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Das ändert sich 2026

Zum neuen Jahr ändern sich zahlreiche Regelungen, die Steuern, Sozialabgaben, Familienleistungen und den Alltag beeinflussen. Zum Jahreswechsel 2026 treten zahlreiche gesetzliche Neuerungen in Kraft. Sie betreffen vor allem Steuern, Sozialabgaben, Rente, Familie, Mobilität und Verbraucherrechte. Einige Regelungen sorgen für Entlastung, andere führen zu höheren Kosten im Alltag. Für fast alle Haushalte ändern sich damit Einnahmen oder Ausgaben. Steuern: höhere Freibeträge und Entlastung Der Grundfreibetrag steigt 2026 auf 12.348 Euro. Einkommen bis zu dieser Grenze bleiben steuerfrei. Gleichzeitig wird der Einkommensteuertarif abgeflacht, um die kalte Progression abzumildern. Dadurch bleibt von Lohnerhöhungen netto mehr übrig. Auch der Kinderfreibetrag wird angehoben. Zudem steigt die Freigrenze für den Solidaritätszuschlag, sodass weniger Steuerzahler betroffen sind. Der Unterhaltshöchstbetrag, der steuerlich geltend gemacht werden kann, erhöht sich ebenfalls. Familien: mehr Kindergeld Das Kindergeld steigt ab Januar 2026 auf 259 Euro pro Monat und Kind. Der Kindersofortzuschlag für Familien mit geringem Einkommen bleibt unverändert.

Sozialabgaben: höhere Belastung für Gutverdiener Die Beitragsbemessungsgrenzen in der Renten-, Arbeitslosen-, Kranken- und Pflegeversicherung steigen. Damit müssen vor allem Besserverdienende höhere Sozialabgaben leisten. Zusätzlich erhöhen einige gesetzliche Krankenkassen ihre Zusatzbeiträge, und auch viele Privatversicherte müssen mit steigenden Beiträgen rechnen. Mindestlohn und Minijobs Der gesetzliche Mindestlohn steigt 2026 auf 13,90 Euro pro Stunde. Dadurch erhöht sich auch die Verdienstgrenze für Minijobs: Aus dem bisherigen 556-Euro-Job wird ein 603-Euro-Job. Wer darüber liegt, muss Sozialabgaben zahlen. Rente: Aktivrente und neue Renteneintritte Mit der Aktivrente wird ein neuer Anreiz geschaffen, über das Renteneintrittsalter hinaus zu arbeiten. Rentnerinnen und Rentner können künftig bis zu 2.000 Euro monatlich steuerfrei hinzuverdienen. Zudem können 2026 bestimmte Jahrgänge regulär und abschlagsfrei in Rente gehen. Voraussetzung sind min-

Transparenz Arbeitgeber müssen künftig Gehaltsangaben transparenter machen und bereits im Bewerbungsverfahren Gehaltsspannen nennen. Mit dem neuen Kryptowerte-Steuertransparenzgesetz wird der Handel mit Kryptowährungen stärker kontrolliert. Ein Recht auf Reparatur verpflichtet Hersteller bestimmter Geräte, auch nach Ablauf der Gewährleistung Reparaturen anzubieten.

Auch bei den Steuern ändert sich zu diesem Jahr einiges - so steigt zum Beispiel der Grundfreibetrag auf 12 348 Euro an. destens fünf Beitragsjahre. Energie und Mobilität: höhere Kosten Der CO₂-Preis steigt weiter. Das verteuert Heizen mit Gas oder Öl sowie Benzin und Diesel. Das Deutschlandticket kostet ab 2026 63 Euro pro Monat. In der Kfz-Versicherung werden Typ- und Regionalklassen neu berechnet – für

viele Autofahrer wird es teurer, für andere günstiger. Pendeln und Gastronomie Die Bundesregierung setzt ein deutliches Entlastungspaket für Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen um. Mit dem Steueränderungsgesetz 2025, das zum 1. Januar 2026 in Kraft getreten ist, profitieren Pendler, Gastronomie und Ehrenamt gleichermaßen.

