P.b.b. Verlagspostamt 6020 Innsbruck, ZNr. GZ 02Z030672 M | Euro 3.00
L I F E S T Y L E & M O B I L I TÄT
AU S G A BE 02
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MÄRZ 2021
AU FRÜ TOHLI NG
AUTOKORREKTUR
Die Zukunft des mobilen Lebens HERZKLOPFEN
SICH SELBER MÖGEN
Automobiles Frühlingserwachen
Was die Seele glücklich macht
SCHNUGGIS
Kleine Stadtflitzer für enge Gassen
LIFE & STYLE
Schönes fürs Außen, Gutes fürs Innen
GOOD VIBES ONLY
WIR MÜSSEN SOWIESO DENKEN, WARUM DANN NICHT POSITIV?
Gönnen Sie sich eine Auszeit ...
... in Ihrem Kosmetikinstitut Aurora im Herzen von Innsbruck Die Zeit fordert. Doch wir möchten einen langsamen Takt einkehren lassen. In lichtdurchfluteten Räumen Gelassenheit und Ruhe spürbar machen und Ihnen unsere ganze ungeteilte Aufmerksamkeit und Zeit zum Entschleunigen schenken. Gönnen Sie sich diese Auszeit für sich. Für Ergebnisse, die sofort begeistern – und ein Gefühl von Schönheit, das Ihre ganze Aura erfüllt.
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© MARIAN KRÖLL
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Christoph Loreck und Mag. Sandra Nardin, eco.nova-Herausgeber
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brot & aufstrich
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ostern daheim. auf den punkt.
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Wir sollten wieder mehr Dinge tun, die uns wirklich Freude machen (und die wir hoffentlich bald wieder vollumfänglich dürfen) Ihre Lifestyle-Redaktion
abholung am 3. april | € 69
K
aum ein anderes Wort geistert derzeit so häufig durch sämtliche Social-Media-Kanäle wie die Achtsamkeit. Ein klein wenig verhält es sich wie mit der Nachhaltigkeit, die zwar ganz super klingt, aber vielfach zum Marketingsprech verkommen ist und als Begriff derart verwässert wurde, dass eigentlich keiner mehr so recht weiß, worum es eigentlich geht. Auch wir haben diese Ausgabe unter das große Thema der „Achtsamkeit“ gestellt, weil wir der Meinung sind, dass im Moment nichts mehr zählt, als auf sich selbst (und andere) Acht zu geben. Wir bewegen uns mit dieser Ausgabe jedoch ganz bewusst weit weg vom Social-Media-Universum, in dem aktuell Echtheit und Authentizität mehr denn je zelebriert werden – und das vorrangig mit makellosen, gephotoshoppten Bildern (finde den Fehler!). Im Netz foodpornen wir unser Essen, cocoonen unser Zuhause, selfcaren uns selbst, posten uns in Yoga-Brezel-Asanas, filmen uns beim Brotkneten und zeigen in perfekten nature shots, wie wir gerade die Welt retten. Mit dieser Ausgabe möchten wir zeigen, wie schön das echte Leben ist und wie viel man verpasst, wenn man sich selbst und seine Umgebung immer nur durch eine Kameralinse betrachtet. Jeder möchte einzigartig sein und besonders. Heraus kommt eine Uniformität des vermeintlich Individuellen, weil es uns nur noch darum geht, anderen zu gefallen. Deshalb präsentieren wir uns so, wie wir glauben, dass andere uns toll finden, und dabei vergessen wir, wer wir selbst eigentlich sind. Seien wir doch ehrlich: Die meisten Foodblogger-, Homestaging- oder was auch immer Profile sehen doch unterm Strich alle gleich aus. Interessant wird es erst dann, wenn man Ecken und Kanten zeigt. Doch das passt eben nicht ins perfekte Insta-Life. Diese Lifestyle-Ausgabe ist unser Plädoyer für mehr echte Echtheit, dafür, sich selbst zu feiern, ganz für sich und ohne viel Aufhebens. Achtsam mit sich zu sein, heißt nämlich vor allem, seinen Selbst-Wert nicht von Likes so genannter „Freunde“ abhängig zu machen, sondern sich selbst zu mögen und sich mit Menschen zu umgeben, die einen nehmen, wie man ist.
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Zugegeben, Corona macht es uns mit dem Leben-Genießen im Moment nicht leicht. Vieles hat sich ins Digitale verlagert, doch gerade deshalb sollten wir es viel mehr zelebrieren: das real life, das echte Leben.
osterlamm | frühlingsgemüse | petersilwurzelpüree | thymianjus
HER MIT DEM ECHTEN LEBEN
eco.inhalt
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P: .T I P ECO INK R ‘T D DON E I DR V AND
FOTOS: AALISSA LEVY/KNESEBECK VERLAG, ANDREAS FRIEDLE, TOM BAUSE, MARIAN KRÖLLT
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eco.inhalt
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LANGWEILT EUCH!
Wer mit sich selbst ganz gut leben kann, ist klar im Vorteil. Gut zu sich selbst zu sein, heißt dabei auch, einfach mal nichts zu tun.
STYLE 28 NATURVERBUNDEN
Wir Tiroler wachsen in und mit der Natur auf. Und kaum woanders ist die richtige Kleidung so wichtig wie draußen. 40 SELF CARE Der menschliche Körper ist ein Wunderding. Wenn man ihn lässt, hilft er sich in vielen Fällen selbst. Das ist auch mit der Haut so.
LIFE 50 FRAUENBILDER
Fotografie ist historisch betrachtet eine Männerdomäne, doch Frauen haben sich ihren Platz hinter der Kamera erkämpft. 54 KUNST-STÜCKE The earth without art is just eh. Kunst und Kultur als Bindeglied zwischen allen gesellschaftlichen Schichten. 68 EH KLÅR Simon Gstrein und Florian Schmisl haben eine Brauerei gebaut. Dort entsteht ein Kölsch aus Sölden. Kurzum: Sölsch.
INTERIOR 78 WOHN-INVESTITION
Wir brauchen nicht viel, sondern das Richtige. Vor allem bei Möbeln lohnt es sich, in ausgewählte Stücke etwas mehr zu investieren. 94 PERFEKT IMPERFEKT Kintsugi ist eine Kunst, die das Schöne im Unvollkommenen entdeckt. Barbara Juen-Bloéb holt es hervor.
MOBIL 102 AUTOKORREKTUR
Das Auto wird nicht verschwinden. Neben dem technologischen Fortschritt wird aber vor allem das Verhalten der Menschen die Mobilität der Zukunft prägen. 108 ELEKTRIFIZIERT Liegt die mobile Zukunft im Elektroauto? Ja, meinen viele. Wir sind welche Probe gefahren und haben uns übers Laden schlau gemacht. 118 FRÜHLINGSERWACHEN Frühling ist, wenn die Seele wieder bunt denkt. Und die neuen Automodelle des Jahres angerollt kommen. 132 STADTFLUCHT Es gibt Autos, die wie gemacht dafür sind, sich durch enge Gassen zu schlängeln. Eine – im wahrsten Sinne – kleine Auswahl. 136 IM TEST Wir sind Probe gefahren: das sportliche BMW 420d xDrive Coupé und das Power-SUV Audi RSQ3 Sportback.
UNTERWEGS 148 AUSZEIT GANZ NAH
Im Moment liegt sogar die Nähe (noch) ziemlich fern, aber sobald wir wieder dürfen, sind wir drüber über den Brenner.
03 EDITORIAL 14 TREND DER AUSGABE 20 MODEZEUGS 34 SCHÖNHEITSKRAM 48 11 ¾ FRAGEN 58 BLÄTTERWALD 60 NOMNOM 90 FEIN DAHEIM 98 KURZ & BÜNDIG
HER AUSGEBER & MEDIENINHABER: eco.nova Verlags GmbH, Hunoldstraße 20, 6020 Innsbruck, 0512/290088, redaktion@econova.at,www.econova.atGESCHÄF TSLEITUNG: ChristophLoreck,Mag.SandraNardinASSISTENZ: Martin Weissenbrunner CHEFREDAK TION: Marina Bernardi AUTOREN DIESER AUSGABE: Marian Kröll, Marina Bernardi, Doris Helweg, Felix Kasseroler, Klaus Schebesta ANZEIGENVERK AUF: Ing. Christian Senn, Mag. Claudia Elzenbaumer, Matteo Loreck L AYOUT: Tom Binder LEK TOR AT: Mag. Christoph Slezak DRUCK: Radin-Berger-Print GmbH COVERFOTO: Aleksandar Koncar. Model: Tiffany Winteler, Styling: Tamina von Ribaupierre, Hair & Make-up: Andrea Lener / Danke an Maria Holoubek für die Location (Botanischer Garten, Innsbruck) UNTERNEHMENSGEGENS TAND: Die Herstellung, der Verlag und der Vertrieb von Drucksorten aller Art, insbesondere der Zeitschrift eco.nova. GRUNDLEGENDE RICHT UNG: Unabhängiges österreichweites Magazin, das sich mit der Berichterstattung über Trends in den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft, Architektur, Gesundheit & Wellness, Steuern, Recht, Kulinarium und Lifes tyle beschäftigt. Der Nachdruck, auch auszugsweise, sowie anderwertige Vervielfältigung sind nur mit vorheriger Zustimmung des Herausgebers gestattet. Für die Rücksendung von unverlangt eingesandten Manuskripten und Bildmaterial wird keine Gewähr übernommen. Namentlich gekennzeichnete Beiträge stellen nicht unbedingt die Meinung der Redaktion dar. JAHRE S ABO: EUR 25,00 (14 Ausgaben) // Sind Beiträge in dieser Ausgabe in der Kopfzeile mit dem FIRMENNAMEN gekennzeichnet, handelt es sich um BE Z AHLTE ANZEIGEN. ge in dieser Ausgabe in der Kopfzeile mit dem FIRMENNAMEN gekennzeichnet, handelt es sich um BE Z AHLTE ANZEIGEN.
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Tipp N: Nein sagen. Ein Nein ist oft schwer über die Lippen zu bringen. Ein Nein kann aber auch den Rücken frei halten und eine Last von den Schultern nehmen.
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Tipp C: Chips im Bett. Die Zelebration der Unproduktivität.
Tipp P: Pflanzen pflanzen. Etwas einzupflanzen und zu beobachten, wie es sprießt, hat etwas Magisches.
LANGWEILT EUCH! Die vergangenen Wochen und Monate haben etwas mit uns gemacht: Sie haben uns zu und in uns zurück geschmissen. Vielfach war der einzige Kontakt, den man hatte, der zu sich selbst. Nur: Zeit mit sich allein zu verbringen, fällt den meisten ganz schön schwer. Wir haben es verlernt, das Nichtstun, selbst wenn uns unser Körper sehr eindeutige Signale gibt, dass es dafür dringend an der Zeit wäre. So hat die Pandemie in manchen Belangen auch ihr Gutes: Sie lehrt uns, achtsamer mit uns zu sein. Und mit unserer Umgebung. TEXT: MARINA BERNARDI
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Viele glauben, sie können nicht allein sein. Die Frage ist: Kann ich es nicht oder will ich es nicht? Und wenn ich es nicht will, warum ist das so? it sich selbst Zeit verbringen. Wenn man das kann, ist man mit sich im Einklang“, sagte mir einst die Oberländer Mentaltrainerin Franziska Schiffert (www.grow-mentaltraining. at). Von Corona war zu dieser Zeit noch keine Rede. Jetzt zeigt sich, auf sehr unmittelbare Weise, wie recht sie damit hatte. Wer mit sich selbst ganz gut leben kann und sich mag, ist (aktuell und eigentlich immer) klar im Vorteil. Dazu gehört auch, Stille und Langeweile aushalten zu können. Doch genau das fällt vielen Menschen zusehends schwerer. Nichtstun wird in unserer Gesellschaft oft schlicht mit Faulheit assoziiert. Wir haben das Gefühl, immer etwas tun zu müssen, reden zu müssen, aber man macht nichts falsch, wenn man sich mal ein paar Minuten nichts zu sagen hat. Im Gegenteil. Man muss auch gemeinsam schweigen können. Und die Füße hochlegen und den lieben Gott einen guten Mann sein lassen. Geht nicht? Geht!
WAS DIE SEELE GLÜCKLICH MACHT
Selfcare, also der achtsame Umgang mit sich selbst, gestaltet sich für jeden unterschiedlich. Alissa Levy hat in der Einleitung zu ihrem Buch „Chips im Bett und Yoga im Park“ ihre eigenen Erfahrungen niedergeschrieben und trifft es ziemlich genau: „Selfcare? Früher dachte ich: Kerze anmachen, Bad einlassen. Fertig. Stunden später war ich irgendwie immer noch nicht entspannt. Auch wenn ich die Erdbeermaske noch so lange einwirken ließ. Komischerweise kam ich am besten bei einer Tüte Chips im Bett runter oder wenn ich spontan zum Yoga in den Park ging. Machte ich etwas falsch? Nein! Denn bei Selfcare geht es genau darum: Was für die eine von euch nur Krümel im Bett bedeutet, ist für die andere vielleicht genau das Richtige. Achtsamkeit und Zeit für sich selbst sehen für jeden Menschen anders aus.“ Wir müssen nicht zu perfekten Yogis werden, ein Elektroauto kaufen und uns plötzlich vegan ernähren, um „bessere“ Menschen zu werden. Manchmal reichen schon ganz kleine Dinge, um
den Blick auf uns und unsere Umgebung zu schärfen. Wichtig ist jedoch immer: Selbstbewusst sein, nämlich im Sinne dessen, sich seiner selbst bewusst zu sein. Wenn ich weiß, wer ich bin und was ich kann, ist eigentlich nichts unmöglich. Sich seiner selbst bewusst zu sein, ist die Basis für ein glückliches Leben. Und letztlich kann nur der, der gut zu sich selbst ist, auch gut zu anderen sein. „Und dann muss man ja auch noch Zeit haben, einfach dazusitzen und vor sich hinzuschauen“, befand dereinst die großartige Astrid Lindgren. Zeit ist allerdings etwas, das die Leute heute nicht mehr zu haben scheinen – oder sich vielmehr nicht mehr geben. Die Beschäftigung mit sich selbst geht komplett unter. Wir wissen nicht mehr, was uns wirklich gut tut. Fragt man jemanden danach, kommt als Antwort oft eine sportliche Aktivität. Vermutlich weil man weiß, dass Sport prinzipiell immer etwas Gutes ist, unabhängig davon, ob man welchen macht oder nicht. Aber ist es das wirklich gewesen? Wir haben gelernt: Ein gesunder Geist wohnt in einem gesunden Körper. Ja eh. Körperlich fit und gesund zu sein, ist wichtig, doch damit wird nicht automatisch auch die Seele glücklich. Wie für ein trainiertes Äußeres braucht auch das Innen gezielte und bewusste Beschäftigung, um in sich stabil zu bleiben. Seelenschmeichler müssen übrigens nichts großartig Innovatives sein, manchmal ist es ein Teller Spaghetti zu Mittag, auf die man sich nach einem anstrengenden Arbeitsvormittag freut, die Lieblingsmusik, die gute Laune macht, oder eine Tasse Kaffee am Balkon, bei der man den Blick ins Nichts schweifen lässt. Wir brauchen Ankerpunkte, die uns auch nur für kurze Zeit aus der Hektik herausbringen, wenn uns alles auf die Nerven geht. Was in diesem Notfallköfferchen zu finden ist, muss jeder für sich selbst entscheiden. Wichtig ist es, eines zu haben. Wir sind in unserem Alltag so eingefahren, dass es dringend notwendig ist,
uns diese Auszeiten zu nehmen. Man muss nicht immer aktiv sein. Im Gegenteil. Langeweile ist super. Und ja, natürlich gibt es Krisenmomente, in denen man glaubt, es geht nicht mehr. Aber es gibt immer eine Möglichkeit, herauszukommen. Die Frage ist, wie packt man es für sich selbst an. Will ich an meinem Leben etwas ändern oder nicht? Letztlich wird es kein anderer für mich tun, jeder ist für sich selbst verantwortlich. Wenn man das erkennt, ist schon viel geholfen.
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BUCHTIPP Chips im Bett und Yoga im Park Alissa Levy, Knesebeck Verlag, 160 Seiten, EUR 16,50
Es gibt unzählige Möglichkeiten, gut zu sich selbst zu sein. „Selfcare“ nennt sich das heute. Alissa Levy hat ein ganz zauberhaftes Buch dazu verfasst, das zeigt, wie unterschiedlich Entspannung sein kann. Der kleine liebevoll illustrierte Ratgeber (die Bilder aus diesem Beitrag stammen daraus) will dazu ermutigen, die eigenen Bedürfnisse bewusst zu priorisieren und mehr Me-Time in den Alltag zu integrieren. Von A bis Z und damit in 26 Kapiteln hat Alissa Levy Rituale, Tipps und konkrete Übungen zusammengesammelt, die dabei helfen, mehr Zeit, Aufmerksamkeit und Fürsorge in sich selbst zu investieren. Das tut zu jeder Zeit gut, jetzt ganz besonders. Unbedingt reinschauen.
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Kleine Anleitung zum
ACHTSAM-SEIN
Eine Möglichkeit, zu mehr Ausgeglichenheit und Fokussierung zu finden, ist Meditation – dann nämlich, wenn man es schafft, seine Gedanken unter Kontrolle zu bringen und sich nicht (mehr) unnötig ablenken zu lassen. Der beste Zeitpunkt, um zu meditieren, ist übrigens immer genau dann, wenn man sich die Zeit und Ruhe dafür nehmen kann.
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ieses totale In-sich-Kehren mag anfangs etwas gewöhnungsbedürftig sein, ist jedoch ein ganz wunderbarer Ausgleich zum oft hektischen Alltag. Probieren Sie es aus – bequem sitzend oder gemütlich liegend; finden Sie eine Position, in der Sie komplett entspannen können und die für Sie angenehm ist. Achten Sie beim Meditieren vor allem auf Ihre Atmung: Tief – am besten durch die Nase – einatmen, sodass sich der Brustkorb merklich hebt und sich die Lungen reichlich mit Sauerstoff füllen. Lange – am besten durch den Mund – ausatmen, den Nabel nach innen ziehen und ganz leer werden. Gabriela Baumgartner gibt in ihrem Buch „Meditieren. Ruhe finden. Kraft schöpfen.“ einfache Schritt-für-Schritt-Anleitungen, um Körper und Geist für eine kurze Zeit herunterzufahren und neue Energie zu tanken. Zum Einstieg eignen sich einfache Dehnungs- und Atemübungen oder Muskelentspannungsübungen, bei denen die Muskeln einzelner Körperteile für einen Augenblick angespannt und achtsam wieder losgelassen werden. „Das konzentrierte Anspannen und Loslassen der verschiedenen Muskelgruppen hilft dabei, den Körper zu spüren und die Anstrengungen des Lebens sinnbildlich loszulassen“, erklärt Baumgartner. Wer es etwas bodenständiger sehen möchte: Die Übung ist auch bekannt als „Progressive Muskelentspannung“ und hilft, Stress abzubauen und Ruhe zu finden.
MUSKELENTSPANNUNG
Die Übungen werden auf dem Boden liegend ausgeführt. Damit man das An- und Entspannen auch genießen kann, bietet es sich an, den Körper auf einer warmen weichen Matte oder Decke abzulegen.
1. Die Beine liegen etwa hüftbreit, die Füße sind entspannt nach außen gedreht. Die
Arme liegen seitlich des Körpers, ohne ihn zu berühren. Achten Sie darauf, dass Hände, Schultern und Nacken entspannt sind. Man kann auch ein dünnes Kissen unter den Kopf oder ein zusammengerolltes Tuch unter die Knie legen. Wichtig ist, dass Sie sich in Ihrer Position wohl fühlen. Richten Sie sich anfangs gut ein. 2. Entspannen Sie einige Augenblicke und lassen Sie alle Muskelspannung los. 3. Ziehen Sie nun die Zehen beider Füße in Richtung Fußsohlen. Halten Sie die Spannung etwa fünf bis zehn Sekunden und lassen Sie wieder los. 4. Z iehen Sie die Füße in Richtung der Schienbeine, sodass sie eine „Flex-Position“ einnehmen und sich die Waden anspannen. Die Position einige Augenblicke halten und die Anspannung loslassen. 5. Spannen Sie als Nächstes Ihre Gesäßmuskeln an. Einige Sekunden halten und danach entspannen. 6. Versuchen Sie nun, Ihren Bauch so gut es geht, anzuspannen und den Bauchnabel in Richtung Wirbelsäule zu ziehen. Position halten, loslassen und nachspüren. 7. Heben Sie dann das Brustbein etwas an und ziehen Sie die Schulterblätter zusammen. Halten Sie einen Moment die Spannung, lassen Sie los und genießen Sie das Gefühl der Entspannung. 8. Ziehen Sie als Nächstes die Schultern hoch in Richtung Ohren. Auch hier einen Moment halten und die Schulter sinken lassen. 9. Ballen Sie dann die Hände zu Fäusten und halten Sie sie einige Sekunden angespannt. Loslassen. 10. Nun die Finger beider Hände so fest es geht spreizen. Halten, loslassen, entspannen. 11. Winkeln Sie als Nächstes Ihre Unterarme an, sodass sie in einem rechten Winkel zu den Oberarmen stehen. Die Oberarme bleiben auf dem Boden und pressen
nach unten. Position halten, loslassen und einen Augenblick nachspüren. 12. Zum Schluss mit dem Gesicht eine Grimasse schneiden, ein paar Sekunden halten und das Gefühl der Entspannung genießen. 13. Bleiben Sie zum Abschluss der Übungen noch einen Moment liegen, strecken und räkeln Sie sich, bevor Sie zuerst vorsichtig ins Sitzen kommen und dann aufstehen. Quelle: „Meditieren. Ruhe finden. Kraft schöpfen.“ Gabriela Baumgartner, at Verlag
BUCHTIPP Meditieren. Ruhe finden. Kraft schöpfen. Gabriela Baumgartner at Verlag, 256 Seiten, EUR 26,00 Gabriela Baumgartner führt in diesem Buch an unterschiedliche Methoden heran, die uns entschleunigen und uns den Blick nach innen richten lassen – von einfachen Atemübungen bis zu tibetischen Meditationen. Auch wer mit dem Thema nicht wirklich etwas anfangen kann, wird darin kleine Inspirationen finden. Das Cover ist etwas gewöhnungsbedürftig, der Inhalt hingegen eine meditative Punktlandung.
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10 DINGE
AUF DIE WIR UNS POST-CORONA FREUEN Hätte uns vor einem Jahr jemand gesagt, dass wir nach 20 Uhr ohne triftigen Grund nicht mehr aus dem Haus gehen sollen, man hätte es vermutlich für einen schlechten Scherz gehalten. Dann kam Corona und mit dem Virus zahlreiche Einschränkungen. Möchte man etwas Gutes darin sehen: Man lernt Dinge, die selbstverständlich schienen, wieder zu schätzen, und das kann das Leben danach vielleicht sogar ein kleines bisschen schöner machen. Unsere Auswahl wiederentdeckter Freuden.
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TANZEN
Und zwar nicht allein durchs Wohnzimmer, sondern mit Freunden zu richtig lauter Musik. Wir vermissen „Tanzen wie früher“ im Stromboli schon sehr. Der Titel war nie passender.
MENSCHEN UMARMEN
Natürlich nicht alle und jeden, das kann mitunter zu Irritationen führen, sondern nur jene, die man mag (und die einen optimalerweise auch zurückmögen).
FESTIVALS & KONZERTE
Egal, ob Rock, Pop, Alternative, Indie, Klassik, Heavy Metal, groß, klein, Open Air oder was auch immer: Hauptsache mit Gleichgesinnten im Takt hüpfen, singen, grölen, schunkeln oder zumindest ein bisschen mit dem Fuß wippen.
EINE PARTY VERANSTALTEN
Vor allem jene, die 2020 um ihren runden Geburtstag „umgefallen“ sind, freuen sich mal wieder auf einen richtig schönen ausgelassenen Abend mit Freunden. Alle anderen auch.
EIN GEPFLEGTES GLAS IN GESELLSCHAFT, DIE NICHT AUS DEM EIGENEN HAUSHALT KOMMT Oder auch mehrere – also Gläser, nicht Gesellschaften. Man muss es ja nicht gleich übertreiben. Am liebsten ein Weizen mit Zitrone, da sind sogar Vitamine drin.
WELLNESSEN
Wahre Schönheit kommt von innen? Das stimmt schon, trotzdem lassen wir uns auch äußerlich ab und zu gerne so richtig verwöhnen, damit das innere Strahlen so richtig zur Geltung kommt. Friseurtermine sind bereits vereinbart. Ganz Ambitionierte buchen schon mal ein Wellnessweekend.
SECHS KINDER GEMEINSAM VON DER SCHULE NACH HAUSE BRINGEN Haben wir das jetzt wirklich gesagt?
EINEM TOURISTEN DEN WEG ZUM GOLDENEN DACHL ZEIGEN Zugegeben, es geht einem schon manchmal auf die Nerven, wenn einem die Touristen in der Stadt im Weg rumstehen. So ganz ohne ist das aber auch nix.
IM KNAUTSCHIGEN KINOSESSEL VERSINKEN
Das Argument „Der Film kommt eh bald im Fernsehen“ stimmt zwar so prinzipiell, aber so mancher Film wirkt halt erst so richtig auf einer großen Leinwand. Vom Kinofeeling samt Popcorn-Geraschel und Nachos-Knuspern gar nicht zu sprechen.
AUSWÄRTS ESSEN.
Jep, selber kochen ist zweifellos super und so ein Lieferdienst schon extrem praktisch, dennoch freuen wir uns wieder so richtig auf einen entspannten Restaurantbesuch – am besten gleich samt family and friends. Die Gastronomie kann grad jeden Gast brauchen.
10 DINGE, DIE AUCH NACH CORONA GERNE BLEIBEN DÜRFEN: 1. Regelmäßiges Händewaschen: Wir dachten, das sei eigentlich normal. Tja … getäuscht. 2. Abstand halten: Freilich nicht immer und überall, aber an der Supermarktkasse ist es durchaus schön, wenn einem keiner ins Genick atmet. 3. Regionalität forcieren: Bitte nicht nur darüber reden, sondern auch tun. 4. Die Natur genießen: Viele haben erst während des Lockdowns entdeckt, wie schön es eigentlich bei uns ist. 5. Weniger planen: Vor allem privat sollten wir die Dinge öfter einfach auf uns zukommen lassen. Das ist diese „Entschleunigung“, von der alle reden. 6. Rücksichtsvoll(er) sein: zu sich und zu anderen. Das hat – zumindest während der ersten Corona-Welle – ganz gut funktioniert. 7. Homeoffice: Wir Menschen sind zwar Herdentiere, doch ab und zu hat das Zuhause-Büro durchaus seinen Charme. 8. Anti-Bussi-Bussi: Das darf als Begrüßungsritual gerne wegbleiben. Das Schütteln nasser Schweißhände übrigens auch. 9. Videokonferenzen: Sie können den persönlichen Kontakt nicht komplett ersetzen, sparen jedoch jede Menge Zeit und Weg. Wir haben mittlerweile auch Livestream-Pressekonferenzen liebgewonnen. 10. Nies- und Hustenetikette: Seine Bazillen nicht wahllos in der Gegend rumzuschleudern, sollte im Übrigen zum guten (Umgangs-)Ton gehören.
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SHOP IM
3.OG
eco.life
STYLE 13
„Bei der Mode geht es darum, Sachen zu tragen, die einem stehen.“ vivienne westwood, modedesignerin
eco.life
HEUTE MAL EIN FRÖHLICHES GRAU Seit über 20 Jahren sind die Farbsystemler von Pantone mit ihrer „Farbe des Jahres“ maßgeblich für neue Trends quer über viele Branchen verantwortlich. Für 2021 gibt es sogar gleich zwei davon: „Ultimate Grey“ – ein, wie es der Name vermuten lässt, solides Grau –, das mit „Illuminating“ ein beschwingtes Gelb zur Seite bekommt. Zusammen sollen sie eine „positive Botschaft der inneren Kraft“ in die Welt schicken. Gelb stehe demnach für Lebendigkeit und die Kraft der Sonne, Grau für ein sicheres Fundament, das ein Gefühl der Gelassenheit, Beständigkeit und Resilienz vermittelt. Kann man ja grad ganz gut brauchen.
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GESTRICKT, GESTREIFT
Die Sofadecke „Jingle“ ist aus 100 Prozent Baumwolle und auch superfein, wenn’s draußen schon etwas wärmer ist. Von und bei föger (Einrichtungshaus) in Telfs. 79,90 Euro
TRENDSCHLAPPEN
Havaianas kennt man in der Regel als Zehentrenner, doch es gibt sie ebenso als klassische Slides, oder weniger sexy: Pantolette, und das natürlich auch in der heurigen Trendfarbe. 28 Euro.
FASSUNG BEWAHREN
KUSCHELWEICH
Rollkragenpullover sind best buddies im Kleiderschrank, besonders, wenn sie aus flauschweichem Kaschmir sind. Diese Variante von Falconeri funktioniert elegant unterm Blazer, aber auch sportlich für sich allein. 217 Euro, einen Store gibt’s in der Innsbrucker Maria-Theresien-Straße.
Die Brillen von Andy Wolf werden in Österreich designt und handgefertigt. Das mögen wir – im Moment vor allem die Fassung 4590 im lässigen Grau (329 Euro). Andy Wolf erhältlich im Sehenswert in Wattens.
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ORDENTLICH WUMMS
Die Essenz von Gimber aus bestem Bio-Ingwer, Zitrone, Kräutern und Gewürzen stärkt die Abwehrkräfte, hat pur genossen ordentlich Power und macht auch als Partner in Mixgetränken eine gute Figur. Inspirationen unter www.gimber.com, zu erwerben im APFIs in Wattens um 26,95 Euro.
„Ich habe heute nichts zu tun, außer fröhlich zu sein.“ PAUL SIMON, MUSIKER
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SWEET LIKE HONEY
TWO -TONE
Den künstlichen Kristall am schmalen Silberring gibt’s in unterschiedlichen Farben, die sich toll miteinander kombinieren lassen. Der Ring macht aber auch schon allein eine gute Figur am Finger. Um 45 Euro von Pandora. Einen Händler gibt’s unter anderem im Innsbrucker DEZ.
Mit seiner unkaputtbaren Gi33 Barcelona setzt gloryfy – zu Hause in Schlitters – gleich beide Trendfarben perfekt in Szene. 149 Euro, www.gloryfy.at
HELLO YELLOW
Die Lampe Balad (verschiedene Ausführungen ab ca. 85 Euro) von fermob ist uns schon vor längerer Zeit ins Auge gehüpft, weil sie hübsch und wunderbar praktisch ist. Nun kann man das Ding auch aufhängen, denn ab sofort gibt’s einen Fuß zum Einstecken dazu – unter anderem in leuchtendem Honiggelb. Bei Virsalis um rund 80 Euro.
ORIENT AM TISCH
Auch am Tisch wird’s mit zunehmenden Sonnenstrahlen wieder bunt und gemustert. Uns gefällt die Tableware der Serie „Safra“ von Images d’Orient sehr, die wir in Günter Salzmanns Virsalis in der Innsbrucker Bürgerstraße gesehen haben. Porzellanteller und -tasse um ca. 25 bzw. 15 Euro, Blechdose um 15 Euro.
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GLÜCKLICH MACHER
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Die True Thinline von Rado gibt es in verschiedenen (knalligen) Farben, die Variante „Sunshine Yellow“ ist der Inbegriff von Fröhlichkeit. 39-mm-Gehäuse und Armband aus HightechKeramik um 2.030 Euro. Rado erhältlich bei Juwelier Witzmann
STATEMENT- GRAU
Die Omega Constellation ist trotz dezentem Grau ein echtes Statement, obwohl sie mit 39 mm Gehäusedurchmesser für Männergelenke eher klein ist. Das Lederband passt perfekt. 5.800 Euro bei Juwelier Witzmann
IT’S GREY O’CLOCK
Die heurigen Trendfarben finden sich auch in tickenden Accessoires wieder. Die zwei Nuancen harmonieren in sich wunderbar miteinander und sind dazu die perfekte OutfitErgänzung – entweder als knalliger Hingucker oder als zurückhaltendes Understatement-Piece.
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SCUBA- DOO
Die sportliche Khaki Navy Scuba Quartz von Hamilton mit ihrem 37-mm-Edelstahlgehäuse passt für Sie und Ihn – Partnerlook sozusagen. Um 545 Euro bei Juwelier Schmollgruber in Innsbruck
HINGUCKER
Sowohl die Damen- als auch die Herrenmodelle der Commander von Mido sind eine Hommage an das legendäre Modell von 1959. Die Indizes, Zeiger und Öffnung für Wochentag und Datum entsprechen genau dem Originalmodell. 40-mm-Edelstahlgehäuse mit PVD-Beschichtung, 1.010 Euro. Mido gesehen bei Juwelier Hampl und Norbert Huber, Innsbruck
TREND - DOPPEL
Die DS Action Diver gehört seit langem zu den Favoriten der Certina-Kollektion. Das 38-mmEdelstahlgehäuse passt an quasi jedes Handgelenk, die Farbgebung perfekt ins heurige Jahr. Um 810 Euro bei Witzmann, Huber und Hampl
ABGETAUCHT
Die SeaQ Panoramadatum von Glashütte Original kommt gern zum nächsten Tauchgang mit, macht aber auch an Land gute Figur. 43-mm-BicolorGehäuse, Synthetikband, 15.000 Euro. Glashütte gesehen bei Juwelier Witzmann beim Goldenen Dachl
SCHLICHT SCHÖN
Die Max-Bill-Kollektion von Junghans kommt herrlich aufgeräumt daher. Die Automatikvariante mit 38-mm-Gehäuse gibt’s unter anderem mit einem unaufgeregten grauen Lederband. 1.055 Euro. Junghans gesehen bei den Innsbrucker Juwelieren Witzmann, Huber und Hampl
DOLCE VITA
So der Name dieses Modells von Longines und der ist Programm, denn die Uhr macht richtig gute Laune. Passend zum Pantonetrend ist sie nebst einem Stahlauch mit gelbem Lederband zu haben. Uhr: 1.210 Euro, Wechselband: 80 Euro. Erhältlich bei Robert Witzmann in Innsbruck
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KAUFHAUS TYROL
OSTERSHOPPING Rund um die Osterzeit kommt das Frühjahr in die Gänge. Endlich zwitschert es wieder von morgens bis abends, endlich sieht man wieder leuchtendes Grün, endlich hat die Winterdunkelheit ein Ende. Deshalb schwelgen wir in fröhlich-frischer Osterdeko, beschnuppern die neuesten Fashiontrends und feiern den Frühling.
E 18
in Hauch von Frühling weht dieser Tage durch das Kaufhaus Tyrol. Zum einen liegt das an der beeindruckenden Parfum- und Beautyabteilung von Kastner & Öhler im Erdgeschoß. Die aktuellen Duftkreationen internationaler Topmarken wie Chanel, Dior oder Armani betören, inspirieren und holen Damen wie Herren endgültig aus dem Winterschlaf. Zum anderen hat der Osterhase überall im Haus seine Spuren hinterlassen. Findet man eines der goldenen Ostereier, gewinnt man mit etwas Glück ein E-Bike von Intersport.
DEKO BUNNYSTYLE
Die Zeit vor Ostern eignet sich bestens für einen Dekorations-Relaunch: Eier in vielen Farben und verschiedenen Materialien, Häschen, duftige Blüten, hübsche Weidenkörbchen und mehr verwandeln die eigenen vier Wände im Handumdrehen. Die Dekorationsartikel bei Depot im OG 1 und in der Party Boutique im OG 2 präsentieren sich dabei von zauberhaft-zart bis fröhlich-frisch.
GRÜN HINTER DEN OHREN
Das Daheim erstrahlt im munteren Look? Gut, dann ist man endlich selbst an der Reihe. Die aktuelle Frühjahrsmode lockt in zahlreichen Shops des Kaufhaus Tyrol, verraten sei vorab: Fashion zeigt sich derzeit von ihrer grünsten Seite. Als würden die Designer auf eine große Portion Hoffnung setzen wollen, sieht man leuchtendes Grasgrün, cooles Oliv-grün oder dunkles Flaschengrün, mitunter im monochromen All-over-Look.
Für Abwechslung sorgen dabei unterschiedliche Nuancen, Texturen und Schnitte sowie Kombinationen mit Weiß und Beige oder, für einen auffälligen Auftritt, mit knalligem Pink. Das Lieblingskleidungsstück des Osterhasen dürfte eindeutig ein Hoodie sein und auch wir lieben das unvergleichlich vielfältige Teil, denn er gesellt er sich zur Wollhose und sieht auch bestens unterm Trench oder Sakko aus. Und ein Homeoffice ohne Hoodies will und kann man sich sowieso nicht mehr vorstellen. Auch den Denim-Teilen muss man wieder ihren Platz einräumen, denn diese lassen sich beliebig kombinieren und sind selbst dem eleganten Kleid ein guter Begleiter und ein absolutes Must Have in der Kombination mit der Trendfarbe Grün. Für alle Schuhliebhaber*innen gibt es die aktuellen Frühlingstrends und passende Accessoires in der rundum erneuerten Deichmann Filiale in der gewohnten, umfassenden Auswahl. Sie finden, dass zu frischen Sneakern unbedingt eine coole Sonnenbrille gehört? Unser Tipp: United Miller Optics. Nach umfangreichen Umbauarbeiten präsentiert sich der Shop in einer großzügigen und top gestylten, entspannten Lounge Atmosphäre mit den neuesten Brillentrends und fachkundiger Beratung. PR
KAUFHAUS TYROL GESCHENKKARTE ONLINE Noch eine nette Überraschung fürs Osternest gesucht? Ab sofort ist die goldene Geschenkkarte auch online zu haben: Bequem in der KaufhausTyrol-App oder per E-Mail (service@ kaufhaus-tyrol.at) bestellen, persönliche Botschaft verfassen und schon verschickt das Kaufhaus Tyrol die Geschenkkarte per Post direkt an Familie oder Freunde.
KOSTENLOS TESTEN LASSEN
Für ein sichere Osterjause mit Oma und Opa kann man sich ab sofort schnell, einfach und kostenlos im OG 2 des Kaufhaus Tyrol testen lassen. Die kiweno-Teststraße führt Corona-Antigentests durch, eine Voranmeldung ist nicht nötig. Das Ergebnis erhält man nach einer kurzen Wartezeit von rund fünf bis zehn Minuten, es dient als offizieller Nachweis – beispielsweise bei einem Friseurbesuch oder auf der Skipiste. Geöffnet ist die Teststation von Montag bis Freitag von 8 bis 18:45 Uhr, samstags von 8 bis 17:45 Uhr.
PARKEN: EINE STUNDE GRATIS!
Für alle, die gerne mit dem eigenen Auto zum Ostershopping ins Kaufhaus Tyrol fahren, steht die hauseigene Tiefgarage bereit – rund um die Uhr, sieben Tage in der Woche. Die erste Stunde parkt man derzeit gratis.
www.kaufhaus-tyrol.at
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THE TREND IS YOUR FRIEND „Eine Definition der aktuellen Mode ist bereits Vergangenheit“, befand einst Karl Lagerfeld. Mit Trends heißt es also: schnell sein. Deshalb tun auch ein paar zeitlose Teile im Schrank ganz gut.
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MUTIG
„Persönlichkeit drückt man am besten mit Kleidung aus, die Persönlichkeit hat“, findet Schmitt&Lair-Inhaber Clemens Sagmeister. Anzug: 1.349 Euro, Hemd: 399 Euro. Beides von windsor.
