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maya #6

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Österreichische Post AG, MZ18Z041357M, econova Verlags GmbH, Hunoldstraße 20, 6020 Innsbruck, 5,50 EURO

DAS T IROLER FRAUENMAGAZIN

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AUSGABE

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SOMMER 2019

LA VITA È PASTA MODESOMMER

Let’s get ready to Jungle

Esst die Nudeln mit dem großen Löffel

SO GEHT HAPPY

Glück kann man lernen DIE KANN DAS

Lasst die Haut einfach mal machen

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DAS LEBEN LEBT SICH LEICHTER IN FLIP-FLOPS.

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DOLCE VITA


Hier kochte sie jeden Tag etwas Neues. Aus einem ihrer 100 Kochbücher aus aller Welt. Ein Ambiente für wahre Leidenschaft um nur € 9.980,– inkl. Lieferung, Montage & AEG-Geräteset Das erste Buch kaufte sie in Marokko. Das letzte in Paris. Gut, dass diese moderne Küche mit Hochglanz-UV-Lackierung und einer Formkante in Glasoptik so viel Platz bietet. Denn sie hat bereits ein neues, sehr dickes Kochbuch entdeckt.

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Hier zischte, dampfte und brutzelte es. Dazu liefen die Red Hot Chili Peppers. Einfach mal so richtig laut sein um € 35.480,– inkl. Lieferung, Montage & MIELE-Geräteset Manchmal muss man aufdrehen. Der eigenen Kreativität Raum geben. Das geht gut in einer Designküche mit klarem Design, viel Stauraum und matt lackierten Oberflächen.

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ZURÜCKSCHAU

Das Leben ist schön In den letzten Monaten ist wieder einiges passiert. Vor allem war Maya ziemlich viel unterwegs. Und wir haben ein eigenes Team für den heurigen Frauenlauf am 15. Juni zusammengestellt. Wer Zeit hat: Wir freuen uns auf Anfeuerung!

Folgt un s

Instagr auf am (maya_ verlie ins_leb bt_ en)

# p owerfrauen

Mode, Mut und Maya – das gehört eindeutig zusammen. Beim Fashion-Talk-&-Walk von Petera sprach Isabella Krassnitzer mit Maya passend zur vergangenen Mut-Ausgabe über all das, was ein Frauenleben eben so ausmacht.

# o s t e rh a s i

Zum Osterfeste nur das Beste: Maya hat Maître Chocolatier Anton von Lindt besucht – ganz stilecht mit Öhrchen – und uns zu Ostern schokoladig-süße Häschen mitgebracht.

F O T O : W W W. G U E N T H E R E G G E R . A T

# f a s hionrule s

Wenn sich modetechnisch was Neues tut, ist Maya natürlich sofort dabei. Das Wetter war bei der Eröffnung der neuen Boutique Casazza in Innsbruck zwar nicht der Heuler, aber egal: Wir tanzen auch im Schnee. Und die Mode hat uns ganz auf den Sommer eingestimmt. Danke an Xenia Casazza für einen tollen Shoppingtag.

Und auch die Gewinnerin unseres Gewinnspiels aus der letzten Ausgabe steht fest: Ein Wochenende im Luxury Resort Villa Eden Gardone darf Lisa-Maria Embacher genießen. Wir freuen uns mit dir! FEEDBACK

# imme rda be i

Wir waren letztens auf recht vielen Veranstaltungen und einen haben wir dabei fast immer getroffen: das stylishe Dreirad „Vanderhall“. Das liegt daran, dass das Dingens seit Kurzem auch bei uns zu haben ist und man es nicht mehr aus Amerika importieren muss.

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Tadaa!

Meinungen, Anregungen und Wünsche sind jederzeit willkommen unter redaktion@maya-magazin.at oder über Facebook (MAYA – das Tiroler Frauenmagazin)


EDITORIAL

UNS REICHT’S, WIR GEHEN SCHAUKELN Die Sonne ist endlich da! Und mit ihr die – wenn auch nicht wissenschaftlich erwiesen, so dennoch fest gefühlt – flauschigentspannteste Zeit des Jahres. Dolce Vita eben. Lasst uns gemeinsam ins süße Leben schaukeln.

Maya AltenburgerSchwitzer mit ihren Chefredaktions-Mädels Marina Kremser (li.) und Sonja Niederbrunner

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atürlich mögen wir den Winter. Das wäre in Tirol auch ein bisschen blöd, wäre es anders. Dennoch geben wir zu: Heuer hat uns ein klein wenig der Frust gepackt, als die Sonne so gar nicht recht wollte. Es hat uns aus tiefstem Herzen gereicht mit kalt. Und dann kam sie. Mit voller Wucht.

M i t d e r S o n n e w i r d e s w i e d e r l o c k e r e r , legerer – die Kleidung, das Gemüt, alles. Das mag ein Stück weit daran liegen, dass Sommer für viele Urlaub bedeutet. Das allein ist es aber nicht. Im Sommer sind die Menschen freundlicher, offener, entspannter. Mit dem Ablegen der dicken Daunenjacken scheint sich auch das Herz zu öffnen. Deshalb haben wir die heurige Sommer-maya ganz unter das Motto „Dolce Vita“ gestellt. Es wird also mediterran. Nach der etwas ernsteren Mut-Ausgabe im Frühjahr widmen wir uns jetzt wieder den schönen Dingen des Lebens und der Leichtigkeit des Seins. Quasi ausschließlich. Maya hat Designerin Niki Osl in Wien besucht, die ganz wunderbar verspielten Haarschmuck kreiert und ihr Label „miss lillys hats“ nach ihrer Katze benannt hat. Das finden wir schon mal extrem sympathisch. Wir sind auf den Brenner gefahren, haben mit jungen Musikerinnen gesprochen und singen selbst ein Loblied auf Kohlenhydrate und wir zeigen euch, wie schön unsere Heimat ist. Außerdem hat Carlo für uns gekocht. Bruschette, Pasta, Tonno, Süden am Teller, und das mitten in Wattens. Außerdem haben wir das Glück gesucht und es womöglich in Gran Canaria gefunden. La vita è bella. W i r h a l t e n e s j a g a n z g e r n e mit Anthony Hopkins: „Keiner von uns kommt lebend hier raus. Also hört auf, euch wie ein Andenken zu behandeln. Esst leckeres Essen. Spaziert in der Sonne. Springt ins Meer. Sagt die Wahrheit und tragt euer Herz auf der Zunge. Seid albern. Seid freundlich. Seid komisch. Für nichts anderes ist Zeit.“ In diesem Sinne: Habt einen ganz feinen Sommer. Mit allem Drum und Dran. Genießt die Sonne und die Liebe und all die anderen Süßigkeiten, die das Leben zu bieten hat. Einfach mal machen. Könnte ja fabelhaft werden! mayas Mädels Folgt uns auch auf F a c e b o o k ( M AYA – d a s Ti r o l e r F r a u e n m a g a z i n) u n d I n s t a g r a m ( m a y a _ v e r l i e b t _ i n s _ l e b e n)

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INHALT

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# D O L C E V I TA

# LIFE

14 EIN BLUMIGES LEBEN Wir trafen Designerin Niki Osl in ihrem Atelier in Wien. Ein Gespräch über Blumen, Männer und das Glücklichsein.

36 SO GEHT GLÜCK Wir haben geschaut, wo das Glück wohnt, und sind womöglich in Gran Canaria fündig geworden.

20 LEBEN IN FLIP-FLOPS Das Schöne im Leben ist für jeden etwas anderes. Unser persönliches Dolce Vita in Bildern. 26 LITTLE ITALY Wir sind auf den Brenner gefahren, haben Vino getrunken und Fotos gemacht. Und Schuhe gekauft. 33

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THEMA AUF DER MATTE Die Yogaübung der Ausgabe.

M AYA / DA S T I R O L E R F R A U E N M AG A Z I N

„Wer schön sein will, muss lachen.“

42 LA VITA È PASTA! Low Carb is Low Fun. Deshalb unser Ernährungstipp: Iss die Pasta mit dem großen Löffel! 46 SEID NICHT SAUER Warum der Säure-Basen-Haushalt wichtig und das ein täglicher Balanceakt ist. 52

DIE KRAFT DER KRÄUTER Mit maya durchs Kräuterjahr.


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Erfahrung schaffen Sicherheit

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Kompetenzzentrum für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie Dr. Thomas Bauer | Dr. Carlo Hasenöhrl | Dr. Elisabeth Zanon

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I N H A LT

„Du kannst. Ende der Geschichte.“

56 UNA STORIA D’AMORE Die einfachsten Dinge sind oft die schwierigsten, sagt Carlo. Und zaubert uns herrlich italienische Köstlichkeiten. 74 REDEN WIR ÜBER ... Es gibt Themen, über die reden Frauen nicht gerne. Hier geben wir ihnen Raum. In dieser Ausgabe: Pensionslücke.

Österreichische Post AG, MZ18Z041357M, econova Verlags GmbH, Hunoldstraße 20, 6020 Innsbruck, 5,50 EURO

# SZENE DAS T IROLER FRAUENMAGAZIN

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AUSGABE

06 |

SOMMER 2019

138 DER SOUND DES SOMMERS Entspannte Mädels und entspannte Klänge.

LA VITA È PASTA

Esst die Nudeln mit dem großen Löffel

MODESOMMER

Let’s get ready to Jungle SO GEHT HAPPY

DIE KANN DAS

Lasst die Haut einfach mal machen

148 HÖREN, SEHEN, LESEN Buchtipps, Film und Theater und was wir sonst noch mögen.

DAS LEBEN LEBT SICH LEICHTER IN FLIP-FLOPS.

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DOLCE VITA 9

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80 MAY, A HYBRID Eigentlich ist der Porsche Cayenne ja nicht unbedingt das typische Frauenauto. Wir mögen ihn trotzdem. Sehr.

Glück kann man lernen

# STYLE

ZUM COVER

86 LET’S GET READY TO JUNGLE Sommermode: Seid frech, seid leidenschaftlich, seid wunderbar – und bleibt wild im Herzen. 102 KLEIDERINSPIRATION Ein ganzer Schrank mit nichts zum Anziehen? Hier gibt’s Tipps.

ART DIRECTION: Gracia Gunkel PHOTOGRAPHY: Patrick Saringer HAIR & MAKE-UP: Elke Griessmayr LOCATION: Das Mietstudio OUTFIT: by Fink’s woman BRILLE: Andy Wolf, Sehenswert BLUMENKRANZ: miss lillys hats

by Niki Osl, Spezialanfertigung

152 DAS SÜSSE LEBEN ZU HAUSE Es lohnt sich, auch in der eigenen Heimat mit offenen Äuglein durch die Welt zu gehen.

I MMER DRIN …

07 Editorial: Aus der Redaktion 64 Essen & Trinken: Tipps für Genießer 100 Trends der Ausgabe 110 Mayas Choice: Lieblingsstücke 118 Beauty-Trends: Hautschmeichler 132 Wohlfühl-Wohnen: Schönes fürs Zuhause 158 Charity: Tue Gutes und rede darüber 159 Frauen im Fokus: Wer uns aufgefallen ist 160 Mannsichten

112 LASST SIE MAL MACHEN Unser Körper ist ein wahres Wunderding. Wenn man ihn lässt, hilft er sich in vielen Fällen quasi selbst. Das ist auch mit der Haut so.

# WOHNEN 124 KLEINES PARADIES She Shed: Ein persönlicher Rückzugsort nur für uns. Dolce Vita zum Wohnen und für die Seele.

151 NUR FÜR EUCH, MÄDELS Die maya-Leserinnen-Reise

… verliebt ins Leben.

162 Z UM SCHLUSS

Von ihm an sie: Ein Liebesbrief an meine Frau.

IMPRESSUM HERAUSGEBER: Maya Altenburger-Schwitzer, Mag. Sandra Nardin, Christoph Loreck MEDIENINHABER: eco.nova Verlags GmbH, Hunoldstraße 20, 6020 Innsbruck, 0512/290088, www.econova.at GESCHÄFTSLEITUNG: Mag. Sandra Nardin, Christoph Loreck | ASSISTENZ: Martin Weissenbrunner CHEFREDAKTION: Marina Kremser | STV. CHEFREDAKTION: Sonja Niederbrunner (beide redaktion@maya-magazin.at) MITARBEITER DIESER AUSGABE: Alexandra Keller, Marian Kröll, Gracia Gunkel, Doris Helweg, Doris Daz ANZEIGENVERKAUF: Ing. Christian Senn, Bruno König, Hannah Oderich, Matteo Loreck | LAYOUT: Tom Binder PRODUKTION: Tom Binder, Rabea Siller | LEKTORAT: Mag. Christoph Slezak | FOTOS: Andreas Friedle, Patrick Saringer DRUCK: Radin-Berger-Print GmbH (25.000 Stück) | MAYA IM ABO (4 AUSGABEN PRO JAHR) : Inland: 19 Euro, Ausland (Deutschland, Schweiz, Italien): 29 Euro ABO-KONTAKT: Romana Müssiggang, abo@maya-magazin.at UNTERNEHMENSGEGENSTAND: Die Herstellung und der Vertrieb von Drucksorten aller Art. Grundlegende Richtung: maya ist das Tiroler Frauenmagazin für alle, denen Gesundheit, Schönheit und Mode wichtig ist und die sich gerne inspirieren lassen. maya ist ein Magazin für mehr Gelassenheit für Frauen mit Stil und Style, die dem Leben gerne mit einem Augenzwinkern begegnen. Der Nachdruck, auch auszugsweise, sowie anderwertige Vervielfältigung sind nur mir vorheriger Zustimmung des Herausgebers gestattet. Namentlich gekennzeichnete Beiträge stellen nicht unbedingt die Meinung der Redaktion dar.

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DOLCE

VITA

„WO ICH MICH IN ZEHN JAHREN SEHE? SO WEIT DENKE ICH NICHT VORAUS. DAS LEBEN IST FRAGIL UND ICH FLIEGE GERN FLEXIBEL.“ DESIGNERIN NIKI OSL


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„Ich lege viel Wert auf die Auswahl der Materialien und eine hochwertige Verarbeitung. Und ich bin quasi permanent auf der Suche nach schönen Vintageblüten.“

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iki Osl ist mit ihren blumigen Kreationen seit fast zehn Jahren im Geschäft. Einen nicht unerheblichen Anteil daran schreibt sie dabei ihrer Freundin und Mentorin Lena Hoschek zu: „Alle anderen haben damals zu mir gesagt, dass kein Mensch Blumenkränze tragen wird.“ Anfangs hatte Niki selbst einige Zweifel am Erfolg ihres Vorhabens. Daher hat sie ihre Kreationen in den ersten Jahren fast nur für sich selbst angefertigt. Solche Gedanken gehören mittlerweile der Vergangenheit an. Inzwischen ist sie mit ihrer Marke miss lillys hats international etabliert und Stars wie Lana Del Rey, Franziska Knuppe oder Mirjam Weichselbraun lieben ihre handgefertigten It-Pieces. Neben etlichen Magazincovers war der kunstvolle Blumenschmuck bereits öfters am Wiener Opernball zu sehen und verzierte dort auch schon in Form blumiger Armbändchen die Debütantinnen. Wa r u m m a n t r o t z d e m nicht automatisch reich wird, wenn die Vogue anruft – und noch vieles mehr – hat sie uns beim persönlichen Gespräch in ihrem Atelier in Wien verraten.

M A Y A : Du bist zwar in Wien aufgewachsen, hast aber einen starken Bezug zu Tirol. Was kannst du uns zu deinen Wurzeln erzählen? N I K I : Tirol steht für mich für Heimat. Mein Vater war Tiroler. Er ist leider vor fünf Jahren in den Bergen verstorben. Ein Teil meiner Familie väterlicherseits lebt noch immer in Angerberg und betreibt dort den Gasthof Baumgarten. Obwohl Wien mein derzeitiger Lebensmittelpunkt ist, muss ich gestehen, dass Tirol für mich das schönste Bundesland ist. Ich liebe Wien, aber Tirol ist mit den Bergen und der Natur etwas ganz Besonderes. Ich bin ein sehr naturbezogener Mensch und könnte auch in Wien nicht zentral in der Stadt

EIN BLUMIGES LEBEN Niki Osl ist Designerin und der Kopf hinter der Marke miss lillys hats. Ihr Label hat sie nach ihrer Katze benannt. Nicht nur deshalb finden wir die Wienerin mit Tiroler Wurzeln so sympathisch.

TEXT & FOTOS:

GRACIA GUNKEL

NIKI OSL

ist gelernte Grafikern, die Kreativität war ihr also schon immer eigen. Aus ihrer Leidenschaft für Hüte hat sie schließlich ihren Beruf gemacht. Mit ihrer Marke “miss lillys hats” hat sie einen Trend ausgelöst, indem sie die Jahrhunderte alte Tradition, Blumen im Haar zu tragen, in die Jetztzeit geholt hat. Starts tragen ihre Kreationen genauso wie Bräute und Frauen, die das Schöne lieben. www.misslillyshats.com

wohnen. Das habe ich eine Zeit lang versucht, aber es war nichts für mich. Mittlerweile lebe ich wieder dort, wo ich auch aufgewachsen bin – im 19. Bezirk im Cottage. Ich bin sehr glücklich zwischen all den geschichtsträchtigen Häusern und den verzauberten Gärten, denn ich möchte aus dem Fenster schauen und die Natur sehen können. Das liegt vielleicht auch an der starken Verbundenheit mit Tirol. Wenn ich dort bin, habe ich immer das Gefühl, richtig durchatmen zu können und den Kopf frei zu bekommen. Und ich liebe den Tiroler Dialekt. Da fühle ich mich sofort zu Hause. Es kann schon mal passieren, dass ich in Wien auf der Straße einen Tiroler Passanten ganz spontan anspreche. Heimat verbindet eben! Aus diesem Grund habe ich letztes Jahr auch ein Shooting mit Antonia Moretti und Lilli Brée in den Kitzbüheler Alpen, auf der Hohen Salve und im Haus meiner Familie produziert. Nach Testimonials wie Schauspielerin Verena Altenberger, den Moderatorinnen Silvia Schneider und Bianca Schwarzjirg, Topmodell Franziska Knuppe und vielen anderen prominenten Damen war es Zeit für echte Tiroler Mädls. Das war etwas sehr Besonderes für mich.

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Wie bist du eigentlich auf die Idee gekommen, Blumenkränze zu kreieren? Begonnen hat alles mit meiner Liebe zu Hüten. Als Kind bin ich auf verschiedensten Vintage- und Flohmärkten unterwegs gewesen. Meine Mutter hat immer Antiquitäten und alten Schmuck gesammelt und daraus dann alles Mögliche kreiert. Dadurch habe ich mit der Zeit eine Leidenschaft für das Sammeln von antiken Hüten entwickelt. Am tollsten an diesen Hüten fand ich aber immer die Hutblumen. Ich habe viel gesammelt und auch getragen – irgendwann wollte ich dann aber meinen eigenen Kopfschmuck kreieren. Denn obwohl ich mich in London, Paris und New York umgeschaut hatte, fand ich nirgends blumigen Kopfschmuck in einer Qualität, wie sie bei den alten Stücken zu finden war. Blumenkränze aus Seidenblüten waren schon

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„Ich würde gerne die Art, wie Menschen mit fühlenden Lebewesen umgehen, verändern. Das ist mir ein sehr wichtiges Anliegen.“

gar nicht zu bekommen und die waren ja das eigentliche Ziel meiner Begierde. Also fragte ich meine Mutter irgendwann, wie ich aus meinen gesammelten Blüten, die übrigens immer auf Draht gearbeitet sind, wenn sie wirklich Vintage und nicht aus Plastik sind, einen Kranz fertigen kann. Meine Mutter half damals, als mein Onkel Schurl noch lebte, oft bei der Anfertigung von Braut- und Erstkommunionskränzen mit. Er war am Land dafür bekannt, die allerschönsten Kränze zu fertigen. Sie zeigte mir seine Technik, die ich im Laufe der Zeit verändert und angepasst habe. Inzwischen habe ich eine eigene Bindetechnik entwickelt und einen speziellen Draht anfertigen lassen, der dieselbe Beschaffenheit hat wie jener, der zur Anfertigung von Klosterarbeiten verwendet wurde. Er ist dünn und leicht, reißt aber nicht.


„Die beste Entscheidung war, nicht in den Massenmarkt zu gehen, sondern eine kleine, feine und sehr exklusive Werkstatt zu bleiben.“ NIKI OSL

Was macht deine Stücke so besonders? Ich lege viel Wert auf die Auswahl der Materialien und eine hochwertige Verarbeitung. Und ich bin quasi permanent auf der Suche nach schönen Vintageblüten. Leider wird es mit der Zeit immer schwieriger, diese zu bekommen, weil sie tatsächlich oft schon museal sind. Ich kann trotzdem mit ein wenig Stolz sagen, dass sich eine der größten Sammlungen von Vintageblüten in Europa in meinem Besitz befindet. Die Blumen, die ich verarbeite, sind Seidenblumen aus der Zeit zwischen 1850 und 1970, aber auch Wachsblüten von Klosterarbeiten. Die meisten Blüten stammen aus den 1940er- und 1950er-Jahren. Damals war Sebnitz die Kunstblumenhauptstadt – mit hunderten von Betrieben, die Blüten per Hand und oftmals in Heimarbeit angefertigt haben. Inzwischen gibt es europaweit nur noch sehr wenige Hersteller, da meist in Fernost gefertigt wird – in einer komplett anderen Qualität und aus Kunststoff. Für eine Sebnitzer Kunstblume musste man früher oftmals bis zu zwei Jahre Wartezeit einrechnen. Diese Blüten gingen meist nach Amerika. Aus diesem Grund beziehe ich heute einen

Primavera, wir öffnen unsere Sonnenterrasse! Reservierungen und Bestellungen: +43 699 191 946 62 Mi–So 11:30–14:00, 17:30–23:00 Mo 11:30–14:00, Dienstag Ruhetag DR. HANS-GOLLNER STR. 1, WATTENS


völlig überwältigt. Es wurde in vielen Magazinen über mich und meine Arbeit geschrieben und ich erinnere mich noch gut daran, wie ich zu meiner Mutter sagte: „Jetzt haben wir es geschafft und ich werde reich damit.“ Ich war der Meinung, dass ich mich vor Aufträgen gar nicht mehr werde retten können. Das war dann aber nicht wirklich der Fall. Es war ein langer Weg, bis meine Stücke nicht mehr hauptsächlich auf Bühnen, der Fashion Week oder auf den Köpfen prominenter Damen zu Hause waren. Das sind zwar alles wunderschöne Teile und sie sind auch wichtig für die Markenpräsentation – das bedeutet aber nicht automatisch, dass man auch im gleichen Ausmaß verkauft. Man muss wirklich sehr fleißig sein und hat es als Vorreiter immer schwer. Welchen Tipp kannst du Jungunternehmer Innen ans Herz legen, die ein Produkt oder eine Marke aufbauen möchten? Zu versuchen, mit dem Produkt und der Marke eine eigene Welt zu schaffen. Ein Unikat zu sein, keine Kopie. Nicht aufzugeben, auch Rückschläge einzustecken und natürlich viel, viel, viel arbeiten. Darum kommt man leider nicht herum, wenn man es weit bringen möchte. Es ist wichtig, offen zu sein und sich ein gutes Netzwerk aufzubauen. Tolle Kooperationspartner, so wie ich sie habe, sind natürlich ein echtes Geschenk.

großen Teil meiner Blumen auch von dort. Die kostbaren Seidenblumen werden von mir anschließend selbst restauriert und aufgearbeitet – in manchen Fällen sogar handbemalt. Wann kam der große Durchbruch und wie hast du die ersten Jahre finanziert, als deine Marke noch nicht so bekannt war? Eigentlich bin ich gelernte Grafikerin. Ich habe viele Jahre im Bereich Werbung als Artdirektor gearbeitet. Dort konnte ich meine kreative Ader sehr gut ausleben, war schnell selbstständig und daneben habe ich immer meine eigenen Stücke designt. Meine Freundin Lena Hoschek, deren Mode ich liebe, hat mich von Anfang an unterstützt. Eines Tages sagte sie zu mir: „So, wir müssen jetzt etwas machen mit deinen wunderbaren Sachen.“ Sie nahm einige Stücke von mir mit in ihr Atelier und kurz darauf kam der Stylist von Lana Del Rey bei ihr

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vorbei. So kam eins zum anderen. Er interessierte sich sehr für meine Arbeit, Lena gab ihm meine Nummer und er hat sich bei mir gemeldet. Kurze Zeit später trafen wir uns in Wien und ich durfte Lana Del Rey für die folgenden Auftritte und Musikvideos ausstatten. Wenig später kontaktierte mich der Stylist von Taylor Swift und dann kam die amerikanische Vogue. Mein Bekanntheitsgrad in diesem Nischenmarkt verlagerte sich mehr und mehr auf den amerikanischen Markt. Etwas, das sich als äußerst schwierig herausstellte, da dies von Wien aus nicht besonders gut funktioniert. Es ist wichtig, einen Showroom vor Ort zu haben. Dann kamen die deutsche und die italienische Vogue. Sie wollten Sachen für Fotoshootings und fragten nach Samples. Samples?!, dachte ich mir. Aber ich war damals noch gar nicht dafür gerüstet und hatte eigentlich nur wenige Stücke. Zu diesem Zeitpunkt war ich einfach

Wenn du eine Sache auf der Welt verändern dürftest, was wäre das? Ich würde die Art, wie Menschen mit fühlenden Lebewesen umgehen, verändern. Das ist mir ein sehr wichtiges Anliegen. Ich bin seit meinem 16. Lebensjahr aktiv im Tierschutz tätig und natürlich auch ein starker Befürworter des derzeitigen Tierschutz-Volksbegehrens. Ich habe dafür auch eine limitierte Edition von Armbändern und T-Shirts entworfen. Angefangen habe ich mit Kastrationsprojekten für Straßenkatzen. Dann habe ich Straßenkatzen aus Mallorca aus der Tötungsstation ausfliegen lassen, ein Tierheim in Ungarn mit aufgebaut, Projekte des Wiener Tierschutzvereins unterstützt – und ich bin Testimonial für „Vier Pfoten“. Mittlerweile habe ich über 17 Patentiere.

„Ich liebe den Tiroler Dialekt. Da fühle ich mich sofort zu Hause. Es kann schon mal passieren, dass ich in Wien auf der Straße einen Tiroler Passanten ganz spontan anspreche. Heimat verbindet eben!“


„Bei meinen Blumenkränzen und Headpieces sprechen wir von ganz speziellen Produkten – nicht von Fast Fashion. Meine Stücke sind für die Ewigkeit gemacht.“ NIKI OSL

Du bist nach zehn Jahren Beziehung wieder Single. Was soll ein Mann, mit dem du deine Zukunft verbringen möchtest, für Eigenschaften mitbringen? Optisch kann ich das gar nicht sagen. Mich interessiert tatsächlich die Seele eines Menschen und die sieht man bekanntlich in den Augen. Also schöne, warmherzige Augen sollte er haben. Er sollte großzügig, warmherzig, tierlieb, interessant, kreativ, ehrlich, tüchtig und sehr lustig sein. Er sollte sich sowohl am Opernball bewegen und die Stille der Natur genießen können und sich auch in einem Beisl wohlfühlen. Mir ist wichtig, dass er so wie ich sozial ist und sich für Dinge, die ihm am Herzen liegen, einsetzt. Er sollte interessiert sein an allem Möglichen, locker in jeder Gesellschaft, sich für Menschen interessieren und offen sein. Eine Beziehung auf Augenhöhe ist ideal. Ich mag es aber auch, wenn mir ein Mann Sicherheit vermitteln und mich halten kann. Ich bin zwar stark und selbstbewusst, aber manchmal will ich es auch nicht sein müssen. Ich denke, es wäre schön, den einen Menschen zu finden, der dein Zwilling ist (ich bin ja auch Zwilling im Sternzeichen), den du komplett spürst, der behutsam dein Herz öffnet und sich wirklich

um dich bemüht. Obwohl mir das auch ein bisschen Angst macht, sich so weit zu öffnen, weil ja die Gefahr viel größer ist, verletzt zu werden. Daher sollte er mir schon seine Zuneigung zeigen und nicht taktieren. Für den Richtigen bin ich natürlich auch bereit, Kompromisse einzugehen. Das ist wichtig, um eine gute Partnerschaft zu führen. Es treffen schließlich zwei Egos aufeinander und wollen irgendwie eines werden, ohne sich selbst dabei zu verlieren. Es wird quasi eine dritte, gemeinsame Ebene geschaffen. Ich bin aber niemand, der den Nächstbesten nimmt, nur um nicht alleine zu sein. Aber wenn mir jemand gefällt, dann kann ich auch mutig sein. Man sollte nie eine Chance ungenützt verstreichen lassen. Wir leben vermutlich nur einmal. Alte Verletzungen sollten einen daher nie abhalten, denn durch Ängste kann man im Leben viel versäumen. Was, denkst du, ist der Schlüssel zum Glücklichsein? Zu teilen und etwas Gutes für andere zu tun. Sich einzusetzen für Themen, die einen berühren, und zu vergeben – sich selbst und anderen. Das ist ein Schlüssel zum Glück. Zufriedenheit und Dankbarkeit ist der andere.

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D O L C E V I TA I N B I L D E R N

DAS LEBEN LEBT SICH LEICHTER IN FLIP-FLOPS Dolce Vita bedeutet für jeden etwas anderes, weil das Leben auf ganz viele verschiedene Arten und Weisen süß und schön sein kann. Auf ein paar Dinge kann man sich aber einigen, die wohl jeder irgendwie gut findet. Eis zum Beispiel. Wir haben auf den folgenden Seiten pure Lebensfreude eingefangen – Dolce Vita in Bildern. Mit ganz viel Süden im Gepäck und Herzerln in den Augen.

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GLÜCK KANN MAN NICHT KAUFEN. DAFÜR ABER EIS. DAS IST IRGENDWIE DASSELBE. U N D W E I L E I S V E R H Ä L T N I S M Ä S S I G W E N I G V I T A M I N E H A T, MUSS MAN UMSO MEHR DAVON ESSEN. Das erste Speiseeis gab es im antiken China, wo die Herrscher ein großes Eislager anlegen ließen. Zumindest wird das so vermutet. Das dem Sorbet ähnelnde Speiseeis war aber auch schon in der europäischen Antike bekannt. Der griechische Dichter Simonides von Keas beschreibt es als aus Gletscherschnee mit Zutaten wie Früchten, Honig oder Rosenwasser bestehend. Sagt Wikipedia. Im Endeffekt ist es auch wurscht, Hauptsache es wird bald richtig heiß, damit man viel davon schlabbern kann. (Wobei das Mannsichten-Mann Marian auch gern bei Regen macht. Oder bei Minusgraden.) Wir mögen übrigens jenes von der Gelateria Tomaselli richtig gern. Dort gibt’s rund 50 verschiedene Sorten aus bester Tiroler Milch und Sahne und frischen Früchten, hergestellt nach original italienischem Rezept. Eisdielen findet ihr in der Innsbrucker Maria-Theresien-Straße und in der Hofgasse sowie in der Rossau beim Baggersee.

FOTO: ANDREAS FRIEDLE

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K A F F E E F R A G T N I C H T, W O D U L E T Z T E N A C H T G E W E S E N B I S T. K A F F E E V E R S T E H T D I C H . Die Bezeichnung Kaffee stammt vom altarabischen Wort Quahwah ab, das so viel bedeutet wie „das Erregende“. Und um ebendiese Wirkung ranken sich zahlreiche Legenden. Die Kultur des Kaffeetrinkens geht bis ins 11. Jahrhundert zurück, wo der Kaffee aus seiner Heimat Äthiopien nach Arabien gelangte und dort als „Wein des Islam“ begeisterte. Anfang 1600 lief ein Schiff mit einer großen Ladung Kaffee in Venedig ein und brachte so die ersten Säcke nach Westeuropa. Das anregende Getränk erfreute sich größter Beliebtheit und bald eröffneten alle großen Städte Europas ihre eigenen Kaffeehäuser. Das geschäftstüchtige Bürgertum feierte eine schlichte Bohne als großen Ernüchterer. Nach Wien kam der Kaffee 1683, als die Türken ihre Belagerung abbrachen, selbst abzogen, aber 500 Säcke der aromatischen Bohne zurückließen. Ein findiger polnischer Kaufmann mit Namen Kolschitzki war es schließlich, der damit das erste Wiener Kaffeehaus eröffnete. Und mal ehrlich: Das Kleine Schwarze passt definitiv immer. Das ist beim Kaffee nicht anders. So ein richtig starker italienischer Espresso – das kann was. Richtig guten Espresso trinkt ihr in der La Cantina am Innsbrucker Sparkassenplatz, wo man im Sommer auch fein draußen sitzen und das Stadtleben genießen kann.

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FOTO: TOM BAUSE


ZUM SOMMER GEHÖRT SONNE. Und weil es dann naturgemäß ziemlich heiß ist, macht es Sinn, möglichst wenig anzuhaben. Deshalb sind Bikini und Badeanzug wohl der Inbegriff des unbeschwerten Lebens. Dem Meer ist es übrigens egal, wenn ihr keinen flachen Bauch oder Cellulite habt, und falls ihr gar nicht wisst, was tun: Wer nackt badet, braucht keine Bikinifigur. Das gehäkelte Modell im unschuldigen Weiß stammt von Calzedonia.

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M A Y A H A T S I C H F Ü R S A K T U E L L E C O V E R E I N E V E S P A G E S C H N A P P T. Die hätte natürlich auch ganz wunderbar hierher gepasst. Wir haben uns dennoch für vier Räder entschieden, weil man damit in der Regel doch noch ein Stück weiter rumkommt als auf zweien, und wenn das Auto kein Dach hat, ist das auch irgendwie wie Freiluftfahren. Die erste Assoziation mit einem schnuckeligen Kleinwagen führte unsere Gedanken zu Mr. Beans Mini. Der ist aber Brite. Und was versprüht folglich mehr Italianitá als ein Fiat 500? Es kommt nicht von ungefähr, dass die kleine Knutschkugel so wahnsinnig viele Fans hat. Der Wagen ist nicht nur extrem sympathisch, man kommt damit auch durch jedes enge Gässchen und das ist gerade in italienischen Dörfern nicht ganz unwichtig. Den Fiat 500 zum Anschauen, Probefahren und natürlich zum Erwerb gibt’s im Autohaus Meisinger in Völs.

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GALILEO GALILEI MEINTE EINST SEHR TREFFEND: WEIN IST IN WASSER A U F G E L Ö S T E S S O N N E N L I C H T. U N D S O L I E G T I M W E I N S O V I E L M E H R A L S W A H R H E I T. Schon vor mehr als 60 Millionen Jahren gab es hierzulande Weinreben. In der nacheiszeitlichen Wärmeperiode (vor 10.000 bis 5.000 Jahren) wanderte die Rebe entlang der Donau nach Nordwesten. Der Mensch als „Homo sapiens“ fand jene Wildrebe vor, die als Urform der Kulturrebe aller europäischen Edelsorten gilt. Die gesamte Geschichte des österreichischen Weins findet ihr bei Interesse unter www.oesterreichwein.at. Wir haben uns zwecks Verkostung indes kürzlich auf den Brenner begeben und in einer dortigen Weinstube einen frischen Pinot Grigio getrunken – quasi als Zwischendurch-Dolce-Vita-Genuss. Mehr dazu ab Seite 26.

FOTO: MARIAN KRÖLL

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LITTLE ITALY

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Alpenübergang, Wasserscheide, Transitroute, Einkaufs- und Ausflugsziel, Grenze, Tor zum Süden: Der Brenner war und ist vieles, vor allem aber eines – der Ort, wo das Dolce Vita wohnt.

TEXT:

MARINA KREMSER FOTOS:

MARIAN KRÖLL

W

ir sind kürzlich auf den Brenner gefahren, weil für einen Tiroler und speziell den gemeinen Innsbrucker dort quasi der Süden beginnt. Wo der Brenner ist, ist Urlaub. Und wo Urlaub ist, ist das Leben schön.

Zum Brenner fuhren schon die Eltern und Großeltern zum Einkaufen. Der Süden war hier zumindest kulinarisch ganz nah, die Brennerjause fixe Institution.

Ta t s ä c h l i c h war an diesem Tag so herrliches Wetter inmitten der kalten Wochen, dass wir uns beinahe einen Sonnenbrand geholt hätten, als uns Sonja im „Terminus“ die erste echte italienische Pizza des Jahres serviert hat. Tonno. Und Lasagne al forno und Penne al formaggio. Es ist ein bisschen wie Ankommen im Süden, dabei ist man eigentlich recht weit oben und noch eigentlicher ist der Ort, nennen wir es charmant, nicht gerade hübsch und die Leute nicht unbedingt freundlich. Außer Sonja – die war echt nett. Doch obwohl das so ist oder gerade deshalb, ist der Brenner ein Dolce-Vita-Magnet. Weil man sich nirgendwo sonst so durch Ledertaschen stöbern und entspannt neben der Straße Radbekleidung kaufen kann, ganz selbstverständlich Chiliöl zur Pizza bekommt und im Eurospin mit einem vollen Einkaufswagen samt Parmesan, einem Karton Brenner-Putzmittel, Burrata, Balsamico und Mortadella aus dem Laden kommt und dafür 35 Euro bezahlt hat. Einen ganzen Nachmittag lang sind wir durch die Straßen geschlendert, haben ein gepflegtes Glas Vino getrunken, Fotos gemacht und Schuhe gekauft. Es war ein Nachmittag fürs Gemüt.

