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AUSGABE #1 | 2018
«EIN NACHHALTIG GENUTZTER WALD IST GUT FÜR NATUR UND MENSCH.»
Beat Andrist, Geschäftsleitungsmitglied und Leiter Wärme
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INHALT.
WISSEN. 4 URS STEINER: Rückblick auf eine mutige, erfolgreiche Ära.
Seite 4
NEWS. 6 FOKUS. 6 TELECOM: Jung bis Alt: digital kompetent unterwegs.
WISSEN. 10 WÄRMECONTRACTING: Unser Wald: Wiederentdeckung als Energiequelle.
Seite 10
WÄRMECONTRACTING: Ein Wärmeverbund für Moudon VD.
Seite 12 Seite 6
WETTBEWERB. 15
Ausgabe für die Regionen Bern / Luzern Das Kundenmagazin der EBL Ausgabe 1, April 2018 EBL (Genossenschaft Elektra Baselland), Mühlemattstrasse 6, 4410 Liestal Telefon 0800 325 000, info@ebl.ch, www.ebl.ch Erscheint halbjährlich und wird kostenlos verteilt
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Auflage: 45’000 Konzept und Gestaltung: WS Kommunikation AG Redaktion: Isabelle Pryce Bilder: Jen Ries, Joel Cartier, Thinkstock, EBL Druck: Vogt-Schild Druck AG
EDITORIAL. Eine verstärkte Holznutzung ist zentral für einen stabilen, gesunden Wald. Holzschnitzel als Energieressource spielen dabei eine wichtige Rolle. Die EBL fördert mit ihren Wärmeverbünden die lokale Holzwirtschaft und setzt gleichzeitig ein Zeichen für nachhaltige Energie. Liebe Leserinnen und Leser Gehen Sie auch gerne in den Wald? Der Wald ist ein Ort der Erholung. Hier komme ich nach einem intensiven Arbeitstag zur Ruhe, ich kann meine Gedanken neu ordnen und mich aufs Wesentliche konzentrieren. Das geht vielen gleich. Ich treffe oft auf andere Jogger, Biker und Spaziergänger, die sich wie ich gerne im Wald bewegen. Der Wald war aber nicht immer Freizeit- und Erholungsraum. Bis in die 50er-Jahre war er vor allem eines: Brennholzlieferant. Wenn wir heute vermehrt auf Holzschnitzel als Energiequelle setzen, dann hat das gute Gründe: Holz ist CO2 -neutral, es setzt nur soviel Kohlenstoffdioxid frei, wie es als Baum gebunden hat; durch die Nutzung des regionalen Holzes sind die Transportwege kurz und die Wertschöpfung bleibt in der Region; zudem fördert ein nachhaltig genutzter Wald die Biodiversität, was wiederum jeden Waldgänger erfreut. Lesen Sie mehr zum Thema Wald und Holznutzung auf den Seiten 10 –1 3. Die Jungen von heute müssen es lernen: den Umgang mit digitalen Medien und damit auch den Umgang mit Computern oder mobilen, internettauglichen Geräten. Diese Fähigkeiten sind inzwischen zentral geworden für ihre Ausbildung und den späteren Erfolg im Berufsleben. Aber auch in der Freizeit nutzen wir zunehmend digitale Dienstleistungen. Sei es die Fahrplanabfrage für unseren Bus oder Zug, sei es die elektronische Tageszeitung oder YouTube als unerschöpfliche Quelle von Anleitungen, Ideen und Unterhaltung. Es lohnt sich auch als Erwachsene und ältere Person, die digitale Welt zu erkunden. Digital kompetent unterwegs – von Jung bis Alt ein wichtiges Thema. Urs Steiner tritt Ende Juni als CEO der EBL zurück. Er ist massgeblich daran beteiligt, dass die EBL heute ein innovatives und starkes Unternehmen ist, das weiterhin die Werte der Genossenschaft hochhält. Die EBL Magazin-Redaktion hat deshalb Urs Steiner zu seiner Zeit bei der EBL befragt. Lesen Sie den Rückblick auf den Seiten 4/5. Herzlich
Beat Andrist
Geschäftsleitungsmitglied und stellvertretender CEO,
Leiter Wärme
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UNTERNEHMEN.
CEO Urs Steiner tritt auf Ende Juni zurück.