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RAUS INS LEBEN GEHEN
Wo immer wir hingehen: Sie gehen mit. Wir lieben Sneakers in allen möglichen und unmöglichen Varianten – wie jenes Modell von Adidas. Gibt’s um 79,75 Euro bei Humanic.
LADY IN RED
Wenn der Frühling kommt, hat man wieder Lust auf Farbe. Die Ringtops von Fruit Bijoux gibts in vielen verschiedenen Farben – Ruby Red zum Beispiel. Ab 58 Euro gesehen bei Kaminsky – Schmucke Stücke in Hall.
SCHÖN UND GUT
Anna und Johanna stellen unter ihrem Label FOR PEOPLE WHO CARE vegane und nachhaltige Taschen und Accessoires her. Das Schöne dabei: Das stylisch-fröhliche Start-up ist in Innsbruck zuhause. Wir haben uns in die Taschen aus waschbarem Kraftpapier (SnapPap) und Pinatex sofort verguckt. Gibt’s um 98 Euro unter www.forpeoplewho.care
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AFFENZIRKUS
Hinter dem Label MONKEY ON MY SHOULDER verbirgt sich eine urbane Streetwear-Kollektion bestehend aus T-Shirts und allerhand Accessoires. Wir sind definitiv auf den Affen gekommen! T-Shirt für ihn um 49 Euro im Onlineshop unter www.monkeyonmyshoulder.com
OFFEN FÜR ALLE(S)
Die Vintage-Kollektion von etnia barcelona fängt das Mediterranean Glamourama der Costa Brava aus der Zeit zwischen 1930 und 1960 ein. Für sie und ihn und alle. Er trägt das Modell „Kirk“ (219 Euro), sie „Ranieri“ (179 Euro). Gesehen im Sehenswert.
AN DER LEINE
Mit den Acetat-Ketten von Valrose hat man die Brillen jederzeit griffbereit. Verschiedene Varianten sind ab 49 Euro im Sehenswert in Wattens erhältlich. Farblich passen die übrigens perfekt zur Tasche Madam Stoltz. Praktischerweise liegt das APFIs quasi gleich um die Ecke.
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HINEINGESCHLÜPFT
Wir lieben das knautschige, duftende Leder von Moma Shoes. Mehr Wohlgefühl für die Füße geht kaum und in den Damenmokassin „Sombrero“ ist man flugs hineingeschlüpft. Um rund 310 Euro – allerdings in Grau – gesehen in Angelika Nindls Schuhwerk in der Innsbrucker Altstadt.
GEBEUTELT
BAUCHGEFÜHL
Die Taschen des jungen Amsterdamer Labels O MY BAG werden nachhaltig und fair produziert. Bei Petra Kaminsky in Hall sind bereits viele aktuelle Modelle eingetroffen. Voll im Trend liegt man im Frühjahr mit den neuen Bum-Bags, also Bauchtaschen, die gerne auch quer über den Oberkörper getragen werden. 129 Euro.
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Im Dezember letzten Jahres hat das heimische Label QWSTION den deutschen Nachhaltigkeitspreis für seine Materialinnovation Bananatex® bekommen. Kürzlich kam eine neue sportlich-funktionale LeichtgewichtBucket-Bag-Kollektion in Kombination mit GOTS-zertifizierter Biobaumwolle auf den Markt. Erhältlich in drei verschiedenen Größen ab 115 Euro in je drei Farben. www.qwstion.com
SONNENSCHUTZ
Wir sind ja normalerweise sehr für „Lass die Sonne rein“, die Äuglein schützen wir aber doch ganz gern. Ganz stylisch geht das mit der Brille „John“ von Andy Wolf. Gibt’s bei der zauberhaften Tanja Schaffenrath in ihrem Sehenswert in Wattens.
Die Marke 04651/ steht für eine neue männliche Lässigkeit, die Sandaletten von Officine Creative (339 Euro) dazu sind für Mutige. Pullover: 279 Euro, Hemd: 159 Euro, Hose: 239 Euro. Erhältlich bei einem unserer liebsten Herrenausstatter Schmitt & Lair in Innsbruck.
IHR GOLDSCHMIED SEIT 1764 Maria-Theresien-Str. 8 | 6020 Innsbruck | Telefon +43 512 584431 Öffnungszeiten: Mo - Fr 9:30 - 13:00, 14:00 - 18:00 und Sa 9:30 – 13:00
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UMFORMUNG
„Der Fokus liegt auf einer neuen Silhouette. Die Sakkos kürzer, die Hosen weiter“, so Clemens Sagmeister, Inhaber von Schmitt & Lair. Dieser Look zeigt, wie’s geht. Sakko von Tagliatore: 569 Euro, Jeans von Dondup: 239 Euro.
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FRÖHLICHMACHER
Der Halmanera-Pump im sonnigen Gelb sorgt schon allein durch die Farbe für gute Laune. Um 275 Euro bei Angelika Nindl in Innsbruck.
FRÜHLINGSBOTE
Pandora kennt man vor allem ob seiner mit Charms individuell gestaltbaren Armbänder. Die Blümchen passen ganz klar zum Frühling. Silberarmbänder ab rund 60 Euro, Elemente ab ca. 50 Euro im Conceptstore beim Goldenen Dachl in der Innsbrucker Altstadt.
FIGURSCHMEICHLER
Die Culotte von Luisa Cerano ist superbequem, die Bundfalten sorgen nicht nur für Ordnung, sondern auch für eine gute Figur. Je nachdem, wie man sie kombiniert, wird’s sportlich oder elegant. Um 229,90 Euro gesehen by Fink’s in Innsbruck.
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WARM UND COOL
Die Thermoleggings von Calzedonia hält die Beinchen schön warm und kommt mit coolem Ledereffekt daher. 25,95 Euro.
DURCH DEN MONSUN
Der leichte Windbreaker aus Nylon von Alphatauri ist perfekt für die Übergangszeit, weil er tatsachlich über alles drüberpasst. Und wenn man ihn grad nicht anhat, verstaut man ihn in der Innentasche zu einem kompakten Päckchen. Um rund 300 Euro by Fink’s.
STAURAUM
Frauen tragen ja gern ihr halbes Leben in der Handtasche mit sich herum. In diesem Exemplar von s. Oliver hat’s Platz. 159,99 Euro.
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FÜR MÄNNERHÄNDE
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Wenn die Ärmel wieder kürzer werden, kommen die schicken Männerarmbänder aus Leder bzw. Edelsteinen von SON OF NOA so richtig zur Geltung. Ab 49 Euro bei Petra Kaminsky in ihrem Laden in Hall.
DRESSCODE: CASUAL CHIC
Meine Herren: Diese Saison bleibt es modisch unkompliziert. Dank Casual Chic wandelt man mühelos zwischen den Welten. Jacke von Herno: 799 Euro, Joggpants von Eleventy: 299 Euro. Bei Schmitt & Lair in Innsbruck.
HÜBSCHI
BACK TO BASICS!
Aus verschiedenen Basisringen und unzähligen Füllringen kann man seine ganz persönliche i.x.x.x.i-Ringkombi zusammenstellen. „Die neue Kollektion haben wir schon im Laden“, freut sich nicht nur Petra Kaminsky. Basisringe ab 14,95 Euro, Füllring ab 15 Euro. Auf nach Hall!
STYLISH. ROUNDISH. CLASSY.
„Robin“ von Neubau Eyewear ist extrem leicht, extrem schützend und extrem cool. Um 280 Euro im Sehenswert.
Die runde Bag von Madam Stoltz wurde aus Seegras geflochten und verstaut Schlüssel, Geldtasche und Handy mühelos. Macht sich gut auf der Strandpromenade und auch sonst überall. Um 44,95 Euro gesehen im APFIs in Wattens.
SILLPARK
VIELKLASS-SHOPPING Nur wenige Gehminuten vom Stadtzentrum entfernt finden Sie im SILLPARK alles, was das Shoppingherz begehrt.
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on Topgastronomie bis hin zu den hippsten und beliebtesten Marken bietet der SILLPARK als größtes innerstädtisches Einkaufszentrum alles für ein außergewöhnliches Shoppingerlebnis. Dank dem einzigen PEEK & CLOPPENBURG Tirols sowie dem einzigen PRIMARK Westösterreichs und dem größten ONLYStore Österreichs ist die Fashionkompetenz des Centers unschlagbar. Abgerundet wird das sagenhafte Sortiment mit dem modernsten INTERSPAR-Hypermarkt Tirols sowie zahlreichen weiteren Kundenlieblingen wie SNIPES, H&M, SUNNYSU und vielen mehr.
SILLPARK -TIEFGARAGE IM NEUEN GLANZ
Nach zwei Jahren Bauzeit und einem Investitionsvolumen von mehr als 13 Millionen Euro darf sich der SILLPARK über die Fertigstellung der modernsten, hellsten und schönsten Tiefgarage Innsbrucks freuen. „Wir wollen das Einkaufserlebnis unserer Kunden mit diesem Schmuckstück auf einen neuen Level heben. Wir haben alles darangesetzt, eine Tiefgarage mit Wohlfühlcharakter zu kreieren, und sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden“, schwärmt Centermanager Markus Siedl über die neu gestaltete und komplett renovierte Tiefgarage des SILLPARKs.
NACHHALTIGKEIT WIRD FORCIERT
Auch der Nachhaltigkeitsgedanke spielte beim Projekt Tiefgarage eine tragende Rolle.
Fixer Bestandteil war daher auch die Installation von zehn E-Ladestellen im dritten Untergeschoss der Garage. Diese wurden in Zusammenarbeit mit den Innsbrucker Kommunalbetrieben eingerichtet und stehen den Kunden während der Öffnungszeiten des SILLPARKs zur Verfügung. Ferner konnte der Energieverbrauch der Tiefgarage durch den Einsatz neuester LED-Technik drastisch reduziert werden. Einzigartig ist auch das hauseigene Wasserkraftwerk, das seit Beginn existiert und auf dem neuesten technologischen Stand ist. Damit trägt der SILLPARK neben einer Vielzahl an nachhaltigen Maßnahmen im Centerbetrieb – wie dem Einsatz von LED-Beleuchtung oder bedarfsgerechter Lüftungsoptimierung – einen Teil zum Klimaschutz bei. Mit dem selbst gewonnenen sauberen Strom kann er beinahe die Hälfte seines Energiebedarfs decken. Auch beim Bau des Kraftwerks wurde umweltschonend agiert und für die Fische eigens eine sogenannte Fischrampe gebaut.
ZAHLREICHE NEUERÖFFNUNGEN
Trotz herausfordernder Zeiten durfte sich das Shoppingcenter SILLPARK im ersten Quartal über zahleiche Neueröffnungen freuen. „Evergreen, Flamingo und die Änderungsschneiderei Fayad (inkl. Wäscherei) waren die ersten drei Neuankömmlinge, über die wir uns im Center freuen dürfen. Es kommt aber noch mehr“, freut sich Siedl über den regen Shopzuwachs des SILLPARKs. PR
„W I R A L S NAHVERSORGER SIND FÜR UNSERE BESUCHERINNEN UND BESUCHER WESENTLICH MEHR AL S EIN E I N K A U F S Z E N T R U M .“ CENTERMANAGER MARKUS SIEDL
VERBUNDENHEIT MIT DER REGION Der SILLPARK ist aufgrund seines Engagements und seines Standortes sehr eng mit der Region und der Bevölkerung verbunden. „Wir als Nahversorger sind für unsere Besucher wesentlich mehr als ein Einkaufszentrum. Wir legen sehr viel Wert darauf, den Kunden neben dem Shoppingerlebnis noch zusätzliche Angebote zur Verfügung stellen zu können. Daher freut es uns sehr, dass wir eine kostenlose Covid-19-Antigen-Schnelltestund PCR-Testmöglichkeit, die ohne Voranmeldung in Anspruch genommen werden kann, am Vorplatz unseres Centers anbieten können“, beschreibt der Centermanager den sozialen Grundgedanken des Centers. Die SILLPARK-Teststraße wird vom Ärztezentrum Telfs mit der Unterstützung des Landes Tirols betrieben und ist von Montag bis Freitag von 9 bis 17 Uhr und am Samstag von 9 bis 16 Uhr geöffnet.
www.sillpark.at
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NATURVERBUNDEN Wir Tiroler wachsen gottgegeben in und mit der Natur auf. Nicht aus jedem wird ein ausgewachsener Bergfex, doch es gibt wohl kaum jemanden, der die natürliche Vielfalt nicht auf irgendeine Weise für sich zu nutzen weiß. Um sich auszupowern oder zu entspannen, um Energie zu tanken oder zur Ruhe zu kommen. Und kaum woanders ist die richtige Kleidung so wichtig wie draußen.
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n der Natur aktiv zu sein, ist uns Tirolern quasi in die Wiege gelegt. Egal, ob wir hoch oben unser Gipfelglück finden oder die Weite der Täler genießen. Die Coronapandemie hat den Drang des Draußenseins noch einmal zusätzlich verstärkt und viele haben die Natur ringsum wieder oder ganz neu für sich entdeckt – in ihrer Freizeit und im vergangenen Sommer verstärkt auch im Urlaub, der situationsbedingt vielfach im eigenen Land verbracht wurde. Was wir durchaus charmant finden. Für das perfekte Naturerlebnis braucht es neben Motivation vor allem eines: passende Kleidung. Wir mögen besonders die Schuhe (und Bekleidung) von Dolomite. 1897 in Italien gegründet hat sie ihren Ursprung im Bergsport und sich mittlerweile zu einer Sport-Lifestyle-Marke entwickelt, die Funktion und Style miteinander verbindet. Dolomite spricht also nicht mehr nur jene Menschen an, die – wie anfangs – einen rein alpinen Schuh suchen, sondern der auch in der Freizeit allerhand mitmacht. Und dabei gut ausschaut. Dazu gibt’s (Funktions-)Jacken, Shirts und Westen. Christian Hartinger führt den Store im dritten Obergeschoss des Kaufhaus Tyrol gemeinsam mit seiner Frau Sabrina. Wir haben mit ihm über Outdoor im Allgemeinen und Dolomite im Speziellen gesprochen.
ECO.NOVA: Wofür steht die Marke Dolomite und was verbinden Sie ganz persönlich damit? CHRISTIAN HARTINGER: Dolomite steht für Qualität und Passform. Was die meisten an der Marke lieben, ist, dass die Schuhe – für die die Marke vor allem bekannt ist – einfach bequem sind. Gerade bei Berg-
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INTERVIEW: MARINA BERNARDI
schuhen sind viele der Meinung, man müsse diese erst „eingehen“, was letztlich Blödsinn ist. Ein Schuh muss passen. Dolomite hat ein patentiertes Dolomite-Anatomic-System, kurz DAS, entwickelt, ein spezielles Fußbett samt Innenschuhbereich, das sich an den Fuß anpasst, die Gelenke entlastet und die Wirbelsäule schont. Gleichzeitig sind alle Teile perfekt gefertigt. Man schlüpft in den Schuh und fühlt sich sofort wohl. Das gilt nicht nur für den klassischen Bergschuh. Neben der Performance-Serie, für das Aktivsein in der Natur vom Wandern bis zum Bergsteigen, gibt es auch eine Lifestyle-Kollektion für den Freizeitbereich zum Beispiel in einer Leder-Canvas-Kombination. Fast alle Modelle kommen mit einem zweiten Paar farbiger Schuhbänder für stylische Akzente daher.
Outdoorkleidung bewegt sich immer ein wenig auf dem Grat zwischen Funktion und Design: Was steht für Kunden an erster Stelle? Die Kunden sind so informiert wie noch nie. Gore-Tex-Technologie ist heute State of the Art und kommt natürlich auch bei Dolomite zum Einsatz. Viele unserer Modelle verfügen dazu über eine Vibram-Sohle, eine griffige und robuste Sohle, die für einen guten Halt sorgt. Ich würde sagen, dass die Kunden eine Mischung aus Funktion und Design suchen, ohne bei einem von beiden Abstriche machen zu müssen. Dolomite bietet mit seinem Sortiment genau diese Mischung – neben Hardfacts wie Atmungsaktivität oder Rutschfestigkeit stimmt auch die Optik. Auch am Berg ist Style wichtig und es darf ruhig ein bisschen farbenfroher werden.
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Christian Hartinger und seine Frau Sabrina führen den Dolomite-Store im Kaufhaus Tyrol. Die beiden sind mit ihren zwei Kindern selbst gerne und viel in der Natur und am Berg unterwegs und wissen damit um die Vorzüge der Marke.
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„Was die meisten an Dolomite lieben, ist, dass die Schuhe einfach passen.“ CHRISTIAN HARTINGER
Der Dolomite „54 La Classica“aus hochwertigem Vollnarbenleder ist in der Tat ein Klassiker und eine moderne Version des früheren Bergschuhs. Die Zahl 54 ist eine Hommage an die Erstbesteigung des K2 im Jahr 1954.
Worauf sollte man beim Kauf von Bergschuhen besonders achten? Am Berg geht es vor allem um Trittsicherheit, die Schuhe sollen Halt geben und gleichzeitig bequem sein. Er sollte an der Ferse fest sitzen und im Zehenbereich genug Spielraum bieten, wenn der Fuß beim Bergabgehen nach vorne rutscht. Wenn man in einen Schuh hineinschlüpft, merkt man relativ schnell, ob er zu einem passt. Man sollte daran nicht zu viel herumdrücken müssen, sondern sich darin wohl fühlen. Wenn man seinen Schuh gefunden hat, der perfekt am Fuß sitzt, dann kann man sich Gedanken über Farbe und Style machen. Die meisten unserer Modelle gibt es in verschiedenen Varianten, damit jeder seine Lieblings-Farbkombi findet.
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Glauben Sie, dass Corona unser Freizeitverhalten nachhaltig verändern wird? Ich glaube schon, dass die Menschen die Natur wieder mehr zu schätzen wissen. Ich denke auch, dass der Verkaufstrend im Store in nächster Zeit eher in Richtung Hiking-, Trekking- oder Bergschuhe gehen wird, auch wenn sich unsere Lifestyle-Modelle ebenso gut verkaufen. Ich denke außerdem, dass die Menschen wieder mehr darüber nachdenken, was sie kaufen und worin sie Geld investieren. Wir bewegen uns mit Dolomite im mittelpreisigen Segment und haben auch High-End-Produkte im Sortiment. Doch das Preis-Leistungs-Verhältnis passt. Ich bin der Meinung, gerade bei Schuhen sollte man nicht sparen, weil sie unser direkter Kontakt zum Boden sind und damit Sicherheit geben. Im Moment ist auch der heurige Sommer noch ungewiss und viele sind vorsichtig mit der Urlaubsplanung. Auch hier könnte es – ähnlich wie im letzten Jahr – so manchen wieder in die Berge ziehen, vielleicht auch zu mehrtägigen Touren. Viele Tiroler fangen auch an, ganz neue Fleckchen zu entdecken. Ist man früher vielleicht öfter auf dieselbe Hütte gegangen, versucht man jetzt etwas Neues. Es gibt in Tirol so viel zu sehen, wunderbare Bergseen zum Beispiel. Um das alles zu entdecken, dafür ist jetzt die beste Zeit. www.dolomite.at
Wenn es in der Seele weh tut. 0800 400 120 Wir helfen schnell und unkompliziert bei psychischen und sozialen Krisen. Montag - Donnerstag Freitag - Montag www.tirol.gv.at/krisendienst
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Die Welt einfach mal mit anderen Augen sehen. Tatsächlich hilft es, ab und an seinen Blickwinkel zu verändern und eine andere Perspektive einzunehmen. Auch Tanja Schaffenrath hilft dabei, dass alles plötzlich ganz klar wird. Sie ist Optikermeisterin und sorgt in ihrem SEHENSWERT in Wattens dafür, dass die Welt wieder scharf wird. Und die Sonne beim Blick aufs Wesentliche nicht mehr blendet. TEXT: MARINA BERNARDI
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„Ich kenne meine Kunden und ich kenne meine Brillen.“ TA N JA S C H A F F ENR AT H
m Oktober 2011 hat Tanja Schaffenrath ihr erstes eigenes Brillengeschäft eröffnet. Seit fast zehn Jahren also beschäftigt sie sich bereits mit Optik, Haptik und Technik. Und eigentlich noch viel länger. „Ich bin Optikermeisterin und wollte mich in meinem Beruf frei entfalten. Es ist die Kombination aus der Zusammenarbeit mit Menschen, dem Medizinischen und dem Handwerk“, erklärt sie, was sie an ihrem Beruf so mag. „Ich mag die Menschen, spüre die Verantwortung für ihr optimales Sehen und lege Wert auf handwerkliche Präzision.“ Der Name SEHENSWERT ist indes schon ganz richtig gewählt. Weil der Laden an sich ein wahrer Hingucker ist und man hier nebst bester Beratung stylische Brillen (gerne auch abseits des Mainstreams) bekommt und damit quasi selbst echt sehenswert wird. Von extravagant bis auffällig unauffällig ist alles dabei. Die Brillen der Labels Andy Wolf, Blackfin, Coblens, Einstoffen, Etnia Barcelona, Evil Eye, Neubau, Seeoo und Tom Ford sind ausgezeichnet in Szene gesetzt, drumherum viel Wohlfühl-Bunt, ohne dass die Räume überladen wirken.
SCHÖNER RAHMEN In den knautschigen Sesseln versinkt man bei einer Tasse Kaffee, während der Blick neugierig die Wände mit den Regalen entlangstreift, die den Brillen ihren ganz eigenen Rahmen geben. Reduziert liegen sie vor einem und geben eine erste (Stil-)Richtung vor, in den Schubladen offenbart sich schließlich die gesamte wunderbare Vielfalt. „Ich kenne meine Kunden und ich kenne meine Brillen“, weiß Tanja Schaffenrath um ihre versteckten Schätze – von bunten Kinderbrillen über zeitlose Standards bis zu topaktueller Designerware. Wichtig sei ihr vor allem die individuelle Beratung: „Das ist vielleicht meine Gabe. Ich habe einen guten Blick dafür, was meinen Kundinnen und Kunden steht und welche Brille zum jeweiligen Typ passt.“ Wir können aus eigener Erfahrung sagen: Hören Sie auf die Frau! Weil sie einem liebenswert verpackt auch sagt, wenn die Wahl, die man selbst getroffen hat, eventuell nicht so optimal ist. In der hauseigenen Werkstatt passt Tanja Schaffenrath jede Brille speziell an, sodass
am Ende alles einwandfrei sitzt und der Blick im wahrsten aller Sinne geschärft wird. In der Werkstatt werden die Qualitätsgläser individuell eingeschliffen, große und kleine Wünsche – wenn möglich sofort und sonst so rasch als möglich – erfüllt und die komplette Brille perfekt serviciert. Außerdem wird hier die Sehstärke mit modernsten Geräten, viel Feingefühl und Geduld überprüft und so lange getestet, bis das kleinste Detail stimmt. Und obwohl man sich im hinteren Bereich sozusagen in der medizinischen Abteilung befindet, ist hier gar nichts steif oder klinisch – was zu einem großen Anteil wohl auch am Charme und Witz der Optikerin liegt. Selbst der Sessel, auf dem man zur Sehstärkenbestimmung Platz nimmt, ist angenehm gemütlich. Neben Brillen in jeder persönlichen Nahoder Fernstärke gibt’s bei Tanja Schaffenrath Kontaktlinsen, die selbstverständlich auf Wunsch professionell angepasst werden, dazu lässige Sonnenbrillen sowie coole und praktische Accessoires wie Suncovers von Any Di (wir lieben die Teile), den Eyeshaker für die unkomplizierte Reinigung (ja, der funktioniert wirklich und es ist uns immer noch ein Rätsel, woher die ständigen Abdrücke auf der Brille kommen) und Brillenbänder von Hangloo oder Brillenketten von Valrose aus Acetat, damit die guten Stücke jederzeit griffbereit sind. Kommen Sie, schauen Sie!
SEHENSWERT Tanja Schaffenrath Dr.-Karl-Stainer-Straße 2 6112 Wattens Tel.: 05224/53 726 info@optik-sehenswert.at
www.optik-sehenswert.at
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Schönheit ist vor allem eine Frage der inneren Haltung. Ein wenig Hilfe von außen tut dennoch gut.
WER SCHÖN SEIN WILL, MUSS LACHEN
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DEZENT INTENSIV
Mit dem „Eyemazing Effect Eyeshadow“ (5,99 Euro) von Manhattan gelingen dezente genauso wie intensive Looks! Der perfekten Maniküre steht mit der intensiv pflegenden Premium-Formulierung der Linie „Last & Shine Nail Polish & Care“ (4,49 Euro) nichts mehr im Weg. Und die Farben liegen voll im (Pantone-)Trend.
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VON INNEN FÜR AUSSEN
STRAHLEND
Die Anti-Age-Pflegelinie für straffe Haut von Clarins wird um ein neues Produkt erweitert: Extra-Firming Energy. Die Tagescreme weckt die Energie der Haut mit vitalisierenden Superfrüchten. 50 ml um 78 Euro.
Die Haut lässt sich auch von innen heraus unterstützen. Das Nahrungsergänzungsmittel „Collagen Intravital Plus“ hilft bei regelmäßiger Einnahme, die Haut vor Umweltschäden zu schützen und Zeichen des Alterns zu bekämpfen. Für eine verbesserte Hautqualität und ein allgemeines Wohlgefühl. 60 Kapseln um 79 Euro. Gesehen im Kosmetikinstitut Aurora, in dem man auch außen schön gemacht wird.
TIPP: Beim Kauf eines Pflegeproduktes von Clarins erhalten Sie bei Tachezy ein Extra-Firming-Energy-Set gratis dazu (solange der Vorrat reicht).
GO WITH THE FLOW
BESCHÜTZERINSTINKT
Das leichte, feuchtigkeitsspendende Fluid „Liquid Proteins“ von QMS hilft mit hautidentischen Proteinen, die hauteigenen Abwehrkräfte zu stärken. Ideal für junge Haut, auch Männer mögen sie gern. 50 ml um 135 Euro. Erhältlich im Kosmetikinstitut Aurora in Innsbruck.
VERFÜHRERISCH
Die Düfte von Carolina Herrera sind generell ein Symbol für zeitlose Raffinesse. „Very Good Girl“ ist mit seinem Stilettoflakon schon optisch ein sexy Hingucker, der Duft selbst zeigt sich mutig, furchtlos und exotisch-verspielt. 30 ml, ca. 70 Euro.
TIPP: Bei Tachezy erhalten Sie beim Kauf eines Very-Good-Girl-Duftes eine Luxusminiatur (7 ml) dazu (solange der Vorrat reicht).
Wenn man sich wieder mehr im Freien aufhält, ist ein Lichtschutzfaktor unerlässlich. Die leicht getönte Tagescreme „Active Flow“ enthält neben Vitaminen auch einen Sonnenschutz. 50 ml, 84 Euro. Erhältlich im Kosmetikinstitut Aurora.
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BEAUTYRITUAL
Wir sind ja schon seit langer Zeit Fans von Rituals. Die neue Kollektion „The Ritual of Mehr“ ist vom persischen Neujahrsfest inspiriert und bringt mit Düften nach Süßorange und Zedernholz Sonnenschein für die Seele. Lebensfreude und positive Energie können wir ja grad gut gebrauchen. Über 20 verschiedene Home-, Bad- und Beautyprodukte sorgen für Wohlfühlmomente im eigenen Zuhause.
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HERRLICH UNKOMPLIZIERT
„Gorgeous!“ von Michael Kors duftet wie ein üppiges Blumenbouquet nach Jasmin, Tuberose und Ylang-Ylang, dazu ein Hauch Tabak und Zedernholz. Selbstbewusstsein zum Aufsprühen! 50 ml ca. 90 Euro. TIPP: Bei Tachezy erhalten Sie beim Kauf eines 50-mlGorgeous!-Duftes eine Michael-Kors-Tasche geschenkt (solange der Vorrat reicht)!
WIMPERKLIMPER
Normalerweise glauben wir ja nicht an Wunderdinge wie irgendwelches Haarverlängerungs- oder Lippenaufplusterzeugs, aber wir müssen zugeben: Wir haben uns geirrt. Das Wimpernwachstumsserum von Beauty Lash funktioniert tatsächlich – und wir haben’s im Selbsttest ausprobiert. Einfach morgens und abends auf den Wimpernkranz auftragen. Fertig. Wichtig ist eine regelmäßige Anwendung. Bald aber wird der Griff zum Pinselchen schon zur Routine. Ca. 25 Euro unter anderem bei BIPA.
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© ANDREAS FRIEDLE
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GESUNDHEIT NEU ERFUNDEN
PERFEKTE AUGENBLICKE
Die zarte Haut um die Augenpartie ist besonders empfindlich und braucht gezielte Pflege. Die fortschrittliche Technologie der KollagenAugenmaske von QMS unterstützt die Haut bei der Erneuerung. 4 Stück um 40 Euro in Murat Coskuns Kosmetikinstitut Aurora.
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Der Visionär Luis Schwarzenberger, Gründer und Erfinder der Physiotherm-Infrarotkabine, ist mit seinen fast 80 Jahren immer noch voll aktiv. Gemeinsam mit seinem Sohn Leon hat er eine revolutionäre Gesundheitsmethode namens CellGenius entwickelt. Ein Produkt daraus ist der CellTrainer. P
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nser Körper ist ein einzigartiges Wunderwerk und besteht aus einer riesigen Gemeinschaft von etwa 35 Billionen Körperzellen. Jede einzelne Zelle ist ein großartiges Lebewesen und soll gehegt und gepflegt werden wie ein kleines Kind“, sagt Luis Schwarzenberger. „Die Zelle ist es, von der unsere Gesundheit, Wohlbefinden und Lebensfreude abhängen.“ Gemeinsam mit seinem Sohn Leon hat er nach intensiver Forschungs- und Entwicklungsarbeit eine richtungsweisende Methode entwickelt.
KÖRPERZELLSTÄRKUNG
AUGENBRAUENLIFTING Die aktuell unerlässlichen Schutzmasken werden uns wohl noch eine Weile begleiten. Das sorgt dafür, dass die Augenpartie vermehrt in den Fokus rückt. Nicht nur deshalb ist das Augenbrauenlifting derzeit ein absoluter Megatrend. Dieses Lifting hat nichts mit Spritzen oder Fillern zu tun. Vielmehr geht es darum, die Augenbrauen-Härchen in optimaler Position zu fixieren und damit das Auge optisch zu öffnen. Durch das dauerhafte Glattbürsten sehen sie jederzeit wie frisch gestylt aus. Außerdem wirken die Brauen dichter und regelmäßiger. Der Look hält bis zu fünf Wochen, Augenbrauen-Gel oder -Bürstchen werden somit überflüssig. Anders als etwa bei einer Wimpernverlängerung kann man das Gesicht nach der Behandlung außerdem direkt wie gewohnt waschen und schminken. Angeboten wird das Brauenlifiting inklusive Brauen faconieren und färben unter anderem im Kosmetikinstitut Aurora. 60 Minuten, 59 Euro. Infos und Termin unter www.kosmetik-aurora.at
Der menschliche Körper braucht Bewegung. Für das regelmäßige Körperzelltraining haben die Gesundheitsexperten von CellGenius den CellTrainer entwickelt. Der CellTrainer ist mit einer speziell abgestimmten, sanften Federung versehen. Schon zweimal täglich für sieben Minuten darauf zu schwingen, versetzt die Körperzellen in Bewegung. Jeder Muskel, jede Faser und jedes Organ wird sanft und wirkungsvoll trainiert. Das leichte Schwingen auf dem CellTrainer sorgt dabei für einen ständigen Rhythmuswechsel: Druck unten und Schwerelosigkeit oben. „Ein Trainingswunder, auf dem jeder auch noch so Ungeübte mit geringem Aufwand leicht und mit viel Spaß ein wirkungsvolles gesamtkörperliches Rundumtraining absolvieren und dabei einen großen gesundheitlichen Nutzen erzielen kann“, erklärt Leon Schwarzenberger. PR
CELLTRAINER GEWINNEN Wer den CellTrainer selbst ausprobieren möchte: Wir verlosen ein Exemplar davon für Ihr Zuhause oder auch das Unternehmen. Der CellTrainer eignet sich auch ganz wunderbar als Ergänzung zur betrieblichen Gesundheitsvorsorge. Senden Sie einfach bis 11. April ein Mail mit Name und Kontaktdaten (Adresse, Telefon) an redaktion@econova.at. Der Gewinner wird benachrichtigt.
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Sì von Giorgio Armani ist zum zeitlosen Klassiker avanciert, mit dem neuen Eau de Parfum Intense kommt nun eine noch selbstbewusstere Interpretation des Duftes. 30 ml rund 75 Euro. Tipp: Bei Tachezy gibt’s beim Kauf eines Sì EdP Intense eine Moisturizing Bodylotion geschenkt (solange der Vorrat reicht).
MEERESBRISE Im Innsbrucker Haus der Schönheit (Menardi Center beim DEZ) sind wir auf die Produkte von Phytomer gestoßen. Die kommen dort nicht nur in den (Gesichts-)Behandlungen zum Einsatz, die kann man auch für daheim erwerben. Unser Tipp: Machen Sie das! Sämtliche Produkte beinhalten alle Vorzüge des Meeres, hinein dürfen nur natürliche Wirkstoffe. Unsere Lieblinge:
TRÉSOR DES MERS, VERSCHÖNERNDES TROCKENÖL Ausgleichendes Öl für Gesicht, Körper und Haare, angereichert mit einer Mischung aus Meeres- und Pflanzenölen. Macht Haut und Haar streichelweich. 40 Euro.
STRUCTURISTE, STRAFFENDES KONTURENSERUM
Das Spitzenprodukt der marinen Biotechnologie ist ein milchiges Serum mit sofort glättendem Effekt, das der Haut neue Spannkraft verleiht und die Konturen sichtbar verfeinert. 83 Euro.
OLIGOMER PUR, BADEZUSATZ
Alle Wirkstoffe eines Meerwasserbads für zuhause. Ideal für eine erfrischende, ausgleichende und entspannte Pause, geeignet für alle Hauttypen. 10 Euro.
HYDRA ORIGINEL, FEUCHTIGKEITSCREME
SEIFENOPER räder design steht für ganz zauberhafte Accessoires und macht zudem die Hände sauber. Seifen mit verschiedenen Sprüchen und Inhaltsstoffen um 12,95 Euro gesehen im APFIs in Wattens.
Stärkt das Feuchtigkeitsreservoir der Haut mit einem außergewöhnlichen Wirkstoffduo aus dem Meer: Die webende Alge gegen Austrocknung und Quelleröl mit durststillendem Effekt. Für intensive und dauerhafte Feuchtigkeit. 62,90 Euro.
SEATONIC, STRAFFENDES ÖL
Zur Verbesserung von Festigkeit und Elastizität der Haut vereint SeaTonic die wohltuende Wirkung mariner und pflanzlicher Öle – für einen liftenden Effekt. Ideal für Schwangere und Stillende, Dehnungsstreifen werden sichtbar gemildert. 59,90 Euro.
ISSER OPTIK
Max Arrichoci, Margit PalmetshoferFillafer, Wolfgang und Christian Isser sind Spezialisten für die Kurzsichtigkeit bei Kindern bei Myopie.
Myopie beginnt im Kleinkindalter und sollte möglichst rasch behoben werden, um Folgeerkrankungen im Alter zu verhindern.
FÜR BESSERE AUSSICHTEN Smartphone, Tablet, Laptop, Spielkonsolen … das sind die populären Treiber einer Kurzsichtigkeit. Aber auch übermäßige Nahtätigkeiten, zu geringer Abstand beim Lesen, ein Mangel an Tageslicht sowie Genetik und Vererbung verstärken das Problem. Das alles führt dazu, dass bereits über ein Drittel der Jugendlichen in Westeuropa kurzsichtig sind.
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aut WHO ist die Kurzsichtigkeit (Myopie) die am stärksten verbreitete Fehlsichtigkeit. Sie äußert sich durch unscharfes Sehen, zuerst in der Ferne. Diese Kurzsichtigkeit kann bei Kindern und Jugendlichen relativ einfach mit einer Brille oder Kontaktlinsen korrigiert werden. Und das sollte passieren, denn das Auge ist im Alter von ca. 20 Jahren ausgewachsen. Korrekturen werden dann umso schwerer. Nicht korrigierte Fehlsichtigkeiten hingegen sind eine häufige Ursache für Augenerkrankungen, die bis zur Erblindung im Alter führen können. Das Sehen in der Nähe ist sehr komplex. „Unsere jüngsten Erkenntnisse haben ergeben, dass normale Einstärkenbrillen das gesehene Bild nicht optimal auf die Netzhaut abbilden können. Nur das Zentrum ist gut sichtbar, die peripheren Bereiche – also das außerhalb der Mitte Gesehene – wird hinter der Netzhaut abgebildet“, erklärt Augenspezialist Wolfgang Isser. Dieser Defokus (hyperoper Defokus) befeuert die Fehlsichtigkeit im Kindes- und Jugendalter zusätzlich. Bei Isser Optik erfolgt deshalb nach der optometrischen Messung eine genaue Einschätzung FOTOS: © TANJA CAMMERLANDER, ISSER OPTIK
darüber, welche Versorgungen individuell Sinn machen: „Unser MyoSmart-Brillenglas verfügt über zwei verschiedene Brechwerte, die simultan wirken. Das Grundglas korrigiert die Myopie und den Astigmatismus. Zusätzlich integrierte Linsensegmente im Glas produzieren eine zweite Bildebene im Augeninneren, die das Augenlängenwachstum im Durchschnitt um 60 Prozent bremst“, so die Meisteroptiker. Wer lieber Linsen trägt, für den hat Isser-Optik spezielle Kontaktlinsen für Tag oder Nacht im Angebot. Diese können die Augenvorderfläche schonend formen und reduzieren damit die Kurzsichtigkeit.
FEHLSICHTIGKEIT VORBEUGEN
Für eine gesunde Entwicklung des Auges braucht es Tageslicht. Kinder sollten sich daher mindestens 90 Minuten täglich im Freien aufhalten. Weil das aber immer weniger passiert, stellt sich das Sehsystem auf Raumdimensionen ein und folglich auf kurze Entfernungen. Wichtig ist auch, die Augen von Kindern vor allem beim Lesen durch räumlich größere Abstände zu entlasten. Hier dient eines der ältesten Naturmaße als Idealmaß: die Elle,
also der Abstand zwischen Ellbogen und Hand. Positiver Nebeneffekt ist eine damit verbundene geradere Körperhaltung. Aufklappbare Tische sowie Winkelunterlagen und regelmäßige Pausen mit Blick in die Ferne entlasten die Augen zusätzlich.
KINDER- ISSER Isser Optik hat sich über Jahre, insbesondere mit der Messbarkeit der Augenlänge und individueller Versorgung einer Myopie bei Kindern, eine anerkannte Kernkompetenz erarbeitet. Mit diesem Know-how, den technischen Installationen und dem Verständnis für diese veränderten Anforderungen bei Kindern und Jugendlichen ist man bei Isser Optik in der Lage, den Verlauf der Kurzsichtigkeit zu dokumentieren und mittels Myopie-Management die beste Lösung anzubieten.
