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Geschäftsbericht DSW21 2019

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Konzern-Geschäftsbericht

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Inhalt

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Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2019

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Bericht des Aufsichtsrates der Dortmunder Stadtwerke Holding GmbH

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Grundlagen des Konzerns

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Wirtschaftsbericht 6 Mobilität + Logistik

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Energie + Wasser

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Lebensräume

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Datennetze

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Ertragslage

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Vermögenslage 22 Konzernabschluss 2019

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Konzernbilanz 2019

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Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung 2019

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Entwicklung des Konzern-Anlagevermögens

34

Konzern-Eigenkapitalspiegel

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Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2019

36

Allgemeine Grundsätze

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Konsolidierungskreis 37 Konsolidierungsgrundsätze 39 Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

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Ergebnisverwendungsvorschlag 58


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Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2019

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Bericht des Aufsichtsrates der Dortmunder Stadtwerke Holding GmbH Der Aufsichtsrat wurde von der Geschäftsführung über die Lage und geschäftliche Entwick­ lung des Unternehmens im Geschäftsjahr 2019 regelmäßig unterrichtet. Alle Geschäftsvorgänge von wesentlicher Bedeutung wurden in den Sitzungen eingehend erörtert; notwendige Entscheidungen hierzu wurden getroffen.

houseCoopers GmbH, Essen, durchgeführt worden.

Insbesondere waren Lagebericht und Jahresabschluss des Geschäftsjahres 2019 sowie der Konzernlagebericht und der Konzernabschluss Gegenstand ausführlicher Beratungen.

Der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk der Dortmunder Stadtwerke Holding GmbH wurde am 29. Mai 2020 erteilt. Für den Konzernabschluss wurde der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk am 29. Mai 2020 erteilt. Der Bilanzausschuss und der Aufsichtsrat haben am 22. Juni 2020 und am 23. Juni 2020 eingehend beraten. Beanstandungen haben sich nicht ergeben.

Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2019 ist unter Beachtung der Bestimmungen des § 53 HGrG durch die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Pricewater-

Der Aufsichtsrat stimmt dem Lagebericht/ Konzernlagebericht sowie dem Jahresabschluss 2019 und dem Konzernabschluss 2019 zu.

Dortmund, 23. Juni 2020 Der Aufsichtsrat Ullrich Sierau Vorsitzender


Konzernlagebericht Grundlagen des Konzerns Die Dortmunder Stadtwerke Holding GmbH (Holding GmbH) ist eine Beteiligungsholding. Mit ihren Tochter- und Beteiligungsgesellschaften bietet die Holding GmbH bürgernahe Dienstleistungen in den Geschäftsfeldern »Mobilität und Logistik«, »Energie und Wasser«, »Lebensräume« sowie »Datennetze«. Gegenstand der Gesellschaft ist das Haben und Halten der Beteiligung an der Dortmunder Stadtwerke Aktiengesellschaft einschließlich der Tätigkeit einer geschäftsleitenden Holding. Alleinige Gesellschafterin der Holding GmbH ist die Stadt Dortmund. Die Beteiligungen sind im Anhang aufgeführt.

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Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche und branchen­bezogene Rahmenbedingungen Die deutsche Wirtschaft befand sich im Jahr 2019 weiterhin auf einem Wachstumskurs. So ist das Wirtschaftswachstum nach Angabe des statistischen Bundesamts um 0,6 % gestiegen, hat aber an Schwung verloren und lag um 0,9 % unter dem Vorjahreswert (2018: 1,5 %). Der Durchschnittswert der vergangenen zehn Jahre belief sich auf +1,3 %. Stabilisiert wurde das Wachstum hauptsächlich vom Konsum im privaten Bereich um 1,6 % (Vorjahr: 1,3 %) und den staatlichen Konsumausgaben um 2,5 % (2018: 1,4 %). Das Baugewerbe verzeichnete mit einem Plus von 4 % die stärksten Zuwächse. Die Dienstleistungsbereiche Information und Kommunikation sowie die Finanz- und Versiche­ rungsdienstleister entwickelten sich mit jeweils 2,9 % überdurchschnittlich gut. In weiten Teilen der Industrie gab es starke Rückgänge. Mit 3,6 % ist die Wirtschaftsleistung im produzierenden Gewerbe ohne Bau, das gut ein Viertel der Gesamtwirtschaft ausmacht, zurückgegangen. Dies betrifft im Wesentlichen die Produktion in der Automobilindustrie. Insbesondere am Arbeitsmarkt zeigte sich die gute gesamtwirtschaftliche Lage. Im Jahresdurchschnitt 2019 wurden erstmals von mehr als 45 Mio. Erwerbstätigen Leistungen erbracht. Das sind rund 400.000 mehr als 2018. Der Anstieg von 0,9 % bei den Erwerbstätigen ist im Wesentlichen auf eine höhere Anzahl an sozial­ versicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnissen zurückzuführen. Die gute Lage des Arbeitsmarktes in Deutschland spiegelte sich im abgelaufenen Geschäfts­ jahr auch in Dortmund wider. Sie zeigt sich robust gegenüber der konjunkturellen Abkühlung. Im Jahresdurchschnitt waren in Dortmund 31.800 Menschen ohne Arbeit. Die durch­ schnitt­liche Arbeitslosenquote lag somit bei 10,1 % (2018: 10,3 %), die Jugendarbeitslosig-

keit bei einem Rückgang von 0,1 % nahezu auf Vorjahresniveau. Der Anteil langzeitarbeitsloser Menschen ist gegenüber dem Vorjahr um 3,7 % oder 479 Personen gesunken. Eine neue Rekordmarke wurde in der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung erreicht. Hier stieg die Zahl auf 246.000 Menschen. Maßgeblich daran beteiligt sind die Pflegeund Gesundheitsberufe, aber auch die Logistikund Dienstleistungsunternehmen. Der demografische sowie der technologische Wandel wirken sich durch einen steigenden Bedarf an Fachkräften aus. In 2019 gab es im Durchschnitt in Deutschland 10,4 Mrd. Fahrten im ÖPNV mit Bussen und Bahnen. Dies entspricht einem Anstieg um 0,3 % im Vergleich zum Vorjahr und einer durchschnittlichen Steigerung von 0,8 % in den zurückliegenden zehn Jahren. Entsprechend positiv haben sich auch die Einnahmen aus der Fahrgastbeförderung im ÖPNV entwickelt. Diese sind in 2019 um 2,2 % auf 13,3 Mrd. € gegenüber 2018 gestiegen. Im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) stiegen die Ticketeinnahmen im Vergleich zum Vorjahr um 3,1 % auf insgesamt rund 1,3 Mrd. €. Das sind 40,5 Mio. € mehr als ein Jahr zuvor. Dies liegt im Wesentlichen an Einnahmesteigerungen bei den FirmenTickets (+5,9 %), dem SemesterTicket (+4,5 %) und im Barsortiment (+5,7 %). Die Einnahmen beim SozialTicket sind um -3,7 % (-3,4 Mio. €) gegenüber dem Vorjahr gesunken. Die Anzahl der zurückgelegten Fahrten im Verbundraum stieg 2019 gegenüber dem Vorjahr um 3,2 Mio. (+0,3 %). Das lag mit mehr als 7,1 Mio. zusätzlichen Fahrten hauptsächlich am YoungTicketPLUS.


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Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt

Mitarbeiter davon Teilzeitkräfte Auszubildende Gesamt

2019

2018

3.701 (585)

3.656 (569)

136

126

3.837

3.782

Steuerungskennzahlen Die Dortmunder Stadtwerke Holding GmbH nutzt zur Steuerung der Unternehmensaktivitäten verschiedene Kennzahlen der Tochterunternehmen.

mit in Zusammenhang stehenden Fahrgastzahlen sowie das Betriebsergebnis Verkehr und das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) wichtige Leistungsindikatoren.

Dabei haben die finanziellen Leistungsindikatoren bei den Tochterunternehmen die größte Bedeutung.

Bei den Tochtergesellschaften aus dem Energie- und Wasserbereich, wie beispielsweise bei DEW21, sind es die Absatzwerte für Strom, Erdgas, Wärme und Wasser. Bei Dortmund Hafen spielen die Güterumschläge und bei Dortmund Airport die Passagierzahlen eine wichtige Rolle. Bei den Tochterunternehmen, die ihre Tätigkeiten im Bereich der Lebensräume ausüben, werden die verkauften Grundstücke oder auch die Anzahl der Wohneinheiten zur Steuerung herangezogen.

Bei allen Tochtergesellschaften steht neben dem Jahresergebnis die Wirtschaftsplanung im Vordergrund. Darüber hinaus stellen die Absatzzahlen der einzelnen Tochtergesellschaften einen wichtigen Leistungsindikator bei der Steuerung dar. Bei DSW21 sind u.a. die Einnahmen aus den Ticketverkäufen, die da-


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Geschäftsverlauf

Mobilität und Logistik DSW21 – ÖPNV Zur Ermittlung der wirtschaftlichen Aussagekraft und der operativen Leistungsfähigkeit von DSW21 wird das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) herangezogen. Dieses lag im Geschäftsjahr 2019 bei +30,8 Mio. €, was eine Verbesserung gegenüber dem Plan von rund 4 Mio. € bedeutet. Im Geschäftsjahr 2018 war ein EBIT in Höhe von +33,7 Mio. € ausgewiesen worden. Dies war im Wesentlichen auf eine Sonderausschüttung der RWE AG zurückzuführen. Das Geschäftsjahr 2019 hat DSW21 mit einem Jahresergebnis von -39,3 Mio. € abgeschlossen. Das Jahresergebnis ist insbesondere durch die Zuführungen zu den Pensionsrückstellungen geprägt (41,7 Mio. €). Des Weiteren hat DSW21 zum 1. Januar 2019 die Pensionsrückstellungen von Dortmund Airport in Höhe von rund 8 Mio. € gegen Verrechnung von Verbindlichkeiten aus dem Ergebnisabführungsvertrag von Dortmund Airport übernommen. Das Jahresergebnis liegt um 1,8 Mio. € unter dem geplanten Ergebnis in Höhe von -41,1 Mio. €. Das Vorjahresergebnis (-35,2 Mio. €) wurde neben den Aufwendungen für Pensionsrückstellungen (39,2 Mio. €) durch Wertberichtigun­ gen auf die Beteiligungsbuchwerte der KSBG und Hohenbuschei in Höhe von 28,5 Mio. € beeinflusst. Zum 31. Dezember 2019 nutzten 94.331 Abon­ nenten das umweltfreundliche Mobilitätsangebot von DSW21. Zum Vorjahresstichtag waren es 93.281. Der Anstieg ist insbesondere auf das Ticket1000 und ein Abo im Schüler*­ innen-und Ausbildungsverkehr zurückzuführen. Im Berichtsjahr kauften 26.826 Kund*innen ein Ticket2000, 14.718 ein Ticket1000, 43.836

ein Abo im Schüler*innen- und Ausbildungsverkehr, 3.225 ein BärenTicket und 5.726 ein FirmenTicket. Die Einnahmen aus diesen und weiteren Ticket­ verkäufen können nur einen Teil der Kosten decken, die bei der Erbringung des öffentlichen Nahverkehrsangebotes bei den Verkehrsunternehmen anfallen. Das Verkehrsergebnis fällt mit -51,3 Mio. € trotz eines gestiegenen Material- und Personalaufwandes besser aus als im Vorjahr (-55,7 Mio. €). Auch gegenüber dem Plan konnte eine Verbesserung von 8,2 Mio. € erzielt werden. Dies ist auch auf gestiegene Umsatzerlöse zurückzuführen. Der Aufwanddeckungsgrad beläuft sich auf rund 74 % (Vorjahr 71 %). Die Betriebsleistung von DSW21 stieg im Vergleich zum Vorjahr um 2,2 % auf 24,1 Mio. Nutz-Wagen-Kilometer. Das lag im Wesentlichen an der Großveranstaltung »Deutscher Evangelischer Kirchentag« sowie an baustellenbedingten Umleitungsverkehren. Das rechnerische Fahrgastaufkommen lag im Geschäftsjahr 2019 mit 131,1 Mio. um 0,6 % (0,8 Mio. Fahrten) über dem des Vorjahres. Verantwortlich hierfür waren insbesondere positive Entwicklungen bei den KombiTickets (+1,4 Mio. Fahrten) und den Schwerbehinderten-Fahrten (+0,6 Mio. Fahrten). Während die Anzahl der beförderten Schwerbehinderten aufgrund des um rund 0,45 Prozentpunkte über dem Vorjahr liegenden Schwerbehindertenquotienten stieg, profitierten die KombiTickets von einer starken Zunahme beim Absatz des BVB-Tickets sowie der Tickets zum Deutschen Evangelischen Kirchentag.


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Dortmund Hafen An Dortmund Hafen ist DSW21 mit 98,33 % beteiligt. Gegenstand der Gesellschaft sind der Bau und Betrieb von Häfen und Eisenbahnen sowie die Wahrnehmung aller mit dem Betrieb und der Verwaltung von Häfen und Eisenbahnen zusammenhängenden Geschäfte.

von Mineralöl zu verzeichnen (-110 Tsd. t bzw. -24 %). Die Gütergruppen Schrott (+24 Tsd. t bzw. +11 %), Importkohle (+67 Tsd. t bzw. +447 %) und Container (+52 Tsd. t bzw. +6 %) haben sich gegenüber dem Vorjahr positiv entwickelt.

Das Jahresergebnis in Höhe von 1,3 Mio. € (Vorjahr 1,3 Mio. €) wurde aufgrund des bestehenden Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrages zwischen Dortmund Hafen und DSW21 abgeführt.

Dortmund Hafen verwaltet im Hafengebiet neben eigenen Grundstücken auch Flächen der Stadt Dortmund sowie der DE Infrastruktur. Die aus Einnahmen aus dem Hafenbetrieb sowie aus Leistungen für Dritte resultierenden Umsatzerlöse in Höhe von 3,6 Mio. € liegen annähernd auf Vorjahresniveau (3,7 Mio. €). Der leichte Rückgang gegenüber 2018 resultiert im Wesentlichen aus rückläufigen Umsätzen aus dem Ufergeld aufgrund einer Schleusensperrung.

Dortmund Hafen verzeichnete im Geschäftsjahr 2019 einen Güterumschlag von 2,14 Mio. t gegenüber 2,16 Mio. t im Vorjahr (-1 %). Wie schon in 2018 wurde der Güterumschlag durch eine Schleusensperre beeinträchtigt. Ein Rückgang ist insbesondere beim Umschlag Dortmund Airport Gegenstand des Unternehmens sind der Ausbau und Betrieb des Verkehrsflughafens Dortmund. Das Unternehmen dient ausschließlich der Förderung des öffentlichen Luftverkehrs. Der Flughafen Dortmund erreichte ein Gesamt­ passagieraufkommen von rund 2,7 Mio. und konnte somit den Vorjahreswert von 2,3 Mio. deutlich übertreffen. Dies entspricht einem Gesamtpassagierzuwachs von 19,1 % gegenüber 2018. Auch 2019 war Wizz Air mit rund 1,88 Mio. Passagieren die Fluggesellschaft mit dem höchsten Passagiervolumen. Ryanair belegte im Ranking mit 0,38 Mio. Passagieren Platz zwei, gefolgt von Eurowings (0,33 Mio.) und easyJet (0,1 Mio.). H-BAHN21 H-BAHN21 schließt das Geschäftsjahr mit einem um 2.331,8 Tsd. € auf 2.541,1 Tsd. € (Vorjahr: 209,3 Tsd. €) verbesserten Ergebnis nach Steuern ab. Die Gesellschaft hat im Geschäfts­ jahr 2018 einen Vertrag mit einem chinesischen Partner realisiert und hierdurch einen Ertrag von 2,23 Mio. € erzielt.

Im Jahresvergleich war ein leichter Anstieg der Flugbewegungen im Linienverkehr von 15.178 Bewegungen in 2018 auf 17.681 Bewegungen in 2019 (+16,4 %) zu verzeichnen. Der Flughafen Dortmund erzielte ein Jahresergebnis vor Ergebnisübernahme von -10,4 Mio. € (Vorjahr: -14,1 Mio. €). Das EBITDA lag im Geschäftsjahr 2019 bei -3.741 Mio. €. Bis spätestens 2023 muss Dortmund Airport die volle Deckung seiner Betriebsaufwendungen nach Definition der EU-Leitlinien aus April 2014, also ein ausgeglichenes EU-EBITDA, erreicht haben.


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Dortmund Logistik GmbH Gegenstand der Gesellschaft ist der Erwerb von Grundstücksflächen auf dem Gelände der früheren »Westfalenhütte« in Dortmund, deren Entwicklung zu einem Logistikstandort und die Vermarktung. Von der 58 ha großen ehemaligen Industriefläche sollen 34 ha als Gewerbefläche für die Logistikbranche entwickelt werden. Im Geschäftsjahr 2019 wurden rund 0,7 Mio. t Böden angenommen und im Wesentlichen wieder eingebaut. Die Gesamttonnage der angenommenen Böden seit Beginn der Maßnahme beträgt rund 4,1 Mio. t. Die Entwicklung der Gewerbefläche zur Veräußerung erfolgt in mehreren Teilabschnitten beziehungsweise Baufeldern. Im Jahr 2017 wurden die Baufelder 1 und 2 (ca. 16 ha) an ProLogis verkauft. Der Bodenaufbau wurde fortgesetzt; die Übergabe ist für April 2020 vorgesehen.

