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Konzern-Geschäftsbericht DSW21 2017

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Neue Konzernstruktur – neuer Geschäftsbericht Kenner der Geschäftsberichte von DSW21 werden auf Anhieb bemerken, dass dieser Geschäftsbericht des Unternehmens deutlich von denen vergangener Jahre abweicht. Doch wer sich für das Geschehen in Dortmund und rund um die Dortmunder Stadtwerke AG interessiert, wird die Gründe dafür bereits erahnen. Die Beauftragung von DSW21 mit Nahverkehrsleistungen war bis 2018 befristet. Frühzeitig haben die Stadt Dortmund und die Dortmunder Stadtwerke AG die Weichen gestellt, damit das Unternehmen auch über 2018 hinaus die Bahn- und Buslinien in der Revier-Metropole betreibt. Doch der Weg dahin war nicht so einfach. Denn nach europäischem Recht dürfen Städte ihre eigenen Unternehmen nur dann direkt betrauen, wenn die Voraussetzung erfüllt ist, dass sie das Unternehmen so kontrollieren können wie eine eigene (städtische) Dienststelle. Da die Vorstände einer AG im Unterschied zu den Geschäftsführern einer GmbH aber nicht angewiesen werden können, musste eine rechtlich tragfähige Brücke gebaut werden. Und diese Brücke heißt Dortmunder Stadtwerke Holding GmbH. Mit Hilfe der mitarbeiterlosen Holding, an der die Stadt Dortmund 100 Prozent der Anteile hält, wurde sichergestellt, dass die Stadt die von der EU geforderte Kontrolle über die DSW21 AG ausüben kann. Durch einen Öffentlichen Dienstleistungsauftrag (ÖDA), der am 1. Juli 2018 in Kraft getreten ist, wird die DSW21 AG über die Dortmunder Stadtwerke Holding GmbH nun für weitere 22,5 Jahre von der Stadt Dortmund mit den NahverkehrsDienstleistungen in Dortmund betraut. Das bedeutet Kontinuität für die Kunden, Planungssicherheit für DSW21 und langjährige Arbeitsplatzsicherheit für die Beschäftigten des Unternehmens. Der Geschäftsbericht 2017 spiegelt die neuen Strukturen bereits wider. Er beinhaltet ausschließlich den Konzernabschluss der Dortmunder Stadtwerke Holding GmbH mit den Konzernkennziffern des Geschäftsjahres 2017.


Das mag für den Leser im ersten Jahr noch etwas ungewohnt sein. Aber spätestens mit den Geschäftsberichten für die folgenden Jahre wird die neue Struktur dann sicherlich schon den gewünschten Wiedererkennungswert haben. Die wichtigsten Daten und Fakten sind zudem in einem Zahlenspiegel zusammengefasst, den Sie auch auf der Internetseite des Unternehmens finden. Und wenn Sie sich für die Chronologie des wie immer ereignisreichen zurückliegenden Jahres interessieren, dann erhalten Sie diese jetzt losgelöst vom Geschäftsbericht als DSW21-Chronik auf www.einundzwanzig.de


Inhalt Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2017 ................................................... 5 Bericht des Aufsichtsrates der Dortmunder Stadtwerke Holding GmbH ..................... 6 Grundlagen des Konzerns .......................................................................................... 7 Wirtschaftsbericht ....................................................................................................... 8 Geschäftsverlauf ....................................................................................................... 10 Mobilität + Logistik ................................................................................................ 10 Energie + Wasser ................................................................................................. 11 Lebensräume ....................................................................................................... 18 Datennetze ........................................................................................................... 20 Ertragslage ............................................................................................................... 21 Vermögenslage ........................................................................................................ 22 Konzernabschluss 2017 ......................................................................................... 33 Konzernbilanz 2017 .................................................................................................. 34 Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung 2017 ........................................................... 36 Entwicklung des Konzern-Anlagevermögens ........................................................... 37 Konzern-Eigenkapitalspiegel .................................................................................... 38 Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2017 ........................................................ 39 Allgemeine Grundsätze ............................................................................................ 40 Konsolidierungskreis ................................................................................................ 41 Konsolidierungsgrundsätze ...................................................................................... 43 Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze .............................................................. 44 Ergebnisverwendungsvorschlag ............................................................................... 72


Dortmunder Stadtwerke Holding GmbH Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2017


Bericht des Aufsichtsrates der Dortmunder Stadtwerke Holding GmbH Der Aufsichtsrat wurde von der Geschäftsführung über die Lage und geschäftliche Entwicklung des Unternehmens im Rumpfgeschäftsjahr 2017 regelmäßig unterrichtet. Alle Geschäftsvorgänge von wesentlicher Bedeutung wurden in den Sitzungen eingehend erörtert; notwendige Entscheidungen hierzu wurden getroffen. Insbesondere waren Lagebericht und Jahresabschluss des Rumpfgeschäftsjahres 2017 sowie der Konzernlagebericht und der Konzernabschluss Gegenstand ausführlicher Beratungen. Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2017 ist unter Beachtung der Bestimmungen des § 53 HGrG durch die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers GmbH, Essen, durchgeführt worden. Der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk der Dortmunder Stadtwerke Holding GmbH wurde am 23.05.2018 erteilt. Für den Konzernabschluss wurde der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk am 06.06.2018 erteilt. Der Aufsichtsrat hat über den Lagebericht und den Jahresabschluss 2017 sowie den Konzernlagebericht und den Konzernabschluss in einer gemeinsamen Sitzung mit dem Prüfungsleiter am 10.07.2018 eingehend beraten. Beanstandungen haben sich nicht ergeben. Der Aufsichtsrat stimmt dem Lagebericht/Konzernlagebericht sowie dem Jahresabschluss 2017 und dem Konzernabschluss 2017 zu. Dortmund, 10.07.2018 Der Aufsichtsrat

Ullrich Sierau Vorsitzender

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Grundlagen des Konzerns Die Dortmunder Stadtwerke Holding GmbH (Holding GmbH) ist eine Beteiligungsholding. Mit ihren Tochter- und Beteiligungsgesellschaften bietet die Holding GmbH bürgernahe Dienstleistungen in den Geschäftsfeldern »Mobilität und Logistik«, »Energie und Wasser«, »Lebensräume« sowie »Datennetze«. Gegenstand der Gesellschaft ist das Haben und Halten der Beteiligung an der Dortmunder Stadtwerke Aktiengesellschaft einschließlich der Tätigkeit einer geschäftsleitenden Holding. Alleinige Gesellschafterin der Holding GmbH ist die Stadt Dortmund. Die Beteiligungen sind im Anhang aufgeführt.

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Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die deutsche Wirtschaft befand sich 2017 in einem soliden und stetigen Aufschwung. Das Wirtschaftswachstum im Jahr 2017 beträgt 1,4 % und liegt damit 0,5 % unter dem Vorjahreswert. Dieser leichte Wachstumsrückgang liegt an einer geringeren Anzahl von Arbeitstagen gegenüber 2016. Mitverantwortlich für den Aufschwung waren insbesondere die Bauwirtschaft und die Dienstleistungssektoren. Insgesamt hat sich die deutsche Wirtschaft in einem schwierigen weltwirtschaftlichen Umfeld als stabil erwiesen und erreichte einen Zuwachs zum preisbereinigten Bruttoinlandsprodukt von 2,2 %. Die Arbeitslosenquote sank leicht um 0,4 Prozentpunkte auf 5,3 %. Die Zahl der Erwerbstätigen steigerte sich aufgrund der qualifizierten Zuwanderung aus dem EUAusland um 320 Tsd. Somit erreichte nicht nur die Zahl der Erwerbstätigen, sondern auch die der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten einen neuen Höchststand. Von ganz Europa weist Deutschland die niedrigste Jugendarbeitslosenquote aus. Die gute Lage des Arbeitsmarktes in Deutschland spiegelte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr in Dortmund auch wider. Die Arbeitslosenquote lag im Durchschnitt in Dortmund zum 31. Dezember 2017 bei 11,1 % (31. Dezember 2016: 11,8 %).

Die Holding GmbH stellt erstmals einen Konzernabschluss, daher werden keine Vorjahreszahlen angegeben.

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Mitarbeiter Der durchschnittliche Mitarbeiterbestand stellt sich wie folgt dar:

Mitarbeiter davon Teilzeitkräfte Auszubildende Mitarbeiter

2017

2016

3.669

0

(556) 130

0

3.799

0

Steuerungskennzahlen Die Dortmunder Stadtwerke Holding GmbH nutzt zur Steuerung der Unternehmensaktivitäten verschiedene Kennzahlen der Tochterunternehmen. Dabei haben die finanziellen Leistungsindikatoren bei den Tochterunternehmen die größte Bedeutung. Bei allen Tochtergesellschaften steht neben dem Jahresergebnis die Wirtschaftsplanung im Vordergrund. Darüber hinaus stellen die Absatzzahlen der einzelnen Tochtergesellschaften einen wichtigen Leistungsindikator bei der Steuerung dar. Bei DSW21 sind unter anderem die Einnahmen aus den Ticketverkäufen, die damit im Zusammenhang stehenden Fahrgastzahlen sowie das Betriebsergebnis Verkehr und das Jahresergebnis wichtige Leistungsindikatoren. Bei den Tochtergesellschaften aus dem Energie- und Wasserbereich, wie beispielsweise bei DEW21, sind dies die Absatzwerte für Strom, Erdgas, Wärme und Wasser. Bei Dortmund Hafen spielen die Güterumschläge und beim Dortmund Airport die Passagierzahlen eine wichtige Rolle. Bei den Tochterunternehmen, die ihre Tätigkeiten im Bereich der Lebensräume ausüben, werden die verkauften Grundstücke oder auch die Anzahl der Wohneinheiten zur Steuerung herangezogen.

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Geschäftsverlauf Mobilität + Logistik DSW21 In 2017 gab es in Deutschland rund 10,3 Mrd. Fahrten im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) mit Bussen und Bahnen. Dies entspricht einem Anstieg um 1,4 % im Vergleich zum Vorjahr und einer durchschnittlichen Steigerung von 0,8 % in den letzten zehn Jahren. Entsprechend positiv haben sich auch die Einnahmen aus der Fahrgastbeförderung im ÖPNV entwickelt. Diese sind in 2017 um 3,2 % auf rund 12,8 Mrd. € gegenüber 2016 gestiegen. Im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) stieg 2017 die Anzahl der zurückgelegten Fahrten im Verbundraum um 0,2 % gegenüber dem Vorjahr auf annähernd 1,15 Mrd. Die Ticketeinnahmen stiegen im Vergleich zu 2016 um 2,1 % oder 26,2 Mio. € auf 1,26 Mrd. €. Der Einnahmeanteil im Abo-Bereich lag mit 959,4 Mio. € bei 76 %. Die bei DSW21 gefahrenen Nutz-Wagen-km blieben gegenüber dem Vorjahr mit 23,5 Mio. km annähernd konstant. Das rechnerische Fahrgastaufkommen lag im Geschäftsjahr 2017 mit 132,5 Mio. unter dem Vorjahreswert von 134,1 Mio. Fahrten. Dabei ist ein Rückgang in allen Segmenten (Bartarif, Zeitkarten, Schüler- und Ausbildungsverkehr, sonstige Verkehre) zu verzeichnen. Zum 31. Dezember 2017 nutzten 92.689 Abonnenten das umweltfreundliche Mobilitätsangebot von DSW21. Zum Vorjahresstichtag waren es 94.731. Im Berichtsjahr kauften 27.074 ein Ticket2000, 13.835 ein Ticket1000, 42.999 ein Abo im Schüler- und Ausbildungsverkehr, 2.974 ein BärenTicket und 5.807 ein FirmenTicket. Die Einnahmen aus den Ticketverkäufen decken nur einen Teil der Kosten, die bei den Verkehrsunternehmen bei der Erbringung des öffentlichen Nahverkehrsangebotes entstehen. Im Berichtsjahr liegt der Fehlbetrag für das Betriebsergebnis im Verkehrsbereich bei DSW21 mit 55,2 Mio. € über dem des Vorjahres (52,6 Mio. €), aber unter dem Planwert von 57,5 Mio. €. Der Aufwanddeckungsgrad beläuft sich wie im Vorjahr auf etwa 71 %. Im Vergleich zum Vorjahr resultiert der höhere Fehlbetrag im Verkehrsbereich u. a. aus höheren Umsatzerlösen bei gleichzeitig stärker gestiegenen Aufwendungen für Personal und Material.

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DSW21 setzt bei seiner Bus-Flotte weiter auf Modernität und Umweltfreundlichkeit. Im Geschäftsjahr 2017 wurde der Fuhrpark durch die Anschaffung von vier Niederflur-Solowagen und neun Niederflur-Gelenkwagen erneuert. Der Investitionsplan für 2018 beinhaltet die Anschaffung von 13 Niederflur-Solowagen. Des Weiteren werden die Neubeschaffung von bis zu 26 Hochflur-Stadtbahnwagen sowie die Modernisierung von 64 Hochflur-Stadtbahnwagen in 2018 vergeben.

Energie + Wasser DEW21 Zum 31. Dezember 2017 hielt die Holding GmbH mittelbar über DSW21 und die Dortmunder Stadtwerke Beteiligungsgesellschaft mbH 60,1 % der Geschäftsanteile von DEW21, innogy SE hielt 39,9 %. Zwischen DSW21 und DEW21 besteht ein Gewinnabführungsvertrag. Im Geschäftsjahr 2017 übernimmt DSW21 inklusive der Steuerumlagen 45,0 Mio. €. DEW21 hat im Geschäftsjahr 2017 ein Ergebnis vor Ertragssteuern von 58,2 Mio. € erzielt und liegt damit 4,4 Mio. € unter dem Vorjahresniveau, aber mit 0,2 Mio. € bzw. 0,3 % über Plan (58,0 Mio. €). Zwischen DEW21 und der am 1. Januar 2015 gegründeten großen Netzgesellschaft DONETZ besteht ein Ergebnisabführungsvertrag. DEW21 vereinnahmte hierdurch ein Ergebnis in Höhe von 19,9 Mio. €, was einer Steigerung in Höhe von 0,9 Mio. € gegenüber dem Vorjahr entspricht. Die gesamten Investitionen in Sachanlagen bei DEW21 beliefen sich im abgelaufenen Geschäftsjahr auf 10,4 Mio. € und fielen damit 0,2 Mio. € (2,0 %) höher aus als im Vorjahr. Im Vergleich zum Vorjahr steigerte DONETZ das Investitionsvolumen um 0,5 Mio. € auf 33,9 Mio. €.