Für eine profunde Abklärung ist eine Terminvereinbarung ausschließlich in den Filialen von Isser Optik in Innsbruck notwendig: Meinhardstraße 3, Tel.: 0512/580469 Fallmerayerstraße 3, Tel.: 0512/584712
www.isser.at
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LASST SIE MAL MACHEN! Der menschliche Körper ist ein wahres Wunderding. Wenn man ihn lässt, hilft er sich in vielen Fällen quasi selbst. Das ist auch mit der Haut so. TEXT: MARINA BERNARDI
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rüher, also ganz früher, war gebräunte Haut nicht unbedingt ein Schönheitsideal. Noble Blässe war angesagt, denn wer sich in der Sonne aufhielt, hatte dort meist zu tun, war folglich Arbeiter, während sich die bessere Gesellschaft im Inneren aufhielt. Der Trend zum Braunsein kommt vermutlich aus Kalifor-
nien. Es war wohl der dortige Bodybuilding-Kult mit ausschlaggebend dafür, dass auch „normale“ Frauen (und Männer) plötzlich gebräunt sein wollten. Und ja, Sonne ist super, doch Bräune hat auch ihre Tücken. Die Faktoren, die unsere Hautbeschaffenheit beeinflussen, sind vielfältig. Grob unterscheidet man zwischen intrinsischen
– also Genetik, Stoffwechselbeschaffenheit etc. – und extrinsischen Faktoren. Letztere kann man selbst beeinflussen und auch wenn man weiß, dass stundenlanges Sonnenbaden, übermäßiger Alkoholkonsum oder Nikotin generell schädlich sind und folglich auch nicht gut für die Haut, so lässt man dennoch ungern die Finger davon. Aber:
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SEL CAR F E
BEAUTY-TIPPS: MÜDE BEINE Vor allem im Sommer neigt man oft zu schweren, müden Beinen. Dem kann man mit Cremen mit Minze oder Rosskastanien entgegenwirken. Kalt-warmDuschen sorgen für eine gute Durchblutung. Fußpuder hilft gegen Schweiß.
VITAMINE UND NÄHRSTOFFE
Eine ausreichende Vitaminund Mineralstoffzufuhr ist besonders wichtig für eine gesunde, schöne Ausstrahlung. Provitamin A zum Beispiel wirkt gegen freie Radikale, Vitamin B2 stärkt Haare, Haut und Nägel und B12 und Folsäure helfen bei der Zellteilung.
FÜR DIE SCHÖNHEIT VON INNEN
Viel trinken! Der Frühling ist dazu traditionell die Zeit zum Entgiften. Brennnesseloder Löwenzahntees helfen dabei. Im Sommer empfehlen sich Kräutertees oder Wasser mit Verbene oder Minze. Die Getränke sollten auf jeden Fall nicht zu kalt sein, auch wenn es bei Hitze verlockend ist. In der kälteren Jahreszeit wärmen Tees mit Ingwer oder Kardamom, auch Kurkuma ist gut für die Abwehrkräfte.
NATURKOSMETIK
Hautschäden lassen sich selbst mit den besten Cremes und Anwendungen nicht wieder – vollständig – gut machen. Wie heißt es so schön: Vorbeugen ist besser als heilen. Es ist vorrangig die Gesichtshaut, die uns pflegetechnisch ganz besonders beschäftigt – zu jeder Jahreszeit übrigens, nicht nur sommers. Und Pflege ist natürlich wichtig, doch auch hier kommt’s wie fast überall im Leben auf die Dosis an. Die Haut im Gesicht verfügt über Talgdrüsen, die eigentlich dafür da sind, die Haut nachzufetten. Wir werden jedoch dazu erzogen, uns mit allen möglichen und unmöglichen Cremes einzuschmieren. Damit gewöhnen wir der Haut ab, sich selbst zu regenerieren. Bei der richtigen Pflege kommt es also mehr darauf an, die Haut zu unterstützen und ihr nicht
Das Bewusstsein für Naturkosmetik und Nachhaltigkeit wird immer größer. Darauf reagieren auch die Kosmetikhersteller. Viele Produkte sind bereits vegan, Tierversuche sind schon lange ein No-go. Bei Naturkosmetik handelt es sich um Produkte mit pflanzlichen Inhaltsstoffen bzw. natürlichen Ölen, aber auch um tierische Produkte wie Bienenwachs. Manchmal kann die Umstellung von konventioneller auf Naturkosmetik zu Irritationen führen, weil sich die Haut erst umgewöhnen muss, generelle Unverträglichkeiten sind jedoch selten. Die Naturkosmetik ist in der Zwischenzeit derart ausgereift, dass sie in Sachen Anwendungsfreundlichkeit, Optik oder Haptik kaum bis gar nicht mehr von konventioneller Kosmetik zu unterscheiden ist.
Wer Liebe will, muss freundlich sein. Vor allem zu sich selbst. die Arbeit gänzlich abzunehmen. Der beste Tipp jedenfalls ist: Das Gesicht morgens und abends gut reinigen und sich täglich sauber abschminken – ja, auch nach dem Ausgehen (wenn man dann wieder darf). Natürlich kann man die Gesichtshaut mit Cremes unterstützen, soll ihr zwischendurch immer wieder einen Boost verleihen und sie von Zeit zu Zeit professionell ausreinigen lassen, aber wie bei so vielem: nicht übertreiben. Die Haut kann das selber, sie macht’s mit der Zeit nur nicht mehr, wenn man ihr die Arbeit abnimmt. Warum sollte sie auch? Also: Alles mit Maß und Ziel. Was für die meisten Profis unisono wirklich Sinn macht, sind Augencremes, weil die Haut in dieser Region sehr dünn ist. Sie helfen nicht unbedingt gegen tiefe Falten, sehr wohl aber gegen Trockenheitsfältchen, die einen mitunter richtig alt aussehen lassen.
AN(GE)SICHTSSACHE
Das Gesicht ist den ganzen Tag über sämtlichen Witterungen ausgesetzt und viele davon trocknen die Haut aus. Kälte, Hitze und Wind. Auch wenn Letzterer keine großen negativen Auswirkungen hat, so kann seine angenehme Kühle dazu führen, dass man die Hitze nicht mehr so stark spürt. Das gilt nicht nur für den Aufenthalt im Süden, sondern auch in der Höhe. Zu viel Sonne kann außerdem – abgesehen vom Worst-Case, dem Melanom – zu Pigmentverschiebungen führen. Manchmal kommt es auch zu so genannten Melasmen, einer Form der Hyperpigmentierung, die im Gesicht vor allem an den Wangen, dem Nasenrücken oder der Stirn auftritt. Sonnenflecken lassen sich ganz beautylike mit dem Laser recht gut behandeln. Letztlich ist unser Köper ein Wunderwerk. Er kann vieles selbst, wir haben nur nicht mehr die Geduld, manche Dinge abzuwarten. Man will alles sofort erledigt haben. Auch das Schönsein. Früher war vielleicht vieles unkomplizierter, auf der anderen Seite gab es noch nie so viel Information wie heute ... und auch noch nie so viele (Sonnen-) Cremes. Dennoch sollte man ab und zu einfach auf seinen Köper hören.
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Im Kreislauf Leben mit den Jahreszeiten: Was schon beim Essen durchaus Sinn macht, lässt sich auch auf viele andere Bereiche umlegen. Jeder Beautybehandlung ihre Zeit.
SOMMER
MEHR LEICHTIGKEIT Im Sommer werden die Cremen in der Textur generell leichter. Vor allem, wer zu Pigmentstörungen neigt, sollte darauf achten, stets eine Tagespflege mit integriertem Sonnenschutz zu verwenden. Auch die Körperpflege sollte nicht so reichhaltig sein wie im Winter, da die Haut sonst zu übermäßiger Schweißproduktion neigt. Regelmäßige Körperpeelings verhelfen zu einer gleichmäßigen Bräune.
FEUCHT HALTEN
Es macht natürlich das ganze Jahr über Sinn, genügend Wasser zu trinken. Im Sommer aber ganz besonders. Das hält die Haut von innen frisch.
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SCHUTZZONE FRÜHLING
FRÜHJAHRSPUTZ Ein Besuch in einem Kosmetikstudio tut zu jeder Jahreszeit gut, gerade im Frühjahr ist ein Verwöhnprogramm beim Profi aber richtig super. Die Haut wird professionell tiefengereinigt und der winterlich fahle Teint wieder frisch gemacht.
MASKENBALL
Im Frühling freut sich das Gesicht über feuchtigkeitsspendende Masken, weil die Haut durch die trockene Luft (innen und außen) oft mitgenommen ist. Davor empfiehlt sich ein leichtes Peeling, um die abgestorbenen Hautschüppchen zu entfernen.
AUFBAUARBEIT
Wer empfindlich gegen Sonne ist, sollte nun beginnen, von innen und außen Schutz aufzubauen. Generell sollte man beim Aufenthalt im Freien die winterblasse Haut wieder vermehrt mit einem höheren Lichtschutzfaktor unterstützen.
HAIR - LICH
Die kalte Jahreszeit setzt auch dem Haar ordentlich zu. Wie die Haut mag das Haar jetzt zusätzliche Feuchtigkeit. Und wer im Sommer blond sein möchte, sollte schon mal den ersten Friseurtermin buchen.
Im Sommer nicht auf die Haare vergessen – nicht nur nach intensivem Sonnenbaden oder einem Urlaub am Meer. Für untertags gibt es speziellen UV-Schutz für die Haare, reparierende und nährende Masken machen das Haar abends wieder geschmeidig. Tipp: Die Spitzen regelmäßig schneiden lassen.
NO - GO
Auf allzu aggressive Treatments sollte man im Sommer unbedingt verzichten. Sonne und irritierte, gestresste Haut verstehen sich so gar nicht.
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WINTER
SCHUTZZONE Im Winter ist es ratsam, die Gesichtshaut ausreichend gegen Kälte zu schützen – besonders an einem Tag auf der Piste. Spezielle Wind- und Wetterbalsame sorgen für eine Schutzbarriere und pflegen die Haut. Für den Berg wählt man am besten eine Variante mit Lichtschutzfaktor. Auf klassische Feuchtigkeitscremes sollte man tagsüber hingegen verzichten, die können der Haut bei Kälte schaden. Am Abend indes kann man der Haut mit etwas Feuchtigkeit zur Entspannung Gutes tun.
UNTER DIE HAUT
Wer seine Haut mit stärkenden Treatments wie Lasern, Microneedeling oder chemischen Peelings zum Beispiel gegen Altersflecken oder Hyperpigmentierung behandeln lassen möchte oder eine dauerhafte Haarentfernung andenkt, sollte das im Winter (spätestens im Frühjahr) in Angriff nehmen – Sonne und Hitze sind da eher kontraproduktiv.
SEI NICHT SPRÖDE HERBST
REICHHALTIG & INTENSIV Nach dem Sommer unterstützen wiederum reichhaltige Feuchtigkeitsmasken und Ampullen die Regeneration der Haut. Bei trockener Haut bieten sich Körper- und/oder Duschöle an. Im Allgemeinen ist der Herbst die Zeit, die Haut wieder intensiver zu nähren.
CHECK - UP
Zumindest einmal im Jahr sollte man seine Muttermale anschauen lassen. Der Herbst ist ein guter Zeitpunkt.
BUSSI AUFS FUSSI
Fuß- oder Nagelpilz sollte man natürlich umgehend nach Bemerken behandeln. Verschwinden die Füße nach den Sommermonaten wieder in festerem Schuhwerk, werden sie hingegen noch seltener beachtet als meist ohnehin schon. Deshalb sollte man jetzt vermehrt auf sie schauen.
KUSSMUND
Unsere Lippen sind ziemlich eigenschutzlos. Das wechselhafte Wetter im Herbst macht sie deshalb oft spröde und trocknet sie aus. Ein pflegender Balsam wirkt Wunder. Rissige Lippen mögen übrigens Vitamin C und E.
An Schienbeinen und Händen sitzen kaum Talgdrüsen, um körpereigene Fette zu produzieren. Deshalb werden sie vor allem im Winter oft trocken und spröde. Dagegen helfen nährstoffreiche Bodyöle, die man am besten über Nacht einwirken lässt. Tipp: Die Beine nicht morgens vor dem Anziehen eincremen, weil die Kleidung die Lipide sofort aufsaugt.
WEG DAMIT
Wer unter so genannten Besenreisern oder Krampfadern leidet, lässt sie (und ähnliches kosmetisches Unbill) am besten im Winter veröden, da nach der Behandlung meist Stützstrümpfe getragen werden müssen. Und es geht hier weniger um die Optik denn ums Schwitzen.
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Dass das Haus der Schönheit seinen Namen trägt, kommt nicht von ungefähr, dreht sich hier doch alles ums Thema Schönheit. Von Kopf bis Fuß und das im wahrsten Sinne. Für sie und ihn, für alle.
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SEELENSCHMEICHLER Je chaotischer und unberechenbarer die Welt um uns herum ist, desto wichtiger ist es, in sich selbst ruhig und gelassen zu bleiben. Gerade in Zeiten wie diesen müssen wir uns selbst mit Achtsamkeit begegnen und dazu gehört, sich ab und zu etwas Gutes zu tun. Ein Besuch im Haus der Schönheit in Innsbruck ist wie ein Kurzurlaub für Körper und Seele. TEXT: MARINA BERNARDI
E
s gab wohl kaum eine Zeit, in der wir so viel zuhause waren wie in den letzten Monaten. Quasi unser ganzes Leben hat sich in die eigenen vier Wände verlagert. Lieferservice statt Restaurant, Home-Workout statt Fitnessstudio, Badewanne statt Saunabesuch, Nagelschere statt Maniküre, Mütze statt Frisör und Bimsstein statt professioneller Fußpflege. Natürlich hat eine kurze Auszeit daheim ihr Gutes, so richtig abschalten lässt sich aber doch besser außerhalb des eigenen Zuhauses, einfach deshalb, weil man sich ganz auf sich selbst konzentrie-
ren kann und sich nicht laufend Gedanken darüber macht, dass man den Staubfussel am Boden noch schnell wegsaugen oder die Küche putzen sollte. Das Haus der Schönheit im Menardi Center beim Innsbrucker DEZ ist der perfekte Ort für eine kurze Flucht aus dem Alltag. Von allen Seiten leicht erreichbar, hat man hier nur eine Aufgabe: Sich fallen lassen, abschalten und genießen.
FRÜHLINGSERWACHEN
Wenn sich die Sonne wieder öfter zeigt, erwacht nicht nur die Natur zu neuem Leben.
Der Frühling ist auch für uns Menschen traditionell die Zeit, sich wieder mehr um sich und seinen Körper zu kümmern, weil er nicht mehr fest eingepackt hinter dicken Pullis und Jacken verschwindet, sondern sich in Shirts und leichterer Kleidung endlich wieder zeigen darf. Viele nutzen die Zeit zur Entgiftung und Entschlackung und dafür, dem gesamten Körper von innen und außen ganz viel Aufmerksamkeit und Liebe zu schenken. Die „Soin Minceur P5“-Körperpackung unterstützt dabei den Weg zum neuen Körpergefühl: Eine Bindegewebsmassage formt die
© ANDREAS FRIEDLE
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Wer mehrere Behandlungen gleichzeitig bucht, für den gibt’s so genannte Businesskabinen, quasi All-inone-Kabinen, die für absolute Privatsphäre sorgen und die man erst wieder rundum aufgehübscht verlässt.
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Konturen, die Schlankheitslotion bekämpft und mindert Rundungen, eine Körperpackung mit Algenkonfitüre strafft die Haut. In nur einer Stunde fühlt man sich wie ein neuer Mensch, frisch und entspannt. Besonders effektiv ist die Behandlung in Kombination mit einer Madero-Massage, die das Lymphsystem stimuliert und den Körper von gespeicherten Toxinen befreit.
MEHR VOM MEER
Für die Haut kommen im Haus der Schönheit Produkte von Phytomer zum Einsatz, die schon ob ihrer Inhaltsstoffe dafür sorgen, dass man sich ein klein wenig wie am Meer fühlt. „98 Prozent unseres Blutplasmas entsprechen in ihrer Zusammensetzung dem Meerwasser. Thalasso-Behandlungen, also Behandlungen mit kaltem oder warmem Meerwasser, sind für den Körper deshalb besonders förderlich“, sagt Schönheitsexpertin Maida Caluk, Inhaberin des Haus der Schönheit. „Den Produkten von Phytomer vertrauen wir zu 100 Prozent, das Unternehmen ist nach wie vor in Familienhand und arbeitet extrem transparent. Wir wissen genau, welche Inhaltsstoffe verwendet werden, die Algen als natürlicher Wirkstoff werden sogar selbst angebaut. Dieser nachhaltige
und achtsame Umgang mit Ressourcen entspricht genau unserer eigenen Philosophie.“ Phytomer bringt damit eine Brise Sommerurlaub in die Alpen – besonders wenn man im „Hydra Blue“-Feuchtigkeitsbad vor sich hinträumt und mit streichelweicher Haut wieder heraussteigt. Es ist ein wenig so, als wäre man ein paar Runden im Meer geschwommen. Toll sind die Phytomer-Gesichtsbehandlungen, die allesamt mit einer wohltuenden Rückenmassage samt entspannender Algenschlammpackung beginnen. „Wir möchten, dass sich die Kunden in unserem Haus rundum wohl fühlen, deshalb starten auch Maniküre und Pediküre mit einer wohltuenden Hand- bzw. Fuß- und der Friseurbesuch mit einer entspannenden Kopfmassage“, so Caluk. Im Vorfeld der Pediküre werden die Füße außerdem in ein angenehmes Bad aus gefriergetrocknetem Meerwasser gestellt. Und weil situationsbedingt unser halbes Gesicht vielfach mit einer Maske bedeckt ist, bekommen gerade die Augen aktuell eine ganz neue Bedeutung. Professionell gefärbte Wimpern und Augenbrauen sind vor allem im Sommer richtig praktisch, weil selbst bei stärkerem Schwitzen nichts verläuft, Wimpernverlängerungen sorgen für
den perfekten Augenaufschlag, Lash Lifts für eine wunderbare Welle und beim Brow Lift werden die Härchen der Augenbrauen dauerhaft in Form gestylt, um die Augen optisch zu öffnen. Denn das Lachen der Augen war noch nie so wichtig wie jetzt.
TIPP: MICRONEEDLING Die revolutionäre AntiAging-Methode ist derzeit ein großer Trend unter den Gesichtsbehandlungen und sorgt für mehr Strahlkraft. Das schonende Lifting für Gesicht, Hals und Dekolleté bekämpft Falten und verfeinert die Haustruktur und Porengröße. Es regeneriert die Zellen und regt die Kollagenproduktion an. Darüber hinaus revitalisiert es die sonnengeschädigte, strapazierte Haut und behandelt Akne, Narben und Pigmentflecken effektiv.
HAUS DER SCHÖNHEIT
Amraser-See-Straße 56 Menardi Center, 3. Stock Nord DEZ-Areal, 6020 Innsbruck Tel.: 0512/34 21 49 office@haus-der-schoenheit.at
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„Der Sinn des Lebens besteht darin, glücklich zu sein.“ dalai lama, guter mann
© YUKI GADERER
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11¾ FRAGEN AN
NENDA
Wer sind Sie? Ich bin Nenda, born and bred im Ötztal, hab immer schon Musik gemacht und Schauspielen geliebt. Nach der Matura habe ich in Innsbruck ein Chemie- und Russischstudium angefangen und Gott sei Dank nach zwei Semestern wieder abgebrochen. Dann bin ich nach London gezogen, um auf die Schauspielschule zu gehen. Seitdem arbeite ich als Schauspielerin in Theater, Film und Fernsehen. Meine Debutsingle hat ein paar Wellen geschlagen, deswegen bin ich sehr motiviert, jetzt noch mehr Musik rauszubringen.
1.
Warum, glauben Sie, haben wir Ihnen geschrieben? Weil ihr von „Mixed Feelings“ gehört habt und wahrscheinlich unbedingt wissen wolltet, was für ein Sternzeichen Nenda ist. 2.
3. Wie lautet Ihr Lebensmotto? Ist eher lame, aber: See it, believe it, achieve it.
Was macht Sie stolz? Dass ich schon so viel geschafft habe und noch nicht mal ansatzweise fertig bin. Das zeigt mir, dass meine anderen Träume auch noch erreichbar sind.
4.
5. Was bedeutet für Sie Luxus? Dass ich genug Geld habe, um jederzeit heimfahren zu können.
6. Mit welcher historischen Persönlichkeit würden Sie
gerne einen Abend verbringen – warum? Mit Maya Angelou (zählt das?), um mit ihr einen Song zu schreiben. Was ist das ungewöhnlichste Thema, über das Sie richtig viel wissen? Die Sepia (Cuttlefish).
7.
Ihr Leben in Musikstücken: CONQUEST – THE WHITE STRIPES: Meine Schulzeit, weil das jeden Tag mein Wecker war. Ich habe täglich die White Stripes auf und ab gehört. THE RUNNER – KINGS OF LEON: Die Zeit, in der ich für Schauspielschulen vorgesprochen habe. Ich habe zuerst im Norden von England gewohnt und bin immer ganz früh mit dem Zug nach London gefahren. Dort habe ich den Song auf repeat gehört. Obwohl ich nicht christlich bin, haben mir die Lyrics sehr viel Mut gemacht. ULTRALIGHT BEAM – KANYE WEST: Als drei Jahre später die Schauspielschule dem Ende zuging. Meine Abschlussarbeit war von diesem Song inspiriert. Ich habe fünf Lieder geschrieben und aufgenommen und dazu einen Kurzfilm gedreht. Im Zuge desssen habe ich mir zum ersten Mal das Musikproduzieren am Laptop beigebracht. So sehr ich meine Probleme mit Kanye West habe, dieser Song ist einfach außerordentlich, inter8.
essanterweise wieder sehr christlich. WORK – CHARLOTTE DAY WILSON: Dieser Song hat mich sehr viel begleitet, als ich in der Londoner Schauspielszene Fuß gefasst habe. Zum ersten Mal so richtig Geld verdienen hat ultra Spaß gemacht und im Sommer bin ich mit meinen Freund*innen in Tirol abgehangen. EAT – TOBE NWIGWE: Das ist jetzt gerade. Es verändern sich gerade ein paar Dinge bei mir. Ich gewinne täglich mehr und mehr Selbstvertrauen, und dieser Song läuft bei mir – egal ob beim Snowboarden oder zuhause beim Putzen – auf repeat. Wie ihr vielleicht schon festgestellt habt, bin ich eine alte Repeaterin. 9. Sie sind im Ötztal aufgewachsen und leben nun in London. Was bedeutet Heimat für Sie? Heimat ist da, wo ich mich wohlfühle, wo meine Freunde und Familie mich mit offenen Armen empfangen.
10. Schlimm genug, dass man im Jahr 2021 überhaupt noch darüber reden muss: Glauben Sie, dass „Black Lives Matter“ das Leben für people of color nachhaltig verändern wird? Ich hoffe es sehr stark. Alle müssen dranbleiben, um ein faireres Umfeld füreinander zu schaffen. 11. Was bedeutet für Sie Identität? Identität ist eine Ansammlung von Erfahrungen und getroffenen Entscheidungen, die einem zu der Person machen, die man in dem Moment ist.
11¾ :
W E L C H E F R A G E W O L LT E N S I E S C H O N
I M M E R B E A N T W O R T E N , N U R H AT S I E N O C H N I E J E M A N D G E S T E L LT ?
NENDA: Was mein Sternzeichen ist. Ich bin ein kleiner Fisch.
INSTAGRAM: @__NENDA
(hier gibt’s auch den Link zum YouTube-Video von „Mixed Feelings“ – unbedingt reinhören!)
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50 © PHOTOARCHIV SETZER-TSCHIEDEL/IMAGNO/PICTUREDESK.COM
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Trude Fleischmann eröffnete 1920 ihr Studio in Wien und fotografierte die bekanntesten Persönlichkeiten der Stadt.
FRAUENBILDER Fotografie ist historisch betrachtet eine Männerdomäne, Frauen haben sich ihren Platz hinter der Kamera erkämpft. Lange Zeit waren sie Ausnahmeerscheinungen, heute ist die weibliche Perspektive nicht mehr wegzudenken. TEXT: MARIAN KRÖLL
D
er Franzose Louis Daguerre entwickelte das erste praktikable fotografische Verfahren, die Daguerreotypie. Der Österreicher Josef Maximilian Petzval war es, der das erste Porträtobjektiv der Fotogeschichte konstruiert hatte, das Petzvalobjektiv. Der britische Fotopionier William Henry Fox Talbot erfand das erste Negativverfahren, auch Kalotypie bzw. Talbotypie genannt. Diese maßgeblichen Ereignisse der Fotogeschichte fanden allesamt um das Jahr 1840 herum statt. Es waren wie in so vielen Bereichen in der Anfangszeit fast ausschließlich Männer gewesen, welche die aufkommende Fotografie technisch entwickelt und geprägt hatten. Und lange Zeit war die Fotografie eine männliche Domäne. Das, was wir von der Vergangenheit als Visual History erinnern können, ist nicht nur, aber auch ein männlicher Blick auf die Welt. Eine Welt, wie sie durch die Augen von Madame d’Ora hat dieses sinnliche Porträt der Ballerina Elsie Altmann-Loos im Jahr 1922 geschaffen. Mit ihren Aufnahmen wollte Dora Philippine Kallmus, so ihr bürgerlicher Name, die Kamera „befreien“, indem sie sie vom Stativ nahm und mit der Hand führte. Dora Kallmus könnte die erste Modefotografin unserer Zeit gewesen sein.
Männern gesehen wurde. Die Frage, ob Frauen und Männer die Welt mit so grundverschiedenen Augen sehen, ist durchaus berechtigt, aber wissenschaftlich noch nicht ausreichend erforscht. Frauen hinter der Kamera waren dagegen eine absolute Seltenheit. Nicht nur in unseren Breiten. Wie es sich in der Europaregion Tirol – Südtirol – Trentino mit der Frau und der Fotografie verhielt, wurde in einem bemerkenswerten Sammelband mit dem Titel „Frauenbilder / Signora fotograf(i)a“ ausgeleuchtet, der die Inhalte der Ausstellung „Frauenbilder. Historische Fotografien. Tirol – Südtirol/Alto Adige – Trentino“ vertieft. Erarbeitet wurde das Material im Zuge eines Interreg-Projekts von Anfang 2017 bis Ende 2019.
ZWEIFACH IM FOKUS
Die Frau steht gleich zweifach im Fokus des Geschehens: Einerseits von der Perspektive der Fotografin her, andererseits von der fotografischen Darstellung der Frau in ihren Lebensphasen, ihren sozialen Kontexten, bei der Arbeit und in der Freizeit sowie im Atelierporträt. In Anlehnung an den französischen Psychoanalytiker Jacques Lacan ruft der Band mittels seiner fotografischen Dokumente vor allem einen Umstand lebhaft in Erinnerung: „DIE Frau gibt es nicht.“ Die Fotografie hat für die Frauen zweifache Bedeutung, einmal haben Frauen die Fotografie emanzipiert, einmal hat die Fotografie einen Beitrag zur Emanzipation der Frau geleistet.
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Frauen mussten sich vieles mühevoll erkämpfen, darunter das Recht auf Teilhabe am gesellschaftlichen und politischen Leben, die zivilrechtliche Gleichstellung, den Zugang zu Hochschulbildung und auch den Platz hinter der Linse. Am Beginn der Fotografiegeschichte erschwerten aber nicht nur kulturelle und gesellschaftliche Hintergründe den Zugang der Frauen zur Fotografie, sondern der Umstand, dass das Equipment äußerst kostspielig war und die Entwicklung der Fotografien bestimmte Kompetenzen im technischen und chemischen Bereich erforderte. Dementsprechend arbeiteten die meisten Frauen als Gehilfinnen, etwa in der Retusche oder beim Zuschneiden und Bearbeiten der Negative. Die Fotografie wurde früher auch überwiegend als Handwerk aufgefasst und kaum als künstlerische Tätigkeit.
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© NACHLASS MADAME D’ORA, MUSEUM FÜR KUNST UND GEWERBE HAMBURG
FRAUEN FOTOGRAFIEREN FRAUEN
Unzureichend, weil stark vereinfachend, lässt sich die Frauengeschichte als lineare Entwicklung – Unmündigkeit im Mittelalter, Emanzipation in der bürgerlichen Gesellschaft, Gleichberechtigung im 20. Jahrhundert – erzählen. Auf emanzipatorische Erfolge folgten nämlich stets Rückschritte und Verzögerungen, die sich bis heute fortsetzen. Noch in der Habsburgermonarchie waren Tirol und das Trentino ökonomisch unterentwickelt und stark ländlich geprägt. Drei Viertel der Bevölkerung lebten um die Jahrhundertwende (1900) in Gemeinden mit weniger als 2.000 Einwohnern, mehr als die Hälfte von ihnen war in der Landwirtschaft beschäftigt. Mit der Industrialisierung veränderte sich das Leben der Frauen, die als Arbeiterinnen ökonomische Unabhängigkeit
Bekanntheit erlangte Trude Fleischmann durch ihre Aufnahmen der nackten Ballerina Claire Bauroff 1929.
Madame d’Ora: Pablo Picasso, ca. 1955
erlangten, Solidarität erfuhren und sich als Frauen ihrer selbst bewusst wurden. Nicht selten wurde das missbilligt, wenn nicht gar verachtet und – vor allem von der ländlichen Bevölkerung – als sündig und moralisch verwerflich betrachtet. Gesellschaftlich wurde in den 1930er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts das bürgerliche Rollenmodell propagiert. Die katholische Kirche war federführend darin gewesen, den Mann als „Haupt“ und die Frau als „Herz“ der Familie zu definieren. Der Mann sollte folglich als Ernährer in Erscheinung treten, die Frau als Hüterin des privaten Glücks. Ein Modell, welches bis heute Anhänger findet und lange Zeit als Idealvorstellung, als „natürliches“ und ahistorisches Familienkonstrukt kolportiert wurde und bis heute teils unhinterfragt übernommen wird.
Besonders in der Porträtfotografie tat sich für die frühen Frauen schließlich eine willkommene Gelegenheit auf, selbst hinter der Kamera zu stehen. Nämlich vor allem dann, wenn es galt, andere Frauen zu porträtieren. Einst herrschte, wie Fotohistorikerin Naomi Rosenblum beschreibt, die Überzeugung vor, dass Frauen ein intuitives Talent bei der stilvollen Einrichtung der Ateliers, in der Aufstellung der Personen und der Pflege der Haare und Kleidung haben würden. Außerdem fühlten Frauen sich wohler, wenn sie von Frauen fotografiert wurden. In Wien konnte sich damals Dora Philippine Kallmus alias Madame d’Ora etablieren, die 1905 als erste Frau in den österreichischen Fotografenverband aufgenommen wurde. Von ihr stammte 1907 jenes Porträt von Gustav Klimt, das dazu führte, dass sich nach und nach die gesamte kulturelle Elite Wiens von ihr ablichten ließ. Ebenfalls in Wien wirkte Trude Fleischmann, die 1920 ein Studio ebendort eröffnete und die bekanntesten Persönlichkeiten der Stadt, darunter Karl Kraus, Alban Berg und Stefan Zweig, fotografierte. Bekanntheit erlangte Fleischmann auch durch ihre Aufnahmen des nackten und anmutigen Körpers der Ballerina Claire Bauroff. Allen Fotografinnen, die bereits damals reüssiert haben, ist gemein, dass sie im urbanen Raum gearbeitet haben. Am Land tickten und ticken die Uhren anders. Außerdem war nicht künstlerische Selbstverwirklichung gefragt, sondern solides Handwerk im Einklang mit den damaligen Moden und nicht zuletzt den Erwartungen der Fotografierten. Dementsprechend
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Die Wiener Fotokünstlerin Dora Kallmus (hier im Selbstporträt mit Katze) ist den meisten unter ihrem Künstlernamen Madama d’Ora geläufig. Sie war Anfang des 20. Jahrhunderts eine der bekanntesten Porträtfotografinnen ihrer Zeit.
gab es vor allem am Land wenig Spielraum für Experimente und Posen, alles wirkte eher steif und förmlich, akkurat und in aufrechter Haltung.
AUSNAHMEERSCHEINUNGEN
In Tirol blieben Fotografinnen lange Zeit absolute Ausnahmeerscheinungen. So wie Wanderfotografin Katharina Back, geborene Lentsch (1827–1893) oder Kreszenzia Zerzer, die 1855 in Innsbruck „Portraits-Verfertigung“ in der Zeitung anbot. Für Osttirol ist Maria Egger zu nennen, die Halb- und zugleich „Lieblingsschwester“ des bekannten Künstlers Albin Egger-Lienz. Die rund 7.000 Glasplattennegative aus dem Fotoatelier Egger befinden sich als Dauerleihgabe im Tiroler Archiv für photographische Dokumentation und Kunst (TAP) in Lienz.
Genauso wie es, mit Lacan gesprochen, DIE Frau nicht gibt, gibt es auch DIE Fotografin nicht. Die Biografien sind unterschiedlich, es gibt Autodidaktinnen ebenso wie Fotografinnen, die bei renommierten Meistern des Fachs gelernt haben. Frauen, die eher zufällig zum Fotografieren gekommen sind, Frauen, deren Fotografien das Bild der damaligen
Zeit mitgeprägt haben, und solche, deren Fotos erst posthum entdeckt wurden. Eines scheint gewiss: Die weibliche Perspektive ist nicht nur aus der Fotografie unmöglich wegzudenken, weil sie einen vollständigeren Blick auf die Welt ermöglicht, so wie sie einst gewesen ist, heute ist und morgen sein wird.
Innsbrucker Menu Service Daheim gut essen! Informationen unter Tel. 0512/5331 83-3777 www.isd.or.at
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© RLB TIROL/CHRONIC-PICTURES
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Mit DAS RAIQA entsteht in Innsbruck eine multifunktionale Begegnungszone. Die Fertigstellung ist 2023 geplant.
EIN RAUM FÜR KUNST Mit dem RAIQA errichtet die Raiffeisen Landesbank ein völlig neues Quartier im Zentrum der Landeshauptstadt. Neben der Zentrale der Bank selbst beherbergt das Gebäude ein Viersternhotel, Gastronomie, Shops sowie Seminar- und Veranstaltungsräume. Und das Multifunktionsgebäude bietet auch Raum für Kunst.
„Ein Teil meiner Familie stammt aus Tirol, ich habe hier als Kind meine ganzen Ferien verbracht. Um nicht als Wiener Stadtkind aufzufallen, lernte ich, akzentfrei Tiroler Dialekt zu sprechen; auf der Hinfahrt nach Tirol habe ich ab Linz in diese zweite ‚Sprache‘ gewechselt.“
© CLAUDIA ROHRAUER
eco.kultur
DORIT MARGREITER
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m Areal zwischen dem Innsbrucker Hauptbahnhof und der Adamgasse entsteht aktuell DAS RAIQA – durch seine offene, hybride Struktur ein Ort der Begegnung, der die verschiedensten Funktionen erfüllt. Herzstück des Baus ist die achtgeschossige Halle, die im unteren Bereich Bank und Hotel vereint und außerdem Platz für Kunst schafft. Der Kunst war die Raiffeisen Landesbank schon immer zugetan und hat bereits im bisherigen Haupthaus zeitgenössischen Künstlern mit der RLB Kunstbrücke eine Bühne gegeben. Der neue Ausstellungsraum ist eine konsequente Weiterentwicklung und gleichzeitig künstlerischer Neustart. Gestaltet wird der Raum für Kunst im RAIQA von Dorit Margreiter. Sie ist selbst Künstlerin und weiß folglich um die gestalterischen Anforderungen und kreativen Bedürfnisse. Der insgesamt 220 Quadratmeter große Ausstellungsraum öffnet sich hin zur Adamgasse, an der sich der (eigene) Eingang befindet. Bis dato wurde die Kunstbrücke über die Bank-Schalterräume betreten. Eine teilweise zu öffnende, überdimensionale Glaswand verbindet den Raum mit der zentralen Lobby. „Mein Konzept gibt die Möglichkeit vor, einen Raum in einen Raum einzubauen – mit Modulen wie Wänden, Stehern und Vorhängen. Ziel ist es, einen Ausgangspunkt zu schaffen, der sowohl eine klassische Hängung wie auch räumliche, skulpturale Konstellationen erlaubt. Es sollen Soundarbeiten oder filmische und digitale Werke ein ebenso passendes räumliches Umfeld vorfinden wie Performances oder auch Vorträge und andere Veranstaltungen“, beschreibt Dorit Margreiter ihren Entwurf. Silvia Höller, Kuratorin der RLB Kunstbrücke, hat mit Dorit Margreiter gesprochen.
SILVIA HÖLLER: Architektur und Raum spielen in Ihren Arbeiten eine wichtige Rolle. Können Sie Ihre Ansätze näher erläutern? DORIT MARGREITER: Eine künstle-
rische Arbeit ist fast immer auf den Raum bezogen, sie kann ohne eine Verräumlichung kaum gedacht werden, nicht einmal im digitalen Bereich. Insofern sehe ich die Architektur stets als Teil der künstlerischen Arbeit. Hinzu kommt, dass mich Architektur als eine Art gebaute Sprache interessiert. Man kann sie wie einen Text über soziale und gesellschaftliche Verhältnisse lesen – ein Ansatz, den Architekt*innen und Architekturtheoretiker*innen wie Denise Scott Brown, Robert Venturi oder Beatriz Colomina schon sehr früh verfolgt haben.
Sie haben die Herausforderung angenommen, den neuen Raum für Kunst im zukünftigen RAIQA zu gestalten. Was reizt Sie besonders an diesem Projekt? In meiner eigenen Arbeit gehe ich immer wieder der Frage nach, wie Ausstellung als Medium funktioniert und wie dieses Medium auch immer wieder neu gedacht werden kann. Bei diesem Projekt hat mich besonders interessiert, dass es einerseits um einen künstlerischen und andererseits um einen produktiven Zugang zur Frage des Ausstellens geht.
Ich stelle es mir nicht einfach vor, einen höchst flexiblen Präsentations- und Handlungsraum für andere Künstler*innen zu gestalten. Dies bedeutet, die eigene künstlerische Sichtweise und Handschrift zurückzustellen. Dennoch, nehme ich an, will man als Künstlerin in dieser Rolle nicht „unsichtbar“ bleiben. In der alltäglichen Umsetzung soll die künstlerische Arbeit durchaus im Hintergrund sein. Es gibt jedoch einige architektonische Varianten im Aufbau der Wände und in der Platzierung der Vorhänge, die eine skulpturale Konstellation vorschlagen, in der der rein pragmatische Ausstellungsaufbau wiederum zurücktritt.
Eine zentrale Rolle spielen für Sie als Künstlerin auch sehr aktuelle und dringliche Aspekte unserer Zeit, wie zum Beispiel Ressourcenschonung und Nachhaltigkeit.
Dorit Margreiter wurde von einem Gremium einstimmig dazu gewählt, den neuen Ausstellungsraum im DAS RAIQA zu gestalten. Der Entwurf überzeugte durch seinen dynamischen, offenen und experimentellen Zugang sowie seine gleichzeitig funktionalen und nachhaltigen Aspekte.
DORIT MARGREITER 1967 geboren in Wien, lebt in Wien Seit 2006 Professorin für Video und Videoinstallation an der Akademie der bildenden Künste in Wien. Zahlreiche Ausstellungen, darunter Einzelausstellungen wie „Really!“, mumok Wien (2019), „Description“, Museo Nacional Centro de Arte Reina Sofía, Madrid (2011), „Locus Remix“, MAK Center for Art and Architecture, Los Angeles (2009). 2009 bespielte Dorit Margreiter gemeinsam mit Elke Krystufek und Franziska & Lois Weinberger den österreichischen Länderpavillon auf der 53. Biennale in Venedig.
