N° 11 lifestyle FESCH UND GUT
Leute machen Kleider FOTOKUNST
Tanz auf dem Vulkan
BEWEGTBILD
Tirol – Filmland im Gebirg
BITTERBÖSE
Das Duell der Mustangs
NOVEMBER 2021 | P.B.B. VERLAGSPOSTAMT 6020 INNSBRUCK | ZNR. GZ 02Z030672 M | EURO 3.00
SCHON SCHÖN
Die vielen Formen des Wohlfühlens
Life & Style GUTER STIL IST EINE FRAGE DER HALTUNG.
© MARIAN KRÖLL
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Christoph Loreck und Mag. Sandra Nardin, eco.nova-Herausgeber
ALLES WIRD WERDEN Es sind schon echt verrückte Zeiten. Immer noch, wär hätt‘s gedacht?! Doch zwischen all dem Chaos gibt es sie doch noch, die kleinen, feinen Dinge, Menschen, die sich etwas trauen, und diese ganz besonderen Wohlfühlmomente, die das Leben so richtig schön machen.
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or genau einem Jahr haben wir an dieser Stelle das Ende von 2020 herbeigesehnt, weil das nun echt nix gewesen ist. 2021 war schon etwas besser, aber der Optimalfall schaut anders aus. Trotz aller Widrigkeiten dürfen wir aber nicht vergessen, auch die guten Dinge des Lebens zu sehen und seine kleinen Fein- und Schönheiten zu schätzen. Selbst wenn es außenrum nicht immer toll ist: Letztlich ist das Leben genau so, wie wir es uns richten. Wir sind deshalb dazu übergegangen, uns statt Sorgen einfach mal eine ordentliche Portion Nudeln zu machen. Mit Kochen haben wir uns ansonsten dieses Mal tatsächlich ein wenig zurückgehalten – hierfür legen wir Ihnen unsere vergangene Kulinarik-Ausgabe ans Herz –, stattdessen haben wir uns mit vielen anderen schönen Dingen auseinandergesetzt. Nachhaltiger Mode zum Beispiel, flauschigem Wohnen und ganz besonders der Schönheit. Die kommt ja bekanntlich von innen, fühlt man sich aber im Außen nicht wohl, hilft einem das auch nichts. Und wir sind Auto gefahren. Zugegeben, das ist nicht ganz so nachhaltig wie die Geschichten am Anfang der Ausgabe, aber immerhin ist mit dem Audi e-tron auch ein Elektrobolide dabei. Vielleicht wird alles vielleichter. Ihre Lifestyle-Redaktion
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FOTOS: HESTIA, PRADA, TOM BAUSE, MICHAEL KLINGLER, FRANZ BACHER
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DER WEIN OHNE NAMEN
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STYLE SCHÖN UND GUT
Was früher vor allem bei Lebensmitteln der Fall war, hat sich auf ganz viele Bereiche unseres Lebens ausgeweitet: Nachhaltigkeit rückt vermehrt in den Vordergrund. Auch bei Mode. 36 PRADA STATT BRENNER Die 21-jährige Greta Elisa Hofer hat von Steinach aus den Sprung in die internationale Topmodel-Liga geschafft. 48 DIE SACHE MIT DER ZEIT Daniel Chlestil aus Schwaz fand sich in Zeiten von Corona in seiner langjährigen Passion und Leidenschaft wieder: Uhren.
LIFE 68 (FILM)LAND IM GEBIRG‘
Bewegtbild bewegt uns seit der Erfindung des Films. Das hat man sich in Tirol schon früh zunutze gemacht. IFFI-Leiterin Anna Ladinig im Interview über das Erleben und Fühlen von Filmen.
SCHÖNHEIT 76 BEAUTY IS AN ATTITUDE
Ja, wahre Schönheit kommt von innen. Doch fühlt man sich im Außen nicht wohl, wird das auch im Inneren nichts. 82 ALLES FÜR DIE SCHÖNHEIT? Warum Hormontherapien manchmal etwas Gutes sind – meist aber nicht. 94 BUNTER HUND Christian Jäger ist einer, den man wohl getrost als solchen bezeichnen kann. Die Geschichte von EasyMotionSkin.
KULINARIK 110 JUNG UND KREATIV
Viele junge Südtiroler übernehmen in zweiter Generation elterliche Betriebe oder machen sich mit eigenen Ideen selbstständig. Eine Entdeckungsreise durch neue kulinarische Welten.
MOBIL 134 EINFACH WOW!
Das Duell der Meister: Der 1969er Ford Mustang Shelby GT 350 vs. 2020er Ford Mustang Shelby GT 500. 142 WENN SCHON, DENN SCHON Der Audi e-tron GT quattro im Test. Elektrocheck? Bestanden. Mit Auszeichnung! 146 AUSNAHMEERSCHEINUNG Seit dem Jahr 1986 zaubert der BMW M3 zahlreichen Motorsportbegeisterten ein Lächeln ins Gesicht. Aus Gründen.
UNTERWEGS 150 DIE EXTREME
Die Fotografin Isabelle Bacher mäandert zwischen den Extremen. Und immer fängt sie dabei mystische Wahrheiten ein.
03 EDITORIAL 32 MODISCHES 42 SCHMUCKE STÜCKE 50 FEIN DAHEIM 64 SCHÖN PRAKTISCHES 72 BLÄTTERWALD 90 BEAUTYKRAM 100 IN KLEINEN DOSEN 112 NOMNOM 158 GUT SCHLAFEN 162 GESPRÄCHSSTOFF
HER AUSGEBER & MEDIENINHABER: eco.nova Verlags GmbH, Hunoldstraße 20, 6020 Innsbruck, 0512/290088, redaktion@econova.at,www.econova.atGESCHÄF TSLEITUNG: ChristophLoreck,Mag.SandraNardinASSISTENZ: Martin Weissenbrunner CHEFREDAK TION: Marina Bernardi AUTOREN DIESER AUSGABE: Marian Kröll, Christiane Fasching, Doris Helweg, Felix Kasseroler, Alexandra Keller , Elisabeth Plattner , Hubert Berger ANZEIGENVERK AUF: Ing. Christian Senn, Daniel Christleth, Matteo Loreck L AYOUT: Tom Binder LEK TOR AT: Mag. Christoph Slezak DRUCK: RadinBerger-Print GmbH COVERFOTO: Aleksandar Koncar / Model: Therese, SP-Models / Hair: Stil Hairdressing / Make-up: Andrea Lener UNTERNEHMENSGEGENS TAND: Die Herstellung, der Verlag und der Vertrieb von Drucksorten aller Art, insbesondere der Zeitschrift eco.nova. GRUNDLEGENDE RICHT UNG: Unabhängiges österreichweites Magazin, das sich mit der Berichterstattung über Trends in den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft, Architektur, Gesundheit & Wellness, Steuern, Recht, Kulinarium und Lifes tyle beschäftigt. Der Nachdruck, auch auszugsweise, sowie anderwertige Vervielfältigung sind nur mit vorheriger Zustimmung des Herausgebers gestattet. Für die Rücksendung von unverlangt eingesandten Manuskripten und Bildmaterial wird keine Gewähr übernommen. Namentlich gekennzeichnete Beiträge stellen nicht unbedingt die Meinung der Redaktion dar. JAHRE S ABO: EUR 25,00 (14 Ausgaben) // Sind Beiträge in dieser Ausgabe in der Kopfzeile mit dem FIRMENNAMEN gekennzeichnet, handelt es sich um BE Z AHLTE ANZEIGEN. ge in dieser Ausgabe in der Kopfzeile mit dem FIRMENNAMEN gekennzeichnet, handelt es sich um BE Z AHLTE ANZEIGEN.
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ZUM ANFANG GEDACHT Hestia ist die griechische Göttin des Feuers und des Herdes, tief verankert in ihrem Zuhause, in dem sie Komfort und Luxus kreiert. Gleichzeitig ist sie eine Persönlichkeit voller Stärke und Individualität und damit die perfekte Patin für ein neues Tiroler Loungewear-Label. TEXT: MARINA BERNARDI
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Die Gesichter hinter Hestia: Nathalie Tumler (li.) und Veronica Summer
genauso tragen kann wie draußen. Und ich habe nichts Adäquates gefunden“, erzählt Summer. Nathalie Tumler ging’s ähnlich. „Wir haben gemeinsam eine Flasche Rotwein getrunken und gesagt: Wir machen Hestia“, so Summer. Sagten es und haben’s gemacht.
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achhaltigkeit ist definitiv das Wort der Stunde. Kaum eine Branche, die ohne Bekenntnis dazu auskommt, was zu teils abenteuerlichen Auslegungen führt. Verkommt Nachhaltigkeit in vielen Unternehmen zum reinen Marketingsprech, ist sie für Veronica Summer und Nathalie Tumler gelebter Alltag. Die beiden jungen Frauen sind im heurigen Jänner mit ihrem Label Hestia gestartet und haben im Sommer ihre erste Kollektion gelauncht. Eine ganz wunderbare, wie wir finden – feine Basics in natürlichen Farben, schlicht und trotzdem unglaublich wertig, schön mit einmalig weich-angenehmem Tragegefühl, Understatement als edelste Form des Luxus. „Nathalie und ich kennen uns schon seit Jahren, wir sind gute Freundinnen und haben bereits in der Vergangenheit in einem internationalen Unternehmen zusammengearbeitet“, erzählt Veronica Summer, als wir die beiden in ihrem Pop-up-Store im ersten Obergeschoss des Kaufhaus Tyrol besuchen (den wir übrigens genauso gelungen finden wie die Mode selbst!). Dann kam Corona. Nach dem Lockdown haben sich die beiden getroffen und festgestellt, dass sie trotz sehr unterschiedlicher Leben dasselbe Problem hatten: Sie hatten nichts Passendes anzuziehen. „Gefühlt zieht man sich am Tag zehn Mal um, man arbeitet drinnen, geht ins Freie, es ist warm und kalt. Ich habe lange nach Kleidung gesucht, die atmungsaktiv und luftdurchlässig ist, bequem und trotzdem chic, sodass man sie zuhause
Die Liste an Anforderungen, die die beiden an ihr Traumprodukt hatten, war lang. Bei Veronica Summer, die unter anderem auch als Synchronsprecherin tätig ist, sollte die Kleidung möglichst wenig Lärm machen. Das Mikrofon im Studio ist hochsensibel und erfasst jede Bewegung, jedes Rascheln. Die Kleidung muss also weich sein, fließend, bequem und nicht einengend. Für Nathalie Tumler als Mama einer Zweijährigen muss Kleidung möglichst unkompliziert sein, langlebig, robust und formstabil, sodass sie auch nach reichlich Waschgängen noch sitzt. „Qualität ist uns extrem wichtig und natürlich muss auch das Design passen. Wir wollten Basics kreieren, die eine gewisse Eleganz haben und leicht zu pflegen sind“, so Tumler. Und nachhaltig. Je mehr sich die beiden in die Welt der Nachhaltigkeit vertieften, umso mehr wurde ihnen bewusst, wie schädlich Massenwaren-Kleidung tatsächlich sein kann. „Man weiß, es ist nicht gut, den ganzen Tag in Polyester herumzulaufen und dann auch noch ein Baby darauf herumzutragen, aber erst als wir begonnen haben, uns massiv damit zu beschäftigen, haben wir bemerkt, was wir unserer Haut und auch der Umwelt damit antun“, sagt Nathalie Tumler. Nach langer Recherche fiel die Wahl auf Bambus. „Als die ersten Samples kamen, waren wir selbst erstaunt, wie weich der Stoff ist – und gleichzeitig funktional, atmungsaktiv und schweißresistent. Ich gehe heute nur noch in unseren Hestia-Klamotten laufen und schwitze weniger als mit ausgewiesener Active Wear“, erzählt Veronica Summer. Auch wenn beide in der Vergangenheit weitschichtig mit der Modebranche verbunden waren, so ist Hestia ein Herzensprojekt. Eines, das sie von null aufgebaut haben. Im wahrsten Sinne von Anfang an. Dass ihr Label nachhaltig sein sollte, war dabei immer klar. Auch wenn es viel Arbeit macht, will man tatsächlich nachhaltig nachhaltig sein. Summer: „Nachhaltigkeit
„Es ist wichtig, dass man sich mit seinem Produkt identifizieren kann und damit selbst zu seinem stärksten Botschafter wird.“ N AT H A L IE T UML ER
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„Hestia erkennt man an seiner Schlichtheit. Die Kleidung überzeugt nicht durch ein auffälliges Design, sondern durch ihre Qualität.“ VERONICA SUMMER
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ist ein breitgefächerter Begriff, weil man so ziemlich alles darunter subsumieren kann. Wir haben sehr viel zum Thema recherchiert und sind dabei auf ziemlich viele Unternehmen gestoßen, die hier klassisches Greenwashing betreiben. Es geht nicht nur um den ökologischen Aspekt in der Produktion, es geht um soziale Standpunkte und um die Langlebigkeit des Produktes. Wenn ein Kleidungsstück zwar nachhaltig produziert wurde, aber nach drei Mal waschen in der Tonne landet, ist damit auch niemandem geholfen. Ein Teil muss möglichst lange im Kleiderschrank bleiben können, und zwar als jenes Stück, als das es gekauft wurde, und nicht über die Station als Schlafshirt innerhalb kurzer Zeit zum Putzlappen degradiert werden. Auch das ist Nachhaltigkeit.“ Nachhaltigkeit ist für Hestia kein Nice-to-have, sondern Grundvoraussetzung. „Heutzutage hat man die Verantwortung, nachhaltig zu produzieren. Das sollte kein zusätzliches Argument sein, sondern eine natürliche Selbstverständlichkeit“, sind die beiden Gründerinnen überzeugt. Sie nennen das „true sustainability“.
STEP BY STEP
Entwickelt werden alle Hestia-Stücke vor Ort in Innsbruck, produziert wird in Europa unter größtmöglicher Transparenz und die geht zurück bis ganz an den Anfang. Jeder Produktionsschritt jedes einzelnen Teils kann exakt nachvollzogen werden. Die Stoffe dafür werden nicht einfach zugekauft, sondern selbst produziert. Veronica Summer und Nathalie Tumler wissen, woher der Bambus dafür kommt, wie er wächst und bearbeitet wird. Mit Bambus spart man in der Produktion im Vergleich zu Baumwolle außerdem bis zu 6.700 Liter Wasser pro Kilo. Und weil sich Bambus quasi selbst vor Schädlingen schützt, braucht es beim Anbau keine giftigen Pestizide. Angenehmer Nebeneffekt: Im Kleiderschrank braucht’s folglich auch keine Mottensäckchen. Gleichzeitig tut man mit dem Fällen von Bambus der Umwelt Gutes, weil die Pflanze wirklich rasend schnell wächst. Das ist mehr als Win-win. Gewissermaßen Win-win-win. Insgesamt haben Summer und Tumler rund sechs Monate an ihrer Produktionskette gearbeitet: „Es war ein sehr organisches Wachstum. Jedes Mal, wenn wir einen Schritt abgeschlossen hatten, kam der nächste. So haben wir uns bis zum Ende entlanggehangelt, bis wir das perfekte Produkt hatten, an das wir auch selbst glauben.“ Entworfen wird die Kollektion vor Ort von Designerin Julia Topütt. „Wir haben versucht, sehr viel von uns selbst in die Kollektion mit einfließen zu lassen, und
tragen sie auch selbst wirklich gerne. Komischerweise verschwinden aus unserem Produktionsraum immer wieder Sachen, die wir dann an der anderen wiederfinden“, gesteht Summer. Bevor die Teile produziert wurden, wurden die Schnitte an über 100 unterschiedlichen Frauen getestet. „Wir wollten Kleidung machen, die allen Frauen schmeichelt, egal welcher Größe. Nathalie trägt Größe 34/36, ich trage 42/44 und es sollte Kleidung sein, die wir beide anziehen können und in der wir beide schön ausschauen“, so Summer. Das ist gelungen! In natürlich inspirierten Farben und schlichter Eleganz, ohne bieder zu sein. Auffällig unauffällig sozusagen. „Unsere Designerin Julia und ich haben früher als Visagistinnen gearbeitet und entsprechend auch die Farben so ausgesucht, dass sie jedem Hautton schmeicheln“, sagt Tumler. Bei Beige ist das erfahrungsgemäß tatsächlich nicht einfach, aber selbst das ist geglückt. „In unserem Sortiment findet wirklich jede Frau ihr Teil, in dem sie gesund und glücklich aussieht“, so Summer. Die neutralen, natürlichen Farben lassen sich außerdem perfekt kombinieren, damit kauft man ein Stück, das quasi immer passt – auch, weil sich viele Teile auf unterschiedliche Weise tragen lassen und damit mal sportlich-leger oder bürotauglich-chic daherkommen. Der Name Hestia indes ist schon ganz richtig gewählt. Auch der Slogan „Your comfort. Your Power“ passt. „Wir Frauen versuchen oft, alles in Balance zu halten: Wir wollen ein gemütliches Zuhause schaffen, wir wollen für unsere Familie da sein und gleichzeitig in der Arbeit überzeugen und erfolgreich sein. Wir wollen uns weiterentwickeln und wachsen. Hestia ist dafür die perfekte Patin“, findet Veronica Summer. „Hestia soll ein Symbol der Stärke sein“, ergänzt Nathalie Trumler: „Deshalb auch das Bambusblatt in unserem Logo. Bambus bricht nicht, er biegt sich, um dann wieder aufzustehen. Wir wollten Kleidung kreieren, über die man sich keine Gedanken machen muss. Der Alltag ist ohnehin kompliziert genug, da braucht man keine Klamotten, in denen man sich unwohl fühlt. Wir wollten Kleidung machen, mit der man ins Büro gehen, aber genauso gut seinen Alltag bewältigen kann, die ihre Form behält und bei der man nicht mehrmals am Tag kontrollieren muss, ob noch alles richtig sitzt.“ Aktuell ist Hestia mit B2B-Partnern im Gespräch. Aus dem Herzensprojekt soll etwas ganz Großes werden. „Wir möchten die Marke und das Tun dahinter nach außen tragen“, sagen Nathalie Tumler und Veronica Summer. Hestia soll in die Welt. Der Store im Kaufhaus Tyrol bleibt jedenfalls bis Ende Jänner 2022, danach schaut man weiter. Wir sind gespannt. Stay tuned! www.behestia.com
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eco.life Die neue substance-Brillenkollektion von ROLF steht ganz im Zeichen der Pflanzenkraft. Ausgangsbasis für die neue Kollektion ist ein Pulver, das aus dem sogenannten Wunderbaum gewonnen wird. Es bringt eine Reihe nachhaltiger und funktionaler Eigenschaften mit, die es dem Tech- und Designunternehmen ermöglichten, innovative Brillen auf Pflanzenbasis herzustellen.
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ZACK DIE BOHNE Die Brillenmanufaktur ROLF wurde 2009 im Tiroler Lechtal gegründet. Bekannt wurde das Label vor allem durch seine einzigartigen Holzbrillen, mittlerweile gibt es auch Ausführungen aus Titan, Stein und Horn. Und Bohnen.
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äume sind für den Meister der Holzbrille wahrlich nichts Neues. Der neueste pflanzliche Rohstoff aus der Gattung der Wolfsmilchgewächse nennt sich auch Wunderbaum und entpuppte sich getreu seinem Namen als wahres Multitalent. Er bot ROLF ganz neue Möglichkeiten und überzeugte als Werkstoff vor allem mit seiner Nachhaltigkeit. „Die Pflanze wird in trockenen Gebieten ganz ohne Gentechnik angebaut, konkurriert nicht mit Nahrungsmittelpflanzen und wächst enorm schnell nach: Während Fichten oder Buchen nur um wenige Zentimeter im Jahr größer werden, schafft der Wunderbaum sechs Meter in nur vier Monaten und treibt jedes Jahr neu aus“, erzählt Gründer Roland Wolf. Das macht das neue Material noch nachhaltiger und umweltfreundlicher – und zu einer optimalen Basis für eine neue Brillenkollektion. Der Name: substance. „Nachhaltigkeit ist für uns schon seit über zehn Jahren ein wichtiges Thema. Von Anfang an haben wir natürliche Werkstoffe regional und in Handarbeit verarbeitet. Mit den Brillen aus Bohnen gehen wir in Sachen Nachhaltigkeit noch einen Schritt weiter“, so Wolf.
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„Von Anfang an haben wir natürliche Werkstoffe regional und in Handarbeit verarbeitet. Mit den Brillen aus Bohnen gehen wir in Sachen Nachhaltigkeit noch einen Schritt weiter.“ ROLAND WOLF
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WUNDERBAUM Insgesamt gibt’s von der neuen substanceKollektion 23 verschiedene Modelle, die jeweils in sechs schlichten Farben zu haben sind. Die Auswahl ist also riesig. Als Rohstoff verwendet das Tiroler Tech- und Designunternehmen dabei die Bohnen des Wunderbaums, die in Pulverform schließlich zu Brillen werden. Dass bei den Brillen von ROLF nicht nur das Material stimmt, sondern auch das Design, das beweist das Unternehmen quasi seit seiner Gründung. Bei der neuen Kollektion ist das nicht anders: Feine Konturen, dünne Bügelansätze und gut platzierte Rundungen machen jede Brille zu einem schönen und zugleich funktionalen Accessoire. Fein zu tragen sind sie außerdem. Das preisgekrönte Flexlock-Gelenk von ROLF erwies sich dazu als ideale Ergänzung. Es lässt sich mittels 3-D-Technologie einfach mitdrucken, sodass ROLF seine neuen Brillen in einem Zug fertigen und damit die Zahl der Zulieferer gering halten kann. Das Ergebnis sind hochfunktionale, schraubenlose (und damit wartungsarme) Brillen auf Pflanzenbasis, die nicht nur flexibel und langlebig sind, sondern auch besonders hautverträglich. Und damit auf ganz viele Arten eben auch echt nachhaltig.
AUSGEZEICHNET
Im April dieses Jahres wurden die Ökohelden aus dem Außerfern für ihre innovative Bohnenbrille unter anderem vom European Institute of Applied Sustainability mit dem „European Green Award“ in Gold ausgezeichnet. Die Jury lobte das neue Werk von ROLF für ihr exzellentes nachhaltiges Produktdesign, das nicht nur ökologische Vorteile, sondern zugleich funktionale Benefits für die User realisiert. Herausragend ist zudem, dass der Produktionsprozess durch den 3-D-Druck einen minimalen ökologischen Fußabdruck aufweist. Die Jury würdigte auch das unternehmerische Mindset und das ganzheitliche nachhaltige Handeln von ROLF als einen wegweisenden Ansatz für Manufakturen, die sich in einem Massenmarkt mit nachhaltiger Qualität und Innovation profilieren. In Summe geht ROLF mit seinen Brillen einen Weg, der weit über den Horizont von EcoHypes hinausreicht. Und das mögen wir. www.rolf-spectacles.com
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Der Konsument wird achtsamer. Was früher vor allem bei Lebensmitteln der Fall war, hat sich auf ganz viele Bereiche unseres Lebens ausgeweitet: Nachhaltigkeit und Regionalität rücken vermehrt in den Vordergrund. Das funktioniert auch bei Mode … ganz traditionell oder richtig innovativ.
LEUTE MACHEN KLEIDER
GLÜCKLICH STEHT EUCH GUT
Es gibt wohl kaum ein vielseitigeres natürliches Material als Loden. Er ist quasi von Natur aus nachhaltig. Ein besonders schönes Stück haben wir im Tiroler Edles in der Innsbrucker Altstadt gesehen. Der Lodenparka mit Kapuze wurde vom Südtiroler Unternehmen Glücklich (wie passend!) designt und wird in einem traditionellen Handwerksbetrieb in Norditalien hergestellt – das zählen wir mal großzügig als Heimat mit.
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Schon mal eine Tasche gehabt, die so leicht ist wie eine Papiertasche, aber viel robuster und reißfester? Nein? Dann aufgepasst. Der Shopper von FOR PEOPLE WHO CARE ist aus stabilem Kraftpapier, das aus einer Mischung aus Zellulose und Kautschuk besteht und das man gegebenenfalls sogar in die Waschmaschine stecken kann. Die Herstellung erfolgt in der Manufaktur in Innsbruck. Erhältlich in verschiedenen Farben um je 139 Euro unter www.forpeoplewho.care.
DIE ERSTE GEIGE(R)
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Mit den Fasern der Banane, Bienenwachs und jeder Menge Hirnschmalz schafft der Rucksack- und Taschenproduzent QWSTION mit einem Sitz in Reith bei Seefeld zeitlose Designklassiker, die nach ihrer Lebensdauer sogar kompostiert werden können. Die Taschen sind echte Alltagsbuddys und gehen in Form des Weekenders auch gerne mit auf Reisen. Der bietet Platz für alle Basics, die Innentaschen sorgen für Ordnung. Zu haben in vier unkomplizierten Farben um je 280 Euro.
Geiger Fashion aus Vomp ist nach wie vor ein Familienunternehmen und wird mittlerweile in vierter Generation geführt. Ein Stück von Geiger ist nicht einfach ein Alltagsgegenstand, sondern eine Investition. Jedes Teil wird aus heimischen, zertifizierten Materialien hergestellt, von Mitarbeitern, die fair entlohnt werden. Walk ist ein uraltes Tiroler Produkt und kommt hier in den unterschiedlichsten Designs daher – modisch, trachtig, elegant und sportlich. Die Hose „Fedora“ aus 100 Prozent reiner Schurwolle hat es uns ganz besonders angetan. Die fühlt sich trotz ihrer Weite an wie eine zweite Haut (259 Euro). Dazu passt der Pulli „Rita“ aus allerfeinstem Kammgarn mit Kapuze (199 Euro). www.geiger-fashion.com
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Im letzten Jahr hat das heimische Label QWSTION den deutschen Nachhaltigkeitspreis für seine Materialinnovation Bananatex® bekommen. Anfang des Jahres kam dann eine neue sportlichfunktionale LeichtgewichtBucket-Bag-Kollektion in Kombination mit GOTSzertifizierter Biobaumwolle auf den Markt. Erhältlich in drei verschiedenen Größen ab 115 Euro in je drei Farben. www.qwstion.com
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Die Weberzunft hat im Südtiroler Pustertal eine lange Tradition. Heute ist Herman Kühebacher aus Niederdorf allerdings weitum der einzige Handweber, der die überlieferte einfache Technik der Schaftweberei anwendet. Wenn möglich, verarbeitet er ausschließlich heimische Naturfasern wie Schafwolle und Leinen von Bauern aus der Region und macht daraus unter anderem kuschelweiche Schals. Die wiederum bekommt man im Tiroler Edles in der Seilergasse in Innsbruck um 180 Euro.
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ROCK’N’ROLL
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Wir sind ja schon lange Fans der unkaputtbaren Brillen von Gloryfy. Mit ihrer Sonderkollektion „Tribute to Falco“ feiern die Zillertaler die Musiklegende mit drei unterschiedlichen Brillendesigns und wir feiern mit. Ab 139 Euro unter www.gloryfy.at.
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© HANNES SAUTNER
LIEBER STRASS ALS STRESS Mode muss für uns vor allem eines sein: unkompliziert. Weil eh schon alles chaotisch genug ist.
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DIE NEUE WEISSHEIT
Winterboots müssen nicht immer schwarz sein. Aktuell im Trend sind Stiefel in hellen Naturtönen wie jene von Copenhagen Studios. Superbequem und stylisch, gesehen um 229 Euro im neuen Laden von Petra Kaminsky in Hall.
DIE LIEBE VERWANDTSCHAFT
Die leichte Bügelreisetasche mit Laptopfach aus vegetabil gegerbtem Leder von aunts & uncles wurde unter Einhaltung internationaler sozialer Standards von Hand gefertigt. Gesehen um 300 Euro in der CHIC Taschenboutique der Familie Mazagg am Marktgraben bzw. im Innsbrucker DEZ.
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Benvenuto
© JENNY HAIMERL
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NEU ERÖFFNET Petra Kaminsky hat kürzlich ihren neuen Laden in der Schlossergasse 13 in Hall eröffnet. Damit ist sie zwar nur ein Haus weitergezogen, das hat sich jedoch auf ganzer Linie gelohnt. Das neue Geschäft ist richtig schön geworden und bietet viel Platz für die zahlreichen schmucken Stücke, modischen Feinheiten und Accessoires. Neben bekannten liebgewonnenen Brands sind auch ein paar neue Labels dazugekommen. Unbedingt reinschauen!
Innsbrucker Str. 22 - 6100 Seefeld in Tirol Tel. 05212-2317 - juwelier@armbruster.at www.armbruster.at
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FLOTTE SOHLE
Das Label Halmanera begegnet dem Schuh prinzipiell immer mit einem Augenzwinkern. So auch im Falle des Modells „Mery 44“. Unsere Augen leuchten! Um rund 350 Euro gesehen in Angelika Nindls Schuhwerk in der Innsbrucker Altstadt.
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Die „Detektiv“ von Einstoffen ist eine Hommage an die Trenchcoat tragenden, kettenrauchenden, hartgesottenen Film-NoirDetektive, sie steht aber auch Hipstern ganz gut. Und eigentlich jedem. 249 Euro, gesehen im Sehenswert in Wattens.
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SHE WOLF
Das Label OH MY BAG AMSTERDAM produziert seine Ledertaschen und Accessoires fair und nachhaltig und das Ergebnis ist auch optisch mehr als gelungen. Ausgewählte Geld- und Handtaschen (ab 59 bzw. 199 Euro) gibt’s bei Petra Kaminsky in Hall.
Das steirische Brillenlabel Andy Wolf steht für Brillen abseits von 08/15. Wenn’s ein bisserl filigraner sein darf, empfehlen wir das Modell „4774“. Zu haben um 379 Euro bei der zauberhaften Tanja Schaffenrath in ihrem – echt sehenswerten – Sehenswert in Wattens.
SHAKE IT OFF
MIT FASSUNG TRAGEN
Andy Wolf macht echt lässige Eyewear, eventuell böte sich an, sich auch bei den Modellnamen was zu überlegen. Aber egal, wir mögen sie trotzdem – im Moment gerade die prägnante „4598“. Die gibt’s um 349 Euro im Sehenswert in Wattens.
Warum auf Brillengläsern ständig irgendwelche Fingerabdrücke zu finden sind, wissen wir auch nicht. Wir wissen aber, wie man sie wieder wegbekommt. Mit dem Eyeshaker wird die Brille tatsächlich wieder blitzblank. Um 29,90 Euro im Sehenswert in Wattens.
ABGESAG T
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„FÜR MICH IST ALLES SCHÖN, WAS NICHT PERFEKT IST“ Prada statt Brenner: Die 21-jährige Greta Elisa Hofer hat von Steinach aus den Sprung in die internationale Topmodel-Liga geschafft. Wir haben mit ihr über den Mut, zu sich selbst zu stehen, die erdende Kraft wahrer Freundschaft und das schräge Gefühl, sich selbst auf einer riesigen Plakatwand zu begegnen, gesprochen. I N T E R V I E W : C H R I S T I A N E FA S C H I N G
ECO.NOVA: Sie haben 2020 einen Exklusiv-
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vertrag bei Prada unterschrieben, pendeln seither beruflich zwischen Mailand, Paris, London und Wien und waren unter anderem auf dem „Vogue“-Cover zu sehen. Wie fühlt es sich an, in der Topmodel-Liga mitzuspielen? GRETA ELISA HOFER: Wenn ich in Tirol oder Wien bin, fühlt sich das sehr speziell an, weil es hier ja nicht so viele Gleichaltrige gibt, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben. Da hab ich dann schon das Gefühl, dass ich was richtig Großes erreicht habe. Sobald ich aber in Mailand oder Paris arbeite und dort auf Castings gehe, merke ich schnell, wie „klein“ ich eigentlich bin und dass es noch ganz, ganz viele andere gibt, die in diesem Business Erfolg haben.
Sie kommen aus Steinach am Brenner. Ich gehe mal nicht davon aus, dass hier viele Modelscouts auf Talentsuche gehen. Wie hat Prada dort Wind von Ihnen bekommen? Ich habe bereits während meiner Schulzeit damit begonnen, in Innsbruck bei kleineren Fashionshows mitzulaufen. Als ich schon in Wien gewohnt habe, ist mein jetziger Agent Andreas Kranebitter von der Agentur „SP-Models“ auf mich aufmerksam geworden und hat mich auf Instagram kontaktiert. Andreas hat mir zunächst ein paar kleinere Jobs vermittelt und mich dann rasch mit größeren, internationalen Agenturen vernetzt, die mich wiederum bei Prada vorgeschlagen haben. Zuerst war ich dort in Option mit vielen anderen Leuten, doch irgendwann hat sich Prada für mich entschieden. Der Rest ist Geschichte.
Wie schafft man es, sein eigenes Gesicht zu bewahren, wenn man das Gesicht von Prada ist? Ich habe immer versucht, Prada in erster Linie als Job zu sehen, den ich auch hinter mir lassen kann, sobald ich aus Mailand weg bin. Mir war und ist wichtig, mich und meine Persönlichkeit nicht über Prada zu definieren. Manchmal ist das aber gar nicht so leicht: Wenn ich hier in Österreich neue Leute kennenlerne, fahren die oft voll auf mein Prada-Engagement ab und stellen mich auf eine Art Podest. Aber nicht so sehr, weil sie mich als Menschen toll finden, sondern mehr die Marke, für die ich arbeite.
Wer erdet Sie im Leben? Zu einem großen Teil ist das sicher meine Freundin in Wien, mit der ich schon zusammen war, als von Prada noch gar nicht die Rede war. Geerdet werde ich auch von meinen langjährigen Freunden: Bei ihnen weiß ich, dass alles echt ist und sie mich mögen, weil ich Greta bin. Meine Familie gibt mir natürlich auch großen Halt: Wenn ich zuhause in Steinach bin, ist das Modelbusiness schnell ganz weit weg und kein Thema mehr.
„Mir ist klar geworden, dass die Meinung von anderen Menschen nicht viel zählt, wenn man selbst mit sich glücklich ist.“ GRE TA EL I S A HOF ER
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„Wenn ich hier in Österreich neue Leute kennenlerne, fahren die oft voll auf mein Prada-Engagement ab und stellen mich auf eine Art Podest. Aber nicht so sehr, weil sie mich als Menschen toll finden, sondern mehr die Marke, für die ich arbeite.“
ich 17 war. Da hagelte es auch Beleidigungen, die mich am Anfang recht verletzt haben, da ich damals noch recht unsicher war. Aber mittlerweile ist mir das ziemlich egal. Mich trifft das nicht mehr – auch deshalb, weil ich mich sehr gut mit meinen kurzen Haaren identifizieren kann. Sie sind ein Teil von mir. Und Leute, die auf die Idee kommen, mich deshalb im Internet zu beleidigen, nehm ich einfach nicht ernst, sondern ignorier sie lieber.
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Castingformate wie „Germany’s Next Topmodel“ haben bei vielen jungen Frauen den Wunsch geweckt, eine Laufstegkarriere zu starten. Sie selbst haben in einem Interview gemeint, dass Sie solche Casting-Shows nie interessiert haben. Warum? Das Modeln war eigentlich nie ein großer Traum von mir. Wäre ich nicht von Menschen wie Andreas angesprochen worden, hätte ich dahingehend gar nichts probiert. Die Teilnahme an einer Castingshow wäre sowieso das völlig Falsche für mich: Ich mag es nämlich gar nicht so wirklich, im Mittelpunkt zu stehen, weil ich eher eine ruhigere Person bin. Und bei Castingformaten geht es nun einmal viel um Entertainment und darum, sich permanent zu exponieren. Mir kommt auch vor, dass viele bei „Germany’s Next Topmodel“ mitmachen, weil sie auf eine Influencerkarriere hoffen und gar nicht so sehr, weil sie das Ziel vor Augen haben, für große Marken zu laufen. Die ersten professionellen Bilder von Ihnen, die um die Welt gingen, zeigen Sie mit raspelkurzen Haaren. Und schon war in Social-Media-Kommentaren zu lesen, dass so ein Kurzhaarschnitt doch nicht weiblich sei. Wie reagieren Sie auf solche Äußerungen, die oft auch in Beleidigungen münden? Solch verletzende Kommentare sind für mich leider nicht neu, da ich meine Haare schon abrasiert habe, als
ZUR PERSON Greta Elisa Hofer (geb. 2000) ist in Steinach am Brenner als jüngste von drei Schwestern aufgewachsen und hat an der Ferrarischule in Innsbruck den Zweig „Kommunikationsund Mediendesign“ absolviert. Schon während ihrer Schulzeit hat sie begonnen, bei kleineren Modeschauen mitzulaufen. Nach der Matura zog sie nach Wien, um Literaturwissenschaften und Kunstgeschichte zu studieren. Via Instagram wurde ihr aktueller Agent Andreas Kranebitter, Geschäftsführer der Innsbrucker Modelagentur „SP Models“, auf sie aufmerksam und nahm sie unter Vertrag. 2020 unterschrieb die Wipptalerin einen Exklusivvertrag für das Mailänder Modehaus Prada und eroberte unter anderem im Herbst 2020 bei der großen, im Netz übertragenen „Prada-Show“ den Laufsteg. Im Sommer 2021 endete die Exklusivität. Mit dem italienischen Label ist die Tirolerin, die bereits ein Vogue-CoverShooting hinter sich hat, aber immer noch in bestem Kontakt. Mit Dior neuerdings auch. Im Herbst präsentierte sie in Paris deren aktuelle Frühjahrs/SommerKollektion. www.sp-models.com
Das ist sicher der beste Weg. Aber wahrscheinlich auch kein einfacher. Es hat mich auf alle Fälle viel Mut und auch Kraft gekostet, mir solche Beleidigungen nicht zu sehr zu Herzen zu nehmen. Gleichzeitig habe ich das Gefühl, dass ich dadurch gewachsen bin, weil ich gelernt habe, zu mir zu stehen. Mir ist klar geworden, dass die Meinung von anderen Menschen nicht viel zählt, wenn man selbst mit sich glücklich ist.
Bevor Sie den Prada-Vertrag unterzeichnet haben, haben Sie sich an der Uni Wien für Vergleichende Literaturwissenschaften und Kunstgeschichte inskribiert. Warum fiel die Wahl gerade auf diese zwei Studienrichtungen? Ich habe mich einfach schon immer sehr für Literatur und Kunst interessiert und bin der Meinung, dass es im Leben eigentlich nicht darum gehen sollte, wie viel Geld man verdient, sondern wie man sein Glück findet. Ich wollte mich deshalb auch nicht in ein anderes Studium drängen lassen, nur weil am Ende womöglich ein lukrativer Job wartet. Meine Eltern haben mich in dieser Entscheidung glücklicherweise immer voll und ganz unterstützt.