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M AYA’ S M E I N U N G

Einfach nur fein Dolce Vita ist für mich, wenn die ganze Familie zusammen ist. Urlaub ist für viele Familien zwar eine angenehme Vorstellung, die Ausführung aber oft mangelhaft. Plötzlich hat man ganz viel Zeit für- und miteinander und beginnt, sich dabei ganz schön auf die Nerven zu gehen. Bei uns ist das anders und dafür bin ich sehr dankbar. Denn für mich ist Dolce Vita: Zeit mit der Familie, den Kindern, den Enkeln, allen. Ich bin ein Familienmensch und ich mag die meine auch im Urlaub.

DIES DAS ANANAS Jedes Jahr fahren wir im Sommer gemeinsam nach Italien. Das ist zwar stets viel Aufregung, aber offensichtlich auch den Kindern immer noch wichtig, weil jeder versucht, sich Zeit zu nehmen. Und es schafft. Zeit zum Miteinander, Zeit zum Feinhaben. In dem Moment, in dem wir am Brenner sind, sind wir entspannter, gelöster, lockerer. Da beginnt unser Urlaub. Getan wird dann zwei Wochen quasi nichts. Wer als Erster morgens wach ist, holt das Brot (danke Reinhard!), gefrühstückt wird, wenn man wach ist, und das darf auch um zwölf Uhr mittags sein. Ein bisschen lesen, ein bisschen schwimmen, ein bisschen Fußball, ein bisschen dies, ein bisschen das – alles darf, nichts muss, kein Druck, keine Schminke. A b e n d s g i b t ’ s selbst gekochte Pasta und wenn wir alle Variationen durch haben, Risotto und jedes Jahr einen ganzen Branzino, den wir frisch beim Fischer holen. Den mag Magdalena als Vegetarierin zwar nicht (den Fisch, nicht den Fischer), aber da muss sie durch. Dass wir gemeinsam kochen, wäre zwar übertrieben, aber jeder hilft mit – bringt Tomaten, wäscht das Gemüse, deckt auf. Vermutlich würde es Rosamunde Pilcher nicht besser hinkriegen. Nicht immer ist alles eitel Wonne – Sonnenschein in der Regel schon –, dennoch sind wir ganz nah dran am Kitschroman. D o l c e V i t a bedeutet für jeden etwas anderes. Oft sind es Kleinigkeiten und letztlich alles, was man gerne tut. Das süße Leben begegnet uns überall: Der eine kocht gern, der andere isst gern, der dritte trinkt gern. Ich mach ja am liebsten alles auf einmal.

Wer mich kennt, weiß: Ich bin ein Familienmensch. Und ich mag die meine auch im Urlaub.

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Früher war der Brenner Reiseund Ausflugsziel. Das hat sich mit dem Bau der Autobahn verändert. Man fährt nicht mehr die Brennerstraße entlang oder durch den Ort, sondern dran vorbei. Das ist schade. Man sollte viel mehr auf den Brenner fahren!

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S I L L PA R K

SILLPARK-Centermanager Markus Siedl mit den Sunnysu-Betreibern Markus und Bianca Stattmann

FÜR NASCHKÄTZINNEN Sunnyso vereint selbstgemachte Eierwaffeln mit Frozen Yogurt, Eiscreme, Shakes und unwiderstehlichen Toppings von frischem Obst über verführerische Saucen, bis hin zu Keksen und Schokolade. Kürzlich eröffnete die erste Österreich-Filiale im Innsbrucker SILLPARK. Nom, nom.

Das Konzept von Sunnysu kommt ursprünglich aus Köln und versüßt seit 2016 die Welt der Snacks. Die Filiale im SILLPARK wurde Ende Mai als erste in Österreich eröffnet. Ein regelrechter Ansturm von Feinschmeckern stand Schlange, um eine der ersten Waffeln zu verkosten.

„Wer Süßes liebt, kommt bei Sunnysu voll auf seine Kosten.“

V o n d e n E i e rw a f f e l n und dem veganen Frozen Yogurt bis zum Softeis wird hier alles täglich frisch und aus hochwertigen Zutaten hergestellt. Die hauseigenen Rezepturen versprechen luftige Waffeln und köstliche Eiscreme. Eine große Auswahl an verschiedensten Toppings lässt unzählige Varianten und Geschmacksrichtungen zu. Frische Früchte, leckere Saucen oder auch einmal Kekse – bei Sunnysu ist für jeden Geschmack etwas dabei. Sowohl die gefüllten Waffeln als auch die

Eisbecher sind ein absoluter Hingucker – das Auge isst ja bekanntlich mit. Neben den süßen Waffeln mit Eiscreme hat sich Sunnysu auch auf Kaffee und diverse Shakes spezialisiert, die ähnlich aufwendig zusammengestellt und dekoriert werden. Die Besonderheit des Frozen Yogurts liegt in der cremigen Konsistenz und dem niedrigen Zuckergehalt. Außerdem gibt es auch eine vegane Variante, die rein pflanzlich hergestellt wird.

E N T G E LT L I C H E E I N S C H A LT U N G / F O T O S : S I L L P A R K / A N D R E A S B R U N N E R

SUNNYSU

im SILLPARK. Die brandneue Filiale befindet sich im 1. Stock und hat von Montag bis Samstag ab 8 Uhr geöffnet. Nichts wie hin! www.sillpark.at

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LEICHTES LEBEN IN 6 FRAGEN

Seelen

STRIP Manchmal ist es nicht die Antwort, sondern vielmehr die Frage, die Klarheit bringt: Ein Interview mit dir selbst zum Thema Mut.

Gestattest du dir selbst ein gutes Leben? Von wem oder was machst du es abhängig, ob es dir gut gehen darf?

Worüber machst du dir mehr Gedanken: Über dein Gewicht auf der Waage oder die Gewichtigkeit deines Tuns?

Glaubst du, dass eine dankbare Grundhaltung dein Leben fördert, oder verunmöglicht sie dir, mehr erreichen zu können? Woran hast du jetzt beim Wort „mehr“ spontan gedacht?

WIE OFT WÄHLST DU DEN SCHWEREN WEG, OBWOHL ES AUCH EINFACHER GINGE? WEN GENAU WILLST DU DAMIT BEEINDRUCKEN? LERNST DU DARAUS, WENN ES DANN IN DER TAT NIEMANDEN BEEINDRUCKT? 32

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Wann hast du das letzte Mal etwas zum ersten Mal getan? Denke an einen Menschen, den du um sein Leben beneidest. Was hat er, was du nicht hast? Und warum sehnst du dich danach?


Y O G A -G ÜBUN DER ! BE AUSGA

T H E M A A U F D E R M AT T E

DIE LUST UND DAS SÜSSE LEBEN La dolce vita – dieser Satz bringt uns in Wallungen, wärmt uns mit Bildern vom herrlichen Sommer, von Cabrios, kurzen Kleidchen und einem strahlenden bronzenen Teint. Endlich Urlaub! Doch bis wir diesen antreten, sind wir meist – wegen der Vorbereitungen auf denselben – schon völlig ausgelaugt. Ein Plädoyer fürs Geschehenlassen.

K

eine Zeit des Jahres lässt uns so herrlich weit und auch lüstern werden wie der Sommer. Ein lauer Abend, ein Gläschen Wein, Antipasti oder ein süßes Eis, heiße Nächte in Palermo, avanti, avanti in Capri oder la dolce vita in Rom. Wir wollen endlich die Süße des Lebens mit allen Sinnen genießen, weit weg vom täglichen Murmeltier, welches uns den Rest des Jahres begleitet und uns kaum Zeit zum Leben lässt. Man freut sich monatelang auf eine süße Auszeit, doch das Genießen fällt manch einer Signora dann doch etwas schwer. Zuerst planen wir akribisch alles Mögliche vorab – Ort, Hotel und Umgebung müssen perfekt sein, natürlich auch der Preis. Wir waschen und bügeln, kaufen ein, teilen Notfallnummern an die Verwandten aus, rennen zur Maniküre und – noch wichtiger – zur Pediküre, um in jeder Situation Ordnung und

Stil zu behalten. Die Arbeit dehnt sich in Überstunden aus, alles muss erledigt sein, bevor la dolce vita losgehen kann. Und dann kommt das Schlimmste: Koffer packen! Stundenlang wird überlegt, welche Outfits am besten passen, bequem, chic und trendy. Nicht zu vergessen der alltaugliche Pullover, falls doch ein Wintereinbruch im Süden stattfinden sollte. Nach Bereitstellung sämtlicher benötigter Utensilien für den Rest des Familienrudels sind die Laune und die Vorfreude meist etwas verdunkelt. Da s P r o b l e m i s t – wir planen das süße Leben, anstatt es einfach zu erleben. Das Versauern durch zu viele Pläne und Vorbereitungen ist leider bei einigen Damen vorprogrammiert. Wir dürfen lernen, Dinge einfach geschehen zu lassen, Pläne mal über Bord zu werfen und einfach dahinzusegeln.

DIE ÜBUNG: LIEGENDE BRÜCKE

Eine Yogaübung, die dabei hilft, Dinge geschehen zu lassen, offen zu werden und auszuspannen, ist die liegende Brücke. Diese Haltung kommt aus dem Yin Yoga und bietet eine herrlich süße Auszeit. Lege dich auf deine Matte und halte ein bis zwei Blöcke bereit. Du kannst alternativ zwei gleich große Bücher verwenden. Stelle deine Beine auf und hebe mit einer Einatmung das Becken hoch und stelle zunächst nur einen Block direkt unters Kreuzbein. Der Block ist dann richtig positioniert, wenn sich das Gefühl des Getragenwerdens einstellt, und du keine Schmerzen empfindest. Lege gerne eine Decke als Polsterung darüber. Strecke nun vorsichtig Arme und Beine aus. Wenn dein unterer Rücken hier keine Probleme macht, kannst du den zweiten Block dazunehmen und deine Brücke spannt sich weiter. Versuche hier all dein Gewicht abzugeben und lasse dich tragen. Der Atem darf fließen, gerne kannst du deine Ausatmung ein paar Mal betonen, um leichter das Vertrauen der Gewichtsabgabe zu erlangen. Diese Haltung wirkt als sanfte Rückbeuge auf die Oberschenkelvorderseite und Leiste, wirkt wohltuend auf die Organe im Unterleib, öffnet sanft die Strukturen bis tief in den Bauch hinein.

DIE AUTORIN

Doris Daz, zweifache Mutter, ist selbständige Yogalehrerin und bietet Fortbildungen für Yogalehrer an, arbeitet mit Meridianen und Klang, gibt ThaiYoga-Sessions und liebt das Leben. Naturfreundin und Optimistin hoch zwei sieht sie den Körper als Fläche der Reflektion und schreibt gerne über das Leben – ehrlich, authentisch und ein wenig tirolerisch. www.dieyogadoris.at

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LIFE „DIE SCHÖNEN TAGE SIND DAS PRIVILEG DER REICHEN, ABER DIE SCHÖNEN NÄCHTE SIND DAS MONOPOL DER GLÜCKLICHEN.“ JOHANN NEPOMUK NESTROY


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SO GEHT GLÜCK

Die Suche nach Glück ist so alt wie die Frage, was dieses wohligleichte Gefühl bedeutet. Die Dänen, heißt es, seien die glücklichsten Menschen der Welt. Schön für sie, doch man muss nicht ins Land von Hygge & Lykke auswandern, um sein Wohlbefinden zu steigern, denn die Innsbrucker Gesundheitspsychologin Melanie Hausler weiß: „Glück kann man lernen.“

TEXT:

ALEXANDRA KELLER FOTOS:

ANDREAS FRIEDLE

G

Glück ist das Einzige, was sich verdoppelt, wenn man es teilt, wusste der vielleicht erste Arzt ohne Grenzen Albert Schweitzer. „Wie glücklich würde mancher leben, wenn er sich um anderer Leute Sachen so wenig kümmerte wie um seine eigenen“, war der irische Schriftsteller Oscar Wilde überzeugt, und der österreichische Dramatiker Johann Nepomuk Nestroy gab zu bedenken: „Die schönen Tage sind das Privileg der Reichen, aber die schönen Nächte sind das Monopol der Glücklichen.“ Um das Glück ranken sich derart viele Sprüche und Weisheiten, dass es einen fast betrunken macht. Die leichtlippig geträllerte Feststellung „Glücklich ist, wer vergisst, was doch nicht zu ändern ist“ aus der hemmungslos beschwipsten Johann-Strauss-Oper „Fledermaus“ trifft nicht nur vor dem Hintergrund einen schönen, fast schon tiefenpsychologischen Kern. G l ü c k . Das Gefühl aller Gefühle begleitet die Menschheit wohl schon immer und je nach Epoche und Kultur versuchten Philosophen es auf andere Weisen einzufangen und zu beschreiben. Im 6. Jahrhundert vor Christus soll der chinesische Philosoph Lao Tse gelebt und zum Thema Glück gesagt haben, dass es in der Untätigkeit liege. Damit – man ahnt es schon – hat er nicht etwa das Faul-in-einer-Ecke-Liegen gemeint, sondern den Zustand, der eintritt, wenn nicht mehr irgendwelchen Zielen oder eben dem Glück hinterhergelaufen wird. Erst dann sei der Mensch wirklich glücklich, meinte er. E t w a 1 0 0 J a h r e später formulierten die griechischen Philosophen Platon und Aristoteles den Weg zum Glück über eine tugendhafte Lebensweise. Sie waren überzeugt, dass nur jener Mensch nach seinem Tod zu den berühmten „Inseln der Seligen“ gelange, der ein gerechtes, gutes und heiliges Leben geführt habe. Die Inseln der Seligen liegen der griechischen Mythologie zufolge übrigens im äußersten Westen des Erdkreises, manche vermuten, dass es sich um die Kanarischen Inseln handle. In diesem Elysium finden auch jene Helden Platz, die von den Göttern geliebt und mit Unsterblichkeit beschenkt wurden. Führt der Glücksweg über ein gutes Leben nach Gran Canaria?

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Wohlbefinden und Glück werden mindestens zur Hälfte von den Genen beeinflusst.

N i c h t u n b e d i n g t wenn es nach Epikur geht, der kurz nach Platon und Aristoteles der Überzeugung war, dass Glück mit Lust zu tun hat und jedenfalls mit Abwesenheit von Schmerz. Auch die im Vergleich zu den anderen recht egoistische und auf pure Freude ausgerichtete Sichtweise hat – man denke an die kurze Seligkeit beim Zergehen der Schokolade auf der Zunge oder dem verliebten Kuss – etwas für sich. Über die Jahrhunderte, die folgten, blieb Glück beharrlich ein Thema der Denker und wurde sogar zum Thema der Lenker, indem es Einzug in die Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten hielt, wo Thomas Jefferson gleich eingangs schrieb: „Wir halten diese Wahrheiten für ausgemacht, daß alle Menschen gleich erschaffen worden, daß sie von ihrem Schöpfer mit gewissen unveräußerlichen Rechten begabt worden, worunter sind Leben, Freyheit und das Bestreben nach Glückseligkeit.“ D a s s d i e G l ü c k s e l i g k e i t der Menschen auch auf die Qualität einer guten Regierung, die Sicherheit im Land oder die Erfüllung der physischen wie psychischen Grundbedürfnisse hinweist, wird im Zusammenhang mit dem regelmäßig veröffentlichten World Happiness Report gerne erwähnt. Der Glücksindex von über 150 Ländern wird dabei aufgelistet und stets sind die Bewohner des europäischen Nordens am glücklichsten. Dänemark führt das Ranking immer wieder an und der erfolgreiche Lifestyle-Export von Hygge und Lykke könnte darauf hindeuten, dass im Lebensgefühl der Nordmenschen eine Sehnsucht ihrer südlichen Nachbarn steckt. Hygge wird mit „heimelig“ übersetzt,

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Lykke bedeutet Glück und „lykkelig“ zu sein, ist eben ein schönes Ziel. Schon allein, weil es so süß klingt.

LIEBLINGSTHEMA GLÜCK „Diese Studien zeigen eine grobe Grundtendenz. Ich bin da eher eine Praktikerin. Was hilft es mir als Österreicherin oder Österreicher, zu wissen, dass die Dänen glücklich sind? Wenn ich dorthin ziehe, heißt es nicht, dass ich es dann auch bin“, sagt Melanie Hausler. Die zwar logische und doch nüchtern klingende Entzauberung der Hygge/Lykke-Liste kommt aus berufenem Mund. Melanie Hausler hat Psychologie studiert, sie ist Klinische und Gesundheitspsychologin, Arbeits- und Organisationspsychologin sowie zertifizierte Trainerin in Positiver Psychologie. Ihr Lieblingsthema war und ist: Glück. „ I c h f a n d s c h o n während des Studiums nicht so sehr die Frage spannend, was uns krank macht, sondern vielmehr die Frage, was uns gesund erhält“, erklärt sie. In der klinischen Psychologie geht es in der Behandlung darum, die psychische Gesundheit und die Leistungsfähigkeit der Patienten wiederherzustellen, während in der positiven Psychologie das Wohlbefinden ein eigenständiges Therapieziel ist. „Weil mich Prävention und ressourcenorientiertes Arbeiten interessierte, habe ich mich recht früh mit der Positiven Psychologie auseinandergesetzt“, sagt Melanie. Die traditionelle Erforschung negativer Gefühle bekam mit der relativ jungen Forschungsrichtung der Positiven Psychologie eine Ergänzung, die sich – der Name sagt es schon – mit positiven Gefühlen ausein-

„Wenn ich mir ein Ziel setze, ist es immer besser, ich setze mir ein Annäherungsziel als ein Vermeidungsziel. Ich überlege mir also, wo ich hin möchte, anstatt wovon ich weg will.“ P S YC H O L O G I N M E L A N I E H A U S L E R

andersetzt. Es ist ein so schönes wie breites wissenschaftliches Feld und kurz definiert ist Positive Psychologie die „Wissenschaft des gelingenden Lebens“. Noch kürzer definiert geht es dabei um Glück. „W e n n i c h j e t z t r a u s g e h e und 100 Leute frage, was Glück bedeutet, dann werde ich wahrscheinlich auch 100 individuelle Antworten bekommen“, sagt die Psychologin. Das Wort Glück stammt vom mittelhochdeutschen „lücke“. Die Ähnlichkeit mit dem nordischen lykke springt sofort ins Ohr und die Bedeutung macht rasch klar, warum Glück für die Wissenschaft eine eher unglückliche


Wortwahl ist. Unter Glück wird gemeinhin meist der günstige Ausgang eines Ereignisses verstanden. Obwohl es kaum noch Schmiede gibt, ist der Hinweis, dass „jeder seines Glückes Schmied ist“, zwar im kollektiven Sprücheschatz hängen geblieben, doch wird mit Glück eher ein Lottogewinn in Verbindung gebracht oder die Erleichterung, kurz vor dem herabstürzenden Ast eben diese Gefahrenzone durchquert zu haben. „Im Deutschen hat Glück diesen Zufallsaspekt. In der Positiven Psychologie geht es aber um das Wohlbefinden und die Frage, was ich selber tun kann, um es zu beeinflussen“, erklärt Melanie. D a b e i u n t e r s c h e i d e t die Positive Psychologie zwischen Wohlfühlglück und Werteglück. Ersteres umfasst die Genussmomente, die wohl auch der lustorientierte alte Grieche Epikur im Sinn hatte. Diese kurzen, subjektiv wahrgenommenen und durchaus hedonistischen Glücksmomente sind damit gemeint – ob sie nun in einer Schachtel Pralinen liegen oder darin bestehen, die Füße hochzulegen und die Seele baumeln zu lassen. „Auf der anderen Seite brauchen wir auch das Werteglück. Wir brauchen andere Menschen, positive Beziehungen, das Gefühl von Wertschätzung, Möglichkeiten, selbst entscheiden zu können, und das Erleben von Kompetenz und Wachstum“, so Melanie. Ein zentrales Konzept der Positiven Psychologie sind die Charakterstärken: „Es gibt ganz viele verschiedene Stärken. Wenn man die herausfindet und sein Leben demgemäß ausrichtet, dann gibt einem das automatisch Sinn. Wenn wir unsere Stärken leben, leben wir damit auch unsere Werte.“

KEINE HAPPYOLOGY „Auf der anderen Seite geht es darum, auch negative Gefühle gut bewältigen zu können. Das ist ganz wichtig. Positive Psychologie ist keine Happyology, in einer fiktiven Welt, in der es keinen Platz für negative Gefühle gibt“, stellt Melanie klar und wischt auch gleich eine weitere falsche Sichtweise beiseite: „Auch glückliche Menschen sind nicht rund um die Uhr glücklich. Sie erleben genauso negative Erlebnisse, gehen aber anders damit um.“ D a s s m a n s e l b e r etwas tun kann, um das Wohlbefinden zu verbessern oder zu steigern, ist eine Kernbotschaft der Positiven Psychologie. Um dies zu verdeutlichen, verwendet die Psychologin gerne das Bild mit der Lupe. Wer eine positive Haltung hat, nimmt die negativen Erlebnisse zwar wahr, räumt ihnen aber keinen allzu großen Stellenwert ein, weil die

Melanie hat ein Buch geschrieben und ihm den klingenden Namen „Glückliche Kängurus springen höher“ gegeben. Erschienen ist es im März im Junfermann Verlag. 256 Seiten, EUR 26,00

MELANIE HAUSLER

hat auf dem Gebiet der Positiven Psychologie promoviert und sich in ihrer Arbeit auch darauf spezialisiert. Egal in welchem Kontext, ob in der klinischen Psychologie, im präventiven Bereich oder im Business – zentral für alle Bereiche ist für sie die grundlegende Leitfrage: Was macht glücklich? Melanie ist Klinische und Gesundheitspsychologin und zertifizierte Arbeits- und Organisationspsychologin sowie zertifizierte Trainerin in Positiver Psychologie. „Besonders am Herzen liegt mir meine beraterische Tätigkeit als Psychologin in meinen Räumlichkeiten in Innsbruck und München, bei der ich Menschen dabei unterstütze, an Krisen zu wachsen und wieder Freude am Leben zu finden“, sagt sie. www.gluecksrezepte.at

Aufmerksamkeit die positiven Erlebnisse in den Fokus nimmt und sie wie mit einer Lupe vergrößert. Menschen mit einer negativen Haltung richten ihre Lupe eher auf die negativen Dinge, die positiven nehmen sie weniger wahr. I m R a h m e n einer Wohlbefindensdiagnostik finden „Positive Psychologen“ heraus, welche Aspekte von Wohlbefinden erfüllt und welche momentan nicht so erfüllt sind. „Ganz vereinfacht gibt es zwei Motivationen, zu mir in die Praxis zu kommen. Die eine ist: Mir geht’s schlecht, das muss aufhören! Die andere ist: Ich möchte, dass es mir besser geht, ich glücklich bin und mein Potenzial entfalten lerne“, erklärt Melanie Hausler. Das Wissen um die Entwicklungs- oder Entfaltungsmöglichkeiten entfesselt eine sehr lebendige Motivation und Melanie stellt fest: „Wenn ich mir ein Ziel setze, ist es immer besser, ich setze mir ein Annäherungsziel als ein Vermeidungsziel. Ich überlege mir also, wo ich hin möchte, anstatt wovon ich weg will.“ D a b e i g i b t e s k e i n I d e a l , auf das jeder zusteuern sollte. Es gibt auch keine Pechvogelskala und das Wort Unglück ist keine Kategorie in der Positiven Psychologie, gemessen wird das Wohlbefinden auf verschiedenen Wegen. „Es gibt zum Beispiel eine Skala der Lebenszufriedenheit von null bis zehn“, so

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Melanie. Je höher der Wert, desto zufriedener ist man mit seinem Leben. Liegen die Werte im unteren Bereich, dann ist Luft nach oben, es gibt ein „Glückspotenzial“ und es darf ruhig gefragt werden, wie ein besseres Wohlbefinden erreicht werden kann. „Es muss nicht so bleiben“, weiß Melanie und stellt fest: „Glück kann man lernen.“ W i e s c h ö n . Aber wie? Ein kleines Beispiel dafür, wie das Wohlbefinden gesteigert werden kann, bringt wieder die Lupe ins Spiel und mit ihr eine Veränderung der Aufmerksamkeit, indem sie auf die positiven Dinge gerichtet wird. Melanie: „Der positive Tagesrückblick ist eine tolle Sache. Dabei wird überlegt, welche Erlebnisse an dem Tag schön waren und warum sie als schön wahrgenommen wurden.“ Ein Spaziergang, der bewusst genossen wurde, ein Mittagessen mit Familie oder Freunden, schöne Momente, positive Augenblicke werden dabei in Erinnerung gerufen und bestenfalls in einem Glückstagebuch schriftlich festgehalten. Drei Minuten, die sich lohnen. „Die positive Wahrnehmung kann trainiert werden und es gibt zahlreiche Studien, die belegen, dass sich der positive Tagesrückblick nachhaltig positiv auf das

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Wohlbefinden auswirkt“, weiß Melanie um den für Laien vielleicht überraschenden und für Glücksforscher erwiesenen Effekt dieser Übung, die zu den am besten untersuchten Interventionen aus der Positiven Psychologie zählt. I m M ä r z 2 0 1 9 erst hat Melanie das Buch „Glückliche Kängurus springen höher“ veröffentlicht, in dem sie auch über 30 Übungen beschreibt, die ähnlich leicht umgesetzt werden können wie der positive Tagesrückblick. „Ich rate nicht dazu, auszuwandern, sich zu trennen oder zu anderen radikalen

Führt der Glücksweg über ein gutes Leben nach Gran Canaria?

Schritten“, schmunzelt die Psychologin und stellt klar: „Es geht dabei um ganz konkrete Sachen, die ich im Alltag verändern kann, alleine oder miteinander, um entsprechend mehr Glücksmomente zu erleben. Und es geht darum, wie ich mit negativen Gefühlen umgehen kann, damit sie nicht so dominieren.“ So faktisch wie praktisch und positiv begegnet die Psychologin mit dem Buch der großen Frage unseres Gefühlsuniversums: Was macht Menschen glücklich? N e u r o w i s s e n s c h a f t l e r beantworten diese Frage auf Basis ihrer Erkundung des menschlichen Gehirns biologisch. Weil auch der Zugang so spannend ist, sind Endorphine, Serotonin oder Dopamin längst gängige Begriffe. Der Psychologe David Lykken – sein Name ließ ihm bei der Suche nach einem Schwerpunkt wohl wenig Wahl – fand heraus, dass Wohlbefinden und Glück mindestens zur Hälfte von den Genen beeinflusst werden. Tja, und die andere Hälfte? Eine allgemein gültige Antwort dafür, was es nun wirklich ist, das Menschen glücklich macht, gibt es nicht, gab es nie und wird es auch nie geben. Das darf jeder für sich selbst definieren. So geht Glück.


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LA VITA È PASTA

Low Carb ist Low Fun. Deshalb unser heißer Ernährungstipp: Iss die Pasta mit dem großen Löffel!

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ophia Loren, die italienische Monroe, hat etwas gesagt, was heutzutage beinahe als Ketzerei erscheint: „Alles, was Sie sehen, verdanke ich Spaghetti“, wagte sie bezüglich ihrer Sanduhr-Figur hinzuweisen. Doch nicht nur an den Hüften der Diva machen Kohlenhydrate gute Figur, sondern auch in der Biomassebilanz der Erde. Sie machen nämlich nicht weniger als zwei Drittel der weltweiten lebendigen Stoffmasse aus. Vor allem in der florierenden Diätindustrie genießen sie allerdings einen zweifelhaften Ruf, stehen sie doch unter dem Generalverdacht, echte Dickmacher zu sein. Diesem Vorurteil fehlt es erstens an Differenzierung – Stichwort kurzkettige und langkettige Kohlenhydrate – und zweitens an Gelassenheit. Die Chemie der Kohlenhydrate ist ein recht komplexes Gebiet der organischen Chemie, und diese Komplexität scheint sich in die Ernährungslehre hinein fortzupflanzen. Nur so ist das Brimborium zu erklären, das heutzutage um Kohlenhydrate bzw. deren Minimierung in der täglichen Nahrung veranstaltet wird.

GLÜCKOSE Bei der verbissenen Ernsthaftigkeit, mit der heutzutage allerlei Diäten, von harmlos bis brandgefährlich, von ernährungstechnisch vertretbar bis selbstzerstörerisch, von geschmacklich halbwegs erträglich bis ungeheuer ekelhaft, durchgezogen werden, kann einem selbst als Beobachter der Spaß vergehen. Ganz zu schweigen von den Diätierenden, denen oft während der Diät das Lachen gründlichst vergeht. Spaßbefreites Low Carb dient manchen offenbar als diätischer Religionsersatz, als Ernährungsform, die mit heiligem Ernst und fast religiösem Furor verfolgt wird. Nahrungstabus kennt man ansonsten vor al-

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MARIAN KRÖLL

lem aus den Weltreligionen, wo je nach Gusto und Gottheit Rind-, Schweine-, Pferde- oder Hasenfleisch strengstens untersagt sind. Hunde essen wir in unseren Breiten eher weniger, weil sie so süß und nützlich und überhaupt der beste Freund des Menschen sind. Übrigens: In China essen sie Hunde. A b e r z u r ü c k zu den Kohlenhydraten. Der britische Bestatter William Banting gilt als „Vater“ der Low-Carb-Diät, der mit seinem „Letter on Corpulence“ (Offener Brief über Korpulenz) bereits Ende des 19. Jahrhunderts eine Diätwelle in Europa ausgelöst hatte. Um abzunehmen, ernährte sich Banting vor allem von Fleisch, was dem heute grassierenden veganen Lifestyle diametral entgegensteht. Zum Fleisch genehmigte sich Banting übrigens mittags zwei oder drei Gläser Wein oder

Eat the spaghetti to forgetti your regretti.

Sherry, abends ein oder zwei Gläser Rotwein und vor dem Schlafen, sofern er es für nötig befand, ein Tumbler Gin, Whisky oder Brandy bzw. ein bis zwei Glas Rotwein oder Sherry. Banting war also keineswegs Asket. An die Stelle der nahrungsmitteltechnisch aufgenommenen Kohlenhydrate trat in seiner Ernährungspyramide der Alkohol. Kann man machen, der Königsweg ist es nicht. Dem kommt ein gutes Glas Rotwein zur Pasta schon näher. Zur weltberühmten Sugo alla Bolognese darf sich gerne ein kräftiger Rotwein gesellen, etwa ein Ripasso oder ein Chianti Riserva. Zu Spaghetti aglio e olio passt sehr gut ein unkomplizierter Rosé, zur Carbonara ein leichter Rotwein oder Rosé, oder freilich auch ein leichter, trockener Weißwein, etwa ein Chardonnay. Bei der Pizza, dem italienischen Klassiker schlechthin, bestimmt der Belag den passenden Wein. Kräftig-würzige Zutaten sprechen für einen kräftigen, mineralischen Rotwein, bei gemüse- und käselastigen Pizze sei ein eher fruchtbetonter, leicht säurehaltiger Weißwein nähergelegt. Generell gilt: Erlaubt ist, was schmeckt. D a s s o l l k e i n e Aufforderung zur Maßlosigkeit sein, die in allen Dingen des Lebens nicht gut ist, sondern zum Genuss! Warum sollte man sich Dinge versagen, die das Leben schöner und ganz entschieden schmackhafter machen? Und nicht zuletzt machen Kohlenhydrate glücklich, sagt zumindest die Hirnforschung. Diese beeinflussen die Produktion des Neurotransmitters Serotonin, des sogenannten Glückshormons. Na dann. Pizza, Pasta & Co machen glücklich. Noch einmal mehr, wenn man sie in Gesellschaft von Menschen genießt, die man mag. Oder, wie es ein besonders kluger Wandspruch einmal gesagt hat: „Manchmal sollte man sich lieber Nudeln machen als Sorgen.“


Wer genieĂ&#x;en kann, beherrscht die Kunst des Lebens.

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Ofenbrot mit Tomaten & Mozzarella

Zutaten für vier Stücke: 100 g Weizenvollkornmehl • 170 g Weizenmehl, Typ 405 (+ etwas für die Arbeitsfläche) • 2 TL Backpulver • Salz • 1 TL Olivenöl 100 g (Mager-)Topfen • 2 Eier • 100 g stückige Tomaten aus der Dose 6 kleine Tomaten • 120 g (fettarmer) Mozzarella • Pfeffer Getrocknetes Basilikum nach Belieben Zubereitung: 1) Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. 2) In einer Schüssel zuerst die trockenen Zutaten vermischen und anschließend das Olivenöl, den Topfen und die Eier hinzugeben. Mit dem Handrührgerät zu einem Teig verkneten. 3) A us dem Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche 4 ovale Fladen formen. Die Fladen auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben, in der Mitte etwas flach drücken und an den Seiten jeweils einen Rand stehen lassen. 4) D ie fein gehackten Dosentomaten in der Mitte der Fladen verteilen. 5) Die Tomaten waschen und den Mozzarella abtropfen lassen. Beides in Scheiben schneiden und auf den Dosentomaten verteilen. 6) Die Fladen mit etwas Salz und Pfeffer würzen, mit Basilikum bestreuen und etwa 20 Minuten im Ofen backen.

SCHLANK MIT KUCHEN UND BROT

Lina Weidenbach, Riva Verlag 128 Seiten, EUR 14,99

Der Untertitel „50 leckere Rezepte zum genussvollen Abnehmen“ scheint zwar nicht wirklich zum Beitrag zu passen, außerdem haben wir uns in der maya zum Ziel gesetzt, Diäten für immer und ewig außen vor zu lassen. Dennoch gefällt uns das Buch, weil es zeigt, dass Mehl & Co nicht per se böse, sondern – wie immer im Leben – mit Maß und Ziel genossen durchaus wichtig sind. Kohlenhydrate machen nicht zwangsläufig dick und man muss nicht auf Zimtschnecken, Brownies, Pizza oder Baguette verzichten. Lina Weidenbach ist leidenschaftliche Bäckerin und zeigt, wie’s geht.

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FOTO: STEPHANIE JUST


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„Nur weil etwas sauer schmeckt, heißt es noch lange nicht, dass es sauer ist.“ ANGELIKA KIRCHMAIER

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SEID NICHT SAUER TEXT:

DORIS HELWEG

Du bist, was du isst, wusste schon der deutsche Philosoph Ludwig Feuerbach im Jahr 1850. Dass die Ernährung die Grundlage der Gesundheit ist, besagt auch eine alte asiatische Weisheit. Welche Rolle dabei die Säure-Basen-Balance spielt, haben wir mit Ernährungsexpertin Angelika Kirchmaier genauer betrachtet.

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er Säure-Basen-Haushalt an sich ist ein sehr komplexes Geschehen im Körper und umfasst alle physiologischen Regelmechanismen, die der Konstanterhaltung der Protonenkonzentration und somit des pH-Wertes verschiedenster Körperbereiche dienen. So liegt der pH-Wert von Bindegewebe, Lymphen und vielen anderen Körperbereichen idealerweise im basischen Bereich, der Dünndarm bewegt sich von mild sauer bis basisch, während im Magen die Magensäure, im Dickdarm und in der Scheide Bakterien für das erforderliche saure Milieu sorgen. Auch die Blase zeigt sich mild sauer und erschwert damit krankmachenden Keimen die Lebensbedingungen. Die Messskala des pH-Wertes reicht von eins bis vierzehn, wobei alle Werte unter sieben sauer sind und alle darüber basisch. Der pH-Wert des arteriellen Blutes liegt bei ca. 7,36 bis 7,44, jede noch so geringe Abweichung davon kann eine lebensbedrohliche Situation bedeuten.

E I N TÄ G L I C H E R B A L A N C E A K T Daher ist unser Organismus ständig damit beschäftigt, das Säure-Basen-Verhältnis im Körper im Gleichgewicht zu halten. Essen und Trinken transportieren täglich sowohl saure als auch basische Stoffe in den Körper, die Einatemluft ist im Normalfall basisch, die Ausatemluft sauer. Unsere Organe – wie der Darm, die Leber, die Nieren, die Lunge und die Haut – verarbeiten die aufgenommenen Substanzen je nach Möglichkeit. Makro- und Mikronährstoffe, die der Körper braucht und verwenden kann, werden aufgenommen, Überflüssiges wird zu Fett umgewandelt oder ausgeschieden, ein Übermaß an Säuren im Körper wird mithilfe von verschiedenen Puffersystemen neutralisiert und wenn nötig von den körpereigenen Entgiftungsorganen ausgeleitet. So können sich Säuren und Basen idealerweise stets die Waage halten. Morgens Speck mit Ei, mittags Fleisch mit Nudeln und abends ein Brot mit Wurst – Ernährungsweisen mit vorrangig sauer wirkenden Lebensmitteln tragen dazu bei, dass unser körpereigenes Säure-Basen-Regulationssystem täglich große Anstrengungen aufbringen muss, um die erforderlichen pH-Werte in den einzelnen Körperbereichen auf ihrem idealen Niveau zu halten.

