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eco.nova SPEZIAL Lifestyle Frühjahr 2020

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P.b.b. Verlagspostamt 6020 Innsbruck, ZNr. GZ 02Z030672 M | Euro 3.00

LIFESTYLE

AU S G A BE 03

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MÄRZ 2020

DO IT YOURSELF

Selbermachen ist das neue Kaufen NATURKOSMETIK MÄNNERKOCHEN

Der beste Fisch ist immer noch der Schnitzel WANDER, WEITER

Einmal quer über die Alpen

BLÜHENDES LEBEN WER ANDERN EINE BLUME SÄT, BLÜHT SELBER AUF.

Für alles ist ein Kraut gewachsen


360° CASHMERE ATM AQUAZZURA BALENCIAGA BOTTEGA VENETA BRUNELLO CUCINELLI CELINE DOROTHEE SCHUMACHER DRIES VAN NOTEN ELLA SILLA FALIERO SARTI FORTE FORTE FRAME FUNKTION SCHNITT GANNI GIANI FIRENZE GUCCI HARRIS WHARF J BRAND LA DOUBLE J LOEWE LUISA CERANO MONCLER MOTHER NANUSHKA NILI LOTAN NINE IN THE MORNING NORMA KAMALI ODEEH OFFWHITE PACO RABANNE PEECH RICK OWENS SCHIMMEL SMINFINITY SPRWMN THE ROW TOD´S ZIMMERMANN 8 FACES ACTIVIST LE PRUNIER THE GLOW |

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SPRING & SUMMER 2020 FÖGER WOMAN PURE OBERMARKTSTRASSE 20

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© ANDREAS FRIEDLE

eco.edit

Christoph Loreck und Mag. Sandra Nardin, eco.nova-Herausgeber

DAS LEBEN IST SCHÖN Schaut man sich aktuell die Nachrichten an, bekommt man fast das Gefühl, only bad news are good news. Das möchten wir so nicht stehen lassen, deshalb haben wir eine ganze Ausgabe voll mit den schönen Dingen des Lebens gepackt.

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eil der Alltag meist anstrengend genug ist, freuen wir uns selbst immer wieder aufs Neue auf unser Lifestyle-Magazin, denn diese Ausgabe beschäftigt sich quasi nur mit schönen Dingen: feiner Mode, Hautschmeichlern, Wohlfühlmöbeln, gutem Essen, Reisen und vielen coolen TypInnen, die zeigen, dass man das Leben nicht immer so furchtbar ernst nehmen muss, um erfolgreich zu sein. Das macht auch das Schreiben darüber entspannt(er). Autos werden Sie dieses Mal ausnahmsweise keine finden, die gibt‘s nämlich in einem eigenen Magazin, das gemeinsam mit dieser eco.nova zu Ihnen kommt und über die man so „Die wahre Lebenskunst besteht viele wunderbare Geschichten erzählen kann, dass sich damit eine ganze Ausgabe füllen lässt. Also hadarin, im Alltäglichen das ben wir das gemacht. Wunderbare zu sehen.“ Die vor Ihnen liegende Lifestyle-eco.nova haben PEARL S. BUCK wir dieses Mal unter das Motto „Do it yourself“ – kurz DIY – gestellt, weil bei all den schönen Dingen die selbstgemachten halt doch die allerschönsten sind. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Ihre eigene Kosmetik herstellen können, die Männer der Redaktion haben groß aufgekocht (und anschließend aufgeräumt) und wir präsentieren heimische Handwerker und ihrer Hände Werk. Und weil man unterwegs am meisten erlebt, wenn man zu Fuß ist, legen wir Ihnen dringend ans Herz, das viel öfter zu tun. Sie werden erstaunt sein, was wir sehen, wenn wir gehen. Ein Weg führt dabei über die Alpen. Für alle, denen Selber-Gehen, Selber-Kochen oder Selber-Machen ganz generell zu anstrengend ist, für die haben wir für den DIY-Beginn untenstehend einige Zeilen frei gelassen, Raum für Notizen sozusagen, um sich ein paar Gedanken darüber zu machen, was jeder für sich schön findet. Schreiben Sie es auf – das ist gut fürs Gemüt.

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Ihnen einen schönen Frühling wünscht die Lifestyle-Redaktion.

DIY

RAUM FÜR SCHÖNE GEDANKEN:


Gönnen Sie sich eine Auszeit ...

... in Ihrem Kosmetikinstitut Aurora im Herzen von Innsbruck Die Zeit fordert. Doch wir möchten einen langsamen Takt einkehren lassen. In lichtdurchfluteten Räumen Gelassenheit und Ruhe spürbar machen und Ihnen unsere ganze ungeteilte Aufmerksamkeit und Zeit zum Entschleunigen schenken. Gönnen Sie sich diese Auszeit für sich. Für Ergebnisse, die sofort begeistern – und ein Gefühl von Schönheit, das Ihre ganze Aura erfüllt.


eco.inhalt

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FOTOS: BIRGIT PICHLER, MARTIN WETSCHER, INGE PRADER, MARIAN KRÖLL, DIE-ALPENUEBERQUERUNG.COM

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MACHS DOCH EINFACH SELBST

Beim Selbermachen kann man es krachen lassen, Kreativität und handwerkliches Können, sofern vorhanden, so richtig ausleben. Ein Blick auf den Trend zum do it yourself.

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LIFE & STYLE

TANZ MAL DRÜBER NACH

KULINARIK 80 NOM-NOM

Das ist unsere Art der Emanzi­ pation: Wir haben unsere Redaktionsmänner an den Herd gestellt und als Mädels einfach mal so richtig genossen.

KOCH IT YOURSELF

Unsere Lieblingskochbücher der Saison und wer doch nicht selber kochen mag, für den gibt‘s Lokaltipps im Anschluss.

INTERIOR 100 UNSERER HÄNDE WERK

Kaum etwas ist so befriedigend, so schön und so erfüllend wie das Erschaffen von Dingen. Das Wissen, dass das Ergebnis ein Werk der eigenen Hände und Gedanken ist, ist wundervoll. Ein Blick in verschiedene Werkstätten. 108 DIE ELEGANZ DER ZURÜCKHALTUNG Die Internationale Möbelmesse imm cologne zeigt die Trends im Bereich Wohnen und Einrichtung. Martin Wetscher hat sich umgesehen und Nachhaltigkeit, Natursehnsucht und smarte Wohnideen gefunden.

UNTERWEGS 120 SELBER GEHEN

Nur wo du zu Fuß warst, bist du auch wirklich gewesen, sagte dereinst der Dichter Johann Wolfang von Goethe. Also lasset uns gehen – in dem Fall über die Alpen, vom Tegernsee nach Sterzing nämlich. 124 WO‘S SONST NOCH SCHÖN IST Eine kleine Auszeit vom Alltag ist generell nie verkehrt und stets wohlverdient. Wir waren – zugegeben nicht ganz uneigennützig – für Sie unterwegs. 04 EDITORIAL 12 TREND DER AUSGABE 30 MODEZEUGS 50 SCHÖNHEITSKRAM 62 KUL-TOUR 72 KURZ & BÜNDIG 90 ESSEN UND SO 112 FEIN DAHEIM 130 IM.GESPRÄCH

HERAUSGEBER & MEDIENINHABER: eco.nova Verlags GmbH, Hunoldstraße 20, 6020 Innsbruck, 0512/290088, redaktion@econova.at, www.econova.at GESCHÄF TSLEITUNG: Christoph Loreck, Mag. Sandra Nardin ASSISTENZ: Martin Weissenbrunner CHEFREDAKTION: Marina Bernardi AUTOREN DIESER AUSGABE: Marian Kröll, Doris Helweg, Julia Sparber-Ablinger ANZEIGENVERKAUF: Ing. Christian Senn, Bruno König, Matteo Loreck, Hannelore Weissbacher L AYOUT: Tom Binder LEKTORAT: Mag. Christoph Slezak DRUCK: Radin-Berger-Print GmbH COVERFOTO: Birgit Pichler Die Herstellung, der Verlag und der Vertrieb von Drucksorten aller Art, insbesondere der Zeitschrift eco.nova. Unabhängiges österreichweites Magazin, das sich mit der Berichterstattung über Trends in den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft, Architektur, Gesundheit & Well­ness, Steuern, Recht, Kulinarium und Life­s tyle beschäftigt. Der Nachdruck, auch auszugsweise, sowie anderwertige Vervielfältigung sind nur mit vorheriger Zustimmung des Herausgebers gestattet. Für die Rücksendung von unverlangt eingesandten Manuskripten und Bildmaterial wird keine Gewähr übernommen. Namentlich gekennzeichnete Beiträge stellen nicht unbedingt die Meinung der Redaktion dar. JAHRE S ABO: EUR 25,00 (14 Ausgaben) // Sind Beiträge in dieser Ausgabe in der Kopfzeile mit dem FIRMENNAMEN gekennzeichnet, handelt es sich um BE Z AHLTE ANZEIGEN. UNTERNEHMENS GEGENS TAND:

GRUNDLEGENDE RICHT UNG:

FACEBOOK.COM/ECO.NOVA.AT

gin kredenzt. tin geöffnet. auszeit auf den punkt. dosenfutter (tins) & bistrokarte für den kleinen hunger an der bar von 18 bis 21 uhr!

das grander +43 (0) 52 24 52 6 26 info@das-grander.at das-grander.at

Ein Tanz ist wie ein Gespräch zwischen Körper und Seele. So ähnlich verhält es sich mit der Mode, weil sie nach außen zeigt, wer wir im Inneren sind. 26 SCHÖNE SACHE(N) In der Modebranche tätig zu sein, ist ein wunderbarer Beruf. Weil man es fast ausschließlich mit glücklichen Menschen zu tun hat. Ein Interview über Mode und die Vielfalt der Stadt. 44 MUT ZUR NATUR Die Natur ist ein wunderbarer Ratgeber. Nicht nur kulinarisch bietet sie uns reichlich Nahrung, auch für unsere Haut hat sie viel zu geben. Wenn man sie lässt. 54 MIT-MENSCHEN Weil man ein Magazin nicht nur für Menschen macht, sondern auch mit Menschen, haben wir uns wieder auf die Suche nach coolen TypInnen gemacht. Und sie gefunden. 68 „ICH BIN KEINE FEMINISTIN“ Elisabeth Gürtler über das Frausein in Kunst- und Arbeitswelt, die „Herrschaft der alten Oberkellner“ und ihr Gespür, wann es genug ist.

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SELBERMACHEN IST DAS NEUE KAUFEN

DIY

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Alles paletti? Lebst du noch oder upcycelst du schon?

I

n den 1950er-Jahren haben wir uns für die 2000er-Jahre fliegende Autos erträumt, heute, am Beginn des zweiten Jahrzehnts des Millenniums, werden wir von Burnouts und Depression geplagt, die Automobilwirtschaft blieb am Boden. Dagegen helfen ziemlich sicher Benzodiazepine. Heimwerken bzw. Do-it-yourself (DIY), wie es heutzutage heißt, schadet vermutlich auch nicht. Die Motive fürs Selbermachen können durchaus unterschiedlicher Natur sein und haben nicht selten mit der Nichtverfügbarkeit von gewünschten Gütern zu individuell vertretbaren Preisen oder aber auch mit dem Zelebrieren von Individualität zu tun. Beim Selbermachen kann man es nämlich einmal so richtig krachen lassen, Kreativität und handwerkliches Können, sofern vorhan-

den, so richtig ausleben. Und im schlimmsten Fall, könnte man etwas polemisch anmerken, kommt dabei immer noch Kunst heraus oder zumindest das, was man dafür hält. Egal, Hauptsache es gefällt. An DIY kann man auf verschiedene Weise herantreten. Man muss es nicht mit dem inneren Antrieb tun, gemeinsam die Welt zu reparieren. Sondern pragmatisch-lustvoll, einfach weil man Freude daran hat, aus scheinbar wertlosen Dingen höherwertige zu machen. Und weil man es kann. DIY muss nicht zwangsläufig als Antithese zu unserem kapitalistischen Wirtschaftssystem verstanden werden, als nachgerade subversiver Akt. Freilich kann man das banale Heimwerken nach Lust und Laune ideologisch aufladen und allerlei Weltrettungsstrategien hineingeheimnissen, besonders lustvoll ist das allerdings

nicht. Es gibt Indizien dafür, dass der jüngste DIY-Hype eher vom Wunsch der jüngeren Generationen nach Selbstverwirklichung und Individualisierung getragen wird denn von ausgeprägter Konsum- und Gesellschaftskritik, wie es noch bei den DIY-Wellen der 1960er- und 1970er-Jahre gewesen sein soll. Die Phrase „do it yourself“ hat übrigens bereits in den 1950ern Einzug ins Englische gehalten, zusammen mit dem Aufkommen des Heimwerkens, das sowohl als kreativ-erholsame als auch kostensparende Tätigkeit empfunden wurde und wird. DIY ist sowohl bei jüngeren als auch älteren Menschen der Generation 50+ beliebt, auch wenn es bei letzterer Kohorte weniger aufregend unter der Kategorie „Heimwerken“ läuft und die Motive eher pragmatischerer Natur sind und nicht so sehr der Selbstverwirklichung dienen.


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Do-it-yourself ist derzeit rasend beliebt. Die Motive dafür sind zwischen Pragmatismus, Selbstverwirklichung, Nachhaltigkeitsdenken und nicht zuletzt zarter Konsum- und Gesellschaftskritik zu verorten. TEXT: MARIAN KRÖLL

BETREUTES SELBERMACHEN Wer Dinge selber macht, muss weniger kaufen. Das ist erst einmal eine Binse, passt aber ganz vorzüglich zum Zeitgeist, in dem nichts über Nachhaltigkeit zu gehen scheint. Auf allen Social-Media-Kanälen wird Do-ityourself propagiert. Das ist zunächst einmal nichts Schlechtes, geht Selbermachen doch mit Selbstermächtigung einher, die in Zeiten zunehmender Fremdbestimmung und selbstverschuldeter digitaler Unmündigkeit zum immer knapperen Gut wird. Do-it-yourself heißt aber nicht zwangsläufig, dem mitunter als abgrundtiefböse empfundenen Kapitalismus ein Schnippchen zu schlagen, denn – aus der Logik des Kapitalismus lässt sich kaum ausbrechen – wo Nachfrage ist, entsteht auch Angebot. Es wird Markt. Und so darf es auch nicht verwundern, wenn ver-

schiedentlich neue Geschäftsmodelle zur Bewirtschaftung dieses Hypes entstehen. Wem es etwa akut an Vorstellungsvermögen mangelt, der kann bequem im Baumarkt Selbermacher-Sets inklusive genauer Anleitung erwerben. Das daraus resultierende (Möbel)stück ist dann zwar immer noch selbstgemacht, aber halt nicht besonders kreativ. Zumal am Ende der Bastlerei – sofern man nicht handwerklich in der Verfolgung der Bedienungsanleitung falsch abgebogen ist – kein Unikat als materielle Fortsetzung der eigenen Persönlichkeit steht, sondern Massenware, bei der man dankenswerterweise auch noch einen Teil des Fertigungsprozesses übernommen hat. Ein fast untrügliches Zeichen dafür, dass bei DIY bzw. dessen Monetarisierung das Ende der Fahnenstange noch längst nicht erreicht ist, liefern Marktplätze wie Etsy oder Amazon, dessen entsprechendes Service Amazon Handmade vor geraumer Zeit ausgerollt wurde, aber noch nicht so richtig eingeschlagen hat.

nicht von der Hand zu weisenden Zusatznutzen mitbringen, dass man sie vor ihrer Umnutzung austrinken kann. Derart inspiriert sprudeln die Ideen für die vollendete Veredelung sicher ganz von allein.

AUS ALT MACH EDGY

Recycling war gestern. Upcycling ist heute. Das ist natürlich sehr vereinfacht, denn Recycling wird quantitativ dominant bleiben. Es hat ein wenig gedauert, bis der Begriff Upcycling von seiner ersten Erwähnung 1994 in die gesellschaftliche Praxis übergegangen ist. „Recycling, ich nenne es Down-cycling. Sie schlagen Steine kaputt, sie schlagen alles kaputt. Was wir brauchen, ist Up-cycling, bei dem alte Produkte einen höheren Wert erhalten, keinen geringeren“, diktierte seinerzeit ein deutscher Ingenieur als pauschale Kritik am Baustoffrecycling. Der Gedanke, mit den eigenen Händen aus minderwertigen Dingen höherwertige zu machen, sollte sich irgendwann verselbständigen. Mittlerweile werden praktizierende Upcyclists auch nicht mehr schief angesehen, sondern können sich in der Gewissheit sonnen, das Richtige zu tun. Wird HÄKELNDE ROCKSTARS das Richtige dann auch noch richtig vermarkPrototypisch für das neue und von den sozitet, lässt sich damit sogar ordentlich Geld alen Medien befeuerte Selbermachen kann verdienen. Die meisten etwa die Geschichte zweimachen das jedoch zur er fränkischer Studenten Wer Dinge privaten Erbauung, für stehen, die 2009 nach eiselber macht, den Hausgebrauch. nem Skiurlaub begannen, muss weniger Wir halten fest: DIY selbstgehäkelte Mützen und Upcycling kann und entsprechende Ankaufen. Das ist durchaus Spaß machen leitungsbücher zu vererst einmal eine und – siehe Internet – kaufen. Boshi heißt die Binse, passt aber mehr als vorzeigbare Wortschöpfung für die Ergebnisse hervorbrinstylische Häkelmütze, ganz vorzüglich gen, die ebenso individie nachweislich selbst zum Zeitgeist, in duell wie originell und Schwererziehbare zum dem nichts über dabei sogar noch zweckHäkeln brachte. Man mäßig sein können. DIY könnte der VollständigNachhaltigkeit kommt ganz wunderbar keit halber noch kalauzu gehen scheint. ohne moralinsaure, umern, dass die zwei Jungs weltbewegte Nachhaltigmit ihren Häkelmützen keits-Bedenkenträgerei aus, darf sich ohne rückblickend betrachtet sicher mit der richweiteres selbst genügen und wird realistitigen Masche unterwegs waren. Haha! scherweise industrielle Neuware vom FließMan hätte es vor wenigen Jahren wohl band nicht ersetzen können. Aber sehr sinnauch noch nicht für möglich gehalten, dass voll – und stilvoll – ergänzen. Und das ist nicht man sich via Pinterest, Instagram oder schlecht. Und seien wir ehrlich: Was könnte YouTube zum Online-Marketing-Rockstar befriedigender sein, als sich auf der selbsthäkeln, stricken oder nähen könnte. In Sagemachten Paletten-Sitzbank einen monchen Selbermachen entpuppt sich das Netz dänen Sundowner aus einem umgenutzten jedenfalls als gigantische Ideenschütte, beMarmeladeglas zu genehmigen und dabei sonders die hehre Zweckentfremdung von selbstzufrieden und – bis auf die nebenher Europaletten zur Möbelherstellung erfreut zusammengeschraubte Instagram-Story – sich offenbar größter Beliebtheit. Besonders völlig in sich gekehrt in die untergehende pragmatischen Menschen sei die VerwenSonne zu blinzeln. Eben. dung von Bierkisten anempfohlen, die den

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Unser Angebot auf einen Blick: Kompetente, modische und individuelle Beratung Sehstärkenbestimmung Professionelle Kontaktlinsenanpassung Internationale Brillenmode Eigene Werkstatt Tanja Schaffenrath Augenoptikermeisterin und Inhaberin

Dr.-Karl-Stainer-Straße 2 . 6112 Wattens . Tel: 05224/537 26 . info@optik-sehenswert.at . www.optik-sehenswert.at Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag von 9 bis 12 und 15 bis 18 Uhr und Samstag von 9 bis 12 Uhr . Kundenparkplatz vor der Tür


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LIFE & STYLE 11

Ich hab mich umgesehen. Wir sind die g e i l s t e n hier.


© DEPOT

eco.life Blau gibt nicht nur in der Mode den Ton an, sondern macht sich auch gut beim Wohnen.

50 SHADES OF BLUE

Auch Vossen bedient sich in seiner Handtuchserie „Calypso Feeling“ am blauen Trend. Frottee-Handtuch, 50 x 100 cm, je 9,95 Euro.

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TONANGEBER Alljährlich küren die Farbsystemler von Pantone ihre Farbe des Jahres. Nach dem hellen Greenery, dem mysteriösen Ultraviolett und dem letztjährigen Living Coral hört die Nummer 19-4052 heuer auf den Namen „Classic Blue“, nach eigener Beschreibung ein zeitloses und beständiges Blau, elegant in seiner Schlichtheit.

QUADRATISCH, PRAKTISCH, GUT

Bell&Ross ist bekannt für seine ebenso prägnanten wie robusten Pilotenuhren. Auch die BR 05 Blue Steel ist Uhr gewordene Zuverlässigkeit. Edelstahlgehäuse, 40 mm Durchmesser, Kautschukband, 3.990 Euro.

HÄPPCHENWEISE

Auch Küchenutensilien können trendy sein: Backset für kleine Häppchen von Tchibo um 16,99 Euro.

BLAUE DETAILS

ORIGINAL

Blauer geht’s eigentlich nicht: Labello (1,99) und Nivea (2,49 Euro) sind der Inbegriff von „Classic Blue“.

Der Hyperflex Aqua Pro Rotationsrasierer von Remington passt sich den Gesichtskonturen perfekt an, damit der empfindlichen Gesichtshaut ja nix passiert. Ca. 130 Euro.


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KEEP SMILING

Pandora-Charms sind ganz wunderbare Geschenke, die man sich manchmal auch gern selbst macht. Wir mögen den Smiley-Anhänger um 15 Euro. Einen schönen Store gibt’s in Innsbruck beim Goldenen Dachl.

RUNDUM PRÄZISE

Klassisch schlicht – so geht Uhr. Meister Mega Kleine Sekunde von Junghans, 38,4-mm-Edelstahlgehäuse, Kalbslederband, 940 Euro. Junghans unter anderem erhältlich bei Juwelier Witzmann und Juwelier Hampl in Innsbruck sowie im Tiroler Schmuckkastl in Seefeld.

HAUTSCHMEICHLER

Perfekt auf zarter Frauenhaut: Top mit schmalen Trägern und Spitze von Intimissimi. 45,90 Euro. (Dazu gibt’s auch die passenden Shorts.)

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FLAP - FLAP

Es ist zwar noch kalt draußen, aber für Summerfeelings kann man nie früh genug sorgen. Havaianas um 26 Euro.

DUFTE

Blau, blau, blau ist meine Lieblingsfarbe: Der zeitlose Ton funktioniert auch overall. Cashmere-Rollkragenpulli (237 Euro), PikeeHemd aus Baumwolle(187 Euro), Blazer aus Cashmerejersey (497 Euro) und CashmereMütze (69 Euro) von Falconeri

In der 60 cm hohen Ballonvase aus Glas wirken Blumen gleich doppelt wunderbar. Um 39,99 Euro bei Depot.


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CHIC IN STRICK

Weil auch Männern mitunter kalt wird: kuscheliger Wollkragenpullover aus extrafeiner Merinowolle mit Zopfmuster. 247 Euro bei Falconeri.

AKZENTSETZER

Wer nicht gleich seine ganze Wohnung in Blau streichen möchte, versucht’s erst mal mit kleinen Akzenten wie Kissen. Hülle aus Minicord um 7,99 Euro bei Depot.

FEIN

Strickpullover von s.Oliver mit gestreiftem Rippbund als Akzentgeber. 39,99 Euro.

STYLING

Das Defining Styling Gel von Nivea Men sorgt für Ordnung am Kopf. 150 ml um 4,99 Euro.

„Blau ist die einzige Farbe, bei der ich mich wohl fühle.“ F R A N Z M A R C , D T. M A L E R U N D G R A F I K E R

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Jeans sind der Inbegriff klassischen Blaus und gehen heuer wieder all over. Hemd von Ralph Lauren (124,99 Euro) und Hose von Closed (139,99 Euro). Beides bei Peek & Cloppenburg.

PASSGENAU

Die Skinny-Stretchjeans „Izabell“ von s.Oliver sitzt wie angegossen. 59,99 Euro.

TRAINER TO GO

Smartwatch Amazfit GTS von Huami. Rund 130 Euro. (Wenn man ein Klischee bedienen möchte: Für sie gäbe es passenderweise ein Band in Rosa.).


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F RÜHLIN G IST, WENN DIE SEELE WIEDER BUNT DENKT Was der Redaktion aktuell gefällt

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7 2 6 1. SOULWEAR. Rituals kann nicht nur Kosmetik, sondern auch Kleidung – unter anderem gibt’s Komfortables fürs Yoga. Leggings um 59,90 Euro, Bra-Top um 34,90 Euro. Die passende Yogamatte ist um 59,90 Euro erhältlich. Stores finden Sie unter anderem in der Innsbrucker RathausGalerie und im DEZ. 2. AN APPLE A DAY. Sneakers von Womsh sind generell eine coole Sache. Und es gibt auch eine vegane Linie – das Obermaterial besteht in dem Fall aus Apfelschalen, die Schuhbänder aus recycelten PET-Flaschen. Herrensneakers um rund 180 Euro gesehen bei Vettori in Hall. 3. KNOPF IM OHR. Ohne Musik geht bei uns so gut wie gar nichts. Die MOMENTUM-True-Wireless-Kopfhörer von Sennheiser sorgen für einen großartigen Klang. Um 299 Euro erhältlich bei Saturn im Kaufhaus Tyrol. 4. DUFTE. Wir mögen, wenn’s zuhause gut riecht und ganz besonders mögen wir die Duftkerzen von Fornasetti, weil die noch dazu ein perfektes Dekoelement sind. Um 170 Euro gesehen bei Mirou in Innsbruck. 5. HOME GARDENING. Nicht jeder hat einen Garten oder einen Balkon, um dort Pflanzen anzubauen. Manches mag man auch einfach griffbereit in der Küche haben. Dafür empfehlen wir „Smart Garden“ für drei oder neun Ihrer Lieblingspflanzen. Die 9er-Variante ist 62,5 cm breit und kostet ca. 200 Euro. Erhältlich zum Beispiel bei Dehner in Völs. 6. GO BOLD. Oversize-Schmuck ist das aktuelle Statement-Piece, es darf also ruhig ein bisserl mehr sein. Auf www.monies.dk werden Sie diesbezüglich sicher fündig, dort haben wir auch diese Polyester-Ohrringe gefunden (120 Euro) – die schauen zwar ziemlich unscheinbar aus, haben aber einen Durchmesser von vier Zentimetern. Und das ist für Öhrchen ganz schön viel. 7. VERKNOTET. Die Tasche „Gummy Jitney“ von Off-White ist – anders als man es ob des Namens vermuten möchte – aus Leder. Wir lieben den Henkel! Erhältlich um 995 Euro bei Föger Woman in Telfs.


KAUFHAUS TYROL

FRÜHLINGSERWACHEN © LINDA LEITNER

Zugegeben, richtig winterlich war der heurige Winter nicht und man hätte ihn glatt mit dem Frühling verwechseln können. Am 20. März ist es dann auch ganz offiziell so weit. Wir haben dafür ein paar Tipps für Sie.

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1. YOUNG AND URBAN. Die neue Streetwear-Kollektion von rebekka ruétz hat sich dem Sustainable Urban Chic verschrieben. Alle Produkte sind mit der Auszeichnung „Öko-Tex Standard 100“ versehen. Unter dem Motto „jung, frech und sexy“ überzeugen die provokativen und kreativen Statement-Stücke die neue, selbstbewusste Generation. Shirt um 54,90 Euro. 2. SCHUH - BIDU. Fair und schön! Das Motto hinter der Marke VEJA ist, nicht zwischen Design und sozialer Verantwortlichkeit wählen zu müssen. Modell Campo um 115 Euro. 3. CHEFSACHE. Das HerrenAccessoire wurde inspiriert vom progressiven Berlin der 1970er-Jahre: Die markante HUGO-Sonnenbrille mit VisorDesign gibt’s um 169 Euro. 4. GEWICKELT. Der Dyson Airwrap Haarstyler Complete sorgt für herrlich geschmeidige Haare. Styling ohne extreme Hitze – so gelingen voluminöse Locken oder Wellen ganz einfach. 499 Euro. 5. BEST BUDDY. Der 54 Duffle von Dolomite ist ein legeres Schuhmodell aus einem gekonnten Mix mit leichten und atmungsaktiven Materialien. Der Schuh eignet sich ideal zum Spazieren und Pendeln an sehr warmen Frühlingsund Sommertagen. 109,95 Euro. 6. VERMESSEN. VENU ist die neue Garmin-Generation. Gewohnte Präzision trifft dabei auf ein elegantes High-End-Display. Überdurchschnittliche Akkulaufzeiten unterstützen Sie in Ihrer Aktivität. Im Smartwatch-Modus hält die Garmin einmal geladen bis zu fünf Tage, im GPS-Modus bis zu 20 Stunden. Verschiedene Modelle ab 329,99 Euro. ALLE PRODUKTE ERHÄLTLICH IM KAUFHAUS TYROL IN INNSBRUCK. WWW.KAUFHAUS -TYROL.AT


ÜBE

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A r t D i r e c t i o n : Gracia Gunkel F o t o g r a f i e : Birgit Pichler H a i r & M a k e - U p : Aline Egg A s s i s t e n t i n n e n : Ailine Rabanser,

Corinna Stolz,Marlon Mangweth

M o d e l s : Alice White & Nicola Strada

vom Tiroler Landestheater

Ein herzliches DankeschÜn an unserer K o o p e r a t i o n s p a r t n e r : by Fink’s / Schmitt&Lair / Weigand / De Dor Manufaktur / Hampl / Sehenswert Optik / Blumen Charisma / Rosebud

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MAN MUSS DAS LEBEN TANZEN Ein Tanz ist wie ein Gespräch zwischen Körper und Seele. So ähnlich verhält es sich mit der Mode, weil sie nach außen zeigt, wer wir im Inneren sind. Und manchmal tut es gut, einfach mal aus der Reihe zu tanzen.