Lässt sich Ihr Studium noch mit Ihrem Modeljob kombinieren? Als ich noch exklusiv bei Prada war, ging das ein bisschen einfacher, weil ich zwischen den Arbeitsterminen in Mailand immer recht viel Zeit in Wien hatte. Im Sommer ist diese Exklusivität abgelaufen, seither hab ich die Mög-
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Wenn Sie sich selbst vom „Vogue“-Cover oder einem Modeplakat entgegenschauen, ist das ein unwirklicher Moment für Sie? In Paris hing einmal ein riesiges Prada-Plakat von mir bei den „Galeries Lafayette“, das war schon ziemlich crazy. Aber irgendwie gewöhnt man sich an solche Momente und Eindrücke. Ich habe mittlerweile auch Freundinnen und Freunde, die erfolgreiche Models sind. Wenn ich Flughafenhallen entlanggehe und in die High-Fashion-Stores schaue, sehe ich ganz oft Leute, die ich persönlich kenne – da find ich das plötzlich nicht mehr komisch, sondern irgendwie normal.
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lichkeit, auch für andere Marken und Modehäuser zu arbeiten, was super ist, allerdings auch mehr Stress bedeutet. Deshalb habe ich das Studium vorerst auf Eis gelegt, weil ich sonst nur noch arbeiten und lernen würde. Doch ich kann mir gut vorstellen, dass ich wieder weiterstudiere, sobald ich mehr Zeit habe. Den Modelalltag kann man sich als Außenstehender schwer vorstellen. Von Ihnen stammt der Tipp, sich zu Shootings immer ein kleines Jausenpaket mitzunehmen. Gehört ein knurrender Magen zum Business? Das ist ganz unterschiedlich:
Es gibt Shootings, bei denen ein richtiges Frühstücksbuffet aufgebaut ist und man sogar frische Spiegeleier herausgebraten bekommt. Ein anderes Mal gibt es nur Kaffee und man muss darauf hoffen, dass man ein Stück Brot erwischt. Dazu kommt, dass ich Vegetarierin bin und es für mich oft nur recht kleine Portionen gibt oder manchmal sogar nur einen Salat – und das ist doch ein bisschen wenig, um ein stundenlanges Shooting durchzustehen. Für solche Momente pack ich mir gerne Instant-Ramen ein und hoffe, dass ich zu einem Wasserkocher komme, damit ich nicht mit knurrendem Magen ins Bett gehen muss.
„Ich mag es gar nicht so wirklich, im Mittelpunkt zu stehen, weil ich eher eine ruhigere Person bin.“ GRE TA EL I S A HOF ER
Der Model-Job ist zeitlich begrenzt. Gibt es andere berufliche Ziele, von denen Sie träumen? Eigentlich noch nicht so richtig. Ich kann mir auf alle Fälle vorstellen, dass ich irgendwann Literaturwissenschaften fertig studiere und dann schaue, was auf mich zukommt. Ich bin auch sehr an Fotografie interessiert und könnte mir vorstellen, dass ich in diesem Bereich beruflich Fuß fassen könnte. Vorerst möchte ich mich noch ein paar Jahre auf meine Modelkarriere konzentrieren und die Zeit nutzen, um tolle Jobs zu machen. Was die Zukunft bringt, wird sich zeigen. Ich glaub, ich bin nicht die einzige 21-Jährige, die sich ab und zu ein wenig lost fühlt und sich noch nicht so richtig festlegen will. Heimatbesuche werden mittlerweile vermutlich etwas rar sein. Gibt es in Tirol so etwas wie einen Seelenort für Sie? Ich würde eigentlich gern öfter heimkommen, aber oft muss ich Besuche im letzten Moment absagen. Das tut mir für meine Familie und Freunde sehr leid. Aber ich schaue drauf, dass ich zumindest alle paar Monate mal nach Steinach komme: Richtig wohl fühle ich mich dann, wenn ich mit meinen Leuten im Garten meiner Eltern zusammensitzen kann oder zum Obernberger See spaziere. Wenn ich dort aufs Wasser schau, dann weiß ich, dass ich heimgekommen bin. Ein Kalenderspruch besagt, dass Schönheit im Auge des Betrachters liegt. Was ist in Ihren Augen schön? Für mich ist alles schön, was nicht perfekt ist. Ich finde es zum Beispiel schade, wenn auf Fotos Muttermale oder andere vermeintliche Makel wegretuschiert werden. Genau solche Kleinigkeiten machen den Menschen einzigartig und wunderschön.
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Fotocredit: © Innsbruck Tourismus / Markus Mair
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Die Kombination aus schwarzer Keramik und dem Zifferblatt in Racing Green finden wir ganz besonders gelungen und auch sonst überzeugt die neue Big Pilot von IWC auf ganzer Linie. Limitiert auf 250 Stück.
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eco.life Longines startet mit gedeckten Farben, Vintageelementen und eleganten Designs in die kalte Jahreszeit. Am Handgelenk das Modell Dolce Vita um 3.540 Euro. Longines erhältlich bei Gebrüder Armbruster in Seefeld.
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Der Schmuck von Meister ist zeitlos schön, elegant und immer modern. Ring aus der Girello-Kollektion mit Prinzessdiamanten. Um 10.300 Euro bei Gebrüder Armbruster in Seefeld.
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Die „Black Bay Ceramic“ von Tudor hat kürzlich im Rahmen des Grand Prix d’Horlogerie de Genève den Preis „Petite Aiguille“ gewonnen. Nach strengen Tests durch das Eidgenössische Institut für Metrologie (METAS) wurde das Modell außerdem zum ersten Mal in der Geschichte der Marke mit dem Status „Master Chronometer“ ausgezeichnet. 4.440 Euro.
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Wir lieben die Kollektion „Mini Sweety“ von Bigli, deren Ringe in den unterschiedlichsten Farben und Varianten daherkommen. Ab 1.600 Euro erhältlich bei Gebrüder Armbruster Juwelier & Goldschmied in Seefeld.
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„Die wohl schönste ‚Schmuckzeit‘ des Jahres steht quasi vor der Tür. Vor allem zu Weihnachten schenkt man seinen Lieblingsmenschen gerne ein besonderes Schmuckstück. Da reicht die Bandbreite – je nach Budget – vom zarten Armbändchen bis zu opulenten Statement-Ohrringen oder Ketten. Besonders toll sind sogenannte Modulringe, die man sich je nach Lust und Laune selbst zusammenstellen und nach Belieben erweitern kann. Zu Weihnachten greift vor allem Mann auch gern mal etwas tiefer in die Tasche und kauft am liebsten Schmuckstücke aus Echtgold oder anderen edlen Materialien.“ P E T R A K A M I N S K Y, G R E M I A L O B M A N N - S T E L L V E R T R E T E R I N D E S J U W E L E N - , U H R E N - , K U N S T - , A N T I Q U I TÄ T E N - U N D BRIEFMARKENHANDELS DER WIRTSCHAFTSKAMMER TIROL
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Leo Wittwer weckt mit seinen „Leo Puppies“ Kindheitserinnerungen und bietet liebevoll gestaltete hochwertige Anhänger in verschiedenen Tierformen. Gesehen ab 1.750 Euro bei Juwelier Leitner in Innsbruck.
Das Label Bazou aus Holland ist neu im Laden von Petra Kaminsky in Hall und liefert coolen Schmuck wie Creolen, Panzerarmbänder und Ketten im Retrostil. Ab 32 Euro.
AUGEN AUF!
Petra Kaminsky hat den Schmuck der Goldschmiedin Pavlina Verouki aus Athen nach Österreich geholt. Die filigranen Schmuckstücke gibt es neu in ihrem Laden in Hall. Ab 21 Euro.
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ANHÄNGLICH
Ohrringe aus der EssentialsKollektion von Fope mit Flex’itGeflecht und Diamanten. Aus 750erRoségold. Um 4.400 Euro gesehen bei den Gebrüdern Armbruster in Seefeld.
UHRINSTINKT
Vor 30 Jahren wurde Ayrton Senna der jüngste Formel-1-Fahrer, der dreimal die Weltmeisterschaft gewonnen hat. Zur Ehrung dieser großen Leistung präsentierten TAG Heuer und die Marke Senna kürzlich eine neue Sonderedition aus der Kollektion TAG Heuer Formula 1. 2.200 Euro. TAG Heuer erhältlich bei Juwelier Witzmann in der Innsbrucker Altstadt.
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Die Ohrhänger der ParadiseKollektion von Marco Bicego aus 750er Gelbgold bieten einen Mix an vielfältigen Edelsteinen. Um 1.040 Euro zu haben bei Gebrüder Armbruster in Seefeld.
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Chopard ist generell bekannt als Unternehmen mit großem Herzen. Die „Happy Hearts“-Kollektion ist der perfekte Ausdruck dessen und die wunderbare Verbindung des Talismanherzens mit den legendären beweglichen Diamanten. Little diamonds do great things! Kette aus 750 Roségold, um 2.380 Euro gesehen bei Gebrüder Armbruster Juwelier & Goldschmied in Seefeld.
SUPERSPORTLER
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Inspiriert durch die Zusammenarbeit zwischen Breitling und IRONMAN verfügt der Sportchronograph „Endurance Pro IRONMAN“ über ein ultraleichtes Gehäuse aus einem widerstandsfähigen Werkstoff, der drei Mal leichter als Titan und fast sechs Mal Mal leichter als Edelstahl ist. 3.300 Euro. Breitling erhältlich bei Juwelier Leitner in Innsbruck.
MEISTERHAFT ELEGANT
Die Uhren von Junghans bestechen quasi allesamt durch ihr minimalistisches Design und gehen voll in ihrer Funktion auf: nämlich einfach die Zeit anzuzeigen. Die Meister Gangreserve Edition 160 ist in drei unterschiedlichen Gestaltungsvarianten erhältlich, wobei jede auf ihre eigene Weise die Eleganz der Uhrenlinie widerspiegelt. Ab 1.390 Euro. Junghans erhältlich bei den Juwelieren Witzmann, Hampl und Norbert Huber in Innsbruck.
FÜR IHN
Oft tragen Männer abgesehen von der Uhr und dem Ehering kaum Schmuck. Was schade ist. Von iXXXi gibt’s nämlich auch coole Armbänder für ihn. Ab 49 Euro bei Petra Kaminsky in Hall.
PRÄZISION UNTER WASSER
Mit der neuen Certina DS Super PH500M hat die Tauchlegende Familienzuwachs bekommen. Sportlich, funktional und zuverlässig. 895 Euro. Certina erhältlich bei den Innsbrucker Juwelieren Witzmann, Hampl und Norbert Huber.
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GESCHÄFTE MIT DER INDIVIDUELLEN ZEIT Dass die Coronakrise auch ihre positiven Veränderungen mit sich bringt, zeigt der 28-Jährige HAK-Absolvent und frisch studierte Betriebswirt Daniel Chlestil aus Schwaz. Nachdem die aufkommenden CoronaBeschränkungen seine Pläne zerrütteten, suchte er nach Alternativen und fand sich so in seiner langjährigen Passion und Leidenschaft wieder.
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orsichtig greift Daniel Chlestil, dessen Hände in dünnen, weißen Baumwollhandschuhen stecken, in den im Laufe der Jahre schon leicht verblichenen Karton. Er holt eine burgunderrote Box hervor und erklärt: „Das ist ein wirklich einmaliges Stück Zeitgeschichte, das nun einige Zeit bei mir verbringen darf, bevor es einen neuen Besitzer bekommt.“ Bevor die Spannung doch zu groß wird, öffnet Chlestil die rote Tudor-Box und präsentiert mit sichtlichem Stolz im Gesicht eine wirklich besondere Armbanduhr der ehemals kleinen Schwesterfirma von Rolex:
eine Tudor Oysterdate mit Chronographenfunktion. Einmalig bei dieser Uhr mit der Referenz 79260, die nicht nur mechanisch höchst genau die Uhrzeit anzeigt, sondern zudem die Möglichkeit bietet, Zeitmessungen von einer Sekunde bis zu zwölf Stunden durchzuführen, ist, dass von dieser Uhr Mitte der 1990er-Jahre nur eine geringe Stückzahl gebaut wurde. Zudem stammt ihr Gehäuse vom „großen Bruder“, der Rolex Daytona. Das emaillierte Zifferblatt wurde mit einer Zaponschicht versehen und wirkt optisch wie aus Porzellan gemacht und ist deshalb unter Sammlern mehr als gefragt.
GESCHICHTENERZÄHLER Daniel Chlestil fasziniert seit seiner Kindheit ein ganz spezielles Thema – hochwertige Armbanduhren in all ihren Facetten nämlich. Er eignete sich sein umfassendes Wissen eigenständig aus Fachliteratur und in vielen Gesprächen mit Uhrmachern und Sammlern an und veröffentlichte dadurch bereits auf aktive Anfrage eines facheinschlägigen Uhrenmagazins seine ersten eigenen Artikel. Durch die jahrelange Leidenschaft hat er speziell den Markt für Neu-Uhren und Uhren aus zweiter Hand im Luxussegment akribisch mitverfolgt und sich vor Kurzem
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Studien zeigen, dass der reine Prestigewert für Luxusuhrenträger immer weiter in den Hintergrund rückt und stattdessen die technischen Höchstleistungen der Hersteller gepaart mit Design und dem Faktor der alternativen Investitionsmöglichkeit zum Kauf antreiben.
dazu entschlossen, seine Leidenschaft mit dem Luxusuhrenhandel „TyrolChrono“ beruflich umzusetzen. „Es gibt für mich keine Gebrauchtuhren, es gibt Uhren aus zweiter Hand, die aber allesamt eine einzigartige Geschichte haben. Unsere Zeit ist etwas Höchstpersönliches und ich bin der Meinung, dass wir uns statt mit dem hastigen Blick auf unser Smartphone durch das Tragen einer für uns bedeutenden und hochwertig gefertigten Armbanduhr mit jedem Blick unserer begrenzten Zeit bewusster werden.“ Luxusuhren verkörpern schon lange nicht mehr das Image eines reinen Statussymbols, sondern bieten vielmehr ein Gefühl der persönlichen Identifikation, die aufgrund der hohen Werthaltigkeit und Qualität über Generationen weitergereicht werden kann. Hochwertige Armbanduhren werden häufig zur Geburt von Kindern, als Hochzeits- oder Geburtstagsgeschenk gekauft, mit dem Hintergedanken, dass sie einen lebenslangen Wert – ideell als auch materiell – darstellen, der auch weitergereicht werden kann. Studien zeigen, dass der reine Prestigewert für Luxusuhrenträger immer weiter in den Hintergrund rückt und stattdessen die technischen Höchstleistungen der Hersteller gepaart mit Design und dem Faktor der alternativen Investitionsmöglichkeit neben Aktien und Immobilien Konsumenten zum Kauf antreiben. Besonders begehrte Modelle, wie es auch bereits eingestellte ältere Rolex Daytonas sind, haben in den letzten zehn Jahren eine Wertsteigerung von über 150 Prozent erreicht, was in der heutigen Zeit nahezu utopisch klingt. Speziell in Zeiten, in denen es am Sparbuch keine oder sogar Minuszinsen gibt, stellt die Anlage in Uhren für viele eine sinnvolle und wertstabile Investition mit Steigerungspotential dar.
Daniel Chlestil berät Uhreninteressierte, deren Kenntnisse (noch) nicht so tief in der spannenden Welt der Zeitmesser gefestigt sind, ebenso wie leidenschaftliche Sammler immer unabhängig und wertneutral. „Mit solch einem Informationsangebot lernt man wieder einen zukünftigen Kunden und En-
„Das ist ein wirklich einmaliges Stück Zeitgeschichte, das nun einige Zeit bei mir verbringen darf, bevor es einen neuen Besitzer bekommt.“ DANIEL CHLESTIL ÜBER S EINE T UD OR OY S T ERDAT E
thusiasten kennen.“ Ebenso in seinem Portfolio enthalten ist der Verkauf von Uhren auf Kommission. Durch die Expertise, Reputation und gute Referenzen auf Käufer- und Verkäuferseite und das damit einhergehende Vertrauen des zukünftigen Eigners lässt sich auf diesem Weg so manche Uhr profitabler und einfacher verkaufen, als wenn man sie selbst inserieren würde. Hin und wieder finden auch Exoten ihren Weg und kurzzeitigen Platz in das so breit aufgestellte Portfolio von TyrolChrono. Aktuell kann Daniel Chlestil eine Cartier Santos 100 XL präsentieren, die jedem Rapper oder Scheich gut zu Gesicht, besser gesagt ans Handgelenk passen würde. „Die Cartier Santos ist die erste Armbanduhr, die serienmäßig hergestellt wurde. Louis Cartier erschuf kurz nach 1900, also etliche Jahre vor dem Ersten Weltkrieg, für seinen Freund, den Flugpionier Alberto Santos Dumont, eine Stahlarmbanduhr, da die der einfachste Weg war, notwendige Zeiten schnell zu erfassen, und man nicht mehr in die Westentasche dafür greifen musste“, erzählt Chlestil und führt weiter aus: „Dieses Uhrenmodell hat eine wunderbare Geschichte und erhält durch die perfekt ausgeführte Juwelierarbeit der unzähligen gefassten Brillanten eine Einzigartigkeit, die äußerst faszinierend ist und im wahrsten Sinne des Wortes eine immense Ausstrahlung aufweist.“ Speziell auch Aufträge zur Suche von bereits von Herstellern eingestellten Uhren oder Jahrgangsuhren auf Kundenwunsch sind ein Standbein des 28-Jährigen. Die Freude in den Augen der Kunden bei der Übergabe einer Uhr zeigt ihm, dass dieser Schritt richtig war. Gleichzeitig sind solche Erlebnisse wieder Motivation für die Zukunft.
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eco.life Für so manchen überraschend, fällt Weihnachten auch heuer wieder auf den 24. Dezember. Die Lichthäuser von Räder Design sorgen für die perfekte Einstimmung und tauchen jedes Daheim in eine zauberhafte Atmosphäre. Verschiedene Varianten haben wir im APFIs in Wattens gesehen. Ab 14,95 Euro.
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HAKUNA
MATATA! Andere machen sich Sorgen, wir machen uns lieber einen Drink. Und das am besten im eigenen kuschlig-gemütlichen Zuhause.
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MIT MUSIK GEHT ALLES LEICHTER
HITS FOR KIDS
Die entzückenden Mäuse und kleinen Wichtel von Maileg beflügeln die Fantasie und zaubern nicht nur Kindern ein Grinsen ins Gesicht (jenes am Bild ist zwar noch skeptisch, aber wir sind sicher, das wird noch was mit dem Lächeln), auch die – erwachsene – Redaktion findet sie zauberprächtig. In vielen verschiedenen Ausführungen ab 26,95 Euro erhältlich im APFIs in Wattens.
SPIEGLEIN, SPIEGLEIN
Richtig schöne Spiegel zu finden, ist in der Tat gar nicht so einfach. „Unu“ von Frost ist ein wahrer Tausendsassa mit schmalem Rahmen in verschiedenen Farben und vielen Ausführungen. Der passt in den Flur, ins Schlafzimmer und Badezimmer und überall hin. Ab 169 Euro bei mg interior an der Innsbrucker Haller Straße.
„Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum“ wusste schon der schlaue Friedrich Nietzsche. Der Plattenspieler ist dabei die Gegenbewegung zu oft seelenlosen Streaming-Playlists und sorgt für ein bewusstes Musikerleben. Der TN-3B von TEAX ist ebenso stilvoll wie technisch ausgereift. Aktuell um 362 Euro (statt 499 Euro) unter www.eleonto.com.
ALPTRAUM - FRESSER
Für alle, die nicht gut schlafen oder einen kleinen Beschützer gegen fiese Träume suchen: Bergmonster „Rocky“ von zirb passt auf und bewacht die Lieblingscouch auch gerne tagsüber. Der Zirbenduft schafft obendrein eine angenehme Wohlfühlatmosphäre. Um 49,90 Euro unter www.zirb.at.
FEIN DAHEIM
Jeder muss schauen, wo er bleibt. Wir bleiben ja ganz gern auch mal zuhause – kuschelig eingepackt in flauschige Decken und bequemen Kissen fürs Köpfchen. Eine schöne Auswahl von Eagle Products gibt es ab 88 Euro (Kissen) bzw. ab 205 Euro (Decken) bei mg interior.
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© MARTIN LUGGER
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SCHÖN UND GUT
Handgewebtes Geschirrtuch aus Baumwolle und Leinen, produziert von Textilhandwerkerin Regina Knoflach aus Patsch, erhältlich im Tiroler Edles in der Innsbrucker Altstadt. Je 42 Euro.
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FARBKLECKS
Eine Anrichte – viele Funktionen. Ob als Schminktisch, Stauraumwunder für Kleinigkeiten oder als Organizer im Vorraum. Die Anrichte „Matteo“ ist ein wahrer Hingucker und verzaubert nicht nur Ordnungsliebende. Details wie die kleinen Griffe in Messing brüniert und gezinkte Laden zeigen, wie viel handwerkliche Liebe in der Anrichte steckt. Erhältlich ist Matteo in einer schlichten, wohlduftenden Zirbe oder gebeizt in den Farben Mokka und Mint. Gebaut von und erhältlich in der Tischlerei Lanser in Osttirol. www.tischlerei-lanser.at
MAXIMAL MINIMAL
AKZENTSETZER
Teppiche werden vielfach unterschätzt, dabei sind die nicht nur richtig fein für nackte Füße, sondern geben Räumen auch Struktur. Das Modell „Catania“ von Gan Rugs haben wir bei mg interior in Innsbruck gesehen. 200 x 300 cm, 1.010 Euro.
Aufs Wesentliche reduziert: Badaccessoires aus der Serie „Mach 02“ nach einem Design von Konstantin Grcic. Erhältlich bei Agape 30 in der Innsbrucker Haller Straße.
ES WERDE 3D
BRÜCKENBAUER
Ein Zuhause ohne Kerzen? Unvorstellbar. Broste Copenhagen zeigt, dass es auch hier durchaus extravagant geht. „Bend“ gesehen um 29,95 Euro im APFIs.
Jan Contala und Philipp Schwaderer sind zwei junge Architekten und haben nach ihrem Studium ihr Atelier für 3D-gedruckte Keramik eröffnet. Sie erforschen Anwendungsmöglichkeiten für Robotik und neue Technologien in Kunst und Architektur, seit rund einem Jahr arbeiten die beiden mit einem künstlerischen Ansatz an Kleinserien und Einzelstücken. Die Arbeiten konzentrieren sich dabei vor allem auf Interiordesign und reichen von Sofatischen über Wandpaneele bis hin zu richtig coolen Pendel- und Stehleuchten. Gefällt uns!
HAUSVERKAUF MIT WOHNRECHT Nehmen Sie ihre Zukunft in die Hand und genießen Sie goldene Zeiten.
LEINEN LOS!
Für uns gibt’s kaum was Angenehmeres, als sich nach einem harten Tag in luftiges Leinen zu betten. Eine tolle Auswahl an Bettwäsche gibt’s im Resort in der Innsbrucker Erlerstraße. Set ab 149 Euro.
„Ein Zuhause ist, wohin man geht, wenn einem die Orte ausgegangen sind.“
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B A RB A R A S TA N W YC K , SCHAUSPIELERIN
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KÜCHENDIENST
ACHTSAM SEIN
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Sich mehr Zeit für sich selbst nehmen und die unvollkommenen Dinge akzeptieren: Danach lebt und strebt Keramikerin Deja Hauptman. Daher der Name ihrer neuen Kollektion: Embrace. Neben einem großen Kaffeebecher sind zwei Vasen Teil der exklusiven Mindly-CeramicsKollektion. Die handgemachten Unikate sind spülmaschinengeeignet und online erhältlich auf shop. mindly-ceramics.com. Ab 27 Euro.
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GESTATTEN: IVAR
© DANIEL ZANGERL
Das nordische UnderstatementDesign von Broste Copenhagen begeistert uns immer wieder. Sämtliche Dinge für Küche und Tisch sind nämlich nicht nur praktisch, sondern machen auch optisch echt was her, sodass man sie am liebsten gar nicht in den Schrank räumen möchte. Im APFIs werden wir diesbezüglich immer fündig.
Kein Weihnachten ohne Wichtel. Bei uns ist vor einiger Zeit Herr Ivar von Storefactory eingezogen und er ist uns schon richtig ans Herz gewachsen. Mitgenommen haben wir ihn um 36,95 Euro aus dem APFIs in Wattens.
LIEBLINGSSTÜCK
Die Tischlampe von Blomus hat es uns vom ersten Anblick an angetan. Die LED-Leuchte Farol zaubert ein wunderbares Licht. Dank integriertem Akku ist sie herrlich flexibel – auch outdoor. 149,95 Euro. Erleuchtet wurden wir im APFIs in Wattens.
STIMMUNGSMACHER
Die Wand- und Deckenleuchten aus der Serie Blade von Escale sind in vielen unterschiedlichen Varianten und in einer harmonisch aufeinander abgestimmten Farbpalette erhältlich. Verschiedene Größen und Lichtfarben sorgen für höchst flexible Gestaltungsfreiheit. Ab rund 230 Euro gesehen bei Schuler in Völs.
SNOW ARCHITEKTUR
„MIT MEHR GEFÜHL AN DIE DINGE HERANGEHEN“ Der Immobilienbereich gehört zu den Dingen im Leben, bei denen eine tiefe Vertrauensbasis und das Gefühl, gut aufgehoben und beraten zu sein, eine immens wichtige Rolle spielen. Ergänzend zum beiliegenden Folder wird im Gespräch mit Nina Krämer, Geschäftsführerin von NINAMARIA Immobilien, klar, was ihre besonderen Stärken im Umgang mit unterschiedlichsten Menschen und Aufgaben sind und wo die Vorteile einer umfassenden und gesamtheitlichen Betrachtung von Projekten und eines funktionierenden Netzwerkes liegen. I N T E RV I E W : C AT E R I N A M O L Z E R - S A U P E R
ECO.NOVA: Wo liegt der besondere Vorteil bzw. der Mehrwert für den Kunden, wenn er sich auf NINAMARIA Immobilien einlässt, und in welchen Bereichen können Sie diesem beratend und unterstützend zur Seite stehen? NINA KRÄMER: Die drei Begriffe „Gefühl, Charakter und Emotion“ umschreiben den Zugang zu meiner komplexen Tätigkeit im Grunde klar. Es geht darum, auf die Bedürfnisse und Wünsche der Menschen in jeglichen Bereichen der Immobilienwirtschaft einzugehen. Dazu gehört neben der Architektur und dem Bauträgertum aus meiner Sicht auch das Maklerwesen. Ich durfte in den letzten Jahren in allen Bereichen Erfahrungen sammeln und möchte diese nun im Bereich der Maklertätigkeit und Immobilienberatung an den Kunden weitergeben. Denn umfassendes und branchenübergreifendes Wissen schafft Vertrauen. Ich übernehme gerne Verantwortung, begehe neue Wege und kann auf ein verlässliches, kompetentes Netzwerk an Partnern zurückgreifen. Somit gehören auch speziell zugeschnittene Sonderlösungen außerhalb des Mainstreams für mich zum Arbeitsalltag.
Aus welcher Intention entstand die Idee, eine Symbiose von NINAMARIA Immobi-
lien mit den Bereichen Architektur und Bauträger einzugehen? Gab es dazu einen bestimmten Anlass oder möchten Sie einen neuen, speziellen Zugang auf diesen heiklen Gebieten anbieten? Durch die mehrjährige Tätigkeit im Architekturbüro SNOW konnte ich mir eine grundsätzliche technische Kompetenz aneignen. Über die Jahre kristallisierte sich heraus, dass mir die Arbeit im Immobilienbereich samt Marktanalysen und An- und Verkaufsstrategien sehr liegt. Mit der Entwicklung der IMMO. SNOW GmbH wurden dann auch mehrere Bauträgerprojekte verbunden mit der Architektur von SNOW realisiert, bei denen ich tatkräftig im Verkauf und der Entwicklung mitwirken konnte. Diese Symbiose regte an, den Gedanken der Maklertätigkeiten und der Immobilienberatung weiterzudenken und in die geordnete Bahn der Selbstständigkeit zu führen. Daraus entstand die NINA MARIA Immobilien GmbH, welche sich das Ziel gesetzt hat, Wege gemeinsam zu gehen, um den Kunden bestmöglich zu begleiten. Hat die Coronakrise Sie in Ihrer Arbeit umfassend beeinflusst? Durch unser breit gefächertes Netzwerk und die Zusammenarbeit der letzten Jahre konnten wir die
Coronakrise gut überstehen. Ein eingespieltes Team spielt in Krisenzeiten seine Stärken aus und kann dadurch die geforderte Stabilität garantieren.
Welche Rolle spielen Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit im Rahmen Ihrer Projekte und arbeiten Sie auch im Netzwerk mit anderen Betrieben? Isolierte Ansichtsweisen grenzen gemeinsame Wege aus. Genau diese Denkensweisen würden auch jeden Nachhaltigkeitsgedanken in Keim ersticken. Da uns von NINAMARIA Immobilien aber genau diese Nachhaltigkeit am Herzen liegt, verbinden wir uns immer gerne mit anderen Betrieben in allen Bereichen. Dies schließt beispielsweise auch Kooperationen mit anderen Maklern keinesfalls aus, denn wichtig ist auch hier, Ressourcen zu schonen und gemeinsam weiterzukommen. Neben der Nachhaltigkeit steht auch die Wirtschaftlichkeit von Projekten im Fokus. Hier schaffen wir es, durch die Verbindung zur Architektur Projektierungskosten von Beginn an möglichst reell aufzuzeigen und dadurch Projekte zu hinterfragen. Denn die Gedanken der Nachhaltigkeit, Sinnhaftigkeit und Wirtschaftlichkeit schaffen Sicherheit und bringen für den Kunden mehr Ruhe in der Projektierungsphase. PR
WEGE GEMEINSAM GEHEN SNOW Architektur | IMMO.SNOW | NINAMARIA Immobilien
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SPECHTENHAUSER
HERBSTZEIT IST WOHLFÜHLZEIT Die lauen Abende sind vorbei und es zieht uns wieder mehr in die eigenen vier Wände. Das Trendwort „Cocooning“ der letzten Jahre bekommt in Zeiten der Pandemie noch eine viel größere Bedeutung. Je stressiger der Alltag, desto mehr treibt es uns zurück an den Ort, an dem die Welt noch in Ordnung ist: unser Zuhause.
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Sofa von Tommy M, Modell „Al Jazar“
A
n kühlen Herbstabenden entspannt mit einem guten Buch am Sofa zu liegen, was gibt es Gemütlicheres. Ein absoluter Hingucker ist das Modell Al Jazar von Tommy M, das so richtig zum Kuscheln und Träumen einlädt. Die überdurchschnittlich tiefe, weich gepolsterte Sitzfläche mit den großzügigen Kissen erlaubt ein bequemes Hineinschmiegen mit dem ganzen Körper. Das offene Abschlussregal ist optional und in verschiedenen Holzarten erhältlich. Wie die meisten Modelle von Tommy M ist auch das Al Jazar als modulares Programm mit unterschiedlichsten Varianten erhältlich und kann ganz genau den eigenen Bedürfnissen und Raummaßen angepasst werden. Auch das Thema Wandgestaltung wird immer wichtiger und gibt dem Raum im Handumdrehen eine komplett neue Wir-
kung. Tapeten in den unterschiedlichsten Farben und Mustern erfreuen sich anhaltender Beliebtheit. Darüber hinaus kommen auch immer öfter Wandpaneele aus Holz zum Einsatz, um dem Raum noch die Extraportion Gemütlichkeit zu verleihen. Die Lamellen sind in den unterschiedlichsten Eichentönen erhältlich und bieten neben ihren optischen Vorzügen auch einen akustischen Vorteil, da sie auf einem Filz montiert sind.
Paneelwand von WoodUpp in Ausführung Eiche rustik
Das Spechtenhauser Möbelstudio präsentiert sich also als absoluter Allrounder. Seien es Möbel von hochwertigen Markenherstellern oder individuell geplant aus den eigenen Werkstätten, ein neuer Esstisch samt Stühlen, kuschelige Polstermöbel oder der passende Teppich unter dem neuen Sofa: Das eingespielte Team überzeugt mit viel Gespür und Planungsstärke und überzeugt Sie gern beim nächsten Besuch im Showroom. PR
SPECHTENHAUSER
Fensterbau, Möbeltischlerei, Glaserei & Fensterstudio: Scheuchtenstuelgasse 4 Möbelstudio: Fürstenweg 82 6020 Innsbruck Tel.: 0512/22 02 info@spechtenhauser.com
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Fotocredit: Fred Einkemmer www.diewildenkaiser.com
Markenmöbel, Maßarbeit und Inneneinrichtung aus Innsbruck. Tel +43 (0)512 2202-500 www.spechtenhauser.com
eco.life
IM FLOW DER ZEIT
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Es ist schön zu sehen, dass das Traditionshaus Schuler allen wirtschaftlichen Widrigkeiten zum Trotz mit einer großzügigen Erweiterung und Neugestaltung am Standort Völs ein Zeichen setzt. Ein Zeichen für heimische Qualität und erstklassigen Service. T E X T : D O R I S H E LW E G
S
chon das neue Entree mit Kassabereich im Erdgeschoss empfängt Kunden in einem zeitgemäß designten Ambiente. Gleich um ein Drittel werden die Verkaufs- und Büroflächen am Standort Völs derzeit erweitert. Zufriedene Kunden, volle Auftragsbücher und der Fokus auf qualitativ hochwertige heimische Anbieter prägen seit Jahrzehnten das Erfolgsgeheimnis des Tiroler Traditionsbetriebes. Seit fast 50 Jahren steht der Name Schuler für fachkundige Beratung, individuelle Planung, hohe Qualität und präzise Tischlerarbeit zu einem fairen Preis. „Die Treue und die positive Mundpropaganda unserer Stammkunden sind der größte Dank für unsere Bemühungen“, freut sich Alessia Massani, verantwortlich für Marketing- und Buchhaltungsagenden im Haus.
WIR SIND SCHULER Dass das Team der wesentliche Erfolgsfaktor des Unternehmens ist, sind sich die Geschäftsführer Almir Fazlic, Markus Holzmann und Michael Zimmermann einig. Sie haben 2019 das Unternehmen und die Ge-
schäftsführung von ihren Vorgängern Paul Spörr und Romed Weber übernommen. „Wir arbeiten nicht für Schuler, sondern wir SIND Schuler“, ist der Tenor des 61-köpfigen Teams. Und das trägt nicht nur zu einem fast einzigartig guten Betriebsklima bei, sondern das spüren auch die Kunden, die immer ehrlich nach ihren individuellen Bedürfnissen beraten und bedient werden. Denn bei Schuler endet die Kundenbeziehung nicht mit dem Verkauf eines Produktes. „Ein weiterer wichtiger Teil der Philosophie ist die Betreuung nach dem Kauf. Sei es bei Lieferung, Montage oder technischen Problemen: Wir lassen niemanden im Regen stehen und finden immer eine Lösung. Aus diesem Grund legen wir auch bei unseren Lieferanten und Monteuren großen Wert auf eine gute Ausbildung, Fachkenntnis, Verlässlichkeit und sauberes Arbeiten“, so die drei
eco.life
Geschäftsführer, die diese Philosophie selbst mittragen und neben ihren Tätigkeitsbereichen auch überall dort mitanpacken, wo Not am Mann ist – ein echtes Miteinander eben.
Das gesamte Schuler-Team rund um die drei Geschäftsführer Almir Fazlic, Markus Holzmann und Michael Zimmermann zählt mittlerweile über 60 Köpfe. Mit Jahresende ziehen auch die Mitarbeiter vom Standort Thaur nach Völs.
ZUM GESAMTAUSSTATTER GEWACHSEN
1972 übernahm Firmengründer Reinhard Schuler das Elektrounternehmen Jordan in Innsbruck. Bereits 1984 gesellte sich zum bisherigen Elektrosortiment eine Küchenund Möbelausstellung, seit 2000 logiert das Unternehmen am heutigen Standort in Völs und bietet auf mehreren Tausend Quadratmetern großzügige Ausstellungs- und Lagerflächen. Die hauseigene Tischlerei wurde 2007 in Steinach gegründet, um noch besser auf individuelle Kundenwünsche eingehen zu können. Heute präsentiert sich das Unternehmen in völlig neuem Chic in großzügig erweiterten Räumlichkeiten auf zwei Ebenen. Nicht nur das Ambiente hat sich sichtlich gewandelt, auch der Fokus liegt noch mehr auf hochwertigen heimischen Küchen mit individueller Planung ebenso wie auf hochwertigen Interieurs und Lampen – das breite und qualitative Angebot an Elektrogeräten natürlich nicht zu vergessen. Denn eines steht bei Schuler immer im Mittelpunkt: ein qualitativ hochwertiges Angebot mit kompetenter Beratung und einem hervorragenden After-Sales-Service. „Sollte etwas nicht passen, ist jeder Berater persönlich darum bemüht, eine zufriedenstellende Lösung zu finden“, sagt Massani. Darum ist auch jeder Mitarbeiter schon bei der Beratung bestrebt, die Bedürfnisse des Kunden zu erfassen und das richtige Angebot zu unterbreiten.
WOHLFÜHLAMBIENTE
Luftiger, übersichtlicher, offen und richtig gemütlich präsentiert sich der Standort Völs im neuen Design, an einer Aktivküche und Schauwohnung wird derzeit noch fleißig gewerkelt. Zu den optisch ansprechenden Küchen- und Möbelausstellungen hat sich jüngst auch ein fein sortiertes Lampenangebot gesellt. Und weil in einem gut ausgestatteten Haushalt auch das funktionale wie schöne Geschirr nicht fehlen darf, bereichert eine ausgesuchte Geschirrausstellung das hochwertige Angebot des Gesamtausstatters. Um die modernen und raffinierten Küchengeräte richtig anwenden zu können, werden nach Fertigstellung der Aktivküche in verschiedensten Kochkursen Wissen und Know-how rund um die unterschiedlichsten
Themen angeboten – etwa für Dampfgarer oder für Kochfelder mit Grillfunktion.