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KEB – RWE Unternehmerischer Gegenstand der KEB Holding AG (KEB) sind der Erwerb und die Verwaltung von Beteiligungen auf dem Energiesektor, insbesondere an der RWE AG. Die Holding GmbH hat über DSW21 65,12 % der Anteile an der KEB. Auf DSW21 entfallen in der KEB etwa 23,6 Mio. Aktien von RWE. Das sind rund 3,8 % des Aktienkapitals bezogen auf die Gesamtanzahl von 614,7 Mio. RWE-Aktien. DSW21 hält selbst 5.840 RWE-Aktien. RWE setzte im Geschäftsjahr in 2016 die Dividendenzahlung aus, sodass DSW21 im Geschäftsjahr 2017 keinen Gewinn von der KEB vereinnahmen konnte. Für das Jahr 2017 wird eine Dividende von 1,50 €/Aktie vorgeschlagen, darin enthalten ist eine Sonderdividende in Höhe von 1,00 €, die mit der Rückerstattung der Kernbrennstoffsteuer in Zusammenhang steht. RWE erzielte im Geschäftsjahr 2017 ein Nettoergebnis in Höhe von 1,9 Mrd. €. Dies entspricht einer Verbesserung von 7,6 Mrd. € gegenüber dem Vorjahr, welches durch außerplanmäßige Abschreibungen geprägt war. Insbesondere haben ein starker Ergebnisbeitrag aus dem Energiehandel und Fortschritte im Effizienzprogramm zu dem Geschäftsergebnis 2017 beigetragen. Das EBITDA ist um 6,5 % auf 5,8 Mrd. € und das betriebliche Ergebnis um 18,3 % auf 3,6 Mrd. € angestiegen. Die im Jahr 2016 gegründete Innogy hat ihr bereinigtes EBITDA um 3 % auf 4,3 Mrd. € verbessert. RWE setzt weiter auf das Kerngeschäft Versorgungssicherheit und prognostiziert für das Geschäftsjahr 2018 ein EBITDA zwischen 4,9 Mrd. € und 5,2 Mrd. €. Für das Geschäftsjahr 2018 wird eine von 0,70 €/Aktie angestrebt. WGW – GELSENWASSER Gegenstand des Unternehmens sind der Erwerb und die Verwaltung von Beteiligungen auf dem Wasser- und Energiesektor – insbesondere an der GELSENWASSER AG – sowie das Führen eines eigenen Betriebs auf diesem Gebiet.

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Die Stadtwerke Bochum Beteiligungsgesellschaft mbH und DSW21 halten jeweils 50 % der Kommanditanteile an der Wasser und Gas Westfalen GmbH & Co. Holding KG (Holding KG). Die Holding KG hält sämtliche Anteile an der Wasser und Gas Westfalen GmbH (WGW). Zwischen der Holding KG und der WGW besteht ein Gewinnabführungs- und Beherrschungsvertrag. Die WGW hält zum 31. Dezember 2017 unverändert einen Anteil von 92,93 % an der GELSENWASSER AG. Dieser Anteil entspricht 3.194.600 Aktien. Zwischen WGW und der GELSENWASSER AG besteht ein Ergebnisabführungsvertrag. Als finanzielle Leistungsindikatoren dienen die Gewinnabführung der WGW sowie das Ergebnis aus der Fernwärme. Mit der WGW besteht ein Gewinnabführungs- und Beherrschungsvertrag. Aufgrund dieses Vertrages hat die WGW ihren vollständigen Gewinn einschließlich Gewerbesteuerumlage des Geschäftsjahres 2017 in Höhe von 71,2 Mio. € (Vorjahr: 74,9 Mio. €) an die Holding KG abgeführt. KSBG – STEAG Gemeinsam mit fünf weiteren Stadtwerken ist DSW21 zum 31. Dezember 2017 mit 36 % an der KSBG beteiligt. Diese wiederum ist zu 100 Prozent an der STEAG GmbH (STEAG) beteiligt. Die jeweiligen Anteile sind in der KSBG Kommunale Beteiligungsgesellschaft GmbH & Co. KG (KSBG) gebündelt, die damit Alleingesellschafterin ist. Der STEAG-Konzern, einer der größten Stromerzeuger in Deutschland, sieht sich in der deutschen Energiewirtschaft nach wie vor mit einem Umfeld restriktiver und sich weiter verändernder regulatorischer Rahmenbedingungen konfrontiert. Der forcierte Ausbau Erneuerbarer Energien führt zu einem Preisverfall an den Strombörsen und stellt somit alle Energieunternehmen mit konventionellen Erzeugungsanlagen vor enorme wirtschaftliche Herausforderungen. Die niedrigen Großhandelspreise für Strom in Deutschland erhöhen weiterhin den Druck auf die Rentabilität konventioneller Kraftwerke und haben im STEAG-Konzern zu einer Überprüfung der Wirtschaftlichkeit der inländischen Kraftwerkskapazitäten geführt. Folge dieser Entwicklung war im Jahr 2016 die Entscheidung, einen Teil der 13


Kraftwerksleistung des STEAG-Konzerns vorzeitig aus dem Markt zu nehmen und 2017 fünf Blöcke stillzulegen, um die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit zu sichern. Die Blöcke Bexbach und Weiher 3 im Saarland wurden durch den Übertragungsnetzbetreiber Amprion GmbH als systemrelevant eingestuft, sodass diese zunächst bis April 2019 weiter vorzuhalten sind. Die Kraftwerksblöcke West 1/2 sowie Herne 3 in Nordrhein-Westfalen wurden am 31. März 2017 bzw. am 29. Juni 2017 stillgelegt. Die Blöcke A und B des Kraftwerks Voerde, an dem die STEAG GmbH gemeinschaftlich mit der RWE Generation SE beteiligt war, wurden ebenfalls am 31. März 2017 stillgelegt. Der STEAG-Konzern reagiert auf die Herausforderungen der Energiewende und die sich verschärfenden Marktbedingungen mit einem umfassenden Transformationsprogramm: Das konzernweite Projekt STEAG 2022 umfasst Effizienzsteigerungen ebenso wie Maßnahmen im Portfolio und die Forcierung von Wachstumsprojekten. So sollen Kosten gesenkt, das Ergebnis verbessert und Freiräume für Investitionen geschaffen werden. Das Projekt dient der Sicherung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit sowie der Entwicklung der mittelfristigen strategischen Perspektive. Für die Umsetzung von Wachstumsinvestitionen im Sinne eines unternehmerisch sinnvollen und notwendigen Portfoliomanagements werden gezielt finanzielle Mittel durch die Veräußerung von Anteilen an bestehenden Aktivitäten freigesetzt. Dieser Verkaufsprozess wurde im Geschäftsjahr 2017 unter anderem mit der Veräußerung der Beteiligung an der STEAG Netz GmbH, eines Minderheitenanteils von 49 % an der STEAG Fernwärme GmbH, der Beteiligung an der Fernwärmeversorgung Niederrhein GmbH bzw. eines Anteils am Windparkportfolio in Frankreich gestartet. Künftig werden verstärkt Dienstleistungen wie z. B. der Bau dezentraler Anlagen, der Rückbau von Nuklearanlagen und andere zukunftsorientierte Energielösungen zur Weiterentwicklung beitragen. Die Kooperation mit Kerntechnikspezialisten und der Erwerb des Geschäftsbereiches Krantz von der Caverion Deutschland GmbH versprechen mit Blick auf den deutschen Kernenergieausstieg breitgefächerte Wachstumsperspektiven – auch im internationalen Markt.

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Eine weitere Veränderung in der Energiebranche zeigt sich in der zunehmenden Dezentralität der Energieversorgung verbunden mit aktivem Management der Energiekosten und umweltschonender Energieversorgung vor Ort. Auf Basis bisheriger Erfolge – wie beispielsweise der Schaffung eines umfangreichen Energiekonzepts für das Ford-Werk in Saarlouis, dem Bau einer maßgeschneiderten Kraftwärme-Kopplungsanlage für die Karlsberg Brauerei oder der Erweiterung und Modernisierung der Energieinfrastruktur der TU Darmstadt – wird der STEAGKonzern seine außerordentliche Expertise offensiv am Markt platzieren, um weitere Unternehmen und Industriekunden zu gewinnen und die Geschäftstätigkeit im Bereich Dezentrale Energien auszubauen. Diversifizierung und Technologieoffenheit sind wesentliche Elemente für die Zukunftsfähigkeit des STEAG-Konzerns im deutschen Energiemarkt. Einen Beitrag dazu leistet der strategische Markteintritt in den derzeit wachsenden Waste-to-Energy-Markt. Mit den vorhandenen vielfältigen Geschäftsfeldern und Erzeugungskapazitäten verfügt der STEAG-Konzern über ein breites Portfolio, wodurch die Auswirkungen aus dem inländischen Strommarkt abgemildert werden können. Zur Stabilität tragen insbesondere die drei ausländischen Steinkohlekraftwerke bei. Der bestehende Stromliefervertrag mit physischer Kohlebeistellung für das Kraftwerk in Kolumbien endet im Januar 2019. Neue langfristige Stromliefer- sowie Kohlebeschaffungsverträge konnten im Jahr 2017 verhandelt werden. Die sich aus der strategischen Ausrichtung ergebenden Chancen und insbesondere die geplanten Investitionen in Wachstumsfelder werden künftig dazu beitragen, dass der STEAG-Konzern seine Position in wichtigen Geschäftsfeldern ausbauen wird. In 2017 ist bei der Holding GmbH ein anteiliges Equity-Ergebnis von -8,6 Mio. € entstanden. Im Konzernabschluss beläuft sich der Wert der Anteile an KSBG auf 9,9 Mio. €.

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Für die Geschäftsjahre 2017 bis 2019 verzichten DSW21 und die weiteren Konsortialpartner auf eine Ausschüttung. In den darauffolgenden Planungsjahren steigt die Ausschüttung auf bis zu 25 Mio. € an. DSW21 wird dann mit seinem Anteil von 36 % an der Gewinnausschüttung der KSBG partizipieren. Aus Sicht der beteiligten Stadtwerke ergeben sich Zukunftschancen insbesondere aus 

einer zukunftsfähigen Aufstellung des Deutschlandgeschäfts

einem verstärkten Ausbau der Dienstleistungskompetenz

der Schaffung der Rahmenbedingungen durch die vom Land NordrheinWestfalen unterstützten Verknüpfung der »Fernwärmeschienen« an Rhein und Ruhr

Investitionen in leitungsgebundene Infrastruktur sowie Wind- und Solar-Anlagen und

dem Eingehen strategischer Partnerschaften.

Dortmund Hafen An Dortmund Hafen ist die Holding GmbH über DSW21 mit 98,33 % beteiligt. Gegenstand der Gesellschaft ist der Bau und Betrieb von Häfen und Eisenbahnen sowie die Wahrnehmung aller mit dem Betrieb und der Verwaltung von Häfen und Eisenbahnen zusammenhängenden Geschäfte. Das Jahresergebnis in Höhe von 1.094 Tsd. € wurde aufgrund des bestehenden Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrages zwischen Dortmund Hafen und DSW21 abgeführt. Im Vorjahr waren dies 1.389 Tsd. €. Der Dortmunder Hafen verzeichnete im Geschäftsjahr 2017 einen Güterumschlag von 2,55 Mio. t. Dies entspricht einem Rückgang um 6,8 % gegenüber dem Vorjahr. Bei dem Umschlag von Eisen und Stahl wurde ein gesteigerter Tonnage-Umschlag von 4 % erzielt. Demgegenüber sind jedoch Rückgänge, insbesondere in den Gütergruppen Baustoffe (-19 %) und sonstige Warengruppen (-80 %) zu verzeichnen. Dortmund Hafen verwaltet im Hafengebiet neben eigenen Grundstücken auch Flächen der Stadt Dortmund sowie der DE Infrastruktur. Aus Einnahmen aus dem 16


Hafenbetrieb sowie aus Leistungen für Dritte ergaben sich Umsatzerlöse in Höhe von 4,1 Mio. €, die sich gegenüber den Umsatzerlösen des Vorjahres um einen Sonderertrag von rd. 400 Tsd. € durch die vorzeitige Kündigung eines Pachtvertrags seitens des Pächters erhöhten. Von der Gesamtfläche von 143 ha sind 131,9 ha verpachtet. Dortmund Airport Der Flughafen Dortmund konnte den im Vorjahr eingetretenen Passagiereinbruch der Türkeiverkehre kompensieren und überschritt mit 2.000.695 Gesamtpassagieren erstmals seit 2008 wieder die Grenze von zwei Millionen Passagieren (+4,3 % zu 2016). Wizz Air konnte auch in 2017 mit 1.191.182 Passagieren das höchste Passagiervolumen aufweisen. Eurowings belegt im Ranking mit 335.225 Passagieren Platz zwei, gefolgt von Ryanair (323.292 Passagiere) und easyJet (94.301 Passagiere). Im Jahresvergleich ist ein leichter Anstieg der Flugbewegungen im Linienverkehr von 12.991 Bewegungen in 2016 auf 13.237 Bewegungen in 2017 eingetreten (+1,9 %). Im Geschäftsjahr 2016 wies Dortmund Airport u. a. infolge geringerer Fluggastzahlen (1,92 Mio.) ein schlechteres Jahresergebnis aus. Im Frühjahr/Sommer 2018 kommen weitere Ziele zur Destinationskarte von Dortmund Airport hinzu. Für 2018 geht Dortmund Airport bei einem weiter steigendem Passagieraufkommen auf erwartet 2,25 Mio. abgefertigte Passagiere von einem Jahresergebnis von -15,2 Mio. € aus. Bis spätestens 2023 muss Dortmund die volle Deckung seiner Betriebsaufwendungen nach Definition der EULeitlinien aus April 2014, ein sogenanntes EU-EBITDA erreicht haben. Laut Wirtschaftsplan 2018 beläuft sich der EU-EBITDA auf -3,4 Mio. €. H-BAHN21 Das Geschäftsjahr schließt mit einem um 446 Tsd. € auf 209,3 Tsd. € (Vorjahr: ./. 236,6 Tsd. €) verbesserten Ergebnis vor Steuern ab. H-BAHN21 hat im Geschäftsjahr 2017 Pläne der H-Bahn-Technologie an einen chinesischen Investor verkauft. Die dadurch erzielten Erträge fallen in das Geschäftsjahr 2018 und führen zu einem hohen positiven Jahresergebnis. 17


Dortmund Logistik GmbH Von der 58 ha großen ehemaligen Industriefläche sollen 34 ha als Gewerbefläche für die Logistikbranche entwickelt werden. Im Geschäftsjahr 2017 wurden 1.042.875 t Boden angenommen und größtenteils eingebaut. Die Gesamttonnage seit Beginn der Maßnahme beträgt 1.946.278 t. Zum Ende des Jahres 2017 befanden sich noch ca. 64.000 t im Zwischenlager. Der Grundstücksübertragungsvertrag für die künftigen öffentlichen Erschließungsflächen wurde am 15. Februar 2017 mit der Stadt Dortmund beurkundet. Der 2. Bauabschnitt (Baufeld 1 und 2) mit einer Flächengröße von ca. 16 ha wurden an den amerikanischen Investor Prologis verkauft. Die Beurkundung fand am 13.November 2017 statt. Die Anlieferung der Böden verläuft weiterhin planmäßig. Die Vertragserfüllung mit REWE kann nach derzeitigen Stand termingerecht zum erreicht werden. Durch die Vergabe der Erdarbeiten im Januar 2018 besteht jetzt auch Kostensicherheit für die Herstellung von Baufeld 1 und 2. Für das Geschäftsjahr 2018 plant die Dortmund Logistik GmbH einen Jahresüberschuss in Höhe von rund 2 Mio. €.

