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MAYA #1

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Österreichische Post AG, MZ18Z041357M, econova Verlags GmbH, Hunoldstraße 20, 6020 Innsbruck, 5,50 EURO

DAS T IROLER FRAUENMAGAZIN

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AUSGABE

01 |

FRÜHL ING 2018

HINEINGESCHAUT

So wohnt Maya SPASS-ZEIT

LIFE & STYLE

Mit Freundinnen unterwegs

Entspannte Frühlingstrends

HALLO SONNE

PLÄDOYER FÜR ALLES

Was der Psyche gut tut

Keine Angst vor dem Essen

AUF EIN WORT

FREUNDSCHAFT

WAS WIRKLICH WICHTIG IST UND DAS LEBEN SCHÖNER MACHT

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DAS GLÜCK DER

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Frauen im Porträt


E X K LUSI V I N I N NSBRUCK

Maria-Theresien-Str. 2 4 6020 Innsbruck


EDITORIAL

JEDEM ANFANG WOHNT EIN ZAUBER INNE! Wir fanden, die Zeit ist reif für ein neues Magazin, eines nur für Frauen, regional, mit Stil und Style. Also haben wir eins gemacht.

Weil man erfolgreich nur im Team sein kann: die Menschen hinter und rund um maya

S

chon länger haben wir in der Redaktion der eco.nova mit dem Gedanken gespielt, ein Frauenmagazin herauszubringen. Wie so oft im Leben war es ein glücklicher Zufall, der uns schließlich mit Maya Altenburger-Schwitzer zusammenbrachte. Und wer Maya kennt (alle, die es noch nicht tun: einfach umblättern), der weiß, dass ein Magazin, das ihren Namen trägt, alles werden kann, nur nicht langweilig. N a c h m o n a t e l a n g e r V o r b e r e i t u n g , gesammelten und verworfenen Ideen, zielsicheren und eher so mittelguten Geistesblitzen sowie grafischem Probieren und Austesten ist ein Magazin entstanden, das so bunt und vielfältig ist wie das Leben selbst – geschrieben von Frauen für Frauen mit Geschichten und Porträts, die bewegen, berühren und ein Lächeln ins Gesicht zaubern. maya darf ein Magazin mit Ecken und Kanten sein und ist unser Plädoyer für mehr Gelassenheit und eine neue Entspanntheit. Denn das Leben verläuft nicht immer nach Plan. M i t m a y a möchten wir Raum schaffen für viele Themen, für Menschen, Trends und niveauvolle Tabubrüche, für Frauen, die mit beiden Beinen im Leben stehen, die aber auch wissen, dass ein Schritt nach links oder rechts kein Beinbruch ist. maya zeigt Frauen, wie sie sind, und bietet Geschichten zum Lesen und Wohlfühlen, Gesundheit, Life & Style und all die schönen Mode- und Beautydinge, deren Nutzen auch manchmal nur frau selbst erkennt. W i r f ü h r e n k e i n e I n t e rv i e w s , wir führen Gespräche. Auf Augenhöhe. Deshalb sind wir in diesem Magazin per du – auch mit unseren Leserinnen – und hoffen, ihr nehmt es uns nicht übel. Mit maya möchten wir inspirieren und auch selbst inspiriert werden. Sagt uns, worüber ihr gerne lesen möchtet und was euch beschäftigt. Lustiges und Trauriges, Ernstes und Augenzwinkerndes. Wir sind neugierig auf alles und offen für vieles. D a s L e b e n i s t n i c h t i m m e r p e r f e k t . Wir zeigen auf den ersten 148 maya-Seiten, dass es aber trotzdem immer schön sein kann, und freuen uns, gemeinsam mit euch den Zauber des Anfangs noch lange zu erhalten. Fühlt euch umarmt! mayas Mädels Folgt uns auch auf F a c e b o o k ( M AYA – d a s Ti r o l e r F r a u e n m a g a z i n) u n d I n s t a g r a m ( m a y a _ v e r l i e b t _ i n s _ l e b e n)

M AYA / N U M M E R 01 / M Ä R Z 2018

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I M P O R T R ÄT

Das ist Maya! Ja, es gibt sie wirklich. Wer aber ist diese Frau, deren Namen dieses Magazin trägt? D I E K R E AT I V E

M

aya Altenburger-Schwitzer ist zweifellos eine Erscheinung und kennt man sie nicht, ist es gar nicht so einfach, sie einzuordnen. Lernt man sie hingegen kennen, entdeckt man hinter der prägnanten Brille eine liebenswürdige und vor allem äußerst bodenständige Frau, die auch leise Töne anschlagen kann.

D a n n l e r n t e M a y a ihren Mann kennen und begann in dessen Apotheke zu arbeiten. Heute kreiert sie Düfte für die eigene Parfümerie Beauty Bauer in Schwaz, designt die Flakons dazu und bemalt sie zu individuellen Einzelstücken. Mittlerweile gibt es vier davon – zwei für Damen, eins für Herren, ein Unisex-Duft –, ein fünfter ist in Vorbereitung. Karrierefrau sei sie dennoch nie gewesen. Als sie begonnen hatte, in der Apotheke zu arbeiten, kam ein Angebot eines Glasunternehmens aus dem Osten Österreichs, das auf der Suche nach einem Chefdesigner war. Maya lehnte ab.

