TOP SEMI NARE
MEETINGS • INCENTIVES • CONGRESS • EVENTS
Ausgabe Nr. 06 | Juni/Juli 2021 P.b.b. Verlagspostamt 6020 Innsbruck ZNr. GZ 02Z030672 M | Euro 3.00
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© DAVID SCHREYER
eco.edit
ES GEHT WIEDER LOS Der Veranstaltungsbereich war massiv von der Coronapandemie betroffen. Das galt auch für das Kongressland Tirol. Strategische Anpassungen der vergangenen Monate kommen dem Land jetzt – zum Neustart – zugute.
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er Fokus Richtung Nachhaltigkeit und Green Meetings und Werte wie Gesundheit und Natur sind schon seit Längerem in der MICE*)-Strategie Tirols verankert und haben im Zuge der Coronapandemie zusätzlich an Bedeutung gewonnen. Das kann Tirol als Tagungsstandort auch künftig zugutekommen. Um das Thema Nachhaltigkeit weiter zu forcieren, macht das Kongressland Tirol seine Maßnahmen in diesem Bereich sicht-, mess- und vergleichbar und nimmt dazu erstmals an einem Benchmarking gemäß dem Global-Destination-Sustainability (GDS)-Index teil. Konkret soll der Prozess bei der Entwicklung einer Nachhaltigkeitsstrategie unterstützen, die den Status quo des Angebots bei Kongresshäusern, Tagungshotels, Eventagenturen sowie weiteren Veranstaltungspartnern misst. Diese Erkenntnisse zeigen den Anbietern in der Folge Optimierungsmöglichkeiten auf. Ergänzt werden die Initiativen von weiteren Engagements der heimischen Tourismusbranche. So hat die Tirol Werbung eine „Kompetenzstelle Nachhaltigkeit“ geschaffen und forciert gemeinsam mit dem Land Tirol und weiteren Partnern wie Mobilitätsunternehmen zukunftsweisende Projekte wie „Tirol auf Schiene“, das schon seit 2012 die Anreise der Gäste per Bahn forciert. Ein weiteres Beispiel ist die Initiative „CLAR – Clean Alpine Region“, die Tiroler Tourismusregionen dabei unterstützt, Maßnahmen in den Bereichen Klimaschutz, Nachhaltigkeit und Energie umzusetzen und sich als klimafreundliche Regionen weiterzuentwickeln – Themen, die nicht erst seit Corona auf der Agenda stehen und dem Land einen entscheidenden Vorteil bringen könnten. Bleiben Sie nachhaltig optimistisch! Ihre Redaktion der eco.nova.
*) MICE steht für Meetings, Incent ives, Conventions, Events bzw. Exhibitions – also Tagungen, so genannte Belohnungsreisen, Kongresse und Veranstaltungen/Ausstellungen. Zur MICE-Industrie zählen unter anderem Kongresszentren, Messehallen, Veranstalter, Hotels als auch Zulieferer wie Cateringunternehmen, Möbelvermieter oder Technik. Im Jahr 2019 wurden österreichweit über 25.000 Seminare, Firmentagungen und Kongresse mit knapp 1,8 Millionen Teilnehmern und 2,3 Millionen Nächtigungen gezählt. Laut einer Studie des IHS erwirtschaftete die Veranstaltungsbranche vor Corona in Summe nicht weniger als 8,9 Milliarden Euro Wertschöpfung und damit fast drei Prozent des österreichischen BIP.
BILDER SAGEN MEHR ALS 1.000 WORTE Kennen Sie dieses einzigartige Freiheitsgefühl, das aufkommt, wenn man nach einem anstrengenden Aufstieg auf dem Gipfel steht und einen 360-Grad-Blick auf ein imposantes Bergpanorama genießt? Den prickelnden Energieboost nach einem (Fuß-)Bad in einem kristallklaren Bergsee oder das Entstehen unendlicher Ruhe und Harmonie beim Betrachten einer weichen Almlandschaft? Diese Gedanken sind auch in den neuen convention.tirol-Imagefilm mit eingeflossen, den die Veranstaltungsexpertinnen des Convention Bureau Tirol im Spätsommer 2020 im Zillertal gedreht haben. Seit einigen Jahren war es ein lang gehegter Wunsch des Convention Bureaus, den Veranstaltungs-, Tagungs- und Kongressplaner*innen bei branchenrelevanten Messen und Foren einen Imagefilm über die Meetings Industry in Tirol zu präsentieren. Die Coronapandemie und die damit verbundenen Herausforderungen der persönlichen Treffen haben diesen Wunsch noch einmal verstärkt. Die machtvolle Tiroler Bergwelt, die faszinierende Natur, die Verbindung aus Tradition und Moderne, die regionale Kulinarik und Möglichkeiten für Rahmenprogramme verbunden mit außergewöhnlichen Veranstaltungslocations und mit der herzlichen Gastfreundschaft der Betreiber*innen: Das und noch mehr stellt das Convention Bureau Tirol in seinem neuen Film authentisch vor. Den Film finden Sie unter www.convention.tirol (News & Stories – Neuer convention.tirol Imagefilm)
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eco.seminare
ALPINER TAGUNGSKRAFTPLATZ 2020 war aufgrund der COVID-19-Pandemie ein sehr herausforderndes Jahr, das vor allem die MICE-Branche – Meetings, Incentives, Conventions, Events – vor eine anspruchsvolle Zukunft stellt. Das Convention Bureau Tirol hat die Zeit genutzt, um eine neue (Kommunikations-)Strategie zu entwickeln, um mit Zukunftsmut und trendbasierter Weitsicht in die Zeit des „New Normal“ zu gehen. INTERVIEW: MARINA BERNARDI
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eco.seminare
„W I R H A B E N V I E L H E R Z B L U T I N S T R AT E G I S C H E P L A N U N G E N U N D WEITERENT WICKLUNG INVESTIERT UND SIND GERÜSTE T FÜR EINE E R F O L G R E I C H E M E E T I N G S - Z U K U N F T.“ VERONIKA HANDL
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eco.seminare
„ D A S P O S I T I V S T E , D A S W I R A U S D I E S E N M O N AT E N M I T N E H M E N , I S T, D A S S D I E B R A N C H E N O C H S TÄ R K E R Z U S A M M E N G E WA C H S E N I S T. D I E S E R G E G E N S E I T I G E Z U S A M M E N H A LT H AT M U T G E M A C H T U N D W I R D D I E M E E T I N G I N D U S T R I E L A N G F R I S T I G B E G L E I T E N .“ VERONIKA HANDL
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as österreichische Bruttoinlandsprodukt ist 2020 laut Statistik Austria um 6,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Die Erhebungen und Einschätzungen der Wirtschaftsforschungsinstitute geben aktuell jedoch ein positives Signal der sukzessiven Erholung der Wirtschaft in Österreich. „Betroffene Branchen, wie unter anderem der Tourismus, sollen sich nach den Lockerungen aufgrund niedriger Inzidenzen und Hospitalisierung wieder rasch erholen. Das Veranstaltungswesen ist aufgrund der zum Teil langen Vorlaufzeiten und weiteren Effekte von wirtschaftlichen Einbrüchen allerdings auch längerfristiger betroffen. Kundengespräche weisen jedenfalls darauf hin, dass es auch künftig ein vielfältiges Veranstaltungswesen geben soll. So sind Veranstaltungen wie Kongresse, Tagungen, Produktpräsentationen und Messen für viele Zielgruppen hocheffizient. Aber auch die Kultur ist mit der Bühne und den Menschen eng verbunden und das gesellschaftliche Leben und die Unterhaltung suchen nach Treffpunkten. Dazu müssen immer wieder neue Konzepte und Lösungen erarbeitet und künftig gegebenenfalls auch der virtuelle Raum mit eingebunden werden“, fasst Christian Mayerhofer, Direktor Congress Messe Innsbruck, die aktuelle Situation zusammen. Der Tagungsstandort Tirol jedenfalls ist gut auf die Zukunft vorbereitet.