Auf dem Baufeld 3 konnte der Eigentümer REWE sein Frischelager in Betrieb nehmen. Auf dem Baufeld 4 hat der Käufer DEG Dachdeckereinkaufsgenossenschaft mit den Hochbauarbeiten begonnen. Die Erschließungsarbeiten am Kanal wurden abgeschlossen, der Straßenbau wurde planmäßig fortgesetzt. Zu Beginn des Jahres 2020 wurde die verlegte und fertiggestellte Rüschebrinkstraße (jetzt: Sinterstraße) für den Verkehr freigegeben. Darüber hinaus verfügt Dortmund Logistik über kleinere Restflächen in einer Größenordnung von insgesamt 11.531 m². Für eine Teilfläche von 5.770 m² laufen Verkaufsgespräche mit der Deutschen Bahn AG. Das Geschäftsjahr 2019 schloss mit einem Jahresüberschuss in Höhe von rund 5,6 Mio. € (Vorjahr: -3,7 Mio. €) ab. Das Jahresergebnis 2019 war geprägt durch die Umsätze aus den Bodenannahmen.


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Energie und Wasser DEW21 Zum 31. Dezember 2019 hielt die Dortmunder Stadtwerke Holding GmbH mittelbar über DSW21 und die Dortmunder Stadtwerke Beteiligungsgesellschaft mbH 60,1 % der Geschäftsanteile von DEW21 – innogy SE hielt die weiteren 39,9 %. Zwischen DSW21 und DEW21 besteht ein Gewinnabführungsvertrag. Im Geschäftsjahr 2019 übernahm DSW21 inklusive der Steuerumlagen 30,9 Mio. €. DEW21 erzielte in 2019 ein Ergebnis vor Ertragssteuern von 48,2 Mio. €, das damit um 10,0 Mio. € unter dem Vorjahresniveau, zugleich aber um 4,4 Mio. € beziehungsweise 10 % über Plan (43,8 Mio. €) lag.

besteht ein Ergebnisabführungsvertrag. DEW21 vereinnahmte hierdurch ein Ergebnis in Höhe von 36,4 Mio. €, was einer Steigerung von 9,9 Mio. € gegenüber dem Vorjahr entsprach. Die gesamten Investitionen in Sachanlagen bei DEW21 beliefen sich im abgelaufenen Geschäftsjahr auf 34,9 Mio. € und fielen damit um 20,8 Mio. € (48,9 %) höher aus als im Vorjahr. Im Vergleich zum Vorjahr steigerte DONETZ das Investitionsvolumen um 9,4 Mio. € auf 51,5 Mio. €.

Zwischen DEW21 und der am 1. Januar 2015 gegründeten großen Netzgesellschaft DONETZ KEB – RWE Unternehmerischer Gegenstand der KEB Holding AG (KEB) sind der Erwerb und die Verwaltung von Beteiligungen aus dem Energiesektor, insbesondere an der RWE AG. Die Holding GmbH hält über DSW21 65,12 % der Anteile an der KEB. Auf DSW21 entfallen in der KEB etwa 23,6 Mio. Aktien von RWE. Das sind rund 3,8 % des Aktienkapitals, bezogen auf die Gesamtanzahl von 614,7 Mio. RWE-­ Aktien. DSW21 hält selbst 5.840 RWE-Aktien. Im Geschäftsjahr 2018 hatte DSW21 eine Dividende in Höhe von 9,8 Mio. € bei einer Dividen­ denhöhe von 0,50 €/Aktie zuzüglich einer einma­ ligen Sonderdividende in Höhe von 19,5 Mio. € (1,00 €/Aktie) erhalten. Diese stand im Zusam­ menhang mit der Rückerstattung der Kernbrennstoffsteuer. In 2019 konnte eine Dividen­ denausschüttung in Höhe von 13,0 Mio. € bei einer gegenüber dem Vorjahr um 40 % gestiegenen Dividendenhöhe von 0,70 €/Aktie vereinnahmt werden. Der RWE Konzern hat im Geschäftsjahr 2019 ein bereinigtes EBITDA von 2,5 Mrd. € (2018: 1,5 Mrd. €) und ein bereinigtes EBIT von 1,3 Mrd. € (2018: 0,6 Mrd. €) erzielt.

Gegenüber dem Vorjahr hat sich das bereinigte EBITDA um über 60 % (951,0 Mio. €) erhöht, ebenso wie die Ergebnisse im Energiehandel (+519,0 Mio. €), wobei insbe­sondere das Gasgeschäft sowie das von E.ON übernommene Geschäft mit den erneuerbaren Energien hohe Ergebnisbeiträge lieferten. Die Eigenkapitalquote hat sich gegenüber dem Vorjahresniveau um 10 % auf rund 27 % erhöht. Für das Geschäftsjahr 2019 wird eine ordentliche Dividende in Höhe von 0,80 €/Aktie ausgeschüttet, für 2020 wird eine Dividende in Höhe von 0,85 €/Aktie angestrebt.


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WGW – GELSENWASSER Gegenstand des Unternehmens ist der Erwerb und die Verwaltung von Beteiligungen aus dem Wasser- und Energiesektor – insbesondere an der GELSENWASSER AG. Die Stadtwerke Bochum Beteiligungsgesellschaft mbH und die Dortmunder Stadtwerke AG halten jeweils 50 % der Kommanditanteile an der Wasser und Gas Westfalen GmbH & Co. Holding KG (Holding KG). Die Holding KG hält sämtliche Anteile an der Wasser und Gas Westfalen GmbH (WGW). Zwischen der Holding KG und der WGW besteht ein Gewinnabführungs- und Beherrschungsvertrag. Die WGW hielt zum 31. Dezember 2019 unverändert einen Anteil von 92,93 % an der GELSENWASSER AG. Dieser Anteil entspricht 3.194.600 Aktien. Zwischen der WGW und der GELSENWASSER AG besteht ein Gewinnabführungsvertrag. Es sind zwei nebenamtliche Geschäftsführer bestellt. Die Umsatzerlöse der GELSENWASSER AG erhöhten sich im Berichtsjahr um insgesamt 632,0 Mio. € auf 2.262,8 Mio. €. Dieser Anstieg resultierte im Wesentlichen aus Optimierungs­ geschäften der zentralen Gasbeschaffung sowie aus der seit Oktober 2017 beziehungsweise seit Mitte April 2018 bestehenden Beschaffungskooperation mit der Energiehandelsgesellschaft West mbH (ehw) auf dem Gas- und

dem Strommarkt. Das Ergebnis nach Steuern fiel um 7,7 Mio. € auf 83,9 Mio. €. Vom Ergebnis nach Steuern in Höhe von 83,9 Mio. € werden 73,1 Mio. € an die WGW abgeführt. 4,0 Mio. € werden in die Gewinnrücklagen eingestellt. Die Bilanzsumme der GELSENWASSER AG stieg im Geschäftsjahr 2019 um 10,7 Mio. € auf 970,8 Mio. € an. Das Eigenkapital ist um 4,0 Mio. € auf 369,6 Mio. € angestiegen. Von dem durch die Wasser und Gas Westfalen GmbH & Co. Holding KG an die Kommanditisten ausgeschütteten Gewinn in Höhe von 65,4 Mio. € entfällt ein Anteil von 31,5 Mio. € auf DSW21. Die zukünftige Ertragslage ist von der Ergebnissituation der GELSENWASSER AG und den Finanzierungskosten für die Beteiligung an der GELSENWASSER AG geprägt. GELSENWASSER und der WGW wurde, wie auch in den Vorjahren, ein Rating von A- mit stabilem Ausblick erteilt. Die starke Marktposition von GELSENWASSER im Wasser- und Gasgeschäft in Nordrhein-Westfalen, die Stabilität des Cashflows und das konservative Finanzmanagement von GELSENWASSER haben entscheidend zu dem guten Ergebnis beigetragen.

KSBG – STEAG Gemeinsam mit fünf weiteren Stadtwerken ist DSW21 zum 31. Dezember 2019 mittelbar zu 100 % an der STEAG GmbH (STEAG) beteiligt. Die jeweiligen Anteile sind in der KSBG Kommunale Beteiligungsgesellschaft GmbH & Co. KG (KSBG) gebündelt, die damit Alleingesellschafterin ist. Der STEAG-Konzern, einer der größten Stromerzeuger in Deutschland, sieht sich in der deutschen Energiewirtschaft nach wie vor mit einem Umfeld restriktiver und sich weiter verändernder regulatorischer Rahmenbedingungen konfrontiert. Die Transformation der Energiewirtschaft in Deutschland hat sich auch im Jahr 2019 fortgesetzt. Eine für die Kohleverstromung sehr wichtige Wegmarke war dabei die Arbeit der Kommission »Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung« (KWSB), die

Ende Januar 2019 ihren Abschlussbericht vorgelegt und darin umfassende Empfehlungen formuliert hat. Der Bericht enthält detaillierte Hinweise, wie und unter welchen Voraussetzungen der sukzessive Ausstieg aus der Kohle­ verstromung in Deutschland bis zum Jahr 2038 konkret verlaufen sollte. Erste bekannt gewor­ dene Entwürfe für die gesetzliche Umsetzung des Kohleausstiegs lassen erkennen, dass die Bundesregierung – entgegen anderslautender Beteuerungen – keine unveränderte Umsetzung der KWSB-Empfehlungen verfolgt. Maßgeblich ist deshalb, zu welchen Ergebnissen die parlamentarischen Verfahren zur gesetzlichen Umsetzung der KWSB-Empfehlungen und der darüberhinausgehenden, grundsätzlichen Fragestellungen etwa zu einem angepassten Strommarktdesign in den nächsten Monaten kommen werden.


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Für den STEAG-Konzern ergeben sich aus dem Abschlussbericht der KWSB auch positive Anknüpfungspunkte, die beispielsweise die in der Netzreserve befindlichen, systemrelevanten Kraftwerksstandorte im Saarland betreffen. Aber auch den Neubau von Gas- und Dampf (GuD)-Anlagen an bereits bestehenden Kraftwerksstandorten, wie aktuell auch bei der Investition in die GuD-Anlage Herne 6. Hierbei ist es aus Sicht des STEAG-Konzerns vorteilhaft, dass der Kraft-Wärme-Kopplungstechnologie (KWK) und der leitungsgebundenen Wärmeversorgung von der KWSB ein ganz wesentlicher Stellenwert für das Gelingen der Energiewende zugewiesen wird.

Auf die Herausforderungen der geänderten Rahmenbedingungen reagiert STEAG mit dem Programm STEAG 2022. Im Kern geht es darum, Effizienzpotenziale im gesamten Konzern zu heben, das Portfolio zu optimieren und neue Wachstumsfelder zu besetzen. Ein wesentlicher Schwerpunkt der strategischen Entwicklung bleibt es, das Deutschlandgeschäft des STEAG-Konzerns laufend zu überprüfen und zukunftsfähig auszurichten. Mit Umsetzung des Strategieprojekts Dynamic verfolgt der STEAG-Konzern konsequent seine strategische Ausrichtung als national und international tätiger, technologieoffener Strom- und Wärmeproduzent und Dienstleister.

Mögliche Risiken sind, dass Kohlekraftwerksanlagen in Deutschland nicht so lange wie geplant betrieben werden dürfen. Ob und inwieweit Entschädigungen für eine vorzeitige Stilllegung oder für ein Vermarktungsverbot gezahlt werden, ist unklar. Darüber hinaus besteht das Risiko, dass über ein Vermarktungsverbot hinaus ein Zugriff auf die STEAGStandorte seitens der Netzbetreiber vorgesehen wird. Hinsichtlich des Vorschlags, im Bereich der Steinkohle Prämien im Rahmen eines Auktionsverfahrens für vorzeitige Kraftwerksstilllegungen zu vergeben, wird es entscheidend auf die konkreten Formulierungen sowie die wirtschaftlichen und zeitlichen Rahmenbedingungen im geplanten Gesetz zum Ausstieg aus der Kohleverstromung in Deutschland ankommen.

Zusammen mit starken Projekt- oder Finanzpartnern Energieinfrastrukturprojekte zu realisieren, war stets ein Element der STEAGStrategie.

Die schwierigen Marktbedingungen haben im Berichtsjahr das operative Ergebnis des STEAG-Konzerns erneut belastet. Für 2019 ist infolge nochmals deutlich gestiegener CO2Preise und insbesondere aufgrund sehr niedriger Gaspreise ein weiterer, deutlicher Rückgang der Steinkohleverstromung in Deutschland zu verzeichnen. Der starke Anstieg der CO2-Zertifikatepreise auf vorübergehend bis zu 30 € pro Tonne erhöhte im Geschäftsjahr 2019 marktseitig weiter den Druck auf die Rentabilität konventioneller Kraftwerke und führt im STEAG-Konzern zu einer fortlaufenden Überprüfung der Wirtschaftlichkeit der inländischen Kraftwerkskapazitäten. Die zur vorläufigen Stilllegung angemeldeten Kraftwerksblöcke im Saarland (Weiher 3 und Bexbach) sind unverändert systemrelevant und bis zum 30. April 2022 weiter vorzuhalten.

Die STEAG Beteiligungsgesellschaft mbH und die Siemens Project Ventures GmbH haben den schlüsselfertigen Bau und die langfristige Wartung eines hochmodernen GuD-Kraftwerks am bestehenden Standort in Herne vereinbart. Es soll eine GuD-Anlage mit einer elektrischen Leistung von über 600 MW und etwa 400 MW Dampfauskopplung entstehen. Der Gesamtnutzungsgrad des Brennstoffs Erdgas beträgt über 85 %. Die Investition wird mit Fördermitteln aus dem Kraft-WärmeKopplungsgesetz (KWKG) realisiert werden. Die Stadtwerke Ulm entwickeln gemeinsam mit den Partnern Siemens Project Ventures GmbH und STEAG GmbH ein Gaskraftwerksprojekt in Leipheim mit einer Leistung von bis zu 600 MW. Die Projektentwicklung für das Gaskraftwerksprojekt in Leipheim ist mittlerweile weit fortgeschritten, wesentliche Genehmigungen liegen vor. Das Kraftwerk soll als besonderes netztechnisches Betriebsmittel (bnBm) für den Übertragungsnetzbetreiber Amprion eingesetzt werden. Ziel ist es, mit dem Projekt an einer EU-weiten Ausschreibung deutscher Übertragungsnetzbetreiber über besondere netztechnische Betriebsmittel teilzunehmen. Aktuell ist eine Ausschreibung in Vorbereitung, da der Strombedarf in Süddeutschland ab Herbst 2022 seitens der Übertragungsnetzbetreiber nach dem Kernenergie- und dem geplanten Kohleausstieg weiterhin als hoch angesehen wird.


Konzernlagebericht In Deutschland betreibt der STEAG-Konzern bis zu 200 dezentrale Anlagen zur Energieerzeugung aus erneuerbaren Energien beziehungs­ weise dezentrale Anlagen für die Industrie und zur Wärmeversorgung. Am 24. Oktober 2019 wurde der Fernwärmeschiene Rhein-Ruhr GmbH (FWSRR) der Planfeststellungsbeschluss seitens der Bezirksregierung Düsseldorf förmlich zugestellt. Seitens der Partner der FWSRR soll in 2020 eine Überarbeitung der wirtschaftlichen Bewertung des Projektes unter Berücksichtigung der seit Antragstellung eingetretenen veränderten Rahmenbedingungen vorgenommen werden. Die von der STEAG GmbH für den Mittelfristplanungszeitraum vorgelegten Ergebnisabfüh­ rungen sind ausreichend, um den Kapitaldienst inklusive Zinsaufwand sowie Betriebsaufwendungen der KSBG zu bedienen. Die vorgelegte Ergebnisprognose der STEAG für das Geschäfts­ jahr 2019 bestätigt die budgetierte Ergebnisabführung an die KSBG von rund 45 Mio. € im Jahr 2020. Für die Geschäftsjahre 2019 bis 2024 verzichtet DSW21 auf eine Ausschüttung. Für die Fi-

| 16 nanzierung der KSBG wurde im Sommer 2019 wie geplant die Anschlussfinanzierung realisiert. Die KSBG hat mit einem Bankenkonsortium aus 15 Banken einen Kreditvertrag über ein Volumen von 353 Mio. € abgeschlossen. Dieses neue Bankendarlehen löste mit sofortiger Wirkung die ursprünglich Mitte 2020 auslaufende Finanzierung ab, die die KSBG 2014 zum Erwerb der STEAG vereinbart hatte. Des Weiteren wurden von einem im Rahmen dieses Erwerbs von der STEAG GmbH an die KSBG vergebenen Aufwärtsdarlehen in Höhe von ursprünglich 150 Mio. € zuzüglich aufgelaufener Zinsen 33 Mio. € an das Unternehmen zurückgeführt. Schließlich unterstützen die sechs Gesellschafter der KSBG beziehungsweise die hinter ihr stehenden RuhrgebietsKommunen diese Anschlussfinanzierung durch Darlehen in Höhe von insgesamt 100 Mio. €. Das Finanzierungspaket hat eine vereinbarte Laufzeit bis 2023. Die langfristige und stabile Sicherung der Anschlussfinan­ zierung ist von größter Bedeutung, um den Transformationsprozess bewältigen und gezielte Investitionen in Wachstumsfelder tätigen zu können.