Lebensräume DOGEWO21 DOGEWO21 errichtet, betreut, bewirtschaftet und verwaltet Wohnungen in allen Rechts- und Nutzungsformen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr erzielte DOGEWO21 einen Jahresüberschuss von 3,1 Mio. € gegenüber 2,8 Mio. € für 2016. In 2017 schüttete DOGEWO21 1,8 Mio. € an DSW21 aus. Für 2018 plant DOGEWO21 ein Jahresergebnis vor Steuern in Höhe von 4,8 Mio. €. Der Wohnungsbestand hat sich gegenüber dem Vorjahresstichtag um 45 erhöht. Dem Neubau bzw. Dachgeschossausbau von insgesamt 56 Wohnungen stehen der Verkauf von sechs Wohnungen, der Abriss von vier Wohnungen und der Entfall einer Wohnung durch Zusammenlegung gegenüber. Die Garageneinheiten bzw. Stellplätze vermindern sich durch den Verkauf von vier Garagen. Die Veränderungen bei den Gewerbeeinheiten und den sonstigen Einheiten resultieren aus dem für die 18


Neubaumaßnahme in Löttringhausen erforderlichen Teilabriss und Nutzungsänderungen. Die Leerstandsquote lag zum 31. Dezember 2017 bei 1,35 % (Vorjahr 1,12 %). Darin sind Leerstände aufgrund von Modernisierungsmaßnahmen bereits enthalten. Damit ist annähernd Vollvermietung erreicht. Die Durchschnittsmiete wurde durch die zum 1. Januar 2017 erfolgte Neuerstellung des Dortmunder Mietspiegels von 5,14 €/m2 Wohnfläche im Vorjahr auf 5,31 €/m2 gesteigert. DOGEWO21 hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 11,7 Mio. € (Vorjahr 11,4 Mio. €) in die Verbesserung des Wohnungsbestandes sowie 4,8 Mio. € in Neubaumaßnahmen investiert (Vorjahr 3,1 Mio. €). Hohenbuschei Im Geschäftsjahr 2017 wurden weitere Wohnstraßen fertig ausgebaut und an die Stadt Dortmund übertragen. Insgesamt 14 Grundstücke sind für den Geschosswohnungsbau ausgewiesen. Bis Ende des Geschäftsjahres 2017 waren alle Einfamilienhaus-Grundstücke verkauft. Von diesen Flächen sind bis auf ein ca. 3.400 m² großes Grundstück alle anderen verkauft. Das verbliebene Grundstück ist ebenfalls verbindlich reserviert. Etwa 60 % der vorhandenen Gewerbeflächen sind noch verfügbar. Die anteiligen Aufwendungen der Grundstücksentwicklung fallen infolge der Übertragung der Straßen an die Stadt Dortmund höher aus, als die Erlöse. Für das Geschäftsjahr 2018 wird mit positiven Jahresergebnissen gerechnet. Stadtkrone Ost Öffentlicher Zweck der Gesellschaft ist die Entwicklung und Vermarktung des Geländes an der Stadtkrone Ost. Die Gesellschaft verfügt nicht über eigene Mitarbeiter. Der Gewinn für 2017 beträgt 790 Tsd. €, gegenüber 155 Tsd. € im Vorjahr. Für 2018 wird ein Jahresüberschuss von 1.616 T€ erwartet.

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Bis zum Ende des Berichtsjahres wurde der Verkauf von ca. 77 % der gewerblichen Grundstücke notariell beurkundet. Die Wohnbauflächen im Bereich der Stadtkrone Ost sind zu 100 % vermarktet. Zurzeit finden Gespräche mit Grundstücksinteressenten bezüglich aller noch zur Vermarktung anstehenden Grundstücke statt.

Datennetze DOKOM21 Trotz nachhaltig beeinträchtigender Regulierungsentscheidungen zu Gunsten der Telekom und einem weiterhin intensiven Preis-/Leistungswettbewerb im Telekommunikationsmarkt konnte DOKOM21 seine gute Position im Berichtsjahr durch eine starke eigene Infrastruktur, die durch den Kauf des Netzes der ehemaligen essen.net auf eine weitere Stadt ausgebaut werden, behaupten. Ein weiterer wesentlicher Baustein der Breitbandstrategie ist der Ausbau der Rechenzentrumskapazitäten. Der in 2016 geplante Neubau eines Rechenzentrums, mit einer Fläche von 2.600 m² konnte in 2017 nach 10-monatiger Bauzeit bereitgestellt werden. Das Geschäftsjahr 2017 lag mit einem Ergebnis von 6,330 Mio. € erneut über dem Vorjahresniveau (6,132 Mio. €). Aufgrund der Wachstumspotenziale ist auch im Geschäftsjahr 2018 mit einer positiven wirtschaftlichen Entwicklung zu rechnen.

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Ertragslage Der Holding-Konzern hat im Geschäftsjahr 2017 einen Jahresüberschuss in Höhe von 100,1 Mio. € erzielt. Dies ist im Wesentlichen auf Erträge durch die Umbewertung von RWE Aktien im Rahmen des Übergangs von RWEB auf die KEB zurückzuführen. Die Umsatzerlöse belaufen sich im Berichtszeitraum auf 1.154,3 Mio. € und entfallen insbesondere auf den Energiesektor mit 811,3 Mio. € und den Verkehrsbereich mit 158,6 Mio. €. Der Materialaufwand in Höhe von 702,3 Mio. € ist durch den Energie- und Wasserbezug insbesondere für Strom und Erdgas geprägt. Hinzu kommen die Grundstücksaufwendungen für die in 2017 verkauften Grundstücke des Projektes PHOENIX See. Der Personalaufwand belief sich auf rund 254,0 Mio. €. Hiervon entfallen 200,2 Mio. € auf Löhne und Gehälter, verteilt auf 3.799 Mitarbeiter einschließlich 130 Auszubildende, 39,5 Mio. € auf Aufwendungen für soziale Abgaben und 14,3 Mio. € auf die Altersversorgung. Die Abschreibungen belaufen sich im Geschäftsjahr 2017 auf 82,5 Mio. €. Davon entfallen 79,8 Mio. € auf Abschreibungen des Sachanlagevermögens. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beliefen sich auf 86,4 Mio. €. Unter der Position »Erträge aus Beteiligungen an assoziierten Unternehmen« werden die nach der Equity-Methode ermittelten Anteile an den Jahresergebnissen 2017 der Stadtwerke Schwerte (2,1 Mio. €), der KGE (1,1 Mio. €) sowie an den KonzernJahresüberschüssen der WGW (14,8 Mio. €) und der EDG (8,5 Mio. €) ausgewiesen. Die Verluste aus Beteiligungen an assoziierten Unternehmen beinhalten den Anteil am Konzernverlust der KSBG (-8,6 Mio. €). Das Finanzergebnis belief sich im Geschäftsjahr 2017 auf rund -92,0 Mio. €. Ursächlich hierfür waren Zinsen und ähnliche Aufwendungen, von denen 77,6 Mio. € für Aufzinsung von Pensions- und langfristigen Rückstellungen entfielen.

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Vermögenslage Die Bilanzsumme belief sich auf 3.289,3 Mio. €. Auf der Aktivseite der Konzernbilanz beträgt das Anlagevermögen 2.932,1 Mio. €. Dieses setzt sich im Wesentlichen aus Sachanlagen der Energie- und Wohnungswirtschaft sowie aus dem ÖPNV zusammen. Im Konzern wurden Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen in Höhe von 102,3 Mio. € getätigt. Im Wesentlichen entfielen diese Investitionen in den Wohnungsbau, Netzinfrastruktur im Energiebereich sowie in die Verkehrsinfrastruktur. Die Finanzanlagen beliefen sich im abgelaufenen Geschäftsjahr auf 1.565,9 Mio. €. Diese verteilen sich insbesondere auf Wertpapiere des Anlagevermögens mit 608,8 Mio. €, Anteile an Beteiligungsunternehmen in Höhe von 585,9 Mio. € und auf Anteile an assoziierten Unternehmen mit 366,1 Mio. €. In den Wertpapieren des Anlagevermögens sind Anteile an Wertpapierspezialfonds sowie ein WertpapierDepot enthalten. Die Konzernbilanz weist Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von 153,5 Mio. € aus. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthalten insbesondere Forderungen aus abgerechneten Energie- und Wasserlieferungen sowie aus Nebengeschäften, aus Hafenbetrieb und Liegenschaftsverwaltung, Luftfahrtgesellschaften, aus Telekommunikationsleistungen sowie aus Netznutzungsentgelten. Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, umfassen im Wesentlichen den Gewinnanspruch gegenüber der WGW. Das Eigenkapital im Konzern beträgt am Bilanzstichtag 698,2 Mio. € und führt zu einer Eigenkapitalquote von 21,2 %. Die Rückstellungen für das Geschäftsjahr 2017 beliefen sich auf 1.138,0 Mio. €. Einen wesentlichen Anteil haben die Pensionsverpflichtungen mit einem Wert von 899,5 Mio. €. Im abgelaufenen Geschäftsjahr werden Verbindlichkeiten von insgesamt 1.343,8 Mio. € ausgewiesen, von denen 1.060,3 Mio. € auf Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten entfallen.

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DSW Holding GmbH Konzern-Kapitalflussrechnung zum 31.12.2017 2017 T€ Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit Periodenergebnis (einschließlich Ergebnisanteilen von Minderheitsgesellschaftern) Abschreibungen (+)/Zuschreibungen (-) auf Gegenstände des Anlagevermögens Zunahme(+)/Abnahme(-) der Pensionsrückstellungen Zunahme (+)/Abnahme (-) der übrigen Rückstellungen Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen (+)/Erträge (-) Gewinn (-)/Verlust (+) aus Anlageabgängen Zunahme (-)/Abnahme (+) der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva Zunahme (+)/Abnahme (-) der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva Zinsaufwendungen (+)/Zinserträge (-) Sonstige Beteiligungserträge (-) Ertragsteueraufwand (+)/Ertragsteuerertrag (-) Ertragsteuerzahlungen (-/+) Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit Cashflow aus der Investitionstätigkeit Einzahlungen (+) aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens Auszahlungen (-) für Investitionen in das Sachanlagevermögen Einzahlungen (+) aus Abgängen von Gegenständen des immateriellen Anlagevermögens Auszahlungen (-) für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen Einzahlungen (+) aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens Erhaltene Zinsen (+) Erhaltene Dividenden (+) Cashflow aus der Investitionstätigkeit Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit Einzahlungen (+) aus Eigenkapitalzuführungen Einzahlungen (+) aus der Begebung von Anleihen und der Aufnahme von (Finanz-) Krediten Auszahlungen (-) aus der Tilgung von Anleihen und (Finanz-)Krediten Ausschüttungen (-) der Tochtergesellschaften an Dritte Einzahlungen aus erhaltenen Zuschüssen/Zuwendungen (+) Gezahlte Zinsen (-) Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit

100.095 76.732 50.446 -84.109 -137.098 -1.168 20.787 10.958 108.795 -26.941 15.937 -11.441 122.993

8.166 -109.705 10 -1.868 41.241 9.585 26.941 -25.630

393 20.000 -90.629 -4.972 9.290 -38.105 -104.023

Finanzmittelfonds am Ende der Periode Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds Finanzmittelfonds am Anfang der Periode Finanzmittelfonds am Ende der Periode

-6.660 117.900 111.240

Zusammensetzung des Finanzmittelfonds Liquide Mittel Finanzmittelfonds am Ende der Periode

111.240 111.240

Vom Finanzmittelfonds entfallen 1.300 T€ auf die WWW 23


Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit Im Geschäftsjahr 2017 belief sich der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit auf rund 123,0 Mio. € und ist u.a. insbesondere durch das positive Periodenergebnis in Höhe von 100,1 Mio. €, durch Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens mit 76,7 Mio. € sowie durch die Zunahme der Pensionsrückstellungen mit 50,4 Mio. € geprägt. Dem steht eine Abnahme bei den Rückstellungen in Höhe von 84,1 Mio. € gegenüber. Cashflow aus Investitionstätigkeit Der Cashflow aus Investitionstätigkeit beinhaltet mit 109,7 Mio. € insbesondere die Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen. Die in 2017 erhaltenen Dividenden in Höhe von rund 27 Mio. € betreffen insbesondere die WGW und EDG. Cashflow aus Finanzierungstätigkeit Innerhalb des Cashflows aus Finanzierungstätigkeit entfallen 90,6 Mio. € auf die Tilgung von Darlehen sowie 38,1 Mio. € auf gezahlte Zinsen. Darüber hinaus erhöhte sich der Cashflow durch die kurzfristige Aufnahme eines Betriebsmittelkredites um 20,0 Mio. €. Zusammensetzung Der Finanzmittelfonds zum Bilanzstichtag in Höhe von 111,2 Mio. € besteht ausschließlich aus flüssigen Mitteln.

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Risiken und Chancen Jedes unternehmerische Handeln birgt Chancen, aber auch Risiken. Die Risiken für die Holding GmbH ergeben sich aus den Geschäftstätigkeiten der Tochter- und Beteiligungsunternehmen sowie den Themen des ÖPNV von DSW21. Ziel des Risikomanagements ist die langfristige Sicherung der Unternehmensziele und des Unternehmenserfolges durch frühzeitiges Erkennen von Risiken sowie die Implementierung geeigneter Maßnahmen. Im Konzern existiert ein unternehmensinternes IT-basiertes Risikomanagementsystem, das die systematische Erfassung, Bewertung, Überwachung und Steuerung von Risiken kontinuierlich gewährleistet. Die Risiken bestehen aus den Dimensionen »Eintrittswahrscheinlichkeit des Risikos in Prozent« und »erwartetes Risikopotenzial nach Kategorien bemessen«. Durch das Risikomanagementsystem werden die Geschäftsführung, der Aufsichtsrat und die Stadt Dortmund wiederkehrend in standardisierender Form über die aktuelle Risikolage informiert. Das System wird regelmäßig durch die interne Revision auf Ordnungsmäßigkeit und Funktionsfähigkeit überprüft. Im Berichtszeitraum bestanden keine den Fortbestand des Unternehmens und des Konzerns gefährdende Risiken. Insgesamt bestehen im Wesentlichen folgende Risiken und Chancen: Die Stadt Dortmund ist Aufgabenträgerin für den ÖPNV in Dortmund. Die bislang auf Grundlage der Beschlüsse des Rates der Stadt Dortmund vom 15. Dezember 2005 und vom 13. März 2008 bestehende Betrauung von DSW21 endet am 31. Dezember 2018. Für den Zeitraum ab dem 1. Januar 2019 wurde eine Anschlussbetrauung im Wege der Direktvergabe vorgesehen. Die in 2009 in Kraft getretene Verordnung »EG 1370/2007« regelt die Voraussetzungen für eine direkte Betrauung (Direktvergabe) und ist für alle EU-Mitgliedsstaaten verbindlich. Daher war der Zugang zu den Direktvergabevoraussetzungen sicherzustellen. Neben weiteren Voraussetzungen, die bereits vorlagen, hatte die Stadt Dortmund als Aufgabenträger über DSW21 eine »dienststellenähnliche Kontrolle« auszuüben. Zur vergaberechtlichen Erfüllung dieses Kontrollkriteriums wurde am 14.Juli 2017 die

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Dortmunder Stadtwerke Holding GmbH gegründet. Eigentümerin ist zu 100 % die Stadt Dortmund. Weiterhin wurde am 26.September 2017 ein Beherrschungsvertrag zwischen der Holding GmbH und DSW21 notariell abgeschlossen. So wurde sichergestellt, dass die Stadt Dortmund als alleinige Gesellschafterin der Geschäftsführung der Holding GmbH Weisungen erteilen kann, die auf der Grundlage des Beherrschungsvertrages an den Vorstand von DSW21 weiterzugeben sind. Die Beauftragung im Wege der Direktvergabe gemäß Art. 5 Abs. 2 VO 1370/2007 erfolgte über einen öffentlichen Dienstleistungsauftrag (öDA) Ende 2017 mit Ablauf der einjährigen Vorabbekanntmachungsfrist. Der öDA wurde seitens der Stadt Dortmund mit dem VRR und DSW21 abgestimmt und tritt zum 1. Juli 2018 in Kraft. Dieser hat eine Laufzeit von 22,5 Jahren und endet am 31. Dezember 2040. Durch das allgemein niedrige Zinsniveau sinkt auch der durch die Bundesbank festgelegte Zinssatz für die Abzinsung der Pensionsrückstellungen. Der Deutsche Bundestag hat am 18. März 2016 die Anpassung der handelsrechtlichen Abzinsung von Pensionsrückstellungen beschlossen. Statt eines 7-Jahres-Durchschnittszinses ist nunmehr ein Rechnungszins auf Basis einer Durchschnittsbildung über zehn Jahre maßgebend. Infolge des weiter sinkenden Zinssatzes ist in den Folgejahren mit höheren Ergebnisbelastungen zu rechnen. Im Verkehrsbereich führten Schäden an den Fußböden, zum anderen Korrosionsschäden an den Drehgestellen dazu, dass eine größere Anzahl der 47 NGT8-Fahrzeuge vorübergehend im Nahverkehr nicht zur Verfügung stand. Dies erforderte zeitweise eine Änderung des Betriebskonzeptes und führte zu Einschränkungen im Stadtbahnwagenverkehr, die durch Einsatz von Bussen ausgeglichen wurden. Inzwischen findet eine strukturierte Abarbeitung der Schäden statt. Beim Grundstücksentwicklungsprojekt PHOENIX See ist die Herrichtung und Erschließung so weit fortgeschritten, dass weitgehend Kostensicherheit gegeben ist.