Das Convention Bureau Tirol (CBT) hat die Zeit genutzt, um auf Basis detaillierter Datenrecherchen und tiefgreifender Zielgruppen- und Stakeholder-Analysen eine neue Kommunikationsstrategie und einen daran angepassten Marketingmix zu entwickeln. Zur Darstellung der strategischen Ausrichtung wurde das Konzept „The Hybrid Trinity“ kreiert. Darin wird deutlich, dass die drei Megatrends – Wissenskultur, Nachhaltigkeit und Digitalisierung – entscheidend für die positive Entwicklung der MICE-Branche sind. Wir haben CBT-Leiterin Veronika Handl ein paar Fragen gestellt. ECO.NOVA: Corona begleitet uns nun schon
seit über einem Jahr und hat viele Bereiche der Wirtschaft und des Wirtschaftens verändert. Wie resümieren Sie das vergangene Jahr in Bezug auf den MICE-Bereich und kann man daraus auch etwas Positives mitnehmen? VERONIKA HANDL: Ein Sprichwort besagt: „Wenn du fällst, sieh es als Chance und lerne fliegen.“ Diese Weisheit haben wir uns sowohl als Team als auch unsere Convention-Leistungsträger*innen zu Herzen genommen und uns stark weiterentwickelt. Wir sind nun auch „Hybrid-Profis“ und „COVID-19-Beauftragte“. Der Beratungsaufwand sowohl anbieter- als auch kund*innenseitig hat sich stark erhöht. Wir haben in den letzten Monaten viel Herzblut in strategische Planungen und Weiterentwicklung
investiert und 2020 gleich drei filmische Projekte umgesetzt. Frei nach der Botschaft „Die Natur ist nur durch eine Glasscheibe vom Meetingraum getrennt“ entstand ein Imagefilm, der mit Gegensätzen spielt und die Einbindung der Natur in die Meetings sowie das Naheverhältnis zwischen Arbeit und Freizeit in all seinen Facetten zeigt. Da Messen, Foren oder sonstige Marketing-Plattformen, auf denen Meetinganbieter auf Kund*innen treffen, nach wie vor fast gänzlich fehlen, hat das CBT außerdem einen Ersatz entwickelt und produziert, der auch für virtuelle Formate genutzt werden kann. In einem zweiminütigen „Pitch-Movie“ werden von den Mitarbeiterinnen des Convention Bureau Tirol die Vorzüge des Tagungslandes Tirol herausgehoben und gleichzeitig das Team vorgestellt. Darüber hinaus entstand Ende des Jahres ein humoristischer, virtueller Weihnachtsgruß für Kund*innen und Partner. Für das CBT ist es wichtig, eine Vorreiterrolle einzunehmen und mit gutem Beispiel voranzugehen, Formate zu entwickeln, die unabhängig von der aktuellen Situation durchgeführt werden können und Planungssicherheit ermöglichen. Um die Vernetzung der Tiroler Convention-Partner zu forcieren, veranstaltete das CBT 2020 mehrere Netzwerktreffen, live und mit Abstand, in hybrider oder in virtueller Form. Das Positivste, das wir aus diesen Monaten mitnehmen, ist, dass die Branche noch stärker zusammengewachsen ist, wir alle im selFOTOS: © DAVID SCHREYER, NICOLAS HAFELE
FEUERWERK
MIT SICHERHEIT TAGEN BEI BINDERHOLZ © BINDERHOLZ GMBH/OLIVER KURZEMANN
Flexible Raumgestaltung mit vielzähligen Möglichkeiten, um den Mindestabstand einzuhalten.
Saal Franz – Tagen mit Weitblick
CONVENTION.TIROL-TEAM Nützen Sie unseren kostenlosen Beratungsservice für Ihr nächstes Seminar.
Seit nun mehr als fünf Jahren leitet Veronika Handl das Team des Convention Bureau Tirol und überzeugt voller Herzblut Kund*innen aus aller Welt von der Einzigartigkeit des Kongress- und Tagungslandes Tirol. In ihrer Freizeit liebt sie es, beim Reisen nahe und ferne Länder zu erkunden, freut sich aber jedes Mal darüber, in ihr geliebtes Zuhause Tirol zurückzukehren.
Christina Pilz betreut Kund*innen seit 2016 bei diversen Anfragen und unterstützt dabei immer ganz individuell auf dem Weg zum Eventerfolg. Wenn sie nicht gerade als Projektleiterin tätig ist, liebt sie es, die Tiroler Bergwelt zu erlaufen, erwandern oder mit den Tourenski zu bezwingen.
In den Genuss der neuen digitalen Arbeitswelt kam Kathrin Horntrich: Sie startete ihr Praktikum mitten in der Homeoffice-Zeit im März 2020 und ist seit Herbst 2020 als Projektmanagerin im Convention Bureau Tirol tätig. Wenn unser Digital Native nicht gerade die convention.tirol-Social-Media-Kanäle, Website oder Newsletter betreut, genießt sie die Tiroler Natur beim Sporteln.
Die kommunikative Außerfernerin Sarah Vonier ist als Projektleitung seit Anfang August im Convention Bureau Tirol tätig und bringt bereits viel Erfahrung als Projektmanagerin im Sales-, Kommunikations- und Eventbereich mit. Sie ist schon viel in der Welt herumgekommen, doch hat es sie immer wieder in ihre Heimat zurückgezogen. Zu ihren Freizeit-Highlights gehört der Sprung in einen der vielen kristallklaren und eiskalten Tiroler Bergseen. Kühler Kopf garantiert.
KONTAKT:
Convention Bureau Tirol Maria-Theresien-Straße 55 6020 Innsbruck Tel.: 0512/5320 395 convention@tirol.at
www.convention.tirol
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itten im Werksgelände von Binderholz liegt das FeuerWerk, das schon allein durch seine beeindruckende Architektur eine Besonderheit ist. Die Tagungsräume versprechen kreatives Arbeiten umgeben von qualitativ hochwertigen Naturmaterialien, wobei die Ausstattung mit Massivholzprodukten aus hauseigener Produktion das Wohlfühlambiente zusätzlich verstärkt und den idealen Rahmen für Seminare, Tagungen und Veranstaltungen abseits der Masse bietet. Insgesamt können bis zu fünf verschiedene Räumlichkeiten zur Exklusivnutzung angemietet werden.
TAGEN UNTERM ZIRBENHIMMEL
Der Saal Franz ist ausgestattet mit dem edelsten Holz der Alpen – der Zirbe. Zudem verfügt er über moderne Medientechnik, ist vollständig durchlüftbar und kann auf Wunsch abgetrennt werden.
TAGEN IM SCHWEBENDEN SEPAREE
In der Business Lounge erwartet die Tagungskunden eine besondere Atmosphäre mit faszinierendem Rundblick auf die Zillertaler Bergwelt. Dieser Raum ist geeignet für exklusive Seminare im kleinen Rahmen. Zusätzlich bietet die Galerie im Erdgeschoss Raum für Gruppenarbeiten oder Besprechungen.
GASTRONOMIE IM FEUERWERK
Das Team der SichtBAR begleitet kreativ durch die Pausenverpflegung und wird den Ansprüchen stets gerecht, wenn es um die kulinarische Abrundung von Veranstaltungen geht. Auf Anfrage kann das Restaurant mit Bergblick ebenfalls als Kreativraum genutzt werden.