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Lebensräume DOGEWO21 DOGEWO21 errichtet, betreut, bewirtschaftet und verwaltet Wohnungen in allen Rechtsund Nutzungsformen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr erzielte DOGEWO21 einen Jahresüberschuss von 4,6 Mio. € gegenüber 4,5 Mio. € im Vorjahr (+0,1 Mio. €). In 2019 schüttete DOGEWO21 2,2 Mio. € an DSW21 aus. Für 2020 plant DOGEWO21 ein Jahresergebnis vor Steuern in Höhe von rund 7,3 Mio. €. Der Wohnungsbestand hat sich im Vergleich zum 31. Dezember 2018 um 75 Einheiten reduziert – insbesondere durch den Verkauf von 152 Wohnungen, vier Gewerbeeinheiten und einer Garage an die Stadt Dortmund. Darüber hinaus wurden sieben Wohnungen aus dem Privatisierungsbestand veräußert. Weitere elf Abgänge erfolgten durch Zusammenlegung, Umnutzung und Abriss. Diesen 170 Bestandsabgängen stehen insgesamt 95 Bestandszugänge gegenüber. Sie resultieren mit jeweils

46 Wohnungen und Garagen überwiegend aus dem Neubauprojekt am Phoenix-See. Die Leerstandquote lag zum 31. Dezember 2019 bei 1,26 % (Vorjahr 1,08 %). Darin sind Leerstände aufgrund von Modernisierungsmaßnahmen bereits enthalten. Damit liegt die Quote insgesamt auf einem unverändert sehr niedrigen Niveau und deutlich unter dem Durchschnitt des Dortmunder Wohnungsmarktes. Die Durchschnittsmiete konnte auf Basis des neuen Mietspiegels durch Marktanpassungen von 5,40 €/m² in 2018 um rund. 3 % auf 5,56 €/ m² in 2019 erhöht werden. DOGEWO21 hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 10,4 Mio. € (Vorjahr 10,7 Mio. €) in die Verbesserung des Wohnungsbestandes sowie 4,4 Mio. € in Neubaumaßnahmen investiert (Vorjahr 3,9 Mio. €).

Hohenbuschei Das Jahresergebnis nach Steuern hat sich um 1,6 Mio. € (98,6 %) auf -22 Tsd. € verbessert. Die Ursache hierfür liegt in der fast vollständigen Vermarkung der Grundstücke. Insgesamt wurden 19.400 m² an verschiedene Investoren veräußert.

Insgesamt wurden 14 Grundstücke für den Geschosswohnungsbau verkauft. Von diesen sind vier Grundstücke mit insgesamt 26 Wohneinheiten fertig bebaut, auf sechs Grundstücken werden zurzeit Wohnhäuser im Geschossbau errichtet. Vier Grundstücke sind noch unbebaut.

Von den 700 Einfamilienhaus-Grundstücken sind mittlerweile 691 bebaut. Stadtkrone Ost Öffentlicher Zweck der Gesellschaft ist die Entwicklung und Vermarktung des Geländes an der Stadtkrone Ost. Die Gesellschaft verfügt nicht über eigene Mitarbeiter. Der Gewinn nach Steuern für 2019 beträgt 1,1 Mio. € (gegenüber 1,4 Mio. € im Vorjahr). Für das Geschäftsjahr 2020 plant die Gesellschaft bei erwarteten Umsatzerlösen von ca. 10,1 Mio. € mit einem Jahresergebnis in Höhe von 6,2 Mio. €. Bis zum Ende des Berichtsjahres wurde der

Verkauf von ca. 91 % der gewerblichen Grundstücke notariell beurkundet. Die Wohnbauflächen im Bereich der Stadtkrone Ost sind zu 100 % vermarktet. Aktuell verhandelt die Stadtkrone Ost Entwicklungsgesellschaft mit mehreren Investoren über die im Norden der Stadtkrone Ost (südlich der B1) noch verbleibende Sondergebietsfläche. Nachgefragt wird das Grundstück für Büronutzungen.


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d-Port Entwicklungsgesellschaft mbH Gegenstand des Unternehmens ist der Erwerb, das Halten und Verwalten, die Entwicklung, die Vermarktung und Veräußerung von Immobilienvermögen. Die Gesellschaft wurde vertraglich in Kormoran Grundstücksgesellschaft mbH umfirmiert, der Sitz der Gesellschaft nach Dortmund verlegt und der Gesellschaftsvertrag hinsichtlich des Unternehmensgegenstandes neu gefasst. Mit notariellem Geschäftsanteilkauf- und Abtretungsvertrag vom 3. September 2018 hat die Dortmunder Stadtwerke Aktiengesellschaft (DSW21) sämtliche Anteile der Kormoran Industriebeteiligung GmbH von Fides Treuhandgesellschaft mit beschränkter Haftung, Wuppertal, zum Kaufpreis von 27 Tsd. € erworben. Mit notariellem Kauf- und Abtretungsvertrag vom 23. Januar 2019 wurden 49 % der Anteile an der Kormoran Grundstücksgesellschaft mbH zum Kaufpreis von 13,23 Tsd. € mit wirtschaftlicher Wirkung zum 31. Dezember 2018 von DSW21 an die Dortmunder Hafen AG veräußert.

nördlichen Speicherstraße sowie des ehemaligen Knauf Interfer-Geländes (Bülowstraße 12) und der damit verbundenen städtebaulichen Öffnung des Hafenquartiers zur Dortmunder Nordstadt wird der klassische Hafen um urbane Nutzungen erweitert. Ziel der Gesellschaft ist die Entwicklung und Vermarktung des Hafenquartiers »Nördliche Speicherstraße am Schmiedinghafen«. Die Vermögenslage der Gesellschaft ist insbesondere geprägt durch die mit notariellem Grundstückskaufvertrag vom 11. September 2018 erworbene Grundstücksfläche Bülowstraße 12 in 44147 Dortmund von Knauf Interfer SE, Essen. Die Grundstücksfläche besteht aus einem ca. 50 Tsd. m² großen Grundstück mit einer aufstehenden ca. 27 Tsd. m² großen Halle sowie einem Bürogebäude.

Seit 2019 lautet die Firma nun d-Port Entwick­ lungsgesellschaft mbH.Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt 1 Mio. €.

Die Gesellschaft hat das Geschäftsjahr 2019 mit einem Jahresfehlbetrag in Höhe von 228,9 Tsd. € abgeschlossen. Den durch Vermietung erzielten Umsatzerlösen in Höhe von rund 67 Tsd. € stehen Aufwendungen für den Umbau des Bürogebäudes Bülowstraße 12 (ca. 108 Tsd. €), Grundbesitzgebühren (ca. 65 Tsd. €), Energie- und Wasserbezug (16 Tsd. €), Zinsaufwendungen (ca. 15 Tsd. €), Grundsteuer (ca. 63 Tsd. €) sowie betriebliche Aufwendungen in Höhe von ca. 28 Tsd. € gegenüber.

Der Dortmunder Hafen ist ein Industrie- und Logistikstandort von internationaler Bedeutung. Mit der Entwicklung der südlichen und

Im Geschäftsjahr 2020 ist der Erwerb weiterer Grundstücke im Projektgebiet in einer Größe von rund 42.000 m² geplant.


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Datennetze DOKOM21 Die Entwicklungen im Breitbandmarkt sind auch weiterhin durch die Breitbandziele und die damit verbundenen Förderprogramme geprägt. Die Förderprogramme basieren zwar weiterhin auf der »Technologieneutralität«, tatsächlich aber ist die Förderung durch die ausgegebenen Förderziele nur mit Glasfaserausbau möglich. Die Komplexität der Förderprogramme nimmt im Gegensatz zu den Aussagen der Ministerien weiterhin zu.

(Vorjahr: 4,5 Mio. €) abgeschlossen. Die Umsatzerlöse bewegen sich mit 30,1 Mio. € auf dem Niveau des Vorjahres.

Nach der Übernahme/Fusion von Unitymedia durch Vodafone ist ein Anbieter mit einem Marktanteil von 75 % des Gestattungsmarktes entstanden. Die Wohnungswirtschaft und die Kabelnetzbetreiber regeln über sogenannte Gestattungsverträge die langfristige und exklusive Versorgung von Immobilien mit Kabel-TV. Demnach wurde der Abstand zu dem Monopolisten Telekom kleiner. Das erhöhte den Preis-/Leistungswettbewerb noch einmal deutlich.

Im Bereich der klassischen Dienste belief sich der Umsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr auf rund 2,4 Mio. € und lag damit um 16,6 % über dem Planansatz von rund 2,1 Mio. €. Dies beruhte im Wesentlichen auf höheren Leistungen im Bereich LAN für die Gesellschafter.

DOKOM21 kann sich trotz positiver Erlösentwicklung den Auswirkungen des Marktes nicht ganz entziehen, so dass sich die Preiskostenschere im Ergebnis bemerkbar machte. Das Geschäftsjahr 2019 wurde mit einem Ergebnis vor Ertragssteuern in Höhe von 4,1 Mio. €

Der Umsatz lag im Privatkundenbereich wie auch im Vorjahr bei rund 6,0 Mio. €. Die Steigerung der Umsätze im Multimediabereich konnte den Privatkundenumsatz weiter stabilisieren.

Der Umsatz der Geschäftskundensparte lag im abgelaufenen Geschäftsjahr bei 17,3 Mio. € (Vorjahr: rund 16,9 Mio. €). Haupt­ursächlich waren hierfür strategische Geschäftsfelder wie Kabel-TV für die Wohnungswirtschaft, RZLeistungen für Geschäftskunden und Netzbetreiber, hochwertige Dienste nahe der Glasfaserinfrastruktur sowie Cloud-Telefonanalgen.


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Ertragslage Der DSW21-Konzern hat im Geschäftsjahr 2019 einen Konzern-Jahresfehlbetrag in Höhe von -35,6 Mio. € (Vorjahr: Konzern-Jahresüber­ schuss 16,3 Mio. €) erzielt. Hierin enthalten sind die Aufwendungen für die Verzinsung von Pensionsrückstellungen in Höhe von rund 111,7 Mio. € (Vorjahr: rund 99,8 Mio. €). Die Umsatzerlöse belaufen sich im Berichtszei­t­ raum auf 1.164,9 Mio. € (Vorjahr: 1.146,4 Mio. €) und entfallen insbesondere auf den Energiesektor mit 819,3 Mio. € und den Verkehrsbereich mit 153,8 Mio. €. Der Materialaufwand stieg von 692,9 Mio. € auf 708,6 Mio. € und ist im Wesent­ lichen durch den Energie- und Wasserbezug geprägt. Der Rückgang der sonstigen betrieblichen Erträge um 86 Mio. € auf 29,8 Mio. € basierte insbesondere aus der Aufdeckung von stillen Reserven bei der KEB in Höhe von 58,0 Mio. € im Vorjahr. Darüber hinaus wurden im Berichts­ zeitraum 15,0 Mio. € weniger Rückstellungen bei DEW21 für das Risiko » Preisanpassung und Abrechnungsverpflichtungen« als auch 6,0 Mio. € weniger bei DSW21 für die Verdienst­ sicherung von Vorruheständlern aufgelöst. Der Personalaufwand ist im Berichtszeitraum um 11,5 Mio. € auf 266,6 Mio. € gesunken. Die Aufwendungen für die Altersversorgung sind

um rund 4,1 Mio. € sowie für Löhne und Gehälter um rund 9,1 Mio. € gesunken. Die Abschreibungen sanken gegenüber dem Vorjahr um rund 7,0 Mio. € auf 87,0 Mio. €. Davon entfallen 83,3 Mio. € auf Abschreibungen des Sachanlagevermögens. Im Konzern verteilen sich diese überwiegend auf die Energiesparte, die Wohnungswirtschaft sowie den ÖPNV. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen von rund 82,0 Mio. € auf 92,1 Mio. €. Hauptursächlich hierfür waren DONETZ mit 6,0 Mio. € und DEW21 mit 4,0 Mio. €. Unter der Position »Erträge aus Beteiligungen an assoziierten Unternehmen« werden im Wesentlichen die nach der Equity-Methode ermittelten Anteile an den Jahresergebnissen 2019 der Stadtwerke Schwerte (1,8 Mio. €), die Anteile an den Konzernjahresüberschüssen der WGW (14,6 Mio. €), der EDG (7,0 Mio. €) sowie der KSBG (11,7 Mio. €) ausgewiesen. Die Verluste aus Beteiligungen an assoziierten Unternehmen beinhalten im Wesentlichen den Anteil der rku.it und der GreenPocket GmbH. Die Erträge aus Beteiligungen betreffen im Wesentlichen die KEB (16,6 Mio. €).

Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem 31. Dezember 2019 um rund 88 Mio. € auf rund 3,2 Mrd. € erhöht. Auf der Aktivseite der Konzernbilanz beträgt das Anlagevermögen 2,8 Mrd. €, im Vorjahr waren es 2,7 Mrd. €. Dieses setzt sich mit 1,4 Mrd. € im Wesentlichen aus Sachanlagen der Energie- und Wohnungswirtschaft sowie aus dem ÖPNV und Finanzanlagen mit 1,4 Mrd. € zusammen. Im Konzern sind die Investitionen in das Sachanlagevermögen um 17 Mio. € auf 139,9 Mio. € gestiegen. Im Wesentlichen entfielen diese Investitionen auf die Netzinfrastruktur, auf den Energiebereich, auf den Wohnungsbau sowie

auf die Verkehrsinfrastruktur und Fahrzeuge (B-Wagen). Im abgelaufenen Geschäftsjahr fielen die Finanzanlagen mit 1,4 Mrd. € um 53,1 Mio. € höher aus als im Vorjahr. Diese verteilen sich insbesondere auf Wertpapiere des Anlagevermögens mit 608,6 Mio. €, Beteiligungen mit 392,9 Mio. € und auf Anteile an assoziierten Unternehmen mit 342,2 Mio. €. In den Wert­ papieren des Anlagevermögens sind Anteile an Wertpapierspezialfonds sowie an einem Wertpapier-Depot enthalten. Der Anstieg der Finanzanlagen ist insbesondere auf die Gewährung eines Gesellschafterdarlehens an die KSBG in Höhe von 56 Mio. € zurückzuführen.


Konzernlagebericht Die Konzernbilanz weist Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von 145,3 Mio. € aus. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthalten insbesondere Forderungen aus abgerechneten Energie- und Wasserlieferungen sowie aus Nebengeschäften, aus Hafenbetrieb und Liegenschaftsverwaltung, Luftfahrtgesell­ schaften, aus Telekommunikationsleistungen sowie aus Netznutzungsentgelten. Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, umfassen vor allem den Gewinnanspruch gegenüber der WGW. Das Eigenkapital im Konzern betrug am Bilanz­ stichtag 527,0 Mio. € (Vorjahr: 564,5 Mio. €)

| 23 und führte zu einer Eigenkapitalquote von 16,7 %. Die Veränderung des Eigenkapitals war insbesondere auf den Jahresfehlbetrag zurückzuführen. Die Rückstellungen für das Geschäftsjahr 2019 beliefen sich auf 1,3 Mrd. € und erhöhten sich damit um 82,0 Mio. €. Einen wesentlichen Anteil haben die Pensionsverpflichtungen mit einem Zuwachs von 91,3 Mio. € auf rund 1,1 Mrd. €. Für das Geschäftsjahr 2019 werden Verbindlichkeiten von insgesamt 1.206,2 Mio. € ausgewiesen, von denen rund 1,0 Mrd. € auf Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten entfallen. Hier ist ein Anstieg um 38,4 Mio. € zu verzeichnen.


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Dortmunder Stadtwerke Holding GmbH Konzern-Kapitalflussrechnung zum 31.12.2019 31.12.2019 T€ Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit Periodenergebnis (einschließlich Ergebnisanteilen von Minderheitsgesellschaftern) Abschreibungen (+)/Zuschreibungen (-) auf Gegenstände des Anlagevermögens Zunahme (+)/Abnahme (-) der Pensionsrückstellungen Zunahme (+)/Abnahme (-) der Rückstellungen Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen (+)/Erträge (-) Gewinn (-)/Verlust (+) aus Anlageabgängen Zunahme (-)/Abnahme (+) der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva Zunahme (+)/Abnahme (-) der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva Zinsaufwendungen (+)/Zinserträge (-) Sonstige Beteiligungserträge (-) Ertragsteueraufwand (+)/Ertragsteuerertrag (-) Ertragsteuerzahlungen (-/+) Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit Cashflow aus der Investitionstätigkeit Einzahlungen (+) aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens Auszahlungen (-) für Investitionen in das Sachanlagevermögen Einzahlungen (+) aus Abgängen von Gegenständen des immateriellen Anlagevermögens Auszahlungen (-) für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen Einzahlungen (+) aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens Auszahlungen (-) für Investitionen in das Finanzanlagevermögen Erhaltene Zinsen (+) Erhaltene Dividenden (+) Cashflow aus der Investitionstätigkeit Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit Einzahlungen (+) aus Eigenkapitalzuführungen Einzahlungen (+) aus der Begebung von Anleihen und der Aufnahme von (Finanz-) Krediten Auszahlungen (-) aus der Tilgung von Anleihen und (Finanz-) Krediten Ausschüttungen (-) der Tochtergesellschaften an Dritte Einzahlungen aus erhaltenen Zuschüssen/Zuwendungen (+) Gezahlte Zinsen (-) Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit Finanzmittelfonds am Ende der Periode Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds Finanzmittelfonds am Anfang der Periode Finanzmittelfonds am Ende der Periode Zusammensetzung des Finanzmittelfonds Liquide Mittel Finanzmittelfonds am Ende der Periode Vom Finanzmittelfonds entfallen 1.200 Tsd. € auf die WWW.