Ein Rückblick auf eine mutige und erfolgreiche Ära. In den sechzehn Jahren mit Urs Steiner als CEO erlebte die EBL ein markantes Wachstum und entwickelte sich von einem national eher wenig bekannten, regionalen Stromanbieter zu einem schweizweit stark beachteten Energie- und Kommunikationsunternehmen. Dabei blieben Steiner und die EBL jederzeit den genossenschaftlichen Werten treu. Als der Laufentaler Urs Steiner 2002 angefragt wurde, ob er die Geschicke der EBL führen wolle – er war damals Landrat des noch jungen Baselbieter Bezirks – war ihm die EBL noch völlig unbekannt. «Ich kam zur EBL und lernte ein unheimlich kreatives, starkes Unternehmen kennen. Aber das Unternehmen war wie eine Kokosnuss: Eine harte Schale verhinderte den Blick auf das Wertvolle im Innern. Die EBL wurde von aussen wenig wahrgenommen. Diese Schale mussten wir aufbrechen», erzählt Urs Steiner. Tatsächlich hat sich die EBL vom regionalen Stromanbieter des mittleren Baselbiets zu einem – wie Steiner es nennt – «angriffigen, forschen und ungemütlichen Mitplayer» entwickelt, und dies nicht nur innerhalb der angestammten Versorgungsregion, sondern schweizweit und über die Schweizer Grenze hinaus. Innovativ und finanziell gesund. Während rund hundert Jahren bewegte sich die EBL im Rahmen ihrer regionalen Ausrichtung. Nach Steiners Antritt erzielte die Genossenschaft innert weniger Jahre eine starke, profitable Umsatzsteigerung. Wie hat er das geschafft? «Wir sind mit der EBL unkonventionelle Wege gegangen. Die EBL hat schon früh auf erneuerbare Energien und Energieeffizienz gesetzt und wir hatten den Mut und die finanzielle Gesundheit, den Innovationspfad zu beschreiten. Nur wer Personal- und Sachkosten im Griff hat, kann innovativ sein und etwas bewegen.» Urs Steiner konnte dabei auf eine starke Mitarbeitercrew und auf die Unterstützung des Verwaltungsrats zählen: «Das Gremium glaubte damals schon an die Bedeutung der Nachhaltigkeit. So konnte ich meine eigene innere Grundhaltung voll ausleben und mithelfen, neue, zukunftsgerichtete Projekte umzusetzen.»
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Die Schlüsselprojekte STROM
Solarkraftwerk Puerto Errado 2 in Murcia/Spanien «Ein Projekt mit hohem Risiko und grossen Herausforderungen: fremdes Land, fremde Gesetzgebung, Wirtschafts-, Banken- und Eurokrise. Es war ein mutiger Entscheid, hier zu investieren, aber es hat sich gelohnt. Wir haben gezeigt, wir können das – an dem Projekt wird die EBL in Zukunft noch viel Freude haben.»
WÄRME
Wärmeverbund Saanen-Gstaad «Der Wärmeverbund Saanen-Gstaad war der erste ausserhalb unseres Versorgungsgebiets. Inzwischen sind wir schweizweit einer der anerkanntesten und kompetentesten Anbieter für Wärmeverbünde.»
TELECOM
Übernahme der Kabelnetzversorgung im Laufental und in Delémont «Die Anfrage aus dem Laufental brachte uns mit dem Kabelnetz zum ersten Mal aus unserem angestammten Versorgungsgebiet heraus. Kurz darauf kam der Schritt über die Kantons- und Sprachgrenze in den Jura. Das öffnete uns den Weg in die Romandie – auch für die anderen Geschäftsgebiete.»
Rundum gute Zusammenarbeit. Dass dabei nicht immer alles erfolgreich sei, gehöre dazu. Das Tiefengeothermieprojekt beispielsweise erlitt bei den ersten Versuchen in Basel einen herben Rückschlag. «Wir haben dort zehn Millionen Franken in die Energiezukunft investiert. Aber noch heute glauben wir zusammen mit dem Verwaltungsrat und unseren Delegierten der Genossenschaft an eine Stromproduktion aus Geothermie. Immer wieder ermuntern uns die Delegierten, das Projekt weiterzuverfolgen, was wir im Rahmen der Geo-Energie Suisse AG auch machen.» Der Geist der Genossenschaft. Die EBL verkörpert eine Genossenschaft in Reinkultur, obwohl die Geschäftsleitung wie eine Aktiengesellschaft agieren kann. Der Gewinn bleibt im Unternehmen und kann in die Energiezukunft investiert werden. «Eine gewisse Demut, Bescheidenheit und Bodenständigkeit bestimmen unser Handeln. Das ist wichtig. Durch meine Arbeit als Verwaltungsrat der Alpiq Group erlebe ich an vorderster Front, wie schnell durch äussere wirtschaftliche Marktveränderungen das Pendel in eine andere, unliebsame Richtung ausschlagen kann.»