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a l i c e : Bluse und Plateausandale von Dorothee Schumacher, Rock von MSGM by Fink’s

Gelber Samthaarreifen by De Dor Manufaktur, erhältlich bei Weigand


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n i c o l a : Schmitt & Lair | Sakko von Mason’s, Short von Mason’s, Schuhe von Axel Arigato,

Gürtel von Fausto Colato, Hemd von Weber&Weber


eco.life a l i c e : Kleid von MSGM by Fink’s, Pailletten-Haarreifen

by De Dor Manufaktur, erhältlich bei Weigand

n i c o l a : Schmitt & Lair | Anzug von Eleventy

Hemd von Tintoria Mattei, Brille von Andy Wolf by Sehenswert

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eco.life a l i c e : Jeans von MSGM by Fink’s

Dessous von Chantal Thomass by Rosebud Brille von Andy Wolf by Sehenswert Blumen von Blumen Charisma

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n i c o l a : Schmitt & Lair | Sakko von Eleventy, Hemd von Eton, Jeans von Jacob Cohen

Fliege von Ascot, Schuhe von Axel Arigato, Uhr von Tissot, erhältlich bei Hampl a l i c e : Kleid von Red Valentino by Fink’s


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a l i c e : Outfit von Burberry by Fink’s

Leder-Haarreifen by De Dor Manufaktur, erhältlich bei Weigand

n i c o l a : Schmitt & Lair | Poloshirt von Moncler

Sweat Bermuda von Moncler

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n i c o l a : Schmitt & Lair | Lederjacke von Belstaff, Hose von Jacob Cohen,

Uhr: www.lennoxandmay.com, Brille von Andy Wolf by Sehenswert


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SCHÖNE SACHE(N) In der Modebranche tätig zu sein, ist ein ganz wunderbarer Beruf. Weil man es quasi fast ausschließlich mit den positiven Dingen des Lebens und mit glücklichen Menschen zu tun hat. Dennoch sind die Zeiten herausfordernd. INTERVIEW: MARINA BERNARDI

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nfang Februar hat by Fink’s in Innsbruck sein Damen- und Herrengeschäft in der Maria-Theresien-Straße 24 (Ecke Anichstraße) gebündelt und den Store in den RathausGalerien aufgelassen. „Die Modebranche und der Handel insgesamt sind einem starken Wandel unterworfen. Das hat mit den veränderten Vertriebsstrukturen, aber auch den Gewohnheiten und neuen Prioritäten der Menschen zu tun“, sagt Paul Fink und liefert damit auch einen Teil der Erklärung, warum die Familie sich für den Schritt entschieden hat. Mode für alle unter einem Dach anzubieten, macht Sinn, weil das Einkaufserlebnis zu zweit eben doch schöner ist als allein. Und letztlich ist es dieser Faktor, der den stationären vom Onlinehandel unterscheidet: das Erlebnis. Es ist die Individualität, die die inhabergeführten Läden ausmacht, das Interieur des Geschäfts, der spezielle Geruch, der den Kleidungsstücken und dem Ort anhaftet, das Gefühl beim Angreifen der wunderbar vielfältigen Materialwelt, das entspannte Anprobieren, das Austesten, das Wagen von Neuem, die persönliche Beratung, das Aufgehobensein. „Mode muss man fühlen. Das geht über den Computer nicht, die Haptik bringt man nicht durch eine Leitung“, so Carina Fink.

MODE MUSS ERLEBNIS SEIN

Mode verdient ein entsprechendes Umfeld. „Wer sich etwas Schönes kaufen will, für den soll es ein entspanntes Erlebnis sein“, ist Carina Fink überzeugt. Natürlich habe der Onlinehandel seine Berechtigung, stetig steigende Absatzzahlen geben ihm schließlich recht. Doch bei den besonderen Stücken, die mehr sind als 08/15, darf und soll man sich Zeit lassen. Und auch eine Stadt lebt von den vielen kleinen Individualisten, die ihr Charakter geben und sie charmant und l(i)ebenswert machen. Ein Gespräch über Mode und die Vielfalt in der Stadt.

ECO.NOVA: Auch wenn es heuer generell nicht wirklich winterlich war, so steht dennoch der Frühling vor der Tür. Wo geht es modisch hin? PAUL FINK: Der Frühling ist tendenziell immer bunter und farbiger als der Herbst,

es wird also vielfältig. Bei Männern ist der Wandel in der Silhouette auffällig – modische Speerspitze bilden locker sitzende Bundfaltenhosen mit breiterer Fußweite, auch die Shirts sind nicht mehr so eng anliegend, sondern werden im Schnitt lässiger. Checks, also Karos, bleiben uns weiterhin erhalten und wir merken, dass auch die Männer in dieser Hinsicht mutiger werden. Wir verkaufen aktuell viele Karohosen und -sakkos. Allgemein ist die Freiheit, das tragen zu können, was man möchte, viel größer als früher. CARINA FINK: Auch bei den Damen zeigt sich der Wandel hin zu fließenden, femininen Schnitten. Die Auswahl an Formen, Materialien und Längen ist riesig. Das fordert die Berater, die aus dieser Vielfalt die passenden Stücke für jede Kundin finden müssen. Es ist dann aber ein umso schöneres Gefühl, wenn sie mit einem Lächeln aus der Kabine kommt. Frauen sind in der Mode experimentierfreudiger geworden und wagen sich immer öfter an neue Styles. Gerade hier braucht es eine einfühlsame, ehrliche Beratung, auf die sich unsere Kunden verlassen können. Wir möchten sie nicht verkleiden, sondern ihnen Alternativen und neue Looks zeigen, auf die sie sich erfreulicherweise immer öfter einlassen. Ich finde, gute Beratung ist im Moment so wichtig wie lange nicht, eben weil die Mode aktuell so vielfältig ist.

Brauchen Frauen und Männer unterschiedliche Beratung? PAUL FINK: Grundsätzlich ja, das liegt aber daran, dass Männer nach wie vor in der Breite nicht so modeaffin sind wie Frauen. Man unterhält sich auf einer anderen Ebene, nicht so sehr über neue Styles und aktuelle Trends, sondern eher über Funktionalität, Material und zu welchen Gelegenheiten das ein oder andere Teil getragen wird. Auf der anderen Seite gibt es natürlich jene Männer, die sich sehr mit Mode beschäftigen, hier unterscheidet sich die Beratung dann tatsächlich kaum. Es kommt also weniger auf das Geschlecht denn auf die Motivation an, warum man ins Geschäft kommt. CARINA FINK: Erfahrungsgemäß sind Frauen tatsächlich modeinteressierter, brauchen aber dennoch eine gute Betreuung, eben weil sie sich auch mal trauen, einen Trend auszuprobieren, der für sie vielleicht nicht alltäglich ist. Und es gibt bei den Frauen genauso diejenigen, die wenig Zeit FOTOS: © ANDRAS FRIEDLE, GÜNTHER EGGER


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Familienbande: Paul Fink mit Ehefrau Carina (sitzend) und Schwester Susanne Haid-Fink

„Wir sind in unserer Arbeit nur von schönen Dingen umgeben. Das ist ein Luxus.“ CARINA FINK


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oder Muße haben, sich mit Mode auseinanderzusetzen. Bei ihnen muss es dann vor allem schnell gehen. Dafür haben wir geschulte Mitarbeiter, die die Bedürfnisse unserer Kunden bereits kennen oder diese schnell erfassen. Unsere Beraterinnen freuen sich selbst immer, wenn die neuen Stücke in den Laden kommen. Sie machen sich sofort darüber Gedanken, wie man sie kombinieren oder zu welchem Kunden sie passen könnten. Wir haben einen breiten Stammkundenstock und auch viele unserer Mitarbeiter sind schon lange bei uns. Das ergibt ein schönes Miteinander.

Haben Sie beim Einkauf oder beim Stöbern auf Messen bereits bestimmte Kunden für die ausgewählten Stücke im Kopf? CARINA FINK: Ja, tatsächlich. Paul und ich sind beide auch im Verkauf tätig, das ist uns wichtig. Wenn man die Stücke einkauft, sollte man seine Kunden kennen. So gesehen wissen wir oft recht genau, welchem Kunden welches Stück gefallen könnte. Auf Messen begleiten uns außerdem immer Mitarbeiter, die einen sehr guten Blick dafür haben. Das ist eine unserer Stärken: Wir kaufen für unsere Kunden ein und nicht für die anonyme breite Masse. Der Handel und die Modebranche sind im Umbruch. Haben sich neben den wirtschaftlichen Bedingungen auch Ihre Kunden verändert? PAUL FINK: Wenn ich zehn Jahre zurückdenke, war zum Beispiel der Samstag ein starker Herrentag. Das ist heute nicht mehr so. Heute wird der Samstag vielfach zum Sport genutzt. Die Prioritäten haben sich verändert. Wobei uns auffällt, dass sich das mit der Neueröffnung wieder ein bisschen gewandelt hat. Viele Frauen, die samstags zu uns gekommen sind, kommen heute gemeinsam mit ihrem Partner. Viele Stammkunden kommen plötzlich zu zweit, weil sie wissen, dass es für beide ein entsprechendes Angebot gibt. Haben Männer früher ihre Frauen zum Shoppen begleitet, war das für sie oft wenig erbaulich. Manchmal

haben sie sich gelangweilt und wollten danach nicht noch in einen zweiten Laden, um für sich etwas zu suchen. Jetzt können sie sich zeitgleich in ihrer eigenen Abteilung umschauen und werden auch regelmäßig fündig.

Wie gehen Sie mit dem Trend zum Onlineshopping um? Geht Ihnen damit der Kundennachwuchs aus? PAUL FINK: Es ist eine Irrmeinung, dass die Jungen nur mehr im Internet kaufen. Ganz im Gegenteil. Sie gehen wieder vermehrt in die Geschäfte, um ein gewisses Maß an Socializing zu erleben. Es ist eher die ältere Generation, die jetzt das Internet für sich entdeckt. CARINA FINK: Es ist mittlerweile vielfach die Altersklasse 40+, die ihre Erfahrungen mit dem Onlineshopping macht. Dennoch kommen viele davon wieder zum stationären Handel zurück. Basics werden immer noch gerne online bestellt, wenn es aber um hochwertige Mode geht und man sich etwas leisten möchte, geht man doch lieber ins Geschäft. Bei uns kann man die Stücke angreifen und anprobieren, sich beraten lassen, sie werden gegebenenfalls von unseren Schneiderinnen geändert und angepasst und wir sind auch da, wenn etwas kaputt geht. Das kann der Onlinehandel nicht bieten. Das ist unsere Stärke und unsere Kompetenz. PAUL FINK: Natürlich sind der Onlinehandel oder Outlets eine Herausforderung für uns. Hier müssen wir uns durchjonglieren und unsere Möglichkeiten finden. Die Challenge wird für uns künftig auch „Es ist eine sein, unsere (Stamm-)Kunden Irrmeinung, aus den Tälern entsprechend dass vor allem zu bedienen. Viele mögen aufgrund der Verkehrssituation die jungen nicht mehr nach Innsbruck fahMenschen online ren. Bevor sie stundenlang im einkaufen. Im Stau stehen, bleiben sie lieber zuhause. Für sie muss es künftig Gegenteil: Ihnen eine Lösung geben, wie sie von ist Socializing unserem Service und unserem extrem wichtig.“ modischen Know-how profitieren können, ohne direkt zu uns PAUL FINK


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Wir bringen Sie nach Hause. in den Laden zu kommen. Wir wollen keinen eigenen großen Onlineshop aufbauen, aber wir werden uns überlegen müssen, wie wir auch jene Menschen erreichen, die aus den unterschiedlichsten Gründen nicht zu uns kommen können.

Ihr Geschäft liegt in prominenter Lage mitten in der Stadt. Spüren Sie das viel zitierte Innenstadt-Sterben? CARINA FINK: Die Innsbrucker Innenstadt ist nicht groß, hat damit jedoch den Vorteil, dass viele verschiedene Geschäfte zu Fuß rasch erreichbar sind. Und: Innsbruck bietet im Stadtkern vielfältige Shoppingmöglichkeiten – auch und vor allem im Vergleich mit anderen Städten dieser Größe. PAUL FINK: Wir profitieren natürlich viel von den Touristen, haben aber sogar unter ihnen schon Stammkunden. Gerade aus der Schweiz oder Deutschland haben wir viele Kunden, die einen Urlaub in Tirol immer wieder mit einem Besuch bei uns verbinden. Viele Touristen kommen nach Innsbruck, weil sie das große individuelle Angebot schätzen. In Großstädten gibt es kaum mehr Multilabelhändler, nur noch MonobrandStores oder Modeketten. Das macht die Städte austauschbar. In Innsbruck gibt es noch viele inhabergeführte Geschäfte mit Persönlichkeit. Jedes hat seinen eigenen Stil, seinen eigenen Look. CARINA FINK: Wir Einheimischen nehmen es oft gar nicht mehr wahr, wie schön wir es hier eigentlich haben. Das ist schade. Wir sollten diese kleinen Strukturen viel mehr schätzen und helfen, sie zu erhalten. In vielen Städten sind diese schon verloren gegangen, in Innsbruck haben wir sie noch. Selbstverständlich braucht es die großen so genannten Frequenzbringer, davon profitieren auch wir Kleinen. Aber den Charme einer Stadt machen letztlich die persönlichen Läden aus.

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Er trägt das Modell „Reling“ aus der Kollektion Schifffahrtsstraße (439 Euro) von Coblens, sie die Brille „Batterie“ aus der Kollektion Autobahn (399 Euro). Erhältlich in Tanja Schaffenraths Sehenswert in Wattens.

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BUY NOW, CRY LATER Frühling ist Aufbruch. Auch und unter anderem im Kleiderschrank. Dabei muss man nicht immer vernünftig sein.


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AUGENSCHMEICHLER

Die neuen Titan Accent Shades von Silhouette wurden kürzlich mit dem German Design Award geadelt. Die ultraleichten Bügel und die kurvigen Linien machen sie dazu auch angenehm zu tragen. Ca. 370 Euro. Silhouette erhältlich bei Isser Optik.

STATEMENT

Für uns Tiroler ein Must-have. Shirt von trotzKIND um 34,95 Euro im APFI’s in Wattens.

EINFACH SCHÖN

Die Kollektion „Mini Sweety“ von Bigli Jewelry ist in über 50 Farben und Ausführungen erhältlich. Die Optik: Understatement – bekanntlich die edelste Form des Luxus. Erhältlich bei Gebrüder Armbruster Juwelier & Goldschmied in Seefeld, Preis auf Anfrage.

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BETUCHT

Bei Petra Kaminsky in Hall ist die neue Frühjahrskollektion von D/LUCA Los Angeles eingetroffen. Hochwertige Tücher aus Baumwolle mit Seide in trendigen Prints werten jedes Outfit auf. Preis: 149 Euro.

OFFEN

Sandale aus herrlich weichem Wildleder von Chie Mihara. Gesehen um 275 Euro bei der zauberhaften Angelika Nindl in ihrem Schuhwerk in der Innsbrucker Altstadt.

ALL THAT JAZZ

Die Jazzmaster Viewmatic Skeleton Lady von Hamilton hat nichts zu verbergen und zeigt auch, was hinter dem 36-mm-Edelstahlgehäuse steckt. Mit Stahlband um 1.145 Euro.


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PURISTISCH

Christian Hartinger gründete 2018 sein Label LENNOX & MAY in Götzens, dessen Uhren uns vor allem ob deren Minimalismus gefallen. 38-mmEdelstahlgehäuse, Quarzwerk, Lederband. Um 189 Euro unter www.lennoxandmay.com.

WOOD

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Braun ist das neue Schwarz. Das haben wir schon im vergangenen Herbst festgestellt und es gilt noch immer. Für den nötigen Kick sorgen Muster wie Karos, Streifen oder Fischgrat. Das zeigt auch Luis Trenker in seiner aktuellen Kollektion (mit dabei: Sakko Sandrone um 449 Euro, Hose Bruno um 299 Euro, Weste Sebastian um 249 Euro). Einen Shop gibt’s in der Innsbrucker Altstadt.

da r u m, s e t h e g e d Bei Mo en, die g a r t u z n e S ach n. einem stEehS Te W O O D VIVIE

KLEIN UND FEIN

NNE W

In der frechen Minibag „Jet Set“ von Michael Kors bekommt man alles Notwendige unter. 195 Euro.


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LUFTIG

Schmuckstücke der etwas anderen Art fertigt Pascale Lion in ihrem Atelier in Paris. Die leichten Schmuckstücke werden in verschiedenen Metallfarben gearbeitet. In Kürze sind Colliers, Ringe, Armbänder und Ohrringe bei Petra Kaminsky in Hall erhältlich. Preise ab ca. 80 Euro.

Tag s o, n e d e j h ic d Kl eide e Liebe ß o r g e in e d als ob du n würdest. treffe H A N E L COCO

C

SPORTLICH

Der Akku der Smartwatch GT2 von Huawei hält bis zu 14 Tage, die Satellitenunterstützung sorgt für präzise Ortung. Dazu gibt’s einen Luftdrucksensor, viele Funktionen und ein State-of-theArt-Amoled-Display, verpackt in ein robustes Edelstahlgehäuse. Verschiedene Varianten ab 199 Euro. Gesehen bei Saturn.

MODULAR

Schon länger sind uns die Ringe im Modulsystem von Fruit Bijoux bei Petra Kaminsky ins Auge gefallen, bei denen man sein Lieblingsstück quasi selbst zusammenbauen kann. Das Label überrascht heuer mit neuen Ringtops, aber auch lässigen Halsketten. Preise ab 48 Euro.

OH, CAROLINA

Andy Wolf fertig alle seine Acetatbrillen in der eigenen Manufaktur in Österreich. Aus der Spring/Summer-Kollektion mögen wir vor allem die grafische „Caroline“. Andy Wolf erhältlich bei Theresienoptik, Innsbruck.

FESTER STAND

Die Lederstiefelette von Halmanera sorgt mit ihrem Blockabsatz für einen sicheren Gang. Gesehen im Nindl Schuhwerk in Innsbruck um 330 Euro.


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BLAUE STUN D E „Classic Blue“ wurde von Pantone zur Farbe des Jahres 2020 gewählt – ein Trend, den es bei Uhren schon seit Längerem gibt. Und auch heuer wieder ist man damit ganz vorn dabei. Egal ob ladylike, sportlich, elegant, mit blauen Akzenten oder im All-over-Look: Die Farbe der Saison gibt heuer in besonders vielen Nuancen und Schattierungen den Ton an.

„ I C H H ÄT T E G E R N E I N E J E A N S .“ „ S K I N N Y, S L I M F I T, S T R A I G H T, B O O T C U T, TA P E R E D F I T, CROPPED ODER REGUL AR?“ „ B L A U.“

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ELEGANCE IS AN ATTITUDE

UND ACTION

Die DS Action von Certina macht keine Kompromisse. Robust verarbeitet, bis 300 Meter wasserdicht und mit cleverem Armbandmechanismus versehen. 43-mm-Edelstahlgehäuse, Stahlband, 595 Euro.

Mit „The Longines Elegant Collection” sagt die Marke schon im Namen, wo es hingeht. Schnörkellos und gerade deshalb so schön. 39-mm-Edesltahlgehäuse, Armband aus Alligatorleder, 1.510 Euro.

BLAUER PURISMUS

Le Corbusier gilt als Begründer der „Neuen Architektur“: schlicht und sachlich. Das trifft auch auf die „True Thinline Les Couleus Le Corbusier“ von Rado zu. Gibt’s in verschiedenen Farben, unter anderem auch in Blau. 39-mm-Gehäuse, Hightech-Keramik, 2.030 Euro.

BLING - BLING

Die Trésor-Linie der DeVille-Kollektion mit ihrem flachen Gehäuse wurde von Omega erstmals im Jahr 1949 lanciert, ihre Eleganz hat nach wie vor Gültigkeit. 40-mm-Edelstahlgehäuse, diamantbesetzte Lünette, Zeiger und Indizes aus Weißgold, blaues Lederband, 11.100 Euro.

TAUCHGANG

MOTHER OF PEARL

Die „Seris Kleine Sekunde“ von Union Glashütte schmiegt sich perfekt an zarte weibliche Handgelenke. 36-mm-Edelstahlgehäuse, Perlmutt-Zifferblatt, Lederband, 1.850 Euro.

Mit dieser Uhr können Sie sich mutig in die Tiefe wagen, sie wird Sie nicht im Stich lassen. Tissot Seastar 1000 Powermatic 80 Silicium, 43-mm-Edelstahlgehäuse, Textilband, 780 Euro.


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GESCHÜTTELT, NICHT VERSCHMIERT

Der Eyeshaker macht Brillen ganz unkompliziert wieder sauber. Um 29,90 Euro im Sehenswert in Wattens. Und ja, das funktioniert wirklich!

STARK

Am 8. März war Weltfrauentag. comma hat dazu zum zweiten Mal eine eigene Kollektion lanciert. Von jedem verkauften Sweatshirt, Tasche, Tuch und Shirt der Kollektion werden fünf Prozent an die gemeinnützige Organisation DKMS LIFE gespendet und das Patientenprogramm look good feel better unterstützt. Gefällt uns! Shirt in verschiedenen Varianten um je 39,99 Euro.

RE- EDITION

Im Jahr 1953 lancierte Breitling seine Ref. 765 AVI, eine Fliegeruhr, auch bekannt als Co-Pilot. Nun gibt’s die Neuauflage mit 41,1-mmGehäuse. Im Bild die Rotgoldversion mit Lederband um rund 20.000 Euro.

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UNKAPUTTBAR

Ja, gloryfy kann auch optisch. GX Berlin Vintage Blue um 279 Euro.

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FRÖHLICHMACHER

Der Halmanera-Pump sorgt schon allein durch die Farbe für gute Laune. Um 275 Euro bei Angelika Nindl in Innsbruck.

ANNA

BUSSI BABY

Suncover „Kiss“ von AnyDi. Um 89 Euro im Sehenswert in Wattens.

STREICHELWEICH

Wir lieben die Schuhe von Moma aus anschmiegsamem Leder, weil sich’s mit ihnen locker-leicht durchs Leben geht. Um 325 Euro gesehen im Schuhwerk Nindl in Innsbruck.


NORZ

SCHMUCK DER EXTRAKLASSE Christoph Norz verknüpft Goldschmiedekunst und Design mit Einflüssen aus der Architektur für seinen Beitrag zum Event „Schmuckstars 2020“.

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oldschmied Christoph Norz, Inhaber des gleichnamigen Geschäfts in der Innsbrucker Maria-Theresien-Straße 8, bezieht seine Inspirationen aus vielen Bereichen. Angetrieben von Kreativität und meisterlichem Können verknüpft er Goldschmiedekunst und Design mit Einflüssen aus der Architektur für seinen Beitrag in der Kategorie „Schmuckstück des Jahres“ anlässlich der Veranstaltung „Schmuckstars 2020“ in Wien. Hier trifft sich das Who’s who der Branche aus allen Bundesländern, um sich mit ihren Arbeiten einer ausgewählten Jury zu stellen. Im Mittelpunkt der Arbeit von Christoph Norz steht ein 23,6-karätiger Aquamarin Santa Maria aus Mosambik. Diesen außergewöhnlichen Edelstein hat er für dieses besondere Schmuckstück aus seiner privaten Edelsteinsammlung ausgewählt und hat als Grundidee für seinen Ring eine Konstruktion aus trapezförmigen Streben gewählt, die sich als Bogen gespannt zu einem Gitter verweben. Die strenge Form der Streben nimmt die geraden Linien des Treppenschliffs auf und besteht aus drei Ebenen. Die erste Ebene ist mit blauen Brillanten und weißen Diamanten im Baguette-Schliff besetzt. Daraus ist

Das Ehepaar Andrea und Christoph Norz freut sich über möglichst viele Votes für ihren außergewöhnlichen Ring in der Kategorie „Schmuckstück des Jahres“ bei Schmuckstars 2020.

ein Fundament entstanden, das den schönen Aquamarin trägt. Von oben betrachtet, scheint der eisig schimmernde Aquamarin zwischen zwei Metalllinien zu schweben. Die Oberfläche wurde bewusst matt ausgeführt, um den klaren geradlinigen Entwurf zu unterstreichen. PR

Wer das Besondere schätzt, das Außergewöhnliche sucht, findet bei Goldschmied Norz in Innsbruck handwerkliches Können auf höchstem Niveau.


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IHR GOLDSCHMIED SEIT 1764 Maria-Theresien-Str. 8 | A-6020 Innsbruck | Telefon +43 512 584431 Öffnungszeiten: Mo - Fr 9:30 - 13:00, 14:00 - 18:00 und Sa 9:30 – 13:00 www.norz.gold


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THE Y E L LOW FROM THE EGG Blau mag zwar die Farbe des Jahres sein, die Farbe des Frühjahrs ist aber eindeutig Gelb. Dann, wenn alles zu neuem Leben erwacht und zu blühen beginnt, darf es auch modisch wieder richtig fröhlich werden. Let’s enjoy our lives in full trains!

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1. SOCKENLIEBE. Bunte Socken peppen jedes Outfit auf. Wir mögen die Frühlingsvarianten von Calzedonia um je 5 Euro. 2. BÜNDIG. Marlenehose mit französischen Eingrifftaschen und Bügelfalte von Seventy. Bei Peek & Cloppenburg um 149,99 Euro. 3. FRÜHLINGSERWACHEN. Zeit für Liebe: Baumwoll-Statement-Shirt von s.Oliver, 25,99 Euro. 4. HONEYBEE. Der Ring aus Sterling-Silber mit Topas aus der Pandora-Kollektion „My True Colours“ macht richtig gute Laune. 45 Euro. 5. FÜR DRUNTER. Triangel-BH „Tiziana“ (29,90 Euro) und Slip (13 Euro) aus Spitze. Verschiedene Farben, darunter auch Sonnengelb. Bei Intimissimi. 6. STRAIGHT. Das Seiden-Tanktop von Falconeri passt immer und überall. 117 Euro. 7. ROCKT! Der wadenlange Rock aus fein gesponnener Maulbeerseide fällt duch seinen raffinierten Schnitt ganz besonders fein. 99 Euro bei COS.


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Der Schmetterlingseffekt – Die Zartheit des Flügelschlags eines Schmetterlings war Inspiration für die neue Kollektion. Den Beginn stellten in Herzen wirbelnde Diamanten dar. Angetrieben durch die Bewegung ihrer Trägerinnen, verwandeln sie die Welt in einen unermüdlichen Tanz. „Little Diamonds Do Great Things“ ist eine Lebenshaltung für die Kollektion Happy Hearts, das pulsierende Herz von Chopard wird durch eine neue Kollektion erweitert: ein freies, luftiges und zartes Lebensgefühl, das sich zu einem kompletten Set, bestehend aus Colliers, Armbändern, Ohrsteckern und Ring aus 18 Karat Rosé- oder Weißgold mit Perlmutt oder Diamanten, kombinieren lässt.

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MILLE MIGLIA GTS POWER CONTROL Benzin im Blut – Die Mille Miglia Uhren, denen der Brückenschlag zwischen Automobiltechnik und mechanischer Uhrmacherkunst gelingt, sind der Leidenschaft von Karl-Friedrich Scheufele, Co-Präsident von Chopard, zu verdanken. Das auf 500 Stück limitierte, 43 mm große Modell hat ein Stahlgehäuse und ein in tiefblau gehaltenes Zifferblatt. Die Gangreserveanzeige an der 9h Position ist der typischen Benzinuhr eines Autos nachempfunden. Im Inneren tut eine unermüdliche Maschine in Form des als Chronometer zertifizierten Chopard Kalibers 01.08-C ihren Dienst, ein Automatikwerk, das dank seiner Gangreserve von 60 Stunden garantiert durchhält.

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TOP ARBEITGEBERIN


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MUT ZUR NATUR Die Natur ist ein wunderbarer Ratgeber. Nicht nur kulinarisch bietet sie uns reichlich Nahrung, auch für unsere Haut hat sie viel zu geben. Wenn man sie lässt. TEXT: MARINA BERNARDI

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DIY


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Das Pech der Lärche lässt sich zu Salben verarbeiten, wirkt antibiotisch, entzündungshemmend, heilend, wärmend und wohltuend. Quasi ein Wunderbaum.