-35.613 87.749 91.270 -130.716 -2.892 -1.496 12.880 -2.304 120.354 -52.126 13.622 -11.438 89.290 17.452 -157.005 863 -5.321 41.573 -94.860 26.136 52.126 -119.036 818 83.818 -45.458 -3.404 17.014 -30.634 22.154 -7.592 74.071 66.479 66.479 66.479


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Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit Im Geschäftsjahr 2019 belief sich der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit auf 89,3 Mio. € und war insbesondere durch die

Zunahme der Pensionsrückstellungen mit 91,3 Mio. € geprägt.

Cashflow aus Investitionstätigkeit Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit enthielt Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen in Höhe von 157,0 Mio. €.

Die in 2019 erhaltenen Dividenden in Höhe von rund 52,1 Mio. € betrafen insbesondere die WGW und KEB.

Cashflow aus Finanzierungstätigkeit Innerhalb des Cashflows aus der Finanzierungstätigkeit entfielen 45,4 Mio. € auf die Tilgung von Darlehen sowie 83,8 Mio. € auf die Aufnahme von Darlehen. Die gezahlten Zinsen beliefen sich auf 30,6 Mio. €.

Der Finanzmittelfonds zum Bilanzstichtag in Höhe von 66,5 Mio. € bestand ausschließlich aus liquiden Mitteln.

Risiken und Chancen Jedes unternehmerische Handeln birgt Chancen, aber auch Risiken. Die Risiken für die Holding GmbH ergeben sich aus den Geschäftstätigkeiten der Tochter- und Beteiligungsunternehmen sowie den Themen des ÖPNV von DSW21. Ziel des Risikomanagements ist die langfristige Sicherung der Unternehmensziele und des Unternehmenserfolges durch frühzeitiges Erkennen von Risiken sowie die Implementierung geeigneter Maßnahmen. Im Konzern existiert ein unternehmensinternes IT-basiertes Risikomanagementsystem, das die systematische Erfassung, Bewertung, Überwachung und Steuerung von Risiken kontinuierlich gewährleistet. Die Risiken bestehen aus den Dimensionen »Eintrittswahrscheinlichkeit des Risikos in Prozent« und »erwartetes Risikopotenzial nach Kategorien bemessen«. Durch das Risikomanagementsystem werden die Geschäftsführung, der Aufsichtsrat und die Stadt Dortmund fortlaufend in standardisierter Form über die aktuelle Risikolage informiert. Das System wird regelmäßig durch die interne Revision auf Ordnungsmäßigkeit und Funktionsfähigkeit überprüft. Im Berichtszeitraum bestanden keine den Fortbestand des Unternehmens und des Konzerns gefährdende Risiken.

Insgesamt bestehen im Wesentlichen folgende Risiken und Chancen: Durch das allgemein sinkende Zinsniveau sinkt auch der durch die Bundesbank festgelegte Zinssatz für die Abzinsung der Pensionsrückstellungen. Die Höhe dieser Rückstellungen werden durch finanzmathematische Gutachten für den DSW21-Konzern ermittelt und in den Wirtschaftsplanungen berücksichtigt. DSW21 ist an der KSBG mit 36 % beteiligt, die wiederum 100 % an der STEAG hält. Die sich aus der strategischen Ausrichtung ergebenden Chancen und insbesondere die geplanten Investitionen in Wachstumsfelder sollen künftig dazu beitragen, dass der STEAG-Konzern erfolgreich im Energiemarkt positioniert sein wird. Parallel hierzu werden Risiken aus dem Geschäftsumfeld und den Aktivitäten des Konzerns im Rahmen der Risikostrategie systematisch identifiziert, gesteuert und überwacht. Am 29. Januar 2020 hat das Bundeskabinett den Regierungsentwurf für das sogenannte Kohleverstromungsbeendigungsgesetz auf den Weg gebracht. Hiernach hätten Steinkohlekraftwerke drei Jahre Zeit, an einer Stillle-


Konzernlagebericht gungsauktion teilzunehmen, um eine Prämie für die vorzeitige Abschaltung zu erhalten. Spätestens ab 2027 könnten Steinkohlekraftwerke entschädigungslos stillgelegt werden. Gerade neue Kraftwerke wie Walsum 10 wären von dem Gesetz besonders betroffen, da es das Alter der Anlagen nicht berücksichtigt. Insbesondere von kommunaler Seite und aus den Bundesländern wurde noch ein erheblicher Änderungsbedarf am Gesetzentwurf festgestellt. Bei einer negativen Entwicklung der Ertragslage der STEAG respektive der KSBG sind Abschreibungen des Beteiligungsbuchwertes nicht auszuschließen. Risiken für DEW21 und den DEW21-Teilkonzern liegen unter anderem in den Vertriebsrisiken. Seit dem ersten Wasserpreisverfahren des Bundeskartellamtes gehört DEW21 mit rund 40 anderen Wasserversorgungsunternehmen zur Vergleichsgruppe des Bundeskartellamtes. Damit unterliegt DEW21 unabhängig von der Höhe und Entwicklung der Wasserpreise der laufenden Beobachtung durch das Bundeskartellamt. Seit Ende 2015 besteht eine klare BGH-Auffassung zu Preisänderungsklauseln. Die Grundsätze dieser Rechtsprechung sind mittlerweile auch in die Grundversorgungsverordnung sowie die Normsonderkundenverträge eingeflossen. Die verbleibenden Restrisiken erwachsen aus der rückblickend nicht rechtskonformen Formulierung von Preisänderungsklauseln in Verbindung mit nicht vorliegenden Kundeneinverständnissen zu Preisänderungen. Gemäß einem noch nicht rechtskräftigen Urteil des OLG Düsseldorf aus Juli 2016, hätten Kunden selbst dann ein Sonderkündigungsrecht, wenn die Preiserhöhung ausschließlich auf gestiegene Abgaben, Steuern oder Umlagen zurückzuführen ist. DEW21 hat auch zum 31. Dezember 2019 Rückstellungen in Höhe von 3,0 Mio. € bilanziert. Mit der KGE hat DEW21 im Jahr 2010 einen langfristigen Speichernutzungsvertrag zur Einspeisung, Lagerung und Ausspeisung von Erdgas abgeschlossen. Zur Sicherung von Speicherkapazitäten beziehungsweise für den

| 26 Speicherzugang ist ein Entgelt zu entrichten. Aufgrund der aktuellen Marktsituation ist es nicht möglich, dieses Entgelt durch saisonale Aus- und Einspeisung alleine zu erwirtschaften. Die negative Ertragsentwicklung des Erdgasspeichers Epe wurde in der Mittelfristplanung berücksichtigt. In 2017 erfolgte eine deutliche Absenkung des Leistungspreises (Speicherbündelpreis), wodurch zugleich auch die Beteiligungserträge in vergleichbarem Umfang sinken. Im Rahmen des Jahresabschlusses 2019 wurde die Rückstellungsbewertung aktualisiert. Sie beläuft sich auf einen Betrag in Höhe von 32,7 Mio. €. Für DSW21 bietet sich die Möglichkeit, durch ein Nahverkehrsangebot, das auf wandelnde Bedürfnisse der Fahrgäste und auf die gesellschaftliche sowie die städtische Entwicklung abgestimmt ist, Fahrgastzuwächse zu generieren. Diese können mit zu einer Verbesserung der Verkehrserlöse und des Betriebsergebnisses Verkehr beitragen. Zusätzliche Chancen von DSW21 und der Unternehmensgruppe bestehen darin, weitere Beteiligungen als langfristiges Engagement einzugehen oder Kooperationen auszubauen. Insbesondere die Digitalisierung bietet Möglichkeiten, die Branchen- und Regionen-übergreifend auszuschöpfen sind. Für die DSW21Gruppe als Verkehrsträger sei hier auf die Mobilitätsinitiative »Mobility Inside« verwiesen. Nach den EU-Leitlinien muss Dortmund Airport spätestens zehn Jahre nach Beginn des Übergangszeitraums (2014) die volle Deckung seiner Betriebsaufwendungen gemäß EULeitlinien erreichen. Die Erreichung dieses Ziels ist wesentlich von der zukünftigen Passagierentwicklung abhängig, die jedoch bei Regionalflughäfen nicht mit hinreichender Belastbarkeit für einen solchen Zeitraum vorhersehbar ist. Damit besteht das Risiko, dass die geforderte Deckung unter Umständen nicht erreicht wird. Da nach dem Übergangszeitraum weitere Betriebsbeihilfen für Flughäfen grundsätzlich als mit dem Binnenmarkt unvereinbar erachtet werden, besteht für den Eintritt dieses Falls ein bestandsgefährdendes Risiko.


Konzernlagebericht Dortmund Airport hat einen auf den Vorgaben der neuen EU-Leitlinien basierenden Wirtschaftsplan für den Übergangszeitraum erstellt, der den Weg aufzeigt, wie die erwartete operative Finanzierungslücke sukzessive innerhalb dieses Zeitraums geschlossen wird. Die Pränotifizierung der notwendigen Beihilfen durch die EU-Kommission wurde Ende Dezember 2015 beendet. Der aufgrund der Ergebnisse angepasste endgültige Notifizierungsantrag wurde der EU-Kommission Mitte Dezember 2016 übermittelt. Weitere ergänzende Mitteilungen an die EU-Kommission zur verkehrlichen Erreichbarkeit des Flughafens Dortmund erfolgten im August 2017 sowie Mitte Dezember 2017. Im Juli 2018 wurde auf Wunsch der EU-Kommission ein Zwischenstatus zur Umsetzung des Zukunftskonzeptes eingereicht. Ende November 2018 ging ein weiterer Fragebogen der EU-Kommission zur abschließenden Beurteilung der Anmeldung ein, der Ende Dezember 2018 beantwortet wurde. Nachfragen der EU-Kommission dazu aufgrund weiteren Erläuterungsbedarfs gingen Anfang 2019 ein. Die Antworten hierauf wurden im März 2019 der EU-Kommission übermittelt. Seit Juli 2019 ist das Notifizierungsverfahren positiv abgeschlossen. Die EUKommission genehmigte den auf den Vorgaben der neuen EU-Richtlinien basierenden Wirtschaftsplan für den Übergangszeitraum. Der immer härter werdende Wettbewerb insbesondere im Low-Cost-Segment zwingt die Airlines, ihre Streckennetze um die Destinationen zu bereinigen, die nicht die gesteckten Zielwerte erreichen. Betroffen hiervon sind vor allem die Airports, die einen hohen Anteil an Low-Cost-Verkehren haben, wie zum Beispiel der Dortmund Airport. Diese Airports sind gefordert, Alternativen zu entwickeln, um auch zukünftig im Markt erfolgreich agieren zu können. Durch verstärkte Airline-Akquise wird versucht, wegfallende Verbindungen möglichst zeitnah durch ein neues beziehungsweise verstärktes Engagement anderer Airlines zu kom­ pensieren. Das ist aufgrund der bestehenden Marktsituation jedoch äußerst schwierig. Das

| 27 Risiko des Wegfalls von weiteren Flugverbindungen besteht somit auch zukünftig weiter. Mit der Änderungsgenehmigung vom 1. August 2018 wurden die Betriebszeiten am Dortmund Airport erweitert. Rechtsbehelfe wie ein Antrag auf aufschiebende Wirkung wurden bisher nicht gestellt. Während der Rechtsbehelfsfrist wurden drei Klagen vor dem OVG Münster eingereicht. Damit besteht das Risiko, dass die Betriebszeiten durch ein Urteil im anstehenden Klageverfahren in ihren ursprünglichen Zustand zurückgeführt werden müssen. Nach Zugang der Klagebegründungen werden die Stellungnahmen und Erwiderungen von Dortmund Airport erfolgen. Das Hauptverfahren wird voraussichtlich nicht vor Juli 2020 beginnen. Dortmund Airport strebt einen erfolgreichen Abschluss des Klageverfahrens mit einer Festschreibung der seit der Änderungsgenehmigung bestehenden Betriebszeiten an. Im Vergleich zu Wettbewerbsflughäfen gerät der Flughafen Dortmund hinsichtlich der Länge der Start- und Landebahn zunehmend in eine kritische Marktposition. Die Fluggesellschaften rüsten ihre Airbus-A320-Flotte sukzessive auf A321 um. Der A321 kann in Dortmund aufgrund der Länge der Start- und Landebahn (1.700 m) nicht eingesetzt werden. Dortmund Airport hat erste Schritte unternommen, um bis zum Ablauf der Flottenumrüstung die Landebahn durch Verlegung der Schwellen auf die Mindestlänge von 2.000 m zu erweitern, um die Nutzung des A321 zu ermöglichen. Durch den Ausbruch des Coronavirus (SARSCoV-2) ergeben sich seit Mitte März 2020 massive Auswirkungen, die sich auf unterschiedliche Art in den Konzerngesellschaften niederschlagen. Bei DSW21 ist hauptsächlich der öffentliche Personennahverkehr davon betroffen. Durch den beobachteten Rückgang der Fahrgäste hat sich die Ertragslage der Gesellschaft bis zur Aufstellung des Konzernabschlusses 2019 verschlechtert. Es ist bereits erkennbar, dass die Fahrgastzahlen und die damit verbundenen Umsätze hinter denen des Jahres 2019 zurückbleiben werden.


Konzernlagebericht Hervorzuheben ist die Situation am Dortmund Airport. Hier haben die Auswirkungen der Corona-Pandemie zu einem nahezu vollständigen Erliegen des Flugverkehrs geführt. Es ist schon jetzt erkennbar, dass die Passagierzahlen des Jahres 2020 hinter denen des Jahres 2019 zurückbleiben werden. Der Bereich der Energiewirtschaft ist durch die Pandemie nicht so stark betroffen. Gegenwärtig lassen sich die wirtschaftlichen Auswirkungen der aktuellen Corona-Pandemie bei den übrigen Konzerngesellschaften noch nicht verlässlich einschätzen. Es ist aber davon auszugehen, dass sie wesentliche Ein-

| 28 flüsse auf die Ertragslage des Konzerns haben werden. Die Entwicklung der Tochtergesellschaften orientiert sich an den Marktanforderungen. So können Chancen unter dem Aspekt nachhaltiger Profitabilität genutzt werden. Auf diese Weise können in einem herausfordernden und dynamischen Umfeld Marktchancen von einzelnen Tochtergesellschaften gezielt aufgegriffen werden. Dadurch kann der Konzern seine Wettbewerbsfähigkeiten stärken. Zusätzliche Chancen bestehen darin, weitere Beteiligungen als langfristiges Engagement anzustreben oder Kooperationen auszubauen.

Corporate Governance Der deutsche Corporate Governance Kodex enthält wesentliche gesetzliche Vorschriften zur Leitung und Überwachung deutscher börsennotierter Gesellschaften sowie nationale Standards zur Unternehmensführung. Die Stadt Dortmund ist Alleingesellschafterin der Holding GmbH. Insofern treffen die Vorschriften des soeben genannten Kodexes nur bedingt auf den Konzern zu. Am 29. März 2012 hat der Rat der Stadt Dortmund den Public Corporate Governance Kodex für die Stadt Dortmund (PCGK) beschlossen. Dieser enthält Standards für eine verantwortungsvolle Unternehmensführung der städtischen Unternehmen. Der PCGK soll dazu dienen, die Transparenz und Effizienz im »Konzern Stadt Dortmund« zu optimieren. Dies geschieht analog zum Corporate Governance Kodex, der für börsennotierte Aktiengesellschaften gilt, durch Empfehlungen und

Anregungen an die städtischen Unternehmen. Im Einzelnen verfolgt der PCGK folgende Ziele: • Aufstellen von Standards für das Zu­ sammenwirken aller Beteiligten (Rat, Beteiligungsverwaltung, kommunale Unternehmen) • Förderung der effizienten Zusammen­ arbeit zwischen Geschäftsführung und Aufsichtsrat • Verbesserung des Informationsflusses zwischen Beteiligungsverwaltung und kommunalem Unternehmen • Absicherung der Ausrichtung am Gemeinwohl durch eine verbesserte Transparenz und Steuerungsmöglichkeit • Erhöhen des Vertrauens in Entscheidungen der Verwaltung und Politik.

Finanzinstrumente Zu den wesentlichen verwendeten Finanzinstrumenten gehören die Finanzanlagen sowie die Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Darüber hinaus werden Zinsswaps zur Absicherung und Optimierung der Finanzkonditionen eingesetzt.

Ziel ist es, finanzielle Risiken für den Konzern zu vermeiden beziehungsweise zu vermindern. Preis-, Ausfall und Liquiditätsrisiken werden im Rahmen der Finanzplanung kontinuierlich überwacht. Möglichen Risiken wird gegengesteuert.