DIE BUNTE

D E R FA M I L I E N M E N S C H

Geboren in Volders auf Schloss Aschach, kam Maya früh mit Mode in Berührung. „Ich komme aus einer sehr fancy Familie“, blickt sie zurück. Im Turmzimmer gab es Überseekoffer gefüllt mit Kleidern und Accessoires der Urgroßmütter – von Schirmen bis Handschuhe, von Federhüten bis zum Korsett. Das Schönste sei für sie das Verkleiden gewesen. Heute ist daraus ein Lifestyle geworden. „Auch wenn viele sagen, Mode und Styling werden überbewertet, finde ich, Mode ist Ausdruck der Persönlichkeit.“ Und Mayas Persönlichkeit ist eine bunte.

„Als ich fünf oder sechs Jahre alt war, war das Einzige, das ich mir fürs Leben wünschte, eine Familie“, erzählt Maya in einer dieser ruhigen Minuten. Mit Mitte fünfzig hat sie mit Reinhard einen liebenden Ehemann, vier Kinder und zwei Enkelkinder. Auch wenn bis auf den jüngsten Sohn alle schon aus dem Haus sind, so finden sie in schöner Regelmäßigkeit immer wieder zusammen. Denn Maya kocht. So kommt, wer immer von den Familienmitgliedern Zeit hat, fast täglich zum Mittagessen zusammen. „Reinhard meinte, dieses Magazin hätte vielleicht zehn Jahre früher kommen sollen“, erzählt Maya. „Ich habe kurz über diese Aussage nachgedacht und bin zum Schluss gekommen, dass ich es zu dem Zeitpunkt wahrscheinlich nicht gemacht hätte. Unsere zwei Jüngsten wären damals acht und elf Jahre alt gewesen, es wäre für mich nicht in Frage gekommen.“ Maya ist bunt, schrill und präsent, vorrangig aber ist sie Mutter, Ehefrau und Familienmensch. Den wahren Menschen erkennt man eben oft erst auf den zweiten Blick.

A n g e f a n g e n h a b e n ihre stylischen Auftritte bereits in der Glasfachschule in Kramsach, in der sie gerne auch im Kamelhaarmantel des Großvaters oder mit Glacehandschuhen aufschlug. „Vermutlich wird man so, wenn man in einem Schloss aufwächst. Das ist fast wie im Theater und du wirst einfach ein Teil davon“, so Maya. Als sie den Apotheker Reinhard Schwitzer kennenlernte, wurde sie modisch etwas ruhiger. Aber nur ein kleines bisschen.

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Mayas eigentlicher Berufswunsch war Prinzessin gewesen. Der Vater hatte etwas dagegen und so widmete sich die Tochter dem Skisport. Lange ist sie Rennen gefahren, Lebensziel war der Profisport dann doch keines, auch wenn Skifahren nebst Tennis nach wie vor eines ihrer liebsten Hobbys ist. „Ich durfte dann in die Glasfachschule gehen. Das war für mich ganz wunderbar“, erinnert sich Maya. Kreativ sein, zeichnen, das war das Ihre. Sie wurde Designerin bei Swarovski.

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360° GENUSS MIT LIEBE ZUM DETAIL

SONNTAGSBRUNCH Gute Vorsätze sind etwas für Montage. Sonntags heißt es: genießen! Das Daniels Kristallwelten in den Swarovski Kristallwelten lädt jeden Sonntag von 10 bis 13 Uhr zum ausgiebigen Frühstück, das sich gemütlich in den Mittag erstreckt. Begrüßt werden Sie mit einem Glas Prosecco, anschließend steht Ihnen unser Getränkeangebot mit aromatischen Kaffeespezialitäten, Tees aus aller Welt sowie frisch gepressten Säften unbegrenzt zur Verfügung. Von einer großen Auswahl an Gebäck, Eiergerichten, süßen und herzhaften, heißen und kalten Lieblingszutaten für einen guten Morgen über klassische Suppen und exquisite Hauptspeisen bis hin zu einem vielfältigen Dessertangebot – hier bleiben keine Wünsche offen. Für Reservierungen oder Informationen freuen wir uns auf Ihren Anruf unter Tel. +43 5224 51080 oder ein E-Mail an swarovski.kristallwelten@swarovski.com.

SWAROVSKI KRISTALLWELTEN Kristallweltenstraße 1, 6112 Wattens, kristallwelten.com/kulinarium


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INHALT

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#FREUNDSCHAFT

#LIFE

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38 W ARUM WIR LAUFEN

MAYA: DAS GESPRÄCH Maya spricht mit Elisabeth Zanon über Freundschaft, Kindererziehung und andere Herausforderungen.