MASSANFERTIGUNGEN
Für die Planung und detailverliebte Montage von Küchen ist das erfahrene Team von Schuler schon längst bekannt. Dass jedoch in der eigenen Tischlerei in Steinach auch andere Möbel maßgefertigt oder angepasst werden können, ist vielleicht noch weniger Kunden bewusst. In der gerade noch in Bau befindlichen Schauwohnung können die unterschiedlichsten Materialien, Hölzer und Stoffe begutachtet und ausgewählt werden, für etwaige Polsterungen oder Steinzeuge besteht eine enge Zusammenarbeit mit professionellen und verlässlichen Partnerunternehmen. Und so findet sich im Hause Schuler mit den jüngst erweiterten Lampen- und Geschirrausstellungen alles unter einem Dach, was man für einen guten Wohnsinn braucht.
FILIALE THAUR IN STAMMHAUS INTEGRIERT
Einen Wermutstropfen gibt es dennoch: „Auf Grund des eklatanten Mangels an Facharbeitern, müssen wir leider mit Jahresende unseren Standort in Thaur schließen“, bedauern die Geschäftsführer schweren Herzens. Trotz bester Auftragslage und tatkräftiger Unterstützung aller Mitarbeiter lässt sich der Betrieb der Filiale in Thaur nicht mehr aufrechterhalten. Und so wird die Thaurer Mannschaft in die großzügig erweiterten und neu gestalteten Räumlichkeiten am Standort Völs übersiedeln und mit gewohntem Teamgeist im Sinn der unzähligen
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Kunden agieren. Ob bei der Planung einer Traumküche, Beratung in der Einrichtung von Wohnräumen, Tipps zur Beleuchtung oder die Auswahl von Haushaltsgeräten und Unterhaltungselektronik: Die Schuler-Mitarbeiter sind Profis auf ihrem Gebiet und gehen auf die Bedürfnisse und Wünsche der Kunden ein – Sonderanfertigungen der hauseigenen Tischlerei sowie Lieferung, Montage und Reparatur eingeschlossen. Ob bei Mitarbeitern oder Lieferanten, Schuler legt größten Wert auf Fachkenntnis, gute Ausbildung, Verlässlichkeit und sauberes Arbeiten. www.schuler.co.at
PEMA WOHNEN
EIN BAUTRÄGER FÜR GANZ TIROL Interview mit Stephan Krimbacher, dem Geschäftsführer von PEMA Wohnen.
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ECO.NOVA: Die PEMA Holding kennt man in Tirol und weit darüber hinaus als Immobilienentwickler, dessen Bauten architektonische Landmarks darstellen. Sie gingen nun kürzlich mit der Marke „PEMA Wohnen“ an den Start. Was steckt hinter diesem Konzept und worin unterscheidet sich das Unternehmen von der PEMA Holding? STEPHAN KRIMBACHER : Wir sind ein eigenständiges Unternehmen der PEMA Unternehmensgruppe. Unser Fokus als Bauträger liegt dabei auf der Errichtung sowie dem Vertrieb von hochwertigem Wohnraum in besonderen Tiroler Lagen. Dabei ist es unser Bestreben, durch Nachhaltigkeit, frische Architektur sowie intensive Betreuung im After-Sale-Bereich zu punkten und uns so vom Wettbewerb zu differenzieren.
Was kann man unter letzterem Aspekt genau verstehen, welchen Service bekommt die Käuferin/der Käufer nach Erwerb der Immobilie? Der Erwerb von Wohneigentum ist gerade für Privatpersonen meist eine „Once-in-a-Lifetime-Entscheidung“ - oft verbunden mit langfristigen Verpflichtungen. Für unsere Kunden bedeutet der Schritt zur eigenen Wohnung große finanzielle Anstrengungen. Die gesamte Abwicklung, womit man als neuer Wohnungseigentümer nicht täglich konfrontiert ist, wirft oft Fragen auf. Hier setzen wir als PEMA Wohnen an und unterstützen unsere Kunden auf dem Weg zu ihrem neuen Eigenheim. Umfassend – von der Kaufabwicklung, der individuellen Ge-
„W I R B E G L E I T E N UNSERE KUNDEN EIN GUTES STÜCK AUF DEM WEG ZU DEN EIGENEN VIER WÄ N D E N . A U C H N A C H D E M E R W E R B G I LT: U N KO M P L I Z I E R T, KUNDENNAH UND E R R E I C H B A R .“ STEPHAN KRIMBACHER
staltung über die Finanzierung bis hin zu Übergabe und Gewährleistung. So begleiten wir sie auch nach dem Erwerb noch ein gutes Stück weiter – „unkompliziert, kundennah und erreichbar“. Auch Anlegern bieten wir einen umfangreichen Service bis hin zur Vermietung an. Wir stimmen unser Leistungspaket individuell auf die Kundenbedürfnisse ab und gehen einen wesentlichen Schritt weiter als andere Bauträger.
Auf Ihr Unternehmen geblickt: Wie sieht die Lage in Tirol derzeit für Bauträger aus, man hört von Schwierigkeiten in puncto Verfügbarkeit von Grundstücken? Die Schwierigkeit liegt schon einmal darin, adäquate Grundstücke für anspruchsvolle Wohnbauprojekte zu lukrieren. Die Verfügbarkeit von Baugrund ist in Tirol bekanntermaßen generell sehr eingeschränkt, vor
allem in den Ballungsräumen. Zudem sind wir mitunter mit Auflagen konfrontiert, die einer Verkaufsabwicklung hinderlich sind. Dabei ist es gerade hier in Tirol besonders wichtig, leistbaren Wohnraum zu schaffen.
Welche Grundstücke suchen Sie und wo? Wir suchen Grundstücke, die für die Errichtung einer Wohnanlage geeignet sind. Dank unseres umfassenden Know-hows und der langjährigen Erfahrung in diesem Bereich wagen wir uns auch gerne an komplexere Aufgabenstellungen, bei denen noch einiges an Entwicklungsarbeit zu leisten ist. Wir beschränken uns aber nicht nur auf den üblichen Grundstückserwerb, es kommt auch der Tausch „Grund gegen Wohnung“ oder die Vergabe eines Baurechts infrage.
Die Preisentwicklung am Immobilienmarkt in Tirol macht vielen Wohnungssuchenden Sorgen. Wie sieht dazu Ihre Prognose aus? Diese Tendenz dürfte sich auch in den nächsten Jahren so fortsetzen, die preisliche Entwicklung bei den Liegenschaften wird aber wahrscheinlich abflachen und bei den Wohnungspreisen sollte eine gewisse Beruhigung eintreten. Es gibt aber auch Alternativen zum klassischen Wohnungskauf, die den käuferseitigen Aufwand reduzieren – wie beispielweise der Erwerb einer Wohnung unter Nutzung des Baurechtsmodells. Auf diese Weise schaffen wir leistbare Bedingungen und der Traum von den „eigenen vier Wänden“ kann realisiert werden. PR
Gut für’s Karma. Wir schaffen ansprechende, neue Wohnprojekte. Ökologisch. Nachhaltig. Regional. Tun Sie sich und der Natur etwas Gutes. Geben Sie ihre Liegenschaft in sensible Hände.
LANGJÄHRIGE ERFAHRUNG TRIFFT PROFESSIONELLE EXPERTISE
Handschlagsqualität. Wir sind der richtige Partner für Sie und Ihr Grundstück oder Ihre Liegenschaft. Mit der neu geschaffenen PEMA Wohnen realisieren wir nun auch attraktive Wohnbauprojekte. Ökologisch, regional und nachhaltig gebaut. Mit ansprechender Architektur. Dafür suchen wir Grundstücke in ganz Tirol. EIN GRUNDSTÜCK, VIELE MÖGLICHKEITEN
Kein Verkauf? Kein Problem. Falls ein “normaler” Verkauf für Sie nicht in Frage kommt, beraten wir Sie gerne über Alternativen, wie Sie mehr aus Ihrer Liegenschaft machen können: » Tauschen Sie ihre Liegenschaft gegen eine hochwertige Neubauwohnung und erhalten den Differenzbetrag direkt ausbezahlt » Tauschen Sie gegen mehrere luktrative Anlagewohnungen mit hoher Rendite. Inklusive Rundumsorglos-Paket für Vermietung und Verwaltung. » Vergabe eines Baurechts: hier bleibt das Grundstück in ihrem Eigentum, wird bebaut und sie erhalten einen regelmäßigen Baurechtszins » Lebenslanges Wohnrecht plus Leibrente: Sie bleiben in ihrer Wohnung und erhalten noch zusätzlich eine monatliche Leibrente MIT DER SICHERHEIT EINES RENOMMIERTEN BAUTRÄGERS
Das können Sie von uns erwarten Vertrauen Sie auf unsere langjährige Erfahrung und überzeugen Sie sich von den Vorteilen, die wir unseren Kunden bieten: Wir bieten Top-Konditionen Schnelle Kaufentscheidungen Professionelle Abwicklung und Diskretion Zuverlässige, termingerechte Bezahlung Ganzheitliche und anspruchsvolle Architekturkonzepte für einzigartige Wohnbauprojekte mit hochwertigen Außenanlagen » Unterstützung bei der kompletten Abwicklung » » » » »
UNVERBINDLICH UND DISKRET
Ein Anruf öffnet Türen Kontaktieren Sie uns für ein erstes, unverbindliches Gespräch telefonisch unter +43 512 251276 oder per E-Mail an wohnen@pema.at Wir freuen uns auf Sie!
Ein gutes Gewissen ist ein sanftes Ruhekissen. pema-wohnen.at
eco.life
TECHNIK-NEWS
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Miller United Optics: 150 Jahre Fotoexperte.
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riedrich Miller gründete 1871 ein kleines optisches Geschäft, das er mit einer mechanischen Werkstätte verband. Bereits in den Anfangszeiten spezialisierte sich Miller neben der Optik auch auf die Fototechnologie sowie die Fotoausarbeitung und die Reparatur diverser Geräte. In den 150 Jahren hat sich viel getan – geblieben ist auch in der fünften Generation des Familienbetriebs der Mut zu technischen Innovationen sowie die kundenorientierte Beratung. Von der coolen Sofortbildkamera bis hin zur limitierten Sonderedition – bei Miller United Optics in der Meraner Straße finden Sie bestimmt Ihre neue Lieblingskamera von Topmarken wie Nikon, Leica, Sony, Hasselblad oder Olympus. In Sachen Kameras hat Miller immer die neuesten und besten Modelle am Markt zu bieten – etwa die brandneue Nikon Z fc. Diese vereint klassisches Nikon-Kameradesign mit der innovativen Technologie der Z-Serie – für herausragende Bildqualität und einen reinen, unverfälschten Stil. Mit der leichten spiegellosen Kamera im DX-Format können Sie Kreativität auf ganz neuem Niveau umset-
zen und wahrhaft legendäre Bilder schaffen. Im Bereich der Kompaktkameras gibt es für alle Designliebhaber ein neues Leica-Modell. Die Q2 kombiniert die gewohnte Leica-Qualität mit Leica-Eleganz. Mit ihrem neu entwickelten 47,3-Megapixel-Vollformat-Sensor, dem hoch lichtstarken Objektiv, schnellem Autofokus und einem neu entwickelten, innovativen OLED-Sucher führt die neue Q2 die Tradition ihrer Leica-Vorgänger weiter. Als einzige Kamera ihrer Klasse ist sie mit einem Staub- und Spritzwasserschutz ausgestattet. Das Miller-Expertenteam ist auch nach dem Kamerakauf für Sie da. In der hausinternen ISO-zertifizierten Werkstatt werden Kameras professionell gewartet und gereinigt. Damit Ihre Kamera lange funktionstüchtig bleibt, bieten wir Ihnen fachmännische Objektiv- sowie Sensorreinigungen an. Das Expertenteam berät überdies in Sachen Sportuhren und Feldstecher. Hier finden Sie immer die neuesten Innovationen wie den Swarovski NL-Pure. Die SWAROVISION-Technologie garantiert atemberaubende und farbtreue Bilder, womit sich jedes noch so kleine Detail mühelos identifizieren
lässt. Die innovative Ergonomie garantiert ruhiges Beobachten. Überzeugen auch Sie sich von 150 Jahren Erfahrung.
MILLER OPTIK Alle neuen Kamera- und Techniktrends können ab sofort in der Foto-Technik-Abteilung von Miller bestaunt und getestet werden. Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Meraner Straße 3 6020 Innsbruck Tel.: 0512/59438-4060 foto@miller.at
www.miller.at
MILLER OPTIK
MILLER PRÄSENTIERT DIE FOTO- UND TECHNIKTRENDS FÜR 2021
LUPINE PENTA NEU Die kompakte Stirnlampe mit 1.100 Lumen hat einen integrierten Akku und zahlreiche Leuchtfunktionen mit dabei. Das Leuchtbild der Penta ist weicher und breiter und eignet sich dadurch perfekt für Sportarten wie Laufen, Klettern, Bergsteigen oder alle Aktivitäten, bei denen es wichtig ist, zu sehen, was direkt vor deinen Füßen passiert. Preis: 155 Euro
POLAR GRIT X PRO Saphirglas und eine ultralange Akkulaufzeit sorgen für Strapazierfähigkeit auf Militärniveau. Ausgestattet mit neuen Navigationstools, Always-on-Outdoor-Ansichten und den ultimativen Trainingslösungen von Polar sind Sie für jedes Abenteuer bestens gerüstet. Preis: ab 499 Euro
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SONY ALPHA / IV SWAROVSKI CL CURIO 7X21 Das CL Curio ist das leichteste und kompakteste Fernglas seiner Klasse – klein, handlich und faltbar. Es ist intuitiv in der Anwendung und bietet großen Sehkomfort gepaart mit einzigartiger optischer Leistung. Preis: 760 Euro
Mit ihren leistungsstarken Foto- und Videoaufnahmen ist die α7 IV die perfekte Hybridlösung für atemberaubende Bilder, großartige Ergebnisse und schnelles Teilen. Die lebensechte Auflösung und der beeindruckende Autofokus mit künstlicher Intelligenz ergänzen die Funktionen der Spitzenklasse, die modernste Bildtechnologien nutzen. Preis: ab 2.790 Euro
GARMIN VENU 2/2S
POLAROID NOW KAMERA KEITH HARING EDITION Mit der Polaroid Now ist es ganz einfach, Momente festzuhalten. Die limitierte „Keith Haring“-Sonderedition macht mit ihrem klaren Design und lebendigen Farben die klassische Polaroid-Kamera nicht nur zu einem Moment-Maker, sondern zum neuen Lebensaccessoire. Preis: 119 Euro
Die Smartwatch für einen aktiven Lebensstil – mit fortschrittlichster Gesundheitsanalyse und innovativen Fitnessfunktionen auch an zierlichen Handgelenken. Mit umfangreichen Funktionen zur Gesundheitsanalyse, Ihrer Lieblingsmusik und einer Akku-Laufzeit von bis zu zehn Tagen sind Sie für Ihr individuelles Training gerüstet. Preis: 399 Euro
eco.life
TECHNISCHE HELFERLEIN
Praktisch Schönes und schön Praktisches.
HINAUS UND HINEIN IN DIE NATUR Das neue faltbare CL Curio von Swarovski Optik ist das leichteste und kompakteste Fernglas seiner Klasse und damit perfekt fürs Mitnehmen nach draußen. Denn auch im Winter gibt es dort allerhand zu sehen. Erhältlich ab 760 Euro in Schwarz oder Burnt Orange im ausgewählten Fachhandel oder unter swarovskioptik.com.
DER KLANG DER STILLE
Der In-Ear-Kopfhörer Beoplay EQ der Lifestylemarke Bang & Olufsen ist der erste kabellose Kopfhörer mit Active-Noise-Cancellation (ANC), der Umgebungsgeräusche wirkungsvoll eliminiert. Dass die Dänen was von Sound verstehen, ist bekannt, von Design sowieso. Erhältlich in Schwarz und Gold um je 399 Euro. Erhältlich bei IC-Tec in Rum.
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CHEFKOCH
Eigentlich ist es ja eher suboptimal, Küchengeräte zu Weihnachten zu verschenken. Der Cooking Chef XL von Kenwood allerdings ist schon super. Die Multifunktions-Küchenmaschine ist der ideale Helfer in jeder Küche und hat heuer außerdem den Red-Dot-Designaward gewonnen. Ca. 1.400 Euro.
TECHNIK AM HANDGELENK
PINK MAGIC
Der Wassersprudler „Woody“ von Mysoda ist der ultimative Höhepunkt an Nachhaltigkeit und Design. Ein milder Holzduft bringt einen Hauch Wald in Ihre Küche und verrät sein Geheimnis: Anstatt fossilen Kunststoff zu verwenden, besteht das Gehäuse des Gerätes zu über 99 Prozent aus erneuerbarem Biokomposit. Erhältlich in verschiedenen Farben – auch in neutraleren als Rosa – um 79,99 Euro unter www.eleonto.com.
Die MARQ Adventurer von Garmin ist die perfekte Tool-Watch für Outdoopioniere – mit smarten Funktionen, topografischen Karten mit Navigationsfunktionen und mehr. Erhältlich um 1.600 Euro bei den Gebrüdern Armbruster in Seefeld.
IQ-TEC
HOMMAGE AN DIE TRADITION Mit dem Beovision Harmony setzt Bang & Olufsen neue Maßstäbe für luxuriöse Kinoerlebnisse und vereint das Beste aus hochwertiger Handwerkskunst und modernster Technologie. Ein Meisterstück der Unterhaltungselektronik.
K
lassisch im Konzept und eine Verneigung vor einem stolzen Designerbe, gleichzeitig voller Anmut, Ästhetik und technischer Finesse: Der Beovision Harmony basiert auf dem Mobiliar für Unterhaltungselektronik, das um die Mitte des letzten Jahrhunderts modern war. Damals verbargen sich Fernseher und Radio hinter zierlichen Schranktüren, die komplett mit dem Wohnzimmer verschmolzen. Diese Elemente transferieren die Dänen gekonnt ins Jetzt und verleihen dem Fernseher bei Nichtgebrauch eine skulpturale Form als perfekte Verbindung von Technologie und Kunst. Dann verbergen die beiden Abdeckungen aus Eichenholz und Aluminium teilweise den tiefschwarzen Bildschirm, wird der
Beovision Harmony eingeschalten, fächern sich die Panels auf wie ein Schmetterling, der seine Flügel ausbreitet. Modernste 4K- oder 8K-OLED-Technologie von LG Electronics sorgt für das ultimative visuelle Erlebnis bei Filmen und Sport und weil bei Fernsehern der Klang beinahe genauso wichtig ist wie das Bild, wurde Bang & Olufsen-typisch auch darauf größter Wert gelegt. Das kraftvolle Soundcenter sorgt für eine runde, ausgewogene und kinoreife Leistung, wer mag, genießt durch maximale Konnektivität auch seine Lieblingsmusik. Die elegante Verkleidung mit ihrem satten Goldton sorgt für eine erhabene Ästhetik und ein harmonisches Gesamtbild, was sohin auch den Namen des Meisterwerks erklärt. PR
ZUSEHEN UND STAUNEN. Beovision Harmony: Geschaffen für das ultimative Kinogefühl und mitreißende audiovisuelle Erlebnisse. Elegant und von erhabener Ästhetik.
IQ-TEC Mühlthaler GmbH & CoKG Bundesstraße 18A, 6063 Rum Tel. (05 12) 39 36 10 elektrotechnik@iq-tec.at www.iq-tec.at Öffnungszeiten: Mo., Di. & Fr. von 10 bis 12 Uhr und 13 bis 18 Uhr Mi., Do. & Sa. nach Vereinbarung. Bitte beachten Sie auch unseren neuen Onlineshop unter www.iq-tec.at/shop
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KÜCHENIKONE
Drei neue Liebherr-Kühlgeräte aus der MyStyle-Mason-Serie wirken wie Felsen in der Brandung. Neben der technischen Langlebigkeit der Geräte hat Liebherr auch das Produktdesign zeitlich von Trends und Designströmungen entkoppelt. Die Geräte im Steinlook sind ab sofort auch bei uns um rund 850 Euro erhältlich.
BITTE NICHT STÖREN
Es sieht ein klein wenig aus wie eine Schleifmaschine, ist aber ein Massagegerät. Hypervolt von Hyperice verfügt über drei Geschwindigkeiten und sorgt für absolutes Wohlgefühl, bringt die Regeneration in Schwung und fördert die Durchblutung. Perfekt nach schweißtreibenden Workouts. Um 299 Euro gesehen auf www.eleonto.com.
BABY IT’S COLD OUTSIDE
Mit dem kleinen mobilen HFX10B03 von De’Longhi kann das persönliche Wohlfühlklima dank Betriebstemperaturen zwischen 5 und 28 Grad ganz einfach reguliert werden. Der 350-Watt-Schnellheizer ist extra für den Einsatz am Schreibtisch gedacht und perfekt für den winterlichen (Home-)Office-Tag. 49,99 Euro
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SAGEN SIE NIEMALS RADIO ZU IHM
Während das Radio uns seit mehr als 100 Jahren immer und überall durch den Tag begleitet, haben sich viele Geräte kaum weiterentwickelt. Pure hat Unterhaltung, Information und Musik, also all das, was Radio ausmacht, neu durchdacht und in drei schöne Formen gegossen. Herausgekommen ist das Musiksystem „Evoke“, das in den Ausführungen Spot (der Kompakte), Play (der Vielseitige) und Home (der Alleskönner) daherkommt. Jetzt ab 199,99 Euro vorbestellen unter www.pure.com.
SPRUDEL
Der Aquiva Exclusive Wassersprudler aus Edelstahl ist funktional und auch optisch gelungen. Das zurückhaltende Design passt in jede Küche (was wichtig ist, damit man das Ding nicht im Schrank verstecken muss und folglich nicht wirklich benutzt). Um 119,99 Euro auf www.eleonto.com.
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Stromverbrauch: 17,3–19,1 kWh/ 100 km, homologiert nach WLTP.
STANDORTE: INNSBRUCK NEU-RUM, Serlesstraße 1 Tel. 050/2611, office@dosenberger.com DOSENBERGER-PLASELLER ZAMS, Buntweg 8 Tel. 050/261153, zams@dosenberger.com
NEURAUTER, Stams-Mötz, Staudach 23, Tel. 05263/6410 SCHÖPF, Imst, Industriezone 54, Tel. 05412/64526 HANGL, Pfunds, Nr. 432, Tel. 05474/5273 OSTERMANN, Innsbruck, Fürstenweg 93a, Tel. 0512/281741 office@ostermannibk.com HOFER, Neustift, Kampl/Gewerbezone 10, Tel. 05226/2661
eco.life
„FILM LÄSST SICH MITLEBEN UND MITFÜHLEN“ Bewegtbild bewegt und fasziniert die Menschen seit der Erfindung des Films. Das hat man sich in Tirol schon früh touristisch zunutze gemacht und ist mit dem Aufstieg des Mediums Film mitgeklettert. INTERVIEW: MARIAN KRÖLL
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irol, das Land im Gebirg, ist und das erste „echte“ unter Leiterin Anna zentral in den Alpen gelegen. Ladinig. Im Interview gewährt sie einen Dafür, dass sich hier vor UrzeiEinblick in ihr Schaffen, das Potenzial des ten majestätische GebirgszüMediums Film und ihre Wahrnehmung von ge aufgefaltet haben, kann der Tirol als Filmland. Mensch nichts. Dafür, dass das Land zu einem durchaus fruchtbaren Boden für den E C O. N OVA : Sie haben Anfang Oktober Film geworden ist, sehr wohl. Hollywood ihr zweites Internationales Film Festiund Bollywood waren in den vergangenen val Innsbruck (IFFI) als Leiterin erlebt. gut 120 Jahren, seit die Bilder laufen lernDas Festival im Vorjahr hat pandemieten, schon vielfach zu Gast in Tirollywood, bedingt online stattfinden müssen. Wie dessen Berge sich ungleich markanter und resümieren Sie die heurige Veranstalimposanter ausnehmen als die sanften Holtungswoche? ANNA LADINIG: Das zweite lywood Hills. Festival war deutlich überwältigender als Tirol kann mittlerweile auf einen beachtdas erste, das online stattfinden musste. Da lichen Bewegtfilm-Fundus zurückgreifen. wurden wir eiskalt erwischt, weil zwei Tage Seit dem Jahr 1900 bis heute sind über 500 vor der geplanten Eröffnung der Lockdown Spielfilme für Kino, Fernsehen und Stream ausgerufen wurde. Dieses Jahr mussten wir in Tirol realisiert worverschieben, weil wir urden, dazu schier unzähsprünglich zurück zu un„Ich mache mir lige Dokumentar-, Kurz-, Standardtermin im keine Sorgen ums serem Werbe- und Imagefilme Mai wollten. Es braucht Programmkino.“ Planungssicherheit und sowie Musikvideos. In Tirol werden indes nicht Vorlaufzeit. Wir haben ANNA LADINIG nur Filme gemacht, sondas IFFI im Oktober gut dern auch welche gezeigt. Beim Internatidurchgezogen, mit internationalen Gästen, onalen Film Festival Innsbruck / IFFI zum unter anderem sogar den zwei brasilianiBeispiel, das vor allem jene Filme zeigt, die schen Regisseurinnen Maria Clara Escobar in globalen Kinonetzwerken unterrepräsenund Madiano Marcheti. Die Stimmung war tiert sind. Sechs Tage lang feiert das IFFI super, die Rückmeldungen fürs Programm den Film als globales Phänomen in all seisehr positiv. Die Retrospektive, die für mich nen Facetten – das nächste Mal vom 24. bis persönlich als Slawistin sehr wichtig war, traf 29. Mai 2022. Heuer trug das IFFI #30 den auf sehr positive Resonanz. Die Vorstellungen Titel „Everything was forever, until it was waren auch tagsüber sehr gut besucht. Wir no more“ als Referenz auf Alexei Yurchaks haben heuer unser Publikum gefordert und Studie über die letzte sowjetische Generaihm einiges abverlangt. Das ist aber Gott sei tion. Es war außerdem das zweite Festival Dank gut angekommen.
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„Per se ist Film nicht politisch, kann es aber sehr gut sein.“ ANNA LADINIG
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In der Retrospektive wurden Filme aus den ehemaligen Sowjetrepubliken gezeigt. Gibt es eine Klammer, verbindende Elemente – so wie man etwa dem skandinavischen Film welche nachsagt? Genau das wollte ich vermeiden. Ich wollte nicht von dem sowjetischen Kino reden, sondern zeigen, wie unterschiedlich es sein kann. Da gibt es Positionen, die einander diametral gegenüberstehen, aber immer noch sowjetisches Kino sind. Es ging nicht darum, ein durchgängiges Narrativ zu schaffen, sondern das, was auf den ersten Blick nicht zusammenpasst und widersprüchlich ist, so stehen zu lassen. Die Sowjetunion war ein Vielvölkerstaat, in jeder Republik gab es eigene Filmstudios ....
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Welcher Film hat Sie persönlich am meisten beeindruckt? Little Palestine, der Gewinner des IFFI-Dokumentarfilm-Preises, ist ein Film, dessen Bilder und Eindruck einen nicht so schnell verlassen. Es geht darin die Belagerung des palästinensischen Flüchtlingslagers Jarmuk in der syrischen Stadt Damaskus. Man fragt sich, wie es sein kann, dass man davon in den Medien nie etwas mitbekommen hat.
Hat das Medium Film für Sie einen inhärent aufklärerischen und emanzipatorischen Auftrag? Film soll aus meiner Sicht nicht pädagogisch-didaktisch sein. Ich glaube aber, dass Film großes politisches Potenzial hat, weil er kollektiv erlebt und diskutiert wird. Film hat eine affektiv-performative Dimension, lässt sich miterleben und mitfühlen. Per se ist Film nicht politisch, kann es aber sehr gut sein. Film kann auch aufklärerisch sein, aber schwierig finde ich es, wenn einem von der Stimme aus dem Off erklärt wird, was man zu glauben und zu denken hat. Es ist spannender, sich als Betrachter selbst ein Bild zu machen. Wie sehen Sie die Zukunft des Kinos und insbesondere des Programmkinos? Ich glaube, das Kino und vor allem Programmkino ist ein gutes Produkt. Kino ist etwas anderes, als einen Film zu Hause anzusehen, weil man ihn mit anderen ansieht und nicht abgelenkt ist. Gewisse Filme funktionieren nur im Kino. Ich mache mir jedenfalls keine Sorgen ums Programmkino. Der soziale Aspekt, das gemeinsame Schauen und hinterher Diskutieren ist ganz wichtig. Studien zeigen, dass Menschen, die für Streaming-
dienste bezahlen, auch ins Kino gehen. Die Produkte nehmen einander nichts weg, sondern funktionieren parallel.
Sie müssen bzw. dürfen sich viele Filme ansehen. Gibt es solche, die Sie ratlos zurücklassen? Und würden Sie diese auch einem Festivalpublikum zumuten wollen? Solche Filme gibt es. Übt der Film eine Faszination auf mich aus und regt mich zum Nachdenken an, weil er uneindeutig ist und keine klaren Interpretationsmuster vorgibt, ist das spannend. Und kann auch für ein großes Publikum funktionieren.
ZUR PERSON Anna Ladinig ist seit 2019 Leiterin des Internationalen Filmfestivals Innsbruck (IFFI). Sie arbeitet derzeit auch an ihrer Dissertation zum zentralasiatischen Kino.
Wie ist Ihre Wahrnehmung des Filmlandes Tirol? Ich habe keinen Überblick darüber, was an Produktionen tatsächlich stattfindet. Ich fände es aber jedenfalls interessant, am IFFI als größtes Festival in Westösterreich eine Plattform für Local Artists einzurichten. Da sind wir aber erst im Entwickeln. Ich kann mir gut vorstellen, das für die gesamte Euregio zu öffnen und in erster Linie mit Kurzfilmen zu arbeiten. Das dürfte in anderen Bundesländern, in denen es Filmhochschulen gibt, etwas einfacher sein. Der Innsbrucker Filmemacher Lukas Ladner hat mit seinem Film „Eva-Maria“ einen ganz tollen Erfolg auf der Diagonale in Graz gehabt. Es gibt also durchaus Filme, die für Festivals wie das IFFI interessant sind. Wenn ich mich recht erinnere, gab es einmal einen IFFI-Schwerpunkt, bei dem Bollywood-Produktionen gezeigt wurden, die teilweise in Tirol gedreht wurden.
Gibt es einen Film mit Tirol-Kontext, der Ihnen nachhaltig in Erinnerung geblieben ist? Ja, die Dokumentarfilme von Melanie Hollaus. Darin geht es um charakteristische Innsbrucker Stadtteile, darunter die Bocksiedlung, „Stalingrad“ und den Schlachthofblock. Das finde ich super.
„Wir haben heuer unser Publikum gefordert und ihm einiges abverlangt. Das ist aber Gott sei Dank gut angekommen.“ ANNA LADINIG
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EIN REICH OHNE BÜCHER IST EIN VERLORENES REICH © LAURENT BALLESTA
Der Satz stammt aus Markus Heitz‘ „Der Triumph der Zwerge“ und wir geben ihm vollumfänglich Recht. Ein paar Tipps für das eigene kleine Reich.
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NAT R I U M C H L OR I D J U S S I A D L E R O L S E N , D T V, 528 SEITEN, EUR 25,70
Er mordet seit 30 Jahren und niemand konnte ihn stoppen. Bis jetzt. Der neue Fall für das Sonderdezernat Q von Ermittler Carl Morck, für den es bereits der neunte Fall ist. Wir sind von Anfang an Fans der Serie und immer wieder aufs Neue fasziniert und begeistert. Die Nordländer können Thriller einfach.
W I L DL I F E F O TO G R A F I E N DE S JA H R E S
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160 SEITEN, EUR 35,00
224 SEITEN, EUR 12,40
Der renommierte, bei Naturfotografen weltweit begehrte Wettbewerb „Wildlife Photographer of the Year“ prämiert herausragende künstlerische Aufnahmen der Natur. Die 100 besten Bilder der Sieger und der lobend Erwähnten des Wettbewerbs 2021 zeigt dieser Band in hervorragender Qualität mit einem Begleittext zu den Entstehungsumständen. Als „Naturfotograf des Jahres“ wurde heuer der Franzose Laurent Ballesta gekürt.
Erfolgsautorin Jutta Mehler ist mit „Milchsterne“ erneut ein krimineller Volltreffer um ihre kultige Protagonistin Fanni Rot gelungen. Die rüstige Hobby-Ermittlerin mit der ausgeprägten Vorliebe für leidenschaftliche Selbstgespräche sorgt in ihrem aktuellen Fall bereits zum 13. Mal für Recht und Ordnung.
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„Wenn ich gefragt werde: ‚Wie schreiben Sie?“, dann antworte ich ohne zu zögern: ‚Ein Wort nach dem anderen.‘“ STEPHEN KING
I S C HG L E R S C H N E E GERT WEIHSMANN, GMEINER VERLAG, 344 SEITEN, EUR 16,00
Eine Mordserie hält Ischgl in Atem. Nachdem sich einige mysteriöse Todesfälle ereignet haben, beginnen die lokalen Ermittler das wahre Ausmaß der Taten zu erahnen. Da die Beamten vor Ort nur schleppend vorankommen, wird der Wiener Kommissar Harald Selikovsky, der in Tirol aufgewachsen ist, nach Ischgl beordert, um die immer hinterhältiger verübten Morde aufzuklären.
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SALZBURGER RIPPENSTICH K AT H A R I N A E I G N E R , G M E I N E R V E R L A G , 316 SEITEN, EUR 13,50
Krimis aus Österreich scheinen im Moment geradezu zu boomen. Egal wo, das Böse findet immer und überall statt. Auch in Salzburg. Ein Toter mit entstelltem Gesicht: In Grödig am sagenumwobenen Untersberg ist das Verbrechen angekommen. Noch bevor Arzthelferin Rosmarie Dorn den ersten Mord beweisen kann, taucht die zweite Leiche auf.
Modefotografie zeigt uns den Trend von heute. Die Halbwertszeit? Bis zum nächsten Magazin. Bis zur nächsten Kollektion. Bis zur nächsten Saison. Und doch spiegelt die Modefotografie, wie kaum ein anderes Medium, die Zeit, in der wir leben.
ZUM SCHAUEN
© STADTKINO FILMVERLEIH
Der Film „The Booksellers“ gewährt einen lebendigen Blick hinter die Kulissen der New Yorker Welt der seltenen Bücher und jener faszinierenden Menschen, die sie bewohnen. Der Dokumentarfilm ist eine liebevolle Hommage an die Buchkultur und eine ernsthafte Auseinandersetzung mit der Zukunft des Buches. „The Booksellers“ unternimmt eine Reise in eine kleine, faszinierende Welt voller träumender, exzentrischer, intellektueller und besessener Bibliophilen, die niemals aufgeben bei der unerbittlichen Suche nach dem nächsten großen Fund. Dabei zeigen sich Buchhändler als Gelehrte, Detektiveund Geschäftsleute in einem, und ihre Persönlichkeiten und ihr Wissen sind so divers wie die Bücher, mit denen sie arbeiten. Sie spielen eine unterschätzte, aber essenzielle Rolle bei der Aufgabe des Bewahrens von kulturellem Wissen und menschlicher Geschichte. Derzeit zu sehen im Innsbrucker Leokino.
DE R J U N G E , DE R AU F E I N E M E S E L R IT T N E S T O R T. K O L E E D T V, 2 2 4 S E I T E N , E U R 1 4 , 4 0
Der plötzliche Tod des Vaters reißt Tom aus seinem Alltag, und er bricht auf in den Süden. Das Schicksal führt ihn nach Nepanthé, einem Ort frei von Sorgen. Dort hat er den ersten einer Reihe von geheimnisvollen Träumen, die ihm letztlich den Weg zu sich selbst weisen.
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„Bücher lesen heißt wandern gehen in ferne Welten, aus den Stuben über die Sterne.“ JEAN PAUL
DER GESANG DER FLUSSKREBSE D E L I A O W E N S , H A N S E R L I T E R AT U RV E R L A G , 464 SEITEN, EUR 22,70
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Der Traum von der Selbstverwirklichung im Arbeitsleben: Diese 20 inspirierenden Frauen leben ihn und zeigen, welche Rolle ihre stilvolle Atmosphäre dabei spielt. Ob im Homeoffice, in der Agentur, in der Praxis oder im Atelier – mit viel Leidenschaft haben sie sich eine Arbeitsumgebung geschaffen, die ihrer Kreativität Raum gibt, die Konzentration fördert und zum Wohlfühlen einlädt.
Kya Clark lebt isoliert im Marschland mit seinen Salzwiesen und Sandbänken. Sie kennt jeden Stein und Seevogel, jede Muschel und Pflanze. Als zwei junge Männer auf die wilde Schöne aufmerksam werden, öffnet Kya sich einem neuen Leben – mit dramatischen Folgen. Ein zauberschönes Buch über das Erwachsenwerden unter schwierigen Umständen.
DER GROSSE SCHLAF R AY M O N D C H A N D L E R , D I O G E N E S V E R L A G , 304 SEITEN, EUR 12,40
General Sternwood ist steinalt, steinreich und hat zwei schöne, wilde Töchter. Die aufreizende Carmen wird erpresst, und Privatdetektiv Philip Marlowe soll die Sache aus der Welt schaffen. 80 Jahre nach Erscheinen originalgetreu übersetzt in einer modernen Sprache, mit Dialogen wie Schusswechsel. Neu übersetzt von Frank Heibert.
DA S B U R G E N L A N D REISEN DURCH ZEIT UND LAND B R A N D S TÄ T T E R V E R L A G , 256 SEITEN, EUR 48,00
DR E H S C H L U S S CLAUDIA ROSSBACHER GMEINER VERLAG, 280 SEITEN, EUR 12,50
Es gibt Promis, die sie lieben und noch mehr, die sie hassen: Clara Bodenstein. Die Chefredakteurin des Boulevardmagazins UP hat schon so manchen Stern am Societyhimmel aufgehen lassen, aber auch für gnadenlose Untergänge gesorgt. Gerade wegen ihrer Skrupellosigkeit wird Clara von der Filmdiva Jackie Benz beauftragt, deren Skandalbiografie zu schreiben, was einige Zeitgenossen gern verhindern möchten.
Rund 300 Sonnenstunden im Jahr, ein weiter Horizont und unterschiedlichste Landschaften: Das Burgenland ist ein echtes Lebensgefühl. 2021 feiert das jüngste Bundesland Österreichs sein 100-jähriges Bestehen. Rechtzeitig zum Jubiläum erscheint der Fotoband „Das Burgenland. Reisen durch Zeit und Land“, herausgegeben von Tanja Stacherl und Christoph Langecker. Anhand von Essays, Porträts und zahlreichen historischen und zeitgenössischen Fotografien wird die Schönheit und Vielfalt der außergewöhnlichen Kulturund Genusslandschaft gefeiert.