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CHRONISCHE ÜBERSÄUERUNG V S. A Z I D O S E

„Die Zutaten für eine ausgewogene Ernährung: Ein bisschen mehr von der Pflanze, ein bisschen weniger vom Tier.“

Den Säure-Basen-Haushalt im Gleichgewicht zu halten, wird vor allem von der Naturheilkunde als wesentlicher Gesundheitsaspekt propagiert. Eine Übersäuerung in Form einer längerfristigen Störung des Säure-Basen-Haushaltes könne sich – zwar oft erst im Laufe vieler Jahre – in Form von chronischen Krankheiten wie Gicht, Arthritis oder Arteriosklerose äußern. Für die klassische Schulmedizin hingegen ist die Übersäuerung – nämlich die Azidose – ein lebensbedrohlicher Zustand,

FOTOS: TRINKL


der nur dann eintritt, wenn der pH-Wert des Blutes sich verändert. „Wenn man über das Thema Übersäuerung spricht, muss man zwei Aspekte betrachten“, sagt dazu Mag. Angelika Kirchmaier, M.MSc., Dipl.-DA und mehrfache Buchautorin. „Bei der medizinischen Azidose geht es um ein rein chemisches Geschehen. Säuren geben Protonen ab und Basen nehmen Protonen auf. Verschiedene körpereigene Puffersysteme wie Nieren, Lunge oder Blutpuffer greifen ein, um den pH-Wert des Blutes von ca. 7,4 immer konstant zu halten. Schon eine geringe Verschiebung des pH-Wertes im Blut kann eine lebensbedrohliche Situation darstellen, wie es zum Beispiel bei Diabetikern der Fall sein kann.“

kater lagert sich Laktat im Muskel ein. Säuren spielen also sehr wohl eine große Rolle und hier kann ich mit der Ernährung viel steuern. Aber auch ein zu wenig an Säuren kann sich zum Beispiel bei wiederkehrenden Harnwegsinfekten negativ auswirken. Je nachdem, welche Säure also im Körper erhöht ist oder zu wenig vorkommt, muss ich unterschiedlich therapieren. Wie therapiert man den erhöhten Säuregehalt im Muskel beim Muskelkater? Prinzipiell ist nicht der hohe Säure-, also Laktatgehalt im Muskel schuld an den Schmerzen, sondern es handelt sich um kleine Ver-

IM GESPRÄCH Ganz vereinfacht gesagt, lautet die Devise: Mehr Gemüse, weniger Fleisch. Wie verschiedene Lebensmittel im Körper verstoffwechselt werden und was uns letztendlich sauer macht, haben wir mit Angelika besprochen. M A Y A : Es kursieren sehr unterschiedliche Ansichten zum Thema Säure-Basen-Haushalt. Welche erachtest du als fundiert? A N G E L I K A : Unabhängig von der medizinischen Azidose gibt es ganz viele verschiedene Ansichten zum Thema Übersäuerung. So besagt zum Beispiel die alte Schule, dass beim Genuss bestimmter Lebensmittel Schwefelsäure abgebaut wird, die den Körper übersäuert. Diese These ist meines Erachtens medizinisch nicht fundiert, findet jedoch in der Volksheilkunde Anerkennung. Harnsäure jedoch kann sehr wohl irgendwann zu Gicht führen. Auch die Arachidonsäure, die vorrangig im Fleisch von Masttieren vorhanden ist, steht im Verdacht, dass sie bei der Entstehung von Rheuma eine Rolle spielt. Beim Muskel-

NATÜRLICH ENTSÄUERN

Thomas Frankenbach, riva Verlag, 224 Seiten, EUR 19,99 Thomas Frankenbach erklärt, wie ihr die Signale eures Körpers bei einer Übersäuerung erkennt und für einen natürlichen Ausgleich sorgen könnt. Mit dabei: praktische Selbsttests, ein entsäuerndes Fitness- und Atemtraining, fundiertes Wissen rund ums Essen und Trinken sowie Rezepte.

letzungen, sogenannte Mikrotraumata, die ausheilen müssen. Wenn ich zu viel Milchsäure im Muskel eingelagert habe, muss man dem Muskel erst einmal ein wenig Zeit geben, um sich wieder zu erholen. Das heißt, ein intensives Krafttraining wäre wohl nicht sinnvoll, moderate Bewegungen sehr wohl. Wer häufig Muskelkater bekommt, sollte sich entweder insgesamt mehr bewegen oder wer sich schon viel bewegt, aber trotzdem immer wieder von Muskelkater geplagt wird, sein Training überdenken, zum Beispiel besser aufwärmen oder regenerieren. Wie kommt es zu erhöhter Harnsäure im Körper? Quelle der Harnsäure ist das Purin. Dabei handelt es sich um einen Eiweißstoff, den man hauptsächlich im Fleisch und allem, was aus Fleisch hergestellt wird, zum Beispiel Suppenwürfel, Wurst, Leberkäse oder Faschiertem, findet. Purin kommt auch im Fisch und anderen Lebensmitteln vor, aber mengenmäßig spielen die übrigen purinhältigen Lebensmittel in Tirol kaum eine Rolle. Mit Ausnahme von Bier. Dieses weist ebenfalls einen sehr hohen Puringehalt auf und hemmt zudem die Ausscheidung der Purinabbauprodukte. Das heißt, zum einen „schüttet“ man oben Purine in das Fass hinein, zum anderen dreht man unten den Auslaufhahn zu. Deshalb sollte zu purinreichem Essen immer viel Wasser getrunken und viel Salat oder Gemüse gegessen werden. Wird zu purinreichem Essen noch Alkohol konsumiert, wird der Abbau von Harnsäure gehemmt. Ist Fleisch also besonders sauer und sollte man daher den Fleischkonsum reduzieren? Es macht generell Sinn, den Fleischkonsum zu reduzieren. Die empfohlene Fleischmenge pro Woche für einen gesunden Erwachsenen sind zwei bis drei handtellergroße Stücke Fleisch so dick wie die Hand. Dabei spielt die Qualität

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des Fleischs eine entscheidende Rolle. Es sollte frisch und unverarbeitet von einem gesunden Tier in der Natur stammen – Fleisch von einem extensiv gehaltenen Tier, zum Beispiel einer Almkuh, weist eine insgesamt günstigere Zusammensetzung auf als Fleisch von einem Masttier. Verarbeitete Fleischprodukte wie Wurst enthalten eine ganze Palette von Zusatzstoffen, die man eigentlich wie Medikamente einstufen muss und deren Auswirkungen auf den Körper vor allem in Kombination miteinander heute noch nicht absehbar sind. Wir wissen zwar, wie jeder einzelne Stoff wirkt, aber über die Wirkung der Summe gibt es kaum Studien. Insofern ist ein Stück kalter Braten oder ein geräucherter Speck, nach alter Tiroler Tradition hergestellt, gesünder als eine Wurst mit einer Palette an Zusatzstoffen. Es lohnt sich also gerade bei Fleischprodukten, die Zutatenliste zu lesen. Bei der Beurteilung der Zusatzstoffe empfehle ich gerne die E-Nummern-Liste der AK Niederösterreich (kostenlos im Internet abrufbar). Dort findet ihr seriöse Informationen zu etwaigen Nebenwirkungen von Zusatzstoffen. Beim Fleisch lautet die Devise: lieber ein Stück vom Almschwein als ein Steak von einem weit gereisten Rind, dessen Haltung und Fütterung wir nicht kennen. Besonders belastet kann Mastgeflügel wie Masthuhn und Mastpute sein, also jenes Geflügelfleisch, das wir zu sehr günstigen Preisen im Handel bekommen. B e d e n k t m a n , dass in Tirol vor hundert Jahren im Sommer gar kein Fleisch konsumiert wurde und das in der Zeit, wo die meiste Arbeit zu verrichten war, wird klar, dass unser Körper eine gewisse Zeit auch sehr gut ohne Fleisch auskommen kann. Es gibt nur einen einzigen Stoff, der bei fleischloser Kost nach ein paar Jahren zu kurz kommen kann, nämlich das Vitamin B12. Mit einem klassischen großen Schnitzel kann man davon ausgehen, dass der Fleisch-Wochenbedarf, zumindest für eine Frau, nahezu gedeckt ist. Du erwähntest vorhin die Harnwegsinfekte. Welche Rolle spielen hier die Säuren? Ich habe in meiner Praxis ein wenig nachgeforscht, welche Frauen an wiederkehrenden Harnwegsinfekten leiden, und bin draufgekommen, dass die meisten Patientinnen auf einen basischen Harn achten. In diesem basischen Milieu fühlen sich jedoch Bakterien sehr wohl, darum ist es für die Blase extrem wichtig, dass zumindest in der Früh der Harn sauer ist, damit die Bakterien von der Säure abgetötet werden. Bei Harnwegsinfekten ist es also wichtig, mit der bereits erwähnten Fleischmenge den Harn ab und zu sauer zu bekommen.

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milch für jedes Baby tödlich. Kommen jedoch Zusatzstoffe bei Milchprodukten hinzu, kann sich das verändern. Ist die Zitrone also basisch, obwohl sie sauer schmeckt? Nur weil etwas sauer schmeckt, heißt es noch lange nicht, dass es sauer ist. Zitrone enthält unter anderem Fruchtsäure, die im Körper basisch verstoffwechselt wird. Beim Säure-Basen-Haushalt geht es jedoch um die Protonen, die sich in sehr komplexen chemischen Reaktionen abspalten.

ANGELIKA KIRCHMAIER

Nach abgeschlossener Matura an den Tourismusschulen am Wilden Kaiser, St. Johann, absolvierte die gebürtige Kitzbühelerin gleich drei Hochschulstudien (Klinische Ernährungsmedizin, Sport und Gesundheitswissenschaften) und setzte auch noch ein Diplom in Diätologie drauf. Neben ihrer Praxis für ernährungsmedizinische Therapie berät sie namhafte Kunden, hält Seminare und Vorträge, doziert an verschiedenen in- und ausländischen Universitäten und Fachhochschulen und publiziert wöchentliche Beiträge im ORF Radio Tirol. Die Liste ließe sich noch fortsetzen. Bekannt ist Angelika auch durch ihre zahlreichen Bücher wie „Xundheit“, „Xunde Tiroler Küche“, „Xund backen“, „Xunde Jause“ oder ihre letzte Erscheinung „Nicht alles ist Mist“.

Welche Lebensmittel gelten als basisch? Als Faustregel kann man sagen: Alles, was Augen hat, wirkt im Körper sauer, alles was pflanzlich ist, wirkt basisch, abgesehen von ein paar wenigen Ausnahmen. Milch ist neutral und muss ausgewogen sein. Milch ist immer isoton, sonst wäre auch die Mutter-

Was hältst du von den zahlreich am Markt angebotenen Basenpräparaten? Natürlich kann man Basenmittel nehmen und viele davon werden ihre Wirkung zeigen. Nur stelle ich mir die Frage: Wozu brauche ich ein Präparat, wenn ich das mit der ganz normalen Nahrung auch hinbekomme? Wer Nahrungsergänzungsmittel einnimmt, dem muss bewusst sein, dass diese nicht dem strengen Arzneimittelgesetz unterliegen und damit exakte klinische Studien zur Wirkungsweise und möglichen Nebenwirkungen nicht erforderlich sind. Wer es mit Basenpulvern übertreibt, kann sogar Probleme mit wiederkehrenden Blasenentzündungen bekommen. Man liest immer wieder von den zehn basischsten Lebensmitteln, die Liste sieht aber in fast jeder Publikation anders aus. Wie stehst du zu diesen Auflistungen? In Wahrheit braucht man nicht die zehn basischsten Lebensmittel, weil das unseriös wäre. Man kann sagen, mit Obst, Gemüse inklusive Kräutern und Kartoffeln habe ich die basischsten drei. Aber am Beispiel Apfel wird klar, warum es niemals möglich ist, eine exakte Angabe zu bekommen, wenn, dann kann es sich nur um Durchschnittswerte handeln. Erstens gibt es viele verschiedene Sorten, der eine Apfel wächst im Schatten, der andere in der Sonne, der dritte in Spanien und der vierte in Tirol. Sämtliche Analysen in den Tabellen beziehen sich immer nur auf einen Referenzapfel, aber wie in vielen statistischen Auswertungen gibt es auch hier eine Bandbreite mit zum Teil extremen Ausreißern. Also ist eine ausgewogene Ernährung mit viel Obst und Gemüse und wenig Fleisch nicht nur generell gesund, sondern auch für den Säure-Basen-Haushalt empfehlenswert? Absolut. Man hängt das derzeit auf diesen Säure-Basen-Zug auf, aber in Wahrheit ist es nichts anderes als: ein bisschen mehr von der Pflanze und weniger vom Tier. Aber damit lässt sich halt kein Bestseller schreiben und auch kein Geld verdienen.


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EIN BISSCHEN KRAUT MUSS SEIN … … denn das vertreibt Kopfschmerz und bringt Sonnenschein. Zumindest tut Ersteres das Mutterkraut und für Zweiteres sorgt Johanniskraut. Auf, auf zum Sammeln!

TEXT:

SONJA NIEDERBRUNNER

ERNTEZEIT

Zu Mittag des 21. Juni, am Johannistag, sollen die Pflanzen besondere Kräfte in sich bergen. Gesammelt werden können die Blüten und das obere Drittel des Krauts während der gesamten Blütezeit von Juni bis August.

ACHTUNG

Während der Anwendungszeit sollte intensive Sonnenbestrahlung gemieden werden.

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REZEPT: ROTÖL

Das durchblutungsfördernde, schmerzlindernde und entspannende Johanniskrautöl wird wegen seiner roten Farbe auch Rotöl genannt. Ein sauberes Glas locker mit frisch gepflückten Blüten und Knospen füllen, mit einem hochwertigen Olivenöl übergießen. Das Glas mit einer Kompresse bedecken, damit die Feuchtigkeit entweichen kann, und eine Woche lang in der Sonne stehen lassen. Anschließend das Glas verschließen und weitere 5 Wochen in der Sonne stehen lassen, bis das Öl eine rubinrote Farbe bekommt. Durch einen Teefilter abgießen und in dunkle Fläschchen abfüllen. Kühl lagern. Das Öl hält sich 1 Jahr lang.

SOMMERTIPPS

ERSTE HILFE FÜR UNTERWEGS

Ein blutstillendes, keimhemmendes, abschwellendes, entzündungs-, schmerz- und juckreizlinderndes Notpflaster für unterwegs gibt es quasi am Wegesrand: Einfach frische und saubere Blätter vom Spitzwegerich zischen den Fingern zerreiben, den austretenden Saft auf die betroffenen Stellen tupfen.

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BLAUES BAD

JOHANNISKRAUT Drückt man die Blütenblätter des Johanniskrauts, tritt ein roter Saft hervor – Johannisblut nennt man dies. Der Naturforscher und Arzt Paracelsus (1493–1541) war jedenfalls hin und weg von dieser Pflanze: „Ihre Tugend kann gar nicht hoch genug beschrieben werden. Es ist nicht möglich, dass eine bessere Arznei für Wunden in allen Ländern gefunden wird. Das ist ein Universalmittel mit höchster Wirkkraft.“ Paracelus dürfte auch einer der Ersten gewesen sein, der die Pflanze nicht mehr nur äußerlich zur Wundheilung, sondern auch innerlich einsetzte. Er entdeckte die stimmungsaufhellende und antidepressive Wirkung dieser Sonnenpflanze. Es ist in jeder Hinsicht ein Nervenkraut: Es wird nicht nur bei leichten bis mittelschweren Depressionen eingesetzt, sondern auch äußerlich durch schmerzstillende Einreibungen bei Nervenreizungen wie Hexenschuss, Rheuma, Gicht oder bei Schmerzen im Ischias-Bereich. J o h a n n i s k r a u t verbessert die Lichtaufname und wirkt dadurch auch stimmungsaufhellend – es bringt Sonne für die Seele. Ideal ist eine Gabe also auch bei einer typischen „Winterdepression“.

Karibikfeeling gefällig? Dann einfach 3 Handvoll Malvenblüten sammeln, in ein Baumwollsäckchen füllen und mit 1 Liter heißem Wasser überbrühen. Fünf Minuten ziehen lassen und dann ins Badewasser schütten – je nach verwendeter Malvenart färbt es das Wasser wunderschön blau bis rot.

ROTER GLANZ

Braunem, blondem und rotem Haar verleiht Lorbeer einen rötlichen Schimmer. Dazu bis zu 25 Blätter 20 Minuten lang sanft köcheln lassen. Abseihen und das Wasser etwas abkühlen lassen, dann die Haare einige Male mit dem Sud spülen. Der Effekt verstärkt sich nach mehreren Anwendungen.

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BUCHTIPPS

ERNTEZEIT

Von Juni bis September die Blüten entweder frisch verwenden oder trocknen.

ACHTUNG

Sollte nicht bei Kontakt- oder Korbblütlerallergie und nicht in der Schwangerschaft verwendet werden.

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ganz einfach in unseren modernen Alltag integrieren. Mit Selbsttests zur Bestimmung des persönlichen Dosha-Typs, köstlichen Rezepten und bebilderten Yoga-Sequenzen, Online-Audio-Meditationen, Grafiken und Tabellen. Ganz besonders: Specials wie heimische Kräuter statt exotischer Zutaten oder Ayurveda-Travel-Kit für unterwegs.

AYURVEDA FOR LIFE von Janna Scharfenberg 208 Seiten, Verlag Südwest, EUR 18,50

P F L A N Z E D E S M O N AT S J U L I MUTTERKRAUT VIELE ARZNEIPFLANZEN

haben sich in den letzten Jahrzehnten in Frauenarzt- und Hebammenpraxen etabliert. Antibiotische Kräuter wie Kamille und Kapuzinerkresse oder hormonartig wirkende Pflanzen wie Mönchspfeffer und Silberkerze konnten sich einen festen Platz in der Frauenheilkunde und Geburtshilfe erobern. Doch das Pflanzenreich bietet viele weitere Heilkräuter, die bei zahlreichen Frauenleiden lindernd und heilsam wirken. Dieses Buch ist eine fundierte Einführung in die Arzneipflanzenkunde für Frauen.

PRAXISHANDBUCH FRAUENKRÄUTER von Margret Madejsky, 250 Seiten, AT Verlag, EUR 20,–

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REZEPT: M U T T E R K R A U T-T E E

1 TL getrocknetes Kraut mit 1 Tasse heißem Wasser überbrühen und zugedeckt 7 Minuten ziehen lassen. Als Kur: Zur Vorbeugung bei Migräne, schmerzhafter Menstruation oder zur Menstruationsregulierung 3 Wochen lang täglich drei Tassen trinken.

Als Einzelgabe: Bei Beginn einer Migräne oder starken Kopfschmerzen bis zu drei Tassen trinken.

„Beim schlimmsten Kopfschmerz übersteigt dieses Kraut alles, was man sonst kennt“, schrieb der englische Apotheker John Hill 1772. Bereits seit dem 8. Jahrhundert kam Mutterkraut gegen Kopfschmerzen zum Einsatz, deshalb gilt es auch als pflanzliches Aspirin. Die Wirksamkeit der Pflanze insbesondere bei Migräne wurde auch durch Studien belegt. Aufgrund ihrer fiebersenkenden Eigenschaft kennt man Mutterkraut auch unter dem Namen Fieberkraut. Als sogenannte „Bitterpflanze“ (enthält Bitterstoffe) wirkt Mutterkraut außerdem krampflösend (vor allem bei der Menstruation), verdauungsfördernd, menstruationsregulierend und allgemein kräftigend. Ihren Namen hat die Pflanze daher, dass sie in der Antike vor allem bei Gebärmutterleiden oder Menstruationsbeschwerden eingesetzt wurde.


BUCHTIPPS

WER BRAUCHT SCHON C H I A- S A M E N

oder Goji-Beeren, wenn er Heidelbeeren, Hagebutten oder Haselnüsse direkt vor der Haustür sammeln kann? Elisabeth Dießl und Veronika Halmbacher lenken mit ihrem Buch unseren Blick weg von den Exoten, die einmal um die Welt geflogen werden müssen, hin zu den heimischen Pflanzen und Früchten. Denn Holunder, Löwenzahn und Wacholder brauchen sich vor Moringa, Maca und Spirulina nicht verstecken.

P F L A N Z E D E S M O N AT S A U G U S T

RINGELBLUME Regenblume wird sie auch genannt, denn wenn sich bis 7 Uhr morgens ihr Kopf nicht öffnet, dann wird es mit hoher Wahrscheinlichkeit regnen. Die Ringelblumen waren wohl schon in der Antike bekannt, gesichert ist ihre Anwendung aber in den Aufzeichnungen der Hildegard von Bingen. Sie verordnete die Pflanze bei Verdauungsstörungen und Ekzemen. Tatsächlich machte die Eigenschaft der Ringelblume, Wunden schnell zum Abheilen zu bringen, sie zu einer der bekanntesten Wundheilpflanzen. Ü b r i g e n s : Die Blüten kann man essen, bei den Persern und Griechen dienten sie sogar als Safranersatz. Sie färben Butter, Reis, Käse und anderes und bringen eine wundervolle Farbe in Salate oder aufs Brot.

ERNTEZEIT

An sonnigen Tagen von Juni bis Oktober.

RINGELBLUMENTINKTUR

UNSER HEIMISCHES SUPERFOOD von Elisabeth Dießl und Veronika Halmbacher 180 Seiten, Servus Verlag, EUR 18,–

Ein Schraubglas mit Blüten füllen (frisch oder getrocknet) und mit Alkohol (45 %) übergießen. 3 Wochen stehen lassen, immer wieder schütteln. Dann abgießen. Kann in der Wundreinigung und bei Zahnfleischproblemen angewandt werden.

RINGELBLUMENSALBE

20 g frische Blütenköpfchen in 100 ml Sonnenblumenöl 15 Minuten lang sanft erhitzen (Achtung: Nicht frittieren!). Abseihen und wieder in den Topf geben. 15 g Bienenwachs darin zum Schmelzen bringen, vom Herd nehmen und in Salbendöschen füllen. Mit Küchenpapier bedeckt abkühlen lassen, dann verschließen.

EIN KLASSIKER

unter den Heilpflanzenbüchern! Ursel Bühring porträtiert 71 Heilkräuter und ihre Wirkung, erklärt die Geschichte und Botanik, das Wirkspektrum sowie die offizielle medizinische Anwendung. In jedem Porträt finden sich mehrere Rezepte – Tees, Salben und Öle, Tinkturen, Bäder und Wickel. Das Kapitel über häufige Krankheiten und Beschwerden bietet eine Fülle an Ratschlägen, Hausmitteln und vielen weiteren Heilpflanzenrezepten.

ALLES ÜBER HEILPFLANZEN Erkennen, anwenden und gesund bleiben von Ursel Bühring, 368 Seiten, Verlag Eugen Ulmer, EUR 30,80

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Iss gut, lache oft, liebe viel. 56

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UNA STORIA D’AMORE Die einfachsten Dinge sind oft die schwierigsten, sagt Carlo. Und zaubert uns herrlich italienische Gaumenfreuden.

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ür diese Pasta würde ich bis nach Neapel fahren, meinte dereinst ein Gast des Carlo’s in Wattens. Gott sei Dank muss er das nicht, weil Carlo von Neapel schon nach Tirol gekommen ist. Vor zwanzig Jahren war das und auch wenn er wirklich hervorragend Deutsch spricht, so tut er das mit der Leidenschaft eines Italieners. W i e e r d e n n n a c h Wa t t e n s gekommen sei, wollen wir wissen. „Mit dem Auto“, erwidert Carlo trocken, und man weiß nicht genau, ob er einen Scherz macht oder es ernst meint. Letztlich ist es auch egal. Was ihn generell nach Österreich verschlagen hat, ist einfach: l’amore! Dass er auch seine Liebe zum Kochen entdeckt hat, ist ein großes Glück. Carlo kocht, wie er spricht: mit viel Esprit. Dass quasi sein gesamtes Team aus Italien kommt, ist fast schon folgerichtig. Auch seine Frau ist nicht von hier, zwar nicht aus dem Süden, aber immerhin aus Oberösterreich. B e i m B l i c k in die Karte fühlt man sich tatsächlich ein bisschen wie Gott in Frankreich, nur dass Gott in dem Fall in Italien wohnt und man sich eigentlich in Wattens befindet. Klassische Antipasti, perfekt al dente gekochte Pasta (das kann man auf der Karte zwar nicht sehen, wir versichern es euch aber), gerne auch Spezialvarianten davon und mit Showeffekt – wenn sie im Parmesanlaib daherkommt,

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zum Beispiel. Zwei von diesen Riesenlaiben brauche er im Monat, erzählt Carlos. Natürlich nicht nur für Spaghetti, aber hauptsächlich dafür. Und selbstverständlich Pizza. Verschiedene Fleisch- und Fischvarianten – Fisch kommt unter anderem regelmäßig frisch aus Udine – stehen immer wieder neu auf der Tafel. Und wenn das Bistecca affumicata rauchend unter der Glasglocke an den Tisch gebracht wird, so verfehlt auch das seine Wirkung nicht. Wa s C a r l o s e l b s t am liebsten isst, wenn er Hunger hat? „Dann mach ich mir ein Wiener Schnitzel mit Pommes“, grinst er sein charmantes Grinsen. Das lassen wir jetzt einfach mal genauso stehen wie die Episode mit dem Auto. Uns hat er jedenfalls vier typisch italienische Gerichte gezaubert und es ist irgendwie schade, dass man aus Magazinen noch nicht herausriechen kann, weil uns schon allein der Duft umgehauen hat. Und die reichlichen Pinienkerne in der Pasta. Und das krosse Chr-chr beim Biss in die Bruschette. Wären wir nicht schon vorher Freunde des Carlo’s gewesen, so wären wir es mit Sicherheit jetzt.

„ L ife is a combination of magic and pasta.“ Federico Fellini


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Bruschetta alla crema di parmigiano, patate e pancetta Zutaten: 4 Scheiben Weißbrot • 2 festkochende Kartoffeln• 8 dünne Scheiben Pancetta Creme: 20 g Butter • 20 g Mehl • 200 ml Milch • 100 g geriebener Parmesan Zubereitung: 1) Für die Creme zuerst aus Butter, Mehl und warmer Milch eine Bechamelsauce herstellen, anschließend langsam den Parmesan einrühren 2) Kartoffeln kochen und in kleine Würfel schneiden, die Brotscheiben toasten oder in der Pfanne leicht anrösten. 3) Brotscheiben halbieren und mit Creme bestreichen. 4) Die Kartoffelstücke darauf verteilen und mit Pancetta dekorieren.

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Spaghetti al p armigiano

Zutaten: 500 g Spagh etti • Olive nöl • Knob Pinienkern lauch e • Rucola • Kirschtomat en Zubereitun g: 1) S paghett i nach Pack ungsangab Salzwasser e in bissfest koch 2) Knoblau ch schneiden en. und in Olive anschwitze nöl n. Kirschto maten halb dazugeben ieren und . Rucola ku rz darin sch 3) Pinienke wenken. rne in einer Pfanne ohn anrösten, o e Öl kurz hne dass sie Farbe beko (Achtung: D mmen. as geht rech t flott.) 4) Nudeln m it der Soße vermengen Pinienkern , mit en und reic hlich Parm bestreuen. esan 5) Bei Carlo kommen d ie Nudeln im Parmesanla ib daher. D as ist natürl noch besse ich r. Wer auch zu Hause Ei machen mö ndruck chte: Im Fru chthof gibt’ Laib im Gan s den zen zu kaufe n.

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Bistecca affu micata

Zutaten: 800 g Beiried • grobes M eersalz • Oli Rucola • Pa venöl rmesan • C ognac zum Flambieren Zum Räuch ern: Rosmarin • Salbei • getr ocknete Zit und Orange ronennschalen Zubereitun g: 1) Fleisch au f dem Grill oder in ein Grillpfanne er scharf anbra ten ablöschen u nd anzünden . Mit Cognac (V Küchenrega len, Dunstab orsicht vor zügen und sonstigen D ingen ober halb der Pfan 2) Kräuter zu ne). m Räucher n auf eine A verteilen, m lufolie it dem Bun senbrenner Rauchen bri zum ngen, Fleisc h dazu- (nic direkt auf d ht ie Kräuter le gen) und D draufgeben eckel . Nach Gefü hl räuchern 3) Wer kein . e Vorrichtu ng zu Hause schaut sich hat, das Spektake ld an und läss t daheim das irekt bei Carlo Räuchern au dann ist es s, zwar nicht mehr „affum aber immer icata“, hin noch ei n Bistecca. Wahlweise kann man d ie Kräuter au dem Anbra ch vor ten des Flei schs in der mitrösten. Pfanne 4) Fleisch au fschneiden und auf dem drapieren. Rucola Parmesan d arüberhobel noch Karto n. Wer ffelstücke vo n den Brusc übrig hat, gi hetta bt sie am bes ten mit auf Teller. den

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Tonno in crosta di sesamo con verdure

Zutaten: 800 g Tunfisch • 100 g weißer und schwarzer Sesam • Gemüse nach Belieben Zubereitung: 1) Gemüse klein schneiden, in Olivenöl anschwitzen und bissfest kochen. 2) Sesamsorten vermengen, den Tunfisch darin wenden und kurz von beiden Seiten scharf anbraten. Er darf und soll ihnen noch roh sein. 6) Tunfisch tranchieren und auf dem Gemüse verteilen.

Carlo’s Ristolounge Dr.-Hans-Gollner-Straße 1, 6112 Wattens Reservierungen erbeten unter 0699/19194662

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LOVE, PEACE AND

AVOCADOTOAST Einmal rund um den kulinarischen Globus: Tipps aus aller Welt, zu finden in Tirol.

MIT IHRER BASISCHEN P R O D U K T L I N I E verbindet die Basenbox

Wohlbefinden, Geschmack und Convenience. Die Suppen und Porridges sind ohne künstliche Farb- und Konservierungsstoffe und ohne künstlichen Zuckerzusatz. Schon länger hatten wir die Produkte am Radar, nun sind sie endlich auch bei uns zu haben – bei SPAR nämlich um je 2,99 Euro.

MANDELN MAG MAN:

K U C H Ä Ä Ä Ä Ä N : Dieser hier besteht aus Trockenfrüchten – in dem Fall vorwiegend aus getrockneten Datteln – und hochwertigen Nüssen und ist bei Obst Gemüse Niederwieser in der Innsbrucker Museumstraße zu haben. Zum Variieren gibt’s die Torte anstelle der Datteln auch mit Baglamafeigen oder Cranberries. Ein Stück macht sich super als Vormittagsjause, beim Sport oder als Dessert.

FEURIGE PEPERONCINI

und vollreife Tomaten machen das Sugo di pomodoro piccante zum perfekten Sommervergnügen. Gesehen in der Feinkostecke von Daniel Matts Resort in Innsbruck. 330 g, ca. 5,50 Euro

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Cantuccini und Amaretti – noch typischer italienisch geht eigentlich gar nicht. Feinstes Knabbergebäck, das klassisch zum Kaffee gereicht wird, mit der Mandel als Protagonist. Perfekt in Form und Szene gebracht. Kredenzt vom Fruchthof. Je 4,99 Euro.

GRILLSOSSEN LASSEN SICH JA EIGENTLICH GANZ FLUGS SELBER MACHEN.

Die Gourmet Saucen von Nicolas Vahé sind aber eine echte Alternative zum Do it yourself. Besonders mögen wir die SpicyMango-Version, aber auch alle anderen. Erhältlich bei Petra König in Schwaz um je 8,90 Euro.


B L A C K G A R L I C C L O V E S:

Ihre schwarze Farbe und den besonderen Geschmack bekommen die Knoblauchzehen durch natürliche Fermentation. Aufwändig in der Herstellung, aber vielseitig im Einsatz. Verfeinern nahezu jedes Gericht. Gibt’s um 7,99 Euro im Fruchthof.

G R A N A PA D A N O D O P:

„… et eravi una montagna di formaggio Parmigiano grattugiato, sopra la quale stavan genti, che niuna altra cosa facevan, che fare maccheroni e ravioli.“ Dinge schmecken zwar nicht besser, wenn man ihre Geschichte kennt, aber beeindruckend ist es schon. Obiges Zitat stammt von Giovanni Boccaccio, der im 14. Jahrhundert den berühmten „Decamerone“ verfasste – und dort eben auch den Parmesan erwähnte. „… und es gab einen Berg von geriebenem Parmesankäse, auf welchem Leute standen, die nichts anderes taten, als Makkaroni und Ravioli zu machen.“ Traumhafte Vorstellung. Gibt’s im Fruchthof um 24,90 Euro pro Kilo.

HIPSTER COLADA 60 ml Rum (gelagert) 20 ml Ananassirup 10 ml Kokosnusscremesirup 60 ml Kokoswasser Ginger Beer

C O C K TA I L D E R A U S G A B E

G E S U N D U N D G U T:

Das ALEXO-Olivenöl besteht zu 100 Prozent aus Koroneiki-Oliven aus nachhaltigem Eigenanbau. 500 ml um 16 Euro (zzgl. Versand), ab zwei Flaschen je 13 Euro. Zu bestellen unter www.alexo-olives.com

Garnitur: Basilikumzweig Glas: Tumbler Garnitur: getrocknete Ananas, getrocknete Kokoschips, frischer Ingwer, Trinkhalm Glas: Blechdose oder Longdrinkglas Alle Zutaten bis auf das Ginger Beer in einen Shaker mit Eis geben und einige Male ins Rührglas werfen. Crushed Ice in die Blechdose oder das Longdrinkglas geben. Inhalt des Shakers darin abseihen. Mit Ginger Beer auffüllen und garnieren. Aus: „Hausbar“, Drinks mixen wie die Profis, riva Verlag, 208 Seiten, EUR 19,99

L I Q U O R E L I M O N C I N O:

Die ligurische Variante des Limoncello, des klassischen Zitronenlikörs, nennt sich Limoncino. Jener von Villa de Varda im Trentino wird nach einem alten Familienrezept hergestellt. Ausgewählte Zitronen bzw. deren Schalen werden für mehrere Wochen in reinsten Grappa eingelegt. Anschließend wird Zucker zugesetzt und fertig ist der bekömmliche Digestiv. Gibt’s um 20,99 Euro im Fruchthof.

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„Freitag reimt sich auf Gin Tonic.“

Cheers, Bitches! Wir geben unserem Leben einen Gin. Und weil ein Gin alleine noch keinen Sommer macht, haben wir gleich mehrere für euch gekostet.

EIN ECHTER TIROLER

Am Anfang stand eine Idee. Friedrich und Mathias Mölk, der ehemalige und der aktuelle Leiter der Bäckerei Therese Mölk, dachten: Unser Brot von gestern wäre doch eine ausgezeichnete Basis, um einen Gin nach Tiroler Art zu brennen. Gedacht, getan. Entstanden ist der zauberhafte „Herr Friedrich“ aus purem Brot, der am besten mit Tonic und Gurke oder einem Stück Mango schmeckt. Letztere ist zwar nicht mehr ganz tirolerisch, aber da wollen wir mal nicht so sein. Das Rezept verrät der Namensgeber übrigens nicht. Nur so viel: In 400 Flaschen stecken 1.000 Kilo Brot von gestern, das in einem aufwändigen Verfahren verzuckert und vergoren wird. Den guten Herrn Friedrich gibt’s in der Halbliterflasche bei MPREIS, in den T&G- und ausgewählten miniM-Filialen um 25 Euro.

ICH BIN EIN BERLINER

Er klingt gefährlicher, als er ist. Der freche „Berliner Brandstifter“ kommt aus der deutschen Hauptstadtbrennerei Schilkin und schmeckt richtig frisch – der perfekte Sommergin, den man aber gern das ganze Jahr trinken kann. Mit seinem feinen Blütenaroma und Nuancen von Holunderblüte und Gurke passt er hervorragend zu uns Mädels, auch wenn die Flasche einen ziemlich puristisch-spröden Charme versprüht. Nicht täuschen lassen! 0,7 Liter um 30,90 Euro zum Beispiel im Weisshaus in Pinswang. Onlineshop unter www.weisshaus.at, der wirklich viele tolle Spirituosen führt.

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B AY R I S C H E S W I L D S C H W E I N

Er heißt „BOAR“, kommt aus dem Schwarzwald und ist der höchstprämierte Gin der Welt. Namensgeber und Ikone ist ein echter Ureinwohner aus den unberührten Wäldern der Region – der wildlebende Keiler, das männliche Wildschwein, engl. Boar. Dass der Name dialektisch auch als „Bayer“ durchging, ist wohl kein Zufall. Der (Werbe-)Auftritt der Macher Hannes Schmidt, Torsten Boschert und Markus Kessler – im Bild mit Archibald „the Brave“ – ist jedenfalls sensationell und der Flascheninhalt steht dem um nichts nach. Wir hatten wahrlich Freude damit und schicken einen Dank an die Männer für die Kostprobe. Als Begleiter werden frische Himbeeren, frisch gepresster Zitronensaft und Zuckersirup empfohlen, wobei es den ganzen Schnickschnack eigentlich gar nicht braucht. Zu haben um 35,90 Euro für den halben Liter unter www.boargin.de.


GESCHICHTENERZÄHLER

Tiroler Griller www.hoertnagl.at

Es war einmal ganz tief im Spessart ... Die vier Jungs Stefan Blum, Fabian Kreser, Markus Skrobanek und Jonas Völker haben in Lohr am Main, der Heimat von Schneewittchen, folgerichtig ihren „Snow White Gin“ kreiert und dafür Rezeptüberlieferungen ihrer Großeltern weiterentwickelt. Das gibt herrlich viel Stoff für Geschichten. Herausgekommen ist ein Gin angereichert mit der Süße von Äpfeln (ungiftig – wir haben ihn ausprobiert), südländischen Zitrus- und klassischen Wacholdernoten, gebrannt in kleinen Chargen und abgefüllt in kreative Flaschen, bei denen man sogar in den Spiegel schauen kann. Quasi perfekt für uns Mädels! Der schmeckt uns auch pur, aber fast noch ein bisschen besser mit (neutralem) Tonic. 0,5-Liter-Flasche um 28 Euro unter www.snowwhitegin.de. Es gibt auch eine 40-ml-Miniatur um 5 Euro. Gin to go sozusagen.

100 % TIROL

U E N

H E I M AT- A P E R O

Der KiGin-Apero ist ein sommerlicher Longdrink mit feinen Aromen von Sauerkirschenbrand, Gin und Kirschlikör.