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Grundsätzlich sind bei einem Projekt dieser Größenordnung Kostenänderungen bis zur Schlussrechnung infolge von unvorhergesehenen Sachverhalten nie auszuschließen. Den Risiken ist bei der Bilanzierung Rechnung getragen worden. Der Ausgleich für die Beförderung Schwerbehinderter belief sich 2017 auf rund 6 Mio. € und bemisst sich nach dem betriebsindividuellen Schwerbehindertenquotienten (SBQ). Dieser liegt bei 7,49 %. Der SBQ verringert sich aufgrund der demographischen Entwicklung. Ein Absinken auf den Landesprozentsatz von 3,54 % würde zu deutlich geringeren Ausgleichszahlungen führen. Zudem besteht infolge möglicher Mängel in der Erhebung des SBQ das Risiko, dass der betriebsindividuelle SBQ nicht anerkannt wird. Damit könnte sich der Erstattungsanspruch um über 5 Mio. € für die Jahre 2016 und 2017 reduzieren. Für dieses Risiko wurde eine Rückstellung in genannter Höhe gebildet. Risiken für DEW21 und den DEW21-Teilkonzern liegen u. a. in den Vertriebsrisiken. Im Wesentlichen besteht ein Risiko darin, dass die Absatzmengen bzw. die Margen gegenüber der Planung sinken, wobei ausgehend von einem planerischen Rückgang des Gesamtabsatzes im Durchschnitt von 5 % (Strom) und 5 % (Gas) mit einem Zeitablauf zunehmendes Risiko gerechnet wird. Mit der Kommunalen Gasspeichergesellschaft Epe mbH & Co. KG (KGE) hat DEW21 2010 einen langfristigen Speichernutzungsvertrag zur Einspeisung, Lagerung und Ausspeisung von Erdgas abgeschlossen. Zur Sicherung der Speicherkapazitäten bzw. für den Speicherzugang ist ein Entgelt zu entrichten, das sich aus einem Leistungs- und Arbeitspreis zusammensetzt. Aufgrund der aktuellen Marktsituation ist es nicht möglich, dieses Entgelt durch saisonale Aus- und Einspeisung alleine zu erwirtschaften. Darum versucht die aktuelle Wirtschaftsstrategie auch kurzfristige Differenzen zwischen Ein- und Ausspeicherpreisen, die z. B. durch Marktverwerfungen auftreten, auszunutzen. Es bestehen Betriebsrisiken in den komplexen und hoch spezialisierten Anlagen des Versorgungsbereiches. Längere Betriebsstörungen können die Ertragslage

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beeinträchtigen. Im Zusammenhang mit Betriebsrisiken der Wassergewinnung bei WWW besteht das Risiko des Schadstoffeintrags in die Gewässer der Region. Nach den EU-Leitlinien muss Dortmund Airport spätestens 10 Jahre nach Beginn des Übergangszeitraums (2014) die volle Deckung seiner Betriebsaufwendungen gem. EU-Leitlinien erreichen. Die Erreichung dieses Ziels ist wesentlich von der zukünftigen Passagierentwicklung abhängig, die jedoch bei Regionalflughäfen nicht mit hinreichender Belastbarkeit für einen solchen Zeitraum vorhersehbar ist. Damit besteht das Risiko, dass die geforderte Deckung u. U. nicht erreicht wird. Mitte Dezember 2016 wurde der EU- Kommission die endgültige Fassung des Notifizierungsantrages übermittelt. Zwei weitere ergänzende Mitteilungen an die EUKommission zur verkehrlichen Erreichbarkeit des Flughafens erfolgten im August 2017 sowie Mitte Dezember 2017. Das Oberverwaltungsgericht Münster (OVG) hat am 03.12.2015 die Genehmigung der erweiterten Betriebszeiten nicht aufgehoben, sondern für rechtswidrig und nicht vollziehbar erklärt. Die Rechtswidrigkeit wurde durch Abwägungsdefizite bei der Gewichtung der Verkehrs- und der Lärmschutzinteressen der Anwohner auslöst. Die Mängel können nach Auffassung des OVG in einem ergänzenden Verfahren behoben werden. Nach Prüfung der Urteilsbegründung hat die Geschäftsführung der Flughafen Dortmund GmbH entschieden, die Nichtzulassung der Revision nicht anzufechten. Die Flughafen Dortmund GmbH hat Anfang August 2016 bei der Bezirksregierung Münster ein Genehmigungsänderungsverfahren zur Behebung der Abwägungsmängel eingeleitet, um die Wiederherstellung der Rechtmäßigkeit und Vollziehbarkeit der Genehmigung vom 23. Mai 2014 zu erreichen. Die für eine mängelfreie Abwägung des Verkehrsbedarfs notwendigen Daten wurden in Abstimmung mit der Bezirksregierung Münster erarbeitet und der Behörde am 30. Dezember 2016 zur Verfügung gestellt. Der positive Abschluss des Genehmigungsänderungsverfahrens wird in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2018 erwartet.

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Im Vergleich zu Wettbewerbsflughäfen gerät der Flughafen Dortmund hinsichtlich der Länge der Start- und Landebahn zunehmend in eine kritische Marktposition. Die Fluggesellschaften rüsten ihre Airbus A320 Flotte sukzessive auf A321 um. Dieser Luftfahrzeugtyp kann aufgrund der in Dortmund kurzen Landestrecke nur bedingt eingesetzt werden. Im Ergebnis könnten diese Carrier zu Streckenverlagerungen an andere Airports gezwungen sein. Chancen Die Entwicklung der Tochtergesellschaften orientiert sich an den Marktanforderungen. So können Chancen unter dem Aspekt nachhaltiger Profitabilität genutzt werden. Auf diese Weise können in einem herausfordernden und dynamischen Umfeld Marktchancen von einzelnen Tochtergesellschaften gezielt aufgegriffen werden. Somit kann der Konzern seine Wettbewerbsfähigkeiten stärken. Zusätzliche Chancen bestehen darin, weitere Beteiligungen als langfristiges Engagement anzustreben oder Kooperationen auszubauen. Corporate Governance Der deutsche Corporate Governance Kodex enthält wesentliche gesetzliche Vorschriften zur Leitung und Überwachung deutscher börsennotierter Gesellschaften sowie nationale Standards zur Unternehmensführung. Die Stadt Dortmund ist Alleingesellschafterin der Holding GmbH. Insofern treffen die Vorschriften des soeben genannten Kodexes nur bedingt auf den Konzern zu. Am 29. März 2012 hat der Rat der Stadt Dortmund den Public Corporate Governance Kodex für die Stadt Dortmund (PCGK) beschlossen. Dieser enthält Standards für eine verantwortungsvolle Unternehmensführung der städtischen Unternehmen. Der PCGK soll dazu dienen, die Transparenz und Effizienz im »Konzern Stadt Dortmund« zu optimieren. Dies geschieht analog zum Corporate Governance Kodex, der für börsennotierte Aktiengesellschaften gilt, durch Empfehlungen und Anregungen an die städtischen Unternehmen. Im Einzelnen verfolgt der PCGK folgende Ziele:

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Aufstellen von Standards für das Zusammenwirken aller Beteiligten (Rat, Beteiligungsverwaltung, kommunale Unternehmen)

Förderung der effizienten Zusammenarbeit zwischen Geschäftsführung und Aufsichtsrat

Verbesserung des Informationsflusses zwischen Beteiligungsverwaltung und kommunalem Unternehmen

Absicherung der Ausrichtung am Gemeinwohl durch eine verbesserte Transparenz und Steuerungsmöglichkeit

Erhöhen des Vertrauens in Entscheidungen der Verwaltung und Politik.

Diese Ziele sind identisch mit denen bei der Holding GmbH Finanzinstrumente Zu den wesentlichen verwendeten Finanzinstrumenten gehören die Finanzanlagen sowie die Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Darüber hinaus werden Zinsswaps zur Absicherung und Optimierung der Finanzkonditionen sowie Optionsgeschäfte zur Optimierung des Energiebeschaffungsaufwands eingesetzt. Ziel ist es, finanzielle Risiken für den Konzern zu vermeiden bzw. zu vermindern. Preis-, Ausfall und Liquiditätsrisiken werden im Rahmen der Finanzplanung kontinuierlich überwacht und möglichen Risiken wird gegengesteuert. Prognose Der DSW21-Konzern muss sich in den kommenden Jahren den Belastungen bei den Pensionsrückstellungen durch die Niedrigzinsphase am Kapitalmarkt sowie den Herausforderungen der Energiewende stellen. In der Konzernplanung für das Geschäftsjahr 2018 wird ein Verlust in Höhe von rund 30 Mio. € erwartet, der insbesondere auf die Bewertung bei den Pensionsrückstellungen zurückzuführen ist. Positiv wirkt sich die Dividende von RWE in Höhe von 1,50 € je Aktie sowie die Erhöhung des Aktienkurses auf die Vermögens- und Ertragslage 2018 des Konzerns aus. Im Energiebereich ist der Konzern einer zunehmenden Wettbewerbsintensität ausgesetzt. Daher werden in diesem Bereich konsequent mehrspartige

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Geschäftsfeldstrategien verfolgt, um neue Ertragsfelder zu generieren (z. B. innovative Nahwärmelösungen). Grundsätzlich sind Nahverkehrsleistungen nicht kostendeckend zu erbringen. Im Rahmen des »Projektes Zukunft« wurden insbesondere in diesem Bereich Ergebnispotenziale identifiziert und in den vergangenen Jahren realisiert. Vor dem Hintergrund der anstehenden Investitionen in die neuen Hochflurstadtbahnwagen werden in 2018 weitere Verbesserungen des Betriebsergebnisses Verkehr, wie z. B. die Optimierung des Leistungsangebotes, erzielt werden müssen. Der Fokus im Bereich der Telekommunikation liegt im kontinuierlichen Ausbau der Netzinfrastruktur, die u. a. mit dem Erwerb des Netzes in Essen auf eine weitere Stadt ausgebaut werden konnte. Dieses Wachstumspotenzial bildet die Grundlage für eine weiterhin positive Entwicklung in diesem Segment. Das Bevölkerungswachstum in Dortmund und die hiermit verbundene Nachfrage nach qualitativ hochwertigen Wohnungen trägt weiterhin zu einer positiven Geschäftsentwicklung der wohnungswirtschaftlichen Aktivitäten des Konzerns bei. Auch in 2018 und den Folgejahren wird eine positive Entwicklung mit deutlichen Bewirtschaftungsüberschüssen erwartet.

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Öffentlicher Zweck Gemäß den Vorschriften des § 108 Abs. 3 Nr. 2 GO NRW ist festzustellen, dass die Dortmunder Stadtwerke Holding GmbH den satzungsmäßigen Aufgaben nachgekommen ist und die Vorschriften hinsichtlich der Berichterstattung beachtet wurden. Dortmund, 15. Mai 2018

Dortmunder Stadtwerke Holding GmbH

Pehlke

Jung

32

Kossack


Konzernabschluss 2017

33


Konzernbilanz 2017 Konzernbilanz zum 31. Dezember 2017 AKTIVA 31.12.2017 T€

31.12.2016 T€

9.004 1.657.129 1.565.935 2.932.068

0 0 0 0

2 3 4

74.837 153.544 8.200

0 0 0

C. Rechnungsabgrenzungsposten

5

111.240 347.821 8.479

0 0 0

D. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung

6

932

0

3.289.300

0

A. Anlagevermögen I. Immaterielle Vermögensgegenstände II. Sachanlagen III. Finanzanlagen B. Umlaufvermögen I. Vorräte II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände III. Wertpapiere IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks

Anhang 1

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Konzernbilanz zum 31. Dezember 2017 PASSIVA

A. Eigenkapital I. Gezeichnetes Kapital der Dortmunder Stadtwerke Holding GmbH II. Kapitalrücklage III. Erwirtschaftetes Kapital des Konzerns Bilanzverlust des Konzerns

Anhang 7

T€

31.12.2017 T€

31.12.2016 T€

2.000 622.261

0 0

-111.572

0

47.377 138.124 698.190 76.042 1.137.944 1.343.845 5.183 28.096

0 0 0 0 0 0 0 0

3.289.300

0

-111.572

IV. Nicht beherrschende Anteile für die unmittelbar von der Stadt Dortmund gehaltenen Anteile an den Tochterunternehmen V. Nicht beherrschende Anteile B. Zuschüsse C. Rückstellungen D. Verbindlichkeiten E. Rechnungsabgrenzungsposten F. Passive Latente Steuern

8 9 10 11

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Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung 2017

1. Umsatzerlöse 2. Erhöhung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 3. Andere aktivierte Eigenleistungen 4. Sonstige betriebliche Erträge 5. Materialaufwand 6. Personalaufwand 7. Abschreibungen 8. Sonstige betriebliche Aufwendungen 9. Beteiligungsergebnis 10. Finanzergebnis 11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 12. Ergebnis nach Steuern 13. Sonstige Steuern 14. Aufwendungen aus Gewinnabführung 15. Jahresüberschuss 16. Auf nicht beherrschende Anteile entfallender Verlust 17. Auf nicht beherrschende Anteile entfallender Gewinn 18. Ergebnisanteil des Konzerngesellschafters 19. Verlustvortrag 20. Bilanzverlust

Anhang 12

13 14 15 16 17 18 19 20 21 22

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2017 T€ 1.154.252

2016 T€ 0

680 13.501 166.136 -702.301 -253.957 -82.517 -86.389 16.586 -91.986 -15.937 118.068 -6.280

0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0

-11.693 100.095

0 0

2.211

0

-56.771 45.535 -157.107 -111.572

0 0 0 0


Entwicklung des Konzern-Anlagevermögens Entwicklung des Konzern-Anlagevermögens 2017