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BEAUTY IS AN ATTITUDE
Ja, wahre Schönheit kommt von innen. Doch schon die Weltgesundheitsorganisation WHO hat festgestellt, dass zu ganzheitlicher Gesundheit neben den körperlichen Aspekten auch die psychischen gehören. Fühlt man sich also im Außen nicht wohl, wird das auch im Inneren nichts. TEXT: MARINA BERNARDI
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„Patienten haben häufig den Wunsch, jung auszusehen. Sie möchten sich pflegen und auf ihr Äußeres achten – lieber früher als später.“ JULIA CORDIN, PLASTISCHE CHIRURGIN
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sthetische Chirurgie und ästhetische Behandlungen haben in den letzten 25 bis 30 Jahren einen großen Aufschwung erlebt. Wie so vieles begann der Boom im Westen, in Südamerika und den USA. Mittlerweile spielt auch Asien und insbesondere Korea eine große Rolle am Ästhetikmarkt. Schon lange sind ästhetische Eingriffe welcher Art auch immer nicht mehr nur der wohlhabenden Gesellschaft vorbehalten. Die ästhetische Chirurgie hat heute eine Breitenwirkung, die vor 15 Jahren noch undenkbar gewesen wäre. Folglich werden auch die Angebote immer umfangreicher, die Methoden haben
sich enorm entwickelt. Neben den offenen Operationen bietet der Markt risikoärmere minimalinvasive Techniken, die mittels winziger Schnitte funktionieren und kaum sichtbare Narben hinterlassen. Das sorgt für kleine Wundflächen sowie kürzere Heilungs- und Ausfallzeiten. Ungeachtet dessen darf man aber nicht vergessen: Ein Eingriff bleibt ein Eingriff. Mit all seinen Risiken. Streng genommen ist ein rein ästhetischer Eingriff eine Form der Körperverletzung, die nur durch penible Aufklärung und eine explizite Einverständniserklärung ihren Tatrechtsbestand verliert. Man muss sich bewusst sein: Es handelt sich um eine Operation an einem gesunden Menschen, ohne medizinische Indikation. Deshalb werden die Kosten nur in sehr ausgewählten Fällen von der Krankenkasse übernommen. Weltweit wurden im Jahr 2018 laut ISAPS (International Society of Aesthetic Plastic Surgery) 23,3 Millionen ästhetische Operationen durchgeführt. Und die Zahl nimmt stetig zu. Die häufigste Schönheitsoperation ist die Brustvergrößerung mit Silikonimplantaten, gefolgt von der Fettabsaugung und der Oberlidstraffung. Rund 85 Prozent aller Schönheitsoperationen werden wenig überraschend an Frauen durchgeführt. Der österreichische Gesetzestext zur „Durchführung von ästhetischen Behandlungen und Operationen“ ist auffälligerweise einer, der in hauptsächlich weiblicher Form verfasst ist.
VOM KENNENLERNEN BIS ZUR NACHSORGE Grundlage für eine ästhetische Operation ist immer eine Erstuntersuchung bzw. ein Erstgespräch, bei dem sich Patient und Arzt kennenlernen. „Sympathie und eine Vertrauensbasis sind das Um und Auf “, sagt Julia Cordin, niedergelassene Fachärztin für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie in Innsbruck und Wörgl. „Neben der körperlichen Untersuchung und dem Besprechen des Anliegens des Patienten erfolgt im Fall auch die Festlegung des gewünschten und möglichen Eingriffs mit einer ausführlichen Aufklärung über Risiken, Komplikationen und den prä- und postoperativen Verlauf.“ Entscheidet sich der Patient für eine ästhetisch-medizinische Behandlung zum Beispiel mit Botox oder Fillern oder zu einem Fadenlifting, kann diese auf ausdrücklichen Patientenwunsch noch am selben Tag und vor Ort durchgeführt werden. Fällt die Entscheidung auf einen operativen Eingriff, muss dieser in Ruhe geplant und vorbereitet werden. Außerdem müssen zwischen Aufklärung bzw. Erstgespräch und dem Eingriff mindestens 14 Tage liegen. So verlangt es das Ästhetikgesetz. Der Patient muss also genügend Zeit haben, sich das Vorhaben durch den Kopf gehen zu lassen. „Nie darf ein Patient sich zu einer Operation gedrängt oder gar verpflichtet fühlen. Die besprochenen Vor- und Nachteile des Eingriffs, das prä- und postoperative Prozedere
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und der Kostenaspekt müssen wohl überlegt sein“, so Cordin. Ebenfalls verpflichtend ist eine Fotodokumentation über den Status vor dem geplanten Eingriff und das Ergebnis des durchgeführten Eingriffs. Auch das will das Gesetz so.
EINE FRAGE DER EHRE
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Die ästhetische Medizin bzw. Chirurgie umfasst ein breites Spektrum an Behandlungsmöglichkeiten. „Das Endergebnis soll immer ein natürliches sein“, ist Cordin überzeugt. „Man weiß, dass ästhetische Behandlungen – in einem vernünftigen Ausmaß – den Selbstwert der Patienten steigern. Ein Beispiel dafür ist die Brustvergrößerung. Oft leiden Frauen über Jahre oder gar Jahrzehnte an einem aus ihrer Sicht körperlichem Defizit. Eine schlussendlich operative Korrektur verleiht fast allen Frauen ein neues Lebensgefühl mit einer deutlichen Verbesserung der Lebensqualität.“ Vielfach liegt das nicht an der neuen Brust an sich, sondern daran, dass der Alltag nicht mehr von den ständigen Gedanken an den gefühlten Makel dominiert wird. Das kann das eigene Leben tatsächlich nachhaltig zum Positiven verändern. Forscher haben zudem herausgefunden, dass Frauen, die mit ihren Brüsten unzufrieden sind, sich selbst weniger auf Brustkrebs abtasten. Letztlich braucht es ein hohes Maß an Eigenverantwortung jedes Einzelnen. Die Optimierung des Äußeren kann keine tieferliegenden Probleme lösen. Aufklärung, Beratung und das Aufzeigen von Alternativen sind in der Ästhetischen Chirurgie deshalb besonders wichtig. Übertriebene Brustvergrößerungen sorgen selten für mehr Selbstwert. Eher zu Irritationen des Umfelds – wenn das Außen eines Menschen nicht mehr mit seinem Inneren zusammenpasst. Schönheitsoperationen sind keine Seelentröster, Fettabsaugungen kein Diätersatz und (retuschierte) Models in Magazinen keine Schönheitsvorlage. Abgesehen davon, dass sich Schönheitsideale im Laufe der Zeit immer wieder verändern. Selbstdarstellung ist die falsche Motivation. Ein seriöser Chirurg ist sich seiner ethischen Verantwortung bewusst. „Für jeden Ästhetischen Chirurgen heißt es, aufmerksam und achtsam zu sein, jeden einzelnen Patienten zu erahnen und die Beweggründe für sein Aufsuchen zu erörtern“, findet Cordin. Hat der Patient eine realistische Erwartungshaltung? Kommt er aus eigenem Antrieb? Liegt eine Körperwahrnehmungsstörung
DAS GESCHÄF T MIT DER SCHÖNHEIT B O O M T. I N Ö S T E R R E I C H L A S S E N S I C H G E S C H ÄT Z T J Ä H R L I C H R U N D 50.000 MENSCHEN ZUM ZWECKE DER S C H Ö N H E I T O P E R I E R E N . KO S M E T I S C H E BEHANDLUNGEN SIND Z AHLENMÄSSIG D A Z U K A U M Z U FA S S E N .
vor? „Das Selbstbild vieler Patienten ist nicht realistisch. Das muss nicht unbedingt pathologisch sein, getriggert wird dieses oft durch falsche oder unnatürliche Schönheitsideale, die über Werbung und Social Media suggeriert werden“, warnt Cordin und rät nicht nur Patienten bei der Wahl des Chirurgen genau hinzusehen, sondern auch Ärzten in Bezug auf ihre Patienten achtsam zu sein. Und auch nein zu einer Behandlung zu sagen. Die folgenden Seiten sollen kein Plädoyer für einen ästhetischen Eingriff oder eine chirurgische Veränderung sein, Fakt ist aber: Das Geschäft mit der Schönheit boomt. In Österreich lassen sich geschätzt jährlich rund 50.000 Menschen zum Zwecke der Schönheit operieren. Den meisten
Patienten sieht man einen Eingriff kaum an. Fälle, in denen Menschen die Kontrolle über ihren Körper verlieren und ein Suchtverhalten entwickeln, sind selten. Body Dysmorphic Disorder nennt sich diese Krankheit. Letzten Endes geht es darum, sich mit sich und seinem Körper wohlzufühlen. Wie man dieses Ziel erreicht, soll und muss in der Freiheit jedes Einzelnen liegen. Es geht übrigens auch ganz ohne Operation. Die Wege zum Wohlfühlen sind vielfältig, manchmal reicht schon eine kleine Auszeit vom Alltag und eine kurze Zeit, in der man den lieben Gott einfach mal einen guten Mann sein lässt. Schon ist die eigene Welt wieder ein kleines bisschen besser. Und man selbst gleich viel schöner.
PURE CELL
BE YOU(TIFUL) Plastische Chirurgie soll einen Menschen nicht verändern, sie soll seine natürliche Schönheit zum Strahlen bringen.
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ach zwölf Jahren Spezialausbildung in führenden Zentren in der Schweiz, den USA und Brasilien – unter anderem bei Ivo Pitanguy, dem Pionier der Plastischen Chirurgie – ist Dr. Markus Handle seit rund zehn Jahren wieder zurück in seiner Heimat Österreich. Und das höchst erfolgreich. Seit über sieben Jahren in Folge gilt er laut dem führenden Ärzteportal DocFinder als Nummer eins der Plastischen Chirurgen in Westösterreich.
DER MENSCH IM MITTELPUNKT
Seit seinem Studium ist Dr. Markus Handle fasziniert von Gesichtern. Eingriffe im Gesicht sind seine große Passion. „Das Gesicht und vor allem die Augen sind unser wichtigster Kommunikator, deshalb muss man hier mit höchstem Bedacht vorgehen“, erklärt der Chirurg. Und weiter: „Es braucht höchstes anatomisches Wissen, weil sich hier viele Nerven und Gefäße befinden und es gilt, die Mimik und den natürlichen Ausdruck nicht zu verändern.“ Zu jeder Zeit steht für Dr. Handle die Individualität im Fokus. Das heißt mitunter auch, manche Vorstellungen von Patientinnen und Patienten geradezurücken und der Realität anzupassen. „Letztlich geht es darum, die Patientinnen und Patienten bestmöglich zu orientieren, um sie schlussendlich frischer und jünger aussehen zu lassen, ohne ihnen ihre Natürlichkeit zu nehmen“, so der Plastische Chirurg. Voraussetzung dafür ist ein hohes Maß an Know-how, um bei eingehender Analyse des Gesichtes das Ergebnis bereits vor dem Eingriff absehen zu können und die Patientinnen und Patienten entsprechend leiten und beraten zu können. Für ein optimales und für alle Seiten zufriedenstellendes Ergebnis braucht es die intensive Auseinandersetzung mit den Wünschen der Patientinnen und Patienten. Das wiederum braucht Zeit und die individuelle Beschäftigung mit dem Gegenüber, um seine Vorstellungen mit dem Machbaren in Einklang zu bringen. „Mein Ziel sind topzufriedene Kundinnen und Kunden, die mit einem Strahlen aus der Praxis gehen. Das Ergebnis soll dabei stets ein natürliches
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sein. Ich will den Menschen dahinter nicht verändern, sondern seine Vorzüge unterstreichen, Mimik und Ausdruck müssen unbedingt erhalten bleiben“, erklärt der Chirurg. Die Zukunft sieht er zudem in der Behandlung mit körpereigenen Zellen wie Eigenfett. Körpereigenes Gewebe altert mit dem Menschen mit, das Risiko von Spät-Komplikationen ist folglich um ein Vielfaches geringer. Durch seine fundierte Ausbildung und jahrelange Erfahrung ist Dr. Handle außerdem direkter Ansprechpartner für vorbehandelte Patientinnen und Patienten. Wenn vorangegangene Eingriffe nicht optimal verlaufen sind, braucht es spezifische Techniken und viel Fachkenntnis sowie Feingefühl, um das Ergebnis korrigieren zu können. In seinen eigenen Ausbildungszentren sowie speziellen Sezierkursen gibt der erfahrene Chirurg seine professionelle Expertise auch gerne an Fachkollegen weiter.
DIE ZUKUNFT
Aktuell führt Dr. Markus Handle neben seinem Institut in der Innsbrucker Kapuzinergasse eines in Wien – das mit rund
500 Quadratmetern mittlerweile zu den größten der Stadt zählt – sowie in Baar/ Zug in der Schweiz. Für 2022 ist die Eröffnung der Praxis Lichtenthurn in Innsbruck geplant. Für die Standorte Innsbruck und Wien werden dabei laufend Fachärztinnen und Fachärzte sowie medizinisches Fachpersonal gesucht.
DR. MARKUS HANDLE Facharzt für Plastische Chirurgie Gerichtssachverständiger
Praxis The Face by Pure Cell Kapuzinergasse 20, 6020 Innsbruck Schadekgasse 4, 1060 Wien Marktgasse 13, CH-6340 Baar opening 2022: Kirschentalgasse 31, 6020 Innsbruck
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KOSMETIKINSTITUT AURORA
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IN GUTEN HÄNDEN Seit 2016 garantiert das Team des luxuriösen und mehrfach ausgezeichneten Kosmetikstudios Aurora mitten in Innsbruck allerhöchste fachliche Kompetenz und beste Produkte. Gerne begibt man sich hier in die geschulten Hände des Aurora-Teams, das rund um Geschäftsführer Murat Coskun Kunden zu Fans werden lässt.
KOSMETIKINSTITUT AURORA
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ch glaube, dass der Erfolg, den wir heute haben, bereits in unserer Geschichte begründet liegt. Meine Mitarbeiterinnen und ich hatten und haben die Vision, die individuelle Schönheit unserer Kunden durch hohe Fachkenntnis und Können mit speziell auf die Haut abgestimmten Kosmetika und Pflegeprodukten sicht- und spürbar zu machen. Wir blicken auf eine über 20-jährige Erfahrung in der Kosmetikbranche zurück und bieten alle Kompetenzen auf Meisterebene an. Mit unseren ausgezeichneten Produkten setzen wir unsere Expertise täglich um und leben den für Aurora eigens kreierten Slogan ‚Erwecke die Schönheit in dir‘“, sagt Murat Coskun und weiter. „Unsere Kunden spüren, dass wir die Überzeugung ‚Jede/r ist schön‘ wirklich ernst meinen.“ Das Wohlbefinden und die Zufriedenheit der Kundinnen und Kunden stehen ganz klar an erster Stelle. Dass dieser Ansatz genau der richtige ist, beweist ein überdurchschnittlich hoher Stammkundenanteil. Coskun: „Unsere Gäste fühlen sich wohl und sind von der Wirkung unserer Behandlungen und Produkte überzeugt. Schon bei der Auswahl unseres Standortes und bei der Gestaltung der Räumlichkeiten haben wir auf Großzügigkeit, Ästhetik, beste Lichtverhältnisse und ein einladendes, ansprechendes Ambiente auf 500 Quadratmetern geachtet. Wir bieten weitläufi-
SCHENKEN SIE SCHÖNHEIT! Alle im Kosmetikinstitut Aurora angebotenen Produkte und Behandlungen lassen sich auch verschenken und sind ein Garant für ein glückliches Lächeln zum Geburtstag oder zu Weihnachten. Gerne stellt das Team für Sie dem jeweiligen Anlass entsprechend liebevoll verpackte personalisierte Gutscheine aus oder füllt die edlen Geschenkkartons nach telefonischer oder persönlicher Beratung mit den gewünschten Beauty- und Pflegeprodukten. Der Versand erfolgt zeitnah, bei Gutscheinen innerhalb von Innsbruck sogar kostenlos.
KOSMETIKINSTITUT AURORA
Müllerstraße 11, 6020 Innsbruck Tel.: 0512/21 44 11
www.kosmetik-aurora.at shop-kosmetik-aurora.at
ge, lichtdurchflutete Behandlungsräume, Barrierefreiheit, eigene Garagenplätze mit direktem diskreten Studiozugang, kostenloses WLAN, attraktive Öffnungszeiten auch am Samstag und vieles mehr. Vor allem aber bieten wir die Gewissheit, dass unsere Mitarbeiter in den höchsten Standards der Kosmetik und Visagistik ausgebildet sind.“ Gearbeitet wird im Aurora mit Produkten von QMS Medicosmetics, Ligne St. Barth und glo Skin Beauty. „QMS Medicosmetics ist unserer Überzeugung nach die absolut erste Wahl bei Kosmetik. Die komplett in Deutschland entwickelten und produzierten Produkte kommen ursprünglich aus der Medizin, wurden also für den professionellen Bereich entwickelt. Und genau das macht für uns auch den großen Unterschied: Die revolutionären und weltweit anerkannten Rezepturen sind so konzipiert, dass sie gegen die Ursachen der Hautalterung wirken und nicht nur oberflächliche Symptome kurzfristig verbessern. Vor allem hautidentisches Kollagen und Hyaluronsäure sind in den innovativen und klinisch getesteten Rezepturen enthalten, die kombiniert mit den sehr effektiven Hautpflegeroutinen messbare Ergebnisse liefern“, erklärt der Aurora-Geschäftsführer. Das Angebot im Kosmetikinstitut Aurora reicht von den verschiedensten Gesichtsbehandlungen über Körper- und Körpereffektbehandlungen, Make-up und Wimpernlifting bis zur Mani- und Pediküre. Auch Themen rund um das Enthaaren werden selbstverständlich in höchster Professionalität angeboten. Murat Coskun: „Wir machen aber keine starren Standardbehandlungen, sondern eruieren zuerst die individuellen Pflegebedürfnisse der Haut und raten unseren Kunden dann zu den für sie effektivsten Produkten.“
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DR. ANDREA EHM
ALLES FÜR DIE SCHÖNHEIT? Es ist erstaunlich, was Menschen – meist Frauen – bereit sind, für ein vermeintlich perfektes Äußeres auf sich zu nehmen. Dabei beginnt Anti-Aging schon in jungen Jahren. Indem man seinem Körper mit Respekt und Achtsamkeit begegnet nämlich. TEXT: MARINA BERNARDI
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eder will alt werden, keiner will alt sein. So in etwa könnte man unsere aktuelle Gesellschaft in einem Satz zusammenfassen. Assoziationen mit dem Alter sind häufig negativ besetzt. „Alt sein“ beinhaltet für uns in gewisser Weise alles, was wir nicht sein möchten. In unserer Gesellschaft geht es darum, gesund, fit, aktiv und unabhängig zu sein. Das Alter ist sozusagen der Gegenentwurf dazu. Wir betrachten das Älterwerden als etwas Bedrohliches, anstatt es als Gewinn zu sehen: Wir werden reicher an Erfahrungen, weiser und oftmals auch gelassener. Und ja, die Elastizität der Haut lässt nach, manchmal hadert man mit gesundheitlichen Beschwerden oder der Menopause. Doch unser gesamtes Leben ist bestimmten Zyklen unterworfen und das hat durchaus seinen Sinn. Erschwerend hinzu kommt der gesellschaftliche Druck, sich nicht nur länger jung fühlen, sondern auch so aussehen zu müssen. Schönheit wird mit Erfolg in Verbindung gebracht und laut Studien kann es sich tatsächlich beruflich auszahlen, überdurchschnittlich schön zu sein. Für Männer gilt das übrigens quasi uneingeschränkt, für Frauen nur bedingt. Die Scheinwelten, die sich auf Social Media auftun, helfen bei der Entwicklung junger Menschen hin zu selbstbewussten Erwachsenen auch nur bedingt. „Ich halte das für eine bedenkliche Entwicklung“, sagt Dr. Andrea Ehm. Sie ist Fachärztin für Gynäkologie und Allgemeinmedizin in Innsbruck und in ihrer Praxis aktuell mit einem ganz besonderen Thema konfrontiert: Hormonen. Es scheint beinahe grotesk: Viele – auch junge – Frauen entscheiden sich immer öfter gegen hormo-
nelle Verhütungsmethoden, weil sie ihren Körper nicht noch einer zusätzlichen Belastung aussetzen möchten. Nach der Veröffentlichung eines Buches, das Hormontherapien als Anti-Aging-Methode empfiehlt, kommt es aktuell jedoch zu einer vermehrten Nachfrage nach genau solchen Therapien. Auch bei Dr. Andrea Ehm. „Hormontherapien sind ein höchst sensibles Thema“, sagt sie. „Aus schulmedizinischer Sicht gibt es für eine solche Therapie neben spezifischen Krankheitsbildern nur eine wirkliche Indikation: das klimakterische Syndrom. Wenn Frauen unter horrenden Wechselbeschwerden leiden, sodass die Lebensqualität oft erheblich eingeschränkt ist, brauchen sie Hilfe, um wieder ins Gleichgewicht zu kommen. Das persönliche Wohlbefinden der Patientinnen hat oberste Priorität. Dann gilt es, die Risiken genau abzuwägen und die Patientinnen bestmöglich zu beraten.“ Hormone leichtfertig als Schönheitsbooster zu verwenden, hält Ehm für gefährlich: „Hormone haben eine wichtige Funktion und Aufgabe in unserem Körper, die zusätzliche Gabe muss deshalb achtsam und genau abgewogen und individuell begleitet werden. Bei Hormontherapien geht es immer darum, den besten Weg für die Patientin zu finden, der reine Schönheitseffekt ist keiner davon.“ Generell beobachtet Ehm, dass die Menschen heute für ihre Schönheit viel häufiger zu drastische(re)n Methoden bereit sind. Alles für die Schönheit? „Es scheint fast so“, resümiert sie. „Und die Patienten werden diesbezüglich immer jünger.“ Wenn es nicht mehr um wahre Schönheit, sondern vielmehr um die Ware Schönheit geht, wird es schwierig.
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DR. ANDREA EHM
„Selbstbewusstsein beginnt damit, sich seiner selbst bewusst zu sein.“ ANDREA EHM
ACHTSAM SEIN
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Im Wesentlichen geht es uns doch allen darum, mit uns selbst zufrieden zu sein. Dafür sollten wir jedoch an erster Stelle an unserer Persönlichkeit arbeiten und nicht an unserer Fassade. Vielfach haben wir verlernt, uns selbst genug zu sein. Es geht also darum, auf den verschiedensten Wegen zurück zu uns selbst zu finden. Das ist das beste Anti-Aging-Programm. Auch Hormone therapieren nur Symptome und bekämpfen nicht die Ursachen. So ähnlich verhält es sich mit Schönheitseingriffen. Durch ein optimiertes Äußeres wird es ganz selten auch im Innen besser. Was es braucht, ist die ehrliche Auseinandersetzung mit sich selbst. Das mögen allerdings die wenigsten, weil es Dinge zutage fördern könnte, die einem nicht gefallen und an denen man folglich arbeiten muss. Genauer hinzuschauen und gegebenenfalls im Sinne der eigenen Gesundheit und folglich auch Schönheit bestimmte Gewohnheiten zu verändern oder auf Dinge zu verzichten, ist für viele keine Option. Lieber wird zu Operationen oder Medikamenten gegriffen, die das Äußere perfektionieren oder beim Abnehmen helfen sollen. Der einfachste Weg ist jedoch meist leider nur in Ausnahmefällen der beste. Anti-Aging beginnt für Andrea Ehm vor allem beim achtsamen Umgang mit dem eigenen Körper. Und zwar sein Leben lang. Unser Körper kann sehr vieles selbst regulieren, wenn man ihn lässt und ihm zuhört. Im Normalfall sagt er uns sehr genau, was ihm guttut und was er braucht. Oder eben nicht. „Die beste Methode, um möglichst lang gesund, fit und frisch zu sein, ist, seinen eigenen Hormonhaushalt im Gleichgewicht zu halten“, empfiehlt Andrea Ehm. Das indes ist gar nicht so schwierig und funktioniert zum Beispiel mit re-
gelmäßigem Dinner-Cancelling. Die Hormonproduktion findet in der Regel in der Nacht statt. Das braucht Energie. Haben wir abends noch etwas gegessen, braucht der Körper diese Energie zur Verdauung. 16 Uhr ist für Andrea Ehm der späteste Zeitpunkt für die letzte Nahrungsaufnahme, danach empfiehlt sie nur mehr (ungesüßte) Flüssigkeiten wie Wasser oder Tee. Auch regelmäßige Bewegung hilft, am besten in der Natur. Das tut gleichzeitig der Seele gut. „Es gibt nichts Schöneres, als sich in die Stille des Waldes zu begeben“, findet die Ärztin. Vor allem wichtig und – zu Recht – viel propagiert: die Darmgesundheit. Der Darm ist unser Schlüssel zum Wohlbefinden und sorgt dafür, unseren Stoffwechsel auf einem guten Level zu halten. Natürlich sorgen Selbstliebe und ein rücksichtsvoller Umgang mit seinem Körper nicht für ewige Jugend, aber es macht uns ein Stück weit entspannter – auch in Bezug aufs Altern. Nichts spricht dagegen, sich selbst und seinem Äußeren etwas Gutes zu tun, auch operative Eingriffe können unter bestimmten Voraussetzungen ihren Nutzen haben. Das Ziel jedes Einzelnen sollte sein, mit sich und seinem Körper im Reinen zu sein. Die Methode dafür sei jedem selbst überlassen. Aber: „Die Gesundheit muss immer Vorrang vor der Schönheit haben“, ist Andrea Ehm überzeugt. PR
DR. ANDREA EHM Fachärztin für Gynäkologie Ärztin für Allgemeinmedizin Karl-Schönherr-Straße 7 6020 Innsbruck office@andreaehm.at
www.andreaehm.at
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© ANDREAS FRIEDLE
HAUS DER SCHÖNHEIT
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EINE FRAGE DER TECHNIK Im Haus der Schönheit im Menardi Center im Osten Innsbrucks haben wir schon so manche Verwöhnzeit verbracht. Nicht immer wird dort direkt Hand an die Haut gelegt, sondern auch mit modernsten Gerätschaften gearbeitet. Auch schön! TEXT: MARINA BERNARDI
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chon beim Betreten der Räumlichkeiten umschließt einen im Haus der Schönheit eine wohlige Wärme. Stets aufs Neue werden wir mit einem Lächeln empfangen und fühlen uns von Anfang an gut aufgehoben. Das Angebot ist vielfältig, alle Behandlungen haben aber vor allem ein Ziel: das Wohlbefinden zu steigern und die natürliche Schönheit zu unterstreichen. Das Team rund um Maida Caluk hat es sich zur Auf-
gabe gemacht, aus jeder Kundin und jedem Kunden die beste Version seiner selbst zu machen und all das hervorzukitzeln, das ohnehin in uns schlummert.
NATÜRLICH SCHÖN
Die wahre Schönheit kommt von innen, sagt man. Und das ist auch ganz richtig, nur manchmal braucht unser Außen einen kleinen Stups, damit wir uns in unserer Haut wohl fühlen und folglich überhaupt erst
von innen strahlen können. Denn sich im Außen schön zu fühlen, macht auch etwas mit unserer Seele. Investitionen in die eigene Schönheit gehen deshalb in mehrerlei Hinsicht unter die Oberfläche. Für sanftes Anti-Aging braucht es übrigens nicht zwingend gleich den Gang zum Beauty-Doc. Viele Problemzönchen lassen sich auch mittels apparativer Kosmetik behandeln. Maida Caluk wählt dabei sehr genau aus, welche Geräte es ins Haus der
© PATRICK SARINGER
HAUS DER SCHÖNHEIT
„Mit apparativer Kosmetik lässt sich Vieles bewirken, ohne dabei direkt in den Körper einzugreifen.“ MAIDA CALUK
Schönheit schaffen: „Wir arbeiten mit den Geräten direkt an der Haut unserer Kundinnen und Kunden, meist im Gesicht, der exponiertesten Stelle des gesamten Körpers. Das braucht einen achtsamen und verantwortungsvollen Umgang“, sagt sie. Das aktuelle Highlight ist der so genannte Plasma-Pen, ein High-End-Gerät, das vor allem zur Straffung der Augenlider zum Einsatz kommt, aber auch bei Augenringen, (Stirn-) Falten, im Bereich der Nasolabialfalte oder am Hals Anwendung findet, wenn die Haut beginnt, an Elastizität zu verlieren. Der Pen arbeitet mit modernster Plasmatechnologie, wobei – vereinfacht gesagt – die Luft im Pen mittels eines kleinen Generators ionisiert wird. Die dadurch entstandene Energie wird in kleine Lichtblitze umgewandelt, die auf die Haut übertragen werden. Diese punktuelle Hitzeeinwirkung führt dazu, dass sich die umliegende Haut zusammenzieht und dadurch insgesamt ein Straffungseffekt entsteht. „Die überschüssige Haut wird quasi verdampft. Das Ergebnis ist ein natürliches Lifting bei einer im Vergleich zu chirurgischen Eingriffen sehr schonenden Behandlung. Die Haut strafft noch ein bisschen nach, der vollumfängliche Effekt ist schließlich rund einen Monat nach dem Eingriff zu sehen“, so Caluk. Weil mit dem Pen sehr gezielt und präzise gearbeitet werden kann und sich die Intensität individuell regulieren lässt, ist das Ergebnis in der Regel stets ein sehr natürliches. Die Behandlung verändert den Ausdruck der Augen nicht, die Mimik bleibt erhalten, man schaut jedoch sofort frischer, erholter und verjüngter
aus. Auch bei Männern ist der Plasma-Pen äußerst beliebt. „Es scheint gerade das Zeitalter der Pens zu sein“, schmunzelt Maida Caluk und tatsächlich kommt auch bei einer weiteren Methode ein solcher zum Einsatz. Der sorgt dafür, dass Hyaluron mit Hilfe von Luftdruck mit stattlichen 800 km/h in die Haut eingebracht wird. „Die Behandlung ist absolut schmerzfrei“, garantiert die Schönheitsexpertin. Mit dem Hyaluron-Pen lassen sich verschiedene Hautpartien oder auch das Areal um die Lippen aufpolstern, um sie zumindest für einen bestimmten Zeitraum voller wirken zu lassen. „Der spezielle Effekt hält etwa eineinhalb bis zwei Monate an, dann wird das Hyaluron im Körper abgebaut“, erklärt Caluk.
HILFE ZUR SELBSTHILFE
Unser Körper indes ist ein wahres Wunderwerk. Vieles bekommt er von selbst geregelt, auch wenn es dafür manchmal einen kleinen Impuls von außen braucht. Die IPL-Technologie (Intense Pulsed Light) zum Beispiel hilft ihm, die eigene Kollagenproduktion anzuregen. Das Gerät kennt so mancher vielleicht von der dauerhaften Haarentfernung und tatsächlich ist das Prinzip dasselbe, wenngleich die Einstellungen andere sind. Mithilfe von kleinen Blitzlichtern wird der natürliche Kollagenaufbau stimuliert und die Haut damit von innen heraus gefestigt. Neben dem Gesicht lässt sich die Technologie auch am Hals, Dekolleté oder Handrücken anwenden. Schon ab der ersten Anwendung erscheint
die Haut praller und entspannter und damit auch jünger, für einen langfristigen Erfolg braucht’s mehrere Sitzungen. „Generell sieht man in der apparativen Kosmetik oft einen Soforteffekt, der natürliche Alterungsprozess lässt sich damit aber natürlich nicht gänzlich aufhalten. Im Vergleich zu operativen Eingriffen sind die Ergebnisse auch nicht so lange sichtbar, auf der anderen Seite ist das Aussehen meist ein natürlicheres, der Zugang niederschwellig und die Behandlungen sind mit weniger Risiko verbunden. Bei fachgerechter, professioneller Anwendung sind die Geräte völlig ungefährlich“, versichert Maida Caluk. So auch beim Microneedeling, das im Haus der Schönheit mittlerweile als einer der Standards bei Gesichtsbehandlungen gilt. Dafür wird die Haut mit vielen kleinen zarten Nadeln und präzisen Bewegungen stimuliert, um die collagenen Fasern zu stärken. Das sorgt für ein ebenmäßigeres Hautbild und verfeinerte Poren. Die Wirkstoffe können tief in die Haut eindringen und gegen Pigmentflecken, Aknenarben oder frische Schwangerschaftsstreifen helfen. „Wir regen den Körper damit an, selbst aktiv zu werden“, sagt Maida Caluk. Die wohl beste Form des Anti-Agings! PR
HAUS DER SCHÖNHEIT Amraser-See-Straße 56 Menardi Center, 3. Stock Nord DEZ-Areal, 6020 Innsbruck Tel.: 0512/34 21 49 office@haus-der-schoenheit.at
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FLOATINTIROL
WENN DIE SCHWERKRAFT AUSSETZT
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Bei FLOATINTIROL erfährt Wohlfühlen eine gänzlich neue Dimension, wobei ohne viel Aufwand absolute Tiefenentspannung erreicht werden kann – für eine stressfreie Auszeit vom Alltag und einen Besuch bei sich selbst. T E X T : E L I S A B E T H P L AT T N E R
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nter Kennern längst ein Geheimtipp, in den Vereinigten Staaten bereits ein heißer Trend: Floating könnte schon bald in aller Munde sein. Kein Wunder, denn dieses Entspannungsverfahren verspricht nicht nur effektiven Stressabbau durch absolute Tiefenentspannung, sondern kann auch bei einer Vielzahl von Beschwerden – körperlich als auch mental – eingesetzt werden. Julian Zenzmaier hat Anfang des Jahres FLOATINTIROL gegründet und sich zum Ziel gesetzt, diese meditative Wunderwaffe in der Region zu etablieren, um mehr Leuten die Möglichkeit zu effektiver Stresslinderung und Entspannung zu geben.
AUF WOLKE 7 Das Prinzip ist rasch erklärt: Beim Floaten werden die perfekten Bedingungen geschaffen, damit sowohl das Gehirn als auch der ganze Körper richtig abschalten und sich ohne jegliche Störung von außen regenerieren können. Alles, was es dafür braucht, ist eine sogenannte Floatingwanne, die mit einer gesättigten Salzlösung gefüllt ist. Diese Lösung dient einem einfachen, aber genialen Zweck: Man schwebt, ohne auch nur einen Finger rühren zu müssen. Die Flüssigkeit ist dabei auf die menschliche Körpertemperatur angepasst, hält somit warm und entspannt. Der Deckel der eiförmigen Wanne wird geschlossen, Licht und Lärm werden
ausgesperrt. In dieser Schwerelosigkeit kann man vor sich hintreiben, während kein Reiz die Gedanken trübt und man sich dem beruhigenden Nichts hingeben kann. Damit erreicht man fast schon automatisch einen meditativen Zustand, in den man völlig befreit eintauchen kann, bis die Floatingsession beendet ist.
DIE KRAFT DER RUHE
Das Floating bringt viele Vorteile, wobei der Stressabbau an erster Stelle steht. Neben dieser erholenden, regenerierenden Wirkung können zudem chronische Schmerzen bekämpft oder sogar Süchte in den Griff bekommen werden. Beim reizbe-
FLOATINTIROL
freiten Schweben erhöht sich der Dopamin- und Endorphinspiegel, was zu einer gelösteren Stimmung führt, die noch mehrere Tage anhält. Durch das weitgehende Ausschalten von Reizen kann sich das Gehirn besser konzentrieren, was nicht nur beim Meditieren von Vorteil ist. Mit solch einem geschärften Fokus lässt sich auch mit Problemen oder neuen Informationen weitaus effektiver umgehen. Manch einer soll beim Floaten zu Ideen für ein neues Buch oder eine wissenschaftliche Theorie gekommen sein. In erster Linie geht es jedoch darum, zu sich selbst zu finden, einmal nachzufragen, wie es einem eigentlich gerade geht, und mit den neu gewonnenen Erkenntnissen zu mehr Ruhe und innerer Balance auch abseits der Wanne zu gelangen.
FLOAT IN THAUR
Von der Effektivität des Floatens ist Julian Zenzmaier, Inhaber von FLOATINTIROL, absolut überzeugt. Auch sein eigenes Leben hat sich dadurch nachhaltig verändert. Einst war er Profiskifahrer, bis ein schwerer Unfall ihn für längere Zeit außer Gefecht setzte. Zenzmaier musste wieder zu sich finden, weshalb er Meditation, Yoga und schließlich Floating ausprobierte. Wenngleich es anfangs schwierig für ihn war, sich ganz fallenzulassen, konnte er mit der Zeit immer bessere Ergebnisse erzielen und zu einer gesunden inneren Balance zurückkehren. Seitdem ist er begeisterter Floater und möchte mit FLOATINTIROL diese Erfahrung auch anderen ermöglichen. „Die Idee bestand eigentlich schon von meinem ersten Float an, diese Erfahrung mehr Leuten zugänglich zu machen.“ Im Frühsommer 2020 war ihm klar: jetzt oder nie. Er investierte in eine Floatingwanne, startete eine Crowdfunding-Kampagne und machte sich auf die Suche nach den perfekten Räumlichkeiten für sein Projekt. Im April dieses Jahres war es so weit: Er hielt seine erste Floatingsession ab.
„Floating hilft dabei, in relativ kurzer Zeit mühelos in unseren Ruhemodus zu wechseln, um wieder mehr Balance in unser Leben zu bringen.“ JULIAN ZENZMAIER
worden, den er auch an andere vermitteln möchte. Ob als Ausgleich für Alltag, Beruf und Sport oder zur aktiven Bekämpfung chronischer Leiden – Floating erweist sich für immer mehr Leute als ein unverzichtbarer Teil ihrer Lebensführung. Doch auch einmalige Sessions können bereits deutliche Wirkungen zeigen, besonders in Kombination mit einer hinzubuchbaren Heilmassage. Erlebnisse, wie sie beim Floaten geboten werden, können dem ein oder anderen die Augen öffnen, um sich und seinem Körper wieder etwas mehr Aufmerksamkeit und Zeit zu schenken.
FLOATINTIROL Dorfplatz 12 6065 Thaur Tel.: 0681/81 87 82 94 hallo@floatintirol.com
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EINE FRAGE DER LEBENSFÜHRUNG
Für Julian Zenzmaier ist Floating mehr als nur Wellness: „Wir alle brauchen einfach Zeit zur Entspannung, heute mehr denn je. Denn richtiges Abschalten sind wir leider nicht mehr gewohnt. Floating hilft uns dabei, in relativ kurzer Zeit mühelos in unseren Ruhemodus zu wechseln, um wieder mehr Balance in unser Leben zu bringen.“ Für ihn ist es ein fixer Bestandteil seines Lebens ge-
GESCHENKTIPP: Ruhe schenken mit einem Floating-Gutschein für Neueinsteiger oder Liebhaber
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eco.life
Innere Schönheit ist toll, aber ein bisschen Mascara tut auch keinem weh! Unsere Lieblings-BeautyHelferlein, Sanftes für die Haut und Feines fürs Haar.
