vöcklabruck, Villach, Wien und Bischofswiesen sowie dem österreichweiten Gastronomiezustelldienst mit über 110 Lkw, die das Tiroler Traditionsunternehmen zu einem starken Partner der heimischen Top-Hotellerie und Gastronomie machen. „Die Bewältigung einer globalen Krise setzt eine enge Verbundenheit mit verlässlichen Partnern voraus“, ist Lorenz Wedl, seit 2019 Geschäftsführer der Wedl Handels-GmbH, überzeugt. „Kurze, schnelle Entscheidungswege, kreative Lösungen und Fairness bei den Konditionen machen die Tiroler Landesbank zu einem regionalen, professionellen und verlässlichen Partner für uns. So konnten wir trotz der Krise mit dem Neubauprojekt in Saalfelden mit rund 15 Millionen Euro in die Zukunft investieren“, zeigt sich Lorenz Wedl über die erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Hypo Tirol Bank erfreut. PR

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Betriebsratsvorsitzender Alois Lamplmeier, Fertigungsmitarbeiter Özkan Acikgöz und Personalmanagement-Leiterin Heike Scheumann

VORBILDLICH

Ende Feber wurde der Gartengeräte-Hersteller STIHL Tirol mit Sitz in Langkampfen im Rahmen eines Online-Festakts vom Sozialministeriumservice Tirol für sein vorbildliches Engagement bei der Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen oder gesundheitlichen Beeinträchtigungen ausgezeichnet. Bereits 2015 und 2019 erhielt das Unternehmen die Anerkennung – nun wurde diese erneut bestätigt. „Die Vielfalt unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist eine Bereicherung für unser Unternehmen, denn diese Vielfalt macht unsere Teams stärker, kreativer und leistungsfähiger. Schlussendlich profitiert das gesamte Unternehmen von einer gelebten Inklusion“, so Geschäftsführer Clemens Schaller, und Alois Lamplmeier, STIHL-TirolBetriebsratsvorsitzender, ergänzt: „Mit der Beschäftigung von Menschen mit Behinderung möchten wir ihre Chancen wahren, Perspektiven eröffnen und sie dabei unterstützen, ein eigenständiges Leben zu führen. © FELIX STARK

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G E G E N S ÄT Z L I C H

Es tut sich was in der Innsbrucker Gastronomieszene. Und zwar mitten in der Stadt, denn der Marktplatz wird kulinarisch neu bespielt. Nach intensiver Sanierung und Umbauarbeiten hat die Betreiberfamilie Raschhofer gleich zwei Gastronomiekonzepte ins ehemalige Cammerlander gepackt. Einerseits das Naked Indigo mit stylischem Interior, Loungebereich, gemütlichen Ecken und einer großzügigen Bar, die mit ein paar Handgriffen zur Außenbar umfunktioniert werden kann und wo frisch zubereitete vegetarische oder vegane Bowls und Gerichte im Mittelpunkt stehen. Auf der anderen Seite gibt’s quasi als Gegenpol den Glorious Butcher – the little Bastard, das einen lokalen Ausschnitt aus dem „Mutterlokal“ Glorious Bastards im Westen von Innsbruck bietet. Kurzum: Hier gibt’s Fleisch satt.

Die Erneuerung im Fuhrpark wird von den umliegenden Regionen bereits jetzt gut angenommen.

FAHRENDER ALLESKÖNNER Höpperger Umweltschutz hat seinen Fuhrpark um eine technologische Innovation erweitert: Das Entsorgungsunternehmen investierte 385.000 Euro in ein neues Sammelfahrzeug und ermöglicht den Gemeinden und Gewerbebetrieben sohin auch im Winter das Entleeren, Waschen und Hygienisieren von Bio-Müllbehältern. Der Vorgang erfolgt dabei nicht wie bei bisherigen Modellen in einem offenen System, sondern geschlossen, um ein Gefrieren des Wassers zu verhindern. Das Fahrzeug findet indes auch im Sommer Gebrauch, indem die Wassertemperatur an die Außentemperatur angepasst und so Energie effizient genutzt wird. Die ergänzende Hygienisierung der Mülleimer stellt angesichts der derzeitigen Lage einen ganzjährigen Zusatznutzen dar und sorgt im Tiroler Oberland für rege Nachfrage.


photo by: www.kama-naturstein.at

Wohnen mit Naturstein im Innen und Außenbereich

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GLÜCKLICH STEHT EUCH GUT Vom 12. bis 14. Mai finden in Kufstein die glück.tage statt, ein inspirierendes Festival, im Zuge dessen sich TopSpeaker in verschiedenen Formaten mit den Themen der Zeit beschäftigen. Unter dem heurigen Motto „über.gänge“ setzt die Veranstaltung wieder Impulse in den Bereichen Lebenskunst, Philosophie, Literatur, Natur und Genuss, informiert, unterhält und regt zum Nachdenken an. Zum Auftakt wird im Festspielhaus Erl Anders Indset (Bild), einer der weltweit führenden Wirtschaftsphilosophen, erwartet. Nicht umsonst wird er von Kritiker*innen dank seiner unkonventionellen, eigenwilligen Art auch als „Rock’n’Roll Plato“ gefeiert. Das gesamte Programm samt Ticketinfos finden Sie unter www.glueck-tage.com.

SCHÖNER SAUGER

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HOLZ MIT GESCHICHTE Türen sind ein nicht zu unterschätzendes Designelement eines Hauses. Wippro hat für seine „Alpin Edition“ altes Holz von Heustadln, Dachböden und Almhütten liebevoll neu verarbeitet. Jede Tür ist ein Unikat und ein einmaliges Designerstück. Vom groben, handgehackten, sonnenverbrannten Fichtenholz bis zum wurmstichigen Eichendielenholz ist alles dabei. Und dann noch dieses alte Design von Sterne- oder Fischgrätmustern. So erzählt nicht nur das Holz, sondern auch das Design der Türen Geschichten von früher. Die Alpin Edition gibt es als Haus- oder Innentüren und man sieht es ihnen zwar nicht an, dennoch sind sie modernste Hightech-Produkte. Wippro Türen, Schauraum Vomp, Au 41, 05242/22202, vomp@wippro.at, www.wippro.com

Staubsaugen ist ja für die meisten ein eher unbeliebtes Hobby. Muss aber halt trotzdem sein, besonders wenn man Haustiere hat. Da macht es Sinn, dass man sich eine ordentliche Gerätschaft dafür anschafft, dann macht es zumindest ein bisschen Freude. Wir empfehlen den Akku-Staubsauger Triflex HX1 Cat & Dog von Miele, der schnüffelt quasi alles weg. Die PowerUnit lässt sich sowohl oben als auch unten anbringen und macht ihn damit für jeden Bedarf einsetzbar. Der leistungsstarke (und wechselbare) Li-Ion-Akku hält dabei bis zu einer Stunde durch. Die Vortex-Technologie sorgt für eine hygienische Staubseparierung, die extrabreite Elektrobürste mit Brilliant Light erkennt die Art des Bodenbelags und passt die Leistung automatisch an. Der eingebaute HEPA-Lifetime-Filter verfügt dazu über ein hohes Staubrückhaltevermögen und hält selbst kleinste Partikel wie Feinstaub und Allergene zu 99,99 Prozent vom System zurück. Weitere Infos unter www.miele.at (bis 30. April 2022 gewährt Miele eine 30-Tage-Geld-zurück-Garantie).


„Kein Alter, kein Geschlecht, kein Stand, keine Nation ist von den Vorteilen ausgeschlossen, welche die Spar-Casse jedem Einlegenden anbietet.“ Auszug aus der Gründungsurkunde der Sparkassen.

Unsere Haltung seit 200 Jahren. #glaubandich

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WELCHEN SINN HAT DER RING?

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Ehe oder eingetragene Partnerschaft? Die Vor- und Nachteile der gesetzlichen Lebensgemeinschaften. T E X T : D R . E S T H E R P E C H T L - S C H AT Z

D

as Rechtsinstitut der Ehe, geregelt im Allgemeinen Bürgerlichen Gesetzbuch (ABGB) sowie im Ehegesetz (EheG), hatte ursprünglich das Ziel, zwischenmenschliche Beziehungen verschiedengeschlechtlicher Paare gesetzlich zu regeln. Für gleichgeschlechtliche Paare gab es vor der Einführung des Eingetragene Partnerschaft-Gesetzes (EPG) im Jahr 2010 keine vergleichbaren rechtlichen Rahmenbedingungen, die ihr Zusammenleben gesetzlich normiert hätten. Seit 1. Jänner 2019 können nun auch gleichgeschlechtliche Paare eine Ehe eingehen und verschiedengeschlechtliche Personen eine eingetragene Partnerschaft begründen.

UNTERSCHIEDE: EHE UND E I N G E T R A G E N E PA R T N E R S C H A F T

VERLÖBNIS Bei dem Verlöbnis handelt es sich um das Versprechen einander heiraten zu wollen, das der Eheschließung vorausgeht. Das Institut des Verlöbnisses besteht bloß für die Ehe (§§ 45 ff ABGB), nicht aber für die eingetragene Partnerschaft. Von Bedeutung ist das Verlöbnis vor allem deshalb, da dessen einseitige Auflösung Schadenersatzfolgen auslösen kann. Wer das Verlöbnis grundlos auflöst oder den Grund für den Rücktritt des anderen setzt, wird für den dadurch tatsächlich entstandenen Schaden ersatz-

pflichtig. So sind beispielsweise Kosten für die Anschaffung des Brautkleides oder die Hochzeitsplanung zu ersetzen. Bei der eingetragenen Partnerschaft wird auf das Verlöbnis und somit auf die damit zusammenhängenden Rechtsfolgen verzichtet.

BEGRÜNDUNG DER LEBENSGEMEINSCHAFT

Die Ehe wird durch den Ehevertrag, in dem zwei Personen ihren Willen erklären, in unzertrennlicher Gemeinschaft zu leben, Kinder zu zeugen, sie zu erziehen und sich gegenseitig Beistand zu leisten, begründet. Da durch die Trauung der Personenstand der Beteiligten von ledig auf verehelicht ver-


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ändert wird, muss an dem Trauungsakt ein Standesbeamter teilnehmen. Begründet wird die Eheschließung durch den Ausspruch dieses Beamten („Ich erkläre Sie zu rechtmäßig verbundenen Eheleuten“). Anders als bei der Ehe wird die eingetragene Partnerschaft nicht vor dem Standesamt begründet. § 26a Abs 1 PStG (Personenstandsgesetz) sieht vor: „Die Begründung einer eingetragenen Partnerschaft erfolgt in Anwesenheit der Partnerschaftswerber vor der Bezirksverwaltungsbehörde in Form einer Niederschrift (§ 6 Abs 2 EPG).“ Daraus geht hervor, dass die Beteiligten ihre Erklärung mündlich abgeben und die Behörde diese Erklärungen protokolliert. Im Unterschied zur Eheschließung wird die eingetragene Partnerschaft nicht durch den Ausspruch der Beamtin/des Beamten begründet, sondern durch die Unterzeichnung der Niederschrift.

MINDESTALTER

Ein weiterer Unterschied besteht im Mindestalter, das für das Eingehen der Ehe und der eingetragenen Partnerschaft gesetzlich vorgeschrieben wird. Um eine Ehe begründen zu können, müssen die Ehepartner „ehefähig“ sein. Ein Bestandteil der Ehefähigkeit ist die Ehemündigkeit, die grundsätzlich mit Vollendung des 18. Lebensjahres eintritt. Allerdings kann das Gericht Personen, die das 16. Lebensjahr vollendet haben, bereits für ehemündig erklären, sofern der andere Ehepartner volljährig ist und die minderjährige Person für diese Ehe reif erscheint (§ 1 EheG). Somit kann eine Ehe bereits ab Vollendung des 16. Lebensjahres begründet werden. Demgegenüber steht die eingetragene Partnerschaft ausschließlich volljährigen Personen offen (§ 4 EPG). Ein Äquivalent zur Ehemündigkeitserklärung ist nicht vorgesehen.

Trotz der schrittweisen Gleichstellung von Ehe und eingetragener Partnerschaft verbleiben Unterschiede zwischen den beiden Formen der Lebensgemeinschaft. GEMEINSAMER NAME Im Eherecht ist die auffälligste, nicht vermögensrechtliche Folge einer Eheschließung das Namensrecht. Grundsätzlich gilt, dass die Ehegatten nach der Eheschließung den von ihnen selbst bestimmten Namen führen. Nur wenn es keine Einigung gibt, behalten die Ehegatten ihren bisherigen Namen (§ 93 Abs 1 ABGB). Bei der Namenswahl stehen den Eheleuten viele Wahlmöglichkeiten zur Verfügung. Im Recht der eingetragenen Partnerschaft sind derartige Möglichkeiten nicht vorgesehen, da gemäß § 7 EPG die eingetragenen Partner ihren Namen beibehalten, jedoch ist eine gebührenfreie verwaltungsbehördliche Namensänderung nach dem Namenrechtsänderungsgesetz (NÄG) vorgesehen.