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Prognose Der DSW21-Konzern muss sich in den kommenden Jahren den Belastungen bei den Pensionsrückstellungen durch die Niedrigzinsphase am Kapitalmarkt sowie den Herausforderungen der Energiewende stellen. In der Konzernplanung für das Geschäftsjahr 2020 beläuft sich das operative Ergebnis auf 59 Mio. €. Als Konzern-Jahresergebnis wird insbesondere durch die Bewertung bei den Pensionsrückstellungen (78 Mio. €), ein Verlust in Höhe von -21,0 Mio. € erwartet. Im Energiebereich ist der Konzern einer zunehmenden Wettbewerbsintensität ausgesetzt. Die Energiewirtschaft befindet sich seit Jahren in einem fundamentalen Wandel. So wird Strom aus erneuerbaren Quellen in den Bereichen Mobilität und Wärme sowie in vielen industriellen Prozessen die Energieträger Erdöl und Erdgas ersetzen. Kurz- bis mittelfristig erfordern Änderungen im Strommarktdesign, aber auch die Wärmewende, die Verkehrswende, die Stadtsanierung sowie Effizienzsteigerungen eine deutliche Veränderungsbereitschaft der Marktteilnehmer. Die Geschäftsmodelle von Stadtwerken sowie von regionalen und überregionalen Energieversorgungsunternehmen werden sich weiter stark verändern, eröffnen gleichzeitig aber auch neue Potenziale. Grundsätzlich sind Nahverkehrsleistungen in großstädtischen Ballungsräumen nicht kostendeckend zu erbringen. Neben den Investitionen in die neuen Hochflurstadtbahnwagen und Niederflurbusse werden in 2020 weitere Verbesserungen des Betriebsergebnisses Verkehr – wie

z. B. die Optimierung des Leistungsangebotes – erzielt werden müssen. Der Fokus im Bereich der Telekommunikation liegt im kontinuierlichen Ausbau der Netzinfrastruktur. In Anbetracht der Markt- und Preisentwicklung, insbesondere für breitbandige Internetzugänge, ist ein stetiger Ausbau der eigenen Infrastruktur unumgänglich. Bezüglich der Breitbandausschreibung der Stadt Dortmund mit rund 3000 Adresspunkten befindet sich DOKOM21 nach wie vor im Vergabeverfahren. Dieses Wachstumspotenzial bildet die Grundlage für eine weiterhin positive Entwicklung in diesem Segment. Das Bevölkerungswachstum in Dortmund und die hiermit verbundene Nachfrage nach qualitativ hochwertigen Wohnungen tragen weiterhin zu einer positiven Geschäftsentwicklung der wohnungswirtschaftlichen Aktivitäten des Konzerns bei. Auch in 2020 und den Folgejahren wird eine positive Entwicklung mit deutlichen Bewirtschaftungsüberschüssen erwartet. Die Einschätzung zu der erwarteten Unternehmensentwicklung im Geschäftsjahr 2020 berücksichtigt noch nicht die mögliche Auswirkung der aktuellen COVID-19-Pandemie. Gegenwärtig lassen sich die wirtschaftlichen Auswirkungen der Krise, insbesondere die konjunkturellen Auswirkungen, noch nicht verlässlich einschätzen. Bestandsgefährdende Auswirkungen aufgrund der COVID-19-Pandemie sind aktuell nicht erkennbar.


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Öffentlicher Zweck Gemäß den Vorschriften des § 108 Abs. 3 Nr. 2 GO NRW ist festzustellen, dass die Dortmunder Stadtwerke Holding GmbH den satzungsmäßigen Aufgaben nachgekommen ist und die Vorschriften hinsichtlich der Berichterstattung beachtet wurden. Dortmund, 15. Mai 2020 Dortmunder Stadtwerke Holding GmbH

Pehlke Jung

Kraus

Jacoby


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Konzernabschluss 2019


Konzernabschluss 2019

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Aktiva 31.12.2019 31.12.2018

Anhang A. Anlagevermögen

T€

1

I. Immaterielle Vermögensgegenstände

10.208

8.232

II. Sachanlagen

1.433.757

1.380.691

III. Finanzanlagen

1.402.818

1.349.720

2.846.783

2.738.643

B. Umlaufvermögen I. Vorräte

2

68.648

67.913

II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

3

145.318

161.417

III. Wertpapiere

4

8.200

8.200

66.479

74.071

288.645

311.601

IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks C. Rechnungsabgrenzungsposten

5

9.008

8.091

D. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung

6

3.559

1.993

3.147.995

3.060.328

Passiva 31.12.2019 31.12.2018 Anhang A. Eigenkapital I. Gezeichnetes Kapital der Dortmunder Stadtwerke Holding GmbH II. Kapitalrücklage

T€

7

2.000 622.852

2.000 622.852

-234.539

-193.603

IV. Nicht beherrschende Anteile für die unmittelbar von der Stadt Dortmund gehaltenen Anteile an den Tochterunternehmen

48.195

47.377

V. Nicht beherrschende Anteile

88.499

85.835

527.007

564.461

III. Erwirtschaftetes Kapital des Konzerns Bilanzverlust des Konzerns

B. Zuschüsse

8

85.251

78.130

C. Rückstellungen

9

1.294.165

1.212.220

D. Verbindlichkeiten

10

1.206.224

1.173.588

E. Rechnungsabgrenzungsposten

11

8.875

4.735

26.473

27.194

3.147.995

3.060.328

F. Passive Latente Steuern


Konzernabschluss 2019

| 33

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung 2019 2019 Anhang 1. Umsatzerlöse

12

2. Erhöhung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen

2018 T€

1.164.969

1.146.426

225

452

3. Andere aktivierte Eigenleistungen

13

23.955

16.483

4. Sonstige betriebliche Erträge

14

29.824

116.211

5. Materialaufwand

15

-708.572

-692.923

6. Personalaufwand

16

-266.545

-278.086

7. Abschreibungen

17

-87.041

-94.079

8. Sonstige betriebliche Aufwendungen

18

-92.140

-82.029

9. Beteiligungsergebnis

19

51.432

48.122

10. Finanzergebnis

20

-120.419

-128.975

11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

21

-13.622

-14.676

-17.934

36.926

-6.512

-6.088

14. Aufwendungen aus Gewinnabführung

-11.167

-14.498

15. Jahresüberschuss

-35.613

16.340

16. Auf nicht beherrschende Anteile entfallender Verlust

1.135

3.943

17. Auf nicht beherrschende Anteile entfallender Gewinn

-5.440

-51.300

-39.918

-31.017

19. Verlustvortrag

-194.621

-162.586

20. Bilanzverlust

-234.539

-193.603

12. Ergebnis nach Steuern 13. Sonstige Steuern

18. Ergebnisanteil des Konzerngesellschafters

22


Konzernabschluss 2019 | Entwicklung des Konzern-Anlagevermögens

| 34

Anschaffungs- und Herstellungskosten Stand

Zugang

Abgang Umbuchung

01.01.2019

Wertberichtigungen Stand

Stand

Zugang

Buchwerte

Abgang Zuschreibung Umbuchung

31.12.2019 01.01.2019

T€

T€

T€

T€

T€

T€

T€

14.255 2.480

0

0

0

14.255

13.501

0

31

0

2.449

2.173

44.145

5.321

1.201

1.006

49.270

60.879

5.321

1.232

1.006

65.973

1.548.347

22.174

1.635

10.355

Stand

Stand Stand

31.12.2019

31.12.2019

31.12.2018

T€

T€

T€

T€

T€

T€

144

0

0

0

13.645

610

753

163

31

0

0

2.305

144

307

36.973

3.181

338

0

0

39.816

9.454

7.172

52.647

3.488

369

0

0

55.766

10.208

8.232

1.579.241

845.008

24.905

549

0

0

869.364

709.877

703.340

A. Anlagevermögen I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1. Firmenwert 2. Gegebene Baukostenzuschüsse 3. E ntgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten II. Sachanlagen 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken davon:

a) G eschäfts-, Betriebs- und andere Bauten

521.384

7.470

1.117

5.641

533.378

311.961

8.698

548

0

0

320.111

213.268

209.423

b) Bahnkörper und Bauten des Schienenweges

132.173

2.163

459

149

134.026

117.466

1.220

0

0

0

118.687

15.339

14.707

1.617.073

68.817

10.166

5.471

1.681.195

1.132.512

39.000

9.581

0

-8

1.161.923

519.272

484.561

322.681

4.445

269

855

327.713

243.865

7.899

269

0

0

251.496

76.217

78.816

54.755

2.847

398

129

57.333

42.876

2.298

322

0

8

44.860

12.473

11.878

164.307

8.743

4.987

1.725

169.788

127.564

9.228

4.395

0

132.397

37.391

36.743

65.447

32.964

251

-19.541

78.620

94

0

0

0

94

78.527

65.354

3.772.611

139.991

17.706

-1.006

3.893.891

2.391.919

83.329

15.115

0

0

2.460.134

1.433.757

1.380.691

1. Anteile an assoziierten Unternehmen

363.667

38.266

40.084

0

361.849

19.629

0

0

0

0

19.629

342.221

344.039

2. Beteiligungen

393.829

0

302

0

393.527

645

0

0

0

0

645

392.882

393.184

300

56.000

0

0

56.300

0

0

0

0

0

0

56.300

2. Technische Anlagen und Maschinen

a) der Versorgungsbetriebe

b) der Verkehrsbetriebe

c) Gemeinsam

3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau

0 0

III. Finanzanlagen

3. Ausleihungen an Unternehmen, mit de­ nen ein Beteiligungsverhältnis besteht

300

608.679

26

100

0

608.605

0

0

0

0

0

0

608.605

4.147

568

1.309

0

3.406

628

3

35

0

0

596

2.810

3.518

1.370.622

94.860

41.795

0

1.423.687

20.902

3

35

0

0

20.869

1.402.818

1.349.720

5.204.112

240.173

60.733

0

5.383.551

2.465.468

86.819

15.520

0

0

2.536.768

2.846.783

2.738.643

4. Wertpapiere des Anlagevermögens 5. Sonstige Ausleihungen

608.679


Konzernabschluss 2019 | Konzern-Eigenkapitalspiegel

35 |

KonzernjahresNicht beherrschende überschuss/ Anteile für die Auf nicht Rücklagen -fehlbetrag, unmittelbar von der beherrschende der dem Mutter­ Stadt Dortmund Anteile Konzern­ Kapital- GewinnGezeichnetes Gewinnvortrag/ unternehmen gehaltenen Anteile an entfallende eigenkapital Kapital Summe rücklagen rücklagen Summe Verlustvortrag zuzurechnen ist Summe Tochterunternehmen Gewinne/Verluste Summe Summe Mio. € Stand 01.01.2019

2,0

2,0

622,9

0,0

622,9

-193,6

0,0

-193,6

47,3

85,8

133,1

564,5

-3,4

-3,4

-3,4

Einstellung in/Entnahme aus Rücklagen Ausschüttung

0,0

Kapitaleinzahlungen

0,8

Sonstige Veränderungen

-1,0

-1,0

0,8 1,8

1,8

0,8

Änderungen des Konsolidierungskreises Konzernjahresfehlbetrag Stand 31.12.2019

2,0

2,0

622,9

0,0

622,9

-194,6

-39,9

-39,9

-39,9

-234,5

48,1

4,3

4,3

-35,6

88,5

136,6

527,0


| 36

Dortmunder Stadtwerke Holding GmbH

Konzernanhang fßr das Geschäftsjahr 2019


Konzernanhang

| 37

Allgemeine Grundsätze Der Konzernabschluss der Dortmunder Stadtwerke Holding GmbH (nachfolgend auch DSW Holding GmbH oder Holding GmbH) für das Geschäftsjahr 2019 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs (HGB) in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) und des GmbHG aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. DSW Holding GmbH hat ihren Sitz in Dortmund und ist in das Handelsregister beim Amtsgericht Dortmund unter HRB 29325 eingetragen. Der Konzernabschluss wird beim Betreiber des Bundesanzeigers elektronisch eingereicht und bekannt gemacht.

In der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung wurden im Interesse einer klaren Darstellung einzelne Posten zusammengefasst. Der gesonderte Ausweis dieser Posten erfolgt in den jeweiligen Abschnitten des Anhangs. Die Betragsangaben erfolgen in Tsd. €. Die Ziffern in den Vorspalten der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung beziehen sich auf entsprechende Erläuterungen im Anhang. Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist gesondert dargestellt.

Konsolidierungskreis Zum Dortmunder Stadtwerke Holding GmbH-Konzern gehörten am 31. Dezember 2019 neben dem Mutterunternehmen folgende Unternehmen:

1. Verbundene Unternehmen

Beteiligungsquote in Prozent

Dortmunder Stadtwerke AG, Dortmund

94,90 %

Dortmunder Hafen AG, Dortmund, (Dortmund Hafen)

98,33 %

DE Infrastruktur GmbH, Dortmund

81,00 %

Flughafen Dortmund GmbH, Dortmund, (Dortmund Airport)

74,00 %

Flughafen Handling GmbH, Dortmund

100,00 %

100,00 %

H-Bahn-Gesellschaft Dortmund mbH, Dortmund, (H-BAHN21)

Stadtkrone Ost Beteiligungsgesellschaft mbH, Dortmund Stadtkrone Ost Entwicklungsgesellschaft mbH & Co. KG, Dortmund, (Stadtkrone Ost) DOGEWO Dortmunder Gesellschaft für Wohnen mbH, Dortmund, (DOGEWO21) DOKOM Gesellschaft für Telekommunikation mbH, Dortmund, (DOKOM21) (davon 11,29 % DEW21) d-Port Entwicklungsgesellschaft mbH, Dortmund (d-Port21) (davon 49 % Dortmunder Hafen AG) KEB Holding AG, Dortmund, (KEB)

62,85 % 62,85 % 90,00 % 97,94 % 100,00 % 65,12 %

Hohenbuschei Beteiligungsgesellschaft mbH, Dortmund

51,00 %

Hohenbuschei GmbH & Co. KG, Dortmund, (Hohenbuschei)

51,00 %

Dortmund Logistik GmbH, Dortmund

51,00 %

Dortmunder Stadtwerke Beteiligungsgesellschaft mbH, Dortmund Dortmunder Energie- und Wasserversorgung GmbH, Dortmund, (DEW21) Dortmunder Netz GmbH, Dortmund, (DONETZ)

100,00 %

StadtEnergie GmbH, Dortmund

100,00 %

60,10 % 100,00 %


Konzernanhang

| 38

DOdata GmbH (vormals energieplus GmbH), Dormund

100,00 %

DEW21 Verwaltungsgesellschaft mbH, Dortmund

100,00 %

DEW21 Windkraftbeteiligungsgesellschaft mbH, Dortmund

100,00 %

Windpark Alsleben GmbH & Co. KG, Dortmund

100,00 %

Windpark Alsleben Netzanschluss GmbH & Co. KG, Dortmund

100,00 %

Windpark Alzheim GmbH & Co. KG, Dortmund

100,00 %

Windfarm Rothenkopf GmbH & Co. KG, Dortmund

100,00 %

Windpark Schneverdingen GmbH, Dortmund

100,00 %

Windpark Plauerhagen GmbH & Co. KG, Dortmund

100,00 %

Windpark Kehrig GmbH & Co. KG, Kehrig

100,00 %

Windpark Harsahl GmbH & Co. KG, Hankensbüttel

100,00 %

Windpark Straelen GmbH & Co. KG, Dortmund

100,00 %

2. Assoziierte Unternehmen Wasser und Gas Westfalen Beteiligungsgesellschaft mbH, Bochum

Beteiligungsquote in Prozent 50,00 %

Wasser und Gas Westfalen GmbH & Co. Holding KG, Bochum (WGW)

50,00 %

Westfalentor 1 GmbH, Dortmund, (Westfalentor) Stadtwerke Schwerte Holding GmbH & Co. KG, Schwerte (über DEW21 25,00 %) Stadtwerke Schwerte GmbH, Schwerte (über DEW21 1,50 %) EDG Holding GmbH, Dortmund (EDG) rku.it GmbH, Herne (über DEW21 20,00 %) KSBG Kommunale Beteiligungsgesellschaft GmbH & Co. KG, Essen (KSBG)

50,00 %

40,00 % 36,00 %

KGE – Kommunale Gasspeichergesellschaft Epe mbH & Co. KG, Gronau-Epe (KGE) (über DEW21)

25,00 %

KGBE Kommunale Gasspeicher Beteiligungsgesellschaft Epe mbH Gronau Epe (über DEW21) GreenPocket GmbH, Köln (über DEW21) Terminal Besitzgesellschaft OS mbH & Co. KG, Osnabrück (über DSW-Bet.) 3. Gemeinschaftsunternehmen Wasserwerke Westfalen GmbH, Dortmund (WWW) (über DEW21) Die Konsolidierung der Tochtergesellschaften von DEW21 erfolgte auf Grundlage eines TeilKonzernabschlusses von DEW21. Die Einbeziehung der Wasserwerke Westfalen erfolgte im Wege der Quotenkonsolidierung.

50,00 % 3,00 % 49,00 %

25,00 % 25,11 % 49,00 %

50,00 %

Die Terminal Besitzgesellschaft OS mbH & Co. KG sowie die Windpark Straelen GmbH & Co. KG wurden erstmals im Geschäftsjahr 2019 in den Konzernabschluss mit einbezogen.


Konzernanhang Die Equity-Bilanzierung der EDG, der WGW und der KSBG erfolgte auf Grundlage des jeweiligen Konzernabschlusses. Mit Dortmund Hafen, Dortmund Airport sowie H-BAHN21 bestehen Beherrschungs- und Ergebnisabführungsverträge. Mit DEW21 und DOKOM21 bestehen Ergebnisabführungsverträge.

| 39 DEW21 hat mit DONETZ, der DEW21-Windkraftbeteiligungsgesellschaft mbH und der DOdata GmbH (vormals energieplus GmbH) Ergebnisabführungsverträge abgeschlossen. Zwischen Dortmund Airport und der Flughafen Dortmund Handling GmbH besteht ebenfalls ein Ergebnisabführungsvertrag.