Anschaffungs- und Herstellungskosten

Stand 01. 01.2017

T€

A. Anlagevermögen I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1. Firmenwert 2. Gegebene Baukostenzuschüsse 3. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten II. Sachanlagen 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken davon: a) Geschäfts-, Betriebs- und andere Bauten b) Bahnkörper und Bauten des Schienenweges 2. Technische Anlagen und Maschinen a) der Versorgungsbetriebe b) der Verkehrsbetriebe c) Gemeinsam 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau

III. Finanzanlagen 1. Anteile an assoziierten Unternehmen 2. Beteiligungen 3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 4. Wertpapiere des Anlagevermögens 5. Sonstige Ausleihungen

Wertberichtigungen

Zugang aus Änderung Konsolidierungskreis

Zugang

Abgang

Umbuchung

Stand 31. 12.2017

T€

T€

T€

T€

T€

Stand 01. 01.2017

T€

Zugang aus Änderung Konsolidierungskreis T€

Zugang

Abgang

Buchwerte

Zuschreibg. Umbuchung

Stand 31. 12.2017

Stand Stand 31. 12.2017 31. 12.2016

T€

T€

T€

T€

T€

T€

T€

0 0

14.106 2.480

149 0

0 0

0 0

14.255 2.480

0 0

13.214 1.763

144 206

0 0

0 0

0 0

13.358 1.969

898 511

0 0

37.986 54.572

1.719 1.868

652 652

2.656 2.656

41.709 58.444

0 0

32.402 47.379

2.353 2.702

642 642

0 0

0 0

34.113 49.440

7.596 9.004

0 0 0 0 0

0

1.537.199

14.866

3.493

-4.907

1.543.666

0

804.384

25.475

1.436

0

0

828.423

715.242

0

0 0

123.238 130.613

178 1.122

244 1.794

209 1.947

123.380 131.888

0 0

66.572 114.885

2.666 1.626

18 248

0 0

0 0

69.220 116.264

54.160 15.625

0 0

0 0 0 0 0

1.533.459 311.276 51.739 165.182 34.296

37.271 8.310 3.522 11.171 25.275

5.703 2.008 22 7.304 88

8.734 1.285 173 2.419 -21.541

1.573.762 318.863 55.412 171.467 37.942

0 0 0 0 0

1.072.760 233.300 36.373 133.058 94

35.908 8.044 2.335 8.053 0

5.358 1.880 10 7.118 0

0 0 0 0 0

0 0 0 0 0

1.103.309 239.464 38.697 133.994 94

470.452 79.399 16.714 37.473 37.848

0 0 0 0 0

0

3.633.151

100.415

18.618

-13.837

3.701.110

0

2.279.968

79.815

15.801

0

0

2.343.981

1.357.129

0

0 0

798.244 179.021

10.471 519.091

434.193 290

11.181 0

385.704 697.822

0 0

18.823 128.740

744 0

0 10

0 16.876

0 0

19.567 111.854

366.137 585.968

0 0

0 0 0 0

351 623.580 6.729 1.607.925

0 15.204 337 545.102

51 30.000 1.639 466.173

0 0 0 11.181

300 608.784 5.426 1.698.036

0 0 0 0

51 0 727 148.341

0 0 0 744

51 0 47 109

0 0 0 16.876

0 0 0 0

0 0 680 132.101

300 608.784 4.746 1.565.935

0 0 0 0

0

5.295.648

647.385

485.443

0

5.457.590

0

2.475.688

83.261

16.552

16.876

0

2.525.522

2.932.068

0

37


Konzern-Eigenkapitalspiegel Gezeichnetes Kapital

Summe

Rücklagen

Kapitalrücklage

Summe

Gewinnvortrag/ Verlustvortrag

Gewinnrücklagen

Mio. €

Mio. €

Mio. €

Mio. €

Mio. €

Mio. €

Stand 31.12.2016

0,0

0,0

0,0

0,0

0,0

0,0

Zugang aus Erstkonsolidierung

2,0

2,0

621,9

621,9

-129,7

Konzernjahresüberschuss/ - fehlbetrag, der dem Mutterunternehmen zuzurechnen ist Mio. € 0,0

Summe Nicht beherrschende Auf nicht Anteile für die beherrschende unmittelbar von Anteile der Stadt Dortmund entfallende gehaltenen Gewinne/Verluste Anteile an Tochterunternehmen Mio. € Mio. € Mio. €

Summe

Konzerneigenkapital Summe

Mio.€

Mio. €

0,0

0,0

0,0

0,0

0,0

-129,7

47,3

39,6

86,9

581,1

-5,0

-5,0

-5,0

Einstellung in/Entnahme aus Rücklagen Ausschüttung Kapitaleinzahlungen

0,4

0,4

Sonstige Veränderungen

0,4 -27,4

-27,4

0,0

49,0

49,0

21,6

54,6

54,6

100,1

138,2

185,5

698,2

Änderungen des Konsolidierungskreises Konzernjahresüberschuss Stand 31.12.2017

2,0

2,0

622,3

0,0

622,3

Vom erwirtschafteten Kapital stehen 0,0 Mio. € zur Ausschüttung an die Gesellschafter zur Verfügung.

38

-157,1

45,5

45,5

45,5

-111,6

47,3


Dortmunder Stadtwerke Holding GmbH Konzernanhang fßr das Geschäftsjahr 2017

39


Allgemeine Grundsätze Der Konzernabschluss der Dortmunder Stadtwerke Holding GmbH (nachfolgend auch DSW Holding GmbH oder Holding GmbH) für das Geschäftsjahr 2017 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs (HGB) in der Fassung des BilanzrichtlinieUmsetzungsgesetz (BilRUG) und des GmbHG aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. DSW Holding GmbH wurde beim Handelsregister Dortmund am 25. Juli 2017 unter HRB 29325 eingetragen. Der Konzernabschluss wird beim Betreiber des Bundesanzeigers elektronisch eingereicht und bekannt gemacht. In der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung wurden im Interesse einer klaren Darstellung einzelne Posten zusammengefasst. Der gesonderte Ausweis dieser Posten erfolgt in den jeweiligen Abschnitten des Anhangs. Die Betragsangaben erfolgen in Tsd. €. Die Ziffern in den Vorspalten der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung beziehen sich auf entsprechende Erläuterungen im Anhang. Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist gesondert dargestellt. Da die Holding GmbH erstmals einen Konzernabschluss aufstellt, werden keine Vorjahreszahlen angegeben.

40


Konsolidierungskreis Zum Dortmunder Stadtwerke Holding GmbH-Konzern gehörten am 31. Dezember 2017 neben dem Mutterunternehmen folgende Unternehmen: Beteiligungsquote in Prozent 1. Verbundene Unternehmen Dortmunder Stadtwerke AG, Dortmund

94,90 %

Dortmunder Hafen AG, Dortmund, (Dortmund Hafen)

98,33 %

DE Infrastruktur GmbH, Dortmund

81,00 %

Flughafen Dortmund GmbH, Dortmund, (Dortmund Airport)

74,00 %

Flughafen Dortmund Handling GmbH, Dortmund H-Bahn-Gesellschaft Dortmund mbH, Dortmund, (H-BAHN21)

100,00 % 100,00 %

Stadtkrone Ost Beteiligungsgesellschaft mbH, Dortmund

62,85 %

Stadtkrone Ost Entwicklungsgesellschaft mbH & Co. KG, Dortmund, (Stadtkrone Ost)

62,85 %

DOGEWO Dortmunder Gesellschaft für Wohnen mbH, Dortmund, (DOGEWO21)

90,00 %

DOKOM Gesellschaft für Telekommunikation mbH, Dortmund, (DOKOM21) (davon 11,29 % DEW21)

97,94 %

KEB Holding AG, Dortmund, (KEB)

65,12 %

Hohenbuschei Beteiligungsgesellschaft mbH, Dortmund

51,00 %

Hohenbuschei GmbH & Co. KG, Dortmund, (Hohenbuschei)

51,00 %

Dortmund Logistik GmbH, Dortmund

51,00 %

Dortmunder Stadtwerke Beteiligungsgesellschaft mbH, Dortmund Dortmunder Energie- und Wasserversorgung GmbH, Dortmund (DEW21)

100,00 % 60,10 %

Dortmunder Netz GmbH, Dortmund, (DONETZ)

100,00 %

StadtEnergie GmbH, Dortmund

100,00 %

energieplus GmbH, Dortmund

100,00 %

DEW21 Verwaltungsgesellschaft mbH, Dortmund

100,00 %

DEW21 Windkraftbeteiligungsgesellschaft mbH, Dortmund

100,00 %

Windpark Alsleben GmbH & Co. KG, Dortmund

100,00 %

Windpark Alsleben Netzanschluss GmbH & Co. KG, Dortmund

100,00 %

Windpark Alzheim GmbH & Co. KG, Dortmund

100,00 %

Windfarm Rothenkopf GmbH & Co. KG, Dortmund

100,00 %

Windpark Schneverdingen GmbH, Dortmund

100,00 %

Windpark Plauerhagen GmbH & Co. KG, Dortmund

100,00 %

Windpark Kehrig GmbH & Co. KG, Dortmund

100,00 %

Windpark Harsahl GmbH & Co. KG, Hankensbüttel

100,00 %

41


2. Assoziierte Unternehmen Wasser und Gas Westfalen Beteiligungsgesellschaft mbH, Bochum

50,00 %

Wasser und Gas Westfalen GmbH & Co. Holding KG, Bochum (WGW)

50,00 %

Stadtwerke Schwerte GmbH, Schwerte (davon 47,00 % über Stadtwerke Schwerte Holding GmbH & Co. KG) (davon 25,00 % DEW21)

50,00 %

Stadtwerke Schwerte Holding GmbH & Co. KG, Schwerte (davon 25,00 % DEW21)

50,00 %

EDG Holding GmbH, Dortmund (EDG)

49,00 %

rku.it GmbH, Herne (davon 20,00 % DEW21)

40,00 %

strasserauf GmbH i.L., Düsseldorf (über DEW21)

30,00 %

KSBG Kommunale Beteiligungsgesellschaft GmbH & Co. KG, Essen (KSBG)

36,00 %

KGE – Kommunale Gasspeichergesellschaft Epe mbH & Co. KG, Gronau-Epe (KGE) (über DEW21)

25,00 %

Westfalentor 1 GmbH, Dortmund, (Westfalentor)

50,00 %

3. Gemeinschaftsunternehmen Wasserwerke Westfalen GmbH, Dortmund (WWW) (über DEW21)

50,00 %

Die Konsolidierung der Tochtergesellschaften von DEW21 erfolgte auf Grundlage eines Teil-Konzernabschlusses von DEW21. Die Einbeziehung der Wasserwerke Westfalen erfolgte im Wege der Quotenkonsolidierung. Die Equity-Bilanzierung der EDG, der WGW und der KSBG erfolgte auf Grundlage des jeweiligen Konzernabschlusses. Mit Dortmund Hafen, Dortmund Airport sowie H-BAHN21 bestehen Beherrschungs- und Ergebnisabführungsverträge. Mit DEW21 und DOKOM21 bestehen Ergebnisabführungsverträge. DEW21 hat mit DONETZ, der DEW21-Windkraftbeteiligungsgesellschaft mbH und der energieplus GmbH Ergebnisabführungsverträge abgeschlossen. Zwischen Dortmund Airport und der Flughafen Dortmund Handling GmbH besteht ebenfalls ein Ergebnisabführungsvertrag.

42


Konsolidierungsgrundsätze Im Juli 2017 wurde DSW Holding GmbH gegründet und anschließend das Stammkapital durch Einlage von Anteilen an DSW21 erhöht. Bisher hatte DSW21 einen Konzernabschluss aufgestellt, während ab 2017 die Dortmunder Stadtwerke Holding GmbH das neue Mutterunternehmen darstellt, das einen Konzernabschluss aufstellt. Dabei führt die DSW Holding GmbH die bei DSW21 bilanzierten Konzernbuchwerte sowie die von DSW21 verwendeten Konsolidierungsmethoden fort. Die Kapitalkonsolidierung erfolgte für die ab 2010 erworbenen Beteiligungen nach der Neubewertungsmethode; die übrigen, vor 2009 erworbenen Beteiligungen wurden weiterhin auf Basis der Buchwertmethode konsolidiert. Passive Unterschiedsbeträge zwischen Beteiligungsbuchwert und anteiligem Eigenkapital werden im Bilanzgewinn des Konzerns ausgewiesen, da es sich um realisierte Gewinne handelt. Aktive Unterschiedsbeträge wurden den Vermögenspositionen der Tochterunternehmen (Grundstücke, Technische Anlagen und Maschinen, Windkraftanlagen, Gebäude, Beteiligungen) entsprechend den enthaltenen stillen Reserven zugeordnet. Die Abschreibung im Konzernabschluss erfolgt entsprechend der Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände. Soweit keine Zuordnung zu Vermögenspositionen möglich war, erfolgte ein Ausweis als Firmenwert. Die aus Erstkonsolidierungen vor 2009 stammenden Firmenwerte werden entsprechend der voraussichtlichen Bestandsdauer aufgrund der Art des jeweiligen Geschäfts über 15 Jahre abgeschrieben. Ansonsten wurden die nach den Maßgaben des Mutterunternehmens in Ansatz und Bewertung vereinheitlichten Bilanzen bzw. Gewinn- und Verlustrechnungen der einbezogenen Unternehmen in der Konzernbilanz bzw. Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung unter Aufrechnung der einander entsprechenden Posten zusammengefasst. Aus Konzernsicht waren Zwischengewinne im Anlagevermögen, bei Rückstellungen sowie bei Ertragszuschüssen zu konsolidieren. Darüber hinaus wurden Zwischenergebnisse bei konzernintern gelieferten und zum 31. Dezember 2017 bilanzierten Vermögensgegenständen wegen Geringfügigkeit nicht eliminiert. Ergebniswirksame Konsolidierungsmaßnahmen sind dem Konzerngesellschafter zugerechnet. 43