SCHON SCHÖN
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eco.life
TIEFENWIRKSAM
Das Collagen System 3-Step Routine-Set von QMS Medicosmetics wurde speziell entwickelt, um die Haut zu regenerieren und kleine Fältchen zu mildern. Die Haut wirkt jünger, vitaler und fühlt sich geschmeidiger an. Gesehen um 229 Euro im Kosmetikinstitut Aurora in Innsbruck, in dem wir unserem Gesicht auch immer wieder gerne eine kleine Erfrischung gönnen. Unser Tipp: die Classic-Collagen-Behandlung, die erholungsbedürftige Haut revitalisiert und harmonisiert (90 Minuten, 125 Euro).
ALPINE KOSMETIK
Seit 2014 stellt die Seifenmanufaktur Neururer & Alpine Cosmetics aus Umhausen besonders feine Seifenprodukte her, die nebst Körper und Seele auch der Umwelt guttun. So mögen wir das – aktuell besonders die Lavendelvariante als antibakterielle Wunderwaffe, die gut zur Haut ist und deren Duft gleichzeitig für Entspannung sorgt (7,90 Euro pro Stück). Toll sind auch die in Schafwollfilz gewickelten Seifen, die beim Waschen gleichzeitig für ein sanftes Peeling sorgen. www.alpinecosmetics.tirol
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DUFTE
Das Eau de Parfum „Izia la Nuit“ von Sisley duftet blumig, holzig und facettenreich nach geheimnisvoller Rose. Ca. 110 Euro in der Parfümerie Weigand in Innsbruck.
AUFS AUG HÄNDE WASCHEN NICHT VERGESSEN BE […] MY FRIEND ist eine natürliche und vegane Hautpflege aus Österreich aus feinsten biologischen Kräutern und Ölen. Wir sind schon wegen der Optik Fans. Die Marke gibt’s ab sofort bei Petra Kaminsky in Hall. Da waschen wir uns doch gern die Hände. Handund Körperseife Wilde Malve ab 19 Euro.
Sind die Augen müde, wirkt das gesamte Gesicht schläfrig. Unsere Abhilfe: Die KollagenAugenmaske von QMS Medicosmetics. Die Marke zählt nicht umsonst als „World’s Best Spa Brand“. Packung mit 4 Stück um 40 Euro erhältlich im Kosmetikinstitut Aurora.
MORGENRITUAL
Beim Ölziehen, einem ganzheitlichen Schönheitsritual aus dem traditionellen Ayurveda, wird morgens noch vor dem Zähneputzen und vor dem Frühstück Öl wie ein Mundwasser im Mund gespült. Wir empfehlen dafür die Mundziehöle von Elixr. Die gibt’s in verschiedenen Varianten um 14,95 Euro im stylischen Shop der Cura im Osten von Innsbruck.
eco.life
E C O .T I P P
AUSPUTZER
Die Epigen Pollution Defense GelCream von QMS Medicosmetics spendet müder Männerhaut Feuchtigkeit und verteidigt die Haut gegen Umwelt-Schadstoffe. Quasi der Sergio Ramos unter den Pflegeprodukten. Perfekt für alle Hauttypen und praktischerweise als Tages- und Nachtcreme zu verwenden. Um 124 Euro gesehen in Murat Coskuns Kosmetikinstitut Aurora in Innsbruck.
EIN HOCH AUF DIE HAUT
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Die Haut versorgt, entgiftet und schützt unseren Körper. Doch damit sie ihre Funktionen erfüllen kann, muss unsere Hautflora im Gleichgewicht sein. Gesunde Haut zeichnet sich durch ein vielfältiges Ökosystem aus Mikroben aus, das eine Art Schutzschild bildet. Man spricht dann von einem ausgeglichenen Mikrobiom. Eine gesunde Hautflora besteht aus vielen verschiedenen Mikroorganismen. Man kann sich das Ganze wie eine Blumenwiese vorstellen: Je größer der Artenreichtum, desto besser. Verschiedene innere und äußere Einflüsse können dazu führen, dass unser Mikroben-Haushalt aus dem Gleichgewicht gerät. Schädliche Bakterien nehmen überhand und Hautirritationen wie Rötungen, Juckreiz und Ekzeme sind die Folge. So genannte Bakteriophagen können diese schädlichen Bakterien unterdrücken und das Gleichgewicht wiederherstellen. Sanubiom aus Fritzens erforscht seit 2010 die Wechselwirkungen von Bakterien und Bakteriophagen am menschlichen Körper. Dazu arbeitet das Unternehmen mit der Medizinischen Universität Innsbruck, dem MCI sowie anderen internationalen Forschungseinrichtungen zusammen und hat unter anderem eine einzigartige Hautpflege auf Basis von PhageTechnology und aktiven Probiotika entwickelt, um die Haut wieder in Balance zu bringen. Mit dabei sind ein probiotischer Hautschutz, um die Haut zu beruhigen und Rötungen zu reduzieren (unterstützt auch bei Akne, Neurodermitis und Rosacea), eine Hautkur zur Stärkung sowie eine klassische Pflege für normale und trockene Haut. Infos und Bestellmöglichkeit unter www.sanubiom.com
HAIR- LICH
Das duftende Haaröl „Chronologiste“ von Kérastase sorgt für ein glänzendes und geschmeidiges Finish. Einfach ein bis zwei Pumpstöße ins Haar geben und genießen. Um 39,90 Euro gesehen im Innsbrucker Haus der Schönheit von Maida Caluk.
HOCH DIE HÄNDE!
Unsere Hände sind aktuell ganz besonders strapaziert – vom vielen Händewaschen – und jetzt wird’s auch noch kalt draußen, sodass sie in dicken Handschuhen verschwinden. Das Silky Gloves Protecting Hand Serum von Alessandro bringt die Streichelweichheit zurück. Erhältlich um 16,95 Euro im Haus der Schönheit beim Innsbrucker DEZ.
STYLISCH
Die Skandinavier verstehen definitiv was von Design. Auch bei Seifen. Die umweltfreundlichen und veganen Seifen von Humdakin gibt’s ab sofort in der Parfümerie Weigand in Innsbruck. 35 Euro.
FEUCHTIGKEITSWUNDER
Die Hydrolyte Face Cream von Judith Williams schenkt dehydrierter und trockener Haut neue Energie. Uns gefällt auch der dezente Duft sehr. Um 29,90 Euro unter judithwilliams. com oder im Shop der Cura in der Dr.Franz-Werner-Straße in Innsbruck.
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DAS BESTE ZUM FESTE Düfte kann man nie genug haben, weil je nach Gelegenheit ein anderer Duft passt. Feines für die Liebsten.
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eco.life
Bauchgefühl und kluge Köpfe Christian Jäger ist einer, den man wohl getrost als bunten Hund bezeichnen kann. Vermutlich kommt es nicht von ungefähr, dass in seinem EasyMotionSkin DOME in Reith bei Seefeld neben dem dominierenden Boxring ein genau solcher steht. Geboxt wird hier zwar eher selten, Sport betrieben aber sehr wohl. INTERVIEW: MARINA BERNARDI
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enerell ist die Aufmachung des EasyMotionSkin DOME – nennen wir es – außergewöhnlich, in Einzelteilen ein wenig schrill und im Gesamten dennoch künstlerisch-edel. Und auch wenn die Kunst ihre Rolle spielen darf, so geht es eigentlich um etwas ganz anderes: Training und Gesundheit nämlich, und die kommen hier in ganz spezieller Verpackung daher. Lernt man Christian Jäger kennen, weiß man auch, dass es anders nicht sein könnte. Jäger ist ursprünglich Seefelder, 1988 nach Deutschland gegangen und hat dort erfolgreich verschiedenste Firmen aufgebaut. „Eines Tages wurde ich auf EasyMotionSkin aufmerksam, habe einen 20-Prozent-Anteil erworben und eine erste Vertriebsrepräsentanz in Österreich aufgebaut“, erzählt er. Diese wurde bald zu klein und der dazugehörige „Dome“ entstand – ein originelles Gebäude aus Holz und Stahl mit innovativ gestalteter Kuppel und reichlich Innenleben, gut erreichbar im Gewerbegebiet von Reith.
GUTER RIECHER
Das EasyMotionSkin-System basiert auf der EMS-Technologie, also elektrischer Muskelstimulation. Dass die Kürzel dieselben sind, dürfte nicht nur dem Zufall geschuldet sein. Jäger: „EMS ist keine neue Technologie, sondern schon lange bekannt und bewährt. Wir haben es jedoch geschafft, sie mit unserem System komfortabler und für jeden unkompliziert zugänglich zu machen.“ Beim klassischen EMS-Training schlüpft man in einem Studio in spezielle, befeuchtete Trainingswäsche und ist über Elektroden und Kabel mit einem Gerät verbunden, das elektrische Impulse an die Muskeln sendet
und sie zum Kontrahieren, also Zusammenziehen, reizt. Damit können einzelne Muskelpartien gezielt angesprochen und trainiert werden. In der Physiotherapie kommt EMS schon seit Langem als Begleitung zu Rehabilitationsmaßnahmen und zum Muskelaufbau zum Beispiel nach Operationen zum Einsatz. „Beim herkömmlichen EMS-Training ist der Bewegungsradius durch die Kabel beschränkt und man muss in ein spezielles Studio gehen. Auch wenn der Trainingsaufwand selbst nicht hoch ist, so braucht man trotzdem entsprechend Zeit dafür. Bei uns ist das anders“, so Jäger, den wir in seinem EasyMotionSkin DOME zum Interview getroffen haben.
ECO.NOVA: Sie haben einen sehr ungewöhnlichen Lebenslauf, haben verschiedene Firmen gegründet oder sich daran beteiligt und sind stark in der Gesundheits- und Fitnessbranche vertreten. Woher kommt diese Affinität? C H R I S T I A N JÄGER: Ich habe keine spezielle Affinität zur Gesundheits- und Fitnessbranche, aber einen guten Riecher für Zukunftsthemen. Ich bin grundsätzlich ein Bauchmensch und eigentlich sehr einfach gestrickt: Ich spüre, welche Felder künftig interessant sein könnten, habe jedoch keine Ahnung, wie man diese bespielt. Ich weiß aber, wen man dafür
braucht, und habe die Fähigkeit, Leute zu begeistern, den Weg mit mir zu gehen. Als ich während der Zeit des Mauerfalls in der DDR war, habe ich dort Cola, Fanta und Sprite importiert, weil ich gespürt habe, dass sich die Leute danach sehnen. Schon vor Jahren habe ich erkannt, dass die Themenbereiche Gesundheit und Fitness in Zukunft eine große Rolle spielen werden, und in Unternehmen aus dem Gesundheitswesen investiert – unter anderem in Quanta, das Dialysegeräte zur Heimanwendung herstellt und eine enorme Verbesserung der Lebensqualität der Patienten darstellt. Ein ähnlicher Gedanke steckt auch hinter EasyMotionSkin. Was ist das Neue an EasyMotionSkin? Die EMS-Technologie an sich ist ja bekannt. Uns geht es vor allem darum, die Anwendung nutzerfreundlicher und unkomplizierter zu gestalten. Unser System besteht lediglich aus dem Anzug und wir arbeiten mit Trockenelektroden. Das Befeuchten fällt damit ebenso weg wie die Kabel. Die Effektivität ist nahezu ident mit jener des klassischen EMS-Trainings, nur eben für zuhause. Das ist ein enormer Fortschritt. Der Alltag wird immer stressiger, die Leute haben immer weniger Zeit, sich um sich selbst zu kümmern, wollen aber immer besser aussehen, werden immer älter – haben also auch mehr
„Wir haben die EMS-Technologie nicht erfunden, aber wir haben sie derart adaptiert, dass sie für jeden Zuhause einsetzbar ist.“ CHRISTIAN JÄGER
© FLORIAN LECHNER
eco.life
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eco.life
Nach wie vor beweglich: Auch Schauspieler Mark Keller trainiert im EasyMotionSkin.
96 Zeit, um gut auszusehen – und wollen bis ins Alter fit sein. Mit unserem System kann man ohne viel Zeitaufwand und ohne lange Wege ins Fitnessstudio trainieren.
Für wen ist Ihr EMS-System gedacht? EMS ist eine wunderbare Sache, perfekt zum Beispiel für muskulär bedingte Rückenprobleme, einer unserer Mitarbeiter setzt es gegen seine Migräne ein. Ein Sportler mit unerklärbarem Bluthochdruck hat diesen durch unser EMS-Training in den Griff bekommen. Nach all diesen Geschichten hab ich mir gedacht: Unser System hat das Potenzial, die Welt zu verändern. Das gesamte System hat in einer kleinen Tasche von gerade einmal 20 x 50 Zentimetern Platz, gesteuert wird es über eine App. Man macht sich damit gesünder, schmerzfreier und eventuell sogar gutaussehender. Es geht um Muskelaufbau und einen Shapingeffekt, nicht ums Abnehmen. EMS ist keine Fettverbrennungsmaschine – gelänge uns das, bedeutete das vermutlich die Weltherrschaft. Letztlich geht es um die Steigerung des eigenen Wohlbefindens. In Ihrem EasyMotionSkin DOME finden sich neben dem Boxring viele Trainingsgeräte. Trainieren hier alle mit EMS? Teilweise, aber nicht immer. Man sollte mit EMS nur
zwei-, dreimal die Woche trainieren. Im Grunde ist unser System auch nicht ausschließlich für jene da, die ohnehin schon regelmäßig Sport betreiben. Wir möchten die Sportmuffel ansprechen und damit einen Beitrag zur allgemeinen Gesundheitsförderung und -steigerung leisten. Die meisten, die keinen Sport betreiben, wollen es schlichtweg nicht, sonst würden sie es ja tun. Man wird in der Regel nicht zum Nichtstun gezwungen. Mit Easy-
„Unser System hat das Potenzial, die Welt zu verändern.“ CHRISTIAN JÄGER
MotionSkin haben wir es quasi geschafft, dass man trainiert wird. Selbst wenn man sich gar nicht sonderlich anstrengt und den Anzug zum Beispiel nur beim Spazierengehen zusätzlich trägt, spürt man einen Effekt. Man spürt die Muskelanspannung und merkt, dass sich etwas tut. Wenn jemand bis dato überhaupt keinen Sport gemacht hat, kann es passieren, dass man selbst bei geringer Stimulationsdosis einen Muskelkater bekommt. Auf der anderen Seite ist es doch etwas Schönes, wenn man sich selbst wieder einmal spürt. Geboxt wird im EasyMotionSkin DOME in der Tat übrigens eher selten. Ich manage viele Boxer und MMA-Fighter und natürlich wird hier auch trainiert. Eher wird der Boxring aber für Selfies genutzt und wie ein seltenes Möbelstück angesehen.
Sehen Sie Ihr EMS-System eher als Gesundheits- oder Lifestyleprodukt? Es ist wohl beides. Es fördert die Gesundheit von Körper und Geist als auch das Wohlbefinden. Nur wenn ich mich in meinem Körper wohl fühle, kann ich das auch ausstrahlen. Schönheit ist nicht nur oberflächlich, sondern das Aussehen macht auch etwas mit einem. Ein knackiger Hintern mag fürs Überleben nicht wichtig sein, aber für das eigene Wohlgefühl, die gute Laune und weiterführend für
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CHANGE YOUR BODY IN ZWÖLF WOCHEN GESÜNDER, BELASTBARER UND LEISTUNGSFÄHIGER WERDEN – MEDIZINISCH-WISSENSCHAFTLICH BEGLEITET UND ABSOLUT ALLTAGSTAUGLICH. Unser individuelles 12-Wochen-Progamm ist Ihr Weg zu mehr Energie, erhöhter Leistungsfähigkeit und verbesserter Regeneration kombiniert mit erleichtertem Bodyshaping. Das personalisierte Programm lässt sich optimal in den Berufsalltag integrieren und bietet maßgeschneiderte präventiv-medizinische Anwendungen – Ihr Game Changer für ein langfristig achtsameres Leben.
Unsere Öffnungszeiten Montag – Freitag von 8 – 18 Uhr +43 (0) 512 346437 office@stoffwechselinnsbruck.at Amraser-See-Straße 56 Menardi Center II, 4. OG, 6020 Innsbruck
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Nun sind Astronauten eine relativ kleine Zielgruppe. Was ließe sich aus diesen Ergebnissen für uns auf der Erde Gebliebene ableiten? Sollte EMS tatsächlich gegen Muskelschwund wirken, würde das bedeuten, wir können Millionen von Menschen, die von der Krankheit betroffen sind, helfen. Und das relativ einfach. Das wäre gigantisch! Die Astronauten sind Ende Oktober von Houston ins All gestartet, das Experiment ist auf insgesamt sechs Monate angelegt und wir sind schon sehr gespannt auf das Ergebnis.
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Das EasyMotionSkin-System macht das Training mittels elektrischer Muskelstimulation noch effektiver – kabellos und auch für daheim.
die Psyche sehr wohl. EasyMotionSkin ist ein wahnsinnig vielseitiges Produkt – Gesundheit, Lifestyle und Wellness in einem, für Frauen und Männer, von jung bis alt. So etwas gibt es nicht oft. Und: Es ist eine Technologie, die vollständig im deutschsprachigen Raum erfunden wurde und von hier aus in die Welt geht. Normalerweise kommen solche Trends aus den USA oder England, wir sind in Mitteleuropa zu Hause.
Neue Technologien ziehen in der Regel junge Leute an. Trainieren auch ältere Leute mit Ihrem System? Ja! EMS ermöglicht es älteren Leuten, lange fit zu bleiben. Wir haben für sie eine eigene Hose im Sortiment, sodass sie nicht in den gesamten Anzug schlüpfen müssen. Mit der Hose wird vor allem die Problemstelle älterer Menschen gestärkt: der Oberschenkel. Somit kann man Oberschenkelhalsbrüchen vorbeugen und entgegenwirken. Wir werden immer älter, aber wir werden nicht immer gesund älter. Vorbeugung ist generell ein wichtiger Aspekt und wenn es so einfach geht wie mit unserem System, ist das doch toll. Corona hat uns einmal mehr gezeigt, wie wichtig das Thema Gesundheit ist. Eine gute Körperkonstituti-
on und eine trainierte Muskulatur tragen zu einem guten Immunsystem bei, das uns vor Krankheiten schützt. Die EMS-Technologie kann ihren Beitrag dazu leisten. Wie kamen Sie generell zu EasyMotionSkin? Gegründet wurde EasyMotionSkin von Prof. Dr. Dirk Fritzsche, einem Kardiologen und Betreiber zweier Kliniken. Er hat das erste kabellos funktionierende EMS-Trainingsgerät auf medizinischer und wissenschaftlicher Basis entwickelt. Die kaufmännische Seite war jedoch nicht so Seines, also habe ich ihm die Firma komplett abgekauft und ihn quasi von seinem Besitz befreit. Es war mir aber wichtig, ihn weiterhin an Bord zu haben, und das ist er auch. Wir sind beide glücklich mit der derzeitigen Situation. EasyMotionSkin ist Teil eines Raumfahrtprojektes in Zusammenarbeit mit ESA und in diesem Zusammenhang Partner der Charité Berlin. Das größte Problem von Astronauten ist der Muskelschwund. Sie sind ja doch über mehrere Monate im All. Unser System wird derzeit in der Schwerelosigkeit getestet und sollte es auch dort funktionieren, kommen wir dem Mars ein gutes Stück näher. Das sage nicht ich, sondern die NASA.
Wohin geht die Zukunft mit EasyMotionSkin? Wir stehen derzeit vor einem weiteren großen Meilenstein und haben eine Studie zur Inkontinenz abgeschlossen. Inkontinenz ist tatsächlich ein großes Problem und mit viel Scham verbunden, weshalb viele nicht darüber reden – auch nicht mit ihrem Arzt. Inkontinenz hat in erster Linie mit der Beckenbodenmuskulatur zu tun. Die ist allerdings nicht ganz einfach zu trainieren. Ansonsten schaut es mit Therapiemöglichkeiten eher mau aus. Wir haben also versucht, die Elektroden derart zu platzieren, dass der Beckenboden stimuliert wird, und das ist uns offenbar gelungen. Wir sind kurz vor dem Durchbruch, das Gerät auf den Markt zu bringen – eines, das leistbar und effektiv ist. Alle Testpersonen waren begeistert und wollten das System bereits erwerben. Wenn es funktioniert, wäre das ein Segen für viele, und wir stoßen in ein völlig neues Segment vor. Es geht uns bei allem darum, den Menschen zu mehr Wohlbefinden zu verhelfen. Ich gebe zu: Ich bin weit weg davon, ein Samariter zu sein, und natürlich möchte ich auch Geld damit verdienen, aber wenn man die Chance hat, dabei gleichzeitig etwas Großes zu bewegen, ist das doch toll. Es sind schon viele mit den unterschiedlichsten Produkten reich geworden, die aber keinen tatsächlichen Nutzen hatten. Wenn man beides miteinander verbinden kann, ist das der Optimalfall. Wir haben für die Zukunft jedenfalls noch einiges in der Pipeline, mit dem sich derzeit unser Innovation-Board beschäftigt. Dieses vereint viele hochkarätige Köpfe und Koryphäen aus den unterschiedlichsten Fachbereichen – Schnelldenker, Menschen mit Visionen, Macher und Umsetzer. Sie erarbeiten konkrete Konzepte für unterschiedliche Zukunftsthemen, vieles wird auch noch kommen, von dem wir heute noch gar nicht wissen, dass es eines Tages möglich sein wird. Wir bleiben auf jeden Fall neugierig.
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Jenewein Gesellschaft m.b.H Fliesen- und Natursteinverlegung Gewerbepark 15, 6460 Imst, +43 (0)54 12/66 8 13 Trientlgasse 41, 6020 Innsbruck, +43 (0)512/89 02 91 www.jenewein-fliesen.com
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LIFESTYLE IN KLEINEN DOSEN
© FRANZ OSS
KURZ & BÜNDIG
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LUST AN DER FIKTION
E D L E W E LT Das Leben ist zu kurz für einen langweiligen Alltag. Deshalb sollte man ihm ab und an ein Krönchen aufsetzen. Mit der neuen „edelwelt“ ist in Kitzbühel ein kleines Paradies an edlen Entführungen entstanden. Im feinen Ambiente finden sich hochwertige Mode für sie und ihn, ausgesuchte Papeterie und süße Geschenke. Schwer zu widerstehen, leicht zu verschenken. Wer sich selbst (und das sollte man immer mal wieder tun!) oder anderen eine besondere Freude machen möchte, ist hier genau richtig. www.edelwelt.at
„Ein Spielplatz der Sinne“, so bezeichnet das Künstlerkollektiv EXPERIMENTAL SETUP – zu Deutsch „Versuchsanordnung“ – seine durch Multimedialität kaum zu übertreffenden Ausstellungsaufbauten. In poetisch-sinnlicher Manier spannen sich die raumgreifenden Installationen über die gesamte Ausstellung und machen die Besucher zu Protagonisten der neuesten Erzählung. Sie werden auf diese Weise zu Akteuren, der Ausstellungsraum zur Bühne; nicht zuletzt durch einen in Neonlicht getauchten Vorhang, eine Art theatrum sacrum, das die Ausstellungsfläche in einen visuell-sensitiven Erfahrungsraum umwandelt. Zu sehen ist das Spektakel noch bis 30. Dezember 2021 in der Galerie Im Vektor in Hall. www.im-vektor.com
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erfolgs.geschichten
Bernhard Gründler, Firmenkunden Unterland Hypo Tirol, mit Erwin Otterbein und Jannik Kreuer
BETONung auf Qualität SCHRÄGER VOGEL „TubAffinity, alias Tobias Ennemoser, träumte schon immer davon, Rockstar zu werden. Aus jugendlicher Leichtigkeit griff er dafür jedoch zum falschen Instrument: der Tuba. Also studierte er Klassik und Jazz unter anderem am Mozarteum Salzburg und machte sich das Instrument zu eigen. Jetzt ist er nicht nur Tubaspieler, sondern auch Komiker. Ein irgendwie absurder. TubAffinity ist ein echt schräger Vogel und es kommt nicht von ungefähr, dass auch eines der Stücke auf seinem ersten Album so heißt. Mit „Subschkribe!“ hat das Tiroler Universalunterhalter-Genie-und-Wahnsinn Mitte November sein Debüt auf den Markt geschmissen. Wem’s nicht gefällt, den animiert das Album wenigstens zum Headbangen (aka Kopfschütteln). www.tubaffinity.at
SCHÖNER WOHNEN Im Kufsteiner Stadtteil Zell errichtet Tiroler Immobilien eine neue Wohnanlage mit insgesamt 18 Einheiten in bester Lage. Im Zuge des Bauvorhabens hat Tiroler Immobilien mit der Stadt Kufstein für einen Teil des Projekts auch geförderten Wohnraum entwickelt. Die Zwei-, Drei- und Vier-Zimmer-Wohnungen sollen 2023 bezugsfertig sein. Der Verkaufsstart ist bereits erfolgt und wird für Interessenten provisionsfrei direkt von Tiroler Immobilien abgewickelt. www.tiroler-immobilien.at
1920 als Pferdefuhrwerksunternehmen gegründet, brilliert die Paul Stöckl GmbH mehr als hundert Jahre später als Betonund Transportspezialist in der Region. Der Fokus auf Qualität und der stetige Blick nach vorne können wohl als die wesentlichen Erfolgsgeheimnisse der Paul Stöckl GmbH in Erpfendorf gesehen werden. Seit über hundert Jahren führt das Unternehmen Transporte durch, anfangs als Pferdefuhrwerksunternehmen, heute als Beton- und Transportspezialist. „Seither haben wir nie den Zahn der Zeit verschlafen, uns Neuerungen angepasst und stetig unser Leistungsangebot erweitert“, sagt Erwin Otterbein, geschäftsführender Gesellschafter. Auch Maschinenpark und Fahrzeuge wurden und werden kontinuierlich erweitert und erneuert. „Zuletzt haben wir im Jahr 2017 unseren Standort um eine neue und technisch hochwertige Kiesaufbereitungsanlage für das Brechen und die Klassifizierung von Gesteinsmaterial modernisiert“, ergänzt Jan Niklas Kreuer, verantwortlich für Labor, Deponie und Fuhrpark. Kürzlich wurde auch ein neues Bürogebäude eröffnet, auf 400 Quadratmetern wurden zehn Arbeitsplätze samt großzügigen Schulungs- und Besprechungsräumen geschaffen. Dementsprechend hat sich das Angebot des Transportbetriebs stetig erweitert. Neben der Herstellung und Lieferung von Transportbeton sowie Betonblöcken ist die Paul Stöckl GmbH auch in der Erdbewegung und im Wegebau tätig und betreibt eine Bodenaushubdeponie ebenso wie eine Recyclinganlage für Baurestmassen sowie in der kalten Jahreszeit Winterdienste und Schneeräumung. Unzählige Baumeister aus den Regionen Kitzbühel, Wörgl, Kufstein, Pinzgau, Saalfelden und Oberbayern schwören auf das verlässliche und qualitativ hochwertige Angebot der Paul Stöckl GmbH. „Als unsere Hausbank hat uns die Hypo Tirol Bank über all die Jahre begleitet und war vor allem auch in den harten Anfangszeiten ein starker und verlässlicher Partner an unserer Seite. Die gute und faire Zusammenarbeit und kompetente Abwicklung in allen Finanzangelegenheiten hat uns in unserem Wachstum stets Unterstützung geleistet“, betonen Geschäftsführer Erwin Otterbein und Jan Niklas Kreuer. PR
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© TOM BAUSE
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Q U O VA D I S , H O F G A R T E N Das ehemalige legendäre Hofgarten-Café wurde 1924 nach Plänen von Clemens Holzmeister errichtet und 1939 in seinem äußeren Erscheinungsbild grundlegend verändert. Im Laufe seiner Nutzung folgten weitere Umbauten. Beim Brand 2019 wurde die Bausubstanz schließlich derart in Mitleidenschaft gezogen, sodass diese nicht mehr saniert werden konnte und das Gebäude abgebrochen werden musste. Auf dem Bauplatz im denkmalgeschützten Hofgarten soll jetzt ein Neubau errichtet werden, der alle Anforderungen an eine zeitgemäße Gastronomie erfüllt und sich in die umgebende historische Bausubstanz sowie die historische Gartenarchitektur einfügt. Ein gesamtheitliches Entwicklungskonzept sieht vor, der Innsbrucker Kunst- und Kulturszene Raum im Hofgarten zu bieten, wie es von der Burghauptmannschaft Österreich beispielsweise im Musikpavillon geplant ist. Die Gestaltung des geplanten Neubaus wird im Rahmen eines Architekturwettbewerbes festgelegt, das Siegerprojekt soll Ende Sommer 2022 feststehen. Wir sind gespannt.
DIE GROSSE ERLEUCHTUNG Die alten Gemäuer haben in den fast 1.000 Jahren ihrer Geschichte viel erlebt. Die Festung Kufstein stand häufig im Brennpunkt der Geschichte und war ein heiß umkämpftes Objekt zwischen Bayern und Tirol. Erbfolgekriege, Bauernaufstände, die österreichisch-ungarische Doppelmonarchie, Weltkriege und zuletzt kam endlich eine längere friedliche Phase bis zum modernen Tourismus. Nun können Besucher am Erfahrungsschatz des Wahrzeichens am Inn teilhaben. Denn die Burg bricht ihr Schweigen. Und es ist nicht nur eine Stimme, es wird ein überraschendes multimediales Erlebnis. Das Lichtfestival „Stimme der Burg“ bietet den Besuchenden eine ungewöhnliche, multisensuale Erfahrung. „Die Burg nimmt Interessierte bei der Hand, leitet sie auf einen Rundgang zu besonders wichtigen und emotionalen Orten und lässt sie teilhaben an den Lehren aus der Geschichte“, beschreibt der Kufsteiner Konzeptentwickler Klaus Reitberger den rund 50-minütigen audiovisuellen Streifzug, der von 27. Dezember 2021 bis 30. Jänner 2022 auf der Festung erlebbar ist.
© GÜNTER RICHARD WETT
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POTENZIALANALYSE 3-D-Druck und Robotik, digitale Techniken und Programmierung, Virtual Reality, Materialentwicklungen auf Basis von Algen, Bakterien und Pilzen, aber auch theoretische, philosophische und historische Untersuchungen oder urbane Interventionen – das Themenspektrum, mit dem sich Studierende der Architektur heute auseinandersetzen ist enorm vielfältig. Anhand ausgewählter PhD-Arbeiten, die in den vergangenen fünf Jahren an der Architekturfakultät der Universität Innsbruck entstanden sind, rückt die Ausstellung „Potenziale 3“ im Innsbrucker aut im AdambräuGebäude relevante Zukunftsfragen und Themenfelder ins Zentrum, mit denen sich die Fakultät gegenwärtig beschäftigt. Gruppiert in sieben thematisch zusammengestellten Labs präsentieren insgesamt 47 Doktoratsstudierende und Absolventen ihre Arbeiten. Noch bis 12. Feber 2022 zu sehen. www.aut.cc
Tirol impft. Auch weiterhin. Aller guten Dinge sind drei. Ihre zweite Corona-Impfung liegt bereits sechs Monate zurück? Dann können Sie sich ab sofort ein drittes Mal impfen lassen.* Damit sind Sie weiterhin bestmöglich gegen das Coronavirus geschützt. Sollten Sie noch nicht geimpft sein, können Sie auch Ihre Erst- und Zweitimpfung erhalten. Es stehen ab sofort viele zusätzliche Impfmöglichkeiten und Impftermine auf www.tirolimpft.at zur Verfügung. Sie können sich aber auch ohne Termin impfen lassen.
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* Hinweis: Wenn Sie zweimal mit AstraZeneca geimpft sind, können Sie in gewissen Fällen frühestens bereits nach vier Monaten Ihre dritte Impfung erhalten. Die dritte Impfung erfolgt in diesem Fall mit dem Impfstoff von BioNTech/Pfizer oder Moderna.
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Bitte halten, Abstand n ske trage FFP2-Ma de und Hän ren. desinfizie
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LEBENSGEFÜHL Wenn bei Ihnen Bücher ab und an für entzücktes Herzklopfen sorgen, dann hat dieses hier definitiv auch das Potenzial dazu. „Der moderne Gentleman’s Guide“ ist eine Liebeserklärung an das gute Leben und dermaßen lässig gestaltet, dass wir ganz verliebt sind. Benimmfibeln kommen ja manchmal etwas bieder und mit erhobenem Zeigefinger daher, Norbert Körzdörfer hat es geschafft, daraus ein LifestyleProjekt zu machen, das für uns jetzt schon Kultstatus hat. Eingeteilt in verschiedene Kategorien – von Outfit und Pflege über Essen und Trinken bis hin zu Hobby und Reisen –, erfährt der Mann von Welt darin alles, was er für ein gelingendes Leben wissen muss. Unter anderem, dass ein Pyjama Brusttaschen haben muss, um was herzumachen. So und nicht anders geht gutes Benehmen in Buchform! Der moderne Gentleman’s Guide, Callwey Verlag, 256 Seiten, EUR 41,10
K I N D E R S P I E L M I T G O L D - S TA N D A R D
ECHT BIERIG In Österreich gibt es mehr als 300 Brauereien. Falstaff zeichnete kürzlich die beliebtesten Kleinbrauereien in jedem Bundesland aus. Rund 35.000 Stimmen wurden insgesamt abgegeben und sorgten unter anderem in Zell am Ziller für Begeisterung. Mit 23,48 Prozent der für Tirol abgegebenen Stimmen setzte sich nämlich Zillertal Bier auf Platz eins durch. „Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung zur beliebtesten Kleinbrauerei Tirols, die zeigt, dass unser konsequentes Streben nach Qualität, Trinkgenuss, Regionalität und Ressourcenschonung auch von den Leserinnen und Lesern honoriert wird“, sagt Martin Lechner, Geschäftsführer von Zillertal Bier. Alle Sorten von Zillertal Bier überzeugen durch ihre Sortentypizität bei unverwechselbarem Charakter. Essentiell dabei sind beste natürliche Zutaten, die die Brauerei allesamt aus Österreich, teilweise sogar aus Tirol bezieht.
© JEAN-STÉPHANE MUS | INNFOCUS PHOTOGRAPHY
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Um den energiepolitischen Zielen als zukunftsorientierte Gemeinde gerecht zu werden, strebte St. Johann beim Neubau seines Kinderzentrums KiM den Klimaaktiv-Gold-Standard an. Somit lag der Fokus auf einem hohen Baustandard und einer nachhaltigen, effizienten Energieversorgung. Für die Generalplanung zeichnet die Architektengruppe P3 – Ziviltechniker GmbH und für die Bauphysik das Ingenieurbüro Rothbacher GmbH verantwortlich. Dämmstoff-Profi Steinbacher lieferte für die Gefälledämmung auf Terrassen und Dach circa 2.600 Quadrameter so genanntes steinopor® EPS-W 25 plus, die von der Hermann Dagn GmbH im Warmdachaufbau mustergültig verarbeitet wurden. Diese grauen Dämmplatten mit Infrarotreflektoren gewährleisten eine um 25 Prozent bessere Dämmwirkung als weiße Styroporplatten.
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MITARBEITER-WOW Der Stanglwirt in Going hat eine neue Mitarbeiterresidenz gebaut. Und was sollen wir sagen: Die trägt den Namen völlig zu Recht. Mit dem Komfort und der Ausstattung einer gehobenen 4*-Superior-Hotelkategorie bietet das neue Mitarbeiter-Daheim insgesamt 154 Einheiten mit je 29 Quadratmetern – hochwertig ausgestattet mit eigener Küche, begehbarem Kleiderschrank, Holzdecke, modernem Bad mit Regendusche, großzügigem Boxspring-Bett, Flatscreen-TV und WLAN, Balkon oder Garten. Ausblick auf die Berge inklusive. Außerdem kann das topausgestattete Fitnessstudio genutzt werden. Der mit viel Glasflächen hell gestaltete Seminarraum dient der „Stanglwirt-Talenteschmiede“ und Weiterbildungskursen, wird jedoch auch für Yoga, Meditation und Feierlichkeiten verwendet. Eine Tiefgarage für Autos und Fahrräder inklusive E-Ladestationen, mit einer App steuerbare Waschküchen, der Sportplatz direkt nebenan und zahlreiche Freizeitmöglichkeiten sorgen für eine stylische Work-Life-Balance. So geht Mitarbeiter-Wertschätzung.
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SCHÖNER WOHNEN Das Innsbrucker Stadtarchiv ist super. Und das sagen wir aus tiefster Überzeugung. Viele Einheimische haben das Stadtarchiv/ Stadtmuseum dabei gar nicht so sehr als Besuchsoption am Schirm, dabei finden dort laufend echt tolle Ausstellungen statt. Bis 25. Feber 2022 ist dort nebst anderem „Legendär: Die Bocksiedlung“ zu sehen. Die Bocksiedlung entstand Mitte der 1930er-Jahre und prägte den Stadtteil Reichenau aktiv mit. Auch wenn heute keine Spuren mehr von der Siedlung zu sehen sind, erinnern sich noch viele Menschen an die „Bockala“ und ihre Erzählungen über das Leben am Rande der Stadt, über Ausgrenzung und Freiheit, Zusammenhalt und Abenteuer.