DAS ETWAS ANDERE RAHMENPROGRAMM
Mit dem Film „HolzWerk – der Weg des Stammes“ wird der Weg des Holzstammes von der Ernte im Wald durch die diversen Produktionen in den Binderholz-Standorten bis hin zu seiner neuen Bestimmung als wertvolles Massivholz eindrucksvoll in 13 Minuten gezeigt. PR
FEUERWERK / SICHTBAR
member of binderholz Binderholz-Straße 49, 6263 Fügen Tel.: 05288/601-11466, feuerwerk@binderholz.com www.binderholz-feuerwerk.com
eco.seminare
Haben Sie Tipps für Veranstalter*innen, wie man am besten mit der aktuellen, nach wie vor unsicheren Situation umgeht und in welchen Bereichen sich auch langfristig Investitionen lohnen? Die Tiroler Convention-Partner haben die Zeit genützt und sich auf die Wiedereröffnung vorbereitet. Auch das CBT unterstützt Kongress-, Tagungs-, Seminar- und Incentiveplaner*innen kostenfrei bei der Suche nach der passenden Location und vernetzt sie mit den richtigen Kontakten. Um einen Überblick über die aktuell geltenden Maßnahmen zu behalten und zur Unterstützung bei Präventionskonzepten arbeiten wir gerade mit der Firma Duftner Digital einen eigenen Veranstaltungsreiter innerhalb der Safe-Services-App aus. Diese unterstützt sowohl Conventionbetreiber*innen als auch Veranstalter*innen bei allen Sicherheitsaspekten hinsichtlich COVID-19.
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ben Boot sitzen und nur gemeinsam wieder zu gewohnten Höhenflügen starten können. Dieser gegenseitige Zusammenhalt hat Mut gemacht und wird die Meetingindustrie langfristig begleiten.
Wird Corona den Tagungsbereich nachhaltig verändern und was bedeutet das für die heimische Tagungsindustrie? „Es sind die Begegnungen mit Menschen, die das Leben lebenswert machen“, befand Guy de Maupassant. Und er hat recht. Die „Seele“ der Events (Begeisterung, Herz, Emotion, Begegnung) wird bleiben, der „Körper“ (Format, Größe, Konzept, Umgang) indes muss neu gedacht werden. Sämtliche Umfragen zeigen eines ganz klar: Die menschliche Interaktion wird durch keine virtuelle Lösung jemals zu ersetzen sein. Die Digitalisierung bietet auch in der Tagungs- und Eventbranche viele Chancen und Möglichkeiten, neue (Kommunikations-) Wege zu gehen. Hybride Meetings sind bereits Standard, und die Anbieter müssen hierfür Lösungen anbieten können. Sowohl Teilnehmer*innen als auch Speaker*innen werden fallweise digital zugeschaltet werden. Tirol ist auf diesen hybriden Zug bereits seit längerem aufgesprungen und bietet seinen Kund*innen diesbezüglich passende Eventlösungen an. Die (störungsfreie) Technik und die digitalen Voraussetzungen sind in den Tiroler MICE-Betrieben State of the Art. Eine große Chance für Tirol besteht auch darin, dass Großveranstaltungen, die bisher unsere Kapazitäten überschritten haben, vermehrt auf kleinere
Destinationen aufgeteilt werden und somit auch für diese in Frage kommen. Meetings werden zukünftig verstärkt eine Mischung aus analog und digital sein. Und Tirol kann’s!
Tirol steht für kurze Wege, Sicherheit und Natur als perfekte Umgebung für Rahmenprogramme. Würde sich auch der Tagungsbereich immer mehr ins Digitale verlagern, haben diese Vorteile dann noch Relevanz? Wird es das klassische Seminarhotel in Zukunft noch geben/brauchen? Bei all der (notwendigen) Digitalisierung wird der persönliche Kontakt dafür als umso wertvoller erachtet. „Live“ ist für viele Formate wie Teambuildings, Klausuren, Strategiemeetings, Workshops, aber auch wissenschaftliche Konferenzen und Kongresse unverzichtbar und wird heiß herbeigesehnt. Dies spüren wir bereits an einer stark gesteigerten Nachfrage in den letzten Wochen, seit die Bedingungen für Präsenzmeetings veröffentlicht wurden. Somit sind sowohl klassische Seminarhotels als auch unsere außergewöhnlichen Eventlocations und auf Tirol verteilte Kongresszentren unverzichtbar für die Organisator*innen. Gerade nach dieser langen Zeit des „physical distancings“ sehnen sich die Menschen nach Begegnungen, Luft, Natur, in einem möglichst sicheren Umfeld. Mit der engen Verbundenheit zur Natur, einer gelebten Regionalität und kurzen, zeitsparenden Wegen punktet Tirol als Kongressund Tagungsland in diesen Zeiten bei seinen Kund*innen umso mehr.*)
Glauben Sie, dass die Pandemie zu einem bewussteren, ressourcenschonenderen Wirtschaften führen wird, oder werden wir à la longue wieder zurück zur „alten Normalität“ finden? Der ressourcenschonende Umgang in allen Belangen sollte in unserer aller DNA verankert sein. In der Meetings Industry sind Green Meetings schon lange üblich und der Ruf danach wird immer lauter. Vielfach bildet die Möglichkeit für ein „Green Meeting“ sogar eine Entscheidungsgrundlage für oder gegen eine Location. Nur wenige Destinationen können „grün“ so sehr leben und beweisen wie Tirol – nicht zuletzt aufgrund unseres Naturumfelds. Nur „grün zu reden“ ist allerdings zu wenig. Erst erfolgreiche Leistungsbeweise können eine gelebte Nachhaltigkeits-DNA glaubhaft aufzeigen. Durch „Green Meetings im Grünen“ hebt sich Tirol sichtbar vom Mitbewerb ab. Das CBT trägt Verantwortung und nimmt eine Vorreiter- und Initialrolle zur nachhaltigen Standortentwicklung ein. In diesem Sinne setzt das CBT eine Benchmarking-Initiative mit der Global-Destination-Sustainability (GDS)-Bewegung um, um in einem Prozess die Nachhaltigkeitskriterien ihrer Branche messbar zu machen, Chancen aufzuzeigen und konkrete Maßnahmen abzuleiten. Zudem soll bis zum Herbst gemeinsam mit einer hochkarätigen Stakeholder-Taskforce eine „Tiroler Meetings-Nachhaltigkeits-Strategie“ entstehen. *) #meetinTirol: Die USPs der heimischen MICE-Branche hat das Convention Bureau Tirol im vergangenen Jahr in einem Film festgehalten, um mit Kongress- und Tagungsplaner*innen auch in herausfordernden Zeiten in Verbindung zu bleiben. Zu finden unter www.convention.tirol/meetintirol/
CHECK THE LIST
Dass es für die Organisation von Seminaren, Tagungen oder Kongressen Profis gibt, kommt nicht von ungefähr, gibt es doch von Anfang bis Veranstaltung viele Fragen zu klären. Selbst wenn Sie die Planung anderen überlassen, müssen vorab einige grundlegende Dinge geklärt werden. Ein Überblick.
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GRUNDLEGENDES • Wo soll das Seminar stattfinden (Ort, Location, Umgebung, Infrastruktur)? • Wie viele Teilnehmer*innen werden erwartet? • Wie und wann erfolgt die Einladung? • Ist eine Übernachtung vorgesehen und wenn ja, wie viele Zimmer werden benötigt? • Ist eine Verpflegung während des Seminars gewünscht (Kaffeepausen, Snacks, Abendessen ...) und wenn ja, wie oft und wann soll diese erfolgen? Benötigen einzelne Teilnehmer*innen eine spezielle Verpflegung? Bis zu welcher Uhrzeit sollen Speisen angeboten werden? • Soll die Verpflegung im Hotel stattfinden? • Wird die Veranstaltung als Green Meeting abgehalten und zertifiziert? • Werden alle COVID-19-Hygienemaßnahmen eingehalten und sind diese an die Teilnehmer*innen kommuniziert?