20 ZUM THEMA Freundschafts-Facts, Buchtipps und Geschichten aus dem Leben. 24 EIN ABEND MIT ... … sieben Frauen. Es wurde gemeinsam gekocht, gegessen, gelacht, aber auch innegehalten. Und bei einem Glas Wein zwanglos geplaudert – über Liebe, Freundschaft und das Leben.

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„Die Männer mögen das Feuer entdeckt haben, aber die Frauen wissen besser, wie man damit spielt.“ S A R A H J E S S I C A PA R K E R

Wer von sich sagt „Ich bin Läufer“, meint damit nicht nur den Sport an sich, sondern auch eine Lebenseinstellung. Laufen ist zur Philosophie geworden. 46 I N BALANCE

Was die Psyche glücklich macht und welche Rolle Sonnenlicht, Ernährung und Bewegung spielen. 52 K EINE ANGST VORM ESSEN

Essen wir für den Körper oder Kopf, für den Magen oder die Moral? Die neue Lust am Essen: Unser Plädoyer für alles!


I N H A LT

60 N ICE TO EAT YOU

Rezepttipps für den Frühling, die zeigen, dass man für gutes, frisches Essen nicht stundenlang in der Küche stehen muss.

„Eine kluge Frau wird manches übersehen, aber alles überschauen.“

Österreichische Post AG, MZ18Z041357M, econova Verlags GmbH, Hunoldstraße 20, 6020 Innsbruck, 5,50 EURO

#STYLE

DAS T IROLER FRAUENMAGAZIN

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AUSGABE

01 |

FRÜHL ING 2018

HINEINGESCHAUT

So wohnt Maya

74 A NZIEHEND

LIFE & STYLE

SPASS-ZEIT

Dieser Frühling wird blumig, romantisch, wild und frech. Auch in der Mode. Outfits für Herz und Seele.

Mit Freundinnen unterwegs

Entspannte Frühlingstrends

HALLO SONNE

PLÄDOYER FÜR ALLES

K AT H A R I N E H E P B U R N

Keine Angst vor dem Essen

Was der Psyche gut tut

AUF EIN WORT

Frauen im Porträt

128 E IN STÜCK SEELE

Die Instrumentenbauerin Claudia Unterkofler hat sich auf Barockinstrumente spezialisiert und versucht dabei, sich vom Perfektionismus zu verabschieden.

FREUNDSCHAFT

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DAS GLÜCK DER

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Peelings sind kein unbedingtes Muss in der routinemäßigen Hautpflege. Ohne Peeling ist die Haut aber wahrscheinlich nur halb so schön, wie sie sein könnte.

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90 W HAT A PEELING

WAS WIRKLICH WICHTIG IST UND DAS LEBEN SCHÖNER MACHT

ZUM COVER

IDEE & KONZEPT: Markus Spatzier,

#WOHNEN 98 L EBEN IM DETAIL

Auf Kaffee und Kuchen ... und ganz viel Kunst. So lebt Maya. 108 D IE GESCHICHTENERZÄHLERIN

Designerin Nina Mair im Porträt: Privates und Berufliches, Architektur und Design, Wohnen und Leben.

#SZENE

Manufaktur Herzblut, Schwaz. www.manufaktur-herzblut.com OUTFIT: Bluse: by Fink’s woman, Innsbruck. www.finks.at SCHMUCK: Swarovski. www.swarovski.com HAARE: Martha Norz, Salon Looksus, Innsbruck. www.looksus.com STYLING: Aline Egg, Innsbruck. www.aline-egg.at FOTO: Angelo Lair Photography, Mils. www.angelolair.com LAYOUT: Tom Binder, eco.nova

116 R ONJA MÖCHTE BÖSE SEIN

Die Bergdoktor-Tochter wird erwachsen: Zu Besuch bei Schauspielerin Ronja Forcher im Tiroler Landestheater. 122 H ÖREN, SEHEN, LESEN

Buch, Film und Bühne, Musikempfehlungen und feine Entdeckungen aus der Redaktion.

… verliebt ins Leben.

136 M ÄDELS-AUSZEIT

Bei gemeinsamen Städtetrips oder Wellness-Weekends hat man genügend Zeit für alle Wichtigkeiten und Nichtigkeiten, die im Alltag zu kurz kommen.

I MMER DRIN …

03 Editorial: Aus der Redaktion 66 Essen & Trinken: Tipps für Genießer 72 Style: Aktuelles bunt gemischt 86 Mode: Anziehendes & Schmückendes 9 4 Beauty-Trends: Hautschmeichler 104 Wohlfühl-Wohnen: Schönes fürs Zuhause 132 Frauen im Fokus: Wer uns aufgefallen ist 144 Charity: Tue Gutes und rede darüber

146 Z UM SCHLUSS

Von Ihm an Sie: Ein Liebesbrief an meine Frau.