Der Alleingesellschafter der DSW Holding GmbH, die Stadt Dortmund, ist unmittelbar mit 5,1 % an DSW21, mit 1 2/3 Prozent an Dortmund Hafen, mit 26 % unmittelbar an Dortmund Airport und mit 0,01 % an der KEB beteiligt. Die Anteile an assoziierten Unternehmen werden nach der Equity-Methode – Buchwertmethode – bewertet. Die Anschaffungskosten der Anteile werden mit dem auf sie entfallenden Eigenkapital zum jeweiligen Erwerbszeitpunkt verrechnet. Die sich aus der Erstkonsolidierung der Stadtwerke Schwerte und der rku.it ergebenden aktiven Unterschiedsbeträge wurden als Firmenwert betrachtet. Die Firmenwerte werden entsprechend der voraussichtlichen Bestandsdauer aufgrund der Art des jeweiligen Geschäfts über 15 Jahre abgeschrieben.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind anhand ihrer Anschaffungskosten erfasst und werden linear entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. In der Regel wird spätestens für das Jahr nach der Vollabschreibung der Abgang angenommen. Die Gegenstände des Sachanlagevermögens werden auf der Grundlage ihrer Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet. Kosten der Fremdfinanzierung bleiben – mit Ausnahme bei DOGEWO21 – außer Ansatz. Eigene Leistungen werden mit Einzelkosten und angemessenen Teilen der notwendigen Gemeinkosten in die Herstellungskosten einbezogen. Kapitalzuschüsse werden spätestens als (wertmäßiger) Abgang verrechnet, wenn der bezuschusste Vermögensgegenstand in die abgerechneten Sachanlagen umgebucht wird. Die planmäßigen Abschreibungen der Zugänge im Sachanlagevermögen erfolgten im Berichtsjahr linear entsprechend den betrieblichen Nutzungsdauern. Die Zugänge der Vorjahre werden weiterhin planmäßig entweder linear oder degressiv abgeschrieben mit späterem Übergang auf die lineare Abschreibung, sobald sich hieraus höhere Abschreibungsbeträge ergeben. Die Abschreibungssätze der degressiven Abschreibung orientieren sich an den wirtschaftlichen Nutzungsdauern. Die planmäßigen Abschreibungen basieren grundsätzlich auf den betrieblichen Nutzungsdauern. Bei DEW21 werden die Zugänge des Geschäftsjahres linear, 44


unabhängig von der steuerlichen Behandlung, unter Berücksichtigung anerkannter Nutzungsdauern abgeschrieben. Da Alt-Bestände teilweise noch der degressiven Abschreibung unterliegen, sind die Abschreibungen in der Handelsbilanz um 2,3 Mio. € höher als in der Steuerbilanz. Bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung erfolgen außerplanmäßige Abschreibungen auf den beizulegenden Wert. Geringwertige Wirtschaftsgüter im Einzelanschaffungspreis von 150,- € bis 1.000,- € werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben; z. T. erfolgt eine Poolbildung analog § 6 Abs. 2a EStG. Für die Darstellung im Anlagengitter (Entwicklung des Anlagevermögens) wird unterstellt, dass diese Wirtschaftsgüter im Folgejahr ausscheiden. Zur Bilanzierung von Finanzinstrumenten und zur Bildung von Bewertungseinheiten gem. § 254 HGB vgl. (25). Beteiligungen sowie Wertpapiere des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bewertet, ggf. vermindert um Abschreibungen auf den beizulegenden Wert bei voraussichtlich dauernder Wertminderung. Ausleihungen werden grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Langlaufende unverzinsliche und niedrig verzinsliche Darlehen an Werksangehörige werden unter Anlegung eines Zinssatzes von 5,5 % abgezinst. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden mit gewichteten durchschnittlichen Anschaffungskosten bzw. zu niedrigeren Tageswerten angesetzt. Die übrigen Vorräte (fertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen und Waren) werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips angesetzt. Die Herstellungskosten enthalten neben den Einzelkosten angemessene Fertigungsgemeinkosten sowie Abschreibungen. Nicht gängige Materialien werden entsprechend ihrer eingeschränkten Nutzbarkeit abgewertet. Einige Ersatzteilläger werden als Festwert geführt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert abzüglich Einzelwertberichtigungen angesetzt.

45


Wertpapiere des Umlaufvermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert, vermindert um Abschreibungen auf den niedrigeren Kurswert. Zuschreibungen werden aufgrund des Wertaufholungsgebotes vorgenommen. Flüssige Mittel sind zum Nennwert bewertet. Die bis zum Geschäftsjahr 2002 erhaltenen Baukostenzuschüsse werden mit jährlich 5 % ihres Ursprungsbetrages ergebniswirksam aufgelöst, für Zugänge ab 2003 erfolgt eine Auflösung nach Maßgabe der auf die Hausanschlüsse verrechneten Abschreibungssätze. Rückstellungen für alle erkennbaren Risiken, für ungewisse Verbindlichkeiten sowie für 2017 vorgesehene, aber bis März 2018 auszuführende Instandhaltungsmaßnahmen werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bilanziert. Bei Laufzeiten von mehr als einem Jahr wird gemäß § 253 Abs. 2 HGB die bei der Bewertung zu berücksichtigende Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten sieben Jahre vorgenommen. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden ebenfalls berücksichtigt. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sind nach den anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen mittels der »ProjectedUnit-Credit-Methode« errechnet. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die »Richttafeln 2005« von Klaus Heubeck verwendet. Im Berichtsjahr wird der von der Deutschen Bundesbank vorgegebene Marktzinssatz von 3,68 % (Dezember 2017) bei der Bewertung zugrunde gelegt. Gehaltsanpassungen sind mit 2,5 %, bei den Tochtergesellschaften zum Teil mit 2,0 %, und Rentenanpassungen mit 2,0 % p. a. eingerechnet. Für die Bewertung der Rückstellung für Altersteilzeit und Jubiläum wird ein Zinssatz von 2,80 % sowie ein Gehaltstrend von 2,0 % bzw. 2,5 % zugrunde gelegt. Neben den Verpflichtungen aus laufenden Pensionen und den am Bilanzstichtag bestehenden Anwartschaften sind auch Verpflichtungen für Deputate und Altersübergangsgeld im Ansatz berücksichtigt. Das bei der Berechnung berücksichtigte frühestmögliche Renteneintrittsalter liegt aufgrund der demografischen und tatsächlichen Entwicklung bei 64 Jahren.

46


Der Unterschiedsbetrag zu der Rückstellung, berechnet mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre, beträgt 127,5 Mio. €. Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag bilanziert. (1) Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagengitter dargestellt. Die ausgewiesenen Firmenwerte stammen von Windkraft Alsleben GmbH & Co. KG (0,8 Mio. €) und den im Berichtsjahr durch eine Anteilserhöhung bei der Stadtkrone Ost KG entstandenen Firmenwert (0,1 Mio. €). Die Abschreibungen werden planmäßig über zehn bzw. fünfzehn Jahre durchgeführt. DSW21 hat in 2014 von der RWE Deutschland AG Geschäftsanteile entsprechend 7,1 % des gesamten Stammkapitals von DEW21 erworben. Der bei der Erstkonsolidierung dieser Anteile entstandene aktive Unterschiedsbetrag in Höhe von 88,0 Mio. € wurde den Grundstücken und Gebäuden und den technischen Anlagen der DEW21 zugeordnet und wird über deren betriebsübliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Hierauf bestanden zum 31. Dezember 2014 passive latente Steuern in Höhe von 29,0 Mio. €, welche ab 2015 über die Restnutzungsdauer der zugrunde liegenden Anlagen aufgelöst werden. Zum 31. Dezember 2017 beträgt der Restbuchwert der stillen Reserven 54,5 Mio. €. Der bei der Erstkonsolidierung der Windkraft Alsleben GmbH & Co. KG entstandene aktive Unterschiedsbetrag in Höhe von rund 15,4 Mio. € wurde den Windkraftanlagen zugeordnet und wird über deren betriebsübliche Nutzungsdauer von 15 Jahren abgeschrieben. Zum 31. Dezember 2017 beträgt der Restbuchwert der stillen Reserven 7,3 Mio. €. Die im Rahmen der Erstkonsolidierung der Erste ENP Windpark Alzheim GmbH & Co. KG und der Windfarm Rothenkopf GmbH & Co. KG entstandenen aktiven Unterschiedsbeträge in Höhe von 0,1 Mio. € bzw. 0,4 Mio. € wurden ebenfalls den Windkraftanlagen zugeordnet und werden über deren betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 15 Jahren abgeschrieben.

47


Die Angaben nach der Verordnung über die Gliederung des Jahresabschlusses von Verkehrsunternehmen sind in den folgenden Tabellen enthalten: Tabelle 1 zu (1) Im Bilanzposten A.II sind enthalten:

Geschäfts-, Betriebs- und andere Bauten Bahnkörper und Bauten des Schienenweges

31.12.2017

31.12.2016

T€

T€

194.854

0

15.625

0

31.12.2017

31.12.2016

T€

T€

14.690

0

58.274

0

Der Bilanzposten A.II.2 gliedert sich wie folgt:

Tabelle 2 zu (1)

1. Gleisanlagen, Streckenausrüstung und Sicherungsanlagen 2. Fahrzeuge für Personen- und Güterverkehr 3. Maschinen und maschinelle Anlagen,

4.786

die nicht zu Nr. 1 oder 2 gehören Technische Anlagen und Maschinen

77.750

0

der Verkehrsbetriebe

Auf die assoziierten Unternehmen entfällt ein Firmenwert in Höhe von 18,7 Mio. €. Vom ausgewiesenen Bilanzwert der assoziierten Unternehmen von 366,1 Mio. € entfallen 71,0 Mio. € auf die EDG, 260,6 Mio. € auf die WGW sowie 9,9 Mio. € auf die KSBG.

48


Als Wertpapiere des Anlagevermögens werden Anteile an Wertpapier-Spezialfonds (Gesamtbuchwert: 555,1 Mio. €; Marktwert: 761,7 Mio. €; Ausschüttungen in 2017: 8,2 Mio. €) sowie ein Wertpapier-Depot ausgewiesen. Das Wertpapier-Depot enthält Anleihen der DEPFA Bank Plc. (Tochter der Hypo Real Estate Holding AG) von 30,0 Mio. €, bei denen die Kurswerte zum 31. Dezember 2017 bei 27,4 Mio. € liegen. Trotz der derzeitigen fortgesetzten Bemühungen um die europäische Finanzstabilität werden an den Finanzmärkten, insbesondere bei Fälligkeiten nach 2018, weiterhin Risikoabschläge vorgenommen. Ein Ausfall der vorstehenden Anleihen ist derzeit nicht zu erwarten, sodass eine Abwertung zum 31. Dezember 2017 nicht vorgenommen wurde. Die Wertpapiere dienen im Wesentlichen der Finanzierung der Pensionsverpflichtungen. Dabei werden die Wertpapiere bei einer Anlagestrategie mittleren Risikogrades mit dem Ziel angelegt, solide Renditen zu erwirtschaften. Die Anlagepolitik der Spezialfonds sieht vor, dass 35 % bzw. maximal 40 % des Gesamtfondsvermögens in Aktien investiert werden dürfen. Die sonstigen Ausleihungen enthalten unverzinsliche und niedrig verzinsliche Baulohnvorschüsse an Werksangehörige (2017: 3,3 Mio. €) sowie Darlehen für die Errichtung von Photovoltaikanlagen.

49


(2) Vorräte 2017

2016

T€

T€

1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe

14.728

0

2. Grundstücke

47.603

0

3. Unfertige Leistungen

5.158

0

4. Fertige Erzeugnisse und Waren

7.032

0

316

0

74.837

0

5. Geleistete Anzahlungen

Von Bedeutung sind vor allem die Materialläger für die Versorgungs- und Verkehrsbetriebe (Verbrauchs- und Reparaturmaterial, Treibstoffe, Reserveteile). Außerdem werden zusätzlich die zur Vermarktung vorgesehenen Grundstücke ausgewiesen. Des Weiteren sind hier die Lagerbestände für die Strom- und Erdgasversorgung erfasst. (3) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2017

2016

T€

T€

86.299

0

ein Beteiligungsverhältnis besteht

28.483

0

3. Sonstige Vermögensgegenstände

38.762

0

(144)

(0)

153.544

0

1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen

davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthalten insbesondere Forderungen gegen den Gesellschafter Stadt Dortmund (6,6 Mio. €), aus abgerechneten und abgegrenzten Energie- und Wasserlieferungen sowie aus Nebengeschäften, aus Hafenbetrieb und Liegenschaftsverwaltung, gegen Luftfahrtgesellschaften, aus Telekommunikationsleistungen sowie aus Netznutzungsentgelten. Soweit notwendig, wurden die Forderungen wertberichtigt. Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, umfassen im Wesentlichen den Gewinnanspruch von DSW21 gegenüber der WGW nach Saldierung mit Verbindlichkeiten aus anrechenbaren Steuern (25,4 Mio. €). 50


In den sonstigen Vermögensgegenständen bilden anrechenbare Steuern und Solidaritätszuschlag (23,8 Mio. €) sowie Forderungen gegen das Hauptzollamt (4,2 Mio. €) den Schwerpunkt. Von den »Sonstigen Vermögensgegenständen« haben 0,1 Mio. € eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. (4) Wertpapiere Es handelt sich ausschließlich um sonstige Wertpapiere. (5) Rechnungsabgrenzungsposten Der Posten enthält insbesondere vorausgezahlte Pensionen und Sozialversicherungsbeiträge für Versorgungsbezügeempfänger, Leitungsmieten (0,6 Mio. €) sowie ein Disagio (0,3 Mio. €). (6) Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung Gemäß § 246 Absatz 2 Satz 2 HGB sind Vermögensgegenstände in Höhe von 6,5 Mio. €, in Form von Wertpapieren und Festgeldern, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und dazu dienen, Verpflichtungen aus Altersteilzeitverträgen zu decken, mit Rückstellungen aus diesen Verpflichtungen in Höhe von 5,5 Mio. € saldiert worden. Die Bewertung des Deckungsvermögens erfolgte zum beizulegenden Zeitwert, der nahezu den Anschaffungskosten entspricht. Erträge aus dem Deckungsvermögen (0,1 Mio. €) wurden mit Zinsaufwendungen (0,1 Mio. €) saldiert. Der sich ergebende Saldo ist unter der Position »Zinsen und ähnliche Aufwendungen« enthalten. (7) Eigenkapital Das Stammkapital der Dortmunder Stadtwerke Holding GmbH beläuft sich zum Bilanzstichtag auf 2,0 Mio. €. Alleinige Gesellschafterin ist die Stadt Dortmund.

51


Die Kapitalrücklage des Konzerns enthält in der Hauptsache die Kapitalrücklage der DSW Holding GmbH. Daneben wird der dem Beteiligungssatz von DSW21 an den Tochterunternehmen entsprechende Anteil an den in den Geschäftsjahren 1987 bis 1996 erfolgten Bewegungen der Kapitalrücklage von Dortmund Hafen sowie an den in den Geschäftsjahren 1992/93 und 1998 erfolgten Aufstockungen des Stammkapitals bei Dortmund Airport durch die Stadt Dortmund hier erfasst. Hinzu kommt im Geschäftsjahr der Anteil der Stadt Dortmund an DSW21. Die Zusammensetzung und Entwicklung des Konzerneigenkapitals ist im Eigenkapitalspiegel dargestellt. Der Ausgleichsposten für die unmittelbar von der Stadt Dortmund gehaltenen Anteile an den Tochterunternehmen umfasst 5,1 % des in der Bilanz von DSW21, 1 2/3 % des in der Bilanz von Dortmund Hafen, 26 % des in der Bilanz von Dortmund Airport und 0,01 % des in der Bilanz der KEB zum 31. Dezember 2017 ausgewiesenen Eigenkapitals. Der Ausgleichsposten für Anteile in Fremdbesitz enthält die von fremden Dritten gehaltenen Anteile am Eigenkapital der konsolidierten Konzernunternehmen zum 31. Dezember 2017. (8) Zuschüsse

1. Baukostenzuschüsse 2. Noch nicht verrechnete Investitionszuschüsse

2017

2016

T€

T€

70.276

0

5.766

0

76.042

0

Die von DEW21 und DONETZ-Kunden bis 2002 für den Anschluss an die Netze gezahlten Baukostenzuschüsse wurden mit 2,7 Mio. € planmäßig zugunsten der Umsatzerlöse aufgelöst. Die ab 2003 vereinnahmten Kapitalzuschüsse wurden mit 4,1 Mio. € ebenfalls zugunsten der sonstigen Umsatzerlöse aufgelöst.