ANREISE
• Wann erfolgt die Anreise der Teilnehmer*innen ? • Wie erfolgt die Anreise (Auto, Bahn ...)? • Gibt es ausreichend Parkplätze? • Wie gut ist das Hotel mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar?
SEMINARRÄUMLICHKEITEN
• Wie viele Seminarräume werden für die Tagung benötigt? • Wie groß muss der benötigte Seminarraum sein?
• Welche Bestuhlungsform ist gewünscht (U-Form, Kino, Parlament, Bankett ...)? • Benötigen Sie neben dem Hauptkonferenzraum auch einen oder mehrere Gruppenräume? • Ist Tageslicht im Seminarraum gewünscht? • Welche Ausstattung soll zur Verfügung stehen? • Gibt es eine Seminarbetreuung vor Ort?
RAHMENPROGRAMM
• Ist ein Rahmenprogramm erwünscht? Wenn ja, welches? • Werden Incentivemöglichkeiten im oder in der Nähe des Hotels angeboten? • Gibt es Ermäßigungen für Veranstaltungen und Eintritte?
PREISCHECK
• Seminarraum • Seminartechnik • Betreuung vor Ort • Verpflegung • Übernachtung (event. plus Parkplatz)
TIPP
Sie benötigen kostenlose Unterstützung bei der Suche nach einer Location, einem Tagungshotel oder entsprechendem Rahmenprogramm? Wenden Sie sich an die Expertinnen vom Convention Bureau Tirol.
QUELLE: WWW.SEMINARHOTELS.AT
eco.seminare
TAGUNGSKRISTALLE Drei Veranstaltungszentren an drei Orten, die topografisch und von ihrem Charakter her kaum unterschiedlicher sein könnten, haben sich auf die Fahnen geheftet, den Nordtiroler Tagungsmarkt nach langen Monaten der sozialen Distanziertheit mit neuem Esprit wieder mit Leben zu füllen. TEXT: MARIAN KRÖLL
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© NORBERT FREUDENTHALER
DIE STADT: SALZRAUM.Hall livelocations
© GURGL CARAT
DER BERG: Gurgl Carat
DAS TAL: Europahaus Mayrhofen
© WERNER ELMER PHOTOGRAPHY
eco.seminare
Salzlager Hall
Europahaus Mayrhofen
Gurgl Carat
G E O G R A F I S C H B E T R A C H T E T B I L D E N D I E D R E I .T I R O L E I N D R E I E C K : D A S E U R O PA H A U S M AY R H O F E N I M Z I L L E R TA L L I E G T I M U N T E R L A N D , D A S G U R G L C A R AT I M O B E R L A N D U N D D I E S A L Z R A U M . H A L L L I V E L O C AT I O N S D E R H A L L A G I M Z E N T R A L R A U M R U N D U M D I E L A N D E S H A U P T S TA D T.
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ie Idee, gemeinsame Sache zu machen und miteinander den Tiroler Tagungsmarkt zu bespielen, ist während eines Lockdowns entstanden. Unter dem Namen „dieDrei.tirol – Tagungskristalle in Stadt.Tal.Berg“ werden die vielfältigen Tagungskompetenzen nun gemeinsam vermarktet. „Wir wollten nicht einfach abwarten, bis das Kongressgeschäft wieder Fahrt aufnimmt, sondern etwas tun, um den Unternehmen nach dem Lockdown Lust auf Tagungen und Events zu machen. Unsere Veranstaltungshäuser ergänzen einander so gut, dass wir zusammen ein attraktives Angebot machen können“, beschreibt Stefanie Thurner, Geschäftsführerin des Europahaus Mayrhofen, was „dieDrei. tirol“ antreibt. Gemeinsam mit Felix Kupfer, Geschäftsführer des Gurgl Carat in Obergurgl, und Andreas Ablinger, Prokurist der SALZRAUM.Hall livelocations, bildet sie das Trio, das die Kooperation umsetzt.
KRISTALLINER CHARAKTER
Die Bezeichnung Tagungskristalle rührt zum einen von der kristallinen Gebäudeform her, die den Häusern in Obergurgl und Mayrhofen zu eigen ist, zum anderen hat sie damit zu tun, dass die ehemalige Salinenstadt Hall, der dritte Tagungsort, historisch untrennbar mit dem Salzkristall verwoben ist. Der Name SALZRAUM.Hall ist direkt darauf zurückzuführen. Das Europahaus Mayrhofen weist seit dem Umbau im Jahr 2009 die Form eines Bergkristalls auf, ein Gestein, das im Zillertal gehäuft vorkommt. Das 2020 neu eröffnete Konferenzzentrum Gurgl Carat schließlich erinnert in der Form an einen geschliffenen Diamanten und trägt damit der Standortgemeinde Gurgl, das als „Diamant der Alpen“ gilt, Rechnung.
GESCHLIFFENES ANGEBOT Geschliffen sind die Tagungsorte aber nicht nur der Architektur oder dem Namen nach, sondern auch im Tagungsangebot. „Wir wollen zeigen, wie hochwertig unser Angebot ist, und zugleich unsere Geschichte erzählen. Es ist die Geschichte dreier nicht alltäglicher Tagungslocations, die historisch fest in Tirol verankert sind, zusammenhalten und daher dem Markt gemeinsam etwas Einzigartiges bieten können“, erläutert Andreas Ablinger von den SALZRAUM.Hall livelocations. Zum Thema Historie hat der SALZRAUM.Hall mit der ältesten Eventlocation, der auf das 13. Jahrhundert zurückgehenden Burg Hasegg, Besonderes beizutragen. Man könnte sagen, dass die Burg wohl eine der ältesten Begegnungsstätten Österreichs ist. Ebenfalls zum SALZRAUM.Hall gehören das Salzlager, ein Industriebau aus dem 19. Jahrhundert, und das zu Beginn des 20. Jahrhunderts errichtete Kurhaus. Auf Tradition berufen darf sich auch das Gurgl Carat, das mit seiner Lage auf 1.900 Metern Seehöhe höchstgelegene Konferenzzentrum Europas. Es wurde an der Stelle des Piccardsaales errichtet, mit dem man in Gurgl der Notlandung des Forschers Auguste Piccard, der Anfang des 20. Jahrhunderts mit seinem Gasballon aus der Stratosphäre kommend am Gurgler Ferner ankerte, gehuldigt hatte. Das Europahaus Mayrhofen blickt auf eine mittlerweile 40-jährige Kongressgeschichte zurück. Aber nicht nur Tagungen und Kongresse haben in der Region eine lange Geschichte, auch Kultur und Begegnung haben Tradition. So waren es zwei Zillertaler Sängerfamilien, die das Stille-Nacht-Lied erst berühmt machten, indem sie es in die ganze Welt hinaustrugen. www.dieDrei.tirol
SEMINARPAUSCHALEN DIEDREI.TIROL Drei Kongresslocations – ein Preis. Weil es bei Tagungen nicht allein um den Inhalt, sondern auch um das leibliche Wohl der Tagungsteilnehmer geht, bieten dieDrei einheitliche und reichhaltige Tagungspauschalen mit regionalen Köstlichkeiten. Jede Pauschale beinhaltet darüber hinaus einen auf die Teilnehmerzahl angepassten Seminarraum inkl. Bestuhlung, Standardtechnik und Technik-Support. Buchbar ab 20 Personen. Ganztagspauschale „Mayrhofner Bergkristall“ • Saalmiete • Seminartechnik (Beamer, Leinwand, Ton, 1 Stunde Technikbetreuung) • Kaffeepause am Vormittag (herzhafte Snacks, Kaffee und Tee, Quellwasser) • Leichter 2-Gang-Businesslunch (Hauptspeise, Vorspeise oder Dessert) • Kaffeepause am Nachmittag (süße Snacks, Kaffee und Tee)
Halbtagspauschale „Gurgler Diamant“ • Saalmiete • Seminartechnik (Beamer, Leinwand, Ton, 1 Stunde Technikbetreuung) • Kaffeepause am Vormittag oder Nachmittag (herzhafte oder süße Snacks, Kaffee und Tee, Quellwasser) • Leichter 2-Gang-Businesslunch (Hauptspeise, Vorspeise oder Dessert) Vormittags- bzw. Nachmittagspauschale „Haller Salzkristall“ • Saalmiete • Seminartechnik (Beamer, Leinwand, Ton, 1 Stunde Technikbetreuung) • Kaffeepause am Vormittag oder Nachmittag (herzhafte oder süße Snacks, Kaffee und Tee, Quellwasser)
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FOTOS: © ANDREAS FRIEDLE
TAGEN MIT MEHRWERT
Stefanie Thurner, Geschäftsführerin Europahaus Mayrhofen, mit Andreas Ablinger, Prokurist SALZRAUM.Hall livelocations, und Felix Kupfer (re.), Geschäftsführer Gurgl Carat
Stefanie Thurner, Felix Kupfer und Andreas Ablinger haben mit ihren jeweiligen Tagungsstätten beschlossen, gemeinsam dem Vorurteil entgegenzutreten, dass Konferenzzentren oft von der Angebotslegung kompliziert und nicht leistbar seien.