Die Pendlerpauschale wurde dauerhaft auf 38 Cent pro Kilometer ab dem ersten Kilometer erhöht. Gerade für Berufspendler im ländlichen Raum bringt dies spürbare finanzielle Entlastungen: Bei einem Arbeitsweg von zehn Kilometern ergeben sich rund 176 Euro zusätzliche Werbungskosten pro Jahr, bei 20 Kilometern sogar 352 Euro. Auch die Mobilitätsprämie

Großer Erfolg für den DEHOGA Bayern

für Geringverdiener bleibt bestehen. Für die Gastronomie gilt seit Jahresbeginn ein reduzierter Umsatzsteuersatz von sieben Prozent auf Speisen – Getränke ausgenommen. Restaurants, Bäckereien, Metzgereien, Catering-Anbieter sowie Schul- und Krankenhausverpflegung profitieren von der Maßnahme. Verbraucherrechte und

Gesundheit und Ehrenamt Starke Raucher können ab 2026 eine Lungenkrebsfrüherkennung in Anspruch nehmen, die von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt wird. Die Ehrenamtsund Übungsleiterpauschalen steigen, sodass mehr Engagement steuerfrei vergütet werden kann. Alltag und Familie Ab August 2026 startet schrittweise der Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder. Zudem laufen weitere alte Führerscheine ab und müssen gegen den EU-Scheckkartenführerschein getauscht werden.

Nachrichten und Termine auch auf:

Sieben Prozent Mehrwertsteuer dauerhaft auf Speisen seit Beginn des neuen Jahres Theresa Albrecht: „Der jahrelange Einsatz hat sich gelohnt: Die 7 Prozent geben unserem Gastgewerbe in Stadt und Landkreis Rosenheim jetzt eine Zukunftsperspektive“. Oberbayern / Rosenheim : Ab 1. Januar 2026 gelten dauerhaft einheitlich 7 Prozent Mehrwertsteuer auf Speisen. Für diese wichtige steuerliche Gleichstellung haben wir als DEHOGA jahrelang gekämpft, am Freitag haben die Bundesländer im Bundesrat den Weg für die Steueränderung endgültig frei gemacht. „Nach jahrelanger Hängepartie werden Betriebe nun entlastet und können verlässlich planen. Der ermäßigte

Theresa Albrecht. einheitliche Steuersatz ist von zentraler Bedeutung für die Gastronomiebetriebe in Landkreis und Stadt Rosenheim.“, betont Theresa Albrecht. „Es geht um die Existenzsiche-

rung für unsere Wirtshäuser und Arbeitsplätze in der Region. Damit unsere Betriebe auch weiterhin wettbewerbsfähig bleiben können, sind Investitionen in Personal, Mo-

dernisierung und Qualität unverzichtbar. Mit dem neuen Steuersatz wird das wieder möglich.“ Theresa Albrecht: „Die Gastronomie ist weit mehr als nur Bewirtung – sie ist eine systemrelevante Wirtschaftsdrehscheibe. Investitionen in unsere Betriebe wirken wie ein regionales Konjunkturprogramm: Sie sichern Arbeitsplätze weit über die Küchen Türen hinaus. Handwerker, Landwirte, Brauer, Winzer, Bäcker und Metzger sind fester Bestandteil unserer gastronomischen Wertschöpfungskette. Das Geld bleibt in der Region und stärkt die mittelständischen Kreisläufe. Theresa Albrecht: „Ein großer Dank gilt dem bayeri-

schen Ministerpräsidenten Markus Söder, der sich für die Belange unserer Branche wie kein zweiter mit ganzer Kraft eingesetzt hat. Er ist der maßgebliche Architekt dieser Lösung und ein verlässlicher Fels in der Brandung für das Gastgewerbe.“ „Der beharrliche Einsatz für die Sache hat schließlich das notwendige Bewusstsein dafür geschaffen, dass eine faire Besteuerung kein Branchenprivileg, sondern eine notwendige Investition in die Stabilität unserer Gesellschaft ist,“ so Theresa Albrecht. Als DEHOGA werde man auch in Zukunft die starke Stimme der Branche bleiben. „Wir werden weiter an echten Lösungen arbeiten, damit alle gewinnen.“

SCHÖNHEIT BRAUCHT ZÄHNE. Wir kümmern uns drum.

SALINSTRASSE 11 – 83022 ROSENHEIM – T 08031 128 83 – INFO@SALIN11.DE – SALIN11.DE


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