Konsolidierungsgrundsätze Die Kapitalkonsolidierung erfolgte für die ab 2010 erworbenen Beteiligungen nach der Neubewertungsmethode; die übrigen, vor 2009 erworbenen Beteiligungen wurden weiterhin auf Basis der Buchwertmethode konsolidiert. Passive Unterschiedsbeträge zwischen Beteiligungsbuchwert und anteiligem Eigenkapital werden im Bilanzgewinn des Konzerns ausgewiesen, da es sich um realisierte Gewinne handelt. Aktive Unterschiedsbeträge wurden den Vermögenspositionen der Tochterunternehmen (Grundstücke, Technische Anlagen und Maschinen, Windkraftanlagen, Gebäude, Beteiligungen) entsprechend den enthaltenen stillen Reserven zugeordnet. Die Abschreibung im Konzernabschluss erfolgt entsprechend der Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände. Soweit keine Zuordnung zu Vermögenspositionen möglich war, erfolgte ein Ausweis als Firmenwert. Die aus Erstkonsolidierungen vor 2009 stammenden Firmenwerte werden entsprechend der voraussichtlichen Bestandsdauer aufgrund der Art des jeweiligen Geschäfts über 15 Jahre abgeschrieben. Ansonsten wurden die nach den Maßgaben des Mutterunternehmens in Ansatz und Bewertung vereinheitlichten Bilanzen bzw. Gewinn- und Verlustrechnungen der einbezogenen Unternehmen in der Konzernbilanz bzw. in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung unter Aufrechnung der einander entsprechenden Posten zusammengefasst. Aus Konzernsicht waren Zwischengewinne im Anlagevermögen, bei Rückstellungen sowie bei Ertragszuschüs­ sen zu konsolidieren. Darüber hinaus wurden

Zwischenergebnisse bei konzernintern gelieferten und zum 31. Dezember 2019 bilanzierten Vermögensgegenständen wegen Geringfügigkeit nicht eliminiert. Ergebniswirksame Konsolidierungsmaßnahmen sind dem Konzerngesellschafter zugerechnet. Der Alleingesellschafter der DSW Holding GmbH, die Stadt Dortmund, ist unmittelbar mit 5,1 % an DSW21, mit 1 2/3 Prozent an Dortmund Hafen, mit 26 % unmittelbar an Dortmund Airport und mit 0,01 % an der KEB beteiligt. Die Anteile an assoziierten Unternehmen werden nach der Equity-Methode – Buchwertmethode – bewertet. Die Anschaffungskosten der Anteile werden mit dem auf sie entfallenden Eigenkapital zum jeweiligen Erwerbszeitpunkt verrechnet. Der sich aus der Erstkonsolidierung der rku.it ergebende aktive Unterschiedsbetrag wurde als Firmenwert betrachtet und bis einschließlich 2018 über 15 Jahre abgeschrieben. Bei den in 2018 erworbenen Anteilen an der GreenPocket GmbH ergibt sich ein Unterschiedsbetrag in Höhe von 2,5 Mio. €, der linear über 10 Jahre abgeschrieben wird. Aufgrund anhaltender negativer Entwicklungen wurde in 2019 eine außerplanmäßige Abschreibung in Höhe von 1,5 Mio. € auf den Beteiligungsansatz an der GreenPocket GmbH vorgenommen. Bei den in 2019 erworbenen Anteilen an der Terminal Besitzgesellschaft OS mbH & Co. KG ergibt sich ein Unterschiedsbetrag (0,2 Mio. €), der über 10 Jahre abgeschrieben wird.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind anhand ihrer Anschaffungskosten erfasst und werden linear entsprechend ihrer voraussichtlichen

Nutzungsdauer abgeschrieben. In der Regel wird spätestens für das Jahr nach der Vollabschreibung der Abgang angenommen.


Konzernanhang Die Gegenstände des Sachanlagevermögens werden auf der Grundlage ihrer Anschaffungsbzw. Herstellungskosten bewertet. Kosten der Fremdfinanzierung bleiben – mit Ausnahme bei DOGEWO21 – außer Ansatz. Eigene Leistun­ gen werden mit Einzelkosten und angemessenen Teilen der notwendigen Gemeinkosten in die Herstellungskosten einbezogen. Kapitalzu­ schüsse werden spätestens als (wertmäßiger) Abgang verrechnet, wenn der bezuschusste Vermögensgegenstand in die abgerechneten Sachanlagen umgebucht wird. Die planmäßigen Abschreibungen der Zugänge im Sachanlagevermögen erfolgten im Berichts­ jahr linear entsprechend den betrieblichen Nutzungsdauern. Die Zugänge der Vorjahre werden weiterhin planmäßig entweder linear oder degressiv abgeschrieben mit späterem Übergang auf die lineare Abschreibung, sobald sich hieraus höhere Abschreibungsbeträge ergeben. Die Abschreibungssätze der degressiven Abschreibung orientieren sich an den wirtschaftlichen Nutzungsdauern. Die planmäßigen Abschreibungen basieren grundsätzlich auf den betrieblichen Nutzungsdauern. Bei DEW21 werden die Zugänge des Geschäftsjahres linear, unabhängig von der steuerlichen Behandlung, unter Berücksichtigung anerkannter Nutzungsdauern abgeschrieben. Da Alt-Bestände teilweise noch der degressiven Abschreibung unterliegen, sind die Abschreibungen in der Handelsbilanz um 0,9 Mio. € niedriger als in der Steuerbilanz. Bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung erfolgen außerplanmäßige Abschreibungen auf den beizulegenden Wert. Geringwertige Wirtschaftsgüter im Einzelanschaffungspreis von 250,01 € bis 800,00 € (Vorjahr 250,01 € bis 1.000,00 €) werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben; die Poolbildung analog § 6 Abs. 2a EStG wird nicht mehr vorgenommen. Für die Darstellung im Anlagen­ gitter (Entwicklung des Anlagevermögens) wird unterstellt, dass diese Wirtschaftsgüter im Folgejahr ausscheiden. Zur Bilanzierung von Finanzinstrumenten und zur Bildung von Bewertungseinheiten gem. § 254 HGB vgl. (25).

| 40 Beteiligungen sowie Wertpapiere des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bewertet, ggf. vermindert um Abschreibungen auf den beizulegenden Wert bei voraussichtlich dauernder Wertminderung. Ausleihungen werden grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Langlaufende unverzinsliche und niedrig verzinsliche Darlehen an Werksangehörige werden unter Anlegung eines Zinssatzes von 5,5 % abgezinst. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden mit gewichteten durchschnittlichen Anschaffungskosten bzw. zu niedrigeren Tageswerten angesetzt. Die übrigen Vorräte (fertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen und Waren) werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips angesetzt. Die Herstellungskosten enthalten neben den Einzelkosten angemessene Fertigungsgemeinkosten sowie Abschreibungen. Nicht gängige Materialien werden entsprechend ihrer eingeschränkten Nutzbarkeit abgewertet. Einige Ersatzteilläger werden als Festwert geführt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert abzüglich Einzelwertberichtigungen angesetzt. Wertpapiere des Umlaufvermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert, vermindert um Abschreibungen auf den niedrigeren Kurswert. Zuschreibungen werden aufgrund des Wertaufholungsgebotes vorgenommen. Flüssige Mittel sind zum Nennwert bewertet. Die bis zum Geschäftsjahr 2002 erhaltenen Baukostenzuschüsse werden mit jährlich 5 % ihres Ursprungsbetrages ergebniswirksam aufgelöst, für Zugänge ab 2003 erfolgt eine Auflösung nach Maßgabe der auf die Hausanschlüsse verrechneten Abschreibungssätze. Rückstellungen für alle erkennbaren Risiken, für ungewisse Verbindlichkeiten sowie für 2019 vorgesehene, aber bis März 2020 auszuführende Instandhaltungsmaßnahmen werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bilanziert.


Konzernanhang Bei Laufzeiten von mehr als einem Jahr wird gemäß § 253 Abs. 2 HGB die bei der Bewertung zu berücksichtigende Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten sieben Jahre vorgenommen. Zukünftige Preisund Kostensteigerungen werden ebenfalls berücksichtigt. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sind nach den anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen mittels der »Projected-Unit-Credit-Methode« errechnet. Die Rückstellungen werden pauschal mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 10 Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die »Richttafeln 2018 G« von Klaus Heubeck verwendet. Im Berichtsjahr wird der von der Deutschen Bundesbank vorgegebene Marktzinssatz von 2,71 % (Dezember 2019) bei der Bewertung zugrunde gelegt (Vorjahr: 3,21 %). Gehaltsanpassungen sind mit 2,5 %, bei den Tochtergesellschaften

| 41 zum Teil mit 2,0 %, und Rentenanpassungen mit 2,0 % p. a. eingerechnet. Für die Bewertung der Rückstellung für Altersteilzeit und Jubiläum wird ein Zinssatz von 1,97% sowie ein Gehaltstrend von 2,0 % bzw. 2,5 % zugrunde gelegt. Neben den Verpflichtungen aus laufenden Pensionen und den am Bilanzstichtag bestehenden Anwartschaften sind auch Verpflichtungen für Deputate und Altersübergangsgeld im Ansatz berücksichtigt. Das bei der Berechnung berücksichtigte frühestmögliche Renten­ eintrittsalter liegt aufgrund der demografischen und tatsächlichen Entwicklung bei 64 Jahren. Der Unterschiedsbetrag zu der Pensionsrückstellung, berechnet mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre, beträgt 141,5 Mio. €. Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag bilanziert.

(1) Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagengitter dargestellt.

31. Dezember 2019 beträgt der Restbuchwert der stillen Reserven 51,5 Mio. €.

Die ausgewiesenen Firmenwerte stammen von Windkraft Alsleben GmbH & Co. KG und den durch eine Anteilserhöhung bei der Stadtkrone Ost KG entstandenen Firmenwert. Die Abschreibungen werden planmäßig über fünfzehn bzw. zehn Jahre durchgeführt.

Zum 31.12.2019 hat die Windkraftbeteiligungsgesellschaft mbH die Windpark Straelen GmbH erworben. Der entstandene aktive Unterschiedsbetrag in Höhe von 1,1 Mio. € wurde den Windkraftanlagen zugeordnet und wird ab 2020 über deren betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 15 Jahren linear abgeschrieben.

DSW21 hat in 2014 von der RWE Deutschland AG Geschäftsanteile entsprechend 7,1 % des gesamten Stammkapitals von DEW21 erworben. Der bei der Erstkonsolidierung dieser Anteile entstandene aktive Unterschiedsbetrag in Höhe von 88,0 Mio. € wurde den Grundstücken und Gebäuden und den technischen Anlagen der DEW21 zugeordnet und wird über deren betriebsübliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Hierauf bestanden zum 31. Dezember 2014 passive latente Steuern in Höhe von 29,0 Mio. €, welche ab 2015 über die Restnutzungsdauer der zugrunde liegenden Anlagen aufgelöst werden. Zum

Der bei der Erstkonsolidierung der Windkraft Alsleben GmbH & Co. KG entstandene aktive Unterschiedsbetrag in Höhe von rund 15,4 Mio. € wurde den Windkraftanlagen zugeordnet und wird über deren betriebsübliche Nutzungsdauer von 15 Jahren abgeschrieben. Zum 31. Dezember 2019 beträgt der Restbuchwert der stillen Reserven 5,3 Mio. €. Die im Rahmen der Erstkonsolidierung der Erste ENP Windpark Alzheim GmbH & Co. KG, der Windfarm Rothenkopf GmbH & Co. KG und


Konzernanhang der Windpark Schneverdingen GmbH entstandenen aktiven Unterschiedsbeträge in Höhe von 0,1 Mio. € bzw. 0,4 Mio. € und 0,4 Mio. € wurden ebenfalls den Windkraftanlagen zugeordnet und werden über deren betriebsgewöhnliche Nutzungs-

| 42 dauer von 15 Jahren abgeschrieben. Die Angaben nach der Verordnung über die Gliederung des Jahresabschlusses von Verkehrsunternehmen sind in den folgenden Tabellen enthalten:

Tabelle 1 zu (1) Im Bilanzposten A.II sind enthalten: 31.12.2019

31.12.2018 T€

Geschäfts-, Betriebs- und andere Bauten Bahnkörper und Bauten des Schienenweges

213.268

182.341

15.339

14.707

31.12.2019

31.12.2018

Der Bilanzposten A.II.2 gliedert sich wie folgt: Tabelle 2 zu (1) T€ 1. G leisanlagen, Streckenausrüstung und Sicherungsanlagen

19.884

16.339

2. Fahrzeuge für Personen- und Güterverkehr 3. M aschinen und maschinelle Anlagen, die nicht zu Nr. 1. oder 2. gehören Technische Anlagen und Maschinen der Verkehrsbetriebe

50.025

55.526

6.308 76.217

4.375 76.240

Auf die assoziierten Unternehmen entfällt ein Firmenwert in Höhe von 11,2 Mio. €. Vom ausgewiesenen Bilanzwert der assoziierten Unternehmen von 342,2 Mio. € entfallen 75,2 Mio. € auf die EDG und 229,7 Mio. € auf die WGW. Als Wertpapiere des Anlagevermögens werden Anteile an Wertpapier-Spezialfonds (Gesamtbuchwert: 555,3 Mio. €; Marktwert: 790,8 Mio. €; Ausschüttungen in 2019: 19,0 Mio. €) sowie ein Wertpapier-Depot ausgewiesen. Das Wertpapier-Depot enthält Anleihen der DEPFA Bank Plc. (Tochter der Hypo Real Estate Holding AG) von 30,0 Mio. €, bei denen die Kurswerte zum 31. Dezember 2019 bei 29,9 Mio. € liegen. Trotz der derzeitigen fortgesetzten Bemühungen um die europäische Finanzstabilität werden an den Finanzmärkten, insbesondere bei Fälligkeiten nach 2020, weiterhin Risikoabschläge

vorgenommen. Ein Ausfall der vorstehenden Anleihen ist derzeit nicht zu erwarten, sodass eine Abwertung zum 31. Dezember 2019 nicht vorgenommen wurde. Die Wertpapiere dienen im Wesentlichen der Finanzierung der Pensionsverpflichtungen. Dabei werden die Wertpapiere bei einer Anlagestrategie mittleren Risikogrades mit dem Ziel angelegt, solide Renditen zu erwirtschaften. Die Anlagepolitik der Spezialfonds sieht vor, dass maximal 40 % bzw. 42 % des Gesamt­ fondsvermögens in Aktien investiert werden dürfen. Die sonstigen Ausleihungen enthalten im Wesentlichen unverzinsliche und niedrig verzinsliche Baulohnvorschüsse an Werksangehörige sowie Darlehen für die Errichtung von Photovoltaikanlagen.


Konzernanhang

| 43

(2) Vorräte 31.12.2019

31.12.2018 T€

1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe

16.341

14.945

2. Grundstücke

40.270

36.949

3. Unfertige Leistungen

4.041

4.405

4. Fertige Erzeugnisse und Waren

7.996

11.329

0

285

68.648

67.913

5. Geleistete Anzahlungen Gesamt

Von Bedeutung sind vor allem die Materialläger für die Versorgungs- und Verkehrsbetriebe (Verbrauchs- und Reparaturmaterial, Treibstoffe, Reserveteile).

Außerdem werden zusätzlich die zur Vermarktung vorgesehenen Grundstücke ausgewiesen. Des Weiteren sind hier die Lagerbestände für die Strom- und Erdgasversorgung erfasst.

(3) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 31.12.2019

31.12.2018 T€

1. F orderungen aus Lieferungen und Leistungen 2. F orderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 3. Sonstige Vermögensgegenstände davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr Gesamt Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthalten insbesondere Forderungen aus abgerechneten und abgegrenzten Energieund Wasserlieferungen sowie aus Nebengeschäften, aus Hafenbetrieb und Liegenschafts­ verwaltung, gegen Luftfahrtgesellschaften, aus Telekommunikationsleistungen sowie aus Netznutzungsentgelten. Soweit notwendig, wurden die Forderungen wertberichtigt. Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, umfassen im Wesentlichen den Gewinnan-

71.959

88.177

25.481 47.878 (265)

31.107 42.133 (191)

145.318

161.417

spruch von DSW21 gegenüber der WGW nach Saldierung mit Verbindlichkeiten aus anrechen­ baren Steuern (22,3 Mio. €). In den sonstigen Vermögensgegenständen bilden anrechenbare Steuern und Solidaritätszuschlag (19,8 Mio. €) den Schwerpunkt. Von den »Sonstigen Vermögensgegenständen« haben 0,3 Mio. € eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.


Konzernanhang

| 44

(4) Wertpapiere Es handelt sich ausschließlich um festverzinsliche Wertpapiere. (5) Rechnungsabgrenzungsposten Der Posten enthält insbesondere vorausgezahlte Pensionen und Sozialversicherungsbeiträge für Versorgungsbezügeempfänger und Leitungsmieten (0,5 Mio. €). (6) Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung Gemäß § 246 Absatz 2 Satz 2 HGB sind Vermögensgegenstände in Höhe von 7,7 Mio. €, in Form von Wertpapieren und Festgeldern, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und dazu dienen, Verpflichtungen aus Altersteilzeitverträgen zu decken, mit Rückstellungen aus diesen Verpflichtungen in Höhe von 4,1 Mio. € saldiert worden. Die Bewertung

des Deckungsvermögens erfolgte zum beizulegenden Zeitwert, der nahezu den Anschaffungskosten entspricht. Erträge aus dem Deckungsvermögen (0,1 Mio. €) wurden mit Zinsaufwendungen (0,1 Mio. €) saldiert. Der sich ergebende Saldo sind unter dem Posten »Zinsen und ähnliche Aufwendungen« enthalten.