IMPRESSUM HERAUSGEBER: Maya Altenburger-Schwitzer, Mag. Sandra Nardin, Christoph Loreck MEDIENINHABER: eco.nova Verlags GmbH, Hunoldstraße 20, 6020 Innsbruck, 0512/290088, www.econova.at GESCHÄFTSLEITUNG: Mag. Sandra Nardin, Christoph Loreck | ASSISTENZ: Martin Weissenbrunner CHEFREDAKTION: Marina Kremser | STV. CHEFREDAKTION: Sonja Niederbrunner (beide redaktion@maya-magazin.at) MITARBEITER DIESER AUSGABE: Alexandra Keller, Karolina Putz, Caterina Molzer-Sauper, Patricia Schatzlmayr, Marian Kröll ANZEIGENVERKAUF: Ing. Christian Senn, Bruno König, Tanja Ischia, Hannah Oderich, Hannelore Weissbacher | LAYOUT: Tom Binder PRODUKTION: Tom Binder, Florian Bürstl | LEKTORAT: Mag. Christoph Slezak | FOTOS: Andreas Friedle, Tom Bause, Angelo Lair DRUCK: Radin-Berger-Print GmbH (25.000 Stück) | ABOSERVICE: Romana Müssiggang, abo@maya-magazin.at UNTERNEHMENSGEGENSTAND: Die Herstellung und der Vertrieb von Drucksorten aller Art. Grundlegende Richtung: maya ist das Tiroler Frauenmagazin für alle, denen Gesundheit, Schönheit und Mode wichtig ist und die sich gerne inspirieren lassen. maya ist ein Magazin für mehr Gelassenheit für Frauen mit Stil und Style, die dem Leben gerne mit einem Augenzwinkern begegnen. Der Nachdruck, auch auszugsweise, sowie anderwertige Vervielfältigung sind nur mir vorheriger Zustimmung des Herausgebers gestattet. Namentlich gekennzeichnete Beiträge stellen nicht unbedingt die Meinung der Redaktion dar.

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LETZTLICH BRAUCHT MAN NICHT MEHR … Begonnen hat alles mit einem Mantel. Ob sie sich deshalb oder trotzdem heute so gerne mögen, ist nicht endgültig geklärt. Fakt ist jedoch, dass sich Elisabeth Zanon und Maya in all ihrer Unterschiedlichkeit gefunden haben. Und Freundinnen wurden.

W

ir treffen Elisabeth Zanon in ihrem Zuhause in Innsbruck, im Erdgeschoß befindet sich das Atelier ihres Mannes, im zweiten Stock ihr persönliches Refugium. Nähmaschine inklusive. Es klingt fast ein bisschen okkult, zu sagen, dass die Mitte ihrer beider Reich ist. Hier nehmen wir nun Platz, im „roten Salon“ quasi, voll mit DVDs und Büchern. Es gibt Ingwerwasser und man merkt, dass Elisabeth und Maya sich ehrlich mögen. Was eigentlich erstaunlich ist, betrachtet man ihr Kennenlernen. E s g i n g u m e i n e n M a n t e l – einen, den beide wollten, von dem es aber nur einen gab. Das kann zwischen Frauen schon mal böse enden. Bei Elisabeth und Maya war es der Beginn einer Freundschaft. „Ich weiß noch ganz genau, wie wir uns getroffen haben“, erzählt Elisabeth. „Natürlich haben wir uns schon vom Sehen gekannt, richtig kennengelernt haben wir uns schließlich in einer Boutique und Maya wollte mir einen Mantel aus der Hand

Maya Schwitzer im Gespräch mit der plastischen Chirurgin Elisabeth Zanon in deren Wohnung. Die beiden verbindet eine jahrelange Freundschaft voll gegenseitigem Respekt und herzhaftem Lachen.

FOTOS: ANDREAS FRIEDLE

TEXT:

MARINA KREMSER

ELISABETH ZANON

1955 in Osttirol geboren, wuchs Elisabeth als mittleres von fünf Kindern in Leisach in der Nähe von Lienz naturnah und unbeschwert auf. Mit Dorothea hat sie eine aktuell 37-jährige Tochter und lebt mit ihrem Mann in Innsbruck. Nach dem Besuch des Gymnasiums in Lienz studierte Elisabeth Zanon in Innsbruck Medizin, promovierte 1982 und arbeitet heute (wieder) in ihrem Beruf als plastische und ästhetische Chirurgin. 1994 wurde sie als erste Frau vom Tiroler Landtag in die Landesregierung gewählt, ab 2006 war sie 1. Landeshauptmannstellvertreterin, zwei Jahre später schied sie aus der Politik aus. Ihr umfangreiches Netzwerk nutzte sie unter anderem für ihre Tätigkeit in der Tiroler Hospizgemeinschaft, deren Obfrau sie ist.

reißen“, lacht sie. „Es gab nur noch ein Stück davon und Maya sagte zu mir: Um einen Mann rauf ich mich nicht, um Gewand allemal.“ Schließlich gab Maya dann doch nach, weil Elisabeth ein wirklich gutes Argument hatte: Der Mantel war Teil ihres Hochzeitsoutfits. D a s i s t r u n d 1 5 J a h r e h e r . Wo die beiden abgesehen vom Modegeschmack noch Gemeinsamkeiten haben, was sie verbindet und beschäftigt ... die Maya-Mädels Sonja und Marina haben beim Freundinnengespräch zugehört.