S TA T E O F T H E A R T Die innovative Hotelkette Blackhome expandiert fleißig und hat sich nun auch selbst ein neues Zuhause gegönnt. Das vom renommierten Vorarlberger Architekturbüro „Marte.Marte“ geplante Objekt im Süden der Landeshauptstadt beherbergt nicht nur das Headquarter des Innsbrucker Unternehmens, sondern auch die angeschlossene Niederlassung „Blackhome Innsbruck City South“. Das gesamte Investitionsvolumen rund um die Innsbrucker Zentrale belief sich auf etwa sieben Millionen Euro. „Innsbruck City South“ ist die mittlerweile fünfte örtliche Dependance von Blackhome. Ganz im Stil der bisherigen Niederlassungen findet der Gast auch hier einen modernen Mix aus minimalistischer Architektur und gemütlichem Interieur. Insgesamt werden 39 Apartments in fünf Kategorien angeboten – primär für den Longstay-Gast. Im Jahr 2025 soll in jedem Bundesland mindestens ein Blackhome stehen. www.blackhome.at
WOHNEN AUF ZEIT Man kann sich durchaus schlimmere Hobbys vorstellen. Jan Hamer reist gerne und er mag anspruchsvolle Architektur. Wo er war und wo es schön war, wollten natürlich auch Freunde, Bekannte, Freunde von Bekannten und Bekannte von Freunden wissen. Also entschloss er sich der Einfachheit halber, seine gesammelten Werke ins Internet zu stellen. Und weil der Herr Architekt kein Mann der halben Dinge ist, professionalisierte er die Seite, die seither den unprätentiösen Namen urlaubsarchitektur.de trägt. Seit heurigen Mai gibt’s außerdem ein neues Onlinemagazin, dessen regelmäßige Beiträge sich mit Themen rund um Architektur und Reise auseinandersetzen – bisweilen auch sehr kontrovers. Dazu erscheint Anfang November die Neuveröffentlichung des Buches „Raum und Zeit“, in dem das Team der Urlaubsarchitektur 27 neue Urlaubsdomizile in Europa vorstellt. Urlaub von seinen schönsten Seiten …
UNIQA TIROL
IMMER IN DER HAUPTROLLE: UMWELT UND NATUR Faszinierend und mitreißend, nachdenklich, sachlich oder einfach nur schön waren die Beiträge beim 20. Innsbruck Nature Film Festival. Zum 20-jährigen Jubiläum wurde der „Protect our Planet Award“ neu eingeführt – gestiftet von UNIQA.
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s war ein Highlight in der immer noch währenden Pandemie, als sich beim 20. Innsbruck Nature Film Festival begeisterte Besucherinnen und Besucher endlich wieder live begegnen konnten. 52 Wettbewerbsfilme gingen im Innsbrucker Metropol Kino an den Start, kurz oder lang, als Dokumentation oder als Story.
YOUTH UNSTOPPABLE GEWINNT DEN „PROTECT OUR PLANET AWARD“.
Zum 20-jährigen Festivaljubiläum wurde der von der UNIQA gestiftete und mit 2.000 Euro dotierte „Protect our Planet Award“ neu eingeführt. Als Sieger von der Jury auserkoren wurde der Eröffnungsfilm der Festspiele „Youth Unstoppable – Der Aufstieg der Globalen Jugendklimabewegung“. SLATER JEWELL-KEMKER ist heute 30 Jahre alt. Mit 15 wurde die Kanadierin gegen den Klimawandel aktiv. Von Anfang an mit dabei: ihre Kamera. Und so wurde Jewell-Kemker während der nächsten zwölf Jahre hinter den Kulissen Zeugin einer weltweit wachsenden Jugendbewegung. „Unaufhaltsame Jugend“ erzählt von UN-Klimakonferenzen, dem Pariser Klimaabkommen und Greta Thunberg. Authentisch, herausfordernd, hoffnungsvoll, oft auch enttäuFOTOS: © TOM HOFER, STADLER, YOUTHUNSTOPPABLE
107 schend. Was als individuelle Reise begann, wird mit „Youth Unstoppable“ zu einem Dokument der globalen Jugendbewegung für die Zukunft unseres Planeten. „Dieser Film zeichnet sich durch das enorme Engagement der Filmemacherin aus, das sie in den zwölf Jahren, um die es in der Dokumentation geht, aufgebracht hat. Wir sehen in der Doku, wie sich die globale Jugend-Klimabewegung in den letzten Jahren entwickelt und welche Auswirkungen dies auf den Lebensweg der Regisseurin selbst hat“, lautet die Jurybegründung. Die kanadische
Regisseurin und Preisträgerin zeigte sich begeistert und glücklich: „In diesem Moment fühle ich mich als Filmemacherin und Erzählerin derart bestätigt, dass sich all die Jahre, die ich hineingesteckt habe, gelohnt haben. Da wir uns derzeit im Klima-Notstand befinden, finde ich, dass wir uns mehr denn je als Menschen zusammentun müssen. Zu wissen, dass der Film auf euch einen derartigen Eindruck gemacht hat, ist eine große Ehre. Ich denke, es braucht uns alle, um den Planeten zu retten, um unsere Gemeinschaften zu retten.“ PR
UNIQA Tirol Boss Michael Zentner sprach bei den INFF-Awards über das Engagement von UNIQA.
TIROLER EDLES
Schenkt man sich Rosen in Tirol …
WEIHNACHTEN IST ANGESAGT
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Im TIROLER EDLES ist alles angerichtet zur Einstimmung auf den Advent und für eine schöne Bescherung.
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enn in der Seilergasse 13 in der Innsbrucker Altstadt Glaskugeln zu schweben beginnen, Weihrauch mit einem Hauch Tiroler Wald in der Luft liegt, wenn es nach Bienenwachskerzen duftet und die Oh-du-Edlen-Schokoladen bereit liegen, dann ist Dezember nicht mehr weit.
teln, designt von der Innsbrucker Agentur Weiberwirtschaft, ergeben knallig-modern den Namen TIROL. Die Sorten Stanzer Zwetschke, Ötztaler Preiselbeeren, Almrosenhonig, Bergmarille und Zirbe/Nougat stehen auch geschmacklich für fünf charakteristische Tiroler*innen. Ein besonderes Geschenk: Tirol in Wort und Schokolade.
Man nehme 24 Tage lang je eine kleine Tiroler-Edle-Schokolade zu sich – die ideale Dosis, um entweder „Auf Engelsflügeln“ zu schweben oder sich „Himmelhochjauchzend“ zu fühlen. So heißen die beiden Adventkalender, die reichlich befüllt sind mit Schokoladetäfelchen in sechs Sorten. Auf diese Weise kommt man bestens eingestimmt durch vorweihnachtliche Turbulenzen.
Nicht nur schokoladenseitig ist man im TIROLER EDLES bestens bedient, wenn es ums Schenken geht. Es finden sich dort alle Produkte von Tiroler Reine, erlesene Edelbrände, heimische Marmeladen, Honige und Zelten, von Hand gewebte Textilien und von Mund geblasene Kostbarkeiten, einzigartige Holzschalen, naturreines Räucherwerk und noch so vieles mehr aus Meister*innenhand, Kleinmanufakturen und Traditionsbetrieben. PR
ES HAT SICH HALT ERÖFFNET
T+I+R+O+L
Das jüngste Kind der Tiroler-Edle-Familie: eine TIROL EDITION. Fünf Schokoschach-
FÜR ALLE SINNE
Edel, wer schenkt!
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TIROLER EDLES Seilergasse 13, 6020 Innsbruck Tel.: 0512/582393 shop@tiroleredles.at
Öffnungszeiten: Mo. bis Fr. von 10 bis 18 Uhr Sa. von 10 bis 15 Uhr An den Samstagen im Dezember von 10 bis 18 Uhr
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Das perfekte Geschenk
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TIROL PRODUKTE
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JUNG UND GUT Wir mögen Südtirol – aus ganz vielen Gründen. Einer davon ist die Kulinarik. Vom tiefsten Tal bis hinauf auf den höchsten Berg tut sich hier ungemein viel und wir werden immer wieder aufs Neue überrascht.
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© DANIEL TÖCHTERLE
eimatverbunden und doch auf der Suche nach Inspiration aus anderen Ländern: Viele junge Südtiroler übernehmen in zweiter Generation elterliche Betriebe oder machen sich mit eigenen Ideen selbstständig. Doch bevor sie diesen Weg einschlagen, kehren viele von ihnen Südtirol für einige Zeit den Rücken und gehen ins Ausland, um zu studieren oder erste berufliche Erfahrung zu sammeln. Die „Young Faces“ kehren dann mit neuen Erfahrungen, Know-how und kreativen Ideen zurück in die Heimat und lassen diese in ihre Betriebe einfließen. So entstehen innovative Ideen und kreative Konzepte, die die heimischen Wurzeln mit dem Besten aus anderen Welten verbinden. Vier davon haben wir herausgepickt.
GAUMENSPIELE
Jungkoch Philipp Fallmerayer hat bei Sterneköchen auf der ganzen Welt gelernt und begeistert mit kreativen Kreationen, die den Geschmack des Meeres und des Berges gekonnt mit heimischen Zutaten verbinden. Gemeinsam mit Ivo Messner kocht er im Restaurant Brix0.1 in – man könnts ein bisserl erahnen – Brixen (und hier mitten im Park) und überzeugt mit einer regelmäßig wechselnden Speisekarte samt einzigartigen Gerichten, inspiriert aus allerlei fernen Ländern. Die Lebensmittel dürfen dabei pur und unverfälscht bleiben, ganz ohne Schnickschnack und Firlefanz. Schön! www.brix01.com
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FEINE WEINE
© LUCIA FIORE
Im Einklang mit der Natur und mit Augenmerk auf schonenden Umgang mit den Ressourcen und die Einhaltung höchster Qualität erzeugt Familie Pfitscher in Montan seit 150 Jahren charakterstarke Weine. Was 1861 begonnen hat, führen Daniel und Hannes Pfitscher mit Unterstützung aus drei Generationen mit Leidenschaft fort. Die fruchtbaren Böden der ersten KlimaHaus-Kellerei Italiens, umweltfreundliche Anbaumethoden und schonende Weiterverarbeitung sorgen für besonders hohe Traubenqualität und ergeben einzigartige Weine, die so geradlinig sind wie die Architektur des Weinguts. www.pfitscher.it
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SCHOKO-SCHOCK
Begonnen hat alles in Algund bei Meran, präziser in Mitterplars Nr. 58 (das ist vor allem in Hinblick auf die Namensgebung wichtig, sollten Sie sich wundern, warum es gar so genau sein muss). Hier wuchs René Romen auf und hierhin hat es ihn nach einigen Jahren in den größten Metropolen der Welt wieder zurückgezogen. Der Bean-to-Bar-Chocolatier produziert seine süßen Köstlichkeiten mit Herzblut und Seele. Großes Augenmerk liegt bei 58Chocolate auf der Herkunft der Rohstoffe, denn so gut als möglich werden die Zutaten wie Wacholder, Kaffee oder Haselnuss von regionalen Anbietern zugekauft. Rohstoffe wie Kakao und Zucker werden von kleinen Bauern aus dem Ausland bezogen, wobei stark auf Nachhaltigkeit, biologischen Anbau und Ethik geachtet wird. www.58chocolate.com MIX IT UP
Innovative Ideen, unverwechselbarer Geschmack und regionale Zutaten – das steckt in den Mixgetränken von Limestone Drinks von Daniel Grassl. Mit dabei sind verschiedene Tonics, Bitter und Ginger Beer. Unter dem Motto „Less waste, more taste“ bringt Limestone den Geschmack der Südtiroler Berge frei von Zusatzstoffen und künstlichen Aromen in die Gläser. Die Wertschöpfungskette liegt dabei ganz klar in Südtirol, denn entwickelt, produziert, abgefüllt und verpackt wird ausschließlich in der Region. Wir mögen auch das unaufgeregte Etikett. www.limestone-drinks.com
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PASTA LA VISTA 112 Mohn ist die heimische Antwort auf internationale Superfoods und wunderbar wandelbar einsetzbar. Das findet auch der österreichische Mohnhersteller „My Poppies“: Mohn kann mehr als Strudel.
© KITCHEN STORY OG
KONZENTRATION!
Aufgepasst und mitgemacht: Zur Stärkung der Abwehrkräfte empfehlen wir einen regelmäßigen Schluck Gimber. In der Flasche steckt die Essenz aus bestem BioIngwer, Zitrone, Kräutern und Gewürzen – das ist nicht nur gesund, das schmeckt auch richtig gut. Wer sich pur nicht ganz drübertraut, gibt Wasser dazu oder macht ihn zum Partner in Mixgetränken. Erhältlich im APFIs in Wattens um 26,95 Euro.
Und weil der Mensch ein Mensch ist, drum braucht er was zu essen. Recht hat er, der Bertolt Brecht. Trinken muss er übrigens auch, der Mensch.
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ÖLVORKOMMEN
Olivenöl kann man eigentlich nie genug daheim haben. Hochwertig sollt’s halt sein, wie das extra native intensivfruchtige Öl von Muraglia, dessen Aroma an den Duft Apuliens erinnert. Das gefällt uns schon ob seiner Keramikflasche. 0,5 Liter um 35 Euro im Onlineshop unter www.suwine.at oder Sie besuchen Suwi Zlatics stylischen Gourmet Play Store in Landeck, wo man auch gleich das ein oder andere Gläschen Wein verkosten kann.
WILLKOMMEN ZURÜCK
In Tirol hat man bis Ende der 1960er-Jahre das Bürgerbräu-Innsbruck-Bier getrunken. Die Gründung der Brauerei geht bereits in das Jahr 1825 zurück, vor Jahrzehnten verschwand sie aus dem Innsbrucker Stadtbild. Nun wird die Marke wiederbelebt und in der Brauerei Falkenstein in Lienz gebraut. Das Tiroler Helle ist mild im Geschmack und angenehm frisch. Erhältlich als 0,5-Liter-Mehrwegflasche im Handel und in der Gastro vom Fass.
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PRÖSTERCHEN! Nicht umsonst wird die Zirbe als Königin der Alpen bezeichnet. Zirbenholz sorgt für natürliche Entspannung, das Aroma indes ist nicht nur angenehm im Näschen, sondern auch am Gaumen. Ein traditioneller Zirbeler gehört in Tirol einfach dazu. Sarah Siebenhofer hat ein staubiges Rezept von ihrem Opa hervorgekramt, es zu einem herrlichen Likör weiterentwickelt und in ein modernes Gewand gesteckt. Herausgekommen ist der leicht herbe, holzige und angehaucht süßliche SNAPS. Uns hat schon das Design und die Homepage abgeholt. Den Inhalt genießen wir gern pur oder als Cocktail. Zirbenlikör ab 21,90 Euro zu ordern unter snaps.tirol.
ZIRBENMULE Z U TA T E N :
4 cl SNAPS Zirbenlikör 250 g Gingerbeer ½ Limette Minze Eiswürfel SO WIRDS GEMACHT:
Limette auspressen.
RUNDE SACHE
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Wir haben wirklich gedacht, wir kommen dieses Mal ohne GinEmpfehlung aus und uns wahrhaftig bemüht. Und dann das hier gesehen. Echt jetzt: Sollen wir Ihnen die vorenthalten? Eben! In den vier Weihnachtskugeln findet sich ein spezieller Weihnachtsblend aus allen drei Aeijst-Richtungen Pale (klassisch), Umbra (verspielt) und Peat (verrucht). In diesem Fall: Gin-gle Bells, Gin-gle Bells, Gin-gle all the way! Vier Kugeln um 39 Euro unter www.aeijst.at.
Eiswürfel in den Becher geben. 3L imettensaft über das Eis gießen und mit Gingerbeer auffüllen. 4L imettenspalten und Minze zum Garnieren verwenden und drauflosschlürfen.
2S NAPS in einen Kupferbecher füllen und
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© STEFAN ELSLER
Der österreichische Mohnhersteller „My Poppies“ bringt neuen Schwung in die Palette der heimischen Mohnprodukte. Denn die Welt des Mohns ist gar nicht so grau, wie man denkt. Die kann nämlich auch weiß oder blau sein, oder als Öl daherkommen. Und immer wieder überrascht sie mit Vielfalt, Abwechslungsreichtum und allem, was gut tut. Wir sind außerdem ganz verliebt in die Verpackung. Blaumohn um 5,90 Euro, Mohnöl um 11,90 Euro. www.mypoppies.com
Solange Kakao auf Bäumen wächst, ist Schokolade für uns Obst.
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© WINFRIED FLOHNER
MOHN DIEUX
BESSER NACKT ALS STILLOS
Julien Hamonic hat mit dem „Nahtur & Nackig“ in Hall im Sommer einen nachhaltigen Laden eröffnet, in dem es ausschließlich biologische, regionale und großteils unverpackte Produkte gibt. Perfekt ist’s, wenn man für Nudeln, Reis, Nüsse und Co. seine eigene Abfüllmöglichkeit mitbringt, natürlich gibt’s auch Passendes vor Ort. Im Sortiment findet man so ziemlich alles, was man in der Küche braucht, kombiniert mit speziellen, kulinarischen Besonderheiten, sowie offene Haushalts- und Hygieneprodukte. Die Waren kommen vorwiegend aus Tirol und dem Rest Österreichs, penibel Ausgewähltes auch aus Deutschland. Reinklicken und (über die Partner) informieren unter www.nahtur-und-nackig.at.
SCHWEIN GEHABT SWEETHEART
Wenn der Winter naht, beginnt sie wieder, die Lebkuchenzeit. Und die gibt’s ja mittlerweile in den unterschiedlichsten Ausprägungen und Sorten. Wenn wir welche empfehlen sollen, dann sind es definitiv jene der Konditorei Peintner. Die Auswahl ist auch heuer wieder groß. Orange-Marzipan, Marille, Nougat, Apfel, Pflaume, Himbeere, mit einem Schuss Eierlikör oder Baileys. Ach, wir mögen sie alle!
DIP, DIP, HURRA
Es gibt nichts Schöneres, als ein gschmackig-frisches Brot in ein richtig tolles Olivenöl zu tunken. Mit dem „Dipper alla Toscana“ bekommt das Öl noch zusätzlichen Pep. Die Mischung schmeckt auch in Salatdressings oder sorgt beim Marinieren von Fleisch für Würze. Um 8,70 Euro unter www.suwine.at.
Wenn Fleisch, dann schauen wir sehr genau drauf, wo es herkommt. Das gilt auch für die veredelten Produkte. Der Karreespeck von Hörtnagl ist vom Tiroler Hofschwein und darf das Gütesiegel „Qualität Tirol“ tragen. Denn wenn ein Tier schon für uns sterben muss, soll es wenigstens ein schönes Leben gehabt haben.
Ihre Immobilie in besten Händen.
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Wir nehmen uns Zeit für jeden einzelnen unserer Kunden. Denn individuelle Lösungen, flexible Optionen und eine unkomplizierte Abwicklung benötigen eine sorgfältige Vorgehensweise. Know-how, Erfahrung und ein Gespür für Kauf- und Mietobjekte aller Art sind bei uns selbstverständlich. Wir kennen unsere Stadt, die Objekte und Wohnungen in Innsbruck und Umgebung und wissen, worauf es ankommt!
immo Kössler
Leopoldstraße 26
info@immo-koessler.at
+43 512 552777
6020 Innsbruck
www.immo-koessler.at
eco.life
MONDÄNER MOHN
Den Mohn von „My Poppies“ gibt’s auch ganz klassisch als Graumohn, den man für die meisten traditionellen Speisen verwendet, aber eben auch anders. Als intensiven Blaumohn oder als nussig milden Weißmohn. Ab 5,90 Euro pro 220-Gramm-Glas unter www. mypoppies.com, wo man übrigens auch hübsche kleine und große Mohnkapseln bekommt. Und allerhand Rezeptinspirationen. We like!
silvester, baby. das grander +43 (0) 52 24 52 6 26 info@das-grander.at das-grander.at
LA VITA È PASTA
brunch am 31.12.21, 1 0 b i s 1 5 u h r me nü au f w w w.da s - g rand er.a t
Wir lieben Pasta. Man könnte es schon wegen der Überschrift erahnen. Und ja, man kann auch die 08/15-Dinger kaufen, muss man aber nicht. Hier unser Alternativvorschlag: Die Good Hair Day Pasta wird nach traditionellem Verfahren in Umbrien hergestellt und ist nicht nur ein optisches Highlight, sondern richtig, richtig gut. Fettuccine und Spaghetti um je 7,30 Euro gefunden unter www.suwine.at.
ab end‘s am 3 1 . 1 2 . 2 1 ap er i t i f 1 9 uh r s e r vi e r t w i rd um 1 9 . 3 0 uh r
torocarpaccio (thunfisch) olive | kapern curryschaumsuppe alpengarnele tagliolini albatrüffel | sellerie steinbuttfilet safran | erbse sorbet duett vom rind topinambur | kräuterseitling kohlsprosse flo‘s silvestertraum petit-four pro pe rs on i n k l . ap e r i t i f € 1 3 5
MUND - DING
Macarons sind ein französisches Baisergebäck aus Mandelmehl und man ist versucht zu glauben, die kleinen mundgerechten Happen schmeckten ohnehin überall gleich. Nix da! Worauf es genau ankommt, wissen wir ehrlich gesagt nicht, wir wissen aber, wo sie besonders gut sind. Im Café Munding nämlich in der Innsbrucker Kiebachgasse. Schwupps und weg isses.
eco.life
WILD AUF WILD BON APPÉTIT
Ein Besuch beim Franzosen in der Innsbrucker Markthalle ist in mehrerlei Hinsicht eine dringendliche Empfehlung. Wegen der Flammkuchen zum Beispiel. Oder dem Wein (wir legen Ihnen den glasweise ausgeschenkten Entre deux mers ans Herz). Oder dem wirklich wunderbaren Käse. Das alles lässt sich entspannt vor Ort genießen oder mit nach Hause nehmen. Wie übrigens auch die schöne Auswahl an Sardinen (ab 7,20 Euro) und Makrelen (ab 6,50 Euro). Die sind ja generell grad sehr en vogue. Gutes in kleinen Dosen sozusagen.
Berno Mühlburger aus Oberdrum veredelt bestes Wildbret zu ganz wunderbaren Produkten: Wildsugo und Rehragout, Hirschgulasch und Gamseintopf, Suppe und herrlich würzigen Würsten. Perfekt für den Winter. www.bernos.at
VON GESTERN FÜR MORGEN
In Österreich landet jedes fünfte Stück Brot in der Tonne. Das muss nicht sein, wie die Bäckerei Therese Mölk zeigt. Die macht aus altem Brot nämlich feinste alkoholische Getränke – wie den Walnusslikör „Herr Friedrich“. Erhältlich ist der köstliche heimische Tropfen in der edlen 0,35-Liter-Flasche um rund 18 Euro in allen MPREIS- und T&G-Filialen sowie in ausgewählten miniM-Filialen.
Tipp: Aktuell kann man den schon legendär gewordenen Herrn Friedrich auch am Therese-Mölk-Christkindlmarkt-Stand in der Innsbrucker Altstadt und am Bergisel kaufen.
UNSER TÄGLICH BROT 118
Das Weizen-Roggen-Mischbrot von der Bäckerei Therese Mölk wurde mit besonders vielen Bio-Walnusskernen nach dem Clean-Label-Prinzip gebacken. Wir mögen vor allem den feinherben Geschmack und das nussige Aroma. Das Brot schmeckt pur und passt auch ausgezeichnet zu edlen Weinen, Käseplatten, Trauben und Salat. Nebst vielen anderen Biobroten in jeder Baguette-Filiale erhältlich.
BEST OF SÜDTIROL Zugegeben: Es sich in seinen eigenen vier Wänden kulinarisch gut gehen zu lassen, das ist schon fein. Manchmal zieht es uns aber doch nach draußen. Und dann richtig gern nach Südtirol, weil’s da ganz besonders genussvoll ist. Im aktuellen Falstaff Restaurantguide sind rund 540 Restaurants bewertet und damit gut 100 mehr als im Vorjahr. Hier die Kategoriesieger, als kleine kulinarische Inspiration: Bestes Restaurant: St. Hubertus, St. Kassian (Bild) Bestes Gasthaus: Gasthof Jäger, Sirmian Beste Gourmethütte: Sofie-Hütte, St. Christina Bester Buschenschank: Alter Fausthof, Völs Beste Pizzeria: Il Corso, Bozen Newcomer des Jahres (best young chef): Matthias Bachmann, Apostelstube, Brixen Weinkarte des Jahres: Stüa de Michil Sommelier des Jahres: Kathrin Oberhofer, Pillhof, Eppan Service des Jahres: Lukas Gerges & Team St. Hubertus Ambiente des Jahres: Castel Fine Dining Nachhaltigkeit & Innovation: b.local, Bruneck Lebenswerk: Franz Lageder, St. Ulrich Gastgeber des Jahres: Sepp Waldner, Hotel Oberwirt, Marling
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ALASKA WILD SALMON & SEAFOOD
EIN HERRLICHES STÜCK ALASKA Lachs und Co. aus den Fischgründen Alaskas sind von unvergleichlicher Qualität. Wer diese außergewöhnlichen Produkte – allesamt aus nachhaltigem Wildfang – auch in Tirol genießen möchte, ist bei Alaska Wild Salmon & Seafood genau an der richtigen Adresse.
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ie reichen Fischgründe vor den Küsten Alaskas, tausende ungezähmte Bäche und kristallklare Seen beheimaten eine einzigartige kulinarische Vielfalt. Darunter den wohl besten Wildlachs der Welt. Für diese und weitere ausgewählte Meeresfrüchte außergewöhnlicher Qualität muss man aber nicht die weite Reise nach Alaska antreten. Man kann sie sich bequem ins Haus liefern lassen. Möglich machen das Edith Schrettl, Claudia Schrettl und Gabriele Adelsberger mit ihrem Unternehmen Alaska Wild Salmon, einem in über 30 Jahren gewachsenen Tiroler Familienbetrieb. Entstanden ist dieser aus dem Alaska Fisherman Club und den daraus resultierenden jahrelangen Aufenthalten in Alaska, die zu einer tiefen Verbundenheit mit Land und Leuten geführt haben. „Wir pflegen traditionell eine freundschaftliche Verbundenheit zu unseren ausgewählten Freunden und Partnern, allesamt Menschen, denen nicht nur höchste Qualität am Herzen liegt, sondern auch Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung“, sagt Gründerin Edith Schrettl. Tochter Carmen Schrettl-Curtis hat in Alaska Wurzeln geschlagen und so arbeiten mit Edith Schrettls Enkeln Skyler und Siena Curtis mittlerweile drei Generationen mit Herzblut daran, Fisch & Co. aus Alaska in unschlagbarer Qualität nach Tirol zu bringen.
REINER WILDFANG
Der Name ist bei Alaska Wild Salmon & Seafood Programm. Der Alaska Wildlachs ist wahlweise ein Königslachs (King), ein Rotlachs (Sockeye) oder ein Silberlachs (Coho). Darüber hinaus gibt es im Onlineshop aktuell Alaska Black Cod, Heilbutt, Alaska Keta Lachskaviar und Scallops. Ganz im Gegensatz zu den bewegungsarmen, verfetteten Zuchtlachsen finden sich im muskulösen Fleisch der Wildlachse keine tranigen Fettablagerungen. Die kräftig rote Farbe des Wildlachs-Fleisches rührt von den Garnelen und Kleinkrebsen, die der Fisch auf seiner tausende Kilometer
langen Reise durch die Tiefen der Beringsee und des Nordpazifiks zu sich nimmt. Der beste Lachs der Welt aus den Gewässern Alaskas unterliegt den strengen Regulatorien der Fischereibehörde „Fish & Game“. Deshalb darf man auch als umweltbewusster Fischliebhaber beherzt zugreifen, weil dafür gesorgt ist, dass keiner der wirtschaftlich genutzten Bestände dort überfischt ist. Alle Produkte stammen aus alaskanischen Wildfängen. „Wir bringen Ihnen Alaskas kulinarische Vielfalt frisch auf den Tisch“, versprechen die Lachsbotschafterinnen Edith und Claudia Schrettl und Gabriele Adelsberger. „Die Wertschätzung gegenüber den Tieren und damit auch die Ethik beim Fang und der Verarbeitung gibt uns das gute Gefühl, dass unsere frischen Wildwasser-Qualitätsfische und -meeresfrüchte ihrer Bestimmung im höchsten Maße gerecht werden“, ist Edith Schrettl überzeugt. Diese Bestimmung ist kulinarischer Hochgenuss auf Grundlage gesunder, nachhaltiger Lebensmittel, die diesen Namen auch verdienen. Mit den frischen Wildfang-Produkten,
die Alaska Wild Salmon in Tirol auf die Teller bringt, kann man mit gutem Gewissen nachhaltig besser genießen. Und am eigenen Gaumen nachschmecken, dass hervorragende Qualität sich immer bezahlt macht. Weitere Informationen über die Produkte, das Qualitätsverständnis, die Geschichte des Unternehmens und dessen Partner sowie allerlei Wissenswertes über Alaska finden Sie auf der neuen Website unter www.alaskawildsalmon.at . PR
ALASKA WILD SALMON & SEAFOOD Tel.: 0512/36 04 75 office@alaskawildsalmon.at
www.alaskawildsalmon.at
Bestellungen sind noch bis 5. Dezember 2021 möglich, die Lieferung erfolgt am 10. / 14. / 15. / 16. Dezember 2021, Abholung ist am 11. oder 18. Dezember 2021 von 13:00 bis 17:00 Uhr in Rinn, Triendlsiedlung 5 möglich.
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GROSSER GESCHMACK IN KLEINEM GEFÄSS Mit selbst kreierten Rillettes und seinem Private-Dining-Konzept verspricht Armin Leitgeb Gourmeterlebnisse auch fernab der geschäftigen High-End-Restaurants. T E X T : E L I S A B E T H P L AT T N E R
eco.life
Die französische Küche ist weltweit für ihre hohe Qualität und Vielseitigkeit bekannt. Wer Klassiker wie Foie Gras schätzt, tut sich jedoch meist schwer, eine gute Alternative solcher Genüsse außerhalb Frankreichs aufzutreiben. Dieser Leerstelle hat sich Armin Leitgeb nun angenommen.
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noch ausgefalleneren Sorten wird bereits getüftelt. Besonders effektiv entfaltet sich der Geschmack der Rillettes auf einem guten Stück Brot – ob Baguette oder Bauernbrot, ist indes Geschmackssache. Genauso lässt sich damit kreativ werden und etwa mit eingelegtem Gemüse oder einem Salat eine außergewöhnliche Vorspeise kreieren. Gerade wenn nicht viel Zeit zur Zubereitung bleibt, eignen sich die intensiven und doch einfach zu kredenzenden Geschmackserlebnisse als Geheimwaffe. Nicht nur im Eigengebrauch lassen sich die Rillettes vielfältig einsetzen, mindestens genauso effektiv funktionieren die Aufstriche in der Gastroszene, um selbst in der größten Hektik der Küche ein bodenständiges und doch aufwendiges Gericht in Minutenschnelle zu zaubern. Außerdem eignen sich die Geschmacksbomben hervorragend als unkonventionelles und doch maßgeschneidertes Geschenk an Liebhaber des guten Geschmacks.
ls international anerkannter Topkoch, der in Sternerestaurants in Frankreich, Deutschland, Amerika und Singapur aufkochte, weiß Armin Leitgeb genau, was gutes Essen ausmacht. Mit seinen Projekten steht Leitgeb zudem hoch im Kurs in der österreichischen Gastronomieszene, doch denkt er bereits darüber hinaus. Er möchte authentische Gourmeterlebniese auch außerhalb der Sterneküchen anbieten und etwas Haute Cuisine in den Alltag seiner Kunden bringen. Mit seinen selbstkreierten Rillettes ist ihm dieses Kunststück gelungen.
EINE FRANZÖSISCH ÖSTERREICHISCHE LIAISON
Die französische Küche ist weltweit für ihre hohe Qualität und Vielseitigkeit bekannt. Wer Klassiker wie Foie Gras schätzt, tut sich jedoch meist schwer, eine gute Alternative solcher Genüsse außerhalb Frankreichs aufzutreiben. Dieser Leerstelle hat sich Armin Leitgeb angenommen, indem er französische Rillettes – eine besonders traditionsreiche Spezialität – mit seinem eigenen alpinen Twist anbietet. Konventionellerweise könnte man diese auch als Brotaufstriche ausgeben, doch diese Bezeichnung würde den Rillettes kaum gerecht werden. Denn sie bieten nicht nur Geschmackserlebnisse der besonderen Art, sondern übertreffen gängige Varianten in Sachen Vielfalt, Haltbarkeit und Qualität bei weitem. Gerade letztere ist bei den verarbeiteten Ingredienzien der Rillettes ausschlaggebend. Um diese zu garantieren, hat sich Leitgeb zwei französische Experten mit ins Boot geholt. Francis Claude und Marc Grossmann haben sich der Erhaltung und hochwertigen Umsetzung dieser traditionellen Spezialität im Elsass verschrieben und teilen in der Zusammenarbeit mit Leitgeb ihr Wissen, während der Österreicher selbst den Sorten einen alpinen Touch verleiht. Somit entsteht ein französisch-österreichisches Qualitätsprodukt, das bis zu drei Jahre ungekühlt haltbar ist, ohne an
PRIVATE DINING MIT ARMIN
Geschmack einzubüßen. Bisher sind fünf verschiedene Geschmacksrichtungen entstanden. Zu den Sorten zählen vorerst Rillettes von der Ente, dem Wiesenhendl und der Gans – mit dem melodischen Namen Gans Ganz Guat – sowie zwei Bauernterrinen, die eine als Winzer-Edition, die andere mit Bier und Senf. An neuen, vielleicht
Neben der Entwicklung der Rillettes hat sich Armin Leitgeb noch einem anderen Konzept verschrieben: dem Private Dining. Dabei kommt er für besondere Anlässe in die eigenen vier Wände seiner Kunden, oder lädt in seine private-dining-location in Schönberg ein, um dort je nach Wunsch individuelle kulinarische Höhenflüge anzubieten. Ob ein spezielles Fine-Dining-Menü oder eine gesellige Grillerei, Fingerfood oder gänzlich ausgefallene Gerichte – Leitgebs Fähigkeiten werden jeder Vorliebe gerecht. Wer von Leitgebs Talent lernen möchte, kann bei einem persönlichen Kochkurs und in entspannt-lässiger Atmosphäre dem Meister über die Schulter schauen und sich Gourmettipps aller Art geben lassen. Je nach Bedarf, ob für zehn oder 40 Personen: beim Private Dining geht Leitgeb besonders auf die individuellen Vorzüge und Wünsche seiner Kunden ein, um einzigartige Events zu ermöglichen, die jedem Geschmack etwas Besonderes bieten. www.arminleitgeb.com
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LOKALAUGENSCHEIN Neu eingedeckt, kulinarisch (wieder)entdeckt und All-time-Favourites.
WIE DAHEIM
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Sandra Gollner hat im Erdgeschoß ihres Elternhauses ein entspanntes Fleckchen Wohlfühlwelt geschaffen. Viel Holz sorgt für behagliche Wärme, die Möbel sind allesamt alte, restaurierte Schmuckstücke. Damit passt der Name Unikat schon ganz gut. Generell sorgt die gesamte Einrichtung dafür, dass man sich ein bisschen wie in Omas Stube fühlt – dort, wo’s immer ganz besonders gemütlich ist. Kredenzt werden nebst Kaffee, Eis und kleinen Gerichten feine Weine und abwechselnde Spritz-Varianten, mit Vorreservierung auch Frühstück. Wer mag und wenn es das Wetter zulässt, nimmt auf der Terrasse Platz. S’UNIKAT CAFÉ, GNADENWALD 34, GNADENWALD, TEL.: 0664/21 12 745
ALL THAT JAZZ Kann man das essen, oder ist das vegan? Mit solchen Aussagen gewinnt man heute keinen Sympathie-Blumentopf mehr, denn die Zeiten sind vorbei, an denen Kein-Fleisch-Esser als kulinarische Spielverderber galten. Vegetarische und vegane Gerichte sind angekommen auf den Speisekarten des Landes. Nicht überall, aber immer öfter. Schillinger’s SWING KITCHEN zeigt, dass das auch bei Burgern funktioniert. Nach Läden in Wien und Graz (und Bern und Berlin) gibt’s nun auch einen in Innsbruck. Zwischen knusprigen Ciabatta-SauerteigBrötchen kommen pflanzliche Pattys zu liegen, dazu gibt’s reichlich frisches Gemüse sowie wirklich tolle hauseigene Saucen und als Alternative vegane Wraps und Sweets für den Abschluss. Weil’s auch für generelle Fleischesser nicht immer Fleisch sein muss. Optisch stehen die veganen Varianten den allseits bekannten ohnehin um nichts nach. Gefällt uns sehr! SWING KITCHEN, HERZOG-FRIEDRICH-STRASSE 28, INNSBRUCK, WWW.SWINGKITCHEN.COM
KOMMT BALD Nach Wien und Salzburg kommt Starbucks nun auch nach Tirol. Im Frühjahr wird das erste Coffee House im Westen Österreichs eröffnet und zieht in die derzeitige Filiale von Ortner & Stanger unter den Lauben in der Herzog-Friedrich-Straße in der Altstadt ein. Auf zwei Etagen finden dort ca. 100 Gäste Platz, natürlich gibt’s die Kaffeevarianten auch – wie von anderswo gewohnt – to go.
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INNSBRUCK VON OBEN Der Innsbrucker Bergisel ist generell immer einen Besuch wert. Vor allem natürlich, wenn am 3. und 4. Jänner die Vierschanzentournee hier Halt macht. Das Stadion ist aber mehr als eine moderne Sportstätte. Im Bergisel SKY im Schanzenturm lässt sich auch wunderbar genießen – einerseits ein herrlicher 360-Grad-Rundumblick auf Innsbruck und die Berge, andererseits kulinarisch. Uns gefällt vor allem das echt tolle Frühstück mit allem, was das Herz begehrt, und wer mag, sogar mit Weißwurst, das von 9 bis 12 Uhr serviert wird. Auf der allgemeinen Speisekarte findet sich Klassisches von Salaten und Suppen über Pasta, Gröstl und Toast bis zu feinen Kuchen und hausgemachter Eiscreme. Abends kann man das Bergisel SKY exklusiv für Veranstaltungen buchen, wobei vom Galadinner bis Flying Fingerfood kulinarisch alles möglich ist.
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Auch heuer hat der Falstaff wieder Österreichs beste Pizzerien gesucht. Insgesamt wurden 42.000 Stimmen abgegeben, bis die Besten der Bundesländer feststanden. Der 2019erTirol-Sieger Memory aus Ellmau landete heuer auf Platz zwei, überholt wurde die Pizzeria von Una Pizza aus Innsbruck. Auf Platz drei kam „Der Kuckuck“ aus Matrei. Und dass es bei Una Pizza echt tolle Pizzen gibt, können wir durchaus bestätigen.
