Page 1

freunde & freizeit

a t ma n y- Ride h I m Dogg elig wa rm ... es kusch

O d er S steig en e a m y un d Momo in fa ch m al aus!

... und außerdem immer Ausblick. Auch in Jordanien.

diese Und dann all denen T iere, auf oga r man s mitreisen kann!

Deutschland

Slowakei

Frankreich

S o ein Rad! Wgroßes n icht a as es auf der lles g ibt Welt!

Österreich Ungarn Kroatien Italien Bosnien Herzegowina

Griechenland Türkei

Rhodos

Hinweg

Kreta

Rückweg

viert ist Eg al wo – zuchönsten. es am s

40

Syrien Zypern

Israel

Ein paar Daten: Fahrrad Schiff Auto Flugzeug

11093,05 km 3991,00 km 2210,00 km 520,00 km

Gesamtstrecke

17814,05 km

Gesamte Radelzeit an 215 Radeltagen 870:40 Std. Tagesdurchschnitt 51.6 km / 4:03 Std. Durchschnittsgeschwindigkeit 12,7 km/h Längste Strecke 102,6 km Längste Dauer 8:16 Std.

Jordanien Ägypten


freunde & freizeit

In Paris an einer Laterne das Bein heben, seinen Napf mit Hundefutter auf der Fähre zwischen Italien und Griechenland serviert bekommen, auf dem Sinai unter freiem Himmel schlafen – Samy und Momo sind echte Weltenbummler. Mit Frauchen und Herrchen haben die Mischlingsdamen eine zweijährige, knapp 18.000 Kilometer lange Fahrradreise absolviert.

Hier riec h n a ch Ka mt’s el – un d es wa ckelt auch ziemlich!

Weltenbummler E

die Hunde verbrauchten beim Wandern wahnsinnig viel Energie. Das war nichts für uns.“ Andrea und Klaus recherchierten weiter und stießen im Internet auf zwei reiselustige Menschen, die mit Hunden und dem Fahrrad erfolgreich unterwegs gewesen waren. Da stand der Beschluss fest: In einem Hundeanhänger, dem Doggy-Ride, würden Momo und Samy gut aufgehoben sein und sich nicht überanstrengen – schließlich waren die Hundedamen bereits stolze 11 und 13 Jahre alt.

Ein erster Test-Wandertrip mit den Hunden und dem Rucksack nach Italien erwies sich als Katastrophe, erinnert sich Andrea. „Wir mussten so viel Futter mitschleppen,

„Die Vorbereitungen haben fast ein Jahr gedauert“, sagt Andrea. „Wir haben alles aufgelöst, das Haus aufgegeben und hatten schließlich nur noch eine Krankenver-

sicherung.“ Auch die Hunde mussten sich auf das Abenteuer einstellen – angefangen vom Doggy-Ride, den vor allem Momo zunächst gar nicht so toll fand. „Samy war gleich begeistert – drinsitzen und rausgucken, das fand sie schön! Aber Momo hat Theater gemacht. Bevor wir überhaupt das erste Mal damit gefahren sind, haben wir mit ihr geübt. Wir haben Futter in den Anhänger gestellt und sie das Gefährt selbst erkunden lassen, bis sie sich daran gewöhnt hatte.“

© Fotos: Andrea Künstle

s war ein Traum. Könnte man nicht eine Weltreise machen? Wieso sich jeden Tag abplagen, um immer nur noch mehr Geld zu verdienen? Das Leben ist doch ohnehin schon kurz genug! So dachten Andrea Künstle und Klaus Breuer im Jahr 2008. Die beiden selbstständigen Informatiker (Andrea ist außerdem gelernte Fotografin) begannen, Pläne zu schmieden. Dabei stand eines von vornherein fest: Ohne ihre Hunde Momo und Samy würde Andrea nirgends hinreisen.

41


freunde & freizeit

Ein Baum, ein Baum! Macht schnell ein Foto!

also das S o siehthaus des „ S cha tz aus! Pha rao“

Hier auf S in ai d dem g ibt’s g a rag eg en kein e B äume!

Am 15. Juli 2009 schließlich begann das Abenteuer, das zwei Jahre dauern sollte. Von Bonn aus ging es quer durch Deutschland über Österreich, an der slowakischen Grenze entlang und durch Ungarn, über Serbien und Kroatien, um von dort aus dann mit der Fähre nach Italien und Griechenland weiterzureisen. Immer weiter südlich gelangte die kleine Reisegruppe, in die Türkei und von dort aus über Syrien nach Jordanien und Israel, bis die vier schließlich Ägypten erreichten, von wo aus sie sich auf den Rückweg machten.