ABSTAMMUNGSRECHT

Das Abstammungsrecht ist jener Teilbereich des Familienrechts, der die Herkunft eines Kindes von einer bestimmten Mutter sowie einem bestimmten Vater regelt. Abstammungsrechtliche Fragen stellen sich insbesondere dann, wenn in der Ehe eines gleichgeschlechtlichen Paares ein Kind geboren wird oder verschiedengeschlechtliche eingetragene Partner ein Kind bekommen. Unproblematisch ist grundsätzlich die Feststellung der Mutterschaft, etwas komplizierter gestaltet sich hingegen die Feststellung der Vaterschaft. Diese kann sich in einer Ehe aus drei gesetzlichen geregelten

VERGLEICH: LEBENSGEMEINSCHAFT AUSSERHALB DER EHE UND EINGETRAGENE PARTNERSCHAFT: Leben Personen als Partnerin/Partner länger andauernd in einer Wohn-, Wirtschaftsund Geschlechtsgemeinschaft zusammen und sind diese nicht verheiratet und keine eingetragenen Partner, so wird von einer „nicht ehelichen Lebensgemeinschaft“ gesprochen. In der nicht ehelichen Partnerschaft treffen die Partnerinnen/Partner keine Verpflichtungen (z. B. Treue- oder Unterhaltspflicht), wie dies in der Ehe bzw. der eingetragenen Partnerschaft der Fall ist. Es handelt sich vielmehr um ein rechtlich unverbindliches Zusammenleben, weshalb es sinnvoll ist, für bestimmte Fälle Vorsorge zu treffen. Sogenannte Partnerschaftsverträge bieten die Möglichkeit, beispielsweise die Teilung der Lebenserhaltungskosten, Unterhaltsvereinbarungen oder Regelungen über Wohnrechte zu vereinbaren. Auch für etwaige Krankheitsfälle kann auf vertraglicher Basis vorgesorgt werden. Bezüglich der Vaterschaft gilt zu beachten, dass die rechtliche Vater-Kind- Beziehung in einer nicht ehelichen Lebensgemeinschaft ungeklärt ist und sohin erst durch ein Vaterschaftsanerkenntnis hergestellt wird.

Fällen ergeben: Vater eines Kindes ist im rechtlichen Sinne, wer mit der Mutter zum Zeitpunkt der Geburt verheiratet ist bzw. als Ehemann der Mutter nicht früher als 300 Tage vor der Geburt des Kindes gestorben ist oder wer die Vaterschaft anerkannt hat oder aber wer als Vater gerichtlich festgestellt wurde (§ 144 Abs 1 Z 1 bis 3 ABGB). Für gleichgeschlechtliche weibliche Paare sieht § 144 Abs 2 Z 1 ABGB eine ähnlich lautende Bestimmung vor. Demnach ist die Frau Elternteil, die mit der Mutter im Zeitpunkt der Geburt des Kindes in eingetragener Partnerschaft verbunden ist oder als eingetragene Partnerin der Mutter nicht früher als 300 Tage vor der Geburt des Kindes verstorben ist, wenn an der Mutter innerhalb von nicht mehr als 300 und nicht weniger als 180 Tagen vor der Geburt eine medizinisch unterstützte Fortpflanzung durchgeführt worden ist. Fraglich ist hingegen, ob der eingetragene männliche Partner der Mutter die Vaterschaft zu einem Kind, das in der eingetragenen Partnerschaft geboren wird, anerkennen muss oder wie der Ehemann automatisch Vater dieses Kindes ist. Eine diesbezügliche ausdrückliche Regelung fehlt im Gesetzestext. Da aber sowohl in der Ehe als auch bei gleichgeschlechtlichen eingetragenen Partnern die Regel gilt, dass derjenige als Elternteil anzusehen ist, der mit der Mutter zum Zeitpunkt der Geburt des Kindes in eingetragener Partnerschaft verbunden ist bzw. verheiratet ist, kann für eingetragene männliche Partner der Mutter nur dasselbe gelten. In abstammungsrechtlicher Hinsicht bestehen somit keine Unterschiede zwischen einer Ehe und einer eingetragenen Partnerschaft.

AUFLÖSUNG DER EINGE TRAGENEN PARTNERSCHAFT UND SCHEIDUNG DER EHE

Bezüglich der Beendigung einer eingetragenen Partnerschaft bzw. einer Ehe lassen sich Unterschiede lediglich in der sogenannten Zerrüttungsscheidung erkennen. Ist die Beziehung unheilbar zerrüttet und die häusli-

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che Gemeinschaft seit mindestens drei Jahren aufgelöst, kann jeder der Partner grundsätzlich eine Scheidungsklage erheben. Für die Ehe sieht § 55 Abs 3 EheG dabei vor, dass dem Scheidungsbegehren jedenfalls dann stattzugeben ist, wenn die häusliche Gemeinschaft der Ehegatten seit sechs Jahren aufgehoben ist. Eine andere Frist sieht dagegen § 15 Abs 3 EPG vor, wonach die Auflösung im Fall einer eingetragenen Partnerschaft jedenfalls schon nach Ablauf von drei Jahren eingefordert werden kann. Für die Zerrüttung hat der Gesetzgeber somit bei der Ehe eine längere Bindung als bei der eingetragenen Partnerschaft vorgesehen. Die übrigen Auflösungs- bzw. Scheidungsformen sind hingegen ident.

NACHEHELICHER UNTERHALT

Unterschiede zwischen der Ehe und der eingetragenen Partnerschaft ergeben sich im Unterhaltsrecht. Diese zeigen sich im Fall einer Verschuldensscheidung, sofern vertragliche Vereinbarungen bezüglich des nachehelichen Unterhaltes fehlen. Während nach einer Scheidung aufgrund von Verschulden der schuldlose Teil einen Anspruch auf Unterhalt wie bei aufrechter Ehe hat (der Unterhaltsanspruch umfasst 33 Prozent des tatsächlichen Nettoeinkommens des alleinverdienenden Unterhaltspflichtigen zuzüglich den Beiträgen zur gesetzlichen Krankenversicherung; die Einkünfte des haushaltsführenden Partners werden allenfalls angemessen berücksichtigt), wurde dieser umfassende Unterhaltsanspruch für

die eingetragene Partnerschaft nicht übernommen, da bei der Auflösung der eingetragenen Partnerschaft dem schuldlosen Teil keine Ansprüche auf Beiträge zur Krankenversicherung zustehen. Aus pensionsrechtlicher Sicht sind schuldlos geschiedene Ehegatten im fortgeschrittenen Alter sowie nach länger andauernder Ehe bezüglich der Pensionshöhe Witwen bzw. Witwern gleichgestellt. Diese unterhaltsrechtliche Folge tritt für den schuldlosen Teil einer aufgelösten eingetragenen Partnerschaft eben nicht ein, was in dieser Konstellation zu einer Schlechterstellung führt.

an Stelle der Treue genannt wird, auch eine sexuelle Treuepflicht umfasst, wie sie für Eheleute besteht. Der Kern der persönlichen Pflichten der Partnerschaft ist aber mit dem einer Ehe vergleichbar, denn unter dem Begriff der „umfassenden partnerschaftlichen“ Lebensgemeinschaft wird so wie in der Ehe grundsätzlich eine Wohn-, Wirtschafts- und Geschlechtsgemeinschaft sowie die geistige partnerschaftliche Verbindung verstanden. www.anwaelte.cc

DAS PARTNERSCHAFTLICHE PFLICHTENBÜNDEL

Die Ehe begründet die Pflicht zu einer umfassenden ehelichen Lebensgemeinschaft, insbesondere zum gemeinsamen Wohnen, sowie zur Treue, zur anständigen Begegnung und zum Beistand. Die konkrete Ausgestaltung hat dabei im Einvernehmen zu erfolgen. Im Rahmen der Treuepflicht ist jede Missachtung des Vertrauensverhältnisses unzulässig. Für eingetragene Partner spricht § 8 Abs 2 EPG hingegen nicht von Treue, sondern die eingetragenen Partner sind einander zur umfassenden partnerschaftlichen Lebensgemeinschaft und Vertrauensbeziehung, besonders zum gemeinsamen Wohnen, zur anständigen Begegnung und zum Beistand, verpflichtet. Umstritten ist in diesem Zusammenhang, ob diese Vertrauensbeziehung, die

DR. ESTHER PECHTL-SCHATZ Gerne stehe ich Ihnen mit meinem Team für nähere Auskünfte zur Verfügung. Terminvereinbarung unter 05412/63 030 oder imst@anwaelte.cc.

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© Marko Mestrovic

Mittwoch, 30. März 2022


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VW ID.5 Dem Trend folgend wirft VW ab April 2022 nach dem erfolgreichen ID.3 sowie dem ID.4 auch noch ein SUV-Coupé mit der zu erwartenden Namensbezeichnung ID.5 hinterher. Das optisch ansprechende Crossover startet mit drei Varianten, die alle über eine 77 kWh große Batterie verfügen. Das Einsteigermodell kommt mit einem 174PS (128 kW)-Elektromotor und Heckantrieb, das Topmodell, der GTX, mit einem kraftvollen 300-PS (220 kW)-Elektromotor und Allradantrieb. Für Letzteres verspricht VW eine maximale Reichweite von 480 Kilometern. Hauptunterscheidungsmerkmal im Vergleich zum ID.4 liegt beim Heck mit seiner schräg abfallenden Dachlinie, die einem SUV-Coupé sein typisches Design verleiht. Beeindruckend und zugegebenermaßen etwas ungewöhnlich ist der Umstand, dass das Kofferraumvolumen im Vergleich zum klassischen SUV sogar um sechs Liter angewachsen ist. Dieses fasst beim neuen ID.5 beachtliche 549 Liter, bei umgeklappter Fondreihe sogar 1.561 Liter. Der Innenraum hingegen gleicht jenem des ID.4, lediglich hinsichtlich der Software wurden einige Updates vorgenommen und auch das Head-up-Display kommt beim ID.5 nun mit Augmented Reality. Preis: ab 50.390 Euro

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ES WERDE FRÜHLING Wie die Natur erwachen auch wir Menschen wieder zu neuem Leben, wenn’s draußen wärmer wird. Und die neuen Automodelle des Jahres kommen angefahren. ZUSAMMENSTELLUNG: FELIX KASSEROLER

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BMW I4 GRAN COUPÉ Von außen scheint sich das im Februar 2022 erschiene BMW i4 Gran Coupé abgesehen vom geschlossenen Kühlergrill kaum von seinen Verbrennerbrüdern zu unterscheiden und gliedert sich insofern einwandfrei in die BMW-4er-Palette ein. Auch der Innenraum zeigt sich gewohnt luxuriös und modern, sogar mit Curved Display. Doch unter der Haube sieht es – das i im Namen verrät es – ganz anders aus, nämlich rein elektrisch. Zum Marktstart gibt es den i4 als eDrive40 mit 340 PS (250 kW), klassischem Hinterradantrieb und einer maximalen Reichweite von 590 Kilometern oder als xDrive M50 mit brachialen 544 PS (400 kW), Allradantrieb und einer maximalen Reichweite von 590 Kilometern. Wenn die einmal abgefahren ist, kann der Stromer mit satten 200 kW binnen zehn Minuten um stolze 164 bzw. 140 Kilometer aufgeladen werden. So schnell kann man seinen Kaffee gar nicht trinken. Preise: eDrive40 ab 57.900 Euro, M50 ab 69.920 Euro

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LEXUS NX

OPEL ASTRA SPORTS TOURER

Bereits seit Jänner 2022 zu reservieren ist die neueste Generation des Lexus NX. Das SUV kommt in zwei verschiedenen Varianten – einerseits als NX 350h, ein Vollhybrid, der von einer Kombination aus einem 2,5-Liter-Benzinmotor und einem kraftvollen Elektromotor angetrieben wird, andererseits, und auf dieser Variante liegt das Hauptaugenmerk, dem NX 450h+. Dieses Plug-in Hybrid-Modell verbindet denselben 2,5-Liter-Benziner mit einem Elektromotor und einer Lithium-Ionen-Batterie mit 18,1 kWh. Im Ergebnis bedeutet das eine Systemleistung von 309 PS (227 kW), Allradantrieb und eine rein elektrische Reichweite von bis zu 76 Kilometern. Preis: ab rund 52.000 Euro

Der ab Frühling konfigurierbare Opel Astra Sports Tourer kommt mit ähnlichem Design wie der klassische Fünftürer und auch die Antriebsvarianten sind ident. Zu haben gibt es den Astra ST wahlweise als Benziner, Diesel oder Plug-in-Hybrid. Designtechnisch ähnelt der ST insbesondere in der Frontansicht dem Fünftürer aufs Haar. Damit war auch zu rechnen, ein Blick auf die Seitenansicht offenbart hingegen seinen eigentlichen Charakter. Dank schrägstehender D-Säule und dem minimal nach hinten abfallenden in Kontrastfarbe ausgeführten Dach samt Dachkantenspoiler wirkt der ST richtig sportlich. Preis: ab 23.565 Euro


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NISSAN ARIYA

TOYOTA AYGO X

Das 4,60 Meter lange Elektro-Crossover von Nissan wird es in mehreren Leistungsstufen sowie Batteriegrößen geben, angefangen beim Einsteigermodell mit seinem 218 PS (160 kW) starken Elektromotor, der 63 kWh großen Batterie und dem Frontantrieb. Die High-EndVariante bekommt zwei kraftvolle Elektromotoren mit einer Systemleistung von 394 PS (290 kW), eine 87-kWh-Batterie und Allradantrieb. Bis zu 500 Kilometer Reichweite sollen möglich sein. In Sachen Design wirkt der Ariya vielversprechend. Einen weiteren Pluspunkt bekommt der Ariya für das geräumige Kofferraumvolumen, denn trotz seiner schicken Form passen noch bis zu 468 Liter hinein. Preise sind noch nicht bekannt.