Sie kennen sich aus ihrer gemeinsamen Zeit im Sternerestaurant De Librije im holländischen Zwolle. Nach einigen getrennten Jahren haben sie beruflich wieder zusammengefunden und führen seit drei Jahren das Restaurant im Meilerhof in Reith bei Seefeld: Thomas Kluckner und Waal Sterneberg setzen hier ihr gemeinsames Verständnis vom Kochen um. Küche und Produzenten arbeiten hier zusammen - „zomm.“ eben, wie der Tiroler sagt. Erzeuger aus der Region ernten mit den Saisonen hochwertige Produkte, die Küche macht daraus ein Erlebnis am Teller. Den Rhythmus prägt die Natur. Richtig super finden wir, dass hier noch das ganze Tier verarbeitet wird. Nose to tail also, und so ziemlich alles, was selbst gemacht werden kann, auch selbst gemacht ist. Hier werden Lebensmittel geräuchert, eingelegt und fermentiert und Essige, Misos und Sojasoßen produziert. Kräuter und Gemüse kommen aus dem eigenen Garten. Viele der hausgemachten Produkte bekommt man im hauseigenen Shop, auch als Geschenkkorb. Zu Weihnachten und Silvester erwartet die Gäste ein mehrgängiges Menü.
Ins Weisse Rössl in der Innsbrucker Altstadt gehen wir immer wieder gern – vor allem zum Afterwork-Drink in der lässigen Bar, zu dem man mit Beef Tatar, Winzerjause, Flammkuchen oder Weinbergschnecken einen kleinen Zubiss nimmt, oder auch hoch ins Restaurant, in dem traditionelle Hausmannskost serviert wird, die hier mit ganz besonderem Pfiff daherkommt. Von Montag bis Samstag gibt’s außerdem einen abwechslungsreichen Lunch, von 8 bis 12 Uhr kann in der Bar gefrühstückt werden. Schön ist auch die gut bestückte und dennoch ausgewählte Weinkarte, die sich hauptsächlich an der Heimat orientiert. Und wer mal Gäste unterzubringen hat: Im Rössl schläft man auch besonders gut! WEISSES RÖSSL, KIEBACHGASSE 8, INNSBRUCK, WWW.ROESSL.AT
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Unnatürlicher Trinkwasserkreislauf TIROLER WASSER. Zahlreiche Schlagworte fallen im Zusammenhang mit der Produktion von regionalen Lebensmitteln: ursprünglich, echt, authentisch, nachhaltig, bio(logisch), ehrlich, sauber, rein, natürlich. Und alle gelten an sich auch für unser Trinkwasser.
Regional. Als pures Trinkwasser und somit als identitätsbildende Komponente in Tirol existiert es allerdings nur am Rande. Das ist erstaunlich, da doch das Land Tirol bereits vor Jahren die Formel und gleichnamige HoldingGesellschaft Lebensraum 4.0 kreiert hat, um Kräfte zu bündeln und noch stärker auf Regionalität und Nachhaltigkeit zu setzen. Agrarmarketing Tirol, Standortagentur Tirol und Tourismus Tirol möchten damit gemeinsam die Wertschöpfung erhöhen. Sie könnten wahrlich aus dem Vollen schöpfen und unserem Trinkwasser jenen Wert schenken, den es verdient. Das gilt v. a. für öffentliche Einrichtungen und den Tourismussektor, speziell die Gastronomie: regionales Trinkwasser!
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Das kostbare Nass ist zum Glück in ausreichenden Mengen in Tirol vorhanden. Wasser ist Ausgangspunkt für Themenwege und Wasserwelten, nicht zuletzt speisen die Wildbäche die idyllischen Bergseen.
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sein müssten: 30 Prozent des Getränketransports auf unseren Straßen machen die Lieferung von Flaschenwasser aus, das quer durch Österreich bis in die entlegensten Täler gekarrt wird. Flaschenwasser wird als gesundes Lebensmittel gepriesen und in Glas und Kunststoff abgefüllt. Kunststoff kontaminiert das Getränk nachweislich, und oft wird die Lebensdauer des Flascheninhalts mit Zusätzen verlängert. Der Lkw-Warentransport wiederum erhöht den CO2-Ausstoß merklich. Zu Sinnloser Kreislauf. diesem unnatürlichen WasserLeider aber ist dem in der Pra- kreislauf kommen neben Proxis nicht so. Daher seien fol- duktionskosten auch Kühl- und gende Gedankenspiele erlaubt Lagerungskosten, Kisten und – es sind nämlich zahlreiche Flaschenschleppen (damit auch wirtschaftliche Aspekte damit der Faktor Zeit) sowie der Abverknüpft, die überlegenswert transport des Leergutes – oder
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eben ein voller PlastikmüllContainer. Bestes aus der Leitung. Tatsache aber ist: Alle Haushalte und Einrichtungen sind heute mit Wasserleitungen erschlossen. Sicher ist auch Leitungswasser nicht immer frei von Schadstoffen, doch sind platzsparende Filtersysteme heute hoch entwickelt. Im Sinne von regional, umweltschonend, krisensicher und sauber ließe sich aus unserem Trinkwasser ein frischer und vitaler, stiller oder perlender Markenbotschafter für das Wasserland Tirol machen.
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Denkhilfen „Man kann nicht gut denken, gut lieben, gut schlafen, wenn man nicht gut gegessen hat“, befand die großartige Virginia Woolf. Wir haben ein paar Inspirationen für Sie, damit’s gut klappt. Mit allem.
BALI – ESSEN MIT DEN GÖTTERN V I V I D ’A N G E L O & A N T J E D E V R I E S SÜDWEST VERLAG, 304 SEITEN, EUR 37,10
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DIE 100 BESTEN REZEPTE DER BESTEN FOODBLOGGER C A L LW E Y V E R L A G , 240 SEITEN, EUR 30,80
Blogger gibt’s ja wie Sand am Meer und das zu allen möglichen und unmöglichen Themen. Dieses Buch zeigt, dass Foodblogger ihr Essen nicht nur optisch perfekt in Szene setzen, sondern dass es auch schmeckt. 100 Rezepte und ihre dazugehörigen Blogs in Wort und Bild.
Die erfolgreichen Bände der Jahreszeiten-Kochschule von Spitzenkoch Richard Rauch und Kulinarikexpertin Katharina Seiser zeigen, wie man aus dem, was uns die Saisonen schenken, das Beste zubereitet. Folgerichtig gibt es die Bände Frühling, Sommer, Herbst und Winter, die nun – praktischerweise pünktlich zu Weihnachten – zu einem KomplettSet zusammengefasst und in einen lässigen Schuber gesteckt wurden. Der wird übrigens von echten Hosenträgern zusammengehalten.
Bali, wo die Götter auf dem Vulkan wohnen, die Regenwälder und Reisfelder vor Fruchtbarkeit strotzen, wo das Erbe der Vergangenheit breit verwurzelt bis in die Gegenwart reicht und die Menschen mit derart viel Hingabe leben – an diesem Ort sind Spiritualität und Essen untrennbar miteinander verknüpft. So auch in diesem Buch.
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DIE SCHNELLE LOW CARB K Ü C H E F Ü R J E D E N TA G LISA HAUSER, TYROLIA VERLAG, 160 SEITEN, EUR 19,95
„Koch mit Herz“-Bloggerin Lisa Hauser hat über die Jahre viele Rezepte gesammelt, 65 davon zeigt sie in diesem Buch. Zum Einsatz kommen regionale Zutaten, die schnell und leicht zu gesunden Gerichten werden. Perfekt für den Alltag.
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AUF ZUCKERSCHOTEN © PIA SCHMIKL / SÜDWEST VERLAG
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Z U TA T E N F Ü R 2 P E R S O N E N :
2 Lachsfilets 2 EL Olivenöl 1 Bio-Orange, Abrieb und Saft 4 Knoblauchzehen, etwas Kresse 1 EL Butterschmalz 1 TL Salz FÜR DIE ZUCKERSCHOTEN:
500 g Zuckerschoten 1 Orange, Saft, 1 EL Dill, gehackt 1 TL Salz, 1 EL Butterschmalz SO WIRDS GEMACHT:
1L achsfilets aus dem Kühlschrank nehmen
RAMEN – SELBST GEMACHT Nachdem unsere Grafikerin (Bussi an Conny!) so sehr von Ramen geschwärmt hat, ist mittlerweile die gesamte Redaktion Fan davon. Wir schlürfen, was das Zeug hält, wenn wir die Möglichkeit dazu haben. Weil aber diese Möglichkeiten in Tirol eher beschränkt sind, machen wir uns den kulinarischen Allrounder selbst. Das, liebe Leute, ist indes gar nicht so einfach, denn Ramen ist nicht einfach nur Nudelsuppe mit hübschem Beiwerk. Ramen ist eine Kunst. Und Florian Ridder in dieser Hinsicht ein Künstler. In diesem Buch liefert er nebst vielen (Grund-)Rezepten auch jede Menge Hintergrundwissen. (R)Amen! Florian Ridder, südwest Verlag, 160 Seiten, EUR 18,50
und mit Olivenöl, Salz, Orangenabrieb und Orangensaft marinieren. Die Knoblauchzehen in feine Scheiben schneiden und auf dem Fisch verteilen. Die Filets nun bei Zimmertemperatur ca. 30 Minuten ziehen lassen. 2W ährenddessen die Zuckerschoten waschen und den Dill fein hacken. 1 EL Butterschmalz in einer Pfanne erhitzen und die Zuckerschoten bei hoher Hitze auf beiden Seiten scharf anbraten. Mit dem Saft einer Orange ablöschen, salzen und mit etwas Dill verfeinern. Dann sofort vom Herd nehmen. 3E rneut etwas Butterschmalz in einer Pfanne erhitzen und die Lachsfilets auf der Hautseite bei hoher Hitze für 5 Minuten anbraten. Die Filets wenden, die Hitze etwas reduzieren und auf der zweiten Seite für 3 bis 4 Minuten anbraten. Zum Schluss die Knoblauchscheiben und die Zuckerschoten in die heiße Pfanne geben und für 2 bis 3 Minuten mitbraten. 4Z um Anrichten die Zuckerschoten auf zwei Tellern verteilen und je ein Lachsfilet daraufsetzen. Mit etwas Olivenöl und grobem Salz garnieren.
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THE ART OF SHIKI J O J I H AT T O R I & A L O I S T R A I N T PICHLER VERLAG, 210 SEITEN, EUR 40,00
Die japanische Küche gilt als besonders fettarm und gesund. Und obwohl japanische Spezialitäten wie Sushi und Sashimi, Ramen oder Misosuppe und edle Zutaten wie Wagyu vielen europäischen Gourmets ein Begriff sind, trauen sich die wenigsten zu, sie selbst zuzubereiten oder zu verarbeiten. Dieses Buch hilft Europäern dabei, sich mit den Grundlagen der japanischen Küche vertraut zu machen, liefert authentische Hintergrundgeschichten und mehr als 50 Rezepte – von einfacher Hausmannskost bis hin zur ShikiGourmetküche. Joji Hattori ist in Tokio geboren und in Wien aufgewachsen, erfolgreicher Konzertgeiger und Dirigent mit eigenem Restaurant im Herzen Wiens, Alois Traint ist einer der raren nicht japanischen Sterneköche der japanischen Küche. Zusammen bilden sie für dieses Buch ein kongeniales Duo.
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Vegetarier müssen jetzt ganz stark sein (oder die Augen zumachen). Dieses Buch gilt als Standardwerk von Fleischpapst Ludwig „Lucki“ Maurer und ist … WOW! Hier steht einfach alles drin, was man zum Thema wissen muss und von dem man noch gar nicht wusste, dass man es wissen sollte. Dazu kommt ein Rezeptteil von satten 200 Seiten. Seinen Beinamen „Mr. Nose to Tail“ trägt Maurer völlig zu Recht und so ist das Buch nicht nur ein Nachschlagewerk zu vielerlei Themen, sondern zudem eine tiefe Verneigung vor dem Tier. Aus Respekt vor dem Leben, so eigenartig das in diesem Zusammenhang klingen mag.
© ANDREAS RIEDMANN
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Pizza geht immer, auch deshalb, weil sie so herrlich vielfältig ist. „Pizza makes me think, that anything is possible“, sagte dereinst Musiker Henry Rollins. Und recht hat er. Dieses Buch zeigt den italienischen Klassiker in 50 Varianten und man ist fast versucht, schon in die Bilder reinzubeißen. Lieferdienst war gestern, ab sofort wird selbst gemacht. Nomnom.
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DAS DUELL DER MEISTER Knapp 50 Jahre liegen zwischen dem 69er Ford Mustang Shelby GT 350 und dem 2020 auf den Markt gekommenen Ford Mustang Shelby GT 500. Der erste Gedanke beim Anblick der beiden Boliden: einfach nur wow. TEXT: FELIX KASSEROLER // FOTOS: TOM BAUSE
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DIE BOLIDEN HABEN IHRE VOR- UND NACHTEILE UND IHREN GANZ EIGENEN C H A R M E . E I N E S S T E H T J E D E N FA L L S F E S T: U N FA S S B A R L A U T S I N D S I E B E I D E – W I E E S S I C H F Ü R E I N E N S H E L B Y G E H Ö R T.
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FORD MUSTANG SHELBY GT 350 Baujahr: 1969 Leistung: 213 kW/290 PS Hubraum: 5.751 ccm Preis: 159.000 Euro
a stehen sie, der Alte und der Neue, und es findet sich tatsächlich einiges, das die beiden Amerikaner verbindet. Der knatternde V8-Sound, das sportliche Design und der vor Kraft nur so strotzende Motor sind nur drei gemeinsame Merkmale. Und doch, in einigen Punkten unterscheiden sich die beide. Wie Tag und Nacht quasi. Während der Alte eindeutig Kultstatus erreicht hat und sich nach getaner Arbeit wohlverdient in die symbolische Ruhmeshalle eingliedern darf, scheint der Neue lediglich auf der Suche nach der maximalen Motorenpower und der perfekten Rundenzeit zu sein. Während der eine also seit mittlerweile 50 Jahren beständig ein bewunderndes Lächeln auf alle Gesichter der umstehenden Personen zaubert, wandelt sich dieser Gesichtsausdruck beim Anblick des neuen Shelby GT 500 in ehrfürchtiges Erstaunen. Diese Reaktion kann man in Anbetracht der Leistungswerte auch niemandem verübeln. Satte 771 PS (567 kW) sitzen beim neuen Straßenflitzer unter der Haube. Diese enorme Leistung verdankt der GT 500 einem nicht weniger beeindruckenden 5,2-Liter-Kompressor-V8-Motor, der scheinbar ohne große Mühe ein maximales Drehmoment von absurden 847 Newtonmeter freisetzt. Diese gewaltige Power wird mithilfe eines sequentiellen 7-Gang-Automatikgetriebes auf die Hinterräder übertragen. Irrwitzig hoch ist dabei mit flotten 330 Kilometern pro Stunde auch die Höchstgeschwindigkeit, denn die ist abgeriegelt. Heißt: Es ginge noch mehr. Der Shelby GT 500 ist definitiv etwas Besonderes, das stärkste jemals von Ford produzierte Auto nämlich. Nicht weniger beeindruckend sind in Anbetracht seines Alters die Leistungswerte des GT 350 von 1969. Angetrieben wird das 290 PS (213 kW) starke Kultauto ebenfalls von einem V8-Motor mit beachtlichen 5,7 Litern Hubraum. Die Kraftübertragung erfolgt dabei mittels eines 3-Gang-Automatikgetriebes. Zusätzlich freuen darf sich sein Eigentümer über den Umstand, dass von diesem Modell gerade einmal 1.279 Stück gebaut wurden, davon 194 als Cabriolet und weitere 1.085 Stück als Sportsroof mit geschlossenem Dach.
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FORD MUSTANG SHELBY GT 500
SPORTLICHES DESIGN
Baujahr: 2020 Leistung: 567 kW/771 PS Hubraum: 5.163 ccm Preis: 250.000 Euro
Das sportliche Design beider Modelle passt zur Zeit deren Produktion. Jenes des Alten – lang gezogene Motorhaube, flache Karosserie und seitlich angeordnete Rallyestreifen – eignet sich hervorragend dazu, eine Antwort auf die Frage zu geben, wie die per Definition zwischen 1964 und 1971 gebauten American Muscle Cars ausgesehen haben. Carroll Shelby, der Mann hinter dem Auto, übernahm dabei zwar die Karosserie des aktuellen Mustangs, wandelte allerdings die Front und das Heck ab. Was daraus entstanden ist, sieht man: eine Glanzleistung. Der Neue indes ähnelt vielmehr der heutigen Ansicht eines (amerikanischen) Rennautos – zweifelsohne eines sehr aggressiven. Einen wertvollen Beitrag zu dieser Einschätzung liefert das optionale CarbonFiber-Track-Pack: 20-Zoll-Carbon-Felgen, ein einstellbarer GT-4-Carbon-Spoiler, Recaro-Sportsitze sowie Semislick-Michelin-Sport-Cup-Reifen sind nur einige Features, die den GT 500 in einen wahren Sportflitzer transformieren. Gerade einmal 3,5 Sekunden vergehen beim Sprint des Shelby GT 500 von null auf 100 Stundenkilometer. Im Innenraum wird in korrekter amerikanischer Manier bewusst auf Diskretion gesetzt, ganz dem Motto „Weniger ist mehr“ folgend. Und das muss es auch, denn beim altbekannten Dragrace, der Paradedisziplin eines Mustangs und insbesondere eines Shelbys, entscheidet jedes Gramm über Sieg oder Niederlage.
BÖSARTIGER DENN JE
Ebenso wie guter Rat sind in der Regel auch schöne Autos teuer. Der Umstand, dass der neue Shelby GT 500 eigentlich nicht für den europäischen Markt gedacht war und daher importiert werden muss, tut dem Preis zwangsläufig keinen Gefallen. Satte 250.000 Euro sind für den brachialen US-Amerikaner fällig, inklusive Carbon-Fiber-Track-Pack. Gegenwert dafür ist allerdings ein Auto auf einem komplett neuen Level. Dieser Shelby ist böse und einschüchternd und das nicht nur aufgrund des überdimensional großen Endrohrgevierts am Heck. Dieses Auto schreit förmlich nach Beschleunigung. Auch das Kultauto aus 1969 hat seinen Preis. Über 150.000 Euro müssen auf den Tisch gelegt werden, um eines der begehrten limitierten Modelle sein Eigen nennen zu dürfen. Dabei steht für uns allerdings außer Frage. Der ist sein Geld wert.
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WENN SCHON, DENN SCHON! Mittlerweile bieten zahlreiche Autohersteller Elektroautos in den verschiedensten Variationen an – ob klein, groß, günstig oder teuer. Doch nur wenige Hersteller konzentrieren sich dabei auf das Sportsegment und noch weniger Modelle sind sowohl technisch als auch in der Verarbeitung so weit fortgeschritten wie der Anfang 2021 erschienene Audi e-tron GT quattro. TEXT: FELIX KASSEROLER // FOTOS: TOM BAUSE
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ie so oft fängt man bei einem Elektroauto am besten beim Herzstück des Ganzen an – beim Motor. Oder wie in diesem Fall bei den zwei Motoren. Angetrieben wird der e-tron GT nämlich von zwei Elektromotoren, die dem Ingolstädter eine Systemleistung von 390 kW (530 PS) und ein maximales Drehmoment von 630 Newtonmetern bescheren. Besonders beeindruckend: die hervorragende Beschleunigung. Gerade einmal 4,1 Sekunden vergehen beim Sprint von Null auf 100 Kilometer pro Stunde, 13,9 Sekunden sind es bis auf 200. Schluss ist – und das ist im Vergleich zu sonstigen Elektromodellen abgesehen von ein paar wenigen Ausnahmen doch herausragend – erst bei 245 km/h.
EIN ECHTER SPORTWAGEN
Außerdem erfüllt der deutsche Elektroflitzer alle Kriterien eines echten Sportwagens: flach, breit und mit knapp unter drei Metern ein langer Radstand. Den Unterbau teilt sich der e-tron übrigens mit seinem Konzernbruder, dem Porsche Taycan. Doch ansonsten – so heißt es sowohl von Audi als auch von Porsche – weisen die beiden kaum Gemeinsamkeiten auf.
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Auffallend beim e-tron GT ist auf den ersten Blick vor allem das Heck. Während auf der Unterseite ein markanter Diffusor den Ton in Sachen Sportlichkeit angibt, überzeugt Audi wie schon zuvor mit den Scheinwerfern. Ja, tatsächlich! Beim e-tron GT entschied man sich für ein animiertes Heck-Leuchtenband, das an den Außenseiten von einzelnen keilförmigen LED-Segmenten eingeschlossen wird. Serienmäßig mit dabei sind auch das wunderbar große Panoramaglasdach, die LED-Frontscheinwerfer sowie 19-Zoll-Leichtmetallräder. Exklusiver geht es natürlich auch in diesem Preissegment: Carbondach, Matrix-LED-Scheinwerfer mit blauem X-Element des Audi-Laserlichtes an der Front sowie mögliche 21-Zoll-Räder.
MODERNES COCKPIT
Der Innenraum – eindeutig fahrerorientiert – ist geprägt von modernster Technik, vor allem beim zentralen 10,1 Zoll großen Touchscreen zur Steuerung aller wichtigen Funktionen. Trotz allem finden sich selbst in einem solch modernen Cockpit nach wie vor haptische Tasten für die Einparkhilfe, die Klimaanlage und die Sitzheizung – unsereins gefällt das, entfällt dann doch das Suchen in den Einstellungen während der Fahrt. Alle notwendigen Informationen in Sachen Reichweite, Geschwindigkeit und Fahrmodus erhält der Fahrer direkt über den 12,3 Zoll großen Monitor hinter dem Lenkrad. Stichwort Lenkung: Beim e-tron GT bekommt man eine elektromechanische Lenkung mit geschwindigkeitsabhängiger
Servolenkung. Ansonsten besteht das Cockpit aus hochwertigen Materialien und einer noch besseren Verarbeitung. Aus besonderen Materialien bestehen übrigens auch die serienmäßigen Sportsitze: aus wiederverwendeten Fasern und PET-Flaschen nämlich – ganz nach dem Gedanken „wenn schon (Elektroauto), denn schon (nachhaltig)“.
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Außerdem essentiell bei Elektroautos: die Reichweite. 475 Kilometer sollen beim Audi e-tron GT angeblich machbar sein. In Anbetracht der zahlreichen Beschleunigungsphasen, die ein solcher Flitzer naturgemäß mit sich bringt, kann man am Ende wohl darüber streiten. Zum Glück können die Kilometer nach einer umfangreichen Spritztour erfreulicherweise blitzschnell wieder aufgeladen werden. Gerade einmal 22,5 Minuten an der High-Performance-Charging-Station (HPC) soll der Ingolstädter nach Angabe von Audi benötigen, um den Akkustand der 83,7-kWh(netto) Batterie mit 270 kW von fünf auf 80 Prozent zu laden. Ohne Fastcharging dauert es hingegen rund 41 Stunden.
EIN TRAUM AUF RÄDERN
Wie sich der Sportliche unter der e-tron-Familie fährt? Mit einem Wort: fantastisch. Und das egal, ob man im Efficiency-, Comfortoder Dynamic-Modus unterwegs ist. Letzterer bietet dazu künstlich zugeschalteten Sound. Der entspricht dem Wesen eines Elektroautos und unterstützt die sportliche Fahrweise mit einem basstiefen vol-
len Grummeln, ohne unangenehm laut zu werden. Letztes Kriterium ist und bleibt der Preis. Knapp 103.000 Euro sind für den Supersportler mindestens fällig. Dabei wird es in den meisten Fällen kaum bleiben, will der GT doch gut ausgestattet aus der Halle rollen. Realistisch betrachtet wird also am Ende ein nicht zu vernachlässigender Mehrbetrag auf der Rechnung stehen. Doch lohnen tut sich der unserer Meinung nach allemal. War der e-tron GT vor ein paar Jahren noch ein ferner Zukunftstraum, ist er heute Realität. Und so gut haben wir ihn uns tatsächlich nicht vorgestellt.
AUDI E-TRON GT QUATTRO Antrieb: Allrad Leistung: 390 kW/530 PS Drehmoment: 630 Nm Beschleunigung: 0–100 km/h: 4,1 sec Spitze: 245 km/h Ladedauer: 22,5 min bei 270 kW Spaßfaktor: 10 von 10 Preis: ab 102.922 Euro
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uf den ersten Blick fällt an der neuen BMW M3 (G 80) Competition Limousine die große rahmenlose Niere auf, die sonst lediglich die zweitürigen BMW-4er-Modelle abbekommen haben. Und auch sonst hebt sich die Front von den anderen 3er-Modellen deutlich ab, sind doch die Lichter im Vergleich dazu weitaus schmäler und wirken dadurch reichlich böser, ebenso wie die breit ausgestellten Radhäuser, in denen geschmiedete M-Leichtmetallräder Platz finden, die Hinterräder jeweils mit größerem Durchmesser. Das Dach des M3 Competition kommt serienmäßig in Carbon mit zwei in Längsrichtung verlaufenden Finnen. Diese sowie der in schwarz lackierte Heckspoiler sollen zwar hauptsächlich die Luftströme optimieren, sehen allerdings zugleich bösartig aus und verleihen dem Auto zusätzlich Sportlichkeit – soweit das überhaupt noch möglich ist. Das eigentliche M-Feeling steckt jedoch – abgesehen vom Motor natürlich – am beziehungsweise unter dem Heck: in Form der Abgasanlage mit elektrisch gesteuerten Klappen für emotionsstarken Antriebssound sowie die Endrohre mit einem Durchmesser von jeweils 100 (!) Millimetern. Eingebettet sind die vier Fanfaren in einem markanten, in schwarz gehaltenen Heckdiffusor.
ALLRAD - PREMIERE
Das Herzstück des M3 Competition indes ist unter der Motorhaube verbaut. Angetrieben wird der G80 Competition nämlich von einem Reihensechszylinder-Motor mit M-TwinPower-Turbo-Technologie. Leistungsstarke 510
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AUSNAHMEERSCHEINUNG Seit dem Jahr 1986 zaubert der BMW M3 zahlreichen Motorsportbegeisterten ein Lächeln ins Gesicht. Und das aus guten Gründen. TEXT: FELIX KASSEROLER // FOTOS: TOM BAUSE
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Dem heutigem technischen Standard folgend hat der BMW M3 Competition beinahe alle gängigen Fahrassistenz- und Sicherheitssysteme mit an Bord, in vielen Fällen allerdings gegen Aufpreis. So kostet das kleine Driving-Assistant-Paket mit unter anderem manuellem Geschwindigkeitsbegrenzer, Querverkehrswarner und Spurverlassenswarnung 906 Euro Aufpreis, das Driving-Assistant-Professional-Paket samt aktiver Geschwindigkeitsregelung mit Stop&Go-Funktion sowie dem Spurhalteassistenten mit aktivem Seitenkollisionsschutz schlägt sogar mit satten 2.016 Euro zu Buche. Angesichts eines Listenpreises von knapp über 103.000 Euro wäre hier allerdings wohl am falschen Ende gespart. Lobenswert erwähnt sei dementgegen die serienmäßige Zugabe des M-Drive-Professional. Diese extra für die Rennstrecke konzipierte Einstellung unterstützt bei der Suche nach der perfekten Linie sowie dem perfekten Driftmanöver.
STRASSE ODER RENNSTRECKE?
PS (375 kW) sowie 650 Newtonmeter sind damit machbar und bescheren dem Bayern eine Sprintzeit von nur 3,9 Sekunden von null auf 100 km/h. Die Kraftübertragung erfolgt bei unserem Testfahrzeug dabei über ein 8-Gang-M-Steptronic-Getriebe auf die beiden Hinterräder. Doch erstmals gibt es mit dem intelligenten Allradsystem M xDrive eine Alternative dazu. Wer nun auf den ersten Moment erschrickt, dem sei verziehen, gehören der M3 und der Heckantrieb doch zusammen wie BMW und Bayern. Doch nicht zu voreilig, denn der neue Allradantrieb soll zahlreiche Vorteile in Sachen Traktion, Agilität und Fahrstabilität bringen. So beschleunigt der M3 Competition mit Allradantrieb ganze 0,4 Sekunden schneller, also in insge-
samt 3,5 Sekunden auf 100 Kilometer pro Stunde, und sollte der ohnehin hinterradbetonte Allradantrieb einmal nicht den Wünschen entsprechen, so kann er problemlos Onbord ausgeschalten werden. Das rundum sportliche Design zieht sich im Innenraum dann einwandfrei fort: Serienmäßige M-Sportsitze, das M-Lederlenkrad samt in Rot gehaltenen M-Mode-Tasten zur Einstellung von spezifischen Anzeigen und Fahrassistenzsystemen für ROAD, SPORT oder TRACK sowie der anthrazitfarbene M-Dachhimmel sind nur einige Features, die das Cockpit des M3 Competition mitbringt. Dazu findet sich das ein oder andere luxuriöse Element – beispielsweise das beleuchtete M-Logo oder die serienmäßig
Auch im Alltag schlägt sich der Bayer gut. Angesichts seiner Abmessungen (Länge: 4,8 Meter, Höhe: 1,4 Meter) weist der M3 Competition mit 480 Litern ein recht passables Kofferraumvolumen auf und auch der Fondbereich fällt ausreichend groß aus. Dennoch hilft es nichts und man muss ehrlich sein: Der M3 wurde nicht als Lastfahrzeug, sondern als straßentaugliches Rennauto konzipiert. Und genau dort gehört er eben auch hin – in diese wirklich kleine Nische zwischen Rennstrecke und Straße, zwischen Geschwindigkeit und Freiheit. Das war die Herausforderung, der sich die BMW M GmbH vor 35 Jahren gestellt hat und welche die Bayern mit dem G80 wieder einmal einwandfrei gemeistert haben.
BMW M3 COMPETITION LIMOUSINE Antrieb: Heck Leistung: 375 kW/510 PS Drehmoment: 650 Nm Beschleunigung: 0–100 km/h: 3,9 sec Spitze: 290 km/h Verbrauch: 10,2 Liter/100 km Spaßfaktor: 10 von 10 Preis: ab 103.650,01 Euro
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BMW 4er Gran Coupé: von 135 kW (184 PS) bis 275 kW (374 PS), Kraftstoffverbrauch gesamt von 4,8 l bis 8,0 l/100 km, CO2-Emissionen von 127 g bis 182 g CO2 /km. Angegebene Verbrauchs- und CO2-Emissionswerte ermittelt nach WLTP.
Symbolfoto
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Weil Asche und Schwefeldämpfe Gift für menschliche Atemorgane sind, konnte sich Isabelle Bacher dem Vulkan nur mit Gasmaske annähern.
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DIE EXTREME Die Fotografin Isabelle Bacher mäandert zwischen den Extremen. Und immer, ja immer fängt sie dabei mystische Wahrheiten ein. Auch bei den Eruptionen des Fagradalsfjall-Vulkans auf Island. Mit den Bildern nimmt sie die Betrachter an der Hand – zu einer Zeitreise zum Beginn unserer Welt. Wieder extrem. Extrem schön. TEXT: ALEXANDRA KELLER // FOTOS: ISABELLE BACHER
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IN DEN MOMENTEN, IN DENEN DAS BRODELND HEISSE INNERE DER ERDE PLÖTZLICH AN DIE ERDOBERFL ÄCHE S T E I G T U N D A U S M A G M A L AVA W I R D , I S T DIE URGESCHICHTE DER ERDE SO NAH WIE SONS T NIE UND NIRGENDWO.
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s muss die Sonne sein. Ja, auf der Suche nach dem roten Faden, nach der Urkraft, die Isabelle Bachers Bilderwelt zusammenhält, drängt sich die ewige Lebens- und Lichtspenderin geradezu auf. Fast, als wäre sie in all ihren herrlichen Formen die einzig wahre Göttin, der zu huldigen die Tirolerin ihre Kamera zückt. Mit diesem Kult ist die Fotografin nicht die Erste und auch nicht die Einzige, selbst wenn ihre Bilder stets einzigartig sind. So einzigartig wie die zahllosen Mythen, die sich um die Sonne ranken. Die Mystische wird vielfach fantasievoll verehrt. Isabelle tut das auch. Mit ihren Aufnahmen der Polarlichter beispielsweise. Sie sind einer dieser herrlichen Umwege, mit denen die Sonne ihre Kraft zeigt – und die Erde ihren Einfallsreichtum. Stürmt es auf der Sonne, ist das nicht nur ein weit entferntes solares Lüftchen. Bei einem Sonnensturm werden elektrisch geladene Teilchen wie mit einem angriffslustigen Peitschenschlag in Richtung Erde geschleudert und in Richtung der Pole geleitet. Diese Plasmateilchen bilden Millionen Kilometer lange, zwischen grün, blau und rot changierende Lichtschläuche, die wie unfassbare Verbindungen zum Universum wirken. Auch um diese sagenhaften Tänze in all ihrer Farbenpracht zu fotografieren, hat Isabelle viele Stunden, Tage, Wochen, ja Jahre nördlich des Polarkreises verbracht. Dort, wo Kälte oder Weite ganz anders definiert werden, schlägt ihr Herz und das ist kein Zufall. Geboren und aufgewachsen ist Isabelle in Lienz, doch Norwegen ist die Heimat ihrer Mutter. Das Raumgefühl und das ästhetische Auge hat sie in ihrem Beruf als Architektin geschärft, doch die Fotografie ist es, wofür sie brennt. Nach dem Tod ihrer Mutter zog es Isabelle ins Mutterland. Der Grund dafür kann nicht in Worte gefasst werden. Muss er auch nicht. Fast fünf Jahre, die sie als die vielleicht wichtigsten ihres Lebens beschreibt, verbrachte Isabelle im Norden Norwegens, arbeitete als Architektin, lebte für die Fotografie. Mit nimmermüder Leidenschaft harrte sie dabei in unglaublicher Kälte aus, fast immer allein und ihrem Urrhythmus immer näher
„EINEN VULK ANAUSBRUCH LIVE U N D N A H M I T Z U E R L E B E N WA R E I N G R O S S E R W U N S C H .“ ISABELLE BACHER
kommend. In der Dunkelzeit des Nordens ist der kleinste Lichtstrahl König. Er vermag die Landschaft zu verzaubern und die Betrachter trunken machen. Isabelle fängt das ein. Die Welt nur durch den Sucher zu betrachten, liegt ihr nicht. Schnell zu fotografieren liegt ihr auch nicht. „Wenn mir ein Platz gefällt, dann analysiere ich ihn, gehe x-mal herum. Auch das ist das Schöne – das Suchen. Dann das Warten und dann kommt auf einmal das Licht“, sagt sie. Das Licht, in dem die Eis- und Fels- und Naturformationen sich in ihren bizarrsten Momenten zeigen. Oder das Polarlicht.
GÖTTLICHES NORDLICHT
Die Heimat ihrer Mutter ist die Heimat der Wikinger, in deren Legendenwelt die Polarlichter zahllose Kapitel füllen. Natürlich tun sie das. Ohne wissenschaftliche Grundlagen lassen sich derart irre und bewegte Himmelsphänomene nur göttlich erklären. Diese Erklärungen sind jedenfalls fantastischer als das im Vergleich schnöde wirkende physikalische oder mathematische Wissen um Plasmateilchen und Magnetfelder. Eine Wikingerlegende besagt beispielsweise, dass die Polarlichter ein Zeichen dafür sind, dass irgendwo auf der Welt eine große Schlacht geschlagen wird und die Walküren durch die Lüfte reiten, um die auserwählten Krieger nach Walhall zu führen. Dort sollen sie Odin bei seiner größten Schlacht zur Seite stehen. Die Nordlichter gelten als Reflexionen der Rüstungen und Schilde der Walküren. Diese prächtige Geschichte lebt nicht nur in
Richard Wagners Walkürenritt. Diese prächtige Geschichte lebt in Isabelles Fotos. Weil in ihren Adern Wikingerblut fließt? Vielleicht. Irgendwie wecken die Bilder aber auch die Erinnerung an eines der vielleicht schönsten künstlerischen Zitate. „The True Artist Helps the World by Revealing Mystic Truths“ hielt Bruce Nauman vor über 50 Jahren in seinem revolutionären Neon-Werk fest. Ja, mit ihren Bildern enthüllt Isabelle mystische Wahrheiten und sie lässt mit fast ungebührlicher Leichtigkeit die Großartigkeit des Universums erahnen. Bei Terra Mater Books ist 2019 Isabelles Buch „Im Norden – eine Reise zum Polarkreis und darüber hinaus“ erschienen. Die darin veröffentlichten Arbeiten zeigen die mystischen Wahrheiten der ästhetischen Gletscher, majestätischen Berge, einsamen Fjorde und hinreißenden Polarlichter im kühlen Licht der Arktis. Isabelle fotografiert auch anderes. Aber klar doch. Im Oktober 2021 erst wurde die Ausstellung am Innsbrucker Hauptbahnhof eröffnet, in deren großen Rahmen spektakuläre Aufnahmen des Brenner-Basistunnels zu sehen sind. Egal, ob in großen Formaten oder kleineren Bildkonzentrationen – regelmäßig auch für die eco.nova oder das Tirol Magazin – analysiert sie und sucht – bis der richtige Winkel, das richtige Licht, der richtige Ausschnitt gefunden wurde. Dann erst drückt sie den Auslöser. Das große künstlerische Spektrum ihrer ewigen Suche erweiterte sie im Juli 2021 um eine weitere faszinierende Nuance. Das heiße Licht des Vulkans Fagradalsfjall auf Island.