Inwieweit prägen diese Ansätze Ihre künstlerische Arbeit und das Konzept für die Gestaltung des neuen Ausstellungsraumes? Die Architektur ist oft nicht nur der teuerste Posten in Ausstellungsbudgets, sondern muss auch nach jedem Projekt wieder entsorgt werden. Noch dazu werden oft Materialien für einen temporären Aufbau verwendet, die keinen Bestand haben und aus toxischen Stoffen bestehen. Ich habe auch schon oft erlebt, dass man zum Beispiel nicht in den Boden eines Ausstellungsraumes bohren oder etwas an der Decke befestigen kann. Will man einen abgedunkelten Raum, ist das meist mit großem Aufwand und hohen Kosten verbunden. Wenn eine Veranstaltung während einer Ausstellung stattfinden soll, kann der Raum oft nur eingeschränkt oder gar nicht verändert werden. Es war mir deshalb wichtig, eine Struktur zu schaffen, die ein ressourcenbewusstes, flexibles Handeln und so einen zeitgemäßen Ausstellungsbetrieb möglich macht.
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DIE AMBIVALENZ DES LEBENS Nur ganz selten sind Dinge ausschließlich gut oder schlecht, Menschen freundlich oder boshaft, die Welt schwarz oder weiß. Und letztlich liegen auch Liebe und Hass oft ganz nah beieinander.
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unst und Kultur sind ein Bindeglied zwischen allen gesellschaftlichen Schichten. Vor der Kunst ist jeder gleich, sie nimmt einen, wie man ist, und lässt einen sehen, was immer man darin sehen möchte. Kunst und Kultur sind Identität, ein Motor für gesellschaftliche Veränderungen und ein Gradmesser dafür, welche Themen die Menschen bewegen. „Sie ist ein unverzichtbares Gut unserer Gesellschaft und eine Bereicherung für das Leben jedes und jeder Einzelnen“, beschreibt es unter anderem die Tiroler Kulturlandesrätin Beate Palfrader. Oft haftet vor allem der Kunst etwas Elitäres, Erhabenes an. Doch Kunst findet überall statt.
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© TOM BAUSE
WHERE THERE IS LOVE, THERE IS PEACE
Ende Feber machte die 1,3 Tonnen schwere Wanderskulptur LOVE HATE der Berliner Performance- und Medienkünstlerin Mia Florentine Weiss vor dem Goldenen Dachl in Innsbruck Halt. Es handelt sich dabei um ein englisches Ambigramm, das von der einen Seite als Love, also Liebe, und von der anderen Seite als Hate, also Hass, gelesen werden kann. „Die Skulptur steht für Perspektivenwechsel. Sie zeigt unsere menschlichen Abgründe genauso wie unsere Hoffnung. Wir Menschen sind alle ein bisschen Goethe. Hin- und hergerissen zwischen Gut und Böse. Die Skulptur versinnbildlicht dies im wahrsten Sinne des Wortes von innen und außen“, beschreibt die Künstlerin. Gerade in der heutigen Zeit, in der es in den Meinungen kaum mehr Zwischenstufen zwischen Schwarz und Weiß zu geben scheint, ist es umso wichtiger zu sehen, wie bunt die Welt dazwischen eigentlich ist. Das bedeutet auch, seinen Standpunkt zu wechseln und die Dinge von der anderen Seite zu betrachten. Birgit Fraisl war maßgeblich daran beteiligt, die Skulptur nach mehreren Tourstationen in Deutschland, in Brüssel, im französischen Arcachon und sogar im Skulpturenpark der Tretjakow-Galerie in Moskau auch nach Innsbruck zu holen. „Die Skulptur soll negative in positive Perspektiven verwandeln“, sagt die Inhaberin der Galerie artdepot. Das würde tatsächlich gut tun. Uns allen.
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BÜCHER LÖSEN KEINE PROBLEME, SIE MACHEN ABER AUCH KEINEN NEUEN ÄRGER! Tipps zum Lesen, Schmökern und Klügerwerden
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„Wer zu lesen versteht, besitzt den Schlüssel zu großen Taten, zu unerträumten Möglichkeiten.“ ALDOUS HUXLEY
AY U R V E D A L O V E ISABELLE BIETENHOLZ-LIEGER & MARTIN MITTWEDE AT V E R L A G , 2 4 0 S E I T E N , E U R 2 1 , 0 0
Ayurveda verbinden die meisten von uns mit Wohlfühlanwendungen im Wellnesshotel. Doch es ist viel mehr. Es ist eine Haltung, eine Einstellung und das tiefe Verständnis von Leben. „Ayurveda Love“ ist ein kleiner Ratgeber rund um das Wissen der traditionellen indischen Medizin und Lebensweise gänzlich ohne Esoterikkram. Zum Ganz-Lesen, wer mag, kann sich daraus auch nur einzelne Kapitel rauspicken.
E C H T. J E T Z T ! P O L LY A D L E R , K R E M A Y R & S C H E R I A U , 176 SEITEN, EUR 22,00
Die Wiener Journalistin und Autorin Angelika Hager schreibt als ihr Alter Ego Polly Adler nicht nur Kolumnen mit herrlich augenzwinkerndem Sarkasmus, sondern auch ganze Bücher. „Echt. Jetzt!“ ist ihr Plädoyer für mehr echtes Leben und ausufernd zelebrierte Mahlzeiten ohne Food-Porn-Postings. Ihr ironischer Scharfsinn ist unübertroffen. Und birgt so viel Wahres. Lesen. Sie. Dieses. Buch!
P U R E F R E U DE A N D R E A S C A M I N A D A , AT V E R L A G , 240 SEITEN, EUR 36,00
Andreas Caminada führt sein eigenes Restaurant und Hotel Schloss Schauenstein in Fürstenau, Domleschg (Graubünden), und ist mit drei Michelin-Sternen und 19 Punkten von Gault-Millau ausgezeichnet. In dieses Buch hat er allerhand Fachwissen gepackt und zur Veranschaulichung in Rezepte verpackt. Und die sind tatsächlich auch nachkochbar! Fotograf Gaudenz Danuser liefert die Bilder dazu – von den Rezepten, aber auch von Land und Leuten.
SAFRANSTERN UND MINZKÜSSE M Y F E L D T, A T V E R L A G , 328 SEITEN, EUR 30,80
Wer gern Süßes mag, wird dieses Buch lieben: Die schwedische Konditorin My Feldt hat ein buntes Backbuch voll mit Kindheitserinnerungen und wunderbaren Geschichten drumrum gefüllt. Linda Lomelina liefert die zauberhaften Bilder dazu, für die allein es sich lohnt, einen Blick hineinzuwerfen. Wir sind ein kleines bisschen verliebt.
I S S DI C H K L U G ! MANUELA MACEDONIA ECOWIN, 208 SEITEN, EUR 24,00
Wenn eine Neurowissenschaftlerin, deren Nachname auch ein italienisches Dessert bezeichnet, über Essen schreibt, kann das eigentlich nur gut werden. Dr. Manuela Macedonia erklärt, wie die Effizienz unseres Gehirns mit unserer Ernährung zusammenhängt, und eröffnet damit teils gänzlich neue Welten. Das Gehirn isst mit.
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NOM NOM LA VITA È PASTA
© PATRICK SARINGER
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Marco Romano kocht nicht nur wunderbar im Pauly in Seefeld, seine handgemachten Nudeln, Sughi und Pesti gibt’s nun auch für zuhause. Und weil die aus einem Originalrezept von Nonna Eliana stammen, heißt seine Pastamanufaktur genauso. Die verschiedenen Wunderbarigkeiten kann man unter nonna-eliana.com bestellen oder Sie schauen direkt in der kleinen Greißlerei am Bahnhofplatz in Seefeld vorbei.
MIX AND MATCH
Manche machen sich Gedanken, wir machen uns ’nen Drink – gerne mit dem Gin mit dem klingenden Namen „Herr Friedrich“ aus der Bäckerei Therese Mölk. Der wird aus Brot von gestern gemacht und ist nicht nur optisch schön, sondern auch schön nachhaltig. Erhältlich um 25 Euro bei MPREIS und T&G.
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„Das Leben ist viel zu wichtig, um es ernst zu nehmen“, befand Oscar Wilde. Wir haben deshalb in den Genießermodus geschalten.
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Für’s
Home Oder
OH, LÀ, LÀ Seit Kurzem gibt es eine Auswahl feiner Produkte von Nicolas Vahé auch im APFIs in Wattens. Vahé selbst wurde in einem Drei-Sterne-Restaurant in Frankreich ausgebildet und stellt seit 2007 seine eigenen Spezialitäten her. Für die Balsamico-Glaze (8,95 Euro) zum Beispiel wird Balsamico stundenlang eingekocht und reduziert, das Trüffelaroma sorgt für einen ganz besonderen kulinarischen Touch. Wir mögen auch das hochwertige Olivenöl extra virgin (24,95 Euro), das in einer formschönen Flasche daherkommt und damit auch gleich zur Deko wird, und für das Tüpfelchen auf dem i sorgt die geheime Salzmischung aus französischem Meersalz und verschiedenen Kräutern (12,95 Euro).
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Entdecke die wunderbare Welt der basischen Ernährung.
ESSEN ZUM TRINKEN Zugegeben, bei so genannten „Trinkmahlzeiten“ sind wir meist eher skeptisch. Gern werden ja mal im Zuge von Diäten Mahlzeiten durch einen Shake ersetzt, was wir persönlich für semi-sinnvoll halten. Nun aber sind wir auf Ben und Noël gestoßen, die mit ihrem YFood unseren Nerv getroffen haben. Die haben mit „This is Food“ eine vollständige Mahlzeit in einen gesunden, energiereichen und ausgewogenen Drink gepackt, für den Fall, dass es im Alltag mal schnell gehen muss und man nicht zu ungesundem Fastfood greifen möchte. Sie zielen also nicht darauf ab, die Ernährungsgewohnheiten auf Shakes abzustellen, sondern bieten eine schnelle Alternative, wenn mal keine Zeit fürs Essen bleibt. Das finden wir gut – und so schmecken die Drinks übrigens auch. Erhältlich in verschiedenen Sorten, auch vegan und als Riegel. Erhältlich in ausgewählten BIPA-Filialen oder unter www.yfood.eu.
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GRANDER REXT
Thomas Grander geht es mit seinem „das grander“ in Wattens wie allen Gastronomen: zusperren oder Take-away. Wir freuen uns, dass er sich für Zweiteres entschieden hat und seine wunderbaren (Mittags-)Menüs zum Mitnehmen anbietet. Was wir ganz besonders toll finden, ist sein Pop-upShop, in dem es viele Schmankerln im Rexglas gibt – und das in bewährter Grander-Qualität. Mit dabei: unterschiedliche Eintöpfe, Suppen, Sugo und andere Leckereien. Auch den passenden Wein kann man mitnehmen. Prost, Mahlzeit! Karte unter www.das-grander.at
YOU ARE THE GIN TO MY TONIC
UNSER TÄGLICH BROT
Nichts geht über ein richtig gutes Brot. Unsere Empfehlung: Das besonders saftige und gschmackige Dinkel-Steinofenbrot von Therese Mölk. Erhältlich in allen Baguette-Filialen um 3,90 Euro für den Ein-Kilo-Laib.
BIO - KAPSELN
Im November letzten Jahres hat im Innsbrucker Kaufhaus Tyrol Österreichs erster LaNatura-Lifestyle-Store eröffnet. Dort gibt’s unter anderem feinsten BioKaffee und Bio-Tee in kompostierbaren Kapseln. Allerlei Sorten ab rund 25 Euro für 60 Kapseln.
FEINES VOM WALCHSEE
Ja, wir wissen es: Alkohol ist keine Lösung. Aber das Problem schmeckt definitiv besser. Die Feinheiten von der Gin- und Schnapsbrennerei Kronbichler mögen wir indes auch ohne Probleme und dann sogar noch viel lieber. Nebst einem – im wahrsten Sinne – ausgezeichneten Gin (0,5 l um 39,90 Euro) gibt’s unter anderem einen extravaganten Gin Likör (0,5 l um 34,90) und das Edelkräuterdestillat Elixier (0,5 l um 29,90). www.tirolikum.at © PATRICK SARINGER
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Bei einem Gin-Tonic kommt es nicht nur auf den Gin an, sondern auch aufs Tonic. Kürzlich sind wir über das Tyrol Tonic von der Drinkfabrik gestolpert und das gefällt uns nicht nur aus patriotischen Gründen. Das schmeckt echt gut (auch pur übrigens). 0,2-Liter-Fläschchen um 1,29 Euro bei unserem liebsten Getränkeversender www.weisshaus.at.
FÜR DIE KÜCHE
Kuchen lösen keine Probleme, das tun Äpfel aber auch nicht. Süßes gelingt mit dem Titanium Chef Patissier XL von Kenwood in TrendGrau ganz besonders gut. Um rund 850 Euro bei Mediamarkt.
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ETWAS DURCHGEKNALLT IST GANZ NAH AN WUNDERVOLL Aus dem Bio-Getränkelabel „PONA sonst nix“ wurde kürzlich „Wonderful Drinks“ und das erfrischt ab sofort nebst Pona (gespritzer BioFruchtsaft in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen) mit „Ich bin Was?ser“ (stilles Gebirgsquellwasser mit Kräutern und Wurzeln), dem Aperitif Bitterschön sowie dem BioTonic Bitter Fog. Erhältlich zum Beispiel über www.markta.at. Von Wundervollem kann man schließlich nie genug haben.
AB INS KÖRBCHEN
FIX Z’AMM
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Salz und Pfeffer gehören zusammen wie Sommer und Sonne, Wolke und sieben oder Topf und Deckel. Die Salz- und Pfeffermühle von räder design gibt’s zwar auch einzeln (um je 39,95 Euro im APFIs in Wattens), so richtig komplett fühlen sie sich aber nur gemeinsam.
Der Drahtkorb von Madame Stoltz ist schon für sich ein Hingucker in Küche und Esszimmer. Er ist aber nicht nur chic anzuschauen, sondern auch praktisch und der perfekte Platz für Obst oder was auch immer Sie formschön ablegen möchten. Um 24,95 Euro gesehen im APFIs.
EIN STRAUSS VOLL GENUSS
Die Gewürzblüten gehören seit Jahren zu den Bestsellern von Sonnentor. Und wir verstehen total, warum. Die schmecken nicht nur super, sondern sind dazu herrlich farbenfroh am Teller. Wer sich aus all den Sorten (noch) nicht entscheiden kann, wählt am besten die Probiermischung. Um 5,49 Euro gibt’s ordentlich Abwechslung.
HALTBAR GEMACHT
Die Stanzer Zwetschke gehört zweifellos zum kulinarischen Tiroler Kulturgut. Seit Ende letzten Jahres gibt es sie auch verarbeitet als Chutney bei MPREIS. Die süßsaure Köstlichkeit passt zu Käse und perfekt zu Fleisch.
BESCHÜTZERINSTINKT
Kochschürzen machen in vielen Belangen Sinn. Wer aber meint, die sind einfach nur funktional, der irrt. „Hunter“ von Muubs beweist, dass Schürze auch stylisch geht. Aus Kanvas mit Lederband um 74 Euro bei mg interior in Innsbruck.
THERESE MÖLK
DER TREND ZUR LANGSAMKEIT Eine vorgefertigte Backmischung schnell zuzubereiten und das Ergebnis dann Brot zu nennen – das war gestern. Heute nimmt man den Backprozess ernster und zelebriert beim sogenannten Slow Baking ausgiebig das Backen mit Zeit. Dafür erhält man geschmacklich ausgefeilteres und zugleich leichter verdauliches Brot.
F
ür die Bäckerei Therese Mölk ist der Trend zur Langsamkeit nichts Neues, arbeitet man hier doch längst mit erheblich größerem Zeitaufwand, als es in vielen industriellen Großbäckereien üblich ist. Slow Baking beschäftigt sich mit der am meisten vernachlässigten Zutat neben Mehl, Wasser und Salz … der Zeit. Mit dieser wiederentdeckten Tradition kommt nicht nur etwas mehr Ruhe in den Alltag eines (Hobby-)Bäckers. Auch dem Teig wird durch die verlängerte Ruhezeit die Möglichkeit gegeben, sich besser zu entfalten, was sich in seinem Geschmack und seiner Bekömmlichkeit widerspiegelt. Denn so bleibt den fleißigen Bakterien im Teig mehr Zeit, um schwerverdauliche Stoffe zu reduzieren. Auch Aromen und Haltbarkeit verbessern sich merklich.
SLOW BAKING.
Wie in der Backstube von anno dazumal wird dem Teig eine längere Reifezeit erlaubt. Bei Therese Mölk setzt man auf diese traditionelle Methode der sogenannten Langzeitführung und gibt den Teigen mehrere Stunden Zeit zum Reifen. Der Vorteil im Vergleich zur üblichen Reifezeit von oftmals nur einer Stunde liegt auf der Hand: Das Brot schmeckt natürlicher und wird bekömmlicher.
Wie das genau funktioniert, erklärt Mag. Martina Überall, Ernährungs- und Gesundheitswissenschaftlerin, in ihrem Gastbeitrag auf der Therese-Mölk-Website. Und für alle, die den Unterschied selbst testen wollen, steht dort ebenfalls zu lesen, welche The-
rese-Mölk-Brote nach der Slow-Baking-Methode hergestellt sind. Wir sind uns sicher: Die Zeit, die man sich nimmt, schmeckt man einfach. Diese und viele weitere Informationen gibt’s unter www.therese-moelk.at/ ernaehrung. PR
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Hüttenkäse
mit buntem Karotten-Minze-Tatar zutaten für 4 Personen 2 Blatt Gelatine 200 g Hüttenkäse Salz, Pfeffer TA TA R :
250 g bunte Karotten 2 EL weißer Balsamicoessig 2 EL Olivenöl 1 EL Honig 1 TL milder Senf 1 Frühlingszwiebel 1 Stängel Minze Salz, Pfeffer 2 Scheiben Toastbrot
SO WIRDS GEMACHT:
1G elatine in viel Wasser einweichen.
2 Hüttenkäse in ein Sieb geben, kurz abtropfen lassen und würzen.
3G elatine in 1 EL heißem Wasser auflösen und rasch mit dem Hüttenkäse
mischen.
1F ür das Tatar die Karotten waschen, schälen und bissfest dämpfen.
In sehr feine Würfel schneiden, mit Balsamico, Öl, Honig und Senf marinieren. 2F rühlingszwiebel in feine Ringe schneiden und dazumischen. 3D ie Hälfte der Minzeblätter hacken und zugeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
1B rotscheiben toasten und ca. 1 cm größer als die Metallringe ausstechen. 2M etallringe innen beölen, auf die Brotscheibe setzen, Hüttenkäse
einfüllen und leicht andrücken. 3K arottentatar darauf verteilen und den Ring vorsichtig nach oben wegziehen. 4T atar mit frischen Kräutern garnieren.
TIPP: A nstelle von Toastbrot kann auch Pumpernickel oder Vollkornbrot verwendet werden.
GENUSS MACHT SCHULE 100 vielfach erprobte Rezepte Tyrolia Verlag, 160 Seiten, EUR 19,95 Zum 25. Geburtstag der HLWest haben die beiden Koch- und Ernährungslehrerinnen Rosi Partl und Beatrix Rödlach die kulinarischen Highlights der vergangenen Jahre in einer köstlichbunten Rezeptsammlung zusammengetragen. Brot findet sich darin ebenso wie Kleinigkeiten, Hauptgerichte, Suppen und Süßes. Das Schöne daran: Alles ist auch für wirkliche Laien gut nachkochbar. Eine schöne Inspiration für die eigene Küche.
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SÖLDEN + KÖLSCH = SÖLSCH Simon Gstrein und Florian Schmisl haben eine Brauerei gebaut. Dort entsteht Sölsch, ein regionales Kölsch, das im Handel schon gut eingeschlagen hat und auch in der Gastronomie dafür sorgen soll, dass keine Kehle trocken bleibt. TEXT & FOTOS: MARIAN KRÖLL
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Die Bäckelar-Cousins Simon Gstrein (li.) und Florian Schmisl machen Sölsch. Mit Wasser, Hopfen, Malz und ganz viel Leidenschaft.
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EH KLÅR
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n einem unscheinbaren Gewerbegebiet in Sölden steht ein von außen betrachtet ebenfalls recht unscheinbares Gebäude. Dieses wurde im vergangenen Jahr binnen weniger Monate errichtet und beherbergt die Bäckelar Brewery. Das klingt zunächst recht international, bei Bäckelar handelt es sich aber um den Hausnamen der Cousins Simon Gstrein und Florian Schmisl, deren Vorfahren Bäcker gewesen waren. Das süffige, obergärige Bier, das dort gebraut wird, entspricht von der Brauart her einem Kölsch. Und weil es aus Sölden kommt, ist es ein Sölsch. Eh klår.
So geht der knackige, eingängige Slogan, den sich Simon Gstrein und Best-Beer-Buddy und Geschäftspartner Florian Schmisl für ihr Bier überlegt haben. Mit dem Spruch geht eine Selbstverständlichkeit einher und auch ein gewisses Selbstvertrauen. Worauf sich dieses gründet, wird dem geneigten Biertrinker beim ersten Schluck aus der außergewöhnlichen, tiefschwarz lackierten Aluminiumflasche schlagartig klar. Die beiden Ötztaler haben mit ihrem Sölsch ein Bier am Start, das schlank und süffig, leicht fruchtig – den Aromahopfensorten sei’s gedankt –, im Abgang mit angenehmer Hopfenbittere glänzt und zudem unfiltriert ist. Wasser, Hopfen, Malz. Natur pur. Ein ehrliches, naturbelassenes Produkt aus der Region. Der Name Sölsch ist zuerst belächelt worden, aber mittlerweile ist man definitiv auf dem Weg zur hippen Lifestyle-Marke, die über Bier hinausreicht. Dementsprechend
gibt es auch eine wachsende Sölsch-Kleiderkollektion, bestehend aus Hoodie, Beanie, T-Shirts und Basecap, die über den hauseigenen Onlinshop erhältlich ist.
GUTER START TROTZ SCHWIERIGER UMSTÄNDE
Sölsch ist aber auch eine Geschichte von zwei Freunden, die etwas Neues wagen wollten: „Wir sind Cousins, zeit unseres Lebens gute Freunde und haben in den letzten Jahren ein Event-Catering-Geschäft miteinander aufgebaut“, sagt Simon Gstrein. Florian Schmisl ist gelernter Koch, der von der Arbeit in der Gastroküche irgendwann genug hatte und sich neu orientieren wollte. Und mit Mitte dreißig nach einer zweijährigen Lehrzeit bei Starkenberger schließlich Bierbrauer geworden ist. „Am Beginn meiner Brauerlehre war ich frischgebackener Vater und habe mir das alles noch einmal gegeben“, sagt Schmisl, der von Sölden aus täglich
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„Es gibt unzählige unterschiedliche Glasflaschen, aber es wird nicht viele Brauereien geben, deren Hauptprodukt in der Aluflasche mit Pull-off-Verschluss abgefüllt wird.“ FLORIAN SCHMISL
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Die Brauerei bietet sich mit ihrem speziellen Ambiente auch als Eventlocation für lautere Sausen und leisere Seminare und Schulungen an.
nach Tarrenz und retour gependelt ist und nebenher noch in der Gastronomie gearbeitet hat, um die junge Familie zu versorgen. Einschlägige Expertise bringt auch Gstrein mit, der Biersommelier und Bike-Republican der ersten Stunde ist und seit Jahren das auf sportliche Gäste fokussierte Hotel Bäckelar Wirt in Sölden führt. Die beiden Neo-Brauereibesitzer sind also mit viel Know-how und Motivation in das Unternehmen Sölsch gestartet, ohne dabei blauäugig zu sein. In der Konzeption, Planung und Umsetzung bierernst, darüber hinaus lässig entspannt. Die Freude am Brauereibusiness ist ihnen anzumerken und findet sich im Produkt wieder. Schmisls Lehrzeit wurde intensiv genutzt, um sich mit der Planung zu beschäftigen, die letztlich von regionalen Unternehmen mustergültig umgesetzt worden sei, lobt Gstrein. „Jetzt, nach bald vier Jahren, sitzen wir da und sind einfach happy, dass der Flo ein Megaprodukt braut“, fasst Gstrein die Gefühlslage zusammen, die allerdings auf anderen Ebenen ambivalenter ist. Das liegt daran, dass Sölsch eigentlich fast exklusiv darauf eingestellt war, die Gastronomie in Sölden und den umliegenden Tourismusorten zu versorgen. Es ist aber vorerst anders gekommen. Die Gastronomie blieb zu, die Zapfhähne trocken. Da war es ein Glücksfall, dass der Lebensmittelhandel auf das Kölsch aus dem Ötztal aufmerksam wurde. Glück und Können, denn das Marketing von Sölsch macht Lust auf mehr, bespielt alle relevanten Kanäle von Social Media und erzeugt dort gute Resonanzen. „Trotz der widrigen Begleitumstände sind wir jetzt schon ganz gut etabliert“, sagt Gstrein, der die Zukunft der Marke definitiv in der Gastronomie und im Handel sieht.
UNVERWECHSELBARES BIER
Weil Bier nun einmal zu etwa 90 Prozent aus Wasser besteht, spielt dieses auch im Endprodukt eine wichtige Rolle. Das Wasser für das Sölsch kommt naturgemäß aus den Bergen um Sölden und weist zwischen 2 und 4 °dH auf, die besonders für helle und hopfenaromatische Biere bestens geeignet ist. Der Hopfen stammt aus der Hallertau in Bayern, einem renommierten Anbaugebiet, der Malz aus Österreich. Einen ganzen Winter lang hat Florian Schmisl in einem kurzerhand zur Mikrobrauerei umfunktionierten verwaisten Spabereich in Sölden an den ersten Sölsch-Prototypen herumgebastelt. „Irgendwann bin ich dann auf die Idee gekommen, ein obergäriges Bier
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zu machen. Das muss einerseits nicht so lange gelagert werden wie untergäriges Bier und gehört möglichst frisch getrunken“, sagt der Brauer. Mit der schwarzen Aluflasche hat man darüber hinaus beinahe ein Alleinstellungsmerkmal, das ökologisch weit besser ist als sein Ruf und sich vor der herkömmlichen Glasflasche nicht verstecken muss. „Es gibt unzählige unterschiedliche Glasflaschen, aber es wird nicht viele Brauereien geben, deren Hauptprodukt in der Aluflasche mit Pull-off-Verschluss abgefüllt wird“, ist Brauer Schmisl überzeugt. Drei Jahre lang haben Gstrein und Schmisl nach einer leistbaren Variante gesucht. Ursprünglich wollte man einfach eine coole Flasche für ein cooles Getränk haben, die zahlreichen anderen Vorteile der Aluflasche sind dem Brauerei-Duo erst nach und nach aufgefallen. „Unsere Flasche ist extrem leicht, völlig bruchsicher, wird sehr schnell kalt und kann sauberer recycelt werden als jede Glasflasche“, zählt Gstrein auf. Bis ins Ötztal muss sie außerdem mit weniger als 300 Kilometern nicht einmal einen besonders langen Transportweg hinter sich bringen. Die Herstellung mag energieintensiver sein, die Wiederverwertung der Aluflasche ist es nicht. Eine Europalette Sölsch wiegt zudem ein Viertel weniger Den Treber veredeln die Brauer aus Sölden zu Brot, Trebersalz und – als die Konkurrenzprodukte aus Glas, was in Anlehnung an Cantuccini – Schölschini. Aus dem Braumalz lässt sich wiederum die Umwelt schont. „Am Ende auch gesundes Målzpopcorn machen. des Tages sind wir mit unserer Aluflasche sogar sauberer. Das müssen wir aber noch besser kommunizieren“, so Gstrein. Bei der schmecken. „Richtig fertig ist die Rezeptur schwarzen Flasche können also auch Biernur für Biertrinker bietet. Hier lässt es sich nie. Ich spiele gerne ein bisschen mit dem liebhaber mit grünem Herzen bedenkenim Anschluss an eine Brauereiführung geHopfen, damit sich immer eine etwas anlos zugreifen. Abseits der Aluflasche gibt es mütlich zusammensitzen, eine Kleinigkeit dere Erfrischung erSölsch für die Gastroessen, trinken und fachsimpeln. Bei Bedarf gibt“, sagt Schmisl. nomie aus dem 50-Likann überhaupt die gesamte Brauerei für „Trotz der widrigen Derzeit enthält das ter-Fass, ein Fünf-LiEvents zur Verfügung gestellt werden. Die Begleitumstände sind Sölsch einen Bitter- Halle ist mit einem ausgeklügelten Lichtter-Partyfass wird je und zwei verschienach Marktentwickund Soundsystem, Beamer und Leinwand wir jetzt schon ganz dene Aromahopfen. lung nachgereicht. ausgestattet. Führungen wollen die Biergut etabliert.“ Einer davon ist FixAus einem Sud macher anbieten, sobald es wieder möglich SIMON GSTREIN starter, beim zweibraut Florian Schmisl sein wird. Das sorgt für emotionale Bindung ten sorgt der Brauer zwischen zwei- und zum Produkt, macht es greifbar und erlebgerne für ein wenig Abwechslung und neue zweieinhalbtausend Liter Bier, pro Monat bar. „Bei uns kann man Feiern veranstalten, Geschmacksnuancen. 30.000 Liter, im Jahr zwischen 350.000 und aber auch Schulungen und Seminare in ex400.000 Liter. Ein kleinerer Tank, der einen klusivem Umfeld“, sagt Gstrein. Die BäckeSud fasst, steht zum Experimentieren zur lar Brewery in Sölden macht also auch als AUSSERGEWÖHNLICHE Verfügung. „Da mache ich einmal ein DinEventlocation gute Figur. EVENTLOCATION kelbier, ein Stout oder Porter, einen Bock, Das Sölder Brauerspiel ist insgesamt ein Die Bäckelar Brewery spielt nicht nur brauein geiles Pale Ale, wie auch immer. Beim mustergültiges Beispiel dafür, was entstetechnisch alle Stückerl, sondern ist zugleich Brauen gibt es ja Möglichkeiten ohne Ende“, hen kann, wenn man über den Flaschenrand erfrischend unkonventionelle Eventlocation. sagt Schmisl. Im Gegensatz zum im großinblickt und Neues wagt. Das Hauptereignis Hoch oben unter der Decke, die Brauanlagen dustriellen Maßstab hergestellten Bier darf in der Bäckelar Brewery ist und bleibt aber im Blickfeld, befindet sich der geräumige jede Charge Sölsch auch ein wenig anders das Bier. Eh klår. Barbereich, der erhabene Ausblicke nicht
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WELLWASSER
© GÜNTHER EGGER
Aus Leitungswasser wird wellwasser®
ENERGY GLOBE AUSTRIA AWARD
wellwasser® VITAL still und perlend
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ährend eine Mineralwasserflasche durchschnittlich 460 Kilometer Transportweg zurücklegt, wird wellwasser® still und perlend direkt im Gastronomiebetrieb produziert. Die Wellwasser-Filterstation filtert, belebt und entkeimt das lokale Leitungswasser. Dadurch entsteht ein Premiumwasser, rein und frisch, welches mittels Karbonator und Schankanlage still oder perlend gezapft wird – wellwasser® ist „hausgemacht“. Grundsätzlich ist überall Leitungswasser in mehr oder weniger guter Qualität verfügbar. Alte Gebäudeinstallationen beeinträchtigen die Qualität des Leitungswassers. In jedem Gebäude ein optimales Wasser für die Schankanlage zu bekommen, ist das Ziel der Wellwasser Technology GmbH. So lässt sich der Transport von Wasser in Flaschen vermeiden und die Umwelt wird geschont. Pro Gastronomen können durchschnittlich sieben Tonnen Transportgut pro Jahr einge-
spart werden. Das ist regionale Wertschöpfung bei gleichzeitiger Einsparung von Kosten, Platz, Energie und Zeit.
WIE FUNKTIONIERT ES?
Die Wellwasser-Wasseraufbereitungsanlage wird in die Wasserzuleitung zum Karbonator installiert. Ein Aktivkohlefilter adsorbiert Fehlgeruch, Verfärbungen, unangenehmen Geschmack – wie zum Beispiel Chlor – und weitere organische Schadstoffe. Eine 0,2-Mikrometer- (entspricht 0,0002 mm) Membran hält Schmutzpartikel, Schwebstoffe, Zysten, Schimmelsporen, Bakterien und weitere verunreinigende Stoffe zurück, sodass keine pathogenen Keime getrunken werden können. In einem mit ausgesuchten Kristallen gefüllten Edelstahlgehäuse wird das durchfließende Wasser aktiviert und positiv beeinflusst. Alle Mineralstoffe bleiben erhalten. Neben der Anwendung in der Gastronomie gibt es den Wellwasser-Filter auch für den privaten Haushalt. PR
Das Wellwasser-Konzept wurde als einer der Finalisten beim Energy Globe Austria in der Kategorie Wasser ausgezeichnet. Mithilfe der physikalischen Filteranlage, in Verbindung mit einem Karbonator, kann aus Leitungswasser wellwasser ® still oder perlend gemacht und in Glaskaraffen serviert werden. Pro Gastronomen können im Durchschnitt 9000 Flaschen und somit 7 Tonnen Transportgut pro Jahr eingespart werden. Damit zählt das nachhaltige Wellwasser-Getränkekonzept zu einem der besten Umweltprojekte Österreichs.
GASTRO EDITION Immer mehr Gastronomen setzen auf regionale Lebensmittel und nachhaltiges Wirtschaften. Durch das Wellwasser-Konzept entfällt die gesamte Flaschenlogistik, wie Transport, Einlagerung, Kühlung, Leergut, Pfandabrechnung und Rücktransport.
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Die Luftreiniger von Blueair gibt es in verschiedenen Ausführungen für unterschiedliche Raumgrößen. Die Teile sind nicht nur praktisch, sondern machen auch optisch eine gute Figur. Ab 149 Euro
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EIN SPIELPLATZ FÜR ERWACHSENE Als Onlinestore hat man derzeit mächtige Konkurrenz und nicht wenige Hürden zu überwinden. Was eleonto, den digitalen Shop für Elektrotechnik und Lifestyle, so besonders macht, dass er sich trotz dieser Marktlage durchsetzt, wird hier verraten.
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a man heutzutage nie ganz sicher sein kann, ob die Geschäfte nächste Woche auch wirklich geöffnet haben, lohnt es sich, einen Blick in die digitale Tiroler Unternehmerwelt zu werfen. In Kundl hat sich ein junges Team zusammengefunden, das sich ein ehrgeiziges Ziel gesetzt hat und inzwischen dabei ist, dieses zu verwirklichen. Name des Projektes: eleonto – eine Abwandlung des Alpen-Edlweiß „Leontopodium“. eleonto steht für einen Multibrand-Onlinestore im Bereich Consumer Electronics. Ein wenig verständlicher: Mit eleonto wird ein Webshop betrieben, der eine Vielzahl von Marken und Produkten, vornehmlich in den Bereichen Elektrotechnik und Lifestyle, anbietet. Unterstützt wird das Team vom
bereits etablierten Kundler Unternehmen Aqipa, das inzwischen auf über 30 Jahre Erfahrung in Vermarktung und Distribution zurückblicken kann. Somit ergibt sich eine vielversprechende Synergie aus einem jungen, motivierten Team und der langjährigen Erfahrung eines erfolgreichen Unternehmens.
EINE MODERNE WELT
„Wir sind DER Elektronikausstatter für alle, die das Besondere suchen“, beschreibt sich das Team von eleonto selbst. Spezialisiert haben sie sich dabei vor allem auf Produkte in technischen Bereichen. So gibt es Hardware und Gadgets für die Kategorien Audio, Smartphone, Computer oder Foto. Neben diesen Klassikern der Elektrotechnik bietet eleonto
auch Produkte in ausgefalleneren Kategorien an, etwa Office-Kommunikation oder Smart Home. Auch im Bereich Lifestyle mischt eleonto ordentlich mit. Neben Haushaltsgeräten und Action Gear werden alle möglichen Gadgets zum Verreisen angeboten als auch – als kleines i-Tüpfelchen – Kaffee. Aktuell beliefert das Unternehmen damit acht europäische Länder, eine weitere Expansion in internationale Gefilde wird bereits angestrebt. Doch das ist noch nicht alles, was dieses junge Unternehmen so vielversprechend macht.
EIN SPEZIELLES ANGEBOT FÜR KONSUMENTEN …
eleonto nutzt den Tiroler Standort und seine Verbindungen, um eine besondere und
ELEONTO
Die Herstellung von Sprudelwasser in der heimischen Küche war noch nie so elegant wie mit dem aarke Carbonator. Verschiedene Varianten ab 199 Euro (aktuell tolle Aktionen ab 129,99 Euro für das Vorjahresmodell).
große Markenauswahl bieten zu können. Nicht jeder Shop darf Spitzenmarken wie GoPro oder Marshall anbieten und vertreiben. eleonto macht sich bewusst auf die Suche nach neuen, besonderen Marken, die man normalerweise nur in Expertenkreisen kennt, und macht sie für den interessierten Kunden sichtbar und zugänglich. Neben der großen und doch spezialisierten Auswahl bietet eleonto auch sonst alles, was man von einem guten Onlineshop gewohnt ist. Die Lieferungen sind schnell und zuverlässig, die Preise nicht anders als bei den großen Anbietern, wobei hier noch der Vorteil hinzukommt, dass die Wertschöpfung in der Region bleibt. Es gibt immer wieder außergewöhnliche Aktionen (besonders für Einheimische) und Produktbundles, außerdem ist die Lieferung selbst kostenlos – und zwar ohne Einschränkungen oder Kleingedrucktes.
... ALS AUCH FÜR UNTERNEHMEN
Neben dem eigenen Store werden zudem Webshops für andere Marken betrieben, damit diese sich nicht mit dem damit einhergehenden Aufwand eigens beschäftigen müssen. eleonto bietet hierbei Expertise in Sachen Logistik, technologischer Infrastruktur als auch Performance-Marketing. Au-
ßerdem wird die Preisstabilität der Marken mit einer umfassenden Onlinestrategie geschätzt. Renommierte Firmen, beispielsweise Braun Audio, Pioneer oder Onkyo, haben dieses Angebot bereits in Anspruch genommen. Doch auch kleinere, frisch gegründete Unternehmen, mit weniger Budget und Infrastruktur für eigene Webshops ausgestattet, profitieren von eleonto. Der hauseigene Webshop generiert ausreichend Traffic, um noch unbekannteren Marken Sichtbarkeit und somit Kundschaft zu garantieren. Zwei gute Beispiele hierfür sind Pure für Digitalradios oder TEAC für HiFi. eleonto versteht sich folglich auch als eine Art Wachstumsmotor für seine Marken.
nommen, um seine Kunden und Kundinnen jederzeit beliefern zu können. Von diesem Erfolg bestärkt, möchte das Team hinter eleonto 2021 seinen Umsatz verdoppeln und hat eine klare Strategie vor Augen, um dieses Ziel zu erreichen. PR
KRISENSICHERES MODELL
Der offizielle Start von eleonto gelang Ende 2019, was im Nachhinein betrachtet kein ideales Datum für ein Unternehmen ist. Die Coronakrise machte sich deutlich bemerkbar, zwar nicht, was die Nachfrage anging, allerdings auf Seiten des Angebots. Die Verfügbarkeit der Produkte, die eigentlich innerhalb kürzester Zeit gelingen sollte, wurde deutlich verzögert, viele Marken konnten nicht liefern. Doch eleonto hat schnell und sicher auf diese Herausforderung reagiert und viele neue Marken ins Sortiment aufge-
BLUEAIR-AKTION Aktuell läuft die Aktion „Tirol atmet auf “, bei der eleonto die derzeit heiß begehrten Luftreiniger von Blueair mit einem Sondereinführungsrabatt anbietet. Jeder, der mit dem Code „DURCHATMEN-TIROL“ einen Luftreiniger bestellt, bekommt im März einen Sonderrabatt von 15 Prozent. Firmen, die mehrere Luftreiniger für ihre Büros oder Hotels bestellen wollen, können sich direkt an store@eleonto.com wenden.