52


(9) Rückstellungen

1. Rückstellungen für Pensionen 2. Steuerrückstellungen 3. Sonstige Rückstellungen

2017

2016

T€

T€

899.488

0

41.852

0

196.604

0

1.137.944

0

Die Pensionsrückstellungen im Konzern wurden nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (PUC-Methode) berechnet. Der Versorgungsanteil der Pensionsrückstellung ist im Personalaufwand und der Zinsanteil im Finanzergebnis erfasst. In den Sonstigen Rückstellungen sind 22,6 Mio. € aus Altersteilzeitregelungen und 8,4 Mio. € für Vorruhestandsregelungen am Bilanzstichtag enthalten. Insolvenzgesicherte Wertguthaben aus Altersteilzeitvereinbarungen sind unter der Position »Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung« mit dem entsprechenden Deckungsvermögen verrechnet worden. Danach ergibt sich ein Saldo von 1,0 Mio. €. Die Steuerrückstellungen enthalten im Wesentlichen die voraussichtlichen Steuerbelastungen für Betriebsprüfungsrisiken.

53


Mit den sonstigen Rückstellungen wird den am Bilanzstichtag erkennbaren Risiken und Verpflichtungen Rechnung getragen. Vom Betrag her bedeutsam sind Rückstellungen für 

Personalkosten (Altersteilzeit, Vorruhestand, Resturlaub, Mehrarbeit, variable Bezüge November/Dezember, Verdienstsicherung, Jubiläumszuwendungen, Leistungsprämien),

drohende Verluste aus der Erdgasspeicherung Epe,

Risiken aus der Preisanpassungsklausel GVV,

Energiebezugskosten,

Haftpflichtschäden/-prämien,

Risiken aus der Preisgleitklausel,

die Abrechnungsverpflichtung gegenüber Energie- und Wasserkunden aus rollierender Abrechnung,

ausstehende Rechnungen,

Archivierungskosten,

Rückzahlungsverpflichtungen aus der Schwerbehindertenbeförderung,

kommunalen Schadensausgleich,

Rückforderungen aus Insolvenzverfahren,

Konzessionsabgaben Strom und Erdgas.

54


(10) Verbindlichkeiten davon durch

1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

Pfandrechte

Gesamt per

Restlaufzeit

Restlaufzeit

Restlaufzeit

u. ä. Rechte

31.12.2017

bis 1 Jahr

über 1 Jahr

über 5 Jahre

gesichert

T€

T€

T€

T€

T€

1.060.270

109.890

950.380

512.191

682.257

0

0

0

0

0

8.346

8.346

0

0

0

0

0

0

0

0

56.684

56.368

316

0

0

0

0

0

0

0

131.481

129.261

2.220

1.520

0

0

0

0

0

0

87.064

29.193

57.871

35.707

0

0

0

0

0

0

11.723

11.723

0

0

0

0

0

0

0

0

956

671

285

0

0

Vorjahr

2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen

davon

Vorjahr

3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Vorjahr

4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht Vorjahr

5. Sonstige Verbindlichkeiten Vorjahr

davon aus Steuern Vorjahr

davon im Rahmen der sozialen Sicherheit Vorjahr

Gesamt

0

0

0

0

0

1.343.845

333.058

1.010.787

549.418

682.257

0

0

0

0

0

Vorjahr

DSW21 hat als Sicherheit für einen Lombardkredit in Höhe von 120,0 Mio. € seine Anteile an zwei Wertpapier-Spezialfonds, 37.500 Stück Aktien der GELSENWASSER AG sowie ein Wertpapier-Depot verpfändet. Für Darlehen in Höhe von 45,8 Mio. €, die im Rahmen eines Wertpapier-Pensionsgeschäftes gewährt wurden, hat DSW21 seine Anteile an einem Wertpapier-Spezialfonds verpfändet. Damit sind 165,8 Mio. € gesichert.

55


Zur Sicherung von Darlehen bei Dortmund Airport in Höhe von 44,5 Mio. € hat die Stadt Dortmund eine modifizierte Ausfallbürgschaft übernommen. Bei Westfalentor sind Verbindlichkeiten in Höhe von 8,6 Mio. € und bei DOGEWO21 in Höhe von 463,4 Mio. € grundpfandrechtlich gesichert. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen entstammen dem laufenden Geschäftsverkehr. Unter den Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, werden die Verbindlichkeiten von DEW21 gegenüber der innogy SE (15,6 Mio. €) ausgewiesen. Sie beruhen im Wesentlichen aus Dividendenansprüchen sowie aus Forderungen für Energielieferungen. Des Weiteren kommen die Gesellschafterdarlehen der Regionalverkehr Ruhr-Lippe GmbH (23,4 Mio. €) und der Westfälisch-Lippischen Vermögensverwaltung GmbH (57,2 Mio. €) sowie eines Gesellschafterdarlehens des Hochsauerlandkreises (26,6 Mio. €) gegenüber der KEB hinzu. Wesentliche Posten innerhalb der sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber der Stadt Dortmund aus Grundstückskäufen (14,9 Mio. €) und eine Steuerverbindlichkeit (8,2 Mio. €). Außerdem bestehen Verpflichtungen aus der Konzessionsabgabe und Gestattungsentgelte und Verbindlichkeiten aus Einspeisung EEG sowie aus dem Verkauf von Windkraftzertifikaten. Schließlich sind die Verbindlichkeiten gegenüber anderen Kreditgebern bedeutsam. Für Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die im Geschäftsverkehr üblichen Eigentumsvorbehalte.

56


(11) Rechnungsabgrenzungsposten Von Bedeutung sind eine Ausgleichszahlung des Landes Nordrhein-Westfalen für den von DSW21 garantierten Weiterbetrieb der H-Bahn sowie Einnahmen aus dem Fahrkartenvorverkauf für das Folgejahr. Außerdem werden bereits vereinnahmte Erträge der Jahre 2018 bis 2022 aus der Vermietung von Lichtwellenleiterkabeln und Kabelkanälen ausgewiesen. Die vereinnahmten Ausgleichsbeträge werden unter Zugrundelegung der jeweiligen Vertragslaufzeiten ergebniswirksam aufgelöst. (12) Umsatzerlöse 2017

2016

T€

T€

760.853

0

50.446

0

158.586

0

Grundstücksverkäufe

9.195

0

Hausbewirtschaftung

95.418

0

Telekommunikation

25.166

0

Übriges

54.588

0

1.154.252

0

Versorgung Strom-/Erdgassteuer Verkehr

Die Umsatzerlöse wurden ausschließlich im Inland erzielt. (13) Andere aktivierte Eigenleistungen Es handelt sich im Wesentlichen um Arbeiten an Gleisnetz und Fahrzeugen der Verkehrsbetriebe sowie die Herstellung von Erdgas- und Wasserhausanschlüssen mit eigenen Mitarbeitern und von Großgeräten.

57


(14) Sonstige betriebliche Erträge 2017

2016

T€

T€

Erträge aus Anlageabgängen

1.549

0

Erträge aus der Auflösung und

16.462

0

148.125

0

166.136

0

Inanspruchnahme von Rückstellungen Übrige betriebliche Erträge

Unter dem Posten Übrige betriebliche Erträge werden im Wesentlichen Erträge aus Umbewertungen von RWE Aktien im Rahmen des Übergangs von RWEB auf KEB in Höhe von 130,7 Mio. € ausgewiesen. (15) Materialaufwand 2017

2016

T€

T€

618.452

0

83.849

0

702.301

0

Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren Aufwendungen für bezogene Leistungen

Bei DSW21 werden der Aufwand für den Fahrstrom- und den Dieselkraftstoffverbrauch sowie Material und Fremdleistungen für Instandhaltungen der Verkehrsbetriebe ausgewiesen. Hinzu kommen die Grundstücksaufwendungen für die in 2017 verkauften Grundstücke des Projektes PHOENIX See. Außerdem dominiert der Aufwand für Energie- und Wasserbezug, insbesondere für Strom und Erdgas.

58


(16) Personalaufwand

Löhne und Gehälter

2017

2016

T€

T€

200.184

0

53.773

0

(14.258)

(0)

253.957

0

Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung davon für Altersversorgung

Der Zinsanteil der Pensionsrückstellungen betrug 73,4 Mio. € und wird unter dem Posten Zinsen und ähnliche Aufwendungen ausgewiesen.

(17) Abschreibungen Die Zusammensetzung der Abschreibungen ergibt sich aus folgender Übersicht: 2017

2016

T€

T€

2.702

0

2.296

0

77.519

0

82.517

0

Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter Übrige Abschreibungen Gesamt Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen

Die Abschreibung auf den Firmenwert von Windkraft Alsleben GmbH & Co. KG (0,1 Mio. €) wurde im Berichtsjahr planmäßig fortgesetzt. Die Abschreibung auf den Firmenwert bei Stadtkrone Ost GmbH erfolgte im Berichtsjahr erstmalig.

59


(18) Sonstige betriebliche Aufwendungen 2017

2016

T€

T€

381

0

Bildung sonstiger Rückstellungen

16.742

0

Übrige betriebliche Aufwendungen

69.266

0

86.389

0

2017

2016

T€

T€

25.890

0

assoziierten Unternehmen

-10.347

0

Erträge aus Beteiligungen

1.051

0

-8

0

16.586

0

Verluste aus Anlageabgängen

(19) Beteiligungsergebnis

Erträge aus Beteiligungen an assoziierten Unternehmen Verluste aus Beteiligungen an

Aufwendungen aus Verlustübernahme

Unter dem Posten »Erträge aus Beteiligungen an assoziierten Unternehmen« werden die nach der Equity-Methode ermittelten Anteile an den Jahresergebnissen 2017 der Stadtwerke Schwerte (1,4 Mio. €), der KGE (1,1 Mio. €) und der Wasser und Gas Westfalen Beteiligungsgesellschaft ausgewiesen. Hinzu kommen die Anteile an den Konzern-Jahresüberschüssen der WGW (14,8 Mio. €) und der EDG (8,5 Mio. €). Die Verluste aus Beteiligungen an assoziierten Unternehmen beinhalten den Anteil am Konzernverlust der KSBG (-8,6 Mio. €).

60


(20) Finanzergebnis 2017

2016

T€

T€

8.755

0

830

0

(5)

(0)

16.809

0

-118.380

0

(77.600)

(0)

-91.986

0

Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge davon aus Abzinsung für langfristige Rückstellungen Zuschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens Zinsen und ähnliche Aufwendungen davon aus Aufzinsung für langfristige Rückstellungen

Unter den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen werden neben den Zinsen aus der Aufzinsung von Pensions- und langfristigen Rückstellungen im Wesentlichen die Zinsen aus den Darlehensaufnahmen ausgewiesen. (21) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Es sind Erträge und Aufwendungen aus der Auflösung der passiven latenten Steuern in Höhe von 0,9 Mio. € enthalten (22) Sonstige Steuern In der Hauptsache sind hier Grundsteuer, Umsatzsteuer, Kraftfahrzeugsteuer und Ökosteuer auf Eigenverbrauch erfasst. (23) Sonstige Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung In das Ergebnis sind periodenfremde Erträge im Wesentlichen aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 8,2 Mio. € und periodenfremde Aufwendungen insbesondere aus Aufwendungen für die Bildung einer Rückstellung in Höhe von 2,4 Mio. € für Rückzahlungsverpflichtungen von Ausgleichsleistungen für die unentgeltliche Beförderung schwerbehinderter Menschen eingeflossen.

61


(24) Sicherung von Verbindlichkeiten sowie Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von insgesamt 239,6 Mio. €. DSW21 hat sich zugunsten von Hohenbuschei gegenüber einem darlehensgewährenden Kreditinstitut bis zu einer Darlehenshöhe von 35,0 Mio. € verbürgt (Stand 31. Dezember 2017: 0,0 Mio. €). Zugunsten der KEB hat sich DSW21 gegenüber einem Kreditinstitut für Darlehen in Höhe von 25,0 Mio. € verbürgt (Stand 31. Dezember 2017: 8,3 Mio. €). DSW21 hat sich zugunsten von Dortmund Hafen gegenüber der Bundesrepublik Deutschland für etwaige Ansprüche auf die Rückzahlung von Zuschüssen bis zu einem Höchstbetrag von 3,7 Mio. € verbürgt. DSW21 hat sich zugunsten von Dortmund Logistik gegenüber einem Kreditinstitut bis zu einer Darlehenshöhe von 4,1 Mio. € verbürgt. DSW21 hat sich gegenüber der Deutschen Bahn AG für deren Forderungen an das Dortmunder Reisebüro aus dem Agenturverkauf von DB-Werten verbürgt. Es besteht eine Rückbürgschaft von DSW21 gegenüber der Deutschen Bank AG für deren Bürgschaft gegenüber dem Aussteller von Sicherungsscheinen für die Eigenveranstaltungen des Dortmunder Reisebüros. DSW21 hat gegenüber einem darlehensgewährenden Kreditinstitut Patronatserklärungen zugunsten von Stadtkrone Ost in Höhe von 2,0 Mio. € abgegeben. Die Lokalfunk Dortmund Betriebsgesellschaft mbH & Co. KG kann laut Gesellschaftsvertrag nach entsprechendem Gesellschafterbeschluss die Wiedergewährung eines Gesellschafterdarlehens verlangen; die Verpflichtung von DSW21 hieraus beliefe sich auf bis zu 0,8 Mio. €.

62


DSW21 und DEW21 haben gegenüber der Stadt Schwerte eine befristete Rückbürgschaft für Darlehen der Stadtwerke Schwerte GmbH abgegeben (Stand 31. Dezember 2017: 7,8 Mio. €). Bei DEW21 bestehen gegenüber einem Beteiligungsunternehmen zum Bilanzstichtag Verpflichtungen aus der Haftungsübernahme des Kapitaldienstes in Höhe von 26,4 Mio. €. Aus abgeschlossenen Strom- und Erdgasbeschaffungsgeschäften bestehen sonstige Verpflichtungen, denen absatzseitig Erwartungen in ausreichendem Maße gegenüberstehen. DEW21 hat gegenüber einem darlehensgewährenden Kreditinstitut eine Patronatserklärung zugunsten der DEW21 Windkraftbeteiligungsgesellschaft mbH abgegeben (Stand 31. Dezember 2017: 11,8 Mio. €). Aus rechtsverbindlich erteilten Bestellungen besteht zum Bilanzstichtag ein Obligo von 124,3 Mio. €. Im Konzern bestehen aus Dienstleistungsverträgen sowie aus Miet-, Pacht- und Wartungsverträgen finanzielle Verpflichtungen in Höhe von 50,4 Mio. €. Die eingegangenen Verpflichtungen aus Bürgschaften, Patronats- und Rangrücktrittserklärungen gegenüber Dritten waren nicht zu passivieren, da die zugrunde liegenden Verbindlichkeiten erfüllt werden können und daher mit einer Inanspruchnahme nicht zu rechnen ist.