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ir haben uns entschlossen, für alle drei Locations attraktive Packages zu schnüren und jeweils noch ein Extra in Form eines Mitbringsels dazuzugeben“, sagt Felix Kupfer vom Gurgl Carat. Unter den klangvollen Bezeichnungen „Mayrhofner Bergkristall“, „Gurgler Diamant“ und „Haller Salzkristall“ werden für alle drei Locations Halb- und Ganztagespauschalen zu einheitlichen Preisen angeboten. Darüber hinaus gibt es die sogenannten Mitbringsel (siehe Seite 16/17). Sie inkludieren die Teilnahme an besonderen Attraktionen in der näheren Umgebung der Locations. Das Europahaus Mayrhofen lädt unter diesem Titel zu einer Führung in die Schlegeis-Stau(n)mauer im Naturpark Zillertaler Alpen ein,
das Gurgl Carat bietet in Kooperation mit dem Alpincenter Obergurgl Lawinenkurse an und im SALZRAUM.Hall dürfen sich die Gäste auf den Besuch des Trinkwasserstollens im Halltal freuen. „Wer in einem der drei Konferenzzentren veranstaltet, erhält jeweils Gutscheine für die Nutzung der Mitbringsel der beiden anderen Locations. Wir wollen erreichen, dass die Gäste wechsel-
seitig unsere Häuser kennenlernen, und wir wollen ihnen die Schönheiten und Besonderheiten der jeweiligen Region näherbringen“, so Stefanie Thurner, Felix Kupfer und Andreas Ablinger. Einmal tagen, dreimal Vorteile genießen. So geht die neue Form der Tagungskooperation, von der man mehr als einen Mehrwert mitnehmen kann.
W E R S E I N E V E R A N S TA LT U N G I N E I N E M D E R D R E I KO N F E R E N Z Z E N T R E N A B H Ä LT, E R H Ä LT JEWEIL S GUTSCHEINE FÜR DIE NUTZUNG DER SO GENANNTEN MITBRINGSEL DER BEIDEN A N D E R E N L O C AT I O N S . Z I E L I S T, D A S S G Ä S T E LE TZ TLICH ALLE HÄUSER KENNENLERNEN.
eco.seminare
HOCHALPIN UND HOCHPROFESSIONELL Im Interview: Felix Kupfer, Geschäftsführer von Gurgl Carat in Obergurgl.
ECO.NOVA: Was macht das Gurgl Carat einzigartig? FELIX KUPFER: Im Wesentlichen sind das vier Dinge. Erstens: Un-
sere Lage – wir liegen auf 1.900 Metern Seehöhe und sind damit das höchstgelegene Kongresszentrum in Europa. Nirgendwo anders gibt es diese Kombination einer hochprofessionellen Eventlocation mit hochalpiner Natur. Daher rührt auch unser Claim – „Alpiner Raum für Inspiration“. Zweitens: Unsere an die Form eines geschliffenen Diamanten angelehnte Gebäudearchitektur, eine Hommage an die Destination Gurgl, den „Diamant der Alpen“. Drittens: Die lange Wissenschafts- und Kongresstradition in Gurgl. Obwohl unser Gebäude erst 2019 gebaut und im Jänner 2020 eröffnet wurde, gibt es schon seit langem viele hochkarätige Tagungen und Kongresse in Gurgl. Viertens: Unsere hochmoderne Saaltechnik, die unserer spektakulären Architektur in nichts nachsteht. Worauf sind Sie spezialisiert? Auf kleine und mittelgroße Events für 20 bis 500 Personen. Mit bis zu vier separaten Sälen bieten wir flexible Raumkonzepte an. Wir decken damit den klassischen Kongressbereich ab, den Seminarbereich mit Schulungen und Workshops und den kleineren Meetingbereich mit Besprechungen und Sitzungen. Durch unsere Lage inmitten der hochalpinen Gurgler Natur liegt es auf der Hand, die Tagung, den Workshop oder die Besprechung mit einem Rahmenprogramm bzw. Teambuilding in Gurgl emotional abzurunden. Dies kann eine Wanderung, ein Klettersteig, eine Bergbahnfahrt oder im Winter ein Skiausflug bzw. eine Skitour sein. Grundsätzlich ist Gurgl für alle Firmen interessant, die ihre Veranstaltung gerne in einer unvergleichlichen Landschaft durchführen möchten.
Worauf freuen Sie sich am meisten, wenn das Tagungsund Eventbusiness wieder Fahrt aufnimmt? Wir sind das jüngste Mitglied in unserer Runde und haben das Carat erst im Jänner 2020 eröffnet und es kurz danach wieder schließen müssen. Also sind wir im Prinzip noch gar nicht richtig gestartet und freuen uns sehr, endlich viele zufriedene Gäste bei uns begrüßen zu dürfen. Corona hat die Arbeits- und Geschäftswelt – zumindest vorübergehend – verändert. Noch nie wurde derart intensiv von technologischen Konferenzlösungen Gebrauch gemacht. Doch der Mensch ist und bleibt ein soziales Wesen. Worin liegt der Mehrwert, einen Event in einer spezialisierten Location abzuhalten? Während
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der Coronazeit sind unzählige Studien zu diesem Thema durchgeführt worden. Der Grundtenor ist dabei immer der gleiche: Es wird auch in Zukunft Liveevents geben. Die Gründe hierfür sind vielfältig, es sticht aber einer ganz besonders hervor: Egal wie gut die technische Infrastruktur und die Abwicklung eines digitalen Events sind, die persönliche, emotionale Komponente ist digital nur sehr schwer transportierbar. Ehrliche Verbindungen, langfristige Freundschaften und vertrauensvolle Kundenbeziehungen sind in einem rein digitalen Aufeinandertreffen kaum bzw. nicht erreichbar. Diese werden auch bei Liveevents nicht während der Tagung, der Podiumsdiskussion oder in der Schulung geschlossen, sondern bei einem Kaffee in der Pause, beim Mittagessen oder auch mal abends bei einem Bier oder Wein an der Hotelbar. Was haben Sie für Klein- und Mittelbetriebe im Angebot? Unser Angebot von dieDrei.tirol richtet sich ganz klar an die Tiroler Unternehmen und selbstverständlich auch an die vielen KMU. Kongresshäuser werden von vielen Firmen oft als zu groß, zu kompliziert und zu teuer angesehen. Diesem Vorurteil möchten wir offen begegnen und haben einfache, leistbare und vergleichbare Tagungspauschalen geschaffen, die neben der Raummiete auch die Verpflegung der Teilnehmer beinhalten. Diese Packages kennen die Firmen von den klassischen Tagungshotels und werden hoffentlich dazu beitragen, dass wir möglichst viele Firmen aus der Region bei uns begrüßen dürfen.