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INTERIOR 77
„Einfachheit ist die höchste Form der Raffinesse.“ leonardo da vinci, unter anderem maler
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WIR BRAUCHEN NICHT VIEL, SONDERN DAS RICHTIGE Minimalismus ist kein Trend, sondern eine Lebenseinstellung. Dabei geht es weniger um Verzicht, sondern darum, den Dingen wieder Wert zu geben. Wenn wir unsere Umgebung zu schätzen wissen, gehen wir automatisch rücksichtsvoller mit ihr um – das gilt für Menschen ebenso wie für Möbel. Bei letzteren lohnt es sich, in ausgewählte Stücke auch mal mehr Geld zu investieren, weil sie uns in den besten Fällen über viele Jahre begleiten.
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Jedes der Betten von Wittmann lässt sich individuell zusammenstellen und wird so auf die persönlichen Bedürfnisse maßgeschneidert – höchste Handwerkskunst, die durch die Verwendung der besten Naturmaterialien veredelt wird. Probeliegen kann man bei Wetscher in Fügen, der eine wunderbare Bettenauswahl führt.
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Seit 1852 stellt sich die Bettenmanufaktur Hästens der Herausforderung, höchsten und individuellen Schlafkomfort zu gestalten. Hästens perfektioniert sein Handwerk seit Generationen in seinem hauseigenen Atelier im schwedischen Köping, wobei jedes Bett ausschließlich mit reinen, hochwertigen Naturmaterialien mit Leidenschaft von Hand gefertigt wird. Das Familienunternehmen entwickelte sich von einem kleinen Handwerksbetrieb zu einer globalen Marke für Premiumbetten und ist unter anderem königlicher Hoflieferant in Schweden. Erhältlich sind die Betten im Hästens-Store in Lienz, der vom Familienunternehmen Lanser geführt wird.
BET
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WIE MAN SICH BETTET …
… ach, Sie wissen schon. Rund ein Drittel unseres Lebens verbringen wir im Bett und wenn wir schon so viel Zeit verschlafen, dann wollen wir das möglichst bequem und stilgerecht tun. „Was gibt es Schöneres als einen neuen Tag, wenn man die Nacht im richtigen Bett verbracht hat. Tatsächlich trägt die Gestaltung des Schlafzimmers und die Beschaffenheit des Betts viel zur gesunden Erholung bei“, sagen die Einrichtungsexperten von Wetscher. Gönnen Sie sich den Luxus schöner, entspannter Nächte.
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Die Sitzgruppe „Dortmund“ von Ada ist vielseitig, flexibel, hochwertig und zeitlos und damit genau so, wie ein Sofa sein soll, das lange Freude macht. Praktische Funktionen wie die Sitztiefenverstellung und klappbare Rückenlehnen sowie ein besonders hochwertiger Kaltschaum im Sitzaufbau sorgen für perfekte Wohlfühlmomente, die Metallfüße dazu für eine luftig-leichte Optik. Gesehen im Einrichtungshaus föger in Telfs um 6.472 Euro (derzeit in Aktion um 5.490 Euro).
AUF DER COUCH IST IMMER GUTES WETTER
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COUCH
In ein hochwertiges Sofa zu investieren, ist nie verkehrt. Wenn man mal darüber nachdenkt, wie viel Zeit man auf dem guten Stück verbringt, wird einem auch klar, warum. Die Couch ist Fernsehbuddy, Lese-Rückzugsort, Relaxzone und manchmal gemütlicher Schlafplatz-Ersatz. Sofas sind wohl das am meisten beanspruchte Möbelstück im gesamten Wohnbereich. Deshalb: Hier besonders auf Qualität achten, selbst wenn das heißt, auch mal tiefer in die Tasche zu greifen. Am Ende lohnt sich’s. Das Sofa „Standard“, entworfen von Francesco Binfaré für Edra, ist weit mehr, als sein Name vermuten ließe. Das wandelbare Modularsystem ist so vielfältig, dass es sich wirklich jeder Raumsituation anpasst und sich auch gerne um die Ecke schlängelt. Intelligente biegbare Kissen sorgen für maximalen Komfort. Sein individuelles Sofa kann man sich bei mg interior in Innsbruck planen lassen.
Das Sofa „Alexandria“ von tommy m ist Gemütlichkeit in Reinkultur. Die zwei tiefen Sitzreihen eignen sich perfekt, um sich gemütlich darin hineinzumummeln. Mit dem ergänzenden Daybed wird der Tag genauso luxuriös kuschelig wie die Nacht im Bett. Erhältlich in verschiedenen Varianten im Einrichtungshaus föger ab 7.990 Euro.
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OHNE LICHT SIEHT MAN NICHTS
Ohne künstliches Licht sitzen wir im Dunkeln. Es beeinflusst unser Wohlbefinden und den Biorhythmus. Dennoch wird dem richtigen Licht in der Praxis oft zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Vielfach ist das Licht in der Planung nicht mehr als ein lästiger Nebenschauplatz. Das kann sich rächen, denn mit der Wahl des richtigen Lichts kann man einen Raum mit verhältnismäßig geringem (finanziellen) Aufwand eben ins rechte Licht rücken oder aber x-beliebig aussehen lassen. Licht gibt Räumen Struktur, mit Licht lassen sich Bereiche schaffen, die je nach Stimmung und Zweck unterschiedlich ausgeleuchtet werden können.
LICH
Es ist besser, ein einziges kleines Licht anzuzünden, als die Dunkelheit zu verfluchen. Konfuzius meinte das damals zwar wohl eher im übertragenen Sinn, aber es stimmt auch bei ganz pragmatischer Betrachtung. Wunderbar wandelbar sind die Leuchten von Occhio. Die Marke hat für jeden Raum und für jedes Bedürfnis das passende Teil im Sortiment. Wir mögen die Deckenleuchte Mito soffitto sehr (ab 827 Euro), weil sie in sich schon so herrlich variantenreich ist. Bei mg interior in Innsbruck kann man sich die Leuchten individuell konfigurieren lassen.
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DAS LEBEN UNTER FREIEM HIMMEL
Gerade in unsicheren Zeiten gewinnt der erweiterte Wohnraum noch mehr an Wert als Rückzugs- und Erholungsort. Auf der Terrasse oder im Garten wird aber nicht mehr nur gegrillt und sich gesonnt, es wird gearbeitet, gekocht, entspannt – kurz: es wird gelebt. Deshalb lohnt es sich, in ein bequemes und langlebiges Gartenmöbel zu investieren. „Hochwertige, robuste, funktionale Materialien sind für draußen ein Muss – die neuen Gartenmöbel sind wasserdicht, wasserfest und UV-lichtbeständig. Moderne Textiltechnikverfahren und erstklassige Verarbeitung machen es möglich, denn Gartenmöbel müssen nicht nur schön sein, sie müssen auch der täglichen intensiven Nutzung standhalten“, sagen die Outdoor-Auskenner von Wetscher.
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Gartenmöbel lassen sich heute fast kaum noch von jenen im Innenraum unterscheiden. Gab es früher auf der Terrasse einen Tisch, Stühle und eine Liege dazu, entstehen heute wahre Wohnwelten im Freien. Mit der neuen Outdoor-Kollektion von B&B Italia zum Beispiel lässt es sich bequem und stylisch entspannen. Besonders haben es uns das edle Flechtwerk und die vielfältige Auswahl von Kissenbezügen in zahlreichen Farbnuancen und Mustern angetan. B&B Italia gesehen bei Wetscher in Fügen.
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Die Küchen von Poliform sind die perfekte Kombination aus italienischem Design und höchsten Qualitätsansprüchen. Die Vielfalt der Materialien und Ausführungen erlaubt absolute Freiheit bei der Planung und Integration in den Wohnbereich. Individuelle Gestaltungsmöglichkeiten, technisch fortgeschrittene Lösungen und einzigartige Qualität zeichnen diese Küche aus – in den Wetscher Wohngalerien in Fügen zaubert eine außergewöhnliche Tapete zudem einen Hauch Exotik. Die Wetscher-Experten helfen gerne bei der Planung.
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DIE ENTSCHEIDENDEN DINGE PA S S I E R E N I M M E R I N D E R K Ü C H E
Zugegeben: Bei der Küche handelt es sich nicht um ein klassisches Möbelstück und dennoch kommt ihr ganz besondere Aufmerksamkeit zu. Schon seit längerer Zeit hat sich die Küche vom rein funktionalen Raum zum Herzen des Wohnens entwickelt. In der Küche ist das Leben zu Hause. „Der Küchenblock ist der neue Handwerksraum. Er ist Treffpunkt und Kommunikationsmittelpunkt und Werkbank für ein sinnliches, gemeinsames Erleben. Hier wird weit mehr als miteinander gekocht. Hier wird zusammen gedacht und gemacht, gelebt und genossen. Wichtig bei der Küchenplanung: Die Küche ist längst nicht mehr isolierte Zelle im Irgendwo. Deshalb werden die Planung, die technische Umsetzung, die Materialien, die Farbabstimmung und die Atmosphäre so wesentlich“, so die Wetscher-Einrichtungsexperten.
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EIN GOLDFISCH WILL AUFMERKSAMKEIT Na? Haben Sie das Windowshopping in der realen Welt wieder genossen? Ja? Und wie lange haben Sie vor den Schaufenstern verbracht, um die neueste Ware abzuchecken? Überlegen Sie mal.
I
m Jahr 2015 erlangte eine Studie von Microsoft Kanada weltweit mediale Aufmerksamkeit. Hier wurde die Behauptung aufgestellt, dass Menschen inzwischen eine geringere Aufmerksamkeitsspanne (8 Sekunden) hätten als ein Goldfisch (9 Sekunden). Ob nun wahr oder nicht, auf jeden Fall ist der Vergleich lustig und aufmerksamkeitsfördernd. Ein Fünkchen Wahrheit ist sicher dabei und erinnert mich, meinem Beruf volle Aufmerksamkeit zu widmen. Ich beschäftige mich mit Visual Merchandising, also dem Gestalten von Schaufenstern und der Inszenierung der kompletten Verkaufsräume. Denn eines ist ganz klar: Wer langweilt, wird übersehen! Wer es jedoch schafft, Emotionen zu wecken, darf sich über neue Kunden freuen. Dabei müssen effektvolle Konzepte nicht immer hochpreisig sein, nur eben authentisch und professionell ausgeführt. Als Expertin auf diesem Gebiet weiß ich, dass es darauf ankommt, die Menschen bereits am Schaufenster abzuholen und ihre Neugier im Innenbereich des jeweiligen Geschäfts zu stillen oder besser noch zu übertreffen.
V O N M A R I N A H AT Z L
Unternehmer müssen daran denken, dass ihr Schaufenster eine 24-Stunden-Werbefläche ist, ihre Visitenkarte. Ein schlecht gestaltetes, langweiliges oder überladenes Schaufenster reißt niemanden vom Hocker und kann – noch schlimmer – das Gegenteil bewirken, nämlich, dass potentielle Kunden das Geschäft erst gar nicht betreten möchten. Gerade in diesen von Krisen geschüttelten Zeiten steckt auch eine neue Chance. Die Menschen sehnen sich nach Normalität, streben ins Freie, flanieren durch die Stadt. Jetzt können Läden mit neuen Schaufensterdesigns die Aufmerksamkeit auf sich ziehen und sich ganz neu präsentieren. Und dabei komme ich ins Spiel, denn ich weiß, wie es auch bei Ihnen klappen kann, das Geschäft neu anzukurbeln. Dabei setze ich mich mit all dem auseinander, was für eine erfolgreiche Zusammenarbeit nötig ist: mit Ihnen, Ihrem Geschäft und der Geschichte des Unternehmens, der Außen- und Innenarchitektur und den räumlichen Möglichkeiten sowie Ihren Mitarbeitern. Mit diesen Informationen und meinem 25-jährigen Know-how erschaffen wir einen ganz neuen ersten Eindruck. Denn dieser zählt. Eine zweite Chance gibt es nicht.
Gut inszeniert ist halb gewonnen – im Schaufenster als auch beim Interieur. Denn es gibt keine zweite Chance für den ersten Eindruck.
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STRUKTURGEBER
Sideboards sind wahre Wunderdinger: Sie verstauen allerhand Zeugs und Krimskrams, sorgen also für ordentlich Ordnung in der Wohnung und sie geben – richtig eingesetzt – einem Raum seine Struktur. Sie können verschiedene Nutzungsbereiche unterteilen, ohne den Raum einzuengen, auf der anderen Seite können sie gekonnt Akzente setzen und sich quasi selbst genug sein.
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Es gibt Dinge im Leben, mit denen man alt werden will, weil sie einfach überzeugen. Die modularen Möbelbausysteme von USM gehören seit Jahrzehnten zu den beliebtesten Klassikern im Einrichtungsbereich und stehen für Anpassungsfähigkeit und Erweiterbarkeit in allen räumlichen Dimensionen. Sie bieten Lösungen für jede räumliche Herausforderung, sei es im Wohn- und Arbeitsbereich oder in hybriden Zwischenräumen. Kennzeichnend für die USM-Möbelbausysteme ist ihr durchdachtes und raffiniertes Design. Feine Details, eine extrem breite Farbpalette und die Vielzahl von Elementen geben maximale Gestaltungsfreiheit. USM ist erhältlich bei mg interior in der Innsbrucker Haller Straße.
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HUI!
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Am liebsten verschaukeln wir den Tag im Hängesessel „Kida“ von Dedon, der bringt auch gleich noch Farbe ins Leben. Ca. 2.400 Euro, gesehen bei Wetscher in Fügen.
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UND AUS!
Den Tag beendet man am besten, indem man sein Köpfchen fein bettet – auf den Pölstern von David Fussenegger wird der Feierabend richtig fein. Kissen um 30 Euro bei mg interior.
SOMMERFRISCH
Lieber nackt als stillos, dachten sich wohl auch die Macher der Vase „Woman“ von Madam Stoltz. Gekauft um 46,95 Euro im APFIs.
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„The Visitor“ ist die bei weitem populärste Skulptur des belgischen Künstlers Guide Deleu. Die markante Figur – die Hände in die Hosentaschen vergraben, den Bauch leicht herausgestreckt – gibt’s in matt glasierter Keramik von Gardeco auch für daheim. Und das in vielen verschiedenen Farben und Größen. Zu haben bei mg interior ab rund 90 Euro.
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HIT FÜRS KID
„Happy Bird“ von Magis aus Polyethylen und Holz ist eine extravagante Sitz- und Spielgelegenheit für Kinder. Der fröhliche Vogel zaubert aber auch Erwachsenen ein Lächeln ins Gesicht. In fröhlichem Gelb mit Holzfüßen um 384 Euro gesehen bei mg interior.
ANTI - DICKE- LUFT
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Die Lampen von „Almleuchten“ aus Innsbruck erzählen ganz besondere Geschichten, stammt das Holz dafür doch aus alten Almhütten und Bauernhäusern aus Tirol. Das gefällt uns mindestens ebenso gut wie die Lampen selbst. Erhältlich in verschiedenen Varianten ab rund 300 Euro. www.almleuchten.com
Wenn zuhause dicke Luft herrscht, ist das nie schön. Die Luftreinigungsfilter von BlueAir entfernen je nach Modell effektiv 99,97 Prozent der luftgetragenen Partikel bis zu einer minimalen Größe von 0,1 Mikrometern und fangen neben Staub, Pollen, Haustierschuppen, Bakterien und Rauch sogar kleinste Viren und Mikroplastik ein. Die verwendete Aktivkohle beseitigt anschließend noch Gerüche und Gase. Vor allem Allergiker werden in der Pollensaison ihre Freude damit haben. Zur Beseitigung von anderem Knatsch müssen Sie allerdings selber sorgen. BlueAir Luftreiniger HealthProtect 7440i mit Smartfilter erhältlich um 729 Euro unter www.eleonto.com.
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BUCHSTABENSALAT
Mit den stylischen Stücken von Design Letters braucht’s nicht mehr viele Worte. Wir lieben das lässige Typodesign. Verschiedene Tassen um je 23,95 Euro gesehen im APFIs in Wattens.
DIE NEUE BUNTHEIT
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Jonathan Adler (der mit dem Backgammon) ist ein amerikanischer Keramiker und Designer und entwirft ganz wunderbare Accessoires – gern auch mit einem Augenzwinkern. Und weil er Ahnung hat von schönen Dingen, hat er auch ein Buch herausgebracht. „Happy Chic“ ist schon vor einigen Jahren im Callwey Verlag erschienen, gutes Design überdauert aber alle Zeiten. Jonathan Adler (Objekte und Buch) gesehen in Günter Salzmanns Virsalis in der Innsbrucker Bürgerstraße.
ANSCHAUUNG
Spiegel sind eigentlich dann am schönsten, wenn sie einfach Spiegel sind – ohne viel Schnickschnack. Deshalb mögen wir das Modell „Lindbyn“ von IKEA sehr. 80 cm Durchmesser, schnörkellose 59,99 Euro.
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Wie die meisten Produkte des dänischen Herstellers Skagerak ist auch der Schemel „Dania“ vielseitig einsetzbar. Er fühlt sich im Garten ebenso wohl wie im Bad oder als kleiner Beistelltisch. Zum drauf Sitzen,Stehen oder was auch immer. Um 169 Euro bei mg interior.
DING - DONG
Zugegeben, über Türklingeln haben wir uns bis dato eher weniger Gedanken gemacht. Sollte man aber, weil die Dinger mittlerweile echt viel können. Die Smart Doorbell von hombli benachrichtigt Sie zum Beispiel am Handy, wenn jemand vor der Tür steht, mit der App geht das sogar von unterwegs. Um 129,95 Euro unter www.eleonto.com.
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DIE GROSSE ERLEUCHTUNG
Die belgische Marke Buzzispace ist bekannt für ihren Einsatz von schallabsorbierendem, ökologischem Filz. Die BuzziLight-Akustikleuchten können aufgehängt oder hingestellt werden. Was auch immer Sie damit machen: Die Lampen werden ein Hingucker sein. Um 765 Euro bei mg interior in Innsbruck.
DIE UN - UHR
Eine Uhr ohne Zeiger und Ziffern, dafür aber ein zeitloses Kunstwerk: Entstanden aus der Beschäftigung mit der Zeit, schlägt QLOCKTWO den Bogen zwischen Horologie, Handwerkskunst und modernem Interiordesign. Gefällt uns! Verschiedene Varianten ab rund 450 Euro. Bei Wohndesign Freudling in Fügen.
UNS REICHTS …
… wir gehen schaukeln. Das dachte sich übrigens auch Ruth und hat mitten in ihr APFIs eine Schaukel gehängt, die gerne benutzt werden darf. Fürs Daheim empfehlen wir diese hübsche Variante von Madame Stoltz. Um 99,95 Euro im APFIs – wo sonst?
WIR WOLLEN DOCH NUR SPIELEN
Nach Zeiten des heimischen Purismus wird’s wieder bunt und das schlägt sich sogar bis in die Spielewelt durch. Dieses schnuckelige BackgammonSet von Jonathan Adler haben wir bei Virsalis in Innsbruck gesehen und uns sofort verliebt. Ca. 350 Euro
VASENLIEBE
Von Vasen können wir nicht genug haben. Mit den Designklassikern „Ekenäs“ von Store Factory macht man nichts verkehrt und sie lassen sich je nach Lust und Laune immer neu kombinieren. Ab 19,95 Euro im APFIs. TIPP: Arrangiert man mehrere Vasen oder auch Blumentöpfe nebeneinander, kann man mit unterschiedlichen Formen, Höhen und Materialien spielen, sollte jedoch in einer Farbfamilie bleiben. Schön ist es, wenn man die Stücke in ungerader Zahl gruppiert – zu dritt oder zu fünft. Ein wenig Asymmetrie macht die Deko fürs Auge spannender.
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Die Schönheit des Unvollkommenen Barbara Juen-Bloéb ist Restauratorin. In ihrem kleinen Atelier in Thaur macht sie kaputte Dinge wieder ganz – entweder klassisch, indem ein Objekt wieder in seinen Ursprungszustand zurückversetzt wird, oder mit Hilfe der japanischen Kunst des Kintsugi. TEXT: MARINA BERNARDI
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ast scheint die Arbeit von Barbara Juen-Bloéb ein Spiegelbild der Gesellschaft: Auf der einen Seite der Perfektionismus, der Anspruch an sich selbst, fehlerlos zu sein. Geht etwas schief, dringt davon nichts nach außen. Gibt es hinter der Fassade Risse, bleiben diese im Verborgenen, für das Außen nicht sichtbar. Auf der anderen Seite: Die Zelebration des Makels. Keine der beiden Varianten ist besser oder schlechter als die jeweils andere. Es sind schlicht verschiedene (Lebens-)Einstellungen. Barbara Juen-Bloéb kennt sie von Berufs wegen beide. Sie ist Restauratorin und eine der wenigen hierzulande, die die Kunst des Kintsugi beherrscht, eine japanische Reparaturmethode, die die Beschädigung nicht unsichtbar macht, sondern sie bewusst hervorhebt. Barbara Juen-Bloéb repariert zu Bruch gegangene, fehlerhafte oder schlicht altersschwache Gegenstände. Sie lässt sie ihre Geschichten weitererzählen oder eine neue beginnen.
AUS SCHERBEN WIRD GLÜCK
„Ich wollte schon immer etwas mit den Händen machen“, erzählt Barbara Juen-Bloéb. „Meine Mutter ist ausgebildete Textilingenieurin, die uns, seit ich denken kann, mit qualitätsvollster Wolle und Garnen bestrickt hat. Und mein Vater war Grafiker. Einer, der den Beruf noch als Handwerk gesehen hat, nicht nur am Computer gearbeitet hat, sondern mit Pinsel und Stift.“ Zeichnen habe ihr schon immer gefallen, Kartographin wollte sie werden. Auch Goldschmiedin war in der näheren Auswahl. Eigentlich auch Restaurierung, doch mit 18 Jahren fehlte noch der Mut dazu. Architektur ist es schließlich geworden, wenngleich es sich als nicht wirklich erfüllend
herausstellte, und sie wechselte an die Glasfachschule in Kramsach, ins Kolleg für Kunsthandwerk und Design. „Ich konnte in unterschiedliche Werkstätten hineinschnuppern, das war toll. Am besten gefiel mir die Bleiverglasung“, so Juen-Bloéb. Folglich arbeitete sie in einer Glaserei, doch ein berufliches Vorankommen war dort nicht möglich. 1998 schließlich begann sie zu machen, was sie schon immer machen wollte. „Fritz Mang, ein guter Freund meines Vaters, war mit seiner Frau regelmäßig bei uns zu Gast. Beide luden uns als Familie immer wieder zu sich nach Amerika ein, doch die Reise haben wir nie gemacht. Doch dann habe ich sein Angebot angenommen und bin zu ihm geflogen.“ Der Tiroler Fritz Mang ist einer der begehrtesten Restauratoren in New York. Er ist für zahlreiche Kunstsammler tätig und arbeitet an wertvollsten Kunstwerken aus der ganzen Welt für das renommierte Auktionshaus Christie’s. Und er führte Barbara Juen-Bloéb in das Handwerk ein. „Ich hatte irgendwann keinen anderen Plan mehr als das“, sagt sie. Viele Monate und einige Studienreisen später war es so weit: „Man fängt klein an. Ich habe für alles gefühlt ewig gebraucht, doch Fritz hat mich unterstützt, sodass ich mir zugetraut habe, mich in Innsbruck selbständig zu machen. Die meisten Antiquitätenhändler, mit denen ich zu tun hatte, waren anfangs skeptisch. Ich wollte meine Arbeit deshalb ganz besonders gut machen und bin extralang an jedem Stück gesessen. Ich hatte riesigen Respekt. Heute ist die Zusammenarbeit wesentlich entspannter. Antiquitätenhändler sind echt nette Leute. Und sehr offen. Sie haben mir vor allem in der Anfangszeit sehr geholfen, weil sie mich regelmäßig mit Aufträgen versorgt haben“, erzählt die Restauratorin.
© ANDREAS FRIEDLE
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Eines Tages kam eine Kundin zu ihr, die zuvor in Japan war, und erzählte ihr von Kintsugi. Juen-Bloéb: „Davon hatte ich noch nie zuvor gehört, doch es klang irrsinnig spannend. Also habe ich angefangen, mich darüber zu informieren. Die Recherche hat viel Zeit in Anspruch genommen und dauert immer noch an. Schließlich habe ich einen Händler in Deutschland gefunden, der die nötigen Materialien aus Japan importiert, und los gings.“ Japaner galten lange Zeit als sehr verschlossen, was ihre Arbeitsweisen oder Handwerkstechniken betrifft. Ihr teils jahrhundertealtes Wissen sollte nicht mit der Welt geteilt werden, sondern etwas Einzigartiges bleiben. Mittlerweile gewähren sie den ein oder anderen Einblick. „Das ist wirklich etwas Besonderes“, findet Juen-Bloéb.
PERFEKT IMPERFEKT
Im Gegensatz zur klassischen Restauration, bei der man sich so nahe wie möglich am Original orientiert, stellt Kintsugi den Makel in den Mittelpunkt. Ausgangspunkt ist in beiden Fällen ein Gegenstand, der schon aus der Natur der Sache nicht mehr perfekt ist. Er ist kaputt. Wie bei der klassischen Restauration braucht es auch für Kintsugi neben viel Geduld hohe technische Fertigkeiten und Feingefühl, auch hier wird kaum etwas dem Zufall überlassen, wenngleich das Ergebnis immer eine Überraschung bleibt: „Im Arbeitsprozess freue ich mich immer schon aufs Endergebnis und habe selbst die größte Freude, wenn ich meinen Vorstellungen nahe komme.“ Gearbeitet wird beim Kintsugi mit verschiedenen Naturlacken, wie schwarzem und rotem Japanlack, und Naturharzen. Mit ihnen werden Risse, Brüche oder ergänzte Teile behandelt. Der Lack wird dann mit Goldstaub veredelt und gibt den Gegenständen damit zum Teil ein gänzlich neues Gesicht. Die kreative Reparatur-
„Ich tue mir selbst hart, Dinge wegzuwerfen, nur weil etwas kaputt geht. Mein Beruf passt sehr gut zu mir.“ BARBARA JUEN-BLOÉB
methode begegnet dem Schaden mit einem feinen Augenzwinkern. „Man kann die Risse nehmen, wie sie sind, man hat aber auch gestalterische Freiheiten“, erklärt die Handwerkerin. „Bei der klassischen Restaurierung ist die Vorgabe klar. Man weiß genau, wie das Objekt hinterher ausschauen soll, es gibt keine Abweichung. Beim Kintsugi schon. Man kann die Risse sehr filigran füllen, die Striche breiter machen, wulstiger, glänzend oder matt, Intarsien einarbeiten oder Muster. Wenn man damit anfängt, wird diese Welt plötzlich immer größer. Man kann sich ausprobieren, experimentieren, Akzente setzen und die Fehler nutzen, um kreativ zu sein.“ Ob sich Barbara Juen-Bloéb selbst als Perfektionistin sieht? „Bei der Arbeit ja“, sagt sie. „Ich möchte meine Arbeit natürlich so gut wie möglich machen. Ansonsten habe ich eher Freude an schönen Dingen, nicht an perfekten. Wobei ‚schön‘ immer Ansichtssache ist. Geschmäcker sind verschieden und das akzeptiere ich.“ Auch das Wesen des Kintsugi ist ein sehr schönes, weil es zeigt, dass auch Unvollkommenes perfekt sein kann. Auf eine neue, andere Art eben. Wenn wir erkennen, dass die Einzigartigkeit der Gegenstände um uns herum in deren Makel liegt, nimmt es vielleicht auch den Druck von uns selbst, immer perfekt sein zu wollen. www.barbara-restauriert.at
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er Südtirol kennt, kennt auch den blauen Schurz. Er ist das traditionelle Arbeitsgewand vor allem für Männer und setzt bis heute den markanten Farbakzent in der Südtiroler Landschaft. TIROLER EDLES hat dem guten Stück in Zusammenarbeit mit der Innsbrucker Agentur Weiberwirtschaft etwas andere Botschaften verpasst. Frau und Mann können nun gemeinsam als Heldinnen und Helden des Alltags in Garten, Küche und Werkstatt stilgerecht arbeiten.
AUS MEISTERMUND
Der gebürtige Tiroler Robert Comploj ist ein Meister der Glasmacherkunst. Werkstatt und Lebensmittelpunkt befinden sich nach internationalen Lehr- und Wanderjahren mittlerweile in Wien. Er fabriziert Rundes und Bauchiges, Filigranes und Dickwandiges in Vollendung. Seine Kunstfertigkeit hat
er von den Besten der Zunft, vor allem in Murano, gelernt. Was er daraus entwickelt, ist aber eine ganz eigene, unverkennbare Formensprache und Farbgebung.
TIROLER NESTBAU
Ostern wird wohl auch dieses Jahr innerhalb der heimatlichen Grenzen stattfinden. Umso mehr können wir es zelebrieren und mit allerlei Gutem, das es hier vor Ort gibt, behübschen und versüßen. Das TIROLER EDLES ist bekannt für seine nahezu unbegrenzte Vielfalt an Geschenken und Geschenksets. Im Filzkörbchen, im Holzkistchen, im Leinensäckchen finden nach Belieben Schokoladen und Seifen, Marmeladen und Tees und noch vieles andere mehr eine vorübergehende Bleibe.
WARUM IN DIE FERNE SCHWEIFEN …
… wenn so viel Edles vor der Haustüre liegt? Nicht nur die alpinen Landschaften können
locker mithalten mit anderen Breitengraden, sondern auch hiesige Traditionen und altes Handwerk in moderner Interpretation. Man muss also gar nicht weit schauen, aber dennoch genau hinschauen, um die besonderen Menschen und ihre Wertschöpfungen im Tiroler Raum ausfindig zu machen – eine Kunst, die Geschäftsinhaberin Therese Fiegl seit Jahren betreibt und im TIROLER EDLES verwurzelt. PR
TIROLER EDLES Seilergasse 13, 6020 Innsbruck Tel.: 0512/582393 shop@tiroleredles.at Öffnungszeiten: Mo. bis Fr. von 10 bis 18 Uhr Sa. von 10 bis 15 Uhr
Onlineshop unter www.tiroleredles.at
KURZ & BÜNDIG © GÜNTER R. WETT
LIFESTYLE IN KLEINEN DOSEN
GÄRTEN UND IHRE MENSCHEN
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Gärten und Pflanzen sind die Passion der Südtiroler Künstlerin Carmen Müller. Sie ist selbst leidenschaftliche Gärtnerin, erkundet seit vielen Jahren als „Gartenforscherin“ die unterschiedlichsten Arten von Gärten und verarbeitet die dabei gewonnenen Eindrücke malerisch, grafisch oder als Stickerei. Fasziniert vom Formen- und Farbreichtum der Natur arbeitet die Künstlerin an Serien, in denen sie sich vom Naturalistischen entfernt und den der Pflanze innewohnenden Formwillen abstrahiert und poetisiert. Für die Ausstellung „Von Gärten, Pflanzen und Menschen“ im aut in Innsbruck war Müller seit Frühjahr 2019 in und um Innsbruck unterwegs, hielt Ausschau, beobachtete, fragte nach, fotografierte, notierte und dokumentierte in öffentlichen und privaten Gärten. Die Ausstellung zeigt die Ergebnisse dieser Feldforschung anhand von Fotografien, Fundstücken, Auszügen aus Gesprächen mit Gärtner*innen und künstlerischen Pflanzeninterpretationen. Dabei wird auch spürbar, wie die Covid-19-Zeit und vor allem der Lockdown im Frühjahr das Verhältnis der Menschen zu ihren Gärten veränderte. Noch bis 30. April zu sehen. www.aut.cc
© IKB/STEINLECHNER
Blick in die Ausstellung „Carmen Müller: Von Gärten, Pflanzen und Menschen“ im Innsbrucker aut
Bürgermeister Georg Willi, IKB-Vorstandsvorsitzender Helmuth Müller, Landesumweltanwalt Johannes Kostenzer und IKB-Vorstandsdirektor Thomas Pühringer
ES WERDE (NEUES) LICHT Im März 2016 fiel der Startschuss für das größte kommunale Energieeffizienzprojekt in Westösterreich: Die Innsbrucker Kommunalbetriebe AG (IKB) hat die öffentliche Beleuchtung der Landeshauptstadt auf energieeffiziente LED-Technologie umgestellt. Fünf Jahre und 11.070 Lichtpunkte später ist das Großprojekt abgeschlossen. Die Ergebnisse sind sicht- und erlebbar: In Innsbruck sind die Straßen und Plätze nun nicht mehr mit diffusem, weit strahlendem Schimmer ausgeleuchtet, sondern das Licht wurde gezielt ausgerichtet. Auch die so genannte Lichtverschmutzung kann damit eingedämmt werden, was nicht nur in der Stadt selbst super ist, sondern auch beim Blick von oben auffällt. Die Nacht wird wieder dunkler.
WIR WOLLEN DOCH NUR SPIELEN Freunde des „Wilden Kaiser“ können sich ihre Lieblingsregion jetzt als Puzzle in 1.000 Teilen ins Wohnzimmer holen: Das Puzzlemotiv „Farbenpracht am Wilden Kaiser“ ist neben dem Grünen See bei Tragöß einer der beiden Neuzugänge der Österreich-Puzzle-Serie von Ravensburger. Damit ist jetzt auch das Bundesland Tirol in der Serie vertreten, die derzeit neun Motive aus ganz Österreich umfasst. Erhältlich sind die Landschaftsimpressionen und Sehenswürdigkeitne in Puzzleform um 13,99 Euro.
© TIROLER LANDESMUSEEN/JOHANNES PLATTNER
© HÖRTNAGL
eco.life
Das neue Konzept rückt die Hörtnagl-Filiale in Wattens in ein neues Licht. Julia Bornefeld, sentire, 2020, Bronzeguss 110 x 65 x 20 cm
NEUER ANSTRICH Die Hörtnagl-Filialen in Hall und Wattens werden von den Franchisepartnern Jens Becker und Michal Gresko seit Jahren erfolgreich betrieben. Nun wurden die Filialen modernisiert und an das optische Gesamtkonzept der restlichen Filialen angepasst. Die Filiale in der Haller Altstadt wurde rundum renoviert und bekam mit der Bedientheke mit Holzvertäfelung und Selbstbedienungs-Kühlwand ein modernes Design. Den Gesamteindruck dominieren warme Farben, eingebettet in ein modernes Ladendesign. Auch die Franchisefiliale im Zentrum von Wattens erstrahlt in neuem Glanz. Ein innovatives und freundliches Lichtkonzept setzt das Angebot an Fleisch- und Wurstwaren perfekt in Szene. Gefällt uns. www.hoertnagl.at
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© SCHLOSSMARKETING
WIR SIND GANZ OHR Seit Februar 2021 verwundert ein Ohr an der Westfassade des Ferdinandeums in Innsbruck die Vorbeispazierenden. Das Kunstwerk lässt aufhorchen – oder, besser gesagt, aufsehen. Die Intervention im öffentlichen Raum stammt von der deutschen Künstlerin Julia Bornefeld. Ihre Skulptur „sentire“ – italienisch für „hören“, aber auch „fühlen“ (wahrnehmen) – mag an das menschliche Organ erinnern, behält aber durch seinen Standort etwas Fremdes. Bei der Betrachtung dieses Objektes aus Bronze geht es nicht um das Verstehen, sondern um eine gefühlsbetonte Anrufung. Bornefelds „Ohr“ ist neben Isa Genzkens fotografischer Reproduktion im Jahr 2002 am Rathaus die zweite Installation dieses Sinnesorgans einer Künstlerin im öffentlichen Raum von Innsbruck.
Dieter Unterberger, Andreas Resch, Josef Gruber, Walter Kuen und Wolfgang Pichler bringen mit der Marke MG erschwingliche Elektromobilität nach Tirol.
SCHÖNER WOHNEN Im Zentrum von Lans direkt neben dem Gasthaus Walz entsteht derzeit auf einer Grundstücksgröße von 12.000 Quadratmetern das Projekt „Lux Lans“ der OFA Immobilien GmbH. Der dreigeschossige Bau beherbergt neben einer Arztpraxis zwölf luxuriöse Wohnungen in verschiedenen Grundrissen. Zusätzlich verfügt das Objekt über 19 Tiefgaragenplätze. Der Spatenstich ist vor Kurzem erfolgt, die Fertigstellung ist für das Frühjahr 2022 geplant. Der Verkauf erfolgt über die Immobilienmanagement Jenewein GmbH. Infos: www.immobilien-jenewein.at
ELEKTRIFIZIERT 2009 brachte die Autowelt Innsbruck Denzel-Unterberger mit der norwegischen Marke „Think“ das weltweit erste serienmäßig produzierte Elektroauto nach Tirol. Ihm folgte 2011 die nächste vollelektrische Neuheit, der Mitsubishi i-MiEV. Man beachte: Das ist zwölf Jahre her! DenzelUnterberger verfügt damit über mehr als ein Jahrzehnt Elektrokompetenz. Und die macht sich jetzt bezahlt. „Heute profitieren unsere Kunden von unserem Know-how-Vorsprung. Denn die modernste Antriebstechnik bringt nichts, wenn sie nicht fachgerecht gewartet und im Fall auch repariert werden kann“, so Mag. Dieter Unterberger. Mit MG kam kürzlich die neueste Elektromarke ins Portfolio. „MG bietet ausgereifte Elektromobilität zu absolut erschwinglichen Preisen für jedermann“, beschreibt Gerald Unterberger die Vorzüge. Dazu gibt‘s beste Garantiebedingungen. Der vollelektrische MG ZS EV, der neue MG EHS Plug-in-Hybrid und zukünftige Modelle der Marke MG Motor werden mit einer Sieben-Jahre- bzw. 150.000-KilometerHerstellergarantie ausgeliefert. Im ersten Jahr rechnet man in der Autowelt Innsbruck mit einem Absatz von 70 bis 100 MG-Fahrzeugen. Für den Verkauf zeichnen Verkaufsleiter Walter Kuen und Wolfgang Pichler verantwortlich. Serviceleiter für die neue Marke ist Hannes Pletzer junior.
