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„Unsere Stimme - unsere Macht“

Diese Woche im

Aktionsbündnis stellt Programm zum Internationalen Frauentag am 8. März vor Der Zufall will es, dass der Internationale Frauentag am 8. März mit den Kommunalwahlen in Bayern zusammenfällt. Diese Gelegenheit nutzte das Aktionsbündnis Internationaler Frauentag Rosenheim, um einmal mehr darauf hinzuweisen: „Unsere Stimmen. Unsere Macht!“. So lautet das Motto der diesjährigen Veranstaltungsreihe rund um den Internationalen Frauentag also in diesem Jahr. „Gleich zwei gute Gründe, unsere Stimmen zu erheben“, stellte Rosenheims Gleichstellungsbeauftragte Christine Mayer im Rahmen einer Pressekonferenz im Rosenheimer Rathaus fest, bei der das vielfältige Veranstaltungsprogramm rund um den 8. März vorgestellt wurde. Ein Tag, der nicht nur ein Tag im Kalender sei, sondern ein Tag, „an dem wir sichtbar machen, wofür Frauen jeden einzelnen Tag kämpfen. Still - und laut. Im Kleinen - und auf den großen Bühnen dieser Gesellschaft“, so Mayer weiter. Das Motto „Unsere Stimmen. Unsere Macht!“ sei kein Slogan,

Immer weiter geht der Kampf für gleiche Rechte. führte sie aus: „Das ist Geschichte. - Und das ist Gegenwart.“ Dass Rechte für Frauen wie das Wahlrecht mit viel Mut erkämpft werden mussten, und dass manche Frauen diesen Kampf mit ihrem Leben bezahlt haben, darauf kann nicht oft genug hingewiesen werden in einer Zeit, in der vieles, was uns mittlerweile selbstverständlich er-

schien, wieder ins Wanken gerät. Gleiche Rechte für alle, Schutz für Minderheiten vor Verfolgung, aber auch die Rechte von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern sollen nach dem Willen einflussreicher Kräfte weichen - dem Recht des Stärkeren und Skrupelloseren zuliebe. Noch leben wir aber in einem Rechtsstaat, dessen

Foto: Martin Weiand

Grundprinzip es ist, sich ohne staatliche Repression für Rechte einsetzen zu können. Und das ist auch nötig, denn, wie Christine Mayer feststellt: „Ja, wir haben viel erreicht. Frauen sind heute sichtbarer und besser vernetzt als je zuvor. Aber wir wissen auch: Gleichberechtigung ist noch nicht Realität.“ Dass Frauen weniger verdienen, Altersar-

mut vor allem Frauen betrifft, Sorge-Arbeit unsichtbar bleibt und dass hauptsächlich Frauen von Gewalt betroffen werden: „Solange brauchen wir starke Stimmen“, ist sich Mayer sicher und fordert auch auf, sich weiter einzusetzen. Denn: „Macht entsteht nicht von selbst“. Und auch deshalb brauche es den Weltfrauentag, heute wie damals. „Der Weltfrauentag ist Mahnung und Auftrag zugleich“, so Mayer und er zeige, dass Stillstand keine Option ist. Auch in diesem Jahr ist es dem Aktionsbündnis mit seinem breit aufgestellten Netzwerk gelungen, ein vielfältiges Programm aus Diskussionen, Workshops, Aktionen und Begegnungen zusammenzustellen. In unserer Ausgabe vom 4. März wird das Programm in der echo-Wochenzeitung im Detail vorgestellt. Infos zu den Veranstaltungen gibt es bereits jetzt unter ²

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Symbolischer Spatenstich

Gemeinderat Eggstätt steigt aus

Erweiterung Grundschule und Kinderhaus Pang

Geschäftsleiter Johannes Halser stellte zu Beginn dem

Gremium die umfangreiche Historie des „ROSI-Mobils“ vor. Ursprünglich noch als „IST-Mobil“ geplant, entschied man sich im November 2018 gemeinsam mit zehn Kommunen für ein Rufbussystem. Die Kostenprognose für sechs Jahre lag bei rund 98 900 Euro – ohne ausgearbeiteten Vertrag. Nach dem Start am 1. Mai 2022 zeigte sich jedoch schnell, dass die Kosten deutlich höher lagen: Für Eggstätt stieg die Prognose um 71 Prozent auf über 169 000 Euro. Zudem tauchten Hinweise auf teilweise unklare Abrechnungen auf, während gleichzeitig verlässliche Daten zu Strecken, Zielen und Fahrgästen fehlten. Trotz vieler Gespräche, Systemumstellungen und externer Beratung ist die Buchhaltung laut Bürgermeister Christoph Kraus bis heute nicht vollständig nachvollziehbar. Y