SILVIA SCHREIBER kommt ursprünglich aus dem Raum Nürnberg in Bayern. Im August 2005 kam sie nach Tirol und beschäftigte sich seitdem noch intensiver mit Wald und Feld. Im Sommer 2013 erlernte sie bei einem Almblumenseminar am Großglockner das Herstellen von Blütenessenzen, im September deselben Jahres folgte die Prüfung zur zertifizierten Kräuterpädagogin am Ländlichen Fortbildungsinstitut (LFI) Tirol. Ihr Kursangebot, Termine und Infos gibt’s unter www.kraeuterseele.at.

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ch bin ein sehr experimentierfreudiger Mensch und habe viel von konventioneller Kosmetik auf meine selbst gemachte Kräuterkosmetik umgestellt“, sagt Silvia Schreiber. Sie ist Kräuterpädagogin und als wir sie in ihrem Zuhause in Obsteig besuchen, zeigt ein Blick in ihren Garten rasch: Hier wohnt die geballte Kraft der Natur. Silvia Schreiber ist von Kindesbeinen an mit Kräutern aufgewachsen, war mit ihrer Mutter oft draußen unterwegs. Der Vater war Jäger und ebenso entsprechend viel in der Natur. Nicht nur am Wochenende, aber da ganz besonders, wurden Kräuter gesammelt. „Im Herbst ist immer ein Kräuterweiberl gekommen. Das hat mich schon als Kind fasziniert, sie war eine Erscheinung. Und wenn sie ihren Korb geöffnet hat, hat es so wunderbar geduftet“, erzählt Schreiber. Wie der Lauf des Lebens nun mal ist, kam eine Phase, in der andere Dinge wichtiger und spannender wurden, doch als ihre Tochter auf die Welt kam, kam auch Silvia Schreiber wieder zurück zu den Kräutern.

„Die Löwenzahnmilch, hat man uns Kindern immer gesagt, sei giftig. Im Nachhinein verstehe ich meine Mama, weil die Flecken der Löwenzahnmilch schwer aus der Kleidung zu entfernen sind. Um uns vom Pflücken abzuhalten, war es einfacher, das zu behaupten.“

Für mich bleiben Produkte mit Zusätzen wie Paraffinum liquidum und Palmöl generell im Laden stehen. S ILV I A S C HREIBER

„Vor allem bei Husten und Erkältungskrankheiten habe ich ihr ergänzend zur Schulmedizin immer Kräutertees gemacht und Sirupe eingekocht.“ Die Natur hat uns so viel zu geben, wenn wir ihr mit offenen Augen und Armen begegnen. Silvia Schreiber hält mittlerweile auch Wildkräuterkochkurse ab: „Unser Garten ist längst zu einer wilden Wiese geworden. Bevor sie abgemäht wird, gehe ich immer mit meiner Schüssel hinaus und ernte, was sie mir gibt. Der Großteil der Wiesen ist essbar, auch für uns Menschen.“

FÜR ALLES IST EIN KRAUT GEWACHSEN

Immer mehr Menschen finden zurück zur Natur- und Kräuterheilkunde. Man nennt sie auch Erfahrungsmedizin. Kräuter und Stoffe aus der Natur dienen aber nicht nur der Gesundheit, sondern auch dem Wohlbefinden. Silvia Schreiber hat es besonders die Lärche angetan: Nadeln und Zapfen lassen sich – ähnlich einem Zirbeler – alkoholisch ansetzen, die Nadeln lassen sich auch ver-

räuchern und das Pech ist quasi ein Allheilmittel. Man braucht allerdings Glück, um es zu finden. „Lärchenpech kann man bei Ohrenschmerzen genauso anwenden wie bei Schnupfen oder bei Husten als Brustbalsam. Es wirkt als Zugsalbe, wenn man sich einen Schiefer eingezogen hat, es wärmt kalte Füße und hilft gegen Muskelkater und es unterstützt die Wundheilung.“ Kurzum: Die Lärche ist super. Gegen Mückenstiche hilft Spitzwegerich. „Das Schöne an der Natur ist, dass die meisten Pflanzen eine vielfache Wirkung haben. Spitzwegerich ist auch ein gutes Hustenmittel, wirkt zusätzlich juckreizstillend und entzündungshemmend – wie übrigens alle Wegeriche“, erklärt die Kräuterexpertin, die aus dem Spitzwegerich gerne eine Anti-Insekten-Salbe herstellt. Dafür zerreißt sie die Blätter und legt sie in ein neutrales Öl ein. Gemeinsam mit Bienenwachs und ätherischem Lavendelöl wird daraus eine kühlende Salbe. Wenn man eine leere Lippenstifthülse hat, kann man sie dort hineingeben, damit hat man die Salbe immer dabei.

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Getrocknete Rosenblüten und getrockneten Lavendel pulverisieren, mit dem Natron mischen und mit einem Kosmetikpinsel unter die Achseln streichen – schon hat man ein hausgemachtes Deo.

Wir können uns im Garten und der Natur bedienen – aber immer mit Achtsamkeit. Man sollte immer nur so viel mitnehmen, wie man braucht und verwerten kann. S ILV I A S C HREIBER

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Auch in der Kosmetik verfehlen Kräuter ihre Wirkung nicht. „Der Rotklee ist ein ganz fantastisches Pflanzerl“, sagt Silvia Schreiber. Er enthält Stoffe, die unseren Hormonen sehr ähnlich sind, so genannte Phytohormone, weshalb er vor allem im Bereich des Anti-Aging eine gern genommene Zutat ist. Kein Wunder, dass ihn auch die konventionelle Kosmetik bereits für sich entdeckt hat, man kann ihn aber auch ganz einfach selbst verarbeiten. „Generell unterscheidet sich eine Creme von einer Salbe durch ihren Wassergehalt“, erklärt Schreiber. Für ihre eigene Gesichtscreme kocht sie einen star-

BUCHTIPP Barbara Hoflacher zeigt einfache Rezepte für selbstgerührte Öle, Tinkturen, Salben, Sonnencremes, Seifen und Deos. Tut Haut, Haar und Umwelt gut.

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ken Rotkleeabsud und setzt Rotkleeblüten in einem guten biologischen und neutralen Sonnenblumenöl an. „Meine ersten Versuche habe ich mit Olivenöl gemacht. Das hat nicht funktioniert. Für Körpercremes eignet es sich super, aber fürs Gesicht ist es zu scharf.“ In Silvia Schreibers Garten blühen überdies zwei wunderschöne Dornröschenrosenstöcke. Auch deren Blüten legt sie in Sonnenblumenöl ein und macht daraus eine herrliche Salbe. Besonders in den kalten Wintermonaten ist die Rosensalbe – ganz dünn aufgetragen – der perfekte Hautschmeichler. „Wenn man bei Minusgraden eine Feuchtigkeitscreme verwendet, gefriert das dort enthaltene Wasser auf unserer Haut. Das kann zu roten Äderchen führen. Im Winter ist eine Salbe auf Ölbasis viel besser“, rät Schreiber. Silvia Schreiber gibt ihr Wissen gerne und laufend in Form von Kursen weiter. Teilnehmer sind meist Frauen, hier aber gibt es kaum Einschränkungen. Von ganz jungen Mädels bis zu Damen jenseits der 70 ist alles dabei. Die Zutaten für die Kosmetik wachsen alle vor der Haustür. „In vielen Gärten wächst noch Sanddorn. Wenn man ihn einnimmt, stärkt er von innen und bildet einen tollen Zellschutz“, weiß die Kräuterfee. Schützt man die Zellen von innen heraus, wird die Haut weniger empfindlich gegen Sonneneinstrahlung.

VON DER NATUR ZUR KOSMETIK

Der Umstieg von konventioneller zur selbst hergestellter Kosmetik braucht Zeit und Ge-

Duften dezent und fühlen sich angenehm an: Silvia Schreibers Rosensalbe, die sie besonders für die kalten Monate empfiehlt, und die Gesichtscreme aus Rotklee für den Sommer.

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duld. Man sollte aber den Mut haben, sich an das Experiment zu wagen, findet Silvia Schreiber. In der Umstellungsphase reagiert unsere Haut darauf, muss quasi erst von den Industrieprodukten entwöhnt werden. „Die Haut beginnt zu atmen und wird wieder lebendig“, beschreibt es Schreiber. Während dieser Zeit kann – muss aber nicht! – es zu Pusteln oder Rötungen kommen, weil die Haut erst wieder lernen muss, sich selbst genug zu sein. „Ich möchte mir mit meiner Pflege kein Paraffinöl oder Ähnliches mehr ins Gesicht schmieren. Wir machen uns leider viel zu wenig Gedanken, was wir unserer Haut zumuten“, sagt Schreiber überzeugt. Dabei ist Selbermachen gar nicht so schwer. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Und man hat ein sinnvolles Hobby. Schön!


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© ANDREAS FRIEDLE


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In den Schlaf gecremt Wir haben ihn gefunden, den Ort der Entspannung und RundumVerwöhnung. Wo man sich sofort willkommen und ein bisschen wie zuhause fühlt, selbst wenn man vorher noch nie da war. Passenderweise hat der Ort den Namen „Haus der Schönheit“ bekommen. TEXT: MARINA BERNARDI

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s gibt Räume, in denen man sich sofort nach Betreten am liebsten die Schuhe ausziehen und es sich am Sofa gemütlich machen möchte. Weil es sich in der Öffentlichkeit aber irgendwie nicht gehört, haben wir unsere Schuhe (vorerst) angelassen. Gemütlich hatten wir’s trotzdem. Anfang des Jahres hat Maida Caluk, die viele schon aus ihrem Nail Spa in der Reichenauer Straße kennen, mit ihrem Team das „Haus der Schönheit“ im Menardi Center am DEZ-Areal eröffnet und es gibt wenige Gelegenheiten, an denen uns tatsächlich ein „Wow“ auskommt. Schon nach dem Öffnen der Tür kommt einem eine wunderbare Wärme entgegen, was zu einem großen Teil am Willkommenslächeln der Mitarbeiter liegt. Selten haben wir so viel ungekünstelte Freundlichkeit erlebt. Es ist schön und auch beruhigend, wenn man das Gefühl hat, dass die Menschen, die einem in Kürze sehr nahekommen werden, ihren Beruf gerne machen. Jeder Kunde, der zum ersten Mal hier ist, wird durch die Räume geführt. 400 Quadratmeter sind es, durchdacht angeordnet, sodass man darin nicht verloren geht, offen und doch mit genügend Rückzugsmöglichkeiten. Nach Norden öffnet sich eine große Fensterfront Richtung Bergwelt. Das Schöne dabei: Das Haus der Schönheit befindet sich im dritten Stock – man kann während der Behandlung also den Blick nach draußen genießen, während niemand da ist, der von draußen hereinschauen kann.

SCHÖNHEIT MIT WELLNESS FAKTOR

Über 20 Mitarbeiter zählt das Haus der Schönheit und die braucht es, denn das Angebot ist ebenso vielfältig wie vielseitig und erklärt auch den Namen. Hier kann man sich von Kopf bis Fuß, und das ganz wortwörtlich, verwöhnen lassen – einzeln je nach Körperpartie oder auch gern alles zusammen. Friseur, Make-up, Kosmetik, Wimpern, Na-

Maida Caluk hat aus ihrem Nail Spa ein ganzes Haus der Schönheit gemacht und bietet seit Jahresanfang im Innsbrucker Menardi Center beim DEZ alles, was uns ein Stück weit entspannter und noch ein bisschen schöner macht. geldesign, Haarentfernung, Fußpflege; wer mehrere Behandlungen gleichzeitig bucht, für den gibt’s so genannte Businesskabinen, quasi All-in-one-Kabinen, die für absolute Privatsphäre sorgen und die man erst wieder rundum aufgehübscht verlässt. Dienstags ist mit Dr. Astrid Rumer-Moser außerdem eine plastische Chirurgin im Haus – für kleine ästhetische Eingriffe, um die natürliche Schönheit zu unterstützen. Und mit eigenem privaten VIP-Ausgang, wer ihn nutzen möchte. Generell legt man im Haus der Schönheit Wert auf Natürlichkeit und Stil und darauf, die Persönlichkeit jeder Kundin und jedes Kunden zu unterstreichen. Tatsächlich sind rund ein Drittel der Kunden Männer, erzählt uns Geschäftsleiterin Mediha Mujcin. Sie kommen vor allem zur Fußpflege oder zum neuen Herrenfriseur, einem wahren Meister seines Fachs und übrigens einer der zwei Männer im Team. Der zweite ist der Damenfriseur. Mediha Mujcin nennt ihn den „lebenden Figaro“, denn er verzichtet auf Lockenstab und Glätteisen und macht die Haare ausschließlich mit der Bürste und seiner Fingerfertigkeit lockig oder glatt. Manchmal bleiben auch Kunden stehen und beobachten ihn beim Föhnen. Gearbeitet wird in allen Bereichen mit Produkten höchster Qualität. Gefärbt wird unter anderem mit den exklusiven Premiumfarben von Mounir, die Haut wird mit Meereskosmetik von Phytomer verwöhnt. „Unser Angebot ist sehr hochwertig, es ist uns aber wichtig,

dass jeder zu uns kommen kann. Wir sind exklusiv, aber für alle“, beschreibt es Mujcin und tatsächlich sind die Preise mehr als fair. In allen Bereichen (Preisliste auf der Homepage zum Download). Man könnte ohne schlechtes Gewissen wohl deutlich mehr verlangen, tut es aber bewusst nicht. Ich konnte eine Phytomer-Gesichtsanwendung ausprobieren und kann aus tiefster Überzeugung sagen: Gehen Sie dort hin! Beginnend mit einer herrlichen Rückenmassage (ja, bei einer Gesichtsbehandlung) durfte mein Rücken auch während der Behandlung auf einer Algenschlammpackung ruhen. Mit viel Fingerspitzengefühl und Know-how bekamen Gesicht, Hals und Dekolleté (guter Rat: dieses beim Pflegen und Eincremen immer mit einbeziehen!) anschließend ihre Extraportion Feuchtigkeit, superfeine Massage inklusive. Hätte die Abschlussmaske noch zwei Minuten länger einwirken müssen, wäre ich wohl eingeschlafen. Der Nachfolgetermin ist schon gebucht. Dann gibt’s auch eine Maniküre dazu.

HAUS DER SCHÖNHEIT Amraser-See-Straße 56 6020 Innsbruck Menardi Center / DEZ-Areal Tel.: 0512/34 21 49 office@haus-der-schoenheit.at

www.haus-der-schoenheit.at

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Wahre Schönheit kommt von innen. Jep! Ein bisschen Pflege schadet aber dennoch nicht. Kosmetische Helferlein für sie und ihn und alle.

BE YOU(TIFUL) ABENTEUERLUST

Chloé Nomade Absolu riecht nach Eichenmoos (eigentlich aus der Männer-Duftwelt), dazu Kirschpflaume und zartem Sandelholz. Strahlend und sinnlich. Eau de Parfum, 30 ml, 59 Euro. Chloé gesehen bei Tachezy.

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SCHLANKMACHER

Die Phytomer Lotion P5 ist ein Konzentrat gegen lokalisierte Rundungen. Sie enthält hochwirksame marine Inhaltsstoffe, die die Silhouette sichtbar schlanker machen. Ihre Textur kombiniert die Wirksamkeit von Oligomer, einem exklusiven hochkonzentrierten Meerwasserkonzentrat mit der schlankmachenden Wirkung eines Cocktails aus viel Algenextrakten. Das Ergebnis: Die Hüften und Oberschenkel werden Tag für Tag schlanker. Gesehen um 76 Euro im Haus der Schönheit im Menardi Center beim Innsbrucker DEZ.

HAUTSCHMEICHLER

Das Couperose-Serum „Refine Cellular“ von Babor wurde speziell dafür entwickelt, das Erscheinungsbild von Couperose sowie vorübergehende und dauerhafte Rötungen und durchscheinende rote Äderchen zu mindern und vorzubeugen. Ideal für die kalte Jahreszeit. Um 59 Euro bei Kosmetik Visage in Innsbruck.


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NATÜRLICH PERFEKT

Mit dem ersten natürlichen Erdpuder im Tontopf schaffte es Nouba vor fast 30 Jahren, den Markt zu revolutionieren. Heute wird der Klassiker aus besten Rohmaterialien in einem aufwändigen Verfahren in bombierter Form gebacken, was die Konsistenz noch sämiger macht und ein noch feineres Auftragen ermöglicht. Feuchtigkeitsspendende Mineralien, wertvolle Seidenproteine sowie spezielle Pigmente lassen das Gesicht in einer zarten Tönung erstrahlen und zaubern schimmernde Lichteffekte und natürlich aussehendes samtig-weiches Hautgefühl für alle Hauttypen. Erhältlich im Innsbrucker Haus der Schönheit um 37,90 Euro.

NACHTWÄCHTER

Der moderne Balsam „Vie Collection Night Peel“ mit cremiger Struktur ist die extrem sanfte Version für die Nacht des chemischen Peelings und bietet der Haut eine komplette Exfoliation. Bei jedem Erwachen strahlt der Teint mehr und ist einheitlicher. Nach einem Monat ist die Haut wie erneuert. Um 121 Euro erhältlich in Maida Caluks Haus der Schönheit in Innsbruck.

DIE NEUE REINHEIT

Für Umweltfreunde ist das feste Haarshampoo von Walde perfekt. Von der Zusammensetzung her gleicht es einem flüssigen Shampoo, dem das Wasser entzogen wurde. Zur Anwendung einfach mehrmals über die nassen Haare reiben und den so entstandenen Schaum einmassieren. Einen ganz bezaubernden Shop gibt’s in der Innsbrucker Innstraße, wo sich noch allerhand andere Feinheiten finden. 11,80 Euro pro Stück.

„Beauty begins the moment you decide to be yourself.“ COCO CHANEL

SCHAUMSCHLÄGER

Wir Redaktionsmädels lieben Gesichtsmasken ganz generell. Vor allem die „Hydro Foam Mask“ von QMS Medicosmetics, weil sich der zarte Schaum wunderbar anfühlt auf der Haut und das Ergebnis einfach top ist. 150 ml um 61 Euro. Kosmetikinstitut Aurora, Innsbruck.

INNERE WERTE

Nach dem Grundsatz „Der Mensch ist, was er isst“ setzt der Hyaluron-Drink von Proceanis dort an, wo übliche Kosmetika nicht hinkommen, und unterstützt mit einem Schluck täglich die natürliche Schönheit und das Wohlempfinden von innen heraus. 2x 200 ml um 89,90 Euro, gesehen in der Parfümerie Weigand in Innsbruck.

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AUGEN AUF

Weil auch Männeraugen manchmal müde sind: Der Eye De-Puffer aus der Männerserie „Facial Fuel“ von Kiehl’s ist ein leicht kühlender Augenstick, der für einen sofortigen Frischeeffekt sorgt. 23 Euro. Einen kleinen Store finden Sie in der Innsbrucker Anichstraße – tolle Beratung inklusive.

FÜR ALLE

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CK Everyone von Calvin Klein ist die perfekte Kombi aus klarer Frische, süßer Sinnlichkeit und einem leicht provokanten Touch. Ein Unisex-Duft für jedes Alter. 50 ml um 35 Euro.

SIEGESGEIST

Pegasus von Parfums de Marly ist ein berauschender Duft, der mit einem Hauch Sportlichkeit und einer anregenden Mischung aus Bergamotte, Mandel, Vanille, Sandelholz und Ambra aus jedem Mann einen Gentleman macht. 75 ml, ca. 160 Euro. Bei Nägele & Strubell.

HAIR- LICH U LT I M A T E F R E S H N E S S Parfumeur Frank Voelkl kreierte HUGO NOW als eine besonders frische Version der aromatisch-aquatischen Duftfamilie. Die Kopfnote kombiniert den Pep einer würzigen Kardamomnote mit der anregenden Energie von Zitronenschalen, die der Komposition einen Frischekick verleihen. 75 ml um 64 Euro.

Das Micelle Pre-Shampoo von Marlies Möller entfernt im ersten Reinigungsschritt Schmutzpartikel, Stylingrückstände und Talgablagerungen von Haar und Kopfhaut. Und das tiefenwirksam und gleichzeitig besonders sanft – die ideale Vorbereitung für die Haarwäsche danach. Männer werden das vermutlich nicht verstehen, Frauen wissen, dass Waschen vor dem Waschen manchmal Sinn macht. 200 ml, 19,90 Euro. Bei Tachezy.


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W E I L M A N E I N M A G A Z I N N I C H T N U R F Ü R M E N S C H E N M A C H T, SONDERN AUCH MIT MENSCHEN, HABEN WIR UNS WIEDER AUF DIE S U C H E N A C H C O O L E N T Y P * I N N E N G E M A C H T. U N D S I E G E F U N D E N :

JETZT ODER NIE Möchte man ein Klischee bedienen, sagte man Frauen und Autos ja ein ganz besonderes Verhältnis nach. Kathrin Treutinger ist eine von vielen Beweisinnen, dass beides sehr wohl zusammengeht. Sie ist für einen guten Zweck von Dresden nach Banjul gefahren.

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zu sagen, ich hätte es nur aus dem Charity-Gedanken heraus gemacht, dann hätte ich das Geld auch einfach überweisen können“, so Treutinger. Doch was gibt es Besseres, als das Schöne mit dem Nützlichen zu verbinden? „Ich mag Afrika, Abenteuer und Autos. Die Rallye war eine Kombination aus allem und man tut auch noch Gutes damit“, freut sie sich. Die Erfahrung möchte sie auf keinen Fall missen. „Hier in Tirol befinde ich mich an der Uni und am Inncubator in meiner eigenen kleinen Bubble. Es ist schön, von Zeit zu Zeit AUF INS ABENTEUER auszubrechen, neue Leute kennenzulernen und neue Die junge Frau ist schon viel herumgekommen. Schon Erfahrungen zu machen.“ Das Teilnehmerfeld ist tatrund 50 Länder hat sie gesehen, acht davon in Afrika. sächlich vielfältig: Vom 20-Jährigen, der gerade seine „Ich bin bereits mehrere Male nach Westafrika gereist Lehre abgeschlossen hat, bis zum 75-jährigen Unterund der Kontinent hat mich total fasziniert“, sagt sie. nehmer ist nicht nur quasi jede Alters„Ich habe dort sowohl die große Armut, gruppe vertreten, es treffen auch die die in weiten Teilen noch vorherrscht, „Ich mag unterschiedlichsten Berufsschichten gesehen, aber auch die Aufbruchstimund Lebenswelten aufeinander. mung zum Beispiel in der Start-upAfrika, Der Kick-off fand am 8. November Szene.“ Bei Recherchen, wie man den Abenteuer in Dresden statt. In Köln konnte KathMenschen dort helfen könnte, ist sie und Autos.“ rin Treutinger noch einmal zu Hause auf die Rallye Dresden-Dakar-Banjul geK AT HRIN übernachten, bevor es über Belgien, kommen. „Ich habe schon immer damit TREUTINGER Frankreich und Spanien weiterging. geliebäugelt, mal eine Rallye zu fahren“, Bis zum Fährhafen in Gibraltar fährt erzählt sie. Schrauberin sei sie keine, jedes Team nach individuellem Gusto, dann wird geaber sie fahre eben gern Auto. Viele, denen sie von ihmeinsam übergesetzt. Ab Marokko kann man über eine rem Vorhaben erzählte, haben ihr abgeraten. Sie könne vorgeschlagene Route weiterfahren, fixer Treffpunkt doch gar kein Auto reparieren und brauche unbedingt war Ad Dakhla in der West-Sahara. Ab hier ging’s im jemanden, der sie begleite. Sie fuhr alleine. „Ich bin Konvoi weiter. Kathrin Treutinger hat sich im Laufe der ADAC-Mitglied, das hilft in Europa schon mal weiter Fahrt mit zwei anderen Teams zusammengetan: „Das und ab Marokko sind wir im Team gefahren. Das war war lustig: Ich spreche Französisch, das andere Team also alles kein Problem, jeder hilft jedem.“ Gebraucht hatte einen Kfz-Meister dabei und das dritte Auto war hat sie den ADAC übrigens nicht, nur zweimal hatte mit Material perfekt ausgestattet.“ Insgesamt dauert die sie einen Platten, aber sofort Leute gefunden, die geRallye 19 Tage und geht über 6.619 Kilometer durch holfen haben. acht Länder. Nach Mauretanien und dem Senegal folgt Insgesamt haben an der Rallye im vergangenen Jahr der Zielpunkt in Banjul in Gambia. ca. 50 Autos mit rund 80 Leuten in 1er- bis 3er-Teams Rund eineinhalb Jahre hat sich Kathrin Treutinger teilgenommen. Am Zielort angekommen, werden die auf das Abenteuer vorbereitet, acht bis zehn Monate Autos für einen guten Zweck versteigert. Der Erlös fließt davon sehr intensiv. Sie hat ihre Website aufgebaut, direkt in örtliche Hilfsprojekte. „Es wäre vermessen

a, sie sei eine Abenteurerin, sagt Kathrin Treutinger – glückliche Wahltirolerin mit kölschen Wurzeln. Die Arbeit war es, die sie von Deutschland hierher verschlagen hat. Zuerst hatte sie einen Einjahresvertrag an der Innsbrucker Uni, es folgte noch ein Jahr und weitere eineinhalb. Ende 2018 ist der Vertrag schließlich ausgelaufen, Kathrin Treutinger ist dennoch geblieben.


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Kathrin Treutinger, Baujahr 1987, bereiste in ihrem Leben rund 50 Länder, acht davon in Afrika. Die Rallye fuhr sie mit einem Honda CR-V (Erstzulassung 1999) mit 147 PS.

mit ehemaligen Teilnehmern gesprochen und das Auto gekauft. Es hat sich gelohnt. Nicht nur um des Erlebnisses willen, sondern auch weil man durch solche Erfahrungen daran erinnert wird, in welchem Luxus wir leben und wie gut es uns geht. „Marokko ist noch touristisch geprägt, ab Mauretanien hat sich das geändert“, erzählt Treutinger. „Mauretanien ist sehr arm und trocken. Das war ein eigenartiges Gefühl. Selbst wenn man mit viel Geld dort hinkäme, es gäbe nichts zu kaufen. Dinge, die bei uns selbstverständlich sind, werden dort zur täglichen Herausforderung. Ähnlich in der West-Sahara. Wir haben in einer Siedlung übernachtet, die aus einer Moschee, ein paar Häusern und einem kleinen Laden bestand. Wenn die Sonne unterging, war es dunkel.“ Dass sie es als Frau in den muslimischen Ländern schwer(er) hatte, kann Kathrin Treutinger nicht sagen. Angst hatte sie nicht. Vermutlich lag es auch ein Stück weit am – für dortige Verhältnisse – großen Auto. „Einheimische Frauen sieht man nicht allein auf der Straße und in manchen Gebieten wäre ich abends auch nicht allein herumgelaufen. Aber das Auto gibt Sicherheit, vor allem wenn man weiß, dass es schnell und problemlos über Stock und Stein fährt.“ Zu Situationen, in denen dies erforderlich gewesen wäre, kam es Gott sei Dank nicht. Auf verschiedenen Kanälen gab Kathrin Treutinger Einblicke in ihr Rallyeleben. Zum Nachschauen und sich vielleicht auch Selbst-inspirieren-Lassen einfach reinklicken unter www.gerbil-team.eu.

RALLYE DRESDEN DAKAR- BANJUL Auch wenn der Name an die große Rallye von Paris nach Dakar denken lässt, so hat die Fahrt von Dresden nach Banjul andere Ziele. Es geht um Teamgeist, Abenteuer und die Unterstützung von lokalen Sozialprojekten in Gambia. Jedes teilnehmende Team verpflichtet sich, sein Auto bei Ankunft zu spenden. Es wird in einer öffentlichen Auktion versteigert, der Erlös geht an die Projekte der Wohltätigkeitsorganisation Breitengrad e. V. Durchschnittlich kommen pro Rallye zwischen 70.000 und 90.000 Euro zusammen. Außerdem werden auf der Fahrt auch Hilfsgüter transportiert.