B Für

sser E r sse

e

4 cl Apero Soda oder Tonic Crushed Ice Eis ins Glas, Apero sowie Soda oder Tonic dazu (perfekt passt zum Beispiel das „Spicy Ginger“ von Thomas Henry) und genießen. Der KiGin-Apero kommt von der Edelbrennerei Kostenzer in Maurach am Achensee und ist nebst klassischen und veredelten Gins sowie anderen Feinheiten ebendort erhältlich. Einen Onlineshop gibt’s unter www.schnaps-achensee.at. Wer es etwas herber mag, probiert den aromareich-erfrischenden WhiskyAlpin-Apero aus 4 cl Whisky, neutralem Tonic und Eis.

O H, G AT S E!

Erwin Schrödinger war schon ein Hund, als er mit dem Gedankenexperiment um seine Katze um die Ecke kam. Ob das Viech lebt oder tot ist, können wir nicht sagen, der Gin dazu ist jedenfalls höchst lebendig. Die 14 Botanicals machen ganz nett was her, im Vordergrund steht eine frische Zitrusnote. Und falls er der ein oder anderen doch ein bisschen zu würzig ist, dann macht sich immerhin das Etikett gut im Regal. 33,90 Euro für 0,5 Liter. www.weisshaus.at

D E R E XO T

Wer japanische Gins bis dato noch nicht auf dem Schirm hatte: Probiert es aus! Wir haben den Roku Japanese Craft Gin gekostet und waren ob seiner außergewöhnlichen Botanicals (unter anderem Angelikawurz, Koriander, Yuzu, Sakura, Sencha oder grüner Bergpfeffer) erst etwas skeptisch. Doch der war echt gut. Da ging auch für uns die Sonne auf. Die 0,7-Liter-Flasche bekommt ihr um 22,90 Euro bei www.weisshaus.at.

Tiroler Hofschwein und

Erhältlich in allen Hörtnagl Filialen. 67 www.facebook.com/AndraeHoertnagl

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S C H Ö N S E R V I E R T:

Bloomingville-Geschirr „AIME“ ab 11,95 gesehen in Ruth’s bezauberndem und mittlerweile vergrößertem APFIs in Wattens.

L I M I T I E R T:

Das kultige Girotondo Männchendesign von King-Kong für Alessi stammt aus dem Jahr 1989. Nun gibt’s die Kollektion auch mit 24-karätiger Vergoldung. Teller um 205 Euro, Schalen ab 90 Euro, bei Tyrolglas in Innsbruck.

G O L D M A R I E : Die „Solid-Color“Kollektion von Dibbern ist in limitierter Auflage nun auch in Gold bei Tyrolglas erhältlich. Tassen ab 29 Euro.

I D E A L F Ü R K A LT- U N D H E I S S G E T R Ä N K E – die

Melaminbecher von RICE DK lassen sofort Sommergefühle aufkommen. Ab 5,90 Euro in Lisa’s Laden in Mayrhofen.

SIND WIR NICHT ALLE E I N B I S S C H E N R E T R O?

Universalkelch aus geschliffenem Glas von Nachtmann. 4er-Set um rund 25 Euro bei Tyrolglas.

G L I T Z E R- F L I T Z E R: Der „Pulltap’s Evolution“-Korkenzieher von Pulltex ist mit 26 bunten Swarovski-Kristallen besetzt. Um 69,90 Euro unter www.idee-exclusiv.com

KOCHEN MACHT GLÜCKLICH, ESSEN AUCH

Do more of what makes you happy: den Tisch schön decken und Freunde einladen.

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Wer es nicht ganz so glänzend mag, kann aus einer breiten Farbpalette wählen – neu ist das elegante Brombeere.

B L U B B . . . wir haben uns quasi sofort bei Ansicht in die Fish&Fish-Kollektion der dänischen Marke Serax verliebt. Ab rund 10 Euro gesehen im Resort in Innsbruck.

Exklusiv in Ihrem www.therese-moelk.at

E C H T S C H A R F:

Die Messer von LaGuiole gibt es mit vielen unterschiedlichen Griffen. Uns gefällt die Olivenholzversion um 84 Euro. Bei Tyrolglas.


MEDITERRANE GLÜCKLICHMACHER Für viele ist Kochen Ausgleich und Inspiration in einem. Im Süden ist Kochen vor allem eines: pure Leidenschaft.

RISOTTO – TI AMO!

101 REZEPTE DER BESTEN KÖCHE DER WELT Riso Gallo (Hrsg.), Callwey Verlag, 240 Seiten, EUR 41,10 Gibt es eigentlich Menschen, die kein Risotto mögen? Also wir kennen niemanden, auch deshalb, weil sich ganz tolle Rezepte mit ganz wenig Zutaten zaubern lassen und man im Grunde verkochen kann, was auch immer der Vorrats- oder Kühlschrank hergibt. Für dieses Buch von Risotto-ReisMarktführer Riso Gallo verraten weltweite Spitzenköche ihre besten Rezepte. *Gefällt uns, weil … Risotto so vielfältig ist, einem selbst manchmal aber das letzte Quäntchen Kreativität fehlt.

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KO C H B Ü C H E R

PIZZA DE LUXE

50 X I TA L I E N V O M B L E C H

GIADA KOCHT

GENIALE REZEPTE FÜR GENIESSER Stefano Manfredi, Hölker Verlag 248 Seiten, EUR 29,95

EINFACH GENIALE OFENGERICHTE Stefanie Hiekmann, EMF Verlag 128 Seiten, EUR 18,00

DOLCE VITA AUF DEM TELLER Giada de Laurentiis, südwest Verlag 288 Seiten, EUR 25,70

Alle lieben Pizza! Ob dünner oder dicker Boden, rund oder quadratisch, gefüllt oder süß: Stefano Manfredi war für dieses Buch bei fünf der besten Pizzabäcker Italiens zu Gast und hat eine Vielzahl an Rezepten mitgebracht, die alles sind ... außer gewöhnlich. Dazu gibt’s die wichtigsten Pizza-Infos.

Die ganze Vielfalt Italiens auf einem Backblech. Stefanie Hiekmann hat 50 originale Familienrezepte zusammengetragen – Antipasti, Fleisch, Fisch, Pizza, ganz unkompliziert zubereitet im Ofen und damit mit quasi garantiertem Gelingversprechen. Da kann echt (fast) nix schiefgehen.

Giada de Laurentiis ist bekannt für ihre leichte, gesunde Variante der klassischen italienischen Küche. In diesem Buch erzählt sie in Wort und Bild, welche Aromen und Geschichten ihren Küchenstil inspiriert haben – Rezepte für morgens, mittags und abends, für zwischendurch und die ganze Familie.

*Gefällt uns, weil … Layout und Fotos so wunderbar geschmackvoll sind wie die Rezepte.

*Gefällt uns, weil … es so herrlich einfach sein kann.

*Gefällt uns, weil … mehr schönes Leben in Buchform eigentlich kaum geht.

r e m m o S M FEINSTEN VO

Deko, Delikatessen und alles, was den Sommer besonders macht!

markthalle.at

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Lokalaugenschein Es gibt sie zahlreich in unserem Land: die Orte des guten Geschmacks. Wir haben wieder welche für euch aufgestöbert.

EIN MUND VOLL GLÜCK Mit dem Mundvoll hat Innsbruck einen wirklich coolen Laden bekommen, in dem es nicht nur frisches, knackiges Grünzeug gibt, sondern auch Pasta und Currys dazu und frisch gepresste Säfte, die hier auch wirklich frisch gepresst sind. Bei den Salaten wählt man aus bereits zusammengestellten Mischungen oder wählt seine Zutaten selbst aus, bei Pasta und der Curry-Ricebowl funktioniert das Prinzip ähnlich. Zu Mittag ist der Andrang recht groß, weil man die schmackhaften Gesundheiten auch mitnehmen kann, aber die Mädels hinterm Tresen (an dem man bestellt) sind bestens organisiert. Es geht also flott dahin. Wer möchte, kann im stylischen Sitzbereich Platz nehmen. Reservieren ist leider nicht möglich, aber auch hier werden rasch immer wieder Tische frei. Schnell, gesund, täglich frisch, richtig gut und selbst in der normalen Größenvariante durchaus ausreichend. So mögen wir das!

Mundvoll, Anichstraße 10 (Eingang RathausGalerien), Innsbruck, www.facebook.com/mundvoll-innsbruck

V O N C H I N A I N D I E W E LT Dass das Chinarestaurant Waldorf der Familie Liu in der Höttinger Gasse in Innsbruck im Jänner nach 35 Jahren zugemacht hat, hat ja viele ziemlich geschmerzt. An seiner statt ist nun Gaia Cuisine von Sanyo Nagpal und Eva Martvonova getreten und mit ihm eine vielfältige Fusion Cuisine von Focaccia bis Dry-Aged-Beef. Das Restaurant galt schon in Söll als kulinarischer Geheimtipp, im Mai ist die Truppe in die Landeshauptstadt übersiedelt. Neben feinem Essen überzeugt hier vor allem das Ambiente im alten denkmalgeschützten Gewölbe, in dem auch edle Tropfen aus nah und fern lagern. An den zahlreichen Details wie der besonderen Deckengestaltung im Separee oder den Schwarzmetallelementen kann man sich kaum sattsehen. Selbst die Toilette wird hier zum Hingucker.

Gaia Cuisine, Höttinger Gasse 6, Innsbruck, www.gaiacuisine.at

W E I N. B A R. K U N S T. Kufstein hat mit dem Stollen 1930 nicht nur eine grandiose Gin-Bar, bei Vitus & Urban gibt es auch ganz wunderbaren Wein. Die Bar ist Teil des arte Hotels, aber natürlich für jedermann geöffnet. Hier wird Weinkultur noch richtig zelebriert. Vorrangig finden sich heimische Etiketten auf der Karte, die dürfen aber auch gerne ausgefallen sein. Dazu gibt’s kleine kulinarische Zubisse von Aufstrichen über Antipasti bis zum Käseteller, aber auch Toast und bunte Pasta. Toll ist auch das umfangreiche Frühstücksbuffet (täglich von 7 bis 10:30 Uhr), über das sich nicht nur die Hotelgäste freuen. Das Ambiente ist locker-entspannt, wenn’s am Abend noch fein warm ist, sitzt man draußen. Und weil Wein und Kunst irgendwie zusammengehören, haben im Vitus & Urban auch verschiedenste Künstler die Möglichkeit, ihre Botschaft und ihr Können nach außen zu tragen.

Vitus & Urban, Marktgasse 2, Kufstein, www.vitusundurban.at

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THERESE MÖLK

PUR TRIFFT BIO Nach dem Start der Kooperation mit Bio vom Berg 2017 geht die Bäckerei Therese Mölk jetzt noch einen Schritt weiter und stellt einen Großteil des Brotsortiments in den Baguette-Filialen auf Bio-Qualität um. Darüber hinaus ist Therese Mölk die erste BIO-AUSTRIA-zertifizierte Bäckerei in Tirol.

Therese Mölk ist die erste Bio-Austria-zertifizierte Bäckerei in Tirol. 16 Brotsorten wurden mittlerweile in den Baguette-Filialen auf Bio-Qualität umgestellt.

Natur. Handwerk. Zeit. Genau das und sonst nichts steckt im puren Brot von Therese Mölk ohne künstliche Zusatzstoffe. Jetzt geht man noch einen Schritt weiter und backt einen Großteil des Baguette-Sortiments mit Bio-Zutaten aus streng kontrolliertem Anbau.

BIO AUS ÖSTERREICH Therese Mölk ist Tirols erste BIO-AUSTRIA-zertifizierte Bäckerei. Über 94 Prozent der verwendeten Bio-Rohstoffe für Bio-Backwaren kommen aus Österreich – darunter Mehl, Freilandeier, Milchprodukte, Saaten und Schrote. Durch die kurzen Transportwege werden die CO2-Emissionen so gering wie möglich gehalten.

BIO IST LEISTBAR Bio-Zutaten sind naturgemäß teurer als konventionelle Rohstoffe. Der Preisunterschied ergibt sich aus dem vergleichsweise aufwendigeren Anbau und den geringeren Erntemengen. Therese Mölk und Baguette sorgen aber dafür, dass die Bio-Brote für alle leistbar sind – weil mit ihren Lieferanten bestmögliche Preise ausverhandelt und an die Kunden weitergegeben werden.

B I O I S T N AT Ü R L I C H Biologisch wirtschaften heißt: das Grundwasser und die Böden schonen und das Klima

E N T G E LT L I C H E E I N S C H A LT U N G / F O T O S : P A T R I C K S A R I N G E R

WA S H E I S S T B I O?

Unter allen Landbewirtschaftungsformen gilt die biologische Landwirtschaft als die umweltschonendste. Bio ist aber mehr als nur Verzicht auf Chemie. Ganzheitlich vernetztes Denken und ein möglichst geschlossener Betriebskreislauf mit einer vielfältigen Struktur sind die Grundlagen und die Voraussetzungen für eine erfolgreiche biologische Landwirtschaft. Reines Wasser, gesunde Böden, Schutz des Klimas und ein Artenreichtum sind Zusatzleistungen der biologischen Landwirtschaft, von denen wir alle profitieren.

W A S I S T B I O A U S T R I A?

BIO AUSTRIA ist der Verband der österreichischen Biobauern und Biobäuerinnen. Mit rund 12.500 Mitgliedern ist er, bezogen auf die Mitgliederzahl, der größte Bioverband Europas und repräsentiert mehr als die Hälfte der heimischen BioLandwirtschaft. Alle BIO-AUSTRIAMitgliedsbetriebe produzieren eine besondere Qualität, denn sie erfüllen zusätzlich zu den EU-Bio-Richtlinien die höheren Produktionsrichtlinien des Verbands. Weitere Infos unter www.bio-austria.at.

schützen. Die Bio-Bauern düngen organisch und verzichten auf chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel. Strenge Bio-Kontrollen sichern die hohe Qualität: Wo „Bio“ draufsteht, ist garantiert auch „Bio“ drin.

BIO IST GESUND Bio-Lebensmittel sind gentechnikfrei und haben einen besonders hohen Vitamin- und Mineralstoffgehalt. Wissenschaftliche Studien beweisen ihren gesundheitsfördernden Einfluss auf den Menschen. „Pures Brot mit Zutaten aus kontrolliert biologischem Anbau leistet einen wertvollen Beitrag zu einer gesundheitsbewussten Ernährung und zu einem verantwortungsvollen Umgang mit der Natur“, weiß Mathias Mölk, Leiter der Bäckerei Therese Mölk.

BIO IST GENUSS Es ist kein Zufall, dass immer mehr Spitzenköche ihre Gäste mit Bio-Lebensmitteln verwöhnen. Nicht nur Gourmets schmecken den Unterschied zu konventionell hergestellten Produkten. Kostet auch ihr eure Lieblingssorte und schmeckt den Unterschied. Schön, dass man dabei auch die Natur und das Klima schützt. Erhältlich sind die puren Bio-Brote in allen Bawww.therese-moelk.at guette-Filialen.

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REDEN WIR ÜBER …

PENSION Es gibt Themen, über die redet Frau nicht gerne. Hier geben wir ihnen Raum.

A

n das Leben nach der Arbeit denken viele noch nicht. Zumindest nicht, was ihre finanzielle Situation in der Pension anbelangt. Dabei wäre es ein wichtiger Schritt in der persönlichen Lebensplanung, auch darüber nachzudenken. Doch über Geld reden wir nicht gern. Sollten wir aber. A u f E i n l a d u n g der UNIQA Tirol gingen drei Expertinnen der Frage nach, wie gendergerecht unser Pensionssystem ist und was sie jungen wie älteren Frauen raten. Mit uns gesprochen haben Mag. Ines Rapposch, selbständige Versicherungsmaklerin und Beraterin in Versicherungsangelegenheiten, Landesfinanzreferentin der Sportunion Tirol, Unternehmensberaterin und Coach; Mag. Sybille Regensberger, Unternehmensberaterin und selbstständige

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GESPRÄCH:

DORIS HELWEG

„Ich kann nur allen Frauen raten, dafür zu sorgen, dass sie eine gute Ausbildung haben und immer aktiv im Berufsleben stehen. Ihr eigenes Pensionskonto sollte sich jede Frau genau ansehen.“ Sibylle Regensberger

Bilanzbuchhalterin mit einem eigenen Lohnverrechnungsbüro in Innsbruck, zudem Obfrau der Fachgruppe UBIT in der Wirtschaftskammer Tirol; und Mag. Dr. Karin Klocker, Geschäftsführerin des BFI Tirol und zuvor jahrelang stellvertretende Landesgeschäftsführerin des AMS Tirol. Ebenfalls mit dabei: Igor Richtmann, Leiter Vorsorgemanagement, Versicherungstechnik & Services der UNIQA Tirol. Der Gender-Pay-Gap, also der Unterschied zwischen männlicher und weiblicher Entlohnung, ist schon seit längerem in der öffentlichen Diskussion angekommen. Der Gender-Pension-Gap indes hat bislang noch wenig Aufmerksamkeit erlangt. Woran liegt das eurer Meinung nach? K A R I N : Das Pensionssystem an sich behandelt Frauen wie Männer gleichermaßen, es ist einfach an die Erwerbstätigkeit geknüpft. Würde der Mann die Kinderbetreuungszeiten in Anspruch nehmen, würde er die Auswirkungen auf dem Pensionskonto gleichermaßen sehen. Viel eminenter erachte ich die Frage, warum im Jahr 2019 immer noch ein unerklärter Lohnunterschied von 13,6 Prozent zwischen Mann und Frau bei gleichen Bedingungen


„Egal, ob als Frau oder Mann: Es gibt Angebote für die private Altersvorsorge, die sich die Durchschnittsverdienerin gut leisten kann. Je früher man startet, desto besser.“ Ines Rapposch

vorherrscht. Bedenkt man, dass die Hälfte der Frauen in Österreich weniger als 1.513 Euro Bruttoeinkommen bezieht und die Pension sich davon berechnet, ist das eigentlich der wahre Skandal. Die Thematik ist zwar mit der Einführung des Pensionskontos 2005 deutlich sichtbarer geworden, wird jedoch vor allem von jungen Familien kaum wahrgenommen. I N E S : Ich denke, die Priorität liegt vor allem bei der Familiengründung im Hier und Jetzt, Erziehungs- und Gesundheitsthemen stehen im Vordergrund und unangenehme Zukunftsgedanken wie Trennung oder Altersarmut werden gemieden. S Y B I L L E : Das kann ich nur bestätigen. Wenn ich solche Gedanken an mögliche Szenarien äußere, halten mich viele gleich für hartherzig. Es ist jedoch niemand davor gefeit und man sollte sich frühzeitig darüber Gedanken machen. Zudem fehlt mancherorts auch generell der Glaube an eine zukünftige Pension. Welche Möglichkeiten gibt es, diesen Gender-Pension-Gap zu verringern? I N E S : In erster Linie kann man diese Differenz durch den Abbau von Geschlechterstereotypen verringern. Traditionelle Strukturen müssen hinterfragt und gleiche Chancen zur und in der Erwerbsarbeit geschaffen werden. Seit 2005 gibt es das Pensionssplitting, das aber kaum angenommen wird. Derzeit kann man die Lücke meiner Meinung nach eigentlich nur mit individueller Vorsorge schließen. Private Versicherungsunternehmen bieten eine attraktive Möglichkeit, dieses Risiko abzuwälzen. K A R I N : Es gibt auch die Möglichkeit, Jahre nachzukaufen, aber das ist viel zu teuer, da erachte ich auch eine private Vorsorge als sinnvolleren Weg. Warum wird das freiwillige Pensionssplitting kaum angenommen? S Y B I L L E : Weil es familientechnisch keinen Sinn macht. Aus meiner Sicht ist diese Variante nur dann für die Frau sinnvoll, wenn sie die Partnerschaft verlässt. Jemandem etwas ohne Gegenleistung wegzunehmen, um einem anderen, sprich der Frau, zu geben, wird selten zum Erfolg führen. I N E S : Hier herrscht sicher auch ein Informationsmangel. Viele wissen über das Pensions-

FOTO: ANDREAS FRIEDLE

Sprechen offen übers Leben: Karin Klocker, Sibylle Regensberger und Ines Rapposch.

splitting nicht Bescheid. Auch wird in jungen Jahren noch kaum wahrgenommen, dass die gemeinsam getroffene Entscheidung für Kinder sich unterschiedlich auf die Eltern auswirkt. Kann man sich eine private Altersvorsorge als Frau leisten? I N E S : Egal, ob als Frau oder Mann: Ja, es gibt Angebote, die sich die Durchschnittsverdienerin gut leisten kann. Je früher man startet, desto besser. Hier sehe ich viel Verantwortung in einer individuellen und achtsamen Beratung. I G O R : Für mich steht auch im Vordergrund, dass die Frauen wahrnehmen, dass es um ihre eigene Vorsorge geht, sprich Eigenverantwortung. Vielleicht ist es auch Aufgabe beider Partner, daran zu arbeiten, vor allem in den Jahren, wo die Frau weniger verdient und sich der Kindererziehung widmet. Eine auf persönliche Bedürfnisse abgestimmte langfristige Altersvorsorge, auch als partnerschaftliche Lösung, kann die finanziellen Konsequenzen der Kindererziehung im Alter deutlich abfedern. Schließlich geht es auch um das gemeinsame Familieneinkommen in der Pensionsphase. Für beide Geschlechter jedoch ist die Prämisse gleich: Das Vorsorgen für später geht nur über ein Stück Konsumverzicht von heute. Bei UNIQA ist eine Altersvorsorge ab rund 50 Euro monatlich möglich. Das dürfte für viele Frauen (und deren Partner) leistbar sein. Worauf sollte man bei der Wahl einer privaten Altersvorsorge achten? I N E S : Es sollte jedenfalls ein transparentes und flexibles Produkt sein. Hauptsächlich aber geht es darum, die Problematik zu erkennen und damit zu beginnen, dieser „entgegenzuwirken“.

I G O R : Vordergründig ist der Frühstart wichtig sowie die Kapitalverrentungsmöglichkeit. Flexibilität ist zwar wegen Veränderungen der zur Verfügung stehenden Vorsorgebeiträge notwendig, zum Beispiel Beitragspausen, -reduktion oder -erhöhung, sollte aber nicht vom Ziel ablenken. Übrigens fängt die Altersvorsorge mit der Absicherung der jetzigen Arbeitskraft an, daher wäre es optimal, eine Altersvorsorge – sofern möglich – um eine Beitragsbefreiung bei der Berufsunfähigkeit zu ergänzen.

Was ratet ihr Frauen bzw. gäbe es auch Verbesserungswünsche an die Politik? S Y B I L L E : Ich kann nur allen Frauen raten, dafür zu sorgen, dass sie eine gute Ausbildung haben und immer aktiv im Berufsleben stehen. Sein eigenes Pensionskonto sollte sich jede Frau genau ansehen. Natürlich darf dadurch die Familien/Kinder-Beziehung nicht zu kurz kommen. Auch gesellschaftspolitisch muss einiges passieren. Hätte mein Mann mich nicht so stark unterstützt, wäre ich heute nicht da, wo ich bin, denn manches wäre ohne seine Mithilfe nicht möglich gewesen. Verbesserungswünsche meinerseits wären: mehr Aufklärung und Bewusstseinsbildung, das Schulsystem und die Kinderbetreuung an die geänderten Arbeitswelten anpassen. Das gilt auch für Arbeits- und lohnverrechnungstechnische Gesetzesbestimmungen. Man redet immer von Vereinbarkeit von Beruf und Familie, aber die Realität ist eine andere. Auch eine Steuerreform wäre gefragt, damit netto mehr übrig bleibt für die Vorsorge. K A R I N : Mein Appell an jede Frau lautet, sich der Thematik frühzeitig zu widmen. Auch wenn die Kinderbetreuung mitunter kostspielig ist und im Moment weniger vom Verdienst bleibt, ist es eine Investition in die Zukunft der Frau.

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TIROLER RAIFFEISENBANKEN

MONEY MAKERINNEN Frauen investieren und sparen anders: In dieser Serie stellen wir Ihnen die unterschiedlichen Geld- und Anlagetypen vor.

Die eine hält Sparen für eine Kampfsportart, die andere will mit ihrem Geld anderen und insbesondere der Welt Gutes tun. So unterschiedlich diese beiden Anlage- und Spartypen sind, eines haben sie vermutlich gemeinsam: Sie wünschen sich einen Bankberater, der sie versteht und ihnen das richtige Angebot legt. Z u g e g e b e n , e s g i b t noch kein Gender Banking. Und das, obwohl die jüngsten Umfragen, die zum Weltfrauentag veröffentlicht wurden, einmal mehr belegen, dass Frauen schon allein durch ihre Ausbildungs- und Erwerbsarbeitsbiografien einen anderen Zugang zum Thema „Geld und Vorsorge“ haben. Viele hecheln nicht nur ein Leben lang einer geschlechtergerechten Bezahlung hinterher, sondern setzen das Thema überhaupt für einige Jahre aus, wenn sie sich etwa ihren Kinderwunsch erfüllen und in der Folge dann auch einen Großteil der Erziehungsarbeit und des Familienmanagements übernehmen. Umso wichtiger wäre es, dass sich Frauen in Geldangelegenheiten schon so früh wie möglich auf die Hinterfüße stellen und zu Money Makerinnen werden. Wobei es natürlich auch da die unterschiedlichsten Wege und Möglichkeiten gibt, um sich ein kleineres oder größeres Finanzpolster anzulegen. Dies umso mehr, als Frau nicht gleich Frau ist. Denn Frauen unterscheiden sich nicht nur in ihren Stylings, sondern auch in ihrem Umgang mit Geld. In dieser Serie stellen wir Ihnen ein paar signifikante Spar- und Anlagetypen vor.

TYP 1: DIE NIMMERMÜDE S PA R S P O R T L E R I N Für sie ist Sparen ein Ausdauersport, bei dem man sich täglich zu kasteien und reinzuhauen hat. Denn von nix kommt nix. Und so ist Disziplin seit jeher ihre erklärte Lieblingstugend, was ihrem näheren Umfeld zuweilen etwas aufs Gemüt schlägt. Denn für innere Schweinehunde hat sie wenig Empathie, ihr

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Herz gehört nun mal dem Sparschwein. Für Anlageberater ist sie eine durchaus herausfordernde Kundin. Wenn das tägliche Trainingsprogramm erst mal steht, wird es konsequent durchgezogen. Dabei ist sie auch für Schlusssprints oder die eine oder andere unangemeldete Hürde stets gerüstet. So besitzt sie ein Sparbuch mit drei Monatsgehältern, dessen Verzinsung zwar nicht gerade Serotoninschübe auslöst, aber dafür kann sie jederzeit darauf zugreifen und bleibt somit auch bei unvorhergesehenen Ausgaben finanziell wendig. Ihren Bausparer kultiviert und praktiziert sie genauso konsequent wie ihr Halbmarathontraining. Und sie freut sich jetzt schon auf den Zieleinlauf, wo sie den ersparten Endbetrag leicht verzinst und prämiert stolz entgegennehmen wird. Dem nicht genug, schafft sie es doch tatsächlich, monatlich noch etwa 50 Euro in einen Fonds zu investieren. Auch da ist sie superkonsequent, bleibt immer beim selben, versucht so, den Schwankungen am Kapitalmarkt bestmöglich auszuweichen, und kann trotzdem noch von den Marktentwicklungen profitieren. Michael Gogl, Private-Banking-Berater bei der Raiffeisen-Landesbank Tirol, würde eine Kundin dieses Typs immer motivieren, sich konkrete Spar- und Ertragsziele zu setzen: „Sparen allein bringt zu wenig Vermögenszuwachs. Nachdem sie als Sportlerinnennatur die entsprechende Ausdauer mitbringt, wären längerfristig angelegte, gut gestreute Fonds


für sie durchaus ein lohnenswertes neues Trainingsprogramm, mit dem sie ihre finanzielle Fitness deutlich erhöhen könnte.“ Die vorbildliche Disziplin dieser Frau sollte ja am Ende der Laufzeit auch Früchte tragen“, findet Gogl. Der gemeinsam erarbeitete Trainingsplan sollte daher auch regelmäßig überprüft werden.

TYP 2: DIE KONSEQUENTE W E LT V E R B E S S E R I N Geld muss bewegen, gestalten, entwickeln und deshalb raus in die Welt. Denn Geld ist für sie Energie, die zirkulieren sollte. Idealerweise, um damit Gutes zu bewirken. Nicht von ungefähr hat Karl Markovics sie in der Rolle des Michael Unterguggenberger im Film „Das Wunder von Wörgl“ restlos begeistert. Dem müsste man ja noch posthum den alternativen Nobelpreis verleihen, findet sie. Der Film und die Figur dieses wagemutigen Wörgler Bürgermeisters haben ihr deutlich gemacht, was man auch als Einzelner bewirken kann. Wenn sie Geld hat oder zu Geld kommt, legt sie es nicht einfach auf ihre Bank, sie möchte wissen, was damit geschieht. Denn als Genossenschaftsmitglied ihrer Bank ist es ihr wichtig, dass damit Neues geschaffen wird. Eine Bank darf kein Ort sein, an dem ihr Geld einfach nur fantasielos ein- oder zwischengelagert wird. Es muss hinaus in die Welt und in die Region. Deshalb wäre sie auch für spannende regionale Crowdfunding-Projekte jederzeit zu haben. Wenn sie außerhalb der Region investiert, dann ausschließlich in nachhaltige Unternehmen. Da schwört sie auf ihren „Raiffeisen-Nachhaltigkeit-Mix“, einen Fonds, der in Aktien und Anleihen von Unternehmen investiert, die nach klar definierten sozialen, ökologischen und ethischen Kriterien als nachhaltig eingestuft wurden. Das stellt für sie

„Zugegeben, es gibt noch kein Gender Banking. Und das, obwohl die jüngsten Umfragen, die zum Weltfrauentag veröffentlicht wurden, einmal mehr belegen, dass Frauen schon allein durch ihre Ausbildungsund Erwerbsarbeitsbiografien einen anderen Zugang zum Thema ‚Geld und Vorsorge‘ haben.“

sicher, dass ihr Geld nicht in Branchen gelangt, die sie niemals unterstützen würde, wie Rüstung und pflanzliche Gentechnik. Sie weiß natürlich, dass auch ein nachhaltig gemanagter Fonds nicht vor Kursschwankungen und mitunter Kapitalverlusten gefeit ist. Doch der Fonds schließt generell Unternehmen aus, die gegen Arbeits- und Menschenrechte verstoßen. Das ist ihr wichtig. Denn verantwortungsvolles Handeln beginnt bei der eigenen Anlage, findet sie. Auch für Private-Banking-Berater Michael Gogl von der RLB Tirol ist der „Raiffeisen- Nachhaltigkeit-Mix“ eine kluge Wahl: „In diesen kann sie guten Gewissens investieren und damit aktiv die eigene Altersvorsorge absichern.“ Eine Investition also mit doppeltem Ertrag. So tut sie nicht nur der Welt, sondern auch sich selbst Gutes.

MICHAEL GOGL

Raiffeisen-Landesbank Tirol AG Betreuer Private Banking Adamgasse 1–7 6020 Innsbruck Tel.: 0512/5305-11 218 Michael.gogl@rlb-tirol.at

Ein Investmentfonds ist kein Sparbuch und unterliegt nicht der Einlagensicherung. Veranlagungen in Fonds sind mit höheren Risiken verbunden, bis hin zu Kapitalverlusten. Die veröffentlichten Prospekte sowie die Kundeninformationsdokumente (Wesentliche Anlegerinformationen) der Fonds der Raiffeisen Kapitalanlage GmbH stehen unter rcm.at in deutscher und gegebenenfalls unter rcm-international.com in englischer Sprache zur Verfügung. Bei dieser Kundeninformation handelt es sich um eine Marketingmitteilung, die von der Raiffeisen-Landesbank Tirol AG („RLB Tirol“ oder die „Emittentin“) ausschließlich zu Informationszwecken erstellt wurde. Die Angaben in dieser Marketingmitteilung sind unverbindlich. Sie wurde nicht unter Einhaltung der Rechtsvorschriften zur Förderung der Unabhängigkeit von Finanzanalysen erstellt und unterliegt nicht dem Verbot des Handels im Anschluss an die Verbreitung von Finanzanalysen. Diese Marketingmitteilung stellt weder eine Anlageberatung noch ein Angebot zum Kauf oder eine Einladung zur Angebotsstellung zum Verkauf von Wertpapieren dar. Diese Information dient nicht dazu, eine individuelle Anlage- oder sonstige Beratung zu ersetzen. Anlageentscheidungen bedürfen der individuellen Abstimmung auf die persönlichen Verhältnisse (z. B. Risikotragfähigkeit und -bereitschaft) des individuellen Anlegers und sollten erst nach entsprechender fachkundiger Aufklärung und persönlicher Beratung durch einen Kundenbetreuer im Rahmen eines Beratungsgespräches erfolgen. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass Wertpapiere mitunter erhebliche Risiken bergen. Die in dieser Information enthaltenen Angaben, Analysen und Prognosen basieren auf dem Wissensstand und der Markteinschätzung zum Zeitpunkt der Erstellung. Die RLB Tirol behält sich das Recht vor, jederzeit Änderungen oder Ergänzungen der bereitgestellten Inhalte vorzunehmen. Die RLB Tirol übernimmt keine Haftung für die Richtigkeit, Aktualität und Vollständigkeit der Inhalte und für das Eintreten von Prognosen. Angaben über die Wertentwicklung beziehen sich auf die Vergangenheit und stellen daher – ebenso wie Prognosen – keinen verlässlichen Indikator für die zukünftige Entwicklung dar. Währungsschwankungen bei Nicht-Euro-Veranlagungen können sich auf die Wertentwicklung ertragserhöhend oder ertragsmindernd auswirken. Individuelle Kosten wie beispielsweise Ausgabeaufschläge, Depotgebühren, Provisionen und andere Entgelte sowie Steuern werden in dieser Information nicht berücksichtigt und würden sich bei Berücksichtigung negativ auf die Entwicklung des Marktpreises der Wertpapiere auswirken. Stand: März 2019.

E N T G E LT L I C H E E I N S C H A LT U N G / F O T O S : F O T O L I A / M A R I S A

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R E C H T S O!

Ja, nein, vielleicht! Dolce Vita oder was kann man als Mutter einem getrennt lebenden Partner finanziell für das/die gemeinsame(n) Kind(er) alles zumuten?

Nachdem ich euch in der letzten maya-Ausgabe einen Überblick über das Thema „Kindesunterhalt“ verschafft habe und es sich dabei um Erläuterungen zum Regelunterhalt (also dem gewöhnlichen Kindesunterhalt pro Monat) handelte, möchte ich in dieser Ausgabe auf eine weitere Unterhaltsfrage, nämlich jene des „Sonderbedarfes“, eingehen: Die Skiausrüstung, ein Sprachkurs im Ausland, eine notwendige Zahnregulierung, Kosten für Tennistraining – derartige Ausgaben sorgen bei getrennt lebenden Kindeseltern immer wieder für Diskussion. Was oder wie viel davon muss der Unterhaltspflichtige (in der Regel der Kindesvater) neben dem monatlich zu zahlenden Unterhalt tatsächlich leisten? U n t e r S o n d e r b e d a r f ist jener individuelle und außergewöhnliche Bedarf eines Kindes zu sehen, der sich aus berücksichtigungswürdigen Umständen ergibt und nicht vom Regelbedarf (also jenem Betrag, den ein Kind dieses Alters gewöhnlich bekommt) gedeckt ist. Ein solcher Mehrbedarf ist allerdings nur dann vom Unterhaltspflichtigen zu leisten, wenn sich dieser aus gerechtfertigten, in der Person des Kindes liegenden Gründen ergibt. Häufig betrifft es Aufwendungen, die der Aufrechterhaltung der Gesundheit, der Heilung von Krankheiten oder der Persönlichkeitsentwicklung des Kindes dienen. G r u n d s ä t z l i c h g i l t : Einen Anspruch auf Sonderzahlungen (sogenannter Sonderbedarf) hat das Kind nur dann, wenn es ausnahmsweise und aus gerechtfertigten Gründen einen erhöhten Bedarf hat. Der unterhaltspflichtige Elternteil ist in der Regel nur dann verpflichtet, gegen entsprechenden Nachweis einen Sonderbedarf zu leisten, wenn es sich um Aufwendungen für Gesundheit (medizinisch notwendige Heilbehandlungen) und Persönlichkeitsentwicklung (Ausbildung, Talent, Förderung, Erziehung) handelt und auch nur dann, wenn diese Sonderzahlungen nicht aus dem laufenden Unterhalt bestritten werden können und der Unterhaltspflichtige grundsätzlich hiezu in der Lage ist und die Aufwendungen auch nicht durch Leistungen dritter Personen wie Krankenkasse, Privatversicherung oder Pflegegeld gedeckt sind. Wesentliches Kriterium ist jedenfalls, dass sich dieser Sonderbedarfsunterhalt im Rahmen der Leistungsfähigkeit des Unterhaltsschuldners bewegen muss. Dem Unterhaltspflichtigen muss ein zur Deckung seiner eigenen Lebensverhältnisse entsprechender Betrag übrig bleiben.

