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Stillere Nächte?

Diese Woche im

Leiser, bewusster, nachhaltiger: Wie sich die Haltung zum Silvesterfeuerwerk im Landkreis Rosenheim und in Bayern wandelt

Das neue Jahr ist bereits einige Tage alt, doch die Diskussion über Böller, Feuerwerkskörper und Co. beschäftigt viele Menschen im Landkreis weiterhin. Rund um den Jahreswechsel war deutlich spürbar: Die Stimmung gegenüber Böllern und Raketen verändert sich – und das nicht nur in den Bergregionen, sondern bayernweit.

Ruhigere Nächte in den Bergsteigerdörfern In den bayerischen Bergsteigerdörfern Sachrang, Schleching, Ramsau und Kreuth war es erneut deutlich leiser als früher. Sie verzichten bereits seit Jahren auf die Nutzung von Feuerwerkskörpern. Das ist insbesondere für die sensible Alpennatur relevant: Dort werden Tiere durch Böller unnötig aufgeschreckt und verlieren so relevante Energiereserven. Feuerwerkskörper setzen zudem Schadstoffe und Feinstaub frei, die oft und lang in den Tallagen hängen bleiben und sich negativ auf Menschen, Tiere und Pflanzen auswirken. Auch die Überreste von Raketen lassen sich au-

Wird das neue Jahr künftig mit weniger Feuerwerk empfangen?

ßerhalb von Ortschaften schwieriger entfernen und verunreinigen unsere Bergwelt. Stimmung im Landkreis: Bewusstsein wächst Auch im restlichen Landkreis Rosenheim zeigte sich eine Tendenz hin zu mehr Zurückhaltung. Zwar wurde vielerorts noch geböllert, aber viele Bürgerinnen und Bürger griffen weniger häufig zu Raketen und Krachern als in früheren Jahren. Gespräche mit Anwohnern machen deutlich: -Tierschutz, Gesundheitsas-

pekte und Umweltbewusstsein spielen eine zunehmend große Rolle. -Viele empfinden die traditionelle Böllerei als zu laut oder schlicht „nicht mehr zeitgemäß“. Diese Entwicklung zeichnet sich in einem bayernweiten Trend ab – und dieser lässt sich auch durch Zahlen belegen. BN-Umfrage: In jeder zweiten großen Stadt gibt es Verbotszonen Der BUND Naturschutz in Bayern (BN) veröffentlichte Mitte Dezember 2025 eine

umfangreiche Umfrage unter den 76 größten Städten und Kommunen Bayerns: Das Ergebnis zeigt einen klaren Bedarf nach strengeren Regeln: -29 Kommunen richteten zum Jahreswechsel Verbotszonen ein. -In 30 Städten war privates Feuerwerk im gesamten Stadtgebiet erlaubt. Verbote gelten etwa im mittleren Ring in München, den Innenstädten von Nürnberg, Augsburg und Ingolstadt, Teilen der Bamberger Altstadt, der Fußgängerzone in Hof oder zahlreichen Stra-

ßen und Plätzen in Würzburg. BN-Vorsitzender Martin Geilhufe betont jedoch Probleme bei der Rechtssprechung: „Viele Städte schöpfen bereits alles aus, was möglich ist. Doch die rechtlichen Spielräume sind sehr eng.“ Der BN kritisiert, dass Kommunen nur punktuell eingreifen dürfen – etwa in engen Altstädten, rund um Krankenhäuser oder bei besonders brandempfindlichen Gebäuden. Flächendeckende Verbote seien kaum rechtssicher durchsetzbar. „Gegen Lärm, Müll, Gesundheitsbelastungen und die Auswirkungen auf die Tierwelt können sich die Kommunen kaum wehren – auch wenn sie es gerne würden“, so Geilhufe. Der Verband fordert deshalb eine Länderöffnungsklausel, damit Bayern Städte und Gemeinden mehr Handlungsspielraum geben kann. Mittelbis langfristig unterstützt der BN sogar ein komplettes Böllerverbot für Deutschland – gemeinsam mit dem Bündnis „BöllerCiao“, dem auch Umwelt-, Tier- und Gesundheitsverbände sowie die Polizeigewerkschaft angehören.