«FINANZIELLE GESUNDHEIT UND BESCHEIDENHEIT, INNOVATIVER GEIST UND MUT BRINGEN LANGFRISTIG ERFOLG.»
Ein Auslöser dafür, dass die EBL bei aller Bescheidenheit neue Wege geht, expandiert und wächst, sieht Urs Steiner im Willen der Genossenschaft, eigenständig und unabhängig zu bleiben. «Bevor ich zur EBL kam, stand die Genossenschaft kurz vor einer Übernahme durch die EBM. Dieses Geschäft kam in letzter Minute nicht zustande. Zum Vorteil von beiden, denn der Wettbewerb belebt», erzählt er und sagt: «Für die EBL ist seither klar: Wenn wir eigenständig und eine echte unabhängige Unternehmung bleiben wollen, müssen wir uns täglich den Herausforderungen stellen.» Für die Zukunft der EBL wünscht sich der scheidende CEO, dass das Unternehmen nach dem enormen Wachstum und der darauf folgenden zweijährigen Konsolidierung das Augenmerk wieder auf den Wachstumspfad richtet. «Ich hoffe, dass die EBL weiterhin ein innovativer, unbequemer und an-
griffiger Mitbewerber dieser Branche bleibt und dabei den Geist der Genossenschaft weiterhin hochhält.»
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TELECOM.
Wir sorgen dafür, dass das Internet läuft. Wir beraten Sie persönlich bei Ihnen zu Hause, am Telefon oder in einem unserer Telecom-Kundencenter.
T 0800 325 000 (Gratisnummer)
Jung bis Alt: digital kompetent unterwegs. In der Schule steht es neu auf dem Lehrplan, erwerben
alles verfälscht werden? Wie verhalte ich mich, wenn ich sozia-
kann man es bis ins hohe Alter – das Know-how rund um
le Medien nutze? Für viele Lehrerinnen und Lehrer ist das eine
digitale Medien und Geräte. Unser Alltag, unsere Freizeit
Herausforderung. Sie müssen ihren Unterricht anpassen und
und unsere Arbeitswelt sind zunehmend durch digitale Dienst-
selbst einiges an Medienkompetenz mitbringen.
leistungen und Tools geprägt. Sie bringen neue Möglichkeiten, Annehmlichkeiten und Vorteile, aber sie bergen auch neue He-
Wer es nicht kann, kann es lernen.
rausforderungen und Risiken. Wer am gesellschaftlichen Leben
Auch für viele andere Erwerbstätige oder Menschen im berufli-
teilhaben und beruflich eine Chance haben will, kommt nicht
chen Ruhestand ist der zeitgemässe Gebrauch digitaler Medi-
darum herum, zu lernen, mit digitalen Geräten und ihren vielfälti-
en und Geräte nicht selbstverständlich. Sie haben es in ihrer
gen Anwendungen umzugehen.
Ausbildung nicht gelernt und nutzen eine beschränkte Auswahl an Programmen und Apps. Gerade die mo-
Kritisch sein gehört dazu.
bilen Geräte sind immer einfacher zu bedienen.
Das Arbeiten und Kommunizieren mit digitalen Geräten ist
Da meinen viele, sie müssten es eigentlich kön-
deshalb fester Bestandteil der neuen Lehrpläne der Kantone.
nen und sind deshalb bei Misserfolgen schnell
«Medien und Informatik» ist kein eigenes Fach, sondern soll
frustriert. Aber Medienkompetenzen wollen
als Werkzeug im gesamten Unterricht integriert werden. Die
geübt sein. Wer sich auf vielversprechende
Schülerinnen und Schüler lernen schon ab der Primarschule,
Anwendungen und Dienste einlässt, darf
Computer, Laptop oder Tablet für ihr eigenes Lernen und Ar-
sich ruhig Zeit lassen und ausprobieren.
beiten zu nutzen. Besonders wichtig ist, dass die Schülerinnen
Bei kleinen Fragen findet sich bestimmt
und Schüler dabei auch den kritischen Umgang mit den neuen
eine Antwort im Internet. Wer es richtig
Medien lernen und ihre Nutzung reflektieren. Was mache ich
gut lernen will, findet ein gutes Angebot
digital, was lieber analog? Wie viel Zeit verbringe ich mit den
an Weiterbildungen oder Kursen.