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„Ich glaube an das Pferd. Das Automobil ist eine vorübergehende Erscheinung.“ wilhelm ii., deutscher kaiser und auskenner
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AUTOKORREKTUR
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s gibt kluge Fragen und weniger kluge. Zu letzterer Kategorie gehört zweifellos jene, was denn nun dafür spräche, dass die größte Revolution seit der Erfindung des Automobils – so wird die Elektromobilität tatsächlich mitunter geheißen – nun doch stattfinde? Für Markus Mailer, Universitätsprofessor an der Universität Innsbruck und Leiter des Arbeitsbereichs Intelligente Verkehrssysteme am Institut für Infrastruktur, stellt sich diese Frage so nicht. Und zwar deshalb, weil eine Änderung der Antriebsart – vom gebräuchlichen Verbrennungsmotor hin zum nicht minder bewährten Elektromotor – lediglich ein System-, aber mitnichten ein Paradigmenwechsel in der Mobilität ist. „Die Änderung des Antriebs alleine kann kaum als Revolution beschrieben werden. Schon gar nicht, da es auch in der Anfangszeit des Automobils schon E-Antriebe gab. Umgekehrt ist Elektromobilität viel mehr als das E-Auto, man denke nur an die Eisenbahn, bei der sie schon lange der Standard ist“, sagt Mailer. Doch auch auf der Straße sieht der Experte die Elektromobilität „nach Jahren der Ankündigung“ allmählich aus ihrem Nischendasein heraustreten. „Die traditionelle Automobilindustrie setzt nun verstärkt darauf, die Modellpalette wird breiter“, so Mailer. Das sei auch dringend notwendig, um die Umweltvorgaben in den Flotten zu erreichen. Die Elektrifizierung voranschreiten sieht man auch im Wattener Hauptquartier des Verkehrstechnikkonzerns SWARCO, wie Konzernsprecher Richard Neumann bestätigt: „Man sieht dies an stark gestiegenen Absatzzahlen von E-Bikes, am Einzug der E-Scooter in die urbane Mobilität, an Carsharing-Modellen mit E-Autos, an der Elektrifizierung von Firmen-Fuhrparks und Lieferservice-Flotten und am zugegebenermaßen langsam steigenden Absatz von E-Fahrzeugen in der privaten Nutzung.“
Das Auto wird nicht verschwinden. Der Verbrennungsmotor wahrscheinlich auch nicht so bald. Die Wahlmöglichkeiten werden größer, was Antriebsart und (Teil-)Autonomie der Fahrzeuge betrifft, die Verkehrsangebote werden vielfältiger und treffsicherer. Neben dem technologischen Fortschritt wird aber vor allem das Verhalten der Menschen die Mobilität der Zukunft prägen. TEXT: MARIAN KRÖLL
103 EVOLUTIONÄRES MOMENTUM Am revolutionären Moment der Elektromobilität zweifelt aber auch Neumann, „denn die großen Automobilhersteller in Europa setzen – trotz aller Absichten, Elektroautos zu forcieren – weiter stark auf Verbrennungsmotoren und sind hier hinter die Trendsetter aus den USA, China und Südkorea zurückgefallen“. Dieses Muster ist mittlerweile von anderen Technologien bekannt – Internetkonzernen zum Beispiel. Dieter Unterberger ist unter anderem Obmann der Sparte Handel in der Wirtschaftskammer Tirol und Obmann des Landesgremiums für Fahrzeughandel Tirol. Er sieht die derzeitigen, von sehr niedrigem Niveau ausgehenden Erfolge vollelektrischer Fahrzeuge zu einem großen Teil den staatlichen Förderungen geschuldet. Bevor die Elektromobilität in der Breite ankommen könne, seien vor allem im Batteriebereich Innovationen notwendig, meint Unterberger. „Erst wenn das Verhältnis zwischen Batteriegewicht, Reichweite, Ladegeschwindigkeit und Preis stimmt, wird die Elektromobilität im Markt reüssieren.“ Unterberger zweifelt außerdem daran, ob es aus ökologischen Gründen überhaupt nachhaltig sinnvoll ist, dass die Gesetzgeber derzeit alles auf die Karte Elektromobilität zu setzen scheinen. „Unsere Aufgabe als Fahrzeughändler ist es, unseren Kundinnen und Kunden einen Überblick in diesem Wirrwarr
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an unterschiedlichen Meinungen zu geben und nach erfolgter intensiver Bedarfserhebung eine Empfehlung abzugeben. Je mehr alternative Antriebsarten wir anbieten können, desto passgenauer können wir unsere Kunden beraten und bedienen“, sagt Unterberger, der auch dem Verbrennungsmotor sogar längerfristig eine Zukunft voraussagt: „Verbrennungsmotoren werden uns noch einige Jahrzehnte begleiten. Jeder einzelne, der sich – aus welchen Gründen auch immer – für einen Verbrennungsmotor entscheidet, wird seinen Kauf auch in vielen Jahren nicht bereuen.“ SWARCO-Konzernsprecher Neumann glaubt, dass der Umstieg auf die E-Mobilität „auf Basis vorliegender Zahlen und Prognosen nicht so rasant vor sich geht, wie man meinen könnte.“ E-Autos seien ungeachtet der Anreize der öffentlichen Hand weiterhin vergleichsweise teuer. „Mit heutigem Stand sind gerade einmal neun Promille des in Österreich zugelassenen Fahrzeugparks ohne Verbrennungsmotor. 2020 standen knapp 16.000 Neuzulassungen elektrisch betriebener Fahrzeuge noch über 200.000 Neuzulassungen von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor gegenüber“, gibt Neumann zu bedenken. Geht man von einem weiteren Wachstum an Neuzulassungen rein batterieelektrisch betriebener Fahrzeuge aus, „wären wir 2025 bereits bei über 330.000 BEVs (Battery Electric Vehicle). Schätzungen zufolge könnte sich diese Zahl bis 2030 auf über 600.000 verdoppeln. Bezogen auf die heute 5,1 Millionen zugelassenen PKW in Österreich wäre dann rund jeder achte PKW rein elektrisch betrieben.“ Einige Variablen sind aber in Schwebe. „Die gesamte Entwicklung wird stark vom Ausbaugrad der Ladeinfrastruktur und der Verfügbarkeit seltener Erden für die Batterieproduktion abhängen, deren Gewinnung bekanntlich mit hohen Umweltbelastungen verbunden ist. Weitere Entwicklungsarbeit muss noch beim Life-Cycle-Management der Batterien und deren Recycling geleistet werden. Auch bleibt der Umgang mit E-Fahrzeugen im Brandfall eine Herausforderung“, zählt Neumann auf. In Bezug auf letzteren Einwand kann zumindest teilweise Entwarnung gegeben werden, sollen doch zukünftig Elektrofahrzeuge ihre Energie aus sogenannten Festkörperbatterien beziehen, die nicht brennbar sein sollen.
„MAN SIEHT DAS VORANSCHREITEN DER ELEK TRIFIZIERUNG UNTER ANDEREM AN S TA R K G E S T I E G E N E N A B S AT Z Z A H L E N V O N E-BIKES, AM EINZUG DER E-SCOOTER IN DIE U R B A N E M O B I L I TÄT, A N CARSHARING -MODELLEN MIT E-AUTOS UND AN DER ELEK TRIFIZIERUNG VON F I R M E N F U H R PA R K S .“ RICHARD NEUMANN, S WARC O -KONZERNSPRECHER
Das Elektroauto ist derzeit vor allem in Firmenflotten und bei Unternehmen der öffentlichen Hand beheimatet, bei der Verbreitung unter Privaten sieht es noch mau aus. Mailer rechnet nicht damit, dass sich das System rasch ändern wird: „Die Automobilhersteller verkündigen ehrgeizige Ziele, entwickeln und produzieren aber weiterhin Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren. Denkt man da an die Dauer des Zyklus aus Entwicklung, Produktion, Verkauf und Betrieb der Fahrzeuge, ist das System sehr träge, und daher wird sich die Flotte nicht so schnell ändern.“
EINE FRAGE DES NETZES
Mit einer beschleunigten Elektrifizierung des Individualverkehrs, die zumindest aus ökologischer und politischer Sicht wünschenswert erscheint, müssen aber auch die Stromerzeuger und deren Netzwerke mithalten können. Vielerorts Ladesäulen aufzustellen wird zwar notwendig sein, ist aber deutlich zu wenig. Neumann: „Fakt ist, dass der Strombedarf weiter steigt und die Netzkapazitäten
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wohl angepasst werden müssen, auch in Hinblick auf den Ausbau des Anteils erneuerbarer Energien. Solange die Ladevorgänge überwiegend langsam und über Nacht erfolgen, halten die bestehenden Stromnetze das aus. Belastender fürs Netz könnte es bei deutlich steigenden E-Auto-Zahlen künftig werden, wenn tagsüber gleichzeitig sehr viele Schnellladevorgänge mit großer Leistung angestoßen werden, um Autos in zehn Minuten auf 80 Prozent ihrer Batteriekapazität aufzuladen.“ Eine Idee, die im Zusammenhang mit der Versorgungssicherheit und Elektromobilität immer wieder ins Gespräch kommt, wird „Vehicle to Grid“ genannt. Damit ist gemeint, dass Elektroautos nicht nur Strom aus dem Netz beziehen, sondern als Teil eines intelligenten Energiesystems in Zeiten hoher Netzlasten diesen bei Bedarf auch wieder einspeisen können. Das ist allerdings noch Zukunftsmusik, wie Mailer erläutert: „Da die Reichweite bei den typischen täglichen Fahrleistungen nicht das große Problem ist, als welches es gerne hochgespielt wird, können die E-Autos dann laden, wenn Strom da
„ E S W I R D E I N E V E R H A LT E N S ÄNDERUNG BRAUCHEN. DAFÜR MÜSSEN DIE INFR ASTRUK TUREN UND ANGEBOTE FÜR DEN U M W E LT V E R B U N D A U S F U S S - , R A D UND ÖFFENTLICHEM VERKEHR V E R B E S S E R T W E R D E N .“ M A RK U S M A IL ER , UNI V ER S I TÄT INN S B R U C K
ist, den andere Verbraucher gerade nicht benötigen, etwa Strom aus Wasserkraft und Wind in der Nacht. Mit gesteuertem Laden können sie so einen Beitrag leisten. Ob sich die großen Hoffnungen erfüllen, die seit Jahren im bidirektionalen Laden gesehen werden, bei dem die Autos auch Ladestrom wieder zurückgeben, muss sich erst zeigen. Im Moment ist das noch nicht sichtbar.“
NARRENSICHERE ELEKTRONIK, FEHLERQUELLE MENSCH?
Es ist die eine Frage, ob Fahrzeuge nun mit Wasserstoff, batterieelektrisch oder mit fossilen Kraftstoffen angetrieben werden. Eine andere, zumindest genauso wichtige ist die, von wem diese in Zukunft gefahren werden. Vom Menschen, wie das bisher üblich ist, oder von Computern, die hochvernetzt und mit großen Datenmengen gespeist die Kontrolle über das Fahrzeug übernehmen. Beides hat Vor- und Nachteile, teilautonomes Fahren ist heute bereits Realität. „In den ‚Automobilen‘ von morgen wird es keine Abhängigkeit mehr von der menschlichen Reaktionsfähigkeit geben. Die Führung der Fahrzeuge wird über eine narrensichere elektronische Steuerung erfolgen“, soll Andrew A. Kucher, leitender Ingenieur von Ford, gesagt haben. Das Zitat ist mehr als ein halbes Jahrhundert alt, was zeigt, dass autonomes Fahren schon sehr lange Thema ist. Erst heute sind die Technologien und Infrastrukturen verfügbar, die das ermöglichen. „Viel spannender als die Frage nach der Ertüchtigung der Infrastruktur für autonome Fahrzeuge ist doch jene, welche Rolle die autonomen Fahrzeuge im Verkehrssystem haben sollen“, sagt Markus Mailer, der aus wissenschaftlicher Perspektive mehr daran interessiert ist, „welche Rahmenbedingungen definiert werden müssen, dass ein Nutzen entsteht und nicht durch Leerfahrten nur noch zusätzlicher Verkehr, wie autonome Flotten den öffentlichen Verkehr – beispielsweise in ländlichen Regionen – ergänzen können und diesen nicht in den Städten konkurrenzieren.“ Bei SWARCO rechnet man damit, dass das automatisierte bzw. autonome Fahren am ehesten auf hochstandardisierten Verkehrsflächen wie Autobahnen zu erwarten sei, eventuell sogar auf eigens dafür vorgesehenen Spuren. „In den Städten ist das autonome Fahren aufgrund der Komplexität des Verkehrsgeschehens noch
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in weiter Ferne. Infrastrukturell müssen standardisierte Kommunikationsnetze und die Infrastruktur-zu-Fahrzeug-Kommunikation weiter ausgebaut werden. Bessere, international standardisierte und vor allem besser instand gehaltene Fahrbahnmarkierungen mit hohem Kontrast und hoher Retroreflexion sind ein weiterer wichtiger Baustein, um den modernen Fahrzeugen mit Kameras und LiDAR das ‚Lesen der Straße‘ zu ermöglichen“, erläutert der Konzernsprecher. LiDAR (Light detection and ranging) ist eine dem Radar nicht unähnliche Methode zur optischen Abstands- und Geschwindigkeitsmessung, das anstelle von Radiowellen auf Laserstrahlen setzt. Zwischen dem Selbstfahren, das Autonomiestufe 0 entspricht, und der Vollautomatisierung (Stufe 6) gilt es noch einige Zwischenschritte zu bewältigen und sich zudem intensiv mit haftungsrechtlichen, ethischen und rechtsphilosophischen Fragen zu beschäftigen.
EIN BLICK IN DIE GLASKUGEL
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Jedenfalls dürften mit dem technologischen Fortschritt und dringlicher werdenden ökologischen Imperativen Veränderungen auf die Gesellschaft zukommen. Richard Neumann erwartet, dass das Thema Lebensqualität in der urbanen Mobilität weiter an Bedeutung gewinnen und es zu einer verstärkten Lenkung und auch Limitierung des Verkehrs in Städten kommen wird: „Die Rücksichtnahme und das Miteinander aller Verkehrsteilnehmer stehen bei den Shared-Space-Konzepten im Vordergrund. Kommunen fragen sich, ob sie mit weniger Parkraum auskommen und dafür den Menschen mehr Lebensraum bieten können. Schon heute zeichnet sich bei den jungen Leuten eine Tendenz zu weniger Besitz von Fahrzeugen ab zugunsten von mehr Mobility on Demand, man wählt also von Fall zu Fall die praktischste Variante, um von A nach B zu kommen, was durchaus auch das zwischenzeitliche Wechseln des Verkehrsträgers bedeutet.“ Mit neuen, vernetzten und maßgeschneiderten, die Verkehrsarten kombinierenden Mobilitätsangeboten unter dem Schlagwort Mobility-as-a-Service rechnet auch Markus Mailer. Neben technischen Fragen seien dabei im Bereich der Kooperationen und Geschäftsmodelle jedoch noch einige Hindernisse zu überwinden. „Angesichts der Herausforderungen, die sich aus den aktuell
„DIE INDIVIDUELLE, MOTORISIERTE M O B I L I TÄT W I R D A U C H I N ZUKUNF T EINE GROSSE ROLLE IN UNSEREM LEBEN SPIELEN. DIESES MENSCHLICHE GRUNDBEDÜRFNIS G E PA A R T M I T D E N E N O R M E N TECHNOLOGISCHEN ENT WICKLUNGEN L ÄSST MICH VORSICHTIG POSITIV IN D I E Z U K U N F T B L I C K E N .“ DIETER UNTERBERGER, OBMANN DES L ANDESGREMIUMS FÜR FAHRZEUGHANDEL TIROL
mit dem Verkehr verbundenen Problemen hinsichtlich ökologischer, ökonomischer und sozialer Fragen ergeben – dazu gehören auch Leistbarkeit und Gesundheit –, müssen wir uns eher fragen, welche Veränderungen aktiv gestaltet werden müssen, welche Mobilität das Ziel ist“, sagt der Wissenschaftler. Letztlich richte sich die Mobilität nach den Verkehrssystemen und -angeboten. „Das bedeutet durchaus auch eine Renaissance der Mobilität zu Fuß, mit dem Fahrrad, eine Rückgewinnung der Nähe und des öffentlichen Raums als Begegnungsund Lebensraum“, so Mailer. „Es wird“, argumentiert der Experte, „auch eine Verhaltensänderung brauchen. Dafür müssen die Infrastrukturen und Angebote für den Umweltverbund aus Fuß-, Rad- und öffentlichem Verkehr ausgebaut und verbessert werden.“ Doch das ist nur die Angebotsseite. „Es wird auch Einschränkungen für den motorisierten Verkehr benötigen, der zu viel Ressourcen und Platz verbraucht.“ Mit künstlichen Erschwernissen für den motorisierten Individualverkehr will Dieter Unterberger sich indes nicht anfreunden. Er findet es schwierig, wenn die Politik versucht, den Individualverkehr „zu hemmen und zu belasten“, weil „eine solche Negativstrategie niemals einen gewünschten Positiveffekt beim öffentlichen Verkehr produzieren wird. Sie erzeugt nur Unmut und Friktionsschäden.“ Der technische Fortschritt allein wird’s also nicht richten können. Wie die Zukunft der Mobilität aussieht, wird letztlich davon abhängen, auf welche Art der Mensch sein grundlegendes Bedürfnis, mobil zu sein, befriedigen möchte.
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INVESTITION IN DIE ZUKUNFT Seit Jahrzehnten verfolgt die IKB als regionaler Energieversorger nachhaltige Ansätze und nimmt mit zahlreichen Initiativen eine Vorreiterrolle ein. So auch auf dem Gebiet der E-Mobilität – ein Bereich, der sich immer mehr als zukunftsweisend herauskristallisiert.
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as Thema Nachhaltigkeit nimmt bei der IKB schon lange einen hohen Stellenwert ein. Erst kürzlich erfolgte der Beitritt als Klimabündnis-Betrieb, beim EU-Projekt Sinfonia konnte das Unternehmen wertvolle Erfahrungen auf dem Gebiet innovativer, zukunftsfähiger Modelle in der Energiegewinnung und -versorgung sammeln und auch im Bereich der Photovoltaik geht die IKB mit ihren Angeboten innovative und zugleich praktikable Wege. Schon sehr früh hat die IKB auf Elektromobilität gesetzt. Wir sprachen mit IKB-Vorstandsvorsitzendem DI Helmuth Müller und dem Geschäftsbereichsleiter für Strom-Netz, DI Roland Tiwald, über aktuelle Entwicklungen im Bereich der Elektromobilität.
Neben zahlreichen anderen nachhaltigen Initiativen setzt die IKB seit Jahren auf E-Mobilität. Inwiefern trägt E-Mobilität zum Klimaschutz bei? HELMUTH MÜLLER: Die Klimaschutzziele werden nicht erreichbar sein, wenn wir nicht auch den Verkehr miteinbinden. Hier zeichnet sich zusehends ab, dass die batteriebetriebene Elektromobilität im Individualverkehr, also im PKW-Bereich, das Mittel der Wahl sein wird. Im Schwerverkehr, im öffentlichen Personennahverkehr etwa bei Bussen oder im Transport oder wie in unserem Fall auch Müllfahrzeugen geht es mit höchster Wahrscheinlichkeit in Richtung wasserstoffbetriebene Fahrzeuge. Allerdings macht das auch nur Sinn, wenn der Wasserstoff auf Basis erneuerbarer Energien gewonnen wird und nicht wie derzeit noch zum Großteil aus Erdölderivaten, also fossilen Energieträgern.
© ANDREAS FRIEDLE
I N T E RV I E W : D O R I S H E LW E G
ECO.NOVA:
Wenn wir gerade über saubere Energiegewinnung sprechen, welcher Strom wird bei den IKB-E-Ladestationen geladen? MÜLLER: Bei unseren IKB-Ladestationen
IKB-Vorstandsvorsitzender DI Helmuth Müller (re.) und DI Roland Tiwald, Geschäftsbereichsleiter für Strom-Netz
wird Strom aus 100 Prozent erneuerbaren Energiequellen mit null Gramm CO2 geladen. Nur so macht Elektromobilität auch Sinn. Weltweit wird das sicher noch viele Jahre dauern, bis der Umbau des Energiesystems vonstatten gegangen ist.
Wie wird sich die Elektromobilität aus Ihrer Sicht entwickeln? MÜLLER: Wir glauben daran, dass sich im Individualverkehr die Elektromobilität durchsetzen wird. In den vergangenen Jahren konnten wir ein
wenig das „Henne-Ei-Problem“ verfolgen. Die Automobilhersteller brauchen eine Ladeinfrastruktur und die Energiebereitsteller brauchen vice versa eine gewisse Menge an Elektrofahrzeugen. Mittlerweile geht die Automobilindustrie ganz klar in Richtung E-Mobilität und setzt sowohl mit Hybrid- als auch mit rein elektrisch betriebenen Fahrzeugen ein eindeutiges Zeichen in diese Richtung. Auch diverse Studien gehen von einem erheblichen Wachstum in den nächsten Jahren aus. Spricht man derzeit für
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2021 von 50.000 bis 60.000 Elektroautos in Österreich, so liegen Schätzungen im Jahr 2030 bei 1,3 bis 1,4 Millionen E-Autos. Das bedingt natürlich auch eine entsprechende Ladeinfrastruktur.
In Innsbruck findet man sowohl innerstädtisch, wie etwa im Innenhof der IKB, als auch an Parkplätzen und Tiefgaragen von diversen Einkaufszentren IKB-Ladestationen. Wie sieht Ihr Konzept für eine gelungene Lade-Infrastruktur aus? MÜLLER: In diesem Bereich haben wir schon viel gelernt. Zum Beispiel die Erkenntnis, dass das Wachstum der Ladepunkte nicht auf öffentlichen Flächen stattfinden wird, sondern dort, wo sich die Menschen längere Zeit aufhalten. Das kann nun die Garage bei den Menschen zu Hause sein, der Parkplatz bei der Arbeitsstelle oder eben auch die Parkmöglichkeit während eines Einkaufs oder Restaurantbesuches. Dort, wo die Menschen wohnen oder arbeiten, wird sich auch der Großteil der Ladepunkte finden. ROLAND TIWALD: Es kristallisieren sich hier mehrere Stoßrichtungen heraus. Zum einen das Angebot des öffentlichen Ladens wie etwa an Parkplätzen oder an Raststätten für Durchreisende, zum Beispiel an der Autobahnstation Schönberg. Ein weiteres Angebot findet sich in städtischen Tiefgaragen oder Parkgaragen von Einkaufszentren. Wir als IKB schaffen auch auf eigenen Liegenschaften Lademöglichkeiten für die Öffentlichkeit, so wie im Hof unseres Hauptgebäudes in der Salurner Straße. Stark im Kommen sind nun Ladestationen im privaten oder halböffentlichen Bereich zum Beispiel bei Unternehmen.
Wie kann so eine Lösung für Unternehmen oder Mehrparteienhäuser aussehen? TIWALD: Wir können Betrieben umfangreiche Lösungen anbieten, von der einfachen Errichtung einer Ladestation bis hin zur kompletten Abwicklung und Abrechnung inklusive der Auflistung und Übersicht über alle Fahrzeuge der Flotte. Auch die Zugänglichkeit für Dritte ist möglich. Der laufende Betrieb ist dabei der eigentliche Aufwand, nicht die Aufstellung der Säule. MÜLLER: Etwas komplizierter gestaltet sich derzeit noch die Inbetriebnahme von Ladestationen in Mehrparteienhäusern, und zwar nicht in technischen Belangen, sondern vielmehr aus rechtlicher Sicht. Hier wird es noch gesetzliche Regelungen brauchen. Schätzungen zufolge werden diese Lademöglichkeiten in 20 Jahren den überwiegenden Teil der
Ladeinfrastruktur ausmachen. Dazu kommt der große Vorteil, dass hier der Strom aus der eigenen Photovoltaikanlage verwendet werden kann. Photovoltaikanlagen liefern vor allem tagsüber ausreichend Energie, die hervorragend für die Ladestation genutzt werden kann. Ein Zukunftsthema ist natürlich auch das Lademanagement, sogenannte intelligente Ladepunkte, die bei Mehrfachnutzungen die Ladeleistungen reglementieren und steuern. Das sind dann doch recht komplizierte Systeme. Grundsätzlich wird es sich in die Richtung entwickeln, dass ein Kunde für sich entscheiden kann, ob er einen langsameren und günstigeren Ladevorgang wählt oder einen schnellen teureren.
Wie gestalten sich die Preise derzeit? MÜLLER: Die Preisbildung ist noch im Entstehen, die Preise unterliegen derzeit noch größeren Schwankungen. Mit der Bildung eines Massenmarktes werden sich die Preise dann auch angleichen und stabilisieren. Noch gibt es kein Geldverdienen mit der E-Mobilität, das ist eine Investition in die Zukunft. TIWALD: Für AC-Wechselstrom liegt unser Tarif derzeit bei 22 Cent pro Kilowattstunde (kWh), bei DC-Gleichstrom kommen 29 Cent pro Minute zum Tragen. Um Dauerparken an den Ladestationen über die reine Ladedauer hinaus vor allem in der Innenstadt zu vermeiden, werden bei AC-Wechselstrom-Ladestationen ab der 181. Minute 6 Cent pro Minute Infrastrukturbelegung verrechnet. Mit der IKB-Ladekarte oder auch mit der E-Laden-App laden Kunden um zehn Prozent günstiger und kommen in den Genuss zahlreicher weiterer Vorteile wie eine Übersicht über alle Ladestationen im D-A-C-H-Raum oder über alle getätigten Ladungen.
Der Ausbau der IKB-E-Ladestationen schreitet zügig voran. Wo stehen Sie heute und was ist das erklärte Ziel? TIWALD: Aktuell betreiben wir 130 Ladestationen, das nächste Ziel wäre die Verdoppelung. Am Jahresende werden wir wieder mehr wissen. MÜLLER: Wir halten bei der IKB derzeit einen eigenen Fuhrpark von 25 rein elektrisch betriebenen Fahrzeugen und erhalten in wenigen Wochen zehn weitere. Auch unsere E-Fahrräder werden von den Mitarbeitern vor allem im städtischen Bereich sehr gerne und viel genutzt. Weiters bauen wir unsere Ladestationen für E-Fahrräder sowohl in der Stadt als auch auf diversen Almen weiter aus. Diesen Service stellen wir kostenlos zur Verfügung.
„DIE AU TOMOBILINDUSTRIE GEHT GANZ KLAR IN RICHTUNG E - M O B I L I TÄT U N D SE TZT SOWOHL MIT HYBRID- AL S AUCH MIT REIN ELEKTRISCH BE TRIEBENEN FA H R Z E U G E N E I N EINDEUTIGES ZEICHEN IN DIESE R I C H T U N G .“ DI HELMUTH MÜLLER
„AKTUELL B E T R E IB E N W IR 13 0 L A D E S TAT I O NE N , DAS NÄCHSTE Z IE L I S T D IE V E R D O P P E L U N G.“ ROL AND TIWALD
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BEST OF BOTH WORLDS Der Land Rover Discovery Sport und der Range Rover Evoque kommen als Plug-in-Hybride und vereinen damit das Beste aus beiden Welten. Wir durften die Neuen am ÖAMTC-Fahrtechnikzentrum in Teesdorf on- und offroad bereits testen. T E X T : K L A U S S C H E B E S TA
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enn Stammtischrunden auf das Thema E-Autos zu sprechen kommen, bilden sich innerhalb kürzester Zeit zwei streng getrennte Fraktionen. Die einen reden von der Zukunft, von sauberer Fortbewegung, vom ruhmlosen Ende der stinkenden Verbrenner, vom rasant dichter werdenden Netz an E-Tankstellen. Die anderen schwärmen von vier, sechs oder acht Zylindern, von endlosen Urlaubsreisen ohne nennenswerte Tankstopps, von geschönten Ökobilanzen und brennenden Batterien, und wenn sie gar nicht mehr weiterwissen, kommt das K.o.-Wort: Reichweite. Bei Hybridfahrzeu-
gen wird die Diskussion versöhnlicher, bei Plug-in-Hybriden (PHEV) schon überhaupt. PHEV ist der kleinste gemeinsame Nenner aus Strommobilität auf kurzen Strecken und der Sehnsucht nach der großen weiten Welt.
ZWEI, DIE SICH MÖGEN
Der Land Rover Discovery Sport und der Range Rover Evoque haben die Zeichen der Zeit erkannt und ergänzen ihre Modellpalette durch Plug-in-Hybride. Beide SUV setzen auf die Kombination aus einem 1,5-Liter-3-Zylinder-Benzinmotor mit 200 PS und einem Elektromotor mit 109 PS. Ergibt eine Systemleistung von 309 PS. Selbst wenn
man ohne elektrische Unterstützung im so genannten „Save Mode“ rein mit dem Verbrenner fährt, ist erstaunlich, wie akkurat das kleine Kraftpaket anpackt. Aufgeladen von einem Turbo werkelt der Benziner unauffällig, vibrationsarm und bemerkenswert kräftig. Und normalerweise ist er ja nicht alleine am Weg, sondern eben im „Hybrid Mode“. Dann ergänzen sich der Benziner an der Vorderachse und der Elektroantrieb an der Hinterachse zu einem vollwertigen Allrader, und zwar derart geschmeidig, dass dem Fahrer keine Sekunde in den Sinn kommt, es handle sich um zwei völlig unterschiedliche
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Die Hybrid-SUV können auch offroad.
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Konzepte. Bei einem beherzten Tritt aufs Gas sprintet der Evoque in sportlichen 6,4 Sekunden, der Discovery in 6,6 Sekunden von 0 auf 100 km/h, und wenn man drauf bleibt, dreht der Tacho bis 209 km/h hoch. Die Beschleunigung erfolgt dabei mit jeder Menge Schub, immerhin packen insgesamt 540 Newtonmeter Drehmoment zu. Wer es entspannter angeht und zudem fleißig lädt, soll laut Land Rover auf einen Benzinverbrauch unter zwei Litern kommen. Da kann es schon passieren, dass einen der Tankwart nach ein paar Wochen nicht mehr kennt. Aber es gibt auch einen dritten Fahrmodus: „Pure Electric Mode“. Die Akkus sind mit 15 Kilowattstunden zwar naturgemäß wesentlich kleiner als bei reinen Elektrofahrzeugen, aber sie reichen bis zu 55 Kilometer mit maximal 135 km/h. Klingt nicht viel, ist es aber doch. Hand aufs Herz: Wie oft sind wir gerade einmal zum Supermarkt oder zu einer Besprechung ein paar Kilometer in der Stadt am Weg? Für diese im echten Leben recht häufigen Anforderungen werden der Discovery Sport und der Evoque zu reinrassigen Elektrofahrzeugen, die sich, wieder zu Hause angekommen, auf gleich dreifache Weise laden lassen. An der Gleichstromdose sind bis zu 32 kW möglich, dann braucht es nur rund eine halbe Stunde, bis der Akku auf 80 Prozent geladen ist. An der 7-kW-Wallbox braucht die Ladung auf 80 Prozent eineinhalb Stunden. Und an der Haushaltsdose empfiehlt sich das Anstecken
über Nacht – nach sieben Stunden sind die Batterien voll. In puncto Fahrgefühl ist den Briten eine äußerst harmonische Abstimmung gelungen. Die Achtgang-Automatik agiert angenehm unauffällig, die leichtgängige und direkte Lenkung sorgt für hohe Wendigkeit. Und der Einbau der Batterie unter den Hintersitzen lässt das Ladevolumen gleich bleiben: 472 Liter sind es im Evoque und satte 963 im Discovery Sport.
GELÄNDEGÄNGER
Können die beiden SUV aber auch das, wonach sie aussehen: offroad? Am durchaus fordernden Offroad-Gelände des ÖAMTC-Fahrtechnikzentrums in Teesdorf nahe Saalfelden machten sowohl der Evoque als auch der Discovery Sport gute Figur. Die Elektronik mischt die Power des Dreizylinders an der Vorderachse mit dem E-Antrieb der Hinterachse unauffällig und hochwirksam zum gewohnten Allrad-Feeling. Selbst der Elektroantrieb alleine bewältigt mittelschweres Gelände souverän. Dabei kann sich der Fahrer durch ausgefeilte elektronische Assistenzsysteme unterstützen lassen und blickt per „Clear Sight Ground View“ quasi unter das Auto. Das ist äußerst praktisch, wenn etwa hinter einer Kuppe böse Hindernisse lauern, die normalerweise von der Motorhaube verdeckt werden. Kommen wir zur Preis-Frage. Der Evoque wechselt ab 53.700 Euro in die eigene Gara-
ge, der Discovery Sport praktisch preisgleich ab 53.372 Euro – wobei der E-Mobilitätsbonus noch in Abzug gebracht werden kann. Und wenn ab Juli die neue völlig spaßbefreite NoVa zuschlägt, gibt es ein weiteres Argument für die Hybride von Land Rover. Unter dem Strich sind beide Modelle eine Bereicherung im Segment der PHEV-SUV. Fahrspaß plus Geländegängigkeit plus die typischen Vorteile von Hybridfahrzeugen summieren sich zu einem unkomplizierten Einstieg in die Elektrowelt auf standesgemäßem Niveau.
RANGE ROVER EVOQUE LAND ROVER DISCOVERY SPORT Antrieb: PHEV, Allrad Leistung: 309 PS Drehmoment: 540 Nm Beschleunigung: 0–100 km/h: 6,5 sec Spitze: 209 km/h Spaßfaktor: 8 von 10 Preis: ab 53.372 Euro
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FRISCHER WIND AUS PARIS Renault, der Pionier und Marktführer in Sachen Elektromobilität, baut mit den Hybridmodellen seine Stellung aus und profitiert von langjähriger Expertise mit Elektroautos und Hybrid-Rennmotoren für die Formel 1.
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er französische Automobilkonzern Renault hat ambitionierte Ziele: Klimaneutralität bis 2050, Shared-Mobility-Lösungen für den urbanen Raum und Ausbau der Elektromobilität mit weiteren Second-Life-Konzepten für Batterien aus E-Autos.
NEUES SUV - COUPÉ
Nach dem Marktstart der drei elektrifizierten E-TECH-Modelle Captur Plug-in-Hybrid, Mégane Grandtour Plug-in-Hybrid und Clio Hybrid erweitert Renault sein Angebot um das neue SUV-Coupé Arkana und setzt auch hier auf Wachstum im SUV-Segment: Hochwertiges Interieur, Hightech-Ambiente mit Touchscreen und induktiver Ladefläche fürs Smartphone zählen neben vielen anderen Highlights zur Serienausstattung. Umfangreich ist auch die Liste an
Fahrerassistenzsystemen. So erhielt der sportliche Crossover Topbewertungen beim Erwachsenenschutz, der Kinder- und Fußgängersicherheit und wurde mit fünf Sternen beim NCAP-Crashtest ausgezeichnet. www.dosenberger.com
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UNTERNEHMENSFÜHRUNG IN DER KRISE Unterstützung durch die BeraterInnen der UBIT
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n Krisenzeiten ist Unternehmensführung ein Balanceakt zwischen Information und Reaktion für Führungskräfte und Mitarbeitende, der durch externen Support (z.B. ConsulterInnen) unterstützt werden kann. Führung in wirtschaftlich erfolgreichen Zeiten ist keine Kunst – in Krisenzeiten, wie wir sie jetzt erleben, trennt sich sprichwörtlich die Spreu vom Weizen. Die Handlungsoptionen werden stark eingeschränkt, vielfach wird von einer Sackgasse gesprochen, in der man sich bewegt. Plötzlich geht es vorrangig um Liquiditätssicherung, um das Überleben des Unternehmens. Dazu müssen die Unternehmen sparsam wirtschaften, ein aktives Kunden- und Lieferantenmanagement betreiben, alternative Lieferketten aufbauen, Kapazitäten herun-
Dr. Kurt Seipel, Fachgruppenausschussmitglied UBIT
terfahren und gut funktionierende Controllingsysteme installieren. Aber auch das Innovationsmanagement ist besonders gefragt. Im Unternehmen müssen Rahmenbedingungen geschaffen werden, damit überall Ideen entstehen können, die rasch evaluiert und umgesetzt werden können. Alle im Unternehmen sind gefordert, damit neue Märkte und Kundensegmente zielgenau bedient werden können. Dazu sind Reorganisationsmaßnahmen notwendig, um Prozesse zu beschleunigen. Speziell hier ist eine externe Unterstützung durch ConsulterInnen und UnternehmensberaterInnen besonders gefragt. Finanzielle Unterstützung gibt es über die Tiroler Beratungsförderung. Alle UnternehmensberaterInnen in Ihrer Nähe finden Sie unter firmen.wko.at . PR
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JAGUAR I-PACE EV 400 / EV 320 AUSTRIA EDITION Antrieb: Vollelektrisch Leistung: 400 PS oder 320 PS Drehmoment: 696 Nm oder 500 Nm Beschleunigung: 4,8 sec oder 6,4 sec Spitze: 200 km/h oder 180 km/h Reichweite: 470 km nach WLTP-Norm Spaßfaktor: 11 von 10 Preis: ab 59.900 Euro (EV 320)
BRITISCHES BIEST 114
Jaguar I-Pace 2021: Die britische Interpretation der Elektromobilität fuhr sich schon bisher atemberaubend. Im Modelljahr 2021 wurden die Lademöglichkeiten erweitert, das Multimediasystem aufgewertet und eine preislich hochattraktive Austria Edition geschnürt. T E X T : K L A U S S C H E B E S TA
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lektroauto. Das klingt für manche immer noch nach Vernunft, nach Birkenstock, Verzicht und Spaßbefreiung. Gegen derart trübe Gedanken hilft eine Schnellbehandlung, im wahrsten Sinne des Wortes. Nach einer halben Stunde Probefahrt im I-Pace, möglichst auf Überlandstraßen, lösen sich derart plumpe Vorurteile in Luft auf und der Behandelte bringt, vor Begeisterung immer noch mit glänzenden Augen, die erlösenden Worte über die Lippen: Ja, ich will! Der 2018 auf den Markt gebrachte I-Pace konnte mittlerweile bereits 37 Prozent der österreichischen Jaguarkäufer für Elektromobilität begeistern. Jetzt kommt das E-SUV mit einigen Updates, die genau dort ansetzen, wo es Optimierungsbedarf gab: beim Laden, dem Multimediasystem und der Preisgestaltung.
LUXUS UND DYNAMIK
Der I-Pace ist und bleibt ein auch optisch etwas anderes SUV: Die Kombination aus
ultrakurzer Haube, kompaktem SUV-Aufbau und kantigem Heck ist nicht nur ein designtechnisch völlig eigenständiger Wurf, sondern folgt in allen Details einem Ziel: der Minimierung des Luftwiderstandes. Die äußeren Maße führen auch zu inneren Werten. Trotz vergleichsweiser überschaubarer Abmessungen bietet der I-Pace dank seines drei Meter langen Radstands richtig viel Platz – auch fürs Gepäck. Mit einem Elektromotor pro Achse, der Aluminium-Leichtbauarchitektur und dem niedrigen Schwerpunkt ist der I-Pace eine verführerische Kombination aus Allrad-Performance, Luxus und Dynamik. Der I-Pace kommt jetzt serienmäßig mit einem 11-kW-Bordladegerät, das Kunden Zugang zum schnelleren Dreiphasen-Laden eröffnet. Damit gelingt ein kompletter Ladevorgang an einer Heim-Wallbox in 8,6 Stunden – ideal für das nächtliche Laden in der Garage. An öffentlichen Ladesäulen ist der Jaguar bis zu dreimal schneller als bisher. Der I-Pace kann aber auch an star-
ke Gleichstrom-Powercharger angedockt werden: An einer 100-kW-Säule ist er nach 40 Minuten wieder bei 80 Prozent. Mehr Speed hat nun auch die Software des Infotainmentsystems, das sich bei der Bedienbarkeit an einem Smartphone orientiert. Eine 3-D-Surround-Kamera, eine fast schon „medizinische“ Innenluftreinigung und digitale Rückspiegel sind weitere Highlights des Modelljahrs 2021. Und wie fährt sich der I-Pace? Geradezu absurd schnell, wie wir uns bereits bei einem Fahrtest rund um Saalfelden überzeugen konnten. Die bei Magna in Steyr gebauten Elektromotoren an den beiden Achsen entwickeln zusammen 400 PS und stellen knapp 700 Newtonmeter bereit – und das immer und sofort. Während Verbrenner für ihre Höchstleistung das optimale Drehzahlband brauchen, geben die E-Motoren ihre brachiale Power in jeder Lebenslage ab. Das führt zu einem unfassbar direkten Fahrerlebnis mit hohem Spaßfaktor. Der immerhin 2,2 Tonnen schwere I-Pace sprintet in knackigen 4,8 Sekunden von null auf hundert. Die satte 90kWh-Batterie ist an der Bodenplatte verbaut und sorgt für einen niedrigen Schwerpunkt, der in Kombination mit hochwertigen Achsen und Dämpfern ein äußerst dynamisches Fahren zulässt. Hebt der Fahrer den Fuß vom Gas, spürt er eine deutliche Bremswirkung durch die Rekuperation der Bremsenergie in die Akkus, was nach kurzer Gewöhnung zu einem seidigen Fahrfluss führt. Man kann mit dem I-Pace herrlich gleiten, aber das britische Biest kann auch blitzschnell seine Krallen ausfahren.