Der mit 3,7 Meter wohl kleinste Teilnehmer unserer Liste birgt zugleich eine große Überraschung: Der altbekannte Toyota Aygo bekommt mit dem im April startenden Toyota Aygo X einen Crossover-Bruder an die Seite, der es wirklich in sich hat. Stolze 231 Liter fasst der Laderaum des nur knapp 1,5 Meter hohen Mikro-SUV. In Sachen Antrieb setzt Toyota auf bewährte Technologie. Unter der Haube sitzt der aus dem Yaris bekannte Dreizylinder-Benzinmotor mit 72 PS (53 kW). Außen fällt sofort die Zweifarbenlackierung ins Auge, optional ist ein Stoffschiebedach erhältlich. Der Innenraum birgt hingegen am meisten Überraschungen und punktet vor allem mit modernster Technik. Preis: ab knapp über 20.000 Euro

MERCEDES EQE

Nach dem erfolgreichen Start des Mercedes EQS startet Mitte 2022 auch die elektrifizierte Variante der Mercedes E-Klasse unter der Bezeichnung EQE. Dabei übernimmt Mercedes das vom EQS bekannte One-Bow-Design an der Front, jedoch ohne das EQ-typische durchgezogene Leuchtenband. Überdies sorgen stärker ausgestellte Kotflügel für ein dynamischeres Design. Das Heck wiederum zeigt sich in alter Frische mit Leuchtenband samt einem Detail, das Kennern vermutlich auf den ersten Blick auffällt: Die Grafik der Heckleuchte verfügt pro Seite um eine Lamelle weniger als beim EQS. Damit symbolisiert Mercedes, dass es sich trotz ihres ähnlichen Designs um zwei völlig unterschiedliche Modelle handelt. Wirklich unterstreichen lässt sich das allerdings nach einem Blick ins Cockpit nicht, denn dieses fällt beinahe ident zum EQS aus, inklusive optionalem Hyperscreen. Zum Marktstart gibt es den EQE 350 mit einem 286 PS (210 kW) starken Elektromotor und einer 90,6 kWh großen Batterie. Erfreulich in dieser Hinsicht ist neben der maximalen Reichweite von 660 Kilometern auch der Umstand, dass die Elektro-E-Klasse mit bis zu 200 kW innerhalb nur 32 Minuten von zehn auf 80 Prozent aufgeladen werden kann. Preis: noch nicht bekannt


DER NEUE RANGE ROVER

ELEGANZ UND LUXUS AUF HÖCHSTEM NIVEAU

Mit innovativen Technologien, eindrucksvoller Leistungskraft und atemberaubender Eleganz setzt der neue Range Rover Maßstäbe. Er ist der Inbegriff luxuriösen Reisens und bietet vorzüglichen Komfort, der sich immer und überall nach Zuhause anfühlt. Dank intuitiver Vernetzung, vereinfachtem und noch sicherem Handling und nachhaltigeren Materialien bringt der neue Range Rover die Zukunft auf die Straße. Er ist auch als Mild-Hybrid und Plug-in Hybrid erhältlich. Kraftstoffverbrauch komb. in l/100 km: 12,8–7,6; CO₂-Emissionen komb. in g/km: 275–201, nach WLTP. Weitere Informationen unter www.autoverbrauch.at. Symbolfoto. Die tatsächlichen Werte können abweichen. Die Werte für CO2 und Kraftstoffverbrauch können je nach Fahrweise, Umgebungsbedingungen, Last, Reifen und Zubehör variieren. Die Verfügbarkeit von Motoren ist marktabhängig. Bitte kontaktieren Sie Ihren Land Rover Partner vor Ort für weitere Informationen.

Autowelt Innsbruck Denzel & Unterberger GmbH & Co.KG Griesauweg 28, Tel.: +43 512 33 23-0 E-Mail: info@denzel-unterberger.cc

Autowelt Strass Unterberger Automobile GmbH & Co.KG II Bundesstraße 109, Tel.: +43 5244 6100-0 E-Mail: info.strass@unterberger.cc

Autowelt Telfs Denzel & Unterberger GmbH & Co.KG Wildauweg 1, Tel.: +43 5262 66766-0 E-Mail: info.telfs@unterberger.cc

Autowelt Kufstein Unterberger Automobile GmbH & Co.KG II Haspingerstraße 12, Tel.: +43 5372 61060-0 E-Mail: autohaus@unterberger.cc


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ALFA TONALE In den letzten Jahren ist es ruhig geworden um die Marke mit dem zeitlosen Scudetto-Kühlergrill. Nun will Alfa mit dem Tonale wieder mächtig mitmischen. Das ab April 2022 bestellbare KompaktSUV kommt zu Beginn als Mild-Hybrid-Benziner sowie als Diesel, später soll das Highlight folgen, ein Plug-in Hybrid mit 275 PS (202 kW). Das Design des Italieners ist dabei vor allem eines: elegant. Vorne setzt sich der erwähnte Scudetto-Kühlergrill ordentlich zwischen den Voll-LED-MatrixScheinwerfern in Szene, die der Front ihre angriffsorientierte Optik verliehen. Das Heck äußert sich mit seinen stilvollen LED-Heckleuchten hingegen etwas runder und sanfter. Kleines Detail am Rande: Der Tonale wird das erste Serienauto mit NFT, einem sogenannten fälschungssicheren Non-Fungible Token. Sinn und Zweck ist die mittels Blockchain-Technologie eruierte gesamte Fahrzeughistorie.

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RANGE ROVER

MASERATI GRECALE

Kein Modell steht seit Jahrzehnten dermaßen für puren Luxus in Kombination mit einzigartigen Geländefähigkeiten wie der Range Rover. Während die Front vom klassischen Kühlergrill zwischen den Pixel-LED-Scheinwerfern geprägt ist, besticht das Heck mit dem Alleinstellungsmerkmal schlechthin: Heckscheinwerfer, die – sofern der Motor aus ist – gar nicht als solche zu erkennen sind. Dass der Range Rover einzigartig ist, zeigt sich nicht nur außen, sondern auch im Interieur. Dieses ist – wie sollte es anders sein – geprägt von Luxus und allerhand Komfortelementen. Bei der Wahl des Antriebs des 5,05 oder 5,25 Meter langen SUV hat man gleich mehrere Möglichkeiten und kann zwischen zwei Benzinern, drei Diesel- und zwei Plug-in HybridModellen wählen. Preis: ab 133.613 Euro

Im Frühling 2022 feiert ein ganz besonderes Modell Premiere. Schon jetzt hat Maserati den Namen und einige Fotos des Neuen in der Familie durchsickern lassen. Die Rede ist vom Maserati Grecale, einem SUV auf derselben Plattform wie der neue Jeep Grand Cherokee und allen Vermutungen nach neuer Erzrivale des Porsche Macan. Anhand der Erlkönigbilder lässt sich erahnen, dass das Design jenem des größeren Bruders Levante ähnlich sein wird, inklusive markentypischem Kühlergrill und den schmalen LED-Scheinwerfern. Wovon genau der Grecale angetrieben werden soll, hält Maserati noch geheim, allem Anschein nach sollen aber Verbrenner als auch Hybridvarianten erhältlich sein. Preise: noch Stillschweigen


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INEOS GRENADIER

KIA SPORTAGE

Woran das Design des Ineos Grenadier erinnert? Ganz klar an einen klassischen Land Rover Defender. Das macht auch Sinn, schließlich ist der eigentliche Zweck hinter der Entstehung des Grenadiers die Schaffung eines kraftvollen und wendigen Geländewagens. Auch unter der Haube finden sich bekannte Elemente. Angetrieben wird der Grenadier wahlweise von einem 3-LiterReihensechszylinderdiesel mit 249 PS (183 kW) oder einem 3-Liter-Reihensechszylinderbenziner mit 285 PS (210 kW), jeweils übernommen von BMW. Die Kraftübertragung auf alle vier Räder erfolgt über eine 8-Gang-Wandlerautomatik. Preis: vermutlich ab rund 60.000 Euro

Eines muss man dem im Jänner 2022 vorgestellten Kia Sportage wahrlich lassen: Platz hat er reichlich. Bis zu 1.780 Liter kann man in dem eleganten SUV je nach Antriebsart transportieren. Davon gibt es beim extra für Europa konzipierten Modell wie beim Tucson übrigens einige. Vom klassischen Benziner oder Diesel über Hybrid bis hin zum Plug-in-Hybrid. Außen zeigt sich der Sportage ein wenig kantiger als das Vorgängermodell mit optisch auffälligen Tagfahrleuchten in Bumerangform und den darüber liegenden Matrix-LEDScheinwerfern. Der Innenraum hingegen ist kaum wiederzuerkennen. Hauptaugenmerk liegt auf dem 12,3 Zoll großen gewölbten Panoramadisplay. Preis: Benziner ab 30.590 Euro

RENAULT MÉGANE E-TECH ELECTRIC

Das im C-Segment angesiedelte SUV erinnert mit seiner leicht nach hinten abfallenden Dachlinie zwar stark an ein trendiges SUV-Coupé, wird aber von Renault nicht als solches gehandelt. Angetrieben wird das schick gestaltete SUV wahlweise von einem 130 PS (96 kW) oder 218 PS (160 kW) starken Elektromotor in Kombination mit einer 40 kWh oder 60 kWh großen Batterie. Daten zufolge soll damit eine Reichweite von bis zu 470 Kilometern machbar sein und dank Laden mit bis zu 130 kW auch ein Aufladen auf 80 Prozent in knapp über 30 Minuten. Topwerte also für ein stylisches SUV. Preis: ab 37.300 Euro


DA EMOBIL

JA ZU E-MOBILITÄT Die Elektromobilität hat im letzten Jahr einen enormen Schub erhalten. Dieser Trend macht sich auch am heimischen Markt bemerkbar, denn die Verkaufszahlen schießen in die Höhe.

B

is Ende Jänner wurden in Österreich 2.013 vollelektrische Autos neu zugelassen. Das ist ein Plus von 46,2 Prozent gegenüber Jänner 2021. Vergleicht man die Zahlen von 2020 und 2021 miteinander, so haben sich die Neuzulassungen sogar fast verdoppelt. Generell macht die Elektromobilität in Österreich große Fortschritte und das obwohl laut einer aktuellen Umfrage von Deloitte PKW mit Verbrennungsmotoren noch den E-Antrieben bevorzugt werden. Im Vergleich zu den steigenden Treibstoffpreisen sowie den Anschaffungs- und Betriebskosten für Verbrenner sind E-Autos indes die klaren Gewinner. Mittlerweile gibt es E-Autos unter 10.000 Euro am Markt und die Produktpalette der E-Flitzer wird immer mehr erweitert. Die Alpenrepublik strebt bis 2040 die Klimaneutralität an, doch damit diese auch erreicht wird, benötigt es zu den Anreizen noch weitere Schritte. „Der Umstieg auf E-Autos muss noch attraktiver gestaltet werden. Neben weiteren Subventionen muss einerseits die Reichweite der Fahrzeuge gesteigert werden und andererseits benötigt es eine

flächendeckende Infrastruktur mit passenden und finanzierbaren Ladelösungen“, so da-emobil-Geschäftsführer Alois Wach. Wird der Kauf eines E-Autos in Betracht gezogen, dann aufgrund der Wirtschaftlichkeit und des Umweltgedankens. Laut der Umfrage von Deloitte Österreich sind 67 Prozent der Befragten der Meinung, dass mit dem Umstieg auf die Elektromobilität die schädlichen Emissionen gesenkt werden können. Für die Klimabilanz ist dabei ausschlaggebend, ob mit Ökostrom geladen

wird. da emobil bezieht den Strom für seine Ladestationen von GUTMANN, der zu 100 Prozent aus Österreich kommt. Neben dem österreichischen Ökostrom bietet das Unternehmen auch eine faire kWh-basierte Abrechnung mit der GUTMANN | da emobil Tank- und Ladekarte. Auch in diesem Punkt gibt es laut Wach noch Aufholbedarf. Derzeit sind die Tarife von den Betreibern der Ladestation und der Art des Ladens abhängig. Oft gilt ein Zeittarif – unabhängig davon, wie viel man lädt. Um den Dschungel der Verrechnung transparenter zu machen, sollten die Netze geöffnet werden, so dass alle Ladekarten an den Ladestationen genutzt werden können. Die Elektromobilität ist auf einem guten Weg, jedoch gibt es noch einige Baustellen zu bewältigen, um die breite Masse davon zu begeistern. Damit dies gelingt, bedarf es neben der Netzöffnung aus Sicht der Netzbetreiber auch einer eichrechtlichen Regelung, um eine nachvollziehbare Datenübermittlung von Ladevorgangsdaten zu ermöglichen. www.da-emobil.com PR

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MAZDA2 HYBRID 122

Mit dem ab Frühjahr 2022 erhältlichen Mazda2 Hybrid ergänzt die Marke ihre Modellpalette um einen kleinen, aber feinen Vollhybrid. Wirklich eigenständig ist der Mazda2 Hybrid nicht, denn sowohl außen als auch in Sachen Antrieb hat sich Mazda ordentlich am Toyota Yaris bedient. Besonders auffallend ist dieser Umstand am Exterieur, handelt es sich beim neuen Modell doch schlicht und einfach um einen Yaris mit Mazda-Logo. Unter der Haube zeigt sich ein ähnliches Bild. Angetrieben wird der Hybrid von einer bekannten Toyota-Kombination bestehend aus einem 93 PS (68 kW) starken 1,5-Liter-Dreizylinder-Benzinmotor sowie einem Elektromotor. Insgesamt bietet das Motorengespann eine Systemleistung von 116 PS (85 kW). Preise: stehen noch nicht fest.