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„Das Design der Boards erfolgt mittlerweile am Computer und die Bretter werden in Serie in Thailand gefertigt. Der Feinschliff erfolgt jedoch immer noch per Hand.“ WERNER GNIGLER


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DER MEISTERSHAPER Es ist die Welt der coolen Typen, der traumhaften Strände und der großen Wellen, in der es Werner Gnigler ganz nach oben geschafft hat. Nicht als Profisurfer – diese Zeiten hat er schon lange hinter sich gelassen – sondern als einer der weltbesten Boardshaper. T E X T : D O R I S H E LW E G

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s ist fast ein wenig paradox, dass gerade ein Tiroler als einziger Shaper mit seinen Boards in allen Disziplinen Weltmeistertitel erreicht hat. „Das sind die prestigeträchtigen Erfolge, aber ich habe auch laut Stückzahlen weltweit die erfolgreichsten Serienboards für Freizeitsurfer entwickelt“, freut sich Werner Gnigler. Mit einem unglaublichen Gespür designt und shaped er die weltbesten Boards. Besonders stolz ist der begnadete Shaper, dass seine Bretter in den vergangenen fünf Jahren bereits viermal den Titel des Aloha Classic in Ho’okipa auf Hawaii holen konnten. „Das ist wie beim Skifahren die Streif zu gewinnen, ein Sieg in Ho’okipa zählt fast mehr als ein Weltmeistertitel. Früher setzten die Sportler dabei ausschließlich auf eigene Shapes der dort ansässigen Shaper, heute haben unsere Bretter schon viermal den Titel holen können.“ Die Leidenschaft fürs Surfen entbrannte bei Werner Gnigler recht früh, nämlich im Alter von zehn Jahren. Auf der Suche nach einem Sommersport reiste die sportliche Familie an den Mondsee, wo ihr Skitrainer eine Surfschule eröffnet hatte. Einmal Feuer gefangen, hat der talentierte Surfer im Alter von dreizehn Jahren seine ersten Regatten bestritten und stieg schnell in den internationalen Profizirkus ein.

IN ZWEI WELTEN ZU HAUSE

Im Alter von erst 21 Jahren hängte er den Profisport an den Nagel und übernahm die gesamte Entwicklung der Boards von F2 – nicht nur für Serienprodukte, sondern auch für den Profisport. „Ich war und bin immer mit den Jungs am Wasser, so spüre ich alles selbst und kann viel leichter eine Lösung finden“, verrät Gnigler. Ganz entspannt erzählt er uns aus seinem Leben, das sich zwischen den Tiroler Bergen und den heißesten Surfspots der Welt abspielt. Die Jungs, das sind die Profisurfer, die seine Bretter bereits in allen Disziplinen an die Weltspitze gefahren haben. „Allen voran Surflegende Jason Polakow, mehrmaliger Weltmeister in der Welle und mit Abstand der radikalste Surfer der Welt“, schwärmt Gnigler. Jason war es auch, der als erster Surfer die Monsterwelle vor der portugiesischen Küste bezwang. „Das bedeutet auch höchste Anforderungen an das Material.“ Und

Jason Polakow ist auch der Namensgeber der Marke „JP Australia“, die Werner Gnigler mit ihm gemeinsam gegründet hat. „Das Design der Boards erfolgt mittlerweile am Computer und die Bretter werden in Serie in Thailand gefertigt. Der Feinschliff erfolgt jedoch immer noch per Hand.“ Und so jettet Werner Gnigler von seiner Heimat Tirol, in der er auch noch den von den Eltern übernommenen Betrieb Gnigler Metalldecken leitet, immer wieder in die weite Surferwelt hinaus. Dort wo der Wind weht und die Profisportler ihre Trainingslager haben, da ist auch er vor Ort. Mit viel Material zum Testen reist er mehrmals im Jahr zu den Surferhotspots auf Hawaii, den Kanarischen Inseln oder Südspanien. Aber auch der Gardasee ist für alltagstaugliche Boards immer wieder Ziel seiner Missionen. Wenn es an die Fertigung neuer Shapes geht, dann ist er auch mal für einige Wochen am Produktionsstandort in Thailand anzutreffen. Ein spannendes Leben, das er sich gar nicht anders vorstellen kann. „Zum Glück gibt es Internet, so bin ich auch aus der Ferne immer mit dem Betrieb zu Hause in Verbindung, wenn auch die Zeitunterschiede manchmal eher kurze Nächte bescheren“, sagt Gnigler. Wenige Tage nach unserem Gespräch geht es für ihn auch schon wieder los, dieses Mal geht die Reise nach Teneriffa. „Dort haben unsere Athleten im Winter ihr Trainingslager aufgeschlagen und wir arbeiten an den neuen Race-Boards für die kommende Saison. Danach fängt die World-Cup-Saison an. Mit großem Interesse werde ich wohl im April/Mai bei den ersten Events in Europa zum Beispiel an der Costa Brava oder in Marseille vorbeischauen, um das Feintuning der Wettkampfboards vorzunehmen, bevor es im Juni wieder in die Produktion nach Thailand und danach an den Gardasee geht.“

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CHEERS, BITCHES Den Künsten zugewandt ist die Ötztalerin Hannah P. Scheiber schon immer gewesen. Sie hat es geschafft, von ihrer Leidenschaft auch leben zu können. Wie? Mit Durchhaltevermögen, Augenzwinkern, Frechheit und dem bodenständigen Gefühl, nicht jedem gefallen zu müssen. TEXT: MARINA BERNARDI

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s war ein Teller mit dem Spruch „Gott schütze uns vor Hagel, Sturm und Wind / und Liedern, die der Hansi Hinterseer singt“, der uns in die Hände gefallen ist und von dem wir wissen wollten, wer dahintersteckt. Hansi möge es uns verzeihen, dass wir ihn lustig finden. Die Person hinter dem Siebdruck ist Hannah P. Scheiber, eine ebenso eloquente wie selbstbewusste, reflektierte und kreative junge Frau mit einem vielschichtigen Zugang zur Kunst. „Ich tu mir schwer damit, mich auf eine Sache zu konzentrieren“, sagt sie auf die Frage, ob ihr ein Kunstgenre nicht genüge. „Ich sauge alles auf, was um mich herum passiert. Um all das auszudrücken, was ich möchte, würde ein Medium gar nicht reichen.“ Ein Gespräch über Kunst, Feminismus und ganz viel dazwischen.

missverstehen: Wenn man bestimmte Themen aufgreift und provoziert, heißt das nicht zwangsläufig, dass man gegen etwas ist oder es verurteilt. Man will einen Diskurs auslösen. Gerade hierzulande ist Feminismus ein Thema mit politischer wie gesellschaftlicher Relevanz, deshalb finde ich es wichtig, Diskussionen darüber anzustoßen. Gleichberechtigung und halbe-halbe ist noch immer keine Selbstverständlichkeit. Auf der anderen Seite werden auch Väter blöd angeschaut, wenn sie den Papamonat in Anspruch nehmen wollen. Ich kenne einen Vater aus meinem Bekanntenkreis, dessen Chef sagte, jetzt meinen alle Männer plötzlich, sie müssten Hausfrauen werden. Das kann nicht sein.

Feministin ist heute beinahe zum Schimpfwort verkommen. Was bedeutet der Begriff für Sie? Es gibt eine Frage, die ich als Mama am meisten hasse: ECO.NOVA: Muss Kunst für Sie imUnd, wo hast du heute deinen Bumer einen Zweck haben? HANNAH ben? Ich glaube, dass Väter diese P. SCHEIBER: Zweck ist das falsche „Ich möchte Frage nie gestellt bekommen. Ich Wort, aber natürlich möchte ich bin Vollblutmama, aber ich mag etwas ausdrücken und bewirken. wissen, was unter auch meine Arbeit. Feminismus 2013 habe ich begonnen, Vintageder Oberfläche ist.“ bedeutet für mich GleichberechTeller mit unterschiedlichen SprüH A N N A H P. S C H E I B E R tigung. Ich habe als Frau genauso chen zu bedrucken. Seit ich Mutter das Recht, meiner Arbeit nachzubin, beschäftigt mich das Thema Fegehen. Ich will, dass meine Rechte als Frau respektiert minismus noch stärker als zuvor. In der Malerei sind es werden und ich sie leben kann, ohne mich dafür rechtdie Themenbereiche Landschaft, Landschaftsverbrauch, fertigen zu müssen. Klimawandel und Vergänglichkeit, mit denen ich mich auseinandersetze. Es sind durchaus existenzielle TheIhre Bilder beschäftigen sich mit Bergen, der Natur, men, die ich mit meiner Kunst anspreche. und kritisch mit dem Tourismus. Mögen Sie keine Touristen? Doch, natürlich. Ich wohne in Sölden und Ihre Kunst ist teilweise sehr frech und provokant. bin damit aufgewachsen. Aber man muss sich ständig Darf Kunst alles, ähnlich der Satire, oder gibt es hinterfragen und darf den Punkt nicht verpassen, an Grenzen? Kunst muss alles! Seit ich Mutter geworden dem genug ist. bin, frage ich mich manchmal, ob ich dies oder jenes vor meinem Sohn sagen kann. Und mir ist wichtig, dass Sehen Sie einen Zusammenhang zwischen Kunst und ich eben alles sagen kann. Natürlich ecke ich gerade Alpinismus? Die Parallelen sind immens. Ich besteige mit den Tellern bei dem ein oder anderen an. Vor allem den Berg auf meine Art und Weise und vor allem sehe ältere Menschen fühlen sich oft nicht wohl damit. Ich ich den Berg auf meine Art und Weise, ein ständiges bekomme E-Mails und Briefe. Was die Leute jedoch oft


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Verschwimmen von Abstraktion und Realismus. Man ist als Künstler oft isoliert, hat harte Existenzkämpfe, in meinem Atelier bin ich im Winter der Kälte ausgesetzt, ich arbeite mit riesigen Formaten und dementsprechend großen Farbmassen, die immer wieder auf mich zukommen und runtertropfen. Ich hab wirklich kein einziges Kleidungsstück, das noch keine blauen Flecken hat. In der Malerei als auch mit meinen keramischen und konzeptuellen Arbeiten geht es mir darum, an die Grenzen zu gehen und diese zu spüren. Vor allem fasziniert mich das „Darüber-hinaus“. Was ist da? In der Malerei passiert das bei mir durch das Format und einen sehr spontanen Duktus (Farbauftrag), in der Keramik ganz stark durch die Provokation. Wenn ich künstlerisch arbeite, bin ich voll präsent und gleichzeitig wie befreit von der Welt. Machen Sie Ihre Kunst in erster Linie für sich oder fragt man sich, ob das, was man macht, auch jemandem gefällt? Bei Auftragsarbeiten muss man sich natürlich die Frage stellen. Deshalb nehme ich auch ungern Aufträge an, weil man automatisch in einen anderen Denkmodus wechselt. Ich frage mich bei meinen Arbeiten nicht, ob sie jemandem gefallen, sondern was sie auslösen werden. Es kränkt mich auch nicht, wenn sie jemandem nicht gefallen. Bei einer Vernissage hat mir mal jemand seine Visitenkarte zugesteckt und gesagt, ich solle mich melden, wenn ich malen lernen möchte. Das hat mich sehr amüsiert.

Was möchten Sie mit Ihrer Kunst erreichen? Dass man sich damit auseinandersetzt und sie etwas auslöst. Gerade bei den Tellern werden manche extrem wütend, bezichtigen mich der Blasphemie. Ich will niemanden beleidigen, auf der anderen Seite habe ich natürlich mein Ziel erreicht, wenn meine Kunst Emotionen hervorruft. Die-

sen Austausch finde ich extrem wichtig. Marcel Duchamp hat einmal gesagt, dass Kunst ein zweipoliges Produkt ist. Ein Teil ist das Werk und ein Teil ist der Betrachter. Zwischen den beiden findet so etwas wie Elektrizität statt. Es ist sehr komplex, Kunst zu definieren, aber dies kommt dem sehr nahe, was ich mir darunter vorstelle. Es darf etwas ausgelöst werden, positiv wie negativ, alle Grauzonen der Gefühle, das ist in meinen Augen der Auftrag und der Sinn von Kunst.

HANNAH PHILOMENA SCHEIBER wurde 1991 in Innsbruck geboren und ist Mutter eines Sohnes. Sie besuchte von 2011 bis 2015 die Universität für Angewandte Kunst in Wien, war 2014 außerdem an der Accademia di belle Arti in Florenz und 2016 an der School of Visual Arts in New York. In ihrer Malerei beschäftigt sie sich mit den verschiedenen Facetten von Bergen, Heimat, Natur und Tourismus, bedruckt Vintageteller mit verschiedenen Sprüchen und fotografierte sich unter anderem täglich für die Dauer eines Menstruationszyklus. Weitere Arbeiten und Infos: www.studioscheiber.com


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Kunst & Kultur „BÜCHER LÖSEN Z WA R K E I N E PROBLEME, SIE MACHEN ABER AUCH KEINEN NEUEN Ä R G E R .“

Im Zuge der yoga.tage vom 24. bis 26. Juli dreht sich im Kufsteinerland alles um die Themen Yoga, Kräuter und Ayurveda und das an unterschiedlichen Plätzen in der Region und auf ganz verschiedene Weisen. Mit Asanas zu Klavierkompositionen, dynamischen Flows vom Kampfsportler, Dance Yoga vom Balletttänzer, mit Kundalini und Yin Yoga, Prana Vinyasa, Atemübungen und Meditationen. Internationale und regionale Lehrer zahlreicher Stilrichtungen geben spannende Einblicke in ihre persönliche Praxis, begleitet von bewegender Musik und jeder Menge positiver Vibes. Als Highlight des Festivals gelten die Trommelkurse und die „Yoga Piano“-Sessions am 25. Juli mit Komponist Andreas Loh. Auf innovative Weise verbindet er Yoga mit eigenen Klavierkompositionen, die auf den Atemfluss abgestimmt sind, den Yoga Talas. Ziel ist es, durch die harmonisierende Wirkung der Musik und des Atems den Einklang von Körper und Geist zu fördern. © SPOTTORNO EDITAR

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TANZ DER ELEMENTE

© INGE PRADER

.Am 16. Mai bringen Julia und Tobias Moretti ein gemeinsames Literaturund Musikprogramm auf die Bühne des Thierseer Passionsspielhauses.

Während der yoga.tage taucht man an besonderen Locations in die hohe Kunst des Yoga ein – auf Stand-upPaddelboards zum Beispiel oder wie im Bild am Brentenjoch.

EIN STÜCK VOM GLÜCK Vom 14. bis 16. Mai finden heuer zum bereits fünften Mal die glück. tage im Kufsteinerland statt. Zum Start der Veranstaltungsreihe war noch nicht abzusehen, dass sich das neue Festivalformat mit seinen Schwerpunkten Literatur, Philosophie, Natur und Genuss zum derartigen Publikumsmagneten entwickeln würde. Doch was gibt es Schöneres, als sich auf verschiedene Weisen mit dem (eigenen) Glück zu beschäftigen? Und so ist auch heuer wieder ein hochkarätiger Reigen zu Gast, um sich dem Thema auf vielen unterschiedlichen Ebenen zu nähern. Den Beginn macht Philosoph Richard David Precht, außerdem sprechen der renommierte „Baum-Guru“ Erwin Thoma, das Künstler-Ehepaar Julia und Tobias Moretti und Kreativling Hannes Treichl. Infos und Programm unter WWW.GLUECK-TAGE.COM.

© FLORIAN EGGER

Sehen, hören, lesen, hingehen

„Die Verwerfung“ ist eine außergewöhnliche Fotoausstellung über die Grenze zwischen Österreich und Italien.

BEGEHBARER COMIC Am 31. März eröffnet die BTV im Rahmen ihres Kunst- und Kulturprogramms INN SITU die Ausstellung „Die Verwerfung“. Gezeigt wird eine Reportage in Bildern und Texten des Fotografen Carlos Spottorno und des Journalisten Guillermo Abril. Sie befassen sich dabei mit dem Phänomen und der Geschichte einer Grenze, die zwei Nationen und zwei Regionen – Österreich und Italien, Tirol und Südtirol – teilt. Ihre Eindrücke und Erkenntnisse teilen die beiden in Form einer Graphic Novel, einer Erzählform in Bildern, wie sie in Comicromanen für Erwachsene zu finden ist. Dabei bewegen sie sich an der Schnittstelle von Journalismus, Literatur und Fotokunst und haben eine Art zweidimensionales Roadmovie über jene Orte gestaltet, die sie im Rahmen ihrer Recherche persönlich besuchten. Zu sehen ist die Ausstellung bis 11. Juli 2020. Infos unter WWW.INNSITU.AT .


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GENUSS FÜR ALLE SINNE Sängerin Eva Lind und Gastgeber Günther Hlebaina laden im Hotel DAS KRONTHALER zu einem einzigartigen KlassikHighlight, das passenderweise den Namen „KLASSIK.UNIQUE“ trägt und höchste Harmonie in Kunst, Klang und Kulinarik bietet. Die Eva Lind Musikakademie Tirol und ihre Stars haben das Hotel in den letzten Jahren stark mitgeprägt. So ist die Idee entstanden, nicht nur der großartigen Kunst, sondern auch den großartigen Talenten eine ebenso großartige Bühne zu geben. Klassik kommt in diesem Fall in sommerlicher Leichtigkeit daher, dazu werden kulinarische Köstlichkeiten serviert. Termin: 9. bis 12. Juli 2020, Infos und Tickets unter WWW.DASKRONTHALER.COM . Am besten kombiniert man die Konzerte gleich mit einem Aufenthalt im Hotel und lässt es sich rundum gut gehen.

MEISTER DES LICHTS TEN IN ONE, EUR 30,00

Mit seinem optimistischen Weltbild und wegbereitenden Wirken für die Moderne fasziniert der Impressionismus immer wieder aufs Neue. Dieses definitive Who’s who versammelt zehn Künstler-Monografien aus TASCHENs Kleiner Reihe und führt durch Leben und Werk von Cézanne, Degas, Gauguin, Manet, Monet, Renoir, Rousseau, Seurat, Toulouse-Lautrec und van Gogh. Detaillierte Biographien, wunderbare Bilder, schöne Kommentare. Ein Muss für jeden Kunstliebhaber.

„Kunst gibt doch nicht das Sichtbare wieder, sondern macht sichtbar.“

SCHMERZLICHE WAHRHEITEN Als er Wahida trifft, ist es um Eitan geschehen. Plötzlich glaubt der nüchterne Genforscher an Vorsehung, Schicksal und die Liebe. Nach zwei Jahren voller Glück will er die Angebetete seinen Eltern vorstellen. Die sind entsetzt: Wie kann er als Jude eine Araberin lieben? Wajdi Mouawad hat ein berührendes Stück geschrieben, das mit mehr als einer Wendung erstaunt und thematisch beunruhigend aktuell ist. Premiere feierte das Stück am 1. März in den Innsbrucker Kammerspielen, letzter Termin ist der 17. April.

© GÜNTHER EGGER

PAUL KLEE

Wahida: Ich liebe keinen „Juden“! Ich liebe Eitan!

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„Das Geheimnis der Kunst liegt darin, dass man nicht sucht, sondern findet.“

© NGF

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RETTET DAS DORF

PABLO PICASSO

FA R B E N F R O H Letztes Jahr feierte der Tiroler Künstler Elmar Kopp seinen 90. Geburtstag – für ihn jedoch kein Grund, leiser zu treten. Noch immer ist er täglich in seinem Atelier in Imst tätig und beeindruckt nach wie vor durch sein breites künstlerisches Euvre. Vielen Leuten sind seine Arbeiten geläufig, denn zahlreiche Werke sind als Fassadengestaltung bekannt, Reliefs oder Freiplastiken zieren – unter anderem im Rahmen der Kunst-am-Bau-Aktion des Landes – den öffentlichen Raum. Er lieferte Entwürfe für Glasfenster und Wandteppiche, die von seiner Frau Midi gewebt wurden. Mit ungebrochenem Schöpfungs- und Gestaltungswillen widmet er sich inzwischen mehr der Malerei und bannt Stilleben und Landschaften in intensiv leuchtenden Farben auf die Leinwand. Die Innsbrucker Galerie Nothburga widmet dem bescheidenen großen Tiroler vom 24. März bis 18. April 2020 eine beeindruckende Schau und zeigt ein wunderbares Potpourri seiner Malerei. WWW.GALERIENOTHBURGA.AT

© WOLFGANG LACKNER

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Über Möglichkeiten und neue Wege des Zusammenlebens: Die Protagonisten des Films „Rettet das Dorf“ treten für ein lebendiges und nachhaltiges Dorfleben ein – darunter Christian Wolf, Firmenmitgründer von Rolf Spectacles, aus Weißenbach am Lech und der Regionalforscher Michael Beismann: „Man muss sich von der Idee verabschieden, dass alle Jungen vom Dorf im gleichen Dorf bleiben müssen. Es gibt Leute, die vielleicht in der Stadt aufgewachsen sind, die diese Plätze als ihren Lieblings-Wohnort entdecken.“ Der Film zeigt unter der Regie von Teresa Distelberger Potenziale dörflichen Lebens in unserer globalisierten Welt und folgt Menschen dorthin, wo bereits Initiativen wachsen und neue Wege erprobt werden. Zu sehen im Leokino. WWW.RETTETDASDORF.AT

Blick in den neu eröffneten Raum für niederländische Grafiken im Innsbrucker Ferdinandeum

KUNST IM WANDEL Neue Präsentationen herausragender Werke der niederländischen Kunst, eine Gegenüberstellung der Wiener und Münchner Secession sowie variierende zeitgenössische Kunst: Das Ferdinandeum verändert sich. Und zwar regelmäßig. Seit diesem Jahr wird sich die Sammlungspräsentation alle vier Monate wandeln. Bisher eher statische Schauräume werden damit stärker belebt. Zum ersten Termin werden unter anderem herausragende Werke der niederländischen Kunst gezeigt, die von der Historien- und Landschaftsmalerei über Stillleben bis zur Genre- und Porträtmalerei reichen. Die nun in ein elegantes, dunkles Grün getauchten Wände lassen die Kunst aus dem 16. und 17. Jahrhundert besonders zur Geltung kommen. In einem eigenen Grafikbereich sind aktuell erstmals überhaupt Werke der Sammlung an niederländischer Grafik ausgestellt.


n Meine Bank

Schon Friedrich Wilhelm wusste:

Was eine*r allein nicht vermag, das vermögen viele.

Foto: Raiffeisen/Aria-Sadr-Salek

Daher haben wir unser FrauenNetzwerk „frieda.“ gegründet. Als Reverenz an unseren Gründer und als klare Ansage, dass wir Frauen das Prinzip Raiffeisen jetzt schon auf allen Ebenen engagiert mitgestalten. Weil wir es können, weil wir es wollen. Weil’s an der Zeit ist. www.raiffeisen-tirol.at

Christine Hofer

Martina Leitner

Elke Pagitz

Karin Kößler

Katharina Fesl

Geschäftsführerin Raiffeisen Werbung Tirol

Vorständin Raiffeisen Regionalbank Fügen-Kaltenbach-Zell

Vorständin Raiffeisen Service Center Tirol

Prokuristin Raiffeisen Regionalbank Hall in Tirol

Leiterin Digitalvertrieb Raiffeisen-Landesbank Tirol


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LESESTOFF Ein Raum ohne Bücher ist ein Körper ohne Seele, meinte dereinst der kluge Marcus Tullius Cicero. Wir haben eine kunterbunte Seelen-Auswahl für Sie. PS TIP ER D S ON AU KTI A D RE

DER HORROR DER FRÜHEN MEDIZIN LINDSEY FITZHARRIS, SUHRKAMP VERLAG, 2018 276 SEITEN, EUR 10,30

DE R J U N G E I M G E S T R E I F T E N P Y JA M A JOHN BOYNE, FISCHER VERLAG, 2017 288 SEITEN, EUR 10,90

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Berlin – Anfang der 1940er-Jahre. Bruno ist der Sohn eines Nazioffiziers und wuchs bisher behütet in einem schönen Berliner Stadthaus auf. Durch die Beförderung seines Vaters muss der Achtjährige in eine trostlose Gegend ziehen, in der er niemanden kennt. Trotz Warnung seiner Mutter erkundet er die Gegend … In diesem Buch wird der Mord an Millionen europäischer Juden aus der Perspektive eines Kindes erzählt, das in unmittelbarer Nähe zu Auschwitz lebt. Extrem fesselnd und berührend.

DI E D U N K L E S E IT E DE R L I E B E R A F I K S C H A M I , D T V, 2 0 1 0

Grausig sind die Anfänge der Medizin: Leichenraub, blutige Operationen wie Kirmesspektakel, Arsen, Quecksilber, Heroin als verschriebene Heilmittel. Mitte des 19. Jahrhunderts ist das Unwissen der Ärzte sagenhaft, wie sie praktizieren, ein einziger Albtraum. Ein Buch nicht für schwache Nerven und trotzdem unglaublich interessant. Vor allem zeigt es, wie sehr sich die Medizin weiterentwickelt hat und wie froh wir sein können, in der heutigen Zeit zu leben.

CONSIDER THE LOBSTER A N D O T H E R E S S AY S D AV I D F O S T E R WA L L A C E , L I T T L E B R O W N B O O K G R O U P, 2 0 0 7 , 3 5 2 S E I T E N , E U R 1 4 , 3 0

Ein intelligentes Buch voll mit witzigen Essays und großartigen kleinen Beobachtungen, quer durchs Gemüsebeet. Die Zusammenstellung folgt keiner erkennbaren Logik, die Themen sind vielfältig und reichen von der Verleihung eines Porno-Awards über Politik bis zum LobsterFestival. Und eine Spurensuche nach Kafkas Humor. Gelehrsam, demütig und selbstbewusst offenbart David Foster Wallace in seiner Prosa viel von sich selbst, während er über das Andere und die Anderen schreibt. Fußnote: Man sollte keine Aversion gegen Fußnoten haben.

WA S M A N V O N H I E R AU S S E H E N K A N N M A R I A N A L E K Y, D U M O N T V E R L A G , 2 0 1 9 320 SEITEN, EUR 13,00

1.040 SEITEN, EUR 12,30

Der Roman spielt in Damaskus und ist zugleich eine Liebeserklärung an die Heimatstadt des Autors. Das Ganze wird umspannt von einem Jahrhundert syrischer Geschichte. Es geht um Liebe, die nicht sein darf, Familienzwist, Blutrache und Fehden. Auch wenn es schon etwas älter ist, passt dieses Buch auch total in die heutige Zeit.

Immer wenn Selma im Traum ein Okapi erscheint, stirbt am nächsten Tag ein Bewohner ihres Dorfes. Auf das ebenso schräge wie prächtige Tier aufbauend porträtiert Mariana Leky ein Dorf, dessen Bewohner samt all ihren Eigenheiten charmant und herzlich sind und die trotz ihrer Unterschiedlichkeit doch alle irgendwie zusammengehören. Ein schönes und zartfühlendes Buch voller Wärme und feinem Humor, in dem natürlich auch die Liebe nicht fehlen darf.


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DIE JUNGEN BESTIEN

NEUH

EITE

N

D A V I D E L O N G O , R O W O H LT V E R L A G 416 SEITEN, EUR 22,70

Ein neuer Kriminalfall aus dem Piemont, in dem der schweigsame Bergkauz und heimliche Menschenkenner Corso Bramard ermittelt: Bei dem Bau einer Bahnschnellstrecke zwischen Mailand und Turin werden die Überreste von zwölf Leichen gefunden, und eine Spur führt in die Zeit des italienischen Terrorismus, der Brigate Rosse. Davide Longo schreibt wie immer anspruchsvoll und intelligent, ohne es zu übertreiben.

D I E N A C H T, A L S I C H S I E S A H DRAGO JANČAR, FOLIO VERLAG 192 SEITEN, EUR 20,00

In einer Nacht kurz nach Neujahr 1944 führt eine Gruppe von Tito-Partisanen Veronika Zarnik und ihren Mann Leo aus ihrem Schloss in Slowenien ab. Aus den Erinnerungen von fünf Personen setzt sich das Bild einer schillernden jungen Frau zusammen, bis der Strom der Geschichte die Illusion mit sich fortreißt.

H O W TO E N J OY YO U R G A RT E N G L Ü C K DIVERSE AUTOREN, DIOGENES VERLAG 256 SEITEN, EUR 10,30

Gärtnern tut Körper und Seele gut. Ob Familien auf dem Land, Urban Gardeners in der Stadt, Multikulti in den Schrebergärten – wer kann, bestellt irgendwo ein grünes Fleckchen und fühlt sich dabei wie in den Ferien. Vom Glück des Bückens, Harkens, Jätens, Säens und Erntens wissen auch Donna Leon, Meir Shalev, Charles Lewinsky und Wladimir Kaminer zu berichten, und Martin Walkers Einführung zeigt, wie man’s richtig macht. Mit diesen Schreibern kann eigentlich nichts schiefgehen.

Wenn du die Wahl hast zwischen Wäsche waschen und Sport. Welches Buch liest du dann?

MO ON G L O W MICHAEL CHABON, KIWI VERLAG 496 SEITEN, EUR 14,40

E I N E FA S T P E R F E K T E W E LT M I L E N A A G U S , D T V, 2 0 8 S E I T E N , E U R 2 0 , 6 0

Als Ester noch in Genua lebte, sehnte sie sich nach Sardinien zurück. Nach der wilden, steinigen Landschaft und dem ursprünglichen Leben im Dorf. Nun ist sie zurück in ihrer Heimat, doch die Sehnsucht ist geblieben. Ihrer Tochter Felicita soll es da besser ergehen. Wie findet man sein Glück in einer Welt, die nicht perfekt ist? Das Buch zeigt’s, poetisch und berührend.

Mit sprachlicher Eleganz erzählt Michael Chabon Episoden aus der Lebensgeschichte seines Großvaters, in denen sich die großen Themen der amerikanischen und europäischen Geschichte des 20. Jahrhunderts – von der Mondraumfahrt bis zum Mauerfall – spiegeln. Empfohlen von der Wagner’schen und auf diese Tipps ist Verlass.