E S T H E R P E C H T L- S C H AT Z

ist verheiratet, Mutter von zwei Söhnen im Alter von 13 und 9 Jahren und führt seit 15 Jahren ihre eigene Anwaltskanzlei in Imst. In ihrer anwaltlichen Praxis beschäftigt sie sich unter anderem mit familienrechtlichen Angelegenheiten, da ihr die Beziehung zwischen Frau und Mann auch dann noch als ein wichtiges Thema erscheint, wenn sie nicht mehr so wunderbar funktioniert. www.anwa e lte .cc

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Beispiele für gerechtfertigten Sonderbedarf: • Internat – aber nur dann, wenn es am Wohnort des Kindes keine gleichwertige Ausbildung gibt und die tägliche Anreise nicht möglich oder zumutbar ist • Anschaffungskosten für einen Computer, der für die Ausbildung notwendig ist (z. B. für den Besuch einer HTL für Kunst und Grafikdesign) • L erntherapie (bei Lernschwächen) • logopädische Behandlung • Musikunterricht für ein besonders begabtes Kind • Zahnregulierungskosten • notwendige Kontaktlinsen • Kosten einer Psychotherapie • Hörgeräte • Anschaffung von speziellen Lebensmitteln, die das Kind aufgrund einer Krankheit benötigt, etc.

FOTO: FOTO SANDRA


B e i d e r F r a g e , ob Deckungspflicht des Sonderbedarfes besteht oder nicht, kommt es auch darauf an, ob in einer intakten Familie (also ohne Trennung der Kindeseltern) und unter Berücksichtigung der konkreten tatsächlichen Einkommens- und Vermögensverhältnisse der Familie diese Anschaffungen für das Kind getätigt worden wären oder nicht. Hier gilt der Grundsatz der Gleichstellung des Kindes vor und nach der Trennung. Konkret war der Oberste Gerichtshof erst vor einiger Zeit mit der Frage befasst, ob die Tennisausbildungskosten (also Kosten, die im Zuge der Ausübung des Tenniswettkampfsportes anfallen) ein Sonderbedarf sind, zu dem der Kindesvater beitragen muss bzw. verpflichtet werden kann oder nicht.

„Einen Anspruch auf Sonderzahlungen hat das Kind nur dann, wenn es ausnahmsweise und aus gerechtfertigten Gründen einen erhöhten Bedarf hat.“

D e r O b e r s t e G e r i c h t s h o f sprach aus, dass dabei ganz konkret die finanziellen Verhältnisse im Einzelfall zu prüfen sind, und kam zum Ergebnis, dass trotz der Tatsache, dass das Kind sehr talentiert sei, der Kindesvater sich nicht an dieser kostenintensiven Sportausbildung beteiligen muss bzw. hiezu nicht verpflichtet werden kann, zumal es für den Kindesvater aufgrund seines bescheidenen Einkommens (das auch in Zeiten des Zusammenlebens nicht höher war) schlichtweg nicht zumutbar, also nicht finanzierbar ist. Ich freue mich auf ein Wiederlesen! Eure Esther Pechtl-Schatz

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MAY, A

HYBRID! Eigentlich ist der Porsche Cayenne ja nicht unbedingt das typische Frauenauto. Die Mädels lieben ihn trotzdem, weil das mächtige SUV Souveränität, Kraft und Sicherheit vermittelt. Alles das, was sich Frauen – und auch Maya – von einem echten Kerl wünschen.

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Maya wollte hoch hinaus und zog dafür sogar die Schuhe aus. Kommt der Strom aus der hübschen Handtasche? Schön wär’s.

M

aya gibt es offen zu: „Ich stehe auf mächtige und kraftvolle Autos, die mich schnell von A nach B, aber auch sicher und zuverlässig nach Hause bringen.“ Zur Testfahrt im schwarzen Cayenne erschien die leidenschaftliche Autofahrerin im hellblau-rot-karierten Mantel und mit Regenschirm im Pillendesign. Kein Wunder, schüttete es doch an diesem Tag nahezu ununterbrochen und es war a...kalt. Aber egal, Maya war gut drauf und vom neuen Cayenne auf Anhieb begeistert: „Ich mag große SUV und ganz besonders wenn vorn ein Porsche-Logo drauf ist“, outet sich Maya als Fan der deutschen Sportwagenmarke. U n d i n u n s e r e m F a l l zeigt sich der Test-Cayenne sogar als kleiner Umweltfreund: Findet er doch in der Hybridvariante mit 3,4 Litern Benzin auf 100 Kilometer das Auslangen. O.k., laut Werksangabe und das auch nur, wenn die Batterie voll geladen ist. Dann schafft der Plug-in-Cayenne bis zu 44 Kilometer rein elektrisch – im Normalfall ausreichend, um zum Einkaufen in die Stadt zu düsen und wieder nach Hause. Geht die Akkuladung zur Neige oder ist man sportlich unterwegs, greift der kräftige V6-Benzinmotor ein und schiebt den Gelände-Porsche mit bis zu 700 Nm Drehmoment nach vorne.

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426 P S S Y S T E M L E I S T U N G Das Porsche-Logo poliert Maya gerne auf.

TEXT:

BRUNO KÖNIG

„Arbeiten E-Motor und V6-Benziner-Turbo zeitgleich zusammen, bietet das Kraftpaket 426 PS Systemleistung und entlockt unserer Maya immer ein fröhliches „Juhuuuu“. In exakt fünf Sekunden beschleunigt der 2,3 Tonnen schwere Hybrid-Porsche auf Tempo 100 und könnte bis zu 253 km/h schnell werden. Ersteres haben wir ausprobiert und für spaßig befunden, Zweiteres ging sich auf unseren Straßen leider nicht aus, doch schenken wir den Werksangaben hier ausnahmsweise einmal Glauben.

FOTOS:

MARIAN KRÖLL

P O R S C H E C AY E N N E E-HYBRID

Motor: Turbo-Benziner + E-Motor Spitze: 253 km/h Beschleunigung: 5,0 Sekunden von 0–100 km/h Leistung: 426 PS Systemleistung Fahrspaß: 8 von 10 Punkten Preis: ab 95.070 Euro

N a c h d e r r a s a n t e n Testfahrt war der Akku natürlich leergesaugt und musste an eine Steckdose. „Was ist denn das für ein blauer Wurm?“, fragt Maya nach dem Öffnen des Kofferraumes. „Das ist das Kabel, um den Akku aufzuladen“, entgegne ich lachend. Nach gut zwei Stunden an der Schnelllademöglichkeit ist die Batterie wieder auf 100 Prozent. An einer Haushaltsteckdose vergehen für diesen Vorgang knapp acht Stunden. Mittels Drehschalter am Lenkrad könnte auch der Benzinmotor den Akku laden. „Taugt mir, wie der Cayenne fährt und so komfortabel federt“, ist Maya begeistert. Für den Komfort zeichnet das serienmäßige Luftfahrwerk verantwortlich, für die lässige Charakteristik die perfekt schaltende 8-Gang-Automatik. „Jetzt fehlt nur noch, meinen lieben Gatten davon zu überzeugen, wie gut der Porsche zu mir passt. Ich hab aber schon einen Plan. Ich werde ihm sagen: Reinhard, der Cayenne Hybrid ist genauso zuverlässig, souverän und stark wie du, und meine Einkaufstaschen haben auch noch alle Platz“, meint Maya.

FOTO: MARKUS BSTIELER


25. Manfred & Hilde Swarovski Gedächtnisturnier CDI4* Schindlhof

28. - 30. Juni 2019 Beginn um 8.00 Uhr Internationales Dressurturnier CDI4* Fritzens www.schindlhof.at 25

Weltelite am Start Schauprogramm mit François Pignon Wer trägt den schönsten Hut?


exclusive

| Innsbruck


STYLE IN UNSEREN KLEIDERSCHRÄNKEN HÄNGEN JA PRINZIPIELL KLAMOTTEN FÜR ZEHN FRAUEN, FÜNF GRÖSSEN UND VIER JAHRESZEITEN – NUR FÜR UNS SELBST IST WIEDER MAL NICHTS DABEI.


LET’S GET READY TO JUNGLE FOTOS:

PAT R I C K S A R I N G E R

Leichte Stoffe, fließende Formen, natürliche Farben, coole Muster: Sommer, wir wären dann so weit. Seid frech, seid leidenschaftlich, seid wunderbar – und bleibt wild im Herzen.

Art Direction: Gracia Gunkel Fotografie: Patrick Saringer Assistentin: Sveya Dieker Hair & Make-up: Elke Griessmayr Model: Lucija J., Most Wanted Location: Botanischer Garten Innsbruck Ein herzliches Dankeschön an unsere Kooperationspartner: by Fink’s woman / ROSEBUD / Sehenswert / Weigand miss lillys hats by Niki Osl / De Dor Manufaktur

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O U T F I T: Mantel, Top, Hose und Schuhe von Dorothee Schumacher by Fink’s woman S C H M U C K: Große eckige Statement-Ohrringe von De Dor erhältlich bei Weigand um 39,95 Euro B R I L L E: Andy Wolf, handmade. Mod. TURNOCK col.c erhältlich bei Sehenswert um 339 Euro

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O U T F I T: Anzug von Dorothee Schumacher by Fink’s woman S C H M U C K: Kette von Vanessa Baroni, by Fink’s woman B R I L L E: Andy Wolf, handmade. Mod. AUSTIN col.j um 399 Euro erhältlich bei Sehenswert

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O U T F I T: Strohhut: Dorothee Schumacher by Fink’s woman Kleid: Dorothee Schumacher by Fink’s woman Tasche: Burberry by Fink’s woman

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O U T F I T: Kleid von MSGM by Fink’s woman I T- P I E C E S H O U T- O U T: Grüner Haarreifen aus Samt von De Dor erhältlich bei Weigand um 98,95 Euro B R I L L E: Andy Wolf, handmade. Mod. DRAX col.e erhältlich bei Sehenswert um 289 Euro

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O U T F I T : Strickmantel 100 % Lino by Fink’s woman Bikini von Kate Spade by Fink’s woman grünes Seidentuch von Paladini erhältlich bei Rosebud um 175 Euro

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O U T F I T: Badeanzug mit Cutouts von Nicole Olivier erhältlich bei Rosebud um 240 Euro S C H M U C K: Armketten von Vanessa Baroni by Fink’s woman

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O U T F I T: Hose von MSGM by Fink’s woman S T R O H TA S C H E: Dorothee Schumacher by Fink’s woman

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H E A D P I E C E von miss lillys hats by Niki Osl Sonderanfertigung, Preis auf Anfrage

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O U T F I T: Kleid von Sly010 by Fink’s woman H E A D P I E C E: Flowercrown von miss lillys hats by Niki Osl Sonderanfertigung, Preis auf Anfrage

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O U T F I T: Badeanzug von Nicole Olivier erhältlich bei Rosebud um 240 Euro S C H M U C K: Ovale Statement-Ohrringe von De Dor erhältlich bei Weigand um 36,95 Euro Armketten von Vanessa Baroni by Fink’s woman

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BO VIB

B O H O Z U M W O H N E N: Rattanhocker (wahlweise auch als Ablage zu verwenden) um 79,99 Euro, Teppich um 19,99 Euro. Beides bei Depot. Geschäfte gibt’s quer durch Tirol.

Kaum ein anderer Style vermittelt mehr Freiheit und Leichtigkeit als der Boho-Look. Maxikleider, Fransen, farbenfrohe Prints und bunte Muster sind essentielle Key-Pieces für den entspannten Sommerlook. Dazu eine Sonnenbrille auf der Nase und ein Paar Flip-Flops an den Füßen und fertig ist das schöne Leben.

DAS LEBEN IST DEFINITIV B E S S E R I N F L I P- F L O P S:

Havaianas um 30 Euro.

B A D E A N Z U G „ S U S Y“ mit Bindebändern auf der Rückseite. Die Volants sorgen optisch für mehr Volumen. 79 Euro bei Calzedonia. Stores in den Innsbrucker Rathaus Galerien und im DEZ.

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L I P P E N S C H M E I C H L E R:

Macht die Lippen kusszart. Labello-Edition „Let's Avo Party“ um 1,99 Euro.

H Ä LT S O M M E R L I C H W A R M : Jacquard-

Staubmantel aus Baumwoll-Leinen-Strick, verziert mit leichtem Lamé-Garn. Bei Falconeri in der Maria-Theresien-Straße in Innsbruck um 357 Euro.


OHEMIAN BES L O C K E R- F L O C K I G: Hose „Earth Vibes“

aus Viskoseleinen mit Tunnelzugbund von intimissimi. 45,90 Euro. Ein Geschäft gibt’s zum Beispiel in der Innsbrucker Maria-Theresien-Straße.

V O N D E R N AT U R I N S P I R I E R T:

Armband aus der „Moments“-Kollektion von Pandora. Limited Edition um 169 Euro. Einen schönen Shop findet ihr zum Beispiel in der Herzog-Friedrich-Straße in der Nähe vom Goldenen Dachl.

S C H A U T K L E I N A U S, I S T A B E R Z I E M L I C H G R O S S : Der gewebte Korb-Shopper mit 40 cm Durchmesser von s.Oliver steckt alles weg. 49,99 Euro.

GOLD IST IM SOMMER DER PERFEKTE BEGLEITER – BESONDERS A U F G E B R Ä U N T E R H A U T:

F R A N S E N L O O K: Flache Sandalen aus Leder um 540 Euro von Longchamp, erhältlich bei Frechinger in Innsbruck.

„Cube“ von Esprit mit 29 mm Durchmesser. Um 129,90 Euro im DEZ und Kaufhaus Tyrol in Innsbruck.

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COS IST IMMER EINE G U T E I D E E: luftig-freche

Baumwollbluse um 59 Euro.

CHARMANTER I TA L I E N I S C H E R S T I L G E PA A R T M I T E L E G A N T E M FA R B E N S P I E L : Die

Edelsteinringe „Mini Sweety“ von Bigli sind perfekt für den Abend, aber auch für den Alltag. Verschiedene Ausführungen ab ca. 1.500 Euro haben wir bei Norz in Innsbruck gesehen.

D I E S P O R T K L E I D U N G V O N J. L I N D E B E R G schlägt eine schöne Brücke zwischen Funktion und Mode. Jacke: 125 Euro, Shirt: 72 Euro, Hose: 125 Euro. Gesehen bei Gürtler Moden in Maurach.

EIN GANZER SCHRANK MIT NICHTS ZUM ANZIEHEN Mädels, ihr kennt das: In unseren Kleiderschränken hängen ja prinzipiell Klamotten für zehn Frauen, fünf Größen und vier Jahreszeiten – nur für uns selbst ist wieder mal nichts dabei. Wir haben ein bisschen Inspiration für euch.

DIE ANGENEHM KNAUTSCHIGE L E D E R TA S C H E „Moonlit6“ von Ina Kent ist untertags wie abends der perfekte Begleiter. Die Riemen sind in der Länge verstellbar. Bei Casazza in Innsbruck.

ARMREIFEN AUS E D E L S TA H L F E D E R N von La Molla. Die

insgesamt 97 Stück sind federleicht und im Set um 94 Euro zu haben. Wer mag, trägt sie gern auch einzeln. Gesehen bei Petra Kaminsky in Hall.

Keep your heels, head & standards high. COCO CHANEL

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T R E N C H C O AT A U S D E N I M im Destroyed-Look mit zweireihigem Verschluss und Gürtel. Urban Chic vom Feinsten von Liu•Jo um 239,90 Euro. Einen neuen Store gibt’s in der Innsbrucker Maria-Theresien-Straße (siehe Tipp).


DIE WICKELBLUSE „ M E M O RY “ aus

Baumwolle ist der perfekte Summerbuddy. 149,90 Euro bei Liu•Jo.

„Die Mode ist vielleicht keine Waffe der Frau, aber sie liefert ihr wenigstens die Munition.“

DAMIT AUCH DER N A C H W U C H S A M S TA N D G U T A N G E Z O G E N I S T: Mit

den Badeshorts von Sundek ist der kleine Mann heuer voll im Trend. In verschiedenen Farben und Mustern um je 79 Euro bei Geppetto in Innsbruck.

BRIGITTE BARDOT

C O O L A M P O O L: Mit den Bikinis von COS seid ihr ganz

vorn dabei. Und weil Frau niemals Standard sein kann, darf man bei COS Höschen und Oberteil in verschiedenen Größen kombinieren. Oberteil um 29 Euro.

F Ü R T I E R F R E U N D E: Die Umhängetasche von Uashmama fühlt sich an wie Leder, ist aber aus Papier. In verschiedenen Varianten ab 19,95 Euro gesehen in Ruth’s APFIs in Wattens.

FOTOS: ANGELO LAIR

N E U E R Ö F F N E T: Schon Ende 2018 eröffnete Liu•Jo nach Wien seine zweite Monobrand-Boutique in Innsbruck, seit der EröffnungsCocktailparty Mitte April ist’s nun ganz offiziell. Auf 120 Quadratmetern findet ihr in der Maria-TheresienStraße 11 allerhand Feines der Marke aus Capri – der Laden ist so unkompliziert wie die Mode. Uns gefällt’s! Und wer mag, gönnt sich vor oder nach dem Einkauf ein frisches Sushi im Sensei im ersten Stock.

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S C H M U C K E S T Ü C K E – der Name von Petra Kaminskys Laden in Hall ist Programm. Wir mögen die Schmucklinie Nordahl Jewellery sehr, in der sich die nordische Schlichtheit wunderbar widerspiegelt. Ketten, Armbänder, Ohrringe und Ringe werden aus Silber gefertigt und mit verschiedenen Beschichtungen versehen. Gelbgold, Roségold oder geschwärzt – it’s your choice! Preise ab 20 Euro. Bei Petra Kaminsky.

SUPERSLIM-JEANS „W O O DY“ in light grey mit

Nieten von Good Morning Universe. Gesehen bei Casazza in Innsbruck.

F E I N E S S T R I C KO B E R T E I L aus Merinowolle – elegant und lässig zugleich. Um 55 Euro bei COS, zum Beispiel im Kaufhaus Tyrol.

P L AT E A U S A N D A L E N sind auch heuer

JEANS FRAME

von Teresa in Innsbruck, ca. 270 Euro

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wieder in, besonders in der knalligen Rot-Pink-Version von Paul Green. Aus Samtund Metallicleder, um 119,90 Euro gesehen bei Prantl Schuhe in Vomp.

DIESES ALLROUNDTEIL V O N C O S um 89 Euro mögen wir vor

allem deshalb, weil’s nirgends kneift und einfach bequem ist – ob als Kleid oder lockeres Teil obendrüber.


BEI HEU&S TROH:

FA S T S O W I C H T I G W I E DAS KLEINE SCHWARZE

ist ein weißes Basic-Shirt im Schrank – wie „Vince“, um 79,95 Euro bei Teresa.

TRACHTENMODE VON RAUSCHER

LEOP OLDSTR A SSE 28, INNSBRUCK MO – FR: 9 – 18 UHR, SA : 9 – 13 UHR ERSTER SAMSTAG IM MONAT BIS 17 UHR

D I R E K T A M W I LT E N E R P L AT Z L

V O L L B E Q U E M: Lockere Bauwollhose von Labo Art, bei Dantendorfer um ca. 160 Euro.

HEUUNDSTROH .COM

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N E I N, H I E R G E H T’ S W E D E R U M R O C K noch Pulli, sondern um die chice

Handykette von XOU XOU Berlin. Ganz nach dem Motto „Keep your hands free“ werden Smartphones jetzt einfach umgehängt. Verschiedene Modelle gibt’s um 29,90 Euro bei Petra Kaminsky in Hall.

B L I N G- B L I N G : Das BrillantArmband aus der hauseigenen Norz-Memoire-Kollektion ist brillantbesetzt und für alle Anlässe passend. Preis auf Anfrage.

H E L L O S U N S H I N E: Rock von Comma in der Trendfarbe macht Lust auf Sommer und Sonne. 69,99 Euro.

Z E I T L O S E E D E L S TA H L U H R

von Jaguar mit Saphirglas und Perlmuttzifferblatt. Gesehen um 390 Euro bei Pirkner Schmuck in Seefeld.

D I E B R I L L E N M A N U FA K T U R

Coblens fällt nicht nur durch lässige Brillen auf, sondern auch durch ihre Kollektionsnamen. Im Bild das Modell „Kompass“ aus der SchifffahrtsstraßenSerie. Um 389 Euro bei der zauberhaften Tanja in ihrem Sehenswert in Wattens.

R O D E O - S T Y L E:

Die Jeansshorts „Texan“ von Liu•Jo passent perfekt zum weißen T-Shirt und Westerstiefeletten. 169,90 Euro.

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LUFTIGES KLEID V O N C O M M A um 149,99 Euro.


N A I L S PA

DIE NEUE BEINFREIHEIT Sie spielen eine tragende Rolle in unserem Leben und sind doch nur zwei kaum beachtete Nebendarsteller. Doch unsere Füße haben all unsere Zuwendung verdient. Im Blick haben wir unsere Füße selten, denn kein anderer Körperteil ist von unseren Augen so weit entfernt. Auch als Gesprächsthema taugen sie nur mäßig. Füße sind nicht gesellschaftsfähig und nur hin und wieder gönnen wir ihnen eine Pediküre. Und vielleicht einen fulminanten Auftritt in atemberaubenden Highheels ... was sie uns nicht selten mit Schmerzen und Blasen ahnden. Doch selbst flache Schuhe mögen sie nicht immer. Jedenfalls nicht dauerhaft. In Leisten und Fußbett eingezwängt verkümmert ihre Muskulatur und das Fußgewölbe macht schlapp.

die Ecken nicht zu rund werden. Sonst kann es vor allem in Kombination mit zu engen Schuhen zu eingewachsenen Nägeln kommen.“ Zwischendurch solltet ihr die Behandlung immer wieder mal einem Experten überlassen – der macht die Füße mit professionellen Geräten und Handgriffen streichelweich und superzart. W e r z u P r o b l e m a t i s c h e n Füßen neigt, sollte sich generell immer an eine zertifizierte Fußpflegerin oder einen Podologen wenden. Im Nail Spa in Innsbruck kümmern sich Experten um Problemzonen ebenso wie um die Ästhetik und machen die Füße sommerfein.

ZEIGT HER EURE FÜSSE Dabei sind unsere Füße ein kleines Kunstwerk. Und vor allem: Sie tragen uns durchs Leben. Deshalb sollten wir sorgsam mit ihnen umgehen. Das findet auch Maida Caluk: „Barfuß laufen hält den Fuß gesund und vor allem im Sommer ist eine regelmäßige Pflege quasi ein Muss. Eure Füße haben sich’s verdient und werden es euch danken.“ Das Basisprogramm – auch für daheim – beginnt mit einem Fußbad. Jetzt ist die Haut weich genug, um überschüssige Hornhaut mit einem Peeling, Bimsstein oder einer Feile abzutragen. Danach ist Zeit für die Pflege: „Urea hilft bei trockenen Füßen, Aloe vera und Menthol beruhigen und kühlen gestresste Füße“, sagt Maida und hat auch einen Tipp für die Pediküre: „Achtet darauf, dass die Zehennägel nicht zu kurz geschnitten und

E N T G E LT L I C H E E I N S C H A LT U N G

„Unsere Füße sind ein kleines Kunstwerk. Wir sollten sorgsam mit ihnen umgehen, wenn sie uns noch eine Weile tragen sollen.“ MAIDA CALUK

NAIL SPA

Reichenauer Straße 62 6020 Innsbruck Tel. +43 512 342149 E-Mail: maida.c@live.at www.nail-spa.at /NailSpaInnsbruck nailspa_innsbruck

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DARF ES EIN BISSCHEN

RING AUS STERLINGSILBER

„Bling-Bling” sein? Von der Frühjahrskollektion der Marke JOANLI NOR gibt’s bei Petra Kaminsky in Hall ausgewählte Ketten, Armbänder, Ringe und Ohrstecker ... alle mit glitzernden Steinchen versehen. Ab 35 Euro.

mit verknoteten Herzen von Pandora um 39 Euro. Einen schönen Store gibt’s gegenüber vom Goldenen Dachl.

D A S L U F T I G E K L E I D von Bleifrei haben wir bei Casazza in der Innsbrucker Kiebachgasse gesehen. Tuch ins Haar und Sandalen an die Füße und fertig ist der entspannte Sommerlook.

D I E L E D E R-Z E H E N T R E N N E R von Les Tropeziennes machen den Sommer noch ein bisschen schöner. Bei Casazza. R E L A X E D F I T : Weicher Maxipullover aus Kaschmir von Falconeri um 267 Euro. Einen Store gibt’s in der Innsbrucker MariaTheresien-Straße.

GUTE BASICS KANN MAN NIE G E N U G H A B E N : Die superweichen

Unterleibchen von COS können auch unkompliziert als Tank-Top getragen werden. Erhältlich in Weiß, Schwarz und verschiedenen Nudetönen. Kurz oder in Maxilänge – ideal unter transparenten Sommerkleidern (29 bzw. 39 Euro).

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PETERA MODE

DARF MAN DAS? Mädels, wir sagen euch: Im Zweifelsfall immer ja!

Animal Prints begleiten uns schon gut zwei Saisonen lang. Darf’s trotzdem noch wild sein? P E T R A : Die Tierparty geht weiter. Zu Leo und Schlange gesellt sich heuer das Zebra als neue Spezies. Rumble in the Jungle also. Wir lieben ja Karos. Können wir die weiterhin behalten? Karos sind Kult und dürfen es bleiben – neu ist die Kombi mit dem Animal Look. Das mag verwegen klingen, ist aber super, wenn die Grundtöne passen. Jetzt ist er gerade einmal da, der Sommer, und eigentlich mag man noch nicht wirklich an den Herbst denken. Modetechnisch sollten wir das aber, weil man nie früh genug dran sein kann, sich zumindest gedanklich schon mal mit den neuen Styles zu beschäftigen. Einkäuferin Petra von Petera in Innsbruck weiß Bescheid.

E N T G E LT L I C H E E I N S C H A LT U N G / F O T O S : C A M B I O, P E T E R A

Kuscheltipp? Junkknit, also Strickpullover, die aussehen, als hingen sie schon fünf Jahre im Schrank. Oversize, Grobstick, Wohlfühlen. Perfekt für draußen? Puffer. Gern auch mit Mut zum Bunt. Perfekt für dich? Ein Oversize-Teddymantel. Strickmäntel sind im Herbst überhaupt genial, weil sie leicht sind und trotzdem warm halten.

Mehr Mut zum Mix? Definitiv. Auch zu Lingerie und Grobstick oder Kleid und Bergschuh. Dein neuer Herbsttrend? Neon! Das neue Statement-Piece ist schrill und darf leuchten. Und wenn’s nur der Schriftzug auf dem Pulli ist.

Maria-Theresien-Straße 18, 6020 Innsbruck Tel.: 0512/584860-17, hello@petera.at www.petera.at

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Maya

mag ... IM SOMMER

Maya ist Fashionista, Genießerin und vor allem ganz viel Mädchen im Herzen. Was ihr aktuell besonders gefällt:

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1 Kunterbunte Spaßwelt: Mir hat’s

vor allem die mintgrüne Eismaschine angetan, die ganz tolles Frozen Yogurt macht. Mein Tipp: Gerät vorher einschalten und dann erst Yogurt oder Eismasse durch den Schlitz einfüllen. Serviert wird’s im dazupassenden Geschirrzeug. Eismaschine um 29,99 Euro bei Depot im Kaufhaus Tyrol.

2 Den trägt man gerne mit sich rum:

Am Strohkorb „Jaap“ von Interio gefallen mir vor allem seine Quasten. Um 29,99 Euro geht’s mit Leichtigkeit durch den Sommer.

3 Cool am Pool: Der Poolcruiser

„Swan“ mit chicem Krönchen und Goldglitzer ist mein absolutes Sommerhighlight. Bei Depot um 12,99 Euro.

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4 Die Nagellacke von Nailberry

L’Oxygéné kommen nicht nur in superschönen Farben daher, sie helfen auch, geschädigte Nägel zu reparieren. Ein zusätzlicher UV-Filter schützt die Farben vor dem Ausbleichen. Um 19,90 Euro im Resort in Innsbruck.

5 Damit wir nicht völlig käsig an den

Strand müssen: Mit dem Selbstbräuner von Chanel gibt’s vorab Bräune aus der Flasche. Wichtig: Vor der Anwendung ein Peeling machen! Um 56 Euro in der Innsbrucker Parfümerie Weigand.

6 Ich mag Ohrringe in allen

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Varianten. Brandneu sind die Teile von De Dor, die bald in die Parfümerie Weigand in Innsbruck kommen. Ab 28,95 Euro.

7 Kürzlich hab ich Niki Osl in Wien

besucht und was soll ich sagen: Ich hab mich sofort in ihre Designs verliebt. Die Blumenhaarreifen fertigt sie unter dem Label „Miss Lillys Hats“ auf Anfrage – perfekt für die romantische Braut, aber auch zu T-Shirts und Jeans ein absoluter Hingucker. Der Anstecker macht sich toll am Hut oder der Bluse (zum Beispiel an den Trauzeugen).


CASAZZA

STIL IST NIEMALS VERGÄNGLICH Xenia Casazza weiß, was guten Stil ausmacht, und hat mit ihrer Boutique in der Innsbrucker Altstadt ein Paradies für Fashionistas geschaffen.

Stil kann man nicht kaufen, man hat ihn. Eine, die ihn definitiv hat, ist Xenia Casazza. Und sie gibt ihn gerne an ihre Kundinnen weiter, denn nebst vielfältiger, hochwertiger Mode gibt es ihn ihrem neuen Geschäft in der Innsbrucker Kiebachgasse auch persönliche, individuelle und ehrliche Beratung. Hier gehen Kundinnen nicht nur gut angezogen, sondern perfekt gekleidet hinaus. M o d e u n t e r s t r e i c h t den Charakter. Xenia und Mitarbeiterin Barbara nehmen sich deshalb viel Zeit für ihre Kundinnen, um den optimalen Look für sie zu finden. Von zeitloser Businessmode über trendige Athleisure- bis hin zu sommerlichen Leinenstyles findet ihr hier Wohlfühl-Outfits für jeden Geschmack und Anlass, die perfekt zu euch passen. Allein

E N T G E LT L I C H E E I N S C H A LT U N G / F O T O : A N D R E A S F R I E D L E

„Man kann ruhig ein bisschen verrückt sein. Aber es muss Stil haben.“

die gemütliche Atmosphäre lädt zum Stöbern und Verweilen ein und Labels wie Bleifrei, Jones, Good Morning Universe oder Ina Kent zeigen, dass hier Klasse statt Masse zu Hause ist – bei Kleidung wie Accessoires.

CASAZZA

Kiebachgasse 3 6020 Innsbruck Tel.: 0512/554313 www.casazza.business.site


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LASST SIE MAL MACHEN! Unser Körper ist ein wahres Wunderding. Wenn man ihn lässt, hilft er sich in vielen Fällen quasi selbst. Das ist auch mit der Haut so.

TEXT:

MARINA KREMSER

F

rüher, also ganz früher, war gebräunte Haut nicht unbedingt ein Schönheitsideal. Noble Blässe war angesagt, denn wer sich in der Sonne aufhielt, hatte dort meist zu tun, war also Arbeiter, während sich die bessere Gesellschaft im Inneren aufhielt. Der Trend zum Braunsein kommt aus Kalifornien, vermutet Dr. Julia Cordin. Sie ist plastische Chirurgin mit Praxen in Innsbruck und Kitzbühel und hat schon von Berufs wegen viel mit Haut zu tun: „Ich denke, der Bodybuilding-Kult war mit ausschlaggebend dafür, dass auch ‚normale‘ Frauen plötzlich braun sein wollten. Auf einem gebräunten Körper wirken die Konturen besser, die Schemen sind schöner. Doch der Trend dazu flacht mittlerweile wieder ab. Gott sei Dank, denn Frauen, die vor 15 oder 20 Jahren regelmäßig oft ins Solarium gegangen sind, büßen heute dafür.“ D i e F a k t o r e n , die unsere Hautbeschaffenheit beeinflussen, sind vielfältig. Grob unterscheidet man zwischen intrinsischen – also Genetik, Stoffwechselbeschaffenheit etc. – und extrinsischen Faktoren. Letztere kann man selbst beeinflussen und auch wenn wir wissen, dass stundenlanges Sonnenbaden, übermäßiger Alkoholkonsum oder Nikotin schädlich sind und folglich auch nicht gut für die Haut, so lassen wir dennoch nicht die Finger davon. Aber: Das lässt sich auch mit den besten Cremes und Anwendungen nicht wiedergutmachen, selbst wenn uns das die Werbung oft weismachen möchte. Wie heißt’s so schön: Vorbeugen ist besser als heilen und manchmal wird es einfach nicht mehr gut.

N I C H T Z U V I E L, A U C H N I C H T V O M G U T E N Ein Problem für die Gesichtshaut sieht Julia auch im permanenten Wechsel von Pflegeprodukten und allgemein in einem zuviel von allem: „Die Haut im Gesicht verfügt über Talgdrüsen, die eigentlich dafür da sind, die Haut nachzufetten. Wir werden aber dazu erzogen, uns mit allen möglichen und unmöglichen Cremes einzuschmieren. Damit gewöhnen wir der Haut ab, sich selbst zu regenerieren. Für den Körper ist eine zusätzliche Feuchtigkeitscreme hingegen wichtig.“ Wer etwas für seine Schönheit machen möchte, sollte das Gesicht

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EXPERTENTIPP

SCHMIEREN, SCHMIEREN, SCHMIEREN Sich im Sommer in die pralle Sonne zu legen, ist generell keine gute Idee. Aber auch sonst gilt: Vergesst niemals auf den Sonnenschutz.

Im eigenen Saft zu braten, ist mitunter gar nicht so schlecht. Wenn man ein totes Rind im Römertopf ist. Als Mensch am Strand ist es eher so mittelgut. morgens und abends gut reinigen und sich täglich sauber abschminken. „Und bitte die Haut nicht mit Make-up zukleistern“, rät Julia.

Johann Troger, Kosmetikmeister

Bald steht für viele wieder der alljährliche Sommerurlaub an. Hast du einen Tipp, wie man die Haut auf die Sonne im Süden am besten vorbereitet ? J O H A N N : Es macht auf jeden Fall Sinn, die Haut gründlich reinigen zu lassen. Dann fährt es sich gleich viel entspannter in den Urlaub, weil man gerade in diesen Wochen nicht so viel Zeit in Pflege investieren, sondern die Tage genießen möchte. Auf Peelings, die tief unter die Hautoberfläche gehen, sollte man jedoch eher verzichten und dieses auf nach dem Urlaub verschieben. Wie lässt sich die Sommerbräune möglichst lange erhalten? Karotintabletten helfen schon im Vorfeld, den Körper vorzubereiten und auch dabei, den Bräunungsvorgang zu beschleunigen. Auf keinen Fall sollte man sich in die pralle Sonne legen – generell nicht und auch nicht für eine schnelle Bräune. Selbst wenn man rasch braun wird, hält das nicht lange an, weil sich die Haut meist zu „schälen“ beginnt. Im Urlaub selbst sollte man die Haut nach dem Aufenthalt in der Sonne unbedingt mit Feuchtigkeit versorgen. Wenn sie gut durchfeuchtet ist, bleibt auch die Bräune länger haften. Gibt es sonst noch etwas, auf das wir in der Sonne achten sollten? Ich kann nur sagen: schmieren, schmieren, schmieren. Sonnenschutz ist sowohl für den Körper als auch das Gesicht unerlässlich, auch im Schatten. Am besten startet man mit Lichtschutzfaktor 50 im Gesicht und 30 am Körper und kann die Stärke dann langsam anpassen. Und unbedingt nachcremen, um den Schutz zu erhalten. Bei der Pflege sollte man zu leichteren Produkten ohne hohen Fettanteil greifen. Mit dem Schweiß sammeln sich Bakterien auf der Haut, durch zu reichhaltige Cremes kann es dann zu Hitzepickeln führen.

KOSMETIKINSTITUT AURORA Müllerstraße 11, 6020 Innsbruck Tel.: 0512/21 44 11, info@kosmetik-aurora.at www.kosmetik-aurora.at

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N a t ü r l i c h k a n n m a n auch die Gesichtshaut mit Cremes unterstützen, ihr zwischendurch immer wieder einen Boost verleihen und sie von Zeit zu Zeit professionell ausreinigen lassen, aber wie bei so vielem: nicht übertreiben. Die Haut kann das selber, sie macht’s mit der Zeit nur nicht mehr, wenn man ihr die Arbeit abnimmt. Warum sollte sie auch? „Man muss auch nicht mit 30 Jahren schon mit Anti-Aging-Produkten beginnen oder alle drei Wochen zur Kosmetik gehen. Alles mit Maß und Ziel. Was für mich wirklich Sinn macht, sind Augencremes, weil die Haut in dieser Region sehr dünn ist. Sie helfen nicht unbedingt gegen Falten, sehr wohl aber gegen Trockenheitsfältchen, die einen mitunter richtig alt aussehen lassen.“ Wofür Julia ein Plädoyer hält, ist Sonnenschutz. Der muss sein. Immer. Im Sommer ganz besonders. Es muss aber nicht zwingend der 50er-Faktor sein – eventuell zu Beginn, wenn man nach den kalten Wintermonaten das erste Mal in die Sonne geht, ansonsten ist Lichtschutzfaktor 30 ausreichend. Man sollte sich sowieso nicht zu lange in der Sonne aufhalten – in der prallen schon gar nicht. Und wenn man draußen ist, sollte die erste Motivation nicht sein, braun zu werden, sondern die Sonne an sich. Wir brauchen keine gebräunten Körper, sehr wohl aber Sonneneinstrahlung, die bei der Bildung von Vitamin D hilft, das wiederum für die Knochendichte wichtig ist. Und fürs Gemüt.