JEEP GRAND CHEROKEE

ŠKODA ENYAQ COUPÉ IV

Im Sommer 2022 erscheint die fünfte Auflage des Jeep Grand Cherokee, für den europäischen Markt ausschließlich als Plug-in-Hybrid (4xe) mit einer maximalen elektrischen Reichweite von geschätzten 40 Kilometern. Dabei fungieren zwei Elektromotoren, eine 17-kWh-Batterie sowie ein 2-Liter-VierzylinderTurbobenziner mit einem Achtgang-Automatikgetriebe. In Sachen Design hat sich bei der neuen Auflage – vor allem innen – einiges getan. Während das Exterieur vorne durch den klassischen, in sieben Lüftungsschlitze geteilten Kühlergrill geprägt ist, zeigt sich das Heck mit seinen schmalen Voll-LED-Scheinwerfern ganz anders. Preis: noch unbekannt

Anders als im Verhältnis VW ID.4 und ID.5 zeigt sich dieses Coupé im Vergleich zum SUV eigenständig. Angefangen bei der optisch ansprechenden Frontschürze über das serienmäßige, dunkel getönte Panoramadach bis hin zur sanft schräg abfallenden Dachkante, die in die sportlich gestaltete Heckklappe mit scharfer Abrisskante übergeht. Besonders ansprechend ist der optional beleuchtete Crystal-Face-Frontgrill mit 131 LEDs. Die neue Topversion fährt dabei unter der Škodatypischen RS-Bezeichnung und ist damit das erste rein batteriebetriebene Škoda-RS-Modell überhaupt. Preise: ab 59.950 Euro


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SPORTLER

MIT PLATZ Nach dem beliebten Coupé und dem Cabrio ist bei BMW mit dem Gran Coupé Ende 2021 auch die dritte Karosserievariante der 4er-Reihe auf dem Markt erschienen. Besonders das M Gran Coupé hat dabei einiges zu bieten. Und das nicht nur im Bereich Agilität und Sportlichkeit. TEXT: FELIX KASSEROLER // FOTOS: TOM BAUSE

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em Namen folgend handelt es sich beim M440i xDrive Gran Coupé um ein Auto, das Sportlichkeit mit Raumangebot in einer Weise kombiniert, die nur wenige Autohersteller derart hinbekommen. Trotz der flinken Silhouette finden sich im 4er Gran Coupé (fast) fünf vollwertige Sitze und ein Kofferraumvolumen, wie es bei vielen anderen SUV-Coupés nicht zu haben ist: 470 Liter fasst das Ladeabteil, bei umgeklappter Fondreihe erhöht es sich auf stolze 1.290 Liter. Für eine zweckentsprechende Nutzung sorgt die weit öffnende Heckklappe.

SPORTLICHER AUFTRITT

Ganze 14,3 Zentimeter länger und immerhin 2,7 Zentimeter breiter ist das neue Gran Coupé und erklärt damit die geräumigen Platzmöglichkeiten. Dabei verliert der M440i keineswegs an Sportlichkeit. Insbesondere die flachen LED-Scheinwerfer samt optionalem Laserlicht an der Front sorgen für den angriffsorientierten Blick des Wolfs, der erst gezähmt werden möchte. Dazwischen – mittlerweile kennt man sie: die große BMW-Niere der 4er-Reihe. Es gibt wohl kaum ein Kühlergrilldesign, das Liebhaber so spaltet wie dieses lungenflügelartige Gebilde. Wir outen uns: Uns gefällt es.

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Das Heck des M440i Gran Coupé passt sich in charmanter Weise an die namensgebende Bezeichnung an: M. Das zeigen nicht nur die schmalen, bösartigen Heckleuchten, sondern auch der athletische Diffusor samt den trapezförmigen Endrohreinfassungen. Dazu finden sich zahlreiche M-Applikationen über das ganze Exterieur verstreut, beispielsweise die M-Seitenspiegel, eine Neuheit bei einem M-Performance-Auto. Doch wie so oft: Die wirklich spannenden und vor allem sportlichen Elemente gibt es meist erst gegen Aufpreis – etwa die rot hochglänzenden M-Sportbremsen, die M-Leuchten im Shadowdesign, das adaptive M-Fahrwerk und allen voran das exklusive M-Carbon-Exterieurpaket und der für das Auto perfekt zugeschnittene Spoiler. Lohnen tun sich die Extras, denn die ohnehin schon rasante Optik verbessert sich dadurch immens.

SOLIDE POWER

Der Blick unter die Motorhaube macht hingegen allen Groll gegen die kleine Serienausstattungspalette zunichte, verbirgt sich dort doch ein Sportmotor, wie er im Buche steht. An die eigentlichen M-Modelle der 3er- und 4er-Reihe kommt das M440i Gran Coupé zwar nicht ran, liefert aber immerhin stolze 374 PS (275 kW) und ein maximales Drehmoment von 500 Newtonmetern, natürlich inklusive mächtiger Soundeinlage. Woher diese Power kommt? Aus dem kraftvollen Drei-Liter-Reihensechszylinder-Benziner samt dem im niedrigen Drehzahlbereich für Schub sorgenden Mild-Hybrid-System. Damit galoppiert der Bayer in rapiden 4,7 Sekunden von null auf 100 km/h und lässt damit so manch anderen weit hinter sich. Bedanken darf sich der Fahrer beim Acht-Gang-Steptronic-Sport-Getriebe, das die Kraft des Motors in Beinahe-Perfektion auf den hecklastigen Allradantrieb überträgt.

punkt! Platz nehmen durfte man in unserem Fall auf den optionalen M-Sportsitzen, als Fahrer dabei unmittelbar vor dem Sport-Lenkrad mit den hochwertig gestalteten Multifunktionstasten. Trotz des optionalen M-Fahrwerks fährt sich das M440i Gran Coupé selbst im Komfortmodus angenehm und vor allem ruhig und ohne lautes Bollern. Auch BMW folgt dem Trend zum sanften, gemütlichen Fahren wie in einer Sänfte – wenn auch gezwungenermaßen. Laut wird es erst beim Wechsel in den Sportmodus, in dem man den Sound aus den Endrohren wirklich ordentlich merkt. Wem das zu leise ist, der möge zum viertürigen BMW M3 übersteigen – erhältlich quasi selbstredend nur gegen entsprechenden Aufpreis. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist beim M440i xDrive Gran Coupé indes absolut in Ordnung. Serienmäßig ist er für 77.250 Euro zu haben, das Testmodell gibt es für knapp über 100.000 Euro. Unterm Strich bekommt man für einen angemessenen Preis ein solides, sportliches Auto mit einem geräumigen Interieur, sowohl vorne als auch im Fondbereich … und nicht zuletzt im Ladeabteil. Die Fahrdynamik ist hervorragend, besonders im Sportmodus zeigt sich die Lenkung besonders gut abgestimmt. Kurven machen somit einen Haufen Spaß. Unserer Meinung nach verdient das M440i Gran Coupé einen Daumen nach oben.

TOP VERARBEITET!

Das Interieur zeigt sich im Vergleich zum Vorgängermodell mit einem 8,8 Zoll großen Control- sowie einem 5,1 Zoll großen Farbdisplay im Instrumentenkombi relativ unverändert. Angesichts der steigenden Tendenz zum Dogma „größer und besser“ wirken die beiden allerdings fast schon ein wenig veraltet. Das bereits bekannte Betriebssystem OS7.0 ist es hingegen keineswegs und nach wie vor simpel und effizient per Drehregler in der Mittelkonsole zu bedienen, allenfalls auch über die voreingestellten Tasten unter dem Control-Display – ein großer Plus-

BMW M440I XDRIVE GRAN COUPÉ Antrieb: Allrad Leistung: 275 kW/374 PS Drehmoment: 500 Nm Beschleunigung: 0–100 km/h: 4,7 sec Spitze: 250 km/h Kofferraumvolumen: 470 l Spaßfaktor: 9,5 von 10 Preis: ab 77.250 Euro


IT-TEAM

SIND SIE BEREIT FÜR DIGITAL NOMADING? Ihre Mitarbeiter*innen haben sich an das Arbeitsleben von zuhause oder anderen Winkeln der Erde aus gewöhnt und verlangen nun, dass sie auch in Zukunft – wie Digital Nomades – von überall aus arbeiten können? Wir sagen: Lassen Sie sie ruhig.

N

ehmen wir an, Sie haben zehn Angestellte. Wenn jeder bzw. jede im Durchschnitt zwei Tassen Kaffee am Tag trinkt, summiert sich der tägliche Kaffeekonsum in Ihrem Betrieb auf 20 Tassen zu rund vier Euro. Aufs Monat hochgerechnet sind das um die 80 Euro bei ca. 20 Arbeitstagen. Hinzu kommen Strom, Heizung, Wasser. Und ja, auch auf das Papier, im Drucker oder das auf Toiletten, darf nicht vergessen werden. Sie fragen sich, warum diese Rechnung? Das sind die Summen, die Sie sich sparen, während Ihre Angestellten remote, von der Ferne, arbeiten. Aber Scherz beiseite: In Wahrheit sind diese Kosten der kleinste Indikator, um sich für oder gegen Homeoffice zu entscheiden. Wesentlicher ist der Gewinn an Produktivität und Kollaboration. Solange dies gut funktioniert, ist es doch egal, ob Angestellte

auf einer Berghütte mit guter Internetanbindung sitzen oder im Büro. Und seien wir mal ehrlich: Möchten Sie nicht auch manchmal von irgendwo auf der Welt problemlos arbeiten und auf die gemeinsame Cloud sicher zugreifen können? Klar, wir wissen, dass es für das Zusammengehörigkeitsgefühl im Unternehmen eine wichtige Rolle spielt, sich regelmäßig face-to-face auszutauschen. Aber eine gewisse Flexibilität und Mobilität sind heutzutage nicht mehr wegzudenken. Ein Ortswechsel kann obendrein die Kreativität und Produktivität ankurbeln. Dies macht sich auch beim Umsatz bemerkbar. Zudem deuten einige Prognosen darauf hin, dass die Unternehmen der Zukunft nicht mehr nach Schreibtischbuden und Großraumbüros aussehen. Vielmehr dienen sie als moderne Begegnungsorte für persön-

lichen Austausch und Meetings. Ein eigener Arbeitsplatz für jeden ist nicht mehr zwingend notwendig, standardisiertes Equipment und versperrbare Rollkästen für private Utensilien kommen vermehrt zum Einsatz. Außerdem haben sich in den vergangenen zwei Jahren viele Berufstätige ohnehin Möglichkeiten und Räume für ein angenehmes Arbeiten im Homeoffice oder sonst irgendwo geschaffen. Wir als IT-Team sehen das ganz pragmatisch. Für Sie und Ihren Betrieb ist die neue Art des Zusammenarbeitens eine Win-win-Situation und mit der zukunftsweisenden Software „Microsoft 365“ wird Ihnen der neue digitale Arbeitsalltag erheblich erleichtert: Alle Daten finden Sie in einer Cloud gebündelt, so dass Ihre Angestellten darauf ortsunabhängig und sicher zugreifen und so in Echtzeit effizient mit den Kolleg*innen zusammenarbeiten können. Also wehren Sie sich nicht gegen Prozesse, die ohnehin nicht aufzuhalten sind, sondern nützen Sie die Chance und bieten Sie Ihren Angestellten und sich selbst das perfekte Umfeld dafür. Wir als IT-Team unterstützen Sie gerne dabei. PR

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… und vergessen Sie nicht: Dann gibt’s auch keine schlechte Nachrede, wenn Sie während der Woche am Gardasee sitzen – denn mit „Microsoft 365“ können Sie arbeiten wann, wo und wie Sie wollen.