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„ICH BIN KEINE FEMINISTIN!“ Elisabeth Gürtler ist Eigentümerin und Gastgeberin des Hotels Astoria in Seefeld, wo sie auch einen Großteil ihrer Kindheit verbrachte. Wir sprachen mit der erfolgreichen Unternehmerin über die Frau in Kunst- und Arbeitswelt, über die „Herrschaft der alten Oberkellner“ und ihr besonderes Gespür, wann es genug ist. I N T E R V I E W : J U L I A S PA R B E R - A B L I N G E R

Unser erster Anlass für ein Interview war Ihre Begeisterung für Prachensky, Nitsch und die Kunst. ELISABETH GÜRTLER: Ja, ich bin ein großer Kunstfan. Markus Prachensky war einer der erfolgreichsten Avantgardekünstler aus Österreich. Er sagte einst „Rot ist die wichtigste Farbe. Rot, das ist Feuer und Liebe“. Deshalb gibt es auch hier im Hotel neben den gedämpften Naturtönen nur eine Farbe und die ist Rot. Und auch Hermann Nitsch schätze ich sehr, auch wenn seine Mysterienspiele sehr kontroversiell besprochen werden. Die erste Artists’ Collection der Holzkistchen für die Original Sachertorte habe ich mit Nitsch gemacht und die war besonders erfolgreich, hat aber auch für viel Diskussionsstoff gesorgt. Klassische Kunstsammlerin bin ich keine, aber im Hotel findet man auch viel Kunst. Ich liebe die klassische Moderne, jetzt bin ich bei der Abstraktion angelangt. Max Weiler finde ich ganz wunderbar, ich liebe Flächiges und Großformate sowie große, starke Striche. Josef Mikl, ein großartiger Maler und Grafiker, ist da auch als Beispiel zu nennen. Grafiken in kleineren Formaten mag ich auch. Ich lege sie am Boden auf und übertrage sie gedanklich auf die Wand. Und die Rahmen sind mir sehr wichtig. Ich lasse viele Arbeiten neu rahmen, wenn sie mir nicht gefallen. ECO.NOVA:

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Wir sprechen von erfolgreichen männlichen Künstlern und entsprechen damit dem allgemeinen Klischee. Lei-

ZU PERSON Elisabeth Gürtler wurde 1950 in Wien geboren und ist die Tochter des Handelsunternehmers Fritz Mauthner, der unter anderem in Seefeld ein Hotel betrieben hat. Deshalb verbrachte Elisabeth Gürtler einen Großteil ihrer Kindheit in Tirol. Sie studierte an der Hochschule für Welthandel und schloss mit dem akademischen Grad Dipl.-Kfm. ab. Nach dem Tod ihres Vaters, 1988, wurde sie gemeinsam mit ihrer Schwester und ihrer Mutter Gesellschafterin im väterlichen Unternehmen. 1990, nach dem Tod ihres Ex-Mannes Peter Gürtler, übernahm sie das Management der geerbten Hotels Sacher in Wien und in Salzburg sowie der Sachertorten AG. 2014 übergab Elisabeth Gürtler den Familienbetrieb an ihre Kinder Alexandra (geboren 1975) und Georg (geboren 1979). Von 1999 bis 2007 organisierte sie den Wiener Opernball, anschließend übernahm die ehemals begeisterte Dressurreiterin die Leitung der Spanischen Hofreitschule. Dort schied sie auf eigenen Wunsch mit Jahresende 2018 aus. Sie war 24 Jahre lang mit dem österreichischen Schauspieler Helmuth Lohner (1933– 2015) zusammen, vier Jahre davon verheiratet.

der sind weltweit nur drei Prozent der weiblichen Künstlerinnen auch wirtschaftlich erfolgreich. Woran liegt das Ihrer Meinung nach? Eines sage ich gleich: Ich bin keine Feministin. Ich denke, es liegt in der Kunst- wie in der gesamten Arbeitswelt daran, dass Frauen Kinder bekommen und deshalb für den Beruf nur bedingt einsetzbar sind. Aber wir sprechen über erfolgreiche Künstlerinnen und Künstler. Ich gehe immer vom Werk aus, es ist nicht ausschlaggebend, wer es erschaffen hat. Ich schätze Werke von Frauen wie von Männern, für die Sacher Artists’ Collection habe ich zum Beispiel auch sehr erfolgreich mit Xenia Hausner zusammengearbeitet. Ich kann nicht über den wirtschaftlichen Erfolg von Künstlerinnen urteilen, dafür habe ich mich zu wenig damit befasst.

Sie waren auch als zweifache Mutter sehr erfolgreich. Wie haben Sie Muttersein mit Beruf vereinbart? Als meine Kinder klein waren, war ich in vielen Projekten involviert, die allerdings eine flexible Zeiteinteilung erlaubt haben. Das Sacher hat mein damaliger Mann geleitet. Ich war natürlich immer in einer privilegierten Position, das ist mir schon klar. Dafür bin ich auch sehr dankbar, das ist nicht selbstverständlich. Und vieles kann man einfach nicht delegieren. Es bleibt keiner Frau erspart, sich selbst zu organisieren. Das macht kein Mann für sie.

Sie sagten, dass Sie sich nicht als Feministin sehen. Wie sind Feministinnen für Sie? Ich bin kein Fan der Quotenregelung, sondern gehe von der besten Qualifikation aus. Ich erachte es als nicht gut, wenn man eine Frau nehmen muss, auch wenn es einen besser qualifizierten Mann für die Position geben würde. In der unternehmerischen Praxis ist die Qualifikation für mich das entscheidende Kriterium. Elisabeth Gürtler vor Schüttbildern des österreichischen Künstlers Hermann Nitsch


© INGE PRADER

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„Ich war natürlich immer in einer privilegierten Position, das ist mir schon klar, aber es bleibt keiner Frau erspart, sich selbst zu organisieren. Das macht kein Mann für sie.“

jeden bzw. jede gilt: Eine realistische Einschätzung dessen, was man kann und was nicht, ist Voraussetzung für Erfolg. Nur wenn ich auch meine Schwächen kenne, kann ich mir Kollegen und Mitarbeiter suchen, die mich ergänzen. Das ist Ihnen immer gelungen? Natürlich nicht, aber ich habe schon erkannt, wo andere mehr Erfahrung haben, was ich besser abgeben sollte. Sonst fällt man auf die Nase. Und natürlich ist das Auftreten ein wichtiger Faktor. Und man sollte einschätzen können, wie man wo auftritt, und auf sich achten, das stärkt das Selbstbewusstsein. Ich bin ästhetisch sehr stringent. Ich weiß genau, was ich will und was mir steht. Ich will auch nicht modisch sein, ich habe einen klassischen Stil.

© INGE PRADER

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Können Sie sich vorstellen, dass die Verkäuferin im Supermarkt mehr Nachteile im Berufsleben in Kauf nehmen muss? Nachteile wie auch Vorteile gibt es in jeder Berufsgruppe. Nicht jeder kann in einer privilegierten Position sein und das kann man natürlich als ungerecht betrachten. Ganz klar. Auf jeden Fall wichtig ist das eigene Auftreten und das Selbstbewusstsein. Überall – und für

„Ich bin ästhetisch sehr stringent.“ ELISABETH GÜRTLER

Haben Sie im Laufe Ihrer Karriere selbst Nachteile erlebt, weil Sie eine Frau sind? Nein, wirklich nie. Als ich vor rund 30 Jahren in die Hotellerie eingestiegen bin, habe ich mir zunächst nur das soziale Gefüge im Unternehmen angesehen. Man darf nicht eine Revolution vom Zaun brechen und alles sofort neu machen. Ich kann mich noch gut an die Herrschaft der alten Oberkellner im Café Sacher erinnern. Die waren im Sacher sehr dominant und haben gesagt, wo es langgeht – zumindest aus meiner Sicht. Ich habe zu Beginn nur mal zugeschaut, dann Stück für Stück vorgeschlagen und geändert. Langsam einen neuen Wind reingebracht. Aber eben langsam, mit dem richtigen Gespür.

Wie viel Ihres guten Gespürs bringen Sie heute in Seefeld ein? In Seefeld bringe ich mindestens so viel Gespür ein wie damals im Sacher. Das Astoria ist auch ein sehr emotional besetztes Hotel für mich. Mit Seefeld verbindet mich meine Kindheit, ich habe immer schon sehr viel


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Zeit hier verbracht. Nun ist es eben noch mehr. Ich pendle zwischen Seefeld und Wien, widme aber sehr viel Zeit und vor allem Aufmerksamkeit dem Astoria. Ich habe mich sehr bewusst für das Astoria entschieden, das seit 70 Jahren in Besitz meiner Familie ist. Im Sacher bin ich nur noch in der Holding tätig.

Die Hotellerie macht Ihnen Spaß? Ja, ich liebe das. Jeder muss so ein Haus selbst prägen und man muss es mögen. Ich hatte monatelange Baustellen, man kann in Seefeld immer nur drei Monate umbauen, dann muss alles beendet sein. Ich habe zwischen 75 und 80 Mitarbeiter in einem Ganzjahresbetrieb. Nur zum Umbauen musste ich schließen. So ein Haus bedeutet viel Arbeit und Organisationsgeschick. Das hört nie auf und ist nie ganz perfekt. Doch zumindest annähernd perfekt zu werden, ist mein Antrieb.

Warum tun Sie sich das an? Ich kann mit dem sogenannten Pensionsalter überhaupt nichts anfangen. Doch meine Kinder haben das Recht, selbst ein Unternehmen zu gestalten. Deshalb habe ich mich rechtzeitig zurückgezogen. Ich konnte das Hotel erst im Alter von 65 selbst gestalten, diese Erfahrung hat mich geprägt. Das Astoria ist mein Hotel, hier kann ich Dinge bewegen und vor allem Menschen zufrieden und glücklich machen. Ich bin Gastgeberin aus Überzeugung. Die Überlegung, warum ich mir das antue, hatte ich nie.

„So ein Haus bedeutet viel Arbeit und Organisationsgeschick. Das hört nie auf und ist nie ganz perfekt. Doch zumindest annähernd perfekt zu werden, ist mein Antrieb.“ ELISABETH GÜRTLER

Sonja Klima wurde Ihre Nachfolgerin in der Spanischen Hofreitschule. War dies in Ihrem Sinne? Wenn man gehen will, geht man, dann hat man nicht das Recht, sich einzumischen oder zu kommentieren.

Fällt Ihnen das Abschließen leicht? 1990 habe ich gewusst, dass die Zeit der Reiterei vorbei ist. Ich bin in keinen Stall mehr gegangen und habe abgeschlossen. In der Wirtschaftskammer habe ich erkannt, sobald Präsident Maderthaner nicht mehr wiedergewählt wurde, dass es für mich Zeit wird zu gehen. Beim Opernball war es auch so. Man muss für sich selbst bestimmen, wann es genug ist. Ich habe gemerkt, es bringt nichts mehr, wenn ich den Opernball ein weiteres Mal

organisiere. Aber es fällt mir nicht leicht. Den Ball oder auch die Spanische Hofreitschule abzugeben, war für mich sehr schwer. Man hat ja das Gefühl, es ist ein Stück der eigenen Welt. Der Kopf muss über die Emotion siegen. Dafür braucht es eine gewisse Konsequenz und auch Disziplin.

Bezeichnen Sie sich als disziplinierten Menschen? Ja.

Zum Abschluss: Wie lebt es sich in Tirol, Frau Gürtler? Ich lebe gut und gerne in Tirol – als Wienerin. Ich habe gute Freunde hier, habe auch mit dem offiziellen Tirol – zum Beispiel mit dem Landeshauptmann – ein gutes Einvernehmen. Und gut zu leben ist immer eine Kunst.

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eco.life LIFESTYLE IN KLEINEN DOSEN

KURZ & BÜNDIG

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© MONKEY 47 GIN

FRAG DEN INDER

LANGE REDE, KURZER GIN Gerade 30 Jahre alt und ab sofort Monkey-47-Ambassador. Konstantin Karvounis ist Barkeeper in der Stage12 Bar in der Innsbrucker Innenstadt – und großer Gin-Fan. Besonders der Monkey 47 Schwarzwald Dry Gin ist seit Jahren Basis vieler seiner Drinks. „Der Gin überzeugt mich nicht nur aufgrund seiner Qualität, sondern auch wegen seiner Regionalität. Seine einzigartige Zusammensetzung und geschmackliche Vielfalt faszinieren mich jedes Mal aufs Neue“, sagt Karvounis. Bereits im jungen Alter half der gebürtige Steirer in der Cocktailbar seiner Eltern auf der griechischen Insel Mykonos und sammelte seine ersten Erfahrungen als Barkeeper. Die Begabung für seinen zukünftigen Beruf wurde ihm quasi in die Wiege gelegt. Seit seinem 18. Lebensjahr steht er hauptberuflich hinterm Tresen und kredenzt seinen Gästen kreative Cocktails und spezielle Eigenkreationen. Wir durften schon einiges von ihm kosten und was soll man sagen: Am Ende ergibt alles einen Gin.

2019 war zweifellos ein erfolgreiches Jahr für die Swarovski Kristallwelten. Die 15-Millionen-Besucher-Marke wurde überschritten, das Carousel von Designer Jaime Hayon eröffnet und Artisten des Circus Roncalli sorgten für einen lebhaften Sommer. Nicht minder spannend wird es 2020 bleiben. Denn heuer feiert der Riese sein 25-jähriges Jubiläum. Und dafür ist man nicht nur in der Heimat bereits fleißig am werkeln, sondern in Sachen Marktbearbeitung auch weltweit unterwegs. Gleich zu Beginn des Jahres stand ein Auftritt in Indien auf dem Plan, wo die Kristallwelten gemeinsam mit der Österreich Werbung zum großen Kundenevent mit Vertretern der indischen Reisebranche luden. In Mumbai holte man die Gäste nicht nur thematisch an Bord – eine Yacht war die Location für einen „Sparkling Evening“ am Gateway of India. Laut Christine Gasser, Head of Marketing & Communications der D. Swarovski Tourism Services GmbH, ist Indien mit aktuell mehr als 100.000 Besuchern jährlich neben Deutschland und Österreich der drittgrößte Quellenmarkt der Sehenswürdigkeit. Gott sei’s gedankt, ist’s nicht China. Wär grad blöd.


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erfolgs.geschichten

CURA-Geschäftsführer Roland Kohl mit Carina Unterkircher, Firmenkundenbetreuerin Hypo Tirol Bank

Aus Freude am Schönen

INTELLIGENT MARKIERT Es gibt Dinge, deren Nichtvorhandensein bis dato nicht aufgefallen ist. Kommen sie dann aber auf den Markt, wundert man sich, warum es sie nicht schon viel früher gegeben hat. Wie den Winemarker. Der ist nämlich ganz schön praktisch. Die meisten Rotweinflaschen lagern in der Regel im Liegen. Wenn man also sein Aufbewahrungssystem nicht ganz genau kennt, muss man die Flaschen aus dem Regal ziehen, um zu erkennen, um welchen Wein es sich handelt. Der Winemarker kann ganz einfach auf (Wein-)Flaschenhälse geklipst und mit einem speziellen Stift beliebig beschriftet werden – mit der Rebsorte, dem Winzer, gerne auch mit den Namen der Freunde, die den Tropfen ganz besonders mögen. Ein Set mit 25 Markern plus Markierstift gibt’s um 14,90 Euro unter www.winemarker.at. Eine Abwandlung ist der Wishmarker, der für Ordnung im Kühlschrank sorgt. U N S E R TÄ G L I C H B R O T

Wir geben es zu: Wir sind bekennende Brot-Fans. Weil es kulinarisch eigentlich nichts Schöneres gibt, als in ein gschmackiges, knuspriges und am besten noch warmes Stück Brot zu beißen. Am liebsten in eines, das gar nicht viel Drumherum braucht. So wie das rustikale Dinkel-Steinofenbrot von Therese Mölk. Ein Dinkelkochstück sorgt dafür, dass es besonders saftig wird, die Teigreifezeit von 24 Stunden verleiht ihm seine grobe Porung. Erhältlich ist es in allen Baguette-Filialen, der 1-kg-Laib kostet 3,90 Euro.

1999 als Drei-Mann-Betrieb gegründet, zählt die CURA-Marketing GmbH heute zu den großartigen Hidden Champions dieses Landes. Mit einem beachtlichen Expansionstempo setzt das kreative Kosmetikunternehmen frühzeitig auf die richtigen Markttrends und gestaltet so den Markt erfolgreich mit. Als der Henkel-Konzern mit der Firma Schwarzkopf von Tirol abwanderte, haben engagierte Manager einen Neustart gewagt und 1999 gemeinsam die CURA-Marketing GmbH gegründet. Mit Erfolg. Denn heute ist CURA Cosmetic Competence ein erfolgreiches Dienstleistungsunternehmen, das sich der Entwicklung von Marken, Marketingkonzepten und Vermarktungsstrategien für Kosmetik widmet. „Unsere Spezialität ist das Aufspüren von Marktnischen in der Kosmetik, die wir eigenständig und innovativ besetzen. Unsere langjährige Erfahrung kommt uns dabei sicherlich zugute“, sagt Roland Kohl, einer der drei Firmengründer und Geschäftsführer der Cura Marketing GmbH. Einen richtigen Riecher hatten die Manager schon öfter, insbesondere als sie vor 14 Jahren die Zusammenarbeit mit Judith Williams im Teleshoppingbereich aufnahmen. Mittlerweile ist Williams Mehrheitsgesellschafterin und trägt mit ihrem konsequenten Markenaufbau wesentlich zum Wachstum des Unternehmens bei. CURA Cosmetic Competence mit Firmensitz in Innsbruck beschäftigt heute über 100 Mitarbeiter, agiert europa- und weltweit in 15 Ländern, setzt jährlich über 45 Millionen Euro um und weist eine Exportquote von über 95 Prozent auf. Das überproportionale Wachstum der letzten Jahre machte auch den 2015 fertiggestellten Bau des „Cura Cosmetic Competence Centers“ erforderlich, das bereits wenige Jahre später wieder erweitert und im April 2020 bezogen wird. „Das Vertrauen von Seiten des Arbeitgebers und die Übernahme von Eigenverantwortung seitens der Mitarbeiter sind neben einem respektvollen und wertschätzenden Umgang miteinander das Geheimrezept unseres Arbeitsklimas“, so Kohl. So erfolgreich CURA im Kosmetikmarkt agiert, so vertrauensvoll gestaltet sich die Zusammenarbeit mit der Hypo Tirol Bank. „Wir arbeiten seit 2007 mit der Hypo Tirol Bank zusammen und sind mit dem offenen und sehr vertraulichen Verhältnis zur Bank im Geschäftsbereich sehr zufrieden“, schätzt Kohl die jahrelange und unkomplizierte Partnerschaft. PR

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KOMMEN SIE, SCHAUEN SIE

© ZILLERTAL BIER

Der Patscherkofel lädt am 15. März zu seinem Hausbergtag und bietet dabei allerhand Programm. Von 10 bis 16 Uhr gibt’s gratis Kinderbetreuung mit dem Zwergerlparadies NiMa’s sowie kostenlose Kinderskikurse und Parcours von der Alpin Ski- & Snowboardschule Patscherkofel. Wer mag, kann Skier der Firma Stöckli testen. Außerdem wird eine Skitour mit einem Guide absolviert oder mit Schneeschuhen von der Bergstation zum Gipfel gewandert. Wer sein skifahrerisches Können mit anderen messen möchte, dem sei das erste Hausbergrennen ans Herz gelegt – wobei es dabei weniger ums Schnellsein geht, sondern um Konstanz. Mehr dazu unter www.patscherkofelbahn.at (Events am Patscherkofel). Wir drücken die Daumen für gutes Wetter!

AUSGEZEICHNET HÜBSCH

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Zum neunten Mal in Folge: Die sächsische Uhrenmanufaktur Nomos gewinnt den renommierten iF-Design-Award für ihr Modell Tangente Sport und wir verstehen total, warum. Die jüngste Automatikuhr der Manufaktur basiert auf dem Klassiker Tangente, ist jedoch robuster und sportlicher. Das Gehäuse mit verschraubter Krone gleicht einem Tresor, der das innovative neomatik-Uhrwerk schützt. Das weiß versilberte Zifferblatt schmücken ein extragroßes Datum, Leuchtfarbe auf Zeigern und Indizes sowie der Schriftzug „1000 Fuß“; ein Hinweis auf die besondere Wasserdichtheit. Ebenfalls extrem stabil und von höchstem Tragekomfort: das NOMOS-Metallband. Die Uhr gibt’s auch mit einem Zifferblatt in Blauschwarz. Nomos erhältlich bei Juwelier Schmollgruber in Innsbruck.

Peter Assmann (Direktor Tiroler Landesmuseum), Christian Daum (Geschäftsführer TVB Zell-Gerlos, Zillertal Arena), Künstler Thomas Riess, Robert Pramstrahler (Bürgermeister Marktgemeinde Zell am Ziller), Martin Lechner (Geschäftsführer Zillertal Bier), Oswald Gredler (Obmann Landestrachtenverband) und Günther Dankl (Experte der Tiroler Kunstszene und ehemaliger Kurator im Landesmuseum) bei der Plakatpräsentation.

GAUDER- GAUDI Es ist eines der ältesten Volksfeste im Alpenraum – das Gauder Fest in Zell am Ziller. Jedes Jahr schmückt dabei ein anderes, eigens entworfenes Kunstwerk alle Drucksorten rund ums Frühlings- und Trachtenfest. Für das heurige Sujet zeichnet der Tiroler Künstler Thomas Riess verantwortlich, der sich für ein ganz spezielles Motiv entschieden hat: das Halbfigurenporträt eines Mannes in Zillertaler Tracht. Während er den Hut und den Tuxer – die graue Lodenjacke – sowie die schwarze Krawatte, den roten Brustfleck mit den grün, silber und gold gehaltenen Halsborten und die an den Ranzen angelegten Hände in altmeisterlicher Manier nahezu fotorealistisch gestaltet, verwischt der Künstler das Gesicht mit dynamisch gesetzten Pinselstrichen. Wer das Plakat noch nicht gesehen hat und es ohnehin schon weiß, hier zur Sicherheit der Festtermin: Vom 30. April bis 2. Mai gibt’s neben viel Brauchtum auch wieder feine Bierspezialitäten und den eigens für das Fest gebrauten Gauder Bock. Prost! GEISTIG

Das Jahr 2019 war ein richtig gutes Obstjahr. Die Brennerei Kostenzer hat daraus wieder wunderbare Edelbrände destilliert und ihrem reichhaltigen Sortiment hinzugefügt. Dort findet sich schon allerhand Feines wie der fassgelagerte „Alte Apfel“ (0,35 l um 23 Euro) oder der Zigarrenbrand vom Bockbier (0,35 l um 26 Euro). 100 Kilo Kernobst ergibt übrigens zwischen sechs und zwölf Liter Edelbrand. Spannend sind die Sonderbrände, die Franz Kostenzer unter anderem aus Karotten, Bananen oder roten Rüben gewinnt. Außerdem kommt vom Achensee echter Tiroler Whisky, der sich in diesem Fall „Whisky Alpin“ nennt – ausgebaut in kleinen Eichenfässern, wo der Brand mehrere Jahre lagern darf. Und es gibt Gin. www.schnaps-achensee.at


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© BERGBAHNEN SÖLDEN/KRISTOPHER GRUNERT & CHRISTOPH NÖSIG

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Auf einer Fläche von 1.300 Quadratmetern entführen neun Hallen und Kammern im Inneren des Berges ins James-Bond-Universum.

GESCHÜTTELT, NICHT GERÜHRT 76

Anfang April feiert der neue James-BondFilm „No Time to Die“ seine Kinopremiere. Ganzjähriges Bond-Feeling gibt’s seit „Spectre“ indes in Sölden. Regisseur Sam Mendes hatte unter anderem das ice Q am Gaislachkogel als eine Location für den Film auserkoren, die Bergbahnen haben daraufhin die Erlebniswelt 007 ELEMENTS auf den Gipfel gebaut. Auf einer Fläche von 1.300 Quadratmetern entführen neun Hallen und Kammern im Inneren des Berges ins James-Bond-Universum. Zu den Highlights der Ausstellung zählen der Briefing Room, wo MoneypennyDarstellerin Naomie Harris filmisch durch die Locations aus 60 Jahren BondGeschichte führt. Zahlreiche HightechGadgets erwarten die Besucher im Tech Lab. Mittels interaktiver Elemente erhalten die Fans außerdem spannende Einblicke hinter die Kulissen einer Filmproduktion. Wir waren selbst bereits (mehrfach) dort und können Ihnen sagen: Ein Besuch lohnt sich auf alle Fälle. Wenngleich er auch nicht ganz günstig ist. Der Eintritt ist mit 22 Euro für Erwachsene (Jugend: 17 Euro, Kinder: 12 Euro) o.k., man muss allerdings mit der Bahn nach oben. Das Kombiticket kommt dann für Erwachsene auf 54 Euro (Jugend: 49 Euro, Kinder: 30 Euro).

SPORTLERSNACK

Manchmal überkommt er einen, der Heißhunger auf Süßes. Wir haben zur Rettung eine gesunde Variante des Schokoriegels gefunden – ja, ehrlich. Jene von foodspring nämlich. Die gibt’s jetzt in den zwei neuen Sorten „Double Chocolate Cashew“ und „White Chocolate Almond“. Beide kommen mit 95 Prozent weniger Zucker im Vergleich zu handelsüblichen Schokoriegeln und mit bis zu fünf Mal mehr Protein daher. Die Eiweißriegel machen sich auch perfekt als Sportsnack. Erhältlich um je 2,49 Euro unter www.foodspring.at, wo es noch viele weitere Produkte für Fitnessmenschen gibt.

REDEWENDUNG DER AUSGABE: EINEN KATER HABEN sich nach zu viel Alkoholgenuss schlecht/übel/krank fühlen, nach einem Rausch an Kopfschmerzen leiden Herkunft: Diese Redensart hat eigentlich gar nichts mit dem Tier zu tun, sondern entwickelte sich aus dem Wort Katarrh. Ein Katarrh ist eine Schleimhautentzündung, und da die Symptome der Folgen eines Rausches nach Alkoholkonsum den Symptomen einer Schleimhautentzündung ähneln, wurde früher gesagt „Ich habe einen Katarrh“. Im Laufe der Jahre wurde aus Katarrh – vermutlich ausgehend von der sächsischen Aussprache – Kater.


TIROLER EDLES

WÜNSCH DIR EDLES AUS TIROL FOTOS: © DORIS KIRCHEBNER, URSULA AICHNER, ISABELLE BACHER

Allmählich geht dem eh schon nicht so strengen Winter der Atem aus. Erste Frühlingsgefühle erblühen. Ob es draußen nun kälter, wärmer oder irgendwas dazwischen sein sollte, im TIROLER EDLES gibt es das Passende für alle Tage.

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F

ünf Jahre werden es im April, dass Produkte allererster Güte aus Nord-, Süd- und Osttirol in der Seilergasse 13 in der Innsbrucker Altstadt einen ehrwürdigen Ort gefunden haben. Gebürstete Weißtanne bildet die schlichte Szenerie für all die vielen schönen Dinge, die Tirol und seine begabten Menschen zu bieten haben. Da wären einmal die Schokoladen …

TRAUM IN BRAUN

Die über dem Fairtrade-Preis gehandelten Kakaobohnen kommen aus Ghana und Venezuela. Ansonsten ist ganz viel Tirol drinnen und drauf, zum Beispiel Preiselbeeren, wilde Bergkräuter, Almrosenhonig und feinste Edelbrände. Zu Ostern gibt es die Sonderausgabe EI DU EDLE in den drei Geschmacksrichtungen Eierlikör, Nougat und Nougat-Karotte.

Die TIROLER EDLE Schokoladen, die von den Chocolatiers Hansjörg und Christoph Haag in Landeck hergestellt werden, gibt es nun schon seit dem Jahr 2002. Geheimtipp sind sie längst keiner mehr, sondern vielgeliebte beste Täfelchen in vielerlei Variationen. Eines haben sie alle in sich: Die Milch vom uralten, unverwüstlichen, würdevollen Grauvieh, das seit tausenden Jahren in Tirol zu Hause ist und nur in kleinen Bauernschaften gehalten wird.

Neben den Schokoladen, die in keinem österlichen Nest fehlen dürfen, machen die TIROLER REINE Seifen beste Figur. Im Duett, gebettet auf Heu, liefern sie gelungene Auftritte. Da finden dann Birke und Walnuss zusammen, Himmelschlüssel und Karamell, Holunder und Preiselbeere. Aber eigentlich sind der Zusammenstellung von Geschenksets keine Grenzen gesetzt – ob zu Ostern, zu Geburtstagen, zu Hochzeiten, ob für Einzelpersonen oder Unternehmen.