Vor allem in den arabischen Ländern machten Andrea und Klaus entgegen ihren Erwartungen sehr gute Erfahrungen mit den Hunden. „Eigentlich heißt es ja, dass die Menschen dort Hunde als unrein ansehen. Was wir für Vorurteile haben! Die Menschen haben Samy und Momo vielleicht nicht gerade gestreichelt, aber sie haben gemerkt, dass uns die Hunde wichtig sind, und haben sie deshalb respektiert. Die Tiere wurden genauso gastfreundlich empfangen wie wir, man hat ihnen Futter und Wasser gebracht. Sogar

bettelarme Leute gaben uns altes Brot und Wasser mit auf den Weg!“ Auch ansonsten waren die Hunde oft der Türöffner, erzählt Andrea. „An den Grenzen hat man uns immer durchgewinkt – wahrscheinlich dachten die Leute, da kommt ein Zirkus!“ Ständig wurde die bunte Truppe angesprochen, aber auch beherbergt und unterstützt. Und Andrea und Klaus waren mehr als dankbar für die Hilfe, denn auf der Reise mussten sie sich der Hunde wegen durchaus einschränken

Anzeige

Wussten Sie, dass 4 von 5 Hunden Zahnprobleme haben?

Tipps vom Tierarzt Oliver Nippen Vier von fünf Hunden, die älter als drei Jahre sind, leiden an Zahnproblemen. Die Wahrscheinlichkeit, dass auch Ihr Vierbeiner betroffen ist, ist also relativ hoch. Das Zähneputzen mit der Bürste ist nach wie vor die beste Art der Zahnpflege. Es eignen sich aber auch spezielle Kau-Snacks, die nachweislich die Zahngesundheit fördern. Versorgen Sie Ihren Hund täglich mit den leckeren Pedigree® DentaStix® und unterstützen Sie so die Zahngesundheit Ihres Hundes.

42

DentaStix® kann bei täglicher Fütterung Zahnsteinbildung um bis zu 80% reduzieren.

spezielle Textur reinigende Aktivwirkstoffe einzigartige X-Form

Glückliche Hunde brauchen starke Zähne!


freunde & freizeit

ter – 0 Kilome ale! 10 s u k s a d Pe Dam itt in die An drea tr

© Fotos: Andrea Künstle

– was das eigene Gepäck anging, aber auch, was die Route betraf. „Sehenswürdigkeiten beispielsweise haben wir kaum besucht – man kann einfach schlecht die Fahrräder samt Doggy-Ride und Hunden vor dem Louvre abstellen und sich die Mona Lisa angucken.“ Die Hunde ihrerseits lernten ebenfalls dazu. So fraßen sie beispielsweise alles, was auch bei Frauchen und Herrchen auf den Teller kam. „Und sicherlich sind sie selbstbewusster geworden“, sagt Andrea rückblickend. Schließlich war es für die Tiere am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig, jeden Tag einen neuen Ort, neue Gerüche, Menschen und Tiere zu erleben. „Aber bald war ihnen das egal – sie stiegen aus ihrem Hänger aus und tobten beispielsweise wie die Irren in der Wüste herum.“ Unvergessen auch der Kamelritt in Ägypten, bei dem Momo in einem Beutel Platz nahm, der am Kamelsattel befestigt war. „Die Beduinen sind toll, sie lieben ihre Tiere über alles und transportieren manchmal auch ihre Ziegen so“, erklärt Andrea dazu.

Querfeld

ein durch S yrien.

Nach zwei Jahren kam die Truppe wieder zu Hause an und blickt heute stolz auf all die Erlebnisse zurück, auch wenn Andrea sagt, dass sie eine solch lange Reise, die so weit weg führt, mit ihren nunmehr 14 und 16 Jahre alten Hunden nicht noch einmal machen würde. „Dort, wo die medizinische Versorgung für den Menschen aufhört – etwa in der Wüste –, ist natürlich auch keine Versorgung für die Tiere zu haben. Und mit dem Fahrrad kann man nicht mal eben in die nächste Stadt radeln, wenn etwas passiert.“ Weil aber Momo und Samy kaum zu bremsen sind, sobald sie ihren geliebten Doggy-Ride sehen, geht es schon bald wieder los. Diesmal aber nicht zwei Jahre, sondern drei Wochen: Dann radelt die Vierertruppe über Prag an die Ostsee. Gute Reise!

Deutsche aus Bonn, die mit ihren zwei Hunden durch die Welt radeln – das war in der Türkei die Meldung des Tages! Wer auf den Spuren von Momo, Samy, Andrea und Klaus wandeln will, findet im Internet unter www.backtrekk.de die Routen, viele Fotos und Informationen.

(aa)

Ah, Paris! Wir haben das Moulin Rouge besucht, sind um den Triumphbogen gekurvt ...

... un d haben uns soga r zu den Künstlern gesellt! 43


Andrea & Klaus' Globe Trekking DoggyRide Adventure  

Our friends, Andrea & Klaus, discuss their globe trekking adventure across Europe and Africa, with their dogs in the DoggyRide dog bike trai...

Read more
Read more
Similar to
Popular now
Just for you