Medien? Wie reagiere ich auf die Informationsflut? Was kann
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obile
Digitale Lernbegleiter. Digitale Medien sind vielseitige und inzwischen unverzichtbare Hilfsmittel im Unterricht. Sie unterstützen eine Pädagogik, die die persönlichen Lernbedürfnisse, Begabungen, Vorkenntnisse und Interessen der Schülerinnen und Schüler berücksichtigt und so die Lernenden individuell fördert. Digitale, mobile Geräte eignen sich besonders beim selbstgesteuerten Lernen und in kooperativen Lernformen wie z.B. im Projektunterricht. Deshalb testen z.B. der Kanton Basel-Landschaft oder Schulen im Kanton Aargau «digitale Lernbegleiter». Das sind persönliche Geräte, die den Schülerinnen und Schülern zur Arbeit in der Schule und zu Hause zur Verfügung stehen. Neben der Umstellung des Unterrichts ist eine der Herausforderungen der technische Unterbau, die Infrastruktur: Die Internetanbindung muss tadellos funktionieren, sodass die Schülerinnen, Schüler, die Lehrerinnen und Lehrer problemlos arbeiten können.
Seniorinnen und Senioren erobern die digitalen Medien.
telecom
Heute läuft vieles elektronisch: Schalterdienste werden ab-
Die Bedienung der Smartphones und Tablets ist zwar einfa-
geschafft, Anmeldungen laufen online, Informationen oder
cher geworden, aber die feinmotorischen Fähigkeiten nehmen
Hilfestellungen erhält man schneller über ein Kontaktformular
im Alter ab. Einigen bereitet das Drücken und Swypen – das
via Internet als über die Telefon-Hotline. Und dann sind da die
ist eine Wischbewegung, z.B. zum Abnehmen eines Anrufs –
vielen tollen Dienstleistungen und Apps, die man nutzen kann.
Mühe und sie müssen sich langsam an die Bedienung gewöh-
digital-tv
festnetz
service-plus
nen. Der grösste Hemmschuh beim Umgang mit digitalen Medien ist aberinternet das fehlende Selbstvertrauen. Deshalb bieten die verschiedenen Pro-Senectute-Sektionen der Schweiz spezielle Kurse für Seniorinnen und Senioren.
mobile
telecom
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TELECOM.
Mit MySports live dabei! Der neue Sportsender ist gut angelaufen. Mit der Hockeysaison 2017/2018 startete im September 2017 auch der neue Sportsender MySports von EBL Partner UPC. MySports setzt vor allem auf Live-Sport mit einem Fokus auf den Sportarten Eishockey, Fussball, Handball, Basketball und Motorsport. Das Interesse der Zuschauer ist da: Bis Ende 2017 hatten sich schweizweit bereits 45'000 Kundinnen und Kunden für das Sportsenderpaket MySports Pro entschieden. Neben Eishockey-Live-Spielen der National League und der Swiss League und ausgewählten Spielen der Nationalmannschaften überträgt MySports auch die Fussball-Bundesliga über Sky. Rund um die Live-Events bringt MySports spannende Sportnews und interessante Hintergrundinformationen zu Spielern, Technik und Taktik sowie Studiosendungen, in denen Experten und Gäste aus der Sportwelt diskutieren und die Spiele analysieren. Die Reaktionen der Zuschauer, der involvierten Ligen und Verbände sowie das Medienecho fallen sehr positiv aus. Das zeigen auch die vielen Rückmeldungen, die MySports über Social Media erhält. Den Basissender von MySports empfangen alle Kunden mit einem Kabelanschluss der EBL im TV-Grundangebot. Dort werden pro Woche mehrere Eishockeyspiele sowie Wettkämpfe aus der Handball-, Basketball- und Motorsportwelt übertragen. Mit MySports Pro, dem Premium-Sportsenderpaket, sehen Kunden alle Eishockeyspiele der National League inkl. Playoffs sowie 572 Partien der Bundesliga und der 2. Bundesliga pro Saison live. Sie können MySports sowohl auf dem Fernseher als auch per Live-Stream auf Smartphone und Tablet anschauen.