(7) Eigenkapital Das Stammkapital der Dortmunder Stadtwerke Holding GmbH beläuft sich zum Bilanzstichtag auf 2,0 Mio. €. Alleinige Gesellschafterin ist die Stadt Dortmund. Die Kapitalrücklage des Konzerns enthält in der Hauptsache die Kapitalrücklage der DSW Holding GmbH. Daneben wird der dem Beteiligungs­ satz von DSW21 an den Tochterunternehmen entsprechende Anteil an den in den Geschäfts­ jahren 1987 bis 1996 erfolgten Bewegungen der Kapitalrücklage von Dortmund Hafen sowie an den in den Geschäftsjahren 1992/93 und 1998 erfolgten Aufstockungen des Stammkapi­tals bei Dortmund Airport durch die Stadt Dort­mund hier erfasst. Hinzu kommt der in 2017 entstandene Anteil der Stadt Dortmund an DSW21.

Die Zusammensetzung und Entwicklung des Konzerneigenkapitals ist im Eigenkapitalspiegel dargestellt. Der Ausgleichsposten für die unmittelbar von der Stadt Dortmund gehaltenen Anteile an den Tochterunternehmen umfasst 5,1 % des in der Bilanz von DSW21, 1 2/3 % des in der Bilanz von Dortmund Hafen, 26 % des in der Bilanz von Dortmund Airport und 0,01 % des in der Bilanz der KEB zum 31. Dezember 2018 ausgewiesenen Eigenkapitals. Der Ausgleichsposten für Anteile in Fremdbesitz enthält die von fremden Dritten gehaltenen Anteile am Eigenkapital der konsolidierten Konzernunter­ n­ehmen zum 31. Dezember 2018.


Konzernanhang

| 45

(8) Zuschüsse 31.12.2019

31.12.2018 T€

1. Baukostenzuschüsse

75.061

70.297

2. N och nicht verrechnete Investitionszuschüsse

10.190

7.833

Gesamt

85.251

78.130

Die von DEW21 und DONETZ-Kunden bis 2002 für den Anschluss an die Netze gezahlten Baukostenzuschüsse wurden mit 1,9 Mio. € planmäßig zugunsten der Umsatzerlöse aufgelöst.

Die ab 2003 vereinnahmten Kapitalzuschüsse wurden mit 4,1 Mio. € ebenfalls zugunsten der sonstigen Umsatzerlöse aufgelöst.

(9) Rückstellungen 31.12.2019

31.12.2018 T€

1. Rückstellungen für Pensionen 2. Steuerrückstellungen 3. S onstige Rückstellungen Gesamt In den Sonstigen Rückstellungen sind am Bilanzstichtag 27,5 Mio. € aus Altersteilzeit­ regelungen und 2,4 Mio. € für Vorruhestandsregelungen enthalten. Insolvenzgesicherte Wertguthaben aus Alters­ teilzeitvereinbarungen sind unter den Posten »Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung« mit dem entsprechenden Deckungsvermögen verrechnet worden. Danach ergibt sich ein Saldo von 3,6 Mio. €.

1.077.086

985.816

41.137

45.642

175.942

180.762

1.294.165

1.212.220

• drohende Verluste aus der Erdgasspeicherung Epe, • Risiken aus der Preisanpassungsklausel GVV, • Energiebezugskosten, • Haftpflichtschäden/-prämien, • Risiken aus der Preisgleitklausel,

Die Steuerrückstellungen enthalten im Wesentlichen die voraussichtlichen Steuer­belastungen für Betriebsprüfungsrisiken.

• die Abrechnungsverpflichtung gegenüber Energie- und Wasserkunden aus rollierender Abrechnung,

Mit den sonstigen Rückstellungen wird den am Bilanzstichtag erkennbaren Risiken und Verpflichtungen Rechnung getragen. Vom Betrag her bedeutsam sind Rückstellungen für

• ausstehende Rechnungen, • Archivierungskosten, • kommunalen Schadensausgleich,

• Personalkosten (Altersteilzeit, Vorruhestand, Resturlaub, Mehrarbeit, variable Bezüge November/Dezember, Verdienst­ sicherung, Jubiläumszuwendungen, Leistungsprämien),

• Konzessionsabgaben Strom und Erdgas.


Konzernanhang

| 46

(10) Verbindlichkeiten davon Gesamt per Restlaufzeit Restlaufzeit Restlaufzeit 31.12.2019 bis 1 Jahr über 1 Jahr über 5 Jahre

davon durch Pfandrechte u. ä. Rechte gesichert

T€ 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Vorjahr

1.015.083 976.723

133.867 91.879

881.216 884.844

469.512 469.783

642.443 652.213

2.564 7.923

2.564 7.923

0 0

0 0

0 0

3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Vorjahr

75.223 68.619

75.028 68.512

195 107

0 0

0 0

4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht Vorjahr

26.172 35.045

24.372 33.105

1.800 1.940

1.240 1.380

0 0

5. Sonstige Verbindlichkeiten Vorjahr davon aus Steuern Vorjahr davon im Rahmen der sozialen Sicherheit Vorjahr

87.182 85.278 13.855 9.102 266 451

25.784 19.581 13.855 9.102 107 133

61.398 65.697 0 0 159 318

41.145 44.143 0 0 0 0

0 0 0 0 0 0

Gesamt

1.206.224

261.615

944.609

538.897

642.443

Vorjahr

1.173.588

221.000

952.588

515.306

652.213

2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen Vorjahr

DSW21 hat als Sicherheit für einen Lombardkredit in Höhe von 115,0 Mio. € seine Anteile an zwei Wertpapier-Spezialfonds sowie ein Wertpapier-Depot verpfändet. Für Darlehen in Höhe von 45,8 Mio. €, die im Rahmen eines Wertpapier-Pensionsgeschäftes gewährt wurden, hat DSW21 seine Anteile an einem Wertpapier-Spezialfonds verpfändet. Damit sind 160,8 Mio. € gesichert. Zur Sicherung von Darlehen bei Dortmund Airport in Höhe von 37,9 Mio. € hat die Stadt Dortmund eine modifizierte Ausfallbürgschaft übernommen. Bei DOGEWO21 sind Verbindlichkeiten in Höhe von 443,8 Mio. € grundpfandrechtlich gesichert. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen entstammen dem laufenden Geschäftsverkehr.

besteht, werden hauptsächlich die Verbindlichkeiten von DEW21 gegenüber der innogy SE (11,5 Mio. €) ausgewiesen. Sie resultieren im Wesentlichen aus Dividendenansprüchen. Wesentliche Posten innerhalb der sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber der Stadt Dortmund aus Grundstücks­ käufen (14,9 Mio. €). Außerdem bestehen Verpflichtungen aus der Konzessionsabgabe und aus Gestattungsentgelten sowie Verbindlichkeiten aus der Einspeisung EEG und aus dem Verkauf von Wind-kraftzertifikaten. Zudem sind die Verbindlichkeiten gegenüber anderen Kreditgebern bedeutsam. Für Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die im Geschäftsverkehr üblichen Eigentumsvorbehalte.

Unter den Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis (11) Rechnungsabgrenzungsposten Von Bedeutung sind eine Ausgleichszahlung des Landes Nordrhein-Westfalen für den von DSW21 garantierten Weiterbetrieb der H-Bahn sowie Einnahmen aus dem Fahrkartenvorverkauf für das Folgejahr. Außerdem werden bereits vereinnahmte Erträge der Jahre 2020 bis

2029 aus der Vermietung von Lichtwellen­ leiterkabeln und Kabelkanälen ausgewiesen. Die vereinnahmten Ausgleichsbeträge werden unter Zugrundelegung der jeweiligen Vertrags­ laufzeiten ergebniswirksam aufgelöst.


Konzernanhang

| 47

(12) Umsatzerlöse 31.12.2019

31.12.2018 T€

Versorgung

773.149

734.398

46.177

48.830

153.833

148.710

Grundstücksverkäufe

6.816

20.573

Hausbewirtschaftung

109.703

106.466

Telekommunikation

25.505

25.379

Übriges

49.786

62.070

Gesamt

1.164.969

1.146.426

Strom-/Erdgassteuer Verkehr

Die Umsatzerlöse wurden ausschließlich im Inland erzielt. (13) Andere aktivierte Eigenleistungen Es handelt sich im Wesentlichen um Arbeiten an Gleisnetz und Streckensicherungsanlagen der Verkehrsbetriebe sowie die Herstellung von Erdgas- und Wasserhausanschlüssen mit eigenen Mitarbeitern und von Großgeräten. (14) Sonstige betriebliche Erträge 31.12.2019 31.12.2018 T€ Erträge aus Anlageabgängen

2.132

3.182

Erträge aus der Auflösung und Inanspruchnahme von Rückstellungen

8.578

37.008

Übrige betriebliche Erträge

19.114

76.021

Gesamt

29.824

116.211

Unter dem Posten »Übrige betriebliche Erträge« werden im Wesentlichen Erträge aus der ÖPNV-Pauschale § 11 Abs. 2 sowie aus Sachbezügen ausgewiesen. (15) Materialaufwand 31.12.2019 31.12.2018 T€ Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren Aufwendungen für bezogene Leistungen

620.616 87.956

607.233 85.690

Gesamt

708.572

692.923


Konzernanhang Bei DSW21 werden der Aufwand für den Fahrstrom- und den Dieselkraftstoffverbrauch sowie Material und Fremdleistungen für Instandhaltungen der Verkehrsbetriebe ausgewiesen. Hinzu kommen, neben den Grundstücksaufwendungen für die in 2019

| 48 verkauften Grundstücke des Projektes PHOENIX See, die in diesem Zusammenhang noch nachlaufenden Kosten. Außerdem dominiert der Aufwand für Energie- und Wasserbezug, insbesondere für Strom und Erdgas.

(16) Personalaufwand 31.12.2019 31.12.2018 T€ Löhne und Gehälter

203.599

212.670

Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung davon für Altersversorgung

62.946 (20.547)

65.416 (24.614)

Gesamt

266.545

278.086

Der Zinsanteil der Pensionsrückstellungen betrug 111,7 Mio. € und wird unter dem Posten »Zinsen und ähnliche Aufwendungen« ausgewiesen. (17) Abschreibungen Die Zusammensetzung der Abschreibungen ergibt sich aus folgender Übersicht: 31.12.2019 31.12.2018 T€ Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter Übrige Abschreibungen Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens Gesamt Die Abschreibungen auf den Firmenwert von Windkraft Alsleben GmbH & Co. KG und Stadtkrone Ost GmbH wurden im Berichtsjahr planmäßig fortgesetzt.

3.488 4.107

3.341 3.408

79.222

78.602

224

8.728

87.041

94.079


Konzernanhang

| 49

(18) Sonstige betriebliche Aufwendungen 31.12.2019 31.12.2018 T€ Verluste aus Anlageabgängen

636

552

Bildung sonstiger Rückstellungen

14.114

4.693

Übrige betriebliche Aufwendungen

77.390

76.784

Gesamt

92.140

82.029

(19) Beteiligungsergebnis 31.12.2019 31.12.2018 T€ Erträge aus Beteiligungen an assoziierten Unternehmen

35.753

21.652

Verluste aus Beteiligungen an assoziierten Unternehmen

-2.464

-10.336

Erträge aus Beteiligungen

18.144

36.873

-1

-67

51.432

48.122

Aufwendungen aus Verlustübernahme Gesamt Unter dem Posten »Erträge aus Beteiligungen an assoziierten Unternehmen« werden die nach der Equity-Methode ermittelten Anteile an den Jahresergebnissen 2019 der Stadtwerke Schwerte (1,8 Mio. €), der KGE (0,6 Mio. €) und der Westfalentor 1ausgewiesen. Hinzu kommen die Anteile an den Konzern-Jahresüberschüssen

der WGW (14,6 Mio. €), der EDG (7,0 Mio. €) sowie der KSBG (11,7 Mio. €). Die Verluste aus Beteiligungen an assoziierten Unternehmen beinhalten den Anteil am Konzernverlust der rku.it (-0,5 Mio. €) und der GreenPocket GmbH (-2,0 Mio. €). Die Erträge aus Beteiligungen betreffen im Wesentlichen die KEB (16,6 Mio. €).

(20) Finanzergebnis 31.12.2019 31.12.2018 T€ Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Abschreibung auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens Zinsen und ähnliche Aufwendungen davon aus Aufzinsung für langfristige Rückstellungen Gesamt Unter den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen werden neben den Zinsen aus den Darlehensaufnahmen im Wesentlichen die Zinsen aus der Aufzinsung von Pensions- und langfristigen Rückstellungen ausgewiesen.

25.796 340

11.994 615

-66 -146.489 (114.474) -120.419

-66 -141.518 (103.784) -128.975


Konzernanhang

| 50

(21) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Es sind Erträge aus der Auflösung der passiven latenten Steuern in Höhe von 0,7 Mio. € enthalten. (22) Sonstige Steuern In der Hauptsache sind hier Grundsteuer, Umsatzsteuer, Kraftfahrzeugsteuer und Ökosteuer auf Eigenverbrauch erfasst. (23) Sonstige Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung In das Ergebnis sind periodenfremde Erträge im Wesentlichen aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 8,6 Mio. € eingeflossen. (24) S icherung von Verbindlichkeiten sowie Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen einschließlich Bürgschaften und Patronats­ erklärungen in Höhe von insgesamt 439,7 Mio. €. DSW21 hat sich zugunsten von Dortmund Hafen gegenüber der Bundesrepublik Deutschland für etwaige Ansprüche auf die Rückzahlung von Zuschüssen bis zu einem Höchstbetrag von 3,1 Mio. € verbürgt. DSW21 hat sich zugunsten von Dortmund Logistik gegenüber einem Kreditinstitut bis zu einer Darlehenshöhe von 3,1 Mio. € verbürgt. DSW21 hat sich gegenüber der Deutschen Bahn AG für deren Forderungen an das Dortmunder Reisebüro aus dem Agenturverkauf von DB-Werten verbürgt. Es besteht eine Rückbürgschaft von DSW21 gegenüber der Deutschen Bank AG für deren Bürgschaft gegenüber dem Aussteller von Sicherungsscheinen für die Eigenveranstaltungen des Dortmunder Reisebüros. DSW21 hat gegenüber einem darlehensgewährenden Kreditinstitut Patronatserklärungen zugunsten von Stadtkrone Ost in Höhe von 2,0 Mio. € abgegeben. DSW21 hat sich zugunsten der Terminal Besitzgesellschaft OS mbH & Co. KG gegenüber einem Kreditinstitut bis zu einer Darlehens-

höhe von 7,4 Mio. € verbürgt (Stand 31. Dezember 2019: 1,8 Mio. €). DSW21 und DEW21 haben gegenüber der Stadt Schwerte eine befristete Rückbürgschaft für Darlehen der Stadtwerke Schwerte GmbH abgegeben (Stand 31. Dezember 2019: 10,2 Mio. €). Bei DEW21 bestehen gegenüber Beteiligungsunternehmen zum Bilanzstichtag Verpflichtungen aus der Haftungsübernahme des Kapitaldienstes in Höhe von 23,0 Mio. €. Aus abgeschlossenen Strom- und Erdgasbeschaffungsgeschäften bestehen sonstige Verpflichtungen, denen absatzseitig Erwartungen in ausreichendem Maße gegenüberstehen. DEW21 hat gegenüber einem darlehensgewährenden Kreditinstitut eine Patronatserklärung zugunsten der DEW21 Windkraftbeteiligungsgesellschaft mbH abgegeben (Stand 31. Dezember 2019: 7,9 Mio. €). Aus rechtsverbindlich erteilten Bestellungen besteht zum Bilanzstichtag ein Obligo von 340,9 Mio. €. Im Konzern bestehen aus Dienstleistungsverträgen sowie aus Miet-, Pacht- und Wartungs­ verträgen finanzielle Verpflichtungen in Höhe von 44,5 Mio. €.


Konzernanhang

| 51

Die eingegangenen Verpflichtungen aus Bürgschaften, Patronats- und Rangrücktrittserklärungen gegenüber Dritten waren nicht zu passivieren, da die zugrunde liegenden Ver-

bindlichkeiten erfüllt werden können und daher mit einer Inanspruchnahme nicht zu rechnen ist.

(25) Angaben bezüglich derivativer Finanzinstrumente DSW21 hat zur Absicherung von Zinsänderungsrisiken die nachfolgenden Zinsderivate abgeschlossen: Art des Zinssicherungsgeschäftes Nominalwert Marktwert am 31.12.2018 Mio. € Zinssatzswap

65,0

-0,7

Zinssatzswap

50,0

-0,7

Zinssatzswap

18,0

1,0

Zinssatzswap

4,4

-0,0

Außerdem kommt bei Dortmund Airport ein Zinsswap mit einem Nominalwert von 21,3 Mio. € (Marktwert am 31. Dezember 2019: -0,1 Mio. €) zum Einsatz.