63


(25) Angaben bezüglich derivativer Finanzinstrumente DSW21 hat zur Absicherung von Zinsänderungsrisiken die nachfolgenden Zinsderivate abgeschlossen: Art des Zinssicherungsgeschäftes

Nominalwert

Marktwert am 31.12.2017

Mio. €

Mio. €

- Zinssatzswap

50,0

-0,8

- Zinssatzswap

70,0

-1,6

- Zinssatzswap

50,0

-1,3

- Zinssatzswap

0,6

0,0

- Zinssatzswap

9,0

-0,2

- Zinssatzswap

18,0

-1,7

- Zinssatzswap

6,8

-0,2

- Zinssatzswap

7,6

0,0

Außerdem kommen Zinssatzswaps bei Hohenbuschei mit einem Nominalwert von 4,2 Mio. € (Marktwert am 31. Dezember 2017: -0,1 Mio. €), bei Westfalentor mit einem Nominalwert von 1,5 Mio. € (Marktwert am 31. Dezember 2017: -0,1 Mio. €) und bei Dortmund Airport mit einem Nominalwert von 23,4 Mio. € (Marktwert am 31. Dezember 2017: -1,5 Mio. €) zum Einsatz. Die genannten Marktwerte wurden unter Anwendung anerkannter mathematischer Verfahren (u. a. Barwert-Modell, Optionspreismodelle) und auf der Basis der zum Berechnungszeitpunkt vorliegenden Marktdaten ermittelt. Bei Hohenbuschei fallen aufgrund der außerplanmäßigen Tilgungen in 2011 und 2012 die Bezugsbeträge des Zinsswaps und des Kreditvertrages auseinander. Für die Zinsbelastung auf den Differenzbetrag wurde eine Drohverlustrückstellung – abgezinst auf die Restlaufzeit des Swapgeschäftes – in Höhe von 0,1 Mio. € gebildet. Bei den anderen Swapgeschäften waren aufgrund des Vorliegens von Bewertungseinheiten mit dem jeweils zugrunde liegenden Grundgeschäft, die negativen Marktwerte nicht zu passivieren.

64


Ein von DEW21 auf die DONETZ übertragener Micro-Hedge besteht zwischen einem Bankdarlehen und einem Swap-Vertrag. Das variable Zinsrisiko wird mit einem Festzinsswap fristenkongruent abgesichert. Der negative Marktwert des SwapVertrages zum 31. Dezember 2017 beträgt 639,7 Tsd. € und ist aufgrund der MicroBewertungseinheit nicht zu passivieren. Als Bewertungseinheiten wird die »Einfrierungsmethode« buchhalterisch angewendet. Bei den Grundgeschäften der Bewertungseinheiten nach § 254 HGB bei DEW21 handelt es sich um quasi-sichere Absatzgeschäfte, die isoliert betrachtet zum Entstehen von Risikopositionen im Commodity-Bereich führen können. Im Stromund Gasbereich werden die Preisrisiken mehrerer gleichartiger Grundgeschäfte durch ein oder mehrere Sicherungsinstrumente abgesichert (Portfolio Hedge). In der Kundenstruktur des DEW21-Teilkonzerns wird hauptsächlich zwischen Standardlastprofilkunden (SLP) sowie Kunden mit registrierender Leistungsmessung (RLM) unterschieden. Als mit hoher Wahrscheinlichkeit erwartete Transaktionen werden die Standardlastprofilkunden ausgewiesen, deren Verbrauchsmengen weitgehend konjunkturunabhängig sind und daher nahezu homogenen Verbrauchsstrukturen unterliegen. Die geplanten Absatzmengen können als quasisicher angesehen werden. Als schwebende Geschäfte werden Kunden mit registrierender Leistungsmessung, die bei Vertragsabschluss back-to-back beschafft werden, ausgewiesen. Zur Bestimmung und Beurteilung der Positionen aus derartigen Geschäften ist ein geeignetes Risikomanagement in der Gesellschaft eingerichtet. Die Risikopositionen werden im Rahmen des Risikomanagements regelmäßig bestimmt und bei Überschreitung von Positionslimits durch Transaktionen (Sicherungsgeschäfte) geschlossen. Aktuell sind Zeiträume bis zum Lieferjahr 2021 (für RLM Kunden bis zum Lieferjahr 2022) betroffen. Die Bewertungseinheiten bestehen aufgrund der rollierenden Durchführung der Sicherungstransaktionen für einen unbegrenzten Zeitraum.

65


Zur bilanziellen Abbildung der wirksamen Teile der Bewertungseinheiten wird die Einfrierungsmethode angewendet. Die prospektive Effektivitätsmessung erfolgt anhand der qualitativen Critical-Terms-Match-Methode. Aufgrund der negativen Korrelation von Grund- und Sicherungsgeschäft wird es künftig zu gegenläufigen, sich ausgleichenden Marktwertentwicklungen kommen. Sollte der Saldo aller beizulegenden Zeitwerte einer Bewertungseinheit zum Stichtag negativ sein, so wäre grundsätzlich imparitätisch für die entsprechende Jahresscheibe eine Rückstellung für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften zu bilden. Weitergehende Verlustüberhänge können nicht entstehen. Grundgeschäft (nominal) Mio. €

Sicherungsgeschäft (Marktwert) Mio. €

Buchwerte Aktiva

Passiva

Mio.€

Mio. €

Strom schwebende Geschäfte

170

57

-

-

379

59

-

-

104

40

-

-

121

53

-

-

774

209

mit hoher Wahrscheinlichkeit erwartete Transaktionen Gas schwebende Geschäfte mit hoher Wahrscheinlichkeit erwartete Transaktionen

Bei alternativer Drohverlustrückstellung für die mit hoher Wahrscheinlichkeit erwarteten Transaktionen würden sich im worst case bei Wegfall des gesamten Absatzgeschäftes keine Drohverluste im Strom- und Gasbereich zum Stichtag ergeben.

66


(26) Latente Steuern Passive latente Steuern aus dem nur steuerlich zulässigen Ansatz von Rücklagen nach § 6b EStG wurden mit aktiven latenten Steuern auf die handels- und steuerrechtlich voneinander abweichenden Wertansätze insbesondere im Anlagevermögen und bei den Pensionsrückstellungen verrechnet. Über den Saldierungsbereich hinausgehende aktive Steuerlatenzen werden in Ausübung des Wahlrechts des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht aktiviert. Aus der Erstkonsolidierung des in 2014 erworbenen Anteils an DEW21 ergeben sich passive latente Steuern von 29,0 Mio. €. In 2017 wurden 0,7 Mio. € erfolgswirksam aufgelöst. Bei DEW21 belaufen sich die aus Kapitalkonsolidierungsmaßnahmen resultierenden passiven latenten Steuern zum 31. Dezember 2017 auf 1,3 Mio. €. Für die Bewertung der latenten Steuern wird der jeweilige unternehmensindividuelle Steuersatz (15 % bis 33 %) angewendet, der nach der derzeitigen Rechtslage für den jeweiligen Zeitpunkt und Standort maßgeblich ist. Entwicklung passive latente Steuern

01.01.2017

passive latente Steuern

Veränderung

Mio. €

Mio. €

Mio. €

29,2

1,1

28,1

(27) Mitarbeiter

Mitarbeiter davon Teilzeitkräfte Auszubildende Mitarbeiter

31.12.2017

2017

2016

3.669

0

(556) 130

0

3.799

0

67


(28) Honorare für Abschlussprüfer Insgesamt belaufen sich die mit den Abschlussprüfern für das Geschäftsjahr 2017 vereinbarten Honorare auf 1.967 Tsd. €. Sie entfallen auf folgende Leistungen:

Abschlussprüfungsleistungen davon von anderen Abschlussprüfern Andere Bestätigungsleistungen davon von anderen Abschlussprüfern Steuerberatungsleistungen davon von anderen Abschlussprüfern Sonstige Leistungen davon von anderen Abschlussprüfern Gesamt davon von anderen Abschlussprüfern

2017

2016

T€

T€

774

0

254

0

7

0

1

0

134

0

45

0

1.052

0

31

0

1.967

0

331

0

(29) Angaben zu § 6b EnWG DSW21 verkauft in geringem Umfang bezogenen Strom an Dritte weiter. DSW21 ist deswegen als vertikal integriertes Energieversorgungsunternehmen anzusehen und muss die Vorschriften des § 6b EnWG beachten. Die Weiterveräußerung des Stroms ist nach § 6b Absatz 3 EnWG als andere Tätigkeit innerhalb des Elektrizitätssektors zu qualifizieren, für die grundsätzlich getrennte Konten teilweise unter Verwendung sachgerechter Schlüsselungen geführt werden. Geschäfte größeren Umfangs mit verbundenen oder assoziierten Unternehmen (§ 6b Absatz 2 EnWG) betreffen DOKOM21. An DOKOM21 wurde in 2017 Strom im Wert von 25 Tsd. € zum Betrieb von technischen Anlagen verkauft.

68


(30) Organe Die Mitglieder des Aufsichtsrates und der Geschäftsführung sind: Aufsichtsrat Ullrich Sierau

Oberbürgermeister der Stadt Dortmund Vorsitzender (ab 26.09.2017)

Ralf Serfling

Freigestellter Betriebsratsvorsitzender von DSW21 Stellvertretender Vorsitzender (ab 26.09.2017)

Angela Brennemann

Freigestelltes Betriebsratsmitglied von DSW21 (ab 26.09.2017)

Michael Bürger

Geschäftsführer der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft ver.di, Bezirk Westfalen (ab 26.09.2017)

Ulrich Dettmann

Gewerkschaftssekretär der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft ver.di, Landesbezirk NRW (ab 26.09.2017)

Heinz-Dieter Düdder

Sparkassenbetriebswirt, i. R. (ab 19.09.2017)

Ralf Habbes

Technischer Prokurist von DSW21 (ab 26.09.2017)

Sven Hartleif

Angestellter von DSW21 (ab 26.09.2017)

Bernhard Klösel

Diplom-Sozialarbeiter, i. R. (ab 19.09.2017)

Utz Kowalewski

Biologe (ab 19.09.2017)

Monika Lührs

Hausfrau (ab 19.09.2017)

Ulrich Monegel

Angestellter der GELSENWASSER AG (ab 19.09.2017)

Udo Reppin

Handelsvertreter (ab 19.09.2017 bis 19.11.2017)

Lars Rettstadt

Selbständiger Facharzt für Allgemeinmedizin (ab 19.09.2017)

Ingrid Reuter

Selbständige Sachbuch-Redakteurin (ab 19.09.2017)

Kirsten Rupieper

Gewerkschaftssekretärin der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft ver.di, Bezirk Westfalen (ab 26.09.2017)

Norbert Schilff

Technischer Angestellter der DB Netz AG (ab 19.09.2017)

Michael Schneider

Busfahrer von DSW21 (ab 26.09.2017)

Bernhard Stachowiak

Freigestelltes Betriebsratsmitglied von DSW21 (ab 26.09.2017)

Dr. Jendrik Suck

Beamter (ab 20.11.2017)

Dirk Wittmann

Betriebsratsvorsitzender der Dortmunder Energieund Wasserversorgung GmbH (ab 26.09.2017) 69


Geschäftsführer Guntram Pehlke

Vorsitzender, Vorstandsvorsitzender von DSW21

Hubert Jung

Vorstand von DSW21

Manfred Kossack

Vorstand von DSW21

Die Vergütungen der Aufsichtsratsmitglieder betrugen im Geschäftsjahr 2017 im Einzelnen: Vergütung DSW Holding GmbH (netto)

Angela Brennemann Michael Bürger Ulrich Dettmann Heinz-Dieter Düdder Ralf Habbes Sven Hartleif Bernhard Klösel Utz Kowalewski Monika Lührs Ulrich Monegel Udo Reppin Lars Rettstadt Ingrid Reuter Kirsten Rupieper Norbert Schilff Michael Schneider Ralf Serfling Ullrich Sierau Bernhard Stachowiak Dr. Jendrik Suck Dirk Wittmann

Vergütung im DSW Holding GmbH Konzern (netto)

Vergütung Gesamt (netto)

Euro

Euro

Euro

600,00 400,00 400,00 400,00 400,00 400,00 400,00 400,00 200,00 400,00 400,00 400,00 400,00 400,00 600,00 400,00 400,00 600,00 400,00 200,00 400,00

4.400,00 7.600,00 2.800,00 3.222,90 2.800,00 3.000,00 3.000,00 5.400,00 3.022,90 6.800,00 2.800,00 2.800,00 3.000,00 5.200,00 4.622,90 4.300,00 9.600,00 2.800,00 200,00 800,00

5.000,00 8.000,00 3.200,00 3.622,90 3.200,00 3.400,00 3.400,00 5.800,00 3.222,90 7.200,00 3.200,00 3.200,00 3.400,00 5.600,00 5.222,90 400,00 4.700,00 10.200,00 3.200,00 400,00 1.200,00

Die Bezüge der Geschäftsführung betrugen im Geschäftsjahr 2017: in €

Feste

Variable

Sach- und

Mandats-

Vergütung

Vergütung

sonstige

einkünfte

Bezüge

im DSW21-

Gesamt

Konzern Guntram Pehlke

451.954,31

37.735,06

27.206,65

5.236,00

522.132,02

Hubert Jung

347.657,89

29.027,03

19.647,54

9.696,03

406.028,49

Manfred Kossack

312.892,25

26.124,34

26.435,36

70

365.451,95


Für die Versorgungszusagen der aktiven Geschäftsführer beträgt der Stand der Pensionsrückstellungen zum 31. Dezember 2017 für Herrn Pehlke 4.130,1 Tsd. €, für Herrn Jung 4.225,6 Tsd. € und Herrn Kossack 3.818,7 Tsd. €. Die Geschäftsführer haben Anspruch auf Ruhegehalt und Hinterbliebenenversorgung bei DSW21. Die Höhe des monatlichen Anspruchs auf Ruhegehalt beträgt abhängig vom Zeitpunkt ihres Ausscheidens bis zu 75% der Vergütung. (31) Beteiligungen Eigenkapital des

Ergebnis des

Anteil am

vor-/letzten

vor-/letzten

Kapital und am

Geschäftsjahres

Geschäftsjahres

Ergebnis mittelbar und unmittelbar

Beteiligungsgesellschaft Werl GmbH, Essen (über DEW21)

1,2

0,5

49,00

0,0

0,0

25,00

Betriebsgesellschaft mbH & Co. KG, Dortmund

0,1

0,9

25,00

Stadtwerke Schwerte Beteiligungsgesellschaft mbH

0,0

0,0

1,50

Dortmunder Eisenbahn GmbH (über Dortmund Hafen)

4,3

-0,1

35,00

(über Dortmund Hafen)

4,8

1,6

31,42

DOPARK GmbH, Dortmund (über Dortmund Airport)

7,6

0,0

56,25

IfW Institut für Wasserforschung GmbH, Dortmund (über DEW21)

0,0

0,0

100,00

TZ-Invest Dortmund GmbH (über DOGEWO21)

3,9

0,3

49,00

RWH Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG (über KEB)

0,0

0,0

50,00

Lokalfunk Dortmund Verwaltungsgesellschaft mbH, Dortmund Lokalfunk Dortmund

CTD Container Terminal Dortmund GmbH, Dortmund

*Jahresergebnis vor Ergebnisabführung/Verlustausgleich

(32) Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Abschluss des Geschäftsjahres Nach Abschluss des Geschäftsjahres 2017 sind bis zum jetzigen Zeitpunkt keine Ereignisse von wesentlicher Bedeutung eingetreten.

71


Ergebnisverwendungsvorschlag Wir schlagen vor, den Jahresfehlbetrag im Einzelabschluss von DSW Holding GmbH in HÜhe von 124 Tsd. ₏ auf neue Rechnung vorzutragen.

Dortmund, den 15. Mai 2018

Dortmunder Stadtwerke Holding GmbH

Pehlke

Jung

72

Kossack


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