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Keine Gelder für ROSI Das weitere Vorgehen im Zusammenhang mit dem Mobilitätskonzept „ROSI-Mobil“ stand auf der Tagesordnung seiner jüngsten Sitzung des Eggstätter Gemeinderats. Unter anderem ging es um die Frage, welche Zahlungen künftig von Seiten der Hartseegemeinde geleistet werden sollen und ob der vom Landratsamt Rosenheim vorgelegte Vertragsentwurf zum Weiterbetrieb des Rufbussystems unterzeichnet wird. Nach intensiver Diskussion entschied sich der Gemeinderat einstimmig für ein doppeltes „Nein“: die Gemeinde Eggstätt wird bis auf weiteres kein Geld mehr an das Gemeinschaftsprojekt überweisen. Auch der vorgelegte Vertragsentwurf wird nach dem Willen der Räte nicht angenommen. Wie die Konsequenzen, die sich aus dieser Entscheidung ergeben, aussehen, ist ungewiss.

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Von links: Sozialdezernent Christian Salberg, Markus Pletschacher, Amtsleiter Zentrales Gebäudemanagement der Stadt, Sebastian Fink, Leiter des Schul- und Sportamts, Miriam Lakowski, Rektorin der Grundschule Pang, Rosenheims Oberbürgermeister Andreas März, Sabine Hilger, Amtsleitung für frühkindliche Bildung, Erziehung und Betreuung und die Vertreter des Architekturbüros WSB Josef Schweinsteiger und Renata Petrovic, Kathrin Tokar, Konrektorin. Foto: Peter Schlecker Mit einem symbolischen Spatenstich hat die umfangreiche Erweiterung der Grundschule Pang und die Aufstockung des benachbarten Kinderhauses begonnen. Ziel dieser Baumaßnahmen ist die Schaffung von Klassenräumen für vier weitere Grund-

schulklassen sowie Aufenthalts- und Mittagessensräume für die offene Ganztagsschule. Zudem entstehen durch den Umbau Betreuungsplätze für insgesamt 125 Kinder in drei Kindergarten- und zwei Hortgruppen. Bisher waren es 50. „In den nächsten Jahren

wird die Zahl der Grundschüler in unserer Stadt stark steigen. Deswegen haben wir ein massives Investitionsprogramm für die Rosenheimer Grundschulen und die Ganztagsbetreuung auf den Weg gebracht. Y

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Der Landkreis Miesbach... ...umegschaugt ins Oberland .... S. 6+7 Ihr Eigenheim von A bis Z .............. S. 8 Eine saubere Sache ...................... S. 11

Eine Stimme verleihen Seniorenbeirat stellt sich neu auf Älteren Menschen eine Stimme verleihen und sich für deren Belange einsetzen: Das macht der Seniorenbeitrat der Stadt Rosenheim. Im Rahmen der Kommunalwahl am 8. März stellt er sich neu auf, Bewerbungen dafür sind ab sofort möglich. „Eine Stadt, in der es sich gut altern lässt, ist eine starke Stadt. Deshalb ist es mir ein großes Anliegen, dass ältere Menschen in Rosenheim ihre Interessen aktiv einbringen und mitgestalten können. Themen wie Selbstbestimmung und Würde im Alter, mehr Sicherheit im Alltag sowie der Erhalt von Eigenständigkeit und Mobilität betreffen uns alle. Gleichzeitig brauchen Wirtschaft und Gesellschaft die Erfahrung, das Wissen und die Kompetenzen älterer Menschen. Ich lade daher alle Engagierten herzlich ein, sich einzubringen, Verantwortung zu übernehmen und unsere Stadt generationengerecht

weiterzuentwickeln.“ so Oberbürgermeister Andreas März. Der Seniorenbeirat ist das Bindeglied zwischen den älteren Bürgerinnen und Bürgern und der Politik und gibt wichtige Impulse für kommunale Entscheidungen. Er dient als erster Ansprechpartner für die ältere Generation und kann beraten, an Fachstellen und Einrichtungen weitervermitteln, aber auch die Bedürfnisse und Probleme an den Stadtrat rückkoppeln. Er arbeitet eigenständig, und ist konfessionell, verbands- und parteipolitisch unabhängig. Der 22-köpfige Beirat wird durch den Stadtrat für eine Dauer von sechs Jahren berufen. Kandidatinnen und Kandidaten müssen dafür vorgeschlagen und von mindestens 20 Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Rosenheim unterstützt werden. Das Mindestalter für den Posten im Beirat liegt bei 60 Jahren.

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