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Philipp Häusler, MSc MBA p.haeusler@itteam.at Tel.: 0512/262500-112

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LIEBLINGSKLASSE Dürfen wir vorstellen: die neue G-Klasse. Ein Koloss von schier immenser Größe, gewaltiger Power und Prestige, wie es selbst ein Sportflitzer nicht erreicht. Damit rollt man über alles drüber, was einem vor den im Drei-Lamellen-Design ausgestalteten Kühlergrill mit Zentralstern kommt … und das seit 1979. Mittlerweile übrigens so erfolgreich, dass Mercedes mit der Produktion hinterherhängt und einen Bestellstopp über das beliebte Modell verhängt hat. TEXT: FELIX KASSEROLER // FOTOS: TOM BAUSE

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Brachialkoloss G-Klasse: MercedesAushängeschild mit Kultstatus


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A

ngefangen bei der klassischen Kastenwagenform bringt die G-Klasse alle Merkmale mit, die ein echter Geländewagen vorweisen können muss: steile Windschutzscheibe, große Bodenfreiheit, gute Übersichtlichkeit und natürlich einen Motor, der wechselnden Geländeverhältnissen gelassen entgegenblickt. In der aktuellen Version, konkret im Modell G 400d, arbeitet dabei ein Drei-Liter-Reihensechszylinder-Dieselmotor mit 330 PS (243 kW), der ein maximales Drehmoment von 700 Newtonmetern freisetzen kann. Hierbei zeigt die G-Klasse auch eines ihrer zahlreichen anderen Talente: Trotz des beeindruckenden Gewichts von beinahe 2,5 Tonnen beschleunigt der G 400d, dessen Karosserie nicht wirklich auf aerodynamische Glanzleistungen ausgerichtet ist, in sportlichen 6,4 Sekunden von null auf 100 Kilometer pro Stunde und lässt damit so manch wesentlich leichteren Zeitgenossen ordentlich stehen. Unterstützend in dieser Hinsicht arbeitet das sportlich abgestimmte 9G-TRONIC-Getriebe, das die Kraftübertragung auf die vier Räder einwandfrei meistert. Am besten fährt es sich auf der Straße übrigens im Sport-Modus, der ganz bequem über das DYNAMIC SELECT in der Mittelkonsole bedient werden kann. Das führt zu optimalen Einstellungen in Bezug auf Motor, Lenkung, Getriebe und ESP. Einzig der Verbrauch sinkt diesfalls nicht. Angegeben wird der von Haus aus mit knapp elf Litern auf 100 Kilometer, in der Realität hingegen kommt man – der sportlichen Fahrweise sei’s geschuldet– nur selten unter die 20 Liter.

SCHNEE JUCHEE?

Das Hauptaugenmerk bei einem solchen Modell richtet sich vor allem auf die Geländegängigkeit. Auf den ersten Blick scheint der G-Klasse kein Hindernis zu groß zu sein. Mühelos lässt sich der Koloss über Stock, Stein und Schnee rangieren. Doch in Letzterem scheint der 400d einen würdigen Gegner gefunden zu haben. Nach einer rasanteren Kurve drehen die optionalen 20-Zoll-Leichtmetallfelgen durch und das Auto lässt sich weder vor- noch zurückbewegen. Nach einer kurzen Bestandsaufnahme ist klar: Der steckt fest. Zugegeben, sowohl vorn als auch hinten haben sich ziemliche Schneewände aufgetürmt, die anderen Autos gut und gerne bis zum Kühlergrill stehen würden, doch der G-Klasse muteten wir das eigentlich zu. Nun gut: Der Test mag ein wenig unfair gewesen

sein, denn wann führt einen der Weg schon durch völlig zugeschneite Wege und Felder? Auf anderen Untergründen machte der Stuttgarter – wie nicht anders zu erwarten – eine hervorragende Figur und meisterte selbst wüste Böden mit Bravour. Bedanken darf man sich diesbezüglich bei der Differentialsperre, die über drei im Mitteldome platzierte Tasten auf bis zu 100 Prozent aktiviert werden kann. Ebenso unterstützend wirkt die Geländeuntersetzung samt AGILITY-CONTROL-Fahrwerk.

lage und nicht zuletzt diversen Massageprogrammen. Die Lenkung – in unserem Fall über das klassisch runde Lenkrad mit optionaler Beheizung – übertrifft alle Erwartungen und geht dermaßen leicht von der Hand, dass man glatt meinen könnte, man säße in einem kleinen Stadtauto mit einem Wendekreis von weniger als zehn Metern. Doch als klein kann man den 400d nun wirklich nicht bezeichnen. Fast zwei Meter misst der Deutsche in der Höhe und immerhin noch knapp fünf Meter in der Länge. Kein Wunder also, dass das Ladevolumen hinter der Fondreihe stolze 667 Liter fasst, bei umgeklappter zweiter Sitzreihe sogar 1.941 Liter. Ähnlich geräumig fällt der davor liegende Fondbereich für die dort sitzenden Personen aus. Bauchschmerzen bereitet hingegen der Preis des Kultwagens. Stolze 169.431 Euro sind für die Basisvariante des 400d fällig. Hinzu kommen gegebenenfalls diverse Sonderausstattungselemente wie das optionale Assistenzpaket samt Spurwechselassistent und adaptivem Tempomat oder die AMGLine für das noch bösere Exterieurdesign mit Hochglanzchrom-Einlegern in der Frontund Heckschürze sowie der Radlaufverbreiterung. Im Ergebnis lag der Preis unseres Testwagens bei über 220.000 Euro und somit deutlich über vergleichbaren Modellen. Mercedes rechtfertigt den Preis vorwiegend mit den einwandfreien Geländeeigenschaften, der akkuraten Verarbeitung und nicht zuletzt dem hohen Wiedererkennungswert. Eine G-Klasse bleibt eben eine G-Klasse.

PURER LUXUS

Neben dem Image als DER Geländewagen schlechthin ist die G-Klasse auch für allerhand Luxus, penible Verarbeitung und natürlich ausreichend Platz bekannt. Das Cockpit strotzt nur so vor modernster Technik. Eindrucksvoll ziehen zwei unter einer gemeinsamen Glasscheibe liegende 12,3 Zoll große Displays alle Blicke auf sich. Dieses optionale Widescreen-Cockpit verbindet ein Instrumentendisplay mit jenem des onlinefähigen Multimediasystems, das wahlweise über ein in der Mittelkonsole befindliches Touchpad mit Controller, über Touchcontrol-Buttons am Lenkrad oder über die genial funktionierende Sprachsteuerung gesteuert werden kann. Platz nehmen lässt es sich selbstredend auf angenehm großen Sitzen mit integrierten Luftkissen für besseren Halt auch in Schief-

MERCEDES G 400D Antrieb: Allrad Leistung: 243 kW/330 PS Drehmoment: 700 Nm Beschleunigung: 0–100 km/h: 6,4 sec Spitze: 210 km/h Kofferraumvolumen: 667 l Spaßfaktor: 9 von 10 Preis: ab 169.431 Euro

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ATTRAKTIVER VZEITGENOSSE Obwohl Cupra seit mittlerweile vier Jahren am europäischen Automarkt mitmischt, erntet man noch immer neugierige Blicke, sobald man mit dem Auto auf einem Parkplatz stehen bleibt. TEXT: FELIX KASSEROLER // FOTOS: TOM BAUSE

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m Jahr 2018 baute Seat seine Performance-Abteilung Cupra zu einer eigenen Sportmarke aus, die anfangs vorwiegend auf sportlich gestalteten Seat-Modellen aufbaute. Mit dem Formentor schuf Cupra 2020 erstmals ein eigenständiges Modell, Anfang 2021 kam dieser auch als VZ e-Hybrid auf den Markt. Kürzlich stand ein solches Modell vor uns und hat dabei wahrlich Eigenständigkeit gezeigt.

CUPR A – IST DAS NICHT DIE S P O R T M A R K E V O N S E AT ? J E P !

GUTE SERIENAUSSTATTUNG

Rollen wir das Ganze dieses Mal von hinten auf und starten mit dem Preis: Der Cupra Formentor VZ e-Hybrid startet gut ausgestattet bei 47.990 Euro, lediglich vereinzelt sind noch optionale Elemente verfügbar, beispielsweise ein Panoramadach oder ein abgeflachtes Sportlenkrad mit zwei integrierten runden Knöpfen für Start/Stopp sowie Fahrmodus-Auswahl. Letzteres gab’s in unserem Testwagen zwar nicht, wäre jedoch eine Überlegung wert, zumal ansonsten die Fahrmodi – angesichts der Tatsache, dass sich kaum Tasten in der Mittelkonsole befinden – über das 12 Zoll große Navigationssystem gewechselt werden müssen. Ein Shifter oder Ähnliches wäre wohl sinnvoller gewesen. Ansonsten gibt sich das Cockpit überaus geschmackvoll und fahrerorientiert, mit kleinen Cupra-typischen wie kupferfarbigen Akzenten am Lenkrad oder den Lüftungsschlitzen. Überaus sportlich gestaltet sind die breiten Sportschalensitze in der ersten Reihe, wobei eine Oberschenkelablage noch schön gewesen wäre. Das Navigationssystem wird hauptsächlich per Touch oder dem darunter liegenden Slider bedient, der im Dunkeln allerdings nicht beleuchtet ist, was dazu führt, dass man sich ohne Licht zu Beginn kaum zurechtfindet. Die gängigsten Abläufe kann man aber ohnehin nach einer kurzen Eingewöhnungsphase blind bedienen. Völlig unbekannt ist das Design des Formentor trotz seiner Eigenständigkeit übrigens dennoch nicht, denn er stellt gewissermaßen die SUV-Coupé-Variante des Seat Leon dar und gliedert sich somit perfekt in die bestehende Modellpalette von Cupra ein. Neben der schräg zum Heck abfallenden Dachlinie sticht besonders das Heck des sportlich gestalteten VZ e-Hybrids mit seinem durchgehenden LED-Band sowie den kupferfarbigen Endrohrblenden hervor. Der Blick unter die Heckklappe bereitet allerdings einen für SUV-Coupé-Modelle leider typischen Anblick: Lediglich 345 Liter fasst das Laderaumvolumen des Hybridmodells

und damit knapp 100 Liter weniger als die Verbrennervarianten. Dieser Umstand ist der Batterie geschuldet, die den Kraftstofftank unter den Kofferraum versetzt. Heißt im Ergebnis: kein doppelter Ladeboden und somit kein Platz, um die nun frei im Kofferraum liegenden Ladekabel zu verstauen. Bei umgeklappter Fondsitzreihe erhöht sich das Platzangebot allerdings enorm – auf 1.415 Liter nämlich. Ausreichend Platz bietet der Formentor VZ e-Hybrid hingegen im Fondbereich: Hier können auch groß gewachsene Personen angenehm sitzen, sowohl Bein- als auch Kopffreiheit gibt es trotz Coupé-Karosserie genug.

SANFT UND SPORTLICH

Dass es sich beim Cupra um einen sportlicheren Markenableger von Seat handelt, zeigt auch die Motorisierung des Formentor VZ e-Hybrids. Das VZ steht dabei für Veloz und heißt übersetzt so viel wie schnell. Mit seinen sieben Sekunden von null auf 100 Kilometer pro Stunde kommt der Formentor an Supersportwägen nicht heran, doch in Anbetracht der Tatsache, dass unter der Haube des Plug-in-Hybrid-Modells ein 150 PS (110 kW) starker 1,4-Liter-Benzinmotor in Kombination mit einem Elektromotor zusammenarbeitet, deren kombinierte Systemleistung 245 PS (180 kW) beträgt und ein maximales Drehmoment von 400 Newtonmetern freisetzt, ist der Sprint schon ganz beachtlich. Dank Cupra-eigenem Fahrmodus wird die rasante Beschleunigungsphase mit einem tollen, basstiefen Sound untermalt. Sollte die Fahrtstrecke einmal nur ein paar Kilo-

CUPRA FORMENTOR VZ E-HYBRID Antrieb: Front Leistung: 180 kW/245 PS Drehmoment: 400 Nm Beschleunigung: 0–100 km/h: 7,0 sec Spitze: 210 km/h Kofferraumvolumen: 345 l Spaßfaktor: 8 von 10 Preis: ab 47.990 Euro

meter betragen, empfiehlt sich der Umstieg auf den reinen Elektromodus. Hierbei cruist der Formentor gemütlich über die Straße und schaltet den Verbrenner selbst bei steigender Geschwindigkeit nicht hinzu. Die Folge: Angenehme Stille, lediglich der Fahrtwind und die Abrollgeräusche der 18-Zoll-Winterräder sind zu vernehmen. Aufgeladen werden kann die Batterie ganz simpel über eine hauseigene Wallbox mit maximal 3,6 kW in rund dreieinhalb Stunden. Laut Werksangaben sind rein elektrisch bis zu 54 Kilometer machbar. Der Cupra Formentor VZ e-Hybrid kann also beides: sanft und sportlich. Sowohl der Cupra-Fahrmodus mit seiner sportlichen Abstimmung der Lenkung und des Fahrwerks als auch der rein elektrische Modus haben ihre Vorteile. Der angegebene kombinierte Verbrauch von rund 1,8 Litern auf 100 Kilometer wirkt hingegen etwas utopisch, nicht zuletzt aufgrund der Tatsache, dass sich die Batterie einfach zu schnell entlädt. Wer täglich lediglich kürzere Strecken zu absolvieren hat, dem sei der Cupra VZ e-Hybrid wahrlich ans Herz gelegt. Ein tolles Auto für einen guten Preis.