GESCHENKE IM NESTBAU

Alles im TIROLER EDLES muss allerdings einem Anspruch und der Herzensleidenschaft von Geschäftsinhaberin Therese Fiegl gerecht werden: Es muss von bester Qualität sein, regional und nachhaltig produziert, aus kleinen (Kunst-)Handwerks- und Produktionsbetrieben stammen, eine Geschichte erzählen, alle Sinne berühren … so wie Handgewebtes, Gedrechseltes, Gegerbtes, Geschmiedetes, Genähtes, Gebundenes, Eingemachtes, Getrocknetes, Mundgeblasenes, Gedrucktes, Geschriebenes, Gepixeltes*. PR * von Herbert Pixner

TIROLER EDLES Seilergasse 13, 6020 Innsbruck Tel.: 0512/582393 shop@tiroleredles.at

www.tiroleredles.at

Öffnungszeiten: Mo. bis Fr. von 10 bis 18 Uhr Sa. von 10 bis 15 Uhr


ALLE BETR I E B E FI N DE N SI E U NTE R

www.culinarium-alpentraum.at

Die Familie Schweigl hat es sich zur Aufgabe gemacht, ihre Gäste mit Freundlichkeit, gemütlicher Atmosphäre und guten Weinen aus dem alten Kellergewölbe zu verwöhnen. Weit über das Leutaschtal hinaus für seine gute Küche bekannt, sorgt der Wirt selbst dafür, dass die vorwiegend heimischen Produkte als herrliche Schmankerln auf dem Teller landen.

Öffnungszeiten: täglich von 9 bis 23 Uhr Warme Küche: von 11:30 bis 21 Uhr Ruhetag: Dienstag und Mittwoch

SCHMANKERLTIPPS: Selbstgemachte Sülzen und weitere Hausmannskost, heimisches Wild, warme Leutascher Forellen aus unserem Räucherofen, Moosbeerschmarrn aus Leutascher Bioeiern

Gasthaus Brücke . Familie Schweigl . Burggraben 257 . 6105 Leutasch Telefon: +43 (0) 52 14 / 69 30 . www.zurbruecke-leutasch.com

Im Herzen der Seefelder Fußgängerzone finden Sie unseren Gasthof Tiroler Weinstube. Hier empfängt Sie Tiroler Gastlichkeit verbunden mit einer freundlichen, familiären Atmosphäre. Wir verwöhnen Ihren Gaumen mit regionalen und internationalen kulinarischen Köstlichkeiten, welche von Chef Michael Seyrling und seinem Team mit viel Liebe zubereitet werden.

Öffnungszeiten: täglich von 11 bis 24 Uhr Warme Küche: von 11:30 bis 14 Uhr und 17:30 bis 21 Uhr

SCHMANKERLTIPPS: Tiroler Leber, Chili-Knoblauch-Spaghetti mit Garnelen

Ruhetag: Montag

Tiroler Weinstube . Familie Seyrling . Dorfplatz 130 . 6100 Seefeld Telefon: +43 (0) 52 12 / 22 08 . www.tirolerweinstube.at


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KULINARIK 79

Bei

rucola

fehlt doch ein M


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DIY

NOM-NOM

Das ist unsere Art der Emanzipation: Wir haben unsere Redaktions-Männer an den Herd gestellt und als Mädels einfach mal so richtig genossen. Zugegeben, die Tischdeko war in der Tat recht – nennen wir es – puristisch, dafür haben alle Jungs danach den Geschirrspüler eingeräumt. So geht „do it yourself“.

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Avocado-Mango-Chili-Tatar

mit Jakobsmuschelcarpaccio, Rucolapesto und Granatapfelkernen Z U TA T E N F Ü R 4 P E R S O N E N :

2 Avocado (reif, aber nicht zu weich) 1 bis 2 Mango (reif, aber nicht zu weich) 1 bis 2 frische Chilischoten 4 große Jakobsmuscheln 1 Granatapfel 1 Bund Rucola Olivenöl 1 Zitrone 1 Limette SO WIRDS GEMACHT:

TATAR: 1A vocado halbieren, entkernen, mit Löffel aus der Schale heben und würfeln. Mit Zitrone beträufeln,

um ein Braunwerden zu verhindern. 2 Mango schälen und entkernen, ebenfalls würfelig schneiden. 3 Chilischoten halbieren, entkernen und fein schneiden (wer es schärfer mag, nimmt beide Schoten). 4A lle Zutaten vermengen und mit Zitronensaft, Olivenöl und Salz abschmecken.

PESTO:

Rucola mit ausreichend Olivenöl im Mixbecher pürieren, mit Salz und Zitronensaft abschmecken. TIPP: F ür einen asiatischen Touch kann man auch Koriander verwenden.

FERTIGSTELLEN:

1T atar im Servierring anrichten und die Jakobsmuscheln dünn geschnitten oben auflegen.

2E inige Tropfen Olivenöl sowie einen Spritzer Zitrone darübergeben und Limettenschale darüberreiben. 3D as Pesto mit einem Löffel am Teller verteilen und mit Granatapfelkernen garnieren.

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WENN NICHT J E T Z T, WA N TA N ?

Wan-Tan-Suppe Z U TA T E N F Ü R 4 P E R S O N E N :

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100 g rote Linsen 100 g Shiitakepilze 4 EL geröstetes Sesamöl 1 Knoblauchzehe 4 Frühlingszwiebeln 2 cm Ingwer 1 Selleriestange 1 TL weißer Balsamico 2 EL helle Misopaste 4 EL Sojasoße Salz Wan-Tan-Blätter *)

1 l Gemüsefond (ganz Ambitionierte machen ihn selbst) 40 g Misopaste 2 Selleriestangen 2 Frühlingszwiebeln helle Sojasoße SO WIRDS GEMACHT:

WAN -TAN - FÜLLUNG: 1F ür die Füllung die Linsen laut Packungsanleitung kochen.

2W ährenddessen die Shiitakepilze klein schneiden, den Knoblauch fein würfeln, Frühlingszwiebel in sehr feine

Ringe schneiden, den Ingwer schälen und fein würfeln sowie den Sellerie in 3 mm große Würfel schneiden. 3D ie Linsen abgießen und 100 ml Kochwasser auffangen. Eine Pfanne erhitzen, Sesamöl hineingeben und Knoblauch, Frühlingszwiebel, Ingwer und Sellerie scharf anrösten. Linsen und Pilze hinzugeben und so lange mitrösten, bis die restliche Flüssigkeit aus den Linsen verdampft ist. 4V om Herd nehmen und die Hälfte der Masse mit Essig, Misopaste und Sojasoße mixen, bis eine krümelige, aber klebrige Konsistenz erreicht ist. Diese Masse mit dem Rest aus der Pfanne mischen und mit Salz und Sojasoße abschmecken. Abkühlen lassen.

SUPPE:

1S ellerie und Frühlingszwiebeln klein schneiden. Gemüsefond aufkochen, Miso dazugeben und unter Rühren

auflösen. 2G emüse dazugeben und bis zur gewünschten Bissfestigkeit mitkochen. Mit Sojasoße abschmecken.

FERTIGSTELLEN:

1 J e einen Löffel der Wan-Tan-Füllung auf ein Teigblatt geben und fest verschließen. 2 I n heißem Wasser garziehen lassen.

3W an-Tans abtropfen und vorsichtig in eine Schüssel geben, Suppe darübergießen. Optional mit etwas

Grünzeug (Koriander …) servieren.

*) erhältlich zum Beispiel in der Tiefkühlabteilung im Fruchthof. Fein: Die Teile kleben tatsächlich nur mit etwas Wasser sehr gut zusammen und halten auch wirklich dicht


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Puristische Nudeln mit frischen Steinpilzen Z U TA T E N F Ü R 4 P E R S O N E N :

ca. 400 g Nudeln nach Wahl frische Steinpilze (Menge je nach Glück beim Suchen) eine Handvoll getrocknete Steinpilze 100 g Butter ca. 150 ml Sahne Salz, Pfeffer 1 Bund Petersilie Parmesan nach Geschmack SO WIRDS GEMACHT:

NUDELN: 1G etrocknete Steinpilze in Wasser einweichen und ziehen lassen.

2F rische Steinpilze klein schneiden und in Butter anschwitzen. Wer mag, gibt noch ein paar Zwiebeln dazu.

Die eingeweichten Steinpilze inkl. entstandenem Saft dazugeben. Mit Sahne aufgießen und köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. 3N udeln laut Packungsanleitung kochen, abseihen und in der Soße schwenken.

FERTIGSTELLEN:

Petersilie hacken. Nudeln auf einem Teller anrichten, mit Petersilie und Parmesan bestreuen.

„ M E I N U LT I M AT I V E R TIPP: VOR DEM KO C H E N I M M E R D I E H Ä N D E WA S C H E N ! “ MARTIN, NUDELKOCH

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Klassische Lasagne Z U TA T E N F Ü R 4 P E R S O N E N :

500 g gemischtes Faschiertes 1 Zwiebel 2 Knoblauchzehen 2 EL Tomatenmark 1 Dose geschälte Tomaten, in Stücken Olivenöl 1 EL Balsamicoessig Salz, Pfeffer Oregano, Basilikum (getrocknet), Thymian

30 g Butter 40 g Mehl 1 ⁄2 Liter Milch Salz, Pfeffer, Muskat

Lasagneblätter geriebener Käse (Mozzarella)

MANCHMAL S O L LT E M A N S I C H LIEBER NUDELN S TAT T S O R G E N MACHEN.

SO WIRDS GEMACHT:

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SUGO: 1Ö l in einem Topf erhitzen, Faschiertes darin anrösten.

2Z wiebeln und Knoblauch fein hacken, dazugeben und weiter anbraten.

3T omatenmark, Tomaten, Balsamico und alle Gewürze hinzufügen und köcheln lassen. TIPP:

Je länger es auf kleiner Stufe köchelt, desto besser. Am besten schon am Vortag kochen!

BECHAMEL:

1B utter in einem Topf zerlassen, Mehl zufügen und mit einem Schneebesen sofort umrühren

(Achtung: kann schnell anbrennen). 2M ilch langsam einrühren und langsam aufkochen lassen, bis die Bechamel die gewünschte Konsistenz hat. 3M it Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.

FERTIGSTELLEN:

Lasagne in einer ofenfesten Auflaufform schichten: Mit Sugo starten, dann Bechamel, dann Lasagneblätter – so lange, bis die Form voll bzw. das Sugo aufgebraucht ist. Zum Schluss geriebenen Käse darüberstreuen. TIPP: Zwischendurch auch mal eine Schicht geriebenen Käse geben.

Im vorgeheizten Ofen bei 180 °C Heißluft für ca. 30 Minuten backen.


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ZUM TRINKEN:

APERO: WERMUTH Schon seit Jahren heißt es, Wermuth würde DAS neue Sommergetränk. Er hat es aber irgendwie nie ganz geschafft. Unverständlich eigentlich. Wermuth wird rein natürlich hergestellt – aus Wein und mit Weinbrand angesetzten Kräutern. Die Brennerei Schwarzer aus Lienz etwa stellt den ihren nach einem über 130 Jahre alten Rezept her. Also: Mehr Mut zum Wermuth! 1 Liter, ca. 18 Euro.

APERO: GIN

Immer mehr Gin-Hersteller drängen auf den Markt, nicht alle davon machen ihre Sache auch gut. Mit dem „Piz 47“ von Psenner machen Sie aber garantiert keinen Fehler, der ist wirklich top, weil betont wacholderlastig und damit so, wie ein Gin in seiner ursprünglichen Form sein soll. Schmeckt pur, lässt sich auch mit Tonic sehr gut trinken und macht vor allem in einem Negroni (Gin, Wermut, Campari) eine ausgesprochen gute Figur. 0,7 Liter, ca. 35 Euro.

DIGESTIF: GRAPPA

Die einen schwören auf ein Stamperl Schnaps nach dem Essen, wir mögen Grappa. Vor allem den Barrique Riserva von Psenner, der – der Name lässt’s erahnen – nach einjähriger Lagerung in Edelstahltanks in französischen Eichenfässern veredelt wird. Die Trester stammen aus den in Südtirol gekelterten Weinsorten Vernatsch, Blauburgunder und Gewürztraminer. 0,7 Liter, ca. 20 Euro.

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DER BESTE FISCH IST IMMER NOCH DER SCHNITZEL.

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Butterschnitzel mal anders Unter einem klassischen Butterschnitzel versteht man eigentlich eine spezielle Form der faschierten Laibchen. Unser Butterschnitzel ist ein echtes Wiener schnitzel (also eins vom Kalb), herausgebacken in gaaaanz viel Butterschmalz. Z U TA T E N F Ü R 4 P E R S O N E N :

4 frische Kalbsschnitzel 2 frische Eier vom Bauern 100 g Weizenmehl, glatt 150 g Semmelbrösel 250 g Butterschmalz 1 Kopfsalat Preiselbeermarmelade SO WIRDS GEMACHT:

SCHNITZEL: 1 Schnitzel schön dünn klopfen und auf beiden Seiten gleichmäßig salzen.

2 Die Eier in einem Teller verrühren, Mehl und Semmelbrösel getrennt in anderen Tellern bereitstellen. Jedes

Schnitzel zuerst beidseitig im Mehl wenden, anschließend durch die Eiermasse ziehen und zum Schluss ordentlich in den Semmelbröseln wälzen. 3 Butterschmalz in einer Pfanne auf circa 170 Grad erhitzen, die fertig panierten Schnitzel einzeln ins Schmalz legen und etwa vier Minuten goldbraun backen. Danach kurz auf einer ausgelegten Küchenrolle abtropfen lassen.

FERTIGSTELLEN:

Schnitzel auf einem Teller anrichten (die dürfen normalerweise ruhig größer sein, bei uns gab’s jedoch sonst noch allerhand zu essen), mit Preiselbeermarmelade und grünem Salat garnieren. Ein Radieschen sorgt für farbliche Akzente.


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Salzburger Nockerln Z U TA T E N F Ü R 4 P E R S O N E N :

7 Eiklar 100 g Kristallzucker 2 Eidotter 20 g Mehl, glatt 1 EL Vanillezucker

Butter zum Bestreichen Staubzucker zum Bestreuen GEHEIMTIPP:

Bratapfelmarmelade

SO WIRDS GEMACHT:

NUDELN: 1E iklar unter ständiger Zugabe von Kristallzucker zu festem Schnee schlagen. 2

Vanillezucker und Eidotter einrühren. Mehl vorsichtig unter die Masse mengen.

3E ine flache Wanne oder Platte (Nirosta oder feuerfestes Glas) mit Butter bestreichen. Nocken pyramidenförmig

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daraufsetzen und im vorgeheizten Backrohr bei 200 Grad ca. 12 Minuten backen. TIPP: Für das ganz besondere Nom-nom-Gefühl den Boden der Form mit Bratapfelmarmelade ausstreichen.

FERTIGSTELLEN:

Mit Staubzucker bestreuen und sofort servieren.

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Manchmal ist alles, was man braucht, ein bisschen Mut, Liebe und Vertrauen. Und Pommes. Tipps fürs Kochen, Essen und was sonst noch so in die Küche passt.

I REALLY DONUT CARE FEIGE

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Torte mal anders – diese Kreation hier besteht aus erlesenen Trockenfrüchten und hochwertigen Nüssen, für eine feine Süße sorgen in dem Fall getrocknete Baglamafeigen, die auch gut für Haut und Haare sind. Verschiedene Varianten gibt’s bei Obst Gemüse Niederwieser in der Nähe des Ferdinandeums.

URLAUBSFEELING

Kerzen sorgen für Stimmung, immer und überall, besonders wenn sie so hübsch präsentiert werden. Sommer, Sonne, Strand und Palme. Kerzenständer ab 29,95 Euro im APFIs in Wattens.

ZUM MITNEHMEN

Lunchboxen mit Initialen von Designletters. Um 20 Euro gesehen bei mg interior in Innsbruck.

MACHT ALLES

Natürlich kann man manche Dinge auch einfach mit dem Messer schneiden. Oder man macht’s mit dem Hand-Allesschneider Manuale H 93 von Gräf. Der braucht keinen Strom und stählt nebenbei den Bizeps, angetrieben wird das 19-ZentimeterWellenschliff-Messer nämlich mit einer Kurbel. Sicherheitshalber gibt’s auch einen Daumenschutz. Ca. 150 Euro.


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„Basilikum fragt nicht, Basilikum stirbt einfach.“

AUFHÜBSCHER

Weil ein schön gedeckter Tisch auch die richtige Deko braucht: Huhn und Bäumchen von Pot & Deco, ab 15 Euro. Bei mg interior in Innsbruck geht der Winter schon in den Frühling über.

SWEETY

Tiroler Heumilch ist ja an sich schon eine feine Sache. Im Herbst letzten Jahres hat ihr die Erlebnissennerei Zillertal echten Bienenhonig zur Seite gestellt. Die Honigmilch ist wie ein Schluck Kindheit und schmeckt warm und kalt. Gibt’s im Halbliterkarton im Supermarkt-Kühlregal.

GIN BASIL SMASH 1 Handvoll Basilikum (inkl. Stiele) 60 ml Gin 30 ml Zitronensaft 20 ml Zuckersirup

EIN ECHTER TIROLER

Der zauberhafte „Herr Friedrich“ aus der Bäckerei Therese Mölk besteht aus purem Brot – genauer gesagt: In 400 Flaschen stecken 1.000 Kilo Brot von gestern, das in einem aufwändigen Verfahren verzuckert und vergoren wird. Am besten schmeckt er mit Tonic und Gurke oder einem Stück Mango. Erhältlich in der Halbliterflasche bei MPREIS und T&G um 25 Euro.

Garnitur: Basilikumzweig Glas: Tumbler

Basilikum in den Shaker geben. Trocken kräftig stößeln, also muddlen. Alle Zutaten in den Shaker geben, mit Eis füllen und kräftig schütteln. Frische Eiswürfel in den Tumbler geben und den Inhalt des Shakers darin doppelt abseihen. Mit Basilikumzweig garnieren.

KÜCHENPRAXIS V E R L A G A N T O N P U S T E T, 2 5 6 S E I T E N , E U R 2 7 , 0 0

Eine Küche ist nicht nur zum Anschauen da – also meistens. Die Reihe „Kochbuch ohne Rezepte“ von Ingrid Andreas zeigt die Geheimnisse hinter den Rezepten: Also alles, worauf man achten muss und was in den Kochbüchern meist nicht zu finden ist. „Küchenpraxis“ ist der erste Band und fängt quasi wirklich bei null an – Tipps zu Küchengeräten und -zubehör inklusive.

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Koch it yourself In schöner Regelmäßigkeit bekommen wir ganz wunderbare Bücher in die Redaktion geschickt und es ist auch immer einiges zum Kochen dabei.

One day ... I’m gonna make the onions cry.

COMING SOON

Food for Future

Martin Kintrup, südwest Verlag, 192 Seiten, EUR 22,70 Mehr als 100 Rezepte und zahlreiche Tipps für einen umweltfreundlichen Alltag für Einsteiger und Fortgeschrittene. Erscheint Ende April.

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L A N D F R AU E N K Ü C H E S R F B I D E L Ü T, A T V E R L A G ,

365: JEDEN TA G E I N FA C H KO C H E N & B A C K E N MEIKE PETERS, PRESTEL VERLAG, 448 SEITEN, EUR 30,90

Wer sagt, er habe keine Zeit, um wochentags frisch zu kochen, der sollte dringend einen Blick in dieses Buch werfen, denn die im wahrsten Sinne ausgezeichnete Autorin Meike Peters zeigt, wie’s geht. Ihre Rezepte folgen entspannt dem Wochenrhythmus und den Jahreszeiten, die Fotos dazu machen richtig Lust aufs Essen. So mögen wir das. G E F Ä L LT U N S , W E I L . . .

man wochentags meistens wirklich nicht weiß, was man kochen soll.

Meal Prep

Pascale Weeks, Goldmann Verlag, 224 Seiten, EUR 13,40 Pascale Weeks zeigt, wie man mit der richtigen Vorbereitung, die bei Rezeptwahl und Einkauf beginnt, bereits am Wochenende variantenreich die Gerichte für die ganze Woche vorbereitet. Erscheint Mitte April.

Gourmet Panini

Daniele Raponi, südwest Verlag, 160 Seiten, EUR 20,60 Daniele Raponi widmet sich seit mehr als 20 Jahren der Suche nach exzellenten Produkten und zeigt, dass auch Panini was können. Erscheint Ende März.

256 SEITEN, EUR 37,00

Die „Landfrauenküche“ zählt zu den beliebtesten Sendereihen des Schweizer Fernsehens. Seit 2007 stellt sie jedes Jahr sieben Frauen aus verschiedenen Regionen der Schweiz vor, gibt Einblick in ihren Alltag und präsentiert ihre Küche. Jede von ihnen kocht im Rahmen eines Kochwettbewerbs ein Menü aus drei Gängen mit Vorspeise, Hauptgericht und Dessert, das dann von den anderen Beteiligten gekostet und bewertet wird. Dieses Buch enthält die Porträts und Rezepte der 21 Landfrauen aus den Sendungen der Jahre 2016 bis 2018. G E F Ä L LT U N S , W E I L . . .

das Kochbuch auch ganz wunderbare Lebensgeschichten erzählt.


Alchemie im Glas

L A V I TA , L A PA S TA I TA L I E N E R I N N E N A M N U D E L H O L Z D A N I E L A U N D F E L I X PA R T E N Z I , G E R S T E N B E R G VERLAG, 192 SEITEN, EUR 28,80

Gibt es eigentlich Menschen, die keine Pasta mögen? Also wir kennen niemanden, auch deshalb, weil sich tolle Rezepte mit wenig Zutaten zaubern lassen und man im Grunde verkochen kann, was auch immer der Vorrats- oder Kühlschrank hergibt. Und wer wüsste das besser als la Mamma? Daniela und Felix Partenzi haben sich in verschiedene Küchen vom Lago Maggiore bis in den sonnigen Salento begeben, den Köchinnen über die Schulter geschaut und ihnen dabei authentische (Familien-)Gerichte, aber auch ganz zauberhafte Geschichten entlockt. G E F Ä L LT U N S , W E I L . . .

ein Leben ohne Pasta zwar möglich, aber sinnlos ist.

Edler Kräuterbitter mit kostbaren Rosenknospen

PUR

Geniessen Sie ein Glas nach einer guten Mahlzeit und spüren Sie den langen und wärmenden Abgang. IN HÜLLE UND FÜLLE S A N D R A S C H U M A N N & J U L I A S C H M I D T, C A L LW E Y V E R L A G , 1 4 4 S E I T E N , E U R 2 0 , 0 0

So einfach geht es, am Esstisch ordentlich Wind zu machen. Beim Päckchen-Kochen kommen alle Zutaten aufs Papier, das Ganze wird verschnürt und ab geht’s in den Ofen. Das Prinzip ist ähnlich jenem des Dampfgarens. Nur ohne Dampfgarer. Schnell, gesund, aromatisch. Im Buch gibt’s 50 saisonale Rezepte in Varianten von süß bis sauer und alles dazwischen. G E F Ä L LT U N S , W E I L . . .

die Rezepte wirklich super simpel sind.

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LOKALAUGENSCHEIN © DAVID JOHANSSON

Es gibt sie zahlreich in unserem Land: die Orte des guten Geschmacks. Wir haben ein paar für Sie aufgestöbert.

DEN BOGEN RAUS

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VOM GRIECHEN ZUM ITALIENER Bis Ende letzten Jahres war in der Innsbrucker Universitätsstraße das Griechische Kulturinstitut untergebracht und schon damals konnte man hier ganz passable authentische griechische Küche genießen. Das Ambiente war allerdings so lala. Anfang des Jahres ist in die direkte Nachbarschaft des Brahms ein neuer Italiener eingezogen und was sollen wir sagen: Er ist ein Glücksfall für Innsbruck. Im Interior scheint kein Stein auf dem anderen geblieben zu sein, die Einrichtung ist hell, freundlich und unkompliziert, die Mitarbeiter sind freundlich und flott. Mittags gibt’s ein tägliches wechselndes Nudelgericht oder man wählt aus der umfangreichen Pizzakarte (es gibt auch welche mit Ricotta-gefülltem Rand wie im Bild). Dazu steht eine feine Auswahl an Antipasti auf der Karte, für danach traditionelle Dolce. Die Getränkeauswahl passt dazu. Dringende Empfehlung! UNA PIZZA UNIVERSITÄTSSTRASSE 3 INNSBRUCK WWW.UNAPIZZA.AT

Aus dem Gang & Gebe in der Innsbrucker Leopoldstraße ist das l’Arc geworden, was gleich doppelt Sinn macht, befindet sich das Lokal doch in der Nähe der Triumphpforte (auf Französisch Arc de triomphe), unterirdisch spannt es einen Bogen hinüber zur Nachbarschaft. Gemeinsam mit Meissl Architects konzipierte Selle Coskun, in der Gastro kein Unbekannter, seinen jüngsten Betrieb als Brasserie und Bar mit unkompliziert-mediterranem Flair. Das Essen ist wunderbar, die Weine ebenso und die Cocktails sowieso. Mittags gibt’s ein Menü (mit vegetarischer Abwandlung) mit Suppe oder Salat. Im Sommer kann die große Glasfront geöffnet werden, sodass man ein bisschen wie im Freien sitzt. Im unteren Bereich geht es durch die Katakomben wieder rauf an den Tresen vom Kater Noster. We like! L’ARC – BRASSERIE ET BAR MÉDITERRANÉE, LEOPOLDSTRASSE 7, INNSBRUCK, WWW.LARC.AT

HINEIN IN DIE GUTE STUBE Das Gebäude, in dem sich der heurige Weererwirt befindet, wurde bereits vor mehr als 700 Jahren das erste Mal erwähnt. Laut Steuerunterlagen aus dem Jahr 1312 war die Wirtin des seinerzeitigen „Beim Aigen“ eine gewisse „ALH (Adlheid) diu leitgebein“, die damals schon Reisende und Fuhrleute bewirtete, die durch das Inntal über die Römerstraße pilgerten. Seitdem hat sich naturgemäß vieles getan – jüngst hat Martin Partoll den alten Gemäuern neues Leben eingehaucht und mit dem Umbau auch gleich die Geschichte des Hauses wieder hervorgeholt. Ende 2019 hat der neue Weererwirt eröffnet und serviert in den schönen Stuben gehobene Tiroler Wirtshausküche, die genau ins Ambiente passt. Für Veranstaltungen ist ein neuer Festsaal samt Bühne entstanden, im Gewölbe verkostet man feine Weine. WEERERWIRT, DORFSTRASSE 5, WEER, WWW.WEERERWIRT.AT


© DAVID JOHANSSON

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Who else? AUS GUTEN GRÜNDEN Das 23 reasons in Wattens ist ein cooles Gebäude mit allerhand Funktionen. Neben modern arbeiten kann man im „reason“ auch richtig gut essen. Mit einer Betriebskantine hat das Restaurant im Erdgeschoss dabei nichts gemein. Kulinarisch erwartet Sie eine Verschmelzung und Neuinterpretation traditioneller italienischer und mexikanischer Gerichte – zwei Esskulturen vereint in einer Küche sozusagen. Küchenchef Andrea Mirabelli kreiert mit seinem Team innovative kulinarische Spezialitäten, in deren Mittelpunkt ebenso hochwertige wie landestypische Zutaten stehen. Hier kann man den ganzen Tag à la carte essen, zu Mittag gibt’s Menüs. Wer schon früher kommen mag, trifft sich zum Brunch, abends werden feine After-Business-Drinks serviert. Das Ambiente ist modern und farbenfroh, lässig, ohne aufgesetzt zu wirken. So geht Style.

Sonniger Wohntraum SEEFELD, Grundstücksfläche ca. 555 m², Wohnnutzfläche über EG/UG ca. 180 m², Baujahr 1976, generalsaniert 2004, Garage, 3 Carports, HWB 104,7 kWh/m²a, KP 1.200.000 Euro

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ZUM GUTEN ESSEN DAS BESTE WELLWASSER Mit der GASTRO & HOME Edition bietet wellwasser® die optimale Lösung für sauberes, gesichertes und gesundes Wasser.

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asser ist das wertvollste Lebensmittel! Auch wenn unser Wasser jeden Tiroler Wasserversorger in einwandfreier Qualität verlässt, verliert es diese oftmals auf dem Weg zum Glas – aufgrund älterer, undichter Leitungen, längerer Standzeit des Wassers oder unsauberer Anschlüsse. Die Wellwasser Technology GmbH hat es sich deshalb zur Aufgabe gemacht, den Tirolern und ihren Gästen frisches und gesichertes Wasser in unbegrenzter Menge zur Verfügung zu stellen – direkt aus dem Hahn gezapft, frisch gekühlt, still oder perlend. Dafür wurde von Wellwasser Technology die GASTRO & HOME Edition entwickelt.

GESUNDHEIT IM FOKUS

Für Geschäftsführer Dietmar Meraner ist auch der Gesundheitsaspekt entscheidend: „Im Zeitalter eines nicht mehr überschaubaren Marktes an Nahrungsergänzungsmitteln ist eine Rückbesinnung auf die reine Ausgangssubstanz Wasser wichtig. Zum Beispiel liefern wir mit unseren wellwasser®- Trinkbrunnen für Schulen und Kindergärten einen wertvollen Beitrag zur gesunden Ernährung in der Entwicklungsphase unserer Kinder. Meine Vision ist es, Tirol neben Tourismus und Sport auch in puncto Wasser zur Nummer eins zu machen.“

WEITERE VORTEILE

Neben dem Gesundheitsaspekt liegen weitere Vorteile von wellwasser® auf der Hand: Leergut, Transportwege und Müllentsorgung entfallen, was die Umweltbelastung reduziert.