Wahlvorschläge OB-Kandidaten offiziell gemeldet

Danke Rosenheim!

Vielen Dank für eine wundervolle und phantastische Zeit bei Ihnen – für Ihre Begeisterung, Ihre Herzlichkeit und Ihren begeisterten Applaus. Wir freuen uns schon jetzt auf ein Wiedersehen beim Rosenheimer Weihnachtscircus 2026! Ihre Jana Mandana Lacey-Krone & Martin Lacey und das gesamte Circus Krone Team.

Für die Kommunalwahl am 8. März sind jetzt die Vorschläge für die OB-Kandidaten und den Stadtrat eingereicht worden. Insgesamt treten sieben Personen für den Posten als OB an, für den Stadtrat gehen neun Parteien ins Rennen. Für das höchste Amt der Stadt stellen sich zur Wahl: Andreas März (CSU), Christopher Ehrenböck (FREIE WÄHLER / UP), Maximilian Leucht (AfD), Anna Rutz (GRÜNE), Abuzar Erdogan (SPD), Marcus Moga (FDP) und Hannah Rohs (DIE LINKE). In den Stadtrat ziehen wollen diese Parteien: ChristlichSoziale Union in Bayern e.V. (CSU), FREIE WÄHLER Bayern / Freie Wähler/Unabhängige Parteifreie Wählervereinigung e.V. (FREIE WÄHLER / UP), Alternative

für Deutschland (AfD), Bündnis 90 / Die Grünen (GRÜNE), Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD), Freie Demokratische Partei (FDP), Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP), Die Republikaner (REP) und DIE LINKE (DIE LINKE). Bis zum 8. Januar hatten die Parteien und Wählergruppen Zeit, Wahlvorschläge für die OB-Wahl sowie für die Stadtratswahl beim Wahlleiter der Stadt Rosenheim abzugeben. Am Januar kommt um 14 Uhr der Wahlausschuss der Stadt Rosenheim im Kleinen Rathaussaal zusammen, um über die Gültigkeit der eingereichten Wahlvorschläge zu entscheiden. Diese öffentliche Sitzung können Interessierte im Sitzungssaal des Rathauses verfolgen.

20. Rosenball - Liebe................... S. 4-6 33. Rosenheimer Radmarathon ..... S. 8 Was tun wenn‘s kracht? ............... S. 11 Wir machen Sie fit für den Führerschein ................... S. 11 Abschied - Trauer - Hoffnung...... S. 13 Start in die Zukunft ..................... S. 15

Sophia und Julian Die beliebtesten Vornamen Rosenheims Sophia, Julian und Maximilian – das waren die beliebtesten Vornamen für Neugeborene im Jahr 2025 in Rosenheim. Sophia gelangte bei den Mädchennamen an die Spitze, während Vorjahresspitzenreiter Emma aus den Top 5 flog. Bei den Jungen hielt sich Maximilian wie im Vorjahr zwar an der Spitze, teilte sich jedoch den Platz mit Julian. Insgesamt erblickten in Rosenheim im vergangenen Jahr 864 Mädchen und 926 Jungen das Licht der Welt. Von den 1 790 Geburten (1 914 im Vorjahr) kamen 521 Mütter aus dem Rosenheimer Stadtgebiet, 1 269 von außerhalb. Dem entgegen stehen 1 263 Sterbefälle in Rosenheim, davon kamen 507 Verstorbene aus Rosenheim.

211 Paare und damit genau eines weniger als 2024 gaben sich das „Ja-Wort“ und 686 Personen entschieden sich, aus der Kirche auszutreten.

Rangliste für Buben und Mädchen Die fünf beliebtesten Vornamen für Mädchen 2025: Sophia (23), Emilia (15), Leonie (14), Emily und Johanna (jeweils 11), Antonia, Elena, Marie, Mathilda und Ella (jeweils 10). Die fünf beliebtesten Vornamen für Buben 2025: Maximilian und Julian (jeweils 19), Lorenz (18), Lukas (17), Elias, Felix und Leo (jeweils 15), Anton und Johannes (14).

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