WETTERKAPRIOLEN Unsere Gesichtshaut ist den ganzen Tag über sämtlichen Witterungen ausgesetzt. Wind kann die Haut trocken machen, hat aber im Endeffekt keine großen negativen Auswirkungen. Außer: Wir spüren die Hitze nicht mehr so stark. Das ist gerade im Süden ein Problem, wo Sand und Wasser die Sonnenstrahlen reflektieren und zusätzlich zur Vorsicht mahnen. Und schon als Kinder haben wir gelernt: Der Körper merkt sich jeden Sonnenbrand. Nun bekommt man als Jungmensch viele Weisheiten mit auf den Weg, diese aber stimmt. Bis ein Sonnenbrand abgeklungen ist, dauert es rund sechs Tage. In dieser Zeit sollte man die Sonne gänzlich meiden. Sollte die Verbrennung tatsächlich so massiv sein, dass sich Blasen bilden, so gehören diese unbedingt aufgemacht, sagt Julia. „Sonst sammeln sich Keime darunter. Nach dem Öffnen gehört die Wunde fachmännisch abgedeckt, dann heilt sie in der Regel innerhalb von zehn Tagen ab.“


Z u v i e l S o n n e kann auch – abgesehen vom Worst-Case, dem Melanom – zu Pigmentverschiebungen führen. Sonnenflecken lassen sich mit dem Laser gut behandeln. „Eine Behandlung würde ich jedoch im Herbst oder Winter empfehlen, weil man danach ein paar Wochen die Sonne meiden sollte.“ Manchmal kommt es auch zu so genannten Melasmen, einer Form der Hyperpigmentierung, die im Gesicht vor allem an den Wangen, dem Nasenrücken oder der Stirn auftritt. Oftmals sind Frauen, die die Pille nehmen, davon betroffen. Das ist aber weniger eine Auswirkung der Sonne denn der Hormone. Frauen mit einem niederen Östrogenspiegel neigen auch eher zu Pickeln. Aber das nur am Rande.

HAUTSCHMEICHLER Letztlich ist unser Köper ein Wunderwerk. Er kann vieles selbst, wir haben nur nicht mehr die Geduld, manche Dinge abzuwarten. Man will alles sofort erledigt haben. Auch das Schönsein. „Der Körper muss mit gewissen Dingen selbst fertig werden dürfen. Es ist aber mittlerweile fast verboten, auch nur eine Falte zu haben. Aber darum sollte es nicht gehen, sondern um eine gesunde, natürliche Haut

und einen Körper, in dem man sich wohlfühlt“, findet Julia. Recht hat sie und schließlich erzählt jede Falte auch ihre Geschichte.

„Wenn man etwas für seine Schönheit machen will, ist es wichtig, das Gesicht morgens und abends gut zu reinigen, sich gut abzuschminken und bei einer Pflegelinie zu bleiben.“ JULIA CORDIN

F r ü h e r w a r v i e l l e i c h t vieles unkomplizierter, auf der anderen Seite gab es noch nie so viel Information wie heute ... und auch noch nie so viele Sonnencremes. Gleichzeitig haben wir verlernt, auf unseren Körper zu hören und unseren Hausverstand zu benutzen. Das würde helfen – so generell im Leben. Wa s d e r H a u t richtig gut tut, hat übrigens nichts mit Cremen zu tun. Oder Masken. Oder Lasern. „Ab in den Wald“, rät Julia. Die Bäume sondern antibiotische Stoffe ab, die gut sind fürs Immunsystem und alles, was gut für das Immunsystem, ist, ist auch gut für die Haut. „Die Haut ist unser größtes Organ. An ihr sieht man, wie es jemandem geht. Man kann also auch indirekt etwas für seine Haut tun, indem man sein Immunsystem stärkt.“ Mit Zink zum Beispiel, Selen, Vitamin C, Aminosäuren. Der Trend des Waldbadens mag zwar ein schräger sein, seinen Zweck hat er aber. Auch wenn man einfach Waldspaziergang dazu sagen könnte. Das verkauft sich halt nicht so gut.

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Sea you soon!

Sommer ist super, hat aber auch seine Tücken. Deshalb: Cremt euch bitte ein, Mädels.

H A U T- B E S C H Ü T Z E R

Das EpiGen Pollution Detox Serum von QMS Medicosmetics ist eine geniale Hautpflegebehandlung, speziell abgestimmt auf Schädigungen der Haut durch äußere Einflüsse wie UV-Licht und Umweltverschmutzung.

188 Euro, Kosmetikinstitut Aurora.

Zum Kennenlernen gibt’s das Serum auch im Duo mit der Rescue Mask.

SONNENKÜSSE

Wir mögen die Sonnenprodukte von Clarins vor allem wegen ihrer angenehmen Texturen und weil sie einen exotischen Duft nach Urlaub und Sonne versprühen. Alle Produkte sind wasser- und schweißresistent und beugen sichtbaren Zeichen der Hautalterung aufgrund von Lichteinwirkung und dem Austrocknen vor.

Ab 29,90 Euro bei Tachezy. Tipp: Beim Kauf von zwei Clarins-Sonnenpflegeprodukten schenkt euch Tachezy ein Täschchen mit zwei Luxusgrößen dazu.*

F Ü R S P O R T FA N S

Die CC-Golf Cream von Horst Kirchberger ist die ideale Foundation für den Sommer, pflegt und hydratisiert und schützt mit LSF 20 auch vor UV-Einflüssen. Weil sie nicht abfärbt, ist sie super für Sportlerinnen. Um 47 Euro im

Kosmetikinstitut Aurora in Innsbruck.

B E AT T H E H E AT

Der „Waterlover Sun Mist“ von Biotherm schützt mit seinem umweltfreundlichen Filtersystem nicht nur die Haut, sondern auch die Gewässer. Der 2-Phasen-Spray spendet Feuchtigkeit, besteht aus 96 Prozent bioabbaubaren Wirkstoffen und ist in einer 100 Prozent recycelten Flasche verpackt. Um 31,90 Euro bei Tachezy.

Tipp: Beim Kauf von 2 BiothermPflegeprodukten bekommt ihr euer persönliches Körperpflege-Duo mit der beliebten Lait Corporel (100 ml) sowie der Lait de Douce (75 ml) gratis dazu.*


NACHTMENSCH

UV-Licht und andere äußere Stressfaktoren lassen die Haut oft müde und glanzlos erscheinen. Die EpiGen Pollution Rescue Mask von QMS Medicosmetics revitalisiert müde Haut über Nacht. Die angenehme

Schaummaske gibt’s um 79 Euro in Murat Coskuns Kosmetikinstitut Aurora.

STRAHLEFRAU

Die Sun-perfect-Linie von Lancaster bietet umfangreichen UV-Schutz und beugt Falten und Pigmentflecken vor. Dazu sorgt sie für einen ebenmäßigen und strahlenden Teint. Das mögen wir!

Ab 32,90 bei Tachezy. Tipp: Beim Kauf eines LancasterSonnenproduktes erhalten Sie eine Lancaster-Pouch als Geschenk dazu.*

*) solange der Vorrat reicht.


HELLO BEAUTIFUL!

Wir mögen schöne Menschen. Das Aussehen ist uns dabei egal. Trotzdem schadet es nicht, wenn man auch äußerlich ein bisschen auf sich schaut ...


EXPERTENTIPP

SOMMER, SONNE INSEKTENSTICH 1) DIE LUXURIÖSE „MOISTURIZING SOFT C R E A M “ sorgt für Strahlkraft und Regeneration der

Haut und verleiht ihr eine angenehme Frische. 60 ml um 280 Euro. La Mer erhältlich bei Weigand in Innsbruck.

2 ) I M S O M M E R S O L LT E A U C H D A S M A K E- U P

über einen Lichtschutzfaktor verfügen – so wie das Advanced Soft Focus Make-up von Horst Kirchberger, das uns vor allem auch ob seiner leichten Textur überzeugt und der Haut gleichzeitig Feuchtigkeit verleiht. Um rund 40 Euro im Kosmetikinstitut Aurora in Innsbruck.

Wir haben mit Drogistin Andrea Gschwenter, Obmann-Stellvertreterin des WirtschaftskammerLandesgremiums des Handels mit Arzneimitteln, Drogerie- und Parfümeriewaren sowie Chemikalien und Farben Tirol, über die Wohlfühljahreszeit gesprochen.

3 + 7 ) W I R H A B E N D I E H A A R E S C H Ö N: Der Heat

Control Haartrockner HD9880 von Grundig sorgt für schonendes Trocknen, der Hair Styler Straight & Curls HS 7831 ist der Partner für die angesagtesten Trendfrisuren. Föhn um 79,99 Euro, Glätteisen um 54,99 Euro.

4 ) D I E N E U E T O N E R D E- D U S C H E von Nivea sorgt für streichelweiche Haut. Gibt’s in verschiedenen Varianten (wir mögen Ingwer & Basilikum sehr) um je 2,99 Euro. 5 ) D E R C O N C E P T S T O R E www.kyddo.shop

präsentiert eine liebevolle Auswahl an nachhaltig hergestellten Produkten für Kids und Mamis. Wir haben uns auf Anhieb in die Kosmetiktäschchen samt Bommel von Liewood verliebt. Die sind aus Bio-Baumwolle und um je 35 Euro mit verschiedenen Mustern zu haben.

6 ) I M S O M M E R macht das Haar einiges mit – die Produkte von Marlies Möller helfen. Das „Marine Moisture Shampoo“ ist die perfekte After-Sun-Reinigung. 200 ml um 21,80 Euro. 8 ) P R O D U K T E M I T L I C H T S C H U T Z FA K T O R

gibt’s übrigens auch für die Lippen: Vibrant Shine Lipstick von Horst Kirchberger mit LSF 15. Um ca. 30 Euro im Kosmetikinstitut Aurora von Murat Coskun.

9 ) Q U A S I E I N M U S T- H A V E I M S O M M E R:

Netzbetriebener 3-in-1-Epilierer smooth & silky von Remington um 49,99 Euro.

10) WIR HABEN EINE ENTDECKUNG GEMACHT

(ein Danke an Grafikerin Rabea!) und sind echt happy damit: Deocremes von Achselkuss. Die schauen nicht nur supersüß aus, sondern sind auch hochwirksam. Zu haben im „Büro im Laden“ sowie im Salon Halblang in Hall und bei Max Jeggle in Innsbruck um je 12 Euro.

1 1 ) D I E D U S C H B O M B E N V O N W A LT Z 7 sind

uns schon vor einiger Zeit aufgefallen, weil sie im Nu einen frischen Duft ins Badezimmer zaubern – einfach auspacken und auf den Boden der Dusche legen. Im Sommer mögen wir die frische Limetten-Variante, es gibt aber noch ganz viele andere. Die Duschbomben sind eines jener Dinge, die man eigentlich nicht braucht, aber trotzdem haben will, und um je 1,49 Euro bei Bipa, Spar, dm und Merkur erhältlich.

Andrea Gschwenter

Wir alle wissen: Sonenncreme ist wichtig. Was aber tun, wenn einen doch ein Sonnenbrand erwischt? A N D R E A G S C H W E N T E R : Am besten lässt man es natürlich gar nicht erst so weit kommen. Falls es doch passiert: Sofort aus der Sonne gehen und die betroffenen Stellen zum Beispiel mit feuchten Tüchern kühlen. Und viel trinken. Im Anschluss solltet ihr die betroffenen Stellen mit einer leichten Baumwollkleidung bedecken, wenn ihr im Freien seid. Für sonnengestresste Haut empfiehlt sich generell eine spezielle After-Sun-Pflege. Sommerzeit ist nicht nur Schwimmbad, sondern auch Wandern: Worauf sollte man dabei besonders achten? Auch hier gilt: Sonnenschutz nicht vergessen und am Abend freut sich die Gesichtshaut über Feuchtigkeit. Wichtig ist auch, die Augen zu schützen. Das macht in der Sonne im Allgemeinen Sinn. Beim Wandern ist auch die Fußpflege besonders wichtig. Gerade im Fersenbereich sollte man spröde Haut mit einem Bimsstein entfernen, damit sie nicht aufspringt, und sie dann mit einer fetten Fußcreme einschmieren. Nach einem Wandertag helfen Fußbäder mit entsprechenden Essenzen und ein erfrischender Sportbalsam. Und dann: Füße hoch! Mit der warmen Jahreszeit kommen auch lästige Gelsen. Was tun bei Insektenstichen? Kühlen lindert den Juckreiz und wirkt abschwellend. Auch Cremes oder Gels mit antiallergischen Wirkstoffen, so genannte Antihistaminika, helfen gut gegen Juckreiz, Brennen und Rötungen. Weil diese meist viel Wasser enthalten, setzt der Kühlungseffekt durch die Verdunstungskälte fast automatisch mit ein.

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SCHNUPPERSTUNDE Z A D I G & V O LTA I R E

„This is her!“: ein Duft als Statement. Das Eau de Parfum ist eine ausgewogene Mischung aus Vanille und Kastanie, kombiniert mit dem rockigen Nachduft von Sandelholz. Das Parfüm einer freien, rebellischen Frau. Gibt’s übrigens auch in einer Version für ihn. 30 ml, 49 Euro.

P O R S C H E D E S I G N W O M A N: Was die moderne Designwelt von Porsche ausmacht, gilt auch für den ersten Damenduft: Klar und futuristisch zeigt sich das Weiß nicht nur im Flakon, sondern auch bei den Inhaltsstoffen – weißer Tee, weiße Blumen und weiße Hölzer. Eau de Parfum, 30 ml, 59 Euro.

O S C A R D E L A R E N TA „ B E L L A R O S A“ :

eine zauberhafte Vision eines Blütentraums. Schon die Haptik des Flakons ist ganz wunderbar und unterstreicht die Sinnlichkeit und Leidenschaft des Eau de Parfums. 46 Euro für 30 ml.

Mit der Leichtigkeit des Sommers werden auch die Düfte wieder frischer, zarter und feiner. Wir zeigen unsere Lieblinge.

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EXPERTENTIPP

DAS ZENTRUM IM ZENTRUM Genitalchirurgie – nach wie vor ein sensibles Thema. A I G N E R I C O N: ein junger, zarter und zugleich zeitloser Duft mit Energie, Klasse und Eleganz. 45 Euro, 30 ml.

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Es gibt Themen, über die reden wir Frauen nicht gerne. Probleme werden deshalb oft im Stillen akzeptiert und so manches Leiden einfach hingenommen. Intimchirurgie ist so ein Thema.

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S c h a m l i P P e n k o r r e k t u r , Unterbauchoperationen, Eingriffe am Venushügel sowie der Vagina sind noch immer mit großem Schamgefühl behaftet. Nicht nur das Ausziehen vor dem eigenen Partner kann zur Hürde werden, wenn man sich in seinem eigenen Körper nicht mehr wohlfühlt. Auch das Entkleiden in öffentlichen Garderoben etwa im Fitnessstudio, beim Arzt oder Saunabesuch verursacht bei vielen Frauen Unsicherheit und Scham. Gerade steht die Badesaison vor der Tür. „Ich fühle mich im Bikini einfach nicht wohl.“ „Ich habe das Gefühl, von meiner Umgebung kritisch gemustert zu werden.“ Solche und ähnliche Sätze höre ich immer wieder in meiner Praxis. Ein (vermeintliches) Zuviel an Haut im Intimbereich führt bei Frauen zu Unsicherheit und somit zu einer Einschränkung ihrer Lebensqualität. Ein besonderer Störfaktor sind vor allem zu große Innere Schamlippen. Das lässt sich gut korrigieren, denn speziell in diesem Fall bedarf es nur eines kleinen Eingriffs in örtlicher Betäubung, damit Wohlgefühl und Selbstbewusstsein wiederhergestellt sind. I c h w e i s s , wie schwer es vielen Frauen fällt, über solche Dinge zu sprechen. Deshalb sind mir ein behutsames Aufklärungsgespräch und eine achtsame Herangehensweise an dieses empfindsame Thema wichtig.

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Geschnuppert und verliebt. Das neue Eau de Toilette hat uns mit seinen strahlenden Pflaumenblütennoten verzaubert. Leicht und stimmungsvoll. 30 ml, 49 Euro.

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WOHNEN SHE SHEDS SIND BESCHAULICHE HÜTTEN, IN DIE WIR UNS GANZ GEMÜTLICH UND UNGESTÖRT ZUM ENTSPANNEN, LESEN ODER KREATIVSEIN ZURÜCKZIEHEN KÖNNEN. OB ALS KÜNSTLERATELIER, ZUSÄTZLICHES GARTENHÄUSCHEN ODER NÄHTEMPEL: DIE ENTZÜCKENDEN HÄUSCHEN BIETEN RAUM FÜR ALLES.

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EIN KLEINES STÜCK VOM PARADIES BUCHAUSWAHL:

MARINA KREMSER

Während Männer schon lange Refugien in Hobbykellern oder Garagen gefunden haben, bekommen nun auch wir unseren persönlichen Rückzugsort. Ein She Shed. Dolce Vita zum Wohnen und für die Seele.

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FOTO: ANNE WELLS/KNESEBECK VERLAG


She Sheds liefern genug Raum, um die persönliche Kreativität auszuleben – egal, ob man gärtnert, meditiert, liest, malt oder einfach nur in den eigenen Gedanken versinken möchte.

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ir sind mal wieder einer unserer Lieblingsbeschäftigungen nachgegangen: In Büchern blättern und vor uns hin tagträumen. Besonders schön finden wir „She Sheds“ von Erika Kotite (Shed: zu Deutsch Schuppen), die auf 176 Seiten ganz zauberhafte Häuschen-Schmuckstücke zusammengetragen hat. Räume nur für uns, denn manchmal darf und muss man auch ein bisschen Ego sein. „She Shed. Hen Hut. Lady Lair – mit all diesen Begriffen bezeichnet man im Englischen ein Gartenhäuschen, das persönliches Refugium der Frau ist und das immer häufiger zu einem kleinen, aber feinen Zimmer im Garten wird. Immer mehr She Sheds in unterschiedlichen Größen und Formen und mit unterschiedlichen Nutzungszwecken sprießen weltweit aus dem Boden – von Australien bis Alaska, von Texas bis in die Ukraine erheben Frauen Anspruch auf einen persönlichen Bereich, den sie ihr Eigen nennen können“, erklärt Erika im Vorwort des Buches. She Sheds zeichnen sich laut der Autorin durch ihre überschaubare Größe aus, sie lassen sich gut auf einem Grundstück unterbringen, liefern aber auch genug Raum zum Man-selbst-Sein.

Hell und luftig: She Sheds sind Orte der Ruhe und Gemütlichkeit. Das Holzdach ist innen mit einem Stoffbaldachin aus heller Baumwolle verkleidet. Romantisch und chic. Stühle von Lloyd Loom stehen in der Nähe des Seiteneingangs, den zwei Sprossenfenster flankieren. Das Regal darüber wird zur Präsentation von Dekoelementen genutzt, ist aber eigentlich nur ein Deckenbalken, der mit einem Brett verkleidet wurde.

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TIPP

Wer in seinem Häuschen gerne liest, dem empfehlen wir Judith Taschlers neuen Roman „Das Geburtstagsfest“, erschienen im Droemer Verlag (352 Seiten, EUR 22,00). Judith hat uns mit ihren Büchern noch nie enttäuscht – von „Sommer wie Winter“ bis „David“ mochten wir bisher alle. Und auch dieses Mal ist ihr wieder ein Roman gelungen, der einfühlsam und achtsam das Leben von anderen erzählt – und ein bisschen auch ihr eigenes. Um zu schreiben, zieht sich Judith übrigens in ihr eigenes Baumhaus-Refugium zurück!

Besitzerin Jenny hält sich gern auf Verandas auf, wo sie gemütlich etwas essen oder trinken und dabei ihren üppigen Garten betrachten kann. Der Schuppen ruht auf einem Fundament aus hundert Jahre alten Ziegeln.

S h e S h e d s sind gemütliche Hütten, in die wir uns ganz gemütlich und ungestört zum Entspannen, Lesen oder Kreativsein zurückziehen können. Ob als Künstleratelier, zusätzliches Gartenhäuschen oder Nähtempel: Die entzückenden Häuschen bieten Raum für alles. Erika: „Bei der Bauweise der She Sheds hat zumeist die Einfachheit Vorrang, weswegen auf Isolierung verzichtet, dafür aber auf die reichliche Ausstattung mit gemütlichen Quilts und Kissen Wert gelegt wird. Licht gibt die Sonne, manchmal auch batteriebetriebene Lampen. Das Ziel ist dabei, Freiraum zur Verfügung zu stellen, in dem man zur Ruhe kommen und genau das tun kann, was man möchte.“

W E N E E D V I TA M I N S E A Weil Dolce Vita auch beim Wohnen ganz viel mit Süden zu tun hat, haben wir unsere Buchfühler noch ein bisschen weiter ausgestreckt. Nach Mallorca zum Beispiel, denn die Insel hat

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Sofaliebe: Über dem eigentlichen Wohnbereich des She Sheds hängt ein beeindruckender Kronleuchter, den Besitzerin Paige aus Muscheln gefertigt hat. Das Sofa dient bei Bedarf auch als Bett. Der schwarz lackierte Holzboden ist größtenteils original. Ein ehemaliges Lüftungsloch oberhalb der Dachbalken dient heute als kleines Fenster.

SHE SHEDS

Ein Raum nur für mich Erika Kotite, Knesebeck Verlag 176 Seiten, EUR 22,70 Anhand von 32 Beispielen zeigt Erika Kotite inspirierende Häuschen von Frauen aus aller Welt. Dazu gibt’s Tipps zum Aufbau, zur Gestaltung und Upcycling – die beste Starthilfe, um selbst die Ärmel hochzukrempeln und loszulegen.

weit mehr zu bieten als Ballermann. Ein Leben voller Wärme nämlich. Und weil man die Seele kaum wo so gut baumeln lassen kann wie am Meer, haben wir uns außerdem durch ein paar Wohnparadiese am Wasser geschmökert. Gut, nun haben wir, die wir hier in Tirol leben, kein Meer vor der Haustür, aber schauen wird man ja noch dürfen und ein paar Inspirationen fallen dabei sicher auch für das eigene Zuhause ab. Seufz!

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GEKOMMEN, UM ZU BLEIBEN

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ohnen und Leben auf der Lieblingsinsel Mallorca: „Mit vierzehn Jahren reiste ich zum ersten Mal auf die Insel meines Glücks“, erzählt Autor Thomas Niederste-Werbeck. Zusammen mit seinen Eltern wohnte er im „La Residencia“ in Deià, einem beschaulichen Ort an der Westküste der Insel. Zur Linken das mächtige Tramuntana-Gebirge, zur Rechten Buchten und das Mittelmeer. „Das fühlte sich schon damals richtig gut an.“ Viele Male kam Thomas zurück und entdeckte die Insel auf seine ganz eigene Weise. Und weil sich das Leben dort so viel besser anfühlte als in Deutschland, zog er hin. Drei Jahre hatte er vergeblich nach einem passenden Haus gesucht, bis es ihn schließlich entdeckte. Außen diskret und eingefügt in die Landschaft entfaltet es im Inneren seine puristische Grandezza und ist damit wie viele Häuser auf der Insel. Deshalb hat Thomas Niederste-Werbeck ein Buch daraus gemacht. Und wir lieben es!

MALLORCA MIT STIL

Thomas Niederste-Werbeck, Callwey Verlag 192 Seiten, EUR 41,10 Das Buch zeigt Wohnungen voller Wärme. Und deren Besitzer. Porträtiert werden passionierte Innenarchitekten und Interior Designer, die mit ihren unterschiedlichen Stilen, Materialien und Interpretationen ihren Häusern und Wohnungen eine ganz besondere Atmosphäre verliehen haben. Dazu verrät Thomas Geheimtipps rund ums Essen, Einrichten und Inselerleben.

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Natürliche Schönheit: Brenda mag ägyptische Baumwolle oder hochwertiges reines Leinen. In ihrem Haus Osa Major dienen alle Schlafzimmer als Ausstellungsräume für die prächtige Bettwäsche- und Textiliensammlung der Eigentümerin. Im Sommer hüllt sie die Betten bevorzugt in reinweißes Leinen.

FOTOS: GREG COX


Ganz hoch oben: Das Wohnzimmer des Hauses Ca’n Cardell wurde im Zuge der Renovierung komplett umgestaltet. Es erhielt ein großes Panoramafenster mit Blick auf Deià und das Mittelmeer sowie ein Innenfenster zur Küche. Wir finden vor allem das eingebaute Sofa richtig toll.

Folge der Sonne: In der Küche des Hauses Ca’n Busqera begrenzt ein verwitterter, unbehandelter Baumstamm den Bereich des Kamins mit integriertem Dunstabzug über dem Herd. Alle Arbeitsplatten sind aus strukturiertem Naturstein, die Schranktüren bestehen aus gelaugtem, weiß gebeiztem Holz.

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Man sitzt insgesamt viel zu wenig am Meer!

MEER MACHT GLÜCKLICH 130

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eben ist das mit den Sand unter den Füßen und dem Wellenrauschen im Ohr. Wo baumelt letztlich die Seele besser als am Meer? Die Autorin Sally Hayden wuchs in Australien auf, wo ihre Familie ein Ferienhaus am Wasser besaß – ein lichtdurchflutetes Haus mit offenem Grundriss, das den Eindruck von Weite erweckte. Genau wie der große Garten mit Blick auf den Strand. „Hier begann meine Liebe zum Wohnen am Wasser“, sagt sie. Jenen lässigen, zeitlos schönen Wohnstil hat Sally in ein Buch transferiert: ruhige Farben, natürliche Materialien, weiße Böden, weich fließende Stoffe. Schöne Dinge, die man am Strand findet, werden als Deko in Szene gesetzt.

F O T O S : E A R L C A R T E R , A U S : S A L LY H A Y D E N : A U S L I E B E Z U M M E E R , G E R S T E N B E R G V E R L A G


AUS LIEBE ZUM MEER

Sally Hayden, Gerstenberg Verlag 160 Seiten, EUR 25,70 Die zwölf Häuser, die Sally Hayden für das Buch ausgewählt hat, stehen in Dänemark, Südengland, Südwestfrankreich und an der Ostküste der USA. Wir lernen ihre Besitzer kennen und mit welchen Mitteln es ihnen gelungen ist, jenes ganz besondere Flair zu schaffen, das ihnen eigen ist. Bezugsadressen im Anhang runden die Meeressehnsucht ab.

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ILLKOMMEN DAHEIM JEDER MUSS SEHEN, WO ER BLEIBT. WIR ZUM BEISPIEL BLEIBEN AUCH MAL GANZ GERN ZU HAUSE.

F Ü R D O L C E V I TA A U F D E R T E R R A S S E : Terracotta-Vasen

„Jar Trace 55“ von muubs. Erhältlich in verschiedenen Varianten um je 148 Euro bei mg interior an der Innsbrucker Haller Straße.

W I N K E-W I N K E :

Die Lucky Cat haben wir um je 19,95 Euro in verschiedenen Farben im APFIs gesehen. Neongrün steht für Dynamik und Intuition, Orange für Leidenschaft und Energie. Wählt selbst!

DER NAME I S T P R O G R A M M:

Decke „Flausch“ (130 x 170 cm), gesehen bei Depot um 39,99 Euro.

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T Ü R S T O P P E R „ D É D É“ aus thermoplastischem Harz von Designer Philippe Starck für Alessi. In Kupfer um 99 Euro gesehen bei Tyrolglas in Innsbruck.

F LY A W AY: Die Papierballons sind in zwei

Größen und in Rosa, Hellgrau und Weiß zu haben und machen die Terrasse gleich ein bisschen mehr zum Lieblingsplatz. Ab 6,95 Euro gesehen in Ruth’s APFIs.

D I E A M I G O- S E R I E von Vacavaliente trägt ihren Namen zu Recht, die Ledertierchen sind nämlich echte Freunde und ebenso farbenfroh wie praktisch. Vom Kugelschreiber über Münzen und Zettelchen ist dort alles bestens aufgehoben. Schweinchen, Pferd & Co gibt’s ab rund 49 Euro bei Tyrolglas.

D I E M E TA L L I S C H E N KÖ R B E

von Korbo sind in unterschiedlichen Ausführungen erhältlich und stecken alles weg – vom Holz bis zum Regenschirm. Ab ca. 120 Euro bei mg interior.

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DIE PENDELLEUCHTE „SENTO SOSPESO“ von Occhio macht eine angenehme Stimmung. Erhältlich in verschiedenen Farben ab 1.672 Euro bei mg interior.

DIE SORGEN NICHT NUR IM KINDERZIMMER FÜR ORDNUNG, DA ABER GANZ B E S O N D E R S : Stapelbare Boxen

S C H L I C H T E E L E G A N Z:

„Lidatrop“ aus Schweden ist in Weiß, Hellgrau und Anthrazit zu haben. Um je 19,95 Euro im APFIs in Wattens.

in verschiedenen Farben und Größen (zwischen 9 und 27 Euro), gesehen in Elke Hells „Interior for Kids“ in Schwaz.

SORGT FÜR FRISCHE L U F T A U C H D R I N N E N:

Luftreiniger „Pure Cool Me“ von Dyson. Ab 349 Euro.

D R A U S S E N D A H E I M:

Laterne von muubs, ab 70 Euro gesehen bei mg interior in der Landeshauptstadt.

IM SOMMER I S T’ S Z W A R DRAUSSEN AUCH GANZ SCHÖN G R Ü N, die Vasen

aus der „Bouquet“Kollektion von Taitu sorgen aber auch drinnen für Natur. In verschiedenen Designs und Größen ab 69 Euro gesehen bei Tyrolglas in der Wilhelm-Greil-Straße in Innsbruck.

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PORTRÄTWASSERZEICHEN Hält man die Banknote gegen das Licht, werden das Porträt der mythologischen Gestalt Europa, ein Fenster und die Wertzahl sichtbar.

SATELLITENHOLOGRAMM Kippen Sie die Banknote. Ganz oben im Folienstreifen bewegen sich €-Symbole um die Wertzahl. Unter direktem Licht sind die €-Symbole besser zu erkennen. PORTRÄTFENSTER Betrachten Sie die Banknote gegen das Licht. Das im Hologramm enthaltene Fenster wird durchsichtig. In ihm erscheint ein Porträt der mythologischen Gestalt Europa, das von beiden Seiten des Geldscheins zu erkennen ist.

SMARAGDZAHL Kippen Sie die Banknote. Ein Lichtbalken bewegt sich auf der Zahl auf und ab. Außerdem verändert die Zahl ihre Farbe von Smaragdgrün zu Tiefblau und es sind €-Symbole auf ihr zu erkennen.

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SING IT OUT LOUD! TEXT:

SONJA NIEDERBRUNNER

Drei ganz unterschiedliche Songwriterinnen, Sängerinnen, Musikerinnen – und dennoch drei Mal eine klare Ansage: Man muss das leben, was man liebt, Und das lieben, was man lebt. Vorhang auf für Isobel Cope, Alexandra Caró und Nina Duschek.

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enn du echte Berge willst, dann mach Urlaub in Österreich.“ Dieser Kommentar eines Freundes gab den Ausschlag, dass Isobel Cope, begeisterte Kletterin, sich nach Tirol aufmachte. Drei Wochen waren geplant, geworden sind daraus nunmehr über vier Jahre. Das Klettern hat sie hergeführt, die Menschen, die Berge und nicht zuletzt die Art und Weise, wie sie Musik hier leben kann, ihre Musik, haben sie zum Bleiben bewegt.

A warm welcome Die Britin Isobel „Izzy“ Cope kam vor vier Jahren von London nach Innsbruck – und ist geblieben. Wegen der Berge und wegen der Menschen. Weil das Leben hier schön ist und weil es Freiheit ermöglicht.

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„ A l s i c h h i e r h e r k a m , habe ich innerhalb kürzester Zeit so viele nette Menschen kennengelernt, unter anderem auch meine mittlerweile beste Freundin, und als ich nach drei Wochen zurückkehren hätte müssen, sagte sie: Nein, Izzy, du musst noch bleiben. Jetzt kommt der Winter, du musst Skifahren lernen, wir müssen Figln gehen und Rodeln“, erinnert sie sich zurück. In der Tat gab es nicht viel, was sie zurück nach London gezogen hätte. „Dort hat mich der Frust gepackt – über das Leben in der Stadt, über den Mangel an Freiheit und Abenteuer.“ Also blieb sie. „ I n L o n d o n gibt es so viel Druck, Leistung, Schnelligkeit – man darf nie nachlassen. Alle meine Freunde dort waren schon beim Hausbauen und Familie gründen, das hat mir als Single zusätzlichen Druck gemacht. Hier in Tirol habe ich dann Leute kennengelernt, die mit 45 Single und dennoch happy sind, und das hat mich ermutigt.“ Innsbruck und Tirol haben Izzy eine Art von Freiheit geschenkt, die


T I P P D E R M AYAMÄDELS

Ganz verliebt sind wir in das Lied „You‘ve Got All You Need“ – gibt es hier: maafiiaar.bandcamp.com/ album/lies

sie so bis dato nicht kannte – das Lebenskonzept hierzulande sei ein ganz anderes als in London, meint sie. Und diese Freiheit erlebte sie schlussendlich auch in der Musik. I n i h r e r Fa m i l i e war Musik immer Thema, deshalb war der Weg für die heute 33-Jährige auch ein Stück weit vorgezeichnet. Als sie 15 Jahre alt war, wurde an ihrer Schule ein Tonstudio eingerichtet, so kam sie das erste Mal mit Tontechnik in Kontakt. Das begeisterte sie. An der Uni entschied sie sich schließlich für diese „technische“ Seite von Musik und gelangte so in den Bereich der Filmvertonung. Soundmixing wurde ihr Beruf, Musik blieb aber nach wie vor ihr großes Hobby. Sechs Jahre lang arbeitete sie als Tontechnikerin in einem großen Post-Production-Filmstudio in London. Im Rahmen ihrer Arbeit lernte sie einen Filmkomponisten kennen und begann schließlich, für ihn zu arbeiten. Das war in doppelter Hinsicht ein Glücksfall – denn zum einen brachte der neue Job wieder mehr an Musik in ihr Leben zurück, zum anderen war es für ihren neuen Chef kein Problem, wenn sie von Tirol aus arbeitete. S e i t z w e i J a h r e n ist Izzy nun selbständig. Gemeinsam mit einem zweiten Tontechniker hat sie in Innsbruck ein Tonstudio eröffnet, macht Filmvertonungen, komponiert Jingles und vieles mehr. Und daneben bleibt viel Zeit für ihre Musik. „Tirol ist so voll mit kreativen Leuten, die auch Zeit haben, das fehlt in London. Die Leute dort sind zwar motiviert, aber sie haben keine Zeit. Viele verbringen einige Stunden am Tag mit Pendeln. Hier kenne ich niemanden, der so was tut.“ E s d a u e r t e n i c h t l a n g e , bis Izzy in Innsbruck mit Musikern in Kontakt kam. Musik zu machen, sagt sie, sei eine tolle Art, Zeit miteinander zu verbringen. Mittlerweile

spielt und singt sie in verschiedenen Bands. Ihre „Male-“-Band, wie sie die Männergruppe nennt, besteht aus Profimusikern, die Frauengruppe namens maafiiar, benannt nach den Initialen der Mitglieder, ist ein Herzensprojekt. „Es sind Freundinnen, alle sehr unterschiedlich, aber keine von ihnen ist hauptberuflich Musikerin. Ich habe diese Band gegründet, weil ich das Gefühl habe, dass die Szene sehr von Männern dominiert wird. Es gibt natürlich viele Frauen, aber oft ist es eine Frau, meistens am Mikro, in einer Band aus Männern. Ich dachte mir, wo sind die ganzen Frauen an den Instrumenten?“

ist immer anders. Ich habe mir auch sehr viele Interviews mit Songrwritern angehört, um zu sehen, wie andere das machen Besonders spannend fand ich Joni Mitchell. Sie entwickelt zuerst die Musik und singt dann in einer Fantasiesprache so lange dazu, bis ein Text entsteht. Ich habe dasselbe ausprobiert und es aufgenommen. Als meine Freundin und ich uns das Ergebnis anhörten, schrieben wir unabhängig voneinander nieder, was wir glaubten, daraus zu verstehen. Es ist erstaunlich, dass man tatsächlich etwas sagt, obwohl man keine richtige Sprache verwendet. Daraus entstand das Lied ,Mama‘.“

I z z y e r z ä h l t von einer Konferenz für Kindermedia-Inhalte, die sie besuchte. In einem Vortrag fiel der Satz: „If she can see it, she can be it“ – was sie sieht, kann sie sein. „Darum geht es. Es ist wichtig, dass wir zeigen, was Frauen sein können. Wenn wir als achtköpfige Frauenband auf der Straße spielen, inspiriert das andere Frauen und Mädchen. Stell dir eine Band vor, in der ein Mann singt und Frauen die Instrumente spielen – eine schräge Vorstellung, nicht wahr? Mein Wunsch ist, dass das eben nicht länger schräg ist.“

S t i c h w o r t . Ob sie denn manchmal Heimweh hat nach England, nach ihrer Familie? „Anfangs hatte ich keines, weil alles so spannend, so neu war. Aber dann kam es immer wieder. Meine ganze Familie wohnt in der gleichen Stadt, sie sehen einander viel, das hat mir manchmal einen Stich gegeben, da ich sie nur alle paar Monate sehe. Über die Jahre habe ich aber gelernt: Es ist fein daheim, aber ich darf nicht denken, dass ich etwas verpasse. Ich liebe Tirol und mein Leben hier, meine Freunde. Ich habe akzeptiert, dass ich fliegen muss, um meine Familie zu sehen. Das ist die Balance. Wir skypen auch jede Woche. Als ich in London lebte, habe ich sie auch nicht oft besuchen können und haben wir nie geskypt – interessant, nicht wahr? Der Vorteil ist: Man schätzt die gemeinsame Zeit viel mehr, wenn sie rar ist.“

E i n e B o t s c h a f t zu haben, ist Isobel wichtig. Insbesondere in ihren Texten. Die Songwriterin schreibt über sehr Persönliches, über Erlebnisse, Empfindungen oder auch Ideen, die sie mit Leidenschaft erfüllen. Was ist zuerst da – die Musik oder der Text? „Das

I Z Z Y S M U S I K G I B T E S H I E R:

www.isobelcope.com www.soundcloud.com/characterdj Hot Club du Nax: hotclubdunax.bandcamp.com/releases Aktuelles Video: „Wo bin i da“ – A tribute to the Bögen in Innsbruck – auf YouTube: bit.ly/2QWlCgF

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„Wertvolle und gute Musik soll und darf ihren Preis haben, denn es wird sie nur dann weiterhin geben, wenn Musiker davon auch leben können.“ Alexandra Caró

Wie würdest du rückblickend deine bisherige Karriere beschreiben? Hat sich alles „gefügt“? War es harte Arbeit? War dir dein Weg immer klar? A L E X A N D R A : Ich würde sagen, sowohl als auch. Als ich mit 13 Jahren mein erstes Lied komponierte, dachte wohl niemand daran, dass ich das eines Tages beruflich machen und auf Bühnen stehen würde. Im Alter von 15 Jahren lernte ich dann den in New York lebenden Trompeter Franz Hackl kennen, der mich von der ersten Sekunde an förderte und mich dem Jazz näher brachte. Natürlich ist es Fügung, zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort zu sein. Ich bekam die Chance, mit einem sehr renommierten Produzenten, Christian Kolonovits, mein Debütalbum aufzunehmen. Das Lied „Listen to your inside“ wurde sogar einer der meistgespielten Songs auf Ö3 des Jahres 2012 und wird immer noch gespielt.