DA EMOBIL
DAS E-PLÄDOYER Im Herbst 2017 wurde da emobil als Tochterunternehmen der beiden Partner Fiegl+Spielberger und Gutmann, Spezialisten für Elektrotechnik und Energielieferung, gegründet. Ziel ist es, durch den kontinuierlichen Ausbau von Ladeinfrastruktur und individuellen Lösungen das Thema E-Mobilität voranzutreiben. „E-Mobilität funktioniert. Jeder, der die Möglichkeit hat, sollte eine Fahrt in einem Elektroauto ausprobieren“, findet Geschäftsführer Alois Wach. 115
B
is Ende Februar 2021 sind laut Bundesverband Elektromobilität Österreich heuer 3.208 vollelektrische Autos neu zugelassen worden. Das ist ein Plus von satten 91,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr und entspricht insgesamt 9,4 Prozent aller Neuzulassungen in Österreich. Vielfach mag dies den Förderungen des Bundes geschuldet sein, letztlich ist die Motivation für eine Anschaffung eines E-Autos aber egal. Die Richtung stimmt, auch wenn für da-emobilGeschäftsführer Alois Wach noch einiges zu tun ist, um die Elektrifizierung wirklich in die Breite zu bringen: „Derzeit gibt es in Österreich noch keine einheitliche Verrechnung. Die Tarife sind vom Betreiber der Ladestation und der Art des Ladens abhängig. Bei vielen Stationen gilt ein Zeittarif, unabhängig davon, wie viel man lädt. Logisch ist das nicht. Außerdem stehen wir noch vor Hürden in Bezug auf das Wohnungseigentumsgesetz, was die Implementierung von Ladestationen in Wohnhäusern verkompliziert. Auch der Zugriff auf bestehende Stromnetze ist nicht immer einfach, obwohl diese anbieterunabhängig für alle zugänglich sein sollten.“ Es gibt also noch viel zu tun und dennoch gibt es für Wach keine Alternative. Die Zukunft ist elektrisch.
Generell lässt sich eine Veränderung im Mobilitätsverhalten erkennen – nicht nur, aber vor allem bei der jungen Generation. Das Auto ist nicht mehr das Statussymbol von früher, attraktive Zuganbindungen etwa von Innsbruck nach Wien lassen auch viele Geschäftsleute auf den öffentlichen Verkehr umsteigen. Nimmt man jedoch das Auto, wählt man mit Bedacht. „Es wird für jede Antriebsform einen Markt geben, wir bei da emobil gehen jedoch davon aus, dass 2030 rund 30 Prozent des Individualverkehrs elektrisch sein werden.“ Dafür gilt es jetzt in Hinblick auf die Infrastruktur Vorsorge zu treffen. Wach: „Wir haben die Zeichen der Zeit erkannt. Vor einigen Jahren hatten kaum Autohersteller elektrische Varianten im Programm, heute ist es genau umgekehrt. Kaum jemand hat keines. Der Markt wächst enorm und dafür sind wir mit unseren individuellen, bedarfsgerechten Lösungen gerüstet.“ da emobil setzt dabei auf vier Säulen: den Auf- und Ausbau des eigenen Ladenetzes, den Verkauf von Hard- und Softwarelösungen für Ladeinfrastrukturen mit fairen, transparenten Tarifen, die punktgenaue Abrechnung inklusive des Managens derselben sowie die Beratung. „Wir sind Gesamtanbieter für Privatkunden, Unter-
nehmen, Industrie und Tourismusgebiete. Wir agieren produktunabhängig und suchen die beste Lösung für unsere Kunden“, bringt es Wach auf den Punkt. Die Zukunft jedenfalls bleibt spannend. Niemand kann vorhersagen, welche Entwicklungsschritte die Elektromobilität und damit verbunden die Möglichkeiten des Ladens machen werden. Auch einige rechtliche Fragen sind noch offen. Doch es ist nie zu früh, sich auf die Zukunft vorzubereiten, um dann gerüstet zu sein, wenn sie da ist. PR
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TRENDSETTER Gerade einmal ein halbes Jahr ist es her, dass VW den ID.4 präsentierte. Jetzt durften wir das Elektro-SUV auf eigene Faust testen. TEXT: FELIX KASSEROLER
AUFFÄLLIG UNAUFFÄLLIG
Das Außendesign des ID.4 wirkt auf den ersten Blick unscheinbar und trotzdem weiß man, dass man vor etwas Neuem steht. Runde Konturen prägen das Bild, die Front schmiegt sich durch den zentriert verlaufenden Lichtstreifen entsprechend ans Design an. In korrekter Elektroautomanier fällt auch der Grill im unteren Drittel unauffällig aus. Serienmäßige LED-Scheinwerfer verleihen dem SUV einen angenehm sanften Blick und runden die Frontpartie ab. Trotz einer Länge von 4,58 Metern wirkt der ID.4 von außen nicht wie ein ausgewachseners SUV. Ein Blick in den Innenraum überzeugt jedoch vom Gegenteil. Platz hat man hier genug. Das Kofferraumvolumen misst 543 (!) Liter, klappt man die zweite Sitzreihe um, erhöht sich der Platz auf 1.575 Liter. Im Vergleich dazu muss sich sogar der Tiguan geschlagen geben. Ansonsten ähnelt vieles im Innenraum dem ID.3 – vor allem das Cockpit –, nur manchmal erkennt man da und dort eigenständige Designelemente. Zentrum bleibt neben dem Multifunktionslenkrad der Touchscreen auf der Mittelkonsole, bis zu 12 Zoll in der Diagonale sind möglich. Besonders eindrucksvoll hat sich bei unserem Test übrigens das Panoramadach gezeigt, das allerdings nicht für alle Modellvarianten erhältlich ist. Angetrieben wird das deutsche Kompakt-SUV von einem 150 kW (204 PS) star-
© TOM BAUSE
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as eigenständige Design – sowohl außen als auch innen – und die hervorragenden Leistungswerte des neuen Aushängeschilds von VW qualifizieren den ID.4 in Sachen Elektroauto als Trendsetter. Manch einer geht sogar so weit und sieht in ihm den Wendepunkt im Duell gegen herkömmliche Antriebsmodelle. Wir durften den ID.4 1st Max testen – eines von zwei Sondereditionsmodellen. Bestellbar sind diese zwar nicht mehr, stattdessen ist der ID.4 nun in sechs verschiedenen vorkonfigurierten Ausstattungsvarianten erhältlich.
ken Elektromotor und der hat es angesichts des Leergewichts von 2.124 Kilogramm wirklich in sich. In rasanten 8,5 Sekunden erreicht der ID.4 Tempo 100, die maximale Höchstgeschwindigkeit liegt bei 160 km/h. Bis zu 522 Kilometer sollen mit dem Elektro-SUV machbar sein. Dieser Wert ist unserer Meinung nach ein klein wenig zu hoch angesetzt, dennoch dürften sich bei entsprechend korrekter Bedienung 500 Kilometer ausgehen. Geladen werden kann die 77-kWh-Batterie in knapp 7,5 Stunden, mit der Schnellladefunktion sind bei 125 kW und Gleichstrom nach nur rund 38 Minuten 80 Prozent der Kapazität wieder aufgefüllt. Nicht nur lange Strecken sind mit dem ID.4 unkompliziert zu bewältigen, auch in der Stadt macht er eine tolle Figur. Dank Heckantrieb hat man mit einem Wendekreis von lediglich 10,2 Metern beinahe das Gefühl, man dreht sich auf der Stelle. Ganz allgemein fährt es sich im ID.4 sowohl in der Stadt als auch außerhalb einwandfrei, besonders auf der Autobahn profitiert man von der exzellenten Geräuschdämmung. Lediglich ein Minimum an Wind- und Abrollgeräuschen ist im Innenraum zu vernehmen. In technischer Hinsicht ist der ID.4 – wie soll es anders sein – auf dem neuesten Stand, gespickt mit zahlreichen Fahrerassistenzund Sicherheitssystemen, die teils gegen Aufpreis zu erwerben sind. Verkehrszeichenerkennung, automatische Distanzregelung und App-Connect inklusive Wireless-Funktion sind nur einige wenige Beispiele davon. Der ID.4 startet als Pro Performance 150 kW Basic mit 43.510 Euro.
VW ID.4 Antrieb: Heckantrieb Leistung: 150 kW/204 PS Drehmoment: 310 Nm Beschleunigung: 0–100 km/h: 8,5 sec Spitze: 160 km/h Reichweite: 522 km (WLTP) Spaßfaktor: 9 von 10 Preis: ab 43.510 Euro
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FRÜHLINGSERWACHEN Frühling ist, wenn die Seele wieder bunt denkt. Und die neuen Automodelle des Jahres angerollt kommen. ZUSAMMENSTELLUNG: FELIX KASSEROLER
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FORD GALAXY HYBRID Das Raumwunder von Ford ist nun als Hybrid mit einer Systemleistung von 140 kW (190 PS) erhältlich. Bereits im Frühjahr 2020 wurde der Galaxy angekündigt, nun ist er bestellbar. Trotz des zusätzlichen Elektromotors bleibt das Ladevolumen von 2.339 Litern unverändert großzügig. Gesunken ist allerdings der Verbrauch: Gerade einmal 6,4 Liter auf 100 Kilometer benötigt der Galaxy Hybrid dank der Kombination aus dem 2,5-Liter-VierzylinderBenzinmotor und dem Elektromotor mit einer Leistung von 27 kW. Erhältlich ist der Galaxy Hybrid ab knapp über 50.000 Euro.
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AUDI SQ2 120
Erst 2019 wurde der erste Audi SQ2 präsentiert, 2021 kommt im ersten Quartal bereits das Facelift. Entsprechend ähnlich sind sich die beiden auch. Es bleibt beim bekannten 2,0-LiterReihenvierzylinder-Benzinmotor mit 221 kW (300 PS) und 400 Newtonmetern. Ein serienmäßiges 7-Gang-S-tronic-Getriebe übernimmt die Kraftübertragung auf alle vier Räder. Das S im Namen kommt nicht von ungefähr: In rasanten 4,9 Sekunden überschreitet der Ingolstädter die 100-km/h-Marke. Schluss ist bei 250 km/h. In Sachen Außendesign erhält das Facelift ein wenig mehr Sportlichkeit, insgesamt wirkt es böser als das Vorgängermodell. Preis: ab 50.900 Euro.
DACIA SANDERO & SANDERO STEPWAY
CITROËN C3 AIRCROSS
Im Januar 2021 feierte eine neue Generation des Dacia Sandero Markteinführung in Österreich. Von Beginn an erhältlich ist auch der Dacia Sandero Stepway, eine Offroad-Variante, die im Vergleich zum Standardmodell eine erhöhte Bodenfreiheit sowie beispielsweise vorne und hinten einen angedeuteten Unterfahrschutz bekommen hat. Neu ist insbesondere die Y-förmige Lichtsignatur sowohl auf den Front- als auch den Heckleuten. Das überarbeitete Cockpit wartet vor allem mit modernsten Multimedialösungen auf. Angetrieben werden alle Modelle von einem 1,0-Liter-Dreizylinder mit wahlweise 49 kW (67 PS) oder 67 kW (91 PS). Für die Basisvariante sind mindestens 8.790 Euro fällig.
Anschließend an das Facelift des C3 aus dem letzten Jahr erhält auch der Aircross – das Crossover des C3 – ein Update. Außen herum hält man sich mit den Änderungen zurück, aufgerüstet wird vorwiegend in technischer Hinsicht, besonders in Sachen Infotainment. Es bleibt bei den bekannten Motorisierungen, zur Auswahl stehen zwei Diesel und zwei Benziner, jeweils einer mit Sechsgang-Schaltgetriebe und einer mit Sechsgang-Automatik. Stauraum gibt es bei dem City-SUV verhältnismäßig viel, zwischen 410 und 520 Liter Kofferraumvolumen sind dank verschiebbarer Rückbank möglich.
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TOYOTA YARIS CROSS
OPEL ZAFIRA- E LIFE
Anders als der Name vielleicht vermuten lässt, handelt es sich beim Yaris Cross nicht einfach nur um einen Yaris in groß. Ganz im Gegenteil: Designtechnisch stellt sich das Modell völlig eigenständig vor und damit der stetig wachsenden Konkurrenz in dieser Größenklasse entgegen. Zeitkonform kommt der Toyota Yaris Cross mit einem Hybridantrieb. Ein 1,5-Liter-DreizylinderBenzinmotor und ein Elektromotor bringen es kombiniert auf eine Systemleistung von 85 kW (116 PS). Erhältlich ist das City-SUV nicht nur mit Frontantrieb, auch ein elektrischer 4x4-Antrieb ist als Option vorgesehen. Marktstart für den Japaner ist Mitte 2021, in Sachen Preis wurde noch nichts Näheres bekanntgegeben.
Der in drei verschiedenen Längen erhältliche Opel Zafira-e Life startet Anfang 2021 auch in Österreich. Bis zu neun Personen können in dem von einem 100 kW (136 PS) starken Elektromotor angetriebenen Van komfortabel Platz nehmen. Dabei kann zwischen zwei unterschiedlich großen Batteriegrößen gewählt werden. Zum einen gibt es eine 50-kWh-Variante, die eine Reichweite von bis zu 230 Kilometern ermöglicht, zum anderen eine 75-kWh-Batterie, mit der man 330 Kilometer nach WLTP zurücklegen kann. Sofern der Akku leer sein sollte, kann dieser dank Schnellladefunktion in knapp 30 bzw. 45 Minuten wieder auf 80 Prozent aufgeladen werden. Zu haben ist der Zafira-e Life ohne Abzüge ab 57.650 Euro.
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RENAULT ARKANA
Sofern man am Automarkt auch nur ein klein wenig interessiert ist und die Neuerscheinungen in der Autoindustrie verfolgt, kommt man um SUV-Coupés seit ein paar Jahren nicht mehr herum. Dementsprechend entschied sich auch Renault dafür, dem Hype um Kompakt-SUV zu folgen und den seit 2019 in Russland erhältlichen Arkana ein klein wenig verändert auch nach Österreich zu bringen. Angetrieben wird der Franzose wahlweise von einem 1,3-Liter-VierzylinderBenziner mit Micro-Hybrid-System mit insgesamt 140 bzw. später mit 160 PS oder einem echten Hybridmodell – dem E-TECH 140 mit ebenso vielen PS, bestehend aus einem 1,6-Liter-Benzinmotor kombiniert mit zwei Elektromotoren. Marktstart für den Renault Arkana ist im ersten Halbjahr 2021.
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CUPRA FORMENTOR TSI/TFI Schon ab dem ersten Quartal 2021 werden für den bereits bekannten Cupra Formentor einige neue Motorisierungen angeboten, unter anderem ein 1,5-Liter-Benziner mit 110 kW (150 PS) und ganz neu ein Plug-in-Hybrid mit einem 1,4 Liter-Benziner zusammen mit einem Elektromotor. In Kombination steht dabei eine Leistung von 180 kW (245 PS) zur Verfügung. Der Startpreis für die schwächste Modellvariante liegt bei 31.490 Euro. ZUSATZWISSEN: Im Gegensatz zu den anderen Modellen von Cupra basiert der Formentor nicht auf der Karosserie eines Seat, sondern weist ein nahezu völlig eigenständiges Design auf.
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CITROËN C4
HYUNDAI I30 FL KOMBI N LINE
Die neue Generation des Citroën C4 kommt gleich in dreifacher Ausführung. Zum einen als ë-C4 mit einem 100 kW (136 PS) starken Elektromotor und 50-kWh-Batterie, die gut und gerne für 350 Kilometer nach WLTP reicht, sofern man nicht durchwegs die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in knapp 9,7 Sekunden austestet. Wer es lieber herkömmlich mag, für den gibt es den neuen C4 mit einem Benzinmotor mit 100, 130 oder 155 PS oder mit einem Dieselmotor mit 110 oder 130 PS. Modellübergreifend bietet Citroën dazu vier verschiedene Ausstattungspakete. Preislich ordnet sich der elektrifizierte C4 ein Stück oberhalb der herkömmlichen Modelle ein – für diesen zahlt man mindestens 35.950 Euro, den günstigsten Benziner gibt es bereits für 20.600 Euro.
Seit Ende 2020 ist erstmals für den i30 Kombi die N-Line-Ausstattungsvariante erhältlich, womit diese von jetzt an für alle i30-Derivate verfügbar ist. Das Ergebnis ist im Vergleich zur Standardvariante ein noch sportlicherer Look. Die Front erhält einen breiteren Kühlergrill, eine neue Scheinwerfergrafik und ein spezielles an die N Line angepasstes Frontdesign. Auch das Heck gewinnt durch den breiten Diffusor enorm an Sportlichkeit. Die Motorenpalette reicht bei der N Line vom 1,0-Liter-Benzinmotor mit 88 kW (120 PS) bis hin zum 1,5-Liter-Benziner kombiniert mit einem 48-VoltMild-Hybrid-System. Dieser weist eine Leistung von sportlichen 117 kW (160 PS) auf. Die Preise beginnen bei 29.490 Euro.
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PEUGEOT 3008
FIAT TIPO CROSS
Eigentlich haben wir schon letztes Jahr mit der Markteinführung des Peugeot 3008 gerechnet, doch Corona machte diesem Vorhaben – wie einigen anderen auch – einen Strich durch die Rechnung. Anfang 2021 war es so weit. Peugeot hat dem 3008 einen größeren, nun rahmenlosen Kühlergrill und neue Scheinwerfer an der Front spendiert. Bei der Motorisierung stehen ein 1,2-Liter-Dreizylinder-Benziner, ein 1,5-LiterDiesel und zwei Hybridmodelle mit 165 kW bzw. 222 kW zur Auswahl. Dank einer Batteriekapazität von 13,2 kWh kommen die Hybridmodelle mehr als 50 Kilometer rein elektrisch vorwärts. Der 3008 Hybrid startet bei 44.800 Euro.
Neben den Facelifts für den Tipo Fünftürer und den Kombi hat Fiat gleich eine neue Modellvariante spendiert: den Fiat Tipo Cross. Dieser kommt im Offroad-Look mit größerer Bodenfreiheit, angedeutetem Unterfahrschutz und Radhausbeplankungen daher. Zur Auswahl stehen beim Tipo Cross drei verschiedene Motorisierungen: ein 1,0-Liter-Dreizylinder-Benzinmotor mit 74 kW (100 PS), 1,3-Liter-Vierzylinder-Diesel mit 70 kW (95 PS) und ein 1,6-Liter-Vierzylinder-Diesel mit 96 kW (130 PS). Allrad gibt es für den Tipo Cross allerdings trotz Offroad-Optik nicht, es bleibt beim Frontantrieb. Die Preise beginnen bei 20.990 Euro.
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MERCEDES C- KLASSE
Mittlerweile das umsatzstärkste Modell der Stuttgarter, erhalten sowohl die C-Klasse-Limousine als auch das T-Modell im Sommer 2021 ein Update. Auffallend ist vor allem die längere Karosserie, wodurch nicht nur die Sitzbänke an Komfort gewinnen, sondern auch der Kofferraum einen Zuwachs von 30 Litern Volumen erhält. Insgesamt kommt er somit auf 455 Liter bei der Limousine und 490 Liter beim T-Modell. Unter der Haube wird es bei der neuen C-Klasse ausnahmslos Vierzylinder geben, sowohl die Benziner als auch die Dieselmotoren werden dabei von einem Mild-HybridSystem unterstützt. Anschließend sollen Plug-in-Hybrid-Modelle folgen.
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Leon Die SEAT
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Verbrauch: 5,4–6,5 l/100 km, CO2-Emission: 123–148 g/km. Stand 12/2020. Symbolfoto. ¹ 5 Jahre Garantie oder 100.000 km Laufleistung, je nachdem, was früher eintritt. ² Unverbindl. empf., nicht kart. Richtpreis inkl. MwSt. und NoVA. Limitiertes Sondermodell erhältlich bei teilnehmenden SEAT Betrieben bis 30.06.2021 bzw. solange der Vorrat reicht.
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DS 9
BMW X2 XDRIVE25E
Ab dem 2. Quartal 2021 liefert die Pariser Nobelmarke einen Fels in der derzeit herrschenden SUV-Brandung: eine fast fünf Meter lange Luxus-Limousine. Zur Markteinführung gibt es den DS 9 als Plug-in-Hybrid „E-Tense“ mit 164 kW (225 PS), bestehend aus einem Benzin-Turbomotor mit Elektroantrieb und einer Batterie mit einer Speicherkapazität von 11,9 kWh. Rein elektrisch kommt man damit rund 50 Kilometer nach WLTP. Der Elektromotor in Kombination mit dem Benzinmotor hält den Verbrauch niedrig. Zwei weitere E-Tense-Antriebe sollen folgen, dazu noch ein reiner Benzinmotor mit 165 kW (225 PS). Zu haben ist der Luxuswagen ab 53.450 Euro.
Als erstes Sports Activity Coupé (SAC) mit Plug-inHybrid überzeugt der X2 xDrive25e von BMW mit einer rein elektrischen Reichweite von bis zu 53 Kilometern nach WLTP. Möglich macht dies ein 70 kW (95 PS) starker Elektromotor. Zusammen mit dem 1,5-LiterReihendreizylinder-Benzinmotor bringt es der X2 damit auf eine Systemleistung von 162 kW (220 PS). Die 100 km/h sind aus dem Stand damit in gerade einmal 6,8 Sekunden geknackt, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 195 km/h. Der Verbrauch hält sich – wie man es von anderen Plug-in-Hybrid-Modellen kennt – massiv zurück, gerade einmal rund zwei Liter verbraucht der Bayer auf 100 Kilometern.
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CADILLAC XT4 Cadillac ist eine nicht allzu verbreitete Marke in Österreich. Das spiegelt sich sowohl in den Verkaufszahlen als auch in der Modellvielfalt wider. Mit dem Kompakt-SUV XT4 wird erneut versucht, sich am österreichischen Markt zu etablieren. Anders als viele Konkurrenten kommt der XT4 ohne Elektromotor oder unterstützendes Mild-Hybrid-System. Angetrieben wird das Crossover entweder von einem herkömmlichen 2,0-Liter-Turbodiesel mit 173 PS oder einem Turbobenziner mit 230 PS. Ohne alternatives Antriebsmodell wird dieser Neuanlauf nicht einfach. Die Preise variieren stark.
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Der ŠKODA FABIA SC ab 12.850,– Euro inklusive 5 Jahre ŠKODA Plus Garantie. Symbolfoto. Stand 01.12.2020. Alle angegebenen Preise sind unverb., nicht kart. Richtpreise inkl. NoVA und 20 % MwSt. Gültig ab Kaufvertrag-/Antragsdatum 01.12.2020 bis 31.03.2021 bzw. solange der Vorrat reicht. Die ŠKODA Plus Garantie erweitert die 2-jährige ŠKODA Herstellergarantie der um 3 Jahre bzw. bis zu 100.000 km Gesamtkilometerleistung. Je nachdem, was zuerst eintritt. Details bei Ihrem ŠKODA Berater.
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PORSCHE TAYCAN CROSS TURISMO 130
Erst vor wenigen Monaten erschien mit dem Taycan das erste Elektroauto von Porsche. Im Sommer 2021 soll der nächste folgen: der Porsche Taycan Cross Turismo. Ähnlich dem Panamera ist auch der Cross Turismo im Vergleich zur Limousine ein geräumigeres Modell mit mehr Kopffreiheit und größerem Kofferraumvolumen. Zur besseren Geländetauglichkeit wurde die Karosserie ein wenig angehoben, mit dem Offroad-Paket ist sie knapp 30 Millimeter höher als der Standard-Taycan. Die Leistungswerte entsprechen den bereits bekannten Modellen, das Topmodell – der Turbo S Cross Turismo – bringt es auf 560 kW (761 PS). Genaue Preisangaben gibt es bis dato noch keine.
TOYOTA HIGHLANDER
ŠKODA ENYAQ IV
Bislang hat der Toyota Highlander seinen Weg nach Westeuropa noch nicht gefunden. Das ändert sich jetzt: Der Siebensitzer kommt nun auch nach Österreich. Dieser wird hierzulande das größte Modell der Toyota Motor Cooperation sein. Angeboten wird das 4,97 Meter lange SUV mit einem Hybridantrieb bestehend aus einem 2,5-LiterReihenvierzylinder-Benziner in Kombination mit zwei Elektromotoren. Insgesamt bringt es der Japaner damit auf eine Systemleistung von 182 kW (248 PS). Natürlich kommt das Flaggschiff auch mit serienmäßigem Allrad. Der Toyota Highlander startet als Active mit 57.990 Euro.
Gespannt haben wir in den letzten Monaten auf das erste Elektro-SUV der Tschechen gewartet, nun ist es bald so weit. In naher Zukunft sollen fünf verschiedene Modellversionen erhältlich sein, bis dato sind aber nur zwei davon bestellbar: der 132 kW (180 PS) starke Enyaq iV 60 und der Enyaq iV 80 mit 150 kW (204 PS). Erfreulich sind die Reichweitenwerte von 412 bzw. 535 Kilometern. Größentechnisch ordnet sich der Enyaq iV knapp unter dem Kodiaq ein, im Innenraum findet man aber aufgrund der platzeinnehmenden Batterie ein Ladevolumen von „nur“ 585 Litern und damit im Vergleich weitaus weniger. Zu haben ist der Tscheche ab 40.060 Euro. Marktstart ist im 2. Quartal 2021.
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eco.mobil
AB IN DIE STADT Zugegeben, in der Stadt ist das beste Fortbewegungsmittel meistens das Fahrrad. Oder die eigenen Beine. Doch es gibt auch Autos, die wie gemacht dafür sind, sich durch enge Gassen zu schlängeln. ZUSAMMENSTELLUNG: FELIX KASSEROLER
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eco.mobil
CITROËN AMI
Mit gerade einmal 2,41 Metern in der Länge ist der Citroën Ami der kleinste (Zwei-Personen-) Wagen unserer Auflistung. Dabei handelt es sich ohnehin um kein gewöhnliches Auto, sondern um ein Leichtfahrzeug mit roter Nummer, das maximal 45 km/h schnell fahren darf. Viel schneller kommt man in der Stadt aber ohnehin kaum weiter. Gerade einmal 6 kW (8 PS) treiben den Ami an, damit schafft es dieser verhältnismäßig sehenswerte 75 Kilometer weit. Aufgeladen ist die 5,5-kWh-Batterie an der Haushaltssteckdose in drei Stunden. Marktstart in Österreich ist voraussichtlich im 2. Quartal 2021.
Reichweite: 75 Kilometer Abmessungen: 2,4 x 1,4 x 1,5 m Preis: rund 6.000 Euro
FIAT 500 ELEKTRO
Neben dem Panda mit Mild-Hybrid-System hat Fiat auch ein Elektroauto auf den Markt gebracht – den elektrifizierten 500 nämlich. Dieser hat abgesehen von wenigen Ausnahmen beinahe alles vom klassischen Fiat 500 übernommen, mit Ausnahme des Antriebs. Den gibt es in zwei verschiedenen Größen: Der Schwächere kommt mit einem 70-kW (95 PS)-Elektromotor und einer 23,8-kWh-Batterie, die größere Variante bringt es auf eine Leistung von 87 kW (118 PS) und kommt mit einer 42 kWh großen Batterie. Diese reicht für gut und gerne 320 Kilometer nach WLTP, im gemäßigten Stadtverkehr sollen sogar noch ein paar Extrakilometer möglich sein.
Reichweite (42 kWh): 320 km Abmessungen: 3,6 x 1,9 x 1,5 m Preis: ab 24.990 Euro
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eco.mobil
RENAULT TWINGO ELECTRIC
MITSUBISHI SPACE STAR 134
Ebenfalls in dritter Generation erschien 2020 der Mitsubishi Space Star. Im Vergleich zum Vorgängermodell wirkt der Neue um einiges lässiger. Wesentlich dazu beigetragen hat das „Dynamic Shield“ an der Front, das man von anderen Mitsubishi-Modellen kennt. Erfreulich ist auch die aufgewertete Serienausstattung: Vom Licht- und Regensensor bis hin zu diversen Fahrerassistenzsystemen hat der Japaner einiges zu bieten. Während der Space Star bei der Markteinführung mit zwei verschiedenen Motorisierungen angeboten wurde, gibt es ihn heute nur mehr mit einem 1,2-Liter-Dreizylinder-Benziner mit 52 kW (71 PS).
Dank Heckantrieb eignet sich der Twingo Electric hervorragend für die Stadt. Doch auch im außerstädtischen Betrieb macht der französische Kleinwagen mit einer 22 kWh großen Batterie und einer kombinierten Reichweite von 190 Kilometern eine recht stattliche Figur. Das spiegelt sich auch in den Leistungswerten wider: 60 kW (82 PS) bringen den Twingo Electric in Fahrt, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 135 km/h. Marktstart des neusten Elektro-Modells von Renault war Ende 2020.
Reichweite: 190 Kilometer Abmessungen: 3,6 x 1,6 x 1,6 m Preis: ab 20.590 Euro
Verbrauch: 5,1 Liter/100 km Abmessungen: 3,8 x 1,7 x 1,5 m Preis: ab 7.990 Euro
HYUNDAI I10
FIAT PANDA LIFE HYBRID
Wer kennt ihn nicht, den klassischen Fiat Panda? Mehr Italien geht auf der Straße nicht – abgesehen vielleicht vom Fiat 500. Um im Rennen zu bleiben, folgt auch Fiat dem Trend und bietet seinen Panda nun mit Mild-Hybrid-Technologie an. Basis ist bei der Life-Variante ein 1,0-Liter-Dreizylinder-Benzinmotor, insgesamt bringt es der mit Frontantrieb ausgestattete Italiener damit auf eine Leistung von 51 kW (70 PS). Erhältlich ist das Mild-Hybrid-System bei mehreren Modellvarianten, unter anderem auch beim Fiat Panda City Cross.
Verbrauch: 5,2 Liter/100 km Abmessungen: 3,7 x 1,9 x 1,6 m Preis: ab 12.950 Euro
Anfang 2020 kam bereits die 3. Generation des erstmalig 2008 erschienen Koreaners auf den Markt. Länger, breiter und niedriger – so präsentiert sich der neue dynamische i10. Auch die Optik wurde modernisiert, hervorzuheben sind insbesondere die auffälligen LEDTagfahrlichter. Angeboten wird der i10 in drei verschiedenen Motorisierungen. Angefangen beim 1,0-Liter-Dreizylinder mit 49 kW (67 PS), über den 1,2-LiterVierzylinder mit 62 kW (84 PS) bis hin zum Topmodell, dem N-Line mit einem 1,0-Liter-Dreizylinder-Turbobenziner mit 74 kW (100 PS).
Verbrauch: 4,8–5,4 Liter/100 km Abmessungen: 3,7 x 1,7 x 1,5 m Preis: ab 11.490 Euro
eco.mobil
KIA PICANTO
Der Kia Picanto wurde mit dem Facelift im Sommer 2020 ordentlich aufgewertet. Das Hauptaugenmerk lag bei der Überarbeitung vorwiegend auf der GT- und der X-Line. Doch auch die Standardvariante erhielt ein neues Scheinwerferlayout zusammen mit neu gestalteten Heckleuchten. Die Motorenpalette besteht weiterhin aus drei Motoren, einem 1,0-LiterDreizylinder-Benziner mit 49 kW (67 PS), einem 1,2-Liter-Vierzylinder-Benziner mit 62 kW (84 PS) und einem 1,0-LiterDreizylinder-Benziner mit 74 kW (100 PS) als Topmodell. Mit einer Länge von nur 3,6 Metern und einem Wendekreis von gerade einmal 4,7 Metern eignet sich der Picanto hervorragend für enge Stadtstraßen.
Verbrauch: 4,8–5,2 Liter/100 km Abmessungen: 3,6 x 1,6 x 1,9 m Preis: ab 10.590 Euro
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MINI 3 -TÜRER
Im März 2021 erscheinen aufgefrischte Varianten des 3- und 5-Türers sowie des Cabrios. An der Antriebsvielfalt ändert sich nichts, es bleibt bei den bekannten 75- bis 231-PS-Motoren, dazu gibt es den Mini Cooper SE mit reinem Elektroantrieb. Hauptsächlich verändert hat sich die äußere Optik der Mini-Modelle. Die Front überrascht mit serienmäßigen LEDScheinwerfern, auf Wunsch gibt es Matrix-Technologie. Auch die markentypischen Heckleuchten im Union-Jack-Design kommen jetzt serienmäßig. Besonders eindrucksvoll gestaltet sich das neue optionale Multitone-Dach. Dabei handelt es sich um eine spezielle Lackierung, die einen Farbverlauf von San Marino Blue am vorderen Rand bis hin zu Jet Black am Heck aufweist.
Verbrauch: 5,6–5,9 Liter/100 km Abmessungen: 3,8 x 1,7 x 1,4 m Preis: ab 19.750 Euro
TOYOTA YARIS
SMART EQ FORTWO
Das Stadtauto schlechthin gibt es mittlerweile nur mehr als Elektroauto, 2020 kam bereits das erste Facelift. Der Antrieb bleibt dabei derselbe, lediglich außen herum wurde das Design ein wenig aufgefrischt. Neben dem EQ fortwo cabrio und dem EQ forfour wird nun auch der EQ fortwo rein mit Elektroantrieb angeboten. Dieser bringt es auf eine Leistung von 60 kW (82 PS), die den Cityflitzer auf bis zu 130 km/h beschleunigen. Mit 130 Kilometern Reichweite bewältigt der Smart im Vergleich zu anderen Elektromodellen nur relativ geringe Strecken, doch für lange Fahrten ist das Auto ohnehin nicht konzipiert. In der Stadt dürfte die Maximalreichweite kein Problem sein.
Reichweite (42 kWh): 320 km Abmessungen: 2,7 x 1,7 x 1,6 m Preis: ab 25.770 Euro
Im vergangenen Jahr feierte die 4. Generation des Toyota Yaris ihre Markteinführung in Österreich. Im Vergleich zum Vorgängermodell hat sich dabei einiges verändert: angefangen bei neuen Proportionen – der neue Yaris ist fünf mm kürzer und ganze 50 mm breiter als sein Vorgänger – über einen größeren Kühlergrill bis hin zu neu gestalteten LED-Scheinwerfern. Angeboten wird der Yaris mit einem 1,0-Liter-Dreizylinder-Benzinmotor mit 53 kW (72 PS), einem 1,5-LiterDreizylinder mit 92 kW (125 PS) und einem Hybridantrieb mit einer Systemleistung von 85 kW (116 PS).
Verbrauch: 3,8–4,3 Liter/100 km Abmessungen: 3,9 x 1,7 x 1,5 m Preis: ab 20.990 Euro
eco.mobil
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eco.mobil
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ES DARF GESTAUNT WERDEN Völlig neu und doch unverändert elegant präsentiert sich die neueste Auflage des BMW 4er Coupé als ein Auto mit Klasse und Sportlichkeit, womit man sich noch mehr von der 3er-Limousine abgrenzen möchte. TEXT: FELIX KASSEROLER
© TOM BAUSE
eco.mobil
B
esonderes Augenmerkmal des neuen 4er-Coupé: der durchwegs sorgfältig gestaltete zentriert sitzende Kühlergrill. Dieser wurde wie immer ein bisschen größer, in Sachen Form hat er sich jedoch komplett neu erfunden. Es ist nicht das übliche „größer, breiter, imposanter“, das wir von unzähligen anderen Facelifts kennen. Ganz im Gegenteil.
NEU UND GANZ ANDERS
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Nicht nur der Kühlergrill ist verändert, ganz allgemein zeigt sich das 4er-Coupé im Vergleich zum Vorgängermodell anders. Das Motto „Eleganz und Dynamik kombinieren“ erahnt man an allen Ecken und Enden. Angefangen beim erwähnten Kühlergrill über die stromlinienförmige Seitenansicht bis hin zum gewohnt sportlichen Heck. Schlanke Säulen und lange Türen mit rahmenlosen Scheiben und einer fließenden Dachlinie runden das Design des eleganten Sportcoupés ab. Unter der Haube sieht es ähnlich sportlich aus – jedenfalls beim Topmodell, dem M440i xDrive Coupé, wird dieses doch von einem Reihensechszylinder-Ottomotor mit 275 kW (374 PS) angetrieben. Im Vergleich dazu kann unser Testmodell, der 420d xDrive Coupé, nicht ganz mithalten, doch auch dieser macht mit dem Vierzylinder-Dieselmotor und den 140 kW (190 PS) eine sportliche Figur. Sowohl der M440i als auch die beiden Dieselmodelle der (noch) fünfköpfigen Flotte sind zur spontaneren Kraftentfaltung mit einem 48-Volt-Mild-Hybrid-System ausgestattet, das eine zusätzliche Leistung von 8 kW (11 PS) bringt. Die Kraftübertragung auf die Räder erfolgt über das erstmals serienmäßige 8-Gang-Steptronic-Getriebe, natürlich kann auch hier in Sachen Sportlichkeit technisch aufgerüstet werden. Im Innenraum setzt sich das Motto fort. Dank optionalem M-Sport-Paket kann man hinter dem M-Lederlenkrad und auf den standardmäßigen Sportsitzen mit optionaler elektrischer Sitzverstellung entspannt Platz nehmen. Auch sonst zeigt sich das Cockpit mit seinem bis zu 10,25 Zoll großen, zentriert sitzenden Control-Display perfekt fahrerorientiert. Ein Blick nach hinten verrät allerdings, dass ein solcher Fahrerkomfort auch Nachteile hat – die Fondsitze und der Kofferraum mit seinen 440 Litern Ladevolumen fallen dementsprechend kleiner aus. Eines fällt aber ganz besonders auf: die hochwertige Verarbeitung. Vom Lenkrad bis zum Kofferraum wurde überall auf hochwertige Materialien und schöne Einarbeitung ge-
achtet. Auch einer näheren Betrachtung hält das Interieur stand, das gibt natürlich Pluspunkte. Ebensolche räumt das 4er-Coupé auch in Sachen Fahrerassistenzsysteme ab, wartet es doch mit dem neuesten Stand der Technik auf: von der Frontkollisionswarnung mit Bremseingriff bis hin zur Spurverlassenswarnung einschließlich Fahrbahnrückführung mit Lenkunterstützung und Speed-Limit-Info. Besonders gefallen hat uns der optionale Driving-Assistent-Professional mit Lenk- und Spurführungsassistent – auf der Autobahn wahrlich ein Genuss. Aber Vorsicht: Hände am Lenkrad lassen! Zudem ist das neue 4er-Coupé mit allerhand Technik ausgestattet, wenn es um das Thema Konnektivität geht. Die Smartphone-Integration für Apple und Android und ein neues cloudbasiertes Navigationssystem mit Echtzeitdaten sind serienmäßig mit an Bord. Doch die spannendste Frage ist und bleibt: Wie fährt er sich? Kurz gesagt, dem Motto entsprechend. Die Zusammenführung von Sportlichkeit und Eleganz ist den Ingenieuren beim 4er-Coupé perfekt gelungen. Damit kann man nicht nur einen rasant sportlichen Auftritt in 7,4 Sekunden auf 100 km/h hinlegen, sondern auch stilvoll vor Restaurants – sofern sie wieder geöffnet haben – vorfahren. Eines ist sicher: Mit dem neu gestalteten Kühlergrill zieht man jede Menge Blicke auf sich, ob er nun gefällt oder nicht.