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#ONTHEROAD Zwei Räder bewegen nicht nur den Körper, zwei Räder bewegen die Seele.

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HUSQVARNA NORDEN 901

Life is like riding a motorcycle. In order to keep your balance, you must keep moving.

Bei der neuen Reiseenduro Husqvarna Norden 901 setzt man auf Altbewährtes: Sowohl in Sachen Design als auch Antrieb bedient man sich der KTM Adventure 890 und verpasst der Norden 901 damit ein stabiles Stahl-Chassis sowie den 105 PS starken DOHC-Reihenzweizylinder mit einem Hubraum von 889 Kubik und einem maximalen Drehmoment von 100 Newtonmetern. In anderen Bereichen wie der ergonomisch einwandfrei gestalteten Sitzposition mit einer verstellbaren Sitzhöhe zwischen 854 und 874 Millimetern hat sich Husqvarna ordentlich ins Zeug gelegt. Um allen Untergrundverhältnissen gerecht zu werden, gibt es standardmäßig die Fahrmodi Street, Rain und Offroad, gegen Aufpreis noch den Explorer-Modus. Zur Serienausstattung gehören ein Quickshifter für das Sechsganggetriebe sowie die schräglagensensitive Traktionskontrolle. Ein Zuckerl für alle Enduro-Fans dürften die Raddimensionen sein, denn die Norden 901 kommt vorne mit 21 Zoll und hinten mit 18 Zoll – anders sollte es auch nicht sein. Die Preise für die sportliche Reiseenduro liegen bei knapp über 16.000 Euro.


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TRIUMPH TIGER SPORT 660

Mit der neuen Triumph Tiger Sport 660 haben die Engländer einen wahren Allrounder geschaffen. Ganz gleich was ansteht, ob eine kurze Fahrt in die Stadt oder eine ausgiebige Wochenendtour: Die Tiger Sport steht mit Rad und Tat zur Seite. Das Crossover nutzt dieselbe Plattform wie die 2021 erschiene Trident 660 und bietet somit zuverlässigen Komfort und ein einzigartiges Fahrgefühl. Angetrieben wird der Sportstourer vom ebenfalls aus der Trident bekannten Dreizylinder mit 660 Kubik Hubraum, 81 PS sowie einem maximalen Drehmoment von 64 Newtonmetern bei 6.250 Umdrehungen pro Minute. Damit bietet das Adventure-SportsModell zugleich ein stattliches Drehmoment im unteren als auch die maximale Power im oberen Drehzahlbereich. Während sowohl der Hauptrahmen, die Schwinge als auch die Bremsen von der Trident übernommen wurden, besticht die Tiger Sport durch ihre veränderte Front mit den neuen Voll-LED-Scheinwerfern samt selbstrückstellender Blinker. Auch das Heck fällt ein wenig massiver ausgeformt aus und kommt nun auf Wunsch mit Hartschalenkoffer. Zu haben ist das Crossover-Modell ab 9.895 Euro.

YAMAHA R7

BRIXTON CROMWELL 1200

Bereits kurz nach dem Marktstart des bisherigen Topmodells, der Crossfire 500, wagt sich die zur österreichischen KSR Group gehörende Marke Brixton mit der neuen Cromwell 1200 an die BigPlayer-League heran und möchte damit so richtig durchstarten. Die Fakten haben es in sich: ein Reihenzweizylinder mit 1.222 Kubik Hubraum, 82 PS und ein maximales Drehmoment von 108 Newtonmetern bei 3.500 Umdrehungen pro Minute. Beeindruckende Werte für eine Marke, die erst seit 2016 im Geschäft mitmischt. Dazu überzeugt die Cromwell 1200 mit ihrem schicken Retrodesign, das mancherörtchens kaum von den Konkurrenten von Triumph zu unterscheiden ist. An anderen Stellen hingegen – Stichwort: Rücklicht – zeigt Brixton, dass es sich um keine Kopie, sondern ein eigenständiges Modell handelt, üppige Serienausstattung inklusive. Vom Kayaba-Fahrwerk über Bremsen von Nissin bis zu den beiden umschaltbaren Fahrmodi ist alles mit an Bord. Beim Blick auf das Preisschild versteht man auch wieso: Knapp 11.000 Euro sind für das österreichische Retro-Naked-Bike fällig.

Zu schön wäre die Vorstellung gewesen, dass sich Yamaha an eine neue Auflage der Ikone YZF-R7 von 1999 heranwagt. So stellt die neue R7 (lediglich) ein eigenständiges Modell der R-Series von Yamaha dar. Angetrieben wird das aggressiv auftretende Sportmotorrad in Vollverkleidung vom bekannt-beliebten CP2-Motor, einem Reihenzweizylinder mit 689 Kubik Hubraum, 73 PS Spitzenleistung bei 8.750 und einem maximalen Drehmoment von 67 Newtonmetern bei 6.500 Umdrehungen pro Minute. Daneben wird es das 188 Kilogramm schwere R-Serien-Familienmitglied auch als 35-kW-A2-Variante zu kaufen geben. In Sachen Design orientiert sich Yamaha bei der R7 eindeutig am Familienstammbaum. Überdies wurde dem besonders für jüngere Fahrer interessanten Supersportler ein einstellbarer Hinterrad-Stoßdämpfer sowie eine Vierkolben-Bremsanlage verpasst, auf Wunsch gibt es sogar einen Quick-Shifter mit dazu. Der Preis für das neueste Mitglied der R-Serie liegt bei 9.999 Euro.

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YAMAHA TMAX

HONDA CRF1100L AFRICA TWIN

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Das Aushängeschild von Honda in Sachen Reiseenduro? Ganz klar die Afrika Twin. Dementsprechend gibt es bei der neuen Auflage auch nur geringe Veränderungen, denn warum etwas ändern, das so gut funktioniert. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf den kleinen Verbesserungen des seit 2009 im Einsatz stehenden Doppelkupplungsgetriebes für ein noch besseres Handling in den unteren Gängen. Weiters bietet die neue Africa Twin eine erweiterte Farbenpalette sowie ein auffälliges „Big-Logo“-Design für einen modischen, neuen Look. Letzteres betont neben der komplett schwarzen Seitenverkleidung überdies den auffälligen roten Rahmen am Heck. Ein Umstand freut Reisebegeisterte besonders, denn erstmals kommt das Modell mit einem serienmäßigen Gepäckträger aus Aluminium. Unverändert ist hingegen der Motor. Es bleibt beim beliebten 8-VentilParalleltwin-SOHC-Motor mit 1.084 Kubik Hubraum, einer Leistung von 102 PS bei 7.500 und einem maximalen Drehmoment von 105 Newtonmetern bei 6.250 Umdrehungen pro Minute. Preislich liegt die Africa Twin samt DCT-Getriebe bei 17.090 Euro.

Mit der Einführung des TMAX 2001 hat sich die Motorradwelt komplett verändert. Kaum einer hätte sich gedacht, dass es tatsächlich möglich ist, den unschlagbaren Komfort eines Rollers mit den hohen Geschwindigkeiten eines Motorrads zu vereinen, und doch hat Yamaha diese Aufgabe perfekt gemeistert. So gut übrigens, dass der TMAX seit Beginn an jedes Jahr zum meistverkauften Sportroller gewählt wurde. Im März 2022 will Yamaha mit der mittlerweile achten Auflage diesen Status aufrechterhalten und verpasst dem Design des Sportrollers ein großes, sportliches Update. Während unter der Verkleidung nach wie vor der bekannte Reihenzweizylinder mit 560 Kubik Hubraum und 48 PS am Werkeln ist, sieht das aktuelle Exterieur mitsamt den schmalen LED-Scheinwerfern vorne und der eckigen Heckleuchte hinten deutlich scharfkantiger und aggressiver als das Vorgängermodell aus. In Sachen Technik verpasst Yamaha der TMAX ein vollfarbiges, vernetztes Sieben-Zoll-TFT-Instrument in drei verschiedenen Designs. Erhältlich ab rund 14.000 Euro.

SUZUKI GSX-S1000 GT

Mit der neuen GSX-S1000 GT wagt Suzuki einen gewagten Schritt weg vom bekannten rundlich gehaltenen Design und verpasst ihr eine aerodynamisch günstige, schnittige Optik mit allerhand Ecken und Kanten, wobei das neu gestaltete, spitz zulaufende LED-Tagfahrlicht keine Ausnahme darstellt. Das Sportstourer-Modell bekommt eine üppige Serienausstattung samt drei unterschiedlichen Fahrmodi, ABS, einer verstellbaren Traktionskontrolle und einem Quick-Shifter inklusive Blipper. Auch in Sachen Elektronik gibt es für das Highspeed-Tourenmotorrad einiges mit dazu: Angefangen beim einstellbaren 6,5-Zoll-TFTFarbdisplay bis hin zur simplen Smartphone-Integration via Bluetooth oder der mySPIN App hat das Modell einiges zu bieten. Die treibende Kraft liefert im konkreten Fall der bekannte Reihenvierzylinder mit einer Leistung von 152 PS bei 11.000 und einem maximalen Drehmoment von 106 Newtonmetern bei 9.250 Umdrehungen pro Minute. Erfreulich ist das Tankvolumen mit großzügigen 19 Litern, das eine Reichweite von bis zu 350 Kilometern verspricht. Zu haben gibt es die Suzuki GSX-S1000 GT für 16.490 Euro.


HARLEY- DAVIDSON SPORTSTER S

Selbst eingefleischte Experten denken bei der Marke Harley-Davidson eher an stämmige Cruiser denn an dynamische und sportliche Modelle. Dabei gibt es die Sportster-Reihe seit 1957 und dementsprechend seit mittlerweile 65 Jahren. Mit der neuen Sportster S wagt sich Harley-Davidson wieder etwas mehr in Richtung Sportlichkeit und vereint ein aerodynamisches Design mit dem bekannten Revolution-Max-1250-T-Motor und ja, klarerweise auch ein paar Cruiser-Elementen. Wirklich rein auf Sport ausgelegt ist die Sportster S natürlich nicht, denn aufgepasst: Das Modell mit 122 PS bei 7.500 und einem maximalen Drehmoment von 125 Newtonmetern bei 6.000 Umdrehungen pro Minute kommt mit einem 160 Millimeter (!) breiten Vorderreifen. Wirklich in ein Segment einordnen lässt sich die Sportster S damit nicht und das ist auch so gewollt. Die Front besticht durch den in „Pillenform“ ausgestalteten LED-Scheinwerfer, zum Heck hin geht die Verkleidung sanft in den breiten Hinterreifen über. Alles in allem ein gelungenes, sportliches Design. Zur Serienausstattung des 288 Kilogramm schweren Modells gehören neben einem KurvenABS und fünf verschiedenen Fahrmodi auch eine schräglagenabhängige Traktionskontrolle sowie ein Tempomat. Die Preise beginnen bei 19.265 Euro.

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KTM RC 125

Seit 2014 unverändert verpassen die Mattighofener der besonders bei Führerscheinneulingen beliebten KTM RC 125 ein radikales Update. Die modern gestaltete Front bekommt einen zentralen, nahtlos einfügten Scheinwerfer samt integrierten Blinkern, das Heck überzeugt mit dem kantig ausgeformten Rücklicht. Das von der MotoGP inspirierte, aerodynamisch günstige Umstyling bringt ein eigenständiges, erwachsenes Auftreten sowie eine ergonomisch einwandfreie Sitzposition. Angetrieben wird das Supersportbike vom bewährten 1-Zylinder-Viertakt-Motor mit 125 Kubik Hubraum, einer Leistung von 15 PS und einem maximalen Drehmoment von 12 Newtonmetern. In Sachen Technik überzeugt das Modell der A1-Klasse mit einem neuen, farbigen TFT-Display mit Umgebungslichtsensor, wodurch sich die Helligkeit des Displays automatisch an die Lichtverhältnisse anpasst. Überdies erhält das 147 Kilogramm schwere Bike ein Supermoto-ABS, sodass die RC 125 auch für spontane Driftmanöver gewappnet ist. Der Preis für das Einsteigermodell in die Welt der Supersportbikes beträgt 6.049 Euro.

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AUSBLICK: BMW R 1300 GS Seit mehr als 40 Jahren handelt es sich bei der GS um eines der meistverkauften Motorräder überhaupt. Die letzten großen Neuerungen bildeten 2013 der Austausch des luftgekühlten Boxermotors durch einen wassergekühlten Ersatz sowie im Herbst 2018 die Einführung der variablen Ventilsteuerung ShiftCam. Dabei bleibt es auch beim neuesten Modell, das – wenn überhaupt – erst gegen Ende dieses Jahres erscheinen soll. Allen Vermutungen nach wurde an einer Weiterentwicklung besagter ShiftCam-Ventilsteuerung gewerkelt, daneben bekommt die GS in der nächsten Evolutionsstufe auch einen neuen Stahlrohrrahmen, eine neue Schwinge sowie auch einen leicht geänderten Krümmerverlauf. Der Motor hingegen wird wohl derselbe bleiben. Dabei handelt es sich um einen Zweizylinder-Viertakt-Boxermotor mit 136 PS bei 7.750 und einem maximalen Drehmoment von 143 Newtonmetern bei 6.250 Umdrehungen pro Minute. Freuen darf man sich auch auf die neu gestalteten VollLED-Scheinwerfer samt Kurvenlicht sowie auf den allen Vermutungen nach enthaltenen radarbasierten Tempomat ACC. Die Preise für die neueste Auflage der beliebten GS sind noch nicht bekannt.