Gefügter Weg Der musikalische Weg der Tirolerin Alexandra Caró begann bereits im Kindesalter. Kürzlich veröffentlichte sie ihr zweites Album. 140

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Wa r m i r m e i n W e g immer klar? Auf meine spezielle Art und Weise: Ja. Ich war immer schon ein vielseitiger Mensch, den viel zu viel interessiert. Also hab ich mich dazu entschlossen, nicht „nur“ Musik zu machen, sondern auch ein Wirtschaftsstudium zu absolvieren und beide Berufswege einzuschlagen. Und nun kommt wieder Fügung ins Spiel. Durch die konstante Zusammenarbeit mit Franz Hackl hatte ich über die Jahre hinweg die Ehre, mit großartigen Musikern zu singen ... und nun meine eigenen Lieder mit ihnen aufzunehmen.

Was beeinflusst deine Kompositionen? Das Leben ist so vielfältig, dass es genügend Themen bietet, die mich dazu bewegen, einen Song zu schreiben. Sie handeln von Freiheit und Lebensfreude, Mut und Entschlossenheit, Trauer und Verzweiflung, Freundschaft und Liebe, da ist von allem etwas dabei.

Inwieweit haben sich deine Musik und dein Fokus durch persönliche Entwicklungen verändert?


Ich würde sagen: Man wird erwachsener. Die Dinge, die einen beschäftigen, verändern sich und man sammelt Erfahrung. Natürlich hab ich mich auch stilistisch weiterentwickelt, meine Lieder wurden anspruchsvoller und facettenreicher.

gen der Zuhörer sehe, dass meine Lieder etwas in ihnen auslösen und sie zum Nachdenken gebracht haben. Diese Wertschätzung des Publikums zu spüren ist ein wundervolles Privileg, das mich jedes Mal aufs Neue erfüllt und motiviert.

Du hast letztes Jahr dein zweites Album FREE veröffentlicht. Welche Idee steckt dahinter? Das Album ist etwas ganz Besonderes für mich. Die Idee war, ein Album „wie früher“ herzustellen: analog und ungeschnitten, also wie eine Live-Aufnahme. Wenn sich jemand bei einem Lied verspielt, muss man wieder von vorne beginnen. Gemeinsam mit zwölf Weltklassemusikern aus unterschiedlichen Musikrichtungen, die teilweise sogar mehrfache Grammy-Award-Gewinner sind, haben wir das Album in einem New Yorker Tonstudio an einem einzigen Tag eingespielt. Jeder Musiker spielt darauf ein Solo, „frei“ von Vorgaben, Konventionen und zeitlichen Begrenzungen – daher auch der Name des Albums. Die Tatsache, mit solchen Größen des Musikgeschäfts zu spielen, war eine riesengroße Ehre und dieser Tag war wie ein wahrgewordener Traum für mich. Das Ergebnis kann sich hören lassen, finde ich.

Und, die Frage muss jetzt natürlich kommen: Was magst du nicht? Es stimmt mich oft traurig, wie wenig Verständnis es für die Arbeit von Musikern gibt. Musik wird als selbstverständlich angesehen und soll am besten auch noch live und gratis sein. Dabei wird übersehen, dass hinter jeder Aufnahme und jedem Konzert Planung, Vorbereitungen, Proben, Investitionen usw. – also eine Menge Arbeit und Geld – stecken. Es sollte

wieder etwas respektvoller mit Musik umgegangen werden. W e r t v o l l e u n d g u t e M u s i k soll und darf ihren Preis haben, denn es wird sie nur dann weiterhin geben, wenn Musiker davon auch leben können.

Was wäre das persönlich schönste Zukunftsszenario für dich selbst? Wenn ich träumen darf ... Ich würde natürlich gerne einmal in einem schönen Konzertsaal wie dem Wiener Musikverein oder Konzerthaus spielen. Doch gleichzeitig sind es oft die kleinen, intimen Konzerte, wo der Funke sofort überspringt und die Stimmung alle durch den Abend trägt.

MUSIK VON ALEXANDRA G I B T E S H I E R:

https://www.alexandracaro.com https://itunes.apple.com/at/album/free/1420180787 Spotify: Alexandra Caró

„Ich sehe es als ein großes Geschenk an, Menschen mit meiner Musik bewegen zu können.“

Albin Egger-Lienz, Die Tochter des Künstlers Ila im Kinderbettchen, 1916; © Leopold Privatsammlung

Was bereitet dir am meisten Freude im Musikerleben? Ich sehe es als ein großes Geschenk an, Menschen mit meiner Musik bewegen zu können: Etwa, wenn ich bei einem Konzert in den Au-

EGGER-LIENZ UND OTTO DIX

BILDERWELTEN ZWISCHEN DEN KRIEGEN

Alexandra Caró

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It’s time for a revolution Nina, wo nahm dein Leben als Musikerin seinen Anfang? N I N A : Bei mir fing es so an, dass ich eines Tages, ich war damals 15, einfach Lust hatte, Gitarre spielen zu lernen. Ich habe mich da hineingesteigert, mir die ersten Akkorde selbst beigebracht. Irgendwann habe ich dann begonnen, dazu zu singen. Eines Tages habe ich mich an einem vielbegangenen Weg hingesetzt und zu spielen und singen begonnen. Ich wollte wissen, ob die Leute mir dafür etwas Geld geben würden. Das war, wenn man so will, der Beginn meiner Straßenmusik-Karriere.

Die junge Südtirolerin Nina Duschek entdeckte ihre musische Ader relativ „spät“ – dafür lebt sie diese nun umso intensiver.

Was hat dir an der Straßenmusik gefallen? Anfangs vor allem, dass ich gesehen habe, es funktioniert. Es kommt bei den Leuten an. Es hat mich motiviert, Geld für das zu bekommen, was ich gerne mache. Nebenher war ich damals auch in einer Pop-Rock-Band. Das hat mir aber nicht mehr behagt, weshalb ich beschlossen habe, meinen eigenen Weg zu gehen. Ich habe gespürt, dass ich alleine besser dran bin und mein ganzes Potenzial ausleben kann. D a m a l s h a b e i c h mir eine richtig gute akustische Gitarre gekauft. Die habe ich übrigens immer noch. Seitdem trete ich unter dem Namen Nina Duschek auf und schreibe meine eigenen Lieder. Ich habe mir erste Auftritte organisiert, die recht gut funktioniert haben. Ich hatte aber noch nicht die Intention, Musik zu studieren. Ich dachte mir, das würde nicht funktionieren, hatte große Selbstzweifel. I c h b i n n a c h W i e n gegangen und habe dort ein Jahr lang Kultur- und Sozialanthropologie studiert. Meine Musik habe ich nebenher gemacht. Im Februar 2018 ging ich zu „The Voice“. Ins Fernsehen kam ich zwar nicht, ich habe aber Erfahrungen gesammelt, über die ich froh bin. Es war für mich sogar eine gewisse Erleichterung, als ich erfahren habe, dass ich nicht weiterkommen würde. Es gab mir die Möglichkeit, das weiterzuverfolgen, was ich wirklich tun wollte. I r g e n d w a n n im letzten Jahr wurde mir klar, dass ich keine Anthropologin werden wollte. Ich wollte Musik machen. Das war das erste Mal im Leben, dass ich mich ganz bewusst für diesen Weg entschieden habe. Meine

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„Meine Texte sind authentischer geworden, weil ich mir meines Inneren zunehmend bewusst bin.“ Nina Duschek

Eltern haben diese Entscheidung verstanden und unterstützt. Und so habe ich das Berlin Music College in Berlin gefunden und da bin ich nun. Seitdem ich hier bin, hat sich für mich sehr viel verändert. Ich lernte Gunnar kennen, mit dem ich auf einer musikalischen Ebene sehr gut harmoniere. Wir musizieren miteinander in der Band Eyenai, ohne dabei auf unsere Soloprojekte zu vergessen. Einerseits gibt es die Band, andererseits die Schule und deine Soloprojekte. Hast du das

Gefühl, dass sich deine Musik durch die Erlebnisse der letzten Jahre verändert hat? Auf jeden Fall. Es ist stilistisch gesehen ganz eine andere Geschichte. Früher habe ich ganz anders gesungen. Durch die Schule bin ich mir meiner Stimme viel stärker bewusst geworden. Was die Texte betrifft, hat sich vieles verändert, weil sich auch in mir vieles bewegt hat. Meine Texte sind authentischer geworden, weil ich mir meines Inneren zunehmend bewusst bin. Authentizität war für mich immer das Wichtigste. Wichtig ist es für mich aber auch, Lieder zu schreiben, die sofort ins Ohr gehen. Songs, die eine gewisse Catchiness haben, ohne banal zu sein.

MUSIK VON NINA G I B T E S H I E R:

soundcloud.com/ninaduschek


E R E M I TA G E S C H W A Z

EIN LEBEN VOLLER MUSIK Sie ist wahrlich eine Entdeckung und Gott sei Dank bei der Musik gelandet: Die einzigartige Soulstimme von Norisha Campbell ist im Herbst in der Eremitage in Schwaz zu hören.

„Grandioser Mix aus Jazz, Soul und Gospel – etwas Besseres dürfte derzeit schwer zu finden sein.“ T R O S T B E R G E R TA G B L AT T

Von frühester Kindheit an im Kirchenchor mit Gospel und Blues aufgewachsen, bestimmte zunächst ein anderes Talent das Leben der Norisha Campbell: Die 1,91 Meter große US-Amerikanerin aus Florida wurde Profi-Volleyballerin. Sie spielte in der Champions League, der 1. Bundesliga und der Nationalmannschaft der USA, mit der sie unter anderem 2008 bei den Olympischen Spielen in Peking teilnahm. Als zwei Freunde aus dem Kirchenchor sie 2013 zu einem Auftritt bei „The Voice of Germany“ überredeten, bewegte sie der überwältigende Zuspruch, ihre zweite Karriere als Sängerin zu starten. N o r i s h a s D e b ü t a l b u m „Stand vor Love“ verwirklicht zugleich auch einen lang gehegten Traum des Bassisten Harald Scharf. Der stellte nicht nur ein exzellentes Musikerquartett aus der süddeutschen Szene zusammen, sondern schrieb Norisha auch Songs auf den Leib, die die enorme Bandbreite ihrer Soulstimme zur Geltung bringen. Ob mit Soulhymnen, modernen Gospelsongs oder Jazzballaden – Norisha begeistert mit kraftvollen Tönen, außergewöhnlichen Phrasierungen und einem nicht erlernbaren Gefühl

E N T G E LT L I C H E E I N S C H A LT U N G

für Timing. Und so ist Norisha – die Sängerin wie die gesamte Band, die ihren Namen trägt – eine Entdeckung, die sich definitiv lohnt. Am 13. Oktober ist sie zu Gast in der Eremitage in Schwaz. Das solltet ihr auf keinen Fall verpassen!

NORISHA

„STAND FOR LOVE“: Norisha Campbell: Vocals Harald Scharf: Double Bass Jan Eschke: Piano, Keyboards Michael Vochezer: Acoustic, Electric Guitar Stephan Staudt: Drums Sonntag, 13. Oktober 2019 Kulturrestaurant Eremitage in Schwaz Eintritt: 12 bzw. 20 Euro Reservierung erbeten unter 05242/65 251 oder info@eremitage.at www.eremitage.at

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SEITEN-WEISE

E

s war einmal vor langer Zeit, als eine Buchhandlung in der Andreas-Hofer-Straße in Innsbruck eröffnete. 1910 als winziges Lokal, kaum größer als ein Wohnzimmer. Doch die Menschen lasen gerne. Es kam also, wie es kommen musste. Man übersiedelte, denn der Platz wurde eng …

ERSTER! Neun Jahre später fand man ein Geschäftslokal im Mietshaus Nr. 15 in der Maria-Theresien-Straße. Dort ist die Tyrolia bis heute zu Hause, weshalb das Jahr 1919 auch als eigentliche Geburtsstunde der Buchhandlung gilt. Neben einem großzügig präsentierten Buchsortiment fanden schon damals eine Kunst-, Musikalien- und Lehrmittelabteilung, ein Papier- und Schreibwarengeschäft und eine Leihbücherei ihren Platz. Ab 1923 machte eine neue Radioabteilung die Tyrolia sogar zum ältesten und lange weit über Tirol hinaus führenden Radiounternehmen. 1971 richtet man hier zudem das erste Taschenbuchzentrum Tirols ein. Seit dem Zweiten Weltkrieg wurde der Standort acht Mal umgebaut, ins Nebenhaus erweitert und unterkellert. H e u t e s i n d i n d e r T y r o l i a 53 Mitarbeiter beschäftigt, davon drei Lehrlinge, die insgesamt acht Fachabteilungen mit 180.000 lagernden Büchen betreuen. Daneben gibt’s Papier- und Schreibwaren, Zeitschriften, Kunst-, Schul- und Bürobedarf, Geschenkartikel, E-Books und CDs. Und ganz viel Platz zum Schauen, Schmökern, Sich-kurz-mal-Wegträumen. Geleitet wird der Standort, die größte von 18 Filialen, von zwei Frauen: Buchhändlerin Daniela Greimel ist seit dem Beginn ihrer Lehre 1986 im Unternehmen auf Sach- und Fachbuch spezialisiert, Barbara Kumpitsch für die Belletristik im Haus verantwortlich. „Ich mag meinen Beruf“, sagt Barbara. „Die Bücher, die Kollegen, die Gespräche, den Austausch. Der Beruf ist so vielseitig. Ich lerne jeden Tag etwas dazu, nicht nur aus den Büchern, sondern auch von den Menschen, denen ich täglich begegne oder mit denen ich zusammenarbeite. Wir haben das Glück, unser Hobby als Beruf ausüben zu dürfen, und es gibt keinen schöneren Arbeitsplatz als eine große Buchhandlung. Und mit einer Buchempfehlung kann man täglich Menschen glücklich machen.“

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Die Tyrolia feiert heuer ihr 100-jähriges Jubiläum und damit ein Jahrhundert voller Geschichten.


Ein Sommer wie damals: Die Tyrolia-Filiale in der Innsbrucker Maria-Theresien-Straße wird heuer 100 Jahre alt.

GLÜCKLICHMACHER

von Barbara Kumpitsch • „Tage in Cape May“ von Chip Cheek • „Das Haus der Verlassenen“ von Emily Gunnis • „Ein Sommer in Brandham Hall“ von Leslie Poles Hartley • „Die Blüten der Sonne“ von Rupi Kaur • „Mein Jahr in den Bergen“ von Paolo Cagnetti • „Trennungen, Verbrennungen“ von Helmut Krausser • „Gott wohnt in Wedding“ von Regina Scheer • „Wir sind nicht wie Eidechsen“ von Erika Bianchi

Seit vielen Jahren ist die TyroliaBuchhandlung auch ein kultureller Begegnungsort. Zu jährlich bis zu 40 Lesungen, Präsentationen und Veranstaltungen holt man namhafte Autoren nach Innsbruck und betreut 70 bis 80 Büchertische für Partner und Institutionen.

REDAKTION:

MARINA KREMSER

FACTS

Barbara Kumpitsch und Daniela Greimel, Filialleiterinnen der Tyrolia Innsbruck

Die „Verlagsanstalt Tyrolia“ mit Sitz in Innsbruck firmiert seit 1907 unter diesem Namen, wurde aber schon 1888 als Pressverein in Brixen in Südtirol ins Leben gerufen. Seine erste Buchhandlung in Nordtirol eröffnete das Unternehmen 1909 zuerst in Landeck, 1910 wurde auch im neuen Firmensitz in Innsbruck eine erste Filiale eingerichtet. 1919 galt schließlich als die wahre Geburtsstunde der heute größten von 18 Filialen.

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EIN VIERTELJAHRHUNDERT GLÜCK Das Glück dieser Erde liegt am Rücken der Pferde, heißt es. In diesem Jahr feiert das „Manfred & Hilde Swarovski Gedächtnisturnier“ sein 25-jähriges Jubiläum. Das Reitturnier findet vom 28. bis 30. Juni am Schindlhof in Fritzens statt. Im Vorfeld ein Rückblick. 2001

1995

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chon von Beginn an war das Turnier am Schindlhof ein voller Erfolg. Mit jedem Jahr ist die Veranstaltung gewachsen, reiterliche Meisterleistungen und sportliche Höchstleistungen inklusive. Einer dieser Höhepunkte war zweifellos die Teilnahme der besten Dressurreiterin Isabell Wert mit ihrer Wunderstute Bella Rose im vergangenen Jahr. Das Pferd war dreieinhalb Jahre verletzt, ihr überraschendes Comeback im Grand Prix am Schindlhof sorgte für 550.000 Zugriffe auf die Liveübertragung des Rittes im Internet. Eine Rückschau auf 25 Jahre grandiosen Reitsport in Bildern.

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25 JAHRE IN BILDERN 2004

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2018

1995: Die erste Siegerehrung am Schindlhof mit der Siegerin Bianca Kasselmann auf Margaux 1996: Volle Tribünen auch beim Schauprogramm 1996 1997: Hof und Turnieranlage 1998: Butter-König Toni Meggle mit Frau Marina 1999: Die damals zwei besten Pferdepaare der Welt: Ulla Salzgeber auf Rusy und Nadine Capellmann mit Farbenfroh 2000: Jean Paul Guerlain vom gleichnamigen französischen Kosmetikkonzern 2001: Victoria Swarovski 2002: Hilde Mautner (†, Mutter von Elisabeth Gürtler) und Hilde Swarovski (†) 2003: Ein langjähriger Turnierbesucher – der damals 100-jährige Johannes Heesters 2004: Dr. Christoph Swarovski mit Publikumsliebling Rafael Soto aus Spanien und „Invasor“ 2005: Maya mit den zwei Olympiasiegern Sissy Max-Theurer und Leonhard Stock 2006: Gastgeberin Evelyn Haim-Swarovski und ihr Chopin qualifizierten sich für die Weltmeisterschaft in Aachen 2007: Olympiasieger und dreifacher Weltmeister Mario Matt und Marie HaimSwarovski 2008: Konzert in der Reithalle mit Opernsängerin Alexandra Reinprecht 2009: Österreichische Staatsmeisterschaft Dressur – Siegerin Victoria Max-Theurer mit Falcao 2010: Klaus Haim mit der österreichischen Skilegende Karl Schranz 2011: Evelyn Haim-Swarovski und Diana Langes-Swarovski mit Charlotte Dujardin und ihrem Weltrekord-Pferd Valegro. Die Teilnahme am Schindlhof war der Start ihrer Weltkarriere. 2012: Ururenkelin von Kaiserin Elisabeth von Österreich („Sisi“) Marie Valerie Habsburg-Lothringen mit Tochter Amelie (mit Hut und Goldhaube von Kaiserin Sisi), Evelyn Haim-Swarovski, Klaus Haim und Edith Albrecht 2013: Gerhard Swarovski, Harald Serafin und der ehemalige EU-Kommissar Franz Fischler 2014: Hutwettbewerb 2014 2015: Fußballstar Thomas Müller mit Ehefrau und erfolgreicher Dressurreiterin Lisa sowie Klaus Haim 2016: Die dänische Prinzessin Nathalie zu Sayn-Wittgenstein mit Ehemann Alexander Johannsman und Töchterchen Louisa 2017: HRH Prinzessin Sirivannavari von Thailand 2018: Die erfolgreichste Reiterin aller Zeiten – die sechsfache Olympiasiegerin Isabell Werth mit ihrer Sensationsstute Bella Rose 2018: Modedesigner Markus Spatzier, Moderatorin Mirjam Weichselbraun und Maya

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S E H E N. L E S E N. H Ö R E N.

BUCHTIPPS F R A U E N L I T E R AT U R

Die Gruppenausstellung „Woman.Now“ des Austrian Cultural Forum New York zeigte kürzlich 17 Künstlerinnen mit Sitz in Österreich und den USA, die sich in ihren Werken mit zeitgenössischen Themen auseinandersetzten. Das dazugehörige Büchlein stellt die Frauen vor und erzählt ihre Geschichten.

Verlag Anton Pustet, 76 Seiten, EUR 14,00 Vita Sackville-West war eine englische Dichterin, Schriftstellerin und Gartengestalterin und verfasste wunderbare (Kurz-)Texte. „Eine Frau von Geist“ ist ein charmantes Märchen, verfasst für Königin Mary im Jahr 1924, das Kate Baylay ganz zauberhaft illustriert hat. Der Leinenumschlag macht es perfekt.

Gerstenberg Verlag, 60 Seiten, EUR 26,80

K U LT U R V I E L FA LT

Ende Mai hat in Hall wieder der Burgsommer begonnen, der auch heuer wieder ganz im Zeichen eines vielfältigen Kulturschaffens steht – vom Zirkus-Gastspiel über Konzerte und Theater bis zur Kunst ist alles dabei. Vieles ist naturgemäß schon vorbei, dennoch möchten wir euch noch zwei Programmpunkte ans Herz legen: Noch bis Ende August ist im Museum Münze Hall eine Ausstellung von Georg Loewit zu sehen. Unter dem Titel „Solebad“ nähert er sich dem Tourismus als weltweitem Gesellschaftsphänomen an und reflektiert dabei auch die touristische Entwicklung der Stadt Hall. Der Eintritt ist frei. Am 28. Juni findet außerdem die Premiere von „Bürger Schippel“ der Haller Gassenspiele statt – eine Komödie von Carl Sternheim rund um ein honoriges Gesangsquartett, dem plötzlich der Tenor wegstirbt.

Gespielt wird bis 26. Juli. www.burgsommer-hall.at

„Kunst gibt nicht das Sichtbare wieder, sondern macht sichtbar.“ PA U L K L E E

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Aus über 1.000 Beratungsgesprächen weiß Katrin Wilkens, wie schwierig für Mütter der Wiedereinstieg in den Beruf ist. In „Mutter schafft!“ mit dem klingenden Untertitel „Es ist nicht das Kind, das nervt, es ist der Job, der fehlt“ zeigt sie, wie es funktionieren kann und dass es nicht wichtig ist, ob man im Mama-Konkurrenz-Battle die besten Dinkelkekse backt. Ein Plädoyer für die Emanzipation der Mütter.

KINOTIPP B R I T T- M A R I E W A R H I E R

Als die 63-jährige Britt-Marie erfährt, dass ihr Mann sie betrügt, verlässt sie ihn und zieht in die Kleinstadt Borg, wo sie den einzigen Job, den man ihr anbietet, auch annimmt: Sie wird Trainerin der Nachwuchsfußballmannschaft. Für die ehemalige Hausfrau eine Riesenherausforderung! Das Regiedebüt der schwedischen Schauspielerin Tuva Novotny („Borg/McEnroe“) basiert auf dem gleichnamigen Roman von Fredrik Backman, der bereits für die Vorlage zu „Ein Mann namens Ove“ gesorgt hatte, und den mochten wir echt sehr. Die Geschichte mag ein wenig banal starten, zeigt aber im Laufe der Zeit, dass es nie zu spät ist, zu sich selbst zu finden – und das, ohne dabei in Rührseligkeiten zu verfallen. Läuft aktuell im Metropolkino. Wer Kino nicht so

mag, dem sei auch das Buch empfohlen.

KLASSIK IN DEN ALPEN

Eine wunderbar beleuchtete Bühne inmitten der Kitzbüheler Bergwelt, dazu ein musikalischer Mix aus klassischen Opernarien und bekannten internationalen Liedern: Das ist „Klassik in den Alpen“, im Zuge dessen die Mezzosopranistin Elina Garanca und Karel Mark Chichon als musikalischer Leiter seit vielen Jahren auf gemeinsame Auftritte mit jungen, aufstrebenden Talenten der Opernwelt setzen. Auch heuer wieder. Am 6. Juli lädt Kitzbühel wieder zu einem stimmungsvollen Abend, der auch Oper-Einsteigern viel zu bieten hat. Wer sich im Vorfeld ein bisschen einlesen möchte: Elina Garanca schildert in ihrer Autobiografie „Zwischen den Welten“ ihren Lebensweg vom lettischen Bauernhof auf die großen Opernbühnen der Welt. Zwischen Kind und Karriere, Talent und Disziplin, den heimatlichen Wurzeln und der Weltkarriere. Erschienen bei ecowin, 255 Seiten, EUR 16,00


SPORTTIPP

D O N’ T S M O K E

Pünktlich zum Weltnichtrauchertag am 31. Mai 2019 heißt es „Lebe.Besser.Länger. Rauchfrei“ für die Tiroler Bevölkerung. Seit Anfang des Jahres suchen die Tiroler Gebietskrankenkasse (TGKK) und das Land Tirol im Rahmen des Tiroler Gesundheitspreises nach innovativen Ideen und Projekten, die der Zigarette den Garaus machen. Aufgrund der positiven Resonanz wird die Einreichfrist bis zum 30. Juni 2019 verlängert. Der Gesundheitspreis ist das Resultat der sechs Tiroler Gesundheitsziele, die 2016 ebenfalls unter Einbezug der Bevölkerung entstanden sind. Gemeinsam mit dem Land Tirol startete die TGKK damals die größte digitale Gesundheitsinitiative Tirols. In Zukunft wird der Gesundheitspreis jährlich unter einem anderen Schwerpunkt verliehen. Die besten Einreichungen in den Kategorien Institutionen, Betriebe, Privatpersonen und Vereine werden mit einem Preisgeld von je 2.500 Euro prämiert. Infos unter

D O I N G, D O I N G, D O I N G

Nicht gerade Kultur, aber Sport ist irgendwie auch Kunst: „Jumping Fitness“ ist seit geraumer Zeit ein wahrer Renner in der Workout-Welt. Kurse gibt es unter anderem von „Wir bewegen Tirol“, wo man auf einem kleinen Trampolin zu satten Beats auf und ab und rundherum hüpft. Und obwohl das echt anstrengend ist, macht das richtig Laune. Etwas größere Dimensionen hat das neue Flip Lab in Völs, mit dem kürzlich die größte und modernste Trampolinhalle Tirols eröffnet hat. Die 2.000 Quadratmeter große Erlebniswelt bietet spielerisch Bewegungsmöglichkeiten für jedes Alter. Weg vom Laptop hin zum Sport quasi, der sich so gar nicht sportlich, sondern mehr nach Spaß anfühlt. Insgesamt sorgen 60 verschiedene Trampoline für ordentlich Action und damit möglichst nichts passiert, gibt’s eine Einschulung sowie eine eigene Warm-upund Beginner-Zone. Und falls doch was schiefgeht: Das Flip Lab Innsbruck haben Alois Schranz und Manfred Lener nach Tirol gebracht, Betreiber und Ärzte der medalp.

„Wer in schönen Dingen einen schönen Sinn entdeckt – der hat Kultur.“

www.tiroler-gesundheitszielele.at

OSCAR WILDE

HERZLICH WILLKOMMEN BEI TIROLS GRÖSSTEN EVENTS

ALLE EVENTS AUF WWW.OLYMPIAWORLD.AT

28.06. – 14.07. 26.10.2019 VERGNUCESAR GUNGSPARK MILLAN FREIGELÄNDE OLYMPIAWORLD Der Vergnügungspark sorgt täglich von 14.00 – 23.00 Uhr für Unterhaltung.

OLYMPIAHALLE Der Hundeexperte mit seinem neuen Programm „It’s All About Family“.

14. – 16.02.20 HOLIDAY ON ICE

OLYMPIAHALLE Die meistbesuchte Eisshow der Welt mit Entertainment auf Weltklasse-Niveau.

VORSCHAU AUF DIE NÄCHSTEN EVENTS 08. – 09. Juni 2019 Taekwondo Austrian Open 15. Juni 2019 Swarco Raiders Tirol vs. Projekt Spielberg Giants 24. Jänner 2020 Beat it! Das Live Musical

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AUSSTELLUNG ALPINE LANDSCHAFT!

Robert Siller, Jahrgang 1967, lebt und arbeitet als freischaffender Maler am Weerberg. Der Autodidakt mit Südtiroler Wurzeln malt bereits seit seiner frühesten Jugend. Inspiriert hat ihn Tanas, eines der ältesten Bergdörfer Alto Adiges. „Vor allem die gewachsene, bäuerliche Architektur spielt in meinen Bildern eine große Rolle“, sagt Robert, den seine Malreisen oft in den Vinschgau und bis ins Trentino führen.

Seine Ölbilder unter dem Titel „Alpine Landschaften“ sind noch bis Ende Oktober in der Galerie im FeuerWerk in Fügen zu sehen.

MUSIKTIPP

KAUM ETWAS ENDET S O, W I E E S A N FÄ N G T

24 Jahre hat es gedauert, bis die „Knoedel“ wieder eine Platte gemacht haben (erschienen auf dem Label col legno), und nach generell 17 Jahren Pause melden sich die Pioniere der Neuen Volksmusik nun auch auf der Bühne wieder zurück. Die gründliche Vorbereitung hat sich durchaus gelohnt – vor allem für jene, deren Ohren nicht gern Mainstream hören. „Still“ ist die vertonte Wiedervereinigung des Oktetts, das in den 1990erJahren weltweit für Furore sorgte und deren Töne sich auch in so manchem Film wiederfinden. Die acht Musiker vereinen mit Blas-, Streich- und Zupfinstrumenten alpine Volksmusik mit feinem Jazz und tanzbaren Klängen, komponiert hat die Stücke Christoph Dienz.

Zu hören und zu kaufen unter www.col-legno.com.

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L E I S E T Ö N E G A N Z L A U T!

In diesem Jahr findet das Zillertaler Kulturfestival „stummer schrei“ bereits zum zehnten Mal statt und präsentiert auch zum Jubiläum eine einzigartige Mischung aus Altbewährtem und Experimentellem. Im Mittelpunkt steht dabei wie immer das Volkstheater, das heuer mit Felix Mitterers „Besuchszeit“ und Thomas Gassners Auftragswerk „Raffl“ zwei prestigeträchtige Theaterproduktionen zeigt. Das musikalische Rahmenprogramm präsentiert eine große Bandbreite von Klassik über Pop bis Rock, auch die Tiroler Kultband Knoedel (siehe Musiktipp) wird dabei sein. Insgesamt stehen 35 Veranstaltungen am Programm. stummer schrei findet heuer vom 21. Juni bis

4. August statt. Infos unter www.stummerschrei.at

„Kultur beginnt im Herzen jedes Einzelnen.“ J O H A N N N E S T R OY


L E S E R I N N E N- R E I S E

MA EXK YA L U S -LE IV SE FÜ RI R NN EN !

DAS PRIVILEG DES BERGSOMMERS

Im Winter pilgern Skiurlauber aus aller Welt auf den Arlberg. Der Sommer aber steht in Oberlech noch für Ruhe, idyllische Natur und diese ganz persönlichen „Golden Moments“ bei den zahlreichen Aktivitäten im Goldenen Berg.

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ur wer ganz genau hinhört, kann die Stille des Berges auch wahrnehmen. Dieses Geräusch ist ein Privileg, das man während eines Sommerurlaubs in Oberlech so schätzt. Peace nennt das Hotel Goldener Berg die erste seiner sechs Säulen. Sie steht für die Auszeit, die man sich im Alpin Spa oder bei einer Wanderung oder Mountainbiketour über die umliegenden Bergwiesen und Gipfel gönnen kann. Wie der Urlaub gestaltet wird, liegt allein in den Händen der Gäste. So ist auch Säule zwei – Freedom – der Inhaberin Daniela Pfefferkorn in ihrem Hotel ein großes Anliegen: „Wir distanzieren uns bewusst von vorgegebenen Regeln. Zur dritten Säule Happiness gibt es deshalb auch eigentlich nicht viel zu sagen. Denn für den Sommerurlaub am Arlberg ist grenzenlose Freude bereits vorprogrammiert.“

D i e v i e l fä lt i g e n Z i m m e r laden schließlich zum Träumen ein – Dream lautet daher passend die nächste Säule. Das funktioniert hier oben auf 1.750 Metern Höhe besonders gut. Und weil Liebe bekanntlich durch den Magen geht, steht die fünfte Säule – Love – ganz im Zeichen der Kulinarik. Das Küchenteam des Hotels setzt auf Regionalität und bringt täglich neue, kreative und biologische Gerichte auf den Tisch. „Wir wollen den Gästen im Urlaub ein neues Lebensgefühl bieten, mit bewusster Nachhaltigkeit in allen Bereichen“, so Daniela. Dazu zählt auch die Ernährung, bei der das sogenannte Glyx-Prinzip ein Baustein im Angebot ist. Das Credo: Gesundheitsrezepte müssen einfach sein. Mit dem Glyx-Prinzip wurde eine Lebensweise geschaffen, die gesund ist, schmeckt und glücklich macht.

UN ANG SER EBOT

EXKLUSIV FÜR EUCH, MÄDELS: –10 % auf die Übernachtungen in der Suite – die ganze Sommersaison lang!

E N E R G I E TA N K E N A M A R L B E R G

Fordert gleich euren Gutschein an unter nardin@econova.at

Doch was wäre ein Sommerurlaub in den Bergen ohne ein paar körperliche Herausforderungen? Säule sechs trägt den Namen Sweets und lädt dazu ein, aktiv zu sein: Ob zum Biken, Wandern, Bergsteigen oder Golfspielen – am Arlberg kommen bewegungshungrige Naturliebhaber voll und ganz auf ihre Kosten. Diesen Sommer steht alles im Zeichen der Jugend. „Bleib jung & fit“ lautet der Leitsatz im Goldenen Berg. Und zwar „all summer long“.

Oberlech 117 6764 Lech Tel.: 05583/220 50 happy@goldenerberg.at www.goldenerberg.at

HOTEL GOLDENER BERG

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TIPPS

DAS SÜSSE LEBEN ZUHAUSE

In fremden Ländern erkunden wir die Gegend mit fast kindlicher Neugierde. Als Tourist weiß man meist mehr über eine Stadt als jene Menschen, die dort leben. Wir sagen euch: Es lohnt sich, auch in der eigenen Heimat mit offenen Äuglein durch die Welt zu gehen.

TIPPS:

MARINA KREMSER

FOTOS: ROBIN PEER

WANDERN IN WORT UND BILD

Sissi Pärsch, geboren im Allgäu, lebt als freie Journalistin in München und schreibt unter anderem für „Bergwelten“. In ihrer Freizeit findet sie Ausgleich in den Bergen beim Wandern, Mountainbiken oder bei einer Skitour – plus Hütteneinkehr. Für „Unsere schönsten Hütten“ hat sie verschiedene Hütten aus Österreich, Bayern, der Schweiz und Südtirol zusammengetragen und erzählt deren Geschichten ebenso wie jene der Gesichter dahinter. „Hütten sind sowohl Zeugen des Wandels als auch Symbole der Stetigkeit. In ihnen steckt so viel Geschichte und noch mehr Geschichten – und es war uns ein großes Vergnügen, diesen nachzuspüren und sie einzufangen“, schreibt Sissi im Vorwort. Dazu gibt’s wundervolle Fotos, die nicht nur Berggeher abholen.

BUCHTIPP: Unsere schönsten Hütten Bergwelten Verlag, 256 Seiten, EUR 28,00

ESSEN MIT AUSBLICK

Zum richtigen Urlaubsfeeling gehört auch gutes Essen. Das ist beim Heimaturlaub nicht anders. Wir mögen das Restaurant ZOMM. im Meilerhof in Reith bei Seefeld sehr. Dort kochen seit letztem Jahr Thomas Kluckner und Waal Sterneberg und setzen dabei auf ehrliche Tiroler Küche im Rhythmus der Natur. Das Angebot lokaler Erzeuger entscheidet dabei maßgeblich mit, was auf den Teller kommt. Bei Obst und Gemüse richtet man sich nach den Saisonen, beim Tier wird von nose to tail quasi alles verarbeitet. Und auch wenn man am Teller auf Schnickschnack verzichtet, so ist die Küche dennoch unglaublich kreativ. Das ZOMM. steht für Nachhaltigkeit im Kollektiv – zusammen, also „zomm“. Und der Ausblick ist sowieso unbezahlbar.