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ZILLERTALER HERZBLUT Im Interview: Stefanie Thurner, Geschäftsführerin des Europahaus Mayrhofen.
weil auch das Drumherum in Mayrhofen bzw. im gesamten Zillertal die beste aktive Ergänzung zu seinem Fortbildungsprogramm im Europahaus bildet. Somit profitieren Kunden bei uns auch von den Angeboten und Möglichkeiten rund um das Europahaus. Darüber hinaus funktionieren Sporthändlertagungen optimal bei uns. Kunden und Gäste können die neuen Produkte im Rahmen der Präsentation im Europahaus kennenlernen und dann gleich auf den Bergen, den Pisten und den Gipfeln testen.
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ECO.NOVA: Was macht das Europahaus Mayrhofen einzigartig? STEFANIE THURNER: Das Europahaus Mayrhofen gibt es seit mehr als 40 Jahren und wir blicken auf eine lange Kongressgeschichte zurück. In den Jahren 2009 und 2010 wurde das Haus grundsaniert und sämtliche technische Standards an die Marktanforderungen angepasst. Unsere Architektur, ein leicht anmutender, gläserner Bergedelstein mit Kristallcharakter, sticht heraus und bettet sich zeitgleich harmonisch in das traditionelle Dorfbild ein. Im Rahmen des Umbaus wurde auch großer Wert auf die flexible Raumgestaltung gelegt. So kann die Raumgröße individuell an die Bedürfnisse der Veranstaltungsgröße angepasst werden. Insgesamt stehen zehn Plenar- und Workshopräumlichkeiten für zehn bis 1.600 Personen zur Verfügung. Das Herz jedoch bilden die Menschen, die hinter den Kulissen arbeiten: Mit Zillertaler Herzblut engagieren wir uns nahezu 24/7 für die Bedürfnisse unserer Kunden. Unser Team arbeitet bereits seit vielen Jahren zusammen, somit können wir uns aufeinander verlassen, wissen, welche Veranstaltungen bei uns im Haus wie funktionieren, und können unseren Kunden und Gästen mit Rat und Tat zur Seite stehen.
Worauf sind Sie spezialisiert? Unser Haus funktioniert optimal für Tagungen für bis zu 400 Personen. Seit 2012 sind wir Seminarlocation eines der führenden deutschen Motivations- und Businesstrainer, der nicht nur aufgrund der professionellen und mittlerweile eingespielten Zusammenarbeit mit dem Europahaus-Team jedes Jahr an die sechs bis acht Seminarveranstaltungen bei uns durchführt, sondern
Worauf freuen Sie sich am meisten, wenn das Tagungsund Eventbusiness wieder Fahrt aufnimmt? Dass wir endlich wieder das machen dürfen, was wir so gerne machen: die Türen und Säle für unsere Teilnehmer öffnen und veranstalten. In der Zwischenzeit haben wir an unserem Präventionskonzept gearbeitet und die Sicherheits- und Reinigungsstandards angepasst. Wir wissen mittlerweile, welche Maßnahmen in unserem Haus wie umgesetzt werden müssen, welche Settings funktionieren, so dass es auch den Teilnehmern noch Spaß macht. Durch Corona wurden viele Tagungen und Veranstaltungen in die virtuelle Welt verlegt. Glauben Sie, wird diese Vorgehensweise beibehalten bleiben? Wir haben in den letzten Monaten gelernt, dass gewisse Veranstaltungsformate auch in der digitalen Welt funktionieren. Ziemlich sicher werden auch kleinere Tagungen, die zur reinen Wissensvermittlung dienen, in der virtuellen Welt bleiben. Das wird sich zeigen. Dennoch sind wir mehr denn je überzeugt davon, dass die Live-Begegnung das Herz von Veranstaltungen ist. Die Menschen sehnen sich mehr denn je nach einem persönlichen Face-to-Face-Austausch, der greifbar ist und nicht abhängig von der Internetleitung oder einer guten Kamera. Was können Sie Klein- und Mittelbetrieben bieten? Ein flexibles Raumangebot, das an die individuellen Bedürfnisse der Tagung angepasst werden kann. Und weil Tagen auch durch den Magen geht, arbeiten wir seit September 2018 mit unserem Exklusivcaterer Samuel Pinter zusammen. Er versteht es, Zillertaler Tradition mit kulinarischen Trends zu vereinen. Außerdem setzen wir auf starke Partner im Bereich Abend- und Outdoorprogramm, Unterbringung und Transfer und auf unser einzigartiges Platzerl – den Waldfestplatz: der perfekte Ort für einen Netzwerkabend im Anschluss an den Tagungsteil.
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EIN GEMEINSAMES GANZES Im Interview: Andreas Ablinger, Prokurist der SALZRAUM.Hall livelocations.
ECO.NOVA: Was macht die Locations des SALZRAUM.Hall
einzigartig? ANDREAS ABLINGER: An dieser Stelle darf ich Halls Bürgermeisterin Eva-Maria Posch zitieren: „Die SALZRAUM.Hall livelocations sind das Veranstaltungszentrum unserer Stadt. Es wird so hervorragend gemanagt, dass wir für alle Größen von Veranstaltungen die passenden Räume in bester Qualität zur Verfügung haben. Ich kenne nur begeisterte Teilnehmer von Veranstaltungen in unseren Räumen, weil jeder Raum anders ist und es deswegen für jede Veranstaltung das passende Konzept gibt.“ Unsere Locations bilden, wenn auch jedes Haus einzeln buchbar ist, doch ein gemeinsames Ganzes. Das bringt höchste Flexibilität bei den Gestaltungs- und Nutzungsmöglichkeiten. Hinzu kommen Synergien im Bereich Technik, Licht, Rahmenprogramme und allem, was sonst noch für ein gelungenes Event benötigt wird. Worauf sind Sie spezialisiert? Das Team der SALZRAUM.Hall livelocations organisiert für Sie Rahmenprogramme, in denen die Stadt und die wunderbare Naturumgebung des Halltals in Ihren Event einbezogen werden. Wenn Sie in Hall tagen oder feiern, dann kommen Sie um die Altstadt quasi nicht herum. Selbst wenn Sie ein sehr dichtes Programm haben, werden Sie und Ihre Gäste Gelegenheit finden, die Altstadt mit ihren architektonischen Schätzen, ihren kleinen Läden und Boutiquen und der einladenden Gastronomie quasi en passant mitzunehmen. Sie können sie außerdem aktiv im Sinne eines Rent-a-City-Konzeptes in Ihr Programm einbeziehen. Als „Green-Events-Partner“ ermöglicht das Salzlager Hall auch die Abhaltung klimafreundlicher Veranstaltungen. Wie hat Corona das Veranstalten verändert? Wir verfügen über ein großzügiges Raumangebot mit flexiblem, coronatauglichem Umfeld, haben ein Hygienekonzept etabliert, das bereits in unserem Besucherzentrum Burg Hasegg/Mün-
ze Hall erfolgreich umgesetzt wurde, ein Gästeleitsystem für die Einhaltung der Sicherheitsabstände, Expertise in Eventsicherheit und Gästemanagement und bieten flexible Stornobedingungen für den Fall, dass Ihre Veranstaltung aufgrund gesetzlicher Änderungen nicht durchführbar sein sollte. Wir freuen uns wieder auf gemeinsame Erlebnisse. Hybride Events, die digitale und physische Anwesenheit miteinander verbinden, liegen im Trend. Wie sind Sie darauf vorbereitet? Coronabedingt wurden und werden viele Veranstaltungen abgesagt. Doch es gibt auch andere Lösungen. Das beweist die „Virtuelle Ausstellung“ der floralen Meisterstücke der Absolventinnen und Absolventen der Academy of Flowerdesign/AoF im Salzlager Hall. Und sie zeigt: Ob analog oder digital, die SALZRAUM.Hall livelocations bieten einen würdigen Rahmen für jegliche Art der Präsentation.