Der neue Taigo Verbrauch: 5,4 – 6,9 l/100 km. CO₂-Emission: 124 - 156 g/km. Symbolfoto. Stand 01/2022.

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ROLLIN’ „Mir ist alles eingefallen, während ich Fahrrad fuhr“, sagte dereinst Albert Einstein. Man stelle sich vor, die hätten auch noch einen Motor gehabt. Unsere liebsten Elektromodelle.

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LINKABLE ELISA Dürfen wir vorstellen: Das ist Elisa. Die ist zwar kein E-Bike, rollt aber trotzdem und ist echt ein cooles Ding, denn man kann sie ganz einfach auf Mitnehmgröße zusammenfalten, womit sie zum ersten wirklich tragbaren E-Scooter wird! E-Scooter an sich sind nichts Neues und aus vielen Ortsbildern seit geraumer Zeit nicht mehr wegzudenken. Das Linkable-Team bestehend aus Machern aus unterschiedlichsten Bereichen hat sich etwas überlegt und es geschafft, einen portablen Scooter zu entwickeln, der nicht nur extrem funktional, sondern mindestens ebenso extrem gutaussehend ist. Letzteres liegt vermutlich daran, dass es sich um ein italienisches Unternehmen handelt und man im Süden generell was von Design versteht. Elisa jedenfalls ist mit einem 350-Watt-Motor ausgestattet, der bis zu 40 Kilometer Reichweite hinbekommt, verfügt über eine elektrische Bremse am Vorder- und eine mechanische am Hinterrad, dazu gibt’s Beleuchtung, ein übersichtliches Display und drei Fahrmodi, die Geschwindigkeiten von sechs, zwölf und 20 km/h erlauben. Die (höhenverstellbare) Lenkung funktioniert präzise, das extrabreite Trittbrett gibt Sicherheit. Vorausschauenderweise ist sogar ein Nummernschildhalter integriert. Und das Beste: Der Scooter lässt sich in Sekundenschnelle zusammenfalten und ist dann nicht länger als 75 Zentimeter (dazu 30 cm hoch und 13 cm breit). Das entspricht etwa einem Tennisschläger. Verstaut wird er in einer Tragetasche, die sich auch als Rucksack verwenden lässt. Das Gewicht von 14,5 Kilo ist durchaus bewältigbar. Außerdem passt Elisa zusammengeklappt in jeden Kofferraum und kommt damit auch gerne mit in den Urlaub. Das hat den Vorteil, dass man sein Auto ganz unkompliziert außerhalb parken kann, mit dem Roller bequem am Verkehrschaos vorbeisneakt und sich die lästige InnenstadtParkplatzsuche erspart. An dieser Stelle ein Tipp an Autovermietungen: Packen Sie so ein Teil in Ihre Fahrzeuge! Elisa kommt im April auf den Markt, mit Figaro soll noch im Laufe des Jahres ein zweites Modell folgen. Infos unter www.linkable.it.


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FOCUS SAM2 6.8

Nach dem erfolgreichen Start des Sam2 im Jahr 2017 hat FOCUS letztes Jahr die zweite elegante Auflage des für den Freeride- und DownhillBereich ausgelegten Bikes in drei unterschiedlich stark ausgebauten Varianten auf den Markt gebracht. Das für 5.699 Euro erhältliche mittlere Modell 6.8 beherbergt einen 250 Watt starken Bosch-Performance-Line-CX-4.0-Motor in Kombination mit einem 625 Wattstunden großen Akku. Überdies erhält das 6.8 einen aus anderen Modellen bekannten Aluminiumrahmen sowie eine RockShox ZEB-Gabel samt DebonAirLuftfederung mit einem Federweg von 170 Millimetern und Charger-R-Dämpfer. Die Gangschaltung erfolgt über ein 12-Gang-SRAMGX-Eagle-Schaltwerk. Gute Voraussetzungen also für das 25,8 Kilogramm schwere Sam2 6.8.

BULLS SONIC EN -SL DAYTONA

Das neue Sonic EVO EN-SL Daytona von BULLS, das im Juni 2022 auf den Markt kommen soll, ist quasi der Ferrari unter den E-Mountainbikes. Bei diesem De-luxe-Velo sollte man jedoch schnell sein – laut Hersteller wird das Sondermodell auf 50 Stück limitiert. Der leichte und edle Carbonrahmen, der über 160/150 mm Federweg verfügt, wird von einem brandneuen Shimano-StepsEP8-Motor angetrieben, einem der leistungsstärksten, die derzeit auf dem Markt verfügbar sind. Ergänzt wird das Ganze um einen 750 Wattstunden großen Akku. Mit 21,1 Kilogramm ist das Bike vergleichsweise ein Leichtgewicht, dafür wird es 12.999 Euro kosten. Der sehr hohe Preis rechtfertigt sich durch die modernsten und hochwertigsten Ausstattungen, die BULLS zu bieten hat: kabellose Sram-XX-AXS-12-Gang-Schaltung mit großer 10-52-Kassette, TRP-DH-R-EvoBremsanlage und Sonic-Carbon-E-PowerChassis mit 45-Grad-Akkuentnahme sind nur wenige der Features, die in diesem Rad untergebracht wurden.

GIANT REVOLT E+

Während man E-Bikes mittlerweile sowohl in der Stadt als auch am Berg in großer Zahl antrifft, sind elektrifizierte Rennräder noch eine kleine Sensation. So auch das neue Giant Revolt E+ mitsamt seinem SyncDrive-Pro-EP8-Motor mit 250 Watt und dem aerodynamisch einwandfrei integrierten 500-Wattstunden-Akku. Damit sind auch Strecken von bis zu 160 Kilometern stets mit kraftvoller elektrischer Unterstützung zu schaffen. Das Grundgerüst besteht aus dem leichten ALUXX SL-Aluminiumrahmen, überdies erhält das Modell leichtgängige Tubeless-Reifen, Bremsen von Shimano sowie eine komfortable D-FuseSattelstütze. Die Gangschaltung erfolgt über eine Elf-Gang-Kettenschaltung von Shimano. Der Preis für das Revolt E+ liegt bei 5.199 Euro.

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HERCULES MONTFOORT F7

CORRATEC E- POWER SPORT 28 CX6 11S TRAPEZ

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Für einen Preis von 2.799 Euro erhält man mit dem Hercules Montfoort F7 ein ideales E-Citybike. Der Motor, ein Active Line Plus, kommt von Bosch und liefert eine Leistung von 250 Watt. Gespeichert wird die dadurch entstehende Energie in einem 400-Wattstunden-Akku, der sich unterhalb des Gepäckträgers befindet. Um den Stadtalltag gekonnt meistern zu können, stellt Hercules dem Montfoort F7 eine mechanische Nabenschaltung mit sieben Gängen von Shimano sowie eine SR-Suntour-Gabel mit einem optimalen, stadttauglichen Federweg von 63 Millimetern zur Verfügung. Dank 28-Zoll-Felgen und einem hydraulischen Bremssystem sind auch schnelle Abfahrten komfortabel zu meistern. Ein ideales Einsteigermodell im mittleren bis unteren Preissegment.

Das CX6 11S Trapez erhielt denselben Motor wie die Sam2 6.8: Herzstück ist auch hier ein 250 Watt starker Bosch-Performance-Line-CX-4.0-Motor in Kombination mit dem bekannten 625-Wattstunden-Akku. Im Vergleich dazu ist das Modell von Corratec allerdings als komfortorientiertes Tourenrad konzipiert und verfügt deshalb über eine gefederte Sattelstütze und einen Federweg von 65 Millimetern. Um das komfortable Fahrgefühl auch in Sachen Sicherheit etwas aufzuwerten, besteht das Grundgerüst aus einem hochwertigen Aluminiumrahmen, die Felgen erhalten zuverlässige Bremsen von Shimano. Damit steht einer anspruchsvollen Tour nichts mehr im Weg. Der Preis für das Modell liegt bei 3.899 Euro.

ECO.TIPP

HUSQVARNA CROSS TOURER 3

Ein etwas ungewöhnliches Modell stellt das Husqvarna Cross Tourer 3 dar. Ungewöhnlich deshalb, weil es sich bei diesem Bike um ein sogenanntes SUV-E-Bike handelt. Welche Kriterien ein Modell erfüllen muss, um dieser Gattung anzugehören, ist allerdings nicht ganz klar. Im Ergebnis handelt es sich wohl um eine Mischung aus E-Citybike, E-Trekkingbike und E-Mountainbike samt voller Federung, Gepäckträger und Beleuchtung ab Werk. Lange Rede, kurzer Sinn: Im Ergebnis hat auch ein SUVBike einen Motor und einen Akku, in diesem Fall handelt es sich um den 250 Watt starken Shimano STePS DU-E6100 mitsamt einer 630 Wattstunden großen Batterie. Dank einem Federweg von 80 Millimetern verspricht das Cross Tourer 3 auch in unwegsamem Gelände eine komfortable Fahrt, für die notwendige Sicherheit sorgen Bremsen von Shimano. Zu haben ist das Crossover ab 3.299 Euro.

Reduce to the max: Wir sind ja absolute Fans der FixieBikes, die ob ihrer starren Hinterradnaben lange Zeit als unpraktische Hipsterteile verurteilt wurden. Völlig zu Unrecht. Die Bezeichnung leitet sich dabei aus dem englischen „fixed gear“ ab, was so viel wie „starrer Gang“ bedeutet. Ihren Ursprung haben die Fixies bei Bahnrennen, wo Gangschaltung, Freilauf und Bremsen nur überflüssiges Gewicht bedeuten. Weil man aber ohne Bremsen nicht auf die Straße darf, hat die Alltagsvariante selbstredend welche bekommen. Gangschaltung ist aber nach wie vor Fehlanzeige. Fixie-Bikes sind maximal minimalistisch in Optik und Ausstattung und echte Spaßmaschinen für ein pures Fahrgefühl. Besonders lässig finden wir die Modelle von FIXIE Inc. Die gibt’s mittlerweile sogar mit E-Antrieb, macht aber irgendwie keinen Sinn. Eine gute Auswahl finden Sie unter www.bikester.at.


ELEKTROMOBILITÄT MADE IN AUSTRIA

WIR ELEKTRISIEREN

ÖSTERREICH

Elektromobilität ist seit langem Teil unserer Nachhaltigkeitsstrategie. Und wir haben dabei ein klares Ziel: Das „grünste“ Elektroauto kommt von BMW. Bis 2030 wird jedes zweite Auto der BMW Group vollelektrisch sein. Und in unserem Werk in Steyr werden wir dafür Millionen von innovativen Komponenten bauen. Und das ist gut für Österreich!

Unterberger Denzel Innsbruck

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Griesauweg 32, 6020 Innsbruck Telefon 0512/33435 unterberger­denzel.bmw.at

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BMW GROUP. GUT FÜR ÖSTERREICH.


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URLAUBS ARCHITEKTUR Die hier vorgestellten Häuser stammen vom Portal www.urlaubsarchitektur.de von Jan Hamer. Der reist nämlich gerne und mag anspruchsvolle Architektur. Wo er war und wo es schön war, wollten auch Freunde, Bekannte, Freunde von Bekannten und Bekannte von Freunden wissen. Also entschloss er sich der Einfachheit halber, seine gesammelten Werke ins Internet zu stellen. Und weil der Herr Architekt kein Mann der halben Dinge ist, professionalisierte er die Seite, die seither den unprätentiösen Namen urlaubsarchitektur.de trägt. Seit letztem Jahr gibt’s außerdem ein Onlinemagazin, dessen regelmäßige Beiträge sich mit Themen rund um Architektur und Reise auseinandersetzen – bisweilen auch sehr kontrovers.

© GÜNTER STANDL

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DAS AUSSEN

IM INNEN

In vielen Bereichen unseres Lebens geht’s wieder zurück zur Natur. Beim Essen sowieso, in der Kosmetik, beim Wohnen und seit einiger Zeit auch im Urlaub. Nicht so sehr jedoch in dem Sinne, dass man in Bewegungsabsicht in ihr unterwegs ist, sondern dass Hotels das Draußen ins Innen holen. Landscape Hotels nennen sich die Häuser, die quasi mit der umliegenden Landschaft verschmelzen. Wir haben uns umgesehen und geschaut, wo die Natur wohnt.