Jetzt MySports schauen! MySports Pro erhalten Sie für CHF 25.–/Monat. Voraussetzung ist ein UPC-Abo. Jetzt abschliessen ebl-telecom.ch/mysports
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2018 IIHF Ice Hockey World Championship. Die diesjährige Eishockey-Weltmeisterschaft findet vom 4. bis 20. Mai in Kopenhagen und Herning, Dänemark, statt. Die Schweiz startet in der Gruppe A mit Russland, Schweden, Tschechische Republik, Weissrussland, Slowakei, Frankreich und Österreich ab dem 5. Mai. Kanada, Finnland, USA, Deutschland, Norwegen, Litauen, Gastgeber Dänemark und Korea sind in der Gruppe B. Die Eishockey WM verfolgen Sie über das EBL Kabelnetz auf den Sendern des Schweizer Fernsehens SRF. http://2018.iihfworlds.com
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NEU
10 Mbit/s
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WÄRMECONTRACTING.
Unser Wald: Wiederentdeckung als Energiequelle. Die Nutzung von Holz als Energieträger ist entscheidend für eine nachhaltige Waldentwicklung.
Seit Mitte der Neunzigerjahre setzt die EBL bei der Fern-
Kulturobjekte sind. Aktuell liegt die Holzreserve etwa 100 m3
wärme neben der Nutzung von Abwärme verstärkt auf
über dem Niveau für eine nachhaltige Waldentwicklung und die
Energieholzanlagen. Mit den jährlich genutzten Holz-
Reserve nimmt jährlich zu», berichtet Ueli Meier.
schnitzeln könnte die EBL zweieinhalb Mal das Volumen des Messeturms Basel füllen – Tendenz steigend. Ist das
Lebensraum, Schutzschild und Freizeitarena
noch nachhaltig? Ueli Meier, Kantonsförster beider Basel,
Das bedeutet also, dass in den Wäldern beider Basel nicht
sagt: «Unbedingt!»
nur mehr als genug Wald nachwächst, um weitere grosse Holzschnitzelfeuerungsanlagen in Betrieb zu nehmen, son-
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Die intensive Brennholznutzung im 18. und 19. Jahrhundert
dern dass die verstärkte Energieholznutzung zur Nach-
wurde für den Wald zu einer existenziellen Bedrohung. Mit dem
haltigkeit des Waldes beiträgt. «Wenn wir von der Nach-
aktuellen Aufkommen von Holzheizkraftwerken stellt sich die
haltigkeit des Waldes sprechen, geht es nicht nur um die
Frage, wie die verstärkte Nutzung das Waldbild verändert und
Nutzung des Holzes, sondern um die verschiedenen Funk-
ob überhaupt genügend Holz nachwachsen kann? «Die Region
tionen, die der Wald heute erfüllt: Der Wald als Freizeit- und
Basel verfügt über einen überdurchschnittlichen Waldflächen-
Erholungsraum steht für grosse Teile der Bevölkerung im
anteil von mehr als 40 Prozent. Das Waldbild ist von Laubholz
Vordergrund; dann leistet der Wald einen grossen Beitrag
geprägt und weist eine grosse Naturnähe auf, obwohl die Wälder
an die Erhaltung der Biodiversität und er bietet Schutz vor
Erosion und Steinschlag. In der Region Basel übernehmen mehrere hundert Hektaren Wald eine echte Schutzfunktion. Eine nachhaltige Waldentwicklung trägt all diesen Funktionen Rechnung.» Holzernte ist Waldpflege Wenn zu wenig Holz genutzt wird, also die Baumbestände länger und dichter wachsen, führt dies zu gleichförmigen, geschlossenen, dunklen, überalterten und damit instabilen Wäldern. Das reduziert die Biodiversität und Schutzwälder verwandeln sich selbst in eine Gefahrenquelle. Umso wichtiger ist es, dass die aufwendige und kostspielige Waldpflege durch eine intensivierte Holzernte einen besseren finanziellen Deckungsgrad erreicht. Als Verwerter der bei der Waldpflege stärker anfallenden, qualitativ schlechteren Holzsortimente spielen die Energieholzanlagen eine Schlüsselrolle bei der nachhaltigen Entwicklung unseres Waldes – allerdings nur solange Förster und Waldbesitzer dabei den Nährstoffkreislauf berücksichtigten und dem Wald genügend Material als Nährstofflieferant zurücklassen.
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WÄRMECONTRACTING.