Bewertungseinheit nicht zu passivieren.

Die genannten Marktwerte wurden unter Anwendung anerkannter mathematischer Verfahren (u. a. Barwert-Modell, Optionspreismodelle) und auf der Basis der zum Berechnungszeitpunkt vorliegenden Marktdaten ermittelt. Bei den Swapgeschäften waren aufgrund des Vorliegens von Bewertungseinheiten mit dem jeweils zugrunde liegenden Grundgeschäft, die negativen Marktwerte nicht zu passivieren.

Bei den Grundgeschäften der Bewertungseinheiten nach § 254 HGB bei DEW21 handelt es sich um quasi-sichere Absatzgeschäfte, die isoliert betrachtet zum Entstehen von Risikopositionen im Commodity-Bereich führen können. Im Strom- und Gasbereich werden Macro-Hedges eingesetzt, mit denen das Preisrisiko abgesichert wird.

Ein von DEW21 auf die DONETZ übertragener Micro-Hedge besteht zwischen einem Bankdarlehen und einem Swap-Vertrag. Das variable Zinsrisiko wird mit einem Festzinsswap fristenkongruent abgesichert. Der negative Marktwert des Swap-Vertrages zum 31. Dezember 2019 beträgt 341,6 Tsd. € und ist aufgrund der Micro-Bewertungseinheit nicht zu passivieren. In 2019 wurde für DEW ein weiterer Zinsswap als Micro-Hedge für ein Bankdarlehen abgeschlossen. Das variable Zinsrisiko wird mit einem Festzinsswap fristenkongruent abge­ sichert. Der negative Marktwert des SwapVertrages zum 31. Dezember 2019 beträgt 1.041,8 Tsd. € und ist aufgrund der Micro-­

Als Bewertungseinheit wird die »Einfrierungsmethode« buchhalterisch angewendet.

In der Kundenstruktur des DEW21-Teilkonzerns wird hauptsächlich zwischen Standardlastprofilkunden (SLP) sowie Kunden mit registrierender Leistungsmessung (RLM) unterschieden. Als mit hoher Wahrscheinlichkeit erwartete Transaktionen werden die Standardlastprofilkunden ausgewiesen, deren Verbrauchsmengen weitgehend konjunkturunabhängig sind und daher nahezu homogenen Verbrauchsstrukturen unterliegen. Die geplan­ ten Absatzmengen können als quasi-sicher angesehen werden. Als schwebende Geschäfte werden Kunden mit registrierender Leistungsmessung, die bei Vertragsabschluss back-toback beschafft werden, ausgewiesen. Zur Bestimmung und Beurteilung der Positionen aus derartigen Geschäften ist ein geeignetes Risikomanagement in der Gesellschaft


Konzernanhang

| 52

eingerichtet. Die Risikopositionen werden im Rahmen des Risikomanagements regelmäßig bestimmt und bei Überschreitung von Positions­ limits durch Transaktionen (Sicherungsgeschäfte) geschlossen. Aktuell sind Zeiträume bis zum Lieferjahr 2022 (für RLM Kunden bis zum Lieferjahr 2023) betroffen. Die Bewertungs­ einheiten bestehen aufgrund der rollierenden Durchführung der Sicherungstransaktionen für einen unbegrenzten Zeitraum. Zur bilanziellen Abbildung der wirksamen Teile der Bewertungseinheiten wird die Einfrie­ rungsmethode angewendet. Die prospektive

Effektivitätsmessung erfolgt anhand der qualitativen Critical-Terms-Match-Methode. Aufgrund der negativen Korrelation von Grund- und Sicherungsgeschäft wird es künftig zu gegenläufigen, sich ausgleichenden Marktwertentwicklungen kommen. Sollte der Saldo aller beizulegenden Zeitwerte einer Bewertungseinheit zum Stichtag negativ sein, so wäre grundsätzlich imparitätisch für die entsprechende Jahresscheibe eine Rückstellung für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften zu bilden. Weitergehende Verlustüberhänge können nicht entstehen.

Grundgeschäft (Absatz)

Sicherungsgeschäft (Bezug)

Buchwerte Aktiva

Passiva

Mio. € Strom schwebende Geschäfte

609

239

–

–

mit hoher Wahrscheinlichkeit erwartete Transaktionen

984

186

–

–

schwebende Geschäfte

140

64

–

–

mit hoher Wahrscheinlichkeit erwartete Transaktionen

167

50

–

–

1.900

539

Gas

Gesamt

Bei alternativer Drohverlustrückstellung für die mit hoher Wahrscheinlichkeit erwarteten Transaktionen würden sich im worst case bei

Wegfall des gesamten Absatzgeschäftes Drohverluste im Strom- und Gasbereich in Höhe von 15,0 Mio. € zum Stichtag ergeben.

(26) Latente Steuern Passive latente Steuern nach § 274 Abs. 1 Satz 1 HGB bestehen nicht. Aktive latente Steuern nach § 274 HGB resultieren aus den handels- und steuerrechtlich voneinander abweichenden Wertansätzen, insbesondere im Anlagevermögen und bei den Pensionsrückstellungen, die in Ausübung des Wahlrechts nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht aktiviert werden.

latente Steuern im Sinne des § 306 HGB von 29,0 Mio. €.

Aus der Erstkonsolidierung des in 2014 erworbenen Anteils an DEW21 ergeben sich passive

Bei DEW21 belaufen sich die aus Kapitalkonsolidierungsmaßnahmen resultierenden passiven latenten Steuern zum 31. Dezember 2019 auf 0,9 Mio. €. Für die Bewertung der latenten Steuern wird der jeweilige unternehmensindividuelle Steuersatz (15 % bis 33 %) angewendet, der nach der derzeitigen Rechtslage für den jeweiligen Zeit-punkt und Standort maßgeblich ist.

01.01.2019

Veränderung

31.12.2019

Mio. € passive latente Steuern

27,2

-0,7

26,5


Konzernanhang

| 53

(27) Mitarbeiter

Mitarbeiter davon Teilzeitkräfte Auszubildende Gesamt

2019

2018

3.701 (585)

3.656 (569)

136

126

3.837

3.782

(28) Honorare für Abschlussprüfer Insgesamt belaufen sich die mit den Abschlussprüfern für das Geschäftsjahr 2019 vereinbarten Honorare auf 2.502 Tsd. €. Sie entfallen auf folgende Leistungen: 31.12.2018 31.12.2017 T€ Abschlussprüfungsleistungen davon von anderen Abschlussprüfern Andere Bestätigungsleistungen davon von anderen Abschlussprüfern Steuerberatungsleistungen davon von anderen Abschlussprüfern Sonstige Leistungen davon von anderen Abschlussprüfern

723 232 55 11 33 25 1.691 145

760 250 33 2 18 10 1.168 61

Gesamt davon von anderen Abschlussprüfern

2.502 413

1.979 323

(29) Angaben zu § 6b EnWG DSW21 verkauft in geringem Umfang bezogenen Strom an Dritte weiter. DSW21 ist deswegen als vertikal integriertes Energieversorgungsunternehmen anzusehen und muss die Vorschriften des § 6b EnWG beachten. Die Weiterveräußerung des Stroms ist nach § 6b Absatz 3 EnWG als andere Tätigkeit innerhalb des Elektrizitätssektors zu qualifizieren, für die grundsätzlich getrennte Konten teilweise

unter Verwendung sachgerechter Schlüsselungen geführt werden. Geschäfte größeren Umfangs mit verbundenen oder assoziierten Unternehmen (§ 6b Absatz 2 EnWG) betreffen DOKOM21. An DOKOM21 wurde in 2019 Strom im Wert von 9 Tsd. € zum Betrieb von technischen Anlagen verkauft.


Konzernanhang

| 54

(30) Organe Die Mitglieder des Aufsichtsrates und der Geschäftsführung sind: Aufsichtsrat Ullrich Sierau Oberbürgermeister der Stadt Dortmund Aufsichtsratsvorsitzender Angela Brennemann Betriebsratsvorsitzende von DSW21 (bis zum 29.01.2019, danach freigestelltes Betriebsratsmitglied sowie stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende (bis 31.05.2019)) Michael Schneider Betriebsratsvorsitzender von DSW21 (ab 29.01.2019, davor stellvertretender Betriebsratsvorsitzender), stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender (ab 09.07.2019) Michael Bürger Geschäftsführer der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft ver.di, Bezirk Westfalen Christine Behle

Mitglied im ver.di-Bundesvorstand

Heinz-Dieter Düdder

Sparkassenbetriebswirt i.R.

Michael Gulcz

Betriebsratsmitglied von DSW21

Ralf Habbes

Technischer Prokurist von DSW21

Sven Hartleif

Angestellter von DSW21

Bernhard Klösel

Diplom-Sozialarbeiter i.R.

Utz Kowalewski

Biologe, Fachjournalist

Monika Lührs

Hausfrau

Ulrich Monegel

Pensionär

Dieter Rahr

stellvertretender Betriebsratsvorsitzender von DSW21 (ab 05.06.2019)

Lars Rettstadt

Selbständiger Facharzt für Allgemeinmedizin

Ingrid Reuter

Selbständige Sachbuch-Redakteurin

Kirsten Rupieper Gewerkschaftssekretärin der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft ver.di, Bezirk Westfalen Michael Schröer Betriebsratsvorsitzender der Dortmunder Energie- und Wasserversorgung GmbH / Dortmunder Netz GmbH (ab 16.11.2019) Dr. Jendrik Suck

Regierungsrat

Lars Winkelsträter

Busfahrer von DSW21

Dirk Wittmann Betriebsratsvorsitzender der Dortmunder Energie- und Wasserversorgung GmbH / Dortmunder Netz GmbH (bis 15.11.2019)


Konzernanhang

| 55

Geschäftsführer Guntram Pehlke

Vorsitzender, Vorstandsvorsitzender von DSW21

Hubert Jung

Vorstand von DSW21

Manfred Kossack

Vorstand von DSW21 (bis 31.12.2019)

Harald Kraus

Vorstand von DSW21 (ab 01.10.2019, Nachfolge von Herrn Kossack)

Jörg Jacoby

Vorstand von DSW21 (ab 01.01.2020)

Die Vergütungen der Aufsichtsratsmitglieder betrugen im Geschäftsjahr 2019 im Einzelnen: Vergütung DSW Holding GmbH

Vergütung im Vergütung Gesamt DSW Holding GmbH Konzern €

Ullrich Sierau

1.428,00

11.664,00

13.092,00

Angela Brennemann

200,00

3.245,55

3.445,55

Michael Bürger

600,00

6.400,00

7.000,00

Christine Behle

238,00

1.617,21

1.855,21

Heinz-Dieter Düdder

800,00

4.032,05

4.832,05

Ralf Habbes

800,00

3.600,00

4.400,00

Sven Hartleif

800,00

4.000,00

4.800,00

Bernhard Klösel

800,00

3.800,00

4.600,00

Utz Kowalewski

800,00

6.200,00

7.000,00

Monika Lührs

800,00

3.632,05

4.432,05

Ulrich Monegel

952,00

8.236,00

9.188,00

Dieter Rahr

600,00

2.759,00

3.359,00

Lars Rettstadt

800,00

3.200,00

4.000,00

Ingrid Reuter

800,00

3.600,00

4.400,00

Kirsten Rupieper

1.000,00

5.858,00

6.858,00

Norbert Schilff

1.200,00

4.832,05

6.032,05

Michael Schneider

1.200,00

5.400,00

6.600,00

Michael Schröer

200,00

3.800,00

4.000,00

Michael Gulcz

800,00

2.159,00

2.959,00

Dr. Jendrik Suck

800,00

3.800,00

4.600,00

Dirk Wittmann

600,00

6.900,00

7.500,00

Lars Winkelsträter

800,00

1.000,00

1.800,00


Konzernanhang

| 56

Die Bezüge der Geschäftsführung betrugen im Geschäftsjahr 2019: Feste Variable Sach- und Mandatseinkünfte Vergütung Vergütung sonstige Bezüge im DSW21-Konzern €

Gesamt

Guntram Pehlke

478.094,61

40.142,02

37.885,40

5.400,00 561.522,03

Hubert Jung

367.765,83

30.878,54

18.077,59

9.765,87 426.487,83

Manfred Kossack 356.396,01

29.923,90

25.917,04

0,00 412.236,95

0,00

31.880,97

0,00

Harald Kraus

64.749,99

Für die Versorgungszusagen der aktiven Vorstandsmitglieder beträgt der Stand der Pensionsrückstellungen zum 31.12.2019 für Herrn Pehlke 5.992,6 T€, für Herrn Jung 5.365,6 T€ und Herrn Kossack 2.707,8 T€. Herrn Kraus wird zur privaten Absicherung der Alters- und Hinterbliebenenversorgung ein Finanzierungsbeitrag (Zuschuss) in Höhe von 40,48 % der festen Vergütung gewährt. Der Zuschuss wird unter den Sach- und sonstigen

96.630,96

Bezügen ausgewiesen. Somit besteht hierfür keine Verpflichtung zur Bildung einer Rückstellung. Herr Pehlke, Herr Jung und Herr Kossack haben Anspruch auf Ruhegehalt und Hinterbliebenenversorgung. Die Höhe des monatlichen Anspruchs auf Ruhegehalt beträgt abhängig vom Zeitpunkt ihres Ausscheidens bis zu 75 % der Vergütung.

(31) Beteiligungen Eigenkapital des Ergebnis des Anteil am Kapital vor-/letzten vor-/letzten und am Ergebnis Geschäftsjahres Geschäftsjahres mittelbar und unmittelbar Mio. €

%

Beteiligungsgesellschaft Werl GmbH, Essen (über DEW21)

1,4

0,7

49,00

Lokalfunk Dortmund Verwaltungsgesellschaft mbH, Dortmund

0,1

0,0

25,00

Lokalfunk Dortmund Betriebsgesellschaft mbH & Co. KG, Dortmund

0,2

0,7

25,00

Stadtwerke Schwerte Beteiligungsgesellschaft mbH (über DEW21 25,00 %)

0,0

0,0

50,00

Dortmunder Eisenbahn GmbH (über Dortmund Hafen)

4,3

-1,2*

35,00

CTD Container Terminal Dortmund GmbH, Dortmund (über Dortmund Hafen)

5,2

2,2

32,34

Dopark GmbH, Dortmund (über Dortmund Airport)

8,2

1,3

56,25

IfW Institut für Wasserforschung GmbH, Dortmund (über DEW21)

0,0

0,0

100,00

TZ-Invest Dortmund GmbH (über DOGEWO21)

4,6

0,4

49,00


Konzernanhang

| 57

(32) Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Abschluss des Geschäftsjahres Durch den Ausbruch des Coronavirus (SARSCoV-2) ergeben sich seit Mitte März 2020 massive Auswirkungen, die sich auf unterschiedliche Art in den Konzerngesellschaften niederschlagen. Bei DSW21 ist hauptsächlich der öffentliche Personennahverkehr davon betroffen. Durch den beobachteten Rückgang der Fahrgäste hat sich die Ertragslage der Gesellschaft bis zur Aufstellung des Konzernabschlusses 2019 verschlechtert. Die wirtschaftlichen Folgen können zum jetzigen Zeitpunkt nicht genau prognostiziert werden, weil die Dauer der Pandemie und die hiermit verbundenen wirtschaftlichen Folgen zurzeit nicht absehbar sind. Es ist allerdings bereits erkennbar, dass die Fahrgastzahlen und die damit verbundenen Umsätze hinter denen des Jahres 2019 zurückbleiben werden. Hervorzuheben ist die Situation am Dortmund Airport. Hier haben die Auswirkungen der Corona-Pandemie zu einem nahezu vollständigen Erliegen des Flugverkehrs geführt. Die wirtschaftlichen Folgen können derzeit seriös nicht prognostiziert werden, weil die Dauer

des Krisenmodus mit Reisebeschränkungen, Grenzschließungen und Einreisesperren entscheidend ist. Es ist allerdings schon jetzt erkennbar, dass die Passagierzahlen des Jahres 2020 hinter denen des Jahres 2019 zurückbleiben werden. Der Bereich der Energiewirtschaft ist durch die Pandemie nicht so stark betroffen. Die Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanzund Ertragslage sind zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht quantifizierbar. Gegenwärtig lassen sich die wirtschaftlichen Auswirkungen der aktuellen Corona-Pandemie bei den Konzerngesellschaften noch nicht verlässlich einschätzen. Es ist aber davon auszugehen, dass sie wesentliche Einflüsse auf die Ertragslage des Konzerns haben werden. Bestandsgefährdende Auswirkungen aufgrund der COVID-19-Pandemie sind aktuell nicht erkennbar.


Konzernanhang

| 58

Ergebnisverwendungsvorschlag Wir schlagen vor, den Jahresfehlbetrag im Einzelabschluss von DSW Holding GmbH in HÜhe von 97,2 Tsd. ₏ auf neue Rechnung vorzutragen. Dortmund, den 15. Mai 2020

Dortmunder Stadtwerke Holding GmbH

Pehlke Jung

Kraus

Jacoby


Konzernanhang

Impressum: Dortmunder Stadtwerke Holding GmbH DeggingstraĂ&#x;e 40 44141 Dortmund Gestaltung: DSW21-Unternehmenskommunikation Fotos: Christian Bohnenkamp, DEW21, Pascal Frai, Lutz Kampert

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Geschäftsbericht DSW21 2019 by Dortmund - Issuu