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M AYA / DA S T I R O L E R F R A U E N M AG A Z I N

FOTO: TOM BAUSE

AUSFLUGSTIPP

G E S U N D E U N T E R W E LT

Das Silberbergwerk in Schwaz kennt jeder. Nur besuchen tun es die wenigsten – die meisten waren mal mit der Schule dort oder wenn Besuch da war, quasi als Touristenprogramm. Dabei sollte man ruhig öfter mal dort hin. Nicht nur, weil es Zeitzeuge einer langen Tradition ist und man sich auf ein schönes Abenteuer Richtung unten begibt. Die Umgebung dort unten ist auch richtig gesund. In manchen aufgelassenen Bergwerken stellen sich die dortigen klimatischen Bedingungen als nachweislich besonders gut für die Atemwege heraus. Diese Heilstollen unterstützen die unterschiedlichsten Therapieansätze vor allem gegen Asthma oder bei Lungenproblemen. Das ist auch in Schwaz so. Wenn auch noch nicht wissenschaftlich belegt, so von vielen gefühlt, tut ein Aufenthalt unter Tage einfach gut. Übrigens auch Allergikern, denn Pollen verirren sich kaum bis gar nicht hier herunter. Seit rund zwei Jahren hat man im Schwazer Silberbergwerk die Möglichkeit, sich abseits von einer geführten Tour rund eine Stunde zurückzuziehen und nicht nur die Ruhe zu genießen, sondern vor allem die außergewöhnliche Umgebung auf sich und seine Gesundheit wirken zu lassen. www.silberbergwerk.at


FOTOS: THOMAS STEINLECHNER

SOMMER ZUM LESEN

Oft kommt man unterm Jahr ja nicht dazu, einfach mal ein Buch zu lesen. Im Sommer ist die perfekte Zeit dafür. Das geht nämlich immer und überall. Bei Diogenes erschien kürzlich der 28. Fall von Donna Leons Commissario Brunetti. Damit macht man eigentlich nie etwas verkehrt. Dasselbe gilt für Martin Walkers Bruno-Serie. In seinem elften Fall wird der Chef de Police aus dem kleinen Städtchen Saint Denis im Perigord zum Kochlehrer und muss gleichzeitig einen Doppelmord aufklären. Wir sprechen für die gesamte Reihe unsere uneingeschränkte Empfehlung aus. Wir mochten auch „Verschüttete Milch“ von Barbara Frischmuth, der damit ein ganz zauberhafter Roman gelungen ist. Im arglosen Blick eines Mädchens wird die Kindheit an einem Ort lebendig, an dem Heil und Unheil Tisch an Tisch zur Sommerfrische saßen. Und wer gerne Naturgeschichten liest, dem sei Norbert Leitners „In der Natur zu Hause“ empfohlen – macht richtig Lust, die Welt draußen wieder mehr wahrzunehmen.

EIN SOHN IST UNS GEGEBEN, Donna Leon, Diogenes Verlag, 320 Seiten, EUR 24,70 MENU SURPRISE, Martin Walker, Diogenes Verlag, 432 Seiten, EUR 24,70 VERSCHÜTTETE MILCH, Barbara Frischmuth, aufbau Verlag, 286 Seiten, EUR 21,50 IN DER NATUR ZU HAUSE, Norbert Leitner, Bergwelten, 176 Seiten, EUR 18,00

RUNDUM GLÜCKLICH

Hoch über dem Inntal am Weerberg, auf 1.250 Metern Seehöhe, liegt das Hüttegg. Die Terrasse bietet ein eindrucksvolles Panorama mit grandioser Aussicht ins Inntal, der Slogan „360° Genussreich“ kommt also nicht von ungefähr. Wir sind definitiv Fans! Auf der Karte steht Feines für den kleinen und großen Hunger, knackige Salate und erfrischendes Eis. Die 130 Sitzplätze auf der loungeartigen Terrasse sind bei schönem Wetter immer gut gefüllt. Wer einmal selbst dort war, weiß warum.

www.huettegg.at

GENUSSTIPP

CIAO MARCO

Mr. Pauly begleitet euch durch den Sommer – mit feinem Essen, coolen Drinks und vor allem ... ganz viel Amore! G R I L L I N G M E S O F T LY

Das Marschall in Stans ist eine Mischung aus Wirtshaus, Restaurant und Bar, wo aus regionalen Produkten bodenständige Tiroler Klassiker und moderne Neuinterpretationen gezaubert werden. Was wir euch für den Sommer besonders ans Herz legen, sind die freitäglichen Grillabende. Ab 18 Uhr wird mit allem, was das Herz begehrt, aufgegrillt, und das bei jedem Wetter. Kommet und schmauset „all you can eat“. Sicherheitshalber solltet ihr reservieren. www.gasthof-marschall.at

Das Pauly in Seefeld hat einen Neuen. Marco Romano ist ab sofort euer Mr. Pauly und hat zum Start gleich mal die Karte umgekrempelt. Noch mehr Italien, noch mehr Dolce Vita, Pasta fresca, herrlich Gegrilltes, frischer Fisch, Tagliere zum Teilen, dazu ein wunderbares Degustationsmenü, mit dem man sich durch den Süden kosten kann – begleitet von feinen Weinen, die nach mehr als einer Flasche schmecken, und hippen Lifestyle-Drinks, die man auch gerne auf der Sonnenterrasse schlürft. Die müssen übrigens nicht zwingend alkoholisch sein. Den Gin-Tonic gibt‘s hier nämlich auch in jugendfrei. Das Pauly ist definitiv the place to be – den ganzen Tag lang. Freitags und samstags geht‘s neuerdings bis nach PAULY Bar. Ristorante, 05212/2004, ww.ciao-pauly.com Mitternacht.

E N T G E L T L I C H E E I N S C H A LM T UANYGA/ /F ONT U O :MPM A UELY R

06 / JUNI 2019

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TIPPS

B A D E S PA S S

K U LT U R T I P P

Der Hingucker am (See-)Strand oder Pool: Summylife-Luftmatratze „pineapple“, bei Geppetto

DIE MAGIE DES SOMMERS

AUFI AUFN BERG

Lea Hajner hat 40 charmante Unterkünfte in den Alpen gesammelt und sie in ein Buch gepackt. Von Daunenfedern bis Hüttenschlafsack ist alles dabei, auch Wanderungen, Aktivitäten und Sehenswürdigkeiten in unmittelbarer Umgebung. Perfekte Inspirationen für den nächsten Trip mit Gipfelblick.

D O L C E V I TA I N DEN BERGEN

Man muss nicht unbedingt in den Süden fahren, um sich wie im Süden zu fühlen. Das funktioniert auch am Achensee ganz gut. Lust auf Pause macht die Seelounge des Entners, wo man sich fast ein wenig an der italienischen Riviera meint. Erfrischende Cocktails sowie ein breites Sortiment an Bieren, Weinen und Softdrinks lassen die Zeit einfach mal Zeit sein. Alpines Flair trifft Karibikfeeling sozusagen. Wöchentlich sorgen DJs oder Livebands für coolen Sound, zu dem man einen bunten Sundowner schlürft. Italian Living in Tirol, Strandfeeling inklusive. www.entners.at

BUCHTIPP: Ein Date mit dem Berg Lea Hajner, Holiday Verlag, 176 Seiten, EUR 19,95

FOTO: AXEL SPRINGER/TARGET GROUP

in Innsbruck um 49 Euro

Ein Besuch in den Swarovski Kristallwelten lohnt immer – vor allem, seit auch der Garten so schön geworden ist. Ab Juli ganz neu ist das „Carousel“, gestaltet vom spanischen Künstler Jaime Hayon: Schwarz-weiß und verspielt bildet es einen lässigen Kontrast zum satten, bunten Garten und gefällt nicht nur den Kids. Auf Sommerfrische im Garten des Riesen sind heuer auch die Artisten des Circus Roncalli und auf die freuen wir uns schon ganz besonders. Zirkus ist immer eine ganz eigene Welt. Im Sinne der Ferienzeit folgen die Artisten keinem Programm. Sie machen, was ihnen gefällt – inspiriert von den Besuchern der Swarovski Kristallwelten, die sich auf einen Blick hinter die Kulissen der Zirkuswelt freuen können. Ein spektakuläres Abenteuer verspricht außerdem der Schweizer Hochseilartist Freddy Nock, der sich mehrmals täglich – ungesichert (!) – auf einen Balanceakt über den Garten begibt. Der Extremsportler, der schon das Seil der Zugspitzbahn bezwungen hat, wird in den Swarovski Kristallwelten trainieren. Die beste Aussicht auf dieses Spektakel gibt es vom „Café des Artistes“, einem historischen Restaurantwagen des Circus Roncalli, in dem unter anderem schon Andy Warhol und Sting saßen.

FOTOS: TOM BAUSE

ÜBER DIE GRENZE

Südtirol ist ja für uns auch irgendwie Heimat. Und dennoch schon Urlaub. Anja Eichelsdörfer entführt uns zu den schönsten Südtiroler Bergseen. In sattem Türkis, tiefgrün oder glasklar liegen sie da. 37 Seen und Wasserfälle hat Anja erwandert. Detaillierte Tourenbeschreibungen sowie nützliche Angaben zu Anfahrt, Gehzeit, Schwierigkeitsgrad und Einkehrtipps machen die Planung leicht. We love!

BUCHTIPP: Seen und Wasserfälle in Südtirol Anja Eichelsdörfer, Folio Verlag, 144 Seiten, EUR 14,50

Der Circus Roncalli und seine Artisten sind im Sommer 2019 zu Gast in den Swarovski Kristallwelten – Zirkusdirektor Bernhard Paul freut sich über die Zusammenarbeit.

G E H T N I C H T, G I B T’ S N I C H T

Es gibt Dinge, da sind auch wir erst mal kurz sprachlos. Wer im Sommer auf den Bergen oder generell viel unterwegs ist, für den haben wir einen Tipp: Das Frauenurinal „EasyPee“. Mit dem können wir ab sofort auch im Stehen pinkeln. Ja echt.

Um 8,90 auf Amazon


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ibt es Schöneres, als dem Alltag für einen wohltuenden Kurzurlaub mit dem oder der Liebsten zu entfliehen und wieder einmal so richtig durchzuatmen? Das malerisch gelegene ****Superior Hotel Ebner’s Waldhof am See ist dafür genau das richtige Plätzchen. Der glasklare Fuschlsee und die mystische Region des Salzkammerguts mit ihren Glücksplätzen liefern genügend Argumente für einen abwechslungsreichen, sportlichen oder romantischen Urlaub zu zweit. Der Wellnessbereich und die ausgezeichnete Küche tun ein Übriges dazu, dass man am liebsten gleich um ein paar Tage verlängern möchte.

PA R A D I E S I S C H E W E L L N E S S-W E LT Diese Beschreibung ist für das Waldhof-Spa noch dezent untertrieben. Der über 4000 m2 große Wellnessbereich ist ein perfekter Ort für süße Tagträume und Wohlfühlstunden. Verschiedene Saunen, Dampfbad oder ein Kräuter-Solebad sind nur einige der Highlights in diesem Garten Eden. Für Verliebte empfiehlt sich der Private Spa, in dem die romantische Zweisamkeit und Wellness bei wohltuenden Behandlungen, Leckereien und einem Gläschen Sekt genossen werden können.

GOURMETDINNER UND L A N G S C H L Ä F E R- F R Ü H S T Ü C K „Salzburgerisch aufgetischt bis hin zur leichten und modernen Kräuterküche“ lautet die Beschreibung der abwechslungsreichen 5-Gänge-Menüs. Damit man im wohlverdienten Urlaub auch die süßen Träume bis zur letzten Minute auskosten kann, gibt es ein Langschläfer-Frühstück. „Zeit können wir Ihnen nicht schenken, aber wir können sie Ihnen so angenehm wie möglich machen! Bei uns gibt es einiges zu entdecken, alles möchten wir jedoch nicht verraten …“, freut sich das Team vom Ebner’s Waldhof am See auf Ihren Besuch.

H O T E LT I P P

WELLNESSZEIT IST WALDHOFZEIT Wellness unlimited! Das ****Superior Hotel Ebner’s Waldhof am See ist der beste Ort für zweisame Stunden!

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Das Angebot ist buchbar ab drei Übernachtungen und beinhaltet das GenießerArrangement, zwei Behandlungen à 50 Minuten und Late Check-out. Buchbar ab € 480,— pro Person für 3 Übernachtungen im Doppelzimmer Plomberg. TIPP: Pro Verlängerungsnacht ist eine weitere SPA-Behandlung (á 50 Minuten) inkludiert.

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Seestraße 30, 5330 Fuschl am See Tel.: 06226/8264, info@ebners-waldhof.at www.ebners-waldhof.at

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H O T E LT I P P S

Auf den Sattel, fertig, los

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Wir sind dann mal weg – dafür ist München ein sehr beliebtes Ziel. Vom ****Hotel Restaurant Freisinger Hof aus lässt sich Bayerns Metropole wunderbar erkunden.

er glaubt, man müsse sich für den Sommer in München zwischen Natur und Stadt entscheiden, der war noch nicht im ****Hotel Restaurant Freisinger Hof. Eingebettet im Grünen und

doch in unmittelbarer Nähe zu Münchens Innenstadt empfängt das traditionsreiche Haus ruheliebende Stadturlauber aus aller Welt. Mit einem herrlichen Gastgarten, der auch unter den Einheimischen als echter Geheimtipp gilt. Denn da schmaust man zwischen uralten Bäu-

Logenplatz mit Seezugang und Gletscherblick Zell am See bietet im Sommer die perfekte Mischung aus Aktivität und Entspannung, Berg und See. Das Hotel Steinerwirt im Zentrum des beliebten Urlaubsortes setzt kulinarisch noch einen obendrauf: Genuss pur umringt von jahrhundertealten Mauern.

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er Sommer steht im *** Hotel Steinerwirt in Zell am See für aktive Glücksmomente, grenzenlose Entspannung und kulinarischen Genuss. „Neben unserer zentralen Lage inmitten der Fußgängerzone schätzen unsere Gäste vor allem den Charme der Region. Und nicht zuletzt die grenzenlose Vielfalt an Aktivitäten, die geboten wird – und zwar bei jedem Wetter“, bringt es die Gastwirtin Julia Haidinger auf den Punkt. Zusammen mit ihrem Geschäftspartner und Weinkoryphäe Simon Schuster hat sie hier ein charmantes Hideaway für naturverliebte Bewegungs- und Genussmenschen geschaffen.

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men sitzend und kostet sich durch heimische und internationale Köstlichkeiten. Wer länger als nur zum Essen bleiben möchte, darf sich in einem der liebevoll eingerichteten Zimmer niederlassen. Von dort aus geht es direkt zur Entdeckungstour durch Bayerns Metropole. In München gibt es viel zu sehen. Eines der wichtigsten Highlights wartet auch schon direkt vor der Hoteltür: der Englische Garten. Und damit startet die Sightseeingtour ganz gemächlich und mit den besten Insidertipps von Hotelchefin Michaela Wallisch – am besten per Fahrrad. Das leiht man sich gleich direkt im Hotel aus. I m S o m m e r i n M ü n c h e n ganz besonders begehrt: Die verschiedenen Rooftop-Bars, die verteilt über die ganze Stadt zu Tapas, Cocktails und einer herrlichen Aussicht einladen. Die lässt sich seit neuestem auch von einem charmanten Riesenrad namens Hi Sky aus genießen. www.freisinger-hof.de

W e r i n d e n S t e i n e rw i r t kommt, darf sich vor allem auf viel Genuss freuen. Den Gästen bleibt selbst überlassen, wann sie im Hotel und wann lieber auswärts speisen. Aber so viel sei gesagt: Die Kulinarik wird in diesem Hause großgeschrieben. Die edlen Tropfen werden in einem uralten Kellergewölbe gelagert und die schmackhaften Speisen im Sommer auch gern im Gastgarten serviert. Doch nicht nur kulinarisch, sondern auch wellnesstechnisch weiß das Haus aus dem Jahr 1493 zu überzeugen. Zur Entspannung werdet ihr kurzerhand aufs Dach geführt. Und da lässt sich’s, bei Spitzenpanorama und Rundum-feel-well-Service, besonders gut durchatmen. www.steinerwirt.com


H O T E LT I P P S

Urlaub mit einer Portion Hoamat-Gfühl Aktiv sein, entspannen und genießen – im ****Berg & SPA Hotel Urslauerhof in Maria Alm im Salzburger Land steckt der Bergsommer in den Startlöchern!

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ktiv sein und sich dabei die frische Bergluft um die Nase wehen lassen? In Maria Alm ziehen die Sommermonate ins Land! Auf 1.000 Höhenmetern, inmitten der Bergwelt der Hochkönig-Region, liegt das ****Berg & SPA Hotel Urslauerhof – der ideale Ausgangspunkt für einen aktiven Urlaub in den Salzburger Bergen, denn der sportlichen Outdoor-Saison sind hier keine Grenzen gesetzt. „Wir haben die Berge quasi vor der Hoteltüre“, lacht Urslauerhof-Chefin Claudia Kraker. „Perfekte Bedingungen zum Wandern, Nordic Walken Klettern oder Biken für alle aktiven Sportler und jene, die in Schwung kommen möchten“, weiß die Hotelierin.

VOM BERG DIREKT IN DEN POOL Wer nach einem Aktivtag die Muskeln lockern will, findet im Hochkönig’s Wellnessreich im ****Berg & SPA Hotel Urslauerhof seinen

neuen Lieblingsplatz – mit jeder Menge Massage- und Beautyangeboten, um sich einmal richtig verwöhnen zu lassen. Was neben der perfekten Wellness auf keinen Fall zu kurz kommen darf, ist der kulinarische Genuss. So wartet am Frühstücksbuffet bereits im „Hoamatkörberl“ eine Auswahl an hausgemachten Produkten. Für den kleinen Hunger zwischendurch wird die „Hoamat-Jause“ mit ausgewählten Spezialitäten eingepackt. Am Abend begeistert die Küchencrew mit einem Fünfgang-Wahlmenü, das neben internationaler Küche auch original Pinzgauer Spezialitäten bietet. Und dazu ein Glas des „Hoamat-Weins“, den man sich auch für daheim mitnehmen kann. www.urslauerhof.at

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Tue Gutes und rede darüber

Anderen zu helfen ist gar nicht so schwer und braucht manchmal nicht viel. An dieser Stelle zeigen wir euch Initiativen und Aktionen, von denen wir überzeugt sind und die wir gerne unterstützen. VINZENZGEMEINSCHAFT

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Z O N TA C L U B

onta International ist eine unabhängige Organisation von Frauen, die es sich zum Ziel gesetzt hat, die Situation von Frauen weltweit zu verbessern. Derzeit setzt sich Zonta International aus 30.000 Mitgliedern in 66 Ländern zusammen. Auch in Innsbruck leisten Frauen wertvolle Arbeit. Der Zonta Club Innsbruck I wurde 1970 von Dr. Gertraud Donath gegründet und zählt aktuell 30 Frauen, die sich ehrenamtlich für die Zonta-Ziele einsetzen. Mitte Mai organisierte der Club eine Frühlingsmatinee mit Mezzosopranistin Andrea Schwab und Pianistin Joanna Niederdorfer und anschließendem Brunch im Innsbrucker Haus der Begegnung. Der Erlös kommt der Maltherapie an der Innsbrucker Frauenklinik zugute, die Zonta bereits seit vielen Jahren unterstützt. Die Maltherapie begleitet Frauen durch ihren Krankheits- und Genesungsprozess und fördert die künstlerische Verarbeitung dessen, was verbal oftmals schwer auszudrücken ist. w w w. z o nt a- i nnsb r u c k 1 . at

R O N A L D Mc D O N A L D K I N D E R H I L F E

ie Behandlung vieler komplexer Krankheiten kann nur in spezialisierten Zentren im Rahmen der großen Universitätskliniken erfolgen. Damit wächst auch der Bedarf an familienorientierter Versorgung in Österreich, damit Eltern in der Zeit der Behandlung in der Nähe ihrer Kinder sein können. Seit mehr als 30 Jahren setzt sich die Ronald McDonald Kinderhilfe für schwerkranke Kinder und ihre Familien ein – unter anderem mit Ronald-McDonald-Kinderhilfe-Häusern, in denen Eltern ein Zuhause auf Zeit finden. 40 Familien nutzten dieses Angebot im vergangenen Jahr in Innsbruck, die Kapazitäten reichen aber schon lange nicht mehr aus. Deshalb hat ein Neubau für den Verein höchste Priorität. Derzeit ist man auf der Suche nach einem geeigneten Grundstück in Kliniknähe. Unter anderem soll der regelmäßig stattfindende Breakfast Club einen Beitrag zur Errichtung des neuen Kinderhilfe-Hauses in der Tiroler Landeshauptstadt leisten. Infos unter www.kinde rhilfe bre a kf a s tclub.a t

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FOTO: BLICKFANG PHOTOGRAPHIE

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ie Vinzenzgemeinschaft unterstützt finanziell hilfsbedürftige und in Not geratene Menschen. Mit rund einer Million Mitglieder sind die Vinzenzgemeinschaften die größte ehrenamtliche Laienorganisation der Welt. In Tirol gibt es über 70 davon mit insgesamt rund 600 Mitgliedern. Eine davon ist die Vinzenzgemeinschaft St. Paulus und St. Pirmin, zuständig für die Region Reichenau in Innsbruck. Über den Vinzibus wird dabei täglich eine warme Mahlzeit ausgegeben, jeden Samstag um 17.30 Uhr werden zudem an der Westseite des Jugendzentrums St. Paulus Lebensmittel verteilt. Seit 13 Jahren unterstützen die Innsbrucker Kommunalbetriebe (IKB) die Aktion Friedenslicht, im Zuge derer auch Spenden für jene gesammelt werden, denen es nicht so gut geht. Kürzlich konnte IKB-Vorstandsvorsitzender Helmuth Müller einen 2.000-Euro-Spendenscheck an die Gemeinschaft übergeben. w w w.v i nz enz g em ei nsc h a f t e n - t iro l . a t

Markus Bock (McDonald’s Innsbruck/Völs), Melanie Reinstadler (Ronald McDonald Kinderhilfe), Maximilian Reitmeir (SIT) und Michéal O’Boyle (McDonald’s Österreich).


d.

gefallen sin f u a s n u ie d , n e u Fra FRAUEN IM FOKUS

M A S A KO F U J I M O T O- S T O C K Hanshi Nobuo Ichikawa hat in Japan eine Karatedoschule gegründet und wie niemand sonst deren Aufbau und Entwicklung in aller Welt mitgetragen. Karatedo ist eine legendäre Kampfkunst aus Okinawa, die übersetzt so viel bedeutet wie „Der Weg der leeren Hand“. Anfang März ist der Gründer im Alter von 78 Jahren in Wien verstorben. Zu seiner weltweiten Nachfolgerin als Hanshi bestimmte er die in Tirol lebende Japanerin Masako Fujimoto-Stock. Sie ist Mutter von vier Kindern und mit Oswald-Paul Stock –„Sport Ossi“ – seit 1999 in Kramsach verheiratet. Die Ernennung der ersten Frau zum Hanshi ist eine große Ehre und eine Aufgabe mit Verantwortung. Hanshi Masako, wie sie ab jetzt genannt wird, wird wie ihr Vorgänger durch die Welt reisen, um Karatedo zu unterrichten, immer auf den Spuren und in Erinnerung an ihren Lehrer. Erlernen und trainieren kann man Karatedo übrigens in Kramsach.

SOPHIE BARREZEELE

ISABELLA BURGHART

BIRGIT HÖGL

Im April drehte sich in „Design Dream“ auf ProSieben Austria Mittwoch abends alles ums Thema Einrichten. Sechs österreichische Interieurdesigner zeigten in insgesamt fünf Folgen ihre individuelle Vision für ein und denselben Raum. Der Sieg ging an eine Tirolerin – die 40-jährige Sophie Barrezeele aus Götzens nämlich. Die gebürtige Belgierin hat schon so einige Stationen in ihrer Vita vorzuweisen (von Tänzerin über Storemanagerin bis hin zur eigenen Band), mit ihrem Unternehmen „Nook Home Staging & Styling“ ist sie seit 2018 selbständig und zeigt, wie man schön wohnt. Ihren eigenen Stil beschreibt sie als einen Mix aus Nordisch, Vintage und Industrial und weil die Serie auch was mit IKEA zu tun hat, hier noch ihre schwedischen Lieblingsmöbel, damit man auch selbst ein bisschen wohnen kann wie Sophie: Regal Ivar, die Kullaberg-Serie, das Stapelbett Utaker und das Bettsofa Vallentuna.

Dass Frauen und Eishockey ganz gut zusammenpassen, haben wir in der heurigen Frühlingsausgabe bereits festgestellt. Dass Tirolerinnen offenbar ein Talent für den Sport haben, zeigt die 18-jährige Kitzbühelerin Isabella Burghart, Schülerin der St. Gilgen International School, die kürzlich eine Einberufung in das Nationalteam der österreichischen Eishockeymannschaft erhielt. Für die Spielerin der Salzburg Eagles, die erstmals mit fünf Jahren auf dem Eis stand, ist die Einberufung und die Teilnahme an der Weltmeisterschaft ein absolutes Highlight ihrer jungen Karriere. Isabella wurde durch ein „Specialist-Programm“ ihrer Schule in der Entwicklung ihrer Sportkarriere individuell unterstützt. Im Mai hat sie die Privatschule mit der Internationalen Matura abgeschlossen, im Herbst geht’s für ein Jahr in die USA. Dort spielt Isabella für ein Eishockeyteam in der Nähe von Boston.

Guter Schlaf ist eine wichtige Voraussetzung für die Gesundheit. Schlafmangel kann zu gravierenden Erkrankungen führen und verhindert ein gesundes Altern. Eine der renommiertesten Schlafforscherinnen weltweit ist Birgit Högl. Die Leiterin des Schlaflabors an der Innsbrucker Universitätsklinik für Neurologie – eines der modernsten Schlaflabore Europas – wird im September 2019 erste österreichische Präsidentin der Welt-Schlaf-Gesellschaft. Birgit ist seit 20 Jahren an der Klinik in Innsbruck tätig. Nach ihrem Studium in München brachte ein Forschungsstipendium des „Deutschen Akademischen Austauschdienstes“ die 56-Jährige zunächst nach Südamerika. Sie verbrachte mehrere Jahre in Buenos Aires, wo sie im Rahmen eines „Movement Disorders Fellowship“ zum ersten Mal mit der Arbeit im Schlaflabor in Kontakt kam. Über das Max-Planck-Institut für Psychiatrie in München führte sie ihr Weg dann schließlich 1999 nach Innsbruck.

F O T O S : M . K E R N , P R O S I E B E N A U S T R I A , S T. G I L G E N I N T E R N A T I O N A L S C H O O L

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MANNSICHTEN

Bitter-süßes Urlaubsleben Im Urlaub drehen wir unseren Dolce-Vita-Regler bis zum Anschlag auf. Und zwar am besten von jetzt auf gleich. So funktioniert das aber nicht. Wer das süße Leben erzwingen will, wird auf den sauren Trauben hocken bleiben. Garantiert. Also einfach kommen lassen, das Urlaubsfeeling. Wer kennt es nicht, dieses Gefühl der Reife, das im Adamskostüm, hart angefettelt mit billigstem Gin, in den Laufe des Halbjahres zuerst langsam, dann mit gePool einer ägyptischen Clubanlage, deren Name irgendwas steigerter Dringlichkeit in einem heranreift. Das mit Aladin zu tun hatte, zu springen. Heute würde ich zuGefühl, reif zu sein. Reif, reif, reif für die Insel, für mindest besseren Gin getrunken haben. Am nächsten Tag Sommer, Sonne, Strand und Zärtlichkeit. Ab in den Süden! beim Schnorcheln von der Bootsreling coram publico ins Komischerweise ist selten vom Norden, Osten oder WesRote Meer gekotzt zu haben, rundete den gelungenen Auften die Rede, wenn es um Urlaubsdestinationen geht. Wer tritt einigermaßen ab. Bubendummheiten, Schwamm drüsich nicht mit Landungsklatschern und Sonntagsfliegern ber. It’s long hair, würde der nicht ganz so sattelfeste Hauptin immer konservendosenähnlicher werdende Fluggeräte schulengländer wohl milde lächelnd dazu sagen. zwängen lassen will, verbringt bisweilen Urlaub am wunD o l c e V i ta i s t da s g ro s s e T h e m a dieser Ausgabe, derschönen Balkonien. Wer dies aus budgetären Gründen das süße Leben. Gerade im Urlaub ist es oft gar nicht so eintut, für den fühlt es sich eher an wie Balkonistan. Alternativ fach, den Schalter auf Dolce Vita umzulegen, loszulassen, böten sich natürlich Kreuzfahrten an. Natürlich nicht, ohne dem Berufsalltag zu entfliehen. Wir machen es uns aber sich vorher standesgemäß stundenlang an den Ablegehafen auch nicht einfach. Urlaub ist heute vielfach eine Aneinherangestaut zu haben. Bei den leidgeplagten Einwohnern anderreihung von Erlebnissen. Müßiggang war gestern. Es von Städten wie Venedig oder Dubrovnik – Game of Thrones, wollen fremde Länder, Kulturen und Sitten erlebt werden, anyone? – lösen die schwimmenden Einkaufszentren, aus selbst wenn es nur von der Pforte des All-inclusive-Clubs aus deren Bäuchen sich Menschenmassen auf die verstopften ist, in dem ohnehin alles ist wie daheim, um die weltoffenen Straßen, Gassen und Plätze ergießen, mittlerweile MordfanCluburlauber nicht mit zu viel Exotik zu belasten. tasien aus. Zu Recht, wie ich finde. Im Urlaub sollte man sich generell und überhaupt die Goldene Regel in Erinnerung ruU n d da n n i s t da n o c h d e r Pa rt n e r , den man in fen, einen leider zu wenig verbreiteten Grundsatz der prakjedem gemeinsamen Urlaub neu kennenlernt. Und von Seitischen Ethik, der da besagt: „Behandle andere so, wie du ten, die man zuvor weder gesehen noch geschätzt hat. Im von ihnen behandelt werden willst.“ Leg dein Handtuch also Alltag findet man oft gar nicht die Zeit, seine Beziehung zu nicht da hin, wo du das Handtuch eines anderen auch nicht ruinieren. Dafür bieten sich dann vorfinden willst. Also auf den plötzlich im Urlaub reichlich Gedrei bis fünf umliegenden Poollegenheiten, die man besser unliegen. Wer kennt es nicht, das genützt verstreichen lassen sollte. Gefühl, sich im Urlaub schon Es ist leider gesellschaftlich auch einmal zutiefst geschämt zu kaum akzeptiert, einfach einmal haben für die Landsleute. Nicht genervt zu sein von der vielen nur dafür, derselben Nation anFreizeit, die man mühevoll selbst zugehören, sondern sogar ein strukturieren muss. Nein, Urlaub wenig dafür, derselben Spezies ist und bleibt (selbst)verordnetes anzugehören. Ich habe schon Idyll. Friede, Freude, Eierkuchen. Mitmenschen im entfesselten Dabei wäre es vernünftiger, das Urlaubsmodus erlebt, denen Ganze langsam anzugehen, es man am liebsten das sapiens kommen zu lassen, das Urlaubsaus der Gattungsbezeichnung MARIAN KRÖLL feeling. Wer kennt es nicht, dieses gestrichen hätte. Manchmal hat nach einer bewegten Jugend die Gefühl, dass man sich nach einem ärgert man sich, manchmal ist Vorzüge des bürgerlichen Lebens langen, wunderschönen, zermürman selbst das Ärgernis. Mein entdeckt und ergründet nun in diesem benden gemeinsamen Urlaub heutiges Ich hätte sich meines Mikrokosmos die Dinge, die das Leben nicht mehr viel zu sagen hat und jugendlichen Ichs sicher auch sinnvoll machen. Er schreibt und den beruflichen Alltag herbeigeschämt. Dieser dünne, unsifotografiert, liebt Musik und torfigen sehnt? Genießen Sie Ihren Somchere Jugendliche hielt es daWhisky und nimmt sich selbst nicht immer so furchtbar ernst. mer, sofern er denn noch kommt. mals für opportun, im blassen

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… ist charmant und leidenschaftlich, niveauvoll und frech, schrill und gefühlvoll zugleich. … unterhält, berührt und begeistert. … bringt Themen zu Papier, die Frauen bewegen und von Frauen bewegt werden. … erzählt Geschichten aus dem Leben und für das Leben – von Frauen, für Frauen.

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Liebesbr an meine ief Frau! Wir Fraue n lieben e s,

geliebt z u werden ir gesagt – und wir bekommen lieben , dass man uns liebt Diese Seit . e gehört u nseren Pa rtnern.

es, wenn w

Liebe Ale! Du erzählst die Geschichte wahnsinnig gern: "Bei unserm ersten Date is er kemmen ... Jeanshosn, Jeansjaggn, aba woasch ... nix lässigs, sondern wie da Bon Jovi 1992. Da habi gwisst: Des wead viel Orbeit!" Seit damals hab nicht nur ich dir, sondern haben vor allem wir uns Arbeit gemacht. Innerhalb von einem halben Jahr hattest du nicht nur mein Leben über den Haufen geworfen und dich mit meinem Mitbewohner in die kleine 2er-WG gequetscht, nach sechs Monaten und drei Tagen hatte ich bis auf mein Bett auch keines meiner Möbelstücke mehr, dafür Duftkerzen und Zierkissen am Bett. Schatzi, ich muss ehrlich sein: Ich weiß immer noch nicht, wozu Zierkissen gut sind. Verrückte Studenten wie wir kaufen sich natürlich – ohne sich Gedanken zu machen – mit den mühsam angesparten Euros einen Hundewelpen, selbstverständlich keinen kleinen, sondern einen Boxer-Welpen. Tyson. Wir haben nicht wissen können, dass er nicht nur der Grund von so manchem Streit werden sollte, sondern uns auch in unseren schweren Zeiten immer dazu gebracht hat, uns zusammenzuraufen und weiterzugehen. Unser nächster Schritt war die erste eigene Firma – unser zweites Baby. Mehr als sechs Jahre haben wir fast unsere gesamte freie Zeit, Herzblut, Schweiß und viele Tränen investiert, um Tirol zu zeigen, dass Stangentanz Sport und nichts für Tabledance-Bars ist. Und was du anfangs für Bauchschmerzen hieltst, hat sich inzwischen zu einer wunderbaren schlauen Tochter entwickelt. Wir könnten nicht stolzer sein. Sie war der Beginn eines neuen Lebensabschnittes und jeden Tag, an dem ich über mich hinauswachse, verdanke ich zum großen Teil ihr. Sie hat die beste und fürsorglichste Mutter, die sich ein Kind wünschen kann, und ich sehe ganz viel von dir in ihr – vor allem, wenn diese Fünfjährige mich morgens prüfend ansieht und mich fragt, ob ich diese Schuhe wirklich mit dem Hemd kombinieren will, und ich lache, dann nachdenke und die Schuhe wechsle. Es gibt vieles, was mir einfällt, wenn ich auf die letzten mehr als zehn Jahre zurückschaue. Zehn Jahre, die nicht einen einzigen Tag so verlaufen sind, dass es andere als "normal" beschreiben würden. Zehn Jahre, in denen du zu meinem Kompass geworden bist, zur Stimme, die mich leitet, mich antreibt, wenn es stockt, und mich bremst, wenn ich glaube, dass mich nichts aufhalten kann. Du bist die einzige Person, die mich kennt, alle guten und auch die schlechten Seiten – und trotzdem warst und bleibst du bei mir. Wenn ich Liebesbriefe und -schwüre lese, geht es ums "Ankommen", um das "Zeit anhalten". Das war und ist bei uns nie so gewesen. Uns geht es darum, nie stehenzubleiben, nicht aufzuhören und stets weiterzustreben, denn uns geht es immer um den Weg, nicht ums Ankommen. Auch wenn wir viel Zeit berufsbedingt getrennt verbringen und uns manchmal tagelang nur abends einige Minuten sehen, so weiß ich doch, dass das bisschen, was uns manchmal vom Tag übrig bleibt, mehr wert ist als der ganze Rest. Auf den Tag genau zehn Jahre nachdem wir Tyson abgeholt haben (danke, Facebook), mussten wir ihn Ende Mai ohne Vorwarnung einschläfern – der Schmerz holt mich noch täglich ein, auch wenn ich für dich den starken Mann gebe, da es dir gleich geht. Es war auch genau der Tag, an dem wir am Standesamt die Formulare für unser Eheversprechen unterschrieben haben. Es ist, als hätte er seine Mission erfüllt. Liebesbriefe sollte man nicht beenden müssen, unseren Liebesbrief schreiben wir gemeinsam. Ich verspreche dir, auch weiterhin nicht aufzuhören, nicht stehenzubleiben und weiterzustreben. Stets mit dir diese Reise zu bestreiten. Ich liebe dich.

David

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Form folgt Performance. Das neue Cayenne Coupé.

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Cayenne Coupé – Kraftstoffverbrauch kombiniert: 9,4–9,3 l/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 215–212 g/km. Stand 04/2019. Die angegebenen Werte wurden nach dem vorgeschriebenen Messverfahren VO (EG) 715/2007 (in der gegenwärtig geltenden Fassung) im Rahmen der Typengenehmigung des Fahrzeugs auf Basis des neuen WLTP-Prüfverfahrens ermittelt.


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