Ein Wärmeverbund für Moudon VD.
Heizen mit Holz aus der Gemeinde. Moudon hat mit der EBL einen Wärmecontractingver-
Eine langfristige Planung
trag unterschrieben, um die Wärme für ihr Collège und
Für die EBL bedeutet der Aufbau eines Wärmeverbunds hohe
die Turnhalle mit Holzschnitzeln aus den eigenen Wäl-
Investitionskosten. Es sind zwei Holzschnitzelheizungen
dern zu erzeugen. Nun geht es darum, weitere Haus-
geplant, die 95 Prozent des jährlichen Wärmebedarfs ab-
besitzer und -besitzerinnen für diese nachhaltige und
decken, sowie zur Absicherung von Bedarfsspitzen und als
komfortable Heizlösung zu gewinnen.
Notversorgung eine zusätzliche Ölheizung. «Ein Wärmeverbund ist für die EBL ein langfristiges Geschäft. Wir rechnen
Das Interesse ist da, als die EBL im Februar zu einem
über eine Zeitspanne von 25 Jahren. Die Gewinnschwelle
Informationsabend zum Wärmeverbund Moudon einlädt.
erreichen wir nach etwa 5 – 10 Jahren. Erst dann wird ein
Der Wärmeverbund, der Teile der Quartiere Les Feys und
Wärmeverbund für die EBL gewinnbringend», erklärt Thomas
Champs du Creux mit Wärme für Heizung und Warmwasser
Birko, der das Projekt in Moudon leitet. Voraussetzung ist al-
versorgen soll, ist für die Gemeinde eine gute Lösung. Sie
lerdings, dass sich weitere Eigentümerinnen und Eigentümer
muss die hohen Investitionskosten für die Heizungen nicht
für den Wärmeverbund entscheiden. «Bevor wir anfangen,
selbst tragen – das übernimmt die EBL.
müssen wir 50 – 60 Prozent der geplanten Endauslastung auf sicher haben. Sonst können wir die Investition gegenüber
Gleichzeitig gewinnt sie einen festen Abnehmer für ihre Holz-
dem Verwaltungsrat und unseren Genossenschaftern nicht
erträge, erhält eine ökologisch sinnvolle und im Unterhalt
rechtfertigen.» Der Maschinenbauingenieur und Projektma-
komfortable Heizung für ihre Gebäude und verbessert durch
nager ist aber zuversichtlich: «Wir sind schon gut unterwegs
den Wärmeverbund die Ökobilanz der ganzen Gemeinde.
und ich bin sicher, dass sich noch mehr Hausbesitzer von den Vorzügen des Wärmecontracting überzeugen lassen.»
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Foto: © Anthony Demierre
«EIN WÄRMEVERBUND IST WIRTSCHAFTLICH UND ÖKOLOGISCH SINNVOLL.» Thomas Birko, Projektleiter Wärmecontracting
Win Win Win – wenn alle profitieren. Wer sich einem Wärmeverbund der EBL anschliesst, erhält ein «Sorglos-Comfort-Paket», wie es die EBL gerne nennt: keine Wartung, kein Unterhalt, keine Beschaffung von Öl oder sonstigen Energieträgern. Das erledigt alles die EBL. «Die Rechnung für den Grundservice sowie die Abrechnung für das Warmwasser und die Heizung sind einfach und transparent. Die Grundgebühr sowie der Ansatz der verbrauchsabhängigen Kosten werden zu Beginn vertraglich festgelegt», sagt EBL Mitarbeiter Thomas Birko. Während die EBL in die Heizungsanlage und das Verteilnetz der Wärmeverbünde investiert, entstehen aufseiten Gemeinde und Hausbesitzer nur kleine Investitionen. Im Gegenzug entscheiden sich die Wärmekunden langfristig für den Wärmeverbund. Die EBL ist ein erfahrener und bewährter Dienstleister für Wärmecontracting und bietet den Kundinnen und Kunden professionellen Unterhalt und Service. Das effiziente, optimierte Wärmesystem garantiert dabei eine hohe Versorgungssicherheit. «Der Betrieb von grossen Heizanlagen anstatt einzelner Holzöfen ist wirtschaftlich und ökologisch sinnvoll. Je grösser die Anlage, desto besser sind die Abgasfilter. Sie müssen verschärfte Vorschriften zu Feinstaub-, CO2 - und Stickoxydemissionen erfüllen», erklärt Thomas Birko. Auch für die Region setzt das Schaffen von Wärmeverbünden mit Holzschnitzelanlagen ein positives Zeichen. Das Holz stammt aus lokalen und regionalen Wäldern. Damit unterstützt ein Wärmeverbund die regionale Wertschöpfung und sichert Arbeitsplätze.