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WENN VERGANGENHEIT GEGENWART WIRD
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So ein Vulkanausbruch ist mehr als ein außergewöhnliches irdisches Spektakel. Wer in der Nähe eines Vulkans lebt, ruft angesichts einer glühenden, bedrohlichen Eruption rasch alle Gottheiten um Hilfe an. In den Momenten, in denen das brodelnd heiße Innere der Erde plötzlich an die Erdoberfläche steigt und aus Magma Lava wird, ist die Urgeschichte der Erde so nah wie sonst nie und nirgendwo. Nirgendwo sonst ist es auch möglich, der Urgewalt der Sonne zumindest ein Stück näher zu kommen. Auf ihrer Oberfläche herrscht in etwa die gleiche Temperatur wie im Erdkern. Über 6.000 Grad Celsius heiß ist dieser gemeinsame Nenner des Sterns und des Planeten, der einst ein glühender Ball aus geschmolzener Materie gewesen war und spät erst den Glaubenskampf um die zentrale Hoheit verlor. Es verwundert nicht wirklich, dass Isabelle wie magisch davon angezogen wird, wenn sich die Vergangenheit der Erde durch einen Vulkanausbruch als Gegenwart zeigt. „Vulkane faszinieren mich schon seit jeher“, erzählt sie. Nach Abschluss des Architekturstudiums hatte sie sich beispielsweise als Statistikerin für ein Forschungsprojekt einer hawaiianischen Universität beworben, bei dem sie täglich Messungen und Fotos eines aktiven Vulkans hätte machen sollen. Der Konjunktiv weist schon darauf hin: „Leider erhielt ich eine Absage.“ Den Ausbruch des fast zum Zungenbrecher degradierten islän-
dischen Vulkans Eyjafjallajökull im Jahr 2010 verpasste Isabelle knapp, besuchte ihn aber im Jahr darauf. Und war fasziniert, selbst wenn die Lava längst in ihren unbeschreiblichen kühlen Formen erstarrt war. Als dann nach 800 Jahren Ruhe im Frühjahr 2021 der Fagradalsfjall begann, Lava zu spucken, musste sie hin. Unbedingt. „Einen Vulkanausbruch live und nah mitzuerleben war ein großer Wunsch“, sagt sie. Zu einem Vulkanausbruch reist es sich nicht allzu leicht. In Pandemiezeiten noch weniger und so glich die Organisation der Reise nach Island einem Tanz auf dem Vulkan. Wie so oft und eigentlich immer in entscheidenden Momenten ihres Lebens stand Franz Bacher ihr zur Seite. Ihr Papa. „Wir planten die Tour gemeinsam. Papa teilt mit mir die Leidenschaft des Fotografierens und er war es, der die Fotografie zu einem der wichtigsten Teile meines Lebens gemacht hat“, umarmt Isabelle ihren Vater mit Worten. Gemeinsam fieberten sie dem Vulkanausbruch entgegen und gemeinsam zitterten sie, als ausgerechnet für die fünf Tage ihres Aufenthaltes auf Island Regen und starker Nebel vorhergesagt waren. Damit nicht genug, war ihnen auch noch erklärt worden, dass der Vulkan möglicherweise nicht mehr aktiv sei und der Ausbruch schon zu Ende. War er nicht. Er spuckte weiter. Fast, als wollte er Isabelles großen Wunsch erfüllen. Ausgerüstet mit Gasmasken zum Schutz vor den giftigen Dämpfen und geführt von einem lokalen Guide konnten sie sich dem Vulkan nähern und dem Spot, der sich zum
Fotografieren eignete. „Als wir diesen Spot erreichten, kam sehr starker Wind auf und er wurde immer stärker“, erinnert sie sich an die extrem herausfordernde Fotosituation – vorne mit großer Hitze und Rauch, hinten mit starkem Wind und Kälte klarkommen zu müssen. Asche und Schwefeldämpfe sind nicht nur Gift für menschliche Atemorgane, sondern auch für die empfindliche Technik der Kameras. Doch der Guide kümmerte sich um die Sicherheit der zwei Tiroler, sodass sie sich mit klarem Auge und ruhiger Hand den Bildern widmen konnten, die festgehalten werden wollten. „Anfangs waren nur schwarze, erkaltete, großflächige Lavafelder zu sehen. Plötzlich meinte der Guide, er sehe einen roten Punkt.“ Der rote Punkt war der Beginn einer Fotoserie, die unter die Haut geht. Auch Isabelle selbst. „Als ich den ersten Lavafluss in unsere Richtung fließen sah, war das überwältigend. Dann gingen einige Minuten später unweit von uns Glutfontänen hoch, Aschewolken stiegen auf, Lava quoll aus dem Vulkan und ergoss sich zäh über die Erdoberfläche beziehungsweise die schon erkalteten Lavafelder. Das Spektakel wiederholte sich immer wieder. Es war eine einzigartige Mischung aus Ästhetik und Gewalt.“ Ästhetik und Gewalt. Sie sind es, die sie mit den Aufnahmen verewigt hat. Sie sind es ja auch, die so gut wie jeden Sonnenkult prägen. Und sie beschreiben zwei Fixpunkte für jenen roten Faden, der die Bilderwelt Isabelle Bachers zusammenhält. Die Extreme. www.isabellebacher.com
Comeback der Winterfreu(n)de WINTERSTART AM 3. 12. 2021
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eco.life
NÄCHTIGUNGSMÖGLICHKEITEN Wir halten es ganz mit Heinrich Heine: „Der Schlaf ist doch die köstlichste Erfindung!“ Wir zeigen Ihnen, wo’s ganz besonders gemütlich ist.
EIN HAUS WIE EIN MUSEUM
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DESIGNJUWEL Mit der Neueröffnung des Boutiquehotels Ca’ di Dio in Venedig ist die Wasserstadt um einen Place to be für Designfans, Kunstliebhaber und Luxusreisende reicher. Hier trifft Venedigs Geschichte auf zeitgenössisches Interior Design – eigens entworfen von der in Mailand lebenden spanischen Architektin Patricia Urquiola. Sie setzt auf feinstes italienisches Handwerk und lässt für Venedig typische Baumaterialien wie Muranoglas oder Marmor sowie edle venezianische Stoffe in kleinen Manufakturen der Region herstellen. Das Element Wasser zieht sich als roter Faden durch das gesamte Anwesen und spiegelt sich nicht nur in eiswasserblau bezogenen Möbeln oder Wanddekorationen wider, sondern auch in Brunnen und Wasserspielen. CA’ DI DIO, RIVA CA’ DI DIO 2181, I-30122 VENEDIG, WWW.VRETREATS.COM
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Entdecker und Neugierige, leidenschaftliche Flohmarktbummler, Vespa- und Oldtimer-Fans sind bei Theodora und Maurizio genau richtig. Direkt an den Pisten des Südtiroler Kronplatz führen die beiden ihr Nostalgie Hotel & Dolomites Museum Al Plan. Seit über 25 Jahren besuchen sie dafür Trödelmärkte, Antiquitätengeschäfte und Versteigerungen im In- und Ausland. Jedes einzelne Objekt im Haus erzählt dementsprechend seine eigene Geschichte. In der hauseigenen Osteria wird Zünftiges serviert. Am Rooftop entspannen die Gäste zudem im neuen 18 x 3 Meter großen beheizten Panorama-Infinity-Pool. Dazu gibt’s eine Sauna und Infrarotkabine, einen Whirlpool und Ruheraum, Massagen und Kosmetik. Was es nicht gibt – zumindest zwischen 23 und 6 Uhr: WLAN. Wegen der Erholung warats.
DER MANN HINTER DEM GEHEIMNIS Mit dem Apartment Resort THE SECRET Sölden setzt die Tiroler Unternehmerfamilie Huter neue Maßstäbe im Ötztal. Dabei entscheidet jeder Gast für sich, inwieweit er die Privatsphäre in einer der insgesamt 44 großzügigen Wohneinheiten mit 35 bis 155 Quadratmetern genießen oder in die Geselligkeit des LA’LIV und der Sky Bar THE VUE eintauchen möchte. So bieten alle Apartments viele Rückzugsmöglichkeiten mit geräumigen Wohnbereichen, teils mehreren Schlafzimmern und Bädern sowie einer voll ausgestatteten Küche. Erholen kann man sich stilgerecht im Wellnessbereich LE FEEL. Die Leitung des neuen Apartment Resorts übernimmt Rene Steinhausen. Der begeisterte Wintersportler kehrt nach 2015 zum zweiten Mal nach Tirol zurück. Zuletzt leitete er das Glemm by AvenidA, das Flagship-Haus der österreichischen alpinfamily-Gruppe in Saalbach-Hinterglemm, zudem prägen Stationen in Neuseeland, Australien und auf Sylt den Werdegang des 31-jährigen Westfalen. Eröffnet wird THE SECRET am 18. Dezember 2021. www.the-secret-soelden.com
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Wein-Kompetenz Für den Tiroler Weinfachhandel steht die Leidenschaft für österreichische Weine an erster Stelle. Darüber hinaus verfügen die Weinexperten des Landes auch über viel internationales Wissen.
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FOURELEMENTS – LIVING BY BERGER, PALFAU 3, 8923 PALFAU/STEIERMARK, WWW.FOURELEMENTS.WORLD
AUS TRADITION.
WEIN TIROL
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Der Weinfachhandel hat in Tirol eine lange Tradition: Manche Familienbetriebe existieren bereits in vierter oder fünfter Generation. Heute bietet der Tiroler Weinfachhandel ein breit gefächertes Sortiment von Weinen und Spezialitäten aus Österreich und der ganzen Welt, die den Weinliebhaber erfreuen. Mit größter Leidenschaft werden darüber hinaus neue Winzer, Weinbaugebiete und internationale Winzer gesucht. PR
WEIN TIROL
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„Das Bauen liegt mir im Blut. Bereits mein Vater realisierte sein ganzes Leben lang kleinere und größere Projekte und schon als Bub baute ich meine Hütte im Wald“, sagt Hermann Berger, Architekt und Gastgeber in den FourElementsHäusern in der Steiermark. Seiner Kindheit ist er ein klein wenig treu geblieben, liegen die Häuser doch alle in spektakulärer Alleinlage inmitten einer beeindrucken Naturkulisse – sie sind allerdings deutlich luxuriöser geworden. Die Häuser Feuer, Wasser, Luft und – seit Mai 2021 neu – Eisvogel sind ideal für alle, die es gern privat haben. Wenn man nicht will, muss man sein Domizil eigentlich gar nicht verlassen, weil alles da ist, was man braucht, um es sich gut gehen zu lassen – hauseigener Wellnessbereich mit Sauna, Whirlpool und freistehender Badewanne inklusive. Das Haus Eisvogel hat außerdem einen exklusiven Naturpool vor die Tür bekommen. Das (regionale) Frühstück wird täglich vor die Tür gestellt, wer mag, kann sich sogar das Abendessen ins Haus liefern lassen.
Der Tiroler Weinfachhandel
VEREIN WEIN TIROL Der Tiroler Weinfachhandel steht für höchste Kompetenz, Vielfältigkeit, Qualität und Leidenschaft zum Produkt. Die persönliche Betreuung der Kunden durch Experten hat obersten Stellenwert. Weitere Info unter www.wein-tirol.at
W E I N TIROL
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DER LUXUS DES ALLEINSEINS
ein ist ein Produkt wie kein anderes. Es braucht viel Erfahrung und Wissen, um passend zum Anlass und der Speise den entsprechenden Wein auszuwählen. Das können nur Spezialisten, die sich intensiv mit der Materie auseinandersetzen. Ein Tiroler Weinfachhändler ist dabei immer in Ihrer Nähe. Wenn Sie kompetente Beratung suchen oder neue Weine verkosten wollen: Der Weinfachhändler freut sich darauf, Sie umfassend und kompetent zu beraten.
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KLEINE DINGE IN GROSSER KULISSE Die Ferienhäuser von PURESLeben verbinden die Ruhe und Besinnlichkeit der Natur mit den wohnlichen Vorzügen von Luxus und Komfort. Das neueste Premiumhaus ist hierbei keine Ausnahme. T E X T : E L I S A B E T H P L AT T N E R
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Das Innere besticht durch großzügig angelegtes Wohnambiente in der außergewöhnlichen Kombination von modernem Design und zugleich urigem, naturnahem Lebensgefühl, hervorgerufen durch die verwendeten natürlichen Materialien. Wie es sich für ein Premiumhaus gehört, bietet die Anlage nicht nur einen ganzjährig beheizten Pool, sondern auch eine private Panoramasauna, um garantiert abschalten zu können.
inst war es nur ein Traum Dietmar Sillys, mehr Leuten die Schönheit und Unberührtheit der Südsteiermark näherzubringen. Heute zählen zu seiner Marke PURESLeben ein gutes Dutzend Ferienhäuser, die sich durch außergewöhnliches Design, luxuriöse Einrichtungen und zurückgezogene Naturnähe auszeichnen. Sie alle bieten einen lebensnahen und persönlichen Einblick in die steirische Natur, wobei nicht auf das bisschen Luxus verzichtet wird. Jedem Haus ist eine eigene Persönlichkeit inne, doch tragen alle die Merkmale des PURESLeben-Designs in sich: warme und erdige Farben, die Verbindung von Altem mit Neuem, gelebtes Holz und viel Glas, das einmalige Ausblicke in die Natur ermöglicht. Während die Lagenhäuser sich durch besondere Naturnähe und Luxus im kleinen Rahmen auszeichnen, setzen die Premiumhäuser noch eins drauf und bieten Panoramasaunen und beheizte Pools in besonders geräumigen Anlagen.
WILLKOMMEN BEI DEN SILLYS
VERWÖHNT WOHNEN
Neuester Zugang zur PURESLeben-Familie ist das Premiumhaus Grabenschake. Umgeben von sanften Hügeln und ungestörter Natur findet sich ein zweihundert Jahre altes Bauernhaus, das durchgehend revitalisiert wurde. Das geschichtsträchtige Holz wurde behutsam aufbereitet, um es wiederverwenden zu können und somit möglichst viel des einstigen Geists des Hauses zu bewahren. Dies ist durchaus gelungen, zeichnet sich das Bauernhaus auch heute noch durch traditionellen und bodenständigen Charme aus. Zusätzlich wurde ein teilverglaster, moderner Anbau angefügt. Wenngleich um einiges moderner designt und eingerichtet, bietet auch dieser Bereich durch die Glasfront und Natursteinwand einen Bezug zu seiner Umgebung. So lebt es sich in einer einzigartigen Mischung aus Tradition und Moderne, mitten in einem über fünfzigtausend Quadratmeter großen Naturrefugium – ganz für sich.
Jedem Haus ist eine eigene Persönlichkeit inne, doch tragen alle die Merkmale des Pures-LebenDesigns in sich.
Auch die anderen Häuser locken mit Naturnähe, luxuriösem Komfort und privater Zurückgezogenheit. Letzten Endes ist es egal, in welchem der Ferienhäuser man es sich gemütlich macht: Sie alle haben ihre Vorteile und sind jeweils individuell an ihre besondere Umgebung angepasst. Jeden Morgen darf man sich über einen Frühstückskorb mit frischen Bioprodukten freuen, die entweder aus der eigenen Landwirtschaft oder von regionalen Partnern stammen. Daneben laden Gastgeber Dietmar und Gerald Silly gerne in ihr Restaurant Sillys Kuchl in Oberhaag ein, um Gästen regionale Delikatessen und hauseigenen, selbstproduzierten Wein zu servieren. Hier genießt man neben der traditionellen Küche auch Weinverkostungen sowie die herzliche Gastfreundschaft der Steirer. Wer es sich lieber zuhause gemütlich machen möchte, kann sich verschiedene Genusspakete direkt ins Haus liefern lassen, wobei neben steirischen Menüs auch die Barbecue-Varianten zu empfehlen sind. Außerdem wird vor Ort eine Auswahl der PURESLeben-Produkte zum Verkauf angeboten – für all jene, die nicht genug davon bekommen können. Wer noch mehr über das Weingut der Gastgeber wissen möchte, kann sich von den Sillys alles über Lagen, Sorten und Produktion erzählen lassen. Somit erhält man nicht nur Einblick in die Schönheit der Umgebung, sondern lernt auch deren Reichtum und Vielfalt in Sachen Kulinarik und Landwirtschaft kennen. www.puresleben.at
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IM GESPRÄC
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news & events
Zwölf Top-Sommeliers haben sich dem Wettbewerb „Bester Sommelier Österreichs 2021“ im Schloss Gabelhofen gestellt.
Suvad Zlatic mit Annemarie Foidl, Präsidentin der Sommelier Union Austria Familie Autopark: Michael und Sonja Mayr mit Viktoria, Valentina und Maximilian
MEILENSTEIN Mitte Oktober wurde er offziell eröffnet: der VOLVO CUBE am Autopark-Standort Innsbruck. Enstanden ist ein echtes Architekturjuwel und Meilenstein des schwedischen Designs, das die Leuchtkraft der Marke in Perfektion widerspiegelt. Der Autopark setzt mit dieser Investition ein deutliches Zeichen dafür, wohin die Zukunft der Mobilität geht. Chef Michael Mayr: „Diese 5,5-Millionen-Euro-Investition macht den Autopark zum modernsten Volvo-Autohaus Österreichs und bekräftigt unsere leidenschaftliche Zusammenarbeit mit einer Automobilmarke, die ihre Kunden damit begeistert, führend in Design und Innovation zu sein, und Fahrzeuge baut, die unvergleichlich in ihrer Strahlkraft und Qualität sind.“
S TA AT S M E I S T E R ! Bereits 2014 wurde Suvad „Suwi“ Zlatic als „Bester Sommelier Österreichs“ ausgezeichnet. Heuer konnte sich der Tiroler den begehrten Titel bereits zum zweiten Mal sichern: „Es ist schön, zurück zu sein“, so der frischgebackene „Österreichische Sommelier Staatsmeister“: „Der Titel bedeutet mir jetzt noch mehr als 2014, weil ich 2018 den Sieg knapp verpasst hatte und jetzt durch Corona ein Jahr länger auf die Gelegenheit warten musste, mich zu beweisen.“ Bereits in den Vorrunden konnte Zlatic beim theoretischen Teil und einer Vielzahl an praktischen Tests überzeugen. Sein Wissen gibt Suwi Zlatic unter anderem in Tastings weiter, außerdem betreibt er seinen Gourmet Play Store in Landeck.
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Juror Lorenz Kilga mit Christoph Aschaber und Lukas Jungmann (Aberjung GmbH) sowie Arnold Lanser, Patrizia Berger und Roland Lanser (alle drei Tischlerei Lanser GmbH)
Im Oktober wurden die Auszeichnungen des Austrian Interior Design Awards 2021 in Salzburg verliehen. Diese wurden bereits zum dritten Mal an innovative Innenarchitekturprojekte und Produkte aus dem Interiorbereich vergeben. Aus ingesamt 241 Einreichungen in 16 Kategorien wurden die Gewinner gekürt – auch die Tischlerei Lanser aus Lienz war dabei und durfte mit Aberjung den Award in der Kategorie „Produktdesign/Superflex“ für die gemeinsame Möbelserie „Aberjung Object“ entgegennehmen. www.tischlerei-lanser.at
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eco.life
Telfs‘ Bürgermeister Christian Härting und Vizebürgermeisterin Cornelia Hagele mit Harald, Sonja und Florian Ultsch
E R S T E S H A R R Y ‘ S H O M E I N D E R H E I M AT Nicht mehr lange, dann eröffnet das neue harry’s home in Telfs. Mitte Oktober feierte Inhaberfamilie Ultsch die Firstfeier des Hotels mit allen Arbeitern und geladenen Gästen. Vor Ort wurde bereits ein Musterzimmer im Stil der neuen Designgeneration präsentiert. Im Juni 2022 erwartet das erste Tiroler harry’s home, das bereits das zehnte Haus der Kette sein wird, im Rahmen eines Soft-Openings seine ersten Gäste. 2006 wurde die Hotelkette harry’s home von Namensgeber Harald „Harry“ Ultsch aus Innsbruck gegründet, mittlerweile führt die Familie das Unternehmen in 4. und 5. Generation. Aktuell gibt es harry’s home hotels in Hart bei Graz, Linz-Urfahr, Dornbirn, Wien, München-Moosach, Steyr, Bischofshofen und Zürich-Wallisellen. Zehn weitere Standorte in der DACH-Region sind derzeit in Bau oder in Planung. www.harrys-home.com
Gastgeber Philipp Resl (P&R Verwaltung, 3. v. li.) mit den Referenten des Abends: Architekt Christoph M. Achammer, Arno Wimmer (Re/Max Conterra Immobilien), Peter Brezinschek (Chefökonom der Raiffeisen Bank International), Riederbau-Chef Anton Rieder und Alois Walch (da emobil)
G E T-T O G E T H E R P&R Verwaltung, WAT Bauträger und ABC Businesspark luden kürzlich zum ersten Immobilien-Stammtisch ins ABC Ausbildungs Center in Innsbruck. Im Zentrum standen dabei verschiedene Impulsvorträge zu sämtlichen Bereichen rund ums Thema Immobilien. Gastgeber Philipp Resl konnte rund 150 Gäste aus Politik und Wirtschaft, Architekten, Planer, Unternehmer, Immobilienmakler und Bauträger sowie Investoren begrüßen. Haubenkoch Thomas Grander verwöhnte dazu mit einem Flying Buffet, Sommelier Sandro Klausner kredenzte dazu die passenden Weine.
Li.: Diplom-Sommelière Carole Stein leitete die Champagner-Masterclass im Schalander der Brauerei / Mi.: Josef Stock (Stock Resort), Landeshauptmann-Stellvertreter Josef Geisler, Martin Lechner (Zillertal Bier) und Willi Schneeberger (Tuxerhof) / Re.: Thomas Guggenberger (Zillertal-Bier-Diplom-Weinsommelier, Mi.) mit Traudi und Anton Sigwart (Tiroler Weinstuben)
Genuss und Inspiration Nach einem Jahr pandemiebedingter Pause konnte das Zillertal Bier Kulinarium heuer in überarbeiteter Form wieder stattfinden. Die heimische Privatbrauerei präsentiert dabei ihr umfangreiches Sortiment an Getränken für Gastronomie und Hotellerie. Elegante Weine, Schaumweine und Champagner von rund 30 anwesenden Winzern, außergewöhnliche, in Handarbeit gebraute Spezialbiere, feine Bierspezialitäten, aber auch die neuen natürlichen Premium-Erfrischungen Midi‘s konnten dabei verkostet werden. Dazu wurden radikal regionale Gerichte der Haubenköche Maximilian Stock (Alpenhof, Tux), Georg Hauser (Gasthaus Nester, Stumm) und Georg Ebster (Landgasthof Linde, Stumm) serviert. Zillertal-Bier-Geschäftsführer Martin Lechner: „Dazu haben wir zusammen mit den Köchen bereits im Vorfeld intensiv verkostet und die passenden Begleiter zu den Gerichten bestimmt. So können wir die perfekte Harmonie gewährleisten und den Besuchern einzigartige Genussmomente bieten. Wir unterstreichen so deutlich, welchen Zusatznutzen die richtige Getränkeauswahl sowohl für den Wirt als auch für den Gast hat.“ www.zillertal-bier.at
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im.gespräch
Bosko Gastager, Christian Steinmayr, Kata Hinterlechner, Maria Köfler und Michael Perlornigg
Padre-Azul-Geschäftsfüher Stefan Lackner, Georg Weis (Eigentümer 23 Reasons) und Hans-Peter Eder (Padre Azul)
M E X I KO I N WAT T E N S
Karin Pernegger (Kuratorin) und Clemens Rhomberg (Kranebitter Einrichtungshaus)
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Kürzlich wurde die neue Ausstellung „Experimental Setup“ in den zeitgenössischen Ausstellungsräumen IM VEKTOR by steinmayr&co in Hall eröffnet. Kuratorin Maria Köfler führte durch den Abend, begleitet von den beiden Kollektivkünstlern Kata Hinterlechner und Bosko Gastager. Zahlreiche Gäste genossen die tolle Einführung in die Ausstellung, die auch Teil der kommenden Premierentage ist. Abgerundet wurde der Abend bei einem angenehmen Come-together im Innenhof der Burg Hasegg mit warmen Speisen vom Futterkutter und edlen Tropfen von Gottardi.
Mystische, lebensbejahende Stimmung trugen die farbenprächtig verkleideten und geschminkten Besucher in das 23 Reasons in Wattens. Dort wurde erstmals gemeinsam von Georg Weis, Eigentümer des Gebäudes, und dem Team des Premium-Tequilas Padre Azul der „Día de los muertos“ nach Tirol importiert. Dieser Tag ist in Mexiko einer der wichtigsten Feiertage im gesamten Jahr. Es ist ein farbenfrohes Fest, bei dem das Leben und der Tod gefeiert werden. Einige Traditionen und Bräuche, die man in Mexiko an diesem Tag lebt, wurden auch im 23 Reasons umgesetzt. Musikalisch umrahmt wurde der Abend von stimmungsvoller Latinmusik, mit einem Flying Buffet war auch der kleine Hunger schnell gestillt.
I N T E R N AT I O N A L BEACHTET
Dem Alpenzoo ist eine sehr große Ehre zuteil geworden. Zoodirektor André Stadler ist seit Oktober im Rat des Weltzooverbandes (WAZA) als Repräsentant für Europa und den Nahen Osten vertreten. Der Weltverband der Zoos und Aquarien ist eine der wichtigsten und renommiertesten Organisationen seiner Art, gegründet 1935 in Basel, Schweiz. Die circa 400 Mitgliederinstitutionen haben sich der Pflege und Erhaltung von Tieren und ihren Lebensräumen auf der ganzen Welt verschrieben und verzeichnen insgesamt fast 700 Millionen Besucher pro Jahr. Stadler ist der WAZA seit 2018 verbunden. Die erstmalige Berufung als Ratsmitglied im Weltzooverband zeigt die Wertschätzung der Arbeit des Alpenzoos, seiner Person als Zoodirektor sowie als Artenschützer in verschiedensten Gremien.
S PAT E N S T I C H Tiroler Immobilien errichtet in Kufstein eine neue Wohnanlage mit insgesamt 18 Einheiten. Mit einer kleinen Spatenstichfeier fiel Mitte Oktober der Startschuss für das Projekt. Alfred Thaler, Geschäftsführer Tiroler Immobilien: „Wenn mit dem Spatenstich die Bauphase beginnt, ist das immer für alle Projektbeteiligten ein besonderes Datum, denn ab jetzt werden Pläne Wirklichkeit. Als Kufsteiner Unternehmen freut es uns ganz besonders, dass wir mit der Wohnanlage in der Dr.- Prem-Straße ein weiteres Projekt hier in unserer Heimatstadt Kufstein realisieren.“
V. li.: Markus Guggenberger (Raiffeisen Bezirksbank Kufstein), Tiroler-Immobilien-Geschäftsführer Stefan Kaiserer, Riederbau-Chef Anton Rieder, Kufsteins Bürgermeister Martin Krumschnabel, Tiroler-Immobilien-Geschäftsführer Alfred Thaler, Architekt Christoph Moriggl (ao-Architekten ZTGmbH), Marc Osl (Riederbau), Philipp Weber (RLB Tirol AG) und Tiroler-Immobilien-Vertriebsleiter Mario Tribus
Foto: Martin Winkler
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Termine 2021/22 Datum Uhrzeit 12.12. 13.00 25.12. 14.00 26.12. 12.00 27.12. 17.00 28.12. 17.00 29.12. 17.00 31.12. 10.00 01.01. 14.00 02.01. 17.00 13.01 19.00 14.01. 19.00 27.01. 19.00
Datum Uhrzeit 28.01. 19.00 03.02. 19.30 04.02. 19.15 10.02. 19.00 11.02. 19.00 14.02. 18.00 15.02. 18.00 16.02. 18.00 24.02. 19.00 25.02. 19.00 03.03. 19.00 04.03. 19.00 06.03. 12.00
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H. STOCKER
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Gregor Stocker war seit der Gründung des Unternehmens im Jahr 1994 durch Hermann Stocker mit an Bord und ist seit 2011 alleiniger Geschäftsführer.
RUNDUM GEDACHT Mit ihrem neuen Standort in Kematen setzt die H. Stocker GmbH ein klares Zeichen Richtung Zukunft. Die 11.000 Quadratmeter sind nicht nur in der Zahl beeindruckend, auch das Gebäude ist es. Das Highlight ist dabei zweifelsohne der Musterheizraum. Mit ihm und den modernen Schulungsräumen öffnet sich das Unternehmen auch nach außen und will damit Bindeglied zwischen den verschiedenen Gewerken rund ums Heizen sein.
G
egründet 1994 hat sich die H. Stocker GmbH im Laufe der Jahre stetig nach vorne entwickelt. Aus zwei kleinen Büros und einem 100-Quadratmeter-Lager in Innsbruck ist mittlerweile ein 11.000-Quadratmeter-Areal geworden, das alle Stückerln spielt. Insgesamt sieben Jahre hat man nach einem perfekten Standort zwischen Telfs und Schwaz gesucht, bis man letztlich in Kematen und dort direkt an der Autobahnabfahrt fündig geworden ist. Hier adaptierte die H. Stocker GmbH zwei rund 20 Jahre alte Bestandsgebäude und baute zusätzlich eine neue Halle an, die unter anderem einen modernen, innovativen Musterheizraum und ein überdachtes Freilager beherbergt. Und weil auch für das
Unternehmen selbst optimales Kühlen und Heizen zum Thema wurde, machte man aus dem neuen Standort quasi ein Energie-Kompetenzzentrum, um gemeinsam mit den Partnerbetrieben Hargassner Ges. mbH, ENERGIEFREUND – ZET & BZR GmbH, GUTMANN Energiesysteme GmbH, Huter Haustechnik GmbH und Elektro-Kommunikationstechnik Thaler GmbH an einer klimatisch besseren Zukunft zu arbeiten. Die neuen großzügigen Räumlichkeiten bieten außerdem Platz für Schulungen, um sämtliche Möglichkeiten der Haustechnik nicht nur theoretisch zu vermitteln, sondern sie im wahrsten Sinne begreifbar zu machen. Wir haben Geschäftsführer Gregor Stocker in Kematen besucht und waren schon beim Betreten des Gebäu-
des beeindruckt von dessen imposanten Dimensionen – und dankbar für die Wegweiser Richtung Empfang. Die zahlreichen Gäste bei der offiziellen Eröffnung (siehe rechts und nächste Seite) werden vermutlich ähnlich begeistert gewesen sein.
E C O . N OVA : Sie haben mit dem neuen Standort in Kematen nicht nur ein neues Zuhause für Ihr Unternehmen gebaut, sondern bewusst auch Schulungs- und Veranstaltungsräume sowie einen Musterheizraum für Besichtigungen integriert. Warum? GREGOR STOCKER: Es ist uns wichtig, verschiedenste Möglichkeiten des Heizens und der Haustechnik zu zeigen und das Thema ganzheitlich zu begreifen. Das
„W I R M Ö C H T E N E I N V E R L Ä S S L I C H E R PA R T N E R SEIN – IM BUSINESS UND A L S A R B E I T G E B E R .“ GREGOR STOCKER
Energiekonzept der Zukunft kann meiner Meinung nach nicht nur auf einer Säule stehen, sondern es braucht einen Mix aus verschiedenen Technologien. Dass wir uns von fossilen Brennstoffen verabschieden werden müssen, ist klar, die Alternativen aber sind vielfältig: Biomasse, Strom, Biogas ... Wir müssen die unterschiedlichsten Ressourcen nutzen, um zu einem nachhaltigen, langfristig sinnvollen Energiemanagement zu kommen. Das versuchen wir, hier zu zeigen und neue Sichtweisen und Blickwinkel zu eröffnen. Das neue Gebäude ist sehr großzügig geworden. War das von Anfang an so geplant, oder hat sich das durch die Größe des Areals ergeben? Es war durchaus so gewollt, die Größe des Areals hat uns aber natürlich in die Hände gespielt. Wir hatten dadurch die Möglichkeit, großzügiger zu denken und viele Freiräume zu schaffen. Wir sind nach wie vor ein Familienunternehmen und sehen auch unsere Mitarbeiter als einen erweiterten Familienkreis an. Wir möchten unsererseits den größtmöglichen Beitrag dazu leisten, dass Arbeit Spaß und Freude macht. Letztlich hat man Erfolge nur im Miteinander, deshalb tun wir viel dafür, um ein attraktiver Arbeitgeber zu sein und dass sich unsere Mitarbeiter bei uns wohl fühlen. Mit den neuen Räumlichkeiten haben wir einen weiteren Schritt dazu gemacht. PR
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H. STOCKER
OFFIZIELL ERÖFFNET Die zuvor in Innsbruck ansässige H. Stocker GmbH hat im Jänner 2021 ihr neues Gebäude im rund zehn Kilometer entfernten Kematen in der Sellrainer Straße 1 bezogen – perfekt erreichbar direkt an der Autobahnabfahrt. Der neue Standort bietet auf rund 11.000 Quadratmetern alles, was für die Durchführung der Geschäftstätigkeit – abgerundetes und vollständiges Sortiment für den Neubau und die Kaminsanierung – benötigt wird. Neben den Lagerhallen verfügt die H. Stocker GmbH nun über moderne Büroarbeitsplätze und ausreichend Bereiche für die rund 30 Mitarbeiter sowie für kommende Schulungen. Ende September fand die offizielle Eröffnungsfeier statt, für die die neuen Räumlichkeiten feierlich geschmückt wurden. Der Empfang fand im großzügigen Eingangsbereich statt, bei der anschließenden Führung durch die beeindruckenden Lager- und Produktionshallen sowie den neuen Musterheizraum gab Geschäftsführer Gregor Stocker einen Einblick ins breite Tätigkeitsfeld des Unternehmens und die ausgedehnten Dimensionen des Gebäudes. Für das entspannte Dinner wurde schließlich der moderne hauseigene Seminar- und Veranstaltungsraum genutzt, Saxophonistin Maria Kofler sorgte für die stimmungsvolle musiklische Untermalung.
DATEN UND FAKTEN • Fläche Grundstück: ca. 11.000 m2 • Büro: ca. 1.000 m2 | Lager und Hallen: ca. 3.800 m2 • gesamt überdachte Lager- und Produktionsflächen: ca. 5.250 m2 • sonstige Bereiche für Mitarbeiter und Ausstellungen: ca. 11.000 m2 • Musterheizraum: ca. 45 m2 • Leistung Photovoltaik: 200 kW • Ladestationen für E-Autos: 4 • Kühlung: Grundwasser | Heizung: Pellets
H. STOCKER GMBH
Sellrainer Straße 1, 6175 Kematen Tel.: 0512/28 88 81 office@stocker-kaminsysteme.com
www.stocker-kaminsysteme.com
WEITERE BILDER VON DER ERÖFFNUNG FINDEN SIE AUF DER NÄCHSTEN SEITE. ➜
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H. STOCKER
Genossen den Abend: Hannah Stadler, Gabriela und KarlHeinz Schiestl, Stefan Frieß und Jana Gambusz
Für das Dinner verwandelte sich der Veranstaltungsraum in ein entspanntes Restaurant
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Der Billardtisch wurde nicht nur während der Eröffnungsfeier gerne bespielt, er steht auch den Mitarbeitern jederzeit zur Verfügung.
Beste Stimmung herrschte auch unter den Mitarbeitern, kniend: Simon Löffler; stehend: Christian Pacher, Gerhard Eichner, Benjamin Volgger, Marcell Pardeller, Michelle Schmölz, Markus Ruetz (Elektround Kommunikationstechnik Thaler) und Indira Grguric
Anregende Tischgespräche – links: Peter Hönig und MMag.a Dr.in Cornelia Hagele; rechts: MMst. Manfred Karl Hober und Franz Jirka
Hannah Stadler, Karl-Heinz und Gabriela Schiestl
Bürgermeister Dipl.-Ing. (FH) Rudolf Häusler gratulierte Gregor Stocker zum neuen Gebäude
UNIQA TIROL
NACHHALTIG LEBEN – NACHHALTIG VORSORGEN Das Bewusstsein für Nachhaltigkeit steigt in sämtlichen Lebensbereichen – vom Konsumverhalten bei alltäglichen Gütern bis hin zu Versicherungsprodukten.
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AMUNDI CPR CLIMATE ACTION FONDS
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schaftlichen Wettbewerb achten. Ein nachhaltiger Lebensstil muss auch bei der Veranlagung keine Ausnahme darstellen: Bei UNIQA stoßen insbesondere die nachhaltigen Fonds auf reges Interesse der Kundinnen und Kunden, der Absatz im Neugeschäft übersteigt bereits jenen der traditionellen Fonds.
VORSORGEN – FÜR SICH, DIE GESELLSCHAFT UND DIE UMWELT
Igor Richtmann leitet das UNIQA Vorsorgemanagement und den Spartenbereich der Personenversicherungen.
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ei einer jüngst von UNIQA durchgeführten repräsentativen Befragung österreichischer Versicherungskunden zeigte sich ein klares Bild: Mehr als die Hälfte wollen künftig durch den Kauf von Produkten jene Unternehmen unterstützen, die nachhaltig wirtschaften, verantwortungsvoll mit ihren Mitarbeitenden umgehen, einen ethisch korrekten Umgang mit ihren Kundinnen und Kunden pflegen und auf einen moralisch wirt-
Um nach dem Erwerbsleben den gewohnten Lebensstandard halten zu können, braucht es eine lebenslange Pension. Die fondsgebundene Lebensversicherung UNIQA FlexSolution legt den Grundstein dafür und jeder, der sich für diese Vorsorge entscheidet, leistet quasi nebenbei einen positiven Beitrag für Umwelt und Gesellschaft. Denn im Rahmen der fondsgebundenen Lebensversicherung können nachhaltige Fonds eingeschlossen werden, die den so genannten „ESG-Kriterien“ entsprechen. Das bedeutet, sie erfüllen die internationalen Standards in den Bereichen Umwelt (Environment), Soziales (Social) und Unternehmensführung (Governance). Im Bereich der Veranlagung und Vorsorge bietet UNIQA dabei auf Wunsch „Amundi ESG Fonds“ an. Diese bieten mit ihren unterschiedlichen Nachhaltigkeitskriterien und Risikoklassen für jeden Anleger die passende Alternative – mit Schwerpunkten in den Bereichen Klima und Ethik sowie einem Nachhaltigkeits-Mix. PR
Die Zielsetzung des Fonds ist die aktive Bekämpfung des Klimawandels. Das Geld wird ausschließlich in Unternehmen angelegt, die sich stark für die Energiewende und die Bekämpfung des Klimawandels einsetzen. Die persönliche Vorsorge wächst somit im Einklang mit den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen. Dieser ertragsorientierte Fonds ist mit dem österreichischen Umweltzeichen zertifiziert.
AMUNDI ETHIK FONDS
Mit dem Amundi Ethik Fonds ist es möglich, seiner Vorsorge einen stärkeren ethischen Charakter zu verleihen. Dieser Fonds investiert 30 Prozent in globale Aktien – das Kapital wird in Unternehmen und Staaten veranlagt, die im Einklang mit sozialer, humaner und ökologischer Verantwortung stehen.
AMUNDI INDEX SOLUTIONS MSCI WORLD SRI Damit investiert man in einen weltweit diversifizierten ESG-AktienIndexfonds (MSCI World SRI). Die dort notierten Unternehmen müssen die Mindeststandards für Umwelt, Soziales und verantwortungsvolle Unternehmensführung (ESGRating) einhalten, sonst werden sie von diesem ertragsorientierten Indexfonds ausgeschlossen. Unsere Vertriebsmitarbeiter und -partner beraten Sie gerne zu nachhaltigen Veranlagungen im Rahmen von Versicherungsprodukten.
UNIQA ÖSTERREICH VERSICHERUNGEN AG Ing.-Etzel-Str. 9 6020 Innsbruck Tel.: 0512/53 32 663 Team Vorsorgemanagement, Leiter Igor Richtmann
www.uniqa.at
(Vorsorge – Pensionsvorsorge – Pensionsvorsorge mit fondsgebundener Veranlagung – Schon gewusst?)
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