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Der Aktivkohle-Anschwemmfilter entfernt Schmutz und Partikel, die größer als 0,5 μm (0,0005 mm) sind. Zum Vergleich: Die durchschnittliche Dicke eines Haares beträgt 0,05 mm. Im Wasser gelöste wertvolle Inhaltsstoffe wie Magnesium, Kalzium, Kalium etc. bleiben im Wasser, weil diese eine

GASTRO

HOME

Für die Gastronomie entfällt das aufwendige Handling mit sperrigen Kisten. Dadurch wird auch Platz im Lager und in Kühlschubladen geschaffen. Gäste und Einheimische kommen in den Genuss von qualitätsvollem, heimischem Wasser – einfach aus der Schankanlage gezapft, still oder perlend und in edlen wellwasserKaraffen kredenzt.

Gesichertes, qualitätsvolles Wasser ist auch in den eigenen vier Wänden ein Muss – es beginnt schon bei der Wasserentnahme fürs Kochen und Zubereiten und endet beim Trinken des frischen Wassers. So wird schon Kindern von Anfang an Zugang zu bestem Wasser geboten, sodass sie die Qualität und den Wert des gesunden und sicheren Wassers zu schätzen lernen.

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Teilchengröße haben, die wesentlich unter der Trenngrenze der Membran liegt. Ein Aktivkohlepuder übernimmt die Aufgabe der Adsorption. So nennt man die Eigenschaft der Aktivkohle, schlechten Geschmack, unangenehmen Geruch oder Verfärbungen zu neutralisieren. Im Aktivator beeinflussen ausgesuchte Kristalle das Wasser positiv. Der Bakterienfilter hat die Aufgabe, pathogene Keime aus dem Wasser zu filtern. Solche Ultrafilter werden z. B. auch in der Medizintechnik verwendet.

EINFACH INSTALLIERT

Wir installieren das 3filter System immer so nah wie möglich an der Entnahmestelle. In der Gastronomie wird es direkt vor dem Karbonator der Schankanlage installiert. Der Karbonator kühlt und versetzt das saube-

re wellwasser® mit Kohlensäure. Bei der HOME-Edition steht das 3filter System in der Regel unter dem Küchenwaschbecken. Damit ist gewährleistet, dass das saubere, gesicherte und gesunde wellwasser® nicht wieder durch verunreinigte Leitungswege belastet wird. PR

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macht, was er will, der d e s i g n e r will, was er macht.

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UNSERER HÄNDE WERK DIY

Kaum etwas ist so befriedigend, so schön, so erfüllend wie das Erschaffen von Dingen. Das Wissen, dass das Ergebnis ein Werk der eigenen Hände und Gedanken ist, ist wundervoll. In ihrem Buch „Handwerk in Tirol“ blickt Susanne Gurschler in Werkstätten – und taucht dabei auch in die Geschichte der Handwerkskünste und jener, die sie ausüben, ein. Wir schauen mit.

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Ein Handwerk auszuüben ist ein schöner Beruf. Man ist abends zwar müde, weil man hart gearbeitet hat, aber man hat etwas geschaffen.

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BUCHTIPP

Die Geschichte eines Handwerks ist immer auch eines des Menschen, der es ausübt: In 20 liebevoll gearbeiteten Porträts vertieft sich Autorin Susanne Gurschler in die Besonderheiten diverser heute nach wie vor oder wieder lebendiger Handwerksberufe in Tirol. Dogglmacher und Ranzensticker, Seifensieder und Pfeifenschneider, Glasbläser, Lodenwalker, Zirbenholzdrechsler ebenso wie Handweber, Säcklermeister oder Rodelmacher, ja sogar Blechblasinstrumentenbauer oder Holzbrillendesigner und noch einige mehr … sie alle nutzen jahrhundertelang tradiertes Wissen und beleben es neu mit ihren einzigartigen Produkten.

HANDWERK IN TIROL

von Susanne Gurschler Tyrolia Verlag, 232 Seiten, EUR 39,95.


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DER WEBER

Sein Großvater war das siebte Kind auf „Auten“, einem der ältesten Höfe in Neustift, und ohne Chance, etwas zu erben. Bei einem Nachbarn lernte er das Weberhandwerk, machte sich selbständig, baute ein Haus, in dessen Parterre sich die Weberei befindet. Bis heute, nur dass dort nun Martin Stern selbst steht.

artin Stern hat einen außergewöhnMühle des Schwiegervaters, mit einem mobilen lichen Beruf. Er ist einer der letzWebstuhl ging er auf Wanderschaft. Als er genug ten Weber im Stubaital und macht Geld beisammen hatte, kaufte er gemeinsam mit Schafwoll- und Fleckerlteppiche. seinen Söhnen ein Stückchen Grund am Hang im Und Tischdecken. Und er macht den Wilfling, einen Ortsteil Neder in Außerrain. Noch heute ist die Weberei dort. Wollstoff in besonderer Webtechnik, aus dem die Stubaier Bauern früher ihre Kleider machten und Als nach dem Zweiten Weltkrieg die Geschäfder heute wieder des Öfteren nachgefragt wird. Weil te schlecht gingen, begannen Großvater und Vater Fleckerteppiche zu weben. Der Inbegriff der man die Aufschrift „Weberei Stern“ von der Straße günstigen Wohnlichkeit. Das hat dem Großvater aus gut sehen kann, kommen immer wieder Menden Namen „Fetzenweber“ eingebracht, doch sie schen in Sterns Werkstatt vorbei. Einheimische, Toukonnten dadurch jene Zeit überbrücken, in der risten, auf dem Weg zum Skifahren oder Wandern. viele andere aufhören mussten. Je nach Jahreszeit. Gleich hinFleckerlteppiche macht Martin ter dem Eingang rechts stehen „Die Weberei Stern übrigens immer noch. Vor praktischerweise ein Tisch und rund 20 Jahren begann Martin zwei Stühle. Martin Stern freut Stern gibt es Stern außerdem damit, in einsich offensichtlich, wenn man ihn immer noch, weil fachen Gerätschaften im Garten besuchen kommt. Und er hat viel wir alles gemacht Wolle zu waschen. Die Schafwolzu erzählen, heitere Geschichten, le dafür bekommt er von Baumanchmal welche zum Nachdenhaben.“ ern aus der Umgebung. In der ken. Sie würden vermutlich ein MARTIN STERN Spinnerei von Teppich Jordan in ganzes Buch füllen. Der Weber Breitenbach wird sie zu dicken hat den Betrieb 1995 von seinem Filzgarnen versponnen, zurück in der Werkstatt Vater übernommen, dessen Vater ihn seinerzeit gewerden die großen Knäuel Naturwolle zu flauschigründet hatte. Am Raum hat sich seit der Übernahme gen Teppichen. durch den Gründerenkel nichts verändert. Immer In einem Holzschuppen steht ein weiterer Webnoch rattert der mechanische Webstuhl aus Metall stuhl. Hier werden die Tischdecken und Platzdeckund mit der Patina von Jahrzehnten vor sich hin. Ein wahres Ungetüm, das herrisch klappert, wenn Stern chen gemacht. Weil es dort keine Heizung gibt, wird es in Betrieb nimmt. Auf der Seite befindet sich noch darin nur gearbeitet, wenn es halbwegs warm ist. das Zählwerk, das daran erinnert, dass an vergangeHier fertigt Stern auch den speziellen Wilfling. „Ich nen Tagen hier im Akkord gearbeitet wurde. Hinter hatte gute Zeiten und schlechtere, aber ich wollte dem mechanischen Webstuhl steht noch einer, ein immer etwas mit den eigenen Händen machen, und kleinerer aus Holz. Auch alt. ich habe es nie bereut“, sagt Stern. Solange er könne, werde er die Weberei weiterbetreiben. Wie es dann weitergeht, weiß er nicht genau. Die Kinder können WIE DAMALS, NUR HEUTE zwar weben, Interesse am Betrieb zeigen sie aber Anfangs stellte der Großvater den Webstuhl noch nicht. Noch. am elterlichen Hof auf, nach der Hochzeit in der

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DER LAMPENDESIGNER Sie ist die Königin der Alpen. Die Zirbe. Es gibt in den Bergen wohl kaum einen Baum, dessen Holz so intensiv duftet. Pinus cembra ist ihr lateinischer Name, Cembra Art nennt sich die kleine Manufaktur von Stefan Fuchs. Er drechselt Lampenschirme aus Zirbenholz, so dünn und durchscheinend wie Pergamentpapier.

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ren deren viele. Auch heute noch passiert es ab und tefan Fuchs lebt mit seiner Familie in zu, dass ein Werkstück während der Arbeit kaputt einem Einfamilienhaus in Axams. Dageht. Fast typisch meist kurz vor der Fertigstellung. hinter liegen große Kiefernstammstü2016 machte er sich jedenfalls selbständig – als Tischcke. Die knorrigen Blöcke liegen nah ler mit „individueller Befähigung“, denn klassische beieinander. Aus einem drechselt er Lehre hat er keine absolviert. Fuchs ist Autodidakt. ein oder auch zwei Lampenschirme. Rund 50 sind Seit vier Jahren arbeitet er nun mit dem manchmal es im Jahr. Gewerkt wird im Keller, dessen Boden recht eigenwilligen Holz. Jedes zeigt, dass Fuchs mit der Motordavon ist anders, gibt die Form säge nicht immer nur die Holzvor und macht aus jeder Lampe blöcke bearbeitet. Der Werkstatt „Das Holz gibt ein Unikat mit eigener Maserung darf man ansehen, dass darin gedie Form vor, und Ausstrahlung. Länglich oval arbeitet wird. Ausgestellt werden es lenkt mich, bis fast rund sind die Körper, gedie fertigen Teile am Dachboden. staltet aus einem Stück Holz. Auch Aufgewachsen ist Stefan Fuchs ist knorrig und wenn Fuchs das nun schon eine in Reindlmühl, einem Ortsteil von weich zugleich.“ ganze Weile macht, so ist es noch Altmünster am Traunsee, Holz STEFAN FUCHS nicht lange her, dass er mit den begleitet ihn sein ganzes Leben. Ergebnissen seiner Arbeit auch Fuchs mag die Natur. Und die Abwirklich zufrieden ist. „Nicht alle Lampenschirme geschiedenheit. Fast folgerichtig landete er auf einer sind gleich schön, aber jetzt sind sie so, wie ich mir Alm, abgeschieden „am Ende der Welt“. Dort gab es das vorgestellt habe“, sagt er. Und Schönheit liegt nicht viel, doch es gab Zirben. Eines winters knickte sowieso im Auge des Betrachters. einer der mächtigen Bäume unter der Schneelast zusammen. Fuchs hätte das Holz einfach verheizen können, doch das wollte er nicht. Er schnitt den GANZ FRISCH Stamm in große Blöcke und begann, sie zu bearAm Besten lasse sich das Holz verarbeiten, wenn es beiten. Die Kugel, die er schließlich geformt hatte, ganz frisch ist, sagt Fuchs. Dann ist es noch elastisch hielt er in die Sonne. „Die Maserung, die schönen, genug. Bisher hat er vor allem Wind- und Schneeweichen Farben, die Struktur des Holzes haben mich wurf verwendet und dafür einen befreundeten Jagdfasziniert“, erzählt er im Buch. Die Idee, die Wärpächter, der ihm Tipps gibt, wo Holz zu finden ist. me des Holzes zu nutzen und etwas Bleibendes zu Mittlerweile hat sich sein Tun herumgesprochen schaffen, war geboren. und er bekommt immer wieder Hinweise, wo es Um die Strahlkraft des Holzes im wahrsten Sinne denn Fleckchen gibt, an denen er sich bedienen sichtbar zu machen, entschied sich Fuchs für Lampenkann. Wie warm die Zirbe tatsächlich wirkt, zeigt schirme. Schüsseln, Brotkörbe oder Schneidbretter sich, wenn man die fertige Lampe zum Leuchten wären vermutlich einfacher gewesen, denn die Stücke, bringt. Heimelig wird es, dazu kitzelt der feine Duft die ihm anfangs unter den Händen zerbrachen, wadie Nase. Schön.


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DER SCHMIED

Auch er macht Lampen. Andere zwar als Stefan Fuchs, aber nicht minder kreative. Nur der Werkstoff ist ein anderer. Alfons Steidl ist Dorfschmied in Innervillgraten und mit seinen Lampen auf Designmessen vertreten. Und er macht noch mehr.

1970er-Jahre ging Alfons bei seinem Vater in die Lehre. „Es war völlig klar, dass ich Schmied werde. Ich bin Handwerker, das hat mich immer interessiert“, sagt er überzeugt. Das Handwerk hatte sich mit den Menschen und den Gegebenheiten zwischenzeitlich verändert. Immer weniger Geräte bedurften eines Schmieds, der Vater machte inzwischen reichlich Grabkreuze. Das aber wollte Alfons Steidl nicht. Er wollte mehr. Es sei ein langer Prozess gewesen weg vom klassischen und hin zum kreativen Bereich. Vor allem brauchte es Kunden. Anfang der 1980er-Jahre durfte Alfons Steidl die ersten Lampen für das Gasthaus Gruber in Innsbruck fertigen und immer wieder stand der Wirt vom benachbarten Gannerhof in der Werkstatt. Er brauchte Türbeschläge, die Schlösser der DES SCHMIEDES ZEUG historischen Holztüren mussten restauriert oder Seit Jahrhunderten sind Esse und Amboss die wicherneuert werden und er benötigte neue Beleuchtigsten Geräte eines Schmieds. Bis heute. Zum erstungskörper. Bald suchten ihn Architekten und Deten Mal urkundlich erwähnt wurde eine Schmiede signer auf. Es sprach sich herum, dass der Schmied in Innervillgraten 1640. Es war zwar noch nicht aus Innervillgraten offen ist für jene der Familie Steidl, doch Neues und ein Auge hat für Deauch die ist schon ziemlich alt. tails. Heute ist Steidl weit über Die Geschichte der Schmiede „Ich will, dass Osttirol hinaus bekannt. BisweiSteidl beginnt 1807, als Thoman sieht, len restauriert er auch noch alte mas Steidl die Dorfschmiede dieses Stück ist Grabkreuze. übernahm. Der Hammer- und Auch Bruder Toni ist mit Hufschmied kam unter einer Lahandgemacht.“ im Betrieb, ebenfalls Schmied. wine zu Tode, der gleichnamige ALFONS STEIDL Unterstützt werden sie von MaSohn übernahm das Gewerbe. schinen, trotzdem ist alles noch Er reparierte Pflüge, schmiedete echte Handarbeit. Im Schauraum findet sich eine Messer, fertigte Sensen, hämmerte Beschläge und Auswahl davon – nebst Lampen unter anderem auch stellte Türschlösser her. Es war eine gute Zeit für Metallschüsseln. Vieles von dem, was die beiden Schmiede. Kein Dorf und kein Weiler kam ohne eimachen, sind Sonderaufträge. Das kommt Alfons nen aus. Als die Reihe an Alfons Steidls Großvater Steidl sehr zupass, denn Routine mag er nicht. Auch kam, verpachtete dieser die Schmiede, Alfons Vater von den „Serienprodukten“ gibt’s immer nur eine führte sie dann wieder selbst. Er errichtete nach kleine Anzahl gleicher, wenngleich auch die nicht dem Zweiten Weltkrieg ein neues Wohnhaus, das alle gleich ausschauen. Handarbeit eben. im Parterre die Schmiede beheimatete. Mitte der lfons Steidls Werkstatt besteht aus drei Räumen. Die wiederum docken an das Wohnhaus an, das wie ein hoch aufragender Blockbau aus Holz mit Satteldach und Holzsöllern in der Landschaft steht. Der Zubau ist ein einstöckiger, asymmetrisch verlaufender Betonbau, verkleidet mit schwarzer Teerpappe, und hat zahlreiche Auszeichnungen für seine Architektur bekommen. Dass hier jemand mit Gespür für Design zu Hause ist, ist schon von außen unschwer zu erkennen. Die ehemalige Schmiede, über der sich die Wohnräume befinden, ist heute Präsentations- und Schauraum. Geschmiedet wird hier aber immer noch.

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Neues Interieur im neuen Jahr aus neuer Perspektive betrachtet. Einrichtungsexperte Martin Wetscher war auf der imm cologne 2020.

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DIE ELEGANZ DER ZURÜCKHALTUNG Die Internationale Möbelmesse imm cologne im Jänner zeigt die Trends im Bereich Wohnen und Einrichtung. Ob Nachhaltigkeit, Natursehnsucht, smarte Wohnideen oder Platzoptimierung – Einrichtungsexperte Martin Wetscher war dort, um die interessantesten Novitäten aufzuspüren.

Deko für Mutige von kare Design

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ichts Neues hieß es schon im Vorfeld der Messe. „Und auf den ersten Blick öffnet die erste große Leitmesse des neuen Jahres, des neuen Jahrzehntes, kein Fenster in die Zukunft“, konstatiert Einrichtungsexperte Martin Wetscher. „Verhaltenheit ist angesagt. Noble Zurückhaltung. Gerade Wohnen ist aber auch immer unmittelbarer Ausdruck unserer Einstellung zu uns selbst und der Welt. In diesem Sinne ist wieder alles neu hier am Rhein.“ Farblich dominiert ein Puderrosa: Wässrig, blass und manchmal so zart, als ob es sich die zuerkannte Rolle zur Hauptfarbe selbst nicht zutrauen würde. Trotzdem ragt es ein wenig heraus zwischen den vielen

pastelligen Farben, die auf Kissen, Stoffen und Möbeln – dicht und willkürlich oder streng ornamental geschnitten – daherkommen. All diese Töne sind insgesamt weniger ausdrucksvoll und viel weniger extrovertiert als noch in den letzten Jahren. Da und dort taucht aber doch noch ein sattes Gelb auf – ein Gelb wie ein breites Lächeln, um der ernsten Eleganz die Strenge auszutreiben. Die Farben der Wände sind kraftvoll in mystischem Grün, tiefem Classic-Blue (der Pantone-Trendfarbe 2020) oder aber in gedeckten Brauntönen. Was man in Köln wieder häufiger sieht: Wertvoll bedruckte Tapeten, die fremde Welten in unsere vier Wände zaubern. FOTOS: © WETSCHER, KÖLNMESSE


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U N D E R S TAT E M E N T I S T D I E E D E L S T E F O R M D E S L U X U S .

Die italienische TopBrand Cassina war auch heuer wieder in Köln vertreten. Tipp: Wetscher eröffnet am 21. März im Rahmen seines traditionellen Gartenfestes eine umfangreiche Cassina-Schau in den Wohngalerien in Fügen. Bei diesem Event wird die renommierte Designerin Patricia Urquiola dabei sein.

109 Farblich dominiert heuer ein Puderrosa, das mitunter durch ein kräftiges Gelb konterkariert wird.

Ob drinnen oder draußen, ist oft nicht mehr zu erkennen (Stand: Sicis).

Garde-Robe: Ablage von Woud


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Zeitlose Klassiker, neu gedacht: Stühle von Thonet

Natürlich wohnen zieht sich bis in die Küche (von Team 7).

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INNERE WERTE – NACHHALTIGE AUTHENTIZITÄT Der Einfluss der skandinavischen Gestalter und Handwerker ist eindeutig zu spüren. Gemütlichkeit im Wohnen ist immer noch Trend, es wird aber langsam wieder etwas minimalistischer. Der große Wert erschließt sich nicht auf den ersten Blick, er will erfahren und entdeckt werden. Je bescheidener der äußere Ausdruck, desto überraschender die inneren Werte: „Viele Möbel sind mit raffinierten Funktionalitäten und hohem Anspruch in Ergonomie und Komfort ausgestattet. Insgesamt habe ich noch nie ein so hohes Niveau beim Möbelbau erlebt und alles zusammen hat eine neue Art von Eleganz“, so Wetscher. Wie in allen Lebensbereichen ist der Wunsch nach Nähe zur Natur, nach Herkunft und Nachhaltigkeit spürbar. Viel feiner und gewogener als in früheren Jahren. Und: Bio ist nicht mehr automatisch das Gegenteil von gutem Stil. Echte Materialien, unbehandelte Oberflächen von allerlei Wohnraumdekor vermitteln Authentizität.

HANDWERKLICHE PERFEKTION

Bei den Möbeln treffen Glas, Marmor und edle Furniere wie selbstverständlich aufeinander. Massives Holz, kunstvoll verarbeitet und kombiniert mit Alu- oder Metallrahmen, „um der nie endenden Lebendigkeit des Materials endlich Herr zu werden“. Laden, Klappen, Züge, Türen gleiten lautlos und präzise,

„INSGESAMT HABE ICH NOCH NIE EIN SO HOHES NIVEAU BEIM MÖBELBAU E R L E B T U N D A L L E S Z U S A M M E N H AT E I N E N E U E A R T V O N E L E G A N Z .“ EINRICHTUNGSEXPERTE MARTIN WETSCHER

verlangsamen ihre kurzen, streng vorgegebenen Bewegungen und werden wie durch Zauberhand sehr elegant in die endgültige Position gezogen. Solcherart verarbeitete Möbel dienen in unseren Räumen und Wohnungen nicht nur durch ihre Funktionen und Möglichkeiten, sondern vor allem auch durch

ihre – auch für den Laien erkennbare – einmalige Ausstrahlung.

FRÜHLINGSBOTEN AUS MEISTERINNENHAND

Ob uns dieser Winter auch in den Tälern noch einschneit oder nicht – der Frühling kommt bestimmt. Alle großen Marken (B&B Italia, Cassina, Minotti, Flexform, Ligne Roset) zeigen heuer bemerkenswerte Outdoor-Kollektionen: Garten und Terrassen erfahren in Bezug auf die Möblierungsqualität jene Aufmerksamkeit und Qualität wie die Innenräume. Auf der Suche nach zusätzlichem Wohnraum und mehr Großzügigkeit werden Terrasse und Garten immer wichtiger und zum zweiten Wohnzimmer ausgebaut. Nicht nur räumlich verwischen dabei die Grenzen. Mit dem Trend „Indoor – Outdoor“ sehen wetterfeste Outdoormöbel heute nicht nur aus, als ob sie aus dem Wohnzimmer kämen – sie werden auch dort benutzt. Weniger ist mehr: schönbuch zeigt, wie’s geht.

Quelle: Wetscher


MEILENSTEIN REALITÄTEN

DIE PERFEKTE FÜHRUNGSSYNERGIE Ergänzen sich die Stärken zweier Geschäftspartner zu einem vertrauensvollen Ganzen, dann lässt der Erfolg nicht lange auf sich warten. Mit einem starken österreichweiten Netzwerk aus professionellen Partnern sind Alessandro Piglia und Laura Fick mit ihrem Team von Meilenstein Realitäten ganz vorne dabei, wenn es um Immobilien geht. T E X T : D O R I S H E LW E G

ECO.NOVA: Wie funktionieren Sie als Führungsteam? ALESSANDRO PIGLIA: Laura ist das Managementtalent und leitet sämtliche organisatorischen und technischen Abläufe im Unternehmen. Beim Kundentermin projiziert sie Räume, stellt sich mit ihrer emotionalen Intelligenz voll und ganz auf die Menschen ein. Wenn es um Großkundengeschäfte und Abwicklungen am regionalen sowie nationalen Markt geht, bin ich die Hauptperson mit meinem Branchen-Know-how sowie Kommunikations- und Verhandlungsstärken. LAURA FICK: Durch seine jahrelange Erfahrung hat Alessandro ein unglaubliches Fachwissen. Er hat eine sehr analytische und rationale Herangehensweise und immer das große Ganze vor Augen.

© TOM BAUSE

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enn Alessandro Piglia, MBA, eines aus seiner jahrelangen Erfahrung gelernt hat, dann ist es die Tatsache, dass gute Kontakte in der Immobilienbranche das A und O des Geschäftserfolges sind. „Denn nur wer gute Angebote hat, ist vorne mit dabei“, weiß der studierte Immobilienexperte. Mit der Dachmarke „Meilenstein Realitäten“ hat er binnen weniger Jahre ein starkes, österreichweites Netzwerk aus eigenständigen Immobilienexperten aufgebaut, das in seiner Form vor allem in Westösterreich ziemlich einzigartig ist. Mit viel Herzblut und Engagement hat er das Geschäft von der Pike auf kennengelernt und auch sämtliche Höhen und Tiefen des Immobilienmarktes erlebt. An seiner geschäftlichen Seite eine starke Frau: Laura Fick. Die Architektin und Mitgesellschafterin ist die weibliche Führungsperson im Unternehmen, die ihre persönlichen Stärken wie Strukturiertheit, Zielstrebigkeit und Organisation voll und ganz in das Unternehmen einbringt. Wir haben nachgefragt, warum die beiden am hart umkämpften Immobilienmarkt schon so lange gemeinsam erfolgreich sind.

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Ein starkes berufliches Team und verbunden in längjähriger Freundschaft: Meilenstein-Gründer und -Geschäftsführer Alessandro Piglia, MBA, mit seiner Geschäftspartnerin und Gesellschafterin Laura Fick, B.Sc.

Kann man sagen, dass Laura Fick diejenige ist, die Ihnen im Business organisatorisch den Rücken freihält, damit Sie mit voller Dynamik das Unternehmen strategisch führen kann? PIGLIA: Definitiv. Wir spielen uns ganz nach unseren Stärken die Bälle zu und funktionieren so als Team sehr rund. So hat zum Beispiel Laura in Sachen Softwarelösungen und Programmieren eindeutig ihre Hauptaufgaben und ist in Sachen Betreuung unserer Netzwerkpartner die erste Ansprechpartnerin. FICK: Alessandro ist derjenige, der das Unternehmen nach außen repräsentiert und für wertvolle Geschäftsgebarungen verantwortlich ist. Er spricht mit Großinvestoren und ist mit vollem Einsatz dabei, die Marke Meilenstein weiter erfolgreich in Österreich zu etablieren und weitere Partner ins Netzwerk zu integrieren.

Was eint Sie als Führungsteam? PIGLIA & FICK: Unsere gemeinsame Stärke ist die Technologisierung. Sie ist von Anfang an Teil unserer Strategie. Wo wir es für sinnvoll erachten, bieten wir eine 360-Grad-Online-Besichtigung an, sodass der Kunde sich vorab ein Bild machen kann, ob ihm das Objekt überhaupt zusagt. Dennoch setzen wir trotz aller technologischen Fortschritte sehr stark auf den persönlichen Kundenkontakt. Die Zeit, die wir uns mit neuen Technologien freischaufeln, nutzen wir für unsere Kunden. PR

MEILENSTEIN REALITÄTEN GMBH Maria-Theresien-Straße 34 6020 Innsbruck Tel.: 0800/221 750 info@meilenstein.co.at

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KUSCHELIG

Wie singt George Ezra so schön: Pick a place to rest your head. Wir tun das am liebsten auf Kissen mit kreativen Bezügen von House Doctor. „Ingo“ ist nichts für Kunstbanausen! Um 56,95 Euro im APFI’s.

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DEPOT startet mit feinen Erdtönen in die Esstisch-Saison. Teller um 14,99 Euro.

Jeder muss sehen, wo er bleibt. Wir zum Beispiel bleiben auch mal ganz gern zu Hause.

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Weil das richtige Licht ganz schön viel ausmachen kann, sollte man bei der Auswahl der Lampen genau sein. Wir mögen die Deckenleuchte Mito soffito von Occhio, weil sie herrlich variantenreich ist. Bei mg interior in Innsbruck individuell konfigurierbar, Leuchten ab 827 Euro.


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Die freistehende Badewanne Spoon M ist auffällig unauffällig und auch haptisch unglaublich angenehm. Kostenpunkt: ca. 5.700 Euro. Bei Agape 30 in Innsbruck.