BMW 420D XDRIVE COUPÉ Antrieb: Allrad Leistung: 140 kW/190 PS + 8 kW/11 PS Drehmoment: 400 Nm Beschleunigung: 0–100 km/h: 7,4 sec Spitze: 238 km/h Testverbrauch: 5,2 Liter/100 km Spaßfaktor: 8 von 10 Preis: ab 53.000 Euro
GEERO E - BIKES
EIGENTLICH WIE RADFAHREN. NUR BESSER. Geero E-Bikes sind perfekte Stadträder und verfügen außerdem über genug Kapazität für ausgedehnte Touren. Eine Geschichte von der Vision zum Hightech-Produkt.
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etüftelt haben Michael und Tomy Rath seit jeher. Schon früh entdeckten sie ihre Leidenschaft dafür, Dinge zu bauen und zu motorisieren. Schließlich wollten die Brüder ein Produkt entwickeln, das eine Alternative zum Auto ist. Und schön sollte es auch sein. Nachdem sie mehr als ein Jahr entworfen und getestet hatten, brachten sie 2016 das erste Geero auf den Markt: als „Original-Diamantrahmen-Version“ in Schwarz und Beige. Hinter Geero stehen mit Bikee und niceshops zwei renommierte österreichische Unternehmen, die ihre Kernkompetenzen zu einer innovativen Marke zusammengeführt haben. Entstanden ist ein E-Bike, das mit seiner Leistung, Schlichtheit und einfacher Bedienbarkeit überzeugt. Seit dem ersten Bike wurde es kontinuierlich verbessert. Die neue Generation der Geero E-Bikes ist im Frühjahr 2020 an den Start gegangen: Geringes Gewicht, ein entnehmbarer Powerakku sowie das schlichte Design kennzeichnen die erfolgreiche Evolution. Mit vollem Akku kommt man mit einem Geero rund 85 Kilometer weit, bei optimierter Fahrt sogar bis zu über 100 Kilometer.
Ein Geero E-Bike fährt sich indes auch ohne elektrische Unterstützung einfach gut. Der BOS-Motor kann gänzlich abgeschaltet werden, et voilà: Schon wird quasi konventionell Rad gefahren. Mit etwa 16 Kilogramm Eigengewicht wird auch das nicht zu anstrengend. Der 250-Watt-Motor und die Elektronik des Geero sind übrigens getrennt verbaut – der Motor in der Hinterradnabe, die Elektronik im Rahmen. Dieses neue System macht Geero so leistungsstark und der Motor nutzt sich nicht so schnell ab. Auch Überhitzung ist kein Thema. Der 444-Wh-Akku wiederum ist ganz gefinkelt im Unterrohr versteckt. Er lässt sich mit einem Handgriff herausnehmen und ebenso leicht wieder einsetzen. Somit kann er bequem an jeder Steckdose aufgeladen werden. www.geero.at
© NICESHOPS
Ein Trio für jeden Geschmack. Das Geero 2 in den Versionen Original Comfort, Original Classic und City Classic.
Ob in der Version Touring-Comfort in Schwarz oder City-Classic in Beige: Das Geero 2 ist der ideale Begleiter in der Stadt.
Das Geero 2 Touring ist optimal für längere Strecken. Die Sitzposition ist dank verstellbarem Vorbau aufrecht.
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POWER-SUV 2,5-Liter-Reihenfünfzylinder-Benziner, 294 kW (400 PS), 480 Newtonmeter, 4,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Das sind nur wenige der vielen tollen Merkmale des neuen Audi RSQ3 Sportback, der Anfang 2020 auch in Österreich seine Markteinführung feierte. TEXT: FELIX KASSEROLER
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WENIG, ABER MERKLICH ANDERS
Das Cockpit-Layout zeigt sich im Vergleich zum herkömmlichen Q3 kaum verändert, lediglich einige wenige Merkmale lassen (abgesehen von den RS-Emblemen) darauf schließen, dass man sich in einem RS-Cockpit befindet. Das nach unten abgeflachte RS-Sportlenkrad mit Multifunktionstasten und Schaltwippen zum Beispiel. Je nach Ausstattungsvariante erhält das Lenkrad die RS-Mode-Taste, mit der zwischen zwei individualisierbaren Fahrmodi – RS1 und RS2 – gewechselt werden kann. Insgesamt verfügt das Fahrdynamiksystem audi drive
DER AUDI RSQ3 ÜBERZEUGT MIT EINEM EDLEN DESIGN SOWIE SEINEN LEISTUNGSWERTEN UND S E I N E M FA H R G E F Ü H L , E G A L A U F WELCHEM UNTERGRUND. © TOM BAUSE
n Zeiten von Elektromotoren und Hybridtechnologie mag es ein tollkühnes Unterfangen sein, doch das Ergebnis kann sich sehen lassen: sportlich und aggressiv im Design, blitzschnell unter der Haube und ein dynamisches Cockpit. Ja, der RSQ3 hat wahrlich viele gute Qualitäten. Von außen fällt auf den ersten Blick der Singleframe ohne farblich abgesetzten Rahmen auf. Der schwarz glänzende Kühlergrill mit dreidimensionaler Wabenstruktur sitzt direkt über dem RS-Stoßdämpfer mit seinen seitlichen Lufteinlässen. Dazwischen liegen boomerangförmige Blades, die extra für den RSQ3 gestaltet wurden. Beispielsweise vom RS 6 Avant bekannt indes sind die Schlitze oberhalb des Kühlergrills, die nun auch der Frontansicht des RSQ3 mehr Ausdrucksstärke verleihen sollen. Standardmäßig gibt es beim neuen Modell LED-Scheinwerfer, auf Wunsch kann auf Matrix-LED-Scheinwerfer upgegraded werden. Am meisten gefallen aber hat uns die Seitenansicht des coupéartigen SUV mit seiner abfallenden Dachlinie in Richtung Heck. Besonders sportlich wirkt der Ingolstädter natürlich auf den optionalen 21-Zoll-Rädern, doch auch die serienmäßigen 20-Zöller erfüllen ihren Zweck. Dahinter blitzt die standardmäßige RS-Bremsanlage mit schwarzen (optional roten) Bremssätteln hervor. Für einen Aufpreis ab 6.192,72 Euro ist auch eine Keramikbremse mit grauen, roten oder blauen Sätteln erhältlich. Die dürfen auch gerne ab und zu benutzt werden, bringt es das Sport-SUV doch auf rasante 250 km/h Höchstgeschwindigkeit, auf Wunsch sind bis zu 280 km/h möglich. Das Heck wirkt mit dem RS-spezifischen Dachkanten-Spoiler über dem niedrigen Heckfenster ähnlich sportlich, Highlight ist hier die rabiate Heckschürze mit dem RS-typischen Diffusor und den monströs großen ovalen Endrohren.
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select im RSQ3 Sportback über sechs verschiedene Fahrmodi, serienmäßig sind fünf einstellbar. Hinter dem Lenkrad befindet sich – man ahnt es – das optionale audi virtual cockpit plus mit Schaltblitz-Darstellung und spezifischen RS-Anzeigen wie Reifendruck, Drehmoment, Leistung, Rundenzeiten und den g-Kräften. Platz nehmen kann man auf den serienmäßigen, mit RS-Prägung versehenen Sportsitzen in Leder/Alcantara. Für 1.996,56 Euro Aufpreis gibt es erstmals für die Q3-Familie S-Sportsitze in Feinnappa-Leder mit Wabensteppung und integrierten Kopfstützen. Trotz des coupéartigen Designs bietet der RSQ3 für alle Mitfahrer ausreichend Platz. So können auch auf der zweiten Sitzreihe 1,90 Meter große Menschen noch angenehm sitzen, darüber wird es allerdings eng. Sogar der Kofferraum weist mit seinen 530 Litern Ladevolumen ausreichend Platz auf. Klappt man die zweite Sitzreihe um, erhöht sich der Laderaum sogar auf voluminöse 1.400 Liter. Insgesamt fällt das Fazit für den RSQ3 Sport-
back durchwegs positiv aus. Das 250 km/h schnelle SUV überzeugt mit einem edlen Design sowie seinen Leistungswerten und seinem Fahrgefühl, egal auf welchem Untergrund. Selbst aus Kurven heraus beschleunigt der Audi dank Allradantrieb und sanft schaltendem 7-Gang-S-tronic-Getriebe einwandfrei. Zu haben ist das Performance-SUV ab 76.739 Euro, durch zahlreiche (teilweise notwendige) Sonderausstattungsvarianten schießt der Preis dementsprechend nach oben. Insgesamt hat uns der RSQ3 Sportback aber voll und ganz überzeugt.
AUDI RSQ3 SPORTBACK Antrieb: Allrad Leistung: 294 kW/400 PS Drehmoment: 480 Nm Beschleunigung: 0–100 km/h: 4,5 sec Spitze: 250 km/h Testverbrauch: 9,8 Liter/100 km Spaßfaktor: 9 von 10 Preis: ab 76.739 Euro
eco.mobil
Nachdem Kia 2014 die Elektroversion seines Soul eingeführt hat, wird das kantige Crossover in Europa seitdem nur mehr mit Elektromotor angeboten. Mit bis zu 452 Kilometern Reichweite im Topmodell und standardmäßigem Schnellladeanschluss verfügt der e-Soul (re.) über echte Langstreckenqualitäten – auch was Platz und Variabilität betrifft. Mit dem e-Niro (oben) macht Kia schließlich einen weiteren Schritt Richtung Elektrifizierung. Neben dem Vollhybrid und dem Plug-in ist der rein elektrische e-Niro die dritte Variante des feschen Crossovers. Das 136-PS-Basismodell schafft eine Reichweite von 289 Kilometern, mit dem kraftvolleren 204-PS-Modell geht es bis zu 455 Kilometer weit, im Citymodus sogar bis zu 615. Beide Elektriker sind in vier Ausstattungslevels zu haben, wie immer gewährt Kia eine Werksgarantie von sieben Jahren bzw. 150.000 Kilometern. e-Niro ab 34.990, e-Soul ab 36.690 Euro.
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ZWEIPUNKTNULL Kia hat sich im heurigen Jahr neu erfunden und geht mit neuem Logo und neuem Design an den Start. Eine „Wiedergeburt“ nennen es die Südkoreaner. INTERVIEW: MARINA BERNARDI
K
ia wird sich in eine Marke verwandeln, die Kunden mit innovativen Mobilitätserfahrungen begeistert und inspiriert. Die Latte, die Ho Sung Song, Präsident und CEO der Kia Corporation, legt, ist hoch. Mit der „Kia Transformation“ will das Unternehmen sein Geschäftsportfolio verbreitern, um das gesamte Ökosystem der Mobilität neu zu definieren – beginnend mit dem Übergang vom Verbrennungsmotor (Internal Combustion Engine, ICE) zur Elektrifizierung. Die aktualisierte „Plan S“-Strategie fußt dabei auf drei zentralen Säulen: neben dem Vorantreiben des Übergangs zum Elektrofahrzeug auf der Stärkung des Geschäfts mit Spezialfahrzeugen (Purpose-built Vehicle, PBV) und den Ausbau zukünftiger Mobilitätsdienste. „Die Automobilindustrie befindet sich in einer rasanten Veränderung. Kia will und wird hier
eine Führungsrolle in der Fahrzeugelektrifizierung einnehmen. Dies formuliert die Marke in dem Anfang des Jahres vorgestellten Strategieplan S, der unter anderem Investitionen in Höhe von 25 Milliarden Dollar bis ins Jahr 2025 vorsieht. Durch diesen großen Kapitaleinsatz wird die Entwicklung von Elektrofahrzeugen und alternativen Mobilitätslösungen weiter vorangetrieben. Unsere Kunden profitieren von einer noch größeren Palette an Elektro- und Plug-in-Fahrzeugen, die noch ausgereifter und kosteneffizienter ist“, erklärt Remo Sixta, Markenverantwortlicher bei Auto Meisinger in Völs. „Kia geht dabei mit einem neuen Markenlogo und dem neuen Slogan ‚Movement that inspires‘ an den Start. Für die Kunden wird die Veränderung damit auch optisch sichtbar“, ergänzt Hans-Peter Brunner, Geschäftsführer vom gleichnamigen Autohaus in Kundl.
Bis 2030 sollen 40 Prozent des Kia-Gesamtabsatzes auf umweltfreundliche Fahrzeuge wie Elektro-, Hybrid- und Plug-in-Hybrid-Modelle entfallen. Der Start ist gemacht. Nebst dem e-Soul und e-Niro kommt heuer das erste ausschließlich für einen batterieelektrischen Antrieb entwickelte Fahrzeug der Marke. Im nächsten Jahr will Kia sein erstes PBV auf den Markt bringen. „Unter dem PBV-Geschäft versteht man allgemein gesprochen Spezialfahrzeuge für Firmenkunden, die auf flexiblen Skateboard-Plattformen aufbauen und über modulare Karosserien verfügen. Diese könnten unter anderem für Carsharingdienste eingesetzt werden und durch autonomes Fahren neue Wege eröffnen“, beschreibt Hannes Brandacher, Betriebsleiter von Auto-Linser in Buch bei Jenbach. Wir haben den drei Tiroler Kia-Händlern ein paar Fragen gestellt.
eco.mobil
Kia ist mit einer neuen Markenstrategie ins heurige Jahr gestartet. Inwieweit wird sich dies für den Kunden bemerkbar machen? HANNES BRANDACHER: Kia wird nicht das Erscheinungsbild seiner CI verändern, was der Kunde bemerken wird, sondern noch schneller und noch mehr elektrifizierte Modelle auf den Markt bringen. Auch technisch hat die Marke mit der neuen E-GMP-Plattform (Electric Global Modular) einen Vorsprung, was unter anderem der neue e-Crossover mit Allrad beweist, der kürzlich vorgestellt wurde. Dieser wird durch Reichweite und schnelles Laden neue Maßstäbe setzen. Kia will dieses Programm vom CV 1 bis CV 7 bis 2027 ausweiten und hat mit der neuen Plattform einen Treffer gelandet. Auch mit leichten Nutzfahrzeugen und Kleinbussen will man laut ersten Informationen neue Kunden erobern.
ECO.NOVA:
Inwieweit beeinflusst diese Neuausrichtung auch Sie als Händler? HANS-PETER BRUNNER: Wir werden uns noch stärker mit sämtlichen Fragestellungen rund um die Elektrifizierung sowie weiteren neuen Technologien wie Wasserstoff auseinandersetzen müssen. Ich sehe uns in den kommenden Jahren auch immer mehr als Mobilitätsanbieter denn als reiner Autoverkäufer. Dies beginnt bei der Unterstützung im Förderdschungel, geht über Ladelösungen (Stichwort Kia Charge) bis zur Möglichkeit der Fahrzeugvermietung. BRANDACHER: Es werden Investitionen in unseren Betrieben notwendig werden, um diesen Bedürfnissen und dem Mobilitätswan-
„KIA IST EINE DYNAMISCHE, ZIEL STREBIGE UND F O R T S C HRIT T L IC HE MARKE, D I E E S V E R S T E H T, N A C H H A LT I G E L Ö S U NG E N FÜR DIE KÜNF TIGE M O B I L I TÄT Z U R VERFÜGUNG ZU S T E L L E N .“ HANNES BRANDACHER, AUTO-LINSER, BUCH BEI JENBACH
del gerecht zu werden. Natürlich erhoffen wir uns dadurch, auch mehr Kunden ansprechen zu können, um unseren Geschäftsbereich weiter auszuweiten. REMO SIXTA: Es freut uns zu wissen, auch in Zukunft mit der Marke Kia breit und technologisch führend aufgestellt zu sein. Im Moment macht sich das Vorhandensein einer schon ausgereiften Elektropalette durch einen vermehrten Anteil an Gewerbekunden bemerkbar. Durch Förderungen, die NoVA-Freiheit und den Vorsteuerabzug ist der Kauf eines alternativ angetriebenen Autos aktuell sehr attraktiv – da kann Kia, und natürlich auch wir, profitieren.
Eine Säule des Plan S ist das Vorantreiben der Elektrifizierung. Wie glauben Sie persönlich, werden wir in 15 Jahren unterwegs sein? BRANDACHER: Dass die Verbrenner weniger werden, ist uns mittlerweile allen klar. Welche Antriebsform sich letztendlich in den nächsten 15 Jahren durchsetzen wird, ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht so einfach vorherzusagen. Ein persönlicher Gedanke ist, dass ca. 20 Prozent des Marktes mit rein batterieelektrischem Antrieb fahren könnten. In zehn bis 15 Jahren kann auch Wasserstoff seine Rolle spielen. Wie hoch der Anteil sein wird, kann ich allerdings noch nicht genau einschätzen. Vielleicht wird auch eine Magnetmotorvariante eine Rolle spielen oder eine komplett neue Innovation, die wir heute noch nicht kennen. BRUNNER: Das S im Plan S von Kia steht für „Shift“, also einen Wechsel. Kia glaubt an die Elektromobilität und plant, bis 2027 die
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eco.mobil
Die Kia Corporation hat vor Kurzem die ersten Bilder des neuen EV6 veröffentlicht, seinem ersten ausschließlich für den Batteriebetrieb entwickelten Fahrzeug. Gestaltet wurde der EV6 nach der neuen Designphilosophie „Opposites United“ (vereinte Gegensätze). Das Auto basiert dabei auf der neuen Elektroplattform der Marke (Electric-Global Modular Platform, E-GMP). Mit seinem charakteristischen Crossover-Design ist er als erstes Kia-Modell von der neuen Designphilosophie beeinflusst, die den Wandel der Marke hin zur Elektrifizierung widerspiegelt.
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Einführung von sieben dediziert elektrischen Fahrzeugen auf der neuen Plattform E-GMP, dazu vier Elektroversionen bestehender Modelle. Die E-GMP-basierten Elektrofahrzeuge sollen hinsichtlich Reichweite, Fahrleistungen, Raumangebot und Technik neue Maßstäbe setzen. Ich bin der Meinung, dass wir in den nächsten 15 Jahren sogar noch ein Stück weiter elektrifiziert sein werden. Ich rechne mit bis zu 50 Prozent. SIXTA: Auch für mich ist die Zukunft ganz klar elektrisch. Welche Speichertech-
„DAS S IM PL AN S VON KIA STEHT F Ü R S H I F T, A L S O EINEN WECHSEL. KIA GL AUBT AN DIE E L E K T R O M O B I L I TÄT.“ HANS-PETER BRUNNER, AUTOHAUS BRUNNER, KUNDL
nologie die Energie für den Elektromotor bereitstellen wird, steht noch in den Sternen. Man liest ja mittlerweile des Öfteren von Durchbrüchen in der Akkuforschung, wobei eine Entwicklung bis zur Marktreife natürlich immer dauert. Im Sinne unserer Kunden hoffe ich auf mehr Reichweite, effizientere Herstellungsprozesse und kostengünstigere Akkutechnologien.
Wie würden Sie für sich die Marke Kia kurz und knapp beschreiben? SIXTA: Als Erstes fällt mir die Kundenorientiertheit von Kia ein – mit der Sieben-Jahre-Werksgarantie gibt es hier ein Alleinstellungsmerkmal, das für die Qualität des Unternehmens steht. Dann sicher die Zukunftsorientiertheit. Dies drückt sich im neuen minimalistischen und modernen Markenlogo aus und wird auf der Straße durch die zahlreichen Elektro- und Plug-in-Fahrzeuge sichtbar. BRUNNER: Die Sieben-Jahres-Garantie ist sicher ein wesentlicher Punkt, der Kia attraktiv macht. Dazu ist die Marke extrem innovativ, was sich in letzter Konsequenz bis ins Design durchsetzt. BRANDACHER: Kia ist eine junge, dynamische, zielstrebige und fortschrittliche Marke, die es versteht, für Menschen nachhaltige Lösungen für die künftige Mobilität zur Verfügung zu stellen, und das zu einem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis.
Auf welche mobile Neuheit freuen Sie sich ganz besonders? BRUNNER: Definitiv auf den brandneuen Kia EV6, bis vor Kurzem
noch unter dem Codenamen Modell CV kommuniziert. BRANDACHER: Vor allem auf die Allradversion des Crossovers. Es freut mich ganz besonders, dass Kia weiterhin Allradfahrzeuge produziert. Das passt sehr gut zu Tirol. Es ist für mich interessant, in dieser Zeit dabei zu sein und den Mobilitätswandel mitzuerleben. SIXTA: Ebenso! Bis jetzt sind zwar noch nicht viele finale Daten zum EV6 bekannt, aber unsere Kunden können sich ganz sicher auf viel Reichweite, moderne Optik und tolle Leistungsdaten freuen.
„ICH FREUE MICH, WENN WIR UNSEREN TEIL ZU M E H R U M W E LT FREUNDLICHKEIT B E I T R A G E N KÖ N N E N .“ REMO S I X TA , AUTO MEISINGER, VÖLS
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MAGAZIN
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EIN STÜCK TIROL SEIT 1924
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UNTERWEGS
„Die beste Bildung findet ein gescheiter Mensch auf Reisen.“
johann wolfgang von goethe, gescheiter dichter
eco.life
AUSZEIT
GANZ NAH
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eco.life
© FORESTIS
Im Moment liegt sogar die Nähe (noch) ziemlich fern, aber sobald wir wieder dürfen, sind wir drüber über den Brenner, denn ja: Wir lieben Südtirol. Die Hotelarchitektur schafft den schmalen Grat zwischen Tradition und Avantgarde, die kulinarische (Sterne-)Dichte ist bis hinauf den Berg grandios und das Klima ist schon herrlich mediterran, sodass man sich innerhalb von zwei Stunden Fahrt mittendrin findet im Urlaubsgefühl. Insiderin Franziska Riedl hat auf www.insiderei.com ein paar schicke, coole und stylische neue Hotels zusammengetragen. Wir haben welche davon rausgepickt.
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DAS LUXURIÖSE FÜR N A C H H A LT I G K E I T S F R E U N D E
Mitte Juli 2020 eröffnete inmitten eines dichten Bergwalds das Hideaway FORESTIS auf 1.800 Metern Seehöhe in Palmschoß auf der Plose oberhalb von Brixen und mit ihm ein Refugium mit 62 Suiten und einem knapp 2.000 Quadratmeter großen Spa. Das ursprüngliche Haus wurde bereits 1913 aus Holz und Naturstein erbaut und empfing bis in die 1950er erholungsuchende Priester und Geistliche. Bis es schließlich verfiel und im Jahr 2000 von Hotelier Alois Hinteregger wiederentdeckt wurde. Nach bedachter Revitalisierung wurde das Haus 2010 als Hotel eröffnet und nun, zehn Jahre später, von Sohn Stefan und dessen Partnerin Teresa Unterthiner weiterentwickelt und neu interpretiert. Naturmaterialien und ein durchdachtes Lichtkonzept sorgen für eine wohlige Atmosphäre, das Spa tut sein Übrigens für grenzenlose Erholung. In der Küche indes trifft Mittelmeerküche auf alpine Zutaten, was das FORESTIS zu einem wahren Gesamtkunstwerk macht. Ab rund 400 Euro pro Nacht inkl. Frühstück. www.forestis.it
eco.life
DAS VINOPHILE
Wer gerne Wein trinkt – und allein schon dafür lohnt ein Ausflug zu unseren südlichen Nachbarn –, für den gibt es wahrscheinlich nichts Schöneres, als gleich mitten im Weinberg zu wohnen. Familie Pichler hat in die Kranebitt Hills, wie die Locals die hübsche Weinberglandschaft oberhalb von Brixen nennen, zusätzlich zu ihren Zimmern im Haupthaus 18 neue, helle und puristisch-gemütliche Suiten gebaut. Im Restaurant AO speist man auf Drei-Hauben-Niveau. Dazu wird natürlich am besten Wein getrunken, denn den gibt’s hier reichlich. Das Restaurant kann auch von auswärts besucht werden, wenn man es aber nicht weit ins Bett hat, ist das durchaus von Vorteil. Wir mögen das Leben im und mit dem Weinberg! Suiten ab 210 Euro für zwei inkl. Frühstück. www.byhaller.com
© OLIVER JAIST, SANTIFALLER PHOTOGRAPHY
FÜR GENIESSER
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D A S S T I LV O L L E
© ALEX FILZ
FÜR RUHESUCHENDE
Nahe der Seiser Alm zwischen der Hochalm und dem Rosengarten-Panorama hat Ende Juli 2020 das Hotel Gfell eröffnet – ein wunderschönes Hideaway mit 17 Zimmern, mehreren Saunen und herrlich viel Ruhe. Große Fensterfronten sorgen für einen grandiosen Ausblick und holen gleichzeitig die Natur nach drinnen. Gegessen wird im Restaurant „Schönblick“ – am liebsten auf der großzügigen Sonnenterrasse, auf der man an lauen Abenden einen traumhaften Sonnenuntergang genießt, nebst dem generell schönen Blick, der dem Restaurant seinen Namen gibt. Wer die Umgebung erkunden möchte, kann sich im Hotel Fahrräder, Wanderstöcke und Rucksäcke ausleihen und quasi direkt vor der Tür in die Biketrails und Wanderrouten einsteigen. Für die absolute Entschleunigung geht’s mit Ruth zum alpinen Waldbaden. Panoramazimmer ab 180 Euro für zwei mit Frühstück. www.gfell.it
eco.life
ECO D A S G R Ü N E F Ü R S P R I VAT E
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Wer im Urlaub vor allem Privatsphäre sucht, ist in den grünen Häuschen von Floris (by Parc Hotel Florian) im kleinen Dorf Seis am Fuße der Seiser Alm richtig. Aus seinen Gemächern muss man nämlich gar nicht raus, weil man dort alles findet, was man braucht. Die Luxuschalets sind mit eigener Sauna ausgestattet, auf dem privaten Balkon kann man es sich in der Badewanne gemütlich machen oder man relaxt im Liegenetz. Auch das Frühstück mit Produkten aus der Region wird direkt in die Suite gebracht. Umgeben ist man von knapp 6.000 Quadratmeter Garten samt Freischwimmbad. Für das Abendessen hat Familie Thomaseth Tipps für Lokale im Ort. Sich ein klein wenig in der Umgebung umzuschauen, schadet schließlich nicht. Suiten samt Sauna ca. 300 Euro inkl. Frühstück.
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BONFANTI DESIGN HOTEL In Kiens am Kronplatz mitten in den Südtiroler Dolomiten hat mit dem Bonfanti Design Hotel kürzlich ein neues Haus eröffnet, das uns ob seiner Beschreibung und der Bilder sofort überzeugt hat – selbst ausprobieren ging ja bis dato leider noch nicht. Vorfreude ist aber bekanntlich die schönste Freude. Und freuen darf man sich auf Showcooking, eine großzügige Terrasse und ganz viel Wellness samt eigenem kleinen Badesee. In der umliegenden Natur lässt sich herrlich wandern, gerne gemütlich, wer mag, erklimmt die berühmten Drei Zinnen. Auch im Interieur dominieren natürliche Materialien, die Zimmer sind für jedes Bedürfnis maximal flexibel. www.bonfanti-hotel.com Tipp: Early Booking für vier Nächte (30. April bis 31. Juli 2021): 15 Prozent Rabatt bei Buchungen, die mindestens zwei Monate vor Anreise erfolgen. Leistungen: Vier Nächte im Designzimmer mit ¾-Verwöhnpension, Preis ab 340 Euro pro Person.
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DAS LÄSSIGE FÜR BIKER (NICHT NUR!)
Das Linder Cycling Hotel in Wolkenstein in Gröden war schon immer ein feines Hotel, kürzlich wurde es renoviert und damit noch ein Stück cooler. Nebst neuen Zimmern hat das Haus ein neues Spa und mit „Luis Eatery“ – benannt nach dem Genießer unter den Genießern Papa Luis – auch ein neues kulinarisches Konzept bekommen. Wie es der Name vermuten lässt, sind hier Biker ganz besonders willkommen, doch auch jeder andere Gast wird herzlich empfangen. Das Haus ist so herrlich unkompliziert und entspannt, wie es die Homepage vermuten lässt. Wir lieben das Augenzwinkern, mit dem die Gastgeber hier ans Werk gehen. An der Bar wird Billard gespielt oder am Sky-Pool über die Berge geschaut. Im Lindner ist man mittendrin statt nur dabei. Zimmer ab 215 Euro inkl. Frühstück. www.linder.it
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DAS URSPRÜNGLICHE FÜR DESIGN-AFICIONADOS
Das Viersternehaus Villa Montis wurde im Oktober des letzten Jahres fertiggestellt und ist ein echter Blickfang in Meransen. Ursprüngliches hat hier eine innovative Neuinterpretation erfahren. Entstanden ist ein Haus, in dem man sozusagen beim Eintreten schon entspannt ist. Der Blick in die Berge ist omnipräsent und das Auge kann sich kaum sattsehen am Design, das durchaus extravagant, aber nicht überladen oder zu gewollt daherkommt. Verwendet werden fast ausschließlich Naturstoffe, stylischem Schwarz wird helles Holz entgegengesetzt. Über Töpfe und Pfannen wacht Gastgeber Roland Oberhofer in seiner offenen Schauküche persönlich, was der Küche wirklich gut tut. Insgesamt beherbergt das Haus 30 Zimmer und (Spa-)Suiten, im Wellnessbereich lässt man die Seele baumeln. Doppelzimmer ab 300 Euro für zwei inklusive Gourmetpension mit Frühstücksbuffet, Tea Time und Abendmenü. www.hotel-villa-montis.com
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SÜSSES NICHTSTUN © SEEHOF NATURE RETREAT, PHOTOGRAPHY: TIBERIO SORVILLO
Im Seehof Nature Retreat zählt nur das Hier und Jetzt.
„Das Seehof Nature Retreat ist ein Sehnsuchtsort für Erholungssuchende, ein Urlaubs-Cocoon für Erwachsene ab 14. Hier wird die Leichtigkeit des Seins gelebt und zelebriert.“
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er Seehof Nature Retreat ist ein wunderbar verborgener Ort der Muße und der Lebensfreude. Nicht weit von der kleinen Ortschaft Natz bei Brixen entfernt liegt dieser Kraftplatz an einem privaten Natursee. Wer Ruhe sucht und die Unabhängigkeit schätzt, fühlt sich hier wohl und möchte bleiben. Sanft in die Landschaft gesetzt, offenbart sich dieser Rückzugsort als eine in sich geschlossene Welt, die ihren Liebreiz enthüllt, sobald man das Haus betritt. Sofort nimmt der Besucher den ganzen Charme des Seehofs wahr: Großzügigkeit von Raum und Zeit, liebevoll ausgewähltes Interieur, wertige Materialien und ein traumhafter Blick auf den See. Überall ist die gefühlte Gastfreundschaft von Tamaris und Andreas Auer und ihrem Team zu spüren. Nichts ist dem Zufall überlassen und doch wirkt alles wie selbstverständlich, ganz natürlich. Dieses einzigartige Urlaubszuhause birgt eine magische Welt, die nur darauf wartet, mit lockendem Lachen, angeregten Gesprächen und dem leisen Nichtstun belebt zu
werden. Die Seele des Seehof Nature Retreat offenbart sich in den einladenden Liegeplätzen im großzügigen Garten und am See, in den ansprechenden Nischen und Rückzugsorten, die es zu erkunden gilt, in den eleganten Zimmern und Suiten, die dem Gast ein Zuhause auf Zeit bieten. Im PrimaVera Spa kommt auch die Erholung aus den Händen der Natur, Panoramablick und Direktzugang zum See inklusive. In den wundervoll gestalteten Ruheräumen, im Infinity-Pool und in den Panoramasaunen lässt man die Seele baumeln. Die Devise des Hauses: Alles können, nichts müssen. Einfach genießen. Und sich dann im Restaurant Borgo dei Sapori mit herrlich frischen mediterranen und alpinen Köstlichkeiten verwöhnen lassen. Zeit und Raum verwischen ihre Grenzen, wenn nur das Jetzt zählt. Wenn die Stimme des Körpers und des Geistes wieder ineinandergreifen und man die Welt mit dem neugierigen Blick des Kindes bespielen kann. Dann ist man angekommen. Im Seehof Nature Retreat.
SEEHOF NATURE RETREAT … designed for adults only! +14 Flötscher 2 I-39040 Natz bei Brixen Tel.: +39/0472/412120 info@seehof.it
www.seehof.it
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UNIQA TIROL
WEITER DENKEN
LIFES VORS TYLE ORG TIPP E-
© ANDREAS FRIEDLE
Wie der Wunsch nach langem Leben zum Langlebigkeitsrisiko wird.
„W E NN E S D A R U M G E H T, L A N G F R I S T I G W E R T E R H Ö HE ND V O R Z U S O R G E N , KO MM T M A N U M D E N K A P I TA L M A R K T NI C H T HE R U M .“ IGOR RICHTMANN
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Igor Richtmann leitet das Vorsorgemanagement und den Spartenbereich der Personenversicherungen der UNIQA Tirol. Ihm obliegt die Führung der Projekte zu den Themen Vitalbilanz und Vitalmarketing sowie die Implementierung des betrieblichen Gesundheitsmanagements und der betrieblichen Altersvorsorge.
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er Fluss der Zeit lässt sich nicht aufhalten. Wir alle werden älter. Unterwegs können wir zwar nicht alles beeinflussen, die finanzielle Absicherung im Alter schon. In Österreich wird gerne traditionell vorgesorgt, doch das birgt Risiken. Die Sozialversicherung deckt zwar die Grundversorgung, hinterlässt jedoch eine
Lücke zwischen Einkommen und Pension. Davon sind Frauen zusätzlich betroffen: Der Gender-Pay-Gap (Einkommensgefälle zwischen Mann und Frau) ist in der öffentlichen Diskussion angekommen. Anders sieht es beim Gender-Pension-Gap, dem Pensionsgefälle zwischen Mann und Frau, aus. Fakt ist: Quer über die gesamte Bevölkerung betrachtet, bekommen Frauen im Durchschnitt ungefähr ein Drittel weniger an staatlicher Pension als Männer. Die erste Säule ist und bleibt zwar unverzichtbares Element, entwickelt sich aber zu einer Art Basis- und Grundsicherung. Um seinen Lebensstandard im Alter halten zu können, braucht es eine private Vorsorge. Kunden müssen dabei das – wie es im Versicherungsjargon heißt – „Langlebigkeitsrisiko“ bedenken: also das Risiko, dass das Angesparte vor allem bei einem sehr langen Leben nicht ausreicht. Es gibt kaum mehr Zinsen, Inflation und Kaufkraftverlust hingegen bleiben. Eine mögliche Vorsorgelösung ist die fondsgebundene Lebensversicherung – eine Mischung aus Anlage und Versicherung, bei der man im Alter finanziell abgesichert ist und gleichzeitig von den langfristigen Renditen der Veranlagung profitiert.
SICHER BIS INS HOHE ALTER
Um für den Ruhestand vorzusorgen, zählt vor allem Durchhaltevermögen: Es gilt daher, möglichst früh zu beginnen. Dies wird zusätzlich durch einen Steuervorteil belohnt, da nicht wie bei einem Sparbuch oder Aktien Steuern auf Erträge anfallen. Gleichzeitig kann man mit der fondsgebundenen Lebensversicherung die Chance nutzen, an den Kapitalmärkten einen höheren Ertrag zu erwirtschaften. Wertpapiere bzw. Aktien werden in Österreich oft noch mit Spekulation verbunden. Nur: Historisch betrachtet, gleichen sich kurzfristige Wertschwankungen bei
langfristiger Veranlagung aus. In der Ansparphase wird Kapital aufgebaut, wofür bewährte Strategiefonds zur Auswahl stehen. Seit dem Vorjahr bietet UNIQA dazu auch nachhaltige Fonds nach ESG-Kriterien an. In dieser Phase ist die Absicherung wichtig, in der Verrentungsphase wird schließlich eine monatliche Pension ausbezahlt – ein Leben lang. „Zusammengefasst lässt sich sagen: Eine gute zukunftsorientierte Vorsorge vereint Langfristigkeit, Flexibilität, Steuervorteile und Risikoabsicherung. Sie verbindet den Auftrieb aus den Kapitalmärkten mit einer Versicherung. Dies alles spiegelt sich in unserem Produkt ‚FlexSolution‘ wider, einer fondsgebundenen Lebensversicherung mit lebenslanger Pension und Zusatzbausteinen zur Abdeckung der biometrischen Risiken“, so Igor Richtmann, Leiter des UNIQA-Vorsorgemanagements.
UNIQA IM FIRMENBEREICH Im Rahmen des betrieblichen Vorsorgemanagements bietet UNIQA maßgeschneiderte Konzepte für Unternehmen jeder Größe, Institutionen und Gemeinden. Diese beinhalten betriebliche Alters- und Risikovorsorgelösungen für Dienstnehmer und -geber (insbesondere Gesellschaftergeschäftsführer). UNIQA bietet dazu individuelle Beratung, Vorträge für Mitarbeiter, die Implementierung und Begleitung und ist Schnittstelle und Partner für Steuer- und Unternehmensberater.
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Gegen Corona und seine Mutationen. Gemeinsam. In ganz Österreich – auch in Tirol – gibt es neue Coronavirus-Mutationen, die besonders ansteckend sind. Deshalb müssen die bereits bekannten Maßnahmen noch sorgfältiger umgesetzt werden.
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I N N S B R U C K | Tel. 0 512 - 3336-0 V O M P | Tel. 0 52 42 - 642 00-0 W Ö R G L | Tel. 0 53 32 - 737 11-0 K I R C H D O R F | Tel. 0 53 52 - 645 50 T E L F S - P F A F F E N H O F E N | Tel. 0 52 62 - 654 00 WWW.AUTOPARK.AT
Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen entnommen werden, der bei allen Ford Vertragspartnern unentgeltlich erhältlich ist und unter http://www.autoverbrauch.at/ heruntergeladen werden kann. Symbolfoto l Bei voller Aufladung. Die nach dem WLTP-Verfahren ermittelte rein elektrische Reichweite von bis zu 56 km gilt für eine verfügbare Konfiguration. Die tatsächliche Reichweite kann aufgrund unterschiedlicher Faktoren (Wetterbedingungen, Fahrverhalten, Fahrzeugzustand, Alter der Lithium-Ionen-Batterie) variieren. Nähere Informationen auf www.ford. at. *) Unverbindlich empfohlener nicht kartellierter Aktionspreis (beinhaltet Importeurs- und Händlerbeteiligung sowie Ford Bank Bonus und Versicherungsbonus) inkl. USt, NoVA und 5 Jahre Garantie (beginnend mit Auslieferungsdatum, beschränkt auf 100.000 km), gültig bis 30.06.2020 bei Ford Bank Leasing in Verbindung mit dem Abschluss des Vorteilssets (Haftpflicht-, Vollkasko-, Insassenunfallund/oder Rechtschutzversicherung) der Ford Auto Versicherung (Versicherer: Garanta Versicherungs-AG Österreich). Leasingrate Kuga € 89,– / Kuga Plug-in Hybrid € 99,– zzgl. € 200,– Bearbeitungsgebühr und 1,17 % gesetzlicher Vertragsgebühr, Laufzeit 36 Monate, 30 % Anzahlung, 30.000 km Gesamtfahrleistung, Fixzinssatz 4,9 %, Gesamtbelastung Kuga € 24.596,65 / Kuga Plug-in Hybrid freibleibendes unverbindliches Angebot, vorbehaltlich Bonitätsprüfung der Ford Bank Austria.