Welches Angebot haben Sie speziell für Klein- und Mittelbetriebe? Gerade bei KMU ist es nicht immer einfach, die passenden Räumlichkeiten und das Rahmenprogramm zu finden. Hier punkten die SALZRAUM.Hall livelocations mit drei Veranstaltungsorten unterschiedlichen Charakters und unterschiedlicher Größenordnung: dem Kurhaus Hall, dem Salzlager und der Burg Hasegg. Diese können einzeln oder in Kombination miteinander gebucht werden. Wir punkten auch mit der unmittelbaren Nähe zu Innsbruck, der guten Erreichbarkeit aus verschiedensten Destinationen mit dem Auto, Bus und mit dem Zug und der Rundum-Betreuung durch das SALZRAUM.Hall-Team. Es verfügt über Kompetenz und Erfahrung, unterstützt bei der Auswahl des Showprogramms, empfiehlt passende Caterer, hilft bei der Hotelbuchung, bietet jeglichen technischen Support und lässt keine Wünsche offen.
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ORTOVOX SAFETY ACADEMY IN GURGL
© ORTOVOX
Vom Gurgl Carat aus geht es zu Fuß mit einer moderaten Wanderung oder optional als Skitour durch die wunderschöne Winterlandschaft Gurgls. Nach einer Viertelstunde erreicht man den schneebedeckten Zirbenwald. Hier gibt es die Möglichkeit, in der Zirbenalm einzukehren und ein köstliches, regionstypisches Mittagessen zu genießen. Mitten im Zirbenwald liegt schließlich der ORTOVOX Training Park. Hier findet das Sicherheitstraining in Kleingruppen statt. Die ORTOVOX Safety Academy bietet dabei die einzigartige und sichere Möglichkeit, Lawinen-Know-how direkt im Gelände zu erlernen und anzuwenden. Dazu sind am gesamten Gelände versteckte Sender installiert, die es von den Gruppen zu finden gilt. Durch unterschiedliche Suchkorridore ist es möglich, selbst komplexe Verschüttungsszenarien zu simulieren und sich dadurch auf den Ernstfall vorzubereiten. Im Anschluss an den Lawinenkurs gibt es die Möglichkeit, gemeinsam in Obergurgl und Hochgurgl Skifahren zu gehen. Die Gurgler Schneesicherheit und Schneequalität sucht in Tirol ihresgleichen. Die letzte Abfahrt ist sogar bis fast vor das Gurgl Carat möglich.
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DIE ELEMENTE WASSER, SCHNEE UND LUFT ERLEBEN Die Mitbringsel inkludieren die Teilnahme an besonderen Attraktionen in der näheren Umgebung der Locations und sollen dazu einladen, alle drei Partnerhäuser von dieDrei.tirol kennenzulernen.
S TA U ( N ) M A U E R A M S C H L E G E I S
Der Schlegeis ist einer der fünf Stauseen im Zillertal, die Strom aus Wasserkraft erzeugen. Die nassen Massen fließen durch einen kilometerlangen Triebwasserstollen zum nächsten Kraftwerk, wo Strom entsteht. Die Turbinen sind nicht ständig in Betrieb. Je nach Bedarf, mal fünf Minuten am Tag, mal eine Stunde. Der Rest ist Stillstand. Insgesamt speichert der Schlegeis rund 126 Millionen Kubikmeter Wasser. Der Füllstand hängt von Niederschlägen und Jahreszeit ab. 1971 folgte nach sechsjähriger Bauzeit die Fertigstellung, ein Jahr später floss in Mayrhofen Strom ins Netz. Das Wasser schwankt oben an der Krone und drückt unterschiedlich stark gegen die Wand. Darum wurde eine doppelt gekrümmte Bogengewichtsmauer errichtet. Das erklärt die gewölbte Bauweise. Dadurch verteilt sich der Druck und die Mauer ist stabiler. 725 Meter lang und 131 Meter hoch ist sie. Fast eine Million Kubikmeter Beton stecken darin. Würde man das auf einen Güterzug laden, hätte der eine Länge von 360 Kilometern.
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„ WA S S E R R E I C H “ : D A S G E H E I M N I S D E S W A S S E R S A U S D E M H A L LTA L
Simpler Stoff, das häufigste Molekül auf diesem Planeten – eben ganz gewöhnliches Wasser. Oben in der Natur tanzt es durch die Ritzen von Gesteinen, es bewegt sich mit den Schwingungen der Mineralien, es bejubelt die gute Luft, es sprudelt mit drehender Bewegung in die grenzenlose Freiheit der Natur. Unten im Tal wird es in dumpfen Röhren scheinbar endlos zusammengepresst, auf engstem Raum gehalten, bis der Mensch über dessen Fluss bestimmt. Spinnerei? Gut möglich. Wasser ist eben Ansichtssache. Wohl an keinem anderen Element scheiden sich derart die Geister wie am Wasser. SALZRAUM.Hall eventlocations bietet seinen Kunden deshalb einen exklusiven Einblick in einen Ort des Ursprungs. Im Jahr 2003 nahm die Hall AG, Mutterbetrieb von SALZRAUM.Hall, einen mit großem Aufwand errichteten und tief in den Berg führenden Trinkwasserstollen im nahe gelegenen Halltal in Betrieb. Die Produktionsstätte von rund 400 Sekundenliter reinstem Wasser liegt 900 Meter im Berg, in einem Naturschutzgebiet und gilt als Geheimtipp für Gäste mit besonderen Ansprüchen.
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MEETING-POINT NATUR Im Kufsteinerland profitieren Veranstaltungsplaner unter dem Motto „Open Air mit Tiroler Flair“ von der Kombination aus guter Erreichbarkeit, professioneller Betreuung und inspirierenden Erlebnissen. Die Nähe zur Natur hat dabei schon immer eine große Rolle gespielt.