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Eine Matrix aus 110 scheinbar willkürlich angeordneten Schriftzeichen bildet die Grundlage für die „Creator’s Edition Raw Iron“ aus Rohstahl von Qlocktwo, die auf knifflige Weise und ganz ohne Zeiger immer die richtige Zeit ansagt. Erhältlich ist die Uhr auch in vielen anderen Farben und Materialien (45 x 45 cm ab ca. 1.900 Euro). Wir haben Sie bei Wohndesign Freudling in Fügen entdeckt.

enn die Badezimmertür zufällt, befindet man sich im Idealfall in einer anderen Welt. Und die sollte möglichst schön gestaltet sein, denn in einem ästhetischen Ambiente fallen Entspannung und Abschalten viel leichter. War das Bad zu früheren Zeiten ein meist ausschließlich praktischer Raum, so ist es heute ein Ort des Wohlfühlens. Dennoch hat das Badezimmer noch immer klassische Funktionen zu erfüllen. Dieses Mit- und Nebeneinander der verschiedenen Bereiche – nüchternes Zähneputzen und entspannendes Baden – braucht eine durchdachte Planung. So wurde das Bad über die Jahre zu einem großen gestalterischen Bestandteil eines Wohnraumkonzeptes – in Wohnungen, Häusern und auch bei Bauträgern. agape30 hilft dabei, das Badezimmer ganz nach den Wünschen und Bedürfnissen der Bewohner und Nutzer zu gestalten, und ist weit mehr als ein reiner Lieferant von sanitären Ausstattungsprodukten. Ausgebildete Innenarchitekten haben das große Ganze im Blick und gestalten Räume mit viel Feingefühl. Die Kombination aus ästhetischem Gespür und technischem Know-how lässt einzigartige und maßgeschneiderte Konzepte entstehen – vom klassischen Badezimmer bis zur Wellnessoase, mit allem, was darin Platz findet: Oberflächen, Materialien, Farben, Licht, Heizelemente, Möbel … Stück für Stück wird daraus Ihr ganz persönlicher Traumraum. Im Laufe der Jahre konnte das Team bereits zahlreiche Haus-, Wohnungs- und Wellnessprojekte umsetzen und hat ausgehend vom Bad die komplette Innenarchitektur samt umfassender Lichtplanung übernommen. In der Gestaltung schlicht, warm und geradlinig steht agape30 für modernes und individuelles Wohnen und Wohlfühlen. PR

AGAPE30

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WINKE, WINKE

Ein bisschen Luxus geht immer: Lucky Cat in Gold, gesehen (auch in vielen anderen Farben) um 24,95 Euro im APFI’s in Wattens.

AUFGERÄUMT

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Aufs Wesentliche reduziert: Badaccessoires aus der Serie „Mach 02“ nach einem Design von Konstantin Grcic. Erhältlich bei Agape 30 in der Innsbrucker Haller Straße.

FÜR DRAUSSEN

Unter dem Sonnendach Ombrina von Roda lässt es sich wunderbar entspannen. Ab 5.445 Euro bei mg interior in Innsbruck erhältlich.

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Die Möbelpalette von USM Haller ist klar und funktional. Sideboard auf Rollen mit zwei Klappen, in verschiedenen Farben ab 1.103 Euro erhältlich. Bei mg interior kann man sich ganz viele Kombinationen planen lassen.

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Ohne Kerzen geht bei uns zuhause gar nichts. Im Kerzenständer von Lidatorp gefallen sie uns besonders gut. Die Schweden wissen, was gemütlich ist. Ab 19,95 Euro im APFI’s erhältlich.


LIVING MIEMING KOMPLETTE INNENARCHITEKTUR & UMSETZUNG WOHNDESIGN FREUDLING

INNENARCHITEKTUR

DESIGN & HANDWERK

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Beginnend mit einer umfassenden Bedarfsermittlung erstellen wir basierend auf Ihren Wünschen und unseren Ideen Ihr individuelles Raumoder Wohnkonzept. Mit Feingefühl und Know-how setzen wir dieses unter Berücksichtigung aktueller Trends und Technologien in reale Wohnträume um.

In unseren laufend neu gestalteten Ausstellungsräumen in Fügen geben durchdachte Wohnszenarien auf 800m2 Einblick in unser ganzheitliches Service. Wir präsentieren Marken wie Rolf Benz, Team 7, Haas, Jori, Ewe, Intuo, die italienischen Hersteller Arketipo, Living Divani, Foscarini, Lema, Desalto, Bonaldo und Rimadesio sowie Stücke aus unsere eigenen Möbelwerkstätte.

Rund ein Drittel des Sortiments sind Eigenprodukte, die von uns entworfen, in unserer 1350m2 großen Möbelwerkstätte produziert und von unseren eigenen Montagetischlern termingerecht geliefert sowie montiert werden. So erfüllen wir jeden Kundenwunsch - vom individuellen Einzelstück bis zur maßgeschneiderten Traumwohnung.

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TIROLER BAUTAG

Bürgermeister Georg Willi, Referent Alexander Nußbaumer (Vorstand und Inhaber der ZIMA Unternehmensgruppe), Moderator Ronald Barazon, Referent Karl Wurm (Geschäftsführer der Neuen Heimat Tirol), Landesrat Johannes Tratter, Landesinnungsmeister Anton Rieder und Matthias Marth (Geschäftsführer Landesinnung Bau)

WOHNUNGEN FÜR JEDES LEBENSMODELL

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Das Thema des leistbaren Wohnraums begleitet uns in Tirol schon seit vielen Jahren. Heuer bildete es das Fundament des Tiroler Baurechtstages, bei dem auch über die Rolle der Gemeinnützigen gesprochen wurde.

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edes Jahr diskutieren am Tiroler Bautag Entscheidungsträger über aktuell relevante Themen der Branche. Bei der heurigen 13. Auflage stand vorrangig die Frage im Raum, inwieweit ein funktionierender Wohnungsmarkt Platz für privaten und gemeinnützigen Wohnbau bietet. Entsprechend wurden mit Mag. Alexander Nußbaumer von der ZIMA und Mag. Karl Wurm als Geschäftsführer der Neuen Heimat Tirol die Referenten ausgewählt. Gleich zu Beginn war es Nußbaumer wichtig, den privaten und gemeinnützigen Wohnbau nicht gegeneinander auszuspielen. „Wir kaufen die gleichen Grundstücke, beschäftigen dieselben Handwerker und bauen den gleichen Standard. Zudem wickeln wir auch zahlreiche Projekte gemeinsam ab. Keiner will das soziale Ghetto haben, wir schaffen stattdessen eine positive Durchmischung, von der alle profitieren.“ Der Inhaber der ZIMA Unternehmensgruppe betont, dass durch jede private Wohnung, die errichtet wird, eine andere Wohnung frei wird: „Es geht hier um einen Kreislauf und um Lebensmodelle. Wir brauchen so-

wohl soziale Einstiegswohnungen als auch Eigentumswohnungen für spätere Phasen.“ Wurm machte in seinem Vortrag indes darauf aufmerksam, dass die gemeinnützigen Wohnbaugesellschaften nicht ohne Grund bevorzugt werden: „Es geht nicht nur um Neubauten, sondern vor allem um den Bestand, den wir in Schuss halten müssen.“ Die gemeinnützigen Bauvereinigungen zeichnen mit einer Bauleistung von über einer Million Wohnungen für ein Viertel des österreichischen Wohnungsbestandes verantwortlich. Es gehe hier laut Wurm nicht um eine Poleposition des gemeinnützigen Wohnbaus, sondern um die Kontinuität der Leistung, die Qualität des Produkts und vor allem die Leistbarkeit. Was die gute Zusammenarbeit beider Seiten betrifft, stimmt Wurm Nußbaumer zu: „Manche Projekte können wir nur dann erfolgreich umsetzen, wenn wir mit privaten Bauträgern zusammenarbeiten. Ohne diese Partnerschaft hätten wir nicht das nötige Kapital, um teure Grundstücke zu kaufen.“ Dass es am Markt sowohl private als auch gemeinnützige Akteure braucht, sieht

auch Innsbrucks Bürgermeister Georg Willi so: „Die benötigte Wohnbauleistung können wir nur dann erreichen, wenn beide Seiten ihre Stärken am Markt einsetzen.“ Ein Problem sieht Willi vor allem im Angebot für den Mittelstand, das zunehmend geringer wird: „Mit dem Modell 50 / 30 / 20 – soll heißen: 50 Prozent geförderter Wohnbau, 30 Prozent förderungsnaher Wohnbau und 20 Prozent frei finanzierter Wohnbau – möchten wir verhindern, dass viele junge Familien unsere Stadt verlassen müssen, weil sie in Innsbruck keinen leistbaren Wohnraum finden.“ In vielen Punkten sind sich die Diskutanten einig: Die Erhöhung der Wohnbaudichte, die Entschärfung von Vorgaben und Richtlinien, die Verhinderung von Spekulationen und die Erstellung von allgemeingültigen Regeln für brachstehende Grundstücke können wesentlich dazu beitragen, um Wohnraum leistbarer zu machen. Die Wohnbauförderung sei gut aufgestellt und auch mit der Vertragsraumordnung wurde bereits ein Instrument geschaffen, das eine positive Entwicklung vorantreiben kann. PR


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UNTERWEGS 119

„So viel ist sicher: Reisen tut immer gut.“ voltaire


DIY

WAS WIR SEHEN, WENN WIR GEHEN 120

Nur wo du zu Fuß warst, bist du auch wirklich gewesen, sagte dereinst der Dichter Johann Wolfgang von Goethe. Auch wenn er sich hätte Pferd und Kutsche leisten können, so schnürte er doch lieber die Wanderschuhe. Aus guten Gründen. Lasset uns gehen. TEXT: MARINA BERNARDI


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FOTOS: © DIE-ALPENUEBERQUERUNG.COM

„DIE ART DER FORTBEWEGUNG BEEINFLUSST UNSERE WA H R N E H M U N G . J E S C H N E L L E R W I R S I N D , D E S T O U N S C H Ä R F E R W I R D D A S , WA S W I R I M S TA N D E S I N D Z U S E H E N .“

I

st Ihnen schon einmal aufgefallen, was Ihnen so auffällt, wenn Sie eine bekannte Strecke nicht selbst mit dem Auto fahren, sondern am Beifahrersitz sitzen? Es ist nicht so, als hätte man all die Dinge nicht schon vorher gesehen, aber bewusst wahrgenommen hat man sie nicht. Fährt man dieselbe Strecke mit dem Fahrrad, bekommt man ein Gefühl dafür, wo der Boden ansteigt und wo man weniger treten muss, weil es – vielleicht nur minimal – bergab geht. Außerdem ist man um einiges langsamer unterwegs als mit dem Auto, nimmt eine andere Strecke, nicht die Straße, sondern den Radweg, man fährt Abkürzungen und schlängelt sich durch Gassen, die man mit dem Auto nie führe. Man entdeckt nicht nur ganz neue Orte, an denen man davor vielleicht noch nie war, sondern sieht Bekanntes aus einer völlig neuen Perspektive. Und nun, nun gehen wir denselben Weg noch einmal zu Fuß. Das dauert, natürlich. Doch jetzt spüren wir den Boden unter unseren Füßen, stehen in direktem Kontakt mit dem Untergrund. Ohne hinzusehen können wir sagen, ob wir uns auf Asphalt bewegen, auf Schotter, auf einer Wiese. Wir haben Zeit. Dieses Gefühl wird stärker, je weiter oben man sich befindet. Auf Almen, am Berg.

WANDER, WEITER

Seit dem Start der Alpenüberquerung haben das Angebot bereits tausende Wanderer genutzt.

Manchmal reicht ein Tag nicht. Manchmal muss es mehr sein. Weitwandern ist nicht nur eine Reise für die Füße, sondern mehr noch für Geist und Seele. Georg Pawlata ist als Geograf ein profunder Kenner der Alpen. Er hat gemeinsam mit seinem Team 2014 die Alpenüberquerung zusammengestellt, in Zuge derer man innerhalb einer Woche und sieben Etappen auf leichten bis mittelschweren Wegen einmal zu Fuß über die Alpen wandert – von Gmund am Tegernsee über den Achensee und das Zillertal bis nach Sterzing, durch die und in der Natur. Atemberaubend schön, auch wenn eine Bergwanderung kein Spaziergang ist. Dennoch hinterlässt sie Tag für Tag das befriedigende Gefühl, dem eigenen Glück ein Stück näher gekommen zu sein.

VON DER ZUGSPITZE NACH SÜDTIROL Die Zugspitze, das Gaistal, die Kalkkögel und die eindrucksvollen Berglandschaften Südtirols: Der neue Weitwanderweg „AlpenJuwelen“ vereint seit Sommer 2019 die schönsten Wanderungen von Garmisch-Partenkirchen bis Bozen. Georg Pawlata, der „Erfinder“ der Alpenüberquerung vom Tegernsee nach Sterzing, hat die neue Strecke erarbeitet. Beginnend in GarmischPartenkirchen mit einem Tag auf der Zugspitze wandert man an deren Westseite ins Tiroler Ehrwald. Von dort aus führt der Weg an der Zugspitz-Südflanke durch das „Gaistal nach Leutasch. Auf der nächsten Etappe erreicht man das Stubaital und die Kalkkögel. Auf den Spuren der Bergwerksknappen gelangt man, nun schon in Südtirol, mit Blick auf Sterzing in das fast unbekannte Ridnauntal. Die vorletzte Etappe vereint mehrere Waalwege, die oberhalb Merans vor Jahrhunderten zur Bewässerung der trockenen inneralpinen Kulturflächen angelegt wurden. Kurz vor dem Ziel wartet die Königsetappe: Am Tschögglberg oder Salten, einem Hochplateau auf 1.500 Metern Seehöhe, eröffnet sich ein Blick in alle Himmelsrichtungen auf die Dolomiten, die Zentralalpen sowie die Brenta- und AdamelloGruppe. Diese Wanderung endet in Jenesien direkt oberhalb von Bozen. Mit der Seilbahn geht es zum Abschluss ins Stadtzentrum der Südtiroler Landeshauptstadt. Die Wanderungen sind durchschnittlich tendenziell etwas leichter als jene der Alpenüberquerung und auch für nicht schwindelfreie Wanderer gut geeignet. Die AlpenJuwelen sind individuell mit organisiertem Gepäckund Personentransport sowie Rückfahrt nach Garmisch buchbar.

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E TA P P E 3 ACHENKIRCH – MAURACH AM ACHENSEE/FÜGEN

• D I S TA N Z : • GEHZEIT:

122 Man kann dies alles selbstverständlich flexibel und gemütlich alleine tun und das am besten zwischen Mitte Juni und Mitte Oktober. Manche Hütten öffnen nicht vor Juni, ab und zu liegt an schattigen Abschnitten noch bis Juli Schnee und im Herbst kann es da und dort dann streckenweise ziemlich ungemütlich werden. Der Sommer ist also die optimale Zeit dafür. Um Übernachtungen in Hotels, Gasthöfen und Pensionen kümmert sich das Team der Alpenüberquerung, ans jeweilige Ziel kommt man je nach Lust und Laune und persönlichem Gusto. Wer es ein wenig komfortabler haben möchte, lässt sich seinen Rucksack vom Gepäcktransport bequem zur nächsten Unterkunft bringen und wandert unbeschwert, aber immer noch individuell entlang der Etappen. Und wer es gern gesellig mag, der schließt sich einer geführten Gruppenreise an – geprüfter Bergwanderführer inklusive. Seit dem Start der Alpenüberquerung haben das Angebot bereits tausende Wanderer genutzt. Weil es schön ist. Und unkompliziert. Man ganz wunderbare Fleckchen Erde sieht und dabei ganz bei sich sein kann. Manchmal braucht es keine Worte. Manchmal reicht es zu spüren und zu erleben. Die Kühle der Höhe auf den Wangen und den betörenden Duft, der der Luft dort oben zu eigen ist und der an einem noch lange haftet, selbst wenn man schon bei Kaspressknödel und Kaiserschmarrn sitzt. In der Höhe unterwegs zu sein, lässt die Eindrücke ein wenig tiefer sinken, und wer seinen Rhythmus gefunden hat, kann dabei auch von einem meditativen Prickeln überrascht werden. „Der Weg ist das Ziel“ bekommt seine wahre Bedeutung erst dann, wenn man keine Eile hat. Alle Infos dazu finden Sie auf www.die-alpenueberquerung.com.

13,5 km 4 Stunden

Die Route führt auf einem der schönsten Wege Tirols entlang des Westufers des Achensees. Von Achenkirch wandert man immer in leichtem Auf und Ab auf einem teilweise mit Stufen und Handläufen sehr gut ausgebauten Steig zur Gaisalm, der einzigen Alm Tirols, die man nur zu Fuß oder mit dem Schiff erreicht. Es erwartet einen eine grandiose Landschaft mit kleinen Wasserfällen, Mischwäldern und Schwemmkegeln, die bis in den „Tiroler Fjord“ hineinreichen. An vielen Stellen gibt es Bademöglichkeiten. Entlang des Uferwegs erreicht man Pertisau und später am Weg neben der Achensee Dampf-Zahnradbahn das Etappenziel Maurach.

E TA P P E 5 H O C H F Ü G E N – M E L C H B O D E N – M AY R H O F E N

• D I S TA N Z : • GEHZEIT:

11 km 4 ¾ Stunden

Der Tag führt durch historische Almdörfer, die es nur im Zillertal gibt. Vorbei an vom Gletscher geschliffenen Felsen wandert man auf das Sidanjoch und zur nahen Rastkogelhütte. Danach wartet noch ein kurzer Aufstieg auf den Mitterwandskopf, ehe der Steig vorbei an eiszeitlichen Lacken entlang eines Bergrückens zum Melchboden an der Zillertaler Höhenstraße führt. Knieschonend wählt man für den weiten und steilen Abstieg den Linienbus, der einen am Nachmittag hinab ins Tal bringt.


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Verweile doch, du bist so schön Es ist schon ein ganz besonderes Fleckchen Erde, hier am Ritten, auf einem Hochplateau rund 16 Kilometer von Bozen entfernt. Auf einer Lichtung im Wald hat Familie Sanoner im vergangenen Sommer ihre neue ADLER Lodge eröffnet. Kaum irgendwo kommt man der Natur näher.

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chitektur, bodenständig, aber nicht kitschig. Das Auge kann sich kaum sattsehen an all den Details. Es ist ein einziges Staunen. Wer eingecheckt hat und seinen Zimmerschlüssel in Händen hält, hat auch schon alle Formalitäten erledigt. In der Lodge müssen Gäste den ganzen Urlaub keinen Bon unterschreiben, alle Mahlzeiten und Getränke sind inkludiert. Sie müssen keinen Tisch reservieren, weil sie automatisch zu ihrem Platz im Restaurant geführt werden. Es ist ein bisschen wie zuhause, wenn man sich nach einem (anstrengenden) Tag in der Natur ein Bier aus dem Eiskübel in der Lounge nimmt. Gleich vor der Lodge beginnen die Waldwege des Ritten. Man erobert sie zu Fuß oder mit dem E-Bike. 350 Kilometer markierte Wanderwege sind es, die nur darauf warten. Die Natur. Große Fensterfronten geben den Blick nach draußen frei und holen das Draußen ins Drinnen. Im Wald-Spa erholen sich Körper und Geist fast von allein. Im Infinity-Pool schwimmt man in die Weite und genießt gleichzeitig die Geborgenheit der Nähe. Offen ist auch die Küche, in der Han-

nes Pignater und sein Team auf höchster Ebene verwöhnen. Seine Zutaten kommen zum großen Teil aus der Umgebung. Dass das heimische Produkt Priorität hat, ist so folgerichtig wie konsequent. In der ADLER Lodge RITTEN zu Gast zu sein, ist ein Erlebnis, das keinen der Sinne auslässt. Hören, sehen, riechen, schmecken, tasten. Manches passiert von ganz alleine, anderes bewusst. Ja, es ist schon ein ganz besonderes Fleckchen Erde.

ADLER LODGE RITTEN Lichtenstern 20, I-39054 Oberbozen Tel.: +39/0471/15 51 700 info@adler-ritten.com

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D

ie ADLER Lodge RITTEN besteht aus einem Haupthaus mit Restaurant, Bar, Lounge und zwei großen Terrassen, im Untergeschoss Spa, Pool und Gym. Zwei schlanke Gebäude mit jeweils zehn Junior-Suiten und einer großen Family-Suite, die über das gesamte Obergeschoss reicht. Und am Naturteich oder am Hang darunter 20 Chalets, von denen vier über zwei Stockwerke gehen. So weit, so Fakten. Fast muss man die ADLER Lodge derart nüchtern beschreiben, weil es quasi unmöglich ist, es anders zu tun. Derart viele Eindrücke prasseln auf einen herein, einer prächtiger wie der andere. Sie in Worte zu fassen, ist schwierig, man muss sie selbst erleben. Alle Gebäude fügen sich harmonisch in die Landschaft ein, scheinen fast mit ihr zu verschmelzen, die warmen Naturholztöne im Interieur passen sich dem Wald freundlich an. Alle Räume sind angenehm groß, mit komfortablen Bädern. Die private Biosauna ist ein Luxus, nicht nur in den kalten Monaten. Die steilen Dächer der Chalets sind dabei typisch für den Ritten, der Rest: eine moderne Interpretation traditioneller Ar-


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eco.life

DIE NEUE LÄSSIGKEIT

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Bereits vor ein paar Jahren waren wir im Dachsteinkönig im oberösterreichischen Gosau zu Gast und schon damals waren wir begeistert. Weil es ein wunderbar entspannter Kurzurlaub war, sowohl für uns Erwachsene als auch die Kids. Und beim zweiten Mal? War alles ganz genau so – und noch ein bisschen mehr.

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ftmals ist man von einem Hotel beim ersten Besuch total begeistert: alles neu, alles schön, alles aufregend. Beim zweiten Mal, wenn schon etwas „Routine“ dazukommt und man vom neugierigen Umhersehen zum totalen Einlassen auf die Umgebung wechselt, findet man mancherorts den ein oder anderen Makel. Nicht so im Dachsteinkönig. Als ausgewiesenes Familienhotel und eines der besten Kinderhotels Europas ist naturgemäß viel Leben im Haus. Im 2.000 Quadratmeter großen Indoorbereich samt Turnhalle, Softplayanlage, Kino und Theater, Kartbahn und Bowling sowie verschiedener Pools mit vielen Attraktionen bleiben keine Wünsche offen. Besonders der entzückende Streichelzoo ist ein wahrer Magnet – nicht nur für die Kinder. Neu ist ein Virtual-Reality-Room, in dem man dank modernster Technologien mittendrin ist im Abenteuer. Das

Schöne für uns Erwachsene: 20 ausgebildete Betreuer kümmern sich in klug konzipierten Clubs 13 Stunden täglich um die Kleinen und das schon ab dem siebten Lebenstag. So kann man ganz ohne schlechtes Gewissen den lieben Gott einen guten Mann sein lassen, eine kleine Auszeit vom Elterndasein nehmen und einfach nur für sich sein. Diese Zeit verbringt man am besten im „Adults only“-Spa mit seinem abwechslungsreichen Angebot von der Saunalandschaft bis zu verschiedenen Behandlungen, beim Indoor-Golf oder gerne auch in der herrlichen Natur rund ums Hotel, die sommers wie winters nach draußen einlädt. Wer möchte, lässt den gemeinsamen Tag bei einem romantischen Candle-Light-Dinner und einem ungestörten Glas Wein ausklingen. Insgesamt sorgt das 30-köpfige Team rund um Roland Rangger täglich 16 Stunden für das leibliche Wohl der großen und kleinen Gäste – abendliche Gourmetküche inklusive.

Darüber hinaus kann man sich jederzeit an der 24-Stunden-Weinbar bedienen. Der Dachsteinkönig ist an Familienluxus kaum zu überbieten. Das trägt die Gastgeberfamilie Mayer ab sofort auch mit der neuen Marke nach außen. Seit Dezember 2019 fasst der Name „Familux Resorts“ die Qualitäten des Familienhotels zusammen. „Bring your kids, find yourself“ ist der Slogan, der deutlich zeigt, dass hier neben der familiären Beziehung auch die Freiheit jedes Einzelnen gefördert wird. Das können wir vollumfänglich bestätigen. Wir kommen wieder!

DACHSTEINKÖNIG – FAMILUX RESORT Am Hornspitz 1, 4824 Gosau Tel.: 06136/8888 info@dachsteinkoenig.at

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Lust auf Bewegung mit Genuss Der frühe Frühling duftet nach Bärlauch, schmeckt nach sonnengelbem Traminer und erfrischt wie eine Radtour durch die Murauen. In der Region Bad Radkersburg verbindet man Bewegung mit sprudelndem Wohlbefinden in der Therme. Gesundheit trifft Genuss: Kulinarik, inklusive Weinkultur, steht im Thermen- & Vulkanland Steiermark ganz oben auf dem Ferien-Menüplan.

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Auf die Sättel, fertig, los: In der Radregion Bad Radkersburg sind Frühlingssonne und landschaftliche Schönheit Urlaubsbegleiter.

Wandern in den Mur-Auen, Österreichs zweitgrößter Aulandschaft

W

und Mineralwasserquellen. Gepaart mit gesunder Bewegung sorgt das 34 bis 36 Grad heiße Thermalwasser für eine Senkung des Stresslevels ebenso wie für die Regeneration des Bewegungsapparates. Neue Energien verleiht auch ein Aufguss in der Weinkeller-Sauna der Parktherme Bad Radkersburg. Doch dann erliegt man wieder dem Ruf der warmen Frühlingssonne: Rauf aufs Rad! Österreichs sonnigste Radregion bittet vom 3. bis 5. April zum RADopening der Steiermark.

enn bei uns noch der Winter regiert, duftet es in der Region Bad Radkersburg bereits nach Bärlauch und erster Blüte. Ideale Voraussetzungen, um wieder Schwung ins Leben zu bringen. Etwa bei einer panoramareichen Radtour durch die hügelige Landschaft oder die naturbelassenen Mur-Auen im Biosphärenpark – von Mureck über Halbenrain bis nach Bad Radkersburg. Aber auch bei einer Golfrunde in Klöch lässt sich flotte Bewegung mit Sonne und Kulinarik verbinden.

RADOPENING

EIN HAUCH MEDITERRANE IDYLLE

Im Thermen- und Vulkanland Steiermark sprudelt das flüssige Gold aus Thermal-

Bunte Häuser, historische Idylle – ein Bummel durch die Städtchen Mureck und Bad

Radkersburg klingt gemütlich aus. Das Sonnenplatzerl im Schanigarten kommt gerade recht: Den Frühling lässt man sich bei der mund.art Bärlauchzeit schmecken, dazu ein Glas vom sonnengelben Traminer. Auf die Lebensfreude! www.badradkersburg.at

STEIRISCH WIRD’S Urlaubsschmankerl aus der Region Bad Radkersburg und dem Thermen- & Vulkanland Steiermark sowie Köstlichkeiten wie Wein und Kürbiskernöl zum Verkosten gibt es im Einkaufszentrum DEZ von 12. bis 14. März 2020.


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Markus Huber und Harald Nagl (WK-Ausschussmitglieder Innsbruck Land) und Bezirksobmann Patrick Weber waren beeindruckt von den Topangeboten und kreativen Slogans.

© OENB

© WK TIROL

Christian Hölbl (DoN), Dietmar ÖfnerVelano (Tiroler Krebsforschungsinstitut), Innsbrucks Bürgermeister Georg Willi und Nordkettenbahnen-Geschäftsführer Thomas Schroll

KINDER ENTDECKEN WIRTSCHAFT

SINGEN FÜR DEN GUTEN ZWECK

Was ist Wirtschaft und wie funktioniert sie? Wie entsteht ein Unternehmen, was sind Umsatz und Gewinn und wie wirkt Werbung? Diesen Fragen gingen die über 200 teilnehmenden Schüler aus dem Bezirk Innsbruck-Stadt und -Land auch dieses Jahr wieder im Zuge von KiWi – Kinder entdecken Wirtschaft in der Wirtschaftskammer Tirol auf den Grund und zeigten ihr kaufmännisches Talent. Die kreativen Geschäftsideen hatten sie im Vorfeld gemeinsam mit ihren Lehrpersonen im Unterricht ge­plant. Dabei beschäftigten sie sich mit der Namensfindung, erarbeiteten Marketingstrategien und bestellten oder produzierten Waren, deren Preise sie selbst kalkulierten. Mit im Sortiment: selbstgebackene Muffins, Armbänder und Luftballons.

Gemeinsam mit der Bevölkerung von Innsbruck fand sich Bürgermeister Georg Willi im Dezember auf der Seegrube ein, um gemeinsam das berühmte Weihnachtslied „Stille Nacht, heilige Nacht“ zu singen. Der Erlös aus den Gästefahrten in Höhe von 10.400 Euro wurde zu 100 Prozent an das Tiroler Krebsforschungsinstitut gespendet, der Scheck wurde kürzlich übergeben. Aufgrund des wiederholt positiven Anklangs ist die Aktion auch für 2020 wieder geplant. © MISSMARGO, TERESA

IM GESPRÄC

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L AU N C H X F E S T – R E B E K K A R U É T Z X T E R E S A Die streng limitierte Kollektion der Tiroler Designerin Rebekka Ruétz für den Innsbrucker Fashionstore TERESa wurde mit einem rauschenden Fest begrüßt. Zahlreiche Persönlichkeiten aus Handel und Wirtschaft sowie Stammkunden und Freunde des Hauses ließen sich den Modeevent nicht entgehen. Unter der Moderation von Isabella Krassnitzer wurden die schon gespannt erwarteten Statement-Pieces der Kollektion enthüllt. Die einmaligen Kreationen in Rosé-Tönen und mitternachtsblauen Kontrasten mit femininem Schnitt, starker Silhouette und einem spannenden Materialmix sind nur in äußerst begrenzter Stückzahl erhältlich. Gefertigt wird die gesamte Kollektion in Österreich und Deutschland. Die Tiroler Fashion-Kooperation umfasst insgesamt acht exklusive Designs und drei limitierte T-Shirt-Kollektionen.


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