F R E U N D S C H A F T I S T, W E N N M A N S I C H DIE SORGEN DER ANDEREN MACHT M A Y A : Ich habe dich immer sehr bewundert und tue es immer noch. Bevor ich dich persönlich kennengelernt habe, habe ich dein politisches Tun verfolgt und mir gedacht: Die traut sich was! Und dass du eine sehr starke Person sein musst, um in die Politik zu gehen und in einer Männerdomäne Fuß zu fassen. Diese Stärke finde ich noch heute toll an dir. E L I S A B E T H : Gerade in unserer heutigen konstruierten Gesellschaft ist es nicht immer einfach, bei sich zu sein. Es gibt klare Normen

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Sieben Frauen haben mit uns einen Abend lang über Beziehungen und Freundschaft gesprochen. Sie haben sich vorher nicht gekannt, mochten sich aber – sichtlich – auf Anhieb.

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FOTOS: ANDREAS FRIEDLE


Beziehungen sind ENTSCHEIDUNGEN, die man immer wieder aufs NEUE TRIFFT.

Sieben Frauen, sieben verschiedene Lebenskonzepte, unterschiedliche Erlebnisse und Erfahrungen. Es begann als Experiment und wurde ein wunderbarer, bereichernder Abend.

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Seelen

STRIP

Manchmal ist es nicht die Antwort, sondern vielmehr die Frage, die Klarheit bringt: Ein Interview mit dir selbst zum Thema Freundschaft.

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F R E U N D S C H A F T I N 10 F R A G E N

WENN EINE LANGJÄHRIGE FREUNDSCHAFT ENDET, BEDAUERST DU, DASS ES DIESE FREUNDSCHAFT GEGEBEN HAT?

Bist du dir selbst ein guter Freund?

Wie viel an Aufrichtigkeit verträgst du seitens eines Freundes?

Wie sprichst du über verlorene Freunde?

Gibt es Freundschaft zwischen Menschen mit unterschiedlichem

HUMOR?

Was fürchtest du mehr: das Urteil deiner Freunde oder deiner Feinde? Sagt die Dauer der Freundschaft etwas über ihren WERT aus?

BRAUCHST DU FREUNDSCHAFTSBEWEISE ODER GENÜGT ES DIR ZU WISSEN, DASS DU FREUNDE HAST?

Was konkret erwartest du dir von Freundschaft? Glaubst du, dass du für die Freundschaft geeignet bist? Warum/Warum nicht?

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DIE FREIHEIT IN DEN BEINEN TEXT:

SONJA NIEDERBRUNNER

Laufen ist zur Philosophie geworden. Wer von sich sagt „Ich bin Läufer“, meint damit nicht nur den Sport an sich, sondern auch eine Lebenseinstellung. Eine wundervolle, die jedem offen steht – denn jeder gesunde Mensch kann laufen. Ob er es auch dauerhaft will, ist natürlich eine andere Frage. Eine, die letztlich nur mit Leichtigkeit beantwortet werden kann.

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SIND WIR

NICHT ALLE

EIN BISSCHEN

PSYCHO? Es gibt Menschen, die wandeln von der Herbstdepression direkt in den Winterschlaf und weiter in die Frühjahrsmüdigkeit. Richtig gut drauf sind sie nur im Sommer. Dabei hat jede Jahreszeit ihren Charme, manchmal braucht die Psyche nur einen kleinen Schubs.


PLÄDOYER FÜR ALLES:

KEINE ANGST VORM ESSEN Warum essen wir? Für den Körper oder den Kopf? Für den Magen oder die Moral? Nahrungsaufnahme ist zur Religion geworden, die Gebote und Verbote, denen wir folgen, werden immer komplexer. Zeit für einen Befreiungsschlag: Lasst uns gottlos werden.

TEXT:

SONJA NIEDERBRUNNER


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NICE TO EAT YOU

Was wäre ein Frauenmagazin ohne Rezepte? Eben! Dass gutes, frisches Essen nicht zwangsläufig Stunden von Zeit braucht, zeigen wir euch auf den folgenden Seiten.

KO C H E N F Ü R FA U LT I E R E

Jan-Philipp Cleusters, Milena Kutelas Brandstätter Verlag, 160 Seiten, EUR 21,90 „In acht Minuten gesund und frisch gekocht“ ist hier nicht nur ein Versprechen, auch die Zubereitungsschritte orientieren sich nach dieser Zeitangabe. Verpackt in ein cooles Layout (Grafikerin Caroline PlankBachselten war offensichtlich kein Faultier!) präsentiert der 25-jährige deutsche Shootingstar Jan-Philipp Cleusters 60 Rezepte, die einfach und flott zuzubereiten sind. Eingeteilt in verschiedene Kategorien vom Frühstück bis zum Dessert ist für jeden was dabei, dazu gibt’s Menüvorschläge und zum Schluss praktische Faultier-Hacks. Milena Kutelas liefert hübsche Fotos dazu.