W O H L F Ü H L - V I E L F A LT

Eingebettet in Wiesen und Felder verwandelte sich das Hofgut Hafnerleiten von Anja und Erwin Rückerl im niederbayrischen Bad Birnbach über die Jahre hinweg in einen unvergleichlichen Rückzugsort. Ursprünglich als Kochschule entwickelt (die gibt’s auch heute noch!), kamen sukzessive verschiedene Ferienhäuschen dazu – derzeit sind es insgesamt 15 individuelle Themen-Unterkünfte vom Baumhaus über das Wasserhaus inmitten des Sees bis hin zum strahlenarmen Hanghaus. So verschieden alle Häuser sind, gemein ist ihnen ihr unvergleichliches Spiel mit der umgebenden Natur. Morgens genießt man sein entspanntes Bademantelfrühstück, das allabendliche Menü nimmt man im Haupthaus, Garten oder eigenen Häuschen ein. Und weil die Kulinarik hier immer noch fest verankert ist, legt die Küche größten Wert auf Frische, Saisonalität und Kreativität. Im Hofladen gibt’s Feines für daheim. Relaxt wird in einem der fünf Entspannungswürfel. Buchung der Häuser ab 3 Nächten ab ca. 1.200 Euro für zwei Personen. www.hofgut.info

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RAUE SCHÖNHEIT

Beton ist ein Werkstoff, bei dem man richtig viel Fingerspitzengefühl braucht, um ihn nicht unterkühlt und unnahbar daherkommen zu lassen. In der Regel stellt man ihm deshalb ein natürliches Material zur Seite. Holz zum Beispiel. So haben es auch das Künstlerpaar Sofia Mavroudis und Antonis Choudalakis mit ihrem Cabanon Concrete Retreat auf Kreta gemacht. Inspiriert wurden sie dafür von der berühmten Holzhütte Le Corbusiers, auch wenn sie diese gänzlich anders interpretiert haben. Übernommen haben sie das Konzept des minimalen Wohnmoduls, wobei die Funktionen Wohnen, Schlafen und Kochen vereint sind. Nach vorne hin ist der Blick in die Ferne geöffnet und lädt zum süßen Nichtstun ein – getreu dem Motto: „Time you enjoy wasting is not wasted time.“ Die Mahlzeiten kann man sich ins Haus liefern lassen, wer selber kochen möchte, darf sich am Gemüsegarten bedienen. Bei Ankunft steht Wein bereit. Im Winter übernachtet man um 95 Euro, ansonsten zahlt man zwischen 120 und 180 Euro. www.cabanonconcreteretreat.com

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AUF STEIN GEBAUT

Die italienischen Marken werden als Urlaubsdomizil oft unterschätzt oder ob ihrer unmittelbaren Nähe zur Toskana übersehen, viele kennen auch nur deren Haupt- und Hafenstadt Ancona. Dabei lohnt die Region tatsächlich einen genaueren Blick. Auch hier ist die Landschaft geprägt von regionstypischen traditionell-eleganten Steinhäusern wie der Villa Maria. Das Bauernhaus aus dem Jahr 1892 wurde komplett renoviert und bettet sich harmonisch in die Hügellandschaft mit ihren Oliven- und Obstbäumen ein. Im Haus dominieren Materialien wie Terracotta, Holz, Stein und Marmor, neben antiken Möbelstücken ist auch viel Platz für moderne Elemente. Die Wohnräume mit ihren hohen Decken sind offen, nur die vier Schlafzimmer und dazugehörigen Bäder sind abgetrennt, entspannt wird auf einer der zwei Terrassen oder am Pool. Das rund 10.000 Quadratmeter große private Grundstück garantiert absolute Ruhe. Basispreis pro Woche ab 3.500 Euro, in der Hauptsaison 5.500 Euro (jeweils zuzüglich 250 Euro NK). www.casalevillamaria.com


A M A TA T O S C A N A

Wir lieben die Toskana mit all ihren Facetten und reichen Genüssen. In Radda, im Herzen des Chiantitals, auf einem Hügel liegt die Casa Morelli, ein toskanisches Landhaus, das sich derart natürlich in die Umgebung einbettet, als wäre es schon immer da gestanden. Von außen rustikal-traditionell offenbart sich im Interieur ein modernes Designspektrum, dessen moderne Eleganz das Außen ob der verwendeten Materialien meisterhaft weiterführt und den Stil nicht – wie oft gesehen – gewollt bricht. Ein Lob an die gestalterische Raffinesse, die die toskanische Lebensart mit zeitlosem Purismus verbindet. Das Herzstück ist der loftartige Wohn- und Essbereich mit offener Küche, dessen Fensterfront sich komplett öffnen lässt. Dunkler Cotto ist verbindendes Element zwischen den Räumen, ein ausgeklügeltes Licht- und Soundsystem tut sein Übriges. Im Haus finden sechs Gäste Platz, ganz dem Trend zur Workation folgend gibt’s auch ein Arbeitszimmer. Zum Abkühlen hüpft man in den Pool. Die Wochenpreise beginnen bei 2.500 Euro. www.theplacetobe.world

WEITBLICK

Le Casuzze ist ein Projekt des bolognesischen Architekten Gianluca Rossi und wurde 2017 fertiggestellt. Sanft gelegen auf einer Hügelkette hinter der sizilianischen Stadt Noto eröffnet sich hier ein fantastischer Weitblick. Erbaut wurde das Ferienhaus aus den Steinen des Vorgängergebäudes. Rossi schafft dabei den Spagat aus Luxus und Schlichtheit, aus Moderne und Geschichte, ohne zu sehr nostalgisch zu werden. Der zugehörige Pool ist der Gebbia, einem antiken Wasserreservoir, nachempfunden. Das Haus hat rund 150 Quadratmeter Wohnfläche und beherbergt drei Schlafzimmer, vier Bäder, einen Wohnraum und eine Küche. Zum Strand sind’s rund zwölf Kilometer. Auf dem weitläufigen Grundstück steht mit dem La Balza noch ein zweites loft-ähnliches Ferienhäuschen für zwei Personen, ebenfalls mit Pool. Ab rund 2.200 Euro pro Woche, in der Hauptsaison naturgemäß mehr. Maximale Personenzahl: 7. Buchungen unter www.airbnb.de (Achtung auf die Servicepauschale!)

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BLACK BEAUTY

Das Black h in Dunvegan an der zerklüfteten Westküste der schottischen Isle of Skye ist ein echt besonders Fleckchen Erde. Betrachtet man es aus der Nähe, wirkt der schwarze Kubus so gar nicht „natürlich“, aus der Ferne jedoch zeigt sich, wie durchdacht sich seine Architektur in die Landschaft einfügt. Zur Wetterseite verschlossen, öffnet sich das Haus auf zwei Seiten mit raumhohen Panoramascheiben zur Landschaft. Die dunklen Lärchenlatten von außen finden sich auch im Innenraum wieder, dessen Kombination mit hellem Eichenholz und reduzierter Designsprache dem Schwarz seine Strenge nimmt. Hier ist alles auf maximale Entspannung ausgerichtet, die Natur beginnt direkt vor der Tür. Minimalism at its best für zwei Personen. So mancher kommt auch allein. Wochenende, 3 Nächte: ca. 1.500 Euro, 4 Nächte unter der Woche: ca. 1.700 Euro, 7 Nächte: ca. 2.500 Euro. www.harlosh.co

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TRAUMHAUS BAUMHAUS

Im Bergaliv in der nordschwedischen Provinz Hälsingland wohnt man zwischen den Baumwipfeln und wird damit eins mit der Natur. In den zwei unkonventionellen Stelzenhäusern trifft skandinavische Designphilosophie auf japanischen Minimalismus. Die Einrichtung ist aufs Nötigste reduziert und dennoch behaglich, nichts lenkt ab vom Wesentlichen. Holz ist der dominante Werkstoff, geschlafen wird auf Futons, die tagsüber aufgerollt an der Wand befestigt werden (und die trotzdem bequem sind!). Der Morgen beginnt mit einem stärkenden Frühstück mit Brot vom lokalen Bäcker. Das Baumhaus ist ein Ort, das einen zurückwirft auf sich selbst, weshalb es auch gerne von Einzelpersonen gemietet wird, die sich hier auf die Suche nach ihrer inneren Mitte machen. Und sie in der Regel auch finden. Wer mag, hängt im Anschluss einen Spa-Tag im Orbaden Resort an. Ab 220 Euro pro Person (bei Belegung mit zwei Personen) inklusive Frühstück und Spa-Tag. www.bergaliv.se


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ZUKUNFT FÖRDERN Der Verein „Schritt für Schritt“ hat sich zum Ziel gesetzt, entwicklungsverzögerte und behinderte Kinder und Jugendliche auf ihrem Weg zu größtmöglicher Selbstständigkeit zu unterstützen.

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eit über zehn Jahren hilft der Verein „Schritt für Schritt“ beeinträchtigten Kindern und Jugendlichen bei der bestmöglichen Bewältigung ihres Alltags und bietet dafür ein in Tirol einzigartiges, ganzheitliches Förderprogramm. Dabei wird jedes Kind motorisch und geistig individuell in Einzeltherapien und Kleingruppen unterstützt. Die Kinder und Jugendlichen sind dafür mehrmals pro Woche nachmittags zur Therapie am weitläufigen Lilienhof in Schwoich, was unter anderem für einen wiederkehrenden Tagesablauf sorgt. Gestartet wird mit dem möglichst selbstständigen Umziehen, anschließend wird gemeinsam zu Mittag gegessen. Hierbei wird je nach Möglichkeit bei den Vorbereitungen geholfen und mitgekocht. Quasi wie „nebenher“ werden damit schon verschiedenste Fähigkeiten geschult: die Feinmotorik durchs Schneiden, Kneten oder Umrühren, das Tischdecken als geistige Herausforderung, das Essen unterstützt die Hand-Mund-Motorik. Diese Alltagssituationen kommen in klassischen Therapieeinheiten von Logopädie, Ergotherapie oder Physiotherapie kaum bis gar nicht vor, sind aber für das tägliche Leben relevant und können das Zusammenleben der ganzen Familie positiv beeinflussen. In den anschließenden individuell abgestimmten Therapien werden motorische Grundfähigkeiten wie Gehen, Stehen oder freies Sitzen, Koordination und Feinmotorik, Lebenspraktisches wie Essen oder Ankleiden, kognitive Entwicklungen sowie die Kommunikation spielerisch weiterentwickelt. Der Förderbedarf richtet sich nach den persönlichen Beeinträchtigungen und Bedürfnissen jedes Einzelnen, die Ausgestaltung der Therapie nach der jeweiligen Tagesverfassung des Kindes. Ziel ist es, die Lebensqualität der Kinder und Jugendlichen und folglich der gesamten Familie maßgeblich zu steigern, gleichzeitig werden die pflegenden Eltern zumindest für die Dauer des Aufenthaltes der Kinder bei „Schritt für Schritt“ entlastet. „Wichtig ist, dass die Kinder motiviert dabei sind, Freude an dem Angebot haben

SCHRITT FÜR SCHRITT Verein zur Förderung behinderter Kinder info@schrittfuerschritt.at

www.schrittfuerschritt.at Spendenmöglichkeit:

Sparkasse Kitzbühel, AT71 2050 5006 0000 3511

und gerne kommen. Nur so können auf Dauer Fortschritte erreicht werden. Kinder mit Behinderungen benötigen meist lebenslange Therapien. Sie sollten daher keine Angst oder Antipathie dazu haben“, so Vereinsobfrau Susanne Schöllenberger-Baumgartner. Gegründet wurde der Verein von engagierten Eltern, die eine solche Art der ganzheitlichen Förderung in anderen Bundesländern erlebt haben. In Oberösterreich, Niederösterreich, der Steiermark und Salzburg gibt es solche Therapieeinrichtungen seit über 30 Jahren. Dort werden die Fördereinheiten im Gegensatz zu Tirol vom jeweiligen Land und der Gebietskrankenkasse getragen. Die Therapien im Verein „Schritt für Schritt“ werden zu rund 80 Prozent durch Spenden und Elternbeiträge finanziert, der Rest kann mit dem Land Tirol (Einzeltherapien, Reha-Bescheid) abgerechnet werden. Im Jahr 2020 wurde der gemeinnützige Verein für sein Engagement mit dem Bank Austria Sozialpreis Tirol ausgezeichnet – im Konkreten für seine Sommer-Intensiv-Wochen, im Zuge derer ein abwechslungsreiches Programm während der Sommerferien angeboten wurde. Insgesamt wurden dabei 35 teils schwerstbehinderte Kinder für jeweils drei Wochen betreut, was vor allem den Eltern wertvolle Zeit zum Durchatmen gegeben hat.

„Kinder sind die Zukunft unseres Landes. In unserem Projekt geht es um beeinträchtigte Kinder, die auf unsere Hilfe angewiesen sind.“ SUSANNE SCHÖLLENBERGER-BAUMGARTNER, OBFRAU


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Dieser Frühling wird schaf. Rattenschaf.


Was treibt einen Menschen dazu an, Großartiges zu leisten. Es mit dem Unbekannten aufzunehmen, etwas Neues zu wagen und vor nichts zurückzuschrecken? Es ist die Willenskraft, die auch TUDOR hervorbrachte. Es ist die Energie, für die jede Armbanduhr von TUDOR steht. Das Leben mancher Menschen wird von Kompromissen bestimmt. Andere sind bereit, ein Leben lang etwas zu wagen.

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