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„DIE MICE-ZIELMÄRK TE DE S KUF S TEINERL ANDE S SIND SEIT JEHER DEUTSCHL AND, SÜDTIROL , SCHWEIZ UND ÖS TERREICH. D A S KO M M T D E R R E G I O N A U C H A K T U E L L Z U G U T E . E I N M A L M E H R KÖ N N E N W I R M I T U N S E R E R E X Z E L L E N T E N E R R E I C H B A R K E I T M I T B A H N U N D A U T O S O W I E D E R KO M B I N AT I O N A U S S TA D T MIT UMLIEGENDEN CHARMANTEN DÖRFERN UND DEM NAHE G E L E G E N E N N AT U R S C H U T Z G E B I E T K A I S E R G E B I R G E P U N K T E N .“ SABINE MAIR, GESCHÄFTSFÜHRERIN VOM TVB KUFSTEINERLAND
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OPEN AIR MIT TIROLER FLAIR
Das Tor zu den Tiroler Alpen – wie das Kufsteinerland aufgrund seiner günstigen Lage auch gerne genannt wird – punktet mit innovativen Konzepten, mit dem gewissen Etwas. Gerade jetzt, wo gutes beständiges Wetter und warme Temperaturen alle nach draußen drängen lassen, stellen Locations in der Nähe zur Natur und/oder an der frischen Luft die optimale Lösung dar. Der markanteste und älteste Veranstaltungsort
ist dabei sicher die Festung Kufstein. Mittelalterliches Flair und sagenhafte Aussicht sind in der Festungsarena – ein überdachbares Open-Air-Gelände mit ausgezeichneter Technik – garantiert. Auf 2.430 Quadratmetern findet sich genug Freiraum. Für Teambuilding-Programme oder erholsame Pausen empfiehlt sich die Kala Alm in Thiersee oder die Aschinger Alm in Ebbs. In frischer Almluft und umgeben von der beeindruckenden Bergwelt ist unbeschwertes Brainstorming möglich. Meetings im Stall oder auf der Wiese sind nur ein paar der ausgefallenen Eventoptionen, die der Lindhof bietet. Das idyllische Ambiente des in Thiersee beheimateten Bauernhofs schafft © TVB KUFSTEINERLAND / CHRISTIAN VORHOFER
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ie Arbeitswelt und die Zusammenarbeit mit Geschäftspartnern haben sich durch die langen Wochen im Homeoffice transformiert. Hybride Teams und virtuelle Meetings mit Mitarbeitern und Kunden gehören zum Arbeitsalltag. Für die Zukunft zeichnet sich ab, dass persönliche Begegnungen wieder zu einem wichtigen Element im beruflichen Miteinander werden. Auch im Kufsteinerland spürt man diese Entwicklung. Damit mit Teams, Geschäftspartnern und Kunden wieder kreativ und innovativ durchgestartet werden kann, zieht es Firmen sowie Veranstalter an die frische Luft. Umgeben vom Zahmen und Wilden Kaiser bieten Kufstein und die acht umliegenden Orte den perfekten Rahmen. Die Region ist dafür prädestiniert, Veranstaltungen, Tagungen oder Rahmenprogramme ins Freie zu verlegen oder unter freiem Himmel zu verbringen.
einen kreativen Ort für innovative Zusammenkünfte.
DIE NATUR – DER GRÜNE IDEENLIEFERANT
Abseits von Meetings, Seminaren und Teambuildings stehen zahlreiche und vielfältige Freizeit- und Kulturangebote für die Gestaltung von stimmigen Side-Programmen zur Verfügung. Das Kufsteinerland ist ein Paradies für Wanderer und Bergfexe und bietet eine ausgeglichene Balance zwischen Business und Freizeit. Neue Perspektiven lernen die Teilnehmer bei Wanderungen ins Naturerlebnis Kaisergebirge, beim Waldbaden, bei Kräuterwanderungen und Verkostungen
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der zahlreichen kulinarischen Schätze der Region kennen. Aber auch bei Morgensport am Inn oder Hechtsee findet jeder seinen persönlichen Ausgleich.
BLICK IN DIE ZUKUNFT
ACHTSAM UND SICHER Die letzten Monate haben gezeigt, wie innovativ und flexibel die MICE-Branche im Kufsteinerland ist und wie schnell sie auf sich verändernde Rahmenbedingungen reagiert. Auch wenn das Corona-Infektionsrisiko durch den vermehrten Aufenthalt an der frischen Luft geringer ist als in Innenbereichen, darf auch draußen nicht auf die notwendigen Sicherheitsvorkehrungen vergessen werden. Alle Partnerbetriebe des Kufstein Convention Bureau stellen die Sicherheit und Gesundheit der Gäste, der Mitarbeiter und der Einwohner an oberste Stelle und sind deshalb entlang der aktuell geltenden Maßnahmen bestens gerüstet – outdoor als auch indoor. Damit die An- und Abreise so entspannt wie möglich wird, wurde das Portal www. willkommen.tirol eingerichtet. Hier findet man vor Reiseantritt und tagesaktuell alle
Informationen zu den Corona-Bestimmungen. Es gibt zahlreiche kostenlose Testangebote für alle Gäste, die nicht geimpft oder genesen sind. Einen großen Stellenwert nimmt im Zuge dessen auch die umweltfreundliche Anreise und Fortbewegung vor Ort im Kufsteinerland ein. Durch neue Direktverbindungen mit der Bahn gibt es weitere nachhaltige Anreisemöglichkeiten nach Kufstein. Besonders unkompliziert ist die neue ICE-Verbindung von Berlin, Erfurt, Nürnberg, München über Rosenheim nach Kufstein und weiter nach Innsbruck.
In vielen Bereichen werden wir künftig zurück zum „business as usual“ kommen, manches wird aber wohl von Corona übrigbleiben. Viele Firmen haben ihre Meetings in den virtuellen Raum verlegt und zumindest im heurigen Jahr werden noch einige davon im Sinne internationaler Reisebestimmungen diese Strategie beibehalten. Gleichzeitig spielt der soziale Kontakt eine bedeutende Rolle. Das gesamte Arbeitsleben künftig in die Virtualität zu verlagern, kann und soll nicht das Ziel sein. Wir brauchen das Miteinander, das Netzwerken, den direkten Austausch. Auch in Zukunft und dort vermutlich noch viel mehr, weil die Digitalisierung das persönliche Gespräch ohnehin immer weiter verdrängt. Hybrid-Meetings sind dafür eine zukunftsfähige Lösung. Die Kombination aus Vor-Ort- und Onlineveranstaltung sorgt für die direkte Vernetzung und vermeidet gleichzeitig lange Anfahrtswege. Teilnehmer und Vortragende können dabei flexibel zugeschaltet, Interaktion und Reichweite ausgedehnt werden.
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160 Personen www.bergisel.info
150 Personen www.riedel.com
CASINO INNSBRUCK
CAFÉ 3.440
300 Personen www.casinos.at
Pitztaler Gletscher www.pitztal.com
EVENTCENTER VILLA BLANKA
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500 Personen www.events-villablanka.com
Gaislachkogelbahn, Sölden www.iceq.at
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28 Veranstaltungsräume 400 Personen www.uibk.ac.at C O N G R E S S PA R K I G L S
4 Veranstaltungsräume 300 Personen www.cmi.at/de/congresspark-igls
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DAS INNSBRUCK BOUTIQUE CONVENTION
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1.500 Personen www.salzraum.at
Zimmer: 115 / Veranstaltungsräume: 4 www.hotelinnsbruck.com
17.000 Personen www.olympiaworld.at
TAGUNGSHOTELS INNSBRUCK
S W A R O V S K I K R I S TA L L W E LT E N
AC HOTEL INNSBRUCK
CONGRESS CENTRUM ALPBACH
WAT T E N S
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800 Personen www.kristallwelten.com
Zimmer: 187 / Veranstaltungsräume: 4 www.marriott.com AUSTRIA TREND HOTEL CONGRESS
S Z E N T R U M S C H WA Z E U R O PA H A U S M AY R H O F E N – C O N G R E S S Z I L L E R TA L
7 Veranstaltungsräume 660 Personen www.europahaus.at
1.200 Personen www.SZentrum.cat
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Zimmer: 39 / Veranstaltungsräume: 2 www.zumgourmet.at
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KITZBÜHEL
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EVENT- HÜTTEN Einsiedelei, Kitzbühel, www.einsiedelei-kitzbuehel.at Angerer Alm, St. Johann, www.angereralm.at
Jakobskreuz, St. Ulrich, www.bergbahn-pillersee.com Venet Gipfelhütte, www.venet.at
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DER BERG RUFT! Vormittag SEMINAR Nachmittag GIPFELGLÜCK
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