F R Ü H L I N G – D I E J A H R E S Z E I T E N- KO C H S C H U L E

Richard Rauch, Katharina Seiser Brandstätter Verlag, 240 Seiten, EUR 34,90

Mit dem vierten Band „Frühling“ ist die Jahreszeiten-Kochschule nun vollständig und das Standardwerk der österreichischen Küche endlich komplett. Richard Rauch kocht eigentlich im „Steira Wirt“ in Trautmannsdorf und zeitweise auch im Fernsehen, Katharina Seiser schreibt leidenschaftlich gern übers Essen. Beide zusammen haben eine wunderbare Buchreihe kreiert, die mehr bietet als bloße Rezepte, gibt es doch rundherum jede Menge Infos zu Saisonen und Produkten und Tipps für den Einkauf und die Küche. Fotograf Joerg Lehmann setzt die Gerichte wie immer perfekt in Szene, das Layout mit zauberhaften Illustrationen steht dem um nichts nach.

FOTOS: MELINA KUTELAS, JOERG LEHMANN

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PURPLE RAIN

Nach dem hellen „Greenery“ im vergangenen Jahr ist es heuer das mysteriöse „Ultraviolett“: Wir zeigen euch, wie schön und vielfältig die Pantone-Farbe des Jahres 2018 daherkommt.

Pandora ist immer eine G U T E I D E E : Kette um 99 Euro, Medaillon-Set um 39 Euro, Ring & Ohrringe je 45 Euro. Concept Stores in der Herzog-Friedrich-Straße 10 sowie im Einkaufszentrum DEZ in Innsbruck.

Violett in allen Nuancen darf natürlich auch auf den N Ä G E L N nicht fehlen. Look by BIPA zeigt, wie’s geht: All in 1 Step Nail Polish und Metal Vision Nail Polish um je 2,45 Euro.

Kissen Minicord, 45 x 45 cm, erhältlich in verschiedenen Farben, aber ganz B E S O N D E R S C H I C in Beere. 14,99 Euro bei Depot.

SEIDENPYJAMA

mit Langarmtop und gestreifter Hose von Intimissimi. Set um 149,90 Euro.

Ob obenrum oder untenrum ... frische Farben machen G U T E L A U N E. Shirt um 39,99 Euro, Hose um 49,99 Euro bei s.Oliver.


Lila funktioniert auch beim Wohnen und setzt dort T O L L E A K Z E N T E – wie das Ledersofa „Joy“ aus der neuen Loungeserie von Stressless. Verschiedene Ausführungen, das 3-Sitzer-Duo kostet rund 2.300 Euro. Stressless erhältlich bei KIKA und Leiner.

Die Ipuro-BalancingOrchid-Duftkerze riecht fein nach blumigen und fruchtigen Noten – mit dabei: PAT C H O U L I,

Die exklusive Kerze „Victoria Falls Max 10“ duftet nicht nur herrlich nach Amber, Moschus und Patchouli, sondern ist auch D E K O R AT I V E S E L E M E N T. 62 Euro. Baobab erhältlich z. B. bei Nägele & Strubell.

ALPENVEILCHEN UND P F I R S I C H . Gesehen um 15,99 Euro bei Depot.

I never meant to cause you any sorrow, I never meant to cause you any pain. I only wanted one time to see you laughing. I only wanted to see you laughing in the purple rain. „PURPLE RAIN“, PRINCE

Auffällig unauffällig: Die Max Bill von Junghans passt immer und überall. D E Z E N T E R S T Y L E mit 32,7 mm Durchmesser, Edelstahlgehäuse und Lederband um 545 Euro. Junghans gesehen bei Juwelier Hampl, Innsbruck.

Es muss nicht immer Mode oder Schmuck sein, U LT R A V I O L E T T

E R O B E R T A L L E B E R E I C H E.

Remington „Your Style“ Haartrockner um 39,99 Euro und akkubetriebener Damenrasierer um 44,99 Euro. Erhältlich im Fachhandel.

Der L I Q U I D M AT T E L I P S T I C K von Gosh lässt sich einfach mit dem Applikator auftragen, deckt in edelmatter Optik und hält! 10,95 Euro bei BIPA.


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SPRING IS IN THE AIR Es wird bunt, es wird frech, es wird verspielt und blumig: Dieser Frühling bekennt Farbe, und das tut er mit ganz viel Stil, mit Charme und Zauber. We love!

FOTOS:

ANGELO LAIR

M A R I A: Trenchcoat rot: eWOOLuzione, EUR 398 Kleid: Derhy, EUR 115 Schuhe von Chie Mihara/red/Urara (Handmade in Spain), EUR 240 ALEXANDRA: Trenchcoat blau: eWOOLuzion, EUR 398 T-Shirt: 1970, EUR 139 Hose: 1970, EUR 179 Tuch: 1970, EUR 139 Schuhe von Chie Mihara/blue/ Flawless (Handmade in Spain), EUR 240 Tasche: ansa per ansa, EUR 69 XL-Weinglas: EUR 98/ mit Eukalyptus und Schleierkraut Keramik-Hund: EUR 105

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LEBEN im

Detail TEXT:

MARINA KREMSER FOTOS:

ANDREAS FRIEDLE

Es ist ein wunderschönes Haus, in dem Maya und Reinhard Schwitzer mit ihrem jüngsten Sohn wohnen. Ein Haus voller Leben, denn auch die anderen drei Kinder samt Enkel kommen gerne, oft und regelmäßig zu Besuch. Nicht nur, wenn Maya ihre Köstlichkeiten aus der Küche zaubert.