Wärmeverbund Moudon in Zahlen Wärmebedarf, Dimensionierung Anteil Holzschnitzelheizung Anteil Ölheizung Anschlüsse, Kunden Ausgangstemperatur Max. Druck
5’000’000 kWh/Jahr 95% 5% ca. 45 85 °C 16 bar
Gespartes Heizöl
600’000 l
Vermiedene CO2 -Emission 1’600 t Länge der Fernwärmeleitungen
900 m
Inbetriebnahme 2018/2019 Anschluss in Etappen Holzbedarf pro Jahr
2018 – 2024 2’000 – 9’000 m3
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BERATUNG.
Die EBL Telecom Berater sind unterwegs.
Hier finden unsere Beratungsstunden statt: Wolhusen, Post
EBL Telecom organisiert in Ihrer Region Beratungsstunden. Kommen Sie einfach vorbei. Unsere Berater beantworten gerne Ihre Fragen rund ums Fernsehen, das Internet oder die Festnetz- und Mobiltelefonie und nehmen sich die Zeit, Ihnen die Möglichkeiten der Kabelnetzverbindung aufzuzeigen und bei technischen Schwierigkeiten eine Lösung zu finden.
Malters, Post Konolfingen, Gemeindeverwaltung Worb, Post Zollikofen, Post Langnau i. E., Multimedia Kompetenz Zentrum, Post Ittigen, Post, Satruedi, Gemeinde Hasle bei Burgdorf, Gemeinde, Post Die aktuellen Daten finden Sie auf unserer Webseite: www.ebl.ch/veranstaltungen
«Ich kann auf jeden Kunden individuell eingehen. Das gefällt mir.» Patrick Rudolf ist Ihr EBL Telecom Berater in der Region Worb.
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Sie können nicht zu den von uns angebotenen Beratungsstunden kommen? Gerne offerieren wir Ihnen eine gratis Heimberatung. Nehmen Sie mit uns Kontakt auf: T 0800 325 000
Auf welche Technologie setzt die EBL in Spanien?
1
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Finden Sie des Rätsels Lösung?
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Eishockey, Eiskunstlauf, Geräteturnen und Schwimmen
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Auf welche Energiequelle wird bei der Fernwärme wieder verstärkt gesetzt?
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Auf welche Sportarten fokussiert sich der Sportsender MySports?
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Bose-Lautsprechern! Lesen Sie das
B
3
Schreiben Sie die Antwortbuchstaben der Reihe nach in die vorgedruckten Kreise des
R
Holz
A
Wasser
D
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Lösungsworts und senden Sie uns Ihre Lösung bis zum 15.6.2018 per E-Mail an
In welcher Gemeinde entsteht zur Zeit ein neuer Wärmeverbund der EBL?
marketing@ebl.ch oder per Post an EBL (Genossenschaft Elektra Baselland) Redaktion EBL Magazin Mühlemattstrasse 6 4410 Liestal
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Teilnahmebedingungen: Teilnahmeberechtigt sind alle in der Schweiz wohnhaften Personen ab 18 Jahren, ausgenommen Mitarbeiter der Firma EBL oder von deren Tochtergesellschaften. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt und über die Facebook-Seite der EBL bekannt gegeben. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Die Gewinne können nicht bar ausbezahlt
E
5%
C
55%
M
95%
Lösungswort:
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werden. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Mit Ihrer Teilnahme am Wettbewerb erklären Sie sich damit einverstanden, dass die EBL die von Ihnen mitgeteilten persönlichen Informationen für Marketingzwecke verwenden darf. Teilnahmeschluss ist der 15.6.2018.
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AUSGABE #1 | 2018
Ihre Meinung interessiert uns. Gerne nehmen wir Ihr Feedback, Ihre Wünsche und Anregungen auf: per Post an die unten stehende Adresse, per Mail an marketing@ebl.ch oder auf facebook.com/ebl.ch
EBL (Genossenschaft Elektra Baselland) Redaktion EBL Magazin Mühlemattstrasse 6 4410 Liestal Schweiz T 0800 325 000 info@ebl.ch www.ebl.ch