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Ronja möchte böse sein Jede Tochter wird einmal erwachsen: Ronja Forcher durchlebt dieses Abenteuer gleich zwei Mal – persönlich und in ihrer Fernsehrolle als Lilli Gruber im Bergdoktor. Zeit ists, denn vom braven Mädel-Sein hat die 21-jährige so allmählich wirklich genug.

G

elernt ist gelernt. Es gibt nicht viele Fragen, die Ronja Forcher überraschen können. Dementsprechend einstudiert wirkt auch so manche Antwort. Daran ist nichts Schlechtes und auch nichts auszusetzen – ganz im Gegenteil: Die 21-Jährige beherrscht ihren Job, und dazu gehören Interviews genauso wie das Proben oder das Lernen von Texten. Seit ihrem fünften Lebensjahr steht Ronja im Rampenlicht – auf der Bühne und vor der Kamera. Bekannt wurde die Tochter von Schauspieler Reinhard Forcher schließlich durch ihre Rolle der Lilli Gruber in der Serie „Der Bergdoktor“. Mit zwölf Jahren stieg sie ein, seit nunmehr zehn Jahren spielt sie die Tochterrolle. Die elfte Staffel lief im Januar an – und endlich darf die süße Kleine Paroli bieten. Das passt zur Realität. Denn auch abseits ihrer Filmrolle geht die junge Frau Schritt für Schritt eigene Wege. Und es gibt sie dann doch, die Fragen, deren Antworten nicht vorbereitet sind – weil sie noch niemand gestellt hat vielleicht. Denn auch mit Fragen kann man einen Menschen reduzieren, ihm nur eine bestimmte Rolle zugestehen. Und das mag Ronja gar nicht. R o n j a w o l l t e n i c h t Schauspielerin werden und zunächst auch nicht bleiben. Es hat sich so ergeben. Es war nicht der große Kleinmädchentraum, sondern Talent gepaart mit Möglichkeiten, die sich durch den Beruf ihres

F O T O S : A N D R E A S F R I E D L E , T LT

Vaters erschlossen haben. Erst vor wenigen Jahren, als auch unter ihren damaligen Klassenkameraden die Suche nach dem Berufssinn des Lebens begann, wurde Ronja klar, dass sie gar nicht mehr suchen muss. „Ich hatte ja schon alles, was mich erfüllt und glücklich macht, und darüber war und bin ich sehr froh. Ich sehe in meinem Umfeld, wie es ist, wenn man nicht genau weiß, was man machen will – und ich bin dankbar dafür, dass mir das erspart geblieben ist.“

Das Gretchen in Goethes „Faust“ war Ronjas erste Rolle im Tiroler Landestheater. Ab April ist sie in der Boulevardkomödie „Der nackte Wahnsinn“ zu sehen.

TEXT:

SONJA NIEDERBRUNNER

N a c h d e r M a t u r a ging sie nach Wien an die Schauspielschule. Mit ihrem Ensemble Alice, das sie mit Kolleginnen gründete, sammelte sie Bühnenerfahrungen. „Es war eine Herausforderung, Stücke zu finden, die ohne Männerrollen auskommen – wir wollten vermeiden, Hosenrollen spielen zu müssen, so zu tun, als wären wir Männer. Denn das war ja genau der Punkt: Es ist toll, mit Männern zu arbeiten. Aber es geht auch ohne sie.“ Jahrhundertelang sei es andersrum gewesen, und Frauen war der Weg auf die Bühne versperrt, Frauenrollen wurden von Männern übernommen. Das Ensemble befasst sich bewusst mit Geschlechterrollen, ohne dabei in einen männerfeindlich orientieren Feminismus abzudriften. Eine derartige Einstellung scheint dieser Generation an jungen Frauen auch fremd zu sein, vielmehr steht das Konzept der Gleichheit, der Gleichrangigkeit wie selbstverständlich im Raum, ohne dass explizit mit dem Finger darauf gezeigt werden muss. L i l l i G r u b e r wuchs mit Publikum auf, und ebenso tat es Ronja Forcher. So manchem Fan scheint nicht klar zu sein, dass Lilli und Ronja nichts miteinander gemein haben. „Lilli macht oder sagt manchmal Dinge, die würde ich nie tun“, beschreibt Ronja die Schwierig-

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Spa (ß) -

ZEIT TEXTE:

MARINA KREMSER

Auch Freundschaften müssen gepflegt werden – mit gemeinsamen Auszeiten zum Beispiel, bei denen man ganz unbeschwert unter sich sein kann. Zu zweit, zu dritt, als Clique. Bei gemeinsamen Städtetrips oder Wellness-Weekends hat man genügend Zeit für alle Wichtigkeiten und Nichtigkeiten, die im Alltag zu kurz kommen. Doch man muss nicht immer weit weg. Manchmal reicht auch schon ein Tag im Day Spa oder ein entspannter Nachmittag in der Sauna. Und mit niemandem macht das mehr Spaß als mit den richtigen Mädels. M AYA / N U M M E R 01 / M Ä R Z 2018

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Liebesbr an meine ief Frau! Wir Fraue

n lieben e s, geliebt werden – u nd wir lie zu ben es, we gesagt be nn wir kommen, d ass man u ns liebt. Diese Seit e gehört u nseren Pa rtnern.

rn Liebe Ma

ie!

Die Geschwindigkeit im Leben und ihre Herausforderungen machen es manchmal schwer, die Gedanken zu sammeln und die Gefühle zu ordnen. Auch wenn ich mich noch so bemühe, feinfühlig und aufmerksam dir gegenüber zu sein, so straft mich meine Unvollkommenheit und ich vergesse manchmal, dir das zu geben, was dir zusteht. Eine Frau – wie du es jeden Tag bist – ist eine Belohnung und ein Geschenk. In den alten Schriften der Bibel wirst du treffend beschrieben: „Ihren Mund hat sie mit Weisheit aufgetan und das Gesetz liebender Güte ist auf ihrer Zunge. Sie überwacht die Vorgänge ihres Haushalts, und das Brot der Faulheit isst sie nicht … ihr Besitzer steht auf und er preist sie“ (Sprüche 31). Als Frau hat es man nie leicht. Die heutige Gesellschaft fordert von einer Frau, dass sie ihre „Natürlichkeit & Echtheit“ aufgibt. Viele Frauen verlieren sich in der Gesellschaft und spüren sich nicht mehr. Als Frau solltest du immer gut aussehen, bestens gekleidet, immer gut gelaunt, klug, bescheiden, fleißig, den Haushalt perfekt führend, eine Vollblut-Mama und Erzieherin und klarerweise eine tolle Liebhaberin und noch dazu Krankenschwester sein. Aber das ist doch ein Schwachsinn. Das kann niemand erfüllen und es darf niemand erwarten. Und ich spüre auch bei dir, dass du dich oft selbst unter Druck setzt. Du möchtest jedem alles sein – aber glaube mir, du bist für mich ein beleuchteter Diamant in einer dunklen Höhle. Dein Wert ist weit über allem, was materieller Besitz oder Erfolg beinhaltet. Ich brauche keine Perfektionistin neben mir, sondern einen weichen und liebevollen Menschen, der die wahren Werte im Leben erkennt und lebt – das bist du. Grundsätzlich habe ich kein Anrecht auf deine Liebe, aber dein Vertrauen in mich und deine Leidenschaft erfüllen mich mit großer Dankbarkeit und ich nehme dein Geschenk gerne an. Ich sage dir immer: Die Frau ist Gottes schönste Schöpfung – und ich meine das sehr ernst. Du bist mein lebender Beweis, dass es wahre Weiblichkeit und menschliche Qualität gibt. Jeden Tag überlege ich, was ich dir Gutes tun kann. Jeden Tag frage ich mich, ob ich dch genug respektiert habe. Jeden Tag fordere ich von mir, an mir zu arbeiten und für dich ein noch besserer Lebenspartner und Ehemann zu sein. Ich hoffe fest, dass du das spürst, und ich bin dir auch dankbar, wenn du mir konstruktiven Rat gibst. „Respekt muss man sich verdienen“ – ja, das denke ich auch und du verdienst ihn dir. Was mich auch immer berührt, ist dein Umgang mit den Kindern. Aufgrund unserer Patchwork-Familie gibt es oft nachdenkliche Situationen. Die Kinder sind manchmal traurig und fühlen sich unrund. Für vieles, was ich getan habe, möchte ich mich auch nochmals entschuldigen. Leider kann man den Kindern manche Konsequenzen aus unserem Zusammengehen nicht abnehmen. Trotzdem spüren wir gemeinsam, dass durch unsere Offenheit und Ehrlichkeit zueinander viele Spannungen abgebaut werden können, und es macht mich so glücklich, wie du mit Verständnis und Geduld die Kinder behandelst, meine und deine – ich sage ja immer, du bist eine „VollblutMama“. Glaube mir, du färbst dein manchmal tristes Umfeld in Farbe und machst mich zu einem besseren Menschen. Deine Persönlichkeit, gespickt mit Bescheidenheit, ist eine Zier und für mich als deinen Mann jeden Tag einen Brief wert. Für dich würde ich gerne jeden Tag sterben. Lass mich dir hier von ganzem Herzen DANKE sagen für alles. Deine zweite Hälfte, dein größter Verehrer,

dein Micha!

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M AYA / DA S T I R O L E R F R A U E N M AG A Z I N

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